Kurzeitung_11-2025
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www.kurzeitung.online
KUR
Bad Füssing
Das Gesundheitsmagazin
Starke Bilanz, klare Vision:
Tobias Kurz strebt zweite
Amtszeit an
November 2025 | Schutzgebühr 2,00 EUR
Neue Bücher
Dr. med. Johannes Zwick
Der
Lebenscode
Die Longevity Methode für ein langes
gesundes Leben.
ÄRZTLICH
G
E
F
P R Ü
T
Die Longevity-Methode für ein
langes, gesundes Leben
von Dr. med. Johannes Zwick
Mit der Longevity-Methode entwirft Dr. med. Johannes
Zwick ein praxisnahes, wissenschaftlich fundiertes Konzept
für gesundes Altern. Basierend auf über 40 Jahren
medizinischer Erfahrung und neuesten Erkenntnissen
aus Zellforschung und Longevity-Wissenschaft, zeigt der
Autor, wie wir unsere Lebenszeit nicht nur verlängern,
sondern mit Energie, Freude und innerem Sinn füllen
können.
Im Zentrum steht ein 7-Module-Programm, das körperliche
Gesundheit, mentale Balance und spirituelles
Wohlbefinden gleichermaßen berücksichtigt. Zwick verzichtet
bewusst auf dogmatische Regeln oder Verzichtsideologien
– stattdessen lädt er dazu ein, Gesundheit als
positiven Lebensstil zu verstehen.
Das Buch ist klar strukturiert, inspirierend geschrieben
und bietet konkrete Impulse zur Umsetzung im Alltag.
Ob Ernährung, Bewegung, Stressreduktion oder bewusste
Lebensgestaltung – die „Longevity-Methode“
will motivieren, Verantwortung für die eigene Vitalität zu
übernehmen.
Fazit: Ein ganzheitlicher Gesundheitsratgeber für alle,
die jung bleiben wollen – im Körper, Geist und Herzen.
Verständlich, motivierend und wissenschaftlich auf der
Höhe der Zeit.
Zum Autor: Dr. med. Johannes
Zwick (PhD, MD)
Dr. med. Johannes Zwick ist Arzt mit jahrzehntelanger
Erfahrung in der Allgemeinmedizin
und Gründer von Chōju, einem
Gesundheitskonzept, das modernste Wissenschaft
mit traditionellem ganzheitlichen
Denken verbindet. Er kombiniert die
klassische Schulmedizin mit Erkenntnissen
aus der Zell- und Longevity-Forschung
und engagiert sich dafür, Gesundheit neu
zu denken – ganzheitlich, präventiv und
lebensbejahend.
Mit Chōju steht Zwick in engem Austausch
mit führenden internationalen Forschungsinstituten
und Universitäten, um
Erkenntnisse aus Bereichen wie Reversed
Aging (Umkehrung des Alterungsprozesses)
in praktikable Gesundheitsstrategien
zu übersetzen.
Dr. med. Johannes Zwick
„Chōju ist für mich der Schlüssel zu einer
echten Veränderung: gesund, aktiv und
voller Power.“ Dr. Zwick steht für eine Medizin
der Zukunft: wissenschaftlich fundiert,
aber menschlich nah – und mit dem
Ziel, nicht nur Lebensjahre zu gewinnen,
sondern auch Lebensqualität.
Ab jetzt erhältlich
im Buchhandel, bei Amazon
oder bei Choju (Kontaktdaten s.u.)
Preis: 21,90 €
Choju GmbH
Oberer Stadtplatz 45
4780 Schärding | Österreich
E-Mail info@choju-health.com
Tel +49 15119670422
Web www.choju-health.com
Editorial
Bürgermeister-Privilegien, die man sich verdienen muss
Demokratie lebt vom Austausch und von der Möglichkeit, zu wählen – informiert, bewusst und mit offenem Blick
Liebe Leserin, lieber Leser!
„Aufgaben und Herausforderungen
zur Zukunftssicherung
Es war vor sechs Jahren für die Redaktion
der Kurzeitung selbstverständlich,
es bedeutenden Medien wie der Heimatzeitung
Passauer Neue Presse, der
Süddeutschen Zeitung und vielen weiteren
gleichzutun, ausführlich, auch mit
einem Titelbild, über die für viele sensationelle
Wahl eines sehr jungen Bürgermeisters
in Europas erfolgreichstem
Kurort zu informieren und zu gratulieren.
Es war auch selbstverständlich, zur
Halbzeit mit einer berechtigt positiven
Schlagzeile Bilanz zu ziehen. Selbstverständlich
ist es für mich auch nach
sechs Jahren Amtszeit Bad Füssings
Erstem Bürgermeister Tobias Kurz Fragen
zu stellen. Die Schlagzeile: „Starke
Bilanz, klare Vision: Tobias Kurz strebt
zweite Amtszeit an“ liefert gleichzeitig
den Grund, auch für Sie, liebe Leserin,
lieber Leser, zu erfahren, was der amtierende
Bürgermeister im Falle seiner
Wiederwahl vor hat. Vor den Fragen und
Antworten führte ein persönliches Gespräch
im Amtszimmer zurück zu den
Stationen seiner Amtszeit von den Corona-Jahren
bis heute. Dem Blick zurück
folgte die nach vorne gerichtete strategische
Ausrichtung des Kurortes. Welche
Aufgaben und Herausforderungen erfordert
die Zukunftssicherung von Bad
Füssing? Mit welchen Ideen und Weichenstellungen
möchte Tobias Kurz den
Erfolgskurs unseres Ortes fortsetzen?
Thema waren auch diskutierte Parameter
wie die Übernachtungszahlen oder
die Zahl der Ankünfte. Hier bieten sich
Vergleiche an. Bad Füssing schneidet
immer noch sehr gut ab. Es ist nur fair, in
dieser entscheidenden Phase vor einer
Kommunalwahl den Blick hinter die Kulissen
der Amtsführung ohne Vorbehalte
zu richten. Mir ist es durchaus bewusst,
dass im Hinblick auf die bevorstehende
Bürgermeisterwahl ein so ausführliches
„Rekordbesuch beim Reha-Tag
in Bad Füssing
Interview natürlich immer auch im Spannungsfeld
zwischen Information und
möglicher Parteilichkeit steht. Dennoch
ist es mein Anliegen, Ihnen – liebe Leserin
und lieber Leser – dieses Interview
ohne Filter und Bewertung zu präsentieren.
Sie sollen sich, gestützt auf offene
Fragen und ehrliche Antworten, eine
informierte Meinung zu Person und Politik
bilden können. Das mit Tobias Kurz
geführte Interview zeigt nicht nur, was
bisher geleistet wurde, sondern auch,
was Bad Füssing noch erwartet. Unsere
Demokratie lebt davon, dass wir unsere
Entscheidungen bewusst treffen – mit
offenem Blick auf das, was war, und das,
was sein soll.
Weitere Schwerpunkte in dieser Ausgabe
sind der Kommentar von Chefredakteur
a.D. Ernst Fuchs unter der Schlagzeile:
„Es wird ungemütlich“. Das Interview
mit Judith Gerlach, Staatsministerin für
Gesundheit, Pflege und Prävention mit
der für die Schmerzpatienten und das
Interdisziplinäre Rücken- und Schmerzzentrum
der Fachklinik Johannesbad
unter Leitung von Chefarzt Dr. med. Oliver
O. Wolf doch erfreulichen Nachricht,
dass die Neudefinition des Fachklinikbegriffs
– sogenanntes „Level F“ – nunmehr
auch die auf Schmerzmedizin spezialisierten
Krankenhäuser bei Erfüllung
der Qualitätsvorgaben profitieren lasse.
Dies dürfte, so Staatsministerin Gerlach,
durch erweiterte Kooperationsmöglichkeiten
für eine merkliche Entschärfung
der Problemlage sorgen.
Die Klinik Niederbayern konnte ihr 50.
Jubiläum feiern. Johannesbad-Vorstand
Werner Weißenberger und Klinikleiter
Karsten Fuchs gratulierten, mit Hinweis
auf die immer vorbildliche Zusammenarbeit.
Erfolgreicher Reha-Tag in Bad Füssing
mit Rekordbesuch bei den drei Kliniken.
Vorbildliche, qualitätsorientierte Rehabilitation
in Bad Füssing wird immer
mehr auch zum Werbefaktor für Europas
erfolgreichsten Kurort.
Das Kurorchester Bad Füssing unter
Leitung von Dirigentin und Kapellmeisterin
Anna Fuhrländer sorgte mit Klassikern
der Filmmusik für den glanzvollen
Abschluss des Kulturfestivals. Für Star
Wars bis Moon River gab es Standing
Ovations. Es war eine gute Idee, Hollywood
nach Bad Füssing einzuladen.
Die Vorbereitung für den traditionellen
Bad Füssinger Sportkongress – Weiterbildung
auf höchstem Niveau – sind
auf der Zielgeraden. Geboten wird der
Brennpunkt: „Sportassoziierte Schulterpathologien:
Konservative & operative
Therapie, Prophylaxe und Rehabilitation“.
Am Samstag, 31. Januar informieren
im großen Kursaal führende Experten
sowie praxisorientierte Workshops
zum Kongressthema.
Dr. med. Johannes Zwick, Vorsitzender
des Aufsichtsrates des Familienunternehmens
Johannesbad hat im Landtag
einen Vortrag gehalten. Die Kurzeitung
stellt die Veranstaltung und den Anlass
vor.
Viel Freude beim Lesen dieser November-Ausgabe
des Gesundheitsmagazins
„Kurzeitung Bad Füssing“. Ich wünsche
Ihnen mit herzlichen Grüßen einen erfolgreichen
Kur- und Erholungsaufenthalt
bei uns in Bad Füssing.
Ihr
Rudolf G. Maier
Rudolf G. Maier
Chefredakteur
November 2025
UR
KURZeitung
03
KURZeitung
Inhalt
42 26
12 46
21
20
52 36
44
24 57
30
06
18 38 41 48
10 50
27 28
04 KURZeitung
52 09 53
06 Ernst Fuchs, Kommentar
09 Johannesbad Saunaparadies
10 Grippe-Impfung
12 Kurzeitung-Interview
18 Interview Judith Gerlach
20 Casino-Stammtisch
21 Ehrung Thomas Weinhardt
24 Schirmherr MdB Schätzl
26 Jubiläum Klinik Niederbayern
27 Johannesbad Glückwünsche
28 Organisationsteam
Klinik Niederbayern
30 Dr. Johannes Zwick –
Vortrag im Landtag
36 Fibromyalgie-Gruppe Augsburg
38 Silke Maria Pili informiert
41 Ulrike Scharf gegen Einsamkeit
42 Reha-Tag Rehafachzentrum
44 Reha-Tag Johannesbad
46 Musikverein aktuell
48 Jubiläumskurgast
Gunther Lehmann
50 Winterzauber
52 Caroline Schmitt
DEHOGA Kompetenz
52 Auszeichnung Franz Meyer
53 Europatherme
57 Konzert Kurorchester
In alle Kürze
KURze
Gedanken
Kirchenführung
Ort: Evang. Christuskirche
4., 11., 18. und 25. November
Meditative Kirchenführung – Die Atterseebilder
in der Christuskirche.
Freier Eintritt. Spenden erbeten.
Wochenmarkt
Ort: Kurplatz Bad Füssing
Jeden Freitag, 8.00 – 12.00 Uhr
Safferstettener
Bauernmarkt
Ort: Dorfplatz Saff erstetten
Jeden Dienstag, 9.00 – 12.00 Uhr,
Kräuterführung mit Ursula Wieser: jeden
Dienstag Treffpunkt 10 Uhr bei der
Dorfkirche Saff erstetten.
Wenn ich mit der Familie von Verstorbenen
die möglichen Lieder für die Trauerfeier
bespreche, suchen sich etwa 90
Prozent der Angehörigen zwei Lieder
aus: „Von guten Mächten wunderbar
geborgen“, das Dietrich Bonhoeffer Silvester
1944/45 im KZ Flossenbürg für
seine Verlobte Maria von Wedemeyer
dichtete, und das Gesangbuchlied Nr.
376 „So nimm denn meine Hände“,
das Julie Hausmann, eine Erzieherin
aus dem Baltikum, 1842 schrieb. Bei
beiden Liedern merken die Trauernden
wohl, dass diese Lieder nicht am
Schreibtisch, sondern in durchweinten
und bitteren Nächten entstanden sind.
Von Bonhoeffer wissen wir sehr viel,
das Leben Julie Hausmanns und die
Entstehung ihres Liedes ist den meisten
nicht bekannt. Als junge Frau war
sie unterwegs, um ihrem Verlobten, der
als Missionar tätig war, nachzureisen.
Sie konnte die Ankunft des Schiffes und
den Tag der Hochzeit kaum erwarten.
Endlich legte das Schiff an. Ein Freund
des Bräutigams holte sie ab und führte
sie ganz behutsam erklärend zu dem
kleinen Friedhof der Missionsstation.
Dort hatte man ihren Verlobten vor
wenigen Tagen begraben. Für die junge
Frau brach eine Welt zusammen. In
ihrem Schmerz schloss sie sich in der
Missionsstation ein und weinte Tag und
Nacht und schrie zu Gott. Nach drei
Tagen öffnete sie die Tür und brachte
einen Zettel mit, auf den sie den Text
dieses Liedes „So nimm denn meine
Hände“ geschrieben hatte. Die Melodie,
zu dem sie den Text verfasste, war
schon 20 Jahre alt, die hatte ein Friedrich
Silcher 1842 komponiert. Sie hatte
ihre Trauer in ihrer ganzen Härte und
Gott in seiner Unbegreiflichkeit erlebt.
Sie machte in diesen drei Tagen und
Georg Herrmannsdörfer
Nächten die Erfahrung, dass sie der
Trauer nicht ausweichen konnte, ja, sie
hat sie durchlitten und durchschritten
und lernte Gott als ihren Herrn zu sehen,
der selbst seinen Sohn verloren
hat und dem sie sich durch den Tod
ihres Verlobten noch näher fühlte. „In
dein Erbarmen hülle mein schwaches
Herz und mach es gänzlich stille in
Freud und Schmerz.“ Und im dritten
Vers beschreibt sie die Gefühle, die
so viele am Grab ihrer Lieben haben:
„Wenn ich auch gleich nichts fühle von
deiner Macht. Du führst mich doch
zum Ziele, auch durch die Nacht. So
nimm denn meine Hände und führe
mich, bis an mein selig Ende und ewiglich“.
So wurde sie durch ihre eigene
Trauererfahrung und das Lied, das daraus
entstanden ist, ungewollt für viele
zur Trösterin, die selbst keine Worte für
ihren Schmerz fi nden. Evangelische
und katholische Christen gehen jetzt
im November am Ewigkeitsonntag und
Allerheiligen häufiger an die Gräber,
als sonst im Jahr. Und sie ahnen, dass
wir nicht nur einen Sonnenschein-Gott
haben, sondern gerade in der Stunde
des Todes den Halt Jesu brauchen, der
uns mit hineinnimmt in seine Auferstehung,
denn „Ich lebe und ihr sollt auch
leben“ (Johannesevangelium Kap. 14
V19). Jemand sagte mal: „Du kannst
ohne Jesus leben, aber Du kannst nicht
ohne Jesus sterben.“
November 2025
UR
KURZeitung
05
Kommentar
Wie ich es sehe
Es wird ungemütlich
„Probleme im Stadtbild:
Merz hat Recht
Es ist nicht so, als ob das Stadtbild bisher
belanglos gewesen wäre. Der Begriff
spielt seit jeher eine zentrale Rolle
auf Ansichtskarten, in den kommunalen
Parlamenten, bei Bebauungsplänen.
Nun erobert das „Stadtbild“ die
bundespolitischen Schlagzeilen. Das
nennt man Karriere.
Oder eine typisch deutsche Eigenart in
der politischen und gesellschaftlichen
Auseinandersetzung, könnte man
auch vermuten. Was war passiert? Der
Kanzler faselte im Zusammenhang mit
der Migrationspolitik etwas von „Problemen
im Stadtbild“, worauf sich sogleich
eine Welle der Empörung über
ihn ergoss: Rassismus, Fremdenfeindlichkeit,
Diskriminierung, AfD-Rhetorik,
Spaltung … Was zu der Frage führt,
was so verwerflich daran ist, wenn ein
Spitzenpolitiker sich an Migranten
ohne Aufenthaltsrecht und Arbeit, die
sich nicht an die in Deutschland geltenden
Regeln halten, stört, weil so
viele Menschen Angst hätten, sich auf
bestimmten öffentlichen Räumen wie
Bahnhöfen oder Parkanlagen zu bewegen.
Solche Brennpunkte gibt es in
Deutschlands Städten mehr als genug
– und deshalb hat Merz Recht, wenn
er den Finger in diese Wunde legt. Zu
kritisieren ist allenfalls, dass es damit
nicht getan sein kann. Ein Regierungschef
muss viel mehr dafür sorgen,
dass diese „Stadtbilder“
eine spürbare Entschärfung
erfahren. Rhetorik und Regierungshandeln
müssen
zusammenpassen.
Das „Stadtbild“-Geplänkel
offenbart erneut mindestens
zwei Lebenslügen der
Einwanderung: Zum einen
die auf ein neues Leistungsniveau
gehobene Realitätsverweigerung,
es gebe keine
Defizite, keine überproportionale
Verbrechensrate,
keine Konflikte, Gegensätze, Härten
und kein Gefühl von Fremdheit, zum
zweiten, dass die Aufnahmekapazitäten
unbegrenzt seien. Diese Illusionen
„Bisher erfolglos: Wie soll die
Union es mit der AfD halten?
bröckeln inzwischen selbst im linken
Lager.
Vielleicht noch interessanter ist die
sich dahinter verbergende Frage, wie
die demokratischen Parteien der Mitte,
vor allem die Union, mit der AfD
umgehen, sie am besten klein halten
wollen. Wie das geht, weiß offenbar
niemand genauer. Ziemlich eindeutig
steht lediglich fest, dass alle bisherigen
Strategien, die in Teilen gesichert
rechtsextreme Partei einzudämmen,
unterm Strich erfolglos waren. Merz
war einst angetreten, die AfD zu halbieren.
Das Gegenteil ist der Fall: Bei
den Landtagswahlen 2026 in Sachsen-Anhalt
und Mecklenburg-Vorpommern
droht die AfD stärkste Partei zu
KOMMENTAR VON ERNST FUCHS
werden. Wie der Osten Deutschlands
überhaupt schon blau eingefärbt ist. In
den bundesweiten Umfragen kommt
die AfD mittlerweile auf 25 bis 27
Prozent. Sie hat mit der Union gleichgezogen,
wenn nicht schon überholt.
Selbst in Bayern liegt die AfD demoskopisch
inzwischen bei 19 Prozent bei
Landtags- und bei 24 Prozent bei einer
Bundestagswahl. Dergestalt kann es
gut sein, dass in den Ost-Ländern und
möglicherweise sogar im Bund schon
bald entscheidende Bewährungsproben
bevorstehen. Gibt es noch Mehrheiten
für eine Regierungsbildung der
„Zusammenarbeit mit der AfD
wäre suizidal für die Union
demokratischen Parteien in der Mitte
– oder sieht die Union sich gezwungen,
mit der Linkspartei und/oder Sahra
Wagenknecht zu koalieren oder mit
der AfD?
Die Diskussion über Sinn oder Unsinn
06 KURZeitung
November 2025
Gut zu wissen
„Nur wirklich überzeugende
Problemlösungen
können helfen
der Brandmauer zwischen Union und
AfD, ob sie halten oder vielleicht besser
fallen sollte, ist längst entbrannt.
Wenn es nach Kanzler Merz und CSU-
Chef Söder geht, gibt es kategorisch
nichts, aber auch gar nichts daran zu
rütteln, dass eine Zusammenarbeit mit
dem „Systemfeind, der moskautreuen,
autoritären und rechtsextremen
Partei, der größten demokratischen
Herausforderung seit dem Zweiten
Weltkrieg“, nicht in Frage kommt,
zumal es mit dieser Partei keinerlei
Übereinstimmungen gebe.
Ob damit schon das letzte Wort in dieser
Angelegenheit gesprochen ist, wird
freilich erst die ausgesprochen ungewisse
Zukunft erweisen: Erstens, weil
Merz und Söder gegenwärtig gar nicht
anders können, als den Rechtspopulisten
eine energische Absage zu erteilen,
wollen sie sich nicht hoffnungslos
unglaubwürdig machen. Eine Erosion
oder gar das Einreißen der Brandmauer
hätte eine Spaltung bzw. Zerstörung
sowohl der CDU als auch der CSU zur
Folge, da ein großer Teil der Unionsparteien
eine Öffnung nach rechts nicht
tolerieren würde. Nichtsdestoweniger
liebäugelt jeder dritte Unionsanhänger
mit einer Zusammenarbeit mit der
AfD. Im Hintergrund wabert, dass die
bisherige jahrelange Abgrenzung den
Aufstieg der AfD nicht im mindesten
bremsen konnte. Und selbst die Strategie
der Union, sich stärker inhaltlich
mit der AfD auseinanderzusetzen, zeigt
bisher keinen messbaren Erfolg, auch
deshalb, weil die Politik der Union und
noch weniger die von SPD und Grünen
bisher erstens tatsächlich den Anforderungen
nicht gerecht wird und zweitens
wohl auch nur sehr schwerlich gut
genug sein könnte, um AfD-Anhänger
in größerem Umfang zum Umdenken
zu bewegen. Die Union profitiert nicht
einmal davon, dass die Zahl der eingereisten
Flüchtlinge spürbar sinkt.
Das Zurückdrängen der AfD ist eine
Aufgabe für alle demokratischen Parteien,
außerordentlich verzwickt allerdings
für die Union, die das ohne
Der Autor
Ernst Fuchs schrieb als Redakteur 50 Jahre
lang ununterbrochen für die Passauer
Neue Presse, in den letzten Jahren auch
für den dazu erworbenen Donaukurier
in Ingolstadt und die Mittelbayerische
Zeitung in Regensburg.
Vom Volontär zum Chefredakteur:
Bis zu seinem Ruhestand zum 1. April
2024 stand der Rudertinger (verheiratet,
zwei Kinder) 15 Jahre lang an der Spitze
der Gesamtredaktion der Heimatzeitung.
Davor war er Lokal- und Politik-Redakteur
und über 15 Jahre lang stellvertretender
Chefredakteur. Ernst Fuchs machte sich
als fast täglicher Kommentator und Leitartikler
der PNP bundesweit einen Namen.
Ministerpräsident Söder würdigte ihn als
einen „der meinungsstärksten Journalisten
Bayerns“: Ernst Fuchs wurde u.a. mit dem
Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet.
Zu seiner neuen Aufgabe sagt Fuchs:
„Ich freue mich auf die Leser und die Kurzeitung.
Sie ist zwar keine Tageszeitung,
aber ein angesehenes Monatsmagazin
mit ordentlicher Reichweite. Ich werde
mich pro Ausgabe in einem Kommentar
mit Sachverhalten und Zuständen
auseinandersetzen, die regional, politisch,
wirtschaftlich, sozial oder gesellschaftlich
relevant sind. Und hoff e, so den einen oder
anderen Denkanstoß geben zu können“.
grandiose Eingebung vielleicht gar
nicht zu meistern vermag. Denn die
Union hat gegenwärtig die Wahl zwischen
(den Meeresungeheuern der
Mythologie) Skylla und Charybdis: Wie
sie etwas bessermachen will, konnte
die AfD bisher straflos praktisch immer
schuldig bleiben, weil sie nie in
Regierungsverantwortung war. Viele
trauen den Rechtsradikalen zu, vieles
besser zu machen, nur weil sich
bei ihnen das Gefühl eingenistet hat,
alle anderen Parteien machten es
schlecht. Andererseits: Eine Entzauberung
durch Zusammenarbeit verbietet
sich, weil ein solcher Schritt für CDU
und CSU nachgerade Harakiri wäre –
und weil im Übrigen, entgegen einem
weit verbreiteten Mythos, Union und
AfD in existenziellen Punkten – von
der Wehrpflicht über die Rentenreform
bis zur Wirtschaftspolitik, auch in Sachen
innere und äußere Sicherheit -
kirchturmhoch auseinanderliegen. Die
AfD ist vielfach auf die Zerstörung des
Status quo ausgerichtet: Von der EU,
der liberalen Demokratie bis zur Hilfe
für die Ukraine. Und nicht zuletzt wäre
eine Zusammenarbeit mit der AfD
auch deshalb alles andere als klug, weil
bisher alle Mitte-rechts-Parteien in Europa
durch die Annäherung an rechts
außen nur verloren haben. Wenn sie
Rechtsextreme und Populisten als
Partner akzeptieren, bemänteln sie
deren Positionen mit Normalität. Und
dann wählen die Leute lieber gleich
das Original. Längerfristig will die AfD
nicht mit der Union an die Macht, sondern
an deren Stelle.
Was also bleibt für die Union und die
übrigen Parteien der demokratischen
Mitte? Entweder weiter zu wursteln wie
bisher und das Land mit ein paar Alibi-Reförmchen
ruhig stellen zu wollen
und es so unweigerlich zu einer Frage
der Zeit zu machen, bis an einer AfD an
der Regierungsmacht kein Weg mehr
vorbeiführt - oder sich endlich davon
zu verabschieden, wie gehabt nur noch
ängstlich auf die eigenen Interessen
und die ihrer Klientel zu schauen, sondern
Handlungsfähigkeit zu beweisen
und die Probleme, die die Wirtschaft
und Otto Normalbürger belasten,
wirklich anzugehen oder Verzicht wenigstens
klar zu begründen, und nicht
nur ein Wundpflästerchen draufzukleben.
Wirklich überzeugende Lösungen
könnten wohl selbst einen größeren
Teil der AfD-Protestwähler beeindrucken.
Dazu braucht es das richtige Personal,
Visionen, Fantasie und Durchsetzungskraft.
Daran mangelt es. Klar:
Das ist kein leichtes Unterfangen, aber
ein unumgängliches. Sonst wird’s echt
ungemütlich in Deutschland.
November 2025
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KURZeitung
07
Bad Füssinger
Sportkongress 2026:
Schulter im Fokus
31.01.2026
Anmeldemöglichkeit unter
https://gstoo.de/sportkongress2026,
Infos und Programm:
www.der-sportkongress.de
08 KURZeitung
November 2025
Johannesbad Gruppe
Gesund bleiben mit dem Johannesbad Sauna-Paradies
In der beliebten Saunalandschaft der
Johannesbad Therme werden die
Gäste durch das Fachpersonal vorbildlich
betreut sowie mit Besonderheiten
und Wirkungen vertraut gemacht.
Wohlfühlatmosphäre bestimmt hier die
gebotenen Saunaattraktionen das Osmanisches
Bad, Indisches Kristall-Blüten-Dampfbad,
Römisches Schwitzbad,
Finnische Sauna, Bad Füssinger
Schwitzstube oder die Iglu-Grotte. Vieles
in der beliebten Johannesbad Saunaanlage
ist außergewöhnlich und einmalig.
In den verschiedenen Saunabereichen
und Bädern werden Sinne in eine Symphonie
von Wärme, Aroma, Licht und
bei den Duft von ätherischen Ölen. Hier
im Johannesbad macht Saunabaden
nicht nur Spaß, sondern auch fi t und es
fördert die Gesundheit. Ein entspannter
Saunatag bewirkt oft wahre Wunder
für die Gesundheit. Das Johannesbad
Saunaparadies, das einst von Kabarettist
Ottfried Fischer eingeweiht wurde,
hat viele prominente Freunde, beispielsweise
Münchens Alt-Oberbürgermeister
Christian Ude, der bei seinen Kuraufenthalten
in der Fachklinik Johannesbad
sehr gerne in diese Sauna geht. Er lobt
die Anlage, sie sei „urgemütlich, fast
schon mit familiärer Atmosphäre“. Es
sei immer wieder ein Hochgenuss nach
dem Bad in der Therme in den verschiedenen
Saunabereichen zu entspannen
Farben versetzt. Die Saunagäste genießen
die wohlige Wärme und atmen daund
alle Hektik draußen zu vergessen.
Das gepflegte, überschaubare Johannesbad-Sauna-Paradies
erfülle alle Erwartungen
auch verwöhnter Saunagäste,
so das Kompliment von Münchens
ehemaligen, sehr beliebten Bürgermeister
Christian Ude.
Öffnungszeiten
Panoramacafé / Saunawelt
Montag 12:00 - 18:00 Uhr
Dienstag 12:00 - 19:30 Uhr
Mittwoch - Sonntag 12:00 - 18:00 Uhr
www.johannesbad-therme.de
i
November 2025
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KURZeitung
09
BAYERISCHE SPIELBANK BAD FÜSSING
Die Ministerin, die sich bereits selbst impfen ließ, erläuterte: „Die ständige Impfkommission
empfiehlt allen Menschen ab 60 Jahren eine jährliche Grippeschutzimpfung.
Foto: Instagram/gesundheit.pflege.bayern
Gerlach ruft zur Grippe-Impfung auf
Gesundheitsministerin ließ sich bereits impfen
Bayerns Gesundheits- und Präventionsministerin Judith Gerlach
hat zu einer rechtzeitigen Grippeschutzimpfung aufgerufen. Gerlach
betonte: „Gerade in den sogenannten Risikogruppen kann
eine Infektion mit Grippeviren zu einem schweren Verlauf führen.
Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für eine Impfung – vor allem für ältere
Menschen und Menschen mit chronischen Erkrankungen“.
Die Ministerin, die sich bereits selbst impfen ließ, erläuterte: „Die
ständige Impfkommission empfiehlt allen Menschen ab 60 Jahren
eine jährliche Grippeschutzimpfung. Die Grippe-Impfung sei
jedoch, so Staatsministerin Gerlach, nicht nur für Risikogruppen
möglich. Jeder könne sich bei seinem Hausarzt oder auch in der
Apotheke beraten lassen, ob eine Impfung für ihn oder sie sinnvoll
sei. Mit dem Beginn der kälteren Jahreszeit erhöhe sich auch das
Risiko für andere Atemwegserkrankungen. Die Impfkommission
empfehle eine jährliche Auffrischungsimpfung für den Schutz gegen
COVID-19 sowie die einmalige Impfung gegen Pneumokokken
ab einem Alter von 60 Jahren – und auch für jüngere mit bestimmten
Vorerkrankungen. Eine Impfung gegen die RSV-Infektion wird
für über 75-jährige empfohlen und für Menschen ab 60 mit schweren
Vorerkrankungen.
November 2025
07.11.2025: Vernissage
Herzliche Einladung an alle Kunstinteressierten.Um
19.00 Uhr
Eröffnung der Ausstellung der
Künstlerin Claire Limpert
10.11.2025:„Ausg‘schmatzt“ – Talk im Casino
Gesprächspartner: Autorin und Moderatorin
Caro Matzko
14.11.2025: Kulturbühne – Lesung
Um 19:00 Uhr in unserem Eventbereich:
Lesung mit der bekannten Autorin Caro Matzko
21.11.2025: Kulturbühne – Blues-Weihnacht
Um 19:00 Uhr in unserem Eventbereich:
Konzert mit Martin Moro
ÄNDERUNGEN VORBEHALTEN!
Kurhausstr. 1 · Tel. 08531 97790 · www.spielbanken-bayern.de
10 KURZeitung
November 2025
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Weil’s guad ist!
TSV DJK Oberdiendorf
Nicht nur wir sind überzeugt –
auch die Fußballer des TSV DJK Oberdiendorf!
Unser Urhell wurde erneut ausgezeichnet und gehört zur
exklusiven Finest Beer Selection 2023, 2024 & 2025.
Aus Bad Füssing
Starke Bilanz, klare Vision: Tobias Kurz strebt zweite Amtszeit an
„Die Heilkraft der Thermen ist das Fundament unseres Kurortes“
In dem für das Interview mit der Kurzeitung Bad Füssing nach fast sechsjähriger Amtszeit vorbereitenden
Gespräch hatte Erster Bürgermeister Tobias Kurz die Heilkraft der drei Thermen,
das heilende Thermal-Mineralwasser als wirkliches Gottesgeschenk, das die Natur zur Verfügung
stelle, in besonderer Weise thematisiert. Er wünsche sich, dass es gelinge, Bad Füssings
natürlichen und medizinischen Reichtum weiter zu entwickeln. Ein Kurort, der Gesundheit,
Nachhaltigkeit, Innovation und Tradition vereine, könne auch in Zukunft Menschen jeden Alters
begeistern. Im Interview präzisiert Bürgermeister Kurz beabsichtigte Weichenstellungen
für eine gute Zukunft von Bad Füssing: „Die drei Thermen sind Botschafter unserer Marke.
Jede hat ihre eigene Geschichte und Stärke, und zusammen stehen sie für ein Erlebnis, das
Menschen aus ganz Europa hierher führt.Bad Füssing ist und bleibt ein Ort an dem Gesundheit
spürbar wird – Dank des Thermal-Mineralwassers, aber auch Dank der Menschen, die dieses
Angebot mit Leben füllen“. Ein großes Zukunftsthema sei die Weiterentwicklung der Infrastruktur,
beispielsweise durch den flächendeckenden Glasfaserausbau, der die digitale Zukunftsfähigkeit
Bad Füssings garantiere. Der Ausbau der Kinderbetreuung, Investitionen in Feuerwehr,
Verkehr und Wohnbau seien wichtige Vorhaben. Dabei gelte es den finanziellen Rahmen im
Blick zu behalten. Ziel für eine mögliche zweite Amtszeit sei es, weiter hart an der Zukunftssicherung
als Gesundheitsstandort, als lebenswerte Gemeinde sowie als Marke in Europa zu
arbeiten. Dabei glaube er an vier Grundsätze: Zuhören, Vertrauen schaffen, transparent und
umfassend informieren sowie Ziele konsequent zu verfolgen. Sachlich blickt Bürgermeister Tobias
Kurz im Kurzeitung Interview auf die wichtigsten Entwicklungen und Herausforderungen
seiner ersten Amtszeit zurück. Gleichzeitig informiert er über Ziele und Vorhaben mit denen er
in eine zweite Amtszeit gehen möchte. Die Fragen stellte Chefredakteur Rudolf G. Maier.
Die Corona-Jahre waren eine besondere Bewährungsprobe.
Wie haben Sie und die Gemeinde
diese schwierige Zeit bewältigt?
»Diese Zeit werde ich nie vergessen.
Von einem Tag auf den anderen
war alles anders: geschlossene
Thermen, leere Hotels, ein stiller Kur-
KURZeitung
Bad Füssing
Das Gesundheitsmagazin
Kurzeitung: Herr Kurz, Sie wurden mit nur
28 Jahren Bürgermeister von Bad Füssing,
Europas erfolgreichstem Kurort. Was war
damals Ihre Motivation – und wie blicken
Sie heute auf die ersten Jahre Ihrer Amtszeit
zurück?
»Tobias Kurz, Erster Bürgermeister
der Gemeinde Bad Füssing: Es war
für mich eine große Ehre und gleichzeitig
eine enorme Verantwortung, so jung das
Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger zu
bekommen. Was mich nach wie vor antreibt,
ist der Wille, alles dafür zu tun, dass
Bad Füssing für unsere Bürgerinnen und
Bürger und für die zahlreichen Gäste eine
lebendige, liebenswerte Gemeinde ist und
bleibt. Und was mir persönlich sehr wichtig
ist: stets das Gemeinwohl im Blick zu haben.
Bad Füssing soll für alle Generationen
lebenswert sein und für unsere engagierten
Unternehmerinnen und Unternehmer
auch künftig ein attraktiver Standort
bleiben. Alle werden mit ihren Anliegen
ernst genommen. Daher haben wir unter
anderem Seniorenbeauftragte und Integrationsbeauftragte
bestellt. Zusätzlich
gibt es eine Gemeindejugendpflegerin als
Ansprechpartnerin für die Jugendlichen
im Ort.
Die Geschichte Bad Füssings – vom kleinen
Weiler zu Europas führendem Kurort
– hat mich immer fasziniert. Diese Erfolgsgeschichte
weiterzuschreiben, ist Motivation
und Auftrag zugleich. Ich bin sehr
dankbar, dass ich die Chance bekommen
habe zu beweisen, dass man auch in jungen
Jahren Verantwortung übernehmen
und gestalten kann. Rückblickend auf die
vergangenen fast sechs Jahre bedanke ich
mich sehr herzlich für die Unterstützung,
die ich erfahren durfte, für die vielen Begegnungen
und für die gemeinsame Kraft,
mit der wir auch schwierige Zeiten gemeistert
haben.
Bad Füssing hat in diesen Jahren bewiesen,
wie stark dieser Ort ist – wirtschaftlich,
gesellschaftlich und menschlich.
Wir haben nicht nur Krisen überstanden,
sondern auch wichtige Zukunftsprojekte
angestoßen. Das erfüllt mich mit Stolz,
aber vor allem mit Zuversicht für das, was
kommt.
Tobias Kurz neuer Bürgermeister
von Bad Füssing
Viele Glückwünsche für den Wahlsieger
April 2020 | Schutzgebühr 1,25 EUR
Die Kurzeitung Bad Füssing begleitete die bisherige
Amtszeit von Bürgermeister Tobias Kurz mit Glückwünschen
nach dem Wahlerfolg und einer Zwischenbilanz
zur Halbzeit.
Bad Füssing
April 2023 | Schutzgebühr 1,25 EUR
www.kurzeitung.online
KURZeitung
Das Gesundheitsmagazin
„Halbzeit“ für Bürgermeister Tobias Kurz
Eine Bilanz, die Beifall verdient
12 KURZeitung
November 2025
Aus Bad Füssing
park. Für Bad Füssing als Tourismusgemeinde
war das ein beispielloser
Einschnitt – emotional, wirtschaftlich
und organisatorisch. Corona bedeutete
auch, dass wir als Gemeinde über
Nacht erst einmal alles neu ordnen und
Prioritäten aufgrund der herausfordernden
finanziellen Lage neu setzen
mussten. Baustellen standen beispielsweise
plötzlich still, weil nicht klar war,
was wir uns noch würden leisten können.
Wahr ist auch: Ein Herzensprojekt
von mir, ein Besucherzentrum für
unsere Gäste rund um das einzigartige
Heilwasser, rückte damit in weite Ferne,
ist mir aber nach wie vor ein großes
Anliegen.
In dieser Phase war schnelles, entschlossenes
Handeln gefragt. Gemeinsam
mit den Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern im Rathaus, dem Gemeinderat,
unseren Gastgebern, Ärzten,
Therapeuten und dem Gewerbeverein
haben wir in kürzester Zeit Hilfen organisiert,
Gespräche mit der Staatsregierung
geführt und uns mit Nachdruck
für die besonderen Belange der Kurorte
eingesetzt.
Unsere Netzwerkarbeit hat sich in
dieser Zeit bezahlt gemacht, wir hatten
viele Besuche von Staatsministern
– und ich bin dankbar, dass wir
auf Landes- und Bezirksebene starke
Unterstützer hatten. Auch wenn es
anstrengend war, hat man dabei vor
allem eins gesehen: dass es sich lohnt,
zu kämpfen! Die vom Freistaat Bayern
gewährten finanziellen Sondermittel
für die Kur- und Heilbäder stehen exemplarisch
dafür. Ohne diese Hilfen,
würde die Gemeinde finanziell weitaus
schlechter dastehen.
Vor allem aber hat mich beeindruckt,
wie viel Zusammenhalt und Zuversicht
in unserer Gemeinde steckt. Viele Unternehmerinnen
und Unternehmer
haben in dieser schwierigen Zeit nicht
aufgegeben, sondern investiert und
sich neu aufgestellt. Ich denke an Meilensteine
wie die Eröffnung des ersten
Fünf-Sterne-Hotels in Bad Füssing im
Jahr 2023.
Das zeigt, wie viel Herzblut in Bad Füssing
steckt.
Trotz aller Herausforderungen verzeichnet
Interview-Gespräch im Rathaus: Erster Bürgermeister Tobias Kurz und Kurzeitung Chefredakteur Rudolf G. Maier.
Bad Füssing jedes Jahr rund 2 Millionen Übernachtungen
– man ist in diesem Jahr sogar
auf einem guten Weg, wieder einen neuen
Rekord bei den Gästeankünften zu erreichen.
Wie haben Sie das geschafft?
»Zunächst einmal ist das nicht
mein, sondern ein gemeinsamer
Erfolg – der Erfolg unserer Gastgeberinnen
und Gastgeber, unserer drei
Thermen, unserer Ärztinnen und Therapeuten,
unserer Vereine, unseres
Kur- und GästeService und vieler engagierter
Menschen im Ort.
Umso mehr freut es mich, dass man in
den diesjährigen Statistiken sieht, dass
sich diese Anstrengungen auch auszahlen.
Noch nie gab es so viele Gästeankünfte
in Bad Füssing wie in den ersten acht
Monaten des Jahres 2025. Dass daraus
nicht automatisch auch neue Bestmarken
bei den Übernachtungszahlen
entstehen, hat mit einer Entwicklung
zu tun, die alle Kurorte in Deutschland
trifft: die Gäste bleiben kürzer.
Bad Füssing hat in den letzten Jahren
gezeigt, dass Qualität, Verlässlichkeit
und ein starkes Markenprofil auch in
Zeiten des Wandels Bestand haben.
Wir haben uns nie auf unseren Erfolgen
ausgeruht, sondern immer weitergedacht.
Gemeinsam mit dem Kur- &
Tourismusmanagement haben wir das
Profil des Kurortes geschärft, neue
Veranstaltungsformate etabliert und
Bad Füssing auch digital sichtbarer gemacht.
November 2025
UR
KURZeitung
13
Aus Bad Füssing
Ein Beispiel: Der „Bad Füssinger Winterzauber“
war vor wenigen Jahren
noch eine Vision – heute ist er zu einem
Publikumsmagneten geworden und
belebt die Winterzeit im Ort. Solche
Projekte machen unseren Ort lebendig,
attraktiv und modern – gleichzeitig verlieren
wir aber nie unsere Wurzeln aus
den Augen.
Neben dem Gesundheitsangebot setzen Sie
auch auf die wunderbare Natur in Bad Füssing
und das Thema Nachhaltigkeit. Worin liegen
hier die Schwerpunkte Ihrer Arbeit?
»Bad Füssing ist ein Ort im Grünen
– das ist ein wesentlicher Teil unserer
Identität. Die Menschen kommen
hierher, um aufzutanken, zur Ruhe zu
kommen, Natur zu spüren. Diese Stärken
wollen wir bewahren und weiterentwickeln,
so wie es auch das Ortsentwicklungskonzept
vorgibt.
Wir investieren gezielt in den Schutz
und die Pflege unserer Natur- und Erholungsräume.
Dazu gehören der Kurpark,
unsere Rad- und Wanderwege,
und natürlich der Bad Füssinger Heilwald,
der als einer von nur drei in ganz
Bayern offiziell zertifiziert ist.
Dieses Projekt liegt mir persönlich sehr
am Herzen. Der Heilwald steht für ein
neues Verständnis von Gesundheit –
eines, das Körper, Geist und Seele gleichermaßen
anspricht. Wir sind hier auf
dem besten Weg, das neue staatliche
Prädikat „Waldheilbad“ für unsere Gemeinde
zu erwerben.
Ein weiteres „Naturprojekt“wird gerade
Der Wahlsieg des Jahres 2020 mit 54,81 Prozent der Stimmen war auch eine Zäsur für Christina und Tobias Kurz.
Der Freude am Wahlabend folgte am nächsten Tag der Ernst der neuen Aufgabe.
vom Kraftwerksbetreiber VERBUND realisiert.
Auf rund 6 Kilometern entsteht
am Kraftwerk Egglfing-Obernberg eine
Fischaufstiegsanlage und damit auch
ein Naturparadies, von Menschenhand
gemacht. Für den gesamten Bereich
der Auenlandschaft am Inn entwickeln
wir im Rahmen eines INTERREG-Projektes
mit unseren österreichischen
Partnergemeinden
Reichersberg,
Obernberg und Kirchdorf am Inn parallel
dazu ein touristisches Besucherlenkungs-
und Entwicklungskonzept. Wir
wollen die Kraft der Natur in das Angebot
Bad Füssings und der gesamten
Region noch stärker integrieren, diese
vielfältige Welt erlebbar machen, aber
gleichzeitig sensible Bereiche schützen
und die Natur respektieren.
Heilwald und Tourismuskonzept Innauen
sind zwei große Projekte, die in den
nächsten Jahren umgesetzt werden
sollen. Sie schärfen und stärken das
Profil unserer Tourismusdestination –
ganz in dem Sinne, wie wir es im Ortsentwicklungskonzept
gemeinsam mit
den Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet
haben.
Auch beim Thema Nachhaltigkeit gehen
wir voran: Mit der vollständigen
Umstellung auf LED-Straßenbeleuchtung,
der Einführung von Elektrobussen
im Orts- und Bäderverkehr und
neuen E-Ladesäulen haben wir sichtbare
Zeichen gesetzt. Aber auch im
„Unsichtbaren“, durch Investitionen in
effizientere Technik und Prozesse und
nachhaltige Energieversorgung. Das
alles sind bleibende Meilensteine. Ökologie
und Ökonomie zu verbinden, das
ist und bleibt mein Ziel: Bad Füssing
als Ort, der Gesundheit, Lebensqualität
und Umweltbewusstsein miteinander
verbindet. Aber auch hier gibt es viel
zu tun. Als weitere strategische Grundlage
gehen wir 2026 die kommunale
Wärmeplanung an.
Warum gehören gerade die drei Thermen
und das Thema Natur für Sie untrennbar
zusammen?
»Unsere Thermen sind ein Geschenk
der Natur – sie sind Ursprung
und Zukunft unseres Kurortes
zugleich. Das 56 Grad heiße, schwefelhaltige
Thermal-Mineralwasser, das
aus 1.000 Metern Tiefe sprudelt, ist der
Schatz, auf dem alles aufbaut.
Ich sehe die Thermen und die Natur
als zwei Seiten derselben Medaille. Das
Thermalwasser heilt und vitalisiert, der
Wald beruhigt und erdet. Zusammen
bilden sie das Herzstück unseres Ge-
14 KURZeitung
November 2025
Aus Bad Füssing
sundheitskonzepts. Diese Kombination
aus medizinischer Kompetenz und
gesundheitsförderndem Naturerlebnis
macht Bad Füssing einzigartig – sie ist
in dieser Form in Europa kaum zu finden.
Wenn unsere Gäste nach einem Bad
im warmen Wasser durch den Kurpark
spazieren, durch den Heilwald wandern
oder mit dem Fahrrad entlang des
Inns fahren, dann spüren sie genau
das: eine ganzheitliche Form von Erholung.
Das ist einerseits die Sehnsucht
von immer mehr Menschen und andererseits
ist genau das Bad Füssing pur.
Deshalb wollen wir diesen vielversprechenden
Weg weitergehen. Bad Füssing
liegt damit im Trend.
Die Thermen und das heilende Thermal-Mineralwasser
spielen also eine zentrale Rolle in
Ihrem Konzept für Bad Füssing?
»Ja natürlich, sie sind unser Fundament.
Die Heilkraft des Thermalwassers
ist das, was Bad Füssing
berühmt gemacht hat. Dieses Alleinstellungsmerkmal
gilt es zu pflegen und
Heilwassers noch stärker kommuniziert
wird – durch Veranstaltungen wie die
Gesundheitswochen, durch Kooperationen
mit Ärzten und Kliniken, durch
gezielte Gesundheitsangebote und in
Zukunft hoffentlich auch durch eine Art
interaktives Besucherzentrum.
Die drei Thermen sind Botschafter unserer
Marke. Jede hat ihre eigene Geschichte
und Stärke, und zusammen
Bilder, Stationen zur Zukunftssicherung, Foto oben links: Feierliche Liveschaltung des Glasfasernetzes in Bad Füssing: (v.l.) Ralf Stratmann (Expansion Manager, UGG),
Stefan Meyer (MdL, CSU), Hans Koller (stellv. Landrat), Tobias Kurz (1. Bürgermeister Bad Füssing), Christian Lindinger (MdL, Freie Wähler) und Ralph Wehberg (Head of
Deployment, UGG) - Foto: Unsere Grüne Glasfaser. Foto oben rechts: Vertragsverlängerung: Spielbankdirektor Ralf Samland (v.l.), Bad Füssings Bürgermeister Tobias Kurz,
Gemeindekämmerer Lothar Gottschaller, der Präsident der Staatlichen Lotterie- und Spielbankverwaltung, Claus Niederalt, und Martin Roth, Referatsleiter für Grundsatzangelegenheiten.
Foto unten links: Immer aktuell informiert: Bürgermeister Tobias Kurz präsentiert den neuen WhatsApp- Kanal der Gemeinde Bad Füssing. Foto unten rechts:
Zertifikatsübergabe für den Kur- und Heilwald Bad Füssing, von links, Peter Berek (1. Vorsitzender des Bayerischen Heilbäder-Verbandes), Universitätsprofessorin Dr. Dr.
Angela Schuh (Leiterin der Abteilung Versorgungsforschung Kurortmedizin, Medizinische Klimatologie der LMU München, Projektleiterin), Hubert Aiwanger (Bayerischer
Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Stellvertretender Ministerpräsident), Dr. Gisela Immich (Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung Versorgungsforschung
Kurortmedizin, Medizinische Klimatologie der LMU München), und Diplom-Landschaftsökologin Eva Robl (Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung
Versorgungsforschung Kurortmedizin, Medizinische Klimatologie der LMU München). Fotos: Kur- & GästeService Bad Füssing
in die Zukunft zu tragen.
Ich bin überzeugt: Das Thermalwasser
ist mehr als ein medizinisches Produkt
– es ist ein Stück Lebensqualität. Es
steht für Entschleunigung, Regeneration,
Wohlbefinden. Deshalb setzen wir
uns dafür ein, dass die Bedeutung des
stehen sie für ein Erlebnis, das Menschen
aus ganz Europa hierherführt.
Bad Füssing ist und bleibt ein Ort, an
dem Gesundheit spürbar wird – dank
des Wassers, aber auch dank der Menschen,
die dieses Angebot mit Leben
füllen.
November 2025
UR
KURZeitung
15
Aus Bad Füssing
Welche konkreten Vorhaben planen Sie in den
nächsten Jahren, um Bad Füssing als „Kurort
im Grünen“ weiterzuentwickeln?
»Wir arbeiten auf mehreren Ebenen
zugleich. Ein großes Thema
ist die Weiterentwicklung unserer Infrastruktur
– etwa durch den flächendeckenden
Glasfaserausbau, der die
digitale Zukunftsfähigkeit Bad Füssings
sichert. Auch der Ausbau der Kinderbetreuung,
die Modernisierung unserer
Gebäude und Investitionen in Feuerwehr,
Verkehr und Wohnraum bleiben
wichtige Themen. All das kostet viel
Geld.
Deshalb war es mir in den vergangenen
Jahren wichtig, und es bleibt mir
wichtig, dass die Gemeinde finanziell
solide und gut dasteht. Dazu gehören
viele Bausteine – wie der Abschluss eines
langjährigen Mietvertrags mit dem
Freistaat Bayern für unsere Spielbank,
der uns gelungen ist. Das garantiert uns
jedes Jahr Mieteinnahmen und zusätzlich
fließt über die Spielbankabgabe
Geld in unseren Haushalt.
Verantwortungsvolles Handeln heißt
für mich, auch immer den finanziellen
Rahmen im Blick zu halten. Deshalb
bin ich sehr glücklich darüber, dass es
– trotz aller Herausforderungen – gelungen
ist, Bad Füssings Kreditbelastung
von über 16 Millionen Euro im Jahr
2020 auf voraussichtlich weniger als
zehn Millionen Euro zum Ende des Jahres
2025 zu reduzieren – das entspricht
einem Rückgang von mehr als 40 Prozent.
Und das bei zeitgleich Investitionen
von über 21 Millionen Euro in den
letzten fünf Jahren.
Gleichzeitig wollen wir den Erlebniswert
des Ortes weiter steigern: Wir wollen
das kulturelle Angebot weiter ausbauen
und beispielsweise auch die Ortsteile
für Einheimische und Gäste noch
drei Säulen: Erstens die konsequente
Weiterentwicklung der Gemeinde in
Richtung Nachhaltigkeit, Digitalisierung
und Lebensqualität. Dazu gehört
auch die Erfüllung der zahlreichen vor
uns stehenden großen Pflichtaufgaben
– von Kinderbetreuung bis Feuerwehr.
Zweitens die Stärkung unserer medizinisch-therapeutischen
Kompetenz und
unseres touristischen Profils als führender
Gesundheitsort. Und drittens
die Förderung des Miteinanders.
Ich bin fest davon überzeugt: Zukunft
Ausgewogene Investitionsentscheidungen für alle Kurortbereiche. Im Bild der Spatenstich in der Egglfinger Ortsmitte im April 2025 mit Vertretern der Kommunalpolitik, den
Planern sowie den bauausführenden und bauüberwachenden Firmen.
lebenswerter machen. Die Neugestaltung
der Ortsmitte Egglfing – ein Millionenprojekt,
das nach und nach Gestalt
annimmt – ist ein Beispiel dafür.
Unser Ziel ist klar: Bad Füssing soll ein
Ort bleiben, an dem man gesund wird,
sich wohlfühlt und Neues entdeckt – zu
jeder Jahreszeit, für Jung und Alt gleichermaßen.
Was sind Ihre Ziele für eine mögliche zweite
Amtszeit?
»Ich möchte Bad Füssing weiter
zukunftsfest machen – als Gesundheitsstandort,
als lebenswerte Gemeinde
und als starke Marke in Europa.
Wir haben in den vergangenen Jahren
viel erreicht, aber auch noch viel vor
uns. Meine Schwerpunkte liegen auf
entsteht gemeinsam. Deshalb möchte
ich den Austausch mit Bürgern, Unternehmen,
Vereinen und Partnern noch
weiter intensivieren. Das große Ziel
bleibt: Bad Füssing als Ort der Gesundheit,
der Innovation und des Zusammenhalts
in die nächste Generation zu
führen.
Was ist Ihr persönliches Erfolgsrezept als Bürgermeister?
»Ich glaube an vier Dinge: Zuhören,
Vertrauen schaffen, transparente
und umfassende Information und
das konsequente Verfolgen von Zielen.
Als Bürgermeister ist man oft Vermittler,
manchmal Moderator, immer aber
Gestalter und Antreiber. Ich versuche,
Menschen zu motivieren, Verantwor-
16 KURZeitung
November 2025
Aus Bad Füssing
tung in und für die Gesellschaft zu
übernehmen. Ich bin überzeugt, dass
Politik nur dann erfolgreich ist, wenn
sie nah an den Menschen bleibt. Ich
nehme mir Zeit für Gespräche, für Anliegen,
für Ideen – und genau daraus
entsteht vieles, was Bad Füssing heute
ausmacht. Die Kommunikation liegt
mir dabei besonders am Herzen. Es war
und ist mir wichtig, die Bürgerinnen
und Bürger auf möglichst vielen Kanälen
zu erreichen und dabei auch neue
Wege zu gehen – ich denke an den
neuen WhatsApp-Kanal der Gemeinde,
unsere Präsenz in den sozialen Netzwerken,
kurze Info-Videos zu aktuellen
Themen oder auch neue Veranstaltungen
wie den Tourismustag als innovative
Plattform. Ein weiterer Punkt ist die
Leidenschaft für die Aufgabe. Ich liebe
diesen Ort, die Begegnungen mit den
Menschen, und mich erfüllt die Arbeit
für die Gemeinde mit großer Freude.
Und das spüren die Menschen, hoffe
ich zumindest. Und schließlich: Familie.
Ohne die Unterstützung meiner
Frau Christina würde das alles nicht
funktionieren. Sie, mein kleiner Sohn
Maximilian und meine gesamte Familie
geben mir Kraft, Ruhe und den Rückhalt,
den man braucht, um auch in stürmischen
Zeiten Kurs zu halten.
Herr Bürgermeister, vielen Dank für dieses
Interview.
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November 2025
UR
KURZeitung
17
Medizin und Gesundheit
Bundeskabinett beschließt Nachbesserungen an der Krankenhausreform
Judith Gerlach: Mehr Gestaltungsspielraum mit Blick auf die
Versorgung von Schmerzpatienten
Bereits die erste Antwort von Judith Gerlach, Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention
lässt ein wenig Ruhe einkehren bei den Verantwortlichen, beispielsweise des Interdisziplinären
Rücken- und Schmerzzentrums der Fachklinik Johannesbad unter Leitung von
Chefarzt Dr. med. Oliver O. Wolf. Die Nachbesserungen des Bundeskabinetts an der Krankenhausreform
seien für Bayern und die anderen Länder ein wichtiger Schritt, weil, so Gesundheitsministerin
Gerlach, damit mehr Gestaltungsspielraum verbunden sei. Gerade auch mit
Blick auf spezialisierte Fachkliniken und die Versorgung von Schmerzpatientinnen und -patienten.
Durch die Neudefinition des Fachklinikbegriffs könnten nunmehr auch auf Schmerzmedizin
spezialisierte Krankenhäuser von erweiterten Kooperationsmöglichkeiten zur Erfüllung
der Qualitätsvorgaben profitieren. Dies dürfte, so Staatsministerin Gerlach, für eine merkliche
Entschärfung der Problemlage sorgen. Soweit die gute Nachricht, nachdem der Bund die bayerische
Forderung nach einer eigenen Leistungsgruppe „Schmerzmedizin“ nicht übernommen
hatte. Die Fragen stellte Chefredakteur Rudolf G. Maier.
reform beschlossen hat. Für Bayern und
die anderen Länder ist das ein wichtiger
Schritt, weil wir nun mehr Gestaltungsspielraum
erhalten – gerade auch mit
Blick auf spezialisierte Fachkliniken und
die Versorgung von Schmerzpatientinnen
und -patienten. Zwar hat der Bund die
bayerische Forderung nach einer eigenen
Leistungsgruppe „Schmerzmedizin“ nicht
aufgegriffen. Der Bund hat jedoch den Vorschlag
der Länder zur Neudefinition des
Fachklinikbegriffs – sogenanntes „Level
F“ – weitestgehend übernommen. Nach
dieser neuen Definition können nunmehr
auch auf Schmerzmedizin spezialisierte
Krankenhäuser dem „Level-F“ zugeordnet
werden und auf diese Weise von erweiterten
Kooperationsmöglichkeiten zur Erfüllung
der Qualitätsvorgaben profitieren.
Dies dürfte für eine merkliche Entschärfung
der Problemlage sorgen.
Judith Gerlach, Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention: „Ich freue mich, dass das Bundeskabinett
endlich einige dringend nötige Nachbesserungen an der Krankenhausreform beschlossen hat. Für Bayern und
die anderen Länder ist das ein wichtiger Schritt, weil wir nun mehr Gestaltungsspielraum erhalten – gerade mit
Blick auf spezialisierte Fachkliniken und die Versorgung von Schmerzpatientinnen und -patienten. Das dürfte für
eine merkliche Entspannung der Problemlage sorgen.“
Kurzeitung: Frau Staatsministerin, ich kann
die einleitende Frage so zusammenfassen:
Die Enttäuschung ist nach dem Kabinettsbeschluss,
die Krankenhausreform anzupassen,
beispielsweise bei Chefärzten von
erfolgreichen Schmerzzentren, groß. Gleich
groß ist aber die an Sie gerichtete Hoffnung,
dass Anpassungen im Rahmen von Sonderregelungen
für Fachkliniken durchgesetzt
werden können. Wie geht es in Bayern nach
der Reform der Reform für Schmerzpatienten
und Fachkliniken weiter?
»Gesundheitsministerin Judith Gerlach:
Ich freue mich, dass das Bundeskabinett
endlich einige dringend nötige
Nachbesserungen an der Krankenhaus-
An verschiedenen Stellen habe die ursprüngliche
Reform den Praxischeck nicht bestanden.
Was ist aus Ihrer Sicht noch zu verbessern?
»Die ursprüngliche Fassung der
Reform war zu sehr am Reißbrett
entworfen. Sie hatte zu wenig mit der
Realität zu tun. Besonders in Flächenländern
wie Bayern funktioniert Krankenhausversorgung
eben anders als
beispielsweise in einem Stadtstaat wie
Hamburg. Wir brauchen Regelungen,
die praxisnah und alltagstauglich sind
– also Vorgaben, die im Klinikalltag
auch wirklich umsetzbar sind. Der Bund
geht mit dem aktuellen Entwurf des
Krankenhausreformanpassungsgesetzes
(KHAG) bereits wichtige Schritte
und setzt einige zentrale Forderungen
– siehe die Fachklinikdefinition – der
Länder um. An anderer Stelle braucht
es aber noch Nachbesserungen, die
18 KURZeitung
November 2025
Medizin und Gesundheit
wir im weiteren Gesetzgebungsverfahren
adressieren werden. So hält der
Bund mit dem Kabinettsentwurf beispielsweise
weiter daran fest, dass ein
Krankenhausstandort nur Gebäude
umfassen kann, die nicht mehr als zwei
Kilometer voneinander entfernt sind.
Diese starre Grenze hat sich bereits in
der Vergangenheit als nicht praxistauglich
erwiesen und muss überarbeitet
werden. Auch bezieht der Bund teilstationäre
Einrichtungen, die wir in Bayern
auch im Bereich der Schmerzmedizin
haben, weiter in die Krankenhausreform
des Bundes ein, obwohl dies aus
unserer Sicht nicht sachgerecht ist.
Wieviel Zeit haben die bayerischen Krankenhäuser,
die neuen Qualitätsvorgaben auch
umzusetzen? Und eine Zusatzfrage: Was ist
unter der Feststellung zu verstehen, die Krankenhausversorgung
müsse alltagstauglich gemacht
werden?
»Mit einem Inkrafttreten des KHAG
ist nach aktuellem Stand im Frühjahr
2026 zu rechnen. Dann besteht,
sieht man von der ausstehenden Regelung
zu den sog. Mindestvorhaltezahlen
einmal ab, endgültige Klarheit und
Rechtssicherheit bzgl. der neuen Qualitätsvorgaben.
In Bayern werden wir die
erstmalige Zuweisung der Leistungsgruppen
nächstes Jahr auf Grundlage
des KHAG vornehmen. Grundsätzlich
gilt: Leistungsgruppen können nur
zugewiesen werden, wenn die Qualitätsvoraussetzungen
nach den Prüfergebnissen
des Medizinischen Dienstes
erfüllt werden. Finanzwirksam wird
die Reform jedoch erst zum 1. Januar
2028. „Alltagstauglich“ bedeutet für
mich, dass Regelungen so gestaltet
sein müssen, dass sie auch für kleinere
Kliniken, Fachkrankenhäuser oder
Kliniken in ländlichen Regionen bzw.
einem Flächenland umsetzbar sind.
Qualitätsanforderungen sind wichtig,
aber sie dürfen nicht dazu führen, dass
bedarfsnotwendige Strukturen nicht
mehr aufrechterhalten werden können.
Das Bundesministerium für Gesundheit hat
als Teil der Krankenhausreform einen sogenannten
Leistungsgruppen-Ausschuss eingerichtet.
Dieser Ausschuss soll praxisorientiert
Empfehlungen für die Weiterentwicklung der
Leistungsgruppen und der Qualitätskriterien
formulieren. Sind die dem Gremium zugewiesenen
Aufgaben eine sinnvolle Möglichkeit,
bisher bestehende Defizite auszuräumen?
»Grundsätzlich halte ich es für wichtig,
dass Qualitätsvorgaben nicht
„am grünen Tisch“ entschieden, sondern
von medizinischen Fachleuten mit Bezug
zur Praxis überprüft und angepasst werden
können. Die Einrichtung eines Leistungsgruppen-Ausschusses
mit Vertretern
der Deutschen Krankenhausgesellschaft,
dem Spitzenverband Bund der Krankenkassen
und anderen Fachverbänden und
-vertretern ist daher der richtige Weg. Mit
Blick auf die nun alsbald vorzunehmenden
„Die Blockadehaltung der Bundes-SPD
hatte die dringend
notwendige Anpassung der Krankenhausreform
wesentlich verzögert. Das
hat zu großer Verunsicherung in der
Krankenhauslandschaft geführt.“
Leistungsgruppenzuweisungen ist jedoch
auch Planungssicherheit für die Krankenhäuser
und Länder erforderlich. Daher
begrüße ich auch die Entscheidung des
Bundes, dass weitere Änderungen an den
Leistungsgruppenvoraussetzungen
nicht
vor 2029 erfolgen sollen, auch wenn dies
gleichzeitig unserer Forderung nach eine
eigene Leistungsgruppe „Schmerzmedizin“
eine Absage erteilen dürfte. Wir hätten
uns natürlich die Schaffung einer eigenen
Leistungsgruppe bereits im Gesetzgebungsverfahren
zum KHAG gewünscht.
Frau Staatsministerin, Sie haben die Rolle der
Bundes-SPD scharf kritisiert, was war hier
aus Ihrer Sicht das Problem?
»Die Blockadehaltung der Bundes-SPD
hatte die dringend notwendige
Anpassung der Krankenhausreform
wesentlich verzögert. Das hat
zu großer Verunsicherung in der Krankenhauslandschaft
geführt. Bayern
hat sich wiederholt für eine zügige Lösung
eingesetzt. Bemerkenswert finde
ich auch, dass selbst die von SPD-regierten
Ländern formulierten und in
einstimmig gefassten Gesundheitsministerkonferenzbeschlüssen
dokumentierten
Forderungen zur Nachbesserung
der Krankenhausreform bei der
Bundes-SPD keinerlei Gehör gefunden
haben. Mit dem nun gefassten Kabinettsbeschluss
gibt es endlich mehr
Planungssicherheit für die Krankenhäuser.
Worauf kam es Ihnen beim Verhandlungsprozess
besonders an?
»Mir war es neben einer praxistauglichen
Definition des Fachklinikbegriffs
wichtig, dass die Länder
einen größeren Gestaltungsspielraum
erhalten, um auf regionale Besonderheiten
reagieren zu können. Gerade in
einem Flächenland wie Bayern müssen
praktikable Ausnahmen möglich sein.
Der Kompromiss, dass Kooperationen
umfassender möglich sind und die
Ausnahmen im Beurteilungsspielraum
der Länder stehen, dafür jedoch auf
drei Jahre befristet und nur im Einvernehmen
mit den Kassen erteilt werden
können, ist daher ein hart erkämpfter,
aber wichtiger Erfolg.
Frau Staatsministerin, eine abschließende
Frage: Seit dem 1. September können die
Leistungsgruppen bei Ihrem Ministerium
beantragt werden. Sie werden dann den
Medizinischen Dienst mit der Prüfung der
Qualitätsvoraussetzungen
beauftragen.
Danach erfolgt die Zuweisung der Leistungsgruppen.
Hier schließt sich die für
Schmerzpatienten entscheidende Frage
an, ob Sie Ihre Feststellung – perspektivisch
sei die Schaffung einer eigenen Leistungsgruppe
„Schmerzmedizin“ erforder-
November 2025
UR
KURZeitung
19
Gut zu wissen
lich - mit dem neuen Gestaltungsspielraum
für die Länder jetzt in die Tat umsetzen
können.
»Wie schon gesagt, hat der Bund
die Forderung nach einer eigenen
Leistungsgruppe für den Bereich
„Schmerzmedizin“ nicht aufgegriffen,
sondern beschränkt sich in Umsetzung
des Koalitionsvertrags der aktuellen
Bundesregierung auf die 60 somatischen
NRW-Leistungsgruppen zuzüglich
der Leistungsgruppe spezielle Traumatologie.
Realistisch gesehen dürfte
der Spielraum für weitere Kompromisse
oder Änderungen am KHAG auf Bun-
„Allerdings gehe ich davon aus,
dass die geschaffenen Gestaltungsspielräume“
das Problem der
fehlenden Leistungsgruppe „Schmerzmedizin“
zumindest entschärfen
werden.“
Pfarrer Schießler begeisterte
beim Casinostammtisch
Der Fußballfan beerdigte auch Franz Beckenbauer
Ausnahmestammtisch mit dem bekannten
und beliebten Theologen
Rainer Maria Schießler. Der Pfarrer
von Sankt Maximilian seit 30 Jahren
in München, beerdigte auch Franz
Beckenbauer. Selbst begeisterter Fußballfan
informierte er über so manche
Begegnung und Begebenheit auch mit
Spitzensportlern wie Beckenbauer. In
den Pfarrer am Stammtisch nicht so
schnell vergessen. So viel Beifall habe
er, soweit er sich erinnern könne, selten
an einem Stammtisch erlebt. Es sei
eine wahre Freude gewesen, Fragen
zu stellen, die in einer so tiefgründigen
humorvollen, manchmal ernsten,
desebene sehr eng begrenzt sein. Dies
gilt umso mehr für die Einführung neuer
Leistungsgruppen über die Vereinbarungen
des Koalitionsvertrags hinaus,
sodass ich offen gesagt in absehbarer
Zeit nicht mit der Einführung einer eigenen
Leistungsgruppe Schmerzmedizin
rechne. Bei der Krankenhausreform des
Bundes handelt es sich um bundesgesetzliche
Regelungen, die durch Bayern
nicht einseitig geändert oder gar umgangen
werden können. Bayern kann daher
keine eigenen Leistungsgruppen schaffen.
Allerdings gehe ich davon aus, dass
die im KHAG geschaffenen Gestaltungsspielräume
– erweiterte Kooperationsund
bessere Ausnahmemöglichkeiten,
praxistaugliche Fachklinikdefinition –
das Problem der fehlenden Leistungsgruppe
„Schmerzmedizin“ zumindest
entschärfen werden.
Frau Staatsministerin, vielen Dank für dieses
Interview.
den Vereinen sei die Freude der Menschen
am Sport erlebbar. Beckenbauer
sei ein großartiger Sportler und ein
Mensch gewesen, der großartiges für
den Sport geleistet habe. Dazu zähle er
das große Verdienst, die Fußball-Weltmeisterschaft
nach Deutschland gebracht
zu haben. Es sei, so Spielbankdirektor
Ralf Samland, ein unglaublich
interessanter Stammtisch von Höhepunkt
zu Höhepunkt gewesen. Wer das
Glück hatte dabei zu sein, werde diesen
humorvollen, pointierten, intelligenten
und lebensnah argumentieren-
aber immer auf den Punkt kommenden
Weise beantwortet wurden. Pfarrer
Rainer Maria Schießler habe sich
um den Casinostammtisch in ganz besonderer
Weise verdient gemacht. Das
Foto von Markus Lindmaier zeigt von
links Heinz Wiprächtiger, Ehrenvorsitzender
des Kur- und Gewerbevereins,
den Musiker Jonas, Teamassistentin
Petra Mieser, Sängerin Magdalena,
Klaus Jeggle, stellvertretender Landrat,
Verena Künstel-Wohlleben, Bundestagsabgeordnete
a.D. sowie am
Stammtisch, Bildmitte, Pfarrer Rainer
Maria Schießler und Spielbankdirektor
Ralf Samland.
20 KURZeitung
November 2025
Würdigung herausragender Leistungen, Dank und Anerkennung für 40 Jahre Betriebstreue, verbunden mit dem Wunsch nach vielen weiteren gemeinsamen Jahre. Von links:
Christian Mück, Leiter der Therapieabteilung, Jubilar Thomas Weinhardt und Klinikleiter Karsten Fuchs.
Vier Jahrzehnte Kompetenz und Herz:
Thomas Weinhardt feiert 40-jähriges Jubiläum
Wertvoller Rückhalt für Klinik und Patienten
Auf ein außergewöhnliches Jubiläum
kann Thomas Weinhardt zurückblicken:
Vor 40 Jahren begann er seinen beruflichen
Weg mit dem Vorpraktikum in
der Fachklinik Johannesbad. Im Anschluss
bildete er sich nahezu nahtlos an der renommierten
Massageschule der Johannesbad
Akademie weiter. Seit Oktober 1985
ist Thomas Weinhardt ununterbrochen
Teil des Therapeuten-Teams – eine bemerkenswerte
Kontinuität und Treue, die
in der heutigen Zeit ihresgleichen suchte.
Bereits 1988 übernahm er darüber hinaus
die verantwortungsvolle Funktion als
„Hoch geschätzt bei bei ärztlichem
Personal und Klinikleitung.“
Teamleiter und bewies damit nicht nur therapeutisches
Können, sondern auch Führungsqualität.
Thomas Weinhardt ist weit
mehr als „nur“ ein Therapeut. Über vier
Jahrzehnte hinweg hat er sich als Masseur,
wissen, seine kontinuierliche Weiterbildung
und seine große Erfahrung machen ihn
zu einem Experten, dessen Rat nicht nur
bei Kollegen, sondern auch bei ärztlichem
Personal und Klinikleitung hoch geschätzt
ist. Was ihn jedoch besonders auszeichnet,
ist seine empathische, menschlich zugewandte
Art. Thomas Weinhardt überzeugt
nicht nur durch sein medizinisches Knowhow,
sondern auch durch sein großes
Einfühlungsvermögen und seine positive
Ausstrahlung, die sich auf das gesamte
Team und die Patienten überträgt. „Er ist
ein Fels in der Brandung auf den sich alle
verlassen können“, loben die Kollegen und
Klinikleiter Karsten Fuchs seinen Einsatz.
Viele Gäste und Patienten bezeichnen ihn
sogar als einen der besten Therapeuten
die sie in ihrem oft langen Leben kennengelernt
haben. All das wissen auch Klinikleiter
Karsten Fuchs und Christian Mück,
Leiter der Therapieabteilung, zu schätzen.
Sie dankten Thomas Weinhardt von Herzen
für 40 Jahre unermüdlichen Einsatz, loyale
Verbundenheit mit der Fachklinik und die
Physiotherapeut und Osteopath in besonderer
Weise für die Gesundung der Patienten
eingesetzt. Sein umfassendes Fachzahlreichen
wertvollen Impulse mit denen
er die Entwicklung der Therapieabteilung
sowie das Ansehen der Fachklinik nachhaltig
geprägt habe. „Seine professionelle
„Ein Glücksfall für die Kollegen
und Patienten.“
Haltung, sein Engagement und sein freundliches
Wesen machen Herrn Weinhardt zu
einem Glücksfall – sowohl für die Kollegen,
als auch für unseren Patientinnen und Patienten“,
so Klinikleiter Fuchs. Mit seinem
vorbildlichen Wirken habe Thomas Weinhardt
Generationen von Patientinnen und
Patienten begleitet, zur Genesung beigetragen
und dem Team in all den Jahren
bestmöglich zur Seite gestanden. Klinikleitung,
Kolleginnen und Kollegen, wie auch
die
Patienten wünschen sich von Herzen
noch viele weitere gemeinsame Jahre voller
Tatendrang, Inspiration und menschlicher
Wärme mit Herrn Weinhardt. Herzlichen
Dank und herzliche Glückwünsche zu 40
Jahren wertvoller Arbeit im Dienst der Gesundheit
und des Wohlbefindens!
November 2025
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November 2025
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KURZeitung
23
Johannesbad Thermen-Marathon 2026
Sonntag, 1. Februar
Bundestagsabgeordneter Johannes Schätzl hat die
Schirmherrschaft übernommen
Schirmherr des Laufevents Johannesbad Thermen-Marathon
am Sonntag, 1. Februar 2026, ist Bundestagsabgeordneter
Johannes Schätzl.
1994 wurde der Johannesbad Thermen-Winter-Marathon
erstmals ausgetragen.
Seitdem wird er ununterbrochen
durch die Johannesbad Gruppe
am Standort Bad Füssing betreut und
organisiert. Für das auch international
geschätzte und besuchte Sportevent
hat 2026 der Bundestagsabgeordnete
Johannes Schätzl die angebotene
Schirmherrschaft sehr gerne übernommen.
Neben der Marathondistanz wird
außerdem ein Halbmarathon-Wettbewerb,
ein Zehn-Kilometer-Lauf sowie ein
Schülerlauf über 1.800 Meter angebo-
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24 KURZeitung
November 2025
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Aus Bad Füssing
50 Jahre Gesundheit und Teamgeist: Klinik Niederbayern feiert Jubiläum
Dank und Anerkennung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Im kleinen wie im großen Rahmen
feierte die Klinik Niederbayern ihr
50-jähriges Bestehen. Als sehr erfolgreiche
Reha-Klinik ist sie nicht nur eine
Institution in Bad Füssing, sondern weit
über die Grenzen der Region hinaus bei
Patienten, die aus ganz Deutschland
kommen, bekannt und beliebt. Zum
feierlichen Jubiläum kamen geladene
Gäste und Repräsentanten aus allen
Bereichen des öffentlichen Lebens,
um zu gratulieren und Dank abzustatten.
Dieser gebühre vor allem den Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern, für die
am Abend eine große Dank- und Anerkennungsfeier
ausgerichtet wurde. In
ihren Grußworten verdeutlichten Erster
Bürgermeister Tobias Kurz und Cornelia
Wasner-Sommer, stellvertretende Landrätin,
die herausragende Bedeutung der
Klinik für die Region, aber auch für ganz
Bayern. Immer wieder fielen dabei Su-
perlative: Die Klinik Niederbayern stehe
nicht nur für exzellente medizinische
Versorgung, sondern auch für Innovationskraft,
Herzlichkeit und ein außergewöhnlich
hohes Maß an Teamgeist.
Ein besonderes Highlight war der als
„Film statt 1000 Worten“ angekündigte
Einspieler. Mit bewegenden Bildern
und persönlichen Statements der Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter stellte
der Beitrag das Herzstück der Klinik in
Ellio Schneider, Geschäftsführer Waldburg-Zeil Kliniken, hatte es in seiner Festrede anlässlich des Jubiläums „50 Jahre Klinik Niederbayern“ an die Ehrengäste gerichtet zum
Ausdruck gebracht: „Ich freue mich, dass Sie mit ihrer Teilnahme ihre Verbundenheit mit der Klinik Niederbayern und dem Standort Bad Füssing zum Ausdruck bringen“. Das
Kurzeitung-Erinnerungsfoto zeigt Ehrengäste und Gastgeber, erste Reihe von links, Kerstin Schmidt, Prozessmanagement Klinik Niederbayern, Tobias Kurz, Erster Bürgermeister
Bad Füssing, Michael Fitz, Klinikdirektor Klinik Niederbayern, Cornelia Wasner-Sommer, stellvertretende Landrätin, Ellio Schneider, Geschäftsführer der Waldburg-Zeil
Kliniken und Andrea Voggenreiter, Projektmanagement Klinik Niederbayern. Zweite Reihe von links, Sina Müller, Chefarztsekretärin Klinik Niederbayern, Daniela Leipelt,
Kur- und Tourismusmanagerin, Ulf Görner, Chefarzt Klinik Niederbayern, Karsten Fuchs, Klinikdirektor Fachklinik Johannesbad Bad Füssing, Werner Weißenberger, Vorstand
Johannesbad Bad Füssing, Dr. Ann-Kristin Stenger, Hauptgeschäftsführerin Verband der Privatkrankenanstalten in Bayern e.V., Christian Lindinger, Freie Wähler und Claudia
Bielmeier, stellvertretende Schulleitung Berufsfachschule für Physiotherapie Rotthalmünster. Dritte Reihe von links, Nelli Fitz, Grundschule Pocking, Dr. Till Richter, Chefarzt
Rehafachzentrum Bad Füssing, Frank Tamm, Geschäftsführer Klinik und Hotel St. Wolfgang, Hubertus Winkler, Chefarzt Johannesbad Bad Füssing, Fachabteilung Orthopädie,
die Geschwister Laura und Jonas Sonnleitner, Orthopädie-Schuhhaus Sonnleitner, Evangelischer Pfarrer Norbert Stapfer, Bad Füssing, Barbara Hasenberger, Werkleiterin
Europatherme Bad Füssing, Mader Josef, Geschäftsführer Landkreis Passau Gesundheitseinrichtungen, Thomas Beck, Finanz- und Rechnungswesen Waldburg-Zeil Kliniken,
Nina Kapfhammer, Pflegedienstleitung Klinik Niederbayern, Pepe Kaiser, Klinikdirektor Waldburg-Zeil Kliniken Bad Wurzach, Katja Görner, Andreas Herzog, Geschäftsführer
Akademie für Gesundheitsberufe und Martin Hahn mit Ehefrau, Früchte Eder. Vierte Reihe von links, Dr. Anna Gesicka, Leitende Oberärztin Klinik Niederbayern, Maximilian
Nerl, stellvertretender kaufmännischer Klinikleiter Klinik Niederbayern, Philip Steffens, stellvertretende Leitung Therapie, Klinik Niederbayern, Günter Wagner, Geschäftsführer
Bäckerei Wagner, Bernd Kasper, katholischer Pfarrer Bad Füssing, Alexandra Sittinger und Reinhold Moser, Geschäftsstellenleitung AOK Pocking, Wilfried Semsch,
Beratung Geschäftspartner AOK Bayern, Rudolf Grömer, 3. Bürgermeister Stadt Pocking und Kerstin Seidl, Physiotherapeutin Klinik Niederbayern. Fotos: Rudolf G. Maier
26 KURZeitung
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Aus Bad Füssing
den Mittelpunkt: „Unsere Angestellten
machen mit ihrem Einsatz, ihrer Empathie
und ihrem Können den Erfolg der
Klinik überhaupt erst möglich“, betonte
Klinikdirektor Dipl. Volkswirt, Dipl. Verwaltungswirt
Michael Fitz im Gespräch
mit der Kurzeitung. Dass sich die Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter in der Klinik
Niederbayern wohlfühlen, beweist
ein für die Branche außergewöhnlicher
Fakt: „Wir haben alle Stellen besetzt,
unsere Mitarbeiter wollen bleiben“, so
Fitz. In einer Zeit, in der Fachkräftemangel
vielerorts Schlagzeilen macht,
gilt dies als deutliches Zeichen für das
besondere Betriebsklima in der Klinik
Niederbayern. In persönlichen Grußworten,
zahlreichen Gratulationen und
„Solange eine großartige Klinikleitung
und die Mitarbeiter mit
Herzblut dafür sorgen, dass sich die
Patienten, die hier ein Stück Leben
verbringen, wohlfühlen, ist ihm um die
Zukunft nicht bange.
anerkennenden Worten aus allen Richtungen
wurde die wertvolle Arbeit der
Klinik und ihres Teams gewürdigt. Ein
starkes Signal für die Zukunft und ein
schönes Jubiläum, das den Nachweis
erbrachte: Hier steht der Mensch im
Mittelpunkt. Ellio Schneider, Geschäftsführer
Waldburg-Zeil Kliniken, hatte in
seiner Ansprache das 50-jährige Firmenjubiläum
in der heutigen Zeit mit
Marktverdrängung, Insolvenzen und
Geschäftsaufgaben als eine Besonderheit
herausgestellt. Die fürstliche Waldburg-Zeil’sche
Kurverwaltung habe Anfang
der Siebziger-Jahre beschlossen,
eine neue Klinik zu bauen. Es sei die
richtige Entscheidung gewesen, Bad
Füssing den Vorzug zu geben. Der Kurort,
heute der erfolgreichste in Europa,
habe sich in den Jahrzehnten zu einer
grünen Insel entwickelt, in der man sich
als Patient und Tourist wohlfühlen könne.
Auch die Klinik Niederbayern habe
sich kontinuierlich weiterentwickelt und
Foto oben: Erinnerungsfoto 50 Jahre Klinik Niederbayern, von links, Erster Bürgermeister Tobias Kurz, Chefarzt
Ulf Görner und Klinikdirektor Dipl. Volkswirt, Dipl. Verwaltungswirt Michael Fitz. Foto unten: Glückwünsche von
der benachbarten Konkurrenz mit Verweis auf vorbildliche konstruktive Zusammenarbeit, von links, Klinikdirektor
Michael Fitz, Chefarzt Ulf Görner, Klinikleiter Karsten Fuchs, Fachklinik Johannesbad und Johannesbad Vorstand
Werner Weißenberger.
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KURZeitung
27
Aus Bad Füssing
Foto oben links: Erster Bürgermeister Tobias Kurz im
Gespräch mit Redakteurin Karin Seidl, Passauer Neue
Presse. Foto oben rechts, von links: Kurdirektorin Daniela
Leipelt, Kirchenrat Norbert Stapfer und Barbara Hasenberger,
Werkleiterin Europatherme.
den Ansprüchen des Marktes angepasst.
Das werde sich in den kommenden
Jahren mit einer weitaus größeren
Dynamik fortsetzen. Ausführlich informierte
Geschäftsführer Ellio Schneider
über Konzepte und Perspektiven. Solange
eine großartige Klinikleitung und
die Mitarbeiter mit Herzblut dafür sorgen,
dass sich die Patienten, die hier ein
Stück Leben verbringen, wohlfühlen, sei
ihm um die Zukunft nicht bange.
Glückwünsche mit Präsent von Bürgermeister Tobias Kurz und Kurdirektorin Daniela Leipelt an die Repräsentanten
der Jubiläumsklinik, Chefarzt Ulf Görner, Klinikdirektor Michael Fitz und Maximilian Nerl, stellvertretender kaufmännischer
Klinikleiter Klinik Niederbayern.
Foto links: Meinungsaustausch zwischen Cornelia Wasner-Sommer, stellvertretende Landrätin und Ellio Schneider, Geschäftsführer Waldburg-Zeil Kliniken. Foto rechts: Das
Organisationsteam der Klinik Niederbayern sorgte für den perfekten Rahmen und vorbildlichen Ablauf der Jubiläumsfeierlichkeiten, von links, Kerstin Schmidt, Prozessmanagement,
Tina Resch, Terminplanung, Andrea Voggenreiter, Projektmanagement, Sina Müller, Chefarztsekretärin und Kerstin Seidl, Physiotherapeutin.
28 KURZeitung
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Vortrag von Dr. med. Johannes Zwick, Bildmitte, auch in der ehrenamtlichen Funktion als Vorsitzender der Arbeitsgruppe Gesundheitswirtschaft des Wirtschaftsbeirates der
Union im Bayerischen Landtag. Das Thema und die Fragestellung: „Auf welche Bausteine und Maßnahmen setzen wir, um die Gesundheits- und Lebensspanne zu verlängern?“,
fand Beifall und konstruktiv kritischen Dialog der Landtagsabgeordneten. Im Bild von links: Die Landtagsabgeordneten Andreas Schalk, Josef Heisl und Stefan Meyer, im Bild
rechts Landtagsabgeordneter und Vorsitzender der Jungen Gruppe der CSU-Landtagsfraktion Maximilian Böltl.
Können wir länger jung bleiben? Dr. Johannes Zwick
gibt im Landtag medizinisch fundierte Antworten
Eingeladen hatte die Junge Gruppe der CSU Landtagsfraktion
Der Auftritt im Landtag, die Rede vor der
jungen Gruppe der CSU-Landtagsfraktion,
war für Dr. med. Johannes Zwick, Vorsitzender
des Aufsichtsrates des Familienunternehmens
Johannesbad, auch in der
ehrenamtlichen Funktion als Vorsitzender
der Arbeitsgruppe Gesundheitswirtschaft
des Wirtschaftsbeirates Bayern, eine ganz
besondere Premiere. Der Dank für die Einladung
galt den Landtagsabgeordneten
Stefan Meyer und Josef Heisl. Am Anfang
des über einstündigen Vortrags stand die
Fragestellung: „Wenn Du dein biologisches
Alter aktiv beeinflussen könntest –
würdest Du es tun?“ Hinzu kamen im Laufe
des Vortrags Antworten auf die Fragen:
„Wenn Du gesund alt werden könntest
ohne Krankheiten, würdest Du es tun?“
oder „Wenn Du im Alter aktiver, fitter und
energiegeladener sein könntest als dein
Vater und Großvater, würdest Du es tun?“
Besonders diskutiert wurde die Antwort
auf die Frage: „Wenn Du bis ins hohe Alter
umtollen, Sport treiben und aktiv an ihrem
Leben teilnehmen könntest, würdest Du
es tun?“ All dies sei möglich, so Dr. Zwick
– im Rahmen der Vorstellung aktueller
medizinischer und wissenschaftlicher Erkenntnisse,
die er zu einem Gesamtpaket
unter dem werbenden Namen „Chōju“ zusammengestellt
habe. Langlebigkeit – wie
wir gesünder älter werden können, war die
Ausgangslage der Fragestellung des Mediziners.
Nach über einjähriger Recherche,
Informationsbeschaffung unter Einbeziehung
von Kapazitäten von Fachbereichen,
folgte im Vortrag die umfassende, fundierte
und wirksame Zusammenfassung. Dr.
Zwick zitierte Abraham Lincoln: „The best
way to predict the future is to create it“.
Das Alter sei ein komplexes Netzwerk biologischer
Veränderungen. Zwölf Schlüsselprozesse
beschleunigen die Reise in Richtung
Gebrechlichkeit und Krankheit. Diese
Kennzeichen seien bei der Suche nach den
besten Wirkstoffen, die speziell auf diese
Mechanismen abzielen, ausschlaggebend
mit deinen Kindern und Enkelkindern hergewesen.
Dank der neuesten technischen
Möglichkeiten sei es möglich geworden,
in die Zelle zu schauen und immer mehr
zu verstehen was beim Altern abläuft. Intrazelluläre
Vorgänge würden verständlich
und damit therapierbar: „Um die Alterung
zu verstehen, müssen wir in den subzellulären
oder intrazellulären Raum vordringen.
Wir begeben uns in den Zellkern, auf
die Ebene der Aminosäuren und unserer
DNA. Unser Leben ist eine hoch komplexe,
aber geordnete Abfolge von chemischen
Reaktionen innerhalb von Molekülen“, so
eine der Feststellungen von Dr. Zwick, die
auch in der Diskussion vertieft wurde. Im
Mittelpunkt stand die Antwort auf die Frage:
„Was genau bedeutet Longevity? „Der
Fokus von ‚Longevity‘ liege auf der Lebensverlängerung
im Sinne einer verbesserten
Lebensqualität. Die Zukunft der Gesundheit
werde durch fortschrittliche Technologie
sowie Mechanismen im Körper
erforscht, die den Alterungsprozess beeinflussen.
Das führe zu maßgeschneidert
30 KURZeitung
November 2025
Gut zu wissen
entwickelten personalisierten Gesundheitsstrategien.
Chōju biete wissenschaftlich
fundierte Ansätze zur Ausschöpfung
des Longevity-Potentials. Dabei gehe es
immer um die Verlängerung der gesunden
Lebensspanne, also der Zeit, wo wir
ohne altersbedingte chronische Krankheiten
leben können. Ein längeres Leben mit
schmerzhaften Erkrankungen sei sicherlich
weniger erstrebenswert. Unter Longevity
sei jedoch vor allem zu verstehen,
dass Langlebigkeit nur dann erstrebenswert
sei, wenn sie das Jungsein verlängert,
nicht aber das Altsein hinausziehe. Diese
Erkenntnis von Nobelpreisträger Alexis
Carrel sei Vorbote der guten Nachricht:
„Primär beginnen wir alle mit verschiedenen
genetischen Karten das Spiel des
Lebens. Doch anscheinend ist der Einfluss
unserer Genetik relativ gering und macht
maximal 20 bis 30 Prozent der Lebenserwartung
aus. Der ganze Rest wird durch
unser Verhalten, unsere Einstellung und
„Gesundheit ist heutzutage das
Synonym für ein glückliches,
gutes und aktives Leben.“
Umgebung bestimmt. Es gibt zahlreiche
medizinische Forschungsergebnisse über
den optimalen Lebensstil. Von der besten
Ernährung bis zur richtigen Bewegung.
Es ist eventuell möglich, dass die wahre
Langlebigkeit der Menschheit höher liegt,
wenn Menschen frühzeitig durch eine gesunde
Ernährung und Bewegung ideale
Bedingungen schaffen“, so Dr. Zwick. Gesundheit
sei heutzutage das Synonym für
ein glückliches, gutes und aktives Leben.
Es gelte Business-Stress zu reduzieren
und neue Energie zu tanken. Ein weiterer
Glaubenssatz stamme von David A.
Sinclair, der festgestellt habe: „Ich glaube
Altern ist eine Krankheit. Ich glaube,
dass sie behandelbar ist und ich glaube,
dass wir sie noch zu Lebzeiten behandeln
können“. Ausführlich informierte Dr.
Zwick in seinem Vortrag im Landtag über
Bausteine zum Gesundbleiben oder Gesundwerden.
Zellen als Grundbausteine
des Lebens nahmen mit ihren Wirkungen
breiten Raum ein. Der menschliche
Körper bestehe aus etwa 100 Billionen
Zellen. Täglich erneuern sich im menschlichen
Körper etwa 50 bis 70 Millionen
Zellen. Dieser Prozess sei essentiell für
die Aufrechterhaltung der Gewebefunktion
und die Reparatur von Schäden. Zellaufbau
und Funktionen der Zelle waren
ausführlich vorgestellte Abschnitte des
Vortrags. In der Zusammenfassung ein
Schwerpunkt mit der Antwort auf die Frage:
„Wie Sie dem Leben mehr gesunde,
aktive Jahre hinzufügen können“. Die moderne
Forschung bejahe die Frage, dass
es möglich ist bei gewissen Voraussetzungen
gesund und aktiv zu altern. Es sei
möglich den Alterungsprozess nicht nur
zu verlangsamen, sondern gezielt umzukehren.
Chōju vereine diese Hightech-Innovationen
mit einem ganzheitlichen Lifestyle
und erschließe damit völlig neue
Perspektiven für ein langes aktives und
erfülltes Leben. Abschließend die Bausteine
der Langlebigkeit und das Chōju-Konzept,
entstanden in Zusammenarbeit mit
führenden Universitäten und medizinischen
Instituten. Auch dazu im Vortrag die
Schritte zum gesunden Altern: Epigenetik
& DNA-Analyse, Hightech-Supplementierung,
Chōju-Ernährung, Intervallfasten &
Autophagie, Bewegung mit Zellwirkung,
„Chōju steht für eine neue Art zu
leben, nicht Verzicht, sondern
neue Lebensfreude.“
Zellphysiotherapie und regenerativer
Schlaf, um einige der gesundheitsfördernden
Möglichkeiten des Vortrags aufzugreifen.
Mit individuell angepassten Methoden,
Medikamenten und Übungsformen
sei es möglich zu innerer Ruhe, als wichtiger
Faktor Langlebigkeit, zu finden. Chōju
verfolge aufmerksam aktuelle Studien zu
Medikamenten, die das Potential haben,
die Lebensspanne gesund zu verlängern.
Chōju stehe, so Dr. Zwick, für eine neue
Art zu leben, nicht Verzicht, sondern neue
Lebensfreude. Nicht nur gesund – sondern
vital, inspiriert und erfüllt zu sein.
Die Methoden seien wissenschaftlich fundiert,
ganzheitlich und vor allem für jeden
zugänglich. „Erleben Sie es selbst“ – Das
individuelle Programm zu testen war der
abschließende Appell vor dem Beifall der
Landtagsabgeordneten.
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Köstlichkeiten zum Genießen ein:
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ab.
Das Programm im Überblick:
Samstag, 22. November
13:30 Uhr – Offizielle Eröffnung
13:45 Uhr – Auftritt der Kindertagesstätte
St. Gertrud
14:30 Uhr – SV Tettenweis Kids Dance
15:30 Uhr – Tettenweiser Kinderchor
16:30 Uhr – Grenzlandla Göging
17:30 Uhr – PICK*UP unplugged
18:30 Uhr – Besuch der Perchten
19:00 Uhr – Verlosung zu Gunsten des
„Ronald McDonald Hauses Passau“
Sonntag, 23. November
13:30 Uhr – Offizielle Eröffnung
13:45 Uhr – Die Goldkehlchen
14:30 Uhr – Chor und Flötengruppe der
Grundschule Tettenweis
15:30 Uhr – Solosängerin Sophia
Freundshuber
16:30 Uhr – Gospel & More – Singers
17:30 Uhr – PARKWOHNSTIFT Singers
18:00 Uhr – Verlosung zu Gunsten des
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ab 13:30 Uhr
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Foto: multimaps360.de
Medizin und Gesundheit
Medizinischer Austausch und
Erholung: Augsburger Fibromyalgie-
Gruppe besucht Bad Füssing
Gelungene Kombination aus Therapie und
neuen Impulsen
Zu einer gelungenen Mischung aus
Wissensvermittlung, medizinischem
Austausch und wohltuender Erholung
wurde der mehrtägige Ausflug der Fibromyalgie-Selbsthilfegruppe
Augsburg
mit dem Ziel Europas erfolgreichstem
Kurort Bad Füssing. Die Reise, die unter
dem Motto „Informieren, erleben,
erholen“ stand, bot den Teilnehmenden
bot wird individuell auf die Bedürfnisse
der Betroffenen zugeschnitten und kann
über den Haus- oder Facharzt bei der
Krankenkasse beantragt werden. Besonders
hervorgehoben wurde dieses
Angebot in einem hochkarätigen Informationsvortrag
von Benjamin Sigl, Vorsitzender
des Verbandes selbständiger
Füssing als erfolgreicher Gesundheitsstandort.
Eine Führung durch den Ort
rundete diesen Programmpunkt ab. Neben
den Vorträgen und dem fachlichen
Austausch kam auch das Erleben der gesundheitsfördernden
Angebote nicht zu
kurz: Ein zentrales Erlebnis war der Besuch
der berühmten Thermen von Bad
Füssing, die für ihre heilsame Wirkung
weit über die Region hinaus geschätzt
werden. Bei schönem Spätsommerwetter
konnten die Teilnehmerinnen und
Teilnehmer im Kurpark eine geleitete
Qi-Gong-Einheit genießen. Ein weiteres
Highlight war der Besuch des Reha-Tags,
bei dem die drei Bad Füssinger Kliniken
ihre Türen für die Öffentlichkeit geöffnet
„Den krönenden Abschluss bildete
ein gemeinsamer Besuch der Bad
Füssinger Thermen.“
Die Fibromyalgie-Selbsthilfegruppe aus Augsburg informierte sich in Bad Füssing nicht nur über strukturierte
Therapieangebote, sondern lernte auch die heilkräftigen Bad Füssinger Thermen kennen. Im Bild die Mitglieder
der Selbsthilfegruppe Augsburg mit Benjamin Sigl, Vorsitzender der Vereinigung selbständiger Physiotherapeuten,
vierter von links, Qualitätsmanager Stefan Duschl, fünfter von links, und Gerhard Winklhofer, Leiter Gesundheit
ServiceCenter Bad Füssing, fünfter von rechts.
zahlreiche Gelegenheiten, sich über moderne
Therapieangebote, medizinische
Entwicklungen und Möglichkeiten zur
Steigerung der Lebensqualität bei Fibromyalgie
aus erster Hand zu informieren.
Im Mittelpunkt des Ausflugs stand
unter anderem die speziell für Menschen
mit Fibromyalgie entwickelte „Bad Füssing
Fibromyalgie-Kompaktkur“ dieses
strukturierte ambulante Vorsorgeange-
Physiotherapeuten, mit Qualitätsmanager
Stefan Duschl. Sie stellten gemeinsam
das medizinisch-therapeutische
Konzept sowie die Besonderheiten der
Kompaktkur vor. Begrüßt wurde die
Gruppe von Gerhard Winklhofer, Leiter
des Gesundheit ServiceCenter Kur- &
GästeService Bad Füssing. Er gab einen
ausführlichen Einblick in die Entwicklung
des Kurortes und informierte mit Fakten
und Zahlen über die Bedeutung von Bad
hatten. An zahlreichen Informationsständen
erhielten die Besucher Einblicke in
das medizinische Leistungsspektrum,
neueste therapeutische Verfahren sowie
moderne Rehabilitationsmethoden. In
der Klinik Niederbayern, der Fachklinik
Johannesbad und im Rehafachzentrum
bot sich die Gelegenheit zu persönlichen
Gesprächen mit Ärzten und Therapeuten.
Den krönenden Abschluss bildete
ein gemeinsamer Besuch der Bad Füssinger
Thermen. Dieser erholsame Ausklang
stärkte auch das Gemeinschaftsgefühl
der Gruppe – ein wichtiger Aspekt
der Selbsthilfe, bei dem Motivation und
gegenseitige Unterstützung eine große
Rolle spielen. So zeigte der Ausflug nach
Bad Füssing eindrucksvoll, wie eng sich
medizinische Aufklärung, Prävention,
Rehabilitation und Erholung miteinander
verbinden lassen. Die Mitglieder der Fibromyalgie-Selbsthilfegruppe
Augsburg
kehrten mit vielen neuen Impulsen, gestärkter
Selbstsicherheit und wertvollen
Kontakten nach Hause zurück – ein gelungenes
Beispiel für gelebte Gesundheitsvorsorge
und Gemeinschaft in der
Selbsthilfe.
36 KURZeitung
November 2025
Erlös des Casino-Sommerfestes für den Soroptimist Club Passau
„Jetons kaufen und gewinnen“ hieß es beim Sommerfest der Spielbank Bad Füssing.
Dabei gab es schöne Sachpreise am Glücksrad oder einen der Hauptpreise
bei der Abendverlosung zu gewinnen. Der Hauptgewinner aber war der Soroptimist
Club Passau. 5.140 Euro konnten an den Club überwiesen werden. Ein Anteil
dieser Summe stammte aus dem Verkauf der Festtorte sowie von Günter Burr. Der
Künstler hatte ein Bild zugunsten des diesjährigen Zuwendungsempfängers gestiftet.
Im Bild überreichen Spielbankdirektor Ralf Samland und Teamassistentin
Petra Mieser symbolisch den Jeton mit dem eingravierten Spendenbetrag an die
Präsidentin des Soroptimist Club Passau, Dr. Gülin Tunali, Soroptimist international
engagiert sich durch das weltweite Netzwerk aller Mitglieder sowie durch
internationale Partnerschaften für Menschenrechte, weltweiten Frieden und internationale
Verständigung, verantwortliches Handeln und ehrenamtliche Arbeit
sowie Vielfalt und Freundschaft. Fotograf ist Redakteur Markus Lindmeier.
Mach mal 3
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zum 130-jährigen Škoda Jubiläum.
Je älter, umso günstiger: Škoda Modelle ab vier Jahre sparen mit
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November 2025
UR
KURZeitung
37
Das Gesundheitsteam des Johannesbad Hotels Königshof: Annette Reinert, Masseurin und medizinische Bademeisterin, Stellvertr. Planung Wohlfühlwelt, Josef Wenzl, Anja
Kantner und Reimund Reinert, Masseure und medizinische Bademeister, Rudi Vetter, Saunameister, Victoria Böbekne, Kosmetikerin, Marcel Schnitzler, Physiotherapeut, Präventionstrainer,
Heidi Strasser, Physiotherapeutin, Qi-Gong und Yoga-Lehrerin, Präventionstrainerin, Lothar Knon, Physiotherapeut, Teamleiter, Cherry Schild,Wellnessmasseurin,
Anita Hasmann, Masseurin u. med. Bademeisterin, Roswitha Greilinger, Leiterin Planung Wohlfühlwelt, Stellvertretung Teamleiter, Claudia Fixmer, Masseurin u. med.
Bademeisterin, und Anita Kimberger, Masseurin u. med. Bademeisterin (nicht mehr zum Team gehörend)
Ihre Gesundheit beginnt heute: Prävention im
Vier-Sterne-Urlaubsambiente
Entspannt vorbeugen im Johannesbad Hotel Königshof
Silke Maria Pili, Direktor Sales & Marketing Hotels &
Therme, stellt im Gespräch mit der Kurzeitung aktuelle
Grundsätze unter dem Motto „Prävention und Therapie“ vor.
Gesundheitsvorsorge als neue Selbstverständlichkeit. Silke
Maria Pili: „Es ist besser, gar nicht erst krank zu werden:
Gesundheitsvorsorge wird zunehmend zur Eigenverantwortung.
Das Johannesbad Hotel Königshof in Bad Füssing – Europas
erfolgreichster Kurort – setzt bewusst neue Maßstäbe
und fängt früher an“. Im hektischen Alltag werde Vorsorge
oft hinten angestellt – bis erste Beschwerden zu ernsthaften
Problemen werden. Doch immer mehr Menschen erkennen,
dass Gesundheit gepflegt werden möchte, bevor Therapie
notwendig ist. Die Verantwortlichen des Johannesbad Hotel
Königshof haben diesen Trend erkannt. Zusammen mit der
therapeutischen Abteilung der Johannesbad Hotels wurde
ein innovatives Konzept entwickelt: Die neuen Präventionswochen:
„Prävention trifft Urlaubsflair“
Das Besondere daran: Medizinisch fundierte Programme
werden eingebettet in das entspannte Urlaubsambiente des
Vier-Sterne-Hotels. Die Präventionswochen sorgen nicht nur
für Entspannung und Wohlbefinden, sondern stärken ge-
Silke Maria Pili, Direktorin Sales & Marketing Hotels & Therme: „Die neuen Präventionsangebote
sind in Bezug auf Konzeption, Struktur und Zusammenstellung eine
Gemeinschaftsleistung aller Beteiligten, vor allem des Leistungsteams der Therapieabteilung
unter Leitung von Physiotherapeut Lothar Knon nach ärztlicher Beratung.
Das interdisziplinäre Gemeinschaftsprojekt ist in enger Abstimmung unter Einbeziehung
moderner medizinischer Erkenntnisse entstanden“.
38 KURZeitung
November 2025
Johannesbad Gruppe
zielt Körper und Geist – lange bevor aus ersten Anzeichen
behandlungsbedürftige Beschwerden werden. Silke Maria
Pili beschreibt, worum es bei den Präventionswochen genau
geht: Jede Woche umfasst sechs Gruppeneinheiten und vier
individuelle Anwendungen – zusammen elf Bausteine aus
Bewegung, Entspannung und Behandlung, die sinnvoll ineinandergreifen.
mentale Stärke – zum Beispiel Meditation, Qi-Gong, Waldbaden,
ergänzt durch Meridian-Energie-Massage, Stress reduzierende
Gesichtsmassage und Wellness-Fußmassage.
– Tempo & Takt: Für Herz und Kreislauf & Ausdauer. Gelenkschonend
in Schwung – zum Beispiel Aqua-Fitness, Nordic
Walking, moderates Zirkeltraining, regenerativ begleitet von
Aromaöl-, klassischer Rücken- oder Fußreflexzonenmassage.
Johannesbad Therme – integraler Bestandteil
Thermenzeit gehört dazu: Das nachgewiesen heilkräftige
Thermal-Mineralwasser der Johannesbad Therme unterstützt
mit Wärme und spezieller Mineralstoffkombination, wirkt
nachhaltig auf Muskeln und Gelenke, fördert Herz, Kreislauf,
Durchblutung und Bewegung. Die Thermeneintritte sind in allen
Paketen inklusive.
Gut zu wissen:
Silke Maria Pili: Unsere Präventions-Wochen sind Privat-Angebote
– bewusst frei von Verordnung und Zuschuss. Das unterstreicht
die Idee der eigenverantwortlichen Vorsorge und
schafft persönliche Flexibilität. Es gibt mehrere Starttermine
im Jahr, die Teilnehmerzahl ist begrenzt – sichern Sie sich
frühzeitig ihren Wunschtermin.
Drei Präventions-Schwerpunkte im Überblick
– Rückenkraft und Regeneration: Stabilität, Aufrichtung,
Mobilität – zum Beispiel Rückenfit, Fassziehen-Training,
Einheiten im Freien, individuell vertieft durch Spezial- und
Fußreflexzonenmassage.
– Meridiane & Meditation: Energiefluss und Stressabbau für
Information & Buchung
Johannesbad Hotels & Therme, Bad Füssing,
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Gesund bleiben statt gesund werden –
mit Auszeiten, die guttun und wirken
Die neuen Präventionswochen wurden gemeinsam von Ärzten und Therapeuten der Fachklinik Johannesbad entwickelt und zusammengestellt. Sie verbinden gezielte Bewegung,
wohltuende Anwendungen und effektive Entspannungstechniken – für spürbare Auszeiten mit nachhaltiger Wirkung. Und das Beste: All das erleben Sie in einem
entspannten Urlaubsambiente mit Hotelkomfort im Vier-Sterne-Johannesbad Hotel Königshof.
November 2025
UR
KURZeitung
39
ACTENNEWS
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REVOLUTIONÄRE
NÄHRSTOFFE FÜR DIE
GELENKE
Kollagen
Kollagen ist für die
Festigkeit, die Flexibilität
und Elastizität von
Knorpel, Sehnen und
Bänder verantwortlich.
Das in ACTEN verwendete Kollagen basiert
auf wissenschaftlicher Forschung und bietet
massgeschneiderte Eigenschaften zur
Stimulierung der Chondrozyten welche den
Hauptbestandteil des Knorpels bilden.
Braunalge
Die Braunalge ist eine
Meisterin der Evolution,
die es schafft, sich vor
schädlichen
Umwelteinflüssen & freien
Radikalen zu schützen.
Der in ACTEN enthaltenen biologisch
zertifizierte Braunalgenextrakt unterstützt
auf natürliche Art und Weise die
Entzündung & Schwellung zu reduzieren.
Vitamin C & Zink
Mit den zwei
Antioxidantien trägt
Vitamin C und das
Spurenelement Zink
dazu bei, die Zellen vor
oxidativem Stress zu
schützen.
Ausserdem trägt Zink zur Erhaltung
normaler Knochen und Vitamin C zu einer
normalen Kollagenbildung für eine normale
Funktion der Knochen bei.
WENN DIE GELENKE
SCHMERZEN
Von Walter Rainer
Gelenkschmerzen oder -beschwerden können verschiedene
Ursachen haben, die sich am besten in zwei Arten einteilen lassen:
Entweder entstehen die Symptome durch eine Entzündung im
Gelenk oder durch eine Verletzung der Bänder, Sehnen oder des
umgebenden Schleimbeutels.
Der Schmerz äussert sich entweder im Ruhezustand, in der
Bewegung und/oder unter Belastung. Oftmals sind solche
Beschwerden auch mit einem Versteifungsgefühl des Gelenkes oder
mit Bewegungsschwierigkeiten verbunden.
Regelmäßige Bewegung ist der beste Weg, um Gelenkschmerzen in
Schach zu halten. Wenn Sie Ihre Gelenke aufgrund von Schmerzen
schonen oder nicht mehr bewegen, werden Muskeln, Sehnen und
Bänder geschwächt und verkürzt. Zudem «verhungern» die Gelenke
ohne Bewegung, weil die Knorpelschicht nicht durchblutet wird und
somit nicht mit «Nahrung aus der Gelenksflüssigkeit» versorgt wird.
Aus diesem Grund sind kontrolierte Bewegungsabläufe eine wichtige
Massnahme zur schnellen Linderung von Gelenkbeschwerden. Ein
weiterer essentieller Punkt ist eine gezielte Nährstoffzufuhr, welche
die Regeneration und der Erhalt des Gelenkknorpels unterstützt.
Nach dem aktuellen Stand der Forschung hat ACTEN, eine klinisch
getestete Kombination von Nährstoffen für Gelenke entwickelt. Mit
der Patentierten Formulierung aus Kollagen, Braunalge, Vitamin C
und Zink wird die Bildung von Knorpelgewebe stimuliert sowie die
Reduktion von Entzündungen und Schwellungen nachhaltig
angetrieben.
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Gut zu wissen
Das Foto zeigt Sozialministerin Ulrike Scharf (r.) und Gesundheitsministerin Judith Gerlach mit Thomas Zöller, Patienten- und Pflegebeauftragter der Staatsregierung (l.) und Holger
Kiesel, Beauftragter der Staatsregierung für Menschen mit Behinderung. Fotoquelle: StMAS/Nötel
Scharf: „Gemeinsam gegen Einsamkeit“
Hörbehinderung im Alter: Sozial und Gesundheitsministerin im Dialog
mit Behinderten und Patientenbeauftragtem
Älteren Menschen mit Hörbehinderung
helfen, ihre Situation verbessern,
Einsamkeit vorbeugen – darum
ging es bei einem Treffen der Bayerischen
Sozialministerin Ulrike Scharf und
Gesundheitsministerin Judith Gerlach
mit Holger Kiesel, Beauftragter der
Staatsregierung für Menschen mit Behinderung,
und Thomas Zöller, Patienten-
und Pflegebeauftragter der Staatsregierung.
Menschen mit einer Hörbehinderung
wegen vermehrt auf Hilfe und Beratung
angewiesen. Scharf warnte: „Wenn Menschen
ihr Gehör verlieren, versinken
sie in Stille und Isolation. Sie büßen ihr
Vermögen ein, an der Welt teilzuhaben.
Im Alter verschärft sich das Risiko, einsam
zu sein, deutlich. Wir helfen diesen
Menschen und hören ihre Sorgen buchstäblich.“
Die Ministerin versicherte: „Wir
stehen mit allen Beteiligten – von den
Verbänden, über das Gesundheitsministerium
bis zur Fachstelle für Demenz und
Pflege – in engem Austausch.“ Sie wies in
diesem Zusammenhang unter anderem
sind oft erheblich in ihrer Kommunikationsfähigkeit
eingeschränkt und desauf
das vom Bayerischen Sozialministerium
geförderte Projekt „Verbesserungen
der gesellschaftlichen Teilhabe von Senioren
mit Hörbehinderung“ hin, das seit
Ende 2022 Schulungen, Informationen
und Bewusstseinsbildung anbietet.
Scharf betonte: „Es ist unerlässlich, die
Hilfen an unsere Zeit anzupassen und
zum Beispiel Pflegestützpunkte inklusiv
weiterzuentwickeln. So werden wir
den Bedürfnissen hörbehinderter älterer
Menschen noch besser gerecht und ermöglichen
ihnen die Teilhabe am alltäglichen
Leben.“
November 2025
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KURZeitung
41
Aus Bad Füssing
Erfolgreicher Reha-Tag – Bad Füssing glänzt als Gesundheits-Hotspot
Rekordbesuch bei den drei Kliniken
Traditionsgemäß luden die drei Bad
Füssinger Reha-Einrichtungen Fachklinik
Johannesbad, Klinik Niederbayern
und Reha-Fachzentrum Bad Füssing –
Passau zum Reha-Tag im Rahmen eines
Tages der offenen Tür mit kostenfreien
Angeboten und Präsentationen. Entsprechend
dem Motto „Nachhaltigkeit in der
Reha – ökologisch, ökonomisch und sozial“
bildeten diese drei Dimensionen den
Grundpfeiler auch der Besichtigungsund
Informationsangebote. Reha-Leistungen
wurden praxisorientiert vor Ort
sichtbar gemacht und vorgestellt, das
entsprach inhaltlich in weiten Bereichen
den Vorgaben der Bundesarbeitsgemeinschaft
für Rehabilitation: Ökologisch die
Enbeziehung von Klima-, Umwelt- & Ressourcenschutz
in die Reha. Ökonomisch
die Optimierung der Prozesse in der Reha
unter Einbeziehung von künstlicher Intelligenz,
sowie im sozialen Bereich die
Berücksichtigung der persönlichen Situation
von Rehabilitanden und Arbeitnehmenden.
Kurdirektorin Daniela Leipelt
hatte in ihrem Statement zum Reha-Tag
unter anderem als wichtiges Signal des
Aktionstages das Prinzip des mündigen
Patienten in den Vordergrund gestellt.
Rehabilitation lebe von diesem Prinzip.
Wer gut informiert sei, sein Wunsch- und
Wahlrecht kenne, sowie aktiv an seiner
Genesung mitarbeite, trage entscheidend
zum Erfolg der Rehabilitation bei.
Der Reha-Tag stärke dieses Bewusstsein
und mache Mut, Verantwortung für die
eigene Gesundheit zu übernehmen. Der
überaus größere Zuspruch der Besucherinnen
und Besucher im Vergleich zu den
Vorjahren, über den sich alle drei Rehakliniken
freuen konnten, zeige ausdrücklich,
wie stark das Interesse an transparenter
Gesundheitsinformation und an
rehabilitativen Angeboten sei, sagte Leipelt
im Gespräch mit der Kurzeitung. Der
Tag der offenen Tür habe erneut direkte
Einblicke, persönliche Gespräche und die
Motivation Betroffener ermöglicht. Alle
Interessierten seien gleichermaßen kompetent
und niederschwellig informiert
worden. Ihr habe auch das neue Konzept,
vorrangig die Besichtigung in den Mittelpunkt
zu stellen, sowie an Informationsständen
und Stationen mit praktizierter
Diagnostik sich auch in die Rolle eines
Reha-Patienten versetzen zu können,
sehr gut gefallen. Dieser Reha-Tag 2025
habe, so Leipelt, einmal mehr bewiesen,
dass Bad Füssing als Gesundheits- und
Reha-Standort weit über die Region hinaus
Strahlkraft entfalten könne. Auch
Eröffnung des Reha-Tags unter dem Motto: „Nachhaltig in der Reha – ökologisch, ökonomisch und sozial“ im Reha-Fachzentrum
Bad Füssing – Passau, von links, Erna Schwarzenberger, Assistentin der kaufmännischen Direktion, Oberarzt Dr.
Markus Petermeier, Miriam Demlehner, stellvertretende kaufmännische Direktorin, Gerhard Winklhofer, Leiter Gesundheit
ServiceCenter, Oberärztin Dr. Christine Göser und Petra Eckerl, Chefarztsekretärin. Foto unten links: Attraktion im
Rehafachzentrum war erneut die Kältekammer: Therapeutin Monika Diem, links, hatte viele Fragen zu beantworten. Foto
unten Mitte: Diagnostik als Bestandteil qualitätsorientierter Rehabilitation im Rehafachzentrum, von links, Miriam Demlehner,
stellvertretende kaufmännische Direktorin mit den Medizinprodukte-Beraterinnen Christina Fenzl und Rosa Huber
mit Patientin. Foto unten rechts: Informationsstand der Therme Eins im Rehafachzentrum, betreut von Cornelia Weinhardt.
42 KURZeitung
November 2025
Aus Bad Füssing
Absprechen und Einstimmen auf den Reha-Tag. Therapie auch mit etwas Humor und Freude, im Bild vorgestellt die Führungscrew
der Klinik Niederbayern, von links, Jennifer Kölbl, Sozialdienst, Chefarzt Ulf Görner, Küchenchef Martin Dolejs,
Kerstin Schmidt, Prozessmanagement, Verena Lothring, Allgemeine Disposition, Klinikdirektor Dipl. Volkswirt, Dipl.
Verwaltungswirt Michael Fitz, Katrin Bender, Diätassistentin und Sina Müller, Chefarztsekretärin. Foto ganz oben rechts:
Informationsstand in der Klinik Niederbayern mit Wissenswertem über Rehabilitations- und Präventionsprogramme, von
links, Verena Lothring, allgemeine Disposition, und Sina Müller, Chefarztsekretärin. Foto oben rechts darunter: Zuständig
für die Gastfreundschaft mit Süßem am Reha-Tag in der Klinik Niederbayern waren, von rechts, Küchenchef Martin
Dolejs, Tatjana Wenzel und Mandy Weiß, Serviceteam. Foto unten: Start des Reha-Tags in der Klinik Niederbayern mit
Brainfood, optimaler Ernährung für das Gehirn, von links, Chefarzt Ulf Görner, Waltraud Meyer und Katrin Bender, Diätassistentinnen,
Klinikdirektor Dipl. Volkswirt, Dipl. Verwaltungswirt Michael Fitz, Kerstin Schmidt, Projektmanagement,
und Gerhard Winklhofer, Leiter Gesundheit ServiceCenter. Fotos: Rudolf G. Maier
sehr viele Gäste, die ihren Urlaub derzeit
in Bad Füssing verbringen, hätten das
Angebot der offenen Türen mit großem
Interesse genutzt. Der Dank gebühre
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Ärzten
und Therapeuten der drei Kliniken,
die am Samstag mit sichtbarer Freude
an der Aufgabe, am Reha-Tag nicht nur
präsent waren, sondern mit ansteckender
Gastfreundschaft auch bei Kaffee
und Kuchen in allen Kliniken ihre Aufgabe
großartig erfüllt hätten. Bad Füssing,
so die Kurdirektorin, sei zu Recht stolz
auf seine mustergültigen Rehakliniken,
die sich mit großer Resonanz als Vorbilder
moderner Reha-Medizin präsentiert
hätten. Gerhard Winklhofer, Leiter Gesundheit
ServiceCenter, hatte bei der
Eröffnung des Reha-Tags im Reha-Fachzentrum
einleitend die wieder perfekte
Organisation des Tags der offenen Tür
in den drei Kliniken und die Bedeutung
der medizinischen Rehabilitation von der
körperlichen und seelischen Stärkung
bis hin zur nachhaltigen Teilnahme am
gesellschaftlichen Leben thematisiert.
Das vorgestellte vielfältige Programm
von medizinischen Vorträgen und Führungen
über Mess- und Beratungsangebote
bis hin zu interaktiven Einblicken
in die tägliche Arbeit der Fachkliniken,
sei den Besuchern alles an Informationsmöglichkeiten
geboten worden, was
moderne erfolgreiche Rehabilitation ausmache.
Jede Bürgerin und jeder Bürger
könne nach einer schweren Krankheit
oder einem Unfall in die Situation kommen,
auf eine qualitätsorientierte Rehabilitation
angewiesen zu sein. Der Reha-
Tag in Bad Füssing sei, so Winkelhofer,
deshalb mehr als nur eine Erinnerung an
die Wichtigkeit von Rehabilitationsmaßnahmen
– er biete auch eine Plattform
für Austausch, Bildung und Bewusstseinsschaffung.
November 2025
UR
KURZeitung
43
Aus Bad Füssing
Foto oben links: Ernährungs- und Diabetesberaterin Kadriye Akkaya-Schildhammer, Diätassistentin Sabrina Klos und Ernährungswissenschaftlerin Anne Marie Blabl informierten beim
Tag der offenen Tag der Fachklinik Johannesbad über gesunde Ernährung einschließlich Blutdruck- und Blutzuckermessung. Foto oben rechts: Melanie Burger, Sozialpädagogin M.A.,
Teamleiterin Klinischer Sozialdienst, sowie Nicole Wuckel, Physiotherapeutin Multimodale Schmerztherapie Fachklinik Johannesbad, betreuten den entsprechenden Informationsstand.
Foto Mitte links: Natascha Grimm, MA, MSc, Psychologin, informierte am Stand des Psychologischen Dienstes der Fachklinik Johannesbad. Foto Mitte rechts: Start des Reha-Tags
im Rahmen eines Tages der offenen Tür in der Fachklinik Johannesbad, von links, Benjamin Süßmann, Oberarzt Abteilung Orthopädie, Kadriye Akkaya-Schildhammer, Teamleiterin Ernährungsberatung
und Diabetesberatung, Klinikleiter Karsten Fuchs, Gerhard Winklhofer, Leiter Gesundheit ServiceCenter. Foto unten links: Sabine Birkl, Teamleiterin Servicecenter,
hatte am Reha-Tag alle Hände voll zu tun, um gewünschte Auskünfte zu erteilen. Foto unten rechts: Informationsstand des Fibromyalgievereines Bad Füssing im Rahmen des Reha-Tags
in der Fachklinik Johannesbad, betreut von Gabriele Maierhofer, Angelika Mai-Grönemeyer und Hannelore Sawahn.
44 KURZeitung
November 2025
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Was kölbl kann ist regional!
Dabei setzen wir auf höchste Standards bei unseren Erzeugern
In den letzten Jahren haben wir
unsere Entscheidungen gezielt
auf Qualität und Nachhaltigkeit
ausgerichtet. Diese beiden
Aspekte gehen Hand in Hand.
Deshalb setzen wir auf regionale
Erzeuger und beziehen in der
Saison 95% unserer Gemüseprodukte
aus der Region.
Unserer
Gemüseprodukte
stammen aus
der Region!
„Heute auf dem Feld, morgen
auf dem Teller“
Dank unserer effizienten
Arbeitsweise gelangen die
Waren innerhalb von 48 Stunden
vom Feld auf eure Teller.
Das sorgt für die
unvergleichliche Frische
unserer Produkte. Wer
kölbl kauft, tut sich und seinen
Gästen etwas Gutes – und unterstützt
gleichzeitig Nachhaltigkeit
im Handel.
Fannerl - by kölbl
Unsere regionale Linie ausgezeichnet mit dem Fannerl-Logo
Franziska „Fannerl“ Kölbl, die
Großmutter unseres Inhabers,
war eine Koryphäe unserer Obstund
Gemüsewelt. Sie kannte
alle Anbau- und Erntezeiten im
Schlaf und war die gute Seele
von kölbl von Beginn an. Um ihr
Vermächtnis zu würdigen und
zu zeigen, dass wir ihre Werte
jeden Tag leben, versehen wir
unsere regionalen Produkte mit
ihrem Siegel. Wo „Fannerl“
draufsteht, ist
Liebe drin!
Die Bläserklasse ist nicht nur bei den Kindern beliebt
Von Michael Stiglbauer
2018 hat der Musikverein Bad Füssing
e.V. die Bläserklasse an der Grundschule
Bad Füssing, Standort Aigen a.Inn,
ins Leben gerufen.
Allein in diesem Jahr haben sich 20
neue Schüler angemeldet.
Der Clou dabei ist, dass sich Schüler zu
Beginn der 3. Klasse entweder für den
Foto oben: Die neue 3. Klasse mit ihren Blasinstrumente. Foto unten: Die 4. Klasse hat bereits ein Jahr Unterricht.
In den sieben Jahren haben rund 100 herkömmlichen Musikunterricht oder
Kinder die Bläserklasse bei der Unterrichtswahl
als Chance wahrgenommen,
die Bläserklasse entscheiden können.
Die Schüler der Bläserklasse lernen den
ein Blasinstrument zu erlernen. Die Corona-Jahre
Kontakt mit einem Musikinstrument
waren dabei sehr magere kennen und sammeln viele positive
Jahre, sonst wären es noch viel mehr. Erfahrungen dabei. Die meisten Schü-
ler wollen nach der Grundschule den
Unterricht am Instrument weiterführen
und beim Musikverein Bad Füssing
mitspielen. Die Instrumente stellt in
den zwei Jahren der Musikverein. Erst
später wird eine Leihgebühr für ein Blasinstrument
erhoben. Das bringt den
Vorteil, dass sich die Eltern erst spät
mit dem Kauf eines Blasinstruments
auseinandersetzen müssen. Dem Verein
ist das wichtig, damit die Eltern
kein Billiginstrument kaufen, sondern
sicher sein können, dass ihr Kind ein
hochwertiges Blasinstrument benötigt.
Wenn sie dies sehen und erkennen, geben
sie das notwendige Geld gerne aus.
Denn anständige Blasinstrumente sind
nicht billig. Der Musikverein entsendet
fünf Instrumentallehrer und einen
Ensembleleiter in die Grundschule. Es
gibt viele verschiedene Bläserklassenmodelle
aus Japan oder Amerika. Der
Musikverein entschied sich für ein eigenes
Modell, weil er überzeugt ist, dass
jedes Instrument seinen eigenen Spezialisten
benötigt. Der Musikverein war
46 KURZeitung
November 2025
Aus Bad Füssing
von der Beliebtheit seiner Bläserklasse
und den vielen Anmeldungen in diesem
Jahr überwältigt, so dass die Mithilfe
von Unterstützern notwendig war. Der
Vorstand Michael Stiglbauer machte
öffentlich darauf aufmerksam, dass 13
Blasinstrumente gekauft werden mussten.
Anders gesagt: rund 13.000 Euro
fehlten dem Verein. Michael Stiglbauer
gründete dazu einen Spendenaufruf auf
der Internet-Plattform von GoFundMe
und kontaktierte viele Institutionen in
der Region. Bei GoFundMe spendeten
viele Freunde des Musikvereins und der
Bläserklasse. Sieben Blasinstrumente
werden vom Regionalbudget der ILE
Rottal mit 80 Prozent unterstützt. Die
ILE Rottal ist ein Zusammenschluss von
11 Kommunen im südlichen Landkreis
Passau. Sie unterstützt Kleinprojekte,
welche die Lebensqualität im ländlichen
Raum erhöhen sollen. Zu den
weiteren Unterstützern gehören die VR-
Bank Vilshofen-Pocking, besonders die
VR-Bank Passau, die Stiftung der Passauer
Neuen Presse, wie die Johannesbad
AG. Die Johannesbad AG hilft dem
Musikverein Bad Füssing e.V. seit vielen
Jahren immer wieder gerne bei seinen
Projekten, insbesondere zur Fortführung
der Bläserklasse. Denn nicht nur
die Instrumente werden vom Verein
gestellt, sondern auch rund die Hälfte
der Unterrichtskosten. Das soll dazu
beitragen, dass es wirklich jedem Kind
möglich ist, an der Bläserklasse teilzunehmen.
Die Bläserklasse erfährt also nicht nur
Beifall bei Kindern und Eltern, sondern
auch bei vielen Bürgern und Firmen. Wer
dem Musikverein Bad Füssing ebenfalls
unter die Arme greifen möchte, kann
jederzeit mit einer Überweisung auf das
Spendenkonto der Bläserklasse einen
Beitrag zur Förderung leisten.
November 2025
UR
KURZeitung
47
Diplom-Ingenieur Gunther Lehmann
herzlich willkommen in der Kurzeitung Redaktion
65 Kuraufenthalte im Johannesbad
Der Gesundheitsurlaub in Bad Füssing
halte fit und gesund, sagen Brigitta
und Gunther Lehmann aus Schöneck-Büdesheim
übereinstimmend und lassen es
urlaub im Johannesbad gut gehen. Die
beiden sind seit 1987 inzwischen das 65.
Mal zur Kur im Johannesbad. Diplom-Ingenieur
Lehmann, begeisterter Anhänger
des Fußballclubs FC Erzgebirge-Aue be-
sich beim Erholungs- und Gesundheitssucht
im Rahmen seiner Kuraufenthalte
gerne die Kurzeitung Redaktion. Der einvernehmliche
Meinungsaustausch gehöre
für ihn wie die monatliche Kurzeitung
einfach dazu wenn er in Bad Füssing sei.
Schlaganfall –
Schritte nach vorn
Hilfe bei Fußheberschwäche
Bisher alltägliche Bewegungen können
nach einem Schlaganfall plötzlich zur
Herausforderung werden. Speziell bei
einer Fußheberschwäche helfen die
WalkOn Fußheberorthesen sowie
funktionelle Elektrostimulation durch
den Oberflächenstimulator MyGait
oder das Implantat ActiGait.
48 KURZeitung
November 2025
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Herzlich willkommen in unserer ALDI SÜD Filiale
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bis hin zu hochwertigen technischen
Geräten. Dazu kommen verschiedene
Serviceangebote wie ALDI TALK,
ALDI Reisen oder ALDI Blumen. Der
übersichtliche Warenaufbau und der
freundliche Service garantieren einen
rundum bequemen und einfachen
Einkauf.
Regionale Produkte
Für eine abwechslungsreiche und
gesunde Ernährung gibt es bei ALDI
SÜD täglich frisches Obst und Gemüse,
aber auch Lebensmittel aus
kontrolliert ökologischem Anbau sowie
fair gehandelte, laktosefreie und
vegetarische Produkte. Liebhaber
von regionalen Produkten kommen
bei ALDI SÜD in Bad Füssing und
Umgebung auf ihre Kosten. So bieten
wir unseren Kundinnen und Kunden
zum Beispiel Milfina „meine bayrische
Bauernmilch“. Sie steht für Qualität,
tierartgerechte Haltungsbedingungen,
gentechnikfreie Fütterung sowie
kurze Transportwege und Nähe zu den
Erzeugern. Angeboten werden außerdem
Wurstspezialitäten wie Münchener
Weißwurst und Krustenschinken
oder nach Verfügbarkeit regionale
Obst- und Gemüseerzeugnisse.
Verantwortlich handeln
Ein verantwortungsbewusster Umgang
mit der Umwelt und den natürlichen
Ressourcen der Erde ist für
ALDI SÜD selbstverständlich. Dazu
gehört zum Beispiel der Einsatz von
energiesparenden Kühlmöbeln und
klimaverträglichen Kältemitteln sowie
die Verwendung von Mehrwegtransportkisten
im Obst- und Gemüsebereich.
Bei Fotovoltaikanlagen auf
Gebäuden gehört ALDI SÜD mit zu
den größten privaten Betreibern in
Deutschland.
Verstärkung gesucht
Mitinsgesamt mehr als 50.600 Mitarbeitern
–davon mehr als 4.350
Auszubildende – betreibt ALDI
SÜD in Deutschland rund 2.000
Filialen. Die ALDI SÜD Regionalgesellschaft
Regenstauf versorgt
die Regionen Niederbayern und
Oberpfalz und ist damit auch für
die Filiale in Bad Füssing zuständig.
Als bedeutender Arbeitgeber in der
Region sucht die Regionalgesellschaft
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Bereichen. Schulabsolventen bietet
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94072
Bad Füssing
Wir freuen uns auf deinen Besuch!
November 2025
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KURZeitung
49
Aus Bad Füssing
Bad Füssinger Winterzauber:
Ein spektakuläres WeihnachtsWunderland
wieder mit einem besonderen Veranstalmarkt-Romantik
pur: Sie fl anieren durch
ein funkelndes Lichtermeer und Lichtkunst-Inszenierungen
– Laser-Show und
stimmungsvolle Musikarrangements inklusive.
Europas beliebtestes Gesundheitsreiseziel
Bad Füssing verwandelt sich
an den beiden letzten Wochenenden im
November (20. bis 23.11. und 27. bis
30.11.) in ein spektakuläres, adventliches
Wunderland.
Ein besonders stimmungsvolles Erlebnis
Die Advents- und Weihnachtszeit ist
für viele Menschen die schönste, stimmungsvollste
und berührendste Zeit im
Jahr: Bad Füssing überrascht Einheimische
und Besucher auch in diesem Jahr
tungs-Höhepunkt – dem Bad Füssinger
Winterzauber.
Im Herzen des Kurortes, eingebettet
zwischen den beiden Kulturhäusern,
verwandelt sich das Eventgelände mit
der Bühne im Kurpark zur Adventszeit
in eine stimmungsvolle Winterwelt. Der
Zauber der festlich geschmückten Kulisse
lässt Besucherinnen und Besucher in
eine besondere Atmosphäre eintauchen
und macht den Aufenthalt zu einem unvergesslichen
Erlebnis.
Auf einer Fläche von rund 6.000 Quadratmetern
erleben Gäste Christkindl-
Schmankerl, Kunsthandwerk
und Live-Musik
Liebevoll dekorierte Verkaufsstände
eröffnen den Winterzauber-Besuchern
viele Möglichkeiten, Schmankerl aus der
Region, aber auch traditionelles niederbayerisches
Kunsthandwerk oder echte
Alpakas zu entdecken. Zwischen dem
Duft von gebrannten Mandeln und Zimt
werden Kindheitserinnerungen lebendig.
Auch ein Kinderkarussell und Handwerkskunst
für Groß und Klein werden
vor Ort sein. Mehr als 50 Aussteller haben
sich angekündigt. Der Eintritt ist frei.
Live-Musik und Laser-Shows,
die verzaubern
Gäste genießen weihnachtliche
Live-Musik von bayerisch bis poppig und
von jazzig bis klassisch. Die Veranstalter
versprechen zudem eine Symphonie aus
Licht und Musik: Täglich ab 17 Uhr wird
zu jeder vollen Stunde eine siebenminütige
Licht- und Lasershow das Winterzauber-Areal
durchfluten, untermalt und
begleitet von besonderen musikalischen
Klängen. Besucher und Besucherinnen
dürfen sich in diesem Jahr auf einen
stimmungsvollen Mix freuen: Dieser
reicht von der Interpretation des Weihnachtsklassikers
"Carol of the Bells"
durch die Starviolonistin Lindsey Stirling
bis hin zum elektrisierenden Finale mit
David Guettas "Titanium".
Infos: http://www.winterzauber-badfuessing.de
Die Öffnungszeiten des Bad Füssinger
Winterzaubers
vom 20. bis 23.11. und vom 27.
bis 30.11.2025
Donnerstag und Freitag: 16 bis 22 Uhr
Samstag und Sonntag: 14 bis 22 Uhr
50 KURZeitung
November 2025
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Gut zu wissen
Verleihung der Alois-Glück-Medaille an Franz
Meyer, Landesvorsitzender der Senioren-Union
Jahrzehntelanger Einsatz für das Ehrenamt
und vorbildliches politisches Engagement
Im Rahmen des seniorenpolitischen Gesprächs der Senioren-Union
der CSU im Bayerischen Landtag ehrte der
Fraktionsvorsitzende der CSU, Klaus Holetschek, MdL, den
Landesvorsitzenden der Senioren-Union, Staatssekretär
a.D. Franz Meyer, mit der Alois-Glück-Medaille. In seiner
Laudatio für Franz Meyer, Altlandrat im Landkreis Passau,
betonte Klaus Holetschek: „Franz Meyer war über viele Jahrzehnte
politisch aktiv – als Kreisrat, Landtagsabgeordneter,
Staatssekretär und Landrat – und hat gleichzeitig eine große
Breite an ehrenamtlichen Tätigkeiten gepflegt. Viele seiner
politischen Tätigkeiten verbanden sich direkt oder indirekt
Mit Herz, Kompetenz und Nähe
zur Branche
Caroline Schmitt – neue Außendienstmitarbeiterin
des DEHOGA Bayern
In einer Branche, die von Leidenschaft, Tatkraft und oft
auch Belastung geprägt ist, ist persönlicher Kontakt wichtiger
denn je. Mit Caroline Schmitt hat der bayerische Hotelund
Gaststättenverband DEHOGA Bayern eine engagierte
Neu im Verband: Caroline Schmitt gemeinsam mit DEHOGA Bayern-Landesgeschäftsführer
Dr. Thomas Geppert bei der öffentlichen Vorstellung. Foto: DEHOGA
Bayern.
Zur Verleihung der Alois-Glück-Medaille gratulierten Staatssekretär a. D. Franz
Meyer, von rechts, Familienministerin Ulrike Scharf, CSU-Fraktionsvorsitzender
Klaus Holetschek sowie Martina Gießübel, Seniorenpolitische Sprecherin der
CSU-Fraktion. Foto: Peter Kellner.
mit dem Ehrenamt. Er hat Strukturen geschaffen, Anerkennung
gefördert und Menschen unterstützt, die sich freiwillig
für das Gemeinwohl einsetzen. Es ist mir eine Ehre, heute
Franz Meyer mit der Alois-Glück-Medaille auszuzeichnen.“
Klaus Holetschek würdigte das Engagement von Franz
Meyer über viele Jahrzehnte. Er informierte, wie Franz Meyer
schon in jungen Jahren in der Landjugend und der Jungen
Union aktiv war. Diese frühen Erfahrungen hätten ihn geprägt.
Holetschek stellte fest: „Mit der 2024 eingeführten
Alois-Glück-Medaille ehren wir Lebenswerke, die sich besonders
durch ehrenamtliches und soziales Engagement
auszeichnen. Franz Meyer ist ein würdiges Mitglied im Kreis
der Träger der Alois-Glück-Medaille.“
Außendienstmitarbeiterin gewonnen, die genau das verkörpert:
Nähe, Verständnis und Begeisterung für die bayerische
Gastfreundschaft. Die gebürtige Unterfränkin führte über 20
Jahre lang ihr eigenes Hotel in Bad Füssing und weiß daher
genau, welche Themen Hoteliers und Gastronomen täglich
beschäftigen – von Personalfragen über Bürokratie bis hin
zu steigenden Kosten in allen Bereichen. Schon vor ihrer Tätigkeit
im Verband war sie jahrelang ehrenamtlich im DEHO-
GA Bayern aktiv und setzte sich dort mit Leidenschaft für die
Belange der Branche ein. Nun bringt sie dieses Engagement
hauptberuflich in den Verband ein – als direkte Ansprechpartnerin
für Mitglieder und solche, die es werden wollen.
Caroline Schmitt ist künftig in den Betrieben unterwegs, hört
zu, berät und bringt die Vorteile einer Mitgliedschaft direkt
dorthin, wo sie wirken – in die Küchen, Gasträume und Rezeptionen
des Landes. „Caroline Schmitt steht für das, was
den DEHOGA Bayern ausmacht: Persönliche Betreuung,
kompetente Unterstützung und echtes Engagement für
unsere Mitglieder“, betonte Dr. Thomas Geppert, Landesgeschäftsführer
des DEHOGA Bayern, bei der öffentlichen
Vorstellung der neuen Mitarbeiterin.
52 KURZeitung
November 2025
Ausgelassen feiern in der Europatherme
Rund 2.000 Besucher bei der „Splash & Beats AfterglowParty“
Es war ein Abend voller Musik, Wasserspaß
und besonderen Wellnessmomenten
zu dem die Europatherme unter
Leitung von Barbara Hasenberger, operative
Werkleiterin, nach dem großen Erfolg
der Party im Juli nach dem gleichen
Konzept eingeladen hatte. Das Team der
Therme knüpfte mit der Afterglow-Party
nahtlos an die Begeisterung des Sommers
an – und das bei schönstem Oktoberwetter.
Die Becken rund um den
re. Für musikalische Stimmung sorgte
Discjockey Thalhammer mit einem abwechslungsreichen
Mix aus Partyschlagern,
Oldies und aktuellen Hits bis in die
Abendstunden. Auch kulinarisch ließ die
Europatherme keine Wünsche offen. Neben
Cocktails und Getränken verwöhnte
Strömungskanal hatten sich schnell mit
Gästen gefüllt. Das Publikum war bunt
gemischt: Familien, junge Erwachsene
und langjährige Stammgäste genossen
gemeinsam die besondere Atmosphä-
das Team des „Thermenwirts“ die Gäste
mit Grillspezialitäten und Snacks. Ein
weiteres Highlight erwartete die Gäste,
als mit Einbruch der Dunkelheit die gesamte
Therme in ein stimmungsvolles
Lichtermeer getaucht wurde. Auch für
sportlich Aktive wurde einiges geboten:
Mit Wasserreifen und Schwimmbrettern
war ein Parcours zu meistern. „Wir freuen
uns natürlich sehr, dass die zahlreichen
Gäste sowohl im Sommer, als auch
jetzt im Herbst mit so großer Begeisterung
dabei waren“, fasste Barbara Hasenberger
die Freude über das gelungene
Event zusammen. Die Fortsetzung
dieser Veranstaltungsreihe im neuen
Jahr sei fest eingeplant – und vielleicht
werde es künftig sogar noch mehr dieser
Abende geben“.
November 2025
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KURZeitung
53
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Weitere Infos unter:
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Anfang bis Mitte November
NO HIT WONDER
Sänger Daniel hat danebengeschossen. Nach einem
gescheiterten Selbstmordversuch (wegen
eben nur dem einen Erfolg) hängt das ehemalige
One-Hit-Wonder auf der geschlossenen Station
fest. Glücksforscherin Lissi sieht in ihm ihre Chance,
ihr Forschungsthema voranzutreiben, und
macht Daniel ein fragwürdiges Angebot. Er darf
raus, aber nur unter einer Bedingung: Er muss eine
Gruppe einsamer Menschen glücklich machen.
Ausgerechnet durch Singen.
Anfang bis Mitte November
PUMUCKL UND DAS GROSSE
MISSVERSTÄNDNIS
Für Florian Eder ist jeden Tag was los, denn bei ihm
in der Werkstatt, die ehemals seinem Onkel Meis-
ter Eder gehörte, lebt der kleine rothaarige Pumuckl,
ein vorlauter und abenteuerlustiger
Kobold mit großer
Lust am Schabernack. Mit einer
Schildkröte, einem Ausflug aufs
Land und dann auch noch dem Geburtstag
von Nachbar Burke geht
es diesen Sommer bei Florian und
Pumuckl drunter und drüber.
Ab 6. November
DANN PASSIERT DAS LEBEN
Hans (Ulrich Tukur) ist Schuldirektor kurz vor seinem
Ruhestand. Doch er und seine Frau Rita (Anke
Engelke) empfinden statt Freude über die Pensionierung
einfach nur die pure Angst. Nach 35 Jahren
Ehe stehen sie vor der Herausforderung, sich
mit ihrer einst leidenschaftlichen, aber mittlerweile
eingefahrenen Beziehung auseinanderzusetzen.
Doch dann passiert das Leben…
Mitte November
STILLER
Bei einer Zugreise durch die Schweiz wird der
US-Amerikaner James Larkin White an der Gren-
ze festgenommen. Der Vorwurf: Er sei der vor
sieben Jahren verschwundene Bildhauer Anatol
Stiller, der wegen seiner Verwicklung in eine dubiose
politische Affäre gesucht wird. Doch White
beharrt darauf, nicht Stiller zu sein. Auch Stillers
Frau vermag ihn nicht eindeutig zu identifizieren,
in Erinnerungen wird aber mehr und mehr
ihre Beziehung offengelegt. Aber wie soll man
denn beweisen, dass man jemand nicht ist?
Mitte November
DAS PERFEKTE GESCHENK
Ein Geschenk von Herzen kann schön oder
schrecklich sein. Charlotte erlebt das letztere,
wenn ihre Liebsten sie mit peinlichen Geschenken
an ihr Liebesleben erinnern. Von Bettwäsche
bis zu einem Stripper, der zur Familienfeier mitgenommen
wird, um ihr Single-Image zu ändern.
Und dann kommen auch noch die Überraschungen
ihrer Geschwister ins Spiel.
Mitte/Ende November
IM SCHATTEN DES ORANGEN-
BAUMS
Als Sharif im Jahr 1948 sich weigert, Jaff a zu
verlassen, reißen Krieg, Vertreibung und Gefangenschaft
die Familie auseinander. Sharifs Sohn
Salim wächst im Schatten seines Heimatlandes
auf. Als dessen Sohn Noor Jahrzehnte wiederum
Jahrzehnte später gegen israelische Soldaten
protestiert, scheint sich die Geschichte zu
wiederholen. Doch im Moment ihres größten
Schmerzes treffen Salim und seine Frau Hanan
eine Entscheidung für die Menschlichkeit und geben
damit Hoff nung auf Versöhnung.
Genießen Sie den
Herbst in unserem
Wintergarten!
Wir freuen uns auf Sie!
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54 KURZeitung
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BIER UND BAROCK IN KIRCHHAM
Adventsmarkt
Programm:
Kirchhamer
mit spektakulärer Feuershow
Samstag
29. November 2025
am Dorfplatz / Kirchham
Beginn: 15.00 Uhr
Weihnachtsstände * Musikalisches Rahmenprogramm * Kulinarisches * Nikolausbesuch
Kostenlos für Kinder
15.00 Uhr Beginn des Adventsmarktes
Nostalgie Karussell
-------------------------------------------------------------------
16.00 & Weihnachts-Melodien
18.00 Uhr vom Musikverein Bad Füssing
-------------------------------------------------------------------
17.00 Uhr Begrüßung durch den 1. Bürgermeister
und Entzünden der Friedenskerze
-------------------------------------------------------------------
anschl.
Einzug des Hl. Nikolaus mit kleinen
Geschenken für die Kinder
-------------------------------------------------------------------
ca.18.30 Uhr spektakuläre Feuershow Veranstalter: Gemeinde Kirchham, Tel.: (08533) 964816
Genuss und Kultur gehören in
Kirchham nicht nur fest zusammen
– es wird hier auch gelebt.
Deshalb treffen sich hier regelmäßig
alle Kulturfreunde des
guten Geschmacks um Tradition
gemeinsam zu genießen
und dabei zünftig miteinander
ins Gespräch zu kommen. Nach
einer kurzen Begrüßung gibt es
eine fi lmische Kirchenführung
von der prunkvollen Barockkirche
St. Martin, die zu einer der
prächtigsten Dorfkirchen von
Niederbayern zählt und von der
faszinierenden
Vergangenheit
von Kirchham zeugt. Erbaut
von 1725 – 1732 nach Plänen
des genialen Barockbaumeisters
Johann Michael Fischer.
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1914 wurde sie liebevoll in neubarocker
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ganz genussvoll dem Thema Bier. Dabei
wird Ihnen von einem erfahrenen Braumeister
nicht nur die Herstellung des Gerstensaftes erklärt
sondern erfahren auch viel Interessantes,
Wissenswertes und Lustiges rund um das
Thema Bier. Alle Gäste sind herzlich zu diesem
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Hacklberg zu verkosten.
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Öffnungszeiten:
Mo – Fr : 8.00 – 12.00 Uhr
Mo – Do : 14.00 – 16.00 Uhr
Telefon: (08533) 96 48 16
Fax: (08533) 96 48 25
Internet: www.kirchham.de
E-mail: gaesteinfo@kirchham.de
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55
Einen emotionalen Höhepunkt setzte Anna Fuhrländer, Dirigentin und Kapellmeisterin des Bad Füssinger Kurorchesters, unter anderem, als sie mit ihrer Violine das berühmte
Liebesthema aus der Musik des Komponisten Nino Rota zu „Romeo und Julia“ interpretierte. Fotos: Rudolf G. Maier
Glanzvoller Festival-Abschluss:
Kurorchester Bad Füssing begeistert im vollen Kursaal
Von Star Wars bis Moon River Stehende Ovationen für Klassiker der Filmmusik
Das Kurorchester Bad Füssing, unter
Leitung von Dirigentin und Kapellmeisterin
Anna Fuhrländer, sorgte beim
Abschlusskonzert des diesjährigen Kulturfestivals
vom ersten Moment an für
musikalische Spannung. Eingeleitet wurde
das Konzert im vollen Kursaal mit der
weltbekannten Fanfare der 20th Century
Fox Produktionsgesellschaft – eine Melodie,
die wie kaum eine andere auf der
ganzen Welt mit der Magie des Kinos verbunden
ist und sofort für begeisterten
Beifall sorgte. Der Bogen zur großen Hollywood-Welt
wurde damit elegant gespannt.
Es folgte ein Höhepunkt des
Konzerts: ein mitreißendes John-Williams-Medley.
Der amerikanische Komponist
gilt als Genie der Filmmusik und
schuf mit seinen Werken unvergessliche
Klangwelten, die viele Generationen begeistert
haben. Das Kurorchester präsentierte
zunächst den „Raiders March“
werden. Das Publikum feierte das Kurorchester
mit begeistertem Beifall. Im Anschluss
folgte ein ganz besonderer Programmpunkt:
Michaela Reichl, Violine,
stellvertretende Kapellmeisterin und begeisternde
Moderatorin des Konzerts,
ließ den berühmten Regisseur Steven
Spielberg in einer Grußbotschaft fiktiv zu
Wort kommen. Er würdigte die herausragende
Bedeutung der Filmmusik in seinen
Werken und dankte den Musikerinnen
und Musikern des Bad Füssinger
Kurorchesters für ihre Interpretation der
weltberühmten Melodien. Spielberg betonte
dabei, wie untrennbar Filmbilder
und Musik miteinander verbunden sind
und bedankte sich für den musikalischen
Brückenschlag zwischen Bad Füssing
und Hollywood. Michaela Reichl führte
sensibel durch das Programm und machte
in ihren pointierten Moderationen
deutlich, wie unscheinbar viele der eraus
der Indiana Jones-Reihe – eine Musik
voller Abenteuerlust und heroischer
Spannung. Nahtlos anschließend folgte
das gefühlvolle „Flying“-Theme aus dem
Familienfilm „E.T. – Der Außerirdische“,
das mit seiner Leichtigkeit auf berührende
Weise die Magie des Fliegens und die
Kraft der Freundschaft musikalisch einfängt.
Das Finale des Williams-Medleys
„Spielberg bedankte sich für
den musikalischen Brückenschlag
zwischen Bad Füssing und
Hollywood.“
bildete schließlich die berühmte Titelmelodie
aus „Star Wars“, bei der das gesamte
Orchester seine volle Klangpracht
entfalten konnte. Mitreißende Rhythmen,
monumentale Bläserfanfaren und
fein abgestimmte Streicherpassagen ließen
die legendäre Weltraumsaga für die
Zuhörer im Kursaal klanglich lebendig
56 KURZeitung
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Aus Bad Füssing
sen, ein Markenzeichen des Films, wurfolgreichsten
Filmkomponisten agieren:
„Kaum jemand weiß, wie wenig Zeit sie
oft haben, um eine Komposition von über
80 oder 90 Minuten Länge zu erschaffen,
deren Klänge dann Generationen im
Ohr bleiben“. Weitere Schwerpunkte des
Konzerts bildeten die zeitlosen Melodien
von Henry Mancini. Das Kurorchester
brachte mehrere seiner unvergänglichen
Klassiker zum Klingen. Den Auftakt
machte die Titelmelodie der Romanverfilmung
„Die Dornenvögel“. Es folgte ein
beschwingtes Medley mit Mancinis bekanntesten
Werken: Der humorvoll-mit-
nächsten: Fast nahtlos spannte das Kurorchester
den Bogen weiter zu einem
der größten Klassiker der Filmgeschichte
– „Vom Winde verweht“. Der mit zehn
Oscars ausgezeichnete Kinofilm, dessen
unvergessene Filmmusik aus der Feder
des Komponisten Max Steiner stammt,
bildete einen weiteren stimmungsvollen
Glanzpunkt des Konzerts. Ein besonderer
Höhepunkt war die Hommage an die
unvergessliche Musik des Films „Titanic“.
Auf der Bühne zeigte eine Leinwand
eindrucksvoll das Bild des weltberühmten
Schiffs. Dazu ertönte die bewegende
Musik von James Horner, die im Abspann
„Best of Filmmusik“ – Hollywood zu Gast in Bad Füssing:
Das Kurorchester unter Leitung von Kapellmeisterin
Anna Fuhrländer begeisterte beim Abschlusskonzert
des Kulturfestivals 2025 mit Klassikern der
Filmmusik.
reißende „Baby Elephant Walk“ aus dem
Film „Hatari“ sowie das verzaubernde
„Moon River“ aus „Frühstück bei Tiffany“,
die unverwechselbare Titelmelodie
zum „Rosaroten Panther“ und schließlich
die Musik zur Krimiserie „Peter
Gunn“. Unter Leitung von Kapellmeisterin
Anna Fuhrländer gelang es dem Orchester
spielend, die unterschiedlichen
Stimmungen dieser Werke authentisch
einzufangen – mal träumerisch, mal
swingend, mal voller Spannung. Moderatorin
Reichl stellte danach einen Komponisten
vor, dessen Musik zwar weltweit
bekannt, sein Name jedoch weniger geläufig
ist: Den Italiener Nino Rota. Einst
als Wunderkind gefeiert, mit elf Jahren
bereits Komponist eines Oratoriums,
widmete er sich während seiner Karriere
allen klassischen Gattungen von der
Viel Beifall für die Solisten des niveauvollen Konzertabends.
Beispielsweise „Die fabelhafte Welt der
Amélie“, untermalt von der Musik des Franzosen Yann
Thiersen mit dem typisch sanft melancholischen Klavierspiel,
das in den Händen von Kisuk Kwon, Pianist
des Kurorchesters, wunderbar aufgehoben war.
Oper bis zur Symphonie. Weltruhm habe
er vor allem als Filmkomponist mit Titeln
wie „La dolce Vita“, „Krieg und Frieden“,
„Romeo und Julia“ oder „Der Pate“ erlangt.
Einen besonders emotionalen Höhepunkt
setzte Anna Fuhrländer, als sie
das berühmte Liebesthema aus Rotas
Musik zu „Romeo und Julia“ auf ihrer Violine
interpretierte. Mit viel Gefühl und
technischer Brillanz entführte sie die Zuhörer
in die tragische Welt von Shakespeares
Liebenden und wurde dafür mit
lang anhaltendem Applaus belohnt. Im
Anschluss begeisterte das Orchester mit
„Gabriels Oboe“, einer der bekanntesten
und bewegendsten Melodien Ennio Morricones
aus dem Film „Mission“, in dem
der Jesuitenpater Gabriel mit der Kraft
der Musik Kontakt zu Ureinwohnern aufbaut.
Silvia Denk, Kurorchester, brillierte,
wie mehrmals während des Konzerts,
mit der Flöte, sie ließ die zarte, spiritualisierte
Melodie mit großer Ausdruckskraft
und Intensität erklingen. Noch einmal
stand Nino Rota im Mittelpunkt des Konzerts
– diesmal mit seinem wohl bekanntesten
Werk: dem Thema aus „Der Pate“.
Die melancholisch-italienischen Klänge
ließen sofort Bilder des legendären Mafia-Epos
mit Marlon Brando in der Hauptrolle
lebendig werden. Wie ein roter Faden
reihte sich ein Höhepunkt an den
Michaela Reichl, stellvertretende Kapellmeisterin
führte charmant und kenntnisreich durch den Programmverlauf.
Sie bereicherte die Filmmelodien mit
spannenden Hintergrundgeschichten und stellte auch
Persönliches der Komponisten vor.
des Katastrophendramas zu hören ist.
Das emotional aufgeladene „My Heart
Will Go On“, im Original von Céline Dion
gesungen, wurde an diesem Abend auf
der Solo-Violine von Kapellmeisterin
Anna Fuhrländer gespielt. Ihr gefühlvolles
Spiel verlieh der bekannten Melodie
neue Tiefe und zeigte, wie Filmmusik die
Herzen berühren und weltweit begeistern
kann. Anschließend entführte das
Orchester die Zuhörer nach Frankreich
und präsentierte ein Medley französischer
Filmmusik, das einige der bedeutendsten
Produktionen unseres Nachbarlands
musikalisch Revue passieren
ließ. Einleitend gab es einen Abstecher in
„Die fabelhafte Welt der Amélie“. Die
sanft melodischen und zugleich melancholischen
Klavierklänge von Yann Thier-
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KURZeitung
57
Aus Bad Füssing
den von Kisuk Kwon, Pianist des
Kurorchesters, mit lebendiger Leichtigkeit
interpretiert. Es folgte die musikalische
Erinnerung an den Film „Jean de
Florette“, eine Romanverfilmung aus
dem Jahr 1986 mit Gerard Depardieu in
der Hauptrolle. Das Leitmotiv, komponiert
von Jean-Claude Petit, basierend
auf einem Thema aus Verdis Oper „Die
Treffpunkt: Adalbert-Stifter-Saal; Gr. Kurhaus
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Macht des Schicksals“, wurde durch das
Kurorchester einfühlsam dargeboten.
Mit „Mein Onkel“, einer französischen
Filmkomödie aus dem Jahr 1958, wurde
das Publikum in die humoristische Welt
von Jacques Tati geführt, dessen Rolle
als der sonderbare Onkel unvergessen
bleibt. Auch dieser Klassiker erhielt
durch die Musikerinnen und Musiker des
Kur- &GästeService Bad Füssing |Rathausstr. 8|D-94072 Bad Füssing |www.badfuessing.de
-Änderungen vorbehalten! -
Kurorchesters eine neue, frische Note.
Der vierte Musikausschnitt war der Song
„I Will Wait For You“, geschrieben von Michel
Legrand, aus dem berühmten Musicalfilm
„Die Regenschirme von Cherbourg“
stammend, mit Catherine
Deneuve bildete den würdigen Abschluss
dieser Reise durch die Filmmusik Frankreichs.
Langsam näherte sich die große
Reise durch die Welt der Filmmusik als
würdiger Schlussakkord für das diesjährige
Kulturfestival ihrem Ende zu. Mit der
inspirierenden Regie und der Violine von
Anna Fuhrländer sowie der charmanten
Moderation von Michaela Reichl wurde
das Konzert auch zu einem emotionalen
Erlebnis. Zum Abschluss erklang noch
einmal Musik, die direkt ins Herz traf:
„Mit der Violine von Anna Fuhrländer
sowie der charmanten
Moderation von Michaela Reichl wurde
das Konzert auch zu einem emotionalen
Erlebnis.“
„Ich tanze mit dir in den Himmel hinein“
– komponiert von Friedrich Schröder zur
UFA-Filmkomödie „Sieben Ohrfeigen“
aus dem Jahr 1937. Das Traumpaar Lilian
Harvey und Willi Fritsch wurde musikalisch
wiedergeboren, als das Publikum
eingeladen war mitzusingen, mitzuwiegen
und mitzuträumen. Worte wie „In
den siebenten Himmel der Liebe – die
Erde versinkt, wir zwei sind allein…“, erfüllten
den Saal mit der Nostalgie vergangener
Kinotage. Nach dem großen
Finale folgte stehender Beifall und begeisterte
Rufe nach Zugaben, die unter
anderem mit dem Sirtaki von Mikis Theodorakis
aus dem Film „Zorbas“ erfüllt
wurden. Moderatorin Michaela Reichl
dankte dem begeisterten Publikum:
„Das Bad Füssinger Kurorchester geht
jetzt auf Tournee und schon am 17. Oktober
kehren wir gemeinsam mit Kolleginnen
und Kollegen anderer Kurorchester
für ein einmaliges Konzert zurück hierher
in den Großen Kursaal nach Bad Füssing.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!“
58 KURZeitung
November 2025
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Gesund altern – geht das überhaupt?
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Neue Erkenntnisse der Medizin und
Biowissenschaft machen es möglich,
den Alterungsprozess nicht nur zu verlangsamen,
sondern gezielt umzukehren.
Chōju, gegründet von Dr. med. Johannes
Zwick und Anja Weber, vereint
diese Hightech-Innovationen mit einem
ganzheitlichen Lifestyle – und erschließt
damit völlig neue Perspektiven für ein
langes, aktives und erfülltes Leben.
„Chōju ist für mich der
Schlüssel zu einer echten
Veränderung: gesund,
aktiv und voller Power.“
Dr. med. Johannes Zwick,
Gründer von Chōju
Die 10 Bausteine der Langlebigkeit –
das Chōju-Konzept
In Zusammenarbeit mit führenden Universitäten
und medizinischen Instituten
entwickelt, basiert Chōju auf einem
10-Punkte-System zur messbaren Verlängerung
der Gesundheits- und Lebensspanne:
01. Epigenetik & DNA-Analyse
Jeder Mensch ist einzigartig – deshalb
beginnt alles mit einem präzisen Gesundheitsprofil.
Eigene DNA- und Epigenetik-Tests
identifizieren biologische
Marker für eine personalisierte Langlebigkeitsstrategie.
02. Hightech-Supplementierung
Individuell abgestimmte Longevity-
Supplements – entwickelt auf Basis modernster
Forschung – unterstützen Ihre
Vitalität und Zellgesundheit.
03. Chōju-Ernährung
Unsere speziell entwickelte Anti-Aging-
Ernährungsform basiert auf neuesten
Erkenntnissen der Longevity-Ernährungswissenschaft
– alltagstauglich und
genussvoll.
04. Intervallfasten & Autophagie
Gezieltes Fasten (z.B. 16:8-Methode) aktiviert
zelluläre Reinigungsprozesse und
fördert Fettverbrennung, Muskelaufbau
und mentale Klarheit – unterstützt durch
die Enzyme Spermidin und Fisetin.
05. Bewegung mit Zellwirkung
Ein spezielles Trainingsprogramm aktiviert
die zellulären Schutzsysteme SIRT1
und SIRT6 – messbar an der Verlängerung
der Telomere, also dem biologischen
Jungbrunnen.
06. Zell-Physiotherapie
Die „zelluläre Müllabfuhr“ muss aktiv
bleiben – mit gezielter Physiotherapie
wird der Abtransport schädlicher Stoffe
über Lymphe und Blut angeregt. Unterstützt
durch Chōju-NR.
07. Regenerativer Schlaf
Erholsamer Schlaf ist kein Luxus, sondern
Lebenselixier. Unser Schlafcocktail
„Sleep well and deep“ unterstützt die
nächtliche Zellregeneration.
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November 2025
PR-Veröffentlichung
„Es fasziniert mich, wie
Wissenschaft in den Alltag
integriert werden kann –
mit enormen Ergebnissen.“
Anja Weber – Gründerin von Choju
Mehr als ein Gesundheitskonzept –
ein neuer Lifestyle
Chōju steht für eine neue Art zu leben.
Nicht Verzicht, sondern neue Lebensfreude.
Nicht nur gesund – sondern vital,
inspiriert und erfüllt. Die Methoden sind
wissenschaftlich fundiert, ganzheitlich
und vor allem: für jeden zugänglich.
08. Live Change & Mindset
In Chōju-Retreats erlernen Sie Strategien
für mehr Lebensfreude, Motivation
und mentale Stärke – für nachhaltige
Veränderung.
09. Stressabbau & Achtsamkeit
Mit individuell angepassten Methoden
wie Meditation, Yoga, Qigong oder Atemübungen
finden Sie zu mehr innerer
Ruhe – ein wichtiger Faktor für Langlebigkeit.
10. Longevity-Medikation
Chōju verfolgt aufmerksam aktuelle Studien
zu Medikamenten wie Rapamycin
oder Metformin, die das Potenzial haben,
die Lebensspanne zu verlängern.
Erleben Sie es selbst – in einem unserer
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gesünderen Leben.
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November 2025
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KURZeitung
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Aus Bad Füssing
Bad Füssinger Sportkongress – Schulterpathologien im Brennpunkt
Weiterbildung auf höchstem Niveau, organisiert durch die drei Rehakliniken
Einmal mehr wird beim neunten Bad Füssinger
Sportkongress mit dem Brennpunkt:
„Sportassoziierte Schulterpathologien-
konservative & operative Therapie,
Prophylaxe und Rehabilitation“ Weiterbildung
für Ärzte, Therapeuten, Sportlehrer,
Trainer, leitende Experten und Expertinnen
aus Medizin, Therapie und Sport auf
höchstem Niveau geboten. Und einmal
mehr arbeiten dafür die drei Bad Füssinger
Rehakliniken Fachklinik Johannesbad,
Klinik Niederbayern und Rehafachzentrum
inzwischen traditionsgemäß zusammen.
ten zusammengestellt worden. Die Schirmherrschaft
habe Erster Bürgermeister Tobias
Kurz übernommen. Fortbildungspunkte
für Ärzte werden beantragt. Für Therapeutinnen
und Therapeuten seien sechs Kongresspunkte
vorgesehen. Der Große Kursaal
biete auch für den neunten Kongress
den idealen Rahmen. Der Kongress beginne
Samstag, 31. Januar 2026 um 8:30 Uhr
und ende um 17:00 Uhr. Die Kongressleitung
habe Hubertus Winkler, Chefarzt
Fachklinik Johannesbad, übernommen.
Erwartet werden wie in den Vorjahren circa
Das engere Organisationsteam legte vor
Ort im Großen Kursaal Kongressinhalte
und -ablauf fest. Die Planung hatte bereits
nach dem Motto: „Nach dem Kongress ist
vor dem nächsten Kongress“ vor einigen
Monaten begonnen. Das festgelegte Thema,
der diesjährige Brennpunkt „Schulterprobleme
im Sport“ betreffe Athletinnen
und Athleten aller Leistungsklassen.
Entsprechend sei, so Moderator Leitender
Oberarzt Marcus Kronschnabl, Fachklinik
Johannesbad, ein umfassendes Programm
mit Vorträgen renommierter Sportexpermit
dem der Kongress nach der Begrüßung
durch Bürgermeister Tobias Kurz und der
Anmoderation von Marcus Kronschnabl eröffnet
werde. Um 10:00 Uhr informiere Dr.
Lena Hirtler zum Thema: „Das Schultergelenk
– prekäre Balance zwischen maximaler
Bewegungsfreiheit und funktioneller
Stabilität“. Um 11:15 Uhr folge Professor
Dr. Olaf Ueberschär mit dem Vortrag: „Von
Calisthenics bis Speerwurf – die Biomechanik
der Schulter“. Das Nachmittagsprogramm
starte mit dem Vortrag „Operative
Versorgung von Läsionen der Rotatoren-
Sportkongress 2026: Organisationsbesprechung der Teams von Klinik Niederbayern, Fachklinik Johannesbad und Rehafachzentrum, von links, Dr. med. Till Richter, Chefarzt
Rehafachzentrum, Miriam Demlehner, stellvertretende Leiterin Rehafachzentrum, Ulf Görner, Chefarzt Klinik Niederbayern, Marcus Kronschnabl, leitender Oberarzt, und
Hubertus Winkler, Chefarzt, beide Fachklinik Johannesbad, Gisela Biereder, Chefarztsekretärin, Mercedes Kammerer, Marketing und Christa Rosenheimer, Sekretärin Klinikleitung
und Vorstand Fachklinik Johannesbad. Foto: Rudolf G. Maier
300 Teilnehmende. „Wir stellen Grundlagen
vor, erklären Fehlfunktionen und diskutieren
Diagnostik sowie Therapieansätze
und Therapiemöglichkeiten“, verdeutlicht
Ulf Görner, Chefarzt Klinik Niederbayern,
das Weiterbildungsangebot. Auch dieser
Kongress werde mit einer medizinischen
Fachausstellung die Informationspalette
erweitern. Ein Highlight sei der Vortrag
von Ruder-Olympiasieger Andreas Kufner
mit dem Thema: „Stark im Kopf, stark im
Leben: Die mentale Seite der Leistungsfähigkeit“.
Das sei der Eingangshöhepunkt,
manschette“ durch Matthias Ritsch. Um
14:30 Uhr informiere Volker Sutor zum
Thema: „Rotatorenmanschettenassoziierte
Beschwerden – physiotherapeutische
Diagnostik und Therapie“. In neun Workshops
werde der Praxis des Kongressthemas
Rechnung getragen.
Anmeldemöglichkeit unter
https://gstoo.de/sportkongress2026,
Infos und Programm:
www.der-sportkongress.de
62 KURZeitung
November 2025
Aus Bad Füssing
Herzgesund durch die Woche in Bad Füssing
Im Rahmen der bundesweiten Herzwochen der Deutschen
Herzstiftung unter dem Motto „Gesunde Gefäße – gesundes
Herz. Den Herzinfarkt vermeiden“ setzt Bad Füssing als
führendes Kur- und Heilbad in Europa erneut ein starkes Zeichen
für Prävention und Gesundheitsförderung. Vom 3. bis 7.
November 2025 startet täglich die beliebte Frühgymnastik in
der Kurgymnastikhalle unter dem Motto „Herzgesund in den
Adalbert-Stifter-Saal im Großen Kurhaus. Referent ist Dr. med.
Christian Meyer, Chefarzt der Kardiologie am Krankenhaus
Rotthalmünster. In seinem Vortrag erläutert er allgemein verständlich,
wie Gefäßgesundheit, ein vorbeugender Lebensstil
und medizinische Therapien zusammenspielen und er informiert
über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur Herzinfarktprävention.
Mit diesem ganzheitlichen Programm setzt
Bad Füssing neue Maßstäbe in der öffentlichen Gesundheitsbildung
und lädt Gäste sowie Bürgerinnen und Bürger herzlich
zur Teilnahme ein.
(Siehe auch Einladung auf Seite 58)
Kurdirektorin Daniela Leipelt, Chefarzt Dr. Christian Meyer, Kardiologie Krankenhaus
Rotthalmünster, Josef Hopper, Deutsche Herzstiftung, und Gerhard Winklhofer,
Leiter Gesundheit ServiceCenter, laden zu den Veranstaltungen der Herzwoche
der Deutschen Herzstiftung in Bad Füssing ein.
Tag“. Bewegungsfreudige Gäste und Einheimische sind eingeladen,
mit gezielten herzstärkenden Übungen unter fachlicher
Anleitung vital in den Morgen zu starten und wertvolle Tipps
für ein herzgesünderes Leben zu erhalten. Ein besonderer
Fokus liegt auf den nachweislich positiven Effekten der Bad
Füssinger Thermen auf Herz, Kreislauf und Durchblutungsstörungen.
„Unsere Thermen sind weit mehr als Orte der Entspannung.
In enger Abstimmung mit dem behandelnden Arzt
können sie einen wertvollen Beitrag zur Rehabilitation und
zur Stärkung des Herz-Kreislaufsystems leisten. Bad Füssing
steht für medizinisch fundierte Prävention und nachhaltige
Gesundheitsförderung“, erklärt Daniela Leipelt, Kurdirektorin
der Gemeinde Bad Füssing. Auch Gerhard Winklhofer,
Leiter des Gesundheits ServiceCenters betont: „Die Kombination
aus medizinischer Betreuung, gezielter Bewegung und
Thermenanwendungen verbessert nachweislich das Wohlbefinden
vieler Herzpatienten und unterstützt effektiv deren
Therapieverlauf“. Der Höhepunkt der Herzwochen ist der
Fachvortrag „Gesunde Gefäße – gesundes Herz. Herzinfarkt
vermeiden“ am Freitag, 7. November 2025, um 15:00 Uhr im
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November 2025
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Täglich:
Mittags- und Abendtisch
Montag und Dienstag: Ruhetag
Veranstaltungen Kath. Kurseelsorge November/Dezember 2025
Kurseelsorge
Gottesdienste in Heilig Geist:
Sonntag 9.00, 10.30 und 18.30 Uhr
Dienstag bis Donnerstag: 18.30 Uhr
Samstag 18.30 Uhr
Gottesdienst im Johannesbad:
jeden Sonntag um 9.00 Uhr
Gottesdienst in der Andreaskirche
in Safferstetten: Freitag 18.30 Uhr
Mi, 5.11.24, 19.30 Uhr
Pfarrsaal Heilig Geist
Multimediavortrag mit Josef Grünberger
„Der Inn vom Ursprung bis zur Mündung“
Sa, 8.11.25, 19.30 Uhr
Kirche Heilig Geist
Musical „Wohin das Leben uns treibt“
von Helmut Degenhart
Sa 8.11.25, 18.30 Uhr
Lichterprozession
zum Leonhardifest anschl. Andacht
So, 9.11.25, 10.00 Uhr
Festgottesdienst
zum Leonhardifest in Aigen anschl.
Leonharididult
So, 9.11.25, 14.00 Uhr
Umritt mit Pferdesegnung
Do, 20.11.25, 15.00 Uhr
„Architektur der Konzilszeit“
Kirchenführung in Heilig Geist
So, 23.11.25, 9.00 + 10.30 Uhr
Musikal. Gottesdienstgestaltung
mit der Harfenistin Karoline Frey
Mi, 3.12.25, 19.30 Uhr
Pfarrsaal Heilig Geist
Multimediavortrag mit Josef Grünberger
„Passau, die Dreiflüssestadt“
Mo, 8.12.25, 19.30 Uhr
Kirche Heilig Geist
Musikalische Andacht zu
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in der Kirche Heilig Geist mit anschl.
Gräbersegnung auf den Friedhöfen und
im Friedwald
So, 2.11.25, 9.00 + 10.30 Uhr
Musikal. Gottesdienstgestaltung
mit den Perlesreuther Sängern
Mo, 3.11.25, 14.30-16.30
Spaziergang zu Allerseelen
Treffpunkt: Friedhof Saff erstetten an der
Kirche St. Andreas
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Kurseelsorge
Katholische Kurseelsorge
Gottesdienste in den Kliniken:
So. 9.00 Uhr Johannesbad
Pfarrkirche Heilig Geist:
Sonn- und Feiertage: 9.00, 10.30 Uhr
und von April – Okt: 18.30 Uhr
Täglich, außer Montag: 18.30 Uhr
Kirchenkonzerte, Angebote der Kurseelsorge und die Gottesdienstzeiten
in den übrigen Pfarreien der Gemeinde Bad Füssing:
entnehmen Sie dem Pfarrbrief, den Aushängen
an der Pfarrkirche und unserer Webseite:
www.pfarrverband-bad-fuessing.bistum-passau.de
Erreichbarkeit der Kath. Geistlichen / Kurseelsorge:
Bernd Kasper, Pfarrer
Rathausstraße 10 | Bad Füssing
Tel. 08531 3107330
Pfarrbüro
Rathausstr. 10 | Bad Füssing
Tel.: 08531 3107330
Pfarramt.bad.fuessing@bistum-passau.de
Öffnungszeiten Pfarrbüro Bad Füssing:
Mo. 9.00 – 12.00 Uhr; Di. 12.00 – 16.00 Uhr
Mi. geschlossen; Do. 10.00 – 12.00 Uhr
Fr. 9.00 – 12.00 Uhr
Maria Müller, Pastoralreferentin und Kurseelsorgerin
Rathausstraße 10 | Bad Füssing
Tel. 08531 31073315
maria-anna.mueller@bistum-passau.de
Evangelische Kurseelsorge
Gottesdienste in der Christuskirche:
So. 10.00 Uhr Gottesdienst (14-täglich mit Abendmahl)
Gottesdienste in den Kliniken:
So. 9.00 Uhr Fachklinik Johannesbad
Beachten Sie bitte die Aushänge in den Kliniken!
Wenn Sie ein vertrauliches Gespräch möchten,
rufen Sie bitte Pfarrer Norbert Stapfer an: Tel. 0151 62682108
Hinweis: Veranstaltungen und besonders gestaltete Gottesdienste
entnehmen Sie bitte dem Pfarr-, Gäste- bzw. Gemeindebrief und den
Schaukästen an den Kirchen. Aktuelle Termine sind auch auf unserer
Homepage einsehbar: www.bad-fuessing-evangelisch.de
i
Erreichbarkeit der Evangelischen Geistlichen:
Pfarrer Norbert Stapfer (Kurseelsorge und Klinikseelsorge)
Sprechzeiten: Montag und Mittwoch: 10:00 – 12:00 Uhr im Evang.
Kurseelsorgezentrum außerdem nach Vereinbarung unter
Mobil-Nr. 0151 62682108
Evang.-Luth. Pfarramt
Pfarrer Joachim von Kölichen (Gemeindepfarrer)
Rathausstraße 2 | Bad Füssing (im Gebäude der Christuskirche)
Tel. 08531 29636 | pfarramt.badfuessing@elkb.de I bad-fuessing-evangelisch.de
IMPRESSUM
Herausgeber: Johannesbad Hotels, Johannesstr. 2, 94067 Bad Füssing, Tel. 0 85 31/23 0, Fax 0 85 31/23 2986; Chefredakteur: Rudolf G. Maier, Tettenweiser Str. 1, 94060 Pocking, Tel. 0 85 31/45 77, Fax
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Medienstraße 5b, 94036 Passau, Tel. 08 51/96 61 80-783, Fax 08 51/96 61 80-919, E-Mail: sarah.brunner@passavia.de; Anzeigendisposition: Johannesbad Reha-Kliniken GmbH & Co. KG, Rainer Rampetsreiter,
Johannesstraße 2, 94067 Bad Füssing, Tel. 0 85 31/23 31 83 oder 23 31 53, Fax: 0 85 31/23 31 80, E-Mail: rainer.rampetsreiter@johannesbad.com; Druck: Passavia Druckservice GmbH & Co. KG; Gestaltung
Titel: Passavia Druckservice GmbH & Co. KG, Sarah Brunner (Medienfachwirtin)
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