1. November 2025
- Öffi-Lenker stoßen an ihre Grenzen am Jako - Zombie-Droge im Anflug auf Graz - McDonald's in St. Peter eröffnet - Feiertagsfrühstück mit Christoph Grissemann
- Öffi-Lenker stoßen an ihre Grenzen am Jako
- Zombie-Droge im Anflug auf Graz
- McDonald's in St. Peter eröffnet
- Feiertagsfrühstück mit Christoph Grissemann
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1. NOVEMBER 2025, AUSGABE 42
Schon eröffnet
Der modernste McDonald’s Österreichs
wurde diese Woche in Graz eröffnet. Er
hat 2 Stockwerke und 2 McDrives. 25
Im Anmarsch
Die Zombiedroge Fentanyl könnte bald
Graz erobern. Wenn sie da ist, wird es
laut Experten extrem ungemütlich. 6/7
Gefahrenherd Jakominiplatz
Öffi-Lenker
stoßen an
ihre Grenzen
Chaos. Der Jakominiplatz wird immer mehr zum Platz ohne Regeln. Radfahrer, E-Scooter, Fußgeher, Essens-Lieferanten und manchmal auch Autos, alles
bewegt sich über den wichtigsten Öffi-Knotenpunkt unserer Landeshauptstadt. Die Öffi-Lenker sind am Ende und hören reihenweise auf. SEITEN 4/5
KK (2), LUEF
GRAZ
Augasse 34
8020 Graz
Tel.: 68 22 62
3 M o nate
Fitness
99
um € 119,–
2 die seite zwei
www.grazer.at 1. NOVEMBER 2025
K O M M E N T A R
von
Lukas
Steinberger
FEIERTAGSFRÜHSTÜCK MIT ...
✏ lukas.steinberger@grazer.at
Das Chaos am
Jako muss
endlich enden
I
n unserer schönen Stadt
wurden die letzten
Jahre Millionen für
neue Radwege ausgegeben –
allein sie werden nicht
wirklich angenommen. Und
das führt zur Belastung
anderer Orte. Aktueller
Hotspot ist der Jakominiplatz.
Dort trifft sich der Großteil des
Grazer Öffi-Verkehrs, aber
auch hunderte Fußgänger sind
dort, Zweirad-Fahrer und
manchmal auch ein verirrter
Autofahrer (siehe Seiten 4/5).
Und das ist nicht mehr
akzeptabel, denn die Personalvertreter
des Fahrpersonals
schlagen nun Alarm. Die
Öffi-Fahrer, lang und teuer
ausgebildet, halten dieses
Chaos psychisch und physisch
nicht mehr aus. Die Drop-out-
Rate ist alarmierend – das
verursacht der Allgemeinheit
ungeheure Kosten – zusätzlich
zu den verwaisten, teuren
Fahrrad-Highways rund um
den Platz. So könnte man nun
ein Schelm sein und denken,
die Schönaugassendrehung
war ein Schildbürgerstreich,
denn argumentiert hat man
mit einem autofreien Jakominiplatz.
Das wahre Problem
sind aber die anderen Verkehrsteilnehmer.
Rücksichtslose
Radfahrer, E-Scooter-Bretterer,
gestresste Lieferfahrer und
auch Fußgänger, die am
Smartphone kleben und sich
mit Noise-Cancelling-Kopfhörern
aus der Umwelt ausklinken.
Ein Wunder, dass in
diesem Potpourri aus gefährlichen
Situationen nicht täglich
ein schwerer oder tödlicher
Unfall passiert. Eine Änderung
ist hier dringend nötig.
... Christoph Grissemann
Christoph
Grissemann
ist einer der
beliebtesten
Satiriker Österreichs,
und
das merkt man
auch in diesem
Frühstück mit
ihm. UDO LEITNER
Am 4. November kommt er mit Maschek-Star Robert Stachel in die
Komödie Graz. Wir haben mit ihm über sein aktuelles Leben geredet.
Was gibt es bei Ihnen zum Frühstück? Sind Sie
ein Frühstücker?
Ich frühstücke seit 50 Jahren dasselbe: weiches
Ei und Schnittlauchbrot. Macht also etwa 20.000
Eier insgesamt. Trotzdem passable Cholesterinwerte!
Wie sieht ein entspannter Sonntag/Feiertag
bei Ihnen aus? Gibt es so etwas in Ihrem Beruf?
Entspannt sind die Sonntage selten, weil man gegen
die Sünden der Samstage arbeiten muss. Das
heißt: mit Kopfschmerzen im Bademantel am
Balkon. Harald Juhnke hat es ähnlich gemacht.
Wie ist Ihr Bezug zu Graz? Mögen Sie unsere
Stadt?
Was heißt mögen, ich liebe Graz! Was ich allein
alles im Augarten Hotel erlebt habe! Graz ist reizend
und aufregend zugleich. Für mich sicher in
den Top 50 der österreichischen Städte!
Sie kommen am 4. November mit Robert Stachel
von Maschek nach Graz, was erwartet uns
im Programm „Rouladen“?
Eine rasante Psychotherapeuten-Komödie mit
atemraubenden Parodien. Hohe Pointendichte
und das Wichtigste: keine Zugabe!
Ihre Auftritte mit Dirk Stermann wirken oft
nicht harmonisch, ist das Kalkül oder kracht
es bei euch auch manchmal?
Stermann und ich stehen seit 30 Jahren vor den
Trümmern unsrer Beziehung. Ich werde ihn
nach der TV-Karriere in Grund und Boden verklagen.
Muss endlich meinen Anwalt einschalten.
Klick.
Was war denn Ihr schwierigster Gast bei Willkommen
Österreich (WÖ)?
Der schwierigste Dauergast bei WÖ ist Dirk Stermann.
Ein kleiner Teaser für die vielen Grazer Fans
von WÖ. Was kommt danach? Werden Sie Teil
von Maschek?
Nach meiner Karriere im ORF geht es nur noch
darum, alle rechtzeitig zu meinem Begräbnis
einzuladen.
Nerven Sie die Fragen zu Stermann und Willkommen
Österreich?
Klares Ja, aber wie sagt man so blöd: Das ist Teil
des Jobs!
LUKAS STEINBERGER-WEISS
Christoph Grissemann wurde am 17. Mai 1966 in
Innsbruck geboren. Seit 1988 arbeitet er im ORF, anfangs
für Ö3. Seit 1990 arbeitet er mit Dirk Stermann
zusammen und wurde mit Salon Helga höchst erfolgreich.
Seit 2007 moderieren die beiden kongenialen
Satiriker die Late-Night-Show „Willkommen
Österreich“, die aber 2027 nach 20 Jahren enden
soll. Grissemann ist auch immer wieder solo oder
mit anderen Kabarettisten unterwegs.
graz
4 graz
www.grazer.at 2. 1. NOVEMBER 2025
4
redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10
Die Steirer müssen sich
gerade in Notfällen auf ein
funktionierendes Gesundheitssystem
verlassen können.“
LH Mario Kunasek will nachschärfen. HOFER
Jakominiplatz: Die
SPÖ-Graz-Chefin Doris Kampus
und LH Peter Kaiser
SPÖ
Peter Kaiser auf
Besuch in Graz
■ Die Vorsitzende der SPÖ
Graz, Doris Kampus, traf sich
diese Woche in Graz zu einem
Austausch mit dem Kärntner
Landeshauptmann Peter
Kaiser. Im Mittelpunkt des
Gesprächs standen die geplante
Intensivierung der Zusammenarbeit
zwischen Graz
und Klagenfurt im Zusammenhang
mit der Koralmbahn
sowie die Herausforderungen,
die sich daraus für beide Landeshauptstädte
ergeben.
Gefahrenherd:
Weder Autos noch
Zweiradfahrer oder
Scooter sollten hier
unterwegs sein.
Am Jakominiplatz
herrscht Chaos. KK (7)
Am Montag wird die Seidenhofstraße
zur Schulstraße. STREET VIEW
Schulstraße ab
Montag neu
■ Am 3. November wird
die Seidenhofstraße bei der
Volksschule Karl Morre in
Eggenberg zur neuen Schulstraße.
Damit startet bereits
die achte Schulstraße in Graz,
die für mehr Sicherheit und
Entlastung auf dem täglichen
Schulweg sorgen soll. Von
7.30 bis 8 Uhr ist die Zufahrt
an Schultagen künftig für den
Autoverkehr gesperrt. So entsteht
direkt vor der Schule
mehr Ruhe und Sicherheit.
„DER GRAZER“ - AKTUELLE BLITZUMFRAGE
Halloween: Tradition oder US-Kommerz?
■ Gestern wurde auch in Graz
ausgelassen Halloween gefeiert.
Das ursprünglich aus den
USA stammende Fest hat sich
längst als fester Bestandteil des
heimischen Herbstes etabliert.
Doch wie sehen unsere Leser
Halloween – als Tradition oder
als Ausdruck amerikanischen
Kommerzes? Die aktuelle Umfrage
zeigt ein klares Bild: Für
die Mehrheit steht Halloween
vor allem für Kommerz. Lediglich
24 Prozent verbinden das
Fest mit echter Tradition. Trotzdem
sorgt Halloween jedes Jahr
aufs Neue für Spaß, Kreativität
und ein wenig schaurige Stimmung
in der Stadt.
Ergebnis
unserer Online-
Abstimmung
76 %
Kommerz
24 %
Tradition
943 Teilnehmer, nicht repräsentativ, Stand:
Freitag, 31. Oktober, 12 Uhr, Foto: Getty
1. 2. NOVEMBER 2025 www.grazer.at
zahlenden Kunden,
der sein Essen rasch und warm
geliefert bekommen will. Dazu
kommt dann eine Vielzahl an E-
und normalen Fahrrädern, deren
Konzentration den Schienen gilt,
und natürlich die Fußgänger, die
überwiegend ihrem Mobiltelefon
mehr Aufmerksamkeit widmen
als dem Verkehr.“
Belastung
„Die logische Folge sind jede
Menge gefährliche Situationen,
auf die wir vorbereitet sein müssen
und zu reagieren haben.“ So
müssen im Durchschnitt mingraz
5
➜
TOP
TAUSCHMANN, GETTY
Besucherrekord
Mit 108.310 Besuchern konnte das
Klanglicht 2025 so viele Besucher
nach Graz locken wie noch nie.
Randalierender E-Scooter-Fahrer
25 Anzeigen in knapp 30 Minuten.
Ein E-Scooter-Fahrer in Graz fuhr zu
schnell und randalierte vor der Polizei.
FLOP
➜
Politik ist jetzt gefordert!
RISIKO. Die Verkehrssituation
am Jakominiplatz
bringt Bus- und
Straßenbahnfahrer an
physische und psychische
Grenzen.
redaktion@grazer.at
Jakominiplatz, 10.30 Uhr, an
einem grundsätzlich sehr
ruhigen Feriendonnerstag.
So gar nicht ruhig ist es aber
auf der größten steirischen
Stadtverkehrs-
Drehscheibe im Grazer
Zentrum. Schon
seit langem beklagen
die Straßenbahnfahrer
und die Lenker
öffentlicher Busunternehmen
die unzumutbaren
Verkehrslösungen,
stoßen an ihre Grenzen
und zeigen beharrlich weitere
Hotspots auf ihren Routen auf.
„Unser wahrlich bestens geschultes
Fahrpersonal ist im
Minutentakt mit Verkehrssituationen
konfrontiert, die einen
an die Grenzen der physischen
und psychischen Belastbarkeit
bringen“, erklärt ÖGB-Boss
Horst Schachner. „Wir brauchen
eine Lösung für den Jakominiplatz,
auch in Bezug auf
die Situation mit den Regionalbussen.“
Zweiradchaos
Das größte Problem liegt an der
Grundeinstellung der Verkehrsteilnehmer.
Trotz Fahrverbot
kreuzen auch immer wieder Autos
den Jakominiplatz, „die
größte Gefahrenquelle
stellen allerdings eindeutig
die Zwei- und
Dreiräder dar“, erklärt
Holding-Graz-
Linien-Betriebsrat
Andreas Nekam.
Die Stadt Graz investiert
ungebremst
Millionen in neue
Radwege, -spuren und -straßen,
doch ist das offensichtlich
bei den potenziellen Benutzern
noch nicht angekommen.
„Ungebremst ist leider gerade
Horst Schachner
am Jakominiplatz ein Reizwort,
denn unsere Fahrer müssten
wohl 100.000 Augen haben, um
das Verkehrsgeschehen total im
Blick zu haben.“ Insbesondere
E-Scooter und tafellose mobile
Lieferanten sind Nekam
und dem Fahrpersonal
ein Dorn im Auge. „Ich
verstehe natürlich,
dass die Kollegen der
Lieferdienste massiven
Druck haben, sowohl
vom eigenen Dienstgeber
als auch vom
destens fünf Notbremsmanöver
am Tag durchgeführt werden,
die Stressbelastung ist enorm.
So wird es auch deutlich schwieriger,
Personal zu bekommen,
vor allem aber zu halten.
„Als ich vor 26 Jahren
bei der damaligen
GVB startete, war
klar, hier geht man
auch in Pension.
Mittlerweile ist der
Job eine so starke
Belastung, dass die
Absprungrate innerhalb
der ersten 24
Monate riesig ist, die Kollegen
einfach fertig sind.“ Vonseiten
der Holding Graz Linien hat man
alles versucht, um zu optimieren
und das Fahrpersonal zu entlasten.
Von neuen Dienstplänen,
die vor allem lästigen Stehzeiten
ein Ende bereiteten, und höheren
Löhnen bis zu klassischen
Erholungsräumlichkeiten. Nun
ist die Politik gefordert, nicht nur,
aber insbesondere für den Jakominiplatz
Verkehrskonzepte zu
erstellen, die für Sicherheit und
Disziplin aller Verkehrsteilnehmer
sorgen.
Andreas Nekam
202425010
6 graz
www.grazer.at 1. NOVEMBER 2025
K O M M E N T A R
von
Sabrina
Naseradsky
✏ sabrina.naseradsky@grazer.at
Ein Rotlicht
nach dem
anderen
G
raz entwickelt sich
gefühlt immer mehr zur
Ampelhauptstadt
Österreichs. Gerade wenn
Kreuzungen umgebaut,
Straßen saniert oder Straßenbahnlinien
neu gebaut werden,
werden oftmals auch neue
Ampeln errichtet. Bestes
Beispiel ist die Neutorgasse in
Graz, in der die neue Straßenbahnlinie
zukünftig ihre
Runden ziehen wird. Auf einer
Strecke von 400 Metern sind
insgesamt fünf Ampeln zu
finden. Besonders ärgerlich:
Schaltet die eine Ampel auf
Grün und man fährt los,
schaltet die nächste auf Rot.
Ähnlich verhält es sich in der
Belgiergasse/Vorbeckgasse.
Auch hier wurden innerhalb
von wenigen Metern zwei
Ampeln errichtet, um die
Sicherheit auch aufgrund der
neuen Straßenbahnlinien zu
erhöhen. Ebenfalls zwei
Ampeln auf 100 Metern sind
nun in der Bergmanngasse
entstanden. Wie dort die
Rotlichttaktung sein wird, wird
sich in den kommenden
Wochen zeigen. Verkehrssicherheit
in allen Ehren, da Graz
aber gerade im Winter mit
hohen Feinstaubwerten zu
kämpfen hat, ist die Frage, wie
sinnvoll es ist, alle paar Meter
eine neue Ampel zu errichten,
an der Autofahrer anhalten
müssen. Abgesehen von den
Luftwerten werden so auch
künstliche Staus produziert,
und den Verkehrsteilnehmern
wird Lebenszeit genommen.
Zombie-Droge im
Nicht alle, die „zombieartig“ herumstehen, sind auf Fentanyl. Aber die Droge wird auch Graz erreichen.
Plötzliches Ampel-Duo
VERKEHR. Eine Straße, zwei Ampeln auf 100 Metern. In der Bergmanngasse
entstand im Zuge eines Kreuzungsumbaus eine zweite Ampel. Doch warum?
Viele Autofahrer werden
sich auf ihrem Weg nach
Norden in der Bergmanngasse
auf Höhe der WKO Steiermark
verwundert die Augen
gerieben haben, denn plötzlich
befinden sich auf circa 100 Metern
Distanz zwei Ampeln hintereinander.
Nachfrage
Wir haben bei der zuständigen
Landesrätin Claudia Holzer
nachgefragt. „Im Rahmen
der Ausbauten am Gelände der
WKO Steiermark wurde ein neues
Verkehrskonzept erstellt. Dabei
hat sich herausgestellt, dass
die derzeitige Querung am Lind-
weg Richtung WKO für das zu erwartende
Verkehrsaufkommen
nicht mehr ausreichen wird. Daher
wurde eine neue Quere mit
eigener Ampel errichtet“, erklärt
Pressesprecher Andreas Kreminger.
Und ergänzt: „Die Ampeln
werden selbstverständlich
miteinander kommunizieren
und dementsprechend geschalten
sein.“
Ein Teil der Kosten für den
Umbau und die Neugestaltung
wurde dabei von der WKO getragen,
wie Pressesprecher Mario
Lugger bestätigt.
Erst kürzlich wurde am Gelände
der WKO das neue Center
of Excellence fertiggestellt. Im
Die neue Ampel in der Bergmanngasse
erleichtert die Zufahrt zur WKO. KK
Zuge der Erweiterung erfolgen
noch die Fertigstellung des neuen
SVS-Gebäudes sowie die Errichtung
einer Hochgarage mit
650 Stellplätzen.
KK
derGrazer
IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1,
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Grazer, wö, ÖAK 1. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.
Gedruckt nach den
Richtlinien Gedruckt nach des den Österrei-
Richtlinien des
Österreichischen Umweltzeichens Umweltzeichens
Recyclingpapierprodukte“
„Druck- und Recycling-
Druck Carinthia, UW-NR. 1417
papierprodukte“
Druck Styria, UW-Nr. 1417
EU Ecolabel: Bitte
sammeln Sie Altpapier
für das Recycling
1. NOVEMBER 2025 www.grazer.at
graz 7
Anmarsch auf Graz
SCHLIMM. Laut Experten
ist es nur noch
eine Frage der Zeit, bis
die hochgefährliche
Zombie-Droge Fentanyl
auch Graz erreicht.
Von Tobit Schweighofer
tobit.schweighofer@grazer.at
Die Meldungen von
„Grazer“-Lesern haben
sich in den letzten Tagen
gehäuft: Einer hat von Drogenabhängigen
in seltsamen Körperhaltungen
am Hauptbahnhof
erzählt, ein anderer davon, dass
ihm in einem Club Fentanyl angeboten
wurde. Dabei handelt es
sich um eine wahre Horror-Droge,
bei der die Betroffenen wie
Zombies mit hängenden Köpfen
durch die Straßen ziehen. Derzeit
ist Fentanyl noch speziell
in den USA im Umlauf, wo eine
Überdosis des synthetischen
Opioids die häufigste Todesursache
für Menschen zwischen 18
und 45 Jahren darstellt.
Keine Entwarnung
Dem Drogenkoordinator der
Stadt Graz Ulf Zeder ist derzeit
noch nicht bekannt, dass Fentanyl
Graz erreicht hätte. „Da kann
man sich auch leicht täuschen.
Wenn Menschen sich seltsam gebärden,
kann das viele Ursachen
haben. Das soll aber definitiv
keine Entwarnung sein“, meint
er. „Denn leider ist es keine Frage,
ob, sondern nur noch, wann
Fentanyl bei uns ankommt.“
Wenn es dann so weit ist, können
„wir uns alle festhalten,
dann muss das LKH einige Betten
freiräumen“, so der Experte.
Die Droge ist nämlich extrem
tödlich. Da sie 80-mal stärker
als Heroin ist, können sich auch
erfahrene Junkies bei der Dosie-
rung leicht vertun. „Der Stoff ist
in den Pflastern nicht gleichmäßig
verteilt, das kann man kaum
erkennen. Man kann also einmal
fast nichts abkriegen und dann
wieder ein Vielfaches von dem,
was man vertragen kann.“
Droge Fentanyl
■ Fentanyl ist eigentlich ein
Schmerzmittel, das zum Beispiel
Krebspatienten bekommen. Es
hat eine große euphorisierende
Wirkung und bietet ein hohes
Abhängigkeitspotenzial. Je
länger das Schmerzmittel eingenommen
wird, desto höher ist
auch das Risiko, eine Suchterkrankung
zu entwickeln. Da sich
Fentanyl schwer dosieren lässt,
ist schnell eine Überdosierung
möglich. Das passiert oft auch
unwissentlich, beispielsweise
wenn andere Drogen mit Fentanyl
gestreckt werden.
Dirk Elwert hat seinen Vertrag bei
der Oper Graz verlängert.MARIJA KANIZAJ
Ballettdirektor
verlängert
■ Ballettdirektor Dirk Elwert
hat seinen Vertrag bei der
Oper Graz bis 2028 verlängert.
Seit 2023 ist er an der Oper
Graz tätig, und das Haus freut
sich über die Verlängerung.
Unter seiner Leitung wurden
Produktionen wie „Orlando“,
„Bach Variations“, „Sacre!“ und
„Follia!“ aufgeführt und bereits
mehrere renommierte und
aufstrebende Choreografen
nach Graz geholt. Am 20. Mai
ist die Uraufführung des Tanzabends
„Modern Times“.
8 graz
www.grazer.at 1. NOVEMBER 2025
R. Lahousen übernimmt die Marketingleitung
im Einkaufstempel.SCHERIAU
Marketingprofi
für SC Seiersberg
■ Einen echten Profi angelt
sich die Shoppingcity Seiersberg.
Roswitha Lahousen startet
in der SCS durch. Mit knapp
20 Jahren Erfahrung als Marketingleiterin
im Citypark, zuletzt
war sie im selben Bereich für
die IKK Group verantwortlich,
soll sie für reichlich Aufschwung
sorgen. „Ich freue mich riesig
auf die neue Herausforderung
und vor allem auf die Arbeit mit
einem tollen und engagierten
Team.“ Ab Montag ist die Marketingleiterin
wieder zurück im
Centerbusiness.
Heute fährt die Oldtimer-Straßenbahn
zu zwei Grazer Friedhöfen. GETTY
Fahrt mit der
Allerheiligenbim
■ Heute fährt die Allerheiligenbim
des Tramway Museums Graz
gemeinsam mit der Bestattung
Graz zu den zwei großen Grazer
Friedhöfen. Die Straßenbahn
fährt zwischen dem St.-Peter-
Friedhof über den Jakominiplatz
zum Zentralfriedhof. Von 12.40
bis 17.15 Uhr kann in die Oldtimer-Straßenbahn
eingestiegen
werden. Heute, am 1. November,
bekommen die Fahrgäste zudem
eine gratis Grabkerze als kleines
Zeichen des Erinnerns. Die Fahrt
ist gratis, eine freiwillige Spende
kann dennoch getätigt werden.
Gehsteig Weblinger Straße
GEDULD. 2026/2027 soll ein Gehsteig in der Weblinger Straße realisiert
werden. Das Hangwasser will man vorher noch in den Griff bekommen.
Von Lukas Steinberger-Weiß
lukas.steinberger@grazer.at
Seit mittlerweile vielen Jahren
wird in der Weblinger
Straße versucht, einen
Gehsteig zu erwirken. Immer
wieder gab es seitens der Verantwortlichen
Zusicherungen.
Obwohl die Zuständigkeiten für
den Verkehr in den letzten Jahren
oft wechselten (FPÖ – KPÖ –
Grüne), wurden laut KFG mehr
Gründe für Verzögerungen gefunden
als für Lösungen, und
das, obwohl im betreffenden
Gebiet massiv gebaut wurde.
Mit gezielten Aktionen und
Gemeinderatsinitiativen wollte
KFG-Klubobmann Alexis Pascuttini
für die Bewohner rund
um die Weblinger Straße einen
verbesserten Schutz vor Hangwasser
und den langersehnten
Gehsteig erwirken.
„Immer wieder kam das Argument,
dass das – trotz vieler
vorhandener Retentionsbecken
– vorhandene Hangwasserproblem
vorher gelöst bzw.
überhaupt untersucht werden
muss. Auch das gelang den Verantwortlichen
der letzten Jahre
nicht“, meint er.
Untersuchung
Nach jahrelangem Hin und Her
verschiedener zuständiger Stadtsenatsmitglieder
inklusive vieler
Versprechungen aus allen politischen
Ebenen (Bezirksrat, Gemeinderat,
Stadtsenat) schaffte
es Pascuttini mit seinem Team,
die bis dato unmöglich scheinende
Hangwasseruntersuchung
über ein Sonderbudget der Holding
Graz zu initiieren. „Dabei
war die Zusammenarbeit mit den
handelnden Personen der Holding
Graz, aber auch den politisch
Verantwortlichen konstruktiv,
respektvoll und zielführend“,
erzählt er.
Aufgrund dieser gezielten Initiativen
wurde schnell klar, dass
der Gehsteig von den möglichen
Baumaßnahmen der Hangwasserschutzbauten
abhängt. Mittlerweile
sind die notwendigen
Hangwasserschutzmaßnahmen
bekannt, die unter anderem ein
weiteres Rückhalte-/Retentionsbecken
an der Kreuzung Weblinger
Straße/Martinhofstraße
Seit
Jahren
wird in der
Weblinger
Straße
um einen
Gehsteig
gerungen.
Der KFG
hofft,
dass die
Lösung
wie versprochen
kommt. KFG
Lösung soll bald kommen
sowie die Ertüchtigung der Rinne
und Verbesserungen des Einlasses
in den unterirdischen Kanal
der Weblinger Straße vorsehen.
Im Zuge dessen kann also der
Gehsteig mitgeplant und umgesetzt
werden.
„Es ist sehr erfreulich, dass
endlich ein Schritt in die richtige
Richtung gesetzt wurde. Zwar
ist eine Umsetzung erst 2026 bis
2027 vorgesehen, dennoch sind
die notwendigen Daten und
Grundlagen vorhanden, um sowohl
Gehsteig als auch Hangwasserschutzmaßnahmen
umsetzen
zu können“, ist Pascuttini vorsichtig
optimistisch.
Trotz dieser – bisher noch nicht
letztlich beschlossenen – Maßnahmen
bleibt für einen großen
Teil des Gebiets das Oberflächenwasser
ein Problem. Daher wird
sich Pascuttini weiterhin für eine
Förderung von Selbstschutzmaßnahmen
und weiteren Maßnahmen
im Gebiet einsetzen. Ein
entsprechender Dringlichkeitsantrag
wurde seitens der Stadtkoalition
aber vorerst abgelehnt,
und die Verantwortung wurde auf
das Land abgeschoben.
10 graz
www.grazer.at 1. NOVEMBER 2025
„Mord am Sturzplatz“ feiert am
2. November Premiere. HELFER
Bühnenkrimi in
der Komödie
■ Am 2. November feiert in
der Komödie Graz „Mord am
Sturzplatz“ Premiere, der dritte
und letzte Teil der Bühnenkrimi-Serie.
„Nach Morden
am Schlossberg ist diesmal der
Sturzplatz an der Reihe“, sagt
Jan Senn, der mit zwei Kolleginnen
lokales Krimitheater
in Graz macht. „Teil 3 ist so
konzipiert, dass man die ersten
beiden nicht gesehen haben
muss“, sagt Senn. Es wird
in jedem Fall ein spannender
Abend werden.
Die Bestattung Wolf bietet ein
neues Online-Service an.
Neues Portal
für Trauernde
GETTY
■ Seit 1. Oktober 2025 bietet
die Bestattung Wolf auf ihrer
Website ein neues Gedenkportal
für Trauernde an, auf dem
man virtuelle Kerzen anzünden
kann. „Ziel war es, eine
unkomplizierte Anwendung
für Personen jeden Alters zu
schaffen“, erklärt Christoph
Hinterleitner von der Bestattung
Wolf. Man braucht sich
dazu lediglich mit einem Mail-
Account zu verifizieren und
kann das Service auch vom
Smartphone aus nutzen.
Warum ein
Fahrradpass
helfen kann
Viele Fahrraddiebstähle bleiben unaufgeklärt. Die Polizei empfiehlt daher, einen sogenannten Fahrradpass
anzulegen, der wichtige Daten liefern und somit bei der Aufklärung helfen kann. GETTY
ÄRGERLICH. Vielen ist es passiert: Plötzlich steht
das Rad nicht mehr dort, wo es abgestellt wurde.
Die Polizei empfiehlt daher einen Fahrradpass.
Von Linda Steurer
linda.steurer@grazer.at
Bei unserer Leser-Umfrage
in der Ausgabe vom
19. Oktober gaben 48 Prozent
der Teilnehmer an, dass ihnen
schon einmal das Fahrrad
gestohlen wurde. In der Steiermark
werden jährlich rund 2000
Räder entwendet, und vor allem
städtische Gebiete sind von diesen
Straftaten betroffen. Doch
nicht nur in der Öffentlichkeit
verschwinden Fahrräder: „Feststellbar
ist, dass es vermehrt
zu Einbrüchen in Kellerabteile
kommt, woraus oftmals Fahrräder
gestohlen werden“, betont
Kontrollinspektor Sabri Yorgun.
Viele Diebstähle können nicht
aufgeklärt werden – ein Fahrradpass
könnte dabei helfen.
Aufklärung
„Die Aufklärungsquote bei
Fahrraddiebstählen ist vor allem
aufgrund von häufig fehlendem
oder unvollständigem
Datenmaterial zu den gestohlenen
Fahrrädern nicht optimal“,
so Yorgun. Viele Personen, die
einen Raddiebstahl der Polizei
melden, wissen die Rahmennummer
oder die Modellbezeichnung
des gestohlenen
Fahrrads nicht, was die Ermittlungen
erschwert.
Die Polizei Graz empfiehlt,
einen Fahrradpass mit den
wichtigsten Daten des Zweirads
anzulegen. Marke, Typ, Farbe,
Rahmennummer und sonstige
wichtige Details sollen gemeinsam
mit Fotos dokumentiert
werden. Diese Daten können
die Aufklärungsarbeit der Polizei
deutlich erleichtern.
Eigeninitiative
Es kann vorkommen, dass das
gestohlene Rad auf der Straße
oder auf Verkaufsplattformen
wie willhaben wiedererkannt
wird. Laut Polizei sollte in diesen
Fällen keine Eigeninitiative
ergriffen, sondern sofort Anzeige
erstattet werden.
Tipps vom BMIMI:
■ Rad an hellen, gut einsehbaren
Plätzen abstellen.
■ Wenn Räder länger abgestellt
werden, sollten sie an qualitativ
hochwertige Fahrradabstellanlagen
gekettet werden.
■ Zuhause sollten die Räder
über Nacht in abgesperrten
Räumen abgestellt werden.
■ In der Öffentlichkeit bieten
Fahrradboxen eine gute Lösung.
■ Das Rad immer an einen
festen Gegenstand mit einem
qualitativ hochwertigen Schloss
sperren.
■ Den Rahmen immer mit
entweder dem Vorder- oder
dem Hinterrad gemeinsam
absperren.
■ Das Schloss soll nicht am
Boden aufliegen.
■ Teure Komponenten am Rad
sichern.
■ Räder sollen nicht immer
am gleichen Platz abgestellt
werden.
■ Fahrradabstellanlagen
meiden, wo bereits beschädigte
und demontierte Räder stehen.
12 graz
www.grazer.at 1. NOVEMBER 2025
Gesichter der Annenstraße
ANNENSTAR. Mit dem AnnenStar 2025 starten die Stadt Graz und „der
Grazer“ eine gemeinsame Kampagne für Kunden und Unternehmer.
AnnenStar 2025
■ Der AnnenStar 2025 ist
ein Wettbewerb, bei dem die
Betriebe entlang der Annenstraße
ihre Auslagen zwischen
1. und 19. November kreativ
und winterlich gestalten.
■ Der Wettbewerb läuft
offiziell von 20. November bis
24. Dezember, währenddessen
dürfen Passanten, Kunden und
Spaziergänger für die teilnehmenden
Unternehmen voten
und ein Foto an den „Grazer“
schicken.
■ Unter allen Einsendungen
werden zehnmal 100 Euro
GrazGutscheine verlost.
■ Die besten drei Unternehmen
gewinnen einen Annen-
Star-Award 2025, inklusive
einer Unternehmenspräsentation
im Grazer im Gesamtwert
von 10.590 Euro.
Von Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
Der AnnenStar 2025 ist
in voller Planung – und
die Unternehmer freuen
sich, dabei zu sein und in der
Annenstraße etwas bewirken zu
können.
Schon lange dort
Das Unternehmen Bürosysteme
Rottmann GmbH wurde
1920 von Hans und Maria Rottmann
gegründet. 1983 übernahmen
Gerald und Monika
Rottmann den elterlichen Betrieb.
Ihre Tochter Daniela Rottmann
trat 1988 ein und führt
das Unternehmen seit 2009 gemeinsam
mit ihrem Mann. Heute
ist die Firma Rottmann ein
kompetenter Ansprechpartner
für moderne Bürotechnik – von
Multifunktionsgeräten, Großformatdruckern
und Scannern
bis hin zu IT-Netzwerken und
Videoüberwachungssystemen.
Ein erfahrenes Team von zehn
Technikern sorgt mit Servicefahrzeugen
für schnelle Hilfe.
„Die Annenstraße soll wieder
eine sichere und saubere Straße
werden. Eine Belebung durch
einen Branchenmix und Gastronomie
mit schönen Gastgärten
wäre toll“, so Daniela Rottmann.
Auch Geschäftsführerin Kerstin
Eberhard ist mit ihrer Galerie
Blaues Atelier schon lange
in der Annenstraße. Im Jahr
2005 gründete die freischaffende
Multimediakünstlerin unter
ihrem Künstlernamen Florinda
die Galerie Blaues Atelier.
„Ich wünsche mir für die Annenstraße,
dass es eine Fußgängerzone
vom Esperantoplatz bis
zum Roseggerhaus gibt, oder sogar
noch etwas weiter. Positiv zu
erwähnen ist das Aufstellen von
großen Pflanzenkübeln, von denen
wir aufgrund zunehmender
Hitze im Sommer noch viele
weitere gebrauchen könnten“, so
die Künstlerin.
Bereits im Jahr 1920 wurde das Unternehmen Rottmann von Hans und
Maria Rottmann in der Annenstraße gegründet.
ROTTMANN
Kerstin Eberhard beschäftigt sich mit zeitgenössischer
Kunst mit dem Schwerpunkt Biodiversität und Natur und
mit Fotografien. EBERHARD
EINE ENTGELTLICHE KOOPERATION MIT DER STADT GRAZ
www.grazer.at
1. NOVEMBER 2025 www.grazer.at
graz 13
Noch immer gibt es Parkautomaten, die nicht funktionieren, wenn man
kein Kleingeld dabei hat und mit Karte bezahlen möchte.
Kartenzahlung stockt
■ Wie bereits Anfang Sommer
im „Grazer“ berichtet, kommt
es bei einigen Parkautomaten in
Graz zu technischen Schwierigkeiten,
wenn man gerade einmal
keine Münzen eingesteckt hat
und mit Karte zahlen möchte.
Walter Ebner, technischer Leiter
vom Grazer Parkraum- und
Sicherheitsservice, erklärte, dass
die Abschaltung des 3G-Netzes
durch A1 zu diesem Problem
führte. Stand Mitte Juli lagen
KK
noch rund 150 Modul-Tauschvorgänge
vor den Mitarbeitern.
Auf unsere Nachfrage, wie
weit denn die Tauschungen sind,
erklärte Ebner, dass sie weiterhin
daran arbeiten, es jedoch
schwierig sei, bei jedem Automaten
die Probleme zu lösen. Durch
Updates können außerdem auch
andere Probleme auftreten, die
dazu führen, dass die Automaten
den Bezahlvorgang mit der Karte
ablehnen.
14 graz
www.grazer.at 1. NOVEMBER 2025
1000 Unterschriften
LH-Stv. Manuela Khom und A6-
Leiterin Alexandra Nagl (v. r.) BINDER
Mädchen und
Frauen im Fokus
■ Die steirischen Frauen- und
Mädchenberatungsstellen
sind wichtige Anlaufstellen.
Frauen und Mädchen können
hier in den unterschiedlichsten
Lebenssituationen
Unterstützung und Hilfe bekommen.
Seit zehn Jahren
besteht ein Netzwerk der steirischen
Frauen- und Mädchenberatungsstellen,
am Mittwoch
wurde auf diese Jahre zurückgeblickt.
Mittlerweile gibt es
insgesamt 20 Frauen- und
Mädchenberatungsstellen in
allen Bezirken der Steiermark.
Bezirksvorsteher Walter Wurm (r.) bei der Übergabe der Unterschriften an Stefan Herzog, Büroleiter von StR Eber
KK
Es ist Hochsaison im Eissalon
ANZEIGE
Bei der Icechallenge 2025 von 5. bis 9.
November wird Graz zur Eiskunstlauf-Metropole.
GEPA
Die Topstars des internationalen
Eiskunstlaufs
treffen in Graz bei der
Icechallenge auf die Talente von
morgen und verwandeln die steirische
Landeshauptstadt in das
glitzernde Zentrum des Kufensports.
Insgesamt treffen 350
Athleten aus rund 30 Nationen
aufeinander. Spannung, Emotion
und sportliche Eleganz sind somit
garantiert. Die Zuschauer
dürfen sich auf spannende Wettkämpfe,
emotionale Momente
und Eiskunstlauf auf Weltklasse-
Niveau freuen. Neben den Disziplinen
Damen, Herren, Paare
und Eistanz sorgt ein abwechslungsreiches
Rahmenprogramm
für die besondere Atmosphäre
der Icecity Graz.
Besonders für Schulen attraktiv:
Der Eintritt für Schulklassen ist
am Donnerstag und Freitag kostenlos
– ein ideales Ausflugsziel
mit sportlicher Inspiration für
die nächste Generation. Anmeldungen
sind auf der Webseite
www.icechallenge.at möglich.
Ein besonders Highlight wartet
am 8. November auf die Eis-
Fans. Denn ab 19:00 Uhr wird
das Merkur Eisstadion zum
coolsten Dancefloor der Stadt!
Bei der Icechallenge Saturday
Night heißt es bei der Eisdisco:
Alle aufs Eis!
Tickets für alle Veranstaltungstage
sind über Ö-Ticket online
erhältlich.
Auch heuer wird Graz wieder die Eiskunstlauf-Metropole der Welt. Von
5. bis 9. November steigt im Merkur Eisstadion die Icechallenge.
1. NOVEMBER 2025 www.grazer.at
graz 15
gegen Verkürzung
ÖFFIS. Die Linie 31 soll
mit Ende November
verkürzt werden. Nun
wurden in Straßgang
rund 1000 Unterschriften
gesammelt.
Von Linda Steurer
linda.steurer@grazer.at
schriftenliste zu verhindern. „Wir
fordern den zuständigen Stadtrat
Manfred Eber auf, die geplante
Verkürzung der Linie 31 sofort zu
stoppen und die derzeitige Endhaltestelle
‚Webling‘ zu belassen“,
steht auf der Unterschriftenliste.
970 Unterschriften wurden gesammelt
und am 21. Oktober von
Walter Wurm an Büroleiter Stefan
Herzog, stellvertretend für Stadtrat
Manfred Eber, überreicht.
„Persönlich betroffen macht
mich der Umstand, dass es keinerlei
Alternativvorschläge gegeben
hat, denn das Argument der
Linie 62 ist keine echte Alternative“,
so Wurm.
Sorgen der Anwohner
Zahlreiche Anwohner kritisieren,
dass die Linie 62 nicht direkt
in die Stadt fährt, immer zu spät
kommt und zu Stoßzeiten vollkommen
überfüllt ist, was das
Erreichen eines Anschlussbusses
sehr schwer macht. Im Gebiet
Wie bereits berichtet, soll
die Buslinie 31 ab Ende
November nicht mehr
bis nach Webling fahren, sondern
schon zwei Stationen davor
umkehren. Denn laut der Stadt
sind die in Zukunft wegfallenden
Haltestellen nur schwach frequentiert.
Nach einer Stadtteilversammlung
und einer erneuten
Prüfung der Koalition versucht
Bezirksvorsteher Walter Wurm
gemeinsam mit der ÖVP Graz,
das Vorhaben mit einer Unterder
künftig wegfallenden Haltestellen
stehen viele Siedlungen,
in denen zahlreiche Familien mit
schulpflichtigen Kindern leben.
Viele von ihnen zeigen sich verärgert
über die geplante Änderung.
Anrainer berichten, dass
ihre Kinder künftig einmal mehr
umsteigen müssen und deshalb
noch früher losfahren sollen.
Anwohner äußern außerdem
Bedenken hinsichtlich älterer
und gebrechlicher Menschen.
„Sie wollen, dass man öffentlich
fährt, und jetzt nehmen sie uns
den Bus weg“, beklagt eine Anwohnerin.
Evaluierung
Seitens des Büros Eber heißt es:
„Wir evaluieren laufend, ob Anpassungen
– etwa in den Stoßzeiten
– sinnvoll sein könnten. Im
südlichen Abschnitt der Linie 31
verzeichnen wir an Schultagen
im Schnitt nur rund drei Fahrgäste
pro Bus.“
105 steirische Apotheken testen
Blutzucker um 9,50 Euro. GETTY
Diabetes testen
zum Aktionspreis
■ Um das Risiko einer Diabetes-Erkrankung
frühzeitig zu
erkennen, bieten 105 steirische
Apotheken im November
eine Langzeit-Blutzuckermessung
inklusive Beratung um
9,50 Euro an. „Mit gezielten
Vorsorgemaßnahmen wie diesen
bleiben Menschen länger
gesund, was dazu beiträgt, die
Belastung des Gesundheitssystems
zu reduzieren“, sagt
Alexandra Fuchsbichler, die
Präsidentin der Steirischen
Apothekerkammer.
16 graz
www.grazer.at 1. NOVEMBER 2025
Wenn der Radweg
Radweg gesperrt heißt es bei der Kreuzung Wiener Straße/Judendorfer Straße beim Shopping Nord.
KK
Girardi inspirierte viele
TOP. Am 5. November findet die Girardi-Geistinger-Strauss-Festveranstaltung
im Gothenhaus statt. Girardi inspirierte Johann Strauss (Sohn).
Von Lukas Steinberger-Weiß
lukas.steinberger@grazer.at
Manfred Grössler ist der
umtriebige Girardihaus-
Retter und schlüpft oft
auch selbst in die Rolle des legendären
Grazers. Am 5. November
gibt es eine besondere Veranstaltung
rund um Alexander Girardi.
Es werden aus neun Operetten
von Johann Strauss (Sohn)
die entscheidenden Rollen der
beiden Grazer Marie Geistinger
(Operettenkönigin des 19. Jahrhunderts)
und Alexander Girardi
dargestellt. „Durch diese beiden
Grazer stieg Johann Strauss
(Sohn) vom Walzerkönig zum
Operettengiganten auf. Geistinger
und Girardi waren somit entscheidend
an der Entwicklung
der Goldenen Wiener Operette
beteiligt“, erzählt Grössler. „Nur
wissen das nicht viele, und das
wollen wir mit diesem bunten
Abend zeigen“, ergänzt er.
Charity
Damit aber nicht genug. Der
Abend dient der Rettung des
Girardihauses und des Erhalts
des kulturhistorischen Erbes von
Girardi und Geistinger. Der Verein
„Rettet das Girardihaus“ freut
Manfred
Grössler
lädt am 5.
November
ins Girardihaus
ein. KK
sich zwar über die zugesagte Sanierung,
spricht sich aber noch
immer entschieden gegen den
„filigranen Aufbau“ aus Metallstangen
aus, den die Kunstuni
Graz forciert.
Die Veranstaltung beginnt am
5. November um 19 Uhr im Gothensaal,
Leonhardstraße 27. Eintritt:
freie Spende.
1. NOVEMBER 2025 www.grazer.at
graz 17
plötzlich endet
SPERRE. In Graz wird
viel Wert auf die Radinfrastruktur
gelegt.
Umso verwunderlicher,
wenn ein Radweg monatelang
gesperrt ist.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Von Andritz kommend führt
der Radweg Obi-Nord-
Shopping-Nord direkt am
GAK-Trainingszentrum vorbei in
Richtung Gösting. Bei der Kreuzung
Wiener Straße/Judendorfer
Straße fährt man dann über eine
Brücke, die über den Mühlgang
direkt zum Shopping Nord führt.
Genau diese Brücke ist nun
schon seit Monaten gesperrt, wie
uns Leser berichten. Radfahrer
müssen somit auf den Gehsteig
oder die vielbefahrene Wiener
Straße ausweichen. Vor allem für
Fußgänger eine unangenehme
Situation.
Sanierung
Wir haben nachgefragt, warum
die Brücke gesperrt ist. Andreas
Kammersberger, Bereichsleiter
Brückenbau beim Land Steiermark:
„Die Sperre wurde erforderlich,
weil schwere Mängel
am Holzbelag der Brücke festgestellt
wurden. Ursprünglich war
geplant, einzelne Belagshölzer
auszutauschen, jedoch hat sich
bei einer genaueren Beurteilung
herausgestellt, dass es sinnvoll
ist, den gesamten Holzbelag zu
ersetzen. Um eine nachhaltige
Lösung zu gewährleisten, wurde
inzwischen ein alternatives
Material für die Fahrbahnplatte
gesucht und gefunden, das eine
deutlich längere und ungestörte
Nutzung der Brücke sicherstel-
len soll.“ Und er ergänzt: „Die
Planungen für den notwendigen
Umbau an der Brücke sind nun
abgeschlossen.
Die Brückenmeisterei des Straßenerhaltungsdienstes
setzt die
Maßnahmen so rasch wie möglich
um, um die wichtige Querung
für den Radweg von Andritz
Richtung Gösting schnellstmöglich
wieder freizugeben. Wir bitten
Ihre Leser um ihr Verständnis
und noch etwas Geduld, da wir
bestrebt sind, eine langfristige
Lösung zu finden, die den Anforderungen
der Radfahrer gerecht
wird.“
Obwohl von einem zeitnahen
Beginn der Arbeiten gesprochen
wurde, zeigt ein Lokalaugenschein
in der vergangenen Woche,
dass mit den Arbeiten noch
nicht begonnen wurde. Es bleibt
zu hoffen, dass damit noch vor
Beginn der Wintersaison gestartet
wird.
Peter Sixt (l.), Susanne Hauptmann,
Bernhard Pesendorfer
Überraschung zu
VinziShop-20er
■ Überraschungs-Besuch für
die Chefin des Eggenberger
VinziShop, Susanne Hauptmann:
Pfarrer Bernhard Pesendorfer
und VinziShop-Vereinsobmann
Peter Sixt hatten
anlässlich ihres 20-jährigen
Dienstjubiläums zu einer Feier
im Shop eingeladen. Mitarbeiter
sowie die St.-Vinzenz-Pfarrmanagerin
Rita Brodtrager
ließen sie hochleben. Der Erlös
des VinziShop kommt karitativen
Zwecken in Eggenberg
zugute.
KK
18 graz
www.grazer.at 1. NOVEMBER 2025
Für die Jugend
Claudia Unger
Das Jugendzentrum soll ab Dezember modernisiert werden. JUZ LOGIN, STADT GRAZ/FISCHER
NEU. Das Jugendzentrum
Login in Straßgang
wird um rund 1,6 Millionen
Euro saniert.
Von T. Schweighofer & V. Weitenthaler
redaktion@grazer.at
Das Jugendzentrum Login
in der Aribonenstraße 27A
in Straßgang wird umfassend
saniert und vergrößert.
Die Einrichtung, die den Grazer
Südwesten abdeckt, bietet Jugendlichen
Raum zum Treffen,
Austauschen und Mitgestalten.
Jugendliche nutzen das Zentrum
als Treffpunkt und Aufenthaltsort.
Es stehen Sofas, ein Wuzeltisch,
eine Gaming Area mit Konsolen
und PCs sowie eine Küche zur
Verfügung und im Garten werden
Kräuter und Beeren angepflanzt.
Aus Alt wird Neu
Das Gebäude stammt aus den
1920er-Jahren und beherbergte
ursprünglich eine Schlosserei. Es
befindet sich inzwischen in einem
stark sanierungsbedürftigen Zustand.
Auch die vorhandene Fläche
reicht für die Anforderungen
der heutigen Jugendarbeit nicht
mehr aus.
„Jugendzentren sind nicht nur
Freizeit-Treffpunkte für Jugendliche,
sondern auch eine Anlaufstelle
– gerade in einer Großstadt
wie Graz, in der es einen starken
Zuzug und daher auch soziale
Probleme gibt“, sagt Jugendstadträtin
Claudia Unger.
Die Stadt Graz investiert nun
rund 1,6 Millionen Euro in die
Modernisierung und den Ausbau.
Die Nutzfläche wird dabei
von derzeit rund 140 auf etwa 270
Quadratmeter erweitert. Der Baustart
ist für den 1. Dezember 2025
vorgesehen, der Abschluss der Arbeiten
ist, sofern alles planmäßig
verläuft, für Ende Oktober 2026
geplant. Während der Umbauzeit
stehen den Jugendlichen alternative
Anlaufstellen zur Verfügung.
Das gibt’s für Club-Member
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Gernot Pachernigg veranstaltet
eine Austro-Swing-Weihnachtsshow
zu Ehren von Peter
Alexander.
PACHERNIGG
1. NOVEMBER 2025 www.grazer.at
Spitzenkandidat René Apfelknab und Stadtparteichef Axel Kassegger
graz 19
FPÖ
FPÖ Graz
Herbst-Kampagne
SICHERHEIT. Die FPÖ
Graz startet mit ihrem
Kernthema in den politischen
Herbst.
Die FPÖ Graz stellte diese
Woche im Rahmen
einer Pressekonferenz
ihren Schwerpunkt für den
Herbst mittels einer Kampagne
vor. Und da will die Partei mit
ihrem Kernthema Sicherheit
punkten. Für die FPÖ Graz ist
dieser Punkt in Graz nicht mehr
erfüllt, denn laut eigener Aussage
stellt die multikulturelle
Bevölkerung die Murmetropole
vor Sicherheitsprobleme. Bezug
genommen wurde auch auf den
großen Drogenfund vergangene
Woche und die Tatsache, dass
die Grazer Drogenszene fest in
der Hand von syrischen Akteuren
sein soll. Aber auch Frauen
berichten laut FPÖ immer öfter,
dass sie sich im öffentlichen
Raum nicht mehr wohlfühlen.
Die FPÖ fordert deswegen,
wie in Linz einen Sicherheitsstadtrat
einzuführen, dessen
Aufgabe es ist, Strategien zur
Verbesserung der Sicherheit zu
entwickeln, Maßnahmen zu koordinieren
und den Dialog zwischen
Polizei, Verwaltung und
Zivilgesellschaft zu stärken.
Weitere Maßnahmen
Dies reicht der FPÖ Graz aber
noch nicht – weiters gefordert
wird ein Maßnahmenpaket „Sicher
am Heimweg“. Auch eine
verstärkte Videoüberwachung
und Beleuchtung soll an sicherheitsrelevanten
Brennpunkten
für mehr Sicherheit sorgen. Die
FPÖ Graz will außerdem einen
Ausbau der Polizeistandorte
in Graz sowie eine Ausweitung
der Schutzzonen zur Bekämpfung
der Drogenkriminalität.
Abschließend fordert man die
Schaffung von Bettelverbotszonen.
Therapieren statt operieren
Wie die gelenkschonenden Schuhe von kybun und Joya bei vielen
Beschwerden in Rücken, Hüften, Knien und Gelenken helfen
Gelenkeschmerzen am Bewegungsapparat,
Fersensporn, geschwollene Füße und
Druckstellen - Wie wichtig bequeme Schuhe
bei diesen Beschwerden sind, wird häufig
unterschätzt. Der richtige Schuh kann
langfristig schlimmere medizinische Folgen
verhindern. In diesem Interview mit
Gesundheits- und Fußspezialistin Jennifer
Nater gehen wir auf diese Themen ein.
Redaktion: Frau Nater, Sie empfehlen kybun
und Joya Schuhe. Warum?
Jennifer Nater: In meinem Berufsalltag
analysiere ich täglich die Füße und die Bewegung
von Menschen mit Beschwerden
am Bewegungsapparat. Mit den vielfältigen
Produkten von kybun Joya habe ich die
Möglichkeit, diesen Menschen dabei zu helfen,
wieder schmerzfrei gehen zu können!
„Beschwerden wie
Rückenschmerzen,
Fersensporn oder
Hallux Valgus können
gemindert oder
gänzlich vermieden
werden.“
Die Schuhe von kybun und Joya gehören
zur neuen Generation der Komfortschuhe –
leichter, vielfältiger und modischer – ganz
anders als alles bisher Dagewesene. Nicht
selten berichten die Träger von den bequemsten
Schuhen ihres Lebens.
Redaktion: Was macht die Schuhe von kybun
und Joya so besonders?
J. Nater: Die weich-elastische Sohle, in die
die Füße regelrecht einsinken. Die patentierte
Technologie des Schweizer Unternehmens
ist einzigartig. Die Sohle passt
sich der Fußanatomie des Trägers an, verteilt
den Druck, der durch Körpergewicht
und Schritte entsteht ganz gleichmäßig und
federt diesen sehr komfortabel ab. Schmerzende
Gelenke gehören damit endlich der
Vergangenheit an!
Redaktion: Was hat der Träger davon?
J. Nater: Endlich wieder Freude an der der
Bewegung und vor allem Entlastung für
Rücken, Füße und Gelenke. kybun und
Joya Schuhe stärken die Muskulatur und
aktivieren das Stossdämpfersystem des Körpers.
Beschwerden wie Rückenschmerzen,
Fersensporn oder Hallux Valgus können gemindert
oder gänzlich vermieden werden.
Durch all diese Effekte kann das Tragen
von kybun und Joya Schuhen aktiv dazu
beitragen, Operationen, die meist als letzter
Therapieansatz gesehen werden, zeitlich
hinauszuzögern oder gar zu verhindern.
Ganz nach dem Leitsatz: Therapieren statt
Operieren.
Redaktion: Wem empfehlen Sie die Schuhe
von kybun und Joya?
J. Nater: Zunächst rate ich Menschen, die
bereits an Gelenkschmerzen leiden, die
Schuhe von kybun und Joya für sich zu testen.
Probieren Sie sie einfach in unserem
Geschäft an und Sie werden den Unterschied
zu anderen Schuhen selbst feststellen.
Außerdem können diese Schuhe auch präventiv
eingesetzt werden. Wenn sie im Berufs-
oder Privatleben sehr aktiv sind, viel
Gehen oder Stehen und am Abend keine
schmerzenden und schweren Beine möchten.
Ärzte, Therapeuten und die Gesellschaft
AGR (Aktion Gesunder Rücken e. V.) bescheinigen
kybun und Joya Schuhen eine
verbessernde Wirkung bei Rücken und Gelenkproblemen.
Sie werden erfolgreich bei
diversen Beschwerden des Bewegungsapparates
eingesetzt.
Redaktion: Was unterscheidet kybun und
Joya von anderen Gesundheitsschuhen?
J. Nater: Seit 2008 betreiben wir unser Bequemschuhgeschäft
in Bregenz, wir sind
seither mit diversen Gesundheitsschuh-
Marken in Berührung gekommen. Bei kybun
und Joya bekomme ich nie dagewesene
positive Rückmeldungen. Schon nach den
ersten Schritten spüren Sie den Unterschied
zu herkömmlichen Schuhen: das ultimative
Wohlfühlerlebnis.
Ich empfehle jedem, der unter Beschwerden
am Bewegungsapparat leidet, den Schuhen
von kybun und Joya eine Chance zu geben.
Besuchen Sie uns an unserem kybun Joya
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www.grazer.at 1. NOVEMBER 2025
S E R V I C E
Leser
Briefe
redaktion@grazer.at
Demokratie in Gefahr
Für viele heimische Medienhäuser
wird es eng. Rund 300 Arbeitsplätze
alleine im heurigen Jahr
sowie generell die Medienvielfalt
sind bedroht. Die immense Unterschätzung
technischer Entwicklungen
und ein eklatanter Vertrauensverlust
in beträchtlichen
Teilen unserer Gesellschaft werden
als Gründe genannt. Anstatt
unangenehmer Fragen, gerichtet
an die „herrschende Gesellschaft“,
haben gefühlt allzu oft leitliniengetreue
sowie geschäftsfeldanimierende
Erzählungen oberste
Priorität. Gewerkschaft und
Presseclub Concordia befürchten
negative demokratiepolitische
Folgen. Selbst der Grazer Bischof
Krautwaschl sieht durch die fehlende
Medienvielfalt „unsere Demokratie
in ernster Gefahr“. Leider
hat sich die Befürchtung schon
längst manifestiert. Vertrauensverlust
als Krebsgeschwür unserer
Zeit unterhöhlt mittlerweile unverkennbar
den gesellschaftlichen
Zusammenhalt. Medien sind aufgerufen,
die „Trockenlegung von
Sümpfen“ voranzutreiben und
somit wieder vertrauensbildende
Maßnahmen zu setzen. Die kritische
Leserschaft vermag es zu
schätzen. Die Macht der Medien
steht in Verantwortung.
Alfons Kohlbacher
* * *
Frechheit
Wir müssen sofort jeglichen Autoverkehr
innerhalb von Graz
verbieten! Am besten alle Straßen
abreißen, sodass nur noch Radwege
übrig bleiben. Öffentliche
Verkehrsmittel soll es nur in absolut
notwendigem Ausmaß geben
– und das dürfen ausschließlich
teure Straßenbahnen sein! So
wollen es die Grünen und der
VCÖ.
Uwe Pölderl
* * *
Das ist nicht „grün“
In Graz entstehen Fahrradwege
und Fahrradstreifen am laufenden
Band – um Graz grüner zu
machen. Renaturierung ist das
Schlagwort 2024. Zwergbäume
werden mit großem Trara gepflanzt.
Und lassen Sie sich das
auf der Zunge zergehen: Hühner
(ohne Hahn) müssen aus
einem Garten in Graz-St. Peter
verschwinden, weil die Hühner
beim Eierlegen (einmal pro Tag)
vor Freude gackern – und einen
(!) Anwohner stören. Da müssen
mir einige Fragen gestattet sein:
Essen diese Leute keine Eier, bzw.
wissen diese Leute nicht, woher
die Eier ursprünglich kommen?
Warum darf man dann Hunde
halten – die bellen doch auch!
Wahrscheinlich gibt es bald auch
ein Quakverbot im ORF-Teich.
Wahrscheinlich fühlen sich diese
Leute besser, wenn man täglich
um 7 Uhr die Motorsäge startet.
Das ist amtlich auf jeden Fall gestattet.
Karin Prassl
* * *
Humanic-Verkauf
Die österreichische Schuhhandelskette
Humanic wird verkauft,
was weitreichende Konsequenzen
für Belegschaft und Filialstruktur
hat. Im Rahmen der Übernahme
stehen 210 Filialen zur Schließung
an, was bedeutet, dass 1750
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
ihre Jobs verlieren werden. Diese
Nachricht trifft die Angestellten
hart, da viele von ihnen über Jahre
im Unternehmen tätig sind. Wo
ist man heutzutage noch sicher?
Dieser Verkauf und die Schließungen
verdeutlichen wieder die
Herausforderungen, vor der der
Einzelhandel steht. Die Branche
befindet sich im Umbruch und
nur Unternehmen, die flexibel
und innovativ sind, werden es
schaffen, in dieser dynamischen
Umgebung zu bestehen.
Wolfgang Gottinger
* * *
Nächste Wahl
Wie wir es bereits aus vielen
anderen Entscheidungen kennen.
Wenn Vizebürgermeisterin
Schwentner etwas durchsetzen
will, dann zieht sie das ohne Rücksicht
auf Verluste durch, und Bürgermeisterin
Kahr schaut zu und
nickt das kommentarlos ab. Man
kann leider nur die Wahl 2026 abwarten
und hoffen, dass die Wählerinnen
und Wähler das nächste
Mal Sachlichkeit und Vernunft an
der Wahlurne wählen.
Klaus Strobl
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Vergangene Woche
im „Grazer24“
Humanic wird slowenisch
■ Schlag gegen die Drogenszene.
Am Dienstag hat die Polizei elf
Personen festgenommen, die über
mehrere Jahre mit Kokain und
Marihuana gedealt haben sollen.
Bei der Aktion wurde auch Bargeld
sichergestellt.
Chirurgiekomplex
■ Am Montag wurde bekannt,
dass die Leder & Schuh AG in
Graz, bekannt etwa durch die
Marken Humanic und Shoe4you,
nach 153 Jahren nach Slowenien
verkauft wird. Der Hauptsitz
bleibt aber weiterhin in Graz.
Schlag gegen Drogenszene
■ Nach zwölf Jahren Bauzeit
während des laufenden Betriebs
ist am Mittwoch der Chirurgiekomplex
4b am LKH-Universitätsklinikum
Graz feierlich eröffnet
worden.
GRAZ TOURISMUS SCHIFFER, LPD STEIERMARK , KAGES
1. NOVEMBER 2025 www.grazer.at
graz 23
Stefan Czaby (Heimleitung), Wohnbaulandesrätin Simone Schmiedtbauer
und Arno Lerchbaumer (Akademikerhilfe, v. l.)
LAND STEIERMARK/BINDER
Start Generalsanierung
■ Das Studierendenheim in der
Unteren Schönbrunngasse wird
generalsaniert. In den kommenden
zwei Jahren soll das Gebäude
aus den Jahren 1972 bis 1975 auf
den modernsten Stand gebracht
werden – mit den Umbauarbeiten
wird im November gestartet.
Das Land Steiermark möchte
gemeinsam mit der Akademikerhilfe
damit in die Zukunft
des leistbaren Studentenwohnens
investieren. „Mit diesem
Projekt schaffen wir leistbaren,
nachhaltigen und hochwertigen
Wohnraum für Studierende
und stärken Graz als attraktiven
Standort für die Wissenschaftler
und Fachkräfte von morgen“, sagt
Wohnbaulandesrätin Simone
Schmiedtbauer. Das Heim soll
sowohl technisch als auch energetisch
vollständig erneuert werden,
aber der 70er-Jahre-Charme
des Gebäudes soll bewahrt bleiben.
Die Gesamtkosten des Projekts
betragen rund 16 Millionen
Euro.
szene
graz
24 www.grazer.at 2. 1. NOVEMBER 2025
24
Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
Weltspartags-Empfänge 2025
An Halloween hatte ich frei. Da
übernimmt immer Kollege
Pennywise von ES.“
Ronald McDonald bei der Eröffnung des neuen McDonald’s
in Graz-St. Peter. Er hatte ein ruhiges Halloween. LUEF
Sigmund Loibner, Walburga Seidl,
Georg Bucher und Oliver Kröpfl (v. l.)
Volksbank-Führungsetage Hannes
Zwanzger und Monika Cisar-Leibetseder
Rainer Stelzer, Martin Schaller, Claudia
Holzer und Ariane Pfleger (v. l.)
Manfred Geiger (BKS, r.) begrüßte
Landesrat Willibald Ehrenhöfer.
Gerhard Vollmann, Heike Huber-Nowak,
Ernst Albegger und Daniel Gerhold (v. l.)
Von Sparefroh bis Sumsi –
100 Jahre Weltspartag
Alle Fotos auf
www.grazer.at
Christoph Robinson (IV, l.) und Karl-
Heinz Dernoscheg (WKO)
Stadtrat Kurt Hohensinner und
Peter Schaller (UBM, r.)
Maria Pein (Landwirtschaftskammer)
und Herbert Ritter (WKO)
BENJAMIN GASSER (6); CONNYLEITGEBPHOTOGRAPHY; WERNER KRUG
JUBILÄUM. Auch heuer luden die heimischen Banken wieder zu ihren traditionellen Weltspartagsempfängen.
Heuer sogar zu einem besonderen Jubiläum: Der Weltspartag feiert seinen 100. Geburtstag!
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Zum runden Jubiläum des
Weltspartags luden die
heimischen Banken zum
Netzwerken und Beisammensein.
Den Startschuss gab am 29. Oktober
die Volksbank Steiermark
im Blauen Salon des Operncafés.
Hier begrüßte Vorstandsvorsitzende
Monika Cisar-Leibetseder
gemeinsam mit Volksbank-Steiermark-Vorstandsdirektor
Hannes
Zwanzger zahlreiche Gäste. Am
31. Oktober hieß es dann in al-
len anderen Bankhäusern „Willkommen
zum Weltspartag“. Das
Vorstandsteam der Raiffeisen
Landesbank Steiermark, Florian
Stryeck, Ariane Pfleger und Rainer
Stelzer rund um Generaldirektor
Martin Schaller, empfing
die Gäste auch heuer in der Raiffeisen-Niederlassung
in der Radetzkystraße.
Zünftig wurde es bei
der Hypo Vorarlberg: Das Team
rund um Regionaldirektor Ernst
Albegger lud zu Weißwurst und
Brezen. Zahlreiche Gäste durfte
auch BKS-Direktor Manfred Geiger
begrüßen. Den Schlusspunkt
setzte am Abend die Steiermärkische
Sparkasse. Der Steiermärkische-Sparkasse-Vorstandsvorsitzende
Georg Bucher empfing
gemeinsam mit den Vorständen
Sigmund Loibner, Walburga
Seidl und Oliver Kröpfl die Gäste
im Headquarter am Sparkassenplatz.
Prominente Gäste
Den Weltspartag nicht entgehen
ließen sich: die Landesräte Claudia
Holzer und Willibald Ehrenhöfer,
Stadtrat Kurt Hohensinner,
WKO-Steiermark-Direktor
Karl-Heinz Dernoscheg, WKO-
Vizepräsident Herbert Ritter,
WKO-Kommunikationsleiter Mario
Lugger, AK-Direktor Johann
Scheuch, ÖVP-Graz-Klubobmann
Markus Huber, Styria-Vorstand
Markus Mair, IV-Geschäftsführer
Christoph Robinson mit
seiner Stellvertreterin Nina Zechner,
Landwirtschaftskammer-Vizepräsidentin
Maria Pein, UBM-
CTO Peter Schaller, Ex-Stadtrat
Günter Riegler, Unternehmer
Christian Kovac, Finanzexperte
Johannes Tratz, Grawe-Immo-
Vorstand Manfred Stranz uvm.
1. 2. NOVEMBER 2025 www.grazer.at
szene graz 25
Elke Kahr
GEBURTSTAGSKINDER
Die Grazer Bürgermeisterin feiert am DER WOCHE
morgigen 2. November ihren 64er.
Wir gratulieren herzlich.
CHRISTIAN JUNGWIRTH, HOLDINGGRAZ/HASSLER-SMITH
McDonald’s St. Peter
Happy Birthday!
Wolfgang Malik
Der Holding-Graz-Vorstand wird
ebenfalls am 2. November 71 Jahre.
Wir wünschen alles Gute!
Zwei Stöcke & zwei McDrives
MODERN. Am Donnerstag wurde der modernste McDonald’s Österreichs in Graz-St. Peter eröffnet.
Auf zwei Stockwerken ist Platz für bis zu 300 Kunden. Und der McDrive ist erstmals zweispurig.
erste zweispurige McDrive in Graz
realisiert – damit will Boaje pro
Fahrzeug um 60 Prozent schneller
sein als bei einem einspurigen
Drive-in.
Zur Voreröffnung am Mittwoch
kamen unter anderen ÖVP-Geschäftsführer
und Gemeinderat
Markus Huber, ARBÖ-Präsident
Klaus Eichberger, Wirtschaftsstadtrat
Kurt Hohensinner, San-
Pietro-Chef Angelo Urban mit
seinem Sohn Fabio Urban, und
auch Maskottchen Ronald Mc-
Donald begrüßte die Gäste. Nach
einer emotionalen Rede von
Boaje wurde das Band durchgeschnitten.
Im Jahr 2003 wurde der letzte
neu gebaute McDonald’s in
Graz eröffnet. Bis Donnerstag,
denn da öffnete der McDonald’s
in St. Peter offiziell seine Tore für
die Gäste. Einen Tag davor gab
es das Presse- und VIP-Opening.
Franchisenehmer Daniel Boaje
lud ein, und seine oberste Chefin,
McDonald’s-Österreich-CEO Ellen
Staudenmayer, kam extra aus
Wien, um den laut ihrer Aussage
„modernsten McDonald’s Österreichs“
persönlich zu begutachten.
Auf zwei Stockwerken gibt es Platz
für 300 Gäste. 45 Parkplätze stehen
zur Verfügung, und es gibt E-
Ladesäulen. Außerdem wurde der
Der Grazer McDonald’s-Franchisenehmer Daniel Boaje mit McDonald’s-
Österreich-CEO Ellen Staudenmayer und ÖVP-GR Markus Huber LUEF
Geburtstagskind Manfred Brandner mit seiner Frau Sandra Brandner bei
der Geburtstagsfeier am Schlossberg über den Dächern von Graz
Feiern über den Dächern
■ Von 25. auf 26. Oktober feierte
Manfred Brandner, Leiter der
eee group GmbH, seinen runden
Geburtstag und nahm das als Anlass,
ihn mit einem Charity-Event
zu verbinden.
Mit ihm feierten über 150
Freunde, darunter seine Frau
Sandra Brandner und seine
Kinder Bianca, Marco und
Dennis Brandner, Hans Roth
(Schirmherr Marienstüberl),
Franco Foda, Stephan Sticher
(bit group), Martin Graf (Energie
Steiermark), Christoph Ludwig
KK
(SFG), Karl-Heinz Dernoscheg
(Direktor Steirische WK), Christian
Kladiva (Vorstand Merkur),
Thomas Böck, Hannes und Peter
Schreiner (Technologiepark
Raaba), Fritz Möstl (Deloitte),
Michael Witsch (Landesdirektor
Städtische), Ewald Zweytick
(Winzer) und viele mehr.
Statt Geschenken bat Brandner
um eine Spende für das Marienstüberl,
so konnten insgesamt
13.000 Euro gesammelt werden.
Es gab also gleich doppelten
Grund zu feiern.
26 graz
www.grazer.at 1. NOVEMBER 2025
Die neue App soll den Kunden ein modernes Einkaufserlebnis bieten und
sie laufend über Neuigkeiten und Aktionen informieren.
KK
Wenn Matrosen auf Landgang sind
■ Letzten Samstag fand in der
Oper Graz die Premiere von Leonard
Bernsteins erstem Musical
„On the Town“ statt. Die Musical-
Komödie handelt von drei Matrosen,
die während ihres Landgangs
ein Abenteuer in der Großstadt suchen.
Die Männer möchten New
York erkunden, die Sehenswürdigkeiten
sehen – am liebsten in
weiblicher Begleitung. Das Stück
überzeugt mit der vielfältigen Musik
Bernsteins, viel Humor, aber
auch Melancholie. In den Kritiken
wird die Inszenierung von Felix
Seiler immer wieder gelobt. Die
schillernden Kostüme von Sarah
Rolke, die Choreografie von Danny
Costello und das Bühnenbild
von Darko Petrovic begeisterten
die Besucher und brachten das
New Yorker Nachtleben direkt
nach Graz. Opernhaus-Intendant
Ulrich Lenz und sein Team konnten
damit eine weitere erfolgreiche
Premiere in dieser Spielzeit ver-
Neun Jahre ’s Fachl in der Herrengasse
■ Das Fachl in Graz in der Herrengasse
feiert heuer sein neunjähriges
Jubiläum und steht seit
Beginn für die Förderung regionaler
Produzenten, kreativer Köpfe
und kleiner Manufakturen. In der
Steiermark wurde der erste Standort
im Jahr 2016 von Markus Groß
eröffnet. Mittlerweile führt Groß
vier Standorte in der Steiermark,
drei davon in Graz.Mit der neuen
„’s Fachl“-App bringt das Regional-
Konzept sein Ladenprinzip direkt
aufs Smartphone und stärkt damit
Kundennähe und Service. Die intern
entwickelte App ermöglicht
das Sammeln von Punkten und
den Eintausch gegen Prämien und
informiert über neue Produkte,
Aktionen und Veranstaltungen.
„Unsere Stammkunden sind der
wichtigste Teil unserer Erfolgsgeschichte.
Sie haben uns über die
Jahre begleitet, unterstützt und
weiterempfohlen. Mit der neuen
’s-Fachl-App möchten wir uns dafür
bedanken und ihnen etwas zurückgeben“,
so Groß.
Dennis Hupka, Simon Stockinger, Fabian Kaiser und der Chor der Oper Graz
begeisterten die Zuseher mit ihrer Performance.
WERNER KMETITSCH / OPER GRAZ
Das Elevate Festival in Graz findet nächstes Jahr von 5. bis 8. März statt. Die
Besucher können sich wieder auf ein tolles Programm freuen. ELEVATE FESTIVAL
Die Welt im Wandel
■ Von 5. bis 8. März findet bereits
zum 22. Mal das Elevate Festival
in Graz statt und verwandelt die
Stadt in ein pulsierendes Zentrum
zeitgenössischer Festivalkultur.
Die Besucher erwartet ein vielseitiges,
spartenübergreifendes
Programm, das Musik, Kunst und
Diskurs in den Mittelpunkt stellt.
Das Diskurs-Programm widmet
sich unter dem Leitmotiv
„Vital Signs“ den Lebenszeichen
einer Welt zwischen Krise und
Neubeginn und stellt die Frage
nach den Lebenszeichen unserer
Zeit in den Mittelpunkt: Wie lässt
sich Lebendigkeit in Systemen
denken, die erschöpft wirken – in
Wirtschaft, Klima, Medien, Politik
und zwischenmenschlichen Beziehungen?
Mit dabei sind unter anderen
das britische Trio Cabaret Voltaire,
die ehemalige politische
Journalistin Anika, Kuntari, das
Duo Dame Area aus Barcelona,
PLF, Miss Kittin, DJ Storm, Carrier
und viele mehr.
1. NOVEMBER 2025 www.grazer.at
graz 27
Weihnachtsgala der Musicalstars
EINZIGARTIG. Als großer Musical-Fan bringt Ex-Sturm-Präsident Hannes Kartnig im Advent sieben
große Vertreter dieses Genres nach Graz und macht damit die Stadthalle zur Bühne großer Stimmen.
Nicht mehr lange und die
magischste Zeit des Jahres
steht wieder vor der Tür.
Ex-Sturm-Präsident und Musical-
Fan Hannes Kartnig bringt daher
sieben große Vertreter dieses
Genres nach Graz, denn: „Die
stillste Zeit des Jahres muss nicht
wirklich leise sein“, so Kartnig.
Mitreißend
Am Donnerstag, dem 11. Dezember,
macht „Die große Weihnachtsgala
der Musicalstars“ die
Stadthalle zur Bühne eines mitreißenden
Abends voller Glanz
und großer Stimmen.
Genießen Sie erstmals in Graz
in dieser Konstellation die internationalen
Musicalstars Maya
Hakvoort, Ana Milva Gomes,
Missy May, Lukas Perman,
Drew Sarich und Mark Seibert
– live, hautnah und auf höchstem
künstlerischem Niveau.
Außerdem können sich die
Besucher auf einen besonderen
Special Guest freuen: Publikumsliebling
Alfons Haider, der
2026 in „Ein Käfig voller Narren“
in Mörbisch als Intendant auf
„seiner“ Bühne stehen wird, wird
ebenso in Graz dabei sein. VW
G E W I N N S P I E L
3 x 2 Tickets
für die Weihnachtsgala
zu gewinnen!
E-Mail mit Betreff „PRÄSIDENT“
und Telefonnummer an:
gewinnspiel@grazer.at
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinn nicht
übertragbar. Einsendeschluss: 30. 11. 2025. Gewinner
werden telefonisch verständigt und sind
mit der Veröffentlichung einverstanden.
Hannes Kartnig
Die internationalen Musicalstars Mark Seibert und Missy May
GAIDA MUSICALSTAR, , KK
28
eco
graz
www.grazer.at 2. 1. NOVEMBER 2025
Sabrina Naseradsky
28 sabrina.naseradsky@grazer.at
Danke Daniel Boaje, das war die
fabulöseste Eröffnung Österreichs.“
Ellen Staudenmayer, CEO von McDonald’s
Österreich, bei der Eröffnung des neuen und
modernsten Mäci Österreichs in Graz LUEF
Wissen als Wirtschaftsfaktor
WISSEN. Stadtrat Kurt
Hohensinner hat kürzlich
die Wirtschaftsagenden
übernommen. Er setzt
den klaren Fokus auf den
Wirtschaftsstandort.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Der neue Grazer Wirtschaftsstadtrat
Kurt Hohensinner
setzt einen
klaren wirtschaftspolitischen
Schwerpunkt: Wissenschaft ist
Wirtschaftskraft. „Der Erfolg eines
Wirtschaftsstandorts ist kein Zufall,
sondern kontinuierliche Arbeit
und Weiterentwicklung“, ist
Hohensinner überzeugt, der für
Graz auf den eigenen stärksten
Rohstoff setzen will, den die Stadt
hat: Wissen.
„Graz hat keine Bodenschätze.
Unser Rohstoff heißt Bildung. Aus
unseren Schulen, Universitäten,
Forschungs- und Kompetenzzentren
entsteht Wertschöpfung,
Beschäftigung und internationale
Strahlkraft. Diese Kraft will ich
politisch noch stärker fördern
und absichern“, so Hohensinner.
Wirtschaftsfaktor
Als langjähriger Bildungsstadtrat
weiß Hohensinner, wie wichtig
Bildung auch für die Wirtschaft
ist. Als Wirtschaftsreferent will
er beide Bereiche noch stärker
miteinander verschränken: „Für
mich gehört das zusammen: Bildung
und Wirtschaft. Wir bilden
Talente aus, und diese Talente
sind die Fachkräfte und Unternehmer
von morgen.“ Und ergänzt:
„Wer in Graz Fachkräfte
sucht, soll sie auch hier finden.
Und wer in Graz ein High-Tech-
TopJobs
In Kooperation mit
www.
Unternehmen gründen will, soll
attraktive Rahmenbedingungen
vorfinden. Das ist Standortpolitik.“
Erfolgsbeispiel
Neben den Universitäten, Forschungs-
und Kompetenzzentren
gilt auch der Science Park Graz als
gutes Beispiel für die erfolgreiche
Verknüpfung von Wissenschaft
und Wirtschaft.
„Der Science Park ist für mich
■ Filialmitarbeiter (m/w/d)
- Spar sucht Filialmitarbeiter für die Steiermark und das Südburgenland.
Erfahrung im Handel oder Lebensmittelbereich von Vorteil.
Das Gehalt beträgt 2195 Euro brutto (Basis Vollzeit/Monat).
■ Techniker (m/w/d)
- Die Holding Graz sucht einen Techniker in der Sparte Wasserwirtschaft.
Das Bruttogehalt beträgt 3600 Euro/Monat (Basis Vollzeit).
Wirtschaftsstadtrat
Kurt
Hohensinner
(r.) besprach
mit
Science-Park-
Geschäftsführer
Martin
Mössler die
Wichtigkeit
der Verschränkung
von Wirtschaft
und
Wissenschaft.
BÜRO STR HOHENSINNER.
ein Symbol dafür, was Graz kann:
Hier wird aus Forschung Unternehmertum.
Hier sieht man, wie
aus einer Abschlussarbeit, aus
einem Laborprototyp, ein echtes
Produkt wird – mit Kunden,
mit Umsatz, mit Jobs. Genau das
ist die DNA unseres Wirtschaftsstandorts
Graz“, sagt Hohensinner.
Zukunft
„Graz wird wirtschaftlich dann
erfolgreich sein, wenn wir das,
was wir am besten können, konsequent
groß machen: Forschen,
Entwickeln, Gründen, Wachsen.
Unsere Universitäten, unsere
Gründerinnen und Gründer und
unsere Technologieunternehmen
sind kein ‚nice to have‘. Sie sind
einer der Motoren unserer Wirtschaft,
und sie gehören ins Zentrum
der Grazer Wirtschaftspolitik.
Und genau darum geht es mir:
Bildung und Wirtschaft nicht nebeneinander
stehen lassen, sondern
miteinander arbeiten lassen:
für Arbeitsplätze, für Innovation
und für die Zukunft unserer
Stadt.“
1. 2. NOVEMBER 2025 www.grazer.at
graz eco 29
➜
TEURER
GETTY (2)
Alkoholfreie Getränke +8,4 %
Wer antialkoholisch trinkt, zahlt
mehr. Alkoholfreie Getränke sind um
8,4 Prozent teurer geworden.
Feste Brennstoffe –6,4 %
Im Jahresvergleich sind feste Brennstoffe
um 6,4 Prozent günstiger
geworden.
BILLIGER
➜
W I R T S C H A F T
EcoNews
sabrina.naseradsky@grazer.at
40 Jahre Viereck
Architekten
■ Seit mittlerweile 40 Jahren
beweist Viereck Architekten,
dass Architektur mehr ist als
nur eine schöne Hülle. 1985
von Ewald Viereck gegründet,
lenken heute seine Kinder Marleen
Viereck-Kals und Bernhard
Viereck die Geschicke
des Familienunternehmens an
zwei Standorten. Zum Jubiläum
blicken die beiden nicht nur zurück
– sondern vor allem nach
vorne. Derzeit wird das von
Viereck geplante SVS-Gebäude
am Gelände der WKO Steiermark
umgesetzt.
Rainer Stelzer (l.) und Gunter
Deuber zum Thema Sparen RL/RIEDLER
Mehr Finanzerfolg
erzielen
■ Wie eine Analyse der Raiffeisen
Landesbank Steiermark zeigt,
liegen rund fünf Milliarden Euro
auf den Girokonten ihrer Kunden.
„Das Geld, das derzeit auf den Girokonten
unserer Kunden liegt,
könnte besser veranlagt werden“,
ist Raiffeisen-Vorstand Rainer
Stelzer überzeugt. Gunter Deuber,
Head of Raiffeisen Research,
meint zudem, dass Anlagen auf
den Kapitalmärkten nicht außer
Acht gelassen werden sollten.
Forderung nach
Bürokratieabbau
■ Beim Treffen der Industrievertreter
in der WKO Steiermark
standen einmal mehr Themen
wie Energietransformation,
Deregulierung und Bürokratieabbau
ganz oben auf der Agenda.
Der steirische Industrie-
Spartenobmann Markus Ritter
forderte mit seinen Branchenkollegen
„eine konsequente
Vereinfachung von Verfahren,
klare Zuständigkeiten, digitale
Lösungen und eine praxisnahe
Deregulierung“.
Die Branche kam zum Industriegipfel
in die WKO Steiermark. WKO/MITTERBACHER
S. Brantner, A. Gauster und L.
Okeke nehmen an AQUA teil. FISCHER
Offensive für den
Tourismus
■ Rund 900 Stellen im steirischen
Tourismus müssten vor
dem Start der Wintersaison dringend
noch besetzt werden. Daher
startet das AMS Steiermark gemeinsam
mit der WKO die Qualifizierungsoffensive
AQUA. Diese
ermöglicht es Arbeitssuchenden,
eine verkürzte Lehre, eine eigenständige
Ausbildung oder gezielte
Kurse zu absolvieren – und so
innerhalb kürzester Zeit zu wertvollen
Fachkräften zu werden.
*Bibliothek erlesen
Buchpräsentation
Elisabeth Frischauf
Ode Lesung auf an Englisch
das verlorene Notizbuch
Moderation und Gespräch: Silvana Cimenti
Lesung Deutsch: Astrid Nischkauer
Mi, 5. 11. 2025, 19 Uhr
Landesbibliothek, Veranstaltungssaal, Kalchberggasse 2, Graz
Anmeldung: lb-veranstaltung@stmk.gv.at | Eintritt frei!
Bezahlte Anzeige | Foto: Höfinger
30
viva
graz
www.grazer.at 2. 1. NOVEMBER 2025
Clarissa Berner
clarissa.berner@grazer.at
30
Wer diese Arbeit gefährdet, handelt
verantwortungslos.“
KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler
über die AIDS-Hilfe Steiermark. Sie ist von Förderungskürzungen
im Sozialbereich betroffen. KPÖ
Wenn das Handy
eine Pause macht
Mehrere Initiativen unterstützen Erziehungsberechtigte dabei, einen gesunden Umgang mit Bildschirmen in der
Familie zu etablieren. Dabei soll gezielt Handy-freie Zeit miteinander verbracht werden. GETTY
BILDSCHIRME. Die Stadt Graz und der Gesundheitsfonds Steiermark haben
Initiativen gestartet, um den Handykonsum in Familien zu reduzieren.
Von Linda Steurer
linda.steurer@grazer.at
Smartphones sind unsere
täglichen Begleiter und
aus dem Alltag nicht mehr
wegzudenken. Sowohl die Stadt
Graz mit dem sogenannten
Handy-Schlafsack als auch der
Gesundheitsfonds Steiermark
mit dem Informationsangebot
#gesundonline greifen diese
Thematik derzeit auf. Einerseits
sollen Eltern über die Gefahr von
Internet-Sucht aufgeklärt werden,
andererseits appelliert man,
dass die Erziehungsberechtigten
vor den Kindern weniger Zeit an
Bildschirmen verbringen. Eines
ist klar: Das Handy sollte auch
mal eine Pause machen können.
Gewohnheiten
Die Stadt Graz möchte durch
ihren Handy-Schlafsack El-
tern sensibilisieren, das Telefon
gezielt wegzulegen und eine
Handy-freie Zeit mit ihren Kindern
zu verbringen. Der Handy-
Schlafsack ist ein Stoffsack, der
als Erinnerung dafür dienen soll.
Für Kinder ist der Blickkontakt
mit den Eltern besonders wichtig.
Ist dieser Kontakt durch Bildschirme
nicht gegeben und die
direkte Interaktion somit eingeschränkt,
kann das die emotionale
Bindung schwächen und
auch die Sprachentwicklung der
Kleinen hemmen. Weiters lernen
Kinder durch das Nachmachen.
Wenn Eltern häufig vor ihren
Kindern am Handy sind, wird
dieses Verhalten für die Kleinen
zur Gewohnheit.
Suchtpotenzial
Bei beiden Initiativen wird ein
besonderes Augenmerk darauf
gelegt, dass eine scheinbar zu-
nächst ungefährliche Tätigkeit
sehr schnell zur Sucht werden
kann. Handykonsum und vor allem
das Scrollen schütten Dopamin
aus und funktionieren daher
nach den gleichen Mechanismen,
wie es bei anderen Suchtmitteln
der Fall ist. #gesundonline soll
Eltern dabei unterstützen, einen
gesunden Umgang mit Bildschirmen
bei Kindern und Jugendlichen
zu etablieren.
Empfehlungen
• vor dem Alter von drei Jahren
keine Bildschirme für Kinder
• bewusst Handy-freie Zeiten
einplanen
• nach Möglichkeit Smartphones
nicht vor Babys und
Kleinkindern benutzen
2. 1. NOVEMBER 2025 www.grazer.at
graz viva 31
➜
IN
GETTY (2)
Erdige Töne
Terrakotta, Caramel, Zimt, Schokoladen‐
und Kaffeebraun sind kommenden
Herbst stark im Kommen.
Pastellrosa
Der zarte Rosaton war lange Zeit voll
im Trend. Nun verliert die helle Farbe
immer mehr an Beliebtheit.
OUT
➜
Zuschüsse gefordert
UNTERSTÜTZUNG.
Fehlende Kassenplätze
in Graz: Die KPÖ fordert
Zuschüsse für Logopädie
und Ergotherapie
durch die Stadt.
In Graz gibt es zu wenige Logopäden und Ergotherapeuten. Das führt zu
langen Wartezeiten und Verzögerungen beim Therapiebeginn.
GETTY
Logopädie und Ergotherapie
sind zentrale Bestandteile
der Gesundheitsversorgung.
Logopädie befasst sich
mit der Sprache, mit Kommunikation,
Stimme und Schluckfunktion.
Mit ihrer Hilfe können
Sprachentwicklungsstörungen
behandelt und Kommunikationsfähigkeiten
gefördert werden.
Im Gegensatz dazu werden
Menschen im Zuge einer Ergotherapie
bei der selbstständigen
Planung und Durchführung des
Alltags unterstützt. In der Steiermark
werden jedoch keine
Kassentherapeuten angeboten.
Zu wenige Therapeuten führen
zu langen Wartezeiten bei Erstuntersuchungen,
Folgeuntersuchungen
und Förderprogrammen.
Die hohe Nachfrage führt
zu vollen Wartezimmern und
Verzögerungen bei Diagnostik
und Therapiebeginn. Die KPÖ
brachte nun den Antrag auf eine
Aufnahme von Logopädie und
Ergotherapie in den Zuschusskatalog
des Amtes für Kinder, Jugend
und Familie ein.
„Graz hat leider keinen einzigen
Kassenplatz für Logopädie
oder Ergotherapie. Die Stadt
kann das leider nicht ändern und
auch der ÖGK keine Vorschriften
machen. Aber sie könnte für Familien
mit kleinen Einkommen
einen Zuschuss gewähren, wenn
das Kind eine Therapie privat
macht – so, wie das Amt für Jugend
und Familie das etwa bei
Psychotherapie bereits macht“,
erklärt KPÖ-Inklusionssprecher
Philipp Ulrich.
Frühgeborene benötigen eine
spezielle Betreuung.
MED UNI GRAZ
Neuer Kurs an
der Med Uni in
■ In Österreich kamen im Jahr
2024 rund 6,8 Prozent der Neugeborenen
zu früh auf die Welt.
Besonders die extremen Frühgeborenen
benötigen eine umfassende
intensivmedizinische
Betreuung. Nun fand an der
Med Uni Graz der Kurs „Erstversorgung
und Reanimation von
Frühgeborenen: Physiologie,
Evidenz und Simulationstraining“
statt. Das neue Weiterbildungsformat
vermittelt Ärzten
die zentralen Fertigkeiten zur
Erstversorgung und Reanimation
von Frühgeborenen. Die
Schwerpunkte liegen auf Physiologie
der ersten Minuten
nach der Geburt sowie auf innovativen
diagnostischen und
therapeutischen Maßnahmen
im Bereich der Erstversorgung.
32 graz
www.grazer.at 1. NOVEMBER 2025
Die Buchung ist die
Paul Burrell (l.) mit Schulleiter
Alfred Tieber TOURISMUSSCHULE GLEICHENBERG
Royaler Butler
zu Besuch
■ Paul Burrell, der ehemalige
Butler von Queen Elizabeth II.
und Lady Diana, stattete den
Tourismusschulen Bad Gleichenberg
einen Besuch ab und
gab den Schülern exklusive
Einblicke in die Welt der Etikette,
Diskretion und Luxusdienstleistung.
Im Rahmen seines
Vortrags berichtete Burrell
von seiner außergewöhnlichen
Karriere im Dienste der Royals
– von festlichen Banketten bis
zu Momenten größter Vertraulichkeit.
Seine Geschichten
aus dem Buckingham Palace
und seine Sicht auf die Bedeutung
perfekter Servicekultur
faszinierten und inspirierten
gleichermaßen. Die Tourismusschulen
Bad Gleichenberg
vermitteln diese Werte unter
anderem im Rahmen der Conciergeausbildung,
wo Professionalität,
Eleganz und Diskretion
zentrale Säulen sind.
PLANUNG. Wer eine
Reise plant, muss diese
auch buchen. Mit einer
neuen Buchungsplattform
gelingt das jetzt
noch leichter.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Egal ob ein Kurztrip übers Wochenende,
ein lang geplanter
Schiurlaub in den steirischen
Bergen oder ein Aufenthalt in einer
der zahlreichen heimischen Thermen,
jeder Urlaub beginnt mit der
Planung und der Buchung. Die
meisten von uns nutzen dafür die
großen gängigen Buchungswebseiten,
die sich meist auch noch in
ausländischer Hand befinden, wodurch
die gesamte Wertschöpfung
ins Ausland fließt.
Heimisch
Nun hat die Steirische Tourismus
und Standortmarketing GmbH
(STG) ihre Plattform steiermark.
com einem Relaunch unterzogen
und dabei auch gleich eine neue
heimische Buchungsplattform
implementiert. Das klare Ziel dabei
war: höhere Zufriedenheit mit
den individuell maßgeschneiderten
Suchergebnissen für den Gast
bis hin zur Erleichterung beim
Buchen, dem Herzstück der Seite.
Alles natürlich schon jetzt barrierefrei.
Denn die Zahlen sprechen eine
deutliche Sprache. Die Buchungsumsätze
auf steiermark.com, die
den steirischen Betrieben ohne
jegliche Provision vonseiten der
STG direkt zukommen, stiegen
kontinuierlich an, zuletzt auf bereits
mehr als 1,6 Millionen Euro
in den letzten zwölf Monaten
(+ 64 Prozent gegenüber 2021).
„Wir haben das klare Ziel, mit
unserem Webauftritt nicht nur die
Nummer 1 beim Suchmaschinen-
Ranking, sondern auch bei sämtlichen
relevanten KI-Anwendungen
der Zukunft zu sein, damit der
Nutzen sowohl für steirische Betriebe
und Anbieter als auch für
den Gast größtmöglich ist. Urlaub
buchen soll so einfach und schnell
wie möglich und individuell zugeschnitten
sein“, so STG-GF Michael
Feiertag.
Die Buchungsplattform steht
den gängigen Mitbewerbern in
Preis und Leistung um nichts
nach. Ganz im Gegenteil: Oftmals
können die Buchungen auch
günstiger angeboten werden.
Auch findet man oft noch Buchungsmöglichkeiten
im Wunschhotel,
die auf anderen Plattformen
ausverkauft sind. Der größte Vorteil
für Urlauber und Betriebe ist
jedoch, dass die Wertschöpfung
komplett in der Steiermark bleibt
und dass die Buchungen direkt
an die Hotels gehen und somit die
Provisionsabgabe entfällt.
Zudem werden Verfügbarkeiten
und Gestaltung der Buchungsmöglichkeiten
bei den Betrieben
laufend verbessert, sodass dadurch
auch Auslastungszeiten optimiert
werden können, sprich die Qualität
steigt. Neue Urlaubserlebnisse
wie Führungen, Verkostungen/
Touren der Betriebe und Erlebnisregionen
wiederum können nun
auch gebucht werden.
1. NOVEMBER 2025 www.grazer.at
graz 33
halbe Reiseplanung
Rätsel-Lösung vom 26.10.2025
S C M B K Z B
V O L K S E R H E B U N G
N I D U L E E S A
N O N N E N K L O S T E R
L E N D H A F E N A T E M
U N K E T R E U E B
F E R S E N R G R A Z
H E L G A O S L E E C H
L E L E K T R A I H
S O S S E O E L O F E N
P U A S C H E U E R N
P L A N P K E
H A N D B U C H Lösung:
T H A R Y S MESSEN-
Z I E R A M A DORF- Lösung:
H I E A N A
BERG
MESSENDORF-
W O R T S P I E L BERG
Sudoku-Lösung
vom 1.11.2025
Der Urlaub startet meist bereits mit der Buchung. Die STG bietet nun eine eigene Buchungsplattform an. STG/PUNKT & KOMMA
6 9 3 8 7 5 4 2 1
5 2 8 1 3 4 6 9 7
1 7 4 2 9 6 3 5 8
9 8 2 5 4 1 7 3 6
4 3 5 9 6 7 1 8 2
7 6 1 3 2 8 9 4 5
8 5 6 4 1 9 2 7 3
3 1 9 7 8 2 5 6 4
2 4 7 6 5 3 8 1 9
mobil
graz
34 www.grazer.at 2. 1. NOVEMBER 2025
34
Lukas Steinberger-Weiß
lukas.steinberger@grazer.at
71 Prozent der Fußgänger
sind dunkel gekleidet und
dadurch im Straßenverkehr
nur schwer sichtbar.“
David Nosé vom ÖAMTC
ÖAMTC/POSTL
Sehr dynamisch kommt das
Corolla Concept daher.
Wird das der
neue Corolla?
TOYOTA
■ In Tokio fand diese Woche
die Japan Mobility Show 2025
statt. Toyota war mit allen seinen
Marken vertreten und hat
auch ein vielbeachtetes neues
Konzept in der Luxusklasse
vorgestellt. Die Century Brand
wird ausgebaut und soll Rolls
Royce und Bentley Konkurrenz
machen. Für Otto Normalverbraucher
war aber auch was
dabei. So wurde ein Konzeptfahrzeug
des neuen Corolla –
immerhin das meistverkaufte
Auto der Welt – gezeigt. Und
wenn das so kommt, dann
bleibt in der Kompaktklasse
kein Stein auf dem anderen.
Das Design lehnt sich an
den aktuellen Prius an und ist
höchst dynamisch. Da es sich
aber um ein Konzept handelt,
kann sich bis zum Schauraum
noch viel ändern. Aber zumindest
träumen darf man vom
superdynamischen neuen Toyota
Corolla.
ANSTIEG. In den letzten Jahren haben die Unfälle mit Fahrerflucht um rund
zwölf Prozent zugenommen. Der ÖAMTC appelliert zu Ruhe und Vernunft.
Von Lukas Steinberger-Weiß
lukas.steinberger@grazer.at
Im Jahr 2024 flüchteten bei
2594 Unfällen mit Personenschaden
(UPS) insgesamt
2650 Menschen unerlaubt von
der Unfallstelle. Bei diesen Unfällen
wurden 2923 Personen
verletzt, sieben weitere verunglückten
tödlich. Den Bundesländer-Vergleich
führt Wien mit
787 UPS mit Fahrerflucht an, gefolgt
von Niederösterreich (361),
Oberösterreich (360) und der
Steiermark (347).
„Die Dunkelziffer dürfte noch
deutlich höher liegen, denn reine
Sachschäden werden in dieser
Statistik nicht erfasst. Dramatischer
sind aber Unfälle, bei denen
Verletzte im Stich gelassen
werden – das darf nicht sein“, fordert
ÖAMTC-Verkehrspsychologin
Marion Seidenberger mehr
Zivilcourage ein.
Über das Jahr hinweg gesehen
passierten die meisten Vorfälle
in den Monaten Juni bis
September, in denen es
auch ein hohes Verkehrsaufkommen
gab, die wenigsten
in den Monaten November
bis März.
Vom Alter her machte
die Gruppe der 15- bis
24-Jährigen mit 9,8
Prozent den größten
Anteil der Unfallflüchtigen aus.
Den Hauptanteil an Geflüchteten
bezüglich der Fortbewegungsart
stellten mit 59 Prozent Pkw-
Lenker dar, Fahrradfahrer waren
mit neun Prozent, E-Scooter mit
sechs Prozent und Fußgänger
mit vier Prozent an derartigen
Unfällen mit Personenschaden
beteiligt.
Anstieg
Betrachtet man die Zahlen der
vergangenen sieben Jahre (2018–
2024), so lässt sich österreichweit
Fahrerflucht
nach
einem
Unfall mit
Personenschaden
kann
schwere
Konsequenzen
haben.
Trotzdem
sind die
Zahlen
stets
gestiegen.
SYMBOLBILD: GETTY,
ÖAMTC/POSTL
Problem: Fahrerflucht
Marion Seidenberger
eine deutliche Zunahme von 11,9
Prozent an Fahrerflucht-
Delikten bei Unfällen
mit Personenschaden
feststellen (2018:
2318 Fälle; 2024: 2594
Fälle). „Die Gründe
für die Flucht aus der
Verantwortung bei
einem Unfall können
vielfältig sein: Stress,
Überforderung,
Angst, etwas falsch zu machen
oder vor den möglichen Konsequenzen
des Unfalls, eine fehlende
Fahrerlaubnis oder Alkohol
bzw. Drogen am Steuer“, erklärt
Seidenberger. Je nach Schwere
des Vergehens bzw. der Folgen
muss man mit bis zu 2180 Euro
Verwaltungsstrafe rechnen. Ist
der Straftatbestand des Im-Stich-
Lassens erfüllt, droht sogar ein
gerichtliches Strafverfahren mit
einer Freiheitsstrafe von bis zu
drei Jahren, je nach Schwere der
Verletzung.
1. 2. NOVEMBER 2025 www.grazer.at
mobil graz 35
... in Graz
Hier leben rund 300.000
Einwohner auf etwas mehr
als 120 Quadratkilometern.
FLÄCHE IN QUADRAT-KM
127,57 : 464,78
... in Bergen
Sturm muss demnächst nach
Bergen. Dort haben 300.000
Einwohner viel mehr Platz
Facelift für den Klein-Spanier
AUFFRISCHUNG. Der Ibiza ist für SEAT ein Glücksfall und mittlerweile in der fünften Generation. Die
bekommt jetzt innen wie außen ein Facelift und soll damit noch dynamischer ins neue Jahr starten.
Von Lukas Steinberger-Weiß
lukas.steinberger@grazer.at
Der SEAT Ibiza ist eine
echte Ikone im Kleinwagensegment.
Seit seiner
Markteinführung im Jahr 1984
wurden über fünf Generationen
hinweg mehr als sechs Millionen
Fahrzeuge verkauft. Nun präsentiert
sich der neue SEAT Ibiza
rundum modernisiert, bleibt
dabei aber seiner jugendlichen,
kreativen DNA treu. In Österreich
ist der SEAT Ibiza auf Platz drei
am Gesamtmarkt, und in seinem
Segment brilliert der SEAT Ibiza
seit Anfang 2024 an der Spit-
zenposition. Das Modell basiert
auf drei zentralen Säulen: einem
überarbeiteten Exterieur mit frischem
Design, einem aufgewerteten
Interieur mit hochwertigen
Materialien und einem nochmals
verbesserten Preis-Leistungs-
Verhältnis, das den SEAT Ibiza
attraktiver denn je macht. An der
Front verleihen ein neu gestalteter
sechseckiger Kühlergrill, eine
sportlichere Frontstoßstange und
schlankere Voll-LED-Scheinwerfer
mit prägnanter Lichtsignatur
dem Fahrzeug einen ausdrucksstarken
Look. Das schlanke Seitenprofil
geht fließend in ein dynamisches
Heck über.
Der neue SEAT Ibiza bekommt einen moderneren Look. Der Ibiza ist für die
Marke aus Spanien ein Bestseller und wird deswegen aufgefrischt.
SEAT
36
sport
graz
www.grazer.at 2. 1. NOVEMBER 2025
Klaus Molidor
redaktion@grazer.at
36
Am Ende liegt es an uns.
Es geht darum, Konstanz
hineinzubringen.“
Graz-99ers-Kapitän Korbinian Holzer nach
der Ablöse von Trainer Harry Lange GEPA
Franz-Josef Lässer und Co. wird
eine große Ehre zuteil.
GEPA
Rad-Quartett im
Goldenen Buch
■ Große Ehre wird einem
sehr erfolgreichen steirischen
Radsport-Quartett zuteil. Am
kommenden Sonntag werden
sich Franz-Josef Lässer, Theo
Hauser sowie Ruben und
Anatol Friedl im Rathaus bei
Bürgermeisterin Elke Kahr
und Sportstadtrat Kurt Hohensinner
ins „Goldene Buch
der Stadt Graz“ eintragen.
Para-Cycler Lässer hat bei der
Bahn-WM in Rio de Janeiro einen
kompletten Medaillensatz
geholt, der 16-jährige Mountainbiker
Ruben Friedl zwei
Bronzemedaillen bei der Junioren-Europameisterschaft.
Dessen älterer Bruder Anatol
hat bei der Mountainbike-EM
in Melgaco (POR) Gold im
Short Track und Cross Country
geholt. Theo Hauser wiederum
kürte sich im türkischen
Sarkarya zum Vizeweltmeister
im Mountainbike-Eliminator-
Bewerb.
LEGENDÄR. Am Donnerstag trifft Sturm wieder auf Nottingham. Das Aus
im UEFA-Cup-Viertelfinale schmerzt Ehrenkapitän Andy Pichler noch.
Das Semifinale im UEFA-
Cup hat im alten Liebenauer
Stadion für Sturm
schon um die Ecke geschaut.
Nach dem 0:1 in Nottingham
führten die „Blackys“ durch einen
Elfer von Bozo Bakota 1:0
– Verlängerung. Ein paar Minuten
vor dem Ende dann die
verhängnisvolle Szene. „Walter
Hörmann ist dem Engländer
nach, sie stoßen zusammen, der
Nottingham-Spieler fällt und
der russische Schiri Romualdas
Yuschka gibt Elfer“, erinnert
sich Andy Pichler, der damals
Kapitän war. Colin Walsh trifft
zum 1:1 – Sturm ist draußen. „Ich
war nie ein Lauter, aber damals
war ich so aufgebracht, dass ich
kaum zu bremsen war“, erinnert
sich der heute 70-Jährige. Bis
heute ist dieses Spiel die große
Wunde des SK Sturm. „ORF-
Kommentator Robert Seeger,
der von der Laufbahn aus kommentiert
hat, hat seine Kopfhörer
wütend auf den Boden geworfen
und zerstört“, erinnert sich auch
Sturm-Archivar Herbert Troger.
Und Pichler trauert dem Aufstieg
immer noch nach. „Wir haben
gut gespielt gegen eine der
besten Mannschaften von Europa.
Nottingham war eine riesige
Enttäuschung für uns“, sagt er
und erzählt davon, welch eingeschworene
Truppe, die schon
sieben Jahre in der Besetzung
zusammengespielt hatte, sie damals
waren. „Wir waren wie eine
Familie.“
Einladung
Heute noch wird er auf der Straße
auf dieses legendäre Spiel
angesprochen. „Und auf das 1:4
gegen Rapid 1981, das uns den
Meistertitel gekostet hat.“ Auch
intern kommt die Sprache immer
wieder auf die Partie von
1984 schrammte Sturm
(rechts im Bild Laszlo
Szokolai) gegen Nottingham
am Halbfinale des
UEFA-Cup vorbei. Andy
Pichler (kl. Bild) schmerzt
das immer noch.
SAMMLUNG STURM GRAZ/FISCHER
„Nottingham war eine
riesige Enttäuschung“
Von Klaus Molidor
redaktion@grazer.at
1984. „Erst vor kurzem hab ich
mit Walter Hörmann wieder drüber
geredet“, sagt Pichler. Jedes
Jahr im Sommer und vor Weihnachten
kommen die Spieler von
damals immer noch zusammen,
um über alte Zeiten zu plaudern.
„Leider sind wir nur noch
sieben.“ Zu früh sind Legenden
wie Gernot Jurtin, Bozo Bakota,
Walter Saria, Rudi Schauss,
Heinz Schilcher oder Manfred
Steiner gestorben.
Ehrenkapitän Pichler verfolgt
„seinen“ Verein immer
noch intensiv, ist bei fast jedem
Heimspiel im Stadion mit dabei.
Wenn am Donnerstag seine
Nach-Nachfolger die Chance
haben, die Scharte von damals
auszuwetzen und die Wunde
Nottingham zu schließen, ist er
auch dabei. „Sturm hat die noch
lebenden Spieler von damals zu
der Partie eingeladen. Eine sehr
schöne Geste“, findet Pichler und
freut sich.
1. 2. NOVEMBER 2025 www.grazer.at
sport graz 37
OHA!➜
Sieg im 22. Elfmeter
Sturm (Bild: Goalie Bignetti) setzte
sich im Cup-Achtelfinale bei der
Admira im Elfmeterschießen durch.
GEPA (2)
Derby-Revanche ohne Trainer
Rücktritt als Europameister
Fehlende Wertschätzung. Football-
Teamchef Max Sommer tritt nach
Europameistertitel freiwillig ab.
OJE!
➜
BASKETBALL. Zweites Grazer Damen-Basketball-Derby. Nach dem UBI-Sieg brennt UBSC-DBBC
auf die Revanche – und muss dabei auf Headcoach Edvin Brkic verzichten, der nach Istanbul muss.
Endlich soll einmal Schluss
damit sein. „Drei Viertel
haben wir schon oft gut
mitgehalten mit UBI“, sagt UBSC-
DBBC-Coach Edvin Brkic. „Es
wäre toll, wenn wir das einmal
über die ganze Dauer schaffen
würden.“ Im ersten Spiel ist man
daran gescheitert, dass man die
einfachen Punkte gegen den
Stadtrivalen nicht gemacht hat.
„Da haben wir zu viele Korbleger
ausgelassen, das darf nicht passieren“,
sagt Brkic. Dafür war er
mit der Defense zufrieden.
Diese Woche sollten auch
Uma Bobic, die einen grippalen
Infekt hatte, und Simona Kuz-
ma wieder voll fit sein. „Wenn
wir besser treffen, ist sicher
was möglich.“ Auch gegen die
körperlich stärkere UBI-Mannschaft,
die auch Profis in ihren
Reihen hat.
Wer sicher ausfallen wird im
Derby, ist der Headcoach selbst.
„Ich bin mit der Burschen-U17
international in Istanbul im
Einsatz und kann ausgerechnet
beim Heim-Derby nicht dabei
sein“, sagt Brkic. Er hat aber
vollstes Vertrauen in seinen
Assistant Coach Yao Schaefer.
„Wir haben alles besprochen
und er wird das super machen“,
ist sich der Chef sicher.
Annika Neumann (l.) trifft mit UBSC-DBBC auf UBI mit Anja Knoflach. KOHLMAIER
38 grazer feiertag
www.grazer.at 1. NOVEMBER 2025
SO ISST GRAZ
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Der Stockinger in Premstätten
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Schadensereignis
zu
Wasser
7
6
Edin Kekic ist Küchenchef im „Stockinger“
in Premstätten.KUMP PHOTOGRAPHY (2)
Der Stockinger in Premstätten
steht für bodenständige, saisonale
und regionale Küche. Das Team
rund um Küchenchef Edin Kekic
zaubert köstliche Spezialitäten, vor
allem auf die klassischen Speisen
wird hier nicht verzichtet. Wer davon
nicht genug bekommt, kann auch im
dazugehörigen Hotel übernachten.
Auch Speisen zum Abholen werden
angeboten, oder man
probiert das heute
präsentierte Gericht
selbst aus.
LEO
Zutaten für 4
Personen:
12 Schweinswangerln,
500 g Mirepoix,
30 ml Weißweinessig, 250 ml trockener
Rotwein, 250 ml Rindsuppe,
2 EL Tomatenmark, 1 TL Salz, 1 TL Pfeffer,
4 Knoblauchzehen, 4 Lorbeerblätter,
2 EL Senfkörner, 2 TL Kümmel,
1 EL Majoran
Zubereitung:
Schweinswangerln mit Salz und Pfeffer
würzen, in heißem Öl anbraten,
herausnehmen. Gemüse putzen und
anschließend in Mirepoix schneiden
(Stücke sollen etwa 1 cm groß sein).
Knoblauch zerdrücken. Mirepoix im
gleichen Bräter braun rösten, Knoblauch
dazugeben, mit Tomatenmark
kräftig tomatisieren und mit etwas
Rotwein ablöschen. Diesen Vorgang
mindestens zwei Mal wiederholen.
Schweinebacken wieder zum Bratgemüse
geben. Mit Rindsuppe aufgießen,
Gewürze und Kräuter dazugeben und
im Ofen bei 180 Grad ca. 60 Minuten
schmoren. Wenn die Schweinebacken
weich sind, aus der Sauce nehmen. Die
Sauce auf die gewünschte Konsistenz
reduzieren und mit etwas Speisestärke
abbinden. Beilage dazu: Erdäpfel-Pastinaken-Stampf
oder Erdäpfelpüree,
Reis, Nudeln etc. Guten Appetit!
gerade
Primzahl
Abk. für
"Wirtschaftsinformatik"
am Ziel
bloß,
lediglich
Halbinsel
im Norden
des Roten
Meeres
Beiträge,
Spenden,
Almosen
techn.
Hochschule
in
Zürich
bunter Grazer
Verein
"Eggenberger
..."
SUDOKU
20
19
Zeichen
für Zinn
Fernsehen
1
Zellkernsubstanz
Residenzstadt
der
Habsburger
1379-1619
verschiedener
Ansicht
"Chinesische
Birne"
waagerecht
"Hexenkessel"
in
Jakomini
9
frz. für
"nach"
Falschmeldung
vertraute
Anrede
Impfstoff
gar nicht
13
veraltet für
"Gehilfe"
Rufname
Capones †
10
grüne
Insel
in der
Wüste
asiat. Völkergruppe
Futtergefäß
18
irische
Terrororganisation
8
Vorsilbe
für "drei"
italien.
Adelsprädikat
("von")
3
Herzog der
Bajuwaren †
Party der
Uni Graz
16
engl. für
"Zimmer"
12
KFZ-Kz. für
BH Leoben
IOC-Code
Indiens
helles
englisches
Bier
4. Ton der
Tonleiter
Kosename
der Lätitia
G E W I N N S P I E L
5 x 2 Tickets
Rätsellösungen: S. 33
Soße
zum
Eintunken
dickfleischige
Heilpflanze
für „K2 – Triumphe und Tragödien“
am 14. November um 13.30 Uhr im
Steiermarksaal zu gewinnen!
Wie lautet die Lösung?
E-Mail mit Betreff „Rätsel“,
Lösung und Telefonnummer an:
gewinnspiel@grazer.at
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinn
nicht übertragbar. Einsendeschluss: 5.11.2025.
Gewinner werden telefonisch verständigt und
sind mit der Veröffentlichung einverstanden.
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20
8 5 4 2
1 7 6
7
2 5 3
3 9 6 1 8
4 9
3 9 8 2 6
2 5 3
1181
7
Jede
Ziffer darf
in jeder
Reihe in
jedem
Quadrat
nur
einmal
vorkommen.
Bleistift
spitzen,
los geht’s.
Viel Spaß!
4
11 15/11/2025
Congress Graz, Schubertkino
www.mountainfilm.com
/ mountainfilmgraz
1. NOVEMBER 2025 www.grazer.at
grazer feiertag 39
„GRAZER“-TIPPS FÜR DEN 1. NOVEMBER
Trüffel-Genuss
Heute ist der vorletzte Tag des
internationalen Trüffel-Festivals
in Graz. Kulinarikbegeisterte
kommen bei diesem Festival voll
auf ihre Kosten. Der Trüffelmarkt
im Paradeishof kann besucht
oder vielfältige Trüffel-Spezialitäten
in den Partnerbetrieben
können genossen werden. Wer
die speziellen Menüs verkosten
möchte, muss einen Tisch bei
einem der ausgewählten Partner
reservieren. Der Zutritt zum Trüffelmarkt
ist kostenlos. Geöffnet
ist von 10.30 bis 18.30 Uhr.
Theater für die Kleinen
Das Kindermuseum Frida&Fred
veranstaltet wieder das sogenannte
Knopftheater. Heute spielt
das „Kuddel Muddel Theater“ das
Stück „Der Salzprinz“. Das Märchen
erzählt von vergänglichen
Reichtümern und den Schätzen
der Erde. Die Vorstellung beginnt
um 16 Uhr. Empfohlen wird das
Stück ab fünf Jahren.
Saturday Night Fever
Das Kultmusical Saturday Night
Fever kommt heute in die Helmut-List-Halle.
Der gleichnamige
Film
wurde neu
interpretiert
und in ein Musical
mit tollen Choreographien
umgesetzt.
Interessierte können sich
auf einen Nachmittag
voller Hits, spektakulärer
Tanzmoves und spannender
Szenen freuen. Los
geht’s um 14.30 und um
19.30 Uhr.
Mozart in der Oper
In der Oper wird heute
Idomeneo von Wolfgang
Amadeus Mozart gespielt. In
drei Akten wird über das Ende
des Trojanischen Kriegs, die
Rückkehr in die Heimat und
HIGHLIGHT:
Trüffel-Festival
ganztägig
Noch heute und morgen können Kulinarik-Fans in die Welt des Trüffels eintauchen
und verschiedenste Spezialitäten in ganz Graz genießen. FEDOROVA, GETTY
einen verhängnisvollen Schwur
erzählt. Besucher können sich von
der Musik und den Stimmen verzaubern
lassen. Um 18 Uhr.
Vorstellung in der Kirche
Zu Allerheiligen wird in der
Herz-Jesu-Kirche das Requiem
von Wolfgang Amadeus Mozart
aufgeführt. Unter der Leitung von
Matthias Unterkofler bringt der
Chor der Herz-Jesu-Kirche sowie
die Capella Caliope das bekannte
Musikstück in die Kirche. Um
17 Uhr.
Achte jetzt!
Heute spielt Abdul Kader Chahin
WOHIN AM FEIERTAG
seine erste abendfüllende Soloshow
im Grazer Orpheum und
erzählt Geschichten aus dem Plattenbau.
Mit ihm auf der Bühne
ist Comedykollege Malte Küppers,
der aus seinem Leben als
Sozialarbeiter berichtet. In „Achte
jetzt!“ wird über den Zustand der
Gesellschaft gesprochen – natürlich
auch mit vielen Lachern.
Beginn ist um 19.30 Uhr.
Theater und Tanz
Im Salon Stolz findet heute ein
Tanztheater statt. Die Performance
„Pop-Up-Garden“ erzählt
eine Geschichte über den Mut,
etwas Neues zu beginnen, und
die Macht der Freundschaft. Der
Beginn ist um 16 Uhr und die
Eintrittskarte kostet 6,10 Euro pro
Person. Eine Voranmeldung unter
Tel. 0 316/872 7700 ist unbedingt
erforderlich.
Steiermark Schau
Heute ist der vorletzte Tag der
diesjährigen Steiermark Schau.
Interessierte haben somit nur
noch dieses Wochenende Zeit,
das Schloss Eggenberg zu besuchen
und mehr über die Bewohner
des Schlosses zu erfahren.
Unter dem Titel „Ambition & Illusion“
soll ein unverfälschter Blick
in die Geschichte des Schlosses
und die Familie Eggenberg geworfen
werden können. Von 10
bis 18 Uhr.
Zwölfte Runde
Der GAK trifft heute auf den SCR
Altach in der Merkur Arena. Die
Grazer hoffen auf einen Heimsieg
und daher auf den Bruch der
Serie an sieglosen Spielen. Um
17 Uhr ist Anpfiff.