28. Oktober 2025
- Schlag gegen Drogen-Milieu in Graz - Bim in der Annenstraße ausgebremst - Handyschlafsack soll entwöhnen
- Schlag gegen Drogen-Milieu in Graz
- Bim in der Annenstraße ausgebremst
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Grazer28. OKTOBER 2025, E-PAPER AUSGABE
Jahre
Getty
Quelle: ZAMG
15°
Morgen wird
es großteils
sonnig mit ein
paar Wolkenfeldern.
Dazu
wieder recht warm mit bis zu
15 Grad am Nachmittag.
Bim ausgebremst
Verein Fahrgast und Pro Bim kritisieren
die neue Situation in der Annenstraße,
die die Bim blockieren soll. 5
Handy ausgebremst
Mit dem heute vorgestellten Handy-
Schlafsack sollen Kinder bewusst Pause
vom Gerät bekommen. 5
Vier Kilo Koks & mehr
Schlag gegen
Drogen-Szene
LPD STEIERMARK (5), FAHRGAST, FISCHER
Heftig. Die Grazer Polizei hat elf Personen festgenommen und dabei vier Kilo Kokain und eine zweistellige Kiloanzahl an Marihuana konfisziert.
Außerdem wurde Bargeld sichergestellt. Die Ermittlungen in dem Fall gehen aber noch weiter. Es soll auch um Gewaltdelikte gehen. SEITE 2
graz
2 www.grazer.at 28. OKTOBER 2025
Jahre
Marco Triller macht sich Sorgen
um die Sicherheit.
FPÖ
FPÖ reagiert auf
Drogenrazzia
■ Mit scharfen Worten reagiert
der steirische FPÖ-Klubobmann
und Sicherheitssprecher
LAbg. Marco Triller auf die
jüngste Medienberichterstattung
rund um eine großangelegte
Drogenrazzia in Graz, bei
der elf Personen – überwiegend
Asylwerber und subsidiär
Schutzberechtigte – festgenommen
wurden. Im Zentrum
der Ermittlungen stehen ein
50-jähriger Türke und ein
26-jähriger Syrer, die laut Berichterstattung
seit Jahren einen
weitvernetzten Drogenring
leiteten. „Was sich hier abspielt,
ist nichts anderes als ein sicherheitspolitischer
Alptraum. Unter
dem Deckmantel des Asyls
hat sich in Graz ein Drogenkartell
gebildet, das mit extremer
Gewalt operierte. Das ist das
direkte Resultat einer völlig gescheiterten
Migrationspolitik“,
so Triller. Offenbar nutzte die
Tätergruppe mehrere Wohnungen
als Drogenlager, bewahrte
dort mehrere Kilo Kokain und
Cannabis und belieferte das
Rotlichtmilieu, Lokale und örtliche
Dealer. Neben dem florierenden
Handel steht die Bande
auch im Verdacht mit massiver
Gewalt, Nötigungen und Raubdelikte
begangen zu haben, um
potentielle Konkurrenten einzuschüchtern.
Für Triller ein
weiteres deutliches Zeichen,
dass importierte Kriminalität
längst die öffentliche Sicherheit
bedroht: „Diese Täter leben auf
Kosten des österreichischen
Steuerzahlers, missbrauchen
unser Asylsystem und zerstören
gleichzeitig das Sicherheitsgefühl
der Bevölkerung. Wer
unser Gastrecht derart mit Füßen
tritt, hat in unserem Land
nichts verloren.“
Schlag gegen
Drogenszene
Insgesamt wurden vier Kilo Kokain und Marihuana im zweistelligen Kilo-Bereich konfisziert.
VIEL. Die Polizei nahm
elf Personen fest, die
mit Kokain und Marihuana
gedealt haben
sollen. Auch Bargeld
wurde sichergestellt.
Von Lukas Steinberger-Weiß
lukas.steinberger@grazer.at
Bereits seit Monaten ermitteln
Suchtgiftermittler
des Landeskriminalamtes
(LKA) und des Kriminalreferats
(KR) in Graz gegen jene Tätergruppe,
die nunmehr im Verdacht
steht, über mehrere Jahre hinweg
einen regen Suchtmittelhandel
betrieben zu haben.
Im Fokus der Ermittlungen stehen
ein 50-jähriger Türke und ein
26-jähriger Syrer aus Graz. Gemeinsam
mit weiteren Verdächtigen
– meist Asylwerbern oder
subsidiär Schutzberechtigten
unterschiedlicher Nationalitäten
– sollen sie mehrere Suchtgiftdepots
in verschiedenen Wohnungen
betrieben haben. Von
dort aus brachten sie die Suchtmittel
in der Rotlicht- und Gastroszene
illegal in Umlauf oder
verkauften sie gewinnbringend
in Grazer Parkanlagen. Ermittler
gehen derzeit von Cannabis
im zweistelligen Kilobereich und
zumindest vier Kilogramm Kokain
aus. Dabei gingen die Täter
teils äußerst brutal und mit massiver
Gewalt gegen etwaige Konkurrenten
im Milieu vor.
Zugriff
Über Anordnung der Staatsanwaltschaft
Graz und mit Unterstützung
von Ermittlern mehrerer
steirischer Bezirke, der
Fremdenpolizei sowie des Einsatzkommandos
Cobra folgten
vergangenen Montag (20. Oktober
2025) zeitgleich Zugriffe
an mehreren Örtlichkeiten.
Dabei kam es zu insgesamt elf
Festnahmen und zwölf Hausdurchsuchungen.
Bei den Tatverdächtigen
handelt es sich
überwiegend um flexibel agierende
Männer im Alter zwischen
24 und 52 Jahren. Sie betrachten
den Drogenhandel als
zentrale Einnahmequelle für
sich und ihre Familien in deren
Herkunftsländern. Die Verdächtigen
stammen aus Österreicher,
Syrien, Afghanistan, Slowenien,
Rumänien, der Türkei oder fühlen
sich der tschetschenischen
Volksgruppe zugehörig. Sechs
der Festgenommenen wurden
in die Justizanstalt eingeliefert
und befinden sich weiterhin
in Haft. Bereits vor diesem
Zugriff kam es zu Festnahmen
und Sicherstellungen von mehreren
Kilogramm Suchtmittel,
Waffen und Bargeld (siehe Bilder).
Auch bei ihnen handelt es
sich überwiegend um subsidiär
Schutzberechtigte oder Asyl-
LPD STEIERMARK
werber aus Syrien.
Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen
dauern weiterhin an
und konzentrieren sich vor allem
auf Lieferanten der Suchtmittel
aus dem Balkanraum.
Unterdessen laufen auch beim
Kriminalreferat im Stadtpolizeikommando
Graz weitere Ermittlungen
nach einer Serie
von Gewalttaten. Es wird wegen
gefährlichen Drohungen,
Nötigungen, absichtlich schweren
Körperverletzungen und
schweren Raubüberfällen unter
Anwendung massiver Gewalt
ermittelt. Ausgangspunkt dieser
Straftaten dürften Revierstreitigkeiten
im Drogenmilieu sein.
Sichergestelltes Marihuana. LPD STEIERMARK
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„Bim wird ausgebremst“
FLOP. Nach der Wiederöffnung der unteren Annenstraße steht die Straßenbahn im Stau – eine völlig
neue Situation auf dieser wichtigen Schienenachse. ProBim und Fahrgast fordern rasche Maßnahmen.
Autos und Bim teilen sich eine Spur. Das sorgt für Verzögerungen. Pro-
Bim und Fahrgast fordern Maßnahmen von der Stadt.
FAHRGAST
Von Redaktion
redaktion@grazer.at
Seit der Umgestaltung der
Annenstraße, die 2012 gemeinsam
mit der Nahverkehrsdrehscheibe
Hauptbahnhof
eröffnet wurde, hatte die Straßenbahn
stadteinwärts eine eigene
Spur erhalten. Kfz- und Radverkehr
teilten sich daneben einen
Fahrstreifen. Seit geraumer Zeit
wurde der Autoverkehr auf die
Gleistrasse gelegt. Damals gab es
bereits Befürchtungen des Vereins
Fahrgast, dass die Straßenbahn
dadurch behindert werde. „Das
regeln wir mit den Ampelschaltungen“,
und: „in der Annenstraße
fahren eh nicht mehr so viele Autos“,
waren sinngemäß die Antworten,
die man damals auf erste kritische
Einwände gegen diese Pläne
erhielt.
Stau
Nach Abschluss der umfangreichen
Gleisbauarbeiten in der
Annenstraße herrscht nunmehr
traurige Gewissheit: In der Annenstraße
fahren mehr Autos als
von den Verantwortlichen erwartet
und die Ampelregelung ist laut
dem Verein ineffektiv. Somit steht
die Straßenbahn auf der zukünftig
vielleicht wichtigsten Tramachse
in Graz im Stau. Ursächlich
ist laut Pro-Bim und Fahrgast vor
allem der Durchzugsautoverkehr,
der vom Hauptbahnhof und aus
den Seitengassen kommt und sich
dann vor der Straßenbahn auf
dem Gleiskörper staut. ProBim
und FAHRGAST fordern deshalb,
rasche Maßnahmen zu ergreifen
wie etwa ein Ende des Durchzugsverkehrs
und eine Optimierung
der Ampel für einen minimalen
Quell- und Zielverkehr
Ein Schlafsack für das Handy
WEG DAMIT. Heute wurde die Handy-Schlafsack-Kampagne der Stadt Graz vorgestellt. Eltern
sollen dafür sensibilisiert werden, ohne Handy bewusst Zeit mit ihren Kindern zu genießen.
Von Linda Steurer
linda.steurer@grazer.at
Das Handy ist aus der heutigen
Zeit kaum wegzudenken
und ein ständiger
Begleiter. „Kuscheln, spielen,
plaudern statt scrollen, chatten,
tippen”, steht als eine der fünf
Erinnerungen auf der Rückseite
des neuen, sogenannten Handy-
Schlafsacks der Stadt Graz. Die
heute gestartete Kampagne soll
Eltern darauf aufmerksam machen,
ihre Bildschirmnutzung
gezielt zu reduzieren und bewusst
Zeit mit ihren Kindern zu
verbringen.
Auswirkungen
Kinder bis zum Alter von drei
Jahren sollten keine Zeit vor
Bildschirmen verbringen, empfiehlt
die Stadt Graz. Denn eine
frühe Bildschirmnutzung und
der Handygebrauch der Eltern
können die Entwicklung von
Kindern beeinflussen und beispielsweise
die Sprachentwicklung
hemmen, wenn die direkte
Interaktion zwischen Eltern und
Kind eingeschränkt wird. „Es
gibt die klare Empfehlung von
Experten und Expertinnen, dass
Kinder unter drei Jahren keine
Bildschirmzeit haben sollten.
Studien zeigen, dass auch die
Smartphonenutzung der Eltern
negative Auswirkungen auf die
kindliche Entwicklung haben
kann. Mit der Kampagne wollen
wir Eltern darin bestärken, bewusst
Handy-freie Momente in
den Familienalltag einzubauen
– der Handy-Schlafsack soll als
eine kleine Erinnerung dienen“,
so Familienstadträtin Claudia
Unger.
Gerald Friedrich, Ines Pamperl und Stadträtin Claudia Unger v.l. STADT GRAZ/FISCHER
28. OKTOBER 2025 www.grazer.at
graz 7
Jahre
präsentiert
Graz im Fokus
Hobbyfotograf Roberto Tauschmann war beim
Klanglicht dabei und hat wundervolle Fotos vom
Uhrturm geschossen. TAUSCHMANN
derGrazer
IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz;
Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8 bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAK-
TION: Lukas Steinberger-Weiß (0664/80 666 6918), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Clarissa Berner (0664 80 666 6694), Linda
Steurer (0664/80 666 6683), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897),
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Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 175.837 (Der Grazer, wö, ÖAK 1. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.
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28. OKOTBER 2025 www.grazer.at
graz 9
Jahre
Branchenvertreter aus ganz Österreich kamen zum Industriegipfel in die WKO
Steiermark um über die wichtigsten Fragen der Branche zu sprechen. WKO/MITTER-
Weniger Bürokratie
■ Beim Treffen der Industrievertreter
in der WKO Steiermark
standen einmal mehr
Themen wie Energietransformation,
Deregulierung und
Bürokratieabbau ganz oben auf
der Agenda. Der steirische Industrie-Spartenobmann
Markus
Ritter forderte mit seinen
Branchenkollegen „eine konsequente
Vereinfachung von
Verfahren, klare Zuständigkeiten,
digitale Lösungen und eine
praxisnahe Deregulierung, damit
Betriebe ihre Kräfte stärker
auf Wertschöpfung, Innovation
und nachhaltiges Wachstum
konzentrieren können.“ Ebenfalls
auf der Agenda stand die
Künstliche Intelligenz. Die
Technologie sei ein wichtiger
Hebel zur Effizienz- und Produktivitätssteigerung,
sind die
Branchenvertreter überzeugt:
Jetzt gelte es, diesen „Gamechanger“
für die Wettbewerbsfähigkeit
der Industrie zu nutzen.
Ausbildungsoffensive
■ Rund 900 Stellen im steirischen
Tourismus müssten vor dem Start
der Wintersaison dringend noch
besetzt werden. Daher starten das
AMS Steiermark gemeinsam mit
der WKO die Qualifizierungsoffensive
AQUA. Diese ermöglicht
es Arbeitssuchenden, eine verkürzte
Lehre, eine eigenständige
Ausbildung oder gezielte Kurse
zu absolvieren – und so innerhalb
kürzester Zeit zu wertvollen Fachkräften
zu werden. „Besonders
im Tourismus, wo der Bedarf an
qualifizierten Kräften von Küche
über Service bis zum Hotelfach
enorm ist, kann AQUA beitragen,
diese Lücke zu schließen“, ist
Klaus Friedl, Obmann der Fachgruppe
Gastronomie überzeugt.
Die Bandbreite an Ausbildungsmöglichkeiten
ist groß und reicht
von klassischen Lehrberufen wie
Koch/Köchin, Gastgewerbeassistent/in
und Restaurantmann/-
frau bis zu Spezialkursen in Ausbildungsschwerpunkten
wie
Barista, Sommelier und Patisserie.
Simon Brantner, Annemarie Gauster, Roswitha Rath (Beraterin für AQUA im Auftrag
des AMS), Elisabeth Pascottini (AMS Steiermark) und Laurel Okeke (v.l.) FI-
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Blaulicht
Report
✏ sabrina.naseradsky@grazer.at
Motorradlenker
flüchteten
■ Freitagnacht, 24. Oktober,
führten Polizeibeamte der Polizeiinspektion
Seiersberg in der
Feldkirchner Straße in Seiersberg
Verkehrskontrollen durch.
Gegen 21:20 Uhr wurden sie
von der Landesleitzentrale
(LLZ) verständigt, dass zwei
unbekannte Motorradlenker
auf der Feldkirchner Straße
ohne Kennzeichen, ohne Licht
und mit stark überhöhter Geschwindigkeit
in Fahrtrichtung
Westen unterwegs sein sollen.
Nachdem die Beamten die beiden
Motorradlenker bemerkt
hatten, begaben sie sich auf
die Fahrbahn und versuchten
beide Lenker anzuhalten. Ein
Motorradlenker wendete und
Zwei Motorradfahrer entzogen sich am Freitag der Anhaltung durch die
Polizei und flüchteten. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.
GETTY
flüchtete in Richtung Osten.
Der zweite Motorradlenker beschleunigte
sein Motorrad und
fuhr direkt auf die beiden Polizisten
zu. Diese konnten noch
rechtzeitig ausweichen und
blieben unverletzt. Eine sofort
eingeleitete Fahndung verlief
jedoch negativ. Die Polizei
sucht nun nach dem unbekannten
Motorradlenker. Zeugen
melden sich bei der Polizeiinspektion
Seiersberg, unter 059
133/6130 erbeten.
Zwei Unfälle mit
Omnibus
■ Am 27. Oktober kam es zu einer
Kollision zwischen einem Bus und
einer Fußgängerin. Gegen 10:50
Uhr lenkte ein 31-Jähriger einen
Bus am Jakominiplatz in westliche
Richtung und beabsichtigte, an
der dort befindlichen Haltestelle
einzufahren. Als er plötzlich einen
Aufprall hörte und in weiterer Folge
eine verletzte Fußgängerin im rechten
Außenspiegel sah. Laut Zeugen
dürfte eine 55-jährige Fußgängerin
aus Graz versucht haben, von der
Fußgängerzone kommend, den
südlich gelegenen Haltestellenbereich
zu überqueren. Dabei dürfte
sie in den Bus gelaufen sein. Nach
der Erstversorgung wurde die
55-Jährige mit schweren Verletzungen
ins LKH Graz eingeliefert.
■ Am heutigen 28. Oktober kam
es zu einem weiteren Unfall mit
einem Bus. Gegen 7:45 Uhr fuhr
ein 50-Jähriger mit einem Linienbus
auf dem Europaplatz von der
nördlich gelegenen Haltestelle
kommend in Fahrtrichtung Süden.
Zeitgleich war ein 86-jähriger
Grazer mit seinem elektrischen
Rollstuhl am Gehsteig, auf Höhe
eines Lebensmittelgeschäftes, unterwegs
und wollte die Fahrbahn
in Richtung Osten überqueren.
Vermutlich aufgrund eines Bedienungsfehlers
und Unachtsamkeit
prallte er laut einem Zeugen ungebremst
gegen die hintere Seite
des Linienbusses. Dabei dürfte er
gestürzt und mit dem rechten Fuß
unter einen Reifen geraten sein.
Der Mann wurde schwer verletzt
ins UKH gebracht.
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Nächste Wahl
Wie wir es bereits aus vielen
anderen Entscheidungen kennen.
Wenn Vizebürgermeisterin
Schwentner etwas durchsetzen
will, dann zieht Sie das ohne
Rücksicht auf Verluste durch. Und
Bürgermeisterin Kahr schaut zu
und nickt das kommentarlos ab.
So ist es. Kann man leider nur die
Wahl 2026 abwarten und hoffen,
dass die Wähler und Wählerinnen
das nächste Mal Vernunft
und Sachlichkeit an der Wahlurne
wählen.
Klaus Strobl
* * *
Ohne Vernunft
Hab bis zum Schluss gehofft, dass
die Vernunft siegt. Viel ist nicht
mehr da, was noch ruiniert werden
könnte in Graz.
Birgit Reiterer
* * *
Keine Rücksicht
Dunkelrot-Grün setzen um. So
wie es sich für diese Parteien gehört,
ohne Rücksicht auf Anrainer
und dortig Wirtschaftstreibende.
Was war sonst zu erwarten?
Robert Graf
* * *
Erklärung bitte
Es meckern nur alle. Warum eigentlich?
Mir ist völlig egal in welche
Richtung dort gefahren wird.
Bitte um Aufklärung.
Maximilian Rombold
* * *
Wer war das?
Wesen Idee war das? Wie kommt
man auf sowas? Hat man zu viel
Zeit?
Djordje Garic
* * *
Niemand in der Stadt
Fahren eh immer weniger in die
Stadt einkaufen.
Heinz Heinrich Huter
* * *
Sinn?
Was für einen Sinn soll das
haben.
Christian Kulmer
* * *
Antwort
Bleibt die Fahrtrichtung müssten
die Autos, die aus der Schönaugasse
herausfahren, die Straßenbahnschienen
kreuzen über
die bald zwei neuen Straßenbahnlinien
fahren werden.Wird
die Fahrtrichtung gedreht, fahren
die Autos über die Radetzkystraße
von Norden in die Schönaugasse
und PKWs und Straßenbahn stören
sich nicht gegenseitig.
Mario Landgraf
* * *
Meistkommentierte
Geschichte
des Tages
Die neue
Einbahndrehung
Ab Donnerstag, 30. Oktober,
wird die Einbahnführung
in der Schönaugasse geändert
sowie ein Tempolimit von 20
km/h eingeführt. Künftig verläuft
die Fahrtrichtung für den
Verkehr vom Jakominiplatz
stadtauswärts in Richtung
Grazbachgasse. Mit der Verkehrsführung
soll der Jakominiplatz
als wichtiger ÖV-Knoten
entlastet werden.
REAKTIONEN & KOMMENTARE
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Wir sagen DANKE!
Seit 1985 informieren wir unsere Leser zuverlässig über die Geschehnisse in Graz und
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tägliche Leben in unserer Stadt.
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Ein ebenso großes Danke gilt den Menschen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und
Gesellschaft, die mit uns zusammenarbeiten und Graz so lebendig machen.
Wir freuen uns darauf, Sie auch in Zukunft mit aktuellen Nachrichten und spannenden
Geschichten zu begleiten.
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und Manfred Kohl haben über ihre
wichtigsten Projekte und die Bereiche,
für die sie verantwortlich
sind, gesprochen. Manfred Kohl:
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beim Unternehmen und kenne
damit alle Seiten unseres vielfältigen
Geschäfts. Mein Fokus liegt
auf General- und Totalunternehmerprojekten
im Geschosswohnbau.
Unser derzeit wichtigstes Projekt
ist das Quartier Reininghaus
Q1. Hier errichten wir bereits die
dritte Baustufe, gemeinsam mit
einem Joint-Venture-Partner für
die Wohnbaugruppe ENW.“ Jörg
Pirner: „Als technischer Gruppenleiter
für Industrie- und Gewerbebauten
bin ich auch überregional
für die Errichtung von hochkomplexen
Industrieanlagen, Logistikimmobilien
und Gewerbebauten
zuständig. Auch ich bin seit vielen
Jahren begeisterter PORRianer
und schätze besonders die enge
und partnerschaftliche Zusammenarbeit
mit unseren Auftraggebern.
Aktuell realisieren wir im
Bezirk Weiz das Projekt „RISE
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WM Immobilien GmbH entsteht
hier eine neue Produktionsstätte
für Siemens Energy.“ Volker Müller:
„Ich bin ein Vollblutingenieur
und liebe das Bauen. Gemeinsam
mit meinem Team sind wir
auf gesamtheitliche Lösungen für
unsere Kunden spezialisiert. Wir
setzen Wohnbauten, Tourismusbauten,
Pflege- und Gesundheitseinrichtungen,
aber auch Sportanlagen
und Sportstätten um.
Aktuell ist unser größtes Projekt
das Quartier 17 in Reininghaus
mit über 330 Wohneinheiten,
welche sich auf 10 Wohnblöcke
aufteilen. Besonders stolz sind
wir auch auf unseren Auftrag über
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Sturm Graz.“
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Produktionsstätte für Siemens Energy.
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in Graz wichtig ist
■ Popella, das Musikfestival für Klein und Groß, findet noch morgen
zum bereits vierten Mal statt. Am Programm stehen Konzerte
mit Bands quer durch die Genres Pop, Rock, Metal und Jazz. Dazu
Workshops am Synthesizer, DJ-Pult und allesamt am Beat der Zeit.
Außerdem eine Tanzkaraoke für alle, ein Sing & Song Slam für Kinderlieder
und viele weitere „Zugaben“. Um 16 Uhr in der Postgarage.
Saturday Night Fever: Eine unvergessliche Zeitreise in die 70er.
HLH_PHOTOWORKERS
■ Nach über zehn Jahren eröffnet McDonald’s erstmals wieder ein
neues Restaurant in Graz. Damit wird ein klares Zeichen für den
Wirtschaftsstandort St. Peter, für Modernisierung und für die enge
Verbundenheit mit der Stadt gesetzt. Morgen um 9.30 Uhr beim St-
Peter Gürtel 15.
■ Im Rahmen der Gesundheitstage ladet die Volksbank Steiermark
morgen zu einem Weltspartagsempfang und Netzwerktreffen
in den blauen Salon des Operncafés ein. Es handelt sich dabei um
keine öffentliche Veranstaltung.
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Der Kultfilm Saturday Night Fever begeistert mit einer mitreißenden
Story über Tony Maneros Ausbruch aus dem ärmlichen Brooklyn
hinein in das schillernde Nachtleben. Die legendären Welthits
der Bee Gees, Kool & The Gang oder The Trammps sorgen dabei
für die perfekte Mischung aus Soul und Funk. Um 18.30 Uhr.
MEHR BAHN UND BUS FÜR DIE STEIERMARK
Foto: Tom Lamm
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Jahre
Renderings: Stadt Graz/freiland Umweltconsulting ZT GmbH
Graz baut aus! Mit dem zweigleisigen Ausbau der Linie 1 wird die Öffi-Qualität in Geidorf und Mariatrost verbessert.
Fit für die Zukunft: Graz baut aus
Von November 2025 bis März 2028 wird Mariatrost mit dem zweigleisigen Ausbau der
Linie 1 und dem neuen Speicherkanal fit für die Zukunft gemacht.
Zukünftig kommen Fahrgäste
der Linie 1 noch
schneller ans Ziel: Auf
einer Länge von 900 Metern
wird in der Hilmteichstraße
ein zweites Straßenbahngleis
errichtet. Im Zuge des
Ausbaus wird ein dringend
notwendiger Speicherkanal
mit errichtet.
Zwei Gleise für Geidorf
und Mariatrost
Derzeit wird die Straßenbahnlinie
1 im Schnitt in
einem Zehn-Minuten-Intervall
bedient. Unter anderem
deshalb, weil den Straßenbahnen
in der Hilmteichstraße
auf einer Länge von 900
Metern nur ein Gleis zur Verfügung
steht. Die Errichtung
eines zweiten Straßenbahngleises
zwischen der Auersperggasse
und der Haltestelle
Mariagrün ermöglicht
einen Sechs-Minuten-Takt.
Dadurch können bestenfalls
bis zu 1500 Fahrgäste pro
Richtung und Stunde ans
Ziel gebracht werden.
Verkehrsführung und
Schienenersatzverkehr
Die Hilmteichstraße wird
während der Bauzeit als Einbahn
von Süden nach Norden
geführt. Die Nord-Süd-
Verbindung erfolgt über die
Heinrichstraße bzw. Hilmgasse.
Im Zeitraum von November
2025 bis März 2028
bedarf es daher eines Schienenersatzverkehrs
für die Linien
1, E1, 58, 81 und N1.
Die Linie E1 fährt die Haltestelle
„Mariagrün“ nur in
Richtung Mariatrost bzw.
die Linie 58 nur in Richtung
Hauptbahnhof an. Auch die
Linien 81 und N1 halten an
dieser Haltestelle.
Die Haltestelle „Schönbrunngasse“
in Richtung
Hilmteich wird aufgelassen.
Die Ersatzhaltestellen „Hilm-
teich/Botanischer Garten“
für die Linien E1, 58, 81
und N1 befinden sich in der
Hilmgasse.
Errichtung eines
Speicherkanals
Im Rahmen des zweigleisigen
Ausbaus der Linie 1
wird im Bereich Hilmteichstraße
ein neuer Speicherkanal
mit einer Länge von
rund 630 Laufmetern und
einem Durchmesser von
zwei Metern unterirdisch errichtet.
Im Mariatrostertal führen
Mischwasserkanäle sowohl
Schmutz- als auch Regenwasser
ab. Bei starkem Regen
kann es zu Überläufen
kommen, wodurch der Mariatrosterbach
verunreinigt
wird. Der neue Speicherkanal
fängt diese Wassermengen
auf und leitet sie
zur Kläranlage weiter – ein
wichtiger Schritt für saubere
Bäche und nachhaltige Infrastruktur.
Die Errichtung des Speicherkanals
wird knapp ein Jahr
in Anspruch nehmen, Start
ist Anfang November 2025.
Ab Sommer 2026 werden
die Gleise errichtet.
Alle Vorteile auf einen Blick:
- Die Linie 1 kann zukünftig
in einem Sechs-Minuten-
Takt fahren.
- Die Wasserqualität der Bäche
wird verbessert.
- 20 Bäume, Staudenbeete
und Wiesenflächen werden
gepflanzt.
- Neue Geh- und Radwege
werden entstehen
Alle Infos gibt’s unter:
holding-graz.at/grazbautaus
28. OKTOBER 2025 www.grazer.at
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Dieses Projekt ist eine gemeinsame Initiative der Volksbank Steiermark AG und ihrer regionalen Beteiligungsgenossenschaften: VB-Beteiligungsgenossenschaft der Obersteiermark eG, VB-Beteiligungsgenossenschaft
Süd-Oststeiermark eG, VB-Beteiligungsgenossenschaft für die Süd-/Weststeiermark & Graz eG und VB-Beteiligungsgenossenschaft für den Bezirk Weiz eG. Impressum: Medieninhaber
und Hersteller: Volksbank Steiermark AG, Schmiedgasse 31, 8010 Graz, Verlag und Herstellungsort: Graz, Stand 07/2025, WERBUNG
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30 20 www.grazer.at 26. 28. OKTOBER 2025
Jahre
STEIERMARK TOURISMUS - TOM LAMM (2)
Wintersport wird in der Erlebnisregion Murau großgeschrieben. Es gibt zahlreiche Pisten und Loipen zu entdecken.
Von ganzem Herzen Winter
in der Erlebnisregion Murau
Die Erlebnisregion Murau an der Südseite der Tauern
punktet vor allem durch ihr breites Wintersportangebot.
KREISCHBERG-IKARUS
Umgeben vom atemberaubenden
Panorama der Tauern
erwartet den Besucher
eine Winterdestination mit sieben
Skigebieten, die zum Teil das internationale
Pistengütesiegel tragen.
Modernste Gondelbahnen und Lifte
bringen die Gäste bequem auf
bis zu 2.200 Meter. Kinder lieben
die Familien-Ski-Areale mit Dinowald,
Geisterbahn, Nocky’s Winterzeit,
Zauberteppiche, das Kinder-
Karussell und das „wilde Lachtal“,
wo die kleinen Abenteurer auf
Hirsch, Hase, Bambi und andere
Wildtiere treffen.
Langläufer genießen das umfassende
Loipen-Angebot in der herrlichen
Winterlandschaft, zum Beispiel
auf den prämierten Loipen
„Höhenloipe am Prebersee“ und
der beschneiten und beleuchteten
Weirerteich-Loipe.
Skitourenliebhabern und Schneeschuhbegeisterten
bietet die Region
Murau eine facettenreiche
Auswahl und zahlreiche schneebedeckte
Gipfel. Von leichten Touren
für Anfänger bis hin zu sportlich
ambitionierten Routen bietet das
Tourennetz sämtliche Möglichkeiten
und Naturschnee – ein
Paradies abseits von Menschenansammlungen.
Der Aufstieg aus
eigener Kraft wird mit atemberaubendem
Ausblick redlich belohnt.
Schneebedeckte Bäume, tiefverschneite
Hänge und frische Bergluft,
die einem um die Nase weht:
Rodeln in der Region Murau lässt
die Augen von Groß und Klein
leuchten und ist ein abenteuerlicher
Winterspaß für die ganze
Familie.
Eislaufmöglichkeiten auf Naturteichen
oder im Ice-Park, Eisstockbahnen,
die berühmte steirische
Gastfreundschaft und das breite
kulinarische Angebot runden einen
Urlaub in der Erlebnisregion Murau
ab.
Tourismusverband
Murau
Liechtensteinstraße 3-5
8850 Murau
info@regionmurau.at
www.regionmurau.at
Am Kreischberg
in der Erlebnisregion
Murau
ist eine schneereiche
Abfahrt
garantiert.
Sei der erste auf der Piste!
Die Erlebnisregion Murau ist ein Paradies für Wintersportler: Sieben Skigebiete vereinen Schneesicherheit,
Panorama und steirische Gastlichkeit. Am Kreischberg locken breite Carvinghänge, moderne Gondeln und
Speedstrecken. Das Lachtal begeistert mit 35 Pistenkilometern und alpinem Flair, die Grebenzen mit ruhigen
Abfahrten im Naturpark. Familienfreundlich sind Tonnerhüüenlii, Tockneralm und Schöder.
Auf der schneesicheren Turracher Höhe warten 43 Pistenkilometer und ein großer Snowpark. Familien
profifieren von Grafis-Tagen für Kinder. Skiverleih, Schulen und Hüüen machen Murau zum perfekten
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Wintererlebnis.
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regionmurau.at
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Willkommen im ROHO Rosenhof Murau, Ihrem charmanten Hotel in
Murau – ein Ort zum Wachsen, Wandeln und Innehalten.
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Landhausdoppelzimmer (40m 2 ) inklusive 3 Tages Skipass
Ski Jause von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr
Weichnatliche Hot Drinks & Cocktails an unserer Hotelbar
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Willkommen im Egidiwirt! Nach einem Skitag am Kreischberg oder
einer Skitour entspannen Sie in unseren gemütlichen Zimmern
und Appartements im Herzen von Murau. Regionale Küche,
steirische Schmankerln und herzliche Gassreundschaa sorgen
für Wohlfühlmomente.
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