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Dübener Wochenspiegel - Ausgabe 21 - Jahrgang 2025

Dübener Wochenspiegel - Ausgabe 21 - Jahrgang 2025 mit dem gewerblichen Sonderthema "Bauen & Wohnen"

Dübener Wochenspiegel - Ausgabe 21 - Jahrgang 2025
mit dem gewerblichen Sonderthema "Bauen & Wohnen"

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Band 16

16

Verlagshaus „Heide-Druck“, Bad Düben

: Die Heide-Zeitung : heimatverbunden : informativ : kritisch :

www.duebener-wochenspiegel.de

inklusive Amtsblatt Stadt Bad Düben & Gemeinde Laußig | 33. Jahrgang | Nr. 21 | 5. November 2025

Ausgezeichnete Leistung

Sachsens beste Auszubildende in

den „Grünen Berufen“ kommt aus

Bad Düben! Elisabeth Zeuge von der

Muldeland Agrar hat ihre Lehre zur

Tierwirtin mit der Note 1,3 bestanden.

Seite 3

Aufsehenerregende Funde

Bei den archäologischen Untersuchungen

in der Nähe von Wellaune wurden

durchaus spannende Relikte aus der

Bronzezeit gefunden. Das führte nun

zu erhöhtem Medieninteresse.

Seite 3

Gewerbliches

Sonderthema in

dieser Ausgabe:

Bauen und Wohnen

Seiten 21 bis 24

Tag der offenen Baustelle

Spannende Einblicke in den großen Kita-Umbau

(Bad Düben/Wsp/kp). Die größte

kommunale Baustelle Bad Dübens befindet

sich derzeit zwischen Schmiedeberger

und Steinstraße. Dabei geht es

um den Umbau der Kindertagesstätte.

Im kommenden Jahr sollen in dem

über 50 Jahre alten Objekt die beiden

AWO-Kitas „Spatzenhaus“ und „Märchenland“

unter einem Dach getrennt

voneinander einziehen. Die Arbeiten

schreiten munter voran und so gewährten

Stadtverwaltung sowie Architekt

Jan-Marco Grönert (Tiepelt Architekten

aus Delitzsch) einen Tag nach den

Erzieherinnen und Erziehern beider

Einrichtungen auch interessierten

Bürgern Einblicke in das Großprojekt.

Gleich vier geführte Durchläufe mit je

rund 15 Personen wurden angeboten.

Markus Krisch vom städtischen Bauamt

erinnerte in seinen einführenden

Worten auf die jüngere Historie der

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Architekt Jan-Marco Grönert (Tiepelt Architekten) führte die interessierten Besucher

mit allerhand Infos durch die Baustelle.

Foto: (Wsp) Phillipp

Konzeptfindung. Von 2019 bis 2021

wurde der Hort „Biberburg“ in direkter

Nachbarschaft zur Heide-Grundschule

gebaut. In der Folge wurden hier alle

Hortkinder der beiden Kitas untergebracht,

wodurch wiederum Platz

entstand. Verwaltung, Stadtrat sowie

Träger entschlossen sich schließlich,

„Spatzenhaus“ und „Märchenland“

mit ihren unterschiedlichen Konzepten

künftig in einem Gebäude zu platzieren.

Weiter auf Seite 2

Nachtshopping

„Überraschen,

leuchten, lecker...“

(Bad Düben/Wsp/kp). Wie bereits in

der vergangenen Ausgabe etwas ausführlicher

angekündigt, lädt die Bad

Dübener Innenstadtinitiative am kommenden

Samstag (08.11.) ab 18 Uhr

zum Nachtshopping ins kurstädtische

Zentrum. Bis 22 Uhr werden einige

Geschäfte ihre Türen öffnen, mit Angeboten

locken und mit verschiedenen

Aktionen auf sich aufmerksam machen.

Außerdem lockt das Restaurant

„National“ mit „Nachts im Viertel“

auf den Hof (siehe Seite 6).

Wie von Organisatorin Cornelia Richter

zu erfahren war, steht das Nachtshopping

abermals unter dem Motto

„Überraschen, leuchten, lecker...“ Für

Stärkung sei an jeder Ecke gesorgt.

Und vielleicht bringen ja auch die Besucher

die Innenstadt zum Leuchten?

Ab sofort erhältlich!

Für nur

6,90 Euro

in den

Buchläden

der Region!

Band

Das „Jahrbuch der Dübener

Heide 2026“ beinhaltet:

ein Kalendarium mit Geschichtsdaten

aus der Region und der Serie

„Historische Berufe vorgestellt“

sowie interessante Textbeiträge

über unsere Heimat.

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Tel.: 034243 / 22196

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04849 Bad Düben

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Kurbetriebsgesellschaft

Bilanzverlust von

1,544 Millionen Euro

(Bad Düben/Wsp/kp). Die Stadt Bad

Düben ist ein Gesellschafter der Kurbetriebsgesellschaft

Dübener Heide

mbH. Daher war der Stadtrat angehalten,

den Jahresabschluss 2024 festzustellen.

Die Bilanz weist einen Verlust

in Höhe von 1,544 Millionen Euro

auf. Bürgermeisterin Astrid Münster

(WBD) führte massive Einbußen bei

den Umsatzerlösen sowie hohe Aufwendungen

in Sachen Energie als

Gründe an. „Es wird auch künftig ein

Zuschussgeschäft bleiben“, sagte sie.

Stefan Lange (SPD) lobte die „rund

100 Köpfe, die den Betrieb dort in

den schwierigen Zeiten am Laufen

halten“. Jens Findeisen (CDU) kritisierte

derweil, dass Kurdirektor

Thorsten Dressler erneut nicht vor

Ort Stellung bezog.


Herstellung und Vertrieb: Verlagshaus „Heide-Druck“, Bad Düben

Bildnachweis: Kevin Phillipp | Michael Seidel | Heike Nyari | Anja Sambale

Hans-Joachim Stelter | Naturpark Dübener Heide | Eisenmoorbad Bad Schmiedeberg

2

AUS BAD DÜBEN UND UMGEBUNG 5. November 2025

Dübener

WOCHENSPIEGEL

Tag der offenen Baustelle – Fortsetzung von Seite 1

Spannende Einblicke in den

großen Kita-Umbau

Im neuen Mehrzweckraum wurden bereits die Akustikdecken eingebaut.

Fotos: (Wsp) Phillipp

(Bad Düben/Wsp/kp). „Seit Ende

2023 arbeiten wir an der Umsetzung.

Im Oktober 2024 startete der eigentliche

Bau“, blickte Krisch zurück. Die

anfänglich geschätzten Baukosten in

Höhe von 3 Millionen Euro wurden

schnell nach oben korrigiert. Der

Stadtrat setzte den Deckel bei 7 Millionen

Euro, die über das Städtebau-Programm

zu zwei Dritteln von Bund und

Land gefördert werden. „Momentan

sieht es so aus, dass wir das Budget

nicht ganz ausreizen müssen“, gab sich

Krisch optimistisch.

Der Zeitplan ist derweil recht konkret:

Am 13. April 2026 soll das Objekt der

AWO als Trägerin übergeben werden.

Dann sollen die Einzugsarbeiten

Im Innenhof zwischen den beiden Verbindungsgängen

entsteht derzeit eine

Außenterrasse, die später noch sonnengeschützt

wird.

Augenblicke

Wandkalender

2026

mit Aufnahmen

aus der

Dübener Heide

und Umland

Verlagshaus „Heide-Druck“

Neuhofstraße 22–23 · 04849 Bad Düben

9,95

erfolgen, damit beide Kitas im neuen

Zuhause schnellstmöglich ihre Arbeit

aufnehmen können. Beide Einrichtungen

erhalten einen separaten Eingang.

Während das „Märchenland“ künftig

fast ausschließlich im Erdgeschoss

untergebracht ist, befinden sich die

über einen langen Gang neuangeordneten

Gruppen- und Sanitärräume des

„Spatzenhauses“ vordergründig in

den Obergeschossen. Zudem wird es

gemeinsam nutzbare Bereiche geben,

beispielsweise das Kinderbistro unweit

des Verwaltungstraktes.

„Die Gebäudehülle und die Fenster

mussten wir nicht groß anfassen, da

diese recht neu waren. Die größten

Maßnahmen stellten die Neuanordnung

der Räume, Arbeiten am Dach,

die Installation des Sonnenschutzes,

einer Photovoltaik-Anlage sowie einer

Klimatisierung dar“, zählte Grönert

auf. Nicht zu vergessen: der Außenbereich.

Hier ist keine Barriere vorgesehen,

sodass es zu einer Durchmischung

kommen wird, die auch gewünscht ist.

Derzeit wird hier eine neue Terrasse

gebaut und auch eine asphaltierte

Rollerbahn soll entstehen. „Wir haben

hier einen sehr schönen Baumbestand,

den wir im Wesentlichen erhalten“,

betonte Grönert.

Impressionen aus

der Dübener Heide

JETZT ERHÄLTLICH

HEIDE

KALENDER

2026

Jugendwahl

Niedrige Beteiligung und erste Ergebnisse

Nächste Sitzung

Stadtrat tagt morgen im Grundschul-Saal

(Bad Düben/Wsp/kp). Der Bad Dübener

Stadtrat trifft sich am morgigen

Donnerstag (06.11.) binnen einer Woche

bereits zum zweiten Mal für eine

öffentliche Sitzung. Aufgrund des zu

erwarteten Besucherinteresses weicht

das Gremium dazu in den größeren

Speisesaal der Heide-Grundschule aus.

Start ist um 18 Uhr.

Abzuarbeiten ist eine mit 17 Punkten

ausführliche Tagesordnung. Dabei bilden

die Bebauungspläne für die beiden

potentiellen Windparks bei Brösen und

Jahrbuch der Dübener Heide 2026 erschienen

Vom Dübener Park bis zu Paul Gerhardt

(Dübener Heide/Wsp/kp). In diesen

Tagen erscheint das Jahrbuch der

Dübener Heide 2026 in regionalen

Buchhandlungen, an ausgewählten

touristischen Punkten sowie im herausgebenden

Verlagshaus „Heide-

Druck“ in Bad Düben zum Preis

von 6,90 Euro. Dabei handelt es sich

bereits um den 33. Band

der Pflichtlektüre für

heimatgeschichtlich

Interessierte.

Auf insgesamt 100

Seiten wurden erneut

allerhand historische

Beiträge zusammengetragen,

die es sich zu

lesen lohnt. So werden

im Kalendarium abermals

zwölf alte Berufe

durch den Verein der Historischen

Bauschlosserei

und Schmiedewerkstatt

August Reinhard e. V. aus Gräfenhainichen

vorgestellt. Der langjährige

Bad Schmiedeberger Stadtchronist

Felix Saul widmet sich der kleinsten

Kirche der Dübener Heide in Patzschwig.

Dr. Bernd Bendix aus Söllichau

und Bad Dübens Stadtchronist

Lutz Fritzsche beleuchten wiederum

die Geschichte und Gegenwart des

Bad Dübener Kirchenforstes. Fritzsche

(Bad Düben/Wsp/kp). Die erste Wahl

für ein Bad Dübener Jugendparlament

seit rund zweieinhalb Jahrzehnten ist

Geschichte. Vom 14. bis 21. Oktober

waren insgesamt 803 junge Bad Dübenerinnen

und Bad Dübener im Alter von

14 bis 24 Jahren aufgerufen, online ihr

Kreuz für eine oder einen der 21 Kandidatinnen

und Kandidaten abzugeben.

Wie die Stadtverwaltung im heutigen

Amtsblatt mitteilt, setzt sich das

Jugendparlament nach vorläufigem

Ergebnis aus folgenden sieben Vertreterinnen

und Vertretern zusammen:

Nicolas Wenzel, Jeremy Tulaszewski,

Leni Kletzsch, Albert Ceprakow, Florian

Oehme, Jolina Marie Lehmann

und Lars Helge Jonack. Alle Gewählten

müssen sich bis zum 10. November

entscheiden, ob sie die Wahl

annehmen und dies der Verwaltung

schriftlich mitteilen.

Großer Wermutstropfen: Lediglich 86

Wählerinnen und Wähler machten von

ihrem Recht Gebrauch, was zu einer

erschreckend niedrigen Wahlbeteiligung

von 10,7 Prozent führte. Offenbar

hat man nach Anfangsschwierigkeiten

bei der „Kandidaten-Akquise“ auch

auf postalischem Weg nicht die breite

Masse mobilisieren können. Aller Anfang

scheint eben doch schwer.

an der B183 zwischen Bad Düben und

Görschlitz das Hauptthema des Abends.

Des Weiteren soll unter anderem das

Städtebauliche Entwicklungskonzept

(SEKo) fortgeschrieben werden. Zu

guter Letzt werden noch die Machbarkeitsstudie

zur Umgestaltung des

Marktplatzes und zur Offenlegung des

Heidegrabens diskutiert.

Zu Beginn haben Bürgerinnen und Bürger

die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Allerdings sollte deren Inhalt nicht

Gegenstand der Tagesordnung sein.

ist es darüber hinaus ebenfalls, der an

das 180-jährige Jubiläum der Parkgründung

in Düben erinnert.

Abgerundet wird das aktuelle Jahrbuch

von zwei interessanten Beiträgen. Unter

dem Titel „Von der Tausendjahrfeier

ins Tausendjährige Reich...“ stellt

Dr. Eberhard Ulm die Dübener Bürgermeister

von 1885 bis 1931

vor. Dabei sticht vor allem

eine Vision der späteren

Kurstadt ins Auge. In

einer Festschrift zum

Parkfest 1921 fällt eine

entsprechende Zeichnung

auf. Das Düben

im Jahr 2000 stellte man

sich damals offenbar

mit prächtiger Kathedrale,

breiter Brücke

samt Straßenbahn sowie

Hafen, Schiffe

und Zeppeline vor.

Abschließend widmet sich Wilma

Deißner aus Gräfenhainichen dem

bedeutendsten Sohn ihrer Heimatstadt:

dem weltbekannten Kirchenliederdichter

Paul Gerhardt. Schließlich

steht im kommenden Jahr dessen 350.

Todestag an. Deißner beschreibt dabei

Weg, Wirken und Wirkung Gerhardts

anhand von Anekdoten, Fakten und

natürlich Kostproben seiner Werke.


Dübener

WOCHENSPIEGEL 5. November 2025

AUS BAD DÜBEN UND UMGEBUNG 3

„Hervorragender Ausbildungsbetrieb in der Agrarwirtschaft“

Jahrgangsbeste Tierwirtin kommt aus Bad Düben

(Schwemsal/Wsp/kp). Mit Elisabeth

Zeuge kommt die jahrgangsbeste

Tierwirtin in ganz Sachsen aus Bad

Düben. Die 20-Jährige schloss ihre

Ausbildung mit der Fachrichtung Rinderhaltung

jüngst mit der Note 1,3 ab.

Ihr Ausbildungsbetrieb, die Muldeland

Agrar GmbH aus der Kurstadt, zählt

zum Firmengeflecht der Heideland

Agrar AG mit Sitz in Laußig sowie

weiteren Standorten auch in Sachsen-

Anhalt und wurde aus gegebenem

Anlass von Landrat Kai Emanuel mit

der Qualitätsplakette „Hervorragender

Ausbildungsbetrieb in der Agrarwirtschaft

des Landkreises Nordsachsen“

ausgezeichnet. Die Übergabe erfolgte

im Beisein der Bürgermeister Lothar

Schneider (Gemeinde Laußig) und Ferid

Giebler (Gemeinde Muldestausee)

sowie Bauernverband-Vertretern in

der neuen und hochmodernen Milchviehanlage

in Schwemsal.

Elisabeth Zeuge stammt aus einem

Diese Anzeige ist

ausschließlich in der

Printausgabe

sichtbar.

Impressum

Dübener Wochenspiegel

Herausgeber:

Verlagshaus „Heide-Druck“

Neuhofstraße 22 –23

04849 Bad Düben

Tel.: 034243/24602, Fax: 24603

E-Mail: info@heide-druck.com

www.duebener-wochenspiegel.de

Redaktion: Kevin Phillipp (kp)

ViSdP:

Layout:

Anzeige:

Druck:

Heike Nyari (ny)

Alexander Schütz (as)

Anja Sambale

Sybille Spielbühler

MZ Druckereigesellschaft

mbH, Halle (Saale)

Erscheinungsweise:

Mittw./Donn. aller 14 Tage

Auflage: 12.800 Exemplare

kostenlos an die Haushalte

im Einzugsgebiet.

Für die Richtigkeit telefonisch eingebrachter

Änderungen in Anzeige und

Redaktion übernimmt der Verlag keine

Gewähr, für unverlangt ein gesandtes

Material keine Haftung. In Leserbriefen

sowie Zuschriften von Parteien

oder Wählergemeinschaften geäußerte

Meinungen müssen nicht mit jener der

Redaktion übereinstimmen.

Heideagrar-Chef Ralf Deckert und Tierwirtin Elisabeth Zeuge nahmen die Plakette

als hervorragender Ausbildungsbetrieb von Nordsachsens Landrat Kai Emanuel

(r.) entgegen.

Fotos: (Wsp) Phillipp

kleinen Ort in der Nähe des hessischen

Fulda und ist extra für ihre Ausbildung

als damals 16-jähriges Mädchen in die

Dübener Heide gezogen. Nach ihrem

Traum-Abschluss blickt sie bereits auf

die nächste Ausbildung. „Ich möchte

zusätzlich noch Fleischerin werden“,

verkündet sie in der illustren Runde.

Anschließend strebt sie auch noch den

Archäologische Untersuchungen bei Wellaune

(Wellaune/Wsp/ny). Auf dem Areal

zwischen der B2 und der B107 bei

Wellaune, Niederglaucha und der

Schnaditzer Waldsiedlung befinden

sich Erdhügel an Erdhügel und eine

Menge freigeschobener Flächen. In

diesem Bereich sind seit April diesen

Jahres archäologische Untersuchungen

im Gange, die nach und nach weitere

Funde zu Tage bringen.

Grund: An dieser Stelle führt die zukünftige

Umgehungsstraße des Bad

Dübener Stadtteils vorbei und am Ortsausgang

Richtung Glaucha soll an der

B107 ein Kreisverkehr gebaut werden.

Wie bei jeder anderen Baustelle auch,

wird zuvor durch Archäologen

ins Erdreich und somit in die

Vergangenheit geschaut.

Im drei Kilometer langen

Trassenverlauf der

Umgehungsstraße wurden

zunächst sogenannte

Baggerschnitte zur

Sichtung angelegt und an

drei Stellen wurde man fündig.

„So abwegig war das gar

nicht, denn 1969 und 1978 wurden

im Umfeld der Schweinefarm bereits

Einzelurnen gefunden“, weiß Gebietsreferentin

Dr. Saskia Kretschmer. Unweit

der Glauchaer Mühle fand man

des Weiteren vor zwei Jahren Spuren

aus der Eisenzeit.

Nun also ein Urnengräberfeld und

ziemlich viele Siedlungsspuren aus

einem Zeitraum von etwa 1300 bis

1200 vor Christus. Dieser große Fund

war dem Landesamt kürzlich ein

Meisterbrief an – in welcher Richtung

ist jedoch noch nicht klar.

Die Auszeichnung als hervorragender

Ausbildungsbetrieb in der Agrarwirtschaft

verleiht der Landkreis seit 2024.

Vor der Heideland Agrar AG konnten

sich bereits der Milchhof Zinna in Torgau

und der Biohof Paulsen in Wermsdorf

über die Qualitätsplakette freuen.

§ „Ärger

?

„Ärger mit dem

Finanzamt“?

§

dem Finanzamt“?

Rechtsanwälte

Kühn & Schreiber

04849 Bad Düben

Neuhofstr. 23

Telefon: 03 42 43 / 2 88 65

Telefax: 03 42 43 / 2 88 66

www.ra-nks.de

kontakt-bd@ra-nks.de

Großer Bahnhof für Urnengräber und Siedlungsgruben

Treffen mit Pressevertretern wert, bei

dem verschiedene geborgene Gegenstände

und Bilder präsentiert wurden.

Lagepläne zeigten die genauen Fundstätten

und anhand von Zeichnungen

konnten die Urnen und Beigefäße bestimmten

Zeiten zugeordnet werden.

Gemeinsam mit den Experten schritten

die Gäste das Gräberfeld ab, filmten

und fotografierten und zwei Drohnen

machten zusätzlich Luftbildaufnahmen.

Des Weiteren wurden die Journalisten

und Fotografen Zeugen, wie

die Grabungsarbeiterin Ines Baxmann

und Archäologe Lucien-Cornell Trapp

ein Urnengrab freilegten.

„Wir fanden 37 Bestattungen

aus der späten Bronzezeit

und der Lausitzer Kultur

in gutem Erhaltungszustand“,

erklärte Kathrin

Balfanz. Ein besonderes Fundstück

ist eine kugelförmige Rassel aus

gebranntem Ton, die sage und schreibe

über 3.000 Jahre lang unversehrt unter

der Erde lag. Damit dieses kugelartige

Gebilde auch rasselt, wurden seinerzeit

bei der Herstellung kleine lose

Steinchen eingearbeitet. Und es rasselt

immer noch!

In den kommenden Wochen konzentrieren

sich die Arbeiten auf den

Siedlungsbereich, der in etwa parallel

zur B107 in Richtung der Glauchaer

Mühle verläuft. Hier hoffen die Archäologen

auf Funde von sogenannten

Siedlungsgruben, die dann weiteren

Aufschluss über das damalige Leben

der Menschen geben können.

Die Grabungen sollen noch bis Frühjahr

2026 andauern. Solange ruht das

Projekt der Ortsumfahrung.

Grabungsarbeiterin Ines Baxmann und Archäologe Lucien-Cornell Trapp legen

ein Urnengrab frei. Rundes Foto: Eine über 3.000 Jahre alte und völlig intakte

Tonrassel hat die Zeiten überdauert.

Fotos: (Wsp) Nyari


4

GEMISCHTE SEITE 5. November 2025

Dübener

WOCHENSPIEGEL

Diese Anzeige ist ausschließlich in der

Printausgabe sichtbar.

AWO Hort „Biberburg“

„Was läuft heute im Kino?“ „Ein Horrorfilm...“

Freie Plätze in neuer Vorschulgruppe / Türen öffnen am Samstag

Freikarten-Verlosung

Löbnitzer gewinnt

Tickets für „Saxlust“

(Bad Düben/Wsp/kp). Da war die

Gewinnspiel-Frage doch schwieriger

als gedacht: Ist das Saxophon ein

Holz- oder ein Blechblasinstrument,

wollten wir in der letzten Ausgabe wissen.

Unser Postfach war gut gefüllt, allerdings

mit zahlreichen falschen Antworten.

Das Saxophon ist tatsächlich

ein Holzblasinstrument – ein schmales

Holzblättchen zur Tonerzeugung am

Mundstück macht‘s möglich!

Unter den Kennern war Thomas

Bechtloff aus Löbnitz, der sich als

Verlosungs-Gewinner zwei Freikarten

für „Saxlust“ im HEIDE SPA am 29.

November in unserer Redaktion abholen

kann. Tickets sind weiterhin unter

anderem an der Badkasse erhältlich.

(Bad Düben/Wsp/kp). Der Bad Dübener

Hort „Biberburg“, in Trägerschaft

der AWO Nordsachsen, feierte

vor wenigen Tagen bereits seinen vierten

Geburtstag. Kehrte seit der Eröffnung

vormittags in den hochmodernen

Räumen stets Ruhe ein, da ein Großteil

der Kinder fleißig in der benachbarten

Heide-Grundschule lernt, ist nun ganztägig

„Leben in der Bude“. Der freudige

Grund ist die neue Vorschulgruppe,

die Anfang August eröffnet wurde.

Aktuell besteht die Rasselbande aus

acht Kindern, die von Lena Krutz und

Kerstin Klewe betreut werden. Eine

Gruppe mit zwölf Kindern wäre ideal.

Mit Fragen oder einer Anmeldung könne

man sich jederzeit bei Hortleiterin

Kerstin Gründling melden. Eine weitere

Möglichkeit, sich vom Konzept und

der Einrichtung zu überzeugen, besteht

am kommenden Samstag (08.11.) beim

Tag der offenen Tür in der Zeit von 10

bis 12 Uhr. Momentan werden in der

„Biberburg“ insgesamt 217 Kinder von

16 pädagogischen Fachkräften betreut.

Zurück zu den Vorschülern: Die nehmen

morgens gemeinsam ihr Frühstück

ein und können anschließend –

ganz im Sinne des offenen Konzepts

– als Gruppe frei entscheiden, was

sie im Haus oder, je nach Wetterlage,

auch auf dem großen Freigelände

Lena Krutz betreut seit August die neue Vorschulgruppe mit aktuell insgesamt

acht Kindern.

Foto: (Wsp) Phillipp

unternehmen wollen. Dabei wird nicht

nur gemalt, gebastelt oder gespielt.

Ab und an darf dann auch schon einmal

nebenan in eine Unterrichtsstunde

reingeschnuppert werden. „Es gibt

eine wirklich tolle Zusammenarbeit

mit Frau Lorz von der Heide-Grundschule“,

freut sich Gründling.

Am Nachmittag werden die Vorschul-

Knirp se ohnehin in den offenen Hortalltag

eingebunden. „Das hat den positiven

Effekt, dass die Kinder, wenn sie

dann im nächsten Jahr in die Schule

kommen, keine allzu große Eingewöhnungszeit

mit den vielen ‚fremden‘

Kindern und dem großen Gebäude

benötigen. Alles ist dann bereits vertraut“,

erklärt Krutz.

Neuhofstraße 22 (links)

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Kontakt: Mike Ertel (Küchen-Ertel)

Tel.: 034243 / 2 30 22

Mail: kontakt@kuechen-ertel.de


Dübener

WOCHENSPIEGEL

5. November 2025 AUS DER REGION 5

Empfang bei der Profiroll Technologies GmbH

Pollok Bau aus Delitzsch gewinnt

nordsächsischen Wirtschaftspreis

Gunnar Simon (WOTa), Holger Buchholz (Buchholz + Partner), Thomas und

Anne-Kathrin Pollok (Pollok Bau), sowie Marco Vierkant (Buchholz + Partner)

nahmen die Ehrung für ihre Unternehmen entgegen (vorn v. l.). Die ersten Gratulanten

waren Landrat Kai Emanuel, Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter

und Matthias Schönknecht von der LVZ (hinten v. l.).

Foto: LRA/Bley

(Bad Düben/Wsp). Beim Empfang

der nordsächsischen Wirtschaft in

Bad Düben ist die Firma Pollok Bau

aus Delitzsch mit dem Wirtschaftspreis

2025 ausgezeichnet worden. Zu

den drei Finalisten gehörten auch die

Unternehmen Buchholz + Partner

aus Radefeld und WOTa – Wohnen

in Taucha. Rund 120 geladene Gäste

aus Wirtschaft und Politik verfolgten

die von der Leipziger Volkszeitung

und der Wirtschaftsförderung des

Landkreises Nordsachsen initiierte

Ehrung in einer Event-Werkhalle

der Firma Profiroll. „Gerade in wirtschaftlich

schwierigen Zeiten sind

Anlässe wie dieser Empfang eine

wichtige Möglichkeit zum Gedankenaustausch“,

sagte Nordsachsens

Landrat Kai Emanuel. Er betonte

das Selbstverständnis der Wirtschaftsförderung

des Landkreises,

den Unternehmen auf Augenhöhe zu

begegnen, für sie immer ansprechbar

zu sein, Türen zu öffnen und

damit als positiver Standortfaktor

zu wirken.

Der Wirtschaftspreis wird aller zwei

Jahre vergeben und stand diesmal unter

dem Motto „Attraktiver Arbeitgeber“.

Städte und Gemeinden des Landkreises

hatten insgesamt 40 Unternehmen

vorgeschlagen, aus denen eine Jury,

bestehend aus Mitarbeitern von Landratsamt,

Leipziger Volkszeitung und

des Beratungsunternehmens Zarof,

die drei Erstplatzierten ermittelte. Zur

Auszeichnung gehörten neben Glaspokalen

und Urkunden auch Imagefilme,

die am Abend ihre Premiere

feierten und nun von den Firmen für

ihre Außendarstellung genutzt werden

können.

Landratsamt Nordsachsen

Anzeige

25 Jahre Boutique ML – das muss

gefeiert werden

(Eilenburg/Wsp). Seit nunmehr 25

Jahren gibt es unsere kleine Damenboutique

in der Eilenburger Puschkinstraße.

Den 8. November möchten wir

zum Anlass nehmen und uns bei unseren

treuen Kundinnen zu bedanken.

Als sich meine Mutti, Monika Leune,

im Oktober 2000 einen großen Wunsch

mit einer kleinen Damenboutique erfüllte

– wer hätte da gedacht, dass sich

generationsübergreifend ein Familienunternehmen

mit Geschäftsübergabe

2022 ergibt? Unser Mutti-Tochter-

Gespann hat sich von Anfang an als

gute Kombi in allen Lebenslagen

herausgestellt. Ob beim Vorordern

der Ware (meist sechs bis acht Monate

im Voraus) oder zu Messen oder bei

Modenschauen. Immer war ein respektvolles

Miteinander an der Tagesordnung.

Selbst Corona, der Flut 2002

und der Euro-Einführung haben wir

gemeinsam die Stirn geboten.

Und Sie als unsere geschätzte Kundschaft

sind über die vielen Jahre

oft zu Freundinnen geworden. Ihre

Treue und Ihr sicherer modischer

Geschäftsgründerin Monika Leune (l.)

mit ihrer Tochter und jetzigen Boutique-Inhaberin

Sandra Maulitz

Foto: privat

Boutique ML

25 Jahre

am Sa., 8. November

10 – 16 Uhr

Puschkinstr. 89

04838 Eilenburg-Ost

Tel.: 03423 / 75 00 04

Mit Ihrem guten

Geschmack haben Sie

uns zu dem gemacht,

was wir heute sind.

Wir möchten DANKE

sagen für Ihre Treue und

erwarten Sie mit kleinen

Überraschungen,

Sekt und Snacks.

10,- E GUTSCHEIN

einzulösen vom 3. bis 29.11.25,

ab 59,99 E

Geschmack treffen sich ab und zu auf

einen Cappuccino oder einem guten

Gespräch bei uns im Laden. Wir hören

zu, beraten gern und freuen uns über

Weiterempfehlung im Familien- und

Bekanntenkreis. Dieses Konzept hat

uns über so viele Jahre ganz viele,

liebe und treue Kundinnen beschert

– und das soll gefeiert werden! Am

kommenden Samstag (08.11.) in der

Puschkinstraße 89 in Eilenburg. Wir

freuen uns auf Sie!

Ihre Sandra Maulitz

von der Boutique ML

Diese Anzeige ist ausschließlich in der Printausgabe sichtbar.


6

WAS – WANN – WO 5. November 2025

Dübener

WOCHENSPIEGEL

Diese Anzeige ist ausschließlich in der

Printausgabe sichtbar.

3. Löbnitzer Kriminacht

Autorin liest aus „Die

Schlange von Sirmione“

(Löbnitz/Wsp/kp). Am 14. November

findet in der Evangelischen

Kirche Löbnitz die inzwischen 3.

Krimilesung statt. Dazu wird Autorin

Isabella Archan ab 19 Uhr (Einlass ab

18 Uhr) aus ihrem Buch „Die Schlange

von Sirmione“ lesen.

Der Eintritt an der Abendkasse beträgt

10 Euro. Wer 2 Euro sparen mag,

kann sich im Voraus an den Dorfverein

wenden (E-Mail: dorfvereinloebnitz@web.de).

Abendliche Führung

Unterhaltsam durch

Bad Schmiedeberg

(Bad Schmiedeberg/Wsp). Als

Angebot insbesondere für die Kurgäste

lädt die Kirchengemeinde

Bad Schmiedeberg in der dunklen

Jahreszeit einmal im Monat zu einen

kleinen abendlichen Spaziergang

zur evangelischen Stadtkirche ein.

Los geht es diesmal – am morgigen

Donnerstag (06.11.) – ab 19 Uhr

mit Ruhestands-Pfarrer Christoph

Krause vor dem Jugendstilkurhaus.

In der Kirche erwartet die „Spaziergänger“

eine unterhaltsame

Führung sowie eine kurze geistliche

Besinnung. Gemeinsam geht

es dann zurück ins Kurzentrum.

Die Gesamtdauer beträgt etwa

80 Minuten, die Teilnahme ist

kostenfrei.

Christoph Krause

Restaurant National

Anzeige

„Nachts im Viertel“: Live-Musik und

Live-Cooking im „National“

(Bad Düben/Wsp/kp). Auch das Bad

Dübener Restaurant „National“ ist

beim Nachtshopping am kommenden

Samstag (08.11.) dabei. Unter dem

Motto „Nachts im Viertel“ lädt das

Team ab 16 Uhr zum gemeinsamen

Feiern ins Restaurant und auf den

Hof ein. „Taucht ein in unser festlich

beleuchtetes Ambiente, genießt stimmungsvolle

Musik und lasst euch kulinarisch

verwöhnen – der perfekte Vorgeschmack

auf die Weihnachtszeit!“,

freut sich Wirtin Vivien Herrmann.

Dazu verspricht die „Nationalmannschaft“

abermals zahlreiche kulinarische

Köstlichkeiten, wie eine Pilzoder

Gemüsepfanne, Flammlachs,

Grünkohl mit Krakauer, Langos,

Backfisch, Deftiges vom Grill, frischen

Räucherfisch direkt aus dem Ofen zum

Mitnehmen sowie ein exklusives Live-Cooking

an der XXL-Feuerplatte.

Auf die kleinsten Gäste wartet selbstverständlich

auch die eine oder andere

Süßigkeit zum Genießen: Crêpes,

Marshmallows am Spieß, gebrannte

Mandeln, Knüppelkuchen und noch

vieles mehr. Im Außenbereich wartet

darüber hinaus ein großer Glühweinund

Kinderpunschstand – und natürlich

auch Fassbier – für durstige Kehlen.

„Im Restaurant können Sie selbstverständlich

einen Tisch reservieren

und unser À-la-carte-Angebot genießen,

während draußen auf dem Hof

das Herzstück des Abends stattfindet“,

verrät Herrmann. Im Hof wird

schließlich zudem Handwerkskunst

und Weihnachtskugel-Veredelung

gebote. Hierbei kann man gern zuschauen,

mitmachen oder einfach nur

staunen! Gleiches gilt für die Thermomix-Repräsentantin

Linda Herrmann,

StarckeKlamotten, der Waffelzauberei

und kreativen Gardinenvariationen, für

„Das Lädchen“ by Sarah B. sowie die

zertifizierte Scentsy-Beraterin Paula

Walter.

Ein kleines Highlight des Abends wird

es auf dem Hof des Weiteren Live-Musik

mit „Krähe“ geben. Dahinter verbirgt

sich Stefan Krähe, der als Gründer

und Frontmann 25 Jahre lang mit

der Band „Six“ erfolgreich unterwegs

war und nun solo durch die Lande

tourt. In seinen eigenen deutschsprachigen

Songs bezieht er klare Stellung

und versursacht mit seiner unverwechselbaren

Stimme Gänsehaut.


Dübener

WOCHENSPIEGEL

5. November 2025 GUT INFORMIERT 7

Herzlichste GEBURTSTAGSGRÜSSE

Der AWO-Ortsverein Bad Düben/Wellaune gratuliert!

Martha Lehmann....................feiert am 5. November ihren 87.

Eckhard Schulz......................feiert am 8. November seinen 75.

Rita Bock...............................feiert am 11. November ihren 72.

Andrea Kern...........................feiert am 13. November ihren 61.

Hildegard Kind.......................feiert am 15. November ihren 83.

Peter Wend.............................feiert am 16. November seinen 81.

Der AWO Seniorenbegegnungsstätte lädt ein

Do., 13.11., 14.30 Uhr: Helau, Helau... Auf zum Karnevalstanz mit DJ Uwe!

Für das leibliche Wohl wird gesorgt! Unkostenbeitrag: 20 Euro (AWO-Mitglieder:

17 Euro), Anmeldung bis 10.11. unter Tel.: 034243 / 51308 (Frau

Kanemeier).

Di., 25.11., 14 Uhr: In gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen ist Ihre

Kreativität gefragt beim Weihnachtsbasteln! Unkostenbeitrag: 8 Euro, Anmeldung

bis 21.11. unter Tel.: 034243 / 51308 (Frau Kanemeier).

Jeden Montag, ab 9.30 Uhr heißt es „Sport frei“ mit Physiotherapeutin Ines

Müller. Jeden Mittwoch findet ab 13 Uhr unser Spielnachmittag statt. Zu allen

Veranstaltungen kann der Fahrdienst der AWO in Anspruch genommen werden.

AWO Seniorenberatung

Wir helfen Ihnen gern und unterstützen Sie ehrenamtlich, Anträge für jegliche

Ämter zu stellen und auszufüllen (Wohngeld, Sozialhilfe, Krankenkasse,...).

Jeden Dienstag, 9 bis 11 Uhr, bieten wir in der AWO Seniorenbegegnungsstätte

(Neuhofstraße 19 A) unsere Hilfe an. Wir bitten um telefonische Anmeldung

unter 034243 / 51308 bei Frau Kanemeier.

Die Ortsgruppe Bad Düben des VdK Sachsen wünscht

ihren Jubilaren alles Gute zum Geburtstag und vor allem

Gesundheit!

Marlies Borkenhagen feiert am 17. November ihren 73.

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Notdienste der APOTHEKEN

Heide-Apotheke, Tel.: 3100

Mittwoch, 19.11., 20 – 8 Uhr

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BEREITSCHAFTSDIENST

Telefon: 01805 / 843736

JEHOVAS ZEUGEN

Termine Gottesdienste

mittwochs 19 Uhr & sonntags 10 Uhr

im Königreichssaal der Zeugen Jehovas

(Hauptstraße 10 a, 06809 Petersroda)

Auf der Website www.jw.org können Sie unter der

Rubrik „Über uns“ und –> „Zusammenkünfte“ mehr

darüber erfahren, wie ein Gottesdienst bei Jehovas

Zeugen abläuft. Schauen Sie gern kostenlos und

unverbindlich vorbei.

Evangelische Stadtkirche Bad Schmiedeberg

Ausstellung „Umkehr führt weiter!“

läuft noch bis Ende November

(Bad Schmiedeberg/Wsp). Die Ausstellung

„Umkehr führt weiter! – Die

kirchliche Friedens- und Umweltbewegung

in der mitteldeutschen Industrieregion“

in der Evangelischen

Stadtkirche Bad Schmiedeberg erinnert

im Rahmen der Friedensdekade noch

bis 30. November auf zwölf großformatigen

Tafeln an die 80er Jahre des 20.

Jahrhunderts in den Kirchen der DDR,

die geprägt waren von widerständigem

Handeln junger Christinnen und Christen

in vielen Gemeinden, oft mit großer

Phantasie und Kreativität.

Erinnert wird mit Fotos, Zeitungsausrissen

und anderen Texten an die

Kirchentage 1983 in Wittenberg und

1988 in Halle, an den Olaf-Palme-Friedensmarsch

1987, aber auch an kleinere

Aktionen in unterschiedlichen Orten.

Überall bildeten sich „Gruppen“, die

kirchliche Räume nutzten, um Demokratie

einzufordern, oft argwöhnisch

beobachtet nicht nur vom Staatssicherheitsdienst,

sondern auch von

kirchlichen Gremien, unter anderem

in Weißenfels und Langendorf, wo die

damaligen Pfarrer Lothar Tautz und

Christoph Krause wirkten.

Die Ausstellung ist dienstags und freitags

von 10 bis 12 Uhr und samstags und

sonntags von 14 bis 16 Uhr sowie vor

Kathrin Hofmann l Feldhof 3 A

04838 Laußig l Tel.: 034243 / 55 93 82

Mobil: 0176 / 73 51 94 86

und nach den Gottesdiensten und Veranstaltungen

zu besichtigen. Der Eintritt

ist frei, um eine Spende im Goldhelm

wird gebeten. Christoph Krause

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(Abrechnung über die

Pflegekasse möglich)


8

WAS – WANN – WO 5. November 2025

Dübener

WOCHENSPIEGEL

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„Schottenrock“ in Bad Schmiedebergs Stadtkirche

(K)Ein Ende in Sicht bei „North Sea Gas“

(Bad Schmiedeberg/Wsp). 45 Jahre,

über 20 verschiedene Länder, irgendwo

um die 9.000 Gigs – und

die Band ist noch nicht fertig!

„North Sea Gas“ sind wieder

auf Deutschlandtour.

Die bekannte schottische

Folk-Band tritt im

Oktober und November

an Veranstaltungsorten im

ganzen Land auf, am heutigen

Mittwoch auch wieder einmal in der

Bad Schmiedeberger Stadtkirche.

Start ist 19.30 Uhr bei freiem Eintritt.

Eine Spende im Goldhelm ist

erwünscht.

Dave Gilfillan und Ronnie MacDonald

haben die 70 überschritten und

zusammen mit Grant Simpson unterhalten

sie seit 2006 Publikum auf der

ganzen Welt mit ihrer einzigartigen

Mischung aus traditioneller und

zeitgenössischer schottischer Folkmusik.

Dave macht das seit 1980.

Ihr letztes Album „Time and Tide“

S C H Ö N A B E R G I F T I G

hat sich als sehr beliebt erwiesen,

so gut, dass mehr CDs produziert

werden mussten, was in den

Tagen des Musikstreamings

eine Seltenheit ist. Was

treibt die Musiker an? Live

vor Publikum zu spielen,

vor allem mit Freunden, die

sich seit Jahren kennen, und

Menschen, die die Band zum

ersten Mal entdecken. Einfach

ausgedrückt: Solange die Leute zuhören,

werden sie weiterspielen...

Eintritt frei – Spende im Goldhelm

Christoph Krause

North Sea Gas, bestehend aus Ronnie

MacDonald, Grant Simpson und Dave

Gilfillan (v. l.), spielen heute Abend in

Bad Schmiedeberg. Foto: T. Long

Evangelisches Gemeindehaus Bad Schmiedeberg

Musikalische Lesung mit Paul Bartsch

(Bad Schmiedeberg/Wsp). Die DDR

im Frühjahr 1970: An der Erweiterten

Oberschule einer Kleinstadt im real

existierenden Provinz-Sozialismus

liefert der Deutsche Soldatensender

den Soundtrack des freien deutschen

Jugendlebens. Man diskutiert gelangweilt

die Schlagzeilen des Neuen

Deutschlands, begeistert sich für grüne

Gurken im Februar und erwartet

die Trapo-Streife im Zug wie ein ungeschriebenes

Gesetz. Da bringt das

Gerücht, die englische Beatgruppe

„The Hollies“ werde demnächst in

Ost-Berlin gastieren, Thomas Mertin

und seinen Freund Maikel auf die

Idee, selbst eine Combo zu gründen.

Zunächst scheint alles ganz einfach:

Mitstreiter sind schnell gefunden,

aus Ideen entstehen eigene Titel, und

Frauke, der Schwarm der ganzen

Schule, wird sie singen. Auch mit der

FDJ kann man sich arrangieren, wie es

scheint. Doch dann versetzt ein Zufall

den Apparat in Wallung, und was die

Jugendlichen anfangs eher amüsiert,

verstrickt sich rasch zu einem gefährlichen

Netz, in dem nicht mehr klar

ist, wer da an welchen Fäden zieht...

Liedermacher und Schriftsteller Paul

Bartsch aus Halle (Saale) gastiert

am kommenden Freitag (07.11.) im

Rahmen der ökumenischen Friedensdekade

ab 19.30 Uhr mit einer

musikalischen Lesung unter dem

Titel „Im Schatter großer Brüder“ im

Evangelischen Gemeindehaus Bad

Schmiedeberg. Der Eintritt ist frei.

Eine Spende im Goldhelm ist gern

gesehen.

Zur Lesung erklingen Songs der damaligen

Zeit („The Hollies“, James

Taylor, Cat Stevens u. a.) und eigene

Lieder von Paul Bartsch aus mehr

als drei Jahrzehnten: bluesige Kommentare

und poetische Legenden von

Niederlagen und Aufständen. Da geht

es um Freundschaft und Vertrauen,

um verpasste Momente und späte

Einsichten, um die Träume der Kindheit,

verblichene Weggefährten, den

Frost und den Frühling, Schiffbruch

und Bergnot, um die vergehende Zeit

und vor allem um das, was uns davon

bleiben sollte. Daraus wird ein höchst

unterhaltsames literarisches Konzert

voll komischer Tragik, Humor und

Poesie! Christoph Krause

22. NOVEMBER

19:00 Uhr im Kurhaus Festsaal

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Stimmungsvoller Martinsumzug in Bad Düben

Start ist in der Stadtkirche St. Nikolai

(Bad Düben/Wsp). Am kommenden

Montag (10.11.) lädt die Grundschule

des Evangelischen Schulzentrums Bad

Düben (ESZ) herzlich zum traditionellen

Martinsumzug ein. Die Veranstaltung

beginnt um 17.30 Uhr mit einer

kurzen Andacht in der Stadtkirche

St. Nikolai, die den Auftakt zu einem

besinnlichen und gemeinschaftlichen

Abend bildet. Im Anschluss, gegen 18

Uhr, startet der Laternenumzug durch

die Straßen von Bad Düben.

Begleitet wird der Umzug von der

Jugendfeuerwehr sowie von engagierten

Schülerinnen und Schüler der

weiterführenden Schulde des ESZ. Die

Organisatoren bitten alle Teilnehmenden,

auf offenes Feuer, wie Fackeln, zu

verzichten – es handelt sich um einen

reinen Laternenumzug. Nach dem

Umzug sind alle herzlich eingeladen,

den Abend auf dem Schulhof und im

Pfarrgarten ausklingen zu lassen. Dort

erwartet die Besucher ein gemütliches

Lagerfeuer, warme Getränke, Roster

vom Grill, süße Martinshörnchen sowie

Spielangebote für Kinder.

Das Organisationsteam freut sich auf

einen gesegneten und stimmungsvollen

Martinsabend mit vielen kleinen

und großen Gästen.

Das Orga-Team

Kleidertauschbörse im NaturparkHaus

Tauschen statt kaufen

(Bad Düben/Wsp). Am kommenden

Mittwoch (12.11.) findet im Bad Dübener

NaturparkHaus eine Kleidertauschbörse

statt. Zwischen 17 und 19 Uhr

können Besucherinnen und Besucher

gut erhaltene Kleidungsstücke und

Accessoires mitbringen, tauschen und

nach neuen Lieblingsstücken stöbern –

ganz ohne Geld, dafür mit viel Sinn für

Nachhaltigkeit.

Unter dem Motto „Tauschen statt kaufen“

steht das gemeinsame Handeln

im Mittelpunkt: Ressourcen werden

geschont, Neues ausprobiert und der

Austausch untereinander gefördert.

Auch wer selbst keine Kleidungsstücke

mitbringt, kann vorbeischauen, stöbern,

ins Gespräch kommen und die gemütliche

Atmosphäre genießen. Getränke

sind vor Ort erhältlich.

Die Kleidertauschbörse ist keine Altkleidersammlung,

sondern lebt vom

bewussten Tauschen auf Augenhöhe.

Um den Tausch fair und überschaubar

zu gestalten, werden die Teilnehmen-

Verlagshaus „Heide-Druck“

den gebeten, maximal zehn sorgfältig

ausgewählte Teile mitzubringen. Dazu

zählen zum Beispiel saisonale Kleidungsstücke,

Gürtel, Taschen oder

Schmuck – alles, was man selbst gern

weitergeben möchte, um anderen eine

Freude zu machen.

Es ist keine Voranmeldung erforderlich

und es fällt keine Standgebühr

an. Spenden sind willkommen und

fließen in weitere Mitmach-Aktionen

im NaturparkHaus und in der Dübener

Heide. Die Kleidungsstücke werden auf

Bügeln und Tischen präsentiert; eigene

Bügel dürfen gern mitgebracht werden.

Hinweis: Bitte nur gut erhaltene, saubere

Kleidung und Accessoires mitbringen.

Organisiert wird die Kleidertauschbörse

von Mitarbeitenden des Verein Dübener

Heide – getragen von der Idee, dass eine

zukunftsfähige Dübener Heide nur gemeinsam

gelingt, wenn viele kleine Beiträge

zusammenwirken und Menschen

spüren, dass sie etwas bewirken können.

Naturpark Dübener Heide

Verlagshaus „Heide-Druck“

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10

GEMISCHTE SEITE 5. November 2025

Dübener

WOCHENSPIEGEL

Danksagung

NACHRUF

Tief erschüttert nehmen wir Abschied von unserer

geschätzten Mitarbeiterin und Kollegin

Hella Schwenke

Über viele Jahre hat Frau Schwenke am Erfolg des Unternehmens

mitgearbeitet. Sie war stets eine freundliche und

pflichtbewusste Mitarbeiterin.

Wir werden ihr Andenken in Ehren halten.

Klinikleitung Betriebsrat Belegschaft

MEDICLIN Kliniken Bad Düben GmbH & Co.KG

Waldkrankenhaus & Reha-Zentrum

Für die aufrichtige Anteilnahme

durch geschriebene Worte,

stillen Händedruck, Geldzuwendungen

sowie Blumengrüße zum Abschied

von meinem lieben Ehemann,

Vater, Schwiegervater und Opa

Waldemar Krisch

bedanken wir uns ganz herzlich bei allen

Verwandten, Freunden, Nachbarn und Bekannten.

Ein besonderer Dank gilt dem Altenpflegeheim

St. Nikolai, dem Blumengeschäft Noack,

dem Bestattungswesen Sonntag und

der Trauerrednerin Frau Michaelis

für ihre tröstenden Worte.

Eine Stimme, die uns

vertraut war, schweigt.

Ein Mensch, der immer für

uns da war, lebt nicht mehr.

Was uns bleibt, sind Liebe,

Dank und Erinnerung

an viele schöne Jahre.

In Liebe und Dankbarkeit

Ehefrau Marlies

Sohn Markus mit Dana

Enkel Jonas Bad Düben, im Oktober 2025

Danksagung

Alles auf der Welt kann man ersetzen, nur einen fehlenden Menschen wird man immer vermissen.

Dieter Lehmann

* 07. Februar 1951 † 05. September 2025

Aufruf zur Teilnahme am Förderprogramm

333 Millionen Euro für Sanierung

kommunaler Sportstätten

(Berlin/Wsp). Am Donnerstag hat das

Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung

und Bauwesen (BMWSB)

einen Förderaufruf des Programms zur

Sanierung kommunaler Sportstätten

veröffentlicht, welches im aktuellen

Haushalt mit 333 Millionen Euro ausgestattet

ist.

Die nordsächsische Bundestagsabgeordnete

und Staatsministerin für Sport und

Ehrenamt, Dr. Christiane Schenderlein,

erläutert: „Wir haben uns im Koalitionsvertrag

vorgenommen, dass wir den

Ländern, Kommunen und Vereinen

nach Bedarf bei der Modernisierung und

Sanierung von Sportstätten helfen und

dafür mindestens eine Milliarde Euro zur

Verfügung stellen. Subsidiarität ist uns

wichtig. Wir wollen, dass das Geld bei

den Kommunen ankommt. Vor Ort weiß

man am besten, wo der Bedarf besteht.“

Schenderlein sieht es als „wichtiges Zeichen

für den Sport, dass wir in der Koalition

durch die entsprechenden Beschlüsse

die Voraussetzungen dafür geschaffen

haben, dass in erheblichem Umfang Investitionen

in die Sportinfrastruktur getätigt

werden können“. In der vergangenen

Woche wurde das Länder-und-Kommunal-Infrastrukturfinanzierungsgesetz

(Lu-

KIFG) in 2. und 3. Lesung im Deutschen

Bundestag verabschiedet. Damit wird es

den Ländern ermöglicht, mit Geld aus

dem Sondervermögen, welches der Bund

zur Verfügung stellt, auch wichtige Investitionen

in den Sport vorzunehmen.

Hier obliegt die weitere Umsetzung der

Förderungen nunmehr den Ländern. Im

Zusammenhang mit der „Sportmilliarde“

hat der Haushaltsausschuss am 4.

September das Programm „Sanierung

kommunaler Sportstätten“ aufgesetzt,

das zunächst mit 333 Millionen Euro

Es ist uns wichtig, an dieser Stelle allen Verwandten, Freunden, Bekannten und

ehemaligen Kollegen für die vielen Beweise der aufrichtigen Anteilnahme in Form

von tröstenden Worten, einem stillen Händedruck, einer Umarmung, liebevollen Briefen,

Blumen und Geldzuwendungen sowie dem letzten ehrenden Geleit unseren Dank

auszusprechen. Ebenso gilt ein Dank der AWO Nordsachsen für die jahrelange pflegerische

Betreuung sowie der Selbsthilfegruppe Bad Düben vom Aphasiker-Zentrum Nordsachsen e.V..

Ein besonderer Dank geht an die Trauerrednerin, Frau Manuela Rühl, für ihre einfühlsame Rede,

an Stefan Dathe für seine musikalische Live-Darbietung,

Blumen Noack für die wundervolle Blumengestaltung und dem Bestattungshaus Jentzsch

für die professionelle Begleitung und die freundschaftliche Verbundenheit.

In Liebe und Dankbarkeit

Helga Lehmann und Familie

ausgestattet ist. Am Donnerstag hat das

Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung

und Bauwesen (BMWSB),

über das die Förderung abgewickelt wird,

einen entsprechenden Förderaufruf veröffentlicht.

Er ist unter www.bbsr.bund.

de/sks2025 abrufbar.

Die wichtigsten Eckdaten des Förderprogramms

lauten wie folgt:

• Mit dem Projektaufruf wird ein Interessenbekundungsverfahren

gestartet,

in dem sich Kommunen mit geeigneten

Projekten bewerben können.

• Gefördert wird die umfassende bauliche

Sanierung und Modernisierung

kommunale Sportstätten (gedeckt oder

ungedeckt), das heißt bauliche Anlagen,

die primär der Ausübung von Sport

dienen sowie deren typische bauliche

Bestandteile und zweckdienliche Folgeeinrichtungen.

• Antragsberechtigt sind Kommunen

und Landkreise (sofern sie Eigentümer

der Einrichtung sind). Weiterleitungen

an Dritte, insbesondere Vereine, sind

möglich.

• Eine fortgeschrittene Projektreife von

mindestens Leistungsphase 3 der HOAI

wirkt sich positiv in der Bewertung des

Projektes aus.

• Eine Kumulierung der Förderung für

dasselbe Projekt mit Mitteln anderer

öffentlicher Fördergeber, insbesondere

aus Landesförderprogrammen ist

möglich. Das schließt auch Mittel aus

dem Ländersondervermögen über das

LuKIFG mit ein.

• Projektskizzen können bis zum 15.

Januar 2026 digital eingereicht werden.

Dabei ist ein unterstützender Rats- beziehungsweise

Kreistagsbeschluss beizufügen.

Die digitale Plattform ist ab

dem 10. November 2025 freigeschaltet.

Anschließend wird der Haushaltsausschuss

des Deutschen Bundestages eine

Projektauswahl vornehmen.

Der Aufruf orientiert sich in Inhalt und

Verfahren am Vorgängerprogramm

(SJK), allerdings mit folgenden Änderungen:

Die bisherige Beschränkung der

Förderung auf Gebäude fällt weg, es sind

(wieder) Sportfreianlagen förderfähig. Es

gibt grundsätzlich keine Einschränkung

auf bestimmte Sportstättentypen. Damit

sind beispielsweise auch Frei- und Hallenbäder

förderfähig. Die Förderbeträge

liegen zwischen 200.000 Euro und 8

Millionen Euro. Die Bundesbeteiligung

bleibt bei 45 Prozent, in Nothaushaltskommunen

75 Prozent.

Schenderlein betont: „Die Wirkung der

‚Sportmilliarde‘ soll in der Breite der

Bevölkerung ankommen. Vereine und

Kommunen sollten die Chance nutzen

und sich an dem Projektaufruf beteiligen.

Damit können wir den Sanierungsstau

bei kommunalen Sportstätten angehen.“

PM Büro Schenderlein


Auch im Internet unter:

www.duebener-wochenspiegel.de

: Die Heide-Zeitung : heimatverbunden : informativ : kritisch :

Dübener

www.duebener-wochenspiegel.de

WOCHENSPIEGEL

AMTSBLATT

der Stadt Bad Düben

Nr. 21/2025

Amtliche Mitteilungen

5. November 2025

Nachruf

Mit großer Betroffenheit haben wir vom Tod der ehemaligen Stadträtin

Hella Schwenke

erfahren. Frau Schwenke war von 1994 bis 1999 Mitglied des Stadtrates

und hat sich in dieser Zeit mit großem Engagement für die Belange unserer

Stadt eingesetzt.

Unsere Gedanken sind bei ihrer Familie und den Angehörigen. Ihnen gilt

unsere aufrichtige Anteilnahme.

Stadt Bad Düben

Nachruf

Mit großer Betroffenheit haben wir vom Tod des ehemaligen Stadtrates

Ralf Wilke

erfahren. Herr Wilke war von 2009 bis 2014 Mitglied des Stadtrates und hat

sich in dieser Zeit mit großem Engagement für die Belange unserer Stadt

und seinem Stadtteil Wellaune eingesetzt.

Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und den Angehörigen. Ihnen gilt

unsere aufrichtige Anteilnahme.

Stadt Bad Düben

Beschlussübersicht

Der Verwaltungsausschuss hat am 28. Oktober 2025 folgende Beschlüsse

gefasst:

Beschluss-Nr. 29/25

Der Verwaltungsausschuss des Stadtrates der Stadt Bad Düben beschließt gemäß

§ 34 BauGB (Bauvorhaben innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile,

unbeplanter Innenbereich) das gemeindliche Einvernehmen zum Bauantrag für

das Vorhaben Umbau Nebengebäude, Bitterfelder Straße 21, Flurstücke 562/17

und 833/17, Flur 11, in Bad Düben zu erteilen.

Beschluss-Nr. 30/25

Der Verwaltungsausschuss des Stadtrates der Stadt Bad Düben beschließt auf

der Grundlage der 1. Änderung des Bebauungsplanes „Wohnbebauung südliche

Hüfnermark “, in Kraft getreten am 4. Juli 2007, das gemeindliche Einvernehmen

zum Bauantrag für das Bauvorhaben Erneuerung Terrassenbereich mit

Unterkellerung, Lilienweg 7, Flurstück 469/13, Flur 5, in Bad Düben zu erteilen.

Dem Antrag auf Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes zur

geringfügigen Überschreitung der Baugrenze wird zugestimmt

Beschluss-Nr. 31/25

Der Verwaltungsausschluss beschließt die Vergabe zur „Erneuerung des

Gehweges in der Schützenstraße 1 – 7“ in Bad Düben an die Firma Garten- &

Landschaftsbau Daniela Noack aus Bad Düben.

Vorläufiges Ergebnis der Wahl

des Jugendparlaments

Die Wahl wurde am 14. Oktober 2015 um 8 Uhr eröffnet und am 21. Oktober

2025 um 18 Uhr geschlossen.

Anzahl der Stimmberechtigten: 803

Anzahl Wählerinnen und Wähler, die Stimmen abgegeben haben: 86

Anzahl Wählerinnen und Wähler, die ungültige Stimmen abgegeben haben: 0

Gewählt wurden:

Nicolas Wenzel l Jeremy Tulaszewski l Leni Kletzsch l Albert Ceprakow

Florian Oehme l Jolina Marie Lehmann l Lars Helge Jonack

Alle Gewählten müssen bis zum 10. November 2025 ihre Bereitschaft zur Annahme

der Wahl schriftlich mitteilen. Danach ist die Wahl rechtskräftig.

Bekanntmachung

Die LISt GmbH, handelnd im Auftrag des Freistaates Sachsen, vertreten durch

die Straßenbauverwaltung, Landesamt für Straßenbau und Verkehr, ist mit der

Planung für das Vorhaben „B 183 – Neubau Geh- und Radweg östlich Bad

Düben“ beauftragt.

Das Vorhaben ist Bestandteil der Radverkehrskonzeption des Freistaates Sachsen.

Wir gestalten Radfahren sicherer und attraktiver. Radfahren ist nachhaltig,

umwelt- und klimafreundlich.

Im Zeitraum vom 1. Dezember 2025 bis 31. Januar 2026 erfolgen in der Gemarkung

Bad Düben, Flur 8

Flurstück- Nr.: 29/2, 29/4, 29/5, 29/6, 30/4, 30/5, 31/1, 34/3, 44/2, 52/75, 52/83,

52/84, 52/102, 52/120, 52/149, 52/150, 52/168, 44/2, 94, 98/2, 98/7, 98/22, 98/23,

98/26, 98/29, 98/34

Vermessungen:

Es erfolgt eine Überprüfung, Erkundung und Vermarkung des geodätischen

Grundlagennetzes sowie Vermessungsarbeiten im Festpunktfeld. Zusätzlich

können Absteckungsarbeiten zur temporären Kennzeichnung von Mess- und

Arbeitspunkten notwendig werden. In dem Zusammenhang ist ein Betreten oder

Befahren der Flurstücke mit entsprechenden Geräten erforderlich. Wir bitten um

Verständnis. Die Ausführung dieser Arbeiten liegt im öffentlichen Interesse.

Grundstückseigentümer und Nutzungsberechtigte sind nach § 16a Absatz 1

Bundesfernstraßengesetz verpflichtet, die Durchführung zu dulden. Etwaig durch

diese Vorarbeiten entstehende unmittelbare Vermögensnachteile werden in Geld

entschädigt. Sollte eine Einigung über eine Entschädigung in Geld nicht erreicht

werden können, setzt die zuständige Behörde auf

Antrag die Entschädigung fest.

Sollte eine Einigung über eine Entschädigung in Geld

nicht erreicht werden können, setzt die zuständige

Behörde auf Antrag die Entschädigung fest.

Die Bekanntmachung ist abrufbar unter: https://

mitdenken.sachsen.de/1058267

Kontakt: Pressestelle@list.sachsen.de

Hainichen, den 29. Oktober 2025

im Auftrag LISt GmbH

Sören Trillenberg

Geschäftsführer

Zweckverband Abwassergruppe

Dübener Heide, Bad Düben

Stellenausschreibung

Der Zweckverband Abwassergruppe Dübener Heide, Bad Düben sucht zum

nächstmöglichen Zeitpunkt eine Reinigungskraft (m/w/d)

Das bringen Sie mit:

- Zuverlässigkeit, Sorgfalt und körperliche Belastbarkeit

- Zeitliche Flexibilität und Einsatzbereitschaft


Seite 70 AMTSBLATT

5. November 2025

Ihre Aufgaben umfassen:

- Reinigung des Verwaltungsgebäudes incl. Sanitärbereiche

- Fensterreinigung

Wir bieten:

- Arbeiten während der Geschäftszeit

- Anstellung mit 6 Std./Woche (Minijob), möglichst an 2 Arbeitstagen

Sie fühlen sich angesprochen? Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen bis

zum 28. November 2025 an den Zweckverband Abwassergruppe Dübener Heide,

Bad Düben, z. Hd. Geschäftsführerin, Altenhof 10, 04849 Bad Düben oder per

E-Mail an: bewerbung@zawdh.de

Bewerbungen von Schwerbehinderten oder ihnen Gleichgestellten werden nach

Maßgabe des SGB IX bei gleicher Eignung, Leistung und Befähigung bevorzugt

berücksichtigt. Bitte legen Sie der Bewerbung einen entsprechenden Nachweis bei.

Bewerbungs- und Reisekosten werden nicht erstattet. Eingereichte Bewerbungsunterlagen

können nur zurückgesandt werden, wenn ein ausreichend frankierter

Briefumschlag beigefügt wurde.

Straßensammlung zum Volkstrauertag

Vom 10. bis 14. November sammeln die Soldaten der Unteroffizierschule des

Heeres Delitzsch in Bad Düben Spenden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

e.V.. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. engagiert

sich seit über 100 Jahren dafür, Gräber gefallener Soldaten zu finden, die Gefallenen

zu bergen und ihnen die letzte Ruhe zu geben. Die Unteroffizierschule

möchte dieses Engagement alljährlich durch die Spendensammlung unterstützten

und freut sich über zahlreiche Spenden.

Volkstrauertag am 16. November

Am Sonntag, den 16. November findet um 11.30 Uhr am Mahnmal für Opfer

von Kriegen und Gewaltherrschaft im Kurpark Bad Düben eine kleine Gedenkveranstaltung

anlässlich des Volkstrauertages statt. Alle Interessierten Bürger

und Gäste sind herzlich eingeladen.

Hinweis zum Datenschutz:

Mit der Abgabe der Bewerbung erteilen Sie gleichzeitig Ihr Einverständnis zur

elektronischen Verarbeitung Ihrer persönlichen Daten bis zum Abschluss des

Bewerberverfahrens. Ein Widerruf dieser Einwilligung ist jederzeit möglich.

Bis zum Abschluss des Auswahlverfahrens werden Ihre personenbezogenen

Daten unter Beachtung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und des

Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG), sowie des Sächsischen Datenschutzgesetzes

(SächsDSG) und des Sächsischen Datenschutzdurchführungsgesetzes

(SächsDSDG) in maschinenlesbarer Form im System gespeichert und ausschließlich

für den Zweck dieses Verfahrens verarbeitet und genutzt. Ihre persönlichen

Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Die

ausführlichen Datenschutzhinweise finden Sie unter: www.zawdh.de

Bad Düben, den 29. Oktober 2025

Astrid Münster

Verbandsvorsitzende

Achtung Hundehalter

Die Hundesteuermarken mit der Gültigkeit 2025 – 2029 liegen seit April 2025 zur

Abholung bereit. Hundehalter sollten Ihrer Pflicht, gemäß § 13 (4) Hundesteuersatzung

nachkommen und für Ihren Hund die neue Hundesteuermarke abholen.

Der unentgeltliche Umtausch der Hundesteuermarken erfolgt in der Stadtverwaltung

Bad Düben, Stadtkasse (Zimmer 24), zu den Sprechzeiten.

Die Umtauschfrist wird bis zum 30. Dezember 2025 festgesetzt.

VdK-Ehrenamtssprechstunde

AM 1. ADVENTSWOCHENENDE

VOM 28.11. BIS 30.11.2025

AUF DEM MARKTPLATZ IN

04849 BAD DÜBEN

ÖFFNUNGSZEITEN:

Die VdK-Ehrenamtssprechstunde des VdK-Ortsverbandes Bad Düben mit Information

zu Behinderung, Rente, Pflege, Krankheit, Arbeitslosigkeit uvm. findet

2026 zu folgenden Terminen statt:

15.01.2026, 19.02.2026, 19.03.2026, 16.04.2026, 21.05.2026, 18.06.2026,

16.07.2026, 20.08.2026, 17.09.2026, 15.10.2026, 19.11.2026, 17.12.2026

jeweils 13.30 bis 14.30 Uhr im Reha-Zentrum Bad Düben statt.

Bad Dübener Nachtshopping –

„überraschen, leuchten, lecker“

am 8. November von 18 bis 22 Uhr

FREITAG

SAMSTAG

SONNTAG

16 UHR - 21 UHR

13 UHR - 21 UHR,

21 UHR - 23 UHR

WEIHNACHTSDISCO

13 UHR - 18 UHR

Wir lassen wieder einen Novemberabend leuchten und laden zum beliebten

Nachtshopping in die Bad Dübener Innenstadt ein. Die Einzelhändler erwarten

Sie zu Vorführungen, verschiedenen Aktionen und zur Präsentation von Neuigkeiten.

Am Markt und am Paradeplatz können Sie sich auf leckere Speisen und

Getränke freuen.

Impressum

Amtsblatt der Stadt Bad Düben

Verantwortlich für den Inhalt: Bürgermeisterin der Stadt Bad Düben

Herstellung und Vertrieb: Verlagshaus „Heide-Druck“, Bad Düben

Für telefonisch eingebrachte Änderungen/Ergänzungen wird keine

Garantie für ordnungsgemäßen Abdruck übernommen.


AMTSBLATT

der Gemeinde Laußig

5. November 2025 Nr. 14/2025

Einladung Gemeinderatssitzung

Am 12. November 2025 findet um 18.30 Uhr die nächste Gemeinderatssitzung

im Ländlichen Bürgerzentrum Laußig, großer Versammlungsraum, Leipziger

Straße 23, 04838 Laußig, statt.

I. öffentlicher Teil

Tagesordnung

1. Eröffnung der Sitzung, Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit,

Bestätigung der Niederschrift vom 2. September 2025 und Festlegung

der Mitunterzeichner, Bekanntgabe der in nichtöffentlicher Sitzung

gefassten Beschlüsse

2. Beratung und Beschlussfassung

2.1. Verzicht auf die Aufstellung eines Gesamtbeschlusses für das Haushaltsjahr

2025 nach § 88 Sächsische Gemeindeordnung (GemO)

2.2. 2. Änderung zur Satzung der Gemeinde Laußig über die Erhebung einer

Hundesteuer (Hundesteuersatzung)

2.3 Vorhabenbezogener Bebauungsplan „Agrar-Photovoltaik Pristäblich“

– Aufstellungsbeschluss

2.4. Vorhabenbezogener Bebauungsplan „Agrar-Photovoltaik Pristäblich“

– Städtebaulicher Vertrag

2.5. Anschaffung einer neuen Abwassertauchpumpe für die Abwasserpumpstation

Gruna

2.6. Bildung einer interkommunalen Zusammenarbeit zur Entwicklung des

Windparks An der B183

2.7. Aufstellung eines Bebauungsplans „Windpark An der B183 – Teilfläche

Laußig“ der Gemeinde Laußig

2.8. Erlass einer Veränderungssperre für den Geltungsbereich des in Aufstellung

befindlichen Bebauungsplans „Windpark An der B183 – Teilfläche

Laußig“ der Gemeinde Laußig

2.9. Vergabe von Ingenieurleistungen

2.9.1 Errichtung einer Blitzschutzanlage an der Grundschule Authausen

2.9.2 Errichtung eines HWR in der Kita Pressel

2.10. Vergabe von Bau und Lieferleistungen

2.10.1 Vergabe der Leistung – Teilsanierung Turnhalle Pressel

Vergabevorschlag Los 1 – Bautischlerarbeiten

2.10.2 Vergabe der Leistung – Teilsanierung Turnhalle Pressel

Vergabevorschlag Los 3 – Putzarbeiten

2.11. Grundstücksangelegenheiten

Verkauf des Flurstücks 846, Flur 1, Gemarkung Görschlitz = Ausschreibung

3. Informationen/Informationsvorlagen/Vorberatung

3.1. Vorkaufsrechtsverzichte Gemeinde

3.2. Bauanträge der Gemeinde

3.3. Vergabefortschritt Teilsanierung Turnhalle Pressel

4. Verschiedenes

Laußig, 23. Oktober 2025

Impressum

Amtsblatt der Gemeindeverwaltung Laußig

Verantwortlich für den Inhalt: Bürgermeister der Gemeinde Laußig

Herstellung und Vertrieb: Verlagshaus „Heide-Druck“, Bad Düben

Für telefonisch eingebrachte Änderungen/Ergänzungen wird keine Garantie für

ordnungsgemäßen Abdruck übernommen.

Schneider

Bürgermeister

Bekanntmachung der Gemeinde Laußig

über die Einziehung eines Weges

nach § 8 des Straßengesetzes

für den Freistaat Sachsen (SächsStrG)

(Az: 521.001.02.25)

1. Bezeichnung der Straße:

Gru 102 (Luisenhofweg), beschränkt öffentlicher Weg

Flur 7, Gemarkung Gruna, 16/0, 18/0, 21/0

Beschreibung des Anfangspunktes:

Grenze zum Flurstück 1/0, Flur 6, Gemarkung Gruna

Beschreibung des Endpunktes:

Grenze zum Flurstück 1/0, Flur 7, Gemarkung Wöllnau

2. Verfügung

Die unter 1. bezeichneten Wege/Flurstücke werden gemäß § 8 des Straßengesetzes

für den Freistaat Sachsen (SächsStrG) vom 21. Januar 1993, zuletzt

geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 20. August 2019 (SächsGVBI. S762)

eingezogen, da sie keine Verkehrsbedeutung mehr besitzen. Mit der Einziehung

entfallen, entsprechend § 8 Absatz 5, Gemeingebrauch (§14) und Sondernutzung

(§18) SächsStrG.

Die Einziehung wird im Zeitpunkt der öffentlichen Bekanntmachung wirksam.

3. Einsichtnahme

Die Verfügung nach Nummer 2 kann während der üblichen Sprechzeiten bei der

Gemeindeverwaltung Laußig, Leipziger Straße 23, SG Liegenschaften Zi. 8,

04838 Laußig eingesehen werden.

4. Rechtsbehelfsbelehrung

Gegen diese Verfügung kann innerhalb eines Monats nach seiner Bekanntgabe

Widerspruch eingelegt werden. Der Widerspruch ist schriftlich oder zur Niederschrift

bei der oben genannten Behörde einzulegen.

Die Allgemeinverfügung wird gemäß § 41 Absätze 3 und 4 VwVfG öffentlich

bekannt gemacht und gilt am darauffolgenden Tag als bekannt gegeben.

Laußig, den 27. Oktober 2025

Bekanntmachung der Gemeinde Laußig

über die Einziehung eines Weges

nach § 8 des Straßengesetzes

für den Freistaat Sachsen (SächsStrG)

(Az: 521.001.01.25)

1. Bezeichnung der Straße:

Kurhutweg, öffentlicher Feld-/Waldweg

Flur 7, Gemarkung Durchwehna 24/0

Beschreibung des Anfangspunktes:

Grenze zum Flurstück 15/1, Flur 5, Gemarkung Kossa

Beschreibung des Endpunktes:

Grenze zum Flurstück 15/1, Flur 1, Gemarkung Durchwehna

Schneider

Bürgermeister


Seite 27 AMTSBLATT

5. November 2025

2. Verfügung

Der/Das unter 1. bezeichnete Weg/ Flurstück wird gemäß § 8 des Straßengesetzes

für den Freistaat Sachsen (SächsStrG) vom 21. Januar 1993, zuletzt geändert

durch Artikel 1 des Gesetzes vom 20. August 2019 (SächsGVBI. S762) eingezogen,

da er keine Verkehrsbedeutung mehr besitzt.

Mit der Einziehung entfallen, entsprechend § 8 Absatz 5, Gemeingebrauch (§

14) und Sondernutzung (§ 18) SächsStrG.

Die Einziehung wird im Zeitpunkt der öffentlichen Bekanntmachung wirksam.

3. Einsichtnahme

Die Verfügung nach Nummer 2 kann während der üblichen Sprechzeiten bei der

Gemeindeverwaltung Laußig, Leipziger Straße 23, SG Liegenschaften Zi. 8,

04838 Laußig eingesehen werden.

4. Rechtsbehelfsbelehrung

Gegen diese Verfügung kann innerhalb eines Monats nach seiner Bekanntgabe

Widerspruch eingelegt werden. Der Widerspruch ist schriftlich oder zur Niederschrift

bei der oben genannten Behörde einzulegen.

Die Allgemeinverfügung wird gemäß § 41 Absätze 3 und 4 VwVfG öffentlich

bekannt gemacht und gilt am darauffolgenden Tag als bekannt gegeben.

Laußig, den 27. Oktober 2025

Bekanntmachung der Gemeinde Laußig

über die Einziehung eines Weges

nach § 8 des Straßengesetzes

für den Freistaat Sachsen (SächsStrG)

(Az: 521.001.03.25)

1. Bezeichnung der Straße:

Pre 105 (Ankerweg), beschränkt öffentlicher Weg

Flur 4, Gemarkung Pressel, 37/0

Schneider

Bürgermeister

Bekanntmachung der Gemeinde Laußig

über die Einziehung eines Weges

nach § 8 des Straßengesetzes

für den Freistaat Sachsen (SächsStrG)

(Az: 521.001.04.25)

1. Bezeichnung der Straße:

Pre 106 (Roßkopfweg), beschränkt öffentlicher Weg

Flur 5, Gemarkung Pressel, 14/1, 33/0

Beschreibung des Anfangspunktes:

Grenze zum Flurstück 14/2, Flur 5, Gemarkung Pressel

Beschreibung des Endpunktes:

Grenze zum Flurstück 73/0, Flur 7, Gemarkung Roitzsch

2. Verfügung

Die unter 1. bezeichneten Wege werden gemäß § 8 des Straßengesetzes für den

Freistaat Sachsen (SächsStrG) vom 21. Januar 1993, zuletzt geändert durch

Artikel 1 des Gesetzes vom 20. August 2019 (SächsGVBI. S762) eingezogen,

da sie keine Verkehrsbedeutung mehr besitzen.

Mit der Einziehung entfallen, entsprechend § 8 Absatz 5, Gemeingebrauch (§

14) und Sondernutzung (§ 18) SächsStrG.

Die Einziehung wird im Zeitpunkt der öffentlichen Bekanntmachung wirksam.

3. Einsichtnahme

Die Verfügung nach Nummer 2 kann während der üblichen Sprechzeiten bei der

Gemeindeverwaltung Laußig, Leipziger Straße 23, SG Liegenschaften Zi. 8,

04838 Laußig eingesehen werden.

4. Rechtsbehelfsbelehrung

Gegen diese Verfügung kann innerhalb eines Monats nach seiner Bekanntgabe

Widerspruch eingelegt werden. Der Widerspruch ist schriftlich oder zur Niederschrift

bei der oben genannten Behörde einzulegen.

Die Allgemeinverfügung wird gemäß § 41 Absätze 3 und 4 VwVfG öffentlich

bekannt gemacht und gilt am darauffolgenden Tag als bekannt gegeben.

Laußig, den 27. Oktober 2025

Beschreibung des Anfangspunktes:

Grenze zum Flurstück 17/3, Flur 5, Gemarkung Pressel

Beschreibung des Endpunktes:

Grenze zum Flurstück 73/0, Flur 7, Gemarkung Roitzsch

2. Verfügung

Der/Das unter 1. bezeichnete Weg/ Flurstück wird gemäß § 8 des Straßengesetzes

für den Freistaat Sachsen (SächsStrG) vom 21. Januar 1993, zuletzt geändert durch

Artikel 1 des Gesetzes vom 20. August 2019 (SächsGVBI. S762) eingezogen, da

er keine Verkehrsbedeutung mehr besitzt. Mit der Einziehung entfallen, entsprechend

§ 8 Absatz 5, Gemeingebrauch (§ 14) und Sondernutzung (§ 18) SächsStrG.

Die Einziehung wird im Zeitpunkt der öffentlichen Bekanntmachung wirksam.

3. Einsichtnahme

Die Verfügung nach Nummer 2 kann während der üblichen Sprechzeiten bei der

Gemeindeverwaltung Laußig, Leipziger Straße 23, SG Liegenschaften Zi. 8,

04838 Laußig eingesehen werden.

4. Rechtsbehelfsbelehrung

Gegen diese Verfügung kann innerhalb eines Monats nach seiner Bekanntgabe

Widerspruch eingelegt werden. Der Widerspruch ist schriftlich oder zur Niederschrift

bei der oben genannten Behörde einzulegen.

Die Allgemeinverfügung wird gemäß § 41 Absätze 3 und 4 VwVfG öffentlich

bekannt gemacht und gilt am darauffolgenden Tag als bekannt gegeben.

Laußig, den 27. Oktober 2025

Schneider

Bürgermeister

Flurbereinigung:

Stadt, Gemeinde:

Teilnehmergemeinschaft

Probsthain

Der Vorstandsvorsitzende

Schneider

Bürgermeister

Probsthain

Belgern-Schildau, Mockrehna

Die Teilnehmergemeinschaft Probsthain hat im Flurbereinigungsverfahren

Probsthain den 3. Nachtrag zum Plan über die gemeinschaftlichen und öffentlichen

Anlagen nach § 41 Flurbereinigungsgesetz (FlurbG) aufgestellt. Hiermit

erfolgt die

Bekanntmachung der Auslegung

– 3. Nachtrag zum Plan nach § 41 FlurbG –

Auslegung

des 3. Nachtrages zum Plan über die gemeinschaftlichen und öffentlichen Anlagen

nach § 41 FlurbG zum Zwecke der Unterrichtung der Öffentlichkeit über:

Erläuterungsbericht zum 3. Nachtrag zum Wege- und Gewässerplan nach § 41

FlurbG mit Anlagen.


5. November 2025

AMTSBLATT Seite 28

Auf die vorgesehene Widmung des geplantes Weges mit der Verkehrsübergabe

nach dem Straßengesetz für den Freistaat Sachsen (SächsStrG) wird hingewiesen.

Auslegungsorte: Stadtverwaltung Belgern-Schildau

Rathaus Belgern,

OT Belgern, Markt 3, 04874 Belgern-Schildau

sowie Außenstelle Schildau,

OT Schildau, Marktstraße 1, 04889 Belgern-Schildau

Gemeindeverwaltung Mockrehna

Unterdorf 4 in 04862 Mockrehna

Landratsamt Nordsachsen

Amt für Ländliche Neuordnung

Haus 5, Zimmer 306

Dr.-Belian-Straße 5 in 04838 Eilenburg

Zeiten der Einsichtnahme:

während der allgemeinen Sprechzeiten, mindestens jedoch 20 Stunden pro

Woche

Die ausliegenden Unterlagen können durch jedermann eingesehen werden,

Äußerungen zu den Planunterlagen können schriftlich oder zur Niederschrift

bis zu 2 Wochen nach Ende der Auslegungsfrist

vorgebracht werden bei:

Teilnehmergemeinschaft Probsthain

beim Landratsamt Nordsachsen

Haus 5, Zimmer 306

Dr.-Belian-Straße 5 in 04838 Eilenburg

(Ansprechpartner: Kerstin Treder, Tel.: 03421 / 758-3252;

Thorsten Hindemith, Tel.: 03421 / 758-3250)

Rechtsansprüche werden durch die Einbeziehung der Öffentlichkeit nicht

begründet.

Auslegungszeitraum:

1. Dezember 2025 bis einschließlich 12. Januar 2026

Eilenburg, den 14. Oktober 2025

gez. Treder

stellv. Vorstandsvorsitzende

Authausener Verein siegte bei Radio-Gewinnspiel

Förderverein der Naturparkkinder gewann 2.500 Euro

(Authausen/Wsp). Der gemeinnützige

Förderverein der Naturparkkinder

Authausen e. V. freut sich über eine

Unterstützung in Höhe von 2.500 Euro.

Er hat erfolgreich am Gewinnspiel

„Vereint stark!“ des MDR Sachsen

und der Deutschen Fernsehlotterie,

Deutschlands traditionsreichster Soziallotterie,

teilgenommen. Der Verein trat

vor wenigen Tagen im Sachsenradio-

Frühprogramm bei „Elena & Silvio“ an

und erriet erfolgreich eine prominente

sächsische Persönlichkeit. Gesucht

wurde der Kurfürst von Sachsen:

August der Starke. Dafür gab es 1.250

Euro für den guten Zweck. Zusätzliche

1.250 Euro erspielte sich der Verein,

weil er noch am Nachmittag desselben

Tages eine ihm gestellte Tagesaufgabe

erfolgreich absolvierte.

August der Starke war 1,76 Meter groß

und soll einer Sage nach mit den bloßen

Händen ein Hufeisen zerbrochen

haben. So mussten die Aktiven des

Schulfördervereins bis 16 Uhr möglichst

viele Hufeisen zusammentragen

und damit den Schriftzug „AUGUST“

mit einer Buchstabengröße von mindestens

einem Meter legen. Darüber

hinaus mussten 40 Personen mit einer

Perücke wie von August dem Starken

zusammengetrommelt werden, die den

Schriftzug präsentieren.

Stephan Masch, Repräsentant der Deutschen Fernsehlotterie, Radiomoderator Silvio

Zschage, Fördervereins-Vorstandsmitglied Janine Veit und Laußigs Bürgermeister

Lothar Schneider (v. l.) bei der Auflösung des Gewinnspiels im Authausener Bürgerhaus.

Foto: Max Thümmel

Pünktlich um 16 Uhr hieß es: Aufgabe

erfüllt – und mehr als das! So wurde

nicht nur der geforderte Schriftzug, sondern

„AUGUST DER STARKE“ aus

Hufeisen gelegt. Auch waren 51 Personen

mit Perücke live im Authausener

Bürgerhaus zusammengekommen.

Sensationelle 500 Hufeisen hatte der

Verein dazu in aller Kürze organisiert.

„Klasse, dass wir die Chance hatten,

beim Gewinnspiel des Sachsenradios

und der Deutschen Fernsehlotterie

dabei zu sein. Mit dem Gewinn werden

wir den Schulgarten der Grundschule

in Authausen aufhübschen. Das heißt,

es können Hochbeete angelegt, ein

Gerätehaus angeschafft und Sitzgelegenheiten

erworben werden. Danke

an alle, die zu unserem Gewinn beigetragen

haben“, freut sich Janine Veit,

Vorstandsmitglied des Förderverein

der Naturparkkinder Authausen e. V.

„Ich möchte dem Schulförderverein,

dem MDR Sachsen und der Deutschen

Fernsehlotterie danke sagen. Das hier

und heute ist ein erneuter Meilenstein

für die Weiterentwicklung unserer

Grundschule. Danke an alle, ob groß

oder klein, die heute mitgemacht und

mitgeholfen haben, dass alles pünktlich

klappt“, ergänzte Bürgermeister Lothar

Schneider. Stephan Masch

HINTERGRUND

Das Preisgeld wird durch die Deutsche

Fernsehlotterie zur Verfügung gestellt.

Im Mittelpunkt steht dabei stets die

soziale Spielidee: gewinnen & helfen.

Im Jahr 2024 konnten sich über 767.000

Mitspielerinnen und Mitspieler über einen

Gesamtgewinn in Höhe von 40 Millionen

Euro freuen. 76 Personen davon

gewannen dabei mehr als 100.000 Euro,

und 14-mal wurde ein Millionengewinn

erzielt. Neben einer Chance auf einen

Millionengewinn, einer Sofortrente oder

attraktiven Sachpreisen garantiert die

Soziallotterie auch die Förderung sozialer

Projekte in Deutschland. So konnten

im vergangenen Jahr rund 50 Millionen

Euro an über 300 soziale Projekte in der

Bundesrepublik ausgeschüttet werden.

Davon profitierten 22 Projekte im Freistaat

Sachsen mit einer Gesamtsumme

von rund 2,9 Millionen Euro. In den

vergangenen zehn Jahren wurden 128

soziale Vorhaben mit über 15,9 Millionen

Euro in Sachsen ermöglicht.

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11

GEMISCHTE SEITE 5. November 2025

Dübener

WOCHENSPIEGEL

In unserem Leben hast du deinen Platz verlassen,

in unseren Herzen bist du für immer bei uns.

Simone Thor

NACHRUF

Wo man am meisten fühlt,

weiß man am wenigsten zu sagen.

Du wirst uns als engagierte Mitarbeiterin, als hilfsbereite Kollegin,

als gute Freundin und vor allem als wunderbarer Mensch sehr fehlen.

Der Vorstand, die Geschäftsführung, der Betriebsrat und

deine Kolleginnen und Kollegen des AWO Kreisverbands

Nordsachsen e. V. sowie die Mitglieder des AWO

Ortsvereins Bad Düben

Die allerliebste Mutter ist uns von Gott nur geliehen

und kehrt zum rechten Augenblick zum Schöpfer zurück.

Wir nehmen Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter,

Oma, Uroma, Cousine, Schwägerin und Tante

Dorlis Freitag

Frohe Ostern

geb. 04. August 1938 gest. 16. Oktober 2025

Du hast uns geprägt mit deiner Liebe, Fürsorge

und Güte. Dafür sind wir sehr dankbar.

Dein Sohn Volker mit Dorit

Deine Tochter Rita mit Thomas

Deine Enkel

Anja mit Daniel

Erik mit Anna

Julia mit Paul

Andreas mit Clara

Deine Urenkel

Leonard, Paul, Emma, Kolja und Jette

Deine Cousine Marita mit Wolfgang

und Angehörige

Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung findet am Samstag,

dem 15. November 2025, 11.00 Uhr auf dem Stadtfriedhof Bad Düben statt.

und Gesellschaften

Wir wünschen unseren

Bewohnern und Patienten sowie

ihren Angehörigen, unseren

Kindern und deren Eltern, unseren

geb. Sandke

Mitgliedern, Geschäftspartnern sowie

allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

ein frohes und sonniges Osterfest!

Mit dem Tod eines geliebten Menschen verliert man vieles,

aber niemals die gemeinsam verbrachte Zeit.

Schweren Herzens mussten wir Abschied nehmen von

Simone Thor

geb. Münz

* 6. Mai 1973 † 16. Oktober 2025

In Liebe und Dankbarkeit

Dein Gerd

Dein Oliver mit Emily

Deine Heike

im Namen aller Angehörigen

Die Urnenbeisetzung fand im engsten Familienkreis statt.

Schwemsal, im Oktober 2025

Kreiskrankenhaus Delitzsch GmbH

Herzwoche mit neuem Chefarzt

(Delitzsch/Wsp). Die Kliniken Delitzsch

Eilenburg geben bekannt, dass

Dr. med. Claus Michael Kirchhof seit

dem 1. Oktober seine Tätigkeit als

neuer Chefarzt der Abteilung Innere

Medizin in Delitzsch aufgenommen

hat. Er verfügt über langjährige Erfahrung

der Inneren Medizin und

Kardiologie, ist unter anderem Diabetologe

und war Leitender Oberarzt

sowie Chefarzt der Kardiologie in der

Rehaklinik Schmannewitz. Mit seinen

Erfahrungen ergänzt er zukünftig als

Chefarzt die Klinik Delitzsch fachlich

und organisatorisch.

Der Vorstand und die

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Geschäftsführung

bleiben

der Arbeiterwohlfaht Nordsachsen

eine der führenden Todesursachen

in Deutschland. Der Deutsche Herzbericht

der Herzstiftung zeigt, dass

Durchblutungsstörungen durch koronare

Herzkrankheiten nach wie vor

im Fokus stehen. Die Klinik Delitzsch

beteiligt sich am 18. November mit

der Patientenakademie „Kann ich den

Herzinfarkt verhindern?“ und gibt Dr.

Kirchhof erstmals die Gelegenheit,

sich persönlich vor Ort interessierten

Patienten und Besuchern vorzustellen

und zum Vortragsthema Herzinfarkt

zu referieren. Das Rahmenprogramm

ab 17 Uhr umfasst Informationsstände

von Partnern, wie der BARMER

Krankenkasse, Biotronik als Hersteller

von Herzschrittmachern sowie Vitamed

als Ansprechpartner für Gesundheitssport

im Herz-Kreislauf-Bereich.

Am 12. November besteht in Eilenburg

die Möglichkeit, ähnlich informiert

zu werden: In der Klinik Eilenburg

referiert das Team von Chefarzt Dr.

Thies ab 16.30 Uhr zu den Themen der

koronaren Herzkrankheiten und des

Herzinfarktes. Zu den Partnern zählen

unter anderem das Rodday-Wundzentrum,

die hausinterne Angiologie-

Fachabteilung mit einem Infostand

zur Herzschrittmacher-Thematik, die

Krankenkasse IKK sowie der Sozialdienst.

Für das leibliche Wohl der Besucher

ist bei beiden Veranstaltungen mit kostenfreien

frischen, gesunden Snacks

gesorgt. Der Eintritt ist frei.

Kreiskrankenhaus Delitzsch GmbH

Dein gutes Herz hat aufgehört zu schlagen,

Du wolltest gern noch bei uns sein.

Schwer ist es, diesen Schmerz zu tragen,

denn ohne dich wird vieles anders sein.

In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von unserer

lieben Mutti, Schwiegermutti, Oma und Uroma

Margareta Zobel

*16. September 1945 † 13. Oktober 2025

In Liebe und Dankbarkeit

Deine Tochter Beatrice mit Familie

Deine Tochter Silvana mit Familie

Dein Sohn Enrico mit Familie

Dein Sohn Karsten mit Familie

im Namen aller Angehörigen

Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung findet am Samstag,

dem 22. November 2025, 13.00 Uhr auf dem Friedhof in Pressel statt.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen

wir Abschied von unserer Mutti

In stiller Trauer

Deine Tochter Rosemarie mit Familie

Deine Tochter Kerstin mit Familie

im Namen aller Angehörigen

Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung

findet am Samstag, dem 15. November 2025,

14.00 Uhr auf dem Friedhof in Söllichau statt.


Dübener

WOCHENSPIEGEL

5. November 2025 TRAUERANZEIGEN 12

Der nächste Dübener

WOCHENSPIEGEL erscheint am 20. November.

NACHRUF

Mit Trauer mussten wir zur Kenntnis nehmen,

dass unsere ehemalige Mitarbeiterin

Rosemarie Matthäi

verstorben ist.

Während ihrer langjährigen Betriebszugehörigkeit in

unserem Unternehmen haben wir sie als eine

sehr zuverlässige Mitarbeiterin kennen und schätzen gelernt.

Wir werden ihr ein ehrendes Andenken bewahren.

Profiroll Technologies GmbH

Bad Düben

Geschäftsleitung

Betriebsrat

Danksagung

Für die aufrichtige Anteilnahme durch geschriebene Worte,

stillen Händedruck, Geldzuwendungen, Blumen und ehrendes Geleit

beim Abschied von meiner lieben Tochter und unserer Schwester

Manuela Hofmann

möchten wir uns auf diesem Wege bei allen

Verwandten, Bekannten und Freunden

herzlich bedanken.

Ein besonderer Dank gilt dem Bestattungswesen

Sonntag, der Trauerrednerin Frau Rühl,

dem „guten Blumen-Geist“ und

dem Team des Restaurants „National“.

In stiller Trauer

Mutti Anita Hofmann

Bruder Mario mit Familie

und Bruder Dirk Bad Düben, im Oktober 2025

Danksagung

Im Leben bescheiden, geduldig im Leid.

Erlöst von den Schmerzen nehmen wir Abschied von meiner lieben

Mama, unserer guten Schwester, lieben Oma, Tante und Freundin

Rosemarie Matthäi

geb. Winkler

13. Mai 1951 – 15. Oktober 2025

BENE QUIESCAT

Wir danken allen, die in guten wie in schlechten Tagen

ihr zur Seite standen.

Unser Dank gilt dem Team der Arztpraxis Ruf-Lehmann,

der Onkologie im MVZ Delitzsch, dem Palliativteam Nordsachen,

dem AWO Pflegedienst Bad Düben und besonders

dem Team vom St. Josef Hospiz Torgau,

die die letzten Tage aufopfernd, liebevoll

und trostspendend bei ihr und uns waren.

Die Beisetzung findet im engsten

Familienkreis statt.

Sohn Andreas Matthäi und Angehörige

Wellaune, im Oktober 2025

Danksagung

Wenn ein geliebter Mensch von dieser Erde geht,

bleibt er doch an so vielen Orten immer bei uns:

in unserer Erinnerung, in unseren Gedanken und in unseren Herzen.

Erinnerung ist das Fenster, durch das wir dich sehen,

wann immer wir wollen.

In tiefer Trauer und schweren Herzens haben wir Abschied genommen von

Dipl.-Ing. Architekt

Steffen Hickmann

geb. 12.08.1969 gest. 28.09.2025

Danke für tröstende Worte, gesprochen oder geschrieben,

für stille und herzliche Umarmungen, Hände drücken, Blumengrüße

und Geldzuwendungen, für Zeichen der Freundschaft und Verbundenheit, Angebote

für jegliche Unterstützung, sowie dem „guten Blumen-Geist“

für den Grabschmuck.

Es sagen Danke

Deine Ehefrau Doreen

Deine Kinder Robert mit Pauline und Joline

Deine Mutti Lieselotte

Deine Brüder Thomas und Matthias mit Familien

DANKSAGUNG

Wir können Tränen vergießen, weil sie gegangen sind, oder wir können lächeln, weil sie gelebt haben.

Peter & Volker Egert

Danke

für die mitfühlenden Gesten der Anteilnahme, Umarmungen, Worte und Karten.

Es ist für uns ein großer Trost, in dieser schweren Zeit das Mitgefühl und die Unterstützung

lieber Menschen zu erfahren.

Ein besonderer Dank gilt Dr. Mario Friedrich für die langjährige Betreuung, dem DRK Pflegeheim

Eilenburg, der Familie Cachej und Ilde, dem Trauerredner Herrn Passehr, Frau Tschiersch

vom Bestattungsinstitut A. Steinbach, dem Blumenshop Silke Weiler und der „Heideschänke“

für die gute Bewirtung.

In Dankbarkeit

Hella Egert, Jiraporn Egert

Petra, Christina und Kathrin mit Familien

Laußig, im Oktober 2025


13

AUS DER REGION 5. November 2025

Dübener

WOCHENSPIEGEL

Weihnachtsfahrt nach Görlitz

„HeimatHerzen“ starten Anmeldung

Im vergangenen Jahr führte die traditionelle Weihnachtsfahrt nach Nürnberg.

Diesmal geht es nach Görlitz.

Foto: privat

(Görlitz/Laußig/Wsp/kp). Seit einigen

Jahren organisiert der Förderverein

„HeimatHerzen“ eine Weihnachtsfahrt

für alle Interessierten. Diesmal

geht es am 13. Dezember auf den

deutsch-polnischen Christkindelmarkt

in der Europastadt Görlitz-Zgorzelec.

Dazu sind noch einige Plätze im Reisebus

frei. Bei Interesse kann man

sich noch bis 3. Dezember anmelden

(Tel.: 0170 / 9407119 oder E-Mail:

heimatherzen@web.de). Der Preis

pro Person beträgt 50 Euro exklusive

Weihnachtsessen.

Wie vom Vorsitzenden Florian Kern

zu erfahren war, startet die Gruppe in

Görlitz mit einem Weihnachtsessen

im Restaurant Obermühle. „Nach

dem Essen fahren wir gemeinsam zum

Schlesischen Christkindelmarkt mit

seinem großen Markttreiben in der

wunderschönen Altstadt mit romantischer

Eislaufbahn, inspirierenden

Geschenkideen, Bastelwagen, Eisstockbahn,

Kinderkarussell, leckeren

Speisen und feinen Getränken“, wirbt

Kern. Das Besondere auf dem Markt

ist die Vermittlung der Weihnachtsbotschaft

unter anderem mit dem

Christkindel, dem großen Adventsund

Weihnachtssingen, Andachten auf

dem Markt, der lebendingen Krippe

und dem Bethlehemshof mit Holzwerkstatt,

Backstube. Lobpreis und

Weihnachtsgeschichten im Stall.

Die Abfahrtszeiten sind 8.30 Uhr am

Bad Dübener Paradeplatz, 8.40 Uhr

an der Pristäblicher Bushaltestelle

an der Landstraße, 8.50 Uhr an der

Landstraße in Laußig sowie 9 Uhr am

Grunaer Dorfgemeinschaftshaus. Die

Rückreise startet gegen 19 Uhr.

Diese Anzeige ist ausschließlich in der

Printausgabe sichtbar.

Laußiger Weihnachtsmarkt

Standgebühr wird

nicht erhoben

(Laußig/Wsp/kp). Zum Vormerken:

Am 6. Dezember findet der diesjährige

Weihnachtsmarkt in Laußig statt. Wie

Ortsvorsteher Florian Kern informiert,

können sich Interessierte bereits jetzt

anmelden, wenn sie dort einen Stand

betreiben wollen (E-Mail: heimatherzen

@web.de). Wie in den Vorjahren

wird keine Standgebühr erhoben.

Großer Preis des Mittelstandes 2025

Kühne Autohäuser erhielten

in Düsseldorf Ehrenplakette

(Düsseldorf/Bad Düben/Wsp). Große

Freude bei den Kühne Autohäusern:

Bei der Bundesgala des „Großen Preis

des Mittelstandes 2025“ wurde das

Unternehmen mit der Ehrenplakette

ausgezeichnet. Unter dem Motto

„Stürmische Zeiten meistern“ würdigte

die Oskar-Patzelt-Stiftung die

Spitzenleistungen mittelständischer

Betriebe aus ganz Deutschland.

Von über 4.200 nominierten Unternehmen

schafften nur 459 den Sprung

in die Endrunde. Die Ehrenplakette

erhalten ausschließlich Unternehmen,

die bereits Preisträger waren – wie

die Kühne Autohäuser, die 2006 ausgezeichnet

wurden. In diesem Jahr gingen

elf Ehrenplaketten an besonders

engagierte Unternehmen.

„Diese Ehrung ist eine großartige

Bestätigung für die Arbeit unseres

gesamten Teams. Seit über 90

Jahren verbinden wir Tradition mit

Innovationskraft und stellen die Menschen

– unsere Mitarbeitenden sowie

Kundinnen und Kunden – immer in

den Mittelpunkt“, sagt Mike Kühne,

Inhaber der Kühne Gruppe. „Unser

Dank gilt allen, die täglich mit Leidenschaft

dazu beitragen, dass wir in

der Region etwas bewegen können.“

Seit ihrer Gründung 1933 stehen die

Autohäuser für Qualität, Kundennähe

und Verlässlichkeit. Heute betreibt die

Gruppe zehn Standorte in Nordsachsen

und Brandenburg und ist offizieller

Partner von Mercedes-Benz, Audi

und Volkswagen. Teamgeist, Weiter-

Volkstrauertag

Gedenkfeiern in den

Laußiger Ortschaften

(Laußig/Wsp). Der Ortschaftsrat Laußig

und die Feuerwehren laden alle Bürger,

Vereine und Organisationen recht

herzlich zur Gedenkfeier am Volkstrauertag

ein. Am 16. November, um 10

Uhr, jeweils in den Kriegerdenkmälern

in den Ortschaften: in der Laußiger

Schulstraße, am Pristäblicher Friedhof

und an der Radfahrerkirche Gruna.

Florian Kern, Ortsvorsteher

Mike Kühne mit Ehefrau Simone

Foto: S. Kurz | Oskar-Patzelt-Stiftung

bildung und Nachwuchsförderung sind

fest verankert – etwa durch Azubi-Tage,

Führungskräfte-Programme und

Firmenbeteiligungen.

Auch gesellschaftliche Verantwortung

spielt eine zentrale Rolle: Photovoltaikanlagen

auf den Filialdächern,

E-Mobilitäts-Angebote sowie soziale

Projekte, wie Baumpflanzaktionen,

Sponsoring regionaler Sportvereine

und Unterstützung von Behindertenwerkstätten,

zeigen, wie das Unternehmen

die Region aktiv stärkt. Mit dem

Motto der Auszeichnung – „Mehr PS

für die Region“ – bringt Kühne seinen

Beitrag für Wirtschaft und Gemeinschaft

treffend auf den Punkt.

Kühne Autohäuser

Was geschah an einem 5. November...?

...1816: Im Palais Thurn und Taxis in Frankfurt am Main wird der Bundestag des

Deutschen Bundes eröffnet.

...1921: Die spätere Holocaust-Überlebende Margot Friedländer wird in Berlin als

Anni Margot Bendheim geboren.

...1935: Die Firma Parker Brothers erwirbt die Rechte am Brettspiel Monopoly von

Charles Darrow.

...1938: Die Reichsautobahn Berlin – München wird fertiggestellt.

...1994: George Foreman wird 20 Jahre nach dem „Rumble in the Jungle“ erneut

Boxweltmeister.

...1996: Der demokratische Amtsinhaber Bill Clinton gewinnt die US-Präsidentschaftswahl

gegen den republikanischen Herausforderer Bob Dole.

...2006: Der frühere irakische Diktator Saddam Hussein wird in erster Instanz zum

Tod durch den Strang verurteilt.


Dübener

WOCHENSPIEGEL

Evang. Schulzentrum EINE SCHULE FÜR ALLE

5. November 2025 14

Tag der offenen Tür am Evangelischen Schulzentrum

ESZ will im Sommer mit Beruflichem Gymnasium starten

Das Evangelische Schulzentrum Bad Düben plant, ab dem kommenden Schuljahr das Bildungsangebot um eine Schulform zu

erweitern. Neben Haupt- und Realschulabschluss sowie Abitur soll in der Kurstadt dann auch das Berufliche Abitur abgelegt

werden können.

Fotos: Evangelisches Schulzentrum

(Bad Düben/Wsp/kp). Am kommenden

Samstag (08.11.) lädt das

gesamte Evangelische Schulzentrum

Bad Düben (ESZ) zum Tag der offenen

Tür ein. Sowohl in der Grundschule

am Kirchplatz als auch in den

weiterführenden Schulformen in der

Durchwehnaer Straße haben Interessierte

in der Zeit von 10 bis 13 Uhr die

Möglichkeit, sich einen Eindruck vom

Schulalltag zu verschaffen. „Unser

Ziel ist es, Kinder und Eltern mit verschiedenen

Mitmach-Angeboten aktiv

einzubeziehen – die Angebote richten

sich vordergründig an künftige Erstund

Fünftklässler sowie deren Eltern“,

stellt Schulleiterin Doreen Model klar.

Alle Fachschaften werden sich dabei

vorstellen und Einblicke in die unterrichtliche

Arbeit gewähren. Dazu wird

es in der Durchwehnaer Straße Schulhausführungen

durch die Elft- und

Zwölftklässler geben. In der Mensa

HAUPTFACH: MENSCH

bietet das Elterncafé eine bewährte

Austauschplattform. Im Otto-Herz-

Friedensraum werden darüber hinaus

kleine Lesungen abgehalten und auch

einige GROWs (Ganztagsangebote,

Abkürzung steht für „Ganzheitlicher

Rahmen für offenes, individuelles

Wachsen“) sowie das neue Lernkonzept

SOUL (Selbstorganisiertes Umfeld

zum Lernen) werden vorgestellt.

Ein Programmpunkt lässt dann doch

besonders aufhorchen: Um 11.30 Uhr

wird es im Albert-Schweitzer-Forum

eine Informationsveranstaltung geben.

Schließlich plant das ESZ, ab

dem kommenden Schuljahr mit dem

Beruflichen Gymnasium als weitere

Schulform zu starten. „Bis Dezember

müssen wir beim Schulamt den entsprechenden

Antrag stellen“, verrät

Model. Schon jetzt wird aktiv für das

neue Bildungsangebot geworben – ein

Vorgehen, das sich in der Vergan-

NEU

Wir öffnen

unsere Türen!

SAMSTAG, 8.11., 10 – 13 Uhr

Grundschule, Kirchplatz 2

genheit als erfolgreiches Fundament

erwiesen hat. Der Wunsch, das ESZ

weiterzuentwickeln, kam dabei ausdrücklich

vom Schulträger – mit dem

Ziel, auf den bereits etablierten Schulformen

aufzubauen und das Bildungsangebot

sinnvoll zu erweitern.

„Jeder Schüler, der unsere Schule

betritt und entsprechend seiner Fähigkeiten

einen Abschluss anstrebt, soll

bei uns die Chance erhalten, diesen

auch zu erreichen“, betont Schulleiterin

Doreen Model und unterstreicht

damit die Vision des ESZ. Klappt

alles, können in Bad Düben künftig

Haupt- und Realschulabschlüsse, das

Abitur und eben das Berufliche Abitur

abgelegt werden – ein gewaltiges

Ausrufezeichen für eine Kleinstadt im

ländlichen Raum.

Als Schwerpunkt plant das „BGym“

mit der Fachrichtung Gesundheit und

Sozialwesen. GeSo, also „Gesundheit

TAG DER

OFFENEN

TÜR

Oberschule & Gymnasium, Durchwehnaer Straße 61

In Planung ab Schuljahr 2026/27

Berufliches Gymnasium | Fachrichtung Gesundheit und Sozialwesen

Infoveranstaltung um 11.30 Uhr

im Albert-Schweitzer-Forum

www.esz-baddueben.de

Wir freuen uns auf Sie!

@esz_bad_dueben

& Soziales“, wird dann in den Klassenstufen

11 bis 13 ein Pflicht-Hauptfach.

Des Weiteren hat der Schüler dann

die Wahl zwischen Deutsch, Mathe

oder Englisch. „Ein Vorteil des neuen

Konzepts ist, dass Schülerinnen und

Schüler nicht zwingend Deutsch oder

Mathematik als Leistungskurs wählen

müssen – das nimmt vielen den Druck

und schafft mehr individuelle Gestaltungsmöglichkeiten“,

erklärt die

Schulleiterin.

Die Entscheidung für die Fachrichtung

Gesundheit und Sozialwesen ist

bewusst getroffen worden – sie knüpft

direkt an das bereits etablierte sozialdiakonische

Profil der Schule an. „Es

ist die logische Konsequenz“, betont

Model. Praxisnah und mit wissenschaftlichem

Ansatz bereitet dieser

Weg in den Branchen Pflege, Sozialarbeit,

Pädagogik und Gesundheitsmanagement

auf ein folgendes Studium

vor. Lokale Player, wie MEDICLIN,

Diakonie oder AWO, könnten dabei

als Kooperationspartner in Erscheinung

treten. „Die Verbindung von allgemeinbildender

und berufsbezogener

Bildung ermöglicht eine praxisnahe

Vorbereitung auf das Berufsleben“,

weiß Model. Mit dem geplanten Ausbau

möchte sich das ESZ nachhaltig

zukunftsfähig machen – als attraktiver

Lernort für junge Menschen, als verlässlicher

Arbeitgeber für engagierte

Pädagoginnen und Pädagogen und als

starker Impulsgeber für unsere Region.

Im Übrigen: Es ist nicht ausgeschlossen,

dass das ESZ das Berufliche

Gymnasium perspektivisch um weitere

Fachrichtungen entwickelt. Informations-

und Kommunikationstechnologie

sowie Wirtschaftswissenschaften spielen

in den Überlegungen eine Rolle.

Aber das ist noch Zukunftsmusik.


15

AUS DER REGION 5. November 2025

Dübener

WOCHENSPIEGEL

Krensitzer Flohmärkte

Nächster Termin ist am 15. November

(Krensitz/Wsp). Der November-

Flohmarkt in Krensitz findet, ganz

im vorweihnachtlichen Flair, am 15.

November, ab 10 Uhr statt! Die Kisten

sind bereits gepackt. Verschiedene

saisonale Gegenstände wurden ausgelagert

und gut verstaut. Die Stimmung der

Verkaufswilligen ist super. Nun muss

nur noch das Wetter mitspielen – soll

heißen: Flohmarkt-tauglich sein. Kälte

erschreckt sie nicht.

Doch Regen, Sturm, Eis oder Schnee,

all das ist im November durchaus

möglich, wäre für die Außenständler

ein unüberwindbares Hindernis. In

einem solchen Fall fällt der Flohmarkt

aber trotzdem nicht aus, denn: Ausfall

ist keine Option! In der großen Werkstatthalle

findet dann ein verkleinerter

Markt statt. Unbedingt, denn jeder verkaufte

oder verschenkte Gegenstand ist

ein „Gewinn“ für uns alle und bestätigt

zudem unser Motto: „Wegwerfen ist

out. Wiederverwenden ist in! Nachhaltigkeit

wird gelebt!“ Und das nun

schon seit fast acht Jahren in Krensitz!

Wie immer sei an dieser Stelle erinnert,

dass man nach Lieblingsgegenständen

fragen und anrufen kann (Sprachbox:

034295 / 73792 oder WhatsApp:

0152 / 04458337)! Nur ganz selten

konnten wir bisher nicht helfen! Laut

heutigem Stand wird uns wieder Familie

Schmidt mit heißen Suppen, Steaks

und Würstchen aus ihrer Gulaschkanone

verwöhnen. Vielleicht gibt es auch

Glühwein. Wir arbeiten dran.

Der nächste Flohmarkt ist für den 13.

Dezember von 10 bis 16 Uhr geplant.

Elke Fromm

Söllichauer Karnevalsverein

Sketche und Tänze im Kulturhaus

Erscheinungstermine 2026 des Dübener Wochenspiegel

1. Halbjahr

Januar 14.01. 28.01.

Februar 11.02. 25.02.

März 11.03. (3 Wochen Pause)

April 01.04. 15.04. 29.04.

Mai 13.05. 27.05.

Juni 10.06. 24.06

Am 15. November öffnen sich die Türen des Söllichauer Kulturhauses zur bunten karnevalistischen Abendveranstaltung.

Damit starten die Narren des Bad Schmiedeberger Ortsteils in die neue Session und hoffen auf viel mitfeierndes Publikum.

Für ihre Gäste haben sie ein buntes unterhaltsames Programm unter dem Motto „4/5 Jahreszeiten“ zusammengestellt. Auf

der Bühne und dem Saalboden wechseln Tänze und lustige Einlagen einander ab und verbreiten Spaß und gute Laune. Kartenvorverkauf

(Preis: 12 Euro) ist am 6. November im Kulturhaus in der Zeit von 18.30 bis 20 Uhr.

Foto: (Wsp) Archiv Nyari

Presseler Karnevalverein

Sessionsstart mit Faschingsprogramm und großer 90er-Jahre-Party

Ebenfalls am 15. November lädt der Presseler Karneval Verein zur Sessions-Eröffnung mit anschließender 90er-Jahre-Party in den Saal des Landgasthofes Pressel

ein. Einlass ist ab 19 Uhr (Abendkasse: 8 Euro). Das bunte Programm beginnt um 19.30 Uhr. Das Publikum kann sich auf die schönsten Tänze der vergangenen Faschingsveranstaltung

vom Februar freuen. Sketche, die den 90er Jahren angepasst sind, lassen kein Auge trocken. Natürlich sind auch die glitzernden Gardemädchen

sowie die beiden Funkenmariechen mit von der Partie. Wenn dann am Ende die Bühne wieder abgebaut ist, kann nach Herzenslust getanzt werden zu Hits der 1990er

Jahre. Ob sich die Gäste ein Faschingskostüm anziehen oder im 90er-Jahre-Look erscheinen, ist egal – Hauptsache bunt und spaßig! Foto: (Wsp) Archiv Nyari


Dübener

WOCHENSPIEGEL

5. November 2025 AUS DER REGION 16

Vitale Dorfkerne

Förderzusagen für Löbnitz und Battaune

(Nordsachsen/Wsp). Sieben nordsächsische

Gemeinden erhalten Fördermittel

aus der zehnten Auflage des

von Bund und Freistaat finanzierten

Programms „Vitale Dorfkerne und

Ortszentren im ländlichen Raum“. Das

Gesamtbudget für den Landkreis beträgt

rund 758.000 Euro, der Fördersatz

liegt bei 72 Prozent. Die größte Summe

bekommt die Gemeinde Rackwitz für

die Neugestaltung des Außenbereichs

der Zschortauer Kita „Zwergenhaus“.

Löbnitz kann dank des Zuschusses

130 Jahre Heidebahn

von rund 139.000 Euro die Fassade

und Fenster der Turnhalle erneuern. In

Trossin werden die rund 50.100 Euro

für den Bau barrierefreier Sanitäranlagen

benötigt. Die Entwicklung eines

geschichtlichen Entdeckerpfades im

historischen Ortskern von Klitzschen

wird mit knapp 45.000 Euro unterstützt

und Doberschütz kann mit rund 25.300

Euro Fördermitteln den Festplatz vor

dem Jugendclub im Ortsteil Battaune

barrierefrei gestalten.

Landratsamt Nordsachsen

11.

November

Martinsgans-

Essen

17 bis 22 Uhr

1895 schnaufte der erste Zug durch die Heide

(Dübener Heide/Wsp/ny). Es war 1.

Oktober 1895 ein großes Ereignis gewesen,

als eine große schwarze schnaufende

Dampflokomotive die erste

Eisenbahn durch die Dübener Heide

zog. An diesem Tag wurde die Strecke

der Heidebahn Eilenburg – Pretzsch offiziell

eröffnet. Das ließen sich die Einwohner

der Region nicht nehmen, an

der Strecke entlang das wundersame

Spektakel zu bestaunen.

Mit diesem Akt waren nun auch die

beiden Heidestädte Düben und Bad

Schmiedeberg an die große weite

Welt angeschlossen. Man

konnte also von Leipzig

her über Eilenburg, Bad

Düben, Söllichau, Bad

Schmiedeberg, Pretzsch

und Wittenberg auch bis

nach Berlin gelangen. An

der Heidestrecke gab es

außerdem zahlreiche Haltepunkte,

wie beispielsweise

bei Mörtitz, am Rothen Haus,

Moschwig und Splau, um nur

einige zu nennen.

Von der Bahninbetriebnahme

profitierten aber nicht nur die

Kureinrichtungen, deren Gäste nun

bequemer aus ganz Deutschland anreisen

konnten. Auch der Tourismus

erlebte einen großen Aufschwung.

Insbesondere an den Wochenen-

den nutzten Hunderte Großstädter

aus Berlin, Halle und Leipzig, die

Möglichkeit, in die Dübener Heide

zu fahren, um dort einen

angenehmen Tag an der

frischen Luft in der Natur

zu verbringen. Oft, so

weiß es Felix Saul aus Bad

Schmiedeberg, spielten

Blaskapellen beim Einfahren

der meist vollbesetzten

Bahn, um die Gäste

freundlich zu empfangen.

Wanderführer standen bei

der Ankunft der Züge bereit, um mit

den „Ausflüglern und Sommerfrischlern“

durch die herrliche Gegenden

zu wandern. So entstanden in den

darauffolgenden Jahren immer mehr

Restaurant National

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unsere neuen

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Ausflugsziele, um die Dübener Heide

noch attraktiver zu machen.

Die Region erlebte mit der Anbindung

Oben: Der Bad Schmiedeberger

Bahnhof in seinen

Anfangsjahren. Die Postkarte

lief 1916. Unten:

Diese Fotografie befindet

sich im Besitz von Rico

Nauditt. Sie wurde 1925

bei Gleisarbeiten aufgenommen.

Repros: (Wsp) Nyari

aber auch einen wirtschaftlichen

Aufschwung, denn die

Bahn transportierte auch Rohstoffe,

Produkte und Waren und beförderte

immer mehr Menschen zu ihren

Arbeitsplätzen. Es profitierten Handwerk,

Landwirtschaft und die Holzindustrie

sowie Ton- und Ziegelwerke.

Vor 30 Jahren gab es in der Dübener

Heide anlässlich des 100-jährigen

Jubiläums ein großes grenzübergreifendes

Fest entlang der

Strecke. Es erfreuten den

ganzen Tag über Sonderfahrten.

An den Bahnhöfen

und Haltepunkten

spielte, wie vor über 100

Jahren schon, Blasmusik

und es gab reichlich Speis

und Trank. Es wurde zu

Wanderungen in der Dübener

Heide eingeladen, man

konnte alte und neue Eisenbahntechnik

bestaunen und

das Landschaftsmuseum der

Dübener Heide präsentierte

eine Sonderausstellung zum Thema.

Dieses Event zog nicht nur die Heidebewohner,

sondern tatsächlich Gäste

aus ganz Deutschland an.

Heute ist es ruhig um die Bahn geworden.

Der Personennahverkehr

wurde schon vor vielen Jahren eingestellt.

Die allerletzten Züge – es

waren Sonderzüge unter anderem zu

Pfingsten – fuhren 2019. Übrigens:

Wie sich die Zeiten doch ändern...

Als die Bahn eröffnet wurde, gab es

so gut wie keine Autos auf den Straßen.

Lutz Fritzsche weiß, dass der

erste Pkw in Bad Düben um 1900 für

einen Arzt zugelassen wurde.

Gut hören ist Teamarbeit.

Darum arbeiten wir zusammen

mit HNO-Ärzten, Herstellern

und Hörexperten

daran, Ihnen das beste Hören

zu ermöglichen.

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17

VOM SPORTGESCHEHEN 5. November 2025

Dübener

WOCHENSPIEGEL

Leichtathletik: Gerhard-Hamann-Gedenklauf in Krostitz

Lia ganz oben auf dem Treppchen

(Krostitz/Bad Düben/Wsp). Ende

Oktober nahmen die Leichtathleten

des SV Bad Düben mit fünf Nachwuchs-Sportlern

am Gerhard-Hamann-Gedenk-Crosslauf

in Krostitz

teil. In den Altersklassen U8 und U10

stellten sich die jungen Athleten der

abwechslungsreichen Crossstrecke

und zeigten dabei engagierte Leistungen.

Besonders stachen dabei Lia

Larisch, die in ihrer Altersklasse den

ersten Platz erreichte, sowie Jannik

Fischer, der nach einem starken

Wettkampf auf Rang drei landete,

heraus.

Alle Teilnehmer überzeugten durch

Einsatzbereitschaft, Teamgeist und

faire Wettkampfhaltung. Ein Dank

gilt den begleitenden Eltern sowie

dem Trainerteam für ihre Unterstützung

und Betreuung vor Ort.

Die Abteilung Leichtathletik des

SV Bad Düben freut sich über die

Entwicklung des Nachwuchses und

blickt motiviert auf kommende Wettkämpfe.

SV Bad Düben

Abt. Leichtathletik

Lia Larisch vom SV Bad Düben holte

sich in ihrer Altersklasse den Sieg.

Foto: SV Bad Düben

Orientierungslauf: Deutsche Meisterschaft im Lang-OL

Ein Titel ging nach Bad Düben

(Rauen/Bad Düben/Wsp). Die Deutschen

Meisterschaften im Lang-Orientierungslauf

(OL) fanden Anfang

Oktober in den Rauener Bergen im

östlichen Brandenburg statt. Bei 8

Grad Celsius und Regen ging es wieder

darum, alle Postenstandorte so schnell

wie möglich zu finden. Das Gelände

war anspruchsvoll mit vielen kleinen

Höhen und Tälchen, aber beim Querlaufen

im Wald gut zu belaufen.

Die Leistungen unserer Teilnehmer

lagen über den Erwartungen. Besonders

der Deutsche Meistertitel von

Anton Rapiy in der Klasse H10 war

eine Überraschung, da er erst Anfang

diesen Jahres mit dem OL begonnen

hat. Am Vortag konnte er schon einen

dritten Platz beim Stadtsprint in Bad

Saarow erreichen. Erfreut war auch

Wilmar Kern über seinen dritten Platz

in der Klasse H80, nachdem er schon

bei den Meisterschaften über die kürzere

Mitteldistanz Dritter wurde. In der

Klasse H50 erreichte Steffen Bäßler

den vierten Platz und André Derksen

wurde Neunter. Felix Höbig wurde in

der H18 Achter.

Anton Rapiy (m.) vom SV Bad Düben

wurde überraschend Deutscher Meister

im Orientierungslauf. Foto: privat

Insgesamt war es für die kleine Abteilung

Orientierungslauf ein erfolgreicher

Wettkampf. Man muss auf

der Straße nicht der schnellste sein,

beim OL entscheidet vor allem auch

das Verständnis für die Karte und den

Kompass.

SV Bad Düben

Abt. Orientierungslauf

2. Teil: Bad Dübener Turnverein abermals zu Besuch in Namibia

Eine Begegnung der besonderen Art in Swakopmund

(Swakopmund/Bad Düben/Wsp/

bro). Die Oktoberferien verbrachte

ein Teil des TV Blau-Gelb 90 Bad

Düben bei seinen Freunden des Gymnastik-Clubs

Swakopmund in Namibia.

Es wurde gemeinsam trainiert,

die Stadt erkundet, mit den Fatbikes

in den Dünen herumgefahren und bei

einem Ausflug in den Etosha-Nationalpark

die Fauna und Flora des

Landes studiert. Doch eine Begegnung

wird den Blau-Gelben noch lange

in Erinnerung bleiben: Der Besuch

eines Kindergartens in den Townships

von Swakopmund. „Die kleine Kita

besteht aus drei ehemaligen Schiffscontainern,

die zu Räumen umgebaut

wurden. Dort treffen sich die Kinder

jeden Tag zum Lernen, Essen und

Schlafen“, erzählte Anke Heinicke,

die mit dabei war.

Auch in den vergangenen Jahren

unterstützte der Bad Dübener Turnverein

die Kita mit Spenden und

Geschenken. Im Sommer des vergangenen

Jahres brachten die Kurstädter

sogar ein großes Kindergartenschild

mit, das seitdem an der Hauswand

hängt. Weil damals genau zum Besuch

auch noch der einzige Herd

seinen Geist aufgab, entschieden sich

die Sportler aus Nordsachsen, einen

Ersatz in einem Secondgeschäft zu

besorgen. „Der verrichtet seitdem

gute Dienste und sorgt dafür, dass

hier jeden Tag Kinder eine warme

Mahlzeit bekommen“, verrät Heinicke

weiter.

In diesem Jahr hatten die Turnerinnen

Farbe und Werkzeug im Gepäck. Denn

der Zaun an der Kita wurde vor einiger

Zeit von einem Auto beschädigt. „Wir

haben ihn etwas repariert und ihn dann

ganz bunt angemalt“, sagte Turnerin

Anna-Lucia Michael. Parallel wurden

in einem Einkaufsmarkt noch Tische

und Stühle gekauft sowie ein großer

Einkauf von Lebensmitteln gemacht.

Doch die Blau-Gelben hatten die

Rechnung nicht ohne ein paar Einbrecher

gemacht. Dongina Risser vom

Gymnastik-Club Swakopmund berichtete

zwei Tage nach dem Besuch,

dass im Kindergarten eingebrochen

wurde. „Die haben mit großer Wahrscheinlichkeit

am Tag beobachtet, wie

wir alles reingetragen haben. Die Tür

wurde aufgebrochen und das ganze

Essen gestohlen“, schilderte Risser.

Die Kurstädter überlegten nicht lange

und legten nochmals Geld zusammen

und organisierten Ersatz für die gestohlenen

Lebensmittel.

Auf dem Rückweg nach Deutschland

legten die Bad Dübener noch einen

kurzen Stopp im südafrikanischen

Kapstadt ein. Hier gab es nicht nur

einen spannenden Stadtrundgang,

sondern auch eine Katamaran-Tour

auf den Atlantik, einen Kochkurs und

einen Shoppingtag an der weltberühmten

Waterfront.

Foto: TV Blau-Gelb 90 Bad Düben

Mit einem kleinen Programm wurden die Bad Dübener in der Kita begrüßt.

Die Bad Dübener verwandelten einen grauen Zaun in eine bunte Umzäunung.


Dübener

WOCHENSPIEGEL

5. November 2025 VOM SPORTGESCHEHEN 18

Leichtathletik: „FLIZZY“ kommt nach Bad Düben

Sportverein bietet Ablegen des sächsischen Kindersportabzeichens an

(Bad Düben/Wsp). Am Dienstag,

den 18. November lädt die Abteilung

Leichtathletik des SV Bad Düben alle

Kindergartenkinder in die Sporthalle

Bundespolizei (Schmiedebeger Straße

60) zu einem sportlichen Nachmittag

voller Spaß, Bewegung und Motivation

ein. Beim sächsischen Kindersportabzeichen

„FLIZZY“ können Kinder

im Alter von 3 bis 6 beziehungsweise

Volleyball: Sachsenliga

„Holzbuben“ bitten zum ersten Heimspieltag nach dem Aufstieg

Kämpften in Zschopau vor gut zwei Wochen den Vorjahres-Dritten in fünf hochspannenden

Sätzen nieder und wollen nun vor heimischer Publikum an die Leistung

anknüpfen: die Sachsenliga-Volleyballer des SV Bad Düben. Foto: privat

(Bad Düben/Wsp/kp). „Die Bilanz

fällt bislang gemischt aus“, sagt

Routinier Frank Baumgarten. Der inzwischen

43-Jährige mischt mit seinen

Teamkollegen des SV Bad Düben nach

dem Meistertitel in der Sachsenklasse

und dem damit verbundenen Aufstieg

nach sechs Jahren erstmals wieder in

der Volleyball-Sachsenliga mit. Die

VOLLEYBALL-SACHSENLIGA MÄNNER

Pl. Mannschaft Sp. Sätze Pkt.

1. GSVE Delitzsch III 4 12:3 11

2. NV Markkleeberg 4 11:5 10

3. VF Blau-Weiß Hoyerswerda 3 9:1 9

4. USV TU Dresden II 7 10:15 8

5. VSV Eintacht Reichenbach 3 8:4 7

6. L.E. Volleys III (SSR) 5 9:11 6

7. SV Motor Mickten 4 9:10 5

8. SV Bad Düben 4 7:9 5

9. VC Zschopau II 4 8:9 5

10. SV Reudnitz II 6 2:18 0

7 Jahren ab 16.30 Uhr zeigen,

was in ihnen steckt.

Unter der sportlichen Anleitung

der Übungsleiterinnen

und Übungsleiter

des Vereins absolvieren

die kleinen Teilnehmerinnen

und Teilnehmer

verschiedene kindgerechte

Bewegungsaufgaben. Dabei

Kurstädter konnten aus den ersten

vier Partien bereits zwei Siege einfahren,

darunter der bemerkenswerte

3:2-Erfolg (21:25, 25:23, 23:25, 25:21,

15:12) beim Vorjahres-Dritten des VC

FUßBALL-NORDSACHSENLIGA MÄNNER

Pl. Mannschaft Sp. Tore Pkt.

1. FSV Krostitz 10 30:10 23

2. ESV Delitzsch 10 33:16 23

3. FC Eilenburg II 10 35:20 19

4. FSV Glesien 10 28:18 19

5. SV Concordia Schenkenberg 10 23:13 17

6. FSV Blau-Weiß Wermsdorf 10 22:16 17

7. TSV 1862 Schildau 9 16:15 14

8. FSV Beilrode 09 10 20:24 13

9. LSG Löbnitz 9 19:19 12

10. SG Zschortau 10 21:24 11

11. FSV Wacker Dahlen 10 18:27 9

12. SV Naundorf 10 15:28 7

13. SV Traktor Naundorf 10 19:40 6

14. SV Zwochau 10 12:41 1

stehen Bewegung, Spiel und

Spaß im Vordergrund – und

als krönenden Abschluss

wartet auf jedes Kind das

begehrte „FLIZZY“-

Abzeichen!

Ziel des Programms ist

es, Kindern frühzeitig

Freude an Sport und Bewegung

zu vermitteln und ihre

FUßBALL-KREISLIGA WEST MÄNNER

Samstag, 08.11.

14 Uhr SG Tornau/Bad Düben II – SG Pehritzsch

Pl. Mannschaft Sp. Tore Pkt.

1. FV Bad Düben 1921 10 44:7 25

2. SV Spröda 8 52:6 24

3. SV Wölkau 9 23:10 23

4. FSV Krostitz II 9 28:16 21

5. SpG Zschortau II/Rackwitz 9 23:20 18

6. SV Jesewitz 8 23:9 17

7. SV Eintracht Söllichau 9 26:32 13

8. SV Concordia Schenkenberg II 9 19:16 12

9. SpG Tornau/Bad Düben II 10 31:36 9

10. SpG Zschepplin/Naundorf II 9 23:31 7

11. SpG Glesien II/Lissa 9 13:44 7

12. SV Grün-Weiß Selben 10 13:29 5

13. SG Pehritzsch 10 12:36 3

14. Union 47 Zschernitz 9 7:45 0

motorischen Fähigkeiten spielerisch

zu fördern.

Wichtig: Eine vorherige Anmeldung ist

erforderlich (E-Mail: leichtathletik@

sv-bad-dueben.de). Der SV Bad Düben

freut sich auf zahlreiche kleine Sportskanonen

und einen unvergesslichen

Nachmittag voller Bewegung, Lachen

und Stolz! SV Bad Düben

Abt. Leichtathletik

Zschopau sowie der 3:1-Auftakterfolg

beim Tabellenletzten aus Reudnitz.

Im Erzgebirge lieferten sich beide

Mannschaften ein nervenaufreibendes

Match, in dem die selbsternannten

„Holzbuben“ aus dem Norden Sachsens

die besseren Nerven behielten.

„Uns haben nach den letzten beiden

Spielzeiten einige jahrelange tragende

Säulen verlassen. Wir sind daher

immer noch dabei, uns einzuspielen.

Daher ist es wichtig, dass auf dem Feld

alle an einem Strang ziehen und sich

Erfolgserlebnisse hart erarbeiten. Das

haben wir bislang gut gemacht“, freut

sich Baumgarten.

Am vergangenen Sonntag konnte der

SVBD den anfänglichen Trend leider

nicht bestätigen. Beim überschaubar

gestarteten USV TU Dresden II gab es

stark ersatzgeschwächt eine 0:3-Niederlage.

„Uns haben hier gleich fünf

wichtige Spieler gefehlt. Das konnte

der Rest trotz aufopferungsvollem

Kampf leider nicht in Gänze auffangen“,

bedauert Kapitän Kevin Phillipp.

Aktuell liegen die selbsternannten

„Holzbuben“ auf Platz acht.

Es müssen also weitere Erfolgserlebnisse

her – vielleicht vor heimischem

Publikum? Am übernächsten Sonntag

(16.11.) ist es soweit. Ab 12 Uhr

empfängt der SVBD die Neuseenland-Volleys

Markkleeberg sowie

den Mitaufsteiger SV Motor Mickten

nacheinander in der Sporthalle der

Bundespolizei. Der Eintritt ist wie

immer frei. „Wir stellen uns auf zwei

ganz harte Partien gegen eingespielte

Gegner mit höherklassig erfahrenen

Spielern ein. Da werden wir auch die

gewohnt lautstarke Unterstützung von

den Rängen gebrauchen können“, hofft

Kapitän Kevin Phillipp.

FUßBALL-KREISLIGA OST MÄNNER

Pl. Mannschaft Sp. Tore Pkt.

1. SV Mügeln-Ablaß 10 48:15 24

2. Dommitzscher SV Grün-Weiß 10 33:11 22

3. FSV Oschatz 9 49:12 20

4. SpG Beilrode II/Arzberg 9 29:7 20

5. SV Pressel 8 21:8 19

6. SV FA Doberschütz-Mockrehna 10 36:26 16

7. SpG Mört./Laußig/Battuna 10 26:24 16

8. SV Roland Belgern 11 22:19 13

9. SpG Luppa/Wermsdorf II 10 23:26 13

10. FC Elbaue Torgau 10 20:35 13

11. TSV Röcknitz 9 19:51 7

12. SpG Oschatz II/Dahlen II 9 9:51 4

13. SpG TG II/Schild. II/Kobershain 8 15:40 3

14. FC Terpitz 9 15:40 1

Der DÜBENER WOCHENSPIEGEL präsentiert

Volleyball-Sachsenliga

SV BAD DÜBEN gegen

NV Markkleeberg & SV Motor Mickten

Der DÜBENER WOCHENSPIEGEL präsentiert

Fußball-Nordsachsenliga

LSG LÖBNITZ – ESV Delitzsch

Sonntag, 16. November • 12 Uhr • Sporthalle Bundespolizei

Samstag, 8. November • 14 Uhr • Sportplatz Löbnitz


19

AUS DER REGION 5. November 2025

Dübener

WOCHENSPIEGEL

Leserpost

Schlaitzer Kräuterfrau besuchte Senioren

(Schwemsal/Wsp). Bei schönem

Herbstwetter trafen sich die Schwemsaler

Senioren im Oktober ein letztes

Mal in diesem Jahr unter dem „Miteinander-Dach“.

Herbstlich gedeckte

Tische mit vielen selbstgemachten

Leckereien und anregende Gespräche

sorgten für einen gelungenen Nachmittag.

Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch

der Schlaitzer Kräuterfrau Gabi

Schumann, die mit einem interessanten

Vortrag über Heilkräuter begeisterte.

Mit viel Wissen und Humor erklärte

sie, welche Pflanzen direkt vor unserer

Haustür wachsen und wie sie bei

allerlei Wehwehchen helfen können.

Jeder konnte für sich wertvolle Tipps

mit nach Hause nehmen.

Die Senioren bedankten sich herzlich

für das Engagement von Doreen und

Ines, die alle Treffen mit viel Herzblut

und Freude organisieren. Erfreulicherweise

wächst die Anzahl der Senioren

bei den Treffen stetig, weshalb nun ein

größerer Raum in Schwemsal gesucht

wird, um weiterhin gemeinsame Zeit

in fröhlicher Runde verbringen zu

können.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen

Helferinnen und Helfern, die unsere

Seniorentreffen das ganze Jahr über

unterstützen.

Lara Albrecht

Lesung mit Claudia Puhlfürst in der Obermühle

Ein Abend zum Sterben schön

Bad Dübens Bibliotheksleiterin Katharina Obst (stehend) begrüßte die zahlreich

erschienenen Gäste sowie Autorin Claudia Puhlfürst in der Obermühle.

Foto: AWO Nordsachsen

(Bad Düben/Wsp). Bei der letzten

Lesung in der Obermühle Bad Düben

wurde es tatsächlich mörderisch – und

das im besten Sinne des Wortes. Die

Krimiautorin Claudia Puhlfürst zog die

rund 60 Besucherinnen und Besucher

mit kurzen, scharf geschnittenen Stories

aus ihrem „Bösen Buch“ in ihren

Bann und servierte dazu Anekdoten

zur Entstehung und den Hintergründen

ihrer Fälle.

„Ihr seid alle Gestalten in Büchern –

ihr wisst es nur nicht“, begann Puhlfürst

und löste damit gleich ein schalkhaftes

Raunen im Publikum aus. Mit

trockenem, schwarzem Humor führte

sie weiter durch die Szenerien ihrer

Erzählungen, die – so die Autorin –

oft auf realen Begebenheiten beruhen.

Kein Wunder, dass manche Passagen

ein wohliges Frösteln verursachten.

Zwischen den literarischen Häppchen

ließ Puhlfürst immer wieder kleine

Spitzen fallen: „Ich kenne auch viele

schöne Giftstoffe“, sagte sie – nicht als

wissenschaftliche Abhandlung, sondern

als sarkastischer Blick eines Krimi-Erzählers

auf die makabren Requisiten

seines Faches. Genau diese Mischung

aus Ironie und Schaudern machte die

Atmosphäre an diesem Abend unter

dem Dach der Obermühle aus.

„Wir arbeiten uns dann mal zu gruseligeren

Dingen vor, damit Sie auf

dem Heimweg richtig Angst haben“,

kündigte sie zwischendrin lachend an.

Man merkte schnell: Puhlfürst spielt

mit dem Publikum; sie provoziert auf

besonders sympathische Weise, ohne

je die Grenze ins wirklich Gefährliche

zu überschreiten.

Zum Schluss gab es dann noch ein

klares Bekenntnis zur eigenen literarischen

Identität: „Ich schreibe nur

Krimis. Ich kann nichts anderes.“ Ein

Statement, das die Leidenschaft und

Konsequenz einer Autorin zeigte, die

ihr Publikum gern an dunkle Plätze

führt – aber stets mit einem Augenzwinkern.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei

Claudia Puhlfürst für den gelungenen

Abend und bei der Obermühle für die

tolle Gastfreundschaft.

Katja Halangk, Öffentlichkeitsarbeit

AWO Nordsachsen

Leserpost

„QuerBeat“ begeisterte in der Erlöserkirche

Das Trio „QuerBeat“ trat vor wenigen Tagen in der Schwemsaler Erlöserkirche

auf und konnte das Publikum vollends überzeugen.

Foto: privat

(Schwemsal/Wsp). Die Musiker Albrecht

Henning sowie Jörg und Norman

Hausmann folgten unserer Einladung

und begeisterten die sehr gut

besuchte Schwemsaler Erlöserkirche

am 17. Oktober mit einem wunderbaren

musikalischen Abend.

„QuerBeat“ präsentierten sie Lieder

von Glaube, Liebe und Hoffnung –

teils selbst geschrieben von Albrecht

Henning. Die Texte waren sehr tiefgründig,

wurden jedoch mit einem

mitreißenden Rhythmus vorgetragen,

der so manchen Fuß unter den Kirchenbänken

mitwippen ließ.

Besonders Albrecht Hennings ausdrucksstarkes

Gitarrenspiel sorgte für

(Bad Düben/Wsp). Ein Tagesseminar

der Bundespolizei bot Kolleginnen der

Arbeiterwohlfahrt Nordsachsen die

Gelegenheit, ihre persönlichen und

beruflichen Handlungskompetenzen

zu stärken. Da die teilnehmenden

Mitarbeiterinnen oft allein im Einsatz

sind, war das Training für sie von

großem Wert.

Nach einer kurzen Einführung durch

den verantwortlichen Übungsleiter

begann der Kurs mit einer kreativen

Reflexionsübung: Die Teilnehmerinnen

zeichneten ihren Arbeitsweg und

Arbeitsplatz, um sich eigene Sicherheitsstrategien

bewusst zu machen.

Im Mittelpunkt standen praxisnahe

Routinen und realistische Szenarien,

die sich leicht in den Alltag integrieren

lassen. Diese Übungen stärkten

Begeisterung – selbst eine gerissene

Saite konnte ihn nicht davon abhalten,

weiterzuspielen und das Publikum mit

seiner Musik zu fesseln. Jörg Hausmann

begleitete mit Saxophon & Bass,

Norman Hausmann mit Keyboard &

Flügelhorn und somit umrahmten sie

rhythmisch Pfarrer Hennings Gesang.

Bei den Zugaben stimmte das Publikum

begeistert in bekannte Lieder, wie „We

shall overcome“ und „Halleluja“ mit ein.

Es war ein Abend, den wir so schnell

nicht vergessen werden. Vielen Dank

an die Musiker. Wir würden sie sehr

gern zu einem weiteren Konzert in

Schwemsal begrüßen.

Doreen Albrecht

AWO-Mitarbeiterinnen beim Selbstbehauptungskurs

Stark, sicher und selbstbewusst

das Sicherheitsgefühl und halfen,

bestehendes Wissen aufzufrischen.

Der Austausch mit Kolleginnen aus

anderen Bereichen wurde ebenfalls als

bereichernd empfunden.

Das Seminar überzeugte nicht nur

inhaltlich, sondern auch organisatorisch:

Der reibungslose Ablauf, die

realitätsnahen Übungen und die gute

Verpflegung fanden großen Anklang.

Viele Teilnehmerinnen wünschten

sich eine regelmäßige Wiederholung

des Angebots.

Der Selbstbehauptungskurs war ein

wertvoller Beitrag zur persönlichen

Sicherheit – ein Dank gilt den Übungsleitern

und Organisatoren der Bundespolizei

in Bad Düben.

Katja Halangk, Öffentlichkeitsarbeit

AWO Nordsachsen

Kolleginnen der AWO Nordsachsen im Rahmen des Selbstbehauptungskurses der

Bundespolizei Bad Düben in Aktion

Foto: AWO Nordsachsen


Dübener

WOCHENSPIEGEL

5. November 2025 AUS DER REGION 20

„Im kleinen Rahmen“: Rendezvous mit einem Unbekannten (Objekt) im Landschaftsmuseum der Dübener Heide

Interessante Gegenstände und die Geschichten dahinter

(Bad Düben/Wsp/ny). Bereits zum

fünften Mal lud das Landschaftsmuseum

der Dübener Heide kürzlich zur beliebten

Veranstaltung „Das unbekannte Objekt“

in den Seminarraum der Burg Düben ein.

Aus Platzgründen passiert das Ganze immer

im sogenannten „Kleinen Rahmen“,

wo nur eine kleine Gruppe von vorher

angemeldeten Personen teilnehmen

kann. Die geschichtsinteressierten Menschen

kamen dieses Mal aus Bad Düben,

Schnaditz, Delitzsch und Gruna und

wurden von Museumsleiterin Franziska

Heßler-Husung freudig begrüßt.

Im letztgenannten Ort wohnt kein Geringerer

als der Ortschronist Rico Nauditt

und er zog ein spannendes Relikt aus

seinem Gepäck. Bei dem Objekt handelt

es sich um einen Art Messergriff aus

Walrossstoßzahn, das unter anderem mit

Kreisaugenmustern verziert war. „Das

Diese fünf kleinen Gegenstände gaben

Rätsel auf: 100 Jahre alte Geldbörse,

Becher, Riquet, Fläschchen und Münze.

Fotos: (Wsp) Nyari

Heimatgeschichte

(Düben/Wsp). Zum Werk gehörte auch

eine Schule, welche sich in der „langen

Reihe“ befand. 1719 ist Christoph Taschenberg

Lehrer. Später war Johann

Martin Dotter Schulmeister und dann

Johann Mathias Nebe. Er war seit 1775

im Schulamt und er wird dieses Amt

noch über 40 Jahre begleiten. Nebe war

ein Mann, der seine Arbeit sehr ernst

nahm, sehr gewissenhaft war und über

eine ausgesprochen gute Handschrift

verfügte. Auch er war verheiratet, hatte

einen Jungen von drei Jahren und ein

Mädchen von acht Jahren. Beide gingen

in die Schule. 1824, mit nun 72 Jahren

und krank, wollte Nebe endlich in Pension

gehen. Alleine konnte er schon

nicht mehr unterrichten und so half ihm

der Schulamtskandidat Lehrer Pretzsch.

Dieser weilte gerade bei seinem Vater,

welcher Lehrer in Schwemsal war. In

Rente durfte Nebe noch nicht, aber

Lehrer Pretzsch wurde, nun aus der

Knappschaftskasse des Alaunwerk bezahlt,

ihm zur Seite gestellt. Erst 1828,

nach 52 Jahren Schuldienst und im

Alter von nun 76 Jahren bekam er seinen

wohlverdienten Ruhestand. Wenn

jemand die Rente bezahlt. Schließlich

einigte man sich dahingehend, dass

Lehrer Pretzsch einen Teil von seinem

Verdienst abgibt und diesen an seinen

Vorgänger Nebe als Rente zahlt. Hof-

Alter lässt sich schwer einschätzen, da es

ein größeres Zeitfenster gibt, in dem es

entstanden sein könnte“, erklärte Nauditt,

aber er ist sich sicher, dass es älter als

2.000 Jahre sein müsse.

Von Interesse war auch ein Album alter

Ansichtskarten. Obwohl der junge Ortschronist

in Gruna wohnt, besitzt er auch

allerhand Abbildungen aus Bad Düben

und Umgebung, die Heßler-Husung mit

großem Interesse betrachtete. Besonderes

Augenmerk lag bei den relativ großen

Fotos vom einstigen Reichsarbeitsdienstlager

in Düben. Ein Prachtexemplar war

auch eine originale Pachturkunde aus

dem Jahr 1826 zwischen Henckel von

Donnersmarck auf Tiefensee und dem

Rittergut Schnaditz.

Bei einer kleinen edlen Münztasche waren

sich die Anwesenden einig, dass sie

über 100 Jahre alt sein dürfte und auch

eine ältere Rouladenklammer wurde erkannt.

Rätselhaft blieben hingegen ein

kleiner Becher aus Blech, ein Gegenstand

mit der Webeaufschrift „Riquet,

Tee, Mammut“, eine Münze mit der

Aufschrift „Frohnauer Hammer“ und ein

kleines Gläschen mit Korken.

Über die Gegenstände, die Detlef

Schwuchow und Elke Fahr aus Delitzsch

zeigten, könnte man ein ganzes

Buch schreiben. Hier sei unter anderem

ein gut erhalten gebliebener Brief von

Gerhard und Lydia Griehl sowie Detlef Schwuchow (stehend) und Museumsleiterin

Franziska Heßler-Husung (r.) mit Handpuppen aus den 60er Jahren

1886 erwähnt, den man in einer alten

Dose fand. Ebenso zeigten sie einen

Militärpass, Militärabzeichen und Aufzeichnungen

eines Gefreiten Ferdinand

Wilhelm Wendt aus Mölbitz aus der Zeit

von 1860 bis 1871.

Jüngeren Datums waren die Gegenstände,

die Gerhard und Lydia Griehl

nach und nach aus ihrer Kiste zogen

und die allen Anwesenden ein Lächeln

ins Gesicht zauberten. Am Ende lagen

17 entzückende Handpuppen auf dem

Tisch, die in etwa aus den 1960er Jahren

Über die Schule des Alaunwerkes bei Düben

stammen. Zur großen Freude der Museumsleiterin

wurden diese als Schenkung

an das Museum übergeben.

Weitere Objekte des Nachmittags: ein

100 Jahre alter Pantograph, ein etwa 100

Jahre altes Buch „Michael Kohlhaas“

von Heinrich von Kleist, alte Zeitungen,

Wanderkarten, Fotografien, Dokumente

und ganz zum Schluss zeigte Heßler-Husung

eine „Original Speciale Karte von

der Oberförsterei Tornau, Reg.-Bez.

Merseburg“ – einer Schenkung aus

Grimma.

fentlich habe ich jetzt nicht Politiker auf

eine Idee gebracht. Bei dem ganzen Gebaren

um Schulen, Lehrer und Gehälter

unterscheidet man sich kaum von den

Regierenden vor fast 200 Jahren.

Obwohl Lehrer Pretzsch eine Wohnung

in der Schule hatte, vermögend konnte

er nicht werden, auch nicht nach dem

Tod von Nebe. Deshalb ersuchte er

mehrmals um Versetzung, aber immer

vergebens. Zur Not kam auch noch

familiäres Leid. Drei seiner Kinder

sterben früh und 1867 dann auch noch

seine Tochter mit 30 Jahren. 1873 ist

Herr Löchelt Lehrer und seit 1879 Herr

Heiligstedt. Nach dem Ende des Alaunbergbaues,

1886, zogen viele Familien

weg und damit auch viele Kinder. Ohne

Arbeit, kein Auskommen. Das bedeutete,

das die Schülerzahl, in der Schule des

Alaunwerkes, rapide abnahm und 1889

nur noch 24 Schüler zu unterrichten waren.

Carl Eduard Hermann Heiligstedt

war zu diesem Zeitpunkt 31 Jahre und

hatte schon 10 Dienstjahre hinter sich.

Sein Gehalt war seiner Stellung und

seinen Dienstjahren angepasst. Er verdiente

803 Mark, aber nicht im Monat,

sondern im Jahr. Kosten für Miete und

Heizkosten waren in diesem Gehalt

schon inbegriffen. Er hatte eine Frau

und drei Kinder damit zu versorgen.

Im November des gleichen Jahres fand

eine Überprüfung der Schule statt. Ein

ausführliches Protokoll liegt uns vor.

Die Schule war eine Ganztagsschule.

In der Oberstufe gab es 8, in der Mittelstufe

11 und in der Unterstufe 5 Schüler.

Erstaunlich ist die Anzahl der Unterrichtsfächer.

Neben Sprache, Religion,

Gesang, Rechnen und Raumlehre, gab

es noch Weltkunde und Gesang. Nur

Turnen und Handarbeit entfielen, denn

dazu wäre noch eine Lehrkraft nötig gewesen.

Aber die Schülerzahl war dafür

zu gering. Die Beurteilung über das

Wissen der Schüler lag bei befriedigend

bis genügend. Das Gesamturteil über

den Lehrer lautet: “Der Lehrer Heiligstedt

ist bemüht, was ihm an Begabung

und Geschick fehlt, durch fleißige,

gewissenhafte, auch schriftliche Vorbereitung

zu ergänzen“. Zu bedenken

ist, dass ein Lehrer das Wissen haben

musste, um Kinder von der ersten bis

zur achten Klasse unterrichten zu können.

Auch das Schulgebäude und die

Umgebung unterzog man einer Prüfung.

Das Klassenzimmer war in jeder Beziehung

ausreichend, nur an den Fenstern

fehlten die Rollos. Das Inventar war

genügend, es mangelte aber an Lehrmitteln,

wie Zirkel, Lineal und auch ein

Globus fehlte. Dafür war der Schulhof

geräumig und der Spielplatz groß und

gut. Als Fazit kam aber heraus, dass sich

die Aufrechterhaltung der Schule, bei

sinkender Schülerzahl, nicht lohnt. So

kam es zu Verhandlungen über ihr weiteres

Schicksal, welche sich drei Jahre

hinzogen, bis schließlich der Landrat,

Freiherr von Bodenhausen, in Bitterfeld

festlegte, dass mit dem 1. Oktober 1892

die Schule vom Alaunwerk aufgelöst

und die noch 7 schulpflichtigen Kinder

nach Düben zur Einschulung überwiesen

werden. Für Lehrer Heiligstedt gab

es keine direkte Verwendung. Er musste

sich selber eine neue Stelle suchen.

(Aus: „Geschichte des Alaunwerk

Schwemsal“)

Lutz Fritzsche


21 5. November 2025

Sonderthema BAUEN UND WOHNEN

Dübener

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5. November 2025 22

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Der Alarm, der Leben rettet

Warnmelder für Rauch und Gas

richtig einsetzen

(Wsp). Rauchgase, Kohlenmonoxid und

Gas können für den Menschen in geschlossenen

Räumen zu einer tödlichen

Gefahr werden. Rauchwarnmelder, die

insbesondere schlafende Personen schützen,

sind in Wohngebäuden bundesweit

vorgeschrieben. Für Kohlenmonoxid

und Gas gibt es keine entsprechenden

Vorschriften.

Rauchmelder sind unverzichtbar und

müssen seit 2024 in allen Wohnungen

in Deutschland installiert sein. Damit sie

effektiv schützen, sollte man monatlich

die Prüftaste drücken, um die Funktion

der Lebensretter sicherzustellen. Die

wichtigste Aufgabe von Rauchmeldern:

Sie verhindern, dass man im Schlaf von

Brandrauch überrascht wird und Rauch

und Flammen ausgeliefert ist. Dazu geben

Rauchmelder im Brandfall einen

schrillen Warnton ab. Je nach Bauart

müssen sie alle 5, 8 oder 10 Jahre ausgetauscht

oder mit neuer Batterie ausgestattet

werden.

Viele Todesfälle durch Kohlenmonoxid

Im Unterschied zu Rauchmeldern reagieren

CO-Warnmelder auf Kohlenmonoxid

(CO) in der Umgebungsluft. Laut

Bundesärztekammer (2022) sterben in

Deutschland im Schnitt jährlich rund

500 Menschen an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung,

Tausende müssen in

Krankenhäusern behandelt werden. Ein

großer Teil der Kohlenmonoxid-Unfälle

ist auf menschliches Fehlverhalten zurückzuführen.

Besonders gefährlich ist

es, in geschlossenen Räumen mit Kohle

oder Gas zu grillen oder Verbrennungsmotoren

zu betreiben. Auch der Betrieb

von Heizpilzen oder ähnlichen Geräten

in geschlossenen oder schlecht gelüfteten

Räumen ist gefährlich.

Kohlenmonoxid entsteht bei „unvollkommener

Verbrennung“, das heißt, wenn

nicht ausreichend Sauerstoff vorhanden

ist. Weitere mögliche Quellen sind defekte

Gasthermen oder unzureichende

Abgasabführung von Brennstellen. Auch

aus Holzpellets kann Kohlenmonoxid

austreten. Pelletlager dürfen aus diesem

Grund nicht in direkter Verbindung zu

Aufenthaltsräumen stehen und müssen

vor dem Betreten gelüftet werden.

Was CO so gefährlich macht: Es bleibt

als farb-, geruch- und geschmackloses

Gas oft unbemerkt und kann schon in

geringen Konzentrationen in der Atem-

luft beim Menschen zu tödlichen Vergiftungen

führen. Neben der erforderlichen

Achtsamkeit im Umgang mit Feuerstellen

und der regelmäßigen Wartung von

Geräten wie Gasthermen oder Kaminöfen

kann ein CO-Melder zusätzlichen

Schutz bieten.

Gaswarnmelder: Ein Plus an Sicherheit

Ein Gaswarnmelder, eine dritte Variante

der Warngeräte, eignet sich für alle Orte,

an denen mit Erd-, Stadt- oder Flüssiggas

geheizt oder gekocht wird. Strömt

aus einer Gasanlage unbemerkt Gas aus,

kann sich zusammen mit Raumluft ein

Gemisch bilden, das durch einen Funken

oder eine brennende Zigarette explodieren

kann. Gase, die schwerer sind

als Luft, können sich bei einem Leck im

Bodenbereich ansammeln und unter ungünstigen

Umständen bei schlafenden

Personen zur Erstickung führen.

Ein Gaswarnmelder bietet für Gas-Applikationen

ein zusätzliches Plus an Sicherheit.

Das gilt auch für Wohnungen,

in denen Gasherde, Gasöfen, Gasthermen

oder Durchlauferhitzer eingesetzt

werden oder allgemein, wenn es im

Haus einen Erdgasanschluss gibt.

Gaswarnmelder sind wie CO-Warnmelder

bisher nicht vorgeschrieben. Sie

messen den Gehalt von Gas in der Luft

und geben ein akustisches, teilweise

auch ein optisches Warnsignal ab, wenn

ein Grenzwert überschritten wird. Manche

Geräte zeigen die aktuelle Gaskonzentration

kontinuierlich an.

Auf den Einzelfall kommt es an

Welche Art von Warngerät in einer

Wohnung sinnvoll ist und wie es installiert

werden muss, hängt von den Gegebenheiten

des Einzelfalls ab. Erdgas

zum Beispiel ist leichter als Luft und

bildet im Raum eine gefährliche explosionsfähige

Atmosphäre. Butan oder

Propan, das zum Beispiel in Gasflaschen

für Gasgrills oder Heizpilze verwendet

wird, ist hingegen schwerer als Luft und

sammelt sich an Tiefpunkten am Boden.

Entsprechend müssen die Sensoren

des Warngerätes in der richtigen Höhe

positioniert werden. Wichtig auch: Nur

richtig installierte Warngeräte bieten den

möglichen Schutz. Um Fehlalarme zu

vermeiden, ist ein Mindestabstand zur

Gasquelle einzuhalten. Zugleich darf der

Abstand aber nicht zu groß sein.

DEKRA

Unsere nächste Ausgabe

erscheint am 20. November.

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23 5. November 2025

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Urlaubsstress für Hund und Halter?

Nicht mit diesen 5 Tipps

(Wsp/akz). Körbchen, Futter, Lieblingsspielzeug

– alles eingepackt. Aber

auch an die Sicherheit gedacht? Laut

einer aktuellen Umfrage des GPS-Anbieters

Weenect hat jeder dritte Tierhalter

schon einmal seinen Vierbeiner im

Urlaub verloren. Die meisten Verluste

passieren übrigens am Nachmittag

(35,5 Prozent) – und in über 55 Prozent

der Fälle, obwohl Hund oder Katze direkt

bei den Besitzern waren. Das zeigt:

Die Gefahr lauert nicht im Dunkeln,

sondern mitten im Urlaubstag.

Der häufigste Fehler: Tiere werden in

der neuen Umgebung zu früh ungesichert

gelassen. Auch unterschätzt: der

Jagd- oder Fluchtinstinkt, der durch

neue Reize plötzlich erwachen kann.

Und viele verlassen sich auf den Chip

– vergessen aber, ihn zu registrieren.

Damit das nicht passiert, gilt: dreifache

Sicherung – Chip, Registrierung, GPS.

Denn mit dem registrierten CHIP kann

der Halter gefunden werden, mit dem

GPS Tracker das Tier. Dazu kommen

fünf einfache, aber entscheidende

Tipps:

1. Neue Umgebung?

Erst ankommen – dann loslassen

Hunde brauchen Orientierung an der

Leine, Katzen eine klare Eingewöhnung.

Freigang nur für erfahrene Tiere

mit Bindung – und mit Training an

Geschirr oder Leine.

2. Sicherheits-Check am Urlaubsort

Lose Gartenzäune, gekippte Fenster,

Balkone ohne Netz – was harmlos

wirkt, kann schnell zur Gefahrenstelle

werden.

3. Jagd- und Fluchtinstinkt

ernst nehmen

Ein fremdes Geräusch oder ein Vogel

im Gebüsch – schon ist das Tier weg.

Auch Tiere mit gutem Rückrufverhalten

können aus Unsicherheit fliehen.

4. Chippen UND registrieren

Nur ein korrekt registrierter Chip hilft

im Ernstfall, den Tierhalter kontaktieren

zu können. Vor der Reise unbedingt

Daten bei TASSO oder im

Heimtierregister prüfen und aktualisieren.

5. GPS-Tracker mit Sicherheitszone

nutzen

GPS Tracker ermöglichen die Echtzeit-Ortung

des verlorenen Tiers und

melden, wenn das Tier eine definierte

Zone verlässt. Über 70 Prozent der Befragten

setzen nach einem Verlust auf

die Ortung via GPS-Tracker.

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Dübener

WOCHENSPIEGEL

Sonderthema BAUEN UND WOHNEN

5. November 2025 24

Jetzt pflanzen für ein buntes Frühjahr

Der Garten im Herbst als

Vorbereitung auf das Blütenjahr

(Wsp/akz). Wenn sich der Garten

langsam in die Winterruhe verabschiedet,

liegt für viele Pflanzenliebhaber

der Blick schon auf dem kommenden

Frühjahr. Jetzt im Herbst

wird der Grundstein gelegt für ein

Blütenmeer im nächsten Jahr. Wer in

diesen Wochen zu Spaten, Blumenzwiebeln

und jungen Stauden greift,

wird im Frühling mit Farbe, Duft und

Lebendigkeit belohnt.

Ein Klassiker der herbstlichen Pflanzzeit

sind Frühblüher-Zwiebeln.

Narzissen, Tulpen, Krokusse, Hyazinthen,

Schneeglöckchen und Traubenhyazinthen

sollten bis spätestens

November in die Erde gesetzt werden,

solange der Boden noch nicht gefroren

ist. Die Zwiebeln benötigen den

Kältereiz des Winters, um im Frühjahr

kraftvoll auszutreiben. Sie lassen

sich wunderbar unter Laubbäumen, in

Beeten oder auch im Rasen integrieren.

Besonders charmant wirken sie,

wenn sie in kleinen Gruppen oder als

„wilde“ Streuung gesetzt werden.

Gute Zeit für die Pflanzung

von Stauden

Doch nicht nur Zwiebelpflanzen profitieren

von der herbstlichen Pflanzung.

Auch viele Stauden lassen sich

jetzt gut setzen. Die kühlen Temperaturen

und der noch ausreichend

feuchte Boden ermöglichen es den

Wurzeln, sich vor dem Frost gut zu

etablieren. Beliebte Frühlingsstauden

wie Lungenkraut, Bergenien,

Primeln, Tränendes Herz oder Kaukasus-Vergissmeinnicht

entfalten im

Frühjahr ihre volle Pracht und sorgen

oft bis in den Frühsommer für Farbtupfer

im Beet. Infos und Beratung

finden Hobbygärtner in den Baumschulen

vor Ort und unter www.gruen-ist-leben.de.

Für naturnahe Gärten sind auch Wildstauden

eine gute Wahl. Schlüsselblume,

Buschwindröschen oder

Waldmeister bringen nicht nur früh

Farbe, sondern sind auch wichtige erste

Nahrungsquellen für Insekten. Wer

den Frühling summen hören möchte,

pflanzt also nicht nur für die Augen,

sondern auch für die Artenvielfalt.

Auch einige Gehölze wie die Felsenbirne,

der rote Hartriegel oder der

Pfaffenhut bringen Zierwert mit Blüten,

Holz und Fruchtschmuck, ebenso

wie der Feldahorn mit braunem

Holz im Winter, frischem Grün im

Sommer und seiner tollen Herbstfärbung.

Wichtig ist dabei, auf eine gute

Pflanzgrube, ausreichende Wässerung

und – je nach Standort – etwas

Winterschutz zu achten.

Ein wenig Planung zahlt sich aus: Wer

jetzt eine Kombination aus Zwiebeln,

Stauden und frühblühenden Gehölzen

setzt, kann den Garten so gestalten,

dass vom späten Winter bis in den

Frühsommer immer etwas blüht. Der

Herbst ist also nicht nur das Ende der

Gartensaison, sondern zugleich der

Anfang des nächsten Gartenjahres.

Diese Anzeigen sind ausschließlich in der

Printausgabe sichtbar.

Gestern und heute: Kohlhaasen-Krug in Wellaune

Foto: Archiv R. Nauditt

Foto: (Wsp) Phillipp

In loser Abfolge reisen wir durch die Zeit und vergleichen historische Ansichten mit dem aktuellen Blickwinkel. Machen Sie sich selbst ein Bild.

Heute führt uns die Zeitreise in den Bad Dübener Stadtteil Wellaune. Der Blick fällt auf das ehemalige Restaurant „Kohlhaasen-Krug“. Die alte Ansicht stellte uns

Grunas Ortschronist Rico Nauditt aus seinem Archiv freundlicherweise zur Verfügung und stammt aus dem Jahr 1912. Damals handelte es sich hierbei noch um

den Gasthof von Paul Wottke. Inzwischen ist das beliebte Ausflugslokal bereits seit vielen Jahren geschlossen. Dafür ist der Baum offenbar kräftig gewachsen...

Schlummert auch in Ihrem Schrank eine alte Ansicht, die es aktuell nachzustellen lohnt? Kontaktieren Sie uns unter info@heide-druck.com.


25

AUS DER REGION 5. November 2025

Dübener

WOCHENSPIEGEL

Tiefenseer Adventsmarkt

Alphornklänge in der Dorfkirche

(Tiefensee/Wsp). Am 29. November

(Samstag) lädt bereits zum dritten Mal

der Tiefenseeer Adventsmarkt zum

Bummeln, Genießen und Beisammensein

in den Dübener Stadtteil ein.

Für einen passenden musikalischen

Auftakt sorgen um 15 Uhr die Leipziger

Alphornisten in der benachbarten

Kirche. Lassen Sie sich einstimmen

auf die beginnende Adventszeit mit

dem besonderen Klang der imposanten

Alphörner sowie eingängigen Orgelmelodien!

Der Eintritt ist frei. Um eine Spende

am Ausgang wird herzlich gebeten!

Karsten Ohrisch

Der Rohbau steht bereits

Korgau bekommt neues Gerätehaus

Blick auf das neue Feuerwehrgerätehaus im Bad Schmiedeberger Ortsteil Großkorgau

Foto: (Wsp) Nyari

In der Tiefenseer Dorfkirche erklingen

auch verschiedene Orgelmelodien.

Fotos: privat

Das Highlight – weil nicht alltäglich

– dürfte der Auftritt der Leipziger Alphornisten

sein.

(Großkorgau/Wsp/ny). Vor drei

Jahren wurde der Freiwilligen Feuerwehr

Korgau ein neues Mittleres

Löschfahrzeug (MLF) geliefert.

Doch was fehlte, war ein entsprechendes

Gerätehaus. Das alte war

mächtig in die Jahre gekommen und

entsprach schon längst nicht mehr

den modernen Anforderungen der

Zeit. Nach den Abrissarbeiten Anfang

des Jahres konnte mit dem Neubau

begonnen werden.

Mittlerweile wurden die Fahrzeughalle

und der Zwischenbau errichtet.

Der Rohbau steht also und ist mit

einem Dach bedeckt. Aktuell wird die

Außenfassade gestaltet und als Farbe

entschied man sich für einen dezenten

Grauton. Das Gebäude bietet Platz für

ein Feuerwehrfahrzeug. Neben dem

MLF-Stellplatz ist ein neuer Sanitärund

Umkleidebereich für die Kameraden

der FFW Korgau vorgesehen.

Der Versammlungs- und Schulungsraum

verbleibt in der alten Gemeinde.

Wie vom Bauamt der Stadt Bad

Schmiedeberg zu erfahren ist, konnte

bereits am 5. September Richtfest

gefeiert werden. Die Arbeiten ziehen

sich bis zum Jahresende hin und die

Außenanlagen werden im kommenden

Jahr realisiert. Somit wird das

Fahrzeug weiterhin in der Übergangslösung

untergebracht bleiben.

Start für Artenschutzprojekt

EU unterstützt Erhalt der Feldhamster – Landkreis macht mit

(Nordsachsen/Wsp). Am 1. Oktober

startete das von der Europäischen

Union (EU) geförderte Projekt „LI­

FE4HamsterSaxony“ zum Erhalt der

Feldhamster in Sachsen. Es hat eine

sechsjährige Laufzeit und einen Gesamtumfang

von 12,2 Millionen Euro.

„Unser Ziel ist es, die Feldhamsterpopulation

in ihrem letzten Verbreitungsgebiet

in Sachsen zu stärken

und zu fördern“, sagt der Präsident

des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft

und Geologie (LfULG),

Heinz Bernd Bettig. „Dafür wollen

wir unter anderem im Projektgebiet in

Nordwestsachsen gemeinsam mit den

Landwirtschaftsbetrieben landwirtschaftliche

Maßnahmen entwickeln,

erproben und schrittweise einführen,

wie zum Beispiel den Anbau von

feldhamsterfreundlichen Kulturen.“

Zoodirektor Prof. Jörg Junhold betont:

„Dass der Zoo Leipzig Teil der

europäischen Artenschutzstrategie

ist, empfinden wir als Anerkennung

und macht uns auch ein klein wenig

stolz. Im Jahr 2024 konnten wir uns

über 226 Jungtiere freuen und in

diesem Jahr wurden insgesamt 256

Feldhamsterjungtiere geboren. Die

Zuchterfolge bilden die Grundlage für

eine erfolgreiche Bestandsstützung

der Feldhamsterpopulation.“

Dr. Eckhard Rexroth, 1. Beigeordneter

und Umweltdezernent des

Landkreises Nordsachsen, ergänzt:

„Der Feldhamster war schon immer

eine charakteristische Art der

Delitzscher Ackerebene.

Viele Anwohner kennen

ihn noch aus

eigenem Erleben.

Die Stärkung der

Population auf

den ertragreichen

Böden der

Region muss

allerdings mit

den Anforderungen

der modernen

Landwirtschaft und

den heutigen klimatischen

Bedingungen in

Übereinstimmung gebracht werden.

Dafür leistet das LIFE-Projekt

gleichfalls einen wichtigen Beitrag.“

Das Projekt „LIFE4HamsterSaxony“

kann bereits auf erste Erfolge aufbauen.

Mit Hilfe von Landesmitteln

wurde im Zoo Leipzig eine Erhaltungszucht

etabliert. Zudem wurden

vom Landkreis Nordsachsen organisierte

Hilfsmaßnahmen für eine feldhamsterfreundliche

Bewirtschaftung

umgesetzt und seit 2024 Feldhamster

ausgewildert, zuletzt 179 Tiere

Anfang Mai 2025 im Ackergebiet

südwestlich von Delitzsch auf zwei

speziell vorbereiteten Aussetzungsflächen.

Mit den Nachkommen

der im Jahr 2024

ausgewilderten Tiere

könnte der Bestand

bereits auf etwa

300 Feldhamster

angewachsen

sein.

Zurzeit werden

die Auswilderungen

im kommenden

Frühjahr geplant.

Dazu bereiten

das LfULG und der

Landkreis Nordsachsen

Verträge mit interessierten

Landwirtschaftsbetrieben vor. Nach

aktuellem Stand werden mindestens

20 Hektar neue Maßnahmenflächen

hinzukommen, einschließlich einer

neuen Aussetzungsfläche für die

Auswilderungen. Im Frühjahr 2026

wird dann die Bewirtschaftung von

mindestens 80 Hektar Acker mit

speziellen Getreide-, Luzerne- und

Blühstreifen auf den Feldhamster

ausgerichtet.

In der Projektlaufzeit bis Ende 2031

stehen für „LIFE4HamsterSaxony“

beim LfULG Projektmittel in Höhe

von 7,2 Millionen Euro und beim

Zoo Leipzig in Höhe von 5 Millionen

Euro zur Verfügung. Wesentliche

Projektmittel des LfULG sind für die

hamsterfreundlichen Maßnahmen

vorgesehen, die gemeinsam mit den

Landwirtschaftsbetrieben auf den

Ackerflächen des Projektgebietes

südwestlich von Delitzsch entwickelt,

erprobt und umgesetzt werden.

Der Zoo Leipzig setzt im Projekt

in erster Linie die Erweiterung der

Haltungs- und Zuchtkapazitäten,

die Auswilderung und Teile der

wissenschaftlichen Begleitung um.

Das Landratsamt Nord sachsen beansprucht

nur einen kleinen Teil der

Projektmittel, hat aber als zuständige

untere Naturschutzbehörde wichtige

administrative Aufgaben.

Die EU fördert 75 Prozent der Projektkosten.

Die Projektpartner bringen

einen Eigenanteil von 25 Prozent

der jeweiligen Kosten auf. Die Größe

der Maßnahmenflächen soll bis zum

Ende des Projektes auf bis zu 400

Hektar anwachsen.

LRA Nordsachsen


inklusive Amtsblatt Stadt Bad Düben & Gemeinde Laußig | 33. Jahrgang | Nr. 20 | 22. Oktober 2025

Ticketverkauf startet Große Baustellen in Alt-Kossa

Ab dem 1. November können Eintrittskarten

für die traditionelle Weihnachts-

der Landesgrenze bei Durchwehna themen in dieser Ausgabe:

show des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben wird derzeit gebaut. Dabei geht es um Nachtshopping in Bad Düben

erworben werden. Diesjähriges Motto: die Kossaer Ortsdurchfahrt und die

Seiten 11 & 12

„Filme, Stars und Sternchen“. Trinkwasserleitung bei Authausen. Fahrzeugwelt Seiten 15 & 16

Zwischen der Bundesstraße 183 und Gewerbliche Sonder-

Gesundheit & Freizeit

Seite 23

Seite 3

Seiten 18 bis 22

REWE-Umbau läuft auf Hochtouren

(Bad Düben/Wsp/kp). Die Eröffnung

der Hamburger Elbphilharmo-

Glaskugel. Auf Bad Dübens derzeit dürfen. Zugegeben: Die Ausmaße nungstermin im neuen Markt konnte

bleibt weiterhin ein Thema für die vor dem geplanten Termin hoffen Kniesche. Der ursprüngliche Eröffnie

verzögerte sich seinerzeit um fünf größter Baustelle, dem Umbau des des Baus in der Kurstadt sind nur mit inzwischen vorverlegt werden. Statt

Jahre, beim Flughafen Berlin Brandenburg

waren es sogar neun Jahre. gegen derart schnell voran, dass alle erwähnten Milliardenprojekten zu losgehen. „Am 2. April soll das Ob-

REWE-Marktkomplexes, geht es hin-

kühnster Fantasie mit den eingangs Juni könnte es bereits im April 2026

Wann Stuttgart 21 fertiggestellt ist, Beteiligten sogar auf eine Eröffnung vergleichen. Dennoch lässt ein eingehaltener

Zeitplan in heutigen Zeiten gilt es noch, die Regale einzuräumen.

jekt an uns übergeben werden. Dann

durchaus aufhorchen.

Aktuell planen wir mit der Eröffnung

Wie Bad Dübens Marktleiter André am 22. April“, verkündet Kniesche.

Kniesche auf Anfrage informierte, Angesprochen auf die Interimslösung

soll Ende Oktober/Anfang November

der bereits fertiggestellte obere Medaille: „Der Übergangsmarkt ist

hat der Marktleiter zwei Seiten der

Parkplatz geöffnet werden. „Unseren echt schön geworden. Aber klar: Wir

Kunden wird dann ermöglicht, ‚nach haben große Umsatzeinbußen.“ Dafür

unten‘ zu uns zu gelangen“, verrät sei der Abholservice gut angelaufen.

Kniesche. Am 3. November wird wiederum

Richtfest gefeiert. Schließlich

soll noch in dieser Woche das Dach

auf den neuen REWE-Markt kommen.

Ab 13 Uhr geht es los. „Alle Dübener Heizölvertrieb

Tel.: 034243 / 22196

sind herzlich willkommen und können Friedensstraße 6

04849 Bad Düben

sich dabei einen Eindruck vom aktuellen

Baustand verschaffen“,

Ihr regionaler Partner

wirbt

Diese Luftaufnahme entstand vor wenigen Tagen. Hier ist die Anordnung des

neuen Marktkomplexes gut zu erkennen. Unten entsteht der neue REWE-Markt.

Daran schließen sich rechts Rossmann sowie Penny (oben) an.

Foto: REWE Kniesche

VOLLSTÄNDIG – Katlen AUSGETAUSCHT – Auf

Dyballa, eine der Betreuerinnnen

des Kunstpfads Handball-Oberligisten aus

den Trainerbänken der

Ferropolis, hat allen Grund Radis und Gräfenhainichen

zur Freude.

gab es Wechsel.

Seite 5

Seite 23

Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber und Kriegsflüchtlinge schließt

Foto: Benni‘s Drohnen Studio

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Abschleppdienst Johannes

Mit Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen | 12. Jahrgang | Nummer 10 | 15. Oktober 2025

www.haenicher-bote.de

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Schon

„Ich habe bereits den Vermieter des

vor der Eröffnung sorgte das sogenannte

„Schleifer-Gebäude“ in

Betriebs als Gemeinschaftsunterkunft

Objektes über die Einstellung des

Gräfenhainichen für reichlich Gesprächsstoff

und Aufregung, denn es

miert, sodass das Objekt möglichst

zum Ende der genannten Frist infor-

wurde als Gemeinschaftsunterkunft

schnell einer neuen Nutzung übergeben

werden kann“, informierte der

für Asylbewerber und Kriegsflüchtlinge

hergerichtet. Im März 2016

Landrat den Kreistag und fügte noch

bezog dann eine erste Gruppe von 37

an: „An dieser Stelle gestatten Sie mir

Personen die Einrichtung in Gräfenhainichen.

Es handelte sich dabei um

Meinungen für unseren Landkreis fest-

den kurzen Hinweis, dass bei allen

Familien aus Syrien und Afghanistan

gestellt werden kann, dass seit Beginn

sowie Einzelpersonen aus dem Iran,

der dauerhaften Grenzkontrollen, wie

Westafrika, Syrien und Afghanistan.

sie durch die Bundesregierung vereinbart

und organisiert wurden, die Zahl

Im Bericht des Landrates teilte Christian

Tylsch am 22. September im als Gemeinschaftsunterkunft.

Foto: (HäBo) Bebber der bei uns ankommenden Asylbe-

Das sogenannte „Schleifer-Gebäude“ in Gräfenhainichen fungiert seit März 2016

Kreistag mit, dass das Mietverhältnis

werber deutlich zurückgegangen ist“.

zum 31. März 2026 beendet wird, Weiter teilte Tylsch in seinem Bericht zen die Mietverhältnisse beendet. Im

das Gebäude also nicht mehr als Gemeinschaftsunterkunft

zur Verfügung Personen durch das Land Sachsen- um Wohnungen im Gebiet der Luther-

mit, dass im Jahr 2025 bisher 123 Wesentlichen handelte es sich hierbei

steht. Dies sei eine logische Reaktion Anhalt an den Landkreis Wittenberg stadt Wittenberg. Zusätzlich wurde Tel.: 034243 / 22196

auf die gesunkenen Zugangszahlen verteilt wurden. Im Jahr 2023 waren auch der Mietvertrag für die Gemeinschaftsunterkunft

in Gräfenhainichen Friedensstraße 6

Dübener Heizölvertrieb

im Bereich der Geflüchteten. Deshalb es noch insgesamt 437 Personen und

04849 Bad Düben

reduziere der Landkreis Wittenberg im darauffolgende Jahr 305 Personen. zum 31. März 2026 aufgekündigt. Damit

entfallen weitere 66 Wohnplätze.

Ihr regionaler Partner

schon seit Anfang des Jahres 2025 seine

Unterkunftskapazitäten erheblich. Wohnungen mit zirka 200 Wohnplät-

In diesem Zuge wurden deshalb für 54

„Fraitz“: Alles für eine neue Freizeitanlage in Schlaitz

(Schlaitz/HäBo/db). Endlich war

es soweit: Der Startschuss für den

großen Hindernisparcours in Schlaitz

konnte am Tag der Deutschen Einheit

fallen. Doch warum wollte ein Bürgermeister

freiwillig diese Strapazen auf

sich nehmen? Seit 2016 wird der alte

Sportplatz in Schlaitz nicht mehr für

das genutzt, wofür er einst geschaffen

wurde. Dadurch hat er sich mittlerweile

in einen ackerähnlichen Zustand

verwandelt und war allein deswegen

nicht nur unschön anzusehen, sondern

einfach nutzlos. Deshalb hatte sich

auch der Jugendgemeinderat Gedanken

gemacht, was mit dem Platz passieren

Karosserie &

könnte und so reifte die Idee von einer

Auch der Haufen alter Reifen war eines

besonderen Freizeitanlage. Die große

Abschleppdienst Johannes

der Hindernisse, die Muldestausee-

Bürgermeister Ferid Giebler bewältigen Frage war aber: Wo soll das Geld dafür

musste. Foto: (HäBo) Bebber herkommen? Weiter auf Seite 3

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Dübener Heide, Träger des gleichnamigen

Naturparks, weist darauf hin,

dass auch in diesem Jahr wieder Heide-Aktien

erworben werden können.

Mit dem Kauf dieser Aktien unterstützen

Spenderinnen und Spender

direkt den Erhalt und die nachhaltige

Entwicklung der Dübener Heide.

Anlässlich des 35. Geburtstags des

Vereins Dübener Heide gibt es in diesem

Jahr erstmals auch eine begrenzte

Anzahl von Aktien aus vergangenen

Jahrgängen, die als besonderes Geschenk

genutzt werden können. Die

Heide-Aktie ist kein Wertpapier im

klassischen Sinne, sondern ein symbolisches

Zeichen der Verbundenheit

mit der Natur- und Kulturlandschaft

der Region.

Die Einnahmen fließen direkt in

Artenschutz- und Landschaftspflegeprojekte,

die die biologische Vielfalt

der Dübener Heide fördern: von

Wiesenpflege und Baumpflanzungen

bis zur Entschlammung von Teichen.

Darüber hinaus werden Bildungsangebote

für Kinder und Jugendliche

umgesetzt, etwa zu den Themen

heimische Tier- und Pflanzenwelt,

Klima und Energie.

Heide-Aktien können ab einem Wert

von 50 Euro in beliebiger Höhe erworben

werden. Jährlich wechselnde

Motive des Heidemalers Wolfgang

Köppe verleihen den Aktien zusätzlich

ideellen und Sammlerwert. Derzeit

ziert das Motiv „Alte Windmühle“

das Wertpapier. Auf der jährlichen

Aktionärsversammlung wird über

die Verwendung der eingeworbenen

Gelder berichtet und das neue Motiv

enthüllt.

„Die Heide-Aktie ermöglicht es

Menschen, den Naturpark und seine

Projekte zu unterstützen und gleichzeitig

ein persönliches Zeichen der

Wertschätzung für die Dübener Heide

zu verschenken“, erklärt Vereinsvorsitzender

Axel Mitzka. „Mit dem

Erwerb wird die Arbeit des Vereins in

Bereichen wie Naturschutz, Umweltbildung

und nachhaltiger Regionalentwicklung

gefördert.“

Interessierte können sich bis spätestens

12. Dezember an die Naturpark-Geschäftsstelle

wenden (Tel.:

034243 / 72993 oder E-Mail: naturparkhaus@naturpark-duebener-heide.

de). Nach Mitteilung des gewünschten

Wertes wird die Aktie personalisiert

angefertigt und zugestellt.

Naturpark Dübener Heide

HINTERGRUND

Naturparkarbeit erfordert Eigenmittel.

Für viele Projekte zum Erhalt und

zur Entwicklung der Dübener Heide

stehen zwar Fördermittel zur Verfügung,

doch der Verein Dübener Heide

e. V. als Träger des Naturparks ist auf

zusätzliche finanzielle Unterstützung

angewiesen. Seit 2008 beteiligt der

Verein Menschen an der Gestaltung

und Entwicklung ihrer Heimat, indem

er sie zu Heide-Aktionärinnen und

Heide-Aktionären macht.

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