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www.kurzeitung.online

KUR

Bad Füssing

Das Gesundheitsmagazin

Starke Bilanz, klare Vision:

Tobias Kurz strebt zweite

Amtszeit an

November 2025 | Schutzgebühr 2,00 EUR


Neue Bücher

Dr. med. Johannes Zwick

Der

Lebenscode

Die Longevity Methode für ein langes

gesundes Leben.

ÄRZTLICH

G

E

F

P R Ü

T

Die Longevity-Methode für ein

langes, gesundes Leben

von Dr. med. Johannes Zwick

Mit der Longevity-Methode entwirft Dr. med. Johannes

Zwick ein praxisnahes, wissenschaftlich fundiertes Konzept

für gesundes Altern. Basierend auf über 40 Jahren

medizinischer Erfahrung und neuesten Erkenntnissen

aus Zellforschung und Longevity-Wissenschaft, zeigt der

Autor, wie wir unsere Lebenszeit nicht nur verlängern,

sondern mit Energie, Freude und innerem Sinn füllen

können.

Im Zentrum steht ein 7-Module-Programm, das körperliche

Gesundheit, mentale Balance und spirituelles

Wohlbefinden gleichermaßen berücksichtigt. Zwick verzichtet

bewusst auf dogmatische Regeln oder Verzichtsideologien

– stattdessen lädt er dazu ein, Gesundheit als

positiven Lebensstil zu verstehen.

Das Buch ist klar strukturiert, inspirierend geschrieben

und bietet konkrete Impulse zur Umsetzung im Alltag.

Ob Ernährung, Bewegung, Stressreduktion oder bewusste

Lebensgestaltung – die „Longevity-Methode“

will motivieren, Verantwortung für die eigene Vitalität zu

übernehmen.

Fazit: Ein ganzheitlicher Gesundheitsratgeber für alle,

die jung bleiben wollen – im Körper, Geist und Herzen.

Verständlich, motivierend und wissenschaftlich auf der

Höhe der Zeit.

Zum Autor: Dr. med. Johannes

Zwick (PhD, MD)

Dr. med. Johannes Zwick ist Arzt mit jahrzehntelanger

Erfahrung in der Allgemeinmedizin

und Gründer von Chōju, einem

Gesundheitskonzept, das modernste Wissenschaft

mit traditionellem ganzheitlichen

Denken verbindet. Er kombiniert die

klassische Schulmedizin mit Erkenntnissen

aus der Zell- und Longevity-Forschung

und engagiert sich dafür, Gesundheit neu

zu denken – ganzheitlich, präventiv und

lebensbejahend.

Mit Chōju steht Zwick in engem Austausch

mit führenden internationalen Forschungsinstituten

und Universitäten, um

Erkenntnisse aus Bereichen wie Reversed

Aging (Umkehrung des Alterungsprozesses)

in praktikable Gesundheitsstrategien

zu übersetzen.

Dr. med. Johannes Zwick

„Chōju ist für mich der Schlüssel zu einer

echten Veränderung: gesund, aktiv und

voller Power.“ Dr. Zwick steht für eine Medizin

der Zukunft: wissenschaftlich fundiert,

aber menschlich nah – und mit dem

Ziel, nicht nur Lebensjahre zu gewinnen,

sondern auch Lebensqualität.

Ab jetzt erhältlich

im Buchhandel, bei Amazon

oder bei Choju (Kontaktdaten s.u.)

Preis: 21,90 €

Choju GmbH

Oberer Stadtplatz 45

4780 Schärding | Österreich

E-Mail info@choju-health.com

Tel +49 15119670422

Web www.choju-health.com


Editorial

Bürgermeister-Privilegien, die man sich verdienen muss

Demokratie lebt vom Austausch und von der Möglichkeit, zu wählen – informiert, bewusst und mit offenem Blick

Liebe Leserin, lieber Leser!

„Aufgaben und Herausforderungen

zur Zukunftssicherung

Es war vor sechs Jahren für die Redaktion

der Kurzeitung selbstverständlich,

es bedeutenden Medien wie der Heimatzeitung

Passauer Neue Presse, der

Süddeutschen Zeitung und vielen weiteren

gleichzutun, ausführlich, auch mit

einem Titelbild, über die für viele sensationelle

Wahl eines sehr jungen Bürgermeisters

in Europas erfolgreichstem

Kurort zu informieren und zu gratulieren.

Es war auch selbstverständlich, zur

Halbzeit mit einer berechtigt positiven

Schlagzeile Bilanz zu ziehen. Selbstverständlich

ist es für mich auch nach

sechs Jahren Amtszeit Bad Füssings

Erstem Bürgermeister Tobias Kurz Fragen

zu stellen. Die Schlagzeile: „Starke

Bilanz, klare Vision: Tobias Kurz strebt

zweite Amtszeit an“ liefert gleichzeitig

den Grund, auch für Sie, liebe Leserin,

lieber Leser, zu erfahren, was der amtierende

Bürgermeister im Falle seiner

Wiederwahl vor hat. Vor den Fragen und

Antworten führte ein persönliches Gespräch

im Amtszimmer zurück zu den

Stationen seiner Amtszeit von den Corona-Jahren

bis heute. Dem Blick zurück

folgte die nach vorne gerichtete strategische

Ausrichtung des Kurortes. Welche

Aufgaben und Herausforderungen erfordert

die Zukunftssicherung von Bad

Füssing? Mit welchen Ideen und Weichenstellungen

möchte Tobias Kurz den

Erfolgskurs unseres Ortes fortsetzen?

Thema waren auch diskutierte Parameter

wie die Übernachtungszahlen oder

die Zahl der Ankünfte. Hier bieten sich

Vergleiche an. Bad Füssing schneidet

immer noch sehr gut ab. Es ist nur fair, in

dieser entscheidenden Phase vor einer

Kommunalwahl den Blick hinter die Kulissen

der Amtsführung ohne Vorbehalte

zu richten. Mir ist es durchaus bewusst,

dass im Hinblick auf die bevorstehende

Bürgermeisterwahl ein so ausführliches

„Rekordbesuch beim Reha-Tag

in Bad Füssing

Interview natürlich immer auch im Spannungsfeld

zwischen Information und

möglicher Parteilichkeit steht. Dennoch

ist es mein Anliegen, Ihnen – liebe Leserin

und lieber Leser – dieses Interview

ohne Filter und Bewertung zu präsentieren.

Sie sollen sich, gestützt auf offene

Fragen und ehrliche Antworten, eine

informierte Meinung zu Person und Politik

bilden können. Das mit Tobias Kurz

geführte Interview zeigt nicht nur, was

bisher geleistet wurde, sondern auch,

was Bad Füssing noch erwartet. Unsere

Demokratie lebt davon, dass wir unsere

Entscheidungen bewusst treffen – mit

offenem Blick auf das, was war, und das,

was sein soll.

Weitere Schwerpunkte in dieser Ausgabe

sind der Kommentar von Chefredakteur

a.D. Ernst Fuchs unter der Schlagzeile:

„Es wird ungemütlich“. Das Interview

mit Judith Gerlach, Staatsministerin für

Gesundheit, Pflege und Prävention mit

der für die Schmerzpatienten und das

Interdisziplinäre Rücken- und Schmerzzentrum

der Fachklinik Johannesbad

unter Leitung von Chefarzt Dr. med. Oliver

O. Wolf doch erfreulichen Nachricht,

dass die Neudefinition des Fachklinikbegriffs

– sogenanntes „Level F“ – nunmehr

auch die auf Schmerzmedizin spezialisierten

Krankenhäuser bei Erfüllung

der Qualitätsvorgaben profitieren lasse.

Dies dürfte, so Staatsministerin Gerlach,

durch erweiterte Kooperationsmöglichkeiten

für eine merkliche Entschärfung

der Problemlage sorgen.

Die Klinik Niederbayern konnte ihr 50.

Jubiläum feiern. Johannesbad-Vorstand

Werner Weißenberger und Klinikleiter

Karsten Fuchs gratulierten, mit Hinweis

auf die immer vorbildliche Zusammenarbeit.

Erfolgreicher Reha-Tag in Bad Füssing

mit Rekordbesuch bei den drei Kliniken.

Vorbildliche, qualitätsorientierte Rehabilitation

in Bad Füssing wird immer

mehr auch zum Werbefaktor für Europas

erfolgreichsten Kurort.

Das Kurorchester Bad Füssing unter

Leitung von Dirigentin und Kapellmeisterin

Anna Fuhrländer sorgte mit Klassikern

der Filmmusik für den glanzvollen

Abschluss des Kulturfestivals. Für Star

Wars bis Moon River gab es Standing

Ovations. Es war eine gute Idee, Hollywood

nach Bad Füssing einzuladen.

Die Vorbereitung für den traditionellen

Bad Füssinger Sportkongress – Weiterbildung

auf höchstem Niveau – sind

auf der Zielgeraden. Geboten wird der

Brennpunkt: „Sportassoziierte Schulterpathologien:

Konservative & operative

Therapie, Prophylaxe und Rehabilitation“.

Am Samstag, 31. Januar informieren

im großen Kursaal führende Experten

sowie praxisorientierte Workshops

zum Kongressthema.

Dr. med. Johannes Zwick, Vorsitzender

des Aufsichtsrates des Familienunternehmens

Johannesbad hat im Landtag

einen Vortrag gehalten. Die Kurzeitung

stellt die Veranstaltung und den Anlass

vor.

Viel Freude beim Lesen dieser November-Ausgabe

des Gesundheitsmagazins

„Kurzeitung Bad Füssing“. Ich wünsche

Ihnen mit herzlichen Grüßen einen erfolgreichen

Kur- und Erholungsaufenthalt

bei uns in Bad Füssing.

Ihr

Rudolf G. Maier

Rudolf G. Maier

Chefredakteur

November 2025

UR

KURZeitung

03


KURZeitung

Inhalt

42 26

12 46

21

20

52 36

44

24 57

30

06

18 38 41 48

10 50

27 28

04 KURZeitung

52 09 53

06 Ernst Fuchs, Kommentar

09 Johannesbad Saunaparadies

10 Grippe-Impfung

12 Kurzeitung-Interview

18 Interview Judith Gerlach

20 Casino-Stammtisch

21 Ehrung Thomas Weinhardt

24 Schirmherr MdB Schätzl

26 Jubiläum Klinik Niederbayern

27 Johannesbad Glückwünsche

28 Organisationsteam

Klinik Niederbayern

30 Dr. Johannes Zwick –

Vortrag im Landtag

36 Fibromyalgie-Gruppe Augsburg

38 Silke Maria Pili informiert

41 Ulrike Scharf gegen Einsamkeit

42 Reha-Tag Rehafachzentrum

44 Reha-Tag Johannesbad

46 Musikverein aktuell

48 Jubiläumskurgast

Gunther Lehmann

50 Winterzauber

52 Caroline Schmitt

DEHOGA Kompetenz

52 Auszeichnung Franz Meyer

53 Europatherme

57 Konzert Kurorchester


In alle Kürze

KURze

Gedanken

Kirchenführung

Ort: Evang. Christuskirche

4., 11., 18. und 25. November

Meditative Kirchenführung – Die Atterseebilder

in der Christuskirche.

Freier Eintritt. Spenden erbeten.

Wochenmarkt

Ort: Kurplatz Bad Füssing

Jeden Freitag, 8.00 – 12.00 Uhr

Safferstettener

Bauernmarkt

Ort: Dorfplatz Saff erstetten

Jeden Dienstag, 9.00 – 12.00 Uhr,

Kräuterführung mit Ursula Wieser: jeden

Dienstag Treffpunkt 10 Uhr bei der

Dorfkirche Saff erstetten.

Wenn ich mit der Familie von Verstorbenen

die möglichen Lieder für die Trauerfeier

bespreche, suchen sich etwa 90

Prozent der Angehörigen zwei Lieder

aus: „Von guten Mächten wunderbar

geborgen“, das Dietrich Bonhoeffer Silvester

1944/45 im KZ Flossenbürg für

seine Verlobte Maria von Wedemeyer

dichtete, und das Gesangbuchlied Nr.

376 „So nimm denn meine Hände“,

das Julie Hausmann, eine Erzieherin

aus dem Baltikum, 1842 schrieb. Bei

beiden Liedern merken die Trauernden

wohl, dass diese Lieder nicht am

Schreibtisch, sondern in durchweinten

und bitteren Nächten entstanden sind.

Von Bonhoeffer wissen wir sehr viel,

das Leben Julie Hausmanns und die

Entstehung ihres Liedes ist den meisten

nicht bekannt. Als junge Frau war

sie unterwegs, um ihrem Verlobten, der

als Missionar tätig war, nachzureisen.

Sie konnte die Ankunft des Schiffes und

den Tag der Hochzeit kaum erwarten.

Endlich legte das Schiff an. Ein Freund

des Bräutigams holte sie ab und führte

sie ganz behutsam erklärend zu dem

kleinen Friedhof der Missionsstation.

Dort hatte man ihren Verlobten vor

wenigen Tagen begraben. Für die junge

Frau brach eine Welt zusammen. In

ihrem Schmerz schloss sie sich in der

Missionsstation ein und weinte Tag und

Nacht und schrie zu Gott. Nach drei

Tagen öffnete sie die Tür und brachte

einen Zettel mit, auf den sie den Text

dieses Liedes „So nimm denn meine

Hände“ geschrieben hatte. Die Melodie,

zu dem sie den Text verfasste, war

schon 20 Jahre alt, die hatte ein Friedrich

Silcher 1842 komponiert. Sie hatte

ihre Trauer in ihrer ganzen Härte und

Gott in seiner Unbegreiflichkeit erlebt.

Sie machte in diesen drei Tagen und

Georg Herrmannsdörfer

Nächten die Erfahrung, dass sie der

Trauer nicht ausweichen konnte, ja, sie

hat sie durchlitten und durchschritten

und lernte Gott als ihren Herrn zu sehen,

der selbst seinen Sohn verloren

hat und dem sie sich durch den Tod

ihres Verlobten noch näher fühlte. „In

dein Erbarmen hülle mein schwaches

Herz und mach es gänzlich stille in

Freud und Schmerz.“ Und im dritten

Vers beschreibt sie die Gefühle, die

so viele am Grab ihrer Lieben haben:

„Wenn ich auch gleich nichts fühle von

deiner Macht. Du führst mich doch

zum Ziele, auch durch die Nacht. So

nimm denn meine Hände und führe

mich, bis an mein selig Ende und ewiglich“.

So wurde sie durch ihre eigene

Trauererfahrung und das Lied, das daraus

entstanden ist, ungewollt für viele

zur Trösterin, die selbst keine Worte für

ihren Schmerz fi nden. Evangelische

und katholische Christen gehen jetzt

im November am Ewigkeitsonntag und

Allerheiligen häufiger an die Gräber,

als sonst im Jahr. Und sie ahnen, dass

wir nicht nur einen Sonnenschein-Gott

haben, sondern gerade in der Stunde

des Todes den Halt Jesu brauchen, der

uns mit hineinnimmt in seine Auferstehung,

denn „Ich lebe und ihr sollt auch

leben“ (Johannesevangelium Kap. 14

V19). Jemand sagte mal: „Du kannst

ohne Jesus leben, aber Du kannst nicht

ohne Jesus sterben.“

November 2025

UR

KURZeitung

05


Kommentar

Wie ich es sehe

Es wird ungemütlich

„Probleme im Stadtbild:

Merz hat Recht

Es ist nicht so, als ob das Stadtbild bisher

belanglos gewesen wäre. Der Begriff

spielt seit jeher eine zentrale Rolle

auf Ansichtskarten, in den kommunalen

Parlamenten, bei Bebauungsplänen.

Nun erobert das „Stadtbild“ die

bundespolitischen Schlagzeilen. Das

nennt man Karriere.

Oder eine typisch deutsche Eigenart in

der politischen und gesellschaftlichen

Auseinandersetzung, könnte man

auch vermuten. Was war passiert? Der

Kanzler faselte im Zusammenhang mit

der Migrationspolitik etwas von „Problemen

im Stadtbild“, worauf sich sogleich

eine Welle der Empörung über

ihn ergoss: Rassismus, Fremdenfeindlichkeit,

Diskriminierung, AfD-Rhetorik,

Spaltung … Was zu der Frage führt,

was so verwerflich daran ist, wenn ein

Spitzenpolitiker sich an Migranten

ohne Aufenthaltsrecht und Arbeit, die

sich nicht an die in Deutschland geltenden

Regeln halten, stört, weil so

viele Menschen Angst hätten, sich auf

bestimmten öffentlichen Räumen wie

Bahnhöfen oder Parkanlagen zu bewegen.

Solche Brennpunkte gibt es in

Deutschlands Städten mehr als genug

– und deshalb hat Merz Recht, wenn

er den Finger in diese Wunde legt. Zu

kritisieren ist allenfalls, dass es damit

nicht getan sein kann. Ein Regierungschef

muss viel mehr dafür sorgen,

dass diese „Stadtbilder“

eine spürbare Entschärfung

erfahren. Rhetorik und Regierungshandeln

müssen

zusammenpassen.

Das „Stadtbild“-Geplänkel

offenbart erneut mindestens

zwei Lebenslügen der

Einwanderung: Zum einen

die auf ein neues Leistungsniveau

gehobene Realitätsverweigerung,

es gebe keine

Defizite, keine überproportionale

Verbrechensrate,

keine Konflikte, Gegensätze, Härten

und kein Gefühl von Fremdheit, zum

zweiten, dass die Aufnahmekapazitäten

unbegrenzt seien. Diese Illusionen

„Bisher erfolglos: Wie soll die

Union es mit der AfD halten?

bröckeln inzwischen selbst im linken

Lager.

Vielleicht noch interessanter ist die

sich dahinter verbergende Frage, wie

die demokratischen Parteien der Mitte,

vor allem die Union, mit der AfD

umgehen, sie am besten klein halten

wollen. Wie das geht, weiß offenbar

niemand genauer. Ziemlich eindeutig

steht lediglich fest, dass alle bisherigen

Strategien, die in Teilen gesichert

rechtsextreme Partei einzudämmen,

unterm Strich erfolglos waren. Merz

war einst angetreten, die AfD zu halbieren.

Das Gegenteil ist der Fall: Bei

den Landtagswahlen 2026 in Sachsen-Anhalt

und Mecklenburg-Vorpommern

droht die AfD stärkste Partei zu

KOMMENTAR VON ERNST FUCHS

werden. Wie der Osten Deutschlands

überhaupt schon blau eingefärbt ist. In

den bundesweiten Umfragen kommt

die AfD mittlerweile auf 25 bis 27

Prozent. Sie hat mit der Union gleichgezogen,

wenn nicht schon überholt.

Selbst in Bayern liegt die AfD demoskopisch

inzwischen bei 19 Prozent bei

Landtags- und bei 24 Prozent bei einer

Bundestagswahl. Dergestalt kann es

gut sein, dass in den Ost-Ländern und

möglicherweise sogar im Bund schon

bald entscheidende Bewährungsproben

bevorstehen. Gibt es noch Mehrheiten

für eine Regierungsbildung der

„Zusammenarbeit mit der AfD

wäre suizidal für die Union

demokratischen Parteien in der Mitte

– oder sieht die Union sich gezwungen,

mit der Linkspartei und/oder Sahra

Wagenknecht zu koalieren oder mit

der AfD?

Die Diskussion über Sinn oder Unsinn

06 KURZeitung

November 2025


Gut zu wissen

„Nur wirklich überzeugende

Problemlösungen

können helfen

der Brandmauer zwischen Union und

AfD, ob sie halten oder vielleicht besser

fallen sollte, ist längst entbrannt.

Wenn es nach Kanzler Merz und CSU-

Chef Söder geht, gibt es kategorisch

nichts, aber auch gar nichts daran zu

rütteln, dass eine Zusammenarbeit mit

dem „Systemfeind, der moskautreuen,

autoritären und rechtsextremen

Partei, der größten demokratischen

Herausforderung seit dem Zweiten

Weltkrieg“, nicht in Frage kommt,

zumal es mit dieser Partei keinerlei

Übereinstimmungen gebe.

Ob damit schon das letzte Wort in dieser

Angelegenheit gesprochen ist, wird

freilich erst die ausgesprochen ungewisse

Zukunft erweisen: Erstens, weil

Merz und Söder gegenwärtig gar nicht

anders können, als den Rechtspopulisten

eine energische Absage zu erteilen,

wollen sie sich nicht hoffnungslos

unglaubwürdig machen. Eine Erosion

oder gar das Einreißen der Brandmauer

hätte eine Spaltung bzw. Zerstörung

sowohl der CDU als auch der CSU zur

Folge, da ein großer Teil der Unionsparteien

eine Öffnung nach rechts nicht

tolerieren würde. Nichtsdestoweniger

liebäugelt jeder dritte Unionsanhänger

mit einer Zusammenarbeit mit der

AfD. Im Hintergrund wabert, dass die

bisherige jahrelange Abgrenzung den

Aufstieg der AfD nicht im mindesten

bremsen konnte. Und selbst die Strategie

der Union, sich stärker inhaltlich

mit der AfD auseinanderzusetzen, zeigt

bisher keinen messbaren Erfolg, auch

deshalb, weil die Politik der Union und

noch weniger die von SPD und Grünen

bisher erstens tatsächlich den Anforderungen

nicht gerecht wird und zweitens

wohl auch nur sehr schwerlich gut

genug sein könnte, um AfD-Anhänger

in größerem Umfang zum Umdenken

zu bewegen. Die Union profitiert nicht

einmal davon, dass die Zahl der eingereisten

Flüchtlinge spürbar sinkt.

Das Zurückdrängen der AfD ist eine

Aufgabe für alle demokratischen Parteien,

außerordentlich verzwickt allerdings

für die Union, die das ohne

Der Autor

Ernst Fuchs schrieb als Redakteur 50 Jahre

lang ununterbrochen für die Passauer

Neue Presse, in den letzten Jahren auch

für den dazu erworbenen Donaukurier

in Ingolstadt und die Mittelbayerische

Zeitung in Regensburg.

Vom Volontär zum Chefredakteur:

Bis zu seinem Ruhestand zum 1. April

2024 stand der Rudertinger (verheiratet,

zwei Kinder) 15 Jahre lang an der Spitze

der Gesamtredaktion der Heimatzeitung.

Davor war er Lokal- und Politik-Redakteur

und über 15 Jahre lang stellvertretender

Chefredakteur. Ernst Fuchs machte sich

als fast täglicher Kommentator und Leitartikler

der PNP bundesweit einen Namen.

Ministerpräsident Söder würdigte ihn als

einen „der meinungsstärksten Journalisten

Bayerns“: Ernst Fuchs wurde u.a. mit dem

Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet.

Zu seiner neuen Aufgabe sagt Fuchs:

„Ich freue mich auf die Leser und die Kurzeitung.

Sie ist zwar keine Tageszeitung,

aber ein angesehenes Monatsmagazin

mit ordentlicher Reichweite. Ich werde

mich pro Ausgabe in einem Kommentar

mit Sachverhalten und Zuständen

auseinandersetzen, die regional, politisch,

wirtschaftlich, sozial oder gesellschaftlich

relevant sind. Und hoff e, so den einen oder

anderen Denkanstoß geben zu können“.

grandiose Eingebung vielleicht gar

nicht zu meistern vermag. Denn die

Union hat gegenwärtig die Wahl zwischen

(den Meeresungeheuern der

Mythologie) Skylla und Charybdis: Wie

sie etwas bessermachen will, konnte

die AfD bisher straflos praktisch immer

schuldig bleiben, weil sie nie in

Regierungsverantwortung war. Viele

trauen den Rechtsradikalen zu, vieles

besser zu machen, nur weil sich

bei ihnen das Gefühl eingenistet hat,

alle anderen Parteien machten es

schlecht. Andererseits: Eine Entzauberung

durch Zusammenarbeit verbietet

sich, weil ein solcher Schritt für CDU

und CSU nachgerade Harakiri wäre –

und weil im Übrigen, entgegen einem

weit verbreiteten Mythos, Union und

AfD in existenziellen Punkten – von

der Wehrpflicht über die Rentenreform

bis zur Wirtschaftspolitik, auch in Sachen

innere und äußere Sicherheit -

kirchturmhoch auseinanderliegen. Die

AfD ist vielfach auf die Zerstörung des

Status quo ausgerichtet: Von der EU,

der liberalen Demokratie bis zur Hilfe

für die Ukraine. Und nicht zuletzt wäre

eine Zusammenarbeit mit der AfD

auch deshalb alles andere als klug, weil

bisher alle Mitte-rechts-Parteien in Europa

durch die Annäherung an rechts

außen nur verloren haben. Wenn sie

Rechtsextreme und Populisten als

Partner akzeptieren, bemänteln sie

deren Positionen mit Normalität. Und

dann wählen die Leute lieber gleich

das Original. Längerfristig will die AfD

nicht mit der Union an die Macht, sondern

an deren Stelle.

Was also bleibt für die Union und die

übrigen Parteien der demokratischen

Mitte? Entweder weiter zu wursteln wie

bisher und das Land mit ein paar Alibi-Reförmchen

ruhig stellen zu wollen

und es so unweigerlich zu einer Frage

der Zeit zu machen, bis an einer AfD an

der Regierungsmacht kein Weg mehr

vorbeiführt - oder sich endlich davon

zu verabschieden, wie gehabt nur noch

ängstlich auf die eigenen Interessen

und die ihrer Klientel zu schauen, sondern

Handlungsfähigkeit zu beweisen

und die Probleme, die die Wirtschaft

und Otto Normalbürger belasten,

wirklich anzugehen oder Verzicht wenigstens

klar zu begründen, und nicht

nur ein Wundpflästerchen draufzukleben.

Wirklich überzeugende Lösungen

könnten wohl selbst einen größeren

Teil der AfD-Protestwähler beeindrucken.

Dazu braucht es das richtige Personal,

Visionen, Fantasie und Durchsetzungskraft.

Daran mangelt es. Klar:

Das ist kein leichtes Unterfangen, aber

ein unumgängliches. Sonst wird’s echt

ungemütlich in Deutschland.

November 2025

UR

KURZeitung

07


Bad Füssinger

Sportkongress 2026:

Schulter im Fokus

31.01.2026

Anmeldemöglichkeit unter

https://gstoo.de/sportkongress2026,

Infos und Programm:

www.der-sportkongress.de

08 KURZeitung

November 2025


Johannesbad Gruppe

Gesund bleiben mit dem Johannesbad Sauna-Paradies

In der beliebten Saunalandschaft der

Johannesbad Therme werden die

Gäste durch das Fachpersonal vorbildlich

betreut sowie mit Besonderheiten

und Wirkungen vertraut gemacht.

Wohlfühlatmosphäre bestimmt hier die

gebotenen Saunaattraktionen das Osmanisches

Bad, Indisches Kristall-Blüten-Dampfbad,

Römisches Schwitzbad,

Finnische Sauna, Bad Füssinger

Schwitzstube oder die Iglu-Grotte. Vieles

in der beliebten Johannesbad Saunaanlage

ist außergewöhnlich und einmalig.

In den verschiedenen Saunabereichen

und Bädern werden Sinne in eine Symphonie

von Wärme, Aroma, Licht und

bei den Duft von ätherischen Ölen. Hier

im Johannesbad macht Saunabaden

nicht nur Spaß, sondern auch fi t und es

fördert die Gesundheit. Ein entspannter

Saunatag bewirkt oft wahre Wunder

für die Gesundheit. Das Johannesbad

Saunaparadies, das einst von Kabarettist

Ottfried Fischer eingeweiht wurde,

hat viele prominente Freunde, beispielsweise

Münchens Alt-Oberbürgermeister

Christian Ude, der bei seinen Kuraufenthalten

in der Fachklinik Johannesbad

sehr gerne in diese Sauna geht. Er lobt

die Anlage, sie sei „urgemütlich, fast

schon mit familiärer Atmosphäre“. Es

sei immer wieder ein Hochgenuss nach

dem Bad in der Therme in den verschiedenen

Saunabereichen zu entspannen

Farben versetzt. Die Saunagäste genießen

die wohlige Wärme und atmen daund

alle Hektik draußen zu vergessen.

Das gepflegte, überschaubare Johannesbad-Sauna-Paradies

erfülle alle Erwartungen

auch verwöhnter Saunagäste,

so das Kompliment von Münchens

ehemaligen, sehr beliebten Bürgermeister

Christian Ude.

Öffnungszeiten

Panoramacafé / Saunawelt

Montag 12:00 - 18:00 Uhr

Dienstag 12:00 - 19:30 Uhr

Mittwoch - Sonntag 12:00 - 18:00 Uhr

www.johannesbad-therme.de

i

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KURZeitung

09


BAYERISCHE SPIELBANK BAD FÜSSING

Die Ministerin, die sich bereits selbst impfen ließ, erläuterte: „Die ständige Impfkommission

empfiehlt allen Menschen ab 60 Jahren eine jährliche Grippeschutzimpfung.

Foto: Instagram/gesundheit.pflege.bayern

Gerlach ruft zur Grippe-Impfung auf

Gesundheitsministerin ließ sich bereits impfen

Bayerns Gesundheits- und Präventionsministerin Judith Gerlach

hat zu einer rechtzeitigen Grippeschutzimpfung aufgerufen. Gerlach

betonte: „Gerade in den sogenannten Risikogruppen kann

eine Infektion mit Grippeviren zu einem schweren Verlauf führen.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für eine Impfung – vor allem für ältere

Menschen und Menschen mit chronischen Erkrankungen“.

Die Ministerin, die sich bereits selbst impfen ließ, erläuterte: „Die

ständige Impfkommission empfiehlt allen Menschen ab 60 Jahren

eine jährliche Grippeschutzimpfung. Die Grippe-Impfung sei

jedoch, so Staatsministerin Gerlach, nicht nur für Risikogruppen

möglich. Jeder könne sich bei seinem Hausarzt oder auch in der

Apotheke beraten lassen, ob eine Impfung für ihn oder sie sinnvoll

sei. Mit dem Beginn der kälteren Jahreszeit erhöhe sich auch das

Risiko für andere Atemwegserkrankungen. Die Impfkommission

empfehle eine jährliche Auffrischungsimpfung für den Schutz gegen

COVID-19 sowie die einmalige Impfung gegen Pneumokokken

ab einem Alter von 60 Jahren – und auch für jüngere mit bestimmten

Vorerkrankungen. Eine Impfung gegen die RSV-Infektion wird

für über 75-jährige empfohlen und für Menschen ab 60 mit schweren

Vorerkrankungen.

November 2025

07.11.2025: Vernissage

Herzliche Einladung an alle Kunstinteressierten.Um

19.00 Uhr

Eröffnung der Ausstellung der

Künstlerin Claire Limpert

10.11.2025:„Ausg‘schmatzt“ – Talk im Casino

Gesprächspartner: Autorin und Moderatorin

Caro Matzko

14.11.2025: Kulturbühne – Lesung

Um 19:00 Uhr in unserem Eventbereich:

Lesung mit der bekannten Autorin Caro Matzko

21.11.2025: Kulturbühne – Blues-Weihnacht

Um 19:00 Uhr in unserem Eventbereich:

Konzert mit Martin Moro

ÄNDERUNGEN VORBEHALTEN!

Kurhausstr. 1 · Tel. 08531 97790 · www.spielbanken-bayern.de

10 KURZeitung

November 2025


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Aus Bad Füssing

Starke Bilanz, klare Vision: Tobias Kurz strebt zweite Amtszeit an

„Die Heilkraft der Thermen ist das Fundament unseres Kurortes“

In dem für das Interview mit der Kurzeitung Bad Füssing nach fast sechsjähriger Amtszeit vorbereitenden

Gespräch hatte Erster Bürgermeister Tobias Kurz die Heilkraft der drei Thermen,

das heilende Thermal-Mineralwasser als wirkliches Gottesgeschenk, das die Natur zur Verfügung

stelle, in besonderer Weise thematisiert. Er wünsche sich, dass es gelinge, Bad Füssings

natürlichen und medizinischen Reichtum weiter zu entwickeln. Ein Kurort, der Gesundheit,

Nachhaltigkeit, Innovation und Tradition vereine, könne auch in Zukunft Menschen jeden Alters

begeistern. Im Interview präzisiert Bürgermeister Kurz beabsichtigte Weichenstellungen

für eine gute Zukunft von Bad Füssing: „Die drei Thermen sind Botschafter unserer Marke.

Jede hat ihre eigene Geschichte und Stärke, und zusammen stehen sie für ein Erlebnis, das

Menschen aus ganz Europa hierher führt.Bad Füssing ist und bleibt ein Ort an dem Gesundheit

spürbar wird – Dank des Thermal-Mineralwassers, aber auch Dank der Menschen, die dieses

Angebot mit Leben füllen“. Ein großes Zukunftsthema sei die Weiterentwicklung der Infrastruktur,

beispielsweise durch den flächendeckenden Glasfaserausbau, der die digitale Zukunftsfähigkeit

Bad Füssings garantiere. Der Ausbau der Kinderbetreuung, Investitionen in Feuerwehr,

Verkehr und Wohnbau seien wichtige Vorhaben. Dabei gelte es den finanziellen Rahmen im

Blick zu behalten. Ziel für eine mögliche zweite Amtszeit sei es, weiter hart an der Zukunftssicherung

als Gesundheitsstandort, als lebenswerte Gemeinde sowie als Marke in Europa zu

arbeiten. Dabei glaube er an vier Grundsätze: Zuhören, Vertrauen schaffen, transparent und

umfassend informieren sowie Ziele konsequent zu verfolgen. Sachlich blickt Bürgermeister Tobias

Kurz im Kurzeitung Interview auf die wichtigsten Entwicklungen und Herausforderungen

seiner ersten Amtszeit zurück. Gleichzeitig informiert er über Ziele und Vorhaben mit denen er

in eine zweite Amtszeit gehen möchte. Die Fragen stellte Chefredakteur Rudolf G. Maier.

Die Corona-Jahre waren eine besondere Bewährungsprobe.

Wie haben Sie und die Gemeinde

diese schwierige Zeit bewältigt?

»Diese Zeit werde ich nie vergessen.

Von einem Tag auf den anderen

war alles anders: geschlossene

Thermen, leere Hotels, ein stiller Kur-

KURZeitung

Bad Füssing

Das Gesundheitsmagazin

Kurzeitung: Herr Kurz, Sie wurden mit nur

28 Jahren Bürgermeister von Bad Füssing,

Europas erfolgreichstem Kurort. Was war

damals Ihre Motivation – und wie blicken

Sie heute auf die ersten Jahre Ihrer Amtszeit

zurück?

»Tobias Kurz, Erster Bürgermeister

der Gemeinde Bad Füssing: Es war

für mich eine große Ehre und gleichzeitig

eine enorme Verantwortung, so jung das

Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger zu

bekommen. Was mich nach wie vor antreibt,

ist der Wille, alles dafür zu tun, dass

Bad Füssing für unsere Bürgerinnen und

Bürger und für die zahlreichen Gäste eine

lebendige, liebenswerte Gemeinde ist und

bleibt. Und was mir persönlich sehr wichtig

ist: stets das Gemeinwohl im Blick zu haben.

Bad Füssing soll für alle Generationen

lebenswert sein und für unsere engagierten

Unternehmerinnen und Unternehmer

auch künftig ein attraktiver Standort

bleiben. Alle werden mit ihren Anliegen

ernst genommen. Daher haben wir unter

anderem Seniorenbeauftragte und Integrationsbeauftragte

bestellt. Zusätzlich

gibt es eine Gemeindejugendpflegerin als

Ansprechpartnerin für die Jugendlichen

im Ort.

Die Geschichte Bad Füssings – vom kleinen

Weiler zu Europas führendem Kurort

– hat mich immer fasziniert. Diese Erfolgsgeschichte

weiterzuschreiben, ist Motivation

und Auftrag zugleich. Ich bin sehr

dankbar, dass ich die Chance bekommen

habe zu beweisen, dass man auch in jungen

Jahren Verantwortung übernehmen

und gestalten kann. Rückblickend auf die

vergangenen fast sechs Jahre bedanke ich

mich sehr herzlich für die Unterstützung,

die ich erfahren durfte, für die vielen Begegnungen

und für die gemeinsame Kraft,

mit der wir auch schwierige Zeiten gemeistert

haben.

Bad Füssing hat in diesen Jahren bewiesen,

wie stark dieser Ort ist – wirtschaftlich,

gesellschaftlich und menschlich.

Wir haben nicht nur Krisen überstanden,

sondern auch wichtige Zukunftsprojekte

angestoßen. Das erfüllt mich mit Stolz,

aber vor allem mit Zuversicht für das, was

kommt.

Tobias Kurz neuer Bürgermeister

von Bad Füssing

Viele Glückwünsche für den Wahlsieger

April 2020 | Schutzgebühr 1,25 EUR

Die Kurzeitung Bad Füssing begleitete die bisherige

Amtszeit von Bürgermeister Tobias Kurz mit Glückwünschen

nach dem Wahlerfolg und einer Zwischenbilanz

zur Halbzeit.

Bad Füssing

April 2023 | Schutzgebühr 1,25 EUR

www.kurzeitung.online

KURZeitung

Das Gesundheitsmagazin

„Halbzeit“ für Bürgermeister Tobias Kurz

Eine Bilanz, die Beifall verdient

12 KURZeitung

November 2025


Aus Bad Füssing

park. Für Bad Füssing als Tourismusgemeinde

war das ein beispielloser

Einschnitt – emotional, wirtschaftlich

und organisatorisch. Corona bedeutete

auch, dass wir als Gemeinde über

Nacht erst einmal alles neu ordnen und

Prioritäten aufgrund der herausfordernden

finanziellen Lage neu setzen

mussten. Baustellen standen beispielsweise

plötzlich still, weil nicht klar war,

was wir uns noch würden leisten können.

Wahr ist auch: Ein Herzensprojekt

von mir, ein Besucherzentrum für

unsere Gäste rund um das einzigartige

Heilwasser, rückte damit in weite Ferne,

ist mir aber nach wie vor ein großes

Anliegen.

In dieser Phase war schnelles, entschlossenes

Handeln gefragt. Gemeinsam

mit den Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern im Rathaus, dem Gemeinderat,

unseren Gastgebern, Ärzten,

Therapeuten und dem Gewerbeverein

haben wir in kürzester Zeit Hilfen organisiert,

Gespräche mit der Staatsregierung

geführt und uns mit Nachdruck

für die besonderen Belange der Kurorte

eingesetzt.

Unsere Netzwerkarbeit hat sich in

dieser Zeit bezahlt gemacht, wir hatten

viele Besuche von Staatsministern

– und ich bin dankbar, dass wir

auf Landes- und Bezirksebene starke

Unterstützer hatten. Auch wenn es

anstrengend war, hat man dabei vor

allem eins gesehen: dass es sich lohnt,

zu kämpfen! Die vom Freistaat Bayern

gewährten finanziellen Sondermittel

für die Kur- und Heilbäder stehen exemplarisch

dafür. Ohne diese Hilfen,

würde die Gemeinde finanziell weitaus

schlechter dastehen.

Vor allem aber hat mich beeindruckt,

wie viel Zusammenhalt und Zuversicht

in unserer Gemeinde steckt. Viele Unternehmerinnen

und Unternehmer

haben in dieser schwierigen Zeit nicht

aufgegeben, sondern investiert und

sich neu aufgestellt. Ich denke an Meilensteine

wie die Eröffnung des ersten

Fünf-Sterne-Hotels in Bad Füssing im

Jahr 2023.

Das zeigt, wie viel Herzblut in Bad Füssing

steckt.

Trotz aller Herausforderungen verzeichnet

Interview-Gespräch im Rathaus: Erster Bürgermeister Tobias Kurz und Kurzeitung Chefredakteur Rudolf G. Maier.

Bad Füssing jedes Jahr rund 2 Millionen Übernachtungen

– man ist in diesem Jahr sogar

auf einem guten Weg, wieder einen neuen

Rekord bei den Gästeankünften zu erreichen.

Wie haben Sie das geschafft?

»Zunächst einmal ist das nicht

mein, sondern ein gemeinsamer

Erfolg – der Erfolg unserer Gastgeberinnen

und Gastgeber, unserer drei

Thermen, unserer Ärztinnen und Therapeuten,

unserer Vereine, unseres

Kur- und GästeService und vieler engagierter

Menschen im Ort.

Umso mehr freut es mich, dass man in

den diesjährigen Statistiken sieht, dass

sich diese Anstrengungen auch auszahlen.

Noch nie gab es so viele Gästeankünfte

in Bad Füssing wie in den ersten acht

Monaten des Jahres 2025. Dass daraus

nicht automatisch auch neue Bestmarken

bei den Übernachtungszahlen

entstehen, hat mit einer Entwicklung

zu tun, die alle Kurorte in Deutschland

trifft: die Gäste bleiben kürzer.

Bad Füssing hat in den letzten Jahren

gezeigt, dass Qualität, Verlässlichkeit

und ein starkes Markenprofil auch in

Zeiten des Wandels Bestand haben.

Wir haben uns nie auf unseren Erfolgen

ausgeruht, sondern immer weitergedacht.

Gemeinsam mit dem Kur- &

Tourismusmanagement haben wir das

Profil des Kurortes geschärft, neue

Veranstaltungsformate etabliert und

Bad Füssing auch digital sichtbarer gemacht.

November 2025

UR

KURZeitung

13


Aus Bad Füssing

Ein Beispiel: Der „Bad Füssinger Winterzauber“

war vor wenigen Jahren

noch eine Vision – heute ist er zu einem

Publikumsmagneten geworden und

belebt die Winterzeit im Ort. Solche

Projekte machen unseren Ort lebendig,

attraktiv und modern – gleichzeitig verlieren

wir aber nie unsere Wurzeln aus

den Augen.

Neben dem Gesundheitsangebot setzen Sie

auch auf die wunderbare Natur in Bad Füssing

und das Thema Nachhaltigkeit. Worin liegen

hier die Schwerpunkte Ihrer Arbeit?

»Bad Füssing ist ein Ort im Grünen

– das ist ein wesentlicher Teil unserer

Identität. Die Menschen kommen

hierher, um aufzutanken, zur Ruhe zu

kommen, Natur zu spüren. Diese Stärken

wollen wir bewahren und weiterentwickeln,

so wie es auch das Ortsentwicklungskonzept

vorgibt.

Wir investieren gezielt in den Schutz

und die Pflege unserer Natur- und Erholungsräume.

Dazu gehören der Kurpark,

unsere Rad- und Wanderwege,

und natürlich der Bad Füssinger Heilwald,

der als einer von nur drei in ganz

Bayern offiziell zertifiziert ist.

Dieses Projekt liegt mir persönlich sehr

am Herzen. Der Heilwald steht für ein

neues Verständnis von Gesundheit –

eines, das Körper, Geist und Seele gleichermaßen

anspricht. Wir sind hier auf

dem besten Weg, das neue staatliche

Prädikat „Waldheilbad“ für unsere Gemeinde

zu erwerben.

Ein weiteres „Naturprojekt“wird gerade

Der Wahlsieg des Jahres 2020 mit 54,81 Prozent der Stimmen war auch eine Zäsur für Christina und Tobias Kurz.

Der Freude am Wahlabend folgte am nächsten Tag der Ernst der neuen Aufgabe.

vom Kraftwerksbetreiber VERBUND realisiert.

Auf rund 6 Kilometern entsteht

am Kraftwerk Egglfing-Obernberg eine

Fischaufstiegsanlage und damit auch

ein Naturparadies, von Menschenhand

gemacht. Für den gesamten Bereich

der Auenlandschaft am Inn entwickeln

wir im Rahmen eines INTERREG-Projektes

mit unseren österreichischen

Partnergemeinden

Reichersberg,

Obernberg und Kirchdorf am Inn parallel

dazu ein touristisches Besucherlenkungs-

und Entwicklungskonzept. Wir

wollen die Kraft der Natur in das Angebot

Bad Füssings und der gesamten

Region noch stärker integrieren, diese

vielfältige Welt erlebbar machen, aber

gleichzeitig sensible Bereiche schützen

und die Natur respektieren.

Heilwald und Tourismuskonzept Innauen

sind zwei große Projekte, die in den

nächsten Jahren umgesetzt werden

sollen. Sie schärfen und stärken das

Profil unserer Tourismusdestination –

ganz in dem Sinne, wie wir es im Ortsentwicklungskonzept

gemeinsam mit

den Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet

haben.

Auch beim Thema Nachhaltigkeit gehen

wir voran: Mit der vollständigen

Umstellung auf LED-Straßenbeleuchtung,

der Einführung von Elektrobussen

im Orts- und Bäderverkehr und

neuen E-Ladesäulen haben wir sichtbare

Zeichen gesetzt. Aber auch im

„Unsichtbaren“, durch Investitionen in

effizientere Technik und Prozesse und

nachhaltige Energieversorgung. Das

alles sind bleibende Meilensteine. Ökologie

und Ökonomie zu verbinden, das

ist und bleibt mein Ziel: Bad Füssing

als Ort, der Gesundheit, Lebensqualität

und Umweltbewusstsein miteinander

verbindet. Aber auch hier gibt es viel

zu tun. Als weitere strategische Grundlage

gehen wir 2026 die kommunale

Wärmeplanung an.

Warum gehören gerade die drei Thermen

und das Thema Natur für Sie untrennbar

zusammen?

»Unsere Thermen sind ein Geschenk

der Natur – sie sind Ursprung

und Zukunft unseres Kurortes

zugleich. Das 56 Grad heiße, schwefelhaltige

Thermal-Mineralwasser, das

aus 1.000 Metern Tiefe sprudelt, ist der

Schatz, auf dem alles aufbaut.

Ich sehe die Thermen und die Natur

als zwei Seiten derselben Medaille. Das

Thermalwasser heilt und vitalisiert, der

Wald beruhigt und erdet. Zusammen

bilden sie das Herzstück unseres Ge-

14 KURZeitung

November 2025


Aus Bad Füssing

sundheitskonzepts. Diese Kombination

aus medizinischer Kompetenz und

gesundheitsförderndem Naturerlebnis

macht Bad Füssing einzigartig – sie ist

in dieser Form in Europa kaum zu finden.

Wenn unsere Gäste nach einem Bad

im warmen Wasser durch den Kurpark

spazieren, durch den Heilwald wandern

oder mit dem Fahrrad entlang des

Inns fahren, dann spüren sie genau

das: eine ganzheitliche Form von Erholung.

Das ist einerseits die Sehnsucht

von immer mehr Menschen und andererseits

ist genau das Bad Füssing pur.

Deshalb wollen wir diesen vielversprechenden

Weg weitergehen. Bad Füssing

liegt damit im Trend.

Die Thermen und das heilende Thermal-Mineralwasser

spielen also eine zentrale Rolle in

Ihrem Konzept für Bad Füssing?

»Ja natürlich, sie sind unser Fundament.

Die Heilkraft des Thermalwassers

ist das, was Bad Füssing

berühmt gemacht hat. Dieses Alleinstellungsmerkmal

gilt es zu pflegen und

Heilwassers noch stärker kommuniziert

wird – durch Veranstaltungen wie die

Gesundheitswochen, durch Kooperationen

mit Ärzten und Kliniken, durch

gezielte Gesundheitsangebote und in

Zukunft hoffentlich auch durch eine Art

interaktives Besucherzentrum.

Die drei Thermen sind Botschafter unserer

Marke. Jede hat ihre eigene Geschichte

und Stärke, und zusammen

Bilder, Stationen zur Zukunftssicherung, Foto oben links: Feierliche Liveschaltung des Glasfasernetzes in Bad Füssing: (v.l.) Ralf Stratmann (Expansion Manager, UGG),

Stefan Meyer (MdL, CSU), Hans Koller (stellv. Landrat), Tobias Kurz (1. Bürgermeister Bad Füssing), Christian Lindinger (MdL, Freie Wähler) und Ralph Wehberg (Head of

Deployment, UGG) - Foto: Unsere Grüne Glasfaser. Foto oben rechts: Vertragsverlängerung: Spielbankdirektor Ralf Samland (v.l.), Bad Füssings Bürgermeister Tobias Kurz,

Gemeindekämmerer Lothar Gottschaller, der Präsident der Staatlichen Lotterie- und Spielbankverwaltung, Claus Niederalt, und Martin Roth, Referatsleiter für Grundsatzangelegenheiten.

Foto unten links: Immer aktuell informiert: Bürgermeister Tobias Kurz präsentiert den neuen WhatsApp- Kanal der Gemeinde Bad Füssing. Foto unten rechts:

Zertifikatsübergabe für den Kur- und Heilwald Bad Füssing, von links, Peter Berek (1. Vorsitzender des Bayerischen Heilbäder-Verbandes), Universitätsprofessorin Dr. Dr.

Angela Schuh (Leiterin der Abteilung Versorgungsforschung Kurortmedizin, Medizinische Klimatologie der LMU München, Projektleiterin), Hubert Aiwanger (Bayerischer

Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Stellvertretender Ministerpräsident), Dr. Gisela Immich (Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung Versorgungsforschung

Kurortmedizin, Medizinische Klimatologie der LMU München), und Diplom-Landschaftsökologin Eva Robl (Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung

Versorgungsforschung Kurortmedizin, Medizinische Klimatologie der LMU München). Fotos: Kur- & GästeService Bad Füssing

in die Zukunft zu tragen.

Ich bin überzeugt: Das Thermalwasser

ist mehr als ein medizinisches Produkt

– es ist ein Stück Lebensqualität. Es

steht für Entschleunigung, Regeneration,

Wohlbefinden. Deshalb setzen wir

uns dafür ein, dass die Bedeutung des

stehen sie für ein Erlebnis, das Menschen

aus ganz Europa hierherführt.

Bad Füssing ist und bleibt ein Ort, an

dem Gesundheit spürbar wird – dank

des Wassers, aber auch dank der Menschen,

die dieses Angebot mit Leben

füllen.

November 2025

UR

KURZeitung

15


Aus Bad Füssing

Welche konkreten Vorhaben planen Sie in den

nächsten Jahren, um Bad Füssing als „Kurort

im Grünen“ weiterzuentwickeln?

»Wir arbeiten auf mehreren Ebenen

zugleich. Ein großes Thema

ist die Weiterentwicklung unserer Infrastruktur

– etwa durch den flächendeckenden

Glasfaserausbau, der die

digitale Zukunftsfähigkeit Bad Füssings

sichert. Auch der Ausbau der Kinderbetreuung,

die Modernisierung unserer

Gebäude und Investitionen in Feuerwehr,

Verkehr und Wohnraum bleiben

wichtige Themen. All das kostet viel

Geld.

Deshalb war es mir in den vergangenen

Jahren wichtig, und es bleibt mir

wichtig, dass die Gemeinde finanziell

solide und gut dasteht. Dazu gehören

viele Bausteine – wie der Abschluss eines

langjährigen Mietvertrags mit dem

Freistaat Bayern für unsere Spielbank,

der uns gelungen ist. Das garantiert uns

jedes Jahr Mieteinnahmen und zusätzlich

fließt über die Spielbankabgabe

Geld in unseren Haushalt.

Verantwortungsvolles Handeln heißt

für mich, auch immer den finanziellen

Rahmen im Blick zu halten. Deshalb

bin ich sehr glücklich darüber, dass es

– trotz aller Herausforderungen – gelungen

ist, Bad Füssings Kreditbelastung

von über 16 Millionen Euro im Jahr

2020 auf voraussichtlich weniger als

zehn Millionen Euro zum Ende des Jahres

2025 zu reduzieren – das entspricht

einem Rückgang von mehr als 40 Prozent.

Und das bei zeitgleich Investitionen

von über 21 Millionen Euro in den

letzten fünf Jahren.

Gleichzeitig wollen wir den Erlebniswert

des Ortes weiter steigern: Wir wollen

das kulturelle Angebot weiter ausbauen

und beispielsweise auch die Ortsteile

für Einheimische und Gäste noch

drei Säulen: Erstens die konsequente

Weiterentwicklung der Gemeinde in

Richtung Nachhaltigkeit, Digitalisierung

und Lebensqualität. Dazu gehört

auch die Erfüllung der zahlreichen vor

uns stehenden großen Pflichtaufgaben

– von Kinderbetreuung bis Feuerwehr.

Zweitens die Stärkung unserer medizinisch-therapeutischen

Kompetenz und

unseres touristischen Profils als führender

Gesundheitsort. Und drittens

die Förderung des Miteinanders.

Ich bin fest davon überzeugt: Zukunft

Ausgewogene Investitionsentscheidungen für alle Kurortbereiche. Im Bild der Spatenstich in der Egglfinger Ortsmitte im April 2025 mit Vertretern der Kommunalpolitik, den

Planern sowie den bauausführenden und bauüberwachenden Firmen.

lebenswerter machen. Die Neugestaltung

der Ortsmitte Egglfing – ein Millionenprojekt,

das nach und nach Gestalt

annimmt – ist ein Beispiel dafür.

Unser Ziel ist klar: Bad Füssing soll ein

Ort bleiben, an dem man gesund wird,

sich wohlfühlt und Neues entdeckt – zu

jeder Jahreszeit, für Jung und Alt gleichermaßen.

Was sind Ihre Ziele für eine mögliche zweite

Amtszeit?

»Ich möchte Bad Füssing weiter

zukunftsfest machen – als Gesundheitsstandort,

als lebenswerte Gemeinde

und als starke Marke in Europa.

Wir haben in den vergangenen Jahren

viel erreicht, aber auch noch viel vor

uns. Meine Schwerpunkte liegen auf

entsteht gemeinsam. Deshalb möchte

ich den Austausch mit Bürgern, Unternehmen,

Vereinen und Partnern noch

weiter intensivieren. Das große Ziel

bleibt: Bad Füssing als Ort der Gesundheit,

der Innovation und des Zusammenhalts

in die nächste Generation zu

führen.

Was ist Ihr persönliches Erfolgsrezept als Bürgermeister?

»Ich glaube an vier Dinge: Zuhören,

Vertrauen schaffen, transparente

und umfassende Information und

das konsequente Verfolgen von Zielen.

Als Bürgermeister ist man oft Vermittler,

manchmal Moderator, immer aber

Gestalter und Antreiber. Ich versuche,

Menschen zu motivieren, Verantwor-

16 KURZeitung

November 2025


Aus Bad Füssing

tung in und für die Gesellschaft zu

übernehmen. Ich bin überzeugt, dass

Politik nur dann erfolgreich ist, wenn

sie nah an den Menschen bleibt. Ich

nehme mir Zeit für Gespräche, für Anliegen,

für Ideen – und genau daraus

entsteht vieles, was Bad Füssing heute

ausmacht. Die Kommunikation liegt

mir dabei besonders am Herzen. Es war

und ist mir wichtig, die Bürgerinnen

und Bürger auf möglichst vielen Kanälen

zu erreichen und dabei auch neue

Wege zu gehen – ich denke an den

neuen WhatsApp-Kanal der Gemeinde,

unsere Präsenz in den sozialen Netzwerken,

kurze Info-Videos zu aktuellen

Themen oder auch neue Veranstaltungen

wie den Tourismustag als innovative

Plattform. Ein weiterer Punkt ist die

Leidenschaft für die Aufgabe. Ich liebe

diesen Ort, die Begegnungen mit den

Menschen, und mich erfüllt die Arbeit

für die Gemeinde mit großer Freude.

Und das spüren die Menschen, hoffe

ich zumindest. Und schließlich: Familie.

Ohne die Unterstützung meiner

Frau Christina würde das alles nicht

funktionieren. Sie, mein kleiner Sohn

Maximilian und meine gesamte Familie

geben mir Kraft, Ruhe und den Rückhalt,

den man braucht, um auch in stürmischen

Zeiten Kurs zu halten.

Herr Bürgermeister, vielen Dank für dieses

Interview.

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November 2025

UR

KURZeitung

17


Medizin und Gesundheit

Bundeskabinett beschließt Nachbesserungen an der Krankenhausreform

Judith Gerlach: Mehr Gestaltungsspielraum mit Blick auf die

Versorgung von Schmerzpatienten

Bereits die erste Antwort von Judith Gerlach, Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention

lässt ein wenig Ruhe einkehren bei den Verantwortlichen, beispielsweise des Interdisziplinären

Rücken- und Schmerzzentrums der Fachklinik Johannesbad unter Leitung von

Chefarzt Dr. med. Oliver O. Wolf. Die Nachbesserungen des Bundeskabinetts an der Krankenhausreform

seien für Bayern und die anderen Länder ein wichtiger Schritt, weil, so Gesundheitsministerin

Gerlach, damit mehr Gestaltungsspielraum verbunden sei. Gerade auch mit

Blick auf spezialisierte Fachkliniken und die Versorgung von Schmerzpatientinnen und -patienten.

Durch die Neudefinition des Fachklinikbegriffs könnten nunmehr auch auf Schmerzmedizin

spezialisierte Krankenhäuser von erweiterten Kooperationsmöglichkeiten zur Erfüllung

der Qualitätsvorgaben profitieren. Dies dürfte, so Staatsministerin Gerlach, für eine merkliche

Entschärfung der Problemlage sorgen. Soweit die gute Nachricht, nachdem der Bund die bayerische

Forderung nach einer eigenen Leistungsgruppe „Schmerzmedizin“ nicht übernommen

hatte. Die Fragen stellte Chefredakteur Rudolf G. Maier.

reform beschlossen hat. Für Bayern und

die anderen Länder ist das ein wichtiger

Schritt, weil wir nun mehr Gestaltungsspielraum

erhalten – gerade auch mit

Blick auf spezialisierte Fachkliniken und

die Versorgung von Schmerzpatientinnen

und -patienten. Zwar hat der Bund die

bayerische Forderung nach einer eigenen

Leistungsgruppe „Schmerzmedizin“ nicht

aufgegriffen. Der Bund hat jedoch den Vorschlag

der Länder zur Neudefinition des

Fachklinikbegriffs – sogenanntes „Level

F“ – weitestgehend übernommen. Nach

dieser neuen Definition können nunmehr

auch auf Schmerzmedizin spezialisierte

Krankenhäuser dem „Level-F“ zugeordnet

werden und auf diese Weise von erweiterten

Kooperationsmöglichkeiten zur Erfüllung

der Qualitätsvorgaben profitieren.

Dies dürfte für eine merkliche Entschärfung

der Problemlage sorgen.

Judith Gerlach, Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention: „Ich freue mich, dass das Bundeskabinett

endlich einige dringend nötige Nachbesserungen an der Krankenhausreform beschlossen hat. Für Bayern und

die anderen Länder ist das ein wichtiger Schritt, weil wir nun mehr Gestaltungsspielraum erhalten – gerade mit

Blick auf spezialisierte Fachkliniken und die Versorgung von Schmerzpatientinnen und -patienten. Das dürfte für

eine merkliche Entspannung der Problemlage sorgen.“

Kurzeitung: Frau Staatsministerin, ich kann

die einleitende Frage so zusammenfassen:

Die Enttäuschung ist nach dem Kabinettsbeschluss,

die Krankenhausreform anzupassen,

beispielsweise bei Chefärzten von

erfolgreichen Schmerzzentren, groß. Gleich

groß ist aber die an Sie gerichtete Hoffnung,

dass Anpassungen im Rahmen von Sonderregelungen

für Fachkliniken durchgesetzt

werden können. Wie geht es in Bayern nach

der Reform der Reform für Schmerzpatienten

und Fachkliniken weiter?

»Gesundheitsministerin Judith Gerlach:

Ich freue mich, dass das Bundeskabinett

endlich einige dringend nötige

Nachbesserungen an der Krankenhaus-

An verschiedenen Stellen habe die ursprüngliche

Reform den Praxischeck nicht bestanden.

Was ist aus Ihrer Sicht noch zu verbessern?

»Die ursprüngliche Fassung der

Reform war zu sehr am Reißbrett

entworfen. Sie hatte zu wenig mit der

Realität zu tun. Besonders in Flächenländern

wie Bayern funktioniert Krankenhausversorgung

eben anders als

beispielsweise in einem Stadtstaat wie

Hamburg. Wir brauchen Regelungen,

die praxisnah und alltagstauglich sind

– also Vorgaben, die im Klinikalltag

auch wirklich umsetzbar sind. Der Bund

geht mit dem aktuellen Entwurf des

Krankenhausreformanpassungsgesetzes

(KHAG) bereits wichtige Schritte

und setzt einige zentrale Forderungen

– siehe die Fachklinikdefinition – der

Länder um. An anderer Stelle braucht

es aber noch Nachbesserungen, die

18 KURZeitung

November 2025


Medizin und Gesundheit

wir im weiteren Gesetzgebungsverfahren

adressieren werden. So hält der

Bund mit dem Kabinettsentwurf beispielsweise

weiter daran fest, dass ein

Krankenhausstandort nur Gebäude

umfassen kann, die nicht mehr als zwei

Kilometer voneinander entfernt sind.

Diese starre Grenze hat sich bereits in

der Vergangenheit als nicht praxistauglich

erwiesen und muss überarbeitet

werden. Auch bezieht der Bund teilstationäre

Einrichtungen, die wir in Bayern

auch im Bereich der Schmerzmedizin

haben, weiter in die Krankenhausreform

des Bundes ein, obwohl dies aus

unserer Sicht nicht sachgerecht ist.

Wieviel Zeit haben die bayerischen Krankenhäuser,

die neuen Qualitätsvorgaben auch

umzusetzen? Und eine Zusatzfrage: Was ist

unter der Feststellung zu verstehen, die Krankenhausversorgung

müsse alltagstauglich gemacht

werden?

»Mit einem Inkrafttreten des KHAG

ist nach aktuellem Stand im Frühjahr

2026 zu rechnen. Dann besteht,

sieht man von der ausstehenden Regelung

zu den sog. Mindestvorhaltezahlen

einmal ab, endgültige Klarheit und

Rechtssicherheit bzgl. der neuen Qualitätsvorgaben.

In Bayern werden wir die

erstmalige Zuweisung der Leistungsgruppen

nächstes Jahr auf Grundlage

des KHAG vornehmen. Grundsätzlich

gilt: Leistungsgruppen können nur

zugewiesen werden, wenn die Qualitätsvoraussetzungen

nach den Prüfergebnissen

des Medizinischen Dienstes

erfüllt werden. Finanzwirksam wird

die Reform jedoch erst zum 1. Januar

2028. „Alltagstauglich“ bedeutet für

mich, dass Regelungen so gestaltet

sein müssen, dass sie auch für kleinere

Kliniken, Fachkrankenhäuser oder

Kliniken in ländlichen Regionen bzw.

einem Flächenland umsetzbar sind.

Qualitätsanforderungen sind wichtig,

aber sie dürfen nicht dazu führen, dass

bedarfsnotwendige Strukturen nicht

mehr aufrechterhalten werden können.

Das Bundesministerium für Gesundheit hat

als Teil der Krankenhausreform einen sogenannten

Leistungsgruppen-Ausschuss eingerichtet.

Dieser Ausschuss soll praxisorientiert

Empfehlungen für die Weiterentwicklung der

Leistungsgruppen und der Qualitätskriterien

formulieren. Sind die dem Gremium zugewiesenen

Aufgaben eine sinnvolle Möglichkeit,

bisher bestehende Defizite auszuräumen?

»Grundsätzlich halte ich es für wichtig,

dass Qualitätsvorgaben nicht

„am grünen Tisch“ entschieden, sondern

von medizinischen Fachleuten mit Bezug

zur Praxis überprüft und angepasst werden

können. Die Einrichtung eines Leistungsgruppen-Ausschusses

mit Vertretern

der Deutschen Krankenhausgesellschaft,

dem Spitzenverband Bund der Krankenkassen

und anderen Fachverbänden und

-vertretern ist daher der richtige Weg. Mit

Blick auf die nun alsbald vorzunehmenden

„Die Blockadehaltung der Bundes-SPD

hatte die dringend

notwendige Anpassung der Krankenhausreform

wesentlich verzögert. Das

hat zu großer Verunsicherung in der

Krankenhauslandschaft geführt.“

Leistungsgruppenzuweisungen ist jedoch

auch Planungssicherheit für die Krankenhäuser

und Länder erforderlich. Daher

begrüße ich auch die Entscheidung des

Bundes, dass weitere Änderungen an den

Leistungsgruppenvoraussetzungen

nicht

vor 2029 erfolgen sollen, auch wenn dies

gleichzeitig unserer Forderung nach eine

eigene Leistungsgruppe „Schmerzmedizin“

eine Absage erteilen dürfte. Wir hätten

uns natürlich die Schaffung einer eigenen

Leistungsgruppe bereits im Gesetzgebungsverfahren

zum KHAG gewünscht.

Frau Staatsministerin, Sie haben die Rolle der

Bundes-SPD scharf kritisiert, was war hier

aus Ihrer Sicht das Problem?

»Die Blockadehaltung der Bundes-SPD

hatte die dringend notwendige

Anpassung der Krankenhausreform

wesentlich verzögert. Das hat

zu großer Verunsicherung in der Krankenhauslandschaft

geführt. Bayern

hat sich wiederholt für eine zügige Lösung

eingesetzt. Bemerkenswert finde

ich auch, dass selbst die von SPD-regierten

Ländern formulierten und in

einstimmig gefassten Gesundheitsministerkonferenzbeschlüssen

dokumentierten

Forderungen zur Nachbesserung

der Krankenhausreform bei der

Bundes-SPD keinerlei Gehör gefunden

haben. Mit dem nun gefassten Kabinettsbeschluss

gibt es endlich mehr

Planungssicherheit für die Krankenhäuser.

Worauf kam es Ihnen beim Verhandlungsprozess

besonders an?

»Mir war es neben einer praxistauglichen

Definition des Fachklinikbegriffs

wichtig, dass die Länder

einen größeren Gestaltungsspielraum

erhalten, um auf regionale Besonderheiten

reagieren zu können. Gerade in

einem Flächenland wie Bayern müssen

praktikable Ausnahmen möglich sein.

Der Kompromiss, dass Kooperationen

umfassender möglich sind und die

Ausnahmen im Beurteilungsspielraum

der Länder stehen, dafür jedoch auf

drei Jahre befristet und nur im Einvernehmen

mit den Kassen erteilt werden

können, ist daher ein hart erkämpfter,

aber wichtiger Erfolg.

Frau Staatsministerin, eine abschließende

Frage: Seit dem 1. September können die

Leistungsgruppen bei Ihrem Ministerium

beantragt werden. Sie werden dann den

Medizinischen Dienst mit der Prüfung der

Qualitätsvoraussetzungen

beauftragen.

Danach erfolgt die Zuweisung der Leistungsgruppen.

Hier schließt sich die für

Schmerzpatienten entscheidende Frage

an, ob Sie Ihre Feststellung – perspektivisch

sei die Schaffung einer eigenen Leistungsgruppe

„Schmerzmedizin“ erforder-

November 2025

UR

KURZeitung

19


Gut zu wissen

lich - mit dem neuen Gestaltungsspielraum

für die Länder jetzt in die Tat umsetzen

können.

»Wie schon gesagt, hat der Bund

die Forderung nach einer eigenen

Leistungsgruppe für den Bereich

„Schmerzmedizin“ nicht aufgegriffen,

sondern beschränkt sich in Umsetzung

des Koalitionsvertrags der aktuellen

Bundesregierung auf die 60 somatischen

NRW-Leistungsgruppen zuzüglich

der Leistungsgruppe spezielle Traumatologie.

Realistisch gesehen dürfte

der Spielraum für weitere Kompromisse

oder Änderungen am KHAG auf Bun-

„Allerdings gehe ich davon aus,

dass die geschaffenen Gestaltungsspielräume“

das Problem der

fehlenden Leistungsgruppe „Schmerzmedizin“

zumindest entschärfen

werden.“

Pfarrer Schießler begeisterte

beim Casinostammtisch

Der Fußballfan beerdigte auch Franz Beckenbauer

Ausnahmestammtisch mit dem bekannten

und beliebten Theologen

Rainer Maria Schießler. Der Pfarrer

von Sankt Maximilian seit 30 Jahren

in München, beerdigte auch Franz

Beckenbauer. Selbst begeisterter Fußballfan

informierte er über so manche

Begegnung und Begebenheit auch mit

Spitzensportlern wie Beckenbauer. In

den Pfarrer am Stammtisch nicht so

schnell vergessen. So viel Beifall habe

er, soweit er sich erinnern könne, selten

an einem Stammtisch erlebt. Es sei

eine wahre Freude gewesen, Fragen

zu stellen, die in einer so tiefgründigen

humorvollen, manchmal ernsten,

desebene sehr eng begrenzt sein. Dies

gilt umso mehr für die Einführung neuer

Leistungsgruppen über die Vereinbarungen

des Koalitionsvertrags hinaus,

sodass ich offen gesagt in absehbarer

Zeit nicht mit der Einführung einer eigenen

Leistungsgruppe Schmerzmedizin

rechne. Bei der Krankenhausreform des

Bundes handelt es sich um bundesgesetzliche

Regelungen, die durch Bayern

nicht einseitig geändert oder gar umgangen

werden können. Bayern kann daher

keine eigenen Leistungsgruppen schaffen.

Allerdings gehe ich davon aus, dass

die im KHAG geschaffenen Gestaltungsspielräume

– erweiterte Kooperationsund

bessere Ausnahmemöglichkeiten,

praxistaugliche Fachklinikdefinition –

das Problem der fehlenden Leistungsgruppe

„Schmerzmedizin“ zumindest

entschärfen werden.

Frau Staatsministerin, vielen Dank für dieses

Interview.

den Vereinen sei die Freude der Menschen

am Sport erlebbar. Beckenbauer

sei ein großartiger Sportler und ein

Mensch gewesen, der großartiges für

den Sport geleistet habe. Dazu zähle er

das große Verdienst, die Fußball-Weltmeisterschaft

nach Deutschland gebracht

zu haben. Es sei, so Spielbankdirektor

Ralf Samland, ein unglaublich

interessanter Stammtisch von Höhepunkt

zu Höhepunkt gewesen. Wer das

Glück hatte dabei zu sein, werde diesen

humorvollen, pointierten, intelligenten

und lebensnah argumentieren-

aber immer auf den Punkt kommenden

Weise beantwortet wurden. Pfarrer

Rainer Maria Schießler habe sich

um den Casinostammtisch in ganz besonderer

Weise verdient gemacht. Das

Foto von Markus Lindmaier zeigt von

links Heinz Wiprächtiger, Ehrenvorsitzender

des Kur- und Gewerbevereins,

den Musiker Jonas, Teamassistentin

Petra Mieser, Sängerin Magdalena,

Klaus Jeggle, stellvertretender Landrat,

Verena Künstel-Wohlleben, Bundestagsabgeordnete

a.D. sowie am

Stammtisch, Bildmitte, Pfarrer Rainer

Maria Schießler und Spielbankdirektor

Ralf Samland.

20 KURZeitung

November 2025


Würdigung herausragender Leistungen, Dank und Anerkennung für 40 Jahre Betriebstreue, verbunden mit dem Wunsch nach vielen weiteren gemeinsamen Jahre. Von links:

Christian Mück, Leiter der Therapieabteilung, Jubilar Thomas Weinhardt und Klinikleiter Karsten Fuchs.

Vier Jahrzehnte Kompetenz und Herz:

Thomas Weinhardt feiert 40-jähriges Jubiläum

Wertvoller Rückhalt für Klinik und Patienten

Auf ein außergewöhnliches Jubiläum

kann Thomas Weinhardt zurückblicken:

Vor 40 Jahren begann er seinen beruflichen

Weg mit dem Vorpraktikum in

der Fachklinik Johannesbad. Im Anschluss

bildete er sich nahezu nahtlos an der renommierten

Massageschule der Johannesbad

Akademie weiter. Seit Oktober 1985

ist Thomas Weinhardt ununterbrochen

Teil des Therapeuten-Teams – eine bemerkenswerte

Kontinuität und Treue, die

in der heutigen Zeit ihresgleichen suchte.

Bereits 1988 übernahm er darüber hinaus

die verantwortungsvolle Funktion als

„Hoch geschätzt bei bei ärztlichem

Personal und Klinikleitung.“

Teamleiter und bewies damit nicht nur therapeutisches

Können, sondern auch Führungsqualität.

Thomas Weinhardt ist weit

mehr als „nur“ ein Therapeut. Über vier

Jahrzehnte hinweg hat er sich als Masseur,

wissen, seine kontinuierliche Weiterbildung

und seine große Erfahrung machen ihn

zu einem Experten, dessen Rat nicht nur

bei Kollegen, sondern auch bei ärztlichem

Personal und Klinikleitung hoch geschätzt

ist. Was ihn jedoch besonders auszeichnet,

ist seine empathische, menschlich zugewandte

Art. Thomas Weinhardt überzeugt

nicht nur durch sein medizinisches Knowhow,

sondern auch durch sein großes

Einfühlungsvermögen und seine positive

Ausstrahlung, die sich auf das gesamte

Team und die Patienten überträgt. „Er ist

ein Fels in der Brandung auf den sich alle

verlassen können“, loben die Kollegen und

Klinikleiter Karsten Fuchs seinen Einsatz.

Viele Gäste und Patienten bezeichnen ihn

sogar als einen der besten Therapeuten

die sie in ihrem oft langen Leben kennengelernt

haben. All das wissen auch Klinikleiter

Karsten Fuchs und Christian Mück,

Leiter der Therapieabteilung, zu schätzen.

Sie dankten Thomas Weinhardt von Herzen

für 40 Jahre unermüdlichen Einsatz, loyale

Verbundenheit mit der Fachklinik und die

Physiotherapeut und Osteopath in besonderer

Weise für die Gesundung der Patienten

eingesetzt. Sein umfassendes Fachzahlreichen

wertvollen Impulse mit denen

er die Entwicklung der Therapieabteilung

sowie das Ansehen der Fachklinik nachhaltig

geprägt habe. „Seine professionelle

„Ein Glücksfall für die Kollegen

und Patienten.“

Haltung, sein Engagement und sein freundliches

Wesen machen Herrn Weinhardt zu

einem Glücksfall – sowohl für die Kollegen,

als auch für unseren Patientinnen und Patienten“,

so Klinikleiter Fuchs. Mit seinem

vorbildlichen Wirken habe Thomas Weinhardt

Generationen von Patientinnen und

Patienten begleitet, zur Genesung beigetragen

und dem Team in all den Jahren

bestmöglich zur Seite gestanden. Klinikleitung,

Kolleginnen und Kollegen, wie auch

die

Patienten wünschen sich von Herzen

noch viele weitere gemeinsame Jahre voller

Tatendrang, Inspiration und menschlicher

Wärme mit Herrn Weinhardt. Herzlichen

Dank und herzliche Glückwünsche zu 40

Jahren wertvoller Arbeit im Dienst der Gesundheit

und des Wohlbefindens!

November 2025

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KURZeitung

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November 2025

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KURZeitung

23


Johannesbad Thermen-Marathon 2026

Sonntag, 1. Februar

Bundestagsabgeordneter Johannes Schätzl hat die

Schirmherrschaft übernommen

Schirmherr des Laufevents Johannesbad Thermen-Marathon

am Sonntag, 1. Februar 2026, ist Bundestagsabgeordneter

Johannes Schätzl.

1994 wurde der Johannesbad Thermen-Winter-Marathon

erstmals ausgetragen.

Seitdem wird er ununterbrochen

durch die Johannesbad Gruppe

am Standort Bad Füssing betreut und

organisiert. Für das auch international

geschätzte und besuchte Sportevent

hat 2026 der Bundestagsabgeordnete

Johannes Schätzl die angebotene

Schirmherrschaft sehr gerne übernommen.

Neben der Marathondistanz wird

außerdem ein Halbmarathon-Wettbewerb,

ein Zehn-Kilometer-Lauf sowie ein

Schülerlauf über 1.800 Meter angebo-

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24 KURZeitung

November 2025


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Aus Bad Füssing

50 Jahre Gesundheit und Teamgeist: Klinik Niederbayern feiert Jubiläum

Dank und Anerkennung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Im kleinen wie im großen Rahmen

feierte die Klinik Niederbayern ihr

50-jähriges Bestehen. Als sehr erfolgreiche

Reha-Klinik ist sie nicht nur eine

Institution in Bad Füssing, sondern weit

über die Grenzen der Region hinaus bei

Patienten, die aus ganz Deutschland

kommen, bekannt und beliebt. Zum

feierlichen Jubiläum kamen geladene

Gäste und Repräsentanten aus allen

Bereichen des öffentlichen Lebens,

um zu gratulieren und Dank abzustatten.

Dieser gebühre vor allem den Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern, für die

am Abend eine große Dank- und Anerkennungsfeier

ausgerichtet wurde. In

ihren Grußworten verdeutlichten Erster

Bürgermeister Tobias Kurz und Cornelia

Wasner-Sommer, stellvertretende Landrätin,

die herausragende Bedeutung der

Klinik für die Region, aber auch für ganz

Bayern. Immer wieder fielen dabei Su-

perlative: Die Klinik Niederbayern stehe

nicht nur für exzellente medizinische

Versorgung, sondern auch für Innovationskraft,

Herzlichkeit und ein außergewöhnlich

hohes Maß an Teamgeist.

Ein besonderes Highlight war der als

„Film statt 1000 Worten“ angekündigte

Einspieler. Mit bewegenden Bildern

und persönlichen Statements der Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter stellte

der Beitrag das Herzstück der Klinik in

Ellio Schneider, Geschäftsführer Waldburg-Zeil Kliniken, hatte es in seiner Festrede anlässlich des Jubiläums „50 Jahre Klinik Niederbayern“ an die Ehrengäste gerichtet zum

Ausdruck gebracht: „Ich freue mich, dass Sie mit ihrer Teilnahme ihre Verbundenheit mit der Klinik Niederbayern und dem Standort Bad Füssing zum Ausdruck bringen“. Das

Kurzeitung-Erinnerungsfoto zeigt Ehrengäste und Gastgeber, erste Reihe von links, Kerstin Schmidt, Prozessmanagement Klinik Niederbayern, Tobias Kurz, Erster Bürgermeister

Bad Füssing, Michael Fitz, Klinikdirektor Klinik Niederbayern, Cornelia Wasner-Sommer, stellvertretende Landrätin, Ellio Schneider, Geschäftsführer der Waldburg-Zeil

Kliniken und Andrea Voggenreiter, Projektmanagement Klinik Niederbayern. Zweite Reihe von links, Sina Müller, Chefarztsekretärin Klinik Niederbayern, Daniela Leipelt,

Kur- und Tourismusmanagerin, Ulf Görner, Chefarzt Klinik Niederbayern, Karsten Fuchs, Klinikdirektor Fachklinik Johannesbad Bad Füssing, Werner Weißenberger, Vorstand

Johannesbad Bad Füssing, Dr. Ann-Kristin Stenger, Hauptgeschäftsführerin Verband der Privatkrankenanstalten in Bayern e.V., Christian Lindinger, Freie Wähler und Claudia

Bielmeier, stellvertretende Schulleitung Berufsfachschule für Physiotherapie Rotthalmünster. Dritte Reihe von links, Nelli Fitz, Grundschule Pocking, Dr. Till Richter, Chefarzt

Rehafachzentrum Bad Füssing, Frank Tamm, Geschäftsführer Klinik und Hotel St. Wolfgang, Hubertus Winkler, Chefarzt Johannesbad Bad Füssing, Fachabteilung Orthopädie,

die Geschwister Laura und Jonas Sonnleitner, Orthopädie-Schuhhaus Sonnleitner, Evangelischer Pfarrer Norbert Stapfer, Bad Füssing, Barbara Hasenberger, Werkleiterin

Europatherme Bad Füssing, Mader Josef, Geschäftsführer Landkreis Passau Gesundheitseinrichtungen, Thomas Beck, Finanz- und Rechnungswesen Waldburg-Zeil Kliniken,

Nina Kapfhammer, Pflegedienstleitung Klinik Niederbayern, Pepe Kaiser, Klinikdirektor Waldburg-Zeil Kliniken Bad Wurzach, Katja Görner, Andreas Herzog, Geschäftsführer

Akademie für Gesundheitsberufe und Martin Hahn mit Ehefrau, Früchte Eder. Vierte Reihe von links, Dr. Anna Gesicka, Leitende Oberärztin Klinik Niederbayern, Maximilian

Nerl, stellvertretender kaufmännischer Klinikleiter Klinik Niederbayern, Philip Steffens, stellvertretende Leitung Therapie, Klinik Niederbayern, Günter Wagner, Geschäftsführer

Bäckerei Wagner, Bernd Kasper, katholischer Pfarrer Bad Füssing, Alexandra Sittinger und Reinhold Moser, Geschäftsstellenleitung AOK Pocking, Wilfried Semsch,

Beratung Geschäftspartner AOK Bayern, Rudolf Grömer, 3. Bürgermeister Stadt Pocking und Kerstin Seidl, Physiotherapeutin Klinik Niederbayern. Fotos: Rudolf G. Maier

26 KURZeitung

November 2025


Aus Bad Füssing

den Mittelpunkt: „Unsere Angestellten

machen mit ihrem Einsatz, ihrer Empathie

und ihrem Können den Erfolg der

Klinik überhaupt erst möglich“, betonte

Klinikdirektor Dipl. Volkswirt, Dipl. Verwaltungswirt

Michael Fitz im Gespräch

mit der Kurzeitung. Dass sich die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter in der Klinik

Niederbayern wohlfühlen, beweist

ein für die Branche außergewöhnlicher

Fakt: „Wir haben alle Stellen besetzt,

unsere Mitarbeiter wollen bleiben“, so

Fitz. In einer Zeit, in der Fachkräftemangel

vielerorts Schlagzeilen macht,

gilt dies als deutliches Zeichen für das

besondere Betriebsklima in der Klinik

Niederbayern. In persönlichen Grußworten,

zahlreichen Gratulationen und

„Solange eine großartige Klinikleitung

und die Mitarbeiter mit

Herzblut dafür sorgen, dass sich die

Patienten, die hier ein Stück Leben

verbringen, wohlfühlen, ist ihm um die

Zukunft nicht bange.

anerkennenden Worten aus allen Richtungen

wurde die wertvolle Arbeit der

Klinik und ihres Teams gewürdigt. Ein

starkes Signal für die Zukunft und ein

schönes Jubiläum, das den Nachweis

erbrachte: Hier steht der Mensch im

Mittelpunkt. Ellio Schneider, Geschäftsführer

Waldburg-Zeil Kliniken, hatte in

seiner Ansprache das 50-jährige Firmenjubiläum

in der heutigen Zeit mit

Marktverdrängung, Insolvenzen und

Geschäftsaufgaben als eine Besonderheit

herausgestellt. Die fürstliche Waldburg-Zeil’sche

Kurverwaltung habe Anfang

der Siebziger-Jahre beschlossen,

eine neue Klinik zu bauen. Es sei die

richtige Entscheidung gewesen, Bad

Füssing den Vorzug zu geben. Der Kurort,

heute der erfolgreichste in Europa,

habe sich in den Jahrzehnten zu einer

grünen Insel entwickelt, in der man sich

als Patient und Tourist wohlfühlen könne.

Auch die Klinik Niederbayern habe

sich kontinuierlich weiterentwickelt und

Foto oben: Erinnerungsfoto 50 Jahre Klinik Niederbayern, von links, Erster Bürgermeister Tobias Kurz, Chefarzt

Ulf Görner und Klinikdirektor Dipl. Volkswirt, Dipl. Verwaltungswirt Michael Fitz. Foto unten: Glückwünsche von

der benachbarten Konkurrenz mit Verweis auf vorbildliche konstruktive Zusammenarbeit, von links, Klinikdirektor

Michael Fitz, Chefarzt Ulf Görner, Klinikleiter Karsten Fuchs, Fachklinik Johannesbad und Johannesbad Vorstand

Werner Weißenberger.

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KURZeitung

27


Aus Bad Füssing

Foto oben links: Erster Bürgermeister Tobias Kurz im

Gespräch mit Redakteurin Karin Seidl, Passauer Neue

Presse. Foto oben rechts, von links: Kurdirektorin Daniela

Leipelt, Kirchenrat Norbert Stapfer und Barbara Hasenberger,

Werkleiterin Europatherme.

den Ansprüchen des Marktes angepasst.

Das werde sich in den kommenden

Jahren mit einer weitaus größeren

Dynamik fortsetzen. Ausführlich informierte

Geschäftsführer Ellio Schneider

über Konzepte und Perspektiven. Solange

eine großartige Klinikleitung und

die Mitarbeiter mit Herzblut dafür sorgen,

dass sich die Patienten, die hier ein

Stück Leben verbringen, wohlfühlen, sei

ihm um die Zukunft nicht bange.

Glückwünsche mit Präsent von Bürgermeister Tobias Kurz und Kurdirektorin Daniela Leipelt an die Repräsentanten

der Jubiläumsklinik, Chefarzt Ulf Görner, Klinikdirektor Michael Fitz und Maximilian Nerl, stellvertretender kaufmännischer

Klinikleiter Klinik Niederbayern.

Foto links: Meinungsaustausch zwischen Cornelia Wasner-Sommer, stellvertretende Landrätin und Ellio Schneider, Geschäftsführer Waldburg-Zeil Kliniken. Foto rechts: Das

Organisationsteam der Klinik Niederbayern sorgte für den perfekten Rahmen und vorbildlichen Ablauf der Jubiläumsfeierlichkeiten, von links, Kerstin Schmidt, Prozessmanagement,

Tina Resch, Terminplanung, Andrea Voggenreiter, Projektmanagement, Sina Müller, Chefarztsekretärin und Kerstin Seidl, Physiotherapeutin.

28 KURZeitung

November 2025


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Vortrag von Dr. med. Johannes Zwick, Bildmitte, auch in der ehrenamtlichen Funktion als Vorsitzender der Arbeitsgruppe Gesundheitswirtschaft des Wirtschaftsbeirates der

Union im Bayerischen Landtag. Das Thema und die Fragestellung: „Auf welche Bausteine und Maßnahmen setzen wir, um die Gesundheits- und Lebensspanne zu verlängern?“,

fand Beifall und konstruktiv kritischen Dialog der Landtagsabgeordneten. Im Bild von links: Die Landtagsabgeordneten Andreas Schalk, Josef Heisl und Stefan Meyer, im Bild

rechts Landtagsabgeordneter und Vorsitzender der Jungen Gruppe der CSU-Landtagsfraktion Maximilian Böltl.

Können wir länger jung bleiben? Dr. Johannes Zwick

gibt im Landtag medizinisch fundierte Antworten

Eingeladen hatte die Junge Gruppe der CSU Landtagsfraktion

Der Auftritt im Landtag, die Rede vor der

jungen Gruppe der CSU-Landtagsfraktion,

war für Dr. med. Johannes Zwick, Vorsitzender

des Aufsichtsrates des Familienunternehmens

Johannesbad, auch in der

ehrenamtlichen Funktion als Vorsitzender

der Arbeitsgruppe Gesundheitswirtschaft

des Wirtschaftsbeirates Bayern, eine ganz

besondere Premiere. Der Dank für die Einladung

galt den Landtagsabgeordneten

Stefan Meyer und Josef Heisl. Am Anfang

des über einstündigen Vortrags stand die

Fragestellung: „Wenn Du dein biologisches

Alter aktiv beeinflussen könntest –

würdest Du es tun?“ Hinzu kamen im Laufe

des Vortrags Antworten auf die Fragen:

„Wenn Du gesund alt werden könntest

ohne Krankheiten, würdest Du es tun?“

oder „Wenn Du im Alter aktiver, fitter und

energiegeladener sein könntest als dein

Vater und Großvater, würdest Du es tun?“

Besonders diskutiert wurde die Antwort

auf die Frage: „Wenn Du bis ins hohe Alter

umtollen, Sport treiben und aktiv an ihrem

Leben teilnehmen könntest, würdest Du

es tun?“ All dies sei möglich, so Dr. Zwick

– im Rahmen der Vorstellung aktueller

medizinischer und wissenschaftlicher Erkenntnisse,

die er zu einem Gesamtpaket

unter dem werbenden Namen „Chōju“ zusammengestellt

habe. Langlebigkeit – wie

wir gesünder älter werden können, war die

Ausgangslage der Fragestellung des Mediziners.

Nach über einjähriger Recherche,

Informationsbeschaffung unter Einbeziehung

von Kapazitäten von Fachbereichen,

folgte im Vortrag die umfassende, fundierte

und wirksame Zusammenfassung. Dr.

Zwick zitierte Abraham Lincoln: „The best

way to predict the future is to create it“.

Das Alter sei ein komplexes Netzwerk biologischer

Veränderungen. Zwölf Schlüsselprozesse

beschleunigen die Reise in Richtung

Gebrechlichkeit und Krankheit. Diese

Kennzeichen seien bei der Suche nach den

besten Wirkstoffen, die speziell auf diese

Mechanismen abzielen, ausschlaggebend

mit deinen Kindern und Enkelkindern hergewesen.

Dank der neuesten technischen

Möglichkeiten sei es möglich geworden,

in die Zelle zu schauen und immer mehr

zu verstehen was beim Altern abläuft. Intrazelluläre

Vorgänge würden verständlich

und damit therapierbar: „Um die Alterung

zu verstehen, müssen wir in den subzellulären

oder intrazellulären Raum vordringen.

Wir begeben uns in den Zellkern, auf

die Ebene der Aminosäuren und unserer

DNA. Unser Leben ist eine hoch komplexe,

aber geordnete Abfolge von chemischen

Reaktionen innerhalb von Molekülen“, so

eine der Feststellungen von Dr. Zwick, die

auch in der Diskussion vertieft wurde. Im

Mittelpunkt stand die Antwort auf die Frage:

„Was genau bedeutet Longevity? „Der

Fokus von ‚Longevity‘ liege auf der Lebensverlängerung

im Sinne einer verbesserten

Lebensqualität. Die Zukunft der Gesundheit

werde durch fortschrittliche Technologie

sowie Mechanismen im Körper

erforscht, die den Alterungsprozess beeinflussen.

Das führe zu maßgeschneidert

30 KURZeitung

November 2025


Gut zu wissen

entwickelten personalisierten Gesundheitsstrategien.

Chōju biete wissenschaftlich

fundierte Ansätze zur Ausschöpfung

des Longevity-Potentials. Dabei gehe es

immer um die Verlängerung der gesunden

Lebensspanne, also der Zeit, wo wir

ohne altersbedingte chronische Krankheiten

leben können. Ein längeres Leben mit

schmerzhaften Erkrankungen sei sicherlich

weniger erstrebenswert. Unter Longevity

sei jedoch vor allem zu verstehen,

dass Langlebigkeit nur dann erstrebenswert

sei, wenn sie das Jungsein verlängert,

nicht aber das Altsein hinausziehe. Diese

Erkenntnis von Nobelpreisträger Alexis

Carrel sei Vorbote der guten Nachricht:

„Primär beginnen wir alle mit verschiedenen

genetischen Karten das Spiel des

Lebens. Doch anscheinend ist der Einfluss

unserer Genetik relativ gering und macht

maximal 20 bis 30 Prozent der Lebenserwartung

aus. Der ganze Rest wird durch

unser Verhalten, unsere Einstellung und

„Gesundheit ist heutzutage das

Synonym für ein glückliches,

gutes und aktives Leben.“

Umgebung bestimmt. Es gibt zahlreiche

medizinische Forschungsergebnisse über

den optimalen Lebensstil. Von der besten

Ernährung bis zur richtigen Bewegung.

Es ist eventuell möglich, dass die wahre

Langlebigkeit der Menschheit höher liegt,

wenn Menschen frühzeitig durch eine gesunde

Ernährung und Bewegung ideale

Bedingungen schaffen“, so Dr. Zwick. Gesundheit

sei heutzutage das Synonym für

ein glückliches, gutes und aktives Leben.

Es gelte Business-Stress zu reduzieren

und neue Energie zu tanken. Ein weiterer

Glaubenssatz stamme von David A.

Sinclair, der festgestellt habe: „Ich glaube

Altern ist eine Krankheit. Ich glaube,

dass sie behandelbar ist und ich glaube,

dass wir sie noch zu Lebzeiten behandeln

können“. Ausführlich informierte Dr.

Zwick in seinem Vortrag im Landtag über

Bausteine zum Gesundbleiben oder Gesundwerden.

Zellen als Grundbausteine

des Lebens nahmen mit ihren Wirkungen

breiten Raum ein. Der menschliche

Körper bestehe aus etwa 100 Billionen

Zellen. Täglich erneuern sich im menschlichen

Körper etwa 50 bis 70 Millionen

Zellen. Dieser Prozess sei essentiell für

die Aufrechterhaltung der Gewebefunktion

und die Reparatur von Schäden. Zellaufbau

und Funktionen der Zelle waren

ausführlich vorgestellte Abschnitte des

Vortrags. In der Zusammenfassung ein

Schwerpunkt mit der Antwort auf die Frage:

„Wie Sie dem Leben mehr gesunde,

aktive Jahre hinzufügen können“. Die moderne

Forschung bejahe die Frage, dass

es möglich ist bei gewissen Voraussetzungen

gesund und aktiv zu altern. Es sei

möglich den Alterungsprozess nicht nur

zu verlangsamen, sondern gezielt umzukehren.

Chōju vereine diese Hightech-Innovationen

mit einem ganzheitlichen Lifestyle

und erschließe damit völlig neue

Perspektiven für ein langes aktives und

erfülltes Leben. Abschließend die Bausteine

der Langlebigkeit und das Chōju-Konzept,

entstanden in Zusammenarbeit mit

führenden Universitäten und medizinischen

Instituten. Auch dazu im Vortrag die

Schritte zum gesunden Altern: Epigenetik

& DNA-Analyse, Hightech-Supplementierung,

Chōju-Ernährung, Intervallfasten &

Autophagie, Bewegung mit Zellwirkung,

„Chōju steht für eine neue Art zu

leben, nicht Verzicht, sondern

neue Lebensfreude.“

Zellphysiotherapie und regenerativer

Schlaf, um einige der gesundheitsfördernden

Möglichkeiten des Vortrags aufzugreifen.

Mit individuell angepassten Methoden,

Medikamenten und Übungsformen

sei es möglich zu innerer Ruhe, als wichtiger

Faktor Langlebigkeit, zu finden. Chōju

verfolge aufmerksam aktuelle Studien zu

Medikamenten, die das Potential haben,

die Lebensspanne gesund zu verlängern.

Chōju stehe, so Dr. Zwick, für eine neue

Art zu leben, nicht Verzicht, sondern neue

Lebensfreude. Nicht nur gesund – sondern

vital, inspiriert und erfüllt zu sein.

Die Methoden seien wissenschaftlich fundiert,

ganzheitlich und vor allem für jeden

zugänglich. „Erleben Sie es selbst“ – Das

individuelle Programm zu testen war der

abschließende Appell vor dem Beifall der

Landtagsabgeordneten.

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Hilfebedarf als weitere

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Am 22. und 23. November läutet der

vierte Winterzauber die Weihnachtszeit

ein. Im historischen Ambiente des

PARKWOHNSTIFTS Tettenweis erstrahlen

liebevoll dekorierte Stände im

warmen Lichterglanz und tauchen den

Innenhof in goldenes Licht, welches

Besucher jeden Alters begeistert.

Zahlreiche, ausgewählte kunsthandwerkliche

Aussteller bieten ihre handgefertigten

Waren an. Von filigranem Schmuck

über handgestrickte Wollwaren bis hin

zu detailverliebten Weihnachtsdekorationen

– hier findet jeder das passende

Geschenk oder ein besonderes Stück für

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Kinderpunsch laden auch andere kulinarische

Köstlichkeiten zum Genießen ein:

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Ein vielfältiges Rahmenprogramm

rundet den Besuch auf dem Winterzauber-Markt

ab.

Das Programm im Überblick:

Samstag, 22. November

13:30 Uhr – Offizielle Eröffnung

13:45 Uhr – Auftritt der Kindertagesstätte

St. Gertrud

14:30 Uhr – SV Tettenweis Kids Dance

15:30 Uhr – Tettenweiser Kinderchor

16:30 Uhr – Grenzlandla Göging

17:30 Uhr – PICK*UP unplugged

18:30 Uhr – Besuch der Perchten

19:00 Uhr – Verlosung zu Gunsten des

„Ronald McDonald Hauses Passau“

Sonntag, 23. November

13:30 Uhr – Offizielle Eröffnung

13:45 Uhr – Die Goldkehlchen

14:30 Uhr – Chor und Flötengruppe der

Grundschule Tettenweis

15:30 Uhr – Solosängerin Sophia

Freundshuber

16:30 Uhr – Gospel & More – Singers

17:30 Uhr – PARKWOHNSTIFT Singers

18:00 Uhr – Verlosung zu Gunsten des

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Medizin und Gesundheit

Medizinischer Austausch und

Erholung: Augsburger Fibromyalgie-

Gruppe besucht Bad Füssing

Gelungene Kombination aus Therapie und

neuen Impulsen

Zu einer gelungenen Mischung aus

Wissensvermittlung, medizinischem

Austausch und wohltuender Erholung

wurde der mehrtägige Ausflug der Fibromyalgie-Selbsthilfegruppe

Augsburg

mit dem Ziel Europas erfolgreichstem

Kurort Bad Füssing. Die Reise, die unter

dem Motto „Informieren, erleben,

erholen“ stand, bot den Teilnehmenden

bot wird individuell auf die Bedürfnisse

der Betroffenen zugeschnitten und kann

über den Haus- oder Facharzt bei der

Krankenkasse beantragt werden. Besonders

hervorgehoben wurde dieses

Angebot in einem hochkarätigen Informationsvortrag

von Benjamin Sigl, Vorsitzender

des Verbandes selbständiger

Füssing als erfolgreicher Gesundheitsstandort.

Eine Führung durch den Ort

rundete diesen Programmpunkt ab. Neben

den Vorträgen und dem fachlichen

Austausch kam auch das Erleben der gesundheitsfördernden

Angebote nicht zu

kurz: Ein zentrales Erlebnis war der Besuch

der berühmten Thermen von Bad

Füssing, die für ihre heilsame Wirkung

weit über die Region hinaus geschätzt

werden. Bei schönem Spätsommerwetter

konnten die Teilnehmerinnen und

Teilnehmer im Kurpark eine geleitete

Qi-Gong-Einheit genießen. Ein weiteres

Highlight war der Besuch des Reha-Tags,

bei dem die drei Bad Füssinger Kliniken

ihre Türen für die Öffentlichkeit geöffnet

„Den krönenden Abschluss bildete

ein gemeinsamer Besuch der Bad

Füssinger Thermen.“

Die Fibromyalgie-Selbsthilfegruppe aus Augsburg informierte sich in Bad Füssing nicht nur über strukturierte

Therapieangebote, sondern lernte auch die heilkräftigen Bad Füssinger Thermen kennen. Im Bild die Mitglieder

der Selbsthilfegruppe Augsburg mit Benjamin Sigl, Vorsitzender der Vereinigung selbständiger Physiotherapeuten,

vierter von links, Qualitätsmanager Stefan Duschl, fünfter von links, und Gerhard Winklhofer, Leiter Gesundheit

ServiceCenter Bad Füssing, fünfter von rechts.

zahlreiche Gelegenheiten, sich über moderne

Therapieangebote, medizinische

Entwicklungen und Möglichkeiten zur

Steigerung der Lebensqualität bei Fibromyalgie

aus erster Hand zu informieren.

Im Mittelpunkt des Ausflugs stand

unter anderem die speziell für Menschen

mit Fibromyalgie entwickelte „Bad Füssing

Fibromyalgie-Kompaktkur“ dieses

strukturierte ambulante Vorsorgeange-

Physiotherapeuten, mit Qualitätsmanager

Stefan Duschl. Sie stellten gemeinsam

das medizinisch-therapeutische

Konzept sowie die Besonderheiten der

Kompaktkur vor. Begrüßt wurde die

Gruppe von Gerhard Winklhofer, Leiter

des Gesundheit ServiceCenter Kur- &

GästeService Bad Füssing. Er gab einen

ausführlichen Einblick in die Entwicklung

des Kurortes und informierte mit Fakten

und Zahlen über die Bedeutung von Bad

hatten. An zahlreichen Informationsständen

erhielten die Besucher Einblicke in

das medizinische Leistungsspektrum,

neueste therapeutische Verfahren sowie

moderne Rehabilitationsmethoden. In

der Klinik Niederbayern, der Fachklinik

Johannesbad und im Rehafachzentrum

bot sich die Gelegenheit zu persönlichen

Gesprächen mit Ärzten und Therapeuten.

Den krönenden Abschluss bildete

ein gemeinsamer Besuch der Bad Füssinger

Thermen. Dieser erholsame Ausklang

stärkte auch das Gemeinschaftsgefühl

der Gruppe – ein wichtiger Aspekt

der Selbsthilfe, bei dem Motivation und

gegenseitige Unterstützung eine große

Rolle spielen. So zeigte der Ausflug nach

Bad Füssing eindrucksvoll, wie eng sich

medizinische Aufklärung, Prävention,

Rehabilitation und Erholung miteinander

verbinden lassen. Die Mitglieder der Fibromyalgie-Selbsthilfegruppe

Augsburg

kehrten mit vielen neuen Impulsen, gestärkter

Selbstsicherheit und wertvollen

Kontakten nach Hause zurück – ein gelungenes

Beispiel für gelebte Gesundheitsvorsorge

und Gemeinschaft in der

Selbsthilfe.

36 KURZeitung

November 2025


Erlös des Casino-Sommerfestes für den Soroptimist Club Passau

„Jetons kaufen und gewinnen“ hieß es beim Sommerfest der Spielbank Bad Füssing.

Dabei gab es schöne Sachpreise am Glücksrad oder einen der Hauptpreise

bei der Abendverlosung zu gewinnen. Der Hauptgewinner aber war der Soroptimist

Club Passau. 5.140 Euro konnten an den Club überwiesen werden. Ein Anteil

dieser Summe stammte aus dem Verkauf der Festtorte sowie von Günter Burr. Der

Künstler hatte ein Bild zugunsten des diesjährigen Zuwendungsempfängers gestiftet.

Im Bild überreichen Spielbankdirektor Ralf Samland und Teamassistentin

Petra Mieser symbolisch den Jeton mit dem eingravierten Spendenbetrag an die

Präsidentin des Soroptimist Club Passau, Dr. Gülin Tunali, Soroptimist international

engagiert sich durch das weltweite Netzwerk aller Mitglieder sowie durch

internationale Partnerschaften für Menschenrechte, weltweiten Frieden und internationale

Verständigung, verantwortliches Handeln und ehrenamtliche Arbeit

sowie Vielfalt und Freundschaft. Fotograf ist Redakteur Markus Lindmeier.

Mach mal 3

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Je älter, umso günstiger: Škoda Modelle ab vier Jahre sparen mit

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November 2025

UR

KURZeitung

37


Das Gesundheitsteam des Johannesbad Hotels Königshof: Annette Reinert, Masseurin und medizinische Bademeisterin, Stellvertr. Planung Wohlfühlwelt, Josef Wenzl, Anja

Kantner und Reimund Reinert, Masseure und medizinische Bademeister, Rudi Vetter, Saunameister, Victoria Böbekne, Kosmetikerin, Marcel Schnitzler, Physiotherapeut, Präventionstrainer,

Heidi Strasser, Physiotherapeutin, Qi-Gong und Yoga-Lehrerin, Präventionstrainerin, Lothar Knon, Physiotherapeut, Teamleiter, Cherry Schild,Wellnessmasseurin,

Anita Hasmann, Masseurin u. med. Bademeisterin, Roswitha Greilinger, Leiterin Planung Wohlfühlwelt, Stellvertretung Teamleiter, Claudia Fixmer, Masseurin u. med.

Bademeisterin, und Anita Kimberger, Masseurin u. med. Bademeisterin (nicht mehr zum Team gehörend)

Ihre Gesundheit beginnt heute: Prävention im

Vier-Sterne-Urlaubsambiente

Entspannt vorbeugen im Johannesbad Hotel Königshof

Silke Maria Pili, Direktor Sales & Marketing Hotels &

Therme, stellt im Gespräch mit der Kurzeitung aktuelle

Grundsätze unter dem Motto „Prävention und Therapie“ vor.

Gesundheitsvorsorge als neue Selbstverständlichkeit. Silke

Maria Pili: „Es ist besser, gar nicht erst krank zu werden:

Gesundheitsvorsorge wird zunehmend zur Eigenverantwortung.

Das Johannesbad Hotel Königshof in Bad Füssing – Europas

erfolgreichster Kurort – setzt bewusst neue Maßstäbe

und fängt früher an“. Im hektischen Alltag werde Vorsorge

oft hinten angestellt – bis erste Beschwerden zu ernsthaften

Problemen werden. Doch immer mehr Menschen erkennen,

dass Gesundheit gepflegt werden möchte, bevor Therapie

notwendig ist. Die Verantwortlichen des Johannesbad Hotel

Königshof haben diesen Trend erkannt. Zusammen mit der

therapeutischen Abteilung der Johannesbad Hotels wurde

ein innovatives Konzept entwickelt: Die neuen Präventionswochen:

„Prävention trifft Urlaubsflair“

Das Besondere daran: Medizinisch fundierte Programme

werden eingebettet in das entspannte Urlaubsambiente des

Vier-Sterne-Hotels. Die Präventionswochen sorgen nicht nur

für Entspannung und Wohlbefinden, sondern stärken ge-

Silke Maria Pili, Direktorin Sales & Marketing Hotels & Therme: „Die neuen Präventionsangebote

sind in Bezug auf Konzeption, Struktur und Zusammenstellung eine

Gemeinschaftsleistung aller Beteiligten, vor allem des Leistungsteams der Therapieabteilung

unter Leitung von Physiotherapeut Lothar Knon nach ärztlicher Beratung.

Das interdisziplinäre Gemeinschaftsprojekt ist in enger Abstimmung unter Einbeziehung

moderner medizinischer Erkenntnisse entstanden“.

38 KURZeitung

November 2025


Johannesbad Gruppe

zielt Körper und Geist – lange bevor aus ersten Anzeichen

behandlungsbedürftige Beschwerden werden. Silke Maria

Pili beschreibt, worum es bei den Präventionswochen genau

geht: Jede Woche umfasst sechs Gruppeneinheiten und vier

individuelle Anwendungen – zusammen elf Bausteine aus

Bewegung, Entspannung und Behandlung, die sinnvoll ineinandergreifen.

mentale Stärke – zum Beispiel Meditation, Qi-Gong, Waldbaden,

ergänzt durch Meridian-Energie-Massage, Stress reduzierende

Gesichtsmassage und Wellness-Fußmassage.

– Tempo & Takt: Für Herz und Kreislauf & Ausdauer. Gelenkschonend

in Schwung – zum Beispiel Aqua-Fitness, Nordic

Walking, moderates Zirkeltraining, regenerativ begleitet von

Aromaöl-, klassischer Rücken- oder Fußreflexzonenmassage.

Johannesbad Therme – integraler Bestandteil

Thermenzeit gehört dazu: Das nachgewiesen heilkräftige

Thermal-Mineralwasser der Johannesbad Therme unterstützt

mit Wärme und spezieller Mineralstoffkombination, wirkt

nachhaltig auf Muskeln und Gelenke, fördert Herz, Kreislauf,

Durchblutung und Bewegung. Die Thermeneintritte sind in allen

Paketen inklusive.

Gut zu wissen:

Silke Maria Pili: Unsere Präventions-Wochen sind Privat-Angebote

– bewusst frei von Verordnung und Zuschuss. Das unterstreicht

die Idee der eigenverantwortlichen Vorsorge und

schafft persönliche Flexibilität. Es gibt mehrere Starttermine

im Jahr, die Teilnehmerzahl ist begrenzt – sichern Sie sich

frühzeitig ihren Wunschtermin.

Drei Präventions-Schwerpunkte im Überblick

– Rückenkraft und Regeneration: Stabilität, Aufrichtung,

Mobilität – zum Beispiel Rückenfit, Fassziehen-Training,

Einheiten im Freien, individuell vertieft durch Spezial- und

Fußreflexzonenmassage.

– Meridiane & Meditation: Energiefluss und Stressabbau für

Information & Buchung

Johannesbad Hotels & Therme, Bad Füssing,

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Gesund bleiben statt gesund werden –

mit Auszeiten, die guttun und wirken

Die neuen Präventionswochen wurden gemeinsam von Ärzten und Therapeuten der Fachklinik Johannesbad entwickelt und zusammengestellt. Sie verbinden gezielte Bewegung,

wohltuende Anwendungen und effektive Entspannungstechniken – für spürbare Auszeiten mit nachhaltiger Wirkung. Und das Beste: All das erleben Sie in einem

entspannten Urlaubsambiente mit Hotelkomfort im Vier-Sterne-Johannesbad Hotel Königshof.

November 2025

UR

KURZeitung

39


ACTENNEWS

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REVOLUTIONÄRE

NÄHRSTOFFE FÜR DIE

GELENKE

Kollagen

Kollagen ist für die

Festigkeit, die Flexibilität

und Elastizität von

Knorpel, Sehnen und

Bänder verantwortlich.

Das in ACTEN verwendete Kollagen basiert

auf wissenschaftlicher Forschung und bietet

massgeschneiderte Eigenschaften zur

Stimulierung der Chondrozyten welche den

Hauptbestandteil des Knorpels bilden.

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Die Braunalge ist eine

Meisterin der Evolution,

die es schafft, sich vor

schädlichen

Umwelteinflüssen & freien

Radikalen zu schützen.

Der in ACTEN enthaltenen biologisch

zertifizierte Braunalgenextrakt unterstützt

auf natürliche Art und Weise die

Entzündung & Schwellung zu reduzieren.

Vitamin C & Zink

Mit den zwei

Antioxidantien trägt

Vitamin C und das

Spurenelement Zink

dazu bei, die Zellen vor

oxidativem Stress zu

schützen.

Ausserdem trägt Zink zur Erhaltung

normaler Knochen und Vitamin C zu einer

normalen Kollagenbildung für eine normale

Funktion der Knochen bei.

WENN DIE GELENKE

SCHMERZEN

Von Walter Rainer

Gelenkschmerzen oder -beschwerden können verschiedene

Ursachen haben, die sich am besten in zwei Arten einteilen lassen:

Entweder entstehen die Symptome durch eine Entzündung im

Gelenk oder durch eine Verletzung der Bänder, Sehnen oder des

umgebenden Schleimbeutels.

Der Schmerz äussert sich entweder im Ruhezustand, in der

Bewegung und/oder unter Belastung. Oftmals sind solche

Beschwerden auch mit einem Versteifungsgefühl des Gelenkes oder

mit Bewegungsschwierigkeiten verbunden.

Regelmäßige Bewegung ist der beste Weg, um Gelenkschmerzen in

Schach zu halten. Wenn Sie Ihre Gelenke aufgrund von Schmerzen

schonen oder nicht mehr bewegen, werden Muskeln, Sehnen und

Bänder geschwächt und verkürzt. Zudem «verhungern» die Gelenke

ohne Bewegung, weil die Knorpelschicht nicht durchblutet wird und

somit nicht mit «Nahrung aus der Gelenksflüssigkeit» versorgt wird.

Aus diesem Grund sind kontrolierte Bewegungsabläufe eine wichtige

Massnahme zur schnellen Linderung von Gelenkbeschwerden. Ein

weiterer essentieller Punkt ist eine gezielte Nährstoffzufuhr, welche

die Regeneration und der Erhalt des Gelenkknorpels unterstützt.

Nach dem aktuellen Stand der Forschung hat ACTEN, eine klinisch

getestete Kombination von Nährstoffen für Gelenke entwickelt. Mit

der Patentierten Formulierung aus Kollagen, Braunalge, Vitamin C

und Zink wird die Bildung von Knorpelgewebe stimuliert sowie die

Reduktion von Entzündungen und Schwellungen nachhaltig

angetrieben.

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Gut zu wissen

Das Foto zeigt Sozialministerin Ulrike Scharf (r.) und Gesundheitsministerin Judith Gerlach mit Thomas Zöller, Patienten- und Pflegebeauftragter der Staatsregierung (l.) und Holger

Kiesel, Beauftragter der Staatsregierung für Menschen mit Behinderung. Fotoquelle: StMAS/Nötel

Scharf: „Gemeinsam gegen Einsamkeit“

Hörbehinderung im Alter: Sozial­ und Gesundheitsministerin im Dialog

mit Behinderten­ und Patientenbeauftragtem

Älteren Menschen mit Hörbehinderung

helfen, ihre Situation verbessern,

Einsamkeit vorbeugen – darum

ging es bei einem Treffen der Bayerischen

Sozialministerin Ulrike Scharf und

Gesundheitsministerin Judith Gerlach

mit Holger Kiesel, Beauftragter der

Staatsregierung für Menschen mit Behinderung,

und Thomas Zöller, Patienten-

und Pflegebeauftragter der Staatsregierung.

Menschen mit einer Hörbehinderung

wegen vermehrt auf Hilfe und Beratung

angewiesen. Scharf warnte: „Wenn Menschen

ihr Gehör verlieren, versinken

sie in Stille und Isolation. Sie büßen ihr

Vermögen ein, an der Welt teilzuhaben.

Im Alter verschärft sich das Risiko, einsam

zu sein, deutlich. Wir helfen diesen

Menschen und hören ihre Sorgen buchstäblich.“

Die Ministerin versicherte: „Wir

stehen mit allen Beteiligten – von den

Verbänden, über das Gesundheitsministerium

bis zur Fachstelle für Demenz und

Pflege – in engem Austausch.“ Sie wies in

diesem Zusammenhang unter anderem

sind oft erheblich in ihrer Kommunikationsfähigkeit

eingeschränkt und desauf

das vom Bayerischen Sozialministerium

geförderte Projekt „Verbesserungen

der gesellschaftlichen Teilhabe von Senioren

mit Hörbehinderung“ hin, das seit

Ende 2022 Schulungen, Informationen

und Bewusstseinsbildung anbietet.

Scharf betonte: „Es ist unerlässlich, die

Hilfen an unsere Zeit anzupassen und

zum Beispiel Pflegestützpunkte inklusiv

weiterzuentwickeln. So werden wir

den Bedürfnissen hörbehinderter älterer

Menschen noch besser gerecht und ermöglichen

ihnen die Teilhabe am alltäglichen

Leben.“

November 2025

UR

KURZeitung

41


Aus Bad Füssing

Erfolgreicher Reha-Tag – Bad Füssing glänzt als Gesundheits-Hotspot

Rekordbesuch bei den drei Kliniken

Traditionsgemäß luden die drei Bad

Füssinger Reha-Einrichtungen Fachklinik

Johannesbad, Klinik Niederbayern

und Reha-Fachzentrum Bad Füssing –

Passau zum Reha-Tag im Rahmen eines

Tages der offenen Tür mit kostenfreien

Angeboten und Präsentationen. Entsprechend

dem Motto „Nachhaltigkeit in der

Reha – ökologisch, ökonomisch und sozial“

bildeten diese drei Dimensionen den

Grundpfeiler auch der Besichtigungsund

Informationsangebote. Reha-Leistungen

wurden praxisorientiert vor Ort

sichtbar gemacht und vorgestellt, das

entsprach inhaltlich in weiten Bereichen

den Vorgaben der Bundesarbeitsgemeinschaft

für Rehabilitation: Ökologisch die

Enbeziehung von Klima-, Umwelt- & Ressourcenschutz

in die Reha. Ökonomisch

die Optimierung der Prozesse in der Reha

unter Einbeziehung von künstlicher Intelligenz,

sowie im sozialen Bereich die

Berücksichtigung der persönlichen Situation

von Rehabilitanden und Arbeitnehmenden.

Kurdirektorin Daniela Leipelt

hatte in ihrem Statement zum Reha-Tag

unter anderem als wichtiges Signal des

Aktionstages das Prinzip des mündigen

Patienten in den Vordergrund gestellt.

Rehabilitation lebe von diesem Prinzip.

Wer gut informiert sei, sein Wunsch- und

Wahlrecht kenne, sowie aktiv an seiner

Genesung mitarbeite, trage entscheidend

zum Erfolg der Rehabilitation bei.

Der Reha-Tag stärke dieses Bewusstsein

und mache Mut, Verantwortung für die

eigene Gesundheit zu übernehmen. Der

überaus größere Zuspruch der Besucherinnen

und Besucher im Vergleich zu den

Vorjahren, über den sich alle drei Rehakliniken

freuen konnten, zeige ausdrücklich,

wie stark das Interesse an transparenter

Gesundheitsinformation und an

rehabilitativen Angeboten sei, sagte Leipelt

im Gespräch mit der Kurzeitung. Der

Tag der offenen Tür habe erneut direkte

Einblicke, persönliche Gespräche und die

Motivation Betroffener ermöglicht. Alle

Interessierten seien gleichermaßen kompetent

und niederschwellig informiert

worden. Ihr habe auch das neue Konzept,

vorrangig die Besichtigung in den Mittelpunkt

zu stellen, sowie an Informationsständen

und Stationen mit praktizierter

Diagnostik sich auch in die Rolle eines

Reha-Patienten versetzen zu können,

sehr gut gefallen. Dieser Reha-Tag 2025

habe, so Leipelt, einmal mehr bewiesen,

dass Bad Füssing als Gesundheits- und

Reha-Standort weit über die Region hinaus

Strahlkraft entfalten könne. Auch

Eröffnung des Reha-Tags unter dem Motto: „Nachhaltig in der Reha – ökologisch, ökonomisch und sozial“ im Reha-Fachzentrum

Bad Füssing – Passau, von links, Erna Schwarzenberger, Assistentin der kaufmännischen Direktion, Oberarzt Dr.

Markus Petermeier, Miriam Demlehner, stellvertretende kaufmännische Direktorin, Gerhard Winklhofer, Leiter Gesundheit

ServiceCenter, Oberärztin Dr. Christine Göser und Petra Eckerl, Chefarztsekretärin. Foto unten links: Attraktion im

Rehafachzentrum war erneut die Kältekammer: Therapeutin Monika Diem, links, hatte viele Fragen zu beantworten. Foto

unten Mitte: Diagnostik als Bestandteil qualitätsorientierter Rehabilitation im Rehafachzentrum, von links, Miriam Demlehner,

stellvertretende kaufmännische Direktorin mit den Medizinprodukte-Beraterinnen Christina Fenzl und Rosa Huber

mit Patientin. Foto unten rechts: Informationsstand der Therme Eins im Rehafachzentrum, betreut von Cornelia Weinhardt.

42 KURZeitung

November 2025


Aus Bad Füssing

Absprechen und Einstimmen auf den Reha-Tag. Therapie auch mit etwas Humor und Freude, im Bild vorgestellt die Führungscrew

der Klinik Niederbayern, von links, Jennifer Kölbl, Sozialdienst, Chefarzt Ulf Görner, Küchenchef Martin Dolejs,

Kerstin Schmidt, Prozessmanagement, Verena Lothring, Allgemeine Disposition, Klinikdirektor Dipl. Volkswirt, Dipl.

Verwaltungswirt Michael Fitz, Katrin Bender, Diätassistentin und Sina Müller, Chefarztsekretärin. Foto ganz oben rechts:

Informationsstand in der Klinik Niederbayern mit Wissenswertem über Rehabilitations- und Präventionsprogramme, von

links, Verena Lothring, allgemeine Disposition, und Sina Müller, Chefarztsekretärin. Foto oben rechts darunter: Zuständig

für die Gastfreundschaft mit Süßem am Reha-Tag in der Klinik Niederbayern waren, von rechts, Küchenchef Martin

Dolejs, Tatjana Wenzel und Mandy Weiß, Serviceteam. Foto unten: Start des Reha-Tags in der Klinik Niederbayern mit

Brainfood, optimaler Ernährung für das Gehirn, von links, Chefarzt Ulf Görner, Waltraud Meyer und Katrin Bender, Diätassistentinnen,

Klinikdirektor Dipl. Volkswirt, Dipl. Verwaltungswirt Michael Fitz, Kerstin Schmidt, Projektmanagement,

und Gerhard Winklhofer, Leiter Gesundheit ServiceCenter. Fotos: Rudolf G. Maier

sehr viele Gäste, die ihren Urlaub derzeit

in Bad Füssing verbringen, hätten das

Angebot der offenen Türen mit großem

Interesse genutzt. Der Dank gebühre

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Ärzten

und Therapeuten der drei Kliniken,

die am Samstag mit sichtbarer Freude

an der Aufgabe, am Reha-Tag nicht nur

präsent waren, sondern mit ansteckender

Gastfreundschaft auch bei Kaffee

und Kuchen in allen Kliniken ihre Aufgabe

großartig erfüllt hätten. Bad Füssing,

so die Kurdirektorin, sei zu Recht stolz

auf seine mustergültigen Rehakliniken,

die sich mit großer Resonanz als Vorbilder

moderner Reha-Medizin präsentiert

hätten. Gerhard Winklhofer, Leiter Gesundheit

ServiceCenter, hatte bei der

Eröffnung des Reha-Tags im Reha-Fachzentrum

einleitend die wieder perfekte

Organisation des Tags der offenen Tür

in den drei Kliniken und die Bedeutung

der medizinischen Rehabilitation von der

körperlichen und seelischen Stärkung

bis hin zur nachhaltigen Teilnahme am

gesellschaftlichen Leben thematisiert.

Das vorgestellte vielfältige Programm

von medizinischen Vorträgen und Führungen

über Mess- und Beratungsangebote

bis hin zu interaktiven Einblicken

in die tägliche Arbeit der Fachkliniken,

sei den Besuchern alles an Informationsmöglichkeiten

geboten worden, was

moderne erfolgreiche Rehabilitation ausmache.

Jede Bürgerin und jeder Bürger

könne nach einer schweren Krankheit

oder einem Unfall in die Situation kommen,

auf eine qualitätsorientierte Rehabilitation

angewiesen zu sein. Der Reha-

Tag in Bad Füssing sei, so Winkelhofer,

deshalb mehr als nur eine Erinnerung an

die Wichtigkeit von Rehabilitationsmaßnahmen

– er biete auch eine Plattform

für Austausch, Bildung und Bewusstseinsschaffung.

November 2025

UR

KURZeitung

43


Aus Bad Füssing

Foto oben links: Ernährungs- und Diabetesberaterin Kadriye Akkaya-Schildhammer, Diätassistentin Sabrina Klos und Ernährungswissenschaftlerin Anne Marie Blabl informierten beim

Tag der offenen Tag der Fachklinik Johannesbad über gesunde Ernährung einschließlich Blutdruck- und Blutzuckermessung. Foto oben rechts: Melanie Burger, Sozialpädagogin M.A.,

Teamleiterin Klinischer Sozialdienst, sowie Nicole Wuckel, Physiotherapeutin Multimodale Schmerztherapie Fachklinik Johannesbad, betreuten den entsprechenden Informationsstand.

Foto Mitte links: Natascha Grimm, MA, MSc, Psychologin, informierte am Stand des Psychologischen Dienstes der Fachklinik Johannesbad. Foto Mitte rechts: Start des Reha-Tags

im Rahmen eines Tages der offenen Tür in der Fachklinik Johannesbad, von links, Benjamin Süßmann, Oberarzt Abteilung Orthopädie, Kadriye Akkaya-Schildhammer, Teamleiterin Ernährungsberatung

und Diabetesberatung, Klinikleiter Karsten Fuchs, Gerhard Winklhofer, Leiter Gesundheit ServiceCenter. Foto unten links: Sabine Birkl, Teamleiterin Servicecenter,

hatte am Reha-Tag alle Hände voll zu tun, um gewünschte Auskünfte zu erteilen. Foto unten rechts: Informationsstand des Fibromyalgievereines Bad Füssing im Rahmen des Reha-Tags

in der Fachklinik Johannesbad, betreut von Gabriele Maierhofer, Angelika Mai-Grönemeyer und Hannelore Sawahn.

44 KURZeitung

November 2025


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Was kölbl kann ist regional!

Dabei setzen wir auf höchste Standards bei unseren Erzeugern

In den letzten Jahren haben wir

unsere Entscheidungen gezielt

auf Qualität und Nachhaltigkeit

ausgerichtet. Diese beiden

Aspekte gehen Hand in Hand.

Deshalb setzen wir auf regionale

Erzeuger und beziehen in der

Saison 95% unserer Gemüseprodukte

aus der Region.

Unserer

Gemüseprodukte

stammen aus

der Region!

„Heute auf dem Feld, morgen

auf dem Teller“

Dank unserer effizienten

Arbeitsweise gelangen die

Waren innerhalb von 48 Stunden

vom Feld auf eure Teller.

Das sorgt für die

unvergleichliche Frische

unserer Produkte. Wer

kölbl kauft, tut sich und seinen

Gästen etwas Gutes – und unterstützt

gleichzeitig Nachhaltigkeit

im Handel.

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Unsere regionale Linie ausgezeichnet mit dem Fannerl-Logo

Franziska „Fannerl“ Kölbl, die

Großmutter unseres Inhabers,

war eine Koryphäe unserer Obstund

Gemüsewelt. Sie kannte

alle Anbau- und Erntezeiten im

Schlaf und war die gute Seele

von kölbl von Beginn an. Um ihr

Vermächtnis zu würdigen und

zu zeigen, dass wir ihre Werte

jeden Tag leben, versehen wir

unsere regionalen Produkte mit

ihrem Siegel. Wo „Fannerl“

draufsteht, ist

Liebe drin!


Die Bläserklasse ist nicht nur bei den Kindern beliebt

Von Michael Stiglbauer

2018 hat der Musikverein Bad Füssing

e.V. die Bläserklasse an der Grundschule

Bad Füssing, Standort Aigen a.Inn,

ins Leben gerufen.

Allein in diesem Jahr haben sich 20

neue Schüler angemeldet.

Der Clou dabei ist, dass sich Schüler zu

Beginn der 3. Klasse entweder für den

Foto oben: Die neue 3. Klasse mit ihren Blasinstrumente. Foto unten: Die 4. Klasse hat bereits ein Jahr Unterricht.

In den sieben Jahren haben rund 100 herkömmlichen Musikunterricht oder

Kinder die Bläserklasse bei der Unterrichtswahl

als Chance wahrgenommen,

die Bläserklasse entscheiden können.

Die Schüler der Bläserklasse lernen den

ein Blasinstrument zu erlernen. Die Corona-Jahre

Kontakt mit einem Musikinstrument

waren dabei sehr magere kennen und sammeln viele positive

Jahre, sonst wären es noch viel mehr. Erfahrungen dabei. Die meisten Schü-

ler wollen nach der Grundschule den

Unterricht am Instrument weiterführen

und beim Musikverein Bad Füssing

mitspielen. Die Instrumente stellt in

den zwei Jahren der Musikverein. Erst

später wird eine Leihgebühr für ein Blasinstrument

erhoben. Das bringt den

Vorteil, dass sich die Eltern erst spät

mit dem Kauf eines Blasinstruments

auseinandersetzen müssen. Dem Verein

ist das wichtig, damit die Eltern

kein Billiginstrument kaufen, sondern

sicher sein können, dass ihr Kind ein

hochwertiges Blasinstrument benötigt.

Wenn sie dies sehen und erkennen, geben

sie das notwendige Geld gerne aus.

Denn anständige Blasinstrumente sind

nicht billig. Der Musikverein entsendet

fünf Instrumentallehrer und einen

Ensembleleiter in die Grundschule. Es

gibt viele verschiedene Bläserklassenmodelle

aus Japan oder Amerika. Der

Musikverein entschied sich für ein eigenes

Modell, weil er überzeugt ist, dass

jedes Instrument seinen eigenen Spezialisten

benötigt. Der Musikverein war

46 KURZeitung

November 2025


Aus Bad Füssing

von der Beliebtheit seiner Bläserklasse

und den vielen Anmeldungen in diesem

Jahr überwältigt, so dass die Mithilfe

von Unterstützern notwendig war. Der

Vorstand Michael Stiglbauer machte

öffentlich darauf aufmerksam, dass 13

Blasinstrumente gekauft werden mussten.

Anders gesagt: rund 13.000 Euro

fehlten dem Verein. Michael Stiglbauer

gründete dazu einen Spendenaufruf auf

der Internet-Plattform von GoFundMe

und kontaktierte viele Institutionen in

der Region. Bei GoFundMe spendeten

viele Freunde des Musikvereins und der

Bläserklasse. Sieben Blasinstrumente

werden vom Regionalbudget der ILE

Rottal mit 80 Prozent unterstützt. Die

ILE Rottal ist ein Zusammenschluss von

11 Kommunen im südlichen Landkreis

Passau. Sie unterstützt Kleinprojekte,

welche die Lebensqualität im ländlichen

Raum erhöhen sollen. Zu den

weiteren Unterstützern gehören die VR-

Bank Vilshofen-Pocking, besonders die

VR-Bank Passau, die Stiftung der Passauer

Neuen Presse, wie die Johannesbad

AG. Die Johannesbad AG hilft dem

Musikverein Bad Füssing e.V. seit vielen

Jahren immer wieder gerne bei seinen

Projekten, insbesondere zur Fortführung

der Bläserklasse. Denn nicht nur

die Instrumente werden vom Verein

gestellt, sondern auch rund die Hälfte

der Unterrichtskosten. Das soll dazu

beitragen, dass es wirklich jedem Kind

möglich ist, an der Bläserklasse teilzunehmen.

Die Bläserklasse erfährt also nicht nur

Beifall bei Kindern und Eltern, sondern

auch bei vielen Bürgern und Firmen. Wer

dem Musikverein Bad Füssing ebenfalls

unter die Arme greifen möchte, kann

jederzeit mit einer Überweisung auf das

Spendenkonto der Bläserklasse einen

Beitrag zur Förderung leisten.

November 2025

UR

KURZeitung

47


Diplom-Ingenieur Gunther Lehmann

herzlich willkommen in der Kurzeitung Redaktion

65 Kuraufenthalte im Johannesbad

Der Gesundheitsurlaub in Bad Füssing

halte fit und gesund, sagen Brigitta

und Gunther Lehmann aus Schöneck-Büdesheim

übereinstimmend und lassen es

urlaub im Johannesbad gut gehen. Die

beiden sind seit 1987 inzwischen das 65.

Mal zur Kur im Johannesbad. Diplom-Ingenieur

Lehmann, begeisterter Anhänger

des Fußballclubs FC Erzgebirge-Aue be-

sich beim Erholungs- und Gesundheitssucht

im Rahmen seiner Kuraufenthalte

gerne die Kurzeitung Redaktion. Der einvernehmliche

Meinungsaustausch gehöre

für ihn wie die monatliche Kurzeitung

einfach dazu wenn er in Bad Füssing sei.

Schlaganfall –

Schritte nach vorn

Hilfe bei Fußheberschwäche

Bisher alltägliche Bewegungen können

nach einem Schlaganfall plötzlich zur

Herausforderung werden. Speziell bei

einer Fußheberschwäche helfen die

WalkOn Fußheberorthesen sowie

funktionelle Elektrostimulation durch

den Oberflächenstimulator MyGait

oder das Implantat ActiGait.

48 KURZeitung

November 2025


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Wir sind einfach für Sie da…

Herzlich willkommen in unserer ALDI SÜD Filiale

in 94072 Bad Füssing, Hofgartenweg 6.

Filialleiterin Frau Stephanie Junk und ihr Team freuen sich auf Ihren Besuch.

Frische, Qualität und ein ausgezeichnetes

Preis-Leistungs-Verhältnis

–dafür steht ALDI SÜD auch

in Bad Füssing. Hier finden Sie ca.

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Anteil Eigenmarken amSortiment)

des täglichen Bedarfs und dreimal wöchentlich

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samstags wechselnde Aktionsartikel.

Pro Woche bieten wir Ihnen ca. 130

Aktionsartikel von Heimwerker- und

Gartenbedarf über Textilien aller Art

bis hin zu hochwertigen technischen

Geräten. Dazu kommen verschiedene

Serviceangebote wie ALDI TALK,

ALDI Reisen oder ALDI Blumen. Der

übersichtliche Warenaufbau und der

freundliche Service garantieren einen

rundum bequemen und einfachen

Einkauf.

Regionale Produkte

Für eine abwechslungsreiche und

gesunde Ernährung gibt es bei ALDI

SÜD täglich frisches Obst und Gemüse,

aber auch Lebensmittel aus

kontrolliert ökologischem Anbau sowie

fair gehandelte, laktosefreie und

vegetarische Produkte. Liebhaber

von regionalen Produkten kommen

bei ALDI SÜD in Bad Füssing und

Umgebung auf ihre Kosten. So bieten

wir unseren Kundinnen und Kunden

zum Beispiel Milfina „meine bayrische

Bauernmilch“. Sie steht für Qualität,

tierartgerechte Haltungsbedingungen,

gentechnikfreie Fütterung sowie

kurze Transportwege und Nähe zu den

Erzeugern. Angeboten werden außerdem

Wurstspezialitäten wie Münchener

Weißwurst und Krustenschinken

oder nach Verfügbarkeit regionale

Obst- und Gemüseerzeugnisse.

Verantwortlich handeln

Ein verantwortungsbewusster Umgang

mit der Umwelt und den natürlichen

Ressourcen der Erde ist für

ALDI SÜD selbstverständlich. Dazu

gehört zum Beispiel der Einsatz von

energiesparenden Kühlmöbeln und

klimaverträglichen Kältemitteln sowie

die Verwendung von Mehrwegtransportkisten

im Obst- und Gemüsebereich.

Bei Fotovoltaikanlagen auf

Gebäuden gehört ALDI SÜD mit zu

den größten privaten Betreibern in

Deutschland.

Verstärkung gesucht

Mitinsgesamt mehr als 50.600 Mitarbeitern

–davon mehr als 4.350

Auszubildende – betreibt ALDI

SÜD in Deutschland rund 2.000

Filialen. Die ALDI SÜD Regionalgesellschaft

Regenstauf versorgt

die Regionen Niederbayern und

Oberpfalz und ist damit auch für

die Filiale in Bad Füssing zuständig.

Als bedeutender Arbeitgeber in der

Region sucht die Regionalgesellschaft

Regenstauf regelmäßig neue Mitarbeiter

in den unterschiedlichsten

Bereichen. Schulabsolventen bietet

ALDI SÜD übertariflich vergütete

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Bad Füssing

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November 2025

UR

KURZeitung

49


Aus Bad Füssing

Bad Füssinger Winterzauber:

Ein spektakuläres Weihnachts­Wunderland

wieder mit einem besonderen Veranstalmarkt-Romantik

pur: Sie fl anieren durch

ein funkelndes Lichtermeer und Lichtkunst-Inszenierungen

– Laser-Show und

stimmungsvolle Musikarrangements inklusive.

Europas beliebtestes Gesundheitsreiseziel

Bad Füssing verwandelt sich

an den beiden letzten Wochenenden im

November (20. bis 23.11. und 27. bis

30.11.) in ein spektakuläres, adventliches

Wunderland.

Ein besonders stimmungsvolles Erlebnis

Die Advents- und Weihnachtszeit ist

für viele Menschen die schönste, stimmungsvollste

und berührendste Zeit im

Jahr: Bad Füssing überrascht Einheimische

und Besucher auch in diesem Jahr

tungs-Höhepunkt – dem Bad Füssinger

Winterzauber.

Im Herzen des Kurortes, eingebettet

zwischen den beiden Kulturhäusern,

verwandelt sich das Eventgelände mit

der Bühne im Kurpark zur Adventszeit

in eine stimmungsvolle Winterwelt. Der

Zauber der festlich geschmückten Kulisse

lässt Besucherinnen und Besucher in

eine besondere Atmosphäre eintauchen

und macht den Aufenthalt zu einem unvergesslichen

Erlebnis.

Auf einer Fläche von rund 6.000 Quadratmetern

erleben Gäste Christkindl-

Schmankerl, Kunsthandwerk

und Live-Musik

Liebevoll dekorierte Verkaufsstände

eröffnen den Winterzauber-Besuchern

viele Möglichkeiten, Schmankerl aus der

Region, aber auch traditionelles niederbayerisches

Kunsthandwerk oder echte

Alpakas zu entdecken. Zwischen dem

Duft von gebrannten Mandeln und Zimt

werden Kindheitserinnerungen lebendig.

Auch ein Kinderkarussell und Handwerkskunst

für Groß und Klein werden

vor Ort sein. Mehr als 50 Aussteller haben

sich angekündigt. Der Eintritt ist frei.

Live-Musik und Laser-Shows,

die verzaubern

Gäste genießen weihnachtliche

Live-Musik von bayerisch bis poppig und

von jazzig bis klassisch. Die Veranstalter

versprechen zudem eine Symphonie aus

Licht und Musik: Täglich ab 17 Uhr wird

zu jeder vollen Stunde eine siebenminütige

Licht- und Lasershow das Winterzauber-Areal

durchfluten, untermalt und

begleitet von besonderen musikalischen

Klängen. Besucher und Besucherinnen

dürfen sich in diesem Jahr auf einen

stimmungsvollen Mix freuen: Dieser

reicht von der Interpretation des Weihnachtsklassikers

"Carol of the Bells"

durch die Starviolonistin Lindsey Stirling

bis hin zum elektrisierenden Finale mit

David Guettas "Titanium".

Infos: http://www.winterzauber-badfuessing.de

Die Öffnungszeiten des Bad Füssinger

Winterzaubers

vom 20. bis 23.11. und vom 27.

bis 30.11.2025

Donnerstag und Freitag: 16 bis 22 Uhr

Samstag und Sonntag: 14 bis 22 Uhr

50 KURZeitung

November 2025


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Gut zu wissen

Verleihung der Alois-Glück-Medaille an Franz

Meyer, Landesvorsitzender der Senioren-Union

Jahrzehntelanger Einsatz für das Ehrenamt

und vorbildliches politisches Engagement

Im Rahmen des seniorenpolitischen Gesprächs der Senioren-Union

der CSU im Bayerischen Landtag ehrte der

Fraktionsvorsitzende der CSU, Klaus Holetschek, MdL, den

Landesvorsitzenden der Senioren-Union, Staatssekretär

a.D. Franz Meyer, mit der Alois-Glück-Medaille. In seiner

Laudatio für Franz Meyer, Altlandrat im Landkreis Passau,

betonte Klaus Holetschek: „Franz Meyer war über viele Jahrzehnte

politisch aktiv – als Kreisrat, Landtagsabgeordneter,

Staatssekretär und Landrat – und hat gleichzeitig eine große

Breite an ehrenamtlichen Tätigkeiten gepflegt. Viele seiner

politischen Tätigkeiten verbanden sich direkt oder indirekt

Mit Herz, Kompetenz und Nähe

zur Branche

Caroline Schmitt – neue Außendienstmitarbeiterin

des DEHOGA Bayern

In einer Branche, die von Leidenschaft, Tatkraft und oft

auch Belastung geprägt ist, ist persönlicher Kontakt wichtiger

denn je. Mit Caroline Schmitt hat der bayerische Hotelund

Gaststättenverband DEHOGA Bayern eine engagierte

Neu im Verband: Caroline Schmitt gemeinsam mit DEHOGA Bayern-Landesgeschäftsführer

Dr. Thomas Geppert bei der öffentlichen Vorstellung. Foto: DEHOGA

Bayern.

Zur Verleihung der Alois-Glück-Medaille gratulierten Staatssekretär a. D. Franz

Meyer, von rechts, Familienministerin Ulrike Scharf, CSU-Fraktionsvorsitzender

Klaus Holetschek sowie Martina Gießübel, Seniorenpolitische Sprecherin der

CSU-Fraktion. Foto: Peter Kellner.

mit dem Ehrenamt. Er hat Strukturen geschaffen, Anerkennung

gefördert und Menschen unterstützt, die sich freiwillig

für das Gemeinwohl einsetzen. Es ist mir eine Ehre, heute

Franz Meyer mit der Alois-Glück-Medaille auszuzeichnen.“

Klaus Holetschek würdigte das Engagement von Franz

Meyer über viele Jahrzehnte. Er informierte, wie Franz Meyer

schon in jungen Jahren in der Landjugend und der Jungen

Union aktiv war. Diese frühen Erfahrungen hätten ihn geprägt.

Holetschek stellte fest: „Mit der 2024 eingeführten

Alois-Glück-Medaille ehren wir Lebenswerke, die sich besonders

durch ehrenamtliches und soziales Engagement

auszeichnen. Franz Meyer ist ein würdiges Mitglied im Kreis

der Träger der Alois-Glück-Medaille.“

Außendienstmitarbeiterin gewonnen, die genau das verkörpert:

Nähe, Verständnis und Begeisterung für die bayerische

Gastfreundschaft. Die gebürtige Unterfränkin führte über 20

Jahre lang ihr eigenes Hotel in Bad Füssing und weiß daher

genau, welche Themen Hoteliers und Gastronomen täglich

beschäftigen – von Personalfragen über Bürokratie bis hin

zu steigenden Kosten in allen Bereichen. Schon vor ihrer Tätigkeit

im Verband war sie jahrelang ehrenamtlich im DEHO-

GA Bayern aktiv und setzte sich dort mit Leidenschaft für die

Belange der Branche ein. Nun bringt sie dieses Engagement

hauptberuflich in den Verband ein – als direkte Ansprechpartnerin

für Mitglieder und solche, die es werden wollen.

Caroline Schmitt ist künftig in den Betrieben unterwegs, hört

zu, berät und bringt die Vorteile einer Mitgliedschaft direkt

dorthin, wo sie wirken – in die Küchen, Gasträume und Rezeptionen

des Landes. „Caroline Schmitt steht für das, was

den DEHOGA Bayern ausmacht: Persönliche Betreuung,

kompetente Unterstützung und echtes Engagement für

unsere Mitglieder“, betonte Dr. Thomas Geppert, Landesgeschäftsführer

des DEHOGA Bayern, bei der öffentlichen

Vorstellung der neuen Mitarbeiterin.

52 KURZeitung

November 2025


Ausgelassen feiern in der Europatherme

Rund 2.000 Besucher bei der „Splash & Beats Afterglow­Party“

Es war ein Abend voller Musik, Wasserspaß

und besonderen Wellnessmomenten

zu dem die Europatherme unter

Leitung von Barbara Hasenberger, operative

Werkleiterin, nach dem großen Erfolg

der Party im Juli nach dem gleichen

Konzept eingeladen hatte. Das Team der

Therme knüpfte mit der Afterglow-Party

nahtlos an die Begeisterung des Sommers

an – und das bei schönstem Oktoberwetter.

Die Becken rund um den

re. Für musikalische Stimmung sorgte

Discjockey Thalhammer mit einem abwechslungsreichen

Mix aus Partyschlagern,

Oldies und aktuellen Hits bis in die

Abendstunden. Auch kulinarisch ließ die

Europatherme keine Wünsche offen. Neben

Cocktails und Getränken verwöhnte

Strömungskanal hatten sich schnell mit

Gästen gefüllt. Das Publikum war bunt

gemischt: Familien, junge Erwachsene

und langjährige Stammgäste genossen

gemeinsam die besondere Atmosphä-

das Team des „Thermenwirts“ die Gäste

mit Grillspezialitäten und Snacks. Ein

weiteres Highlight erwartete die Gäste,

als mit Einbruch der Dunkelheit die gesamte

Therme in ein stimmungsvolles

Lichtermeer getaucht wurde. Auch für

sportlich Aktive wurde einiges geboten:

Mit Wasserreifen und Schwimmbrettern

war ein Parcours zu meistern. „Wir freuen

uns natürlich sehr, dass die zahlreichen

Gäste sowohl im Sommer, als auch

jetzt im Herbst mit so großer Begeisterung

dabei waren“, fasste Barbara Hasenberger

die Freude über das gelungene

Event zusammen. Die Fortsetzung

dieser Veranstaltungsreihe im neuen

Jahr sei fest eingeplant – und vielleicht

werde es künftig sogar noch mehr dieser

Abende geben“.

November 2025

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KURZeitung

53


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Weitere Infos unter:

www.kino-bad-fuessing.de

Anfang bis Mitte November

NO HIT WONDER

Sänger Daniel hat danebengeschossen. Nach einem

gescheiterten Selbstmordversuch (wegen

eben nur dem einen Erfolg) hängt das ehemalige

One-Hit-Wonder auf der geschlossenen Station

fest. Glücksforscherin Lissi sieht in ihm ihre Chance,

ihr Forschungsthema voranzutreiben, und

macht Daniel ein fragwürdiges Angebot. Er darf

raus, aber nur unter einer Bedingung: Er muss eine

Gruppe einsamer Menschen glücklich machen.

Ausgerechnet durch Singen.

Anfang bis Mitte November

PUMUCKL UND DAS GROSSE

MISSVERSTÄNDNIS

Für Florian Eder ist jeden Tag was los, denn bei ihm

in der Werkstatt, die ehemals seinem Onkel Meis-

ter Eder gehörte, lebt der kleine rothaarige Pumuckl,

ein vorlauter und abenteuerlustiger

Kobold mit großer

Lust am Schabernack. Mit einer

Schildkröte, einem Ausflug aufs

Land und dann auch noch dem Geburtstag

von Nachbar Burke geht

es diesen Sommer bei Florian und

Pumuckl drunter und drüber.

Ab 6. November

DANN PASSIERT DAS LEBEN

Hans (Ulrich Tukur) ist Schuldirektor kurz vor seinem

Ruhestand. Doch er und seine Frau Rita (Anke

Engelke) empfinden statt Freude über die Pensionierung

einfach nur die pure Angst. Nach 35 Jahren

Ehe stehen sie vor der Herausforderung, sich

mit ihrer einst leidenschaftlichen, aber mittlerweile

eingefahrenen Beziehung auseinanderzusetzen.

Doch dann passiert das Leben…

Mitte November

STILLER

Bei einer Zugreise durch die Schweiz wird der

US-Amerikaner James Larkin White an der Gren-

ze festgenommen. Der Vorwurf: Er sei der vor

sieben Jahren verschwundene Bildhauer Anatol

Stiller, der wegen seiner Verwicklung in eine dubiose

politische Affäre gesucht wird. Doch White

beharrt darauf, nicht Stiller zu sein. Auch Stillers

Frau vermag ihn nicht eindeutig zu identifizieren,

in Erinnerungen wird aber mehr und mehr

ihre Beziehung offengelegt. Aber wie soll man

denn beweisen, dass man jemand nicht ist?

Mitte November

DAS PERFEKTE GESCHENK

Ein Geschenk von Herzen kann schön oder

schrecklich sein. Charlotte erlebt das letztere,

wenn ihre Liebsten sie mit peinlichen Geschenken

an ihr Liebesleben erinnern. Von Bettwäsche

bis zu einem Stripper, der zur Familienfeier mitgenommen

wird, um ihr Single-Image zu ändern.

Und dann kommen auch noch die Überraschungen

ihrer Geschwister ins Spiel.

Mitte/Ende November

IM SCHATTEN DES ORANGEN-

BAUMS

Als Sharif im Jahr 1948 sich weigert, Jaff a zu

verlassen, reißen Krieg, Vertreibung und Gefangenschaft

die Familie auseinander. Sharifs Sohn

Salim wächst im Schatten seines Heimatlandes

auf. Als dessen Sohn Noor Jahrzehnte wiederum

Jahrzehnte später gegen israelische Soldaten

protestiert, scheint sich die Geschichte zu

wiederholen. Doch im Moment ihres größten

Schmerzes treffen Salim und seine Frau Hanan

eine Entscheidung für die Menschlichkeit und geben

damit Hoff nung auf Versöhnung.

Genießen Sie den

Herbst in unserem

Wintergarten!

Wir freuen uns auf Sie!

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54 KURZeitung

November 2025


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GÄSTETREFF UNTER DEM MOTTO

BIER UND BAROCK IN KIRCHHAM

Adventsmarkt

Programm:

Kirchhamer

mit spektakulärer Feuershow

Samstag

29. November 2025

am Dorfplatz / Kirchham

Beginn: 15.00 Uhr

Weihnachtsstände * Musikalisches Rahmenprogramm * Kulinarisches * Nikolausbesuch

Kostenlos für Kinder

15.00 Uhr Beginn des Adventsmarktes

Nostalgie Karussell

-------------------------------------------------------------------

16.00 & Weihnachts-Melodien

18.00 Uhr vom Musikverein Bad Füssing

-------------------------------------------------------------------

17.00 Uhr Begrüßung durch den 1. Bürgermeister

und Entzünden der Friedenskerze

-------------------------------------------------------------------

anschl.

Einzug des Hl. Nikolaus mit kleinen

Geschenken für die Kinder

-------------------------------------------------------------------

ca.18.30 Uhr spektakuläre Feuershow Veranstalter: Gemeinde Kirchham, Tel.: (08533) 964816

Genuss und Kultur gehören in

Kirchham nicht nur fest zusammen

– es wird hier auch gelebt.

Deshalb treffen sich hier regelmäßig

alle Kulturfreunde des

guten Geschmacks um Tradition

gemeinsam zu genießen

und dabei zünftig miteinander

ins Gespräch zu kommen. Nach

einer kurzen Begrüßung gibt es

eine fi lmische Kirchenführung

von der prunkvollen Barockkirche

St. Martin, die zu einer der

prächtigsten Dorfkirchen von

Niederbayern zählt und von der

faszinierenden

Vergangenheit

von Kirchham zeugt. Erbaut

von 1725 – 1732 nach Plänen

des genialen Barockbaumeisters

Johann Michael Fischer.

Nach einem Brand im Jahr

1914 wurde sie liebevoll in neubarocker

Gestaltung renoviert.

Die Altäre stammen von Johann

Baptist Modler und seinem

Sohn Josef Narziss, die

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Jeden Mittwoch um 9.30 Uhr:

Frühgymnastik

Putten und Engel von J. Deutschmann.

Nach dem Kirchenfilm widmet man sich bei einer

herzhaften bayerischen Brotzeit und Freibier

ganz genussvoll dem Thema Bier. Dabei

wird Ihnen von einem erfahrenen Braumeister

nicht nur die Herstellung des Gerstensaftes erklärt

sondern erfahren auch viel Interessantes,

Wissenswertes und Lustiges rund um das

Thema Bier. Alle Gäste sind herzlich zu diesem

Treff in das Bürgerhaus Kirchham eingeladen

um auch die verschieden Biersorten der Brauerei

Hacklberg zu verkosten.

INFO

Kirchhamer Gästeinformation

Kirchplatz 3 l 94148 Kirchham

Öffnungszeiten:

Mo – Fr : 8.00 – 12.00 Uhr

Mo – Do : 14.00 – 16.00 Uhr

Telefon: (08533) 96 48 16

Fax: (08533) 96 48 25

Internet: www.kirchham.de

E-mail: gaesteinfo@kirchham.de

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KURZeitung

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Einen emotionalen Höhepunkt setzte Anna Fuhrländer, Dirigentin und Kapellmeisterin des Bad Füssinger Kurorchesters, unter anderem, als sie mit ihrer Violine das berühmte

Liebesthema aus der Musik des Komponisten Nino Rota zu „Romeo und Julia“ interpretierte. Fotos: Rudolf G. Maier

Glanzvoller Festival-Abschluss:

Kurorchester Bad Füssing begeistert im vollen Kursaal

Von Star Wars bis Moon River ­ Stehende Ovationen für Klassiker der Filmmusik

Das Kurorchester Bad Füssing, unter

Leitung von Dirigentin und Kapellmeisterin

Anna Fuhrländer, sorgte beim

Abschlusskonzert des diesjährigen Kulturfestivals

vom ersten Moment an für

musikalische Spannung. Eingeleitet wurde

das Konzert im vollen Kursaal mit der

weltbekannten Fanfare der 20th Century

Fox Produktionsgesellschaft – eine Melodie,

die wie kaum eine andere auf der

ganzen Welt mit der Magie des Kinos verbunden

ist und sofort für begeisterten

Beifall sorgte. Der Bogen zur großen Hollywood-Welt

wurde damit elegant gespannt.

Es folgte ein Höhepunkt des

Konzerts: ein mitreißendes John-Williams-Medley.

Der amerikanische Komponist

gilt als Genie der Filmmusik und

schuf mit seinen Werken unvergessliche

Klangwelten, die viele Generationen begeistert

haben. Das Kurorchester präsentierte

zunächst den „Raiders March“

werden. Das Publikum feierte das Kurorchester

mit begeistertem Beifall. Im Anschluss

folgte ein ganz besonderer Programmpunkt:

Michaela Reichl, Violine,

stellvertretende Kapellmeisterin und begeisternde

Moderatorin des Konzerts,

ließ den berühmten Regisseur Steven

Spielberg in einer Grußbotschaft fiktiv zu

Wort kommen. Er würdigte die herausragende

Bedeutung der Filmmusik in seinen

Werken und dankte den Musikerinnen

und Musikern des Bad Füssinger

Kurorchesters für ihre Interpretation der

weltberühmten Melodien. Spielberg betonte

dabei, wie untrennbar Filmbilder

und Musik miteinander verbunden sind

und bedankte sich für den musikalischen

Brückenschlag zwischen Bad Füssing

und Hollywood. Michaela Reichl führte

sensibel durch das Programm und machte

in ihren pointierten Moderationen

deutlich, wie unscheinbar viele der eraus

der Indiana Jones-Reihe – eine Musik

voller Abenteuerlust und heroischer

Spannung. Nahtlos anschließend folgte

das gefühlvolle „Flying“-Theme aus dem

Familienfilm „E.T. – Der Außerirdische“,

das mit seiner Leichtigkeit auf berührende

Weise die Magie des Fliegens und die

Kraft der Freundschaft musikalisch einfängt.

Das Finale des Williams-Medleys

„Spielberg bedankte sich für

den musikalischen Brückenschlag

zwischen Bad Füssing und

Hollywood.“

bildete schließlich die berühmte Titelmelodie

aus „Star Wars“, bei der das gesamte

Orchester seine volle Klangpracht

entfalten konnte. Mitreißende Rhythmen,

monumentale Bläserfanfaren und

fein abgestimmte Streicherpassagen ließen

die legendäre Weltraumsaga für die

Zuhörer im Kursaal klanglich lebendig

56 KURZeitung

November 2025


Aus Bad Füssing

sen, ein Markenzeichen des Films, wurfolgreichsten

Filmkomponisten agieren:

„Kaum jemand weiß, wie wenig Zeit sie

oft haben, um eine Komposition von über

80 oder 90 Minuten Länge zu erschaffen,

deren Klänge dann Generationen im

Ohr bleiben“. Weitere Schwerpunkte des

Konzerts bildeten die zeitlosen Melodien

von Henry Mancini. Das Kurorchester

brachte mehrere seiner unvergänglichen

Klassiker zum Klingen. Den Auftakt

machte die Titelmelodie der Romanverfilmung

„Die Dornenvögel“. Es folgte ein

beschwingtes Medley mit Mancinis bekanntesten

Werken: Der humorvoll-mit-

nächsten: Fast nahtlos spannte das Kurorchester

den Bogen weiter zu einem

der größten Klassiker der Filmgeschichte

– „Vom Winde verweht“. Der mit zehn

Oscars ausgezeichnete Kinofilm, dessen

unvergessene Filmmusik aus der Feder

des Komponisten Max Steiner stammt,

bildete einen weiteren stimmungsvollen

Glanzpunkt des Konzerts. Ein besonderer

Höhepunkt war die Hommage an die

unvergessliche Musik des Films „Titanic“.

Auf der Bühne zeigte eine Leinwand

eindrucksvoll das Bild des weltberühmten

Schiffs. Dazu ertönte die bewegende

Musik von James Horner, die im Abspann

„Best of Filmmusik“ – Hollywood zu Gast in Bad Füssing:

Das Kurorchester unter Leitung von Kapellmeisterin

Anna Fuhrländer begeisterte beim Abschlusskonzert

des Kulturfestivals 2025 mit Klassikern der

Filmmusik.

reißende „Baby Elephant Walk“ aus dem

Film „Hatari“ sowie das verzaubernde

„Moon River“ aus „Frühstück bei Tiffany“,

die unverwechselbare Titelmelodie

zum „Rosaroten Panther“ und schließlich

die Musik zur Krimiserie „Peter

Gunn“. Unter Leitung von Kapellmeisterin

Anna Fuhrländer gelang es dem Orchester

spielend, die unterschiedlichen

Stimmungen dieser Werke authentisch

einzufangen – mal träumerisch, mal

swingend, mal voller Spannung. Moderatorin

Reichl stellte danach einen Komponisten

vor, dessen Musik zwar weltweit

bekannt, sein Name jedoch weniger geläufig

ist: Den Italiener Nino Rota. Einst

als Wunderkind gefeiert, mit elf Jahren

bereits Komponist eines Oratoriums,

widmete er sich während seiner Karriere

allen klassischen Gattungen von der

Viel Beifall für die Solisten des niveauvollen Konzertabends.

Beispielsweise „Die fabelhafte Welt der

Amélie“, untermalt von der Musik des Franzosen Yann

Thiersen mit dem typisch sanft melancholischen Klavierspiel,

das in den Händen von Kisuk Kwon, Pianist

des Kurorchesters, wunderbar aufgehoben war.

Oper bis zur Symphonie. Weltruhm habe

er vor allem als Filmkomponist mit Titeln

wie „La dolce Vita“, „Krieg und Frieden“,

„Romeo und Julia“ oder „Der Pate“ erlangt.

Einen besonders emotionalen Höhepunkt

setzte Anna Fuhrländer, als sie

das berühmte Liebesthema aus Rotas

Musik zu „Romeo und Julia“ auf ihrer Violine

interpretierte. Mit viel Gefühl und

technischer Brillanz entführte sie die Zuhörer

in die tragische Welt von Shakespeares

Liebenden und wurde dafür mit

lang anhaltendem Applaus belohnt. Im

Anschluss begeisterte das Orchester mit

„Gabriels Oboe“, einer der bekanntesten

und bewegendsten Melodien Ennio Morricones

aus dem Film „Mission“, in dem

der Jesuitenpater Gabriel mit der Kraft

der Musik Kontakt zu Ureinwohnern aufbaut.

Silvia Denk, Kurorchester, brillierte,

wie mehrmals während des Konzerts,

mit der Flöte, sie ließ die zarte, spiritualisierte

Melodie mit großer Ausdruckskraft

und Intensität erklingen. Noch einmal

stand Nino Rota im Mittelpunkt des Konzerts

– diesmal mit seinem wohl bekanntesten

Werk: dem Thema aus „Der Pate“.

Die melancholisch-italienischen Klänge

ließen sofort Bilder des legendären Mafia-Epos

mit Marlon Brando in der Hauptrolle

lebendig werden. Wie ein roter Faden

reihte sich ein Höhepunkt an den

Michaela Reichl, stellvertretende Kapellmeisterin

führte charmant und kenntnisreich durch den Programmverlauf.

Sie bereicherte die Filmmelodien mit

spannenden Hintergrundgeschichten und stellte auch

Persönliches der Komponisten vor.

des Katastrophendramas zu hören ist.

Das emotional aufgeladene „My Heart

Will Go On“, im Original von Céline Dion

gesungen, wurde an diesem Abend auf

der Solo-Violine von Kapellmeisterin

Anna Fuhrländer gespielt. Ihr gefühlvolles

Spiel verlieh der bekannten Melodie

neue Tiefe und zeigte, wie Filmmusik die

Herzen berühren und weltweit begeistern

kann. Anschließend entführte das

Orchester die Zuhörer nach Frankreich

und präsentierte ein Medley französischer

Filmmusik, das einige der bedeutendsten

Produktionen unseres Nachbarlands

musikalisch Revue passieren

ließ. Einleitend gab es einen Abstecher in

„Die fabelhafte Welt der Amélie“. Die

sanft melodischen und zugleich melancholischen

Klavierklänge von Yann Thier-

November 2025

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KURZeitung

57


Aus Bad Füssing

den von Kisuk Kwon, Pianist des

Kurorchesters, mit lebendiger Leichtigkeit

interpretiert. Es folgte die musikalische

Erinnerung an den Film „Jean de

Florette“, eine Romanverfilmung aus

dem Jahr 1986 mit Gerard Depardieu in

der Hauptrolle. Das Leitmotiv, komponiert

von Jean-Claude Petit, basierend

auf einem Thema aus Verdis Oper „Die

Treffpunkt: Adalbert-Stifter-Saal; Gr. Kurhaus

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Macht des Schicksals“, wurde durch das

Kurorchester einfühlsam dargeboten.

Mit „Mein Onkel“, einer französischen

Filmkomödie aus dem Jahr 1958, wurde

das Publikum in die humoristische Welt

von Jacques Tati geführt, dessen Rolle

als der sonderbare Onkel unvergessen

bleibt. Auch dieser Klassiker erhielt

durch die Musikerinnen und Musiker des

Kur- &GästeService Bad Füssing |Rathausstr. 8|D-94072 Bad Füssing |www.badfuessing.de

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Kurorchesters eine neue, frische Note.

Der vierte Musikausschnitt war der Song

„I Will Wait For You“, geschrieben von Michel

Legrand, aus dem berühmten Musicalfilm

„Die Regenschirme von Cherbourg“

stammend, mit Catherine

Deneuve bildete den würdigen Abschluss

dieser Reise durch die Filmmusik Frankreichs.

Langsam näherte sich die große

Reise durch die Welt der Filmmusik als

würdiger Schlussakkord für das diesjährige

Kulturfestival ihrem Ende zu. Mit der

inspirierenden Regie und der Violine von

Anna Fuhrländer sowie der charmanten

Moderation von Michaela Reichl wurde

das Konzert auch zu einem emotionalen

Erlebnis. Zum Abschluss erklang noch

einmal Musik, die direkt ins Herz traf:

„Mit der Violine von Anna Fuhrländer

sowie der charmanten

Moderation von Michaela Reichl wurde

das Konzert auch zu einem emotionalen

Erlebnis.“

„Ich tanze mit dir in den Himmel hinein“

– komponiert von Friedrich Schröder zur

UFA-Filmkomödie „Sieben Ohrfeigen“

aus dem Jahr 1937. Das Traumpaar Lilian

Harvey und Willi Fritsch wurde musikalisch

wiedergeboren, als das Publikum

eingeladen war mitzusingen, mitzuwiegen

und mitzuträumen. Worte wie „In

den siebenten Himmel der Liebe – die

Erde versinkt, wir zwei sind allein…“, erfüllten

den Saal mit der Nostalgie vergangener

Kinotage. Nach dem großen

Finale folgte stehender Beifall und begeisterte

Rufe nach Zugaben, die unter

anderem mit dem Sirtaki von Mikis Theodorakis

aus dem Film „Zorbas“ erfüllt

wurden. Moderatorin Michaela Reichl

dankte dem begeisterten Publikum:

„Das Bad Füssinger Kurorchester geht

jetzt auf Tournee und schon am 17. Oktober

kehren wir gemeinsam mit Kolleginnen

und Kollegen anderer Kurorchester

für ein einmaliges Konzert zurück hierher

in den Großen Kursaal nach Bad Füssing.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!“

58 KURZeitung

November 2025


jetzt verlängert

Feierabendticket

Montag - Samstag I ab 16:30 Uhr I € 15

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So beliebt, dass es bleibt: Wir verlängern das ursprünglich für

September und Oktober geplante Feierabendticket.

Weiterhin mit wechselnden gratis Extras wie z.B. Sauna, Cocktail

u. v. m. – ganz ohne Aufpreis!

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CHŌJU

Die Zukunft

der Gesundheit

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Wie Sie dem Leben mehr gesunde, aktive Jahre hinzufügen

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Die moderne Forschung sagt: Ja.

Neue Erkenntnisse der Medizin und

Biowissenschaft machen es möglich,

den Alterungsprozess nicht nur zu verlangsamen,

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Chōju, gegründet von Dr. med. Johannes

Zwick und Anja Weber, vereint

diese Hightech-Innovationen mit einem

ganzheitlichen Lifestyle – und erschließt

damit völlig neue Perspektiven für ein

langes, aktives und erfülltes Leben.

„Chōju ist für mich der

Schlüssel zu einer echten

Veränderung: gesund,

aktiv und voller Power.“

Dr. med. Johannes Zwick,

Gründer von Chōju

Die 10 Bausteine der Langlebigkeit –

das Chōju-Konzept

In Zusammenarbeit mit führenden Universitäten

und medizinischen Instituten

entwickelt, basiert Chōju auf einem

10-Punkte-System zur messbaren Verlängerung

der Gesundheits- und Lebensspanne:

01. Epigenetik & DNA-Analyse

Jeder Mensch ist einzigartig – deshalb

beginnt alles mit einem präzisen Gesundheitsprofil.

Eigene DNA- und Epigenetik-Tests

identifizieren biologische

Marker für eine personalisierte Langlebigkeitsstrategie.

02. Hightech-Supplementierung

Individuell abgestimmte Longevity-

Supplements – entwickelt auf Basis modernster

Forschung – unterstützen Ihre

Vitalität und Zellgesundheit.

03. Chōju-Ernährung

Unsere speziell entwickelte Anti-Aging-

Ernährungsform basiert auf neuesten

Erkenntnissen der Longevity-Ernährungswissenschaft

– alltagstauglich und

genussvoll.

04. Intervallfasten & Autophagie

Gezieltes Fasten (z.B. 16:8-Methode) aktiviert

zelluläre Reinigungsprozesse und

fördert Fettverbrennung, Muskelaufbau

und mentale Klarheit – unterstützt durch

die Enzyme Spermidin und Fisetin.

05. Bewegung mit Zellwirkung

Ein spezielles Trainingsprogramm aktiviert

die zellulären Schutzsysteme SIRT1

und SIRT6 – messbar an der Verlängerung

der Telomere, also dem biologischen

Jungbrunnen.

06. Zell-Physiotherapie

Die „zelluläre Müllabfuhr“ muss aktiv

bleiben – mit gezielter Physiotherapie

wird der Abtransport schädlicher Stoffe

über Lymphe und Blut angeregt. Unterstützt

durch Chōju-NR.

07. Regenerativer Schlaf

Erholsamer Schlaf ist kein Luxus, sondern

Lebenselixier. Unser Schlafcocktail

„Sleep well and deep“ unterstützt die

nächtliche Zellregeneration.

60 KURZeitung

November 2025


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„Es fasziniert mich, wie

Wissenschaft in den Alltag

integriert werden kann –

mit enormen Ergebnissen.“

Anja Weber – Gründerin von Choju

Mehr als ein Gesundheitskonzept –

ein neuer Lifestyle

Chōju steht für eine neue Art zu leben.

Nicht Verzicht, sondern neue Lebensfreude.

Nicht nur gesund – sondern vital,

inspiriert und erfüllt. Die Methoden sind

wissenschaftlich fundiert, ganzheitlich

und vor allem: für jeden zugänglich.

08. Live Change & Mindset

In Chōju-Retreats erlernen Sie Strategien

für mehr Lebensfreude, Motivation

und mentale Stärke – für nachhaltige

Veränderung.

09. Stressabbau & Achtsamkeit

Mit individuell angepassten Methoden

wie Meditation, Yoga, Qigong oder Atemübungen

finden Sie zu mehr innerer

Ruhe – ein wichtiger Faktor für Langlebigkeit.

10. Longevity-Medikation

Chōju verfolgt aufmerksam aktuelle Studien

zu Medikamenten wie Rapamycin

oder Metformin, die das Potenzial haben,

die Lebensspanne zu verlängern.

Erleben Sie es selbst – in einem unserer

Retreats oder als individuelles Programm.

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November 2025

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KURZeitung

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Aus Bad Füssing

Bad Füssinger Sportkongress – Schulterpathologien im Brennpunkt

Weiterbildung auf höchstem Niveau, organisiert durch die drei Rehakliniken

Einmal mehr wird beim neunten Bad Füssinger

Sportkongress mit dem Brennpunkt:

„Sportassoziierte Schulterpathologien-

konservative & operative Therapie,

Prophylaxe und Rehabilitation“ Weiterbildung

für Ärzte, Therapeuten, Sportlehrer,

Trainer, leitende Experten und Expertinnen

aus Medizin, Therapie und Sport auf

höchstem Niveau geboten. Und einmal

mehr arbeiten dafür die drei Bad Füssinger

Rehakliniken Fachklinik Johannesbad,

Klinik Niederbayern und Rehafachzentrum

inzwischen traditionsgemäß zusammen.

ten zusammengestellt worden. Die Schirmherrschaft

habe Erster Bürgermeister Tobias

Kurz übernommen. Fortbildungspunkte

für Ärzte werden beantragt. Für Therapeutinnen

und Therapeuten seien sechs Kongresspunkte

vorgesehen. Der Große Kursaal

biete auch für den neunten Kongress

den idealen Rahmen. Der Kongress beginne

Samstag, 31. Januar 2026 um 8:30 Uhr

und ende um 17:00 Uhr. Die Kongressleitung

habe Hubertus Winkler, Chefarzt

Fachklinik Johannesbad, übernommen.

Erwartet werden wie in den Vorjahren circa

Das engere Organisationsteam legte vor

Ort im Großen Kursaal Kongressinhalte

und -ablauf fest. Die Planung hatte bereits

nach dem Motto: „Nach dem Kongress ist

vor dem nächsten Kongress“ vor einigen

Monaten begonnen. Das festgelegte Thema,

der diesjährige Brennpunkt „Schulterprobleme

im Sport“ betreffe Athletinnen

und Athleten aller Leistungsklassen.

Entsprechend sei, so Moderator Leitender

Oberarzt Marcus Kronschnabl, Fachklinik

Johannesbad, ein umfassendes Programm

mit Vorträgen renommierter Sportexpermit

dem der Kongress nach der Begrüßung

durch Bürgermeister Tobias Kurz und der

Anmoderation von Marcus Kronschnabl eröffnet

werde. Um 10:00 Uhr informiere Dr.

Lena Hirtler zum Thema: „Das Schultergelenk

– prekäre Balance zwischen maximaler

Bewegungsfreiheit und funktioneller

Stabilität“. Um 11:15 Uhr folge Professor

Dr. Olaf Ueberschär mit dem Vortrag: „Von

Calisthenics bis Speerwurf – die Biomechanik

der Schulter“. Das Nachmittagsprogramm

starte mit dem Vortrag „Operative

Versorgung von Läsionen der Rotatoren-

Sportkongress 2026: Organisationsbesprechung der Teams von Klinik Niederbayern, Fachklinik Johannesbad und Rehafachzentrum, von links, Dr. med. Till Richter, Chefarzt

Rehafachzentrum, Miriam Demlehner, stellvertretende Leiterin Rehafachzentrum, Ulf Görner, Chefarzt Klinik Niederbayern, Marcus Kronschnabl, leitender Oberarzt, und

Hubertus Winkler, Chefarzt, beide Fachklinik Johannesbad, Gisela Biereder, Chefarztsekretärin, Mercedes Kammerer, Marketing und Christa Rosenheimer, Sekretärin Klinikleitung

und Vorstand Fachklinik Johannesbad. Foto: Rudolf G. Maier

300 Teilnehmende. „Wir stellen Grundlagen

vor, erklären Fehlfunktionen und diskutieren

Diagnostik sowie Therapieansätze

und Therapiemöglichkeiten“, verdeutlicht

Ulf Görner, Chefarzt Klinik Niederbayern,

das Weiterbildungsangebot. Auch dieser

Kongress werde mit einer medizinischen

Fachausstellung die Informationspalette

erweitern. Ein Highlight sei der Vortrag

von Ruder-Olympiasieger Andreas Kufner

mit dem Thema: „Stark im Kopf, stark im

Leben: Die mentale Seite der Leistungsfähigkeit“.

Das sei der Eingangshöhepunkt,

manschette“ durch Matthias Ritsch. Um

14:30 Uhr informiere Volker Sutor zum

Thema: „Rotatorenmanschettenassoziierte

Beschwerden – physiotherapeutische

Diagnostik und Therapie“. In neun Workshops

werde der Praxis des Kongressthemas

Rechnung getragen.

Anmeldemöglichkeit unter

https://gstoo.de/sportkongress2026,

Infos und Programm:

www.der-sportkongress.de

62 KURZeitung

November 2025


Aus Bad Füssing

Herzgesund durch die Woche in Bad Füssing

Im Rahmen der bundesweiten Herzwochen der Deutschen

Herzstiftung unter dem Motto „Gesunde Gefäße – gesundes

Herz. Den Herzinfarkt vermeiden“ setzt Bad Füssing als

führendes Kur- und Heilbad in Europa erneut ein starkes Zeichen

für Prävention und Gesundheitsförderung. Vom 3. bis 7.

November 2025 startet täglich die beliebte Frühgymnastik in

der Kurgymnastikhalle unter dem Motto „Herzgesund in den

Adalbert-Stifter-Saal im Großen Kurhaus. Referent ist Dr. med.

Christian Meyer, Chefarzt der Kardiologie am Krankenhaus

Rotthalmünster. In seinem Vortrag erläutert er allgemein verständlich,

wie Gefäßgesundheit, ein vorbeugender Lebensstil

und medizinische Therapien zusammenspielen und er informiert

über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur Herzinfarktprävention.

Mit diesem ganzheitlichen Programm setzt

Bad Füssing neue Maßstäbe in der öffentlichen Gesundheitsbildung

und lädt Gäste sowie Bürgerinnen und Bürger herzlich

zur Teilnahme ein.

(Siehe auch Einladung auf Seite 58)

Kurdirektorin Daniela Leipelt, Chefarzt Dr. Christian Meyer, Kardiologie Krankenhaus

Rotthalmünster, Josef Hopper, Deutsche Herzstiftung, und Gerhard Winklhofer,

Leiter Gesundheit ServiceCenter, laden zu den Veranstaltungen der Herzwoche

der Deutschen Herzstiftung in Bad Füssing ein.

Tag“. Bewegungsfreudige Gäste und Einheimische sind eingeladen,

mit gezielten herzstärkenden Übungen unter fachlicher

Anleitung vital in den Morgen zu starten und wertvolle Tipps

für ein herzgesünderes Leben zu erhalten. Ein besonderer

Fokus liegt auf den nachweislich positiven Effekten der Bad

Füssinger Thermen auf Herz, Kreislauf und Durchblutungsstörungen.

„Unsere Thermen sind weit mehr als Orte der Entspannung.

In enger Abstimmung mit dem behandelnden Arzt

können sie einen wertvollen Beitrag zur Rehabilitation und

zur Stärkung des Herz-Kreislaufsystems leisten. Bad Füssing

steht für medizinisch fundierte Prävention und nachhaltige

Gesundheitsförderung“, erklärt Daniela Leipelt, Kurdirektorin

der Gemeinde Bad Füssing. Auch Gerhard Winklhofer,

Leiter des Gesundheits ServiceCenters betont: „Die Kombination

aus medizinischer Betreuung, gezielter Bewegung und

Thermenanwendungen verbessert nachweislich das Wohlbefinden

vieler Herzpatienten und unterstützt effektiv deren

Therapieverlauf“. Der Höhepunkt der Herzwochen ist der

Fachvortrag „Gesunde Gefäße – gesundes Herz. Herzinfarkt

vermeiden“ am Freitag, 7. November 2025, um 15:00 Uhr im

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November 2025

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Veranstaltungen Kath. Kurseelsorge November/Dezember 2025

Kurseelsorge

Gottesdienste in Heilig Geist:

Sonntag 9.00, 10.30 und 18.30 Uhr

Dienstag bis Donnerstag: 18.30 Uhr

Samstag 18.30 Uhr

Gottesdienst im Johannesbad:

jeden Sonntag um 9.00 Uhr

Gottesdienst in der Andreaskirche

in Safferstetten: Freitag 18.30 Uhr

Mi, 5.11.24, 19.30 Uhr

Pfarrsaal Heilig Geist

Multimediavortrag mit Josef Grünberger

„Der Inn vom Ursprung bis zur Mündung“

Sa, 8.11.25, 19.30 Uhr

Kirche Heilig Geist

Musical „Wohin das Leben uns treibt“

von Helmut Degenhart

Sa 8.11.25, 18.30 Uhr

Lichterprozession

zum Leonhardifest anschl. Andacht

So, 9.11.25, 10.00 Uhr

Festgottesdienst

zum Leonhardifest in Aigen anschl.

Leonharididult

So, 9.11.25, 14.00 Uhr

Umritt mit Pferdesegnung

Do, 20.11.25, 15.00 Uhr

„Architektur der Konzilszeit“

Kirchenführung in Heilig Geist

So, 23.11.25, 9.00 + 10.30 Uhr

Musikal. Gottesdienstgestaltung

mit der Harfenistin Karoline Frey

Mi, 3.12.25, 19.30 Uhr

Pfarrsaal Heilig Geist

Multimediavortrag mit Josef Grünberger

„Passau, die Dreiflüssestadt“

Mo, 8.12.25, 19.30 Uhr

Kirche Heilig Geist

Musikalische Andacht zu

„Maria Empfängnis“

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Sa, 1.11.25, 14.00 Uhr

Totengedenken zu Allerheiligen

in der Kirche Heilig Geist mit anschl.

Gräbersegnung auf den Friedhöfen und

im Friedwald

So, 2.11.25, 9.00 + 10.30 Uhr

Musikal. Gottesdienstgestaltung

mit den Perlesreuther Sängern

Mo, 3.11.25, 14.30-16.30

Spaziergang zu Allerseelen

Treffpunkt: Friedhof Saff erstetten an der

Kirche St. Andreas

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Kurseelsorge

Katholische Kurseelsorge

Gottesdienste in den Kliniken:

So. 9.00 Uhr Johannesbad

Pfarrkirche Heilig Geist:

Sonn- und Feiertage: 9.00, 10.30 Uhr

und von April – Okt: 18.30 Uhr

Täglich, außer Montag: 18.30 Uhr

Kirchenkonzerte, Angebote der Kurseelsorge und die Gottesdienstzeiten

in den übrigen Pfarreien der Gemeinde Bad Füssing:

entnehmen Sie dem Pfarrbrief, den Aushängen

an der Pfarrkirche und unserer Webseite:

www.pfarrverband-bad-fuessing.bistum-passau.de

Erreichbarkeit der Kath. Geistlichen / Kurseelsorge:

Bernd Kasper, Pfarrer

Rathausstraße 10 | Bad Füssing

Tel. 08531 3107330

Pfarrbüro

Rathausstr. 10 | Bad Füssing

Tel.: 08531 3107330

Pfarramt.bad.fuessing@bistum-passau.de

Öffnungszeiten Pfarrbüro Bad Füssing:

Mo. 9.00 – 12.00 Uhr; Di. 12.00 – 16.00 Uhr

Mi. geschlossen; Do. 10.00 – 12.00 Uhr

Fr. 9.00 – 12.00 Uhr

Maria Müller, Pastoralreferentin und Kurseelsorgerin

Rathausstraße 10 | Bad Füssing

Tel. 08531 31073315

maria-anna.mueller@bistum-passau.de

Evangelische Kurseelsorge

Gottesdienste in der Christuskirche:

So. 10.00 Uhr Gottesdienst (14-täglich mit Abendmahl)

Gottesdienste in den Kliniken:

So. 9.00 Uhr Fachklinik Johannesbad

Beachten Sie bitte die Aushänge in den Kliniken!

Wenn Sie ein vertrauliches Gespräch möchten,

rufen Sie bitte Pfarrer Norbert Stapfer an: Tel. 0151 62682108

Hinweis: Veranstaltungen und besonders gestaltete Gottesdienste

entnehmen Sie bitte dem Pfarr-, Gäste- bzw. Gemeindebrief und den

Schaukästen an den Kirchen. Aktuelle Termine sind auch auf unserer

Homepage einsehbar: www.bad-fuessing-evangelisch.de

i

Erreichbarkeit der Evangelischen Geistlichen:

Pfarrer Norbert Stapfer (Kurseelsorge und Klinikseelsorge)

Sprechzeiten: Montag und Mittwoch: 10:00 – 12:00 Uhr im Evang.

Kurseelsorgezentrum außerdem nach Vereinbarung unter

Mobil-Nr. 0151 62682108

Evang.-Luth. Pfarramt

Pfarrer Joachim von Kölichen (Gemeindepfarrer)

Rathausstraße 2 | Bad Füssing (im Gebäude der Christuskirche)

Tel. 08531 29636 | pfarramt.badfuessing@elkb.de I bad-fuessing-evangelisch.de

IMPRESSUM

Herausgeber: Johannesbad Hotels, Johannesstr. 2, 94067 Bad Füssing, Tel. 0 85 31/23 0, Fax 0 85 31/23 2986; Chefredakteur: Rudolf G. Maier, Tettenweiser Str. 1, 94060 Pocking, Tel. 0 85 31/45 77, Fax

0 85 31/4 19 74, E-Mail: Pressebuero.RGMaier@t-online.de; Freie Journalisten: Ernst Fuchs; Herbert Zelzer; Layout & Satz: Passavia Druckservice GmbH & Co. KG, Sarah Brunner (Medienfachwirtin),

Medienstraße 5b, 94036 Passau, Tel. 08 51/96 61 80-783, Fax 08 51/96 61 80-919, E-Mail: sarah.brunner@passavia.de; Anzeigendisposition: Johannesbad Reha-Kliniken GmbH & Co. KG, Rainer Rampetsreiter,

Johannesstraße 2, 94067 Bad Füssing, Tel. 0 85 31/23 31 83 oder 23 31 53, Fax: 0 85 31/23 31 80, E-Mail: rainer.rampetsreiter@johannesbad.com; Druck: Passavia Druckservice GmbH & Co. KG; Gestaltung

Titel: Passavia Druckservice GmbH & Co. KG, Sarah Brunner (Medienfachwirtin)

Verantwortlich für die Verarbeitung Ihrer Daten ist Johannesbad Hotels. Der Zweck der Datenverarbeitung ist auf die Zusendung des Magazins Kurzeitung beschränkt. Weiterführende Informationen zum Datenschutz

erhalten Sie auf der Internetseite oder vom Datenschutzbeauftragten der verantwortlichen Stelle, E-Mail: datenschutz@saarschleife.de

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Damit bist du nicht allein - über 40% der Menschen kämpfen

mit diesem Problem.

Viele sind sich nicht bewusst, dass ohne gesunden Schlaf das

Risiko schwerer Gesundheitsschäden erheblich steigt.

Menschen, die regelmäßig zu wenig Schlaf bekommen, setzen

sich einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

wie Bluthochdruck oder Herzerkrankungen aus.

Zudem kann Schlafmangel das Diabetes-Risiko erhöhen, indem

er die Insulinsensitivität beeinträchtigt.

Entscheidend ist, dass im Schlaf die Regeneration und Reinigung

unseres Gehirns stattfindet. Schlaf ist Gehirngesundheit.

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