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Thermenland_11-2025

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AUSGABE 169 NOV. 2025

Thermenland

MAGAZIN

Advent-Auftakt: Winterliches Wunderland im Kurpark

Weihnachts-Märchen: Kunsthandwerk am Schellenbruckplatz

Ryan Eden:“Es geht um Energie, Freiheit & Spaß am Rock”


BERATUNG

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Wenn Nachbarn

AKTUELL

keine Zeit haben, um Bewohner von Orten wie

Aigen, Hartkirchen oder Schmidham, die selbst

kein Auto besitzen, zum nächsten Laden, zur

Apotheke oder zum Arzttermin mitzunehmen,

dann schaut es inzwischen schon recht mager

aus mit der Infrastruktur im Thermenland. Dass

im Zuge des Bevölkerungswandels die Versorgungsstrukturen

in den ländlichen Gemeinden

zusammenbrechen werden, wurde ja schon fast

so lange vorhergesagt wie der drohende Kollaps

unseres Klimas. Es gibt zu wenig Nachwuchs und

auch wenn das Passauer Land eine vergleichsweise

hohe Rückkehrerquote hat, gehen noch

immer zu viele junge Leute nach der Schule oder

Ausbildung weg in die Ballungsräume. Die Verlagerung

des geselligen Lebens vom Dorfwirt ins

Vereinsheim tut sein Übriges dazu, dass es für

die Dorfbewohner keine Möglichkeiten mehr

gibt, sich außerhalb seiner engeren Blase mit anderen

zu treffen. Viele zurückbleibende Senioren

vereinsamen schließlich in ihrem Sacherl oder

dem einst so prächtigen Hof.

Wie bereits berichtet hat Bezirkstagspräsident

Dr. Olaf Heinrich den Kampf gegen die Verarmung

der ländlichen Infrastruktur zum persönlichen

Anliegen gemacht. Ein probates Mittel

scheint ihm dabei, Nachbarn zu Genossenschaftlern

zu machen. Wegen dieses herausragenden

Beispiels genossenschaftlichem Engagements,

fand der diesjährige Genossenschaftstag des Bezirks

Niederbayern in Malgersdorf bei Arnstorf

statt. „Was sich hier in den letzten Jahren entwickelt

hat, ist ein Musterbeispiel dafür, wie ein

ganzes Dorf aktiv wird und eine Dynamik entwickelt,

die sich noch nicht einmal der optimistischste

Bürgermeister hätte träumen lassen“,

schwärmte der Bezirkstagspräsident.

Die Malgersdorfer Dorfgenossenschaft „Da Beck“

gilt bereits zwei Jahre nach ihrer Gründung als

Erfolgsgeschichte: knapp 800 Mitglieder, insgesamt

26 Mitarbeiter, zertifizierter Ausbildungsbetrieb,

stetige Umsatzsteigerungen. Dabei

war die Idee einer Dorfgenossenschaft 2023 aus

der Not heraus geboren. Der im Ortskern ansässige

Bäcker stellte seinen Betrieb ein, ein neuer

Investor blieb aus. Da entschlossen sich Gemeindeverwaltung

und Bürgerschaft kurzerhand,

ihren „Beck“ mit einem genossenschaftlichen

Modell zu retten. Bereits bei der Gründungsversammlung

traten hunderte Mitglieder

bei, die Zahl wuchs beständig. Heute belebt der

Lebensmittelhandel mit

eigener Bäckerei den Ort Malgersdorf und sichert

erfolgreich die Nahversorgung mit Lebensmitteln.

„Die Menschen brauchen eine Beziehung zu

solchen Projekten und bei uns haben sie gespürt,

dass sich etwas tut. Seitdem wird ‚da Beck‘ sehr

gut angenommen und fördert den Zusammenhalt

in unserer Gemeinde“, erklärte Malgersdorfs

Bürgermeister Franz Josef Weber den Erfolg des

Projekts. Beim Genossenschaftstag wurden dann

noch die Nahwärme Rattenberg e. G. und die Senioren-Wohnen-Mitterskirchen

e. G vorgestellt.

„Genossenschaften eignen sich hervorragend,

um die eigene Heimat zu gestalten. In Indien genauso

wie in Niederbayern“, Heinrich. „Sie liefern

viele Antworten auf Fragen unserer Zeit.“ Da

Martin Semmler M. A., Chefredakteur

passe es gut, dass die Vereinten Nationen das

Jahr 2025 zum Internationalen Jahr der Genossenschaften

ausgerufen hätten, um auf ihre weltweite

Bedeutung aufmerksam zu machen. Albert

Griebl, Bezirkspräsident für Niederbayern im Genossenschaftsverband,

wies darauf hin, dass

viele Kommunen vor finanziellen Problemen

stünden, aber gleichzeitig mehr Aufgaben übernehmen

müssten. Hier könnten Genossenschaften

Abhilfe schaffen, es brauche eben mehr

Engagement, um die Bürger zu ermutigen.

Es gibt inzwischen für fast jede fehlende Infrastruktur

ob Nahversorger, Bäcker oder Wirtshäuser

erfolgreiche Genossenschaftskonzepte, die

das Wohnen auf dem Land wieder einfacher, lebenswerter

und auch klimaschonender machen

können. Manchmal braucht es nur einen kleinen

Anstoß aus dem Rathaus, damit Bürger

zu Genossen werden.

DO SCHAU HER...

Rechtzeitig zum Winter-Reifenwechsel bot ein „Landw. i. Nebenverderb

aus Aidenbach im Internetportal kleinanzeigen.de seinen Reifenbaum zu

verschenken an

„Biete den einzigen mir in unserer Region bekannten REIFEN-BAUM an.

Er trägt zuverlässig und ganzjährig.

Heuer hat er die Sorte: Winterreifen

(Lamellen Struktur, winterhart, frühreif)

Einzelne Reifen sind bereits überreif und daher abgefallen, diese sind nur

begrenzt lagerfähig und sollten zeitnah genutzt werden.

Von der letztjährigen Ernte sind noch einige Reifen am Lager ....

Der Baum ist ca. 7-8 Meter hoch .

Der Durchmesser = 2x Radius

Gewicht unbekannt !

Auf alle Fälle benötigen Sie mehrere gut gebaute Männer für den Abtransport.

Nur ABHOLUNG!

KEIN VERSAND

KEINE Garantie

KEINE Rücknahme

Da der Baum schon einige Jahre steht muss dieser mit einer Motorsäge

„entfernt“ werden.“

Der etwas frustrierte Reifen-Gärtner outete sich jedoch am Schluss:

„So, ich hoffe diese Anzeige hat Dir ein Lächeln gezaubert?

Wenn „JA“, dann freu' ich mich über Dein positives Feedback.

Bleibt's immer positiv und gut gelaunt,

denn nur so ist der tägliche Scheiß hier zu ertragen.“

Screenshot: Semmler


AKTUELL

Editorial: Wenn Bürger zu Genossen werden 3

Doschauher: Einzigartiger Reifenbaum 3

Lindenstraße: Shops & Boutiquen in neuem Glanz 5

Azubis: Berufliche Schulen für Zukunft gut aufgestellt 6

SPD-Frauen: Unbequem sein und laut bleiben 8

Rottbrücke: Spektakulärer Aushub mit Monster-Kran 9

Zahl des Monats: Gebildete trinken mehr Alkohol 29

INHALT

11

GENIESSEN & ERLEBEN

Innviertel: Kulinarischer & kostbarer Advent 13

Hochadelige Rezepte: Gräfliches Hagebutten-Gelee 14

Frisch gepresst: Bio-zertifizierter Apfelsaft aus der ILE 15

Johannesbad: Feierabendticket auch im November 15

Weihnachtsmärchen: Kunst-Handwerk in Eggenfelden 17

Winterzauber: Magischer Adventsmarkt im Kurpark 20

Gmiatlichkeit: Zamsteh 2.0 beim Pflieger 25

13

FIT & GESUND

Apotheker: Wenn Nase, Augen und Ohren dicht machen 16

Naturapotheke: Die Pinie – Ihr Öl hilft gegen Cholesterin 18

KULTUR & FREIZEIT

Spieltage Gern: Gemeinsam mehr Spaß am Spiel 7

Kartenverlosung I: Solo-Kabarett Helmfried v. Lüttichau 7

Interview: Es geht um Energie, Freiheit & Spaß am Rock 10

Arthouse-Day: Internationale Filmkunst zum Spartarif 20

Kartenverlosung II: Arien-Abend im Großen Kurhaus 21

Krimikomödie: „Der Zinker“ auf der Theaterbühne 27

Brauchtum: Nuss-Schießen bei den Hubertusschützen 27

25

UNTERWEGS MIT DEGENHART

Feiertagskunde: Allerheiligen/Allerseelen 22

Neues Musical: „Wohin das Leben uns treibt“ 23

Neues Buch: „Wenn der Himmel offen steht“ - Gedichte 23

RAT & TAT

Kinderuni: Grübeln + Tüfteln beim Exit-Game „Stromausfall“ 7

Schlaflos: Wenn nachts die Gedanken kreisen 24

Verkehr: Neuer GTÜ-Winterreifen-Test 2025 26

26

SERVICE

Thermenland Horoskop 28

Wetterprophet, Zahl des Monats 29

Impressum 29

Notrufnummern 30

Apotheken-Notdienst 30

www.thermenland-magazin.de

4


AKTUELL

Lindenstraßen-Läden rund um Seiler-Moden

präsentieren sich in neuem Glanz

Fotos: F. X. Miedl

Ein Teil von Bad Füssings beliebtester und

belebtester Einkaufsmeile „Lindenstraße“

hatte am letzten Verkaufsoffenen Sonntag,

einen besonderen Grund zum Feiern: Die

„Kapsreiter-Geschäftszeile“ bekam eine Reihe

von Kur-Anwendungen und erstrahlt nun im

neuen Licht. Die Geschäfte ab der Raiffeisenbank

erhielten eine Dachsanierung und einheitlich

exklusive Markisen. Nicht zuletzt hat

der Vermieter damit auch die Basis für nachhaltige

Energieträger geschaffen. Theresia

Seiler-Wiprächtiger betreibt ihre Boutique

„Seilers Wäsche und Bademoden“ bereits seit

25 Jahren. Als „Mieterin der ersten Stunde“ in

Kapsreiters Ladenzeile lud sie Freunde und

Geschäftsnachbarn zu einer Feierstunde ein

und rollte allen zusammen den roten Teppich

Wolfgang und Brigitte Kapsreiter (4. und 5. v. l.) freuten sich über die

Einladung zu einem kleinen Fest, das von Theresia Seiler-Wiprächtiger

mit herzlichen Worten eröffnet wurde.

aus. „Die Maßnahme hat sich zwar zeitlich verschoben,

so dass sie in die Hauptsaison fiel, aber ich bin stolz

auf meine Mieter, weil sie alles ohne Murren mitgetragen

haben“, zeigte sich Wolfgang Kapsreiter dankbar.

Das Ergebnis hat sich aber gelohnt“, bestätigte Theresia

Seiler. „Wenn ich sehe, wie alles jetzt so ein schönes

einheitliches Bild abgibt – oben die tollen Markisen,

darunter das quirlige Treiben der Einkaufsbummler –

dann freue ich mich riesig.“

Die Betreiber der beteiligten Geschäfte. "Manuela groß in Mode", "Mode

Feminin", "Lederwaren Held", “Seilers Wäsche- und Bademoden"


Im Januar 1973 wurde derBerufsschulverband

für Stadt und Landkreis Passau als Sachaufwandsträger

der Beruflichen Schulen gegründet.

Der vierte Vorsitzende des Verbandes ist

seit Juli 2005 der ehemalige Landtagsabgeordnete

Walter Taubeneder. Mit 20 Jahren Amtszeit

ist MdL a.D. Walter Taubeneder auch der

am längsten amtierende Verbandsvorsitzende.

Anlässlich seines runden Amtsjubiläums

wurde er von den Verbandsräten und den

Schulleitungen groß geehrt.

20 Jahre voller Einsatz

Organisiert hatten diese Feier die Oberstudiendirektoren

Heide Freudenstein von der Staatl.

Berufsschule 1 Passau, Robert Lindner von der

Staatl. Berufsschule 2 Passau sowie von Albert

Heider vom Staatl. Berufsschulzentrum Vilshofen.

Heider konnte auch Vize-Landrat Klaus

Jeggle und Passaus Oberbürgermeister Jürgen

Dupper begrüßen. Dabei dankte er Walter Taubeneder

vor allem dafür, was dieser in den vergangenen

20 Jahren alles für die Beruflichen

Schulen in Stadt und Landkreis geleistet hat.

Aufgabe zu 100 % erfüllt

„Du hast in den vergangenen 20 Jahren das

Anforderungsprofil für die hohe und verantwortungsvolle

Aufgabe eines Verbandsvorsitzenden

zu 100 Prozent erfüllt“, lobte OB Jürgen Dupper

in seiner Dankesrede Walter Taubeneder. Aufgrund

seiner langjährigen politischen Erfahrung

als Bürgermeister von Aidenbach und als stellvertretender

Landrat, so lobte er weiter, sei es

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AKTUELL

MdL a.D. Walter Taubeneder für 20 Jahre Vorsitzender des Berufsschulverbandes geehrt

Berufliche Schulen für Zukunft gut aufgestellt

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SONNENTERRASSE

Im Rahmen einer Feier dankten und gratulierten OB Jürgen Dupper (von rechts) und Vize-Landrat Klaus Jeggle

sowie die Schulleiter Robert Lindner (von links), Albert Heider und Heide Freudenstein Walter Taubeneder für 20

Jahre erfolgreiches Engagement beim Berufsschulverbandes Passau.

Foto: Franz Stangl

ihm auch bestens gelungen, die Interessen der

beiden Mitglieder des Verbandes Stadt und Landkreis

Passau einvernehmlich unter einen Hut zu

bringen und mit seinem Amtsantritt wieder

Ruhe in den Verband zu bringen. Als ehemaliger

Lehrer und Konrektor an der Hauptschule Aidenbach

habe er es mit pädagogischem Gespür auch

bestens verstanden, sich für die bestmögliche

Ausstattung der Schulen einzusetzen, so Dupper.

Berufsschulen gut aufgestellt

Als langjähriger Kreisrat und dann später auch

noch als Landtagsabgeordneter habe er zudem

auch noch über ein gutes Netzwerk verfügt, dank

dessen jetzt die Beruflichen Schulen in Stadt und

Landkreis Passau sehr gut aufgestellt seien.

Wir bieten Ihnen täglich:

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Donnerstag Ruhetag

„Herzlichen Dank für deine sehr engagierte und

erfolgreiche Arbeit in den ersten 20 Jahren als

Verbandsvorsitzender“, schloss Jürgen Dupper

schließlich mit einem Augenzwinkern in Richtung

Walter Taubeneder.

Nicht im Regen stehen lassen

Stellvertretender Landrat Klaus Jeggle, der selber

bereits seit über 40 Jahren beim Berufsschulverband

ein Verbandsrat ist, bezeichnete Walter

Taubeneder in seiner Dankesrede als Verbandsvorsitzenden

geradezu als einen Glücksfall für

den Berufsschulverband Passau, weil dieser für

dieses verantwortungsvolle Amt ein pädagogisches

Herz mitbringe, weil er mit seiner ruhigen

und ausgleichenden Art dieses Amt hervorragend

führe und weil er dank seiner politischen

Beziehungen und seiner Vernetzung bis hinauf

in den Landtag bisher so erfolgreich wirken

konnte. Jeggle lobte Walter Taubeneder auch

dafür, dass er auf Veränderungen in der beruflichen

Ausbildung und in den Berufsfeldern

immer wieder mit Weitblick reagiert habe. Als

Zeichen dafür, dass ihn der Landkreis bei den

kommenden Herausforderungen nicht im Regen

stehen lasse, überreichte Klaus Jeggle an Walter

Taubeneder schließlich noch einen Regenschirm

als Geschenk.

Berufliche Schulen besser ausstatten

Diesen Dank gab Walter Taubeneder an seine

bisherigen Mitstreiter in der Verbandsverwaltung,

an die Verbandsräte sowie die Schulleiter

zurück, ohne deren Zusammenwirken und Harmonie

der Berufsschulverband im beruflichen

Schulwesen innerhalb Bayerns nicht so hervorragend

gut dastehe. Walter Taubeneder zeigte

sich aber auch besorgt darüber, der Berufsschulverband

Passau könne dem immer stärker

werdenden Innovationsdruck der Wirtschaft

bezüglich der Ausstattung seiner Beruflichen

Schulen nicht standhalten und finanziell gerecht

werden.

Franz Stangl

www.thermenland-magazin.de

6


AKTUELL

Foto: Kommunale Jugendarbeit Rottal-Inn

Spiele-Tage 2025 in Eggenfelden

Gemeinsam mehr Spaß

beim Spiel erleben

Die Kommunale Jugendarbeit Rottal-Inn (KoJa) veranstaltet auch heuer wieder

die beliebten Spieletage im Gotischen Kasten in Gern bei Eggenfelden.

Bei den Spieletagen werden in der Schlossökonomie von 14. bis 16. November

3 Tage lang mehrere Hundert Brett-, Action-, Karten- und Strategiespiele

zum Ausleihen und Spielen angeboten. Außerdem werden Spieleneuheiten

vorgestellt, es finden Spieleturniere statt und es gibt wieder ein Spieletage-

Café. Mit 2921 Besucherinnen und Besuchern erreichte man im letzten Jahr

über 5 Tage einen neuen Besucherrekord.

Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen gibt's im Flyer unter

https://tinyurl.com/TLM-Spieletage2025

sam

Kinderuni am European Campus Rottal-Inn

Knobeln.Tüfteln.Rätseln.

Der European Campus Rottal-Inn lädt im November wieder interessierte

Kinder von 8 bis 12 Jahren zur Kinderuni in die Max-Breiherr-Straße 32 in

Pfarrkirchen ein. Am Freitag, 14. November, geht’s ab 17 Uhr mit Anna-

Katharina Kaiser vom MINT-Team der Technischen Hochschule Deggendorf

(THD) das EXIT-Game „Stromausfall“.

„In dieser Kinderuni erwartet euch ein spannendes digitales EXIT-Game“,

erklärt sie. „Stellt euch vor: In einem geheimen Labor ist der Strom plötzlich

weg – nichts geht mehr!“ Nur wer die kniffligen Rätsel rund um Stromkreise,

Morsezeichen und Leitfähigkeit löst, kann den Strom wieder einschalten

und den Schatz knacken!

Die Kinderuni am ECRI ist ohne Anmeldung und kostenlos. Infos gibt es

unter +49-991-3615-8863, kinderuni@th-deg.de

sam

Kartenverlosung für „Staller ohne Hubert“

Star-Kabarett mit

Helmfried von Lüttichau

Am Freitag, 5. Dezember, spielt Helmfried von Lüttichau in Bad

Füssing sein erstes eigenes Bühnenprogramm „plugged“. Darin

zeigt der Schauspieler ganz neue Facetten. Sicherlich kein

Kabarett im herkömmlichen Sinne, sondern eher eine schräghumorvolle

und autobiografisch angehauchte „One-Man-Show“

mit allem, was ihm Spaß macht: Von Lüttichau schlüpft in die

unterschiedlichsten Rollen – in verschiedensten Dialekten, vertont

eigene Gedichte und versucht sich an seinen Lieblings-Rocksongs,

Scheitern inbegriffen. Und das natürlich „Plugged“ mit E-Gitarre –

persönlich, sympathisch, echt. Nicht nur für Fans von „Hubert und

Staller“!

Beginn ist um 19.30 Uhr im kleinen Kursaal Bad Füssing.

Karten gibt es bereits im Vorverkauf beim TicketService Bad Füssing

Tel. +49-8531-975-522 oder E-Mail: ticket@badfuessing.de

sowie unter www.okticket.de und www.eventim.de

Zum ersten Kabarett-Soloprogramm von Helmfried von Lüttichau „Plugged“

verlosen Pothpourri Concerts und das Thermenland Magazin 2x2 Eintrittskarten

unter allen, die bis zum 30. November eine E-Mail mit ihrer Adresse

schreiben an:

Thermenland-Podium@gmx.de

05. DEZ

2025

02. FEB

2026

sam

Foto: initiative-junge-forscher.de

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7 www.thermenland-magazin.de


AKTUELL

“Unbequem sein und laut bleiben“

Herbstfest der SPD-Frauen

Voller Elan zeigten die Frauen in der SPD

des Passauer Landes nach einer Neuformierung

im Sommer jetzt beim Herbstfest im

Restaurant ,,Oberhaus'', wie Tradition und

Zukunftsorientierung Hand in Hand gehen

können. Unter der Leitung von Margrét

Rún Kraus richteten die SPD-Frauen ihren

Blick nun auf die kommenden Monate. Ziel

sei es, die Anliegen und Interessen von

Frauen in der Region noch stärker in die

politische Arbeit einzubringen und die

Weichen für mehr Gleichstellung und

Teilhabe zu stellen. Die kommenden Veranstaltungen

sollen ein ,,Stammtisch mit

Programm'' sein, bei dem etwa inspirierende

Bücher oder feministische Filme

vorgestellt und Themen wie Frauengesundheit,

Altersarmut von Frauen u.v.m.

erörtert werden.

v. l. Katja Reitmaier, Eveline Kretschmer, Ursula Baniak, Margrét Rún Kraus, Maria Zander,

Erika Graml, Margitta Kepler, Hannah Mezoföldi

,,Studien haben erwiesen, je gleichberechtigter

eine Gesellschaft ist, umso glücklicher ist sie“,

betonte Margrét Rún. Wenn es irgendwann

wichtig war, Frauenbewegung zu machen,

dann jetzt! Wo die Welt am Brennen ist und

Rechtsradikale auf dem Vormarsch sind, auch

hier in Deutschland, aktuell mit unbeholfener

Hilfe des Bundeskanzlers und seinen unsäglichen

Äußerungen.“

Ihr stehen eine große Gruppe von Powerfrauen,

wie sie selbst betonte, in der Vorstandschaft

zur Seite: Eveline Kretschmer

(Pocking), Vize-Vorsitzende Hannah Mezoföldi

(Passau) und als Beisitzerin Ursula Baniak

(Neukirchen v. W.), Ursula Fischer (Pocking),

Erika Graml (Ruhstorf), Margitta Kepler (Pocking),

Gerlinde Saller (Pleinting) und Maria

Zander (Ruderting).

Margrét Rún (mit rotem Schal), umgeben von ihren Vorständen und Ehrengästen mit Blick

nach oben

„Sexismus ist Teil des Alltags“

Sexismus sei kein Relikt aus der Vergangenheit,

sondern Teil des Alltags – in der Politik, am Arbeitsplatz,

in den Medien, aber leider auch von

Menschen, die behaupten, für Gleichberechtigung

zu stehen. Feminismus sei nicht nur das

Recht auf gleiche Bezahlung, sondern auch das

Recht ernst genommen zu werden - überall.

„Vor uns liegt noch ein Marathon mit vielfältigen

Kämpfen - von der Vereinbarkeit von Beruf

und Familie, der Bekämpfung von Gewalt

gegen Frauen bis zur Förderung von Frauen

in Führungspositionen.“ Feminismus bedeute,

diese Themen immer wieder auf die Agenda zu

setzen, auch und gerade dann, wenn es unbequem

werde. ,,Wenn andere Mauern errichten,

müssen wir Brücken bauen, wenn andere Angst

und Hass säen, müssen wir Hoffnung säen,

wenn andere schweigen, dann sprechen wir

füreinander, miteinander und für alle, die

keine Stimme haben. Lasst uns nicht müde

werden unbequem zu sein, lasst uns laut bleiben

für Gerechtigkeit, für Respekt, für Gleichstellung

und unsere Zukunft.“

Klare Schlussworte kamen von Katja Reitmaier:

,,Gleichberechtigung ist kein Luxus, kein Ziel

für irgendwann, sondern einfach unser Grundrecht.“

Dieses müsse überall eingefordert und

vollständig umgesetzt werden - in der Partei

und in der Gesellschaft. So sei die Listenaufstellungen

im Hinblick auf die Kommunalwahl für

sie ein Graus, jeder 2. Platz sollte von einer Frau

besetzt sein. Männer müssten Gleichstellung

leben, ohne daran erinnert werden zu müssen.

,,Wir machen weiter mit Mut, Ausdauer und Leidenschaft.

Gemeinsam können wir viel erreichen."

Helga Wiedenbei / Fotos: Franz X. Miedl

www.thermenland-magazin.de

8


AKTUELL

Foto: Franz X. Miedl

Gelungener Aushub des 250 Jahre alten Brückendenkmals über die Rott

Historische Holzbrücke hing am Haken

Anfang Oktober fand vor der Mündung der Rott in den Inn zwischen Mittich

und Weihmörting bei Neuhaus eine spektakuläre Baumaßnahme statt,

die alle Großbaustellen rund um den Autobahnbau in der Region die

Schau stahl: Die Versetzung der historischen gedeckten Holzgitterbrücke

bei Mittich, aus ihren Fundamenten in die benachbarte Feldwerkstatt,

wo sie instand gesetzt wird. Die Brücke war hier über 250 Jahre gestanden,

seit sie unter der Regentschaft von König Max II. 1852/53 über die

Rott geschlagen wurde. Ihr steinerner Vorgängerbau von 1808 hatte nur 17

Jahre gehalten, bis er 1835 wieder abgebrochen werden musste. Einst führte

über die Holzbrücke sogar die alte Bundesstraße 12 nach München. Zuletzt

war sie jedoch für den Verkehr gesperrt, weil die Holzkonstruktion den Lasten

des modernen Verkehrs nicht mehr gewachsen und zudem dringend sanierungsbedürftig

war.

Größter Raupenkran Europas

Bei der Brückenaushebung kam einer der größten derzeit in Europa verfügbaren

Raupenkräne zum Einsatz. Dies war nötig, da nur dieser die Reichweite

hat, um die beiden rund 60 Tonnen schweren Brückensegmente vom Ufer aus

zu heben und auf einen Tieflader zu setzen. Schon Tage vor der Aktion war

der Gittermast-Raupenkran mit einer Ausleger von bis zu 192 Metern vor Ort

in Position gebracht worden. Bei einem Eigengewicht von 80 Tonnen plus 42

Tonnen für jeden Raupenträger kann dieses Gerät bis zu 650 Tonnen tragen.

Das Ereignis zog mehrere Hundert Zuschauer an, die von zwei eigens dafür

vorbereiteten Freiflächen das Spektakel verfolgen konnten.

Künftig zwei Brücken

Die Kranarbeiten startete Landrat Raimund Kneidinger mit einem Hupsignal.

Gegen Mittag war dann das erste Segment versetzt, im Laufe des Nachmittags

das zweite. Während die Holzbrücke saniert wird, entsteht an ihrer

Stelle eine neue Stabbogenbrücke über die Rott für motorisierten Verkehr.

Für Radfahrer wird ein eigener Radweg angelegt, der dann ein paar Meter

flussabwärts über die sanierte denkmalgeschützte Holzgitterbrücke wieder

für Radler und Wanderer über die Rott führen wird. Beide Brücken sollen

zusammen im Juli 2027 für die jeweilige Nutzung freigegeben werden. Der

Verkehr zwischen Mittich und Neuhaus wird über die B 512 umgeleitet. Für

Radfahrer ist eine eigene Umleitung ausgeschildert. Die gesamte Baumaßnahme

inklusive Denkmalsanierung wird 11 Millionen Euro kosten. sam

Luftbild: Landratsamt Passau

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15. & 16. November

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9 www.thermenland-magazin.de


AKTUELL

Im Interview erklärt Florian Bruckmeier, was die Rock-Band „Ryan

„Es geht um Energie, um Freiheit, um den

„Ryan Eden“ ist nicht nur die einzige Rockband, die ursprünglich im

sonst eher auf Schlagerparty getrimmten Kurort Bad Füssing stammt,

sondern eine der erfolgreichsten Bands Ostbayerns überhaupt. Wo

auch immer sie auftreten, bei Hallenkonzerten, Bürgerfesten oder

Privatpartys – die fünf gestandenen Rockmusiker wissen Alt und Jung

durch ihre Leidenschaft zu begeistern. Mit bemerkenswerter Spielfreude

bringen sie ihre Song-Versionen auf die Bühne. Damit verstehen

es Ryan Eden wie keine andere Rockband der Region ihr Publikum in

den Bann zu ziehen und dem Partyvolk die Schweißperlen auf die Stirn

zu treiben. Wie zuletzt bei am Pockinger Bürgerfest. Heuer feiern sie

25-jähriges Band-Jubiläum. Das „Thermenland Magazin“ sprach zu

diesem Anlass mit Florian Bruckmeier, Gründer und bis heute Chef

der Band.

„Uns verbindet die Freude

an dem, was wir gemeinsam

auf die Beine stellen“

Thermenland Magazin: Ist es nicht ungewöhnlich für eine regionale Cover-

Band, ein Vierteljahrhundert lang auf der Bühne zu stehen und das auch

noch mit zwei Gründungsmitgliedern? Woran liegt das?

Florian Bruckmeier: 25 Jahre – das ist wirklich eine Hausnummer. Als wir

das Projekt im Jahr 2000 gegründet haben, hätte wohl keiner von uns

gedacht, dass es einmal so lange bestehen würde. Aber Ryan Eden hat sich

im Laufe der Jahre ständig weiterentwickelt, und wir Musiker sowie unsere

Crew sind zu engen Freunden geworden. Uns verbindet die Freude an dem,

was wir da fast jedes Wochenende gemeinsam auf die Beine stellen. Und

solange es allen Spaß macht, funktioniert das – auch über ein Vierteljahrhundert

hinweg.

„Ryan Eden“ – woher kommt dieser Name eigentlich?

Bruckmeier: Das ist tatsächlich ein reiner Künstlername, den ich mir ’99

ausgedacht hab. Nach dem Abi hab ich damals meine eigene CD im Studio

aufgenommen – und na ja, ein Rockalbum verkauft sich mit einem knackigen

englischen Namen einfach besser als mit Florian Bruckmeier. Die Band

kam dann erst ein Jahr später dazu, und da hab ich den Namen einfach

übernommen.

„Jeder Gig hat seinen eigenen Charme –

egal, ob da 300 oder 3000 Leute stehen“

Wie oft standen Sie in diesen 25 Jahren auf der Bühne? Haben Sie mitgezählt?

Bruckmeier: Mitgezählt hab ich ehrlich gesagt nicht, aber wenn ich’s mal

grob überschlage, dann sind wir von der Tausender-Marke nicht mehr weit

weg.

Gibt es DEN Gig in der Bandgeschichte? Wann und wo war das?

Bruckmeier: Eigentlich nicht. Jeder Gig hat seinen eigenen Charme – egal,

ob da 300 oder 3000 Leute stehen. Klar gibt’s Auftritte, an die man sich

besonders gern erinnert oder auf die man sich jedes Jahr freut, wenn man

wieder dabei sein darf. Das Bürgerfest in Pocking zum Beispiel – vor allem

in den letzten Jahren zusammen mit EMAH-Events – ist auf jeden Fall ein

Highlight im Tourkalender.

„Rock ist nicht einfach nur Musik,

Rock ist ein Lebensgefühl“

Ryan Eden rocken regelmäßig Pullman City: Nächster Gig in der Music Hall am 29.

Dezember um 21 Uhr.

Foto: Ryan Eden

Das Motto der Jubiläumstour lautet „Masters of Rock“. Ist das das Ergebnis

einer Selbsterkenntnis oder eher programmatisch für euren Mega-Act in

der Niederbayernhalle gemeint?

Bruckmeier: Unser eigentliches Tour-Motto lautet ‚25th Anniversary Tour‘.

‚Masters of Rock‘ ist dagegen das programmatische Motto für unser Jubi-

The Guys who celebrate Rock:

Name Aigner Thomas Augenstein Karl Bruckmeier Florian Gruber Alexander Stiglmeier Manuel

Bandname Aigi Coke Brucki Alex Stinky

Beruf Techn. Zeichner Consulting Lehrer Gymnasium Medientechniker/Film Bauamt Pocking

dabei seit 2005 2000 2000 2023 2013

Instrumente Bass / Voc Keys / Voc Git / Voc Drums Git / Voc

www.thermenland-magazin.de

10


AKTUELL

Eden“ seit 25 Jahren noch immer kraftvoll auf die Bühne drängt:

Mix aus Leidenschaft und Gelassenheit“

läumskonzert am 22. November in der Niederbayernhalle in Ruhstorf –

zusammen mit Deaf and Dumb und Woodham Trouble. Drei regionale

Rockbands, die diesen besonderen Abend richtig abreißen werden!

In der Bandbeschreibung wird zwischen Rock und Hard Rock unterschieden.

Heute hat sich die Rockszenederart in unterschiedliche Sub-Stile zersplittert.

Gibt es eigentlich noch etwas, das alle Rock-Fans eint?

Bruckmeier: Definitiv das Gefühl – die Einstellung zum Leben. Rock ist nicht

einfach nur Musik, Rock ist ein Lebensgefühl. Es geht um Energie, um Freiheit,

um diesen Mix aus Leidenschaft und einer gewissen Gelassenheit. Egal

ob Classic Rock, Hard Rock oder Alternative – am Ende verbindet uns alle

dieses Gefühl, auf der Bühne oder im Publikum einfach alles rauszulassen

und den Moment zu feiern.

„Für seine Zeit war Beethoven

ja der erste echte Rocker“

Was bedeutet Rock-Musik für Sie persönlich?

Bruckmeier: Na klar, Rockmusik zieht sich komplett durch meinen Alltag –

egal ob beim Musikhören, selber Spielen, auf der Arbeit oder bei Konzerten.

Selbst im Job spielt Rock irgendwie immer mit rein, auch wenn ich dort eher

das Gegenteil unterrichte – also z.B. Bach und Beethoven. Wobei, ehrlich

gesagt: Für seine Zeit war Beethoven ja der erste echte Rocker – der Typ hat

schließlich auch Grenzen gesprengt!

Auf der Bühne spielt die Band eine breite Auswahl von populären Rock-Hits

bis zu Headbanger-Hymnen. Wo liegen denn die persönlichen Vorlieben der

Musiker?

Bruckmeier: Das war eigentlich schon immer unser Ding: Wir spielen nur

das, was wir selbst auch gerne hören. Und da bringt natürlich jeder seinen

eigenen Geschmack mit rein. Stinky steht eher auf Punk-Rock, ich bin mehr

beim klassischen Heavy Metal zuhause, Alex auf Nu-Metal, Aigi auf Alternative

Rock – und Coke ist der absolute Classic-Rock-Fan. Diese Mischung

macht’s am Ende aus.

„Ausschließen will ich ein

neues Ryan Eden-Album

auf keinen Fall“

Fans feiern den einzigartigen Ryan Eden-Mix aus zeitlosen Klassikern und aktuellen

Rock-Covers.

Foto: Ryan Eden

Wenn man in Konzertmitschnitte der letzten Jahrzehnte reinhört, bekommt

man den Eindruck, dass sich auch im Bandgeschmack etwas geändert hat.

Waren es früher die unverwüstlichen Klassiker von AC/DC, U2, Metallica,

Nickelback und Van Halen, besteht die Setlist heute aus sehr vielen deutschsprachigen

Songs. Wie kommt das?

Bruckmeier: Das war eher ein schleichender, nicht vorprogrammierter Prozess.

In unserer heutigen Setlist sind viele Songs enthalten, die wir vor 20

Jahren noch nicht zufriedenstellend umsetzen konnten – jetzt aber schon.

Die deutschsprachigen Songs kamen ebenfalls nach und nach hinzu. Und

warum auch nicht? Wenn die Songs gut sind, wir sie für uns realisieren können

und sie das Publikum mitreißen, dann haben sie genauso ihre Berechtigung

wie Klassiker wie Poison oder Don’t Stop Believin’.

„Ryan Eden“ haben als Coverband das Fundament für ihren Erfolg gelegt.

Aber wie sieht es denn mit eigenen Werken aus?

Bruckmeier: Ein Album -Get Hypnotized- haben wir ja schon. Und ehrlich

gesagt, gäbe es genug neue Songs, die wir sofort aufnehmen könnten. Aber

das Problem ist einfach die Zeit. Für ein neues Album braucht man viel

Ruhe, Geduld und den Kopf frei, um alles ordentlich zu arrangieren und

Meine Region. Mein VDW.

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AKTUELL

einzuspielen. Zwischen Touralltag, Familie und Jobs ist das aber kaum möglich

– man kann sich ja nicht einfachein paar Wochenenden komplett ausklinken.

Aber ausschließen will ich es auf keinen Fall. Wer weiß, vielleicht

gibt’s ja noch ein neues Ryan Eden-Album. Lust hätte ich auf jeden Fall!

„Unser Job ist es, dem Publikum

einen unbeschwerten Abend zum

Feiern und Rocken zu bieten“

Live bekommt man diese Songs aber bei den Konzerten nur selten zu hören.

Woran liegt das?

Bruckmeier: Stimmt, unsere eigenen Songs hört man live kaum. Der Grund

ist einfach: Wir werden als Ryan Eden gebucht, um dem Publikum einen

unbeschwerten Abend zum Feiern und Rocken zu bieten. Wenn wir dann

Songs spielen würden, die nur wenige kennen, wäre das eher kontraproduktiv.

Unsere Klassiker und bekannte Hits sorgen dafür, dass alle mitsingen,

abgehen und einfach Spaß haben – darum stehen die eigenen Stücke

hinten an.

Am 22. November steigt in der Niederbayernhalle das große Jubiläums-Konzert.

Werden wir dort eigene Songs von Ryan Eden hören?

Bruckmeier:Nein. Aber wir haben ein paar Specials geplant – will aber jetzt

noch nicht zu viel verraten. Neben Special Guests wird es auch einen

Special-Song-Block geben. Wir sind schon fleißig am Üben, damit alles

reibungslos klappt.

„In der Region fehlt es

oft an passenden Bühnen

und Gelegenheiten“

Es gibt in der Region ja eine ganze Reihe von Bands. Ihre Auftritte sind aber

eher selten. Mangelt es an Bühnen oder an Publikum?

Bruckmeier: Ja, das stimmt – es gibt hier schon ziemlich viele Bands. Dass

man sie live eher selten sieht, liegt aber nicht unbedingt am Publikum. Eher

fehlt es oft an passenden Bühnen und Gelegenheiten. Viele Locations sind

klein, die Organisation aufwendig, und dann muss alles zeitlich und finanziell

passen. Es ist also nicht so, dass niemand kommt – die Möglichkeiten,

richtig aufzutreten, sind einfach begrenzt.

Beim „Masters of Rock“-Konzert treten als Support mit „Deaf & Dump“ und

„Woodham Trouble“ zwei ebenfalls altbekannte Größen der regionalen

Rockszene auf. Gibt es keinen Nachwuchs?

Bruckmeier:Doch, den gibt es natürlich. Auf unserer Geburtstagsfeier wollten

wir aber Bands auf der Bühnehaben, die uns selbst in den letzten Jahrzehnten

begleitet haben. Mit Deaf and Dumb verbindet uns seit mehr als

20 Jahren eine enge Freundschaft, und Woodham Trouble sind seit mehr als

einem Vierteljahrhundert live unterwegs und spielen genau die Musik, die

auch wir gerne hören.

"Masters of Rock": Seit 25 Jahren bringen die Rocker aus dem Rottal jetzt schon die

Säle und Partyzelte Ostbayerns zum Kochen.

Foto: Ryan Eden

„Es bräuchte mehr entspannte

Locations, wo die Bands auch

mal experimentieren können“

Coverbands sind bei allen möglichen Festen gefragt - Bands, die eigene Sachen

ausprobieren wollen, brauchen einen anderen Rahmen. Wie müsste

der aussehen?

Bruckmeier: Ja, das stimmt schon – Coverbands sind bei Festen natürlich

gefragt, weil die Leute die Songs kennen und direkt mitsingen und feiern

können. Für Bands, die eigene Sachen ausprobieren wollen, braucht es einfach

einen anderen Rahmen: kleinere, entspannte Locations, wo das Publikum

offen ist für Neues und die Band auch mal experimentieren kann. Es

sollte ein Umfeld sein, in dem man ohne Druck spielen kann, und wo die

Leute Lust haben, sich wirklich auf die Musik einzulassen – nicht nur

nebenbei zu feiern.

Ryan Eden wurde in Thierham, einem Ortsteil von Bad Füssing gegründet.

Ein Teil der Bandmitglieder stammt aus dem Kurort, der wegen des etwas

gehobeneren Altersdurchschnitts lange Zeit als Hochburg von Musikstadlund

Operetten-Musik bekannt war. Viele der 50+Generation aber sind mit

Deep Purple, den Rolling Stones, The Who und all den Glamrock-Bands der

70er Jahre aufgewachsen. Beim letzten Kulturfestival sorgte eine Pink-

Floyd-Tribute-Band für ein volles Haus. Warum rockt „Ryan Eden“ nicht einmal

die ehrwürdige Kurhaus- oder OpenAir-Bühne im Kurpark mit

Rock-Klassikern?

Bruckmeier:Warum eigentlich nicht? In Bad Füssing haben wir bisher noch

nicht gespielt, aber wer weiß, was die Zukunft bringt. Ich bin mir nur nicht sicher,

ob wir die Lautstärkegrenzen einhalten könnten. ;-)

Martin Semmler

Nächstes „Ryan Eden”-Konzert am 22. Nov.zusammen mit „Deaf & Dump“

und „Woodham Trouble“ in der Niederbayernhalle. Weitere Tourdaten,

Musikbeispiele undInformationen über Ryan Eden gibt es im Internet unter

www.ryaneden.com

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GENIESSEN & ERLEBEN

KOSTBARES INNVIERTEL

Wer das oberösterreichische Innviertel besucht, findet eine Region, die sich längst aus gängigen Klischees befreit hat und

sich trotzdem treu geblieben ist. Tradition wird immer noch großgeschrieben. Am besten kommt man im späten Herbst

und frühen Winter, wenn neben den Nebelschwaden auch schon ein Hauch von Advent und Weihnachten in der Luft liegt.

Relaxen in den Weiten der Thermalbecken ist dann ein besonderer Genuss.

Advent im Innviertel

Im Innviertel kann der Advent noch so sein, wie

er sein sollte. Gesellig, aber nicht gewöhnlich,

still, aber nicht starr, beschaulich, aber nicht behäbig.

Wo kleine Adventmärkte Stimmung verbreiten

und wo echtes Handwerk ebenso gepflegt

wird wie Adventbräuche oder der Genuss kulinarischer

Klassiker.

Apropos echtes Handwerk: In der vierten Ausgabe

holt S´INNVIERTEL Tourismus regionales

Handwerk vor den Vorhang. Auf 68 Seiten präsentieren

sich Handwerksbetriebe und -traditionen

aus unterschiedlichsten Branchen getoppt

mit Ausflugstipps, Empfehlungen für Wanderungen,

Radtouren, etc.

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Weihnachtsmarkt

Schloss Katzenberg

11. – 14. Dezember 2025:

Kunsthandwerksaussteller am ganzen Schlossgelände,

ganztägige musikalische Umrahmung

und kulinarische Köstlichkeiten verbreiten

Weihnachtsstimmung.

Altheimer Christkindlmarkt

6. - 7. Dezember 2025:

Der Christkindlmarkt für die ganze Familie am

Dr. Weinlechner Platz in Altheim.

Stille Nacht Krippe &

Weihnachtsausstellung

Im Museum Innviertler Volkskundehaus in Ried

im Innkreis ist das ganze Jahr über Weihnachten,

denn hier steht ein Juwel: Die Stille-Nacht-

Krippe vor der 1818 das weltberühmte Weihnachtslied

uraufgeführt wurde.

Tipp: Besuch der Weihnachtsausstellung (20. November

bis 31. Jänner) anlässlich des Jubiläums

„70 Jahre Oö. Krippenfreunde“.

Rieder Advent: ab 20. November 2025

Liederabende, weihnachtlicher Spaziergang durch

die idyllisch beleuchtete Innenstadt, Einkehr bei

den beliebten Dietmar-Standln, (11-21 h geöffnet)

und entspannt die Geschenke aussuchen…

Alle Veranstaltungen unter

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KULTUR FIT AKTUELL & GESUND & FREIZEIT

Der Förderkreis Bereich Schloss Ortenburg konnte vor einiger Zeit ein Kochbuch aus dem Jahr 1649. vermutlich hat

das Kochbuch eine Familie der protestantischen Glaubensflüchtlinge im 17. Jahrhundert nach Ortenburg mitgebracht.

Das Kochbuch wurde von Elmar Grimbs transkribiert und kommentiert. Auch das Lesen alter Schtiften kann Spaß

machen! Ausgewählt ist ein Rezept, wie man Hagebutten verwenden kann. Es soll süße Sulz, Sülze oder Gelee

hergestellt werden.

Die Hettäpez1) Salßen2) Zuemachen

Nehmbt die Hettapez1) ehe sie der Reiff

prent3), Vndt weich werden, aber doch huebsch

rot sein, schneit sie nach der Leng in der mitten

Voneinander, schabt die Kendel4) Vndt das rauh5)

inwendig herraus, Vndt oben auch die schwarzen

Kuepfel herrab darnach wascht sie geschwindt

auß einem frischen Waßer, Vndt Last wohll

daran abseihen, Last in ein geschir Verdegter

stehen, bis Vngepherlich auf den 3 tag, so wer=

den sie weich als dan thuets in ein Peckh6),

oder Pfan, geust darauf waßer, das etwan

ein finger darueber aufgeht, last sieden

nit gar lang Vndt treibt durch ein herins

Siebl7) so bleiben die 9heitel8) daruon darnach

Seut sie, nembt Zuegker oder Honig darein | S. 107

wie Jr wolt, Vndt wie sues Irs haben Wolt,

man mag wohl auch wohl ein Paißelsafft9) da=

runter nehmen, ein wenig waßer auf die

Paißel9) goßen, Vndt ein gueten Shuet10) thuen

laßen, darnach außprest oder durchtrugket,

Vndt wen man die Salzen2) Sieden wil, den

Paißelsafft darunter gossen, soviel man wil,

es darff kaum der 4 oder 5 theil sein, dan

es ist fast sawer, Vndt den gibt der Zuegker

oder Honig nit so Wohl, daran ist aber fast

nutzlich sonderlich Zue dem Sant10), es muß nit

gar wenig gesotten sein, sie bleibt sonst nit gern,

Vndt mueß wohl halb einsieden oder mehr, wen

man sicht, daß Zimblich dickh wirdt, Vndt an=

hebt Von dem peckh6) Zue schalen anseitten,

Vndt wen mans auff den Tisch will geben,

mag mans abmachen, mit waßer oder wen,

dieße salßen2) mit dem Paißelsafft8) ist guet fuer

den Sautt10).

Anmerkungen:

1) Hettäpez = Hagebutten; 2) Salßen = Sulz, Sülze, Gelee

3) prent = verbrennt; 4) Kendel = Körner

5) das rauh = feíne Härchen; 6) Peckh = Becken, Becher

7) herins Siebl = Haarsieb, kein Metallsieb,

meist aus Rosshaar gefertigt

8) heitel = Häutchen, Schale

9) Paißelsafft = Saft von Baissel Berl

= Sauerdorn-Berberitzenbeeren

10) Shuet, Sant, Saut = Sud Hagebutten von der Heckenrose

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GENIESSEN & ERLEBEN

Es gibt wieder regionalen Bio-Streuobstwiesen-Apfelsaft

Leckerer Saft bio-zertifiziert aus der Region

Das war ganze Arbeit: Drei Tonnen Äpfel von Bio-Streuobstwiesen von

Familien aus Bad Griesbach, Ortenburg und Fürstenzell hat der Landschaftspflegeverband

(LPV) diesen Herbst pressen lassen. Viermal ist das

LPV-Team dafür samt Anhänger zwischen der Lohnpresse des Biohofs Wimmer

in Pfarrkirchen und Passau hin- und hergefahren. „Herausgekommen

sind 2148 Liter aromatischer Apfelsaft. Das sind 258 Tragerl zu je 6 Literflaschen,

die unsere FÖJ-lerin Annabella Tritschler händisch etikettiert“,

berichtet LPV-Apfelbeauftragte Eva Weber. Der heimische und gesunde Saft

wird unter dem Label „Regional-Genuss im Passauer Land“ vermarktet. Die

Öko-Modellregion ILE an Rott & Inn hat das Label eigens für regionale

Bio-Erzeugnisse entwickelt.

Über 2000 Liter Bio-Apfelsaft

Nach einem ersten kleinen Testlauf mit interner Kostprobe im Jahr 2023

hatte der LPV im Herbst 2024 erstmals eine größere Menge von rund 600

Litern Apfelsaft gepresst und mit der Öko-Modellregion ILE an Rott & Inn

vermarktet. Weil diese Menge nun aufgebraucht ist, kommt es gelegen, dass

in den nächsten Wochen der Bio-Apfelsaft dieser Saison erhältlich sein wird.

Für die Saison 2026 sucht die ILE einen Partner, der den LPV und die Öko-

Modellregion bei der Abwicklung und beim Vertrieb des Saftes unterstützt.

Ziel ist es, den Apfelsaft in größeren Mengen zu produzieren und auch in

der Region anzubieten.

Wirt zw. Erzeuger und Konsument

1000 Liter des frisch gepressten Apfelsafts hat Robert Bauer, 2. Bürgermeister

von Kirchham, selbst Besitzer einer biozertifizierten Streuobstwiese,

schon für seinen Gasthof Bauer gesichert. Wer ebenfalls Interesse an dem

bioregionalen Saft hat und diesen erwerben möchte, meldet sich bei Eva

Alles Handarbeit: Annabella Tritschler macht beim LPV ein Freiwilliges Ökologisches

Jahr (FÖJ). Mit dem Etikettieren der 2148 Flaschen hat sie eine Menge zu tun.

Foto: Eva Weber, LPV

Weber, E-Mail: eva.weber@landkreis-passau.de oder telefonisch unter

+49-851-379-38612 (Montagvormittag, Mittwoch ganztags) und holt den Saft

beim LPV in Passau-Kohlbruck ab. Geschäftskunden können den hochwertigen

Saft auch online über die Regiothek kaufen und bekommen ihn

freitags geliefert: www.regiothek.de.

Simone Kuhnt / Öko-Modellregion ILE an Rott & Inn

jetzt auch im November

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Feierabendticket

Montag - Samstag I ab 16:30 Uhr I € 15

Weil es so gut angekommen ist:

Feierabendticket mit gratis Extra

auch im November erhältlich.

Als Extras warten z.B. Sauna,

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den Extras finden Sie auf unserer Website.

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FIT & GESUND

Pockings Marienapotheker Gerald Kunz

Wenn Nase, Augen un

Kaum ist der Herbst da, schon

beginnt sie wieder: die Erkältungssaison.

Eine laufende oder verstopfte

Nase, tränende Augen, Druck im Kopf

und dumpfe Ohren gehören zu den

typischen Beschwerden, wenn Viren

die oberen Atemwege befallen. Doch

warum wird die Nase überhaupt so

dicht? Und was hilft, wenn sich auch

Stirn- und Nebenhöhlen melden?

Wie eine Erkältung entsteht

Auslöser einer Erkältung sind in über 80 Prozent

der Fälle Rhinoviren, seltener auch Adeno-,

Corona- oder Parainfluenzaviren. Sie werden

durch Tröpfchen oder Schmierinfektion übertragen

und befallen die Schleimhaut der Nasenhöhle.

Der Körper reagiert mit einer typischen

Abwehrreaktion: Blutgefäße in der Nasenschleimhaut

weiten sich, die Durchblutung steigt,

und Immunzellen wandern ein. Das führt zur

Schwellung der Schleimhaut und zur vermehrten

Sekretbildung – die Nase läuft und schwillt

gleichzeitig zu. Die entstehende Schwellung kann

sich bis zu den Ausführungsgängen der Nasennebenhöhlen

und der Ohrtrompete (Eustachische

Röhre) fortsetzen. Dadurch kommt es zu Druckgefühlen

in Stirn, Wangen oder Ohren.

Tränende Augen entstehen, wenn die ableitenden

Tränenwege – die über den Tränennasengang

in die Nase münden – durch die

Schleimhautschwellung blockiert werden. Die

Tränenflüssigkeit kann dann nicht mehr abfließen

und sammelt sich im Augenwinkel.

Von der Rhinitis zur Sinusitis

Sind nur die Nasenschleimhäute betroffen, heißt

die Erkrankung Rhinitis. Wenn die Entzündung

auf die Nasennebenhöhlen übergreift, sprechen

Mediziner von einer Rhinosinusitis. Sie betrifft

meist die Kiefer- oder Stirnhöhlen. Der natürliche

Sekretabfluss ist behindert, die Schleimhaut

schwillt weiter an, und das Sekret staut sich.

Typisch sind ein dumpfes Druckgefühl im

Gesicht, Schmerzen beim Bücken und eine

nasale Stimme.

In der Regel handelt es sich um eine virale Entzündung,

die ohne Antibiotika ausheilt. Nur

wenn das Sekret eitrig wird, Fieber auftritt oder

die Beschwerden länger als zehn Tage anhalten,

ist eine bakterielle Superinfektion möglich.

Das hilft einer verstopften Nase

Das wichtigste Ziel bei einer Erkältung ist es, die

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Lindert und unterstützt die Heilung von Entzündungen der Atemwege: Inhalieren mit einem Aufguss von getrockneten

Kamillenblüten.

Foto: AOK Bilderdienst

Schleimhäute wieder frei zu bekommen. Kurzzeitig

helfen abschwellende Nasensprays oder

-tropfen, die Wirkstoffe wie Xylometazolin oder

Oxymetazolin enthalten. Sie verengen die Blutgefäße

in der Nasenschleimhaut, sodass diese

abschwillt und die Nasenatmung wieder möglich

wird. Die Anwendung sollte jedoch auf maximal

sieben Tage beschränkt bleiben – sonst droht ein

Gewöhnungseffekt, der zu einer Art Dauerschnupfen

führt.

Sanfte Hilfe für Empfindliche

Für empfindliche Schleimhäute gibt es sanftere

Alternativen: Meerwasser- oder Salzsprays

befeuchten die Nasenschleimhaut und unterstützen

die natürliche Reinigungsfunktion.

Besonders Kinder und Schwangere können sie

bedenkenlos anwenden. Auch leicht hypertonische

Spüllösungen in Kombination mit einer

Nasendusche können Sekret und Virenpartikel

mechanisch entfernen.

Inhalationen mit warmem Wasserdampf – eventuell

mit Zusätzen wie, Kamillenblüten oder

ätherischen Ölen – helfen, festsitzenden Schleim

zu lösen und die Atemwege zu befeuchten.

Wer empfindlich auf ätherische Öle reagiert

oder allergisches Asthma hat, sollte jedoch vorsichtig

sein.

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Stirn- & Nebenhöhlen schwellen

Wenn der Druck im Kopf zunimmt und sich beim

Bücken ein stechender Schmerz in Stirn oder

Wangen bemerkbar macht, hat sich meist eine

Nebenhöhlenentzündung entwickelt. Hier

spricht man dann von einer Sinusitis. Ursache ist

fast immer ein fortgeleiteter viraler Infekt – selten

sind Bakterien beteiligt. Die Schleimhäute in

den Nebenhöhlen schwellen zu, Sekret staut sich,

und es entsteht Druck.

Das hilft bei Sinusitis

Neben abschwellenden Nasensprays können

hier Präparate mit abschwellenden Wirkstoffen

und Entzündungshemmern hilfreich sein. Durch

die schnelle und tiefgehende Wirkung, fördern

sie den Schleimabfluss und die Belüftung der

Stirn- und Nebenhöhlen. Auch Kombinationspräparate

aus der Apotheke, die ätherische Öle

oder pflanzliche Schleimlöser enthalten, unterstützen

den Heilungsprozess. Schmerzmittel und

Fiebersenker wie Ibuprofen oder Paracetamol

lindern Begleitsymptome und tragen zum Wohlbefinden

bei.

Wer starke Schmerzen hat oder wenn sich nach

über einer Woche keine Besserung einstellt,

sollte einen Arzt aufsuchen. Dieser kann klären,


FIT & GESUND

gibt Tipps, was bei einer Erkältung hilft

dOhren dichtmachen

ob sich eine bakterielle Infektion entwickelt hat

– dann kann gegebenenfalls ein Antibiotikum

notwendig werden.

Wenn die Ohren betroffen sind

Ein dumpfes Druckgefühl im Ohr oder Schwierigkeiten

beim Druckausgleich – etwa beim

Gähnen oder Schlucken – sind häufige Begleiterscheinungen

einer Erkältung. Auch hier steckt

meist eine Schwellung der Schleimhäute in der

Ohrtrompete dahinter.

Abschwellende Nasensprays können helfen, den

Verbindungsgang zwischen Nase und Ohr wieder

zu öffnen. Außerdem wirkt Wärme wohltuend

– etwa durch warme Umschläge oder eine

Rotlichtlampe. Kinder leiden besonders häufig

unter Mittelohrentzündungen, weil ihre Ohrtrompete

noch kürzer ist und leichter zuschwillt.

Wenn Schmerzen oder Fieber auftreten, ist ein

Arztbesuch Pflicht.

Tränende Augen gehören dazu

Viele Betroffene wundern sich, warum bei einer

Erkältung die Augen tränen. Der Grund liegt

anatomisch nah: Die Tränenflüssigkeit fließt

normalerweise über kleine Kanäle in die Nase

ab. Sind diese durch eine Schwellung verengt

oder blockiert, staut sich die Flüssigkeit, und

die Augen beginnen zu tränen. Meist verschwindet

dieses Symptom, sobald die Nase wieder

frei ist.

Wann man zum Arzt muss

In der Regel heilt eine einfache Erkältung nach

sieben bis zehn Tagen von selbst ab. Ein Arztbesuch

ist jedoch ratsam, wenn die Beschwerden

ungewöhnlich stark sind, Fieber über 38,5 °C auftritt,

die Schmerzen zunehmen oder sich nach

mehr als einer Woche keine Besserung zeigt.

Auch wenn Kinder, ältere Menschen oder chronisch

Kranke betroffen sind, sollte frühzeitig

medizinischer Rat eingeholt werden.

Unangenehm aber harmlos

Eine Erkältung mit verstopfter Nase, tränenden

Augen und Druckgefühl in Stirn und Ohren ist

zwar unangenehm, aber meist harmlos. Mit

Geduld, viel Flüssigkeit, Wärme und geeigneten

Arzneimitteln aus der Apotheke lässt sich das

Schlimmste meist gut überstehen. Wer seine

Schleimhäute schont, ausreichend schläft und

Stress meidet, stärkt sein Immunsystem – und

kann bald wieder frei durchatmen.

Bleiben Sie gesund und genießen Sie die sonnigen

Herbsttage

Ihr Marienapotheker

Gerald Kunz

Hausmittel, die

wirklich guttun

Oft helfen einfache Maßnahmen, die Beschwerden

einer Erkältung zu lindern:

▶ Viel trinken, am besten warmen Tee,

Heißgetränke fürs Immunsystem oder

Brühe – das hält die Schleimhäute feucht.

▶ Feuchte Raumluft durch Schalen mit

Wasser oder Luftbefeuchter erleichtert

das Atmen.

▶ Wärme auf Stirn, Wangen oder Brust

wirkt entspannend und löst den Druck.

▶ Schlaf und Ruhe unterstützen das Immunsystem

bei der Regeneration.


KULTUR & FREIZEIT

HEILKRÄFTE DER NATUR

Die Pinie (Pinus pinea)

Symbolbaum der ewigen Stadt

Einer der typischen Bäume des Mittelmeerraumes ist die

Pinie. Besonders in Rom prägen die bis zu 30 m hohen Kiefergewächse

das Stadtbild. Wegen ihrer schirmartigen

Krone wird sie gerne als Schattenspender in Parks und Gärten

gepflanzt, deshalb wirdsie auch Schirmkiefer genannt.

Seit der Antike ist sie Symbol der Fruchtbarkeit und im

Christentum steht der Baum für Auferstehung und das

ewige Leben.

Das Kieferngewächs hat bis zu 20 cm lange Nadeln, die zu zweit und

manchmal zu dritt in Bündeln zusammengefasst sind. Zapfen trägt

die Pinie erst nach 20 Jahren, diese werden gerne als Deko verwendet,

aber auch in der Kunst und Architektur findet man sie immer

wieder. Im Vatikanischen Museum z.B. befindet sich ein 4 m hoher

bronzener Pinienzapfen, auch Grabstätten ziert der Pinienzapfen

und das römische Stadtviertel „Pigna“ ist nach der Pinie benannt. In

Deutschland finden wir, wenn man genau hinsieht, öfters Pinienzapfen

dargestellt, z.B. in der Vorhalle des Aachener Doms oder auf dem

Dach des Elisenbrunnens. Auf dem Giebel des Augsburger Rathauses

thront die sogenannte „Zirbelnuss“ und prägt dort das Stadtwappen.

Wir nutzen vor allem die nahrhaften Pinienkerne, die meist aus

Wildwuchs geerntet werden. Dazu klettern die sogenannten Pineros

auf die Bäume und schlagen die Zapfen mit Stangen herunter.

Gut getrocknet lösen sich dann die harten Piniennüsse besser heraus.

Unter jeder Zapfenschuppe befinden sich zwei harte Kerne,

die in Wasser eingeweicht werden. Maschinell werden die wertvollen

Piniennüsse geknackt und geschält. 40–50 Pinienkerne kann

ein Zapfen hervorbringen.

Die teuren Kerne sind reich an Mineralstoffen wie Phosphor, Kalzium,

Magnesium und Selen. Außerdem sind sie reich an ungesättigten

Fettsäuren, die für unsere Herzgesundheit und zu hohem

Cholesterinspiegel eine gute Nahrungsergänzung sind. Auch für die

Verdauung sind die balaststoffreichen Kerne sehr gut. Sie schützen

uns vor freien Radikalen und stärken unser Immunsystem aufgrund

der enthaltenen Vitamine. Durch den Fettgehalt können

die Samen schnell ranzig werden, man sollte nicht zu viel essen,

100 g enthalten ca. 600 kcal, der Tagesbedarf wäre eine Handvoll,

circa 30g.

Wie so viele Baumarten, wird die Pinie von eingeschleppten Schädlingen

befallen, das zu einem Kiefernsterben führt. Schade wäre es

um diesen schönen Baum, da er bis zu 250 Jahre alt werden kann.

Wenn Sie neugierig auf

die Natur und ihre Wunder

sind, können Sie sich

gerne zu einer Kräuterwanderung

oder einem

Workshop bei Holler und

Co anmelden:

Handy: 0151/64000020

E-Mail: hollerundco@gmx.de

Instagram:

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vom 1. November bis 23. Dezember

auf Thermeneintritte vor Ort

sowie im Onlineshop.

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Nicht gültig für Kombikarten, Packages, Wertgutscheine,

Geldwertkarten sowie rabattierte Leistungen.


KULTUR & FREIZEIT

Europäischer Kinotag in der Filmgalerie Bad Füssing

Ausgezeichnetes Kino

zum Spartarif

Am Sonntag, 23. November, feiert die Filmgalerie

Bad Füssing wie jedes Jahr ihren Europäischen

Arthouse Kinotag. Dann sind hier alle Filme für

nur 7 Euro zu sehen.

Um die Filmkunst in seiner ganzen Bandbreite

zu feiern, beteiligt sich die Betreiberfamilie

Mitzam an diesem europaweiten Aktionstag der

Filmkunstkinos: Von Familien- und Beziehungskomödien

über bildgewaltiges Dokutainment bis hin zum außergewöhnlichen

Konzertfilm geht es auf der Leinwand mal dramatisch, mal spannend

und oft recht lustig zu – aber immer auf höchstem Niveau.

Vielfalt und Austausch

Auf mehr als 4000 Leinwänden in 46 Ländern werden am 10. Europäische

Filmkunst-Kinotag Hunderte Filme mit hohem qualitativem Anspruch und

emotionalen Tiefgang zu sehen sein. Am Europäischen Arthouse-Kinotag

sendet die globale Arthouse-Community eine klare Botschaft: „Arthouse-

Kinos sind wichtige demokratische Räume, in denen Dialog und Gemeinschaft

gedeihen. Gemeinsam stehen wir für (film-)kulturelle Vielfalt,

Gerechtigkeit und Austausch über Grenzen und Kulturen hinweg – jederzeit

und überall.“

Da bei Drucklegung das konkrete Tagesprogramm noch nicht absehbar war,

gibt es Karten und Infos zu den Filmen im Kino-Flyer oder im Internet unter

www.kino-bad-fuessing.de

Jahreskonzert des Musikvereins Bad Füssing

Helden, Schurken &

Legenden

Der Musikverein Bad Füssing feiert

heuer sein 15-Jahre-Jubiläum am Sonntag,

16. November um 17 Uhr im Konzertsaal

des Großen Kurhauses mit

einem Jahreskonzert voller bekannter

Film-Soundtracks. Darunter Blockbuster-Hits

wie das legendäre „Also sprach

Zarathustra“ aus „2001 – Odyssee im

Weltraum“, das „Star Wars“- und „Mission

Impossible“-Theme, „Eye of the Tiger“

aus „Rocky III“ oder auch der Ohrwurm „Wicki“. Dieses Konzert verspricht

ein unvergessliches Erlebnis für alle Fantasie- und Musikliebhaber zu

werden! Immerhin gehören dem Musikverein inzwischen 45 aktive

Musiker*innen im Blasorchester, 20 Musiker*innen bei den „Minis“ und 34

Schüler*innen in der Bläserklasse der Grundschule Bad Füssing an.

Platzkartenreservierung

Der Eintritt ist frei - Spenden erbeten. Kostenlose Platzkarten

gibt es ab 3. November bei den beiden VR-Banken in Bad Füssing,

Sonnenstraße 4 und Thermalbadstraße 25, via Handy

über den QR-Code oder online unter

https://tinyurl.com/Jahreskonzert2025

Foto: Semmler

sam

STÜNDLICH

EINZIGARTIGE

LICHTER- UND

LASERSHOW

20. - 23. Nov. & 27. - 30. Nov.

20.11. 16:00-22:00 Uhr

21.11. 16:00-22:00 Uhr 22.11. 14:00-22:00 Uhr 23.11. 14:00-22:00 Uhr

16:00 - 17:00 Uhr

Bad Füssinger Kurorchester

17:00 Uhr

Kindergarten Würding

14:00 - 15:30 Uhr

Musikverein Bad Füssing

15:00 - 16:00 Uhr

Kurorchester Nachwuchskonzert

17:00 Uhr

Feierliche Eröffnung mit

Bürgermeister Tobias Kurz,

Kur- und Tourismusmanagerin

Daniela Leipelt und dem

Christkind

17:00 - 19:30 Uhr

D’Querdreiba

19:00 Uhr

Perchten, Passauer Burgdeiffen

20:00 - 21:30 Uhr

Zeisal

16:00 - 17:30 Uhr

Bad Füssinger Kurorchester

18:30 Uhr

Perchten, Williwoida Woidteifen

20:00 Uhr

Julia Raich

16:30 Uhr

Kindergarten Egglfing/Inn

17:30 Uhr - Totensonntag

Ewigkeitssonntag - ein stiller Tag

lädt zum Nachdenken über Leben

und Tod ein - mit Pastoralreferen-

tin Maria Müller und Kirchenrat

Norbert Stapfer

27.11. 16:00-22:00 Uhr

28.11. 16:00-22:00 Uhr

29.11. 14:00-22:00 Uhr

30.11. 14:00-22:00 Uhr

16:00 - 17:30 Uhr

Bad Füssinger Kurorchester

19:30 - 21:00 Uhr

Kriss

16:00 - 19:00 Uhr

Marion Hensel an der Harfe

Weihnachts-Wunderland inmitten des

winterlich geschmückten Kurwaldes,

traditionelles Kunsthandwerk und viele

kulinarische Schmankerl.

16:00 - 17:30 Uhr

Bad Füssinger Kurorchester

18:30 Uhr

Perchten, Bayerwoid-Deifen

19:30 - 22:00 Uhr

Christmas à la Ella Fitzgerald

14:00 - 16:30 Uhr

Musikalisches zum 1. Advent mit

der Würdinger Dorfmusik

17:00 - 17:30 Uhr

Feuershow des Rottaler

Staatszirkus

17:30 - 18:00 Uhr

Perchten, Ruhstorfer Rottdeifen

18:00 - 19:00 Uhr

Musikverein Bad Füssing

19:30 - 21:30 Uhr

Bad Füssinger Kurorchester

INFOS UNTER

WWW.WINTERZAUBER-BADFUESSING.DE

PROGRAMMÄNDERUNGEN

VORBEHALTEN!

BAD FÜSSING

2025

www.thermenland-magazin.de

20


KULTUR & FREIZEIT

Thermenland Magazin verlost Karten für höchste Gesangskunst in Bad Füssing

„Nacht der Tenöre“ mit Sänger-Stars

Die „Nacht der Tenöre“ – ein Musikerlebnis der ganz besonderen Art –

begeistert bereits seit Jahren Klassikliebhaber und Fans zeitgenössischer

Musik gleichermaßen. Das kurzweilige Programm reicht von

Arien aus bekannten Opern und Operetten über beliebte Canzonen bis

hin zu schwungvollen Musical-Partien. Kurz: Ein großartiger Abend

mit drei herausragenden Stimmen! Begleitet werden die international

bekannten Tenöre Theodore Browne, Rafael Cavero und Richard Wiedl

von 12 Musikern der Frankfurter Sinfoniker, deren herausragende

Qualität stetig durch das begeisterte Publikum und die sachkundige

Fachpresse bestätigt wird. Als musikalische Leitung führt Markus

Elsner mit flotter und informativer Moderation durch den Abend. Das

Programm deckt die gesamte Bandbreite der männlichen Gesangskunst

ab und die drei Tenöre, welche sich aus verschiedenen Stimmfächern

zusammensetzen, präsentieren die Lieder mit viel Charme

und Humor. Als Abend voller Gefühl stimmt die „Nacht der Tenöre“ am

6. Dezember auch auf die Adventszeit ein.

Kartenverlosung zum Arien-Abend

Theodore Browne, Rafael Cavero und Richard Wiedl präsentieren am Samstag,

6. Dezember um 19:30 Uhr die unsterbliche Schönheit klassischer Arien.

Infos & Tickets gibt es beim TicketService Bad Füssing im Bgm.-Frankenberger-Haus,

Kurallee 15, telefonisch unter 08531-975-522, per Mail unter

ticket@badfuessing.de oder online unter www.badfuessing.com

Das Thermenland Magazin und der VeranstaltungsService Bad Füssing verlost

2 mal 2 Karten für die „Nacht der Tenöre“ im Großen Konzertsaal Bad

Füssing unter allen, die bis zum 30. November eine E-Mail mit ihrer Adresse

schreiben an: Mein-Thermenland-Magazin@gmx.de

sam

Überzeugen durch ihre starke Bühnenpräsenz: Theodore Browne, Rafael

Cavero und Richard Wiedl bei ihrem Konzert in Bad Dürkheim.

Foto: Markus Mertens / KGS Bad Füssing

BAD FÜSSING NOVEMBER

2025 VORSCHAU

WEIHNACHTEN IN BAD FÜSSING

06.12. Die Nacht der Tenöre

STÜNDLICH

EINZIGARTIGE

LICHTER- UND

LASERSHOW

22.12. Tanzabend mit Nicki

25.12. Festkonzert zu Weihnachten –

Bad Füssinger Kurorchester

26.12. Bad Füssinger Weihnachtsgala mit Reiner

Kirsten, Bergkristall, Romy & STEFAN MROSS

20. - 23. Nov. & 27. - 30. Nov.

Karten / Infos unter www.events-badfuessing.de

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KULTUR & FREIZEIT

Unterwegs mit Degenhart

Allerheiligen /Allerseelen, 4.11.09

Foto: Gemälde von Barbara Kraft von 1819 / Wikipedia

Allerheiligen Allerseelen, das ausklingende Kirchenjahr gedenkt

nicht nur der Verstorbenen, sondern auch dem Sterben der noch

Lebenden. Das Kommen des Reiches Gottes, Buße und Weltgericht

stehen im Mittelpunkt der liturgischen Betrachtungen der

Kirchen. Während die Tradition des Allerheiligenfestes bis in das

4. Jahrhundert zurückgeht, hat sich der Allerseelentag erst später

herausgebildet. Er wurde von Abt Odilo von Cluny im Jahr 998

eingeführt. Seit dem 14. Jahrhundert verbreitete sich Allerseelen

über die ganze Kirche.

Der Armeseelenkult wurde durch die von einigen Kirchenvätern

vertretene und vom Trienter Konzil bestätigte Auffassung

gefördert, die Seelen Verstorbener, die vor Gottes Gericht bestanden

hätten, seien vor ihrer Aufnahme in den Himmel an einem

Ort der Reinigung, dem Fegfeuer.

Bis ins frühe letzte Jahrhundert wurden Anfang November

Seelenwecken, Seelenbrezeln, und Seelenstrizln an die Patenkinder

verschenkt. Im Volksglauben war die Vorstellung fest verwurzelt,

dass die Toten an Allerseelen für kurze Zeit an den Ort

ihres früheren Lebens zurückkehren und dann wie die Lebenden

Anspruch auf Speis und Trank haben.

Die Gräber werden nicht nur wegen des bevorstehenden Winters

mit immergrünen Zweigen geschmückt, sondern auch, weil Grün

als Zeichen der Hoffnung und der Auferstehung gilt.

Heute hält die katholische Kirche das Allerheiligen- und

Allerseelengedenken aufrecht. Die beiden Tage sollen erinnern,

mahnen und gedenken.

Der Tod ist uns fern heute, das Diesseitige so nah, so als blieben wir

für immer hier. Doch vor nicht all zu langer Zeit war dies anders.

Wolfgang Amadeus Mozart schrieb mit 31 Jahren an seinen Vater:

Da der Tod der wahre Endzweck unseres Lebens ist, so habe ich

mich seit ein paar Jahren mit diesem wahren besten Freund des

Menschen so bekannt gemacht, dass sein Bild allein nichts

schreckliches mehr für mich hat, sondern recht viel Beruhigendes

und Tröstendes…

Memento mori, gedenke Mensch, dass du sterblich bist …

wir Heutigen sollten dies nicht vergessen.

Foto: Joachim Schäfer / Ökumenisches Heiligenlexikon

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KULTUR & FREIZEIT

„Wohin das Leben uns treibt“

Musical von Helmut Degenhart / Komponist Stephan Kull

Gezeiten des Lebens sind wie Ebbe und Flut.

Ebbe und Flut kennen wir auch in unserem Leben –

den Höhen folgen Tiefen, die es zu überwinden gilt.

Das ist der tiefere Sinn dieses Musicals.

Es zeigt die Schicksale und Lebenswege von ehemals erfolgreichen

Menschen/Künstlern, die unter Brücken und auf den Straßen leben.

Von einem erfolgreichen Börsenprofi der über Nacht alles verliert – Geld,

sogenannte Freunde und Familie. Einer Tochter, die ihren Vater sucht und

Menschen, die helfen statt wegzuschauen. Wir begleiten sie in ihrem

harten Leben und ihren Träumen und Hoffnungen. Aus diesem Leben

wieder auszusteigen ist nicht einfach. Doch Zusammenhalt und Liebe

führen sie in die Freiheit zu neuem Aufbruch.

Die nächsten Aufführungen:

Samstag, 8.11., 19.30 Uhr, Pfarrkirche Heilig Geist, Bad Füssing

Samstag, 15.11., 19:30 Uhr, Emmauskirche, Bad Griesbach-Therme

Karten und Infos per E-Mail unter had.tv@t-online.de

Blättertanz

Zu Ende geht der

Blätter Tanz.

Der Wind sorgt

für Begleitmusik.

Die Sonne zeigt sich

nicht mehr ganz.

Versäumtes kommt

nicht mehr zurück.

Es gilt für Mensch

und Rosenstrauß,

den Winter zu besteh’n.

Denn beide wollen sie,

den Frühling wieder sehn.

Novembertage

Nebel verdichtet

die Novembertage

der Krähen Schrei,

durchdringt die Stille,

der Herbst stellt uns

die alte Frage,

war das des Jahres

ganze Fülle?

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RAT & TAT

Generation Z leidet besonders unter psychischen Schlafstörungen

Wenn nachts die Gedanken kreisen

Vielen macht die halbjährliche Zeitumstellung

so zu schaffen, dass sie unter Schlafstörungen

leiden. Aber der gestörte Bio-Rhythmus

ist nicht die einzige Ursache, wenn die

Augen am Abend nicht zufallen wollen und

die Gedanken nachts Karussell fahren. Immer

mehr Menschen leiden unter Schlafproblemen,

die keine organische Ursache haben.

Laut Daten der Kaufmännischen Krankenkasse

KKH stieg die Zahl der ambulanten

Diagnosen psychisch bedingter Schlafstörungen

von 2014 auf 2024 bundesweit um

73,5 Prozent, von 2023 auf 2024 allein um

rund 9 Prozent. Damit sind die Fälle nicht nur

auf dem höchsten Stand seit Beginn der KKH-

Erhebung im Jahr 2014, sondern von 2023 auf

2024 auch am stärksten innerhalb eines Jahres

gestiegen.

Twens zunehmend betroffen

„Zu nicht organisch bedingten Schlafstörungen

zählen Einschlaf- und Durchschlafstörungen

sowie Albträume und Angsttraumstörungen, wie

sie unter hohen psychischen Belastungen entstehen

können“, erläutert Dr. Aileen Könitz, Ärztin

und Expertin für psychiatrische Fragen bei der

KKH. Bundesweit erhielten zuletzt 18 von 1000

KKH-Versicherten eine entsprechende Diagnose.

Vor allem die Generation Z leidet zunehmend

unter Schlafproblemen, denn in keiner anderen

Altersgruppe sind die Fälle so stark gestiegen. So

verzeichnet die KKH im Zehnjahresvergleich bei

den 25- bis 29-Jährigen das deutlichste Plus von

gut 113 Prozent. Im Fünfjahresvergleich und

innerhalb der beiden letzten Auswertungsjahre

stiegen die Diagnosen hingegen bei den 20-

bis 24-Jährigen am stärksten an: von 2019 auf

2024 um 45 Prozent, von 2023 auf 2024 um gut

15 Prozent.

Öfter pro Woche schlechter Schlaf

Ursachen für nächtliches Wachliegen können

unter anderem Konflikte und Überforderung im

Beruf und Privatleben sein, traumatische oder

belastende Ereignisse wie etwa der Verlust eines

nahestehenden Menschen oder der Dauerkrisen-

Modus in Deutschland und der Welt. Eine Online-

Befragung der KKH unter 500 gesetzlich und

privat versicherten Personen zwischen 18 und 70

Jahren zeigt: Gut die Hälfte der Befragten (57

Prozent) hat aktuell an mindestens drei Tagen

pro Woche Schlafprobleme – sei es, dass sie

abends schlecht einschlafen können oder nachts

häufiger aufwachen.

Sorgen halten wachen

Die meisten davon (62 Prozent) geben an, dass

ihre Gedanken dann häufig um Probleme und

Sorgen kreisen. Gut die Hälfte fühlt sich durch

schlechten Schlaf tagsüber weniger leistungsfähig.

Knapp 40 Prozent sagen, ihre Stimmung

sei am nächsten Tag häufig gedrückt, und 37 Prozent

sind tagsüber häufig gereizt. 28 Prozent

haben darüber hinaus beobachtet, dass sie

schlechter einschlafen, wenn sie digitale Geräte

vor dem Zubettgehen nutzen.

Kann der Gesundheit schaden

Unsere Umfrage zeigt, dass viele bereits eine

Schlafstörung entwickelt haben“, sagt Aileen

Könitz. Denn wer über einen Zeitraum von mindestens

drei Monaten grübelnd im Bett liegt,

nicht einschlafen oder durchschlafen kann, zählt

zu den Betroffenen. „Auf Dauer können Schlafstörungen

und regelmäßiger Schlafentzug der

Gesundheit schaden“, warnt die Expertin.

„Dadurch erhöhen sich beispielsweise die Infektanfälligkeit

sowie das Risiko für Depressionen

und Angststörungen oder Herz-Kreislauf-

Erkrankungen. Andersherum können Schlafstörungen

auch eine Folge von psychischen Erkrankungen

wie Depressionen, Angststörungen oder

posttraumatischen Belastungsstörungen sein.“

Handys sorgen für schlechten Schlaf

Junge Erwachsene sind mit einer Vielzahl von

Herausforderungen konfrontiert, etwa mit Zukunftsängsten

durch wirtschaftliche Unsicherheit

und soziale Ungleichheit. Dies kann zu

einem vermehrten Stressempfinden und Angstzuständen

führen. Viele Zoomer pflegen darüber

hinaus eine unregelmäßige Schlafroutine, gehen

spät ins Bett und schlafen lange, was den natürlichen

Schlafrhythmus aus dem Lot bringen

kann. Auch die intensive Nutzung von Smartphones,

Tablets & Co. kann die Nachtruhe negativ

beeinflussen. Wer kurz vor dem Zubettgehen

oder gar im Bett zu viel streamt, chattet und

postet, sorgt für eine verzögerte Ausschüttung

von Schlafhormonen und eine erhöhte geistige

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RAT & TAT

Aktivität, was wiederum zu einem unruhigen

Schlaf führt.

Besser gut als lang schlafen

Ein gesunder, erholsamer Schlaf hängt nicht nur

von der Schlafmenge ab, sondern vor allem auch

von der Schlafqualität. Diese sinkt mit zunehmender

Unterbrechung der jeweiligen Schlafphasen.

Neben dem Grübeln, Chatten und

Streamen können auch äußere Faktoren wie beispielsweise

der Konsum von Alkohol die Schlafqualität

negativ beeinflussen. Bereits geringe

Mengen Alkohol können zwar das Einschlafen

erleichtern, führen aber häufig zu Durchschlafstörungen

und einer schlechteren Schlafqualität.

Schlafräubern auf der Spur

Weitere Schlafräuber können ein zu voller oder

zu leerer Magen, der Genuss von Koffein oder

Nikotin sowie intensiver Sport oder körperliche

Arbeit kurz vor dem Zubettgehen sein. Positiv

auf das Einschlafen wirken sich hingegen Entspannungstechniken

wie eine Meditation aus

sowie körperliche Aktivitäten am Tag. Aileen

Könitz empfiehlt nächtlichen Grüblern darüber

hinaus, sich zu einer festen Tageszeit rund eine

viertel Stunde lang bewusst mit den eigenen

Ängsten und Sorgen zu beschäftigen, diese aufzuschreiben,

wegzulegen und nicht mit ins Bett

zu nehmen.

Bei Schlafmangel zum Arzt

Halten Schlafprobleme trotz Berücksichtigung

sämtlicher Tipps über längere Zeit an, sollten

Betroffene ärztliche Hilfe suchen. Der Weg führt

zunächst zum Hausarzt, um organische Ursachen

gegebenenfalls auszuschließen und weitere

Behandlungsmöglichkeiten zu besprechen. Die

KKH macht zudem im September unter dem

Motto „Wachliegen ist ein Zeichen und kein

Zustand“ mit Aufklärungs- und Mitmachkampagnen

auf das Thema Schlaf aufmerksam.

Neben allgemeinen Informationen über das

Wachliegen, Selbsttests und schnellen Hilfsangeboten

wie Bodyscans können Versicherte auch

digitale Präventionskurse zu Stressbewältigung

und Entspannung wie 7Mind nutzen.

Nähere Infos dazu gibt es im Internet unter

https://tinyurl.com/TLM-Stresscoach-7Mind

Foto: egetelegraf.com

KKH/sam

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RAT & TAT

GTÜ empfiehlt: Sich rechtzeitig auf

Mit Winterreifen sicher d

Der Winter kommt näher – und mit ihm

Schnee, Eis und Glätte. Die Gesellschaft für

Technische Überwachung mbH GTÜ weist

Autofahrerinnen und Autofahrer auf die geltende

Winterreifenpflicht und die wichtigsten

Sicherheitsregeln hin. Wer sich jetzt

richtig vorbereitet, ist nicht nur gesetzlich

auf der sicheren Seite, sondern vor allem

auch sicher unterwegs.

Situative Winterreifenpflicht

In Deutschland gilt die sogenannte situative

Winterreifenpflicht. Bei Glatteis, Schneeglätte,

Schneematsch oder Reifglätte dürfen nur Fahrzeuge

mit geeigneter Bereifung auf die Straße.

Zulässig sind ausschließlich Reifen mit dem

Alpine-Symbol (Bergpiktogramm mit Schneeflocke).

Auch Ganzjahresreifen mit Alpine-Symbol

sind geeignet, jedoch keine Reifen mit der alleinigen

M+S-Kennzeichnung: Deren Nutzung bei

Winterwetter ist seit Oktober 2024 nicht mehr erlaubt.

Wer dennoch bei winterlichen Straßenverhältnissen

mit ungeeigneten Reifen unterwegs

ist, riskiert ein Bußgeld von 60 Euro und einen

Punkt in Flensburg. Kommt es zu einer Behinderung

oder gar einem Unfall, werden höhere

Strafen angesetzt. Wichtig für den Winterurlaub:

Wer ins Ausland fährt, sollte sich über die dort

geltenden Reifenregeln erkundigen.

Reifenprüfung bringt Sicherheit

Die GTÜ empfiehlt vor der Wintersaison einen

gründlichen Check der Pneus.

▶ Kennzeichnung: Das Alpine-Symbol muss vorhanden

sein.

▶ Profiltiefe: Gesetzlich vorgeschrieben sind

mindestens 1,6 Millimeter. Die GTÜ empfiehlt

vier Millimeter, um ausreichend Grip zu gewährleisten.

Zuverlässig arbeitende analoge

Messschieber sind für wenige Euro erhältlich.

Digitale Varianten machen es komfortabler.

▶ Alter: Ab etwa sechs Jahren lässt die Gummielastizität

nach, spätestens nach acht bis zehn

Jahren sollten Reifen ersetzt werden. Orientierung

bietet der vierstellige DOT-Code auf der

Reifenflanke. Die ersten zwei Ziffern stehen für

die Produktionswoche und die letzten zwei für

das Herstellungsjahr.

▶ Zustand: Risse, Beulen oder ungleichmäßiger

Abrieb sind Warnsignale – der Reifen oder

Fahrwerkteile könnten beschädigt sein.

▶ Luftdruck: Regelmäßig kalt prüfen und den

vom Hersteller empfohlenen Wert einstellen.

▶ Befestigung: Nach einem Reifenwechsel die

Radschrauben nach kurzer Fahrstrecke nachziehen

lassen.

Fahrweise anpassen

Winterreifen sind ein entscheidender Sicherheitsfaktor

in der kalten Jahreszeit. Ebenso

wichtig ist eine angepasste Fahrweise auf winterlichen

Straßen. Also ruhig lenken, vorsichtig

beschleunigen und bremsen, den Abstand vergrößern.

Auf Brücken, in Waldschneisen oder in

Schattenbereichen ist mit besonders glatten Stellen

zu rechnen. In brenzligen Situationen können

eingebaute Assistenzsysteme helfen, etwa

Antiblockiersystem (ABS) und elektronisches

Stabilitätsprogramm (ESP). Den Tempomat sollte

man bei Glätte meiden.

◉ Winterreifentest 2025

Premium-Winterreifen und günstige Importprodukte

unterscheiden sich teils gravierend – nicht

nur in den Anschaffungskosten, sondern auch

bei Fahrsicherheit, Laufleistung und Umweltbilanz.

Das zeigt der aktuelle Winterreifentest,

durchgeführt von den Partnern Auto Zeitung,

Auto-, Motor- und Radfahrerbund Österreich

(ARBÖ) sowie der GTÜ Gesellschaft für Technische

Überwachung mbH. An einem aktuellen

BMW 5er wurden zehn Reifen der Dimension

245/45 R19 untersucht. Neben den Pneus von

Bridgestone, Continental, Goodyear, Michelin

und Pirelli stellten sich auch die preiswerteren

Unabhängig davon, wie der Winter auch wird: Ausschlaggebend bei Nässe, Schnee und Eis bleibt die Griffigkeit von Material und Profil der Reifen.

Foto: GTÜ

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26


RAT & TAT RAT & TAT

die nass-kalte Jahreszeit vorbereiten

urch Nässe, Schnee & Eis

Alternativen von Vredestein und Yokohama

sowie die Preisbrecher von Linglong, Maxxis und

Triangle dem harten Vergleich auf Schnee, bei

Nässe sowie Trockenheit.

Erhebliche Preisunterschiede

Für einen Satz Premium-Winterreifen sind derzeit

etwa 1.000 Euro fällig. Produkte aus chinesischer

Fertigung in derselben Dimension sind

bereits für rund ein Drittel erhältlich. Der Test

klärt, ob sich der Aufpreis lohnt – und ob günstigere

Reifen langfristig wirklich billiger fahren.

Grip bleibt entscheidend

Obgleich schneebedeckte Straßen seltener werden:

Grip bleibt im Winter entscheidend. Bridgestone,

Goodyear und Michelin überzeugen hier

mit sehr guter Traktion und hoher Fahrsicherheit.

Der neue Pirelli bietet ebenfalls ordentliche

Schneeeigenschaften und positioniert sich vor

Continental, Maxxis und Vredestein, die nur

befriedigende Ergebnisse erreichen. Drei Kandidaten

bleiben hinter den Erwartungen zurück:

Triangle erweist sich im Grenzbereich als instabil.

Linglong bietet die geringste Fahrsicherheit.

Schlusslicht ist der Yokohama mit schwacher

Traktion, unzureichender Seitenführung und

eingeschränkter Fahrstabilität.

Bremstest bei Nässe

Besonders deutlich fallen die Unterschiede bei

den Nässetests aus. Goodyear und Pirelli setzen

sich klar an die Spitze, dicht gefolgt von Continental,

Bridgestone und Michelin. Abstriche

gibt es bei Vredestein, Yokohama und Triangle.

Besonders kritisch: Der Maxxis patzt sowohl bei

Fahrsicherheit als auch beim Bremsen. Wo der

BMW auf Pirelli-Reifen aus 100 km/h bereits

steht, zeigte der Tacho mit Maxxis-Bereifung

noch knapp 40 km/h. Auf Linglong und Vredestein

sind es immerhin noch 30 km/h – mit

dennoch potenziell schwerwiegenden Folgen im

Ernstfall.

Auf trockener Fahrbahn liegen die Resultate

enger beieinander. Allerdings disqualifiziert sich

der Maxxis erneut durch überdurchschnittlich

lange Bremswege. Der ebenfalls preisgünstige

Triangle überrascht hingegen mit dem zweitbesten

Ergebnis im Trocken-Bremstest.

Wirtschaftlichkeit zählt

Der vermeintlich teuerste Michelin erweist sich

als wirtschaftlichster Reifen im Feld, da seine

hohe Laufleistung und sein geringer Abrieb die

Anschaffungskosten relativieren. Zudem zeigt er

die beste Umweltbilanz. Er verursacht den geringsten

Abrieb, hält am längsten und rollt sehr

sparsam und leise. Der Bridgestone punktet mit

effizienter Technologie, hält aber nicht so lange.

Der Goodyear überzeugt als zweitbester Reifen

bei den Umweltkriterien.

Die preisgünstigen Profile von Linglong, Maxxis

und Triangle sind allesamt früher verschlissen,

belasten die Umwelt mit mehr Abrieb sowie teils

deutlich höherer Geräuschentwicklung.

Gesamtsieger dank Leistungskombi

In der Gesamtwertung setzt sich der Goodyear

durch. Er kombiniert hohe Leistungen bei Nässe,

gute Ergebnisse auf Schnee und eine solide Umweltbilanz.

Der Michelin belegt den zweiten

Platz, knapp dahinter folgt der neue Pirelli. Dieser

punktet zusätzlich mit einem Anteil von mindestens

55 Prozent recycelten oder biobasierten

Materialien – ein Plus für die Umwelt und damit

für Kunden, die besonderen Wert auf Nachhaltigkeit

legen. Einzige Schwäche des Italieners:

seine Leistung im Kurven-Aquaplaning.

Individuell wie die Fahrer/innen

Die übrigen Kandidaten zeigen bei genauerer

Betrachtung alle das ein oder andere Manko. Ein

Blick in die detaillierten Messergebnisse gibt

Auskunft darüber, ob sie vielleicht dennoch

genau den Erwartungen genügen.

Fazit: Obwohl alle getesteten Reifen das Alpine-

Symbol tragen, empfiehlt das Testteam nur die

Hälfte der Kandidaten. Wer auf bewährte Premiumprodukte

setzt, fährt sicherer, nachhaltiger –

und auf Dauer oft auch preisgünstiger.

Die umfangreichen Einzelergebnisse gibt es im

Internet unter:

https://tinyurl.com/TLM-Winterreifentest2025

Einen Einblick, wie die Reifen getestet werden,

gibt es auf Youtube unter

https://youtu.be/UFo3Qcc3vng

GTÜ

Theaterbühne Egglfing präsentiert "Der Zinker"

Krimikomödie nach

Edgar Wallace

Etwa 1920, London. Der

Zinker ist gefürchtet bei

Dieben und Räubern

Londons. Er verrät alle,

die ihre Ware nicht billigst

an ihn verkaufen,

an die Polizei. Mit einem Mord treibt er es zu weit. Die Scotland Yard-Inspektoren

Elford und Barrabal stellen ihm eine Falle. Doch so einfach lässt sich der

durchtriebene Ganove nicht einfangen. Auch der gewitzte und anhängliche

Reporter Harras hilft bei der Aufklärung des Falles mit, ebenso wie ein eigenartiger

Captain Lesslie. Die Liebe mit ihren Verirrungen und Verwirrungen

mischt sich zusätzlich ein, in Person einer kuppelnden Tante, die undurchsichtige

Gestalten um sich schart.

Die Zuschauer dürfen mutmaßen, raten und sich täuschen lassen, alles

schmunzelnd miterleben beim neuen Stück der Theaterbühne Egglfing, für

das sich die beiden Regisseurinnen Lydia Nebauer und Nicole Wittmann wieder

einiges an Überraschungen haben einfallen lassen. Der Theaterverein präsentiert

dieses unterhaltsame Kriminalstück am SA 8., FR 14. und SA 15. Nov.

um 19 Uhr und am SO 9. und 16. Nov. um 15 Uhr im Bürgerhaus Egglfing.

Tickets gibt es im Vorverkauf online entweder mit Smartphone über den QR-

Code im Bild oder im Internet unter https://tinyurl.com/Der-Zinker sam

Hubertusschützen Aigen laden zum traditionellen Nussschießen

Wer trifft die Walnuss mit

der Gewinn-Nummer?

Endlich geht’s dieses

Jahr im Aigener

Schützenheim traditionell

wieder um die

Nuss. „Beim Nussschießen

geht es nicht

darum, wer das beste

Blattl oder die meisten

Ringe erzielt“, erklärt

Schützenmeister

Sachkundig betreut: Schützenmeister Wolfgang Huber

Wolfgang Huber. „Es

mit „Schützling“.

Foto: Semmler

handelt sich vielmehr

um eine Veranstaltung für die Bevölkerung und die Kurgäste, denn es geht

darum, eine der über 1000 Walnüsse zu treffen.“ Wer dann noch das Glück

hat, dass die Nuss eine Nummer beinhaltet, gewinnt einen der 200 tollen

Preise. „Keiner braucht Angst zu haben, dass ein Schuss nach hinten losgeht“,

beruhigt der Schützenmeister. „Erfahrene aktive Schützinnen und

Schützen stehen als Standaufsicht mit Rat und Tat zur Seite.“ Der Startschuss

fällt am Freitag, 28. November um 17 Uhr und weiter geht’s am

Samstag den 29. November schon ab 16 Uhr. Der Treffpunkt an beiden Tagen

heißt also Schützenheim Aigen am Inn, direkt neben dem Leonhardi-

Museum.

eB/sam

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SERVICE

Thermenland-Horoskop für den Herbst

NUR IM THERMENLAND-MAGAZIN · EXKLUSIV VON SIEGI LILITH

Widder

Liebe: Verlangen Sie von Ihrem Partner nicht

zu viel? Zu viel Geduld, zu viel Aufmerksamkeit,

zu viel Abwechslung; um nur einige zu nennen.

Sollten Sie keinen Partner mit Nerven aus Stahl

haben, könnten Sie ihn verlieren.

Körper: Spiegel, die ein falsches Bild übermitteln;

Kleidung, die Unförmiges in Form bringt oder eine

manipulierte Waage sind nicht hilfreich, um gegen

das Zuviel an Kilos anzugehen. Lassen Sie sich von

einem Spezialisten einen gut durchdachten Diätplan

erstellen.

Beruf: Geben Sie Ihre jetzige Arbeit nicht an einen

Kollegen weiter, der damit total überfordert sein wird.

Nur, weil Ihr Chef versucht, Sie zu „erziehen“ und

dauernd bevormundet, wären Sie am Ende der Sündenbock,

da er ja Ihnen diese Arbeit übertragen hat.

Stier (21.4.-20.5.)

Liebe: Im Normalfall steht Liebe, Lust und Leidenschaft

bei Ihnen nicht gerade an 1. Stelle. Doch

im November sind Sie nicht zu bremsen. Ihr Partner

kann sich freuen. Vielleicht sollten Sie aber anklingen

lassen, dass dies kein Dauerzustand wird.

Er soll diese Zeit einfach genießen.

Körper: Vergessen Sie nicht, die Reiseapotheke

aufzufüllen und einzupacken, sonst kann es zu

bösen Überraschungen im Feriendomizil kommen.

Doch auch die zuhausegebliebenen Stiere sind

anfällig für Infektionskrankheiten im Magen-Darmbereich.

Beruf: „Neue Besen kehren gut, doch die Alten

kennen die Ecken besser.“ Dieser Spruch fällt

Ihnen zurzeit wohl des öfteren ein. Ihr Chef braucht

leider ein bisschen länger, um dies zu erkennen.

Sie haben aber einen Joker in der Tasche, den Sie

bei Bedarf ausspielen können.

Zwillinge (21.5.-21.6.)

Liebe: Der Zwilling kann Zukunftspläne für Zwei

schmieden. Amor, Eros, Venus, Mitra und wie die

Liebesgötter sonst noch heißen, haben sich um

Sie versammelt. Augen offenhalten und Gefühle

zulassen – das müssen Sie aber selbst tun, sonst

sind auch die Götter machtlos.

Körper: Da Sie nicht leicht aus dem Haus zu

bekommen sind, wenn Sie es sich erst einmal auf

der Couch gemütlich gemacht haben, sollten Sie

Termine für sportliche Aktivitäten gleich nach der

Arbeit ansetzen. Pfefferminze, etwa als Tee, Öl

oder Badezusatz, verhilft zum nötigen Elan.

Beruf: Sie befinden sich auf einem Höhenflug, da

Sie es schaffen, zur rechten Zeit am rechten Ort

zu sein. Heben Sie nur nicht ab, sonst nimmt Sie

keiner mehr ernst. Lässt die Konzentration nach,

nützen Sie Pausen, um sich den Wind um die Nase

wehen lassen.

Krebs (22.6.-22.7.)

Liebe: Haben Sie schon mal entdeckt, dass wenig

Stoff am Körper sexy ist? Doch auch das „Entblättern“

des Partners aus der Kuschelwäsche kann

etwas Erotisches haben. Sie sollten Ihre Gefühle

ab und zu offen darlegen, um Anzeichen von

Eifersucht im Keim zu ersticken.

Körper: Der Kampf gegen die negativen Auswirkung

Ihrer stetigen Ungeduld auf Stress lässt Sie

vergessen, auf sich selbst und Ihren Körper zu

hören. Mehr Schlaf und frische Luft helfen, alle

auftauchenden Probleme leichter zu lösen und

Pläne in die Tat umzusetzen.

Beruf: Lustlos und müde bringen Sie Ihre Tage

hinter sich. Bevor Sie aus Langeweile mit dem

Geldausgeben anfangen, bedenken Sie, dass Ihr

Chef keine Gehaltserhöhung erwähnt hat. Auf Kritik

reagieren Sie nicht gerade diplomatisch, was die

Sache nicht leichter macht!

Löwe (23.7.-23.8.)

Liebe: Ihre Ausstrahlung sorgt dafür, dass Ihre

Wünsche, kaum geäußert, schon erfüllt werden.

Dies stärkt Ihr Selbstwertgefühl. Manch einer neidet

es Ihnen und bringt durch Gerüchte Ihre

Beziehung in eine Krise. Mäßigen Sie Ihre Überheblichkeit

und Ihr Macho-Gehabe – zum Wohle aller.

Körper: Etwas aus dem Gleichgewicht und ruhelos

suchen Sie nach einer Möglichkeit, ausgeglichener

zu werden. Suchen Sie doch mal bei einem

Therapeuten nach Lösungen. Auch der Sport bringt

keinen Erfolg, wenn Sie nicht in Ihrer Mitte sind

und sich Ruhe und Aktion die Waage halten.

Beruf: Es kann nicht immer vor Spannung knistern

und die damit verbundene Abwechslung den Job

interessanter machen. Nützen Sie die ruhige Zeit,

um Details nachzuarbeiten. Kümmern Sie endlich

die Dinge, die Sie in der Schublade nach hinten

geschoben haben.

Jungfrau (24.8.-23.9.)

Liebe: Da Ihnen der Sinn nach Wärme, Wellness

und Nähe steht, sollten Sie sich eine spontane Auszeit

leisten. Machen Sie einfach mal Liebesurlaub.

Sollte es nicht möglich sein, gibt‘s ja noch das

Solarium, um gebräunt und gut gelaunt beim Tanztee

die Flirt-Angel auszuwerfen.

Körper: Nachdem Sie akzeptiert haben, dass zu

viel Schlemmereien nicht sehr gesund sind, fällt

es Ihnen nicht schwer, sich selbst ein ausgiebiges

Sport- und Diätprogramm aufzustellen, um

gesundheitlichen Problemen vorzubeugen.

Beruf: Die Behauptung, nur die anderen zicken

rum, sollten Sie schnell wieder zurücknehmen.

Da Sie sich nur Arbeiten aussuchen, die gut von

der Hand gehen und somit den Arbeitstag erleichtern,

brauchen Sie sich nicht zu wundern, wenn

das Arbeitsklima zu wünschen übrig lässt.

Waage (24.9.-23.10.)

Liebe: Wenn Ihnen der nötige Mut fehlt, Ihrem

Partner Ihre Wünsche, Träume und Gedanken mitzuteilen,

überraschen Sie ihn doch mit einem

selbstgeschriebenen Erotikroman. Liest der Partner

nicht gerne, dann nutzen Sie Ihre erotischste

Stimmlage beim Vorlesen.

Körper: Wasser ist ein gesundes, lebensnotwendiges

Element: Zum darin schwimmen für den Körper,

es zu trinken für die Nieren; nur in die Beinen

gehört es nicht. Viel Bewegung und ein Termin beim

Physiotherapeuten zur Lymphdrainage sorgen für

Abhilfe.

Beruf: Planen Sie mehr Zeit ein, damit Sie nicht

immer Angst haben müssen, etwas Wichtiges

vergessen zu haben oder der Eindruck aufkommt,

Sie wären mit der Situation überfordert und daher

inkompetent. Delegieren Sie Arbeiten. Sie tun damit

nicht nur sich einen Gefallen.

Skorpion (24.10.-22.11.)

Liebe: Versprechen Sie im Taumel der November-

Sterne nicht, was Sie ohne deren Einfluss nie

erfüllen würden. Der Partner kann sich an einem

willigen, phantasiereichen, für alles aufgeschlossenen

„Skorpion“ erfreuen.

Körper: Nehmen Sie sich genügend Zeit, damit Ihr

Körper, Ihr Geist und die Seele wieder eine Einheit

werden und somit für Ihr inneres Gleichgewicht

sorgen können. Ist alles im Lot, lässt sich das tägliche

Arbeitspensum leichter bewältigen.

Beruf: Bei Kindern im Trotzalter sagt man, dass

sie ihre Grenzen austesten. Ihre Kollegen benehmen

sich genau so. Lassen Sie sich davon nicht

provozieren. Jeder möchte gerne auf der Karriereleiter

schnellstmöglich nach oben. Und manchen

ist eben jedes Mittel recht!

Schütze (23.11.-21.12.)

Liebe: Sie sollten nicht immer nur „Ja“ sagen,

nur um Ihre Ruhe zu haben. Schaffen Sie klare

Fronten, sonst gehen Sie das Risiko ein, ausgenutzt

zu werden und die Schweigezeit herrscht dann

auch im Schlafzimmer. Süßigkeiten, romantische

Filme oder Bücher, sind natürlich auch Möglichkeiten,

Frust abzubauen.

Körper: Ihr Wohlbefinden ist Ihnen sehr wichtig.

Mit Massagen, Entspannungsbädern, Biokost und

viel Flüssigkeit sind Sie dem täglichen Stress

gewachsen und können auch den häuslichen Anforderungen

locker entgegensehen.

Beruf: Überschätzen Sie Ihr Selbstbewusstsein

nicht. Sie neigen dazu, dass alles auf Ihrem Mist

gewachsen sein soll. Doch dieses Mal übernehmen

Sie sich und die Blamage lässt nicht lange auf sich

warten. Mehr Kooperation mit den Kollegen bringt

das bessere Ergebnis.

Steinbock (22.12.-20.1.)

Liebe: Es ist ein wenig unfair, die ganze Energie

in alle möglichen Aktivitäten zu investieren und

der Partner wird mit einem Minimum an Aufmerksamkeit

abgespeist. Da braucht es Sie nicht zu

wundern, wenn es zu Missverständnissen kommt.

Körper: Wieder einmal werden Sie von körperlichen

Beschwerden heimgesucht, die beim Arzt

wundersamerweise spurlos verschwinden. Viele

stressbedingte Probleme, die viel Kopfarbeit

fordern, äußern sich auf diese Art und Weise und

bringen Sie noch mehr zur Verzweiflung.

Beruf: Sie haben das Gefühl, dass Ihre Leistungen

nicht angemessen geschätzt und belohnt werden.

Machen Sie Ihren Vorgesetzten mit gut gewählten

Worten darauf aufmerksam, dass Sie eventuell

einen Firmenwechsel in Betracht ziehen. Keine

Angst, Ihr Boss weiß sehr genau, was er an Ihnen

hat und wird Sie dann endlich gerecht entlohnen.

Wassermann (21.1.-19.2.)

Liebe: Packen Sie die Koffer und gehen Sie auf

Entdeckungsreise. Sie werden so manches Schöne

entdecken, auch die Liebe. In der Partnerschaft

erlebt die Liebe neuen Schwung. Alle Zeichen stehen

auf Gefühle, Liebe und eventuell sogar eine

Bindung für immer.

Körper: Eigentlich könnten Sie Bäume ausreißen.

Doch fangen Sie klein an und sorgen mit gesunder

Ernährung, genügend Bewegung und ein bisschen

homöopathischen Mitteln für die notwendige Kondition

und Unterstützung.

Beruf: Gerecht und fair gegenüber Kollegen erledigen

Sie Ihr Pensum. Auch, wenn es schwer fällt,

sollten Sie langsam anfangen, sich den verdienten

Respekt zu verschaffen. Sie werden von einer

Person Unterstützung erhalten, von der Sie es nie

erwartet hätten.

Fische (20.2.-20.3.)

Liebe: Sie sollten mit Ihrer Gutmütigkeit nicht die

Faulheit anderer Menschen unterstützen. Haben

Sie nicht schon genug zu tun? Spätestens, wenn

Ihr Partner seine Freizeit mit dem Nachbarn verbringt,

dem Sie die Hemden bügeln, sollten Sie

aufwachen!

Körper: Letzten Monat hatten Sie nicht viel Zeit

für regelmäßige Mahlzeiten. Doch die zu wenig

zugeführte Nahrung kann nicht nachgeholt werden.

Schon gar nicht mit Süßigkeiten und Fast Food.

Einfach wieder eine Regelmäßigkeit einführen und

der Körper wird Ihnen dankbar sein.

Beruf: Aus Erfahrung wissen Sie, dass es sicherer

ist, wenn Sie Ihre Arbeit selbst erledigen. Doch

manchmal sollte man die helfende Hand anderer

nicht abweisen. Lassen Sie die Mitarbeiter im Glauben,

dass Sie ihnen vertrauen, und kontrollieren Sie

die Ergebnisse. Spart Zeit und schont die Nerven.

Jeder kühle Nebeltag ist ein guter Anlass, um sich näher zu kommen! Ihre Siegi Lilith


Die 100-jährige Wettervorhersage für den November:

SERVICE

Mitte des Monats “wintert es zu”

Durchwachsen hat sich der Herbst auch weiter durch den Oktober gezogen.

Auch wenn es immer wieder sehr schöne goldene Tage gab, so lag doch meist

eine schwere graue Wolkenschicht über dem Thermenland und feuchte Kälte

zog durch alle Ritzen. So „schön warm“ wie von Abt Mauritius vorherberechnet

war es dann doch nur selten.

Nach Mauritius, der in 7-Jahres-Zyklen dachte und jedes mit nach einem

Planeten benannte, war 2025 ein Venus-Jahr. Der goldene Teil des Venus-

Herbstes währt leider nicht lange. Der Abt mahnt dazu, „mit allem Fleiß zu

trachten, dass die Weinberge und auch der Winterbau zeitig gedeckt werden,

denn um Mitte November wintert es gewöhnlich zu und taut vor Weihnachten

auch nicht wieder auf“.

Entsprechend beginnt der Monat „trüb mit rauen Winden“. Nach ein paar

schönen Tagen fällt zum 2. November-Wochenende „Regenwetter ein“. Es

wird so kalt, dass sich dem Regen auch schon Schnee hinzugesellen kann.

Das hält bis zur Monatsmitte. Dann wird’s laut Knauer richtig frostig: „bis

hart gefroren, fast täglich etwas Schnee, sehr kalt“.

sam

Diese Wettervorhersage basiert auf der Langzeitstudie von Mauritius

Knauer, 1649 bis 1664 Abt des fränkischen Zisterzienser-Klosters Langheim,

bekannt als „100jähriger Kalender“.

ZAHL

DES

MONATS

44% der Männer

44 %

der Männer

...

konsumieren Alkohol in einem Umfang, bei dem von einem moderaten bis

hohen gesundheitlichen Risiko auszugehen ist. Bei Frauen sind es nur 21 %.

Demnach trinken 33 % der erwachsenen Deutschen drei oder mehr alkoholische

Getränke pro Woche. Am häufigsten war dieses Konsumverhalten bei

Männern im Alter ab 45 Jahren (fast jeder Zweite) und bei Frauen zwischen 45

und 64 Jahren (etwa jede Vierte). Die Daten stammen aus der Studie „Gesundheit

in Deutschland aktuell“ des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Berlin. Lediglich

21 % der Erwachsenen gaben an, gar keinen Alkohol zu trinken.

Alkoholkonsum ein Bildungsproblem?

Besonders interessant ist dabei die Feststellung, dass der Konsum alkoholischer

Getränke bei beiden Geschlechtern in höheren Bildungsgruppen zunahm.

Bei hoher Bildung verzichten nur etwa 9%der Männer und knapp 16%

der Frauen generell auf Alkohol.Bei niedriger Bildung leben jedoch fast 30%

der Männer und gut 40% der Frauen alkoholfrei. Im Rahmen einer Umfrage

für den Alkoholatlas Deutschland 2022 des Deutschen Krebsforschungszentrums

gaben fast 74% der Erwerbstätigen, aber nur 54% der Arbeitslosen an,

während der letzten 30 Tage Alkohol getrunken zu haben.

Hohes Risiko für Gesundheit

Basierend auf dieser Studie hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung

neue Risikostufen des Alkoholkonsums definiert. Ein bis zwei alkoholische

Getränke pro Woche sind demnach mit einem geringen, drei bis sechs mit

einem moderaten und mehr als sechs mit einem hohen Risiko für gesundheitliche

Folgeschäden verbunden. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen

jedoch, dass es keinen gesundheitlich unbedenklichen Alkoholkonsum gibt.

Wer regelmäßig jeden Abend ein Glas Wein oder eine Flasche Bier trinkt,

muss also nach 30 Jahren verstärkt mit Problemen der Gehirnleistung

rechnen. Rotwein am Abend beugt angeblich Heißhungerattacken vor, da

man sich gesättigter fühlt und so nicht spät am Abend zu unnötigen Kalorien

greift. Doch, so der Tipp von Ernährungsberatern, der Wein muss dazu

keinen Alkohol enthalten.

sam

Die RKI-Studie „Gesundheit in Deutschland aktuell“ gibt es als kostenlosen

Download unter: https://tinyurl.com/TLM-RKI-Alkoholstudie

IMPRESSUM

HERAUSGEBER:

Rottal-Verlag e.K.

Thermenlandverlag* Wollham 2c, 94060 Pocking,

Tel.: 08531-2489286, Fax: 08531-978764

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REDAKTION:

Chefredakteur: Martin Semmler M.A. (sam)

Mobil: +49(0)151-12856278,

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Fehler, Irrtümer, Änderungen vorbehalten.

*Thermenlandverlag ist eine eingetragene Marke der

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Sorgentelefon (D) Kinder & Jugend: 116 111

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Power Child (Kindesmissbrauch): +49-89-38 666 888

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Telefonseelsorge: (D) 0800 1110222 / (A) 142

Frauenhaus (D): +49-851-89272

Frau für Frau (A): +43-7722-64650

Erste Hilfe in seelischer Not (BY): 0800-655-3000

APOTHEKENNOTDIENST November 2025

Die Apotheken aus Pocking und Umgebung wechseln sich ab. Der Notdienst wird von 8.30 8.00 Uhr morgens des

angegebenen Tages bis um 8.00 8.30 Uhr morgens des folgenden Tages von der Apotheke versehen.

Apotheke Telefon Telefon Adresse Adresse Nov. 2025

Marien-Apotheke 08531-4801 Kirchplatz , 94060 Pocking 16./26.

Apotheke St. Georg 8531-249020 Passauer Str. 23, 94060 Pocking 07.

St. Ulrich-Apotheke 08531-7602 Simbacher Str. 6, 94060 Pocking 27.

Alte Apotheke 08531-4982 Simbacher Str.12, 94060 Pocking 01./17./22.

Marien-Apotheke 08503-922025 Passauer-Str.10, 94152 Neuhaus 25./29.

Marien-Apotheke 08531-31210 Hauptstr. 30, 94099 Ruhstorf 02./21.

Thermen-Apotheke 08531-21203 Sonnenstr. 4, 94072 Bad Füssing 04./28./30.

Löwen-Apotheke 08531-29279 Thermalbadstr. 9, 94072 Bad Füssing 06.

Kurpark-Apotheke 08531-2022 Kurallee 18, 94072 Bad Füssing 05.

Rottal-Apotheke 08533-7221 Marktplatz 23, 94094 Rotthalmünster 13./29.

Neue Markt-Apotheke 08536-9192330 Marktplatz 18, 94149 Kößlarn 12.

Landgerichts-Apotheke 08532-1334 Stadtplatz 7, 94086 Bad Griesbach 28.

St.-Konrad-Apotheke 08531-8866 Hauptstr. 16, 94086 Bad Griesbach 04./30.

Kur-Apotheke 08563-91140 Neuer Markt 2, 84364 Bad Birnbach 09./14.

Hofmark-Apotheke 08563-3935 Hofmark 20, 84364 Bad Birnbach 06.

Apotheke am Rathaus 08542-8982131 Marktplatz 7, 94496 Ortenburg 01./17.

Schloss-Apotheke 08542-91116 Marktplatz 25, 94496 Ortenburg 02./06.

Engel-Apotheke 08562-1201 Oberer Markt 5, 84371 Triftern 01./13./29.

Markt-Apotheke 08562-2687 Unterer Markt 11, 84371 Triftern 19.

Markt-Apotheke Greiff 08573-969910 Am Gasteig 4, 94094 Malching 20.



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Was Du heute kannst besorgen, verschiebe nie auf morgen.

Also, geh heute shoppen, geh heute essen, geh heute tanzen,

geh heute in die Therme, aber was machst Du morgen?

Alles Liebe aus der Thermalbadstrasse

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