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rik November I Dezember 2025

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NOVEMBER / DEZEMBER 2025 I HEFT 439

KÖLN I DÜSSELDORF

AUSSTELLUNG

Fünf Freunde

im Museum

Ludwig

FESTIVAL

Bonanzafest

im Bunker K101

REISE

TRAUMZIELE

in unserem Special

Sophie and the Giants I Austra I Dirk Lehr I Prince Damien


Foto: Christian Palm


Intro 3

Herausgeber: Christian Fischer (cf) & Michael Rädel (rä)

Chefredakteur: Michael Rädel (rä) (V.i.S.d.P.)

INHALT

Nein zum

Sonderregister trans*

Szene

Party

Nachtradar

Style

Stadtplan

Kultur

Austra zwischen Trennung,

Imposter-Syndrom und

ewigem Coming-out

Musik

Buch

Kunst

IMPRESSUM

KONTAKT:

Frankfurt: T: 069 83044510 F: 069 83040990,

redaktion@gab-magazin.de

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Mitarbeiter*innen: Sabine Hannakampf (sah),

Stefan Kraushaar (skr), Michael Rädel (rä),

Patrick Heidmann, Michael Krawczyk (mk),

Christian Knuth (ck), Dirk Baumgartl (dax),

Christian K. L. Fischer, Katja Schwemmers

Wir nutzen redaktionelle KI-Tools. Vollständig durch KI

generierte Inhalte, kennzeichnen wir mit dem Hinweis

„KI erstellt“.

Lektorat (ausgewählte Texte): Tomas M. Mielke,

www.sprachdesign.de

GRAFIK: Janis Cimbulis, Joeri de Zeeuw

COVER: Bild von Generative by J / stock.adobe.com

Sonderausstellung

„30 Jahre Kunst Köln“

Nachgefragt bei

Joy Gharoro-Akpojotor

Film

Reise

ANZEIGEN:

Berlin: Christian Fischer (cf):

christian.fischer@blumediengruppe.de

Köln: Charles Lohrum (cl): c.lohrum@rik-magazin.de

München: Christian Fischer (cf):

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Christian Fischer (cf): christian.fischer@blumediengruppe.de

VERLAG:

blu media network GmbH, Degnerstr. 9b, 13053 Berlin

Verwaltung: Sonja Ohnesorge

Geschäftsführer: Hendrik Techel, Christian Fischer (cf)

Vertrieb: Eigenvertireb &

Perfect Promotion OK Werbe GmbH

Druck: PerCom Druck- und Vertriebsgesellschaft mbH

Am Busbahnhof 1, 24784 Westerrönfeld

Abonnentenservice: Möller Medien Versand GmbH,

Tel. 030-4 190 93 31, Zeppelinstr. 6, 16356 Ahrensfelde,

Gläubiger-ID DE06 ZZZ 000 000 793 04

Eintauchen in die Welt der

schwulen Lyrik

Bangkok

Trend & Tradition

epaper.männer.media

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Auch in der männer* App!

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du alle zwei Monate dein blu Magazin bekommst. Bitte

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01. Juli 2025). Namentlich gekennzeichnete Artikel

geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion

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ist Berlin. Abonnement: Inlandspreis 30 Euro pro Jahr,

Auslandspreis 50 Euro pro Jahr. Bei Lastschriften wird

die Abogebühr am 3. Bankarbeitstag des laufenden

Monats abgebucht.


4 SZENE

TRANS*

KEIN SONDER-

REGISTER FÜR

TRANS*

PERSONEN

Die Bundesregierung plant, Daten von trans* Personen

in einem eigenen Register zu erfassen. Was für manche

harmlos klingt, ist in Wahrheit ein massiver Eingriff in die

Grundrechte und öffnet Tür und Tor für Missbrauch.

FOTO: RDNE STOCK PROJECT / PEXELS.COM

Im November vergangenen Jahres trat

das Selbstbestimmungsgesetz (SBGG)

in Kraft – ein historischer Meilenstein

für trans*, inter* und nicht-binäre (tin*)

Communitys. Seitdem tin* Menschen

seit Anfang November 2024 ihren

Vornamen und Personenstand nach

dem SBGG ändern können, wurde und

wird das Selbstbestimmungsgesetz

für polemische Wahlkampfrhetorik

instrumentalisiert sowie regelmäßig im

Bundestag infrage gestellt.

Aktuell sorgt ein neuer Verordnungsentwurf

aus dem Bundesinnenministerium

in der queeren Community für Alarm:

Unter dem Titel „Verordnung zur

Umsetzung des Gesetzes über die

Selbstbestimmung in Bezug auf den

Geschlechtseintrag im Meldewesen“

soll ab 1. November 2026 festgehalten

werden, wer den Geschlechtseintrag

nach dem Selbstbestimmungsgesetz

(SBGG) geändert hat – inklusive

früherer Namen, Datum der Änderung,

zuständiger Behörde und Aktenzeichen.

Somit wären alle bisherigen und künftigen

Nutzer*innen des SBGG in einem

sogenannten „Sonderregister“ dauerhaft

erkennbar.

Seit November 2024 ist das SBGG in Kraft

– ein Meilenstein für trans*, inter* und

nicht-binäre (tin*) Personen. Begleitet

wurde das Gesetz von hitzigen Debatten,

nun steht erneut die Frage im Raum:

Wie viel Selbstbestimmung bleibt, wenn

frühere Einträge zentral auffindbar sind?

Verbände wie der Bundesverband Trans*

verweisen auf erhebliche verfassungsund

datenschutzrechtliche Bedenken.

Vor allem das im SBGG verankerte

Offenbarungsverbot – es untersagt die

Weitergabe früherer Einträge und sieht

Bußgelder vor – würde durch eine solche

Datenhaltung praktisch ausgehöhlt.

Betroffene warnen vor Zwangsouting,

Stigmatisierung und Sicherheitsrisiken.

Akteur*innen, beispielsweise der

Bundesverband Trans, haben bereits

verfassungs- und datenschutzrechtliche

Bedenken geäußert.

Auch aus NRW kommt deutlicher Widerspruch:

Das Queere Netzwerk NRW fordert,

die Verordnung zu stoppen, die Rechte von

tin* Personen zu stärken und Aufklärung

sowie Beratungsangebote auszubauen.

„Die Rechte und das Leben von tin* und

allen queeren Menschen zu schützen, ist

eine Kernaufgabe unserer Demokratie“,

heißt es dort. Parallel wirbt das Netzwerk

um Unterstützung für die Petition „Kein

Sonderregister für trans* Personen – Nie

wieder Listen gegen Minderheiten!“. Über

die Webseite des Queeren Netzwerks

gelangt ihr zur Petition.

www.queeres-netzwerk.nrw

JUBILÄUM

SCHLAU NRW feiert 25. Jubiläum

SCHLAU NRW blickt zurück auf stolze 25

Jahre SCHLAUe Sensibilisierungs- und

Antidiskriminierungsarbeit in Schulen,

Hochschulen, Jugendzentren und

Sportvereinen.

SCHLAU NRW ist das landesweite

Netzwerk der lokalen SCHLAU-Projekte.

Im Zentrum der SCHLAUen Arbeit stehen

Begegnungen und Gespräche zwischen

Jugendlichen und den lesbischen,

schwulen, bisexuellen, trans* inter*,

asexuellen, aromantischen und

queeren Teamer*innen.

Ganze 16 lokale SCHLAU-Gruppen mit

gegenwärtig über 250 ehrenamtlichen

SCHLAU Teamer*innen gibt es in NRW.

Unter dem Leitmotto „Dialog statt Vorurteile“

geben sie Workshops für jährlich

über 10.000 Jugendliche zu geschlechtlicher,

romantischer und sexueller Vielfalt.

Mit unermüdlichem Einsatz, eigenen

Unterrichtsmaterialien sowie Begegnungen

auf Augenhöhe leistet SCHLAU

NRW einen unverzichtbaren Beitrag zur

Förderung demokratischer Grundwerte

in Zeiten steigender Queerfeindlichkeit.

www.schlau.nrw


SZENE 5

QUEERE JUGEND

Empowerment, Austausch

& Spaß im anyway

Im November wird’s im anyway für trans, inter* und

nicht-binäre Menschen gleich doppelt empowernd:

Beim TIN*SPIRATION-Special mit Dr. Max Appenroth

geht’s um Sex, Lust und Gesundheit – ehrlich,

informativ und sicher. Zwei Wochen später folgt der

Community-Tag mit Workshops, Fotoecke und Bühne

– ein Tag zum Vernetzen, Dazulernen und sich gut

fühlen.

TIN*SPIRATION-SPECIAL MIT MAX APPENROTH:

„LET’S HAVE FUN BUT MAKE IT SAFER!”

Beim Workshop am 2. November mit Max Appenroth

dreht sich alles um Sex, Lust und Gesundheit. Ihr erfahrt,

welche STIs es gibt, wie ihr euch gut schützen könnt

und wie wichtig es ist, die eigenen Grenzen zu kennen

und klar auszusprechen. Es gibt viel Raum für Fragen

und offenen Austausch. Weg mag, kann Fragen vorab

anonym stellen: https://survey.zohopublic.eu/zs/3tBZnm

COMMUNITY-TAG MIT WORKSHOPS, AUSTAUSCH & DIY

Für Personen bis unter 27 Jahren, die trans sind (egal,

ob binär oder nicht binär), die inter* sind, die nicht

binär sind, sich aber nicht unter dem Begriff trans

wiederfinden und diejenigen, die sich gerade im Prozess

befinden und ihre geschlechtliche Identität hinterfragen,

veranstaltet das anyway am 16. November einen

Community-Tag.

Auf dem Programm stehen u. a. Selbstverteidigung,

Make-up-Masterclass und eine offene tin*tastische

Bühne ab 17 Uhr. Es gibt eine Fotoecke, heiße Getränke

und gute Snacks.

Beide Events finden in den Räumen des anyway statt.

Anmeldungen für die Workshops unter

sam@anyway-koeln.de oder vor Ort.

www.anyway.de

FOTO: LISETT KRUUSIMÄE / PEXELS.COM

tURbiNE 11 PARtY

Samstags von 19:00 – 01:00 Uhr

Getränke Specials von 22:00 – 01:00 Uhr

bi + FRiENDS

Jeden Mittwoch

Aufgüsse von 18:30 – 22:30 Uhr

(gemischter Sauna Tag)

WASCHEN & LEGEN

Immer am Dienstag

18:30 – 23:30 Uhr

Schaumturbine im Dampfbad

18:30 – 22:30 Uhr (jede 1. & 3. Woche)

MEN´S PLACE

GAY SAUNA DÜSSELDORF

WELLNESS SONNtAG

CRUISING NON STOP

Mit Aufgüssen 15:00 – 19:00 Uhr

Kaffee & Kuchen

TURBINE11 – ÖFFNUNGSZEITEN: Mo. – Do. von 11:00 – 01:00 Uhr | Fr. – Mo. von 11:00 – 01:00 Uhr NON STOP


6 SZENE

FOTOS: FEUERFLAM.ME

BENEFIZ

DIE GALA 2025

Die Gala 2025 ist ausverkauft – schon Wochen vor dem Termin

sind alle Plätze im Musical Dome Köln vergeben.

Zur Einstimmung ein paar Eindrücke von

der letztjährigen Gala im Musical Dome.

Die Vorfreude auf den 1. Dezember

ist riesig: Die Gala zugunsten

der Aidshilfe Köln im Musical

Dome ist schon Wochen vor der

Veranstaltung restlos ausverkauft.

Mitte Oktober gingen die letzten

Tickets über die Ladentheke.

„Damit haben wir wirklich nicht

gerechnet“, freut sich Erik Sauer,

Geschäftsführer der Lebenshaus-

Stiftung, die die Benefizveranstaltung

zugunsten der Aidshilfe Köln

organisiert. „Das zeigt, dass es den

Menschen im vergangenen Jahr

gefallen hat. Schon damals war

der Musical Dome gut gefüllt.“

Nach fast zehn Jahren Pause

hatte sich die Lebenshaus-

Stiftung vor zwei Jahren

entschieden, DIE GALA wieder

aufleben zu lassen – mit großem

Erfolg. Die Mischung aus einem

abwechslungsreichen Programm,

emotionalen Momenten und

der besonderen Atmosphäre im

Musical Dome überzeugte das

Publikum.

Wer sich einen der begehrten

Plätze sichern konnte, darf sich am

1. Dezember auf Vicky Leandros, No

Angels, Sarah Engels, Knallblech,

Georgette Dee mit Terry Truck und

Timur Turga sowie Hape Kerkeling

als Special Guest freuen.

1.12., 19:30 Uhr, Musical Dome,

Goldgasse 1, Köln.

www.diegala.de

LESBISCH

Sorgerechtsentzug bei lesbischen Müttern.

Diskriminierung sichtbar machen, Geschichte aufarbeiten.

Noch bis in die 1990er Jahre verloren

Frauen in gleichgeschlechtlichen

Partnerschaften das Sorgerecht für

ihre Kinder – ein massiver Eingriff in

ihr Leben und das ihrer Familien, über

den bis heute kaum öffentlich gesprochen

wird.

In einem vom Queeren Netzwerk NRW

begleiteten Forschungsprojekt des

Landes Nordrhein-Westfalen hat die Historikerin

Dr. Kirsten Plötz den Entzug des

Sorgerechts bei Müttern, die lesbische

Beziehungen führten, zwischen 1946 und

2000 untersucht – mit einem besonderen

Fokus auf Nordrhein-Westfalen.

Im Zentrum der Studie stehen die

Stimmen der Zeitzeug*innen: betroffene

Mütter, Kinder, Lebensgefährtinnen,

Väter, Fachkräfte und andere Beteiligte.

ILLUSTRATION: QUEERES NETZWERK NRW

Sie berichten von Diskriminierung,

Gerichtsprozessen, Angst, aber auch von

Solidarität und Widerstand.

Am 24. November werden die Ergebnisse

dieser wichtigen Forschungsarbeit erstmals

öffentlich präsentiert. Daneben wird

es Raum geben, um über die Bedeutung

dieser Geschichten für die Gegenwart

und Zukunft ins Gespräch zu kommen.

Der Veranstaltungsort ist barrierefrei

zugänglich.

24.11., 16 –18 Uhr, Townhouse,

Bilker Straße 36, Düsseldorf.

www.queeres-netzwerk.nrw/events/

sorgerechtsentzug


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Freiheit leben,

einfach den Moment genießen –

ohne Sorgen im Hinterkopf

HIV

Flexibel im Alltag,

KONSEQUENT GEGEN

RESISTENZEN

Wie robuste HIV-Therapien vor gefährlichen

Medikamenten-Resistenzen schützen, damit sich

Menschen mit HIV weniger Gedanken machen müssen

Die Entstehung

von Resistenzen

1. Ist ausreichend viel

antiretroviraler Wirkstoff

im Körper, ist die

Vermehrung von

HIV UNTER KONTROLLE.

2. Ist weniger Wirkstoff im Körper

(z. B. durch unabsichtliches

Vergessen der Tablette), ist

HIV nicht mehr unter Kontrolle

und kann sich VERMEHREN.

3. Bei dieser Vermehrung kann

es zu Mutationen kommen.

Manche Mutationen können

das Virus resistent gegen einen

Wirkstoff machen. Dadurch

kann die derzeitige Therapie

zukünftig nicht mehr eingesetzt

werden und die Behandlungsoptionen

reduzieren sich.

Das ist das problematische

an RESISTENZEN.

Stark vereinfachte schematische Darstellung

Das Leben kann manchmal chaotisch

sein. Reisen, Feiern oder einfach der

alltägliche Wahnsinn – es gibt immer so

viel zu tun, dass man schnell mal den

Überblick verlieren kann. Für Menschen mit

HIV kommt im Alltag noch die Therapie

hinzu. Dabei ist es wichtig, die Tabletten

regelmäßig und wie vorgeschrieben

einzunehmen. Aber manchmal passiert,

was nicht passieren darf: Eine Tablette wird

vergessen.

Wenn das passiert, sinkt der Wirkstoffspiegel

im Körper, und die Therapie könnte

ihre Wirksamkeit verlieren. Das bedeutet,

dass HI-Viren sich wieder vermehren

können und das Risiko für Resistenzen

steigt. Denn wenn HIV gegen einen

bestimmten Wirkstoff resistent wird, hat

es „gelernt“, diesen zu umgehen – was die

Therapie weniger effektiv machen kann.

KEINE SORGE! Wahrscheinlich nimmst du

deine Medikamente sowieso korrekt ein.

Wenn dich jedoch Bedenken plagen, ob

du bei der Medikamenteneinnahme alles

richtig machst, solltest du dich an den Arzt

oder die Ärztin wenden. Diese können

robuste Therapien und das Konzept der

„Forgiveness“ erläutern – was den Stress

reduzieren kann.

MEHR INFOS

Menschen mit HIV verdienen

Sicherheit und eine Therapie, die

ihnen Rückendeckung gibt, auch

wenn das Leben mal hektisch wird!

Die Initiative #NOCHVIELVOR hat

auf ihrer Website dazu viele nützliche

Informationen zusammengestellt.

www.nochvielvor.de

Gilead Sciences GmbH, Fraunhoferstr. 17, 82152 Martinsried b.

München, info.germany@gilead.com DE-ADM-0045


8 SZENE

WEIHNACHTEN

DINGER’S

WEIHNACHTSBAZAR

Eintauchen in Kölns magische Winterwelt: Dinger’s Weihnachtsbazar verwandelt

1.500 Quadratmeter in eine funkelnde Traumwelt – mit Eisbären und Pinguinen,

17 Themenbäumen, exklusiven Köln-Kugeln und Handwerk aus dem Erzgebirge.

Perfekt für einen festlichen Weihnachtsbummel.

FOTOS: DINGER’S GARTENCENTER

Schon am Eingang des Weihnachtsbazars

von Dinger’s Gartencenter

Köln begrüßen eine funkelnd-eisige

Landschaft und das Hauptthema des

Jahres: Eisbären und Pinguine. Dahinter

warten Rehe, Eulen – und ein großer

Braunbär mit Kind, der besonders die

Jüngsten begeistert.

Wer durch die Ausstellung bummelt,

taucht ein in gedämpftes Licht,

Weihnachtsmusik und den Duft von

Lebkuchen und Weihrauch. In verschiedenen

Farb- und Themenwelten treffen

Trendtöne wie Salbei auf Klassiker in

Rot und Gold. Kölsch fürs Herz: Eine

große Ecke mit exklusiven Köln-Kugeln

– jedes Jahr neu mit dem aktuellen

Karnevalsmotto.

Besondere Hingucker sind die 17 prächtig

geschmückten Themenbäume,

alle mit kölschen Namen. Die Motive

werden unter den Mitarbeitenden

ausgelost und in kleinen Teams

umgesetzt – so entsteht jedes Jahr

eine neue, überraschende Vielfalt. 2025

setzt der Bazar außerdem auf das

Trendthema „Kindliche Weihnachten“:

Der Kinderbereich ist größer denn je,

mit vielen bewegten Tierfiguren und

einem riesigen Sortiment bruchsicherer

Kunststoffkugeln in nahezu allen Farben

und Größen – perfekt, wenn kleine

Hände beim Schmücken helfen.

Neben modernen Dekoideen findet

ihr auch traditionelles Handwerk aus

dem Erzgebirge: Räuchermännchen,

Schwibbögen (jetzt auch in vielen

Outdoor-Varianten) und handgefertigte

Weihnachtspyramiden aus

Holz. Exklusive Dekostücke gibt es

ebenso wie laufend frisch gestaltete

Arrangements und Gestecke – alle

mit viel Liebe von Hand gefertigt.

An der großen Schleifen-Theke

entstehen individuelle, handgebundene

Schleifen nach Wunsch. Und wer auf

stimmungsvolle Beleuchtung setzt, wird

in der Weihnachtswelt mit Lichterketten,

LED-Echtwachskerzen und originellen

Leuchtmotiven fündig. Das Kerzensortiment

umfasst durchgefärbte Kerzen

in sechs Größen und 17 Farben – eine

Auswahl, die in Köln ihresgleichen sucht.

Nach dem Rundgang empfiehlt sich

eine Pause im Palmencafé: hausgemachte

Torten, Kaffee, die berühmten

Waffeln mit heißen Kirschen – und

aktuell wieder Glühwein. So wird der

Besuch zum perfekten Adventsausflug

für Groß und Klein.

Dinger’s Gartencenter Köln,

Goldammerweg 361, Köln-Vogelsang,

www.dingers.de


ZUGENOMMEN?

Mehr zum

Thema Gewicht

bei HIV

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Seit fast 40 Jahren machen wir es uns zur Aufgabe Menschen mit HIV ein längeres und

gesünderes Leben zu ermöglichen.

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10 SZENE

KALENDER

Schwule Kunst

für deine Wand

Auch für 2026 hat die Münchner Kunstbehandlung

wieder großartige Kalender

im Programm – und wir dürfen

einige davon verlosen! Und zwar die

von Robert C. Rore, Luke Carter und Kurt

Walters.

„Robert C. Rore Kalender 2026“: Der

Künstler zeigt mit seinen Bildern einen

besonderen Blick auf Männlichkeit, Natur

und Vergänglichkeit. Statt klassischer

Romantik gibt es Alpenglühen und

schwule Erotik. Seine Werke zeigen

männliche Körper zwischen Kraft und

Verletzlichkeit, Dynamik und Stille.

Schönheit, die nicht erklärt werden muss

– sie ist einfach da. Für einen Moment.

Und vergeht. Trotz cooler Ästhetik steckt

Tiefe drin: In einer Welt voller „Bros“ zeigt

Rore eine andere Art von Männlichkeit

– entspannt, reflektiert, echt. Format DIN

A5, 21x14,8 cm, 14 Blatt, durchg. 4-farbig,

Spiralbindung, 10 Euro

„Kurt Walters Kalender 2026“: Der USamerikanische

Maler Kurt Walters bringt

kalifornisches Licht, urbane Szenerien

und queere Bildwelten zusammen.

Seine Werke spielen mit Retro-Ästhetik,

Popkultur und der Leichtigkeit des

Seins – immer mit einem Hauch

Melancholie. Ob Männer am

Pool, einsame Straßen bei

Sonnenuntergang oder intime

Momente im Alltag: Walters

fängt flüchtige Stimmungen

in leuchtenden Farben und

klaren Kompositionen ein.

Dabei trifft Vintage-Flair auf

zeitgenössische Männlichkeit

und Bayern-Impressionen. Format

DIN A5, 14,8x21 cm, 14 Blatt,

durchg. 4-farbig, doppelseitig

bedruckt, 28 Abbildungen,

Spiralbindung, 14 Euro

„Luke Carter Kalender

2026“: Kubismus, Queerness,

knallige Farben. Luke Carter

– ursprünglich aus England,

heute in Leipzig – verbindet

queere Themen, Männlichkeit

und Alltagsszenen mit einer eigenen,

kraftvollen Bildsprache. Seine Arbeiten

wirken wie visuelle Statements:

plakativ, farbstark, abstrakt. Ob Malerei,

Linolschnitt oder Wandbild – Carters

Werke erzählen Geschichten. Mal direkt

und laut, mal subtil versteckt zwischen

geometrischen Formen und Farbflächen.

Seine Linolschnitte in Schwarz-Weiß fangen

flüchtige Momente ein – reduziert,

aber voller Bedeutung. Alles zusammen

ergibt eine Kunst, die Haltung zeigt. Und

hängen bleibt. Format DIN A5, 21x14,8 cm,

14 Blatt, durchg. 4-farbig, Spiralbindung,

10 Euro

Tolle Geschenke, nützliche Begleiter

durchs Jahr und einfach grandiose

Kunst! *rä

kunstbehandlung.com


SZENE 11

KALENDER

Der „Schweizer

Bauernkalender“ für 2026

Unlängst erschien endlich der brandneue

„Schweizer Bauernkalender“ für das nächste Jahr.

Und er versammelt einmal mehr eine ganze Reihe

stattlicher Burschen aus der Landwirtschaft oder

mit einem Bezug dazu.

Der nächste

Erscheinungstermin

18.12.2025

Anzeigenschluss

05.12.2025

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Anzeigen unter

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blumediengruppe.de

O7, 20 (Quadrate), Mannheim

www.galileo-sauna.de

Wenn Muskelkraft auf Alpenidylle trifft: Der Schweizer

Bauernkalender ist längst mehr als nur ein praktisches

Jahreswerk für den Stall oder die Küche. Er hat sich

zu einem echten Hingucker und Kultobjekt entwickelt,

vor allem in seiner erotischen Männerausgabe.

In kunstvoll inszenierten Fotos zeigen sich junge

Landwirte und Naturburschen von ihrer sinnlichen

Seite – halb nackt, aber nie billig. Kraftvoll, authentisch

und verbunden mit der Natur. Burschen mit Charakter

in einem Kalender mit Charakter! Die Erotik in diesem

Kalender ist stets stilvoll – verspielt, augenzwinkernd,

aber nie vulgär. Es geht um das sinnliche Erleben des

Landlebens, um die Schönheit männlicher Körper,

eingebettet in die malerische Kulisse der Schweizer

Alpen. Die Fotografien setzen auf natürliche Lichtstimmungen,

rustikale Requisiten und jede Menge Charme.

Mal rustikal, mal verträumt, aber immer mit einem

Augenzwinkern.

Der Schweizer Bauernkalender ist weit mehr als ein

Gag oder ein reines Erotikprodukt. Er ist ein kreatives

Statement für eine moderne, selbstbewusste Landbevölkerung

und zeigt, dass auch Mistgabel, Stall

und Scheune Platz für Sinnlichkeit haben können.

Authentisch. Rustikal. Und ein klasse Geschenk! *rä

calendaria.ch

Vor St Martin 12

50667 Köln


12 SZENE

NACHGEFRAGT

GUY SPENCER –

Top bei FunSizeBoys

Er ist einer DER Stars bei CARNAL+ und steht bei FunSizeBoys seinen Mann. Für uns hatte der groß

gewachsene Kerl aus Hollywood trotzdem etwas Zeit zu chatten.

Was tust du, um fit zu bleiben?

In Form zu bleiben, war für mich immer

ein bisschen ein Paradox. Ich habe nie

Probleme gehabt, Gewicht zu verlieren

– mein Problem ist eher, es zu halten. Ich

war schon immer groß und schlank – und

war groß wie eine Straßenlaterne. Die

Leute sagen oft: „Du hast so ein Glück,

dass du so dünn bist.“ Aber ehrlich gesagt

ist es echt nervig, wenn man versucht,

Muskeln aufzubauen. Aktuell trainiere ich

fünf- bis sechsmal pro Woche, wenn ich

nicht gerade reise. Ich konzentriere mich

auf langsame, kontrollierte Wiederholungen

mit moderatem bis schwerem

Gewicht. Ich zähle nicht jede Kalorie,

aber ich ziele auf über 3.000 Kalorien pro

Tag und achte besonders auf eine hohe

Proteinzufuhr – etwa 250 Gramm täglich.

Kein Cardio … es sei denn, wir zählen Sex

dazu. Und das tue ich definitiv.

Ein paar Mal im Monat gehe ich auch zu

einem Gruppen-Nacktyogakurs. In einem

Raum mit anderen Männern zu praktizieren

– verletzlich, präsent und völlig nackt

–, ist eine kraftvolle Art, sich mit dem

eigenen Körper zu verbinden.

Kein Ego, keine Ablenkung,

nur Atmung, Schweiß und

Fokus. Es ist körperlich, aber

auch tief sinnlich – auf eine

sehr geerdete Weise.

Wie viele Szenen drehst du

pro Monat?

Das variiert. Ich betreibe

meinen OnlyFans- und

JustForFans-Kanal seit

letztem September, und

ein paar Monate später

habe ich angefangen,

mit Carnal Media zu

arbeiten. Auf meinen

Fan-Seiten veröffentliche

ich jede Woche eine neue

Langfilmszene – meistens

Kollaborationen – und ich

filme meistens in intensiven

Phasen, damit ich genug

Zeit habe, alles zu schneiden,


zu posten und trotzdem noch

ein Privatleben zu haben. Im April

war ich zum Beispiel in New York

und habe in vier Tagen sieben

Szenen gedreht. Das sind fast zwei

Monate Content auf einer einzigen

Reise – genau die Art von Effizienz,

die ich liebe.

Was Studioarbeit angeht, hatte

ich unglaublich viel Glück.

Carnal Media produziert für

viele verschiedene Nischen und

Plattformen – seit November habe

ich wahrscheinlich über sechzig

Szenen für sie gedreht. Es gibt eine

große Bandbreite, und ich genieße

es, in jede Rolle einzutauchen.

FOTOS: CARNAL MEDIA LLC

Nenne mir zwei deiner

Lieblingsdarsteller.

Legrand Wolf war schon immer

einer meiner Favoriten. Es ist

hypnotisch, ihm zuzusehen – diese

ruhige Autorität, seine Stimme, sein

Blick. Wenn man ihm zusieht, fühlt

man sich umsorgt – auf mehr als

nur eine Weise! Als ich das erste

Mal mit ihm gedreht habe, musste

ich mich selbst daran erinnern,

dass ich gerade arbeite – und nicht

einfach nur fasziniert zuschaue.

Ich bewundere auch Derek Kage.

Er hat diese seltene Mischung aus

Charme, Selbstbewusstsein und völliger

sexueller Fluidität. Er toppt, er bottomt, er

dominiert, er unterwirft sich – er erlaubt

sich, alles zu genießen. Und das finde

ich unglaublich sexy. Es ermöglicht ihm

auch, sich als Mensch weiterzuentwickeln

und neue Dinge auszuprobieren,

die er vielleicht vorher nie in Betracht

gezogen hätte. Ich bin da voll dabei.

Wenn mich jemand fragt, worauf ich

stehe, sage ich immer: „Ich stehe auf

viel – und bin offen für mehr.“ Wenn

jemand auf etwas Bestimmtes steht, will

ich davon hören. Ich bin neugierig, offen

– und ich möchte mich sexuell immer

weiterentwickeln.

Abgesehen von Sex – welche Hobbys

hast du?

Im Moment ist meine Freizeit ziemlich

begrenzt, aber wenn ich welche habe,

verbringe ich sie am liebsten draußen.

Wandern, schwimmen – alles, was mir

erlaubt, meinen Körper in der Natur zu

spüren. Idealerweise nackt. Da ist etwas

Urmenschliches und Friedliches dran,

fast wie ein Reset fürs Nervensystem

– mit Sonnenlicht, Stille oder den

Geräuschen der Natur um einen herum.

Hast du Reisepläne für diesen Herbst

oder das nächste Jahr?

Ja – und ich freue mich sehr darauf.

Ich plane eine Reise nach München,

Berlin und Amsterdam gegen Ende des

Sommers. Ich war bisher nur einmal

in Berlin, zu Silvester, und habe die

Energie geliebt – selbst bei der Kälte.

Jetzt will ich die Stadt erleben, wenn

alle schwitzen und oberkörperfrei sind,

statt dick eingepackt zu frieren. Außerdem

habe ich Reisen nach Colorado,

Oregon, New York, Puerto Vallarta und

Rio geplant.

Stehst du auf Halloween?

Absolut. In West Hollywood ist Halloween

quasi das schwule Weihnachten.

Eine halbe Million Menschen strömen

kostümiert auf die Straßen – und ja,

die Jungs sind meistens halb nackt. Ich

entscheide mich meist eher für etwas

Lustiges oder Gruseliges statt für sexy

Outfits.

Das erste Mal, als ich dort war, ging ich

als 2,01 Meter große Amy Winehouse:

winzige Jeansshorts, ein geliehener

Trainings-BH und eine hohe Beehive-

Perücke. Ich war nicht die einzige Amy

an dem Abend … aber definitiv die

größte.

Dieses Jahr denke ich darüber nach,

als Na’vi aus Avatar zu gehen: blaue

Körperfarbe, Lendenschurz und ein

Schwanz!

*Interview: Michael Rädel

x.com/GuySpencerXXX,

funsizeboys.com


14 Party

PARTY

FOTO: WENDY WEI / PEXELS.COM

Gayoween –

Gruseln, Glitzern, Feiern!

Am 31. Oktober verwandelt sich das Quarter 1 wieder in

Kölns schaurig-schönste Party-Location: Die legendäre

Halloween-Party lockt jedes Jahr Queers aus Köln und

der ganzen Welt an – mit aufwendiger Deko, schrägen

Kostümen und jeder Menge Gänsehaut-Feeling.

In der aufwendig gestalteten Fotoecke bietet TomPe

ein kostenfreies Fotoshooting an (powered by

DEITERS), während die sugartwins.cologne als Walking

Acts für spektakuläre Momente sorgen. Ein echtes

Mottokult-Event – gruselig, glamourös und garantiert

unvergesslich!

HomOriental –

Kölns queere Orientnacht

Seit über 20 Jahren ist die HomOriental fester

Bestandteil der Kölner Partyszene – und bis heute

die einzige monatliche schwul-lesbische Orientparty

Deutschlands. Einmal im Monat, immer am 4. Samstag,

trifft sich hier ein bunt gemischtes Publikum aus Köln,

ganz Deutschland und dem Ausland, um zu feiern, zu

tanzen und einfach Spaß zu haben.

Ob casual oder chic, schwul, lesbisch, straight oder

trans – bei HomOriental ist jede*r willkommen.

Orientalische Beats, queere Vibes und ausgelassene

Stimmung machen die Nacht zu einem echten Erlebnis.

31.10., 22 Uhr, Quater 1, Quatermarkt 1, Köln. www.

gayoween.de

22.11., ab 23 Uhr, Hidden Club-Cologne, Brabanter Str.

15, Köln. www.homoriental.de

PIPE Party –

Bear Pride Cologne

2025 Edition

Die Bären sind zurück! Am Samstag, 22. November,

steigt die offizielle Bear Pride Cologne Party im Schrotty.

Freut euch auf zwei Floors, einen großen Outdoor-

Bereich und jede Menge Bear Pride-Vibes.

Auf dem Electronic Floor sorgen Jose Sanchez, Maik

Conrath und Isch. T für satte Beats, während DJ Andy

RX auf dem Dance & Pop Floor mit queeren Hymnen

und Partykrachern die Menge zum Kochen bringt. Ein

kostenloser Shuttle-Service bringt euch bequem vom

Mühlenbach zum Club, Garderobe inklusive.

CHIN CHIN –

Valkyries, Vikings

& Viagra

Wenn im Norden die Wolken grollen und die Rufe der

Valkyrien erklingen, öffnet sich das Tor nach Walhalla!

Am 29. November lädt die CHIN CHIN zur ekstatischerotischen

Reise ins Reich der nordischen Mythen – mit

Feuer, Met und göttlichen Beats.

Euch erwarten erotische Rituale, Nordic Folk, heiße

Lagerfeuer-Begegnungen und natürlich Bounce

Techno mit Schildmaiden. Ob in Leder, Fell oder Rüstung

– wer das Trinkhorn hebt, ist hier richtig. Unbedingt

Dresscode beachten!

22.11., ab 22 Uhr, Schrotty, Vogelsanger Str. 406, Köln.

https://bearpride.cologne

29.11., ab 23 Uhr, CBE/YUCA, Bartholomäus-Schink-

Straße 65–67, Köln. www.chinchinparty.de


aus allen deutschen Netzen

JUSTIN

ALLEIN ZU

HAUS.


16 NACHTRADAR

Ausgelassen ging es beim Reinfeiern in den Tag der deutschen Einheit in

der Schaafenstraße zu. Die gut gelaunten Bar Boys der Mumu versorgten

die Gäste wie immer mit einem Lächeln und Drinks – da macht der

Abend gleich mehr Spaß!

MUMU

HOLLYWOODTRAMP BALL - BRAT CLUB NIGHT

Der CBE erstrahlte passend zum Motto in saftigem Grün

und die Gäste rasteten zum Set von DJ und Veranstalter

Hollywoodtramp wieder völlig aus und rissen die Bude ab.

NACHTRADAR

Fotos von Stefan Kraushaar

HomOriental

JEDEN

4. SAMSTAG

IM MONAT

HIDDEN CLUB

BACKSTAGE DIARIES

Happy Birthday zum 18. Geburtstag der Backstage

Diaries! Schon lange ist sie ein Platzhirsch unter den

Kölner Partys: vom Bodybuilder bis zur Drag Queen

sind alle willkommen, die Spaß haben wollen und

einander respektieren. Mit diesem Konzept hat

Veranstalter Alex aka DJ Queer Mum es geschafft,

die Party zum leuchtenden Fixstern in der Kölner

Partyszene zu entwickeln - herzlichen Glückwunsch!

Seit 20 Jahren Kölns

Oriental-Party für

Gays, Lesbians, Bi,

Trans, Drags & Friends.

Best of Arabic, RnB,

Hip-Hop & Turkish Beats.

Auf 2 Dancefloors.

2300 Hidden Club

Cologne

Brabanter Straße 15

Belgisches Viertel, Köln

homoriental.de


NACHTRADAR 17

Die richtige Wahl Seit 1972

Sauna Vulcanus

die Sauna für... die spezielle Freude

Wir sind eine kleine,

aber sehr gemütliche Sauna,

in der sich jeder wohlfühlt!

NEXTDOOR

Habibi Anas stellt im Trafic eine coole Circuit Party mit hotten Performern

auf die Beine, die eine wertvolle Ergänzung in Kölns Partykalender

ist. Am 15.11. gehts schon in die nächste Runde!

Wir freuen uns auf euch!

Öffnungszeiten: täglich 10:30-21:00 Uhr, Fr-Sa bis 22:00 Uhr

Marienplatz 5 • 50676 Köln • Tel.: 0221-88088660

E-Mail: sauna.vulcanus@aol.com

www.sauna-vulcanus.com

GAYBOYS

LIVE AM

TELEFON

RUF AN!

NUR

14

AUCH MOBIL

Cent/ Min.

SISSY THAT PARTY

DJ CK und Miss Lana Delicious organisieren nicht nur die

poptastische Sause in der Kunstbar unter der Domplatte, sie

stehen auch hinter den Turntables und hämmern derart mit

den Beats, dass der Dom zittert.

LERNE HEISSE

MÄNNER KENNEN

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SD - 14 Cent/Min. aus allen deutschen Netzen

Neu !!! - Jetzt auch mobil nur 14 Cent/Minute


18 STYLE

FOTOS: GERVASONI

LICHT

Wolkig mit Aussicht auf

Abendstimmung

FOTO: RENÈ BARBA

Leicht wie Papier, robust wie ein Outdoor-Profi: Die

„Ripple“-Lampe von Gervasoni schwebt wie eine Wolke

über der Terrasse – gefertigt aus Tyvek®, einem reißfesten

Material mit knisterndem Papier-Charakter. Entworfen

von Renè Barba, verbindet sie

romantische Stimmung mit

minimalistischem Design und

bringt dabei echte Leichtigkeit

ins Spiel. Für drinnen gibt’s das

passende Pendant: „Pajama“ – ob

als Pendel- oder Tischleuchte,

sie taucht Räume in sanftes Licht

und schafft eine Atmosphäre zum

Ankommen. *mk

www.gervasoni1882.com

MÖBEL

Außergewöhnliches Wohnen mit Stil

Der Rhomb-Stuhl von Simon Morasi Piperčić besticht

durch seine skulpturale Formensprache, fließende

Übergänge von Rückenlehne zu Armlehne und sorgfältige

Holzbearbeitung.

[living] wohndesign ist das Einrichtungshaus

für alle, die das Besondere

suchen.

In den Kölner Showrooms finden sich

außergewöhnliche Möbelstücke namhafter

Hersteller wie Bullfrog, System

180, Vincent Sheppard oder Müller

Möbelwerkstätten – und vor allem

Prostoria. Seit über einem Jahrzehnt ist

das Kölner Einrichtungshaus offizieller

Prostoria-Händler – und das mit spürbarer

Leidenschaft für Form, Funktion

und Qualität. Wer den Showroom am

Stadtrand besucht, merkt schnell: Hier

geht es nicht nur ums Anschauen,

sondern ums Erleben. Fast die gesamte

Kollektion des kroatischen Designlabels

– von Sofas und Sesseln bis zu Esstischen

– steht bereit zum Probesitzen,

Anfassen und Kombinieren. Persönliche

Beratung wird dabei großgeschrieben.

Ob Stoffe, Farben oder modulare Varianten

– das Team hilft, das passende

Möbelstück für Raum, Stil und Anspruch

zu finden. Prostoria steht für klare Linien,

handwerkliche Präzision und wandelbares

Design, das sich perfekt in moderne

Wohnkonzepte einfügt. Dank der

langjährigen Partnerschaft kennt das

Team die Kollektion in- und auswendig

– inklusive Materialoptionen, Lieferzeiten

und maßgeschneiderter Innenraumlösungen.

Wer Design wirklich erleben will,

findet hier den richtigen Ort.

[living] wohndesign by Terry Palmer.

Showroom Köln I,

Luxemburger Straße 245, Köln.

Showroom Köln II,

Luxemburger Straße 251, Köln.

www.living-wohndesign.de

Das modulare Match-

Sofa von Sanja Knezović

vereint klare Linien,

flexible Kompositionen

und hohen Sitzkomfort in

zeitloser Eleganz.


STYLE 19

LIFESTYLE

Wenn nur noch das

gewisse Etwas fehlt

FOTOS: RIVA1920

Manchmal ist es nicht das

Sofa oder der große Tisch, der

den Raum komplett macht –

sondern ein einzelnes Objekt,

das die Komposition abrundet.

Eins, das Ruhe ins Bild bringt,

Möbelstücke verbindet, Lücken

füllt – nicht funktional, sondern

atmosphärisch. Die Sitzgelegenheiten

„Palio“, „Tempo“

und „Waves“ von Riva1920

zeigen, wie viel Wirkung in

kleinen Formaten stecken

kann. Aus einem einzigen

Block duftendem Zedernholz

gearbeitet, wirkt „Palio“ wie

ein Ruhepol – mit fließender

Form und ergonomischer

Sitzfläche. „Tempo“, von der

klassischen Sanduhr inspiriert,

und „Waves“, mit seinen

sanften Wellen bringen weiche

Silhouetten und Bewegung ins

Spiel. *mk

www.riva1920.it

Jetzt Beratungstermin

vereinbaren.

‘Wo Kreativität den Raum formt und Inspiration zu Hause ist.

Küchen, die so einzigartig sind wie du.’


20 STYLE

TECHNIK

Mehr als nur

Hausparty:

Sonoro AVATON

im Check

Wir alle lieben guten Sound. Aber Hand

aufs Herz: Die meisten Lautsprecher sind

entweder klanglich mies oder sehen

aus wie schwarze Plastikklötze. Nicht so,

wenn sie von Sonoro® kommen.

Die Audio-Schmiede aus Neuss liefert

mit dem neuen All-in-one-System

AVATON nicht nur satten Klang, sondern

auch Stil fürs Wohnzimmer – ganz ohne

Plastik-Vibes.

Das Erste, das auffällt: AVATON ist ein

echter Hingucker. Statt schnödem Plastik

gibt es ein handgeschliffenes Holzgehäuse,

das mit Lack veredelt wurde. Die

Front besteht aus lasergeschnittenem

Aluminium. Das macht AVATON zu einem

echten Interior-Statement!

Kommen wir zum Wichtigsten: dem

Sound. AVATON ist ein 2.1-System und soll

ein sensationelles Klangerlebnis bieten.

Dafür sind gleich fünf Class D-Endstufen,

vier Lautsprecher und ein kraftvoller Subwoofer

verbaut. Für den nötigen Wumms

beim Pre-Gaming sorgt die Dynamic

Bass Funktion. Was AVATON aber

besonders interessant macht, ist die

Konnektivität. Natürlich sind die Basics

an Bord: Streamt eure Party-Playlists per

Apple AirPlay, Google Cast oder direkt

über Spotify Connect und TIDAL Connect.

Wirklich smart wird es bei den Anschlüssen:

Für den Drag Race-Marathon könnt

ihr den Fernseher einfach per HDMI

(ARC) anschließen. Und jetzt kommt das

Killer-Feature für alle, die in WGs wohnen

oder öfter mal Besuch haben, der noch

schläft: Das System hat eine bidirektionale

Bluetooth-Technologie. Heißt: Ihr

könnt nicht nur Musik zum AVATON streamen,

sondern das System kann den Ton

(z. B. vom Fernseher oder einer anderen

Quelle) auch kabellos an eure Bluetooth-

Kopfhörer senden. Genial, wenn man

nachts noch eine Runde zocken oder die

nächste Folge der Lieblingsserie schauen

will, ohne jemanden zu wecken.

Fazit: AVATON ist mehr als ein Lautsprecher

– es ist ein smartes Lifestyle-Objekt,

das keine Wünsche offenlässt und

optisch richtig was hermacht. Wer also

sein Zuhause audio- und designtechnisch

auf das nächste Level heben will,

ist mit AVATON richtig beraten. Schön,

stark, vielseitig – und bereit, das neue

Herzstück eures trauten Heims zu

werden.

www.sonoro.de


TIPP

Dieser Saft will den Kakao-Markt fairer machen

STYLE 21

Hand aufs Herz, Jungs: Wie viel Schokolade habt ihr diese Woche schon inhaliert? Fühlt sich gut an, aber das

Business dahinter ist oft alles andere als süß. Wir reden von „Hidden Waste and exploitation“ (Versteckte Verschwendung

und Ausbeutung), „grassierender Intransparenz“ und mafiösen Strukturen. Und als wäre das nicht

bitter genug: Hunderttausende Kinder werden auf Plantagen ausgebeutet.

Ein riesiges Problem war bisher: Alle

wollen nur die Bohne. Die ist aber nur ein

Viertel der ganzen Kakaofrucht. Drei Viertel

– das saftige Fruchtfleisch – wurden

einfach weggeworfen. Millionen Tonnen

Verschwendung.

LIFESTYLE-SHOT MIT

WELTVERBESSERER-ANSPRUCH

Auftritt: KOA. Ein Unternehmen, das

(natürlich) „B-Corp Certified“ ist und

vollmundig verspricht: „Let’s fix cocoa

together“. Ihre Mission: Der ganzen Frucht

einen Nutzen geben. Statt das Fruchtfleisch

vergammeln zu lassen, machen

sie daraus „The world’s first Cocoa Fruit

Shots“.

Und die sollen es in sich haben. Vergesst

den Geschmack von Schokolade. Die

Shots schmecken „tropisch-frisch, leicht

süß und fein säuerlich“. Klingt nach

dem perfekten Stoff für den healthy

Lifestyle nach der durchzechten Nacht.

Das Ganze ist vegan, GMO-frei, ohne

Zusatzstoffe und vollgepumpt mit

„Immunpower“. Die Kakaofrucht gilt als

Superfrucht, reich an Kalium, Magnesium

und Polyphenolen mit antioxidativer Wirkung.

Ein natürlicher Vitamin-C-Boost?

Nehmen wir.

DER FAIRSTE SHOT IM KÜHLREGAL?

KOA wirft mit dem Slogan „The

fairest Shots on the Shelf“ um sich. Sie

behaupten, ihre Lieferkette sei 100 %

transparent und wo sie aktiv sind, sinke

die Kinderarbeit um 62 %. Für die Farmer

soll dabei ein zusätzliches Einkommen

von +376 € rausspringen, was angeblich

einen Unterschied von Faktor 6,2 macht.

Ob der Drink am Ende die Welt rettet

oder nur unser Gewissen beim nächsten

Einkauf beruhigt? Schwer zu sagen. Aber

die Idee, genießbaren „Abfall“ in einen

hippen Drink zu verwandeln und damit

die Industrie ein wenig aufzumischen,

hat definitiv was. *ck

koa-impact.de

[l]

d e i n

H ä n d l e r f ü r

???

?

scan me!

seit 2012

w w w . l i v i n g - w o h n d e s i g n . d e


Moltkestraße

22 STADTPLAN

Christophstraße Gereonstraße

Marzellenstraße

HbF

U

Breslauer Platz/

Hauptbahnhof

Kamekestraße

Bars

Roonstraße

SZENE

Venloer Straße

KÖLN

U

Lütticher Straße

Aachener Straße

37

Richard-Wagner-Straße

1. Barcelon Colonia,

Pipinstraße 3

2. Baustelle 4U,

Pipinstraße 7

3. Casino Eck,

Kasinostr. 1a

4. Coco Schmitz,

Aachener Str. 28

5. Era,

Friesenwall 26

6. Ex-Corner,

Schaafenstr. 57-59

7. Exile on

Mainstreet,

Schaafenstr. 61a

8. The 3B-The

Bearded Bear Bar,

Mühlenbach 53,

www.the3b.

cologne

9. Hühnerfranz,

Hühnergasse 5-7

10. Iron, Schaafenstr.

45

11. Mariechen,

Am Rinkenpfuhl 51

12. Marsil, Marsilstein

27

13. Die Mumu,

Schaafenstr. 51

14. My Lord by Olli,

Mühlenbach 57

15. Schampanja,

Mauritiuswall 43

16. Zum Pitter,

Alter Markt 58-60

17. KinkZ,

Balduinstr. 20

Zülpicher Straße

42

Cafés/Bistros

20. Café Rico,

Mittelstr. 31

21. inSide Cafe,

Am Rinkenpfuhl 46,

4

44

Lindenstraße

55

30

Brabantner Straße

54

75

Mozartstraße

73

U

U

Barbarossaplatz

Club

30. Hidden

Cologne,

Brabanter Str. 15

am Rudolphplatz

31. Sartory Säle,

Friesenstr. 44

• Wartesaal im

Zollhafen,

Im Zollhafen 2

Moltkestraße

Friesenplatz

Beethovenstraße

50

52

Hohenstaufenring Habsburgerring Hohenzollernring

61

53

Friesenwall

Schaafenstraße

22. Zentral Garderobe,

Schaafenstr. 49

• Saint Louis,

Deutzer Freiheit 89

23. Diner‘s,

Neumarkt 16

Party-Locations

Mauritiuskirche

Cruising-Bars

35. Pullermans,

Mathiasstr. 22

36. Deck 5,

Mathiasstr. 5

Friesenstraße

Saunen

37. Phoenix Sauna,

Richard-Wagner-

Str. 12

38. Badehaus Babylon

Cologne,

Friesenstr. 23-25

39. Sauna Vulcano,

Marienplatz 3-5

Einkaufen

40. Best of Cologne,

Schaafenstr. 12

41. Brunos,

Kettengasse 20

42. COLOGNE DOME

House of Fetish,

Händelstraße 27

43. Gay Sex Messe,

Mathiasstr. 13

44. MGW.Cologne,

Händelstr. 53

45. Sex- & Gay

Center,

Mathiasstr. 23

Mauritiuswall

5

U

Rudolfplatz

45

40

51

U

7

15

Zülpicher

Platz

6

Magnusstraße

Ehrenstraße Breite Straße

41

Kettengasse

22

Pfeilstraße

Mittelstraße

20

13

31

Hahnenstraße

10 17 11

Rubensstraße

Marsilstein

74

21

38

12

U

60. Philharmonie,

Bischofsgartenstr. 1

61. Scala, U

Hohenzollernring Severinstraße

48

• Schauspielhaus:

Depot 1, Depot 2,

Grotte,

Schanzenstraße

6-20

62. Theater am Dom,

Glockengasse 11,

Opern Passagen

Mauritiussteinweg

BUSINESS

Apotheken

23

dem Berlich

Auf

Neumarkt

Thieboldsgasse

50. Birken-Apotheke,

Hohenstaufenring

59, Tel. 2402242

• Flora-Apotheke,

Neusser Str. 192,

Tel. 0221 733535

• Paradies Apotheke,

Severinstr. 162a,

Tel. 329215,

www.paradiesapo.de

51. Westgate-

Apotheke,

Habsburgerring 2,

Tel. 2402243

Ärzte

• Dr. Jochen May,

Zahnarzt, Sülzburgstr.

21-23, Tel.

9411222,

www.praxis-may.

com

53. Praxis am Ring,

Dr. med. Ochana,

Hohenzollernring

26, Tel. 255522,

www.praxis-amring.com

• Praxis am

Eberplatz,

Dres. med. Kümmerle,

Theisen,

Wyen, Voigt,

Ebertplatz 1,

Tel. 7604648,

www.praxis-ebertplatz.de

• Praxis am

Vorgebirgspark,

Nauheimer Str. 15,

Tel. 361831,

praxis-amvorgebirgspark.de

Zeughausstraße

U

Neumarkt

70

Waisenhausgasse

Krebsgasse

Cäcilienstraße

Poststraße

U

Appellhofplatz/

Zeughaus

U

Appellhofplatz/

Breite Straße

Glockengasse

Schildergasse

U

62

Poststraße

54. Dr. Stefan Scholten,

HIV-Schwerpunktpraxis,

Richard-Wagner-

Str. 9-11,

Tel. 35505450

• Zahnarzt Tobias

Fuchte,

Kirchstraße 1-3,

Tel. 0221 – 392 580,

www.zahnarztfuchte.de

Beauty

• Vytas Massage,

Königsplatz 15,

53173 Bonn

wmassage.de

• MO‘s Wohlfühlzeit,

Hauptstraße 16a,

53604 Bad Honnef

Tel. 0175 2852891,

mos-wohlfuehlzeit.

de

55. Men‘s Care Köln,

Schaafenstr. 7,

www.menscaredeutschland.de

Rechtsanwälte

• Ralf Bergmann,

Braugasse 12,

Tel. 02234-405769,

bergmann-anwalt.

de

KULTUR

Bühne

• Atelier Theater,

Roonstr. 78,

Tel. 0221 24 24 85,

www.ateliertheater.de

• Horizont Theater,

Thürmchenswall

25.

• Opernhaus,

Rheinparkweg 1,

Tel. 0221 22128400

Tunisstraße

Blaubach

Perlengraben

Neuköllner Straße

63

73. Anyway,

Jugendzentrum,

Kamekestr. 14,

Tel. 5777760,

anyway-koeln.de

74. Rubicon, Beratungs-zentrum

für

Lesben & Schwule

(Sozialwerk e.V.),

Rubensstr. 8-10,

Tel. 27669990,

www.rubiconkoeln.de

75. Queeres Netzwerk

NRW, Lindenstr. 20,

Tel. 2572847,

https://queeresnetzwerk.nrw

Museen

Komödienstraße

Große Budengasse

Hohe Straße

63. Museum für

Angewandte

Kunst Köln, An der

Rechtschule, Tel.

22123860,

www.makk.de

64. Museum Ludwig,

Bischofsgartenstr.

1, Tel. 22122370

• Rosa Archiv, Salierring

4,

Tel. 78 98 60 19,

Mo-Fr nach

Vereinbarung,

rosa-archiv.de

RAT & TAT

Gesundheit

Gürzenichstraße

Pipinstraße

70. Aids- und STD-

Beratung,

Gesundheitsamt,

Neumarkt 15-21,

Tel. 22124602

71. Lebenshaus-

Stiftung,

Beethovenstr. 1,

Tel. 202030,

www.lebenshausstiftung.de

Hohe Pforte

3

Am Hof

Obenmarspforten

Stephanstr. Marienplatz

Alter Markt

16

Augustinerstraße

Mathiasstraße

An der Malzmühle

Severinsbrücke

72. Aidshilfe Köln e.V.,

Pipinstraße 7, 50667

Köln, KVB: Heumarkt,

Tel. 0221 202030

73. Looks e.V.,

Beratung und

Unterstützung

für Jungs, die

anschaffen,

Pipinstr. 7,

Tel. 2405650,

www.looks-ev.de

72. Checkpoint der

Aidshilfe Köln, HIV

Schnelltest sowie

Syphilis, Tripper,

Chlamydien und

Hep-C. Wir sind für

euch da: Montag

bis Donnerstag von

19 Uhr bis 22 Uhr,

Pipinstr. 7,

Tel. 0221 99 57 12-17,

www.schnell-test.de

Info

Heumarkt

Mühlenbach Filzengraben

Severinstraße

U

Dom/

Hauptbahnhof

1 2

39

71

72

8

Kölner Dom

45

43

36

14

64

9

U

Rathaus

U

Heumarkt

35

60

Hohenzollernbrücke

Am Leystapel

Bayenstraße

Deutzer Brücke

Dr. Dirk Stolley | Zahnarzt

Praxis mit BeratungsPLUS

Schnelle Terminvergabe

und kurze Wartezeiten!

Schwerpunkte:

| Prophylaxe

| Ästhetische Zahnmedizin

| Implantate

| Parodontose Behandlung

Berliner Allee 56 | 40212 Düsseldorf

www.dr-stolley.de | T. 0211 -38 54 610


STADTPLAN 23

Bars

SZENE

Rheinkniebrücke

1. Comeback,

Charlottenstr. 60

2. K1, Bismarckstr. 93

3. Ludwigs Bier & Brot,

Mertensgasse 11

4. Nähkörbchen,

Hafenstr. 11

5. Queenz,

Charlottenstr. 62

6. Sternschnuppe,

Sternstr. 2

Oberkasseler Brücke

28

DÜSSELDORF

16

Reichsstraße

Hafenstr.

7

7. Studio 1, Jahnstr. 2a

8. Zum goldenen

Einhorn, Ratinger

Str. 18

Cafés / Bistros

• ARTCafé, Im

Dahlacker 70 (Ecke

Aachener Str.)

Party-Locations

14. Nachtresidenz,

Bahnstr. 13

• Stahlwerk,

Ronsdorfer Str. 134

11

5

Bahnstr.

14

Graf-Adolf-Straße

Herzogstraße

16. Ufer 8,

Rathausufer 8

• Zakk, Fichtenstr. 40

Restaurants

9

10

Berliner Allee

Corneliusstraße

18. Hirschchen,

Alt-Pempelfort 2

19. Laurens Restaurant,

Bismarckstr. 62

Saunen

• TURBINE 11 Sauna

Düsseldorf,

Platanenstraße 11a

24

34

Ärzte

18

19 3

8

Kölner Straße

4

Karlstraße

BUSINESS

• Dr. med Martin &

Anselm K. Gottstein,

Werdener

Straße 8

• Tim Oliver Flettner,

Kaiserswertherstr. 55

24. Zahnarztpraxis

Dr. Stolley, Berliner

Allee 56

Autohäuser

• Auto-Park Rath,

Oberhausener Str. 2

Dienstleistungen

• CJ-Sieben, Postfach

24 02 30

28. Düsseldorf Tourismus,

Marktstr./

Ecke Rheinstr. bzw.

Immermannstr. 65b

• Stadtwerke Düsseldorf

AG, Höherweg

100

Fitness

• Bodystreet Berliner

Allee, Berliner

Allee 56

• Bodystreet Düsseldorf

Münsterplatz,

Ulmenstr. 270

• Fit IN Düsseldorf,

Ringelsweide 14

• Olymp-Fitness-

Center,

Pempelforther

Str. 47

Sexshops

• book&xxx,

Bismarckstr. 86

KULTUR

Bühne

• Capitol Theater,

Erkrather Str. 30

• Jazz Schmiede,

Himmelgeister Str.

107g

• Komödie Steinstr,

Steinstr 23

• Takelgarn,

Philipp-Reis-Str. 10

RAT & TAT

Gesundheit

• AIDS-Beratung des

Gesundheitsamts,

Kölner Str. 180

• Aidshilfe Düsseldorf

e.V., Johannes-

Weyer-Str. 1

Beratung

• Schwules

Überfalltelefon,

Tel. 0211-19228

34. PULS - Treff für

junge Lesben,

Schwule &

Bisexuelle,

Corneliusstr. 28

• SchLAu Düsseldorf

c/o Aidshilfe

Düsseldorf

CHECKPOINT

Düsseldorf

Du willst es doch

auch – wissen.

HIV-Tests und STI-Checks für

schwule und bisexuelle Männer*

Anonym und ohne Anmeldung

Dienstags 19-21 Uhr in der Aidshilfe Düsseldorf e.V.

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Praxisschwerpunkte

in den RingColonnaden

•Hausärztliche Versorgung

• HIV-PräExpositionsprophylaxe (PrEP); Test und

Behandlung von sexuell übertragbaren Infektionen (STIs)

Dr. med. Stefan Scholten

Facharzt für Allgemeinmedizin

Stephan Schneeweiß

Facharzt für Innere Medizin

Irene Beckmann

Fachärztin für Allgemeinmedizin

Thomas Frohn

Arzt

Dr. med. Tobias Göke

Facharzt für Innere Medizin

Richard-Wagner-Str. 9 -11

50674 Köln

Tel.: 0221 355 05 45-0

Fax: 0221 355 05 45-9

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Regelsprechstunde

durchgehend:

Mo. 08.30 - 17.30

Di. 08.30 - 17.30

Mi. 08.30 - 14.00

Do. 08.30 - 17.30

Fr. 08.30 - 14.00

sowie zusätzliche

Sondersprechstunde

nach Vereinbarung.


24 KULTUR

OPER

OPER KÖLN IM

STAATENHAUS

Opernherbst im Vollklang: Zwischen der festlichen Gala „Das Fest der

schönen Stimmen“, barocker Macht- und Eifersucht in Händels „Saul“

und der zeitlosen Märchenwelt von „Hänsel und Gretel“ zeigt die Oper

im November und Dezember ihr ganzes Spektrum. Wer selbst ins Spiel

kommen will, tastet sich im Theaterworkshop zu Rossinis „La Cenerentola“

auf die Bühne vor – bevor das sprühende Aschenputtel über

die Feiertage als Publikumsliebling zurückkehrt. Dazu setzt Wagners

„Rheingold“ den Auftakt zu einem neuen Kölner „Ring des Nibelungen“.

FOTO: BILL COOPER

Das Fest der

schönen Stimmen

7. November

In diesem traditionellen Konzertformat

präsentieren die Mitglieder des Opern-

Ensembles in einem festlichen Rahmen

ein besonderes Gala-Programm. Dieses

Jahr stehen berühmte Arien, romantische

Duette und virtuose Ensemblewerke

von Wolfgang Amadeus Mozart auf dem

Programm. Es spielt das Gürzenich-

Orchester unter der Leitung von Rubén

Dubrovsky.

Im Rahmen dieses Abends wird der

Offenbachpreis der Freunde der Kölner

Oper e. V. verliehen. Der Preis würdigt

herausragende musikalische und schauspielerische

Leistungen an der Kölner

Oper. Der Preis ging 2023 an Kathrin

Zukowski sowie 2024 an Insik Choi.

FOTO: MATTHIAS JUNG

Saul

(Georg Friedrich Händel)

Premiere: 23. November, weitere Vorstellungen:

23. / 26. / 29. November / 1. /

3. / 5. Dezember

Verhandelt wird die Tragödie des Königs

Saul, dessen eifersüchtiger Hass auf

David, der den Riesen Goliath besiegt

hat, ihn in den Wahnsinn und schließlich

in den Tod treibt. Von Barrie Kosky, einem

der gefragtesten Opern-Regisseure für

das Glyndebourne Festival opulent, bunt

und schrill erzählte Barock-Oper, in Köln

dirigiert vom Barock-Spezialisten Rubén

Dubrovksy. Bereits am 13. November gibt

es bei der „Soirée“ die Möglichkeit, vorab

das künstlerische Team kennenzulernen

und eine Bühnenorchesterprobe zu

besuchen.

FOTO: OPER KÖLN

Hänsel und Gretel

(Georg Friedrich Händel)

Premiere Neueinstudierung: 30. November,

weitere Vorstellungen: 2. /

4. / 7. / 11. / 13. / 16. / 20. / 22. / 26. / 28. /

30. Dezember

Engelbert Humperdincks bekannteste

Oper ist voll von Kontrasten, auf der

Bühne und in der Musik. Sie verbindet

volkstümliche Kinderlieder mit wagnerschem

Orchesterklang und schafft damit

eine märchenhafte Klangwelt, die kleine

wie große Zuschauer*innen gleichermaßen

in ihren Bann zieht. Die Märchenoper,

in der die Geschwister gemeinsam

erfolgreich die Gefahr bestehen, kehrt in

der Inszenierung von Jürgen Rose aus

dem Jahr 2005 zurück auf die Bühne.

Es dirigiert der neue Kölner GMD Andrés

Orozco-Estrada.


KULTUR 25

FOTO: TERESA ROTHWANGL

Theaterworkshop

„La Cenerentola“

2. Dezember

In diesem Workshopformat wird dazu eingeladen, sich

anhand ausgewählter Stücke im Theaterspiel auszuprobieren.

Gemeinsam wird einen Raum geschaffen, in

dem improvisiert, gespielt, diskutiert und reflektiert wird

und sich so dem Inhalt und der Musik der jeweiligen

Oper annähert. Mit leichten Schritten und viel Spaß

führen das Team von Oper.Stadt.Schule und die Dramaturgie

durch den Workshop. Ein Event für Neugierige,

Opernmuffel, Opernprofis, Stammtischrunden und alle

Menschen, die Freude daran haben, sich auf spielerische

mit einer Oper Art auseinanderzusetzen. Vorkenntnisse

und Gesangserfahrung sind nicht erforderlich.

La Cenerentola –

Das Aschenputtel

(Gioachino Rossini)

Wiederaufnahme 25. Dezember, weitere Vorstellungen:

25. / 27. / 29. / 31. Dezember / 3. / 8. /

11. Januar

„La Cenerentola“ erzählt die Geschichte vom

Aschenputtel und ist Rossinis letzte und vollendetste

komische Oper, in der er seine geübte

Kunst des virtuosen Belcanto, der turbulenten

Ensembles und des großen Orchestercrescendi

mit dem Traum von einer besseren Welt verbindet.

Cecilia Ligorios prachtvolle Inszenierung war einer

der großen Spielzeiterfolge 2022-23 und steht

über die Feiertage und zum Jahreswechsel erneut

auf dem Programm.

Das Rheingold

(Richard Wagner)

Vorstellungen: 2. / 6. / 8. / 14. / 16. November

Nach seiner Premiere am 26. Oktober steht außerdem

„Das Rheingold“ von Richard Wagner noch bis Mitte

November auf dem Spielplan und läutet einen neuen

Kölner „Ring des Nibelungen“ ein. Regie führt Paul Georg

Dittrich, am Pult des Gürzenich-Orchesters steht der

international gefragte Dirigent Marc Albrecht.

Oper Köln im StaatenHaus, Rheinparkweg 1, Köln-

Deutz. Infos und Tickets unter www.oper.koeln/de.

AFTER

Work

Montag bis Freitag

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26 KULTUR

FOTO: CHRISTIAN PALM

FOTO: G. TRIPES

KLASSIK

Weihnachtliche

Momente

in der Kölner

Philharmonie

Die Kölner Philharmonie lädt im Advent und an den Feiertagen zu einem

vielseitigen Festprogramm ein – von barocker Klangpracht bis zu rockigen

Klassikern, von intimer Hausmusik bis zum großen Mitsingen.

Los geht’s am 10. Dezember mit der

urbanen Kammermusik des Ensemble

Resonanz in einem gemütlichen Bühnensetting:

Bachs Weihnachtsoratorium mal

ganz anders, inszeniert als Hausmusik

unter Freunden. Ohne großen Chor und

in kleiner Besetzung: Statt mit Orgel,

Oboen und Pauken machen sich neun

Streicher, Gitarren, Vintage-Keyboards

und vier Sänger das Oratorium zu eigen.

Eine einzelne Trompete erklingt anstelle

von dreien, bei den Chorälen singen die

Geigen, Bratschen und Celli mit.

Wer Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium

in voller Länge hören

möchte, sollte sich den 4. Advent im

Kalender anstreichen: Am 21. Dezember

wird das Gürzenich-Orchester Köln unter

FOTO: IRÈNE ZANDEL

Jonathan Cohen in zwei Konzerten um

11 Uhr (Kantaten 1–3) und 15 Uhr (Kantaten

4–6) das Weihnachtsoratorium

BWV 248 zur Aufführung bringen. Dabei

ein wunderbares Solist*innen-Ensemble

mit Anna-Lena Elbert, Anna Lucia Richter,

Sebastian Kohlhepp und Alex Rosen und

der Chor des Bach-Vereins Köln.

Am 23. Dezember widmen sich traditionell

Kölner Konzertchöre dem Festliches

Weihnachtssingen in der Kölner Philharmonie.

Sie präsentieren nicht nur

adventlich-weihnachtliche Chormusik

aus fünf Jahrhunderten und (fast) allen

Kontinenten, sondern singen gemeinsam

mit dem Publikum Weihnachtslieder und

stimmen so auf die kommenden Festtage

ein. In diesem Jahr gestalten der

Rodenkirchener KammerChor,

der Rheinische

Kammerchor Köln und

die Kartäuserkantorei

Köln das Programm.

FOTO: CO MERZ

Der Klassiker „Wir warten aufs Christkind“

am 24. Dezember ist jedes Jahr zum

Vorverkaufsstart bereits ausverkauft

bis auf einige einzelne Restkarten.

Am 25. Dezember gibt es Musik zur

Weihnachtszeit von Antonia Vivaldi bis

Arvo Pärt mit dem Bratschisten Nils

Mönkemeyer und l‘arte del mondo

unter der Leitung von Werner Ehrhardt.

Am 26. Dezember vollendet der Pianist

Fabian Müller seine Weihnachtstrilogie

mit einem ganz besonderen Ensemble:

der The Trinity Sinfonia, einem Orchester,

das Müller 2023 mit befreundeten

Musikerinnen und Musikern gegründet

hat. Auf dem Programm stehen Werke

von Wolfgang Amadeus Mozart. Kurz

vor dem Jahreswechsel gibt es am

30. Dezember noch einmal die geballte

Ladung rockiger Weihnachtsklassiker

mit Patrice presents „Rocksteady

Christmas“.

Kölner Philharmonie,

Bischofsgartenstraße 1, Köln.

www.koelner-philharmonie.de/de/

weihnachtlichemomente


MEISTERSTÜCK (Gen.2) Die All-In-One-Audiosystem Referenz. Detailreicher Stereoklang, hochwertige Materialien

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28 KULTUR

VARIETÉ

Ein Hoch

auf euch!

Wenn draußen der Winterwind pfeift,

wird es im et cetera warm ums Herz:

in der mitreißenden Show „Ein Hoch

auf euch!“ lässt das Varieté die Helden

des Alltags hochleben: also EUCH, das

Publikum – mit einem unvergesslichen

Spektakel aus Comedy, Artistik und

Magie.

Wer braucht schon einen Fernseher,

wenn man Manuel Wolff live sehen

kann? Der aus Nightwash und dem

Quatsch Comedy Club bekannte Musik-

Comedian moderiert, singt und spielt

sich in Eure Herzen – mit einer gehörigen

Portion Charme, Ironie und überraschendem

Improvisationstalent!

Spektakuläre Sprünge, atemberaubende

Höhe und punktgenaue Landungen

gibt es beim Trio Bokafi zu erleben. Bei

Leona wird das, was bei anderen wie

FOTO: VARIETÉ ET CETERA

Kinderspielplatz aussieht, zur Poesie in

Bewegung. Mit Rhythmus, Tempo und

Eleganz tanzt sie mit bis zu 20 Hula-

Hoop-Reifen wie in Trance. Bei Joachim

Vlerick aus Belgien geht es um Balance,

Nervenstärke und höchste Konzentration.

Elegant, kraftvoll und übermenschlich

biegsam ist wiederum Marianna Mala,

denn sie ist eine sogenannte Schlangenfrau.

Beim Shadow Juggler ist Artistik

untrennbar mit Sport verbunden, ganz

besonders mit Basketball. Dieser Typ

wirft nicht einfach, er zelebriert. Das Duo

Charisma verzaubert mit einer sinnlichen

Verbindung aus kraftvoller Partnerakrobatik

und elegantem Trapezspiel. Nichts

für schwache Nerven!

7.11. – 1.3.26, Varieté et cetera,

Herner Str. 299, Bochum.

www.variete-et-cetera.de

MUSICAL

MRS. DOUBTFIRE

Sie tanzt mit dem Staubsauger Tango,

spielt mit den Kindern auf dem Besen

E-Gitarre und klatscht sich, um nicht

enttarnt zu werden, eine Torte ins Gesicht.

Von wem hier die Rede ist? Von

Mrs. Doubtfire natürlich! Am 6. November

feiert der neue Musical-Hit seine

Deutschlandpremiere – exklusiv im

Capitol Theater Düsseldorf!

Vor mehr als dreißig Jahren eroberte

die zauberhafte Hollywood-Komödie die

Kino- Leinwände der Welt – vor allem

wegen Robin Williams, der sich als „stacheliges

Kindermädchen“ Euphegenia

Doubtfire in Windeseile in die Herzen des

Publikums spielte.

Doch nicht nur auf der Leinwand

schaffte es die berührende Geschichte,

die Menschen mitzureißen. Auch live auf

den großen Theaterbühnen der Welt

wurde die Musical-Adaption des Films

euphorisch aufgenommen: Im Dezember

2021 feierte das herzerwärmende Stück

am New Yorker Broadway Premiere,

im berühmten Londoner West End

begeisterte Mrs. Doubtfire das Publikum

ganze zwei Jahre lang. Und nun kommt

sie als deutsche Inszenierung endlich

auch zu uns.

Erzählt wird die bewegende Geschichte

des Schauspielers und Stimmenimitators

Daniel Hillard. Als er nach dem Scheitern

seiner 14 Jahre währenden Ehe zu guter

Letzt auch das Sorgerecht für seine drei

Kinder verliert, steht er vor den Scherben

seines Lebens. Um ihnen nahe zu sein,

ist er bereit, alles zu wagen. Als seine

Ex ein Kindermädchen sucht, bewirbt

sich Daniel kurzerhand – verkleidet als

die rührige ältere Dame Mrs. Doubtfire.

Fortan kümmert er sich also um den

eigenen Nachwuchs. Und das so

umwerfend komisch, dass er weltweit

ganze Familien um den Finger wickelt.

Während sein „Alter Ego“ ein turbulentes

Eigenleben entwickelt, lernt Daniel – oft

schneller, als es ihm lieb ist – was es

heißt, ein guter Vater zu sein.

FOTO: JOHANN PERSSON

5.11., 19:30 Uhr, Capitol Theater,

Erkrather Str. 30, Düsseldorf.

www.mrsdoubtfire.de


3. Oktober 2025 – 11. Januar 2026

KULTUR 29

MUSICAL

VERSCHENKE UNVERGESSLICHE

MOMENTE

Ob Musicals, Konzerte, Shows oder

andere Events – Gutscheine sind

das ideale Geschenk für bleibende

Erinnerungen. Alle Veranstaltungen der

ATG Entertainment gibt’s natürlich auch

als Geschenkgutschein. Wählbar im Wert

von 10 bis 500 Euro, als Papierticket per

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FOTO: DOMINIC ERNST

„Romeo und Julia – Liebe ist alles“

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Berührend, überraschend, befreiend –

„Romeo und Julia“ ist eines der erfolgreichsten

deutschsprachigen Musicals

unserer Zeit. Ab August 2026 geht die

preisgekrönte Originalproduktion erstmals

auf große Tournee.

Die mehrfach ausgezeichnete Produktion

– das Musical wurde unter anderem mit

dem Deutschen Musical Theater Preis

2023 für „Beste Choreographie“ und

„Besten Sound“ prämiert – überzeugt mit

einer energiegeladenen Bühnenshow.

Peter Plate, Ulf Leo Sommer und

Joshua Lange liefern den bewegenden

Soundtrack – ein musikalisches

Wechselspiel aus mitreißenden Pop-

Hymnen und leisen Balladen, das tief

berührt. Eingebettet in ein aufwendiges

Bühnen-, Kostüm- und Lichtdesign

entsteht ein visuelles und emotionales

Gesamterlebnis.

Der Tourauftakt wird im August 2026

beim renommierten „37. Kölner Sommerfestival“

in der Kölner Philharmonie

gefeiert. Im Anschluss ist das Erfolgs-

Musical für neun Wochen im Capitol

Theater Düsseldorf zu erleben. Nach

Gastspielen in München und Zürich

kommt „Romeo & Julia“ im Januar 2027

nach Duisburg ins Theater am Marientor.

Köln, Kölner Philharmonie. 12.08. –

23.08.26 | Düsseldorf, Capitol Theater.

26.08. – 25.10.26 | Duisburg, Theater am

Marientor. 06.01. – 10.01.27

www.romeo-und-julia-musical.de

Heinrich-Böll-Platz, 50667 Köln

www.museum-ludwig.de

#5Freunde

In Kooperation mit


30 KULTUR

KINO

Queer

filmnacht:

Sauna

FOTO: SALZGEBER

Johan arbeitet in Kopenhagens einziger

Gay-Sauna „Apollo“. Der attraktive junge

Mann genießt ausgiebig das schwule

Szeneleben mit Partys, Dates und One-

Night-Stands. Zwischen den kurzweiligen,

aber oberflächlichen Flirts und sexuellen

Eskapaden lernt er eines Nachts den

Transmann William kennen und verliebt

sich in ihn – vor allem, weil die beiden

sich nicht bloß auf der körperlichen

Ebene näherkommen. Das stößt auf

Widerstand aus den vermeintlich

eigenen Reihen, denn sowohl Johans

schwuler Dating-Zirkel als auch die

Gäste im Apollo zeigen wenig Toleranz

für die Beziehung, dafür umso mehr

Veranstaltungen im Bezirksrathaus Porz

Unser Tipp: Ein Abo für Kabarett im Bezirksrathaus Porz!

Programm 2025

Katie Freudenschuss

Comedy

„Nichts bleibt wie es wird“

Fr., 7.11.2025, 20 Uhr

Mein Name ist Erling

Komödie mit Janina Hartwig,

Sebastian Goder u.a.

Sa., 29.11.2025, 20 Uhr

Das Weihnachtskonzert

Kinderweihnachtsspiel

ab 3 Jahren

So., 30.11.2025, 15 Uhr

Michael Altinger

Kabarett „Die letzte

Tasse Testosteron“

Sa., 6.12.2025, 20 Uhr

Die Weihnachtsgeschichte

erzählt

vom Engel und Esel

Kindertheater ab 3 Jahren

Di., 9.12.2025,

10:30 und 16:30 Uhr

Drei Männer und ein Baby

Komödie mit Heio von

Stetten, Mathias Herrmann,

Boris Valentin Jacoby u. a.

Sa., 13.12.2025, 20 Uhr

Karten und Abo unter:

Hotline

0221

2801 &

T: 0221 221 - 97 333

Kabarettabo 2026

jeweils 20 Uhr

Benni Stark

„Schon lustig

wenns witzig ist"

Sa., 21.3.2026

Mathias

Tretter

„Souverän"

Fr., 22.5.2026

Ingo Appelt

„Männer nerven

stark"

Fr., 2.10.2026

Christian Ehring

"Versöhnung"

Sa., 14. 11. 2026

Daphne de Luxe

„Artgerecht“ - Ein

tierisch menschliches

Programm

Fr., 27.11.2026

kölnticket

121 €

Transfeindlichkeit.

Mathias Broes Debüt-Spielfilm basiert

auf dem gleichnamigen Roman von

Mads Ananda Lodahl und verhandelt

das wichtige Thema Diskriminierung

innerhalb der Community. In sinnlichen

Bildern inszeniert der Regisseur eine Liebesgeschichte

außerhalb des schwulen

Mainstreams mit zwei Männern, die sich

trotzdem mit Neugier und Lust aufeinander

einlassen möchten. „Sauna“ ist damit

auch eine Abrechnung mit der oftmals

eindimensionalen

und diskriminierenden

schwulen

Dating-Kultur. Die

Bürgeramt

Porz

111 €

Rolle des William wird von der nonbinären

dänischen Schauspielerin und

Aktivistin Nina Rusk gespielt. *bjö

Alle Termine über queerflimnacht.de

Fünf Freunde

Die Künstler John Cage, Merce Cunningham, Jasper

Johns, Robert Rauschenberg und Cy Twombly waren

vor allem eins: enge Verbündete – freundschaftlich,

künstlerisch, mitunter romantisch. Die Ausstellung

„Fünf Freunde“ macht diese unsichtbaren Linien sichtbar

und zeigt, wie aus Austausch Kunstgeschichte

wird.

AUSSTELLUNG

Die Ausstellung „Fünf Freunde: John Cage, Merce

Cunningham, Jasper Johns, Robert Rauschenberg, Cy

Twombly“ im Museum Ludwig beleuchtet ein bislang

unterschätztes Netzwerk einflussreicher Künstler des

20. Jahrhunderts. Während die Künstler einzeln große

Anerkennung erfahren haben, sind ihre starken gegenseitigen

Einflüsse, ihre freundschaftlichen, künstlerischen

und romantischen Beziehungen bisher weitgehend

übersehen und unerforscht geblieben.

Ein Hauptaspekt der Ausstellung beschäftigt sich

mit der Erfahrung, in den 1950er Jahren als schwuler

Künstler zu leben und zu arbeiten. Die 1950er waren ein

Jahrzehnt der Konformität – und für queere Künstler

ein Jahrzehnt der Verschlüsselung. „Fünf Freunde“ fragt,

wie Nähe, Begehren und Wahlverwandtschaften den

künstlerischen Blick prägen. Nicht als biografischer

Fußnotenapparat, sondern als Kontext, der Ausdrucksformen

erklärt: das Spiel mit Codierungen, die Lust am

Mehrdeutigen, die subversive Freude am Camp auf der

Bühne.

www.rathaussaal-porz.de

bis 11.1., Museum Ludwig, Heinrich-Böll-Platz, Köln.

www.museum-ludwig.de


KULTUR 31

AUSSTELLUNG

„30 Jahre Kunst Köln“

Kunst Köln feiert ein

besonderes Jubiläum: Mit der

Sonderausstellung „30 Jahre

Kunst Köln“ würdigt die Initiative

die Vielfalt und Strahlkraft

der Kölner Kunstszene.

Die Sonderausstellung

versammelt Positionen und

Arbeiten von 27 Künstler*innen, die das Selbstverständnis

von Kunst in Köln in den vergangenen drei

Jahrzehnten geprägt und weiterentwickelt haben

– von etablierten Namen bis zu neuen Stimmen. Die

Ausstellung wird von einem Rahmenprogramm, Talks &

Führungen begleitet.

Die Vernissage findet am 8. November um 18 Uhr in der

Alten Feuerwache statt. Das musikalische Highlight des

Abends gestaltet Markus Reinhardt gemeinsam mit

seinem Ensemble.

8.11.–19.12., Kunst- und Kulturlokal Alte Feuerwache,

Melchiorstraße 3, Köln. Eintritt frei, Öffnungszeiten:

tägl. 10–22 Uhr. https://kunst.lokal-koeln.com

JONATHAN

JACKSON

SAM

PALLADIO

CHARLES

ESTEN

CLARE

BOWEN

19.02.26 BARCLAYS ARENA HAMBURG

20.02.26 RUDOLF WEBER ARENA OBERHAUSEN

22.02.26 JAHRHUNDERTHALLE FRANKFURT

23.02.26 PORSCHE ARENA STUTTGART

25.02.26 THE HALL ZÜRICH

semmel.de

Tickets:

Carolyn Brown, Merce Cunningham, John Cage, Doris Stockhausen, David

Tudor, Michael von Biel, Steve Paxton, Karlheinz Stockhausen and Robert Rauschenberg

during the Merce Cunningcam Dance Company world tour, 1964,

Foto: Unbekannt © Photograph Collection. Robert Rauschenberg Foundation

Archives, New York

Cy Twombly und Robert Rauschenberg, Rom, Italien, ca. 1961, Foto: Mario

Schifano © Photograph Collection. Robert Rauschenberg Foundation

Archives, New York


32 KULTUR

TALK

Queere Kultur –

gestern und heute

Queere Kultur war lange unsichtbar

– heute prägt sie Bühne, Kino und

Museum. Eine Gesprächsrunde mit

Expert*innen beleuchtet ihre Geschichte,

Gegenwart und Zukunft.

Queere Kulturformen fristeten lange

ein Schattendasein als Subkultur. Drag

Queens, die im Emanzipationskampf der

LGBTIQ*-Community stets eine wichtige

Rolle spielten, wurden oft belächelt.

Queere Künstler*innen, die zu jeder Zeit

die Kunst- und Kultur-Szene mitgeprägt

haben, waren nicht als solche sichtbar.

Heute wird einmal im Jahr auf großer

Bühne im Düsseldorfer Schauspielhaus

der Drag Star NRW gekürt, in den

Filmkunstkinos sind allwöchentlich

queere Filme zu sehen und die Kunstsammlung

NRW zeigt im K20 eine erste

große Ausstellung zum Einfluss queerer

Künstler*innen auf Malerei der Moderne.

Doch was ist „Queere Kultur“? Darüber

diskutiert Moderator Dr. Sascha

Förster (Institutsleiter Theatermuseum

Düsseldorf) mit Isabelle Malz (Kuratorin

der K20-Ausstellung „Queere Moderne“),

Lukas Moll (Bildender Künstler), Lasse

Scheiba (Schauspielhaus Düsseldorf/

Drag Artist), Mari Uhlig (kom!ma Düsseldorf/Initiatorin

der Lesbenfilmreihe) und

den Kulturetten Düsseldorf (Kultshow

Culture Club). Der Eintritt ist frei.

12.11., 18:30 Uhr, „Stadtfenster“ in der

Zentralbibliothek im KAP1, Konrad-

Adenauer-Platz 1, Düsseldorf. www.

duesseldorf-queer.de

FOTO: (KI) CHATGPT/DALL·E, 2025

LESUNG

Schwule Lyrik

Gedichte über schwule Identität, Erotik und Widerstand

– ausgewählt und vorgetragen von Claus Bido.

„Nix wie rein!“

sagt die BILD

Das Comedy Musical

Jetzt

Tickets

sichern!

Schwule Lyrik ist ein zentraler Bestandteil queerer

Literatur und umfasst Gedichte, die sich mit schwuler

Liebe, Identität, Erotik und gesellschaftlichem Widerstand

auseinandersetzen. Die Texte handeln oft von

Leidenschaft und Selbstfindung, thematisieren aber

auch Diskriminierung und den Kampf um Sichtbarkeit.

Durch ihre poetische Kraft schafft schwule Lyrik nicht

nur Identifikationsräume, sondern bereichert die Literatur

um einzigartige Perspektiven und Sprachbilder. Sie

ist Zeugnis einer Kultur, die trotz Unterdrückung stets

nach Schönheit, Freiheit und Gemeinschaft strebt.

Claus Bido hat poetische Texte ausgewählt, die sich

mit schwulem Begehren, queerer Identität, Erfahrung

und Kultur auseinandersetzen. Gemeinsam erkundet

er mit euch die Welt schwuler Gedichte – romantisch,

erotisch, kämpferisch, melancholisch. Der Eintritt

ist frei, um Anmeldung unter queere-geschichtenduesseldorf@web.de

wird gebeten.

21.11., 19 Uhr, Einlass 18:30 Uhr, „zentrum plus“ der

AWO in Unterbilk, Siegstraße 2, Düsseldorf. www.

duesseldorf-queer.de

Deutschlands lustigstes Musical!

www.himmelundkoelle.de

FOTO: (KI) CHATGPT/DALL·E, 2025


COUNTRY

Nashville in Concert –

„The Encore Tour“

Country-Feeling statt Serienkulisse: Mit „The Encore

Tour“ bringen die Stars von „Nashville“ – Clare

Bowen, Charles Esten, Jonathan Jackson und Sam

Palladio – die Fan-Lieblingssongs live auf die Bühne:

von zarten Balladen über Americana-Grooves bis hin

zu Gänsehaut-Duetten wie „Hand to Hold“.

Die Serie „Nashville“, weltweit ausgestrahlt in über 225

Ländern, hat einen wahren Country-Hype ausgelöst.

Selbst diejenigen, die eigentlich mit diesem Genre

überhaupt nichts am Hut hatten, begeisterte sich

plötzlich für Westernklänge. Ob Country-Ballade oder

modernes Americana: Die Schauspieler, die die Musiker

im Country-Mekka in den sechs Staffeln verkörperten,

haben jeden Song selber gesungen – so wie Clare

Bowen als Scarlett O‘Connor. Für die Australierin war

„Nashville“ immer mehr als eine Serie, in einem „Rolling

Stone“-Interview sagte sie: „Es ist ein Ort, an dem Musik

lebendig wird und Geschichten erzählt werden, die

viele Menschen berühren.“

Insofern liegt es auf der Hand, jetzt zumindest einige

Lieder unter dem Motto „Nashville in Concert“ mit „The

Encore Tour“ auf die Bühne zu holen, interpretiert von

den Serienhelden. Neben Clare Bowen ist bei den

Konzerten der Darsteller Charles Esten alias Deacon

Claybourne mit von der Partie. Begleitet werden die

beiden von Jonathan Jackson, bekannt als Avery Barkley,

sowie Sam Palladino, der Gunnar Scott spielte. Im

Gepäck haben sie Titel, die sich an der amerikanischen

Musiktradition abarbeiten – vor allem natürlich die

Lieblingssongs der Fans. Die Chancen auf das Duett

„Hand to hold“ dürften also gut stehen. *dl

„The Encore Tour“ gastiert vom 19. bis 25. Februar in

Deutschland und der Schweiz. Weitere Informationen

unter www.semmel.de.


34 KULTUR

THEATER

Kulturherbst & Advent im Rathaussaal Porz

Zwischen leuchtenden Herbstfarben

und Vorfreude auf Weihnachten lädt

das Bezirksrathaus Porz zu einem vielseitigen

Programm ein. Ob Familienkonzert,

Theater, Lesung, Kabarett oder

Kunst: Hier kommen Kulturfans jeden

Alters auf ihre Kosten.

KUNST, DIE NACHKLINGT

Den Auftakt macht Maler Addi Wetzel

mit der Ausstellung „Die stille Poesie von

Bäumen und Landschaften“, anschließend

feiert der Kölner-Maler-Kreis

sein 40-jähriges Jubiläum mit einer

Gemeinschaftsausstellung, ebenfalls in

der Galerie im Bezirksrathaus Porz.

BÜHNE & HUMOR

Katie Freudenschuss verbindet Wortwitz,

Songs und Impro, herzerwärmend

wird’s mit der Komödie „Mein Name ist

Erling“, bayerisch-spitzbübisch nimmt

Michael Altinger Alltagsrituale und

Männlichkeitsmythen aufs Korn, jede

Menge Situationskomik bietet das Stück

„Drei Männer und ein Baby“.

MUSIK, LESUNG & FAMILIENMOMENTE

„Das Weihnachtskonzert“ der Engel &

Esel Produktionen bringt Klassiker in

frischen Arrangements, für Kinder ab

drei Jahren gibt es „Die Weihnachtsgeschichte

erzählt vom Engel und

Esel“ mit dem frechen Esel Fridolin. Die

Ahl Kamelle Band schenkt euch einen

stimmungsvollen Weihnachtsnachmittag

mit kölschen Liedern und Kaffee &

Kuchen und Schauspieler Kai Wiesinger

liest aus seinem neuen Roman „Zurück

zu ihr“.

Alle Veranstaltungen finden zentral und

gut erreichbar im Rathaussaal Porz

oder der Galerie im Bezirksrathaus statt.

Detaillierte Infos zu den Terminen findet

ihr unter www.rathaussaal-porz.de.

Bezirksrathaus Porz, Friedrich-Ebert-

Ufer 64–70 (Eingang über Alfred-

Moritz-Platz/ Eingang „Bildungszentrum“),

Köln.

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GESCHENKTIPP

Ihr liebt das Kabarett oder das Theater und

würdet gerne öfter in den Genuss vergnüglicher

Abende kommen? Dann ist das Kabarett- oder

das Theater-Abo im Rathaussaal Porz genau

die richtige Wahl! Beide Abos umfassen jeweils

fünf Vorstellungen, verlängern sich nicht automatisch

und die Karten sind übertragbar.

Kabarett-Abo: 111 Euro ( Bürgeramt Porz)

bzw. 121 Euro (www.koelnticket.de)

Theater-Abo: 120 Euro (Bürgeramt Porz)

bzw. 130 Euro (www.koelnticket.de)

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07.11.2025 – 01.03.2026

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07.11.2025 – 01.03.2026

SHOWS: Do. u. Fr. 20 Uhr | Sa. 16 & 20 Uhr | So. Brunch & 19 Uhr o. Satt & Lustig

WWW.VARIETE-ET-CETERA.DE

SHOWS: Do. u. Fr. 20 Uhr | Sa. 16 & 20 Uhr | So. Brunch & 19 Uhr o. Satt & Lustig

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FESTIVAL

Bonanzafest 2025

Beim Bonanzafest – dem Festival für trans* und

nicht-binäre Kunst und Performance –erwartet euch

wieder ein interdisziplinäres Programm, diesmal unter

dem Motto „Respectability Won‘t Save Us: Queer

Intimacies and Companionships as Realities for

Change”.

Das Bonanzafest ist umgezogen und findet in diesem

Jahr als Ausstellung mit Performanceprogramm im

Bunker K101 in Köln-Ehrenfeld statt. Unter dem Motto

„Respectability Won‘t Save Us – Queer Intimacies and

Companionships as Realities for Change“ bekommt

ihr ein vielfältiges Programm aus Ausstellungen,

interaktiven Performances und Workshops geboten. In

Zusammenarbeit mit Sexworkers of Cologne Collective,

Bendix Mignon, Kumi More u. a.

22. – 29.11., Bunker K101, Körnerstraße 101, Köln.

www.bonanzafest.de


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MUSIK

INTERVIEW

SOPHIE AND THE GIANTS:

„Noch nie so sicher gefühlt“

Hinter der Hitmaschine Sophie And The Giants (u. a. „Hypnotized“, „A Little Bit Wild“) verbirgt sich die queere

englische Singer-Songwriterin Sophie Louise Scott, die erst auf der Bühne zu gigantischer Größe wächst. Das

wird die 29-Jährige mit dem roten Haarschopf auch im November in Deutschland zeigen, wenn sie ihr gerade

veröffentlichtes Debüt-Mini-Album „00:00“ (ausgesprochen: „Midnight“) live vorstellen wird. Wir sprachen

mit ihr über die LGBTIQ*-Community und das Daten in einer offenen Beziehung.

Sophie, deinen Durchbruch hattest du

2020 mit „Hypnotized“, aufgenommen

mit dem deutschen DJ und Produzenten

Purple Disco Machine aka Tino Piontek.

Wo habt ihr euch kennengelernt?

Erst mal gar nicht. Tino hatte mir das

Demo zum Song via E-Mail geschickt,

also richtig oldschool. In der E-Mail

stand, dass er meine Stimme liebt, und

ob ich eine Melodie und einen Text über

das Demo singen könnte. Das erledigte

ich sofort in meinem Schlafzimmer. Ich

hatte nicht viel erwartet, aber alle liebten

den Song. Getroffen haben wir uns dann

erst sechs Monate, nachdem wir „Hypnotized“

herausgebracht hatten und

die Single längst mit Gold zertifiziert

war. Wir waren beide fasziniert

voneinander. Dennoch war es

ein bittersüßer Tag: Wir sollten

den Erfolg der Single

mit einem Auftritt in

einer großen Arena in

Italien feiern, gingen

auf die Bühne und

niemand war da.

Es war ja kein

Publikum zugelassen

am Anfang der

Pandemie. Das war die

schlechteste Party der Welt.

Merkst du, dass du zunehmend auch

Fans aus der queeren Community

hast?

In diesem Jahr habe ich es definitiv

gemerkt. Ich bin bei einem Pride-Event

in Stockholm aufgetreten und beim

„Drag Brunch“ in Berlin. Da waren

etliche Drags, Macher und Performer,

die queer oder gay waren. Es war

wunderschön. Ich habe mich in

einem Raum noch nie so sicher

gefühlt wie dort, denn ich bin

eine bisexuelle Frau. Es ist ja

nicht so, dass man überall seine

Queerness feiern kann, aber

wenn du dann bei solchen

Events bist, fühlst du dich gesehen

und wertgeschätzt.

Purple Disco Machine herausgebracht

habe, kommt immer gut. Es geht in

dem Song darum, sein Paradies zu

finden. Für mich war das Paradies, die

Queer-Community und meinen Platz

der Akzeptanz zu finden. Wir mussten

alle durch dasselbe durch, wir verstehen

einander.

Wann wusstest du, dass du auf Frauen

und Männer stehst?

Ich hatte Freundinnen, bevor ich

Boyfriends hatte. Und das ging früh los.

Wenn ich von der Grundschule nach

Hause kam, sagte ich zu meinen Eltern:

„Oh, ich habe drei neue Freundinnen

und vier neue Boyfriends.“ Ich habe alles

gedatet, ich konnte mich einfach nicht

entscheiden. Ich habe nie verstanden,

warum Leute eine Präferenz haben, für

mich war es dann umso irritierender,

dass ich keine hatte. Ich habe das nie

am Gender festgemacht, ich habe mich

einfach in den jeweiligen Menschen verliebt.

Ich wusste nicht mal, dass ich mich

dafür schämen musste. Also erzählte ich

meinen Eltern immer alles ganz offen.

Ich hatte mindestens immer drei Lieben

zur selben Zeit.

Wie viele datest du im Moment?

Hauptsächlich eine Person, ich bin

tatsächlich verlobt, Dana ist der

Keyboarder in meiner Band und

genderfluid. Wenn ich mir einen

männlichen oder maskulinen

Menschen aussuche, ist der

immer sehr feminin: langes

Haar oder schöne Augen

inklusive. Ich kann

mich mit einem Mann,

der eher feminin ist oder

sich mit seiner Femininität

wohlfühlt, eher connecten.

Dana und ich sind beide queer,

und wir daten beide sehr offen.

Das macht Spaß, denn wir sind

ja beide noch jung.

Du wirst im November dein

erstes Mini-Album „00:00“

u. a. in Hamburg, Köln, Berlin,

München und Zürich auf Tour

vorstellen. Was können wir

da erwarten?

Ich will, dass es sich wie eine

Party in meinem Schlafzimmer

anfühlt. Mit netter

Dekoration und jeder Menge

Hits. Es wird aber auch

einige emotionale Momente

FOTO: SIMON EMMETT

geben, die transportieren,

wie sich eine Party um

Mitternacht anfühlt.

Ist da ein bestimmter Song von dir, auf

den die LGBTIQ*-Community abfährt?

„Paradise“, den ich im letzten Jahr mit

*Interview: Katja

Schwemmers


DISCO

So klang das im Studio 54!

Kein „Hands Up“, „Queen of China-Town“ oder auch „Trojan Horse“: Der legendäre Klub in den USA setzte nicht auf

poppige Hits (die konnten auch mal vorkommen), sondern auf den Disco-Underground oder die Hits von Gloria

Gaynor, Donna Summer und Cerrone in speziellen Maxiversionen. Eine klasse Kompilation kannst du jetzt kaufen.

Auch auf goldenem Vinyl!

MUSIK

Am 26. April 1977 öffnete in der West

54th Street in Manhattan ein Nachtklub

seine Türen, der schon bald zu einem der

legendärsten Schauplätze der Popkultur

des 20. Jahrhunderts werden sollte: Studio

54. Innerhalb kürzester Zeit entwickelte

sich der Klub zu einem internationalen

Symbol für Disco, Exzess, Hedonismus und

die grenzenlose Feierlust des Jetsets.

Die Gästeliste war so schillernd wie elitär.

Künstlerinnen und Ikonen wie Andy Warhol,

Grace Jones, Mick Jagger, Cher, Divine,

Madonna oder Diana Ross zählten zu den

Stammgästen. Sie feierten Seite an Seite

mit Modedesignern, Models, Schauspielerinnen

und Wirtschaftsbossen – vereint

durch das Versprechen einer Nacht ohne

Regeln, in der alles möglich schien. Studio

54 war mehr als nur ein Klub: Es war eine

Bühne, ein Experiment, ein Mythos.

Das Interieur war spektakulär, die Lichtshows

revolutionär, das Publikum extravagant

– und der Zugang streng limitiert.

Wer es an den Türstehern vorbeischaffte,

trat in eine Parallelwelt ein, in der Glamour,

Musik und Dekadenz regierten.

Doch der Höhenflug hatte seine Schattenseiten.

1980 wurde Studio 54 aufgrund

von Steuerhinterziehung geschlossen,

die beiden Gründer Steve Rubell und Ian

Schrager mussten ins Gefängnis. Trotz des

Skandals blieb der Name legendär.

Nach einer kurzen Pause wurde der

Klub 1981 unter neuer Leitung erfolgreich

wiedereröffnet. In den folgenden

Jahren – bis 1986 – versuchte er, an alte

Erfolge anzuknüpfen. Zwar blieb Studio 54

weiterhin ein Hotspot für Nachtschwärmer

und Tanzwütige, doch der Zauber der

Anfangsjahre ließ sich nicht ganz wiederbeleben

– und mehr und mehr kamen

House-Klubs auf, die rauer und weniger

glamourös waren.

Die 2CD und 2LP „Studio 54 – Music

Inspired By Iconic ’70 New York Club Studio

54“ feiert den Sound der ersten Phase des

Klubs, wir finden daher Lieder von 1976

bis 1980 darauf. Unsere Anspieltipps sind

„Devil’s Gun“ von C.J. & Co., „I Feel Love“ von

Donna Summer, „Here Comes That Sound“

von Love De Luxe und „Yo vivire“ von Gloria

Gaynor. *rä

LIMELIGHT LIVE ENTERTAINMENT UND ATG ENTERTAINMENT PRÄSENTIEREN EINE ROYO PRODUKTION

28.10. – 09.11.25

DEUTSCHES THEATER MÜNCHEN

17.12.25 – 17.01.26

ADMIRALSPALAST BERLIN

20.01. – 01.02.26

METRONOM THEATER OBERHAUSEN

BOOK BY

MUSIC AND LYRICS BY

HARVEY FIERSTEIN

DIRECTED BY

SET & COSTUMES BY

CHOREOGRAPHY BY

NIKOLAI FOSTER

ORIGINAL BROADWAY PRODUCTION

DIRECTED & CHOREOGRAPHED BY

JERRY MITCHELL

ROBERT JONES

CYNDI LAUPER

BASED ON THE MIRAMAX MOTION

PICTURE KINKY BOOTS WRITTEN BY

LEAH HILL

PRESENTED BY ARRANGEMENT WITH MUSIC THEATRE INTERNATIONAL WWW.MTISHOWS.CO.UK

GEOFF DEANE & TIM FIRTH

KINKYBOOTS-MUSICAL.COM


MUSIK

FOTO: LAMIA KARIC

NACHGEFRAGT

AUSTRA

zwischen Trennung, Imposter-Syndrom und

ewigem Coming-out

„Ich bin an einem Punkt angekommen,

an dem ich glaube, dass ich eine wertvolle

Künstlerin bin – etwas, das ich vor

fünf Jahren noch nicht hätte sagen können.“

Solch ein Satz, ausgerechnet von

Austra, die schon vor fast zehn Jahren

mit „Future Politics” ein so selbstsicheres

Werk abgeliefert hat.

Litt sie all die Zeit an einem Imposter-

Syndrom? „Oh ja, ganz sicher!“, lacht sie

und erklärt: „Es ist immer schwierig, etwas

in die Welt zu geben, weil man nie die

Reaktion bekommt, die man erwartet.“

Das gilt auch für das neue Album „Chin

Up Buttercup“: Sie weiß, was es bedeutet,

„aber für alle anderen wird es sich anders

anfühlen – und das für jeden auf eine

einzigartige Art. Damit umzugehen, ist

komisch für mich.“ Früher war sie besessen

von den Reaktionen, „aber in den letzten

fünf Jahren habe ich Stolz darin gefunden,

eine Art ,working class‘-Künstlerin zu sein.

Viele der wirklich erfolgreichen Musiker

müssen gar keine glückliche Menschen

sein, der Erfolg ist letztlich bedeutungslos.

Er macht dich nicht glücklich, er macht

dein Leben nicht komplett. Wenn man

das verstanden hat, ist der eigene Erfolg

und die Reaktion der Welt nicht mehr

wichtig. Das ist sehr befreiend.“ Mit welcher

Einstellung entsteht Musik dann bei ihr

stattdessen? „Da denke ich viel drüber

nach. Denn wenn Erfolg keine Rolle spielt,

was ist die Motivation? Wenn ich überlege,

wie ich leben will, ist die Antwort für mich:

von Tag zu Tag. Was macht mich heute

zufrieden? Das kann Gartenarbeit sein

oder Essen zubereiten.

Oder manchmal für

Stunden Musik machen.

Das alles kann glücklich

machen.“

Und über Fragen des

Glücklich- und Unglücklichseins

hat sie viel

nachgedacht, handelt

das neue Album doch

von einer Trennung, die

eine brutale Erfahrung

war: Ihre Partnerin

verließ sie von einem

Tag auf den anderen. Es ist die Geschichte

einer Trennung, die sie komplett aus

der Bahn geworfen hat, gepackt in eine

musikalische Sprache der Synthesizer,

des Klubs mit Techno und viel Pop. Emotionaler,

gern auch sperriger Eskapismus,

aber kein Selbstbetrug. Ein Versuch, mit

Stil durch den Schmerz zu navigieren. „Ich

habe das Ende nicht erwartet, darum war

es so traumatisierend. Ich versuchte herauszufinden,

wie lang so ein Herzschmerz

anhalten wird, denn es scheint, dass es

nur für eine gewisse Zeit erlaubt ist, sich

so zu fühlen, bevor die Leute fragen, was

denn mit einem nicht stimmt.“ Das ging

ihr selbst kaum anders: „Ich war so instabil

und verwirrt. Warum bin ich nicht endlich

wieder normal?“

Dabei hat sie beim letzten Album „HiRU-

DiN“ noch voller Kraft von Veränderung

gesprochen. Sie meinte gar abgeklärt:

Es wird immer

wieder enden und

neu anfangen. „Ich

erinnere mich kaum

noch an das Album.

Es gehört zu einem

anderen Leben. Es war

zwar auch ein Breakup-Album,

doch eine

von beiden Seiten

gewollte Trennung –

das war diese nicht!“

Andere Dinge

scheinen sich derweil

nie zu ändern: Austra hat schon lange

festgestellt, dass man nie nur einmal

sein Coming-out hat, da man bei jedem

neuen Menschen wieder darüber reden

muss. Daran hat sich weiterhin nichts

geändert. „Wenn du auch nur mit deiner

Partnerin in ein Hotel auf dem Land

eincheckst, dann ist das wieder ein

weiteres öffentliches Coming-out. Es ist

eine Konstante. Aber es ist auch eine

Normalität, wie Hallo sagen. Selbst wenn

man nie weiß, ob es nicht eigenartig

werden wird. Wenn man zum Beispiel in

einer konservativen Gegend ist. Oder gar

in den USA!“ Aber das Fass machen wir

jetzt nicht auch noch auf.

*Interview: Christian K. L. Fischer


EUROPAS GRÖSSTE BEE GEES – TRIBUTE SHOW LIVE

FOTO: PATRICK SCHNEIDERWIND

DAS

ORIGINAL!

GEWÄHLT ZU

EUROPAS TRIBUTE

BAND DES

JAHRES

Vom 06.04. bis

31.05.2026

auf großer Tournee unter anderem

in Hamburg, Köln, Oberhausen,

Wien, Stuttgart, Berlin und in vielen

weiteren Städten.

ABBAMANIA – THE SHOW –

„Dancing Queen Tour 2026“

Die erfolgreichste Popband aller Zeiten feiert ein

Vermächtnis, das seit über 50 Jahren Menschen rund

um den Globus begeistert, berührt und vereint.

„Waterloo“, „Voulez-vous“, „Dancing Queen“, „The Day Before

You Came“, „Super Trouper“ oder „Don’t Shut Me Down“

– ABBAs Lieder sind mehr als nur Hits. Sie sind musikalische

Meilensteine, emotionale Begleiter.

Hinter diesem beispiellosen Erfolg stehen vier Künstler*innen,

deren Namen längst Musikgeschichte geschrieben haben:

Anni-Frid Lyngstad, Benny Andersson, Björn Ulvaeus und

Agnetha Fältskog. Zwischen 1972 und 1982 prägte ABBA den

Sound einer ganzen Generation – und weit darüber hinaus.

Mit ABBAMANIA – THE SHOW wurde eine Live-ABBA-Tribute-

Show geschaffen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, das

musikalische Erbe ABBAs mit all seiner Leidenschaft, Energie

und dem unverwechselbaren Glanz auf beeindruckende

Weise zu zelebrieren. Es ist nicht nur eine Hommage – es ist

ein Erlebnis, das unter die Haut geht. Vom 7. bis zum 27. April

2026 ist ABBAMANIA – THE SHOW im Rahmen der „Dancing

Queen Tour 2026“ unterwegs und macht unter anderem in

Lüneburg, Münster, Köln, Hannover, Berlin, Nürnberg, Mannheim

und Leipzig Station. *rä

SHOW

®, & © 2025 Lions Gate Entertainment Inc. All Rights Reserved.

GEA LIVE AND KARL SYDOW IN ASSOCIATION WITH LIONSGATE PRESENTS

Vom 11.04. bis

28.04.2026

Vom 11.04. bis

22.05.2026

MIT MEGA

AFTERSHOW

PARTY

BECAUSE

SOME DANCES

LAST

FOREVER.

auf großer Tournee unter anderem

in Stuttgart, Dortmund, München,

Hamburg, Chemnitz, Frankfurt a.M.

und in vielen weiteren Städten.

auf großer Tournee unter anderem

in Bremen, Frankfurt a.M., Dortmund,

Hannover, München, Magdeburg und

in vielen weiteren Städten.

www.semmel.de

SOUL

Was für eine Stimme!

Was für eine Frau!

Die französische Erfolgssängerin

und Ex-Model Imany sorgte

vor fast zehn Jahren erstmals

für Furore: Ihr Song „Don't Be

So Shy“ wurde in der House-

Remix-Version zum internationalen

Megahit. Seither folgten

mehrere erfolgreiche Alben. Im

Oktober erschien ihr neuestes

Werk: „Women Deserve Rage“.

Es ist, wie verraten wurde (und

wie es zu hören ist!), „ein feministisches

Statement-Album,

ein Manifest der Emanzipation

und Wiedergeburt“, das mit Rollenbildern spielt und Erwartungen

bricht. Und vor allem: Soul der Extraklasse! Das Album erzählt

von Wunden und von Heilung als Vermächtnis – mit stark

biografischem Hintergrund: Die Künstlerin ließ sich scheiden und

verarbeitet diese Trennung auch in ihrer Musik. *rä

FOTO: L. BODY

Vom 12.05. bis

21.05.2026

auf großer Tournee unter anderem

in München, Wien, Köln, Leipzig,

Hamburg, Berlin und in vielen

weiteren Städten.

HANS ZIMMER PRESENTS

A NEW DIMENSION

Vom 15.10. bis

12.11.2026

PRESENTED & CURATED BY

auf großer Tournee unter anderem

in Düsseldorf, Frankfurt a.M.,

Stuttgart, Leipzig, Hamburg, Berlin

und in vielen weiteren Städten.


MUSIK

FOTO: PATRICK SCHNEIDERWIND

FOTO: PATRICK SCHNEIDERWIND

FOTO: 360GRADDESDESIGN.COM

INTERVIEW

PRINCE DAMIEN:

„Ich kann mich wieder ein bisschen in andere

Richtungen entwickeln …“

Nach dem großen Erfolg der vergangenen

Jahre kehrt „This is THE GREATEST

SHOW!“ 2026 mit einer aufwendig inszenierten

Produktion zurück auf die Bühne.

Die Show vereint beliebte Musical-Hits

mit eindrucksvollen Choreografien und

einer hochwertigen Bühnentechnik zu

einem mitreißenden Gesamterlebnis.

Wie kam es dazu, dass du Teil von „This

is THE GREATEST SHOW! 2026“ geworden

bist?

Mir war „This is THE GREATEST SHOW!“ schon

immer ein Begriff, weil ich oft Plakate mit

dem Hinweis gesehen habe, dass es mal

wieder eine neue Tour gibt. Da war ich richtig

glücklich, als dann die Anfrage kam, ob ich

als Special Guest dabei sein möchte. Also ich

freue mich auf jeden Fall total und bin Feuer

und Flamme für das Projekt.

Auf was darf sich das Publikum freuen?

Das Publikum kann sich auf jeden Fall auf

eine energiegeladene Show freuen. Ich werde

natürlich in verschiedenen Blöcken bei „This is

THE GREATEST SHOW!“ dabei sein. Einerseits

darf ich als MJ auf der Bühne stehen, aber bei

„The Choir of Man“ bin ich zum Beispiel auch

mit dabei. Es wird also laute, aber auch leise

Töne von mir geben.

Was hat sich musikalisch bei dir seit der

Teilnahme von DSDS geändert?

Musikalisch hat sich bei mir nicht so viel

verändert. Ich bin immer noch dem Pop

oder auch Popschlager treu geblieben.

Was sich aber verändert hat, ist natürlich

die Bühne. Ich bin jetzt nicht mehr nur auf

TV-Show-Bühnen zu sehen, sondern auch auf

Theaterbühnen und finde es einfach mega toll,

wie abwechslungsreich mein Alltag geworden

ist. Einerseits, dass ich bei „MJ – Das Michael

Jackson Musical“ in Hamburg spielen kann,

andererseits jetzt die „This THE GREATEST

SHOW!“-Tour und dann natürlich auch andere

FOTO: KEVIN LAUDERLEIN

kleine Projekte, wenn ich zum Beispiel mal

wieder einen Song release. Also es ist wirklich

so abwechslungsreich wie nie zuvor.

Was ist dein persönliches Highlight

bei der Inszenierung von „This is THE

GREATEST SHOW!“?

Mein persönliches Highlight ist natürlich die

MJ-Performance – aber auch der große Block

am Ende mit allen Hits aus „The Greatest

Showman“, denn der kracht noch mal so

richtig.

Wie bereitest du dich auf die Tour vor?

„Also so einen Vorbereitungsplan für die

„This is THE GREATEST SHOW!“-Tour habe

ich eigentlich nicht. Hauptsache genug

Unterhosen mitnehmen und genug

Wechselklamotten, denn schwitzen werde

ich definitiv. (lacht) Aber für mich ist es

irgendwie auch toll, jetzt mal so eine Art

Urlaub von MJ zu haben, denn so lerne ich

wieder neue Sachen kennen und kann mich

wieder ein bisschen in andere Richtungen

entwickeln und entfalten.

*Interview: Christian Fischer

Tickets gibt bei eventim.de und an allen

bekannten Vorverkaufsstellen, sowie in

Österreich unter oeticket.com und unter

semmel.de. Weitere Informationen auf

www.greatest-show.de.


FOTO: NIKOLAS HAGELE

EINE ANTHOLOGIE

DER BESTEN SONGS

VON HOT CHIP

KLASSIK

Richard Reschs

Weihnachtsalbum

„Die Nacht ist vorgedrungen“, ein Album, das in den besinnlichen Advent

passt, aber auch zur fröhlichen Weihnachtszeit. Es muss eben nicht immer „All

I Want for Christmas Is You“ sein!

DAS NEUE ALBUM

AB 14.11.2025

„Weihnachten ist voller kleiner,

wundervoller Unnötigkeiten – aber

auch voller Tiefe,“ so der Tenor dazu

schriftlich. „Ich wollte ein Album

aufnehmen, das diese Dualität

ernst nimmt.“ Mit seinem neuen

Weihnachtsalbum „Die Nacht ist vorgedrungen“

zeigt Richard Resch, dass

die Adventszeit auch anders klingen

kann. Statt der ewig gleichen Klassiker

bringt er Stücke aus Frühbarock,

Romantik und Moderne mit – Musik,

die berührt, überrascht und tiefgeht.

Im Mittelpunkt stehen Licht, Hoffnung

und Menschlichkeit – Themen, die

in einer Zeit, in der Weihnachten oft

im Konsumrausch untergeht, umso

wichtiger sind. Aufgenommen in

der besonderen Atmosphäre der

Kaiser-Friedrich-Gedächtniskirche

in Berlin, hat das Album einen ganz

eigenen, persönlichen Vibe. Mit einem

kleinen, eingespielten Team aus

Musiker*innen, Sänger*innen und

Tonprofis ist etwas entstanden, das

echt klingt – ehrlich, nah und mit viel

Herz für Musik. „Für mich sind spannende

Aufnahmen nicht unbedingt

makellos, aber voller Leben. Dieses

Album ist genau das – ein lebendiger,

zutiefst persönlicher Advents- und

Weihnachtszyklus.“ *rä

www.richardresch.eu

08.03.2026 HAMBURG MOJO

12.03.2026 BERLIN KESSELHAUS

17.03.2026 MÜNCHEN TECHNIKUM

18.03.2026 KÖLN CLUB BAHNHOF


BUCH

FOTOS: KILIAN SCHÖNBERGER

BILDBAND

Eine visuelle und poetische Reise:

„The Woods“

Dieses Buch will nicht nur gelesen,

sondern gespürt werden – denn es fühlt

sich an wie ein Baum. Das außergewöhnliche

Covermaterial ahmt die

Struktur von Holz nach und macht die

Natur haptisch erlebbar.

Nachhaltiges Naturpapier und eine

ausgestanzte Astloch-Optik mit

überraschendem Einblick verstärken

diesen Eindruck. „The Woods“ (ISBN 978-

3-911408-01-1) entführt seine Leser*innen

tief hinein in die geheimnisvolle Welt

des Waldes – ein sinnliches Erlebnis, das

Sehen, Fühlen und Staunen verbindet.

Die Deutschen und der Wald: eine intensive

Beziehung seit Menschengedenken.

Mal wirkt er düster und gefährlich, mal

licht und märchenhaft. Immer aber

gibt er Ruhe, Sauerstoff und kühlt die

Atmosphäre. Rund um den Globus

beschäftigen sich Menschen mit dem

Wald. Mit IHREN Wäldern. Und auch

der Fotograf Kilian Schönberger tat dies.

Er veröffentlichte im Spätsommer den

Bildband „The Woods“ – eine Einladung

zum Staunen, Entdecken und Innehalten,

ein berauschender Bildkosmos. Ganz wie

ein verzweigtes Wurzelwerk entfaltet sich

„The Woods“ entlang von vier zentralen

Themensträngen und lädt dazu ein, die

vielschichtigen Kreisläufe des Waldes

neu zu entdecken:

Mensch und Mythos Wald: In einem

kulturhistorischen Streifzug zeigt das Buch,

wie sich das Verhältnis zwischen Mensch

und Wald über Jahrhunderte gewandelt

hat – vom mystischen Ort der Verehrung

über die Ausbeutung als wirtschaftliche

Ressource bis hin zum heutigen Bewusstsein

für den Wald als schützenswerten

Lebensraum.

Das Herz des Waldes: Ein Blick unter

das grüne Dach. „The Woods“ macht

die unsichtbaren ökologischen Prozesse

sichtbar, die das Leben im Wald

zusammenhalten: Wasser, Nährstoffe,

Kohlenstoff. Alles ist miteinander verwoben

in einem fein abgestimmten Kreislauf des

Gebens und Nehmens.

Der Wald als Kraftquelle: Inmitten der

rastlosen Gegenwart wird der Wald zum

Ort der Stille und Regeneration. „The

Woods“ lädt dazu ein, die heilsame Energie

der Natur neu zu entdecken – als Quelle für

Achtsamkeit, Entschleunigung und innere

Balance. Stichwort Waldbaden, auf Japanisch

森 林 浴 – Shinrin Yoku: Das bedeutet

so viel wie „Eintauchen in die Atmosphäre

des Waldes“. Die Praxis stammt aus Japan

und wurde in den 1980er-Jahren als Antwort

auf Stress und Zivilisationskrankheiten

entwickelt. Beim Waldbaden geht es nicht

ums Wandern oder Sport, sondern darum,

achtsam und mit allen Sinnen im Wald zu

verweilen: das Rauschen der Blätter hören,

den Duft von Moos wahrnehmen, das

Lichtspiel zwischen den Ästen beobachten.

Studien belegen, dass Waldbaden Stress

reduziert, das Immunsystem stärkt und das

Wohlbefinden fördert.

Der Wald als Symbol des Lebens: Philosophisch

betrachtet wird der Wald

zum Spiegel des Daseins. Der Bildband

reflektiert über Werden, Wachsen und

Vergehen – und erinnert uns daran, dass

alles Leben Teil eines großen Ganzen ist.

„The Woods“ ist ein ganz wunderbares

und über 300 Seiten starkes Geschenk für

alle, die die Natur lieben! Ein poetisches

Kunstwerk. *rä


BUCH

BILDBAND

Vater der Moderne und letzter der alten Meister:

Francisco de Goya

Francisco de Goya (1746 – 1828) war mehr

als nur ein Künstler. Er war ein radikaler

Beobachter seiner Zeit. Mit einem Blick, der

schärfer kaum sein könnte, hielt er in 287

Radierungen und Lithografien die dunklen

Seiten der menschlichen Natur fest – und

das mit einer Tiefe, die auch heute noch

unter die Haut geht.

Zwischen bitterböser Gesellschaftskritik,

surrealen Albträumen und leiser Hoffnung

erzählt Goya von Macht und Wahnsinn,

Gewalt und Sehnsucht, von Menschlichkeit

im Chaos. Der Kölner TASCHEN Verlag veröffentlichte

unlängst „Goya. The Complete

Prints“ (ISBN 978-3-8365-8151-6).

Diese komplette Sammlung seiner

grafischen Werke ist das Ergebnis von über

200 Jahren Forschung und zeigt Goya als

einen der wichtigsten Bild-Erzähler Europas

– kompromisslos, mutig und seiner Zeit weit

voraus. Seine Werke sind nicht nur künstlerische

Meisterleistungen, sondern sprechen

Themen an, die bis heute nichts an Relevanz

verloren haben. Wer Goya anschaut, blickt

tief in die Abgründe der Geschichte. Und

vielleicht auch ein Stück in sich selbst.

Vater der Moderne und letzter der alten

Meister: Francisco de Goya – der Künstler,

der schon vor über 200 Jahren sah, was

viele bis heute nicht wahrhaben wollen. Er

lebte in einer Zeit voller Umbrüche: Spanien

im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert war

geprägt von politischer Instabilität, Krieg,

Armut und einem tiefen gesellschaftlichen

Wandel. Doch anstatt sich dem schönen

Schein der höfischen Malerei hinzugeben,

entschied sich Goya für einen anderen Weg:

Er blickte dorthin, wo andere wegsahen.

Seine Radierungen und Lithografien sind wie

ein visuelles Tagebuch der menschlichen

Abgründe – direkt, ungeschönt und oft

erschütternd aktuell. *rä

www.taschen.com

DIE SCHÖNSTEN

MUSICALS

IM THEATER

DES WESTENS

DIE LUSTIGSTE

SHOW DER STADT!

IMMER FREITAGS - JETZT MIT ZUSATZTERMINEN!

WELTPREMIERE AM 21.03.2026

IM THEATER DES WESTENS

TICKETS & INFOS:

JETZT


BUCH

BILDBAND

Schwule Liebe

von 1850 bis 1950

Egal, was die Hater sagen, es ist nichts Neues, sondern

einfach etwas Wunderschönes. Wenn zwei Menschen

sich lieben, dann ist das immer richtig – und da sie damit

keinem/keiner schaden, ist auch alles sehr gut. Und auch

schön anzusehen!

FOTOS: © NINI-TREADWELL INC.

Das beweisen die beiden US-Herausgeber Hugh Nini und Neal

Treadwell mit der lang erwarteten Fortsetzung ihres Bildbandes

„LOVING“ aus dem Jahr 2020. Jetzt erscheint endlich „MORE

LOVING“ im Elisabeth Sandmann Verlag und feiert die Liebe!

Erneut haben die Sammler in ihren Archiven gestöbert und

historische schwule Liebesbilder herausgesucht, die berühren.

Die beiden Queers haben über viele Jahre hinweg eine

beeindruckende Sammlung seltener Vintage-Fotografien aufgebaut

und präsentieren nun erneut eine Auswahl besonders

sinnlicher Zeitzeugnisse.

Das am 13. Oktober erschienene Buch „MORE LOVING“ (ISBN

978-3-949582-43-1) präsentiert daraus über 300 bisher

unveröffentlichte Bilder von romantischen Männerpaaren aus

der Zeit zwischen 1850 und 1950.

Liebe, die Zeit und Grenzen überwindet: Wie bereits im

ersten Band erzählen auch diese Aufnahmen stille, intime

Geschichten – oft berührend und dokumentarisch – und

stammen aus einer Epoche, in der queere Liebe noch gänzlich

im Verborgenen stattfand. Von frühen Daguerreotypien über

Silbergelatineabzüge bis hin zu privaten Schnappschüssen

zeigt das wunderbare Buch eine große Bandbreite menschlicher

Zuneigung, unabhängig von Herkunft oder sozialem

Status. Die ehemals verborgenen Fotografien sind heute ein

kraftvolles Zeugnis der Liebe zwischen Männern – und zugleich

ein bedeutender Beitrag zur queeren Erinnerungskultur. *rä

www.suhrkamp.de


In jeder

Stadt

zu Hause

Queere Gastgeber in über

70 Ländern erwarten dich!

Seit 20 Jahren in der Community bekannt unter ebab

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Beat.

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Remixen aus den Clubs dieser Welt.

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KUNST

AUSSTELLUNG

„I’ve never been afraid of beauty!“ –

Die Sammlung Dirk Lehr

Ende November eröffnet die Ausstellung. Und wir bekommen die Gelegenheit, uns an Werken von

Künstlern wie Max Diel, Andy Warhol und Christopher Winter zu erfreuen.

Max Diel – „o.T. (Umbrella)“, 2018, Mischtechnik/Papier, 40,3 x 26 cm

Alles begann vor über 35 Jahren, als Dirk Lehr – damals noch

Schüler in Heidelberg – sein erstes Kunstwerk kaufte. Was als

jugendlicher Impuls begann, wurde zur Leidenschaft, die ihn bis

heute begleitet. Für Lehr war schnell klar: Ein starrer Plan oder

der nächste Hype interessieren ihn nicht. Vielmehr folgt er seiner

Neugier und lässt sich überraschen, welche Menschen, Werke

oder Geschichten ihm begegnen. Genau diese Offenheit prägt

seine Sammlung bis heute.

Ob weltbekannte Namen wie Warhol, Robert Rauschenberg oder

junge, noch unbekannte Talente – für Lehr zählt, was ihn berührt.

Seine Sammlung schlägt einen weiten Bogen von den 1960ern

bis zur Gegenwart. Im Mittelpunkt stehen immer die Geschichten

hinter der Kunst und die Haltung der Künstlerinnen und Künstler.

Der Titel der Ausstellung – und auch der begleitenden Publikation

– bringt seine Sichtweise klar auf den Punkt: Für ihn muss Kunst

nicht kompliziert, sperrig oder radikal sein, um ernst genommen

zu werden. Schönheit hat in der Kunst ebenso ihren Platz. Dass

gerade diese oft abgewertet wird, hält er für einen fragwürdigen

Trend. Dekoration interessiert ihn dabei nicht, aber warum sollte

Kunst nicht auch einfach schön sein dürfen? Lehr ist aber nicht

nur Sammler. Als Rechtsanwalt für Urheberrecht ist er tief in die

Kunstwelt eingebunden und kennt ihre Mechanismen. Er hat über

viele Jahre für die Financial Times Deutschland geschrieben,

Podcasts produziert und Bücher veröffentlicht, etwa zu Themen

wie Urheberrecht, Kunstmarkt oder Cancel-Culture. Darin gibt

er auch praktische Tipps: für Sammler, Kunstschaffende oder

alle, die sich im komplexen Kunstbetrieb zurechtfinden wollen.

Nach Stationen in Düsseldorf, Mailand und Köln lebt er heute in

Berlin. Dass gerade der Mannheimer Kunstverein ihm nun eine

Ausstellung widmet, ist für Lehr etwas Besonderes, denn hier, in

der Rhein-Neckar-Region, nahm 1988 alles seinen Anfang.

Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog. Außerdem

begleitet Dirk Lehr das Programm mit Vorträgen und

Veranstaltungen rund um die Themen Kunst sammeln und

verkaufen, Einstieg in den Kunstmarkt, Selbstvermarktung für

Kunstschaffende sowie die aktuellen Herausforderungen durch

Cancel-Culture. *rä

23.11.2025 – 22.2.2026, „I’ve never been afraid of beauty!

Die Sammlung Dirk Lehr“, Mannheimer Kunstverein,

mannheimer-kunstverein.de

Christopher Winter – „Against Nature“ 2005, Acryl/Leinwand, 190 x 190 cm

Andy Warhol – „Electric Chair“, 1971, Siebdruck, 90,2 x 121,9 cm


KUNST

FOTO: INTERCITY_ART_

NACHGEFRAGT

intercity_art_ – Zucker fürs Auge

Seine Fotos sind provokant, erotisch

und einfach gut. Was dieser Content

Creator aus Wien allein oder gemeinsam

mit anderen Künstler*innen

erschafft, begeistert. Wir haben einmal

nachgefragt.

Wann hat deine künstlerische Reise

begonnen?

Als Model stand ich vor drei Jahren zum

ersten Mal vor der Kamera. Künstlerisch

tätig bin ich allerdings schon, seit ich

neun Jahre alt bin. Damals habe ich

meinen ersten Zeichentrickfilm gemacht.

Mit 22 kam ich zum Spielfilm, weil ich sehr

gerne mit Menschen arbeite. Vor allem

habe ich Regie geführt und Filme mit

queeren Themen realisiert. 2023 habe

ich dann meine erste queere Webserie

veröffentlicht. Erst danach stand ich

häufiger selbst vor der Kamera.

Vor eineinhalb Jahren habe ich meine

Leidenschaft für Live Posing entdeckt –

seitdem liebe ich es, mit verschiedenen

Künstler*innen an neuen Bildern zu

arbeiten. Damit kehre ich auch ein Stück

weit zu meinen Wurzeln zurück, denn ich

zeichne selbst sehr gerne.

Deine Bilder sind ziemlich erotisch

– gab es da nie Probleme mit den

Social-Media-Plattformen?

Ja, natürlich gab es da manchmal

Schwierigkeiten. Erst gestern wurde ein

Bild von mir auf Instagram gelöscht. Das

FOTO: @SUPERCHARGEDGUYS

ist bei mir leider nicht anders als bei

vielen anderen. Ich versuche aber, mich

darüber nicht aufzuregen.

Was ist dir bei einem Bild wichtig?

Wenn ich mit einem Fotografen

zusammenarbeite, schaue ich mir zuerst

sein Portfolio an, um zu sehen, ob mir

sein Stil gefällt. Vertrauen ist mir dabei

besonders wichtig – ohne Vertrauen

können keine guten Bilder entstehen.

Mir ist es wichtig, dass ein Bild eine

besondere, einzigartige Ästhetik hat. Am

liebsten mag ich es, wenn es auch etwas

Magisches ausstrahlt. Außerdem bringe

ich gerne meine Emotionen mit ein,

damit das fertige Bild eine Geschichte

erzählt.

Und was vermeidest du? Wie bereits

erwähnt: Ich arbeite nur mit Menschen,

denen ich vertraue. Vertrauen hat für

mich oberste Priorität.

*Interview: Michael Rädel

www.instagram.com/intercity_art_/,

linktr.ee/intercityart,

www.youtube.com/@intercity_art2


FILM

INTERVIEW

NACHGEFRAGT BEI

JOY GHARORO-AKPOJOTOR

Schon seit einigen Jahren gilt Joy Gharoro-Akpojotor,

geboren in Nigeria und seit

Jahren in Großbritannien lebend, zu den

vielversprechendsten und umtriebigsten

jungen Produzentinnen in der britischen

Filmbranche. Nun legt die queere Filmemacherin

ihren ersten langen Spielfilm

als Regisseurin vor. „Dreamers“ (Kinostart:

8. Dezember 2025) erzählt die Geschichte

von Isio (Ronkę Adékoluęjoe), die

nach zwei Jahren illegalen Aufenthalts

in England auf eine Bewilligung ihres

Asylantrags hofft, um nicht in ihre Heimat

zurückkehren zu müssen, und sich im Abschiebezentrum

in ihre Zimmergenossin

Farah (Ann Akinjirin) verliebt. Wir trafen

Gharoro-Akpojotor auf der Berlinale zum

Interview.

Joy, Sie haben sich vor Jahren selbst

um Asyl in Großbritannien bemüht

und mussten dafür beweisen, dass Sie

lesbisch sind. Wann kam Ihnen erstmals

die Idee, diese Erfahrungen in einem Film

zu verarbeiten?

Darüber dachte ich schon ein paar

Monate, nachdem ich es erlebt hatte,

nach. Bereits in dem Moment, in dem

ich damals zu meinem entscheidenden

Gespräch antrat, nahm ich all die anderen

Asylsuchenden wahr, die vor irgendwelchen

Sachbearbeiter*innen in diesen

Großraum-Bürozellen Platz nahmen. Hier

und da konnte ich die Gespräche mithören,

und mir wurde überdeutlich, wie viele

unterschiedliche, individuelle Schicksale

und Geschichten in diesem trostlosen

Raum versammelt waren. Mir kam schnell

der Gedanke, dass ich einen Weg finden

musste, um nicht nur über meine, sondern

auch diese anderen Geschichten zu

sprechen. Denn auch wenn ich all diese

Menschen gar nicht kannte, wusste ich,

dass sie sehr gute Gründe hatten, warum

sie nun dort an diesen Tischen saßen.

Denn der Weg dorthin und auch die

Situationen rund um den Asylantrag sind

so hart und bergen so viele Risiken, dass

niemand das leichtfertig auf sich nimmt.

Über diese Thematik könnte man

problemlos einen tragischen, bitteren

Film drehen. Warum haben Sie sich dazu

entschlossen, stattdessen in „Dreamers“

nicht zuletzt auch auf Hoffnung und

Humor zu setzen?

Das hatte letztlich zweierlei Gründe.

Zum einen ist meine Produzentin Emily

Morgan dafür verantwortlich, denn als

sie meine erste Drehbuchfassung las, in

der humorvolle Momente noch eher rar

waren, meinte sie zu mir: „Joy, du bist ein so

positiver Mensch mit so viel Lebensfreude.

Davon muss mehr in deine Geschichte!“

Das leuchtete mir ein, denn tatsächlich

bin ich jemand, der auch in schwierigen

Zeiten wie eben meinem Asylverfahren

immer Wege findet, auch glücklich zu sein.

Und die Hoffnung ist es ja, die einen solche

Krisensituationen überstehen lässt. Also

erschien es mir nur stimmig, dass ich in

meinem Film nicht nur die Verzweiflung

dieser Frauen zeige, sondern eben auch,

wie sie tanzen, lachen und lieben.

Sie selbst saßen damals nicht in einem

solchen Auffang- oder Abschiebelager,

richtig?

Das stimmt. Deswegen habe ich für „Dreamers“

viel recherchiert, was den Alltag an

diesen Orten angeht. Auch da erstaunte

mich, dass ich nicht nur mit Leuten sprach,

die diese Zeit als die schlimmste ihres

Lebens in Erinnerung hatten. Sondern eben

auch welche, die mir berichteten, was sie

aus diesen Erfahrungen Gutes mitgenommen

haben. Eine Frau erzählte mir sogar,

dass sie in diesem Lager ihre Partnerin

kennengelernt hat, die im gleichen Zimmer

untergebracht war wie sie. Die beiden

verliebten sich, erhielten gleichzeitig ihre

Aufenthaltsgenehmigungen und leben bis

heute zusammen. Solche Geschichten sind

natürlich nicht die Regel, aber es gibt sie.

Und deswegen sollte man sie auch mal

erzählen.

Wie genau sah Ihre Recherche denn aus?

Ich wandte mich an ein paar wohltätige

Hilfsorganisationen, die sich um Asylbewerbende

kümmern, darunter auch eine

mit Fokus auf die LGBTIQ*-Community.

Die vermittelten mich an queere Frauen

und Männer aus den unterschiedlichsten

Ländern, die bereit waren, mit mir ihre

Erfahrungen zu teilen. Wir sprachen

über die unterschiedlichsten Aspekte,

den Umgang der Insass*innen solcher

Lager untereinander, die Wächter*innen,

die Räumlichkeiten, die Angst und die

Einsamkeit, die Hoffnung und kleinen

Gesten der Menschlichkeit. Außerdem


FILM

habe ich alle gefragt, ob sie mal versucht

haben auszubrechen, denn auch das ist ja

Teil meiner Geschichte. Ein Mann erzählte,

dass in seinem Abschiebelager einige

Männer tatsächlich nur mit Löffeln einen

Tunnel gruben und zumindest kurzzeitig

fliehen konnten, bevor sie gefasst wurden!

Bei all dem war mir allerdings immer klar,

dass der Asyl- und Einwanderungsaspekt

bei „Dreamers“ nur den Kontext und die

Umgebung liefern würde. Denn mir ging es

nicht um ein Geflüchtetendrama, sondern

um einen Liebesfilm.

Ein Asylbewerbungsverfahren zu durchlaufen,

ist sicherlich immer eine enorm

schwierige, kräftezehrende Erfahrung.

Aber als queerer Mensch wird es einem

vermutlich oft doppelt schwer gemacht,

oder?

In vieler Hinsicht sicherlich. „Wie kann ich

denn sichergehen, dass Sie homosexuell

sind?“ Diese Frage, die auch im Film fällt,

wurde mir damals wortwörtlich gestellt. Ich

musste plötzlich beweisen, dass ich lesbisch

bin, dabei bin ich mir ziemlich sicher,

dass heterosexuelle Asylsuchende selten

beweisen müssen, dass sie hetero sind.

Das war eine ziemlich irre Situation. Denn

wie beweise ich meine sexuelle Identität,

zumal in einer solchen Befragung, in der

FOTOS: ROB BAKER ASHTON / DREAMERS PRODUCTION

das Gegenüber einem auch noch ständig

unterstellt, man würde lügen?

Wie laufen solche Befragungen ab?

Ich wurde damals nach den Gay Bars in

Nigeria gefragt und sollte Auskunft geben

über die LGBTIQ*-Community. Worauf ich

immer nur antworten konnte: Die gibt es

nicht wirklich, denn Homosexualität ist bei

uns verboten. Deswegen sitze ich doch

hier! Außerdem versuchen die Beamten

oft, einen aus der Reserve zu locken, indem

sie sehr offenherzige Fragen zum Thema

Sex und Sexualität stellen. Der Gedanke

ist wohl, dass darüber nur tatsächlich

queere Menschen offen und schamlos

sprechen können. Dabei fällt ja gerade das

vielen schwer, wenn sie aus konservativen

Ländern kommen, wo sie ihre Identität

nie frei ausleben konnten und sich immer

verstecken mussten. Umso mehr, wenn

man – wie in meinem Fall damals – als

Frau von einem Mann befragt wird. Das

ganze System macht also eigentlich

keinen Sinn. Wer aufgrund seiner sexuellen

Identität Asyl sucht, muss letztlich idealerweise

von Gewalterfahrungen berichten

können, damit ihm oder ihr geglaubt wird.

Und schon darin steckt ja letztlich massive

Homophobie.

*Interview: Patrick Heidmann

ich weiß, wo

ich mich über

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informiere.

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FILM

NACHGEFRAGT

ZANDER WOODZ –

Der neue Star bei CARNAL+

Das erfolgreiche US-Studio CARNAL+ hat einen neuen Kerl am Start. Und wir

durften dem Hingucker ein paar Fragen stellen.

Du bist bekannt als Pup Zander. Was

gefällt dir an Masken?

Ich habe Masken schon immer optisch

sehr gemocht. Sie können geheimnisvoll,

verspielt oder geradezu heiß sein. Was

ich an Masken liebe, ist, dass sie ein

hilfreiches Mittel sein können, um uns

selbst zu erkunden. In vielerlei Hinsicht

hat mir das Tragen von Masken insbesondere

dabei geholfen, extrovertierter

zu werden.

In Berlin hast du bereits im Berghain

aufgelegt, ein Traum für viele. Welche

Art von Musik hörst du privat?

Eine breite Palette von Ambient bis

House. Lustige Tatsache: Bevor ich mit

dem DJing angefangen habe, habe ich

in einigen Rockbands als Schlagzeuger

gespielt. Es war ein natürlicher Übergang.

Und beim Sex?

Melodischer Techno, etwas, in dem man

sich verlieren kann, während man sich

mit seinen Spielgefährten beschäftigt.

Wie oft trainierst du pro Woche?

Ziemlich regelmäßig, durchschnittlich

vier bis fünf Mal pro Woche. Ich mache

eher Krafttraining und überlasse das

Kardiotraining meist der Tanzfläche oder

dem Darkroom.

Wie bist du zur Pornoindustrie

gekommen?

Das war ein schrittweiser Prozess. Ich

wollte mehr Inhalte zum Thema „Pup“

erstellen, weil ich mir damals so viel

davon angesehen hatte, dass es für

mich nichts wirklich Neues mehr gab.

Das war zu der Zeit, als ich regelmäßig

im Fitnessstudio trainierte. Also habe

ich mir eine Pup-Kapuze zugelegt und

angefangen, meine eigenen Inhalte zu

erstellen, um sie in den sozialen Medien

zu teilen. Dann habe ich mir OnlyFans

zugelegt und später, nach einigen

Anfragen, Just for Fans. Durch meine

Zusammenarbeit mit anderen Creators

bin ich zu Veranstaltungen gekommen,

bei denen auch Studios vertreten waren.

Eins führte zum anderen, und jetzt bin ich

stolz darauf, ein Carnal Exclusive zu sein!

Stichwort Ernährung.

Ich versuche, mich auf Lebensmittel zu

konzentrieren, die mir Nährstoffe und

Energie liefern, anstatt nur den Heißhunger

zu stillen, der manchmal vielleicht

etwas zu groß ist. Iss leichte Sachen

wie Gemüse, ballaststoffreiche Kost

und vergiss nicht: immer ausreichend

trinken!

Mit wem würdest du gerne noch

drehen?

Bastian Gate.

Und mit wem hat die Zusammenarbeit

bisher besonders gut geklappt?

Ehrlich gesagt war die Zusammenarbeit

mit Adam Snow großartig. Seine

entspannte Art und seine Bereitschaft,

neue Dinge auszuprobieren, haben

die Dreharbeiten sehr einfach

gemacht. Ich würde ihn auf jeden Fall

weiterempfehlen.

*Interview: Michael Rädel


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REISE

BOOKING.COM

Neuer Suchfilter

Mit 100.000 Mitgliedern hat das Travel-Proud-

Programm von Booking.com einen Meilenstein

erreicht. Ab sofort können die LGBTIQ*-freundlichen

Hotels in der Suchfunktion auch gefiltert

werden.

Das Herzstück der Travel-Proud-Initiative und der

erste Schritt, um eine Proud-Certified-Unterkunft

auf der Booking.com-Plattform zu werden, ist

ein Online-Training für Beschäftigte der Hotels.

Das Training befasst sich mit den besonderen

Herausforderungen und Hindernissen, mit denen

die LGBTIQ*-Community auf Reisen konfrontiert

ist. Ziel ist es, den Fachleuten des Gastgewerbes zu

helfen, die Dinge aus einer möglicherweise anderen

Perspektive zu sehen und einige praktische Fähigkeiten

und Techniken zu vermitteln, die sie sofort in

die Praxis umsetzen können. Nachdem das Training

absolviert wurde und die Partnerunterkünfte

sich verpflichten, ihren Gästen einen inklusiveren

Aufenthalt zu bieten, erhalten sie eine „Travel

Proud“-Kennzeichnung auf ihrer Unterkunftsseite,

um so potenziellen Gästen zu zeigen, dass sie sich

auf ein gastfreundliches Erlebnis freuen können.

Auf der deutschen Booking.com-Website findet

sich der „Travel Proud“-Filter unter der Kategorie

„Reisegruppe“. *dax

www.booking.com

TUI

Queeres Travel-Ranking

Im TUI LGBTQIA+ Travel-Ranking – sowie Anti-Hassrede-Gesetze eine

2025 listet der Reiseveranstalter

fünfzig europäische Städte, ebenso die Anerkennung non-binärer

zentrale Rolle. Zur Bewertung zählen

die sowohl für Spaß als auch für Geschlechtsidentitäten sowie der

Sicherheit und Akzeptanz der globale und lokale Sicherheitsindex.

queeren Community stehen. Besonderes Augenmerk liegt auf

Anpassungsfähigkeit: Für jede Stadt

Bewertet wurden Merkmale wie können Kategorien wie Bar-Dichte,

gesetzliche Rahmenbedingungen, Pride-Besucherzahlen oder Prosecco-

Sicherheit, gesellschaftliche Offenheit, Preise individuell kombiniert werden,

Pride-Veranstaltungen, Dichte von um auf persönliche Bedürfnisse

LGBTIQ*-freundlichen Lokalen und einzugehen. Damit wird das Ranking

sogar der Durchschnittspreis für ein nicht nur zur Orientierung, sondern

Glas Prosecco. Angeführt wird das zum maßgeschneiderten Reiseführer

Ranking von Barcelona, dicht gefolgt für queere Urlauber*innen. TUI

von Berlin und Ibiza. Auch Porto, Madrid,

Köln, Amsterdam, Lissabon, Wien subjektiven Aspekten – ein Mix, der

kombiniert konkrete Kennzahlen mit

und Hamburg gehören zu den Top 10. hilft, die ideale Balance aus Offenheit,

Neben Event-Standorten und Pride- Erlebnis und Sicherheit zu finden. *dax

Größe spielen auch rechtlicher Schutz

– beispielsweise für Transpersonen www.tui.com

FOTO: DORIAN D1/ UNSPLASH.COM

KLM

Offizielle Airline zum

WorldPride 2026

KLM wird offizieller Airline-Partner des

WorldPride 2026 – des bislang größten

Pride-Events in Amsterdam. Das machte

die Airline in der August-Ausgabe

ihres Bordmagazins „Holland Herald“

bekannt.

Das Motto des WorldPride, „Unity“ (Einheit),

passt perfekt zu KLMs Vision. Bereits vor

über 100 Jahren sagte KLM-Gründer Albert

Plesman: „Der Ozean der Luft verbindet alle

Menschen.“ KLM glaubt an die Kraft von

Vielfalt und Inklusion und verbindet seit über

einem Jahrhundert Menschen auf der ganzen

Welt. Die Passagiere und Mitarbeitenden

von KLM stammen aus unterschiedlichen

Kulturen und Hintergründen. KLMs Ziel ist

es, dass sich alle akzeptiert, wertgeschätzt

und respektiert fühlen. Diese Partnerschaft

ist eine logische Fortsetzung dieses

Engagements und eine Gelegenheit, die

Unterstützung der LGBTIQ*-Community

weiter zu stärken. Bei der diesjährigen

Canal-Parade in Amsterdam war KLM

gemeinsam mit dem SkyTeam-Partner Delta

mit einem Boot vertreten. *dax

www.klm.de

FOTO: KLM / MARK WAGTENDONK


Alle Links hier!

FOTO: FREEPIK

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aus queerer Perspektive

www.männer.media

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REISE

FOTOS: AVANI HOTELS AND RESORTS

FRANKFURT

Das Avani rockt

die Main-Metropole

Frankfurt, du graue Maus? Von wegen! Wer die pulsierende

Bankenstadt von ihrer stylischsten Seite erleben will, checkt am

besten im Avani Frankfurt City Hotel ein. Mitten im Herzen der

Stadt gelegen, ist das Hotel der perfekte Hub, um Mainhattan

zu erobern – die nächste U-Bahn-Station ist nur einen Katzensprung

entfernt.

Die Zimmer? Angenehm geräumig und modern designt,

perfekt zum Chillen nach einem langen Tag. Und das Frühstück

erst! Neben allen Klassikern, die das Herz begehrt, wartet hier

eine süße Sünde: Original Frankfurter Kranz. Wer braucht da

noch ein Katerfrühstück? Die Minibar ist prall gefüllt und für

die sportliche Routine steht ein Gym bereit. Ein rundum gelungener

Aufenthalt – hier kommen wir gerne wieder her! *cf

www.avanihotels.com

FOTOS: STEPHAN LEMKE

DÄNEMARK

25hours Hotel Indre By: Hier trifft

dänischer Chic auf queeres Glück!

Kopenhagen kann sich auf etwas gefasst

machen, denn das 25hours Hotel Indre

By in der dänischen Hauptstadt mischt

die Hotel-Szene ordentlich auf! Das

Haus, zentral in der Innenstadt gelegen,

ist mehr als nur eine Übernachtungsmöglichkeit

– es ist ein Erlebnis für

sich und ein perfekter Anlaufpunkt für

Reisende, die das Besondere suchen.

Die Lage in Kopenhagens Zentrum

ist ideal, um die Stadt zu erkunden.

Ob Sightseeing, Shopping oder das

Eintauchen ins quirlige Stadtleben – alles

ist fußläufig oder mit dem Rad schnell

erreichbar. Apropos Rad: Das 25hours

Hotel Indre By bietet selbstverständlich

einen Fahrradverleih an. Schließlich

ist Kopenhagen die Fahrradstadt

schlechthin!

Das Hotel selbst ist in einem

ehemaligen Universitätsgebäude

untergebracht, was ihm einen ganz

besonderen Charme verleiht. Hier trifft

historische Substanz auf modernen,

skandinavischen Chic. Die Zimmer sind

dementsprechend stylish eingerichtet

und bieten allen Komfort, den man sich

wünschen kann. Und für alle Musikliebhaber

gibt es einen Plattenraum

– perfekt zum Chillen mit Freunden und

um neue Sounds zu entdecken.

Kulinarisch verwöhnt das Hotel seine

Gäste im NENI Restaurant. Wer die

NENIs kennt, weiß, dass hier levantinische

Küche auf höchstem Niveau

geboten wird. Ein Fest für die Sinne und

ein Garant für unvergessliche Abende.

Für den Durst danach oder einfach nur,

um den Tag entspannt ausklingen zu

lassen, stehen eine schicke Cocktailbar

„rendezvous“ und die gemütliche

„Assembly Bar“ bereit.

Zwei echte Highlights sind der „Secret

Garden“ und die Sauna. Nach einem

langen Tag in der Stadt kann man hier

wunderbar entspannen und neue Energie

tanken. Das 25hours Hotel Indre

By schafft es, eine Balance zwischen

urbanem Hotspot und Rückzugsort zu

finden.

Ob Business-Trip oder Städtetrip, das

25hours Hotel Indre By ist die perfekte

Wahl für alle, die Design, Genuss und

ein bisschen "Sexiness" auch auf Reisen

nicht missen wollen. Ein Hotel, das man

definitiv auf dem Radar haben sollte! *cf

www.25hours-hotels.com


REISE

HAMBURG

Ankern mit Aussicht

Wenn du überlegst, wo du bei einer Entdeckungsreise

durch die selbsternannte schönste Stadt

der Welt am besten dein Lager aufschlägst, der

besondere Tipp für dich: das 25hours Hotel in der

HafenCity.

FOTOS: STEPHAN LEMKE

Das Hotel selbst ist eine kleine Erlebniswelt, in der

Seemannsgarn auf Popkultur trifft – schwere Teppiche,

entspannte Lounges, ganz viele Hafen-Anleihen,

wie Container und Strickleiter, bester individueller

Service und ein Motto, das Queers lieben: Come as

you ar! Ein Hotel, immer haarscharf auf der Grenze

von super wohlig zu mega chic. Der Höhepunkt

im wahrsten Sinne: die Hafensauna. Der Blick von

hier oben über die Lichter der Stadt ist, besonders

bei Sonnenuntergang, einfach unvergesslich. Und

das Beste: Die Sauna ist bis Mitternacht geöffnet

und mehr als nur ein Ort zum Entspannen. Sie ist

ein kleiner, ungezwungener Treffpunkt. Es ist genau

die Art von Ort, an dem du zufällig mit anderen

(queeren) Menschen ins Gespräch kommst und der

Sauna-Besuch vielleicht der Anfang eines neuen

Abenteuers wird. Auch Kulinarisch der perfekte Heimathafen:

Die Restaurants heimat und NENI sowie

die Boilerman Bar im noch ganz neuen und sehr

exklusiven 25hours Hafenamt sind Hotspots für sich

und stehen auch Nicht-Hotelgästen offen. *ck

www.25hours-hotels.com

FRISCHEPARADIES

Proud to enjoy – stressfrei durch die Feiertage

Weihnachten ohne Einkaufschaos?

Geht – im Frischeparadies. Hier triffst

du auf feinste Delikatessen, entspannten

Service und ein Bistro, das dich

mit einem Glas Champagner für den

Geschenkestress draußen entschädigt.

Statt Hektik und Menschenmassen:

Atmosphäre, Auswahl und Qualität, die

einfach Spaß machen.

Ob edles Rinderfilet, fangfrischer

Fisch, Austern oder feine Weine – im

Frischeparadies findest du alles für

dein festliches Dinner oder das perfekte

Geschenk für Genießer:innen. Und wer

sich selbst etwas Gutes tun will, gönnt

sich einfach eine kleine Auszeit im

Bistro – zwischen Austern, Lächeln und

Lichterglanz.

Mit acht Standorten in Deutschland –

zweimal in Berlin, dazu München, Leipzig,

Stuttgart, Frankfurt, Hürth, Essen und

Hamburg – bist du nie weit entfernt vom

guten Geschmack.

Frische. Vielfalt. Feiertagsfeeling.

Geht auch von der Couch aus:

www.frischeparadies-shop.de


REISE

FOTOS: CONSTANCE HOTELS / MOOFUSHI

MALEDIVEN

Malediven-Traum auf Moofushi:

Wo Luxus auf Lagune trifft

Gerade noch im grauen Alltag, landet

man nur wenige Stunden später mit

dem Wasserflugzeug im türkisen Nirgendwo

des Ari-Atolls. Genauer gesagt:

auf Moofushi Island, dem jüngsten

Luxus-Juwel der Malediven. Und was

soll man sagen? Es ist einfach paradiesisch!

Schon bei der Ankunft wird klar, hier wird

All-Inclusive großgeschrieben – aber nicht

irgendein All-Inclusive, sondern eines, das

keine Wünsche offenlässt. Ob entspannt in

der Beachvilla mit direktem Zugang zum

feinen Sand oder schwebend über dem

Wasser in einer der Over-Water-Villen –

Privatsphäre und Luxus sind garantiert.

Die Tage auf Moofushi sind gefüllt mit

dem, wofür die Malediven bekannt sind:

Schnorcheln in einer Unterwasserwelt, die

bunter nicht sein könnte. Zwischen farbenprächtigen

Korallen und schillernden Fischschwärmen

vergisst man schnell die Zeit.

Und wer danach Abkühlung sucht, taucht

einfach in den glitzernden Infinitypool.

Auch kulinarisch wird man auf Moofushi

verwöhnt. Im Manta Restaurant locken

wechselnde Themen-Buffets und

fangfrisches Seafood, während das Alizee

Restaurant mit Fine Dining unter Sternen

glänzt. Für den perfekten Ausklang des

Tages sorgt die Totem Bar, wo man bei Sunset

& Cocktails den Blick über den Indischen

Ozean schweifen lassen kann – natürlich

immer mit einer frischen Kokosnuss zur

Erfrischung in Reichweite.

A propos Erfrischung: Die Crew vor Ort

ist einfach fantastisch. Immer ein Lächeln

auf den Lippen, immer hilfsbereit und

aufmerksam – sie machen den Aufenthalt

zu einem rundum unvergesslichen Erlebnis.

Und für die ultimative Entspannung bietet

das Spa wohltuende Treatments, die Körper

und Seele in Einklang bringen.

Moofushi Island ist mehr als nur ein

Urlaubsziel; es ist eine Lebenseinstellung.

Ein Ort, an dem man den Alltag hinter sich

lässt und in eine Welt aus Luxus, Natur

und purem Genuss eintaucht. Absolut

empfehlenswert! *cf

www.constancehotels.com


Männer

und Meer.

mit der VASCO DA GAMA

Shows

Games

Weiße Nächte auf der Ostsee

vom 09. bis 14. Juni 2026.

Spezielles Bordprogramm mit

Community Künstlern und queeren

Gästen aus der ganzen Welt.

Buchungen nur über

spartacus.cruises


REISE

MIAMI

ALLES QUEER!

Hôtel Gaythering

Miami Beach Pride

R House

Miami Beach Pride

Palace

FOTOS: DAX

Seit Jahrzehnten gelten Miami und Miami

Beach als beliebte LGBTIQ*-Reiseziele

innerhalb der USA. Gerade weil Floridas

Gouverneur Ron DeSantis und

Ex-Präsident Donald Trump der queeren

Community vor Ort das Leben schwer

machen, ist es gut zu wissen, wo man als

Tourist sein Geld bedenkenlos ausgeben

kann. Hier unsere Tipps:

ESSEN

Nach dem Verkauf ihres Restaurants

auf Mykonos brachten Nikos Nanou und

Egidio Guerreri – Partner im Leben und

im Beruf – ihr ägäisches Bistro Bakalò

Mykonos nach South Beach. Als Hommage

an sonnenverwöhnte Küstenorte serviert

Bakalò Mykonos mediterrane Küche. Zu

den Spezialitäten gehören Wolfsbarsch,

gegrillter Oktopus, klassische Moussaka

und andere authentische Gerichte, begleitet

von einer großen Auswahl an warmen

und kalten Mezze.

Jaffa, das Restaurant des israelischnordafrikanischen

Kochs Yaniv Cohen alias

„The Spice Detective“, bringt die Aromen

Israels nach Miami. Als Teil der LGBTIQ*-

Community kombiniert Cohen seine

Wurzeln mit Gewürzexpertise zu modernen

Wohlfühlgerichten. Auf der Karte stehen

Hummus, israelischer Salat mit Sumach-

Dressing, Kurkuma-Blumenkohl mit Zaatar

und Tahini sowie zahlreiche vegane, vegetarische

und Fleischoptionen – serviert in

entspanntem, einladendem Ambiente.

Das in Downtown Miami gelegene Tâm

Tâm, geführt vom Koch Tam Pham und

seinem Ehemann, Sommelier Harrison

Ramhofer, ist ein lebendiges vietnamesisches

Restaurant mit funky Atmosphäre

und kreativer Küche. Serviert werden zum

Beispiel karamellisierte Tâm Tâm Wings

mit Fischsauce, Tamarindenrippchen mit

Erdnüssen und Frühlingszwiebeln, würziges

Ziegencurry mit Kokos und Zitronengras

sowie brutzelnder Schweinebauch mit

Banh-Hoi-Nudeln und Spargel – ein

kulinarischer Mix aus Tradition und

Überraschung.

SCHLAFEN

Seit mehr als zehn Jahren ist das Hôtel

Gaythering fester Bestandteil von Miamis

schwuler Szene. Mit viel Kunst, Humor und

einer offenen Atmosphäre gibt es hier keinen

Grund, sich nicht wohlzufühlen. Neben

großen Zimmern mit Kühlschrank und teils

kleiner Kochzeile bietet das Hotel kostenloses

Frühstück, günstige Parkmöglichkeiten

sowie kostenfrei Fahrräder, Liegestühle und

Sonnenschirme. Gäste erhalten zudem

freien Eintritt in die zum Hotel gehörende,

gut frequentierte Sauna. Die Bar des Hotels

ist ein beliebter Treffpunkt der queeren

Community und bietet je nach Wochentag

Bingo, Karaoke oder Dragshows.

FEIERN

Zu den Klassikern gehören der an der

Washington Avenue gelegene Club Twist

mit mehreren Tanzflächen, Stripper-Bar

und starken Drinks. Ebenfalls beliebt ist

das Palace South Beach mit seinen fulminanten

Dragshows und dem fast immer

ausverkauften Dragbrunch am Sonntag.

Eine Alternative dazu ist das im Wynwood

Art District gelegene R House, das auch

für sein leckeres Essen bekannt ist. Zu den

weiteren aktuellen Hotspots gehören die

Bar Kill Your Idol, Dienstagabende im Blackbird

Ordinary, die Party Double Stubble

im Gramps am Donnerstag sowie der

Latino-Klub Azucar. Zu den Highlights des

Jahres zählen das Winter Party Festival im

März und der Miami Beach Pride im April.

ERLEBEN

Wer mehr über die queere Geschichte

von Miami Beach erfahren will, bucht am

besten eine Tour mit George Neary und

seiner Firma Tours “R” Us. Seit Jahrzehnten

ist der – vor seiner Verrentung für das Tourismusbüro

arbeitende – Neary ein Kenner

der Szene sowie Experte für die Architektur

des Art déco. Naturliebhaber*innen

können im nahen Key Biscayne während

einer Kajaktour mit Miami EcoAdventure

die Mangroven oder Korallenbänke

erkunden. Für Nervenkitzel sorgt ein Besuch

des Hochseilgartens auf Jungle Island.

Kunstliebhaber*innen können dagegen

eine Pride-Tour im Pérez Art Museum Miami

buchen, und für viele lustige Instagram-

Fotos sorgt ein Besuch im neuen Museum

of Ice Cream – ein bunter Spaß mit

garantiertem Zuckerschock. *dax

www.visitmiamilgbtq.com


REISE

WYNDHAM HOTELS & RESORTS

GASTFREUNDSCHAFT FÜR ALLE

Mit rund 8.300 Hotels in fast 100 Ländern gilt Wyndham als einer der Vorreiter für inklusive Gastfreundschaft und

heißt Gäste wie Mitarbeitende aus allen Lebensbereichen herzlich willkommen. Bei Wyndham Hotels & Resorts

sind Inklusion und Freude wichtige Bestandteile der Unternehmenskultur. Mitarbeitenden werden ermutigt, sich

in ihrer Persönlichkeit frei zu entfalten und mit Engagement und Stolz ihrer Arbeit nachzugehen.

Dieses Engagement zeigte

sich auch beim diesjährigen

CSD in München, der

über 200.000 Menschen

zusammenbrachte: Mit einem

bunten Truck, energiegeladenen

Drag-Performances

und zahlreichen Influencern

war Wyndham prominent

vertreten und setzte ein

starkes Zeichen für Vielfalt,

Respekt und Zugehörigkeit.

Der mit den Worten „Space for

Everyone. Always.“ gebrandete

Truck war nicht nur ein Blickfang,

sondern Ausdruck einer tief verankerten

Unternehmenshaltung.

EINSATZ FÜR VIELFALT

„Gastfreundschaft beginnt bei den

Menschen. Für uns bedeutet das, Orte

zu schaffen, an denen sich Gäste und

Mitarbeitende wohlfühlen und entfalten

können“, sagt Mike Reilly, Chief People and

Operations Officer EMEA bei Wyndham

Hotels & Resorts. „Unser Einsatz für Vielfalt,

Gleichberechtigung und Inklusion wurde

weltweit mehrfach ausgezeichnet,

unter anderem von Ethisphere als eine

der ‚World’s Most Ethical Companies‘.

Wichtiger ist uns aber, wie wir das im

Alltag umsetzen. Wir wollen Umgebungen

schaffen, in denen sich alle sicher,

respektiert und willkommen fühlen, egal

woher sie kommen, welche Identität sie

haben oder wie sie leben.“

FÖRDERUNG VON TALENTEN

Das DEI-Programm (Diversity, Equity &

Inclusion) von Wyndham legt den Fokus

auf Inklusion, Wissen und Engagement.

Es bietet verschiedene interne Netzwerke,

um Talente zu fördern und Menschen

miteinander zu verbinden, zum Beispiel

die Wyndham Pride Group, die die

LGBTIQ*-Community unterstützt. Mit dem

Partner-Diversity-Programm spricht

Wyndham gezielt unterrepräsentierte

Gruppen an, wie queere Unternehmer,

Frauen und ethnische Minderheiten,

und unterstützt sie bei der Gründung

und Führung von Hotels. So stärkt das

Unternehmen Vielfalt, sowohl im Team

als auch in der Eigentümerstruktur seiner

rund 8.300 Hotels weltweit.

BODENSTÄNDIGE GASTFREUNDSCHAFT

Dieses Versprechen gilt auch für die

Marke Vienna House by Wyndham, die

FOTOS: WYNDHAM HOTELS / ADOBE STOCK

in der Tradition österreichischer

Gastfreundschaft verwurzelt

ist und bei der wirklich alle

willkommen sind. Mit 50 Hotels

in queerfreundlichen Städten

wie Berlin, Amsterdam, Krakau

und Prag ist Vienna House auf

LGBTIQ*-Plattformen wie World

Rainbow Hotels, TravelGay und

The Gay Passport vertreten.

Inspiriert vom Gedanken

des „Zuhause auf Reisen“

lädt Vienna House Gäste

ein, hereinzukommen, sich

wohlzufühlen und einfach sie selbst zu

sein – ob auf Geschäftsreise, im Urlaub

oder beim Feiern.

„In unseren Häusern können Gäste

Wärme, Offenheit und bodenständige

Gastfreundschaft erwarten, gelebt

durch unser Markenversprechen

‚Endless Exploration‘. Wir möchten, dass

alle sich bei uns wirklich wie zu Hause

fühlen“, erklärt Sieglinde Willig, Director

Brand Management & Brand Performance

für Vienna House bei Wyndham

Hotels & Resorts.

Auch wenn sich die Reisebranche ständig

verändert, hält Wyndham an seinem

Ziel fest: eine Zukunft zu schaffen, in der

sich auf Reisen alle einbezogen und

willkommen fühlen, jeder Aufenthalt

Freude macht und alle Gäste herzlich

empfangen werden.

www.wyndhamhotels.com


REISE

BANGKOK

FOTO: GOTHAIBEFREE.COM

TREND & TRADITION

Veränderungen sind in Thailands Hauptstadt an der Tagesordnung. Ob neue Hotels, neue Bars

oder neue Trendviertel – wer denkt, dass er in Bangkok schon alles gesehen hat, der irrt gewaltig.

Wer das erste Mal nach Bangkok reist, im Iconsiam bestens aufgehoben. Der

sollte sich die Highlights der Stadt natürlich

nicht entgehen lassen. Dazu gehört 2018 eröffnet und vereint Luxus, Kultur und

Komplex am Ufer des Chao Phraya wurde

ein Besuch des mit seinen zahlreichen Unterhaltung auf rund 525.000 Quadratmetern.

Internationale Top-Marken wie

Pagoden, Tempeln und Repräsentationsbauten

beeindruckenden Königspalastes Louis Vuitton oder Hermès reihen sich

ebenso wie der Tempel Wat Pho mit einer an die Geschäfte lokaler Designer. Der

46 Meter langen und 15 Meter hohen überdachte Floating Market Sooksiam

vergoldeten Statue eines liegenden verbindet thailändische Tradition mit der

Buddhas. Nicht weniger sehenswert ist Gegenwart. Ein Apple Store, das Kaufhaus

die am Fluss Chao Phraya gelegene Siam Takashimaya und spektakuläre

Tempelanlage Wat Arun mit ihrem weithin Wasserspiele ergänzen das Angebot.

sichtbaren Tempelturm. Shopping-Fans

sollten den Chatuchak-Markt besuchen. TRADITION & URBAN ART

Der größte Open-Air-Markt der Welt Nur wenige Kilometer vom Iconsiam

erstreckt sich auf einer Fläche von über flussaufwärts entfernt, hat sich der

einem Quadratkilometer, auf der

sich mehr als 10.000 Stände und

kleine Geschäfte befinden, die zum

größten Teil nur samstags und

sonntags geöffnet haben. Dann

strömen bis zu 300.000 Menschen

auf den Markt, auf dem man

neben Nahrungsmitteln auch

Kleidung, Haushaltswaren, Möbel,

Bücher, thailändisches Kunsthandwerk

und Tiere findet. Wer lieber in

einem luxuriösen Einkaufszentrum

Chinesischer Tempel in Song Wat

sein Geld ausgeben möchte, ist

Stadtteil Song Wat in neues Trendviertel

gewandelt. Zwischen dampfenden

Garküchen und bröckelnden Kolonialfassaden

ziehen sich die Straßen von

Song Wat durch Bangkoks Altstadt. Wer

hier entlangläuft, fühlt das Flair vergangener

Jahrhunderte – und spürt den

Pulsschlag einer neuen Generation. Wo

früher Reissäcke gestapelt und Gewürze

verladen wurden, rösten heute Baristas

Pandan-Kaffee. Song Wat, das einstige

Handelsviertel am Chao Phraya, erfindet

sich gerade neu, ohne seine Geschichte

zu verleugnen. Die Song Wat Road wurde

unter König Rama V. höchstpersönlich

geplant. Der Name „Song Wat“ bedeutet

sinngemäß „von oben gezeichnet“

– und tatsächlich wirkt sie wie eine

historische Linie, die Vergangenheit

und Gegenwart verbindet. Reich

verzierte Holztüren, verfallene

Lagerhäuser und chinesische

Teehändler prägen das Bild. Doch

zwischen Tempeln, Moscheen

und Schreinen hat sich eine neue

Generation von Unternehmern

eingerichtet: Kreative, Köche und

Künstler haben das Viertel für sich

entdeckt. In kleinen Cafés stehen


REISE

Street Art in Talat Noi

Trendviertel Son Wat

FOTOS: DAX

Tische neben Nähmaschinen aus den

1920er-Jahren, Bao Buns werden in

denkmalgeschützten Gebäuden serviert,

und Galerien laden dazu ein, zeitgenössische

Kunst aus Thailand kennenzulernen.

Graffitis mit Elefanten, Füchsen und

Lotusblüten erzählen von thailändischen

Mythen. Die Straße ist heute ein Laufsteg

für ein neues, hippes und authentisches

Bangkok. Der Besuch in Song Wat lässt

sich zudem ideal mit einem Spaziergang

durch das sich anschließende Viertel

Talat Noi verbinden. Wie in einer Galerie

unter freiem Himmel gibt es zwischen

alten Werkstätten, verfallenen Häusern

und engen Gassen jede Menge Streetart

zu entdecken. Große Wandgemälde

erzählen vom kulturellen Erbe, vom

Wandel des Viertels und vom Alltag der

Menschen. Tradition trifft auf Urban Art –

und das fast ganz ohne Touristenkitsch.

NEUES AUS DER SZENE

Bei Touristen wie Einheimischen noch

stets beliebt ist der Besuch der Silom

Soi 4, die als Zentrum von Bangkoks

LGBTIQ*-Szene gilt. Seit dem Ende der

Pandemie hat sich in der schmalen

Seitengasse an der Silom Road einiges

getan. Die wohl markanteste Änderung

ist die Umbenennung von Bangkoks

ältester queeren Bar Telephone Pub.

Seit 1987 gehörte die Bar, in der es zu

Beginn tatsächlich ein Telefon auf jedem

Tisch gab, um mit anderen Gästen zu

kommunizieren, zum festen Anlaufpunkt

Dragshow in der Stranger Bar

der schwulen Szene. Seit 2021 unter

neuem Besitzer, wurde die Bar in Circus

Soi 4 umbenannt und renoviert, wobei

viel vom Charme des Telephone Pub

verloren ging. Seit 2024 findet sich die

legendäre Stranger Bar zwar noch

immer in der Soi 4, nun aber am Ende

auf der rechten Seite und in einer

wesentlich größeren Location. Hier

treten ab 23 Uhr einige von Thailands

bekanntesten Dragqueens auf, die beim

Publikum stets für Begeisterung sorgen.

In Konkurrenz steht die Stranger Bar mit

dem House of Heels von „Drag Race

Thailand“-Gewinnerin Pangina Heels, das

seine Heimat im Renaissance Bangkok

Ratchaprasong Hotel gefunden hat.

Von Mittwoch bis Montag findet sich

hier das Who’s who der thailändischen

Dragqueens für eine mitreißende Show

ein. Da Bangkoks berühmtester Cruising-

Spot, die Babylon Sauna, der Pandemie

zum Opfer gefallen ist und der Besitzer

das Grundstück verkauft hat, ist der in

der Silom Soi 2/1 beheimatete Club Back

Door mit der darüberliegenden Rush

Bar zumindest eine kleine Alternative.

Während K-Pop-Kids in dem noch

stets beliebten Klub DJ Station und das

Circuit-Publikum im benachbarten

G Bangkok (ehemals God) tanzen,

versteht sich der Club Back Door als

Heimat für Raver und Liebhaber von

Techno. Auf mehreren Etagen kann hier

bis in den frühen Morgen getanzt und

gecruist werden.

Nach vielen gescheiterten Versuchen

scheint sich in Bangkok auch eine große

Pride-Veranstaltung zu etablieren.

In diesem Jahr wurde am 1. Juni ein

Demonstrationszug mit über 300.000 Teilnehmenden

von Thailands inzwischen

abgesetzter Ministerpräsidentin Paetongtarn

Shinawatra angeführt. Die drei

Kilometer lange Strecke führte dabei vom

Nationalstadion über die Rama I. Road

bis zum Kaufhaus Central World. „Jeder

Mensch verdient die gleiche Anerkennung

seiner Rechte, seiner Freiheit und seiner

Identität“, sagte die Regierungschefin

in einer Rede. Zu den Forderungen des

Bangkok Pride gehörten unter anderem

ein Selbstbestimmungsgesetz für trans,

inter und nicht binäre Menschen sowie

die Aufnahme von Hormontherapien als

Grundrecht in das nationale Gesundheitssystem.

*dax

www.thailandtourismus.de

www.gothaibefree.com


REISE

AROSA

QUEERES

ALPENPARADIES

FOTOS: AARON COBBETT / AROSA GAY SKI WEEK

Die Arosa Gay Ski Week ist längst mehr

als ein Geheimtipp: Sie zählt zu den

größten queeren Winterevents Europas

und zieht jedes Jahr Hunderte Teilnehmende

aus aller Welt an. Auch 2026 verwandelt

sich das malerische Schweizer

Bergdorf Arosa vom 17. bis 24. Januar

wieder in ein buntes Winterwunderland

– mit einem abwechslungsreichen

Rahmenprogramm, schier endlosen

Pisten und einem einzigartigen Gemeinschaftsgefühl.

Das charmante und im Winter stets

verschneite Bergdorf Arosa liegt auf

1. 775 Metern über dem Meeresspiegel.

Inmitten der eindrucksvollen Bündner

Alpen treffen sich zur Arosa Gay Ski Week

Menschen aus über dreißig Nationen,

um gemeinsam den Winter zu feiern:

ob sportlich auf der Piste, feierwütig auf

der Tanzfläche oder bunt kostümiert

beim Drag Race. Wer zur Arosa Gay Ski

Week kommt, gehört dazu – ganz egal

ob allein reisend, als Paar oder in einer

queeren Clique.

SPASS IM VORDERGRUND

Das zusammenhängende Skigebiet

Arosa-Lenzerheide bietet satte 225 Kilometer

Piste, moderne Liftanlagen und

ideale Bedingungen für jedes Level. Von

der Panorama-Abfahrt mit Instagram-

Potenzial bis zum Snowpark für Adrenalinjunkies:

Hier kommen alle auf ihre Kosten.

Wer sich auf Ski oder Snowboard noch

unsicher fühlt, kann an Gruppenkursen

oder gemeinsamen Ausfahrten teilnehmen

– Spaß steht immer im Vordergrund.

Und für alle, die lieber abseits der Piste

genießen, gibt es Winterwanderwege,

Schneeschuhtrails, Langlaufloipen oder

gemütliche Kutschenfahrten durch die

verschneite Bergwelt.

LEGENDÄRE PARTYS

Was die Arosa Gay Ski Week besonders

macht, ist das vielseitige Rahmenprogramm:

Schon am Anreisetag beginnt die

Woche mit einem Welcome Apéro, später

folgen Themenabende, Kabarettshows,

Livekonzerte und Partys, die bis tief in

die Nacht dauern. Legendär sind das

Drag Race auf Skiern, eine Poolparty, die

tägliche Après-Ski-Gaudi und natürlich

der glamouröse White Snow Ball am

Ende der Woche. Wer möchte, kann an

gemeinsamen Abendessen teilnehmen,

neue Leute kennenlernen oder einfach mit

einem Glühwein in der Hand die Aussicht

genießen. Die Atmosphäre ist dabei

immer herzlich, locker und ganz klar queer.

KOMFORTABEL & QUEER-FRIENDLY

Ob stylishes Designhotel, gemütliche

Pension oder modernes Appartement:

In Arosa stehen viele Unterkünfte zur

Auswahl, die perfekt auf queere Gäste

abgestimmt sind. Auf der Website der

Gay Ski Week findet man eine große

Auswahl an Unterkünften mit speziellen

Eventpaketen inklusive Skipass und

Zugang zu den Veranstaltungen. Wer

sich für ein Partnerhotel der Arosa Gay Ski

Week entscheidet, profitiert zudem von

kurzen Wegen, einem hohen Service-Level

und garantiert queerer Atmosphäre.

SAFE SPACE AM BERG

Hinter dem Event steht ein gemeinnütziger

Verein, der mit einem Teil der Einnahmen

LGBTIQ*-Projekte unterstützt. Diese Haltung

prägt die gesamte Woche: Offenheit,

Respekt und Community stehen an erster

Stelle. Die Arosa Gay Ski Week ist somit ein

Safe Space inmitten der Berge, ein Ort,

an dem man ganz man selbst sein kann.

Neben dem sportlichen und kulturellen

Programm hat Arosa auch abseits der

Veranstaltungen viel zu bieten: Bergrestaurants

mit regionaler Küche, entspannte

Wellnessoasen wie der Spa im Tschuggen

Grand Hotel, romantische Spazierwege

und atemberaubende Ausblicke vom

Weisshorn oder Rothorn. Hier verbindet

sich alpine Schönheit mit urbanem

Lebensgefühl – ein Ort zum Durchatmen,

Genießen und Loslassen. *dax

www.ski.lgbt


REISE

Blick auf das Stadtpanorama von Nürnberg

NÜRNBERG

FOTO: TOURISMUS.NUERNBERG.DE/KRISTOF GÖTTLING

STADT MIT HERZ

Als zweitgrößte Stadt Bayerns gerät die

fränkische Metropole, die oft auf Bratwurst

und Christkindlesmarkt reduziert

wird, gegenüber München oft ins Hintertreffen.

Völlig zu Unrecht.

Der Duft, die Farben, das Ambiente –

wenn man das in der Nürnberger

Fußgängerzone gelegene Ladengeschäft

Rosegardens betritt, fühlt man sich wie

in einer anderen Welt. Stolz nennen die

Inhaber Michael Heidrich und Oliver

Spiller ihr Refugium „Nürnbergs schönsten

Laden“. Seit fast dreißig Jahren führt das

Paar sein Geschäft, das ursprünglich

tierversuchsfreie

Kosmetik anbot.

Heute findet man im

Rosegardens ein ganz

besonderes Sortiment

mit Dekoartikeln im

britischen Landhausstil,

feinen Düften,

Pflegeprodukten,

Schokolade und Rosen-

Spezialitäten. „Unser

Laden ist ein Unikat in

Deutschland, komplett

in Eigenregie und mit

viel Herzblut aufgebaut“,

erzählt Michael. Er und sein Ehemann

bezeichnen sich selbst als „waschechte

Nürnberger“, die beide hier geboren und

aufgewachsen sind. „Nürnberg ist unsere

Heimat, unser Zuhause“, so Oliver. Neben

ihrem Arbeitsalltag engagieren sich

Ladeninhaber

Oliver Spiller und

Michael Heidrich

die beiden Mittfünfziger

zudem für die Community,

sind unter anderen beim

CSD Nürnberg aktiv.

„Außerdem organisiere

ich kulturelle Veranstaltungen

im Literaturhaus

und helfe bei Aktionen

wie ‚Haare schneiden

für die Aidshilfe‘.

Das ist uns wichtig:

Sichtbarkeit schaffen,

unterstützen, wo es gebraucht

wird“, so Michael. Fragt man die beiden

FOTO: DAX

danach, was das Besondere an

Nürnberg ausmacht, müssen

TRAVESTIE-TRADITION

sie nicht lange nachdenken.

„Nürnberg hat genau die richtige

Größe. Alles ist da, was

man braucht – Lokale, Szene,

Kultur. Es ist übersichtlich, hat

eine tolle Altstadt mit Burg

und Museen und trotzdem

das Flair einer Großstadt.

Und der CSD ist zwar kleiner

als in München, aber gut

organisiert und herzlich –

wie Nürnberg eben.“

Fragt man die Rosegardens-Inhaber

Michael und Oliver nach dem schwulen

Nachtleben, geben sich die beiden eher

zurückhaltend. „Es ist durchmischt. Echte

rein schwule Lokale gibt es nur noch

Revuetheater

Paradies

wenige“, so Michael. Zu diesen gehört

FOTO: FRANKEN TOURISMUS/PARADIES NÜRNBERG

zum Beispiel die Pigalle

Schlagerbar, die Bar 59

oder das Savoy. Die

größte queere Party, der

„Rosa Hirsch“, findet seit

26 Jahren regelmäßig, mit

Ausnahme einer Sommerpause,

einmal im Monat

statt. Eine ganz besondere

Stellung in Nürnbergs queerem

Kulturleben nimmt das

Paradies Revue Theater ein.

Das Haus in der Bogenstraße

wurde 1978 eröffnet und gilt damit als

Deutschlands zweitälteste Travestiebühne.

In dem plüschigen Theater geben sich

bis heute Stars der Travestie-Szene die

Ehre, darunter Elke Winter, Vicky Brown

und France Delon. Geboten wird dabei

klassische Travestie mit Livegesang,

locker-frivoler Moderation und glamourösen

Kostümen. Neben einem monatlich

wechselnden Showprogramm gibt es

zusätzlich Sondergastspiele bekannter

Künstlerinnen und Künstler. „Für uns ist

das Paradies unser zweites Wohnzimmer“,

erzählen Oliver und Michael, die so gut

wie keine neue Show verpassen. Und

dann verbindet die beiden auch noch

ein ganz persönlicher Moment mit dem

Theater, in dem Michael seinem Partner

den Heiratsantrag machte. Und er hat Ja

gesagt. *dax

www.tourismus.nuernberg.de

www.frankentourismus.de


REISE

OSTSEE

GAY CRUISE: WEISSE NÄCHTE

FOTO: VISIT DENMARK BY WORLD MAPPERS

Während die Tage wieder kürzer werden, heißt es jetzt schon, den nächsten Sommer zu planen! Die meisten

hellen Stunden bieten bekanntlich die Weißen Nächte – und die nächste Spartacus Cruise wird genau zur

richtigen Zeit am richtigen Ort sein: in der Ostsee im Juni 2026.

Als Schiff steht die VASCO DA GAMA zur

Verfügung. Weniger als tausend Gäste

können die entspannte Atmosphäre

auf zwölf Decks genießen – und das zu

einem Preis ab 899 Euro für fünf Tage mit

Vollpension. Vom schnell erreichbaren

Kiel geht die Reise nach Kopenhagen, das

jüngst vom Economist unter 173 Städten

zur lebenswertesten der Welt gewählt

wurde. Anlass, mit der Themenparty

VALHALLA den ersten Stopp der Reise zu

feiern – dank des verschließbaren Pools

bei jedem Wetter. Danach ist Zeit für

einen Strandtag auf Bornholm. Die Insel,

auch „Sonneninsel“ genannt, bietet ein

Mosaik aus unberührter Natur, dramatischen

Klippen und sanften Sandstränden.

Raue Küstenlandschaften mit bis zu

vierzig Meter hohen Schluchten, von

Gletschern geformte Täler und mystische

Waldweiden – Wanderer und Naturfreunde

kommen in Bornholm voll auf

ihre Kosten. Kulturhistorische Höhepunkte

warten in Danzig: Die historische Altstadt

ist das Herz der Stadt und besticht durch

malerische Gassen, prachtvolle Gebäude

und eine lebendige Atmosphäre.

Aber auch an Bord kommt die Unterhaltung

nicht zu kurz. Die täglichen

Themenpartys geben Möglichkeit zu

fantasievollen Outfits, während am

Pool ein unterhaltsames Programm mit

brasilianischen Tänzern, internationalen

Porn Stars und Games wie der Mr.-Cruise-

Wahl wartet. Im Hollywood Theater treten

Bühnenkünstler der Community auf,

während im DOME Club durchgetanzt

werden kann.

Auf der VASCO DA GAMA wird Genuss

großgeschrieben: Fünf Restaurants

sowie mehrere Bars und Lounges

spannen einen kulinarischen Bogen

von locker bis luxuriös. Im Waterfront

Restaurant beginnt für viele der Tag

– mit Service am Platz und einer Karte,

die internationale Klassiker elegant

verbindet. Den Übergang vom Dinner

in den Abend gestalten die Bars. Die

Ocean Bar verbindet Kolonial-Chic mit

Wintergarten-Leichtigkeit – ideal für

Aperitif und Gespräche. Im Blue Room

klingen Nächte mit Livemusik und Signature

Drinks aus. Nachtschwärmer finden

hier ihr Wohnzimmer.

www.spartacus.cruises

FOTO: LUKE MISCHE


.com


ADVERTORIAL

GESUND ALT WERDEN MIT HIV

Wie HIV-positive Menschen die Herausforderungen

des Älterwerdens meistern können

Menschen mit HIV werden glücklicherweise immer äl ter. Zurückzuführen ist das vor allem auf

die Fortschritte in der HIV-Therapie: Dank der modernen Therapien kön nen Menschen mit HIV

ein gesundes und langes Leben führen. So erreichen sie auch mit dem Virus in der Regel ein

ähnliches Alter wie Menschen, die nicht HIV-positiv sind 1 .

Auch wenn die weitgehend normale

Lebenserwartung eine überaus positive

Entwicklung ist, so steigt damit auch die

Wahrscheinlichkeit, mit dem Älterwerden

weitere Medikamente neben der HIV-

Therapie zu benötigen. In einer Befragung

von mehr als 2.300 Menschen mit HIV –

der Studie „Positive Perspektiven 2“ – war

fast die Hälfte aller Teilnehmenden

in Deutschland besorgt darüber, mit

steigendem Alter eventuell noch mehr

Medikamente einnehmen zu müssen 2 .

WECHSELWIRKUNGEN MIT DER HIV-

THERAPIE IM BLICK BEHALTEN

Für HIV-positive Menschen ist die Therapie

ein Leben lang ständiger Begleiter.

Um dabei eine hohe Lebensqualität

sicherzustellen, gilt es, mögli che Wechselwirkungen

der HIV-Medikamente mit

anderen Substanzen zu beachten: Denn

verschie dene Substanzen können sich

ge genseitig in ihrer Wirkung beein flussen,

beispielsweise sich gegenseitig verstärken,

ab schwächen oder sogar aufhe ben.

Um zudem die Wahrscheinlichkeit

für Langzeit-Nebenwirkungen der

HIV-Medikamente möglichst gering zu

halten, ist es als HIV-positiver Mensch

wichtig, selbst ein Bewusstsein dafür

zu entwickeln, was man seinem Körper

zuführt. Ein einzelnes Medikament kann

beispielsweise auch mehrere Wirkstoffe

enthalten – und jeder dieser Wirkstoffe

birgt grundsätzlich das Potential, für eine

mögliche Nebenwirkung verantwortlich

zu sein. Hier besteht die Möglichkeit,

die Lebensqualität durch einen

Wechsel der HIV-Medikamente positiv zu

beeinflussen. Gemeinsam mit dem/der

Schwerpunktärzt*in lässt sich womöglich

eine Therapie finden, die langfristig das

Risiko für gesundheitliche Probleme verringern

und so den Erhalt der Langzeit-

Lebensqualität sicherstellen kann.

MODERNE HIV-THERAPIEN KÖNNEN

DAS RISIKO FÜR WECHSELWIRKUNGEN

REDUZIEREN

Bei der HIV-Therapie besteht eine Tablette

aus mehreren Wirkstoffen. Diese werden

miteinander kombiniert und blockieren die

Vermehrung des Virus an verschiedenen

Punkten. Dank ihrer hohen Wirksamkeit

wurde in den letzten Jahren die Anzahl

der notwendigen Wirkstoffe in der HIV-

Therapie weiter reduziert, was vor allem

das Risiko für Wechselwirkungen der HIV-

Medikamente mit anderen Substanzen

und Medikamenten sowie auch für mögliche

Nebenwirkungen verringern kann.

Hat man für die HIV-Therapie ab Mitte

der 1990er-Jahre mindestens drei oder

vier Wirkstoffe miteinander kombiniert, so

empfehlen heute die deutschen Leitlinien

zur HIV-Therapie – an denen sich die

Ärzt*innen bei der Auswahl der Medikamente

orientieren – zudem auch moderne

Kombinationen mit zwei Wirkstoffen. 3

In der „Positive Perspektiven 2“-Studie

gaben beispielsweise nur 69 % aller

befragten HIV-positiven Menschen in

Deutschland an, zu wissen, wie viele

Substanzen ihre eigene HIV-Therapie

enthält 4 . Wenn man sich als HIV-positiver

Mensch bewusst mit der eigenen Therapie

auseinandersetzt und proaktiv mit

seinem/-r Ärzt*in darüber spricht, kann

das dazu beitragen, unnötige Belastungen

des eigenen Körpers zu vermeiden

und die Lebensqualität zu verbessern.

DIE EIGENE LEBENSQUALITÄT

VERBESSERN

Damit Wechselwirkungen der HIV-

Therapie mit anderen Substanzen

vermieden werden können, ist Offenheit

im Arztgespräch besonders wichtig: Für

den/die Ärzt*in ist es sinnvoll zu wissen,

was man neben den HIV-Medikamenten

noch einnimmt. So kann man gemeinsam

eine Therapie wählen, die das

Risiko für Wechselwirkungen möglichst

niedrig hält.

Während einige dabei mit einer

täglichen Pille bestens klarkommen,

kann für andere eine Therapie mit einer

regelmäßigen Spritze die bessere Lösung

sein. Ein Wissen um die verschiedenen

Therapieoptionen ist von großer

Bedeutung, denn so kann man unter

den unterschiedlichen Therapiemöglichkeiten

gemeinsam mit dem/der Ärzt*in

diejenige auswählen, die am besten zum

eigenen Leben passt und HIV dadurch zu

kleinerem Teil im Alltag macht.

Weitere Informationen

zum Leben mit HIV sowie

persönliche Geschichten

von HIV-positiven

Menschen findest du

unter www.livlife.de

Unterstützt von ViiV Healthcare

Quellen:

1 Trickey et al., Lancet HIV 2017; 4: e349–356

2 Wigger A et al., 15. Kongress für Infektionskrankheiten

und Tropenmedizin 2020. Abstract A-301.

3 Deutsch-Österreichische Leitlinien für Diagnostik

und Therapie der HIV-Infektion, Version 9 vom

03.09.2020.

4 Wigger A et al., 15. Kongress für Infektionskrankheiten

und Tropenmedizin 2021. Poster P-037.

NP-DE-HVU-ADVR-230019


FRIEDRICH

HÄNDEL

SAULGEORG

Musikalische Leitung

Rubén Dubrovsky

Inszenierung

Barrie Kosky

PREMIERE:

23. NOV. 2025

WEIHNACHTEN

IN DER OPER KÖLN

ENGELBERT HUMPERDINCK

HÄNSEL UND GRETEL

30. NOV. BIS 30. DEZ. 2025

GIOACCHINO ROSSINI

LA CENERENTOLA

25. DEZ. 2025 BIS 11. JAN. 2026

Eine Einrichtung der


DAS MUSICAL, DAS DIE HERZEN ÖFFNET

DAS

ORIGINAL

NACH EINER ERZÄHLUNG VON

CHARLES DICKENS

28.11.–26.12.25

ORIGINAL BROADWAY PRODUCTION

DIRECTED & CHOREOGRAPHED BY

BOOK BY

MUSIC AND LYRICS BY

HARVEY FIERSTEIN

DIRECTED BY

SET & COSTUMES BY

CHOREOGRAPHY BY

NIKOLAI FOSTER

JERRY MITCHELL

BASED ON THE MIRAMAX MOTION

ROBERT JONES

CYNDI LAUPER

LEAH HILL

GEOFF DEANE & TIM FIRTH

PICTURE KINKY BOOTS WRITTEN BY

20.01.-01.02.26

PRESENTED BY ARRANGEMENT WITH

MUSIC THEATRE INTERNATIONAL WWW.MTISHOWS.CO.UK

EIN MUSICAL VON DENNIS MARTIN

03.02. – 15.03.26

22.10.–08.11.26

WWW.METRONOM-THEATER.DE

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