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1. November 2025

- Öffi-Lenker stoßen an ihre Grenzen am Jako - Zombie-Droge im Anflug auf Graz - McDonald's in St. Peter eröffnet - Feiertagsfrühstück mit Christoph Grissemann

- Öffi-Lenker stoßen an ihre Grenzen am Jako
- Zombie-Droge im Anflug auf Graz
- McDonald's in St. Peter eröffnet
- Feiertagsfrühstück mit Christoph Grissemann

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1. NOVEMBER 2025, AUSGABE 42

Schon eröffnet

Der modernste McDonald’s Österreichs

wurde diese Woche in Graz eröffnet. Er

hat 2 Stockwerke und 2 McDrives. 25

Im Anmarsch

Die Zombiedroge Fentanyl könnte bald

Graz erobern. Wenn sie da ist, wird es

laut Experten extrem ungemütlich. 6/7

Gefahrenherd Jakominiplatz

Öffi-Lenker

stoßen an

ihre Grenzen

Chaos. Der Jakominiplatz wird immer mehr zum Platz ohne Regeln. Radfahrer, E-Scooter, Fußgeher, Essens-Lieferanten und manchmal auch Autos, alles

bewegt sich über den wichtigsten Öffi-Knotenpunkt unserer Landeshauptstadt. Die Öffi-Lenker sind am Ende und hören reihenweise auf. SEITEN 4/5

KK (2), LUEF

GRAZ

Augasse 34

8020 Graz

Tel.: 68 22 62

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Fitness

99

um € 119,–


2 die seite zwei

www.grazer.at 1. NOVEMBER 2025

K O M M E N T A R

von

Lukas

Steinberger

FEIERTAGSFRÜHSTÜCK MIT ...

✏ lukas.steinberger@grazer.at

Das Chaos am

Jako muss

endlich enden

I

n unserer schönen Stadt

wurden die letzten

Jahre Millionen für

neue Radwege ausgegeben –

allein sie werden nicht

wirklich angenommen. Und

das führt zur Belastung

anderer Orte. Aktueller

Hotspot ist der Jakominiplatz.

Dort trifft sich der Großteil des

Grazer Öffi-Verkehrs, aber

auch hunderte Fußgänger sind

dort, Zweirad-Fahrer und

manchmal auch ein verirrter

Autofahrer (siehe Seiten 4/5).

Und das ist nicht mehr

akzeptabel, denn die Personalvertreter

des Fahrpersonals

schlagen nun Alarm. Die

Öffi-Fahrer, lang und teuer

ausgebildet, halten dieses

Chaos psychisch und physisch

nicht mehr aus. Die Drop-out-

Rate ist alarmierend – das

verursacht der Allgemeinheit

ungeheure Kosten – zusätzlich

zu den verwaisten, teuren

Fahrrad-Highways rund um

den Platz. So könnte man nun

ein Schelm sein und denken,

die Schönaugassendrehung

war ein Schildbürgerstreich,

denn argumentiert hat man

mit einem autofreien Jakominiplatz.

Das wahre Problem

sind aber die anderen Verkehrsteilnehmer.

Rücksichtslose

Radfahrer, E-Scooter-Bretterer,

gestresste Lieferfahrer und

auch Fußgänger, die am

Smartphone kleben und sich

mit Noise-Cancelling-Kopfhörern

aus der Umwelt ausklinken.

Ein Wunder, dass in

diesem Potpourri aus gefährlichen

Situationen nicht täglich

ein schwerer oder tödlicher

Unfall passiert. Eine Änderung

ist hier dringend nötig.

... Christoph Grissemann

Christoph

Grissemann

ist einer der

beliebtesten

Satiriker Österreichs,

und

das merkt man

auch in diesem

Frühstück mit

ihm. UDO LEITNER

Am 4. November kommt er mit Maschek-Star Robert Stachel in die

Komödie Graz. Wir haben mit ihm über sein aktuelles Leben geredet.

Was gibt es bei Ihnen zum Frühstück? Sind Sie

ein Frühstücker?

Ich frühstücke seit 50 Jahren dasselbe: weiches

Ei und Schnittlauchbrot. Macht also etwa 20.000

Eier insgesamt. Trotzdem passable Cholesterinwerte!

Wie sieht ein entspannter Sonntag/Feiertag

bei Ihnen aus? Gibt es so etwas in Ihrem Beruf?

Entspannt sind die Sonntage selten, weil man gegen

die Sünden der Samstage arbeiten muss. Das

heißt: mit Kopfschmerzen im Bademantel am

Balkon. Harald Juhnke hat es ähnlich gemacht.

Wie ist Ihr Bezug zu Graz? Mögen Sie unsere

Stadt?

Was heißt mögen, ich liebe Graz! Was ich allein

alles im Augarten Hotel erlebt habe! Graz ist reizend

und aufregend zugleich. Für mich sicher in

den Top 50 der österreichischen Städte!

Sie kommen am 4. November mit Robert Stachel

von Maschek nach Graz, was erwartet uns

im Programm „Rouladen“?

Eine rasante Psychotherapeuten-Komödie mit

atemraubenden Parodien. Hohe Pointendichte

und das Wichtigste: keine Zugabe!

Ihre Auftritte mit Dirk Stermann wirken oft

nicht harmonisch, ist das Kalkül oder kracht

es bei euch auch manchmal?

Stermann und ich stehen seit 30 Jahren vor den

Trümmern unsrer Beziehung. Ich werde ihn

nach der TV-Karriere in Grund und Boden verklagen.

Muss endlich meinen Anwalt einschalten.

Klick.

Was war denn Ihr schwierigster Gast bei Willkommen

Österreich (WÖ)?

Der schwierigste Dauergast bei WÖ ist Dirk Stermann.

Ein kleiner Teaser für die vielen Grazer Fans

von WÖ. Was kommt danach? Werden Sie Teil

von Maschek?

Nach meiner Karriere im ORF geht es nur noch

darum, alle rechtzeitig zu meinem Begräbnis

einzuladen.

Nerven Sie die Fragen zu Stermann und Willkommen

Österreich?

Klares Ja, aber wie sagt man so blöd: Das ist Teil

des Jobs!

LUKAS STEINBERGER-WEISS

Christoph Grissemann wurde am 17. Mai 1966 in

Innsbruck geboren. Seit 1988 arbeitet er im ORF, anfangs

für Ö3. Seit 1990 arbeitet er mit Dirk Stermann

zusammen und wurde mit Salon Helga höchst erfolgreich.

Seit 2007 moderieren die beiden kongenialen

Satiriker die Late-Night-Show „Willkommen

Österreich“, die aber 2027 nach 20 Jahren enden

soll. Grissemann ist auch immer wieder solo oder

mit anderen Kabarettisten unterwegs.



graz

4 graz

www.grazer.at 2. 1. NOVEMBER 2025

4

redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10

Die Steirer müssen sich

gerade in Notfällen auf ein

funktionierendes Gesundheitssystem

verlassen können.“

LH Mario Kunasek will nachschärfen. HOFER

Jakominiplatz: Die

SPÖ-Graz-Chefin Doris Kampus

und LH Peter Kaiser

SPÖ

Peter Kaiser auf

Besuch in Graz

■ Die Vorsitzende der SPÖ

Graz, Doris Kampus, traf sich

diese Woche in Graz zu einem

Austausch mit dem Kärntner

Landeshauptmann Peter

Kaiser. Im Mittelpunkt des

Gesprächs standen die geplante

Intensivierung der Zusammenarbeit

zwischen Graz

und Klagenfurt im Zusammenhang

mit der Koralmbahn

sowie die Herausforderungen,

die sich daraus für beide Landeshauptstädte

ergeben.

Gefahrenherd:

Weder Autos noch

Zweiradfahrer oder

Scooter sollten hier

unterwegs sein.

Am Jakominiplatz

herrscht Chaos. KK (7)

Am Montag wird die Seidenhofstraße

zur Schulstraße. STREET VIEW

Schulstraße ab

Montag neu

■ Am 3. November wird

die Seidenhofstraße bei der

Volksschule Karl Morre in

Eggenberg zur neuen Schulstraße.

Damit startet bereits

die achte Schulstraße in Graz,

die für mehr Sicherheit und

Entlastung auf dem täglichen

Schulweg sorgen soll. Von

7.30 bis 8 Uhr ist die Zufahrt

an Schultagen künftig für den

Autoverkehr gesperrt. So entsteht

direkt vor der Schule

mehr Ruhe und Sicherheit.

„DER GRAZER“ - AKTUELLE BLITZUMFRAGE

Halloween: Tradition oder US-Kommerz?

■ Gestern wurde auch in Graz

ausgelassen Halloween gefeiert.

Das ursprünglich aus den

USA stammende Fest hat sich

längst als fester Bestandteil des

heimischen Herbstes etabliert.

Doch wie sehen unsere Leser

Halloween – als Tradition oder

als Ausdruck amerikanischen

Kommerzes? Die aktuelle Umfrage

zeigt ein klares Bild: Für

die Mehrheit steht Halloween

vor allem für Kommerz. Lediglich

24 Prozent verbinden das

Fest mit echter Tradition. Trotzdem

sorgt Halloween jedes Jahr

aufs Neue für Spaß, Kreativität

und ein wenig schaurige Stimmung

in der Stadt.

Ergebnis

unserer Online-

Abstimmung

76 %

Kommerz

24 %

Tradition

943 Teilnehmer, nicht repräsentativ, Stand:

Freitag, 31. Oktober, 12 Uhr, Foto: Getty


1. 2. NOVEMBER 2025 www.grazer.at

zahlenden Kunden,

der sein Essen rasch und warm

geliefert bekommen will. Dazu

kommt dann eine Vielzahl an E-

und normalen Fahrrädern, deren

Konzentration den Schienen gilt,

und natürlich die Fußgänger, die

überwiegend ihrem Mobiltelefon

mehr Aufmerksamkeit widmen

als dem Verkehr.“

Belastung

„Die logische Folge sind jede

Menge gefährliche Situationen,

auf die wir vorbereitet sein müssen

und zu reagieren haben.“ So

müssen im Durchschnitt mingraz

5

TOP

TAUSCHMANN, GETTY

Besucherrekord

Mit 108.310 Besuchern konnte das

Klanglicht 2025 so viele Besucher

nach Graz locken wie noch nie.

Randalierender E-Scooter-Fahrer

25 Anzeigen in knapp 30 Minuten.

Ein E-Scooter-Fahrer in Graz fuhr zu

schnell und randalierte vor der Polizei.

FLOP

Politik ist jetzt gefordert!

RISIKO. Die Verkehrssituation

am Jakominiplatz

bringt Bus- und

Straßenbahnfahrer an

physische und psychische

Grenzen.

redaktion@grazer.at

Jakominiplatz, 10.30 Uhr, an

einem grundsätzlich sehr

ruhigen Feriendonnerstag.

So gar nicht ruhig ist es aber

auf der größten steirischen

Stadtverkehrs-

Drehscheibe im Grazer

Zentrum. Schon

seit langem beklagen

die Straßenbahnfahrer

und die Lenker

öffentlicher Busunternehmen

die unzumutbaren

Verkehrslösungen,

stoßen an ihre Grenzen

und zeigen beharrlich weitere

Hotspots auf ihren Routen auf.

„Unser wahrlich bestens geschultes

Fahrpersonal ist im

Minutentakt mit Verkehrssituationen

konfrontiert, die einen

an die Grenzen der physischen

und psychischen Belastbarkeit

bringen“, erklärt ÖGB-Boss

Horst Schachner. „Wir brauchen

eine Lösung für den Jakominiplatz,

auch in Bezug auf

die Situation mit den Regionalbussen.“

Zweiradchaos

Das größte Problem liegt an der

Grundeinstellung der Verkehrsteilnehmer.

Trotz Fahrverbot

kreuzen auch immer wieder Autos

den Jakominiplatz, „die

größte Gefahrenquelle

stellen allerdings eindeutig

die Zwei- und

Dreiräder dar“, erklärt

Holding-Graz-

Linien-Betriebsrat

Andreas Nekam.

Die Stadt Graz investiert

ungebremst

Millionen in neue

Radwege, -spuren und -straßen,

doch ist das offensichtlich

bei den potenziellen Benutzern

noch nicht angekommen.

„Ungebremst ist leider gerade

Horst Schachner

am Jakominiplatz ein Reizwort,

denn unsere Fahrer müssten

wohl 100.000 Augen haben, um

das Verkehrsgeschehen total im

Blick zu haben.“ Insbesondere

E-Scooter und tafellose mobile

Lieferanten sind Nekam

und dem Fahrpersonal

ein Dorn im Auge. „Ich

verstehe natürlich,

dass die Kollegen der

Lieferdienste massiven

Druck haben, sowohl

vom eigenen Dienstgeber

als auch vom

destens fünf Notbremsmanöver

am Tag durchgeführt werden,

die Stressbelastung ist enorm.

So wird es auch deutlich schwieriger,

Personal zu bekommen,

vor allem aber zu halten.

„Als ich vor 26 Jahren

bei der damaligen

GVB startete, war

klar, hier geht man

auch in Pension.

Mittlerweile ist der

Job eine so starke

Belastung, dass die

Absprungrate innerhalb

der ersten 24

Monate riesig ist, die Kollegen

einfach fertig sind.“ Vonseiten

der Holding Graz Linien hat man

alles versucht, um zu optimieren

und das Fahrpersonal zu entlasten.

Von neuen Dienstplänen,

die vor allem lästigen Stehzeiten

ein Ende bereiteten, und höheren

Löhnen bis zu klassischen

Erholungsräumlichkeiten. Nun

ist die Politik gefordert, nicht nur,

aber insbesondere für den Jakominiplatz

Verkehrskonzepte zu

erstellen, die für Sicherheit und

Disziplin aller Verkehrsteilnehmer

sorgen.

Andreas Nekam


202425010

6 graz

www.grazer.at 1. NOVEMBER 2025

K O M M E N T A R

von

Sabrina

Naseradsky

✏ sabrina.naseradsky@grazer.at

Ein Rotlicht

nach dem

anderen

G

raz entwickelt sich

gefühlt immer mehr zur

Ampelhauptstadt

Österreichs. Gerade wenn

Kreuzungen umgebaut,

Straßen saniert oder Straßenbahnlinien

neu gebaut werden,

werden oftmals auch neue

Ampeln errichtet. Bestes

Beispiel ist die Neutorgasse in

Graz, in der die neue Straßenbahnlinie

zukünftig ihre

Runden ziehen wird. Auf einer

Strecke von 400 Metern sind

insgesamt fünf Ampeln zu

finden. Besonders ärgerlich:

Schaltet die eine Ampel auf

Grün und man fährt los,

schaltet die nächste auf Rot.

Ähnlich verhält es sich in der

Belgiergasse/Vorbeckgasse.

Auch hier wurden innerhalb

von wenigen Metern zwei

Ampeln errichtet, um die

Sicherheit auch aufgrund der

neuen Straßenbahnlinien zu

erhöhen. Ebenfalls zwei

Ampeln auf 100 Metern sind

nun in der Bergmanngasse

entstanden. Wie dort die

Rotlichttaktung sein wird, wird

sich in den kommenden

Wochen zeigen. Verkehrssicherheit

in allen Ehren, da Graz

aber gerade im Winter mit

hohen Feinstaubwerten zu

kämpfen hat, ist die Frage, wie

sinnvoll es ist, alle paar Meter

eine neue Ampel zu errichten,

an der Autofahrer anhalten

müssen. Abgesehen von den

Luftwerten werden so auch

künstliche Staus produziert,

und den Verkehrsteilnehmern

wird Lebenszeit genommen.

Zombie-Droge im

Nicht alle, die „zombieartig“ herumstehen, sind auf Fentanyl. Aber die Droge wird auch Graz erreichen.

Plötzliches Ampel-Duo

VERKEHR. Eine Straße, zwei Ampeln auf 100 Metern. In der Bergmanngasse

entstand im Zuge eines Kreuzungsumbaus eine zweite Ampel. Doch warum?

Viele Autofahrer werden

sich auf ihrem Weg nach

Norden in der Bergmanngasse

auf Höhe der WKO Steiermark

verwundert die Augen

gerieben haben, denn plötzlich

befinden sich auf circa 100 Metern

Distanz zwei Ampeln hintereinander.

Nachfrage

Wir haben bei der zuständigen

Landesrätin Claudia Holzer

nachgefragt. „Im Rahmen

der Ausbauten am Gelände der

WKO Steiermark wurde ein neues

Verkehrskonzept erstellt. Dabei

hat sich herausgestellt, dass

die derzeitige Querung am Lind-

weg Richtung WKO für das zu erwartende

Verkehrsaufkommen

nicht mehr ausreichen wird. Daher

wurde eine neue Quere mit

eigener Ampel errichtet“, erklärt

Pressesprecher Andreas Kreminger.

Und ergänzt: „Die Ampeln

werden selbstverständlich

miteinander kommunizieren

und dementsprechend geschalten

sein.“

Ein Teil der Kosten für den

Umbau und die Neugestaltung

wurde dabei von der WKO getragen,

wie Pressesprecher Mario

Lugger bestätigt.

Erst kürzlich wurde am Gelände

der WKO das neue Center

of Excellence fertiggestellt. Im

Die neue Ampel in der Bergmanngasse

erleichtert die Zufahrt zur WKO. KK

Zuge der Erweiterung erfolgen

noch die Fertigstellung des neuen

SVS-Gebäudes sowie die Errichtung

einer Hochgarage mit

650 Stellplätzen.

KK

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1,

8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8 bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/

PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Lukas Steinberger-Weiß (0664/80 666 6981), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Leonhard

Schweighofer (0664/80 666 6490), Clarissa Berner (0664 80 666 6694), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael

Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Mario Premuzic (0664/ 80 666

6575) | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 175.837 (der

Grazer, wö, ÖAK 1. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.

Gedruckt nach den

Richtlinien Gedruckt nach des den Österrei-

Richtlinien des

Österreichischen Umweltzeichens Umweltzeichens

Recyclingpapierprodukte“

„Druck- und Recycling-

Druck Carinthia, UW-NR. 1417

papierprodukte“

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EU Ecolabel: Bitte

sammeln Sie Altpapier

für das Recycling


1. NOVEMBER 2025 www.grazer.at

graz 7

Anmarsch auf Graz

SCHLIMM. Laut Experten

ist es nur noch

eine Frage der Zeit, bis

die hochgefährliche

Zombie-Droge Fentanyl

auch Graz erreicht.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Die Meldungen von

„Grazer“-Lesern haben

sich in den letzten Tagen

gehäuft: Einer hat von Drogenabhängigen

in seltsamen Körperhaltungen

am Hauptbahnhof

erzählt, ein anderer davon, dass

ihm in einem Club Fentanyl angeboten

wurde. Dabei handelt es

sich um eine wahre Horror-Droge,

bei der die Betroffenen wie

Zombies mit hängenden Köpfen

durch die Straßen ziehen. Derzeit

ist Fentanyl noch speziell

in den USA im Umlauf, wo eine

Überdosis des synthetischen

Opioids die häufigste Todesursache

für Menschen zwischen 18

und 45 Jahren darstellt.

Keine Entwarnung

Dem Drogenkoordinator der

Stadt Graz Ulf Zeder ist derzeit

noch nicht bekannt, dass Fentanyl

Graz erreicht hätte. „Da kann

man sich auch leicht täuschen.

Wenn Menschen sich seltsam gebärden,

kann das viele Ursachen

haben. Das soll aber definitiv

keine Entwarnung sein“, meint

er. „Denn leider ist es keine Frage,

ob, sondern nur noch, wann

Fentanyl bei uns ankommt.“

Wenn es dann so weit ist, können

„wir uns alle festhalten,

dann muss das LKH einige Betten

freiräumen“, so der Experte.

Die Droge ist nämlich extrem

tödlich. Da sie 80-mal stärker

als Heroin ist, können sich auch

erfahrene Junkies bei der Dosie-

rung leicht vertun. „Der Stoff ist

in den Pflastern nicht gleichmäßig

verteilt, das kann man kaum

erkennen. Man kann also einmal

fast nichts abkriegen und dann

wieder ein Vielfaches von dem,

was man vertragen kann.“

Droge Fentanyl

■ Fentanyl ist eigentlich ein

Schmerzmittel, das zum Beispiel

Krebspatienten bekommen. Es

hat eine große euphorisierende

Wirkung und bietet ein hohes

Abhängigkeitspotenzial. Je

länger das Schmerzmittel eingenommen

wird, desto höher ist

auch das Risiko, eine Suchterkrankung

zu entwickeln. Da sich

Fentanyl schwer dosieren lässt,

ist schnell eine Überdosierung

möglich. Das passiert oft auch

unwissentlich, beispielsweise

wenn andere Drogen mit Fentanyl

gestreckt werden.

Dirk Elwert hat seinen Vertrag bei

der Oper Graz verlängert.MARIJA KANIZAJ

Ballettdirektor

verlängert

■ Ballettdirektor Dirk Elwert

hat seinen Vertrag bei der

Oper Graz bis 2028 verlängert.

Seit 2023 ist er an der Oper

Graz tätig, und das Haus freut

sich über die Verlängerung.

Unter seiner Leitung wurden

Produktionen wie „Orlando“,

„Bach Variations“, „Sacre!“ und

„Follia!“ aufgeführt und bereits

mehrere renommierte und

aufstrebende Choreografen

nach Graz geholt. Am 20. Mai

ist die Uraufführung des Tanzabends

„Modern Times“.


8 graz

www.grazer.at 1. NOVEMBER 2025

R. Lahousen übernimmt die Marketingleitung

im Einkaufstempel.SCHERIAU

Marketingprofi

für SC Seiersberg

■ Einen echten Profi angelt

sich die Shoppingcity Seiersberg.

Roswitha Lahousen startet

in der SCS durch. Mit knapp

20 Jahren Erfahrung als Marketingleiterin

im Citypark, zuletzt

war sie im selben Bereich für

die IKK Group verantwortlich,

soll sie für reichlich Aufschwung

sorgen. „Ich freue mich riesig

auf die neue Herausforderung

und vor allem auf die Arbeit mit

einem tollen und engagierten

Team.“ Ab Montag ist die Marketingleiterin

wieder zurück im

Centerbusiness.

Heute fährt die Oldtimer-Straßenbahn

zu zwei Grazer Friedhöfen. GETTY

Fahrt mit der

Allerheiligenbim

■ Heute fährt die Allerheiligenbim

des Tramway Museums Graz

gemeinsam mit der Bestattung

Graz zu den zwei großen Grazer

Friedhöfen. Die Straßenbahn

fährt zwischen dem St.-Peter-

Friedhof über den Jakominiplatz

zum Zentralfriedhof. Von 12.40

bis 17.15 Uhr kann in die Oldtimer-Straßenbahn

eingestiegen

werden. Heute, am 1. November,

bekommen die Fahrgäste zudem

eine gratis Grabkerze als kleines

Zeichen des Erinnerns. Die Fahrt

ist gratis, eine freiwillige Spende

kann dennoch getätigt werden.

Gehsteig Weblinger Straße

GEDULD. 2026/2027 soll ein Gehsteig in der Weblinger Straße realisiert

werden. Das Hangwasser will man vorher noch in den Griff bekommen.

Von Lukas Steinberger-Weiß

lukas.steinberger@grazer.at

Seit mittlerweile vielen Jahren

wird in der Weblinger

Straße versucht, einen

Gehsteig zu erwirken. Immer

wieder gab es seitens der Verantwortlichen

Zusicherungen.

Obwohl die Zuständigkeiten für

den Verkehr in den letzten Jahren

oft wechselten (FPÖ – KPÖ –

Grüne), wurden laut KFG mehr

Gründe für Verzögerungen gefunden

als für Lösungen, und

das, obwohl im betreffenden

Gebiet massiv gebaut wurde.

Mit gezielten Aktionen und

Gemeinderatsinitiativen wollte

KFG-Klubobmann Alexis Pascuttini

für die Bewohner rund

um die Weblinger Straße einen

verbesserten Schutz vor Hangwasser

und den langersehnten

Gehsteig erwirken.

„Immer wieder kam das Argument,

dass das – trotz vieler

vorhandener Retentionsbecken

– vorhandene Hangwasserproblem

vorher gelöst bzw.

überhaupt untersucht werden

muss. Auch das gelang den Verantwortlichen

der letzten Jahre

nicht“, meint er.

Untersuchung

Nach jahrelangem Hin und Her

verschiedener zuständiger Stadtsenatsmitglieder

inklusive vieler

Versprechungen aus allen politischen

Ebenen (Bezirksrat, Gemeinderat,

Stadtsenat) schaffte

es Pascuttini mit seinem Team,

die bis dato unmöglich scheinende

Hangwasseruntersuchung

über ein Sonderbudget der Holding

Graz zu initiieren. „Dabei

war die Zusammenarbeit mit den

handelnden Personen der Holding

Graz, aber auch den politisch

Verantwortlichen konstruktiv,

respektvoll und zielführend“,

erzählt er.

Aufgrund dieser gezielten Initiativen

wurde schnell klar, dass

der Gehsteig von den möglichen

Baumaßnahmen der Hangwasserschutzbauten

abhängt. Mittlerweile

sind die notwendigen

Hangwasserschutzmaßnahmen

bekannt, die unter anderem ein

weiteres Rückhalte-/Retentionsbecken

an der Kreuzung Weblinger

Straße/Martinhofstraße

Seit

Jahren

wird in der

Weblinger

Straße

um einen

Gehsteig

gerungen.

Der KFG

hofft,

dass die

Lösung

wie versprochen

kommt. KFG

Lösung soll bald kommen

sowie die Ertüchtigung der Rinne

und Verbesserungen des Einlasses

in den unterirdischen Kanal

der Weblinger Straße vorsehen.

Im Zuge dessen kann also der

Gehsteig mitgeplant und umgesetzt

werden.

„Es ist sehr erfreulich, dass

endlich ein Schritt in die richtige

Richtung gesetzt wurde. Zwar

ist eine Umsetzung erst 2026 bis

2027 vorgesehen, dennoch sind

die notwendigen Daten und

Grundlagen vorhanden, um sowohl

Gehsteig als auch Hangwasserschutzmaßnahmen

umsetzen

zu können“, ist Pascuttini vorsichtig

optimistisch.

Trotz dieser – bisher noch nicht

letztlich beschlossenen – Maßnahmen

bleibt für einen großen

Teil des Gebiets das Oberflächenwasser

ein Problem. Daher wird

sich Pascuttini weiterhin für eine

Förderung von Selbstschutzmaßnahmen

und weiteren Maßnahmen

im Gebiet einsetzen. Ein

entsprechender Dringlichkeitsantrag

wurde seitens der Stadtkoalition

aber vorerst abgelehnt,

und die Verantwortung wurde auf

das Land abgeschoben.



10 graz

www.grazer.at 1. NOVEMBER 2025

„Mord am Sturzplatz“ feiert am

2. November Premiere. HELFER

Bühnenkrimi in

der Komödie

■ Am 2. November feiert in

der Komödie Graz „Mord am

Sturzplatz“ Premiere, der dritte

und letzte Teil der Bühnenkrimi-Serie.

„Nach Morden

am Schlossberg ist diesmal der

Sturzplatz an der Reihe“, sagt

Jan Senn, der mit zwei Kolleginnen

lokales Krimitheater

in Graz macht. „Teil 3 ist so

konzipiert, dass man die ersten

beiden nicht gesehen haben

muss“, sagt Senn. Es wird

in jedem Fall ein spannender

Abend werden.

Die Bestattung Wolf bietet ein

neues Online-Service an.

Neues Portal

für Trauernde

GETTY

■ Seit 1. Oktober 2025 bietet

die Bestattung Wolf auf ihrer

Website ein neues Gedenkportal

für Trauernde an, auf dem

man virtuelle Kerzen anzünden

kann. „Ziel war es, eine

unkomplizierte Anwendung

für Personen jeden Alters zu

schaffen“, erklärt Christoph

Hinterleitner von der Bestattung

Wolf. Man braucht sich

dazu lediglich mit einem Mail-

Account zu verifizieren und

kann das Service auch vom

Smartphone aus nutzen.

Warum ein

Fahrradpass

helfen kann

Viele Fahrraddiebstähle bleiben unaufgeklärt. Die Polizei empfiehlt daher, einen sogenannten Fahrradpass

anzulegen, der wichtige Daten liefern und somit bei der Aufklärung helfen kann. GETTY

ÄRGERLICH. Vielen ist es passiert: Plötzlich steht

das Rad nicht mehr dort, wo es abgestellt wurde.

Die Polizei empfiehlt daher einen Fahrradpass.

Von Linda Steurer

linda.steurer@grazer.at

Bei unserer Leser-Umfrage

in der Ausgabe vom

19. Oktober gaben 48 Prozent

der Teilnehmer an, dass ihnen

schon einmal das Fahrrad

gestohlen wurde. In der Steiermark

werden jährlich rund 2000

Räder entwendet, und vor allem

städtische Gebiete sind von diesen

Straftaten betroffen. Doch

nicht nur in der Öffentlichkeit

verschwinden Fahrräder: „Feststellbar

ist, dass es vermehrt

zu Einbrüchen in Kellerabteile

kommt, woraus oftmals Fahrräder

gestohlen werden“, betont

Kontrollinspektor Sabri Yorgun.

Viele Diebstähle können nicht

aufgeklärt werden – ein Fahrradpass

könnte dabei helfen.

Aufklärung

„Die Aufklärungsquote bei

Fahrraddiebstählen ist vor allem

aufgrund von häufig fehlendem

oder unvollständigem

Datenmaterial zu den gestohlenen

Fahrrädern nicht optimal“,

so Yorgun. Viele Personen, die

einen Raddiebstahl der Polizei

melden, wissen die Rahmennummer

oder die Modellbezeichnung

des gestohlenen

Fahrrads nicht, was die Ermittlungen

erschwert.

Die Polizei Graz empfiehlt,

einen Fahrradpass mit den

wichtigsten Daten des Zweirads

anzulegen. Marke, Typ, Farbe,

Rahmennummer und sonstige

wichtige Details sollen gemeinsam

mit Fotos dokumentiert

werden. Diese Daten können

die Aufklärungsarbeit der Polizei

deutlich erleichtern.

Eigeninitiative

Es kann vorkommen, dass das

gestohlene Rad auf der Straße

oder auf Verkaufsplattformen

wie willhaben wiedererkannt

wird. Laut Polizei sollte in diesen

Fällen keine Eigeninitiative

ergriffen, sondern sofort Anzeige

erstattet werden.

Tipps vom BMIMI:

■ Rad an hellen, gut einsehbaren

Plätzen abstellen.

■ Wenn Räder länger abgestellt

werden, sollten sie an qualitativ

hochwertige Fahrradabstellanlagen

gekettet werden.

■ Zuhause sollten die Räder

über Nacht in abgesperrten

Räumen abgestellt werden.

■ In der Öffentlichkeit bieten

Fahrradboxen eine gute Lösung.

■ Das Rad immer an einen

festen Gegenstand mit einem

qualitativ hochwertigen Schloss

sperren.

■ Den Rahmen immer mit

entweder dem Vorder- oder

dem Hinterrad gemeinsam

absperren.

■ Das Schloss soll nicht am

Boden aufliegen.

■ Teure Komponenten am Rad

sichern.

■ Räder sollen nicht immer

am gleichen Platz abgestellt

werden.

■ Fahrradabstellanlagen

meiden, wo bereits beschädigte

und demontierte Räder stehen.



12 graz

www.grazer.at 1. NOVEMBER 2025

Gesichter der Annenstraße

ANNENSTAR. Mit dem AnnenStar 2025 starten die Stadt Graz und „der

Grazer“ eine gemeinsame Kampagne für Kunden und Unternehmer.

AnnenStar 2025

■ Der AnnenStar 2025 ist

ein Wettbewerb, bei dem die

Betriebe entlang der Annenstraße

ihre Auslagen zwischen

1. und 19. November kreativ

und winterlich gestalten.

■ Der Wettbewerb läuft

offiziell von 20. November bis

24. Dezember, währenddessen

dürfen Passanten, Kunden und

Spaziergänger für die teilnehmenden

Unternehmen voten

und ein Foto an den „Grazer“

schicken.

■ Unter allen Einsendungen

werden zehnmal 100 Euro

GrazGutscheine verlost.

■ Die besten drei Unternehmen

gewinnen einen Annen-

Star-Award 2025, inklusive

einer Unternehmenspräsentation

im Grazer im Gesamtwert

von 10.590 Euro.

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Der AnnenStar 2025 ist

in voller Planung – und

die Unternehmer freuen

sich, dabei zu sein und in der

Annenstraße etwas bewirken zu

können.

Schon lange dort

Das Unternehmen Bürosysteme

Rottmann GmbH wurde

1920 von Hans und Maria Rottmann

gegründet. 1983 übernahmen

Gerald und Monika

Rottmann den elterlichen Betrieb.

Ihre Tochter Daniela Rottmann

trat 1988 ein und führt

das Unternehmen seit 2009 gemeinsam

mit ihrem Mann. Heute

ist die Firma Rottmann ein

kompetenter Ansprechpartner

für moderne Bürotechnik – von

Multifunktionsgeräten, Großformatdruckern

und Scannern

bis hin zu IT-Netzwerken und

Videoüberwachungssystemen.

Ein erfahrenes Team von zehn

Technikern sorgt mit Servicefahrzeugen

für schnelle Hilfe.

„Die Annenstraße soll wieder

eine sichere und saubere Straße

werden. Eine Belebung durch

einen Branchenmix und Gastronomie

mit schönen Gastgärten

wäre toll“, so Daniela Rottmann.

Auch Geschäftsführerin Kerstin

Eberhard ist mit ihrer Galerie

Blaues Atelier schon lange

in der Annenstraße. Im Jahr

2005 gründete die freischaffende

Multimediakünstlerin unter

ihrem Künstlernamen Florinda

die Galerie Blaues Atelier.

„Ich wünsche mir für die Annenstraße,

dass es eine Fußgängerzone

vom Esperantoplatz bis

zum Roseggerhaus gibt, oder sogar

noch etwas weiter. Positiv zu

erwähnen ist das Aufstellen von

großen Pflanzenkübeln, von denen

wir aufgrund zunehmender

Hitze im Sommer noch viele

weitere gebrauchen könnten“, so

die Künstlerin.

Bereits im Jahr 1920 wurde das Unternehmen Rottmann von Hans und

Maria Rottmann in der Annenstraße gegründet.

ROTTMANN

Kerstin Eberhard beschäftigt sich mit zeitgenössischer

Kunst mit dem Schwerpunkt Biodiversität und Natur und

mit Fotografien. EBERHARD

EINE ENTGELTLICHE KOOPERATION MIT DER STADT GRAZ

www.grazer.at


1. NOVEMBER 2025 www.grazer.at

graz 13

Noch immer gibt es Parkautomaten, die nicht funktionieren, wenn man

kein Kleingeld dabei hat und mit Karte bezahlen möchte.

Kartenzahlung stockt

■ Wie bereits Anfang Sommer

im „Grazer“ berichtet, kommt

es bei einigen Parkautomaten in

Graz zu technischen Schwierigkeiten,

wenn man gerade einmal

keine Münzen eingesteckt hat

und mit Karte zahlen möchte.

Walter Ebner, technischer Leiter

vom Grazer Parkraum- und

Sicherheitsservice, erklärte, dass

die Abschaltung des 3G-Netzes

durch A1 zu diesem Problem

führte. Stand Mitte Juli lagen

KK

noch rund 150 Modul-Tauschvorgänge

vor den Mitarbeitern.

Auf unsere Nachfrage, wie

weit denn die Tauschungen sind,

erklärte Ebner, dass sie weiterhin

daran arbeiten, es jedoch

schwierig sei, bei jedem Automaten

die Probleme zu lösen. Durch

Updates können außerdem auch

andere Probleme auftreten, die

dazu führen, dass die Automaten

den Bezahlvorgang mit der Karte

ablehnen.


14 graz

www.grazer.at 1. NOVEMBER 2025

1000 Unterschriften

LH-Stv. Manuela Khom und A6-

Leiterin Alexandra Nagl (v. r.) BINDER

Mädchen und

Frauen im Fokus

■ Die steirischen Frauen- und

Mädchenberatungsstellen

sind wichtige Anlaufstellen.

Frauen und Mädchen können

hier in den unterschiedlichsten

Lebenssituationen

Unterstützung und Hilfe bekommen.

Seit zehn Jahren

besteht ein Netzwerk der steirischen

Frauen- und Mädchenberatungsstellen,

am Mittwoch

wurde auf diese Jahre zurückgeblickt.

Mittlerweile gibt es

insgesamt 20 Frauen- und

Mädchenberatungsstellen in

allen Bezirken der Steiermark.

Bezirksvorsteher Walter Wurm (r.) bei der Übergabe der Unterschriften an Stefan Herzog, Büroleiter von StR Eber

KK

Es ist Hochsaison im Eissalon

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Bei der Icechallenge 2025 von 5. bis 9.

November wird Graz zur Eiskunstlauf-Metropole.

GEPA

Die Topstars des internationalen

Eiskunstlaufs

treffen in Graz bei der

Icechallenge auf die Talente von

morgen und verwandeln die steirische

Landeshauptstadt in das

glitzernde Zentrum des Kufensports.

Insgesamt treffen 350

Athleten aus rund 30 Nationen

aufeinander. Spannung, Emotion

und sportliche Eleganz sind somit

garantiert. Die Zuschauer

dürfen sich auf spannende Wettkämpfe,

emotionale Momente

und Eiskunstlauf auf Weltklasse-

Niveau freuen. Neben den Disziplinen

Damen, Herren, Paare

und Eistanz sorgt ein abwechslungsreiches

Rahmenprogramm

für die besondere Atmosphäre

der Icecity Graz.

Besonders für Schulen attraktiv:

Der Eintritt für Schulklassen ist

am Donnerstag und Freitag kostenlos

– ein ideales Ausflugsziel

mit sportlicher Inspiration für

die nächste Generation. Anmeldungen

sind auf der Webseite

www.icechallenge.at möglich.

Ein besonders Highlight wartet

am 8. November auf die Eis-

Fans. Denn ab 19:00 Uhr wird

das Merkur Eisstadion zum

coolsten Dancefloor der Stadt!

Bei der Icechallenge Saturday

Night heißt es bei der Eisdisco:

Alle aufs Eis!

Tickets für alle Veranstaltungstage

sind über Ö-Ticket online

erhältlich.

Auch heuer wird Graz wieder die Eiskunstlauf-Metropole der Welt. Von

5. bis 9. November steigt im Merkur Eisstadion die Icechallenge.


1. NOVEMBER 2025 www.grazer.at

graz 15

gegen Verkürzung

ÖFFIS. Die Linie 31 soll

mit Ende November

verkürzt werden. Nun

wurden in Straßgang

rund 1000 Unterschriften

gesammelt.

Von Linda Steurer

linda.steurer@grazer.at

schriftenliste zu verhindern. „Wir

fordern den zuständigen Stadtrat

Manfred Eber auf, die geplante

Verkürzung der Linie 31 sofort zu

stoppen und die derzeitige Endhaltestelle

‚Webling‘ zu belassen“,

steht auf der Unterschriftenliste.

970 Unterschriften wurden gesammelt

und am 21. Oktober von

Walter Wurm an Büroleiter Stefan

Herzog, stellvertretend für Stadtrat

Manfred Eber, überreicht.

„Persönlich betroffen macht

mich der Umstand, dass es keinerlei

Alternativvorschläge gegeben

hat, denn das Argument der

Linie 62 ist keine echte Alternative“,

so Wurm.

Sorgen der Anwohner

Zahlreiche Anwohner kritisieren,

dass die Linie 62 nicht direkt

in die Stadt fährt, immer zu spät

kommt und zu Stoßzeiten vollkommen

überfüllt ist, was das

Erreichen eines Anschlussbusses

sehr schwer macht. Im Gebiet

Wie bereits berichtet, soll

die Buslinie 31 ab Ende

November nicht mehr

bis nach Webling fahren, sondern

schon zwei Stationen davor

umkehren. Denn laut der Stadt

sind die in Zukunft wegfallenden

Haltestellen nur schwach frequentiert.

Nach einer Stadtteilversammlung

und einer erneuten

Prüfung der Koalition versucht

Bezirksvorsteher Walter Wurm

gemeinsam mit der ÖVP Graz,

das Vorhaben mit einer Unterder

künftig wegfallenden Haltestellen

stehen viele Siedlungen,

in denen zahlreiche Familien mit

schulpflichtigen Kindern leben.

Viele von ihnen zeigen sich verärgert

über die geplante Änderung.

Anrainer berichten, dass

ihre Kinder künftig einmal mehr

umsteigen müssen und deshalb

noch früher losfahren sollen.

Anwohner äußern außerdem

Bedenken hinsichtlich älterer

und gebrechlicher Menschen.

„Sie wollen, dass man öffentlich

fährt, und jetzt nehmen sie uns

den Bus weg“, beklagt eine Anwohnerin.

Evaluierung

Seitens des Büros Eber heißt es:

„Wir evaluieren laufend, ob Anpassungen

– etwa in den Stoßzeiten

– sinnvoll sein könnten. Im

südlichen Abschnitt der Linie 31

verzeichnen wir an Schultagen

im Schnitt nur rund drei Fahrgäste

pro Bus.“

105 steirische Apotheken testen

Blutzucker um 9,50 Euro. GETTY

Diabetes testen

zum Aktionspreis

■ Um das Risiko einer Diabetes-Erkrankung

frühzeitig zu

erkennen, bieten 105 steirische

Apotheken im November

eine Langzeit-Blutzuckermessung

inklusive Beratung um

9,50 Euro an. „Mit gezielten

Vorsorgemaßnahmen wie diesen

bleiben Menschen länger

gesund, was dazu beiträgt, die

Belastung des Gesundheitssystems

zu reduzieren“, sagt

Alexandra Fuchsbichler, die

Präsidentin der Steirischen

Apothekerkammer.


16 graz

www.grazer.at 1. NOVEMBER 2025

Wenn der Radweg

Radweg gesperrt heißt es bei der Kreuzung Wiener Straße/Judendorfer Straße beim Shopping Nord.

KK

Girardi inspirierte viele

TOP. Am 5. November findet die Girardi-Geistinger-Strauss-Festveranstaltung

im Gothenhaus statt. Girardi inspirierte Johann Strauss (Sohn).

Von Lukas Steinberger-Weiß

lukas.steinberger@grazer.at

Manfred Grössler ist der

umtriebige Girardihaus-

Retter und schlüpft oft

auch selbst in die Rolle des legendären

Grazers. Am 5. November

gibt es eine besondere Veranstaltung

rund um Alexander Girardi.

Es werden aus neun Operetten

von Johann Strauss (Sohn)

die entscheidenden Rollen der

beiden Grazer Marie Geistinger

(Operettenkönigin des 19. Jahrhunderts)

und Alexander Girardi

dargestellt. „Durch diese beiden

Grazer stieg Johann Strauss

(Sohn) vom Walzerkönig zum

Operettengiganten auf. Geistinger

und Girardi waren somit entscheidend

an der Entwicklung

der Goldenen Wiener Operette

beteiligt“, erzählt Grössler. „Nur

wissen das nicht viele, und das

wollen wir mit diesem bunten

Abend zeigen“, ergänzt er.

Charity

Damit aber nicht genug. Der

Abend dient der Rettung des

Girardihauses und des Erhalts

des kulturhistorischen Erbes von

Girardi und Geistinger. Der Verein

„Rettet das Girardihaus“ freut

Manfred

Grössler

lädt am 5.

November

ins Girardihaus

ein. KK

sich zwar über die zugesagte Sanierung,

spricht sich aber noch

immer entschieden gegen den

„filigranen Aufbau“ aus Metallstangen

aus, den die Kunstuni

Graz forciert.

Die Veranstaltung beginnt am

5. November um 19 Uhr im Gothensaal,

Leonhardstraße 27. Eintritt:

freie Spende.


1. NOVEMBER 2025 www.grazer.at

graz 17

plötzlich endet

SPERRE. In Graz wird

viel Wert auf die Radinfrastruktur

gelegt.

Umso verwunderlicher,

wenn ein Radweg monatelang

gesperrt ist.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Von Andritz kommend führt

der Radweg Obi-Nord-

Shopping-Nord direkt am

GAK-Trainingszentrum vorbei in

Richtung Gösting. Bei der Kreuzung

Wiener Straße/Judendorfer

Straße fährt man dann über eine

Brücke, die über den Mühlgang

direkt zum Shopping Nord führt.

Genau diese Brücke ist nun

schon seit Monaten gesperrt, wie

uns Leser berichten. Radfahrer

müssen somit auf den Gehsteig

oder die vielbefahrene Wiener

Straße ausweichen. Vor allem für

Fußgänger eine unangenehme

Situation.

Sanierung

Wir haben nachgefragt, warum

die Brücke gesperrt ist. Andreas

Kammersberger, Bereichsleiter

Brückenbau beim Land Steiermark:

„Die Sperre wurde erforderlich,

weil schwere Mängel

am Holzbelag der Brücke festgestellt

wurden. Ursprünglich war

geplant, einzelne Belagshölzer

auszutauschen, jedoch hat sich

bei einer genaueren Beurteilung

herausgestellt, dass es sinnvoll

ist, den gesamten Holzbelag zu

ersetzen. Um eine nachhaltige

Lösung zu gewährleisten, wurde

inzwischen ein alternatives

Material für die Fahrbahnplatte

gesucht und gefunden, das eine

deutlich längere und ungestörte

Nutzung der Brücke sicherstel-

len soll.“ Und er ergänzt: „Die

Planungen für den notwendigen

Umbau an der Brücke sind nun

abgeschlossen.

Die Brückenmeisterei des Straßenerhaltungsdienstes

setzt die

Maßnahmen so rasch wie möglich

um, um die wichtige Querung

für den Radweg von Andritz

Richtung Gösting schnellstmöglich

wieder freizugeben. Wir bitten

Ihre Leser um ihr Verständnis

und noch etwas Geduld, da wir

bestrebt sind, eine langfristige

Lösung zu finden, die den Anforderungen

der Radfahrer gerecht

wird.“

Obwohl von einem zeitnahen

Beginn der Arbeiten gesprochen

wurde, zeigt ein Lokalaugenschein

in der vergangenen Woche,

dass mit den Arbeiten noch

nicht begonnen wurde. Es bleibt

zu hoffen, dass damit noch vor

Beginn der Wintersaison gestartet

wird.

Peter Sixt (l.), Susanne Hauptmann,

Bernhard Pesendorfer

Überraschung zu

VinziShop-20er

■ Überraschungs-Besuch für

die Chefin des Eggenberger

VinziShop, Susanne Hauptmann:

Pfarrer Bernhard Pesendorfer

und VinziShop-Vereinsobmann

Peter Sixt hatten

anlässlich ihres 20-jährigen

Dienstjubiläums zu einer Feier

im Shop eingeladen. Mitarbeiter

sowie die St.-Vinzenz-Pfarrmanagerin

Rita Brodtrager

ließen sie hochleben. Der Erlös

des VinziShop kommt karitativen

Zwecken in Eggenberg

zugute.

KK


18 graz

www.grazer.at 1. NOVEMBER 2025

Für die Jugend

Claudia Unger

Das Jugendzentrum soll ab Dezember modernisiert werden. JUZ LOGIN, STADT GRAZ/FISCHER

NEU. Das Jugendzentrum

Login in Straßgang

wird um rund 1,6 Millionen

Euro saniert.

Von T. Schweighofer & V. Weitenthaler

redaktion@grazer.at

Das Jugendzentrum Login

in der Aribonenstraße 27A

in Straßgang wird umfassend

saniert und vergrößert.

Die Einrichtung, die den Grazer

Südwesten abdeckt, bietet Jugendlichen

Raum zum Treffen,

Austauschen und Mitgestalten.

Jugendliche nutzen das Zentrum

als Treffpunkt und Aufenthaltsort.

Es stehen Sofas, ein Wuzeltisch,

eine Gaming Area mit Konsolen

und PCs sowie eine Küche zur

Verfügung und im Garten werden

Kräuter und Beeren angepflanzt.

Aus Alt wird Neu

Das Gebäude stammt aus den

1920er-Jahren und beherbergte

ursprünglich eine Schlosserei. Es

befindet sich inzwischen in einem

stark sanierungsbedürftigen Zustand.

Auch die vorhandene Fläche

reicht für die Anforderungen

der heutigen Jugendarbeit nicht

mehr aus.

„Jugendzentren sind nicht nur

Freizeit-Treffpunkte für Jugendliche,

sondern auch eine Anlaufstelle

– gerade in einer Großstadt

wie Graz, in der es einen starken

Zuzug und daher auch soziale

Probleme gibt“, sagt Jugendstadträtin

Claudia Unger.

Die Stadt Graz investiert nun

rund 1,6 Millionen Euro in die

Modernisierung und den Ausbau.

Die Nutzfläche wird dabei

von derzeit rund 140 auf etwa 270

Quadratmeter erweitert. Der Baustart

ist für den 1. Dezember 2025

vorgesehen, der Abschluss der Arbeiten

ist, sofern alles planmäßig

verläuft, für Ende Oktober 2026

geplant. Während der Umbauzeit

stehen den Jugendlichen alternative

Anlaufstellen zur Verfügung.

Das gibt’s für Club-Member

AKTIONEN. Unsere „Grazer“-Clubmitglieder erwartet auch diese Woche wieder eine bunte Auswahl

an neuen Angeboten, Highlights und tollen Gewinnspielen.

Entertainer Gernot Pachernigg

bringt mit einem

Abend zu Ehren von Peter

Alexander am 23. November

im Stefaniensaal eine einzigartige

Entertainment-Show auf die

Bühne und ehrt damit das Idol

seiner Kindheit. Dazu erzählt er

unterhaltsame Anekdoten, persönliche

Erlebnisse und biografische

Details. Austro Swing ist

ein einzigartiges musikalisches

Show-Erlebnis für Jung und Alt.

Es erwarten Sie unvergessliche

Lieder, die wieder ihren Weg

zurück auf die Bühne finden

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„Grazer“-Clubmitglied bekommen

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Gelegenheit, wieder einmal

einen Thermenurlaub zu un-

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Member erhalten Sie mit dem

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VW

Gernot Pachernigg veranstaltet

eine Austro-Swing-Weihnachtsshow

zu Ehren von Peter

Alexander.

PACHERNIGG


1. NOVEMBER 2025 www.grazer.at

Spitzenkandidat René Apfelknab und Stadtparteichef Axel Kassegger

graz 19

FPÖ

FPÖ Graz

Herbst-Kampagne

SICHERHEIT. Die FPÖ

Graz startet mit ihrem

Kernthema in den politischen

Herbst.

Die FPÖ Graz stellte diese

Woche im Rahmen

einer Pressekonferenz

ihren Schwerpunkt für den

Herbst mittels einer Kampagne

vor. Und da will die Partei mit

ihrem Kernthema Sicherheit

punkten. Für die FPÖ Graz ist

dieser Punkt in Graz nicht mehr

erfüllt, denn laut eigener Aussage

stellt die multikulturelle

Bevölkerung die Murmetropole

vor Sicherheitsprobleme. Bezug

genommen wurde auch auf den

großen Drogenfund vergangene

Woche und die Tatsache, dass

die Grazer Drogenszene fest in

der Hand von syrischen Akteuren

sein soll. Aber auch Frauen

berichten laut FPÖ immer öfter,

dass sie sich im öffentlichen

Raum nicht mehr wohlfühlen.

Die FPÖ fordert deswegen,

wie in Linz einen Sicherheitsstadtrat

einzuführen, dessen

Aufgabe es ist, Strategien zur

Verbesserung der Sicherheit zu

entwickeln, Maßnahmen zu koordinieren

und den Dialog zwischen

Polizei, Verwaltung und

Zivilgesellschaft zu stärken.

Weitere Maßnahmen

Dies reicht der FPÖ Graz aber

noch nicht – weiters gefordert

wird ein Maßnahmenpaket „Sicher

am Heimweg“. Auch eine

verstärkte Videoüberwachung

und Beleuchtung soll an sicherheitsrelevanten

Brennpunkten

für mehr Sicherheit sorgen. Die

FPÖ Graz will außerdem einen

Ausbau der Polizeistandorte

in Graz sowie eine Ausweitung

der Schutzzonen zur Bekämpfung

der Drogenkriminalität.

Abschließend fordert man die

Schaffung von Bettelverbotszonen.


Therapieren statt operieren

Wie die gelenkschonenden Schuhe von kybun und Joya bei vielen

Beschwerden in Rücken, Hüften, Knien und Gelenken helfen

Gelenkeschmerzen am Bewegungsapparat,

Fersensporn, geschwollene Füße und

Druckstellen - Wie wichtig bequeme Schuhe

bei diesen Beschwerden sind, wird häufig

unterschätzt. Der richtige Schuh kann

langfristig schlimmere medizinische Folgen

verhindern. In diesem Interview mit

Gesundheits- und Fußspezialistin Jennifer

Nater gehen wir auf diese Themen ein.

Redaktion: Frau Nater, Sie empfehlen kybun

und Joya Schuhe. Warum?

Jennifer Nater: In meinem Berufsalltag

analysiere ich täglich die Füße und die Bewegung

von Menschen mit Beschwerden

am Bewegungsapparat. Mit den vielfältigen

Produkten von kybun Joya habe ich die

Möglichkeit, diesen Menschen dabei zu helfen,

wieder schmerzfrei gehen zu können!

„Beschwerden wie

Rückenschmerzen,

Fersensporn oder

Hallux Valgus können

gemindert oder

gänzlich vermieden

werden.“

Die Schuhe von kybun und Joya gehören

zur neuen Generation der Komfortschuhe –

leichter, vielfältiger und modischer – ganz

anders als alles bisher Dagewesene. Nicht

selten berichten die Träger von den bequemsten

Schuhen ihres Lebens.

Redaktion: Was macht die Schuhe von kybun

und Joya so besonders?

J. Nater: Die weich-elastische Sohle, in die

die Füße regelrecht einsinken. Die patentierte

Technologie des Schweizer Unternehmens

ist einzigartig. Die Sohle passt

sich der Fußanatomie des Trägers an, verteilt

den Druck, der durch Körpergewicht

und Schritte entsteht ganz gleichmäßig und

federt diesen sehr komfortabel ab. Schmerzende

Gelenke gehören damit endlich der

Vergangenheit an!

Redaktion: Was hat der Träger davon?

J. Nater: Endlich wieder Freude an der der

Bewegung und vor allem Entlastung für

Rücken, Füße und Gelenke. kybun und

Joya Schuhe stärken die Muskulatur und

aktivieren das Stossdämpfersystem des Körpers.

Beschwerden wie Rückenschmerzen,

Fersensporn oder Hallux Valgus können gemindert

oder gänzlich vermieden werden.

Durch all diese Effekte kann das Tragen

von kybun und Joya Schuhen aktiv dazu

beitragen, Operationen, die meist als letzter

Therapieansatz gesehen werden, zeitlich

hinauszuzögern oder gar zu verhindern.

Ganz nach dem Leitsatz: Therapieren statt

Operieren.

Redaktion: Wem empfehlen Sie die Schuhe

von kybun und Joya?

J. Nater: Zunächst rate ich Menschen, die

bereits an Gelenkschmerzen leiden, die

Schuhe von kybun und Joya für sich zu testen.

Probieren Sie sie einfach in unserem

Geschäft an und Sie werden den Unterschied

zu anderen Schuhen selbst feststellen.

Außerdem können diese Schuhe auch präventiv

eingesetzt werden. Wenn sie im Berufs-

oder Privatleben sehr aktiv sind, viel

Gehen oder Stehen und am Abend keine

schmerzenden und schweren Beine möchten.

Ärzte, Therapeuten und die Gesellschaft

AGR (Aktion Gesunder Rücken e. V.) bescheinigen

kybun und Joya Schuhen eine

verbessernde Wirkung bei Rücken und Gelenkproblemen.

Sie werden erfolgreich bei

diversen Beschwerden des Bewegungsapparates

eingesetzt.

Redaktion: Was unterscheidet kybun und

Joya von anderen Gesundheitsschuhen?

J. Nater: Seit 2008 betreiben wir unser Bequemschuhgeschäft

in Bregenz, wir sind

seither mit diversen Gesundheitsschuh-

Marken in Berührung gekommen. Bei kybun

und Joya bekomme ich nie dagewesene

positive Rückmeldungen. Schon nach den

ersten Schritten spüren Sie den Unterschied

zu herkömmlichen Schuhen: das ultimative

Wohlfühlerlebnis.

Ich empfehle jedem, der unter Beschwerden

am Bewegungsapparat leidet, den Schuhen

von kybun und Joya eine Chance zu geben.

Besuchen Sie uns an unserem kybun Joya

Erlebnistag, am 4. November von 9 bis 16

Uhr und erleben Sie die bequemsten Schuhe

ihres Lebens!

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22 graz

www.grazer.at 1. NOVEMBER 2025

S E R V I C E

Leser

Briefe

redaktion@grazer.at

Demokratie in Gefahr

Für viele heimische Medienhäuser

wird es eng. Rund 300 Arbeitsplätze

alleine im heurigen Jahr

sowie generell die Medienvielfalt

sind bedroht. Die immense Unterschätzung

technischer Entwicklungen

und ein eklatanter Vertrauensverlust

in beträchtlichen

Teilen unserer Gesellschaft werden

als Gründe genannt. Anstatt

unangenehmer Fragen, gerichtet

an die „herrschende Gesellschaft“,

haben gefühlt allzu oft leitliniengetreue

sowie geschäftsfeldanimierende

Erzählungen oberste

Priorität. Gewerkschaft und

Presseclub Concordia befürchten

negative demokratiepolitische

Folgen. Selbst der Grazer Bischof

Krautwaschl sieht durch die fehlende

Medienvielfalt „unsere Demokratie

in ernster Gefahr“. Leider

hat sich die Befürchtung schon

längst manifestiert. Vertrauensverlust

als Krebsgeschwür unserer

Zeit unterhöhlt mittlerweile unverkennbar

den gesellschaftlichen

Zusammenhalt. Medien sind aufgerufen,

die „Trockenlegung von

Sümpfen“ voranzutreiben und

somit wieder vertrauensbildende

Maßnahmen zu setzen. Die kritische

Leserschaft vermag es zu

schätzen. Die Macht der Medien

steht in Verantwortung.

Alfons Kohlbacher

* * *

Frechheit

Wir müssen sofort jeglichen Autoverkehr

innerhalb von Graz

verbieten! Am besten alle Straßen

abreißen, sodass nur noch Radwege

übrig bleiben. Öffentliche

Verkehrsmittel soll es nur in absolut

notwendigem Ausmaß geben

– und das dürfen ausschließlich

teure Straßenbahnen sein! So

wollen es die Grünen und der

VCÖ.

Uwe Pölderl

* * *

Das ist nicht „grün“

In Graz entstehen Fahrradwege

und Fahrradstreifen am laufenden

Band – um Graz grüner zu

machen. Renaturierung ist das

Schlagwort 2024. Zwergbäume

werden mit großem Trara gepflanzt.

Und lassen Sie sich das

auf der Zunge zergehen: Hühner

(ohne Hahn) müssen aus

einem Garten in Graz-St. Peter

verschwinden, weil die Hühner

beim Eierlegen (einmal pro Tag)

vor Freude gackern – und einen

(!) Anwohner stören. Da müssen

mir einige Fragen gestattet sein:

Essen diese Leute keine Eier, bzw.

wissen diese Leute nicht, woher

die Eier ursprünglich kommen?

Warum darf man dann Hunde

halten – die bellen doch auch!

Wahrscheinlich gibt es bald auch

ein Quakverbot im ORF-Teich.

Wahrscheinlich fühlen sich diese

Leute besser, wenn man täglich

um 7 Uhr die Motorsäge startet.

Das ist amtlich auf jeden Fall gestattet.

Karin Prassl

* * *

Humanic-Verkauf

Die österreichische Schuhhandelskette

Humanic wird verkauft,

was weitreichende Konsequenzen

für Belegschaft und Filialstruktur

hat. Im Rahmen der Übernahme

stehen 210 Filialen zur Schließung

an, was bedeutet, dass 1750

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

ihre Jobs verlieren werden. Diese

Nachricht trifft die Angestellten

hart, da viele von ihnen über Jahre

im Unternehmen tätig sind. Wo

ist man heutzutage noch sicher?

Dieser Verkauf und die Schließungen

verdeutlichen wieder die

Herausforderungen, vor der der

Einzelhandel steht. Die Branche

befindet sich im Umbruch und

nur Unternehmen, die flexibel

und innovativ sind, werden es

schaffen, in dieser dynamischen

Umgebung zu bestehen.

Wolfgang Gottinger

* * *

Nächste Wahl

Wie wir es bereits aus vielen

anderen Entscheidungen kennen.

Wenn Vizebürgermeisterin

Schwentner etwas durchsetzen

will, dann zieht sie das ohne Rücksicht

auf Verluste durch, und Bürgermeisterin

Kahr schaut zu und

nickt das kommentarlos ab. Man

kann leider nur die Wahl 2026 abwarten

und hoffen, dass die Wählerinnen

und Wähler das nächste

Mal Sachlichkeit und Vernunft an

der Wahlurne wählen.

Klaus Strobl

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Vergangene Woche

im „Grazer24“

Humanic wird slowenisch

■ Schlag gegen die Drogenszene.

Am Dienstag hat die Polizei elf

Personen festgenommen, die über

mehrere Jahre mit Kokain und

Marihuana gedealt haben sollen.

Bei der Aktion wurde auch Bargeld

sichergestellt.

Chirurgiekomplex

■ Am Montag wurde bekannt,

dass die Leder & Schuh AG in

Graz, bekannt etwa durch die

Marken Humanic und Shoe4you,

nach 153 Jahren nach Slowenien

verkauft wird. Der Hauptsitz

bleibt aber weiterhin in Graz.

Schlag gegen Drogenszene

■ Nach zwölf Jahren Bauzeit

während des laufenden Betriebs

ist am Mittwoch der Chirurgiekomplex

4b am LKH-Universitätsklinikum

Graz feierlich eröffnet

worden.

GRAZ TOURISMUS SCHIFFER, LPD STEIERMARK , KAGES


1. NOVEMBER 2025 www.grazer.at

graz 23

Stefan Czaby (Heimleitung), Wohnbaulandesrätin Simone Schmiedtbauer

und Arno Lerchbaumer (Akademikerhilfe, v. l.)

LAND STEIERMARK/BINDER

Start Generalsanierung

■ Das Studierendenheim in der

Unteren Schönbrunngasse wird

generalsaniert. In den kommenden

zwei Jahren soll das Gebäude

aus den Jahren 1972 bis 1975 auf

den modernsten Stand gebracht

werden – mit den Umbauarbeiten

wird im November gestartet.

Das Land Steiermark möchte

gemeinsam mit der Akademikerhilfe

damit in die Zukunft

des leistbaren Studentenwohnens

investieren. „Mit diesem

Projekt schaffen wir leistbaren,

nachhaltigen und hochwertigen

Wohnraum für Studierende

und stärken Graz als attraktiven

Standort für die Wissenschaftler

und Fachkräfte von morgen“, sagt

Wohnbaulandesrätin Simone

Schmiedtbauer. Das Heim soll

sowohl technisch als auch energetisch

vollständig erneuert werden,

aber der 70er-Jahre-Charme

des Gebäudes soll bewahrt bleiben.

Die Gesamtkosten des Projekts

betragen rund 16 Millionen

Euro.


szene

graz

24 www.grazer.at 2. 1. NOVEMBER 2025

24

Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Weltspartags-Empfänge 2025

An Halloween hatte ich frei. Da

übernimmt immer Kollege

Pennywise von ES.“

Ronald McDonald bei der Eröffnung des neuen McDonald’s

in Graz-St. Peter. Er hatte ein ruhiges Halloween. LUEF

Sigmund Loibner, Walburga Seidl,

Georg Bucher und Oliver Kröpfl (v. l.)

Volksbank-Führungsetage Hannes

Zwanzger und Monika Cisar-Leibetseder

Rainer Stelzer, Martin Schaller, Claudia

Holzer und Ariane Pfleger (v. l.)

Manfred Geiger (BKS, r.) begrüßte

Landesrat Willibald Ehrenhöfer.

Gerhard Vollmann, Heike Huber-Nowak,

Ernst Albegger und Daniel Gerhold (v. l.)

Von Sparefroh bis Sumsi –

100 Jahre Weltspartag

Alle Fotos auf

www.grazer.at

Christoph Robinson (IV, l.) und Karl-

Heinz Dernoscheg (WKO)

Stadtrat Kurt Hohensinner und

Peter Schaller (UBM, r.)

Maria Pein (Landwirtschaftskammer)

und Herbert Ritter (WKO)

BENJAMIN GASSER (6); CONNYLEITGEBPHOTOGRAPHY; WERNER KRUG

JUBILÄUM. Auch heuer luden die heimischen Banken wieder zu ihren traditionellen Weltspartagsempfängen.

Heuer sogar zu einem besonderen Jubiläum: Der Weltspartag feiert seinen 100. Geburtstag!

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Zum runden Jubiläum des

Weltspartags luden die

heimischen Banken zum

Netzwerken und Beisammensein.

Den Startschuss gab am 29. Oktober

die Volksbank Steiermark

im Blauen Salon des Operncafés.

Hier begrüßte Vorstandsvorsitzende

Monika Cisar-Leibetseder

gemeinsam mit Volksbank-Steiermark-Vorstandsdirektor

Hannes

Zwanzger zahlreiche Gäste. Am

31. Oktober hieß es dann in al-

len anderen Bankhäusern „Willkommen

zum Weltspartag“. Das

Vorstandsteam der Raiffeisen

Landesbank Steiermark, Florian

Stryeck, Ariane Pfleger und Rainer

Stelzer rund um Generaldirektor

Martin Schaller, empfing

die Gäste auch heuer in der Raiffeisen-Niederlassung

in der Radetzkystraße.

Zünftig wurde es bei

der Hypo Vorarlberg: Das Team

rund um Regionaldirektor Ernst

Albegger lud zu Weißwurst und

Brezen. Zahlreiche Gäste durfte

auch BKS-Direktor Manfred Geiger

begrüßen. Den Schlusspunkt

setzte am Abend die Steiermärkische

Sparkasse. Der Steiermärkische-Sparkasse-Vorstandsvorsitzende

Georg Bucher empfing

gemeinsam mit den Vorständen

Sigmund Loibner, Walburga

Seidl und Oliver Kröpfl die Gäste

im Headquarter am Sparkassenplatz.

Prominente Gäste

Den Weltspartag nicht entgehen

ließen sich: die Landesräte Claudia

Holzer und Willibald Ehrenhöfer,

Stadtrat Kurt Hohensinner,

WKO-Steiermark-Direktor

Karl-Heinz Dernoscheg, WKO-

Vizepräsident Herbert Ritter,

WKO-Kommunikationsleiter Mario

Lugger, AK-Direktor Johann

Scheuch, ÖVP-Graz-Klubobmann

Markus Huber, Styria-Vorstand

Markus Mair, IV-Geschäftsführer

Christoph Robinson mit

seiner Stellvertreterin Nina Zechner,

Landwirtschaftskammer-Vizepräsidentin

Maria Pein, UBM-

CTO Peter Schaller, Ex-Stadtrat

Günter Riegler, Unternehmer

Christian Kovac, Finanzexperte

Johannes Tratz, Grawe-Immo-

Vorstand Manfred Stranz uvm.


1. 2. NOVEMBER 2025 www.grazer.at

szene graz 25

Elke Kahr

GEBURTSTAGSKINDER

Die Grazer Bürgermeisterin feiert am DER WOCHE

morgigen 2. November ihren 64er.

Wir gratulieren herzlich.

CHRISTIAN JUNGWIRTH, HOLDINGGRAZ/HASSLER-SMITH

McDonald’s St. Peter

Happy Birthday!

Wolfgang Malik

Der Holding-Graz-Vorstand wird

ebenfalls am 2. November 71 Jahre.

Wir wünschen alles Gute!

Zwei Stöcke & zwei McDrives

MODERN. Am Donnerstag wurde der modernste McDonald’s Österreichs in Graz-St. Peter eröffnet.

Auf zwei Stockwerken ist Platz für bis zu 300 Kunden. Und der McDrive ist erstmals zweispurig.

erste zweispurige McDrive in Graz

realisiert – damit will Boaje pro

Fahrzeug um 60 Prozent schneller

sein als bei einem einspurigen

Drive-in.

Zur Voreröffnung am Mittwoch

kamen unter anderen ÖVP-Geschäftsführer

und Gemeinderat

Markus Huber, ARBÖ-Präsident

Klaus Eichberger, Wirtschaftsstadtrat

Kurt Hohensinner, San-

Pietro-Chef Angelo Urban mit

seinem Sohn Fabio Urban, und

auch Maskottchen Ronald Mc-

Donald begrüßte die Gäste. Nach

einer emotionalen Rede von

Boaje wurde das Band durchgeschnitten.

Im Jahr 2003 wurde der letzte

neu gebaute McDonald’s in

Graz eröffnet. Bis Donnerstag,

denn da öffnete der McDonald’s

in St. Peter offiziell seine Tore für

die Gäste. Einen Tag davor gab

es das Presse- und VIP-Opening.

Franchisenehmer Daniel Boaje

lud ein, und seine oberste Chefin,

McDonald’s-Österreich-CEO Ellen

Staudenmayer, kam extra aus

Wien, um den laut ihrer Aussage

„modernsten McDonald’s Österreichs“

persönlich zu begutachten.

Auf zwei Stockwerken gibt es Platz

für 300 Gäste. 45 Parkplätze stehen

zur Verfügung, und es gibt E-

Ladesäulen. Außerdem wurde der

Der Grazer McDonald’s-Franchisenehmer Daniel Boaje mit McDonald’s-

Österreich-CEO Ellen Staudenmayer und ÖVP-GR Markus Huber LUEF

Geburtstagskind Manfred Brandner mit seiner Frau Sandra Brandner bei

der Geburtstagsfeier am Schlossberg über den Dächern von Graz

Feiern über den Dächern

■ Von 25. auf 26. Oktober feierte

Manfred Brandner, Leiter der

eee group GmbH, seinen runden

Geburtstag und nahm das als Anlass,

ihn mit einem Charity-Event

zu verbinden.

Mit ihm feierten über 150

Freunde, darunter seine Frau

Sandra Brandner und seine

Kinder Bianca, Marco und

Dennis Brandner, Hans Roth

(Schirmherr Marienstüberl),

Franco Foda, Stephan Sticher

(bit group), Martin Graf (Energie

Steiermark), Christoph Ludwig

KK

(SFG), Karl-Heinz Dernoscheg

(Direktor Steirische WK), Christian

Kladiva (Vorstand Merkur),

Thomas Böck, Hannes und Peter

Schreiner (Technologiepark

Raaba), Fritz Möstl (Deloitte),

Michael Witsch (Landesdirektor

Städtische), Ewald Zweytick

(Winzer) und viele mehr.

Statt Geschenken bat Brandner

um eine Spende für das Marienstüberl,

so konnten insgesamt

13.000 Euro gesammelt werden.

Es gab also gleich doppelten

Grund zu feiern.


26 graz

www.grazer.at 1. NOVEMBER 2025

Die neue App soll den Kunden ein modernes Einkaufserlebnis bieten und

sie laufend über Neuigkeiten und Aktionen informieren.

KK

Wenn Matrosen auf Landgang sind

■ Letzten Samstag fand in der

Oper Graz die Premiere von Leonard

Bernsteins erstem Musical

„On the Town“ statt. Die Musical-

Komödie handelt von drei Matrosen,

die während ihres Landgangs

ein Abenteuer in der Großstadt suchen.

Die Männer möchten New

York erkunden, die Sehenswürdigkeiten

sehen – am liebsten in

weiblicher Begleitung. Das Stück

überzeugt mit der vielfältigen Musik

Bernsteins, viel Humor, aber

auch Melancholie. In den Kritiken

wird die Inszenierung von Felix

Seiler immer wieder gelobt. Die

schillernden Kostüme von Sarah

Rolke, die Choreografie von Danny

Costello und das Bühnenbild

von Darko Petrovic begeisterten

die Besucher und brachten das

New Yorker Nachtleben direkt

nach Graz. Opernhaus-Intendant

Ulrich Lenz und sein Team konnten

damit eine weitere erfolgreiche

Premiere in dieser Spielzeit ver-

Neun Jahre ’s Fachl in der Herrengasse

■ Das Fachl in Graz in der Herrengasse

feiert heuer sein neunjähriges

Jubiläum und steht seit

Beginn für die Förderung regionaler

Produzenten, kreativer Köpfe

und kleiner Manufakturen. In der

Steiermark wurde der erste Standort

im Jahr 2016 von Markus Groß

eröffnet. Mittlerweile führt Groß

vier Standorte in der Steiermark,

drei davon in Graz.Mit der neuen

„’s Fachl“-App bringt das Regional-

Konzept sein Ladenprinzip direkt

aufs Smartphone und stärkt damit

Kundennähe und Service. Die intern

entwickelte App ermöglicht

das Sammeln von Punkten und

den Eintausch gegen Prämien und

informiert über neue Produkte,

Aktionen und Veranstaltungen.

„Unsere Stammkunden sind der

wichtigste Teil unserer Erfolgsgeschichte.

Sie haben uns über die

Jahre begleitet, unterstützt und

weiterempfohlen. Mit der neuen

’s-Fachl-App möchten wir uns dafür

bedanken und ihnen etwas zurückgeben“,

so Groß.

Dennis Hupka, Simon Stockinger, Fabian Kaiser und der Chor der Oper Graz

begeisterten die Zuseher mit ihrer Performance.

WERNER KMETITSCH / OPER GRAZ

Das Elevate Festival in Graz findet nächstes Jahr von 5. bis 8. März statt. Die

Besucher können sich wieder auf ein tolles Programm freuen. ELEVATE FESTIVAL

Die Welt im Wandel

■ Von 5. bis 8. März findet bereits

zum 22. Mal das Elevate Festival

in Graz statt und verwandelt die

Stadt in ein pulsierendes Zentrum

zeitgenössischer Festivalkultur.

Die Besucher erwartet ein vielseitiges,

spartenübergreifendes

Programm, das Musik, Kunst und

Diskurs in den Mittelpunkt stellt.

Das Diskurs-Programm widmet

sich unter dem Leitmotiv

„Vital Signs“ den Lebenszeichen

einer Welt zwischen Krise und

Neubeginn und stellt die Frage

nach den Lebenszeichen unserer

Zeit in den Mittelpunkt: Wie lässt

sich Lebendigkeit in Systemen

denken, die erschöpft wirken – in

Wirtschaft, Klima, Medien, Politik

und zwischenmenschlichen Beziehungen?

Mit dabei sind unter anderen

das britische Trio Cabaret Voltaire,

die ehemalige politische

Journalistin Anika, Kuntari, das

Duo Dame Area aus Barcelona,

PLF, Miss Kittin, DJ Storm, Carrier

und viele mehr.


1. NOVEMBER 2025 www.grazer.at

graz 27

Weihnachtsgala der Musicalstars

EINZIGARTIG. Als großer Musical-Fan bringt Ex-Sturm-Präsident Hannes Kartnig im Advent sieben

große Vertreter dieses Genres nach Graz und macht damit die Stadthalle zur Bühne großer Stimmen.

Nicht mehr lange und die

magischste Zeit des Jahres

steht wieder vor der Tür.

Ex-Sturm-Präsident und Musical-

Fan Hannes Kartnig bringt daher

sieben große Vertreter dieses

Genres nach Graz, denn: „Die

stillste Zeit des Jahres muss nicht

wirklich leise sein“, so Kartnig.

Mitreißend

Am Donnerstag, dem 11. Dezember,

macht „Die große Weihnachtsgala

der Musicalstars“ die

Stadthalle zur Bühne eines mitreißenden

Abends voller Glanz

und großer Stimmen.

Genießen Sie erstmals in Graz

in dieser Konstellation die internationalen

Musicalstars Maya

Hakvoort, Ana Milva Gomes,

Missy May, Lukas Perman,

Drew Sarich und Mark Seibert

– live, hautnah und auf höchstem

künstlerischem Niveau.

Außerdem können sich die

Besucher auf einen besonderen

Special Guest freuen: Publikumsliebling

Alfons Haider, der

2026 in „Ein Käfig voller Narren“

in Mörbisch als Intendant auf

„seiner“ Bühne stehen wird, wird

ebenso in Graz dabei sein. VW

G E W I N N S P I E L

3 x 2 Tickets

für die Weihnachtsgala

zu gewinnen!

E-Mail mit Betreff „PRÄSIDENT“

und Telefonnummer an:

gewinnspiel@grazer.at

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinn nicht

übertragbar. Einsendeschluss: 30. 11. 2025. Gewinner

werden telefonisch verständigt und sind

mit der Veröffentlichung einverstanden.

Hannes Kartnig

Die internationalen Musicalstars Mark Seibert und Missy May

GAIDA MUSICALSTAR, , KK


28

eco

graz

www.grazer.at 2. 1. NOVEMBER 2025

Sabrina Naseradsky

28 sabrina.naseradsky@grazer.at

Danke Daniel Boaje, das war die

fabulöseste Eröffnung Österreichs.“

Ellen Staudenmayer, CEO von McDonald’s

Österreich, bei der Eröffnung des neuen und

modernsten Mäci Österreichs in Graz LUEF

Wissen als Wirtschaftsfaktor

WISSEN. Stadtrat Kurt

Hohensinner hat kürzlich

die Wirtschaftsagenden

übernommen. Er setzt

den klaren Fokus auf den

Wirtschaftsstandort.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Der neue Grazer Wirtschaftsstadtrat

Kurt Hohensinner

setzt einen

klaren wirtschaftspolitischen

Schwerpunkt: Wissenschaft ist

Wirtschaftskraft. „Der Erfolg eines

Wirtschaftsstandorts ist kein Zufall,

sondern kontinuierliche Arbeit

und Weiterentwicklung“, ist

Hohensinner überzeugt, der für

Graz auf den eigenen stärksten

Rohstoff setzen will, den die Stadt

hat: Wissen.

„Graz hat keine Bodenschätze.

Unser Rohstoff heißt Bildung. Aus

unseren Schulen, Universitäten,

Forschungs- und Kompetenzzentren

entsteht Wertschöpfung,

Beschäftigung und internationale

Strahlkraft. Diese Kraft will ich

politisch noch stärker fördern

und absichern“, so Hohensinner.

Wirtschaftsfaktor

Als langjähriger Bildungsstadtrat

weiß Hohensinner, wie wichtig

Bildung auch für die Wirtschaft

ist. Als Wirtschaftsreferent will

er beide Bereiche noch stärker

miteinander verschränken: „Für

mich gehört das zusammen: Bildung

und Wirtschaft. Wir bilden

Talente aus, und diese Talente

sind die Fachkräfte und Unternehmer

von morgen.“ Und ergänzt:

„Wer in Graz Fachkräfte

sucht, soll sie auch hier finden.

Und wer in Graz ein High-Tech-

TopJobs

In Kooperation mit

www.

Unternehmen gründen will, soll

attraktive Rahmenbedingungen

vorfinden. Das ist Standortpolitik.“

Erfolgsbeispiel

Neben den Universitäten, Forschungs-

und Kompetenzzentren

gilt auch der Science Park Graz als

gutes Beispiel für die erfolgreiche

Verknüpfung von Wissenschaft

und Wirtschaft.

„Der Science Park ist für mich

■ Filialmitarbeiter (m/w/d)

- Spar sucht Filialmitarbeiter für die Steiermark und das Südburgenland.

Erfahrung im Handel oder Lebensmittelbereich von Vorteil.

Das Gehalt beträgt 2195 Euro brutto (Basis Vollzeit/Monat).

■ Techniker (m/w/d)

- Die Holding Graz sucht einen Techniker in der Sparte Wasserwirtschaft.

Das Bruttogehalt beträgt 3600 Euro/Monat (Basis Vollzeit).

Wirtschaftsstadtrat

Kurt

Hohensinner

(r.) besprach

mit

Science-Park-

Geschäftsführer

Martin

Mössler die

Wichtigkeit

der Verschränkung

von Wirtschaft

und

Wissenschaft.

BÜRO STR HOHENSINNER.

ein Symbol dafür, was Graz kann:

Hier wird aus Forschung Unternehmertum.

Hier sieht man, wie

aus einer Abschlussarbeit, aus

einem Laborprototyp, ein echtes

Produkt wird – mit Kunden,

mit Umsatz, mit Jobs. Genau das

ist die DNA unseres Wirtschaftsstandorts

Graz“, sagt Hohensinner.

Zukunft

„Graz wird wirtschaftlich dann

erfolgreich sein, wenn wir das,

was wir am besten können, konsequent

groß machen: Forschen,

Entwickeln, Gründen, Wachsen.

Unsere Universitäten, unsere

Gründerinnen und Gründer und

unsere Technologieunternehmen

sind kein ‚nice to have‘. Sie sind

einer der Motoren unserer Wirtschaft,

und sie gehören ins Zentrum

der Grazer Wirtschaftspolitik.

Und genau darum geht es mir:

Bildung und Wirtschaft nicht nebeneinander

stehen lassen, sondern

miteinander arbeiten lassen:

für Arbeitsplätze, für Innovation

und für die Zukunft unserer

Stadt.“


1. 2. NOVEMBER 2025 www.grazer.at

graz eco 29

TEURER

GETTY (2)

Alkoholfreie Getränke +8,4 %

Wer antialkoholisch trinkt, zahlt

mehr. Alkoholfreie Getränke sind um

8,4 Prozent teurer geworden.

Feste Brennstoffe –6,4 %

Im Jahresvergleich sind feste Brennstoffe

um 6,4 Prozent günstiger

geworden.

BILLIGER

W I R T S C H A F T

EcoNews

sabrina.naseradsky@grazer.at

40 Jahre Viereck

Architekten

■ Seit mittlerweile 40 Jahren

beweist Viereck Architekten,

dass Architektur mehr ist als

nur eine schöne Hülle. 1985

von Ewald Viereck gegründet,

lenken heute seine Kinder Marleen

Viereck-Kals und Bernhard

Viereck die Geschicke

des Familienunternehmens an

zwei Standorten. Zum Jubiläum

blicken die beiden nicht nur zurück

– sondern vor allem nach

vorne. Derzeit wird das von

Viereck geplante SVS-Gebäude

am Gelände der WKO Steiermark

umgesetzt.

Rainer Stelzer (l.) und Gunter

Deuber zum Thema Sparen RL/RIEDLER

Mehr Finanzerfolg

erzielen

■ Wie eine Analyse der Raiffeisen

Landesbank Steiermark zeigt,

liegen rund fünf Milliarden Euro

auf den Girokonten ihrer Kunden.

„Das Geld, das derzeit auf den Girokonten

unserer Kunden liegt,

könnte besser veranlagt werden“,

ist Raiffeisen-Vorstand Rainer

Stelzer überzeugt. Gunter Deuber,

Head of Raiffeisen Research,

meint zudem, dass Anlagen auf

den Kapitalmärkten nicht außer

Acht gelassen werden sollten.

Forderung nach

Bürokratieabbau

■ Beim Treffen der Industrievertreter

in der WKO Steiermark

standen einmal mehr Themen

wie Energietransformation,

Deregulierung und Bürokratieabbau

ganz oben auf der Agenda.

Der steirische Industrie-

Spartenobmann Markus Ritter

forderte mit seinen Branchenkollegen

„eine konsequente

Vereinfachung von Verfahren,

klare Zuständigkeiten, digitale

Lösungen und eine praxisnahe

Deregulierung“.

Die Branche kam zum Industriegipfel

in die WKO Steiermark. WKO/MITTERBACHER

S. Brantner, A. Gauster und L.

Okeke nehmen an AQUA teil. FISCHER

Offensive für den

Tourismus

■ Rund 900 Stellen im steirischen

Tourismus müssten vor

dem Start der Wintersaison dringend

noch besetzt werden. Daher

startet das AMS Steiermark gemeinsam

mit der WKO die Qualifizierungsoffensive

AQUA. Diese

ermöglicht es Arbeitssuchenden,

eine verkürzte Lehre, eine eigenständige

Ausbildung oder gezielte

Kurse zu absolvieren – und so

innerhalb kürzester Zeit zu wertvollen

Fachkräften zu werden.

*Bibliothek erlesen

Buchpräsentation

Elisabeth Frischauf

Ode Lesung auf an Englisch

das verlorene Notizbuch

Moderation und Gespräch: Silvana Cimenti

Lesung Deutsch: Astrid Nischkauer

Mi, 5. 11. 2025, 19 Uhr

Landesbibliothek, Veranstaltungssaal, Kalchberggasse 2, Graz

Anmeldung: lb-veranstaltung@stmk.gv.at | Eintritt frei!

Bezahlte Anzeige | Foto: Höfinger


30

viva

graz

www.grazer.at 2. 1. NOVEMBER 2025

Clarissa Berner

clarissa.berner@grazer.at

30

Wer diese Arbeit gefährdet, handelt

verantwortungslos.“

KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler

über die AIDS-Hilfe Steiermark. Sie ist von Förderungskürzungen

im Sozialbereich betroffen. KPÖ

Wenn das Handy

eine Pause macht

Mehrere Initiativen unterstützen Erziehungsberechtigte dabei, einen gesunden Umgang mit Bildschirmen in der

Familie zu etablieren. Dabei soll gezielt Handy-freie Zeit miteinander verbracht werden. GETTY

BILDSCHIRME. Die Stadt Graz und der Gesundheitsfonds Steiermark haben

Initiativen gestartet, um den Handykonsum in Familien zu reduzieren.

Von Linda Steurer

linda.steurer@grazer.at

Smartphones sind unsere

täglichen Begleiter und

aus dem Alltag nicht mehr

wegzudenken. Sowohl die Stadt

Graz mit dem sogenannten

Handy-Schlafsack als auch der

Gesundheitsfonds Steiermark

mit dem Informationsangebot

#gesundonline greifen diese

Thematik derzeit auf. Einerseits

sollen Eltern über die Gefahr von

Internet-Sucht aufgeklärt werden,

andererseits appelliert man,

dass die Erziehungsberechtigten

vor den Kindern weniger Zeit an

Bildschirmen verbringen. Eines

ist klar: Das Handy sollte auch

mal eine Pause machen können.

Gewohnheiten

Die Stadt Graz möchte durch

ihren Handy-Schlafsack El-

tern sensibilisieren, das Telefon

gezielt wegzulegen und eine

Handy-freie Zeit mit ihren Kindern

zu verbringen. Der Handy-

Schlafsack ist ein Stoffsack, der

als Erinnerung dafür dienen soll.

Für Kinder ist der Blickkontakt

mit den Eltern besonders wichtig.

Ist dieser Kontakt durch Bildschirme

nicht gegeben und die

direkte Interaktion somit eingeschränkt,

kann das die emotionale

Bindung schwächen und

auch die Sprachentwicklung der

Kleinen hemmen. Weiters lernen

Kinder durch das Nachmachen.

Wenn Eltern häufig vor ihren

Kindern am Handy sind, wird

dieses Verhalten für die Kleinen

zur Gewohnheit.

Suchtpotenzial

Bei beiden Initiativen wird ein

besonderes Augenmerk darauf

gelegt, dass eine scheinbar zu-

nächst ungefährliche Tätigkeit

sehr schnell zur Sucht werden

kann. Handykonsum und vor allem

das Scrollen schütten Dopamin

aus und funktionieren daher

nach den gleichen Mechanismen,

wie es bei anderen Suchtmitteln

der Fall ist. #gesundonline soll

Eltern dabei unterstützen, einen

gesunden Umgang mit Bildschirmen

bei Kindern und Jugendlichen

zu etablieren.

Empfehlungen

• vor dem Alter von drei Jahren

keine Bildschirme für Kinder

• bewusst Handy-freie Zeiten

einplanen

• nach Möglichkeit Smartphones

nicht vor Babys und

Kleinkindern benutzen


2. 1. NOVEMBER 2025 www.grazer.at

graz viva 31

IN

GETTY (2)

Erdige Töne

Terrakotta, Caramel, Zimt, Schokoladen‐

und Kaffeebraun sind kommenden

Herbst stark im Kommen.

Pastellrosa

Der zarte Rosaton war lange Zeit voll

im Trend. Nun verliert die helle Farbe

immer mehr an Beliebtheit.

OUT

Zuschüsse gefordert

UNTERSTÜTZUNG.

Fehlende Kassenplätze

in Graz: Die KPÖ fordert

Zuschüsse für Logopädie

und Ergotherapie

durch die Stadt.

In Graz gibt es zu wenige Logopäden und Ergotherapeuten. Das führt zu

langen Wartezeiten und Verzögerungen beim Therapiebeginn.

GETTY

Logopädie und Ergotherapie

sind zentrale Bestandteile

der Gesundheitsversorgung.

Logopädie befasst sich

mit der Sprache, mit Kommunikation,

Stimme und Schluckfunktion.

Mit ihrer Hilfe können

Sprachentwicklungsstörungen

behandelt und Kommunikationsfähigkeiten

gefördert werden.

Im Gegensatz dazu werden

Menschen im Zuge einer Ergotherapie

bei der selbstständigen

Planung und Durchführung des

Alltags unterstützt. In der Steiermark

werden jedoch keine

Kassentherapeuten angeboten.

Zu wenige Therapeuten führen

zu langen Wartezeiten bei Erstuntersuchungen,

Folgeuntersuchungen

und Förderprogrammen.

Die hohe Nachfrage führt

zu vollen Wartezimmern und

Verzögerungen bei Diagnostik

und Therapiebeginn. Die KPÖ

brachte nun den Antrag auf eine

Aufnahme von Logopädie und

Ergotherapie in den Zuschusskatalog

des Amtes für Kinder, Jugend

und Familie ein.

„Graz hat leider keinen einzigen

Kassenplatz für Logopädie

oder Ergotherapie. Die Stadt

kann das leider nicht ändern und

auch der ÖGK keine Vorschriften

machen. Aber sie könnte für Familien

mit kleinen Einkommen

einen Zuschuss gewähren, wenn

das Kind eine Therapie privat

macht – so, wie das Amt für Jugend

und Familie das etwa bei

Psychotherapie bereits macht“,

erklärt KPÖ-Inklusionssprecher

Philipp Ulrich.

Frühgeborene benötigen eine

spezielle Betreuung.

MED UNI GRAZ

Neuer Kurs an

der Med Uni in

■ In Österreich kamen im Jahr

2024 rund 6,8 Prozent der Neugeborenen

zu früh auf die Welt.

Besonders die extremen Frühgeborenen

benötigen eine umfassende

intensivmedizinische

Betreuung. Nun fand an der

Med Uni Graz der Kurs „Erstversorgung

und Reanimation von

Frühgeborenen: Physiologie,

Evidenz und Simulationstraining“

statt. Das neue Weiterbildungsformat

vermittelt Ärzten

die zentralen Fertigkeiten zur

Erstversorgung und Reanimation

von Frühgeborenen. Die

Schwerpunkte liegen auf Physiologie

der ersten Minuten

nach der Geburt sowie auf innovativen

diagnostischen und

therapeutischen Maßnahmen

im Bereich der Erstversorgung.


32 graz

www.grazer.at 1. NOVEMBER 2025

Die Buchung ist die

Paul Burrell (l.) mit Schulleiter

Alfred Tieber TOURISMUSSCHULE GLEICHENBERG

Royaler Butler

zu Besuch

■ Paul Burrell, der ehemalige

Butler von Queen Elizabeth II.

und Lady Diana, stattete den

Tourismusschulen Bad Gleichenberg

einen Besuch ab und

gab den Schülern exklusive

Einblicke in die Welt der Etikette,

Diskretion und Luxusdienstleistung.

Im Rahmen seines

Vortrags berichtete Burrell

von seiner außergewöhnlichen

Karriere im Dienste der Royals

– von festlichen Banketten bis

zu Momenten größter Vertraulichkeit.

Seine Geschichten

aus dem Buckingham Palace

und seine Sicht auf die Bedeutung

perfekter Servicekultur

faszinierten und inspirierten

gleichermaßen. Die Tourismusschulen

Bad Gleichenberg

vermitteln diese Werte unter

anderem im Rahmen der Conciergeausbildung,

wo Professionalität,

Eleganz und Diskretion

zentrale Säulen sind.

PLANUNG. Wer eine

Reise plant, muss diese

auch buchen. Mit einer

neuen Buchungsplattform

gelingt das jetzt

noch leichter.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Egal ob ein Kurztrip übers Wochenende,

ein lang geplanter

Schiurlaub in den steirischen

Bergen oder ein Aufenthalt in einer

der zahlreichen heimischen Thermen,

jeder Urlaub beginnt mit der

Planung und der Buchung. Die

meisten von uns nutzen dafür die

großen gängigen Buchungswebseiten,

die sich meist auch noch in

ausländischer Hand befinden, wodurch

die gesamte Wertschöpfung

ins Ausland fließt.

Heimisch

Nun hat die Steirische Tourismus

und Standortmarketing GmbH

(STG) ihre Plattform steiermark.

com einem Relaunch unterzogen

und dabei auch gleich eine neue

heimische Buchungsplattform

implementiert. Das klare Ziel dabei

war: höhere Zufriedenheit mit

den individuell maßgeschneiderten

Suchergebnissen für den Gast

bis hin zur Erleichterung beim

Buchen, dem Herzstück der Seite.

Alles natürlich schon jetzt barrierefrei.

Denn die Zahlen sprechen eine

deutliche Sprache. Die Buchungsumsätze

auf steiermark.com, die

den steirischen Betrieben ohne

jegliche Provision vonseiten der

STG direkt zukommen, stiegen

kontinuierlich an, zuletzt auf bereits

mehr als 1,6 Millionen Euro

in den letzten zwölf Monaten

(+ 64 Prozent gegenüber 2021).

„Wir haben das klare Ziel, mit

unserem Webauftritt nicht nur die

Nummer 1 beim Suchmaschinen-

Ranking, sondern auch bei sämtlichen

relevanten KI-Anwendungen

der Zukunft zu sein, damit der

Nutzen sowohl für steirische Betriebe

und Anbieter als auch für

den Gast größtmöglich ist. Urlaub

buchen soll so einfach und schnell

wie möglich und individuell zugeschnitten

sein“, so STG-GF Michael

Feiertag.

Die Buchungsplattform steht

den gängigen Mitbewerbern in

Preis und Leistung um nichts

nach. Ganz im Gegenteil: Oftmals

können die Buchungen auch

günstiger angeboten werden.

Auch findet man oft noch Buchungsmöglichkeiten

im Wunschhotel,

die auf anderen Plattformen

ausverkauft sind. Der größte Vorteil

für Urlauber und Betriebe ist

jedoch, dass die Wertschöpfung

komplett in der Steiermark bleibt

und dass die Buchungen direkt

an die Hotels gehen und somit die

Provisionsabgabe entfällt.

Zudem werden Verfügbarkeiten

und Gestaltung der Buchungsmöglichkeiten

bei den Betrieben

laufend verbessert, sodass dadurch

auch Auslastungszeiten optimiert

werden können, sprich die Qualität

steigt. Neue Urlaubserlebnisse

wie Führungen, Verkostungen/

Touren der Betriebe und Erlebnisregionen

wiederum können nun

auch gebucht werden.


1. NOVEMBER 2025 www.grazer.at

graz 33

halbe Reiseplanung

Rätsel-Lösung vom 26.10.2025

S C M B K Z B

V O L K S E R H E B U N G

N I D U L E E S A

N O N N E N K L O S T E R

L E N D H A F E N A T E M

U N K E T R E U E B

F E R S E N R G R A Z

H E L G A O S L E E C H

L E L E K T R A I H

S O S S E O E L O F E N

P U A S C H E U E R N

P L A N P K E

H A N D B U C H Lösung:

T H A R Y S MESSEN-

Z I E R A M A DORF- Lösung:

H I E A N A

BERG

MESSENDORF-

W O R T S P I E L BERG

Sudoku-Lösung

vom 1.11.2025

Der Urlaub startet meist bereits mit der Buchung. Die STG bietet nun eine eigene Buchungsplattform an. STG/PUNKT & KOMMA

6 9 3 8 7 5 4 2 1

5 2 8 1 3 4 6 9 7

1 7 4 2 9 6 3 5 8

9 8 2 5 4 1 7 3 6

4 3 5 9 6 7 1 8 2

7 6 1 3 2 8 9 4 5

8 5 6 4 1 9 2 7 3

3 1 9 7 8 2 5 6 4

2 4 7 6 5 3 8 1 9


mobil

graz

34 www.grazer.at 2. 1. NOVEMBER 2025

34

Lukas Steinberger-Weiß

lukas.steinberger@grazer.at

71 Prozent der Fußgänger

sind dunkel gekleidet und

dadurch im Straßenverkehr

nur schwer sichtbar.“

David Nosé vom ÖAMTC

ÖAMTC/POSTL

Sehr dynamisch kommt das

Corolla Concept daher.

Wird das der

neue Corolla?

TOYOTA

■ In Tokio fand diese Woche

die Japan Mobility Show 2025

statt. Toyota war mit allen seinen

Marken vertreten und hat

auch ein vielbeachtetes neues

Konzept in der Luxusklasse

vorgestellt. Die Century Brand

wird ausgebaut und soll Rolls

Royce und Bentley Konkurrenz

machen. Für Otto Normalverbraucher

war aber auch was

dabei. So wurde ein Konzeptfahrzeug

des neuen Corolla –

immerhin das meistverkaufte

Auto der Welt – gezeigt. Und

wenn das so kommt, dann

bleibt in der Kompaktklasse

kein Stein auf dem anderen.

Das Design lehnt sich an

den aktuellen Prius an und ist

höchst dynamisch. Da es sich

aber um ein Konzept handelt,

kann sich bis zum Schauraum

noch viel ändern. Aber zumindest

träumen darf man vom

superdynamischen neuen Toyota

Corolla.

ANSTIEG. In den letzten Jahren haben die Unfälle mit Fahrerflucht um rund

zwölf Prozent zugenommen. Der ÖAMTC appelliert zu Ruhe und Vernunft.

Von Lukas Steinberger-Weiß

lukas.steinberger@grazer.at

Im Jahr 2024 flüchteten bei

2594 Unfällen mit Personenschaden

(UPS) insgesamt

2650 Menschen unerlaubt von

der Unfallstelle. Bei diesen Unfällen

wurden 2923 Personen

verletzt, sieben weitere verunglückten

tödlich. Den Bundesländer-Vergleich

führt Wien mit

787 UPS mit Fahrerflucht an, gefolgt

von Niederösterreich (361),

Oberösterreich (360) und der

Steiermark (347).

„Die Dunkelziffer dürfte noch

deutlich höher liegen, denn reine

Sachschäden werden in dieser

Statistik nicht erfasst. Dramatischer

sind aber Unfälle, bei denen

Verletzte im Stich gelassen

werden – das darf nicht sein“, fordert

ÖAMTC-Verkehrspsychologin

Marion Seidenberger mehr

Zivilcourage ein.

Über das Jahr hinweg gesehen

passierten die meisten Vorfälle

in den Monaten Juni bis

September, in denen es

auch ein hohes Verkehrsaufkommen

gab, die wenigsten

in den Monaten November

bis März.

Vom Alter her machte

die Gruppe der 15- bis

24-Jährigen mit 9,8

Prozent den größten

Anteil der Unfallflüchtigen aus.

Den Hauptanteil an Geflüchteten

bezüglich der Fortbewegungsart

stellten mit 59 Prozent Pkw-

Lenker dar, Fahrradfahrer waren

mit neun Prozent, E-Scooter mit

sechs Prozent und Fußgänger

mit vier Prozent an derartigen

Unfällen mit Personenschaden

beteiligt.

Anstieg

Betrachtet man die Zahlen der

vergangenen sieben Jahre (2018–

2024), so lässt sich österreichweit

Fahrerflucht

nach

einem

Unfall mit

Personenschaden

kann

schwere

Konsequenzen

haben.

Trotzdem

sind die

Zahlen

stets

gestiegen.

SYMBOLBILD: GETTY,

ÖAMTC/POSTL

Problem: Fahrerflucht

Marion Seidenberger

eine deutliche Zunahme von 11,9

Prozent an Fahrerflucht-

Delikten bei Unfällen

mit Personenschaden

feststellen (2018:

2318 Fälle; 2024: 2594

Fälle). „Die Gründe

für die Flucht aus der

Verantwortung bei

einem Unfall können

vielfältig sein: Stress,

Überforderung,

Angst, etwas falsch zu machen

oder vor den möglichen Konsequenzen

des Unfalls, eine fehlende

Fahrerlaubnis oder Alkohol

bzw. Drogen am Steuer“, erklärt

Seidenberger. Je nach Schwere

des Vergehens bzw. der Folgen

muss man mit bis zu 2180 Euro

Verwaltungsstrafe rechnen. Ist

der Straftatbestand des Im-Stich-

Lassens erfüllt, droht sogar ein

gerichtliches Strafverfahren mit

einer Freiheitsstrafe von bis zu

drei Jahren, je nach Schwere der

Verletzung.


1. 2. NOVEMBER 2025 www.grazer.at

mobil graz 35

... in Graz

Hier leben rund 300.000

Einwohner auf etwas mehr

als 120 Quadratkilometern.

FLÄCHE IN QUADRAT-KM

127,57 : 464,78

... in Bergen

Sturm muss demnächst nach

Bergen. Dort haben 300.000

Einwohner viel mehr Platz

Facelift für den Klein-Spanier

AUFFRISCHUNG. Der Ibiza ist für SEAT ein Glücksfall und mittlerweile in der fünften Generation. Die

bekommt jetzt innen wie außen ein Facelift und soll damit noch dynamischer ins neue Jahr starten.

Von Lukas Steinberger-Weiß

lukas.steinberger@grazer.at

Der SEAT Ibiza ist eine

echte Ikone im Kleinwagensegment.

Seit seiner

Markteinführung im Jahr 1984

wurden über fünf Generationen

hinweg mehr als sechs Millionen

Fahrzeuge verkauft. Nun präsentiert

sich der neue SEAT Ibiza

rundum modernisiert, bleibt

dabei aber seiner jugendlichen,

kreativen DNA treu. In Österreich

ist der SEAT Ibiza auf Platz drei

am Gesamtmarkt, und in seinem

Segment brilliert der SEAT Ibiza

seit Anfang 2024 an der Spit-

zenposition. Das Modell basiert

auf drei zentralen Säulen: einem

überarbeiteten Exterieur mit frischem

Design, einem aufgewerteten

Interieur mit hochwertigen

Materialien und einem nochmals

verbesserten Preis-Leistungs-

Verhältnis, das den SEAT Ibiza

attraktiver denn je macht. An der

Front verleihen ein neu gestalteter

sechseckiger Kühlergrill, eine

sportlichere Frontstoßstange und

schlankere Voll-LED-Scheinwerfer

mit prägnanter Lichtsignatur

dem Fahrzeug einen ausdrucksstarken

Look. Das schlanke Seitenprofil

geht fließend in ein dynamisches

Heck über.

Der neue SEAT Ibiza bekommt einen moderneren Look. Der Ibiza ist für die

Marke aus Spanien ein Bestseller und wird deswegen aufgefrischt.

SEAT


36

sport

graz

www.grazer.at 2. 1. NOVEMBER 2025

Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

36

Am Ende liegt es an uns.

Es geht darum, Konstanz

hineinzubringen.“

Graz-99ers-Kapitän Korbinian Holzer nach

der Ablöse von Trainer Harry Lange GEPA

Franz-Josef Lässer und Co. wird

eine große Ehre zuteil.

GEPA

Rad-Quartett im

Goldenen Buch

■ Große Ehre wird einem

sehr erfolgreichen steirischen

Radsport-Quartett zuteil. Am

kommenden Sonntag werden

sich Franz-Josef Lässer, Theo

Hauser sowie Ruben und

Anatol Friedl im Rathaus bei

Bürgermeisterin Elke Kahr

und Sportstadtrat Kurt Hohensinner

ins „Goldene Buch

der Stadt Graz“ eintragen.

Para-Cycler Lässer hat bei der

Bahn-WM in Rio de Janeiro einen

kompletten Medaillensatz

geholt, der 16-jährige Mountainbiker

Ruben Friedl zwei

Bronzemedaillen bei der Junioren-Europameisterschaft.

Dessen älterer Bruder Anatol

hat bei der Mountainbike-EM

in Melgaco (POR) Gold im

Short Track und Cross Country

geholt. Theo Hauser wiederum

kürte sich im türkischen

Sarkarya zum Vizeweltmeister

im Mountainbike-Eliminator-

Bewerb.

LEGENDÄR. Am Donnerstag trifft Sturm wieder auf Nottingham. Das Aus

im UEFA-Cup-Viertelfinale schmerzt Ehrenkapitän Andy Pichler noch.

Das Semifinale im UEFA-

Cup hat im alten Liebenauer

Stadion für Sturm

schon um die Ecke geschaut.

Nach dem 0:1 in Nottingham

führten die „Blackys“ durch einen

Elfer von Bozo Bakota 1:0

– Verlängerung. Ein paar Minuten

vor dem Ende dann die

verhängnisvolle Szene. „Walter

Hörmann ist dem Engländer

nach, sie stoßen zusammen, der

Nottingham-Spieler fällt und

der russische Schiri Romualdas

Yuschka gibt Elfer“, erinnert

sich Andy Pichler, der damals

Kapitän war. Colin Walsh trifft

zum 1:1 – Sturm ist draußen. „Ich

war nie ein Lauter, aber damals

war ich so aufgebracht, dass ich

kaum zu bremsen war“, erinnert

sich der heute 70-Jährige. Bis

heute ist dieses Spiel die große

Wunde des SK Sturm. „ORF-

Kommentator Robert Seeger,

der von der Laufbahn aus kommentiert

hat, hat seine Kopfhörer

wütend auf den Boden geworfen

und zerstört“, erinnert sich auch

Sturm-Archivar Herbert Troger.

Und Pichler trauert dem Aufstieg

immer noch nach. „Wir haben

gut gespielt gegen eine der

besten Mannschaften von Europa.

Nottingham war eine riesige

Enttäuschung für uns“, sagt er

und erzählt davon, welch eingeschworene

Truppe, die schon

sieben Jahre in der Besetzung

zusammengespielt hatte, sie damals

waren. „Wir waren wie eine

Familie.“

Einladung

Heute noch wird er auf der Straße

auf dieses legendäre Spiel

angesprochen. „Und auf das 1:4

gegen Rapid 1981, das uns den

Meistertitel gekostet hat.“ Auch

intern kommt die Sprache immer

wieder auf die Partie von

1984 schrammte Sturm

(rechts im Bild Laszlo

Szokolai) gegen Nottingham

am Halbfinale des

UEFA-Cup vorbei. Andy

Pichler (kl. Bild) schmerzt

das immer noch.

SAMMLUNG STURM GRAZ/FISCHER

„Nottingham war eine

riesige Enttäuschung“

Von Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

1984. „Erst vor kurzem hab ich

mit Walter Hörmann wieder drüber

geredet“, sagt Pichler. Jedes

Jahr im Sommer und vor Weihnachten

kommen die Spieler von

damals immer noch zusammen,

um über alte Zeiten zu plaudern.

„Leider sind wir nur noch

sieben.“ Zu früh sind Legenden

wie Gernot Jurtin, Bozo Bakota,

Walter Saria, Rudi Schauss,

Heinz Schilcher oder Manfred

Steiner gestorben.

Ehrenkapitän Pichler verfolgt

„seinen“ Verein immer

noch intensiv, ist bei fast jedem

Heimspiel im Stadion mit dabei.

Wenn am Donnerstag seine

Nach-Nachfolger die Chance

haben, die Scharte von damals

auszuwetzen und die Wunde

Nottingham zu schließen, ist er

auch dabei. „Sturm hat die noch

lebenden Spieler von damals zu

der Partie eingeladen. Eine sehr

schöne Geste“, findet Pichler und

freut sich.


1. 2. NOVEMBER 2025 www.grazer.at

sport graz 37

OHA!➜

Sieg im 22. Elfmeter

Sturm (Bild: Goalie Bignetti) setzte

sich im Cup-Achtelfinale bei der

Admira im Elfmeterschießen durch.

GEPA (2)

Derby-Revanche ohne Trainer

Rücktritt als Europameister

Fehlende Wertschätzung. Football-

Teamchef Max Sommer tritt nach

Europameistertitel freiwillig ab.

OJE!

BASKETBALL. Zweites Grazer Damen-Basketball-Derby. Nach dem UBI-Sieg brennt UBSC-DBBC

auf die Revanche – und muss dabei auf Headcoach Edvin Brkic verzichten, der nach Istanbul muss.

Endlich soll einmal Schluss

damit sein. „Drei Viertel

haben wir schon oft gut

mitgehalten mit UBI“, sagt UBSC-

DBBC-Coach Edvin Brkic. „Es

wäre toll, wenn wir das einmal

über die ganze Dauer schaffen

würden.“ Im ersten Spiel ist man

daran gescheitert, dass man die

einfachen Punkte gegen den

Stadtrivalen nicht gemacht hat.

„Da haben wir zu viele Korbleger

ausgelassen, das darf nicht passieren“,

sagt Brkic. Dafür war er

mit der Defense zufrieden.

Diese Woche sollten auch

Uma Bobic, die einen grippalen

Infekt hatte, und Simona Kuz-

ma wieder voll fit sein. „Wenn

wir besser treffen, ist sicher

was möglich.“ Auch gegen die

körperlich stärkere UBI-Mannschaft,

die auch Profis in ihren

Reihen hat.

Wer sicher ausfallen wird im

Derby, ist der Headcoach selbst.

„Ich bin mit der Burschen-U17

international in Istanbul im

Einsatz und kann ausgerechnet

beim Heim-Derby nicht dabei

sein“, sagt Brkic. Er hat aber

vollstes Vertrauen in seinen

Assistant Coach Yao Schaefer.

„Wir haben alles besprochen

und er wird das super machen“,

ist sich der Chef sicher.

Annika Neumann (l.) trifft mit UBSC-DBBC auf UBI mit Anja Knoflach. KOHLMAIER


38 grazer feiertag

www.grazer.at 1. NOVEMBER 2025

SO ISST GRAZ

GRAZWORTRÄTSEL

Der Stockinger in Premstätten

präsentiert ...

... Schweinswangerln

lokale Information

rund

um die Uhr

"Grazer..."

barrierefreier

Grazer

Sport-Event

2

beliebtes

Ausflugsziel

der Grazer

Ressort

von Krotzer

und Hohensinner

Verlängerung

der

Weinzöttlstraße

weiblicher

Vorname

flugunfähiger

Vogel auf

Neuseeland

5

17

Zeichen

für

Rutherfordium

Internetdomäne

für

Estland

Party

100 qm

Entstehung

Kundenansturm

anno

dazumal

Plattform für

News über

Sturm Graz

Weise

11

Schema,

Archetyp

Vorsilbe

für "Ohr"

14

Aufforderung,

den

Raum zu

verlassen

dt. Auto †

"Secure

Sockets Layer"

(Abk.)

15

Schladming,

Liezen,

Selzthal

& Co.

Anrede

unter

Kamerad(inn)en

Schadensereignis

zu

Wasser

7

6

Edin Kekic ist Küchenchef im „Stockinger“

in Premstätten.KUMP PHOTOGRAPHY (2)

Der Stockinger in Premstätten

steht für bodenständige, saisonale

und regionale Küche. Das Team

rund um Küchenchef Edin Kekic

zaubert köstliche Spezialitäten, vor

allem auf die klassischen Speisen

wird hier nicht verzichtet. Wer davon

nicht genug bekommt, kann auch im

dazugehörigen Hotel übernachten.

Auch Speisen zum Abholen werden

angeboten, oder man

probiert das heute

präsentierte Gericht

selbst aus.

LEO

Zutaten für 4

Personen:

12 Schweinswangerln,

500 g Mirepoix,

30 ml Weißweinessig, 250 ml trockener

Rotwein, 250 ml Rindsuppe,

2 EL Tomatenmark, 1 TL Salz, 1 TL Pfeffer,

4 Knoblauchzehen, 4 Lorbeerblätter,

2 EL Senfkörner, 2 TL Kümmel,

1 EL Majoran

Zubereitung:

Schweinswangerln mit Salz und Pfeffer

würzen, in heißem Öl anbraten,

herausnehmen. Gemüse putzen und

anschließend in Mirepoix schneiden

(Stücke sollen etwa 1 cm groß sein).

Knoblauch zerdrücken. Mirepoix im

gleichen Bräter braun rösten, Knoblauch

dazugeben, mit Tomatenmark

kräftig tomatisieren und mit etwas

Rotwein ablöschen. Diesen Vorgang

mindestens zwei Mal wiederholen.

Schweinebacken wieder zum Bratgemüse

geben. Mit Rindsuppe aufgießen,

Gewürze und Kräuter dazugeben und

im Ofen bei 180 Grad ca. 60 Minuten

schmoren. Wenn die Schweinebacken

weich sind, aus der Sauce nehmen. Die

Sauce auf die gewünschte Konsistenz

reduzieren und mit etwas Speisestärke

abbinden. Beilage dazu: Erdäpfel-Pastinaken-Stampf

oder Erdäpfelpüree,

Reis, Nudeln etc. Guten Appetit!

gerade

Primzahl

Abk. für

"Wirtschaftsinformatik"

am Ziel

bloß,

lediglich

Halbinsel

im Norden

des Roten

Meeres

Beiträge,

Spenden,

Almosen

techn.

Hochschule

in

Zürich

bunter Grazer

Verein

"Eggenberger

..."

SUDOKU

20

19

Zeichen

für Zinn

Fernsehen

1

Zellkernsubstanz

Residenzstadt

der

Habsburger

1379-1619

verschiedener

Ansicht

"Chinesische

Birne"

waagerecht

"Hexenkessel"

in

Jakomini

9

frz. für

"nach"

Falschmeldung

vertraute

Anrede

Impfstoff

gar nicht

13

veraltet für

"Gehilfe"

Rufname

Capones †

10

grüne

Insel

in der

Wüste

asiat. Völkergruppe

Futtergefäß

18

irische

Terrororganisation

8

Vorsilbe

für "drei"

italien.

Adelsprädikat

("von")

3

Herzog der

Bajuwaren †

Party der

Uni Graz

16

engl. für

"Zimmer"

12

KFZ-Kz. für

BH Leoben

IOC-Code

Indiens

helles

englisches

Bier

4. Ton der

Tonleiter

Kosename

der Lätitia

G E W I N N S P I E L

5 x 2 Tickets

Rätsellösungen: S. 33

Soße

zum

Eintunken

dickfleischige

Heilpflanze

für „K2 – Triumphe und Tragödien“

am 14. November um 13.30 Uhr im

Steiermarksaal zu gewinnen!

Wie lautet die Lösung?

E-Mail mit Betreff „Rätsel“,

Lösung und Telefonnummer an:

gewinnspiel@grazer.at

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinn

nicht übertragbar. Einsendeschluss: 5.11.2025.

Gewinner werden telefonisch verständigt und

sind mit der Veröffentlichung einverstanden.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20

8 5 4 2

1 7 6

7

2 5 3

3 9 6 1 8

4 9

3 9 8 2 6

2 5 3

1181

7

Jede

Ziffer darf

in jeder

Reihe in

jedem

Quadrat

nur

einmal

vorkommen.

Bleistift

spitzen,

los geht’s.

Viel Spaß!

4

11 15/11/2025

Congress Graz, Schubertkino

www.mountainfilm.com

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1. NOVEMBER 2025 www.grazer.at

grazer feiertag 39

„GRAZER“-TIPPS FÜR DEN 1. NOVEMBER

Trüffel-Genuss

Heute ist der vorletzte Tag des

internationalen Trüffel-Festivals

in Graz. Kulinarikbegeisterte

kommen bei diesem Festival voll

auf ihre Kosten. Der Trüffelmarkt

im Paradeishof kann besucht

oder vielfältige Trüffel-Spezialitäten

in den Partnerbetrieben

können genossen werden. Wer

die speziellen Menüs verkosten

möchte, muss einen Tisch bei

einem der ausgewählten Partner

reservieren. Der Zutritt zum Trüffelmarkt

ist kostenlos. Geöffnet

ist von 10.30 bis 18.30 Uhr.

Theater für die Kleinen

Das Kindermuseum Frida&Fred

veranstaltet wieder das sogenannte

Knopftheater. Heute spielt

das „Kuddel Muddel Theater“ das

Stück „Der Salzprinz“. Das Märchen

erzählt von vergänglichen

Reichtümern und den Schätzen

der Erde. Die Vorstellung beginnt

um 16 Uhr. Empfohlen wird das

Stück ab fünf Jahren.

Saturday Night Fever

Das Kultmusical Saturday Night

Fever kommt heute in die Helmut-List-Halle.

Der gleichnamige

Film

wurde neu

interpretiert

und in ein Musical

mit tollen Choreographien

umgesetzt.

Interessierte können sich

auf einen Nachmittag

voller Hits, spektakulärer

Tanzmoves und spannender

Szenen freuen. Los

geht’s um 14.30 und um

19.30 Uhr.

Mozart in der Oper

In der Oper wird heute

Idomeneo von Wolfgang

Amadeus Mozart gespielt. In

drei Akten wird über das Ende

des Trojanischen Kriegs, die

Rückkehr in die Heimat und

HIGHLIGHT:

Trüffel-Festival

ganztägig

Noch heute und morgen können Kulinarik-Fans in die Welt des Trüffels eintauchen

und verschiedenste Spezialitäten in ganz Graz genießen. FEDOROVA, GETTY

einen verhängnisvollen Schwur

erzählt. Besucher können sich von

der Musik und den Stimmen verzaubern

lassen. Um 18 Uhr.

Vorstellung in der Kirche

Zu Allerheiligen wird in der

Herz-Jesu-Kirche das Requiem

von Wolfgang Amadeus Mozart

aufgeführt. Unter der Leitung von

Matthias Unterkofler bringt der

Chor der Herz-Jesu-Kirche sowie

die Capella Caliope das bekannte

Musikstück in die Kirche. Um

17 Uhr.

Achte jetzt!

Heute spielt Abdul Kader Chahin

WOHIN AM FEIERTAG

seine erste abendfüllende Soloshow

im Grazer Orpheum und

erzählt Geschichten aus dem Plattenbau.

Mit ihm auf der Bühne

ist Comedykollege Malte Küppers,

der aus seinem Leben als

Sozialarbeiter berichtet. In „Achte

jetzt!“ wird über den Zustand der

Gesellschaft gesprochen – natürlich

auch mit vielen Lachern.

Beginn ist um 19.30 Uhr.

Theater und Tanz

Im Salon Stolz findet heute ein

Tanztheater statt. Die Performance

„Pop-Up-Garden“ erzählt

eine Geschichte über den Mut,

etwas Neues zu beginnen, und

die Macht der Freundschaft. Der

Beginn ist um 16 Uhr und die

Eintrittskarte kostet 6,10 Euro pro

Person. Eine Voranmeldung unter

Tel. 0 316/872 7700 ist unbedingt

erforderlich.

Steiermark Schau

Heute ist der vorletzte Tag der

diesjährigen Steiermark Schau.

Interessierte haben somit nur

noch dieses Wochenende Zeit,

das Schloss Eggenberg zu besuchen

und mehr über die Bewohner

des Schlosses zu erfahren.

Unter dem Titel „Ambition & Illusion“

soll ein unverfälschter Blick

in die Geschichte des Schlosses

und die Familie Eggenberg geworfen

werden können. Von 10

bis 18 Uhr.

Zwölfte Runde

Der GAK trifft heute auf den SCR

Altach in der Merkur Arena. Die

Grazer hoffen auf einen Heimsieg

und daher auf den Bruch der

Serie an sieglosen Spielen. Um

17 Uhr ist Anpfiff.


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