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vita - Das Pflegejournal

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Das Pflegejournal

GESUNDHEIT & PFLEGE

Leben in der Pflege

Freitag, 24. Oktober 2025 | Ein Produkt des Werbemarktes der Kleinen Zeitung

Wenn Pflege

nötig wird

Wenn Pflegebedarf besteht:

Diese Möglichkeiten gibt es

Mit Menschen.

Für Menschen.

Ein Überblick über diverse

Berufe im Pflegebereich

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Chaos, Curry,

Katastrophen

Humorvoll, schonungslos und oft zum Brüllen

komisch – Wolfgang Godais Liebeserklärung

ans Reisen und eine Warnung zugleich. Jetzt neu

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den Regionalbüros der Kleinen Zeitung und unter

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mit Qualitätssicherung durch

das Rote Kreuz

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2

GESUNDHEIT & PFLEGE

Kleine Zeitung

Freitag, 24. Oktober 2025

Wenn Hilfe nötig wird

Wer sich um Angehörige kümmert oder selbst Pflege benötigt, steht oft vor

vielen Fragen: Wo bekomme ich Unterstützung, wer hilft beim Ausfüllen der Formulare,

wie erhalte ich einen Pflegeplatz und was kostet das alles? Hier finden Sie einen

Überblick über Pflegeangebote und Unterstützungsformen in der Steiermark.

AdobeStock/Kzenon


Kleine Zeitung

Freitag, 24. Oktober 2025

LEBEN IN DER PFLEGE

3

Wenn das Leben plötzlich

eine andere Richtung

nimmt, ist es

gut, zu wissen, welche

Angebote und Möglichkeiten

es für pflegebedürftige Personen

in der Steiermark gibt. Je

nach Bedarf und individuellen Vorstellungen

variieren hier die Unterstützungsmöglichkeiten

von der

häuslichen Betreuung bis zur stationären

Pflege.

Pflege und Betreuung

zu Hause

So lange wie möglich in den eigenen

vier Wänden zu leben, ist

für viele Menschen ein Herzenswunsch.

In der Steiermark gibt es

ein dichtes Netz an mobilen und

häuslichen Pflegeangeboten, die

genau das ermöglichen, individuell,

flexibel und gut abgestimmt.

Hauskrankenpflege und mobile

Pflege- und Betreuungsdienste:

Wenn tägliche Unterstützung notwendig

wird, übernehmen Pflegefachkräfte

diese Aufgaben direkt

zu Hause. Die Leistungen reichen

dabei von der Hilfe beim morgendlichen

Aufstehen über Körperpflege,

Medikamentengabe,

Beweglichkeitsförderung, medizinische

Hauskrankenpflegeleistungen

(z. B. Injektionen, Sonderernährung,

Verbandwechsel),

Unterstützung in der Haushaltsführung

bis hin zur Anleitung von

pflegenden Angehörigen. Diese

Form der Versorgung schließt die

Lücke zwischen Spital und häuslichem

Alltag und sorgt für Kontinuität

in der Betreuung. In der

Steiermark wird die Hauskrankenpflege

flächendeckend von vier

vom Land Steiermark anerkannten

WAS IST PFLEGEGELD?

Das Pflegegeld ist eine finanzielle Unterstützung vom Staat.

Dabei handelt es sich um einen bestimmten Geldbetrag, den

eine pflegebedürftige Person monatlich ausbezahlt bekommt.

Es gibt sieben Pflegestufen. Die Höhe des Geldbetrags sowie

der Pflegestufe hängt davon ab, wie pflegebedürftig jemand

ist. Die Einstufung erfolgt durch eine:n Ärzt:in oder eine

diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegeperson.

Infos: pflege.gv.at

Organisationen angeboten: dem

Hilfswerk Steiermark, dem Roten

Kreuz Landesverband Steiermark,

dem SMP – Sozialmedizinischen

Pflegedienst Steiermark

sowie der Volkshilfe Steiermark.

Die Pflege- und Betreuungsleistungen

werden durch diplomierte

Gesundheits- und Krankenpfleger:innen,

Pflegeassistent:innen

und Heimhelfer:innen ausgehend

von 84 Stützpunkten/Sozialzentren

erbracht. Zudem gibt es noch

die Mobile Kinderkrankenpflege

Steiermark. Diese wird gemeinsam

vom Mobilen Kinderkrankenpflegedienst

– MoKiDi (Hilfswerk

Steiermark GmbH) in Kooperation

Fortsetzung auf Seite 4

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RUFHILFE STEIERMARK

RUFHILFE

SICHERHEIT AUF KNOPFDRUCK.

Mit der Rufhilfe

am Handgelenk

lässt sich der

Alltag sorgenfrei

genießen

Rotes Kreuz Steiermark

/ L. Kundigraber

Hilfe auf Knopfdruck

Wenn die Tage kürzer werden,

die Luft kühler ist und Laub

die Wege rutschiger macht,

steigt das Risiko für Stürze oder

Unfälle im Alltag.

Die Rufhilfe bietet hier

Sicherheit: Den persönlichen

Notruf tragen Sie am Handgelenk

und sind sofort mit der

Notrufzentrale verbunden.

Mobile Rufhilfen wie die Livo

des Roten Kreuzes Steiermark

sorgen auch in einem aktiven

Alltag für ein sicheres Gefühl.

Auf Knopfdruck ist medizinische

Hilfe unterwegs, gleichzeitig

werden Angehörige über

den Notfall informiert. So lassen

sich Spaziergänge, Erledigungen

oder der Alltag

sicher, entspannt und maximal

unabhängig gestalten und die

kühle Jahreszeit lässt sich sorgenfrei

genießen.

Info: rufhilfe-steiermark.at

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Alle Infos:

RUFHILFE | WWW.ROTESKREUZ.AT/STEIERMARK


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GESUNDHEIT & PFLEGE

Kleine Zeitung

Freitag, 24. Oktober 2025

mit der Mobilen Kinderkrankenpflege

Steiermark – MOKI durchgeführt

und bietet pflegerische

Unterstützung für kranke Kinder

zu Hause. Das Land Steiermark

übernimmt dabei einen Teil der

Betreuungskosten.

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staltung. Im Mittelpunkt stehen

Gespräche, Begleitung bei Aktivitäten

und kleine Hilfestellungen

im Haushalt. Ziel ist es, soziale Teilhabe

zu fördern, Einsamkeit vorzubeugen

und pflegende Angehörige

zu entlasten.

24-Stunden-Betreuung: Viele

ältere Menschen möchten trotz

Pflegebedarf in ihrer vertrauten

Umgebung bleiben. Die 24-Stunden-Betreuung

macht das möglich:

Zwei Betreuungspersonen

wechseln sich regelmäßig ab und

unterstützen im Haushalt, beim

Einkaufen, Kochen und in der täglichen

Lebensführung. Wenn keine

medizinischen Gründe dagegensprechen,

dürfen sie auch einfache

pflegerische Tätigkeiten übernehmen.

Für diese Betreuungsform

Mehrstündige Alltagsbegleitung:

Seit 2019 ergänzt die mehrstündige

Alltagsbegleitung das

Angebot der mobilen Pflege- und

Betreuungsdienste in der Steiermark.

Dieses Modell schließt eine

wichtige Lücke zwischen klassischer

Hauskrankenpflege und

24-Stunden-Betreuung. Alltagsbegleiter:innen

sind mehrere

Stunden täglich – mindestens

vier – bei älteren oder pflegebedürftigen

Menschen zu Hause und

unterstützen sie bei der Tagesgekann

beim Sozialministeriumservice

ein Zuschuss zur 24-Stunden-Betreuung

beantragt werden,

unabhängig vom Vermögen der

betreuten Person.

Pflege und Betreuung

in Einrichtungen

Wenn die Pflege zu Hause nicht

mehr ausreicht, bieten Pflegeeinrichtungen

professionelle Betreuung

und Sicherheit rund um die

Uhr. In der Steiermark stehen flächendeckend

moderne Pflegeund

Wohnheime zur Verfügung,

die Menschen in allen Lebensphasen

begleiten.

Tagesbetreuung: Die vom Land

Steiermark geförderten Tageszentren

ermöglichen älteren Menschen

ab 60 Jahren, den Tag in Gemeinschaft

und unter fachlicher Begleitung

zu verbringen, während sie

weiterhin zu Hause leben. Bewegung,

Gespräche, gemeinsame

Mahlzeiten und individuelle Förderung

stärken Selbstständigkeit und

Lebensfreude und entlasten gleichzeitig

Angehörige. Bis zu 90 Prozent

der Kosten werden, sofern ein

Verrechnungsvertrag mit dem Träger

(Gemeinde bzw. Gemeinde-/

Pflegeverband) besteht, vom Land

Steiermark übernommen. In Graz

gibt es zusätzlich eine spezialisierte

Tagesbetreuung für Menschen

mit Demenz. Sie bietet

ganztägige Betreuung in familiärer

Atmosphäre, fördert vorhandene

Fähigkeiten und hilft, den Krankheitsverlauf

zu verlangsamen.

Auch hier trägt das Land Steiermark

einen Großteil der Kosten.

Das Angebot richtet sich grundsätzlich

an Personen ab 60 Jahren

bei erfolgter psychiatrischer

Demenzdiagnose (mittlerer bis

schwerer Demenzgrad).

Fortsetzung auf Seite 6

Wenn Pflege

gebraucht wird.

Vielfältige Angebote

der Pflege und Betreuung

sowie Betreutes Wohnen:

gsd@st.roteskreuz.at

050 144 5 / 10202

Die mehrstündige Alltagsbegleitung gibt es seit 2019

AdobeStock/David L-peopleimages.com, Karin & Uwe Annas


Kleine Zeitung

Freitag, 24. Oktober 2025

LEBEN IN DER PFLEGE

5

Wenn die Pflege

zu Hause nicht

mehr ausreicht,

bieten Pflegeeinrichtungen

professionelle

Betreuung und

Sicherheit rund

um die Uhr

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Ich habe so viele

Fragen zum Thema

Pflege – wer kann

mir helfen?

Wie soll sich das

alles ausgehen? Job,

Familie und Pflege?

Jetzt bin ich pflegebedürftig

– wie geht

es weiter?

Kann ich mir das

überhaupt leisten?

Die AK-Pflegeberatung

Die Pflege naher Angehöriger stellt Familien vor

große Herausforderungen. Die Angebote rund

um Pflege und Betreuung sind vielfältig und teils

regional unterschiedlich.

Die Pflegeexpert:innen der Arbeiterkammer helfen

dabei, sich bei der Angebotsvielfalt zurechtzufinden.

Sie beraten über die verschiedenen Pflegeleistungen

und Fördermöglichkeiten und geben

Rechtsschutz, wenn es einmal Probleme gibt.

Infos unter

http://www.akstmk.at/pflegeberatung

www.stock.adobe.com

Wichtige Termine

Tag der Pflege

Freitag, 14. November 2025

AK-Kammersäle, Graz

Pflegeworkshop

Donnerstag, 4. Dezember 2025

OMAK, Graz

Wir beraten Sie gerne!

Pflegeberatung

05 7799-2273


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GESUNDHEIT & PFLEGE

Kleine Zeitung

Freitag, 24. Oktober 2025

PFLEGEDREHSCHEIBE

STEIERMARK

Die Pflegedrehscheibe ist die Anlaufstelle

für alle Fragen rund um Pflege,

Betreuung und Entlastung. Das Service

des Landes Steiermark bietet

kostenlose, persönliche Beratung und

hilft bei der Organisation von Pflegeleistungen

– telefonisch, per E-Mail

oder vor Ort in allen Bezirken.

Kontakt: pflege.steiermark.at

Die Kurzzeitpflege

unterstützt bei der

Regeneration und

entlastet Angehörige

Betreutes Wohnen: Für Senior:innen,

die selbstständig bleiben

möchten, aber Sicherheit

und Gemeinschaft schätzen, bietet

das betreute Wohnen eine

gute Alternative. Die Wohnungen

sind an Bedürfnisse angepasst,

bieten Privatsphäre, gleichzeitig

gibt es Unterstützung, wenn sie

gebraucht wird.

Pflegewohnheime: Hier steht eine

umfassende medizinische und

pflegerische Versorgung im Mittelpunkt.

Fachpersonal sorgt für

individuelle Betreuung, während

soziale Aktivitäten, Therapien und

Freizeitangebote helfen, Fähigkeiten

zu erhalten und den Alltag

sinnvoll zu gestalten.

Kurzzeitpflege: Nach einem Krankenhausaufenthalt

oder zur Entlastung

pflegender Angehöriger

können pflegebedürftige Personen

für einige Wochen in einer

Einrichtung aufgenommen werden.

Diese Übergangslösung bietet

Zeit zur Regeneration und

gibt Angehörigen die Möglichkeit,

neue Kraft zu schöpfen.

Unterstützung und

Beratung

Pflege ist eine Aufgabe, die selten

allein zu bewältigen ist. Damit

niemand den Überblick verliert,

bietet die Steiermark eine zentrale

Servicestelle: die Pflegedrehscheibe.

Sie ist in allen Bezirken die

Anlaufstelle für Fragen rund um

Pflege, Betreuung und Entlastung.

Betroffene und Angehörige erhalten

Information über Pflegegeld,

Betreuungsformen, Förderungen

und Antragswege. Das Team aus

Pflege ist eine Aufgabe, die selten allein zu bewältigen ist

erfahrenen Fachkräften berät kostenlos,

hilft bei organisatorischen

Schritten und vermittelt die passenden

Angebote in der Region.

Finanzielle Unterstützung

und Leistungen

Pflege kostet Zeit, Kraft und Geld.

Umso wichtiger ist es, die vorhandenen

Unterstützungen zu kennen.

Das österreichweite Pflegegeld

unterstützt Menschen mit

dauerhaftem Pflegebedarf in sieben

Stufen, abgestuft nach Aufwand

und Schweregrad. Ergänzend

fördert das Land Steiermark

mobile Dienste, die 24-Stunden-

Betreuung, Kurzzeitpflege oder

Anpassungen im Wohnraum. Wer

über geringe finanzielle Mittel verfügt,

kann zusätzliche Unterstützung

über die Sozialhilfe beantragen,

etwa Zuschüsse zum

Lebensunterhalt oder zur Pflegekostenübernahme.

Die Mitarbeiter:innen

der Pflegedrehscheibe

helfen bei der Antragstellung und

informieren über alle Ansprüche.

AdobeStock/tlvfotostudio, Kzenon


Kleine Zeitung

Freitag, 24. Oktober 2025

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BETREUUNG ZUHAUSE

Wenn der Alltag schwer zu bewältigen ist ...

... dann unterstützt „cura

domo“ in den eigenen vier

Wänden.

Was Sie alleine nicht mehr schaffen, geht mit Hilfe von „cura domo“

Seit mehr als 21 Jahren begleitet

„cura domo“ Familien bei

der Betreuung in den eigenen

vier Wänden. Abgestimmt

auf persönliche Bedürfnisse

sind individuelle Betreuungsformen

möglich. Ob stundenweise

Unterstützung oder 24-Stunden-

Betreuung zu Hause erforderlich

ist – von der Kurzzeitbetreuung

wie Krankenhausnachversorgung

oder Urlaubsvertretung

für pflegende Angehörige bis hin

zur langfristigen Betreuung zu

Hause: Die 1:1-Betreuung durch

die selbstständigen Personenbetreuerinnen

und Personenbetreuer

von „cura domo“ sorgt für

Sicherheit, Entlastung und ein

würdevolles Leben daheim.

AdobeStock

Als familiengeführtes sowie

ÖQZ-zertifiziertes Unternehmen

setzt „cura domo“ auf persönlichen

Kontakt und Vertrauen.

Das Expertenteam, bestehend

aus einer Regionalleiterin sowie

österreichischen, diplomierten

Fachkräften vor Ort, unterstützt

rasch, kompetent und mit Herz.

Ob akute Entlastung oder langfristige

Begleitung: „cura domo“

findet für jede Lebenssituation

die passende Lösung.

Lassen Sie sich kostenlos und

unverbindlich beraten – denn

gute Betreuung beginnt mit

einem persönlichen Gespräch!

Info: Tel. (0316) 237 888,

info@curadomo.at

STUNDENWEISE UNTERSTÜTZUNG

IM ALLTAG

„Wir hören Ihnen zu,

reichen Ihnen die Hand

und sind da,

wenn Sie Unterstützung im Alltag brauchen.

KONTAKTIEREN SIE UNS!

Mail: stundenpakete@curadomo.at

Mobil: 0664 78 11 3017

Online: Direktbuchung über unsere Webseite:

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Alltagsunterstützung

Hausmeistertätigkeiten

Haushaltstätigkeiten

Betreuungsleistungen


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GESUNDHEIT & PFLEGE

Kleine Zeitung

Freitag, 24. Oktober 2025

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Mit Menschen.

Für Menschen.

Es gibt Berufe, die prägen nicht nur das eigene Leben, sondern verändern

auch das Leben anderer. Wer im Gesundheits- oder Pflegebereich

arbeitet, entscheidet sich für einen Weg mit Sinn, Verantwortung und

Zukunft. In der Steiermark stehen dafür mehrere Ausbildungswege

offen: von der Heimhilfe über die diplomierte Gesundheits- und

Krankenpflege bis zu medizinischen Assistenzberufen.

UNSER

DREAM

TEAM?

ALLE.

Im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder

Graz leisten unzählige Mitarbeiter:innen

Großes – sichtbar oder im Hintergrund.

Gemeinsam sorgt ihr für Menschlichkeit,

Professionalität und Vertrauen.

Dafür sagen wir von Herzen:

DANKE!

www.bbgraz.at

Ob Jugendlicher, Erwachsener

oder jemand mit

dem Wunsch nach beruflicher

Neuorientierung:

Wer gerne mit Menschen arbeitet

und verlässliche Zukunftsaussichten

sucht, findet in den steirischen

Gesundheits- und Pflegeausbildungen

eine Vielzahl an sinnstiftenden

Berufsmöglichkeiten.

Einstieg mit Herz: Heimhilfe

und Heimhilfe Plus+

Die Ausbildung zur Heimhilfe ist

ein möglicher erster Schritt in die

Pflegewelt. In diesem Sozialbetreuungsberuf

unterstützt man betreuungsbedürftige

Menschen im Alltag

zu Hause oder in sozialen Einrichtungen.

Der Kurs dauert bis zu acht

Monate und ist an den Schulen für

Gesundheitsberufe des Landes

Steiermark kostenfrei. Wer noch

an seinen Deutschkenntnissen feilen

muss, kann mit Heimhilfe Plus+

starten. Dieses Angebot kombiniert

einen Sprach- und Vorbereitungskurs

mit der regulären Ausbildung.

Pflegeassistenz: der

nächste Schritt

Die Ausbildung zur Pflegeassistenz

dauert mindestens ein Jahr

und vereint Theorie mit Praxiseinsätzen

in Einrichtungen steiermarkweit.

Auszubildende lernen,

Menschen in allen Lebensphasen

zu pflegen und zu betreuen:

von der Körperpflege über Mobilisation

bis zur Unterstützung in

medizinischen Belangen. Zudem

bietet sich die Pflegefachassistenz

als umfassende Grundausbildung

oder für die Pflegeassistenz

als weiterführende Ausbildung an.

Sie dauert zwei Jahre, vermittelt

vertiefte pflegerische und medizinische

Kenntnisse und ermöglicht

eigenverantwortlich durchgeführte

Aufgaben auf Anordnung

wie das Legen einer Magensonde

oder die Bedienung eines EKG-

Geräts. Beide Ausbildungen an

den Schulen für Gesundheitsberufe

des Landes Steiermark sind

kostenfrei, voll versichert und

an mehreren steirischen Standorten

möglich, unter anderem in

Graz, Leoben, Frohnleiten, Stolzalpe

und Bad Radkersburg. Für

Jugendliche gibt es zudem die

Ausbildungsform „Fachschule mit

Pflege assistenz“. Diese beginnt

direkt nach der achten Schulstufe

und vermittelt neben den Qualifikationen

der Fachschule eine

Berufsausbildung in der Pflegeassistenz.

Pflege auf akademischem

Niveau

Wer Pflege nicht nur ausüben, sondern

aktiv mitgestalten möchte,

findet an der FH Joanneum die

passende Ausbildung. Das Bachelorstudium

der Gesundheitsund

Krankenpflege dauert sechs

Semester und schließt mit dem

akademischen Grad „Bachelor

of Science in Health Studies“ ab.

Der Studiengang wird in Graz und

Kapfenberg angeboten und verbindet

wissenschaftliche Grundlagen

mit praxisnaher Ausbildung

ab dem ersten Semester. Die Studierenden

lernen, den Pflegeprozess

eigenverantwortlich zu planen,

zu steuern und zu evaluieren,

auf Basis aktueller Erkenntnisse

AdobeStock/David L-peopleimages.com


Kleine Zeitung

Freitag, 24. Oktober 2025

LEBEN IN DER PFLEGE

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aus Forschung und Gesundheitswissenschaft.

Ergänzt wird das

Studium durch praktische Einsätze

in Spitälern, Pflegeeinrichtungen

und im extramuralen Bereich.

Diplomierte Gesundheits- und

Krankenpfleger:innen (DGKP)

arbeiten in Krankenhäusern, Pflegeheimen

oder bei mobilen Diensten,

finden aber auch Tätigkeitsfelder

in Beratung, Management,

Lehre oder Forschung. Damit bietet

die akademische Pflegeausbildung

nicht nur einen Beruf,

sondern eine vielseitige Zukunft

im Gesundheitswesen. Mit einer

Pflegeassistenzausbildung kann

man in die Bachelorausbildung

Fortsetzung auf Seite 10

Menschen helfen und Leben verändern mit Herz und Kompetenz

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FH JOANNEUM

Jetzt in der Pflege durchstarten

An der FH JOANNEUM

gelten beste Voraussetzungen

für eine Karriere im Gesundheitsbereich.

Bewerbungen

sind ab sofort möglich!

Der Gesundheitssektor

zählt zu den wichtigsten

Zukunftsbranchen – und

die Nachfrage nach qualifizierten

Pflegekräften wächst stetig.

Die FH JOANNEUM bietet mit

ihren innovativen Studien- und

Weiterbildungsangeboten ideale

Bedingungen für alle, die ihre

beruflichen Perspektiven erweitern

möchten.

Praxisnaher Bachelor

Der Einstieg in eine erfüllende

Karriere beginnt mit dem Bachelorstudium

„Gesundheits- und

Krankenpflege“. Dieses praxisnahe

Studium vermittelt fundierte

Studierende der FH bereiten sich praxisnah auf die Pflege vor S. Raiser/FH JOANNEUM

Fachkenntnisse, modernste Pflegemethoden

und bereitet Studierende

optimal auf die Herausforderungen

im Pflegealltag vor. Die

aktuelle Bewerbungsperiode für

einen Start im Sommersemester

2026 in Graz läuft bis zum

7. Jänner 2026.

Attraktiver Quereinstieg

Am neuen Gesundheitscampus

in Kapfenberg können Pflegeassistent:innen

mit abgeschlossener

Ausbildung ins zweite

Semester des Vollzeit-Bachelorstudiums

„Gesundheits- und

Krankenpflege“ einsteigen – Studienbeginn:

9. Februar. Für ausgebildete

Pflegefachassistent:innen

ist ein Quereinstieg ins dritte

Semester im Wintersemester

26/27 möglich. Bewerbung laufend

unter quereinstieg-guk@fhjoanneum.at

möglich.

Zusätzlich bietet die FH

JOANNEUM berufsbegleitende

Hochschullehrgänge für diplomierte

Gesundheits- und

Krankenpfleger:innen an, die

sich weiterqualifizieren möchten.

Dazu gehören die Lehrgänge

„Akademische:r Expert:in in

Kinder- und Jugendlichenpflege“

und „Akademische:r Expert:in

in psychiatrischer Gesundheitsund

Krankenpflege“ mit Start im

Sommersemester 2026 in Graz.

Alle Infos: fh-joanneum.at


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GESUNDHEIT & PFLEGE

Kleine Zeitung

Freitag, 24. Oktober 2025

Gemeinsam für das Wohl aller Patient:innen

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Gesundheits- und Krankenpflege

quereinsteigen.

Medizinische Assistenzberufe:

Technik trifft

Verantwortung

Für alle, die medizinisch-technisch

interessiert sind und gerne

im Team mit Ärzt:innen arbeiten,

bieten die medizinischen Assistenzberufe

vielfältige Möglichkeiten.

Das Spektrum reicht von

Labor- und Röntgenassistenz

über Operations-, Ordinationsund

Obduktionsassistenz bis hin

zu Gips- oder Desinfektionsassistenz.

Die Ausbildung kann in zwei

Formen absolviert werden. Bei der

Diplomausbildung zur medizinischen

Fachassistenz werden gleich

drei dieser Berufe in einer umfassenden

Ausbildung kombiniert,

die rund zweieinhalb Jahre dauert.

Wer sich auf einen bestimmten

Bereich spezialisieren möchte,

kann stattdessen einen Lehrgang

in einem einzelnen medizinischen

Assistenzberuf absolvieren.

Die Dauer variiert je nach Fachrichtung.

Beide Wege sind praxisorientiert

und führen zu einer

anerkannten Berufsqualifikation,

die fundiertes medizinisches Wissen

mit Verantwortung und Teamarbeit

verbindet.

GESUNDHEITSBERUFE

IN DER STEIERMARK

Informationen zu allen Ausbildungswegen,

Voraussetzungen,

Bewerbungsfristen,

Standorten und dem Pflegeausbildungsbeitrag

von

630 Euro unter:

gesundheitsausbildungen.at

Spezialausbildung

operationstechnische

Assistenz (OTA)

„Praxis von Anfang an“ lautet

das Motto der dreijährigen Ausbildung

zur operationstechnischen

Assistenz, einer fachspezifischen

Alternative zum

klassischen Pflegeberuf. Hier werden

künftige Fachkräfte ausgebildet,

die im OP-Team arbeiten, Instrumente

vor bereiten, Ärzt:innen

assistieren und Patient:innen vor

und nach Eingriffen betreuen. Die

reguläre OTA-Ausbildung dauert

drei Jahre, ist kostenfrei, voll versichert

und am Bildungszentrum für

Pflege und Gesundheit Ost in Graz

möglich.

Ausbildung mit Zukunft

und Sinn

Alle Gesundheits- und Pflegeausbildungen

des Landes Steiermark

öffnen Türen zu sicheren Berufsfeldern

mit Perspektive. Wer sich

für einen dieser Wege entscheidet,

leistet nicht nur einen gesellschaftlich

wertvollen Beitrag, sondern

findet auch vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten,

von der Arbeit

in Spitälern und Pflegeheimen bis

hin zur mobilen Betreuung oder

Forschung. Informieren kann man

sich online (siehe Infobox) sowie in

der Beratungsstelle in Graz.

Seit 25 Jahren ein

starkes Team

Werde auch du Teil davon:

Privatklinik Graz Ragnitz • T +43 316 596-0 • www.pkg.at

Pflegen heißt,

täglich

Verantwortung

zu übernehmen

AdobeStock/pikselstock, KMPZZZ, Pixel-Shot


Kleine Zeitung

Freitag, 24. Oktober 2025

LEBEN IN DER PFLEGE

11

Alle Gesundheitsund

Pflegeausbildungen

des

Landes Steiermark

öffnen Türen zu

sicheren Berufsfeldern

mit

Perspektive

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ERWEITERTE GERIATRIE-PRAKTIKA IN DEN GGZ

Expertise Erleben und Erfahrung sammeln

Die Geriatrischen Gesundheitszentren der Stadt Graz (GGZ) sorgen mit der Zentralen Praktikumskoordination

und Praxisanleitung für einen gelungenen Praktikumsstart.

Praktikant:innen erhalten vom ersten Tag an eine direkte Ansprechperson

Ganz gleich, ob Pflichtpraktika

im Akut- und

Langzeitbereich oder

Wahlpraktika in einer Student

Training Unit sowie als

Expert:innenpraktikum: Wer

Pflege hautnah erleben und vertieftes

Fachwissen sammeln

möchte, findet in den GGZ ideale

Möglichkeiten. Das Expert:innenpraktikum

bietet Auszubildenden

die Chance, sich gezielt

in spezifischen Fachbereichen

wie Palliativpflege, Demenzversorgung

oder Wundmanagement

zu vertiefen. Dabei sammeln sie

nicht nur wertvolle Erfahrungen

in spezialisierten Versorgungssettings,

sondern wirken auch an

evidenzbasierten Projekten mit.

Ziel ist es, Fachwissen zu vertiefen

und Weiterbildungsmöglichkeiten

laut GuKG §64 kennenzulernen

– stets begleitet von

erfahrenen Pflegeexpert:innen.

Für Auszubildende ab dem

vierten Semester bzw. im letzten

Ausbildungsjahr bieten die

GGZ zusätzlich die Student

GGZ

Training Unit. Hier übernehmen

Auszubildende gemeinsam mit

Praxisanleiter:innen Verantwortung

für einen Teil einer Station.

Die enge Betreuung ermöglicht

einen ganzheitlichen Blick auf

Patient:innen und Bewohner:innen

und fördert Selbstständigkeit

sowie Organisationstalent.

Die Rückmeldungen der

Auszubildenden fallen eindeutig

positiv aus. Teilnehmende

heben besonders die enge Begleitung

durch Expert:innen hervor,

ebenso wie den praxisnahen Einblick

in spezialisierte Arbeitsfelder.

Damit leisten die Programme

einen wertvollen Beitrag zur

individuellen Qualifikation und

unterstreichen die Rolle der GGZ

als innovativen Ausbildungsund

Praxispartner.

Info: Geriatrischen Gesundheitszentren

der Stadt Graz

(GGZ). Praktikumskoordination:

Tel. (0316) 7060 1225, zentrale.

praktikumskoordination@stadt.

graz.at, ggz-jobs.graz.at


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GESUNDHEIT & PFLEGE

Kleine Zeitung

Freitag, 24. Oktober 2025

Wenn Rechte

Sicherheit geben

Wer seine Rechte kennt und frühzeitig vorsorgt,

behält die Kontrolle auch in schwierigen Situationen.

Die Steiermark bietet dafür ein verlässliches Netz

an Beratung und Unterstützung.

Pflege bedeutet Vertrauen:

in die Menschen, die

betreuen, und in das System,

das Sicherheit gibt.

Wer in einer Pflegeeinrichtung lebt

oder dort Angehörige hat, möchte

wissen, welche Rechte bestehen

und wie man sie wahrnehmen

kann. Auch Fragen wie „Was passiert,

wenn ich einmal nicht mehr

selbst entscheiden kann?“ oder

„Wie kann ich meine Wünsche für

medizinische Behandlungen festhalten?“

werden immer wichtiger.

Klare gesetzliche Regelungen und

Beratungsangebote garantieren,

dass Selbstbestimmung und Würde

auch in schwierigen Lebensphasen

gewahrt bleiben.

Rechte von Bewohner:innen

in Pflegeeinrichtungen

Als Bewohner:in einer Pflegeeinrichtung

hat man eine Vielzahl

von Rechten, die in verschiedenen

Gesetzen festgelegt sind. Diese

Rechte schützen die persönliche

Würde, sichern Qualität in Pflege

und Betreuung und geben Orientierung

für Betroffene ebenso

wie für Angehörige und Pflegepersonal.

Im Mittelpunkt steht

laut Gesetz die respektvolle,

fachgerechte und an aktuellen

Pflege- und Betreuungsstandards

ausgerichtete, den Leistungsangeboten

entsprechende Pflege

und Betreuung. Der Alltag in der

Einrichtung ist rechtlich abgesichert:

Es besteht Anspruch auf

eine ausgewogene Verpflegung

mit fünf Mahlzeiten täglich, auf

Einsicht in die eigene Pflegedokumentation

sowie auf die Möglichkeit,

eine Vertrauensperson

zu benennen. Persönliche Kleidung,

eigene Möbel oder Erinnerungsstücke

dürfen das Zimmer

zu einem individuellen Zuhause

machen, soweit die Gegebenheiten

dies zulassen. Darüber hinaus

besteht das Recht auf freie

Arztwahl, das Empfangen von

Besuchen und auf sichere Aufbewahrung

von Geld und Wertgegenständen.

Beschwerden

müssen ernst genommen und

AdobeStock/flashpics, Robert Kneschke


Kleine Zeitung

Freitag, 24. Oktober 2025

LEBEN IN DER PFLEGE

13

bearbeitet werden, die Information

über eine Beratungsmöglichkeit

durch die PatientInnen- und

Pflegeombudsschaft ist zu erteilen

und der Zutritt zu gewähren.

PatientInnen- und

Pflegeombudsschaft Steiermark

Wenn Fragen offen bleiben oder

Konflikte entstehen, steht die

PatientInnen- und Pflegeombudsschaft

Steiermark zur Seite.

Unter der Leitung von Michaela

Wlattnig berät das Team Bewohner:innen

und Angehörige kostenlos,

vertraulich und unabhängig.

Die Ombudsstelle informiert

bei Problemen in der Betreuung,

bei Missverständnissen mit Einrichtungen

oder bei Unsicherheiten

rund um Pflegequalität und

rechtliche Ansprüche. Ziel ist es,

Lösungen im Sinne der Betroffenen

finden.

Patientenverfügung –

selbst bestimmen, wenn man

es nicht mehr kann

Eine Patientenverfügung ermöglicht

es, im Voraus festzulegen,

welche medizinischen Behandlungen

man in bestimmten Situationen

ablehnt – etwa wenn

man nicht mehr entscheidungsfähig

ist. Sie gibt Sicherheit, dass

der eigene Wille auch dann respektiert

wird, wenn man ihn nicht

mehr äußern kann. In einer Patientenverfügung

kann zum Beispiel

festgelegt werden, dass lebenserhaltende

Maßnahmen, künstliche

Ernährung oder Reanimation

nicht gewünscht werden. Vo raussetzung

für die Errichtung ist

eine ärztliche Aufklärung. Bei dieser

wird über die Folgen solcher

Entscheidungen informiert. Die

Patientenverfügung kann dann

bei der Notarin, dem Rechtsanwalt

oder der Patientenanwaltschaft

errichtet werden. Die PatientInnen-

und Pflegeombudsschaft

Steiermark bietet die Errichtung

einer Patientenverfügung kostenfrei

an. Eine verbindliche Patientenverfügung

gilt acht Jahre und

kann jederzeit widerrufen werden.

Sie wird erst dann wirksam, wenn

Fortsetzung auf Seite 14

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Krankenpfleger*in für Innere Medizin

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Zukunft bei den

Elisabethinen Graz!

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Weil helfen mehr ist

als nur ein Job.

Wir sprechen nicht nur von Teamkultur. Wir leben sie.


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GESUNDHEIT & PFLEGE

Kleine Zeitung

Freitag, 24. Oktober 2025

man selbst nicht mehr entscheidungsfähig

ist und von Ärzt:innen

nicht über die Behandlung aufgeklärt

werden kann. Wichtig ist, das

Original gut auffindbar zu hinterlegen.

Eine Patientenverfügung

entlastet Angehörige und sorgt

dafür, dass medizinische Entscheidungen

im Sinne der betroffenen

Person getroffen werden.

lichkeit, Verantwortung rechtzeitig

in vertraute Hände zu legen. Wer

eine Vorsorgevollmacht errichten

möchte, sollte die bevollmächtigte

Person gut auswählen und

umfassend informieren. Offenheit

und Vertrauen sind entscheidend,

denn diese Vollmacht kann weitreichende

Entscheidungen über

Gesundheit, Finanzen oder Wohnsituation

umfassen.

Patientenverfügung oder

Vorsorgevollmacht – was ist

der Unterschied?

Die Patientenverfügung betrifft

ausschließlich medizinische Maßnahmen.

Sie gilt nur für medizinische

Behandlungen und ist acht

Jahre gültig mit der Möglichkeit

zur Erneuerung. Die Vorsorgevollmacht

hingegen ist umfassender:

Sie ermächtigt eine Person,

im Namen der betroffenen Person

Entscheidungen zu treffen, auch

außerhalb medizinischer Fragen.

Beide Dokumente können einander

ergänzen und gemeinsam für

rechtliche und persönliche Sicherheit

sorgen.

Selbstbestimmt bleiben –

ein Leben lang

Pflege, Krankheit oder Alter müssen

nicht bedeuten, die eigene

Stimme zu verlieren. Wer seine

Rechte kennt und rechtzeitig vorsorgt,

behält Kontrolle und Würde,

auch in schwierigen Situationen.

Die Steiermark bietet dafür ein

verlässliches Netz an Beratung

Die Patientenverfügung betrifft nur medizinische Maßnahmen

Vorsorgevollmacht –

Vertrauen für den Ernstfall

Während die Patientenverfügung

medizinische Entscheidungen

betrifft, regelt die Vorsorgevollmacht,

wer im Ernstfall rechtlich

befugt ist, Entscheidungen zu

treffen – etwa zu medizinischen

Behandlungen, Finanzen oder

Wohnsituation. Mit einer Vorsorgevollmacht

kann man eine vertraute

Person miteinbeziehen, falls man

selbst nicht mehr entscheidungsfähig

ist. Die Vollmacht wird bei

einem Notar, einer Rechtsanwältin

oder einem Erwachsenenschutzverein

errichtet und im österreichweiten

Zentralen Vertretungsverzeichnis

regis triert. Wirksam wird

sie erst, wenn die Handlungsfähigkeit

tatsächlich verloren geht. Man

bestimmt selbst, wer in einer solchen

Situation handeln darf. Der

Verlust der Entscheidungsfähigkeit

muss ärztlich bestätigt sein

und im Österreichischen Zentralen

Vertretungsregister (ÖZVR)

eingetragen sein. Gerade für ältere

oder alleinstehende Menschen

bietet diese Vollmacht die Mögund

Unterstützung. Ob im Pflegeheim,

im Krankenhaus oder zu

Hause: Die eigenen Wünsche und

Entscheidungen sollen zählen,

heute und in Zukunft. Unterstützung

bei Unklarheiten bietet die

Pflegedrehscheibe Steiermark,

die als Anlaufstelle in allen Bezirken

für Fragen rund um Pflege,

Betreuung und Finanzierung dient.

Die Mitarbeiter:innen informieren

umfassend über Themen wie

Pflegegeld, Förderungen, mobile

Dienste oder Heimplätze. Sie helfen

beim Ausfüllen von Formularen

und vermitteln weiterführende

Kontakte. Damit wird gewährleistet,

dass Betroffene und Angehörige

nicht allein bleiben, sondern

rasch und unbürokratisch die notwendige

Hilfe erhalten.

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FRIEDWALD

Abschied unter

freiem Himmel

In den letzten Jahren haben Beisetzungen im Wald stetig

zugenommen. Eine Bestattung unter Bäumen ermöglicht eine

letzte Ruhe inmitten trostspendender Natur.

AdobeStock/Robert Kneschke, Stockfotos-MG

Das sanfte Rauschen der

Blätter, das Zwitschern

der Vögel, der Duft von

Laub – FriedWald ermöglicht

Bestattungen an einem Ort,

an dem sich die Menschen

schon seit Jahrhunderten wohlfühlen:

im Wald.

Eine Baumbestattung ist

naturnah und vollkommen

unabhängig von Konfessionen

und sozialen Zwängen. Trauerfeiern

im FriedWald können

dabei individuell gestaltet werden

– so, wie es sich die verstorbene

Person gewünscht

hat oder die Angehörigen es

sich vorstellen. Zusätzlich entfällt

bei einer Baumbestattung

im FriedWald die klassische

Grabpflege komplett. Die letzte

Ruhestätte des Verstorbenen

passt sich der umliegenden

Natur an – je nach Jahreszeit

schmücken Schnee, Wildblumen,

Farne, Moose oder buntes

Laub die Baumgräber.

Der Trost der Natur

FriedWald ermöglicht einen

großen Spielraum bei der Organisation

des letzten Abschieds.

Die Weitläufigkeit des Waldes

bietet Rückzugs-, aber auch

Gestaltungsmöglichkeiten für

Angehörige. So kann bei der


Kleine Zeitung

Freitag, 24. Oktober 2025

LEBEN IN DER PFLEGE

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PATIENTINNEN- UND

PFLEGEOMBUDSSCHAFT

STEIERMARK

Beratung, Unterstützung und Information

zu allen Fragen rund um Pflege,

Betreuung und Patientenrechte.

Leitung: Michaela Wlattnig

Tel. (0316) 877-3350

E-Mail: ppo@stmk.gv.at

patientenvertretung.steiermark.at

Die Pflegedrehscheibe

Steiermark hilft beim

Ausfüllen von

Formularen

Trauerfeier mit Sekt auf die verstorbene

Person angestoßen oder

am Jahrestag mit Kaffee und

Kuchen auf der Picknickdecke

am Baum gedacht werden. Es

kann individuell, unkompliziert,

unkonventionell und natürlich

getrauert und Abschied genommen

werden.

Im FriedWald ist eine Bestattung

nicht an Konfessionen

gebunden und erfolgt ganz nach

den eigenen Vorstellungen. So

können auch nicht-geistliche

Trauerrednerinnen oder Trauerredner

problemlos in die Zeremonie

eingebunden werden.

Genauso werden aber auch zahlreiche

Beisetzungen von christlichen

Kirchen begleitet. Darüber

hinaus ist es möglich, dass

Angehörige Reden halten. Neben

einer Trauerrede ist die musikalische

Begleitung eine tröstliche

Praktik. Ein Abschied in Stille

kann ebenso klangvoll sein.

Die Geräusche des Waldes spenden

dann umso mehr Trost: das

Zwitschern der Vögel, das Blätterrauschen

im Wind oder das

Knacken der Äste.

Beispiel für eine Zeremonie bei einer Baumbestattung

FriedWald in der Steiermark

In der Steiermark ist diese Art

der Bestattung im FriedWald

Schöcklland und im FriedWald

Hügelland bei Graz möglich. Die

letzte Ruhestätte kann sich hier

bereits zu Lebzeiten ausgesucht

werden. FriedWald bietet zudem

regelmäßig Waldführungen an.

FriedWald GmbH

Bei dieser spannenden Mischung

aus Waldspaziergang und Informationstour

führen erfahrene

FriedWald-Försterinnen oder

-Förster durch den Wald, erläutern

das Konzept und beantworten

alle offenen Fragen.

Alle Infos: friedwald.at

FRIEDWALD

IN IHRER NÄHE

FriedWald Hügelland

in 8076 Vasoldsberg, 17 km

südöstlich von Graz

Tel. 03117-39 030 oder

friedwald-huegelland.at

FriedWald Schöcklland

in 8062 Kumberg, 19 km

nördlich von Graz

Tel. 03117-39 030 oder

friedwald-schoecklland.at


Die Stimme

der Region.

Seit 1904.

IMPRESSUM: Medieninhaber und Herausgeber: Kleine Zeitung GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz. Produktion & Layout: Kleine Zeitung GmbH © Design & Medien, Gadollaplatz 1, 8010 Graz. Koordination:

Laura Pfeifer. Texte: Sabine Ertl. Titelfoto: AdobeStock/Mediteraneo. Werbemarkt: Richard Brixel, Christoph Burböck, Sandra Freidl, Doris Gassmann, Patrick Landl, Jacqueline Resch, Christian Schneebauer.

Herstellung: Druck Styria GmbH & Co KG, Styriastraße 20, 8042 Graz. kleinezeitung.at | WERBUNG

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