Hof&Markt | Fleisch&Markt | Hof&Gast 10-11/2025
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Inhalt
Hof Markt
Aktuelles S 3-6
Die Zukunft regionaler
Milchprodukte S 11
Radicchio, der
Bittere aus Italien S 12
Quendel & Dost:
für Bergwanderer S 13
Fleisch Markt
Pasteten – Vielfalt als
ErfolgsrezeptS 17
Volle Wurst voraus!S 20
Biohof HaselbacherS 24
Weg mit der LuftS 26
Hof Gast
Winzertalk mit
Hannes Erb S 7
Es weihnachtet
schon …Seite 10
Retouren an Postfach 555, 1008 Wien
Danke fürs Gemüse
Gemüse legt zu, Obst bleibt stabil – und das bietet Direktvermarktern
jede Menge Chancen, den grünen Trend geschickt
zu nutzen.
Von Kurt Heinz
Pünktlich zum Erntedankfest
blickt die AMA-Marketing
auf eine erfreuliche
Bilanz: Österreich isst gesund.
Obst und Gemüse in hoher Qualität
und Vielfalt stehen ganz oben
auf dem Speiseplan. Das Erntedankfest
erinnert daran, dankbar
zu sein – für reiche Ernten, aber
auch für die Landwirte, die
täglich dafür sorgen, dass frische
Produkte auf den Tisch kommen.
„Die Österreicher halten Obst
und Gemüse weiterhin die Treue.
Wer beim Einkauf auf Regionalität
achten möchte, findet im
rot-weiß-roten AMA-Gütesiegel
eine verlässliche Orientierung.
Es steht für geprüfte Qualität
aus heimischer Landwirtschaft“,
erklärt AMA-Marketing-
Geschäftsführerin Christina
Mutenthaler-Sipek.
Die Zahlen sprechen eine klare
Sprache: Rund 317.000 Tonnen
Obst und 721.000 Tonnen
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Neu- und Gebrauchtgeräte
Fleisch Markt
Die Zeitung für Fleischer und Direktvermarkter Ausgabe 10-11/2025
Pasteten – Vielfalt als
Erfolgsrezept
D
ie Pastete gilt als Höhepunkt
vieler Festmähler
– und das seit Jahrhunderten.
Ursprünglich bestand sie aus
einer würzigen Farce aus Fleisch
oder Innereien, umhüllt von
einem kräftigen Teigmantel aus
Mürb- oder Blätterteig. Doch das
ist nur die Kurzfassung. Tatsächlich
vereint die Pastete Elemente
aus drei Handwerken: Fleischer-,
Koch- und Bäckerkunst. Bereits
die Sumerer hielten vor über
4000 Jahren Pastetenrezepte in
Keilschrift fest. Im alten Europa
waren sie fester Bestandteil festlicher
Tafeln, insbesondere in
Frankreich, wo sie durch exotische
Gewürze und raffinierte
Fü lungen neue Höhen erreichten.
Berühmte Klassiker wie die
Straßburger Gänseleberpastete
oder die Lerchenpastete aus
Chartres sind bis heute Synonyme
für kulinarische Raffinesse.
Pastete, Paté oder
Terrine
Die Basis jeder Pastete ist eine
Farce, die aus Fleisch vom Rind,
Schwein, Kalb, Lamm oder Wild
bestehen kann. Ebenso lassen
sich Geflügel, Innereien, Fisch
oder Meeresfrüchte verwenden.
Kräuter, Gewürze, Gemüse oder
sogar Trockenfrüchte verleihen
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den Fü lungen unverwechselbare
Charaktere. Rustikale Varianten
setzen auf Schwein oder Rind
und kräftige Würzung, während
feine Gourmet-Pasteten Kalb,
Geflügel oder Wild mit Cognac
oder Trüffel kombinieren.
Moderne Interpretationen integrieren
regionales Gemüse, Pilze
oder Fisch – eine attraktive
Option für Kunden, die leichtere
Genussmomente bevorzugen.
Eine Besonderheit ist der Teigmantel:
Er dient nicht nur als
„Hü le“, sondern trägt maßgeblich
zur Haltbarkeit bei, schützt
die Füllung vor Austrocknung
und macht die Pastete schnittfest.
Viele Konsumenten verwenden
die Begriffe synonym, dabei
bestehen klare Unterschiede:
Pasteten sind klassisch mit
Teigmantel, gebacken in der
Kastenform. Paté präsentiert
sich ohne Teig und sind nur
von einer dünnen Fettschicht
umschlossen (Basis sind gegarte
Fleisch- oder Innereienmassen).
Die Terrine wird ebenfa ls ohne
Teig gemacht, im Wasserbad
gegart und meist mit Speck oder
Schweinsnetz ausgekleidet.
Gemeinsam bilden sie die traditionsreiche
Welt der Charcuterie
– ein Sammelbegriff für feine
Fleischzubereitungen, die zuneh-
Ihr Partner für Planung,
Herste lung und Montage
von Schlachtanlagen für
Schweine, Rinder und
Schafe. Generalvertrieb
für EFA Schlacht- und
Zerlegesägen. Vertrieb
von “sämtlichem“ Zubehör
für fleischverarbeitende
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mend wieder in Mode kommen.
Für Direktvermarkter und
Metzgereien eröffnet sich mit
Pasteten und Co. ein spannendes
Feld zwischen handwerklicher
Tradition, kreativer Veredelung
und der Chance, Konsumenten
mit authentischem Geschmack
zu begeistern.
Wie Pasteten Geschichte, Handwerkskunst und moderne Kreativität verbinden. Text & Fotos: Katrin Hammer
Tradition trifft
Innovation
Bis ins 18. Jahrhundert war die
Herste lung von Pasteten streng
reglementiert und den Charcutiers
vorbehalten. Erst nach
der Französischen Revolution
begann ein regelrechter Boom,
Gemüse werden jährlich in
Österreich erzeugt. Damit liegt
der Selbstversorgungsgrad bei
Obst bei 33 Prozent, bei Gemüse
sogar bei 55 Prozent – Tendenz
steigend. Besonders stark ist
Österreich bei Karotten (90 %),
Kraut (80 %) und Zwiebeln (129
%), wo die Produktion sogar über
den Eigenbedarf hinausgeht.
Beim Obst bleibt der Apfel
unangefochten die Nummer
eins: Über 220.000 Tonnen
werden jährlich geerntet, was
76 Prozent des heimischen
Bedarfs deckt.
Lesen Sie weiter auf Seite 18 ›
Fleisch&Markt
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Seite 2, 10-11/2025
Coverstory
Hof & Markt
Editorial
Diskonter gewinnen Marktanteile
Top
Diskonter
Obstsorten
wertmäßiger gewinnen Anteil
nach
aller RollAMA-Einkäufe Marktanteile
Einkäuferalter
Top Obstsorten nach Einkäuferalter
Durchschnittsalter Haushaltsführer im Käuferhaushalt, Haushalte total, 2024
wertmäßiger Anteil aller RollAMA-Einkäufe
Durchschnittsalter Haushaltsführer im Käuferhaushalt, Haushalte total, 2024
Top 5 Obstsorten „älterer“ Einkäufer
Top 5 Obstsorten „älterer“ Einkäufer
Top 5 Obstsorten „jüngerer“ Einkäufer
Top 5 Obstsorten „jüngerer“ Einkäufer
Marillen
60,65
Avocados
48,54
Ran an den Festschmaus!
Impressum
von Kurt
& Michael
Heinz
Wenn die Tage kürzer werden und der Duft von Zimt, Glühwein
und Braten in der Luft liegt, beginnt für Direktvermarkter,
Fleischer, Heurige und Winzer die wohl geschäftigste Zeit des
Jahres. Der November ist der Startschuss für das Vorweihnachtsgeschäft,
jetzt heißt es: Vorräte prüfen, Spezialitäten vorbereiten
und die Kundschaft mit regionalem Genuss in Festtagsstimmung
bringen. Ob edle Fleisch- und Wurstwaren, herzhafte Schmankerl,
hausgemachte Kekse oder feine Weine. Wer jetzt plant und produziert,
hat im Dezember die Nase vorn.
Gleich zu Monatsbeginn lädt die „Alles für den Gast“ vom 8. bis
11. November in Salzburg ein. Der Pflichttermin für alle, die Trends,
Technik und Geschmack vereinen wollen. Hier dreht sich alles
um neue kulinarische Konzepte, spannende Produkte und frische
Ideen für Genussprofis. Wer Inspiration sucht oder Kontakte für
die kommende Saison knüpfen möchte, ist dort goldrichtig.
Kaum ist der Messetrubel vorbei, folgt schon das nächste Highlight:
der „Tag der Goldenen Honigwabe“ am 14. und 15. November
in der Messe Wieselburg. Im Mittelpunkt stehen Bienen, Honig
und Innovation, der Imkerfachtag bietet Wissen, Austausch und
Einblicke in die süße Kunst der Imkerei.
November und Dezember verlangen Organisation, Leidenschaft
und ein gutes Gespür für Genuss. Denn wer jetzt mit Herz und Hand
arbeitet, sorgt dafür, dass die Feiertage für Kunden zum echten Fest
der regionalen Vielfalt werden.
Mit einer Abo-Bestellung (10 Ausgaben/€ 46,-) verpassen Sie
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Hof&Markt/Fleisch&Markt/Hof&Gast erscheint 2025 bereits
10-mal/Jahr und erreicht Direktvermarkter, Fleischer, Heurige und
Winzer in ganz Österreich, Südtirol und Süddeutschland. In der
Weihnachts- & Neujahr-Ausgabe Mitte Dezember beleuchten wir
die Themen Verpackung und Winterdessert. In Hof&Gast findet
sich das Thema Catering. In Fleisch & Markt haben wir die Fachthemen
Slicen, Würfeln, Schneiden & Verpacken, Rauch & Kochanlagen
sowie in unserer Herstellungs-Serie die „Dürre“. Bis dahin
wünschen wir Ihnen noch schöne Erntedankfeste und ein starkes
Vorweihnachtsgeschäft.
Hof Markt
Fleisch Markt
Hof Gast
Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz (MedG) für die Print-Ausgabe der Zeitung
„Hof&Markt“ | Medieninhaber: H1 Medien & GASTRO Verlag GmbH, Gersthofer
Straße 87, 1180 Wien | Herausgeber, Verleger: H1 Medien & GASTRO Verlag
GmbH, Gersthofer Straße 87, 1180 Wien, Tel.: +43/664/7510 26 29, E-Mail: office@
hofundmarkt.at | Gegenstand des Unternehmens: Herausgabe, Verlag, Druck und
Vertrieb von Zeitungen und Zeitschriften sowie sonstigen periodischen Druckschriften.
Die Durchführung von Werbungen aller Art, insbesondere Inseratenwerbung (Anzeigenannahme),
Plakatwerbung, Ton- und Bildwerbung, Reportagen, Ausarbeitung
von Werbeplänen und alle sonstigen zur Förderung der Kundenwerbung dienenden
Leistungen. | Blattlinie: Hof & Markt versteht sich als das Informationsmedium für
alle Direktvermarkter, Fleischer, Heurige und Winzer des gesamten deutschsprachigen
Raumes. Hof & Markt ist unabhängig und bündelt mediengerecht das Beste aus
allen Informations- und Unterhaltungsbereichen. Alle verwendeten geschlechtsspezifischen
Formulierungen meinen die weibliche und männliche Form
| Redaktion: Kurt Heinz (Chefredakteur), Michael Heinz (Chef vom Dienst), Katrin
Hammer, Andrea Jungwirth, Petra Pachler, Nele Klaffl | Anzeigen: H1 Medien & GAS-
TRO Verlag GmbH, Gersthofer Straße 87, 1180 Wien, Kurt HEINZ Tel.: +43/664/7510
26 29, E-Mail: k.heinz@hofundmarkt.at und Michael HEINZ Tel.: +43/664/521 69 36,
E-Mail: m.heinz@hofundmarkt.at | Grafik: der bock – Werbeagentur Georg BOCK,
A - 2345 Brunn am Gebirge, Krotenbachgasse 21, Tel.: +43/699/191 303 42, E-Mail:
office@derbock.at | Lektorat: Andrea
PEFC-zertifiziert
Fischer | Fotos Blitzlichter: Michael Heinz
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Dieses Produkt
| Hersteller: Druckerei Ferdinand Berger &
stammt aus
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Söhne GmbH, Wiener Straße 80, 3580 Horn
Wäldern
| Bankverbindung: Erste Bank, IBAN: AT09
PEFC/06-39-01 www.pefc.at
2011 1843 54355800, BIC: GIBAATWWXXX
Marillen
Kirschen
Kirschen
Orangen
Orangen
Zwetschken/Pflaumen
Zwetschken/Pflaumen
Clementinen
Clementinen
Chicorée
Auch der Lebensmittelhandel
zeigt deutliche Trends: Bei Obst
führen Bananen und Äpfel die
Rangliste an, doch Melonen
(+10,9 %) und Weintrauben (+9,8
%) konnten kräftig zulegen. Beim
Gemüse stehen Paradeiser, Zwiebeln
und Karotten an der Spitze,
während Paprika (+14,1 %) und
Champignons (+9,4 %) besonders
stark wachsen.
Der Pro-Kopf-Verbrauch von
Gemüse liegt inzwischen bei
über 120 kg, beim Obst bei 76 kg
pro Jahr. Im Lebensmittelhandel
stiegen die Verkaufszahlen von
Frischgemüse 2024 um 4,5 %,
beim Frischobst um 1,8 % – ein
klares Zeichen: Obst und Gemüse
gewinnen weiter an Bedeutung
im österreichischen Alltag.
Was Direktvermarkter
jetzt wissen sollten
Diese Trends zeigen deutlich:
Regionales Obst und Gemüse
sind gefragt wie selten zuvor.
Für Direktvermarkter ergibt sich
daraus eine doppelte Chance –
einerseits, die steigende Nachfrage
zu bedienen, und andererseits,
mit Regionalität und Frische
zu punkten.
1. Regionalität als Trumpfkarte:
Immer mehr Käufer achten
darauf, woher ihre Lebensmittel
kommen. Wer seine Produkte
mit Herkunft, Saisonalität und
ehrlicher Produktion verbindet,
schafft Vertrauen. Ein Schild mit
„Heute frisch vom Feld geerntet“
60,32
59,66
59,49
58,73
Mango
Himbeeren
Heidelbeeren
Melonen
Quelle: © RollAMA/AMA-Marketing, Feldarbeit: YouGov Shopper Panel / Auswertung: KeyQuest Marktforschung
Diskonter gewinnen Marktanteile
Top
Diskonter
Gemüsesorten
gewinnen
nach
Marktanteile
Einkäuferalter
Top Gemüsesorten nach Einkäuferalter
Kren
Rettich
Artischocken
Fenchel
60,65
60,32
59,66
59,49
58,73
Quelle: © RollAMA/AMA-Marketing, Feldarbeit: YouGov Shopper Panel / Auswertung: KeyQuest Marktforschung
wertmäßiger Anteil aller RollAMA-Einkäufe
Durchschnittsalter Haushaltsführer im Käuferhaushalt, Haushalte total, 2024
wertmäßiger Anteil aller RollAMA-Einkäufe
Durchschnittsalter Haushaltsführer im Käuferhaushalt, Haushalte total, 2024
Top 5 Gemüsesorten „älterer“ Einkäufer
Top 5 Gemüsesorten „älterer“ Einkäufer
Chicorée
Kren
Rettich
Artischocken
Fenchel
63,68
63,68
62,65
62,65
61,86
61,86
61,15
61,15
60,87
60,87
Avocados
Mango
Himbeeren
Heidelbeeren
Melonen
Rucola
Süsskartoffeln
Mais
Spinat/Mangold
Pak Choi
Quelle: © RollAMA/AMA-Marketing, Feldarbeit: YouGov Shopper Panel / Auswertung: KeyQuest Marktforschung
wirkt oft besser als jede Werbeanzeige.
2. Vielfalt anbieten: Junge Kunden
greifen gern zu trendigen Sorten
wie Avocado, Rucola oder
Süßkartoffeln, ältere bevorzugen
Apfel, Kraut und Zwetschken.
Wer das Sortiment breit aufstellt
oder gezielt saisonale Mischkisten
anbietet („Oma’s Klassiker“
oder „Jung & Grün“-Box), kann
unterschiedliche Zielgruppen
ansprechen.
3. Präsentation macht Appetit:
Bunte, gemischte Kisten, klare
Sortenschilder und saubere,
übersichtliche Marktstände
sind einfache, aber wirkungsvolle
Verkaufshilfen. Eine kleine
Kostprobe – etwa geschnittene
Paprika oder Apfelschnitze –
steigert die Kaufbereitschaft
deutlich.
4. Geschichten erzählen: Erzähle,
was hinter deinen Produkten
steckt: Wo sie wachsen, wie sie
geerntet werden, warum sie so
gut schmecken. Kunden lieben
authentische Geschichten – das
schafft Nähe und hebt dich von
Supermärkten ab.
Tipps & Tricks für
Direktvermarktung
Saisonal denken: Hebe die
Jahreszeiten hervor – etwa mit
Aktionen wie „Herbstgemüse-
Wochen“ oder „Apfelzeit“. Das
schafft Aufmerksamkeit und
stärkt das Bewusstsein für regionale
Kreisläufe.
48,54
51,04
51,04
51,11
51,11
47,43
53,37
53,37
48,13
48,36
48,39
53,71
53,71
Top 5 Gemüsesorten „jüngerer“ Einkäufer
Top 5 Gemüsesorten „jüngerer“ Einkäufer
Rucola
Süsskartoffeln
Mais
Spinat/Mangold
Pak Choi
Quelle: © RollAMA/AMA-Marketing, Feldarbeit: YouGov Shopper Panel / Auswertung: KeyQuest Marktforschung
47,43
48,13
48,36
48,39
49,10
49,10
Kombiprodukte verkaufen:
Stelle Obst- und Gemüsekisten
zusammen, vielleicht ergänzt
durch Säfte, Chutneys oder
eingelegtes Gemüse aus eigener
Produktion.
Digital sichtbar bleiben: Eine
einfache Website oder ein Social-
Media-Account mit Bildern vom
Hof, Rezepten und Erntetipps
kann Wunder wirken.
Rezepte mitgeben: Ein einfacher
Zettel mit Ideen („So gelingt
der perfekte Krautsalat“) erhöht
die Wahrscheinlichkeit, dass
Kunden wiederkommen.
Treue belohnen: Stempelkarte,
Bonus-System oder kleine
Dankeschöns für Stammkunden
binden langfristig.
Kunden nach Vorlieben fragen:
Ob jemand eher süße Früchte
oder deftiges Wurzelgemüse
bevorzugt – wer seine Kundschaft
kennt, kann gezielter anbieten.
Regionalität schmeckt
– und verkauft sich
Obst und Gemüse aus Österreich
liegen voll im Trend. Für Direktvermarkter
bedeutet das: jetzt
ist die Zeit, sichtbar zu werden.
Wer Frische, Geschmack und
Herkunft kombiniert, kann von
der steigenden Nachfrage profitieren.
Die Zahlen zeigen: Die
Menschen greifen immer öfter
zu Produkten „von daheim“.
Oder kurz gesagt: Wer mit Liebe
sät, erntet nicht nur Gemüse –
sondern zufriedene Kunden.
AGRARMARKT AGRARMARKT AUSTRIA AUSTRIA MARKETING MARKETING
AGRARMARKT AGRARMARKT AUSTRIA AUSTRIA MARKETING MARKETING
& Hof Markt
Aktuelles
Seite 3, 10-11/2025
Foto: Koelnmesse GmbH, Oliver Wachenfeld
Alle Rekorde gebrochen
Mit einem Besucherplus
von 3,6 Prozent und über
145.000 Fachbesuchern aus mehr
als 190 Ländern hat die Anuga
2025 alle bisherigen Rekorde
gebrochen. Vom 4. bis 8. Oktober
präsentierten sich in Köln über
8.000 Aussteller aus 110 Nationen
und zeigten, warum die Messe als
weltweit bedeutendste Plattform
der Ernährungswirtschaft gilt.
Mit einem Auslandsanteil von
94 Prozent auf Ausstellerseite
und 80 Prozent bei den Besuchenden
zeigte sich die Anuga
internationaler denn je. Politik,
Wirtschaft und Forschung aus
aller Welt kamen hier zusammen,
um gemeinsam über die Zukunft
der Ernährung zu sprechen.
Ein besonderer Höhepunkt
war der Auftritt des Partnerlandes
Korea unter dem Motto
„Flavor Meets Trends“. Rund
100 Aussteller präsentierten
traditionelle Spezialitäten wie
Kimchi und Gochujang ebenso
wie moderne Food-Tech-Innovationen.
Verkostungen und
geführte Touren machten die
Vielfalt koreanischer Küche
unmittelbar erfahrbar.
„Die Anuga zeigt, welche
zentrale Rolle sie für die internationale
Ernährungswirtschaft
spielt: Sie ist Schaufenster für den
Erfolg einer ganzen Branche und
Motor für Milliardenumsätze.
Die globale Ernährungsindustrie
zählt zu den wichtigsten
Wachstumstreibern weltweit.
Auf der Anuga wird diese Stärke
greifbar, sie unterstreicht die
Innovationskraft und internationale
Bedeutung des Sektors“,
erklärt Gerald Böse, Vorsitzender
der Geschäftsführung der Koelnmesse
GmbH.
www.anuga.de
Kurz notiert
Während der Coronajahre haben viele Österreicher den Trend zum Selberbacken
wiederentdeckt. Der Duft von selbstgebackenem Brot und
Gebäck weht seither öfter durch heimische Küchen. Anleitungen gibt
es im Internet und von Seminarbäuerinnen (www.seminar-baeuerinnen.at/#Landkarte)
mit reichem Erfahrungsschatz. Die Brotexpertinnen
informieren über die Verarbeitung von Getreide und geben diese
in Kursen - online und vor Ort - an Interessierte weiter: Vom Korn zum
Brot, von Mehlsorten bis zu Tipps für eine resche Kruste oder das Formen
eines Flesserls. Bäuerliche Brotbäckerfindet man im Internet unter
www.gutesvombauernhof.at, ebenso Anbieter von Mehl und Getreide.
Quelle & Infos: ARGE Österreichische Bäuerinnen (www.baeuerinnen.at)
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P O R T I O N I E R S Y S T E M E
VAKUUMFÜLLER DER
NEUESTEN GENERATION
RVF 200
BIO-Kastanie & BIO-Bratapfel
RVF 300
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■ Füllleistung von
2.000 bis 3.000 kg/h
■ Exakte Portioniergenauigkeit
■ Darmschonendes Abdrehen
■ Maximaler Rohwursteinzug
■ Rascher Sortenwechsel
■ Niedrigster Energieverbrauch
Bratapfelduft liegt in der
Luft…Unsere Wintersaisonsorten
Bratapfel, BIO-Bratapfel
(seit heuer mit BIOLAND-zertifiziertem
Zucker) und Zimtstern
sind wieder in der 10 kg Bag-in-
Box erhältlich und verwandeln
jedes Naturjoghurt in einen
winterlich-weihnachtlichen
Genuss. Die BIO-Kastanienzubereitung
(mit BIOLAND-
Zucker) wertet als zusätzliche
Geschmacksrichtung in der 3 kg
Dose unser saisonales Angebot
auf. Alle Wintersaisonsorten
sind erhältlich so lange der
Vorrat reicht.
Zubereitungen mit BIOLAND-
Zucker gibts nicht nur im Winter.
Das ganze Jahr über bieten wir
folgende sechs Geschmacksrichtungen
mit BIOLAND-Zucker in
der 3 kg Dose an: BIO-Orange,
BIO-Zitrone, BIO-Pfirsich
Maracuja, BIO-Schokolade,
BIO-schwarze Johannisbeere
und BIO-Holunderblüte. Auch
bei unserer bestehenden 5 kg
BIO-Vanille Zubereitung in
der Bag-in-Box haben wir uns
entschlossen, den Rübenzucker
durch BIOLAND-zertifizierten
Rübenzucker zu ersetzen.
Warum BIOLAND-Zucker?
BIOLAND ist eine 1971 in
Deutschland gegründete Vereinigung,
die sich dafür einsetzt,
BIO-Landwirtschaft auf höchstem
Niveau zu betreiben. Die
BIOLAND-Prinzipien basieren
auf der EU-ÖKO-Verordnung,
sind aber noch strenger und
tiefergreifender. Wir setzen auf
BIOLAND-Zucker in unseren
Fruchtzubereitungen, um unsere
BIOLAND-Betriebs-Kunden zu
unterstützen und noch nachhaltigere
Produkte anbieten zu
können.
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DIREKT VOM
PRODUZENTEN
Seite 4, 10-11/2025
Aktuelles
Hof & Markt
Geweckte Kindheitserinnerungen
Foto: Maraska Dorica PdM
Verpackungen erzählen
Geschichten
Wer Lebensmittel mit Leidenschaft
herstellt, weiß,
dass die Verpackung Teil der
Botschaft ist. So kann eine gelungene
Verpackung etwa Qualität,
Handwerk und Liebe zum Detail
vermitteln. Genau hier setzt die
Verpackungsstadl GmbH an. Das
oberösterreichische Familienunternehmen
beliefert seit über
zehn Jahren Direktvermarkter,
Hofläden und Manufakturen in
ganz Europa mit durchdachten
Verpackungslösungen. Vom
klassischen Einmachglas über
Flaschen und Verschlüsse bis
hin zu Geschenkverpackungen
liefert Verpackungsstadl alles,
was Produkte ins richtige Licht
rückt.
Im November stehen die
eleganten Öl- und Essigflaschen
der Serien „Maraska“ und
„Dorica“ als Produkte des Monats
im Mittelpunkt. Die eckige
Maraska ist ein Klassiker und das
richtige Behältnis für besonders
feine Öle oder Essige, während
die runde Dorica schlicht, elegant
und vielseitig einsetzbar ist.
Beide Serien sind in transparent
oder antik erhältlich und decken
Größen von 100 bis 1000 Millilitern
ab. Besonders praktisch
ist die 60-Milliliter-Sondergröße
der Maraska, ideal für Proben,
Geschenksets oder Feinkostportionen.
Neu im Sortiment ist die
Stadl Linie, ein Konzept, das
den Bestellprozess für Kunden
erheblich vereinfacht. Ausgewählte
Produkte werden hierbei
direkt als Set mit passenden
Verschlüssen angeboten, sodass
alles sofort einsatzbereit ist. Die
Stadl Linie richtet sich vor allem
an kleinere Betriebe, die kompakt
und günstig einkaufen möchten.
Damit kombiniert Verpackungsstadl
Qualität, umfangreiches
Sortiment und persönlichen
Service. Kunden können bequem
über den Onlineshop bestellen
oder sich telefonisch und per
E-Mail beraten lassen. Effizienz,
Praxisnähe und Handschlagqualität
machen das Unternehmen
seit Jahren zu einem verlässlichen
Partner für alle, die ihre
Produkte stilvoll präsentieren
möchten.
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A-4642 Sattledt
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230 Eier, eine
Entscheidung
Auf dass die erste Palatschinke
ab jetzt gelingt.
Fini's Feinstes präsentiert
das neue „Fini’s Feinstes Bio-
Palatschinkenmehl“. Es gibt
wohl kaum eine Mehlspeise,
deren Duft und Flaumigkeit
uns solche Kindheitserinnerungen
schenkt. Man könnte
fast sagen, die Palatschinken
haben sich seit Urzeiten in die
Herzen der Österreicher gerollt.
Ob süß oder pikant, gefüllt oder
pur, für das Zusammenspiel aus
Mehl, Milch und Eiern braucht
es ein wenig Feingefühl. Damit
die Basis fortan immer stimmt,
bringt Fini’s Feinstes nun das
neue Bio-Palatschinkenmehl
heraus. Es vereint Bio-Weizen
und Bio-Dinkel, wobei der
Dinkel nicht nur bekömmlicher
ist und eine nussige Note
schenkt, sondern zugleich die
österreichische Bio-Landwirtschaft
würdigt. Der Teig wird
zudem elastisch und reißfest,
und die nussige Note rundet
den Geschmack harmonisch ab.
„Immer mehr Österreicher
wünschen sich Mehle, die
genau für ihr nächstes Rezept
gemacht sind. Auf die richtige
Rezeptur kommt’s nun mal
an. Und wenngleich die Palatschinken
schon Generationen
vor uns mit dem Weizenmehl
gelungen sind, so wird das
Rezept durch den Bio-Weizenund
Bio-Dinkelmix ab sofort
noch feiner“, erklärt Geschäftsführer
Peter Stallberger.
www.finis-feinstes.at
Durchschnittlich kauft jeder
Österreicher 230 Eier pro
Jahr. Damit rangiert Österreich
im europäischen Spitzenfeld.
Jetzt rückt BIO AUSTRIA
dieses wertvolle Naturprodukt
bewusst in den Mittelpunkt und
zeigt, wie viel Wirkung schon
eine einzelne Kaufentscheidung
entfalten kann. „Wenn
wir zu Bio greifen, hat das eine
enorme Hebelwirkung für mehr
Tierwohl", erklärt BIO AUSTRIA
Obfrau Barbara Riegler.
Das aktuelle RollAMA-Haushaltspanel
für 2024 zeigt,
dass bereits 12,7 Prozent der
gekauften Eier aus Biohaltung
stammen. Immer mehr
Konsumenten treffen bewusst
diese Entscheidung. „Wer zu
Bio-Eiern aus der Region greift,
trifft die beste Wahl“, betont
Riegler. „Denn Bio-Legehennen
genießen nicht nur mehr
Platz im Stall, sondern auch
täglich Auslauf ins Freie. Ein
artgerechtes Leben, wie es sein
sollte.“ Bio-Legehennen werden
ausschließlich mit Bio-Futtermitteln
ohne Gentechnik gefüttert.
Diese stammen so weit wie
möglich vom eigenen Betrieb.
Dadurch kommt es zu kürzeren
Transportwegen, gleichzeitig
wird auch die heimische Wertschöpfung
gestärkt. „Der Welt-
Ei-Tag erinnert uns daran, wie
wertvoll dieses Naturprodukt
ist. Mit dem Griff zum Bio-Ei
unterstützen Konsumenten
nicht nur beste Qualität und
Tierwohl, sondern auch eine
nachhaltige, zukunftsfähige
Landwirtschaft in Österreich",
so Riegler abschließend.
www.bio-austria.at
Foto: Fini’s Feinstes
& Hof Markt
Aktuelles
Seite 5, 10-11/2025
EU-Bio-Champion
Foto: Anete Lusina
Summende
Expertise
Der „TAG DER GOLDENEN
HONIGWABE“ findet heuer
erstmals in Wieselburg statt
und lockt Imker, Bienenfreunde
und Fachinteressierte. Am 14.
November beginnt die Veranstaltung
mit einem Werksbesuch
bei der Vetropack Austria GmbH,
bei dem die Glasproduktion für
Honigverpackungen hautnah
erlebt werden kann. Anschließend
bietet der Nachmittag
Fachvorträge zu Themen wie
Steuer- und Sozialrecht für Kleinimker,
Varroa-Toleranzzucht,
wirkungsvolles Marketing und
Kostenersparnis durch nachhaltige
Etiketten. Den Abschluss des
ersten Tages bildet die feierliche
Verleihung der Goldenen Honigwabe,
bei der die Imkerin oder der
Imker des Jahres geehrt wird.
Der zweite Tag am 15. November
steht ganz im Zeichen von
Praxis, Workshops und Innovation.
Fachvorträge und Live-
Demonstrationen zeigen, wie
Bienenprodukte Gesundheit
und Genuss verbinden, moderne
Etiketten mit KI gestaltet werden
oder bienenfreundliche Bäume
das Ökosystem unterstützen.
Im Honiglabor unter der Leitung
von Andreas Fritsch können
individuelle Honiganalysen
durchgeführt werden. Zwei Tage
voller Fachwissen und praxisnaher
Tipps machen den „TAG DER
GOLDENEN HONIGWABE“
zum Pflichttermin für alle, die
ihre Imkerei zukunftsfit gestalten
wollen.
www.messewieselburg.at
Aktion
Fruchtzubereitungen
Erstmals wurde eine Bio-
Bäckerei für ihre Leistungen
mit einem EU-Bio-Award
ausgezeichnet. Unter mehr als
89.000 Unternehmen in der EU,
die biologische Lebensmittel
verarbeiten, erhielt JOSEPH
BROT aus dem Waldviertel
den Preis.
Seit der Gründung 2009
verfolgt Josef Weghaupt die
Vision das echte, 100%ige
Bäckerhandwerk zu beleben
und nachhaltig zu bewahren.
Mit Bio-Sauerteig-Broten aus
Wir Suchen
mikroregionalen Getreidesorten
spiegelt jedes Brot die Vielfalt
der regionalen Handwerks- und
Getreidekultur wider. „Brot war
Jahrhunderte lang das wichtigste,
kulturelle Spiegelbild der
Regionen. Jede Region hatte ihre
spezifischen Getreidesorten
und dadurch entwickelten sich
unterschiedliche Handwerksfähigkeiten
und Verwendungsmöglichkeiten.
Umso wichtiger
ist es mir, diese Diversität zu
beleben und zu bewahren“,
erklärt Weghaupt.
Wiederverkäufer
Für die „Ur-Gut“ Initiative
arbeitet JOSEPH BROT mit
24 kleinbäuerlichen Familien
zusammen und verarbeitet 17
seltene Getreidesorten steinvermahlen
auf bäuerlichen
Betrieben. „Mit jedem Feld, auf
dem eine seltene Getreidesorte
gedeiht, schaffen wir ein landwirtschaftliches
Naturreservat,
was mehr Artenvielfalt bedeutet.
Und das kommt allen Menschen
zugute“, so Weghaupt.
www.joseph.co.at
Foto: Joseph Brot GmbH
Foto: BHG
Die BHG Betriebsmittel
Handels GmbH & Co.KG. ist
Ihr Partner rund um die landwirtschaftliche
Direktvermarktung.
Ob Molkerei-, Käserei-, Sennereibedarf
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Seite 6, 10-11/2025
Aktuelles
Hof & Markt
Foto: Land schafft Leben
Kolumne
Bäuerin: Partnerin oder
Arbeitskraft?
Von Hannes
Royer
Mir passiert es immer wieder, dass ich von alleinstehenden
Bauern höre, dass sie keine Partnerin finden, die am Hof richtig
anpacken will. Dass die Frau ihren eigentlichen Beruf aufgibt und
sich voll der Landwirtschaft hingibt, wird als selbstverständlich
gesehen. Da frage ich mich: „Suchst du eine Partnerin fürs Leben
oder eine Arbeitskraft?“ Darüber habe ich auch vor Kurzem mit
Sabine Kronberger in meinem Podcast „Wer nichts weiß, muss
alles essen“ gesprochen. Für sie ist klar: An oberster Stelle sollte
die Beziehung stehen. Wenn die Partnerschaft funktioniert, geht
auch die Arbeit leichter von der Hand. Und im besten Fall steht
der Hof dann so gut da, dass man sich eine Arbeitskraft leisten
kann – und die Partnerin nicht dafür herhalten muss.
Es ist höchste Zeit, das Frauenbild in der Landwirtschaft zu
modernisieren. Frauen sind keine Hilfskräfte am Hof, die in ein
bestehendes Muster passen müssen. Sie bringen Ideen und Talente
mit und können damit unglaublich viel zur Weiterentwicklung
eines Betriebes beitragen. Laut Agrarstrukturerhebung wird rund
ein Drittel der Bauernhöfe in Österreich von Frauen bewirtschaftet.
Und trotzdem begegnen wir uns oft noch nicht auf Augenhöhe.
Sabine Kronberger spricht hier nicht von „Gleichberechtigung“,
sondern von „Geschlechtergerechtigkeit“. Das heißt, die männlichen
und weiblichen Stärken und Schwächen zusammenwirken
zu lassen und so das volle Potenzial auszuschöpfen.
Ich kann mir gut vorstellen, dass sich jetzt einige Männer denken:
„Hannes, warum lädst du so eine Feministin in deinen Podcast ein?“
Aber gerade wir Männer sollten uns mit dem Thema auseinandersetzen.
Der Feminismus vertreibt keine Frauen von den Höfen.
Wenn Frauen den Raum bekommen, sich selbst zu verwirklichen,
profitieren am Ende alle. Vielleicht ist es also an der Zeit, dass wir
Männer unsere Vorstellung von einer Lebenspartnerin ein Stück
weit überdenken.
www.landschafftleben.at
Buchtipps
Sich gesund backen
Brot selbst zu backen liegt im Trend, doch zugleich
stehen Getreide und Kohlenhydrate in der Kritik. Die
Gesundheitsexpertin Michaela Axt-Gadermann zeigt,
welche wertvollen Effekte Getreide auf Herz, Darm,
Gewicht und Leistungsfähigkeit hat. Gemeinsam mit
Bio-Bäckermeister und Brotsommelier Johannes
Dackweiler präsentiert sie 60 Rezepte für jede Ernährungsform,
von ballaststoffreich bis glutenfrei.
www.penguin.de
Umfang: 176 Seiten
Einband: Gebunden
20,60 €
ISBN: 978-3-517-10321-1
Foto: Südwest
Schlank dank DNA
In seinem Buch entlarvt Dr. Stefan Wöhrer, warum
klassische Diäten oft ins Leere laufen, und zeigt, wie
die genetische Veranlagung unseren Stoffwechsel
steuert. Mit verständlicher Sprache und neuesten
Erkenntnissen der Nutrigenetik erklärt er, wie man
seine Ernährung individuell anpasst, welche Lebensmittel
wirklich wirken und liefert über 50 Rezepte, die
auf den persönlichen Stoffwechsel abgestimmt sind.
www.styriabooks.at
Umfang: 160 Seiten
Einband: Gebunden
24 €
ISBN: 978-3-7088-0875-8
Foto: Kneipp Verlag Wien
Für strahlende Kinderaugen
Ob Baby, Kindergarten- oder Schulkind – das bunt
gestaltete Backbuch bietet für jedes Alter vielfältige
Rezeptideen. Diese reichen von babyfreundlichen
Snacks bis zu fantasievollen Geburtstagskuchen.
Auch ambitionierte Nachwuchsbäcker können sich
dank bebilderter Schritt-für-Schritt-Anleitungen, mit
Löffeln und Bechern statt Waage, an eigenen Rezepten
ausprobieren und das Backen spielerisch entdecken.
www.lv-buch.de
Umfang: 148 Seiten
Einband: Spiralbindung
25 €
ISBN: 978-3-7843-5806-2
Foto: LV Buch
Fladen der Welt
Dieses Buch entführt auf eine köstliche Reise durch
die Welt der Fladen. Bekannte Klassiker wie Tortillas,
Gyros, Naan-Brot und Döner treffen auf regionale
Spezialitäten wie Balassn und Feuerflecken. Schrittfür-Schritt-Anleitungen
machen das Nachbacken
leicht und zum Vergnügen. Alles wird selbst hergestellt,
von den Fladen bis zu Saucen und Gewürzen,
einfach, vegan und herrlich vielseitig.
www.braumueller.at
Umfang: 280 Seiten
Einband: Gebunden
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ISBN: 978-3-99100-377-9
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Bodenständigkeit in rund
Knödel sind die unbestrittenen Stars der bäuerlichen
Küche. Für Einheimische sind sie oft praktische Alltagsgerichte,
für Gäste verkörpern sie winterliche
Hüttengaudi oder sommerliche Bergfrische. Die 50
in diesem Buch gesammelten Rezepte reichen von
Klassikern mit Speck und Käse bis zu modernen Varianten
mit Gemüse oder süßen Füllungen. Schrittfür-Schritt-Anleitungen
sorgen für die Gelinggarantie.
www.tyrolia-verlag.at
Umfang: 152 Seiten
Einband: Gebunden
25 €
ISBN: 978-3-7022-4303-6
Foto: TYROLIA VERLAG
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Hof Gast
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Die Weine vom Haidenhof sind
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„Der Vernatsch ist für uns einer der
besten Vertreter unserer Region!“
Hannes Erb vom Weingut Haidenhof in
Tscherms im Winzer-Talk über das Törggelen
als kulinarische Herbst-Tradition
und den Südtiroler Charakter im Glas.
Von Katrin Hammer
Die Weinlese ist aktuell in
vollem Gange. Können Sie
uns schon einen kleinen
Vorgeschmack auf den neuen
Jahrgang geben?
Die Zeichen stehen sehr gut.
Die Lese hat heuer etwas früher
begonnen als gewohnt, aber die
Qualität der Trauben ist ausgezeichnet.
Durch unsere höhere
Lage konnten wir gegenüber
manch anderen Regionen sogar
Vorteile nutzen – die kühleren
Nächte haben für frische Säure
und intensive Aromatik gesorgt.
Insgesamt sind wir mit dem Jahrgang
sehr zufrieden.
Lesen Sie weiter auf Seite 8 ›
Wie zeichnen sich die Weine
vom Haidenhof aus? Wie
würden Sie Ihre Handschrift
als Winzer beschreiben?
Unsere Weine sind sehr terroirbezogen
– sie spiegeln das
wider, was unsere Böden und das
Klima uns Jahr für Jahr schenken.
Charakteristisch für unsere
Handschrift sind mineralische
Noten, Konzentration und eine
klare, anhaltende Frucht. Wir
setzen nicht auf Masse, sondern
auf konstant hohe Qualität über
Jahre hinweg. Jeder Wein soll
eine Geschichte erzählen, hinter
jedem stehen wir mit voller
Überzeugung.
Das Törggelen ist eine der
bekanntesten Traditionen
Südtirols. Wie wird dieses
Brauchtum bei Ihnen am
Haidenhof zelebriert?
Das Törggelen beginnt bei uns,
wenn die Kastanien von den
Bäumen fallen und die Weinlese
im Gange ist – also im
goldenen Herbst. Kulinarisch
darf da natürlich nichts fehlen:
Typisch sind bei uns hausgemachte
Schlutzkrapfen, eine
kräftige Gerstensuppe oder
auch eine herbstliche Kürbissuppe.
Besonders beliebt ist
der Schlachtteller mit Sauerkraut,
Würsten, Rippen und
Geselchtem. Und zum süßen
Abschluss servieren wir gebratene
„Keschtn“ (Kastanien)
sowie Krapfen, gefüllt mit
Mohn, Marmelade oder Kastaniencreme.
Das gehört bei uns
einfach dazu.
Seite 8, 10-11/2025
Winzertalk
Hof Gast
Am Haidenhof arbeiten
zwei Generationen gemeinsam
an der Weinherstellung.
Gibt es da auch mal Konflikte,
oder hat jeder seinen klaren
Bereich?
Nein, eigentlich nicht. Jeder hat
bei uns seinen eigenen Arbeitsbereich,
den er eigenverantwortlich
betreut. Natürlich sprechen
wir uns ab und unterstützen uns
gegenseitig – das ist in einem
Familienbetrieb wie unserem
ganz wichtig. Der Zusammenhalt
steht bei uns im Mittelpunkt, und
genau das macht die Arbeit auch
so besonders.
Ihre Familie betreibt seit vielen
Jahrzehnten Weinbau.
Wie hat sich dieser mit der
Zeit verändert?
In den letzten Jahrzehnten fand
die Umstellung von dem alten
Erziehungssystem Pergola
zum klassischen Dratrahmen
statt. Es wird auch mehr Weißwein
abgebaut. Bei uns werden
die Weine mittlerweile alle
sortenrein ausgebaut und man
versucht jährlich die Qualität zu
steigern – mehr Qualität statt
Quantität.
Wie spiegeln autochthone
Rebsorten wie der Vernatsch
vom Meraner Hügel oder der
Hausgemachte Schlutzkrapfen
sind besonders beliebt.
Gewürztraminer den Südtiroler
Charakter wider?
Der Vernatsch ist für uns einer der
besten Vertreter unserer Region
– leicht, fruchtig und mit einer
angenehmen Frische. Er passt
hervorragend zu den typischen
Südtiroler Speisen und verbindet
auf wunderbare Weise Tradition
und Genuss – besonders beim
Törggelen. Der Gewürztraminer
hingegen zeigt die aromatische
Vielfalt und das Potenzial, das
in unseren Lagen steckt. Beide
Sorten erzählen die Geschichte
unserer Landschaft, unserer
Kultur – und sie zeigen, dass
Südtirol auch im Glas Charakter
hat.
INFO
Foto: Haidenhof
Haidenhof
Buschenschank und Weingut
Familie Erb
Lebenbergstraße 17
I-39010 Tscherms
Tel.: +39 0473564451
info@haidenhof.it
www.haidenhof.it
BUCHTIPPS
Welt des Desserts
Ein Dessert macht ein Menü unvergesslich,
und dieses Buch zeigt,
wie es gelingt. Über 60 Rezepte
aus der »essen & trinken«-Küche
bieten alles von cremigem
Parfait über fruchtige Schicht-
Desserts bis zu feiner Pâtisserie.
Auch Klassiker wie Schoko-Pavlova
werden neu interpretiert. Dank
klarer Schritt-für-Schritt-Anleitungen
gelingen selbst anspruchsvolle
Kreationen mühelos und machen
Naschkatzen glücklich.
www.lv-buch.de
Umfang: 160 Seiten
Einband: Gebunden
29 €, ISBN: 978-3784358109
Italo-Genuss
www.penguin.de
Umfang: 192 Seiten
Einband: Gebunden
25,70 €, ISBN: 978-3-517-10402-7
Foto: Media Pro im LV
Luca Vasta verbindet italienische
Lebensfreude mit Genuss und Musik.
In ihrem Kochbuch präsentiert
die Sängerin eine Sammlung ihrer
Lieblingsgerichte – von Antipasti
bis zu Dolci. Ob Ricotta Board,
Pasta al Pistacchio oder ihr Pistacchio-mi-su:
Die Rezepte sind
unkompliziert, kreativ und voller
Italo-Flair. Stimmungsvolle Fotos
und Anekdoten machen Lust aufs
Nachkochen und auf den nächsten
Italienurlaub.
Foto: Südwest
Zeichen für pflanzlichen Genuss
Anlässlich des World Vegan
Day am 1. November präsentierte
BIO AUSTRIA das neue
Vegan-Logo – eine Antwort auf
die stetig wachsende Nachfrage
nach pflanzlichen Bio-Produkten.
Immer mehr Konsumenten
achteten auf gesunde, nachhaltige
und tierfreundliche Ernährung
und suchten Orientierung
im immer größeren Angebot. BIO
AUSTRIA reagierte darauf mit
einem klaren Zeichen: Das neue
Logo kennzeichnete Produkte,
die sowohl bio-zertifiziert als
auch vegan waren, und bot damit
eine verlässliche Orientierungshilfe.
„Konsumenten wollten wissen,
welche Produkte pflanzlich und
bio sind. Mit unserem neuen Logo
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schufen wir diese klare Orientierung“,
erklärte Barbara Riegler,
Obfrau von BIO AUSTRIA.
Seit Jänner 2025 konnten
Verarbeitungs- und Mitgliedsbetriebe
vegane BIO AUSTRIA
Produkte mit dem neuen Logo
kennzeichnen. Der Zertifizierungsprozess
umfasste eine
genaue Prüfung der Inhaltsstoffe
und Produktionsprozesse, um
sicherzustellen, dass keine tierischen
Bestandteile verwendet
wurden. Für die Betriebe bedeutete
das Logo eine praktische
und kostensparende Lösung, um
ihre veganen Produkte deutlich
zu kennzeichnen – ohne zusätzliche
externe Zertifizierungen.
Gleichzeitig konnten sie sich
damit im wachsenden Markt für
pflanzliche Lebensmittel klar
positionieren.
Im Rahmen einer exklusiven
Genussreise zeigte der
bekannte Genusskoarl, wie
vegane Bio-Spezialitäten für
echten Geschmack und regionale
Qualität stehen. Seine
Verkostung bewies, dass vegane
Bio-Produkte nichts mit Verzicht
Foto: BIO Austria
zu tun hatten – sondern mit
Kreativität, Nachhaltigkeit und
Genuss.
Die Marktdaten unterstrichen
diesen Trend: Der Markt
für vegane Bio-Produkte wuchs
kontinuierlich und zeigte, dass
pflanzlicher Genuss längst einen
festen Platz in der Bio-Welt
gefunden hatte.
www.bio-austria.at
Hof Gast
Wein & Aktuelles
Seite 9, 10-11/2025
Wo Wein die Wirtschaft trägt
Foto: APA | Martin Hörmandinger
V.l.n.r.: Johannes Schmuckenschlager (Präsident Österreichischer Weinbauverband),
Chris Yorke (Geschäftsführer ÖWM), Univ.-Prof. Dr. Christian Helmenstein
(Leiter Economica GmbH).
Wein prägt in Österreich
Kultur und Landschaft,
und zugleich ist er ein bedeutender
Wirtschaftsfaktor. Das zeigt
eine aktuelle Wertschöpfungsstudie,
die die Economica GmbH
im Auftrag der Österreich Wein
Marketing GmbH (ÖWM) durchgeführt
hat. Demnach sicherte
die heimische Weinwirtschaft
2023 mehr als 68.000 Arbeitsplätze,
erzielte eine Bruttowertschöpfung
von 3,8 Milliarden
Euro und spülte rund 1,2 Milliarden
Euro in die Staatskassen.
Zahlreiche Branchen wie Gastronomie,
Handel und Tourismus
profitieren direkt und indirekt
von der Rebe.
Ob beim Heurigen im Weinviertel,
beim Dinner mit erlesener
Weinbegleitung oder beim
Radeln durch steirische Weinberge,
der Wein begleitet Alltag
und Freizeit. „Rund um die Rebe
wirkt ein ganzes Wirtschaftsökosystem:
vom Winzerbetrieb
über Tourismus bis hin zu Handel
und Kulinarik“, erklärt ÖWM-
Geschäftsführer Chris Yorke.
Mit über 68.000 gesicherten
Arbeitsplätzen entspricht die
Weinwirtschaft rund der Hälfte
der Arbeitsplätze in der metalltechnischen
Industrie. Besonders
stark profitieren Beherbergung
und Gastronomie mit knapp
1,5 Milliarden Euro, gefolgt von
Landwirtschaft und Großhandel.
Die wirtschaftliche Relevanz
zeigt sich besonders in den vier
Weinbundesländern Niederösterreich,
Burgenland, Wien und
Steiermark. Dort erwirtschaften
Handel und Gastronomie über
zwei Milliarden Euro, während
der Tourismus 362 Millionen
Euro beisteuert. „Der Weinbau
fungiert als wirtschaftliche und
gesellschaftliche Lebensader und
sichert die Attraktivität vieler
Regionen“, betont Johannes
Schmuckenschlager, Präsident
des Österreichischen Weinbauverbands.
„Unser Ziel ist es,
durch das Aufzeigen der Wertschöpfung
zu einer Wertschätzung
gegenüber dem zu kommen,
was die über 10.000 heimischen
Weinbaubetriebe tagtäglich
leisten“, so Schmuckenschlager.
www.oesterreichwein.at
Herbstkur in den
Bergen
Urlaub auf der Alm ist ein
wahres Gesundheitselixier,
und das gilt nicht nur im Herbst.
Seit dreißig Jahren lädt „Urlaub
am Bauernhof “ Gäste zu einer
heilsamen Entdeckungsreise zu
mittlerweile 532 Almhütten in
ganz Österreich ein.
Gerade in den kalten
Monaten kann ein Aufenthalt
in den Bergen wie eine natürliche
Kur wirken. Die klare
Luft, kühlere Temperaturen
und das Reizklima der Höhenlagen
beruhigen die Atemwege,
senken Allergiesymptome und
stärken die Abwehrkräfte.
Schon wenige Tage reichen aus,
um die Vitamin-D-Speicher im
Körper aufzufüllen, während
Wandern und Verweilen in den
farbenfrohen Herbstwäldern
Herzfrequenz und Blutdruck
senken und das psychische
Wohlbefinden fördern.
Die Integration der Almhütten
in das Angebot von Urlaub
am Bauernhof begann im Jahr
1995 zufällig, weil sie in das neue
Qualitätssystem passten. Heute
finden sich Almhütten quer durch
Österreich, vor allem in Kärnten
und der Steiermark. Die Palette
reicht von urigen und einfachen
Hütten bis zu luxuriösen Unterkünften
für bis zu 20 Personen in
Höhenlagen von 900 bis 2.500
m. Die gestiegene Nachfrage hat
viele Betriebe veranlasst, alte
Senn- und Almhütten zu renovieren
oder neue zu errichten
und so Arbeitsplätze auf dem
Bauernhof zu sichern. Gäste
schätzen vor allem die Alleinlage,
das Naturerlebnis und die
persönliche Betreuung durch die
Gastgeber. Ein Almurlaub ist so
individuell wie seine Besucher.
www.urlaubambauernhof.com
Foto: Daniel Gollner
WEINBAU • OBSTBAU
KELLEREITECHNIK • VERMARKTUNG
www.messe-tulln.at
DIE FACHMESSE:
29. – 31. JÄN. 2026
Seite 10, 10-11/2025
Saisonales
Hof Gast
Es weihnachtet
Rezepte
schon …
Nuss Dattelschnitten
Kaum naht die Weihnachtszeit,
so sind auch die
bewährten heimischen
Keksklassiker im Supermarkt zu
kaufen. Meist sind es Vanillekipferl,
Ischler Gebäck, Lebkuchen &
Co. Denn auch wenn internationale
Einflüsse beim Essen immer
größer werden, bei den Kekserl
bleiben wir traditionell.
Bewährtes zum
Naschen
Rezepte für Amerikanische
Cookies, Shortbreads oder Cake
pops werden zu Hause gerne mal
ausprobiert, aber meist sind es
doch die überlieferten „Familienkekserl“,
die besonders gut ankommen
und Jahr für Jahr gebacken
werden. Wer nicht selbst backen
möchte, kauft gerne bei einem der
vielen Anbieter auf Weihnachtsund
Bauernmärkten. Doch nicht
alles, was an den Ständen angeboten
wird, ist auch „mit Liebe“
selbstgemacht oder mit hochwertigen
Grundzutaten. Wer
Wert darauf legt, dass Butter statt
Palmöl und echte Gewürze statt
Aromen in den Keksen landen,
sollte gezielt nach den Zutaten
fragen und die Zutatenliste lesen.
Für etliche Direktvermarkter
jedoch sind die Weihnachtskekse
zu einem zweiten Standbein
geworden. Kurz nach Allerheiligen
ist es meist soweit und
etliche Familienbetriebe werfen
die Backstube an. Bis Weihnachten
backen sie etliche Kekssorten
für den Verkauf. Häufig stammen
die Zutaten dafür vom Hof oder
aus der Umgebung und es wird
mit Eiern, Butter, Marmelade
und Walnüssen gebacken. Oft
steckt viel Handarbeit in den
Keksen, sie werden mit der Hand
ausgestochen, gefüllt und auch
händisch in Schokolade getunkt
oder verziert. Besonders beliebt
sind dabei traditionelle Sorten, vor
allem Ischler Kekse oder Vanillekipferl.
Diese Kekse haben aber
auch ihren Preis, was bei hochwertigen
Grundzutaten und viel
Handarbeit selbstverständlich
sein sollte.
Genießen erlaubt
Wer gerne Kekserl nascht, bei
dem isst das schlechte Gewissen
oft mit. Sie sind zu fetthaltig und
zu süß, um gesund zu sein, und
vor allem bleibt es meist nicht
bei einigen wenigen Keksen, die
vom Teller stibitzt werden. Doch
Weihnachten ist nur einmal im
Jahr, da sollte man die Kekse ohne
schlechtes Gewissen genießen,
aber Gebäck mit hochwertigen
Zutaten bevorzugen: Butter statt
Palmfett, frische Eier statt Eipulver
oder Nüsse und Gewürze
statt künstliche Aromen. Mehlalternativen
statt Weizenmehl,
getrocknete Früchte statt Zucker
oder Kekse ohne Fett überzeugen
den Gaumen nur selten und
machen auch nicht glücklich.
Text & Fotos: Andrea Jungwirth
Aber Mehlalternativen können
auch geschmacklich überraschen,
wenn Rezepte mit Mandel- oder
Kokosmehl ausprobiert werden.
Denn diese Zutaten bringen viel
Geschmack mit und Haferflocken,
Buchweizen oder Rohkakao
machen das Weihnachtsgebäck
noch gesünder.
Kekse machen
glücklich
Kakao und die daraus hergestellte
Schokolade enthalten eine Fülle
an Inhaltsstoffen. Neben dem
anregenden Theobromin und
Koffein, die auch in Kaffee oder
Schwarztee zu finden sind, sind
Verbindungen enthalten, die auf
Gehirnregionen wirken, die für
das Lust- und Glücksempfinden
zuständig sind. Schokolade
macht also glücklich! Vorausgesetzt,
es ist eine Schokolade
mit hohem Kakaoanteil. Dunkle
Schokolade enthält weiter wertvolle
Polyphenole - Stoffe, die
positiv auf Herz-Kreislauf und
sogar krebsvorbeugend wirken
können. Bewiesen ist, dass die
Polyphenole aus der Schokolade
ins Blut aufgenommen werden.
Weiße, Vollmilchschokolade
oder Schokoladeprodukte mit
hohem Zuckergehalt haben
die positive Wirkung auf die
Gesundheit aber nicht. Mohn,
Nüsse, Mandeln, Pistazien oder
Kürbiskerne enthalten wertvolle
ungesättigte Fettsäuren, Vitamin
E und reichlich Kalium. Alles
Stoffe, die positiv auf Herz und
Kreislauf wirken. Anis, Vanille,
Zimt, Gewürznelke, Ingwer
und Kardamom sind typische
Gewürze für die Weihnachtsbäckerei.
Sie enthalten neben ätherischen
Ölen, die den Wohlgeschmack
und den Duft verleihen,
Alkaloide mit positiver Wirkung
auf die Gesundheit. Sie sind
verdauungsfördernd, appetitanregend,
stimmungsaufhellend,
entzündungshemmend oder
schmerzstillend, um nur einige
zu nennen. Auch bei Mehlen ist
die Vielfalt groß, aus Vollkorn
oder aus Pseudocerealien wie
Buchweizen oder Hanf hergestellt
sind sie vitamin-, mineralstoff-
und ballaststoffreicher als
der traditionelle Weizenmehl.
Zutaten:
Teig:
u 120 g Butter
u 250 g Mehl
u 100 g Zucker
u 4 Eidotter
u 1 Prise Salz
u 1/2 Packung Backpulver
u Mark einer halben
Vanilleschote
Belag:
u Marillen- oder
Ribiselmarmelade
u 4 Eiweiß
u 250 g gemahlene Nüsse
u 3 Esslöffel pürierte Datteln
u 2 Esslöffel Rum
u Zimt
❱ Butter, Mehl und Packpulver
vermischen, mit
den restlichen Zutaten
rasch zu einem Teig
verkneten. Die Masse
auf ein mit Backpapier
ausgelegtes Backblech
etwa 0,4 cm dick streichen.
Den Teig mit Marmelade
bestreichen.
❱ Eiweiß steif schlagen,
Rum, Gewürze, Dattelmus
und geriebene
Nüsse unterheben. Die
Eiweißmasse auf den
Teig streichen und bei
160 Grad Celsius etwa 20 Minuten hell backen.
❱ Ausgekühlt in kleine Stücke schneiden und eventuell
die Spitzen in dunkle Schokolade tauchen.
Zutaten:
u 300 g Mehl
u 200 g Butter
u 50 g Mohnöl
u 140 g geriebener Mohn
u 130 g Zucker
Mohnkekse
u 1 Eidotter
u 1 Prise Salz
u 1 Packung Vanillezucker
u Schokoladenglasur zum
Tunken
❱ Alle Zutaten mit den
Händen rasch zu einem
glatten Teig verkneten.
Die Teigkugel in Frischhaltefolie
einwickeln und im Kühlschrank über Nacht
rasten lassen.
❱ Etwas Mehl auf eine Arbeitsfläche streuen und den
Teig etwas 3 mm dick ausrollen. Ausstechform in Mehl
tauchen und Kekse ausstechen.
❱ Die Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech
legen und bei 170 Grad Celsius etwa 10 Minuten
hell backen. Die Kekse sollen nicht bräunen.
❱ Kekse auskühlen lassen und nach Wunsch in Schokolade
tauchen.
& Hof Markt
Milch&Käse
Seite 11, 10-11/2025
Die Zukunft regionaler Milchprodukte
Klimawandel, Preisdruck und Konsumverhalten fordern neue Wege.
Von Katrin Hammer
ein innovatives Konzept. Auch
Saisonprodukte gewinnen an
Bedeutung: Ein Frischkäse mit
Wildkräutern im Frühjahr, ein
cremiger Bergkäse im Herbst
oder ein Gewürzrahm mit
Kürbiskernen im Winter – solche
Produkte erzählen Geschichten,
die Kunden gerne hören. Tipp
für Direktvermarkter: Setzen Sie
auf „Limited Editions“. Kleine,
saisonale Chargen schaffen
Exklusivität und ermöglichen
es, neue Geschmacksrichtungen
zu testen – ohne großes Risiko.
Foto: nitrub
Die Zukunft liegt in der Vielfalt.
Technik trifft
Handwerk
Doch gerade in der Direktvermarktung
liegt enormes
Potenzial. Betriebe, die
Nachhaltigkeit, Innovation und
Authentizität verbinden, können
sich klar positionieren. In der
Direktvermarktung, in kleinen
Sennereien und auf Bauernhöfen
entstehen heute Produkte, die
nicht nur traditionell, sondern
auch zukunftsweisend sind.
Nachhaltigkeit, Zero Waste und
smarte Molkeverwertung prägen
eine neue Generation der Milchverarbeitung.
Milch neu gedacht
Österreich ist ein Milchland.
Rund 21.500 Betriebe liefern
täglich Milch von höchster Qualität.
Während der Markt für Standardprodukte
stagniert, wächst
das Interesse an Spezialitäten
und nachhaltigen Konzepten.
Konsumentinnen und Konsumenten
wollen wissen, woher
ihr Käse kommt, wie die Tiere
leben und was aus der restlichen
Milch passiert. Genau hier liegt
die Chance für Direktvermarkter:
Innovation beginnt im Kleinen
– dort, wo Handwerk auf Kreativität
trifft. Ob neue Käsesorten,
Molkegetränke, Proteinprodukte
oder Naturkosmetik – Milch
kann heute in nahezu jedem
Tropfen verwertet werden. Wer
die gesamte Milch verarbeitet,
anstatt nur den Rahm oder Käseanteil
zu nutzen, erhöht nicht nur
die Wirtschaftlichkeit, sondern
auch die Glaubwürdigkeit. Der
Gedanke „vom Stall bis ins Glas“
wird zunehmend zum Qualitätsmerkmal
und Marketingvorteil.
Die Wiederentdeckung
der Molke
Früher galt Molke als Nebenprodukt
der Käseerzeugung,
das mühsam entsorgt werden
musste. Heute erlebt sie eine
Renaissance. In modernen
Sennereien und Hofkäsereien
wird Molke als wertvoller
Rohstoff betrachtet – reich an
Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen.
Molkegetränke mit
Fruchtsaft, Kräuterextrakten
oder regionalen Superfoods wie
Sanddorn oder Aronia treffen
den Nerv der Zeit: leicht, natürlich
und gesund. Auch im Sportund
Fitnessbereich wächst die
Nachfrage nach Molkenprotein,
das in Pulverform oder als Smoothie-Basis
vermarktet werden
kann. Selbst im Kosmetiksektor
findet Molke ihren Platz: Seifen,
Badezusätze oder Hautpflegeprodukte
auf Molkenbasis
werden zunehmend gefragt –
besonders, wenn sie regional
produziert werden. So entsteht
ein Kreislauf, der nicht nur ökologisch,
sondern auch ökonomisch
Sinn macht. Molke muss nicht
in großen Mengen verarbeitet
werden. Schon kleine Chargen –
etwa als Zusatz in Brot, Joghurt,
Limonade oder Naturkosmetik
– können neue Kundengruppen
ansprechen. Eine Kooperation
mit regionalen Bäckern, Brauern
oder Naturkosmetik-Manufakturen
kann sich lohnen.
Zero Waste
Das Schlagwort „Zero Waste“
hat längst auch die Milchbranche
erreicht. Dabei geht es weniger um
den völligen Verzicht auf Abfälle
als um intelligente Kreisläufe.
Jede Komponente der Milch – ob
Fett, Eiweiß, Molke oder Wasser –
kann genutzt werden. Innovative
Betriebe setzen auf Kreislaufverwertung,
indem sie Molke als
Tierfutter, zur Energiegewinnung
oder für neue Produkte einsetzen.
Es gibt bereits Pilotprojekte,
bei denen Molke zu Biogas oder
Trockensubstanzen für Tierfutter
verarbeitet wird. Andere Betriebe
nutzen Solarenergie und Wärmerückgewinnung
in der Milchverarbeitung,
um Ressourcen
zu sparen. Auch Verpackungen
rücken in den Fokus: Glasflaschen,
Pfandsysteme oder kompostierbare
Becher sind gefragter denn
je. Immer mehr Direktvermarkter
berichten, dass Kunden bereit
sind, für nachhaltige Verpackungen
etwas mehr zu zahlen – wenn
die Philosophie dahinter stimmt.
Regionalität als
Innovationsmotor
Innovation bedeutet nicht immer
High-Tech. Oft liegt sie in der
Rückbesinnung auf regionale
Stärken. In der Käseproduktion
zeigt sich das deutlich: Während
industriell gefertigte Käsesorten
austauschbar wirken, entstehen
in kleinen Hofkäsereien
Spezialitäten, die auf Herkunft,
Fütterung und Handwerk setzen.
Ein Beispiel dafür ist Heumilchkäse
aus der Bergregion. Die
Heumilchwirtschaft verzichtet
auf Silage und nutzt stattdessen
frisches Gras und Heu – das
bringt nicht nur geschmackliche
Vorteile, sondern auch ein
starkes Image. In Kombination
mit modernen Reifeverfahren
und klarer Markenführung wird
aus traditioneller Produktion
Auch in der Verarbeitungstechnik
tut sich einiges. Kleine Pasteurisierungsanlagen,
mobile Käsereien
oder modulare Reifekammern
ermöglichen es Landwirten,
direkt am Hof Milch zu veredeln,
ohne in industrielle Dimensionen
zu wachsen. Digitale Tools
unterstützen bei der Rückverfolgbarkeit,
Qualitätssicherung
und Vermarktung. Viele Betriebe
nutzen bereits Online-Shops,
Hofautomaten oder QR-Codes
auf Etiketten, um Transparenz
zu schaffen. Kunden können so
nachvollziehen, von welchem Hof
ihr Käse stammt – ein wichtiger
Vertrauensfaktor. Gleichzeitig
erlebt das Handwerk eine neue
Wertschätzung. Handgeschöpfter
Topfen, Rohmilchkäse oder
Frischkäse aus der Hofküche
stehen für Ursprünglichkeit.
Kombiniert mit moderner
Technik entsteht eine Symbiose
aus Tradition und Innovation
– das Beste aus beiden Welten.
Milch ist kein Massenprodukt –
sie ist ein Botschafter für Landschaft,
Kultur und Handwerk.
Ob durch Zero-Waste-Verarbeitung,
kreative Molkeprodukte
oder nachhaltige Energiegewinnung:
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Seite 12, 10-11/2025
Obst&Gemüse
Hof & Markt
Rezepte
Omelette mit Radicchio
Zutaten für 2 Personen:
u ½ - 1 kleiner Radicchio
u 1 kleiner roter Zwiebel
u 4 Eier
u 20 ml Milch
u 1 halber Teelöffel
Kristallzucker
u Salz und Pfeffer
u etwas Rapsöl
Radicchio, der
Bittere aus Italien
Mit seinen leuchtend
weinroten Blättern und
den markanten weißen
Blattrippen, ist er weit mehr
als nur eine farbenfrohe Zutat
für Salate. Aus der Familie der
Zichoriengewächse (Cichorium
intybus), stammt er ursprünglich
aus Italien und hat sich von
dort aus einen festen Platz in den
Küchen weltweit erobert. Er wird
gerne gedünstet oder gebraten
und passt ins Risotto, zur Pasta
oder gegrilltem Rindfleisch.
Sortenvielfalt und
Ernte
Die bekannteste Sorte ist der
runde Radicchio „Rosso di
Chioggia“, der bei uns in Österreich
auch der gängigste Vertreter
ist. Seine festen, kugeligen
Köpfe und die intensive Färbung
machen ihn zum Klassiker in
gemischten Salaten. Der Radicchio
„Rosso di Treviso“ bildet
dagegen längliche Salatköpfe
aus, die sehr gut der Länge nach
halbiert werden und so in der
Bratpfanne oder auf dem Grill
landen. Aber auch diese Sorte
ist genauso bitter wie der runde
Radicchio, schmeckt aber etwas
feiner. Eine weitere Sorte ist der
Radicchio „Variegato di Castelfranco“,
der mit seinen cremefarbenen,
rot gesprenkelten
Blättern an eine Blume erinnert
und milder im Geschmack ist. Er
wird wegen seiner Färbung auch
als Orchideensalat bezeichnet.
Radicchio bevorzugt sonnige
bis halbschattige Standorte
und gut durchlässigen, nährstoffreichen
Boden. Er ist relativ
robust gegenüber Krankheiten
und Schädlingen, Blattläuse
oder Schnecken können aber
gelegentlich Probleme bereiten.
Sobald die Köpfe fest und gut
ausgebildet sind, kann geerntet
werden, das ist meist ab dem
Frühherbst, denn erst wenn
die Nachttemperaturen kühler
werden, färben sich die Salatköpfe
langsam rot-violett. Die
Pflanze verträgt sogar leichten
Frost, was ihn zum idealen
Wintergemüse macht. Nach der
Ernte ist Radicchio bei kühlen
Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit
mehr als 4 Wochen
lagerbar.
Ganz schön bitter
Radicchio ist reich an Vitaminen,
Mineralstoffen und
Anthocyanen, die für die
Farbe verantwortlich sind. Der
entscheidende Inhaltsstoff ist
Text & Fotos: Andrea Jungwirth
jedoch der Bitterstoff Intybin,
und bitter ist gesund. Der rote
Salat regt die Produktion von
Verdauungssäften an, kann den
Appetit zügeln und sogar Heißhungerattacken
vorbeugen.
Auch wenn er noch so gesund
ist, nur wer bitteren Salat mag,
wird auch Radicchio in der
Küche verwenden. Dabei überzeugt
er roh in Salaten nicht nur
mit seiner Farbe und der knackigen
Struktur, sondern auch mit
seiner Vielseitigkeit. Er passt zu
süßen und fruchtigen Komponenten
wie Orangen, Birnen
oder Feigen und schmeckt zu
Nüssen und kräftigem Käse wie
Gorgonzola oder Ziegenkäse.
Süßes Obst oder ein Dressing
mit Honig kann die Bitterkeit
mildern und für ein ausgewogenes
Geschmackserlebnis sorgen.
Doch auch erhitzt ist Radicchio
ein Genuss. Durch Braten, Grillen
oder Schmoren mit etwas Salz
und Zucker, verliert er etwas an
Bitterkeit. Da der Zucker karamellisiert,
verstärkt er so die
Grillaromen. Gegrillter Radicchio
mit etwas Balsamico-Essig und
Olivenöl, ist eine einfache und
schnell zubereitete Beilage oder
für Puristen eine appetitanregende
Vorspeise.
❱ Zwiebel und Radicchio in feine Streifen schneiden.
Zuerst den Zwiebel in Rapsöl anschwitzen, danach den
Radicchio dazugeben. Zucker und Salz hinzufügen und
den Radicchio braten, bis er leicht bräunt.
❱ Eier aufschlagen und in eine Rührschüssel geben. Eier
mit Milch, Salz und Pfeffer gut verquirlen.
❱ Nun die Eimasse zum Radicchio geben und die Temperatur
zurückschalten. Die Eier bei niedriger Temperatur
leicht stocken lassen. Mit einem Bratenwender die
Eimasse vom Rand der Pfanne lösen.
Gebratener Radicchio
Zutaten für 2 Personen als
Vorspeise:
u 2 feste Radicchio
u Olivenöl zum Anbraten
u Salz und Pfeffer
u eine Prise Zucker
u eventuell einige Speckwürfel
u etwas Balsamicoessig zum
Abschmecken
❱ Den Salat putzen, waschen und halbieren. Den Salat
gut abtropfen lassen und den Strunk herausschneiden.
Der Salat sollte aber nicht auseinanderfallen.
❱ Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, den Salat hineinlegen,
mehrmals wenden und von beiden Seiten einige Minuten
braten. Vor dem Wenden den Salat salzen und eine Prise
Zucker darüber streuen. Zum Schluss den Radicchio
etwas pfeffern und mit etwas Balsamicoessig beträufeln.
❱ Wer möchte, kann einige Speckwürfel in einer Pfanne
knusprig braten.
❱ Den gebratenen Radicchio mit Speckwürfeln und frischem
Gebäck als Vorspeise servieren.
& Hof Markt
Obst&Gemüse
Seite 13, 10-11/2025
Quendel & Dost: für Bergwanderer
Text & Fotos: Andrea Jungwirth
Quendel ist die wilde
Form des Thymian, und
Dost, der wilde Oregano.
Beide sind weit verbreitet und
bestechen durch die roten oder
violetten, kleinen Blüten, die
zahlreiche Insekten anlocken.
Aber sie sind Kletterer, denn sie
wachsen bis in einer Höhe von
2000 Metern und werden in der
Bergluft besonders aromatisch.
Hier müssen die Pflanzen stärker
mit den Umweltbedingungen
kämpfen und bilden dadurch
mehr gesunde Inhaltsstoffe aus
wie auch bei Edelweiß, Johanniskraut
und Co.
Blühfreudige
Wildformen
Während Quendel am Boden
dahinkriecht und große Teppiche
bildet, wächst Dost in die
Höhe, was die Ernte deutlich
vereinfacht. Sie wachsen gerne
in sonnigen Lagen und auf
mageren Wiesen, und beide
werden während der Blütezeit im
Hochsommer gesammelt. Ihre
Blütenfarben ähneln sich oft in
Rosa- und Violetttönen.
Beide Kräuter stammen aus
der Familie der Lippenblütler
und sind mit etlichen Küchenkräutern
wie Minze, Salbei und
Rosmarin verwandt. Bei Dost
und Quendel werden Blätter und
Blüten genutzt, die frisch, oder
getrocknet als Küchenkräuter
viele Gerichte würzen. Zerreibt
man die getrockneten Blätter in
der Hand, so erinnert der aromatische
Duft stark an die kultivierten
Verwandten Thymian
und Oregano. Sie werden in der
Küche auch genauso verwendet
und passen zu herzhaften und
mediterranen Gerichten. Sie
würzen daher gut Pastasaucen
mit Tomaten, Pestos, oder Marinaden
für Fleisch, zusammen
mit Knoblauch und Olivenöl.
Quendel passt mit seinem würzigen
Aroma gut zu Salaten, Kartoffelgerichten,
Fleisch und Fisch
und ist geschmacklich etwas
milder und zitroniger. Dost würzt
Fleisch- und Gemüsegerichte und
schmeckt etwas kräftiger als sein
niedriger Verwandter. Er kann
frisch oder getrocknet verwendet
werden, wobei getrockneter Dost
ein intensiveres Aroma aufweist
und als oreganoähnlich beschrieben
wird.
Am besten selbst
gesammelt
Die Kräuter wachsen zwar auch
im Garten, sind aber doch typische
Wildkräuter. Gerade im
leicht alpinen Bereich verwenden
immer mehr Köche in der
Gastronomie lokale Kräuter und
einige unter ihnen pflücken sie
sogar selbst, um sie regelmäßig
in der Küche zu verwenden. Sie
würzen damit Alltagsgerichte,
stellen zusätzlich Würzsalze
her und aromatisieren Essige,
Öle und Säfte damit. Dost und
Quendel sind aber auch Heilpflanzen
und enthalten reichlich
Thymol, ein ätherisches Öl, das
antiseptisch, desinfizierend und
stark antibakteriell wirkt. Ein
Tee daraus wirkt stärkend auf
das Immunsystem und hilft bei
Erkältungskrankheiten.
Rezepte
Würziges Huhn mit Bergkräutern
Zutaten für 4 Personen:
u 1 Bio-Huhn mit etwa 1,5 kg
u 2 Esslöffel Butter
u 3 Esslöffel Olivenöl
u 2 Bio-Zitronen
u 1 Handvoll Quendel und
Dost
u Paprika edelsüß
u Salz
u grobes Meersalz
u Pfeffer
u frische Zitronenzesten
❱ Das Huhn innen
und außen
gründlich waschen,
trocken
tupfen und
innen salzen
und pfeffern.
Eine Zitrone
mehrmals mit
der Gabel anstechen.
Die
unzerkleinerten
Kräuter und die Zitrone in das Huhn stecken.
❱ Die Hälfte des Olivenöls in eine Bratenform geben und
mit dem Pinsel verteilen. Restliches Olivenöl mit Paprika,
Pfeffer und Salz vermischen und das Huhn außen damit
einreiben.
❱ Das Huhn mit der Brust nach oben in die Bratenform
setzen. Etwas grobes Meersalz darauf verteilen. Die
zweite Zitrone in grobe Stücke schneiden und in der
Form verteilen.
❱ 1 Achtel Liter Wasser in die Form gießen und das Huhn
bei 160 Grad Celsius je nach Größe etwa 1,5 Stunden
braten. Dabei immer wieder mit etwas Bratensaft begießen.
Die letzte Viertelstunde nochmals grobes Meersalz
über das Huhn geben und die Temperatur auf 180 Grad
Celsius erhöhen, und den Grill einschalten.
❱ Fertiges Huhn zerteilen, den Saft mit Butter und einigen
Zitronenzesten abschmecken. Dazu passen Wildreis und
verschiedene Gemüsesorten.
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Seite 14, 10-11/2025
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H&M 10-11/2025
Seite 16, 10-11/2025
Saisonales
Hof & Markt
Rezept
Palatschinkenauflauf mit Wildfülle powered by Fini’s Feinstes
Zutaten für für 1 Auflaufform:
Palatschinkenteig
u 300 ml Milch
u 150 g Fini’s Feinstes Bio-Palatschinkenmehl
u 1 Prise Salz
u 3 Eier (M)
Wildfülle
u 1 gelber und 1 roter Paprika
u 2 Tomaten
u 1 Zwiebel
u 2 TL Wacholderbeeren
u 4 EL Sonnenblumenöl
u 700 g Wildfaschiertes
u etwas Orangenschale
u 2 Eier (M)
u 70 g Semmelbrösel
u 2 EL eingelegte Preiselbeeren
u Salz & Pfeffer aus der Mühle
u 80 g frischer Blattspinat
Überguss
u 2 Eier (M)
u 50 ml Milch
u 50 ml Schlagobers
u 1 Rosmarinzweig
u 1 Thymianzweig
Foto: Fini's Feinstes
❱ Für die Palatschinken alle Zutaten verrühren und
den Teig ca. 15 Min. rasten lassen. In einer beschichteten
Pfanne (ca. 24 cm Ø) etwas Öl erhitzen und die
Palatschinken nach und nach herausbacken.
❱ Für die Fülle Paprika und Tomaten entkernen und
kleinwürfelig schneiden. Zwiebel ebenfalls fein schneiden.
Wacholderbeeren fein zerstoßen. Sonnenblumenöl
in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel mit Paprika
und Wacholder anschwitzen, das Wildfaschierte zugeben
und einige Minuten rösten. Dann die Tomatenstücke
und die Orangenschale beimengen. Die Eier
verquirlen. Mit den Semmelbröseln und Preiselbeeren
hinzugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
❱ Den Spinat kurz in kochendem Wasser blanchieren
und anschließend abtropfen lassen. Das Backrohr auf
170 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
❱ Jede Palatschinke mit ca. 2 EL Fülle bestreichen, mit
blanchiertem Blattspinat belegen und nochmals ca. 2
EL Fülle auftragen. Die Palatschinken einrollen, halbieren
und in eine Auflaufform legen.
❱ Für den Überguss Eier mit Milch und Schlagobers
verrühren und über die Palatschinken gießen. Mit
frischem Rosmarin und Thymian bestreuen und im
vorgeheizten Backrohr ca. 35 Min. backen.
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Die Hühnerpastete kann nach Belieben
abgewandelt werden.
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Pasteten – Vielfalt als
Erfolgsrezept
Wie Pasteten Geschichte, Handwerkskunst und moderne Kreativität verbinden.
Von Katrin Hammer
Die Pastete gilt als Höhepunkt
vieler Festmähler
– und das seit Jahrhunderten.
Ursprünglich bestand sie aus
einer würzigen Farce aus Fleisch
oder Innereien, umhüllt von
einem kräftigen Teigmantel aus
Mürb- oder Blätterteig. Doch das
ist nur die Kurzfassung. Tatsächlich
vereint die Pastete Elemente
aus drei Handwerken: Fleischer-,
Koch- und Bäckerkunst. Bereits
die Sumerer hielten vor über
4000 Jahren Pastetenrezepte in
Keilschrift fest. Im alten Europa
waren sie fester Bestandteil festlicher
Tafeln, insbesondere in
Frankreich, wo sie durch exotische
Gewürze und raffinierte
Füllungen neue Höhen erreichten.
Berühmte Klassiker wie die
Straßburger Gänseleberpastete
oder die Lerchenpastete aus
Chartres sind bis heute Synonyme
für kulinarische Raffinesse.
Pastete, Paté oder
Terrine
Die Basis jeder Pastete ist eine
Farce, die aus Fleisch vom Rind,
Schwein, Kalb, Lamm oder Wild
bestehen kann. Ebenso lassen
sich Geflügel, Innereien, Fisch
oder Meeresfrüchte verwenden.
Kräuter, Gewürze, Gemüse oder
sogar Trockenfrüchte verleihen
den Füllungen unverwechselbare
Charaktere. Rustikale Varianten
setzen auf Schwein oder Rind
und kräftige Würzung, während
feine Gourmet-Pasteten Kalb,
Geflügel oder Wild mit Cognac
oder Trüffel kombinieren.
Moderne Interpretationen integrieren
regionales Gemüse, Pilze
oder Fisch – eine attraktive
Option für Kunden, die leichtere
Genussmomente bevorzugen.
Eine Besonderheit ist der Teigmantel:
Er dient nicht nur als
„Hülle“, sondern trägt maßgeblich
zur Haltbarkeit bei, schützt
die Füllung vor Austrocknung
und macht die Pastete schnittfest.
Viele Konsumenten verwenden
die Begriffe synonym, dabei
bestehen klare Unterschiede:
Pasteten sind klassisch mit
Teigmantel, gebacken in der
Kastenform. Paté präsentiert
sich ohne Teig und sind nur
von einer dünnen Fettschicht
umschlossen (Basis sind gegarte
Fleisch- oder Innereienmassen).
Die Terrine wird ebenfalls ohne
Teig gemacht, im Wasserbad
gegart und meist mit Speck oder
Schweinsnetz ausgekleidet.
Gemeinsam bilden sie die traditionsreiche
Welt der Charcuterie
– ein Sammelbegriff für feine
Fleischzubereitungen, die zunehmend
wieder in Mode kommen.
Für Direktvermarkter und
Metzgereien eröffnet sich mit
Pasteten und Co. ein spannendes
Feld zwischen handwerklicher
Tradition, kreativer Veredelung
und der Chance, Konsumenten
mit authentischem Geschmack
zu begeistern.
Tradition trifft
Innovation
Bis ins 18. Jahrhundert war die
Herstellung von Pasteten streng
reglementiert und den Charcutiers
vorbehalten. Erst nach
der Französischen Revolution
begann ein regelrechter Boom,
Lesen Sie weiter auf Seite 18 ›
Seite 18, 10-11/2025
Fleisch Markt
Saisonales
Rezepte
Klassische Hühnerpastete
Pasteten sind ein echter
Hingucker in der Theke.
Zutaten:
u 600 g Hühnerbrust oder
Keulenfleisch, gewürfelt
u 1 EL Öl oder Butter
u 1 Zwiebel, fein gehackt
u 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
u 150 g Gemüse nach Wahl,
klein gewürfelt (z. B. Karotten,
Erbsen, Lauch, Sellerie,
Pilze)
u 1 EL Mehl
u 150 ml Hühnerfond oder
Gemüsesuppe
u 100 ml Schlagobers (oder
Milch für eine leichtere
Variante)
u Salz, Pfeffer
u 1 TL Senf oder Zitronensaft
zum Abschmecken
Pastetenmürbeteig für
ca. 800g Teig
u 500 g Mehl
u 9 g Salz
u 255 g Butter
u 1 Ei
u 8–12 EL Wasser
Foto: a-lesa
der die Spezialitäten über ganz
Europa verbreitete. Auch in
Österreich fanden sie einen festen
Platz in der Delikatessenkultur.
Ein Beispiel dafür ist das Wiener
Traditionsunternehmen Hink,
das seit 1937 für handwerklich
gefertigte Pasteten bekannt ist.
Kleinmengen, österreichische
Rohstoffe und kreative Rezepturen
stehen hier für Qualität – ein
Erfolgsmodell, das zeigt, wie sich
Tradition und Innovation vereinen
lassen. Ideal für die Herbstund
Wintersaison sind klassische
Wildpasteten mit Preiselbeeren –
aromatisch und festlich zugleich.
Geflügelpastete mit Pistazien sind
nicht weniger beliebt und überzeugen
optisch wie geschmacklich.
Fischterrine mit Kräutern ist
hingegen eine leichte Alternative
für das Sortiment und hervorragend
als Vorspeise geeignet
und vegetarische Varianten mit
Pilzen, Linsen oder Gemüsefarcen
erweitern das Angebot
geschmacklich und bedienen
aktuelle Ernährungstrends. Ganz
klar: Pasteten sind mehr als ein
Festtagsprodukt. Sie eignen sich
hervorragend für Geschenkideen
und Feinkostkörbe, außerdem
gelten sie schon rein optisch als
Thekenattraktionen. Dekorativ
aufgeschnitten, mit Beilagen
wie Chutneys oder eingelegtem
Gemüse, setzen Pasteten Akzente
in der Auslage. Kleine Portionsgrößen
oder Mini-Pasteten sind
ideal für den schnellen Genuss
und sprechen jüngere Zielgruppen
an. Pasteten sind mehr als
Relikte vergangener Tafelkultur.
Sie verbinden Geschichte,
Handwerkskunst und moderne
Kreativität. Die Kunst liegt darin,
Tradition mit Innovation zu
verbinden: altbewährte Rezepte
pflegen, aber auch mutig neue
Geschmacksrichtungen erproben.
Wer Pasteten ins Sortiment
aufnimmt, präsentiert nicht nur
ein Produkt, sondern ein Stück
kulinarisches Kulturerbe – und
bietet den Kunden Genuss auf
höchstem Niveau.
❱ Teig: In einer Schüssel das Mehl und das Salz vermischen.
Die gewürfelte kalte Butter zum Mehl geben. Mit
den Fingern die Butter in das Mehl einarbeiten, bis die
Mischung krümelig wird und die Butterstücke ungefähr
erbsengroß sind. Das verquirlte Ei zum Teig geben, nach
und nach kaltes Wasser hinzufügen und mit den Händen
zu einer homogenen Masse verkneten. Nicht zu lange
kneten. Den Teig zu einem flachen Teigziegel formen
und diesen in Frischhaltefolie einwickeln; mindestens 30
Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
❱ Füllung: In einer Pfanne das Öl erhitzen und das Hühnerfleisch
goldbraun anbraten. Herausnehmen.
❱ Im Bratensatz Zwiebel, Knoblauch und Gemüse anrösten.
Mit Mehl stauben, kurz durchrühren und mit Fond
ablöschen. Schlagobers einrühren, dann das Fleisch
zurück in die Sauce geben. Auf kleiner Flamme cremig
einkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Senf abschmecken.
Eine ofenfeste Form mit Butter ausstreichen. Mit
dem ausgerollten Teig (ca. 5 mm dick) auslegen, sodass
ein Rand übersteht. Füllung hineingeben, glattstreichen,
mit einer Teigdecke abdecken und die Ränder gut verschließen.
Mit Ei bestreichen. Im vorgeheizten Ofen bei
190 °C (Ober-/Unterhitze) etwa 30–35 Minuten goldbraun
backen. Kurz ruhen lassen, dann servieren.
Herstellung
powered by NovaTaste
Leberpastete mit Trüffel im Blätterteig
u 25 kg Schweineleber
u 20 kg Schweinefleisch S II,
gegart
u 55 kg Schweine Wamme,
gegart
Zutaten pro kg
u 8 g Lebomat Kalbsleberwurst
135233
u 50 g Trüffel roh
u 2 g Bratzwiebel Flüssigaroma
235206
u 2 g Pökulus 227208
u 18 g Nitritpökelsalz 0,6%
u 3 g Fee Leberwurst Emulgator
227388
❱ Den Fee Leberwurstemulgator in wenig kochend heißes, ungesalzenes
Wasser einrühren und quellen lassen. Leber fein kuttern, bis sie blasen
schlägt. Nitritpökelsalz bei langsamer Messergeschwindigkeit einkuttern,
bis die Leber Bindung zeigt.
❱ Leber aus dem Kutter nehmen. Kutter ggf. mit heißem Wasser vorwärmen.
Gebrühtes, heißes Material im Kutter vorzerkleinern. Lebo Aktiv
zugeben, dabei weiterkuttern und den Brühverlust einbringen. Masse
feinzerkleinern.
❱ Die Lebermasse bei ca. 48 °C – 50 °C einkuttern, bis sich die Emulsion
stabil zeigt. Restliche Zutaten, ausser Trüffel, beigeben und auf gute Verteilung
achten (Kutterdeckel!!!). Am Ende die Trüffel einmengen
❱ Die Form buttern, mit dem gleichmäßig ausgerolltem Teig auskleiden
und die Masse einfüllen. Die überlappenden Ränder einschlagen und
andrücken. Einen separaten Teigdeckel mit Eigelb bestreichen und mit
dieser Seite auf den Überschlag legen. Zwei Schlote in den Deckel einbringen
um den Dampf entweichen zu lassen. Die Form in die Anlage
geben und bei 60 °C ca. 30 min umröten. Im Anschluß die Temperatur
auf ca. 180 °C für 40 min. stellen, bis Kerntemperatur von 72 °C erreicht
und der Teig die entsprechende Farbe hat. Temperaturkontrolle mit Kerntemperaturmesser
❱ Pastete auskühlen lassen
Fleisch
Markt
Füllen & Clippen
Seite 19, 10-11/2025
Optimierter Verpackungsalltag
Foto: Polyclip
Poly-Clip System, der weltweit
größte Anbieter von
nachhaltigen Clipverschluss-
Lösungen, präsentiert die konsequente
Weiterentwicklung seiner
bewährten Clipmaschinen für
handwerkliche Betriebe. Mit
einem klaren Fokus auf optimierte
Leistungsfähigkeit und
verbesserte Benutzerfreundlichkeit
verbinden die neuen Modelle
technische Innovation mit praxisnaher
Anwendung. Sie erleichtern
den Verpackungsalltag, steigern
die Prozesseffizienz und sorgen
gleichzeitig für ein hohes Maß an
Produktqualität und Flexibilität.
Ergänzend präsentiert Poly-Clip
System angepasste Verpackungslösungen,
die gezielt auf die
besonderen Anforderungen der
Geflügelproduktion zugeschnitten
sind und dort für reibungslose
Abläufe sorgen.
Ein Beispiel für diese Weiterentwicklung
ist die SCH – eine
der meistverkauften Einzelclipmaschinen
im Handwerk. Das
bewährte Modell wurde umfassend
überarbeitet und zeigt sich
in neuer, noch funktionalerer
Form. Die kompakte Bauweise
erleichtert Transport und Handhabung
und überzeugt durch
ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Innovative,
im 3D-Druck gefertigte Bauteile
verringern das Gewicht der
Maschine und reduzieren den
Kraftaufwand beim Verschließen
von Abschnitten, Portionen und
Beuteln deutlich. Das Ergebnis
ist eine Kombination aus gesteigerter
Effizienz und reduzierter
Ermüdung – ideale Bedingungen
für den anspruchsvollen Alltag in
handwerklichen Produktionsumgebungen.
Darüber hinaus verarbeitet die
SCH flexibel alle gängigen Kunststoff-,
Faser-, Kollagen- und
Naturdärme bis zu einem Kaliber
von 90 Millimetern. Der einstellbare
Clipdruck und die einfache
Handhabung gewährleisten
eine sichere und gleichbleibend
hohe Verarbeitungsqualität
auch unter wechselnden Bedingungen.
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Mit Abschluss des umfassenden
Umbaus am Standort
Villach festigen die Marcher
Fleischwerke ihre regionale
Präsenz. Bei einem Festakt mit
Landeshauptmann-Stellvertreter
Martin Gruber, Villachs
Bürgermeister Günther Albel,
Geschäftsführer Norbert
Marcher und zahlreichen weiteren
Gästen wurde der neue
Abholmarkt „Fleischwerkstatt“
feierlich eröffnet.
Die Besucher konnten bei
einem Rundgang die moderne
Zerlegeanlage begutachten, die
Villach zum größten Schweinezerlegebetrieb
Österreichs macht.
Aktuell werden dort 800 Schweinehälften
pro Stunde verarbeitet,
jährlich entstehen 150 Millionen
Foto: Marcher Fleischwerke
Burger-Patties und Cevapcici
sowie acht Millionen Selbstbedienungspackungen
für den
Handel. Auf rund 250 m 2 präsentiert
die neue „Fleischwerkstatt“
ein Sortiment direkt aus den
eigenen Werken. Frischfleisch
wird in einer modernen Kühlzone
angeboten, auch Salami, Würstel,
Speck, Schinkenprodukte und
eine exklusive Steak-Abteilung
sind Teil des Sortiments. Ergänzt
wird das Angebot durch Hundefutter
und Fleischerei-Bedarf für
Produzenten.
„Mit dem Umbau unserer
Unternehmenszentrale haben
wir nicht nur moderne Arbeitsflächen
geschaffen, sondern auch
ein Umfeld, in dem sich unsere
Mitarbeiter entfalten können“,
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Füllen & Clippen
Seite 20, 10-11/2025
Fleisch Markt
Foto: pixabay
Volle Wurst voraus!
Das Füllen und Clippen gehört zu den wichtigsten Handgriffen in der Fleischerei – und zur hohen
Kunst, wenn Technik, Darm und Produkt perfekt zusammenspielen. Wer weiß, welcher Füller und welcher
Clipper wann zum Einsatz kommt, spart Zeit, Material und Nerven.
Von Kurt Heinz
Ob Brüh-, Koch- oder
Rohwurst: Die Auswahl
des richtigen Füllsystems
ist entscheidend für Produktqualität
und Effizienz. Grundsätzlich
unterscheidet man zwischen
Handfüllern, Kolbenfüllern und
Vakuumfüllern.
Handfüller sind ideal für kleinere
Chargen, Spezialitäten und
rustikale Produkte, etwa Bauernbratwürste
oder Leberwürste im
Glas. Sie punkten durch Flexibilität,
sind aber nichts für den
Dauerbetrieb.
Kolbenfüller arbeiten mit
konstantem Druck – das sorgt
für gleichmäßige Füllung,
besonders bei festeren Massen
wie grober Mettwurst oder
Teewurst. Wichtig: Druck und
Geschwindigkeit sollten an die
Viskosität angepasst werden.
Zu hoher Druck kann Därme
sprengen, zu niedriger führt zu
Lufteinschlüssen.
Vakuumfüller sind das Maß der
Dinge in modernen Betrieben.
Durch den Unterdruck werden
Lufteinschlüsse minimiert, das
Füllgut verdichtet sich optimal.
Das Ergebnis: glatte Schnittflächen
und längere Haltbarkeit.
Für feine Brühwürste wie
Lyoner oder Bockwurst ist das
unverzichtbar. Zudem lassen
sich Vakuumfüller präzise mit
Clippern oder Portionierern
koppeln – ein Plus für Effizienz
und Hygiene.
Tipp für Praktiker: Ein sauberer
Füllzylinder ist mehr als Optik –
selbst kleine Fett- oder Eiweißreste
beeinflussen die Dichtung
und damit das Füllbild. Regelmäßiges
Fetten der Dichtungen mit
lebensmittelechtem Silikonöl
verlängert zudem die Lebensdauer.
Clippen, Binden oder
Knoten?
Beim Verschluss der Würste
entscheidet die Kombination aus
Darmart, Füllgrad und Produktanspruch
über die richtige
Methode.
Naturdärme wie Schweineoder
Schafsaitlinge werden
klassisch abgedreht oder abgebunden.
Hier zählt Gefühl:
Der Darm soll prall, aber nicht
überfüllt sein – sonst platzt er
beim Brühen oder Räuchern.
Besonders bei handwerklichen
Bratwürsten oder Nürnbergern
ist das Abdrehen unverzichtbar,
um die typische Optik und Bissfestigkeit
zu erhalten.
Kunstdärme und Collagendärme
hingegen eignen sich
hervorragend zum Clippen. Der
Clipverschluss ist sicher, dicht
und hygienisch. Gerade bei Kochund
Brühwürsten, Pasteten oder
Aufschnittsorten sorgt das
Clippen für gleichmäßige Enden
und saubere Portionierung.
Für verschiedene Produkte
kommen unterschiedliche Clipper-Systeme
zum Einsatz:
u Einfachclipper (manuell oder
pneumatisch) für kleinere Serien,
z. B. Fleischwurst, Leberkäse
im Darm oder Blutwurst.
u Doppelclipper für größere
Betriebe: Hier wird der Darm
zwischen zwei Clips abgeschnitten
– schnell, exakt und
sicher. Perfekt für Aufschnittprodukte
wie Bierschinken,
Mortadella oder Jagdwurst.
Aufschnittmaschinen | Betäubungsgeräte | Bratsysteme
Brüh-Enthaarungs-Anlagen | Clipsysteme | Feinstzerkleinerer
Fleischerbandsägen | Füller | Geflügelrupfmaschinen
Hamburger-Formmaschinen | Injektoren | Kochkessel | Kutter | Mischer
Portioniermaschinen | Rauch-Koch-Reifesysteme | Rührwerke | Schmorautomaten
Vakuum-Verpackungsmaschinen | Waschanlagen | Wölfe | Würfelschneider
u Automatische Clipperanlagen
sind die Königsklasse und
lassen sich direkt an Vakuumfüller
anschließen. Sie ermöglichen
hohe Stückzahlen bei
gleichbleibender Qualität –
unverzichtbar in der industriellen
Fertigung.
Tipp: Achte auf die richtige Clipgröße
zum Darmkaliber! Ein zu
kleiner Clip beschädigt den Darm,
ein zu großer hält nicht dicht. Ein
kurzer Testlauf mit Wasserfüllung
hilft, Fehlclips zu vermeiden.
Darmwahl – das unterschätzte
Bindeglied
Der Darm ist mehr als nur Hülle:
Er beeinflusst Optik, Biss und
Haltbarkeit. Naturdärme überzeugen
durch Aroma und Textur,
sind aber empfindlich gegenüber
Druck und Temperatur. Collagendärme
sind formstabiler, eignen
sich für Rohwurst und halbgekochte
Sorten. Kunststoffdärme
schließlich sind die erste Wahl
bei Kochwürsten oder Produkten
mit langer Haltbarkeit – sie lassen
sich gut clippen und bedrucken.
Wichtig ist die Abstimmung
zwischen Darm und Fülltechnik:
u Vakuumfüller benötigen robuste
Därme mit gleichmäßiger
Wandstärke.
u Kolbenfüller vertragen auch
empfindlichere Därme, sofern
der Druck kontrolliert bleibt.
u Handfüller sind ideal für unkalibrierte
Naturdärme, bei
denen Handarbeit Trumpf ist.
Tipp: Därme vor der Verarbeitung
mindestens 30 Minuten wässern
– das erhöht Elastizität und Reißfestigkeit.
Bei Collagendärmen
genügen meist zehn Minuten.
Fleisch
Markt
Füllen & Clippen
Seite 21, 10-11/2025
Präzision auf Knopfdruck
Foto: Frey
FREY erweitert sein Portfolio
um die Vakuumfüller-Serie
F-Line mit den Modellen F100R,
F160R, F190R und F200R, die
sich ideal für Mittelbetriebe, die
industrielle Würstchenproduktion
oder als zuführender Füller
für Vorsatzgeräte zur Herstellung
von Convenience-Produkten
eignen. Das Förderwerk arbeitet
mit 14 Füllkammern und erreicht
einen Fülldruck von bis zu 55
bar. Das neue steckbare Peek-
Cam-System konzentriert den
Verschleiß auf nur ein Bauteil des
Kurz notiert
Förderwerks und sorgt für höhere
Standzeiten. Die Rotoren aus
Edelstahl mit Plasmabeschichtung
garantieren Rostfreiheit
und minimalen Verschleiß.
Mit dem digitalen Vakuumsystem
können Vakuumeinstellungen
individuell zusammen
mit dem Füllprogramm
abgespeichert werden, während
ein optionales elektronisches
Sperrventil die automatische
Reinigung der Vakuumpumpe
unterstützt. Die Maschinen sind
nun im modernen HD Design
verfügbar, Dichtungen in hygienischem
Blau und totraumfrei
ausgeführt, ergänzt durch leicht
austauschbare Back-Up-Dichtungen
und verlierfeste Schaber
aus detektierbarem Material.
Für hohe Kapazitäten bieten die
F190R und F200R einen Hydrauliklift
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energieeffiziente Servoantrieb
der „Dynamic-Line“ hohe
Geschwindigkeit mit darmschonender
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Alle R-Modelle sind mit der
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VO (EU) Nr. 2023/2108. Die Referenten Johann Harner (NovaTaste) und Prof. Dr. Matthias Upmann (TH OWL) erläutern,
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NAHRUNGSMITTEL- UND VERPACKUNGSTECHNIK
Besser
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in der Produktion.
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der besten
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Seit über 100 Jahren steht das
Familienunternehmen für exzellente
Qualität im Bereich der Nahrungsmittelund
Verpackungstechnick in Österreich.
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Füllen & Clippen
Seite 22, 10-11/2025
Fleisch Markt
712 26 53
n-gmbh.at
Tel. +43/1/718 53 55, Tel. + Fax: +43/1/712 26 53
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Für jede Produktionsumgebung
Foto: REX-Technologie GmbH
Foto: Messe Wieselburg
Tel. +43/1/718 53 55, Tel. + Fax: +43/1/712 26 53
office@schoen-gmbh.at www.schoen-gmbh.at
Kurz notiert
Für Handwerksbetriebe, die
häufig Sorten wechseln und
normale Brätmengen verarbeiten,
ist ein effizienter und
flexibler Vakuumfüller unverzichtbar.
Der RVF 327 bietet
genau diese Kombination aus
einfacher Bedienung, durchdachtem
Design und hoher
Produktqualität. Sein Maschinenkorpus
besteht vollständig
aus hochwertigem Edelstahl,
was die Reinigung erleichtert
und höchste Hygieneanforderungen
erfüllt. Das langlebige
Flügelzellenförderwerk sorgt für
einen schonenden Transport der
Füllmassen, während minimale
Restluft im Brät die Produktqualität
konstant hochhält.
Die Bedienung erfolgt über
einen intuitiven, industrieerprobten
Touchscreen, der den
Einsatz maßgeblich erleichtert.
Ob Natur- oder Kunstdärme
gefüllt werden, der RVF 327
arbeitet vielseitig und flexibel.
Für Betriebe, die besonders
präzise Abdrehungen benötigen,
bietet die S-Variante mit Servo-
Abdrehmotor eine speziell
auf Naturdärme abgestimmte
Lösung. Die standardisierte
Clippersteckdose ermöglicht
die problemlose Kombination
mit verschiedenen Clip- und
Vorsatzgeräten. Klapptrichter
mit 100 oder 160 Litern
Fassungsvermögen passen sich
den individuellen Produktionsanforderungen
an und garantieren
maximale Flexibilität.
Ob als Einzelgerät oder integriert
in bestehende Produktionslinien,
der RVF 327 überzeugt in
den verschiedensten Umgebungen.
Er verbindet Qualität, Effizienz
und einfache Handhabung
und ist damit ein zuverlässiger
Partner für Handwerksbetriebe.
Mit diesem Vakuumfüller lassen
sich moderne Anforderungen
der Lebensmittelverarbeitung
optimal erfüllen, während
Produktqualität und Hygiene
auf hohem Niveau bleiben.
INFO
REX-Technologie GmbH
Irlachstraße 31
5303 Thalgau
Tel. +43(0)6235-6116-0
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www.rex-technologie.com
Prämierung „Fisch-Kaiser 2026“
Die Prämierung „Fisch-Kaiser 2026“ der Messe Wieselburg rückt das Können von bäuerlichen und gewerblichen
Produzenten hochwertiger Fischspezialitäten in den Mittelpunkt. Hier haben Erzeuger die Möglichkeit, ihre besten
Produkte einer fachkundigen Jury zu präsentieren und die Qualität ihrer Arbeit auszeichnen zu lassen.
Bewertet wird in vier Kategorien, die die Vielfalt der Fischverarbeitung widerspiegeln: Geräuchert (kalt oder heiß),
Gebeizt oder mariniert, Sonstige Fischzubereitungen sowie Frischfisch.
Damit bietet der „Fisch-Kaiser 2026“ eine breite Bühne
für kreative und handwerklich erstklassige Fischprodukte
aus regionaler Erzeugung.
Die feierliche Siegerehrung und die Preisverleihung finden
im Rahmen der AB HOF Messe 2026 in Wieselburg
statt – eine Gelegenheit, die besten Fischprodukte Österreichs
einem großen Publikum zu präsentieren.
Der Anmeldeschluss ist der 11. November 2025.
Alle Informationen zur Teilnahme sowie das Anmeldeformular
finden Sie unter:
www.messewieselburg.at/produktpraemierungen
Neues Design, bewährte
Qualität
Mit der F60R präsentiert die
Heinrich Frey Maschinenbau
GmbH eine neue Variante
der F60. Entwickelt für Fleischereien
und mittelständische
Produktionsbetriebe, zeigt
sich die F60R mit Optimierungen
in puncto Effizienz,
Präzision und Bedienkomfort
– und das in
einem frischen Design.
Die leistungsstärkste der kleineren
Füllmaschinen sorgt für
eine schonende Verarbeitung
der Wurstmasse und reduziert
Lufteinschlüsse auf ein
Minimum. Das bewährte Flügelzellen-Förderwerk
garantiert
eine exakte Portionierung und
gleichmäßige Füllung, wodurch
selbst anspruchsvollste Rezepturen
präzise umgesetzt werden
können. Dank der innovativen
Steuerungstechnologie sowie
integrierter RFID-Technik,
arbeitet die F60R schneller und
sparsamer als je zuvor.
Das moderne Touchscreen-
Display der nächsten Generation
machen die Handhabung
noch einfacher. So ermöglichen
vorgefertigte Programme eine
schnelle Anpassung an unterschiedliche
Produkte, während
die intelligente Steuerung für
gleichbleibende Ergebnisse sorgt,
egal ob Bratwurst, Salami oder
Feinkostprodukte.
Hygiene und Langlebigkeit
standen bei der Entwicklung
der F60R im Mittelpunkt. Neben
der bewährten Edelstahlkonstruktion
wurde das Design optimiert,
um eine noch bessere
Ergonomie und einfachere
Reinigung zu ermöglichen. Die
Maschine ist mit verschiedensten
optionalen Erweiterungen
kompatibel – von Clip-Systemen
bis hin zu diversen Abdrehvorrichtungen.
Ein ebenfalls
optional verfügbarer einteiliger
90 Liter-Trichter rundet das
Gesamtpaket der Maschine ab.
www.frey-maschinenbau.de
INFO
Peter Schön Ges.m.b.H. -
Fleischereimaschinen
Schlachthausgasse 22
1030 Wien
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www.schoen-gmbh.at
Foto: Frey
Fleisch
Markt
Füllen & Clippen
Seite 23, 10-11/2025
Foto: JBT Tipper Tie
Mit Präzision verschließen
Die
Doppelclip-Automaten
der TT-Serie sind das
Ergebnis langjähriger Erfahrung
und gezielter Produktentwicklung
bei JBT Tipper
Tie. Alle gängigen Kunststoff-,
Faser- und Collagendärme mit
einem Kaliber von 35 bis 140
Millimetern lassen sich sauber
und effizient verschließen. Der
schnelle Umbau auf eine andere
Clip-Teilung sorgt zudem für
Flexibilität und macht die
Maschinen vielseitig einsetzbar.
Die TT Doppelclip-Automaten
können problemlos an
alle handelsüblichen Füllmaschinen
angeschlossen werden.
Sie verschließen Portionen
präzise zu Einzel-, Ketten- oder
Ringwürsten, frei von Brätrückständen
in den Zipfeln. Diese
moderne Technik hat längst
auch außerhalb der Fleischindustrie
ihren Platz gefunden,
etwa bei der Verpackung von
Konditoreihalbfabrikaten,
Käse, Suppen oder Non-Food-
Produkten.
Für zusätzliche Sicherheit
sorgt die elektronische Clipverschlusskraftüberwachung
„NewCon“. Sie verhindert
Schäden bei Fehlmanipulationen,
indem die Maschine
stoppt, sobald der voreingestellte
Grenzwert erreicht
wird. Gleichzeitig zeigt das
Display die effektive Clipverschlusskraft
an. Die robuste,
rostfreie Bauweise mit geführten
Kurvenrollen und Wulstkurven
garantiert eine lange
Lebensdauer bei minimalem
Verschleiß. Die Steuerung
erfolgt über einen wartungsfreien
Servoantrieb und eine
benutzerfreundliche SPS-Steuerung
mit Touchscreen. Glatte
Oberflächen, geneigte Flächen
und eine hermetische Abdichtung
aller Elemente sorgen
zudem für eine schnelle, sichere
und hygienische Reinigung.
www.jbtc.com
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Penias Lebensmitteltechnik
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Gaismannslohen 15
5261 Uttendorf
Tel/Fax: +43/7724 2864
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www.penias.at
Sauberes Schneiden
Die Schneidventile SV 424
und SV 425 von HANDT-
MANN eröffnen Betrieben, die
stückige Produkte schneiden
und dosieren, eine überzeugende
Alternative zu herkömmlichen
Verfahren mit Darm oder Clipper.
Das manuelle Portionieren
gehört damit der Vergangenheit
an, denn die beiden Systeme
verwandeln den Prozess in eine
vollautomatische Gesamtlösung.
In Kombination mit dem Handtmann
Vakuumfüller entsteht ein
effizientes Zusammenspiel, das
höchste Gewichtsgenauigkeit
und beeindruckende Produktqualität
verspricht.
Das Schneidventil 425 zeigt
seine Stärken insbesondere bei
Schinkenprodukten, die direkt in
Behältnisse portioniert oder für
Tiefziehmaschinen vorchargiert
werden sollen. Das Schneidventil
424 hingegen überzeugt beim
seriellen Dosieren von Frischfleisch,
Salaten, Tiernahrung
oder Schinkenstücken bis zu 500
Gramm. Selbst ganze Muskelstücke
werden präzise und ohne
Quetschen durch den ziehenden
Schnitt verarbeitet.
Beide Ventile sind wahlweise
für die ein- oder mehrbahnige
Produktion erhältlich und ermöglichen
variable Bahnabstände
sowie flexible Höhenanpassung.
Die zentrale Steuerung und
Dateneingabe erfolgen bequem
über die Monitorsteuerung des
Vakuumfüllers. So entsteht ein
harmonisches Gesamtsystem,
das hohe Wirtschaftlichkeit,
hohe Produktqualität und
erstklassige Gewichtsgenauigkeit
vereint. Zugleich bietet es
Flexibilität für Anwendungen
über Tisch, Band oder Tiefziehmaschine.
INFO
Foto: Handtmann
Johann Laska u. Söhne
Linz – Wien – Graz
Tel. +43 (0)732/77 32 11
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Leistungsstark
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zum Füllen,
Portionieren und Abdrehen.
Der Vakuumfüller VF 804 S
von HANDTMANN
setzt neue Maßstäbe
im Bereich der Vakuumfüller
für Handwerk,
Gewerbe und Industrie.
Handtmann WT 99-iT
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Handtmann Wursttrennmaschinen
für die präzise, schnelle und
automatisierte Vereinzelung
abgebundener oder abgedrehter
Wurstwaren in Kunst-, Collagenoder
Naturdarm.
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LASKA, der Partner für innovative Fleisch- und Lebensmittelverarbeiter.
Portrait
Seite 24, 10-11/2025
Fleisch Markt
Fotos: Haselbacher
Biohof Haselbacher – Direktvermarkter
mit Fleischtheke vom Feinsten
Wer heute eine Fleischhauerei betreibt, hat es durch die Konkurrenz von Supermärkten und den
daraus resultierenden Preisdruck nicht leicht.
Durch das Erweitern des
Produktsortiments etwa
mit Nudeln, Chutneys,
Senf oder Schnäpsen und Wein
von Direktvermarktern aus der
Umgebung, durch das Anbieten
von warmen Speisen in Form
eines Mittagstisches oder durch
Catering, versuchen Fleischermeister
auf mehreren Standbeinen
zu stehen. So gibt es
kaum noch einen Betrieb, der
nur Fleisch und Fleischprodukte
anbietet, der Produktmix funktioniert
in der Regel aber meist
gut.
Direktvermarkter dagegen
verkaufen das Fleisch der eigenen
Tiere meist in den eigenen Hofläden
und über Online-Bestellungen.
Bestimmte Fleischstücke,
oder auch Fleischpakete, können
vorbestellt und vor Ort abgeholt
werden.
Das Geschäftsfeld des Betriebes
der Familie Haselbacher, in
Peisching in Niederösterreich,
liegt zwischen diesen zwei
Verkaufsschienen. Der Biobetrieb
mit Viehhaltung vermarktet
und verarbeitet das eigene
Fleisch, doch im Hofladen wird
das Angebot ansprechend in
einer großen Fleischtheke angeboten,
wie beim Fleischhauer
des Vertrauens. Der Gast sucht
sich beim monatlichen Ab-Hof-
Verkauf aus, was er möchte, das
Fleisch – oder auch die Wurst
– wird frisch aufgeschnitten.
Frischfleisch vom Angusrind
und vom Schwein liegt neben
zahlreichen Würsten und
verschiedenen Jausenprodukten,
wie Leberkäse, Streichwurst,
Schinken oder Schmalz in der
Vitrine, alles selbst erzeugt. Und
obwohl das Geschäft nur einmal
im Monat geöffnet hat, ist der
Verkaufsbereich sehr großzügig
gestaltet.
Moderner
Verkaufsbereich
Seit 30 Jahren ist der Biohof
Haselbacher in der Direktvermarktung.
„Wir haben klein
angefangen und immer wieder
etwas dazu gebaut, doch als
klar war, dass unsere Söhne den
Betrieb weiterführen möchten,
haben wir 2020 groß umgebaut.
Wir haben den Schweinestall
neu gebaut, auch den Schlachtund
Verarbeitungsbereich, und
natürlich den Hofladen. Seitdem
hat sich viel geändert. Bei uns
in der Umgebung gibt es keine
Fleischereien mehr, und die
Leute kommen heute wegen der
guten Fleischqualität und wegen
des Verkaufsraumes. Hatten wir
früher hauptsächlich Vorbestellungen,
und die Kunden haben
sich das Paket abgeholt, so
kommen sie nun und gustieren
an der Theke“, erklärt Elisabeth
Haselbacher, die Betriebsführerin.
Waren es früher 80 Prozent
Vorbestellungen, so sind es
jetzt nur mehr 30 Prozent. Die
Kunden kaufen nun mehr und
lassen sich durch das Angebot
inspirieren. Früher waren die
Stammkunden hauptsächlich
Senioren, heute sind es junge
Familien, aus einem Umkreis von
150 Kilometern aus Wien, dem
Burgenland, Niederösterreich
und auch aus der Steiermark.
Zusätzlich zum Verkaufsladen
wird ein Teil des Sortiments
in Verkaufsautomaten an drei
verschiedenen Standorten
angeboten. Die Automaten
werden regelmäßig mit frischen
Bioprodukten aufgefüllt, damit
die Kunden sich rund um die
Uhr und ganz unkompliziert mit
den Bioschmankerln eindecken
können.
Reiner Familienbetrieb
Die Zusammenarbeit und der
Zusammenhalt der Familie
bilden die Basis für den erfolgreichen
Produktionskreislauf.
Jedes Familienmitglied bringt
eigene Expertise und Fortbildungen
in unterschiedlichen
Bereichen mit, sodass in allen
Schritten in der Produktion
fundierte fachliche Kenntnisse
vorhanden sind. Die drei Söhne
haben eine landwirtschaftliche
Fachausbildung, Sohn Matthias
eine abgeschlossene Ausbildung
zum Fleischverarbeiter.
Auf über 150 Hektar werden
Getreide, Linsen und Sonnenblumen
kultiviert, das Futtermittel
für die Tiere kommt somit von
den eigenen Feldern. Das Jungvieh
wird zugekauft und am
Hof bis zur Schlachtung gemästet.
Am Hof werden die Tiere
stressfrei geschlachtet und auch
weiterverarbeitet. Die Qualität
der Fleischprodukte liegt
nicht nur in deren Verarbeitung,
sondern beginnt bereits bei der
artgerechten biologischen Tierhaltung.
Alles, von der Landwirtschaft,
über die Tierhaltung,
die Schlachtung und die Verarbeitung,
wird von der Familie
allein bewerkstelligt, nur für den
monatlichen Verkauf unterstützen
geringfügig Beschäftigte.
Die Haselbachers kaufen die
Jungtiere zur Mast zu, jedoch
wird bei Rindern die Gewinnspanne
immer geringer. Die
„Einsteller“ sind inzwischen sehr
teuer, sodass die Familie überlegt,
eventuell in Zukunft auf Mutter-
Kuh-Haltung umzusteigen.
Bäuerliche Produkte in
Top-Qualität
Am Betrieb werden etwa 40
Angusrinder und 95 Schweine
gehalten, etwa 2 Rinder und
15 bis 20 Schweine werden
monatlich geschlachtet. Daraus
werden die bäuerlichen Schmankerl
hergestellt. „Die Kunden
erwarten handwerklich gut
gemachte bäuerliche Produkte
aus unserem Biofleisch.
Wir haben daher Blutwurst,
Grammelschmalz, Leberkäse,
Geselchtes oder Hauswürste
und noch etliche gängige Wurstsorten
im Angebot, auch unsere
Bauernsalami wird gerne nachgefragt.
Wir probieren aber auch
immer wieder etwas Neues aus.
So haben wir jetzt einen Steinfeldschinken
im Sortiment. Mein
Sohn hat es davor mit einem
Pressschinken versucht, aber
den haben die Kunden nicht
angenommen. Den können wir
ja auch im Supermarkt kaufen,
war die allgemeine Meinung, und
dafür fahren wir nicht zu einem
Direktvermarkter. Die Kunden
erwarten bei uns eben bäuerliche
Produkte und die fragen Sie auch
nach“, so Elisabeth.
INFO
Biohof Haselbacher GmbH
Dorfstraße 69
2620 Peisching
+43 2635 64966
office@biohof-haselbacher.at
www.biohof-haselbacher.at
Fleisch
Markt
Füllen & Clippen
Seite 25, 10-11/2025
Für ein modernes
Fleischerhandwerk
Foto: Industrial Auctions BV
Auktionen bieten neue Chancen
Nach Jahrzehnten als etablierter
Name in der deutschen
Lebensmittelindustrie hat die
Karl Kemper Convenience GmbH
ihren Produktionsstandort in
Borken geschlossen und die
Produktion an das Hauptwerk
in Garrel verlagert. Das Unternehmen,
das über mehrere
Standorte verfügt, ist bekannt
für hochwertige Fleisch- und
Convenienceprodukte – von
Schnitzelvariationen bis hin zu
Fertiggerichten. Qualität, handwerkliches
Können und Nachhaltigkeit
standen dabei stets
INFO
Industrial Auctions BV
Looyenbeemd 11
5652 BH Eindhoven (NL)
T: +31 (0)40 2409 208
info@industrial-auctions.com
www.Industrial-Auctions.com
im Mittelpunkt der Produktion.
Diese Werte spiegeln sich auch in
dem umfangreichen Maschinenpark
wider, der nun über Industrial
Auctions versteigert wird.
Die Online-Auktion, organisiert
im Auftrag der Progressu
GmbH, umfasst ein beeindruckendes
Angebot an Produktionsmaschinen
und Inventar.
Dazu gehören Formmaschinen,
Panier- und Frittieranlagen,
Grills, Öfen, Kutter, Vakuumfüller,
Mischer, Fleischwölfe, Spiralfroster,
Kühl- und Gefriertechnik,
Koch- und Räucherkammern
sowie zahlreiche weitere Maschinen
für die Fleischverarbeitung.
Über viele Jahre bildeten diese
Anlagen das Herzstück der
Produktion bei Karl Kemper und
bieten nun neue Chancen für
Unternehmen, die ihre Prozesse
erweitern, automatisieren oder
optimieren möchten. Industrial
Auctions, der auf die Lebensmittelbranche
spezialisierte
Online-Auktionator, ist bekannt
für seine internationale Reichweite
und transparente Arbeitsweise.
Unternehmen aus der
ganzen Welt nutzen die Plattform,
um hochwertige Maschinen
zu attraktiven Konditionen
zu erwerben. Die Auktion bei
Karl Kemper ist ein eindrucksvolles
Beispiel dafür – sie vereint
Verlässlichkeit, bewährte Technik
und ist eine hervorragende Gelegenheit
für Unternehmer.
Der Besichtigungstag findet
am 20. November statt; eine
Terminvereinbarung ist erforderlich.
Die Auktion endet am 26.
November. Auf Wunsch unterstützt
Industrial Auctions auch
beim Transport der erworbenen
Maschinen zum neuen Standort.
Die SÜFFA 2026 präsentiert
ein neues Selbstbewusstsein
der Branche. Unter
dem Motto „100 % saustark“
bündelt die Fachmesse geballte
Informationen, Inspirationen
und Angebote für Metzger,
Jäger sowie Direktvermarkter.
„Das Handwerk lebt. Und wir
wollen, dass man das sieht“,
erklärt Sophie Stähle, Managerin
Messe- und Eventleitung bei
der Landesmesse Stuttgart. Mit
dem frechen Slogan vermittelt
die Messe gleichzeitig Professionalität,
Trends und Praxisnähe.
Die Kampagne basiert auf
sieben Schlagworten: Handwerk,
Technik, Verkauf, Trends,
Digitalisierung, Live und
Nachwuchs. „Hinter jedem
dieser Schlagworte steckt ein
wichtiger Aspekt der Fleischbranche,
den wir hervorheben
möchten“, so Stähle. Auf diese
Weise werden die unterschiedlichen
Interessen der Branche
abgedeckt und sowohl traditionelle
Handwerksbetriebe als
auch innovative Betriebe und
junge Fachkräfte angesprochen.
Gerade im Hinblick auf
den Nachwuchs sei ein neues
Selbstbewusstsein wichtig:
„Das Fleischerhandwerk ist ein
Beruf mit Leidenschaft, Können
und Zukunft. Wer heute eine
Ausbildung beginnt, will Teil
einer Branche sein, die sichtbar,
modern und zukunftsorientiert
ist“, erklärt Stähle. Das Keyvisual
der SÜFFA 2026 ist bewusst
plakativ und ein Eyecatcher. Mit
kräftiger roter Farbfläche, klarer
Typografie und reduzierten
Icons wird ein hoher Wiedererkennungswert
geschaffen.
Die Messe bietet auch im
neuen Look konkrete Lösungen
für kleine und mittelständische
Betriebe und ist ein Treffpunkt
auch für Nachbarländer mit
starker handwerklicher Tradition.
Die nächste SÜFFA findet
vom 7. bis 9. November 2026 in
Stuttgart statt.
www.suefffa.de
Foto: SÜFFA
Beste Qualität
von Handwerk Bis industrie
F-LINE Vakuumfüller garantieren:
· Große Produktvielfalt
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· Exakte Portionsgenauigkeit
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Heinrich Frey
Maschinenbau GmbH
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Vakuumieren
Seite 26, 10-11/2025
Fleisch Markt
Weg mit der Luft
Vakuumieren ist mehr als nur Luft absaugen – es ist Handwerk, Hygiene und Haltbarkeit in einem Zug.
Von Michael Heinz
Ob Schweinerücken, Bratwurst
oder Rindergulasch
– fast alles, was in
der Theke landet oder abgepackt
rausgeht, läuft heute durch den
Vakuumierer. Entscheidend ist,
dass Gerät und Produkt zusammenpassen.
Kammergeräte sind im Fleischerhandwerk
der absolute
Standard. Das Produkt kommt
samt Beutel in die Kammer, die
Luft wird abgesaugt und der
Beutel verschweißt. So entsteht
ein sauberes, starkes Vakuum –
perfekt für frische Fleischstücke,
Aufschnitt oder Würste. Vorteil:
Der Beutel zieht sich gleichmäßig
an, keine Luftblasen, keine
offenen Nähte.
Für kleine Mengen oder den
Hofladen reicht oft ein Außenansauggerät.
Das saugt die Luft
direkt aus dem Beutel, ohne
Kammer. Wichtig: Es funktionieren
nur Riffelbeutel, weil die
Struktur den Luftstrom ermöglicht.
Für Steaks, Käse oder
trockene Wurst passt das gut –
aber bei feuchtem Fleisch stößt
das System schnell an Grenzen,
weil Flüssigkeit in die Schweißnaht
läuft.
In größeren Betrieben haben
sich Doppelkammervakuumierer
bewährt. Während eine Kammer
vakuumiert, kann die andere
schon wieder befüllt werden –
das spart ordentlich Zeit. Wer
empfindliche Produkte verpackt,
etwa marinierte Steaks, gefüllte
Braten oder weiche Brühwurst,
sollte auf eine Soft-Vakuum-
Funktion achten. Die bremst den
Druckabfall, damit das Produkt
nicht gequetscht wird.
Praxistipp: Bei saftigen Fleischstücken
den Beutel leicht schräg
in die Kammer legen oder ein
kleines Stück Küchenpapier in
die Beutelöffnung stecken – das
fängt Flüssigkeit ab und sorgt für
saubere, dichte Schweißnähte.
Folie ist nicht gleich
Folie
Wer das falsche Material nimmt,
verschenkt Haltbarkeit. Entscheidend
sind Stärke, Dichte und
Hitzebeständigkeit der Folie.
Glattbeutel (PA/PE) sind der
Allrounder für Kammergeräte.
Robust, durchsichtig, mit sehr
guter Sauerstoffbarriere – ideal
für Fleisch, Wurst, Käse oder
Fertiggerichte. Sie lassen sich
fest verschweißen und halten
Farbe, Aroma und Feuchtigkeit
zuverlässig im Produkt.
Riffelbeutel braucht man bei
Außenansauggeräten. Die Struktur
erlaubt das Absaugen der
Luft, auch wenn keine Kammer
vorhanden ist. Sie sind praktisch
für Kundenportionen oder kleinere
Fleischstücke, aber etwas
empfindlicher und nicht für
lange Lagerzeiten gedacht.
Koch- und Sous-Vide-Beutel
sind hitzebeständig bis rund 120
°C. Damit lassen sich Schmorgerichte,
Pulled Pork oder Brühwürste
direkt im Beutel garen.
Wichtig ist, dass die Beutel
lebensmittelecht und für Heißanwendungen
zugelassen sind
– sonst wird’s matschig oder die
Folie löst sich.
Tipp: Immer die Beutelgröße
ans Produkt anpassen – ein zu
großer Beutel zieht Falten, und
dort bleibt Restluft stehen. Das
kostet Haltbarkeit. Für Aufschnitt
lohnen sich easy-peel-Beutel, die
sich ohne Reißen öffnen lassen.
Und: Nie zu heiß verschweißen –
lieber eine Sekunde länger absaugen
als den Beutel ankokeln.
Foto: jonathan-cooper-unsplash
Foto: INTERVAC
Alles frisch verpackt
Mit dem deutschen Hersteller
INTERVAC hat LASKA seit
vielen Jahren einen Partner im
Programm, der für technische
Präzision, ausgereifte Qualität
und erstklassige Verarbeitung
steht. Das breite Sortiment reicht
von kompakten Einkammer-
Tisch- und Standmaschinen
über Doppelkammermodelle bis
hin zu leistungsstarken Bandmaschinen.
Beinahe jedes Modell
ist in verschiedenen Größen und
Ausstattungsvarianten erhältlich,
sodass für jede Betriebsgröße
in Gastronomie, Gewerbe oder
Industrie ein passendes System
bereitsteht. Besonders in der
Fleischwarenindustrie überzeugen
die Vakuum-Bandmaschinen
INV 450 und INV 500 durch
Effizienz und Automatisierung.
In Kombination mit dem automatischen
Tauchbecken SLC
600, in dem die Vakuumbeutel
geschrumpft werden, und dem
Gebläse-Trockensystem INV
TR10 entsteht eine durchdachte
Gesamtlinie mit vollautomatischem
Durchlauf über ein 600
Millimeter breites Förderband.
Alle Verpackungsmaschinen
verfügen über eine moderne
Digitalsteuerung, die eine
komfortable Bedienung garantiert.
Standardmäßig sind sie
mit einer Doppelnaht-Siegelung
ausgestattet. Optional stehen
Funktionen wie Trenndrahtsiegelung
für saubere Beutelränder,
Bi-Aktiv-Siegelung für dicke
Folien und Aluminiumbeutel
sowie eine Druckluft-unterstützte
Trennmesser-Siegelung
zur Verfügung. Durch die
optionale Begasung bleibt das
Produkt länger frisch – ganz
ohne Gewichts-, Aroma- oder
Qualitätsverlust.
INFO
Johann Laska u. Söhne
Linz – Wien – Graz
Tel. +43 (0)732/77 32 11
info@laska.co.at
www.laska.co.at
Schnell verpackt
Die
Tisch-Vakuumierer
Evolution 300 Pro und Plus
von KOMET überzeugen durch
schnelle Vakuumzyklen, die es
ermöglichen, mehr Produkte
in kürzerer Zeit zu verpacken,
Kunden an der Theke zügiger
zu bedienen und Leerlauf in der
Küche zu reduzieren.
Die Evolution Pro ist mit
einer Doppelschweißung
und der Comfort-Steuerung
ausgestattet, während
die Evolution Plus über die
Perfect-Sensorsteuerung
mit Siedepunkterkennung
verfügt – besonders praktisch
beim Verpacken von
Flüssigkeiten. Zusätzlich wird
bei der Evolution Plus das überstehende
Beutelende automatisch
abgeschnitten, wodurch
der Verpackungsprozess noch
effizienter wird. Beide Modelle
benötigen nur wenig Stellfläche,
verfügen über eine Schweißlänge
von 305 mm und decken damit
die gängigsten Beutelgrößen
ab. Sie sind vielseitig einsetzbar,
von Gastronomie, Fleischereien
und Lebensmittelhandel über
Kochschulen und Bars bis hin zu
Jägern oder Hobbyköchen. Hochwertige
Verarbeitung, einfache
Reinigung und hohe Hygiene
dank komplettem Edelstahlgehäuse
sorgen für eine verlässliche
Nutzung.
Volles Endvakuum, benutzerfreundliches
Display mit gut
ablesbaren Ziffern und Statusanzeigen
erleichtern die Bedienung.
„Made in Germany“ steht bei
KOMET für Präzision, Effizienz
und durchdachte Technik, die
den Alltag in Küche und Handel
unterstützt.
www.vakuumverpacken.de
INFO
Zu beziehen bei:
Franz Gramiller & Sohn
GmbH
Haunspergstraße 32
5021 Salzburg
office@gramiller.at
www.gramiller.at
Foto: Komet
Fleisch MarktVakuumieren
Seite 27, 10-11/2025
Foto: Zermat
Flexibilität im Vakuum
Die ZERMAT Traysealer
bieten eine umfassende
Serie von Modellen und Konfigurationen
für verschiedene
Anforderungen zur Verpackung
von Lebensmittel.
Der erste Schritt bei einem
Projekt zur Heißsiegelung ist
die Definition des Trayformats
oder der Formate, die verwendet
werden sollen. Für jedes
Traydesign wird eine maßgeschneiderte
Maschinenform
hergestellt, wobei alle Modelle
außer TBG Pro und TBG+ Pro
die Arbeit mit austauschbaren
Formen ermöglichen. Innerhalb
derselben Form können Trays
mit identischem Design, jedoch
unterschiedlichen Höhen
eingesetzt werden, was maximale
Flexibilität garantiert. Je
nach gewünschter Haltbarkeit
empfiehlt sich das Gas-Sweep-
System oder das Vakuum- +
Gasinjektionssystem in einer
modifizierten Atmosphäre.
Die Trayversiegelung kann
in verschiedenen Ausführun-
Mit Farbe, bitte!
INFO
SICK Hermann
Werksvertretungen e.U.
Bahnhofstraße 5 + 6a/
Mooshanslweg 8
9560 Feldkirchen
office@sick-werksvertretung.com
www.sick-werksvertretung.com
gen erfolgen. Die einfache
Trayversiegelung ist die Standardfunktion
und in jedem
Modell verfügbar. Beim Gas-
Sweep bläst die Maschine vor
der Versiegelung Gas ins Tray,
reduziert den O 2 -Gehalt und
verzögert so die Oxidation des
Lebensmittels, während bei der
Trayversiegelung mit Vakuum
und Gas die maximale Haltbarkeit
erreicht wird. Darüber
hinaus ermöglichen ZERMAT
Traysealer auch Skin-Heißsiegelungen,
sowohl direkt im
Tray unter maximalem Vakuum
als auch auf Kartonplatten
mit individuellen Designs. So
bieten die Maschinen Flexibilität,
Qualität und Haltbarkeit
bei jeder Art von Lebensmittelverpackung.
www.termoselladoraszermat.com
Flexibles Vakuum
Mit starker Leistung wie
Flexibilität und innovativen
Funktionen verschaffen die
Vakuumkammer-Bandmaschinen
von Supervac für Unternehmen
jeder Größe deutliche
Vorteile für den Betrieb. Doppelt
bioaktive Schweißqualität
sorgt für perfekte Versiegelung,
schnellere Zykluszeiten steigern
die Produktivität, während
automatische Entleerung den
Arbeitsaufwand minimiert.
Dank nahtloser Integration in
Schrumpftanks und Förderbänder
sowie intelligentem Timing
läuft der Verpackungsprozess
reibungslos. Neuheiten wie
die GK 950_960 B, die größte
Vakuumverpackungsmaschine
ihrer Art, oder der Hochleistungs-Heißwasserschrumpftunnel
AS 860, der Schrumpfen
als einziger auf dem Markt
auch von der Seite ermöglicht,
demonstrieren Supervacs Innovationskraft.
Zwei neue halbautomatische
Einrichtungen – der
Easybagger PLUS für Frischfleisch
mit bis zu zehn Beutelformaten
und der BG450 PLUS
für Huhn, Käse und Schinken
– optimieren den Verpackungsprozess
zusätzlich.Supervac-
Vakuumverpackungen garantieren
Frische dank optimaler
Vakuumwerte und hoher Sauerstoffbarriere.
Schrumpftanks
liefern sorgfältige Versiegelung,
während die Produkte durch die
Schrumpftechnologie optisch
überzeugen. Hochwertige Optik,
minimaler Materialeinsatz und
Folienstärken ab 45 μm verbinden
Umweltfreundlichkeit mit
Kosteneffizienz.
www.supervac.at
INFO
Zu beziehen bei:
Franz Gramiller & Sohn
GmbH
Haunspergstraße 32
5021 Salzburg
office@gramiller.at
www.gramiller.at
Foto: Supervac
Foto: Komet
Warum sollte Individualität
ausschließlich in der
Speisekarte oder im Interieur
sichtbar werden, während die
Technik im Hintergrund weiterhin
schlicht, funktional und unauffällig
bleibt? KOMET, seit über 75
Jahren Entwickler und Hersteller
hochwertiger Maschinen zum
Vakuumieren und Thermalisieren,
bringt nun Farbe und Persönlichkeit
direkt in die Küche und hinter
die Ladentheke. Auf diese Weise
werden selbst die Maschinen zu
einem sichtbaren Ausdruck der
eigenen Marke. Ausgewählte
Vakuum-Tischmaschinen sind
ab sofort in nahezu unbegrenzter
Farbpalette erhältlich und können
sogar in der individuellen Unternehmensfarbe
gestaltet werden.
Damit integriert sich das Gerät
harmonisch in das Erscheinungsbild
des Betriebs. KOMET lädt
aktiv dazu ein, Technik nicht nur
als funktionales Werkzeug zu
sehen, sondern sie als bewusstes
Statement zu nutzen. Das
Unternehmen vereint langjährige
Erfahrung, höchste Präzision und
Innovationskraft, um für jede
Herausforderung die passende
Lösung zu liefern. Die Maschinen
erfüllen nicht nur höchste
Qualitätsstandards und arbeiten
kosteneffizient, sondern überzeugen
durch ihre Langlebigkeit
und die neue, farblich individuell
gestaltbare Optik. So verwandelt
sich ein rein praktisches Gerät in
einen stilvollen Eyecatcher, der die
Marke sichtbar macht und gleichzeitig
die Küchenarbeit ästhetisch
bereichert – für die Kunden als
auch für die Mitarbeiter.
www.vakuumverpacken.de
INFO
Peter Schön Ges.m.b.H. -
Fleischereimaschinen
Schlachthausgasse 22
1030 Wien
office@schoen-gmbh.at
www.schoen-gmbh.at
Top-Qualität
Top-Schärfe
SICK Hermann
Werksvertretungen e.U.
A-9560 Feldkirchen · Bahnhofstr. 5 u. 6a · Tel. +43(0)4276/20202
office@sick-werksvertretung.com · www.sick-werksvertretung.com
Därme
Seite 28, 10-11/2025
Fleisch Markt
Foto: pixabay
Außen hui,
Foto: danielle-suijkerbuijk-unsplash
innen hui
Der Darm ist mehr als nur Hülle –
er entscheidet über Aussehen, Biss und
Haltbarkeit der Wurst.
Von Kurt Heinz
Ob Brat-, Koch- oder
Rohwurst: Der passende
Darm macht den Unterschied.
Naturdarm bleibt im
Handwerk ungeschlagen – er
sorgt für den typischen Biss, das
Aroma und die handwerkliche
Optik. Schafsaitlinge sind fein
und zart, ideal für Bratwürste,
Nürnberger oder Rostbratwürste.
Schweinedärme eignen sich
für knackige Bockwürste oder
grobe Mettwürste. Rinderdärme
sind stabiler und kommen bei
großen Kalibern wie Leberwurst,
Krakauer oder Sülze zum Einsatz.
Collagendärme bestehen aus
Rinderhautkollagen und lassen
sich gut verarbeiten. Sie sind
gleichmäßig im Kaliber, einfach
zu clippen und ideal für Rohund
Brühwürste, die geräuchert
werden. Sie schrumpfen leicht
mit, ohne zu platzen, und sorgen
für saubere Oberflächen.
Kunstdärme (z. B. aus Cellulose,
Polyamid oder Fibrous) sind
die erste Wahl bei Kochwürsten,
Aufschnitt oder Dauerwaren.
Sie sind hygienisch, stabil und
in vielen Farben und Kalibern
erhältlich. Besonders bei Wurstsorten,
die in Form oder mit
Etikett verkauft werden, punkten
sie mit gleichbleibender Optik
und Bedruckbarkeit.
Praxistipp: Naturdärme immer
sorgfältig kalibrieren und vor dem
Füllen prüfen – Unterschiede im
Kaliber führen sonst zu ungleichmäßigen
Würsten. Bei Kunstdärmen
lohnt sich ein Blick auf
die Sauerstoffbarriere: Für Kochwürste
ist eine hohe Barriere
entscheidend, bei Rohwurst darf
sie etwas durchlässiger sein.
So platzt nichts
Naturdärme brauchen Pflege.
Sie werden in Salz gelagert und
müssen vor dem Füllen gründlich
gespült und gewässert werden –
am besten in lauwarmem Wasser,
30–40 Minuten lang. So werden
sie geschmeidig und reißfest. Zu
heißes Wasser macht sie spröde,
zu kaltes bleibt ohne Wirkung.
Ein kleiner Schuss Essig im
Wässerwasser verbessert die
Elastizität zusätzlich.
Beim Füllen gilt: Gefühl statt
Gewalt. Ein zu hoher Fülldruck
sprengt jeden Darm – lieber
langsam und gleichmäßig arbeiten.
Besonders bei Schafsaitlingen
lohnt es sich, das Füllrohr
regelmäßig leicht zu befeuchten,
damit der Darm sauber läuft.
Collagen- und Kunstdärme
sollte man kurz anfeuchten, damit
sie besser gleiten und keine Luftblasen
entstehen. Sie sollten beim
Clippen oder Abbinden nicht zu
stramm sitzen – beim Brühen
oder Räuchern dehnen sie sich
leicht aus. Tipp: Platzt der Darm
trotzdem, liegt’s oft am falschen
Fülltempo oder an zu kaltem Brühwasser.
Immer zuerst langsam
hochheizen und auf Spannung im
Produkt achten. Bei geräucherten
Würsten lohnt es sich, die Därme
nach dem Füllen kurz antrocknen
zu lassen – das sorgt für gleichmäßige
Farbe und Rauchaufnahme.
Höchste Qualität für Würste
Das Unternehmen Amjadi
bietet eine breite Auswahl
an hochwertigen Saitlingen in
unterschiedlichen Varianten –
trocken gesalzen, füllfertig (FF),
auf Röhrchen oder als Streifen.
Kunden haben die Möglichkeit,
zwischen drei Qualitätsstufen zu
wählen: IA für feine Füllungen,
AB für mittelgroße Wurstwaren
und BC für größere Kaliber. Auf
Wunsch sind auch geräucherte
Därme erhältlich.
Als familiengeführtes Unternehmen
in dritter Generation hat
Amjadi sich auf die Herstellung,
Verarbeitung und den Handel
mit Naturdärmen spezialisiert.
Die Rohmaterialien stammen
aus der eigenen Produktion
sowie von sorgfältig ausgewählten
Partnerbetrieben im Iran,
Nahen Osten und China. Jahrzehntelange
Erfahrung und tief
verwurzelte Tradition sichern
höchste Qualitätsstandards,
die den Produktionsprozess der
Kunden nachhaltig optimieren.
Der Einsatz von Amjadi-
Därmen steigert die Effizienz
und senkt die Kosten – durch
reduzierten Materialverbrauch,
kürzere Produktionszeiten und
geringere Arbeitskosten. Dank
einer umfangreichen Kaliberpalette
von 16/18 bis 28/30 in
2-mm-Schritten findet sich für
unterschiedlichste Wurstwaren
immer die passende Lösung.
Strenge Qualitätskontrollen,
ein HACCP-System und die IFS-
Zertifizierung gewährleisten
höchste hygienische Standards.
Besonderen Wert legt Amjadi
auf den direkten Austausch mit
den Kunden, um individuelle
Anforderungen bestmöglich
zu erfüllen. Die Qualitäts-Saitlinge
sind in Österreich bei allen
Fleischervereinigungen erhältlich
und stehen direkt für den
professionellen Einsatz bereit.
Weitere Informationen finden
Sie bei Amjadi.
www.amjadi.com
Fotos: Amjadi
Fleisch
Markt
Wursthülle & Festliches
Seite 29, 10-11/2025
Frische in Szene
gesetzt
Foto: NovaTaste Austria GmbH
Weihnachtliche Festtagstheke
Wenn sich das Jahr dem Ende
zuneigt, darf die Feierstimmung
auch in der Wursttheke
Einzug halten. Mit WIBERG
lassen sich die Vitrinen in dieser
Wintersaison besonders stimmungsvoll
gestalten. Ob traditionell
oder modern, für jeden
Geschmack ist das passende
Motiv dabei.
Frühzeitig planen lohnt sich,
besonders beim Adventkalender
in Wursthülle, der schon ab dem
1. Dezember zum Einsatz kommt.
Doch auch Tannenbäume, Sterne,
Schneemänner und idyllische
Schneelandschaften verwandeln
die Fleischtheke in eine winterliche
Bühne. Profis entdecken
zudem die kreativen Möglichkeiten
der Leinendärme. Glocken,
Engel oder Glücksschweine
sorgen dafür, dass Kunden ein
Lächeln auf das Gesicht gezaubert
bekommen.
Wer die Festtagstheke noch
individueller gestalten möchte,
kann bei WIBERG eigene Hüllen
entwerfen lassen. Bereits ab
einem Bedarf von 500 Metern
sind maßgeschneiderte Kundeneinzelfertigungen
möglich, die
den eigenen Betrieb von Mitbewerbern
abheben. Auch das
Stückdruck-Sortiment bietet
Platz für persönliche Akzente.
Schon ab zehn Bund kann ein
individueller Aufdruck mit
unterschiedlichen Schrifttypen
und weihnachtlichen Motiven
gewählt werde.
Für den geschmacklichen
Höhepunkt sorgen die Deco
Quick® Dekorumhüllungen. Mit
Wintertraum aus Zimt, Anis und
Koriander lassen sich Koch- und
Weihnachtsschinken schnell,
sauber und dekorativ veredeln.
Die hauseigenen Fachberater
empfehlen insbesondere Lakarom
Wintertraum als ideales Würzmittel
für festliche Spezialitäten.
Auf diese Weise verbinden sich
Optik und Geschmack zu einem
stimmigen Gesamterlebnis.
www.europe.novataste.com
Attraktive Präsentationen
fördern die Nachfrage
nach frischen Produkten und
schaffen Kaufanreize. Die Prico-
Plex-Produkte aus robustem
Kunststoff machen das möglich
und bieten langfristig attraktive
Lösungen für die Präsentation
frischer Lebensmittel. Seit der
Gründung 1953 optimiert das
Unternehmen kontinuierlich
Materialien und Fertigungsmethoden
und gewährleistet
dabei eine Produktion „Made
in Germany“.
Als Innenarchitekt für die
Frischetheke und Ausstatter im
Tableware-Bereich entwickelt
PricoPlex modulare Verkaufssysteme.
Ob Fleischerei oder
Cateringbereich, die langlebigen
Produkte sind schlag- und
abriebfest, leicht zu reinigen,
recyclebar und nutzen die
verfügbare Thekenfläche
nahezu vollständig. Maßanfertigungen,
individuelle Brandings,
Kleinserien oder Prototypen
gehören zum kundenorientierten
Service. Auch Nachhaltigkeit
steht im Fokus. So
tragen Rohstoffe, Produktionsprozesse
mit Ökostrom, lange
Gebrauchsdauer und ein aktives
Entsorgungsmanagement zu
einer ressourcenschonenden
Produktion bei.
Neu im Sortiment ist die
Tableware-Kategorie mit organisch
geformten Schalen und
Platten, die Arrangements wie
im Restaurant ermöglichen.
In wertiger Formensprache
erzeugen sie ansprechende
Präsentationen, die Qualität
und Ästhetik in der Theke oder
beim Catering gekonnt unterstreichen.
www.pricoplex.com
INFO
Zu beziehen bei:
Franz Gramiller & Sohn
GmbH
Haunspergstraße 32
5021 Salzburg
office@gramiller.at
www.gramiller.at
Foto: ABGEDREHT GmbH
Weihnachtliche
Festtagstheke
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Sichern Sie sich jetzt die schönsten
weihnachtlichen Wursthüllen. Wählen Sie
aus winterlichen Druckmotiven, originellen
Leinendärmen sowie schmackhaften Deco
Quick® Gewürzumhüllungen. Bringen Sie Ihre
Kunden mit der Wursthülle Advent schon in
der Vorweihnachtszeit in festliche Stimmung.
Jetzt entdecken!
Mehr Informationen zu
unseren Lösungen finden Sie unter:
europe.novataste.com
Aktuelles
Seite 30, 10-11/2025
Fleisch Markt
Partner für das Fleischerhandwerk
Die Fleischerverband eGen,
Marktführer im Bereich
Fleischereibedarf, vertraut im
Ladenbau auf die Expertise von
Ladenbau Hanke. Gemeinsam
bieten sie Metzgereien ganzheitliche
Lösungen – von der
Ausstattung bis zum modernen
Verkaufsraum.
Zukunftsorientierter
Ladenbau
Ladenbau Hanke entwickelt
maßgeschneiderte Verkaufskonzepte
für Metzgereien, die
traditionelle Handwerkskunst
mit modernen Einkaufsbedürfnissen
verbinden. Ziel ist ein
Einkaufserlebnis, das begeistert
– effizient, flexibel und digital.
Unsere Lösungen im
Überblick
u Hybride Verkaufskonzepte:
Bedientheke trifft Selbstbedienung
– für mehr Effizienz
und Kundenzufriedenheit.
u CRM & Newsletter: Stärkere
Kundenbindung durch individuelle
Ansprache.
u 24/7-Selbstbedienung:
SmartStore-Systeme ermöglichen
unabhängigen Verkauf
rund um die Uhr.
u Digitale Bestelllösungen:
Kunden bestellen bequem
online und holen ihre Ware
zur Wunschzeit ab.
u KI im Betrieb: Unterstützung
bei Einarbeitung, Weiterbildung
und Marketing.
Frisch, effizient und nachhaltig ist
die patentierte Hanke-Kühltechnik.
Das innovative Theken-Kühlsystem
sorgt für gleichmäßige
Kühlung, optimale Präsentation
und minimale Warenverluste
– bei reduziertem Energieverbrauch.
Herausnehmbare Kühlgitter
vereinfachen die Reinigung.
Optimierte
Produktionsplanung
Erst durch die individuellen
Betriebsanalysen entstehen
Arbeitsabläufe und Raumkonzepte,
die Hygiene und Effizienz
auf höchstem Niveau vereinen
– von der Herstellung bis zum
Verkauf.
Philosophie mit
Weitblick
Thomas Hanke setzt auf Ehrlichkeit,
Innovation und Respekt vor
dem Handwerk. „Wir machen
Metzgereien fit für die Zukunft
– wirtschaftlich, attraktiv und
erfolgreich.“
INFO
Fleischerverband eGen
Dr. Hans-Lechner-Straße 1,
5071 Wals-Siezenheim
Tel. 0043 50 19350
bestellung@fleischerverband.at
www.hausschlachter.at
Ladenbau Hanke GmbH
Henleinstraße 9
93092 Barbing-Unterheising
Tel. +49 (0)9401-527680
info@ladenbau-hanke.de
ladenbau-hanke.de
Foto: Hanke Foto: Bartoldus Borgentreich
Restwerte von
Nitrit und Nitrat
Die Übergangsregelung für
Nitrit- und Nitratmengen
endete mit Oktober 2025.
Was gilt ab dann?
Neben den bisherigen Einsatzmengen
gelten künftig auch
Höchstmengen für Restwerte
von Nitrit und Nitrat – gemessen
bis zum Ende des Mindesthaltbarkeitsdatums.
Die Werte
werden als Molekül-Ionen
angegeben und lassen sich
aus früheren Angaben leicht
umrechnen: 0,67 für Nitrit, 0,73
für Nitrat.
Umsetzung in der
Praxis
Bei Produkten ohne Gewichtsverlust
(z. B. Brühwurst, Kochschinken
im Darm) ist die Kontrolle
einfach. Schwieriger wird
es bei gereiften oder getrockneten
Erzeugnissen, hier empfiehlt
sich eine externe Analyse. Alle
Rezepturen sollten überprüft
werden – auch Zutaten wie
Gemüsepulver, Gewürze oder
nitratbelastetes Trinkwasser
können den Gesamtgehalt
beeinflussen.
Was hilft dabei?
BITEC® Reifekulturen unterstützen
den Abbau von Nitrat,
indem sie es zu Nitrit und weiter
zu NO umwandeln – wichtig für
Farbe und Aroma. So tragen sie
aktiv zur Reduzierung der Restmengen
bei.
Mit den neuen Regelungen
liegt die Verantwortung klar bei
Herstellern und Betrieben: Nur
wer regelmäßig kontrolliert,
bleibt auf der sicheren Seite.
www.novataste.com
Foto: Novataste
BUCHTIPP
Für Wurstkünstler
Wurstmachen wird in diesem Buch zu einem Abenteuer
für die eigene Küche. Vivi D’Angelo und Josh Flatow führen
vom historischen Ursprung über klassische Brüh-
, Koch- und Rohwürste bis zu überraschenden Rezeptideen.
Schritt für Schritt, praxisnah und bebildert, wird
das traditionsreiche Handwerk lebendig. Wer Lust hat,
Wurst zu erleben, zu gestalten und zu genießen, findet
hier Freude am Selbermachen.
www.ulmer-verlag.de
Umfang: 208 Seiten
Einband: Gebunden
39,10 €, ISBN: 978-3-8186-2602-0
Foto: Verlag Eugen Ulmer
Fleisch
Markt
Aktuelles
Seite 31, 10-11/2025
Fleisch: Spiegel der Gesellschaft?
Foto: Klaus Pichler
Die neue Sonderausstellung
„Fleisch“ im Wien Museum
widmet sich einem Thema, das
seit jeher die Gemüter bewegt.
Für manche ist Fleisch unverzichtbar
als Nahrungsmittel
und Kulturgut, für andere sind
Haltungs- und Schlachtbedingungen,
Tiertransporte
und Klimawandel Gründe, auf
Fleisch zu verzichten. „Fleisch
war immer mehr als nur ein
Nahrungsmittel. Es ist bis heute
ein Gradmesser von Identität,
Status und gesellschaftlichem
Wandel. Die Ausstellung erzählt
die Kulturgeschichte Wiens aus
einer für viele sicher ungewohnten
Perspektive“, erklärt Kurator
Jakob Lehne.
Die Ausstellung verfolgt die
Geschichte des Wiener Fleisches
vom Stall bis zum Teller und
darüber hinaus. Schon im Mittelalter
wurde am zentralen Umschlagplatz
der Rinder-Handelsrouten
mehr Fleisch gegessen als
anderswo. Später prägten die
großen Schlachthallen von St.
Marx und zahlreiche Fleischhauereien
das Stadtbild. Gleichzeitig
zeigen sich soziale Unterschiede
beim Fleischkonsum, während
die Stadt im 19. Jahrhundert zu
einer Hochburg der vegetarischen
Bewegung wurde. „Zum
Thema Fleisch haben fast alle eine
Meinung. Doch wahrscheinlich
ist vielen nicht bewusst, wie sehr
die Entwicklungen der Vergangenheit
heutige Diskussionen
prägen. Die Ausstellung lädt dazu
ein, die Wiener Fleischgeschichte
zu erkunden“, so Kuratorin Sarah
Pichlkastner. Neben historischen
Objekten zeigt die Ausstellung
verschwundene Berufe, traditionelle
Gerichte, Werbung und
Rollenbilder. Sie ist vom 2. Oktober
2025 bis 22. Februar 2026 zu
sehen.
www.wienmuseum.at
Foto: NovaTaste
Bakterien-Power
Feinkostsalate stehen im
Herbst besonders hoch im
Kurs, und ihre Qualität hängt
maßgeblich von der richtigen
Verarbeitung und Frische ab.
Zu den zentralen Zielen der
Lebensmittelindustrie zählen die
Herstellung sicherer Produkte,
die Bewahrung eines guten
Geschmacks über längere Zeit
sowie die Verringerung von
Lebensmittelverschwendung. Bei
Feinkostsalaten ist dies besonders
wichtig, da sie empfindlich
auf Verderbnis reagieren. Lebensmittelkulturen
leisten hier einen
entscheidenden Beitrag, indem
sie unerwünschte Bakterien
und krankheitserregende Keime
durch natürlichen Wettbewerb
verdrängen.
Mit BITEC® B FRESH lassen
sich frische Salate, Feinkostsalate
und Aufstriche länger
haltbar machen. Die guten
Bakterien schützen zuverlässig
vor Listeria monocytogenes,
Pseudomonas und Enterobacteriaceae
und bieten gleichzeitig
eine natürliche Clean-Label-
Lösung. Auch bei geschnittenen
Produkten, Dips oder Aufstrichen
zeigt die Fresh Bioprotection ihre
Wirkung.
Für das kreative Extra eines
Feinkostsalates sorgen Gewürze
wie die „Bunte Dekorwürzung“
von WIBERG mit Pfeffer, Paprika
und Senf oder „Zitronenpfeffer
OG“ mit frischen Zitrusnoten.
Sie eignen sich sowohl zum
Abschmecken als auch für Dressings
und Dips und verleihen
jedem Salat im Handumdrehen
das gewisse Etwas. Auch vegane
Varianten sind mit wenigen
Handgriffen möglich. So lassen
sich Aioli, Remoulade oder Cocktailsaucen
pflanzlich zubereiten.
Die vegane Majo überzeugt
mit 100 Prozent pflanzlichen
Zutaten und hervorragendem
Geschmack.
www.shop.novataste.com
Liebe
geht durch
den Darm.
Amjadi Därme sind bei allen Fleischerverbänden
und Genossenschaften erhältlich!
Qualitätsdärme von Amjadi – immer die richtige Wahl.