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GASTRO das Fachmagazin 11/25

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Hausmannskost (Seite 32)

D A S F A C H M A G A Z I N Ausgabe 11/2025

„ALLES FÜR DEN

GAST“ SPEZIAL

Digitalisierung, die erfrischt.

08. - 11.11.25 | Salzburg | Stand 10-1128

Ausgabe 11, November 2025, 42. Jahrgang, Österreichische Post AG, GZ 02Z033305 M, H1 Medien & Gastro Verlag GmbH, Gersthofer Straße 87, 1180 Wien,

Coverfotos: Geiger Alm (großes Foto), alfa27 / stock.adobe.com (Kellnerin), Andrea Jungwirth (Hausmannskost)

EVA UND DOMINIK UTASSY:

HAUBEN UND STERNE

AUF DER ALM

Gut angezogen, besser im Geschäft (Seite 112)

Genussvolle

Besuchen Sie unseren

Gast-Messe-Stand 01-0127!

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Ausgabe 11, November 2025, 42. Jahrgang, Österreichische Post AG, GZ 02Z033305 M, H1 Medien & Gastro Verlag GmbH, Gersthofer Straße 87, 1180 Wien,

Coverfotos: Geiger Alm (großes Foto), alfa27 / stock.adobe.com (Kellnerin), Andrea Jungwirth (Hausmannskost)

D A S F A C H M A G A Z I N

EVA UND DOMINIK UTASSY:

Gut angezogen, besser im Geschäft (Seite 112)

Retouren an Postfach 555, 1008 Wien

„ALLES FÜR DEN

GAST“ SPEZIAL

Ausgabe 11/2025

Digitalisierung, die erfrischt.

08. - 11.11.25 | Salzburg | Stand 10-1128

Besuchen Sie unseren

Gast-Messe-Stand 01-0127!

11/2025

EDITORIAL 3

Grüß Gott in Salzburg!

Endlich ist es wieder

soweit und die Messe

„Alles für den Gast“, die

Leitmesse für Gastronomie

und Hotellerie,

öffnet wieder ihre Tore.

Aussteller, Gastronomen

und Hoteliers treffen dort aufeinander, um

Erfahrungen, Ideen und Zukunftsvisionen

auszutauschen. Alte, bewährte Netzwerke

werden gepflegt, neue geknüpft und zahlreiche

Get-together sorgen für entspannte

Gespräche. Seit bereits 55 Jahren ist die „Alles

für den Gast“ als erfolgreiches Netzwerk in

Österreicher Maßstab für die Branche.

Auch wir von GASTRO sind natürlich

mit einem Stand auf der Messe vertreten

und stehen für Informationen, Gespräche

und einfach eine entspannte Auszeit bei

Süßem zur Verfügung. Außerdem haben wir

dieses Jahr als Standpartner die Organisation

Global Family, welche kostenlose Urlaube

für bedürftige Familien organisiert. Eine tolle

Sache, die wir gerne unterstützen. Sie finden

uns im Foyer der Halle 10 Stand 225 und 227

gleich links neben dem Eingang.

Apropos Netzwerk: Hier haben wir etwas

Erfreuliches zu vermelden, Chaîne des Rôtisseurs

ist ein neuer Kooperationspartner

von GASTRO und wir freuen uns sehr auf

die künftige Zusammenarbeit.

Gegründet

als Bruderschaft im 13.

Jahrhundert in Frankreich,

ist sie heute eine

international agierende

Organisation, die sich

künftig verstärkt der Förderung junger

Talente widmen möchte. Ihre Basis ist die

französische Kochkunst und diese ist, wie

wir alles wissen, wiederum die Basis jeder

erfolgreichen Küche.

Dass die aktuelle Messeausgabe, wie

jedes Jahr, vor vielen News, fachlich gut

recherchierten Geschichten und Informationen

zu unseren Partnern strotzt,

versteht sich von selbst. Unsere Palette

reicht von einem kritisch-positiven Blick

auf Convenience, über die Renaissance der

Hausmannskost, dem Blick auf Prickelendes

in den Sekt- und Champagnergläsern und

Bierinnovationen bis hin zu den aktuellen

Trends im Wintertourismus. Und natürlich

auch wieder Porträts und Interviews mit

interessanten Vertretern der Branche – diesmal

mehr denn je.

Schauen Sie rein, blättern Sie durch,

erfahren Sie Wissenswertes und besuchen

Sie uns auf der Messe!

Kurt & Michael HEINZ

Hausmannskost (Seite 32)

HAUBEN UND STERNE

AUF DER ALM

Genu svo le

Weihnachten

Hier geht’s zum e-Paper.

MASSENWEISE JUBILÄUMSPREISE

GASTROTECHNIK

www.mayway.eu

vom 03.11. - 23.11.2025

AKTION

0810 100 180


4

INHALT 11/2025

Aktuell & angesagt

Food 22 bis 71

Personelles Seite 144

Buchtipps Seite 145

Vorschau und Impressum Seite 146

Alle Jahre wieder

Nein, es weihnachtet noch nicht, sondern

es geht um die Messe „Alles für den Gast“

in Salzburg.

Seite 10

Effizienz trifft Genuss

In der Gemeinschaftsverpflegung ist der

Spagat zwischen Qualität, Wirtschaftlichkeit

und Zeitdruck Alltag. Convenience-Produkte

können hier eine wertvolle

Unterstützung sein.

Seite 24

Foto: Andrea Jungwirth

Hausmannskost mit Herz und

Vernunft genießen

Traditionelle Hausmannskost ist die

Küche unserer Großmütter und weckt oft

Erinnerungen an selbstgekochte, herzhafte

Mahlzeiten.

Seite 32

Regionaler Genuss mit Charakter

Wenn die Tage kürzer werden und die

Speisekarten kräftiger, erleben Milchprodukte

und Käse ihre Hochsaison.

Seite 56

Sag Cheese – und die Welt lächelt

Cremig, würzig, mild, kräftig: Käse ist

die universelle Sprache des guten Geschmacks.

Seite 58

Chaîne des Rôtisseurs

Von den mittelalterlichen Spießbratern

zur internationalen Gourmetvereinigung.

Seite 60

Ice, Ice, maybe?

Viele der rund 400 Eissalons Österreichs

schließen in den Wintermonaten saisonbedingt,

andere hingegen trotzen der

Kälte.

Seite 64

Hauben und Sterne auf der Alm

Eva und Dominik Utassy betreiben mit

der Geigeralm ein Hauben- und Sternerestaurant

in einer ehemaligen Skihütte!

Seite 68

Cold & hot drinks 72 bis 97

Non food 98 bis 123

Die US-Bierszene trotzt

dem Gegenwind

Die Craftbier-Szene in den USA ist Vorbild

für viele Entwicklungen in Europa.

Seite 74

Zwischen Perlen, Prestige und

Perfektion

Warum Sekt und Champagner in der

Gastronomie weit mehr sind als nur festliche

Begleiter – und wie Gastronomen

das Prickeln erfolgreich inszenieren.

Seite 78

Hochprozentig im Trend – oder doch

leichter Genuss?

Edelbrände erleben in der Gastronomie

und Barszene ein Comeback – aber anders

als früher.

Seite 84

Basic oder schon Luxus?

Kaffee zählt zu den Produkten mit der

höchsten Gewinnspanne in der Gastronomie.

Seite 88

Kaffeekompetenz mit System

Professionelle Kaffeemaschinen sind das

Herz jeder Gastronomie – sie entscheiden

über Qualität, Effizienz und Kundenerlebnis.

Seite 92

Foto: Kinga Pesl

Raus aus dem Dornröschenschlaf

In vielen Restaurants und Hotels fristet

Tee noch immer ein Schattendasein.

Seite 96

Wo die Küche wirklich brennt –

am Herd

Er ist das Herz jeder Profiküche – ohne

ihn läuft gar nichts: der Herd.

Seite 100

Durchdachte Reinigung mit System

Ohne Hygiene läuft nichts – sie ist das

unsichtbare Rückgrat jeder Profiküche

und entscheidet, ob Qualität und Sicherheit

auf dem Teller landen.

Seite 106

Gut angezogen, besser im Geschäft

Ob Empfang, Service oder Küche – die

richtige Berufsbekleidung ist mehr als

Pflicht: Sie ist Visitenkarte, Wohlfühlfaktor

und Marketinginstrument in einem.

Seite 112

Tourismus, Hotellerie & Karriere 124 bis 143 Non food 98 bis 123

Mehrweg macht Marke

Wenn Verpackung zum Imagefaktor

wird: Nachhaltigkeit, Innovation und

Ästhetik gehen Hand in Hand und eröffnen

Hotellerie und Gastronomie neue

Chancen.

Seite 114

Die Menge macht das Gift

Ein rustikal inszenierter Herbsttisch

verlangt Feingefühl und Gespür für Proportionen.

Seite 118

Foto: Oesterreich Werbung/Linda Schaeffler

Kein Schnee, keine Gäste?

Österreichs Wintertourismus unterliegt

gravierenden Veränderungen, seit Frau

Holle ihre weiße Pracht nicht mehr so

üppig, und vor allem nicht mehr so verlässlich,

ausschüttet.

Seite 126

Richtiges Konzept, richtiger Gast

Wer erfolgreich ein Hotel betreiben

möchte, der sollte sich an einige unabänderbare

Module halten.

Seite 130

Foto: Carmen Huter

Bitte viel Platz!

Ablageflächen in Hotelbädern sind ein

Thema für sich, da meist zu wenig vorhanden.

Wer hier gut plant, hat den Gast

schon auf seiner Seite.

Seite 134

Mit Köpfchen geführt

Gastronomie wird oft mit der Arbeit am

Gast assoziiert: Teller servieren, Getränke

bringen und zwischendurch ein Auge

auf den Umsatz werfen. Wer selbst drinsteckt,

weiß es besser.

Seite 140


11/2025

AKTUELL & ANGESAGT 5

Foto: Metro

Ultrafrischer Messeauftritt

Auch in diesem Jahr präsentiert sich

METRO bei der “Alles für den Gast“ als

engagierter Partner der Gastronomie. Auf

einer Fläche von 200 m 2 erleben Besucher

die ganze Vielfalt an Food-Innovationen,

Trends und modernen Non-Food-Helfern

für die professionelle Küche. Im Mittelpunkt

steht die Zubereitung ultrafrischer Produkte,

begleitet von exklusiven Gastro-Geräten zu

Messepreisen.

„Bei der GAST freuen wir uns wie jedes

Jahr auf den Austausch mit Gastronomen,

Hoteliers und Catering-Profis, um wertvolles

Feedback zu erhalten und Ideen zu entwickeln“,

erklärt Thierry Guillon-Verne, CEO

von METRO Österreich.

Im Zuge dessen findet auf der Messe

die Präsentation von METRO SMART KIT-

CHEN statt, ein eigens für die Gastronomie

abgestimmtes Sortiment an frischen Produkten.

Anschaulich ist jede Zubereitungsphase

mit einem Symbol gekennzeichnet,

das den Verarbeitungszustand der Zutaten

und die eingesparte Zeit in der Küche zeigt.

Begleitet wird der Messeauftritt von täglichen

Kochshows und Verkostungen, vom

Filettieren edler Fische bis hin zum „Zero

Waste“-Kochen. Zudem werden wieder die

Gewinner des „Nachhaltig Wirten“-Preises

gekürt, mit dem METRO gemeinsam mit

dem Wirtshausführer Betriebe mit vorbildlichen

nachhaltigen Konzepten auszeichnet.

www.metro.at

Seien

Sie

dabei!

Foto: Chris Perkles

Von Holz zu Strom

Ein Jahr nach der Inbetriebnahme lud die

Familie Hauser zur Präsentation ihres

Kraftwerks Stanglwirt BIO-Energie. Das

Vorzeigeprojekt erzeugt Strom, Wärme

und Pflanzenkohle aus regionalem Hackgut

und verkörpert den gelebten Nachhaltigkeitsgedanken

des Betriebs. Prominente

Unterstützung kam dabei von Joko

Winterscheidt, deutschem Moderator und

langjährigem Umwelt- und Klimabotschafter,

der die Patenschaft für das Kraftwerk

übernahm. „Mit dem eigenen BIO-Energie-Kraftwerk

setzen wir einen weiteren

Meilenstein in unserer Unternehmensgeschichte

im Sinne der Nachhaltigkeit“,

erklärte Balthasar Hauser. Herzstück ist

eine Holzvergaseranlage, die Hackgut in

Holzgas umwandelt und über einen Gasmotor

Strom und Wärme liefert. Nebenbei

entsteht Pflanzenkohle, die den Kohlenstoff

dauerhaft bindet.

www.stanglwirt.com

Wir sind

THE

PLACE

TO BE!

Trends, Technik und Konzepte für

die Zukunft: Auf der INTERGASTRA

erleben Sie’s aus erster Hand – von

digitalen Lösungen für Hotels bis

zu wegweisenden Food-Trends. Dazu

erwarten Sie Live-Präsentationen,

Shows und der Austausch mit

Branchenprofis auf Augenhöhe.

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6 AKTUELL & ANGESAGT

11/2025

Robotik in Salzburg

Das neuartige Küchenkonzept

„happyBytz“

zeigt auf der diesjährigen

„Alles für den Gast“, wie

moderne Technik und

hochwertige, regionale

Zutaten zusammenfinden.

Hinter happyBytz

stehen der Lebensmittelgroßhändler

Wedl und der

Lebensmittelproduzent

Giner, zwei traditionsreiche

Tiroler Familienunternehmen.

Technologischer

Partner ist das Hamburger

Startup goodBytz. Gemeinsam

ermöglichen sie Gastronomiebetrieben

eine spürbare Entlastung. Die roboterunterstützten

Küchenmodule verarbeiten frische

Zutaten von Giner, bereiten rund um die

Uhr Gerichte zuverlässig und flexibel zu

und sind vor allem bei Personalmangel eine

willkommene Unterstützung. Die Zutaten

wurden speziell für die Technologie entwickelt

und zertifiziert. Besucher können

auf der Messe die Zukunft der Gastronomie

live erleben.

www.happybytz.com

Foto: hyppBytz/Oss

f-b-manager.com

Genussvolle

Weihnachten

Fingerfood

kleine Häppchen,

großer Genuss!

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Dieser Ausgabe

von GASTRO

liegt eine Beilage

der Firma

Edna bei.

Erfrischend digital

Digitalisierung, die erfrischt“, unter diesem

Motto zeigt Gastronovi auf der diesjährigen

„Alles für den Gast“, wie smarte Software

die Gastronomie spürbar entlastet. Vom

8. bis 11. November 2025 können Besucher

live erleben, wie die modulare All-in-One-

Cloud-Lösung Arbeitsabläufe vereinfacht,

die Effizienz steigert und Gastronomen mehr

Zeit für ihre Gäste schenkt. Das intelligente

Kassensystem verbindet Küche, Service und

Management nahtlos und deckt alle Bereiche

ab, von Bestellungen, Warenwirtschaft und

Reservierungen über Online-Bestellungen

bis hin zur unkomplizierten Bezahlung mit

Gastronovi Pay oder Tap to Pay für iPhone

und Android. So wird deutlich, wie digitale

Vernetzung den Alltag in der Gastronomie

erleichtert und Gästen gleichzeitig ein noch

reibungsloseres Erlebnis ermöglicht.

www.gastronovi.at

Foto: Gastronovi


UNTERNEHMEN


8

AKTUELL & ANGESAGT 11/2025

Kolumne F&B Manager Club Austria Nr. 11/25

So is(s) es …!

Viele Gastronomen sehen die

Weihnachtszeit als eine entscheidende

Chance, die schwächeren

Monate des Jahres auszugleichen

und die Umsätze anzukurbeln.

Die bereits rechtzeitig eingegangenen Reservierungen

für Firmenfeiern stützen diese Zuversicht.Trotz

des Optimismus stehen Gastronomen

weiterhin vor großen Herausforderungen:

Die Inflation hat die Betriebskosten, einschließlich

Rohstoff und Energie, erheblich erhöht. Darüber

hinaus sind steigende Personalkosten ein

zentrales Problem für Gastronomen, da sie unter

anderem durch Mindestlohnerhöhungen, Personalmangel

und hohe Mitarbeiterfluktuation verursacht

werden.

Die Budgets für Firmenfeiern werden straffer

kalkuliert und viele überlegen sich Ausgaben für

Restaurantbesuche genauer, was sich auf die Konsumfreude

auswirken kann und zu einem Rückgang

der Gewinne führt. Jedoch sind die meisten

Restaurants stets bemüht, mit kreativen und ansprechenden

Konzepten die Nachfrage nach budgetfreundlichen

Firmenfeiern, zu erfüllen.

All dies ist freilich mit hohen Ausgaben verbunden.

Hinzu kommt oft die schlechte Zahlungsmoral

der Kunden, die zu Engpässen führen, das operative

Geschäft beeinträchtigen und die wirtschaftliche

Lage vieler Betriebe gefährden.

Die Weihnachtszeit verspricht für die Gastronomie

Zuversicht und dringend benötigte Umsätze.

Um diese zu erreichen, sollten klare Zahlungsziele

gesetzt und an die Fairness sowie eine gute Zahlungsmoral

der Konsumenten appelliert werden.

Verpflichtungen beidseits müssen fristgerecht und

vollständig erfüllt werden. Denn nur durch beidseitige

Fairness kann das Gastgewerbe langfristig

stabil bleiben!

Lazhar Nafati

F&B Manager Club AUSTRIA

www.f-b-manager.com

Foto: F&B Manager Club AUSTIRA

Ohne Mampf, kein Kampf

Die Sendung „Österreich hat Geschmack“ führte Ernährungswissenschafterin

Marlene S. in die Vega-Payer-Weyprecht Kaserne

in Wien. Diese wurde 1903 unter Kaiser Franz Joseph I. erbaut.

Heute befinden sich hier die Heereslogistikschule, das europäische

Zentrum für Handentschärfer und die Regionalküche für die Garnison

Wien. Neben der Ausbildung im militärischen Bereich gibt es

die Möglichkeit den Kochberuf zu erlernen. Zusätzlich beinhaltet

die Lehrgruppe Ernährung auch das Referat Qualitätsmanagement

Verpflegung. Zu dessen Aufgaben zählen etwa Produkttestungen

und die Entwicklung neuer Rezepte, um die Verpflegung der Mitarbeiter

und Grundwehrdiener optimal zu gestalten. Besonderer

Wert wird dabei auf ernährungsphysiologische Aspekte, aber auch

auf regionale und saisonale Zutaten gelegt.

www.oesterreichhatgeschmack.at

Alkoholfreie Sommeliers

Die Nachfrage nach alkoholfreien

Getränken in der

Gastronomie wächst rasant,

immer mehr Gäste setzen

auf Genuss ohne Alkohol.

Ab 2026 bietet die Doemens

Akademie mit der Ausbildung

zum „Genuss-Sommelière/er

alkoholfrei“ eine neue Qualifizierung

für Profis, die diesem

Trend kompetent begegnen

wollen. Die Ausbildung vermittelt

fundiertes Fachwissen über Wasser, Tee, Kaffee, Fruchtsäfte,

fermentierte Getränke wie Kombucha oder Kefir sowie kreative

Kreationen wie Mocktails, Shrubs und alkoholfreie Spirituosen.

Ergänzt wird die Theorie durch Sensorik- und Aromenschulung,

Food Pairing, Präsentationstechniken und Exkursionen zu Produzenten,

darunter auch der Obsthof Retter im Naturpark Pöllauer

Tal. Die neue Ausbildung positioniert sich damit als zeitgemäßes

Pendant zum etablierten Wein-Sommelier.

www.doemens.org

Foto: Österreich hat Geschmack

Foto: Ron Lach


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Wir kommen und machen eine Bestandsanalyse.

Wir planen mit Ihnen, finden die passende

Lösung z. B. mit Eckbänke, Hochbänke, und

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Weil gewisse Produkte eine längere Produktionszeit

brauchen und das im Frühjahr nicht umsetzbar ist.

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Fotos: FRBMedia-Christopher Blank (4)

Alle Jahre wieder

Foto: FRBMedia-Emilia Schloegl


11/2025

ALLES FÜR DEN GAST 11

Nein, es weihnachtet noch nicht, sondern es geht um die Messe „Alles für den Gast“ in Salzburg.

Von Petra Pachler

Man sollte meinen, dass nach 55

Jahren bereits alles gezeigt wurde

und es nichts oder kaum mehr

Neues in der Gastrowelt gibt.

Aber das ist ein gewaltiger Irrtum. Vom 8.

bis 11. November steht im Messezentrum in

Salzburg alles unter dem Motto „Tradition

& Zukunft im Einklang“ – ein Thema, das

sowohl spannend als auch herausfordernd

ist. Einerseits schreiten Entwicklung und

Innovationen rasend voran – Stichwort

Digitalisierung und KI, auf der anderen Seite

wird die Sehnsucht nach Altbekanntem und

auch Altbewährtem immer stärker spürbar.

Wie also diese scheinbar gegensätzlichen

Richtungen auf einen Nenner bringen? Zum

Wohle der Gastronomie & Hotellerie, aber

natürlich auch zum Wohle der Gäste und

Kunden. Masterclasses, Diskussionen und

Fachvorträge versuchen, darauf eine Antwort

zu finden.

Gutes Essen, gut zubereitet

Wie schmeckt die Zukunft, ist eines der

Themen, das in Live-Demonstrationen

beleuchtet wird. Zero Waste ist ein Thema

in der Gastronomie, das immer wesentlicher

wird – was auch im Sinne der Nachhaltigkeit

nachvollziehbar ist. Convenience ist aus der

Küche und der Gemeinschaftsverpflegung

nicht mehr wegzudenken und wird in Zeiten

von Mitarbeitermangel immer wesentlicher.

Wie wichtig dabei Bio, Regionalität und

Nachverfolgbarkeit sind, werden Großhändler

in den Fokus stellen. Gäste wollen gut

und günstig essen und diese Challenge gut

zu meistern, obliegt dann den Köchen und

Gastronomen. Beim Live-Cooking zeigen sie,

was gute Küche alles kann. Der Geschmack

der Zukunft wird in zahlreichen Koch-Shows

auf die Teller gebracht.

Gastro-Boy & Co

Welchen Namen er erhält, ist eine ganz

individuelle Entscheidung, aber seine Präsenz

wird immer allgemeiner – nämlich die

des Gastronomie-Roboters. Im Restaurant

nimmt er den Mitarbeitern das Tragen des

schweren Geschirrs ab und erledigt lautlos

seinen Job. Eine deutliche Erleichterung für

das Service-Personal. Doch wie sieht es diesbezüglich

an der Rezeption eines Hotels aus?

Diese Fragen beschäftigen zahlreiche Unternehmen

in der Branche und auch diesem

Thema wird auf der Messe nachgegangen.

Vier Tage Profiprogramm

Vier Tage, 711 Aussteller und tausende Fachbesucher.

Bei der Messe „Alles für den Gast“

kommt zusammen, was zusammen gehört.

Beim Treffpunkt für Gastronomie, Hotellerie

und Genusskultur treffen Interessierte

aus allen Ebenen der Branche aufeinander,

tauschen sich aus und schließen Kooperationen.

Neues ist genauso zu finden, wie Altbewährtes,

innovative Startups überraschen

mit kreativen Ideen. Von welchen sich mitunter

auch alte Hasen aus der Branche etwas

abschauen. Gastronomie und Hotellerie sind

im Wandel – sie reagieren auf wirtschaftliche

und gesellschaftliche Veränderungen oft als

Erste. Weil dort Menschen am Werk sind,

die Veränderungen spüren, aufnehmen und

darauf reagieren. Die Gastronomie ist eine

Branche, die lebt und sich weiterentwickelt.

Genauso wie die Hotellerie! Lassen wir uns

überraschen, was es dazu auf der Alles für den

Gast Neues gibt. Natürlich sind auch wir, als

GASTRO Team, auf der Messe mit einem

Stand vertreten. Man findet uns im Foyer

der Halle 10 Stand 225 und 227 gleich links

neben dem Eingang. Besuchen Sie uns, wir

freuen uns auf Sie!

www.gastmesse.at

wir stellen aus:

GAST Salzburg

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12 AKTUELL & ANGESAGT

11/2025

Foto: Emanuele Roberto

Voller Visionen

Die Host 2025 in

Mailand bot fünf

intensive Tage voller

Visionen, Vernetzungen

und Chancen und

zeigte die Zukunft der

Gastronomie in all

ihren Facetten. Mehr

als 2.050 Aussteller

präsentierten ihre

Produkte und Lösungen

für Gastronomie, Handel und Außer-Haus-Markt. Rund 3.000

Fachleute, darunter Köche, Wissenschaftler und Branchenvertreter,

beteiligten sich an 800 Veranstaltungen mit Fachvorträgen,

Panels und Startup-Pitches. Nachhaltigkeit, Innovation und Inklusion

standen dabei im Mittelpunkt, viele Aussteller präsentierten

umweltfreundliche Produkte wie wiederverwendetes Malz in

Biermaschinen oder Fitnessgeräte aus recycelbaren Materialien.

Die Messe verzeichnete starke Besucherzahlen aus Europa und

Übersee und festigte Host Milano als internationale Plattform für

die Gastronomiebranche.

host.fieramilano.it

Innovative Innovationen

Die INTERGASTRA und

der Verband crowdfoods

gehen eine Partnerschaft

ein und integrieren

die Startup- und

Innovations-Messe sowie

die Konferenz NEW-

FOOD X NOW erstmals

in die Fachmesse. Damit

entsteht auf der INTER-

GASTRA 2026 ein neues

Format. Auf der New Food

Expo im ICS-Foyer präsentieren vom 8. bis 10. Februar mehr als

100 Startups ihre innovativen Lebensmittelideen und zeigen, wie

die Zukunft der Ernährung und Gastronomie gestaltet werden

kann. Parallel dazu lädt crowdfoods zu Fachvorträgen, Panels und

Startup-Pitches unter dem Motto „Taste the Future of Food and

Cuisine“ ins ICS-Konferenzzentrum ein. Zwei hochkarätige Networking-Abende,

die Investors Night und die Food Buyers Night,

runden das Programm ab und schaffen wertvolle Kontakte zwischen

Gründern, Investoren und Branchenexperten.

www.intergastra.de

Foto: INTERGASTRA

ADVERTORIAL

Olympiasieger vertrauen

auf exito.ag

Goldberger & Morgenstern als Markenbotschafter.

Wenn Olympiasieger ihre Unterschrift unter ein Unternehmen

setzen, entsteht mehr als ein Logo: eine glaubwürdige Verbindung

zwischen Spitzenleistung und Markenversprechen. So geschehen bei

exito.ag – und wir nehmen Sie mit hinter die Kulissen dieser Partnerschaft.

Die Champions hinter dem Namen

Thomas Morgenstern gilt als einer der erfolgreichsten Skispringer weltweit.

Er gewann drei olympische Goldmedaillen (jeweils individuell und

im Team) und sammelte zahlreiche Weltmeistertitel.

Andreas Goldberger war in den 1990ern eine feste Größe im Skispringen:

mehrfacher Gesamtweltcupsieger, mehrfacher Tourneesieger,

mit Olympiamedaillen im Gepäck.

Besuchen Sie uns auf der Gast in Salzburg und spüren Sie die Qualität

und die große Auswahl. Wir beraten Sie gerne und freuen uns auf Sie.

Beide stehen für Exzellenz, Durchhaltevermögen und Präzision –

Werte, die auch exito.ag verkörpert.

www.exito.at

Foto: Exito


GASTROTECHNIK

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AKTION

MASSENWEISE

JUBILÄUMSPREISE

vom 03.11. - 23.11.2025

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14 AKTUELL & ANGESAGT

11/2025

Foto: Hotel Schwarzer Bär

Rooftop Momente

Zehn Jahre Rooftop7

bedeuten ein Jahrzehnt

voller Genussmomente

über den Dächern

von Linz. Das „Rooftop7

– Steak & Cocktails“ feiert

nicht nur sein Jubiläum,

sondern auch einen weiteren

Meilenstein. Bei der

Falstaff Bar- & Spirits Gala

wurde die Frau Dietrich Cocktailbar zum „Bar Juwel 2026“ gekürt.

„Die Auszeichnung ist für uns eine wunderbare Bestätigung unserer

Arbeit“, sind sich Michael Kreuzer und Barchef Jan Masek einig.

Seit einem Jahrzehnt verbindet das Rooftop7 exzellente Steaks,

kreatives Barfood und außergewöhnliche Cocktails zu einem

Rundum-Erlebnis. Neu ist zudem der Brunch am Wochenende, der

mit einer bunten Vielfalt von Chia-Pudding über Shakshuka bis

hin zu Zimtschnecken aufwartet. Dazu gibt es frische Säfte, Kaffeespezialitäten

und in Rooftop7-Manier auch Espresso Martini.

www.linz-hotel.at

50 Jahre Romantik Hotels

Authentische Erlebnisse, herzliche

Gastfreundschaft und

echte Geschichte(n) prägen die

Romantik® Hotels & Restaurants

in zehn Ländern Europas - von einzigartigen

Wellness-Häusern bis

zu den Luxushotels von „Pearls by

Foto: Romantikhotel Weisses Roessl

Romantik®“. Die Marke ergänzen

ausgesuchte Chalets, exklusive B&Bs, sowie Townhouses in pulsierenden

Metropolen. Die Kulinarik spielt bei der Gruppe immer

eine große Rolle. Kulinarik, Kultur und Geschichte kennzeichnen die

50 Jahre Gastfreundschaft der Romantik® Hotels Österreich - mit

Genussmomenten, Zeitzeugen-Geschichten und besonderen Begegnungen.

Mit dabei sind so klingende Namen wie das Romantik®

Hotel Im Weissen Rössl am Wolfgangsee, oder auch das Romantik®

SPA Elixhauser Wirt im Salzburgerland, der als ältestes Familienunternehmen

Österreichs in der Branche gilt. Ausgezeichnete Kulinarik

und gelebte Regionalität vereinen die persönlich geführten Häuser zu

einer exklusiven Kollektion für höchste Ansprüche unter dem Dach

einer starken Marke Romantik®.

www.romantikhotels.com

Foto: Marco Parisi - info@marcoparisi.net

Rund 19.000 Fachbesucher strömten

nach Bozen, um die 49. Auflage der

Fachmesse Hotel zu erleben. Mit 430 Ausstellern,

von denen über die Hälfte aus dem

Ausland kamen, bestätigte die Messe ihre

Rolle als zentrale Plattform für Austausch,

Inspiration und Weiterbildung in der Branche.

„Hotel ist ein Schaufenster für die

Kraft und Kreativität der Tourismusbranche“,

sagt Greti Ladurner, Präsidentin von

Messe Bozen. Im Mittelpunkt standen die

Menschen, die durch Leidenschaft und Einsatz

das Rückgrat der Branche bilden. Das

Eventprogramm mit 3000 Teilnehmenden

brachte neue Impulse und Diskussionen,

unter anderem beim Hotel Sustainability

Award. Die Verleihung zählte über 130

Teilnehmende. „Dies ist ein klares Zeichen,

dass Themen nicht nur diskutiert, sondern

gemeinsam weiterentwickelt werden“,

erklärt Brand Manager Daniel Degasperi.

Junge Fachkräfte diskutierten zudem

Von Südtirol in

die Welt

beim Format „Den Jungen das Wort“ über

Erwartungen und Arbeitsmodelle, während

Start-ups wie Tableglow und Giggle.

tips neue Perspektiven einbrachten. Vom

Schweinefleisch mit Qualitätszeichen aus

nachhaltiger Haltung über klimafreundliche

Naturoberflächen bis zu E-CarSharing-

Lösungen für Hotels zeigten die Aussteller,

dass Verantwortung, Qualität und Menschlichkeit

Hand in Hand gehen.

www.fierabolzano.it


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Wohlbefinden, wann immer du möchtest.

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2752 Wöllersdorf-Steinabrückl

Kontakt:

+43 (0) 720 883 869

oder besuchen Sie unseren Schauraum!

Öffnungszeiten:

Mo-Do: 08-15:00 Uhr

Fr: 08-13 Uhr

Nähere Informationen

auf unserer Website

www.home36.at


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66 Raritäten von Stars & Athleten bei Pappas

Am 20. November verwandelt sich der

Pappas-Hauptsitz in Salzburg in eine

Bühne der besonderen Art: Zur wohl größten

Charity-Auktion Österreichs werden

66 außergewöhnliche Raritäten von Prominenten,

Künstlern und Spitzensportlern

versteigert – alles zugunsten von Global

Family, dem „Reisebüro der Menschlichkeit“.

Die Organisation schenkt sozial

benachteiligten Familien Gratisurlaube

und unvergessliche Glücksmomente –

Momente der Erholung, die für viele sonst

unerreichbar wären.

Der Abend beginnt magisch: Die Magierweltmeister

Anca & Lucca sowie der 13-jährige

Schlagerstern Amelie Ricca sorgen für

einen zauberhaften Auftakt. Begleitet wird

das Event von einem exquisiten Flying

Buffet und Verkostungen feinster Spezialitäten:

erlesene Weine, edler Rum, Zirbenschnaps

und Kaviar von höchster Qualität.

Ein besonderes Highlight: Prominente

und Athleten schlüpfen selbst in die Rolle

der Servicekräfte. Mit dabei sind unter

anderem Schauspielerin Anja Kruse, Kabarettist

Edi Jäger, Wrestling-Weltmeister

Chris „Bambikiller“ Raaber, Eisschwimm-

Weltmeister Josef Köberl und Comedian

Jack Nuri. Für Spannung sorgt zusätzlich

eine exklusive Premium-Tombola, organisiert

von den Global-Family-Hoteliers.

Durch den Abend führen charmant und

humorvoll ORF-Moderatorin Denise Seifert

und Bayern3-Redakteur Axel Robert Müller.

Unter den 66 Auktionsstücken finden sich

wahre Kostbarkeiten: luxuriöse Urlaubsreisen,

einzigartige Kunstwerke und eine

18-Liter vergoldete Weinflasche, deren

Etikett noch vom legendären Arik Brauer

gestaltet wurde. Geboten werden kann live

vor Ort oder online über United Charity,

Europas größte Charity-Auktionsplattform

(www.stilleauktion.com).

Zu den Highlights zählen exklusive

Luxuswochenenden im 5-Sterne-Hotel

Klosterbräu oder beim Stanglwirt, inklusive

Anreise im Mercedes von Pappas – stilvoller

kann man kaum entspannen.

Kulinarisch sorgt der Rosenhof aus

der Genussregion gemeinsam mit dem

Thermomix-Team für ein vielfältiges

Flying Buffet. In der eleganten Pappas

VIP-Lounge werden Kaviar von Grüll und

feinster Champagner gereicht – ein Fest für

alle Sinne.

Ein Abend voller Glamour, Genuss und

gelebter Solidarität – ganz im Zeichen der

Menschlichkeit.

GASTRO-Leser haben die Chance, bis

zum 11. November 2025 6×2 Tickets zu

gewinnen! Einfach eine E-Mail an gastro@

gastroverlag.at senden.

Wer sich vorab über die wertvolle Arbeit

von Global Family informieren möchte, hat

auf der „Alles für den Gast“-Messe in Salzburg

die Gelegenheit dazu: Am Stand des

Fachmagazins GASTRO, das gemeinsam

mit Global Family als Standpartner auftritt,

gibt es Informationen und persönliche

Gespräche zur Organisation.

Weitere Informationen unter:

www.global-family.net

Fotos: Global Family


Mach mehr

aus dem Moment,

der zählt.

Mit den Payment-Lösungen direkt von der Bank Austria.

Kartenzahlungen akzeptieren –

ob im Geschäft, mobil oder online.

bankaustria.at/payment-loesungen.jsp

Diese Marketingmitteilung wurde von der UniCredit Bank Austria AG, Rothschildplatz 1, 1020 Wien erstellt. Stand: Oktober 2025


So schmeckt Spitzenklasse

Die Weinviertel DAC Reserven verbinden das berühmte „Pfefferl“ des Grünen Veltliners mit Dichte,

Struktur und Reifepotenzial. Sie sind Ausdruck der Herkunft, der Handschrift der Winzer:innen und

der Lebenskultur einer ganzen Region. Mit ihrer Kraft, Eleganz und Tiefe sind sie ideale Begleiter der

herbstlichen Küche.

ADVERTORIAL

Weinviertel DAC Reserve und Große

Reserve sind immer ein echter

Grüner Veltliner aus dem Weinviertel.

„Die Reserveweine des Weinviertels

sind Ausdruck von Herkunft und Handwerk

zugleich. Die Weinviertel DAC Reserve

kommt frühestens ab dem 15. März nach

der Ernte in den Verkauf. Ergänzt wird sie

von der Großen Reserve, die mindestens

200 Tage länger im Keller ruht und frühestens

ein Jahr nach der Ernte auf den Markt

kommt. Beide Kategorien stehen für dichte

Struktur, kraftvollen Körper und außergewöhnliche

Lagerfähigkeit“, erklärt Maria

Obermayer, Geschäftsführerin des Regionalen

Weinkomitees Weinviertel.

Spitzenklasse mit Herkunft

Mehr als zehn Prozent aller Weinviertel DAC

tragen inzwischen das Prädikat Reserve

oder Große Reserve. Dieser Rekordanteil

zeigt klar, dass die kraftvollen Varianten

des echten Grünen Veltliners aus dem

Weinviertel auch in der Gastronomie stark

an Bedeutung gewonnen haben. „Bei der

Niederösterreichischen Landesweinverkostung

konnten Weinviertel DAC Reserven

heuer gleich zwei Top-Kategorien für sich

entscheiden – Grüner Veltliner kräftig und

Grüner Veltliner Riedenweine gereift. Diese

Weine gehören schlicht zu den besten ihrer

Klasse“, unterstreicht Hans Setzer, Winzer

und Vorsitzender des Regionalen Weinkomitees

Weinviertel.

Der richtige Moment ist jetzt

Ob festliches Essen, gemütliches Beisammensein

im Herbst oder das Weihnachtsdinner

mit der Familie – Weinviertel DAC Reserven

und Große Reserven sind die idealen Begleiter.

Gerade in der kühleren Jahreszeit entfalten sie

ihre volle Stärke: Sie sind komplex, vollmundig,

elegant – und zugleich lebendig. Damit

machen sie jeden besonderen Moment zu

einem echten Genusserlebnis.

ww.weinvierteldac.at

Fotos: Regionales Weinkomitee Weinviertel Andrea Krahofer


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20 AKTUELL & ANGESAGT

11/2025

Alle Jahre wieder

im Salzkammergut

Ab Ende November laden sieben

Regionen des Salzkammerguts

zu stimmungsvollen Adventmärkten,

festlichen Schifffahrten, Musik

und traditioneller Kulinarik ein. In

Attersee-Attergau öffnen Schloss

Stauff, Das Attersee und Steinbach

ihre Märkte, ergänzt durch Adventschifffahrten

mit Punsch und Glühwein

an allen Adventsamstagen. Bad

Ischl bietet den Christkindlmarkt

der Handwerker, das Schmankerldorf

und den Adventzauber in

den Stallungen der Kaiservilla. Im

Dachstein Salzkammergut bleiben

Bräuche lebendig: Mühlenadvent,

Meisteradvent, Fackelwanderungen

und der Nikolauszug über den

Hallstättersee prägen hier die Vorweihnachtszeit.

Mondsee-Irrsee,

Traunsee-Almtal und Wolfgangsee

ergänzen das Erlebnis mit Lichterwelten,

Kinderprogrammen, weiteren

Schifffahrten und traditionellen

Adventläufen.

www.salzkammergut.at

Premiere in der Steiermark

Als erste Region

in der Steiermark

wurde

die Tourismusregion

Ausseerland mit dem

Österreichischen

Umweltzeichen für

Destinationen prämiert.

Damit erhält

das grüne Herz des

Salzkammerguts eine

bedeutende Anerkennung

für seinen

behutsamen Umgang

mit Natur und Ressourcen.

„Diese Auszeichnung

ist ein wichtiger Schritt für

uns. Sie zeigt, dass sanfter Tourismus und

hohe Lebensqualität Hand in Hand gehen

können“, sagt Pamela Binder, Geschäftsführerin

der Erlebnisregion Ausseerland Salzkammergut.

Seit Jahren setzt die Region auf

nachhaltige Mobilität, umweltzertifizierte

Betriebe und die Stärkung regionaler und

landwirtschaftlicher Produkte. Ein erfolgreiches

Beispiel ist die Renaturierung der

Moore, eine wichtige Klima- und Umweltressource,

für deren Erforschung und Erhaltung

die Region sich intensiv einsetzt.

www.steiermark.com

Foto: TVB Ausseerland Salzkammergut

Foto: TVB Mondsee-Irrsee _ Kathrin Haas

Zusammen geröstet

Wenn zwei Traditionshäuser ihre tiefe

Leidenschaft für Kaffee zusammenbringen,

entsteht ein besonderes Stück

Wiener Kultur. Julius Meinl, seit mehr als

160 Jahren Botschafter der Kaffeekunst,

und das legendäre Café Landtmann präsentieren

eine gemeinsame Röstung, die

Wiener Kaffeehauskultur in den eigenen

vier Wänden erlebbar macht. Die Wiener

Röstung besteht aus 100 Prozent erlesenen

Arabica-Bohnen, die langsam und dunkel

veredelt werden. „Kräftig, vollmundig und

zugleich harmonisch ist sie der perfekte

Begleiter zu den süßen Köstlichkeiten,

für die das Café Landtmann berühmt ist –

vom saftigen Gugelhupf bis zu den feinen

Torten“, sagt Christina Meinl. Auch Berndt

Querfeld betont die enge Verbindung

der beiden Häuser und spricht von einer

Freundschaft, die in jeder Tasse spürbar

wird.

www.landtmanns-original.at, www.juliusmeinl.com

Foto: Julius Meinl


KULINARISCHE

EMPFEHLUNG

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Früchten, im Mund lieblich und rund.

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Seite 22 bis Seite 71

Food

Foto: pixabay

Ratzeputz: Panierte Kohlrippen

Text & Foto: Andrea Jungwirth

Viele Pflanzenteile wie Schalen, Strünke und Blätter werden weggeworfen, weil sie als ungesund, ungenießbar

oder nicht schmackhaft gelten. Die meisten dieser vermeintlichen Abfälle können aber weiterverwendet werden.

Gerade jetzt im Herbst beginnt die Kohlsaison und bei kaum einer Gemüsefamilie fällt so viel Bioabfall an. Bereits

im Garten oder auf dem Feld wird nur ein Teil der Staude geerntet, zum Beispiel nur die Brokkoliröschen, nicht aber

Stiel und Blätter, obwohl diese gut schmecken und nicht ungesund sind. In der Küche fallen nochmals Reste an,

wie etwa die Rippen beim Grünkohl oder die Strünke bei Krautköpfen. Doch auch diese schmecken gut, man muss

sie nur in der Küche kreativ verwerten. Beim Grünkohl werden die Blätter von den Rippen gezupft und für Eintöpfe

und Gemüsezubereitungen verwendet, die Rippen werden weggeworfen. Sie schmecken aber angenehm nach

Kohl, sollten aber ein paar Minuten in Salzwasser gekocht werden und dann kleingeschnitten im Wok gebraten,

im Backteig herausgebacken oder einfach paniert werden. Strünke dagegen schmecken intensiver nach Kohl und

sind fest. Daher zuerst kochen und dann langsam, aber länger braten.

Mit Putz und Stingl

Zutaten:

› Rippen vom Grünkohl

› Zitronensaft

Panier:

Salz und Pfeffer

2 Eier

› 3 Esslöffel

Schlagobers

› Mehl und Brösel zum

Panieren

› Rapsöl oder

Butterschmalz zum

Ausbacken

Zubereitung:

❱ Grünkohl von den Rippen zupfen und für Grünkohlrezepte verwenden.

Die Rippen in 10 cm lange Stücke schneiden.

❱ Ins Kochwasser reichlich Salz und etwas Zitronensaft geben.

Kohlrippen zwei Minuten bissfest köcheln lassen.

❱ Kochwasser abgießen und die Kohlrippen kalt abspülen und

auskühlen lassen.

❱ Eier in einer Schüssel mit Salz, Pfeffer und Schlagobers verquirlen.

❱ Kohlrippen doppelt panieren. Dazu die Kohlrippen zuerst in Mehl

wenden, anschließend in verquirltem Ei und zuletzt in Bröseln wälzen.

Die Rippen nochmals in Ei wälzen und in Bröseln wenden.

❱ So viel Öl in einem Topf erhitzen, dass die Rippen schwimmend

goldgelb herausgebacken werden können. Das Gemüse herausnehmen

und das überschüssige Fett auf Küchenkrepp abtropfen

lassen.

❱ Zu den Grünkohlrippen passt ein Knoblauchdip.


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Allergene, Zubereitung) erhalten Sie unter www.edna.at. Auf der Website im Suchfenster die Artikelnummer

eingeben und anschließend auf die gewünschten Informationen klicken. Einige Artikel sind in Österreich nur über

das Preissystem Palette erhältlich. Gerne steht Ihnen unsere kostenlose Service-Hotline 0800/202085 für weitere

Informationen zur Verfügung. Bei einigen Produkt-Abbildungen handelt es sich um Serviervorschläge. Irrtümer

und Änderungen vorbehalten, keine Haftung für Druckfehler.

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Foto: senkaya

Effizienz trifft Genuss

In der Gemeinschaftsverpflegung ist der Spagat zwischen Qualität, Wirtschaftlichkeit und Zeitdruck

Alltag. Convenience-Produkte können hier eine wertvolle Unterstützung sein.

Von Katrin Hammer

Zwischen Tiefkühlkost und Frischeküche

liegt heute ein breites Spektrum

moderner Lösungen, die der

Gemeinschaftsverpflegung helfen,

effizient zu arbeiten, ohne auf Geschmack

und Regionalität zu verzichten. Das Wort

„Convenience“ hatte lange einen schlechten

Ruf – es klang nach Fertigsauce,

Dosenragout und kulinarischem Einheitsbrei.

Doch die Zeiten haben sich geändert.

Moderne Convenience-Produkte sind

längst keine industriellen Massenwaren

mehr, sondern hochqualitative, oft handwerklich

gefertigte Halbfertigprodukte,

die Köchen den Rücken freihalten, wenn

es um Mengen, Hygiene oder Zeit geht. In

der Gemeinschaftsverpflegung zählt jeder

Handgriff. Täglich müssen hunderte Portionen

auf den Teller kommen, gleichbleibend

gut und sicher. Convenience hilft, diesen

Anspruch zu erfüllen: von küchenfertigem

Gemüse über gegarte Fleischkomponenten

bis zu Backwaren, Suppen oder Desserts. So

bleibt in der Küche mehr Zeit für das, was

wirklich zählt – das Abschmecken, die Präsentation

und die persönliche Note.

Qualität vor Quantität

Entscheidend ist, welche Art von Convenience

eingesetzt wird. Ein gutes Produkt

erkennt man vor allem an drei Dingen:

seiner Zutatenliste, seiner Konsistenz und

seinem Geschmack. Weniger Zusatzstoffe,

erkennbar natürliche Zutaten und ein

authentisches Aroma sind das Fundament.

Für Gemeinschaftsverpfleger lohnt es sich,

mit regionalen Produzenten zu arbeiten, die

eigene Convenience-Linien anbieten – etwa

vorgegarte Kartoffeln oder saisonal tiefgekühltes

Gemüse. Diese Produkte verkürzen

die Zubereitungszeit, behalten aber ihren

regionalen Charakter. Wichtig ist auch die

richtige Kombination: Convenience soll

entlasten, nicht ersetzen. Der Kartoffelgratin

kann vorgegart kommen, aber das Topping

aus frischen Kräutern oder regionalem

Käse macht ihn einzigartig. So entsteht eine

Balance zwischen Wirtschaftlichkeit und


11/2025

CONVENIENCE 25

Individualität.

Convenience neu gedacht

Gerade in der Gemeinschaftsverpflegung

sind klare Abläufe und Verlässlichkeit essenziell.

Convenience-Produkte bieten hier

planbare Mengen, gleichbleibende Qualität

und längere Haltbarkeit – alles Faktoren, die

Arbeitsprozesse vereinfachen und Lebensmittelabfälle

reduzieren.

In der Praxis bedeutet das: weniger Vorbereitung,

weniger Schnittabfälle, weniger

Stress. Vorportionierte Fleischstücke oder

gegarte Getreideprodukte sparen nicht nur

Zeit, sondern auch Energie. Gleichzeitig

können moderne Systeme wie Cook & Chill

oder Sous-vide-Garen in Kombination mit

hochwertigen Convenience-Komponenten

helfen, Speisen vorzubereiten und erst kurz

vor dem Servieren zu finalisieren – frisch,

flexibel und geschmacklich überzeugend.

Ein weiterer Vorteil: Auch bei kurzfristigen

Personalengpässen bleibt die Küche handlungsfähig.

Convenience und Regionalität

schließen sich längst nicht mehr aus. Immer

mehr österreichische Betriebe setzen auf

handwerklich gefertigte, tiefgekühlte oder

gekühlte Halbfertigprodukte aus regionalen

Zutaten. Ein Beispiel: Tiroler Kaspressknödel,

vorgegart und schockgefrostet, oder

steirisches Kürbiscremesuppen-Konzentrat,

hergestellt aus regionalem Gemüse und

ohne künstliche Zusätze. Solche Produkte

verbinden das Beste aus zwei Welten: Sie

sind praktisch und dennoch authentisch.

Richtig planen

Ein sinnvoller Umgang mit Convenience

beginnt mit der richtigen Planung. Wichtig

ist, das Sortiment gezielt zu wählen und regelmäßig

zu überprüfen. Produkte, die zu 80 %

der Abläufe beitragen, sollten höchste Qualität

haben. Der Rest kann individuell ergänzt

werden – durch frische Kräuter, Saucen

oder Komponenten, die im Haus hergestellt

werden. Köchinnen und Köche sollten sich

außerdem intensiv mit der Regenerationstechnik

auseinandersetzen. Ob Dampfgarer,

Kombidämpfer oder Mikrowellensysteme –

die richtige Handhabung entscheidet über

das Endergebnis. Denn auch das beste Convenience-Produkt

verliert an Qualität, wenn

es zu heiß oder zu lange erhitzt wird. Und

nicht zuletzt gilt: Kommunikation ist alles.

Wenn Gäste wissen, dass ihre Lasagne mit

regionalem Rindfleisch, frischer Béchamel

und hausgemachter Kräutermischung aus

einem hochwertigen Convenience-Konzept

stammt, wird aus Skepsis Vertrauen – Transparenz

schafft Akzeptanz.

Smart Convenience und

gesunde Ernährung

Die Zukunft liegt in intelligenten Konzepten,

die Convenience, Gesundheit und Nachhaltigkeit

verbinden. Vegetarische und vegane

Komponenten, proteinreiche Bowls oder

ballaststoffreiche Getreideprodukte werden

zunehmend nachgefragt. Auch die Digitalisierung

spielt eine Rolle: Bestellsysteme,

Lagerverwaltungen und Rezeptdatenbanken

helfen, den Einsatz von Convenience-

Produkten präzise zu steuern und Lebensmittelabfälle

zu minimieren. Hersteller

reagieren bereits darauf, indem sie Produkte

ohne Palmöl, mit klarer Herkunftsangabe

und in umweltfreundlichen Verpackungen

anbieten. Für die Gemeinschaftsverpflegung

bedeutet das: bessere Planbarkeit,

geringere Kosten, höhere Zufriedenheit bei

Foto: Natalia Hanin/stock.adobe.com

Gästen und Team. Convenience ist heute

kein Kompromiss mehr, sondern ein Werkzeug.

Richtig eingesetzt, entlastet sie das

Küchenpersonal, verbessert die Abläufe

und sorgt dafür, dass trotz großer Mengen

Geschmack und Qualität im Vordergrund

stehen. Die Kunst liegt darin, die Balance zu

halten: industrielle Effizienz mit handwerklicher

Seele zu verbinden.

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NEU: CREATIV, HOT & EASY!

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● Hergestellt aus Frisch- und Cheddarkäse mit einer kräftigen Peperoni-Würzung.

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26 CONVENIENCE

11/2025

Rezept – Egg-Drop Sandwich mit Bacon und Trüffel-Mayonnaise

Zutaten für 2 Personen:

220 ml Eifix Schlemmer Rührei

› 2 dicke Scheiben Brioche Brot,

ca. 4 cm dick

20 g Butter

4 Scheiben Bacon

50 g Trüffel-Mayonnaise

› 10 g Petersilie, glatt, gehackt

❱ Für das Sandwich werden

die dicken Brioche-Brotscheiben

in der Mitte etwa

zu zwei Dritteln eingeschnitten

und die Außenseiten

in einer Pfanne mit

Butter goldbraun angeröstet.

Den Bacon in einer separaten

Pfanne bei mittlerer

Hitze ohne zusätzliches Fett

braten, bis er schön knusprig

ist. In einer weiteren

Pfanne die restliche Butter

langsam erhitzen und das

Eifix Schlemmer Rührei einfüllen.

Bei niedriger Hitze

vorsichtig garen lassen und dabei das Rührei mit einem Spatel immer wieder vom

Rand zur Mitte zusammenschieben, bis es eine cremige, zarte Konsistenz erreicht

hat.

❱ Die gerösteten Brioche-Scheiben leicht auseinanderklappen und die Innenseiten

großzügig mit Trüffel-Mayonnaise bestreichen. Das cremige Rührei und den

knusprigen Bacon darauf verteilen, nach Belieben etwas zusätzliche Mayonnaise

darüber geben und alles mit frisch gehackter Petersilie bestreuen. Sofort servieren,

solange die Brioches noch warm und das Rührei fluffig ist.

❱ Tipp: Das Egg-Drop Sandwich lässt sich auch hervorragend mit ganzen Brioche-

Burgerbrötchen zubereiten.

www.eipro.de

Foto: Eipro

Foto: Bürger

Pflanzlicher

Messeauftritt

Die „Alles für

den Gast“ feiert

in diesem Jahr ihr

55-jähriges Bestehen

und BÜRGER

Profiküche ist

erneut mit dabei.

Für den Marktführer

im Bereich

gekühlte Teigwaren

ist die Messe eine

wichtige Plattform,

um das Foodservice-Geschäft in Österreich und Süddeutschland

auszubauen. Nach dem erfolgreichen Start des Design-Relaunch

Anfang Oktober präsentiert sich BÜRGER Profiküche mit einem

klaren und modernen Markenauftritt. „Die ‚Alles für den Gast‘

bietet uns die perfekte Gelegenheit, unsere Produkte einem breiten

Fachpublikum in Österreich zu präsentieren und neue Partner

zu gewinnen“, sagt Jürgen Galle, Vertriebsleiter Food Service. Im

Mittelpunkt des Messeauftritts stehen in diesem Jahr mehrere

vegetarische Neuheiten wie die Gnocchi-Pfanne Curry Garden,

Ravioli Funghi-Formaggio und Pilzmaultaschen.

www.buerger-profikueche.de

Italien zum Aufbacken

ie klassische

DPinsa Sorriso

vereint die Leichtigkeit

italienischer

Tage mit dem vertrauten

Genuss

österreichischer

Küche und eröffnet

zahlreiche

Möglichkeiten für

kreative Snack-

Kreationen. Der

zu 80 Prozent vorgebackene

Sauerteig

im handlichen Format lässt sich nach kurzem Aufbacken

nach Herzenslust süß oder herzhaft belegen. So wird die Pinsa zu

einem vielseitigen Begleiter, der sowohl als schnelles Mittagessen

als auch als Snack-Erlebnis für unterwegs die Herzen aller Italophilen

erobert. Das Sorriso ist gekühlt im praktischen 2er-Pack oder

tiefgekühlt in den Größen 120 Gramm und 160 Gramm erhältlich.

Dank der unkomplizierten Regeneration lässt es sich immer wieder

kurz aufbacken und bringt so frische Wärme und aromatischen

Duft direkt zu Tankstellen, Raststätten oder in jedes To-go-Konzept.

www.dimarco.it

Foto: Di Marco


Foto: Haubis Foto: Dolce GmbH

11/2025

Ohne Patissier

Unter dem Motto

„Kein Patissier?

Kein Problem!“ zeigt

die Dolce GmbH auf

der „Alles für den

Gast“, wie handgemachte

Dessertkunst

auch ohne

eigene Patisserie

gelingt. Präsentiert

werden Kreationen

der Marke „Alba Dessert“, die Gastronomie, Hotellerie und

Gemeinschaftsverpflegung mit servierfertigen Genussmomenten

versorgen. „Wir möchten zeigen, dass Desserts nicht zwangsläufig

von der Kompetenz des eigenen Personals abhängen“, erklärt

Geschäftsführer Massimo Forgione. Messebesucher sind eingeladen,

in der „Alba-Backstube“ eine große Auswahl an Klassikern und

Produktneuheiten zu verkosten und sich von live angerichteten

Desserts inspirieren zu lassen. Zudem können sie direkt mit den

wichtigsten Ansprechpartnern aus Geschäftsführung, Produktion,

Vertrieb und Produktentwicklung ins Gespräch kommen.

www.dolce-gmbh.de

Feinblättrig und

zartsplittrig

CONVENIENCE 27

Auch Haubis ist wieder mit dabei auf der „Alles für den Gast“ und

präsentiert seine Neuheiten aus der Welt des Backgenusses.

Im Mittelpunkt steht die neue Haubis-Plunderlinie. Feinblättrig

und zartsplittrig werden die Produkte mit österreichischer Butter

hergestellt. Darunter befindet sich etwa der neue Jour-Plunder-

Mix mit Apfeltasche, Topfentasche und Nussschnecke. Auch die

beliebten Plunder- und Croissantklassiker wurden überarbeitet

und präsentieren sich nun noch feiner. Dazu kommt der neue

Mini-Croissant-Mix – mit Marillencroissant, Cremecroissant und

Haselnusscroissant. Ein Wiedersehen gibt es zudem mit einigen

Klassikern, wie der Haubis-Pinsa, die auf der Messe wieder verkostet

werden kann. Damit bietet der Haubis Messestand noch

mehr Platz für Austausch, Verkostung und gute Gespräche.

www.haubis.com

ICH VERWENDE PEGGYS,

WEIL ICH NATÜRLICH

VERANTWORTUNG FÜR

DAS WOHL MEINER

GÄSTE ÜBERNEHME.

PEGGYS von EIPRO:

Alles für

den Gast

pasteurisierte Eier für sichere, natürliche Eigerichte

ohne Abstriche. Wenn es um hochwertige und

kreative Ei- und Ei-Alternativprodukte geht,

ist EIPRO Ihr Qualitätsgarant.

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GEMEINSCHAFTS-

GASTRONOMIE:

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Feine Tartelettes & Genussvielfalt

für Profis

EDNA setzt neue Maßstäbe in der professionellen Küche und begeistert mit hochwertigen Tartelettes und

einem vielfältigen Fine-Food-Sortiment.

Gastronomen, Caterer und Spitzenköche

finden hier die perfekte Basis

für kreative Genussmomente – von

eleganten Desserts bis zu herzhaften Köstlichkeiten.

Die feinen Tartelettes renommierter

Marken wie HUG und PIDY sind in zahlreichen

Formen, Größen und Geschmacksrichtungen

erhältlich. Ob für raffinierte

Vorspeisen, exklusive Desserts oder stilvolle

Buffets – die Einsatzmöglichkeiten sind

nahezu grenzenlos. Frische Früchte, cremige

Füllungen oder innovative Geschmackskompositionen:

Der Fantasie sind keine

Grenzen gesetzt. Dank ihrer hohen Qualität

und einfachen Handhabung gelingen

beeindruckende Ergebnisse – sowohl Profis

als auch Einsteigern.

Ein großer Vorteil ist die unkomplizierte

Zubereitung: Befüllen, garnieren, servieren

– fertig. In nur wenigen Minuten entstehen

optisch ansprechende und geschmacklich

herausragende Kreationen. Gerade in der

Gastronomie, wo Effizienz zählt, bieten die

Produkte von EDNA eine optimale Lösung:

Sie sparen wertvolle Zeit und gewährleisten

gleichzeitig höchste Qualität.

Die breite Auswahl an Tartelettes macht

es leicht, saisonale oder thematische Menüs

umzusetzen. Ob sommerliche Fruchtdesserts,

weihnachtliche Kompositionen oder herzhafte

Quiches für das Herbstbuffet – EDNA

liefert die perfekte Basis für jede Gelegenheit.

„Mit unseren Tartelettes und unserem

Fine-Food-Sortiment bieten wir Gastronomen

eine erstklassige Grundlage für genussvolle

Momente“, betont Friedrich Meitinger

von EDNA. „Unsere Produkte verbinden

Geschmack mit Effizienz und inspirieren zu

kreativen Kompositionen.“

Neben den beliebten Tartelettes umfasst

das Fine-Food-Sortiment von EDNA

eine Vielzahl weiterer Produkte, die den

Küchenalltag erleichtern: tiefgekühltes

Gebäck, Feingebäck, Snacks und dekorative

Elemente für anspruchsvolle Gastronomiekonzepte.

Qualität, Innovation und Nachhaltigkeit

stehen dabei stets im Mittelpunkt.

Ein besonderes Highlight sind die innovativen

Dispenser-Systeme für Nutella,

Konfitüre und Honig. In Kombination mit

Portionswaffelschälchen sorgen sie für

eine hygienische, stilvolle Präsentation am

Frühstücksbuffet oder im Cateringbereich.

Die präzise Dosierung reduziert Abfall und

unterstützt moderne, nachhaltige Gastronomiekonzepte.

Abgerundet wird das Sortiment durch

eine große Auswahl an Toppings, Soßen und

Füllungen, die sich perfekt mit den Backwaren

kombinieren lassen. Diese praktischen

Komponenten ermöglichen eine schnelle

und einfache Zubereitung von Desserts und

Snacks – ohne Kompromisse bei der Qualität.

Ob fruchtige Pürees oder edle Schokoladenvariationen:

Die Vielfalt inspiriert zu

immer neuen Kreationen.

Ob in der gehobenen Gastronomie, im

Catering oder in der Hotellerie – EDNA

bietet die ideale Grundlage für kulinarische

Highlights.

www.edna.at

Fotos: Edna

ADVERTORIAL


11/2025

CONVENIENCE 29

Foto: Hilcona

Pasta-Herbst

Der Herbst bringt nicht

nur Veränderung in die

Natur, sondern auch auf die

Teller der Gastronomie. Für

kulinarische Abwechslung

sorgen dabei die neuen

Gnocchi Rossi Paprika von

Hilcona. Ob solo, zweifarbig

oder im kunterbunten

Mix, die vorgegarten Gnocchi

sind im Handumdrehen

zubereitet, praktisch

portionierbar und zu 100

Prozent kalkulationssicher.

Die Einsatz- und Zubereitungsmöglichkeiten

sind so vielfältig wie der Herbst selbst: Sie

gelingen im Kombisteamer ebenso wie in der Pfanne, als Beilage

ebenso wie als Hauptgericht oder in kreativen plant-based Menüs.

Passend zur Jahreszeit präsentiert sich auch ein echter Klassiker

von PASTA FINA: der Steinpilz-Raviolo aus feinstem 4-Eierteig mit

edler Füllung. Damit verspricht der kulinarische Herbst in gewohnter

Manier wahre Wohlfühlgerichte.

foodservice.hilcona.com

Snackification

Snacks nehmen

in der heutigen

Ernährungskultur

eine immer bedeutendere

Rolle ein.

Entsprechend

reagiert auch die

Branche und überrascht

regelmäßig

mit kreativen

Neuheiten. Auch

Schne frost bedient

diesen Trend zur Snackification und präsentiert die neuen Hash

Brown Fries. Die knusprigen Rösti-Stäbchen im rustikalen Handmade-Style

werden aus Kartoffelraspeln hergestellt, fein abgestimmt

mit buntem Pfeffer und einer dezenten Zwiebelnote. Sie

sind gluten- und laktosefrei und damit ideal für eine bewusste

Ernährung. Ergänzt wird das Angebot durch das „READY FOR

SNACK“-Sortiment. Vier Fingerfood-Kreationen aus Kartoffeln,

Gemüse und Käse laden dazu ein, neue Snackideen auszuprobieren.

Ob als crispy Nuggets, Sticks, Bites oder Balls – alle Varianten

können auch fettarm im Airfryer zubereitet werden.

www.schne-frost.de

Foto: Schne frost


30 CONVENIENCE

11/2025

Foto: Iglo

Wärmendes für die Seele

Wenn die Tage kühler

werden, sehnen sich

Gäste nach herzhaften

Gerichten, die sowohl

den Magen als auch das

Herz wärmen. Besonders

beliebt sind kräftige Gulasche

oder traditionelle

Suppen mit Einlagen, die

mit jedem Löffel ein Stück

Gemütlichkeit schenken.

Das iglo Gulasch mit

großen, saftigen Rindfleischstücken aus 100 Prozent österreichischem

Fleisch eignet sich in Kombination mit einer Semmel

oder Wachauer ideal als herbstliche Mahlzeit. Doch das Sortiment

der iglo Gastronomie hat noch mehr zu bieten. Klassische

Suppeneinlagen wie Leberknödel, Frittaten oder Grießnockerl

lassen sich schnell zu wohltuenden Gerichten zaubern, die wie

hausgemacht aussehen und auch so schmecken. Diese österreichischen

Klassiker sind echte Seelenwärmer und damit die

idealen Begleiter in der gemütlichen Jahreszeit.

www.iglo-gastronomie.at

Vorweihnachtlich

Weihnachten

kommt in

diesem Jahr ein

kleines Stückchen

früher, zumindest

für all jene, die

in den besonderen

Genuss des

Mozartknödels

von Meisterfrost

kommen dürfen.

Dieser feine Topfenknödel ist gefüllt mit einer zartschmelzenden

Mozartkugel und verkörpert auf köstliche Weise die österreichische

Tradition in ihrer süßesten Form. Außen weich und zart, innen

aromatisch und schokoladig, weckt er mit jedem Bissen schon jetzt

Vorfreude auf heimelige Wintertage mit weihnachtlicher Kulinarik.

Tiefgekühlt und einzeln entnehmbar ist der Mozartknödel ideal

für den gastronomischen Alltag geeignet und im Handumdrehen

zubereitet. Er eignet sich als krönender Abschluss eines festlichen

Menüs, als funkelnder Blickfang auf dem Dessertbuffet oder als

köstlicher Gruß, der Gästen den Jahresausklang versüßt.

www.meisterfrost.at

Foto: Meisterfrost

ADVERTORIAL

Noch viel Potenzial für

Ei-Convenienceprodukte

Die Nutzung von Convenienceprodukten

– etwa den Eiprodukten und

pflanzlichen Alternativen von EIPRO

– hat in der Außer-Haus-Gastronomie in

den letzten Jahren stark zugenommen. Dennoch

werden die vielfältigen Möglichkeiten

dieser zeitsparenden Helfer längst nicht voll

ausgeschöpft.

Gerade in Zeiten von Fachkräftemangel,

Kostendruck und schwankenden

Gästezahlen sind die pasteurisierten, in

Tetra Briks abgefüllten Eifix-Eiprodukte

eine verlässliche Unterstützung. Sie sind

einfach zu lagern, hygienisch sicher und

gelingen garantiert – ohne das Risiko, das

rohe Eier mit sich bringen. Das ist besonders

wichtig für Einrichtungen mit empfindlichen

Zielgruppen wie Kinder, Senioren

oder Patienten. Ein Klassiker im Sortiment

ist das Eifix Schlemmer Rührei, das

mit Milch, Sahne und fein abgestimmten

Gewürzen zubereitet wird. Es überzeugt

durch konstant hohe Qualität,

feinen Geschmack und vielseitigen

Einsatzmöglichkeiten – ob pur, mit

Kräutern, als Frühstücksgericht

oder Beilage zu Salaten, Fisch oder

Fleisch.

EIPRO entwickelt seine Produkte

konsequent weiter und reagiert auf

aktuelle Ernährungsgewohnheiten.

So ist das beliebte Schlemmer

Rührei auch laktosefrei erhältlich.

Mit der Marke nøgg bietet EIPRO

zudem eine pflanzenbasierte Ei-

Alternative, die das Angebot für die

moderne, vegane Küche ergänzt.

Damit zeigt das Unternehmen,

dass Convenience nicht nur Arbeit

erleichtert, sondern auch neue kulinarische

Freiräume eröffnet.

www.eipro.de

Foto: Eipro


11/2025

AKTUELL & ANGESAGT 31

Inspiration, Genuss & Innovation

Morandell International präsentiert

sich auch heuer wieder

mit einem Stand auf der GAST

Messe in Salzburg von 8. bis 11.

November. Besucher erwartet ein

vielfältiges Sortiment aus erlesenen

Weinen, Spirituosen, Bieren

und alkoholfreien Spezialitäten.

Das Morandell-Team zeigt aktuelle

Trends sowie exklusive Produkte

für Gastronomie, Hotellerie und

den privaten Genuss. Fachgespräche,

Verkostungen und persönliche

Beratung machen den Messeauftritt

zum Treffpunkt für alle,

die Qualität und Vielfalt im Glas

schätzen. Morandell freut sich auf

den persönlichen Austausch am

Messestand.

www.morandell.com

Foto: Morandell

50

Jahre

Genuss

Foto: Minor Hotels

In neuer Atmosphäre

Nach einer umfassenden Renovierung

öffnet das mit einem Michelin-Stern

ausgezeichnete Restaurant EDVARD im

Anantara Palais Hansen Vienna in neuem

Glanz. Das Wiener Studio NOPP Innenarchitektur

hat ein Interieur geschaffen, das

die Philosophie der Küche widerspiegelt:

reduziert und fokussiert. Lebendige Grüntöne,

warme Holzböden und ockerfarbene

Akzente sorgen für eine ruhige Atmosphäre.

Nachhaltige Kunstinstallationen und handgefertigte

Designobjekte unterstreichen den

naturverbundenen Anspruch des Hauses.

Küchenchef Paul Gamauf und Head Sommelier

Klaus Lechner setzen in ihrer Arbeit

auf Tiefe, Klarheit und regionale Produkte,

wobei Low Waste ein zentraler Wert ist.

Gäste erleben neben innovativen Gerichten

und ausgewählten Weinen auch persönlichen

Dialog über Herkunft und Zubereitung

der Zutaten.

www.anantara.com

JAHRE 0 5 GENUSS

Das Beste noch besser!

Nannerl GmbH & Co KG

5102 Anthering bei Salzburg

www.nannerl.at


Hausmannskost, mit Herz

und Vernunft genießen

Traditionelle Hausmannskost ist die Küche unserer Großmütter und weckt oft Erinnerungen an selbstgekochte,

herzhafte Mahlzeiten. Nach Familienrezepten zubereitet, die von Generation zu Generation

weitergegeben werden, sind es emotionale Wohlfühlgerichte mit Geschichte. Text & Fotos von Andrea Jungwirth

Auch wenn das Gulasch von der Oma

noch immer unerreicht ist und der

Schweinsbraten von der Tante am

besten schmeckt, so gilt die typische

Hausmannskost heute als ungesund,

zu fett und zu kalorienreich.

Besser als ihr Ruf

Das Essen war früher darauf ausgelegt, gut

satt zu machen und körperlich hart arbeitende

Menschen mit ausreichend Energie

zu versorgen. Das war einmal, heute ist

der Energiebedarf deutlich geringer und in

vielen Berufen und in der Freizeit sitzt man

viel mehr. Eine kalorien- und fettreiche

Ernährung kann daher schnell zu Übergewicht

und den damit verbundenen Gesundheitsproblemen

führen.

Doch das gilt für alles, was wir essen,

egal ob Burger mit Pommes, italienische

Pizza oder Schweinsbraten mit Knödel. Das

Geheimnis einer gesunden Ernährung liegt

darin, möglichst bunt und abwechslungsreich

zu essen und Hausmannskost schneidet

dabei besser ab als viele denken. Vor

allem kommt es wie immer auf die Größe

der Portionen an.

Im Wandel der Zeit

Auch die typischen Gerichte und Zubereitungsarten

haben sich im Lauf der Zeit

geändert. In den mageren Nachkriegsjahren

wurde mit Mehlbutter das Gemüse und die

Sauce zum Fleisch gebunden, in den fetten

Jahren danach mit reichlich Butter und

Schlagobers. Wer also etwas „bescheidener“

kocht und mit Fett etwas sparsamer und

bewusster umgeht, macht vieles richtig. Entscheidend

ist, die Fleischmenge zu reduzieren.

Wir picken uns gerade viele Gerichte aus

dem Bereich der Hausmannskost heraus wie

Schnitzel, Schweinsbraten und Co. und essen

diese zu oft. Machen wir es wieder wie unsere

Großmütter, unter der Woche wenig oder gar

kein Fleisch, am Wochenende der Braten.

Krautfleckerl, Eiernockerl oder Eingebrannte

Erdäpfel sind typische Oma-Gerichte ebenso

wie Linsen mit Speck oder Gefüllte Paprika in

Tomatensauce. An diesen Gerichten gibt es

nichts zu verbessern, sie sind gut wie sie sind.

Bewusster Fleischkonsum

Zu jedem Gericht reichlich Salat oder

Gemüse zu essen, das ist gesund und sollte

nicht nur für Hausmannskost gelten. Mit

einer großen Portion Salat zum Rindsbraten

oder mit einer Gemüsebeilage zu

den Faschierten Laibchen ist alles gleich

viel kalorienärmer und gesünder. Etliche

Klassiker lassen sich auch mal moderner

mit weniger Fleisch zubereiten. Besonders

leicht ist es bei Gerichten mit Faschiertem.

Etwas Rote Rübe statt Faschiertem in der

Masse bei Faschierten Laibchen, Tofu in

Kohlrouladen oder Pilze im Sugo schmecken

ausgezeichnet. Wer den Gemüseanteil

in Gerichten erhöht, macht es richtig.

Geschmortes, püriertes Gemüse zum Binden

von Saucen, wie es Oma schon beim Rindsbraten

machte, ist genauso einfach umzusetzen,

wie Gemüse im Reis als Beilage.

Auf die Kartoffel setzen

Jährlich geht der Kartoffelkonsum in Österreich

zurück, vor allem die Frischware wird

weniger gekauft, dafür mehr Tiefkühlpro-


11/2025

HAUSMANNSKOST 33

Kohlrouladen mit Tofu

Zutaten für 12 Rollen:

› 12 große Kohlblätter, Blattkohl

Fülle:

330 g Faschiertes gemischt

100 g Tofu

4 Esslöffel Sonnenblumenkerne

1 Esslöffel Leinsamen

2 Esslöffel Misopaste

1 Ei

1 Zwiebel

3 Knoblauchzehen

Ingwer

Chili

Kümmel

› eventuell eine asiatische

Gewürzmischung

Sauce:

100 ml Suppe

250 ml Tomatensauce

› Sonnenblumenöl und Sesamöl

für die Form

❱ Kohlblätter waschen, Strunk herausschneiden

und etwa eine Minute

in Salzwasser blanchieren, danach

kalt abschrecken und auf ein Küchentuch

legen. Mit dem Nudelholz über

die dicke Mittelrippe rollen.

❱ Zwiebel und Knoblauch schälen

und klein würfeln, Sonnenblumenkerne

und Leinsamen mahlen. Tofu

klein würfeln.

❱ Alle Zutaten für die Fülle vermischen

und würzig abschmecken. Auf

jedes Kohlblatt einen guten Esslöffel

Fülle setzen, die Ränder einschlagen

und das Kohlblatt einrollen.

❱ Eine Auflaufform mit beiden Ölen

gemischt einstreichen. Tomatensauce

in die Form geben. Die Rouladen

hineinsetzen und mit Suppe

aufgießen.

❱ Die Rouladen bei 180 – 200 Grad

Celsius etwa 45 Minuten braten.

dukte. Dagegen wäre nichts einzuwenden,

wenn sich nicht die Kartoffelbeilagen stark

geändert hätten. Statt Petersil-, Brat- und

Bouillonerdäpfel, oder im Rohr gebackene

Spritzerdäpfel, sind es meist Pommes. In der

Gastronomie sind sie inzwischen die häufigste

Kartoffelbeilage zu Schnitzel, Burger

und Backhenderl. Und nicht die Kartoffel

macht dick, sondern das Frittieren in Fett.

Kartoffeln waren und sind eine typische

Beilage zur Hausmannskost und in Oberösterreich

isst man sie sogar zu Knödeln.

Sie sättigen gut und sind kalorienärmer als

Nudeln. Nur im Fett sollen sie nicht immer

gebacken werden, es lohnt sich, sie auch

mal pur zu versuchen. Die Fleischmenge

reduzieren, die Kartoffelbeilage erhöhen

und reichlich Gemüse dazu, das ist gesunde

Hausmannskost ohne neue, sondern mit

traditionellen Gerichten. Gekochtes Rindfleisch

ist fettarm, dazu reichlich Kartoffelschmarren

mit Kümmel mit wenig Fett

in einer beschichteten Pfanne zubereitet

und dazu Dillfisolen mit schlagobersarmer

Sauce, mit Mehlbutter gebunden. So sind die

geliebten Klassiker leicht und gesund, ohne

dabei auf Geschmack verzichten zu müssen.

Und selbst das Schnitzel kann aus Gemüse

bestehen. Das panierte Sellerieschnitzel ist

traditionelle Wiener Hausmannskost.

Etwas weniger süß

Die Österreicher sind Naschkatzen. Die

Vielfalt an traditionellen Süßspeisen, vor

allem in der Wiener Küche, ist enorm und

etliche davon, wie Kaiserschmarren, Reisauflauf

und Marillenknödel, werden auch als

Hauptgang serviert. Einige Rezepte lassen

sich aber gut an die heutige Zeit adaptieren,

mit weniger Zucker, mit Vollkornmehl statt

Weißmehl, oder mit etwas Topfen statt

Butter oder Margarine. Gerade vegane Interpretationen

von Desserts zeigen uns, was

alles möglich ist. Man muss jetzt nicht nur

mehr vegan naschen, aber es hilft, ein paar

Zubereitungen mitzunehmen. Ein oder zwei

Eier im Kuchen lassen sich durch Apfelmus,

Zucker durch Bananen oder Datteln ersetzen.

Hauptsache beim Zucker wird etwas

gespart, denn der süße Geschmack ist nur

reine Gewohnheit, ähnlich wie beim Salz.

aviko.at

Zu Gast? Zu Hause!

Lass Dich bekochen!

Inspiration für jeden Koch und jede Küche: Stand 10-0439


34 HAUSMANNSKOST

11/2025

Kolumne

Klar gestellt: Wildobst

hat die Nase vorn

Als Wildobst gelten Früchte, die

vom Menschen nur mehr selten

genutzt werden, aber wenig durch

Züchtungen veredelt wurden. Jedoch

sind die meisten Arten roh

nicht genießbar oder schmecken

bitter oder herb. Aber gerade diese

Stoffe, die beim Kulturobst weggezüchtet

worden sind, machen die

„wilden“ Sorten so wertvoll. Schlehe,

Dirndl und Co. sind reich an wertvollen

Inhaltsstoffen wie Vitaminen,

Mineralstoffen, Fruchtsäuren, Pektinen,

Gerbsäuren und sogenannten

sekundären Pflanzenstoffen.

Jetzt im Herbst haben viele

Wildobstsorten Saison. Sanddorn

ist besonders reich an Vitamin C

und enthält etwa 10 Mal so viel wie

Zitrusfrüchte. Er zählt, wie die Hagebutte

auch, zu den Vitamin C-

reichsten heimischen Früchten. Die

Beeren sind zudem reich an Carotinoiden

und an Flavonoiden und

wirken gesundheitsfördernd und

stärkend. Die Früchte der Schlehe

schmecken erst, wenn der Frost sie

geküsst hat. Sie sind vitaminreich,

wirken zellschützend. Der hohe

Gehalt an Antioxidantien, speziell

an Polyphenolen, den OPC (Oligomere

Proanthocyanidine), wirkt als

Radikalfänger. Hagebutten zählen

zu den gesündesten Wildfrüchten

in Österreich, sie enthalten sogar

20 Mal so viel Vitamin C wie Zitronen.

Zudem ist die Frucht reich an

Lycopin (bekannt von der Tomate),

das antioxidativ wirkt. Das in Samen

und Fruchtfleisch enthaltene Galactolipid,

wird sogar medizinisch genutzt.

Hagebuttenpulver kann so

bei Arthrose helfen, da es die Entzündung

mildert und den Knorpelabbau

verzögert.

Mag. Andrea Jungwirth

Ernährungswissenschafterin

Foto: Andrea Jungwirth

Rollen der Kindheit

Die erste Palatschinke gelingt ab sofort

garantiert mit dem neuen „Fini’s Feinstes

Bio-Palatschinkenmehl“. Kaum eine Mehlspeis

weckt so viele Kindheitserinnerungen

durch ihren Duft. Ob süß oder pikant, gefüllt

oder pur auf dem Teller, für das Zusammenspiel

von Mehl, Milch und Eiern braucht es

ein feines Gespür. Damit die Basis fortan

immer stimmt, bringt Fini’s Feinstes das

neue „Fini’s Feinstes Bio-Palatschinkenmehl“

heraus. Die Mischung aus Bio-Weizen

und Bio-Dinkel macht den Teig elastisch,

bekömmlich und verleiht ihm eine dezente,

nussige Note. „Auf die richtige Rezeptur

kommt’s nun mal an“, erklärt Geschäftsführer

Peter Stallberger, „und wenngleich die

Palatschinken schon Generationen vor uns

gelungen sind, so wird das Rezept durch den

Bio-Weizen- und Bio-Dinkelmix ab sofort

noch feiner.“

www.finisfeinstes.at

Regional serviert

Es ist eine einfache Idee, die der Flachgauer

Firma Innviertler Goldhaubenknödel seit

ihrer Gründung kontinuierlich Erfolg beschert.

Das Unternehmen liefert seine hausgemachten

Knödel tiefgefroren an heimische Gastronomiebetriebe

und erleichtert damit vielen

Unternehmen den Alltag. Seit über 30 Jahren

produziert die Firma österreichische Hausmannskost

in einer kleinen hauseigenen Produktionsstätte,

wo die Knödel mit Grammel-,

Speck- oder Bratfüllung gedreht und schockgefrostet

werden. Geliefert wird überwiegend

regional. Auch die Zutaten werden so regional

wie möglich bezogen, Geschmacksverstärker

finden keine Verwendung. Die direkte Lieferung

an die Kunden ermöglicht höchste

Qualität und persönlichen Kontakt, den das

Unternehmen auch heuer wieder auf der

„Alles für den Gast“ pflegt.

www.knoedel.at

Foto: Fini‘s Feinstes

Foto: wurzinger fotografie


www.gourmetfein.com

Besuchen Sie uns:

8. - 11. Nov. 2025

Halle 2+6

Stand 06-0423

In unserer gourmetfein Erlebniswelt erwarten Sie drei starke

Schwerpunkte für Gastronomie, Hotellerie und Snackgeschäft:

• Leberkäse neu gedacht

Viele Gastronomiebetriebe unterschätzen das Potenzial von Leberkäse –

wir zeigen Ihnen, was wirklich möglich ist!

• Neue Impulse für Frühstück & Buffet

Mit hochwertigem Schinken, Stangenware und Zellinger Feinkostspezialitäten

liefern wir praxisnahe und kreative Ideen für ein attraktives Frühstücks- oder

Buffetangebot.

• Nachhaltigkeit mit der Öberio Hofgenau Fleischlinie

Die Öberio Hofgenau Linie von gourmetfein steht für hochwertiges Rind- und

Schweinefleisch aus Österreich, das 100 % rückverfolgbar ist.

Weitere Infos

Jetzt Gesprächstermin sichern:

business@gourmetfein.com

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


36 HAUSMANNSKOST

11/2025

Kolumne

Warum Leistungsfähigkeit

bereits am Teller beginnt

Essen ist nicht nur untrennbar mit unserer Gesundheit

verbunden, sondern hat auch große Auswirkungen

darauf, wie leistungsfähig wir sind. Ernährung

beeinflusst weit mehr als das Verhältnis von Muskelzu

Fettmasse. Wie viel Energie wir haben, wie gut wir

Muskeln aufbauen, wie konzentriert wir sind – all das

hängt zu einem großen Teil auch davon ab, was wir

essen. In Kombination mit ausreichend Schlaf kann

eine bewusste Ernährung sogar das Verletzungsrisiko

senken. Mit einem ausgewogenen, nährstoffreichen

Teller können wir unser Potenzial mehr ausschöpfen.

Wenn wir regelmäßig Sport treiben, ist es oft notwendig,

mehr Energie und Baustoffe zu uns zu nehmen.

Denn Leistungssteigerung beginnt beim Essen, nicht

erst beim Trainieren.

Gerade im Sportkontext herrscht derzeit ein regelrechter

„Protein-Hype“. Aus unserem neuen Report

„Essen und Sport“ geht dabei hervor: Nicht nur

die Menge ist ausschlaggebend, sondern auch, wie

gut der Körper Proteine verwerten kann. Tierische

Eiweißquellen sind dabei ein einfacher Weg, sich optimal

zu versorgen. Eier, Milchprodukte oder Fleisch

liefern hochwertige Proteine, die besonders gut in

zum Beispiel körpereigene Muskelmasse umgewandelt

werden können. In Kombination mit pflanzlichen

Eiweißquellen können wir diesen Effekt sogar noch

potenzieren. Das geht auch mit traditionellen Gerichten

wie Kartoffelgröstl mit Ei oder Rindsgulasch

mit Kartoffeln. Oder warum für die Bolognese nicht

Rinder- und Sojafaschiertes mischen?

Die österreichische Lebensmittelproduktion bietet

eine enorme Vielfalt an Proteinquellen – sowohl

tierische als auch pflanzliche. Und das können sich

Gastronominnen und Gastronomen zunutze machen.

Wer Gerichte mit hochwertigen Eiweißkombinationen

anbietet, trifft nicht nur den Geschmack von Sportbegeisterten

und Ernährungsbewussten, sondern kann

sich auch kulinarisch so richtig mit regionalen Produkten

austoben.

Maria Fanninger ist Mitbegründerin von Land schafft Leben.

Der unabhängige und unpolitische Verein klärt über die

Produktion österreichischer Lebensmittel auf und schafft

Bewusstsein bei Konsumenten.

Foto: Land schafft Leben

Foto: Erlebnissennerei Zillertal

Zillertaler Käsespätzle

Zutaten für 4 Personen:

400 g griffiges Mehl

4 große Eier

125 ml Almmilch

100 g Bergkäse

› 100 g Almkäser

› 50 g Graukäse aus

Almmilch

Etwas Sennereibutter

1 große Zwiebel

› Röstzwiebel &

Schnittlauch

❱ Mehl, Eier, Salz

und die Milch zu

einem Teig vermengen.

Der Teig

darf nicht „fließen“,

deshalb die Milch

am besten nach

und nach dazugeben.

Die Masse

durch ein Spätzlesieb ins kochende Salzwasser drücken.

Wenn die Spätzle obenauf schwimmen, werden sie abgeseiht.

❱ Nun die klein gewürfelte Zwiebel mit der Sennereibutter

in einer Pfanne anschwitzen und mit einem Schuss

Milch ablöschen. Berg- & Almkäse reiben, den Graukäse

zerbröseln und unter ständigem Rühren im Milch-Zwiebelgemisch

schmelzen lassen. Spätzle dazugeben und

mit Röstzwiebel und frischem Schnittlauch garnieren.

www.erlebnissennerei-zillertal.at

Süße Aufstriche

in vielen Varianten

Ein guter Tag beginnt mit einem guten Frühstück – und Marmelade

gehört unbedingt dazu. Die Unterweger Früchteküche

bietet für Frühstücksbuffets verschiedene Varianten von der Einzelportion

über Gläser bis hin zu Eimern an. Besonderes Highlight

im Programm ist die beliebte Gastrobar auf Holz- oder Edelstahlaufstellern:

In Keramiktöpfe kommen Becher mit 450 g Konfitüre

mit 55 Prozent Fruchtanteil. Wenn der Becher leer wird, kommt ein

neuer in das Tongefäß der Bar und der Rest aus dem „alten“ Becher

obenauf. So ist immer frische Konfitüre am Buffet. Selbstverständlich

sind Fruchtaufstriche auch ohne Zuckerzusatz im Sortiment,

sowie verschiedene Honige. Hochfruchtige Kompotte und Röster

sind ideal für Fruchtjoghurt, Porridge oder Müsli und ergänzen das

Angebot perfekt.

www.fruechtekueche.at

Foto: Unterweger


AUS LIEBE ZUM HANDWERK

Wir backen mit

Begeisterung.

Besuchen

Sie uns auf der

„GAST Salzburg“,

Halle 10,

Stand-Nr. 625

Weit über hundert Jahre ist es her, dass in der Backstube meiner

Urgroßeltern die ersten Brot laibe über den Ladentisch gingen.

An den Zutaten von Haubis hat sich bis heute nichts geändert: regionale

Rohstoffe, handwerkliches Können, Liebe zur Tradition und Lust an der

Innovation. Aus Petzenkirchen bringen wir Freude ins Körberl. Von Apetlon

bis Zürs. Und immer ofenfrisch.

Ihr Anton Haubenberger

Bei uns liegt Genuss in der Familie. Seit fünf Generationen.

www.haubis.at


38 HAUSMANNSKOST

11/2025

Kolumne

Milch, Käse und Eis

Bei den Milchalternativen hat sich sehr

viel getan . Hier gibt es verschiedene

Marken mit einer großen Vielfalt und

auch an wirklich sehr guter Qualität.

Die pflanzlichen Produkte sind schon

fast in jedem Unternehmen angekommen.

Der Favorit der pflanzlichen

Milch ist Hafer, danach Soja, Mandel

und vieles andere. Auch für die Patisserie

oder zum Kochen gibt es tolle

Produkte – bei der Butteralternative

gibt es die Flora, die wirklich sehr gut

im Geschmack ist und mit der man

gut arbeiten kann.

Kommen wir zum Thema Käse.

Käse ist in der pflanzlichen Herstellung

nicht so einfach. Aber auch hier

hat sich sehr viel getan. Es gibt Hartkäse

von verschiedenen Herstellern, geschnitten

oder im ganzen. Ich bevorzuge

Käse immer im ganzen, der ist für

mich besser im Geschmack und ich

kann diesen beliebig verwenden. Auch

beim Weichkäse gibt es verschiedene

Produzenten, die auch in Österreich

ansässig sind und tollen Weichkäse

produzieren. Teilweise sind diese Produkte

von tierischen Produkten nicht

mehr zu unterscheiden. Natürlich ist

es hier noch ein weiter Weg, denn die

Vielfalt, wie bei tierischen Produkten,

ist noch nicht gegeben. Aber in fünf

Jahren sieht die Welt des Käses sicher

anders aus.

Ich würde mir wünschen, dass

man nicht immer die tierischen und

pflanzlichen Produkte vergleicht. Keiner

vergleicht Schweinefleisch mit

Rindfleisch , Ziegenkäse mit Emmentaler

usw.

Zuletzt das Thema Eis. Eis ist für

jede Jahreszeit gut, und auch große

Eisproduzenten bieten schon relativ

sehr viele pflanzliche Eisspezialitäten

an. In diesem Sinne noch einen schönen

Herbst und Winter und alles Gute!

Siegfried Kröpfl, Haubenkoch und

Vorreiter der veganen Küche

https://siegfriedkroepfl.com

Foto: Lisa-Maria Trauer Photographie

Nachwuchs

in der Praxis

Mit der Huabn im Naturhotel Bauernhofer hat nun das erste

ausschließlich von Lehrlingen betriebene Restaurant eröffnet.Von Petra Pachler

28 junge Talente übernehmen ab sofort

das Kommando in dem mehr als 300

Jahre alten Bauernhaus. Gestartet

wird Küche und Service, in weiterer Folge

kommen dann auch Bereiche wie Einkauf,

Dienstplan, Marketing und Controlling dazu.

Geöffnet ist jeden Samstag von 11 bis 22

Uhr und im Dienst sind immer rund sieben

Lehrlinge. Die Speisekarte orientiert sich

an den aktuellen Trends: Regionale Klassiker

werden neu interpretiert und bringen so

Köstliches wie Gemüsetatar und getrüffelte

Maronischaumsuppe auf die Teller. Aber

auch Omas Blunzengröstl und natürlich das

Almochsensteak aus der Region, in diesem

Fall „Steirisch-Asiatisch“, werden gekocht.

Es gilt, im À-la-carte-Restaurant 70 Gäste zu

bewirten – eine herausfordernde Aufgabe für

die Lehrlinge.

Chance für innovative Ideen

„Es geht darum, dass die Lehrlinge ihre eigenen

Ideen einbringen, Dinge ausprobieren

und dabei auch einmal scheitern dürfen –

denn gerade Fehler bringen einen weiter“,

ist Simon Bauernhofer, Initiator und Hotelchef,

überzeugt. Die 28 Lehrlinge sind derzeit

im Naturhotel Bauernhofer beschäftigt

und stellen damit mehr als ein Drittel aller

Mitarbeiter. „Die Jugendlichen sind unsere

Zukunft. Sie können mehr, als man ihnen

zutraut – man muss ihnen nur Chancen

geben, das auch zu zeigen“, so Simon Bauernhofer,.

Als Prüfer bei Lehrabschlussprüfungen

weiß er, wie wichtig es ist, dass Lehrlinge

nicht nur fachlich top ausgebildet werden,

sondern auch betriebswirtschaftliche

Zusammenhänge verstehen. Daraus entstand

die Vision eines eigenen Lehrlingsrestaurants,

in dem genau das erlernt werden

soll.

Von der Theorie in die Praxis

Die Hauptausbildung der Jugendlichen

findet im À-la-carte-Restaurant des Naturhotels

Bauernhofer statt, in der „Huab’n“

können sie das Erlernte eigenständig

anwenden. Ausbildung hat im Hotel eine

lange Tradition, denn bereits 1978 wurde der

erste Lehrling eingestellt und seither haben

über 150 Jugendliche ihre Ausbildung im

Betrieb abgeschlossen.

www.bauernhofer.at

Foto: Heldentheater


11/2025

HAUSMANNSKOST 39

Foto: Aviko

Wie zu Hause

Jeder

Gastronom

möchte, dass seine

Gäste sich wie zu Hause

fühlen, denn wer sich

wohlfühlt, kommt gern

wieder. Unter dem Motto

„Zu Hause mit Aviko“ zeigt

der Anbieter für Kartoffelprodukte

auf der „Alles für

den Gast“, wie traditionelle

Hausmannskost modern

interpretiert werden kann.

Präsentiert werden Klassiker

wie SuperCrunch Pommes, das vegane One-for-all Gratin

oder extradünne Kartoffelspalten mit Schale, aber auch spannende

Ideen wie die „Tiroler Zwiebeljause“ mit Bierteig-Zwiebelringen.

Aviko möchte Küchenprofis inspirieren, neue Gerichte zu probieren

und gleichzeitig Arbeitskraft und Zeit zu sparen. So bleibt Raum für

Kreativität und Leidenschaft, die sich direkt auf den Teller übertragen.

Der Messestand wird so zum Treffpunkt für alle, die Genuss

mit Wohlfühlatmosphäre erzeugen wollen.

www.aviko.de

Pasta geht immer

Italien ist bei den Österreichern

beliebt, ob im Urlaub am Meer

oder beim Restaurantbesuch

ums Eck. Laut der iglo Trendstudie

bevorzugen drei Viertel der

Befragten beim Auswärtsessen

die italienische Küche. Passend

dazu bringt iglo ab November die

neue Linie „Cucina di Pasta“ in die

Gastronomie. Gefüllte Pasta-Spezialitäten

wie Tortelloni Ricotta-

Spinat, Tortelloni Rossi 4-Käse,

Tortellini Rindfleisch oder Fagottini

Käse-Trüffel überzeugen mit

authentischem Geschmack. Die

Teigwaren aus Freilandeiern haben einen hohen Füllanteil und

lassen sich in nur drei Minuten im Kochtopf oder Kombi-Steamer

zubereiten. Praktisch portionierbar und ohne Geschmacksverstärker

oder künstliche Zusatzstoffe, machen die Pasta-Spezialitäten

italienische Genussmomente im Handumdrehen in der Profi-

Küche möglich.

www.iglo-gastronomie.at

Foto: Iglo

Herzhafte

HERBST

Pasta geniessen

Folge uns auf

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Entdecke die neuen Sorten.

foodservice.hilcona hilcona.foodservice Hilcona Foodservice

foodservice.hilcona.com

BESUCH UNS AUF DER GAST:

8.–11. NOVEMBER | SALZBURG

HALLE 10 | STAND 0619


Vom Konservenglas zur

frischen Pasta

Als Toni Hilti vor 90 Jahren in Schaan seine Konservenfabrik gründete, wollte er Menschen mit haltbaren

Lebensmitteln versorgen.

Aus dieser Idee ist im Laufe der Jahrzehnte

ein internationales Kulinarikunternehmen

geworden, das für

frische Pasta, bunte Bowls, belegte Sandwiches

und pflanzenbasierte Alternativen

steht. Mit dem Ausbau des Werks in Schaan

stärkt Hilcona nun seine Wurzeln im Fürstentum

Liechtenstein.

In den unsicheren 1930er-Jahren stapelten

sich Erbsenkonserven und Sauerkrautgläser

in den Küchenregalen. Heute

bestimmen Zeitmangel, Mobilität und

Nachhaltigkeit die Esskultur. Hilcona hat

diese Entwicklungen früh erkannt und

aktiv mitgestaltet, von der Einführung frischer

Pasta in den 1980er-Jahren über das

To-Go-Sortiment ab 2002 bis hin zum Trend

pflanzenbasierter Ernährung.

Technologie als Motor

des Fortschritts

Ein entscheidender Treiber dieser Entwicklung

war und ist die Technologie. Schon in

den 1950er-Jahren erleichterte die Mechanisierung

der Ernte die Arbeit. Mit der Einführung

der Tiefkühlkost begann ein neues

Kapitel in Sachen Haltbarkeit und Genuss.

Im Gleichschritt mit dem technischen Fortschritt

hat sich das Sortiment so über die

Jahrzehnte vergrößert, zu frischen und ultrafrischen

Produkten bis zu Salaten, Mahlzeiten

und Sandwiches.

Hilcona Foodservice ist heute in vier

europäischen Märkten führend im Segment

gefüllter Pasta nach italienischer Art. Das

Erfolgsrezept liegt in einer Innovation, die

die Bedürfnisse moderner Profiküchen trifft:

Pasta, die genussfertig ist und sich schonend

im Dampf regenerieren lässt.

Regional verwurzelt

Hilcona beschäftigt rund 2.000 Mitarbeitende,

davon 1.000 in Schaan, wo jährlich

über 1.600 Produkte entstehen. Die Rohstoffe

stammen von mehr als 500 Landwirtschaftsbetrieben

aus der Schweiz und

Liechtenstein. Mit neuen Standorten, etwa

im deutschen Bad Wünneberg. Auch am

Hauptstandort Schaan wird konsequent

in die Zukunft investiert. Seit 2019 läuft

hier ein langfristiges Bauprojekt, bei dem

das Werk in drei Phasen zukunftsfähig und

nachhaltig entwickelt wird. Mit der Inbetriebnahme

des automatisierten Hochregallagers

wurde dieses Jahr die zweite

Phase abgeschlossen. Mit der Erweiterung

der Produktion wird die Werksentwicklung

bis 2027 vollendet.

„Mit diesem wegweisenden Bauprojekt

bekräftigen wir unser Bekenntnis zur

Region“, sagt Marco Tschanz, CEO der

Bell Food Group. „Wir sind stolz auf unsere

90-jährige Geschichte – aber noch wichtiger

ist der Blick nach vorne“, ergänzt Dr. Martin

Henck, CEO von Hilcona.

www.foodservice.hilcona.com

Fotos: Hilcona

ADVERTORIAL


11/2025

AKTUELLES 41

Foto: Flora

Alles in Butter

Die Flora Butteralternative hat

sich in Profiküchen bereits

mit 250-g- und 2,5-kg-Gebinden

etabliert. Neu ist das 10-g-Portionsformat,

das eine präzise

Dosierung erlaubt, Kosten kontrollierbar

macht und schnelle

Abläufe im Service unterstützt.

Die vegane Creme überzeugt mit

cremigem Geschmack, ist vollständig

allergen- und laktosefrei

und sofort einsatzbereit, etwa

für Hotelfrühstücke, Bäckereien,

Cafés oder Kantinen. Ergänzt

wird das Sortiment durch zwei

allergenfreie Obers-Alternativen:

die Kochcreme mit 15 Prozent Fett

punktet mit Cremigkeit, Hitzestabilität und zuverlässiger Bindung

in Suppen, Saucen und Aufläufen, während die Schlagcreme mit

31 Prozent Fett stabiles Volumen für Desserts, Torten und Füllungen

liefert. Beide Produkte sind im praktischen 1-Liter-Gebinde

erhältlich.

www.floraprofessional.com

IN DER GASTRONOMIE.

Wir freuen

uns auf ein

Treffen bei der

„Alles für den

Gast“ am

Lohberger-

Stand!

Feurige Mac and Cheese

Zutaten für:

500 g Makkaroni

40 g Mehl

60 g Sennereibutter

750 ml Lieblingsheumilch

200 g vom Reibkäse-Sackerl

150 g Chili-Paprika-Erlebnis

Salz, Chili - & Knoblauchpulver

› Kräuter nach Wahl

Foto: Sunny Forest

❱ Nudeln nach Packungsanweisung

kochen. Chili-Paprika-Käse

fein reiben und einen

kleinen Teil beiseitestellen.

Butter in einem Topf schmelzen,

Mehl hinzufügen und unter

Rühren goldbraun anrösten.

Nach und nach die Milch

einrühren und die Sauce etwa

10 Minuten köcheln lassen,

bis sie leicht andickt. Den

geriebenen Käse einrühren

und mit Chili, Knoblauch und

Salz abschmecken. Makkaroni

in einer Auflaufform mit der Sauce vermengen, den

restlichen Chili-Paprika-Käse darüberstreuen und mit

Chilipulver würzen. Bei 175 °C Umluft 20 bis 25 Minuten

backen und mit frischen Kräutern garnieren.

www.erlebnissennerei-zillertal.at

Unser Gastro-Katalog:

www.ankerbrot.at/gastronomie


Innovation

Burger

Patty

Cult Beef Select steht für

heimische Spitzenqualität von

Kalbinnenfleisch.

Gastrobetriebe, die mit diesem Premiumprodukt

arbeiten, wissen: Sie

setzen nicht nur auf erstklassige Ware,

sondern leisten zugleich einen wertvollen

Beitrag zur Stärkung der Landwirtschaft

und den Erhalt wertvoller Kulturlandschaft

für zukünftige Generationen.

Die ewige Suche nach außergewöhnlichem

Geschmack führte zur Entwicklung

eines patentierten Burger-Patties – inspiriert

vom Rib-Eye, neu gedacht in Burgerform.

Das Patty besteht ausschließlich aus

Kalbinnenfleisch des Vorderviertels und

verfügt auf einer Seite über eine integrierte,

dünne Scheibe Eigenfett, welche eine

simple und hygienische Zubereitung ohne

zusätzliches Fett ermöglicht. Beim Braten

schmilzt das Fett und verleiht dem Patty

eine aromatische, nussig-buttrige Note. Für

ein Maximum an Geschmack könnte man

die Fettscheibe mit Salz oder Gewürzen

aromatisieren. Das Produkt steht in den

Startlöchern und wartet auf interessierte

Partner aus Gastronomie, Produktion und

Handel, die das patentierte Burger-Patty*

in ihren Betrieben einsetzen oder herstellen

möchten. Interesse? Meldet euch – wir

freuen uns auf den Austausch!

www.cultbeef.at

ADVERTORIAL Fotos: Cult Beef


11/2025

AKTUELLES 43

Visionäre aufgepasst!

Foto: Hamburg Messe und Congress / Alexander Wöckene

Innovative Lösungen, unternehmerischer

Mut und vielversprechender Branchennachwuchs

stehen im Mittelpunkt der

INTERNORGA 2026. Mit drei renommierten

Awards wird das Potenzial der Branche

sichtbar. Ab sofort können sich engagierte

Persönlichkeiten und Unternehmen für den

INTERNORGA Zukunftspreis, den NEXT

CHEF AWARD und den Deutschen Gastro-

Gründerpreis bewerben.

Der INTERNORGA Zukunftspreis ist

der Ort, an dem Innovationen Geschichte

schreiben. Hier werden Unternehmen

gesucht, die mit frischen Ideen, klarer Haltung

und Mut zur Veränderung die Branche

voranbringen. Ob es um digitale Lösungen,

pflanzenbasierte Ernährung, Energieeffizienz

oder soziale Verantwortung

geht, entscheidend ist der Wille, etwas zu

bewegen. Auch junge Talente haben Grund

zur Vorfreude. Der NEXT CHEF AWARD

bietet Nachwuchsköchen die Gelegenheit,

ihre Leidenschaft und Kreativität vor

einer hochkarätigen Jury rund um Johann

Lafer zu zeigen. Hier wird bewiesen, dass

Kochkunst Zukunft hat und neue Wege

beschreitet. Wer eine eigene gastronomische

Vision verwirklichen möchte, kann

mit dem Deutschen Gastro-Gründerpreis

den nächsten großen Schritt wagen. Ob

Foodtruck, Café oder innovatives Konzept,

hier werden Ideen ausgezeichnet, die die

Branche neu denken.

www.internorga.com

NEU

25 Stück à 80 g | roh

EIN STEIRISCHES

FAMILIENUNTERNEHMEN

MOZARTKNÖDEL

Topfenknödel gefüllt mit einer Mozartkugel

Kosten sparen:

Gegen Food Waste

Foto: Freepik Company S.L. - www.freepik.com

In Österreich entstehen jährlich mehr als

330.000 Tonnen vermeidbarer Lebensmittelabfälle.

Besonders in Großküchen

führen Fehlproduktionen, Übermengen und

nicht verwertete Abschnitte zu enormem

Abfall. Wer hier ansetzt, spart

Kosten und schont Ressourcen.

Genau das hat sich das

Salzburger Familienunternehmen

QimiQ vorgenommen.

Mit einer vielseitigen, gelingsicheren

Obers-Basis ermöglicht

QimiQ die effiziente Weiterverwertung

von Resten und

sorgt für stabile Ergebnisse bei

Desserts, Saucen und Cremes.

So lassen sich Überproduktionen

besser planen, Abfälle

reduzieren und betriebliche

Abläufe optimieren. Nachhaltigkeit

wird damit zum wirtschaftlichen

Vorteil. „Die Tiefkühlstabilität

unserer Produkte ermöglicht es, Überproduktionen

planbar einzusetzen“, sagt

Michele R. Haindl, Prokuristin bei QimiQ.

www.qimiq.com

- ideal portionierbar

- schnelle Zubereitung

- perfektes Festtagsdessert

verkauf@meisterfrost.at

www.meisterfrost.at


44 AKTUELLES

11/2025

Fotos: Wiberg

Was muss ein Martinigansl können?

Saftig, knusprig und zugleich leicht

verdaulich sollte es sein, um Gäste Jahr für

Jahr aufs Neue zu begeistern. Im Herbst

locken Gastronomen wieder mit Gans,

Knödeln und Rotkraut. Dank der WIBERG

Gänse-/Enten-Knuspri Gewürzmischung

kommt das Federvieh rundum gelungen

auf den Tisch. Kristall-Natursalz, Majoran,

Rosmarin, Kümmel, Pfeffer und Zwiebel

bilden das Grundgeschmackprofil, während

Ingwer und Orangennuancen der Gans eine

fruchtige Note verleihen. Besonders wichtig

ist der Beifuß, der mit seiner zitrusartigen

und bitter-würzigen Note nicht nur den

Geschmack abrundet, sondern die schwere,

fettreiche Speise auch bekömmlicher macht.

Profis reiben die Gans deshalb schon am Tag

zuvor außen und innen mit der Gewürzmischung

ein.

Für ein exzellentes Martinigansl gehören

aber auch kreative Füllungen und Beilagen

So gelingt die

Gans

dazu. Neben klassischem Rotkraut und Knödeln

findet man auch Erdäpfel-Nussknödel,

Brioche-Maronifülle oder Maronen-Nuss-

Polenta in den Küchen. Süßlich-fruchtige

Akzente setzen Crema di Aceto Pflaume

oder Chutney Orange-Mango. Mit WIBERG

Brauner Grundsauce oder der veganen Variante

ist man für Gänse- und Entengerichte

bestens ausgestattet. So wird das Martinigansl

zu einem Fest für Auge und Gaumen.

www.wiberg.eu

Mezzi Rigatoni mit Lauch & Salsiccia

Gut Ding will Weile haben, denn um richtig gute Pasta herzustellen, braucht es Geduld. Das hat die Familie Rummo früh erkannt

und lebt diese Philosophie täglich als Teigwarenhersteller. Ihre Teigwaren entstehen nach einer ganz besonderen Methode, der

sogenannten „Lenta Lavorazione“, was frei übersetzt „langsam hergestellt“ bedeutet. Genau diese langsame Verarbeitung ist die

geheime Zutat, die ihre Pasta so besonders macht: Zeit.

Zutaten für 4 Personen:

› 350 g Rummo Mezzi Rigatoni

No. 51

2 gehackte Stangen Lauch

› 2 Salsiccie

› Salz und Pfeffer nach

Geschmack

› 3 EL Olivenöl

❱ Den gehackten Lauch in

einer großen Pfanne bei niedriger

Hitze 10-12 Minuten in

Öl anbraten, bis er weich wird

und zu karamellisieren beginnt.

Nach Belieben mit Salz

und Pfeffer würzen. Die Haut

von den Salsiccie abziehen. In

kleine Stücke zerbröseln und

zusammen mit dem Lauch

8-10 Minuten anbraten. Die

Rigatoni in einem großen Topf

Salzwasser 14 Minuten kochen,

bis sie fast gar sind. Die Nudeln

abgießen und dabei ein paar

Schöpfer Kochwasser zurückbehalten.

Die gekochte Pasta in die Pfanne zu den anderen Zutaten geben. Vermischen

und dabei das Kochwasser nach Bedarf zugeben und servieren.

www.pastarummo.it/en


Samtig-edle Neuheiten

Geröstete Haselnüsse in Form eines samtigen Öls. Floraler Essig mit dezenter

Säure aus Bio-Blütenhonig. BIO Honig-Balsamessig und Haselnuss-Öl bieten

unvergleichlichen Genuss für besondere Kreationen.

Verkostung in Salzburg

Besuchen Sie uns: ALLES FÜR DEN GAST

08.–11.11.2025 | Halle 10, Stand 514

Jetzt probieren:

shop.novataste.com

www.wiberg.eu

MEHR GESCHMACK. MEHR GENUSS.


Gourmetfein-Eigentümer Fritz Floimayr.

Foto: Gourmetfein

„Gastronomie ist relevant“

Gourmetfein kehrt nach 15 Jahren Pause auf die „Alles für den Gast“ zurück.

Nach 15 Jahren Pause meldet sich

Gourmetfein auf der wichtigsten

österreichischen Gastronomiemesse

zurück. Wir haben Eigentümer

Fritz Floimayr gefragt, warum er sich

nach so langer Zeit wieder für eine Teilnahme

entschieden hat – und wie er die

aktuelle Situation in der Branche einschätzt.

Gastro: Herr Floimayr, wie beurteilen Sie

die aktuelle Lage in der Lebensmittelbranche

allgemein – und in der Fleischbranche

im Besonderen?

Fritz Floimayr: Über die allgemeine Situation

der Lebensmittelbranche kann ich nur

das wiedergeben, was man aus den Medien

erfährt. Die Fleischbranche selbst ist ausgesprochen

volatil: Mal gibt es zu viel, dann

wieder zu wenig Schweinefleisch, und die

Rindfleischpreise bewegen sich bei den

historischen Höchstwerten. Heute braucht

es eine starke Positionierung – mit Marke,

Qualität, Nachhaltigkeit und Service. Nur

dafür sind Konsumentinnen, Konsumenten,

Händler und Gastronomen bereit, ein paar

Cent mehr zu bezahlen.

Sie waren zuletzt 2010 als Aussteller auf

der „Alles für den Gast“ vertreten. Warum

haben Sie sich damals zurückgezogen – und

was hat Sie nun zur Rückkehr bewogen?

2010 war für uns ein Versuch. Wir wollten

herausfinden, welchen Nutzen die Messe

für uns bringt. Damals lag unser Fokus auf

den Tankstellen in Österreich und Deutschland

sowie dem Lebensmitteleinzelhandel.

Die Gastronomie war für uns damals weniger

relevant, weil wir das passende Sortiment

in diesem Bereich schlicht noch nicht

hatten.Heute ist das anders: Inzwischen sind


11/2025

INTERVIEW 47

wir auch in der Gastronomie und Hotellerie

gut etabliert, und das Interesse an unseren

Produkten ist groß. Was liegt also näher, als

uns auf der „Gast“ wieder zu präsentieren?

Sie beliefern auch Gastronomie-Großhändler.

Wie zufrieden sind Sie mit dieser

Entwicklung?

Sehr. Speziell mit den Eurogast-Partnern

in Salzburg, Tirol und Vorarlberg verbindet

uns eine ausgezeichnete Partnerschaft, die

Umsätze steigen kontinuierlich. Natürlich

gibt es noch Bundesländer, in denen wir

erfolgreicher werden möchten, und Regionen,

in denen potenzielle Kunden noch

nicht direkt oder indirekt von uns betreut

werden. Insgesamt sehen wir hier also noch

einiges an Potenzial.

In der Gastronomie gilt ja oft: Nur wer ein

komplettes Sortiment bietet – vom Fleisch

bis zum WC-Papier – wird als Lieferant

akzeptiert. Wie sehen Sie das?

Ein vollständiges Sortiment wäre für Gastronomen

natürlich bequem und wünschenswert.

Doch den Lieferanten, der

überall und in jeder Produktkategorie das

Beste liefert, gibt es schlicht nicht. Ein

Hotelier hat meist einen Haupthändler

– den sogenannten A-Lieferanten – und

daneben B- und C-Lieferanten für spezifische

Warengruppen.

Wo ordnet sich Gourmetfein in diesem

System ein?

Wir verstehen uns als klaren Spezialisten für

Schweine- und Rindfleisch – selbstverständlich

auch für Leberkäse und Wurst. Gourmetfein

ist der einzige Fleischverarbeiter, der

eine Wertschöpfungskette aufgebaut hat,

in der z. B. alle 49 Vertrags-Schweinebauern

ihre Tiere nach unseren Vorgaben halten und

füttern. Wir garantieren eidesstattlich, dass

kein einziges Kilo Fleisch außerhalb dieser

österreichischen Wertschöpfungskette

produziert wird.Das bedeutet: Der Küchenchef

erhält – egal ob Schopf, Rose oder jedes

andere Stück, in welcher Menge auch immer

– stets dieselbe, verlässlich hohe Qualität.

Mit uns ist der Fleischbedarf perfekt planbar.

Ihr Hauptprodukt, der Leberkäse, gewinnt

auch in der Hotellerie und Gastronomie

zunehmend an Bedeutung. Ist das ein interessanter

Markt für Sie?

Absolut. Leberkäse am Frühstücksbuffet – ob

im Hotel oder im Kaffeehaus – wird immer

gefragter. Hier spielen Qualität, Geschmack

und Format eine entscheidende Rolle. Wir

bieten nicht nur klassische Blöcke, sondern

auch Scheibenware, ideal etwa für den Einsatz

in Geräten wie dem Merrychef. So ist

in nur 30 Sekunden ein Spiegelei auf einer

Käseleberkässcheibe fertig.Der klassische

Leberkäse früherer Zeiten – mit über 30 %

Fett, aus Fleischabfällen, Stärke und Verdickungsmitteln

– darf kein Thema mehr sein.

Wir liefern heute rund 20 Sorten Leberkäse

in höchster Qualität – ohne Stärke,

Verdickungsmittel, Geschmacksverstärker,

Gluten oder Laktose. Darunter findet sich

auch ein 100 % Rindfleisch-Leberkäse.

Solche Produkte setzen neue Impulse, die

perfekt zum modernen Frühstücksgeschmack

passen.

Und wie sieht es logistisch aus – ist die

Belieferung wirtschaftlich und organisatorisch

machbar?

Selbstverständlich. Die Logistik ist längst zu

einem zentralen Verkaufsargument geworden.

Wir beliefern wöchentlich weit über

1.000 Kunden mit eigener Kühllogistik –

von Tankstellen über Lebensmittelhändler

bis hin zu Gastronomiebetrieben – und das

mit höchster Zuverlässigkeit. Dafür stehen

moderne Kühlfahrzeuge und geschultes

Personal. Den restlichen Teil unserer Lieferungen

wickeln wir derzeit (noch) über einen

bekannten Kühllogistiker ab.

Wie läuft es für Gourmetfein in Deutschland?

Sehr erfreulich. Über unseren exzellenten

Partner Lekkerland beliefern wir mittlerweile

mehr als 3.500 Tankstellenshops in ganz

Deutschland mit Leberkäse und Wurstprodukten.

Leberkäse ist längst kein rein süddeutsches

Phänomen mehr – man findet

Gourmetfein heute auch in Hamburg oder

Berlin in zahlreichen Shops.

Warum sollten deutsche Kunden Leberkäse

aus Österreich beziehen – den gibt’s

doch schon immer auch von deutschen

Herstellern.

Lacht! Natürlich gab es in Deutschland schon

Leberkäshersteller, bevor wir dort aktiv

wurden. Doch wir sind nicht überrascht, dass

wir für Aral, ENI, Esso, Total, Sprint, Westfalen,

Shell und andere Mineralölkonzerne, der

Premiumlieferant für Leberkäse und Wurstprodukte

geworden sind.Denn unser Leberkäse

steht nicht nur für besten Geschmack

und höchste Qualität, er sorgt auch für mehr

Frequenz in den Tankstellenshops – wir

holen die Kundschaft quasi vom örtlichen

Metzger oder Supermarkt zur Tankstelle. Für

Mineralölkonzerne ist unsere eidesstattlich

garantierte Herkunftskennzeichnung von

großem Nachhaltigkeitswert.

Wie entwickeln sich Ihre Exportaktivitäten

außerhalb Deutschlands?

Noch nicht ganz so, wie wir es uns wünschen.

Hauptgrund ist der Mangel an geeignetem

Personal. Dennoch zeigt sich, dass

auch im Ausland ein Markt für hochwertigen

Leberkäse besteht. Wir beliefern etwa das

OMV-Tankstellennetz in Ungarn, Tschechien

und der Slowakei sowie seit einem Jahr

einen Importeur in der Ukraine – mit stetig

wachsendem Erfolg.

Dann wünschen wir Ihnen viel Erfolg auf

der „Alles für den Gast“!

Danke, den werden wir haben.

Foto: Gourmetfein


48 AKTUELLES

11/2025

Foto: Wiberg

Die „Alles für den Gast 2025“ in Salzburg

versammelt wie jedes Jahr die Gastronomiebranche.

Auch WIBERG ist wieder

mit dabei und präsentiert seine neuesten

Geschmackserlebnisse. Die neue WIBERG

Miso-Suppe bringt die Essenz traditioneller

japanischer Küche in jedes Gericht, vollmundig,

intensiv und frei von Glutamat.

Das samtig-nussige Haselnuss-Öl überzeugt

mit zarten Nougat-Noten und eignet

sich sowohl für Gemüse, Salate und Pilze als

auch für Wildgeflügel oder süße Zubereitungen.

Der BIO Honig-Balsamessig verbindet

florale Nuancen mit einer sanften Säure

Neues

schmecken

und lässt sich vielseitig einsetzen, sei es

für Salate, Saucen, Bowls oder erfrischende

Getränke. Auf der Messe erhalten Fachleute

einen lebendigen Eindruck davon, wie vielseitig

die Produkte und ihre Aromen in der

Praxis einsetzbar sind.

www.wiberg.eu

ADVERTORIAL

Festlicher Genuss mit Weber –

Weihnachten vom Grill

Wenn der erste Frost glitzert und

Lichter die Straßen erhellen,

beginnt die schönste Zeit des Jahres

– und mit Weber wird sie zu einem Fest für

alle Sinne. Der Duft von aromatischem

Steak, das Zischen auf dem Rost, glasiertes

Wintergemüse und Kerzenschein machen

das Weihnachtsessen im Freien zum

unvergesslichen Erlebnis.

Mit Decken, Punsch und

Lieblingsmenschen wird

Grillen zur festlichen

Tradition.

Perfekt

dazu: Webers hochwertige

Gadgets

und Geschenkideen

für Grillfans – vom

smarten Thermometer

über Zangen

bis zu Zubehörsets, die jedes Menü abrunden.

Genuss, Action und festliche Stimmung

verschmelzen zu Momenten voller Wärme

und Freude.

Ein Highlight ist der Master-Touch

Burnt Orange (UVP 349 €): mit integriertem

Deckelthermometer, variabler Lüftungskontrolle

und One-Touch-Reinigungssystem

– ideal für saftige Braten und

winterliches Gemüse. Für größere

Runden sorgt der Spirit EP-435R

Stealth Edition Gasgrill

(UVP 999

€) mit vier Edelstahlbrennern,

Seitenkocher und edlem Design.

Das Premium-Modell Genesis

EP-435W (UVP 1.899 €) bietet

Sear Zone, smarte Temperatursteuerung

via Weber Connect

und großzügige Grillfläche für

mehrgängige Weihnachtsmenüs.

Ob klassisch, modern

oder smart – mit Weber

wird Weihnachten

heiß, genussvoll

und unvergesslich.

weber.com

Fotos: weber.com


08.–11. NOV. 2025

MESSEZENTRUM SALZBURG

GASTMESSE.AT

55. INTERNATIONALE FACHMESSE FÜR GASTRONOMIE UND HOTELLERIE

@gastmesse

Alles für den Gast


Aaron Waltl, Executive Chef & METRO

Restaurant Manager.

Foto: Matthias Heschl

Foto: Metro

Effizienz in Zeiten des

Fachkräftemangels

Fachkräfte sind zur Rarität geworden. Die Gastronomie kämpft mit diesem Problem, das in den letzten

Jahren immer drängender geworden ist. Immer weniger ausgebildete Köche stehen zur Verfügung,

während die Anforderungen an Qualität, Wirtschaftlichkeit und Effizienz stetig steigen.

Gleichzeitig machen Löhne und Personalbindung

einen erheblichen Teil

der Betriebskosten aus. METRO setzt

genau hier an und bietet mit SMART KIT-

CHEN hochwertige Convenience-Produkte

eine praxisnahe Antwort auf die zentrale

Frage der Branche: Wie können Betriebe

trotz Personalmangel reibungslos und auf

hohem Niveau arbeiten?

Vom Luxus zur Notwendigkeit

Was vor zehn Jahren noch als kleine Arbeitserleichterung

galt, ist heute in vielen Küchen

unverzichtbar. Geschälte und geschnittene

Obst- und Gemüsesorten, marinierte Fleischprodukte

oder küchenfertige Komponenten

reduzieren den Arbeitsaufwand, vereinfachen

Abläufe und sichern gleichzeitig die Qualität

der Speisen. Für viele Betriebe sind diese

Produkte längst ein Schlüssel zur wirtschaftlichen

Nachhaltigkeit. Sie ermöglichen es, die

immer knapper werdenden Ressourcen, Zeit

und Personal, optimal zu nutzen.

Drei Stufen für mehr Flexibilität

Das Sortiment von METRO SMART KIT-

CHEN deckt bereits ultrafrische Produkte

aus den Bereichen Obst, Gemüse und Fleisch

ab und wird kontinuierlich erweitert. Um

Küchen maximal flexibel zu unterstützen,

sind die Produkte in drei Stufen verfügbar:

verarbeitungsfertig, zubereitungsfertig

und servierfertig. Roh geschälte Erdäpfel

zum Beispiel gelten als verarbeitungsfertig,

geschnittene und vorgegarte Erdäpfelscheiben

als zubereitungsfertig und ein fertiger

Erdäpfelsalat als servierfertig. So können

Küchen selbst entscheiden, welche Arbeitsschritte

sie übernehmen und an welchen

Stellen sie Entlastung wünschen.

Praxiserprobt im eigenen Haus

„Die METRO SMART KITCHEN Convenience-Produkte

bieten vielseitige Lösungen

für den Gastronomiealltag und nehmen

Ihrem Team eine große Last von den Schultern.

So bleibt mehr Raum für das Wesentliche:

die Gäste“, sagt Aaron Waltl, Executive

Chef & METRO Restaurant Manager.

Dass die Produkte den hohen Ansprüchen

der Praxis gerecht werden, zeigt

METRO im eigenen Alltag. In allen neun

METRO Restaurants sind die SMART KIT-

CHEN Produkte Tag für Tag fester Bestandteil

der Küche.

Ob Zwiebeln, Salate, Gemüse oder

Fleischsorten wie Gans, Ente, Rind, Schwein

und Kalb, die Produkte bieten eine praktische

Antwort auf die aktuellen Herausforderungen

des Fachkräftemangels.

www.metro.at

ADVERTORIAL


11/2025

AKTUELLES 51

Kulinarischer Erlebnisraum

Mit dem Chefmanship Center in Wien

hat Unilever Food Solutions ein hochmodernes

Zentrum für kulinarische Kompetenz

geschaffen. Hier finden Fortbildungen,

Masterclasses und Workshops statt, während

die Culinary Fachberater von UFS das

Center für Produkt- und Rezeptentwicklungen

nutzen. Mehrere Küchen, ein großzügiger

Präsentationsbereich, ein Chef ’s Table

und eine Außenlounge machen das Center

zu einer vielseitigen Location für bis zu 60

Personen.

Das Anfang 2025 modernisierte Center

steht seit Kurzem auch externen Unternehmen

offen. Die Schulungsküche eignet

sich ideal für Workshops und Trainings. Mit

drei Kochinseln bietet sie mehreren Teams

Platz, alle Inseln sind mit integrierter Kühlung,

Wasseranschluss und Nudelkocher

ausgestattet. Zudem gibt es Thermomix-

Geräte, Rührgeräte, Backöfen und Schockfroster.

Im Präsentationsbereich stehen ein

Induktionsfeld, Marichef-Gerät, Kühl- und

Tiefkühleinheit sowie ein 86-Zoll-Monitor

für Live-Übertragungen zur Verfügung. Der

Chef ’s Table bietet acht Personen Platz

an einem großen runden Tisch und ist mit

zusätzlicher Kühltechnik, Kaffeemaschine

Foto: Stephanie Weinhappel

und zwei Monitoren ausgestattet. Mit dieser

Location bietet das Chefmanship Center

eine kreative Umgebung für Filmdrehs,

kulinarische Team-Events, stimmungsvolle

Firmenfeiern und mehr.

www.unileverfoodsolutions.at

Foto: UFS

Unsere Burger-Pattie Vielfalt.

Burger, die Gäste lieben – Qualität, die Profis schätzen.

Unsere Burger sind mehr als ein Klassiker – sie sind ein Qualitätsversprechen.

Mit regionalem Fleisch, verarbeitet nach dem Fleischmeister-Prinzip, begeistern sie Gäste und erleichtern

die Arbeit in der Küche.

- Konstante Premium-Qualität – verlässlich für Küche und Service.

- Regional und transparent – vom Hof bis zum Gast nachvollziehbar.

- Praktisch in der Handhabung – portioniert und schnell einsatzbereit.

- Einzeln entnehmbar – flexibel im Einsatz.

- Kalkulationssicher – für verlässliche Planung.

- Saftige Pattys – voller Geschmack.

Classic Beef Burger

Rindfleisch aus Österreich (4 x AT) mit spezieller Gewürzmischung.

22 x 180 g | Karton, 30 x 130 g | Karton

Western Beef Burger

Rindfleisch aus Österreich (4 x AT) mit Rauchgeschmack veredelt.

25 x 180 g | Karton

Meersalz Beef Burger

Rindfleisch aus Österreich (4 x AT) mit Meersalz veredelt.

22 x 180 g | Karton

Kärnten Beef Burger

Rindfleisch aus Kärnten (4 x ATK) mit spezieller Gewürzmischung.

22 x 180 g | Karton

Bestellungen unter: verkaufsinnendienst@karnerta.at

+43 599 702 1190

Solange der Vorrat reicht. Preise exkl. 10 % MwSt.,

Satz- und Druckfehler vorbehalten. Grafiken sind Symbolfotos.


52 AKTUELLES

11/2025

Junge Talente mit großen Ideen

Mut, Präzision und Persönlichkeit standen

beim Finale des Nachwuchswettbewerbs

Taste of Tomorrow 2025 an der Tourismusschule

Klessheim im Mittelpunkt. Aus 86

Einreichungen hatten sich acht Talente aus

Österreich und Deutschland durchgesetzt

und präsentierten vor einer hochkarätigen

Jury ihre Visionen einer modernen, nachhaltigen

und genussvollen Küche.

Mit Leidenschaft und Know-how

Während der vierstündigen Koch-Challenge

wurden die Finalisten von Harald

Irka und Vroni Lutz betreut, die ihr Wissen

weitergaben. Bewertet wurden die Gerichte

unter anderem von Sterne- und Haubenköchen

wie Andreas Senn, Mike Süsser, Didi

Maier, Hannes Müller und vielen weiteren.

Jury-Mitglied Mike Süsser lobte die jungen

Talente: „Es gibt keine zweite Branche

mit so viel Leidenschaft. Alle, die heute

am Start waren, haben gewonnen – weil

sie sich getraut haben.“ Den ersten Platz

sicherte sich Josef Leitner vom Hotel Berghof

in St. Johann im Pongau. Sein Gericht

„Saibling – Süße Sünde im Kalamansi /

Kürbis Rausch“ vereinte gebeizten Bachsaibling,

Kalamansi-Creme, Kürbis-Mousse,

Eis und Chutney. Die Jury zeigte sich beeindruckt

von seinem präzisen Handwerk,

dem sensiblen Aromenspiel und der souveränen

Präsentation. Céline Lustig aus Niederösterreich

holte den zweiten Platz mit

„Kürbis trifft Ziegenkäse – ein Weinviertler

Herbst im Fine-Dining-Stil“. Rösti-Zylinder,

Kürbiscreme, Apfelchutney, Fenchelperlen

und Schwarze Sesamhippe zeigten, wie

Regionalität und Kreativität zusammenpassen.

Den dritten Platz belegte Catharina

Feuchtmayr vom Gasthof zur Sonne

in Jettingen-Scheppach. Ihre Röstiwaffel

mit Butternusskürbis, Fenchelcreme, Ziegenkäse

und schwarzer Walnuss vereinte

Sterneküchen-Erfahrung mit Familienleidenschaft.

Die drei Bestplatzierten dürfen

sich neben ihren Auszeichnungen auch

über den Hauptpreis freuen: die Teilnahme

an der CHEFS VALUE Hotel-Concepttour

Wien 2026 von Chefs Culinar, inklusive

einem Auftritt auf der Bühne des Formats

Next Generation Küche bei der Alles für

den Gast.

www.tasteoftomorrow.at

Foto: www.wildbild.at

ADVERTORIAL

Sigrid und Manfred Kröswang nehmen

den ALC für Oberösterreichs führenden

Großbetrieb von Wirtschaftslandesrat

Markus Achleitner (li.) entgegen.

Foto: „Die Presse“ / Günther Peroutka

Standing Ovations im Linzer Brucknerhaus:

KRÖSWANG triumphiert bei der

27. Auflage von Austria’s Leading Companies,

dem renommierten Wirtschaftsaward von

„Die Presse“, KSV1870 und PwC. Der Frische-

Lieferant aus Grieskirchen holt Platz 1 in der

Kategorie Großbetriebe (Umsatz über 50

Mio. €) und wird damit als Oberösterreichs

führender Großbetrieb ausgezeichnet – ein

starkes Signal für nachhaltiges Wachstum,

Innovationskraft und Stabilität. Mit Frische

auf der Überholspur: KRÖSWANG überschritt

2024 die Umsatzmarke von 361 Millionen

€ in Österreich und Süddeutschland

– ein Plus von 10 %. „2024 war ein Ausnahmejahr“,

sagt Eigentümer Manfred Kröswang.

„Unsere Erfolgsformel: qualitätsbewusste

Kunden, ein regionales, modernes Sortiment

und motivierte Mitarbeiter. Die 400-Millionen-Marke

ist in Sicht.“ Der KRÖSWANG-

An die

Spitze

geliefert

KRÖSWANG ist Oberösterreichs

bester Großbetrieb.

Spirit macht den Unterschied: „Wir machen

Kunden zu Fans!“ ist gelebte Philosophie im

gesamten Unternehmen. Durchschnittlich

200 Neukunden pro Monat zeigen, dass das

Konzept funktioniert. „Kundenbindung heißt,

täglich zu begeistern – mit höchster Frische

und maximaler Zuverlässigkeit“, so Kröswang.

„Unsere Kunden könnten jederzeit

wechseln. Dass sie bleiben, ist unser größter

Erfolg.“

www.kroeswang.at


www.fruechtekueche.at


VFI Oils for Life-Marketingleiter

Klemens Rauch.

Fotos: VFI Oils for Life

Goodfry Anwendungsberater helfen

bei der Optimierung des Frittierprozesses.

Gutes Öl, gutes Essen

Interview mit Klemens Rauch, Gesellschafter und Marketingleiter beim Familienunternehmen

VFI Oils for Life.

Von Petra Pachler

Herr Rauch, regelmäßig stehen andere

Lebensmittel im Fokus der Kritik: Einmal

ist es der Zucker, einmal die Kohlenhydrate

und dann wieder das Fett! Sie als Fachmann

wissen um gutes Öl, bitte sagen Sie

uns Ihre Meinung dazu!

Pflanzenöle gelten als die guten Fette, reich

an ungesättigten Fettsäuren. In der Kritik

stehen eher Teilaspekte wie gesättigte Fette.

Moderne Produkte helfen, die Ernährung ausgewogener

zu gestalten. Da haben wir viel zu

bieten, wie zum Beispiel unsere pflanzlichen

Butteralternativen von Goodfry.

Am Ende ist es wie mit allem – es kommt

darauf an, was man daraus macht.

Produkte aus Österreich genießen immer

hohes Vertrauen, aber wenige wissen, dass

in Österreich einer der führenden Hersteller

von Qualitätsspeiseölen in Europa zu Hause ist.

Was zeichnet Ihr Unternehmen VFI hier aus?

Im Haushalt kennt man unsere Marken

Bona und Kronenöl, in der Gastronomie

Goodfry und Frivissa, aber VFI kann noch

viel mehr. Über 60% unserer Produktion

verkaufen wir im Export, vor allem spezialisierte

Frittieröle, Bio-Öle und Öle für

spezielle Anwendungen wie zum Beispiel

in Säuglingsnahrung, wo besonders hohe

Qualitätsmaßstäbe gelten. Für solche Produkte

haben wir sogar Kunden in China, den

Philippinen und Indonesien.

VFI Oils for Life hat sich in Europa etabliert.

Wie hat sich das entwickelt?

Meine Familie begann mit der Ölproduktion

in Innsbruck nach dem zweiten Weltkrieg,

jetzt sitzt unsere Firma in Wels, in Oberösterreich.

In Europa sind wir inzwischen der

führende Hersteller von Bio-Ölen und auch

bei Frittierölen für die Gastronomie und die

Snack-Industrie sind wir sehr gut vertreten.

Österreichs Gastronomen setzen verstärkt

auf heimische Produkte – nicht nur aus

Qualitätsgründen, sondern auch im Sinne

der Wertschöpfung. Worin liegt deren Vorteil

bei der Verwendung von VFI-Ölen?

Wir haben mit der Belieferung der Snack-

Industrie und von Systemgastronomie

viel Erfahrung gesammelt. Vieles kann für

diese Großkunden effizient entwickelt und

getestet werden. Die Erkenntnisse fließen in

unsere Gastro-Markenprodukte wie Goodfry.

VFI konzentriert sich seit Jahren auf die

Bedürfnisse der Gastronomie.

Aber Öl ist doch Öl, oder nicht?

Wenn man sich genauer damit auseinandersetzt,

sieht man, dass es für unterschiedliche

Anwendungen eben unterschiedliche Qualitätsanforderungen

gibt und in vielen Fällen

es für den Unternehmer keine gute Entscheidung

ist, überall das Billigste einzusetzen.

Gute Öle können dem Gastronomen

gute Dienste erweisen. Sie sparen am Ende

Wareneinsatz und Arbeitsstunden und

heben die Qualität der Speisen und die Stimmung

bei den Mitarbeitern.

Wie soll das gehen?

Nehmen wir nur die Fritteuse: Unser Top

Produkt Goodfry Ultimate Performance

läuft fünfmal so lange in der Fritteuse wie

herkömmliche Speiseöle. Das heißt in der

Praxis, man frittiert lange sorgenfrei, aber

pflegt und beobachtet das Öl. Man filtriert,

misst den TPM-Wert des Fettverderbs und

wenn der ok ist, füllt man die Fritteuse mit

frischem Öl auf den Sollstand auf. Am Ende

bemerkt man: Es gibt kaum Öl zu wechseln,

kaum Altöl zu lagern und zu entsorgen!

Durch das regelmäßige Nachfüllen des Öls

und die hohe Stabilität des Produkts kann

man nahezu kontinuierlich frittieren.

Und was hat der Gastronom davon?

Er spart massiv am Wareneinsatz, Arbeitskosten,

Stress und Manipulationskosten.

So ein Öl kostet etwas mehr als doppelt so


viel wie ein einfaches Speiseöl. Durch die

extrem lange Standzeit in der Fritteuse,

wird aber nur mehr etwa ein Viertel der

Menge gebraucht. In dieser Zeit wären bei

einem billigen Öl bis zu vier Ölwechsel vorzunehmen,

bei Goodfry aber lediglich einer.

Mitarbeiter und Umwelt werden‘s danken.

Dazu kommt noch ein unterschätztes

Detail: Die Manipulation und Lagerung von

Öl ist ebenfalls aufwändig und für Betriebe

mit hohem Logistikaufwand, wie Schihütten

und Bergbahnen, ist jedes Kilo, das man

dort nicht hin- und wieder wegfahren muss,

bares Geld.

Das ist dann auch ein Beitrag zur Nachhaltigkeit,

oder?

Selbstverständlich! Wir nutzen weniger

Ressourcen, aber bessere. Dabei wird in

Summe für die gleiche Leistung beim Verwender

weniger Rohstoff verbraucht,

weniger Energie in der Produktion eingesetzt,

weniger Ware transportiert. Das ist

moderne, wirtschaftliche Nachhaltigkeit:

Kein Verzicht, sondern intelligenter Einsatz

von Ressourcen für wirtschaftlichen Erfolg.

Und die Gäste?

Die Gäste schätzen erstklassiges Frittiertes.

Pommes sind die Bringer in der Gastro

schlechthin und mehr als nur eine Beilage.

Man kann das als Junk-Food abtun, aber die

Qualitätsunterschiede bei Pommes in der

Gastronomie sind gewaltig. Denn gute Qualität

beginnt mit guten Ausgangsprodukten.

Dazu braucht es gute Kartoffelprodukte

und richtig gutes Öl in der Fritteuse. Sonst

schafft man keine konstant hohe Qualität.

VFI ist ja überhaupt ein Unternehmen,

das umweltschonend und nachhaltig produziert,

was macht VFI in dieser Hinsicht?

Wir haben in den letzten Jahren massiv in

nachhaltige, umweltschonende und verkehrsvermeidende

Produktionsweisen

investiert. In Ennsdorf an der Donau haben

wir die größte Bio-Ölmühle Europas gebaut.

Das gibt österreichischen Bio-Bauern einen

verlässlichen Absatzmarkt und eine Basis

für den Export. Die benötigte Energie für

das Werk erzeugen wir aus unseren eigenen

Reststoffen. Den Transport ins Werk Wels

erledigen wir emissionslos per Elektro-LKW.

Auch bei den Verpackungen setzen wir

auf Material- und Verkehrsvermeidung.

Unsere PET-Flaschen blasen wir vor Ort,

Glasflaschen und Metalleimer besorgen

wir regional aus Österreich und die Bagin-Box,

eine für die Gastronomie wichtige

Ölverpackung, kommt mit einem Minimum

an Kunststoff aus und ist einfach zu entsorgen.

100% recyclingfähig sind sowieso alle.

Was kann die Gastronomie tun?

Generell gilt: möglichst wenig wegwerfen,

für das man vorher bezahlt hat! Um bei

den Frittierölen zu bleiben: Von einem Top

Frittieröl muss ich für die gleiche Leistung

weniger kaufen, transportieren, einlagern

und entsorgen.

Bio-Lebensmittel wiederum sind deutlich

umweltschonender in ihrer Produktion.

Unter unserer Marke Bio Bonella gibt es

ein breites Sortiment, vom Frittieröl bis zu

günstigem Pflanzenöl.

Die Profi-Ölmarke Goodfry bietet aber

auch noch pflanzliche Butteralternativen

und spezialisierte Bratöle. Diese pflanzlichen

Produkte sind günstiger als Butter

und Olivenöl, sie helfen primär den Gastronomen,

gut und mit geringerem Aufwand zu

kochen.

Vielen Dank für das Gespräch!

Besuchen Sie uns auf der Alles für

den Gast (Halle 10 Stand 845)

und reden wir übers Öl!

www.goodfry.com/de

vfi.co.at/de (mit video)


Foto: Vladimir Mironov

Regionaler Genuss

mit Charakter

Wenn die Tage kürzer werden und die Speisekarten kräftiger, erleben Milchprodukte und Käse ihre

Hochsaison.

Von Katrin Hammer

Die kalte Jahreszeit verlangt nach

Gerichten mit Wärme, Tiefe und

Substanz. Milchprodukte – allen voran

Käse, Butter und Rahm – verleihen Gerichten

diese wohltuende Fülle. In Suppen, Aufläufen,

Gratins oder als würziges Finish in der

Sauce bringen sie Geschmack und Textur

zusammen. Für Gastronomen eröffnet diese

Jahreszeit die Möglichkeit, mit regionalen

Produkten zu arbeiten, die sowohl kulinarisch

als auch emotional überzeugen.

Kulinarisches Statement

Besonders in Österreich erlebt das Käsereihandwerk

derzeit eine Renaissance. Kleine

Sennereien und Hofkäsereien produzieren

Spezialitäten mit beeindruckender Vielfalt.

Für Gastronomen bieten sie die Chance,

Regionalität sichtbar und schmeckbar zu

machen. Wer seine Produzenten kennt,

sollte diese Beziehung auch kommunizieren:

Eine kleine Herkunfts-Notiz auf der

Karte kann mehr Wirkung haben als jede

Marketingkampagne. In der Herbst- und

Winterküche spielt Käse eine Hauptrolle.

Ein gut gelagerter Bergkäse mit nussigem

Aroma verleiht Gratins Tiefe. Ein cremiger

Weichkäse wie ein gereifter Brie oder ein

Ziegenkäse harmoniert perfekt mit gebratenem

Kürbis oder Roten Rüben. Und wer

es rustikal liebt, serviert einen kräftigen

Schnittkäse mit Bauernbrot und Most als

Zwischengang. Auch auf der Dessertkarte

hat Käse längst seinen Platz gefunden: Ein

Blauschimmelkäse mit Birnenchutney oder

ein leicht karamellisierter Camembert mit

Honig und Nüssen schaffen den perfekten

Abschluss eines winterlichen Menüs.

Ebenso sind Butter, Rahm und Topfen in

der Herbstküche unverzichtbar. Sie geben

cremigen Suppen, Risotti und Pürees Struktur

und Aroma. Ein Löffel Sauerrahm in der

Kürbissuppe, eine Topfensauce zum Ofengemüse

oder hausgemachte Butter mit Kräutern

als Willkommensgruß – kleine Details

mit großer Wirkung. Auch moderne Interpretationen,

etwa ein Heumilchcappuccino

zur Pastinakensuppe oder eine aromatische

Ziegencrème zum Hausbrot, verbinden Raffinesse

mit Regionalität. Zunehmend gefragt

sind Spezialprodukte: Heumilch, Bio-Milch,

Schaf- und Ziegenmilch oder laktosefreie

Varianten. Sie ermöglichen Individualität

auf der Karte und kommen bei Gästen mit

speziellen Ernährungswünschen gut an.

Käse im Service

Wer Käse richtig einsetzt, schafft Aromenvielfalt

und Wiedererkennungswert. Wichtig

ist die richtige Lagerung: Käse mag es

kühl, aber nicht eiskalt, und braucht Luft,

um zu atmen. Im Service überzeugt eine gut

abgestimmte Käseauswahl mit drei bis fünf

Sorten – am besten nach Geschmack und

Textur komponiert, von mild bis würzig,

von cremig bis fest. Dabei gilt: Weniger ist

oft mehr. Ein perfekt gereifter Bergkäse und

ein feiner Ziegenkäse aus der Region erzählen

mehr als eine anonyme Importplatte.

Auch die Kombination mit Wein oder Bier

bietet Potenzial für den Zusatzverkauf. Ein

Glas Grüner Veltliner zur Käsevariation

oder ein malzbetontes Craft-Bier zum Tiroler

Graukäse – solche Empfehlungen sorgen

für Genussmomente.


BESTE MILCHPRODUKTE

FÜR DIE GASTRONOMIE

SALZBURGMILCH

PREMIUM

Nachhaltigkeit leben.

Tiergesundheit schmecken.

SALZBURGMILCH

BIO PREMIUM

milch.com


Foto: John Vid-Unsplash

ETHNO

FOOD

Sag Cheese – und

die Welt lächelt

Cremig, würzig, mild, kräftig: Käse ist die universelle Sprache des guten Geschmacks.

Von Michael Heinz

Der Mittelmeerraum ist eine

Schatzkammer für Käseliebhaber.

Feta, der griechische Dauerbrenner

aus Schafs- oder Ziegenmilch,

bringt mit seiner salzigen Frische

Leben in herzhafte Wintergerichte. Er

verleiht warmen Ofengemüsen Tiefe, passt

perfekt zu geschmortem Kürbis oder zu

Pastagerichten mit Oliven und getrockneten

Tomaten. Tipp aus der Profiküche:

Feta im Ganzen mit Kräutern, Chili und

Olivenöl überbacken – ein unkompliziertes,

aromatisches Highlight für jede Vorspeisenkarte.

Nicht weniger vielseitig ist

Halloumi, der Grillkäse aus Zypern. Auch

wenn er im Sommer als Fleischalternative

glänzt, macht er sich im Winter hervorragend

in warmen Bowls oder als Topping

auf kräftigen Getreidegerichten mit Linsen,

Couscous oder Quinoa. Kurz angebraten,

mit Zitronenöl beträufelt und mit winterlichem

Gemüse wie Rote Rüben serviert,

bringt er mediterrane Leichtigkeit auf den

Teller.

Käse rund um den Globus

Wer über den Alpenrand blickt, entdeckt

eine Welt voller Käse, die auch die österreichische

Küche bereichern kann.

In Irland etwa sorgt Irish Porter Cheddar

für Furore – ein Käse, der mit dunklem

Bier veredelt wird und dadurch malzige,

karamellige Noten entwickelt. Ideal zum

Verfeinern von Suppen, Fondues oder cremigen

Kartoffelpürees. Ebenfalls typisch

irisch: Cashel Blue, ein mild-würziger Blauschimmelkäse,

der wunderbar mit Birnen,


11/2025

ETHNOFOOD 59

Nüssen oder kräftigem Roggenbrot harmoniert.

Aus Spanien kommt der elegante

Manchego, der mit seiner nussigen Tiefe

wunderbar zu süßen Aromen passt – etwa

in einem Tapas-Gericht mit Feigenkompott

oder als Krönung auf einer cremigen Polenta

mit Rosmarin.

In Frankreich darf man natürlich den

Comté nicht übersehen: Ein Rohmilchkäse

mit komplexem, leicht süßlichem Aroma,

der hervorragend in Gratins, Croques oder

Käse-Saucen funktioniert. Sein Geschmack

entfaltet sich besonders gut, wenn er sanft

geschmolzen wird.

Und wer es exotischer mag, kann einen

Blick nach Indien werfen: Der milde, schnittfeste

Paneer lässt sich würzen, marinieren

und braten – ähnlich wie Fleisch. In einer

österreichischen Winterküche passt er

perfekt in cremige Currys oder als gefüllte

Komponente in Gemüsegerichten.

Auch England hat mehr zu bieten als

Cheddar: Der Red Leicester mit seiner auffallenden

orangeroten Farbe bringt Farbe

INFO

Drei Ideen für die kalte Jahreszeit

1. Irische Cheddar-Biersuppe mit knusprigem Speck: Zwiebeln und Knoblauch in Butter anschwitzen,

mit Bier und Fond ablöschen, Sahne zugeben und mit kräftigem Irish Porter Cheddar binden.

Mit kross gebratenem Speck und Schnittlauch servieren. Wärmt Körper und Seele – perfekt als

herzhafte Vorspeise.

2. Ofenkürbis mit Feta, Honig und Thymian: Hokkaido in Spalten schneiden, im Ofen rösten, mit

zerbröseltem Feta, etwas Honig und frischem Thymian verfeinern. Der süß-salzige Kontrast macht

dieses einfache Gericht zu einem Star auf jeder Bistrokarte.

3. Gorgonzola-Polenta mit Birne und Walnuss: Cremige Polenta mit Milch und Butter zubereiten,

Gorgonzola Dolce einrühren und mit sautierten Birnenspalten und Walnüssen garnieren. Ein

vegetarischer Hauptgang, der durch Wärme, Süße und Würze besticht.

und Tiefe in Gerichte, während Wensleydale

mit Cranberrys oder Aprikosen eine überraschend

fruchtige Komponente in Käseplatten

oder Desserts bringen kann.

Käse mit Seele

Käse ist mehr als eine Zutat – er ist ein Charakterdarsteller.

Damit er im Gericht seine

Persönlichkeit behält, lohnt sich ein sensibler

Umgang:

› Temperatur und Timing: Käse sollte nie

zu früh erhitzt werden – sonst verliert er

Aroma und Struktur. Lieber kurz vor dem

Servieren einarbeiten.

› Aromen kombinieren: Käse liebt Kontraste.

Süße Komponenten wie Honig,

Datteln oder gebackene Früchte harmonieren

besonders gut mit kräftigen

Sorten.

› Richtige Bühne: Käse darf glänzen – etwa

als Hauptzutat in Suppen, Gratins oder

Aufläufen. Ein kräftiger Käse kann auch

eine Sauce tragen, ohne sie zu erschlagen.

ADVERTORIAL

50 Jahre Nannerl

Das Beste noch besser!

Nannerl bringt seit über 50 Jahren

Geschmack und Qualität aus

Salzburg auf den Tisch. Zum

Jubiläum wartet der Genussspezialist

neben einem Gewinnspiel

mit zahlreichen Jubiläumsprodukten

auf.

Nannerl feiert einen

runden Geburtstag! Seit 50

Jahren steht das Unternehmen

für kulinarischen Erfindergeist,

kompromisslose

Qualität und regionale Verbundenheit.

Das Sortiment

reicht von Gewürzen, Essigen,

Ölen, Suppen, Saucen

und Desserts über Getränkekonzentrate

bis hin zu Spirituosen.

Produziert wird in

Salzburg.

Zum Jubiläum hat sich Nannerl

neue Produkte einfallen lassen, z.B.

einen Kriecherl-Balsam, eine Teriyaki-Sauce,

Ketjap Manis u.v.m.

Herzstück des Jubiläums ist

ein Gewinnspiel auf https:\\

gewinnspiel.nannerl.at. Hauptpreis

ist eine Vespa von 1975.

Und weiteren Preisen aus den

Bereichen Genuss, Küche und

Lifestyle.

Mitmachen & gewinnen:

Nannerl auf Facebook/Insta

folgen, liken, kommentieren!

Der/die Gewinner/in der

Vespa wird auf der Messe „Alles

für den Gast“ am Nannerl-

Stand verkündet sowie direkt

informiert.

www.nannerl.at

Foto: Nannerl


Chaîne des Rôtisseurs:

Die Bewahrer der

Foto: chic designs / stock.adobe.com

Die internationale Vereinigung

Chaîne des Rôtisseurs verbindet

eine langjährige Geschichte, die

auf Traditionen und der bewährten,

französischen Küche beruht, mit

modernen Innovationen und einer zeitgemäßen

Küche. Die Mitglieder pflegen

einen regen Austausch bei regelmäßigen

Veranstaltungen, bei Wettbewerben

werden künftige Spitzenköche gefördert

und ein besonderes Anliegen der international

agierenden Organisation ist die

Förderung junger Talente! Und ab sofort

darf sich GASTRO als Kooperationspartner

von Chaîne des Rôtisseurs mit

Ideen einbringen und als Netzwerk tätig

werden. Wir freuen uns auf eine gedeihliche

Zusammenarbeit.

Die Wurzeln der Chaîne des Rôtisseurs

reichen tief in die französische Geschichte

zurück. Bereits im ausgehenden Mittelalter

erkannte man in Frankreich die Kochkunst

als zivilisatorische Errungenschaft

von herausragender Bedeutung. Im Jahr

1248 verlieh König Ludwig IX., genannt

„der Heilige“, den besten Köchen des

Landes das Recht, sich zu einer organisierten

Gemeinschaft zusammenzuschließen,

um ihr Wissen zu pflegen, weiterzugeben

und die Kunst des Kochens zu verfeinern.

Damals war das kulinarische Handwerk

noch rau – Fleisch und Gemüse

wurden oft schlicht „totgebraten“. Um

dieser Praxis ein Ende zu setzen und die

Kochkunst zu veredeln, wurde die Bruderschaft

der Rôtisseurs, die Zunft der Spießbrater,

gegründet. Die Mitgliedschaft war

streng limitiert und konnte nur nach jahrelangem

Dienen und Bewähren erlangt

werden. An der Spitze der Hierarchie

stand der „Bailli“.

Im Jahr 1509 erhielt die Bruderschaft

neue Statuten: Das kulinarische Spektrum

wurde auf Geflügel, Wild, Lamm und

andere erlesene Speisen ausgeweitet. Über

Jahrhunderte dienten die Rôtisseurs am

Hofe der französischen Könige – beginnend

mit Ludwig IX. bis hin zu 21 seiner


hohen Kochkunst

Von den mittelalterlichen Spießbratern zur internationalen Gourmetvereinigung.

Fotos: Chaine des Rôtisseurs

Nachfolger. 1610, fast vier Jahrhunderte

nach ihrer Gründung, erhielten sie als

Anerkennung ihrer exzellenten Dienste

das königliche Dekret und ihr Wappen

– fortan bekannt als Bruderschaft der

Röster.

Der Weltruhm der französischen Küche

ist nicht zuletzt dem Wirken der Köche der

Chaîne des Rôtisseurs zu verdanken. Doch

die Französische Revolution von 1789

brachte einen jähen Einschnitt: Die Aktivitäten

der Bruderschaft wurden unterbrochen,

viele Mitglieder verloren im Zuge der

Umwälzungen sogar ihr Leben.

Erst 1950 wurde die Chaîne des Rôtisseurs

in Paris neu gegründet und zu

neuem Leben erweckt. Heute ist sie eine

internationale Organisation, die auf den

Traditionen der alten Bruderschaft aufbaut,

jedoch in modernem, globalem

Kontext agiert. Sie vereint rund 25.000

Mitglieder in etwa 80 Ländern – darunter

professionelle Köche, Hoteliers, Sommeliers,

aber auch leidenschaftliche Amateur-Gourmets.

Die Mitglieder treffen sich regelmäßig

zu kulinarischen Veranstaltungen – sogenannten

Dîner Amical – in ausgewählten

Mitgliedsbetrieben, wie etwa im traditionsreichen

Marchfelderhof. Dabei stellen

die „weiße“ und „schwarze Brigade“ ihr

Können unter Beweis und zelebrieren die

Kunst des guten Essens und Trinkens auf

höchstem Niveau.

Ein besonderes Anliegen der Organisation

ist die Förderung junger Talente.

In nationalen und internationalen Wettbewerben

werden zukünftige Spitzenköche

und -gastronomen gefördert, um die

Qualität und Kreativität der Kochkunst

weiterzuentwickeln.

So bleibt die Philosophie der Chaîne

des Rôtisseurs lebendig – die Leidenschaft

für gehobene, kultivierte Gastronomie, die

Tradition mit moderner Kochkunst verbindet.

Viva la Chaîne!

www.chaine.at


62 CHAÎNE DES RÔTISSEURS

11/2025

„Gastronomisch ist Wien Tradition, Handwerk und Leidenschaft – genau das macht die

Chaîne des Rôtisseurs Baillage Wien für mich so besonders. Sie verbindet Menschen, die

Genuss nicht konsumieren, sondern leben.

Als Küchenmeister habe ich gelernt, dass Qualität am Herd beginnt, aber am Tisch entschieden

wird. In meiner Rolle als Vice-Conseiller Gastronomique möchte ich diese Haltung

weitertragen: Wien kulinarisch erlebbar machen, Spitzenleistungen fördern und

junge Talente inspirieren. Auf unseren Veranstaltungen treffen Profis und Genießer auf

Augenhöhe aufeinander – verbunden durch Respekt, Neugier und Freude am gemeinsamen

Erleben. Seit über 35 Jahren begeistert mich die Energie dieser Gemeinschaft Gleichgesinnter.

Stolz bin ich auf das, was uns eint: Leidenschaft für gute Tischkultur und der

Wille, unsere einzigartige Bruderschaft weiterzuentwickeln.“

Uwe Kalmbach, Vice-Conseiller Gastronomique, Chaîne des Rôtisseurs-Bailliage de

Vienne

„Als Bailli Provincial der Chaîne des Rôtisseurs im Bailliage Vienne steht für mich die

Leidenschaft für Genuss und mit Respekt vor Tradition an aller erster Stelle. In meiner

Aufgabe als Bailli Provincial, der Chaîne des Rôtisseurs im Bailliage Wien geht meine

Verantwortung weit über eine reine Vereinsfunktion hinaus. Für mich bedeutet die Mitgliedschaft

in dieser historischen, internationalen gastronomischen Vereinigung, kulinarisches

Erbe zu bewahren, Gastgeberkultur zu pflegen und die gehobene Gastronomie in

Österreich aktiv zu fördern.“

KommR. Johannes Sailer, Bailli Provincial, Chaîne des Rôtisseurs-Bailliage de Vienne

„Als Conseiller Culinaire möchte ich meinen Beitrag dazu leisten, dass Österreichs Gastronomie

ihre Strahlkraft weiter ausbaut. Wir können stolz sein auf Traditionen, regionale

Produkte und die berühmte Wiener Gastfreundschaft. Gleichzeitig braucht es Mut zu

Innovation und die Offenheit, internationale Entwicklungen nicht nur zu beobachten,

sondern aktiv mitzugestalten. Genau diese Balance aus Herkunft und Zukunft macht

unsere Küche so spannend.“

Roman Keller, Conseiller Culinaire Provincial, Chaîne des Rôtisseurs-Bailliage de

Vienne

„Die Chaîne des Rôtisseurs ist die gastronomische Vereinigung der kulinarischen Leidenschaft,

hier wird mit Gleichgesinnten Tischkultur nicht nur zelebriert, sondern auf

eine neue Ebene gestellt. Natürlich spielen dabei nationale und internationale Produkte

aus Küche und Keller eine wesentliche Rolle und werden entsprechend einbezogen. Der

Austausch der Mitglieder ist bei jeder Veranstaltung ein wesentlicher Bestandteil, den

,Chaîne-Gedanken’ zu leben.

Hervorragende Locations und das Streben nach Exzellenz sind die DNA für ein

gelungenes Dîner amical oder déjeuner. Für die professionellen Mitgliedsbetriebe ist es

eine sehr gute Bühne, die Präsentation auf der einen Seite als auch Umsatzbringer und

Marketingplattform auf der anderen Seite. Die Events der Chaîne finden ausschließlich

in Mitgliedsbetrieben statt. Menüpreise definiert der Betrieb. Ich bin stolz, Teil der Chaînefamilie

sein zu dürfen und freue mich auf viele Begegnungen im Rahmen der einen

oder anderen Veranstaltung. Vive la Chaîne.“

KommR. Dominic Schmid, Vice Chargé de Presse, Chaîne des Rôtisseurs-Bailliage de Vienne

Fotos: Chaine des Rôtisseurs


11/2025

CHAÎNE DES RÔTISSEURS 63

„Der OMGD (Ordre Mondial des Gourmets Dégustateurs) ist eine besondere Sektion der

Chaîne des Rôtisseurs, die sich ganz dem Genuss feiner Weine, Spirituosen und anderer

edler Getränke widmet. Sie wurde 1963 gegründet, um innerhalb der traditionsreichen

Bruderschaft jene Mitglieder zu vereinen, die ein besonderes Interesse an Wein- und

Getränkekultur haben.

Der OMGD organisiert exklusive Verkostungen, kulinarische Events und Fachgespräche,

bei denen Qualität, Wissen und Geselligkeit im Mittelpunkt stehen. Dabei geht es nicht

nur um das Probieren, sondern auch um das Verstehen – über Herkunft, Herstellung,

Reifung und die perfekte Kombination von Speisen und Getränken.

Mit seiner internationalen Präsenz verbindet der OMGD Genießer und Fachleute auf der

ganzen Welt und trägt so zur Förderung der Weinkultur und der gehobenen Gastlichkeit

bei – stets im Geiste der Chaîne des Rôtisseurs: Freundschaft, Genuss und Tradition.“

Dr. Walter Höfle, Echanson National, Chaîne des Rôtisseurs-Bailliage d’Autriche

„Als Chancelier der Chaîne des Rôtisseurs im Bailliage Vienne habe ich das Vergnügen,

eine der ältesten kulinarischen Vereinigungen der Welt mitzugestalten. Wir feiern das,

was Gastlichkeit großartig macht: Spitzenprodukte aus Küche und Keller, leidenschaftliche

Gastgeber und gemeinsame Genussmomente, die man nicht vergisst. Jede Veranstaltung

bringt Menschen zusammen, die Qualität nicht nur fordern, sondern leben. Unsere

Dîners in ausgewählten Mitgliedsbetrieben sind Bühne, Netzwerk und Inspirationsquelle

zugleich. Österreichische Tradition trifft auf Mut zur Innovation, Wiener Charme auf

internationalen Geschmack. Genau diese Mischung begeistert mich. Ich freue mich auf

viele neue Entdeckungen an unseren Tischen und darauf, die Zukunft der gehobenen

Gastronomie aktiv mitzuprägen. Vive la Chaîne.“

Ing. Franz Obenaus, Chancelier Provincial, Chaîne des Rôtisseurs-Bailliage de Vienne

INFO

Chaine des Rôtisseurs –

Kulinarik verbindet

Du liebst gutes Essen, exzellente

Weine und inspirierende

Gesellschaft? Die Chaîne des

Rôtisseurs ist ein internationales

Netzwerk für Menschen mit

Geschmack – ob privat oder

beruflich.

Bei uns treffen sich Gourmets,

Köch:innen, Sommeliers und

Gastgeber:innen, um gemeinsam

Genusskultur zu feiern.

Neugierig geworden?

Für Fragen, Events oder

Mitgliedschaft steht dir unser

Vice-Chargé de Presse gerne zur

Verfügung:

KommR Dominic Schmid,

dominic.schmid@chaine.at

Gruppenfoto der feierlichen Inthronisation und Beförderungen

im Hotel Intercontinental Vienna. Im Vordergrund der Vorstand

(erste Reihe): links Frau Elisabeth Volpini de Maestri, Chancelier

National und rechts mit roter Kette, Mag. Norbert Simon, Bailli

Délégue National, Chaîne des Rôtisseurs d’Autiche und Membre

des Conseils d‘Administration et Magistral Paris.


Foto: Sebastian Coman Photography

Ice, Ice, maybe?

Viele der rund 400 Eissalons Österreichs schließen in den Wintermonaten saisonbedingt, andere

hingegen trotzen der Kälte.

Von Nele Klaffl

Im Eissalon am Schwedenplatz, dem ältesten

Wiens, reihen sich über das Jahr bis

zu 480 Sorten in den Vitrinen. Während

im Sommer ausgefallene Sorten wie Aperol

Spritz oder Avocado um Aufmerksamkeit

buhlen, konzentriert man sich im Winter, wo

heuer erstmal geöffnet ist, auf 12 bis 14 klassische

Varianten. Besonders cremige, üppige

Varianten wie Schokolade, Karamell und Nuss

stehen jetzt im Mittelpunkt. Geschäftsführer

Silvio Molin Pradel nennt vor allem Nougat als

Winterfavoriten seiner Kundschaft.

Einen anderen Zugang pflegt die pflanzliche

Eismanufaktur Veganista, die in Wien

und Umgebung inzwischen elf Filialen

betreibt – täglich mit 18 Sorten. Co-Gründerin

Susanna Paller verrät die Publikumslieblinge

im Winter: „Alle Sorten, die etwas

dekadenter sind – wie Macadamia White

Chocolate, Brown Butter Maple Pecan oder

Toasted Marshmallow.“

In Szene gesetzt

Um Gäste auch im Winter für Eis zu begeistern,

bedarf es mehr als nur die kühle Verführung

an sich. Sein volles Umsatzpotenzial

entfaltet Eis dann, wenn es als bewusst

komponierte Dessertkreation auf der

Speisekarte inszeniert wird. Zart schmelzende

Soufflés, karamellisierte Früchte und

crunchy Toppings eröffnen dabei einen

Dialog aus Temperatur, Textur und Aroma.

Gastronomen wissen um die Begehrlichkeit

ihrer Gäste, was Eis anbelangt, und bieten

es immer öfter als Zusatzasset an. Eben

zu Mehlspeisen, zum Fruchtcocktail oder

auch in Kombination mit süßen Likören.

Das Praktische am Eis ist dessen Verfügbarkeit,

denn das Haltbarkeitsdatum in

der Tiefkühltruhe ist ein langes und somit

haben Gastronomen immer einen kreativen

Nachtisch in petto. Vor allem aber der Klassiker

Vanille geht immer und überall dazu.

Wer seine Visitenkarte hinterlassen möchte,

der kreiert und zaubert ein eigenes Eis, das

es dann eben nur in diesem Restaurant gibt.

Das Übliche, bitte!

Auch 2026 wird von Trends geprägt sein,

die teilweise völlig unvorhersehbar auftreten.

Im Eissalon am Schwedenplatz wechseln

die Sorten während der Hauptsaison

wöchentlich, um rasch auf neue Strömungen

reagieren zu können. Trendige Sorten sind

allerdings selten die Umsatzträger: „Bei

drei bestellten Kugeln sind zwei Klassiker“,

erklärt Molin Pradel.

www.gelato.at

Matcha, Ube & Co.:

Vegane fernöstliche Kugeln

Auch bei Veganista lässt man Trends nicht

außer Acht. Bewegungen hin zu weniger

raffiniertem Zucker werden hier seit

langem umgesetzt. Susanna Paller sieht

zudem in Matcha einen langfristigen Trend,

ebenso in Ube, der violetten Süßkartoffel

aus Asien. Auch andere Heißgetränke

dienen als Inspiration für Eissorten, etwa

Hojicha oder Toffee Nut Latte. Ungewöhnliche

Geschmacksprofile wie diese besitzen

gerade im Winter das Potenzial, als Differenzierungsfaktor

in der Dessertkarte zu

dienen.

www.veganista.at


11/2025

EISTRENDS 65

Foto: Zauner

24 süße Türchen

Der Adventkalender gehört

zur Weihnachtszeit wie

Kerzenschein, Keksduft und

„Last Christmas“ im Radio.

Die handgemachten Exemplare

der k.u.k. Hofzuckerbäckerei

Zauner aus Bad Ischl

versüßen das Warten aufs

Christkind. In fünf Varianten

erhältlich, sind die Kalender

prall gefüllt mit Confiserie-

Spezialitäten wie Schichtennougat-Pralinen,

feinen

Trüffeln, Marzipanpralinen,

Lebkuchen mit Marmelade und Schokolade sowie weiteren Klassikern

der Vorweihnachtszeit. Auch der Original Zaunerstollen, der

heuer 120 Jahre alt wird, darf nicht fehlen – als Mini-Praline oder

in Form des Nestroy-Semmerls. Hinter jedem Türchen verstecken

sich liebevoll verpackte Naschereien in Cellophansäckchen mit

goldener Masche. Nach dem Advent lassen sich die XXL-Holzkalender

stilvoll als Setzkasten weiterverwenden.

www.zauner.at

Allergenfreie Cremigkeit

Der Flora Professional Ice

Cream Mix bietet Profiküchen

eine Softeis-Alternative,

die für alle Gäste geeignet ist,

unabhängig von Allergien oder

Unverträglichkeiten. Das flüssige

Produkt im praktischen

10-Liter-Bag-in-Box-Format

lässt sich direkt in handelsüblichen

Softeis- oder Gelato-

Maschinen verarbeiten, spart

Zeit, reduziert Fehlerquellen

und garantiert konstante Qualität.

Die Rezeptur auf Basis

von Linsenprotein liefert eine

cremige Konsistenz mit feinem Vanillegeschmack. Der Mix ist

vielseitig einsetzbar, etwa für Shakes oder Desserttoppings. Fertig

gemischt entfallen Vorbereitungsfehler, die Portionskosten sind

kalkulierbar, und das praktische Gebinde ermöglicht schnelle

Nachfüllung, sodass selbst Stoßzeiten in Gastronomie und Hotellerie

zuverlässig abgedeckt werden können.

www.floraprofessional.com

Foto: Flora Professional

Mövenpick Kaminfeuer

Soll man die Eis-Karte vom Sommer auch einfach im

Winter anbieten? Bernhard Webinger, Head of Sales

OOH bei Froneri Austria, empfiehlt das Dessert-Angebot

der Jahreszeit anzupassen.

Zutaten:

Karamellsauce

Obers

Gehackte Walnüsse

› 1 Kugel Mövenpick

Maple Walnuts

› 1 Kugel Mövenpick

Chocolate Chips

› 1 Kugel Mövenpick

Salted Caramel

› Waffel

Foto: Froneri

❱ Den Boden eines hohen

Dessertglas mit etwas

Karamellsauce auskleiden.

Ein bisschen Schlagobers

draufgeben und

mit gehackten Walnüssen

bestreuen. 1 Kugel Mövenpick

Maple Walnuts

hineinsetzen. Erneut Obers

und etwas Karamellsauce

darüber geben. 1 Kugel Mövenpick Chocolate Chips und

1 Kugel Mövenpick Salted Caramel hinzufügen. Noch

einmal Obers, Karamellsauce und gehackte Walnüsse als

Topping verteilen. Mit einer knusprigen Waffel servieren.

www.froneri-austria.at


Fotos: Polly’s Icecream

Dieses Eis wärmt auch im Winter

die Herzen

Polly’s Marillen-Eisknödel – ein österreichisches Original mit Überraschungseffekt!

Unsere Tradition? Österreichische

Qualität auf anspruchsvollem

Niveau! Seit 1982 hat sich der Familienbetrieb

Polly mit großer Leidenschaft

der Produktion köstlicher Eisspezialitäten

verschrieben. Höchste Qualitätsansprüche

und stetige Weiterentwicklung wurden

dabei immer großgeschrieben. Dieses jahrzehntelange

Know-how bildet die Basis für

die hohe Beliebtheit ihrer Hausspezialität,

dem Marillen-Eisknödel, und auch für

überraschende Neukreationen und kreative

Weiterentwicklungen. Heimische Naturprodukte

und täglich frische Zubereitung

stehen dabei immer im Mittelpunkt.

Ein Eis im Winter? Ja – aber nur

mit dem gewissen Extra!

Unsere Spezialität des Hauses kann mehr:

Das mit hochwertigen Zutaten hergestellte

Dessert überrascht mit einem fruchtigen

Marillenmark-Herz und ist umhüllt mit

einem Mantel aus cremigem Milcheis. Verfeinert

mit echtem Bienenhonig und gerollt

in einer krossen, goldgelben Haselnuss-

Brösel-Panade erleben Sie mit jedem Löffel

einen kulinarischen Hochgenuss. Praktisch

portionierbar und entsprechend dekoriert

ist es eine feine Köstlichkeit das ganze Jahr

über.

Hohe Ansprüche? Perfekt gelöst

mit Polly’s Marillen-Eisknödel!

Polly’s Marillen-Eisknödel sind ein vielseitiges

Convenience-Produkt für alle Altersgruppen

– ideal für jeden Anlass. Köstlich

und schnell zubereitet ermöglichen sie

unzählige Varianten, um kreativ und individuell

auf diverse Anlässe eingehen zu

können. Zusätzlich bestechen sie durch

ihre einfache Lagerung im Tiefkühlregal,

was sie ausgezeichnet für alle Bedürfnisse

des Einzelhandels und für diverse Sparten

am B2B-Sektor im Großhandel macht.

Und zum Garnieren

Rohstoffe und Verpackungsmaterialien

werden zur Gänze von heimischen Händlern

bezogen. Das verbessert nicht nur den

CO 2 Foot-Print, sondern ermöglicht es auch,

hohe Stückzahlen mit gleichbleibend hohem

Qualitätsstandard effizient zu liefern. Alles

zu einem fairen Preis für Handel und Konsumenten.

Gusto bekommen?

Überzeugen Sie sich selbst von der einzigartigen

Qualität und dem unverwechselbaren

Geschmackserlebnis! Mehr Infos finden

Sie auf www.polly-eis.at oder unter +43 676 761

65 20.

INFO

Die eiskalten Fakten:

• Frei von Konservierungsstoffen

• Frei von künstlichen Aromen

• Frei von Farbstoffen

• Produziert in Österreich

• Verpackung aus Österreich

• Inhaltsstoffe aus Österreich

• Einfache Handhabung

• In wenigen Handgriffen servierfertig

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Polly’s Marilleneis-Knödel:

Eis in seiner

schönsten Form!

Dieses Winterdessert bringt Ihren Umsatz ins Rollen:

• Frei von Konservierungsstoffen, künstlichen Aromen und Farbstoffen.

• Leicht zuzubereiten und offen für kreative Varianten.

• Ein köstliches Convenience Produkt für eine breite

Zielgruppe ohne Alterseinschränkung.

• Einfache Lagerung im Tiefkühlregal.

UNSERE

ADVENT-STARS

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Österreichweit erhältlich bei Metro, Billa Plus, Sutterlüty, Kastner,

Transgourmet, Gurkerl.at uvm. Im Raum Wien auch Abholung und

Lieferung möglich unter Tel.: +43 676 761 65 20.

Erich Polly Speiseeiserzeugung GmbH ∙ Friedrich-Engels-Platz 20, 1020 Wien ∙ www.polly-eis.at ∙

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Foto: Geiger Alm


Hauben und Sterne

auf der Alm

Eva und Dominik Utassy betreiben mit der Geigeralm ein Hauben- und

Sternerestaurant in einer ehemaligen Skihütte!

Von Petra Pachler

Herr und Frau Utassy, ein Hauben- bzw.

Sternerestaurant auf einer Alm! Das ist

eine Novität, wie kam es dazu? Denn die

Geigeralm war ja ursprünglich eine Skihütte,

die im Besitz Ihrer Eltern war, Herr

Utassy?

Die Geschichte der Geiger Alm ist eine

Geschichte von Visionen, harter Arbeit und

Leidenschaft. Sie begann mit Paul König,

meinem Stiefvater, der viele Jahre in verschiedenen

Skihütten auf der ganzen Welt

verbrachte, wo etwas ganz besonders missfiel:

Die Selbstbedienung. Dies weckte in ihm

den Wunsch, eine eigene Skihütte zu bauen,

die all das bieten würde, was er vermisste.

Markus Wasmaier teilte in dieser Hinsicht

eine ähnliche Vision – er wollte alte

Bauernhöfe erhalten. Deshalb war er auch

tatkräftig beim Bau der Geiger Alm beteiligt

und half Paul, einen sogenannten „Troatkasten“

zu finden. Diese alten, traditionell

genutzten Räume bildeten das Fundament

der Geiger Alm. Der „große Raum“ stammt

aus 1817, der „kleine Raum“ datiert von 1795.

Beide Gebäude waren alte Abbruchhäuser,

die Pauli und Markus mit viel Hingabe und

Arbeit abgebaut, jedes Stück Holz beschriftet

und dann originalgetreu am Loser wiederaufgebaut

haben. Der Bau der Geiger Alm

begann 1995 und wurde als Skihütte betrieben,

bis wir im Dezember 2018 die Geiger

Alm übernahmen.

Herr Utassy, als geborener Altausseer zog

es Sie zuerst einmal in die Ferne – die Lehre

in der Post in Lech, danach Singapur und


Eva Utassy ist als Sommelière

die Chefin über den Wein.

Fotos: Geiger Alm

dann nach München zu Alfons Schuhbeck.

Was davon hat Sie am meisten geprägt?

Ich würde sagen, zuallererst die Zeit in Singapur.

Denn bei meinem ersten Aufenthalt

mit 17 Jahren wollte ich eigentlich noch Kellner

werden. Durch meine Erfahrungen dort

und einem Gespräch mit meinem Patenonkel,

der dort lebt, ändert dies sich schnell.

Meine prägendste Zeit, was das Kochen und

mein Handwerk angeht, waren sechs Jahre

unter der Leitung von Alfred Friedrich -

zuerst im Tigerpalast und danach im Lafleur

Frankfurt. Von Fredl habe ich von der Pike

auf gelernt und sein Stil prägt auch heute

noch meine Küche.

Sie sagten jüngst bei einem Gespräch, dass

Ihre Ausrichtung auf der französischen

Küche basiert, Sie aber so kochen, dass man

alles mit dem Löffel essen sollte. Was meinen

Sie damit genau?

Naja, ich zerpflücke meine einzelnen

Gerichte und Produkte nicht auf einem

Teller. Das Gesamtbild meiner Küche und

Geschmäcker sollte sich auf einem Löffel

zusammenfügen und kulinarische Freude

bereiten. Die verschiedenen Aromen müssen

auf einem Löffel vereint werden, damit Harmonie

auf den Gaumen trifft.

Die Geiger Alm wurde 2024 mit vier

Hauben im Gault Millau ausgezeichnet,

und heuer mit einem Michelin Stern. Ein

rasanter Aufstieg in die kulinarische Oberliga.

Was ist das Geheimnis dahinter?

Oh, ich glaube es gibt kein Geheimnis. Es ist

schon erstaunlich, was Eva und ich die letzten

sieben Jahre hier gemeinsam geschaffen

haben. Für uns ist es einfach wichtig, sich

stetig weiterzuentwickeln. Stillstand ist der

Tod der Kreativität. Das ist doch das Schöne,

was die Gastronomie ausmacht. Kein Tag ist

wie der andere und wir können wunderbare

Dinge erschaffen. Wir sind sehr dankbar für

die Auszeichnungen und Anerkennung unseres

Bemühens. Es ist schön zu sehen, dass

unser Einsatz honoriert wird. Das können

wir auch nur zu gern der Jugend vermitteln.

Motivation und Leidenschaft zahlen sich aus.

Frau Utassy, kein gutes Gericht kommt

ohne guten Wein aus und da kommen Sie

ins Spiel. „Eva die Zuagroaste“, ist auf der

Website der Geigeralm zu lesen. Welche

Ausbildung haben Sie absolviert?

Ich habe in Bebenhausen, im Restaurant

Waldhorn gelernt. Damals mit einem Stern

ausgezeichnet. Ich habe dort ganz klassisch

eine Lehre als Restaurantfachfrau gemacht.

Und wie kamen Sie zum Wein?

Das Thema Wein war für mich immer schon

faszinierend. Für mich gibt es nichts Schöneres,

als zu wissen, dass es nie aufhört über

Wein zu lernen und neue Weine und Winzer

kennenlernen zu dürfen. Holger Schramm,

mein Vorgesetzter Sommelier bei Bernhard

Diers in der Zirbelstube in Stuttgart, hat mir

schon sehr viel beigebracht. Meine Entscheidung,

die Sommelière Schule zu besuchen,

traf ich bei einem Mittagessen im Münchner

Königshof nach einer Flasche IDIG Riesling

von Christmann Jahrgang 2007. Für mich

so faszinierend, wie ein Riesling schmecken

kann und so facettenreich ist.

In welche Richtung geht Ihre persönliche

Weinpräferenz – eher Rot oder eher Weiß?

Gibt es einen Lieblingswein?

Ich liebe Schaumwein. Kann man zu jeder

Situation und Gefühlslage trinken. Ich habe

keinen expliziten Liebling. Dafür gibt’s zu viele

Lieblinge. Erst gestern durfte ich einen meiner

Lieblinge genießen: Ex Vero von Werlitsch.

Wenn ich lange nicht mehr in der Heimat

war und ein Flug von Heimweh kommt, dann

trinke ich immer einen Deutschen Riesling.

Herr und Frau Utassy, einer kocht, die

andere sorgt für die Weinbegleitung? Wie

funktioniert da die Zusammenarbeit?

Steht das Gericht immer am Beginn?

Wir sprechen jeden Tag über Wein und

Essen. Das eine ergibt das andere. Am

Anfang steht aber meistens das Gericht und

der Wein fügt sich zusammen.


11/2025

PORTRAIT 71

Kaiserschmarrn mit Apfelmus

Zutaten:

Kaiserschmarrn

30 g Mehl

100 ml Milch

1 Prise Salz

1 Prise Vanillezucker

› abgeriebene Schale von 1/8

unbehandelter Zitrone

10 ml Rum

3 Eier

10 g Butterschmalz

30 g Butter

› 30 g Puderzucker

Apfelmus

› 4 Stk Äpfel zum Kochen (Jona

Gold)

10 g Kristallzucker

Weißwein

› 10 g Butter

Foto: Geiger Alm

❱ Backofen auf 200 °C vorheizen. Das Mehl

mit Milch, Salz, Vanillezucker, Zitronenschale

und Rum glattrühren. Die Eier nur

leicht unter den Teig ziehen, nicht verschlagen.

❱ Das Butterschmalz in einer Pfanne

leicht erhitzen. Den Teig hineingeben. Die

Pfanne in den Ofen schieben. Wenn der

Teig an der Oberfläche leicht trocken wird,

wenden und 10 g Butter zugeben. Wenn

der Schmarrn eine schöne Farbe bekommen

hat und gut aufgegangen ist, ihn

mit zwei Löffel in Stücke reißen. In einer

Pfanne den Zucker mit Butter karamellisieren und den Schmarrn darin schwenken. Beim

Anrichten nochmal mit viel Staubzucker bestäuben.

❱ Äpfel schälen, entkernen und klein schneiden. Den Zucker mit der Butter weiß karamellisieren,

die Äpfel dazu geben, kurz anschwitzen und mit Weißwein ablöschen. Bei

niedriger Temperatur zugedeckt weich schmoren bis die Flüssigkeit wegreduziert ist.

Die Äpfel mixen und abkühlen lassen.

❱ Anrichten: Den Kaiserschmarrn in einer Pfanne anrichten und in die Mitte das Apfelmus

und geröstete Wallnüsse geben. Den Schmarrn mit viel Staubzucker bestäuben.

Guten Appetit.

Regionalität ist ein großes Thema in Ihrer

Küche, woher beziehen Sie Ihre Produkte

vorwiegend?

Wir sind hier sehr gesegnet, was regionale

Produkte angeht. Fleisch beziehen wir ausschließlich

von unseren Bauern. Im Sommer

gibt’s bei uns herrliche wilde Saiblinge aus

dem Altausseer See. Ich lasse es mir aber

auch nicht nehmen, einen Salzwasserfisch

aus nachhaltigem Fang zu bestellen. Dafür

habe ich zu viel gesehen und möchte mich

in meiner Küche nicht einschränken. Ich

denke, das Wichtigste ist das Produkt und

das muss hervorragend sein. Zum Glück

gibt’s im Ausseerland einiges davon.

Die Geiger Alm ist auch Mitglied bei Kulinarium

Steiermark, ebenso Mitglied bei

den JRE-Jeunes Restaurateurs - welche

Vorteile bringt das?

Die JRE-Familie ist eine tolle Vereinigung

unter uns Kollegen. Man hilft zusammen.

Man tauscht sich aus und wächst gemeinsam.

Nach meiner Rückkehr nach Österreich

hat mir das sehr geholfen. Ich kannte

fast kaum jemanden und so unterstützt man

sich gegenseitig. Gemeinschaft ist alles:

Gourmetküche auf der Alm – wurde das

Interieur dafür angepasst?

Nein, tatsächlich ist bis auf die Sesseln

immer noch alles beim alten. Wir haben

einiges an Skihütten Interieur ausgeräumt

und durch ein paar Bilder ersetzt.

Sie servieren ausschließlich 4, 6 oder

7-Gänge Menüs? Welches wird denn am

liebsten genommen?

Die Menüs sind bei uns eine Richtlinie.

Der Gast steht im Vordergrund und natürlich

ist es auch möglich, weniger Gänge zu

bestellen. Das finden wir ganz wichtig. Bei

uns gibt’s meistens auch eine Empfehlung

zusätzlich. Aktuell gibt es eine Rehschulter

im ganzen am Tisch tranchiert. Je nachdem,

was wir frisch von unseren Partnern

bekommen.

Ist die Ausseerwelt manchmal zu klein für

eine so große Küche? Woher kommen Ihre

Gäste?

Absolut nicht! Wir haben ein bunt gemischtes

Gäste-Publikum. Einheimischer trifft

auf Zweitwohnungsbesitzer und Urlauber.

Das ist das Schöne bei uns. Und am Ende

des Abends entsteht eine Symbiose im

Raum und man sitzt gemütlich, wie bei

Freunden zu Hause.

Sie beide sind eigentlich fast am Zenit

der Kulinarik angekommen, gibt es noch

Wünsche für Auszeichnungen?

Wir wünschen uns, dass wir weiterhin

unseren Gästen schöne Abende bei uns

bereiten können und sie zufrieden unser

Haus verlassen.

Mit Ihren beiden Kindern steht womöglich

schon die nächste Generation in

den Startlöchern! Aber wie schafft man

die Balance, zu zweit ein Restaurant zu

führen und zwei Kinder groß zu ziehen?

Puh, ja das Fragen wir uns manchmal

auch. Wir können uns glücklich schätzen,

dass wir zwei sehr brave Kinder haben und

wenn wir abends im Betrieb sind, schaut

eine unserer drei Omas auf die zwei.

Der Winter kommt – was wird da das

Highlight auf der Karte sein?

Wir freuen uns jetzt schon auf die Trüffelsaison.

Heuer das erste Mal mit Trüffeln aus

dem Salzkammergut.

Apropos Winter: Wie kommen die Gäste

im Winter zu Ihnen herauf – gibt es eine

Straße bis direkt vor die Geiger Alm,

oder müssen sie durch den Schnee stapfen?

Wir sind am Fuße des Losers und ganz

bequem mit dem Auto zu erreichen. Außerdem

bieten wir unseren Gästen einen BMW

Shuttle Service.

Danke für das Gespräch!

www.geigeralm.at


Art. 2554* 2

FF-Laugentannenbaum

Genussvolle

Weihnachten

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Lucky EDNA

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FF-Morning-Bites

Fingerfood

kleine Häppchen,

großer Genuss!

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Weihnachten

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Maße: L 13,5 x B 10,0 x H 2,3 cm

Gewicht: 50 g, 30 St. / Kt.

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Gewicht: 60 g, 40 St. / Kt.

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Maße: L 12,0 x B 12,0 x H 2 cm

Gewicht: 60 g, 40 St. / Kt.

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Maße: L 13,0 x B 12,0 x H 2,5 cm

Gewicht: 60 g, 40 St. / Kt.

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Knusper-Baguette-

Kiste, 4-fach sortiert

Maße: L 55,0 x B 6,0 x H 4 cm

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Gastro-Brot

Mischbox,

4-fach sortiert

Maße: L 37,0 x B 9,0 x H 6 cm

Gewicht: 500 g, 8 St. / Kt.

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FF-Carrée-Brot-

Mischkiste, 4-fach,

geschnitten

Maße: L 32,0 x B 28,5 x H 3,3 cm

Gewicht: 840 g, 4 St. / Kt.

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Dip Mix Minis,

6-fach sortiert

Gewicht: 19,2 g, 360 St. / Kt.

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Mini-Börek

Mischkiste,

3-fach sortiert

Maße: L 9,0 x B 4,0 x H 3 cm

Gewicht: 50 g, 150 St. / Kt.

Teigling

Art. 2858*

FF-Morning-Bites

Maße: L 4,5 x B 4,5 x H 3 cm

Gewicht: 25 g, 90 St. / Kt.

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Art. 270*

FF-Mini Blätterteig-

Mischkiste,

3-fach sortiert

Maße: L 6,5 x B 5,5 x H 2,8 cm

Gewicht: 40 g, 72 St. / Kt.

fertig gebacken

Art. 309*

FF-Mini Blätterteig-

Kiste pikant,

3-fach sortiert

Maße: L 6,0 x B 5,5 x H 3 cm

Gewicht: 40 g, 72 St. / Kt.

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Weckerl-Trio

Gewicht: 78 g, 80 St. / Kt.

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Art. 1160*

FF-Party Burger

geschnitten,

4-fach sortiert

Maße: Ø 6,5 x H 3,5 cm

Gewicht: 30 g, 100 St. / Kt.

fertig gebacken

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Art. 1747*

Partymischkiste,

5-fach sortiert

Gewicht: 40 g, 150 St. / Kt.

vorgebacken

Lauge

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Art. 2756*

FF-Laugenkonfekt,

4-fach sortiert

Maße: L 7,5 x B 5,0 x H 4,5 cm

Gewicht: 30 g, 100 St. / Kt.

fertig gebacken

Art. 782*

SG-Mini-Krapfen

bunte Mischung

Maße: Ø 6,3 x H 4,7 cm

Gewicht: 38 g, 80 St. / Kt.

fertig gebacken

Art. 2908*

SG-Micro-Krapfen

Mischkiste,

3-fach sortiert

Maße: Ø 3,5 x H 5,5 cm

Gewicht: 25 g, 84 St. / Kt.

fertig gebacken

Art. 2416*

SG-Topfenbällchen

Maße: L 6,0 x B 4,0 x H 4 cm

Gewicht: 25 g, 90 St. / Kt.

fertig gebacken

Art. 1319*

Mikro Brownie- und

Blondie-Box

Maße: L 37,0 x B 27,0 cm

Gewicht: 1.900 g, 2 Pl. / Kt.

fertig gebacken


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Art. 67118* 2

Aufleger „2026“,

dunkle Schokolade

Maße: Ø 3 cm

Gewicht: 1,8 g, 135 St. / Kt.

Service-Welt

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Art. 67066* 2

Marzipan-

Schweinchen im

Cellophanbeutel

Maße: L 4,6 x B 4,6 x H 9,7 cm

Gewicht: 30 g, 15 St. / Kt.

Service-Welt

Art. 93435* 2

Schweine im

Zylinder, einzeln

verpackt

Maße: L 4,0 x B 3,0 x H 2,5 cm

Gewicht: 18 g, 115 St. / Kt.

Service-Welt

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Art. 34800*

HUG Mini-Dessert-

Tartelettes

„Filigrano“

Maße: Ø 3,8 x H 1,8 cm

Gewicht: 6,6 g, 200 St. / Kt.

Service-Welt

Art. 54487* 2

Stollenkonfekt,

gefüllt

Gewicht: 4 kg, 1 VPE / Kt.

Service-Welt

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Art. 70241*

Mischkarton Mini-

Waffeln „Gold Line“

Maße: Ø 2,5 x L 7,5 cm

Gewicht: 4,8 g, 180 St. / Kt.

Service-Welt

Art. 35025*

HUG Mini-Snack-

Tartelettes, vegan

Maße: Ø 4,2 x H 1,8 cm

Gewicht: 6,1 g, 160 St. / Kt.

Service-Welt

Art. 91288* 2

Zimtsterne, lose

Gewicht: 2 kg, 1 VPE / Kt.

Service-Welt

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Art. 82102* 2

Lebkuchen

„Rentier“ mini

Maße: L 1,5 x B 8,0 x H 10 cm

Gewicht: 20 g, 24 St. / Kt.

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Christstollen

Maße: L 26,0 x B 11,5 x H 7,5 cm

Gewicht: 500 g, 12 St. / Kt.

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Butter-Windbeutel,

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Saison-Artikel, nur solange der Vorrat reicht.

* Weitere Informationen (Inhalte der Mischkisten, Bezeichnung des Lebensmittels, Zutaten,

Nährwertdeklaration, Allergene, Zubereitung) erhalten Sie unter www.edna.at. Auf der Website im

Suchfenster die Artikelnummer eingeben und anschließend auf die gewünschten Informationen klicken.

Einige Artikel sind in Österreich nur über das Preissystem Palette erhältlich. Gerne steht Ihnen unsere

kostenlose Service-Hotline 0800/202085 für weitere Informationen zur Verfügung. Bei einigen Produkt-

Abbildungen handelt es sich um Serviervorschläge. Irrtümer und Änderungen vorbehalten, keine Haftung

für Druckfehler.

Beilage AT 10_2025

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Seite 72 bis Seite 85

Cold Drinks

Kolumne

Foto: pixabay

Einfach trinken

Dieser Tage hatte ich das Vergnügen,

eine Gruppe amerikanischer Bierfreunde

auf einer River-Cruise zu begleiten.

Unterwegs haben wir Starkbiere

aus dem Elsass, Rauchbiere

aus Franken, Sauerbiere aus Belgien,

Weizenbiere aus Bayern, Pilsbiere aus

dem Rheinland und so weiter genossen.

Und wie das bei Flusskreuzfahrten

so ist: Wir haben die eine oder

andere Kathedrale, ein paar Schlösser

und (weil es ja eine „Beer Cruise“

war) auch fünf Brauereien besucht.

Alles sehr eindrucksvoll. Zwischendurch

kamen wir in das Städtchen

Wertheim, brauhistorisch sehr interessant,

weil von hier die Gründer

der in den USA zeitweise führenden

Schlitz-Brewery stammen. Vor allem

aber gab es mit der Michaelismesse

ein Volksfest – längst nicht so groß

oder bedeutsam wie das Oktoberfest,

aber mit lokalem Charme. Bodenständige

Musik. Und eine Maß

vom Distelhäuser Festbier. Und noch

eine zweite. Die Amerikaner haben es

genossen. Denn manchmal will man

einfach entspannt sein Bier trinken.

Es war der beliebteste Landausflug.

Trinkkultur pur.

Conrad Seidls Bierwelt

Ihr „Bierpapst“ Conrad Seidl

Conrad.Seidl@gmx.at

Foto: Medianet-Hartl


Foto: Grapos

Foto: Lev Dolgachov

Nachhaltig zapfen, clever sparen

In Restaurants, Bars, Cafés und Hotels zählt jede Sekunde und jeder Handgriff.

ADVERTORIAL

Getränke sollen schmecken, schnell

serviert und wirtschaftlich kalkuliert

sein. Das Postmix-System des

österreichischen Unternehmens Grapos

zeigt, dass Effizienz und Nachhaltigkeit

kein Widerspruch sein müssen. Es ersetzt

schwere Getränkekisten durch kompakte

Bag-in-Box-Behälter und reduziert damit

Kosten und Emissionen.

Effizienz in diversen Sorten

Eine 10-Liter-Box ersetzt bis zu zwölf

Getränkekisten. Das reduziert Transportund

Lageraufwand erheblich und senkt laut

einer Studie der TU Graz den CO 2 -Ausstoß

im Vergleich zum Flaschenausschank um

bis zu 90 Prozent, den Energieverbrauch um

rund 40 Prozent. Das Prinzip ist einfach: Das

Konzentrat wird direkt vor Ort mit frischem

Wasser und Kohlensäure gemischt, gezapft

wird direkt aus der Leitung.

Von klassischer Cola über Bio-Limonaden

bis zu veganen Energy-Drinks deckt

Grapos das gesamte Spektrum moderner

Getränkekultur ab. Besonders gefragt ist

die Linie Brooklyn Homemade Style. Mit

ihrem authentischen Geschmack, handwerklichem

Look ist sie ideal für trendbewusste

Lokale. Auch Varianten ohne Zucker

oder Allergene gehören selbstverständlich

dazu. „Unser Fokus liegt auf Qualität und

Nachhaltigkeit. Wo möglich, setzen wir auf

regionale Zutaten und energieeffiziente Produktion“,

erzählt Geschäftsführer Wolfgang

Zmugg.

Frisch gezapft, optimal temperiert

Herzstück des Systems ist die Schankomat-Technologie,

die sicherstellt, dass

jedes Getränk optimal gekühlt, frisch

gezapft und hygienisch serviert wird. Die

Konzentrate sind lange haltbar, vegan und

frei von Allergenen. Selbst bei großem

Andrang bleibt die Qualität konstant,

ohne dass Nachfüllen oder Unterbrechungen

notwendig sind.

Mehr Platz,

weniger Aufwand

Pfandfrei bedeutet kein Kistenschleppen,

kein Leergut und kein zusätzlicher Müll.

Das erleichtert den Arbeitsalltag, spart

wertvolle Lagerfläche und schafft mehr

Zeit für den Service. Betriebe profitieren

durch effizientere Abläufe und die Gäste

durch schnelleren Service und zufriedenes

Personal.

Neben den Getränken liefert Grapos

auch Schankanlagen mit digitaler Steuerung.

Zapfmenge, Mischverhältnis und

Kohlensäuregehalt lassen sich individuell

anpassen. Auf Wunsch übernehmen automatische

Programme die Reinigung, während

der Grapos-Service sich um Wartung

und Einstellung kümmert. Wer das System

live erleben möchte, kann Grapos auf der

Messe „Alles für den Gast“ in Salzburg besuchen

und dort die Vielfalt der Postmix-Welt

verkosten.

www.grapos.com


Die US-Bierszene trotzt

dem Gegenwind

Die Craftbier-Szene in den USA ist Vorbild für viele Entwicklungen in Europa. Trotz rückläufiger

Gesamtabsätze zeigen viele Brauereien Wachstum, müssen sich aber an neue Verbrauchertrends und

Marktanforderungen anpassen.

Von Conrad Seidl


11/2025

BIER 75

Kleine Craft Brauereien liegen im Trend.

Fotos: Conrad Seidl

Bart Watson hat seit Ende 2024 den

Vorsitz der Brewers Association.

Ein Biertasting eignet sich perfekt,

um sich bei einer Brauerei

durchzuprobieren.

Es wurde gerade dunkel, als ich in

Cleveland ankam. Ich lenkte meinen

Mietwagen mit großer Vorfreude in

den Stadtteil Ohio City, wo sich die

legendäre Great Lakes Brewing Company

befindet. 1988 gegründet, ist sie mit rund

115.000 Barrels (etwa 135.000 Hektolitern)

heute eine der größten Familienbrauereien

des Landes. Legendär ist auch der mit einer

Bar aus dem Jahr 1860 ausgestattete Taproom

in der Market-Street, einer beschaulichen, mit

Bäumen bestandenen Fußgängerzone.

Aber dort ist unter der Woche schon

lange vor 22 Uhr Schluss. „Sorry, come back

tomorrow!“ wird mir empfohlen, während

die letzten Gäste hinauskomplementiert

werden. Okay, werde ich machen. Aber

irgendwo würde ich doch gerne noch ein

Bier trinken – ein paar Minuten Fußweg und

ich lande bei der Forest City Brewery auf der

Columbus Road. Hier ist alles so, wie man es

aus den kleinen amerikanischen Craftbier-

Brauereien gewohnt ist. An der langen Bar

werden elf eigene Biere und ein Gastbier vom

Fass angeboten. Und dann gibt es noch einen

Kühlschrank für Flaschen und Dosen, mit

einer eindringlichen Warnung, ja kein Wasser

oder Essen dort einzukühlen.

Alles sehr nett und authentisch. Mit rohem

Charme. Mit herzhaft gehopften, hocharomatischen

Bieren. Wie in den Pioniertagen das

Craftbier-Geschäfts. Der Laden hätte auch bis

Mitternacht offen. Aber da wäre ich auch der

einzige Gast, denn ab elf Uhr abends machen

sich die meisten Besucher auf den Heimweg.

Was ist da los? Haben die amerikanischen

Biertrinker das Biertrinken verlernt?

Vor allem: Gehen sie nicht mehr in Craftbier-

Lokale, leeren sich diese schon am frühen

Abend?

Bart Watson, der Ende 2024 den Vorsitz

der Brewers Association (BA) übernommen

hat, hat Zahlen parat: „Der Fassbierabsatz

stieg von 2004 bis 2017 von knapp unter 19

Millionen Barrels auf etwas über 22 Millionen

Barrels. Bis Covid blieb das stabil, aber

selbst nach der allgemein wahrgenommenen

‚Erholung‘ waren die Absätze 2023 vier

Millionen unter dem Vor-Corona-Niveau bei

18 Millionen Barrels.“

Umgerechnet in Hektoliter ist der US-

Fassbierabsatz also bei etwas über 21 Millionen

Hektolitern steckengeblieben. Bart

Watson hat die Zahlen in allen Dimensionen

überprüft und festgestellt, dass sich seit

Covid viele Trends zuungunsten des Biers,

speziell des höherpreisigen Biers entwickelt

haben. Durch die Pandemie gingen

in den gesamten Vereinigten Staaten etwa

30.000 Ausschankstätten für Alkohol verloren.

Das wurde inzwischen wieder aufgeholt,

allerdings sind andere Lokaltypen

in Mode gekommen: Lokaltypen, wo sich

Gäste kürzer aufhalten (Typus „Fast Casual

Dining“) sind auf dem Vormarsch, während

typische Bierbars weniger werden – was zu

einem relativen Verlust an Bierverkäufen

führt, auch wenn der Gesamtumsatz gleichbleibt

oder sogar wächst. „Es ist auch möglich,

dass Änderungen in den Betrieben wie

kürzere Öffnungszeiten am späteren Abend

oder unter der Woche sich negativ auf Fassbierverkäufe

auswirken. Während sich also

die On-Premise-Verkäufe insgesamt erholt

haben, ist das auf eine Weise passiert, die

nicht sehr Bier-freundlich ist“, erläutert

Watson.

Der Wandel ist offensichtlich – und

schmeckbar. Inzwischen haben die meisten

Brewpubs wenigstens ein Lagerbier von

durchaus anständiger Qualität auf ihrer

Beer List. Gleichzeitig wächst die Vielfalt.

Mit ihr auch die Notwendigkeit, mehr

Wissen über Bier an die Gäste weiterzuvermitteln.

Neuerdings anerkennt die BA 169

verschiedene Bierstile, doppelt so viele wie

noch vor 20 Jahren. Ist da jedermann klar,

was ein Mexican Amber Lager von einem

Vienna Lager unterscheidet? Kennt sich

jeder in der Vielfalt der Porters und Stouts

aus? Eben. Konsumenten können also eine

Erklärung gebrauchen, was sich die Brauer

bei der Kreation ihrer Biere gedacht haben.

In den wirklich guten Lokalen bekommen

sie das natürlich auch tatsächlich auf der

Karte, im Aushang oder vom Barkeeper

mitgeteilt – wobei das von der recht wilden

Beschreibung von Eigenkreationen bis hin

zu dem reichen kann, was mir im Jacky O’s

on Fourth in Columbus, Ohio, untergekommen

ist: „Ricky - Beer flavoured beer. Yellow,

fizzy, goes down easy.“ Also ein Allerweltsbier,

eben in kleinem Maßstab (und völlig

fehlerfrei) gebraut.

Vermarkten muss man sie eben. Watson

verweist darauf, dass die Trends gar nicht

eindeutig negativ sind. Denn die Zahlen

zeigen nicht nur, dass der Craftbier-Markt

im Vorjahr um vier Prozent geschrumpft ist,

die Zahlen zeigen auch, dass 47 Prozent der

(vorwiegend kleinen) Brauereien steigende

Verkaufszahlen gemeldet hätten. Die ökonomischen

Daten zeigen auch, dass Geld für

den Bierkonsum durchaus vorhanden wäre:

Seit der Corona-Pandemie sind die Verbraucherausgaben

gerade in den mittleren und

unteren Einkommensschichten um 25 Prozent

gestiegen – um drei Prozentpunkte mehr

als die Inflation. Und bei den Beziehern der

höchsten Einkommen gibt es ohnehin kein

Halten, was die Konsumausgaben betrifft. Bei

den Verdienern im obersten Dezil stiegen die

Ausgaben sogar um 60 Prozent.

Nun gilt es, die Ausgaben dorthin zu

lenken, wo die Brauer sie haben wollen: zum

Bierkauf.


76 BIER

11/2025

Gold, Silber,

Bronze

Die Privatbrauerei Hirt wurde beim

European Beer Star 2025 gleich

dreifach ausgezeichnet. Unter rund

2.200 eingereichten Bieren aus 74

Kategorien überzeugten drei Spezialitäten

die Expertenjury. Das Hirter

1270 erhielt Gold in der Kategorie

Vienna-Style Lager, bernsteinfarben

und naturbelassen. Der Hirter

Rubin Bock, sechs Monate gereift,

holte Silber als German-Style Dunkler

Bock und besticht mit rubinroter

Farbe sowie einem vielschichtigen

Aromenspiel. Bronze gewann das traditionsreiche

Hirter Märzen, gebraut

mit Kärntner Braugerste und reinem

Bergquellwasser, für seinen harmonischen

Körper und den prägnanten

Extrakt. „Diese Auszeichnungen sind

ein Beweis, dass unsere Leidenschaft

und die Zeit, die wir uns für jedes Bier

nehmen, weltweit Anerkennung

finden“, sagt Braumeister Raimund

Linzer.

www.hirterbier.at

Foto: Privatbrauerei Hirt

0,0 % im Trend

Die Beliebtheit von bewusst

alkoholfreiem Genuss hat

längst auch die Gastronomie

erreicht. Stiegl reagiert darauf

mit einem vielfältigen Sortiment,

das vom 0,0 %-Bier über

AF-Radler bis zu Limonaden

aus dem Zapfhahn reicht. Auf

der „Alles für den GAST“ zeigt

die Salzburger Privatbrauerei,

dass Genuss keine Frage

des Alkoholgehalts ist. „Die

Nachfrage nach alkoholfreien

Alternativen hat das Kreativitätsniveau

beim Brauen angehoben.

Alkoholfreies Bier, das auch nach Bier

schmeckt, braucht viel Know-how und Feingefühl“,

erklärt Chefbraumeister Christian

Pöpperl. Gemeinsam mit seinem Team hat

er die Rezeptur verfeinert und im Frühjahr

Überraschendes Duo

Beeresso® ist das Kärntner Energybeer

mit dem Kaffeekick, bei dem Bier auf

Kaffee trifft und Energie auf Genuss. Die

beiden Varianten Beeresso® Energybeer

und BeeressO’hne verbinden helles Lagerbier

mit frisch geröstetem Kaffee zu einer

ungewöhnlichen Mischung aus natürlichen

Zutaten. Beeresso® Energybeer hält wach,

wenn andere Biere ermüden, während

BeeressO’hne als alkoholfreie Variante

erfrischend und voller Energie ist. Die

2025 das Stiegl 0,0 % alkoholfrei gelauncht.

Den Vorlieben der Kunden entsprechend ist

das Bier mittlerweile nicht mehr naturtrüb,

sondern filtriert und klar.

www.stiegl.at

Kaffeespezialröstungen stammen aus der

Genussschmiede Taupe in St. Veit an der

Glan, das Bier wird in der Biermanufaktur

Loncium in Kötschach-Mauthen gebraut.

In Kärnten verwurzelt, aber international

ausgezeichnet mit Gold- und Silbermedaillen,

spricht Beeresso® vor allem junge

Erwachsene sowie alle an, die sich neuen

Geschmackskombinationen nicht verschließen.

www.beeresso.com

Foto: Beeresso® Foto: Stiegl


11/2025

BIER 77

Foto: Ammersin

Bierige Überraschungen

Zehn Jahre, tausende Biere

und unzählige Genussmomente,

so lässt sich ein Jahrzehnt

BeerLovers zusammenfassen.

Seit 2015 bietet

BeerLovers Österreich Biere

aus aller Welt. Vom 7. bis 16.

November wird im Flagship

Store und online unter dem

Motto „10 Jahre – 10 Tage

– 10 Überraschungen“ ausgiebig

gefeiert. Jeden Tag

wartet ein anderes Geschenk

auf echte BeerLovers, von

attraktiven Rabatten auf

ausgewählte Produkte über

bierige Goodies bis hin zu

kleinen Überraschungen. Zum Auftakt gibt es Freibier aus der

hauseigenen Muttermilch – Vienna Brewery. „Wir möchten uns

bei all unseren Kunden und Partnern für die Unterstützung bedanken.

Und das am liebsten so, wie wir es am besten können: mit

besonderen Bieren und echter Begeisterung!“, sagt Markus Betz

im Namen des gesamten BeerLovers-Teams.

www.beerlovers.at

Für die

Lebens¯

reude

und stolz

Foto: Brauerei Murau

Murique – ein neuer Mix

Die Brauerei Murau startet mit einer Innovation

in den Herbst: Murique, die neue

Premium-Linie an Spirituosen-Mischgetränken.

Murauer Handwerkskunst und regionale

Herkunft, sowie Qualität und Authentizität

gehen einen genussvollen Mix ein. Mit

dem Claim „Murauer Genuss, einzigartig neu

gedacht“ verbindet Murique die jahrhundertealte

Tradition der Brauerei mit dem Mut,

Genuss neu zu definieren. Sowohl Gastronomie

als auch Endverbraucher dürfen sich

auf Genussmomente freuen. Den Auftakt

macht Murique Number 1: ein trinkfertiges

Spirituosen-Mischgetränk, das die spritzige

Frische von Murelli Rhabarber-Minze mit

dem bittersüßen Twist aus feinstem Ginerol

der Destillerie Krauss vereint. Fruchtig-minzig

mit einer Note Bitterkeit. Mit

4,8 % vol. Alkohol und einem harmonischen

Geschmacksprofil ist Murique Number 1 der

ideale Aperitif für Afterwork-Momente oder

besondere Anlässe. Trinkfertig, frech und

floral – so erobert Murique Number 1 die

Gläser in Gastronomie und Handel.

www.murauerbier.at


Foto: dubassy

Zwischen Perlen, Prestige

und Perfektion

Warum Sekt und Champagner in der Gastronomie weit mehr sind als nur festliche Begleiter – und wie

Gastronomen das Prickeln erfolgreich inszenieren.

Von Katrin Hammer

So ähnlich Champagner und Sekt auf

den ersten Blick erscheinen mögen,

unterscheiden sie sich in Herkunft,

Herstellung und Philosophie voneinander.

Champagner ist das Synonym für

edelsten Schaumwein und gleichzeitig ein

streng geschützter Herkunftsbegriff. Nur

Schaumwein, der aus der französischen

Region Champagne stammt und nach den

dort festgelegten Regeln hergestellt wird,

darf diesen Namen tragen. Sekt hingegen

ist in Österreich ein Begriff mit wachsender

Bedeutung – und einer Qualität, die

in den letzten Jahren international große

Beachtung gefunden hat. Vom frischen,

fruchtbetonten Sekt im Einstiegssegment

bis hin zum komplexen Jahrgangssekt nach

traditioneller Flaschengärung zeigt sich die

Vielfalt österreichischer Sekterzeugung

beeindruckend breit. Von der Wachau über

das Weinviertel bis in die Südsteiermark

entstehen Schaumweine von höchster

Finesse, die durch Herkunft, Rebsorte

und Handwerkskunst geprägt sind. Jede

Rebsorte bringt ihre eigene Stilistik ein:

Der Veltliner sorgt für Würze und Frische,

Welschriesling für Leichtigkeit, Chardonnay

für Eleganz, während Pinot Noir dem

Sekt Struktur und Tiefe verleiht.

Die Kunst der Herstellung

Das Prickeln entsteht sowohl beim österreichischen

Sekt als auch beim Champagner

durch eine zweite Gärung, bei der Zucker

und Hefe Kohlensäure erzeugen. Doch

der Weg dorthin unterscheidet sich. Der

Champagner wird ausschließlich nach der

„Méthode Champenoise“ hergestellt – die

zweite Gärung findet direkt in der Flasche

statt, gefolgt von mindestens 15 Monaten

Reifezeit auf der Hefe, bei Jahrgangschampagnern

meist deutlich länger. Diese

traditionelle Methode sorgt für die feinen

Perlen und komplexen Noten von Brioche,

Hefe und Nuss. Auch viele österreichische

Sekterzeuger setzen auf die traditionelle

Flaschengärung, insbesondere in den oberen

Qualitätsstufen. Dabei wird der Grundwein

mit Hefe und Zucker in der Flasche vergoren,

anschließend von Hand gerüttelt und

degorgiert – also von der Hefe befreit. Dieses

handwerkliche Verfahren erzeugt feinste

Perlage, Tiefe und eine cremige Textur. Im

Gegensatz dazu steht die Tankgärung, auch

Charmat-Verfahren genannt. Sie ist die häufigste

Methode bei leichten, fruchtbetonten

Sekten. Hier erfolgt die zweite Gärung in

druckfesten Edelstahlbehältern – effizient,

aromatisch und ideal für unkomplizierten

Genuss.

Emotion, Erlebnis und Umsatz

Schaumwein ist weit mehr als Umsatzbringer

– er ist Emotion pur. Ein gekonnt servierter

österreichischer Sekt oder Champagner,

im richtigen Glas, perfekt temperiert und mit

einer kleinen Geschichte versehen, schafft

unvergessliche Erlebnisse. Auch wirtschaftlich

ist der Schaumwein ein starkes Produkt:

Er bietet hohe Margen im Glasverkauf, eröffnet

den Abend mit einem positiven Impuls

und steigert die Wahrscheinlichkeit weiterer

Bestellungen. Kurze Schulungen und Verkostungen

im Team fördern Wissen und

Leidenschaft.


11/2025

ADVERTORIAL 79

200 Jahre

Johann Strauss

Foto: SZIGETI

Die Sektkellerei SZIGETI am Neusiedlersee feiert den 200.

Geburtstag des Walzerkönigs mit einer besonderen Cuvée,

die so prickelnd ist wie die Musik von Johann Strauss. In

Zusammenarbeit mit Kammersänger und Künstler Herbert Lippert

sowie Gmundner Keramik entstand eine künstlerische Hommage

an die österreichische Lebensfreude und Genusskultur.

Seit über 30 Jahren steht SZIGETI für Premium-Sekt höchster

Qualität, hergestellt nach der Méthode Traditionnelle, der klassischen

Champagnermethode. Zum Jubiläum präsentiert das Haus

die „Premium Sekt Cuvée Blanc Brut – Anniversary Edition 200

Years of Johann Strauss“ – ein eleganter Sekt aus Riesling und

Welschriesling des Jahrgangs 2021.

Mit nur 6 Gramm Restzucker zeigt sich die Jubiläumscuvée

frisch, feinperlig und harmonisch. Aromen von Zitrusfrüchten,

Pfirsich und Heublumen verleihen ihr tänzerische Leichtigkeit –

ein prickelndes Genusserlebnis, das ganz im Zeichen der Musik

steht. „Diese Cuvée spielt mühelos alle Register. Johann Strauss

wäre stolz auf uns!“, so Peter Szigeti.

Die kunstvollen Etiketten stammen von Herbert Lippert, der

Strauss in einem modernen, lebendigen Porträt interpretiert. Jede

Flasche wird so zum Sammlerstück und stilvollen Begleiter für

festliche Anlässe.

Die Anniversary Edition ist erhältlich bei SZIGETI in Gols sowie

bei Transgourmet und METRO. Weitere Infos: www.szigeti.at.

Tipp für Genießer

Ob als Begrüßungsaperitif, Begleiter zu einem feinen Menü oder

als spritziger „Walzerkönig-Cocktail“ mit Holundersirup, Zitrone

und Minze – die Jubiläumscuvée von SZIGETI bringt Eleganz und

Esprit ins Glas.

Exklusive

Sonderabfüllung:

Premium Sekt

Cuvée Blanc Brut

200 JAHRE

JOHANN STRAUSS

MIT SZIGETI GOLS.

Kontakt:

Tel. +43 2173 2167

sektkellerei@szigeti.at

www.szigeti.at

www.szigeti.at


80 SEKT & CHAMPAGNER

11/2025

Qualitäts-Sekt

seit 1838

Foto: Geldermann

Geldermann verbindet

französische Anmut

mit deutscher Sektkunst

und blickt auf eine

lange Tradition zurück.

Gegründet in der Champagne

von Peter Geldermann

und seinem Sohn,

fand die Kellerei 1925

ihre endgültige Heimat

in Breisach am Rhein.

Was Geldermann so

besonders macht, ist die

traditionelle Flaschengärung,

bei der Gärung,

Rütteln, Degorgieren

und Verkauf in ein und

derselben Flasche erfolgen.

Daraus entstehen

schließlich Schaumweine

wie der Grand Brut, der mit feiner

Perlage und Aromen von Zitrus, Aprikose

und Mirabellen begeistert. Der Grand Rosé

verführt hingegen mit Noten roter Beeren

und einem Hauch Grapefruit, harmonisch

ausbalanciert durch eine fein eingebundene

Säure und lebendige Frische. Beide

Sekte reifen mindestens zwei Jahre auf der

Hefe und spiegeln Geduld und Handwerk

wider.

www.egfra.at

Foto: Palmer & Co

Feine Perlage

Seit 1947 steht Palmer & Co für Champagner

von außergewöhnlicher Harmonie,

Tiefe und Raffinesse. Die Trauben für diese

erlesenen Cuvées stammen aus über 200

Hektar sorgfältig ausgewählter Premier- und

Grand Cru-Lagen der Montagne de Reims,

wo kalkreiche Böden und das kühle Klima

ideale Bedingungen schaffen, um die unverwechselbare

Handschrift des Hauses zu

prägen. Jahrzehntelange Erfahrung, präzise

Assemblage und eine ausgedehnte Reifung

auf der Hefe verleihen dem Champagner

seine feine Perlage, cremige Textur und elegante

Balance. Am Gaumen entfaltet sich

eine harmonische Verbindung von Frische,

mineralischen Noten und der subtilen Süße

reifer Früchte.

www.egfra.at

Aus der

Champagne

ie Champagne ist die Heimat des

Dberühmtesten Schaumweins der Welt.

In den traditionsreichen Regionen rund

um Reims, Épernay und Aÿ werden sowohl

klassische Cuvées als auch reinsortige, aus

Chardonnay gekelterte Champagne Blanc

de Blancs erzeugt. Neben international

bekannten Häusern wie Pol Roger, Laurent-Perrier

oder Perrier Jouët setzt Wedl

bewusst auch auf handwerklich arbeitende

Familienbetriebe mit herausragender Qualität

aus Grand Cru-Lagen. Ein besonderer

Vertreter seiner Zunft ist das Weingut Élodie

Chapuy, das ausschließlich hochwertige

Blanc de Blancs produziert. Dessen Linie

L’Esprit, auch in Großflaschen erhältlich,

wird ausschließlich aus Grand-Cru-Trauben

gekeltert. Die Vinothek Wedl führt all diese

exklusiven Tropfen in ihrem Sortiment und

macht prickelnden Genuss erlebbar.

www.wedl.com

Foto: Wedl

WEINBAU • OBSTBAU

KELLEREITECHNIK • VERMARKTUNG

www.messe-tulln.at

DIE FACHMESSE:

29. – 31. JÄN. 2026


11/2025

SEKT & CHAMPAGNER 81

Wieder einmal die Korken knallen lassen!

Transgourmet lädt zu den „Wine & Sparkling Days“ am 6. und 7. November. Gleichzeitig: Spartage mit

Minus 10 % auf alles – auch Aktionen!

Foto: Captif GmbH für Transgourmet Österreich

Zum Auftakt der festlichen Saison präsentiert Transgourmet

ein erlesenes Sortiment an Champagnern, Schaumweinen und

prickelnden Alternativen: Die fein kuratierte Auswahl garantiert

außergewöhnliche Geschmackserlebnisse für die Gäste – perfekt

abgestimmt auf das jeweilige Hauskonzept. Dank der professionellen

Beratung durch erfahrene Sommeliers finden Gastronomen und

Hoteliers genau die passenden Produkte für ihr Angebot. Jetzt ist

der ideale Zeitpunkt, das Champagner- und Schaumwein-Sortiment

von Transgourmet zu entdecken und das Weihnachtsgeschäft mit

einer exklusiven Auswahl an „Prickelndem“ zu bereichern.

Verkostung, Beratung und kulinarische Begleitung

Am 6. und 7. November laden die Wine & Sparkling Days an allen

österreichischen Transgourmet-Standorten von 10:00 bis 16:00 Uhr

zu prickelnden Genussmomenten ein. Unter fachkundiger Begleitung

der Sommeliers können außergewöhnliche Schaumweine aus

aller Welt sowie Exklusivmarken verkostet werden. „Wir freuen uns,

unseren Kundinnen und Kunden die fabelhafte Transgourmet-Weinwelt

näherzubringen“, so Thomas Panholzer, Geschäftsführer von

Transgourmet Österreich. Kulinarisch abgerundet werden die Verkostungstage

durch feine Antipasti- und Fingerfood-Kreationen von

Transgourmet Cook.

Vielfalt ist Trumpf

Von alkoholfreien Varianten wie Huber Layla Sparkling White & Rosé

über elegante Crémants und Franciacorta bis hin zu edlen Champagnern

wie Fleury Blanc de Noirs – rund 500 prickelnde Stars stehen zur

Auswahl. „Wir listen nur die Besten. Viele unserer Spezialitäten finden

Sie weder im Fach- noch im Einzelhandel“, betont Andreas Hayder,

Abteilungsleiter Category Management Getränke und Einkauf Wein.

Neuheiten: Alkoholfreie Sekte und Prosecco

zum perfekten Preis-Leistungsverhältnis

Der Layla Sparkling White ist ein hochwertiger, alkoholfreier

Schaumwein vom Weingut Markus Huber aus dem NÖ Traisental:

Auf Basis von Gelbem Muskateller, mit feiner Perlage,

frischer Säure und Noten von Zitrus, Birne und weißen

Blüten.

Da alkoholfreie Alternativen derzeit stark im Trend liegen, empfiehlt

Transgourmet solche edlen Varianten auch im Bereich des

Prickelnden – für bewussten Genuss ohne Kompromisse. Auch als

Rose erhältlich!

Der V8+ Prosecco DOC Sandro überzeugt mit seiner feinen Perlage

und lebendigen Frische. Sein Extra Dry-Stil sorgt für besonders

harmonische Trinkfreude – perfekt als eleganter Aperitif oder als

Begleiter zu leichten Gerichten in der festlichen Saison.

Minus 10 % auf alles bei den Spartagen

Ein zusätzlicher Höhepunkt: Am 6. und 7. November profitieren

Kund: innen an allen 17 Standorten von 10 % Rabatt auf den gesamten

Einkauf – auch auf Aktionsartikel. Eine ideale Gelegenheit, das

Lager für die festliche Saison zu füllen – von Schaumweinen und

Gläsern bis hin zu feinsten Lebensmitteln.

WINE &

SPARKLING-

D A Y S

06. & 07. NOVEMBER 2025

an allen Transgourmet und

Transgourmet Cash&Carry Standorten

H I G H L I G H T S :

// Verkostungen durch unsere Trinkwerk-

Mitarbeiter // internationale Schaumweine

und Exklusivmarken // einmalige Aktionen

// passende Gläserpräsentationen

trinkwerk.transgourmet.at


82 WEIN

11/2025

Glühwein, wie wir ihn

lieben

Wenn wieder der Duft von Zimt und

Orangen und einem Hauch verbranntem

Zucker in der Luft liegt,

weiß man: Die Glühweinsaison ist

eröffnet! Und mit ihr eine der heikelsten

Disziplinen der Gastronomie

– das Spiel zwischen Nostalgie, Alkohol

und Thermometer. Denn Glühwein

ist mehr als nur heißer Wein.

Er ist flüssige Emotion, österreichisches

Wintermarketing und manchmal,

wenn´s schiefgeht, ein Garant

für Kopfschmerzen. Der Unterschied

liegt, wie so oft, in der Qualität. Wird

billiger, säurebetonter Massenwein

erhitzt, hilft auch keine Zimtstange

mehr. Ein guter Glühwein beginnt

bei einem trinkbaren Wein,

echten Gewürzen und dem Gefühl

fürs Zubereiten – nie über 80 Grad

erhitzen, sonst wird’s bitter! Kopfschmerzen

kommen meist von zu

viel Zucker, minderwertigem Wein

und winterlicher Trinkgeschwindigkeit.

Trotzdem: Richtig gemacht, ist

Glühwein ein Umsatzwunder. Mit

hausgemachten Rezepten, regionalem

Wein und kreativen Varianten

– etwa mit Birnensaft, Rosmarin

oder als weißer Glühwein – lässt sich

die Karte aufwerten. Auch alkoholfreie

Varianten haben Potential. Wer

dazu Snacks oder ein „Winter-Event“

anbietet, schafft Atmosphäre und

Ertrag zugleich. Also, liebe Gastronomen:

Raus an den Stand, rein in

die Thermoskanne, runter mit der

Temperatur und rauf mit der Qualität.

Dann wärmt Glühwein nicht nur

die Hände, sondern auch die Kassa.

Wein als Wirtschaftsmotor

Wein ist in Österreich Kulturgut. Gleichzeitig

ist er auch ein zentraler Motor für

Beschäftigung, Wertschöpfung und regionale

Entwicklung. Eine aktuelle Studie der Economica

GmbH im Auftrag der Österreich

Wein Marketing GmbH zeigt, dass die Weinwirtschaft

im Jahr 2023 mehr als 68.000

Arbeitsplätze sicherte und eine Bruttowertschöpfung

von 3,8 Milliarden Euro erzielte.

Darüber hinaus brachte sie 1,2 Milliarden

Euro an Steuern und Abgaben in die öffentlichen

Kassen. „Rund um die Rebe wirkt ein

ganzes Wirtschaftsökosystem“, erklärt ÖWM-

Geschäftsführer Chris Yorke. Besonders profitieren

Beherbergung und Gastronomie, die mit

knapp 1,5 Milliarden Euro den größten Anteil

an der gesamten Wertschöpfung verzeichnen.

Weinreisende geben im Durchschnitt 18 Prozent

mehr pro Tag aus als andere Urlauber.

www.oesterreichwein.at

Foto: ÖWM / Robert Herbst

Kolumne

Katrin Hammer (Sommelière)

beschäftigt sich mit Wein &

Kulinarik. Im Fokus: Regionale

Produkte und Produzenten.

Foto: Michel Pfister

Frei von Promille

Entdecken, kosten und genießen heißt es

bei der KASTNER AllesWein Verkostung,

die in diesem Jahr auf der „Alles für den Gast“

in Salzburg stattfindet. Österreichs Multifachgroßhändler

lädt alle Weinliebhaber

und Genießer dazu ein, in die facettenreiche

Welt der Weine und Sektspezialitäten einzutauchen

– von fruchtig-frisch bis edel und

charakterstark. Besonders im Fokus stehen

diesmal alkoholfreie Alternativen, die mit

feinem Schaumwein, edlem Champagner und

stilvollem Genuss ganz ohne Promille überzeugen.

Die KASTNER AllesWein Fachberater

zeigen dabei auf eindrucksvolle Weise,

dass alkoholfrei längst kein Verzicht bedeutet,

sondern vielmehr Vielfalt, Raffinesse und

vollen Geschmack bietet. Wer sich im hektischen

Messealltag Zeit nimmt, kann sich von

prickelnden Momenten verführen lassen.

www.kastner.at

Foto: Kastner


11/2025

Foto: Stiegl

SPIRITUOSEN 83

Brillant gebrannt

Das Stiegl-Gut Wildshut in der Innviertler Gemeinde St. Pantaleon

hat sich mittlerweile auch als Hersteller von Spirituosen

in Bio-Qualität einen Namen gemacht. Die Destillate spiegeln die

Einzigartigkeit des Ortes wider und werden regelmäßig auf internationaler

Ebene ausgezeichnet. Ein Beispiel ist der Wildshut Bio

Edelbrand, der mit Sorgfalt aus dem Urgetreide-Bier „Wildshut Sortenspiel“

gebrannt wird. Durch das harmonische Zusammenspiel

feiner Malznoten mit fruchtigen, obergärigen Hefetönen entwickelt

dieser brillant klare Bierbrand mit 40 Prozent vol. ein vielschichtiges

Aromenspektrum. Elegant im Abgang hinterlässt er am Gaumen ein

anhaltendes, weiches Geschmackserlebnis. Der Wildshut Bio Edelbrand

ist damit eine Einladung, die Besonderheiten der Region mit

jedem Schluck zu erleben.

www.wildshut.at

Foto: Erber

Tirols älteste Edelbrennerei

In der ältesten Kupferkesselbrennerei Tirols

wird seit über 350 Jahren edelste Brennkunst

gepflegt. In Brixen im Thale entstehen

bei ERBER hochwertige Edelbrände,

Schnäpse und weitere Spezialitäten aus verschiedensten

Obstsorten. Für einen originalen

Tiroler Edelbrand aus dem Hause ERBER

wird ausschließlich vollreifes Obst von bester

Qualität verwendet – kombiniert mit reinstem

Wasser aus der hauseigenen Quelle.

Die hohe Qualität der Rohstoffe bildet die

Grundlage jedes ERBER-Edelbrandes. Dank

jahrhundertelanger Erfahrung gelingt es den

Brennmeistern, das volle Aroma der Frucht

einzufangen. Nach sorgfältiger Reifung entfalten

die vielfach prämierten Brände ihren

unverwechselbaren Charakter. Besucher

können sich im traditionellen Brennhäusl

selbst von der Qualität der Produkte überzeugen

oder im Online-Shop das vielfältige

Sortiment entdecken.

https://shop.erber-edelbrand.com

ALLES FÜR

DEN GAST

IN SALZBURG

08. BIS 11.

NOVEMBER 2025

WIR SIND VOR ORT IN

HALLE 4 | STAND 118

UND FREUEN UNS AUF SIE!

M O R A N D E L L . C O M

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84 SPIRITUOSEN

11/2025

Hochprozentig im Trend –

oder doch leichter Genuss?

Edelbrände erleben in der Gastronomie und Barszene ein Comeback – aber anders als früher.

Von Kurt Heinz

Edelbrände sind längst nicht mehr

nur das klare „Schnapserl nach dem

Essen“. Die Welt hochwertiger Destillate

ist vielfältig, aromatisch und

regional verwurzelt. Im Kern unterscheidet

man Obstbrände (z. B. Williams, Marille,

Zwetschke, Vogelbeere), Tresterbrände

(Grappa, Marc), Getreide- und Kornbrände,

sowie Gewürz- und Kräuterdestillate, die

durch Aromatisierung – ähnlich wie bei Gin

– neue Geschmackswelten eröffnen.

Was sie eint: Qualität steht über Quantität.

Handwerklich hergestellte Brände

transportieren die Herkunft ihrer Rohstoffe

– die Frucht, die Region, das Terroir. Damit

eignen sie sich hervorragend für das Storytelling

am Gast: ein Brand aus alten Apfelsorten

oder von einer kleinen Brennerei

im Mostviertel kann zur Bühne regionaler

Identität werden.

Zwischen Health-Trend

und Hochgenuss

Der gesellschaftliche Trend geht klar in

Richtung bewusster Konsum. Gäste trinken

seltener, dafür gezielter. Edelbrände profitieren

davon: sie sind puristisch, ehrlich und

werden meist in kleinen Mengen genossen.

In puncto Kalorien liegt ein Edelbrand (ca.

40 Vol.-%) bei etwa 220–240 kcal pro 100 ml

– allerdings wird selten mehr als 20–30 ml

serviert, also etwa 50–70 kcal pro Portion.

Da reiner Alkohol zwar Energie liefert, aber

keinen Zucker enthält, fallen hochwertige

Brände in puncto „Zuckergehalt“ kaum ins

Gewicht. Wer also bewusst genießt, kann

Edelbrände durchaus in einen modernen,

gesunden Lifestyle integrieren – als bewusster

Genussmoment statt als Rauschmittel.

Spannend für die Gastronomie: Edelbrände

als Digestif oder Zwischengang

in Degustationsmenüs, in kleinen Verkostungsflights

oder in Kombination mit

saisonalen Gerichten. Ein Zwetschkenbrand

zu Wild, ein Apfelbrand zum Käse,

ein Marillenbrand zu Desserts – so werden

sie Teil des Genusserlebnisses, nicht bloß

Abschluss.

Neue Wege zum Gast

INFO

Damit Edelbrände in der modernen Gastronomie

relevant bleiben, braucht es kreative

Vermittlung. Der reine „Schnapswagen“

hat ausgedient – gefragt sind Emotion und

Inszenierung:

› Food-Pairings: Brände harmonieren hervorragend

mit Käse, Schokolade oder

Fleischgerichten. Ein Menü mit abgestimmten

Destillatbegleitungen bringt

Genussbewusstsein und Regionalität

zusammen.

› Mini-Servings: Kleine Portionsgrößen –

z. B. 1 cl in Tastinggläsern – senken die

Hemmschwelle und fördern Probierfreude.

› Signature Cocktails: In Bars oder Hotel-

Lounges können Edelbrände Basis oder

Akzent in leichten Drinks sein. Ein Williams-Sour

mit Birnenbrand oder ein

Lavendel-Marille-Tonic bringt Bekanntes

in neue Formen.

› Verkostungen & Masterclasses: Kleine

Verkostungsabende mit Brennmeistern

oder Sommeliers bieten Gästen Wissen,

Erlebnis und Exklusivität – ideal für

ruhige Wochentage oder den Winterbetrieb.

› Regionaler Fokus: Ein „Brand des

Monats“ aus der Region sorgt für Austausch

mit lokalen Produzenten und

belebt die Karte saisonal.

Auch die Erlebnisgastronomie entdeckt das

Thema neu – etwa mit „Sensorik-Dinnern“,

bei denen Brände als Aromakomponenten in

Gerichten oder Cocktails eingesetzt werden.

Eine aromatisierte Marillen-Luft, ein Apfelbrand-Gelee

oder ein Kräuterdestillat im

Sorbet bringen Spannung und moderne

Leichtigkeit auf den Teller.

Praxis-Tipps für Profis

• Serviertemperatur: Edelbrände entfalten ihr Aroma am besten leicht gekühlt bei 16–18 °C – nicht

eiskalt.

• Glaswahl: Tulpenförmige Gläser konzentrieren die Aromen und wirken edler als klassische

Stamperl.

• Beratung: Das Personal sollte mindestens drei bis fünf Sorten kennen und kurz beschreiben

können – das schafft Kompetenz und Gesprächsstoff.

• Abwechslung: Rotationsprinzip: lieber weniger, dafür wechselnde Sorten auf der Karte. Das

erzeugt Neugier und Entdeckergeist.

• Storytelling: Gäste interessieren sich zunehmend für Herkunft, Nachhaltigkeit und Handwerk.

Jeder Brand erzählt eine Geschichte – vom Obstgarten bis zur Destille.

Foto: Nejron Photo / stock.adobe.com


www.reisetbauer.at

office@reisetbauer.at


Seite 86 bis Seite 97

Hot Drinks

Foto: pixabay

Von Pumpkin Spice bis Espresso Martini: Warum sich Trends

für die Gastro lohnen

Kolumne

Trends sind in der Gastronomie längst

mehr als ein saisonales Extra – sie sind

wirtschaftlich relevant. Was heute als

spontane Idee auf der Karte landet,

kann morgen schon zum festen

Bestandteil des Angebots werden. Ob

Pumpkin Spice Latte, Oat Cappuccino

oder Espresso Martini – erfolgreiche

Betriebe erkennen früh, welche Produkte

Emotionen wecken und Nachfrage

schaffen. Denn Trends sind mehr

als Geschmack: Sie erzählen Geschichten,

vermitteln Werte und schaffen

Gesprächsthemen – im Lokal wie auf

Social Media. Ein neuer Lieblingsdrink

wird fotografiert, geteilt, kommentiert

– und sorgt so für Aufmerksamkeit und

Frequenz. Auch wirtschaftlich lohnt

sich der Blick auf Neues. Viele Trendprodukte

sind hochwertig inszeniert

und dadurch profitabler als Standards.

Entscheidend ist, dass sie zur eigenen

Identität passen. Authentizität bleibt

die wichtigste Zutat. Wer Trends glaubwürdig

interpretiert – etwa mit regionalen

Zutaten oder kreativen Namen

– schafft aus globalen Ideen lokale

Erlebnisse. Trends sind kein Hype, sondern

ein Weg, Profil und Umsatz nachhaltig

zu stärken.

Victoria Spielberger, J. Hornig

Brandmanagerin

www.jhornig.com

Foto: J. Hornig


11/2025

TEE 87

Foto: Bioteaque GmbH & Co. KG

Das Auge trinkt mit

Heißer Tee ist in der kalten Jahreszeit ein treuer Begleiter, denn er wärmt

den Körper und auch die Seele. Ob am Morgen beim reich gedeckten

Frühstücksbuffet, als kleine Auszeit im Wellnessbereich oder beim entspannten

Rückzug ins Hotelzimmer: Eine Tasse Tee schafft stets Momente

der Ruhe und Geborgenheit. Die hochwertigen BIO-Teesorten von Bioteaque

machen dieses Gefühl auf besondere Weise erlebbar, selbstverständlich

bio-zertifiziert und nachhaltig produziert. Doch sie überzeugen nicht nur

im Geschmack. Mit stilvollen Buffetgläsern, eleganten Beschriftungen und

feinen Duftnoten lassen sich die Tees elegant in Szene setzen. So entsteht

eine Atmosphäre, die Gäste verzaubert, zum Verweilen einlädt und sie dazu

inspiriert, einen Augenblick innezuhalten und den Moment ganz bewusst

zu genießen.

www.bioteaque.com

Screenshot von www.coffeeandflavor.at

Green Upgrade:

Bio. Einfach. Gut.

Seit dem Jahr 2000 importiert Coffee & Flavor hochwertige

Produkte namhafter Marken wie Althaus Tee und David Rio

im Bereich Tee- und Coffeeshop-Artikel. Das Unternehmen legt

besonderen Wert auf Bio-Qualität und Nachhaltigkeit und ist seit

2013 auch Hersteller eigener Bio-Produkte.

Das vielfältige Sortiment umfasst Bio-Trinkschokoladen, Chai,

Kurkuma- und Matcha-Latte, Frappees sowie eine stetig wachsende

Auswahl an Bio-Sirupen. Neu im Programm sind der Bio

Matcha Sirup, Bio Erdbeer Sirup, der feine Bio Matcha Honig sowie

die innovative Kreation Bio Matcha – nur mit Hafer gesüßt.

Die Produkte sind in verschiedenen Größen erhältlich – in

Dosen oder biologisch abbaubaren Beuteln, ideal für Gastronomie,

Fachhandel oder Unverpackt-Läden. Auf Wunsch bietet das

Unternehmen auch individuelle Eigenlabels an. Ergänzt wird das

Sortiment durch nachhaltige Take-away-Produkte wie plastikfreie

Becher und Trinkhalme.

Coffee & Flavor ist auch dieses Jahr auf der „Alles für den Gast“-

Messe in Salzburg vertreten – Stand 350 in Halle 10. Bei einer

Bestellung ab 350 Euro erstattet das Unternehmen den Eintritt

zur Messe.

www.coffeeandflavor.at


Foto: Geber86/stock.adobe.com

Basic oder schon Luxus?

Kaffee zählt zu den Produkten mit der höchsten Gewinnspanne in der Gastronomie.

Kalkulation ist damit ein wesentlicher Faktor, doch mit der aktuellen Preisentwicklung wird es

immer schwieriger.

Von Petra Pachler

Geh’n wir schnell auf einen Kaffee?“

Dieses geflügelte Wort ist Teil der

österreichischen DNA und besonders

in Wien stark verankert. Ein

schneller Kaffee zum Mitnehmen oder auch

im Kaffeehaus gehört dazu. Für Gastronomen

ist der Kaffee ein echter Bringer, der

für sichere Einnahmen sorgt – oder sorgte.

Denn mit den steigenden Rohstoffpreisen

wird die Kalkulation immer schwieriger,

um einerseits wirtschaftlich zu agieren und

andererseits den Preis für einen Kaffee für

den Gast noch annehmbar zu machen.

GASTRO hat mit Wolfgang Binder, dem

Obmann der Fachgruppe Kaffeehäuser in

der Wirtschaftskammer Wien, über dieses

Thema gesprochen und seine Fachexpertise

eingeholt.

Herr Binder, wie sieht die Kalkulation von

Kaffee aufgrund der gestiegenen Preise aus

und wie hat sie sich verändert?

In Österreich drücken Vorleistungen wie

Personalkosten, gestiegene Energiekosten,

Mieten sowie Lebensmittelpreise die Marge

je Tasse. Die Preisgestaltung folgt derzeit

nicht dem Markt, sondern der Realität im

Einkauf und Betrieb. Seit 2023 steigen anfallende

Kosten schneller als erzielte Erträge.

Bohnenkaffee weist im Vergleich zu anderen

Lebensmitteln im Juni 2025 die größten

Preissteigerungen auf (+37,2% im Vergleich

zum Vorjahr).

Was muss/darf ein Kaffee in der Gastronomie

kosten?

Ein Beispiel aus Wien zeigt deutlich: Werden

für den Verzehr eines Kaffees 5 € brutto

verrechnet, hat der Gastronom netto 4,16

€ in seiner Kassa. Nach Kostenblöcken verbleiben

vor Abzug der Steuern rund 0,23 €

pro Tasse; nach Abzug von SV/ESt bleibt

dem Gastronomen ein Betrag in Höhe ca.

0,13 € Gewinn je Kaffee. Deshalb: Preise

um 5 € sind aus betriebswirtschaftlicher

Sicht jedenfalls plausibel, das kann natürlich

abhängig von Lage, Kostenstruktur und

Qualitätsanspruch variieren.

Wo liegt der Durchschnittspreis für einen

Espresso in österreichischen Gastronomiebetrieben?

Pauschalisierte Referenzen können deshalb

nur begrenzt genannt werden, als

Unterschiede, ausgehend von Lage/

Region/ Standort und Konzept erkennbar

sind.

Wird die Erhöhung des Kaffeepreises 1:1 an

die Gäste weitergegeben?

Preiserhöhungen sind eine betriebswirtschaftliche

Reaktion, trotzdem werden die

Mehrkosten in der Regel nicht vollständig

auf den Konsumenten überwälzt. Eine

aktuelle Umfrage zeigt, dass es für 90% der

Betriebe nicht oder nur teilweise möglich

ist, die erhöhten Kosten aufgrund der stark

geprägten Preissensibilität an ihre Gäste

weiterzugeben. Faktoren wie Energie-,

Lohn- und Mietanstiege erhöhen den Druck,

dennoch werden Preisschritte oft moderat

gehalten, um Nachfrage und Wettbewerbsfähigkeit

zu sichern.


11/2025

KAFFEE 89

360° Kaffeegenuss

A l le s a u s ei n e r H a n d

.

Wolfgang Binder, Obmann der Fachgruppe Kaffeehäuser in

der Wirtschaftskammer Wien.

Foto: Weinwurm

Wo kann gespart werden?

Hebel sind jedenfalls begrenzt, trotzdem ist an Energieeffizienz in

Bezug auf Strom/Gas/Wasser, Miet-/Pachtoptimierung betreffend

die Fläche und Lage, Prozesse im Service, wie beispielsweise ein

optimierter Personaleinsatz sowie die Schichtplanung, Material/

Wareneinsatz in puncto Einkauf, Ausschankverluste und Standardisierung

zu denken. Strukturell bleiben Personal- und Abgabenlast

aber hoch. Gastronomen nehmen intensivere Preisvergleiche bei

Lieferanten vor, reduzieren Öffnungszeiten oder passen ihr Sortiment

entsprechend Angebot und Nachfrage an.

Bleibt Kaffee trotzdem nach wie vor der „Bringer“ in der Gastronomie

– inklusive Kaffeehäuser?

Ja, als Frequenzbringer und Kernprodukt ist und bleibt Kaffee der

„Bringer“. Der Deckungsbeitrag pro Tasse ist schmal, wird bei

Kaffee jedoch durch die längere Verweildauer und Zusatzkonsum

im Kaffeehaus – man denke an den Verzehr von Mehlspeisen, kleinen

Speisen, einer zweiten Tasse Kaffee oder anderen alkoholfreien

Getränken - gestützt. Differenzierung betreffend die Qualität, Herkunft,

Röstung und Zubereitung rechtfertigen moderat höhere

Preise und stärken die Zahlungsbereitschaft unter den Konsumenten.

Kalkulatorisch sind Kaffeehäuser stark von Raum- und

Personalkosten geprägt. Aus der Praxis zeigt sich - profitabel wird

der Kaffee erst im Mix mit Sortiment und Erlebnis. Großen Einfluss

auf das Kauf- und Konsumverhalten haben Ambiente, Service und

Kultur.

Geht der Kaffeekonsum merkbar zurück?

Tendenziell bleibt der Kaffeekonsum stabil, der Trend ist jedoch

preissensibel zu betrachten. Effekte höherer Preise sind punktuell

zu beobachtende Mengenrückgänge als auch Veränderungen im

Konsumentenverhalten – statt Kaffeespezialitäten werden einfachere

Produkte – wie ein klassischer Espresso – gewählt.

Verlässlicher Italienische Röstkunst

regionaler Service * auf höchster Stufe

Italienischer Kaffee

in bester Qualität

Barista

Trainingsprogramm

Kaffeemaschine

auf Wunsch *

*

In Zusammenarbeit zwischen Eurogast und Cald’Oro.

Eurogast Kaffeegenuss

Qualität, Kompetenz und Service

aus einer Hand.

Erleben Sie mit Eurogast ein rundum sorgloses

Kaffeeerlebnis. Italienische Röstkunst auf

höchstem Niveau mit Caffè Vero, erstklassige

Kaffeemaschinen der österreichischen Premiummarke

Alpina dazu gewohnt verlässlicher

Eurogast Service und hochwertiges Zubehör.

eurogast.at/kaffee

Premium

Zubehör

Gewohnt

zuverlässige

Eurogast Lieferung


11/2025

KAFFEE 90

Foto: Shutterstock

ADVERTORIAL

360 Grad Kaffeegenuss

mit Eurogast:

Alles aus einer Hand

Kaffee ist in der Gastronomie weit mehr als ein Getränk. Er

steht für Qualität, Handwerk und Gastfreundschaft. Um

Betriebe dabei optimal zu unterstützen, bietet Eurogast

Österreich ein umfassendes Konzept: den 360 Grad Kaffeegenuss.

In Kooperation mit Caffé Vero, einer italienischen Bohnenrösterei

mit Sitz in Vicenza, bringt Eurogast Röstkunst auf

höchster Stufe in die heimische Gastronomie. Der Unterschied

zu anderen Anbietern liegt im ganzheitlichen Ansatz: Kund:innen

erhalten alles aus einer Hand. Von Premiumkaffee über

qualitativ hochwertige Kaffeemaschinen führender Marken bis

hin zu Zubehör, Service und Lieferung. Das spart Zeit, reduziert

Abstimmungsaufwand und sichert konstante Qualität für die

Kund:innen.

Ein Ansprechpartner für alles rund um Kaffee

„Wir bieten unseren Kund:innen einen zentralen Ansprechpartner,

der alle Bereiche rund um den Kaffeegenuss kompetent

abwickelt,“ erklärt Peter Krug, Geschäftsführer von Eurogast

Österreich. „So entsteht ein Rundum-Service, der Qualität,

Beratung und Verlässlichkeit vereint.“

Barista Wissen für Profis

Ein zentrales Element ist die Ausbildung der Eurogast Mitarbeiter:innen

zu professionellen Baristas. Dieses Trainingsprogramm

vermittelt tiefgehendes Fachwissen über Zubereitung,

Maschinenkunde und Geschmackskompetenz. Damit stehen

den Kund:innen künftig ausgewiesene Kaffee-Expert:innen als

Berater zur Seite.

Kaffeekompetenz mit Mehrwert

Eurogast Österreich bietet auch Kaffee Eigenmarken mit

attraktiven Preisen. Gemeinsam mit dem verlässlichen

24/7-Bestellservice und der bewährten Eurogast Logistik entsteht

so ein durchdachtes Gesamtpaket, das Gastronom:innen

und Hoteliers echten Mehrwert bietet für Kaffeegenuss auf

höchstem Niveau.

www.eurogast.at/kaffee

Schweizer Schaum

Dallmayr bringt mit der capsa

Crema d’Oro Schümli ein

Stück Schweizer Kaffeekultur

in die Kapsel. Vollmundig,

cremig und unverwechselbar

im Geschmack, überzeugt der

Schümli pur ebenso wie als Cappuccino

oder Latte Macchiato.

Besonders macht ihn die traditionelle

Schweizer Rezeptur. Die

sorgfältig ausgewählten Bohnen

werden langsam und schonend bei niedriger Temperatur geröstet,

wodurch ein harmonischer Blend mit feinen Nuss- und Schokoladennoten

entsteht. Die Röstung liegt zwischen Espresso und

Filterkaffee. Abgerundet wird der Genuss durch die samtig-cremige

Schümli-Crema, deren Name aus dem Schweizerdeutschen

stammt und schlicht „Schaum“ bedeutet. Neben der neuen Kapselversion

gibt es den Crema d’Oro Schümli auch als ganze Bohne in

der 1-kg-Packung, ideal für Vollautomaten oder Siebträger.

www.dallmayr.com

Belebende Tassen

Genuss, Handwerk und Nachhaltigkeit prägen jede Tasse Wedl

Kaffee. Das Tiroler Familienunternehmen verarbeitet in seinen

Röstereien in Mils und Belluno sorgfältig ausgewählte Rohkaffees

nach italienischer Röstkunst. Das Sortiment reicht vom kräftigen

Espresso über die klassische Wiener Mischung bis zu feinen

Kompositionen der Marken Bristot, Testa Rossa Caffè, Breda und

der Edelmarke Vescovi. Die Röstmeister achten auf jeden Schritt

im Produktionsprozess, vom Ursprung der Bohne über die Ernte

bis zur Röstung, um Kaffee mit charakteristischem Aroma und

samtiger Crema zu gewährleisten. Besonders der Testa Rossa

caffè BiOrganic zeigt, wie sich Nachhaltigkeit und Geschmack

verbinden lassen. Das Unternehmen legt Wert auf Transparenz

und Verantwortung entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

www.wedlkaffee.com

Foto: Dallmayr

Foto: Wedl


11/2025

ADVERTORIAL 91

Fotos: Franke

Franke Mytico: Die Antwort auf den

Fachkräftemangel in der Gastronomie

Der Fachkräftemangel stellt die Gastronomie vor große Herausforderungen.

Gleichzeitig steigen die Erwartungen der Gäste:

Hochwertiger Kaffee, schnell und in Barista-Qualität. Gerade

in Stoßzeiten und bei knappen Personalressourcen wird es schwierig,

diesen Anforderungen gerecht zu werden. Die Mytico von Franke

Coffee Systems bietet hier die Lösung – eine Kaffeemaschine, die Tradition

und Technologie vereint und den Arbeitsaufwand minimiert.

Live auf der Alles für den Gast

08.- 11.11.2025 | Salzburg

Halle 10 | Stand 1205

Barista-Erlebnis auf Knopfdruck

Mit der Mytico kann hochwertiger Kaffee zubereitet werden, ohne

dass umfangreiches Barista-Wissen erforderlich ist. Dank der One-

Step- und TwoStep-Technologie ist die Maschine einfach zu bedienen.

Selbst in stressigen Zeiten können Mitarbeiter im direkten Austausch

mit den Gästen bleiben, während die Mytico für ein unvergessliches

Kaffeeerlebnis sorgt. Die niedrige Höhe der Mytico schafft einen offenen

Raum, in dem die Zubereitung Teil des Genusses wird.

Effizienz für Stoßzeiten

Besonders in hektischen Momenten ist die Mytico der verlässliche

Partner in der Gastronomie. Die Maschine kann parallel von zwei

Mitarbeitern bedient werden und bis zu vier Getränke gleichzeitig

zubereiten.

Vielfalt und Design

Die Mytico erfüllt die Wünsche der Gäste, von Espresso bis Flat

White. Dank ihrer benutzerfreundlichen Oberfläche und dem prämierten

Design ist sie die perfekte Wahl für moderne Gastrobetriebe.

So wurde die Mytico-Produktlinie jüngst mit dem hochkarätigen IF

DESIGN AWARD 2024 Gold sowie dem Red Dot: Best of the Best

ausgezeichnet.

Erfahren Sie mehr über die Mytico unter mytico.franke.coffee.

GUTER KAFFEE

schmeckt besser

mit einem Lächeln

Manchmal sind es die unerwarteten Details, die den stärksten Eindruck

hinterlassen. Mit Mytico bereiten Ihre Baristas mühelos

aussergewöhnliche Kaffeegetränke zu und haben dabei noch Zeit, die

Kunden mit einem herzlichen Lächeln zu begrüssen.

Erfahren Sie mehr auf

mytico.franke.coffee


92 KAFFEEMASCHINEN

11/2025

Kaffeekompetenz

mit System

Professionelle Kaffeemaschinen sind das Herz jeder Gastronomie – sie entscheiden über Qualität,

Effizienz und Kundenerlebnis.

Von Kurt Heinz

Kaffee ist in Österreich Teil der Kultur,

Tradition und Gastfreundschaft. Ob

Kaffeehaus, Hotel oder moderne Systemgastronomie:

Der perfekte Kaffee

zählt zu den wichtigsten Qualitätsmerkmalen.

Damit er in gleichbleibender Qualität

und Geschwindigkeit serviert werden kann,

braucht es das richtige Maschinenkonzept.

Technik, die Geschmack schafft

Professionelle Kaffeemaschinen sind Hochleistungssysteme,

die präzise Temperatur,

Druck und Brühzeit steuern müssen. Entscheidend

ist das Zusammenspiel leistungsfähiger

Pumpen, exakter Mahlwerke, stabiler

Brühgruppen und intelligenter Steuerungssysteme.

Nur wenn diese optimal aufeinander

abgestimmt sind, entsteht ein konstantes

Geschmacksergebnis – Tasse für Tasse.

Zudem spielt die Wasserqualität eine

zentrale Rolle. Moderne Geräte verfügen

über integrierte Filtersysteme und Sensoren,

die Kalkgehalt und Härtegrad überwachen.

Ein konstantes Wasserprofil schützt die

Maschine, reduziert Wartungsaufwand und

erhält das Aroma.

Effizienz trifft Qualität

In der Gastronomie gewinnen Kaffeevollautomaten

zunehmend an Bedeutung.

Sie verbinden Geschwindigkeit, einfache

Bedienung und konstante Produktqualität

– ideal für Betriebe mit hohem Durchsatz.

Ein Knopfdruck genügt, um Cappuccino,

Espresso oder Latte Macchiato in Barista-

Qualität zuzubereiten.

ADVERTORIAL

Italienischer Kaffeegenuss mit System

– Barista-Qualität von MAYWAY

Kaffee ist mehr als ein Getränk – er ist

ein Lebensgefühl. Genau dieses bringt

MAYWAY Gastrotechnik in Ihre Gastronomie

oder Ihr Büro: italienischen Kaffeegenuss

mit hochwertigen Maschinen,

edlen Bohnen und umfassendem Service.

Gemeinsam mit der Traditionsrösterei

Caffè Diemme aus Padua (seit 1927) verbindet

MAYWAY echte Kaffeekultur mit

moderner Technik. Jede Bohne steht für

Leidenschaft und Handwerk – ob die

elegante Miscela Oro (100 % Arabica mit

Noten von Zitrus, Kakao und Mandel) oder

die kräftige Miscela Mediterraneo, eine

ausgewogene Mischung aus Arabica und

Robusta mit intensivem Aroma von Kakao

und geröstetem Brot.

Für perfekten Geschmack sorgt auch die

Technik: Die AromaChef-Vollautomaten (z.

B. AromaChef 600 C oder 6T) bieten bis

zu 30 programmierbare Kaffeespezialitäten,

cremigen Milchschaum und intuitive

Touch-Bedienung. Wer lieber klassischen

Barista-Stil pflegt, setzt auf die italienischen

Carimali-Espressomaschinen – präzise,

langlebig und stilvoll.

MAYWAY liefert alles aus einer Hand:

Maschine, Bohnen, Wartung und Service –

inklusive 5-Jahres-Garantie, flexiblen Verträgen

und schneller Hilfe im Reparaturfall.

Das Serviceteam ist in ganz Österreich und

Deutschland im Einsatz, damit kein Gast auf

seinen Kaffee warten muss.

Mehr im MAYWAY Gastrostore, unter

www.mayway.eu oder telefonisch unter

0810 100 180 (AT) / 089 370 644 00 (DE).

Kontakt:

Tel. 0810 100 180 (AT)

Tel. 089 370 644 00 (DE)

www.mayway.eu

Foto: MAYWAY


11/2025

KAFFEEMASCHINEN 93

Hochwertige Vollautomaten verfügen

über mehrere Mahlwerke und Milchsysteme,

können Temperatur, Mahlgrad und Schaumbeschaffenheit

individuell anpassen und bis

zu 30 Getränkevariationen speichern. Ihre

Stärke liegt in der Prozesssicherheit: Während

Sie sich um Gäste kümmern, liefert

der Automat konstant guten Kaffee – ohne

Wartezeiten oder Fehlerquellen.

Auch die Reinigung erfolgt heute meist

automatisiert: Spülprogramme für Milchund

Kaffeekreisläufe, automatische Entkalkung

und Sensorüberwachung garantieren

Hygiene bei minimalem Aufwand. Das spart

Arbeitszeit und sorgt für gleichbleibende

Qualität – ein entscheidender Faktor in

Stoßzeiten.

Worauf Gastronomen

achten sollten

Vor der Investition in eine Kaffeemaschine

steht die Bedarfsanalyse: Wie viele Tassen

werden täglich ausgeschenkt? Welche

Getränkevarianten sind gefragt? Wie viel

Platz und Stromanschluss stehen zur Verfügung?

Eine gute Beratung hilft, die passende

Maschine zwischen Siebträger und

Vollautomat zu wählen.

Für Betriebe mit konstant hohem Gästeaufkommen

und wechselndem Personal

sind Vollautomaten klar im Vorteil. Sie

bieten einfache Bedienung, gleichbleibende

Qualität und hohe Ausgabegeschwindigkeit.

Wer den klassischen Barista-Charme sucht,

wählt hingegen eine Siebträgermaschine –

verbunden mit mehr Handarbeit, aber auch

mehr Individualität.

Wichtig ist zudem der Serviceaspekt:

Anbieter sollten nicht nur Maschinen liefern,

sondern auch regelmäßige Wartung,

Ersatzteilverfügbarkeit und Schulungen

anbieten. Ein professioneller Wartungsplan

verhindert Ausfälle, verlängert die Lebensdauer

und reduziert Folgekosten.

Der Schlüssel zur Beständigkeit

Eine Kaffeemaschine ist nur so gut wie ihre

Pflege. Tägliches Spülen, wöchentliche Reinigung

der Brühgruppen und regelmäßiges

Entkalken sind Pflicht. Viele Hersteller

Foto: nam-quach-unsplash

bieten digitale Servicepakete an, die Nutzungsdaten

analysieren und frühzeitig auf

Wartungsbedarf hinweisen. Diese Predictive-Maintenance-Systeme

erhöhen die

Betriebssicherheit und minimieren Stillstandszeiten

– besonders wertvoll in der

Gastronomie, wo jede Minute zählt.

ADVERTORIAL

Trieste Coffee Experts Summit 2025

Die Trieste Coffee Experts sind ein

biennales, von der italienischen Artisan-Rösterei

Bazzara organisiertes

Gipfeltreffen für Fachleute der Kaffeeindustrie.

Ziel ist die systemische Vernetzung der

Segmente der Lieferkette.

Seit 2014 bringt die Veranstaltung

Schlüsselakteure in Triest zusammen, um

die Vernetzung zu fördern und konkrete

Lösungen für die dringendsten Herausforderungen

der Branche zu entwickeln. Die

jüngste Ausgabe (2023) befasste sich mit

„Future Coffee: Innovation & Sustainability“.

Das kommende, mit Spannung erwartete

zweitägige Gipfeltreffen findet am 6.

und 7. Dezember 2025 im Savoia Excelsior

Palace in Triest unter dem Titel „Coffee

Megatrends“ statt. Prominente Change-

Maker werden die revolutionären Kräfte

beleuchten, darunter Spekulation, künstliche

Intelligenz, Nachhaltigkeit und Innovation.

Die diesjährige Ausgabe führt zwei neue,

bereichernde Formate ein: die „General

Foto: Bazzara

States of Coffee“ (Generalstände des Kaffees),

eine kollektive Debatte der wichtigsten

italienischen Kaffeeverbände, und der

„Think Tank Torrefattori“ (Think Tank der

Röster), der Vertreter renommierter Röstereien

aus ganz Italien zum Austausch über

aktuelle Herausforderungen einlädt.

Die Trieste Coffee Experts haben sich

aufgrund ihrer aktuellen Themen und einzigartigen

Beiträge als eine äußerst strategische

Veranstaltung für den gesamten

Sektor erwiesen. Sie sind eine wichtige

Säule der kulturellen Initiativen von Bazzara,

die die Kaffeekultur mit Büchern, Veranstaltungen

und Kursen weit über Europa

hinaus verbreiten. Weitere Infos zum Gipfel

finden Sie unter:

https://triestecoffeexperts.it


94 KAFFEE & TEE

11/2025

Foto: Nimo Zimmerhackl

Espressotraum

Seit 2002 bringen die Röstungen

von Cult Caffè ein Stück

italienische Dolce Vita nach

Österreich. Jeder handwerklich

geröstete Blend erzählt seine

eigene Geschichte, geprägt von

dunklen Röstungen, intensiven

Aromen und gleichbleibend

hoher Qualität. Genau dafür

steht Cult Caffè seit über 20

Jahren. Im Herzen des Sortiments

glänzt der Espresso NAPOLI, ein

Blend aus 50 Prozent Robusta

und 50 Prozent Arabica, der

an das lebendige Treiben einer

neapolitanischen Bar erinnert.

Seine Crema ist samtig und dicht und sein Geschmack entfaltet

ein rundes, tiefes und langanhaltendes Aroma, das die Sinne

umschmeichelt. Bewährt im Charakter, verfeinert in der Rezeptur

und behutsam in der Röstung, ist dieser Espresso ein Fest für alle

italophilen Genießer, die hohe Ansprüche an ihre Tasse stellen.

www.cultcaffe.at

Aromenreise nach Italien

Melitta Professional eröffnet

mit den Corsini-

Espressi eine Aromenvielfalt,

die von kräftig-cremig bis

vollmundig reichen. Hinter

Caffè Corsini steckt eine Philosophie,

in der Leidenschaft,

ethisches Handeln und stetige

Forschung miteinander verschmelzen.

Die Kaffeebohnen

stammen aus verschiedenen

Regionen der Welt und

werden mit größter Sorgfalt

ausgewählt, um ausgewogene

Mischungen zu kreieren. Dazu bietet Melitta Professional passende

Kaffeemaschinen, für klassische Espressovariationen ebenso wie

für trendige Getränke wie Cold Brews oder Signature Drinks. Mit

umfassendem Service, individueller Beratung und Trendkompetenz

unterstützt Melitta Gastronomiepartner von der Rezeptentwicklung

bis zur Maschinenkonfiguration. Auf der „Alles für den

Gast“ können Kaffeeliebhaber all dies live erleben.

www.melitta-professsional.at

Foto: Justine Schumacher

ADVERTORIAL

„Premium erleben – vom Aufguss bis

zur Melange“

In der modernen Gastronomie ist der

Anspruch an Qualität so hoch wie nie –

gerade bei den Klassikern Kaffee und Tee.

Denn wer seinen Gästen besondere Genussmomente

schenkt, schafft Erinnerungen, die

bleiben. Premium-Tee und -kaffee stehen

dabei nicht in Konkurrenz, sondern ergänzen

sich: zwei Welten, vereint durch Handwerk,

Herkunft und Leidenschaft.

Seit 1823 steht Ronnefeldt für kompromisslose

Teequalität, handverlesene

Blatttees aus den besten Teegärten und

nachhaltige Partnerschaften. Ob Schwarztee-Klassiker,

feiner Grüntee oder edle Teekompositionen

mit Kräutern und Früchten

– die Auswahl eröffnet Gastronomen

die Möglichkeit, ihrem Angebot die eigene

Handschrift zu geben. Unterstützt werden

sie dabei von den erfahrenen Teefachberaterinnen

und Teefachberatern, die maßgeschneiderte

Konzepte für Hotels, Restaurants

und Cafés entwickeln, sowie dem Training

durch die Ronnefeldt Tea Academy ® .

Genauso konsequent verfolgt die bayerische

DINZLER Kaffeerösterei ihre Philosophie:

beste Bohnen, Langzeitröstung und

Aromatiefgang ergänzt um spezialisierte

Baristakurse für Fachkräfte.

Exquisiter Kaffee und exzellenter Tee

sowie das passende Zubehör machen das

Heißgetränkeangebot eines Hauses zu

einem echten Differenzierungsmerkmal.

Wer dieses Zusammenspiel live erleben

möchte, findet die DINZLER Kaffeerösterei

und Ronnefeldt auf der Messe Alles für den

Gast in Halle 10, Stand 0415 – mit persönlicher

Beratung, neuen Ideen und inspirierenden

Geschmackserlebnissen.

www.ronnefeldt.com

Fotos: Ronnefeldt


Die Jura X4c bereitet täglich bis zu 100

Schwarzkaffeespezialitäten zu. Sie ist

mit dem Pocket Pilot 3.0 kompatibel.

Fotos: Jura

Genuss im Fluss

Jura X4c: Mehr Komfort für den kommerziellen Einsatz.

ADVERTORIAL

Man kennt das: Endlich ist die ersehnte

Pause da, Kaffeeduft liegt in der Luft,

die Vorfreude steigt – und wenn man

endlich an der Reihe ist, ist der Wassertank

leer. Also erst noch einmal auffüllen gehen,

bevor der frisch gebrühte Kaffee in die Tasse

laufen kann. Für Umgebungen mit hoher

Frequenz, wie zum Beispiel Großraumbüros,

Selbstbedienungsbereiche, Kanzleien,

Bäckereien oder Friseure lohnt sich ein Blick

auf eine besonders komfortable Lösung: die

Jura Professional Kaffeevollautomaten mit

Festwasseranschluss. Die Schweizer Traditionsmarke

stattete kürzlich den beliebten

Professional-Kaffeevollautomaten X4c mit

dem praktischen Upgrade eines Festwasseranschlusses

aus. Direkt an die Wasserleitung

angeschlossen, entfällt das oftmals lästige,

manuelle Nachfüllen des Wassertanks. Das

spart Zeit, sorgt für einen gleichbleibenden

Ablauf und hält den „Genuss im Fluss“. Dabei

bleibt der Pure-Coffee-Vollautomat von Jura

maximal flexibel: Für den mobilen Einsatz

oder wechselnde Standorte brüht die X4c

erstklassige Kaffeespezialitäten selbstverständlich

auch ganz klassisch mit einem

großzügigen 2,8 Liter Wassertank.

Perfekte Schwarzkaffee-

Spezialitäten

Die X4c meistert vom Espresso bis zum

Americano eine hochwertige Auswahl an

Schwarzkaffeespezialitäten. Ausgestattet

mit dem Professional Aroma Grinder

(P.A.G.2) und Hightech-Brühverfahren – wie

dem Puls-Extraktionsprozesses (P.E.P.®)

oder der praktischen One-Touch-Lungo-

Funktion – verleiht die X4c jeder Schwarzkaffee-Spezialität

ihr charakteristisches

Aromaprofil.

Das nutzerzentrierte Konzept, die ergonomisch

gestalteten Komponenten des

Pure-Coffee-Vollautomaten und seine

durchdachte Funktionalität überzeugen

überall dort, wo täglich bis zu 100 Kaffeespezialitäten

zubereitet werden. Professionell

ist auch der Auftritt der X4c: In der Farbe

Dark Inox und mit gradliniger Formensprache

präsentiert sich der Pure-Coffee-Vollautomat

im klassischen Jura-Design. Als

zeitloser Blickfang wirkt die X4c in designaffiner

Umgebung genauso stilvoll wie auf

der Theke eines Caterers oder in der Kaffeeküche

eines modernen Unternehmens.

Der neue Jura Pocket Pilot 3.0

In Verbindung mit einem Business Connect

können die Jura Professional-Vollautomaten

auf den neuen Pocket Pilot 3.0, das mobile

Bezahl-, Abrechnungs- und Verwaltungssystem

von Jura, zugreifen. Die kostenlose

Webapplikation nutzt die Telemetriedaten

des Vollautomaten in Echtzeit und bietet

dadurch ein optimales Anwendererlebnis für

Betrieb und Nutzung. Die Jura X4c verfügt

darüber hinaus über den MDB-Standard und

bieten dadurch eine flexible Anbindung an

herkömmliche Bezahlsysteme. Damit eignet

sich Pocket Pilot 3.0 für jedes Unternehmen

und Einsatzgebiet.

Die Professional-Kaffeevollautomaten

von Jura sind bei autorisierten Professional-

Partnern erhältlich.

Unverbindliche Preisempfehlung für die Jura X4c Dark Inox

(EA): 2.750 € (exkl. MwSt.)


Foto: Kinga Pesl

Raus aus dem Dornröschenschlaf

In vielen Restaurants und Hotels fristet Tee noch immer ein Schattendasein.

Von Nele Klaffl

Er landet im Teebeutel, wird in langweiligen

Tassen serviert und wirkt

eher wie ein Pflichtprogramm. Dabei

schlummert in ihm erstaunliches Potenzial

für Mehrumsatz und Gästebindung. Die

Tee-Sommelière und Absolventin der UK

Tea Academy London Kinga Pesl möchte

Betriebe in ihren Teeseminaren für den Wert

des Heißgetränks sensibilisieren.

Er muss erlebt werden

Frau Pesl, selbst Inhaberin eines Teesalons

im steirischen Kindberg, ist überzeugt, „dass

Tee bald aus seinem Dornröschenschlaf hierzulande

erwachen wird.“ Der Weg dahin ist

noch weit, denn immer wieder begegnet sie

denselben Fehlern in Betrieben. „Die größten

Fehler sind einerseits das Umsatzpotenzial

durch offenen Tee nicht auszuschöpfen und

andererseits die Möglichkeit eines Tee-Erlebnisses

nicht zu nutzen.“ In ihrem eigenen

Betrieb zeigt sie, wie es geht. Hier wird das

Getränk in der großen Kanne auf einem stilvollen

Tablett serviert, begleitet von einem

Teebecher, einer Tee-Uhr und Keksen. Die

Blätter und Blüten selbst sind offen und biologisch.

„Da ist der Umsatz pro Kunde auch

ein ganz anderer“, erklärt die Expertin.

Dennoch passt nicht jede Inszenierung

in jedes Konzept, weshalb die zwei- bis

dreistündigen Seminare an die jeweiligen

Kunden angepasst werden. „Ein Fünf-

Sterne-Hotel in Wien braucht andere

Schwerpunkte als ein Landgasthof. In der

Stadt arbeiten wir oft mit Trends wie Gyokuro,

während im ländlichen Raum meist

der Umstieg auf offenen Tee im Vordergrund

steht“, erzählt Frau Pesl.

Tee aus Europa

Und wo sieht die Tee-Sommelière aktuelle

Entwicklungen? „Für mich ist, angelehnt an

die Coffee Waves, Tee derzeit in Österreich

am Beginn der zweiten Welle, die der Matcha-Hype

ausgelöst hat.“ Viele internationale

Trends haben hierzulande noch nicht

Fuß gefasst, dabei bieten Cold Brew, Tea

Tasting Menus oder Tee-Desserts Spielraum

für neue Konzepte – Themen, die sie auch

in ihren Seminaren behandelt. Auch auf die

Herkunft kommt es an. Pesl, spezialisiert auf

europäische Teeplantagen, ergänzt: „Einige

Raritäten, wie der portugiesische Rosentee,

feiern vor allem im High-End-Bereich große

Erfolge.“

Wer sich erstmals dem Thema annähern

möchte, bekommt von Kinga Pesl konkrete

Empfehlungen. Modernen Betrieben rät

sie mit Cold Brew Tea zu experimentieren.

Er sei eine einfache Möglichkeit Signature

Drinks zu gestalten. Der allererste Schritt sei

jedoch meist der Umstieg von Teebeuteln

auf offenen Tee. „Hier bin ich bei einem Earl

Grey mit Kornblüten immer gut beraten, als

Einstieg für zukünftige Teeliebhaber!“

www.teeseminare.at


TEEGENUSS,

DER IN ERINNERUNG BLEIBT

Ob im Hotel, im Restaurant oder im Café – eine Tasse Tee

erzählt viel über den Gastgeber: über Haltung, Geschmack und

Anspruch. Ronnefeldt begleitet Teeliebhaber und Gastgeber

seit über 200 Jahren mit erlesenen Sorten, durchdachten

Konzepten und Qualität, die in Erinnerung bleibt.

Mehr erfahren

Besuchen Sie uns auf dem „Alles für den GAST“ Messestand

Halle 10, Stand 0415


Seite 98 bis Seite 123

Non-Food

Foto: Barbara Burgess_Unsplash

Kolumne

Zwischen Vertrauen und

Verdrängung

Neulich habe ich mir die aktuelle h2c-

Studie zu KI in der Hotellerie angesehen.

78 % der Hotelketten nutzen

KI bereits, 89 % planen mehr Anwendungen.

Klingt beeindruckend, oder?

Aber die Zahlen haben einen Haken:

Während das Vertrauen in KI mit 6,6

Punkten gar nicht schlecht ist, liegt die

tatsächliche Nutzung bei mageren 4,7.

Kurz gesagt: Wir glauben daran, aber

wir lassen sie kaum arbeiten.

In Österreich kenne ich das nur zu

gut. Wir reden seit Jahren von Digitalisierung,

aber die Praxis bleibt halbherzig.

Ein paar Chatbots hier, ein

Excel-Makro dort, fertig ist das „Innovationsprojekt“.

Dabei liegt das wahre

Potenzial nicht in Spielereien, sondern

in der Entlastung: automatisierte Gästeanfragen,

saubere Datenanalysen,

personalisierte Upselling-Ideen. Dinge,

die uns nicht ersetzen, sondern Zeit

schenken.

Das Problem ist nicht die Technik. Es

fehlt an Strategie. Nur acht Prozent der

Ketten haben eine unternehmensweite

KI-Agenda. Der Rest probiert ein bisschen

herum, ohne klare Ziele. Und ohne

Plan endet KI eben als Gimmick. Genau

deshalb sehe ich sie als Lehrling: Sie

kann viel, aber sie braucht Führung, und

zwar von erfahrenen Leuten wie uns.

Mein Appell an euch: Seid egoistisch.

Setzt KI nicht nur für Gäste ein,

sondern auch für euer Team. Spart

Papierkram, macht Dienstpläne smarter,

reduziert Lebensmittelverschwendung.

Lasst euch von KI die langweilige

Arbeit abnehmen, damit ihr wieder

das tun könnt, wofür wir diesen Beruf

gewählt haben: Gastgeber sein.

Denn am Ende geht es nicht um

Technik, sondern um Menschen. Die

Betriebe, die KI heute klug einsetzen,

Riccardo Giacometti

Führender Experte für KI, Datenanalyse

und Hotel-Digitalisierung

Cross Point Swiss Hospitality Lab

www.giacometti-consulting.com

gewinnen nicht nur Zeit und Effizienz,

sie schaffen auch Raum für Herzlichkeit,

Kreativität und echte Gastfreundschaft.

Genau das, was Österreichs Hotellerie

und Gastronomie seit jeher auszeichnet.

Foto: Riccardo Giacometti


11/2025

AKTUELLES 99

Meisterlich „Mastern ® “

Der

Schnitzelmaster

ersetzt das traditionelle

Fleischklopfen

durch das bewährte

Verfahren des „Mastern®“

– dabei wird die

Fleischfaser

sanft gedehnt statt

gequetscht. So bleibt

das Fleisch zart, saftig

und gleichmäßig. Alle knochenlosen

Fleischsorten lassen sich damit

problemlos bearbeiten.

Die Vorteile auf einen Blick:

bis zu 50 % Zeitersparnis gegenüber dem Fleischklopfer

kürzere Garzeit (ca. 30 %) durch gleichmäßige Fleischdicke

saftigeres Fleisch ohne Aussaften oder Gewichtsverlust

leises, hygienisches Arbeiten

› einfache Reinigung: Handgeräte spülmaschinengeeignet, Automatikmodelle

mit Dampfstrahler

Über 13.000 zufriedene Anwender arbeiten bereits mit den

Handgeräten PROFI und MAXI der Schnitzelmaster GmbH. Für

größere Betriebe bietet das Unternehmen die Automatikversionen

SMK-2W-34 (bis 200 kg/h) und TURBO (bis 400 kg/h) – ideal, um

Verarbeitungskosten zu senken und gleichzeitig beste Fleischqualität

zu liefern.

Schnitzelmaster auf der „Alles für den Gast“ in Salzburg H 10

Stand 302

www.schnitzelmaster.de

Foto: Schnitzelmaster

Küchentechnik live

Auf der diesjährigen Messe „Alles für den Gast“ lädt Bartscher

Fachbesucher dazu ein, die Highlights moderner Profiküchentechnik

hautnah zu erleben. Besonders im Rampenlicht steht

heuer der Snackjet 500, ein Highspeed-Ofen, der Snacks, Sandwiches

und Pizza im Handumdrehen knusprig-heiß serviert. Neu

im Portfolio sind auch die Kaffeevollautomaten von Bartscher,

die vom kräftigen Espresso bis zum cremigen Cappuccino italienischen

Genuss auf Knopfdruck garantieren. Ergänzt wird der

Messeauftritt durch eine sorgfältig kuratierte Auswahl weiterer

innovativer Geräte – von moderner Kühltechnik über leistungsstarke

Kochgeräte bis hin zu durchdachten Komplettlösungen. Wer

den Stand besucht, darf sich auf Inspiration, Praxistests und die

neuesten Trends für Gastronomie und Hotellerie freuen.

www.bartscher.com

Foto: Bartscher

So geht

Gläserspülen.

Perfekt sauber sollen sie sein. Und gleichzeitig so schnell und

schonend wie möglich gespült werden. Das ist die Kunst

beim Gläserspülen. Winterhalter beherrscht sie wie kein anderer.

Alles für den Gast, Salzburg

08.– 11. November 2025

Halle 1, Stand 01-0208

Professionelle Systemlösung für strahlende Sauberkeit

und maximale Hygiene

Variable Spüldruckanpassung zum Schutz empfindlicher Gläser

Wasseraufbereitung für polierfreie und brillante Gläser

WINTERHALTER.AT


Foto: Janko Ferlic-Unsplash

Wo die Küche wirklich

brennt – am Herd

Er ist das Herz jeder Profiküche – ohne ihn läuft gar nichts: der Herd.

Von Kurt Heinz

In der Gastronomie ist der Herd weit

mehr als ein Gerät – er ist Taktgeber,

Wärmespender und Produktionszentrale.

Von seiner Leistung und Zuverlässigkeit

hängt der gesamte Küchenfluss ab.

Entsprechend sorgfältig sollte die Auswahl

und Platzierung erfolgen.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen

Elektro-, Gas- und Induktionsherden.

Gasherde sind nach wie vor beliebt – sie liefern

direkte Hitze, lassen sich fein regulieren

und sind besonders bei Köchen geschätzt,

die gerne „mit Feuer arbeiten“. Allerdings

sind sie in puncto Energieeffizienz im Nachteil

und erfordern gute Belüftung.

Elektroherde punkten mit gleichmäßiger

Hitzeverteilung und einfacher Reinigung,

benötigen aber längere Aufheizzeiten.

Induktionsherde gelten heute als Standard

in modernen Küchen: Sie sind schnell,

energieeffizient und sicher, da nur das Kochgeschirr

erhitzt wird. Der Nachteil: höherer

Anschaffungspreis und spezielle Töpfe.

In der Großküche werden diese Systeme

häufig kombiniert. Dort sind Herdblöcke im

Einsatz – modulare, zusammengefasste

Kochstationen mit verschiedenen Wärmequellen

(z. B. Induktion, Grillplatte, Fritteuse,

Bain-Marie). Ein solcher Block wird individuell

geplant, ergonomisch angepasst und

zentral im Küchenlayout platziert – meist

so, dass Köche von allen Seiten gleichzeitig

arbeiten können.

Effizienz zählt

In Zeiten steigender Energiekosten spielt

Energieeffizienz eine zentrale Rolle.

Moderne Herde verfügen über präzise Temperatursteuerung,

automatische Abschalt-


11/2025

KÜCHENTECHNIK 101

Foto: Kwon Junho-Unsplash

funktionen und optimierte Wärmerückgewinnung.

Ein gut gewarteter Herd kann den

Energieverbrauch um bis zu 15 % senken.

Auch Nachhaltigkeit gewinnt an Bedeutung:

Induktionssysteme verbrauchen deutlich

weniger Strom als herkömmliche Elektrooder

Gasherde, während Geräte mit Energieeffizienzlabel

A+++ zunehmend zum Branchenstandard

werden. Ein weiterer Aspekt:

Materialqualität und Langlebigkeit. Hochwertige

Edelstahloberflächen und robuste

Bedienelemente verlängern die Lebensdauer

erheblich – und sind zudem hygienischer.

Die Reinigung sollte täglich erfolgen, idealerweise

noch im warmen Zustand (nicht

heiß). Glatte Flächen aus Chromnickelstahl

oder Glaskeramik lassen sich mit milden

Reinigern leicht säubern. Fett, Stärke und

Eiweiß sollten sofort entfernt werden, um

Einbrennen zu vermeiden. Für Gasherde

gilt: Brenner regelmäßig abnehmen und

Düsen reinigen – nur so bleibt die Flamme

konstant.

Neuanschaffung oder

Reparatur – wann lohnt sich was?

Ein Herd ist eine Investition für viele Jahre.

Dennoch lohnt sich eine Reparatur nur,

wenn sie wirtschaftlich sinnvoll ist. Faustregel:

Wenn die Kosten über 40 % des Neupreises

liegen, ist eine Neuanschaffung

meist die bessere Wahl – vor allem, wenn

der Herd bereits älter als zehn Jahre ist. Ein

weiterer Tipp aus der Praxis: Bei Neuplanungen

den Herdblock nicht an die Wand

stellen, sondern zentral platzieren – das

ermöglicht bessere Kommunikation im

Team und kürzere Wege.

Großküche vs. Profiküche

Während in kleineren Betrieben meist

kompakte Herdanlagen mit 4–6 Kochstellen

ausreichen, arbeiten Großküchen mit

zentralen Kochinseln von bis zu 3 Metern

Länge. Diese bieten gleichzeitigen Zugang

für mehrere Köche und integrieren alle

Funktionen – vom Grill bis zur Warmhalteplatte.

Wichtig ist hier das Wärmemanagement:

leistungsstarke Abluftsysteme, hitzebeständige

Materialien und ausreichende

Bewegungsflächen sind Pflicht. Auch das

Thema Sicherheit spielt eine größere Rolle:

automatische Gasabschaltungen, Induktionssensoren

und Temperaturbegrenzungen

sind heute Standard.

INFO

Bei einer Neuanschaffung sollten Gastronomen auf folgende Punkte achten

• Leistung & Kapazität: Passt die Größe des Herdes zum Gästevolumen und Speisenangebot?

• Energieeffizienz: Spart der Herd langfristig Betriebskosten?

• Ergonomie: Arbeitsflächenhöhe, Griffposition und Bewegungsfreiheit prüfen.

• Flexibilität: Modularität für zukünftige Erweiterungen einplanen.

• Service & Ersatzteile: Gibt es einen schnellen Kundendienst und lange Ersatzteilverfügbarkeit?

• Reinigung & Wartung: Glatte Oberflächen, abnehmbare Elemente, gute Zugänglichkeit.


102 KÜCHENTECHNIK

11/2025

Foto: Welbilt/Convotherm

Küche der Zukunft

Wenn Salzburg

im Rahmen

der „Alles für den

Gast“ wieder zum

Treffpunkt für Gastronomie,

Hotellerie

und Genusskultur

wird, ist auch Welbilt

vor Ort und

zeigt, wie effizient

Profiküchen funktionieren

können. Auf 120 Quadratmetern verschmelzen Technik

und Inspiration im neuen Standdesign der Ali Group. Besucher

dürfen innovative Geräte aus dem Markenportfolio entdecken und

live erleben. Im Rampenlicht stehen der kompakte Convotherm

mini pro mit KI-gestütztem Optical Cooking, der Premium-Kombidämpfer

Convotherm flexx pro und der Merrychef conneX® 12 mit

Panini-Presse und praktischem Cavity Liner. Live-Cooking wird

am Stand ebenfalls geboten. Täglich wechselnde Kochshows mit

Convotherm, Merrychef und dem smarten Gastrokonzept Fitkitchen

beweisen, wie sich die Geräte in der Praxis bewähren.

www.welbilt.com

Backen auf zwei Ebenen

UNOX hat auf der

HostMilano 2025

seinen ersten Ladenbackofen

für den Einzelhandel

vorgestellt.

BAKERTOP RETAIL

verfügt über zwei

übereinanderliegende

Backkammern und

kann bis zu 18 Bleche

gleichzeitig backen.

Entwickelt wurde der kompakte Ofen nach zwei Jahren Forschung

und Tests gemeinsam mit europäischen Supermarktketten, um die

Anforderungen des Einzelhandels an Produktivität, Qualität und

platzsparende Nutzung zu erfüllen. „BAKERTOP RETAIL ist das

Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen unserem F&E-Team

und unseren Partnern aus dem Retail-Sektor“, erklärt CEO Nicola

Michelon. Mit Funktionen wie automatischer Feuchtigkeitsregulierung,

Temperatur- und Zeitsteuerung sowie einem ergonomischen

Beschickungssystem erleichtert der Ofen den Arbeitsalltag und

reduziert Backzeiten um bis zu 20 Prozent.

www.unox.com

Foto: UNOX

Alles im Blick

Wenn die Branche auf der „Alles für

den Gast 2025“ zusammenkommt,

darf auch BRITA nicht fehlen. Am Messestand

präsentiert das Unternehmen spannende

Neuheiten. Die neuen PURITY C

Clean Filter sorgen selbst bei kompakten

Untertischspülmaschinen für strahlendes

Geschirr. Wer die Filter bereits installiert

+++ • Alles für den Gast • Salzburg • 08.–11. Nov. 2025 • Halle 10 Stand 302 • +++

Mastern® mit dem Schnitzelmaster

Foto: BRITA

1 gemastertes Fleisch bleibt saftiger 2 Individuelle Fleischdicke einstellbar

3 geringere und stets gleiche Garzeit 4 höheres Verkaufsgewicht

5 mindestens 8 Tage haltbar (vakuumiert)

Schnitzelmaster GmbH

Florianistraße 1

D-84329 Wurmannsquick

+ 49 8725 967 430 info@schnitzelmaster.de

www.schnitzelmaster.de

hat, wird sich für die cloudbasierte iQ Technologie

interessieren. Das iQ Portal steht

mit dem Filterkopf C iQ sowie dem Durchflusssensor

iQ Meter in stetem Datenaustausch

und ermöglicht einen Überblick

über alle Filter. „Durch die Überwachung

im iQ Portal werden die Filter erst ausgetauscht,

wenn die Kartuschen tatsächlich

erschöpft sind“, erklärt Matthias Grössinger

von BRITA Professional. Wie gutes Wasser

schließlich schmeckt, zeigt der dreimalige

Austrian Latte Art Champion Benjamin

Graf.

www.brita.at


11/2025

KÜCHENTECHNIK 103

Energieeffiziente

und nachhaltige

Gastronomiekonzepte

für Gourmet-Genuss

per Fingertipp

Foto: Hobart

Glanzleistung

Vom 8. bis 11. November zeigt HOBART

auf der Fachmesse „Alles für den Gast“ in

Salzburg, wie moderner Küchenalltag aussehen

kann. Die FLOW Line mit dem KI-Feature

SMART VISION CONTROL erkennt in

Sekunden, welches Spülgut wie stark verschmutzt

ist, und passt den Prozess automatisch

an. „HOBART hat eine Produktneuheit

entwickelt, die mit KI-unterstützter Technik

für einen automatisierten, reibungslosen

Spülprozess sorgt und Betriebskosten maßgeblich

senkt“, erklärt Geschäftsführer Manfred

Kohler. Mit BESTECK PREMIUM poliert

die Untertischmaschine Besteck gleich mit,

spart Zeit, Personal und Aufwand. Der neue

CHEF’S COMBI überzeugt als Kombidämpfer

für jede Profiküche, während HOBART smarte

Lösungen für Mehrweggeschirr und die Einsteigermarke

ecomax zeigt. Technik, die den

Küchenalltag erleichtert.

www.hobart.de

Kombidämpfer

High-Speed Öfen

Foto: BWT water+more

Optimiertes Wasser

Mit der Produktfamilie BWT bestaqua

ROC präsentiert BWT water+more

eine neue Generation der Wasseraufbereitung.

Die Systeme basieren auf weiterentwickelter

Umkehrosmose-Technologie, die

Rohwasser effizient filtert und so für gleichbleibend

hohe Wasserqualität sorgt. Je nach

Anwendung und Rohwasserbeschaffenheit

stehen drei Varianten zur Auswahl, die in

der Gastronomie für Kaffeemaschinen,

Spültechnik, Kombidämpfer oder Backöfen

eingesetzt werden. „Angepasst an die Anforderungen

der Gastronomie revolutionieren

unsere BWT bestaqua ROC Geräte bisherige

Umkehrosmose-Modelle“, sagt Geschäftsführer

Dr. Frank Neuhausen. Eine Hochleistungsmembran

entfernt dabei Stoffe

wie Kalk, Gips und Chlorid. Die Systeme

lassen sich dank Plug-In-Technologie ohne

Werkzeug installieren und über eine App

überwachen.

www.bwt.com

Frittierstationen

Clam Shell Grills

Impinger-Öfen

Warmhaltestationen

Eisbereiter

Schnellkühler & Schockfroster

Geschirrspülmaschinen

Besuchen Sie uns

08.11. –

11.11.2025

In der Arena

Stand A 0130


104 KÜCHENTECHNIK

11/2025

Kostenersparnis bei Fettabscheiderwartung

Mit der Novelle der Indirekteinleiterverordnung

2019 wurde die erleichterte

Überwachung von Fettabscheideranlagen

eingeführt. Bei Einhaltung der vorgeschriebenen

Wartungen und mit Zustimmung des

Kanalbetreibers kann die Abwasseruntersuchung

des Fettabscheiders entfallen. Der

Indirekteinleiter muss beim Kanalbetreiber

einen Antrag auf erleichterte Überwachung

stellen. Voraussetzung ist der Abschluss

eines Wartungsvertrages mit einer Fachfirma

oder die Bestellung einer zuverlässigen,

geschulten Person im Unternehmen, die

die regelmäßige Wartung übernehmen kann.

Im laufenden Betrieb muss der Anlagenbetreiber

die vorgeschriebenen Überprüfungen,

Entsorgungsintervalle und Wartungen

genau einhalten und dokumentieren. Die

Dokumentation muss dem Kanalisationsunternehmen

alle zwei Jahre unaufgefordert

übermittelt werden. Kommt es dadurch zu

einer Aufwand- und Kostenersparnis? Das

kann nur individuell beurteilt werden.

www.fischer-entsorgung.at

Fotos: Fischer

ADVERTORIAL

Touch the Future – Professionelle

Kochtechnik von MAYWAY

Wenn Innovation, Präzision und

Design zu einem neuen Standard

in der Gastronomie werden. Mit

der neuen 90 IPERLOTUS TOUCH-Serie

hebt LOTUS Cooker Italien professionelle

Küchentechnik auf das nächste Level. Die

Traditionsmarke aus Norditalien vereint

jahrzehntelange Erfahrung in Edelstahlverarbeitung

mit moderner Smart-Technologie

– und schafft eine neue Art des Kochens:

präzise, effizient und intuitiv.

Digitale Intelligenz

Die Geräte der IPERLOTUS-Reihe sind jetzt

mit innovativer Touch-Bedienung ausgestattet

– zusätzlich zu klassischen Drehknöpfen.

Über das hochauflösende Display

lassen sich Programme, Garzeiten, Temperaturen

und Energieverbrauch individuell

steuern, speichern und abrufen. So werden

Prozesse standardisiert, vereinfacht und

reproduzierbar – ideal für

Küchen, die auf Effizienz

und höchste Qualität

setzen.

Effizienz trifft

Nachhaltigkeit

Das System denkt mit:

Es analysiert Energieflüsse,

optimiert Ressourcen

und reduziert

Abfall. IPERLOTUS TOUCH steht für nachhaltiges

Arbeiten durch digitale Vernetzung

und optionale Connectivity-Systeme, die

Geräte miteinander kommunizieren lassen

– für maximale Performance bei minimalem

Verbrauch.

LOTUS bleibt seinen Wurzeln treu: klare

Linien, hygienische Flächen, hochwertiger

Edelstahl und funktionale Eleganz. Die

Touch-Bedienung fügt sich harmonisch ein

und garantiert höchsten Komfort – selbst

mit nassen Händen oder Handschuhen.

Erhältlich bei MAYWAY Gastrotechnik

– Ihrem Partner für innovative Küchentechnologie.

Kontakt:

Tel. 0810 100 180 (AT)

Tel. 089 370 644 00 (DE)

www.mayway.eu

Foto: MAYWAY


11/2025

ADVERTORIAL 105

40 Jahre SELA – Qualität, die überzeugt

Die SELA Teigwarengeräte GmbH blickt

in diesem Jahr auf 40 Jahre Unternehmensgeschichte

zurück. Seit der

Gründung im Jahr 1985 hat sich das Unternehmen

kontinuierlich weiterentwickelt

und überzeugt mit technischer Innovation,

robuster Konstruktion sowie einem starken

Fokus auf Qualität und Service.

Überall dort, wo Frische und Qualität

im Mittelpunkt stehen, sind SELA-Nudelmaschinen,

sowie Ravioli- und Gnocchimaschinen

im Einsatz: in Großküchen, in

der Gastronomie, auf Kreuzfahrtschiffen,

in Freizeitparks und in der landwirtschaftlichen

Direktvermarktung. Diese Vielfalt

unterstreicht das Vertrauen, das Kunden

seit vier Jahrzehnten in die Marke SELA

setzen. Mit Fachwissen, Erfahrung und

einem klaren Verständnis für die Anforderungen

der Praxis hat SELA viele Kundinnen

und Kunden auf ihrem Weg begleitet – vom

handwerklichen Familienbetrieb bis zum

professionellen Produzenten.

Das Jubiläum ist für die Firma SELA

Anlass, Danke zu sagen: für das Vertrauen,

die langjährige Zusammenarbeit und die

gemeinsamen Erfolge. Kontinuität, Kundennähe

und ein verantwortungsbewusster

Umgang mit Qualität bilden bis heute das

Fotos: Sela

Fundament des Unternehmens.

Auch in diesem Jahr präsentiert sich

SELA auf der GAST-Messe in Salzburg Halle

9 Stand 101. Besucherinnen und Besucher

können sich dort über neue Innovationen

und die bewährten Nudel-, Ravioli- und

Gnocchimaschinen informieren.

www.sela-gmbh.de


Foto: Toon Lambrechts-Unsplash

Durchdachte Reinigung

mit System

Ohne Hygiene läuft nichts – sie ist das unsichtbare Rückgrat jeder Profiküche und entscheidet, ob

Qualität und Sicherheit auf dem Teller landen.

Von Michael Heinz

Küchenhygiene ist in der Gastronomie

und Gemeinschaftsverpflegung

kein lästiges Pflichtprogramm, sondern

ein zentraler Teil der Lebensmittelsicherheit

und Qualitätskontrolle. Wer

hier schludert, riskiert nicht nur Beanstandungen

durch die Behörde, sondern auch

den guten Ruf des Betriebs.

Die gesetzlichen Grundlagen bilden in

Österreich das Lebensmittelsicherheits- und

Verbraucherschutzgesetz (LMSVG) sowie das

HACCP-Konzept (Hazard Analysis and Critical

Control Points). Sie schreiben vor, dass

jeder Betrieb dokumentierte Reinigungspläne

haben muss – inklusive Verantwortlichkeiten,

Intervallen und eingesetzten Mitteln.

Eine gut geplante Hygieneorganisation

sorgt nicht nur für Sicherheit, sondern

auch für Effizienz und Werterhalt der

Küchenausstattung. Gerade in Großküchen

mit mehreren Produktionslinien, etwa

in Kantinen oder Krankenhäusern, sind

strukturierte Abläufe entscheidend, um

Kreuzkontaminationen zu vermeiden und

Anzeige_GAST_230_73.qxp_Anzeige_GAST_230_73 03.02.21 13:45 Seite 1

Entsorgung_Recycling_Kanal_Service

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NIEMAND DAS WASSER.

Hotellerie und Gastronomie in ganz Österreich wissen

seit vielen Jahren, was man mit der Fettn am besten

macht: Fettabscheiderwartung, -entsorgung, Abwasserprobenahmen,

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Beratung von Fischer!

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Martin Gugerell, Fettabscheidungsanwalt

www.fischer-entsorgung.at


11/2025

HYGIENE 107

Foto: Boris Dunand-Unsplash

Reinigungsvorgänge in die Produktionszeiten

einzubinden.

Von oben nach unten

Eine durchdachte Küchenreinigung folgt

immer einem klaren System: von oben nach

unten, von sauber nach schmutzig, von trocken

nach nass.

Zuerst werden grobe Speisereste entfernt,

dann Oberflächen mit geeigneten

Reinigungsmitteln behandelt, zuletzt wird

desinfiziert. Dabei gilt: Reinigen und Desinfizieren

sind zwei getrennte Arbeitsschritte!

Reinigung entfernt sichtbare Verschmutzungen

(Fette, Eiweiß, Stärke). Desinfektion

tötet Mikroorganismen ab und verhindert

deren Vermehrung.

Für unterschiedliche Bereiche gelten

verschiedene Intervalle. Tägliche Reinigung:

Arbeitsflächen, Schneidebretter, Geräte,

Böden. Wöchentliche Reinigung: Abzugshauben,

Wände, schwer zugängliche Flächen.

Monatliche Reinigung: Kühleinheiten,

Lagerregale, Deckenbeleuchtung.

In Großküchen wird zunehmend auf

automatisierte Reinigungssysteme gesetzt

– etwa in Kombidämpfern oder Spülstraßen,

die Selbstreinigungsprogramme mit präzisem

Chemie- und Wasserverbrauch bieten.

Glänzende Ergebnisse

Der Spülbereich ist ein zentraler Hygiene-Knotenpunkt

und verdient besondere Aufmerksamkeit.

In der Gastronomie kommen meist

Hauben- oder Untertischspülmaschinen zum

Einsatz, während in Großküchen Band- oder

Korbtransportanlagen dominieren.

Moderne Geräte haben kurze Programmlaufzeiten

(ab 60 Sekunden), wärmerückgewinnende

Systeme und intelligente Dosiersteuerung.

Das spart Wasser, Energie und

Reinigungsmittel.

Bei der Auswahl des Spülmittels ist entscheidend,

welches Material gereinigt wird.

Alkalische Reiniger lösen Fett und Eiweiß.

Säurehaltige Reiniger entfernen Kalk und

mineralische Ablagerungen. Klarspüler verhindern

Schlierenbildung und verkürzen die

Trocknungszeit.

Tipp: Bei hartem Wasser lohnt sich der

Einsatz einer Wasserenthärtungsanlage

oder Osmoseanlage – sie schützt Maschinen

und Geschirr und sorgt für perfekte Gläser.

Grün statt nur sauber

Nachhaltigkeit ist längst auch in der

Küchenhygiene angekommen. Ziel ist, so

wenig Chemie und Wasser wie nötig, aber

so effektiv wie möglich einzusetzen.

Viele Betriebe setzen auf biologisch

abbaubare Reinigungsmittel und konzentrierte

Dosiersysteme, die Fehlmengen vermeiden.

Auch die Schulung des Personals

spielt eine zentrale Rolle – denn falsche

Anwendung ist einer der häufigsten Gründe

für übermäßigen Verbrauch und schlechte

Reinigungsergebnisse.

Moderne Reinigungstechnik denkt in

Kreisläufen: Wasserrecycling in Spülstraßen,

Energie-Rückgewinnung aus Abwärme

oder zeitgesteuerte Reinigungsprogramme

sind Standard in nachhaltigen Großküchen.

Ein weiterer Aspekt: Zeitmanagement.

Wer Reinigungsprozesse in den Produktionsfluss

integriert – etwa Pausen für Zwischenreinigungen

oder nächtliche Automatikläufe

– entlastet das Team und erhöht die

Gesamthygiene deutlich.

SPÜLEN UND POLIEREN

MIT NUR EINER MASCHINE

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KOSTEN, ARBEITSZEIT,

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WIR SIND AUF DER

GAST MESSE

08. – 11. November 2025

Halle 8, Stand 104


108 HYGIENE

11/2025

Wenn Hygiene

zur Stärke wird

Sauberkeit ist in Küche und Service

kein Detail, sondern Grundlage

für Qualität und Vertrauen.

MESSERLE bietet dafür ein breites

Sortiment an professionellen Hygiene-

und Reinigungslösungen – von

Reinigungs- und Desinfektionsmitteln

über Spendersysteme bis

zu kompletten Hygienekonzepten.

Ergänzt wird das Angebot durch

Verpackungen, Tischkultur und

Guest-Supply – alles aus einer Hand

für die HoReCa. Seit über 65 Jahren

steht MESSERLE für persönliche

Beratung, Verlässlichkeit und ganzheitliche

Lösungen für Hotellerie,

Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung.

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Power-Paket

In jeder modernen Küche zählt

Effizienz genauso wie Zuverlässigkeit.

HOBART bringt mit der

FLOW Line eine Bandspülmaschinenserie,

die beiden Ansprüchen

gerecht wird. Das Gerät

spart Ressourcen, gestaltet Spülabläufe

effizient und reduziert die

Betriebskosten. Dank des zum

Patent angemeldeten Features

SMART VISION CONTROL

erkennt die Bandspülmaschine

jedes Geschirrteil in Bruchteilen

einer Sekunde und stellt automatisch

die passenden Spülparameter

ein. Die Maschine ist ein Power-Paket

für jede Küche und sorgt dafür, dass sich

das Küchenteam ihren Aufgaben widmen

können. Die modulare FLOW Line lässt

sich individuell auf Vorwaschung, Hauptwaschung,

Trocknung und Zwischenzonen

anpassen und optimiert Leistung, Wirtschaftlichkeit

und Bedienkomfort – ganz

nach dem Motto „work smart, not hard“.

www.hobart.de

Foto: Hobart

Fotos: Messerle

Gemeinsam glänzen

Als Michaela und Kilian Das Attersee übernommen

haben, gab es einiges zu tun:

umbauen, sanieren, putzen. Das Paar verwandelte

das Restaurant am See mit viel Liebe

zum Detail in eine moderne Genussoase im

Boho-Style. Von Anfang an mit dabei – und

damit seit fünf Jahren verlässlicher Partner –

ist Hygieneprofi hollu. Fachberaterin Claudia

Anys steht dem Team mit Rat und Tat zur

Seite und sorgt für die fachgerechte Einschulung

auf alle Systeme. Ein besonderer Erfolg

war die Rettung des Travertinbodens: „Mit

den richtigen Reinigungs- und Pflegeprodukten

hat der Travertin plötzlich geglänzt wie

neu“, erzählt Michaela. Als Gastgeberin weiß

sie genau, dass es auf jedes Detail ankommt.

Köstliches Essen, feine Getränke, schönes

Ambiente, all das ist nur etwas wert in Verbindung

mit erstklassiger Sauberkeit.

www.hollu.com

Foto: hollu


SAUBER GENIESSEN

UND SINNVOLL

VERWERTEN.

Professionelle Spüllösungen

und Speisereste-Management

für die Gastronomie von morgen.

„ ALLES FÜR

DEN GAST“

Halle 10

Stand:

10-0942

TRIFF UNS AUF DER

Messezentrum Salzburg vom 08. – 11. Nov. 2025


110 HYGIENE

11/2025

Temperatur

im Griff

Frische und Lebensmittelsicherheit

entscheiden heute mehr

denn je über den Erfolg gastronomischer

Betriebe. Hoshizaki erweitert

vor diesem Hintergrund sein Kühltechnik-Sortiment

um die neuen

PREMIER KPS und ADVANCE

SBU Schockkühler und -froster.

Die Geräte senken die Temperatur

von Speisen in kürzester Zeit ab,

verhindern die Bildung von Eiskristallen

und schützen Konsistenz,

Geschmack und Nährstoffe. Neben

der Lebensmittelsicherheit durch

die Minimierung des Bakterienwachstums

profitieren Anwender

von mehr Flexibilität. Es können

größere Mengen auf Vorrat hergestellt

werden, Spitzenzeiten besser

geplant und Lebensmittelverluste

reduziert werden. „Schockkühlen

und Schockfrosten sind längst nicht

mehr nur für Großbetriebe interessant“,

betont Kai Hader, Direktor

Hoshizaki Deutschland.

www.hoshizaki.de

Alte Spülmaschinen gesucht

Winterhalter sucht den ältesten Geschirrspüler

Österreichs und belohnt den

Gewinner mit einer neuen UC-S im Wert

von 6.159 Euro. Teilnehmen können alle

gastronomischen Betriebe, unabhängig vom

Hersteller ihrer Maschine. Dazu muss das

Formular ausgefüllt und die Daten zur Spülmaschine

angegeben werden. Nach Ende des

Gewinnspielzeitraums werden alle Einsendungen

sorgfältig überprüft, und die älteste

Spülmaschine wird durch die neue UC-S

ersetzt. Wer teilnehmen möchte, kann das

Formular direkt auf der GAST-Messe ausfüllen,

den Stand besuchen und sich gleich

über die neuesten Spüllösungen informieren

und dabei einen Cocktail sowie kleine Häppchen

genießen. Teilnahmeschluss ist der 31.

Dezember 2025, alle Angaben werden vor

der Preisvergabe geprüft, und die Teilnahmebedingungen

gelten verbindlich.

www.winterhalter.com

Foto: Winterhalter Screenshot von www.winterhalter.com

Foto: Hoshizaki

Insel für Insel

Auf der GAST 2025 zeigt Winterhalter,

wie vielseitig Spültechnik heute sein

kann. Im Zentrum steht das neue Standkonzept

mit Anwendungsinseln, auf denen

Gläser-, Teller- und Gerätespülen sowie

das Spülen von Mehrweg-Kunststoffgeschirr

anschaulich präsentiert werden.

Besucher können sich von der kleinsten

bis zur größten Maschine durch die Winterhalter

Erlebniswelten führen lassen

und die verschiedenen Spezialdisziplinen

der Spültechnik erleben. Ergänzt wird der

Messeauftritt durch die Next Level Services

EasyAccess, Remote Services und EcoPilot,

die den Spülalltag erleichtern und gleichzeitig

Ressourcen schonen. Mit der Vernetzung

über CONNECTED WASH lassen sich

Störungen in Echtzeit analysieren, Prozesse

automatisch an Stoßzeiten anpassen und

Energieverbrauch sowie CO 2 -Emissionen

reduzieren.

www.winterhalter.com


11/2025

HYGIENE 111

Glanz ohne Mühe

Foto: hollu

Saubere Zukunft

In 120 Jahren von der Kunst der Seifenherstellung zur Robotik

– so lässt sich der Werdegang des Hygiene-Spezialisten hollu

beschreiben. Auf der „Alles für den Gast“ können sich Besucher

selbst von den neuesten Produkten überzeugen, darunter etwa die

smarten Lionsbot-Reinigungsroboter R3 VAC und R3 Scrub PRO.

Autonome Reinigungssysteme wie diese sind eine willkommene

Unterstützung im Reinigungsalltag. Zuverlässig übernehmen sie

tägliche Routinen wie die Reinigung großer Flächen oder langer

Gänge und entlasten damit das Personal. Dank moderner Technologien

passen sich die Roboter an verschiedene Bodenarten an und

sparen gleichzeitig Ressourcen. Für die Mitarbeitenden bedeutet

das: mehr Zeit für Tätigkeiten, die besondere Aufmerksamkeit

erfordern, etwa die Desinfektion kritischer Bereiche.

www.hollu.com

messerle.com

Glasklare Spülergebnisse gehören ab sofort zum Küchenalltag

kleinerer Betriebe. BRITA hat zwei neue Filter für Untertisch-

Spülmaschinen gelauncht, die Ablagerungen aller Art effektiv verhindern.

Der PURITY C Clean arbeitet über vier Filtrationsstufen,

hält grobe und feine Partikel zurück, reduziert Kalkablagerungen

und schützt Besteck vor Korrosion. Für besonders anspruchsvolle

Wasserbedingungen sorgt der PURITY C Clean Extra mit einer

zusätzlichen Filtrationsstufe. Beide Filter sind einfach zu installieren

und erleichtern das Tagesgeschäft, da Nachpolieren entfällt.

Ökonomisch optimieren sie Energiekosten, reduzieren Serviceeinsätze

und verlängern die Lebensdauer der Maschinen. Umweltfreundlich

ist das System ebenfalls: die Kartuschen können in der

BRITA-Recyclinganlage wiederaufbereitet werden.

www.brita.at

Sauberkeit, die

Standards setzt.

Foto: BRITA

Jetzt auf Profi-Hygiene mit

MESSERLE setzen – mit starken

Marken, effizienten Lösungen

und allem, was für sichere

Küchenhygiene zählt.

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Foto: alfa27 / stock.adobe.com

Gut angezogen, besser im Geschäft

Ob Empfang, Service oder Küche – die richtige Berufsbekleidung ist mehr als Pflicht: Sie ist Visitenkarte,

Wohlfühlfaktor und Marketinginstrument in einem.

Von Michael Heinz

In der Gastronomie und Hotellerie hat

sich die Berufsbekleidung in den letzten

Jahren stark gewandelt. Weg vom steifen

Uniformlook, hin zu modischem, funktionalem

Stil mit Persönlichkeit. Der Gast erwartet

heute ein stimmiges Gesamtbild – das

Outfit des Teams erzählt die Geschichte

des Hauses.

In Hotels ist Business Casual längst

Standard: gepflegt, professionell, aber nicht

übertrieben formell. Blusen, Hemden und

Hosen in neutralen Tönen oder Naturfarben

wirken seriös, lassen sich gut kombinieren

und bieten Bewegungsfreiheit – ein Muss für

den oft dynamischen Arbeitsalltag. Stoffe

mit Stretchanteil und atmungsaktive Materialien

sorgen dafür, dass auch bei langen

Schichten Komfort nicht zu kurz kommt.

Im Servicebereich wiederum sind Schürzen,

Jacken und Westen zu wahren Trendstücken

geworden. Moderne Schnitte,

Leder- oder Denim-Elemente und regionale

Bezüge setzen modische Akzente, die

zugleich robust und pflegeleicht sind. Wer

auf Qualität achtet, wählt Materialien, die

hitzebeständig, farbecht und maschinenwaschbar

sind – schließlich müssen sie

täglich einiges aushalten. Besonders beliebt

sind Mischgewebe aus Baumwolle und Polyester,

die Formstabilität und Tragekomfort

vereinen.

Und dann ist da noch der Trend zur

trachtigen Berufsbekleidung – gerade in

Österreich ein starkes Symbol für Regionalität

und Authentizität. Dirndl, Gilets,

Stehkragenhemden und Schürzen in traditionellen

Farben verbinden Tradition

mit moderner Linie. Viele Betriebe setzen

hier auf regionale Schneider oder nachhaltige

Hersteller, die Qualität, Passform und

Waschbarkeit vereinen – denn auch das

schönste Dirndl verliert seinen Glanz, wenn

es nach zwei Waschgängen einläuft.

Der Spagat zwischen Image

und Komfort

Die beste Berufsbekleidung ist die, die

gleichzeitig gut aussieht und gut tragbar

ist. Für Mitarbeiter zählt der Wohlfühlfaktor:

atmungsaktive Stoffe, ergonomische

Schnitte, dehnbare Einsätze, Belüftungszonen

oder leicht verstellbare Bundweiten.

Für den Betrieb zählt das Erscheinungsbild:

einheitlich, repräsentativ und passend zur

Markenidentität.

Daher lohnt es sich, bei der Auswahl

Team und Management gemeinsam einzubeziehen.

Was auf dem Papier elegant wirkt,

kann im Arbeitsalltag unpraktisch sein –

oder umgekehrt. Probe tragen ist Pflicht,

bevor größere Mengen bestellt werden. Auch

die richtige Pflege spielt eine Rolle: Kleidungsstücke,

die bei 60 Grad waschbar sind

und kaum gebügelt werden müssen, sparen

Zeit und Kosten im laufenden Betrieb.

Professionelle Anbieter bieten inzwischen

ganze Corporate-Fashion-Konzepte

an – mit Farbwelten, Logos, passgenauen

Schnitten und nachhaltigen Materialien.

Damit lassen sich einheitliche, markengerechte

Auftritte gestalten, ohne dass Individualität

verloren geht.


11/2025

BERUFSBEKLEIDUNG 113

Anziehen & wohlfühlen

Foto: CG International

Foto: JOBELINE

Mit den Modellen Arona und Parla erweitert CG Workwear sein

Sortiment um stylische Damen- und Herrenjacken, wahlweise

in Lang- oder Kurzarm. Ob hinter der Bar, im Service oder in der

Küche, die Jacken setzen Teamkleidung modisch in Szene, ohne

auf Komfort zu verzichten. Dank geschickter Materialkombination

sorgen sie für hohen Tragekomfort. Ärmel und Rückenteil bestehen

aus luftdurchlässigem Jersey, das Vorderteil aus der Naturfaser

Tencel sorgt für ein angenehmes Körperklima. Die Jacken sind

atmungsaktiv, feuchtigkeitsausgleichend, schnelltrocknend und

hautfreundlich und dadurch der ideale Begleiter für den anspruchsvollen

Gastronomiealltag. Sie sind bis 75 °C waschbar und für professionelle

Industriewäsche geeignet, sodass Style und Komfort

auch nach vielen Einsätzen erhalten bleiben.

www.cg-workwear.com

Sicherheit im Streetstyle

Sicherheitsschuhe müssen nicht immer wie Sicherheitsschuhe

aussehen. Mit dem neuen Smash Pro von JOBELINE gibt es

geprüfte Sicherheit im modernen Sneaker-Look. Der Schuh

erfüllt die Anforderungen der Schutzklasse S2 nach EN ISO

20345:2022 und bietet sicheren Schutz für den Vorderfuß durch

eine integrierte Aluminiumkappe, die leichter ist als herkömmliche

Stahlkappen. Das geprägte Mikrofaser-Obermaterial in

Lederoptik ist wasserabweisend, strapazierfähig und besonders

pflegeleicht. Die herausnehmbare OrthoLite®-Innensohle stützt

das Fußgewölbe optimal und kann bei Bedarf gewaschen werden.

Die rutschhemmende Gummisohle mit EVA-Kern bietet auch auf

nassen und glatten Böden hervorragenden Halt, ist antistatisch

sowie öl- und fettbeständig und sorgt für langanhaltenden Komfort

bei jeder Tätigkeit.

www.lusini.com

Planen Sie schon für 2026?

Entdecken Sie jetzt die Themen und Mediadaten

2026 von GASTRO – und sichern Sie sich frühzeitig

Ihren Platz in den wichtigsten Ausgaben des

kommenden Jahres.

Jetzt informieren und dabei sein!

www.GASTRO.at

Ab 5.11. finden

Sie hier die

Mediadaten

2026


Foto: insta_photos

Mehrweg macht Marke

Wenn Verpackung zum Imagefaktor wird: Nachhaltigkeit, Innovation und Ästhetik gehen Hand in

Hand und eröffnen Hotellerie und Gastronomie neue Chancen.

Von Katrin Hammer

Der To-go-Kaffee am Morgen, das Mittagsmenü

zum Mitnehmen oder der

Zimmerservice im Boutiquehotel –

Verpackungen sind im Alltag von Gastronomie

und Hotellerie allgegenwärtig.

Nie zuvor war die Aufmerksamkeit von

Gästen und Konsumenten so groß, denn

Verpackungen sind längst mehr als nur

Transporthüllen – sie sind Botschafter einer

Haltung. Wer auf nachhaltige Lösungen

setzt, punktet nicht nur beim Umweltbewusstsein,

sondern auch beim Image.

Entscheidender

Wettbewerbsfaktor

Das Thema Nachhaltigkeit ist längst kein

„Nice-to-have“ mehr, sondern entscheidender

Wettbewerbsfaktor. Gäste achten

zunehmend auf die Werte eines Betriebs –

vom regionalen Einkauf über kurze Lieferketten

bis hin zur Wahl der Verpackung. Eine

plastikfreie Schale oder ein kompostierbarer

Becher signalisiert: Hier wird Verantwortung

übernommen. Gleichzeitig haben

gesetzliche Vorgaben in den letzten Jahren

die Richtung klar vorgegeben. Das EUweite

Verbot von Einwegplastikprodukten

und strengere Recyclingquoten haben die

Branche zum Umdenken gezwungen. Wer

also heute auf nachhaltige Verpackungen

setzt, erfüllt nicht nur ökologische Anforderungen,

sondern stellt auch die Weichen

für eine zukunftsfähige Gastronomie. Noch

vor wenigen Jahren waren umweltfreundliche

Verpackungen vor allem eines: teuer

und nicht immer alltagstauglich. Heute sieht

die Situation völlig anders aus. Biobasierte

Materialien wie Zuckerrohr oder Maisstärke

sind marktreif und haben Plastik weitgehend

ersetzt. Papierschalen und Becher profitieren

von neuen Beschichtungen, die sie

hitze- und fettresistent machen, während

Mehrwegsysteme – allen voran Pfandlösungen

– in den Städten längst Teil des gastronomischen

Alltags geworden sind. Auch

der Gedanke der Kreislaufwirtschaft hält

Einzug: Verpackungen werden so konzipiert,

dass sie sich am Ende ihres Lebenszyklus

problemlos recyceln oder sogar kompostieren

lassen. Die Innovationsgeschwindigkeit

ist rasant, und das Angebot für Betriebe war

nie so vielfältig wie heute.

Aktuelle Trends

Die neuen Lösungen zeigen, dass Nachhaltigkeit

und Design sich nicht ausschließen

müssen. Moderne Verpackungen wirken

hochwertig und transportieren zugleich

eine klare Botschaft. Ein Kaffeebecher aus

Recyclingpapier ist heute ebenso Eyecatcher

wie Statement.

Besonders spannend ist die Rückkehr

zu Mehrwegmodellen, die nicht nur Abfall

vermeiden, sondern durch Pfandsysteme

auch einen zusätzlichen Anreiz für Kunden

schaffen. Für Hotels ergeben sich daraus

interessante Möglichkeiten, etwa wiederverwendbare

Lunchboxen für Businessgäste

oder Ausflügler. Gleichzeitig rücken

regionale Materialien stärker in den Fokus.

Verpackungen aus Graspapier oder Holz mit

kurzen Transportwegen verkörpern Authentizität

und passen perfekt in das Storytelling

moderner Betriebe. Ergänzt wird dieser

Trend durch sogenannte „Smart Packaging“-Lösungen:

QR-Codes auf Boxen und

Bechern liefern Informationen zur Herkunft

der Speisen oder zur CO 2 -Bilanz und schaffen

eine neue Form von Transparenz. Und

auch visionäre Ideen halten Einzug: essbare

Verpackungen aus Algen oder Getreide, die

noch experimentellen Charakter haben,

aber schon heute auf Messen für Aufmerksamkeit

sorgen.


11/2025

ADVERTORIAL 115

PAPSTAR ROYAL Collection

Qualität, die Ihre Gäste sehen und fühlen.

Unvergessliche Momente und der

Anspruch an höchste Qualität –

genau hier setzt PAPSTAR mit der

ROYAL Collection an. Ob Vorweihnachtliche

Feiern, Jubiläen, Taufen oder Festlichkeiten

in der Gastronomie: Die PAPSTAR

ROYAL Collection schafft eine Tischatmosphäre,

die begeistert – nachhaltig, elegant

und vielseitig.

Die PAPSTAR ROYAL Collection steht für

Verantwortung: Der Großteil der Produkte

wird in Spittal/Drau, Kärnten, gefertigt. FSCzertifizierte

Materialien, Nordic Eco Label

„Svanen“ und DIN EN 13432 Keimling attestieren

kompostierbare Umweltstandards.

Vielfalt für unvergessliche

Arrangements

Unsere ROYAL-Neuheiten nutzen cleveres

Design für perfekte Auftritte: Die ROYAL-

Serviette im 1/8-Falz überzeugt durch elegante

Optik und praktische Vorteile. Die

kompakte Falzung spart Platz bei Lagerung

und Transport; aufwendiges Serviettenfalten

entfällt. Die ROYAL-Besteckfalz liegt

in neuer Größe vor und dient zugleich als

Bestecktasche und Serviette – hygienisch,

einfach in der Handhabung und zeitsparend

für einen reibungslosen Service.

Die Premium-Royal-Collection-Qualität

bleibt dabei unverändert und mit Tischdecken,

Kerzen und passendem Zubehör

aus dem PAPSTAR-Sortiment schaffen Sie

einen individuellen Look. Die hochwertige

Stoff- und Serviettenqualität sorgt für eine

elegante Präsentation mit hervorragender

Haptik und exzellenter Faltbarkeit.

Erleben Sie die ROYAL Collection

bei Ihrem Großhandelspartner sowie im

PAPSTAR-Onlineshop.

Kontakt:

PAPSTAR Österreich Vertriebs AG

Villacher Straße 28b

A-9800 Spittal/Drau

+43 4762 61581

www.papstar.com

www.papstar-shop.at

Slowfood

stilvoll in

Szene gesetzt

Manuel Ressi

Sternegastronom und Slowfood-Pionier - Bärenwirt/Hermagor

Slowfood-Pioniere vereinen Kreativität mit Regionalität und

Qualität - genauso wie unsere ROYAL Collection „made in Austria“.

Mehr zu unserem Premium-Label:

www.papstar.com/sortiment/gedeckter-tisch

papstar-shop.at


Prickelnde Zukunft in Müllendorf

Schlumberger hat mit dem neuen „House of

Sparkling“ im burgenländischen Müllendorf

eine der modernsten Produktionsanlagen

Europas errichtet. Zwei Jahre nach dem Baustart

wurde die Anlage erfolgreich fertiggestellt.

Bereits Mitte 2025 liefen die ersten Flaschen

vom Band. Im Beisein von Landesrätin

Daniela Winkler, Bürgermeister Werner Huf

und Geschäftsführer Florian Czink wurde die

hochmoderne Produktionsstätte von Dompfarrer

Toni Faber und Damian Prus gesegnet.

Zahlreiche Partner, Freunde und langjährige

Wegbegleiter nahmen an der Feier teil und

genossen bei einem prickelnden Get-together

Führungen durch die neue Anlage.

Gebündelte Kräfte

Fotos: Schlumberger

Auf einer Fläche von zwölf Hektar bündelt

die Sektkellerei erstmals Rohsektlager und

Herstellungsprozesse an einem Standort

und schafft damit die Basis für effizientere

Abläufe, höhere Qualität und nachhaltigere

Produktion. Rund 30 Mitarbeiter sind

hier beschäftigt, während die bestehenden

Standorte in Wien-Heiligenstadt und

Bad Vöslau unverändert erhalten bleiben.

„Schlumberger ist zu 100 Prozent Österreich

– von der Traube über die Flasche bis zur

Etikette und Verpackung. Gemeinsam mit

unseren heimischen Partnerwinzern und

unseren Mitarbeitern sichern wir regionale

Wertschöpfung und Arbeitsplätze“, erklärt

Geschäftsführer Florian Czink.

Ökologie und Ökonomie

im Einklang

Der Neubau wurde mit klimafreundlicher

Technik ausgestattet. Eine Photovoltaikanlage

mit einer Leistung von 500 kWp auf

dem Dach unterstützt die Energieversorgung

der Produktion und Kühlung. Zudem

reduziert Schlumberger durch die Bündelung

der Prozesse am Standort jährlich rund

1.000 Lkw-Fahrten und legt damit einen

wesentlichen Beitrag zu den burgenländischen

und österreichischen Klimazielen ab.

„Die moderne Ausstattung ermöglicht uns,

die hohen Standards unserer Sekte weiter

auszubauen und gleichzeitig Ressourcen zu

schonen. Als Burgenländer freut es mich

besonders, dass wir dieses zukunftsweisende

Projekt hier im Burgenland realisieren

konnten“, betont Patrick Meszarits, Produktionsdirektor

von Schlumberger.

Die Sektkellerei blickt auf über 180 Jahre

Geschichte zurück: Gegründet 1842 von

Robert Alwin Schlumberger, prägte das Haus

die Sektkultur Österreichs entscheidend.

Vom ersten österreichischen Méthode-Traditionelle-Sekt

bis hin zum heutigen Erfolg

steht Schlumberger für Tradition und Innovation.

Mit der Eröffnung des „House of

Sparkling“ schlägt das Unternehmen ein

neues Kapitel auf, das den Grundstein für

die kommenden Jahrzehnte setzt.

www.schlumberger.at


11/2025

Dicht verpackt, messerscharf gearbeitet

Die moderne Lebensmittelverarbeitung

verlangt Präzision, Effizienz und

Gespür für Details. Die TB2 PRO von

Zermat verpackt zuverlässig, egal ob Versiegelung,

Vakuum mit Gasinjektion oder Skin-

Verpackung auf Karton. Mit einer Vakuumpumpe

von 63 m 3 /h, einer automatisierten

Schublade und einem Folienwickelsystem

mit Detektor für bedruckte Folien garantiert

sie höchste Produktivität. Die TB5 ergänzt

diese Flexibilität mit hoher Geschwindigkeit

und einem revolverartigen Formwechselsystem,

das bis zu 180 Zyklen pro Stunde

ermöglicht. Beide Maschinen verbinden

Robustheit aus Edelstahl und Aluminium mit

ergonomischem Design und der Möglichkeit,

KÜCHENTECHNIK 117

Foto: Alexis Dengra

individuelle Formen herzustellen. Während

die Verpackung perfekt sitzt, darf die Schärfe

der Werkzeuge nicht zu kurz kommen. Die

Isler Abziehstähle liefert Schärfe in allen

Variationen, vom Feinzug bis zum Ultra Fein

Extra Zug. Der PX 88 zeichnet sich durch

hohe Oberflächenhärte aus und macht selbst

stumpfe Messer schnell wieder haarscharf.

Die Kombination aus klingenschonender

Arbeitsweise und hoher Leistungsfähigkeit

ermöglicht ermüdungsarmes Arbeiten.

Wer sich selbst ein Bild machen möchte,

kann die Maschinen auf der „Alles für den

Gast“ in Halle 2, beim Stand 0410 von Sick

Hermann erleben.

www.sick-werksvertretung.com

Foto: Isler

Top-Qualität

Top-Schärfe

SICK Hermann

Werksvertretungen e.U.

A-9560 Feldkirchen · Bahnhofstraße 5 u. 6a · Tel. +43(0)4276/20202

office@sick-werksvertretung.com · www.sick-werksvertretung.com


Foto: Olena Bohovyk

Foto: lucas mendes

Foto: Visuel Colonie

Die Menge macht das Gift

Ein rustikal inszenierter Herbsttisch verlangt Feingefühl und Gespür für Proportionen. Zieren zu viele

rustikale Elemente gleichzeitig den Tisch, kann das Ganze seine Authentizität verlieren und schnell

aufgesetzt wirken.

Von Nele Klaffl

Wer nicht gerade auf einer Hütte

auf zweitausend Metern Seehöhe

bewirtet, sollte sich bei der Gestaltung,

also wie beim Kaiserschmarrn, die

Rosinen rauspicken und nur gezielt rustikale

Details einfließen lassen.

Landhausstil à la 2025

Der zeitgemäße Tisch zeigt sich in dieser

Saison reduziert und klar. Porzellan bildet

die gestalterische Basis und darf mit feinen

Gravuren oder dezenten Blumenmotiven im

Landhausstil veredelt sein. Farblich spannt

sich die Palette neben Weiß zwischen

sattem Dunkelgrün und zartem Pastellrosa.

Wenn Gerichte direkt in der Pfanne

serviert werden, darf die traditionelle Gusseisenpfanne

durch eine Variante aus Chrom

ersetzt werden. Das glänzende Metall ist

derzeit das Trendmaterial schlechthin.

Chromstahl findet sich auch im Besteck

wieder, das entweder puristisch gehalten

oder im bäuerlich inspirierten Stil verziert

ist. Wer eine wärmere Stimmung bevorzugt,

ersetzt Chrom durch Messingfarben.

Es reflektiert das Licht weicher und verleiht

dem Tisch eine behagliche Aura.

Minimal rustikal

Tischtücher und Servietten verleihen

der Tafel Weichheit und visuelle Balance.

Naturstoffe wie Leinen oder Baumwolle

sorgen für eine angenehme Haptik. Farblich

dominieren erdige Töne wie dunkles

Braun, gedecktes Grün und Beige. Dezente

Karomuster oder feine Stickereien an den

Rändern schaffen Struktur, ohne die Komposition

zu überladen.

Glas darf in der Herbstsaison Charakter

zeigen. Gläser mit strukturierter Oberfläche

und in unterschiedlichen Formen bringen

Lebendigkeit in das Setting. Rauchglas, tiefgrünes

oder bernsteinfarbenes Glas erinnert

an die Midcentury-Ära und fügt sich in den

modernen Landhausstil ein.

Charme der Vergangenheit

Die Dekoration dient als finales Puzzleteil,

das das Gesamtbild vollendet. Hohe,

schlanke Kerzen in Vintage-Kerzenhaltern

tauchen die Szenerie in ein sanftes Licht und

lassen die Materialien lebendig wirken. Trockenblumenarrangements

in antiken Vasen

bringen ein Stück Natur auf den Tisch und

erzählen von Beständigkeit. Sie sind zudem

langlebig und pflegeleicht.

Rustikaler Hüttencharme, filigraner

Landhausstil und bewusst gesetzte

moderne Akzente verwandeln die Herbsttafel

in ein Ebenbild der Jahreszeit. Bis der

Winter die Saison von Kastanien, Kürbis und

Co. ablöst, bleibt noch genügend Zeit sich in

ihren warmen Tönen zu suhlen.


11/2025

AKTUELLES 119

Foto: Bauscher

Mehr- statt Einweg

Die

Anforderungen

in der

Gemeinschaftsverpflegung

wachsen

stetig. Effizienz und

Nachhaltigkeit sind

heute wichtiger

denn je. Mit dem

BAUSCHER Reusable-System

präsentiert

sich eine

innovative Antwort

auf diese Ansprüche. Das Mehrwegsystem wurde speziell für die

Bedürfnisse moderner Kantinen und To-Go-Angebote entwickelt.

Im Zentrum steht robustes Porzellan, das mit einem passgenauen

2K-Kunststoffdeckel zu einem geschlossenen und sicheren System

wird. Das System überzeugt durch seine hygienische, stapelbare

und spülmaschinenfeste Ausführung und ist damit ideal für den

intensiven Alltagseinsatz. Dank der Kompatibilität mit gängigen

Eurobox- und Thermo-Future-Systemen lässt es sich nahtlos in

bestehende Abläufe integrieren und sorgt für weniger Abfall und

eine Steigerung der Wirtschaftlichkeit.

www.bhs-tabletop.com

Foto: objekt-m DMD GmbH

Zum Sitzenbleiben

Castorax ist der Stuhl, auf dem Gäste gern länger sitzen. Die

weich gepolsterte Sitzschale mit integrierten Armlehnen lädt

Gäste zum Verweilen ein, während die Kassetten-Steppung dem

Stuhl eine hochwertige Note verleiht. Schlanke, schwarz pulverbeschichtete

Metallbeine sorgen für eine stabile Basis, ohne der

Leichtigkeit des Entwurfs etwas zu nehmen, und unterstreichen

den zeitgemäßen Charakter des Stuhls. Der Bezug aus Mikrofaser

in edler Lederoptik fühlt sich angenehm an, ist pflegeleicht und

rundet das Gesamtbild stimmig ab. Erhältlich ist Castorax in zwei

eleganten Farbtönen: Yuma 18, einem kühlen Greige, und Yuma

47, einem warmen Braun. Damit passt er ideal in verschiedene

Konzepte, ob Cafés, Hotels oder Restaurants, und schafft eine

Atmosphäre, in der Gäste gern etwas länger bleiben.

www.objektmoebel24.com

EINER FÜR ALLES

ALLE TASSEN

IM SCHRANK –

UND NOCH MEHR

Rund 15.000 Fachartikel für Küche und Gastraum

sowie eine professionelle Beratung machen den

Einkauf bei KASTNER Geschirr&Co einzigartig.

kastner.at – Einer für alles. Seit 1828.

KR Christof Kastner


120 TISCHKULTUR

11/2025

Kolumne

Gemeinschaftsverpflegung:

Verantwortungsvoll handeln,

nachhaltig genießen

Nachhaltige Konzepte in der

Gemeinschaftsverpflegung

verbinden Gesundheit, Umweltbewusstsein

und regionale

Wertschöpfung. Immer mehr

Küchen – von Betriebskantinen

über Schulen bis hin zu Pflegeeinrichtungen

– zeigen, wie verantwortungsvolle

Ernährung

gelingen kann. Betriebe, die mit

dem Österreichischen Umweltzeichen

für Gemeinschaftsverpflegung

(UZ 200) ausgezeichnet

sind, setzen Maßstäbe: Mit

ressourcenschonender Betriebsführung,

energieeffizienter

Küchentechnik und Abfallvermeidung

im Sinne der Kreislaufwirtschaft

leisten zertifizierte

Betriebe einen wichtigen Beitrag

zum Klimaschutz.

Besonderes Augenmerk gilt

in diesen Küchen der bewussten

Auswahl der Lebensmittel

– Regionalität und Saisonalität

verringern Transportwege und

stärken regionale Wirtschaftskreisläufe.

Durch den Bezug fair

gehandelter Lebensmittel, die

nicht regional verfügbar sind,

und den Einsatz umweltfreundlicher

Reinigungsmittel wird

Nachhaltigkeit ganzheitlich gedacht.

Das Österreichische Umweltzeichen

steht dabei für Transparenz,

Qualität und gelebte

Nachhaltigkeit – ein Gewinn für

Menschen, Betriebe und Umwelt

gleichermaßen.

Julia Füreder, BSc.

Österreichisches Umweltzeichen

www.umweltzeichen.at

Foto: Privat

Weich gewaschen

Frische und weiche Wäsche ist

ein Qualitätsmerkmal in der

Gastronomie und Hotellerie. Mit

dem neuen Weichspüler SOFT

fresh CF protect von Green Care

Professional erzielen Anwender

nun ein noch weicheres Ergebnis.

Der Profi-Weichspüler kombiniert

angenehmen Duft mit effektivem

Farb- und Faserschutz. Dank des

Anti-Pilling-Effekts bleibt die

Haptik erhalten und die Farben

leuchten länger, für eine längere

Lebensdauer der Textilien. Das

spart Kosten, reduziert den Pflegeaufwand

und erleichtert das

Bügeln. Dermatest-zertifiziert,

auf 100 Prozent pflanzlichen Tensiden

basierend, CLP-frei und biologisch

abbaubar, ist SOFT fresh CF protect

besonders für nachhaltige Betriebe geeignet.

Der Weichspüler ist in den Gebindegrößen

Holz in Blütenform

Mit dem Speisenbrett Elvo von VEGA

lassen sich Speisen stilvoll servieren.

Gefertigt aus hochwertigem Nussbaumholz,

präsentiert sich Elvo in einer eleganten

Blütenform. Die dunkle, lebendige

Maserung unterstreicht den hochwertigen

Charakter und fügt sich harmonisch in

gehobene Gastronomiekonzepte ein. Die

massive Verarbeitung macht Elvo besonders

langlebig und angenehm in der Handhabung.

Ob Käsevariationen, Pralinen, Petit

fünf und 15 Liter erhältlich und mit allen

gängigen Waschmitteln kompatibel.

www.green-care-professional.com

Fours oder exklusive Fingerfood-Kreationen,

das Brett setzt Gerichte in Szene. Die

geschmeidige Oberfläche sorgt für eine

angenehme Haptik, während die besondere

Form optische Akzente setzt. Da es

sich um ein reines Naturprodukt handelt,

ist jedes Brett ein Unikat. Elvo ist in zwei

Größen erhältlich und eignet sich sowohl

für Einzelportionen als auch für größere

Arrangements.

www.lusini.com

Foto: 2019 Akasha/Shutterstock

Foto: VEGA


11/2025

ADVERTORIAL 121

Alles außer langweilig

Wer in der Gastronomie nach besonderen

Lösungen sucht, kommt an RIST kaum

vorbei. Auch heuer ist das Traditionsunternehmen

wieder auf der „Alles für den Gast“

in Salzburg vertreten – mit einem Auftritt,

der Innovation und Erfahrung gekonnt verbindet.

Statt reiner Produktshow erwartet

die Besucherinnen und Besucher ein kuratiertes

Line-up aus Neuheiten und bewährten

Highlights – zum Anfassen, Ausprobieren

und Anwenden.

Im Mittelpunkt stehen dabei Lösungen,

die den Betriebsalltag spürbar erleichtern:

etwa energieeffiziente Infrarot-Sitzauflagen,

die klassische Heizpilze überflüssig machen,

neue Porzellanentwicklungen, die kreative

Präsentationen ermöglichen, oder Serviceroboter,

die Routinewege übernehmen und

Teams entlasten.

Der Anspruch von RIST ist klar: Technik,

die heute überzeugt und morgen Bestand hat.

Am Stand werden Geräte live vorgeführt,

Materialien direkt verglichen und praxisnahe

Anwendungsszenarien gezeigt – von

der Außenbewirtung in der Übergangssaison

bis zum Hochbetrieb im Tagesgeschäft.

Wer sich inspirieren lassen möchte, findet

hier Ideen, die sich schnell integrieren lassen

und sofort Wirkung zeigen.

So bleibt die Messepräsenz von RIST,

was sie immer war: ein Treffpunkt für alle,

die mehr erwarten als Standard – und mit

einer Idee nach Hause gehen wollen, die

ihren Betrieb ein Stück besser macht.

www.rist.at

Foto: Rist

Besuchen Sie uns auf

der „Alles für den Gast“!

Stand 01-0127

Digi Weave -

exklusiv bei Rist!

Jetzt live am

Messestand erleben!


Fotos: Volkswagen AG _Porsche Holding

Der neue Caravelle – mehr als ein

Shuttle, ein Statement

Der Caravelle ist seit Jahrzehnten der

Inbegriff komfortabler Personenbeförderung

– und mit der neuesten

Generation führt Volkswagen Nutzfahrzeuge

dieses Erbe in die Zukunft. Entwickelt

für maximale Flexibilität, verbindet er

modernes Design mit durchdachter Funktionalität

und setzt Maßstäbe in seinem

Segment.

Mit Platz für bis zu neun Personen bietet

er großzügiges Raumangebot für nahezu

jeden Einsatzzweck – sei es als luxuriöses

VIP-Shuttle, verlässlicher Hoteltransfer,

komfortabler Kleinbus für lange Touren oder

als vielseitiges Fahrzeug für Gruppentransporte

mit Gepäck. Dank seiner zwei Radstände

und der Wahl zwischen Diesel, Plugin-Hybrid

oder vollelektrischem Antrieb

passt er sich perfekt an die Anforderungen

von Fahrgästen und Fahrpersonal an. Robust

konstruiert und aus hochwertigen Materialien

gefertigt, bleibt der Caravelle auch bei

intensiver Beanspruchung zuverlässig und

langlebig.

Sein klar strukturiertes, elegantes Design

vermittelt Souveränität und Dynamik. Optional

erhältliche 19-Zoll-Leichtmetallräder,

markante Rückleuchten mit charakteristischer

Lichtsignatur sowie die adaptiven

IQ.Light – LED-Matrix-Scheinwerfer sorgen

für eine prägnante Präsenz auf jeder Strecke.

Zahlreiche Lackierungsoptionen geben

zusätzlich Raum für Individualität.

Im Innenraum verschmelzen Komfort

und Intelligenz: Ergonomische Sitze, flexible

Sitzkonfigurationen und edle Materialien

schaffen eine Atmosphäre, in der

sich alle Passagiere sofort wohlfühlen.

Der Fahrerarbeitsplatz ist konsequent auf

Alltagstauglichkeit ausgelegt: ein serienmäßiges

Digital Cockpit, ein 12-Zoll-Instrumentendisplay,

ein 13-Zoll-Infotainment-

Touchscreen, clevere Ablagen, zahlreiche

USB-Schnittstellen und ergonomische

Sitze mit AGR-Zertifizierung machen ihn

zum mobilen Büro. Die mobilen Online-

Dienste von VW Connect sowie eine Vielzahl

moderner Assistenzsysteme unterstützen

Fahrerinnen und Fahrer, entlasten

im dichten Stadtverkehr und erhöhen die

Sicherheit auf langen Strecken.

Auch in praktischen Details überzeugt

der Caravelle: extrabreite Schiebetüren

erleichtern den Ein- und Ausstieg – besonders

dann, wenn es schnell gehen muss.

Sein großzügiges Platzangebot ermöglicht

zudem den Transport von Passagieren samt

umfangreichem Gepäck.

So gelingt Volkswagen Nutzfahrzeuge

mit dem neuen Caravelle die Transformation

einer Ikone: ein Fahrzeug, das den Alltag von

Profis erleichtert, gleichzeitig die Ansprüche

von Fahrgästen erfüllt und mit modernster

Technik, Stil und Komfort neue Standards in

der Personenbeförderung setzt.

www.vw-nutzfahrzeuge.at

ADVERTORIAL


11/2025

EINRICHTUNG & DESIGN 123

Foto: JP Hospitality JP Hospitality

Lifestyle am Airport

JP Hospitality präsentiert

mit PAN AM HOTEL eine

neue Marke für Flughafenhotels.

Auf der Expo Real vorgestellt,

bringt das Konzept

spannende Impulse in die

Airport Hotellerie. „Flughäfen

verdienen bessere Hotels –

ohne überhöhte Preise, dafür

mit Komfort und Innovation“,

erklärt Gebhard Schachermayer,

CEO PNMB Brand

GmbH sowie Managing Partner

bei JP Hospitality. PAN

AM HOTEL verbindet Mid-Century-Modern-Design mit rund

um die Uhr verfügbarem Service, flexiblen Nutzungsmöglichkeiten

und hochwertiger Gastronomie. Die Marke richtet sich sowohl an

reisende Gäste als auch an Investoren, eröffnet Perspektiven für

bestehende Airport-Assets und zeigt das Wachstumspotenzial

dieser Asset-Klasse. Die ersten Häuser werden 2028 an europäischen

Flughäfen eröffnen, weitere Standorte sind in Planung.

www.jpi.at

Digitale Premiere

Mit einer neuen

digitalen Gesamtlösung

geht südtirol

privat, der Verband der

Privatvermieter Südtirols,

den nächsten

Schritt in seiner Digitalstrategie.

Nach der

Gründung der Privatvermieter-Akademie

im Vorjahr folgt nun

ein digitales Werkzeug

mit hochmodernen KI-Anwendungen, entwickelt, um die

Betriebe im Alltag zu entlasten. „Bestehende Systeme sind meist

auf Hotels ausgerichtet – zu komplex, zu teuer und nicht auf die

Realität kleiner Betriebe zugeschnitten“, erklärt Hannes Gasser,

Präsident von südtirol privat. Die Plattform bündelt Funktionen

wie smarte Kalkulation, automatisiertes Dynamic Pricing, einen

digitalen Urlaubsconcierge samt Chatbot und KI-unterstützte

Telefonie. Ziel ist es, digitale Chancen auch für Kleinstbetriebe

nutzbar zu machen. Der schrittweise Rollout startet 2026.

www.suedtirolprivat.com

Foto: südtirol privat

8. – 11.11. 2025

Foto: Koll

Win-Win-Situation

Serviced Apartments gehören zu den stärksten Wachstumssegmenten

im Hospitality-Markt. Ursprünglich für Geschäftsreisende

konzipiert, die über Wochen in einer fremden Stadt wohnen,

entdecken heute auch Städtereisende und Familien die Vorteile

dieser Apartments. Viele Gäste schätzen das zusätzliche Maß an

Privatsphäre, während die obligatorische Miniküche Selbstversorgung

ermöglicht. Auch für Betreiber sind Serviced Apartments

attraktiv. Der hohe Digitalisierungsgrad, der Wegfall vieler F&B-

Services und längere Aufenthalte senken den Personalbedarf und

die Betriebskosten. Megatrends wie Urbanisierung, New Work und

Nachhaltigkeit werden die Nachfrage weiter antreiben. Koll unterstützt

bei der Erstellung des Konzepts mit einem individuellen

Leistungspaket und dem Know-how aus über 60 Jahren Erfahrung.

www.koll.co.at

Halle: H10GES

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Seite 124 bis Seite 143

Tourismus,

Hotellerie & Karriere

Foto: pexelx

Unter Kollegen

Kolumne

Unternehmer, die sich in Österreich

mit einer guten Idee im Rucksack

auf dem Weg zum Gipfel des Erfolgs

machen, haben es schwer: Unzählige

Gesetze vernebeln das Ziel. Es wird

einem eine Hürde nach der anderen

in den Weg gelegt. Der Bürokratierucksack

wird unterwegs schwerer

statt leichter: Staatsschulden und

Staatsquote belasten und schmerzen.

Wer ein Unternehmen führt,

weiß: Erfolg braucht Entschlossenheit,

Tempo und klare Richtung. In

Österreich aber wird nur darüber

diskutiert, wer für das Tempo zuständig

ist und wer für die Richtung.

Manchmal geben auch zwei Behörden

zwei unterschiedliche Richtungen

vor.

Es wird Zeit, Ballast abzuwerfen.

Zurück an den Start, mit weniger Bürokratie

im Rucksack und einer Verwaltung,

die uns beim Aufstieg unterstützt:

Sie kennt die Stolperfallen

ja. Das wird das Thema beim Hotelkongress

von 14. bis 16. Jänner in Linz:

einfach(er) machen. Gehen wir’s an!

Walter Veit

ÖHV-Präsident

Foto: ÖHV


11/2025

AKTUELL 125

Foto: FMTG

In Menschen investieren

Die Falkensteiner

Michaeler Tourism

Group (FMTG)

zeigt, wie modernes

Employer Branding

im Tourismus funktioniert.

Mit dem innovativen

Onboarding-Tool

„Escape the Company“

sichern sich die Falkensteiner

Hotels &

Residences den HR

Award 2025. Gleichzeitig konnte das Projekt „Tomorrow’s Tourism.

Today’s Talent“ beim Constantinus Award den zweiten Platz

erzielen. Zudem wurde das Falkensteiner Schlosshotel Velden von

der Kronen Zeitung und dem IMWF Austria erneut zum Top-Lehrbetrieb

Österreichs gekürt. „Human Resources wird bei uns großgeschrieben“,

betont CEO Otmar Michaeler. „Unsere Mitarbeiter,

insbesondere unsere Lehrlinge, sind die Zukunft des Tourismus.“

Mit Programmen wie den Youngstars Team Days oder dem Erasmus+-Programm

schafft die FMTG Lernräume voller Begeisterung

und Perspektiven.

www.fmtg.com

Digitales Burgenland

Burgenland Tourismus

konnte

beim iab webAD

2025, dem wichtigsten

Award der

österreichischen

Digitalwirtschaft,

gleich doppelt

abräumen. Bei

der Gala in Wien

gewann das Team

Gold in der Kategorie

„Beste Cookieless Solution“ für die Kampagne „Zukunftstargeting

für Burgenland Tourismus“ sowie Silber in der Kategorie

„Datengetriebene Exzellenz“. Landeshauptmann und Tourismusreferent

Hans Peter Doskozil zeigte sich begeistert und erklärte:

„Durch gezielte Kampagnen gelingt es, die Sichtbarkeit des Burgenlands

zu erhöhen und noch mehr Gäste für unsere touristischen

Angebote zu begeistern.“ Die Jury begründete die Gold-Auszeichnung

damit, dass die Kampagne „Zukunftstargeting für Burgenland

Tourismus“ erfolgreich demonstriere, wie Technologie und

Datenschutz effizient zusammenspielen können.

www.burgenland.info

Foto: Leadersnet D. Mikkelsen

Interaktiv aktiv

Der

Tourismusverband

Schladming-Dachstein

präsentierte

beim zehnten Tourismusdialog

im

Congress Schladming

die „Roadmap

2035“ zur

verantwortungsvollen

Tourismusentwicklung.

Rund

300 Gäste nutzten

die Gelegenheit,

ihre Ideen aktiv

Foto: Martin Huber

einzubringen, die in

Echtzeit visualisiert wurden. „Verantwortungsvolle Tourismusentwicklung

funktioniert nur gemeinsam. Deshalb war es uns wichtig,

mit den Menschen aus der Region ins Gespräch zu kommen“,

erklärt Andreas Keinprecht, Vorsitzender des TVB. Die Roadmap

2035 bündelt Trends und Potenziale in zwölf Themenfeldern und

schafft Orientierung für eine nachhaltige und sozial wirksame Entwicklung.

Ergänzt wurden die Diskussionen durch Impulse von

Experten, die zeigten, wie wirtschaftliche Interessen, Natur und

Lebensraum im Tourismus verbunden werden können.

www.schladming-dachstein.at

hollu live

auf der

Alles für den GAST!

08. – 11.11.2025

Halle 1

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Weil jedes

Essen den

perfekten

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Kein Schnee, keine Gäste?

Österreichs Wintertourismus unterliegt gravierenden Veränderungen, seit Frau Holle ihre weiße Pracht

nicht mehr so üppig, und vor allem nicht mehr so verlässlich, ausschüttet.

Von Petra Pachler

Foto: Oesterreich Werbung/Linda Schaeffler

Also sind Alternativen gefragt! Und

da tüfteln Touristiker nicht erst seit

gestern an Konzepten für morgen.

Und haben bereits innovative

Ideen auf den Markt gebracht.

Wer, wie das Salzburgerland ein Jubiläum

hat, und zwar im nächsten Jahr 270 Jahre

Mozart, tut sich da natürlich deutlich leichter.

Unter dem Motto „Der Winter im SalzburgerLand

spielt Mozart“ definiert die aktuelle

Winterkampagne die Stoßrichtung mehr als

eindeutig. 270 Jahre deshalb, weil das Mozarteum

auf 70 Jahre zurückblicken kann und

damit eine Kombi geschaffen werden kann.

Kultur als Brücke zwischen Tradition und

Zukunft ist ohnehin ein Faktor der Zukunft.

Nichts desto trotz hat der Skitourismus

gerade im Salzburgerland immer noch einen

hohen Stellenwert, wie auch die Vorausbuchungen

in den klassischen Skigebieten

zeigen. Mit verantwortlich dafür ist auch

die Aufnahme der Skigebiete Zell am See–

Kaprun und Saalbach Hinterglemm Leogang

Fieberbrunn in den internationalen Epic

Pass aus den USA.

Der Titel der Winterkampagne „Dafür

leben wir“, soll Lust auf Winterurlaub im


11/2025

TOURISMUS 127

SalzburgerLand machen. Im Zusammenspiel

von erfolgreichen Tourismusstrategien,

nachhaltiger Mobilität, kulturellen Leuchttürmen

und medialer Sichtbarkeit sieht man

im SalzburgerLand die großen Stärken der

kommenden Saison.

Umwelt ist eines

der zentralen Themen

Unter dem Motto „Connecting the Dots“ luden

Land Oberösterreich, Wirtschaftskammer

Oberösterreich und Oberösterreich Tourismus

zum Oberösterreichischen Tourismustag

2025. Mit dem Rückenwind der Landes-Tourismusstrategie

2030 (gestartet beim OÖ Tourismustag

2023) entstand in den vergangenen

Monaten eine neue Tourismusstruktur im

Land. „Wir gewinnt“. Gerold Royda, Spartenobmann

der OÖ Tourismus- und Freizeitwirtschaft,

unterstreicht den Schulterschluss:

„Kooperation ist unsere Stärke. Wenn Betriebe,

Regionen und Partner gemeinsam denken und

handeln, entstehen Synergien, von denen die

gesamte Branche profitiert. Und damit auch

die Menschen im Land.“

Die Kulinarik ist essentieller Bestandteil

des Tourismus in Österreich.

Foto: OÖ Tourismus/TVB Muehlviertel/Robert Maybach

Re-Design in der Steiermark.

Foto: STG

Zukunftsthemen, wie Tourismus einen

modernen und naturnahen Lebensraum

gestaltet, der von Gästen und Einheimischen

gleichermaßen geschätzt wird,

waren Themen. Klimafreundliche Angebote

bestimmen die Konzepte und die kulinarische

Identität des Landes soll noch stärker

auf die Speisekarten kommen. Wie in allen

anderen Bundesländern auch, ist die Kulinarik

ein zentraler Faktor im Tourismus –

nicht nur identitätsstiftend, sondern auch

jahreszeitenunabhängig. Sinnbildlich dafür

steht die Initiative Genussland Oberösterreich,

die regionale Esskultur und Produkte

von heimischen Genusshandwerkern vor

den Vorhang holt.

Dass Camping auch im Winter immer

beliebter wird, zeigt sich im Naturerlebnis-

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Beleuchtung und Heizstrahler.

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Der Salzkammergut-Advent hat

Kultstatus.

Foto: Mirja Geh

Es schmeckt!

Foto: TVB Mondsee Irrsee/Mirja Geh

Salzburg wirbt mit dem Mozartjubiläum.

Foto: Salzburgerland Tourismus

Winter heißt nicht nur Skifahren.

Foto: OÖ Tourismus GmbH/Martin Fickert.

park IKUNA in Natternbach, wo auf dem

20.000 m 2 großen Resort, das Camping auf

ein neues Level gehoben wird.

Gebündelte Informationen

In der Steiermark wurde soeben das Re-

Design von steiermark.com freigeschaltet,

die als einzige Webseite in Österreich alle

touristischen Anbieter eines Landes unter

einem Dach bündelt. Die neue Plattform ist

datenbasiert, barrierefrei und bietet personalisierte

Suchergebnisse auf schnellem

Weg für Steiermark-Gäste sowie provisionsfreie

Buchungen für steirische Beherbergungsbetriebe.

Die Österreich Werbung wirbt in neuer

Kampagne mit Sisi und KI für Erlebnisse in

der kalten Jahreszeit. In „Sisi goes Winter“

wird die Kaiserin Elisabeth als ikonischer

Story-Hook – inszeniert in 3D-Ads, „Fake

Out of Home“-Spots und als „AI-Sisi“.

Ein jüngeres Zielpublikum für historische

Themen zu begeistern, bedarf auch moderner

Kommunikationstechniken.

Das Salzkammergut setzt stark auf das

Adventthema, das es mit dem Wolfgangseer-Advent

in dieser Form quasi erfunden

hat. Schifffahrt, Berghütten-Advent,

authentische Märkte abseits vom Kitsch

und regionale Produkte prägen das Angebot.

Eines der Highlights dabei ist die erste

Unterwasserkrippe Österreichs in Weyregg

am Attersee, die zum ersten Adventsonntag

bei der Taucheinstiegsstelle Dixi versenkt

wird und bis 2. Februar zu sehen ist. In Bad

Ischl sorgt das Schmankerldorf in und um

die Trinkhalle vom 21. November bis 5.

Jänner mit traditionellen Köstlichkeiten für

winterlichen Kulinarikgenuss.

Alles überall?

Nein, obwohl der Ganzjahrestourismus eines

der beherrschenden Themen der Branche ist

und als verbindendes Thema die Kulinarik

hat– auch angelehnt an den Schwerpunkt

im Tourismusplan „T“. Aber abseits davon

will und soll jedes Bundesland einen individuellen

Fußabdruck entwickeln. Immer

Kochen, Küche, Kulinarik: die

österreichische DNA.

Foto: OÖ Tourismus GmbH/Matthias Klugsberger

öfter geschieht das auch mit Menschen als

Werbeikonen, die als typisch für die Region

gelten und damit als Botschafter fungieren.

Selbstredend ist der Wintersport immer

noch ein zentrales Thema, fokussiert aber

nicht mehr nur ausschließlich nur auf das

Skifahren.


11/2025

AKTUELL 129

Foto: Thomas Sobian

Kärntner Pflanzenpower

Seit September 2025 bildet

das Hotel Hochschober

auf der Turracher Höhe als

erster Betrieb Kärntens Lehrlinge

zur Fachkraft für vegetarische

Kulinarik aus. Zwei

Frauen, Enya aus dem Lungau

und Sina vom Ammersee,

haben den Anfang gemacht.

Küchenchef Arnold Pucher

freut sich über die neue Energie,

denn pflanzliche Gerichte

gehören hier schon lange zum

Angebot. „Wir hatten großen

Zuspruch, vor allem von jungen Menschen aus urbanen Regionen“,

erzählt Personalchefin Laura De Monte. Für Eigentümerin Karin

Leeb ist die neue Ausbildung Teil der Nachhaltigkeitsstrategie des

Hotels: „Wir sehen in diesem Lehrberuf einen sinnstiftenden Beitrag

zum Tierwohl sowie zum Klima- und Umweltschutz. Unsere

Lehrlinge lernen, mit natürlichen Alternativen zu arbeiten, um

tierische Eiweißkomponenten zu ersetzen.“

www.hochschober.com

Gastfreundliches Konzept

Die Gröller Hospitality

erhielt den

Oberösterreichischen

Tourismuspreis

„Notos“ für ihr ganzheitliches,

nachhaltiges

Konzept. Mit ihren

Häusern „Das Traunsee

– Das Hotel zum

See 4S“ und „Hotel

Post am See 4S“ verbinden

Monika und

Wolfgang Gröller Regionalität, Verantwortung und gelebte Gastfreundschaft.

In den Restaurants Wirtshaus Poststube 1327, Belétage

und Bootshaus entsteht aus saisonalen, regionalen Produkten Kulinarik

auf hohem Niveau, die Sternekoch Lukas Nagl mit Workshops wie

„Gemüsegeflüster“ ergänzt. Gäste begleiten Gastgeber Wolfgang Gröller

auf Plättenfahrten über den Traunsee oder hören bei den „Schnaps

Stories“ spannende Geschichten aus der Region. Die Betriebe setzen

zudem auf vollständige Verwertung der Produkte, enge Zusammenarbeit

mit Lieferanten und ein Miteinander im Team.

www.groellerhospitality.com

Foto: Oberösterreich Tourismus I Florian Voggeneder


Egal, ob Sport, Kunst oder Kultur: Das Konzept zählt.

Foto: Ringler, das hohe Salve-Sportresort

Foto: Dominik Cini, Grand Resort Zuerserhof an alpine legend

Essen, Action oder Kinderhotel: Wichtig ist die klare Positionierung.

Foto: Villa Seilern

Foto: JO & JOE Mitja Kobal.

Foto: Hannes Niederkofler

Richtiges Konzept,

richtiger Gast

Wer erfolgreich ein Hotel betreiben möchte, der sollte sich an einige unabänderbare Module halten.

Von Petra Pachler

Lage, Lage, Lage ist das Mantra aller Hoteliers.

Ja eh, aber wenn man die nicht hat,

kann man sie auch nicht herzaubern.

Demzufolge müssen alle anderen Parameter

noch stringenter durchgezogen werden.

Ausgangspunkt ist, so weit das möglich ist,

immer die Geschichte des Hotels. Geschichten

sind emotional, bleiben in Erinnerung und

geben dem Hotel etwas Unverwechselbares.

Geschichten beantworten im besten Fall das

„Warum“ soll der Gast genau in diesem Hotel

übernachten.

Dazu passend kann und soll das

Design gewählt werden und wenn es keine

Geschichte gibt, dann kann ein Thema

bestimmt werden. Kunst, Sport, Wellness, die

Stadt, in der das Hotel liegt, oder Kulinarik.

Nicht zu vergessen die Positionierung auf die

unterschiedlichen Altersgruppen: Kinderund

Babyhotels boomen, ebenso Adults only

und Angebote für Paare. Das bietet dann eine

ganze Bandbreite von Möglichkeiten. Demzufolge

erfolgt auch die Raumaufteilung

und die Raumgestaltung – eher ruhig und

gedämpft, wenn es Wellness sein soll, hell

und aktiv, um aktive Gäste anzusprechen.

Die Mitarbeiter sind der

entscheidende Faktor

Die Hardware richtet sich nach der Ausrichtung

und auch den finanziellen Möglichkeiten

des Betreibers. Was aber wirklich

zählt und ausschlaggebend ist, das sind die

Menschen. Der erste und der letzte Eindruck

entstehen an der Rezeption, diesen Mitarbeitern

kommt also eine große Verantwortung

zu. Das Serviceteam im Restaurant, die Fachkräfte

im Spa und auch alle, die im Hintergrund

agieren. Im weiteren Sinn zählen dazu

auch die Lieferanten, wenn sie den Gästen

auf den Gängen begegnen oder auch das

Zimmermädchen, das freundlich grüßt und

vielleicht nachfragt, ob noch etwas gebraucht

wird. Die beste Hardware nützt nichts, wenn

die Software nicht funktioniert. Auswahl,

Briefing und wertschätzender Umgang mit

allen Menschen im Umfeld des Hotelbetriebes

sind deshalb das A und O.


11/2025

HOTELKONZEPTE 131

Die Konzepte der Gruppen

Internationale Hotelgruppen, wie zum Beispiel

die Accor Gruppe, die mit 45 Hotelmarken

vom Luxus- bis zum Economy-Segment

sowie dem Bereich Lifestyle die verschiedensten

Konzepte anbietet, brechen dann

die einzelnen Häuser noch thematisch herunter.

Da nächtigen Gäste in einer ehemaligen

Vodka-Fabrik, in einem historischen

Wasserturm, in Churchills ehemaligem

Kriegsministerium oder auch in einer Disco.

Die Zielgruppe ist mit einer derart monothematischen

Ausrichtung zwar deutlich kleiner,

aber dafür treu. Stammgäste dominieren hier

eindeutig.

Das JO&JOE Vienna der Accor Gruppe,

direkt im IKEA-Gebäude am Wiener Westbahnhof,

mit direktem Zugang zum Möbelhaus,

ist kein klassisches Hotel. Es verbindet

Hostel und Hotel – jung, unkompliziert und

offen für alle. Es versteht sich als „Open

House“ und bietet Übernachtungsmöglichkeiten

für jeden Geschmack und Geldbeutel:

von geräumigen Dorms (Schlafsälen) für

Backpacker und Gruppen bis hin zu Privatzimmern.

Besonders ist das flexible Schlafangebot:

Jeder Gast bekommt ein eigenes,

abschließbares „Bettmodul“ mit Leselicht,

Steckdose und Stauraum.

Das Besondere ist das Setting: die öffentlichen

Bereiche – vom Restaurant über Bar

bis zur Dachterrasse – sind Treffpunkte für

Reisende und Wiener, mit Streetart, Musik,

Events und einer offenen, internationalen

Stimmung.

The Hoxton Vienna wiederum bringt

Luxus im entspannten Stil nach Wien.

Hinter der Fassade des in den 1950er Jahren

errichteten Gebäudes im 3. Bezirk in Wien

verbergen sich 196 großzügige, individuell

gestaltete Zimmer mit hochwertigen Materialien,

maßgeschneiderten Möbeln und

einzigartigen Details – von Rainshowers bis

zur Minibar mit lokalen Produkten. Das kulinarische

Angebot umfasst Fine-Dining, eine

Speakeasy-Bar und eine Rooftop-Bar mit

spektakulärem Ausblick.

https://all.accor.com/

Grüner Lifestyle &

kulinarischer Fokus

Pärchenurlaube boomen.

Foto: www.bergergut.at

Andere wiederum, wie die Arcotels, setzen

auf Nachhaltigkeit. So sind deren Hotels

allesamt mit dem Green Key ausgezeichnet,

einem freiwilligen Nachhaltigkeitszertifizierungsprogramm

in der Tourismusbranche.

Genauso spielt bei ARCOTEL Hotels die

Kulinarik immer eine große Rolle. Als österreichische

Gruppe verstehen sich die Hoteliers

als „Gastgeber aus Leidenschaft“ und im

Sinne der MEHR-Strategie gehört es dazu,

auch zu späterer Stunde noch etwas Gutes

zu essen und zu trinken zu bekommen. Vollhotels

bieten immer einen Mehrwert gegenüber

einem Garni und sorgen insgesamt für

einen höheren Pro-Kopf-Umsatz. So spielt

im Restaurant elbuferei im ARCOTEL Nike in

Linz (U99-Prinzip, das heißt, ein Großteil der

Produkte kommt von heimischen LieferantInnen,

die weniger als 99 Kilometer entfernt

sind) das à la carte-Geschäft von außer Haus-

Seit drei Jahrzehnten

gestalten, bauen

und realisieren wir

bei KNOBLAUCH

außergewöhnliche

Hotelwelten. Was

1995 mit ersten

Projekten begann,

ist heute ein fester

Bestandteil unseres

Portfolios. Habt

ihr Lust, in unsere

Hotelgeschichte(n)

einzutauchen?

Gästen eine besonders große Rolle. Dank der

Lage mit großer Sonnenterrasse direkt an der

Donau und der guten Küche kommen auch

viele Linzer zum Essen. ›

HALLE H1GES | STAND 01-0211


Kolumne

Websites und ihre

Tücken!

Da sind sie wieder, die Hotelkonzepte!

Als potenzielle Urlaubsplanerin

beschäftige ich mich

ebenfalls mit den Angeboten in

der Hotellerie. Beginnend bei der

Überlegung, was ich denn jetzt

eigentlich möchte. Suche ich Erholung

und eine Auszeit oder

möchte ich etwas erleben. Also

gebe ich die entsprechenden Parameter

bei Google ein. Dieser spukt

mir auch verlässlich eine ganze

Armada an Vorschlägen aus, die

mich schlichtweg überfordert. Also

überlege ich, ob ich seinem Rat

folgen und die zuerst angeführten

Unterkünfte checken soll, oder ob

ich einfach nach Gefühl und dem

ersten Blick auf einen Begriff mich

näher mit dem Vorschlag beschäftigen

soll. Wie auch immer die Entscheidung

ausfällt, in jedem Fall

endet sie in einem endlosen Surfen

durch Websites! Worauf ich hinauswill?

Noch immer füttern zahlreiche

Hoteliers ihre Websites mit

zigfachen Begriffen, um möglichst

oft gefunden zu werden. Nachvollziehbar,

bis zu einem gewissen

Grad zumindest. Ärgerlich wird’s

aber dann, wenn gezielt Suchende

bei mehreren scheinbar passenden

Hotels ihren Schwerpunkt als

einen der untergeordneten finden.

Unter ferner liefen, wie man so

schön sagt. Ich zumindest ärgere

mich darüber! Das Resümee daraus:

Eine eindeutig positionierte

Website ist eine perfekte Plattform

für konkret suchende Urlauber und

ja, sie erreicht nicht alle. Aber lieber

ein paar potenzielle Gäste nicht

erreichen, als zig andere zu verärgern.

Positionierung ist schließlich

alles!

Petra Pachler

Redaktionsleitung GASTRO

Herausgeberin Magazin

Genusszeit & GesundReisen

www.genusszeit.at

www.gesundreisen.net

Foto: GASTRO/Rozsnyai

Unterkünfte mit Kochmöglichkeiten ziehen vor allem Familien an.

Foto: Daniel Zangerl

› Das Handwerk Restaurant im ARCO-

TEL Wimberger Wien hat sich immer als

eigenständiges Restaurant unabhängig vom

Hotel definiert. Dank bekannter Veranstaltungen

wie der Wine Battle oder dem Sunday

Jazzbrunch gibt es hier viele Wiener Gäste.

Das Restaurant hat mit Deniz Neverov einen

eigenen Küchenchef, der sich nur um das à la

carte-Geschäft kümmert, während der zweite

Küchenchef, Dominik Czvitkovits, sich um

das Bankettgeschäft kümmert.

Im Restaurant Salieri im ARCOTEL

Castellani Salzburg mit alpenländisch inspirierten

Gerichten, bei denen der Fokus

auf regionalen Produkten und einer 100%

frischen Zubereitung liegt, essen zu ca. 85

% Hotelgäste. Diese buchen das Hotel auch

wegen der guten Kulinarik.

www.arcotel.com

Harrys Home setzt auf Low Budget,

auch mit Mehrbettzimmern, und holt so ein

gemischtes Publikum ins Haus. Ganz anders

agieren naturgemäß Familienbetriebe, die

vorrangig auf Stammgäste setzen. Sie stehen

damit aber auch unter Druck, regelmäßig

Neues anzubieten, weil das die langjährigen

Gäste einfach erwarten. Der Trend hin zur

Verschmelzung von Gästen und Einheimischen

beflügelt innovative Ideen, die von

Workstations, über Sharing-Kulinarik bis

hin zu Special Events wie Vernissagen oder

Musikabenden eine große Bandbreite aufweisen.

Wesentlich ist immer, eine einmal eingeschlagene

Linie beizubehalten und nicht

der Versuchung des Gießkannen-Prinzips

zu erliegen. Letzteres kann zwar kurzfristig

mehr Gäste bringen, langfristig aber stiftet es

mehr Verwirrung, als es wirtschaftlich bringt.

Mehr aus dem Bestand machen

Die KONRAD KNOBLAUCH GmbH verwandelt

Hotelimmobilien in markenstarke

Erlebnisorte – vom ersten Konzept

bis zur Schlüsselübergabe. Seit 30 Jahren

ist das Innenausbau-Unternehmen aus

Markdorf/Bodensee im Bereich Hospitality

tätig. Der Fokus: die kreative Revitalisierung

von Bestandsimmobilien im DACH-Raum.

Da wäre zum Beispiel das Boutique-Hotel

Liberty in Offenburg, das einst Gefängnis

war. Oder – ganz aktuell – das Hotel am

Sophienpark in Baden-Baden. Mit klarem

strategischem Blick, kreativer Innenarchitektur,

starkem Projektmanagement

und leidenschaftlicher Umsetzung schafft

KNOBLAUCH aus jedem Raum etwas Einzigartiges.

„Echte Gastfreundschaft ist im

Raum erlebbar“, erklärt Katja Scharnagel,

Hospitality-Expertin bei KNOBLAUCH,

die mit einem großen Team auf der „Alles

Das Boutique-Hotel Liberty in einem

ehemaligen Gefängnis in Offenburg.

für den Gast“ in Salzburg ist. Stand: H1GES

01-0211

www.knoblauch.eu

Foto: Jens Pfisterer


Hotel Altstadt

Vienna, Wien.

Foto: Constantin Witt-Dörring

Landgasthof

Linde, Tirol.

Foto: Heli Hinkel

Schloss Leopoldskron, Salzburg.

Foto: Richard Schabetsberger

Schlosshotels & Herrenhäuser: Wo

Gegensätze harmonieren

ADVERTORIAL

In der Welt der Schlosshotels verschmilzt

scheinbar Widersprüchliches zu einer

Einheit, die den Geist der Zeit überdauert.

60 Jahre gelebte Geschichte mit

Blick in die Zukunft

Seit 60 Jahren steht „Schlosshotels & Herrenhäuser“

für lebendige Geschichte, gelebte

Gastfreundschaft und zeitlose Eleganz. Was

1965 in Pörtschach am Wörthersee begann,

ist heute ein Zusammenschluss außergewöhnlicher

Häuser, die Geschichte nicht

nur bewahren, sondern erlebbar machen –

mit Feingefühl, Charakter und einem klaren

Bekenntnis zu Qualität.

Eine Gemeinschaft

besonderer Häuser

Als älteste Hotelgruppe Österreichs vereint

„Schlosshotels & Herrenhäuser“ heute über

40 historische Betriebe in Österreich, Italien,

Deutschland und der Slowakei – darunter

Hotels, Restaurants und Traditionsweingüter.

Es sind Orte mit Seele, geprägt von

jahrhundertealten Mauern und Menschen,

die sich als Hüter von Kulturgut verstehen,

die deren Geist lebendig halten.

Tradition trifft Zukunft

In den Schlosshotels & Herrenhäusern

verschmelzen Gegensätze zu einem harmonischen

Ganzen: prunkvolle Säle und

urige Stuben, Stadtpalais und Berghotels,

Haubenküche und regionale Bodenständigkeit.

Manche Häuser setzen bewusst auf

Entschleunigung und Verzicht auf digitale

Ablenkung, andere interpretieren Geschichte

mit moderner Architektur und Design neu. So

entsteht Vielfalt mit Haltung – verbunden

durch gemeinsame Werte: echte Gastfreundschaft,

handwerkliche Qualität, kulturelles

Bewusstsein und Liebe zum Detail.

Gemeinsam sichtbar,

gemeinsam stark

Neben der individuellen Stärke jedes Hauses

bietet die Gruppe der Schlosshotels eine

Plattform, die verbindet: gemeinsame Sichtbarkeit,

internationale Präsenz, Marketing

mit Geschichte und Seele – und eine wachsende

Zielgruppe, die Authentizität, Stil und

persönliche Gastgeber schätzt.

Mit dem 60-jährigen Jubiläum geht die

Gruppe nun einen weiteren Schritt in die

Zukunft: Die neue Treue-App bringt die

historische Welt der Schlosshotels digital

zusammen. Gäste erhalten Zugang zur

„Experience-Welt“ mit besonderen Vorteilen.

Wer tiefer eintaucht, entdeckt in der

„Character-Welt“ zusätzlich Preisvorteile

bei Direktbuchungen.

Einladend anders

„Schlosshotels & Herrenhäuser“ steht für

Werte, die in der modernen Hotellerie seltener

werden: Echtheit, Individualität und

kulturelle Verantwortung. Wer als Gastgeber

diese Werte teilt, findet hier eine Gemeinschaft,

die Bewusstsein schafft für das, was

bleibend ist.

Denn seit sechs Jahrzehnten beweist

die Marke: Wenn Tradition und Moderne

im Einklang stehen, entstehen Orte, die

berühren – und Erlebnisse, die bleiben.

www.schlosshotels.co.at


Foto: Carmen Huter

Bitte viel Platz!

Ablageflächen in Hotelbädern sind ein Thema für sich, da meist zu wenig vorhanden. Wer hier gut

plant, hat den Gast schon auf seiner Seite.

Von Petra Pachler

Ein toll designtes Waschbecken,

aber eine Minileiste für alle Kosmetika

der nächsten Tage. Platz

hat gerade der Zahnputzbecher,

aber auch der nur mit gutem Balancegefühl.

Ja, Hotelgäste wollen optisch ansprechendes

Design in den Zimmern, aber

noch viel mehr schätzen sie Funktionalität

– und die bleibt auch im Gedächtnis. Denn

der Designerspiegel im Bad ist bald vergessen,

der tägliche Ärger über fehlende Ablageflächen

aber nicht. Das gleiche gilt für

Haken, die neben den Handtüchern auch

Platz für die Wellness-Badetücher und den

Bademantel bieten sollen. Fehlanzeige in

manchen Bädern. Der Wunsch nach ausreichend

Platz gerade in den Nassräumen

steht bei Hotelgästen an oberster Stelle.

Five Designer und Architekten stellen

dieses Thema daher in den Fokus ihrer

Planung, und tragen dem Rechnung mit

einem kleineren Waschbecken, das aber

dafür links und rechts genügend Ablageflächen

hat. Oder planen überhaupt ein

extra Tischchen für Schminksachen inklusive

Haarfön ein, was besonders bei einer

Doppelbelegung des Zimmers großen

Anklang findet.

Was die Materialien betrifft, so orientiert

man sich häufig an der Natur im

Umfeld – Holz ist ein beliebter Baustoff,

begrünte Flächen finden sich auch im Spa

immer öfter und Wohnzimmer-Möbel sind

auch keine Seltenheit mehr.

Wenn die Badewanne

ins Zimmer wandert

Baden ist längst nicht mehr nur ein Reinigungsritual,

sondern vielmehr ein

Wellnesstool. Baden mit Aussicht ist in

Zimmern der gehobenen Hotel-Kategorie

keine Seltenheit mehr, was so viel bedeutet

wie, dass die Badewanne mitten im

Zimmer steht – und da sehr oft direkt vor

einer großen Fensterfront.

Die Steigerung dieses Luxus‘ ist dann

die „frei schwebende“ Badewanne, die

natürlich nicht wirklich schwebt, aber so

wirkt. Mit einem ausgeklügelten Hängemattenkonzept

befestigt, soll sie das Gefühl

vermitteln, über dem Alltag zu schweben.

Die beiden spektakulären „Hamarca“-Badewannen,

von denen es in Europa derzeit nur

sieben gibt, finden sich in den Spa-Suiten

der Riederalm in Leogang.

Die Hängematten-Badewannen aus

Karbon wurden von einer Spezialmanufaktur

in Großbritannien gefertigt und sind das

Highlight der zwei Luxury Spa Penthouse-

Suiten mit einer Fläche von rund 61 m 2 . Dort


11/2025

BAD & SPA 135

wird feinste Wohnkultur mit lässig-modernem

Alpin-Design aus hochwertigen Materialien

wie Altholz und anthrazitfarbenen

Edelfliesen, eigener Sauna und einem Weinklimaschrank

kombiniert. Womit schon

ziemlich deutlich der derzeitige Trend definiert

ist, nämlich jener, dass der Spabereich

immer häufiger in den persönlichen Bereich

des Hotelzimmers wandert.

Und die Architektur?

Da kehrt viel Luxus ein: vergoldete Armaturen,

Regenduschen schon im mittleren

Preissegment in den Bädern, Lounge-Möbel

im Spa, samt variabler Beleuchtung. Ein kleines

Leselicht bei jeder Liege, aber gedimmte

Beleuchtung im Raum.

Ein Kamin, der sowohl für Wärme als

auch für Gemütlichkeit sorgt, eine kleine

Bibliothek und Wasserbetten, Hängeschaukeln

oder bequeme Sitzsäcke. Und natürlich

Platz – auch hier. Oder gleich ein ganzes

Dorf-Spa mit Themenbereichen in den einzelnen

Stockwerken samt Rückzugsmöglichkeiten

in großzügigen Ruhekojen. Die

Spa und Bad sind gleichermaßen von Luxus geprägt.

Foto: Gams

Böden im Spa-Bereich sind meist aus Holz,

was dem ganzen einen warmen Charakter

verleiht. Dem Zufall überlassen wird hier

nichts, denn die Planung des Spa-Bereiches

ist mindestens so aufwändig und intensiv

wie der restliche Hotelkomplex. Innovative

Innenarchitekten haben hier ihren großen

Auftritt.

Foto: Carmen Huter

ADVERTORIAL

Bad & Wellness neu gedacht – mit

Sanotechnik

Fotos: Sanotechnik

Seit über 50 Jahren steht Sanotechnik

für Innovationskraft, Qualität und

Kundennähe im internationalen Sanitärhandel.

Unser Sortiment vereint ästhetisches

Design mit höchster Funktionalität –

und wird laufend weiterentwickelt, um den

Anforderungen moderner Badarchitektur

gerecht zu werden.

Unsere exklusiven Brausetassen – gefertigt

in der EU – stehen für Langlebigkeit,

Stabilität und unkomplizierte Montage.

Sie bilden die ideale Basis für individuell

geplante Duschlösungen. Wer das Außergewöhnliche

sucht, wird bei unseren freistehenden

Badewannen fündig: stilvolle Highlights,

die Komfort und Design vereinen.

Komplettduschkabinen ermöglichen ganzheitliche

Lösungen für anspruchsvolle Bäder,

während unsere Outdoor-Whirlpools echte

Spa-Momente unter freiem Himmel bieten –

Wellness pur, ganz entspannt zuhause.

Sanotechnik steht für verlässliche Qualität,

gelebte Innovation und kundenorientierte

Lösungen. Unser Anspruch: Produkte,

auf die man sich verlassen kann – und

Räume, in denen man sich gerne aufhält.

Jetzt als B2B-Kunde registrieren und die

ganze Vielfalt entdecken. Unsere Produkte

sind europaweit in führenden Baumärkten

und bei namhaften Onlinehändlern erhältlich.

Mehr Inspiration und Einblick unter:

www.sanotechnik.com


136 BAD & SPA

11/2025

Foto: Karasek

Material-Melange

Das Zusammenspiel von

Farbe, Form und Material

ist ein Ausdruck modernen

Designs und zeigt sich deutlich

bei der Stapelliege RIVA.

Holz verleiht der Liege eine

natürliche Optik und gleichzeitig

einen funktionalen

Grundcharakter. Das Aluminiumgestell

kann in den

unterschiedlichsten Farben

beschichtet werden, sodass

sich individuelle Gestaltungsmöglichkeiten

ergeben, ohne

dass die Robustheit leidet. Die Karatex-Bespannung lässt sich

zusätzlich farblich anpassen und macht ein separates Liegepolster

überflüssig. Die RIVA Holzstapelliege ist nach der ÖNORM EN

581-2 für den Objektbereich geprüft und lässt sich stapeln. Besucher

der GAST Salzburg haben die Möglichkeit, die RIVA Liege

sowie weitere Produkte „handmade in Austria“ live zu erleben und

sich von Qualität und Design inspirieren zu lassen.

www.karasek.co.at

Luxuriöse Sauberkeit

Dusch-WCs liegen im Trend.

Mit der ViClean Produktfamilie

greift Villeroy & Boch

diese Entwicklung auf. Die

neuen Modelle Supreo, Supreo

Select und Tivo verbinden

zeitloses Design mit intuitiv

steuerbaren Funktionen. Bei

Supreo stehen die Hygiene-

Funktionen im Fokus, während

Supreo Select mit zusätzlichem

Komfort aufwartet.

Beide Modelle bieten mehrere

Strahlarten, automatische Spülung, UV-Desinfektion, Geruchsabsorption,

Raumluftreinigung und einen sanften Duschstrahl,

ergänzt durch den patentierten Föhn SupremeDry. Innenbeleuchtung

und AmbiLux sorgen für Orientierung und Stimmung. Supreo

Select ergänzt dies um Sitzheizung, EcoMode und Öffnungsautomatik.

Tivo bietet alle wesentlichen Funktionen plus individuellen

Dusch- und Föhnkomfort, beheizten Sitz, Nachtlicht und Geruchsabsaugung.

www.villeroy-boch.com

Foto: Villeroy & Boch

Design-Akzente in der Therme

Thermengenuss ist verbunden mit Erholungswert

und der wird auch immer

mehr an der Hardware, sprich dem Design

und der Architektur. gemessen. Das wurde

auch im AQUA DOME in Tirol beim großen

Umbau in den Fokus gestellt und daher vor

allem in individuellen Freiraum und hochwertige

Materialien investiert.

In der Sauna schwebt man nun mit

einem gläsernen Aufzug von der Schluchtensauna

in den neu gestalteten Saunagarten

mit Liegen am Bachlauf, einem

Wasserfall und einer neuen Außensauna.

Der Außen-Whirlpool, der über einen

„Wasserweg“ erreichbar ist, glänzt vor einer

begrünten Wand und vermittelt so noch

mehr Natur. Das Highlight ist allerdings

der neue große Ruheraum in der Sauna, der

in einem modern-geradlinigem Stil und in

Naturtönen gehalten ist.

Welle an Welle

Auf den Liege-Galerien in der Therme

nehmen geschwungene Holzwände die

Wellenbewegung des Wassers auf und

setzen damit architektonisch interessante

Akzente. Das neue Sauna-Konzept orientiert

sich mit „Berge, Wasser, Kraft“ und

heimischen Produkten am Umfeld der Ötztaler

Alpen

Die Richtung im Spa- Bereich ist eindeutig:

Sie geht hin zum Luxus, hochwertigen

und meist regionalen Materialien und für die

Gestaltung kommen renommierte Architekten

zum Zug.

www.aqua-dome.at

Fotos: Aquadome


LUNA

IGLU

Die aufschiebbare Terrassen-Überdachung

Ganzjähriger Genuss im Freien.

Fotos: VÖROKA

BEI SCHÖNEM WETTER

EINFACH AUFSCHIEBEN !

ADVERTORIAL

Ob laue Sommerabende oder verschneite

Wintertage – mit modernen

Terrassenüberdachungen verwandeln

Gastronomiebetriebe ihre Außenflächen

in echte Wohlfühloasen für Gäste, die das

ganze Jahr über genutzt werden können.

Gerade in der österreichischen Gastronomie,

wo Witterung und Temperaturen oft wechselhaft

sind, bietet eine überdachte Terrasse

entscheidende Vorteile: mehr Sitzplätze,

höhere Auslastung und ein unverwechselbares

Ambiente im Freien.

Unsere Terrassenüberdachungen kombinieren

elegantes Design mit robuster

Funktionalität. Sie schützen zuverlässig vor

Regen und Wind.

Kostenlose Wärme bei

Sonnen-Einstrahlung

Jede Überdachung wird auf Maß gebaut.

Kommt Sonne auf, wird es unter dem transparenten

Dach mollig warm, ganz ohne Heizung,

selbst im Winter und bei Minus-Graden.

Die freie Sicht auf das Bergpanorama ist

selbst im geschlossenen Raum zu genießen.

Die gebogene Dachfläche erzeugt ein einzigartiges

Raumgefühl.

Wird es im Sommer zu warm, öffnen Sie

die Elemente in Sekundenschnelle und es

herrscht Umgebungstemperatur.

Auf der Restaurant-Terrasse schützt die

integrierte Beschattung vor intensiver Sonneneinstrahlung.

An trüben, kühlen Tagen

können integrierte Heizstrahler unterstützend

eingesetzt werden.

Die LED-Beleuchtung sorgt zu jeder

Jahreszeit für ein besonderes Ambiente, das

Gäste zum Verweilen einlädt – egal ob beim

Frühstück, Abendessen oder einem Glas

Wein unter freiem Himmel.

Mobiliar und Deko können gerichtet

werden, ohne Angst vor ungebetenen Wettereinflüssen.

Für Gastronomen bedeutet das: Planbare

Umsätze, verlängerte Freiluftsaison und ein

starkes Alleinstellungsmerkmal im Wettbewerb.

Egal ob Stadtcafé, Landgasthof oder

Hotelterrasse – eine hochwertige Terrassenüberdachung

schafft Raum für Gastfreundschaft

bei jedem Wetter und sorgt dafür,

dass sich der Aufenthalt im Freien das ganze

Jahr über lohnt.

Klein aber fein: IGLU und LUNA

Ganzjährig zu nutzen oder auch nur saisonal

zum Selbst-Auf- und Abbau. Die Modelle

IGLU und LUNA (erhältlich in Fix-Größen).

Besonders in der „ungemütlichen“ Jahreszeit,

wird s im Gastraum eng. Freistehend

im Garten, auf dem Parkplatz oder im Innenhof,

bieten Sie Ihren Gästen besonders am

Abend mit integrierter Beleuchtung, eine

einzigartige Stimmung.

Das Fondue in kleiner Runde oder die

Weinprobe mit ausgesuchten Freunden,

wird in diesen freistehenden Überdachungen

zum besonderen Event.

BESUCHEN SIE UNS AUF DER „Alles

für den Gast“ in Salzburg vom 8.11. bis

11.11. in Halle 9 - Stand Nummer 0119.

VÖROKA Überdachungs-Systeme, direkt

vom Hersteller. Weitere Info unter voeroka.de


Foto: Marriot

40 Jahre Vienna Marriott

Das Hotel Marriott Vienna feiert in diesem Jahr sein 40-Jahre-Jubiläum. Im Gespräch mit Direktor

Dieter Fenz hat GASTRO die Strategie dieses Erfolgskonzeptes hinterfragt.

Von Petra Pachler

Direktor Dieter Fenz führt als General

Manager das Hotel seit 20 Jahren sehr

erfolgreich und auf die Frage nach der Strategie

dahinter meint er:: „Gleichbleibende

Qualität, eine gute Lage, eine gute Positionierung,

die vorangetrieben wird, am Puls

der Zeit bleiben und auf die Bedürfnisse der

Gäste eingehen.“

Auf die Frage nach der DNA des Hotels,

nennt Dieter Fenz ganz klar das Konzept

von „austro-america“ – sozusagen das Beste

aus zwei Welten. Das Amerikanische zeigt

sich in den zahlreichen Special Events, die

dem Haus seinen kulinarischen USP verleihen:

Die Super Bowl, mit rund 1.000

Gästen, die Valentine’s Day Gala, der Jazz

Brunch zu Ostern, das Cheesecake Tasting

oder Thanksgiving. Wobei der Brunch

sowieso eine besondere Relevanz hat, denn

das Vienna Marriott war das erste Hotel in

Wien, das einen Brunch angeboten hat und

der kann eindeutig als Opener bezeichnet

werden. Nämlich als Opener, was die psychologische

Hemmschwelle beim Betreten

eines Fünf-Sterne Hotels manchmal hervorruft.

Kulinarik als Zugpferd

Für das jüngere Publikum ist dieser Opener

mit Sicherheit die Champions Sport Bar, wo

überwiegend junge, männliche Besucher das

Publikum ausmachen und ein eigener Eingang

nochmals für ein entspanntes Entree

sorgt.. Die Idee zur Champions Sport Bar

entstand aus der Tatsache, dass die Lage des

Hotels zu weit weg von kulturellen Stätten,

wie zum Beispiel der Oper ist, um dieses

Zielpublikum zu erreichen. Für Sportereignisse

ist die Lage kein Kriterium, sondern

hier zählt das entsprechende Angebot des

Hauses selbst. Und das hat man mit dieser

Bar geschaffen.

Beim Cheesecake Tasting haben die

Gäste unter anderem die Möglichkeit, über

den besten Cheesecake abzustimmen, der

dann für die nächsten sechs Monate, bis

zum nächsten Tasting, im Angebot bleibt.

Den Gast abzuholen, und in diesem Fall

durch Interaktivität mit einzubeziehen, ist

einer der Erfolgsfaktoren des Hauses. Rund

80 Prozent der Kulinarikgäste sind Wiener

Stammgäste.

Brunch ist der Bringer

Der Sunday Brunch mit einer Platzkapazität

von rund 180 Gästen ist vier bis sechs

Wochen vorher ausgebucht, für den diesjährigen

Weihnachtsbrunch erfolgten

die Buchungen bereits am 25.12.2024, so

Direktor Fenz. Aufgrund des durchschla-


11/2025

HOTELLERIE 139

genden Erfolges wurde vor rund fünf Jahren

der Saturday Shopping Brunch eingeführt,

der ebenfalls im Schnitt bereits vier Wochen

vorher ausgebucht ist.

„austro-america“ lautet die DNA

Sich als Teil einer internationalen Hotelkette

am heimischen Markt authentisch

zu platzieren, bedarf Fingerspitzengefühl

genauso wie gute Konzepte. Das Vienna

Marriott hat dies zu einem Großteil auch

über die Kulinarik geschafft und da mit

einem Mix aus beiden Kontinenten. Hot Dog

und Burger einerseits und das klassische

Wiener Schnitzel und die Mehlspeisenvitrine

auf der anderen Seite.

Mit dem Zahn der Zeit gehen

Ein erfolgreiches Level zu erreichen, ist,

laut Dieter Fenz, das eine, es zu halten das

andere. Und hier sieht Fenz vor allem einige

Parameter als ausschlaggebend. Die gleichbleibende

Qualität ist eines der wichtigsten

Assets, dazu kommt, das Konsumverhalten

der Gäste zu analysieren. „So hat sich die

Nachfrage in der Bar zum Beispiel komplett

verändert, Cognac schenken wir so gut wie

gar nicht mehr aus. Genauso, wie sich der

Cocktail verändert hat“. Eine Flasche Wein

zum Essen zu bestellen, ist auch nicht mehr

usus. Auf all das gilt es, mit entsprechenden

Angeboten einzugehen. „Man muss mit dem

Zahn der Zeit gehen“, ist Fenz überzeugt.

Und man muss authentisch bleiben und

seine Leistung bringen.

Die Mitarbeiter sind das Asset

Der Erfolg eines Hotels lässt sich wohl

immer auch an der langjährigen Zugehörigkeit

der Mitarbeiter messen und die liegt im

Vienna Marriott bei rund neun Jahren. Es

gibt aber auch Mitarbeiter, die bereits von

Anfang an dabei sind und die finden sich in

allen Bereichen: In der Technik, im Service,

in der Wäscherei, in der Küche. Im Hotel gibt

es auch einen eigenen Trainingsmanager,

der Lehrlinge entsprechend der Vorgaben

des Konzerns trainiert. Führungskräfte, wie

ein F & B Manager, gehen zur Weiterbildung

für eine Woche in ein anderes Marriott Haus.

Hotel Marriott Vienna-Direktor Dieter

Fenz: „Am Puls der Zeit bleiben und auf

die Bedürfnisse der Gäste eingehen.“

Foto: Marriott Business Portraits

Das Vienna Marriott war das erste Haus

der Gruppe im deutschsprachigen Raum,

mittlerweile gibt es in der DACH-Region

180 Häuser. Gut möglich, dass sich einige

Einiges vom Vienna Marriott abgeschaut

haben!

ADVERTORIAL

Der Schattenplatz als

Lieblingsplatz der Gäste

Fotos: Doppler

2026 bringt doppler mit dem Gastro Magic

in der Ausführung 300 x 200 cm frischen

Wind in die Außengastronomie. Die

Neuheit aus der doppler Gastrosparte vereint

durchdachtes Design, höchste Funktionalität

und maximalen Komfort. Ideal für Restaurants,

Cafés, Hotels mit dem Wunsch nach einem

schattigen, gemütlichen Gästebereich.

Robuste Gelenke aus Aluminium-Druckguss

sorgen für hohe Belastbarkeit und

Langlebigkeit, während der doppler Komfortschieber

das Öffnen und Schließen für

Servicekräfte ganz ohne Kraftaufwand möglich

macht. Für zusätzliche Sicherheit für die

Gäste sorgt das am Schirmdach integrierte

Windventil, welches aufkommende Luftströme

nach oben ableitet und so einen stabileren

Stand des Sonnenschirms gewährleistet.

Der Bezug des Gastro Magic lässt sich

in wenigen Handgriffen vom Gestell lösen,

reinigen oder austauschen, ideal für einen

dauerhaft gepflegten Außenbereich. Beim

Gastro Magic kann aus verschiedenen Standardfarben

gewählt werden. Sonderfarben,

auf den Markenauftritt abgestimmte Farbtöne

und individuelle Anpassungen sind auf

Anfrage ebenfalls möglich. Verschiedene

Befestigungslösungen ermöglichen eine

flexible und sichere Anpassung an jeden

Einsatzort und die unterschiedlichsten

Gegebenheiten vor Ort.

Hergestellt in Europa und mit drei Jahren

Funktionsgarantie auf das Gestell, setzt der

Gastro Magic 300 x 200 cm neue Maßstäbe

für stilvolle, langlebige und funktionale

Sonnenschirme im professionellen Einsatz

in Gastronomie und Hotellerie.

www.dopplerschirme.com


140 KARRIERE

11/2025

Mit Köpfchen geführt

Gastronomie wird oft mit der Arbeit am Gast assoziiert: Teller servieren, Getränke bringen und zwischendurch

ein Auge auf den Umsatz werfen. Wer selbst drinsteckt, weiß es besser.

Von Nele Klaffl

schließlich ein Zeugnis, das die Tür zu mehr

Verantwortung öffnet.

www.wifiwien.at

WIFI-Lehrgangsleiter Josef

Weidinger.

Foto: FOTO WUM

Denn zwischen Tassen und Tellern

lauern Buchhaltung, Budgetplanung,

Marketing, Personalführung und

rechtliche Stolperfallen. Aufgaben, die entscheiden,

ob ein Betrieb langfristig floriert

oder ins Straucheln gerät.

Lehre mit Limit

Die klassische Lehre zum Gastronomiefachmann

oder zur Gastronomiefachfrau bietet

natürlich eine solide Grundlage. Sie vermittelt

Praxiswissen in Service und Küche sowie

betriebswirtschaftliche Inhalte wie Küchenkalkulation,

innerbetriebliche Abrechnungen

oder die Erstellung von Dienstplänen.

Für Berufseinsteiger bietet die Lehre somit

ein Rundum-Paket, für Quereinsteiger oder

bereits berufserfahrene Gastronomen ist sie

jedoch meist keine Option.

Doch oft fehlt genau das gezielte

Managementwissen, das den Unterschied

zwischen gut und hervorragend ausmacht.

Hier liegt auch gleichzeitig die Herausforderung.

Viele Ausbildungsangebote koppeln

Gastronomie automatisch an Hotel- oder

Tourismusmanagement. Wer aber in einem

Restaurant, einer Bar oder einem Café arbeitet,

das nicht Teil eines Hotels ist, benötigt

kein umfassendes Tourismusstudium, sondern

gezieltes Managementwissen für den

eigenständigen Betrieb.

Praxisnah zum Profi

Foto: Mikhail Nilov

Gezielte Weiterbildungen wie der WIFI-

Lehrgang „Gastronomiemanagement“

in Wien und aufbauend darauf die „Ausbildung

zum Food & Beverage Manager“

schließen diese Lücke. Ob Betriebsnachfolger,

Gründer, erfahrene Mitarbeiter oder

Quereinsteiger, hier lernen Teilnehmer

praxisnah Marketing, Controlling, Finanzen,

Arbeitsrecht und Mitarbeiterführung.

Diskussionen, Workshops und Betriebsbesuche

sorgen dafür, dass Theorie unmittelbar

in die Praxis übertragen wird. Lehrgangsleiter

Josef Weidinger erklärt: „Wer

sich von der Masse abheben will, braucht

neben den handwerklichen Grundlagen

auch strategisches Denken, Markenbildung,

Zielgruppenverständnis und klare

Marktpositionierung.“ Am Ende stehen

schriftliche und mündliche Prüfungen und

Von Socials bis Service

Eine vergleichbare Weiterbildung bietet die

F&B Academy mit dem „F&B Management

Lehrgang“. Seit ihrer Gründung im Jahr 2009

zählt die Akademie 1500 Absolventen. Auch

hier geht es um die strategische Führung

eines Gastronomiebetriebs. Teilnehmer

lernen, Teams zu führen, Rentabilität zu

sichern, Marketingstrategien umzusetzen

und Qualitätsstandards in Küche und

Service zu etablieren. Chefgespräche und

Betriebsbesichtigungen in renommierten

Betrieben bringen die Theorie direkt in die

Praxis. Digitale Kompetenzen – von Social-

Media-Strategien bis hin zu Online-Marketing

– runden das Programm ab.

www.fbacademy.at

Bildungslücke

Für Akademiker oder jene, die es noch

werden wollen, präsentiert sich die Lage in

Österreich eher nüchtern. Studiengänge,

die sich ausschließlich der Gastronomie

widmen, sucht man vergeblich. Zwar gibt

es Programme im Bereich Tourismus- oder

Hotelmanagement, doch gastronomische

Inhalte werden darin meist nur am Rande

behandelt. Wer jedoch eine wirklich spezialisierte

Ausbildung anstrebt, muss den Blick

ins Ausland richten. In den Niederlanden

wird etwa ein Bachelor in International

Food Business angeboten, in Frankreich

unter anderem ein Bachelor in International

Hospitality & Restaurant Management. Eine

Marktlücke also, die das österreichische

Hochschulsystem bislang offenlässt.

Ein Großteil der Gastronomen muss

weder Hotelmanagement noch Tourismus

studieren. Entscheidender ist gezieltes gastronomisches

Managementwissen. Zwar

ist das Angebot an spezialisierten Aus- und

Weiterbildungen in Österreich noch recht

überschaubar, doch einige Programme

schließen diese Lücke bereits und ebnen den

Weg zu erfolgreichem Management.


11/2025

KARRIERE 141

Foto: www.ferialpraxis.info

Gesucht und gefunden

Die Suche nach Praktikanten

ist für viele Betriebe

Jahr für Jahr eine Herausforderung.

Zeitmangel, ungezielte

Inserate und fehlende Kanäle

erschweren die Nachwuchsgewinnung

zusätzlich. Seit

2023 bietet ferialpraxis.info

ein digitales Vermittlungsportal,

das jungen Menschen

den Einstieg in den Tourismus

erleichtert und Betrieben

direkten Zugang zu Ferialpraktikanten

verschafft. Wie

einfach die Plattform funktioniert, zeigt das I’m Inn Zwettl. Dort

bewarb sich Anna-Lena, Schülerin einer Tourismusschule, direkt

über ferialpraxis.info. „Ohne Registrierung konnte ich sofort nach

Stellen suchen und mich direkt bewerben“, berichtet sie. Hotels

und Betriebe können ihre Praktikumsstellen zielgerichtet für österreichische

Tourismusschulen veröffentlichen, wodurch aufwendige

Mehrfachinserate entfallen.

www.ferialpraxis.info

Süßes Jubiläum

Die Höhere Lehranstalt

für Tourismus in

Krems feierte ihr 50-jähriges

Bestehen und lud

mehr als 120 Gäste zu

einem Fest voller Erinnerungen

und Zukunftsvisionen.

Seit einem

halben Jahrhundert bildet

die HLF Krems junge

Menschen aus, die heute

Foto: HLF Krems/APA-Fotoservice/Hinterramskogler

Österreichs Tourismus

und Gastronomie prägen. Zum runden Geburtstag wurden nicht

nur modernisierte Praxisräume eröffnet, sondern auch über 1.000

handgefertigte Pralinen präsentiert. Gemeinsam mit HLF-Krems-

Absolvent Thomas Hagmann wurde aus ihnen das Logo der

Schule nachgebaut. Hagmann stammt aus der traditionsreichen

Café-Konditorei Hagmann, die seit 1836 für feine Wachauer Konditorkunst

steht. Nach dem Festakt standen Spitzenküche und

Wirtshauskultur auf dem Programm: Köstlichkeiten kamen von

Toni Mörwald, Thomas Dorfer, Roland Huber sowie Michael Kolm.

www.hlfkrems.ac.at

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Foto: Expressa Digital

Scrollen, Swipen, Lernen

Österreich ist online!

Von Nele Klaffl

Rund 8,69 Millionen Menschen surfen

durchs Netz, über zwei Drittel der

Bevölkerung tummeln sich täglich

auf Social Media. Kein Wunder also, dass

digitale Kompetenzen heute fest auf dem

Stundenplan der Tourismusschulen stehen.

Generation Internet

Die aktuellen Schülergenerationen sind

wahre Digital Natives. Sie kennen Apps,

Plattformen und Tools intuitiv, swipen,

posten und liken mit Leichtigkeit. Dabei

geht es nicht darum, sie als „Screenager“

abzutun, sondern ihr digitales Talent als

Zukunftswährung zu sehen. Die Aufgabe der

Schulen ist es nun, dieses natürliche Gespür

mit Wissen anzureichern, es zu verfeinern

und praxistauglich zu machen.

Am Puls der Zeit

Viele Tourismusschulen haben reagiert und

eigene Schwerpunkte geschaffen. Sie heißen

„Digitales Marketing“, „New Media Marketing“

oder „Digital Business“ und zeigen,

dass Tourismus heute auch in der digitalen

Welt zu Hause ist. An der TS Bad Ischl etwa

lernen die Schüler, wie man Content erstellt,

Websites versteht, Social-Media-Kanäle

betreut und sogar Apps entwickelt, stets mit

touristischem Blickwinkel.

www.ts-badischl.at

An der HLT Weyer können Jugendliche

den Schwerpunkt „e-Marketing & Mediendesign“

wählen und in Themen wie Websicherheit,

Typografie sowie Newsletter- und

Influencer-Marketing eintauchen. Der Lehrplan

orientiert sich dabei eng an der eCoach-

Ausbildung, sodass die Absolventen am Ende

das Junior-eCoach-Zertifikat in Kooperation

mit dem Oberösterreich Tourismus erhalten.

www.bbs-weyer.at

Es muss nicht direkt ein ganzer Schwerpunkt

sein. Viele Tourismusschulen profilieren

sich auch über ihre vielfältigen

Zusatzqualifikationen. So haben zwischen

Sommelier- und Barkeeper-Ausbildungen

Module mit digitalem Fokus sukzessive

Einzug gehalten. An der KTS Villach etwa

können Schüler Social Media Marketing mit

Food Photography kombinieren. Sie lernen,

wie man Gerichte fotogen in Szene setzt,

was einen erfolgreichen Instagram-Post

ausmacht und wie sich eine Plattform als

echtes Marketingtool nutzen lässt.

www.kts-villach.at

Learning by doing

Praxisnähe bleibt das Herzstück jeder Tourismusschule.

In den Betriebspraktika üben die

Schüler heute nicht nur Küche und Service,

sondern auch Content Creation und Online-

Marketing. Im Projektunterricht „Betriebspraktikum

Digitalisierung“ beschäftigen sich

die Jugendlichen mit Big Data, Cybersecurity,

Social Media Trends und gestalten gleich

auch die schuleigenen Kanäle mit.

www.hlfkrems.ac.at

Aus den Digital Natives von heute entstehen

die Digital-Profis von morgen und

mit jedem Post, jeder Kampagne und jeder

Website bauen sie Brücken zwischen digitaler

Welt und realem Gäste-Erlebnis.


13. – 17.3.

2026

WO

Sei

dabei!

internorga.com

TRENDS

LAUFEN

LERNEN.


144 PERSONALIA

11/2025

Foto: Meisterfrost Foto: Silvia Wittmann

Neues Kapitel

Ab 1. Jänner 2026 übernimmt Ute Kliemstein die Funktion

der Director Corporate Affairs bei der Brau Union Österreich

und folgt damit Daniela Winnicki. In dieser Rolle verantwortet

sie künftig als

Mitglied der Geschäftsleitung

die Bereiche

Kommunikation, Nachhaltigkeit

und Public

Affairs. Derzeit ist die

gebürtige Welserin als

Group Director Corporate

Communications

bei der TroGroup tätig.

www.brauunion.at

Mit viel Erfahrung

Mit Anfang Juni 2025 übernahm

Robert Lackner die Geschäftsführung

von Meisterfrost. Gemeinsam

mit Peter Böhm verantwortet

er nun die Leitung des Tiefkühlkostherstellers.

Lackner bringt umfangreiche

internationale Erfahrung aus

der Lebensmittel- und technischen

Industrie mit. Seinen Fokus legt er

neben der neuen Organisation im

Unternehmen, auf den nationalen

und europäischen Gastronomie-

Markt.

www.meisterfrost.at

Einvernehmlicher Abschied

Nach 18 Jahren in diversen leitenden

Funktionen innerhalb

der Unternehmensgruppe verlässt

Mag. Benedikt Zacherl die Marussia

Beverages AG mit Ende Oktober

2025 im gegenseitigen Einvernehmen,

um sich in Zukunft neuen

beruflichen Herausforderungen

zu widmen. Zacherl war in den

vergangenen Jahren als Regional

Vice President Continental Europe

für die internationalen Märkte der

Gruppe verantwortlich.

www.marussiabeverages.de

Übergabe mit Weitblick

Im Sporthotel Radstadt

kam es Mitte Oktober

zu einem Wechsel in der

Geschäftsführung. Nach

über zehn Jahren übergab

Dejan Dobovicnik die

Leitung des Hauses an

Christian Wendt. Der neue

Geschäftsführer bringt

Erfahrung im Marketing

und Sales mit und verfolgt das Ziel, das Hotel in Richtung

Ganzjahresbetrieb weiterzuentwickeln. Dabei möchte er verstärkt

auf die Bedürfnisse der lokalen Gäste eingehen.

www.sporthotel-radstadt.com

Foto: Schlumberger / Adrian Almasan

Foto: Sporthotel Radstadt

Foto: Vandemoortele

Expertenzugang

Seit September 2025 verstärkt

Lisa Ecker als Key Account

Managerin Retail das Team

von Vandemoortele in Österreich.

Ihr zentrales Ziel ist es,

bestehende Partnerschaften zu

festigen und die Marktposition

von Vandemoortele weiter auszubauen.

Mit ihrer langjährigen

Erfahrung im Vertrieb wichtiger

Lebensmittel-Produzenten

bringt sie wertvolle Expertise

für die Weiterentwicklung des

Unternehmens mit.

www.vandemoortele.com

Neuer CFO

Mit Wirkung zum 1. Oktober

2025 hat der Aufsichtsrat

der MEWA Textil-Service SE

Waldemar Feldbusch als neuer

Chief Financial Officer (CFO)

in den Vorstand berufen. Der

Wirtschaftsingenieur ist seit

2017 im Unternehmen tätig und

verantwortet künftig den neu

geschaffenen Bereich Finance

& Compliance. Waldemar Feldbusch

wird damit Teil des vierköpfigen

Führungsgremiums um

CEO Bernhard Niklewitz.

www.mewa.at

Foto: Mewa


11/2025

BUCHTIPPS 145

Foto: Kneipp Verlag Wien

Foto: südwest

Foto: südwest

Genetisch veranlagt

Nachbarschaftlich

Einfach fantastico

Kalorien zählen, Low Carb oder Intervallfasten

bringen oft keine Erfolge,

weil Abnehmen nicht für alle gleich

funktioniert. In seinem Buch »GENial

abnehmen« zeigt Dr. Stefan Wöhrer,

dass unser Stoffwechsel stark von der

Genetik geprägt ist. Er erklärt wie jeder

individuell herausfinden kann, welche

Nahrungsmittel wirklich passen, und

bietet über 50 personalisierbare Rezepte

für nachhaltiges Abnehmen.

www.styriabooks.at

Umfang: 160 Seiten

Einband: Gebunden

24 €, ISBN: 978-3-7088-0875-8

Der Isreali Oz und der Palästinenser

Jalil zeigen in ihrem Buch, dass

Freundschaft und Verständigung über

Grenzen möglich ist und dass beim

Essen alle zusammenkommen. In

ihrem Berliner Lokal kochen sie mit

Nachbarn aus aller Welt und vereinen

Aromen und Traditionen. Hummus

mit grünem Curry oder Linsendaal

auf arabische Art stehen für ihre Fusions-Küche,

die Vielfalt und Heimat

auf dem Teller neu denkt.

www.penguin.de

Umfang: 192 Seiten

Einband: Gebunden

28,80 €, ISBN: 978-3-517-10429-4

Sängerin Luca Vasta begeistert

nicht nur mit ihrer Musik,

sondern auch mit Italo-Rezepten

und Dolce Vita auf Instagram und

TikTok. In ihrem Kochbuch teilt sie

ihre Lieblingsrezepte: von Antipasti

über Pasta bis zu verführerischen

Dolci. „Fantastico“ nennt sie Klassiker

wie Carbonara, Pasta al Pistacchio

oder ihr Pistacchio-mi-su –

begleitet von stimmungsvollen Fotos

und Tipps für echten Italo-Genuss.

www.penguin.de

Umfang: 192 Seiten

Einband: Gebunden

25,70 €, ISBN: 978-3-517-10402-7

Foto: DK Verlag

Foto: Braumüller

Foto: Matthaes, JRE Österreich

Zugängliche Sterneküche

Von Fladen verführt

Sarah und Christian Bau prägen

gemeinsam mit „Victor’s Fine

Dining by Christian Bau“ die deutsche

Spitzengastronomie. In ihrem

Buch öffnen sie nun zum ersten Mal

ihre kulinarische Schatzkiste. Von

Garnelen mit Sesam-Brokkolini und

Pak-Choi zur Apfel-Tarte mit japanischem

Rum, ist jedes ihrer Rezepte

eine Einladung den Spagat zwischen

klassischer Schule und kreativer

Eigenständigkeit selbst zu erleben.

www.dorlingkindersley.de

Umfang: 272 Seiten

Einband: Gebunden

34,95 €, ISBN: 978-3-8310-5081-9

In diesem Buch eröffnet sich die

bunte Welt der veganen Fladenküche.

Von vertrauten Klassikern

wie Tortillas, Naan-Brot und Döner

bis zu regionalen Besonderheiten

wie Balassn und Feuerflecken reicht

die Auswahl, ergänzt durch kreative

Neuentwicklungen. Die Rezepte

sind leicht verständlich und machen

Lust aufs Ausprobieren. Alles wird

selbst hergestellt – Fladen, Füllungen,

Saucen und Gewürze.

www.braumueller.at

Umfang: 280 Seiten

Einband: Gebunden

28 €, ISBN: 978-3-99100-377-9

Teller voller Geschichten

Kochen ist das Ergebnis einer Fülle

von Erlebnissen“, sagt Vitus Winkler,

Präsident der JRE Österreich. Diese

Erlebnisse teilt er nun gemeinsam mit

JRE-Kollegen in einem Buch, das Portraits,

Rezepte und Geschichten von 43

Persönlichkeiten der österreichischen

Kulinarik vereint. Von Kindheitserinnerungen

über persönliche Lebenswege

bis zu Signature Dishes erzählt das

Werk von Innovation und Leidenschaft.

www.jre.eu

Umfang: 296 Seiten

Einband: Gebunden

51, 30 €, ISBN: 978-3-98541-082-8


146 VORSCHAU ADVERTORIAL

& IMPRESSUM

11/2025

Das erwartet Sie in der nächsten Ausgabe:

28. 11.

2025

Anzeigenschluss

Erscheinungstermin

10. 12. 2025

Food Getränke Non-Food

• Konfitüren &

Honig

• Winterdesserts &

Patisserie

• Fische/Krustentiere/Meeresfrüchte

& Kaviar

• Ethno: Sweets

• Bockbiere

• Kräuter- und Bitterliköre

• Softdrinks

• Kaffee & Tee

Veganuary & Dry January - Spezial

GASTRO Wandkalender 2026

• Gastro-Software

• Housekeeping &

Reinigung

• Küchentechnik:

Systemgastronomie

• Gemeinschaftsverpflegung

• Tischkultur

Tourismus/

Hotellerie/Karriere

Button-Legende

In jeder Ausgabe des GASTRO-Magazins finden sich Buttons bei manchen Geschichten. Sie sollen auf folgende Inhalte hinweisen:

• Tourismuskonzepte 2026

• Vegetarier & Veganer auf

Reisen

• Karriere: Ausbildungen

im veganen Bereich

NACH

HALTIG

Stories, die unter

anderem

Nachhaltigkeit zum

Inhalt haben.

WIRTSHAUS-

KULTUR

Portraits, welche die

Wirtshauskultur in

Österreich

repräsentieren.

ETHNO

FOOD

Die Küchen

der Welt.

SÜD

TIROL

Foto: Josef Rozsnyai

Impressum

› Herausgeber: Kurt Heinz & Michael Heinz › Geschäftsführung: Kurt Heinz, Tel. +43 (0)664/751 026 29, k.heinz@gastroverlag.at;

Michael HEINZ, Tel. +43 (0)664/521 69 36, m.heinz@gastroverlag.at, › Medieninhaber: H1 Medien & Gastro Verlag GmbH, UID-Nr.:

ATU 41834306 › Anzeigenleitung: Peter Bubenicek, Tel. +43 (0)1/4798430-15, bubenicek@gastroverlag.at › Anschrift: 1180 Wien,

Gersthofer Straße 87/1, Tel. +43 (0)1/479 84 30, Fax +43 (0)1/479 84 30-16, gastro@gastroverlag.at, www.gastroverlag.at, www.gastro.at

› Chefredakteur: Kurt Heinz › Chef vom Dienst: Michael Heinz › Redaktionsleitung: Petra Pachler, Tel. +43 (0)1/479 84 30-20,

pachler@gastroverlag.at › Redaktion: Nele Klaffl (n.klaffl@gastroverlag.at) › Freie Mitarbeiter: Mag. Andrea Jungwirth, Katrin

Hammer BA › Kolumnisten: Mark Chad Lewis, Riccardo Giacometti, Katrin Hammer, Andrea Jungwirth, Julia Füreder, Conrad Seidl,

Walter Veit, Helmut Hutterer, Siegfried Kröpfl, Maria Fanninger, Victoria Spielberger, Dr. Regina Preslmair, Petra Pachler, Barbara

Spitaler › Lektorat: Andrea Fischer › Redaktionssekretariat: Andreas Sourcé, Tel. +43 (0)1/479 84 30-18, source@gastroverlag.at ›

Layoutkonzept & Grafik: Georg Bock, office@derbock.at, Tel. +43 (0)699/191 303 42 › Online-Grafik: Josef Rozsnyai, Tel. +43 (0)1/479

84 30-12, rozsnyai@gastroverlag.at › Gültige Anzeigenpreisliste: Nr. 29 vom 1.1.2025 › Druck: Ferdinand Berger & Söhne Ges.m.b.H. ›

Erscheinungsweise: monatlich › Bezugspreis: jährlich EURO 55,– (inkl. 10 Prozent MwSt. + Porto). Abo-Konto: Volksbank IBAN AT73

4300 0428 6147 8008 › Unternehmensgegenstand: Die Herausgabe, die Herstellung und der Vertrieb von Druckschriften aller Art.

Erklärung über die grundlegende Richtung: Unabhängiges Magazin für die öster reichische Gastronomie und Hotellerie. › Verlagspostamt:

1180 Wien, Postgebühr bar bezahlt. Teilweiser oder gesamter Nachdruck bedarf der Zustimmung des Verlags. Für unverlangt

eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Gewähr übernommen. Namentlich gekennzeichnete Kommentare geben die

persönliche Meinung des Autors wieder und müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen.

202021021

Alle verwendeten geschlechtsspezifischen Formulierungen meinen die weibliche und die männliche

Form.

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