3. November 2025
- Chaos am Jakominiplatz - Der neue Grazer Christbaum ist da - Der Gesundheitsplan 2030 für die Steirer wurde präsentiert
- Chaos am Jakominiplatz
- Der neue Grazer Christbaum ist da
- Der Gesundheitsplan 2030 für die Steirer wurde präsentiert
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Grazer3. Jahre
NOVEMBER 2025, E-PAPER AUSGABE
Getty
Quelle: ZAMG
12°
Es bleibt
trocken und
sonnig. Die
Temperaturen
bewegen sich
zwischen kalten 2 Grad in der
Früh und 12 Grad.
Neuer Baum
Heute, Montag, wurde in den frühen
Morgenstunden der Christbaum am
Hauptplatz aufgestellt. 4
Neuer Plan
Der Regionale Strukturplan Gesundheit
2030 soll die qualitätsvolle Versorgung
der Steirer garantieren. 4
Politik reagiert auf „Grazer“-Bericht: Krisengipfel gefordert
Das Chaos am
Jakominiplatz muss
ein Ende haben!
HOLDING, KK (7)
Reaktion. Der Hilferuf der Bim- und Buslenker aufgrund der Zustände am Jakominiplatz im „Grazer” hat ein politisches Nachspiel. FPÖ-Spitzenkandidat
Rene Apfelknab fordert einen sofortigen Krisengipfel. Die Freiheitlichen wollen die Thematik in den Gemeinderat bringen. SEITE 2
graz
2 www.grazer.at 3. NOVEMBER 2025
Jahre
Die Linie 1 fährt bis Sommer 2026
nur bis zum Hilmteich. HOLDING/WATZINGER
Ab heute fährt
die kurze Linie 1
■ Aufgrund der Errichtung
des Speicherkanals in der
Hilmteichstraße zwischen
Mariagrün/Stenggstraße entlang
der Hilmteichstraße bis
zur Auersperggasse und des
nachfolgenden zweigleisigen
Ausbaues der Linie 1 richtet
die Holding ab heute, Montag,
einen Schienenersatzverkehr
für die Linie 1 im Abschnitt
Hilmteich – Mariatrost ein. Die
Linie 1 fährt bis Sommer 2026
von Eggenberg/UKH bis „Hilmteich/Botanischer
Garten“.
„Chaos am
Jakominiplatz muss
beendet werden!“
FPÖ-Spitzenkandidat Rene Apfelknab (kl. Bild) fordert umgehende Maßnahmen und einen Krisengipfel.
FPÖ, KK
ARG. Unsere Recherchen zu den problematischen Verkehrszuständen am Jakominiplatz
in der Printausgabe am Sonntag lösen ein politisches Nachspiel
aus. FPÖ-Spitzenkandidat Rene Apfelknab fordert einen Krisengipfel.
Bastian Rainer und Judith
Schwentner.
STADT GRAZ/FISCHER
Lindenallee wird
jetzt gerettet
■ Die beliebte Lindenallee
mit 51 Bestandsbäumen in
der Kaiserfeldgasse soll gerettet
und umfassend saniert
werden. 49 Bäume zeigen einen
dringenden Handlungsbedarf.
Ziel ist, die bestehenden
Bäume durch verbesserte
Bedingungen langfristig zu erhalten
– anstatt sie zu ersetzen.
Die Maßnahmen zur Baumsanierung
erfolgen im Zuge des
Projekts „Grüne Meile Kaiserfeldgasse“,
das im Herbst 2026
startet und werden Phasenweise
durchgeführt.
Von Tobit Schweighofer
tobit.schweighofer@grazer.at
Straßenbahnfahrer und die
Lenker öffentlicher Busunternehmen
beklagten
im „Grazer“ die unzumutbaren
Verkehrslösungen, durch
die sie an ihre Grenzen stoßen
würden. Selbst ÖGB-Boss Horst
Schachner fordert dringend
eine Lösung für den Jakominiplatz.
Auch Holding-Graz-Linien-Betriebsrat
Andreas Nekam
schlägt Alarm: „Unsere Fahrer
müssten wohl 100.000 Augen haben,
um das Verkehrsgeschehen
total im Blick zu haben.“
Vor allem die teilweise rücksichtslos
agierenden „Zwei- und
Dreiräder“ sorgen für großen
Unmut. Insbesondere tafellose
mobile Lieferanten und E-Scoo-
ter behindern die Bus- und Straßenbahnfahrer
tagtäglich.
Inakzeptabel
Diesen Hilferuf hat man zumindest
einmal bei den Freiheitlichen
gehört. „Aus unserer
Sicht ist die derzeitige Situation
untragbar“, meint Bürgermeisterkandidat
René Apfelknab.
„Einerseits werden von der Koalition
zig Millionen in fragwürdige
Verkehrsprojekte investiert,
andererseits wird auf Problemstellungen
wie am Jakominiplatz
quasi überhaupt nicht reagiert.
Die Verkehrspolitik dieser Stadtregierung
ist völlig fehlgeleitet
und ignoriert die echten mobilitätspolitischen
Herausforderungen.“
Apfelknab fordert die sofortige
Einberufung eines Krisengip-
fels durch Bürgermeisterin Elke
Kahr, um die „inakzeptablen
Verkehrsschwierigkeiten am Jakominiplatz
rasch zu beheben.“
Sämtliche verantwortlichen Stellen
der Stadt, Vertreter der Polizei
und Verkehrsexperten sollen
an einen Tisch, um schnellstmöglich
nachhaltige Lösungen
für die Gefahrensituation an
diesem hochfrequentierten Platz
zu finden. Angesichts der aktuellen
Berichterstattung dürfe jedenfalls
nicht zur Tagesordnung
übergegangenen werden. „Bürgermeisterin
Kahr und Vizebürgermeisterin
Judith Schwentner
müssen sofort agieren. Wenn bis
zur nächsten Gemeinderatssitzung
nichts geschehen ist, dann
wird die FPÖ auch entsprechende
Initiativen zur Thematik einbringen.“
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4 www.grazer.at 3. NOVEMBER 2025
Jahre
Heute wurde in den frühen Morgenstunden der diesjährige Christbaum
auf den Grazer Hauptplatz geliefert und aufgestellt.
KK
Der Christbaum ist am
Hauptplatz gelandet
FESTLICH. Heute wurde in den Morgenstunden
der Christbaum am Hauptplatz aufgestellt.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Die rund 28 Meter hohe
und etwa 150 Jahre alte
Fichte stammt aus dem
Forstbetrieb Carl Prinz von
Croÿ – Forst St. Oswald am Fuße
der Koralpe. Auf rund 1.400 Metern
Seehöhe gewachsen und
mit Blick auf den Großen Speikkogel,
wurde die Fichte von der
Steiermärkischen Landarbeiterkammer
anlässlich ihres 75-jährigen
Bestehens an die Stadt
Graz gespendet.
Bis zum 5. November wird der
Christbaum in liebevoller Handarbeit
mit 25.000 LEDs, 90 Lichterketten
und 100 Kugeln festlich
geschmückt. Heuer bereichern
zudem neue, liebevoll gestaltete
Elemente den Baumschmuck.
Illumination
Die feierliche Übergabe des
Christbaums findet am Samstag,
29. November, statt. Im Rahmen
der Illumination übergibt der
Präsident der Steiermärkischen
Landarbeiterkammer, Eduard
Zentner, den Baum im Beisein
von Bürgermeisterin Elke Kahr
und Wirtschaftsstadtrat Kurt
Hohensinner an die Stadt Graz.
Im Anschluss findet die alljährliche
Eröffnung der Eiskrippe,
gestaltet vom renommierten
finnischen Eiskünstler Kimmo
Frosti, im Landhaushof statt. Die
festliche Beleuchtung des Christbaums
ist vom 29. November bis
26. Dezember täglich von 5.30
bis 8 Uhr sowie von 16 bis 23 Uhr
eingeschalten – an Heiligabend
bis 02 Uhr Früh.
Im Sinne der Nachhaltigkeit
setzt man in Graz ein starkes
Zeichen: Der Christbaum des
Vorjahres erhielt ein zweites Leben.
In Kooperation des Holding
Graz Citymanagements mit dem
Graz Museum und dem Grazer
Tischler und Designer Raimund
Gamerith entstand das Projekt
„Re:tree 2024“.
Auch für die Region Graz und Graz-Umgebung wurde ein detailliert ausgearbeiteter
Plan für die Gesundheitsversorgung vorgestellt.
FOTO
Gesundheitsplan 2030
für Steirer präsentiert
FIT. Der Regionale Strukturplan Gesundheit soll
die qualitätsvolle Versorgung garantieren.
Von Tobit Schweighofer
tobit.schweighofer@grazer.at
Der Regionale Strukturplan
Gesundheit (RSG-St
2030) ist die Planungsgrundlage
für die Weiterentwicklung
der Gesundheitsversorgung
in den Krankenhäusern und im
niedergelassenen Bereich. Die
Umsetzung erfolgt schrittweise
bis zum Jahr 2030.
Um lange Krankenhausaufenthalte
zu vermeiden und die
Möglichkeiten der modernen,
spezialisierten Medizin zu nutzen,
werden zukünftig in der Steiermark
Eingriffe und Behandlungen
vermehrt auch ambulant und
tagesklinisch erfolgen. Das entlastet
die Patientinnen und Patienten
und das System gleichermaßen.
Für die Sicherstellung einer
engmaschigen Betreuung ist eine
Aufstockung des Angebots von
ambulanten und tagesklinischen
Betreuungsplätzen notwendig.
Daher ist bis zum Jahr 2030 ein
Ausbau der tagesklinischen und
ambulanten Betreuungsplätze
von 225 (Vergleichsbasis: 2022)
auf 528 Plätze vorgesehen.
Im Mittelpunkt dieses Plans
zur Weiterentwicklung der steirischen
Gesundheitsversorgung
stehen die Patienten“, erklärt Gesundheitslandesrat
Karlheinz
Kornhäusl. „Sie brauchen eine
starke wohnortnahe Primär-,
Akut- und Notfallversorgung und
den Zugang zu fortschrittlicher
Spitzenmedizin, wie sie spezialisierte
Zentren liefern. Damit die
Steirer vom Fortschritt in der Medizin
profitieren, entwickeln wir
auch das Angebot weiter.“ FPÖ-
Klubobmann Marco Triller: „Im
Mittelpunkt stehen Sicherheit,
Qualität und eine wohnortnahe
Betreuung für alle Steirer. Der
RSG 2030 ist somit ein klares Bekenntnis
zu einer verlässlichen,
zukunftsfähigen und patientenorientierten
Gesundheitslandschaft
in der gesamten Steiermark.“
derGrazer
IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz;
Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8 bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAK-
TION: Lukas Steinberger-Weiß (0664/80 666 6918), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Clarissa Berner (0664 80 666 6694), Linda
Steurer (0664/80 666 6683), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897),
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Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 175.837 (Der Grazer, wö, ÖAK 1. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.
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Jahre
Arbeitslosigkeit bleibt hoch
ZAHLEN. Auch im Oktober bleibt die Zahl der Arbeitslosen weiter hoch. Inklusive der Menschen in Schulungen
sind 44.576 Steirer ohne Job. Änderungen gibt es bei der Zuverdienst-Regelung ab 2026.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Die 44.576 arbeitslosen Personen
ergeben ein Plus von
6,8 Prozent oder 2822 Personen.
In Graz waren im Oktober
19.423 Menschen ohne Job. Das ist
ein Plus von 13,8 Prozent gegenüber
dem Vorjahr. Daher werden gezielte
Maßnahmen zur Verbesserung der
Chancen am Weg zurück in den Arbeitsmarkt
immer wichtiger.
Neue Regelung
Für alle Arbeitslosen ist zudem wichtig
zu wissen, dass ab dem 1. Jänner
2026 der geringfügige Zuverdienst
während des Bezugs von Arbeitslosengeld
oder Notstandshilfe stark
eingeschränkt wird. Ab diesem Datum
dürfen nur noch bestimmte
Personengruppen bis zur Geringfügigkeitsgrenze
dazuverdienen, ohne
den Anspruch auf AMS-Leistungen
zu verlieren. Dazu zählen: Personen
mit mindestens 26 Wochen geringfügiger
Beschäftigung vor der Arbeitslosigkeit,
Langzeitarbeitslose,
Personen über 50 Jahre oder mit Behindertenstatus,
sowie Wiedereinsteiger
nach mindestens 52 Wochen
Krankheit oder Reha. Alle, die nicht
in diese Personengruppe fallen,
müssen bis spätestens 31. Jänner
2026 ihre geringfügige Beschäftigung
beenden. Dazu AMS Landesgeschäftsführer
Karl-Heinz Snobe:
„Die neuen Regelungen werden
helfen, sich während der Arbeitslosigkeit
noch schneller und intensiver
mit Unterstützung des AMS um
einen neuen Arbeitsplatz zu bemühen.
Gerade jetzt braucht es Zuversicht,
vielleicht eine gezieltere Qualifizierung
und den Mut, bei der
Jobsuche auch das eigene Netzwerk
zu nutzen.“
Mit 1. Jänner ändert sich die Zuverdienst-Regelung zum Arbeitslosengeld. Das
soll laut Karl-Heinz Snobe helfen noch schneller einen Job zu finden. GETTY; SCHERIAU
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Jahre
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✏ clarissa.berner@grazer.at
PKW-Lenker raste
in ein Waldstück
■ Am Samstagabend, dem 1.
November, ereignete sich in
Graz-Umgebung ein Verkehrsunfall.
Gegen 16 Uhr war ein
19-jähriger Autofahrer gemeinsam
mit seiner 16-jährigen Beifahrerin
auf der Brucker Straße
in Peggau unterwegs. Vermutlich
aufgrund überhöhter Geschwindigkeit
verlor der junge
Lenker die Kontrolle über sein
Fahrzeug. Der Wagen kam von
der Fahrbahn ab und raste im
Bereich einer Tankstelle in ein
angrenzendes Waldstück. Sowohl
der Fahrer als auch seine
Beifahrerin wurden dabei unbestimmt
verletzt und in das UKH
Graz eingeliefert. Der 19-Jährige
war nicht alkoholisiert. Am
Ein 19-jähriger PKW-Lenker kam in Peggau von der Fahrbahn ab und raste
in ein Waldstück. Er war wahrscheinlich zu schnell unterwegs.
FF PEGGAU
Fahrzeug entstand erheblicher
Sachschaden.
Erneut Unfall mit
einer Straßenbahn
■ Am Samstag, dem 1. November,
kam es erneut zu einem
Unfall mit einer Straßenbahn
in Graz. Gegen 16:35 Uhr hielt
eine Straßenbahn an der Haltestelle
Münzgrabenkirche. Ein
52-jähriger Mann stieg aus der
Bim aus und überquerte trotz
roter Ampel die Fahrbahn. Dabei
wurde er von der anfahrenden
Straßenbahn erfasst, stürzte und
verletzte sich am Bein. Er wurde
ins LKH Graz gebracht, wo eine
Alkoholisierung von 1,42 Promille
festgestellt wurde.
PKW kam in GU
von Fahrbahn ab
■ Freitagnacht, 31. Oktober, war
ein PKW-Lenker in Lieboch unterwegs.
Dieser kam aus bislang
unbekannter Ursache von der
Fahrbahn ab. Weil der Fahrer
sich nicht selbst aus dem Fahrzeug
befreien konnte, wurde die
Freiwillige Feuerwehr Lieboch
alarmiert. Diese rückte aus, half
dem Mann aus dem PKW und
brachte das Fahrzeug anschließend
wieder in eine stabile Position.
Da es zu keinem Personen-
oder Sachschaden kam,
konnte der Lenker seine Fahrt
fortsetzen.
Mistkübel fingen in
Seiersberg Feuer
■ Am Freitag, dem 31. Oktober,
kam es in Seiersberg in
Graz-Umgebung zu einem
Mistkübelbrand. Die Anwohner
bemerkten das Feuer und
die Rauchentwicklung schnell
und alarmierten die Feuerwehr.
Dank der raschen Reaktion
der Anrainer konnte der Brand
bereits im Anfangsstadium gelöscht
werden und Schlimmeres
vermieden werden.
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10 www.grazer.at 3. NOVEMBER 2025
Jahre
25 Jahre Privatklinik RagnitzANZEIGE
Privatklinik Graz Ragnitz. Ein Meilenstein, der ein Vierteljahrhundert stetiger
Weiterentwicklung und konsequenten Einsatz für medizinische Exzellenz würdigt.
PRIVATKLINIK GRAZ RAGNITZ
Als erste nach ISO 9001
zertifizierte Hochbaustelle
der Welt wurde die Klinik
nach einer Rekordbauzeit Anfang
Oktober 2000 offiziell eröffnet.
Medizinische Exzellenz und
persönliche Betreuung
„Die Privatklinik Graz Ragnitz
wurde mit dem Anspruch errichtet,
neue Standards für
Privatmedizin zu setzen – und
das ist in den vergangenen 25
Jahren absolut gelungen. Mit
der Kombination aus hervorragendem
Leistungsangebot
und einem exzellenten Team
ist diese Klinik superfit aufgestellt
für die Zukunft,“ erklärt
Werner Fischl, Geschäftsführer
der Klinik. Rund 19.000 Babys,
die hier auf die Welt gekommen
sind, machen die Privatklinik
Graz Ragnitz zu einer der beliebtesten
Geburtskliniken der
Steiermark. Neben dem Geburtsbereich
ragt auch die Expertise
in den anderen medizinischen
Fachbereichen heraus.
Seit dem Jahr 2000 wurden in
der Klinik rund 100.000 operative
Eingriffe durchgeführt, u.a. in
den Fachbereichen Orthopädie,
Unfallchirurgie und Gynäkologie.
Jubiläumsfeier
Mit einem großen Fest, das
einen Blick in die Vergangenheit
und die Zukunft zeigte, feierte
die Klinik bereits im September
ihr 25-jähriges Bestehen. Besondere
Highlights waren die Präsentation
des Jubiläums-Buches
„25 Jahre – 25 Stories“, die
Eröffnung der Jubiläumsausstellung
im Garten der Klinik und die
Ehrung von Mitarbeitenden, die
seit der Gründung dabei sind.
„Ohne unser Team, das mit hoher
Expertise, Leidenschaft und
großem Engagement arbeitet,
wäre dieser Weg nicht möglich
gewesen“, betont Fischl.
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3. NOVEMBER 2025 www.grazer.at
graz 11
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Verschlimmbessert
Ich fürchte der Appell an die
Politik wird ungehört verhallen.
Elke Kahr hat sich in ihrer
Zeit als – äußerst schwache und
wenig motivierte – Verkehrsstadträtin
nicht für das Thema
interessiert. Seit damals hat sich
die Situation stark verschlechtert
beziehungsweise wurde verschlimmbessert.
Vielleicht gibt
ihr das einen Motivationsschub,
um auf den Koalitionspartner
einzuwirken, sich der Problematik
konsequent zu stellen.
Wolfgang Wagner
* * *
Ein Chaos
Chaos und lebensgefährlich!
Walter Golle
* * *
Alles gut
Immer alles schlecht reden. Ich
finde die neue Situation am Jakominiplatz
eine sehr gute Lösung.
Gerhard Seidl
* * *
Überforderung
Die Politik ist nicht gefordert,
sondern überfordert.
Barbara Krautner
* * *
Gab es schon immer
Es hat schon immer ortsunkundige
Autofahrer gegeben, meist
aus dem Ausland, welche versehentlich
am Jako landeten.
Harald Geissler
* * *
Alibi-Projekte
Es sind die Folgen einer Stadtregierung,
die ihre Schwerpunkte
ausschließlich auf das eigene
Klientel – „die Radfahrer“ –
setzt. Um das zu kaschieren,
werden dann Alibi-Projekte
wie jenes in der Schönaugasse
präsentiert. Doch anstatt Verbesserungen
zu bringen, verschlimmern
sie die Situation
nur weiter. Zwar wirft man mit
Schlagworten wie Masterplan
Radwege, Masterplan Gehen
oder Masterplan Öffis um
sich, doch das Ergebnis ist
schlichtweg Chaos.
Christian Jany
* * *
Busse über den Ring
Alle Buslinien, die den Jako
queren, sollten in beiden Richtungen
über den Ring geführt
werden (mit Busspur gegen die
Einbahn). Die Linien Richtung
Südwesten, Nordwesten und
zur Kasernstraße sollten mittelfristig
auf Tram umgestellt
werden.
Severin Kann
* * *
Meistkommentierte
Geschichte
des Tages
Tägliches
Chaos am
„Jako“
Schon seit einiger Zeit beklagen
die Lenker der Öffis,
dass die Verkehrssituation am
Jakominiplatz sehr belastend ist.
Trotz Fahrverbot verirren sich
immer wieder Autos auf den
Platz, und auch Zwei- und Dreiräder
kreuzen die Busse und
Bims. Im Durchschnitt werden
mindestens fünf Notbremsmanöver
am Tag eingeleitet. Das
sagen unsere Leser dazu.
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graz 13
Jahre
Ramiz
Harakate
Sportler
des
Wochenendes
Was diese Woche
im Sport passiert
■ Donnerstag: In der Europa League trifft der SK Sturm auf Nottingham
Forest (Merkur Arena, 18.45 Uhr). 41 Jahre nachdem man
gegen die Engländer im Viertelfinale des UEFA-Cups ausgeschieden
ist.
■ Donnerstag: In der Helmut-List-Halle wird die steirische Galanacht
des Sports gefeiert. Bei dieser werden die Sportlerinnen und
Sportler des Jahres ausgezeichnet.
■ Freitag: Eine weite Fahrt hat die HSG Graz in dieser Woche vor
sich, wenn es ab 18.30 Uhr auswärts gegen Schwaz Handball Tirol
geht.
Ein Tor und ein Assist beim ersten GAK-Sieg: Ramiz Harakte.
Der Franzose sicherte mit seinem Treffer
in der 95. Minute dem GAK gegen Altach
den ersten Sieg in der laufenden Saison.
Der Bann ist gebrochen –
und das sogar eine Runde
früher als in der Vorsaison.
Zwölf Spiele musste der GAK
diesmal warten, bis der erste
volle Erfolg in trockenen
Tüchern und das Spiel gegen
Altach mit 3:1 beendet war.
Einer der Väter dieses Erfolgs
war der französische Legionär
Ramiz Harakate. In der 38.
Minute leistete er den Assist
für Alexander Hofleitner, der
zum 1:0 traf, in der 95. Minute
erzielte er höchstselbst das
3:1, das alles klar gemacht hat.
„Das Gefühl ist unglaublich“,
sagte Harakate noch auf dem
Rasen. „Eine große Leistung
der Mannschaft und ich denke,
wir haben diesen Sieg verdient.“
Der Druck, der da von Harakate,
der Mannschaft und
Graz 99ers
Nach dem Overtime-Sieg in
Budapest haben die Grazer
Eishockey-Cracks unter Interims-Coach
Philipp Pinter
auch in Bozen gewonnen – mit
4:3 im Penaltyschießen. Den
entscheidenden Treffer erzielte
dabei Lukas Haudum.
GEPA
dem ganzen Verein abgefallen
ist, war spürbar. „In den
letzten fünf Spielen haben wir
so hart gekämpft“, erzählt Harakate.
„Jetzt haben wir das
Gefühl, dass wir besser sind.“
Sein Tor hat dem Klub nicht
nur den ersten Sieg der Saison
beschert, sondern sehr wahrscheinlich
auch seinem Trainer
Ferdinand Feldhofer den
Job gerettet. Die Umarmung
schob nach dem 1:0 der beiden
war die logische Folge. „Das
zeigt, dass die Spieler trotz der
schwierigen Zeit an das glauben,
was wir machen.“ Der Befereiungsschlag
könnte etwas
auslösen bei den „Rotjacken“.
Oder wie es Trainer Feldhofer
ausdrückt: „Ich glaube nach
wie vor, dass wir ein schlafender
Riese sind.“
Weiters positiv aufgefallen sind:
Simone Sill
Wieder einmal hat die Forward-
Spielerin UBI Graz in der Damen
Basketball-Superliga zum
Sieg geführt. Beim 87:73-Erfolg
im Derby gegen Lokalrivale
UBSC-DBBC, dem zweiten innerhalb
von zehn Tagen, hat Sill
13 Punkte erzielt.
■ Samstag: Volleyball-Doppel im Sportpark Hüttenbrennergasse.
Die Damen des UVC Graz haben PSV Salzburg zu Gast (17.30 Uhr),
die Herren empfangen dann am 20 Uhr VCA Amstetten.
■ Samstag: Beide Grazer Teams in der Damen Basketball-Superliga
sind in der Fremde im Einsatz. UBSC-DBBC muss zu DBB Wels
(14.30 Uhr), UBI zu den Basket Flames (18 Uhr).
■ Samstag: Nach dem ersten Sieg in der Bundesliga trifft der GAK
auswärts auf die Wiener Austria (17 Uhr).
■ Sonntag: Der UBSC Graz muss in der Basketball-Superliga zu den
Gmunden Swans (17.30 Uhr).
■ Sonntag: Keine Verschnaufpause für den SK Sturm. Nach der Europacupnacht
steht das Heimspiel in der Bundesliga gegen Salzburg
auf dem Programm (17 Uhr).
Donnerstag,
18.45 Uhr:
Sturm vs.
Nottingham
Otar Kiteishvili soll Sturm zum Sieg gegen Nottingham führen. GEPA
graz
14 www.grazer.at 3. NOVEMBER 2025
Jahre
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www.grazer.at 22. JÄNNER 2017
Jahre
Renderings: Stadt Graz/freiland Umweltconsulting ZT GmbH
Graz baut aus! Mit dem zweigleisigen Ausbau der Linie 1 wird die Öffi-Qualität in Geidorf und Mariatrost verbessert.
Fit für die Zukunft: Graz baut aus
Von November 2025 bis März 2028 wird Mariatrost mit dem zweigleisigen Ausbau der
Linie 1 und dem neuen Speicherkanal fit für die Zukunft gemacht.
Zukünftig kommen Fahrgäste
der Linie 1 noch
schneller ans Ziel: Auf
einer Länge von 900 Metern
wird in der Hilmteichstraße
ein zweites Straßenbahngleis
errichtet. Im Zuge des
Ausbaus wird ein dringend
notwendiger Speicherkanal
mit errichtet.
Zwei Gleise für Geidorf
und Mariatrost
Derzeit wird die Straßenbahnlinie
1 im Schnitt in
einem Zehn-Minuten-Intervall
bedient. Unter anderem
deshalb, weil den Straßenbahnen
in der Hilmteichstraße
auf einer Länge von 900
Metern nur ein Gleis zur Verfügung
steht. Die Errichtung
eines zweiten Straßenbahngleises
zwischen der Auersperggasse
und der Haltestelle
Mariagrün ermöglicht
einen Sechs-Minuten-Takt.
Dadurch können bestenfalls
bis zu 1500 Fahrgäste pro
Richtung und Stunde ans
Ziel gebracht werden.
Verkehrsführung und
Schienenersatzverkehr
Die Hilmteichstraße wird
während der Bauzeit als Einbahn
von Süden nach Norden
geführt. Die Nord-Süd-
Verbindung erfolgt über die
Heinrichstraße bzw. Hilmgasse.
Im Zeitraum von November
2025 bis März 2028
bedarf es daher eines Schienenersatzverkehrs
für die Linien
1, E1, 58, 81 und N1.
Die Linie E1 fährt die Haltestelle
„Mariagrün“ nur in
Richtung Mariatrost bzw.
die Linie 58 nur in Richtung
Hauptbahnhof an. Auch die
Linien 81 und N1 halten an
dieser Haltestelle.
Die Haltestelle „Schönbrunngasse“
in Richtung
Hilmteich wird aufgelassen.
Die Ersatzhaltestellen „Hilm-
teich/Botanischer Garten“
für die Linien E1, 58, 81
und N1 befinden sich in der
Hilmgasse.
Errichtung eines
Speicherkanals
Im Rahmen des zweigleisigen
Ausbaus der Linie 1
wird im Bereich Hilmteichstraße
ein neuer Speicherkanal
mit einer Länge von
rund 630 Laufmetern und
einem Durchmesser von
zwei Metern unterirdisch errichtet.
Im Mariatrostertal führen
Mischwasserkanäle sowohl
Schmutz- als auch Regenwasser
ab. Bei starkem Regen
kann es zu Überläufen
kommen, wodurch der Mariatrosterbach
verunreinigt
wird. Der neue Speicherkanal
fängt diese Wassermengen
auf und leitet sie
zur Kläranlage weiter – ein
wichtiger Schritt für saubere
Bäche und nachhaltige Infrastruktur.
Die Errichtung des Speicherkanals
wird knapp ein Jahr
in Anspruch nehmen, Start
ist Anfang November 2025.
Ab Sommer 2026 werden
die Gleise errichtet.
Alle Vorteile auf einen Blick:
- Die Linie 1 kann zukünftig
in einem Sechs-Minuten-
Takt fahren.
- Die Wasserqualität der Bäche
wird verbessert.
- 20 Bäume, Staudenbeete
und Wiesenflächen werden
gepflanzt.
- Neue Geh- und Radwege
werden entstehen
Alle Infos gibt’s unter:
holding-graz.at/grazbautaus
graz
16 www.grazer.at 3. NOVEMBER 2025
Jahre
Ausblick
Was am Dienstag in Graz wichtig ist
■ In der Belgiergasse eröffnet am morgigen Dienstag die Bio-Boulangerie
„Vom Lichtenberg“. Seit 2022 gibt es die Bio-Schaubäckerei bereits
im südoststeirischen Gnas, jetzt kommt es auch in die Landeshauptstadt.
■ Beim Essenszusteller Velofood gibt es ein paar Neuigkeiten: Ab morgen
gibt es drei neue Mehrwegbehälter, die sich auch für flüssige Speisen
eignen. Wer sich für diese nachhaltige Verpackung entscheidet, bekommt
20 Cent Rabatt pro Gericht. Außerdem gibt es neue Restaurants,
die daran teilnehmen.
■ Das Kältetelefon der Caritas startet wieder. Von 18 bis 24 Uhr ist es
täglich unter der Nummer 0676/88015 8111 erreichbar. Obdachlose
Personen werden in Notschlafstellen gebracht oder vor Ort aufgewärmt.
■ Die Geschäftsführer des Universalmuseums Joanneum Marko Mele
und Josef Schrammel präsentieren die Bilanz zur Steiermark Schau
2025.
■ Wie heute feiert der Musikverein auch morgen 140 Jahre Stefaniensaal
und 75 Jahre Grazer Philharmoniker. Vassilis Christopoulos dirigiert
Strauss‘ Heldenleben, Werke von Beethoven und eine eigens für
diesen Anlass komponierte Festmusik von Marcus Nigsch.
■ Unter dem Motto „Reden wir über‘s Ehrenamt“ lädt die Stadt Graz
zum Filmabend ins Auditorium im Joanneumsviertel. Ab 18 Uhr wird
„So sind wir“ gezeigt. Im Anschluss gibt es ein Podiumsgespräch.
Bei Velofood gibt es ab morgen ein paar Verpackungs-Neuerungen.
VELOFOOD
HERZLICHE GRATULATION
dem Grazer zum
40-jährigen Jubiläum.
Ihr Kurt Hohensinner
NÄCHSTER
HALT:
ZUKUNFT
area-sued.at
Herzliche
Gratulation zum
Jubiläum!
Der Grazer ist
seit 40 Jahren ein
verlässlicher Partner
der steirischen
Wirtschaft.