rik November I Dezember 2025
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NOVEMBER / DEZEMBER 2025 I HEFT 439
KÖLN I DÜSSELDORF
AUSSTELLUNG
Fünf Freunde
im Museum
Ludwig
FESTIVAL
Bonanzafest
im Bunker K101
REISE
TRAUMZIELE
in unserem Special
Sophie and the Giants I Austra I Dirk Lehr I Prince Damien
Foto: Christian Palm
Intro 3
Herausgeber: Christian Fischer (cf) & Michael Rädel (rä)
Chefredakteur: Michael Rädel (rä) (V.i.S.d.P.)
INHALT
Nein zum
Sonderregister trans*
Szene
Party
Nachtradar
Style
Stadtplan
Kultur
Austra zwischen Trennung,
Imposter-Syndrom und
ewigem Coming-out
Musik
Buch
Kunst
IMPRESSUM
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Sonderausstellung
„30 Jahre Kunst Köln“
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Reise
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Eintauchen in die Welt der
schwulen Lyrik
Bangkok
Trend & Tradition
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Monats abgebucht.
4 SZENE
TRANS*
KEIN SONDER-
REGISTER FÜR
TRANS*
PERSONEN
Die Bundesregierung plant, Daten von trans* Personen
in einem eigenen Register zu erfassen. Was für manche
harmlos klingt, ist in Wahrheit ein massiver Eingriff in die
Grundrechte und öffnet Tür und Tor für Missbrauch.
FOTO: RDNE STOCK PROJECT / PEXELS.COM
Im November vergangenen Jahres trat
das Selbstbestimmungsgesetz (SBGG)
in Kraft – ein historischer Meilenstein
für trans*, inter* und nicht-binäre (tin*)
Communitys. Seitdem tin* Menschen
seit Anfang November 2024 ihren
Vornamen und Personenstand nach
dem SBGG ändern können, wurde und
wird das Selbstbestimmungsgesetz
für polemische Wahlkampfrhetorik
instrumentalisiert sowie regelmäßig im
Bundestag infrage gestellt.
Aktuell sorgt ein neuer Verordnungsentwurf
aus dem Bundesinnenministerium
in der queeren Community für Alarm:
Unter dem Titel „Verordnung zur
Umsetzung des Gesetzes über die
Selbstbestimmung in Bezug auf den
Geschlechtseintrag im Meldewesen“
soll ab 1. November 2026 festgehalten
werden, wer den Geschlechtseintrag
nach dem Selbstbestimmungsgesetz
(SBGG) geändert hat – inklusive
früherer Namen, Datum der Änderung,
zuständiger Behörde und Aktenzeichen.
Somit wären alle bisherigen und künftigen
Nutzer*innen des SBGG in einem
sogenannten „Sonderregister“ dauerhaft
erkennbar.
Seit November 2024 ist das SBGG in Kraft
– ein Meilenstein für trans*, inter* und
nicht-binäre (tin*) Personen. Begleitet
wurde das Gesetz von hitzigen Debatten,
nun steht erneut die Frage im Raum:
Wie viel Selbstbestimmung bleibt, wenn
frühere Einträge zentral auffindbar sind?
Verbände wie der Bundesverband Trans*
verweisen auf erhebliche verfassungsund
datenschutzrechtliche Bedenken.
Vor allem das im SBGG verankerte
Offenbarungsverbot – es untersagt die
Weitergabe früherer Einträge und sieht
Bußgelder vor – würde durch eine solche
Datenhaltung praktisch ausgehöhlt.
Betroffene warnen vor Zwangsouting,
Stigmatisierung und Sicherheitsrisiken.
Akteur*innen, beispielsweise der
Bundesverband Trans, haben bereits
verfassungs- und datenschutzrechtliche
Bedenken geäußert.
Auch aus NRW kommt deutlicher Widerspruch:
Das Queere Netzwerk NRW fordert,
die Verordnung zu stoppen, die Rechte von
tin* Personen zu stärken und Aufklärung
sowie Beratungsangebote auszubauen.
„Die Rechte und das Leben von tin* und
allen queeren Menschen zu schützen, ist
eine Kernaufgabe unserer Demokratie“,
heißt es dort. Parallel wirbt das Netzwerk
um Unterstützung für die Petition „Kein
Sonderregister für trans* Personen – Nie
wieder Listen gegen Minderheiten!“. Über
die Webseite des Queeren Netzwerks
gelangt ihr zur Petition.
www.queeres-netzwerk.nrw
JUBILÄUM
SCHLAU NRW feiert 25. Jubiläum
SCHLAU NRW blickt zurück auf stolze 25
Jahre SCHLAUe Sensibilisierungs- und
Antidiskriminierungsarbeit in Schulen,
Hochschulen, Jugendzentren und
Sportvereinen.
SCHLAU NRW ist das landesweite
Netzwerk der lokalen SCHLAU-Projekte.
Im Zentrum der SCHLAUen Arbeit stehen
Begegnungen und Gespräche zwischen
Jugendlichen und den lesbischen,
schwulen, bisexuellen, trans* inter*,
asexuellen, aromantischen und
queeren Teamer*innen.
Ganze 16 lokale SCHLAU-Gruppen mit
gegenwärtig über 250 ehrenamtlichen
SCHLAU Teamer*innen gibt es in NRW.
Unter dem Leitmotto „Dialog statt Vorurteile“
geben sie Workshops für jährlich
über 10.000 Jugendliche zu geschlechtlicher,
romantischer und sexueller Vielfalt.
Mit unermüdlichem Einsatz, eigenen
Unterrichtsmaterialien sowie Begegnungen
auf Augenhöhe leistet SCHLAU
NRW einen unverzichtbaren Beitrag zur
Förderung demokratischer Grundwerte
in Zeiten steigender Queerfeindlichkeit.
www.schlau.nrw
SZENE 5
QUEERE JUGEND
Empowerment, Austausch
& Spaß im anyway
Im November wird’s im anyway für trans, inter* und
nicht-binäre Menschen gleich doppelt empowernd:
Beim TIN*SPIRATION-Special mit Dr. Max Appenroth
geht’s um Sex, Lust und Gesundheit – ehrlich,
informativ und sicher. Zwei Wochen später folgt der
Community-Tag mit Workshops, Fotoecke und Bühne
– ein Tag zum Vernetzen, Dazulernen und sich gut
fühlen.
TIN*SPIRATION-SPECIAL MIT MAX APPENROTH:
„LET’S HAVE FUN BUT MAKE IT SAFER!”
Beim Workshop am 2. November mit Max Appenroth
dreht sich alles um Sex, Lust und Gesundheit. Ihr erfahrt,
welche STIs es gibt, wie ihr euch gut schützen könnt
und wie wichtig es ist, die eigenen Grenzen zu kennen
und klar auszusprechen. Es gibt viel Raum für Fragen
und offenen Austausch. Weg mag, kann Fragen vorab
anonym stellen: https://survey.zohopublic.eu/zs/3tBZnm
COMMUNITY-TAG MIT WORKSHOPS, AUSTAUSCH & DIY
Für Personen bis unter 27 Jahren, die trans sind (egal,
ob binär oder nicht binär), die inter* sind, die nicht
binär sind, sich aber nicht unter dem Begriff trans
wiederfinden und diejenigen, die sich gerade im Prozess
befinden und ihre geschlechtliche Identität hinterfragen,
veranstaltet das anyway am 16. November einen
Community-Tag.
Auf dem Programm stehen u. a. Selbstverteidigung,
Make-up-Masterclass und eine offene tin*tastische
Bühne ab 17 Uhr. Es gibt eine Fotoecke, heiße Getränke
und gute Snacks.
Beide Events finden in den Räumen des anyway statt.
Anmeldungen für die Workshops unter
sam@anyway-koeln.de oder vor Ort.
www.anyway.de
FOTO: LISETT KRUUSIMÄE / PEXELS.COM
tURbiNE 11 PARtY
Samstags von 19:00 – 01:00 Uhr
Getränke Specials von 22:00 – 01:00 Uhr
bi + FRiENDS
Jeden Mittwoch
Aufgüsse von 18:30 – 22:30 Uhr
(gemischter Sauna Tag)
WASCHEN & LEGEN
Immer am Dienstag
18:30 – 23:30 Uhr
Schaumturbine im Dampfbad
18:30 – 22:30 Uhr (jede 1. & 3. Woche)
MEN´S PLACE
GAY SAUNA DÜSSELDORF
WELLNESS SONNtAG
CRUISING NON STOP
Mit Aufgüssen 15:00 – 19:00 Uhr
Kaffee & Kuchen
TURBINE11 – ÖFFNUNGSZEITEN: Mo. – Do. von 11:00 – 01:00 Uhr | Fr. – Mo. von 11:00 – 01:00 Uhr NON STOP
6 SZENE
FOTOS: FEUERFLAM.ME
BENEFIZ
DIE GALA 2025
Die Gala 2025 ist ausverkauft – schon Wochen vor dem Termin
sind alle Plätze im Musical Dome Köln vergeben.
Zur Einstimmung ein paar Eindrücke von
der letztjährigen Gala im Musical Dome.
Die Vorfreude auf den 1. Dezember
ist riesig: Die Gala zugunsten
der Aidshilfe Köln im Musical
Dome ist schon Wochen vor der
Veranstaltung restlos ausverkauft.
Mitte Oktober gingen die letzten
Tickets über die Ladentheke.
„Damit haben wir wirklich nicht
gerechnet“, freut sich Erik Sauer,
Geschäftsführer der Lebenshaus-
Stiftung, die die Benefizveranstaltung
zugunsten der Aidshilfe Köln
organisiert. „Das zeigt, dass es den
Menschen im vergangenen Jahr
gefallen hat. Schon damals war
der Musical Dome gut gefüllt.“
Nach fast zehn Jahren Pause
hatte sich die Lebenshaus-
Stiftung vor zwei Jahren
entschieden, DIE GALA wieder
aufleben zu lassen – mit großem
Erfolg. Die Mischung aus einem
abwechslungsreichen Programm,
emotionalen Momenten und
der besonderen Atmosphäre im
Musical Dome überzeugte das
Publikum.
Wer sich einen der begehrten
Plätze sichern konnte, darf sich am
1. Dezember auf Vicky Leandros, No
Angels, Sarah Engels, Knallblech,
Georgette Dee mit Terry Truck und
Timur Turga sowie Hape Kerkeling
als Special Guest freuen.
1.12., 19:30 Uhr, Musical Dome,
Goldgasse 1, Köln.
www.diegala.de
LESBISCH
Sorgerechtsentzug bei lesbischen Müttern.
Diskriminierung sichtbar machen, Geschichte aufarbeiten.
Noch bis in die 1990er Jahre verloren
Frauen in gleichgeschlechtlichen
Partnerschaften das Sorgerecht für
ihre Kinder – ein massiver Eingriff in
ihr Leben und das ihrer Familien, über
den bis heute kaum öffentlich gesprochen
wird.
In einem vom Queeren Netzwerk NRW
begleiteten Forschungsprojekt des
Landes Nordrhein-Westfalen hat die Historikerin
Dr. Kirsten Plötz den Entzug des
Sorgerechts bei Müttern, die lesbische
Beziehungen führten, zwischen 1946 und
2000 untersucht – mit einem besonderen
Fokus auf Nordrhein-Westfalen.
Im Zentrum der Studie stehen die
Stimmen der Zeitzeug*innen: betroffene
Mütter, Kinder, Lebensgefährtinnen,
Väter, Fachkräfte und andere Beteiligte.
ILLUSTRATION: QUEERES NETZWERK NRW
Sie berichten von Diskriminierung,
Gerichtsprozessen, Angst, aber auch von
Solidarität und Widerstand.
Am 24. November werden die Ergebnisse
dieser wichtigen Forschungsarbeit erstmals
öffentlich präsentiert. Daneben wird
es Raum geben, um über die Bedeutung
dieser Geschichten für die Gegenwart
und Zukunft ins Gespräch zu kommen.
Der Veranstaltungsort ist barrierefrei
zugänglich.
24.11., 16 –18 Uhr, Townhouse,
Bilker Straße 36, Düsseldorf.
www.queeres-netzwerk.nrw/events/
sorgerechtsentzug
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Freiheit leben,
einfach den Moment genießen –
ohne Sorgen im Hinterkopf
HIV
Flexibel im Alltag,
KONSEQUENT GEGEN
RESISTENZEN
Wie robuste HIV-Therapien vor gefährlichen
Medikamenten-Resistenzen schützen, damit sich
Menschen mit HIV weniger Gedanken machen müssen
Die Entstehung
von Resistenzen
1. Ist ausreichend viel
antiretroviraler Wirkstoff
im Körper, ist die
Vermehrung von
HIV UNTER KONTROLLE.
2. Ist weniger Wirkstoff im Körper
(z. B. durch unabsichtliches
Vergessen der Tablette), ist
HIV nicht mehr unter Kontrolle
und kann sich VERMEHREN.
3. Bei dieser Vermehrung kann
es zu Mutationen kommen.
Manche Mutationen können
das Virus resistent gegen einen
Wirkstoff machen. Dadurch
kann die derzeitige Therapie
zukünftig nicht mehr eingesetzt
werden und die Behandlungsoptionen
reduzieren sich.
Das ist das problematische
an RESISTENZEN.
Stark vereinfachte schematische Darstellung
Das Leben kann manchmal chaotisch
sein. Reisen, Feiern oder einfach der
alltägliche Wahnsinn – es gibt immer so
viel zu tun, dass man schnell mal den
Überblick verlieren kann. Für Menschen mit
HIV kommt im Alltag noch die Therapie
hinzu. Dabei ist es wichtig, die Tabletten
regelmäßig und wie vorgeschrieben
einzunehmen. Aber manchmal passiert,
was nicht passieren darf: Eine Tablette wird
vergessen.
Wenn das passiert, sinkt der Wirkstoffspiegel
im Körper, und die Therapie könnte
ihre Wirksamkeit verlieren. Das bedeutet,
dass HI-Viren sich wieder vermehren
können und das Risiko für Resistenzen
steigt. Denn wenn HIV gegen einen
bestimmten Wirkstoff resistent wird, hat
es „gelernt“, diesen zu umgehen – was die
Therapie weniger effektiv machen kann.
KEINE SORGE! Wahrscheinlich nimmst du
deine Medikamente sowieso korrekt ein.
Wenn dich jedoch Bedenken plagen, ob
du bei der Medikamenteneinnahme alles
richtig machst, solltest du dich an den Arzt
oder die Ärztin wenden. Diese können
robuste Therapien und das Konzept der
„Forgiveness“ erläutern – was den Stress
reduzieren kann.
MEHR INFOS
Menschen mit HIV verdienen
Sicherheit und eine Therapie, die
ihnen Rückendeckung gibt, auch
wenn das Leben mal hektisch wird!
Die Initiative #NOCHVIELVOR hat
auf ihrer Website dazu viele nützliche
Informationen zusammengestellt.
www.nochvielvor.de
Gilead Sciences GmbH, Fraunhoferstr. 17, 82152 Martinsried b.
München, info.germany@gilead.com DE-ADM-0045
8 SZENE
WEIHNACHTEN
DINGER’S
WEIHNACHTSBAZAR
Eintauchen in Kölns magische Winterwelt: Dinger’s Weihnachtsbazar verwandelt
1.500 Quadratmeter in eine funkelnde Traumwelt – mit Eisbären und Pinguinen,
17 Themenbäumen, exklusiven Köln-Kugeln und Handwerk aus dem Erzgebirge.
Perfekt für einen festlichen Weihnachtsbummel.
FOTOS: DINGER’S GARTENCENTER
Schon am Eingang des Weihnachtsbazars
von Dinger’s Gartencenter
Köln begrüßen eine funkelnd-eisige
Landschaft und das Hauptthema des
Jahres: Eisbären und Pinguine. Dahinter
warten Rehe, Eulen – und ein großer
Braunbär mit Kind, der besonders die
Jüngsten begeistert.
Wer durch die Ausstellung bummelt,
taucht ein in gedämpftes Licht,
Weihnachtsmusik und den Duft von
Lebkuchen und Weihrauch. In verschiedenen
Farb- und Themenwelten treffen
Trendtöne wie Salbei auf Klassiker in
Rot und Gold. Kölsch fürs Herz: Eine
große Ecke mit exklusiven Köln-Kugeln
– jedes Jahr neu mit dem aktuellen
Karnevalsmotto.
Besondere Hingucker sind die 17 prächtig
geschmückten Themenbäume,
alle mit kölschen Namen. Die Motive
werden unter den Mitarbeitenden
ausgelost und in kleinen Teams
umgesetzt – so entsteht jedes Jahr
eine neue, überraschende Vielfalt. 2025
setzt der Bazar außerdem auf das
Trendthema „Kindliche Weihnachten“:
Der Kinderbereich ist größer denn je,
mit vielen bewegten Tierfiguren und
einem riesigen Sortiment bruchsicherer
Kunststoffkugeln in nahezu allen Farben
und Größen – perfekt, wenn kleine
Hände beim Schmücken helfen.
Neben modernen Dekoideen findet
ihr auch traditionelles Handwerk aus
dem Erzgebirge: Räuchermännchen,
Schwibbögen (jetzt auch in vielen
Outdoor-Varianten) und handgefertigte
Weihnachtspyramiden aus
Holz. Exklusive Dekostücke gibt es
ebenso wie laufend frisch gestaltete
Arrangements und Gestecke – alle
mit viel Liebe von Hand gefertigt.
An der großen Schleifen-Theke
entstehen individuelle, handgebundene
Schleifen nach Wunsch. Und wer auf
stimmungsvolle Beleuchtung setzt, wird
in der Weihnachtswelt mit Lichterketten,
LED-Echtwachskerzen und originellen
Leuchtmotiven fündig. Das Kerzensortiment
umfasst durchgefärbte Kerzen
in sechs Größen und 17 Farben – eine
Auswahl, die in Köln ihresgleichen sucht.
Nach dem Rundgang empfiehlt sich
eine Pause im Palmencafé: hausgemachte
Torten, Kaffee, die berühmten
Waffeln mit heißen Kirschen – und
aktuell wieder Glühwein. So wird der
Besuch zum perfekten Adventsausflug
für Groß und Klein.
Dinger’s Gartencenter Köln,
Goldammerweg 361, Köln-Vogelsang,
www.dingers.de
ZUGENOMMEN?
Mehr zum
Thema Gewicht
bei HIV
https://go.msd.com/hiv-gewicht
DE-NON-05320
MSD ist eines der ersten Unternehmen, das sich im Kampf gegen HIV engagiert hat.
Seit fast 40 Jahren machen wir es uns zur Aufgabe Menschen mit HIV ein längeres und
gesünderes Leben zu ermöglichen.
MSD Sharp & Dohme GmbH | Levelingstraße 4a | 81673 München | www.msd.de
10 SZENE
KALENDER
Schwule Kunst
für deine Wand
Auch für 2026 hat die Münchner Kunstbehandlung
wieder großartige Kalender
im Programm – und wir dürfen
einige davon verlosen! Und zwar die
von Robert C. Rore, Luke Carter und Kurt
Walters.
„Robert C. Rore Kalender 2026“: Der
Künstler zeigt mit seinen Bildern einen
besonderen Blick auf Männlichkeit, Natur
und Vergänglichkeit. Statt klassischer
Romantik gibt es Alpenglühen und
schwule Erotik. Seine Werke zeigen
männliche Körper zwischen Kraft und
Verletzlichkeit, Dynamik und Stille.
Schönheit, die nicht erklärt werden muss
– sie ist einfach da. Für einen Moment.
Und vergeht. Trotz cooler Ästhetik steckt
Tiefe drin: In einer Welt voller „Bros“ zeigt
Rore eine andere Art von Männlichkeit
– entspannt, reflektiert, echt. Format DIN
A5, 21x14,8 cm, 14 Blatt, durchg. 4-farbig,
Spiralbindung, 10 Euro
„Kurt Walters Kalender 2026“: Der USamerikanische
Maler Kurt Walters bringt
kalifornisches Licht, urbane Szenerien
und queere Bildwelten zusammen.
Seine Werke spielen mit Retro-Ästhetik,
Popkultur und der Leichtigkeit des
Seins – immer mit einem Hauch
Melancholie. Ob Männer am
Pool, einsame Straßen bei
Sonnenuntergang oder intime
Momente im Alltag: Walters
fängt flüchtige Stimmungen
in leuchtenden Farben und
klaren Kompositionen ein.
Dabei trifft Vintage-Flair auf
zeitgenössische Männlichkeit
und Bayern-Impressionen. Format
DIN A5, 14,8x21 cm, 14 Blatt,
durchg. 4-farbig, doppelseitig
bedruckt, 28 Abbildungen,
Spiralbindung, 14 Euro
„Luke Carter Kalender
2026“: Kubismus, Queerness,
knallige Farben. Luke Carter
– ursprünglich aus England,
heute in Leipzig – verbindet
queere Themen, Männlichkeit
und Alltagsszenen mit einer eigenen,
kraftvollen Bildsprache. Seine Arbeiten
wirken wie visuelle Statements:
plakativ, farbstark, abstrakt. Ob Malerei,
Linolschnitt oder Wandbild – Carters
Werke erzählen Geschichten. Mal direkt
und laut, mal subtil versteckt zwischen
geometrischen Formen und Farbflächen.
Seine Linolschnitte in Schwarz-Weiß fangen
flüchtige Momente ein – reduziert,
aber voller Bedeutung. Alles zusammen
ergibt eine Kunst, die Haltung zeigt. Und
hängen bleibt. Format DIN A5, 21x14,8 cm,
14 Blatt, durchg. 4-farbig, Spiralbindung,
10 Euro
Tolle Geschenke, nützliche Begleiter
durchs Jahr und einfach grandiose
Kunst! *rä
kunstbehandlung.com
SZENE 11
KALENDER
Der „Schweizer
Bauernkalender“ für 2026
Unlängst erschien endlich der brandneue
„Schweizer Bauernkalender“ für das nächste Jahr.
Und er versammelt einmal mehr eine ganze Reihe
stattlicher Burschen aus der Landwirtschaft oder
mit einem Bezug dazu.
Der nächste
Erscheinungstermin
18.12.2025
Anzeigenschluss
05.12.2025
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Anzeigen unter
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blumediengruppe.de
O7, 20 (Quadrate), Mannheim
www.galileo-sauna.de
Wenn Muskelkraft auf Alpenidylle trifft: Der Schweizer
Bauernkalender ist längst mehr als nur ein praktisches
Jahreswerk für den Stall oder die Küche. Er hat sich
zu einem echten Hingucker und Kultobjekt entwickelt,
vor allem in seiner erotischen Männerausgabe.
In kunstvoll inszenierten Fotos zeigen sich junge
Landwirte und Naturburschen von ihrer sinnlichen
Seite – halb nackt, aber nie billig. Kraftvoll, authentisch
und verbunden mit der Natur. Burschen mit Charakter
in einem Kalender mit Charakter! Die Erotik in diesem
Kalender ist stets stilvoll – verspielt, augenzwinkernd,
aber nie vulgär. Es geht um das sinnliche Erleben des
Landlebens, um die Schönheit männlicher Körper,
eingebettet in die malerische Kulisse der Schweizer
Alpen. Die Fotografien setzen auf natürliche Lichtstimmungen,
rustikale Requisiten und jede Menge Charme.
Mal rustikal, mal verträumt, aber immer mit einem
Augenzwinkern.
Der Schweizer Bauernkalender ist weit mehr als ein
Gag oder ein reines Erotikprodukt. Er ist ein kreatives
Statement für eine moderne, selbstbewusste Landbevölkerung
und zeigt, dass auch Mistgabel, Stall
und Scheune Platz für Sinnlichkeit haben können.
Authentisch. Rustikal. Und ein klasse Geschenk! *rä
calendaria.ch
Vor St Martin 12
50667 Köln
12 SZENE
NACHGEFRAGT
GUY SPENCER –
Top bei FunSizeBoys
Er ist einer DER Stars bei CARNAL+ und steht bei FunSizeBoys seinen Mann. Für uns hatte der groß
gewachsene Kerl aus Hollywood trotzdem etwas Zeit zu chatten.
Was tust du, um fit zu bleiben?
In Form zu bleiben, war für mich immer
ein bisschen ein Paradox. Ich habe nie
Probleme gehabt, Gewicht zu verlieren
– mein Problem ist eher, es zu halten. Ich
war schon immer groß und schlank – und
war groß wie eine Straßenlaterne. Die
Leute sagen oft: „Du hast so ein Glück,
dass du so dünn bist.“ Aber ehrlich gesagt
ist es echt nervig, wenn man versucht,
Muskeln aufzubauen. Aktuell trainiere ich
fünf- bis sechsmal pro Woche, wenn ich
nicht gerade reise. Ich konzentriere mich
auf langsame, kontrollierte Wiederholungen
mit moderatem bis schwerem
Gewicht. Ich zähle nicht jede Kalorie,
aber ich ziele auf über 3.000 Kalorien pro
Tag und achte besonders auf eine hohe
Proteinzufuhr – etwa 250 Gramm täglich.
Kein Cardio … es sei denn, wir zählen Sex
dazu. Und das tue ich definitiv.
Ein paar Mal im Monat gehe ich auch zu
einem Gruppen-Nacktyogakurs. In einem
Raum mit anderen Männern zu praktizieren
– verletzlich, präsent und völlig nackt
–, ist eine kraftvolle Art, sich mit dem
eigenen Körper zu verbinden.
Kein Ego, keine Ablenkung,
nur Atmung, Schweiß und
Fokus. Es ist körperlich, aber
auch tief sinnlich – auf eine
sehr geerdete Weise.
Wie viele Szenen drehst du
pro Monat?
Das variiert. Ich betreibe
meinen OnlyFans- und
JustForFans-Kanal seit
letztem September, und
ein paar Monate später
habe ich angefangen,
mit Carnal Media zu
arbeiten. Auf meinen
Fan-Seiten veröffentliche
ich jede Woche eine neue
Langfilmszene – meistens
Kollaborationen – und ich
filme meistens in intensiven
Phasen, damit ich genug
Zeit habe, alles zu schneiden,
zu posten und trotzdem noch
ein Privatleben zu haben. Im April
war ich zum Beispiel in New York
und habe in vier Tagen sieben
Szenen gedreht. Das sind fast zwei
Monate Content auf einer einzigen
Reise – genau die Art von Effizienz,
die ich liebe.
Was Studioarbeit angeht, hatte
ich unglaublich viel Glück.
Carnal Media produziert für
viele verschiedene Nischen und
Plattformen – seit November habe
ich wahrscheinlich über sechzig
Szenen für sie gedreht. Es gibt eine
große Bandbreite, und ich genieße
es, in jede Rolle einzutauchen.
FOTOS: CARNAL MEDIA LLC
Nenne mir zwei deiner
Lieblingsdarsteller.
Legrand Wolf war schon immer
einer meiner Favoriten. Es ist
hypnotisch, ihm zuzusehen – diese
ruhige Autorität, seine Stimme, sein
Blick. Wenn man ihm zusieht, fühlt
man sich umsorgt – auf mehr als
nur eine Weise! Als ich das erste
Mal mit ihm gedreht habe, musste
ich mich selbst daran erinnern,
dass ich gerade arbeite – und nicht
einfach nur fasziniert zuschaue.
Ich bewundere auch Derek Kage.
Er hat diese seltene Mischung aus
Charme, Selbstbewusstsein und völliger
sexueller Fluidität. Er toppt, er bottomt, er
dominiert, er unterwirft sich – er erlaubt
sich, alles zu genießen. Und das finde
ich unglaublich sexy. Es ermöglicht ihm
auch, sich als Mensch weiterzuentwickeln
und neue Dinge auszuprobieren,
die er vielleicht vorher nie in Betracht
gezogen hätte. Ich bin da voll dabei.
Wenn mich jemand fragt, worauf ich
stehe, sage ich immer: „Ich stehe auf
viel – und bin offen für mehr.“ Wenn
jemand auf etwas Bestimmtes steht, will
ich davon hören. Ich bin neugierig, offen
– und ich möchte mich sexuell immer
weiterentwickeln.
Abgesehen von Sex – welche Hobbys
hast du?
Im Moment ist meine Freizeit ziemlich
begrenzt, aber wenn ich welche habe,
verbringe ich sie am liebsten draußen.
Wandern, schwimmen – alles, was mir
erlaubt, meinen Körper in der Natur zu
spüren. Idealerweise nackt. Da ist etwas
Urmenschliches und Friedliches dran,
fast wie ein Reset fürs Nervensystem
– mit Sonnenlicht, Stille oder den
Geräuschen der Natur um einen herum.
Hast du Reisepläne für diesen Herbst
oder das nächste Jahr?
Ja – und ich freue mich sehr darauf.
Ich plane eine Reise nach München,
Berlin und Amsterdam gegen Ende des
Sommers. Ich war bisher nur einmal
in Berlin, zu Silvester, und habe die
Energie geliebt – selbst bei der Kälte.
Jetzt will ich die Stadt erleben, wenn
alle schwitzen und oberkörperfrei sind,
statt dick eingepackt zu frieren. Außerdem
habe ich Reisen nach Colorado,
Oregon, New York, Puerto Vallarta und
Rio geplant.
Stehst du auf Halloween?
Absolut. In West Hollywood ist Halloween
quasi das schwule Weihnachten.
Eine halbe Million Menschen strömen
kostümiert auf die Straßen – und ja,
die Jungs sind meistens halb nackt. Ich
entscheide mich meist eher für etwas
Lustiges oder Gruseliges statt für sexy
Outfits.
Das erste Mal, als ich dort war, ging ich
als 2,01 Meter große Amy Winehouse:
winzige Jeansshorts, ein geliehener
Trainings-BH und eine hohe Beehive-
Perücke. Ich war nicht die einzige Amy
an dem Abend … aber definitiv die
größte.
Dieses Jahr denke ich darüber nach,
als Na’vi aus Avatar zu gehen: blaue
Körperfarbe, Lendenschurz und ein
Schwanz!
*Interview: Michael Rädel
x.com/GuySpencerXXX,
funsizeboys.com
14 Party
PARTY
FOTO: WENDY WEI / PEXELS.COM
Gayoween –
Gruseln, Glitzern, Feiern!
Am 31. Oktober verwandelt sich das Quarter 1 wieder in
Kölns schaurig-schönste Party-Location: Die legendäre
Halloween-Party lockt jedes Jahr Queers aus Köln und
der ganzen Welt an – mit aufwendiger Deko, schrägen
Kostümen und jeder Menge Gänsehaut-Feeling.
In der aufwendig gestalteten Fotoecke bietet TomPe
ein kostenfreies Fotoshooting an (powered by
DEITERS), während die sugartwins.cologne als Walking
Acts für spektakuläre Momente sorgen. Ein echtes
Mottokult-Event – gruselig, glamourös und garantiert
unvergesslich!
HomOriental –
Kölns queere Orientnacht
Seit über 20 Jahren ist die HomOriental fester
Bestandteil der Kölner Partyszene – und bis heute
die einzige monatliche schwul-lesbische Orientparty
Deutschlands. Einmal im Monat, immer am 4. Samstag,
trifft sich hier ein bunt gemischtes Publikum aus Köln,
ganz Deutschland und dem Ausland, um zu feiern, zu
tanzen und einfach Spaß zu haben.
Ob casual oder chic, schwul, lesbisch, straight oder
trans – bei HomOriental ist jede*r willkommen.
Orientalische Beats, queere Vibes und ausgelassene
Stimmung machen die Nacht zu einem echten Erlebnis.
31.10., 22 Uhr, Quater 1, Quatermarkt 1, Köln. www.
gayoween.de
22.11., ab 23 Uhr, Hidden Club-Cologne, Brabanter Str.
15, Köln. www.homoriental.de
PIPE Party –
Bear Pride Cologne
2025 Edition
Die Bären sind zurück! Am Samstag, 22. November,
steigt die offizielle Bear Pride Cologne Party im Schrotty.
Freut euch auf zwei Floors, einen großen Outdoor-
Bereich und jede Menge Bear Pride-Vibes.
Auf dem Electronic Floor sorgen Jose Sanchez, Maik
Conrath und Isch. T für satte Beats, während DJ Andy
RX auf dem Dance & Pop Floor mit queeren Hymnen
und Partykrachern die Menge zum Kochen bringt. Ein
kostenloser Shuttle-Service bringt euch bequem vom
Mühlenbach zum Club, Garderobe inklusive.
CHIN CHIN –
Valkyries, Vikings
& Viagra
Wenn im Norden die Wolken grollen und die Rufe der
Valkyrien erklingen, öffnet sich das Tor nach Walhalla!
Am 29. November lädt die CHIN CHIN zur ekstatischerotischen
Reise ins Reich der nordischen Mythen – mit
Feuer, Met und göttlichen Beats.
Euch erwarten erotische Rituale, Nordic Folk, heiße
Lagerfeuer-Begegnungen und natürlich Bounce
Techno mit Schildmaiden. Ob in Leder, Fell oder Rüstung
– wer das Trinkhorn hebt, ist hier richtig. Unbedingt
Dresscode beachten!
22.11., ab 22 Uhr, Schrotty, Vogelsanger Str. 406, Köln.
https://bearpride.cologne
29.11., ab 23 Uhr, CBE/YUCA, Bartholomäus-Schink-
Straße 65–67, Köln. www.chinchinparty.de
aus allen deutschen Netzen
JUSTIN
ALLEIN ZU
HAUS.
16 NACHTRADAR
Ausgelassen ging es beim Reinfeiern in den Tag der deutschen Einheit in
der Schaafenstraße zu. Die gut gelaunten Bar Boys der Mumu versorgten
die Gäste wie immer mit einem Lächeln und Drinks – da macht der
Abend gleich mehr Spaß!
MUMU
HOLLYWOODTRAMP BALL - BRAT CLUB NIGHT
Der CBE erstrahlte passend zum Motto in saftigem Grün
und die Gäste rasteten zum Set von DJ und Veranstalter
Hollywoodtramp wieder völlig aus und rissen die Bude ab.
NACHTRADAR
Fotos von Stefan Kraushaar
HomOriental
JEDEN
4. SAMSTAG
IM MONAT
HIDDEN CLUB
BACKSTAGE DIARIES
Happy Birthday zum 18. Geburtstag der Backstage
Diaries! Schon lange ist sie ein Platzhirsch unter den
Kölner Partys: vom Bodybuilder bis zur Drag Queen
sind alle willkommen, die Spaß haben wollen und
einander respektieren. Mit diesem Konzept hat
Veranstalter Alex aka DJ Queer Mum es geschafft,
die Party zum leuchtenden Fixstern in der Kölner
Partyszene zu entwickeln - herzlichen Glückwunsch!
Seit 20 Jahren Kölns
Oriental-Party für
Gays, Lesbians, Bi,
Trans, Drags & Friends.
Best of Arabic, RnB,
Hip-Hop & Turkish Beats.
Auf 2 Dancefloors.
2300 Hidden Club
Cologne
Brabanter Straße 15
Belgisches Viertel, Köln
homoriental.de
NACHTRADAR 17
Die richtige Wahl Seit 1972
Sauna Vulcanus
die Sauna für... die spezielle Freude
Wir sind eine kleine,
aber sehr gemütliche Sauna,
in der sich jeder wohlfühlt!
NEXTDOOR
Habibi Anas stellt im Trafic eine coole Circuit Party mit hotten Performern
auf die Beine, die eine wertvolle Ergänzung in Kölns Partykalender
ist. Am 15.11. gehts schon in die nächste Runde!
Wir freuen uns auf euch!
Öffnungszeiten: täglich 10:30-21:00 Uhr, Fr-Sa bis 22:00 Uhr
Marienplatz 5 • 50676 Köln • Tel.: 0221-88088660
E-Mail: sauna.vulcanus@aol.com
www.sauna-vulcanus.com
GAYBOYS
LIVE AM
TELEFON
RUF AN!
NUR
14
AUCH MOBIL
Cent/ Min.
SISSY THAT PARTY
DJ CK und Miss Lana Delicious organisieren nicht nur die
poptastische Sause in der Kunstbar unter der Domplatte, sie
stehen auch hinter den Turntables und hämmern derart mit
den Beats, dass der Dom zittert.
LERNE HEISSE
MÄNNER KENNEN
0180 5 00 43 35*
SD - 14 Cent/Min. aus allen deutschen Netzen
Neu !!! - Jetzt auch mobil nur 14 Cent/Minute
18 STYLE
FOTOS: GERVASONI
LICHT
Wolkig mit Aussicht auf
Abendstimmung
FOTO: RENÈ BARBA
Leicht wie Papier, robust wie ein Outdoor-Profi: Die
„Ripple“-Lampe von Gervasoni schwebt wie eine Wolke
über der Terrasse – gefertigt aus Tyvek®, einem reißfesten
Material mit knisterndem Papier-Charakter. Entworfen
von Renè Barba, verbindet sie
romantische Stimmung mit
minimalistischem Design und
bringt dabei echte Leichtigkeit
ins Spiel. Für drinnen gibt’s das
passende Pendant: „Pajama“ – ob
als Pendel- oder Tischleuchte,
sie taucht Räume in sanftes Licht
und schafft eine Atmosphäre zum
Ankommen. *mk
www.gervasoni1882.com
MÖBEL
Außergewöhnliches Wohnen mit Stil
Der Rhomb-Stuhl von Simon Morasi Piperčić besticht
durch seine skulpturale Formensprache, fließende
Übergänge von Rückenlehne zu Armlehne und sorgfältige
Holzbearbeitung.
[living] wohndesign ist das Einrichtungshaus
für alle, die das Besondere
suchen.
In den Kölner Showrooms finden sich
außergewöhnliche Möbelstücke namhafter
Hersteller wie Bullfrog, System
180, Vincent Sheppard oder Müller
Möbelwerkstätten – und vor allem
Prostoria. Seit über einem Jahrzehnt ist
das Kölner Einrichtungshaus offizieller
Prostoria-Händler – und das mit spürbarer
Leidenschaft für Form, Funktion
und Qualität. Wer den Showroom am
Stadtrand besucht, merkt schnell: Hier
geht es nicht nur ums Anschauen,
sondern ums Erleben. Fast die gesamte
Kollektion des kroatischen Designlabels
– von Sofas und Sesseln bis zu Esstischen
– steht bereit zum Probesitzen,
Anfassen und Kombinieren. Persönliche
Beratung wird dabei großgeschrieben.
Ob Stoffe, Farben oder modulare Varianten
– das Team hilft, das passende
Möbelstück für Raum, Stil und Anspruch
zu finden. Prostoria steht für klare Linien,
handwerkliche Präzision und wandelbares
Design, das sich perfekt in moderne
Wohnkonzepte einfügt. Dank der
langjährigen Partnerschaft kennt das
Team die Kollektion in- und auswendig
– inklusive Materialoptionen, Lieferzeiten
und maßgeschneiderter Innenraumlösungen.
Wer Design wirklich erleben will,
findet hier den richtigen Ort.
[living] wohndesign by Terry Palmer.
Showroom Köln I,
Luxemburger Straße 245, Köln.
Showroom Köln II,
Luxemburger Straße 251, Köln.
www.living-wohndesign.de
Das modulare Match-
Sofa von Sanja Knezović
vereint klare Linien,
flexible Kompositionen
und hohen Sitzkomfort in
zeitloser Eleganz.
STYLE 19
LIFESTYLE
Wenn nur noch das
gewisse Etwas fehlt
FOTOS: RIVA1920
Manchmal ist es nicht das
Sofa oder der große Tisch, der
den Raum komplett macht –
sondern ein einzelnes Objekt,
das die Komposition abrundet.
Eins, das Ruhe ins Bild bringt,
Möbelstücke verbindet, Lücken
füllt – nicht funktional, sondern
atmosphärisch. Die Sitzgelegenheiten
„Palio“, „Tempo“
und „Waves“ von Riva1920
zeigen, wie viel Wirkung in
kleinen Formaten stecken
kann. Aus einem einzigen
Block duftendem Zedernholz
gearbeitet, wirkt „Palio“ wie
ein Ruhepol – mit fließender
Form und ergonomischer
Sitzfläche. „Tempo“, von der
klassischen Sanduhr inspiriert,
und „Waves“, mit seinen
sanften Wellen bringen weiche
Silhouetten und Bewegung ins
Spiel. *mk
www.riva1920.it
Jetzt Beratungstermin
vereinbaren.
‘Wo Kreativität den Raum formt und Inspiration zu Hause ist.
Küchen, die so einzigartig sind wie du.’
20 STYLE
TECHNIK
Mehr als nur
Hausparty:
Sonoro AVATON
im Check
Wir alle lieben guten Sound. Aber Hand
aufs Herz: Die meisten Lautsprecher sind
entweder klanglich mies oder sehen
aus wie schwarze Plastikklötze. Nicht so,
wenn sie von Sonoro® kommen.
Die Audio-Schmiede aus Neuss liefert
mit dem neuen All-in-one-System
AVATON nicht nur satten Klang, sondern
auch Stil fürs Wohnzimmer – ganz ohne
Plastik-Vibes.
Das Erste, das auffällt: AVATON ist ein
echter Hingucker. Statt schnödem Plastik
gibt es ein handgeschliffenes Holzgehäuse,
das mit Lack veredelt wurde. Die
Front besteht aus lasergeschnittenem
Aluminium. Das macht AVATON zu einem
echten Interior-Statement!
Kommen wir zum Wichtigsten: dem
Sound. AVATON ist ein 2.1-System und soll
ein sensationelles Klangerlebnis bieten.
Dafür sind gleich fünf Class D-Endstufen,
vier Lautsprecher und ein kraftvoller Subwoofer
verbaut. Für den nötigen Wumms
beim Pre-Gaming sorgt die Dynamic
Bass Funktion. Was AVATON aber
besonders interessant macht, ist die
Konnektivität. Natürlich sind die Basics
an Bord: Streamt eure Party-Playlists per
Apple AirPlay, Google Cast oder direkt
über Spotify Connect und TIDAL Connect.
Wirklich smart wird es bei den Anschlüssen:
Für den Drag Race-Marathon könnt
ihr den Fernseher einfach per HDMI
(ARC) anschließen. Und jetzt kommt das
Killer-Feature für alle, die in WGs wohnen
oder öfter mal Besuch haben, der noch
schläft: Das System hat eine bidirektionale
Bluetooth-Technologie. Heißt: Ihr
könnt nicht nur Musik zum AVATON streamen,
sondern das System kann den Ton
(z. B. vom Fernseher oder einer anderen
Quelle) auch kabellos an eure Bluetooth-
Kopfhörer senden. Genial, wenn man
nachts noch eine Runde zocken oder die
nächste Folge der Lieblingsserie schauen
will, ohne jemanden zu wecken.
Fazit: AVATON ist mehr als ein Lautsprecher
– es ist ein smartes Lifestyle-Objekt,
das keine Wünsche offenlässt und
optisch richtig was hermacht. Wer also
sein Zuhause audio- und designtechnisch
auf das nächste Level heben will,
ist mit AVATON richtig beraten. Schön,
stark, vielseitig – und bereit, das neue
Herzstück eures trauten Heims zu
werden.
www.sonoro.de
TIPP
Dieser Saft will den Kakao-Markt fairer machen
STYLE 21
Hand aufs Herz, Jungs: Wie viel Schokolade habt ihr diese Woche schon inhaliert? Fühlt sich gut an, aber das
Business dahinter ist oft alles andere als süß. Wir reden von „Hidden Waste and exploitation“ (Versteckte Verschwendung
und Ausbeutung), „grassierender Intransparenz“ und mafiösen Strukturen. Und als wäre das nicht
bitter genug: Hunderttausende Kinder werden auf Plantagen ausgebeutet.
Ein riesiges Problem war bisher: Alle
wollen nur die Bohne. Die ist aber nur ein
Viertel der ganzen Kakaofrucht. Drei Viertel
– das saftige Fruchtfleisch – wurden
einfach weggeworfen. Millionen Tonnen
Verschwendung.
LIFESTYLE-SHOT MIT
WELTVERBESSERER-ANSPRUCH
Auftritt: KOA. Ein Unternehmen, das
(natürlich) „B-Corp Certified“ ist und
vollmundig verspricht: „Let’s fix cocoa
together“. Ihre Mission: Der ganzen Frucht
einen Nutzen geben. Statt das Fruchtfleisch
vergammeln zu lassen, machen
sie daraus „The world’s first Cocoa Fruit
Shots“.
Und die sollen es in sich haben. Vergesst
den Geschmack von Schokolade. Die
Shots schmecken „tropisch-frisch, leicht
süß und fein säuerlich“. Klingt nach
dem perfekten Stoff für den healthy
Lifestyle nach der durchzechten Nacht.
Das Ganze ist vegan, GMO-frei, ohne
Zusatzstoffe und vollgepumpt mit
„Immunpower“. Die Kakaofrucht gilt als
Superfrucht, reich an Kalium, Magnesium
und Polyphenolen mit antioxidativer Wirkung.
Ein natürlicher Vitamin-C-Boost?
Nehmen wir.
DER FAIRSTE SHOT IM KÜHLREGAL?
KOA wirft mit dem Slogan „The
fairest Shots on the Shelf“ um sich. Sie
behaupten, ihre Lieferkette sei 100 %
transparent und wo sie aktiv sind, sinke
die Kinderarbeit um 62 %. Für die Farmer
soll dabei ein zusätzliches Einkommen
von +376 € rausspringen, was angeblich
einen Unterschied von Faktor 6,2 macht.
Ob der Drink am Ende die Welt rettet
oder nur unser Gewissen beim nächsten
Einkauf beruhigt? Schwer zu sagen. Aber
die Idee, genießbaren „Abfall“ in einen
hippen Drink zu verwandeln und damit
die Industrie ein wenig aufzumischen,
hat definitiv was. *ck
koa-impact.de
[l]
d e i n
H ä n d l e r f ü r
???
?
scan me!
seit 2012
w w w . l i v i n g - w o h n d e s i g n . d e
Moltkestraße
22 STADTPLAN
Christophstraße Gereonstraße
Marzellenstraße
HbF
U
Breslauer Platz/
Hauptbahnhof
Kamekestraße
Bars
Roonstraße
SZENE
Venloer Straße
KÖLN
U
Lütticher Straße
Aachener Straße
37
Richard-Wagner-Straße
1. Barcelon Colonia,
Pipinstraße 3
2. Baustelle 4U,
Pipinstraße 7
3. Casino Eck,
Kasinostr. 1a
4. Coco Schmitz,
Aachener Str. 28
5. Era,
Friesenwall 26
6. Ex-Corner,
Schaafenstr. 57-59
7. Exile on
Mainstreet,
Schaafenstr. 61a
8. The 3B-The
Bearded Bear Bar,
Mühlenbach 53,
www.the3b.
cologne
9. Hühnerfranz,
Hühnergasse 5-7
10. Iron, Schaafenstr.
45
11. Mariechen,
Am Rinkenpfuhl 51
12. Marsil, Marsilstein
27
13. Die Mumu,
Schaafenstr. 51
14. My Lord by Olli,
Mühlenbach 57
15. Schampanja,
Mauritiuswall 43
16. Zum Pitter,
Alter Markt 58-60
17. KinkZ,
Balduinstr. 20
Zülpicher Straße
42
Cafés/Bistros
20. Café Rico,
Mittelstr. 31
21. inSide Cafe,
Am Rinkenpfuhl 46,
4
44
Lindenstraße
55
30
Brabantner Straße
54
75
Mozartstraße
73
U
U
Barbarossaplatz
Club
30. Hidden
Cologne,
Brabanter Str. 15
am Rudolphplatz
31. Sartory Säle,
Friesenstr. 44
• Wartesaal im
Zollhafen,
Im Zollhafen 2
Moltkestraße
Friesenplatz
Beethovenstraße
50
52
Hohenstaufenring Habsburgerring Hohenzollernring
61
53
Friesenwall
Schaafenstraße
22. Zentral Garderobe,
Schaafenstr. 49
• Saint Louis,
Deutzer Freiheit 89
23. Diner‘s,
Neumarkt 16
Party-Locations
Mauritiuskirche
Cruising-Bars
35. Pullermans,
Mathiasstr. 22
36. Deck 5,
Mathiasstr. 5
Friesenstraße
Saunen
37. Phoenix Sauna,
Richard-Wagner-
Str. 12
38. Badehaus Babylon
Cologne,
Friesenstr. 23-25
39. Sauna Vulcano,
Marienplatz 3-5
Einkaufen
40. Best of Cologne,
Schaafenstr. 12
41. Brunos,
Kettengasse 20
42. COLOGNE DOME
House of Fetish,
Händelstraße 27
43. Gay Sex Messe,
Mathiasstr. 13
44. MGW.Cologne,
Händelstr. 53
45. Sex- & Gay
Center,
Mathiasstr. 23
Mauritiuswall
5
U
Rudolfplatz
45
40
51
U
7
15
Zülpicher
Platz
6
Magnusstraße
Ehrenstraße Breite Straße
41
Kettengasse
22
Pfeilstraße
Mittelstraße
20
13
31
Hahnenstraße
10 17 11
Rubensstraße
Marsilstein
74
21
38
12
U
60. Philharmonie,
Bischofsgartenstr. 1
61. Scala, U
Hohenzollernring Severinstraße
48
• Schauspielhaus:
Depot 1, Depot 2,
Grotte,
Schanzenstraße
6-20
62. Theater am Dom,
Glockengasse 11,
Opern Passagen
Mauritiussteinweg
BUSINESS
Apotheken
23
dem Berlich
Auf
Neumarkt
Thieboldsgasse
50. Birken-Apotheke,
Hohenstaufenring
59, Tel. 2402242
• Flora-Apotheke,
Neusser Str. 192,
Tel. 0221 733535
• Paradies Apotheke,
Severinstr. 162a,
Tel. 329215,
www.paradiesapo.de
51. Westgate-
Apotheke,
Habsburgerring 2,
Tel. 2402243
Ärzte
• Dr. Jochen May,
Zahnarzt, Sülzburgstr.
21-23, Tel.
9411222,
www.praxis-may.
com
53. Praxis am Ring,
Dr. med. Ochana,
Hohenzollernring
26, Tel. 255522,
www.praxis-amring.com
• Praxis am
Eberplatz,
Dres. med. Kümmerle,
Theisen,
Wyen, Voigt,
Ebertplatz 1,
Tel. 7604648,
www.praxis-ebertplatz.de
• Praxis am
Vorgebirgspark,
Nauheimer Str. 15,
Tel. 361831,
praxis-amvorgebirgspark.de
Zeughausstraße
U
Neumarkt
70
Waisenhausgasse
Krebsgasse
Cäcilienstraße
Poststraße
U
Appellhofplatz/
Zeughaus
U
Appellhofplatz/
Breite Straße
Glockengasse
Schildergasse
U
62
Poststraße
54. Dr. Stefan Scholten,
HIV-Schwerpunktpraxis,
Richard-Wagner-
Str. 9-11,
Tel. 35505450
• Zahnarzt Tobias
Fuchte,
Kirchstraße 1-3,
Tel. 0221 – 392 580,
www.zahnarztfuchte.de
Beauty
• Vytas Massage,
Königsplatz 15,
53173 Bonn
wmassage.de
• MO‘s Wohlfühlzeit,
Hauptstraße 16a,
53604 Bad Honnef
Tel. 0175 2852891,
mos-wohlfuehlzeit.
de
55. Men‘s Care Köln,
Schaafenstr. 7,
www.menscaredeutschland.de
Rechtsanwälte
• Ralf Bergmann,
Braugasse 12,
Tel. 02234-405769,
bergmann-anwalt.
de
KULTUR
Bühne
• Atelier Theater,
Roonstr. 78,
Tel. 0221 24 24 85,
www.ateliertheater.de
• Horizont Theater,
Thürmchenswall
25.
• Opernhaus,
Rheinparkweg 1,
Tel. 0221 22128400
Tunisstraße
Blaubach
Perlengraben
Neuköllner Straße
63
73. Anyway,
Jugendzentrum,
Kamekestr. 14,
Tel. 5777760,
anyway-koeln.de
74. Rubicon, Beratungs-zentrum
für
Lesben & Schwule
(Sozialwerk e.V.),
Rubensstr. 8-10,
Tel. 27669990,
www.rubiconkoeln.de
75. Queeres Netzwerk
NRW, Lindenstr. 20,
Tel. 2572847,
https://queeresnetzwerk.nrw
Museen
Komödienstraße
Große Budengasse
Hohe Straße
63. Museum für
Angewandte
Kunst Köln, An der
Rechtschule, Tel.
22123860,
www.makk.de
64. Museum Ludwig,
Bischofsgartenstr.
1, Tel. 22122370
• Rosa Archiv, Salierring
4,
Tel. 78 98 60 19,
Mo-Fr nach
Vereinbarung,
rosa-archiv.de
RAT & TAT
Gesundheit
Gürzenichstraße
Pipinstraße
70. Aids- und STD-
Beratung,
Gesundheitsamt,
Neumarkt 15-21,
Tel. 22124602
71. Lebenshaus-
Stiftung,
Beethovenstr. 1,
Tel. 202030,
www.lebenshausstiftung.de
Hohe Pforte
3
Am Hof
Obenmarspforten
Stephanstr. Marienplatz
Alter Markt
16
Augustinerstraße
Mathiasstraße
An der Malzmühle
Severinsbrücke
72. Aidshilfe Köln e.V.,
Pipinstraße 7, 50667
Köln, KVB: Heumarkt,
Tel. 0221 202030
73. Looks e.V.,
Beratung und
Unterstützung
für Jungs, die
anschaffen,
Pipinstr. 7,
Tel. 2405650,
www.looks-ev.de
72. Checkpoint der
Aidshilfe Köln, HIV
Schnelltest sowie
Syphilis, Tripper,
Chlamydien und
Hep-C. Wir sind für
euch da: Montag
bis Donnerstag von
19 Uhr bis 22 Uhr,
Pipinstr. 7,
Tel. 0221 99 57 12-17,
www.schnell-test.de
Info
Heumarkt
Mühlenbach Filzengraben
Severinstraße
U
Dom/
Hauptbahnhof
1 2
39
71
72
8
Kölner Dom
45
43
36
14
64
9
U
Rathaus
U
Heumarkt
35
60
Hohenzollernbrücke
Am Leystapel
Bayenstraße
Deutzer Brücke
Dr. Dirk Stolley | Zahnarzt
Praxis mit BeratungsPLUS
Schnelle Terminvergabe
und kurze Wartezeiten!
Schwerpunkte:
| Prophylaxe
| Ästhetische Zahnmedizin
| Implantate
| Parodontose Behandlung
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STADTPLAN 23
Bars
SZENE
Rheinkniebrücke
1. Comeback,
Charlottenstr. 60
2. K1, Bismarckstr. 93
3. Ludwigs Bier & Brot,
Mertensgasse 11
4. Nähkörbchen,
Hafenstr. 11
5. Queenz,
Charlottenstr. 62
6. Sternschnuppe,
Sternstr. 2
Oberkasseler Brücke
28
DÜSSELDORF
16
Reichsstraße
Hafenstr.
7
7. Studio 1, Jahnstr. 2a
8. Zum goldenen
Einhorn, Ratinger
Str. 18
Cafés / Bistros
• ARTCafé, Im
Dahlacker 70 (Ecke
Aachener Str.)
Party-Locations
14. Nachtresidenz,
Bahnstr. 13
• Stahlwerk,
Ronsdorfer Str. 134
11
5
Bahnstr.
14
Graf-Adolf-Straße
Herzogstraße
16. Ufer 8,
Rathausufer 8
• Zakk, Fichtenstr. 40
Restaurants
9
10
Berliner Allee
Corneliusstraße
18. Hirschchen,
Alt-Pempelfort 2
19. Laurens Restaurant,
Bismarckstr. 62
Saunen
• TURBINE 11 Sauna
Düsseldorf,
Platanenstraße 11a
24
34
Ärzte
18
19 3
8
Kölner Straße
4
Karlstraße
BUSINESS
• Dr. med Martin &
Anselm K. Gottstein,
Werdener
Straße 8
• Tim Oliver Flettner,
Kaiserswertherstr. 55
24. Zahnarztpraxis
Dr. Stolley, Berliner
Allee 56
Autohäuser
• Auto-Park Rath,
Oberhausener Str. 2
Dienstleistungen
• CJ-Sieben, Postfach
24 02 30
28. Düsseldorf Tourismus,
Marktstr./
Ecke Rheinstr. bzw.
Immermannstr. 65b
• Stadtwerke Düsseldorf
AG, Höherweg
100
Fitness
• Bodystreet Berliner
Allee, Berliner
Allee 56
• Bodystreet Düsseldorf
Münsterplatz,
Ulmenstr. 270
• Fit IN Düsseldorf,
Ringelsweide 14
• Olymp-Fitness-
Center,
Pempelforther
Str. 47
Sexshops
• book&xxx,
Bismarckstr. 86
KULTUR
Bühne
• Capitol Theater,
Erkrather Str. 30
• Jazz Schmiede,
Himmelgeister Str.
107g
• Komödie Steinstr,
Steinstr 23
• Takelgarn,
Philipp-Reis-Str. 10
RAT & TAT
Gesundheit
• AIDS-Beratung des
Gesundheitsamts,
Kölner Str. 180
• Aidshilfe Düsseldorf
e.V., Johannes-
Weyer-Str. 1
Beratung
• Schwules
Überfalltelefon,
Tel. 0211-19228
34. PULS - Treff für
junge Lesben,
Schwule &
Bisexuelle,
Corneliusstr. 28
• SchLAu Düsseldorf
c/o Aidshilfe
Düsseldorf
CHECKPOINT
Düsseldorf
Du willst es doch
auch – wissen.
HIV-Tests und STI-Checks für
schwule und bisexuelle Männer*
Anonym und ohne Anmeldung
Dienstags 19-21 Uhr in der Aidshilfe Düsseldorf e.V.
checkpoint-duesseldorf.de
• Prophylaxe & ästhetische Zahnmedizin
• Parodontitis-Behandlung
• Keramikronen mit Cerec
• Hochwertiger Zahnersatz & Implantate
Praxisschwerpunkte
in den RingColonnaden
•Hausärztliche Versorgung
• HIV-PräExpositionsprophylaxe (PrEP); Test und
Behandlung von sexuell übertragbaren Infektionen (STIs)
Dr. med. Stefan Scholten
Facharzt für Allgemeinmedizin
Stephan Schneeweiß
Facharzt für Innere Medizin
Irene Beckmann
Fachärztin für Allgemeinmedizin
Thomas Frohn
Arzt
Dr. med. Tobias Göke
Facharzt für Innere Medizin
Richard-Wagner-Str. 9 -11
50674 Köln
Tel.: 0221 355 05 45-0
Fax: 0221 355 05 45-9
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Regelsprechstunde
durchgehend:
Mo. 08.30 - 17.30
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Sondersprechstunde
nach Vereinbarung.
24 KULTUR
OPER
OPER KÖLN IM
STAATENHAUS
Opernherbst im Vollklang: Zwischen der festlichen Gala „Das Fest der
schönen Stimmen“, barocker Macht- und Eifersucht in Händels „Saul“
und der zeitlosen Märchenwelt von „Hänsel und Gretel“ zeigt die Oper
im November und Dezember ihr ganzes Spektrum. Wer selbst ins Spiel
kommen will, tastet sich im Theaterworkshop zu Rossinis „La Cenerentola“
auf die Bühne vor – bevor das sprühende Aschenputtel über
die Feiertage als Publikumsliebling zurückkehrt. Dazu setzt Wagners
„Rheingold“ den Auftakt zu einem neuen Kölner „Ring des Nibelungen“.
FOTO: BILL COOPER
Das Fest der
schönen Stimmen
7. November
In diesem traditionellen Konzertformat
präsentieren die Mitglieder des Opern-
Ensembles in einem festlichen Rahmen
ein besonderes Gala-Programm. Dieses
Jahr stehen berühmte Arien, romantische
Duette und virtuose Ensemblewerke
von Wolfgang Amadeus Mozart auf dem
Programm. Es spielt das Gürzenich-
Orchester unter der Leitung von Rubén
Dubrovsky.
Im Rahmen dieses Abends wird der
Offenbachpreis der Freunde der Kölner
Oper e. V. verliehen. Der Preis würdigt
herausragende musikalische und schauspielerische
Leistungen an der Kölner
Oper. Der Preis ging 2023 an Kathrin
Zukowski sowie 2024 an Insik Choi.
FOTO: MATTHIAS JUNG
Saul
(Georg Friedrich Händel)
Premiere: 23. November, weitere Vorstellungen:
23. / 26. / 29. November / 1. /
3. / 5. Dezember
Verhandelt wird die Tragödie des Königs
Saul, dessen eifersüchtiger Hass auf
David, der den Riesen Goliath besiegt
hat, ihn in den Wahnsinn und schließlich
in den Tod treibt. Von Barrie Kosky, einem
der gefragtesten Opern-Regisseure für
das Glyndebourne Festival opulent, bunt
und schrill erzählte Barock-Oper, in Köln
dirigiert vom Barock-Spezialisten Rubén
Dubrovksy. Bereits am 13. November gibt
es bei der „Soirée“ die Möglichkeit, vorab
das künstlerische Team kennenzulernen
und eine Bühnenorchesterprobe zu
besuchen.
FOTO: OPER KÖLN
Hänsel und Gretel
(Georg Friedrich Händel)
Premiere Neueinstudierung: 30. November,
weitere Vorstellungen: 2. /
4. / 7. / 11. / 13. / 16. / 20. / 22. / 26. / 28. /
30. Dezember
Engelbert Humperdincks bekannteste
Oper ist voll von Kontrasten, auf der
Bühne und in der Musik. Sie verbindet
volkstümliche Kinderlieder mit wagnerschem
Orchesterklang und schafft damit
eine märchenhafte Klangwelt, die kleine
wie große Zuschauer*innen gleichermaßen
in ihren Bann zieht. Die Märchenoper,
in der die Geschwister gemeinsam
erfolgreich die Gefahr bestehen, kehrt in
der Inszenierung von Jürgen Rose aus
dem Jahr 2005 zurück auf die Bühne.
Es dirigiert der neue Kölner GMD Andrés
Orozco-Estrada.
KULTUR 25
FOTO: TERESA ROTHWANGL
Theaterworkshop
„La Cenerentola“
2. Dezember
In diesem Workshopformat wird dazu eingeladen, sich
anhand ausgewählter Stücke im Theaterspiel auszuprobieren.
Gemeinsam wird einen Raum geschaffen, in
dem improvisiert, gespielt, diskutiert und reflektiert wird
und sich so dem Inhalt und der Musik der jeweiligen
Oper annähert. Mit leichten Schritten und viel Spaß
führen das Team von Oper.Stadt.Schule und die Dramaturgie
durch den Workshop. Ein Event für Neugierige,
Opernmuffel, Opernprofis, Stammtischrunden und alle
Menschen, die Freude daran haben, sich auf spielerische
mit einer Oper Art auseinanderzusetzen. Vorkenntnisse
und Gesangserfahrung sind nicht erforderlich.
La Cenerentola –
Das Aschenputtel
(Gioachino Rossini)
Wiederaufnahme 25. Dezember, weitere Vorstellungen:
25. / 27. / 29. / 31. Dezember / 3. / 8. /
11. Januar
„La Cenerentola“ erzählt die Geschichte vom
Aschenputtel und ist Rossinis letzte und vollendetste
komische Oper, in der er seine geübte
Kunst des virtuosen Belcanto, der turbulenten
Ensembles und des großen Orchestercrescendi
mit dem Traum von einer besseren Welt verbindet.
Cecilia Ligorios prachtvolle Inszenierung war einer
der großen Spielzeiterfolge 2022-23 und steht
über die Feiertage und zum Jahreswechsel erneut
auf dem Programm.
Das Rheingold
(Richard Wagner)
Vorstellungen: 2. / 6. / 8. / 14. / 16. November
Nach seiner Premiere am 26. Oktober steht außerdem
„Das Rheingold“ von Richard Wagner noch bis Mitte
November auf dem Spielplan und läutet einen neuen
Kölner „Ring des Nibelungen“ ein. Regie führt Paul Georg
Dittrich, am Pult des Gürzenich-Orchesters steht der
international gefragte Dirigent Marc Albrecht.
Oper Köln im StaatenHaus, Rheinparkweg 1, Köln-
Deutz. Infos und Tickets unter www.oper.koeln/de.
AFTER
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Montag bis Freitag
16-17 Uhr
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26 KULTUR
FOTO: CHRISTIAN PALM
FOTO: G. TRIPES
KLASSIK
Weihnachtliche
Momente
in der Kölner
Philharmonie
Die Kölner Philharmonie lädt im Advent und an den Feiertagen zu einem
vielseitigen Festprogramm ein – von barocker Klangpracht bis zu rockigen
Klassikern, von intimer Hausmusik bis zum großen Mitsingen.
Los geht’s am 10. Dezember mit der
urbanen Kammermusik des Ensemble
Resonanz in einem gemütlichen Bühnensetting:
Bachs Weihnachtsoratorium mal
ganz anders, inszeniert als Hausmusik
unter Freunden. Ohne großen Chor und
in kleiner Besetzung: Statt mit Orgel,
Oboen und Pauken machen sich neun
Streicher, Gitarren, Vintage-Keyboards
und vier Sänger das Oratorium zu eigen.
Eine einzelne Trompete erklingt anstelle
von dreien, bei den Chorälen singen die
Geigen, Bratschen und Celli mit.
Wer Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium
in voller Länge hören
möchte, sollte sich den 4. Advent im
Kalender anstreichen: Am 21. Dezember
wird das Gürzenich-Orchester Köln unter
FOTO: IRÈNE ZANDEL
Jonathan Cohen in zwei Konzerten um
11 Uhr (Kantaten 1–3) und 15 Uhr (Kantaten
4–6) das Weihnachtsoratorium
BWV 248 zur Aufführung bringen. Dabei
ein wunderbares Solist*innen-Ensemble
mit Anna-Lena Elbert, Anna Lucia Richter,
Sebastian Kohlhepp und Alex Rosen und
der Chor des Bach-Vereins Köln.
Am 23. Dezember widmen sich traditionell
Kölner Konzertchöre dem Festliches
Weihnachtssingen in der Kölner Philharmonie.
Sie präsentieren nicht nur
adventlich-weihnachtliche Chormusik
aus fünf Jahrhunderten und (fast) allen
Kontinenten, sondern singen gemeinsam
mit dem Publikum Weihnachtslieder und
stimmen so auf die kommenden Festtage
ein. In diesem Jahr gestalten der
Rodenkirchener KammerChor,
der Rheinische
Kammerchor Köln und
die Kartäuserkantorei
Köln das Programm.
FOTO: CO MERZ
Der Klassiker „Wir warten aufs Christkind“
am 24. Dezember ist jedes Jahr zum
Vorverkaufsstart bereits ausverkauft
bis auf einige einzelne Restkarten.
Am 25. Dezember gibt es Musik zur
Weihnachtszeit von Antonia Vivaldi bis
Arvo Pärt mit dem Bratschisten Nils
Mönkemeyer und l‘arte del mondo
unter der Leitung von Werner Ehrhardt.
Am 26. Dezember vollendet der Pianist
Fabian Müller seine Weihnachtstrilogie
mit einem ganz besonderen Ensemble:
der The Trinity Sinfonia, einem Orchester,
das Müller 2023 mit befreundeten
Musikerinnen und Musikern gegründet
hat. Auf dem Programm stehen Werke
von Wolfgang Amadeus Mozart. Kurz
vor dem Jahreswechsel gibt es am
30. Dezember noch einmal die geballte
Ladung rockiger Weihnachtsklassiker
mit Patrice presents „Rocksteady
Christmas“.
Kölner Philharmonie,
Bischofsgartenstraße 1, Köln.
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weihnachtlichemomente
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28 KULTUR
VARIETÉ
Ein Hoch
auf euch!
Wenn draußen der Winterwind pfeift,
wird es im et cetera warm ums Herz:
in der mitreißenden Show „Ein Hoch
auf euch!“ lässt das Varieté die Helden
des Alltags hochleben: also EUCH, das
Publikum – mit einem unvergesslichen
Spektakel aus Comedy, Artistik und
Magie.
Wer braucht schon einen Fernseher,
wenn man Manuel Wolff live sehen
kann? Der aus Nightwash und dem
Quatsch Comedy Club bekannte Musik-
Comedian moderiert, singt und spielt
sich in Eure Herzen – mit einer gehörigen
Portion Charme, Ironie und überraschendem
Improvisationstalent!
Spektakuläre Sprünge, atemberaubende
Höhe und punktgenaue Landungen
gibt es beim Trio Bokafi zu erleben. Bei
Leona wird das, was bei anderen wie
FOTO: VARIETÉ ET CETERA
Kinderspielplatz aussieht, zur Poesie in
Bewegung. Mit Rhythmus, Tempo und
Eleganz tanzt sie mit bis zu 20 Hula-
Hoop-Reifen wie in Trance. Bei Joachim
Vlerick aus Belgien geht es um Balance,
Nervenstärke und höchste Konzentration.
Elegant, kraftvoll und übermenschlich
biegsam ist wiederum Marianna Mala,
denn sie ist eine sogenannte Schlangenfrau.
Beim Shadow Juggler ist Artistik
untrennbar mit Sport verbunden, ganz
besonders mit Basketball. Dieser Typ
wirft nicht einfach, er zelebriert. Das Duo
Charisma verzaubert mit einer sinnlichen
Verbindung aus kraftvoller Partnerakrobatik
und elegantem Trapezspiel. Nichts
für schwache Nerven!
7.11. – 1.3.26, Varieté et cetera,
Herner Str. 299, Bochum.
www.variete-et-cetera.de
MUSICAL
MRS. DOUBTFIRE
Sie tanzt mit dem Staubsauger Tango,
spielt mit den Kindern auf dem Besen
E-Gitarre und klatscht sich, um nicht
enttarnt zu werden, eine Torte ins Gesicht.
Von wem hier die Rede ist? Von
Mrs. Doubtfire natürlich! Am 6. November
feiert der neue Musical-Hit seine
Deutschlandpremiere – exklusiv im
Capitol Theater Düsseldorf!
Vor mehr als dreißig Jahren eroberte
die zauberhafte Hollywood-Komödie die
Kino- Leinwände der Welt – vor allem
wegen Robin Williams, der sich als „stacheliges
Kindermädchen“ Euphegenia
Doubtfire in Windeseile in die Herzen des
Publikums spielte.
Doch nicht nur auf der Leinwand
schaffte es die berührende Geschichte,
die Menschen mitzureißen. Auch live auf
den großen Theaterbühnen der Welt
wurde die Musical-Adaption des Films
euphorisch aufgenommen: Im Dezember
2021 feierte das herzerwärmende Stück
am New Yorker Broadway Premiere,
im berühmten Londoner West End
begeisterte Mrs. Doubtfire das Publikum
ganze zwei Jahre lang. Und nun kommt
sie als deutsche Inszenierung endlich
auch zu uns.
Erzählt wird die bewegende Geschichte
des Schauspielers und Stimmenimitators
Daniel Hillard. Als er nach dem Scheitern
seiner 14 Jahre währenden Ehe zu guter
Letzt auch das Sorgerecht für seine drei
Kinder verliert, steht er vor den Scherben
seines Lebens. Um ihnen nahe zu sein,
ist er bereit, alles zu wagen. Als seine
Ex ein Kindermädchen sucht, bewirbt
sich Daniel kurzerhand – verkleidet als
die rührige ältere Dame Mrs. Doubtfire.
Fortan kümmert er sich also um den
eigenen Nachwuchs. Und das so
umwerfend komisch, dass er weltweit
ganze Familien um den Finger wickelt.
Während sein „Alter Ego“ ein turbulentes
Eigenleben entwickelt, lernt Daniel – oft
schneller, als es ihm lieb ist – was es
heißt, ein guter Vater zu sein.
FOTO: JOHANN PERSSON
5.11., 19:30 Uhr, Capitol Theater,
Erkrather Str. 30, Düsseldorf.
www.mrsdoubtfire.de
3. Oktober 2025 – 11. Januar 2026
KULTUR 29
MUSICAL
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Ob Musicals, Konzerte, Shows oder
andere Events – Gutscheine sind
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Erinnerungen. Alle Veranstaltungen der
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als Geschenkgutschein. Wählbar im Wert
von 10 bis 500 Euro, als Papierticket per
Post oder Print@home.
FOTO: DOMINIC ERNST
„Romeo und Julia – Liebe ist alles“
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Berührend, überraschend, befreiend –
„Romeo und Julia“ ist eines der erfolgreichsten
deutschsprachigen Musicals
unserer Zeit. Ab August 2026 geht die
preisgekrönte Originalproduktion erstmals
auf große Tournee.
Die mehrfach ausgezeichnete Produktion
– das Musical wurde unter anderem mit
dem Deutschen Musical Theater Preis
2023 für „Beste Choreographie“ und
„Besten Sound“ prämiert – überzeugt mit
einer energiegeladenen Bühnenshow.
Peter Plate, Ulf Leo Sommer und
Joshua Lange liefern den bewegenden
Soundtrack – ein musikalisches
Wechselspiel aus mitreißenden Pop-
Hymnen und leisen Balladen, das tief
berührt. Eingebettet in ein aufwendiges
Bühnen-, Kostüm- und Lichtdesign
entsteht ein visuelles und emotionales
Gesamterlebnis.
Der Tourauftakt wird im August 2026
beim renommierten „37. Kölner Sommerfestival“
in der Kölner Philharmonie
gefeiert. Im Anschluss ist das Erfolgs-
Musical für neun Wochen im Capitol
Theater Düsseldorf zu erleben. Nach
Gastspielen in München und Zürich
kommt „Romeo & Julia“ im Januar 2027
nach Duisburg ins Theater am Marientor.
Köln, Kölner Philharmonie. 12.08. –
23.08.26 | Düsseldorf, Capitol Theater.
26.08. – 25.10.26 | Duisburg, Theater am
Marientor. 06.01. – 10.01.27
www.romeo-und-julia-musical.de
Heinrich-Böll-Platz, 50667 Köln
www.museum-ludwig.de
#5Freunde
In Kooperation mit
30 KULTUR
KINO
Queer
filmnacht:
Sauna
FOTO: SALZGEBER
Johan arbeitet in Kopenhagens einziger
Gay-Sauna „Apollo“. Der attraktive junge
Mann genießt ausgiebig das schwule
Szeneleben mit Partys, Dates und One-
Night-Stands. Zwischen den kurzweiligen,
aber oberflächlichen Flirts und sexuellen
Eskapaden lernt er eines Nachts den
Transmann William kennen und verliebt
sich in ihn – vor allem, weil die beiden
sich nicht bloß auf der körperlichen
Ebene näherkommen. Das stößt auf
Widerstand aus den vermeintlich
eigenen Reihen, denn sowohl Johans
schwuler Dating-Zirkel als auch die
Gäste im Apollo zeigen wenig Toleranz
für die Beziehung, dafür umso mehr
Veranstaltungen im Bezirksrathaus Porz
Unser Tipp: Ein Abo für Kabarett im Bezirksrathaus Porz!
Programm 2025
Katie Freudenschuss
Comedy
„Nichts bleibt wie es wird“
Fr., 7.11.2025, 20 Uhr
Mein Name ist Erling
Komödie mit Janina Hartwig,
Sebastian Goder u.a.
Sa., 29.11.2025, 20 Uhr
Das Weihnachtskonzert
Kinderweihnachtsspiel
ab 3 Jahren
So., 30.11.2025, 15 Uhr
Michael Altinger
Kabarett „Die letzte
Tasse Testosteron“
Sa., 6.12.2025, 20 Uhr
Die Weihnachtsgeschichte
erzählt
vom Engel und Esel
Kindertheater ab 3 Jahren
Di., 9.12.2025,
10:30 und 16:30 Uhr
Drei Männer und ein Baby
Komödie mit Heio von
Stetten, Mathias Herrmann,
Boris Valentin Jacoby u. a.
Sa., 13.12.2025, 20 Uhr
Karten und Abo unter:
Hotline
0221
2801 &
T: 0221 221 - 97 333
Kabarettabo 2026
jeweils 20 Uhr
Benni Stark
„Schon lustig
wenns witzig ist"
Sa., 21.3.2026
Mathias
Tretter
„Souverän"
Fr., 22.5.2026
Ingo Appelt
„Männer nerven
stark"
Fr., 2.10.2026
Christian Ehring
"Versöhnung"
Sa., 14. 11. 2026
Daphne de Luxe
„Artgerecht“ - Ein
tierisch menschliches
Programm
Fr., 27.11.2026
kölnticket
121 €
Transfeindlichkeit.
Mathias Broes Debüt-Spielfilm basiert
auf dem gleichnamigen Roman von
Mads Ananda Lodahl und verhandelt
das wichtige Thema Diskriminierung
innerhalb der Community. In sinnlichen
Bildern inszeniert der Regisseur eine Liebesgeschichte
außerhalb des schwulen
Mainstreams mit zwei Männern, die sich
trotzdem mit Neugier und Lust aufeinander
einlassen möchten. „Sauna“ ist damit
auch eine Abrechnung mit der oftmals
eindimensionalen
und diskriminierenden
schwulen
Dating-Kultur. Die
Bürgeramt
Porz
111 €
Rolle des William wird von der nonbinären
dänischen Schauspielerin und
Aktivistin Nina Rusk gespielt. *bjö
Alle Termine über queerflimnacht.de
Fünf Freunde
Die Künstler John Cage, Merce Cunningham, Jasper
Johns, Robert Rauschenberg und Cy Twombly waren
vor allem eins: enge Verbündete – freundschaftlich,
künstlerisch, mitunter romantisch. Die Ausstellung
„Fünf Freunde“ macht diese unsichtbaren Linien sichtbar
und zeigt, wie aus Austausch Kunstgeschichte
wird.
AUSSTELLUNG
Die Ausstellung „Fünf Freunde: John Cage, Merce
Cunningham, Jasper Johns, Robert Rauschenberg, Cy
Twombly“ im Museum Ludwig beleuchtet ein bislang
unterschätztes Netzwerk einflussreicher Künstler des
20. Jahrhunderts. Während die Künstler einzeln große
Anerkennung erfahren haben, sind ihre starken gegenseitigen
Einflüsse, ihre freundschaftlichen, künstlerischen
und romantischen Beziehungen bisher weitgehend
übersehen und unerforscht geblieben.
Ein Hauptaspekt der Ausstellung beschäftigt sich
mit der Erfahrung, in den 1950er Jahren als schwuler
Künstler zu leben und zu arbeiten. Die 1950er waren ein
Jahrzehnt der Konformität – und für queere Künstler
ein Jahrzehnt der Verschlüsselung. „Fünf Freunde“ fragt,
wie Nähe, Begehren und Wahlverwandtschaften den
künstlerischen Blick prägen. Nicht als biografischer
Fußnotenapparat, sondern als Kontext, der Ausdrucksformen
erklärt: das Spiel mit Codierungen, die Lust am
Mehrdeutigen, die subversive Freude am Camp auf der
Bühne.
www.rathaussaal-porz.de
bis 11.1., Museum Ludwig, Heinrich-Böll-Platz, Köln.
www.museum-ludwig.de
KULTUR 31
AUSSTELLUNG
„30 Jahre Kunst Köln“
Kunst Köln feiert ein
besonderes Jubiläum: Mit der
Sonderausstellung „30 Jahre
Kunst Köln“ würdigt die Initiative
die Vielfalt und Strahlkraft
der Kölner Kunstszene.
Die Sonderausstellung
versammelt Positionen und
Arbeiten von 27 Künstler*innen, die das Selbstverständnis
von Kunst in Köln in den vergangenen drei
Jahrzehnten geprägt und weiterentwickelt haben
– von etablierten Namen bis zu neuen Stimmen. Die
Ausstellung wird von einem Rahmenprogramm, Talks &
Führungen begleitet.
Die Vernissage findet am 8. November um 18 Uhr in der
Alten Feuerwache statt. Das musikalische Highlight des
Abends gestaltet Markus Reinhardt gemeinsam mit
seinem Ensemble.
8.11.–19.12., Kunst- und Kulturlokal Alte Feuerwache,
Melchiorstraße 3, Köln. Eintritt frei, Öffnungszeiten:
tägl. 10–22 Uhr. https://kunst.lokal-koeln.com
JONATHAN
JACKSON
SAM
PALLADIO
CHARLES
ESTEN
CLARE
BOWEN
19.02.26 BARCLAYS ARENA HAMBURG
20.02.26 RUDOLF WEBER ARENA OBERHAUSEN
22.02.26 JAHRHUNDERTHALLE FRANKFURT
23.02.26 PORSCHE ARENA STUTTGART
25.02.26 THE HALL ZÜRICH
semmel.de
Tickets:
Carolyn Brown, Merce Cunningham, John Cage, Doris Stockhausen, David
Tudor, Michael von Biel, Steve Paxton, Karlheinz Stockhausen and Robert Rauschenberg
during the Merce Cunningcam Dance Company world tour, 1964,
Foto: Unbekannt © Photograph Collection. Robert Rauschenberg Foundation
Archives, New York
Cy Twombly und Robert Rauschenberg, Rom, Italien, ca. 1961, Foto: Mario
Schifano © Photograph Collection. Robert Rauschenberg Foundation
Archives, New York
32 KULTUR
TALK
Queere Kultur –
gestern und heute
Queere Kultur war lange unsichtbar
– heute prägt sie Bühne, Kino und
Museum. Eine Gesprächsrunde mit
Expert*innen beleuchtet ihre Geschichte,
Gegenwart und Zukunft.
Queere Kulturformen fristeten lange
ein Schattendasein als Subkultur. Drag
Queens, die im Emanzipationskampf der
LGBTIQ*-Community stets eine wichtige
Rolle spielten, wurden oft belächelt.
Queere Künstler*innen, die zu jeder Zeit
die Kunst- und Kultur-Szene mitgeprägt
haben, waren nicht als solche sichtbar.
Heute wird einmal im Jahr auf großer
Bühne im Düsseldorfer Schauspielhaus
der Drag Star NRW gekürt, in den
Filmkunstkinos sind allwöchentlich
queere Filme zu sehen und die Kunstsammlung
NRW zeigt im K20 eine erste
große Ausstellung zum Einfluss queerer
Künstler*innen auf Malerei der Moderne.
Doch was ist „Queere Kultur“? Darüber
diskutiert Moderator Dr. Sascha
Förster (Institutsleiter Theatermuseum
Düsseldorf) mit Isabelle Malz (Kuratorin
der K20-Ausstellung „Queere Moderne“),
Lukas Moll (Bildender Künstler), Lasse
Scheiba (Schauspielhaus Düsseldorf/
Drag Artist), Mari Uhlig (kom!ma Düsseldorf/Initiatorin
der Lesbenfilmreihe) und
den Kulturetten Düsseldorf (Kultshow
Culture Club). Der Eintritt ist frei.
12.11., 18:30 Uhr, „Stadtfenster“ in der
Zentralbibliothek im KAP1, Konrad-
Adenauer-Platz 1, Düsseldorf. www.
duesseldorf-queer.de
FOTO: (KI) CHATGPT/DALL·E, 2025
LESUNG
Schwule Lyrik
Gedichte über schwule Identität, Erotik und Widerstand
– ausgewählt und vorgetragen von Claus Bido.
„Nix wie rein!“
sagt die BILD
Das Comedy Musical
Jetzt
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sichern!
Schwule Lyrik ist ein zentraler Bestandteil queerer
Literatur und umfasst Gedichte, die sich mit schwuler
Liebe, Identität, Erotik und gesellschaftlichem Widerstand
auseinandersetzen. Die Texte handeln oft von
Leidenschaft und Selbstfindung, thematisieren aber
auch Diskriminierung und den Kampf um Sichtbarkeit.
Durch ihre poetische Kraft schafft schwule Lyrik nicht
nur Identifikationsräume, sondern bereichert die Literatur
um einzigartige Perspektiven und Sprachbilder. Sie
ist Zeugnis einer Kultur, die trotz Unterdrückung stets
nach Schönheit, Freiheit und Gemeinschaft strebt.
Claus Bido hat poetische Texte ausgewählt, die sich
mit schwulem Begehren, queerer Identität, Erfahrung
und Kultur auseinandersetzen. Gemeinsam erkundet
er mit euch die Welt schwuler Gedichte – romantisch,
erotisch, kämpferisch, melancholisch. Der Eintritt
ist frei, um Anmeldung unter queere-geschichtenduesseldorf@web.de
wird gebeten.
21.11., 19 Uhr, Einlass 18:30 Uhr, „zentrum plus“ der
AWO in Unterbilk, Siegstraße 2, Düsseldorf. www.
duesseldorf-queer.de
Deutschlands lustigstes Musical!
www.himmelundkoelle.de
FOTO: (KI) CHATGPT/DALL·E, 2025
COUNTRY
Nashville in Concert –
„The Encore Tour“
Country-Feeling statt Serienkulisse: Mit „The Encore
Tour“ bringen die Stars von „Nashville“ – Clare
Bowen, Charles Esten, Jonathan Jackson und Sam
Palladio – die Fan-Lieblingssongs live auf die Bühne:
von zarten Balladen über Americana-Grooves bis hin
zu Gänsehaut-Duetten wie „Hand to Hold“.
Die Serie „Nashville“, weltweit ausgestrahlt in über 225
Ländern, hat einen wahren Country-Hype ausgelöst.
Selbst diejenigen, die eigentlich mit diesem Genre
überhaupt nichts am Hut hatten, begeisterte sich
plötzlich für Westernklänge. Ob Country-Ballade oder
modernes Americana: Die Schauspieler, die die Musiker
im Country-Mekka in den sechs Staffeln verkörperten,
haben jeden Song selber gesungen – so wie Clare
Bowen als Scarlett O‘Connor. Für die Australierin war
„Nashville“ immer mehr als eine Serie, in einem „Rolling
Stone“-Interview sagte sie: „Es ist ein Ort, an dem Musik
lebendig wird und Geschichten erzählt werden, die
viele Menschen berühren.“
Insofern liegt es auf der Hand, jetzt zumindest einige
Lieder unter dem Motto „Nashville in Concert“ mit „The
Encore Tour“ auf die Bühne zu holen, interpretiert von
den Serienhelden. Neben Clare Bowen ist bei den
Konzerten der Darsteller Charles Esten alias Deacon
Claybourne mit von der Partie. Begleitet werden die
beiden von Jonathan Jackson, bekannt als Avery Barkley,
sowie Sam Palladino, der Gunnar Scott spielte. Im
Gepäck haben sie Titel, die sich an der amerikanischen
Musiktradition abarbeiten – vor allem natürlich die
Lieblingssongs der Fans. Die Chancen auf das Duett
„Hand to hold“ dürften also gut stehen. *dl
„The Encore Tour“ gastiert vom 19. bis 25. Februar in
Deutschland und der Schweiz. Weitere Informationen
unter www.semmel.de.
34 KULTUR
THEATER
Kulturherbst & Advent im Rathaussaal Porz
Zwischen leuchtenden Herbstfarben
und Vorfreude auf Weihnachten lädt
das Bezirksrathaus Porz zu einem vielseitigen
Programm ein. Ob Familienkonzert,
Theater, Lesung, Kabarett oder
Kunst: Hier kommen Kulturfans jeden
Alters auf ihre Kosten.
KUNST, DIE NACHKLINGT
Den Auftakt macht Maler Addi Wetzel
mit der Ausstellung „Die stille Poesie von
Bäumen und Landschaften“, anschließend
feiert der Kölner-Maler-Kreis
sein 40-jähriges Jubiläum mit einer
Gemeinschaftsausstellung, ebenfalls in
der Galerie im Bezirksrathaus Porz.
BÜHNE & HUMOR
Katie Freudenschuss verbindet Wortwitz,
Songs und Impro, herzerwärmend
wird’s mit der Komödie „Mein Name ist
Erling“, bayerisch-spitzbübisch nimmt
Michael Altinger Alltagsrituale und
Männlichkeitsmythen aufs Korn, jede
Menge Situationskomik bietet das Stück
„Drei Männer und ein Baby“.
MUSIK, LESUNG & FAMILIENMOMENTE
„Das Weihnachtskonzert“ der Engel &
Esel Produktionen bringt Klassiker in
frischen Arrangements, für Kinder ab
drei Jahren gibt es „Die Weihnachtsgeschichte
erzählt vom Engel und
Esel“ mit dem frechen Esel Fridolin. Die
Ahl Kamelle Band schenkt euch einen
stimmungsvollen Weihnachtsnachmittag
mit kölschen Liedern und Kaffee &
Kuchen und Schauspieler Kai Wiesinger
liest aus seinem neuen Roman „Zurück
zu ihr“.
Alle Veranstaltungen finden zentral und
gut erreichbar im Rathaussaal Porz
oder der Galerie im Bezirksrathaus statt.
Detaillierte Infos zu den Terminen findet
ihr unter www.rathaussaal-porz.de.
Bezirksrathaus Porz, Friedrich-Ebert-
Ufer 64–70 (Eingang über Alfred-
Moritz-Platz/ Eingang „Bildungszentrum“),
Köln.
ein_hoch_auf_euch_Anzeige_A6_hoch_092025_PRINT_R.pdf 1 11.09.25 14:15
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Ihr liebt das Kabarett oder das Theater und
würdet gerne öfter in den Genuss vergnüglicher
Abende kommen? Dann ist das Kabarett- oder
das Theater-Abo im Rathaussaal Porz genau
die richtige Wahl! Beide Abos umfassen jeweils
fünf Vorstellungen, verlängern sich nicht automatisch
und die Karten sind übertragbar.
Kabarett-Abo: 111 Euro ( Bürgeramt Porz)
bzw. 121 Euro (www.koelnticket.de)
Theater-Abo: 120 Euro (Bürgeramt Porz)
bzw. 130 Euro (www.koelnticket.de)
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07.11.2025 – 01.03.2026
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07.11.2025 – 01.03.2026
SHOWS: Do. u. Fr. 20 Uhr | Sa. 16 & 20 Uhr | So. Brunch & 19 Uhr o. Satt & Lustig
WWW.VARIETE-ET-CETERA.DE
SHOWS: Do. u. Fr. 20 Uhr | Sa. 16 & 20 Uhr | So. Brunch & 19 Uhr o. Satt & Lustig
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FESTIVAL
Bonanzafest 2025
Beim Bonanzafest – dem Festival für trans* und
nicht-binäre Kunst und Performance –erwartet euch
wieder ein interdisziplinäres Programm, diesmal unter
dem Motto „Respectability Won‘t Save Us: Queer
Intimacies and Companionships as Realities for
Change”.
Das Bonanzafest ist umgezogen und findet in diesem
Jahr als Ausstellung mit Performanceprogramm im
Bunker K101 in Köln-Ehrenfeld statt. Unter dem Motto
„Respectability Won‘t Save Us – Queer Intimacies and
Companionships as Realities for Change“ bekommt
ihr ein vielfältiges Programm aus Ausstellungen,
interaktiven Performances und Workshops geboten. In
Zusammenarbeit mit Sexworkers of Cologne Collective,
Bendix Mignon, Kumi More u. a.
22. – 29.11., Bunker K101, Körnerstraße 101, Köln.
www.bonanzafest.de
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MUSIK
INTERVIEW
SOPHIE AND THE GIANTS:
„Noch nie so sicher gefühlt“
Hinter der Hitmaschine Sophie And The Giants (u. a. „Hypnotized“, „A Little Bit Wild“) verbirgt sich die queere
englische Singer-Songwriterin Sophie Louise Scott, die erst auf der Bühne zu gigantischer Größe wächst. Das
wird die 29-Jährige mit dem roten Haarschopf auch im November in Deutschland zeigen, wenn sie ihr gerade
veröffentlichtes Debüt-Mini-Album „00:00“ (ausgesprochen: „Midnight“) live vorstellen wird. Wir sprachen
mit ihr über die LGBTIQ*-Community und das Daten in einer offenen Beziehung.
Sophie, deinen Durchbruch hattest du
2020 mit „Hypnotized“, aufgenommen
mit dem deutschen DJ und Produzenten
Purple Disco Machine aka Tino Piontek.
Wo habt ihr euch kennengelernt?
Erst mal gar nicht. Tino hatte mir das
Demo zum Song via E-Mail geschickt,
also richtig oldschool. In der E-Mail
stand, dass er meine Stimme liebt, und
ob ich eine Melodie und einen Text über
das Demo singen könnte. Das erledigte
ich sofort in meinem Schlafzimmer. Ich
hatte nicht viel erwartet, aber alle liebten
den Song. Getroffen haben wir uns dann
erst sechs Monate, nachdem wir „Hypnotized“
herausgebracht hatten und
die Single längst mit Gold zertifiziert
war. Wir waren beide fasziniert
voneinander. Dennoch war es
ein bittersüßer Tag: Wir sollten
den Erfolg der Single
mit einem Auftritt in
einer großen Arena in
Italien feiern, gingen
auf die Bühne und
niemand war da.
Es war ja kein
Publikum zugelassen
am Anfang der
Pandemie. Das war die
schlechteste Party der Welt.
Merkst du, dass du zunehmend auch
Fans aus der queeren Community
hast?
In diesem Jahr habe ich es definitiv
gemerkt. Ich bin bei einem Pride-Event
in Stockholm aufgetreten und beim
„Drag Brunch“ in Berlin. Da waren
etliche Drags, Macher und Performer,
die queer oder gay waren. Es war
wunderschön. Ich habe mich in
einem Raum noch nie so sicher
gefühlt wie dort, denn ich bin
eine bisexuelle Frau. Es ist ja
nicht so, dass man überall seine
Queerness feiern kann, aber
wenn du dann bei solchen
Events bist, fühlst du dich gesehen
und wertgeschätzt.
Purple Disco Machine herausgebracht
habe, kommt immer gut. Es geht in
dem Song darum, sein Paradies zu
finden. Für mich war das Paradies, die
Queer-Community und meinen Platz
der Akzeptanz zu finden. Wir mussten
alle durch dasselbe durch, wir verstehen
einander.
Wann wusstest du, dass du auf Frauen
und Männer stehst?
Ich hatte Freundinnen, bevor ich
Boyfriends hatte. Und das ging früh los.
Wenn ich von der Grundschule nach
Hause kam, sagte ich zu meinen Eltern:
„Oh, ich habe drei neue Freundinnen
und vier neue Boyfriends.“ Ich habe alles
gedatet, ich konnte mich einfach nicht
entscheiden. Ich habe nie verstanden,
warum Leute eine Präferenz haben, für
mich war es dann umso irritierender,
dass ich keine hatte. Ich habe das nie
am Gender festgemacht, ich habe mich
einfach in den jeweiligen Menschen verliebt.
Ich wusste nicht mal, dass ich mich
dafür schämen musste. Also erzählte ich
meinen Eltern immer alles ganz offen.
Ich hatte mindestens immer drei Lieben
zur selben Zeit.
Wie viele datest du im Moment?
Hauptsächlich eine Person, ich bin
tatsächlich verlobt, Dana ist der
Keyboarder in meiner Band und
genderfluid. Wenn ich mir einen
männlichen oder maskulinen
Menschen aussuche, ist der
immer sehr feminin: langes
Haar oder schöne Augen
inklusive. Ich kann
mich mit einem Mann,
der eher feminin ist oder
sich mit seiner Femininität
wohlfühlt, eher connecten.
Dana und ich sind beide queer,
und wir daten beide sehr offen.
Das macht Spaß, denn wir sind
ja beide noch jung.
Du wirst im November dein
erstes Mini-Album „00:00“
u. a. in Hamburg, Köln, Berlin,
München und Zürich auf Tour
vorstellen. Was können wir
da erwarten?
Ich will, dass es sich wie eine
Party in meinem Schlafzimmer
anfühlt. Mit netter
Dekoration und jeder Menge
Hits. Es wird aber auch
einige emotionale Momente
FOTO: SIMON EMMETT
geben, die transportieren,
wie sich eine Party um
Mitternacht anfühlt.
Ist da ein bestimmter Song von dir, auf
den die LGBTIQ*-Community abfährt?
„Paradise“, den ich im letzten Jahr mit
*Interview: Katja
Schwemmers
DISCO
So klang das im Studio 54!
Kein „Hands Up“, „Queen of China-Town“ oder auch „Trojan Horse“: Der legendäre Klub in den USA setzte nicht auf
poppige Hits (die konnten auch mal vorkommen), sondern auf den Disco-Underground oder die Hits von Gloria
Gaynor, Donna Summer und Cerrone in speziellen Maxiversionen. Eine klasse Kompilation kannst du jetzt kaufen.
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MUSIK
Am 26. April 1977 öffnete in der West
54th Street in Manhattan ein Nachtklub
seine Türen, der schon bald zu einem der
legendärsten Schauplätze der Popkultur
des 20. Jahrhunderts werden sollte: Studio
54. Innerhalb kürzester Zeit entwickelte
sich der Klub zu einem internationalen
Symbol für Disco, Exzess, Hedonismus und
die grenzenlose Feierlust des Jetsets.
Die Gästeliste war so schillernd wie elitär.
Künstlerinnen und Ikonen wie Andy Warhol,
Grace Jones, Mick Jagger, Cher, Divine,
Madonna oder Diana Ross zählten zu den
Stammgästen. Sie feierten Seite an Seite
mit Modedesignern, Models, Schauspielerinnen
und Wirtschaftsbossen – vereint
durch das Versprechen einer Nacht ohne
Regeln, in der alles möglich schien. Studio
54 war mehr als nur ein Klub: Es war eine
Bühne, ein Experiment, ein Mythos.
Das Interieur war spektakulär, die Lichtshows
revolutionär, das Publikum extravagant
– und der Zugang streng limitiert.
Wer es an den Türstehern vorbeischaffte,
trat in eine Parallelwelt ein, in der Glamour,
Musik und Dekadenz regierten.
Doch der Höhenflug hatte seine Schattenseiten.
1980 wurde Studio 54 aufgrund
von Steuerhinterziehung geschlossen,
die beiden Gründer Steve Rubell und Ian
Schrager mussten ins Gefängnis. Trotz des
Skandals blieb der Name legendär.
Nach einer kurzen Pause wurde der
Klub 1981 unter neuer Leitung erfolgreich
wiedereröffnet. In den folgenden
Jahren – bis 1986 – versuchte er, an alte
Erfolge anzuknüpfen. Zwar blieb Studio 54
weiterhin ein Hotspot für Nachtschwärmer
und Tanzwütige, doch der Zauber der
Anfangsjahre ließ sich nicht ganz wiederbeleben
– und mehr und mehr kamen
House-Klubs auf, die rauer und weniger
glamourös waren.
Die 2CD und 2LP „Studio 54 – Music
Inspired By Iconic ’70 New York Club Studio
54“ feiert den Sound der ersten Phase des
Klubs, wir finden daher Lieder von 1976
bis 1980 darauf. Unsere Anspieltipps sind
„Devil’s Gun“ von C.J. & Co., „I Feel Love“ von
Donna Summer, „Here Comes That Sound“
von Love De Luxe und „Yo vivire“ von Gloria
Gaynor. *rä
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METRONOM THEATER OBERHAUSEN
BOOK BY
MUSIC AND LYRICS BY
HARVEY FIERSTEIN
DIRECTED BY
SET & COSTUMES BY
CHOREOGRAPHY BY
NIKOLAI FOSTER
ORIGINAL BROADWAY PRODUCTION
DIRECTED & CHOREOGRAPHED BY
JERRY MITCHELL
ROBERT JONES
CYNDI LAUPER
BASED ON THE MIRAMAX MOTION
PICTURE KINKY BOOTS WRITTEN BY
LEAH HILL
PRESENTED BY ARRANGEMENT WITH MUSIC THEATRE INTERNATIONAL WWW.MTISHOWS.CO.UK
GEOFF DEANE & TIM FIRTH
KINKYBOOTS-MUSICAL.COM
MUSIK
FOTO: LAMIA KARIC
NACHGEFRAGT
AUSTRA
zwischen Trennung, Imposter-Syndrom und
ewigem Coming-out
„Ich bin an einem Punkt angekommen,
an dem ich glaube, dass ich eine wertvolle
Künstlerin bin – etwas, das ich vor
fünf Jahren noch nicht hätte sagen können.“
Solch ein Satz, ausgerechnet von
Austra, die schon vor fast zehn Jahren
mit „Future Politics” ein so selbstsicheres
Werk abgeliefert hat.
Litt sie all die Zeit an einem Imposter-
Syndrom? „Oh ja, ganz sicher!“, lacht sie
und erklärt: „Es ist immer schwierig, etwas
in die Welt zu geben, weil man nie die
Reaktion bekommt, die man erwartet.“
Das gilt auch für das neue Album „Chin
Up Buttercup“: Sie weiß, was es bedeutet,
„aber für alle anderen wird es sich anders
anfühlen – und das für jeden auf eine
einzigartige Art. Damit umzugehen, ist
komisch für mich.“ Früher war sie besessen
von den Reaktionen, „aber in den letzten
fünf Jahren habe ich Stolz darin gefunden,
eine Art ,working class‘-Künstlerin zu sein.
Viele der wirklich erfolgreichen Musiker
müssen gar keine glückliche Menschen
sein, der Erfolg ist letztlich bedeutungslos.
Er macht dich nicht glücklich, er macht
dein Leben nicht komplett. Wenn man
das verstanden hat, ist der eigene Erfolg
und die Reaktion der Welt nicht mehr
wichtig. Das ist sehr befreiend.“ Mit welcher
Einstellung entsteht Musik dann bei ihr
stattdessen? „Da denke ich viel drüber
nach. Denn wenn Erfolg keine Rolle spielt,
was ist die Motivation? Wenn ich überlege,
wie ich leben will, ist die Antwort für mich:
von Tag zu Tag. Was macht mich heute
zufrieden? Das kann Gartenarbeit sein
oder Essen zubereiten.
Oder manchmal für
Stunden Musik machen.
Das alles kann glücklich
machen.“
Und über Fragen des
Glücklich- und Unglücklichseins
hat sie viel
nachgedacht, handelt
das neue Album doch
von einer Trennung, die
eine brutale Erfahrung
war: Ihre Partnerin
verließ sie von einem
Tag auf den anderen. Es ist die Geschichte
einer Trennung, die sie komplett aus
der Bahn geworfen hat, gepackt in eine
musikalische Sprache der Synthesizer,
des Klubs mit Techno und viel Pop. Emotionaler,
gern auch sperriger Eskapismus,
aber kein Selbstbetrug. Ein Versuch, mit
Stil durch den Schmerz zu navigieren. „Ich
habe das Ende nicht erwartet, darum war
es so traumatisierend. Ich versuchte herauszufinden,
wie lang so ein Herzschmerz
anhalten wird, denn es scheint, dass es
nur für eine gewisse Zeit erlaubt ist, sich
so zu fühlen, bevor die Leute fragen, was
denn mit einem nicht stimmt.“ Das ging
ihr selbst kaum anders: „Ich war so instabil
und verwirrt. Warum bin ich nicht endlich
wieder normal?“
Dabei hat sie beim letzten Album „HiRU-
DiN“ noch voller Kraft von Veränderung
gesprochen. Sie meinte gar abgeklärt:
Es wird immer
wieder enden und
neu anfangen. „Ich
erinnere mich kaum
noch an das Album.
Es gehört zu einem
anderen Leben. Es war
zwar auch ein Breakup-Album,
doch eine
von beiden Seiten
gewollte Trennung –
das war diese nicht!“
Andere Dinge
scheinen sich derweil
nie zu ändern: Austra hat schon lange
festgestellt, dass man nie nur einmal
sein Coming-out hat, da man bei jedem
neuen Menschen wieder darüber reden
muss. Daran hat sich weiterhin nichts
geändert. „Wenn du auch nur mit deiner
Partnerin in ein Hotel auf dem Land
eincheckst, dann ist das wieder ein
weiteres öffentliches Coming-out. Es ist
eine Konstante. Aber es ist auch eine
Normalität, wie Hallo sagen. Selbst wenn
man nie weiß, ob es nicht eigenartig
werden wird. Wenn man zum Beispiel in
einer konservativen Gegend ist. Oder gar
in den USA!“ Aber das Fass machen wir
jetzt nicht auch noch auf.
*Interview: Christian K. L. Fischer
EUROPAS GRÖSSTE BEE GEES – TRIBUTE SHOW LIVE
FOTO: PATRICK SCHNEIDERWIND
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BAND DES
JAHRES
Vom 06.04. bis
31.05.2026
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in Hamburg, Köln, Oberhausen,
Wien, Stuttgart, Berlin und in vielen
weiteren Städten.
ABBAMANIA – THE SHOW –
„Dancing Queen Tour 2026“
Die erfolgreichste Popband aller Zeiten feiert ein
Vermächtnis, das seit über 50 Jahren Menschen rund
um den Globus begeistert, berührt und vereint.
„Waterloo“, „Voulez-vous“, „Dancing Queen“, „The Day Before
You Came“, „Super Trouper“ oder „Don’t Shut Me Down“
– ABBAs Lieder sind mehr als nur Hits. Sie sind musikalische
Meilensteine, emotionale Begleiter.
Hinter diesem beispiellosen Erfolg stehen vier Künstler*innen,
deren Namen längst Musikgeschichte geschrieben haben:
Anni-Frid Lyngstad, Benny Andersson, Björn Ulvaeus und
Agnetha Fältskog. Zwischen 1972 und 1982 prägte ABBA den
Sound einer ganzen Generation – und weit darüber hinaus.
Mit ABBAMANIA – THE SHOW wurde eine Live-ABBA-Tribute-
Show geschaffen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, das
musikalische Erbe ABBAs mit all seiner Leidenschaft, Energie
und dem unverwechselbaren Glanz auf beeindruckende
Weise zu zelebrieren. Es ist nicht nur eine Hommage – es ist
ein Erlebnis, das unter die Haut geht. Vom 7. bis zum 27. April
2026 ist ABBAMANIA – THE SHOW im Rahmen der „Dancing
Queen Tour 2026“ unterwegs und macht unter anderem in
Lüneburg, Münster, Köln, Hannover, Berlin, Nürnberg, Mannheim
und Leipzig Station. *rä
SHOW
®, & © 2025 Lions Gate Entertainment Inc. All Rights Reserved.
GEA LIVE AND KARL SYDOW IN ASSOCIATION WITH LIONSGATE PRESENTS
Vom 11.04. bis
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in Stuttgart, Dortmund, München,
Hamburg, Chemnitz, Frankfurt a.M.
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in Bremen, Frankfurt a.M., Dortmund,
Hannover, München, Magdeburg und
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www.semmel.de
SOUL
Was für eine Stimme!
Was für eine Frau!
Die französische Erfolgssängerin
und Ex-Model Imany sorgte
vor fast zehn Jahren erstmals
für Furore: Ihr Song „Don't Be
So Shy“ wurde in der House-
Remix-Version zum internationalen
Megahit. Seither folgten
mehrere erfolgreiche Alben. Im
Oktober erschien ihr neuestes
Werk: „Women Deserve Rage“.
Es ist, wie verraten wurde (und
wie es zu hören ist!), „ein feministisches
Statement-Album,
ein Manifest der Emanzipation
und Wiedergeburt“, das mit Rollenbildern spielt und Erwartungen
bricht. Und vor allem: Soul der Extraklasse! Das Album erzählt
von Wunden und von Heilung als Vermächtnis – mit stark
biografischem Hintergrund: Die Künstlerin ließ sich scheiden und
verarbeitet diese Trennung auch in ihrer Musik. *rä
FOTO: L. BODY
Vom 12.05. bis
21.05.2026
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in München, Wien, Köln, Leipzig,
Hamburg, Berlin und in vielen
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12.11.2026
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Stuttgart, Leipzig, Hamburg, Berlin
und in vielen weiteren Städten.
MUSIK
FOTO: PATRICK SCHNEIDERWIND
FOTO: PATRICK SCHNEIDERWIND
FOTO: 360GRADDESDESIGN.COM
INTERVIEW
PRINCE DAMIEN:
„Ich kann mich wieder ein bisschen in andere
Richtungen entwickeln …“
Nach dem großen Erfolg der vergangenen
Jahre kehrt „This is THE GREATEST
SHOW!“ 2026 mit einer aufwendig inszenierten
Produktion zurück auf die Bühne.
Die Show vereint beliebte Musical-Hits
mit eindrucksvollen Choreografien und
einer hochwertigen Bühnentechnik zu
einem mitreißenden Gesamterlebnis.
Wie kam es dazu, dass du Teil von „This
is THE GREATEST SHOW! 2026“ geworden
bist?
Mir war „This is THE GREATEST SHOW!“ schon
immer ein Begriff, weil ich oft Plakate mit
dem Hinweis gesehen habe, dass es mal
wieder eine neue Tour gibt. Da war ich richtig
glücklich, als dann die Anfrage kam, ob ich
als Special Guest dabei sein möchte. Also ich
freue mich auf jeden Fall total und bin Feuer
und Flamme für das Projekt.
Auf was darf sich das Publikum freuen?
Das Publikum kann sich auf jeden Fall auf
eine energiegeladene Show freuen. Ich werde
natürlich in verschiedenen Blöcken bei „This is
THE GREATEST SHOW!“ dabei sein. Einerseits
darf ich als MJ auf der Bühne stehen, aber bei
„The Choir of Man“ bin ich zum Beispiel auch
mit dabei. Es wird also laute, aber auch leise
Töne von mir geben.
Was hat sich musikalisch bei dir seit der
Teilnahme von DSDS geändert?
Musikalisch hat sich bei mir nicht so viel
verändert. Ich bin immer noch dem Pop
oder auch Popschlager treu geblieben.
Was sich aber verändert hat, ist natürlich
die Bühne. Ich bin jetzt nicht mehr nur auf
TV-Show-Bühnen zu sehen, sondern auch auf
Theaterbühnen und finde es einfach mega toll,
wie abwechslungsreich mein Alltag geworden
ist. Einerseits, dass ich bei „MJ – Das Michael
Jackson Musical“ in Hamburg spielen kann,
andererseits jetzt die „This THE GREATEST
SHOW!“-Tour und dann natürlich auch andere
FOTO: KEVIN LAUDERLEIN
kleine Projekte, wenn ich zum Beispiel mal
wieder einen Song release. Also es ist wirklich
so abwechslungsreich wie nie zuvor.
Was ist dein persönliches Highlight
bei der Inszenierung von „This is THE
GREATEST SHOW!“?
Mein persönliches Highlight ist natürlich die
MJ-Performance – aber auch der große Block
am Ende mit allen Hits aus „The Greatest
Showman“, denn der kracht noch mal so
richtig.
Wie bereitest du dich auf die Tour vor?
„Also so einen Vorbereitungsplan für die
„This is THE GREATEST SHOW!“-Tour habe
ich eigentlich nicht. Hauptsache genug
Unterhosen mitnehmen und genug
Wechselklamotten, denn schwitzen werde
ich definitiv. (lacht) Aber für mich ist es
irgendwie auch toll, jetzt mal so eine Art
Urlaub von MJ zu haben, denn so lerne ich
wieder neue Sachen kennen und kann mich
wieder ein bisschen in andere Richtungen
entwickeln und entfalten.
*Interview: Christian Fischer
Tickets gibt bei eventim.de und an allen
bekannten Vorverkaufsstellen, sowie in
Österreich unter oeticket.com und unter
semmel.de. Weitere Informationen auf
www.greatest-show.de.
FOTO: NIKOLAS HAGELE
EINE ANTHOLOGIE
DER BESTEN SONGS
VON HOT CHIP
KLASSIK
Richard Reschs
Weihnachtsalbum
„Die Nacht ist vorgedrungen“, ein Album, das in den besinnlichen Advent
passt, aber auch zur fröhlichen Weihnachtszeit. Es muss eben nicht immer „All
I Want for Christmas Is You“ sein!
DAS NEUE ALBUM
AB 14.11.2025
„Weihnachten ist voller kleiner,
wundervoller Unnötigkeiten – aber
auch voller Tiefe,“ so der Tenor dazu
schriftlich. „Ich wollte ein Album
aufnehmen, das diese Dualität
ernst nimmt.“ Mit seinem neuen
Weihnachtsalbum „Die Nacht ist vorgedrungen“
zeigt Richard Resch, dass
die Adventszeit auch anders klingen
kann. Statt der ewig gleichen Klassiker
bringt er Stücke aus Frühbarock,
Romantik und Moderne mit – Musik,
die berührt, überrascht und tiefgeht.
Im Mittelpunkt stehen Licht, Hoffnung
und Menschlichkeit – Themen, die
in einer Zeit, in der Weihnachten oft
im Konsumrausch untergeht, umso
wichtiger sind. Aufgenommen in
der besonderen Atmosphäre der
Kaiser-Friedrich-Gedächtniskirche
in Berlin, hat das Album einen ganz
eigenen, persönlichen Vibe. Mit einem
kleinen, eingespielten Team aus
Musiker*innen, Sänger*innen und
Tonprofis ist etwas entstanden, das
echt klingt – ehrlich, nah und mit viel
Herz für Musik. „Für mich sind spannende
Aufnahmen nicht unbedingt
makellos, aber voller Leben. Dieses
Album ist genau das – ein lebendiger,
zutiefst persönlicher Advents- und
Weihnachtszyklus.“ *rä
www.richardresch.eu
08.03.2026 HAMBURG MOJO
12.03.2026 BERLIN KESSELHAUS
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18.03.2026 KÖLN CLUB BAHNHOF
BUCH
FOTOS: KILIAN SCHÖNBERGER
BILDBAND
Eine visuelle und poetische Reise:
„The Woods“
Dieses Buch will nicht nur gelesen,
sondern gespürt werden – denn es fühlt
sich an wie ein Baum. Das außergewöhnliche
Covermaterial ahmt die
Struktur von Holz nach und macht die
Natur haptisch erlebbar.
Nachhaltiges Naturpapier und eine
ausgestanzte Astloch-Optik mit
überraschendem Einblick verstärken
diesen Eindruck. „The Woods“ (ISBN 978-
3-911408-01-1) entführt seine Leser*innen
tief hinein in die geheimnisvolle Welt
des Waldes – ein sinnliches Erlebnis, das
Sehen, Fühlen und Staunen verbindet.
Die Deutschen und der Wald: eine intensive
Beziehung seit Menschengedenken.
Mal wirkt er düster und gefährlich, mal
licht und märchenhaft. Immer aber
gibt er Ruhe, Sauerstoff und kühlt die
Atmosphäre. Rund um den Globus
beschäftigen sich Menschen mit dem
Wald. Mit IHREN Wäldern. Und auch
der Fotograf Kilian Schönberger tat dies.
Er veröffentlichte im Spätsommer den
Bildband „The Woods“ – eine Einladung
zum Staunen, Entdecken und Innehalten,
ein berauschender Bildkosmos. Ganz wie
ein verzweigtes Wurzelwerk entfaltet sich
„The Woods“ entlang von vier zentralen
Themensträngen und lädt dazu ein, die
vielschichtigen Kreisläufe des Waldes
neu zu entdecken:
Mensch und Mythos Wald: In einem
kulturhistorischen Streifzug zeigt das Buch,
wie sich das Verhältnis zwischen Mensch
und Wald über Jahrhunderte gewandelt
hat – vom mystischen Ort der Verehrung
über die Ausbeutung als wirtschaftliche
Ressource bis hin zum heutigen Bewusstsein
für den Wald als schützenswerten
Lebensraum.
Das Herz des Waldes: Ein Blick unter
das grüne Dach. „The Woods“ macht
die unsichtbaren ökologischen Prozesse
sichtbar, die das Leben im Wald
zusammenhalten: Wasser, Nährstoffe,
Kohlenstoff. Alles ist miteinander verwoben
in einem fein abgestimmten Kreislauf des
Gebens und Nehmens.
Der Wald als Kraftquelle: Inmitten der
rastlosen Gegenwart wird der Wald zum
Ort der Stille und Regeneration. „The
Woods“ lädt dazu ein, die heilsame Energie
der Natur neu zu entdecken – als Quelle für
Achtsamkeit, Entschleunigung und innere
Balance. Stichwort Waldbaden, auf Japanisch
森 林 浴 – Shinrin Yoku: Das bedeutet
so viel wie „Eintauchen in die Atmosphäre
des Waldes“. Die Praxis stammt aus Japan
und wurde in den 1980er-Jahren als Antwort
auf Stress und Zivilisationskrankheiten
entwickelt. Beim Waldbaden geht es nicht
ums Wandern oder Sport, sondern darum,
achtsam und mit allen Sinnen im Wald zu
verweilen: das Rauschen der Blätter hören,
den Duft von Moos wahrnehmen, das
Lichtspiel zwischen den Ästen beobachten.
Studien belegen, dass Waldbaden Stress
reduziert, das Immunsystem stärkt und das
Wohlbefinden fördert.
Der Wald als Symbol des Lebens: Philosophisch
betrachtet wird der Wald
zum Spiegel des Daseins. Der Bildband
reflektiert über Werden, Wachsen und
Vergehen – und erinnert uns daran, dass
alles Leben Teil eines großen Ganzen ist.
„The Woods“ ist ein ganz wunderbares
und über 300 Seiten starkes Geschenk für
alle, die die Natur lieben! Ein poetisches
Kunstwerk. *rä
BUCH
BILDBAND
Vater der Moderne und letzter der alten Meister:
Francisco de Goya
Francisco de Goya (1746 – 1828) war mehr
als nur ein Künstler. Er war ein radikaler
Beobachter seiner Zeit. Mit einem Blick, der
schärfer kaum sein könnte, hielt er in 287
Radierungen und Lithografien die dunklen
Seiten der menschlichen Natur fest – und
das mit einer Tiefe, die auch heute noch
unter die Haut geht.
Zwischen bitterböser Gesellschaftskritik,
surrealen Albträumen und leiser Hoffnung
erzählt Goya von Macht und Wahnsinn,
Gewalt und Sehnsucht, von Menschlichkeit
im Chaos. Der Kölner TASCHEN Verlag veröffentlichte
unlängst „Goya. The Complete
Prints“ (ISBN 978-3-8365-8151-6).
Diese komplette Sammlung seiner
grafischen Werke ist das Ergebnis von über
200 Jahren Forschung und zeigt Goya als
einen der wichtigsten Bild-Erzähler Europas
– kompromisslos, mutig und seiner Zeit weit
voraus. Seine Werke sind nicht nur künstlerische
Meisterleistungen, sondern sprechen
Themen an, die bis heute nichts an Relevanz
verloren haben. Wer Goya anschaut, blickt
tief in die Abgründe der Geschichte. Und
vielleicht auch ein Stück in sich selbst.
Vater der Moderne und letzter der alten
Meister: Francisco de Goya – der Künstler,
der schon vor über 200 Jahren sah, was
viele bis heute nicht wahrhaben wollen. Er
lebte in einer Zeit voller Umbrüche: Spanien
im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert war
geprägt von politischer Instabilität, Krieg,
Armut und einem tiefen gesellschaftlichen
Wandel. Doch anstatt sich dem schönen
Schein der höfischen Malerei hinzugeben,
entschied sich Goya für einen anderen Weg:
Er blickte dorthin, wo andere wegsahen.
Seine Radierungen und Lithografien sind wie
ein visuelles Tagebuch der menschlichen
Abgründe – direkt, ungeschönt und oft
erschütternd aktuell. *rä
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DIE SCHÖNSTEN
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IM THEATER
DES WESTENS
DIE LUSTIGSTE
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IM THEATER DES WESTENS
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Schwule Liebe
von 1850 bis 1950
Egal, was die Hater sagen, es ist nichts Neues, sondern
einfach etwas Wunderschönes. Wenn zwei Menschen
sich lieben, dann ist das immer richtig – und da sie damit
keinem/keiner schaden, ist auch alles sehr gut. Und auch
schön anzusehen!
FOTOS: © NINI-TREADWELL INC.
Das beweisen die beiden US-Herausgeber Hugh Nini und Neal
Treadwell mit der lang erwarteten Fortsetzung ihres Bildbandes
„LOVING“ aus dem Jahr 2020. Jetzt erscheint endlich „MORE
LOVING“ im Elisabeth Sandmann Verlag und feiert die Liebe!
Erneut haben die Sammler in ihren Archiven gestöbert und
historische schwule Liebesbilder herausgesucht, die berühren.
Die beiden Queers haben über viele Jahre hinweg eine
beeindruckende Sammlung seltener Vintage-Fotografien aufgebaut
und präsentieren nun erneut eine Auswahl besonders
sinnlicher Zeitzeugnisse.
Das am 13. Oktober erschienene Buch „MORE LOVING“ (ISBN
978-3-949582-43-1) präsentiert daraus über 300 bisher
unveröffentlichte Bilder von romantischen Männerpaaren aus
der Zeit zwischen 1850 und 1950.
Liebe, die Zeit und Grenzen überwindet: Wie bereits im
ersten Band erzählen auch diese Aufnahmen stille, intime
Geschichten – oft berührend und dokumentarisch – und
stammen aus einer Epoche, in der queere Liebe noch gänzlich
im Verborgenen stattfand. Von frühen Daguerreotypien über
Silbergelatineabzüge bis hin zu privaten Schnappschüssen
zeigt das wunderbare Buch eine große Bandbreite menschlicher
Zuneigung, unabhängig von Herkunft oder sozialem
Status. Die ehemals verborgenen Fotografien sind heute ein
kraftvolles Zeugnis der Liebe zwischen Männern – und zugleich
ein bedeutender Beitrag zur queeren Erinnerungskultur. *rä
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Seit 20 Jahren in der Community bekannt unter ebab
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Remixen aus den Clubs dieser Welt.
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KUNST
AUSSTELLUNG
„I’ve never been afraid of beauty!“ –
Die Sammlung Dirk Lehr
Ende November eröffnet die Ausstellung. Und wir bekommen die Gelegenheit, uns an Werken von
Künstlern wie Max Diel, Andy Warhol und Christopher Winter zu erfreuen.
Max Diel – „o.T. (Umbrella)“, 2018, Mischtechnik/Papier, 40,3 x 26 cm
Alles begann vor über 35 Jahren, als Dirk Lehr – damals noch
Schüler in Heidelberg – sein erstes Kunstwerk kaufte. Was als
jugendlicher Impuls begann, wurde zur Leidenschaft, die ihn bis
heute begleitet. Für Lehr war schnell klar: Ein starrer Plan oder
der nächste Hype interessieren ihn nicht. Vielmehr folgt er seiner
Neugier und lässt sich überraschen, welche Menschen, Werke
oder Geschichten ihm begegnen. Genau diese Offenheit prägt
seine Sammlung bis heute.
Ob weltbekannte Namen wie Warhol, Robert Rauschenberg oder
junge, noch unbekannte Talente – für Lehr zählt, was ihn berührt.
Seine Sammlung schlägt einen weiten Bogen von den 1960ern
bis zur Gegenwart. Im Mittelpunkt stehen immer die Geschichten
hinter der Kunst und die Haltung der Künstlerinnen und Künstler.
Der Titel der Ausstellung – und auch der begleitenden Publikation
– bringt seine Sichtweise klar auf den Punkt: Für ihn muss Kunst
nicht kompliziert, sperrig oder radikal sein, um ernst genommen
zu werden. Schönheit hat in der Kunst ebenso ihren Platz. Dass
gerade diese oft abgewertet wird, hält er für einen fragwürdigen
Trend. Dekoration interessiert ihn dabei nicht, aber warum sollte
Kunst nicht auch einfach schön sein dürfen? Lehr ist aber nicht
nur Sammler. Als Rechtsanwalt für Urheberrecht ist er tief in die
Kunstwelt eingebunden und kennt ihre Mechanismen. Er hat über
viele Jahre für die Financial Times Deutschland geschrieben,
Podcasts produziert und Bücher veröffentlicht, etwa zu Themen
wie Urheberrecht, Kunstmarkt oder Cancel-Culture. Darin gibt
er auch praktische Tipps: für Sammler, Kunstschaffende oder
alle, die sich im komplexen Kunstbetrieb zurechtfinden wollen.
Nach Stationen in Düsseldorf, Mailand und Köln lebt er heute in
Berlin. Dass gerade der Mannheimer Kunstverein ihm nun eine
Ausstellung widmet, ist für Lehr etwas Besonderes, denn hier, in
der Rhein-Neckar-Region, nahm 1988 alles seinen Anfang.
Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog. Außerdem
begleitet Dirk Lehr das Programm mit Vorträgen und
Veranstaltungen rund um die Themen Kunst sammeln und
verkaufen, Einstieg in den Kunstmarkt, Selbstvermarktung für
Kunstschaffende sowie die aktuellen Herausforderungen durch
Cancel-Culture. *rä
23.11.2025 – 22.2.2026, „I’ve never been afraid of beauty!
Die Sammlung Dirk Lehr“, Mannheimer Kunstverein,
mannheimer-kunstverein.de
Christopher Winter – „Against Nature“ 2005, Acryl/Leinwand, 190 x 190 cm
Andy Warhol – „Electric Chair“, 1971, Siebdruck, 90,2 x 121,9 cm
KUNST
FOTO: INTERCITY_ART_
NACHGEFRAGT
intercity_art_ – Zucker fürs Auge
Seine Fotos sind provokant, erotisch
und einfach gut. Was dieser Content
Creator aus Wien allein oder gemeinsam
mit anderen Künstler*innen
erschafft, begeistert. Wir haben einmal
nachgefragt.
Wann hat deine künstlerische Reise
begonnen?
Als Model stand ich vor drei Jahren zum
ersten Mal vor der Kamera. Künstlerisch
tätig bin ich allerdings schon, seit ich
neun Jahre alt bin. Damals habe ich
meinen ersten Zeichentrickfilm gemacht.
Mit 22 kam ich zum Spielfilm, weil ich sehr
gerne mit Menschen arbeite. Vor allem
habe ich Regie geführt und Filme mit
queeren Themen realisiert. 2023 habe
ich dann meine erste queere Webserie
veröffentlicht. Erst danach stand ich
häufiger selbst vor der Kamera.
Vor eineinhalb Jahren habe ich meine
Leidenschaft für Live Posing entdeckt –
seitdem liebe ich es, mit verschiedenen
Künstler*innen an neuen Bildern zu
arbeiten. Damit kehre ich auch ein Stück
weit zu meinen Wurzeln zurück, denn ich
zeichne selbst sehr gerne.
Deine Bilder sind ziemlich erotisch
– gab es da nie Probleme mit den
Social-Media-Plattformen?
Ja, natürlich gab es da manchmal
Schwierigkeiten. Erst gestern wurde ein
Bild von mir auf Instagram gelöscht. Das
FOTO: @SUPERCHARGEDGUYS
ist bei mir leider nicht anders als bei
vielen anderen. Ich versuche aber, mich
darüber nicht aufzuregen.
Was ist dir bei einem Bild wichtig?
Wenn ich mit einem Fotografen
zusammenarbeite, schaue ich mir zuerst
sein Portfolio an, um zu sehen, ob mir
sein Stil gefällt. Vertrauen ist mir dabei
besonders wichtig – ohne Vertrauen
können keine guten Bilder entstehen.
Mir ist es wichtig, dass ein Bild eine
besondere, einzigartige Ästhetik hat. Am
liebsten mag ich es, wenn es auch etwas
Magisches ausstrahlt. Außerdem bringe
ich gerne meine Emotionen mit ein,
damit das fertige Bild eine Geschichte
erzählt.
Und was vermeidest du? Wie bereits
erwähnt: Ich arbeite nur mit Menschen,
denen ich vertraue. Vertrauen hat für
mich oberste Priorität.
*Interview: Michael Rädel
www.instagram.com/intercity_art_/,
linktr.ee/intercityart,
www.youtube.com/@intercity_art2
FILM
INTERVIEW
NACHGEFRAGT BEI
JOY GHARORO-AKPOJOTOR
Schon seit einigen Jahren gilt Joy Gharoro-Akpojotor,
geboren in Nigeria und seit
Jahren in Großbritannien lebend, zu den
vielversprechendsten und umtriebigsten
jungen Produzentinnen in der britischen
Filmbranche. Nun legt die queere Filmemacherin
ihren ersten langen Spielfilm
als Regisseurin vor. „Dreamers“ (Kinostart:
8. Dezember 2025) erzählt die Geschichte
von Isio (Ronkę Adékoluęjoe), die
nach zwei Jahren illegalen Aufenthalts
in England auf eine Bewilligung ihres
Asylantrags hofft, um nicht in ihre Heimat
zurückkehren zu müssen, und sich im Abschiebezentrum
in ihre Zimmergenossin
Farah (Ann Akinjirin) verliebt. Wir trafen
Gharoro-Akpojotor auf der Berlinale zum
Interview.
Joy, Sie haben sich vor Jahren selbst
um Asyl in Großbritannien bemüht
und mussten dafür beweisen, dass Sie
lesbisch sind. Wann kam Ihnen erstmals
die Idee, diese Erfahrungen in einem Film
zu verarbeiten?
Darüber dachte ich schon ein paar
Monate, nachdem ich es erlebt hatte,
nach. Bereits in dem Moment, in dem
ich damals zu meinem entscheidenden
Gespräch antrat, nahm ich all die anderen
Asylsuchenden wahr, die vor irgendwelchen
Sachbearbeiter*innen in diesen
Großraum-Bürozellen Platz nahmen. Hier
und da konnte ich die Gespräche mithören,
und mir wurde überdeutlich, wie viele
unterschiedliche, individuelle Schicksale
und Geschichten in diesem trostlosen
Raum versammelt waren. Mir kam schnell
der Gedanke, dass ich einen Weg finden
musste, um nicht nur über meine, sondern
auch diese anderen Geschichten zu
sprechen. Denn auch wenn ich all diese
Menschen gar nicht kannte, wusste ich,
dass sie sehr gute Gründe hatten, warum
sie nun dort an diesen Tischen saßen.
Denn der Weg dorthin und auch die
Situationen rund um den Asylantrag sind
so hart und bergen so viele Risiken, dass
niemand das leichtfertig auf sich nimmt.
Über diese Thematik könnte man
problemlos einen tragischen, bitteren
Film drehen. Warum haben Sie sich dazu
entschlossen, stattdessen in „Dreamers“
nicht zuletzt auch auf Hoffnung und
Humor zu setzen?
Das hatte letztlich zweierlei Gründe.
Zum einen ist meine Produzentin Emily
Morgan dafür verantwortlich, denn als
sie meine erste Drehbuchfassung las, in
der humorvolle Momente noch eher rar
waren, meinte sie zu mir: „Joy, du bist ein so
positiver Mensch mit so viel Lebensfreude.
Davon muss mehr in deine Geschichte!“
Das leuchtete mir ein, denn tatsächlich
bin ich jemand, der auch in schwierigen
Zeiten wie eben meinem Asylverfahren
immer Wege findet, auch glücklich zu sein.
Und die Hoffnung ist es ja, die einen solche
Krisensituationen überstehen lässt. Also
erschien es mir nur stimmig, dass ich in
meinem Film nicht nur die Verzweiflung
dieser Frauen zeige, sondern eben auch,
wie sie tanzen, lachen und lieben.
Sie selbst saßen damals nicht in einem
solchen Auffang- oder Abschiebelager,
richtig?
Das stimmt. Deswegen habe ich für „Dreamers“
viel recherchiert, was den Alltag an
diesen Orten angeht. Auch da erstaunte
mich, dass ich nicht nur mit Leuten sprach,
die diese Zeit als die schlimmste ihres
Lebens in Erinnerung hatten. Sondern eben
auch welche, die mir berichteten, was sie
aus diesen Erfahrungen Gutes mitgenommen
haben. Eine Frau erzählte mir sogar,
dass sie in diesem Lager ihre Partnerin
kennengelernt hat, die im gleichen Zimmer
untergebracht war wie sie. Die beiden
verliebten sich, erhielten gleichzeitig ihre
Aufenthaltsgenehmigungen und leben bis
heute zusammen. Solche Geschichten sind
natürlich nicht die Regel, aber es gibt sie.
Und deswegen sollte man sie auch mal
erzählen.
Wie genau sah Ihre Recherche denn aus?
Ich wandte mich an ein paar wohltätige
Hilfsorganisationen, die sich um Asylbewerbende
kümmern, darunter auch eine
mit Fokus auf die LGBTIQ*-Community.
Die vermittelten mich an queere Frauen
und Männer aus den unterschiedlichsten
Ländern, die bereit waren, mit mir ihre
Erfahrungen zu teilen. Wir sprachen
über die unterschiedlichsten Aspekte,
den Umgang der Insass*innen solcher
Lager untereinander, die Wächter*innen,
die Räumlichkeiten, die Angst und die
Einsamkeit, die Hoffnung und kleinen
Gesten der Menschlichkeit. Außerdem
FILM
habe ich alle gefragt, ob sie mal versucht
haben auszubrechen, denn auch das ist ja
Teil meiner Geschichte. Ein Mann erzählte,
dass in seinem Abschiebelager einige
Männer tatsächlich nur mit Löffeln einen
Tunnel gruben und zumindest kurzzeitig
fliehen konnten, bevor sie gefasst wurden!
Bei all dem war mir allerdings immer klar,
dass der Asyl- und Einwanderungsaspekt
bei „Dreamers“ nur den Kontext und die
Umgebung liefern würde. Denn mir ging es
nicht um ein Geflüchtetendrama, sondern
um einen Liebesfilm.
Ein Asylbewerbungsverfahren zu durchlaufen,
ist sicherlich immer eine enorm
schwierige, kräftezehrende Erfahrung.
Aber als queerer Mensch wird es einem
vermutlich oft doppelt schwer gemacht,
oder?
In vieler Hinsicht sicherlich. „Wie kann ich
denn sichergehen, dass Sie homosexuell
sind?“ Diese Frage, die auch im Film fällt,
wurde mir damals wortwörtlich gestellt. Ich
musste plötzlich beweisen, dass ich lesbisch
bin, dabei bin ich mir ziemlich sicher,
dass heterosexuelle Asylsuchende selten
beweisen müssen, dass sie hetero sind.
Das war eine ziemlich irre Situation. Denn
wie beweise ich meine sexuelle Identität,
zumal in einer solchen Befragung, in der
FOTOS: ROB BAKER ASHTON / DREAMERS PRODUCTION
das Gegenüber einem auch noch ständig
unterstellt, man würde lügen?
Wie laufen solche Befragungen ab?
Ich wurde damals nach den Gay Bars in
Nigeria gefragt und sollte Auskunft geben
über die LGBTIQ*-Community. Worauf ich
immer nur antworten konnte: Die gibt es
nicht wirklich, denn Homosexualität ist bei
uns verboten. Deswegen sitze ich doch
hier! Außerdem versuchen die Beamten
oft, einen aus der Reserve zu locken, indem
sie sehr offenherzige Fragen zum Thema
Sex und Sexualität stellen. Der Gedanke
ist wohl, dass darüber nur tatsächlich
queere Menschen offen und schamlos
sprechen können. Dabei fällt ja gerade das
vielen schwer, wenn sie aus konservativen
Ländern kommen, wo sie ihre Identität
nie frei ausleben konnten und sich immer
verstecken mussten. Umso mehr, wenn
man – wie in meinem Fall damals – als
Frau von einem Mann befragt wird. Das
ganze System macht also eigentlich
keinen Sinn. Wer aufgrund seiner sexuellen
Identität Asyl sucht, muss letztlich idealerweise
von Gewalterfahrungen berichten
können, damit ihm oder ihr geglaubt wird.
Und schon darin steckt ja letztlich massive
Homophobie.
*Interview: Patrick Heidmann
ich weiß, wo
ich mich über
hiv-therapien
informiere.
NX-DE-HVU-ADVT-230001 – April 2024
wissen fürs leben
findest du hier!
Mach dich schlau - mit
der digitalen HIV-Broschüre
FILM
NACHGEFRAGT
ZANDER WOODZ –
Der neue Star bei CARNAL+
Das erfolgreiche US-Studio CARNAL+ hat einen neuen Kerl am Start. Und wir
durften dem Hingucker ein paar Fragen stellen.
Du bist bekannt als Pup Zander. Was
gefällt dir an Masken?
Ich habe Masken schon immer optisch
sehr gemocht. Sie können geheimnisvoll,
verspielt oder geradezu heiß sein. Was
ich an Masken liebe, ist, dass sie ein
hilfreiches Mittel sein können, um uns
selbst zu erkunden. In vielerlei Hinsicht
hat mir das Tragen von Masken insbesondere
dabei geholfen, extrovertierter
zu werden.
In Berlin hast du bereits im Berghain
aufgelegt, ein Traum für viele. Welche
Art von Musik hörst du privat?
Eine breite Palette von Ambient bis
House. Lustige Tatsache: Bevor ich mit
dem DJing angefangen habe, habe ich
in einigen Rockbands als Schlagzeuger
gespielt. Es war ein natürlicher Übergang.
Und beim Sex?
Melodischer Techno, etwas, in dem man
sich verlieren kann, während man sich
mit seinen Spielgefährten beschäftigt.
Wie oft trainierst du pro Woche?
Ziemlich regelmäßig, durchschnittlich
vier bis fünf Mal pro Woche. Ich mache
eher Krafttraining und überlasse das
Kardiotraining meist der Tanzfläche oder
dem Darkroom.
Wie bist du zur Pornoindustrie
gekommen?
Das war ein schrittweiser Prozess. Ich
wollte mehr Inhalte zum Thema „Pup“
erstellen, weil ich mir damals so viel
davon angesehen hatte, dass es für
mich nichts wirklich Neues mehr gab.
Das war zu der Zeit, als ich regelmäßig
im Fitnessstudio trainierte. Also habe
ich mir eine Pup-Kapuze zugelegt und
angefangen, meine eigenen Inhalte zu
erstellen, um sie in den sozialen Medien
zu teilen. Dann habe ich mir OnlyFans
zugelegt und später, nach einigen
Anfragen, Just for Fans. Durch meine
Zusammenarbeit mit anderen Creators
bin ich zu Veranstaltungen gekommen,
bei denen auch Studios vertreten waren.
Eins führte zum anderen, und jetzt bin ich
stolz darauf, ein Carnal Exclusive zu sein!
Stichwort Ernährung.
Ich versuche, mich auf Lebensmittel zu
konzentrieren, die mir Nährstoffe und
Energie liefern, anstatt nur den Heißhunger
zu stillen, der manchmal vielleicht
etwas zu groß ist. Iss leichte Sachen
wie Gemüse, ballaststoffreiche Kost
und vergiss nicht: immer ausreichend
trinken!
Mit wem würdest du gerne noch
drehen?
Bastian Gate.
Und mit wem hat die Zusammenarbeit
bisher besonders gut geklappt?
Ehrlich gesagt war die Zusammenarbeit
mit Adam Snow großartig. Seine
entspannte Art und seine Bereitschaft,
neue Dinge auszuprobieren, haben
die Dreharbeiten sehr einfach
gemacht. Ich würde ihn auf jeden Fall
weiterempfehlen.
*Interview: Michael Rädel
Genießen | Feiern | Schenken
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REISE
BOOKING.COM
Neuer Suchfilter
Mit 100.000 Mitgliedern hat das Travel-Proud-
Programm von Booking.com einen Meilenstein
erreicht. Ab sofort können die LGBTIQ*-freundlichen
Hotels in der Suchfunktion auch gefiltert
werden.
Das Herzstück der Travel-Proud-Initiative und der
erste Schritt, um eine Proud-Certified-Unterkunft
auf der Booking.com-Plattform zu werden, ist
ein Online-Training für Beschäftigte der Hotels.
Das Training befasst sich mit den besonderen
Herausforderungen und Hindernissen, mit denen
die LGBTIQ*-Community auf Reisen konfrontiert
ist. Ziel ist es, den Fachleuten des Gastgewerbes zu
helfen, die Dinge aus einer möglicherweise anderen
Perspektive zu sehen und einige praktische Fähigkeiten
und Techniken zu vermitteln, die sie sofort in
die Praxis umsetzen können. Nachdem das Training
absolviert wurde und die Partnerunterkünfte
sich verpflichten, ihren Gästen einen inklusiveren
Aufenthalt zu bieten, erhalten sie eine „Travel
Proud“-Kennzeichnung auf ihrer Unterkunftsseite,
um so potenziellen Gästen zu zeigen, dass sie sich
auf ein gastfreundliches Erlebnis freuen können.
Auf der deutschen Booking.com-Website findet
sich der „Travel Proud“-Filter unter der Kategorie
„Reisegruppe“. *dax
www.booking.com
TUI
Queeres Travel-Ranking
Im TUI LGBTQIA+ Travel-Ranking – sowie Anti-Hassrede-Gesetze eine
2025 listet der Reiseveranstalter
fünfzig europäische Städte, ebenso die Anerkennung non-binärer
zentrale Rolle. Zur Bewertung zählen
die sowohl für Spaß als auch für Geschlechtsidentitäten sowie der
Sicherheit und Akzeptanz der globale und lokale Sicherheitsindex.
queeren Community stehen. Besonderes Augenmerk liegt auf
Anpassungsfähigkeit: Für jede Stadt
Bewertet wurden Merkmale wie können Kategorien wie Bar-Dichte,
gesetzliche Rahmenbedingungen, Pride-Besucherzahlen oder Prosecco-
Sicherheit, gesellschaftliche Offenheit, Preise individuell kombiniert werden,
Pride-Veranstaltungen, Dichte von um auf persönliche Bedürfnisse
LGBTIQ*-freundlichen Lokalen und einzugehen. Damit wird das Ranking
sogar der Durchschnittspreis für ein nicht nur zur Orientierung, sondern
Glas Prosecco. Angeführt wird das zum maßgeschneiderten Reiseführer
Ranking von Barcelona, dicht gefolgt für queere Urlauber*innen. TUI
von Berlin und Ibiza. Auch Porto, Madrid,
Köln, Amsterdam, Lissabon, Wien subjektiven Aspekten – ein Mix, der
kombiniert konkrete Kennzahlen mit
und Hamburg gehören zu den Top 10. hilft, die ideale Balance aus Offenheit,
Neben Event-Standorten und Pride- Erlebnis und Sicherheit zu finden. *dax
Größe spielen auch rechtlicher Schutz
– beispielsweise für Transpersonen www.tui.com
FOTO: DORIAN D1/ UNSPLASH.COM
KLM
Offizielle Airline zum
WorldPride 2026
KLM wird offizieller Airline-Partner des
WorldPride 2026 – des bislang größten
Pride-Events in Amsterdam. Das machte
die Airline in der August-Ausgabe
ihres Bordmagazins „Holland Herald“
bekannt.
Das Motto des WorldPride, „Unity“ (Einheit),
passt perfekt zu KLMs Vision. Bereits vor
über 100 Jahren sagte KLM-Gründer Albert
Plesman: „Der Ozean der Luft verbindet alle
Menschen.“ KLM glaubt an die Kraft von
Vielfalt und Inklusion und verbindet seit über
einem Jahrhundert Menschen auf der ganzen
Welt. Die Passagiere und Mitarbeitenden
von KLM stammen aus unterschiedlichen
Kulturen und Hintergründen. KLMs Ziel ist
es, dass sich alle akzeptiert, wertgeschätzt
und respektiert fühlen. Diese Partnerschaft
ist eine logische Fortsetzung dieses
Engagements und eine Gelegenheit, die
Unterstützung der LGBTIQ*-Community
weiter zu stärken. Bei der diesjährigen
Canal-Parade in Amsterdam war KLM
gemeinsam mit dem SkyTeam-Partner Delta
mit einem Boot vertreten. *dax
www.klm.de
FOTO: KLM / MARK WAGTENDONK
Alle Links hier!
FOTO: FREEPIK
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REISE
FOTOS: AVANI HOTELS AND RESORTS
FRANKFURT
Das Avani rockt
die Main-Metropole
Frankfurt, du graue Maus? Von wegen! Wer die pulsierende
Bankenstadt von ihrer stylischsten Seite erleben will, checkt am
besten im Avani Frankfurt City Hotel ein. Mitten im Herzen der
Stadt gelegen, ist das Hotel der perfekte Hub, um Mainhattan
zu erobern – die nächste U-Bahn-Station ist nur einen Katzensprung
entfernt.
Die Zimmer? Angenehm geräumig und modern designt,
perfekt zum Chillen nach einem langen Tag. Und das Frühstück
erst! Neben allen Klassikern, die das Herz begehrt, wartet hier
eine süße Sünde: Original Frankfurter Kranz. Wer braucht da
noch ein Katerfrühstück? Die Minibar ist prall gefüllt und für
die sportliche Routine steht ein Gym bereit. Ein rundum gelungener
Aufenthalt – hier kommen wir gerne wieder her! *cf
www.avanihotels.com
FOTOS: STEPHAN LEMKE
DÄNEMARK
25hours Hotel Indre By: Hier trifft
dänischer Chic auf queeres Glück!
Kopenhagen kann sich auf etwas gefasst
machen, denn das 25hours Hotel Indre
By in der dänischen Hauptstadt mischt
die Hotel-Szene ordentlich auf! Das
Haus, zentral in der Innenstadt gelegen,
ist mehr als nur eine Übernachtungsmöglichkeit
– es ist ein Erlebnis für
sich und ein perfekter Anlaufpunkt für
Reisende, die das Besondere suchen.
Die Lage in Kopenhagens Zentrum
ist ideal, um die Stadt zu erkunden.
Ob Sightseeing, Shopping oder das
Eintauchen ins quirlige Stadtleben – alles
ist fußläufig oder mit dem Rad schnell
erreichbar. Apropos Rad: Das 25hours
Hotel Indre By bietet selbstverständlich
einen Fahrradverleih an. Schließlich
ist Kopenhagen die Fahrradstadt
schlechthin!
Das Hotel selbst ist in einem
ehemaligen Universitätsgebäude
untergebracht, was ihm einen ganz
besonderen Charme verleiht. Hier trifft
historische Substanz auf modernen,
skandinavischen Chic. Die Zimmer sind
dementsprechend stylish eingerichtet
und bieten allen Komfort, den man sich
wünschen kann. Und für alle Musikliebhaber
gibt es einen Plattenraum
– perfekt zum Chillen mit Freunden und
um neue Sounds zu entdecken.
Kulinarisch verwöhnt das Hotel seine
Gäste im NENI Restaurant. Wer die
NENIs kennt, weiß, dass hier levantinische
Küche auf höchstem Niveau
geboten wird. Ein Fest für die Sinne und
ein Garant für unvergessliche Abende.
Für den Durst danach oder einfach nur,
um den Tag entspannt ausklingen zu
lassen, stehen eine schicke Cocktailbar
„rendezvous“ und die gemütliche
„Assembly Bar“ bereit.
Zwei echte Highlights sind der „Secret
Garden“ und die Sauna. Nach einem
langen Tag in der Stadt kann man hier
wunderbar entspannen und neue Energie
tanken. Das 25hours Hotel Indre
By schafft es, eine Balance zwischen
urbanem Hotspot und Rückzugsort zu
finden.
Ob Business-Trip oder Städtetrip, das
25hours Hotel Indre By ist die perfekte
Wahl für alle, die Design, Genuss und
ein bisschen "Sexiness" auch auf Reisen
nicht missen wollen. Ein Hotel, das man
definitiv auf dem Radar haben sollte! *cf
www.25hours-hotels.com
REISE
HAMBURG
Ankern mit Aussicht
Wenn du überlegst, wo du bei einer Entdeckungsreise
durch die selbsternannte schönste Stadt
der Welt am besten dein Lager aufschlägst, der
besondere Tipp für dich: das 25hours Hotel in der
HafenCity.
FOTOS: STEPHAN LEMKE
Das Hotel selbst ist eine kleine Erlebniswelt, in der
Seemannsgarn auf Popkultur trifft – schwere Teppiche,
entspannte Lounges, ganz viele Hafen-Anleihen,
wie Container und Strickleiter, bester individueller
Service und ein Motto, das Queers lieben: Come as
you ar! Ein Hotel, immer haarscharf auf der Grenze
von super wohlig zu mega chic. Der Höhepunkt
im wahrsten Sinne: die Hafensauna. Der Blick von
hier oben über die Lichter der Stadt ist, besonders
bei Sonnenuntergang, einfach unvergesslich. Und
das Beste: Die Sauna ist bis Mitternacht geöffnet
und mehr als nur ein Ort zum Entspannen. Sie ist
ein kleiner, ungezwungener Treffpunkt. Es ist genau
die Art von Ort, an dem du zufällig mit anderen
(queeren) Menschen ins Gespräch kommst und der
Sauna-Besuch vielleicht der Anfang eines neuen
Abenteuers wird. Auch Kulinarisch der perfekte Heimathafen:
Die Restaurants heimat und NENI sowie
die Boilerman Bar im noch ganz neuen und sehr
exklusiven 25hours Hafenamt sind Hotspots für sich
und stehen auch Nicht-Hotelgästen offen. *ck
www.25hours-hotels.com
FRISCHEPARADIES
Proud to enjoy – stressfrei durch die Feiertage
Weihnachten ohne Einkaufschaos?
Geht – im Frischeparadies. Hier triffst
du auf feinste Delikatessen, entspannten
Service und ein Bistro, das dich
mit einem Glas Champagner für den
Geschenkestress draußen entschädigt.
Statt Hektik und Menschenmassen:
Atmosphäre, Auswahl und Qualität, die
einfach Spaß machen.
Ob edles Rinderfilet, fangfrischer
Fisch, Austern oder feine Weine – im
Frischeparadies findest du alles für
dein festliches Dinner oder das perfekte
Geschenk für Genießer:innen. Und wer
sich selbst etwas Gutes tun will, gönnt
sich einfach eine kleine Auszeit im
Bistro – zwischen Austern, Lächeln und
Lichterglanz.
Mit acht Standorten in Deutschland –
zweimal in Berlin, dazu München, Leipzig,
Stuttgart, Frankfurt, Hürth, Essen und
Hamburg – bist du nie weit entfernt vom
guten Geschmack.
Frische. Vielfalt. Feiertagsfeeling.
Geht auch von der Couch aus:
www.frischeparadies-shop.de
REISE
FOTOS: CONSTANCE HOTELS / MOOFUSHI
MALEDIVEN
Malediven-Traum auf Moofushi:
Wo Luxus auf Lagune trifft
Gerade noch im grauen Alltag, landet
man nur wenige Stunden später mit
dem Wasserflugzeug im türkisen Nirgendwo
des Ari-Atolls. Genauer gesagt:
auf Moofushi Island, dem jüngsten
Luxus-Juwel der Malediven. Und was
soll man sagen? Es ist einfach paradiesisch!
Schon bei der Ankunft wird klar, hier wird
All-Inclusive großgeschrieben – aber nicht
irgendein All-Inclusive, sondern eines, das
keine Wünsche offenlässt. Ob entspannt in
der Beachvilla mit direktem Zugang zum
feinen Sand oder schwebend über dem
Wasser in einer der Over-Water-Villen –
Privatsphäre und Luxus sind garantiert.
Die Tage auf Moofushi sind gefüllt mit
dem, wofür die Malediven bekannt sind:
Schnorcheln in einer Unterwasserwelt, die
bunter nicht sein könnte. Zwischen farbenprächtigen
Korallen und schillernden Fischschwärmen
vergisst man schnell die Zeit.
Und wer danach Abkühlung sucht, taucht
einfach in den glitzernden Infinitypool.
Auch kulinarisch wird man auf Moofushi
verwöhnt. Im Manta Restaurant locken
wechselnde Themen-Buffets und
fangfrisches Seafood, während das Alizee
Restaurant mit Fine Dining unter Sternen
glänzt. Für den perfekten Ausklang des
Tages sorgt die Totem Bar, wo man bei Sunset
& Cocktails den Blick über den Indischen
Ozean schweifen lassen kann – natürlich
immer mit einer frischen Kokosnuss zur
Erfrischung in Reichweite.
A propos Erfrischung: Die Crew vor Ort
ist einfach fantastisch. Immer ein Lächeln
auf den Lippen, immer hilfsbereit und
aufmerksam – sie machen den Aufenthalt
zu einem rundum unvergesslichen Erlebnis.
Und für die ultimative Entspannung bietet
das Spa wohltuende Treatments, die Körper
und Seele in Einklang bringen.
Moofushi Island ist mehr als nur ein
Urlaubsziel; es ist eine Lebenseinstellung.
Ein Ort, an dem man den Alltag hinter sich
lässt und in eine Welt aus Luxus, Natur
und purem Genuss eintaucht. Absolut
empfehlenswert! *cf
www.constancehotels.com
Männer
und Meer.
mit der VASCO DA GAMA
Shows
Games
Weiße Nächte auf der Ostsee
vom 09. bis 14. Juni 2026.
Spezielles Bordprogramm mit
Community Künstlern und queeren
Gästen aus der ganzen Welt.
Buchungen nur über
spartacus.cruises
REISE
MIAMI
ALLES QUEER!
Hôtel Gaythering
Miami Beach Pride
R House
Miami Beach Pride
Palace
FOTOS: DAX
Seit Jahrzehnten gelten Miami und Miami
Beach als beliebte LGBTIQ*-Reiseziele
innerhalb der USA. Gerade weil Floridas
Gouverneur Ron DeSantis und
Ex-Präsident Donald Trump der queeren
Community vor Ort das Leben schwer
machen, ist es gut zu wissen, wo man als
Tourist sein Geld bedenkenlos ausgeben
kann. Hier unsere Tipps:
ESSEN
Nach dem Verkauf ihres Restaurants
auf Mykonos brachten Nikos Nanou und
Egidio Guerreri – Partner im Leben und
im Beruf – ihr ägäisches Bistro Bakalò
Mykonos nach South Beach. Als Hommage
an sonnenverwöhnte Küstenorte serviert
Bakalò Mykonos mediterrane Küche. Zu
den Spezialitäten gehören Wolfsbarsch,
gegrillter Oktopus, klassische Moussaka
und andere authentische Gerichte, begleitet
von einer großen Auswahl an warmen
und kalten Mezze.
Jaffa, das Restaurant des israelischnordafrikanischen
Kochs Yaniv Cohen alias
„The Spice Detective“, bringt die Aromen
Israels nach Miami. Als Teil der LGBTIQ*-
Community kombiniert Cohen seine
Wurzeln mit Gewürzexpertise zu modernen
Wohlfühlgerichten. Auf der Karte stehen
Hummus, israelischer Salat mit Sumach-
Dressing, Kurkuma-Blumenkohl mit Zaatar
und Tahini sowie zahlreiche vegane, vegetarische
und Fleischoptionen – serviert in
entspanntem, einladendem Ambiente.
Das in Downtown Miami gelegene Tâm
Tâm, geführt vom Koch Tam Pham und
seinem Ehemann, Sommelier Harrison
Ramhofer, ist ein lebendiges vietnamesisches
Restaurant mit funky Atmosphäre
und kreativer Küche. Serviert werden zum
Beispiel karamellisierte Tâm Tâm Wings
mit Fischsauce, Tamarindenrippchen mit
Erdnüssen und Frühlingszwiebeln, würziges
Ziegencurry mit Kokos und Zitronengras
sowie brutzelnder Schweinebauch mit
Banh-Hoi-Nudeln und Spargel – ein
kulinarischer Mix aus Tradition und
Überraschung.
SCHLAFEN
Seit mehr als zehn Jahren ist das Hôtel
Gaythering fester Bestandteil von Miamis
schwuler Szene. Mit viel Kunst, Humor und
einer offenen Atmosphäre gibt es hier keinen
Grund, sich nicht wohlzufühlen. Neben
großen Zimmern mit Kühlschrank und teils
kleiner Kochzeile bietet das Hotel kostenloses
Frühstück, günstige Parkmöglichkeiten
sowie kostenfrei Fahrräder, Liegestühle und
Sonnenschirme. Gäste erhalten zudem
freien Eintritt in die zum Hotel gehörende,
gut frequentierte Sauna. Die Bar des Hotels
ist ein beliebter Treffpunkt der queeren
Community und bietet je nach Wochentag
Bingo, Karaoke oder Dragshows.
FEIERN
Zu den Klassikern gehören der an der
Washington Avenue gelegene Club Twist
mit mehreren Tanzflächen, Stripper-Bar
und starken Drinks. Ebenfalls beliebt ist
das Palace South Beach mit seinen fulminanten
Dragshows und dem fast immer
ausverkauften Dragbrunch am Sonntag.
Eine Alternative dazu ist das im Wynwood
Art District gelegene R House, das auch
für sein leckeres Essen bekannt ist. Zu den
weiteren aktuellen Hotspots gehören die
Bar Kill Your Idol, Dienstagabende im Blackbird
Ordinary, die Party Double Stubble
im Gramps am Donnerstag sowie der
Latino-Klub Azucar. Zu den Highlights des
Jahres zählen das Winter Party Festival im
März und der Miami Beach Pride im April.
ERLEBEN
Wer mehr über die queere Geschichte
von Miami Beach erfahren will, bucht am
besten eine Tour mit George Neary und
seiner Firma Tours “R” Us. Seit Jahrzehnten
ist der – vor seiner Verrentung für das Tourismusbüro
arbeitende – Neary ein Kenner
der Szene sowie Experte für die Architektur
des Art déco. Naturliebhaber*innen
können im nahen Key Biscayne während
einer Kajaktour mit Miami EcoAdventure
die Mangroven oder Korallenbänke
erkunden. Für Nervenkitzel sorgt ein Besuch
des Hochseilgartens auf Jungle Island.
Kunstliebhaber*innen können dagegen
eine Pride-Tour im Pérez Art Museum Miami
buchen, und für viele lustige Instagram-
Fotos sorgt ein Besuch im neuen Museum
of Ice Cream – ein bunter Spaß mit
garantiertem Zuckerschock. *dax
www.visitmiamilgbtq.com
REISE
WYNDHAM HOTELS & RESORTS
GASTFREUNDSCHAFT FÜR ALLE
Mit rund 8.300 Hotels in fast 100 Ländern gilt Wyndham als einer der Vorreiter für inklusive Gastfreundschaft und
heißt Gäste wie Mitarbeitende aus allen Lebensbereichen herzlich willkommen. Bei Wyndham Hotels & Resorts
sind Inklusion und Freude wichtige Bestandteile der Unternehmenskultur. Mitarbeitenden werden ermutigt, sich
in ihrer Persönlichkeit frei zu entfalten und mit Engagement und Stolz ihrer Arbeit nachzugehen.
Dieses Engagement zeigte
sich auch beim diesjährigen
CSD in München, der
über 200.000 Menschen
zusammenbrachte: Mit einem
bunten Truck, energiegeladenen
Drag-Performances
und zahlreichen Influencern
war Wyndham prominent
vertreten und setzte ein
starkes Zeichen für Vielfalt,
Respekt und Zugehörigkeit.
Der mit den Worten „Space for
Everyone. Always.“ gebrandete
Truck war nicht nur ein Blickfang,
sondern Ausdruck einer tief verankerten
Unternehmenshaltung.
EINSATZ FÜR VIELFALT
„Gastfreundschaft beginnt bei den
Menschen. Für uns bedeutet das, Orte
zu schaffen, an denen sich Gäste und
Mitarbeitende wohlfühlen und entfalten
können“, sagt Mike Reilly, Chief People and
Operations Officer EMEA bei Wyndham
Hotels & Resorts. „Unser Einsatz für Vielfalt,
Gleichberechtigung und Inklusion wurde
weltweit mehrfach ausgezeichnet,
unter anderem von Ethisphere als eine
der ‚World’s Most Ethical Companies‘.
Wichtiger ist uns aber, wie wir das im
Alltag umsetzen. Wir wollen Umgebungen
schaffen, in denen sich alle sicher,
respektiert und willkommen fühlen, egal
woher sie kommen, welche Identität sie
haben oder wie sie leben.“
FÖRDERUNG VON TALENTEN
Das DEI-Programm (Diversity, Equity &
Inclusion) von Wyndham legt den Fokus
auf Inklusion, Wissen und Engagement.
Es bietet verschiedene interne Netzwerke,
um Talente zu fördern und Menschen
miteinander zu verbinden, zum Beispiel
die Wyndham Pride Group, die die
LGBTIQ*-Community unterstützt. Mit dem
Partner-Diversity-Programm spricht
Wyndham gezielt unterrepräsentierte
Gruppen an, wie queere Unternehmer,
Frauen und ethnische Minderheiten,
und unterstützt sie bei der Gründung
und Führung von Hotels. So stärkt das
Unternehmen Vielfalt, sowohl im Team
als auch in der Eigentümerstruktur seiner
rund 8.300 Hotels weltweit.
BODENSTÄNDIGE GASTFREUNDSCHAFT
Dieses Versprechen gilt auch für die
Marke Vienna House by Wyndham, die
FOTOS: WYNDHAM HOTELS / ADOBE STOCK
in der Tradition österreichischer
Gastfreundschaft verwurzelt
ist und bei der wirklich alle
willkommen sind. Mit 50 Hotels
in queerfreundlichen Städten
wie Berlin, Amsterdam, Krakau
und Prag ist Vienna House auf
LGBTIQ*-Plattformen wie World
Rainbow Hotels, TravelGay und
The Gay Passport vertreten.
Inspiriert vom Gedanken
des „Zuhause auf Reisen“
lädt Vienna House Gäste
ein, hereinzukommen, sich
wohlzufühlen und einfach sie selbst zu
sein – ob auf Geschäftsreise, im Urlaub
oder beim Feiern.
„In unseren Häusern können Gäste
Wärme, Offenheit und bodenständige
Gastfreundschaft erwarten, gelebt
durch unser Markenversprechen
‚Endless Exploration‘. Wir möchten, dass
alle sich bei uns wirklich wie zu Hause
fühlen“, erklärt Sieglinde Willig, Director
Brand Management & Brand Performance
für Vienna House bei Wyndham
Hotels & Resorts.
Auch wenn sich die Reisebranche ständig
verändert, hält Wyndham an seinem
Ziel fest: eine Zukunft zu schaffen, in der
sich auf Reisen alle einbezogen und
willkommen fühlen, jeder Aufenthalt
Freude macht und alle Gäste herzlich
empfangen werden.
www.wyndhamhotels.com
REISE
BANGKOK
FOTO: GOTHAIBEFREE.COM
TREND & TRADITION
Veränderungen sind in Thailands Hauptstadt an der Tagesordnung. Ob neue Hotels, neue Bars
oder neue Trendviertel – wer denkt, dass er in Bangkok schon alles gesehen hat, der irrt gewaltig.
Wer das erste Mal nach Bangkok reist, im Iconsiam bestens aufgehoben. Der
sollte sich die Highlights der Stadt natürlich
nicht entgehen lassen. Dazu gehört 2018 eröffnet und vereint Luxus, Kultur und
Komplex am Ufer des Chao Phraya wurde
ein Besuch des mit seinen zahlreichen Unterhaltung auf rund 525.000 Quadratmetern.
Internationale Top-Marken wie
Pagoden, Tempeln und Repräsentationsbauten
beeindruckenden Königspalastes Louis Vuitton oder Hermès reihen sich
ebenso wie der Tempel Wat Pho mit einer an die Geschäfte lokaler Designer. Der
46 Meter langen und 15 Meter hohen überdachte Floating Market Sooksiam
vergoldeten Statue eines liegenden verbindet thailändische Tradition mit der
Buddhas. Nicht weniger sehenswert ist Gegenwart. Ein Apple Store, das Kaufhaus
die am Fluss Chao Phraya gelegene Siam Takashimaya und spektakuläre
Tempelanlage Wat Arun mit ihrem weithin Wasserspiele ergänzen das Angebot.
sichtbaren Tempelturm. Shopping-Fans
sollten den Chatuchak-Markt besuchen. TRADITION & URBAN ART
Der größte Open-Air-Markt der Welt Nur wenige Kilometer vom Iconsiam
erstreckt sich auf einer Fläche von über flussaufwärts entfernt, hat sich der
einem Quadratkilometer, auf der
sich mehr als 10.000 Stände und
kleine Geschäfte befinden, die zum
größten Teil nur samstags und
sonntags geöffnet haben. Dann
strömen bis zu 300.000 Menschen
auf den Markt, auf dem man
neben Nahrungsmitteln auch
Kleidung, Haushaltswaren, Möbel,
Bücher, thailändisches Kunsthandwerk
und Tiere findet. Wer lieber in
einem luxuriösen Einkaufszentrum
Chinesischer Tempel in Song Wat
sein Geld ausgeben möchte, ist
Stadtteil Song Wat in neues Trendviertel
gewandelt. Zwischen dampfenden
Garküchen und bröckelnden Kolonialfassaden
ziehen sich die Straßen von
Song Wat durch Bangkoks Altstadt. Wer
hier entlangläuft, fühlt das Flair vergangener
Jahrhunderte – und spürt den
Pulsschlag einer neuen Generation. Wo
früher Reissäcke gestapelt und Gewürze
verladen wurden, rösten heute Baristas
Pandan-Kaffee. Song Wat, das einstige
Handelsviertel am Chao Phraya, erfindet
sich gerade neu, ohne seine Geschichte
zu verleugnen. Die Song Wat Road wurde
unter König Rama V. höchstpersönlich
geplant. Der Name „Song Wat“ bedeutet
sinngemäß „von oben gezeichnet“
– und tatsächlich wirkt sie wie eine
historische Linie, die Vergangenheit
und Gegenwart verbindet. Reich
verzierte Holztüren, verfallene
Lagerhäuser und chinesische
Teehändler prägen das Bild. Doch
zwischen Tempeln, Moscheen
und Schreinen hat sich eine neue
Generation von Unternehmern
eingerichtet: Kreative, Köche und
Künstler haben das Viertel für sich
entdeckt. In kleinen Cafés stehen
REISE
Street Art in Talat Noi
Trendviertel Son Wat
FOTOS: DAX
Tische neben Nähmaschinen aus den
1920er-Jahren, Bao Buns werden in
denkmalgeschützten Gebäuden serviert,
und Galerien laden dazu ein, zeitgenössische
Kunst aus Thailand kennenzulernen.
Graffitis mit Elefanten, Füchsen und
Lotusblüten erzählen von thailändischen
Mythen. Die Straße ist heute ein Laufsteg
für ein neues, hippes und authentisches
Bangkok. Der Besuch in Song Wat lässt
sich zudem ideal mit einem Spaziergang
durch das sich anschließende Viertel
Talat Noi verbinden. Wie in einer Galerie
unter freiem Himmel gibt es zwischen
alten Werkstätten, verfallenen Häusern
und engen Gassen jede Menge Streetart
zu entdecken. Große Wandgemälde
erzählen vom kulturellen Erbe, vom
Wandel des Viertels und vom Alltag der
Menschen. Tradition trifft auf Urban Art –
und das fast ganz ohne Touristenkitsch.
NEUES AUS DER SZENE
Bei Touristen wie Einheimischen noch
stets beliebt ist der Besuch der Silom
Soi 4, die als Zentrum von Bangkoks
LGBTIQ*-Szene gilt. Seit dem Ende der
Pandemie hat sich in der schmalen
Seitengasse an der Silom Road einiges
getan. Die wohl markanteste Änderung
ist die Umbenennung von Bangkoks
ältester queeren Bar Telephone Pub.
Seit 1987 gehörte die Bar, in der es zu
Beginn tatsächlich ein Telefon auf jedem
Tisch gab, um mit anderen Gästen zu
kommunizieren, zum festen Anlaufpunkt
Dragshow in der Stranger Bar
der schwulen Szene. Seit 2021 unter
neuem Besitzer, wurde die Bar in Circus
Soi 4 umbenannt und renoviert, wobei
viel vom Charme des Telephone Pub
verloren ging. Seit 2024 findet sich die
legendäre Stranger Bar zwar noch
immer in der Soi 4, nun aber am Ende
auf der rechten Seite und in einer
wesentlich größeren Location. Hier
treten ab 23 Uhr einige von Thailands
bekanntesten Dragqueens auf, die beim
Publikum stets für Begeisterung sorgen.
In Konkurrenz steht die Stranger Bar mit
dem House of Heels von „Drag Race
Thailand“-Gewinnerin Pangina Heels, das
seine Heimat im Renaissance Bangkok
Ratchaprasong Hotel gefunden hat.
Von Mittwoch bis Montag findet sich
hier das Who’s who der thailändischen
Dragqueens für eine mitreißende Show
ein. Da Bangkoks berühmtester Cruising-
Spot, die Babylon Sauna, der Pandemie
zum Opfer gefallen ist und der Besitzer
das Grundstück verkauft hat, ist der in
der Silom Soi 2/1 beheimatete Club Back
Door mit der darüberliegenden Rush
Bar zumindest eine kleine Alternative.
Während K-Pop-Kids in dem noch
stets beliebten Klub DJ Station und das
Circuit-Publikum im benachbarten
G Bangkok (ehemals God) tanzen,
versteht sich der Club Back Door als
Heimat für Raver und Liebhaber von
Techno. Auf mehreren Etagen kann hier
bis in den frühen Morgen getanzt und
gecruist werden.
Nach vielen gescheiterten Versuchen
scheint sich in Bangkok auch eine große
Pride-Veranstaltung zu etablieren.
In diesem Jahr wurde am 1. Juni ein
Demonstrationszug mit über 300.000 Teilnehmenden
von Thailands inzwischen
abgesetzter Ministerpräsidentin Paetongtarn
Shinawatra angeführt. Die drei
Kilometer lange Strecke führte dabei vom
Nationalstadion über die Rama I. Road
bis zum Kaufhaus Central World. „Jeder
Mensch verdient die gleiche Anerkennung
seiner Rechte, seiner Freiheit und seiner
Identität“, sagte die Regierungschefin
in einer Rede. Zu den Forderungen des
Bangkok Pride gehörten unter anderem
ein Selbstbestimmungsgesetz für trans,
inter und nicht binäre Menschen sowie
die Aufnahme von Hormontherapien als
Grundrecht in das nationale Gesundheitssystem.
*dax
www.thailandtourismus.de
www.gothaibefree.com
REISE
AROSA
QUEERES
ALPENPARADIES
FOTOS: AARON COBBETT / AROSA GAY SKI WEEK
Die Arosa Gay Ski Week ist längst mehr
als ein Geheimtipp: Sie zählt zu den
größten queeren Winterevents Europas
und zieht jedes Jahr Hunderte Teilnehmende
aus aller Welt an. Auch 2026 verwandelt
sich das malerische Schweizer
Bergdorf Arosa vom 17. bis 24. Januar
wieder in ein buntes Winterwunderland
– mit einem abwechslungsreichen
Rahmenprogramm, schier endlosen
Pisten und einem einzigartigen Gemeinschaftsgefühl.
Das charmante und im Winter stets
verschneite Bergdorf Arosa liegt auf
1. 775 Metern über dem Meeresspiegel.
Inmitten der eindrucksvollen Bündner
Alpen treffen sich zur Arosa Gay Ski Week
Menschen aus über dreißig Nationen,
um gemeinsam den Winter zu feiern:
ob sportlich auf der Piste, feierwütig auf
der Tanzfläche oder bunt kostümiert
beim Drag Race. Wer zur Arosa Gay Ski
Week kommt, gehört dazu – ganz egal
ob allein reisend, als Paar oder in einer
queeren Clique.
SPASS IM VORDERGRUND
Das zusammenhängende Skigebiet
Arosa-Lenzerheide bietet satte 225 Kilometer
Piste, moderne Liftanlagen und
ideale Bedingungen für jedes Level. Von
der Panorama-Abfahrt mit Instagram-
Potenzial bis zum Snowpark für Adrenalinjunkies:
Hier kommen alle auf ihre Kosten.
Wer sich auf Ski oder Snowboard noch
unsicher fühlt, kann an Gruppenkursen
oder gemeinsamen Ausfahrten teilnehmen
– Spaß steht immer im Vordergrund.
Und für alle, die lieber abseits der Piste
genießen, gibt es Winterwanderwege,
Schneeschuhtrails, Langlaufloipen oder
gemütliche Kutschenfahrten durch die
verschneite Bergwelt.
LEGENDÄRE PARTYS
Was die Arosa Gay Ski Week besonders
macht, ist das vielseitige Rahmenprogramm:
Schon am Anreisetag beginnt die
Woche mit einem Welcome Apéro, später
folgen Themenabende, Kabarettshows,
Livekonzerte und Partys, die bis tief in
die Nacht dauern. Legendär sind das
Drag Race auf Skiern, eine Poolparty, die
tägliche Après-Ski-Gaudi und natürlich
der glamouröse White Snow Ball am
Ende der Woche. Wer möchte, kann an
gemeinsamen Abendessen teilnehmen,
neue Leute kennenlernen oder einfach mit
einem Glühwein in der Hand die Aussicht
genießen. Die Atmosphäre ist dabei
immer herzlich, locker und ganz klar queer.
KOMFORTABEL & QUEER-FRIENDLY
Ob stylishes Designhotel, gemütliche
Pension oder modernes Appartement:
In Arosa stehen viele Unterkünfte zur
Auswahl, die perfekt auf queere Gäste
abgestimmt sind. Auf der Website der
Gay Ski Week findet man eine große
Auswahl an Unterkünften mit speziellen
Eventpaketen inklusive Skipass und
Zugang zu den Veranstaltungen. Wer
sich für ein Partnerhotel der Arosa Gay Ski
Week entscheidet, profitiert zudem von
kurzen Wegen, einem hohen Service-Level
und garantiert queerer Atmosphäre.
SAFE SPACE AM BERG
Hinter dem Event steht ein gemeinnütziger
Verein, der mit einem Teil der Einnahmen
LGBTIQ*-Projekte unterstützt. Diese Haltung
prägt die gesamte Woche: Offenheit,
Respekt und Community stehen an erster
Stelle. Die Arosa Gay Ski Week ist somit ein
Safe Space inmitten der Berge, ein Ort,
an dem man ganz man selbst sein kann.
Neben dem sportlichen und kulturellen
Programm hat Arosa auch abseits der
Veranstaltungen viel zu bieten: Bergrestaurants
mit regionaler Küche, entspannte
Wellnessoasen wie der Spa im Tschuggen
Grand Hotel, romantische Spazierwege
und atemberaubende Ausblicke vom
Weisshorn oder Rothorn. Hier verbindet
sich alpine Schönheit mit urbanem
Lebensgefühl – ein Ort zum Durchatmen,
Genießen und Loslassen. *dax
www.ski.lgbt
REISE
Blick auf das Stadtpanorama von Nürnberg
NÜRNBERG
FOTO: TOURISMUS.NUERNBERG.DE/KRISTOF GÖTTLING
STADT MIT HERZ
Als zweitgrößte Stadt Bayerns gerät die
fränkische Metropole, die oft auf Bratwurst
und Christkindlesmarkt reduziert
wird, gegenüber München oft ins Hintertreffen.
Völlig zu Unrecht.
Der Duft, die Farben, das Ambiente –
wenn man das in der Nürnberger
Fußgängerzone gelegene Ladengeschäft
Rosegardens betritt, fühlt man sich wie
in einer anderen Welt. Stolz nennen die
Inhaber Michael Heidrich und Oliver
Spiller ihr Refugium „Nürnbergs schönsten
Laden“. Seit fast dreißig Jahren führt das
Paar sein Geschäft, das ursprünglich
tierversuchsfreie
Kosmetik anbot.
Heute findet man im
Rosegardens ein ganz
besonderes Sortiment
mit Dekoartikeln im
britischen Landhausstil,
feinen Düften,
Pflegeprodukten,
Schokolade und Rosen-
Spezialitäten. „Unser
Laden ist ein Unikat in
Deutschland, komplett
in Eigenregie und mit
viel Herzblut aufgebaut“,
erzählt Michael. Er und sein Ehemann
bezeichnen sich selbst als „waschechte
Nürnberger“, die beide hier geboren und
aufgewachsen sind. „Nürnberg ist unsere
Heimat, unser Zuhause“, so Oliver. Neben
ihrem Arbeitsalltag engagieren sich
Ladeninhaber
Oliver Spiller und
Michael Heidrich
die beiden Mittfünfziger
zudem für die Community,
sind unter anderen beim
CSD Nürnberg aktiv.
„Außerdem organisiere
ich kulturelle Veranstaltungen
im Literaturhaus
und helfe bei Aktionen
wie ‚Haare schneiden
für die Aidshilfe‘.
Das ist uns wichtig:
Sichtbarkeit schaffen,
unterstützen, wo es gebraucht
wird“, so Michael. Fragt man die beiden
FOTO: DAX
danach, was das Besondere an
Nürnberg ausmacht, müssen
TRAVESTIE-TRADITION
sie nicht lange nachdenken.
„Nürnberg hat genau die richtige
Größe. Alles ist da, was
man braucht – Lokale, Szene,
Kultur. Es ist übersichtlich, hat
eine tolle Altstadt mit Burg
und Museen und trotzdem
das Flair einer Großstadt.
Und der CSD ist zwar kleiner
als in München, aber gut
organisiert und herzlich –
wie Nürnberg eben.“
Fragt man die Rosegardens-Inhaber
Michael und Oliver nach dem schwulen
Nachtleben, geben sich die beiden eher
zurückhaltend. „Es ist durchmischt. Echte
rein schwule Lokale gibt es nur noch
Revuetheater
Paradies
wenige“, so Michael. Zu diesen gehört
FOTO: FRANKEN TOURISMUS/PARADIES NÜRNBERG
zum Beispiel die Pigalle
Schlagerbar, die Bar 59
oder das Savoy. Die
größte queere Party, der
„Rosa Hirsch“, findet seit
26 Jahren regelmäßig, mit
Ausnahme einer Sommerpause,
einmal im Monat
statt. Eine ganz besondere
Stellung in Nürnbergs queerem
Kulturleben nimmt das
Paradies Revue Theater ein.
Das Haus in der Bogenstraße
wurde 1978 eröffnet und gilt damit als
Deutschlands zweitälteste Travestiebühne.
In dem plüschigen Theater geben sich
bis heute Stars der Travestie-Szene die
Ehre, darunter Elke Winter, Vicky Brown
und France Delon. Geboten wird dabei
klassische Travestie mit Livegesang,
locker-frivoler Moderation und glamourösen
Kostümen. Neben einem monatlich
wechselnden Showprogramm gibt es
zusätzlich Sondergastspiele bekannter
Künstlerinnen und Künstler. „Für uns ist
das Paradies unser zweites Wohnzimmer“,
erzählen Oliver und Michael, die so gut
wie keine neue Show verpassen. Und
dann verbindet die beiden auch noch
ein ganz persönlicher Moment mit dem
Theater, in dem Michael seinem Partner
den Heiratsantrag machte. Und er hat Ja
gesagt. *dax
www.tourismus.nuernberg.de
www.frankentourismus.de
REISE
OSTSEE
GAY CRUISE: WEISSE NÄCHTE
FOTO: VISIT DENMARK BY WORLD MAPPERS
Während die Tage wieder kürzer werden, heißt es jetzt schon, den nächsten Sommer zu planen! Die meisten
hellen Stunden bieten bekanntlich die Weißen Nächte – und die nächste Spartacus Cruise wird genau zur
richtigen Zeit am richtigen Ort sein: in der Ostsee im Juni 2026.
Als Schiff steht die VASCO DA GAMA zur
Verfügung. Weniger als tausend Gäste
können die entspannte Atmosphäre
auf zwölf Decks genießen – und das zu
einem Preis ab 899 Euro für fünf Tage mit
Vollpension. Vom schnell erreichbaren
Kiel geht die Reise nach Kopenhagen, das
jüngst vom Economist unter 173 Städten
zur lebenswertesten der Welt gewählt
wurde. Anlass, mit der Themenparty
VALHALLA den ersten Stopp der Reise zu
feiern – dank des verschließbaren Pools
bei jedem Wetter. Danach ist Zeit für
einen Strandtag auf Bornholm. Die Insel,
auch „Sonneninsel“ genannt, bietet ein
Mosaik aus unberührter Natur, dramatischen
Klippen und sanften Sandstränden.
Raue Küstenlandschaften mit bis zu
vierzig Meter hohen Schluchten, von
Gletschern geformte Täler und mystische
Waldweiden – Wanderer und Naturfreunde
kommen in Bornholm voll auf
ihre Kosten. Kulturhistorische Höhepunkte
warten in Danzig: Die historische Altstadt
ist das Herz der Stadt und besticht durch
malerische Gassen, prachtvolle Gebäude
und eine lebendige Atmosphäre.
Aber auch an Bord kommt die Unterhaltung
nicht zu kurz. Die täglichen
Themenpartys geben Möglichkeit zu
fantasievollen Outfits, während am
Pool ein unterhaltsames Programm mit
brasilianischen Tänzern, internationalen
Porn Stars und Games wie der Mr.-Cruise-
Wahl wartet. Im Hollywood Theater treten
Bühnenkünstler der Community auf,
während im DOME Club durchgetanzt
werden kann.
Auf der VASCO DA GAMA wird Genuss
großgeschrieben: Fünf Restaurants
sowie mehrere Bars und Lounges
spannen einen kulinarischen Bogen
von locker bis luxuriös. Im Waterfront
Restaurant beginnt für viele der Tag
– mit Service am Platz und einer Karte,
die internationale Klassiker elegant
verbindet. Den Übergang vom Dinner
in den Abend gestalten die Bars. Die
Ocean Bar verbindet Kolonial-Chic mit
Wintergarten-Leichtigkeit – ideal für
Aperitif und Gespräche. Im Blue Room
klingen Nächte mit Livemusik und Signature
Drinks aus. Nachtschwärmer finden
hier ihr Wohnzimmer.
www.spartacus.cruises
FOTO: LUKE MISCHE
.com
ADVERTORIAL
GESUND ALT WERDEN MIT HIV
Wie HIV-positive Menschen die Herausforderungen
des Älterwerdens meistern können
Menschen mit HIV werden glücklicherweise immer äl ter. Zurückzuführen ist das vor allem auf
die Fortschritte in der HIV-Therapie: Dank der modernen Therapien kön nen Menschen mit HIV
ein gesundes und langes Leben führen. So erreichen sie auch mit dem Virus in der Regel ein
ähnliches Alter wie Menschen, die nicht HIV-positiv sind 1 .
Auch wenn die weitgehend normale
Lebenserwartung eine überaus positive
Entwicklung ist, so steigt damit auch die
Wahrscheinlichkeit, mit dem Älterwerden
weitere Medikamente neben der HIV-
Therapie zu benötigen. In einer Befragung
von mehr als 2.300 Menschen mit HIV –
der Studie „Positive Perspektiven 2“ – war
fast die Hälfte aller Teilnehmenden
in Deutschland besorgt darüber, mit
steigendem Alter eventuell noch mehr
Medikamente einnehmen zu müssen 2 .
WECHSELWIRKUNGEN MIT DER HIV-
THERAPIE IM BLICK BEHALTEN
Für HIV-positive Menschen ist die Therapie
ein Leben lang ständiger Begleiter.
Um dabei eine hohe Lebensqualität
sicherzustellen, gilt es, mögli che Wechselwirkungen
der HIV-Medikamente mit
anderen Substanzen zu beachten: Denn
verschie dene Substanzen können sich
ge genseitig in ihrer Wirkung beein flussen,
beispielsweise sich gegenseitig verstärken,
ab schwächen oder sogar aufhe ben.
Um zudem die Wahrscheinlichkeit
für Langzeit-Nebenwirkungen der
HIV-Medikamente möglichst gering zu
halten, ist es als HIV-positiver Mensch
wichtig, selbst ein Bewusstsein dafür
zu entwickeln, was man seinem Körper
zuführt. Ein einzelnes Medikament kann
beispielsweise auch mehrere Wirkstoffe
enthalten – und jeder dieser Wirkstoffe
birgt grundsätzlich das Potential, für eine
mögliche Nebenwirkung verantwortlich
zu sein. Hier besteht die Möglichkeit,
die Lebensqualität durch einen
Wechsel der HIV-Medikamente positiv zu
beeinflussen. Gemeinsam mit dem/der
Schwerpunktärzt*in lässt sich womöglich
eine Therapie finden, die langfristig das
Risiko für gesundheitliche Probleme verringern
und so den Erhalt der Langzeit-
Lebensqualität sicherstellen kann.
MODERNE HIV-THERAPIEN KÖNNEN
DAS RISIKO FÜR WECHSELWIRKUNGEN
REDUZIEREN
Bei der HIV-Therapie besteht eine Tablette
aus mehreren Wirkstoffen. Diese werden
miteinander kombiniert und blockieren die
Vermehrung des Virus an verschiedenen
Punkten. Dank ihrer hohen Wirksamkeit
wurde in den letzten Jahren die Anzahl
der notwendigen Wirkstoffe in der HIV-
Therapie weiter reduziert, was vor allem
das Risiko für Wechselwirkungen der HIV-
Medikamente mit anderen Substanzen
und Medikamenten sowie auch für mögliche
Nebenwirkungen verringern kann.
Hat man für die HIV-Therapie ab Mitte
der 1990er-Jahre mindestens drei oder
vier Wirkstoffe miteinander kombiniert, so
empfehlen heute die deutschen Leitlinien
zur HIV-Therapie – an denen sich die
Ärzt*innen bei der Auswahl der Medikamente
orientieren – zudem auch moderne
Kombinationen mit zwei Wirkstoffen. 3
In der „Positive Perspektiven 2“-Studie
gaben beispielsweise nur 69 % aller
befragten HIV-positiven Menschen in
Deutschland an, zu wissen, wie viele
Substanzen ihre eigene HIV-Therapie
enthält 4 . Wenn man sich als HIV-positiver
Mensch bewusst mit der eigenen Therapie
auseinandersetzt und proaktiv mit
seinem/-r Ärzt*in darüber spricht, kann
das dazu beitragen, unnötige Belastungen
des eigenen Körpers zu vermeiden
und die Lebensqualität zu verbessern.
DIE EIGENE LEBENSQUALITÄT
VERBESSERN
Damit Wechselwirkungen der HIV-
Therapie mit anderen Substanzen
vermieden werden können, ist Offenheit
im Arztgespräch besonders wichtig: Für
den/die Ärzt*in ist es sinnvoll zu wissen,
was man neben den HIV-Medikamenten
noch einnimmt. So kann man gemeinsam
eine Therapie wählen, die das
Risiko für Wechselwirkungen möglichst
niedrig hält.
Während einige dabei mit einer
täglichen Pille bestens klarkommen,
kann für andere eine Therapie mit einer
regelmäßigen Spritze die bessere Lösung
sein. Ein Wissen um die verschiedenen
Therapieoptionen ist von großer
Bedeutung, denn so kann man unter
den unterschiedlichen Therapiemöglichkeiten
gemeinsam mit dem/der Ärzt*in
diejenige auswählen, die am besten zum
eigenen Leben passt und HIV dadurch zu
kleinerem Teil im Alltag macht.
Weitere Informationen
zum Leben mit HIV sowie
persönliche Geschichten
von HIV-positiven
Menschen findest du
unter www.livlife.de
Unterstützt von ViiV Healthcare
Quellen:
1 Trickey et al., Lancet HIV 2017; 4: e349–356
2 Wigger A et al., 15. Kongress für Infektionskrankheiten
und Tropenmedizin 2020. Abstract A-301.
3 Deutsch-Österreichische Leitlinien für Diagnostik
und Therapie der HIV-Infektion, Version 9 vom
03.09.2020.
4 Wigger A et al., 15. Kongress für Infektionskrankheiten
und Tropenmedizin 2021. Poster P-037.
NP-DE-HVU-ADVR-230019
FRIEDRICH
HÄNDEL
SAULGEORG
Musikalische Leitung
Rubén Dubrovsky
Inszenierung
Barrie Kosky
PREMIERE:
23. NOV. 2025
WEIHNACHTEN
IN DER OPER KÖLN
ENGELBERT HUMPERDINCK
HÄNSEL UND GRETEL
30. NOV. BIS 30. DEZ. 2025
GIOACCHINO ROSSINI
LA CENERENTOLA
25. DEZ. 2025 BIS 11. JAN. 2026
Eine Einrichtung der
DAS MUSICAL, DAS DIE HERZEN ÖFFNET
DAS
ORIGINAL
NACH EINER ERZÄHLUNG VON
CHARLES DICKENS
28.11.–26.12.25
ORIGINAL BROADWAY PRODUCTION
DIRECTED & CHOREOGRAPHED BY
BOOK BY
MUSIC AND LYRICS BY
HARVEY FIERSTEIN
DIRECTED BY
SET & COSTUMES BY
CHOREOGRAPHY BY
NIKOLAI FOSTER
JERRY MITCHELL
BASED ON THE MIRAMAX MOTION
ROBERT JONES
CYNDI LAUPER
LEAH HILL
GEOFF DEANE & TIM FIRTH
PICTURE KINKY BOOTS WRITTEN BY
20.01.-01.02.26
PRESENTED BY ARRANGEMENT WITH
MUSIC THEATRE INTERNATIONAL WWW.MTISHOWS.CO.UK
EIN MUSICAL VON DENNIS MARTIN
03.02. – 15.03.26
22.10.–08.11.26
WWW.METRONOM-THEATER.DE