GASTRO das Fachmagazin 11/25
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Hausmannskost (Seite 32)
D A S F A C H M A G A Z I N Ausgabe 11/2025
„ALLES FÜR DEN
GAST“ SPEZIAL
Digitalisierung, die erfrischt.
08. - 11.11.25 | Salzburg | Stand 10-1128
Ausgabe 11, November 2025, 42. Jahrgang, Österreichische Post AG, GZ 02Z033305 M, H1 Medien & Gastro Verlag GmbH, Gersthofer Straße 87, 1180 Wien,
Coverfotos: Geiger Alm (großes Foto), alfa27 / stock.adobe.com (Kellnerin), Andrea Jungwirth (Hausmannskost)
EVA UND DOMINIK UTASSY:
HAUBEN UND STERNE
AUF DER ALM
Gut angezogen, besser im Geschäft (Seite 112)
Genussvolle
Besuchen Sie unseren
Gast-Messe-Stand 01-0127!
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-Emission 0 – 298 g/km. Symbolfoto. Stand 09/25.
Ausgabe 11, November 2025, 42. Jahrgang, Österreichische Post AG, GZ 02Z033305 M, H1 Medien & Gastro Verlag GmbH, Gersthofer Straße 87, 1180 Wien,
Coverfotos: Geiger Alm (großes Foto), alfa27 / stock.adobe.com (Kellnerin), Andrea Jungwirth (Hausmannskost)
D A S F A C H M A G A Z I N
EVA UND DOMINIK UTASSY:
Gut angezogen, besser im Geschäft (Seite 112)
Retouren an Postfach 555, 1008 Wien
„ALLES FÜR DEN
GAST“ SPEZIAL
Ausgabe 11/2025
Digitalisierung, die erfrischt.
08. - 11.11.25 | Salzburg | Stand 10-1128
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Gast-Messe-Stand 01-0127!
11/2025
EDITORIAL 3
Grüß Gott in Salzburg!
Endlich ist es wieder
soweit und die Messe
„Alles für den Gast“, die
Leitmesse für Gastronomie
und Hotellerie,
öffnet wieder ihre Tore.
Aussteller, Gastronomen
und Hoteliers treffen dort aufeinander, um
Erfahrungen, Ideen und Zukunftsvisionen
auszutauschen. Alte, bewährte Netzwerke
werden gepflegt, neue geknüpft und zahlreiche
Get-together sorgen für entspannte
Gespräche. Seit bereits 55 Jahren ist die „Alles
für den Gast“ als erfolgreiches Netzwerk in
Österreicher Maßstab für die Branche.
Auch wir von GASTRO sind natürlich
mit einem Stand auf der Messe vertreten
und stehen für Informationen, Gespräche
und einfach eine entspannte Auszeit bei
Süßem zur Verfügung. Außerdem haben wir
dieses Jahr als Standpartner die Organisation
Global Family, welche kostenlose Urlaube
für bedürftige Familien organisiert. Eine tolle
Sache, die wir gerne unterstützen. Sie finden
uns im Foyer der Halle 10 Stand 225 und 227
gleich links neben dem Eingang.
Apropos Netzwerk: Hier haben wir etwas
Erfreuliches zu vermelden, Chaîne des Rôtisseurs
ist ein neuer Kooperationspartner
von GASTRO und wir freuen uns sehr auf
die künftige Zusammenarbeit.
Gegründet
als Bruderschaft im 13.
Jahrhundert in Frankreich,
ist sie heute eine
international agierende
Organisation, die sich
künftig verstärkt der Förderung junger
Talente widmen möchte. Ihre Basis ist die
französische Kochkunst und diese ist, wie
wir alles wissen, wiederum die Basis jeder
erfolgreichen Küche.
Dass die aktuelle Messeausgabe, wie
jedes Jahr, vor vielen News, fachlich gut
recherchierten Geschichten und Informationen
zu unseren Partnern strotzt,
versteht sich von selbst. Unsere Palette
reicht von einem kritisch-positiven Blick
auf Convenience, über die Renaissance der
Hausmannskost, dem Blick auf Prickelendes
in den Sekt- und Champagnergläsern und
Bierinnovationen bis hin zu den aktuellen
Trends im Wintertourismus. Und natürlich
auch wieder Porträts und Interviews mit
interessanten Vertretern der Branche – diesmal
mehr denn je.
Schauen Sie rein, blättern Sie durch,
erfahren Sie Wissenswertes und besuchen
Sie uns auf der Messe!
Kurt & Michael HEINZ
Hausmannskost (Seite 32)
HAUBEN UND STERNE
AUF DER ALM
Genu svo le
Weihnachten
Hier geht’s zum e-Paper.
MASSENWEISE JUBILÄUMSPREISE
GASTROTECHNIK
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vom 03.11. - 23.11.2025
AKTION
0810 100 180
4
INHALT 11/2025
Aktuell & angesagt
Food 22 bis 71
Personelles Seite 144
Buchtipps Seite 145
Vorschau und Impressum Seite 146
Alle Jahre wieder
Nein, es weihnachtet noch nicht, sondern
es geht um die Messe „Alles für den Gast“
in Salzburg.
Seite 10
Effizienz trifft Genuss
In der Gemeinschaftsverpflegung ist der
Spagat zwischen Qualität, Wirtschaftlichkeit
und Zeitdruck Alltag. Convenience-Produkte
können hier eine wertvolle
Unterstützung sein.
Seite 24
Foto: Andrea Jungwirth
Hausmannskost mit Herz und
Vernunft genießen
Traditionelle Hausmannskost ist die
Küche unserer Großmütter und weckt oft
Erinnerungen an selbstgekochte, herzhafte
Mahlzeiten.
Seite 32
Regionaler Genuss mit Charakter
Wenn die Tage kürzer werden und die
Speisekarten kräftiger, erleben Milchprodukte
und Käse ihre Hochsaison.
Seite 56
Sag Cheese – und die Welt lächelt
Cremig, würzig, mild, kräftig: Käse ist
die universelle Sprache des guten Geschmacks.
Seite 58
Chaîne des Rôtisseurs
Von den mittelalterlichen Spießbratern
zur internationalen Gourmetvereinigung.
Seite 60
Ice, Ice, maybe?
Viele der rund 400 Eissalons Österreichs
schließen in den Wintermonaten saisonbedingt,
andere hingegen trotzen der
Kälte.
Seite 64
Hauben und Sterne auf der Alm
Eva und Dominik Utassy betreiben mit
der Geigeralm ein Hauben- und Sternerestaurant
in einer ehemaligen Skihütte!
Seite 68
Cold & hot drinks 72 bis 97
Non food 98 bis 123
Die US-Bierszene trotzt
dem Gegenwind
Die Craftbier-Szene in den USA ist Vorbild
für viele Entwicklungen in Europa.
Seite 74
Zwischen Perlen, Prestige und
Perfektion
Warum Sekt und Champagner in der
Gastronomie weit mehr sind als nur festliche
Begleiter – und wie Gastronomen
das Prickeln erfolgreich inszenieren.
Seite 78
Hochprozentig im Trend – oder doch
leichter Genuss?
Edelbrände erleben in der Gastronomie
und Barszene ein Comeback – aber anders
als früher.
Seite 84
Basic oder schon Luxus?
Kaffee zählt zu den Produkten mit der
höchsten Gewinnspanne in der Gastronomie.
Seite 88
Kaffeekompetenz mit System
Professionelle Kaffeemaschinen sind das
Herz jeder Gastronomie – sie entscheiden
über Qualität, Effizienz und Kundenerlebnis.
Seite 92
Foto: Kinga Pesl
Raus aus dem Dornröschenschlaf
In vielen Restaurants und Hotels fristet
Tee noch immer ein Schattendasein.
Seite 96
Wo die Küche wirklich brennt –
am Herd
Er ist das Herz jeder Profiküche – ohne
ihn läuft gar nichts: der Herd.
Seite 100
Durchdachte Reinigung mit System
Ohne Hygiene läuft nichts – sie ist das
unsichtbare Rückgrat jeder Profiküche
und entscheidet, ob Qualität und Sicherheit
auf dem Teller landen.
Seite 106
Gut angezogen, besser im Geschäft
Ob Empfang, Service oder Küche – die
richtige Berufsbekleidung ist mehr als
Pflicht: Sie ist Visitenkarte, Wohlfühlfaktor
und Marketinginstrument in einem.
Seite 112
Tourismus, Hotellerie & Karriere 124 bis 143 Non food 98 bis 123
Mehrweg macht Marke
Wenn Verpackung zum Imagefaktor
wird: Nachhaltigkeit, Innovation und
Ästhetik gehen Hand in Hand und eröffnen
Hotellerie und Gastronomie neue
Chancen.
Seite 114
Die Menge macht das Gift
Ein rustikal inszenierter Herbsttisch
verlangt Feingefühl und Gespür für Proportionen.
Seite 118
Foto: Oesterreich Werbung/Linda Schaeffler
Kein Schnee, keine Gäste?
Österreichs Wintertourismus unterliegt
gravierenden Veränderungen, seit Frau
Holle ihre weiße Pracht nicht mehr so
üppig, und vor allem nicht mehr so verlässlich,
ausschüttet.
Seite 126
Richtiges Konzept, richtiger Gast
Wer erfolgreich ein Hotel betreiben
möchte, der sollte sich an einige unabänderbare
Module halten.
Seite 130
Foto: Carmen Huter
Bitte viel Platz!
Ablageflächen in Hotelbädern sind ein
Thema für sich, da meist zu wenig vorhanden.
Wer hier gut plant, hat den Gast
schon auf seiner Seite.
Seite 134
Mit Köpfchen geführt
Gastronomie wird oft mit der Arbeit am
Gast assoziiert: Teller servieren, Getränke
bringen und zwischendurch ein Auge
auf den Umsatz werfen. Wer selbst drinsteckt,
weiß es besser.
Seite 140
11/2025
AKTUELL & ANGESAGT 5
Foto: Metro
Ultrafrischer Messeauftritt
Auch in diesem Jahr präsentiert sich
METRO bei der “Alles für den Gast“ als
engagierter Partner der Gastronomie. Auf
einer Fläche von 200 m 2 erleben Besucher
die ganze Vielfalt an Food-Innovationen,
Trends und modernen Non-Food-Helfern
für die professionelle Küche. Im Mittelpunkt
steht die Zubereitung ultrafrischer Produkte,
begleitet von exklusiven Gastro-Geräten zu
Messepreisen.
„Bei der GAST freuen wir uns wie jedes
Jahr auf den Austausch mit Gastronomen,
Hoteliers und Catering-Profis, um wertvolles
Feedback zu erhalten und Ideen zu entwickeln“,
erklärt Thierry Guillon-Verne, CEO
von METRO Österreich.
Im Zuge dessen findet auf der Messe
die Präsentation von METRO SMART KIT-
CHEN statt, ein eigens für die Gastronomie
abgestimmtes Sortiment an frischen Produkten.
Anschaulich ist jede Zubereitungsphase
mit einem Symbol gekennzeichnet,
das den Verarbeitungszustand der Zutaten
und die eingesparte Zeit in der Küche zeigt.
Begleitet wird der Messeauftritt von täglichen
Kochshows und Verkostungen, vom
Filettieren edler Fische bis hin zum „Zero
Waste“-Kochen. Zudem werden wieder die
Gewinner des „Nachhaltig Wirten“-Preises
gekürt, mit dem METRO gemeinsam mit
dem Wirtshausführer Betriebe mit vorbildlichen
nachhaltigen Konzepten auszeichnet.
www.metro.at
Seien
Sie
dabei!
Foto: Chris Perkles
Von Holz zu Strom
Ein Jahr nach der Inbetriebnahme lud die
Familie Hauser zur Präsentation ihres
Kraftwerks Stanglwirt BIO-Energie. Das
Vorzeigeprojekt erzeugt Strom, Wärme
und Pflanzenkohle aus regionalem Hackgut
und verkörpert den gelebten Nachhaltigkeitsgedanken
des Betriebs. Prominente
Unterstützung kam dabei von Joko
Winterscheidt, deutschem Moderator und
langjährigem Umwelt- und Klimabotschafter,
der die Patenschaft für das Kraftwerk
übernahm. „Mit dem eigenen BIO-Energie-Kraftwerk
setzen wir einen weiteren
Meilenstein in unserer Unternehmensgeschichte
im Sinne der Nachhaltigkeit“,
erklärte Balthasar Hauser. Herzstück ist
eine Holzvergaseranlage, die Hackgut in
Holzgas umwandelt und über einen Gasmotor
Strom und Wärme liefert. Nebenbei
entsteht Pflanzenkohle, die den Kohlenstoff
dauerhaft bindet.
www.stanglwirt.com
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Trends, Technik und Konzepte für
die Zukunft: Auf der INTERGASTRA
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zu wegweisenden Food-Trends. Dazu
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Shows und der Austausch mit
Branchenprofis auf Augenhöhe.
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6 AKTUELL & ANGESAGT
11/2025
Robotik in Salzburg
Das neuartige Küchenkonzept
„happyBytz“
zeigt auf der diesjährigen
„Alles für den Gast“, wie
moderne Technik und
hochwertige, regionale
Zutaten zusammenfinden.
Hinter happyBytz
stehen der Lebensmittelgroßhändler
Wedl und der
Lebensmittelproduzent
Giner, zwei traditionsreiche
Tiroler Familienunternehmen.
Technologischer
Partner ist das Hamburger
Startup goodBytz. Gemeinsam
ermöglichen sie Gastronomiebetrieben
eine spürbare Entlastung. Die roboterunterstützten
Küchenmodule verarbeiten frische
Zutaten von Giner, bereiten rund um die
Uhr Gerichte zuverlässig und flexibel zu
und sind vor allem bei Personalmangel eine
willkommene Unterstützung. Die Zutaten
wurden speziell für die Technologie entwickelt
und zertifiziert. Besucher können
auf der Messe die Zukunft der Gastronomie
live erleben.
www.happybytz.com
Foto: hyppBytz/Oss
f-b-manager.com
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Dieser Ausgabe
von GASTRO
liegt eine Beilage
der Firma
Edna bei.
Erfrischend digital
Digitalisierung, die erfrischt“, unter diesem
Motto zeigt Gastronovi auf der diesjährigen
„Alles für den Gast“, wie smarte Software
die Gastronomie spürbar entlastet. Vom
8. bis 11. November 2025 können Besucher
live erleben, wie die modulare All-in-One-
Cloud-Lösung Arbeitsabläufe vereinfacht,
die Effizienz steigert und Gastronomen mehr
Zeit für ihre Gäste schenkt. Das intelligente
Kassensystem verbindet Küche, Service und
Management nahtlos und deckt alle Bereiche
ab, von Bestellungen, Warenwirtschaft und
Reservierungen über Online-Bestellungen
bis hin zur unkomplizierten Bezahlung mit
Gastronovi Pay oder Tap to Pay für iPhone
und Android. So wird deutlich, wie digitale
Vernetzung den Alltag in der Gastronomie
erleichtert und Gästen gleichzeitig ein noch
reibungsloseres Erlebnis ermöglicht.
www.gastronovi.at
Foto: Gastronovi
UNTERNEHMEN
8
AKTUELL & ANGESAGT 11/2025
Kolumne F&B Manager Club Austria Nr. 11/25
So is(s) es …!
Viele Gastronomen sehen die
Weihnachtszeit als eine entscheidende
Chance, die schwächeren
Monate des Jahres auszugleichen
und die Umsätze anzukurbeln.
Die bereits rechtzeitig eingegangenen Reservierungen
für Firmenfeiern stützen diese Zuversicht.Trotz
des Optimismus stehen Gastronomen
weiterhin vor großen Herausforderungen:
Die Inflation hat die Betriebskosten, einschließlich
Rohstoff und Energie, erheblich erhöht. Darüber
hinaus sind steigende Personalkosten ein
zentrales Problem für Gastronomen, da sie unter
anderem durch Mindestlohnerhöhungen, Personalmangel
und hohe Mitarbeiterfluktuation verursacht
werden.
Die Budgets für Firmenfeiern werden straffer
kalkuliert und viele überlegen sich Ausgaben für
Restaurantbesuche genauer, was sich auf die Konsumfreude
auswirken kann und zu einem Rückgang
der Gewinne führt. Jedoch sind die meisten
Restaurants stets bemüht, mit kreativen und ansprechenden
Konzepten die Nachfrage nach budgetfreundlichen
Firmenfeiern, zu erfüllen.
All dies ist freilich mit hohen Ausgaben verbunden.
Hinzu kommt oft die schlechte Zahlungsmoral
der Kunden, die zu Engpässen führen, das operative
Geschäft beeinträchtigen und die wirtschaftliche
Lage vieler Betriebe gefährden.
Die Weihnachtszeit verspricht für die Gastronomie
Zuversicht und dringend benötigte Umsätze.
Um diese zu erreichen, sollten klare Zahlungsziele
gesetzt und an die Fairness sowie eine gute Zahlungsmoral
der Konsumenten appelliert werden.
Verpflichtungen beidseits müssen fristgerecht und
vollständig erfüllt werden. Denn nur durch beidseitige
Fairness kann das Gastgewerbe langfristig
stabil bleiben!
Lazhar Nafati
F&B Manager Club AUSTRIA
www.f-b-manager.com
Foto: F&B Manager Club AUSTIRA
Ohne Mampf, kein Kampf
Die Sendung „Österreich hat Geschmack“ führte Ernährungswissenschafterin
Marlene S. in die Vega-Payer-Weyprecht Kaserne
in Wien. Diese wurde 1903 unter Kaiser Franz Joseph I. erbaut.
Heute befinden sich hier die Heereslogistikschule, das europäische
Zentrum für Handentschärfer und die Regionalküche für die Garnison
Wien. Neben der Ausbildung im militärischen Bereich gibt es
die Möglichkeit den Kochberuf zu erlernen. Zusätzlich beinhaltet
die Lehrgruppe Ernährung auch das Referat Qualitätsmanagement
Verpflegung. Zu dessen Aufgaben zählen etwa Produkttestungen
und die Entwicklung neuer Rezepte, um die Verpflegung der Mitarbeiter
und Grundwehrdiener optimal zu gestalten. Besonderer
Wert wird dabei auf ernährungsphysiologische Aspekte, aber auch
auf regionale und saisonale Zutaten gelegt.
www.oesterreichhatgeschmack.at
Alkoholfreie Sommeliers
Die Nachfrage nach alkoholfreien
Getränken in der
Gastronomie wächst rasant,
immer mehr Gäste setzen
auf Genuss ohne Alkohol.
Ab 2026 bietet die Doemens
Akademie mit der Ausbildung
zum „Genuss-Sommelière/er
alkoholfrei“ eine neue Qualifizierung
für Profis, die diesem
Trend kompetent begegnen
wollen. Die Ausbildung vermittelt
fundiertes Fachwissen über Wasser, Tee, Kaffee, Fruchtsäfte,
fermentierte Getränke wie Kombucha oder Kefir sowie kreative
Kreationen wie Mocktails, Shrubs und alkoholfreie Spirituosen.
Ergänzt wird die Theorie durch Sensorik- und Aromenschulung,
Food Pairing, Präsentationstechniken und Exkursionen zu Produzenten,
darunter auch der Obsthof Retter im Naturpark Pöllauer
Tal. Die neue Ausbildung positioniert sich damit als zeitgemäßes
Pendant zum etablierten Wein-Sommelier.
www.doemens.org
Foto: Österreich hat Geschmack
Foto: Ron Lach
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brauchen und das im Frühjahr nicht umsetzbar ist.
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Alle Jahre wieder
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11/2025
ALLES FÜR DEN GAST 11
Nein, es weihnachtet noch nicht, sondern es geht um die Messe „Alles für den Gast“ in Salzburg.
Von Petra Pachler
Man sollte meinen, dass nach 55
Jahren bereits alles gezeigt wurde
und es nichts oder kaum mehr
Neues in der Gastrowelt gibt.
Aber das ist ein gewaltiger Irrtum. Vom 8.
bis 11. November steht im Messezentrum in
Salzburg alles unter dem Motto „Tradition
& Zukunft im Einklang“ – ein Thema, das
sowohl spannend als auch herausfordernd
ist. Einerseits schreiten Entwicklung und
Innovationen rasend voran – Stichwort
Digitalisierung und KI, auf der anderen Seite
wird die Sehnsucht nach Altbekanntem und
auch Altbewährtem immer stärker spürbar.
Wie also diese scheinbar gegensätzlichen
Richtungen auf einen Nenner bringen? Zum
Wohle der Gastronomie & Hotellerie, aber
natürlich auch zum Wohle der Gäste und
Kunden. Masterclasses, Diskussionen und
Fachvorträge versuchen, darauf eine Antwort
zu finden.
Gutes Essen, gut zubereitet
Wie schmeckt die Zukunft, ist eines der
Themen, das in Live-Demonstrationen
beleuchtet wird. Zero Waste ist ein Thema
in der Gastronomie, das immer wesentlicher
wird – was auch im Sinne der Nachhaltigkeit
nachvollziehbar ist. Convenience ist aus der
Küche und der Gemeinschaftsverpflegung
nicht mehr wegzudenken und wird in Zeiten
von Mitarbeitermangel immer wesentlicher.
Wie wichtig dabei Bio, Regionalität und
Nachverfolgbarkeit sind, werden Großhändler
in den Fokus stellen. Gäste wollen gut
und günstig essen und diese Challenge gut
zu meistern, obliegt dann den Köchen und
Gastronomen. Beim Live-Cooking zeigen sie,
was gute Küche alles kann. Der Geschmack
der Zukunft wird in zahlreichen Koch-Shows
auf die Teller gebracht.
Gastro-Boy & Co
Welchen Namen er erhält, ist eine ganz
individuelle Entscheidung, aber seine Präsenz
wird immer allgemeiner – nämlich die
des Gastronomie-Roboters. Im Restaurant
nimmt er den Mitarbeitern das Tragen des
schweren Geschirrs ab und erledigt lautlos
seinen Job. Eine deutliche Erleichterung für
das Service-Personal. Doch wie sieht es diesbezüglich
an der Rezeption eines Hotels aus?
Diese Fragen beschäftigen zahlreiche Unternehmen
in der Branche und auch diesem
Thema wird auf der Messe nachgegangen.
Vier Tage Profiprogramm
Vier Tage, 711 Aussteller und tausende Fachbesucher.
Bei der Messe „Alles für den Gast“
kommt zusammen, was zusammen gehört.
Beim Treffpunkt für Gastronomie, Hotellerie
und Genusskultur treffen Interessierte
aus allen Ebenen der Branche aufeinander,
tauschen sich aus und schließen Kooperationen.
Neues ist genauso zu finden, wie Altbewährtes,
innovative Startups überraschen
mit kreativen Ideen. Von welchen sich mitunter
auch alte Hasen aus der Branche etwas
abschauen. Gastronomie und Hotellerie sind
im Wandel – sie reagieren auf wirtschaftliche
und gesellschaftliche Veränderungen oft als
Erste. Weil dort Menschen am Werk sind,
die Veränderungen spüren, aufnehmen und
darauf reagieren. Die Gastronomie ist eine
Branche, die lebt und sich weiterentwickelt.
Genauso wie die Hotellerie! Lassen wir uns
überraschen, was es dazu auf der Alles für den
Gast Neues gibt. Natürlich sind auch wir, als
GASTRO Team, auf der Messe mit einem
Stand vertreten. Man findet uns im Foyer
der Halle 10 Stand 225 und 227 gleich links
neben dem Eingang. Besuchen Sie uns, wir
freuen uns auf Sie!
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12 AKTUELL & ANGESAGT
11/2025
Foto: Emanuele Roberto
Voller Visionen
Die Host 2025 in
Mailand bot fünf
intensive Tage voller
Visionen, Vernetzungen
und Chancen und
zeigte die Zukunft der
Gastronomie in all
ihren Facetten. Mehr
als 2.050 Aussteller
präsentierten ihre
Produkte und Lösungen
für Gastronomie, Handel und Außer-Haus-Markt. Rund 3.000
Fachleute, darunter Köche, Wissenschaftler und Branchenvertreter,
beteiligten sich an 800 Veranstaltungen mit Fachvorträgen,
Panels und Startup-Pitches. Nachhaltigkeit, Innovation und Inklusion
standen dabei im Mittelpunkt, viele Aussteller präsentierten
umweltfreundliche Produkte wie wiederverwendetes Malz in
Biermaschinen oder Fitnessgeräte aus recycelbaren Materialien.
Die Messe verzeichnete starke Besucherzahlen aus Europa und
Übersee und festigte Host Milano als internationale Plattform für
die Gastronomiebranche.
host.fieramilano.it
Innovative Innovationen
Die INTERGASTRA und
der Verband crowdfoods
gehen eine Partnerschaft
ein und integrieren
die Startup- und
Innovations-Messe sowie
die Konferenz NEW-
FOOD X NOW erstmals
in die Fachmesse. Damit
entsteht auf der INTER-
GASTRA 2026 ein neues
Format. Auf der New Food
Expo im ICS-Foyer präsentieren vom 8. bis 10. Februar mehr als
100 Startups ihre innovativen Lebensmittelideen und zeigen, wie
die Zukunft der Ernährung und Gastronomie gestaltet werden
kann. Parallel dazu lädt crowdfoods zu Fachvorträgen, Panels und
Startup-Pitches unter dem Motto „Taste the Future of Food and
Cuisine“ ins ICS-Konferenzzentrum ein. Zwei hochkarätige Networking-Abende,
die Investors Night und die Food Buyers Night,
runden das Programm ab und schaffen wertvolle Kontakte zwischen
Gründern, Investoren und Branchenexperten.
www.intergastra.de
Foto: INTERGASTRA
ADVERTORIAL
Olympiasieger vertrauen
auf exito.ag
Goldberger & Morgenstern als Markenbotschafter.
Wenn Olympiasieger ihre Unterschrift unter ein Unternehmen
setzen, entsteht mehr als ein Logo: eine glaubwürdige Verbindung
zwischen Spitzenleistung und Markenversprechen. So geschehen bei
exito.ag – und wir nehmen Sie mit hinter die Kulissen dieser Partnerschaft.
Die Champions hinter dem Namen
Thomas Morgenstern gilt als einer der erfolgreichsten Skispringer weltweit.
Er gewann drei olympische Goldmedaillen (jeweils individuell und
im Team) und sammelte zahlreiche Weltmeistertitel.
Andreas Goldberger war in den 1990ern eine feste Größe im Skispringen:
mehrfacher Gesamtweltcupsieger, mehrfacher Tourneesieger,
mit Olympiamedaillen im Gepäck.
Besuchen Sie uns auf der Gast in Salzburg und spüren Sie die Qualität
und die große Auswahl. Wir beraten Sie gerne und freuen uns auf Sie.
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14 AKTUELL & ANGESAGT
11/2025
Foto: Hotel Schwarzer Bär
Rooftop Momente
Zehn Jahre Rooftop7
bedeuten ein Jahrzehnt
voller Genussmomente
über den Dächern
von Linz. Das „Rooftop7
– Steak & Cocktails“ feiert
nicht nur sein Jubiläum,
sondern auch einen weiteren
Meilenstein. Bei der
Falstaff Bar- & Spirits Gala
wurde die Frau Dietrich Cocktailbar zum „Bar Juwel 2026“ gekürt.
„Die Auszeichnung ist für uns eine wunderbare Bestätigung unserer
Arbeit“, sind sich Michael Kreuzer und Barchef Jan Masek einig.
Seit einem Jahrzehnt verbindet das Rooftop7 exzellente Steaks,
kreatives Barfood und außergewöhnliche Cocktails zu einem
Rundum-Erlebnis. Neu ist zudem der Brunch am Wochenende, der
mit einer bunten Vielfalt von Chia-Pudding über Shakshuka bis
hin zu Zimtschnecken aufwartet. Dazu gibt es frische Säfte, Kaffeespezialitäten
und in Rooftop7-Manier auch Espresso Martini.
www.linz-hotel.at
50 Jahre Romantik Hotels
Authentische Erlebnisse, herzliche
Gastfreundschaft und
echte Geschichte(n) prägen die
Romantik® Hotels & Restaurants
in zehn Ländern Europas - von einzigartigen
Wellness-Häusern bis
zu den Luxushotels von „Pearls by
Foto: Romantikhotel Weisses Roessl
Romantik®“. Die Marke ergänzen
ausgesuchte Chalets, exklusive B&Bs, sowie Townhouses in pulsierenden
Metropolen. Die Kulinarik spielt bei der Gruppe immer
eine große Rolle. Kulinarik, Kultur und Geschichte kennzeichnen die
50 Jahre Gastfreundschaft der Romantik® Hotels Österreich - mit
Genussmomenten, Zeitzeugen-Geschichten und besonderen Begegnungen.
Mit dabei sind so klingende Namen wie das Romantik®
Hotel Im Weissen Rössl am Wolfgangsee, oder auch das Romantik®
SPA Elixhauser Wirt im Salzburgerland, der als ältestes Familienunternehmen
Österreichs in der Branche gilt. Ausgezeichnete Kulinarik
und gelebte Regionalität vereinen die persönlich geführten Häuser zu
einer exklusiven Kollektion für höchste Ansprüche unter dem Dach
einer starken Marke Romantik®.
www.romantikhotels.com
Foto: Marco Parisi - info@marcoparisi.net
Rund 19.000 Fachbesucher strömten
nach Bozen, um die 49. Auflage der
Fachmesse Hotel zu erleben. Mit 430 Ausstellern,
von denen über die Hälfte aus dem
Ausland kamen, bestätigte die Messe ihre
Rolle als zentrale Plattform für Austausch,
Inspiration und Weiterbildung in der Branche.
„Hotel ist ein Schaufenster für die
Kraft und Kreativität der Tourismusbranche“,
sagt Greti Ladurner, Präsidentin von
Messe Bozen. Im Mittelpunkt standen die
Menschen, die durch Leidenschaft und Einsatz
das Rückgrat der Branche bilden. Das
Eventprogramm mit 3000 Teilnehmenden
brachte neue Impulse und Diskussionen,
unter anderem beim Hotel Sustainability
Award. Die Verleihung zählte über 130
Teilnehmende. „Dies ist ein klares Zeichen,
dass Themen nicht nur diskutiert, sondern
gemeinsam weiterentwickelt werden“,
erklärt Brand Manager Daniel Degasperi.
Junge Fachkräfte diskutierten zudem
Von Südtirol in
die Welt
beim Format „Den Jungen das Wort“ über
Erwartungen und Arbeitsmodelle, während
Start-ups wie Tableglow und Giggle.
tips neue Perspektiven einbrachten. Vom
Schweinefleisch mit Qualitätszeichen aus
nachhaltiger Haltung über klimafreundliche
Naturoberflächen bis zu E-CarSharing-
Lösungen für Hotels zeigten die Aussteller,
dass Verantwortung, Qualität und Menschlichkeit
Hand in Hand gehen.
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66 Raritäten von Stars & Athleten bei Pappas
Am 20. November verwandelt sich der
Pappas-Hauptsitz in Salzburg in eine
Bühne der besonderen Art: Zur wohl größten
Charity-Auktion Österreichs werden
66 außergewöhnliche Raritäten von Prominenten,
Künstlern und Spitzensportlern
versteigert – alles zugunsten von Global
Family, dem „Reisebüro der Menschlichkeit“.
Die Organisation schenkt sozial
benachteiligten Familien Gratisurlaube
und unvergessliche Glücksmomente –
Momente der Erholung, die für viele sonst
unerreichbar wären.
Der Abend beginnt magisch: Die Magierweltmeister
Anca & Lucca sowie der 13-jährige
Schlagerstern Amelie Ricca sorgen für
einen zauberhaften Auftakt. Begleitet wird
das Event von einem exquisiten Flying
Buffet und Verkostungen feinster Spezialitäten:
erlesene Weine, edler Rum, Zirbenschnaps
und Kaviar von höchster Qualität.
Ein besonderes Highlight: Prominente
und Athleten schlüpfen selbst in die Rolle
der Servicekräfte. Mit dabei sind unter
anderem Schauspielerin Anja Kruse, Kabarettist
Edi Jäger, Wrestling-Weltmeister
Chris „Bambikiller“ Raaber, Eisschwimm-
Weltmeister Josef Köberl und Comedian
Jack Nuri. Für Spannung sorgt zusätzlich
eine exklusive Premium-Tombola, organisiert
von den Global-Family-Hoteliers.
Durch den Abend führen charmant und
humorvoll ORF-Moderatorin Denise Seifert
und Bayern3-Redakteur Axel Robert Müller.
Unter den 66 Auktionsstücken finden sich
wahre Kostbarkeiten: luxuriöse Urlaubsreisen,
einzigartige Kunstwerke und eine
18-Liter vergoldete Weinflasche, deren
Etikett noch vom legendären Arik Brauer
gestaltet wurde. Geboten werden kann live
vor Ort oder online über United Charity,
Europas größte Charity-Auktionsplattform
(www.stilleauktion.com).
Zu den Highlights zählen exklusive
Luxuswochenenden im 5-Sterne-Hotel
Klosterbräu oder beim Stanglwirt, inklusive
Anreise im Mercedes von Pappas – stilvoller
kann man kaum entspannen.
Kulinarisch sorgt der Rosenhof aus
der Genussregion gemeinsam mit dem
Thermomix-Team für ein vielfältiges
Flying Buffet. In der eleganten Pappas
VIP-Lounge werden Kaviar von Grüll und
feinster Champagner gereicht – ein Fest für
alle Sinne.
Ein Abend voller Glamour, Genuss und
gelebter Solidarität – ganz im Zeichen der
Menschlichkeit.
GASTRO-Leser haben die Chance, bis
zum 11. November 2025 6×2 Tickets zu
gewinnen! Einfach eine E-Mail an gastro@
gastroverlag.at senden.
Wer sich vorab über die wertvolle Arbeit
von Global Family informieren möchte, hat
auf der „Alles für den Gast“-Messe in Salzburg
die Gelegenheit dazu: Am Stand des
Fachmagazins GASTRO, das gemeinsam
mit Global Family als Standpartner auftritt,
gibt es Informationen und persönliche
Gespräche zur Organisation.
Weitere Informationen unter:
www.global-family.net
Fotos: Global Family
Mach mehr
aus dem Moment,
der zählt.
Mit den Payment-Lösungen direkt von der Bank Austria.
Kartenzahlungen akzeptieren –
ob im Geschäft, mobil oder online.
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Diese Marketingmitteilung wurde von der UniCredit Bank Austria AG, Rothschildplatz 1, 1020 Wien erstellt. Stand: Oktober 2025
So schmeckt Spitzenklasse
Die Weinviertel DAC Reserven verbinden das berühmte „Pfefferl“ des Grünen Veltliners mit Dichte,
Struktur und Reifepotenzial. Sie sind Ausdruck der Herkunft, der Handschrift der Winzer:innen und
der Lebenskultur einer ganzen Region. Mit ihrer Kraft, Eleganz und Tiefe sind sie ideale Begleiter der
herbstlichen Küche.
ADVERTORIAL
Weinviertel DAC Reserve und Große
Reserve sind immer ein echter
Grüner Veltliner aus dem Weinviertel.
„Die Reserveweine des Weinviertels
sind Ausdruck von Herkunft und Handwerk
zugleich. Die Weinviertel DAC Reserve
kommt frühestens ab dem 15. März nach
der Ernte in den Verkauf. Ergänzt wird sie
von der Großen Reserve, die mindestens
200 Tage länger im Keller ruht und frühestens
ein Jahr nach der Ernte auf den Markt
kommt. Beide Kategorien stehen für dichte
Struktur, kraftvollen Körper und außergewöhnliche
Lagerfähigkeit“, erklärt Maria
Obermayer, Geschäftsführerin des Regionalen
Weinkomitees Weinviertel.
Spitzenklasse mit Herkunft
Mehr als zehn Prozent aller Weinviertel DAC
tragen inzwischen das Prädikat Reserve
oder Große Reserve. Dieser Rekordanteil
zeigt klar, dass die kraftvollen Varianten
des echten Grünen Veltliners aus dem
Weinviertel auch in der Gastronomie stark
an Bedeutung gewonnen haben. „Bei der
Niederösterreichischen Landesweinverkostung
konnten Weinviertel DAC Reserven
heuer gleich zwei Top-Kategorien für sich
entscheiden – Grüner Veltliner kräftig und
Grüner Veltliner Riedenweine gereift. Diese
Weine gehören schlicht zu den besten ihrer
Klasse“, unterstreicht Hans Setzer, Winzer
und Vorsitzender des Regionalen Weinkomitees
Weinviertel.
Der richtige Moment ist jetzt
Ob festliches Essen, gemütliches Beisammensein
im Herbst oder das Weihnachtsdinner
mit der Familie – Weinviertel DAC Reserven
und Große Reserven sind die idealen Begleiter.
Gerade in der kühleren Jahreszeit entfalten sie
ihre volle Stärke: Sie sind komplex, vollmundig,
elegant – und zugleich lebendig. Damit
machen sie jeden besonderen Moment zu
einem echten Genusserlebnis.
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Fotos: Regionales Weinkomitee Weinviertel Andrea Krahofer
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20 AKTUELL & ANGESAGT
11/2025
Alle Jahre wieder
im Salzkammergut
Ab Ende November laden sieben
Regionen des Salzkammerguts
zu stimmungsvollen Adventmärkten,
festlichen Schifffahrten, Musik
und traditioneller Kulinarik ein. In
Attersee-Attergau öffnen Schloss
Stauff, Das Attersee und Steinbach
ihre Märkte, ergänzt durch Adventschifffahrten
mit Punsch und Glühwein
an allen Adventsamstagen. Bad
Ischl bietet den Christkindlmarkt
der Handwerker, das Schmankerldorf
und den Adventzauber in
den Stallungen der Kaiservilla. Im
Dachstein Salzkammergut bleiben
Bräuche lebendig: Mühlenadvent,
Meisteradvent, Fackelwanderungen
und der Nikolauszug über den
Hallstättersee prägen hier die Vorweihnachtszeit.
Mondsee-Irrsee,
Traunsee-Almtal und Wolfgangsee
ergänzen das Erlebnis mit Lichterwelten,
Kinderprogrammen, weiteren
Schifffahrten und traditionellen
Adventläufen.
www.salzkammergut.at
Premiere in der Steiermark
Als erste Region
in der Steiermark
wurde
die Tourismusregion
Ausseerland mit dem
Österreichischen
Umweltzeichen für
Destinationen prämiert.
Damit erhält
das grüne Herz des
Salzkammerguts eine
bedeutende Anerkennung
für seinen
behutsamen Umgang
mit Natur und Ressourcen.
„Diese Auszeichnung
ist ein wichtiger Schritt für
uns. Sie zeigt, dass sanfter Tourismus und
hohe Lebensqualität Hand in Hand gehen
können“, sagt Pamela Binder, Geschäftsführerin
der Erlebnisregion Ausseerland Salzkammergut.
Seit Jahren setzt die Region auf
nachhaltige Mobilität, umweltzertifizierte
Betriebe und die Stärkung regionaler und
landwirtschaftlicher Produkte. Ein erfolgreiches
Beispiel ist die Renaturierung der
Moore, eine wichtige Klima- und Umweltressource,
für deren Erforschung und Erhaltung
die Region sich intensiv einsetzt.
www.steiermark.com
Foto: TVB Ausseerland Salzkammergut
Foto: TVB Mondsee-Irrsee _ Kathrin Haas
Zusammen geröstet
Wenn zwei Traditionshäuser ihre tiefe
Leidenschaft für Kaffee zusammenbringen,
entsteht ein besonderes Stück
Wiener Kultur. Julius Meinl, seit mehr als
160 Jahren Botschafter der Kaffeekunst,
und das legendäre Café Landtmann präsentieren
eine gemeinsame Röstung, die
Wiener Kaffeehauskultur in den eigenen
vier Wänden erlebbar macht. Die Wiener
Röstung besteht aus 100 Prozent erlesenen
Arabica-Bohnen, die langsam und dunkel
veredelt werden. „Kräftig, vollmundig und
zugleich harmonisch ist sie der perfekte
Begleiter zu den süßen Köstlichkeiten,
für die das Café Landtmann berühmt ist –
vom saftigen Gugelhupf bis zu den feinen
Torten“, sagt Christina Meinl. Auch Berndt
Querfeld betont die enge Verbindung
der beiden Häuser und spricht von einer
Freundschaft, die in jeder Tasse spürbar
wird.
www.landtmanns-original.at, www.juliusmeinl.com
Foto: Julius Meinl
KULINARISCHE
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Seite 22 bis Seite 71
Food
Foto: pixabay
Ratzeputz: Panierte Kohlrippen
Text & Foto: Andrea Jungwirth
Viele Pflanzenteile wie Schalen, Strünke und Blätter werden weggeworfen, weil sie als ungesund, ungenießbar
oder nicht schmackhaft gelten. Die meisten dieser vermeintlichen Abfälle können aber weiterverwendet werden.
Gerade jetzt im Herbst beginnt die Kohlsaison und bei kaum einer Gemüsefamilie fällt so viel Bioabfall an. Bereits
im Garten oder auf dem Feld wird nur ein Teil der Staude geerntet, zum Beispiel nur die Brokkoliröschen, nicht aber
Stiel und Blätter, obwohl diese gut schmecken und nicht ungesund sind. In der Küche fallen nochmals Reste an,
wie etwa die Rippen beim Grünkohl oder die Strünke bei Krautköpfen. Doch auch diese schmecken gut, man muss
sie nur in der Küche kreativ verwerten. Beim Grünkohl werden die Blätter von den Rippen gezupft und für Eintöpfe
und Gemüsezubereitungen verwendet, die Rippen werden weggeworfen. Sie schmecken aber angenehm nach
Kohl, sollten aber ein paar Minuten in Salzwasser gekocht werden und dann kleingeschnitten im Wok gebraten,
im Backteig herausgebacken oder einfach paniert werden. Strünke dagegen schmecken intensiver nach Kohl und
sind fest. Daher zuerst kochen und dann langsam, aber länger braten.
Mit Putz und Stingl
Zutaten:
› Rippen vom Grünkohl
› Zitronensaft
Panier:
Salz und Pfeffer
2 Eier
› 3 Esslöffel
Schlagobers
› Mehl und Brösel zum
Panieren
› Rapsöl oder
Butterschmalz zum
Ausbacken
Zubereitung:
❱ Grünkohl von den Rippen zupfen und für Grünkohlrezepte verwenden.
Die Rippen in 10 cm lange Stücke schneiden.
❱ Ins Kochwasser reichlich Salz und etwas Zitronensaft geben.
Kohlrippen zwei Minuten bissfest köcheln lassen.
❱ Kochwasser abgießen und die Kohlrippen kalt abspülen und
auskühlen lassen.
❱ Eier in einer Schüssel mit Salz, Pfeffer und Schlagobers verquirlen.
❱ Kohlrippen doppelt panieren. Dazu die Kohlrippen zuerst in Mehl
wenden, anschließend in verquirltem Ei und zuletzt in Bröseln wälzen.
Die Rippen nochmals in Ei wälzen und in Bröseln wenden.
❱ So viel Öl in einem Topf erhitzen, dass die Rippen schwimmend
goldgelb herausgebacken werden können. Das Gemüse herausnehmen
und das überschüssige Fett auf Küchenkrepp abtropfen
lassen.
❱ Zu den Grünkohlrippen passt ein Knoblauchdip.
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Foto: senkaya
Effizienz trifft Genuss
In der Gemeinschaftsverpflegung ist der Spagat zwischen Qualität, Wirtschaftlichkeit und Zeitdruck
Alltag. Convenience-Produkte können hier eine wertvolle Unterstützung sein.
Von Katrin Hammer
Zwischen Tiefkühlkost und Frischeküche
liegt heute ein breites Spektrum
moderner Lösungen, die der
Gemeinschaftsverpflegung helfen,
effizient zu arbeiten, ohne auf Geschmack
und Regionalität zu verzichten. Das Wort
„Convenience“ hatte lange einen schlechten
Ruf – es klang nach Fertigsauce,
Dosenragout und kulinarischem Einheitsbrei.
Doch die Zeiten haben sich geändert.
Moderne Convenience-Produkte sind
längst keine industriellen Massenwaren
mehr, sondern hochqualitative, oft handwerklich
gefertigte Halbfertigprodukte,
die Köchen den Rücken freihalten, wenn
es um Mengen, Hygiene oder Zeit geht. In
der Gemeinschaftsverpflegung zählt jeder
Handgriff. Täglich müssen hunderte Portionen
auf den Teller kommen, gleichbleibend
gut und sicher. Convenience hilft, diesen
Anspruch zu erfüllen: von küchenfertigem
Gemüse über gegarte Fleischkomponenten
bis zu Backwaren, Suppen oder Desserts. So
bleibt in der Küche mehr Zeit für das, was
wirklich zählt – das Abschmecken, die Präsentation
und die persönliche Note.
Qualität vor Quantität
Entscheidend ist, welche Art von Convenience
eingesetzt wird. Ein gutes Produkt
erkennt man vor allem an drei Dingen:
seiner Zutatenliste, seiner Konsistenz und
seinem Geschmack. Weniger Zusatzstoffe,
erkennbar natürliche Zutaten und ein
authentisches Aroma sind das Fundament.
Für Gemeinschaftsverpfleger lohnt es sich,
mit regionalen Produzenten zu arbeiten, die
eigene Convenience-Linien anbieten – etwa
vorgegarte Kartoffeln oder saisonal tiefgekühltes
Gemüse. Diese Produkte verkürzen
die Zubereitungszeit, behalten aber ihren
regionalen Charakter. Wichtig ist auch die
richtige Kombination: Convenience soll
entlasten, nicht ersetzen. Der Kartoffelgratin
kann vorgegart kommen, aber das Topping
aus frischen Kräutern oder regionalem
Käse macht ihn einzigartig. So entsteht eine
Balance zwischen Wirtschaftlichkeit und
11/2025
CONVENIENCE 25
Individualität.
Convenience neu gedacht
Gerade in der Gemeinschaftsverpflegung
sind klare Abläufe und Verlässlichkeit essenziell.
Convenience-Produkte bieten hier
planbare Mengen, gleichbleibende Qualität
und längere Haltbarkeit – alles Faktoren, die
Arbeitsprozesse vereinfachen und Lebensmittelabfälle
reduzieren.
In der Praxis bedeutet das: weniger Vorbereitung,
weniger Schnittabfälle, weniger
Stress. Vorportionierte Fleischstücke oder
gegarte Getreideprodukte sparen nicht nur
Zeit, sondern auch Energie. Gleichzeitig
können moderne Systeme wie Cook & Chill
oder Sous-vide-Garen in Kombination mit
hochwertigen Convenience-Komponenten
helfen, Speisen vorzubereiten und erst kurz
vor dem Servieren zu finalisieren – frisch,
flexibel und geschmacklich überzeugend.
Ein weiterer Vorteil: Auch bei kurzfristigen
Personalengpässen bleibt die Küche handlungsfähig.
Convenience und Regionalität
schließen sich längst nicht mehr aus. Immer
mehr österreichische Betriebe setzen auf
handwerklich gefertigte, tiefgekühlte oder
gekühlte Halbfertigprodukte aus regionalen
Zutaten. Ein Beispiel: Tiroler Kaspressknödel,
vorgegart und schockgefrostet, oder
steirisches Kürbiscremesuppen-Konzentrat,
hergestellt aus regionalem Gemüse und
ohne künstliche Zusätze. Solche Produkte
verbinden das Beste aus zwei Welten: Sie
sind praktisch und dennoch authentisch.
Richtig planen
Ein sinnvoller Umgang mit Convenience
beginnt mit der richtigen Planung. Wichtig
ist, das Sortiment gezielt zu wählen und regelmäßig
zu überprüfen. Produkte, die zu 80 %
der Abläufe beitragen, sollten höchste Qualität
haben. Der Rest kann individuell ergänzt
werden – durch frische Kräuter, Saucen
oder Komponenten, die im Haus hergestellt
werden. Köchinnen und Köche sollten sich
außerdem intensiv mit der Regenerationstechnik
auseinandersetzen. Ob Dampfgarer,
Kombidämpfer oder Mikrowellensysteme –
die richtige Handhabung entscheidet über
das Endergebnis. Denn auch das beste Convenience-Produkt
verliert an Qualität, wenn
es zu heiß oder zu lange erhitzt wird. Und
nicht zuletzt gilt: Kommunikation ist alles.
Wenn Gäste wissen, dass ihre Lasagne mit
regionalem Rindfleisch, frischer Béchamel
und hausgemachter Kräutermischung aus
einem hochwertigen Convenience-Konzept
stammt, wird aus Skepsis Vertrauen – Transparenz
schafft Akzeptanz.
Smart Convenience und
gesunde Ernährung
Die Zukunft liegt in intelligenten Konzepten,
die Convenience, Gesundheit und Nachhaltigkeit
verbinden. Vegetarische und vegane
Komponenten, proteinreiche Bowls oder
ballaststoffreiche Getreideprodukte werden
zunehmend nachgefragt. Auch die Digitalisierung
spielt eine Rolle: Bestellsysteme,
Lagerverwaltungen und Rezeptdatenbanken
helfen, den Einsatz von Convenience-
Produkten präzise zu steuern und Lebensmittelabfälle
zu minimieren. Hersteller
reagieren bereits darauf, indem sie Produkte
ohne Palmöl, mit klarer Herkunftsangabe
und in umweltfreundlichen Verpackungen
anbieten. Für die Gemeinschaftsverpflegung
bedeutet das: bessere Planbarkeit,
geringere Kosten, höhere Zufriedenheit bei
Foto: Natalia Hanin/stock.adobe.com
Gästen und Team. Convenience ist heute
kein Kompromiss mehr, sondern ein Werkzeug.
Richtig eingesetzt, entlastet sie das
Küchenpersonal, verbessert die Abläufe
und sorgt dafür, dass trotz großer Mengen
Geschmack und Qualität im Vordergrund
stehen. Die Kunst liegt darin, die Balance zu
halten: industrielle Effizienz mit handwerklicher
Seele zu verbinden.
Trend-Snack
NEU: CREATIV, HOT & EASY!
HSpicy Cheese Bites
● Hergestellt aus Frisch- und Cheddarkäse mit einer kräftigen Peperoni-Würzung.
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Serviervorschlag
26 CONVENIENCE
11/2025
Rezept – Egg-Drop Sandwich mit Bacon und Trüffel-Mayonnaise
Zutaten für 2 Personen:
220 ml Eifix Schlemmer Rührei
› 2 dicke Scheiben Brioche Brot,
ca. 4 cm dick
20 g Butter
4 Scheiben Bacon
50 g Trüffel-Mayonnaise
› 10 g Petersilie, glatt, gehackt
❱ Für das Sandwich werden
die dicken Brioche-Brotscheiben
in der Mitte etwa
zu zwei Dritteln eingeschnitten
und die Außenseiten
in einer Pfanne mit
Butter goldbraun angeröstet.
Den Bacon in einer separaten
Pfanne bei mittlerer
Hitze ohne zusätzliches Fett
braten, bis er schön knusprig
ist. In einer weiteren
Pfanne die restliche Butter
langsam erhitzen und das
Eifix Schlemmer Rührei einfüllen.
Bei niedriger Hitze
vorsichtig garen lassen und dabei das Rührei mit einem Spatel immer wieder vom
Rand zur Mitte zusammenschieben, bis es eine cremige, zarte Konsistenz erreicht
hat.
❱ Die gerösteten Brioche-Scheiben leicht auseinanderklappen und die Innenseiten
großzügig mit Trüffel-Mayonnaise bestreichen. Das cremige Rührei und den
knusprigen Bacon darauf verteilen, nach Belieben etwas zusätzliche Mayonnaise
darüber geben und alles mit frisch gehackter Petersilie bestreuen. Sofort servieren,
solange die Brioches noch warm und das Rührei fluffig ist.
❱ Tipp: Das Egg-Drop Sandwich lässt sich auch hervorragend mit ganzen Brioche-
Burgerbrötchen zubereiten.
www.eipro.de
Foto: Eipro
Foto: Bürger
Pflanzlicher
Messeauftritt
Die „Alles für
den Gast“ feiert
in diesem Jahr ihr
55-jähriges Bestehen
und BÜRGER
Profiküche ist
erneut mit dabei.
Für den Marktführer
im Bereich
gekühlte Teigwaren
ist die Messe eine
wichtige Plattform,
um das Foodservice-Geschäft in Österreich und Süddeutschland
auszubauen. Nach dem erfolgreichen Start des Design-Relaunch
Anfang Oktober präsentiert sich BÜRGER Profiküche mit einem
klaren und modernen Markenauftritt. „Die ‚Alles für den Gast‘
bietet uns die perfekte Gelegenheit, unsere Produkte einem breiten
Fachpublikum in Österreich zu präsentieren und neue Partner
zu gewinnen“, sagt Jürgen Galle, Vertriebsleiter Food Service. Im
Mittelpunkt des Messeauftritts stehen in diesem Jahr mehrere
vegetarische Neuheiten wie die Gnocchi-Pfanne Curry Garden,
Ravioli Funghi-Formaggio und Pilzmaultaschen.
www.buerger-profikueche.de
Italien zum Aufbacken
ie klassische
DPinsa Sorriso
vereint die Leichtigkeit
italienischer
Tage mit dem vertrauten
Genuss
österreichischer
Küche und eröffnet
zahlreiche
Möglichkeiten für
kreative Snack-
Kreationen. Der
zu 80 Prozent vorgebackene
Sauerteig
im handlichen Format lässt sich nach kurzem Aufbacken
nach Herzenslust süß oder herzhaft belegen. So wird die Pinsa zu
einem vielseitigen Begleiter, der sowohl als schnelles Mittagessen
als auch als Snack-Erlebnis für unterwegs die Herzen aller Italophilen
erobert. Das Sorriso ist gekühlt im praktischen 2er-Pack oder
tiefgekühlt in den Größen 120 Gramm und 160 Gramm erhältlich.
Dank der unkomplizierten Regeneration lässt es sich immer wieder
kurz aufbacken und bringt so frische Wärme und aromatischen
Duft direkt zu Tankstellen, Raststätten oder in jedes To-go-Konzept.
www.dimarco.it
Foto: Di Marco
Foto: Haubis Foto: Dolce GmbH
11/2025
Ohne Patissier
Unter dem Motto
„Kein Patissier?
Kein Problem!“ zeigt
die Dolce GmbH auf
der „Alles für den
Gast“, wie handgemachte
Dessertkunst
auch ohne
eigene Patisserie
gelingt. Präsentiert
werden Kreationen
der Marke „Alba Dessert“, die Gastronomie, Hotellerie und
Gemeinschaftsverpflegung mit servierfertigen Genussmomenten
versorgen. „Wir möchten zeigen, dass Desserts nicht zwangsläufig
von der Kompetenz des eigenen Personals abhängen“, erklärt
Geschäftsführer Massimo Forgione. Messebesucher sind eingeladen,
in der „Alba-Backstube“ eine große Auswahl an Klassikern und
Produktneuheiten zu verkosten und sich von live angerichteten
Desserts inspirieren zu lassen. Zudem können sie direkt mit den
wichtigsten Ansprechpartnern aus Geschäftsführung, Produktion,
Vertrieb und Produktentwicklung ins Gespräch kommen.
www.dolce-gmbh.de
Feinblättrig und
zartsplittrig
CONVENIENCE 27
Auch Haubis ist wieder mit dabei auf der „Alles für den Gast“ und
präsentiert seine Neuheiten aus der Welt des Backgenusses.
Im Mittelpunkt steht die neue Haubis-Plunderlinie. Feinblättrig
und zartsplittrig werden die Produkte mit österreichischer Butter
hergestellt. Darunter befindet sich etwa der neue Jour-Plunder-
Mix mit Apfeltasche, Topfentasche und Nussschnecke. Auch die
beliebten Plunder- und Croissantklassiker wurden überarbeitet
und präsentieren sich nun noch feiner. Dazu kommt der neue
Mini-Croissant-Mix – mit Marillencroissant, Cremecroissant und
Haselnusscroissant. Ein Wiedersehen gibt es zudem mit einigen
Klassikern, wie der Haubis-Pinsa, die auf der Messe wieder verkostet
werden kann. Damit bietet der Haubis Messestand noch
mehr Platz für Austausch, Verkostung und gute Gespräche.
www.haubis.com
ICH VERWENDE PEGGYS,
WEIL ICH NATÜRLICH
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DAS WOHL MEINER
GÄSTE ÜBERNEHME.
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den Gast
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ohne Abstriche. Wenn es um hochwertige und
kreative Ei- und Ei-Alternativprodukte geht,
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für Profis
EDNA setzt neue Maßstäbe in der professionellen Küche und begeistert mit hochwertigen Tartelettes und
einem vielfältigen Fine-Food-Sortiment.
Gastronomen, Caterer und Spitzenköche
finden hier die perfekte Basis
für kreative Genussmomente – von
eleganten Desserts bis zu herzhaften Köstlichkeiten.
Die feinen Tartelettes renommierter
Marken wie HUG und PIDY sind in zahlreichen
Formen, Größen und Geschmacksrichtungen
erhältlich. Ob für raffinierte
Vorspeisen, exklusive Desserts oder stilvolle
Buffets – die Einsatzmöglichkeiten sind
nahezu grenzenlos. Frische Früchte, cremige
Füllungen oder innovative Geschmackskompositionen:
Der Fantasie sind keine
Grenzen gesetzt. Dank ihrer hohen Qualität
und einfachen Handhabung gelingen
beeindruckende Ergebnisse – sowohl Profis
als auch Einsteigern.
Ein großer Vorteil ist die unkomplizierte
Zubereitung: Befüllen, garnieren, servieren
– fertig. In nur wenigen Minuten entstehen
optisch ansprechende und geschmacklich
herausragende Kreationen. Gerade in der
Gastronomie, wo Effizienz zählt, bieten die
Produkte von EDNA eine optimale Lösung:
Sie sparen wertvolle Zeit und gewährleisten
gleichzeitig höchste Qualität.
Die breite Auswahl an Tartelettes macht
es leicht, saisonale oder thematische Menüs
umzusetzen. Ob sommerliche Fruchtdesserts,
weihnachtliche Kompositionen oder herzhafte
Quiches für das Herbstbuffet – EDNA
liefert die perfekte Basis für jede Gelegenheit.
„Mit unseren Tartelettes und unserem
Fine-Food-Sortiment bieten wir Gastronomen
eine erstklassige Grundlage für genussvolle
Momente“, betont Friedrich Meitinger
von EDNA. „Unsere Produkte verbinden
Geschmack mit Effizienz und inspirieren zu
kreativen Kompositionen.“
Neben den beliebten Tartelettes umfasst
das Fine-Food-Sortiment von EDNA
eine Vielzahl weiterer Produkte, die den
Küchenalltag erleichtern: tiefgekühltes
Gebäck, Feingebäck, Snacks und dekorative
Elemente für anspruchsvolle Gastronomiekonzepte.
Qualität, Innovation und Nachhaltigkeit
stehen dabei stets im Mittelpunkt.
Ein besonderes Highlight sind die innovativen
Dispenser-Systeme für Nutella,
Konfitüre und Honig. In Kombination mit
Portionswaffelschälchen sorgen sie für
eine hygienische, stilvolle Präsentation am
Frühstücksbuffet oder im Cateringbereich.
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unterstützt moderne, nachhaltige Gastronomiekonzepte.
Abgerundet wird das Sortiment durch
eine große Auswahl an Toppings, Soßen und
Füllungen, die sich perfekt mit den Backwaren
kombinieren lassen. Diese praktischen
Komponenten ermöglichen eine schnelle
und einfache Zubereitung von Desserts und
Snacks – ohne Kompromisse bei der Qualität.
Ob fruchtige Pürees oder edle Schokoladenvariationen:
Die Vielfalt inspiriert zu
immer neuen Kreationen.
Ob in der gehobenen Gastronomie, im
Catering oder in der Hotellerie – EDNA
bietet die ideale Grundlage für kulinarische
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CONVENIENCE 29
Foto: Hilcona
Pasta-Herbst
Der Herbst bringt nicht
nur Veränderung in die
Natur, sondern auch auf die
Teller der Gastronomie. Für
kulinarische Abwechslung
sorgen dabei die neuen
Gnocchi Rossi Paprika von
Hilcona. Ob solo, zweifarbig
oder im kunterbunten
Mix, die vorgegarten Gnocchi
sind im Handumdrehen
zubereitet, praktisch
portionierbar und zu 100
Prozent kalkulationssicher.
Die Einsatz- und Zubereitungsmöglichkeiten
sind so vielfältig wie der Herbst selbst: Sie
gelingen im Kombisteamer ebenso wie in der Pfanne, als Beilage
ebenso wie als Hauptgericht oder in kreativen plant-based Menüs.
Passend zur Jahreszeit präsentiert sich auch ein echter Klassiker
von PASTA FINA: der Steinpilz-Raviolo aus feinstem 4-Eierteig mit
edler Füllung. Damit verspricht der kulinarische Herbst in gewohnter
Manier wahre Wohlfühlgerichte.
foodservice.hilcona.com
Snackification
Snacks nehmen
in der heutigen
Ernährungskultur
eine immer bedeutendere
Rolle ein.
Entsprechend
reagiert auch die
Branche und überrascht
regelmäßig
mit kreativen
Neuheiten. Auch
Schne frost bedient
diesen Trend zur Snackification und präsentiert die neuen Hash
Brown Fries. Die knusprigen Rösti-Stäbchen im rustikalen Handmade-Style
werden aus Kartoffelraspeln hergestellt, fein abgestimmt
mit buntem Pfeffer und einer dezenten Zwiebelnote. Sie
sind gluten- und laktosefrei und damit ideal für eine bewusste
Ernährung. Ergänzt wird das Angebot durch das „READY FOR
SNACK“-Sortiment. Vier Fingerfood-Kreationen aus Kartoffeln,
Gemüse und Käse laden dazu ein, neue Snackideen auszuprobieren.
Ob als crispy Nuggets, Sticks, Bites oder Balls – alle Varianten
können auch fettarm im Airfryer zubereitet werden.
www.schne-frost.de
Foto: Schne frost
30 CONVENIENCE
11/2025
Foto: Iglo
Wärmendes für die Seele
Wenn die Tage kühler
werden, sehnen sich
Gäste nach herzhaften
Gerichten, die sowohl
den Magen als auch das
Herz wärmen. Besonders
beliebt sind kräftige Gulasche
oder traditionelle
Suppen mit Einlagen, die
mit jedem Löffel ein Stück
Gemütlichkeit schenken.
Das iglo Gulasch mit
großen, saftigen Rindfleischstücken aus 100 Prozent österreichischem
Fleisch eignet sich in Kombination mit einer Semmel
oder Wachauer ideal als herbstliche Mahlzeit. Doch das Sortiment
der iglo Gastronomie hat noch mehr zu bieten. Klassische
Suppeneinlagen wie Leberknödel, Frittaten oder Grießnockerl
lassen sich schnell zu wohltuenden Gerichten zaubern, die wie
hausgemacht aussehen und auch so schmecken. Diese österreichischen
Klassiker sind echte Seelenwärmer und damit die
idealen Begleiter in der gemütlichen Jahreszeit.
www.iglo-gastronomie.at
Vorweihnachtlich
Weihnachten
kommt in
diesem Jahr ein
kleines Stückchen
früher, zumindest
für all jene, die
in den besonderen
Genuss des
Mozartknödels
von Meisterfrost
kommen dürfen.
Dieser feine Topfenknödel ist gefüllt mit einer zartschmelzenden
Mozartkugel und verkörpert auf köstliche Weise die österreichische
Tradition in ihrer süßesten Form. Außen weich und zart, innen
aromatisch und schokoladig, weckt er mit jedem Bissen schon jetzt
Vorfreude auf heimelige Wintertage mit weihnachtlicher Kulinarik.
Tiefgekühlt und einzeln entnehmbar ist der Mozartknödel ideal
für den gastronomischen Alltag geeignet und im Handumdrehen
zubereitet. Er eignet sich als krönender Abschluss eines festlichen
Menüs, als funkelnder Blickfang auf dem Dessertbuffet oder als
köstlicher Gruß, der Gästen den Jahresausklang versüßt.
www.meisterfrost.at
Foto: Meisterfrost
ADVERTORIAL
Noch viel Potenzial für
Ei-Convenienceprodukte
Die Nutzung von Convenienceprodukten
– etwa den Eiprodukten und
pflanzlichen Alternativen von EIPRO
– hat in der Außer-Haus-Gastronomie in
den letzten Jahren stark zugenommen. Dennoch
werden die vielfältigen Möglichkeiten
dieser zeitsparenden Helfer längst nicht voll
ausgeschöpft.
Gerade in Zeiten von Fachkräftemangel,
Kostendruck und schwankenden
Gästezahlen sind die pasteurisierten, in
Tetra Briks abgefüllten Eifix-Eiprodukte
eine verlässliche Unterstützung. Sie sind
einfach zu lagern, hygienisch sicher und
gelingen garantiert – ohne das Risiko, das
rohe Eier mit sich bringen. Das ist besonders
wichtig für Einrichtungen mit empfindlichen
Zielgruppen wie Kinder, Senioren
oder Patienten. Ein Klassiker im Sortiment
ist das Eifix Schlemmer Rührei, das
mit Milch, Sahne und fein abgestimmten
Gewürzen zubereitet wird. Es überzeugt
durch konstant hohe Qualität,
feinen Geschmack und vielseitigen
Einsatzmöglichkeiten – ob pur, mit
Kräutern, als Frühstücksgericht
oder Beilage zu Salaten, Fisch oder
Fleisch.
EIPRO entwickelt seine Produkte
konsequent weiter und reagiert auf
aktuelle Ernährungsgewohnheiten.
So ist das beliebte Schlemmer
Rührei auch laktosefrei erhältlich.
Mit der Marke nøgg bietet EIPRO
zudem eine pflanzenbasierte Ei-
Alternative, die das Angebot für die
moderne, vegane Küche ergänzt.
Damit zeigt das Unternehmen,
dass Convenience nicht nur Arbeit
erleichtert, sondern auch neue kulinarische
Freiräume eröffnet.
www.eipro.de
Foto: Eipro
11/2025
AKTUELL & ANGESAGT 31
Inspiration, Genuss & Innovation
Morandell International präsentiert
sich auch heuer wieder
mit einem Stand auf der GAST
Messe in Salzburg von 8. bis 11.
November. Besucher erwartet ein
vielfältiges Sortiment aus erlesenen
Weinen, Spirituosen, Bieren
und alkoholfreien Spezialitäten.
Das Morandell-Team zeigt aktuelle
Trends sowie exklusive Produkte
für Gastronomie, Hotellerie und
den privaten Genuss. Fachgespräche,
Verkostungen und persönliche
Beratung machen den Messeauftritt
zum Treffpunkt für alle,
die Qualität und Vielfalt im Glas
schätzen. Morandell freut sich auf
den persönlichen Austausch am
Messestand.
www.morandell.com
Foto: Morandell
50
Jahre
Genuss
Foto: Minor Hotels
In neuer Atmosphäre
Nach einer umfassenden Renovierung
öffnet das mit einem Michelin-Stern
ausgezeichnete Restaurant EDVARD im
Anantara Palais Hansen Vienna in neuem
Glanz. Das Wiener Studio NOPP Innenarchitektur
hat ein Interieur geschaffen, das
die Philosophie der Küche widerspiegelt:
reduziert und fokussiert. Lebendige Grüntöne,
warme Holzböden und ockerfarbene
Akzente sorgen für eine ruhige Atmosphäre.
Nachhaltige Kunstinstallationen und handgefertigte
Designobjekte unterstreichen den
naturverbundenen Anspruch des Hauses.
Küchenchef Paul Gamauf und Head Sommelier
Klaus Lechner setzen in ihrer Arbeit
auf Tiefe, Klarheit und regionale Produkte,
wobei Low Waste ein zentraler Wert ist.
Gäste erleben neben innovativen Gerichten
und ausgewählten Weinen auch persönlichen
Dialog über Herkunft und Zubereitung
der Zutaten.
www.anantara.com
JAHRE 0 5 GENUSS
Das Beste noch besser!
Nannerl GmbH & Co KG
5102 Anthering bei Salzburg
www.nannerl.at
Hausmannskost, mit Herz
und Vernunft genießen
Traditionelle Hausmannskost ist die Küche unserer Großmütter und weckt oft Erinnerungen an selbstgekochte,
herzhafte Mahlzeiten. Nach Familienrezepten zubereitet, die von Generation zu Generation
weitergegeben werden, sind es emotionale Wohlfühlgerichte mit Geschichte. Text & Fotos von Andrea Jungwirth
Auch wenn das Gulasch von der Oma
noch immer unerreicht ist und der
Schweinsbraten von der Tante am
besten schmeckt, so gilt die typische
Hausmannskost heute als ungesund,
zu fett und zu kalorienreich.
Besser als ihr Ruf
Das Essen war früher darauf ausgelegt, gut
satt zu machen und körperlich hart arbeitende
Menschen mit ausreichend Energie
zu versorgen. Das war einmal, heute ist
der Energiebedarf deutlich geringer und in
vielen Berufen und in der Freizeit sitzt man
viel mehr. Eine kalorien- und fettreiche
Ernährung kann daher schnell zu Übergewicht
und den damit verbundenen Gesundheitsproblemen
führen.
Doch das gilt für alles, was wir essen,
egal ob Burger mit Pommes, italienische
Pizza oder Schweinsbraten mit Knödel. Das
Geheimnis einer gesunden Ernährung liegt
darin, möglichst bunt und abwechslungsreich
zu essen und Hausmannskost schneidet
dabei besser ab als viele denken. Vor
allem kommt es wie immer auf die Größe
der Portionen an.
Im Wandel der Zeit
Auch die typischen Gerichte und Zubereitungsarten
haben sich im Lauf der Zeit
geändert. In den mageren Nachkriegsjahren
wurde mit Mehlbutter das Gemüse und die
Sauce zum Fleisch gebunden, in den fetten
Jahren danach mit reichlich Butter und
Schlagobers. Wer also etwas „bescheidener“
kocht und mit Fett etwas sparsamer und
bewusster umgeht, macht vieles richtig. Entscheidend
ist, die Fleischmenge zu reduzieren.
Wir picken uns gerade viele Gerichte aus
dem Bereich der Hausmannskost heraus wie
Schnitzel, Schweinsbraten und Co. und essen
diese zu oft. Machen wir es wieder wie unsere
Großmütter, unter der Woche wenig oder gar
kein Fleisch, am Wochenende der Braten.
Krautfleckerl, Eiernockerl oder Eingebrannte
Erdäpfel sind typische Oma-Gerichte ebenso
wie Linsen mit Speck oder Gefüllte Paprika in
Tomatensauce. An diesen Gerichten gibt es
nichts zu verbessern, sie sind gut wie sie sind.
Bewusster Fleischkonsum
Zu jedem Gericht reichlich Salat oder
Gemüse zu essen, das ist gesund und sollte
nicht nur für Hausmannskost gelten. Mit
einer großen Portion Salat zum Rindsbraten
oder mit einer Gemüsebeilage zu
den Faschierten Laibchen ist alles gleich
viel kalorienärmer und gesünder. Etliche
Klassiker lassen sich auch mal moderner
mit weniger Fleisch zubereiten. Besonders
leicht ist es bei Gerichten mit Faschiertem.
Etwas Rote Rübe statt Faschiertem in der
Masse bei Faschierten Laibchen, Tofu in
Kohlrouladen oder Pilze im Sugo schmecken
ausgezeichnet. Wer den Gemüseanteil
in Gerichten erhöht, macht es richtig.
Geschmortes, püriertes Gemüse zum Binden
von Saucen, wie es Oma schon beim Rindsbraten
machte, ist genauso einfach umzusetzen,
wie Gemüse im Reis als Beilage.
Auf die Kartoffel setzen
Jährlich geht der Kartoffelkonsum in Österreich
zurück, vor allem die Frischware wird
weniger gekauft, dafür mehr Tiefkühlpro-
11/2025
HAUSMANNSKOST 33
Kohlrouladen mit Tofu
Zutaten für 12 Rollen:
› 12 große Kohlblätter, Blattkohl
Fülle:
330 g Faschiertes gemischt
100 g Tofu
4 Esslöffel Sonnenblumenkerne
1 Esslöffel Leinsamen
2 Esslöffel Misopaste
1 Ei
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
Ingwer
Chili
Kümmel
› eventuell eine asiatische
Gewürzmischung
Sauce:
100 ml Suppe
250 ml Tomatensauce
› Sonnenblumenöl und Sesamöl
für die Form
❱ Kohlblätter waschen, Strunk herausschneiden
und etwa eine Minute
in Salzwasser blanchieren, danach
kalt abschrecken und auf ein Küchentuch
legen. Mit dem Nudelholz über
die dicke Mittelrippe rollen.
❱ Zwiebel und Knoblauch schälen
und klein würfeln, Sonnenblumenkerne
und Leinsamen mahlen. Tofu
klein würfeln.
❱ Alle Zutaten für die Fülle vermischen
und würzig abschmecken. Auf
jedes Kohlblatt einen guten Esslöffel
Fülle setzen, die Ränder einschlagen
und das Kohlblatt einrollen.
❱ Eine Auflaufform mit beiden Ölen
gemischt einstreichen. Tomatensauce
in die Form geben. Die Rouladen
hineinsetzen und mit Suppe
aufgießen.
❱ Die Rouladen bei 180 – 200 Grad
Celsius etwa 45 Minuten braten.
dukte. Dagegen wäre nichts einzuwenden,
wenn sich nicht die Kartoffelbeilagen stark
geändert hätten. Statt Petersil-, Brat- und
Bouillonerdäpfel, oder im Rohr gebackene
Spritzerdäpfel, sind es meist Pommes. In der
Gastronomie sind sie inzwischen die häufigste
Kartoffelbeilage zu Schnitzel, Burger
und Backhenderl. Und nicht die Kartoffel
macht dick, sondern das Frittieren in Fett.
Kartoffeln waren und sind eine typische
Beilage zur Hausmannskost und in Oberösterreich
isst man sie sogar zu Knödeln.
Sie sättigen gut und sind kalorienärmer als
Nudeln. Nur im Fett sollen sie nicht immer
gebacken werden, es lohnt sich, sie auch
mal pur zu versuchen. Die Fleischmenge
reduzieren, die Kartoffelbeilage erhöhen
und reichlich Gemüse dazu, das ist gesunde
Hausmannskost ohne neue, sondern mit
traditionellen Gerichten. Gekochtes Rindfleisch
ist fettarm, dazu reichlich Kartoffelschmarren
mit Kümmel mit wenig Fett
in einer beschichteten Pfanne zubereitet
und dazu Dillfisolen mit schlagobersarmer
Sauce, mit Mehlbutter gebunden. So sind die
geliebten Klassiker leicht und gesund, ohne
dabei auf Geschmack verzichten zu müssen.
Und selbst das Schnitzel kann aus Gemüse
bestehen. Das panierte Sellerieschnitzel ist
traditionelle Wiener Hausmannskost.
Etwas weniger süß
Die Österreicher sind Naschkatzen. Die
Vielfalt an traditionellen Süßspeisen, vor
allem in der Wiener Küche, ist enorm und
etliche davon, wie Kaiserschmarren, Reisauflauf
und Marillenknödel, werden auch als
Hauptgang serviert. Einige Rezepte lassen
sich aber gut an die heutige Zeit adaptieren,
mit weniger Zucker, mit Vollkornmehl statt
Weißmehl, oder mit etwas Topfen statt
Butter oder Margarine. Gerade vegane Interpretationen
von Desserts zeigen uns, was
alles möglich ist. Man muss jetzt nicht nur
mehr vegan naschen, aber es hilft, ein paar
Zubereitungen mitzunehmen. Ein oder zwei
Eier im Kuchen lassen sich durch Apfelmus,
Zucker durch Bananen oder Datteln ersetzen.
Hauptsache beim Zucker wird etwas
gespart, denn der süße Geschmack ist nur
reine Gewohnheit, ähnlich wie beim Salz.
aviko.at
Zu Gast? Zu Hause!
Lass Dich bekochen!
Inspiration für jeden Koch und jede Küche: Stand 10-0439
34 HAUSMANNSKOST
11/2025
Kolumne
Klar gestellt: Wildobst
hat die Nase vorn
Als Wildobst gelten Früchte, die
vom Menschen nur mehr selten
genutzt werden, aber wenig durch
Züchtungen veredelt wurden. Jedoch
sind die meisten Arten roh
nicht genießbar oder schmecken
bitter oder herb. Aber gerade diese
Stoffe, die beim Kulturobst weggezüchtet
worden sind, machen die
„wilden“ Sorten so wertvoll. Schlehe,
Dirndl und Co. sind reich an wertvollen
Inhaltsstoffen wie Vitaminen,
Mineralstoffen, Fruchtsäuren, Pektinen,
Gerbsäuren und sogenannten
sekundären Pflanzenstoffen.
Jetzt im Herbst haben viele
Wildobstsorten Saison. Sanddorn
ist besonders reich an Vitamin C
und enthält etwa 10 Mal so viel wie
Zitrusfrüchte. Er zählt, wie die Hagebutte
auch, zu den Vitamin C-
reichsten heimischen Früchten. Die
Beeren sind zudem reich an Carotinoiden
und an Flavonoiden und
wirken gesundheitsfördernd und
stärkend. Die Früchte der Schlehe
schmecken erst, wenn der Frost sie
geküsst hat. Sie sind vitaminreich,
wirken zellschützend. Der hohe
Gehalt an Antioxidantien, speziell
an Polyphenolen, den OPC (Oligomere
Proanthocyanidine), wirkt als
Radikalfänger. Hagebutten zählen
zu den gesündesten Wildfrüchten
in Österreich, sie enthalten sogar
20 Mal so viel Vitamin C wie Zitronen.
Zudem ist die Frucht reich an
Lycopin (bekannt von der Tomate),
das antioxidativ wirkt. Das in Samen
und Fruchtfleisch enthaltene Galactolipid,
wird sogar medizinisch genutzt.
Hagebuttenpulver kann so
bei Arthrose helfen, da es die Entzündung
mildert und den Knorpelabbau
verzögert.
Mag. Andrea Jungwirth
Ernährungswissenschafterin
Foto: Andrea Jungwirth
Rollen der Kindheit
Die erste Palatschinke gelingt ab sofort
garantiert mit dem neuen „Fini’s Feinstes
Bio-Palatschinkenmehl“. Kaum eine Mehlspeis
weckt so viele Kindheitserinnerungen
durch ihren Duft. Ob süß oder pikant, gefüllt
oder pur auf dem Teller, für das Zusammenspiel
von Mehl, Milch und Eiern braucht es
ein feines Gespür. Damit die Basis fortan
immer stimmt, bringt Fini’s Feinstes das
neue „Fini’s Feinstes Bio-Palatschinkenmehl“
heraus. Die Mischung aus Bio-Weizen
und Bio-Dinkel macht den Teig elastisch,
bekömmlich und verleiht ihm eine dezente,
nussige Note. „Auf die richtige Rezeptur
kommt’s nun mal an“, erklärt Geschäftsführer
Peter Stallberger, „und wenngleich die
Palatschinken schon Generationen vor uns
gelungen sind, so wird das Rezept durch den
Bio-Weizen- und Bio-Dinkelmix ab sofort
noch feiner.“
www.finisfeinstes.at
Regional serviert
Es ist eine einfache Idee, die der Flachgauer
Firma Innviertler Goldhaubenknödel seit
ihrer Gründung kontinuierlich Erfolg beschert.
Das Unternehmen liefert seine hausgemachten
Knödel tiefgefroren an heimische Gastronomiebetriebe
und erleichtert damit vielen
Unternehmen den Alltag. Seit über 30 Jahren
produziert die Firma österreichische Hausmannskost
in einer kleinen hauseigenen Produktionsstätte,
wo die Knödel mit Grammel-,
Speck- oder Bratfüllung gedreht und schockgefrostet
werden. Geliefert wird überwiegend
regional. Auch die Zutaten werden so regional
wie möglich bezogen, Geschmacksverstärker
finden keine Verwendung. Die direkte Lieferung
an die Kunden ermöglicht höchste
Qualität und persönlichen Kontakt, den das
Unternehmen auch heuer wieder auf der
„Alles für den Gast“ pflegt.
www.knoedel.at
Foto: Fini‘s Feinstes
Foto: wurzinger fotografie
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36 HAUSMANNSKOST
11/2025
Kolumne
Warum Leistungsfähigkeit
bereits am Teller beginnt
Essen ist nicht nur untrennbar mit unserer Gesundheit
verbunden, sondern hat auch große Auswirkungen
darauf, wie leistungsfähig wir sind. Ernährung
beeinflusst weit mehr als das Verhältnis von Muskelzu
Fettmasse. Wie viel Energie wir haben, wie gut wir
Muskeln aufbauen, wie konzentriert wir sind – all das
hängt zu einem großen Teil auch davon ab, was wir
essen. In Kombination mit ausreichend Schlaf kann
eine bewusste Ernährung sogar das Verletzungsrisiko
senken. Mit einem ausgewogenen, nährstoffreichen
Teller können wir unser Potenzial mehr ausschöpfen.
Wenn wir regelmäßig Sport treiben, ist es oft notwendig,
mehr Energie und Baustoffe zu uns zu nehmen.
Denn Leistungssteigerung beginnt beim Essen, nicht
erst beim Trainieren.
Gerade im Sportkontext herrscht derzeit ein regelrechter
„Protein-Hype“. Aus unserem neuen Report
„Essen und Sport“ geht dabei hervor: Nicht nur
die Menge ist ausschlaggebend, sondern auch, wie
gut der Körper Proteine verwerten kann. Tierische
Eiweißquellen sind dabei ein einfacher Weg, sich optimal
zu versorgen. Eier, Milchprodukte oder Fleisch
liefern hochwertige Proteine, die besonders gut in
zum Beispiel körpereigene Muskelmasse umgewandelt
werden können. In Kombination mit pflanzlichen
Eiweißquellen können wir diesen Effekt sogar noch
potenzieren. Das geht auch mit traditionellen Gerichten
wie Kartoffelgröstl mit Ei oder Rindsgulasch
mit Kartoffeln. Oder warum für die Bolognese nicht
Rinder- und Sojafaschiertes mischen?
Die österreichische Lebensmittelproduktion bietet
eine enorme Vielfalt an Proteinquellen – sowohl
tierische als auch pflanzliche. Und das können sich
Gastronominnen und Gastronomen zunutze machen.
Wer Gerichte mit hochwertigen Eiweißkombinationen
anbietet, trifft nicht nur den Geschmack von Sportbegeisterten
und Ernährungsbewussten, sondern kann
sich auch kulinarisch so richtig mit regionalen Produkten
austoben.
Maria Fanninger ist Mitbegründerin von Land schafft Leben.
Der unabhängige und unpolitische Verein klärt über die
Produktion österreichischer Lebensmittel auf und schafft
Bewusstsein bei Konsumenten.
Foto: Land schafft Leben
Foto: Erlebnissennerei Zillertal
Zillertaler Käsespätzle
Zutaten für 4 Personen:
400 g griffiges Mehl
4 große Eier
125 ml Almmilch
100 g Bergkäse
› 100 g Almkäser
› 50 g Graukäse aus
Almmilch
Etwas Sennereibutter
1 große Zwiebel
› Röstzwiebel &
Schnittlauch
❱ Mehl, Eier, Salz
und die Milch zu
einem Teig vermengen.
Der Teig
darf nicht „fließen“,
deshalb die Milch
am besten nach
und nach dazugeben.
Die Masse
durch ein Spätzlesieb ins kochende Salzwasser drücken.
Wenn die Spätzle obenauf schwimmen, werden sie abgeseiht.
❱ Nun die klein gewürfelte Zwiebel mit der Sennereibutter
in einer Pfanne anschwitzen und mit einem Schuss
Milch ablöschen. Berg- & Almkäse reiben, den Graukäse
zerbröseln und unter ständigem Rühren im Milch-Zwiebelgemisch
schmelzen lassen. Spätzle dazugeben und
mit Röstzwiebel und frischem Schnittlauch garnieren.
www.erlebnissennerei-zillertal.at
Süße Aufstriche
in vielen Varianten
Ein guter Tag beginnt mit einem guten Frühstück – und Marmelade
gehört unbedingt dazu. Die Unterweger Früchteküche
bietet für Frühstücksbuffets verschiedene Varianten von der Einzelportion
über Gläser bis hin zu Eimern an. Besonderes Highlight
im Programm ist die beliebte Gastrobar auf Holz- oder Edelstahlaufstellern:
In Keramiktöpfe kommen Becher mit 450 g Konfitüre
mit 55 Prozent Fruchtanteil. Wenn der Becher leer wird, kommt ein
neuer in das Tongefäß der Bar und der Rest aus dem „alten“ Becher
obenauf. So ist immer frische Konfitüre am Buffet. Selbstverständlich
sind Fruchtaufstriche auch ohne Zuckerzusatz im Sortiment,
sowie verschiedene Honige. Hochfruchtige Kompotte und Röster
sind ideal für Fruchtjoghurt, Porridge oder Müsli und ergänzen das
Angebot perfekt.
www.fruechtekueche.at
Foto: Unterweger
AUS LIEBE ZUM HANDWERK
Wir backen mit
Begeisterung.
Besuchen
Sie uns auf der
„GAST Salzburg“,
Halle 10,
Stand-Nr. 625
Weit über hundert Jahre ist es her, dass in der Backstube meiner
Urgroßeltern die ersten Brot laibe über den Ladentisch gingen.
An den Zutaten von Haubis hat sich bis heute nichts geändert: regionale
Rohstoffe, handwerkliches Können, Liebe zur Tradition und Lust an der
Innovation. Aus Petzenkirchen bringen wir Freude ins Körberl. Von Apetlon
bis Zürs. Und immer ofenfrisch.
Ihr Anton Haubenberger
Bei uns liegt Genuss in der Familie. Seit fünf Generationen.
www.haubis.at
38 HAUSMANNSKOST
11/2025
Kolumne
Milch, Käse und Eis
Bei den Milchalternativen hat sich sehr
viel getan . Hier gibt es verschiedene
Marken mit einer großen Vielfalt und
auch an wirklich sehr guter Qualität.
Die pflanzlichen Produkte sind schon
fast in jedem Unternehmen angekommen.
Der Favorit der pflanzlichen
Milch ist Hafer, danach Soja, Mandel
und vieles andere. Auch für die Patisserie
oder zum Kochen gibt es tolle
Produkte – bei der Butteralternative
gibt es die Flora, die wirklich sehr gut
im Geschmack ist und mit der man
gut arbeiten kann.
Kommen wir zum Thema Käse.
Käse ist in der pflanzlichen Herstellung
nicht so einfach. Aber auch hier
hat sich sehr viel getan. Es gibt Hartkäse
von verschiedenen Herstellern, geschnitten
oder im ganzen. Ich bevorzuge
Käse immer im ganzen, der ist für
mich besser im Geschmack und ich
kann diesen beliebig verwenden. Auch
beim Weichkäse gibt es verschiedene
Produzenten, die auch in Österreich
ansässig sind und tollen Weichkäse
produzieren. Teilweise sind diese Produkte
von tierischen Produkten nicht
mehr zu unterscheiden. Natürlich ist
es hier noch ein weiter Weg, denn die
Vielfalt, wie bei tierischen Produkten,
ist noch nicht gegeben. Aber in fünf
Jahren sieht die Welt des Käses sicher
anders aus.
Ich würde mir wünschen, dass
man nicht immer die tierischen und
pflanzlichen Produkte vergleicht. Keiner
vergleicht Schweinefleisch mit
Rindfleisch , Ziegenkäse mit Emmentaler
usw.
Zuletzt das Thema Eis. Eis ist für
jede Jahreszeit gut, und auch große
Eisproduzenten bieten schon relativ
sehr viele pflanzliche Eisspezialitäten
an. In diesem Sinne noch einen schönen
Herbst und Winter und alles Gute!
Siegfried Kröpfl, Haubenkoch und
Vorreiter der veganen Küche
https://siegfriedkroepfl.com
Foto: Lisa-Maria Trauer Photographie
Nachwuchs
in der Praxis
Mit der Huabn im Naturhotel Bauernhofer hat nun das erste
ausschließlich von Lehrlingen betriebene Restaurant eröffnet.Von Petra Pachler
28 junge Talente übernehmen ab sofort
das Kommando in dem mehr als 300
Jahre alten Bauernhaus. Gestartet
wird Küche und Service, in weiterer Folge
kommen dann auch Bereiche wie Einkauf,
Dienstplan, Marketing und Controlling dazu.
Geöffnet ist jeden Samstag von 11 bis 22
Uhr und im Dienst sind immer rund sieben
Lehrlinge. Die Speisekarte orientiert sich
an den aktuellen Trends: Regionale Klassiker
werden neu interpretiert und bringen so
Köstliches wie Gemüsetatar und getrüffelte
Maronischaumsuppe auf die Teller. Aber
auch Omas Blunzengröstl und natürlich das
Almochsensteak aus der Region, in diesem
Fall „Steirisch-Asiatisch“, werden gekocht.
Es gilt, im À-la-carte-Restaurant 70 Gäste zu
bewirten – eine herausfordernde Aufgabe für
die Lehrlinge.
Chance für innovative Ideen
„Es geht darum, dass die Lehrlinge ihre eigenen
Ideen einbringen, Dinge ausprobieren
und dabei auch einmal scheitern dürfen –
denn gerade Fehler bringen einen weiter“,
ist Simon Bauernhofer, Initiator und Hotelchef,
überzeugt. Die 28 Lehrlinge sind derzeit
im Naturhotel Bauernhofer beschäftigt
und stellen damit mehr als ein Drittel aller
Mitarbeiter. „Die Jugendlichen sind unsere
Zukunft. Sie können mehr, als man ihnen
zutraut – man muss ihnen nur Chancen
geben, das auch zu zeigen“, so Simon Bauernhofer,.
Als Prüfer bei Lehrabschlussprüfungen
weiß er, wie wichtig es ist, dass Lehrlinge
nicht nur fachlich top ausgebildet werden,
sondern auch betriebswirtschaftliche
Zusammenhänge verstehen. Daraus entstand
die Vision eines eigenen Lehrlingsrestaurants,
in dem genau das erlernt werden
soll.
Von der Theorie in die Praxis
Die Hauptausbildung der Jugendlichen
findet im À-la-carte-Restaurant des Naturhotels
Bauernhofer statt, in der „Huab’n“
können sie das Erlernte eigenständig
anwenden. Ausbildung hat im Hotel eine
lange Tradition, denn bereits 1978 wurde der
erste Lehrling eingestellt und seither haben
über 150 Jugendliche ihre Ausbildung im
Betrieb abgeschlossen.
www.bauernhofer.at
Foto: Heldentheater
11/2025
HAUSMANNSKOST 39
Foto: Aviko
Wie zu Hause
Jeder
Gastronom
möchte, dass seine
Gäste sich wie zu Hause
fühlen, denn wer sich
wohlfühlt, kommt gern
wieder. Unter dem Motto
„Zu Hause mit Aviko“ zeigt
der Anbieter für Kartoffelprodukte
auf der „Alles für
den Gast“, wie traditionelle
Hausmannskost modern
interpretiert werden kann.
Präsentiert werden Klassiker
wie SuperCrunch Pommes, das vegane One-for-all Gratin
oder extradünne Kartoffelspalten mit Schale, aber auch spannende
Ideen wie die „Tiroler Zwiebeljause“ mit Bierteig-Zwiebelringen.
Aviko möchte Küchenprofis inspirieren, neue Gerichte zu probieren
und gleichzeitig Arbeitskraft und Zeit zu sparen. So bleibt Raum für
Kreativität und Leidenschaft, die sich direkt auf den Teller übertragen.
Der Messestand wird so zum Treffpunkt für alle, die Genuss
mit Wohlfühlatmosphäre erzeugen wollen.
www.aviko.de
Pasta geht immer
Italien ist bei den Österreichern
beliebt, ob im Urlaub am Meer
oder beim Restaurantbesuch
ums Eck. Laut der iglo Trendstudie
bevorzugen drei Viertel der
Befragten beim Auswärtsessen
die italienische Küche. Passend
dazu bringt iglo ab November die
neue Linie „Cucina di Pasta“ in die
Gastronomie. Gefüllte Pasta-Spezialitäten
wie Tortelloni Ricotta-
Spinat, Tortelloni Rossi 4-Käse,
Tortellini Rindfleisch oder Fagottini
Käse-Trüffel überzeugen mit
authentischem Geschmack. Die
Teigwaren aus Freilandeiern haben einen hohen Füllanteil und
lassen sich in nur drei Minuten im Kochtopf oder Kombi-Steamer
zubereiten. Praktisch portionierbar und ohne Geschmacksverstärker
oder künstliche Zusatzstoffe, machen die Pasta-Spezialitäten
italienische Genussmomente im Handumdrehen in der Profi-
Küche möglich.
www.iglo-gastronomie.at
Foto: Iglo
Herzhafte
HERBST
Pasta geniessen
Folge uns auf
Social Media!
Entdecke die neuen Sorten.
foodservice.hilcona hilcona.foodservice Hilcona Foodservice
foodservice.hilcona.com
BESUCH UNS AUF DER GAST:
8.–11. NOVEMBER | SALZBURG
HALLE 10 | STAND 0619
Vom Konservenglas zur
frischen Pasta
Als Toni Hilti vor 90 Jahren in Schaan seine Konservenfabrik gründete, wollte er Menschen mit haltbaren
Lebensmitteln versorgen.
Aus dieser Idee ist im Laufe der Jahrzehnte
ein internationales Kulinarikunternehmen
geworden, das für
frische Pasta, bunte Bowls, belegte Sandwiches
und pflanzenbasierte Alternativen
steht. Mit dem Ausbau des Werks in Schaan
stärkt Hilcona nun seine Wurzeln im Fürstentum
Liechtenstein.
In den unsicheren 1930er-Jahren stapelten
sich Erbsenkonserven und Sauerkrautgläser
in den Küchenregalen. Heute
bestimmen Zeitmangel, Mobilität und
Nachhaltigkeit die Esskultur. Hilcona hat
diese Entwicklungen früh erkannt und
aktiv mitgestaltet, von der Einführung frischer
Pasta in den 1980er-Jahren über das
To-Go-Sortiment ab 2002 bis hin zum Trend
pflanzenbasierter Ernährung.
Technologie als Motor
des Fortschritts
Ein entscheidender Treiber dieser Entwicklung
war und ist die Technologie. Schon in
den 1950er-Jahren erleichterte die Mechanisierung
der Ernte die Arbeit. Mit der Einführung
der Tiefkühlkost begann ein neues
Kapitel in Sachen Haltbarkeit und Genuss.
Im Gleichschritt mit dem technischen Fortschritt
hat sich das Sortiment so über die
Jahrzehnte vergrößert, zu frischen und ultrafrischen
Produkten bis zu Salaten, Mahlzeiten
und Sandwiches.
Hilcona Foodservice ist heute in vier
europäischen Märkten führend im Segment
gefüllter Pasta nach italienischer Art. Das
Erfolgsrezept liegt in einer Innovation, die
die Bedürfnisse moderner Profiküchen trifft:
Pasta, die genussfertig ist und sich schonend
im Dampf regenerieren lässt.
Regional verwurzelt
Hilcona beschäftigt rund 2.000 Mitarbeitende,
davon 1.000 in Schaan, wo jährlich
über 1.600 Produkte entstehen. Die Rohstoffe
stammen von mehr als 500 Landwirtschaftsbetrieben
aus der Schweiz und
Liechtenstein. Mit neuen Standorten, etwa
im deutschen Bad Wünneberg. Auch am
Hauptstandort Schaan wird konsequent
in die Zukunft investiert. Seit 2019 läuft
hier ein langfristiges Bauprojekt, bei dem
das Werk in drei Phasen zukunftsfähig und
nachhaltig entwickelt wird. Mit der Inbetriebnahme
des automatisierten Hochregallagers
wurde dieses Jahr die zweite
Phase abgeschlossen. Mit der Erweiterung
der Produktion wird die Werksentwicklung
bis 2027 vollendet.
„Mit diesem wegweisenden Bauprojekt
bekräftigen wir unser Bekenntnis zur
Region“, sagt Marco Tschanz, CEO der
Bell Food Group. „Wir sind stolz auf unsere
90-jährige Geschichte – aber noch wichtiger
ist der Blick nach vorne“, ergänzt Dr. Martin
Henck, CEO von Hilcona.
www.foodservice.hilcona.com
Fotos: Hilcona
ADVERTORIAL
11/2025
AKTUELLES 41
Foto: Flora
Alles in Butter
Die Flora Butteralternative hat
sich in Profiküchen bereits
mit 250-g- und 2,5-kg-Gebinden
etabliert. Neu ist das 10-g-Portionsformat,
das eine präzise
Dosierung erlaubt, Kosten kontrollierbar
macht und schnelle
Abläufe im Service unterstützt.
Die vegane Creme überzeugt mit
cremigem Geschmack, ist vollständig
allergen- und laktosefrei
und sofort einsatzbereit, etwa
für Hotelfrühstücke, Bäckereien,
Cafés oder Kantinen. Ergänzt
wird das Sortiment durch zwei
allergenfreie Obers-Alternativen:
die Kochcreme mit 15 Prozent Fett
punktet mit Cremigkeit, Hitzestabilität und zuverlässiger Bindung
in Suppen, Saucen und Aufläufen, während die Schlagcreme mit
31 Prozent Fett stabiles Volumen für Desserts, Torten und Füllungen
liefert. Beide Produkte sind im praktischen 1-Liter-Gebinde
erhältlich.
www.floraprofessional.com
IN DER GASTRONOMIE.
Wir freuen
uns auf ein
Treffen bei der
„Alles für den
Gast“ am
Lohberger-
Stand!
Feurige Mac and Cheese
Zutaten für:
500 g Makkaroni
40 g Mehl
60 g Sennereibutter
750 ml Lieblingsheumilch
200 g vom Reibkäse-Sackerl
150 g Chili-Paprika-Erlebnis
Salz, Chili - & Knoblauchpulver
› Kräuter nach Wahl
Foto: Sunny Forest
❱ Nudeln nach Packungsanweisung
kochen. Chili-Paprika-Käse
fein reiben und einen
kleinen Teil beiseitestellen.
Butter in einem Topf schmelzen,
Mehl hinzufügen und unter
Rühren goldbraun anrösten.
Nach und nach die Milch
einrühren und die Sauce etwa
10 Minuten köcheln lassen,
bis sie leicht andickt. Den
geriebenen Käse einrühren
und mit Chili, Knoblauch und
Salz abschmecken. Makkaroni
in einer Auflaufform mit der Sauce vermengen, den
restlichen Chili-Paprika-Käse darüberstreuen und mit
Chilipulver würzen. Bei 175 °C Umluft 20 bis 25 Minuten
backen und mit frischen Kräutern garnieren.
www.erlebnissennerei-zillertal.at
Unser Gastro-Katalog:
www.ankerbrot.at/gastronomie
Innovation
Burger
Patty
Cult Beef Select steht für
heimische Spitzenqualität von
Kalbinnenfleisch.
Gastrobetriebe, die mit diesem Premiumprodukt
arbeiten, wissen: Sie
setzen nicht nur auf erstklassige Ware,
sondern leisten zugleich einen wertvollen
Beitrag zur Stärkung der Landwirtschaft
und den Erhalt wertvoller Kulturlandschaft
für zukünftige Generationen.
Die ewige Suche nach außergewöhnlichem
Geschmack führte zur Entwicklung
eines patentierten Burger-Patties – inspiriert
vom Rib-Eye, neu gedacht in Burgerform.
Das Patty besteht ausschließlich aus
Kalbinnenfleisch des Vorderviertels und
verfügt auf einer Seite über eine integrierte,
dünne Scheibe Eigenfett, welche eine
simple und hygienische Zubereitung ohne
zusätzliches Fett ermöglicht. Beim Braten
schmilzt das Fett und verleiht dem Patty
eine aromatische, nussig-buttrige Note. Für
ein Maximum an Geschmack könnte man
die Fettscheibe mit Salz oder Gewürzen
aromatisieren. Das Produkt steht in den
Startlöchern und wartet auf interessierte
Partner aus Gastronomie, Produktion und
Handel, die das patentierte Burger-Patty*
in ihren Betrieben einsetzen oder herstellen
möchten. Interesse? Meldet euch – wir
freuen uns auf den Austausch!
www.cultbeef.at
ADVERTORIAL Fotos: Cult Beef
11/2025
AKTUELLES 43
Visionäre aufgepasst!
Foto: Hamburg Messe und Congress / Alexander Wöckene
Innovative Lösungen, unternehmerischer
Mut und vielversprechender Branchennachwuchs
stehen im Mittelpunkt der
INTERNORGA 2026. Mit drei renommierten
Awards wird das Potenzial der Branche
sichtbar. Ab sofort können sich engagierte
Persönlichkeiten und Unternehmen für den
INTERNORGA Zukunftspreis, den NEXT
CHEF AWARD und den Deutschen Gastro-
Gründerpreis bewerben.
Der INTERNORGA Zukunftspreis ist
der Ort, an dem Innovationen Geschichte
schreiben. Hier werden Unternehmen
gesucht, die mit frischen Ideen, klarer Haltung
und Mut zur Veränderung die Branche
voranbringen. Ob es um digitale Lösungen,
pflanzenbasierte Ernährung, Energieeffizienz
oder soziale Verantwortung
geht, entscheidend ist der Wille, etwas zu
bewegen. Auch junge Talente haben Grund
zur Vorfreude. Der NEXT CHEF AWARD
bietet Nachwuchsköchen die Gelegenheit,
ihre Leidenschaft und Kreativität vor
einer hochkarätigen Jury rund um Johann
Lafer zu zeigen. Hier wird bewiesen, dass
Kochkunst Zukunft hat und neue Wege
beschreitet. Wer eine eigene gastronomische
Vision verwirklichen möchte, kann
mit dem Deutschen Gastro-Gründerpreis
den nächsten großen Schritt wagen. Ob
Foodtruck, Café oder innovatives Konzept,
hier werden Ideen ausgezeichnet, die die
Branche neu denken.
www.internorga.com
NEU
25 Stück à 80 g | roh
EIN STEIRISCHES
FAMILIENUNTERNEHMEN
MOZARTKNÖDEL
Topfenknödel gefüllt mit einer Mozartkugel
Kosten sparen:
Gegen Food Waste
Foto: Freepik Company S.L. - www.freepik.com
In Österreich entstehen jährlich mehr als
330.000 Tonnen vermeidbarer Lebensmittelabfälle.
Besonders in Großküchen
führen Fehlproduktionen, Übermengen und
nicht verwertete Abschnitte zu enormem
Abfall. Wer hier ansetzt, spart
Kosten und schont Ressourcen.
Genau das hat sich das
Salzburger Familienunternehmen
QimiQ vorgenommen.
Mit einer vielseitigen, gelingsicheren
Obers-Basis ermöglicht
QimiQ die effiziente Weiterverwertung
von Resten und
sorgt für stabile Ergebnisse bei
Desserts, Saucen und Cremes.
So lassen sich Überproduktionen
besser planen, Abfälle
reduzieren und betriebliche
Abläufe optimieren. Nachhaltigkeit
wird damit zum wirtschaftlichen
Vorteil. „Die Tiefkühlstabilität
unserer Produkte ermöglicht es, Überproduktionen
planbar einzusetzen“, sagt
Michele R. Haindl, Prokuristin bei QimiQ.
www.qimiq.com
- ideal portionierbar
- schnelle Zubereitung
- perfektes Festtagsdessert
verkauf@meisterfrost.at
www.meisterfrost.at
44 AKTUELLES
11/2025
Fotos: Wiberg
Was muss ein Martinigansl können?
Saftig, knusprig und zugleich leicht
verdaulich sollte es sein, um Gäste Jahr für
Jahr aufs Neue zu begeistern. Im Herbst
locken Gastronomen wieder mit Gans,
Knödeln und Rotkraut. Dank der WIBERG
Gänse-/Enten-Knuspri Gewürzmischung
kommt das Federvieh rundum gelungen
auf den Tisch. Kristall-Natursalz, Majoran,
Rosmarin, Kümmel, Pfeffer und Zwiebel
bilden das Grundgeschmackprofil, während
Ingwer und Orangennuancen der Gans eine
fruchtige Note verleihen. Besonders wichtig
ist der Beifuß, der mit seiner zitrusartigen
und bitter-würzigen Note nicht nur den
Geschmack abrundet, sondern die schwere,
fettreiche Speise auch bekömmlicher macht.
Profis reiben die Gans deshalb schon am Tag
zuvor außen und innen mit der Gewürzmischung
ein.
Für ein exzellentes Martinigansl gehören
aber auch kreative Füllungen und Beilagen
So gelingt die
Gans
dazu. Neben klassischem Rotkraut und Knödeln
findet man auch Erdäpfel-Nussknödel,
Brioche-Maronifülle oder Maronen-Nuss-
Polenta in den Küchen. Süßlich-fruchtige
Akzente setzen Crema di Aceto Pflaume
oder Chutney Orange-Mango. Mit WIBERG
Brauner Grundsauce oder der veganen Variante
ist man für Gänse- und Entengerichte
bestens ausgestattet. So wird das Martinigansl
zu einem Fest für Auge und Gaumen.
www.wiberg.eu
Mezzi Rigatoni mit Lauch & Salsiccia
Gut Ding will Weile haben, denn um richtig gute Pasta herzustellen, braucht es Geduld. Das hat die Familie Rummo früh erkannt
und lebt diese Philosophie täglich als Teigwarenhersteller. Ihre Teigwaren entstehen nach einer ganz besonderen Methode, der
sogenannten „Lenta Lavorazione“, was frei übersetzt „langsam hergestellt“ bedeutet. Genau diese langsame Verarbeitung ist die
geheime Zutat, die ihre Pasta so besonders macht: Zeit.
Zutaten für 4 Personen:
› 350 g Rummo Mezzi Rigatoni
No. 51
2 gehackte Stangen Lauch
› 2 Salsiccie
› Salz und Pfeffer nach
Geschmack
› 3 EL Olivenöl
❱ Den gehackten Lauch in
einer großen Pfanne bei niedriger
Hitze 10-12 Minuten in
Öl anbraten, bis er weich wird
und zu karamellisieren beginnt.
Nach Belieben mit Salz
und Pfeffer würzen. Die Haut
von den Salsiccie abziehen. In
kleine Stücke zerbröseln und
zusammen mit dem Lauch
8-10 Minuten anbraten. Die
Rigatoni in einem großen Topf
Salzwasser 14 Minuten kochen,
bis sie fast gar sind. Die Nudeln
abgießen und dabei ein paar
Schöpfer Kochwasser zurückbehalten.
Die gekochte Pasta in die Pfanne zu den anderen Zutaten geben. Vermischen
und dabei das Kochwasser nach Bedarf zugeben und servieren.
www.pastarummo.it/en
Samtig-edle Neuheiten
Geröstete Haselnüsse in Form eines samtigen Öls. Floraler Essig mit dezenter
Säure aus Bio-Blütenhonig. BIO Honig-Balsamessig und Haselnuss-Öl bieten
unvergleichlichen Genuss für besondere Kreationen.
Verkostung in Salzburg
Besuchen Sie uns: ALLES FÜR DEN GAST
08.–11.11.2025 | Halle 10, Stand 514
Jetzt probieren:
shop.novataste.com
www.wiberg.eu
MEHR GESCHMACK. MEHR GENUSS.
Gourmetfein-Eigentümer Fritz Floimayr.
Foto: Gourmetfein
„Gastronomie ist relevant“
Gourmetfein kehrt nach 15 Jahren Pause auf die „Alles für den Gast“ zurück.
Nach 15 Jahren Pause meldet sich
Gourmetfein auf der wichtigsten
österreichischen Gastronomiemesse
zurück. Wir haben Eigentümer
Fritz Floimayr gefragt, warum er sich
nach so langer Zeit wieder für eine Teilnahme
entschieden hat – und wie er die
aktuelle Situation in der Branche einschätzt.
Gastro: Herr Floimayr, wie beurteilen Sie
die aktuelle Lage in der Lebensmittelbranche
allgemein – und in der Fleischbranche
im Besonderen?
Fritz Floimayr: Über die allgemeine Situation
der Lebensmittelbranche kann ich nur
das wiedergeben, was man aus den Medien
erfährt. Die Fleischbranche selbst ist ausgesprochen
volatil: Mal gibt es zu viel, dann
wieder zu wenig Schweinefleisch, und die
Rindfleischpreise bewegen sich bei den
historischen Höchstwerten. Heute braucht
es eine starke Positionierung – mit Marke,
Qualität, Nachhaltigkeit und Service. Nur
dafür sind Konsumentinnen, Konsumenten,
Händler und Gastronomen bereit, ein paar
Cent mehr zu bezahlen.
Sie waren zuletzt 2010 als Aussteller auf
der „Alles für den Gast“ vertreten. Warum
haben Sie sich damals zurückgezogen – und
was hat Sie nun zur Rückkehr bewogen?
2010 war für uns ein Versuch. Wir wollten
herausfinden, welchen Nutzen die Messe
für uns bringt. Damals lag unser Fokus auf
den Tankstellen in Österreich und Deutschland
sowie dem Lebensmitteleinzelhandel.
Die Gastronomie war für uns damals weniger
relevant, weil wir das passende Sortiment
in diesem Bereich schlicht noch nicht
hatten.Heute ist das anders: Inzwischen sind
11/2025
INTERVIEW 47
wir auch in der Gastronomie und Hotellerie
gut etabliert, und das Interesse an unseren
Produkten ist groß. Was liegt also näher, als
uns auf der „Gast“ wieder zu präsentieren?
Sie beliefern auch Gastronomie-Großhändler.
Wie zufrieden sind Sie mit dieser
Entwicklung?
Sehr. Speziell mit den Eurogast-Partnern
in Salzburg, Tirol und Vorarlberg verbindet
uns eine ausgezeichnete Partnerschaft, die
Umsätze steigen kontinuierlich. Natürlich
gibt es noch Bundesländer, in denen wir
erfolgreicher werden möchten, und Regionen,
in denen potenzielle Kunden noch
nicht direkt oder indirekt von uns betreut
werden. Insgesamt sehen wir hier also noch
einiges an Potenzial.
In der Gastronomie gilt ja oft: Nur wer ein
komplettes Sortiment bietet – vom Fleisch
bis zum WC-Papier – wird als Lieferant
akzeptiert. Wie sehen Sie das?
Ein vollständiges Sortiment wäre für Gastronomen
natürlich bequem und wünschenswert.
Doch den Lieferanten, der
überall und in jeder Produktkategorie das
Beste liefert, gibt es schlicht nicht. Ein
Hotelier hat meist einen Haupthändler
– den sogenannten A-Lieferanten – und
daneben B- und C-Lieferanten für spezifische
Warengruppen.
Wo ordnet sich Gourmetfein in diesem
System ein?
Wir verstehen uns als klaren Spezialisten für
Schweine- und Rindfleisch – selbstverständlich
auch für Leberkäse und Wurst. Gourmetfein
ist der einzige Fleischverarbeiter, der
eine Wertschöpfungskette aufgebaut hat,
in der z. B. alle 49 Vertrags-Schweinebauern
ihre Tiere nach unseren Vorgaben halten und
füttern. Wir garantieren eidesstattlich, dass
kein einziges Kilo Fleisch außerhalb dieser
österreichischen Wertschöpfungskette
produziert wird.Das bedeutet: Der Küchenchef
erhält – egal ob Schopf, Rose oder jedes
andere Stück, in welcher Menge auch immer
– stets dieselbe, verlässlich hohe Qualität.
Mit uns ist der Fleischbedarf perfekt planbar.
Ihr Hauptprodukt, der Leberkäse, gewinnt
auch in der Hotellerie und Gastronomie
zunehmend an Bedeutung. Ist das ein interessanter
Markt für Sie?
Absolut. Leberkäse am Frühstücksbuffet – ob
im Hotel oder im Kaffeehaus – wird immer
gefragter. Hier spielen Qualität, Geschmack
und Format eine entscheidende Rolle. Wir
bieten nicht nur klassische Blöcke, sondern
auch Scheibenware, ideal etwa für den Einsatz
in Geräten wie dem Merrychef. So ist
in nur 30 Sekunden ein Spiegelei auf einer
Käseleberkässcheibe fertig.Der klassische
Leberkäse früherer Zeiten – mit über 30 %
Fett, aus Fleischabfällen, Stärke und Verdickungsmitteln
– darf kein Thema mehr sein.
Wir liefern heute rund 20 Sorten Leberkäse
in höchster Qualität – ohne Stärke,
Verdickungsmittel, Geschmacksverstärker,
Gluten oder Laktose. Darunter findet sich
auch ein 100 % Rindfleisch-Leberkäse.
Solche Produkte setzen neue Impulse, die
perfekt zum modernen Frühstücksgeschmack
passen.
Und wie sieht es logistisch aus – ist die
Belieferung wirtschaftlich und organisatorisch
machbar?
Selbstverständlich. Die Logistik ist längst zu
einem zentralen Verkaufsargument geworden.
Wir beliefern wöchentlich weit über
1.000 Kunden mit eigener Kühllogistik –
von Tankstellen über Lebensmittelhändler
bis hin zu Gastronomiebetrieben – und das
mit höchster Zuverlässigkeit. Dafür stehen
moderne Kühlfahrzeuge und geschultes
Personal. Den restlichen Teil unserer Lieferungen
wickeln wir derzeit (noch) über einen
bekannten Kühllogistiker ab.
Wie läuft es für Gourmetfein in Deutschland?
Sehr erfreulich. Über unseren exzellenten
Partner Lekkerland beliefern wir mittlerweile
mehr als 3.500 Tankstellenshops in ganz
Deutschland mit Leberkäse und Wurstprodukten.
Leberkäse ist längst kein rein süddeutsches
Phänomen mehr – man findet
Gourmetfein heute auch in Hamburg oder
Berlin in zahlreichen Shops.
Warum sollten deutsche Kunden Leberkäse
aus Österreich beziehen – den gibt’s
doch schon immer auch von deutschen
Herstellern.
Lacht! Natürlich gab es in Deutschland schon
Leberkäshersteller, bevor wir dort aktiv
wurden. Doch wir sind nicht überrascht, dass
wir für Aral, ENI, Esso, Total, Sprint, Westfalen,
Shell und andere Mineralölkonzerne, der
Premiumlieferant für Leberkäse und Wurstprodukte
geworden sind.Denn unser Leberkäse
steht nicht nur für besten Geschmack
und höchste Qualität, er sorgt auch für mehr
Frequenz in den Tankstellenshops – wir
holen die Kundschaft quasi vom örtlichen
Metzger oder Supermarkt zur Tankstelle. Für
Mineralölkonzerne ist unsere eidesstattlich
garantierte Herkunftskennzeichnung von
großem Nachhaltigkeitswert.
Wie entwickeln sich Ihre Exportaktivitäten
außerhalb Deutschlands?
Noch nicht ganz so, wie wir es uns wünschen.
Hauptgrund ist der Mangel an geeignetem
Personal. Dennoch zeigt sich, dass
auch im Ausland ein Markt für hochwertigen
Leberkäse besteht. Wir beliefern etwa das
OMV-Tankstellennetz in Ungarn, Tschechien
und der Slowakei sowie seit einem Jahr
einen Importeur in der Ukraine – mit stetig
wachsendem Erfolg.
Dann wünschen wir Ihnen viel Erfolg auf
der „Alles für den Gast“!
Danke, den werden wir haben.
Foto: Gourmetfein
48 AKTUELLES
11/2025
Foto: Wiberg
Die „Alles für den Gast 2025“ in Salzburg
versammelt wie jedes Jahr die Gastronomiebranche.
Auch WIBERG ist wieder
mit dabei und präsentiert seine neuesten
Geschmackserlebnisse. Die neue WIBERG
Miso-Suppe bringt die Essenz traditioneller
japanischer Küche in jedes Gericht, vollmundig,
intensiv und frei von Glutamat.
Das samtig-nussige Haselnuss-Öl überzeugt
mit zarten Nougat-Noten und eignet
sich sowohl für Gemüse, Salate und Pilze als
auch für Wildgeflügel oder süße Zubereitungen.
Der BIO Honig-Balsamessig verbindet
florale Nuancen mit einer sanften Säure
Neues
schmecken
und lässt sich vielseitig einsetzen, sei es
für Salate, Saucen, Bowls oder erfrischende
Getränke. Auf der Messe erhalten Fachleute
einen lebendigen Eindruck davon, wie vielseitig
die Produkte und ihre Aromen in der
Praxis einsetzbar sind.
www.wiberg.eu
ADVERTORIAL
Festlicher Genuss mit Weber –
Weihnachten vom Grill
Wenn der erste Frost glitzert und
Lichter die Straßen erhellen,
beginnt die schönste Zeit des Jahres
– und mit Weber wird sie zu einem Fest für
alle Sinne. Der Duft von aromatischem
Steak, das Zischen auf dem Rost, glasiertes
Wintergemüse und Kerzenschein machen
das Weihnachtsessen im Freien zum
unvergesslichen Erlebnis.
Mit Decken, Punsch und
Lieblingsmenschen wird
Grillen zur festlichen
Tradition.
Perfekt
dazu: Webers hochwertige
Gadgets
und Geschenkideen
für Grillfans – vom
smarten Thermometer
über Zangen
bis zu Zubehörsets, die jedes Menü abrunden.
Genuss, Action und festliche Stimmung
verschmelzen zu Momenten voller Wärme
und Freude.
Ein Highlight ist der Master-Touch
Burnt Orange (UVP 349 €): mit integriertem
Deckelthermometer, variabler Lüftungskontrolle
und One-Touch-Reinigungssystem
– ideal für saftige Braten und
winterliches Gemüse. Für größere
Runden sorgt der Spirit EP-435R
Stealth Edition Gasgrill
(UVP 999
€) mit vier Edelstahlbrennern,
Seitenkocher und edlem Design.
Das Premium-Modell Genesis
EP-435W (UVP 1.899 €) bietet
Sear Zone, smarte Temperatursteuerung
via Weber Connect
und großzügige Grillfläche für
mehrgängige Weihnachtsmenüs.
Ob klassisch, modern
oder smart – mit Weber
wird Weihnachten
heiß, genussvoll
und unvergesslich.
weber.com
Fotos: weber.com
08.–11. NOV. 2025
MESSEZENTRUM SALZBURG
GASTMESSE.AT
55. INTERNATIONALE FACHMESSE FÜR GASTRONOMIE UND HOTELLERIE
@gastmesse
Alles für den Gast
Aaron Waltl, Executive Chef & METRO
Restaurant Manager.
Foto: Matthias Heschl
Foto: Metro
Effizienz in Zeiten des
Fachkräftemangels
Fachkräfte sind zur Rarität geworden. Die Gastronomie kämpft mit diesem Problem, das in den letzten
Jahren immer drängender geworden ist. Immer weniger ausgebildete Köche stehen zur Verfügung,
während die Anforderungen an Qualität, Wirtschaftlichkeit und Effizienz stetig steigen.
Gleichzeitig machen Löhne und Personalbindung
einen erheblichen Teil
der Betriebskosten aus. METRO setzt
genau hier an und bietet mit SMART KIT-
CHEN hochwertige Convenience-Produkte
eine praxisnahe Antwort auf die zentrale
Frage der Branche: Wie können Betriebe
trotz Personalmangel reibungslos und auf
hohem Niveau arbeiten?
Vom Luxus zur Notwendigkeit
Was vor zehn Jahren noch als kleine Arbeitserleichterung
galt, ist heute in vielen Küchen
unverzichtbar. Geschälte und geschnittene
Obst- und Gemüsesorten, marinierte Fleischprodukte
oder küchenfertige Komponenten
reduzieren den Arbeitsaufwand, vereinfachen
Abläufe und sichern gleichzeitig die Qualität
der Speisen. Für viele Betriebe sind diese
Produkte längst ein Schlüssel zur wirtschaftlichen
Nachhaltigkeit. Sie ermöglichen es, die
immer knapper werdenden Ressourcen, Zeit
und Personal, optimal zu nutzen.
Drei Stufen für mehr Flexibilität
Das Sortiment von METRO SMART KIT-
CHEN deckt bereits ultrafrische Produkte
aus den Bereichen Obst, Gemüse und Fleisch
ab und wird kontinuierlich erweitert. Um
Küchen maximal flexibel zu unterstützen,
sind die Produkte in drei Stufen verfügbar:
verarbeitungsfertig, zubereitungsfertig
und servierfertig. Roh geschälte Erdäpfel
zum Beispiel gelten als verarbeitungsfertig,
geschnittene und vorgegarte Erdäpfelscheiben
als zubereitungsfertig und ein fertiger
Erdäpfelsalat als servierfertig. So können
Küchen selbst entscheiden, welche Arbeitsschritte
sie übernehmen und an welchen
Stellen sie Entlastung wünschen.
Praxiserprobt im eigenen Haus
„Die METRO SMART KITCHEN Convenience-Produkte
bieten vielseitige Lösungen
für den Gastronomiealltag und nehmen
Ihrem Team eine große Last von den Schultern.
So bleibt mehr Raum für das Wesentliche:
die Gäste“, sagt Aaron Waltl, Executive
Chef & METRO Restaurant Manager.
Dass die Produkte den hohen Ansprüchen
der Praxis gerecht werden, zeigt
METRO im eigenen Alltag. In allen neun
METRO Restaurants sind die SMART KIT-
CHEN Produkte Tag für Tag fester Bestandteil
der Küche.
Ob Zwiebeln, Salate, Gemüse oder
Fleischsorten wie Gans, Ente, Rind, Schwein
und Kalb, die Produkte bieten eine praktische
Antwort auf die aktuellen Herausforderungen
des Fachkräftemangels.
www.metro.at
ADVERTORIAL
11/2025
AKTUELLES 51
Kulinarischer Erlebnisraum
Mit dem Chefmanship Center in Wien
hat Unilever Food Solutions ein hochmodernes
Zentrum für kulinarische Kompetenz
geschaffen. Hier finden Fortbildungen,
Masterclasses und Workshops statt, während
die Culinary Fachberater von UFS das
Center für Produkt- und Rezeptentwicklungen
nutzen. Mehrere Küchen, ein großzügiger
Präsentationsbereich, ein Chef ’s Table
und eine Außenlounge machen das Center
zu einer vielseitigen Location für bis zu 60
Personen.
Das Anfang 2025 modernisierte Center
steht seit Kurzem auch externen Unternehmen
offen. Die Schulungsküche eignet
sich ideal für Workshops und Trainings. Mit
drei Kochinseln bietet sie mehreren Teams
Platz, alle Inseln sind mit integrierter Kühlung,
Wasseranschluss und Nudelkocher
ausgestattet. Zudem gibt es Thermomix-
Geräte, Rührgeräte, Backöfen und Schockfroster.
Im Präsentationsbereich stehen ein
Induktionsfeld, Marichef-Gerät, Kühl- und
Tiefkühleinheit sowie ein 86-Zoll-Monitor
für Live-Übertragungen zur Verfügung. Der
Chef ’s Table bietet acht Personen Platz
an einem großen runden Tisch und ist mit
zusätzlicher Kühltechnik, Kaffeemaschine
Foto: Stephanie Weinhappel
und zwei Monitoren ausgestattet. Mit dieser
Location bietet das Chefmanship Center
eine kreative Umgebung für Filmdrehs,
kulinarische Team-Events, stimmungsvolle
Firmenfeiern und mehr.
www.unileverfoodsolutions.at
Foto: UFS
Unsere Burger-Pattie Vielfalt.
Burger, die Gäste lieben – Qualität, die Profis schätzen.
Unsere Burger sind mehr als ein Klassiker – sie sind ein Qualitätsversprechen.
Mit regionalem Fleisch, verarbeitet nach dem Fleischmeister-Prinzip, begeistern sie Gäste und erleichtern
die Arbeit in der Küche.
- Konstante Premium-Qualität – verlässlich für Küche und Service.
- Regional und transparent – vom Hof bis zum Gast nachvollziehbar.
- Praktisch in der Handhabung – portioniert und schnell einsatzbereit.
- Einzeln entnehmbar – flexibel im Einsatz.
- Kalkulationssicher – für verlässliche Planung.
- Saftige Pattys – voller Geschmack.
Classic Beef Burger
Rindfleisch aus Österreich (4 x AT) mit spezieller Gewürzmischung.
22 x 180 g | Karton, 30 x 130 g | Karton
Western Beef Burger
Rindfleisch aus Österreich (4 x AT) mit Rauchgeschmack veredelt.
25 x 180 g | Karton
Meersalz Beef Burger
Rindfleisch aus Österreich (4 x AT) mit Meersalz veredelt.
22 x 180 g | Karton
Kärnten Beef Burger
Rindfleisch aus Kärnten (4 x ATK) mit spezieller Gewürzmischung.
22 x 180 g | Karton
Bestellungen unter: verkaufsinnendienst@karnerta.at
+43 599 702 1190
Solange der Vorrat reicht. Preise exkl. 10 % MwSt.,
Satz- und Druckfehler vorbehalten. Grafiken sind Symbolfotos.
52 AKTUELLES
11/2025
Junge Talente mit großen Ideen
Mut, Präzision und Persönlichkeit standen
beim Finale des Nachwuchswettbewerbs
Taste of Tomorrow 2025 an der Tourismusschule
Klessheim im Mittelpunkt. Aus 86
Einreichungen hatten sich acht Talente aus
Österreich und Deutschland durchgesetzt
und präsentierten vor einer hochkarätigen
Jury ihre Visionen einer modernen, nachhaltigen
und genussvollen Küche.
Mit Leidenschaft und Know-how
Während der vierstündigen Koch-Challenge
wurden die Finalisten von Harald
Irka und Vroni Lutz betreut, die ihr Wissen
weitergaben. Bewertet wurden die Gerichte
unter anderem von Sterne- und Haubenköchen
wie Andreas Senn, Mike Süsser, Didi
Maier, Hannes Müller und vielen weiteren.
Jury-Mitglied Mike Süsser lobte die jungen
Talente: „Es gibt keine zweite Branche
mit so viel Leidenschaft. Alle, die heute
am Start waren, haben gewonnen – weil
sie sich getraut haben.“ Den ersten Platz
sicherte sich Josef Leitner vom Hotel Berghof
in St. Johann im Pongau. Sein Gericht
„Saibling – Süße Sünde im Kalamansi /
Kürbis Rausch“ vereinte gebeizten Bachsaibling,
Kalamansi-Creme, Kürbis-Mousse,
Eis und Chutney. Die Jury zeigte sich beeindruckt
von seinem präzisen Handwerk,
dem sensiblen Aromenspiel und der souveränen
Präsentation. Céline Lustig aus Niederösterreich
holte den zweiten Platz mit
„Kürbis trifft Ziegenkäse – ein Weinviertler
Herbst im Fine-Dining-Stil“. Rösti-Zylinder,
Kürbiscreme, Apfelchutney, Fenchelperlen
und Schwarze Sesamhippe zeigten, wie
Regionalität und Kreativität zusammenpassen.
Den dritten Platz belegte Catharina
Feuchtmayr vom Gasthof zur Sonne
in Jettingen-Scheppach. Ihre Röstiwaffel
mit Butternusskürbis, Fenchelcreme, Ziegenkäse
und schwarzer Walnuss vereinte
Sterneküchen-Erfahrung mit Familienleidenschaft.
Die drei Bestplatzierten dürfen
sich neben ihren Auszeichnungen auch
über den Hauptpreis freuen: die Teilnahme
an der CHEFS VALUE Hotel-Concepttour
Wien 2026 von Chefs Culinar, inklusive
einem Auftritt auf der Bühne des Formats
Next Generation Küche bei der Alles für
den Gast.
www.tasteoftomorrow.at
Foto: www.wildbild.at
ADVERTORIAL
Sigrid und Manfred Kröswang nehmen
den ALC für Oberösterreichs führenden
Großbetrieb von Wirtschaftslandesrat
Markus Achleitner (li.) entgegen.
Foto: „Die Presse“ / Günther Peroutka
Standing Ovations im Linzer Brucknerhaus:
KRÖSWANG triumphiert bei der
27. Auflage von Austria’s Leading Companies,
dem renommierten Wirtschaftsaward von
„Die Presse“, KSV1870 und PwC. Der Frische-
Lieferant aus Grieskirchen holt Platz 1 in der
Kategorie Großbetriebe (Umsatz über 50
Mio. €) und wird damit als Oberösterreichs
führender Großbetrieb ausgezeichnet – ein
starkes Signal für nachhaltiges Wachstum,
Innovationskraft und Stabilität. Mit Frische
auf der Überholspur: KRÖSWANG überschritt
2024 die Umsatzmarke von 361 Millionen
€ in Österreich und Süddeutschland
– ein Plus von 10 %. „2024 war ein Ausnahmejahr“,
sagt Eigentümer Manfred Kröswang.
„Unsere Erfolgsformel: qualitätsbewusste
Kunden, ein regionales, modernes Sortiment
und motivierte Mitarbeiter. Die 400-Millionen-Marke
ist in Sicht.“ Der KRÖSWANG-
An die
Spitze
geliefert
KRÖSWANG ist Oberösterreichs
bester Großbetrieb.
Spirit macht den Unterschied: „Wir machen
Kunden zu Fans!“ ist gelebte Philosophie im
gesamten Unternehmen. Durchschnittlich
200 Neukunden pro Monat zeigen, dass das
Konzept funktioniert. „Kundenbindung heißt,
täglich zu begeistern – mit höchster Frische
und maximaler Zuverlässigkeit“, so Kröswang.
„Unsere Kunden könnten jederzeit
wechseln. Dass sie bleiben, ist unser größter
Erfolg.“
www.kroeswang.at
www.fruechtekueche.at
VFI Oils for Life-Marketingleiter
Klemens Rauch.
Fotos: VFI Oils for Life
Goodfry Anwendungsberater helfen
bei der Optimierung des Frittierprozesses.
Gutes Öl, gutes Essen
Interview mit Klemens Rauch, Gesellschafter und Marketingleiter beim Familienunternehmen
VFI Oils for Life.
Von Petra Pachler
Herr Rauch, regelmäßig stehen andere
Lebensmittel im Fokus der Kritik: Einmal
ist es der Zucker, einmal die Kohlenhydrate
und dann wieder das Fett! Sie als Fachmann
wissen um gutes Öl, bitte sagen Sie
uns Ihre Meinung dazu!
Pflanzenöle gelten als die guten Fette, reich
an ungesättigten Fettsäuren. In der Kritik
stehen eher Teilaspekte wie gesättigte Fette.
Moderne Produkte helfen, die Ernährung ausgewogener
zu gestalten. Da haben wir viel zu
bieten, wie zum Beispiel unsere pflanzlichen
Butteralternativen von Goodfry.
Am Ende ist es wie mit allem – es kommt
darauf an, was man daraus macht.
Produkte aus Österreich genießen immer
hohes Vertrauen, aber wenige wissen, dass
in Österreich einer der führenden Hersteller
von Qualitätsspeiseölen in Europa zu Hause ist.
Was zeichnet Ihr Unternehmen VFI hier aus?
Im Haushalt kennt man unsere Marken
Bona und Kronenöl, in der Gastronomie
Goodfry und Frivissa, aber VFI kann noch
viel mehr. Über 60% unserer Produktion
verkaufen wir im Export, vor allem spezialisierte
Frittieröle, Bio-Öle und Öle für
spezielle Anwendungen wie zum Beispiel
in Säuglingsnahrung, wo besonders hohe
Qualitätsmaßstäbe gelten. Für solche Produkte
haben wir sogar Kunden in China, den
Philippinen und Indonesien.
VFI Oils for Life hat sich in Europa etabliert.
Wie hat sich das entwickelt?
Meine Familie begann mit der Ölproduktion
in Innsbruck nach dem zweiten Weltkrieg,
jetzt sitzt unsere Firma in Wels, in Oberösterreich.
In Europa sind wir inzwischen der
führende Hersteller von Bio-Ölen und auch
bei Frittierölen für die Gastronomie und die
Snack-Industrie sind wir sehr gut vertreten.
Österreichs Gastronomen setzen verstärkt
auf heimische Produkte – nicht nur aus
Qualitätsgründen, sondern auch im Sinne
der Wertschöpfung. Worin liegt deren Vorteil
bei der Verwendung von VFI-Ölen?
Wir haben mit der Belieferung der Snack-
Industrie und von Systemgastronomie
viel Erfahrung gesammelt. Vieles kann für
diese Großkunden effizient entwickelt und
getestet werden. Die Erkenntnisse fließen in
unsere Gastro-Markenprodukte wie Goodfry.
VFI konzentriert sich seit Jahren auf die
Bedürfnisse der Gastronomie.
Aber Öl ist doch Öl, oder nicht?
Wenn man sich genauer damit auseinandersetzt,
sieht man, dass es für unterschiedliche
Anwendungen eben unterschiedliche Qualitätsanforderungen
gibt und in vielen Fällen
es für den Unternehmer keine gute Entscheidung
ist, überall das Billigste einzusetzen.
Gute Öle können dem Gastronomen
gute Dienste erweisen. Sie sparen am Ende
Wareneinsatz und Arbeitsstunden und
heben die Qualität der Speisen und die Stimmung
bei den Mitarbeitern.
Wie soll das gehen?
Nehmen wir nur die Fritteuse: Unser Top
Produkt Goodfry Ultimate Performance
läuft fünfmal so lange in der Fritteuse wie
herkömmliche Speiseöle. Das heißt in der
Praxis, man frittiert lange sorgenfrei, aber
pflegt und beobachtet das Öl. Man filtriert,
misst den TPM-Wert des Fettverderbs und
wenn der ok ist, füllt man die Fritteuse mit
frischem Öl auf den Sollstand auf. Am Ende
bemerkt man: Es gibt kaum Öl zu wechseln,
kaum Altöl zu lagern und zu entsorgen!
Durch das regelmäßige Nachfüllen des Öls
und die hohe Stabilität des Produkts kann
man nahezu kontinuierlich frittieren.
Und was hat der Gastronom davon?
Er spart massiv am Wareneinsatz, Arbeitskosten,
Stress und Manipulationskosten.
So ein Öl kostet etwas mehr als doppelt so
viel wie ein einfaches Speiseöl. Durch die
extrem lange Standzeit in der Fritteuse,
wird aber nur mehr etwa ein Viertel der
Menge gebraucht. In dieser Zeit wären bei
einem billigen Öl bis zu vier Ölwechsel vorzunehmen,
bei Goodfry aber lediglich einer.
Mitarbeiter und Umwelt werden‘s danken.
Dazu kommt noch ein unterschätztes
Detail: Die Manipulation und Lagerung von
Öl ist ebenfalls aufwändig und für Betriebe
mit hohem Logistikaufwand, wie Schihütten
und Bergbahnen, ist jedes Kilo, das man
dort nicht hin- und wieder wegfahren muss,
bares Geld.
Das ist dann auch ein Beitrag zur Nachhaltigkeit,
oder?
Selbstverständlich! Wir nutzen weniger
Ressourcen, aber bessere. Dabei wird in
Summe für die gleiche Leistung beim Verwender
weniger Rohstoff verbraucht,
weniger Energie in der Produktion eingesetzt,
weniger Ware transportiert. Das ist
moderne, wirtschaftliche Nachhaltigkeit:
Kein Verzicht, sondern intelligenter Einsatz
von Ressourcen für wirtschaftlichen Erfolg.
Und die Gäste?
Die Gäste schätzen erstklassiges Frittiertes.
Pommes sind die Bringer in der Gastro
schlechthin und mehr als nur eine Beilage.
Man kann das als Junk-Food abtun, aber die
Qualitätsunterschiede bei Pommes in der
Gastronomie sind gewaltig. Denn gute Qualität
beginnt mit guten Ausgangsprodukten.
Dazu braucht es gute Kartoffelprodukte
und richtig gutes Öl in der Fritteuse. Sonst
schafft man keine konstant hohe Qualität.
VFI ist ja überhaupt ein Unternehmen,
das umweltschonend und nachhaltig produziert,
was macht VFI in dieser Hinsicht?
Wir haben in den letzten Jahren massiv in
nachhaltige, umweltschonende und verkehrsvermeidende
Produktionsweisen
investiert. In Ennsdorf an der Donau haben
wir die größte Bio-Ölmühle Europas gebaut.
Das gibt österreichischen Bio-Bauern einen
verlässlichen Absatzmarkt und eine Basis
für den Export. Die benötigte Energie für
das Werk erzeugen wir aus unseren eigenen
Reststoffen. Den Transport ins Werk Wels
erledigen wir emissionslos per Elektro-LKW.
Auch bei den Verpackungen setzen wir
auf Material- und Verkehrsvermeidung.
Unsere PET-Flaschen blasen wir vor Ort,
Glasflaschen und Metalleimer besorgen
wir regional aus Österreich und die Bagin-Box,
eine für die Gastronomie wichtige
Ölverpackung, kommt mit einem Minimum
an Kunststoff aus und ist einfach zu entsorgen.
100% recyclingfähig sind sowieso alle.
Was kann die Gastronomie tun?
Generell gilt: möglichst wenig wegwerfen,
für das man vorher bezahlt hat! Um bei
den Frittierölen zu bleiben: Von einem Top
Frittieröl muss ich für die gleiche Leistung
weniger kaufen, transportieren, einlagern
und entsorgen.
Bio-Lebensmittel wiederum sind deutlich
umweltschonender in ihrer Produktion.
Unter unserer Marke Bio Bonella gibt es
ein breites Sortiment, vom Frittieröl bis zu
günstigem Pflanzenöl.
Die Profi-Ölmarke Goodfry bietet aber
auch noch pflanzliche Butteralternativen
und spezialisierte Bratöle. Diese pflanzlichen
Produkte sind günstiger als Butter
und Olivenöl, sie helfen primär den Gastronomen,
gut und mit geringerem Aufwand zu
kochen.
Vielen Dank für das Gespräch!
Besuchen Sie uns auf der Alles für
den Gast (Halle 10 Stand 845)
und reden wir übers Öl!
www.goodfry.com/de
vfi.co.at/de (mit video)
Foto: Vladimir Mironov
Regionaler Genuss
mit Charakter
Wenn die Tage kürzer werden und die Speisekarten kräftiger, erleben Milchprodukte und Käse ihre
Hochsaison.
Von Katrin Hammer
Die kalte Jahreszeit verlangt nach
Gerichten mit Wärme, Tiefe und
Substanz. Milchprodukte – allen voran
Käse, Butter und Rahm – verleihen Gerichten
diese wohltuende Fülle. In Suppen, Aufläufen,
Gratins oder als würziges Finish in der
Sauce bringen sie Geschmack und Textur
zusammen. Für Gastronomen eröffnet diese
Jahreszeit die Möglichkeit, mit regionalen
Produkten zu arbeiten, die sowohl kulinarisch
als auch emotional überzeugen.
Kulinarisches Statement
Besonders in Österreich erlebt das Käsereihandwerk
derzeit eine Renaissance. Kleine
Sennereien und Hofkäsereien produzieren
Spezialitäten mit beeindruckender Vielfalt.
Für Gastronomen bieten sie die Chance,
Regionalität sichtbar und schmeckbar zu
machen. Wer seine Produzenten kennt,
sollte diese Beziehung auch kommunizieren:
Eine kleine Herkunfts-Notiz auf der
Karte kann mehr Wirkung haben als jede
Marketingkampagne. In der Herbst- und
Winterküche spielt Käse eine Hauptrolle.
Ein gut gelagerter Bergkäse mit nussigem
Aroma verleiht Gratins Tiefe. Ein cremiger
Weichkäse wie ein gereifter Brie oder ein
Ziegenkäse harmoniert perfekt mit gebratenem
Kürbis oder Roten Rüben. Und wer
es rustikal liebt, serviert einen kräftigen
Schnittkäse mit Bauernbrot und Most als
Zwischengang. Auch auf der Dessertkarte
hat Käse längst seinen Platz gefunden: Ein
Blauschimmelkäse mit Birnenchutney oder
ein leicht karamellisierter Camembert mit
Honig und Nüssen schaffen den perfekten
Abschluss eines winterlichen Menüs.
Ebenso sind Butter, Rahm und Topfen in
der Herbstküche unverzichtbar. Sie geben
cremigen Suppen, Risotti und Pürees Struktur
und Aroma. Ein Löffel Sauerrahm in der
Kürbissuppe, eine Topfensauce zum Ofengemüse
oder hausgemachte Butter mit Kräutern
als Willkommensgruß – kleine Details
mit großer Wirkung. Auch moderne Interpretationen,
etwa ein Heumilchcappuccino
zur Pastinakensuppe oder eine aromatische
Ziegencrème zum Hausbrot, verbinden Raffinesse
mit Regionalität. Zunehmend gefragt
sind Spezialprodukte: Heumilch, Bio-Milch,
Schaf- und Ziegenmilch oder laktosefreie
Varianten. Sie ermöglichen Individualität
auf der Karte und kommen bei Gästen mit
speziellen Ernährungswünschen gut an.
Käse im Service
Wer Käse richtig einsetzt, schafft Aromenvielfalt
und Wiedererkennungswert. Wichtig
ist die richtige Lagerung: Käse mag es
kühl, aber nicht eiskalt, und braucht Luft,
um zu atmen. Im Service überzeugt eine gut
abgestimmte Käseauswahl mit drei bis fünf
Sorten – am besten nach Geschmack und
Textur komponiert, von mild bis würzig,
von cremig bis fest. Dabei gilt: Weniger ist
oft mehr. Ein perfekt gereifter Bergkäse und
ein feiner Ziegenkäse aus der Region erzählen
mehr als eine anonyme Importplatte.
Auch die Kombination mit Wein oder Bier
bietet Potenzial für den Zusatzverkauf. Ein
Glas Grüner Veltliner zur Käsevariation
oder ein malzbetontes Craft-Bier zum Tiroler
Graukäse – solche Empfehlungen sorgen
für Genussmomente.
BESTE MILCHPRODUKTE
FÜR DIE GASTRONOMIE
SALZBURGMILCH
PREMIUM
Nachhaltigkeit leben.
Tiergesundheit schmecken.
SALZBURGMILCH
BIO PREMIUM
milch.com
Foto: John Vid-Unsplash
ETHNO
FOOD
Sag Cheese – und
die Welt lächelt
Cremig, würzig, mild, kräftig: Käse ist die universelle Sprache des guten Geschmacks.
Von Michael Heinz
Der Mittelmeerraum ist eine
Schatzkammer für Käseliebhaber.
Feta, der griechische Dauerbrenner
aus Schafs- oder Ziegenmilch,
bringt mit seiner salzigen Frische
Leben in herzhafte Wintergerichte. Er
verleiht warmen Ofengemüsen Tiefe, passt
perfekt zu geschmortem Kürbis oder zu
Pastagerichten mit Oliven und getrockneten
Tomaten. Tipp aus der Profiküche:
Feta im Ganzen mit Kräutern, Chili und
Olivenöl überbacken – ein unkompliziertes,
aromatisches Highlight für jede Vorspeisenkarte.
Nicht weniger vielseitig ist
Halloumi, der Grillkäse aus Zypern. Auch
wenn er im Sommer als Fleischalternative
glänzt, macht er sich im Winter hervorragend
in warmen Bowls oder als Topping
auf kräftigen Getreidegerichten mit Linsen,
Couscous oder Quinoa. Kurz angebraten,
mit Zitronenöl beträufelt und mit winterlichem
Gemüse wie Rote Rüben serviert,
bringt er mediterrane Leichtigkeit auf den
Teller.
Käse rund um den Globus
Wer über den Alpenrand blickt, entdeckt
eine Welt voller Käse, die auch die österreichische
Küche bereichern kann.
In Irland etwa sorgt Irish Porter Cheddar
für Furore – ein Käse, der mit dunklem
Bier veredelt wird und dadurch malzige,
karamellige Noten entwickelt. Ideal zum
Verfeinern von Suppen, Fondues oder cremigen
Kartoffelpürees. Ebenfalls typisch
irisch: Cashel Blue, ein mild-würziger Blauschimmelkäse,
der wunderbar mit Birnen,
11/2025
ETHNOFOOD 59
Nüssen oder kräftigem Roggenbrot harmoniert.
Aus Spanien kommt der elegante
Manchego, der mit seiner nussigen Tiefe
wunderbar zu süßen Aromen passt – etwa
in einem Tapas-Gericht mit Feigenkompott
oder als Krönung auf einer cremigen Polenta
mit Rosmarin.
In Frankreich darf man natürlich den
Comté nicht übersehen: Ein Rohmilchkäse
mit komplexem, leicht süßlichem Aroma,
der hervorragend in Gratins, Croques oder
Käse-Saucen funktioniert. Sein Geschmack
entfaltet sich besonders gut, wenn er sanft
geschmolzen wird.
Und wer es exotischer mag, kann einen
Blick nach Indien werfen: Der milde, schnittfeste
Paneer lässt sich würzen, marinieren
und braten – ähnlich wie Fleisch. In einer
österreichischen Winterküche passt er
perfekt in cremige Currys oder als gefüllte
Komponente in Gemüsegerichten.
Auch England hat mehr zu bieten als
Cheddar: Der Red Leicester mit seiner auffallenden
orangeroten Farbe bringt Farbe
INFO
Drei Ideen für die kalte Jahreszeit
1. Irische Cheddar-Biersuppe mit knusprigem Speck: Zwiebeln und Knoblauch in Butter anschwitzen,
mit Bier und Fond ablöschen, Sahne zugeben und mit kräftigem Irish Porter Cheddar binden.
Mit kross gebratenem Speck und Schnittlauch servieren. Wärmt Körper und Seele – perfekt als
herzhafte Vorspeise.
2. Ofenkürbis mit Feta, Honig und Thymian: Hokkaido in Spalten schneiden, im Ofen rösten, mit
zerbröseltem Feta, etwas Honig und frischem Thymian verfeinern. Der süß-salzige Kontrast macht
dieses einfache Gericht zu einem Star auf jeder Bistrokarte.
3. Gorgonzola-Polenta mit Birne und Walnuss: Cremige Polenta mit Milch und Butter zubereiten,
Gorgonzola Dolce einrühren und mit sautierten Birnenspalten und Walnüssen garnieren. Ein
vegetarischer Hauptgang, der durch Wärme, Süße und Würze besticht.
und Tiefe in Gerichte, während Wensleydale
mit Cranberrys oder Aprikosen eine überraschend
fruchtige Komponente in Käseplatten
oder Desserts bringen kann.
Käse mit Seele
Käse ist mehr als eine Zutat – er ist ein Charakterdarsteller.
Damit er im Gericht seine
Persönlichkeit behält, lohnt sich ein sensibler
Umgang:
› Temperatur und Timing: Käse sollte nie
zu früh erhitzt werden – sonst verliert er
Aroma und Struktur. Lieber kurz vor dem
Servieren einarbeiten.
› Aromen kombinieren: Käse liebt Kontraste.
Süße Komponenten wie Honig,
Datteln oder gebackene Früchte harmonieren
besonders gut mit kräftigen
Sorten.
› Richtige Bühne: Käse darf glänzen – etwa
als Hauptzutat in Suppen, Gratins oder
Aufläufen. Ein kräftiger Käse kann auch
eine Sauce tragen, ohne sie zu erschlagen.
ADVERTORIAL
50 Jahre Nannerl
Das Beste noch besser!
Nannerl bringt seit über 50 Jahren
Geschmack und Qualität aus
Salzburg auf den Tisch. Zum
Jubiläum wartet der Genussspezialist
neben einem Gewinnspiel
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Nannerl feiert einen
runden Geburtstag! Seit 50
Jahren steht das Unternehmen
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kompromisslose
Qualität und regionale Verbundenheit.
Das Sortiment
reicht von Gewürzen, Essigen,
Ölen, Suppen, Saucen
und Desserts über Getränkekonzentrate
bis hin zu Spirituosen.
Produziert wird in
Salzburg.
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neue Produkte einfallen lassen, z.B.
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Stand verkündet sowie direkt
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Foto: Nannerl
Chaîne des Rôtisseurs:
Die Bewahrer der
Foto: chic designs / stock.adobe.com
Die internationale Vereinigung
Chaîne des Rôtisseurs verbindet
eine langjährige Geschichte, die
auf Traditionen und der bewährten,
französischen Küche beruht, mit
modernen Innovationen und einer zeitgemäßen
Küche. Die Mitglieder pflegen
einen regen Austausch bei regelmäßigen
Veranstaltungen, bei Wettbewerben
werden künftige Spitzenköche gefördert
und ein besonderes Anliegen der international
agierenden Organisation ist die
Förderung junger Talente! Und ab sofort
darf sich GASTRO als Kooperationspartner
von Chaîne des Rôtisseurs mit
Ideen einbringen und als Netzwerk tätig
werden. Wir freuen uns auf eine gedeihliche
Zusammenarbeit.
Die Wurzeln der Chaîne des Rôtisseurs
reichen tief in die französische Geschichte
zurück. Bereits im ausgehenden Mittelalter
erkannte man in Frankreich die Kochkunst
als zivilisatorische Errungenschaft
von herausragender Bedeutung. Im Jahr
1248 verlieh König Ludwig IX., genannt
„der Heilige“, den besten Köchen des
Landes das Recht, sich zu einer organisierten
Gemeinschaft zusammenzuschließen,
um ihr Wissen zu pflegen, weiterzugeben
und die Kunst des Kochens zu verfeinern.
Damals war das kulinarische Handwerk
noch rau – Fleisch und Gemüse
wurden oft schlicht „totgebraten“. Um
dieser Praxis ein Ende zu setzen und die
Kochkunst zu veredeln, wurde die Bruderschaft
der Rôtisseurs, die Zunft der Spießbrater,
gegründet. Die Mitgliedschaft war
streng limitiert und konnte nur nach jahrelangem
Dienen und Bewähren erlangt
werden. An der Spitze der Hierarchie
stand der „Bailli“.
Im Jahr 1509 erhielt die Bruderschaft
neue Statuten: Das kulinarische Spektrum
wurde auf Geflügel, Wild, Lamm und
andere erlesene Speisen ausgeweitet. Über
Jahrhunderte dienten die Rôtisseurs am
Hofe der französischen Könige – beginnend
mit Ludwig IX. bis hin zu 21 seiner
hohen Kochkunst
Von den mittelalterlichen Spießbratern zur internationalen Gourmetvereinigung.
Fotos: Chaine des Rôtisseurs
Nachfolger. 1610, fast vier Jahrhunderte
nach ihrer Gründung, erhielten sie als
Anerkennung ihrer exzellenten Dienste
das königliche Dekret und ihr Wappen
– fortan bekannt als Bruderschaft der
Röster.
Der Weltruhm der französischen Küche
ist nicht zuletzt dem Wirken der Köche der
Chaîne des Rôtisseurs zu verdanken. Doch
die Französische Revolution von 1789
brachte einen jähen Einschnitt: Die Aktivitäten
der Bruderschaft wurden unterbrochen,
viele Mitglieder verloren im Zuge der
Umwälzungen sogar ihr Leben.
Erst 1950 wurde die Chaîne des Rôtisseurs
in Paris neu gegründet und zu
neuem Leben erweckt. Heute ist sie eine
internationale Organisation, die auf den
Traditionen der alten Bruderschaft aufbaut,
jedoch in modernem, globalem
Kontext agiert. Sie vereint rund 25.000
Mitglieder in etwa 80 Ländern – darunter
professionelle Köche, Hoteliers, Sommeliers,
aber auch leidenschaftliche Amateur-Gourmets.
Die Mitglieder treffen sich regelmäßig
zu kulinarischen Veranstaltungen – sogenannten
Dîner Amical – in ausgewählten
Mitgliedsbetrieben, wie etwa im traditionsreichen
Marchfelderhof. Dabei stellen
die „weiße“ und „schwarze Brigade“ ihr
Können unter Beweis und zelebrieren die
Kunst des guten Essens und Trinkens auf
höchstem Niveau.
Ein besonderes Anliegen der Organisation
ist die Förderung junger Talente.
In nationalen und internationalen Wettbewerben
werden zukünftige Spitzenköche
und -gastronomen gefördert, um die
Qualität und Kreativität der Kochkunst
weiterzuentwickeln.
So bleibt die Philosophie der Chaîne
des Rôtisseurs lebendig – die Leidenschaft
für gehobene, kultivierte Gastronomie, die
Tradition mit moderner Kochkunst verbindet.
Viva la Chaîne!
www.chaine.at
62 CHAÎNE DES RÔTISSEURS
11/2025
„Gastronomisch ist Wien Tradition, Handwerk und Leidenschaft – genau das macht die
Chaîne des Rôtisseurs Baillage Wien für mich so besonders. Sie verbindet Menschen, die
Genuss nicht konsumieren, sondern leben.
Als Küchenmeister habe ich gelernt, dass Qualität am Herd beginnt, aber am Tisch entschieden
wird. In meiner Rolle als Vice-Conseiller Gastronomique möchte ich diese Haltung
weitertragen: Wien kulinarisch erlebbar machen, Spitzenleistungen fördern und
junge Talente inspirieren. Auf unseren Veranstaltungen treffen Profis und Genießer auf
Augenhöhe aufeinander – verbunden durch Respekt, Neugier und Freude am gemeinsamen
Erleben. Seit über 35 Jahren begeistert mich die Energie dieser Gemeinschaft Gleichgesinnter.
Stolz bin ich auf das, was uns eint: Leidenschaft für gute Tischkultur und der
Wille, unsere einzigartige Bruderschaft weiterzuentwickeln.“
Uwe Kalmbach, Vice-Conseiller Gastronomique, Chaîne des Rôtisseurs-Bailliage de
Vienne
„Als Bailli Provincial der Chaîne des Rôtisseurs im Bailliage Vienne steht für mich die
Leidenschaft für Genuss und mit Respekt vor Tradition an aller erster Stelle. In meiner
Aufgabe als Bailli Provincial, der Chaîne des Rôtisseurs im Bailliage Wien geht meine
Verantwortung weit über eine reine Vereinsfunktion hinaus. Für mich bedeutet die Mitgliedschaft
in dieser historischen, internationalen gastronomischen Vereinigung, kulinarisches
Erbe zu bewahren, Gastgeberkultur zu pflegen und die gehobene Gastronomie in
Österreich aktiv zu fördern.“
KommR. Johannes Sailer, Bailli Provincial, Chaîne des Rôtisseurs-Bailliage de Vienne
„Als Conseiller Culinaire möchte ich meinen Beitrag dazu leisten, dass Österreichs Gastronomie
ihre Strahlkraft weiter ausbaut. Wir können stolz sein auf Traditionen, regionale
Produkte und die berühmte Wiener Gastfreundschaft. Gleichzeitig braucht es Mut zu
Innovation und die Offenheit, internationale Entwicklungen nicht nur zu beobachten,
sondern aktiv mitzugestalten. Genau diese Balance aus Herkunft und Zukunft macht
unsere Küche so spannend.“
Roman Keller, Conseiller Culinaire Provincial, Chaîne des Rôtisseurs-Bailliage de
Vienne
„Die Chaîne des Rôtisseurs ist die gastronomische Vereinigung der kulinarischen Leidenschaft,
hier wird mit Gleichgesinnten Tischkultur nicht nur zelebriert, sondern auf
eine neue Ebene gestellt. Natürlich spielen dabei nationale und internationale Produkte
aus Küche und Keller eine wesentliche Rolle und werden entsprechend einbezogen. Der
Austausch der Mitglieder ist bei jeder Veranstaltung ein wesentlicher Bestandteil, den
,Chaîne-Gedanken’ zu leben.
Hervorragende Locations und das Streben nach Exzellenz sind die DNA für ein
gelungenes Dîner amical oder déjeuner. Für die professionellen Mitgliedsbetriebe ist es
eine sehr gute Bühne, die Präsentation auf der einen Seite als auch Umsatzbringer und
Marketingplattform auf der anderen Seite. Die Events der Chaîne finden ausschließlich
in Mitgliedsbetrieben statt. Menüpreise definiert der Betrieb. Ich bin stolz, Teil der Chaînefamilie
sein zu dürfen und freue mich auf viele Begegnungen im Rahmen der einen
oder anderen Veranstaltung. Vive la Chaîne.“
KommR. Dominic Schmid, Vice Chargé de Presse, Chaîne des Rôtisseurs-Bailliage de Vienne
Fotos: Chaine des Rôtisseurs
11/2025
CHAÎNE DES RÔTISSEURS 63
„Der OMGD (Ordre Mondial des Gourmets Dégustateurs) ist eine besondere Sektion der
Chaîne des Rôtisseurs, die sich ganz dem Genuss feiner Weine, Spirituosen und anderer
edler Getränke widmet. Sie wurde 1963 gegründet, um innerhalb der traditionsreichen
Bruderschaft jene Mitglieder zu vereinen, die ein besonderes Interesse an Wein- und
Getränkekultur haben.
Der OMGD organisiert exklusive Verkostungen, kulinarische Events und Fachgespräche,
bei denen Qualität, Wissen und Geselligkeit im Mittelpunkt stehen. Dabei geht es nicht
nur um das Probieren, sondern auch um das Verstehen – über Herkunft, Herstellung,
Reifung und die perfekte Kombination von Speisen und Getränken.
Mit seiner internationalen Präsenz verbindet der OMGD Genießer und Fachleute auf der
ganzen Welt und trägt so zur Förderung der Weinkultur und der gehobenen Gastlichkeit
bei – stets im Geiste der Chaîne des Rôtisseurs: Freundschaft, Genuss und Tradition.“
Dr. Walter Höfle, Echanson National, Chaîne des Rôtisseurs-Bailliage d’Autriche
„Als Chancelier der Chaîne des Rôtisseurs im Bailliage Vienne habe ich das Vergnügen,
eine der ältesten kulinarischen Vereinigungen der Welt mitzugestalten. Wir feiern das,
was Gastlichkeit großartig macht: Spitzenprodukte aus Küche und Keller, leidenschaftliche
Gastgeber und gemeinsame Genussmomente, die man nicht vergisst. Jede Veranstaltung
bringt Menschen zusammen, die Qualität nicht nur fordern, sondern leben. Unsere
Dîners in ausgewählten Mitgliedsbetrieben sind Bühne, Netzwerk und Inspirationsquelle
zugleich. Österreichische Tradition trifft auf Mut zur Innovation, Wiener Charme auf
internationalen Geschmack. Genau diese Mischung begeistert mich. Ich freue mich auf
viele neue Entdeckungen an unseren Tischen und darauf, die Zukunft der gehobenen
Gastronomie aktiv mitzuprägen. Vive la Chaîne.“
Ing. Franz Obenaus, Chancelier Provincial, Chaîne des Rôtisseurs-Bailliage de Vienne
INFO
Chaine des Rôtisseurs –
Kulinarik verbindet
Du liebst gutes Essen, exzellente
Weine und inspirierende
Gesellschaft? Die Chaîne des
Rôtisseurs ist ein internationales
Netzwerk für Menschen mit
Geschmack – ob privat oder
beruflich.
Bei uns treffen sich Gourmets,
Köch:innen, Sommeliers und
Gastgeber:innen, um gemeinsam
Genusskultur zu feiern.
Neugierig geworden?
Für Fragen, Events oder
Mitgliedschaft steht dir unser
Vice-Chargé de Presse gerne zur
Verfügung:
KommR Dominic Schmid,
dominic.schmid@chaine.at
Gruppenfoto der feierlichen Inthronisation und Beförderungen
im Hotel Intercontinental Vienna. Im Vordergrund der Vorstand
(erste Reihe): links Frau Elisabeth Volpini de Maestri, Chancelier
National und rechts mit roter Kette, Mag. Norbert Simon, Bailli
Délégue National, Chaîne des Rôtisseurs d’Autiche und Membre
des Conseils d‘Administration et Magistral Paris.
Foto: Sebastian Coman Photography
Ice, Ice, maybe?
Viele der rund 400 Eissalons Österreichs schließen in den Wintermonaten saisonbedingt, andere
hingegen trotzen der Kälte.
Von Nele Klaffl
Im Eissalon am Schwedenplatz, dem ältesten
Wiens, reihen sich über das Jahr bis
zu 480 Sorten in den Vitrinen. Während
im Sommer ausgefallene Sorten wie Aperol
Spritz oder Avocado um Aufmerksamkeit
buhlen, konzentriert man sich im Winter, wo
heuer erstmal geöffnet ist, auf 12 bis 14 klassische
Varianten. Besonders cremige, üppige
Varianten wie Schokolade, Karamell und Nuss
stehen jetzt im Mittelpunkt. Geschäftsführer
Silvio Molin Pradel nennt vor allem Nougat als
Winterfavoriten seiner Kundschaft.
Einen anderen Zugang pflegt die pflanzliche
Eismanufaktur Veganista, die in Wien
und Umgebung inzwischen elf Filialen
betreibt – täglich mit 18 Sorten. Co-Gründerin
Susanna Paller verrät die Publikumslieblinge
im Winter: „Alle Sorten, die etwas
dekadenter sind – wie Macadamia White
Chocolate, Brown Butter Maple Pecan oder
Toasted Marshmallow.“
In Szene gesetzt
Um Gäste auch im Winter für Eis zu begeistern,
bedarf es mehr als nur die kühle Verführung
an sich. Sein volles Umsatzpotenzial
entfaltet Eis dann, wenn es als bewusst
komponierte Dessertkreation auf der
Speisekarte inszeniert wird. Zart schmelzende
Soufflés, karamellisierte Früchte und
crunchy Toppings eröffnen dabei einen
Dialog aus Temperatur, Textur und Aroma.
Gastronomen wissen um die Begehrlichkeit
ihrer Gäste, was Eis anbelangt, und bieten
es immer öfter als Zusatzasset an. Eben
zu Mehlspeisen, zum Fruchtcocktail oder
auch in Kombination mit süßen Likören.
Das Praktische am Eis ist dessen Verfügbarkeit,
denn das Haltbarkeitsdatum in
der Tiefkühltruhe ist ein langes und somit
haben Gastronomen immer einen kreativen
Nachtisch in petto. Vor allem aber der Klassiker
Vanille geht immer und überall dazu.
Wer seine Visitenkarte hinterlassen möchte,
der kreiert und zaubert ein eigenes Eis, das
es dann eben nur in diesem Restaurant gibt.
Das Übliche, bitte!
Auch 2026 wird von Trends geprägt sein,
die teilweise völlig unvorhersehbar auftreten.
Im Eissalon am Schwedenplatz wechseln
die Sorten während der Hauptsaison
wöchentlich, um rasch auf neue Strömungen
reagieren zu können. Trendige Sorten sind
allerdings selten die Umsatzträger: „Bei
drei bestellten Kugeln sind zwei Klassiker“,
erklärt Molin Pradel.
www.gelato.at
Matcha, Ube & Co.:
Vegane fernöstliche Kugeln
Auch bei Veganista lässt man Trends nicht
außer Acht. Bewegungen hin zu weniger
raffiniertem Zucker werden hier seit
langem umgesetzt. Susanna Paller sieht
zudem in Matcha einen langfristigen Trend,
ebenso in Ube, der violetten Süßkartoffel
aus Asien. Auch andere Heißgetränke
dienen als Inspiration für Eissorten, etwa
Hojicha oder Toffee Nut Latte. Ungewöhnliche
Geschmacksprofile wie diese besitzen
gerade im Winter das Potenzial, als Differenzierungsfaktor
in der Dessertkarte zu
dienen.
www.veganista.at
11/2025
EISTRENDS 65
Foto: Zauner
24 süße Türchen
Der Adventkalender gehört
zur Weihnachtszeit wie
Kerzenschein, Keksduft und
„Last Christmas“ im Radio.
Die handgemachten Exemplare
der k.u.k. Hofzuckerbäckerei
Zauner aus Bad Ischl
versüßen das Warten aufs
Christkind. In fünf Varianten
erhältlich, sind die Kalender
prall gefüllt mit Confiserie-
Spezialitäten wie Schichtennougat-Pralinen,
feinen
Trüffeln, Marzipanpralinen,
Lebkuchen mit Marmelade und Schokolade sowie weiteren Klassikern
der Vorweihnachtszeit. Auch der Original Zaunerstollen, der
heuer 120 Jahre alt wird, darf nicht fehlen – als Mini-Praline oder
in Form des Nestroy-Semmerls. Hinter jedem Türchen verstecken
sich liebevoll verpackte Naschereien in Cellophansäckchen mit
goldener Masche. Nach dem Advent lassen sich die XXL-Holzkalender
stilvoll als Setzkasten weiterverwenden.
www.zauner.at
Allergenfreie Cremigkeit
Der Flora Professional Ice
Cream Mix bietet Profiküchen
eine Softeis-Alternative,
die für alle Gäste geeignet ist,
unabhängig von Allergien oder
Unverträglichkeiten. Das flüssige
Produkt im praktischen
10-Liter-Bag-in-Box-Format
lässt sich direkt in handelsüblichen
Softeis- oder Gelato-
Maschinen verarbeiten, spart
Zeit, reduziert Fehlerquellen
und garantiert konstante Qualität.
Die Rezeptur auf Basis
von Linsenprotein liefert eine
cremige Konsistenz mit feinem Vanillegeschmack. Der Mix ist
vielseitig einsetzbar, etwa für Shakes oder Desserttoppings. Fertig
gemischt entfallen Vorbereitungsfehler, die Portionskosten sind
kalkulierbar, und das praktische Gebinde ermöglicht schnelle
Nachfüllung, sodass selbst Stoßzeiten in Gastronomie und Hotellerie
zuverlässig abgedeckt werden können.
www.floraprofessional.com
Foto: Flora Professional
Mövenpick Kaminfeuer
Soll man die Eis-Karte vom Sommer auch einfach im
Winter anbieten? Bernhard Webinger, Head of Sales
OOH bei Froneri Austria, empfiehlt das Dessert-Angebot
der Jahreszeit anzupassen.
Zutaten:
Karamellsauce
Obers
Gehackte Walnüsse
› 1 Kugel Mövenpick
Maple Walnuts
› 1 Kugel Mövenpick
Chocolate Chips
› 1 Kugel Mövenpick
Salted Caramel
› Waffel
Foto: Froneri
❱ Den Boden eines hohen
Dessertglas mit etwas
Karamellsauce auskleiden.
Ein bisschen Schlagobers
draufgeben und
mit gehackten Walnüssen
bestreuen. 1 Kugel Mövenpick
Maple Walnuts
hineinsetzen. Erneut Obers
und etwas Karamellsauce
darüber geben. 1 Kugel Mövenpick Chocolate Chips und
1 Kugel Mövenpick Salted Caramel hinzufügen. Noch
einmal Obers, Karamellsauce und gehackte Walnüsse als
Topping verteilen. Mit einer knusprigen Waffel servieren.
www.froneri-austria.at
Fotos: Polly’s Icecream
Dieses Eis wärmt auch im Winter
die Herzen
Polly’s Marillen-Eisknödel – ein österreichisches Original mit Überraschungseffekt!
Unsere Tradition? Österreichische
Qualität auf anspruchsvollem
Niveau! Seit 1982 hat sich der Familienbetrieb
Polly mit großer Leidenschaft
der Produktion köstlicher Eisspezialitäten
verschrieben. Höchste Qualitätsansprüche
und stetige Weiterentwicklung wurden
dabei immer großgeschrieben. Dieses jahrzehntelange
Know-how bildet die Basis für
die hohe Beliebtheit ihrer Hausspezialität,
dem Marillen-Eisknödel, und auch für
überraschende Neukreationen und kreative
Weiterentwicklungen. Heimische Naturprodukte
und täglich frische Zubereitung
stehen dabei immer im Mittelpunkt.
Ein Eis im Winter? Ja – aber nur
mit dem gewissen Extra!
Unsere Spezialität des Hauses kann mehr:
Das mit hochwertigen Zutaten hergestellte
Dessert überrascht mit einem fruchtigen
Marillenmark-Herz und ist umhüllt mit
einem Mantel aus cremigem Milcheis. Verfeinert
mit echtem Bienenhonig und gerollt
in einer krossen, goldgelben Haselnuss-
Brösel-Panade erleben Sie mit jedem Löffel
einen kulinarischen Hochgenuss. Praktisch
portionierbar und entsprechend dekoriert
ist es eine feine Köstlichkeit das ganze Jahr
über.
Hohe Ansprüche? Perfekt gelöst
mit Polly’s Marillen-Eisknödel!
Polly’s Marillen-Eisknödel sind ein vielseitiges
Convenience-Produkt für alle Altersgruppen
– ideal für jeden Anlass. Köstlich
und schnell zubereitet ermöglichen sie
unzählige Varianten, um kreativ und individuell
auf diverse Anlässe eingehen zu
können. Zusätzlich bestechen sie durch
ihre einfache Lagerung im Tiefkühlregal,
was sie ausgezeichnet für alle Bedürfnisse
des Einzelhandels und für diverse Sparten
am B2B-Sektor im Großhandel macht.
Und zum Garnieren
Rohstoffe und Verpackungsmaterialien
werden zur Gänze von heimischen Händlern
bezogen. Das verbessert nicht nur den
CO 2 Foot-Print, sondern ermöglicht es auch,
hohe Stückzahlen mit gleichbleibend hohem
Qualitätsstandard effizient zu liefern. Alles
zu einem fairen Preis für Handel und Konsumenten.
Gusto bekommen?
Überzeugen Sie sich selbst von der einzigartigen
Qualität und dem unverwechselbaren
Geschmackserlebnis! Mehr Infos finden
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Die eiskalten Fakten:
• Frei von Konservierungsstoffen
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• Produziert in Österreich
• Verpackung aus Österreich
• Inhaltsstoffe aus Österreich
• Einfache Handhabung
• In wenigen Handgriffen servierfertig
ADVERTORIAL
Polly’s Marilleneis-Knödel:
Eis in seiner
schönsten Form!
Dieses Winterdessert bringt Ihren Umsatz ins Rollen:
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Foto: Geiger Alm
Hauben und Sterne
auf der Alm
Eva und Dominik Utassy betreiben mit der Geigeralm ein Hauben- und
Sternerestaurant in einer ehemaligen Skihütte!
Von Petra Pachler
Herr und Frau Utassy, ein Hauben- bzw.
Sternerestaurant auf einer Alm! Das ist
eine Novität, wie kam es dazu? Denn die
Geigeralm war ja ursprünglich eine Skihütte,
die im Besitz Ihrer Eltern war, Herr
Utassy?
Die Geschichte der Geiger Alm ist eine
Geschichte von Visionen, harter Arbeit und
Leidenschaft. Sie begann mit Paul König,
meinem Stiefvater, der viele Jahre in verschiedenen
Skihütten auf der ganzen Welt
verbrachte, wo etwas ganz besonders missfiel:
Die Selbstbedienung. Dies weckte in ihm
den Wunsch, eine eigene Skihütte zu bauen,
die all das bieten würde, was er vermisste.
Markus Wasmaier teilte in dieser Hinsicht
eine ähnliche Vision – er wollte alte
Bauernhöfe erhalten. Deshalb war er auch
tatkräftig beim Bau der Geiger Alm beteiligt
und half Paul, einen sogenannten „Troatkasten“
zu finden. Diese alten, traditionell
genutzten Räume bildeten das Fundament
der Geiger Alm. Der „große Raum“ stammt
aus 1817, der „kleine Raum“ datiert von 1795.
Beide Gebäude waren alte Abbruchhäuser,
die Pauli und Markus mit viel Hingabe und
Arbeit abgebaut, jedes Stück Holz beschriftet
und dann originalgetreu am Loser wiederaufgebaut
haben. Der Bau der Geiger Alm
begann 1995 und wurde als Skihütte betrieben,
bis wir im Dezember 2018 die Geiger
Alm übernahmen.
Herr Utassy, als geborener Altausseer zog
es Sie zuerst einmal in die Ferne – die Lehre
in der Post in Lech, danach Singapur und
Eva Utassy ist als Sommelière
die Chefin über den Wein.
Fotos: Geiger Alm
dann nach München zu Alfons Schuhbeck.
Was davon hat Sie am meisten geprägt?
Ich würde sagen, zuallererst die Zeit in Singapur.
Denn bei meinem ersten Aufenthalt
mit 17 Jahren wollte ich eigentlich noch Kellner
werden. Durch meine Erfahrungen dort
und einem Gespräch mit meinem Patenonkel,
der dort lebt, ändert dies sich schnell.
Meine prägendste Zeit, was das Kochen und
mein Handwerk angeht, waren sechs Jahre
unter der Leitung von Alfred Friedrich -
zuerst im Tigerpalast und danach im Lafleur
Frankfurt. Von Fredl habe ich von der Pike
auf gelernt und sein Stil prägt auch heute
noch meine Küche.
Sie sagten jüngst bei einem Gespräch, dass
Ihre Ausrichtung auf der französischen
Küche basiert, Sie aber so kochen, dass man
alles mit dem Löffel essen sollte. Was meinen
Sie damit genau?
Naja, ich zerpflücke meine einzelnen
Gerichte und Produkte nicht auf einem
Teller. Das Gesamtbild meiner Küche und
Geschmäcker sollte sich auf einem Löffel
zusammenfügen und kulinarische Freude
bereiten. Die verschiedenen Aromen müssen
auf einem Löffel vereint werden, damit Harmonie
auf den Gaumen trifft.
Die Geiger Alm wurde 2024 mit vier
Hauben im Gault Millau ausgezeichnet,
und heuer mit einem Michelin Stern. Ein
rasanter Aufstieg in die kulinarische Oberliga.
Was ist das Geheimnis dahinter?
Oh, ich glaube es gibt kein Geheimnis. Es ist
schon erstaunlich, was Eva und ich die letzten
sieben Jahre hier gemeinsam geschaffen
haben. Für uns ist es einfach wichtig, sich
stetig weiterzuentwickeln. Stillstand ist der
Tod der Kreativität. Das ist doch das Schöne,
was die Gastronomie ausmacht. Kein Tag ist
wie der andere und wir können wunderbare
Dinge erschaffen. Wir sind sehr dankbar für
die Auszeichnungen und Anerkennung unseres
Bemühens. Es ist schön zu sehen, dass
unser Einsatz honoriert wird. Das können
wir auch nur zu gern der Jugend vermitteln.
Motivation und Leidenschaft zahlen sich aus.
Frau Utassy, kein gutes Gericht kommt
ohne guten Wein aus und da kommen Sie
ins Spiel. „Eva die Zuagroaste“, ist auf der
Website der Geigeralm zu lesen. Welche
Ausbildung haben Sie absolviert?
Ich habe in Bebenhausen, im Restaurant
Waldhorn gelernt. Damals mit einem Stern
ausgezeichnet. Ich habe dort ganz klassisch
eine Lehre als Restaurantfachfrau gemacht.
Und wie kamen Sie zum Wein?
Das Thema Wein war für mich immer schon
faszinierend. Für mich gibt es nichts Schöneres,
als zu wissen, dass es nie aufhört über
Wein zu lernen und neue Weine und Winzer
kennenlernen zu dürfen. Holger Schramm,
mein Vorgesetzter Sommelier bei Bernhard
Diers in der Zirbelstube in Stuttgart, hat mir
schon sehr viel beigebracht. Meine Entscheidung,
die Sommelière Schule zu besuchen,
traf ich bei einem Mittagessen im Münchner
Königshof nach einer Flasche IDIG Riesling
von Christmann Jahrgang 2007. Für mich
so faszinierend, wie ein Riesling schmecken
kann und so facettenreich ist.
In welche Richtung geht Ihre persönliche
Weinpräferenz – eher Rot oder eher Weiß?
Gibt es einen Lieblingswein?
Ich liebe Schaumwein. Kann man zu jeder
Situation und Gefühlslage trinken. Ich habe
keinen expliziten Liebling. Dafür gibt’s zu viele
Lieblinge. Erst gestern durfte ich einen meiner
Lieblinge genießen: Ex Vero von Werlitsch.
Wenn ich lange nicht mehr in der Heimat
war und ein Flug von Heimweh kommt, dann
trinke ich immer einen Deutschen Riesling.
Herr und Frau Utassy, einer kocht, die
andere sorgt für die Weinbegleitung? Wie
funktioniert da die Zusammenarbeit?
Steht das Gericht immer am Beginn?
Wir sprechen jeden Tag über Wein und
Essen. Das eine ergibt das andere. Am
Anfang steht aber meistens das Gericht und
der Wein fügt sich zusammen.
11/2025
PORTRAIT 71
Kaiserschmarrn mit Apfelmus
Zutaten:
Kaiserschmarrn
30 g Mehl
100 ml Milch
1 Prise Salz
1 Prise Vanillezucker
› abgeriebene Schale von 1/8
unbehandelter Zitrone
10 ml Rum
3 Eier
10 g Butterschmalz
30 g Butter
› 30 g Puderzucker
Apfelmus
› 4 Stk Äpfel zum Kochen (Jona
Gold)
10 g Kristallzucker
Weißwein
› 10 g Butter
Foto: Geiger Alm
❱ Backofen auf 200 °C vorheizen. Das Mehl
mit Milch, Salz, Vanillezucker, Zitronenschale
und Rum glattrühren. Die Eier nur
leicht unter den Teig ziehen, nicht verschlagen.
❱ Das Butterschmalz in einer Pfanne
leicht erhitzen. Den Teig hineingeben. Die
Pfanne in den Ofen schieben. Wenn der
Teig an der Oberfläche leicht trocken wird,
wenden und 10 g Butter zugeben. Wenn
der Schmarrn eine schöne Farbe bekommen
hat und gut aufgegangen ist, ihn
mit zwei Löffel in Stücke reißen. In einer
Pfanne den Zucker mit Butter karamellisieren und den Schmarrn darin schwenken. Beim
Anrichten nochmal mit viel Staubzucker bestäuben.
❱ Äpfel schälen, entkernen und klein schneiden. Den Zucker mit der Butter weiß karamellisieren,
die Äpfel dazu geben, kurz anschwitzen und mit Weißwein ablöschen. Bei
niedriger Temperatur zugedeckt weich schmoren bis die Flüssigkeit wegreduziert ist.
Die Äpfel mixen und abkühlen lassen.
❱ Anrichten: Den Kaiserschmarrn in einer Pfanne anrichten und in die Mitte das Apfelmus
und geröstete Wallnüsse geben. Den Schmarrn mit viel Staubzucker bestäuben.
Guten Appetit.
Regionalität ist ein großes Thema in Ihrer
Küche, woher beziehen Sie Ihre Produkte
vorwiegend?
Wir sind hier sehr gesegnet, was regionale
Produkte angeht. Fleisch beziehen wir ausschließlich
von unseren Bauern. Im Sommer
gibt’s bei uns herrliche wilde Saiblinge aus
dem Altausseer See. Ich lasse es mir aber
auch nicht nehmen, einen Salzwasserfisch
aus nachhaltigem Fang zu bestellen. Dafür
habe ich zu viel gesehen und möchte mich
in meiner Küche nicht einschränken. Ich
denke, das Wichtigste ist das Produkt und
das muss hervorragend sein. Zum Glück
gibt’s im Ausseerland einiges davon.
Die Geiger Alm ist auch Mitglied bei Kulinarium
Steiermark, ebenso Mitglied bei
den JRE-Jeunes Restaurateurs - welche
Vorteile bringt das?
Die JRE-Familie ist eine tolle Vereinigung
unter uns Kollegen. Man hilft zusammen.
Man tauscht sich aus und wächst gemeinsam.
Nach meiner Rückkehr nach Österreich
hat mir das sehr geholfen. Ich kannte
fast kaum jemanden und so unterstützt man
sich gegenseitig. Gemeinschaft ist alles:
Gourmetküche auf der Alm – wurde das
Interieur dafür angepasst?
Nein, tatsächlich ist bis auf die Sesseln
immer noch alles beim alten. Wir haben
einiges an Skihütten Interieur ausgeräumt
und durch ein paar Bilder ersetzt.
Sie servieren ausschließlich 4, 6 oder
7-Gänge Menüs? Welches wird denn am
liebsten genommen?
Die Menüs sind bei uns eine Richtlinie.
Der Gast steht im Vordergrund und natürlich
ist es auch möglich, weniger Gänge zu
bestellen. Das finden wir ganz wichtig. Bei
uns gibt’s meistens auch eine Empfehlung
zusätzlich. Aktuell gibt es eine Rehschulter
im ganzen am Tisch tranchiert. Je nachdem,
was wir frisch von unseren Partnern
bekommen.
Ist die Ausseerwelt manchmal zu klein für
eine so große Küche? Woher kommen Ihre
Gäste?
Absolut nicht! Wir haben ein bunt gemischtes
Gäste-Publikum. Einheimischer trifft
auf Zweitwohnungsbesitzer und Urlauber.
Das ist das Schöne bei uns. Und am Ende
des Abends entsteht eine Symbiose im
Raum und man sitzt gemütlich, wie bei
Freunden zu Hause.
Sie beide sind eigentlich fast am Zenit
der Kulinarik angekommen, gibt es noch
Wünsche für Auszeichnungen?
Wir wünschen uns, dass wir weiterhin
unseren Gästen schöne Abende bei uns
bereiten können und sie zufrieden unser
Haus verlassen.
Mit Ihren beiden Kindern steht womöglich
schon die nächste Generation in
den Startlöchern! Aber wie schafft man
die Balance, zu zweit ein Restaurant zu
führen und zwei Kinder groß zu ziehen?
Puh, ja das Fragen wir uns manchmal
auch. Wir können uns glücklich schätzen,
dass wir zwei sehr brave Kinder haben und
wenn wir abends im Betrieb sind, schaut
eine unserer drei Omas auf die zwei.
Der Winter kommt – was wird da das
Highlight auf der Karte sein?
Wir freuen uns jetzt schon auf die Trüffelsaison.
Heuer das erste Mal mit Trüffeln aus
dem Salzkammergut.
Apropos Winter: Wie kommen die Gäste
im Winter zu Ihnen herauf – gibt es eine
Straße bis direkt vor die Geiger Alm,
oder müssen sie durch den Schnee stapfen?
Wir sind am Fuße des Losers und ganz
bequem mit dem Auto zu erreichen. Außerdem
bieten wir unseren Gästen einen BMW
Shuttle Service.
Danke für das Gespräch!
www.geigeralm.at
Art. 2554* 2
FF-Laugentannenbaum
Genussvolle
Weihnachten
Art. 573* 2
Lucky EDNA
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großer Genuss!
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Maße: L 13,5 x B 10,0 x H 2,3 cm
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Maße: L 15,0 x B 8,0 x H 2,5 cm
Gewicht: 60 g, 40 St. / Kt.
fertig gebacken
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Art. 1733* 2
FF-Tannenbaum
Maße: L 12,0 x B 12,0 x H 2 cm
Gewicht: 60 g, 40 St. / Kt.
fertig gebacken
Lauge
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Art. 2554* 2
FF-Laugentannenbaum
Maße: L 13,0 x B 12,0 x H 2,5 cm
Gewicht: 60 g, 40 St. / Kt.
fertig gebacken
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Knusper-Baguette-
Kiste, 4-fach sortiert
Maße: L 55,0 x B 6,0 x H 4 cm
Gewicht: 280 g, 24 St. / Kt.
vorgebacken
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Gastro-Brot
Mischbox,
4-fach sortiert
Maße: L 37,0 x B 9,0 x H 6 cm
Gewicht: 500 g, 8 St. / Kt.
fertig gebacken
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Art. 804*
FF-Carrée-Brot-
Mischkiste, 4-fach,
geschnitten
Maße: L 32,0 x B 28,5 x H 3,3 cm
Gewicht: 840 g, 4 St. / Kt.
fertig gebacken
Art. 1988*
Dip Mix Minis,
6-fach sortiert
Gewicht: 19,2 g, 360 St. / Kt.
vorgebacken
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nnatürlich ∙ ausgenomme
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Art. 2854*
Mini-Börek
Mischkiste,
3-fach sortiert
Maße: L 9,0 x B 4,0 x H 3 cm
Gewicht: 50 g, 150 St. / Kt.
Teigling
Art. 2858*
FF-Morning-Bites
Maße: L 4,5 x B 4,5 x H 3 cm
Gewicht: 25 g, 90 St. / Kt.
fertig gebacken
Lorem ipsum
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Art. 270*
FF-Mini Blätterteig-
Mischkiste,
3-fach sortiert
Maße: L 6,5 x B 5,5 x H 2,8 cm
Gewicht: 40 g, 72 St. / Kt.
fertig gebacken
Art. 309*
FF-Mini Blätterteig-
Kiste pikant,
3-fach sortiert
Maße: L 6,0 x B 5,5 x H 3 cm
Gewicht: 40 g, 72 St. / Kt.
fertig gebacken
Art. 342*
Weckerl-Trio
Gewicht: 78 g, 80 St. / Kt.
vorgebacken
Art. 1160*
FF-Party Burger
geschnitten,
4-fach sortiert
Maße: Ø 6,5 x H 3,5 cm
Gewicht: 30 g, 100 St. / Kt.
fertig gebacken
Lauge
Art. 1747*
Partymischkiste,
5-fach sortiert
Gewicht: 40 g, 150 St. / Kt.
vorgebacken
Lauge
Lorem ipsum
Art. 2756*
FF-Laugenkonfekt,
4-fach sortiert
Maße: L 7,5 x B 5,0 x H 4,5 cm
Gewicht: 30 g, 100 St. / Kt.
fertig gebacken
Art. 782*
SG-Mini-Krapfen
bunte Mischung
Maße: Ø 6,3 x H 4,7 cm
Gewicht: 38 g, 80 St. / Kt.
fertig gebacken
Art. 2908*
SG-Micro-Krapfen
Mischkiste,
3-fach sortiert
Maße: Ø 3,5 x H 5,5 cm
Gewicht: 25 g, 84 St. / Kt.
fertig gebacken
Art. 2416*
SG-Topfenbällchen
Maße: L 6,0 x B 4,0 x H 4 cm
Gewicht: 25 g, 90 St. / Kt.
fertig gebacken
Art. 1319*
Mikro Brownie- und
Blondie-Box
Maße: L 37,0 x B 27,0 cm
Gewicht: 1.900 g, 2 Pl. / Kt.
fertig gebacken
Lorem ipsum
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Art. 67118* 2
Aufleger „2026“,
dunkle Schokolade
Maße: Ø 3 cm
Gewicht: 1,8 g, 135 St. / Kt.
Service-Welt
Lorem ipsum
Art. 67066* 2
Marzipan-
Schweinchen im
Cellophanbeutel
Maße: L 4,6 x B 4,6 x H 9,7 cm
Gewicht: 30 g, 15 St. / Kt.
Service-Welt
Art. 93435* 2
Schweine im
Zylinder, einzeln
verpackt
Maße: L 4,0 x B 3,0 x H 2,5 cm
Gewicht: 18 g, 115 St. / Kt.
Service-Welt
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Art. 34800*
HUG Mini-Dessert-
Tartelettes
„Filigrano“
Maße: Ø 3,8 x H 1,8 cm
Gewicht: 6,6 g, 200 St. / Kt.
Service-Welt
Art. 54487* 2
Stollenkonfekt,
gefüllt
Gewicht: 4 kg, 1 VPE / Kt.
Service-Welt
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Art. 70241*
Mischkarton Mini-
Waffeln „Gold Line“
Maße: Ø 2,5 x L 7,5 cm
Gewicht: 4,8 g, 180 St. / Kt.
Service-Welt
Art. 35025*
HUG Mini-Snack-
Tartelettes, vegan
Maße: Ø 4,2 x H 1,8 cm
Gewicht: 6,1 g, 160 St. / Kt.
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Zimtsterne, lose
Gewicht: 2 kg, 1 VPE / Kt.
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Art. 82102* 2
Lebkuchen
„Rentier“ mini
Maße: L 1,5 x B 8,0 x H 10 cm
Gewicht: 20 g, 24 St. / Kt.
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Christstollen
Maße: L 26,0 x B 11,5 x H 7,5 cm
Gewicht: 500 g, 12 St. / Kt.
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Butter-Windbeutel,
Gewicht: 12 g, 96 St. / Kt.
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kostenlose Service-Hotline 0800/202085 für weitere Informationen zur Verfügung. Bei einigen Produkt-
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Beilage AT 10_2025
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Seite 72 bis Seite 85
Cold Drinks
Kolumne
Foto: pixabay
Einfach trinken
Dieser Tage hatte ich das Vergnügen,
eine Gruppe amerikanischer Bierfreunde
auf einer River-Cruise zu begleiten.
Unterwegs haben wir Starkbiere
aus dem Elsass, Rauchbiere
aus Franken, Sauerbiere aus Belgien,
Weizenbiere aus Bayern, Pilsbiere aus
dem Rheinland und so weiter genossen.
Und wie das bei Flusskreuzfahrten
so ist: Wir haben die eine oder
andere Kathedrale, ein paar Schlösser
und (weil es ja eine „Beer Cruise“
war) auch fünf Brauereien besucht.
Alles sehr eindrucksvoll. Zwischendurch
kamen wir in das Städtchen
Wertheim, brauhistorisch sehr interessant,
weil von hier die Gründer
der in den USA zeitweise führenden
Schlitz-Brewery stammen. Vor allem
aber gab es mit der Michaelismesse
ein Volksfest – längst nicht so groß
oder bedeutsam wie das Oktoberfest,
aber mit lokalem Charme. Bodenständige
Musik. Und eine Maß
vom Distelhäuser Festbier. Und noch
eine zweite. Die Amerikaner haben es
genossen. Denn manchmal will man
einfach entspannt sein Bier trinken.
Es war der beliebteste Landausflug.
Trinkkultur pur.
Conrad Seidls Bierwelt
Ihr „Bierpapst“ Conrad Seidl
Conrad.Seidl@gmx.at
Foto: Medianet-Hartl
Foto: Grapos
Foto: Lev Dolgachov
Nachhaltig zapfen, clever sparen
In Restaurants, Bars, Cafés und Hotels zählt jede Sekunde und jeder Handgriff.
ADVERTORIAL
Getränke sollen schmecken, schnell
serviert und wirtschaftlich kalkuliert
sein. Das Postmix-System des
österreichischen Unternehmens Grapos
zeigt, dass Effizienz und Nachhaltigkeit
kein Widerspruch sein müssen. Es ersetzt
schwere Getränkekisten durch kompakte
Bag-in-Box-Behälter und reduziert damit
Kosten und Emissionen.
Effizienz in diversen Sorten
Eine 10-Liter-Box ersetzt bis zu zwölf
Getränkekisten. Das reduziert Transportund
Lageraufwand erheblich und senkt laut
einer Studie der TU Graz den CO 2 -Ausstoß
im Vergleich zum Flaschenausschank um
bis zu 90 Prozent, den Energieverbrauch um
rund 40 Prozent. Das Prinzip ist einfach: Das
Konzentrat wird direkt vor Ort mit frischem
Wasser und Kohlensäure gemischt, gezapft
wird direkt aus der Leitung.
Von klassischer Cola über Bio-Limonaden
bis zu veganen Energy-Drinks deckt
Grapos das gesamte Spektrum moderner
Getränkekultur ab. Besonders gefragt ist
die Linie Brooklyn Homemade Style. Mit
ihrem authentischen Geschmack, handwerklichem
Look ist sie ideal für trendbewusste
Lokale. Auch Varianten ohne Zucker
oder Allergene gehören selbstverständlich
dazu. „Unser Fokus liegt auf Qualität und
Nachhaltigkeit. Wo möglich, setzen wir auf
regionale Zutaten und energieeffiziente Produktion“,
erzählt Geschäftsführer Wolfgang
Zmugg.
Frisch gezapft, optimal temperiert
Herzstück des Systems ist die Schankomat-Technologie,
die sicherstellt, dass
jedes Getränk optimal gekühlt, frisch
gezapft und hygienisch serviert wird. Die
Konzentrate sind lange haltbar, vegan und
frei von Allergenen. Selbst bei großem
Andrang bleibt die Qualität konstant,
ohne dass Nachfüllen oder Unterbrechungen
notwendig sind.
Mehr Platz,
weniger Aufwand
Pfandfrei bedeutet kein Kistenschleppen,
kein Leergut und kein zusätzlicher Müll.
Das erleichtert den Arbeitsalltag, spart
wertvolle Lagerfläche und schafft mehr
Zeit für den Service. Betriebe profitieren
durch effizientere Abläufe und die Gäste
durch schnelleren Service und zufriedenes
Personal.
Neben den Getränken liefert Grapos
auch Schankanlagen mit digitaler Steuerung.
Zapfmenge, Mischverhältnis und
Kohlensäuregehalt lassen sich individuell
anpassen. Auf Wunsch übernehmen automatische
Programme die Reinigung, während
der Grapos-Service sich um Wartung
und Einstellung kümmert. Wer das System
live erleben möchte, kann Grapos auf der
Messe „Alles für den Gast“ in Salzburg besuchen
und dort die Vielfalt der Postmix-Welt
verkosten.
www.grapos.com
Die US-Bierszene trotzt
dem Gegenwind
Die Craftbier-Szene in den USA ist Vorbild für viele Entwicklungen in Europa. Trotz rückläufiger
Gesamtabsätze zeigen viele Brauereien Wachstum, müssen sich aber an neue Verbrauchertrends und
Marktanforderungen anpassen.
Von Conrad Seidl
11/2025
BIER 75
Kleine Craft Brauereien liegen im Trend.
Fotos: Conrad Seidl
Bart Watson hat seit Ende 2024 den
Vorsitz der Brewers Association.
Ein Biertasting eignet sich perfekt,
um sich bei einer Brauerei
durchzuprobieren.
Es wurde gerade dunkel, als ich in
Cleveland ankam. Ich lenkte meinen
Mietwagen mit großer Vorfreude in
den Stadtteil Ohio City, wo sich die
legendäre Great Lakes Brewing Company
befindet. 1988 gegründet, ist sie mit rund
115.000 Barrels (etwa 135.000 Hektolitern)
heute eine der größten Familienbrauereien
des Landes. Legendär ist auch der mit einer
Bar aus dem Jahr 1860 ausgestattete Taproom
in der Market-Street, einer beschaulichen, mit
Bäumen bestandenen Fußgängerzone.
Aber dort ist unter der Woche schon
lange vor 22 Uhr Schluss. „Sorry, come back
tomorrow!“ wird mir empfohlen, während
die letzten Gäste hinauskomplementiert
werden. Okay, werde ich machen. Aber
irgendwo würde ich doch gerne noch ein
Bier trinken – ein paar Minuten Fußweg und
ich lande bei der Forest City Brewery auf der
Columbus Road. Hier ist alles so, wie man es
aus den kleinen amerikanischen Craftbier-
Brauereien gewohnt ist. An der langen Bar
werden elf eigene Biere und ein Gastbier vom
Fass angeboten. Und dann gibt es noch einen
Kühlschrank für Flaschen und Dosen, mit
einer eindringlichen Warnung, ja kein Wasser
oder Essen dort einzukühlen.
Alles sehr nett und authentisch. Mit rohem
Charme. Mit herzhaft gehopften, hocharomatischen
Bieren. Wie in den Pioniertagen das
Craftbier-Geschäfts. Der Laden hätte auch bis
Mitternacht offen. Aber da wäre ich auch der
einzige Gast, denn ab elf Uhr abends machen
sich die meisten Besucher auf den Heimweg.
Was ist da los? Haben die amerikanischen
Biertrinker das Biertrinken verlernt?
Vor allem: Gehen sie nicht mehr in Craftbier-
Lokale, leeren sich diese schon am frühen
Abend?
Bart Watson, der Ende 2024 den Vorsitz
der Brewers Association (BA) übernommen
hat, hat Zahlen parat: „Der Fassbierabsatz
stieg von 2004 bis 2017 von knapp unter 19
Millionen Barrels auf etwas über 22 Millionen
Barrels. Bis Covid blieb das stabil, aber
selbst nach der allgemein wahrgenommenen
‚Erholung‘ waren die Absätze 2023 vier
Millionen unter dem Vor-Corona-Niveau bei
18 Millionen Barrels.“
Umgerechnet in Hektoliter ist der US-
Fassbierabsatz also bei etwas über 21 Millionen
Hektolitern steckengeblieben. Bart
Watson hat die Zahlen in allen Dimensionen
überprüft und festgestellt, dass sich seit
Covid viele Trends zuungunsten des Biers,
speziell des höherpreisigen Biers entwickelt
haben. Durch die Pandemie gingen
in den gesamten Vereinigten Staaten etwa
30.000 Ausschankstätten für Alkohol verloren.
Das wurde inzwischen wieder aufgeholt,
allerdings sind andere Lokaltypen
in Mode gekommen: Lokaltypen, wo sich
Gäste kürzer aufhalten (Typus „Fast Casual
Dining“) sind auf dem Vormarsch, während
typische Bierbars weniger werden – was zu
einem relativen Verlust an Bierverkäufen
führt, auch wenn der Gesamtumsatz gleichbleibt
oder sogar wächst. „Es ist auch möglich,
dass Änderungen in den Betrieben wie
kürzere Öffnungszeiten am späteren Abend
oder unter der Woche sich negativ auf Fassbierverkäufe
auswirken. Während sich also
die On-Premise-Verkäufe insgesamt erholt
haben, ist das auf eine Weise passiert, die
nicht sehr Bier-freundlich ist“, erläutert
Watson.
Der Wandel ist offensichtlich – und
schmeckbar. Inzwischen haben die meisten
Brewpubs wenigstens ein Lagerbier von
durchaus anständiger Qualität auf ihrer
Beer List. Gleichzeitig wächst die Vielfalt.
Mit ihr auch die Notwendigkeit, mehr
Wissen über Bier an die Gäste weiterzuvermitteln.
Neuerdings anerkennt die BA 169
verschiedene Bierstile, doppelt so viele wie
noch vor 20 Jahren. Ist da jedermann klar,
was ein Mexican Amber Lager von einem
Vienna Lager unterscheidet? Kennt sich
jeder in der Vielfalt der Porters und Stouts
aus? Eben. Konsumenten können also eine
Erklärung gebrauchen, was sich die Brauer
bei der Kreation ihrer Biere gedacht haben.
In den wirklich guten Lokalen bekommen
sie das natürlich auch tatsächlich auf der
Karte, im Aushang oder vom Barkeeper
mitgeteilt – wobei das von der recht wilden
Beschreibung von Eigenkreationen bis hin
zu dem reichen kann, was mir im Jacky O’s
on Fourth in Columbus, Ohio, untergekommen
ist: „Ricky - Beer flavoured beer. Yellow,
fizzy, goes down easy.“ Also ein Allerweltsbier,
eben in kleinem Maßstab (und völlig
fehlerfrei) gebraut.
Vermarkten muss man sie eben. Watson
verweist darauf, dass die Trends gar nicht
eindeutig negativ sind. Denn die Zahlen
zeigen nicht nur, dass der Craftbier-Markt
im Vorjahr um vier Prozent geschrumpft ist,
die Zahlen zeigen auch, dass 47 Prozent der
(vorwiegend kleinen) Brauereien steigende
Verkaufszahlen gemeldet hätten. Die ökonomischen
Daten zeigen auch, dass Geld für
den Bierkonsum durchaus vorhanden wäre:
Seit der Corona-Pandemie sind die Verbraucherausgaben
gerade in den mittleren und
unteren Einkommensschichten um 25 Prozent
gestiegen – um drei Prozentpunkte mehr
als die Inflation. Und bei den Beziehern der
höchsten Einkommen gibt es ohnehin kein
Halten, was die Konsumausgaben betrifft. Bei
den Verdienern im obersten Dezil stiegen die
Ausgaben sogar um 60 Prozent.
Nun gilt es, die Ausgaben dorthin zu
lenken, wo die Brauer sie haben wollen: zum
Bierkauf.
76 BIER
11/2025
Gold, Silber,
Bronze
Die Privatbrauerei Hirt wurde beim
European Beer Star 2025 gleich
dreifach ausgezeichnet. Unter rund
2.200 eingereichten Bieren aus 74
Kategorien überzeugten drei Spezialitäten
die Expertenjury. Das Hirter
1270 erhielt Gold in der Kategorie
Vienna-Style Lager, bernsteinfarben
und naturbelassen. Der Hirter
Rubin Bock, sechs Monate gereift,
holte Silber als German-Style Dunkler
Bock und besticht mit rubinroter
Farbe sowie einem vielschichtigen
Aromenspiel. Bronze gewann das traditionsreiche
Hirter Märzen, gebraut
mit Kärntner Braugerste und reinem
Bergquellwasser, für seinen harmonischen
Körper und den prägnanten
Extrakt. „Diese Auszeichnungen sind
ein Beweis, dass unsere Leidenschaft
und die Zeit, die wir uns für jedes Bier
nehmen, weltweit Anerkennung
finden“, sagt Braumeister Raimund
Linzer.
www.hirterbier.at
Foto: Privatbrauerei Hirt
0,0 % im Trend
Die Beliebtheit von bewusst
alkoholfreiem Genuss hat
längst auch die Gastronomie
erreicht. Stiegl reagiert darauf
mit einem vielfältigen Sortiment,
das vom 0,0 %-Bier über
AF-Radler bis zu Limonaden
aus dem Zapfhahn reicht. Auf
der „Alles für den GAST“ zeigt
die Salzburger Privatbrauerei,
dass Genuss keine Frage
des Alkoholgehalts ist. „Die
Nachfrage nach alkoholfreien
Alternativen hat das Kreativitätsniveau
beim Brauen angehoben.
Alkoholfreies Bier, das auch nach Bier
schmeckt, braucht viel Know-how und Feingefühl“,
erklärt Chefbraumeister Christian
Pöpperl. Gemeinsam mit seinem Team hat
er die Rezeptur verfeinert und im Frühjahr
Überraschendes Duo
Beeresso® ist das Kärntner Energybeer
mit dem Kaffeekick, bei dem Bier auf
Kaffee trifft und Energie auf Genuss. Die
beiden Varianten Beeresso® Energybeer
und BeeressO’hne verbinden helles Lagerbier
mit frisch geröstetem Kaffee zu einer
ungewöhnlichen Mischung aus natürlichen
Zutaten. Beeresso® Energybeer hält wach,
wenn andere Biere ermüden, während
BeeressO’hne als alkoholfreie Variante
erfrischend und voller Energie ist. Die
2025 das Stiegl 0,0 % alkoholfrei gelauncht.
Den Vorlieben der Kunden entsprechend ist
das Bier mittlerweile nicht mehr naturtrüb,
sondern filtriert und klar.
www.stiegl.at
Kaffeespezialröstungen stammen aus der
Genussschmiede Taupe in St. Veit an der
Glan, das Bier wird in der Biermanufaktur
Loncium in Kötschach-Mauthen gebraut.
In Kärnten verwurzelt, aber international
ausgezeichnet mit Gold- und Silbermedaillen,
spricht Beeresso® vor allem junge
Erwachsene sowie alle an, die sich neuen
Geschmackskombinationen nicht verschließen.
www.beeresso.com
Foto: Beeresso® Foto: Stiegl
11/2025
BIER 77
Foto: Ammersin
Bierige Überraschungen
Zehn Jahre, tausende Biere
und unzählige Genussmomente,
so lässt sich ein Jahrzehnt
BeerLovers zusammenfassen.
Seit 2015 bietet
BeerLovers Österreich Biere
aus aller Welt. Vom 7. bis 16.
November wird im Flagship
Store und online unter dem
Motto „10 Jahre – 10 Tage
– 10 Überraschungen“ ausgiebig
gefeiert. Jeden Tag
wartet ein anderes Geschenk
auf echte BeerLovers, von
attraktiven Rabatten auf
ausgewählte Produkte über
bierige Goodies bis hin zu
kleinen Überraschungen. Zum Auftakt gibt es Freibier aus der
hauseigenen Muttermilch – Vienna Brewery. „Wir möchten uns
bei all unseren Kunden und Partnern für die Unterstützung bedanken.
Und das am liebsten so, wie wir es am besten können: mit
besonderen Bieren und echter Begeisterung!“, sagt Markus Betz
im Namen des gesamten BeerLovers-Teams.
www.beerlovers.at
Für die
Lebens¯
reude
und stolz
Foto: Brauerei Murau
Murique – ein neuer Mix
Die Brauerei Murau startet mit einer Innovation
in den Herbst: Murique, die neue
Premium-Linie an Spirituosen-Mischgetränken.
Murauer Handwerkskunst und regionale
Herkunft, sowie Qualität und Authentizität
gehen einen genussvollen Mix ein. Mit
dem Claim „Murauer Genuss, einzigartig neu
gedacht“ verbindet Murique die jahrhundertealte
Tradition der Brauerei mit dem Mut,
Genuss neu zu definieren. Sowohl Gastronomie
als auch Endverbraucher dürfen sich
auf Genussmomente freuen. Den Auftakt
macht Murique Number 1: ein trinkfertiges
Spirituosen-Mischgetränk, das die spritzige
Frische von Murelli Rhabarber-Minze mit
dem bittersüßen Twist aus feinstem Ginerol
der Destillerie Krauss vereint. Fruchtig-minzig
mit einer Note Bitterkeit. Mit
4,8 % vol. Alkohol und einem harmonischen
Geschmacksprofil ist Murique Number 1 der
ideale Aperitif für Afterwork-Momente oder
besondere Anlässe. Trinkfertig, frech und
floral – so erobert Murique Number 1 die
Gläser in Gastronomie und Handel.
www.murauerbier.at
Foto: dubassy
Zwischen Perlen, Prestige
und Perfektion
Warum Sekt und Champagner in der Gastronomie weit mehr sind als nur festliche Begleiter – und wie
Gastronomen das Prickeln erfolgreich inszenieren.
Von Katrin Hammer
So ähnlich Champagner und Sekt auf
den ersten Blick erscheinen mögen,
unterscheiden sie sich in Herkunft,
Herstellung und Philosophie voneinander.
Champagner ist das Synonym für
edelsten Schaumwein und gleichzeitig ein
streng geschützter Herkunftsbegriff. Nur
Schaumwein, der aus der französischen
Region Champagne stammt und nach den
dort festgelegten Regeln hergestellt wird,
darf diesen Namen tragen. Sekt hingegen
ist in Österreich ein Begriff mit wachsender
Bedeutung – und einer Qualität, die
in den letzten Jahren international große
Beachtung gefunden hat. Vom frischen,
fruchtbetonten Sekt im Einstiegssegment
bis hin zum komplexen Jahrgangssekt nach
traditioneller Flaschengärung zeigt sich die
Vielfalt österreichischer Sekterzeugung
beeindruckend breit. Von der Wachau über
das Weinviertel bis in die Südsteiermark
entstehen Schaumweine von höchster
Finesse, die durch Herkunft, Rebsorte
und Handwerkskunst geprägt sind. Jede
Rebsorte bringt ihre eigene Stilistik ein:
Der Veltliner sorgt für Würze und Frische,
Welschriesling für Leichtigkeit, Chardonnay
für Eleganz, während Pinot Noir dem
Sekt Struktur und Tiefe verleiht.
Die Kunst der Herstellung
Das Prickeln entsteht sowohl beim österreichischen
Sekt als auch beim Champagner
durch eine zweite Gärung, bei der Zucker
und Hefe Kohlensäure erzeugen. Doch
der Weg dorthin unterscheidet sich. Der
Champagner wird ausschließlich nach der
„Méthode Champenoise“ hergestellt – die
zweite Gärung findet direkt in der Flasche
statt, gefolgt von mindestens 15 Monaten
Reifezeit auf der Hefe, bei Jahrgangschampagnern
meist deutlich länger. Diese
traditionelle Methode sorgt für die feinen
Perlen und komplexen Noten von Brioche,
Hefe und Nuss. Auch viele österreichische
Sekterzeuger setzen auf die traditionelle
Flaschengärung, insbesondere in den oberen
Qualitätsstufen. Dabei wird der Grundwein
mit Hefe und Zucker in der Flasche vergoren,
anschließend von Hand gerüttelt und
degorgiert – also von der Hefe befreit. Dieses
handwerkliche Verfahren erzeugt feinste
Perlage, Tiefe und eine cremige Textur. Im
Gegensatz dazu steht die Tankgärung, auch
Charmat-Verfahren genannt. Sie ist die häufigste
Methode bei leichten, fruchtbetonten
Sekten. Hier erfolgt die zweite Gärung in
druckfesten Edelstahlbehältern – effizient,
aromatisch und ideal für unkomplizierten
Genuss.
Emotion, Erlebnis und Umsatz
Schaumwein ist weit mehr als Umsatzbringer
– er ist Emotion pur. Ein gekonnt servierter
österreichischer Sekt oder Champagner,
im richtigen Glas, perfekt temperiert und mit
einer kleinen Geschichte versehen, schafft
unvergessliche Erlebnisse. Auch wirtschaftlich
ist der Schaumwein ein starkes Produkt:
Er bietet hohe Margen im Glasverkauf, eröffnet
den Abend mit einem positiven Impuls
und steigert die Wahrscheinlichkeit weiterer
Bestellungen. Kurze Schulungen und Verkostungen
im Team fördern Wissen und
Leidenschaft.
11/2025
ADVERTORIAL 79
200 Jahre
Johann Strauss
Foto: SZIGETI
Die Sektkellerei SZIGETI am Neusiedlersee feiert den 200.
Geburtstag des Walzerkönigs mit einer besonderen Cuvée,
die so prickelnd ist wie die Musik von Johann Strauss. In
Zusammenarbeit mit Kammersänger und Künstler Herbert Lippert
sowie Gmundner Keramik entstand eine künstlerische Hommage
an die österreichische Lebensfreude und Genusskultur.
Seit über 30 Jahren steht SZIGETI für Premium-Sekt höchster
Qualität, hergestellt nach der Méthode Traditionnelle, der klassischen
Champagnermethode. Zum Jubiläum präsentiert das Haus
die „Premium Sekt Cuvée Blanc Brut – Anniversary Edition 200
Years of Johann Strauss“ – ein eleganter Sekt aus Riesling und
Welschriesling des Jahrgangs 2021.
Mit nur 6 Gramm Restzucker zeigt sich die Jubiläumscuvée
frisch, feinperlig und harmonisch. Aromen von Zitrusfrüchten,
Pfirsich und Heublumen verleihen ihr tänzerische Leichtigkeit –
ein prickelndes Genusserlebnis, das ganz im Zeichen der Musik
steht. „Diese Cuvée spielt mühelos alle Register. Johann Strauss
wäre stolz auf uns!“, so Peter Szigeti.
Die kunstvollen Etiketten stammen von Herbert Lippert, der
Strauss in einem modernen, lebendigen Porträt interpretiert. Jede
Flasche wird so zum Sammlerstück und stilvollen Begleiter für
festliche Anlässe.
Die Anniversary Edition ist erhältlich bei SZIGETI in Gols sowie
bei Transgourmet und METRO. Weitere Infos: www.szigeti.at.
Tipp für Genießer
Ob als Begrüßungsaperitif, Begleiter zu einem feinen Menü oder
als spritziger „Walzerkönig-Cocktail“ mit Holundersirup, Zitrone
und Minze – die Jubiläumscuvée von SZIGETI bringt Eleganz und
Esprit ins Glas.
Exklusive
Sonderabfüllung:
Premium Sekt
Cuvée Blanc Brut
200 JAHRE
JOHANN STRAUSS
MIT SZIGETI GOLS.
Kontakt:
Tel. +43 2173 2167
sektkellerei@szigeti.at
www.szigeti.at
www.szigeti.at
80 SEKT & CHAMPAGNER
11/2025
Qualitäts-Sekt
seit 1838
Foto: Geldermann
Geldermann verbindet
französische Anmut
mit deutscher Sektkunst
und blickt auf eine
lange Tradition zurück.
Gegründet in der Champagne
von Peter Geldermann
und seinem Sohn,
fand die Kellerei 1925
ihre endgültige Heimat
in Breisach am Rhein.
Was Geldermann so
besonders macht, ist die
traditionelle Flaschengärung,
bei der Gärung,
Rütteln, Degorgieren
und Verkauf in ein und
derselben Flasche erfolgen.
Daraus entstehen
schließlich Schaumweine
wie der Grand Brut, der mit feiner
Perlage und Aromen von Zitrus, Aprikose
und Mirabellen begeistert. Der Grand Rosé
verführt hingegen mit Noten roter Beeren
und einem Hauch Grapefruit, harmonisch
ausbalanciert durch eine fein eingebundene
Säure und lebendige Frische. Beide
Sekte reifen mindestens zwei Jahre auf der
Hefe und spiegeln Geduld und Handwerk
wider.
www.egfra.at
Foto: Palmer & Co
Feine Perlage
Seit 1947 steht Palmer & Co für Champagner
von außergewöhnlicher Harmonie,
Tiefe und Raffinesse. Die Trauben für diese
erlesenen Cuvées stammen aus über 200
Hektar sorgfältig ausgewählter Premier- und
Grand Cru-Lagen der Montagne de Reims,
wo kalkreiche Böden und das kühle Klima
ideale Bedingungen schaffen, um die unverwechselbare
Handschrift des Hauses zu
prägen. Jahrzehntelange Erfahrung, präzise
Assemblage und eine ausgedehnte Reifung
auf der Hefe verleihen dem Champagner
seine feine Perlage, cremige Textur und elegante
Balance. Am Gaumen entfaltet sich
eine harmonische Verbindung von Frische,
mineralischen Noten und der subtilen Süße
reifer Früchte.
www.egfra.at
Aus der
Champagne
ie Champagne ist die Heimat des
Dberühmtesten Schaumweins der Welt.
In den traditionsreichen Regionen rund
um Reims, Épernay und Aÿ werden sowohl
klassische Cuvées als auch reinsortige, aus
Chardonnay gekelterte Champagne Blanc
de Blancs erzeugt. Neben international
bekannten Häusern wie Pol Roger, Laurent-Perrier
oder Perrier Jouët setzt Wedl
bewusst auch auf handwerklich arbeitende
Familienbetriebe mit herausragender Qualität
aus Grand Cru-Lagen. Ein besonderer
Vertreter seiner Zunft ist das Weingut Élodie
Chapuy, das ausschließlich hochwertige
Blanc de Blancs produziert. Dessen Linie
L’Esprit, auch in Großflaschen erhältlich,
wird ausschließlich aus Grand-Cru-Trauben
gekeltert. Die Vinothek Wedl führt all diese
exklusiven Tropfen in ihrem Sortiment und
macht prickelnden Genuss erlebbar.
www.wedl.com
Foto: Wedl
WEINBAU • OBSTBAU
KELLEREITECHNIK • VERMARKTUNG
www.messe-tulln.at
DIE FACHMESSE:
29. – 31. JÄN. 2026
11/2025
SEKT & CHAMPAGNER 81
Wieder einmal die Korken knallen lassen!
Transgourmet lädt zu den „Wine & Sparkling Days“ am 6. und 7. November. Gleichzeitig: Spartage mit
Minus 10 % auf alles – auch Aktionen!
Foto: Captif GmbH für Transgourmet Österreich
Zum Auftakt der festlichen Saison präsentiert Transgourmet
ein erlesenes Sortiment an Champagnern, Schaumweinen und
prickelnden Alternativen: Die fein kuratierte Auswahl garantiert
außergewöhnliche Geschmackserlebnisse für die Gäste – perfekt
abgestimmt auf das jeweilige Hauskonzept. Dank der professionellen
Beratung durch erfahrene Sommeliers finden Gastronomen und
Hoteliers genau die passenden Produkte für ihr Angebot. Jetzt ist
der ideale Zeitpunkt, das Champagner- und Schaumwein-Sortiment
von Transgourmet zu entdecken und das Weihnachtsgeschäft mit
einer exklusiven Auswahl an „Prickelndem“ zu bereichern.
Verkostung, Beratung und kulinarische Begleitung
Am 6. und 7. November laden die Wine & Sparkling Days an allen
österreichischen Transgourmet-Standorten von 10:00 bis 16:00 Uhr
zu prickelnden Genussmomenten ein. Unter fachkundiger Begleitung
der Sommeliers können außergewöhnliche Schaumweine aus
aller Welt sowie Exklusivmarken verkostet werden. „Wir freuen uns,
unseren Kundinnen und Kunden die fabelhafte Transgourmet-Weinwelt
näherzubringen“, so Thomas Panholzer, Geschäftsführer von
Transgourmet Österreich. Kulinarisch abgerundet werden die Verkostungstage
durch feine Antipasti- und Fingerfood-Kreationen von
Transgourmet Cook.
Vielfalt ist Trumpf
Von alkoholfreien Varianten wie Huber Layla Sparkling White & Rosé
über elegante Crémants und Franciacorta bis hin zu edlen Champagnern
wie Fleury Blanc de Noirs – rund 500 prickelnde Stars stehen zur
Auswahl. „Wir listen nur die Besten. Viele unserer Spezialitäten finden
Sie weder im Fach- noch im Einzelhandel“, betont Andreas Hayder,
Abteilungsleiter Category Management Getränke und Einkauf Wein.
Neuheiten: Alkoholfreie Sekte und Prosecco
zum perfekten Preis-Leistungsverhältnis
Der Layla Sparkling White ist ein hochwertiger, alkoholfreier
Schaumwein vom Weingut Markus Huber aus dem NÖ Traisental:
Auf Basis von Gelbem Muskateller, mit feiner Perlage,
frischer Säure und Noten von Zitrus, Birne und weißen
Blüten.
Da alkoholfreie Alternativen derzeit stark im Trend liegen, empfiehlt
Transgourmet solche edlen Varianten auch im Bereich des
Prickelnden – für bewussten Genuss ohne Kompromisse. Auch als
Rose erhältlich!
Der V8+ Prosecco DOC Sandro überzeugt mit seiner feinen Perlage
und lebendigen Frische. Sein Extra Dry-Stil sorgt für besonders
harmonische Trinkfreude – perfekt als eleganter Aperitif oder als
Begleiter zu leichten Gerichten in der festlichen Saison.
Minus 10 % auf alles bei den Spartagen
Ein zusätzlicher Höhepunkt: Am 6. und 7. November profitieren
Kund: innen an allen 17 Standorten von 10 % Rabatt auf den gesamten
Einkauf – auch auf Aktionsartikel. Eine ideale Gelegenheit, das
Lager für die festliche Saison zu füllen – von Schaumweinen und
Gläsern bis hin zu feinsten Lebensmitteln.
WINE &
SPARKLING-
D A Y S
06. & 07. NOVEMBER 2025
an allen Transgourmet und
Transgourmet Cash&Carry Standorten
H I G H L I G H T S :
// Verkostungen durch unsere Trinkwerk-
Mitarbeiter // internationale Schaumweine
und Exklusivmarken // einmalige Aktionen
// passende Gläserpräsentationen
trinkwerk.transgourmet.at
82 WEIN
11/2025
Glühwein, wie wir ihn
lieben
Wenn wieder der Duft von Zimt und
Orangen und einem Hauch verbranntem
Zucker in der Luft liegt,
weiß man: Die Glühweinsaison ist
eröffnet! Und mit ihr eine der heikelsten
Disziplinen der Gastronomie
– das Spiel zwischen Nostalgie, Alkohol
und Thermometer. Denn Glühwein
ist mehr als nur heißer Wein.
Er ist flüssige Emotion, österreichisches
Wintermarketing und manchmal,
wenn´s schiefgeht, ein Garant
für Kopfschmerzen. Der Unterschied
liegt, wie so oft, in der Qualität. Wird
billiger, säurebetonter Massenwein
erhitzt, hilft auch keine Zimtstange
mehr. Ein guter Glühwein beginnt
bei einem trinkbaren Wein,
echten Gewürzen und dem Gefühl
fürs Zubereiten – nie über 80 Grad
erhitzen, sonst wird’s bitter! Kopfschmerzen
kommen meist von zu
viel Zucker, minderwertigem Wein
und winterlicher Trinkgeschwindigkeit.
Trotzdem: Richtig gemacht, ist
Glühwein ein Umsatzwunder. Mit
hausgemachten Rezepten, regionalem
Wein und kreativen Varianten
– etwa mit Birnensaft, Rosmarin
oder als weißer Glühwein – lässt sich
die Karte aufwerten. Auch alkoholfreie
Varianten haben Potential. Wer
dazu Snacks oder ein „Winter-Event“
anbietet, schafft Atmosphäre und
Ertrag zugleich. Also, liebe Gastronomen:
Raus an den Stand, rein in
die Thermoskanne, runter mit der
Temperatur und rauf mit der Qualität.
Dann wärmt Glühwein nicht nur
die Hände, sondern auch die Kassa.
Wein als Wirtschaftsmotor
Wein ist in Österreich Kulturgut. Gleichzeitig
ist er auch ein zentraler Motor für
Beschäftigung, Wertschöpfung und regionale
Entwicklung. Eine aktuelle Studie der Economica
GmbH im Auftrag der Österreich
Wein Marketing GmbH zeigt, dass die Weinwirtschaft
im Jahr 2023 mehr als 68.000
Arbeitsplätze sicherte und eine Bruttowertschöpfung
von 3,8 Milliarden Euro erzielte.
Darüber hinaus brachte sie 1,2 Milliarden
Euro an Steuern und Abgaben in die öffentlichen
Kassen. „Rund um die Rebe wirkt ein
ganzes Wirtschaftsökosystem“, erklärt ÖWM-
Geschäftsführer Chris Yorke. Besonders profitieren
Beherbergung und Gastronomie, die mit
knapp 1,5 Milliarden Euro den größten Anteil
an der gesamten Wertschöpfung verzeichnen.
Weinreisende geben im Durchschnitt 18 Prozent
mehr pro Tag aus als andere Urlauber.
www.oesterreichwein.at
Foto: ÖWM / Robert Herbst
Kolumne
Katrin Hammer (Sommelière)
beschäftigt sich mit Wein &
Kulinarik. Im Fokus: Regionale
Produkte und Produzenten.
Foto: Michel Pfister
Frei von Promille
Entdecken, kosten und genießen heißt es
bei der KASTNER AllesWein Verkostung,
die in diesem Jahr auf der „Alles für den Gast“
in Salzburg stattfindet. Österreichs Multifachgroßhändler
lädt alle Weinliebhaber
und Genießer dazu ein, in die facettenreiche
Welt der Weine und Sektspezialitäten einzutauchen
– von fruchtig-frisch bis edel und
charakterstark. Besonders im Fokus stehen
diesmal alkoholfreie Alternativen, die mit
feinem Schaumwein, edlem Champagner und
stilvollem Genuss ganz ohne Promille überzeugen.
Die KASTNER AllesWein Fachberater
zeigen dabei auf eindrucksvolle Weise,
dass alkoholfrei längst kein Verzicht bedeutet,
sondern vielmehr Vielfalt, Raffinesse und
vollen Geschmack bietet. Wer sich im hektischen
Messealltag Zeit nimmt, kann sich von
prickelnden Momenten verführen lassen.
www.kastner.at
Foto: Kastner
11/2025
Foto: Stiegl
SPIRITUOSEN 83
Brillant gebrannt
Das Stiegl-Gut Wildshut in der Innviertler Gemeinde St. Pantaleon
hat sich mittlerweile auch als Hersteller von Spirituosen
in Bio-Qualität einen Namen gemacht. Die Destillate spiegeln die
Einzigartigkeit des Ortes wider und werden regelmäßig auf internationaler
Ebene ausgezeichnet. Ein Beispiel ist der Wildshut Bio
Edelbrand, der mit Sorgfalt aus dem Urgetreide-Bier „Wildshut Sortenspiel“
gebrannt wird. Durch das harmonische Zusammenspiel
feiner Malznoten mit fruchtigen, obergärigen Hefetönen entwickelt
dieser brillant klare Bierbrand mit 40 Prozent vol. ein vielschichtiges
Aromenspektrum. Elegant im Abgang hinterlässt er am Gaumen ein
anhaltendes, weiches Geschmackserlebnis. Der Wildshut Bio Edelbrand
ist damit eine Einladung, die Besonderheiten der Region mit
jedem Schluck zu erleben.
www.wildshut.at
Foto: Erber
Tirols älteste Edelbrennerei
In der ältesten Kupferkesselbrennerei Tirols
wird seit über 350 Jahren edelste Brennkunst
gepflegt. In Brixen im Thale entstehen
bei ERBER hochwertige Edelbrände,
Schnäpse und weitere Spezialitäten aus verschiedensten
Obstsorten. Für einen originalen
Tiroler Edelbrand aus dem Hause ERBER
wird ausschließlich vollreifes Obst von bester
Qualität verwendet – kombiniert mit reinstem
Wasser aus der hauseigenen Quelle.
Die hohe Qualität der Rohstoffe bildet die
Grundlage jedes ERBER-Edelbrandes. Dank
jahrhundertelanger Erfahrung gelingt es den
Brennmeistern, das volle Aroma der Frucht
einzufangen. Nach sorgfältiger Reifung entfalten
die vielfach prämierten Brände ihren
unverwechselbaren Charakter. Besucher
können sich im traditionellen Brennhäusl
selbst von der Qualität der Produkte überzeugen
oder im Online-Shop das vielfältige
Sortiment entdecken.
https://shop.erber-edelbrand.com
ALLES FÜR
DEN GAST
IN SALZBURG
08. BIS 11.
NOVEMBER 2025
WIR SIND VOR ORT IN
HALLE 4 | STAND 118
UND FREUEN UNS AUF SIE!
M O R A N D E L L . C O M
@MORANDELL.INTERNATIONAL
84 SPIRITUOSEN
11/2025
Hochprozentig im Trend –
oder doch leichter Genuss?
Edelbrände erleben in der Gastronomie und Barszene ein Comeback – aber anders als früher.
Von Kurt Heinz
Edelbrände sind längst nicht mehr
nur das klare „Schnapserl nach dem
Essen“. Die Welt hochwertiger Destillate
ist vielfältig, aromatisch und
regional verwurzelt. Im Kern unterscheidet
man Obstbrände (z. B. Williams, Marille,
Zwetschke, Vogelbeere), Tresterbrände
(Grappa, Marc), Getreide- und Kornbrände,
sowie Gewürz- und Kräuterdestillate, die
durch Aromatisierung – ähnlich wie bei Gin
– neue Geschmackswelten eröffnen.
Was sie eint: Qualität steht über Quantität.
Handwerklich hergestellte Brände
transportieren die Herkunft ihrer Rohstoffe
– die Frucht, die Region, das Terroir. Damit
eignen sie sich hervorragend für das Storytelling
am Gast: ein Brand aus alten Apfelsorten
oder von einer kleinen Brennerei
im Mostviertel kann zur Bühne regionaler
Identität werden.
Zwischen Health-Trend
und Hochgenuss
Der gesellschaftliche Trend geht klar in
Richtung bewusster Konsum. Gäste trinken
seltener, dafür gezielter. Edelbrände profitieren
davon: sie sind puristisch, ehrlich und
werden meist in kleinen Mengen genossen.
In puncto Kalorien liegt ein Edelbrand (ca.
40 Vol.-%) bei etwa 220–240 kcal pro 100 ml
– allerdings wird selten mehr als 20–30 ml
serviert, also etwa 50–70 kcal pro Portion.
Da reiner Alkohol zwar Energie liefert, aber
keinen Zucker enthält, fallen hochwertige
Brände in puncto „Zuckergehalt“ kaum ins
Gewicht. Wer also bewusst genießt, kann
Edelbrände durchaus in einen modernen,
gesunden Lifestyle integrieren – als bewusster
Genussmoment statt als Rauschmittel.
Spannend für die Gastronomie: Edelbrände
als Digestif oder Zwischengang
in Degustationsmenüs, in kleinen Verkostungsflights
oder in Kombination mit
saisonalen Gerichten. Ein Zwetschkenbrand
zu Wild, ein Apfelbrand zum Käse,
ein Marillenbrand zu Desserts – so werden
sie Teil des Genusserlebnisses, nicht bloß
Abschluss.
Neue Wege zum Gast
INFO
Damit Edelbrände in der modernen Gastronomie
relevant bleiben, braucht es kreative
Vermittlung. Der reine „Schnapswagen“
hat ausgedient – gefragt sind Emotion und
Inszenierung:
› Food-Pairings: Brände harmonieren hervorragend
mit Käse, Schokolade oder
Fleischgerichten. Ein Menü mit abgestimmten
Destillatbegleitungen bringt
Genussbewusstsein und Regionalität
zusammen.
› Mini-Servings: Kleine Portionsgrößen –
z. B. 1 cl in Tastinggläsern – senken die
Hemmschwelle und fördern Probierfreude.
› Signature Cocktails: In Bars oder Hotel-
Lounges können Edelbrände Basis oder
Akzent in leichten Drinks sein. Ein Williams-Sour
mit Birnenbrand oder ein
Lavendel-Marille-Tonic bringt Bekanntes
in neue Formen.
› Verkostungen & Masterclasses: Kleine
Verkostungsabende mit Brennmeistern
oder Sommeliers bieten Gästen Wissen,
Erlebnis und Exklusivität – ideal für
ruhige Wochentage oder den Winterbetrieb.
› Regionaler Fokus: Ein „Brand des
Monats“ aus der Region sorgt für Austausch
mit lokalen Produzenten und
belebt die Karte saisonal.
Auch die Erlebnisgastronomie entdeckt das
Thema neu – etwa mit „Sensorik-Dinnern“,
bei denen Brände als Aromakomponenten in
Gerichten oder Cocktails eingesetzt werden.
Eine aromatisierte Marillen-Luft, ein Apfelbrand-Gelee
oder ein Kräuterdestillat im
Sorbet bringen Spannung und moderne
Leichtigkeit auf den Teller.
Praxis-Tipps für Profis
• Serviertemperatur: Edelbrände entfalten ihr Aroma am besten leicht gekühlt bei 16–18 °C – nicht
eiskalt.
• Glaswahl: Tulpenförmige Gläser konzentrieren die Aromen und wirken edler als klassische
Stamperl.
• Beratung: Das Personal sollte mindestens drei bis fünf Sorten kennen und kurz beschreiben
können – das schafft Kompetenz und Gesprächsstoff.
• Abwechslung: Rotationsprinzip: lieber weniger, dafür wechselnde Sorten auf der Karte. Das
erzeugt Neugier und Entdeckergeist.
• Storytelling: Gäste interessieren sich zunehmend für Herkunft, Nachhaltigkeit und Handwerk.
Jeder Brand erzählt eine Geschichte – vom Obstgarten bis zur Destille.
Foto: Nejron Photo / stock.adobe.com
www.reisetbauer.at
office@reisetbauer.at
Seite 86 bis Seite 97
Hot Drinks
Foto: pixabay
Von Pumpkin Spice bis Espresso Martini: Warum sich Trends
für die Gastro lohnen
Kolumne
Trends sind in der Gastronomie längst
mehr als ein saisonales Extra – sie sind
wirtschaftlich relevant. Was heute als
spontane Idee auf der Karte landet,
kann morgen schon zum festen
Bestandteil des Angebots werden. Ob
Pumpkin Spice Latte, Oat Cappuccino
oder Espresso Martini – erfolgreiche
Betriebe erkennen früh, welche Produkte
Emotionen wecken und Nachfrage
schaffen. Denn Trends sind mehr
als Geschmack: Sie erzählen Geschichten,
vermitteln Werte und schaffen
Gesprächsthemen – im Lokal wie auf
Social Media. Ein neuer Lieblingsdrink
wird fotografiert, geteilt, kommentiert
– und sorgt so für Aufmerksamkeit und
Frequenz. Auch wirtschaftlich lohnt
sich der Blick auf Neues. Viele Trendprodukte
sind hochwertig inszeniert
und dadurch profitabler als Standards.
Entscheidend ist, dass sie zur eigenen
Identität passen. Authentizität bleibt
die wichtigste Zutat. Wer Trends glaubwürdig
interpretiert – etwa mit regionalen
Zutaten oder kreativen Namen
– schafft aus globalen Ideen lokale
Erlebnisse. Trends sind kein Hype, sondern
ein Weg, Profil und Umsatz nachhaltig
zu stärken.
Victoria Spielberger, J. Hornig
Brandmanagerin
www.jhornig.com
Foto: J. Hornig
11/2025
TEE 87
Foto: Bioteaque GmbH & Co. KG
Das Auge trinkt mit
Heißer Tee ist in der kalten Jahreszeit ein treuer Begleiter, denn er wärmt
den Körper und auch die Seele. Ob am Morgen beim reich gedeckten
Frühstücksbuffet, als kleine Auszeit im Wellnessbereich oder beim entspannten
Rückzug ins Hotelzimmer: Eine Tasse Tee schafft stets Momente
der Ruhe und Geborgenheit. Die hochwertigen BIO-Teesorten von Bioteaque
machen dieses Gefühl auf besondere Weise erlebbar, selbstverständlich
bio-zertifiziert und nachhaltig produziert. Doch sie überzeugen nicht nur
im Geschmack. Mit stilvollen Buffetgläsern, eleganten Beschriftungen und
feinen Duftnoten lassen sich die Tees elegant in Szene setzen. So entsteht
eine Atmosphäre, die Gäste verzaubert, zum Verweilen einlädt und sie dazu
inspiriert, einen Augenblick innezuhalten und den Moment ganz bewusst
zu genießen.
www.bioteaque.com
Screenshot von www.coffeeandflavor.at
Green Upgrade:
Bio. Einfach. Gut.
Seit dem Jahr 2000 importiert Coffee & Flavor hochwertige
Produkte namhafter Marken wie Althaus Tee und David Rio
im Bereich Tee- und Coffeeshop-Artikel. Das Unternehmen legt
besonderen Wert auf Bio-Qualität und Nachhaltigkeit und ist seit
2013 auch Hersteller eigener Bio-Produkte.
Das vielfältige Sortiment umfasst Bio-Trinkschokoladen, Chai,
Kurkuma- und Matcha-Latte, Frappees sowie eine stetig wachsende
Auswahl an Bio-Sirupen. Neu im Programm sind der Bio
Matcha Sirup, Bio Erdbeer Sirup, der feine Bio Matcha Honig sowie
die innovative Kreation Bio Matcha – nur mit Hafer gesüßt.
Die Produkte sind in verschiedenen Größen erhältlich – in
Dosen oder biologisch abbaubaren Beuteln, ideal für Gastronomie,
Fachhandel oder Unverpackt-Läden. Auf Wunsch bietet das
Unternehmen auch individuelle Eigenlabels an. Ergänzt wird das
Sortiment durch nachhaltige Take-away-Produkte wie plastikfreie
Becher und Trinkhalme.
Coffee & Flavor ist auch dieses Jahr auf der „Alles für den Gast“-
Messe in Salzburg vertreten – Stand 350 in Halle 10. Bei einer
Bestellung ab 350 Euro erstattet das Unternehmen den Eintritt
zur Messe.
www.coffeeandflavor.at
Foto: Geber86/stock.adobe.com
Basic oder schon Luxus?
Kaffee zählt zu den Produkten mit der höchsten Gewinnspanne in der Gastronomie.
Kalkulation ist damit ein wesentlicher Faktor, doch mit der aktuellen Preisentwicklung wird es
immer schwieriger.
Von Petra Pachler
Geh’n wir schnell auf einen Kaffee?“
Dieses geflügelte Wort ist Teil der
österreichischen DNA und besonders
in Wien stark verankert. Ein
schneller Kaffee zum Mitnehmen oder auch
im Kaffeehaus gehört dazu. Für Gastronomen
ist der Kaffee ein echter Bringer, der
für sichere Einnahmen sorgt – oder sorgte.
Denn mit den steigenden Rohstoffpreisen
wird die Kalkulation immer schwieriger,
um einerseits wirtschaftlich zu agieren und
andererseits den Preis für einen Kaffee für
den Gast noch annehmbar zu machen.
GASTRO hat mit Wolfgang Binder, dem
Obmann der Fachgruppe Kaffeehäuser in
der Wirtschaftskammer Wien, über dieses
Thema gesprochen und seine Fachexpertise
eingeholt.
Herr Binder, wie sieht die Kalkulation von
Kaffee aufgrund der gestiegenen Preise aus
und wie hat sie sich verändert?
In Österreich drücken Vorleistungen wie
Personalkosten, gestiegene Energiekosten,
Mieten sowie Lebensmittelpreise die Marge
je Tasse. Die Preisgestaltung folgt derzeit
nicht dem Markt, sondern der Realität im
Einkauf und Betrieb. Seit 2023 steigen anfallende
Kosten schneller als erzielte Erträge.
Bohnenkaffee weist im Vergleich zu anderen
Lebensmitteln im Juni 2025 die größten
Preissteigerungen auf (+37,2% im Vergleich
zum Vorjahr).
Was muss/darf ein Kaffee in der Gastronomie
kosten?
Ein Beispiel aus Wien zeigt deutlich: Werden
für den Verzehr eines Kaffees 5 € brutto
verrechnet, hat der Gastronom netto 4,16
€ in seiner Kassa. Nach Kostenblöcken verbleiben
vor Abzug der Steuern rund 0,23 €
pro Tasse; nach Abzug von SV/ESt bleibt
dem Gastronomen ein Betrag in Höhe ca.
0,13 € Gewinn je Kaffee. Deshalb: Preise
um 5 € sind aus betriebswirtschaftlicher
Sicht jedenfalls plausibel, das kann natürlich
abhängig von Lage, Kostenstruktur und
Qualitätsanspruch variieren.
Wo liegt der Durchschnittspreis für einen
Espresso in österreichischen Gastronomiebetrieben?
Pauschalisierte Referenzen können deshalb
nur begrenzt genannt werden, als
Unterschiede, ausgehend von Lage/
Region/ Standort und Konzept erkennbar
sind.
Wird die Erhöhung des Kaffeepreises 1:1 an
die Gäste weitergegeben?
Preiserhöhungen sind eine betriebswirtschaftliche
Reaktion, trotzdem werden die
Mehrkosten in der Regel nicht vollständig
auf den Konsumenten überwälzt. Eine
aktuelle Umfrage zeigt, dass es für 90% der
Betriebe nicht oder nur teilweise möglich
ist, die erhöhten Kosten aufgrund der stark
geprägten Preissensibilität an ihre Gäste
weiterzugeben. Faktoren wie Energie-,
Lohn- und Mietanstiege erhöhen den Druck,
dennoch werden Preisschritte oft moderat
gehalten, um Nachfrage und Wettbewerbsfähigkeit
zu sichern.
11/2025
KAFFEE 89
360° Kaffeegenuss
A l le s a u s ei n e r H a n d
.
Wolfgang Binder, Obmann der Fachgruppe Kaffeehäuser in
der Wirtschaftskammer Wien.
Foto: Weinwurm
Wo kann gespart werden?
Hebel sind jedenfalls begrenzt, trotzdem ist an Energieeffizienz in
Bezug auf Strom/Gas/Wasser, Miet-/Pachtoptimierung betreffend
die Fläche und Lage, Prozesse im Service, wie beispielsweise ein
optimierter Personaleinsatz sowie die Schichtplanung, Material/
Wareneinsatz in puncto Einkauf, Ausschankverluste und Standardisierung
zu denken. Strukturell bleiben Personal- und Abgabenlast
aber hoch. Gastronomen nehmen intensivere Preisvergleiche bei
Lieferanten vor, reduzieren Öffnungszeiten oder passen ihr Sortiment
entsprechend Angebot und Nachfrage an.
Bleibt Kaffee trotzdem nach wie vor der „Bringer“ in der Gastronomie
– inklusive Kaffeehäuser?
Ja, als Frequenzbringer und Kernprodukt ist und bleibt Kaffee der
„Bringer“. Der Deckungsbeitrag pro Tasse ist schmal, wird bei
Kaffee jedoch durch die längere Verweildauer und Zusatzkonsum
im Kaffeehaus – man denke an den Verzehr von Mehlspeisen, kleinen
Speisen, einer zweiten Tasse Kaffee oder anderen alkoholfreien
Getränken - gestützt. Differenzierung betreffend die Qualität, Herkunft,
Röstung und Zubereitung rechtfertigen moderat höhere
Preise und stärken die Zahlungsbereitschaft unter den Konsumenten.
Kalkulatorisch sind Kaffeehäuser stark von Raum- und
Personalkosten geprägt. Aus der Praxis zeigt sich - profitabel wird
der Kaffee erst im Mix mit Sortiment und Erlebnis. Großen Einfluss
auf das Kauf- und Konsumverhalten haben Ambiente, Service und
Kultur.
Geht der Kaffeekonsum merkbar zurück?
Tendenziell bleibt der Kaffeekonsum stabil, der Trend ist jedoch
preissensibel zu betrachten. Effekte höherer Preise sind punktuell
zu beobachtende Mengenrückgänge als auch Veränderungen im
Konsumentenverhalten – statt Kaffeespezialitäten werden einfachere
Produkte – wie ein klassischer Espresso – gewählt.
Verlässlicher Italienische Röstkunst
regionaler Service * auf höchster Stufe
Italienischer Kaffee
in bester Qualität
Barista
Trainingsprogramm
Kaffeemaschine
auf Wunsch *
*
In Zusammenarbeit zwischen Eurogast und Cald’Oro.
Eurogast Kaffeegenuss
Qualität, Kompetenz und Service
aus einer Hand.
Erleben Sie mit Eurogast ein rundum sorgloses
Kaffeeerlebnis. Italienische Röstkunst auf
höchstem Niveau mit Caffè Vero, erstklassige
Kaffeemaschinen der österreichischen Premiummarke
Alpina dazu gewohnt verlässlicher
Eurogast Service und hochwertiges Zubehör.
eurogast.at/kaffee
Premium
Zubehör
Gewohnt
zuverlässige
Eurogast Lieferung
11/2025
KAFFEE 90
Foto: Shutterstock
ADVERTORIAL
360 Grad Kaffeegenuss
mit Eurogast:
Alles aus einer Hand
Kaffee ist in der Gastronomie weit mehr als ein Getränk. Er
steht für Qualität, Handwerk und Gastfreundschaft. Um
Betriebe dabei optimal zu unterstützen, bietet Eurogast
Österreich ein umfassendes Konzept: den 360 Grad Kaffeegenuss.
In Kooperation mit Caffé Vero, einer italienischen Bohnenrösterei
mit Sitz in Vicenza, bringt Eurogast Röstkunst auf
höchster Stufe in die heimische Gastronomie. Der Unterschied
zu anderen Anbietern liegt im ganzheitlichen Ansatz: Kund:innen
erhalten alles aus einer Hand. Von Premiumkaffee über
qualitativ hochwertige Kaffeemaschinen führender Marken bis
hin zu Zubehör, Service und Lieferung. Das spart Zeit, reduziert
Abstimmungsaufwand und sichert konstante Qualität für die
Kund:innen.
Ein Ansprechpartner für alles rund um Kaffee
„Wir bieten unseren Kund:innen einen zentralen Ansprechpartner,
der alle Bereiche rund um den Kaffeegenuss kompetent
abwickelt,“ erklärt Peter Krug, Geschäftsführer von Eurogast
Österreich. „So entsteht ein Rundum-Service, der Qualität,
Beratung und Verlässlichkeit vereint.“
Barista Wissen für Profis
Ein zentrales Element ist die Ausbildung der Eurogast Mitarbeiter:innen
zu professionellen Baristas. Dieses Trainingsprogramm
vermittelt tiefgehendes Fachwissen über Zubereitung,
Maschinenkunde und Geschmackskompetenz. Damit stehen
den Kund:innen künftig ausgewiesene Kaffee-Expert:innen als
Berater zur Seite.
Kaffeekompetenz mit Mehrwert
Eurogast Österreich bietet auch Kaffee Eigenmarken mit
attraktiven Preisen. Gemeinsam mit dem verlässlichen
24/7-Bestellservice und der bewährten Eurogast Logistik entsteht
so ein durchdachtes Gesamtpaket, das Gastronom:innen
und Hoteliers echten Mehrwert bietet für Kaffeegenuss auf
höchstem Niveau.
www.eurogast.at/kaffee
Schweizer Schaum
Dallmayr bringt mit der capsa
Crema d’Oro Schümli ein
Stück Schweizer Kaffeekultur
in die Kapsel. Vollmundig,
cremig und unverwechselbar
im Geschmack, überzeugt der
Schümli pur ebenso wie als Cappuccino
oder Latte Macchiato.
Besonders macht ihn die traditionelle
Schweizer Rezeptur. Die
sorgfältig ausgewählten Bohnen
werden langsam und schonend bei niedriger Temperatur geröstet,
wodurch ein harmonischer Blend mit feinen Nuss- und Schokoladennoten
entsteht. Die Röstung liegt zwischen Espresso und
Filterkaffee. Abgerundet wird der Genuss durch die samtig-cremige
Schümli-Crema, deren Name aus dem Schweizerdeutschen
stammt und schlicht „Schaum“ bedeutet. Neben der neuen Kapselversion
gibt es den Crema d’Oro Schümli auch als ganze Bohne in
der 1-kg-Packung, ideal für Vollautomaten oder Siebträger.
www.dallmayr.com
Belebende Tassen
Genuss, Handwerk und Nachhaltigkeit prägen jede Tasse Wedl
Kaffee. Das Tiroler Familienunternehmen verarbeitet in seinen
Röstereien in Mils und Belluno sorgfältig ausgewählte Rohkaffees
nach italienischer Röstkunst. Das Sortiment reicht vom kräftigen
Espresso über die klassische Wiener Mischung bis zu feinen
Kompositionen der Marken Bristot, Testa Rossa Caffè, Breda und
der Edelmarke Vescovi. Die Röstmeister achten auf jeden Schritt
im Produktionsprozess, vom Ursprung der Bohne über die Ernte
bis zur Röstung, um Kaffee mit charakteristischem Aroma und
samtiger Crema zu gewährleisten. Besonders der Testa Rossa
caffè BiOrganic zeigt, wie sich Nachhaltigkeit und Geschmack
verbinden lassen. Das Unternehmen legt Wert auf Transparenz
und Verantwortung entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
www.wedlkaffee.com
Foto: Dallmayr
Foto: Wedl
11/2025
ADVERTORIAL 91
Fotos: Franke
Franke Mytico: Die Antwort auf den
Fachkräftemangel in der Gastronomie
Der Fachkräftemangel stellt die Gastronomie vor große Herausforderungen.
Gleichzeitig steigen die Erwartungen der Gäste:
Hochwertiger Kaffee, schnell und in Barista-Qualität. Gerade
in Stoßzeiten und bei knappen Personalressourcen wird es schwierig,
diesen Anforderungen gerecht zu werden. Die Mytico von Franke
Coffee Systems bietet hier die Lösung – eine Kaffeemaschine, die Tradition
und Technologie vereint und den Arbeitsaufwand minimiert.
Live auf der Alles für den Gast
08.- 11.11.2025 | Salzburg
Halle 10 | Stand 1205
Barista-Erlebnis auf Knopfdruck
Mit der Mytico kann hochwertiger Kaffee zubereitet werden, ohne
dass umfangreiches Barista-Wissen erforderlich ist. Dank der One-
Step- und TwoStep-Technologie ist die Maschine einfach zu bedienen.
Selbst in stressigen Zeiten können Mitarbeiter im direkten Austausch
mit den Gästen bleiben, während die Mytico für ein unvergessliches
Kaffeeerlebnis sorgt. Die niedrige Höhe der Mytico schafft einen offenen
Raum, in dem die Zubereitung Teil des Genusses wird.
Effizienz für Stoßzeiten
Besonders in hektischen Momenten ist die Mytico der verlässliche
Partner in der Gastronomie. Die Maschine kann parallel von zwei
Mitarbeitern bedient werden und bis zu vier Getränke gleichzeitig
zubereiten.
Vielfalt und Design
Die Mytico erfüllt die Wünsche der Gäste, von Espresso bis Flat
White. Dank ihrer benutzerfreundlichen Oberfläche und dem prämierten
Design ist sie die perfekte Wahl für moderne Gastrobetriebe.
So wurde die Mytico-Produktlinie jüngst mit dem hochkarätigen IF
DESIGN AWARD 2024 Gold sowie dem Red Dot: Best of the Best
ausgezeichnet.
Erfahren Sie mehr über die Mytico unter mytico.franke.coffee.
GUTER KAFFEE
schmeckt besser
mit einem Lächeln
Manchmal sind es die unerwarteten Details, die den stärksten Eindruck
hinterlassen. Mit Mytico bereiten Ihre Baristas mühelos
aussergewöhnliche Kaffeegetränke zu und haben dabei noch Zeit, die
Kunden mit einem herzlichen Lächeln zu begrüssen.
Erfahren Sie mehr auf
mytico.franke.coffee
92 KAFFEEMASCHINEN
11/2025
Kaffeekompetenz
mit System
Professionelle Kaffeemaschinen sind das Herz jeder Gastronomie – sie entscheiden über Qualität,
Effizienz und Kundenerlebnis.
Von Kurt Heinz
Kaffee ist in Österreich Teil der Kultur,
Tradition und Gastfreundschaft. Ob
Kaffeehaus, Hotel oder moderne Systemgastronomie:
Der perfekte Kaffee
zählt zu den wichtigsten Qualitätsmerkmalen.
Damit er in gleichbleibender Qualität
und Geschwindigkeit serviert werden kann,
braucht es das richtige Maschinenkonzept.
Technik, die Geschmack schafft
Professionelle Kaffeemaschinen sind Hochleistungssysteme,
die präzise Temperatur,
Druck und Brühzeit steuern müssen. Entscheidend
ist das Zusammenspiel leistungsfähiger
Pumpen, exakter Mahlwerke, stabiler
Brühgruppen und intelligenter Steuerungssysteme.
Nur wenn diese optimal aufeinander
abgestimmt sind, entsteht ein konstantes
Geschmacksergebnis – Tasse für Tasse.
Zudem spielt die Wasserqualität eine
zentrale Rolle. Moderne Geräte verfügen
über integrierte Filtersysteme und Sensoren,
die Kalkgehalt und Härtegrad überwachen.
Ein konstantes Wasserprofil schützt die
Maschine, reduziert Wartungsaufwand und
erhält das Aroma.
Effizienz trifft Qualität
In der Gastronomie gewinnen Kaffeevollautomaten
zunehmend an Bedeutung.
Sie verbinden Geschwindigkeit, einfache
Bedienung und konstante Produktqualität
– ideal für Betriebe mit hohem Durchsatz.
Ein Knopfdruck genügt, um Cappuccino,
Espresso oder Latte Macchiato in Barista-
Qualität zuzubereiten.
ADVERTORIAL
Italienischer Kaffeegenuss mit System
– Barista-Qualität von MAYWAY
Kaffee ist mehr als ein Getränk – er ist
ein Lebensgefühl. Genau dieses bringt
MAYWAY Gastrotechnik in Ihre Gastronomie
oder Ihr Büro: italienischen Kaffeegenuss
mit hochwertigen Maschinen,
edlen Bohnen und umfassendem Service.
Gemeinsam mit der Traditionsrösterei
Caffè Diemme aus Padua (seit 1927) verbindet
MAYWAY echte Kaffeekultur mit
moderner Technik. Jede Bohne steht für
Leidenschaft und Handwerk – ob die
elegante Miscela Oro (100 % Arabica mit
Noten von Zitrus, Kakao und Mandel) oder
die kräftige Miscela Mediterraneo, eine
ausgewogene Mischung aus Arabica und
Robusta mit intensivem Aroma von Kakao
und geröstetem Brot.
Für perfekten Geschmack sorgt auch die
Technik: Die AromaChef-Vollautomaten (z.
B. AromaChef 600 C oder 6T) bieten bis
zu 30 programmierbare Kaffeespezialitäten,
cremigen Milchschaum und intuitive
Touch-Bedienung. Wer lieber klassischen
Barista-Stil pflegt, setzt auf die italienischen
Carimali-Espressomaschinen – präzise,
langlebig und stilvoll.
MAYWAY liefert alles aus einer Hand:
Maschine, Bohnen, Wartung und Service –
inklusive 5-Jahres-Garantie, flexiblen Verträgen
und schneller Hilfe im Reparaturfall.
Das Serviceteam ist in ganz Österreich und
Deutschland im Einsatz, damit kein Gast auf
seinen Kaffee warten muss.
Mehr im MAYWAY Gastrostore, unter
www.mayway.eu oder telefonisch unter
0810 100 180 (AT) / 089 370 644 00 (DE).
Kontakt:
Tel. 0810 100 180 (AT)
Tel. 089 370 644 00 (DE)
www.mayway.eu
Foto: MAYWAY
11/2025
KAFFEEMASCHINEN 93
Hochwertige Vollautomaten verfügen
über mehrere Mahlwerke und Milchsysteme,
können Temperatur, Mahlgrad und Schaumbeschaffenheit
individuell anpassen und bis
zu 30 Getränkevariationen speichern. Ihre
Stärke liegt in der Prozesssicherheit: Während
Sie sich um Gäste kümmern, liefert
der Automat konstant guten Kaffee – ohne
Wartezeiten oder Fehlerquellen.
Auch die Reinigung erfolgt heute meist
automatisiert: Spülprogramme für Milchund
Kaffeekreisläufe, automatische Entkalkung
und Sensorüberwachung garantieren
Hygiene bei minimalem Aufwand. Das spart
Arbeitszeit und sorgt für gleichbleibende
Qualität – ein entscheidender Faktor in
Stoßzeiten.
Worauf Gastronomen
achten sollten
Vor der Investition in eine Kaffeemaschine
steht die Bedarfsanalyse: Wie viele Tassen
werden täglich ausgeschenkt? Welche
Getränkevarianten sind gefragt? Wie viel
Platz und Stromanschluss stehen zur Verfügung?
Eine gute Beratung hilft, die passende
Maschine zwischen Siebträger und
Vollautomat zu wählen.
Für Betriebe mit konstant hohem Gästeaufkommen
und wechselndem Personal
sind Vollautomaten klar im Vorteil. Sie
bieten einfache Bedienung, gleichbleibende
Qualität und hohe Ausgabegeschwindigkeit.
Wer den klassischen Barista-Charme sucht,
wählt hingegen eine Siebträgermaschine –
verbunden mit mehr Handarbeit, aber auch
mehr Individualität.
Wichtig ist zudem der Serviceaspekt:
Anbieter sollten nicht nur Maschinen liefern,
sondern auch regelmäßige Wartung,
Ersatzteilverfügbarkeit und Schulungen
anbieten. Ein professioneller Wartungsplan
verhindert Ausfälle, verlängert die Lebensdauer
und reduziert Folgekosten.
Der Schlüssel zur Beständigkeit
Eine Kaffeemaschine ist nur so gut wie ihre
Pflege. Tägliches Spülen, wöchentliche Reinigung
der Brühgruppen und regelmäßiges
Entkalken sind Pflicht. Viele Hersteller
Foto: nam-quach-unsplash
bieten digitale Servicepakete an, die Nutzungsdaten
analysieren und frühzeitig auf
Wartungsbedarf hinweisen. Diese Predictive-Maintenance-Systeme
erhöhen die
Betriebssicherheit und minimieren Stillstandszeiten
– besonders wertvoll in der
Gastronomie, wo jede Minute zählt.
ADVERTORIAL
Trieste Coffee Experts Summit 2025
Die Trieste Coffee Experts sind ein
biennales, von der italienischen Artisan-Rösterei
Bazzara organisiertes
Gipfeltreffen für Fachleute der Kaffeeindustrie.
Ziel ist die systemische Vernetzung der
Segmente der Lieferkette.
Seit 2014 bringt die Veranstaltung
Schlüsselakteure in Triest zusammen, um
die Vernetzung zu fördern und konkrete
Lösungen für die dringendsten Herausforderungen
der Branche zu entwickeln. Die
jüngste Ausgabe (2023) befasste sich mit
„Future Coffee: Innovation & Sustainability“.
Das kommende, mit Spannung erwartete
zweitägige Gipfeltreffen findet am 6.
und 7. Dezember 2025 im Savoia Excelsior
Palace in Triest unter dem Titel „Coffee
Megatrends“ statt. Prominente Change-
Maker werden die revolutionären Kräfte
beleuchten, darunter Spekulation, künstliche
Intelligenz, Nachhaltigkeit und Innovation.
Die diesjährige Ausgabe führt zwei neue,
bereichernde Formate ein: die „General
Foto: Bazzara
States of Coffee“ (Generalstände des Kaffees),
eine kollektive Debatte der wichtigsten
italienischen Kaffeeverbände, und der
„Think Tank Torrefattori“ (Think Tank der
Röster), der Vertreter renommierter Röstereien
aus ganz Italien zum Austausch über
aktuelle Herausforderungen einlädt.
Die Trieste Coffee Experts haben sich
aufgrund ihrer aktuellen Themen und einzigartigen
Beiträge als eine äußerst strategische
Veranstaltung für den gesamten
Sektor erwiesen. Sie sind eine wichtige
Säule der kulturellen Initiativen von Bazzara,
die die Kaffeekultur mit Büchern, Veranstaltungen
und Kursen weit über Europa
hinaus verbreiten. Weitere Infos zum Gipfel
finden Sie unter:
https://triestecoffeexperts.it
94 KAFFEE & TEE
11/2025
Foto: Nimo Zimmerhackl
Espressotraum
Seit 2002 bringen die Röstungen
von Cult Caffè ein Stück
italienische Dolce Vita nach
Österreich. Jeder handwerklich
geröstete Blend erzählt seine
eigene Geschichte, geprägt von
dunklen Röstungen, intensiven
Aromen und gleichbleibend
hoher Qualität. Genau dafür
steht Cult Caffè seit über 20
Jahren. Im Herzen des Sortiments
glänzt der Espresso NAPOLI, ein
Blend aus 50 Prozent Robusta
und 50 Prozent Arabica, der
an das lebendige Treiben einer
neapolitanischen Bar erinnert.
Seine Crema ist samtig und dicht und sein Geschmack entfaltet
ein rundes, tiefes und langanhaltendes Aroma, das die Sinne
umschmeichelt. Bewährt im Charakter, verfeinert in der Rezeptur
und behutsam in der Röstung, ist dieser Espresso ein Fest für alle
italophilen Genießer, die hohe Ansprüche an ihre Tasse stellen.
www.cultcaffe.at
Aromenreise nach Italien
Melitta Professional eröffnet
mit den Corsini-
Espressi eine Aromenvielfalt,
die von kräftig-cremig bis
vollmundig reichen. Hinter
Caffè Corsini steckt eine Philosophie,
in der Leidenschaft,
ethisches Handeln und stetige
Forschung miteinander verschmelzen.
Die Kaffeebohnen
stammen aus verschiedenen
Regionen der Welt und
werden mit größter Sorgfalt
ausgewählt, um ausgewogene
Mischungen zu kreieren. Dazu bietet Melitta Professional passende
Kaffeemaschinen, für klassische Espressovariationen ebenso wie
für trendige Getränke wie Cold Brews oder Signature Drinks. Mit
umfassendem Service, individueller Beratung und Trendkompetenz
unterstützt Melitta Gastronomiepartner von der Rezeptentwicklung
bis zur Maschinenkonfiguration. Auf der „Alles für den
Gast“ können Kaffeeliebhaber all dies live erleben.
www.melitta-professsional.at
Foto: Justine Schumacher
ADVERTORIAL
„Premium erleben – vom Aufguss bis
zur Melange“
In der modernen Gastronomie ist der
Anspruch an Qualität so hoch wie nie –
gerade bei den Klassikern Kaffee und Tee.
Denn wer seinen Gästen besondere Genussmomente
schenkt, schafft Erinnerungen, die
bleiben. Premium-Tee und -kaffee stehen
dabei nicht in Konkurrenz, sondern ergänzen
sich: zwei Welten, vereint durch Handwerk,
Herkunft und Leidenschaft.
Seit 1823 steht Ronnefeldt für kompromisslose
Teequalität, handverlesene
Blatttees aus den besten Teegärten und
nachhaltige Partnerschaften. Ob Schwarztee-Klassiker,
feiner Grüntee oder edle Teekompositionen
mit Kräutern und Früchten
– die Auswahl eröffnet Gastronomen
die Möglichkeit, ihrem Angebot die eigene
Handschrift zu geben. Unterstützt werden
sie dabei von den erfahrenen Teefachberaterinnen
und Teefachberatern, die maßgeschneiderte
Konzepte für Hotels, Restaurants
und Cafés entwickeln, sowie dem Training
durch die Ronnefeldt Tea Academy ® .
Genauso konsequent verfolgt die bayerische
DINZLER Kaffeerösterei ihre Philosophie:
beste Bohnen, Langzeitröstung und
Aromatiefgang ergänzt um spezialisierte
Baristakurse für Fachkräfte.
Exquisiter Kaffee und exzellenter Tee
sowie das passende Zubehör machen das
Heißgetränkeangebot eines Hauses zu
einem echten Differenzierungsmerkmal.
Wer dieses Zusammenspiel live erleben
möchte, findet die DINZLER Kaffeerösterei
und Ronnefeldt auf der Messe Alles für den
Gast in Halle 10, Stand 0415 – mit persönlicher
Beratung, neuen Ideen und inspirierenden
Geschmackserlebnissen.
www.ronnefeldt.com
Fotos: Ronnefeldt
Die Jura X4c bereitet täglich bis zu 100
Schwarzkaffeespezialitäten zu. Sie ist
mit dem Pocket Pilot 3.0 kompatibel.
Fotos: Jura
Genuss im Fluss
Jura X4c: Mehr Komfort für den kommerziellen Einsatz.
ADVERTORIAL
Man kennt das: Endlich ist die ersehnte
Pause da, Kaffeeduft liegt in der Luft,
die Vorfreude steigt – und wenn man
endlich an der Reihe ist, ist der Wassertank
leer. Also erst noch einmal auffüllen gehen,
bevor der frisch gebrühte Kaffee in die Tasse
laufen kann. Für Umgebungen mit hoher
Frequenz, wie zum Beispiel Großraumbüros,
Selbstbedienungsbereiche, Kanzleien,
Bäckereien oder Friseure lohnt sich ein Blick
auf eine besonders komfortable Lösung: die
Jura Professional Kaffeevollautomaten mit
Festwasseranschluss. Die Schweizer Traditionsmarke
stattete kürzlich den beliebten
Professional-Kaffeevollautomaten X4c mit
dem praktischen Upgrade eines Festwasseranschlusses
aus. Direkt an die Wasserleitung
angeschlossen, entfällt das oftmals lästige,
manuelle Nachfüllen des Wassertanks. Das
spart Zeit, sorgt für einen gleichbleibenden
Ablauf und hält den „Genuss im Fluss“. Dabei
bleibt der Pure-Coffee-Vollautomat von Jura
maximal flexibel: Für den mobilen Einsatz
oder wechselnde Standorte brüht die X4c
erstklassige Kaffeespezialitäten selbstverständlich
auch ganz klassisch mit einem
großzügigen 2,8 Liter Wassertank.
Perfekte Schwarzkaffee-
Spezialitäten
Die X4c meistert vom Espresso bis zum
Americano eine hochwertige Auswahl an
Schwarzkaffeespezialitäten. Ausgestattet
mit dem Professional Aroma Grinder
(P.A.G.2) und Hightech-Brühverfahren – wie
dem Puls-Extraktionsprozesses (P.E.P.®)
oder der praktischen One-Touch-Lungo-
Funktion – verleiht die X4c jeder Schwarzkaffee-Spezialität
ihr charakteristisches
Aromaprofil.
Das nutzerzentrierte Konzept, die ergonomisch
gestalteten Komponenten des
Pure-Coffee-Vollautomaten und seine
durchdachte Funktionalität überzeugen
überall dort, wo täglich bis zu 100 Kaffeespezialitäten
zubereitet werden. Professionell
ist auch der Auftritt der X4c: In der Farbe
Dark Inox und mit gradliniger Formensprache
präsentiert sich der Pure-Coffee-Vollautomat
im klassischen Jura-Design. Als
zeitloser Blickfang wirkt die X4c in designaffiner
Umgebung genauso stilvoll wie auf
der Theke eines Caterers oder in der Kaffeeküche
eines modernen Unternehmens.
Der neue Jura Pocket Pilot 3.0
In Verbindung mit einem Business Connect
können die Jura Professional-Vollautomaten
auf den neuen Pocket Pilot 3.0, das mobile
Bezahl-, Abrechnungs- und Verwaltungssystem
von Jura, zugreifen. Die kostenlose
Webapplikation nutzt die Telemetriedaten
des Vollautomaten in Echtzeit und bietet
dadurch ein optimales Anwendererlebnis für
Betrieb und Nutzung. Die Jura X4c verfügt
darüber hinaus über den MDB-Standard und
bieten dadurch eine flexible Anbindung an
herkömmliche Bezahlsysteme. Damit eignet
sich Pocket Pilot 3.0 für jedes Unternehmen
und Einsatzgebiet.
Die Professional-Kaffeevollautomaten
von Jura sind bei autorisierten Professional-
Partnern erhältlich.
Unverbindliche Preisempfehlung für die Jura X4c Dark Inox
(EA): 2.750 € (exkl. MwSt.)
Foto: Kinga Pesl
Raus aus dem Dornröschenschlaf
In vielen Restaurants und Hotels fristet Tee noch immer ein Schattendasein.
Von Nele Klaffl
Er landet im Teebeutel, wird in langweiligen
Tassen serviert und wirkt
eher wie ein Pflichtprogramm. Dabei
schlummert in ihm erstaunliches Potenzial
für Mehrumsatz und Gästebindung. Die
Tee-Sommelière und Absolventin der UK
Tea Academy London Kinga Pesl möchte
Betriebe in ihren Teeseminaren für den Wert
des Heißgetränks sensibilisieren.
Er muss erlebt werden
Frau Pesl, selbst Inhaberin eines Teesalons
im steirischen Kindberg, ist überzeugt, „dass
Tee bald aus seinem Dornröschenschlaf hierzulande
erwachen wird.“ Der Weg dahin ist
noch weit, denn immer wieder begegnet sie
denselben Fehlern in Betrieben. „Die größten
Fehler sind einerseits das Umsatzpotenzial
durch offenen Tee nicht auszuschöpfen und
andererseits die Möglichkeit eines Tee-Erlebnisses
nicht zu nutzen.“ In ihrem eigenen
Betrieb zeigt sie, wie es geht. Hier wird das
Getränk in der großen Kanne auf einem stilvollen
Tablett serviert, begleitet von einem
Teebecher, einer Tee-Uhr und Keksen. Die
Blätter und Blüten selbst sind offen und biologisch.
„Da ist der Umsatz pro Kunde auch
ein ganz anderer“, erklärt die Expertin.
Dennoch passt nicht jede Inszenierung
in jedes Konzept, weshalb die zwei- bis
dreistündigen Seminare an die jeweiligen
Kunden angepasst werden. „Ein Fünf-
Sterne-Hotel in Wien braucht andere
Schwerpunkte als ein Landgasthof. In der
Stadt arbeiten wir oft mit Trends wie Gyokuro,
während im ländlichen Raum meist
der Umstieg auf offenen Tee im Vordergrund
steht“, erzählt Frau Pesl.
Tee aus Europa
Und wo sieht die Tee-Sommelière aktuelle
Entwicklungen? „Für mich ist, angelehnt an
die Coffee Waves, Tee derzeit in Österreich
am Beginn der zweiten Welle, die der Matcha-Hype
ausgelöst hat.“ Viele internationale
Trends haben hierzulande noch nicht
Fuß gefasst, dabei bieten Cold Brew, Tea
Tasting Menus oder Tee-Desserts Spielraum
für neue Konzepte – Themen, die sie auch
in ihren Seminaren behandelt. Auch auf die
Herkunft kommt es an. Pesl, spezialisiert auf
europäische Teeplantagen, ergänzt: „Einige
Raritäten, wie der portugiesische Rosentee,
feiern vor allem im High-End-Bereich große
Erfolge.“
Wer sich erstmals dem Thema annähern
möchte, bekommt von Kinga Pesl konkrete
Empfehlungen. Modernen Betrieben rät
sie mit Cold Brew Tea zu experimentieren.
Er sei eine einfache Möglichkeit Signature
Drinks zu gestalten. Der allererste Schritt sei
jedoch meist der Umstieg von Teebeuteln
auf offenen Tee. „Hier bin ich bei einem Earl
Grey mit Kornblüten immer gut beraten, als
Einstieg für zukünftige Teeliebhaber!“
www.teeseminare.at
TEEGENUSS,
DER IN ERINNERUNG BLEIBT
Ob im Hotel, im Restaurant oder im Café – eine Tasse Tee
erzählt viel über den Gastgeber: über Haltung, Geschmack und
Anspruch. Ronnefeldt begleitet Teeliebhaber und Gastgeber
seit über 200 Jahren mit erlesenen Sorten, durchdachten
Konzepten und Qualität, die in Erinnerung bleibt.
Mehr erfahren
Besuchen Sie uns auf dem „Alles für den GAST“ Messestand
Halle 10, Stand 0415
Seite 98 bis Seite 123
Non-Food
Foto: Barbara Burgess_Unsplash
Kolumne
Zwischen Vertrauen und
Verdrängung
Neulich habe ich mir die aktuelle h2c-
Studie zu KI in der Hotellerie angesehen.
78 % der Hotelketten nutzen
KI bereits, 89 % planen mehr Anwendungen.
Klingt beeindruckend, oder?
Aber die Zahlen haben einen Haken:
Während das Vertrauen in KI mit 6,6
Punkten gar nicht schlecht ist, liegt die
tatsächliche Nutzung bei mageren 4,7.
Kurz gesagt: Wir glauben daran, aber
wir lassen sie kaum arbeiten.
In Österreich kenne ich das nur zu
gut. Wir reden seit Jahren von Digitalisierung,
aber die Praxis bleibt halbherzig.
Ein paar Chatbots hier, ein
Excel-Makro dort, fertig ist das „Innovationsprojekt“.
Dabei liegt das wahre
Potenzial nicht in Spielereien, sondern
in der Entlastung: automatisierte Gästeanfragen,
saubere Datenanalysen,
personalisierte Upselling-Ideen. Dinge,
die uns nicht ersetzen, sondern Zeit
schenken.
Das Problem ist nicht die Technik. Es
fehlt an Strategie. Nur acht Prozent der
Ketten haben eine unternehmensweite
KI-Agenda. Der Rest probiert ein bisschen
herum, ohne klare Ziele. Und ohne
Plan endet KI eben als Gimmick. Genau
deshalb sehe ich sie als Lehrling: Sie
kann viel, aber sie braucht Führung, und
zwar von erfahrenen Leuten wie uns.
Mein Appell an euch: Seid egoistisch.
Setzt KI nicht nur für Gäste ein,
sondern auch für euer Team. Spart
Papierkram, macht Dienstpläne smarter,
reduziert Lebensmittelverschwendung.
Lasst euch von KI die langweilige
Arbeit abnehmen, damit ihr wieder
das tun könnt, wofür wir diesen Beruf
gewählt haben: Gastgeber sein.
Denn am Ende geht es nicht um
Technik, sondern um Menschen. Die
Betriebe, die KI heute klug einsetzen,
Riccardo Giacometti
Führender Experte für KI, Datenanalyse
und Hotel-Digitalisierung
Cross Point Swiss Hospitality Lab
www.giacometti-consulting.com
gewinnen nicht nur Zeit und Effizienz,
sie schaffen auch Raum für Herzlichkeit,
Kreativität und echte Gastfreundschaft.
Genau das, was Österreichs Hotellerie
und Gastronomie seit jeher auszeichnet.
Foto: Riccardo Giacometti
11/2025
AKTUELLES 99
Meisterlich „Mastern ® “
Der
Schnitzelmaster
ersetzt das traditionelle
Fleischklopfen
durch das bewährte
Verfahren des „Mastern®“
– dabei wird die
Fleischfaser
sanft gedehnt statt
gequetscht. So bleibt
das Fleisch zart, saftig
und gleichmäßig. Alle knochenlosen
Fleischsorten lassen sich damit
problemlos bearbeiten.
Die Vorteile auf einen Blick:
bis zu 50 % Zeitersparnis gegenüber dem Fleischklopfer
kürzere Garzeit (ca. 30 %) durch gleichmäßige Fleischdicke
saftigeres Fleisch ohne Aussaften oder Gewichtsverlust
leises, hygienisches Arbeiten
› einfache Reinigung: Handgeräte spülmaschinengeeignet, Automatikmodelle
mit Dampfstrahler
Über 13.000 zufriedene Anwender arbeiten bereits mit den
Handgeräten PROFI und MAXI der Schnitzelmaster GmbH. Für
größere Betriebe bietet das Unternehmen die Automatikversionen
SMK-2W-34 (bis 200 kg/h) und TURBO (bis 400 kg/h) – ideal, um
Verarbeitungskosten zu senken und gleichzeitig beste Fleischqualität
zu liefern.
Schnitzelmaster auf der „Alles für den Gast“ in Salzburg H 10
Stand 302
www.schnitzelmaster.de
Foto: Schnitzelmaster
Küchentechnik live
Auf der diesjährigen Messe „Alles für den Gast“ lädt Bartscher
Fachbesucher dazu ein, die Highlights moderner Profiküchentechnik
hautnah zu erleben. Besonders im Rampenlicht steht
heuer der Snackjet 500, ein Highspeed-Ofen, der Snacks, Sandwiches
und Pizza im Handumdrehen knusprig-heiß serviert. Neu
im Portfolio sind auch die Kaffeevollautomaten von Bartscher,
die vom kräftigen Espresso bis zum cremigen Cappuccino italienischen
Genuss auf Knopfdruck garantieren. Ergänzt wird der
Messeauftritt durch eine sorgfältig kuratierte Auswahl weiterer
innovativer Geräte – von moderner Kühltechnik über leistungsstarke
Kochgeräte bis hin zu durchdachten Komplettlösungen. Wer
den Stand besucht, darf sich auf Inspiration, Praxistests und die
neuesten Trends für Gastronomie und Hotellerie freuen.
www.bartscher.com
Foto: Bartscher
So geht
Gläserspülen.
Perfekt sauber sollen sie sein. Und gleichzeitig so schnell und
schonend wie möglich gespült werden. Das ist die Kunst
beim Gläserspülen. Winterhalter beherrscht sie wie kein anderer.
Alles für den Gast, Salzburg
08.– 11. November 2025
Halle 1, Stand 01-0208
Professionelle Systemlösung für strahlende Sauberkeit
und maximale Hygiene
Variable Spüldruckanpassung zum Schutz empfindlicher Gläser
Wasseraufbereitung für polierfreie und brillante Gläser
WINTERHALTER.AT
Foto: Janko Ferlic-Unsplash
Wo die Küche wirklich
brennt – am Herd
Er ist das Herz jeder Profiküche – ohne ihn läuft gar nichts: der Herd.
Von Kurt Heinz
In der Gastronomie ist der Herd weit
mehr als ein Gerät – er ist Taktgeber,
Wärmespender und Produktionszentrale.
Von seiner Leistung und Zuverlässigkeit
hängt der gesamte Küchenfluss ab.
Entsprechend sorgfältig sollte die Auswahl
und Platzierung erfolgen.
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen
Elektro-, Gas- und Induktionsherden.
Gasherde sind nach wie vor beliebt – sie liefern
direkte Hitze, lassen sich fein regulieren
und sind besonders bei Köchen geschätzt,
die gerne „mit Feuer arbeiten“. Allerdings
sind sie in puncto Energieeffizienz im Nachteil
und erfordern gute Belüftung.
Elektroherde punkten mit gleichmäßiger
Hitzeverteilung und einfacher Reinigung,
benötigen aber längere Aufheizzeiten.
Induktionsherde gelten heute als Standard
in modernen Küchen: Sie sind schnell,
energieeffizient und sicher, da nur das Kochgeschirr
erhitzt wird. Der Nachteil: höherer
Anschaffungspreis und spezielle Töpfe.
In der Großküche werden diese Systeme
häufig kombiniert. Dort sind Herdblöcke im
Einsatz – modulare, zusammengefasste
Kochstationen mit verschiedenen Wärmequellen
(z. B. Induktion, Grillplatte, Fritteuse,
Bain-Marie). Ein solcher Block wird individuell
geplant, ergonomisch angepasst und
zentral im Küchenlayout platziert – meist
so, dass Köche von allen Seiten gleichzeitig
arbeiten können.
Effizienz zählt
In Zeiten steigender Energiekosten spielt
Energieeffizienz eine zentrale Rolle.
Moderne Herde verfügen über präzise Temperatursteuerung,
automatische Abschalt-
11/2025
KÜCHENTECHNIK 101
Foto: Kwon Junho-Unsplash
funktionen und optimierte Wärmerückgewinnung.
Ein gut gewarteter Herd kann den
Energieverbrauch um bis zu 15 % senken.
Auch Nachhaltigkeit gewinnt an Bedeutung:
Induktionssysteme verbrauchen deutlich
weniger Strom als herkömmliche Elektrooder
Gasherde, während Geräte mit Energieeffizienzlabel
A+++ zunehmend zum Branchenstandard
werden. Ein weiterer Aspekt:
Materialqualität und Langlebigkeit. Hochwertige
Edelstahloberflächen und robuste
Bedienelemente verlängern die Lebensdauer
erheblich – und sind zudem hygienischer.
Die Reinigung sollte täglich erfolgen, idealerweise
noch im warmen Zustand (nicht
heiß). Glatte Flächen aus Chromnickelstahl
oder Glaskeramik lassen sich mit milden
Reinigern leicht säubern. Fett, Stärke und
Eiweiß sollten sofort entfernt werden, um
Einbrennen zu vermeiden. Für Gasherde
gilt: Brenner regelmäßig abnehmen und
Düsen reinigen – nur so bleibt die Flamme
konstant.
Neuanschaffung oder
Reparatur – wann lohnt sich was?
Ein Herd ist eine Investition für viele Jahre.
Dennoch lohnt sich eine Reparatur nur,
wenn sie wirtschaftlich sinnvoll ist. Faustregel:
Wenn die Kosten über 40 % des Neupreises
liegen, ist eine Neuanschaffung
meist die bessere Wahl – vor allem, wenn
der Herd bereits älter als zehn Jahre ist. Ein
weiterer Tipp aus der Praxis: Bei Neuplanungen
den Herdblock nicht an die Wand
stellen, sondern zentral platzieren – das
ermöglicht bessere Kommunikation im
Team und kürzere Wege.
Großküche vs. Profiküche
Während in kleineren Betrieben meist
kompakte Herdanlagen mit 4–6 Kochstellen
ausreichen, arbeiten Großküchen mit
zentralen Kochinseln von bis zu 3 Metern
Länge. Diese bieten gleichzeitigen Zugang
für mehrere Köche und integrieren alle
Funktionen – vom Grill bis zur Warmhalteplatte.
Wichtig ist hier das Wärmemanagement:
leistungsstarke Abluftsysteme, hitzebeständige
Materialien und ausreichende
Bewegungsflächen sind Pflicht. Auch das
Thema Sicherheit spielt eine größere Rolle:
automatische Gasabschaltungen, Induktionssensoren
und Temperaturbegrenzungen
sind heute Standard.
INFO
Bei einer Neuanschaffung sollten Gastronomen auf folgende Punkte achten
• Leistung & Kapazität: Passt die Größe des Herdes zum Gästevolumen und Speisenangebot?
• Energieeffizienz: Spart der Herd langfristig Betriebskosten?
• Ergonomie: Arbeitsflächenhöhe, Griffposition und Bewegungsfreiheit prüfen.
• Flexibilität: Modularität für zukünftige Erweiterungen einplanen.
• Service & Ersatzteile: Gibt es einen schnellen Kundendienst und lange Ersatzteilverfügbarkeit?
• Reinigung & Wartung: Glatte Oberflächen, abnehmbare Elemente, gute Zugänglichkeit.
102 KÜCHENTECHNIK
11/2025
Foto: Welbilt/Convotherm
Küche der Zukunft
Wenn Salzburg
im Rahmen
der „Alles für den
Gast“ wieder zum
Treffpunkt für Gastronomie,
Hotellerie
und Genusskultur
wird, ist auch Welbilt
vor Ort und
zeigt, wie effizient
Profiküchen funktionieren
können. Auf 120 Quadratmetern verschmelzen Technik
und Inspiration im neuen Standdesign der Ali Group. Besucher
dürfen innovative Geräte aus dem Markenportfolio entdecken und
live erleben. Im Rampenlicht stehen der kompakte Convotherm
mini pro mit KI-gestütztem Optical Cooking, der Premium-Kombidämpfer
Convotherm flexx pro und der Merrychef conneX® 12 mit
Panini-Presse und praktischem Cavity Liner. Live-Cooking wird
am Stand ebenfalls geboten. Täglich wechselnde Kochshows mit
Convotherm, Merrychef und dem smarten Gastrokonzept Fitkitchen
beweisen, wie sich die Geräte in der Praxis bewähren.
www.welbilt.com
Backen auf zwei Ebenen
UNOX hat auf der
HostMilano 2025
seinen ersten Ladenbackofen
für den Einzelhandel
vorgestellt.
BAKERTOP RETAIL
verfügt über zwei
übereinanderliegende
Backkammern und
kann bis zu 18 Bleche
gleichzeitig backen.
Entwickelt wurde der kompakte Ofen nach zwei Jahren Forschung
und Tests gemeinsam mit europäischen Supermarktketten, um die
Anforderungen des Einzelhandels an Produktivität, Qualität und
platzsparende Nutzung zu erfüllen. „BAKERTOP RETAIL ist das
Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen unserem F&E-Team
und unseren Partnern aus dem Retail-Sektor“, erklärt CEO Nicola
Michelon. Mit Funktionen wie automatischer Feuchtigkeitsregulierung,
Temperatur- und Zeitsteuerung sowie einem ergonomischen
Beschickungssystem erleichtert der Ofen den Arbeitsalltag und
reduziert Backzeiten um bis zu 20 Prozent.
www.unox.com
Foto: UNOX
Alles im Blick
Wenn die Branche auf der „Alles für
den Gast 2025“ zusammenkommt,
darf auch BRITA nicht fehlen. Am Messestand
präsentiert das Unternehmen spannende
Neuheiten. Die neuen PURITY C
Clean Filter sorgen selbst bei kompakten
Untertischspülmaschinen für strahlendes
Geschirr. Wer die Filter bereits installiert
+++ • Alles für den Gast • Salzburg • 08.–11. Nov. 2025 • Halle 10 Stand 302 • +++
Mastern® mit dem Schnitzelmaster
Foto: BRITA
1 gemastertes Fleisch bleibt saftiger 2 Individuelle Fleischdicke einstellbar
3 geringere und stets gleiche Garzeit 4 höheres Verkaufsgewicht
5 mindestens 8 Tage haltbar (vakuumiert)
Schnitzelmaster GmbH
Florianistraße 1
D-84329 Wurmannsquick
+ 49 8725 967 430 info@schnitzelmaster.de
www.schnitzelmaster.de
hat, wird sich für die cloudbasierte iQ Technologie
interessieren. Das iQ Portal steht
mit dem Filterkopf C iQ sowie dem Durchflusssensor
iQ Meter in stetem Datenaustausch
und ermöglicht einen Überblick
über alle Filter. „Durch die Überwachung
im iQ Portal werden die Filter erst ausgetauscht,
wenn die Kartuschen tatsächlich
erschöpft sind“, erklärt Matthias Grössinger
von BRITA Professional. Wie gutes Wasser
schließlich schmeckt, zeigt der dreimalige
Austrian Latte Art Champion Benjamin
Graf.
www.brita.at
11/2025
KÜCHENTECHNIK 103
Energieeffiziente
und nachhaltige
Gastronomiekonzepte
für Gourmet-Genuss
per Fingertipp
Foto: Hobart
Glanzleistung
Vom 8. bis 11. November zeigt HOBART
auf der Fachmesse „Alles für den Gast“ in
Salzburg, wie moderner Küchenalltag aussehen
kann. Die FLOW Line mit dem KI-Feature
SMART VISION CONTROL erkennt in
Sekunden, welches Spülgut wie stark verschmutzt
ist, und passt den Prozess automatisch
an. „HOBART hat eine Produktneuheit
entwickelt, die mit KI-unterstützter Technik
für einen automatisierten, reibungslosen
Spülprozess sorgt und Betriebskosten maßgeblich
senkt“, erklärt Geschäftsführer Manfred
Kohler. Mit BESTECK PREMIUM poliert
die Untertischmaschine Besteck gleich mit,
spart Zeit, Personal und Aufwand. Der neue
CHEF’S COMBI überzeugt als Kombidämpfer
für jede Profiküche, während HOBART smarte
Lösungen für Mehrweggeschirr und die Einsteigermarke
ecomax zeigt. Technik, die den
Küchenalltag erleichtert.
www.hobart.de
Kombidämpfer
High-Speed Öfen
Foto: BWT water+more
Optimiertes Wasser
Mit der Produktfamilie BWT bestaqua
ROC präsentiert BWT water+more
eine neue Generation der Wasseraufbereitung.
Die Systeme basieren auf weiterentwickelter
Umkehrosmose-Technologie, die
Rohwasser effizient filtert und so für gleichbleibend
hohe Wasserqualität sorgt. Je nach
Anwendung und Rohwasserbeschaffenheit
stehen drei Varianten zur Auswahl, die in
der Gastronomie für Kaffeemaschinen,
Spültechnik, Kombidämpfer oder Backöfen
eingesetzt werden. „Angepasst an die Anforderungen
der Gastronomie revolutionieren
unsere BWT bestaqua ROC Geräte bisherige
Umkehrosmose-Modelle“, sagt Geschäftsführer
Dr. Frank Neuhausen. Eine Hochleistungsmembran
entfernt dabei Stoffe
wie Kalk, Gips und Chlorid. Die Systeme
lassen sich dank Plug-In-Technologie ohne
Werkzeug installieren und über eine App
überwachen.
www.bwt.com
Frittierstationen
Clam Shell Grills
Impinger-Öfen
Warmhaltestationen
Eisbereiter
Schnellkühler & Schockfroster
Geschirrspülmaschinen
Besuchen Sie uns
08.11. –
11.11.2025
In der Arena
Stand A 0130
104 KÜCHENTECHNIK
11/2025
Kostenersparnis bei Fettabscheiderwartung
Mit der Novelle der Indirekteinleiterverordnung
2019 wurde die erleichterte
Überwachung von Fettabscheideranlagen
eingeführt. Bei Einhaltung der vorgeschriebenen
Wartungen und mit Zustimmung des
Kanalbetreibers kann die Abwasseruntersuchung
des Fettabscheiders entfallen. Der
Indirekteinleiter muss beim Kanalbetreiber
einen Antrag auf erleichterte Überwachung
stellen. Voraussetzung ist der Abschluss
eines Wartungsvertrages mit einer Fachfirma
oder die Bestellung einer zuverlässigen,
geschulten Person im Unternehmen, die
die regelmäßige Wartung übernehmen kann.
Im laufenden Betrieb muss der Anlagenbetreiber
die vorgeschriebenen Überprüfungen,
Entsorgungsintervalle und Wartungen
genau einhalten und dokumentieren. Die
Dokumentation muss dem Kanalisationsunternehmen
alle zwei Jahre unaufgefordert
übermittelt werden. Kommt es dadurch zu
einer Aufwand- und Kostenersparnis? Das
kann nur individuell beurteilt werden.
www.fischer-entsorgung.at
Fotos: Fischer
ADVERTORIAL
Touch the Future – Professionelle
Kochtechnik von MAYWAY
Wenn Innovation, Präzision und
Design zu einem neuen Standard
in der Gastronomie werden. Mit
der neuen 90 IPERLOTUS TOUCH-Serie
hebt LOTUS Cooker Italien professionelle
Küchentechnik auf das nächste Level. Die
Traditionsmarke aus Norditalien vereint
jahrzehntelange Erfahrung in Edelstahlverarbeitung
mit moderner Smart-Technologie
– und schafft eine neue Art des Kochens:
präzise, effizient und intuitiv.
Digitale Intelligenz
Die Geräte der IPERLOTUS-Reihe sind jetzt
mit innovativer Touch-Bedienung ausgestattet
– zusätzlich zu klassischen Drehknöpfen.
Über das hochauflösende Display
lassen sich Programme, Garzeiten, Temperaturen
und Energieverbrauch individuell
steuern, speichern und abrufen. So werden
Prozesse standardisiert, vereinfacht und
reproduzierbar – ideal für
Küchen, die auf Effizienz
und höchste Qualität
setzen.
Effizienz trifft
Nachhaltigkeit
Das System denkt mit:
Es analysiert Energieflüsse,
optimiert Ressourcen
und reduziert
Abfall. IPERLOTUS TOUCH steht für nachhaltiges
Arbeiten durch digitale Vernetzung
und optionale Connectivity-Systeme, die
Geräte miteinander kommunizieren lassen
– für maximale Performance bei minimalem
Verbrauch.
LOTUS bleibt seinen Wurzeln treu: klare
Linien, hygienische Flächen, hochwertiger
Edelstahl und funktionale Eleganz. Die
Touch-Bedienung fügt sich harmonisch ein
und garantiert höchsten Komfort – selbst
mit nassen Händen oder Handschuhen.
Erhältlich bei MAYWAY Gastrotechnik
– Ihrem Partner für innovative Küchentechnologie.
Kontakt:
Tel. 0810 100 180 (AT)
Tel. 089 370 644 00 (DE)
www.mayway.eu
Foto: MAYWAY
11/2025
ADVERTORIAL 105
40 Jahre SELA – Qualität, die überzeugt
Die SELA Teigwarengeräte GmbH blickt
in diesem Jahr auf 40 Jahre Unternehmensgeschichte
zurück. Seit der
Gründung im Jahr 1985 hat sich das Unternehmen
kontinuierlich weiterentwickelt
und überzeugt mit technischer Innovation,
robuster Konstruktion sowie einem starken
Fokus auf Qualität und Service.
Überall dort, wo Frische und Qualität
im Mittelpunkt stehen, sind SELA-Nudelmaschinen,
sowie Ravioli- und Gnocchimaschinen
im Einsatz: in Großküchen, in
der Gastronomie, auf Kreuzfahrtschiffen,
in Freizeitparks und in der landwirtschaftlichen
Direktvermarktung. Diese Vielfalt
unterstreicht das Vertrauen, das Kunden
seit vier Jahrzehnten in die Marke SELA
setzen. Mit Fachwissen, Erfahrung und
einem klaren Verständnis für die Anforderungen
der Praxis hat SELA viele Kundinnen
und Kunden auf ihrem Weg begleitet – vom
handwerklichen Familienbetrieb bis zum
professionellen Produzenten.
Das Jubiläum ist für die Firma SELA
Anlass, Danke zu sagen: für das Vertrauen,
die langjährige Zusammenarbeit und die
gemeinsamen Erfolge. Kontinuität, Kundennähe
und ein verantwortungsbewusster
Umgang mit Qualität bilden bis heute das
Fotos: Sela
Fundament des Unternehmens.
Auch in diesem Jahr präsentiert sich
SELA auf der GAST-Messe in Salzburg Halle
9 Stand 101. Besucherinnen und Besucher
können sich dort über neue Innovationen
und die bewährten Nudel-, Ravioli- und
Gnocchimaschinen informieren.
www.sela-gmbh.de
Foto: Toon Lambrechts-Unsplash
Durchdachte Reinigung
mit System
Ohne Hygiene läuft nichts – sie ist das unsichtbare Rückgrat jeder Profiküche und entscheidet, ob
Qualität und Sicherheit auf dem Teller landen.
Von Michael Heinz
Küchenhygiene ist in der Gastronomie
und Gemeinschaftsverpflegung
kein lästiges Pflichtprogramm, sondern
ein zentraler Teil der Lebensmittelsicherheit
und Qualitätskontrolle. Wer
hier schludert, riskiert nicht nur Beanstandungen
durch die Behörde, sondern auch
den guten Ruf des Betriebs.
Die gesetzlichen Grundlagen bilden in
Österreich das Lebensmittelsicherheits- und
Verbraucherschutzgesetz (LMSVG) sowie das
HACCP-Konzept (Hazard Analysis and Critical
Control Points). Sie schreiben vor, dass
jeder Betrieb dokumentierte Reinigungspläne
haben muss – inklusive Verantwortlichkeiten,
Intervallen und eingesetzten Mitteln.
Eine gut geplante Hygieneorganisation
sorgt nicht nur für Sicherheit, sondern
auch für Effizienz und Werterhalt der
Küchenausstattung. Gerade in Großküchen
mit mehreren Produktionslinien, etwa
in Kantinen oder Krankenhäusern, sind
strukturierte Abläufe entscheidend, um
Kreuzkontaminationen zu vermeiden und
Anzeige_GAST_230_73.qxp_Anzeige_GAST_230_73 03.02.21 13:45 Seite 1
Entsorgung_Recycling_Kanal_Service
BEI DA RESTFETTN
REICHT UNS
NIEMAND DAS WASSER.
Hotellerie und Gastronomie in ganz Österreich wissen
seit vielen Jahren, was man mit der Fettn am besten
macht: Fettabscheiderwartung, -entsorgung, Abwasserprobenahmen,
§134-WRG-Überprüfungen, Planung und
Beratung von Fischer!
FISCHER
Ratzfatz
Martin Gugerell, Fettabscheidungsanwalt
www.fischer-entsorgung.at
11/2025
HYGIENE 107
Foto: Boris Dunand-Unsplash
Reinigungsvorgänge in die Produktionszeiten
einzubinden.
Von oben nach unten
Eine durchdachte Küchenreinigung folgt
immer einem klaren System: von oben nach
unten, von sauber nach schmutzig, von trocken
nach nass.
Zuerst werden grobe Speisereste entfernt,
dann Oberflächen mit geeigneten
Reinigungsmitteln behandelt, zuletzt wird
desinfiziert. Dabei gilt: Reinigen und Desinfizieren
sind zwei getrennte Arbeitsschritte!
Reinigung entfernt sichtbare Verschmutzungen
(Fette, Eiweiß, Stärke). Desinfektion
tötet Mikroorganismen ab und verhindert
deren Vermehrung.
Für unterschiedliche Bereiche gelten
verschiedene Intervalle. Tägliche Reinigung:
Arbeitsflächen, Schneidebretter, Geräte,
Böden. Wöchentliche Reinigung: Abzugshauben,
Wände, schwer zugängliche Flächen.
Monatliche Reinigung: Kühleinheiten,
Lagerregale, Deckenbeleuchtung.
In Großküchen wird zunehmend auf
automatisierte Reinigungssysteme gesetzt
– etwa in Kombidämpfern oder Spülstraßen,
die Selbstreinigungsprogramme mit präzisem
Chemie- und Wasserverbrauch bieten.
Glänzende Ergebnisse
Der Spülbereich ist ein zentraler Hygiene-Knotenpunkt
und verdient besondere Aufmerksamkeit.
In der Gastronomie kommen meist
Hauben- oder Untertischspülmaschinen zum
Einsatz, während in Großküchen Band- oder
Korbtransportanlagen dominieren.
Moderne Geräte haben kurze Programmlaufzeiten
(ab 60 Sekunden), wärmerückgewinnende
Systeme und intelligente Dosiersteuerung.
Das spart Wasser, Energie und
Reinigungsmittel.
Bei der Auswahl des Spülmittels ist entscheidend,
welches Material gereinigt wird.
Alkalische Reiniger lösen Fett und Eiweiß.
Säurehaltige Reiniger entfernen Kalk und
mineralische Ablagerungen. Klarspüler verhindern
Schlierenbildung und verkürzen die
Trocknungszeit.
Tipp: Bei hartem Wasser lohnt sich der
Einsatz einer Wasserenthärtungsanlage
oder Osmoseanlage – sie schützt Maschinen
und Geschirr und sorgt für perfekte Gläser.
Grün statt nur sauber
Nachhaltigkeit ist längst auch in der
Küchenhygiene angekommen. Ziel ist, so
wenig Chemie und Wasser wie nötig, aber
so effektiv wie möglich einzusetzen.
Viele Betriebe setzen auf biologisch
abbaubare Reinigungsmittel und konzentrierte
Dosiersysteme, die Fehlmengen vermeiden.
Auch die Schulung des Personals
spielt eine zentrale Rolle – denn falsche
Anwendung ist einer der häufigsten Gründe
für übermäßigen Verbrauch und schlechte
Reinigungsergebnisse.
Moderne Reinigungstechnik denkt in
Kreisläufen: Wasserrecycling in Spülstraßen,
Energie-Rückgewinnung aus Abwärme
oder zeitgesteuerte Reinigungsprogramme
sind Standard in nachhaltigen Großküchen.
Ein weiterer Aspekt: Zeitmanagement.
Wer Reinigungsprozesse in den Produktionsfluss
integriert – etwa Pausen für Zwischenreinigungen
oder nächtliche Automatikläufe
– entlastet das Team und erhöht die
Gesamthygiene deutlich.
SPÜLEN UND POLIEREN
MIT NUR EINER MASCHINE
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KOSTEN, ARBEITSZEIT,
PLATZ!
WIR SIND AUF DER
GAST MESSE
08. – 11. November 2025
Halle 8, Stand 104
108 HYGIENE
11/2025
Wenn Hygiene
zur Stärke wird
Sauberkeit ist in Küche und Service
kein Detail, sondern Grundlage
für Qualität und Vertrauen.
MESSERLE bietet dafür ein breites
Sortiment an professionellen Hygiene-
und Reinigungslösungen – von
Reinigungs- und Desinfektionsmitteln
über Spendersysteme bis
zu kompletten Hygienekonzepten.
Ergänzt wird das Angebot durch
Verpackungen, Tischkultur und
Guest-Supply – alles aus einer Hand
für die HoReCa. Seit über 65 Jahren
steht MESSERLE für persönliche
Beratung, Verlässlichkeit und ganzheitliche
Lösungen für Hotellerie,
Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung.
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In jeder modernen Küche zählt
Effizienz genauso wie Zuverlässigkeit.
HOBART bringt mit der
FLOW Line eine Bandspülmaschinenserie,
die beiden Ansprüchen
gerecht wird. Das Gerät
spart Ressourcen, gestaltet Spülabläufe
effizient und reduziert die
Betriebskosten. Dank des zum
Patent angemeldeten Features
SMART VISION CONTROL
erkennt die Bandspülmaschine
jedes Geschirrteil in Bruchteilen
einer Sekunde und stellt automatisch
die passenden Spülparameter
ein. Die Maschine ist ein Power-Paket
für jede Küche und sorgt dafür, dass sich
das Küchenteam ihren Aufgaben widmen
können. Die modulare FLOW Line lässt
sich individuell auf Vorwaschung, Hauptwaschung,
Trocknung und Zwischenzonen
anpassen und optimiert Leistung, Wirtschaftlichkeit
und Bedienkomfort – ganz
nach dem Motto „work smart, not hard“.
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Foto: Hobart
Fotos: Messerle
Gemeinsam glänzen
Als Michaela und Kilian Das Attersee übernommen
haben, gab es einiges zu tun:
umbauen, sanieren, putzen. Das Paar verwandelte
das Restaurant am See mit viel Liebe
zum Detail in eine moderne Genussoase im
Boho-Style. Von Anfang an mit dabei – und
damit seit fünf Jahren verlässlicher Partner –
ist Hygieneprofi hollu. Fachberaterin Claudia
Anys steht dem Team mit Rat und Tat zur
Seite und sorgt für die fachgerechte Einschulung
auf alle Systeme. Ein besonderer Erfolg
war die Rettung des Travertinbodens: „Mit
den richtigen Reinigungs- und Pflegeprodukten
hat der Travertin plötzlich geglänzt wie
neu“, erzählt Michaela. Als Gastgeberin weiß
sie genau, dass es auf jedes Detail ankommt.
Köstliches Essen, feine Getränke, schönes
Ambiente, all das ist nur etwas wert in Verbindung
mit erstklassiger Sauberkeit.
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Foto: hollu
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Professionelle Spüllösungen
und Speisereste-Management
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Messezentrum Salzburg vom 08. – 11. Nov. 2025
110 HYGIENE
11/2025
Temperatur
im Griff
Frische und Lebensmittelsicherheit
entscheiden heute mehr
denn je über den Erfolg gastronomischer
Betriebe. Hoshizaki erweitert
vor diesem Hintergrund sein Kühltechnik-Sortiment
um die neuen
PREMIER KPS und ADVANCE
SBU Schockkühler und -froster.
Die Geräte senken die Temperatur
von Speisen in kürzester Zeit ab,
verhindern die Bildung von Eiskristallen
und schützen Konsistenz,
Geschmack und Nährstoffe. Neben
der Lebensmittelsicherheit durch
die Minimierung des Bakterienwachstums
profitieren Anwender
von mehr Flexibilität. Es können
größere Mengen auf Vorrat hergestellt
werden, Spitzenzeiten besser
geplant und Lebensmittelverluste
reduziert werden. „Schockkühlen
und Schockfrosten sind längst nicht
mehr nur für Großbetriebe interessant“,
betont Kai Hader, Direktor
Hoshizaki Deutschland.
www.hoshizaki.de
Alte Spülmaschinen gesucht
Winterhalter sucht den ältesten Geschirrspüler
Österreichs und belohnt den
Gewinner mit einer neuen UC-S im Wert
von 6.159 Euro. Teilnehmen können alle
gastronomischen Betriebe, unabhängig vom
Hersteller ihrer Maschine. Dazu muss das
Formular ausgefüllt und die Daten zur Spülmaschine
angegeben werden. Nach Ende des
Gewinnspielzeitraums werden alle Einsendungen
sorgfältig überprüft, und die älteste
Spülmaschine wird durch die neue UC-S
ersetzt. Wer teilnehmen möchte, kann das
Formular direkt auf der GAST-Messe ausfüllen,
den Stand besuchen und sich gleich
über die neuesten Spüllösungen informieren
und dabei einen Cocktail sowie kleine Häppchen
genießen. Teilnahmeschluss ist der 31.
Dezember 2025, alle Angaben werden vor
der Preisvergabe geprüft, und die Teilnahmebedingungen
gelten verbindlich.
www.winterhalter.com
Foto: Winterhalter Screenshot von www.winterhalter.com
Foto: Hoshizaki
Insel für Insel
Auf der GAST 2025 zeigt Winterhalter,
wie vielseitig Spültechnik heute sein
kann. Im Zentrum steht das neue Standkonzept
mit Anwendungsinseln, auf denen
Gläser-, Teller- und Gerätespülen sowie
das Spülen von Mehrweg-Kunststoffgeschirr
anschaulich präsentiert werden.
Besucher können sich von der kleinsten
bis zur größten Maschine durch die Winterhalter
Erlebniswelten führen lassen
und die verschiedenen Spezialdisziplinen
der Spültechnik erleben. Ergänzt wird der
Messeauftritt durch die Next Level Services
EasyAccess, Remote Services und EcoPilot,
die den Spülalltag erleichtern und gleichzeitig
Ressourcen schonen. Mit der Vernetzung
über CONNECTED WASH lassen sich
Störungen in Echtzeit analysieren, Prozesse
automatisch an Stoßzeiten anpassen und
Energieverbrauch sowie CO 2 -Emissionen
reduzieren.
www.winterhalter.com
11/2025
HYGIENE 111
Glanz ohne Mühe
Foto: hollu
Saubere Zukunft
In 120 Jahren von der Kunst der Seifenherstellung zur Robotik
– so lässt sich der Werdegang des Hygiene-Spezialisten hollu
beschreiben. Auf der „Alles für den Gast“ können sich Besucher
selbst von den neuesten Produkten überzeugen, darunter etwa die
smarten Lionsbot-Reinigungsroboter R3 VAC und R3 Scrub PRO.
Autonome Reinigungssysteme wie diese sind eine willkommene
Unterstützung im Reinigungsalltag. Zuverlässig übernehmen sie
tägliche Routinen wie die Reinigung großer Flächen oder langer
Gänge und entlasten damit das Personal. Dank moderner Technologien
passen sich die Roboter an verschiedene Bodenarten an und
sparen gleichzeitig Ressourcen. Für die Mitarbeitenden bedeutet
das: mehr Zeit für Tätigkeiten, die besondere Aufmerksamkeit
erfordern, etwa die Desinfektion kritischer Bereiche.
www.hollu.com
messerle.com
Glasklare Spülergebnisse gehören ab sofort zum Küchenalltag
kleinerer Betriebe. BRITA hat zwei neue Filter für Untertisch-
Spülmaschinen gelauncht, die Ablagerungen aller Art effektiv verhindern.
Der PURITY C Clean arbeitet über vier Filtrationsstufen,
hält grobe und feine Partikel zurück, reduziert Kalkablagerungen
und schützt Besteck vor Korrosion. Für besonders anspruchsvolle
Wasserbedingungen sorgt der PURITY C Clean Extra mit einer
zusätzlichen Filtrationsstufe. Beide Filter sind einfach zu installieren
und erleichtern das Tagesgeschäft, da Nachpolieren entfällt.
Ökonomisch optimieren sie Energiekosten, reduzieren Serviceeinsätze
und verlängern die Lebensdauer der Maschinen. Umweltfreundlich
ist das System ebenfalls: die Kartuschen können in der
BRITA-Recyclinganlage wiederaufbereitet werden.
www.brita.at
Sauberkeit, die
Standards setzt.
Foto: BRITA
Jetzt auf Profi-Hygiene mit
MESSERLE setzen – mit starken
Marken, effizienten Lösungen
und allem, was für sichere
Küchenhygiene zählt.
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Foto: alfa27 / stock.adobe.com
Gut angezogen, besser im Geschäft
Ob Empfang, Service oder Küche – die richtige Berufsbekleidung ist mehr als Pflicht: Sie ist Visitenkarte,
Wohlfühlfaktor und Marketinginstrument in einem.
Von Michael Heinz
In der Gastronomie und Hotellerie hat
sich die Berufsbekleidung in den letzten
Jahren stark gewandelt. Weg vom steifen
Uniformlook, hin zu modischem, funktionalem
Stil mit Persönlichkeit. Der Gast erwartet
heute ein stimmiges Gesamtbild – das
Outfit des Teams erzählt die Geschichte
des Hauses.
In Hotels ist Business Casual längst
Standard: gepflegt, professionell, aber nicht
übertrieben formell. Blusen, Hemden und
Hosen in neutralen Tönen oder Naturfarben
wirken seriös, lassen sich gut kombinieren
und bieten Bewegungsfreiheit – ein Muss für
den oft dynamischen Arbeitsalltag. Stoffe
mit Stretchanteil und atmungsaktive Materialien
sorgen dafür, dass auch bei langen
Schichten Komfort nicht zu kurz kommt.
Im Servicebereich wiederum sind Schürzen,
Jacken und Westen zu wahren Trendstücken
geworden. Moderne Schnitte,
Leder- oder Denim-Elemente und regionale
Bezüge setzen modische Akzente, die
zugleich robust und pflegeleicht sind. Wer
auf Qualität achtet, wählt Materialien, die
hitzebeständig, farbecht und maschinenwaschbar
sind – schließlich müssen sie
täglich einiges aushalten. Besonders beliebt
sind Mischgewebe aus Baumwolle und Polyester,
die Formstabilität und Tragekomfort
vereinen.
Und dann ist da noch der Trend zur
trachtigen Berufsbekleidung – gerade in
Österreich ein starkes Symbol für Regionalität
und Authentizität. Dirndl, Gilets,
Stehkragenhemden und Schürzen in traditionellen
Farben verbinden Tradition
mit moderner Linie. Viele Betriebe setzen
hier auf regionale Schneider oder nachhaltige
Hersteller, die Qualität, Passform und
Waschbarkeit vereinen – denn auch das
schönste Dirndl verliert seinen Glanz, wenn
es nach zwei Waschgängen einläuft.
Der Spagat zwischen Image
und Komfort
Die beste Berufsbekleidung ist die, die
gleichzeitig gut aussieht und gut tragbar
ist. Für Mitarbeiter zählt der Wohlfühlfaktor:
atmungsaktive Stoffe, ergonomische
Schnitte, dehnbare Einsätze, Belüftungszonen
oder leicht verstellbare Bundweiten.
Für den Betrieb zählt das Erscheinungsbild:
einheitlich, repräsentativ und passend zur
Markenidentität.
Daher lohnt es sich, bei der Auswahl
Team und Management gemeinsam einzubeziehen.
Was auf dem Papier elegant wirkt,
kann im Arbeitsalltag unpraktisch sein –
oder umgekehrt. Probe tragen ist Pflicht,
bevor größere Mengen bestellt werden. Auch
die richtige Pflege spielt eine Rolle: Kleidungsstücke,
die bei 60 Grad waschbar sind
und kaum gebügelt werden müssen, sparen
Zeit und Kosten im laufenden Betrieb.
Professionelle Anbieter bieten inzwischen
ganze Corporate-Fashion-Konzepte
an – mit Farbwelten, Logos, passgenauen
Schnitten und nachhaltigen Materialien.
Damit lassen sich einheitliche, markengerechte
Auftritte gestalten, ohne dass Individualität
verloren geht.
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BERUFSBEKLEIDUNG 113
Anziehen & wohlfühlen
Foto: CG International
Foto: JOBELINE
Mit den Modellen Arona und Parla erweitert CG Workwear sein
Sortiment um stylische Damen- und Herrenjacken, wahlweise
in Lang- oder Kurzarm. Ob hinter der Bar, im Service oder in der
Küche, die Jacken setzen Teamkleidung modisch in Szene, ohne
auf Komfort zu verzichten. Dank geschickter Materialkombination
sorgen sie für hohen Tragekomfort. Ärmel und Rückenteil bestehen
aus luftdurchlässigem Jersey, das Vorderteil aus der Naturfaser
Tencel sorgt für ein angenehmes Körperklima. Die Jacken sind
atmungsaktiv, feuchtigkeitsausgleichend, schnelltrocknend und
hautfreundlich und dadurch der ideale Begleiter für den anspruchsvollen
Gastronomiealltag. Sie sind bis 75 °C waschbar und für professionelle
Industriewäsche geeignet, sodass Style und Komfort
auch nach vielen Einsätzen erhalten bleiben.
www.cg-workwear.com
Sicherheit im Streetstyle
Sicherheitsschuhe müssen nicht immer wie Sicherheitsschuhe
aussehen. Mit dem neuen Smash Pro von JOBELINE gibt es
geprüfte Sicherheit im modernen Sneaker-Look. Der Schuh
erfüllt die Anforderungen der Schutzklasse S2 nach EN ISO
20345:2022 und bietet sicheren Schutz für den Vorderfuß durch
eine integrierte Aluminiumkappe, die leichter ist als herkömmliche
Stahlkappen. Das geprägte Mikrofaser-Obermaterial in
Lederoptik ist wasserabweisend, strapazierfähig und besonders
pflegeleicht. Die herausnehmbare OrthoLite®-Innensohle stützt
das Fußgewölbe optimal und kann bei Bedarf gewaschen werden.
Die rutschhemmende Gummisohle mit EVA-Kern bietet auch auf
nassen und glatten Böden hervorragenden Halt, ist antistatisch
sowie öl- und fettbeständig und sorgt für langanhaltenden Komfort
bei jeder Tätigkeit.
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Planen Sie schon für 2026?
Entdecken Sie jetzt die Themen und Mediadaten
2026 von GASTRO – und sichern Sie sich frühzeitig
Ihren Platz in den wichtigsten Ausgaben des
kommenden Jahres.
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2026
Foto: insta_photos
Mehrweg macht Marke
Wenn Verpackung zum Imagefaktor wird: Nachhaltigkeit, Innovation und Ästhetik gehen Hand in
Hand und eröffnen Hotellerie und Gastronomie neue Chancen.
Von Katrin Hammer
Der To-go-Kaffee am Morgen, das Mittagsmenü
zum Mitnehmen oder der
Zimmerservice im Boutiquehotel –
Verpackungen sind im Alltag von Gastronomie
und Hotellerie allgegenwärtig.
Nie zuvor war die Aufmerksamkeit von
Gästen und Konsumenten so groß, denn
Verpackungen sind längst mehr als nur
Transporthüllen – sie sind Botschafter einer
Haltung. Wer auf nachhaltige Lösungen
setzt, punktet nicht nur beim Umweltbewusstsein,
sondern auch beim Image.
Entscheidender
Wettbewerbsfaktor
Das Thema Nachhaltigkeit ist längst kein
„Nice-to-have“ mehr, sondern entscheidender
Wettbewerbsfaktor. Gäste achten
zunehmend auf die Werte eines Betriebs –
vom regionalen Einkauf über kurze Lieferketten
bis hin zur Wahl der Verpackung. Eine
plastikfreie Schale oder ein kompostierbarer
Becher signalisiert: Hier wird Verantwortung
übernommen. Gleichzeitig haben
gesetzliche Vorgaben in den letzten Jahren
die Richtung klar vorgegeben. Das EUweite
Verbot von Einwegplastikprodukten
und strengere Recyclingquoten haben die
Branche zum Umdenken gezwungen. Wer
also heute auf nachhaltige Verpackungen
setzt, erfüllt nicht nur ökologische Anforderungen,
sondern stellt auch die Weichen
für eine zukunftsfähige Gastronomie. Noch
vor wenigen Jahren waren umweltfreundliche
Verpackungen vor allem eines: teuer
und nicht immer alltagstauglich. Heute sieht
die Situation völlig anders aus. Biobasierte
Materialien wie Zuckerrohr oder Maisstärke
sind marktreif und haben Plastik weitgehend
ersetzt. Papierschalen und Becher profitieren
von neuen Beschichtungen, die sie
hitze- und fettresistent machen, während
Mehrwegsysteme – allen voran Pfandlösungen
– in den Städten längst Teil des gastronomischen
Alltags geworden sind. Auch
der Gedanke der Kreislaufwirtschaft hält
Einzug: Verpackungen werden so konzipiert,
dass sie sich am Ende ihres Lebenszyklus
problemlos recyceln oder sogar kompostieren
lassen. Die Innovationsgeschwindigkeit
ist rasant, und das Angebot für Betriebe war
nie so vielfältig wie heute.
Aktuelle Trends
Die neuen Lösungen zeigen, dass Nachhaltigkeit
und Design sich nicht ausschließen
müssen. Moderne Verpackungen wirken
hochwertig und transportieren zugleich
eine klare Botschaft. Ein Kaffeebecher aus
Recyclingpapier ist heute ebenso Eyecatcher
wie Statement.
Besonders spannend ist die Rückkehr
zu Mehrwegmodellen, die nicht nur Abfall
vermeiden, sondern durch Pfandsysteme
auch einen zusätzlichen Anreiz für Kunden
schaffen. Für Hotels ergeben sich daraus
interessante Möglichkeiten, etwa wiederverwendbare
Lunchboxen für Businessgäste
oder Ausflügler. Gleichzeitig rücken
regionale Materialien stärker in den Fokus.
Verpackungen aus Graspapier oder Holz mit
kurzen Transportwegen verkörpern Authentizität
und passen perfekt in das Storytelling
moderner Betriebe. Ergänzt wird dieser
Trend durch sogenannte „Smart Packaging“-Lösungen:
QR-Codes auf Boxen und
Bechern liefern Informationen zur Herkunft
der Speisen oder zur CO 2 -Bilanz und schaffen
eine neue Form von Transparenz. Und
auch visionäre Ideen halten Einzug: essbare
Verpackungen aus Algen oder Getreide, die
noch experimentellen Charakter haben,
aber schon heute auf Messen für Aufmerksamkeit
sorgen.
11/2025
ADVERTORIAL 115
PAPSTAR ROYAL Collection
Qualität, die Ihre Gäste sehen und fühlen.
Unvergessliche Momente und der
Anspruch an höchste Qualität –
genau hier setzt PAPSTAR mit der
ROYAL Collection an. Ob Vorweihnachtliche
Feiern, Jubiläen, Taufen oder Festlichkeiten
in der Gastronomie: Die PAPSTAR
ROYAL Collection schafft eine Tischatmosphäre,
die begeistert – nachhaltig, elegant
und vielseitig.
Die PAPSTAR ROYAL Collection steht für
Verantwortung: Der Großteil der Produkte
wird in Spittal/Drau, Kärnten, gefertigt. FSCzertifizierte
Materialien, Nordic Eco Label
„Svanen“ und DIN EN 13432 Keimling attestieren
kompostierbare Umweltstandards.
Vielfalt für unvergessliche
Arrangements
Unsere ROYAL-Neuheiten nutzen cleveres
Design für perfekte Auftritte: Die ROYAL-
Serviette im 1/8-Falz überzeugt durch elegante
Optik und praktische Vorteile. Die
kompakte Falzung spart Platz bei Lagerung
und Transport; aufwendiges Serviettenfalten
entfällt. Die ROYAL-Besteckfalz liegt
in neuer Größe vor und dient zugleich als
Bestecktasche und Serviette – hygienisch,
einfach in der Handhabung und zeitsparend
für einen reibungslosen Service.
Die Premium-Royal-Collection-Qualität
bleibt dabei unverändert und mit Tischdecken,
Kerzen und passendem Zubehör
aus dem PAPSTAR-Sortiment schaffen Sie
einen individuellen Look. Die hochwertige
Stoff- und Serviettenqualität sorgt für eine
elegante Präsentation mit hervorragender
Haptik und exzellenter Faltbarkeit.
Erleben Sie die ROYAL Collection
bei Ihrem Großhandelspartner sowie im
PAPSTAR-Onlineshop.
Kontakt:
PAPSTAR Österreich Vertriebs AG
Villacher Straße 28b
A-9800 Spittal/Drau
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Slowfood
stilvoll in
Szene gesetzt
Manuel Ressi
Sternegastronom und Slowfood-Pionier - Bärenwirt/Hermagor
Slowfood-Pioniere vereinen Kreativität mit Regionalität und
Qualität - genauso wie unsere ROYAL Collection „made in Austria“.
Mehr zu unserem Premium-Label:
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Prickelnde Zukunft in Müllendorf
Schlumberger hat mit dem neuen „House of
Sparkling“ im burgenländischen Müllendorf
eine der modernsten Produktionsanlagen
Europas errichtet. Zwei Jahre nach dem Baustart
wurde die Anlage erfolgreich fertiggestellt.
Bereits Mitte 2025 liefen die ersten Flaschen
vom Band. Im Beisein von Landesrätin
Daniela Winkler, Bürgermeister Werner Huf
und Geschäftsführer Florian Czink wurde die
hochmoderne Produktionsstätte von Dompfarrer
Toni Faber und Damian Prus gesegnet.
Zahlreiche Partner, Freunde und langjährige
Wegbegleiter nahmen an der Feier teil und
genossen bei einem prickelnden Get-together
Führungen durch die neue Anlage.
Gebündelte Kräfte
Fotos: Schlumberger
Auf einer Fläche von zwölf Hektar bündelt
die Sektkellerei erstmals Rohsektlager und
Herstellungsprozesse an einem Standort
und schafft damit die Basis für effizientere
Abläufe, höhere Qualität und nachhaltigere
Produktion. Rund 30 Mitarbeiter sind
hier beschäftigt, während die bestehenden
Standorte in Wien-Heiligenstadt und
Bad Vöslau unverändert erhalten bleiben.
„Schlumberger ist zu 100 Prozent Österreich
– von der Traube über die Flasche bis zur
Etikette und Verpackung. Gemeinsam mit
unseren heimischen Partnerwinzern und
unseren Mitarbeitern sichern wir regionale
Wertschöpfung und Arbeitsplätze“, erklärt
Geschäftsführer Florian Czink.
Ökologie und Ökonomie
im Einklang
Der Neubau wurde mit klimafreundlicher
Technik ausgestattet. Eine Photovoltaikanlage
mit einer Leistung von 500 kWp auf
dem Dach unterstützt die Energieversorgung
der Produktion und Kühlung. Zudem
reduziert Schlumberger durch die Bündelung
der Prozesse am Standort jährlich rund
1.000 Lkw-Fahrten und legt damit einen
wesentlichen Beitrag zu den burgenländischen
und österreichischen Klimazielen ab.
„Die moderne Ausstattung ermöglicht uns,
die hohen Standards unserer Sekte weiter
auszubauen und gleichzeitig Ressourcen zu
schonen. Als Burgenländer freut es mich
besonders, dass wir dieses zukunftsweisende
Projekt hier im Burgenland realisieren
konnten“, betont Patrick Meszarits, Produktionsdirektor
von Schlumberger.
Die Sektkellerei blickt auf über 180 Jahre
Geschichte zurück: Gegründet 1842 von
Robert Alwin Schlumberger, prägte das Haus
die Sektkultur Österreichs entscheidend.
Vom ersten österreichischen Méthode-Traditionelle-Sekt
bis hin zum heutigen Erfolg
steht Schlumberger für Tradition und Innovation.
Mit der Eröffnung des „House of
Sparkling“ schlägt das Unternehmen ein
neues Kapitel auf, das den Grundstein für
die kommenden Jahrzehnte setzt.
www.schlumberger.at
11/2025
Dicht verpackt, messerscharf gearbeitet
Die moderne Lebensmittelverarbeitung
verlangt Präzision, Effizienz und
Gespür für Details. Die TB2 PRO von
Zermat verpackt zuverlässig, egal ob Versiegelung,
Vakuum mit Gasinjektion oder Skin-
Verpackung auf Karton. Mit einer Vakuumpumpe
von 63 m 3 /h, einer automatisierten
Schublade und einem Folienwickelsystem
mit Detektor für bedruckte Folien garantiert
sie höchste Produktivität. Die TB5 ergänzt
diese Flexibilität mit hoher Geschwindigkeit
und einem revolverartigen Formwechselsystem,
das bis zu 180 Zyklen pro Stunde
ermöglicht. Beide Maschinen verbinden
Robustheit aus Edelstahl und Aluminium mit
ergonomischem Design und der Möglichkeit,
KÜCHENTECHNIK 117
Foto: Alexis Dengra
individuelle Formen herzustellen. Während
die Verpackung perfekt sitzt, darf die Schärfe
der Werkzeuge nicht zu kurz kommen. Die
Isler Abziehstähle liefert Schärfe in allen
Variationen, vom Feinzug bis zum Ultra Fein
Extra Zug. Der PX 88 zeichnet sich durch
hohe Oberflächenhärte aus und macht selbst
stumpfe Messer schnell wieder haarscharf.
Die Kombination aus klingenschonender
Arbeitsweise und hoher Leistungsfähigkeit
ermöglicht ermüdungsarmes Arbeiten.
Wer sich selbst ein Bild machen möchte,
kann die Maschinen auf der „Alles für den
Gast“ in Halle 2, beim Stand 0410 von Sick
Hermann erleben.
www.sick-werksvertretung.com
Foto: Isler
Top-Qualität
Top-Schärfe
SICK Hermann
Werksvertretungen e.U.
A-9560 Feldkirchen · Bahnhofstraße 5 u. 6a · Tel. +43(0)4276/20202
office@sick-werksvertretung.com · www.sick-werksvertretung.com
Foto: Olena Bohovyk
Foto: lucas mendes
Foto: Visuel Colonie
Die Menge macht das Gift
Ein rustikal inszenierter Herbsttisch verlangt Feingefühl und Gespür für Proportionen. Zieren zu viele
rustikale Elemente gleichzeitig den Tisch, kann das Ganze seine Authentizität verlieren und schnell
aufgesetzt wirken.
Von Nele Klaffl
Wer nicht gerade auf einer Hütte
auf zweitausend Metern Seehöhe
bewirtet, sollte sich bei der Gestaltung,
also wie beim Kaiserschmarrn, die
Rosinen rauspicken und nur gezielt rustikale
Details einfließen lassen.
Landhausstil à la 2025
Der zeitgemäße Tisch zeigt sich in dieser
Saison reduziert und klar. Porzellan bildet
die gestalterische Basis und darf mit feinen
Gravuren oder dezenten Blumenmotiven im
Landhausstil veredelt sein. Farblich spannt
sich die Palette neben Weiß zwischen
sattem Dunkelgrün und zartem Pastellrosa.
Wenn Gerichte direkt in der Pfanne
serviert werden, darf die traditionelle Gusseisenpfanne
durch eine Variante aus Chrom
ersetzt werden. Das glänzende Metall ist
derzeit das Trendmaterial schlechthin.
Chromstahl findet sich auch im Besteck
wieder, das entweder puristisch gehalten
oder im bäuerlich inspirierten Stil verziert
ist. Wer eine wärmere Stimmung bevorzugt,
ersetzt Chrom durch Messingfarben.
Es reflektiert das Licht weicher und verleiht
dem Tisch eine behagliche Aura.
Minimal rustikal
Tischtücher und Servietten verleihen
der Tafel Weichheit und visuelle Balance.
Naturstoffe wie Leinen oder Baumwolle
sorgen für eine angenehme Haptik. Farblich
dominieren erdige Töne wie dunkles
Braun, gedecktes Grün und Beige. Dezente
Karomuster oder feine Stickereien an den
Rändern schaffen Struktur, ohne die Komposition
zu überladen.
Glas darf in der Herbstsaison Charakter
zeigen. Gläser mit strukturierter Oberfläche
und in unterschiedlichen Formen bringen
Lebendigkeit in das Setting. Rauchglas, tiefgrünes
oder bernsteinfarbenes Glas erinnert
an die Midcentury-Ära und fügt sich in den
modernen Landhausstil ein.
Charme der Vergangenheit
Die Dekoration dient als finales Puzzleteil,
das das Gesamtbild vollendet. Hohe,
schlanke Kerzen in Vintage-Kerzenhaltern
tauchen die Szenerie in ein sanftes Licht und
lassen die Materialien lebendig wirken. Trockenblumenarrangements
in antiken Vasen
bringen ein Stück Natur auf den Tisch und
erzählen von Beständigkeit. Sie sind zudem
langlebig und pflegeleicht.
Rustikaler Hüttencharme, filigraner
Landhausstil und bewusst gesetzte
moderne Akzente verwandeln die Herbsttafel
in ein Ebenbild der Jahreszeit. Bis der
Winter die Saison von Kastanien, Kürbis und
Co. ablöst, bleibt noch genügend Zeit sich in
ihren warmen Tönen zu suhlen.
11/2025
AKTUELLES 119
Foto: Bauscher
Mehr- statt Einweg
Die
Anforderungen
in der
Gemeinschaftsverpflegung
wachsen
stetig. Effizienz und
Nachhaltigkeit sind
heute wichtiger
denn je. Mit dem
BAUSCHER Reusable-System
präsentiert
sich eine
innovative Antwort
auf diese Ansprüche. Das Mehrwegsystem wurde speziell für die
Bedürfnisse moderner Kantinen und To-Go-Angebote entwickelt.
Im Zentrum steht robustes Porzellan, das mit einem passgenauen
2K-Kunststoffdeckel zu einem geschlossenen und sicheren System
wird. Das System überzeugt durch seine hygienische, stapelbare
und spülmaschinenfeste Ausführung und ist damit ideal für den
intensiven Alltagseinsatz. Dank der Kompatibilität mit gängigen
Eurobox- und Thermo-Future-Systemen lässt es sich nahtlos in
bestehende Abläufe integrieren und sorgt für weniger Abfall und
eine Steigerung der Wirtschaftlichkeit.
www.bhs-tabletop.com
Foto: objekt-m DMD GmbH
Zum Sitzenbleiben
Castorax ist der Stuhl, auf dem Gäste gern länger sitzen. Die
weich gepolsterte Sitzschale mit integrierten Armlehnen lädt
Gäste zum Verweilen ein, während die Kassetten-Steppung dem
Stuhl eine hochwertige Note verleiht. Schlanke, schwarz pulverbeschichtete
Metallbeine sorgen für eine stabile Basis, ohne der
Leichtigkeit des Entwurfs etwas zu nehmen, und unterstreichen
den zeitgemäßen Charakter des Stuhls. Der Bezug aus Mikrofaser
in edler Lederoptik fühlt sich angenehm an, ist pflegeleicht und
rundet das Gesamtbild stimmig ab. Erhältlich ist Castorax in zwei
eleganten Farbtönen: Yuma 18, einem kühlen Greige, und Yuma
47, einem warmen Braun. Damit passt er ideal in verschiedene
Konzepte, ob Cafés, Hotels oder Restaurants, und schafft eine
Atmosphäre, in der Gäste gern etwas länger bleiben.
www.objektmoebel24.com
EINER FÜR ALLES
ALLE TASSEN
IM SCHRANK –
UND NOCH MEHR
Rund 15.000 Fachartikel für Küche und Gastraum
sowie eine professionelle Beratung machen den
Einkauf bei KASTNER Geschirr&Co einzigartig.
kastner.at – Einer für alles. Seit 1828.
KR Christof Kastner
120 TISCHKULTUR
11/2025
Kolumne
Gemeinschaftsverpflegung:
Verantwortungsvoll handeln,
nachhaltig genießen
Nachhaltige Konzepte in der
Gemeinschaftsverpflegung
verbinden Gesundheit, Umweltbewusstsein
und regionale
Wertschöpfung. Immer mehr
Küchen – von Betriebskantinen
über Schulen bis hin zu Pflegeeinrichtungen
– zeigen, wie verantwortungsvolle
Ernährung
gelingen kann. Betriebe, die mit
dem Österreichischen Umweltzeichen
für Gemeinschaftsverpflegung
(UZ 200) ausgezeichnet
sind, setzen Maßstäbe: Mit
ressourcenschonender Betriebsführung,
energieeffizienter
Küchentechnik und Abfallvermeidung
im Sinne der Kreislaufwirtschaft
leisten zertifizierte
Betriebe einen wichtigen Beitrag
zum Klimaschutz.
Besonderes Augenmerk gilt
in diesen Küchen der bewussten
Auswahl der Lebensmittel
– Regionalität und Saisonalität
verringern Transportwege und
stärken regionale Wirtschaftskreisläufe.
Durch den Bezug fair
gehandelter Lebensmittel, die
nicht regional verfügbar sind,
und den Einsatz umweltfreundlicher
Reinigungsmittel wird
Nachhaltigkeit ganzheitlich gedacht.
Das Österreichische Umweltzeichen
steht dabei für Transparenz,
Qualität und gelebte
Nachhaltigkeit – ein Gewinn für
Menschen, Betriebe und Umwelt
gleichermaßen.
Julia Füreder, BSc.
Österreichisches Umweltzeichen
www.umweltzeichen.at
Foto: Privat
Weich gewaschen
Frische und weiche Wäsche ist
ein Qualitätsmerkmal in der
Gastronomie und Hotellerie. Mit
dem neuen Weichspüler SOFT
fresh CF protect von Green Care
Professional erzielen Anwender
nun ein noch weicheres Ergebnis.
Der Profi-Weichspüler kombiniert
angenehmen Duft mit effektivem
Farb- und Faserschutz. Dank des
Anti-Pilling-Effekts bleibt die
Haptik erhalten und die Farben
leuchten länger, für eine längere
Lebensdauer der Textilien. Das
spart Kosten, reduziert den Pflegeaufwand
und erleichtert das
Bügeln. Dermatest-zertifiziert,
auf 100 Prozent pflanzlichen Tensiden
basierend, CLP-frei und biologisch
abbaubar, ist SOFT fresh CF protect
besonders für nachhaltige Betriebe geeignet.
Der Weichspüler ist in den Gebindegrößen
Holz in Blütenform
Mit dem Speisenbrett Elvo von VEGA
lassen sich Speisen stilvoll servieren.
Gefertigt aus hochwertigem Nussbaumholz,
präsentiert sich Elvo in einer eleganten
Blütenform. Die dunkle, lebendige
Maserung unterstreicht den hochwertigen
Charakter und fügt sich harmonisch in
gehobene Gastronomiekonzepte ein. Die
massive Verarbeitung macht Elvo besonders
langlebig und angenehm in der Handhabung.
Ob Käsevariationen, Pralinen, Petit
fünf und 15 Liter erhältlich und mit allen
gängigen Waschmitteln kompatibel.
www.green-care-professional.com
Fours oder exklusive Fingerfood-Kreationen,
das Brett setzt Gerichte in Szene. Die
geschmeidige Oberfläche sorgt für eine
angenehme Haptik, während die besondere
Form optische Akzente setzt. Da es
sich um ein reines Naturprodukt handelt,
ist jedes Brett ein Unikat. Elvo ist in zwei
Größen erhältlich und eignet sich sowohl
für Einzelportionen als auch für größere
Arrangements.
www.lusini.com
Foto: 2019 Akasha/Shutterstock
Foto: VEGA
11/2025
ADVERTORIAL 121
Alles außer langweilig
Wer in der Gastronomie nach besonderen
Lösungen sucht, kommt an RIST kaum
vorbei. Auch heuer ist das Traditionsunternehmen
wieder auf der „Alles für den Gast“
in Salzburg vertreten – mit einem Auftritt,
der Innovation und Erfahrung gekonnt verbindet.
Statt reiner Produktshow erwartet
die Besucherinnen und Besucher ein kuratiertes
Line-up aus Neuheiten und bewährten
Highlights – zum Anfassen, Ausprobieren
und Anwenden.
Im Mittelpunkt stehen dabei Lösungen,
die den Betriebsalltag spürbar erleichtern:
etwa energieeffiziente Infrarot-Sitzauflagen,
die klassische Heizpilze überflüssig machen,
neue Porzellanentwicklungen, die kreative
Präsentationen ermöglichen, oder Serviceroboter,
die Routinewege übernehmen und
Teams entlasten.
Der Anspruch von RIST ist klar: Technik,
die heute überzeugt und morgen Bestand hat.
Am Stand werden Geräte live vorgeführt,
Materialien direkt verglichen und praxisnahe
Anwendungsszenarien gezeigt – von
der Außenbewirtung in der Übergangssaison
bis zum Hochbetrieb im Tagesgeschäft.
Wer sich inspirieren lassen möchte, findet
hier Ideen, die sich schnell integrieren lassen
und sofort Wirkung zeigen.
So bleibt die Messepräsenz von RIST,
was sie immer war: ein Treffpunkt für alle,
die mehr erwarten als Standard – und mit
einer Idee nach Hause gehen wollen, die
ihren Betrieb ein Stück besser macht.
www.rist.at
Foto: Rist
Besuchen Sie uns auf
der „Alles für den Gast“!
Stand 01-0127
Digi Weave -
exklusiv bei Rist!
Jetzt live am
Messestand erleben!
Fotos: Volkswagen AG _Porsche Holding
Der neue Caravelle – mehr als ein
Shuttle, ein Statement
Der Caravelle ist seit Jahrzehnten der
Inbegriff komfortabler Personenbeförderung
– und mit der neuesten
Generation führt Volkswagen Nutzfahrzeuge
dieses Erbe in die Zukunft. Entwickelt
für maximale Flexibilität, verbindet er
modernes Design mit durchdachter Funktionalität
und setzt Maßstäbe in seinem
Segment.
Mit Platz für bis zu neun Personen bietet
er großzügiges Raumangebot für nahezu
jeden Einsatzzweck – sei es als luxuriöses
VIP-Shuttle, verlässlicher Hoteltransfer,
komfortabler Kleinbus für lange Touren oder
als vielseitiges Fahrzeug für Gruppentransporte
mit Gepäck. Dank seiner zwei Radstände
und der Wahl zwischen Diesel, Plugin-Hybrid
oder vollelektrischem Antrieb
passt er sich perfekt an die Anforderungen
von Fahrgästen und Fahrpersonal an. Robust
konstruiert und aus hochwertigen Materialien
gefertigt, bleibt der Caravelle auch bei
intensiver Beanspruchung zuverlässig und
langlebig.
Sein klar strukturiertes, elegantes Design
vermittelt Souveränität und Dynamik. Optional
erhältliche 19-Zoll-Leichtmetallräder,
markante Rückleuchten mit charakteristischer
Lichtsignatur sowie die adaptiven
IQ.Light – LED-Matrix-Scheinwerfer sorgen
für eine prägnante Präsenz auf jeder Strecke.
Zahlreiche Lackierungsoptionen geben
zusätzlich Raum für Individualität.
Im Innenraum verschmelzen Komfort
und Intelligenz: Ergonomische Sitze, flexible
Sitzkonfigurationen und edle Materialien
schaffen eine Atmosphäre, in der
sich alle Passagiere sofort wohlfühlen.
Der Fahrerarbeitsplatz ist konsequent auf
Alltagstauglichkeit ausgelegt: ein serienmäßiges
Digital Cockpit, ein 12-Zoll-Instrumentendisplay,
ein 13-Zoll-Infotainment-
Touchscreen, clevere Ablagen, zahlreiche
USB-Schnittstellen und ergonomische
Sitze mit AGR-Zertifizierung machen ihn
zum mobilen Büro. Die mobilen Online-
Dienste von VW Connect sowie eine Vielzahl
moderner Assistenzsysteme unterstützen
Fahrerinnen und Fahrer, entlasten
im dichten Stadtverkehr und erhöhen die
Sicherheit auf langen Strecken.
Auch in praktischen Details überzeugt
der Caravelle: extrabreite Schiebetüren
erleichtern den Ein- und Ausstieg – besonders
dann, wenn es schnell gehen muss.
Sein großzügiges Platzangebot ermöglicht
zudem den Transport von Passagieren samt
umfangreichem Gepäck.
So gelingt Volkswagen Nutzfahrzeuge
mit dem neuen Caravelle die Transformation
einer Ikone: ein Fahrzeug, das den Alltag von
Profis erleichtert, gleichzeitig die Ansprüche
von Fahrgästen erfüllt und mit modernster
Technik, Stil und Komfort neue Standards in
der Personenbeförderung setzt.
www.vw-nutzfahrzeuge.at
ADVERTORIAL
11/2025
EINRICHTUNG & DESIGN 123
Foto: JP Hospitality JP Hospitality
Lifestyle am Airport
JP Hospitality präsentiert
mit PAN AM HOTEL eine
neue Marke für Flughafenhotels.
Auf der Expo Real vorgestellt,
bringt das Konzept
spannende Impulse in die
Airport Hotellerie. „Flughäfen
verdienen bessere Hotels –
ohne überhöhte Preise, dafür
mit Komfort und Innovation“,
erklärt Gebhard Schachermayer,
CEO PNMB Brand
GmbH sowie Managing Partner
bei JP Hospitality. PAN
AM HOTEL verbindet Mid-Century-Modern-Design mit rund
um die Uhr verfügbarem Service, flexiblen Nutzungsmöglichkeiten
und hochwertiger Gastronomie. Die Marke richtet sich sowohl an
reisende Gäste als auch an Investoren, eröffnet Perspektiven für
bestehende Airport-Assets und zeigt das Wachstumspotenzial
dieser Asset-Klasse. Die ersten Häuser werden 2028 an europäischen
Flughäfen eröffnen, weitere Standorte sind in Planung.
www.jpi.at
Digitale Premiere
Mit einer neuen
digitalen Gesamtlösung
geht südtirol
privat, der Verband der
Privatvermieter Südtirols,
den nächsten
Schritt in seiner Digitalstrategie.
Nach der
Gründung der Privatvermieter-Akademie
im Vorjahr folgt nun
ein digitales Werkzeug
mit hochmodernen KI-Anwendungen, entwickelt, um die
Betriebe im Alltag zu entlasten. „Bestehende Systeme sind meist
auf Hotels ausgerichtet – zu komplex, zu teuer und nicht auf die
Realität kleiner Betriebe zugeschnitten“, erklärt Hannes Gasser,
Präsident von südtirol privat. Die Plattform bündelt Funktionen
wie smarte Kalkulation, automatisiertes Dynamic Pricing, einen
digitalen Urlaubsconcierge samt Chatbot und KI-unterstützte
Telefonie. Ziel ist es, digitale Chancen auch für Kleinstbetriebe
nutzbar zu machen. Der schrittweise Rollout startet 2026.
www.suedtirolprivat.com
Foto: südtirol privat
8. – 11.11. 2025
Foto: Koll
Win-Win-Situation
Serviced Apartments gehören zu den stärksten Wachstumssegmenten
im Hospitality-Markt. Ursprünglich für Geschäftsreisende
konzipiert, die über Wochen in einer fremden Stadt wohnen,
entdecken heute auch Städtereisende und Familien die Vorteile
dieser Apartments. Viele Gäste schätzen das zusätzliche Maß an
Privatsphäre, während die obligatorische Miniküche Selbstversorgung
ermöglicht. Auch für Betreiber sind Serviced Apartments
attraktiv. Der hohe Digitalisierungsgrad, der Wegfall vieler F&B-
Services und längere Aufenthalte senken den Personalbedarf und
die Betriebskosten. Megatrends wie Urbanisierung, New Work und
Nachhaltigkeit werden die Nachfrage weiter antreiben. Koll unterstützt
bei der Erstellung des Konzepts mit einem individuellen
Leistungspaket und dem Know-how aus über 60 Jahren Erfahrung.
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Tourismus,
Hotellerie & Karriere
Foto: pexelx
Unter Kollegen
Kolumne
Unternehmer, die sich in Österreich
mit einer guten Idee im Rucksack
auf dem Weg zum Gipfel des Erfolgs
machen, haben es schwer: Unzählige
Gesetze vernebeln das Ziel. Es wird
einem eine Hürde nach der anderen
in den Weg gelegt. Der Bürokratierucksack
wird unterwegs schwerer
statt leichter: Staatsschulden und
Staatsquote belasten und schmerzen.
Wer ein Unternehmen führt,
weiß: Erfolg braucht Entschlossenheit,
Tempo und klare Richtung. In
Österreich aber wird nur darüber
diskutiert, wer für das Tempo zuständig
ist und wer für die Richtung.
Manchmal geben auch zwei Behörden
zwei unterschiedliche Richtungen
vor.
Es wird Zeit, Ballast abzuwerfen.
Zurück an den Start, mit weniger Bürokratie
im Rucksack und einer Verwaltung,
die uns beim Aufstieg unterstützt:
Sie kennt die Stolperfallen
ja. Das wird das Thema beim Hotelkongress
von 14. bis 16. Jänner in Linz:
einfach(er) machen. Gehen wir’s an!
Walter Veit
ÖHV-Präsident
Foto: ÖHV
11/2025
AKTUELL 125
Foto: FMTG
In Menschen investieren
Die Falkensteiner
Michaeler Tourism
Group (FMTG)
zeigt, wie modernes
Employer Branding
im Tourismus funktioniert.
Mit dem innovativen
Onboarding-Tool
„Escape the Company“
sichern sich die Falkensteiner
Hotels &
Residences den HR
Award 2025. Gleichzeitig konnte das Projekt „Tomorrow’s Tourism.
Today’s Talent“ beim Constantinus Award den zweiten Platz
erzielen. Zudem wurde das Falkensteiner Schlosshotel Velden von
der Kronen Zeitung und dem IMWF Austria erneut zum Top-Lehrbetrieb
Österreichs gekürt. „Human Resources wird bei uns großgeschrieben“,
betont CEO Otmar Michaeler. „Unsere Mitarbeiter,
insbesondere unsere Lehrlinge, sind die Zukunft des Tourismus.“
Mit Programmen wie den Youngstars Team Days oder dem Erasmus+-Programm
schafft die FMTG Lernräume voller Begeisterung
und Perspektiven.
www.fmtg.com
Digitales Burgenland
Burgenland Tourismus
konnte
beim iab webAD
2025, dem wichtigsten
Award der
österreichischen
Digitalwirtschaft,
gleich doppelt
abräumen. Bei
der Gala in Wien
gewann das Team
Gold in der Kategorie
„Beste Cookieless Solution“ für die Kampagne „Zukunftstargeting
für Burgenland Tourismus“ sowie Silber in der Kategorie
„Datengetriebene Exzellenz“. Landeshauptmann und Tourismusreferent
Hans Peter Doskozil zeigte sich begeistert und erklärte:
„Durch gezielte Kampagnen gelingt es, die Sichtbarkeit des Burgenlands
zu erhöhen und noch mehr Gäste für unsere touristischen
Angebote zu begeistern.“ Die Jury begründete die Gold-Auszeichnung
damit, dass die Kampagne „Zukunftstargeting für Burgenland
Tourismus“ erfolgreich demonstriere, wie Technologie und
Datenschutz effizient zusammenspielen können.
www.burgenland.info
Foto: Leadersnet D. Mikkelsen
Interaktiv aktiv
Der
Tourismusverband
Schladming-Dachstein
präsentierte
beim zehnten Tourismusdialog
im
Congress Schladming
die „Roadmap
2035“ zur
verantwortungsvollen
Tourismusentwicklung.
Rund
300 Gäste nutzten
die Gelegenheit,
ihre Ideen aktiv
Foto: Martin Huber
einzubringen, die in
Echtzeit visualisiert wurden. „Verantwortungsvolle Tourismusentwicklung
funktioniert nur gemeinsam. Deshalb war es uns wichtig,
mit den Menschen aus der Region ins Gespräch zu kommen“,
erklärt Andreas Keinprecht, Vorsitzender des TVB. Die Roadmap
2035 bündelt Trends und Potenziale in zwölf Themenfeldern und
schafft Orientierung für eine nachhaltige und sozial wirksame Entwicklung.
Ergänzt wurden die Diskussionen durch Impulse von
Experten, die zeigten, wie wirtschaftliche Interessen, Natur und
Lebensraum im Tourismus verbunden werden können.
www.schladming-dachstein.at
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Alles für den GAST!
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Kein Schnee, keine Gäste?
Österreichs Wintertourismus unterliegt gravierenden Veränderungen, seit Frau Holle ihre weiße Pracht
nicht mehr so üppig, und vor allem nicht mehr so verlässlich, ausschüttet.
Von Petra Pachler
Foto: Oesterreich Werbung/Linda Schaeffler
Also sind Alternativen gefragt! Und
da tüfteln Touristiker nicht erst seit
gestern an Konzepten für morgen.
Und haben bereits innovative
Ideen auf den Markt gebracht.
Wer, wie das Salzburgerland ein Jubiläum
hat, und zwar im nächsten Jahr 270 Jahre
Mozart, tut sich da natürlich deutlich leichter.
Unter dem Motto „Der Winter im SalzburgerLand
spielt Mozart“ definiert die aktuelle
Winterkampagne die Stoßrichtung mehr als
eindeutig. 270 Jahre deshalb, weil das Mozarteum
auf 70 Jahre zurückblicken kann und
damit eine Kombi geschaffen werden kann.
Kultur als Brücke zwischen Tradition und
Zukunft ist ohnehin ein Faktor der Zukunft.
Nichts desto trotz hat der Skitourismus
gerade im Salzburgerland immer noch einen
hohen Stellenwert, wie auch die Vorausbuchungen
in den klassischen Skigebieten
zeigen. Mit verantwortlich dafür ist auch
die Aufnahme der Skigebiete Zell am See–
Kaprun und Saalbach Hinterglemm Leogang
Fieberbrunn in den internationalen Epic
Pass aus den USA.
Der Titel der Winterkampagne „Dafür
leben wir“, soll Lust auf Winterurlaub im
11/2025
TOURISMUS 127
SalzburgerLand machen. Im Zusammenspiel
von erfolgreichen Tourismusstrategien,
nachhaltiger Mobilität, kulturellen Leuchttürmen
und medialer Sichtbarkeit sieht man
im SalzburgerLand die großen Stärken der
kommenden Saison.
Umwelt ist eines
der zentralen Themen
Unter dem Motto „Connecting the Dots“ luden
Land Oberösterreich, Wirtschaftskammer
Oberösterreich und Oberösterreich Tourismus
zum Oberösterreichischen Tourismustag
2025. Mit dem Rückenwind der Landes-Tourismusstrategie
2030 (gestartet beim OÖ Tourismustag
2023) entstand in den vergangenen
Monaten eine neue Tourismusstruktur im
Land. „Wir gewinnt“. Gerold Royda, Spartenobmann
der OÖ Tourismus- und Freizeitwirtschaft,
unterstreicht den Schulterschluss:
„Kooperation ist unsere Stärke. Wenn Betriebe,
Regionen und Partner gemeinsam denken und
handeln, entstehen Synergien, von denen die
gesamte Branche profitiert. Und damit auch
die Menschen im Land.“
Die Kulinarik ist essentieller Bestandteil
des Tourismus in Österreich.
Foto: OÖ Tourismus/TVB Muehlviertel/Robert Maybach
Re-Design in der Steiermark.
Foto: STG
Zukunftsthemen, wie Tourismus einen
modernen und naturnahen Lebensraum
gestaltet, der von Gästen und Einheimischen
gleichermaßen geschätzt wird,
waren Themen. Klimafreundliche Angebote
bestimmen die Konzepte und die kulinarische
Identität des Landes soll noch stärker
auf die Speisekarten kommen. Wie in allen
anderen Bundesländern auch, ist die Kulinarik
ein zentraler Faktor im Tourismus –
nicht nur identitätsstiftend, sondern auch
jahreszeitenunabhängig. Sinnbildlich dafür
steht die Initiative Genussland Oberösterreich,
die regionale Esskultur und Produkte
von heimischen Genusshandwerkern vor
den Vorhang holt.
Dass Camping auch im Winter immer
beliebter wird, zeigt sich im Naturerlebnis-
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Der Salzkammergut-Advent hat
Kultstatus.
Foto: Mirja Geh
Es schmeckt!
Foto: TVB Mondsee Irrsee/Mirja Geh
Salzburg wirbt mit dem Mozartjubiläum.
Foto: Salzburgerland Tourismus
Winter heißt nicht nur Skifahren.
Foto: OÖ Tourismus GmbH/Martin Fickert.
park IKUNA in Natternbach, wo auf dem
20.000 m 2 großen Resort, das Camping auf
ein neues Level gehoben wird.
Gebündelte Informationen
In der Steiermark wurde soeben das Re-
Design von steiermark.com freigeschaltet,
die als einzige Webseite in Österreich alle
touristischen Anbieter eines Landes unter
einem Dach bündelt. Die neue Plattform ist
datenbasiert, barrierefrei und bietet personalisierte
Suchergebnisse auf schnellem
Weg für Steiermark-Gäste sowie provisionsfreie
Buchungen für steirische Beherbergungsbetriebe.
Die Österreich Werbung wirbt in neuer
Kampagne mit Sisi und KI für Erlebnisse in
der kalten Jahreszeit. In „Sisi goes Winter“
wird die Kaiserin Elisabeth als ikonischer
Story-Hook – inszeniert in 3D-Ads, „Fake
Out of Home“-Spots und als „AI-Sisi“.
Ein jüngeres Zielpublikum für historische
Themen zu begeistern, bedarf auch moderner
Kommunikationstechniken.
Das Salzkammergut setzt stark auf das
Adventthema, das es mit dem Wolfgangseer-Advent
in dieser Form quasi erfunden
hat. Schifffahrt, Berghütten-Advent,
authentische Märkte abseits vom Kitsch
und regionale Produkte prägen das Angebot.
Eines der Highlights dabei ist die erste
Unterwasserkrippe Österreichs in Weyregg
am Attersee, die zum ersten Adventsonntag
bei der Taucheinstiegsstelle Dixi versenkt
wird und bis 2. Februar zu sehen ist. In Bad
Ischl sorgt das Schmankerldorf in und um
die Trinkhalle vom 21. November bis 5.
Jänner mit traditionellen Köstlichkeiten für
winterlichen Kulinarikgenuss.
Alles überall?
Nein, obwohl der Ganzjahrestourismus eines
der beherrschenden Themen der Branche ist
und als verbindendes Thema die Kulinarik
hat– auch angelehnt an den Schwerpunkt
im Tourismusplan „T“. Aber abseits davon
will und soll jedes Bundesland einen individuellen
Fußabdruck entwickeln. Immer
Kochen, Küche, Kulinarik: die
österreichische DNA.
Foto: OÖ Tourismus GmbH/Matthias Klugsberger
öfter geschieht das auch mit Menschen als
Werbeikonen, die als typisch für die Region
gelten und damit als Botschafter fungieren.
Selbstredend ist der Wintersport immer
noch ein zentrales Thema, fokussiert aber
nicht mehr nur ausschließlich nur auf das
Skifahren.
11/2025
AKTUELL 129
Foto: Thomas Sobian
Kärntner Pflanzenpower
Seit September 2025 bildet
das Hotel Hochschober
auf der Turracher Höhe als
erster Betrieb Kärntens Lehrlinge
zur Fachkraft für vegetarische
Kulinarik aus. Zwei
Frauen, Enya aus dem Lungau
und Sina vom Ammersee,
haben den Anfang gemacht.
Küchenchef Arnold Pucher
freut sich über die neue Energie,
denn pflanzliche Gerichte
gehören hier schon lange zum
Angebot. „Wir hatten großen
Zuspruch, vor allem von jungen Menschen aus urbanen Regionen“,
erzählt Personalchefin Laura De Monte. Für Eigentümerin Karin
Leeb ist die neue Ausbildung Teil der Nachhaltigkeitsstrategie des
Hotels: „Wir sehen in diesem Lehrberuf einen sinnstiftenden Beitrag
zum Tierwohl sowie zum Klima- und Umweltschutz. Unsere
Lehrlinge lernen, mit natürlichen Alternativen zu arbeiten, um
tierische Eiweißkomponenten zu ersetzen.“
www.hochschober.com
Gastfreundliches Konzept
Die Gröller Hospitality
erhielt den
Oberösterreichischen
Tourismuspreis
„Notos“ für ihr ganzheitliches,
nachhaltiges
Konzept. Mit ihren
Häusern „Das Traunsee
– Das Hotel zum
See 4S“ und „Hotel
Post am See 4S“ verbinden
Monika und
Wolfgang Gröller Regionalität, Verantwortung und gelebte Gastfreundschaft.
In den Restaurants Wirtshaus Poststube 1327, Belétage
und Bootshaus entsteht aus saisonalen, regionalen Produkten Kulinarik
auf hohem Niveau, die Sternekoch Lukas Nagl mit Workshops wie
„Gemüsegeflüster“ ergänzt. Gäste begleiten Gastgeber Wolfgang Gröller
auf Plättenfahrten über den Traunsee oder hören bei den „Schnaps
Stories“ spannende Geschichten aus der Region. Die Betriebe setzen
zudem auf vollständige Verwertung der Produkte, enge Zusammenarbeit
mit Lieferanten und ein Miteinander im Team.
www.groellerhospitality.com
Foto: Oberösterreich Tourismus I Florian Voggeneder
Egal, ob Sport, Kunst oder Kultur: Das Konzept zählt.
Foto: Ringler, das hohe Salve-Sportresort
Foto: Dominik Cini, Grand Resort Zuerserhof an alpine legend
Essen, Action oder Kinderhotel: Wichtig ist die klare Positionierung.
Foto: Villa Seilern
Foto: JO & JOE Mitja Kobal.
Foto: Hannes Niederkofler
Richtiges Konzept,
richtiger Gast
Wer erfolgreich ein Hotel betreiben möchte, der sollte sich an einige unabänderbare Module halten.
Von Petra Pachler
Lage, Lage, Lage ist das Mantra aller Hoteliers.
Ja eh, aber wenn man die nicht hat,
kann man sie auch nicht herzaubern.
Demzufolge müssen alle anderen Parameter
noch stringenter durchgezogen werden.
Ausgangspunkt ist, so weit das möglich ist,
immer die Geschichte des Hotels. Geschichten
sind emotional, bleiben in Erinnerung und
geben dem Hotel etwas Unverwechselbares.
Geschichten beantworten im besten Fall das
„Warum“ soll der Gast genau in diesem Hotel
übernachten.
Dazu passend kann und soll das
Design gewählt werden und wenn es keine
Geschichte gibt, dann kann ein Thema
bestimmt werden. Kunst, Sport, Wellness, die
Stadt, in der das Hotel liegt, oder Kulinarik.
Nicht zu vergessen die Positionierung auf die
unterschiedlichen Altersgruppen: Kinderund
Babyhotels boomen, ebenso Adults only
und Angebote für Paare. Das bietet dann eine
ganze Bandbreite von Möglichkeiten. Demzufolge
erfolgt auch die Raumaufteilung
und die Raumgestaltung – eher ruhig und
gedämpft, wenn es Wellness sein soll, hell
und aktiv, um aktive Gäste anzusprechen.
Die Mitarbeiter sind der
entscheidende Faktor
Die Hardware richtet sich nach der Ausrichtung
und auch den finanziellen Möglichkeiten
des Betreibers. Was aber wirklich
zählt und ausschlaggebend ist, das sind die
Menschen. Der erste und der letzte Eindruck
entstehen an der Rezeption, diesen Mitarbeitern
kommt also eine große Verantwortung
zu. Das Serviceteam im Restaurant, die Fachkräfte
im Spa und auch alle, die im Hintergrund
agieren. Im weiteren Sinn zählen dazu
auch die Lieferanten, wenn sie den Gästen
auf den Gängen begegnen oder auch das
Zimmermädchen, das freundlich grüßt und
vielleicht nachfragt, ob noch etwas gebraucht
wird. Die beste Hardware nützt nichts, wenn
die Software nicht funktioniert. Auswahl,
Briefing und wertschätzender Umgang mit
allen Menschen im Umfeld des Hotelbetriebes
sind deshalb das A und O.
11/2025
HOTELKONZEPTE 131
Die Konzepte der Gruppen
Internationale Hotelgruppen, wie zum Beispiel
die Accor Gruppe, die mit 45 Hotelmarken
vom Luxus- bis zum Economy-Segment
sowie dem Bereich Lifestyle die verschiedensten
Konzepte anbietet, brechen dann
die einzelnen Häuser noch thematisch herunter.
Da nächtigen Gäste in einer ehemaligen
Vodka-Fabrik, in einem historischen
Wasserturm, in Churchills ehemaligem
Kriegsministerium oder auch in einer Disco.
Die Zielgruppe ist mit einer derart monothematischen
Ausrichtung zwar deutlich kleiner,
aber dafür treu. Stammgäste dominieren hier
eindeutig.
Das JO&JOE Vienna der Accor Gruppe,
direkt im IKEA-Gebäude am Wiener Westbahnhof,
mit direktem Zugang zum Möbelhaus,
ist kein klassisches Hotel. Es verbindet
Hostel und Hotel – jung, unkompliziert und
offen für alle. Es versteht sich als „Open
House“ und bietet Übernachtungsmöglichkeiten
für jeden Geschmack und Geldbeutel:
von geräumigen Dorms (Schlafsälen) für
Backpacker und Gruppen bis hin zu Privatzimmern.
Besonders ist das flexible Schlafangebot:
Jeder Gast bekommt ein eigenes,
abschließbares „Bettmodul“ mit Leselicht,
Steckdose und Stauraum.
Das Besondere ist das Setting: die öffentlichen
Bereiche – vom Restaurant über Bar
bis zur Dachterrasse – sind Treffpunkte für
Reisende und Wiener, mit Streetart, Musik,
Events und einer offenen, internationalen
Stimmung.
The Hoxton Vienna wiederum bringt
Luxus im entspannten Stil nach Wien.
Hinter der Fassade des in den 1950er Jahren
errichteten Gebäudes im 3. Bezirk in Wien
verbergen sich 196 großzügige, individuell
gestaltete Zimmer mit hochwertigen Materialien,
maßgeschneiderten Möbeln und
einzigartigen Details – von Rainshowers bis
zur Minibar mit lokalen Produkten. Das kulinarische
Angebot umfasst Fine-Dining, eine
Speakeasy-Bar und eine Rooftop-Bar mit
spektakulärem Ausblick.
https://all.accor.com/
Grüner Lifestyle &
kulinarischer Fokus
Pärchenurlaube boomen.
Foto: www.bergergut.at
Andere wiederum, wie die Arcotels, setzen
auf Nachhaltigkeit. So sind deren Hotels
allesamt mit dem Green Key ausgezeichnet,
einem freiwilligen Nachhaltigkeitszertifizierungsprogramm
in der Tourismusbranche.
Genauso spielt bei ARCOTEL Hotels die
Kulinarik immer eine große Rolle. Als österreichische
Gruppe verstehen sich die Hoteliers
als „Gastgeber aus Leidenschaft“ und im
Sinne der MEHR-Strategie gehört es dazu,
auch zu späterer Stunde noch etwas Gutes
zu essen und zu trinken zu bekommen. Vollhotels
bieten immer einen Mehrwert gegenüber
einem Garni und sorgen insgesamt für
einen höheren Pro-Kopf-Umsatz. So spielt
im Restaurant elbuferei im ARCOTEL Nike in
Linz (U99-Prinzip, das heißt, ein Großteil der
Produkte kommt von heimischen LieferantInnen,
die weniger als 99 Kilometer entfernt
sind) das à la carte-Geschäft von außer Haus-
Seit drei Jahrzehnten
gestalten, bauen
und realisieren wir
bei KNOBLAUCH
außergewöhnliche
Hotelwelten. Was
1995 mit ersten
Projekten begann,
ist heute ein fester
Bestandteil unseres
Portfolios. Habt
ihr Lust, in unsere
Hotelgeschichte(n)
einzutauchen?
Gästen eine besonders große Rolle. Dank der
Lage mit großer Sonnenterrasse direkt an der
Donau und der guten Küche kommen auch
viele Linzer zum Essen. ›
HALLE H1GES | STAND 01-0211
Kolumne
Websites und ihre
Tücken!
Da sind sie wieder, die Hotelkonzepte!
Als potenzielle Urlaubsplanerin
beschäftige ich mich
ebenfalls mit den Angeboten in
der Hotellerie. Beginnend bei der
Überlegung, was ich denn jetzt
eigentlich möchte. Suche ich Erholung
und eine Auszeit oder
möchte ich etwas erleben. Also
gebe ich die entsprechenden Parameter
bei Google ein. Dieser spukt
mir auch verlässlich eine ganze
Armada an Vorschlägen aus, die
mich schlichtweg überfordert. Also
überlege ich, ob ich seinem Rat
folgen und die zuerst angeführten
Unterkünfte checken soll, oder ob
ich einfach nach Gefühl und dem
ersten Blick auf einen Begriff mich
näher mit dem Vorschlag beschäftigen
soll. Wie auch immer die Entscheidung
ausfällt, in jedem Fall
endet sie in einem endlosen Surfen
durch Websites! Worauf ich hinauswill?
Noch immer füttern zahlreiche
Hoteliers ihre Websites mit
zigfachen Begriffen, um möglichst
oft gefunden zu werden. Nachvollziehbar,
bis zu einem gewissen
Grad zumindest. Ärgerlich wird’s
aber dann, wenn gezielt Suchende
bei mehreren scheinbar passenden
Hotels ihren Schwerpunkt als
einen der untergeordneten finden.
Unter ferner liefen, wie man so
schön sagt. Ich zumindest ärgere
mich darüber! Das Resümee daraus:
Eine eindeutig positionierte
Website ist eine perfekte Plattform
für konkret suchende Urlauber und
ja, sie erreicht nicht alle. Aber lieber
ein paar potenzielle Gäste nicht
erreichen, als zig andere zu verärgern.
Positionierung ist schließlich
alles!
Petra Pachler
Redaktionsleitung GASTRO
Herausgeberin Magazin
Genusszeit & GesundReisen
www.genusszeit.at
www.gesundreisen.net
Foto: GASTRO/Rozsnyai
Unterkünfte mit Kochmöglichkeiten ziehen vor allem Familien an.
Foto: Daniel Zangerl
› Das Handwerk Restaurant im ARCO-
TEL Wimberger Wien hat sich immer als
eigenständiges Restaurant unabhängig vom
Hotel definiert. Dank bekannter Veranstaltungen
wie der Wine Battle oder dem Sunday
Jazzbrunch gibt es hier viele Wiener Gäste.
Das Restaurant hat mit Deniz Neverov einen
eigenen Küchenchef, der sich nur um das à la
carte-Geschäft kümmert, während der zweite
Küchenchef, Dominik Czvitkovits, sich um
das Bankettgeschäft kümmert.
Im Restaurant Salieri im ARCOTEL
Castellani Salzburg mit alpenländisch inspirierten
Gerichten, bei denen der Fokus
auf regionalen Produkten und einer 100%
frischen Zubereitung liegt, essen zu ca. 85
% Hotelgäste. Diese buchen das Hotel auch
wegen der guten Kulinarik.
www.arcotel.com
Harrys Home setzt auf Low Budget,
auch mit Mehrbettzimmern, und holt so ein
gemischtes Publikum ins Haus. Ganz anders
agieren naturgemäß Familienbetriebe, die
vorrangig auf Stammgäste setzen. Sie stehen
damit aber auch unter Druck, regelmäßig
Neues anzubieten, weil das die langjährigen
Gäste einfach erwarten. Der Trend hin zur
Verschmelzung von Gästen und Einheimischen
beflügelt innovative Ideen, die von
Workstations, über Sharing-Kulinarik bis
hin zu Special Events wie Vernissagen oder
Musikabenden eine große Bandbreite aufweisen.
Wesentlich ist immer, eine einmal eingeschlagene
Linie beizubehalten und nicht
der Versuchung des Gießkannen-Prinzips
zu erliegen. Letzteres kann zwar kurzfristig
mehr Gäste bringen, langfristig aber stiftet es
mehr Verwirrung, als es wirtschaftlich bringt.
Mehr aus dem Bestand machen
Die KONRAD KNOBLAUCH GmbH verwandelt
Hotelimmobilien in markenstarke
Erlebnisorte – vom ersten Konzept
bis zur Schlüsselübergabe. Seit 30 Jahren
ist das Innenausbau-Unternehmen aus
Markdorf/Bodensee im Bereich Hospitality
tätig. Der Fokus: die kreative Revitalisierung
von Bestandsimmobilien im DACH-Raum.
Da wäre zum Beispiel das Boutique-Hotel
Liberty in Offenburg, das einst Gefängnis
war. Oder – ganz aktuell – das Hotel am
Sophienpark in Baden-Baden. Mit klarem
strategischem Blick, kreativer Innenarchitektur,
starkem Projektmanagement
und leidenschaftlicher Umsetzung schafft
KNOBLAUCH aus jedem Raum etwas Einzigartiges.
„Echte Gastfreundschaft ist im
Raum erlebbar“, erklärt Katja Scharnagel,
Hospitality-Expertin bei KNOBLAUCH,
die mit einem großen Team auf der „Alles
Das Boutique-Hotel Liberty in einem
ehemaligen Gefängnis in Offenburg.
für den Gast“ in Salzburg ist. Stand: H1GES
01-0211
www.knoblauch.eu
Foto: Jens Pfisterer
Hotel Altstadt
Vienna, Wien.
Foto: Constantin Witt-Dörring
Landgasthof
Linde, Tirol.
Foto: Heli Hinkel
Schloss Leopoldskron, Salzburg.
Foto: Richard Schabetsberger
Schlosshotels & Herrenhäuser: Wo
Gegensätze harmonieren
ADVERTORIAL
In der Welt der Schlosshotels verschmilzt
scheinbar Widersprüchliches zu einer
Einheit, die den Geist der Zeit überdauert.
60 Jahre gelebte Geschichte mit
Blick in die Zukunft
Seit 60 Jahren steht „Schlosshotels & Herrenhäuser“
für lebendige Geschichte, gelebte
Gastfreundschaft und zeitlose Eleganz. Was
1965 in Pörtschach am Wörthersee begann,
ist heute ein Zusammenschluss außergewöhnlicher
Häuser, die Geschichte nicht
nur bewahren, sondern erlebbar machen –
mit Feingefühl, Charakter und einem klaren
Bekenntnis zu Qualität.
Eine Gemeinschaft
besonderer Häuser
Als älteste Hotelgruppe Österreichs vereint
„Schlosshotels & Herrenhäuser“ heute über
40 historische Betriebe in Österreich, Italien,
Deutschland und der Slowakei – darunter
Hotels, Restaurants und Traditionsweingüter.
Es sind Orte mit Seele, geprägt von
jahrhundertealten Mauern und Menschen,
die sich als Hüter von Kulturgut verstehen,
die deren Geist lebendig halten.
Tradition trifft Zukunft
In den Schlosshotels & Herrenhäusern
verschmelzen Gegensätze zu einem harmonischen
Ganzen: prunkvolle Säle und
urige Stuben, Stadtpalais und Berghotels,
Haubenküche und regionale Bodenständigkeit.
Manche Häuser setzen bewusst auf
Entschleunigung und Verzicht auf digitale
Ablenkung, andere interpretieren Geschichte
mit moderner Architektur und Design neu. So
entsteht Vielfalt mit Haltung – verbunden
durch gemeinsame Werte: echte Gastfreundschaft,
handwerkliche Qualität, kulturelles
Bewusstsein und Liebe zum Detail.
Gemeinsam sichtbar,
gemeinsam stark
Neben der individuellen Stärke jedes Hauses
bietet die Gruppe der Schlosshotels eine
Plattform, die verbindet: gemeinsame Sichtbarkeit,
internationale Präsenz, Marketing
mit Geschichte und Seele – und eine wachsende
Zielgruppe, die Authentizität, Stil und
persönliche Gastgeber schätzt.
Mit dem 60-jährigen Jubiläum geht die
Gruppe nun einen weiteren Schritt in die
Zukunft: Die neue Treue-App bringt die
historische Welt der Schlosshotels digital
zusammen. Gäste erhalten Zugang zur
„Experience-Welt“ mit besonderen Vorteilen.
Wer tiefer eintaucht, entdeckt in der
„Character-Welt“ zusätzlich Preisvorteile
bei Direktbuchungen.
Einladend anders
„Schlosshotels & Herrenhäuser“ steht für
Werte, die in der modernen Hotellerie seltener
werden: Echtheit, Individualität und
kulturelle Verantwortung. Wer als Gastgeber
diese Werte teilt, findet hier eine Gemeinschaft,
die Bewusstsein schafft für das, was
bleibend ist.
Denn seit sechs Jahrzehnten beweist
die Marke: Wenn Tradition und Moderne
im Einklang stehen, entstehen Orte, die
berühren – und Erlebnisse, die bleiben.
www.schlosshotels.co.at
Foto: Carmen Huter
Bitte viel Platz!
Ablageflächen in Hotelbädern sind ein Thema für sich, da meist zu wenig vorhanden. Wer hier gut
plant, hat den Gast schon auf seiner Seite.
Von Petra Pachler
Ein toll designtes Waschbecken,
aber eine Minileiste für alle Kosmetika
der nächsten Tage. Platz
hat gerade der Zahnputzbecher,
aber auch der nur mit gutem Balancegefühl.
Ja, Hotelgäste wollen optisch ansprechendes
Design in den Zimmern, aber
noch viel mehr schätzen sie Funktionalität
– und die bleibt auch im Gedächtnis. Denn
der Designerspiegel im Bad ist bald vergessen,
der tägliche Ärger über fehlende Ablageflächen
aber nicht. Das gleiche gilt für
Haken, die neben den Handtüchern auch
Platz für die Wellness-Badetücher und den
Bademantel bieten sollen. Fehlanzeige in
manchen Bädern. Der Wunsch nach ausreichend
Platz gerade in den Nassräumen
steht bei Hotelgästen an oberster Stelle.
Five Designer und Architekten stellen
dieses Thema daher in den Fokus ihrer
Planung, und tragen dem Rechnung mit
einem kleineren Waschbecken, das aber
dafür links und rechts genügend Ablageflächen
hat. Oder planen überhaupt ein
extra Tischchen für Schminksachen inklusive
Haarfön ein, was besonders bei einer
Doppelbelegung des Zimmers großen
Anklang findet.
Was die Materialien betrifft, so orientiert
man sich häufig an der Natur im
Umfeld – Holz ist ein beliebter Baustoff,
begrünte Flächen finden sich auch im Spa
immer öfter und Wohnzimmer-Möbel sind
auch keine Seltenheit mehr.
Wenn die Badewanne
ins Zimmer wandert
Baden ist längst nicht mehr nur ein Reinigungsritual,
sondern vielmehr ein
Wellnesstool. Baden mit Aussicht ist in
Zimmern der gehobenen Hotel-Kategorie
keine Seltenheit mehr, was so viel bedeutet
wie, dass die Badewanne mitten im
Zimmer steht – und da sehr oft direkt vor
einer großen Fensterfront.
Die Steigerung dieses Luxus‘ ist dann
die „frei schwebende“ Badewanne, die
natürlich nicht wirklich schwebt, aber so
wirkt. Mit einem ausgeklügelten Hängemattenkonzept
befestigt, soll sie das Gefühl
vermitteln, über dem Alltag zu schweben.
Die beiden spektakulären „Hamarca“-Badewannen,
von denen es in Europa derzeit nur
sieben gibt, finden sich in den Spa-Suiten
der Riederalm in Leogang.
Die Hängematten-Badewannen aus
Karbon wurden von einer Spezialmanufaktur
in Großbritannien gefertigt und sind das
Highlight der zwei Luxury Spa Penthouse-
Suiten mit einer Fläche von rund 61 m 2 . Dort
11/2025
BAD & SPA 135
wird feinste Wohnkultur mit lässig-modernem
Alpin-Design aus hochwertigen Materialien
wie Altholz und anthrazitfarbenen
Edelfliesen, eigener Sauna und einem Weinklimaschrank
kombiniert. Womit schon
ziemlich deutlich der derzeitige Trend definiert
ist, nämlich jener, dass der Spabereich
immer häufiger in den persönlichen Bereich
des Hotelzimmers wandert.
Und die Architektur?
Da kehrt viel Luxus ein: vergoldete Armaturen,
Regenduschen schon im mittleren
Preissegment in den Bädern, Lounge-Möbel
im Spa, samt variabler Beleuchtung. Ein kleines
Leselicht bei jeder Liege, aber gedimmte
Beleuchtung im Raum.
Ein Kamin, der sowohl für Wärme als
auch für Gemütlichkeit sorgt, eine kleine
Bibliothek und Wasserbetten, Hängeschaukeln
oder bequeme Sitzsäcke. Und natürlich
Platz – auch hier. Oder gleich ein ganzes
Dorf-Spa mit Themenbereichen in den einzelnen
Stockwerken samt Rückzugsmöglichkeiten
in großzügigen Ruhekojen. Die
Spa und Bad sind gleichermaßen von Luxus geprägt.
Foto: Gams
Böden im Spa-Bereich sind meist aus Holz,
was dem ganzen einen warmen Charakter
verleiht. Dem Zufall überlassen wird hier
nichts, denn die Planung des Spa-Bereiches
ist mindestens so aufwändig und intensiv
wie der restliche Hotelkomplex. Innovative
Innenarchitekten haben hier ihren großen
Auftritt.
Foto: Carmen Huter
ADVERTORIAL
Bad & Wellness neu gedacht – mit
Sanotechnik
Fotos: Sanotechnik
Seit über 50 Jahren steht Sanotechnik
für Innovationskraft, Qualität und
Kundennähe im internationalen Sanitärhandel.
Unser Sortiment vereint ästhetisches
Design mit höchster Funktionalität –
und wird laufend weiterentwickelt, um den
Anforderungen moderner Badarchitektur
gerecht zu werden.
Unsere exklusiven Brausetassen – gefertigt
in der EU – stehen für Langlebigkeit,
Stabilität und unkomplizierte Montage.
Sie bilden die ideale Basis für individuell
geplante Duschlösungen. Wer das Außergewöhnliche
sucht, wird bei unseren freistehenden
Badewannen fündig: stilvolle Highlights,
die Komfort und Design vereinen.
Komplettduschkabinen ermöglichen ganzheitliche
Lösungen für anspruchsvolle Bäder,
während unsere Outdoor-Whirlpools echte
Spa-Momente unter freiem Himmel bieten –
Wellness pur, ganz entspannt zuhause.
Sanotechnik steht für verlässliche Qualität,
gelebte Innovation und kundenorientierte
Lösungen. Unser Anspruch: Produkte,
auf die man sich verlassen kann – und
Räume, in denen man sich gerne aufhält.
Jetzt als B2B-Kunde registrieren und die
ganze Vielfalt entdecken. Unsere Produkte
sind europaweit in führenden Baumärkten
und bei namhaften Onlinehändlern erhältlich.
Mehr Inspiration und Einblick unter:
www.sanotechnik.com
136 BAD & SPA
11/2025
Foto: Karasek
Material-Melange
Das Zusammenspiel von
Farbe, Form und Material
ist ein Ausdruck modernen
Designs und zeigt sich deutlich
bei der Stapelliege RIVA.
Holz verleiht der Liege eine
natürliche Optik und gleichzeitig
einen funktionalen
Grundcharakter. Das Aluminiumgestell
kann in den
unterschiedlichsten Farben
beschichtet werden, sodass
sich individuelle Gestaltungsmöglichkeiten
ergeben, ohne
dass die Robustheit leidet. Die Karatex-Bespannung lässt sich
zusätzlich farblich anpassen und macht ein separates Liegepolster
überflüssig. Die RIVA Holzstapelliege ist nach der ÖNORM EN
581-2 für den Objektbereich geprüft und lässt sich stapeln. Besucher
der GAST Salzburg haben die Möglichkeit, die RIVA Liege
sowie weitere Produkte „handmade in Austria“ live zu erleben und
sich von Qualität und Design inspirieren zu lassen.
www.karasek.co.at
Luxuriöse Sauberkeit
Dusch-WCs liegen im Trend.
Mit der ViClean Produktfamilie
greift Villeroy & Boch
diese Entwicklung auf. Die
neuen Modelle Supreo, Supreo
Select und Tivo verbinden
zeitloses Design mit intuitiv
steuerbaren Funktionen. Bei
Supreo stehen die Hygiene-
Funktionen im Fokus, während
Supreo Select mit zusätzlichem
Komfort aufwartet.
Beide Modelle bieten mehrere
Strahlarten, automatische Spülung, UV-Desinfektion, Geruchsabsorption,
Raumluftreinigung und einen sanften Duschstrahl,
ergänzt durch den patentierten Föhn SupremeDry. Innenbeleuchtung
und AmbiLux sorgen für Orientierung und Stimmung. Supreo
Select ergänzt dies um Sitzheizung, EcoMode und Öffnungsautomatik.
Tivo bietet alle wesentlichen Funktionen plus individuellen
Dusch- und Föhnkomfort, beheizten Sitz, Nachtlicht und Geruchsabsaugung.
www.villeroy-boch.com
Foto: Villeroy & Boch
Design-Akzente in der Therme
Thermengenuss ist verbunden mit Erholungswert
und der wird auch immer
mehr an der Hardware, sprich dem Design
und der Architektur. gemessen. Das wurde
auch im AQUA DOME in Tirol beim großen
Umbau in den Fokus gestellt und daher vor
allem in individuellen Freiraum und hochwertige
Materialien investiert.
In der Sauna schwebt man nun mit
einem gläsernen Aufzug von der Schluchtensauna
in den neu gestalteten Saunagarten
mit Liegen am Bachlauf, einem
Wasserfall und einer neuen Außensauna.
Der Außen-Whirlpool, der über einen
„Wasserweg“ erreichbar ist, glänzt vor einer
begrünten Wand und vermittelt so noch
mehr Natur. Das Highlight ist allerdings
der neue große Ruheraum in der Sauna, der
in einem modern-geradlinigem Stil und in
Naturtönen gehalten ist.
Welle an Welle
Auf den Liege-Galerien in der Therme
nehmen geschwungene Holzwände die
Wellenbewegung des Wassers auf und
setzen damit architektonisch interessante
Akzente. Das neue Sauna-Konzept orientiert
sich mit „Berge, Wasser, Kraft“ und
heimischen Produkten am Umfeld der Ötztaler
Alpen
Die Richtung im Spa- Bereich ist eindeutig:
Sie geht hin zum Luxus, hochwertigen
und meist regionalen Materialien und für die
Gestaltung kommen renommierte Architekten
zum Zug.
www.aqua-dome.at
Fotos: Aquadome
LUNA
IGLU
Die aufschiebbare Terrassen-Überdachung
Ganzjähriger Genuss im Freien.
Fotos: VÖROKA
BEI SCHÖNEM WETTER
EINFACH AUFSCHIEBEN !
ADVERTORIAL
Ob laue Sommerabende oder verschneite
Wintertage – mit modernen
Terrassenüberdachungen verwandeln
Gastronomiebetriebe ihre Außenflächen
in echte Wohlfühloasen für Gäste, die das
ganze Jahr über genutzt werden können.
Gerade in der österreichischen Gastronomie,
wo Witterung und Temperaturen oft wechselhaft
sind, bietet eine überdachte Terrasse
entscheidende Vorteile: mehr Sitzplätze,
höhere Auslastung und ein unverwechselbares
Ambiente im Freien.
Unsere Terrassenüberdachungen kombinieren
elegantes Design mit robuster
Funktionalität. Sie schützen zuverlässig vor
Regen und Wind.
Kostenlose Wärme bei
Sonnen-Einstrahlung
Jede Überdachung wird auf Maß gebaut.
Kommt Sonne auf, wird es unter dem transparenten
Dach mollig warm, ganz ohne Heizung,
selbst im Winter und bei Minus-Graden.
Die freie Sicht auf das Bergpanorama ist
selbst im geschlossenen Raum zu genießen.
Die gebogene Dachfläche erzeugt ein einzigartiges
Raumgefühl.
Wird es im Sommer zu warm, öffnen Sie
die Elemente in Sekundenschnelle und es
herrscht Umgebungstemperatur.
Auf der Restaurant-Terrasse schützt die
integrierte Beschattung vor intensiver Sonneneinstrahlung.
An trüben, kühlen Tagen
können integrierte Heizstrahler unterstützend
eingesetzt werden.
Die LED-Beleuchtung sorgt zu jeder
Jahreszeit für ein besonderes Ambiente, das
Gäste zum Verweilen einlädt – egal ob beim
Frühstück, Abendessen oder einem Glas
Wein unter freiem Himmel.
Mobiliar und Deko können gerichtet
werden, ohne Angst vor ungebetenen Wettereinflüssen.
Für Gastronomen bedeutet das: Planbare
Umsätze, verlängerte Freiluftsaison und ein
starkes Alleinstellungsmerkmal im Wettbewerb.
Egal ob Stadtcafé, Landgasthof oder
Hotelterrasse – eine hochwertige Terrassenüberdachung
schafft Raum für Gastfreundschaft
bei jedem Wetter und sorgt dafür,
dass sich der Aufenthalt im Freien das ganze
Jahr über lohnt.
Klein aber fein: IGLU und LUNA
Ganzjährig zu nutzen oder auch nur saisonal
zum Selbst-Auf- und Abbau. Die Modelle
IGLU und LUNA (erhältlich in Fix-Größen).
Besonders in der „ungemütlichen“ Jahreszeit,
wird s im Gastraum eng. Freistehend
im Garten, auf dem Parkplatz oder im Innenhof,
bieten Sie Ihren Gästen besonders am
Abend mit integrierter Beleuchtung, eine
einzigartige Stimmung.
Das Fondue in kleiner Runde oder die
Weinprobe mit ausgesuchten Freunden,
wird in diesen freistehenden Überdachungen
zum besonderen Event.
BESUCHEN SIE UNS AUF DER „Alles
für den Gast“ in Salzburg vom 8.11. bis
11.11. in Halle 9 - Stand Nummer 0119.
VÖROKA Überdachungs-Systeme, direkt
vom Hersteller. Weitere Info unter voeroka.de
Foto: Marriot
40 Jahre Vienna Marriott
Das Hotel Marriott Vienna feiert in diesem Jahr sein 40-Jahre-Jubiläum. Im Gespräch mit Direktor
Dieter Fenz hat GASTRO die Strategie dieses Erfolgskonzeptes hinterfragt.
Von Petra Pachler
Direktor Dieter Fenz führt als General
Manager das Hotel seit 20 Jahren sehr
erfolgreich und auf die Frage nach der Strategie
dahinter meint er:: „Gleichbleibende
Qualität, eine gute Lage, eine gute Positionierung,
die vorangetrieben wird, am Puls
der Zeit bleiben und auf die Bedürfnisse der
Gäste eingehen.“
Auf die Frage nach der DNA des Hotels,
nennt Dieter Fenz ganz klar das Konzept
von „austro-america“ – sozusagen das Beste
aus zwei Welten. Das Amerikanische zeigt
sich in den zahlreichen Special Events, die
dem Haus seinen kulinarischen USP verleihen:
Die Super Bowl, mit rund 1.000
Gästen, die Valentine’s Day Gala, der Jazz
Brunch zu Ostern, das Cheesecake Tasting
oder Thanksgiving. Wobei der Brunch
sowieso eine besondere Relevanz hat, denn
das Vienna Marriott war das erste Hotel in
Wien, das einen Brunch angeboten hat und
der kann eindeutig als Opener bezeichnet
werden. Nämlich als Opener, was die psychologische
Hemmschwelle beim Betreten
eines Fünf-Sterne Hotels manchmal hervorruft.
Kulinarik als Zugpferd
Für das jüngere Publikum ist dieser Opener
mit Sicherheit die Champions Sport Bar, wo
überwiegend junge, männliche Besucher das
Publikum ausmachen und ein eigener Eingang
nochmals für ein entspanntes Entree
sorgt.. Die Idee zur Champions Sport Bar
entstand aus der Tatsache, dass die Lage des
Hotels zu weit weg von kulturellen Stätten,
wie zum Beispiel der Oper ist, um dieses
Zielpublikum zu erreichen. Für Sportereignisse
ist die Lage kein Kriterium, sondern
hier zählt das entsprechende Angebot des
Hauses selbst. Und das hat man mit dieser
Bar geschaffen.
Beim Cheesecake Tasting haben die
Gäste unter anderem die Möglichkeit, über
den besten Cheesecake abzustimmen, der
dann für die nächsten sechs Monate, bis
zum nächsten Tasting, im Angebot bleibt.
Den Gast abzuholen, und in diesem Fall
durch Interaktivität mit einzubeziehen, ist
einer der Erfolgsfaktoren des Hauses. Rund
80 Prozent der Kulinarikgäste sind Wiener
Stammgäste.
Brunch ist der Bringer
Der Sunday Brunch mit einer Platzkapazität
von rund 180 Gästen ist vier bis sechs
Wochen vorher ausgebucht, für den diesjährigen
Weihnachtsbrunch erfolgten
die Buchungen bereits am 25.12.2024, so
Direktor Fenz. Aufgrund des durchschla-
11/2025
HOTELLERIE 139
genden Erfolges wurde vor rund fünf Jahren
der Saturday Shopping Brunch eingeführt,
der ebenfalls im Schnitt bereits vier Wochen
vorher ausgebucht ist.
„austro-america“ lautet die DNA
Sich als Teil einer internationalen Hotelkette
am heimischen Markt authentisch
zu platzieren, bedarf Fingerspitzengefühl
genauso wie gute Konzepte. Das Vienna
Marriott hat dies zu einem Großteil auch
über die Kulinarik geschafft und da mit
einem Mix aus beiden Kontinenten. Hot Dog
und Burger einerseits und das klassische
Wiener Schnitzel und die Mehlspeisenvitrine
auf der anderen Seite.
Mit dem Zahn der Zeit gehen
Ein erfolgreiches Level zu erreichen, ist,
laut Dieter Fenz, das eine, es zu halten das
andere. Und hier sieht Fenz vor allem einige
Parameter als ausschlaggebend. Die gleichbleibende
Qualität ist eines der wichtigsten
Assets, dazu kommt, das Konsumverhalten
der Gäste zu analysieren. „So hat sich die
Nachfrage in der Bar zum Beispiel komplett
verändert, Cognac schenken wir so gut wie
gar nicht mehr aus. Genauso, wie sich der
Cocktail verändert hat“. Eine Flasche Wein
zum Essen zu bestellen, ist auch nicht mehr
usus. Auf all das gilt es, mit entsprechenden
Angeboten einzugehen. „Man muss mit dem
Zahn der Zeit gehen“, ist Fenz überzeugt.
Und man muss authentisch bleiben und
seine Leistung bringen.
Die Mitarbeiter sind das Asset
Der Erfolg eines Hotels lässt sich wohl
immer auch an der langjährigen Zugehörigkeit
der Mitarbeiter messen und die liegt im
Vienna Marriott bei rund neun Jahren. Es
gibt aber auch Mitarbeiter, die bereits von
Anfang an dabei sind und die finden sich in
allen Bereichen: In der Technik, im Service,
in der Wäscherei, in der Küche. Im Hotel gibt
es auch einen eigenen Trainingsmanager,
der Lehrlinge entsprechend der Vorgaben
des Konzerns trainiert. Führungskräfte, wie
ein F & B Manager, gehen zur Weiterbildung
für eine Woche in ein anderes Marriott Haus.
Hotel Marriott Vienna-Direktor Dieter
Fenz: „Am Puls der Zeit bleiben und auf
die Bedürfnisse der Gäste eingehen.“
Foto: Marriott Business Portraits
Das Vienna Marriott war das erste Haus
der Gruppe im deutschsprachigen Raum,
mittlerweile gibt es in der DACH-Region
180 Häuser. Gut möglich, dass sich einige
Einiges vom Vienna Marriott abgeschaut
haben!
ADVERTORIAL
Der Schattenplatz als
Lieblingsplatz der Gäste
Fotos: Doppler
2026 bringt doppler mit dem Gastro Magic
in der Ausführung 300 x 200 cm frischen
Wind in die Außengastronomie. Die
Neuheit aus der doppler Gastrosparte vereint
durchdachtes Design, höchste Funktionalität
und maximalen Komfort. Ideal für Restaurants,
Cafés, Hotels mit dem Wunsch nach einem
schattigen, gemütlichen Gästebereich.
Robuste Gelenke aus Aluminium-Druckguss
sorgen für hohe Belastbarkeit und
Langlebigkeit, während der doppler Komfortschieber
das Öffnen und Schließen für
Servicekräfte ganz ohne Kraftaufwand möglich
macht. Für zusätzliche Sicherheit für die
Gäste sorgt das am Schirmdach integrierte
Windventil, welches aufkommende Luftströme
nach oben ableitet und so einen stabileren
Stand des Sonnenschirms gewährleistet.
Der Bezug des Gastro Magic lässt sich
in wenigen Handgriffen vom Gestell lösen,
reinigen oder austauschen, ideal für einen
dauerhaft gepflegten Außenbereich. Beim
Gastro Magic kann aus verschiedenen Standardfarben
gewählt werden. Sonderfarben,
auf den Markenauftritt abgestimmte Farbtöne
und individuelle Anpassungen sind auf
Anfrage ebenfalls möglich. Verschiedene
Befestigungslösungen ermöglichen eine
flexible und sichere Anpassung an jeden
Einsatzort und die unterschiedlichsten
Gegebenheiten vor Ort.
Hergestellt in Europa und mit drei Jahren
Funktionsgarantie auf das Gestell, setzt der
Gastro Magic 300 x 200 cm neue Maßstäbe
für stilvolle, langlebige und funktionale
Sonnenschirme im professionellen Einsatz
in Gastronomie und Hotellerie.
www.dopplerschirme.com
140 KARRIERE
11/2025
Mit Köpfchen geführt
Gastronomie wird oft mit der Arbeit am Gast assoziiert: Teller servieren, Getränke bringen und zwischendurch
ein Auge auf den Umsatz werfen. Wer selbst drinsteckt, weiß es besser.
Von Nele Klaffl
schließlich ein Zeugnis, das die Tür zu mehr
Verantwortung öffnet.
www.wifiwien.at
WIFI-Lehrgangsleiter Josef
Weidinger.
Foto: FOTO WUM
Denn zwischen Tassen und Tellern
lauern Buchhaltung, Budgetplanung,
Marketing, Personalführung und
rechtliche Stolperfallen. Aufgaben, die entscheiden,
ob ein Betrieb langfristig floriert
oder ins Straucheln gerät.
Lehre mit Limit
Die klassische Lehre zum Gastronomiefachmann
oder zur Gastronomiefachfrau bietet
natürlich eine solide Grundlage. Sie vermittelt
Praxiswissen in Service und Küche sowie
betriebswirtschaftliche Inhalte wie Küchenkalkulation,
innerbetriebliche Abrechnungen
oder die Erstellung von Dienstplänen.
Für Berufseinsteiger bietet die Lehre somit
ein Rundum-Paket, für Quereinsteiger oder
bereits berufserfahrene Gastronomen ist sie
jedoch meist keine Option.
Doch oft fehlt genau das gezielte
Managementwissen, das den Unterschied
zwischen gut und hervorragend ausmacht.
Hier liegt auch gleichzeitig die Herausforderung.
Viele Ausbildungsangebote koppeln
Gastronomie automatisch an Hotel- oder
Tourismusmanagement. Wer aber in einem
Restaurant, einer Bar oder einem Café arbeitet,
das nicht Teil eines Hotels ist, benötigt
kein umfassendes Tourismusstudium, sondern
gezieltes Managementwissen für den
eigenständigen Betrieb.
Praxisnah zum Profi
Foto: Mikhail Nilov
Gezielte Weiterbildungen wie der WIFI-
Lehrgang „Gastronomiemanagement“
in Wien und aufbauend darauf die „Ausbildung
zum Food & Beverage Manager“
schließen diese Lücke. Ob Betriebsnachfolger,
Gründer, erfahrene Mitarbeiter oder
Quereinsteiger, hier lernen Teilnehmer
praxisnah Marketing, Controlling, Finanzen,
Arbeitsrecht und Mitarbeiterführung.
Diskussionen, Workshops und Betriebsbesuche
sorgen dafür, dass Theorie unmittelbar
in die Praxis übertragen wird. Lehrgangsleiter
Josef Weidinger erklärt: „Wer
sich von der Masse abheben will, braucht
neben den handwerklichen Grundlagen
auch strategisches Denken, Markenbildung,
Zielgruppenverständnis und klare
Marktpositionierung.“ Am Ende stehen
schriftliche und mündliche Prüfungen und
Von Socials bis Service
Eine vergleichbare Weiterbildung bietet die
F&B Academy mit dem „F&B Management
Lehrgang“. Seit ihrer Gründung im Jahr 2009
zählt die Akademie 1500 Absolventen. Auch
hier geht es um die strategische Führung
eines Gastronomiebetriebs. Teilnehmer
lernen, Teams zu führen, Rentabilität zu
sichern, Marketingstrategien umzusetzen
und Qualitätsstandards in Küche und
Service zu etablieren. Chefgespräche und
Betriebsbesichtigungen in renommierten
Betrieben bringen die Theorie direkt in die
Praxis. Digitale Kompetenzen – von Social-
Media-Strategien bis hin zu Online-Marketing
– runden das Programm ab.
www.fbacademy.at
Bildungslücke
Für Akademiker oder jene, die es noch
werden wollen, präsentiert sich die Lage in
Österreich eher nüchtern. Studiengänge,
die sich ausschließlich der Gastronomie
widmen, sucht man vergeblich. Zwar gibt
es Programme im Bereich Tourismus- oder
Hotelmanagement, doch gastronomische
Inhalte werden darin meist nur am Rande
behandelt. Wer jedoch eine wirklich spezialisierte
Ausbildung anstrebt, muss den Blick
ins Ausland richten. In den Niederlanden
wird etwa ein Bachelor in International
Food Business angeboten, in Frankreich
unter anderem ein Bachelor in International
Hospitality & Restaurant Management. Eine
Marktlücke also, die das österreichische
Hochschulsystem bislang offenlässt.
Ein Großteil der Gastronomen muss
weder Hotelmanagement noch Tourismus
studieren. Entscheidender ist gezieltes gastronomisches
Managementwissen. Zwar
ist das Angebot an spezialisierten Aus- und
Weiterbildungen in Österreich noch recht
überschaubar, doch einige Programme
schließen diese Lücke bereits und ebnen den
Weg zu erfolgreichem Management.
11/2025
KARRIERE 141
Foto: www.ferialpraxis.info
Gesucht und gefunden
Die Suche nach Praktikanten
ist für viele Betriebe
Jahr für Jahr eine Herausforderung.
Zeitmangel, ungezielte
Inserate und fehlende Kanäle
erschweren die Nachwuchsgewinnung
zusätzlich. Seit
2023 bietet ferialpraxis.info
ein digitales Vermittlungsportal,
das jungen Menschen
den Einstieg in den Tourismus
erleichtert und Betrieben
direkten Zugang zu Ferialpraktikanten
verschafft. Wie
einfach die Plattform funktioniert, zeigt das I’m Inn Zwettl. Dort
bewarb sich Anna-Lena, Schülerin einer Tourismusschule, direkt
über ferialpraxis.info. „Ohne Registrierung konnte ich sofort nach
Stellen suchen und mich direkt bewerben“, berichtet sie. Hotels
und Betriebe können ihre Praktikumsstellen zielgerichtet für österreichische
Tourismusschulen veröffentlichen, wodurch aufwendige
Mehrfachinserate entfallen.
www.ferialpraxis.info
Süßes Jubiläum
Die Höhere Lehranstalt
für Tourismus in
Krems feierte ihr 50-jähriges
Bestehen und lud
mehr als 120 Gäste zu
einem Fest voller Erinnerungen
und Zukunftsvisionen.
Seit einem
halben Jahrhundert bildet
die HLF Krems junge
Menschen aus, die heute
Foto: HLF Krems/APA-Fotoservice/Hinterramskogler
Österreichs Tourismus
und Gastronomie prägen. Zum runden Geburtstag wurden nicht
nur modernisierte Praxisräume eröffnet, sondern auch über 1.000
handgefertigte Pralinen präsentiert. Gemeinsam mit HLF-Krems-
Absolvent Thomas Hagmann wurde aus ihnen das Logo der
Schule nachgebaut. Hagmann stammt aus der traditionsreichen
Café-Konditorei Hagmann, die seit 1836 für feine Wachauer Konditorkunst
steht. Nach dem Festakt standen Spitzenküche und
Wirtshauskultur auf dem Programm: Köstlichkeiten kamen von
Toni Mörwald, Thomas Dorfer, Roland Huber sowie Michael Kolm.
www.hlfkrems.ac.at
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∠ 䬀 漀 猀 琀 攀 渀 氀 漀 猀 㨀 䄀 氀 氀 攀 䤀 渀 栀 愀 氀 琀 攀 稀 甀 Ⰰⴀ 䔀 甀 爀 漀 瀀 爀 漀 䨀 愀 栀 爀 ℀
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Foto: Expressa Digital
Scrollen, Swipen, Lernen
Österreich ist online!
Von Nele Klaffl
Rund 8,69 Millionen Menschen surfen
durchs Netz, über zwei Drittel der
Bevölkerung tummeln sich täglich
auf Social Media. Kein Wunder also, dass
digitale Kompetenzen heute fest auf dem
Stundenplan der Tourismusschulen stehen.
Generation Internet
Die aktuellen Schülergenerationen sind
wahre Digital Natives. Sie kennen Apps,
Plattformen und Tools intuitiv, swipen,
posten und liken mit Leichtigkeit. Dabei
geht es nicht darum, sie als „Screenager“
abzutun, sondern ihr digitales Talent als
Zukunftswährung zu sehen. Die Aufgabe der
Schulen ist es nun, dieses natürliche Gespür
mit Wissen anzureichern, es zu verfeinern
und praxistauglich zu machen.
Am Puls der Zeit
Viele Tourismusschulen haben reagiert und
eigene Schwerpunkte geschaffen. Sie heißen
„Digitales Marketing“, „New Media Marketing“
oder „Digital Business“ und zeigen,
dass Tourismus heute auch in der digitalen
Welt zu Hause ist. An der TS Bad Ischl etwa
lernen die Schüler, wie man Content erstellt,
Websites versteht, Social-Media-Kanäle
betreut und sogar Apps entwickelt, stets mit
touristischem Blickwinkel.
www.ts-badischl.at
An der HLT Weyer können Jugendliche
den Schwerpunkt „e-Marketing & Mediendesign“
wählen und in Themen wie Websicherheit,
Typografie sowie Newsletter- und
Influencer-Marketing eintauchen. Der Lehrplan
orientiert sich dabei eng an der eCoach-
Ausbildung, sodass die Absolventen am Ende
das Junior-eCoach-Zertifikat in Kooperation
mit dem Oberösterreich Tourismus erhalten.
www.bbs-weyer.at
Es muss nicht direkt ein ganzer Schwerpunkt
sein. Viele Tourismusschulen profilieren
sich auch über ihre vielfältigen
Zusatzqualifikationen. So haben zwischen
Sommelier- und Barkeeper-Ausbildungen
Module mit digitalem Fokus sukzessive
Einzug gehalten. An der KTS Villach etwa
können Schüler Social Media Marketing mit
Food Photography kombinieren. Sie lernen,
wie man Gerichte fotogen in Szene setzt,
was einen erfolgreichen Instagram-Post
ausmacht und wie sich eine Plattform als
echtes Marketingtool nutzen lässt.
www.kts-villach.at
Learning by doing
Praxisnähe bleibt das Herzstück jeder Tourismusschule.
In den Betriebspraktika üben die
Schüler heute nicht nur Küche und Service,
sondern auch Content Creation und Online-
Marketing. Im Projektunterricht „Betriebspraktikum
Digitalisierung“ beschäftigen sich
die Jugendlichen mit Big Data, Cybersecurity,
Social Media Trends und gestalten gleich
auch die schuleigenen Kanäle mit.
www.hlfkrems.ac.at
Aus den Digital Natives von heute entstehen
die Digital-Profis von morgen und
mit jedem Post, jeder Kampagne und jeder
Website bauen sie Brücken zwischen digitaler
Welt und realem Gäste-Erlebnis.
13. – 17.3.
2026
WO
Sei
dabei!
internorga.com
TRENDS
LAUFEN
LERNEN.
144 PERSONALIA
11/2025
Foto: Meisterfrost Foto: Silvia Wittmann
Neues Kapitel
Ab 1. Jänner 2026 übernimmt Ute Kliemstein die Funktion
der Director Corporate Affairs bei der Brau Union Österreich
und folgt damit Daniela Winnicki. In dieser Rolle verantwortet
sie künftig als
Mitglied der Geschäftsleitung
die Bereiche
Kommunikation, Nachhaltigkeit
und Public
Affairs. Derzeit ist die
gebürtige Welserin als
Group Director Corporate
Communications
bei der TroGroup tätig.
www.brauunion.at
Mit viel Erfahrung
Mit Anfang Juni 2025 übernahm
Robert Lackner die Geschäftsführung
von Meisterfrost. Gemeinsam
mit Peter Böhm verantwortet
er nun die Leitung des Tiefkühlkostherstellers.
Lackner bringt umfangreiche
internationale Erfahrung aus
der Lebensmittel- und technischen
Industrie mit. Seinen Fokus legt er
neben der neuen Organisation im
Unternehmen, auf den nationalen
und europäischen Gastronomie-
Markt.
www.meisterfrost.at
Einvernehmlicher Abschied
Nach 18 Jahren in diversen leitenden
Funktionen innerhalb
der Unternehmensgruppe verlässt
Mag. Benedikt Zacherl die Marussia
Beverages AG mit Ende Oktober
2025 im gegenseitigen Einvernehmen,
um sich in Zukunft neuen
beruflichen Herausforderungen
zu widmen. Zacherl war in den
vergangenen Jahren als Regional
Vice President Continental Europe
für die internationalen Märkte der
Gruppe verantwortlich.
www.marussiabeverages.de
Übergabe mit Weitblick
Im Sporthotel Radstadt
kam es Mitte Oktober
zu einem Wechsel in der
Geschäftsführung. Nach
über zehn Jahren übergab
Dejan Dobovicnik die
Leitung des Hauses an
Christian Wendt. Der neue
Geschäftsführer bringt
Erfahrung im Marketing
und Sales mit und verfolgt das Ziel, das Hotel in Richtung
Ganzjahresbetrieb weiterzuentwickeln. Dabei möchte er verstärkt
auf die Bedürfnisse der lokalen Gäste eingehen.
www.sporthotel-radstadt.com
Foto: Schlumberger / Adrian Almasan
Foto: Sporthotel Radstadt
Foto: Vandemoortele
Expertenzugang
Seit September 2025 verstärkt
Lisa Ecker als Key Account
Managerin Retail das Team
von Vandemoortele in Österreich.
Ihr zentrales Ziel ist es,
bestehende Partnerschaften zu
festigen und die Marktposition
von Vandemoortele weiter auszubauen.
Mit ihrer langjährigen
Erfahrung im Vertrieb wichtiger
Lebensmittel-Produzenten
bringt sie wertvolle Expertise
für die Weiterentwicklung des
Unternehmens mit.
www.vandemoortele.com
Neuer CFO
Mit Wirkung zum 1. Oktober
2025 hat der Aufsichtsrat
der MEWA Textil-Service SE
Waldemar Feldbusch als neuer
Chief Financial Officer (CFO)
in den Vorstand berufen. Der
Wirtschaftsingenieur ist seit
2017 im Unternehmen tätig und
verantwortet künftig den neu
geschaffenen Bereich Finance
& Compliance. Waldemar Feldbusch
wird damit Teil des vierköpfigen
Führungsgremiums um
CEO Bernhard Niklewitz.
www.mewa.at
Foto: Mewa
11/2025
BUCHTIPPS 145
Foto: Kneipp Verlag Wien
Foto: südwest
Foto: südwest
Genetisch veranlagt
Nachbarschaftlich
Einfach fantastico
Kalorien zählen, Low Carb oder Intervallfasten
bringen oft keine Erfolge,
weil Abnehmen nicht für alle gleich
funktioniert. In seinem Buch »GENial
abnehmen« zeigt Dr. Stefan Wöhrer,
dass unser Stoffwechsel stark von der
Genetik geprägt ist. Er erklärt wie jeder
individuell herausfinden kann, welche
Nahrungsmittel wirklich passen, und
bietet über 50 personalisierbare Rezepte
für nachhaltiges Abnehmen.
www.styriabooks.at
Umfang: 160 Seiten
Einband: Gebunden
24 €, ISBN: 978-3-7088-0875-8
Der Isreali Oz und der Palästinenser
Jalil zeigen in ihrem Buch, dass
Freundschaft und Verständigung über
Grenzen möglich ist und dass beim
Essen alle zusammenkommen. In
ihrem Berliner Lokal kochen sie mit
Nachbarn aus aller Welt und vereinen
Aromen und Traditionen. Hummus
mit grünem Curry oder Linsendaal
auf arabische Art stehen für ihre Fusions-Küche,
die Vielfalt und Heimat
auf dem Teller neu denkt.
www.penguin.de
Umfang: 192 Seiten
Einband: Gebunden
28,80 €, ISBN: 978-3-517-10429-4
Sängerin Luca Vasta begeistert
nicht nur mit ihrer Musik,
sondern auch mit Italo-Rezepten
und Dolce Vita auf Instagram und
TikTok. In ihrem Kochbuch teilt sie
ihre Lieblingsrezepte: von Antipasti
über Pasta bis zu verführerischen
Dolci. „Fantastico“ nennt sie Klassiker
wie Carbonara, Pasta al Pistacchio
oder ihr Pistacchio-mi-su –
begleitet von stimmungsvollen Fotos
und Tipps für echten Italo-Genuss.
www.penguin.de
Umfang: 192 Seiten
Einband: Gebunden
25,70 €, ISBN: 978-3-517-10402-7
Foto: DK Verlag
Foto: Braumüller
Foto: Matthaes, JRE Österreich
Zugängliche Sterneküche
Von Fladen verführt
Sarah und Christian Bau prägen
gemeinsam mit „Victor’s Fine
Dining by Christian Bau“ die deutsche
Spitzengastronomie. In ihrem
Buch öffnen sie nun zum ersten Mal
ihre kulinarische Schatzkiste. Von
Garnelen mit Sesam-Brokkolini und
Pak-Choi zur Apfel-Tarte mit japanischem
Rum, ist jedes ihrer Rezepte
eine Einladung den Spagat zwischen
klassischer Schule und kreativer
Eigenständigkeit selbst zu erleben.
www.dorlingkindersley.de
Umfang: 272 Seiten
Einband: Gebunden
34,95 €, ISBN: 978-3-8310-5081-9
In diesem Buch eröffnet sich die
bunte Welt der veganen Fladenküche.
Von vertrauten Klassikern
wie Tortillas, Naan-Brot und Döner
bis zu regionalen Besonderheiten
wie Balassn und Feuerflecken reicht
die Auswahl, ergänzt durch kreative
Neuentwicklungen. Die Rezepte
sind leicht verständlich und machen
Lust aufs Ausprobieren. Alles wird
selbst hergestellt – Fladen, Füllungen,
Saucen und Gewürze.
www.braumueller.at
Umfang: 280 Seiten
Einband: Gebunden
28 €, ISBN: 978-3-99100-377-9
Teller voller Geschichten
Kochen ist das Ergebnis einer Fülle
von Erlebnissen“, sagt Vitus Winkler,
Präsident der JRE Österreich. Diese
Erlebnisse teilt er nun gemeinsam mit
JRE-Kollegen in einem Buch, das Portraits,
Rezepte und Geschichten von 43
Persönlichkeiten der österreichischen
Kulinarik vereint. Von Kindheitserinnerungen
über persönliche Lebenswege
bis zu Signature Dishes erzählt das
Werk von Innovation und Leidenschaft.
www.jre.eu
Umfang: 296 Seiten
Einband: Gebunden
51, 30 €, ISBN: 978-3-98541-082-8
146 VORSCHAU ADVERTORIAL
& IMPRESSUM
11/2025
Das erwartet Sie in der nächsten Ausgabe:
28. 11.
2025
Anzeigenschluss
Erscheinungstermin
10. 12. 2025
Food Getränke Non-Food
• Konfitüren &
Honig
• Winterdesserts &
Patisserie
• Fische/Krustentiere/Meeresfrüchte
& Kaviar
• Ethno: Sweets
• Bockbiere
• Kräuter- und Bitterliköre
• Softdrinks
• Kaffee & Tee
Veganuary & Dry January - Spezial
GASTRO Wandkalender 2026
• Gastro-Software
• Housekeeping &
Reinigung
• Küchentechnik:
Systemgastronomie
• Gemeinschaftsverpflegung
• Tischkultur
Tourismus/
Hotellerie/Karriere
Button-Legende
In jeder Ausgabe des GASTRO-Magazins finden sich Buttons bei manchen Geschichten. Sie sollen auf folgende Inhalte hinweisen:
• Tourismuskonzepte 2026
• Vegetarier & Veganer auf
Reisen
• Karriere: Ausbildungen
im veganen Bereich
NACH
HALTIG
Stories, die unter
anderem
Nachhaltigkeit zum
Inhalt haben.
WIRTSHAUS-
KULTUR
Portraits, welche die
Wirtshauskultur in
Österreich
repräsentieren.
ETHNO
FOOD
Die Küchen
der Welt.
SÜD
TIROL
Foto: Josef Rozsnyai
Impressum
› Herausgeber: Kurt Heinz & Michael Heinz › Geschäftsführung: Kurt Heinz, Tel. +43 (0)664/751 026 29, k.heinz@gastroverlag.at;
Michael HEINZ, Tel. +43 (0)664/521 69 36, m.heinz@gastroverlag.at, › Medieninhaber: H1 Medien & Gastro Verlag GmbH, UID-Nr.:
ATU 41834306 › Anzeigenleitung: Peter Bubenicek, Tel. +43 (0)1/4798430-15, bubenicek@gastroverlag.at › Anschrift: 1180 Wien,
Gersthofer Straße 87/1, Tel. +43 (0)1/479 84 30, Fax +43 (0)1/479 84 30-16, gastro@gastroverlag.at, www.gastroverlag.at, www.gastro.at
› Chefredakteur: Kurt Heinz › Chef vom Dienst: Michael Heinz › Redaktionsleitung: Petra Pachler, Tel. +43 (0)1/479 84 30-20,
pachler@gastroverlag.at › Redaktion: Nele Klaffl (n.klaffl@gastroverlag.at) › Freie Mitarbeiter: Mag. Andrea Jungwirth, Katrin
Hammer BA › Kolumnisten: Mark Chad Lewis, Riccardo Giacometti, Katrin Hammer, Andrea Jungwirth, Julia Füreder, Conrad Seidl,
Walter Veit, Helmut Hutterer, Siegfried Kröpfl, Maria Fanninger, Victoria Spielberger, Dr. Regina Preslmair, Petra Pachler, Barbara
Spitaler › Lektorat: Andrea Fischer › Redaktionssekretariat: Andreas Sourcé, Tel. +43 (0)1/479 84 30-18, source@gastroverlag.at ›
Layoutkonzept & Grafik: Georg Bock, office@derbock.at, Tel. +43 (0)699/191 303 42 › Online-Grafik: Josef Rozsnyai, Tel. +43 (0)1/479
84 30-12, rozsnyai@gastroverlag.at › Gültige Anzeigenpreisliste: Nr. 29 vom 1.1.2025 › Druck: Ferdinand Berger & Söhne Ges.m.b.H. ›
Erscheinungsweise: monatlich › Bezugspreis: jährlich EURO 55,– (inkl. 10 Prozent MwSt. + Porto). Abo-Konto: Volksbank IBAN AT73
4300 0428 6147 8008 › Unternehmensgegenstand: Die Herausgabe, die Herstellung und der Vertrieb von Druckschriften aller Art.
Erklärung über die grundlegende Richtung: Unabhängiges Magazin für die öster reichische Gastronomie und Hotellerie. › Verlagspostamt:
1180 Wien, Postgebühr bar bezahlt. Teilweiser oder gesamter Nachdruck bedarf der Zustimmung des Verlags. Für unverlangt
eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Gewähr übernommen. Namentlich gekennzeichnete Kommentare geben die
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