04.11.2025 Aufrufe

Kick Off (5) SGS Essen gegen Werder Bremen

Schwierige Zeiten für die Leopardinnen im lila Dress. Die Leistungen auf dem Platz sind mehr als ordentlich, nur die Ergebnisse stimmen noch nicht. Vielleicht leutet das Heimspiel gegen Werder Bremen die Trendwende ein. Außerdem in dieser Ausgabe: Ein Porträt über #23 Julia Debitzki und Seitenblicke auf die überaus erfolgreiche Jugendarbeit.

Schwierige Zeiten für die Leopardinnen im lila Dress. Die Leistungen auf dem Platz sind mehr als ordentlich, nur die Ergebnisse stimmen noch nicht. Vielleicht leutet das Heimspiel gegen Werder Bremen die Trendwende ein. Außerdem in dieser Ausgabe: Ein Porträt über #23 Julia Debitzki und Seitenblicke auf die überaus erfolgreiche Jugendarbeit.

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Ausgabe 5 | Saison 2025/2026 | 9. Spieltag | 05.11.2025

KICK

PORTRÄT

Jule Debitzki Seite 5

ZU GAST

SV Werder Bremen Seite 7


Energie für gelebte Partnerschaft.

Seit 13 Jahren stehen die SGS Essen und Westenergie Seite an Seite

mit Leidenschaft und Engagement für Spitzensport in der Region.

Gemeinsam setzen wir weiterhin Zeichen für den Frauenfußball – von

den Juniorinnen bis zur Bundesliga.

Für die aktuelle Saison wünschen wir allen Mannschaften viel Erfolg,

Freude und unvergessliche Momente auf dem Platz.

westenergie.de

2


Vorwort

Liebe Freundinnen und Freunde der SGS,

ich begrüße euch alle recht herzlich zu unserem Heimspiel am

9. Spieltag der Bundesliga gegen den SV Werder Bremen im

Stadion an der Hafenstraße.

Auch wenn wir in München verloren haben, so konnten wir sehen,

dass sich unser Team Stück für Stück in die richtige Richtung

entwickelt. Im Spiel haben wir wieder viel Selbstvertrauen

gesehen, denn die Mannschaft hat gut dagegengehalten. Was

mich besonders gefreut hat, war das frühe Führungstor von

Ramona Maier, nachdem wir in den vergangenen Wochen

zumeist früh zurückgelegen haben. Nun sollten sich unsere Frauen

für die deutliche Leistungssteigerung auch belohnen, und das am

besten heute schon gegen den SV Werder Bremen.

Die Bremerinnen sind deutlich besser in die Saison gestartet als

wir und so stehen sie mit 13 Punkten auf dem 7. Tabellenplatz.

Am Wochenende konnten sie Union Berlin mit 3:0 besiegen und

damit ein weiteres Mal belegen, zu was sie in der Lage sind und

dass in jedem Spiel mit ihnen zu rechnen ist.

Die Spiele gegen unsere heutigen Gegnerinnen waren immer sehr

ausgeglichen und nicht besonders torreich, dafür hart umkämpft.

Umso mehr wird es nun Zeit, mal wieder einen Sieg gegen die

Grün-Weißen einzufahren. Die Mannschaft und das Trainerteam

um Jessica Wissmann sind offensichtlich auf dem richtigen Weg

und arbeiten jeden Tag hart dafür wieder in die Erfolgsspur zu

kommen.

Lasst uns sie dabei von der Tribüne aus so laut und energisch wie

möglich unterstützen. Wir brauchen jeden und jede von Euch,

zusammen schaffen wir das!

Viel Spaß beim Spiel,

Glück auf und

„nur die SGS“!

Helga Sander

Vorsitzende

Herausgeber: SG Essen-Schönebeck 19/68 e.V., Ardelhütte 166 b, 45359 Essen · Tel.: 0201- 47849911 · E-Mail: info@sgs-essen.de · Internet: www.sgs-essen.de · V.i.S.d.P. Florian Zeutschler,

Geschäftsführer · Redaktion/Text: Dominik Oberholz, Dirk Rehage, Helga Sander, Florian Zeutschler · Konzeption/Gestaltung: Georg Partes, Muriel Hegh, Jonas Kaltenmaier · Fotos: kevinmtg.fotos, P.

Behrendt, M. Gohl, M. Gehrmann, Getty Images, Markus Lucassen · Druck: B&W Druck und Marketing GmbH

3


Team

SAISON 2025/2026

9

11

13

20

28

Tor

Abwehr

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Ramona Maier

Laureta Elmazi

Maike Berentzen

Leonie Köpp

Kassandra Potsi

2

6

7

10

Mittelfeld

Julie Terlinden

Jette ter Horst

Lilli Purtscheller

Natasha Kowalski

14

23

25

31

Shari van Belle

Julia Debitzki

Paulina Platner

Jana Feldkamp

3

5

8

15

Mailin Tenhagen

Paula Flach

Vanessa Fürst

Laura Pucks

16

18

19

26

Jacqueline Meißner

Lena Ostermeier

Beke Sterner

Lany Mia Bäcker

1

12

21

24

Kim Sindermann

Emilia Navarro

Luisa Palmen

Pia Lucassen

Trainer-Team

Co-Trainerin

Jessica Wissmann

Co-Trainer

Petja Kasslack

Co-Trainer

Jonas Kaltenmaier

Torwarttrainer

Niklas Kastor

4


Porträt

„Ich freue mich riesig über das Vertrauen“

Julia Debitzki hat sich zurück in die Startelf der SGS gekämpft

Mit ihren 34 Jahren ist sie die erfahrenste Spielerin im aktuellen

Kader der SGS und hat sich mit ihren Leistungen

in der laufenden Saison immer mehr zu einer Kandidatin für

die Stammformation in der Bundesliga entwickelt. Die Rede

ist von Julia Debitzki, die mittlerweile in ihrer fünften Saison

in Essen-Schönebeck spielt und nach wie vor ein wichtiger

Bestandteil der Mannschaft ist.

„Ich liebe diesen ganzen Vibe“,

meint die gebürtige Duisburgerin.

„Die Hafenstraße, die Energie, das

Teamgefühl, Familie, Freunde und natürlich unsere Fans. Jede

Saison bringt neue Herausforderungen, neue Geschichten und

frischen Antrieb. Und ich darf mit einem tollen Verein und großartigen

Menschen zusammenarbeiten – das macht das Ganze

einfach noch schöner.“

Bis Ende der Spielzeit steht Debitzki noch in Essen unter Vertrag.

Was danach passieren wird, ist noch offen. „Natürlich denkt man

in meinem Alter ans Aufhören“, verrät die Mittelfeldspielerin, die

neben dem Fußball auch noch in einem Dienstleistungs-

und Verwertungsunternehmen für Industrieabfälle

in Duisburg arbeitet. „Der Ball rollt

eben nicht für immer! Man möchte Platz für die

jungen Wilden schaffen, und der Aufwand neben

dem Job ist enorm. Körperlich wird es schließlich

auch nicht einfacher“

Für den Fußball brennt Debitzki aber wie eh und

je. Das zeigt auch die Tatsache, dass sie es in der

laufenden Saison erneut geschafft hat, sich in die

Ich liebe diesen ganzen Vibe -

Die Hafenstraße, die Energie,

das Teamgefühl, Familie, Freunde

und natürlich unsere Fans.

Julia Debitzki

Startelf der Essenerinnen zu spielen. Erst zuletzt in der Begegnung

beim Doublesieger Bayern München stand sie in der Anfangsformation

und wurde nach einer guten Stunde Spielzeit von Lany

Bäcker ersetzt – eine dieser jungen Wilden. Insgesamt bringt es

die 34-Jährige seit Saisonbeginn bereits auf 217 Einsatzminuten

in der Bundesliga. Mehr als in den beiden vergangenen Saisons

zusammen.

„Ich freue mich riesig über das Vertrauen, das mir das Trainerteam

schenkt. Jede Minute, die ich mit den Mädels auf dem Platz stehe,

ist einfach ein Erlebnis für die Ewigkeit – ich genieße es in vollen

Zügen und bin dankbar dafür.“

171 Bundesligaspiele stehen mittlerweile insgesamt auf Debitzkis

Konto – 48 davon für die SGS Essen, während sie zuvor schon

für den SC 13 Bad Neuenahr und viele Jahre für den MSV Duisburg

auflief. Genug Zeit, um eine Menge schöner Erinnerungen

zu sammeln.

„An ein bestimmtes Spiel denke ich gar nicht zurück“, meint „Jule“,

wie sie von ihren Teamkameradinnen genannt wird. „Jedes Spiel

ist für sich etwas Besonderes. Diese Momente auf und neben dem

Platz darf nicht jeder erleben, und genau das macht sie so wertvoll!“

Und auch aktuell fühlt sich die zwölfmalige deutsche U-Nationalspielerin

innerhalb der Mannschaft pudelwohl, auch wenn

es sportlich derzeit noch nicht so läuft, wie erhofft. „Wir stehen

aktuell auf dem letzten Platz, aber

das sagt nichts über unser Team aus.

Wir sind eine richtige Einheit – echte

Malocher mit Leidenschaft, Herz und

Charakter! Aufgeben ist für uns keine

Option. Wir halten zusammen und

glauben an unseren Plan. Der Turnaround

wird kommen!“

Die nächste Chance dazu bietet sich nun gegen den SV Werder

Bremen. Vielleicht ja erneut mit der „Team-Oma“ in der Startelf.

5


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6


Spiel des Tages

Ziel Nummer eins ist es, zu punkten

Teil zwei der englischen Woche gegen Werder Bremen

Die SGS hat sich beim Spitzenreiter und Doublesieger

Bayern München teuer verkauft. Auch wenn am Ende

eine 1:4 Niederlage auf der Anzeigetafel stand, war der

Auftritt im Süden der Republik wieder ein Schritt nach vorne.

Ein großer sogar, wenn man Trainerin Jessica Wissmann

glauben darf.

„Wenn man bedenkt, dass Bayern bis zu diesem Zeitpunkt überhaupt

erst zwei Gegentore kassiert hat und wir es in den ersten

fünf Minuten – in denen wir schon oft in Rückstand geraten sind

– geschafft haben, das Spiel auf unsere Seite zu ziehen und in

Führung zu gehen, dann ist das vielleicht sogar der größte Schritt

nach vorne, den wir in den letzten Wochen gemacht haben.“

Doch weitere werden folgen müssen, denn die SGS ist mehr und

mehr auf Punktgewinne angewiesen und nun ist mit Werder Bremen

erneut ein schwieriger Gegner zu Gast an der Hafenstraße,

gegen den sich die Lila-Weißen in der jüngeren Vergangenheit oft

schwergetan haben.

„Wir müssen uns immer weiter verbessern“, meint auch Wissmann.

„Wir stehen hinten schon deutlich stabiler, auch wenn das die vier

Gegentore in München nicht vermuten lassen, aber Bayern ist

eben eine absolute Topmannschaft. Wir müssen im Spiel mit dem

Ball noch klarer werden und unsere Abläufe zu Automatismen

werden lassen, dann werden wir auch Punkte holen.“

Dass das gegen die Bremerinnen nicht einfach wird, weiß natürlich

auch die 34-Jährige. Der SVW steht mit 13 Punkten aktuell auf

dem siebten Tabellenplatz in der Bundesliga und gewann zuletzt

deutlich mit 3:0 gegen Aufsteiger Union Berlin. „Bremen ist ein

Stück weit unberechenbar“, warnt Wissmann. „Besonders gefährlich

finde ich ihr Offensivspiel mit den körperlich starken Stürmerinnen,

die immer schwierig zu bespielen sind.“

Eine wichtige Rolle spielt dabei in der englischen

Woche auch das Thema Belastungssteuerung.

„Wir müssen die Regeneration

und auch die Rotation gut steuern, damit wir

gut und verletzungsfrei durchkommen. Das ist

auch klar mit der Mannschaft so besprochen,

denn auch nach der anstrengenden englischen

Woche ist die Saison ja nicht vorbei“,

betont die SGS-Trainerin. „Wir haben aber

viel Qualität im Kader und werden zu jedem

Zeitpunkt Vollgas geben, egal wer auf dem

Platz steht. Denn Ziel Nummer eins ist es, zu

punkten.“

TRAINER

Kromp, Friederike 02.01.85

TOR

1 Fischer, Vanessa 18.04.98

39 El Sherif, Mariella 02.09.04

30 Özdemir, Sinem 25.11.07

ABWEHR

2 D'Angelo, Chiara 31.07.04

4 Ronan, Kaylie 09.09.02

5 Ulbrich, Michelle 03.11.96

14 Brandenburg, Michaela 17.12.97

15 Weiss, Michelle 27.05.01

21 Siems, Caroline 09.05.99

23 Németh, Hanna 17.09.98

24 Schmidt, Lara 21.07.00

25 Száraz, Lina 10.03.08

33 Penner, Maria 28.04.07

MITTELFELD

6 Wichmann, Reena 12.01.98

8 Arfaoui, Amira 08.08.99

13 Walkling, Ricarda 19.03.97

18 Hausicke, Lina 30.12.97

19 Matheis, Saskia 06.06.97

22 Diekmann, Rieke 16.08.96

27 Beck, Sharon 22.03.95

28 Wirtz, Juliane 22.08.01

29 Kunkel, Melina 01.07.06

ANGRIFF

7 Mühlhaus, Larissa 13.01.03

9 Dešić, Medina 15.09.93

10 Mahmoud, Tuana 03.03.03

11 Sternad, Maja 28.12.03

16 Pápai, Emöke 24.06.03

20 Petermann, Lena 05.02.94

31 Wieder, Verena 26.06.00

7


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Team

SAISON 2025/2026

8


SpielplAN

9. Spieltag

1. FC Nürnberg : FC Bayern München

Union Berlin : VfL Wolfsburg

SGS Essen : SV Werder Bremen

Eintracht Frankfurt : 1. FC Köln

Bayer 04 Leverkusen : Hamburger SV

TSG 1899 Hoffenheim : SC Freiburg

RB Leipzig : FC Carl Zeiss Jena

NÄCHSTES HEIMSPIEL

NÄCHSTES HEIMSPIEL

VS

05. bis 08. Dezember

GOOGLE PIXEL Frauen-Bundesliga 2025/2026

Verein Spiele Punkte Tore

1 FC Bayern München 8 19 21:2

2 VfL Wolfsburg 8 16 26:11

3 TSG 1899 Hoffenheim 8 13 14:7

4 SC Freiburg 8 13 16:12

5 Bayer 04 Leverkusen 8 13 11:12

6 Eintracht Frankfurt 8 12 17:12

7 Union Berlin 8 10 13:10

8 SV Werder Bremen 8 10 11:13

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8 1. FC Nürnberg 8 9 10:12

10 1. FC Köln 8 7 8:14

11 RB Leipzig 8 7 8:15

12 Hamburger SV 8 6 8:16

13 FC Carl Zeiss Jena 8 2 7:16

14 SGS Essen 8 1 2:20

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9


NACHWUCHS

Krasniqi trifft schon wieder

U21 erkämpft sich wichtigen Heimdreier

Unter dem Strich war es ein hartes Stück Arbeit für die junge

U21 der SGS Essen. Am 11. Spieltag der Regionalliga

West setzten sich die Essenerinnen gegen den 1. FFC Recklinghausen

erfolgreich mit 2:1 (1:0) durch und behaupten

sich damit weiter im oberen Tabellendrittel.

Nachdem die SGS bereits in der dritten

Minute eine erste vielversprechende

Strafraumaktion durch Elisabeth

Akum generiert hatte, spielte sich

das Geschehen in der Anfangsphase

hauptsächlich zwischen den Strafräumen

ab. Abschlussversuche per Weitschussversuch

von Eriona Krasniqi

oder der Freistoß von Schnieder, die ihr 111. Regionalligaspiel bestritt,

nach knapp zehn Minuten sowie ein gut angesetzter Schuss

von Janne Buck unterstrichen die Essener Angriffsbemühungen.

Die erste Essener Ecke gegen den tiefstehenden FFC sorgte dann

in der 33. Minute für deutlich mehr Gefahr im Strafraum. Jule

Schnieders Hereingabe wurde abgewehrt und die reaktionsschnelle

Eriona Krasniqi traf mit einem wuchtigen Schuss aus elf

Metern von halbrechts zur verdienten Essener Führung, die bis zur

Pause Bestand hatte.

Im zweiten Spielabschnitt wurden die Gäste zunehmend offensiver,

die Defensivabteilung um Abigail Enobore und Teresa Buonarroti

mussten hellwach sein. Allerdings leitete ein ungenauer

Pass in der 63. Minute in die Füße des FFC die erste hochkarätige

Gäste-Chance ein. Der Versuch von Julia Flöttchen flog am rechten

Pfosten vorbei.

Nur fünf Minuten später wurde Krasniqi nach Zuspiel von Buck im

Wir wussten, dass es heute

nicht leicht werden würde, es

gab aber in der ersten Halbzeit

genügend Möglichkeiten,

um es leicht zu machen.

Daniel Balk

Strafraum der Gäste umgerissen. Den fälligen Strafstoß verwandelte

die eingewechselte Kirsten Nesse sicher zur 2:0-Führung.

Nur 120 Sekunden danach sahen die Zuschauer einen feinen

Steckpass von Buck auf der rechten Seite auf Nicole Schulz, die

beförderte das Spielgerät scharf in Richtung Fünfmeterraum, wo

Nesse messerscharf an der Kugel

vorbeirutschte.

In den weiteren Spielminuten wurde

die Begegnung zunehmend hektischer.

Einen Versuch von Jennifer Moses

konnte Pia Lucassen im Essener

Tor kurz vor der Torlinie abwehren,

beim Nachschussversuch wurde die

SGS-Torfrau zu hart angegangen,

sodass der vermeintliche Treffer nicht zählte.

Wenige Minuten vor dem Ende der Partie wehrte Lucassen einen

weiteren Versuch reaktionsschnell ab, die anschließende Ecke

landete aber über Umwege bei Jennifer Moses, die aus kurzer

Distanz zum Anschluss traf. In der verbliebenen Spielzeit ließen

die Lila-Weißen nichts mehr anbrennen und konnten sich über den

knappen, aber verdienten Erfolg freuen.

Erleichtert zeigte sich Trainer Daniel Balk nach der intensiven Partie.

„Wir wussten, dass es heute nicht leicht werden würde, es gab

aber in der ersten Halbzeit genügend Möglichkeiten, um es leicht

zu machen. Letztendlich hatten wir etwas Spielglück, was uns in

den letzten Wochen immer mal wieder gefehlt hat. Wir freuen uns

über die nächsten 3 Punkte und blicken mit großer Vorfreude auf

das Spiel gegen den BVB.“

Dazu fährt die U21 kommenden Sonntag ins Stadion Rote Erde.

Anstoß gegen das Team von Trainer Markus Högner ist um

15 Uhr.

10


11


RÜCKBLICK

Bayern zu stark

SGS verliert trotz frühem Maier-Traumtor in München

Nach der abgelaufenen Länderspielpause stand die SGS

Essen am achten Spieltag der Bundesliga vor einer

Mammutaufgabe beim amtierenden Doublesieger und Spitzenreiter

FC Bayern München. Trotz eines frühen Traumtors

von Ramona Maier war für die Essenerinnen in der bayerischen

Landeshauptstadt nichts zu holen.

Anders als noch in den Vorwochen, in denen die SGS oft früh

in Rückstand geraten war, gelang den Lila-Weißen in München

selbst der perfekte Start. Ramona Maier nahm in der zweiten

Spielminute einen Fehlpass im Mittelkreis auf, ging ein paar

Schritte in die gegnerische Hälfte und traf aus mehr als 30 Metern

über Torhüterin Mala Grohs hinweg zum 1:0 in die Maschen.

Doch die Freude auf Essener Seite währte nicht allzu lange, denn

in der Folge übernahmen die Münchnerinnen immer mehr die

Spielkontrolle und kamen eine Viertelstunde später bereits zum

Ausgleich. Im Anschluss an einen Eckball kam eine weitere Flanke

auf den Kopf von Lea Schüller, die aus wenigen Metern ins Tor

einnickte.

Nur vier Minuten später gingen die Bayern in Führung. Klara Bühl

brachte den Ball ins Zentrum zu Pernille Harder, die ihn ins lange

Eck schlenzte.

Nach dem Rückstand kamen die Essenerinnen wieder etwas besser

ins Spiel und gewannen mehr direkte Duelle als noch in den

Minuten zuvor. Dennoch blieben die Gastgeberinnen spielbestimmend

und hatten in der 43. Minute die nächste Großchance, als

Schüller nach einer Flanke von rechts aus kurzer Distanz den Fuß

reinhielt, doch Luisa Palmen im Essener Tor aufmerksam zupackte.

In der Nachspielzeit der ersten Hälfte war die Keeperin dann

aber nochmal chancenlos, als erneut Schüller nach einem Steckpass

von Harder kurz vor der Pause auf 3:1 erhöhte.

Die Einstellung, mit der Mannschaft

beim Tabellenführer

aufgetreten ist, war hervorragend

und spricht für die harte Arbeit.

Trainerin Jessica Wissmann

In der musste die SGS gleich doppelt verletzungsbedingt wechseln.

Kapitänin Jacqueline Meißner und Paulina Platner blieben

angeschlagen in der Kabine und wurden durch Lena Ostermeier

und Natasha Kowalski ersetzt.Mit den beiden Neuen auf dem

Rasen mussten die Schönebeckerinnen zu Beginn des zweiten

Durchgangs gleich zwei Mal tief durchatmen, denn erst scheiterte

Schüller nach einer Ecke per Kopf an der Latte, wenige Minuten

später traf die Angreiferin alleine vor Palmen nur den Pfosten.

Anschließend beruhigte sich die Partie aber zusehends. Die Essener

Defensive zeigte sich stabiler und ließ kaum noch große

Chancen zu. Doch auch eigene Umschaltmoment kamen so gut

wie gar nicht zustande, da sich der Tabellenführer weiterhin äußerst

Ballsicher präsentierte.

Kurz vor dem Ende der Partie unterlief den Essenerinnen dann

noch ein Fehler im Aufbauspiel, den letztendlich Linda Dallmann

zum 4:1 nutzte, was gleichzeitig auch der Endstand war.

Trainerin Jessica Wissmann fand im Anschluss an die Partie lobende

Worte für den Auftritt ihrer Mannschaft. „Wir haben heute

unseren Prozess weiterfortgeführt. Man erkennt immer mehr Muster,

die wir versuchen unter der Woche zu erarbeiten. Dass wir es

schaffen, die ersten Minuten, die in den letzten Spielen oft gegen

uns gelaufen sind, jetzt zu unseren Minuten zu machen, ist ein großer

Schritt in die richtige Richtung. Die Einstellung, mit der Mannschaft

beim Tabellenführer aufgetreten ist, war hervorragend und

spricht für die harte Arbeit, die sie in den Trainingseinheiten an

den Tag legen. Jetzt heißt es, das Spiel zu analysieren, von den

guten Momenten zu zehren und mit Vollgas in die englische Woche

zu starten.“

12


TEAMARBEIT

Auf dem Platz und in der Entwicklung

bauen wir auf Erfolg.

Die Chancen sind immer da.

Unsere Arbeit ist immer auch von

Entdeckerfreude bestimmt. So haben

wir mit vielen Immobilienprojekten

bisher sehr gute Ergebnisse erzielt,

auch wenn die Bedingungen oder

das Umfeld auf den ersten Blick

Fragen aufwarfen. Einige kreative

Spielzüge weiter sieht das Ganze

schon anders aus. So ticken wir. Und

verbinden Können, Teamgeist und

Engagement gerne mit immer neuen

Herausforderungen.

Das liegt uns am Herzen:

Im Fußball der Frauen ist die Kombination

von berufl icher und sportlicher

Karriere fast selbstverständlich. Viele

Spielerinnen der SGS Essen sind

neben ihrem Sport in Ausbildung,

Studium oder Beruf eingebunden.

Manche sind darüber hinaus sozial

engagiert. Leistung zeigt sich hier

nicht nur auf dem Spielfeld, sondern

ist Ausdruck von Charakterstärke.

Auch hier gibt es immer wieder gute

Gründe für unsere Begeisterung.

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13


die neuen trikots

Das neue Heimtrikot vereint durch sein traditionelles Lila-Weiß und dem modernen

Muster die einzigartige Historie und die Innovationsfreude der SGS! Bevor Lila-Weiß

zum Markenzeichen der SGS wurde, spielten die Kickerinnen im blau des Hauptvereins.

Deshalb sind wir stolz, in unserer 22. Bundesliga-Saison im frischen blau mit

lila Akzenten durch die Republik zu fahren.

Dieses Trikot ist ein Statement. Für Essen. Für Frauenfußball. Für die SGS. Glück auf!

14


Bunte Bühnenshow mit musikalischen Highlights. Süße und herzhafte

Leckereien zu Taschengeldpreisen. Kreative Aktionen zum Mitmachen.

Holtkamp-Backstube. Kostenloses Kinderkarussell. Freier Eintritt.

15


Aus dem Verein

Gute Leistungen beim DFB

Leonie Köpp kehrt erfolgreich von der Länderspielreise zurück

Mit viel guter Laune und frischem Selbstvertrauen ist

Leonie Köpp von der Länderspielreise zurückgekehrt.

Die 18-Jährige war mit der U19 des DFB auf einem Lehrgang

in Spanien unterwegs, zu dem auch zwei Testspiele gegen

Norwegen und die Niederlande gehörten. In beiden Spielen

kam Köpp zum Einsatz und erzielte gegen die Niederlande

in der 59. Minute auch gleich ihren ersten Treffer für die U19

Nationalmannschaft.

Es war der Ausgleich zum 1:1, was gleichzeitig auch der Endstand

war. Die erste Partie gegen Norwegen gewannen die Deutschen

– ebenfalls mit Köpp in der Startelf – mit 3:0.

„Insgesamt war es sein sehr guter Lehrgang und wichtig vor der

EM Qualifikation im November“, resümiert Köpp selbst. „Wir sind

als Mannschaft zusammengewachsen und haben uns auf und neben

dem Platz kennengelernt. Es war wieder eine super Erfahrung,

sich international zu messen, und ich habe gemerkt, wo ich

stehe und woran ich weiter arbeiten muss.“

Dass es dann auch gleich mit einem eigenen Tor geklappt hat,

macht die ganze Sache für die Angreiferin natürlich noch schöner.

„Das Tor ist aus einer starken Teamaktion mit gutem Pressing

Ich bin auf jeden Fall zufrieden,

dass ich mehr Vertrauen bekomme

und regelmäßig spiele.

Leonie Köpp

entstanden“, beschreibt die Essenerin

ihren Treffer. „Tore für die Nationalmannschaft

sind immer etwas

ganz Besonderes, das macht mich natürlich sehr stolz.“ Ein solches

Erfolgserlebnis in der Bundesliga fehlt der jungen Stürmerin

allerdings noch. Während in nun insgesamt 22 Einsätzen für

verschiedene deutsche U-Nationalteams ganze neun Treffer zu

Buche stehen, ist ihr das für die SGS in der Bundesliga noch nicht

gelungen. Seit der laufenden Saison steht Köpp aber immer öfter

und immer länger auf dem Platz und gehört in einer bislang

schwierigen Spielzeit zu den Lichtblicken in der Essener Offensive.

„Ich bin auf jeden Fall zufrieden, dass ich mehr Vertrauen bekomme

und regelmäßig spiele“, meint die gebürtige Mönchengladbacherin.

„Das hilft extrem für mein Selbstvertrauen und meine Entwicklung,

besonders als junge Spielerin ist es wichtig, auf hohem

Niveau zu spielen, und da bin ich sehr dankbar für.“

Vielleicht klappt es dann ja auch bald mit dem ersten Erfolgserlebnis

für die SGS. In der kommenden Woche gibt es durch die

englische Woche mit Spielen gegen Bayern München, Werder

Bremen und Carl Zeiss Jena gleich drei Chancen darauf.

„Ich denke, ein erstes Tor wäre generell mal sehr schön, egal gegen

wen“, meint Köpp lachend. „Aus dem Lehrgang kann ich viel

Spielfreude und Selbstvertrauen mitnehmen und hoffe einfach,

dass ich das in den nächsten Spielen auch auf den Platz bringen

und damit dem Team helfen kann. Denn das Wichtigste ist, dass

wir als Mannschaft eine gute Leistung zeigen, mit der wir zufrieden

sein können.“

16


Juniorinnen

Neues aus dem SGS-Lazarett

Mailin Tenhagen wurde erfolgreich operiert

Mailin Tenhagen hat sich bei ihrem Einsatz in der U21 gegen

den SV Deutz einen Kreuzbandriss zugezogen und

wurde nun erfolgreich am Knie operiert. Sie wird der SGS

Essen leider mehrere Monate fehlen.

Auch bei den anderen Langzeitverletzten gibt es aktuell kaum

Neues zu vermelden. Julie Terlinden hat nach ihrer Rückkehr ins

Mannschaftstraining leider einen kleinen Rückschlag erlitten. Ihr

Comeback auf dem Platz verschiebt sich daher leider weiter.

Beke Sterner befindet sich nach ihren Bänderrissen im Sprunggelenk

weiterhin in der Reha und könnte bei gutem Verlauf noch vor

der Winterpause wieder ins Training einsteigen.

Und auch Jette ter Horst und Lilli Purtscheller arbeiten weiterhin in

der Reha fleißig an ihrer Rückkehr in den aktiven Kader. Bei beiden

ist eine genaue Prognose aber zum derzeitigen Stand noch

nicht möglich.

Gute Besserung an euch alle! Wir stehen hinter euch

und freuen uns auf eure Rückkehr auf den Platz!

Am 11. und 12. November steht der nächste

Lehrgang des Fußball-Verbands Niederrhein

auf dem Programm, dieses Mal in der Altersklasse

U16. Wie üblich sind auch jetzt wieder

einige Spielerinnen aus dem SGS-Förderturm mit

von der Partie und werden in der kommenden

Woche am Lehrgang in der Sportschule Duisburg

Wedau teilnehmen.

Ganze 17 Spielerinnen umfasst das SGS-Aufgebot

im Verbandskader. Namentlich sind es Julia Caspers,

Lina Christeit, Beatriz da Silva Mourao, Ceylin Gül,

Esther Herrschaft, Frida Jäger, Thea Kammann, Anna

Linhoff, Talia Mermertas, Ivona Mitrovic, Luisa Muthmann,

Sofija Rajic, Charlotte Rohs, Oljeta Shala,

Nala Steil, Elifnaz Vurucu und Emila Watermeier.

Außerdem stehen mit Hannah Ernst, Julia Günnewig

und Leni Wanhoff noch drei weitere Diamanten auf

Abruf für eine Nachnominierung bereit.

Herzlichen Glückwunsch

und viel Erfolg euch allen!

Großes SGS-Aufgebot

im Kader des kommenden FVN-Lehrgangs

17


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Frauenbundesligamannschaft. Sie sind der größte Anbieter für

Mietwohnungen in Essen. Mehr als 40.000 Menschen sind in rund 17.700

Wohnungen zu Hause. Insbesondere die Schaffung und der Erhalt von

bezahlbarem, modernem, ökologischem und zeitgemäßem Wohnraum

hat sich die Allbau GmbH in den kommenden Jahren als Kernaufgabe

gesetzt.

Im heutigen VIP-Tipp tritt die Allbau GmbH gegen Jule Debitzki an.

9. Spieltag

1. FC Nürnberg FC Bayern München

1:4

0:3

Union Berlin

VfL Wolfsburg

1:4

0:2

SGS Essen

SV Werder Bremen

1:0

2:0

Eintracht Frankfurt

1. FC Köln

3:1

2:0

Bayer 04 Leverkusen

TSG 1899 Hoffenheim

RB Leipzig

Hamburger SV

SC Freiburg

FC Carl Zeiss Jena

3:0

2:1

2:0

3:1

2:1

1:0

Julia Debitzki

Mittelfeldspielerin der SGS

FAMILIE HAT MAN –

NACHBARN

SUCHT MAN SICH AUS!

WAS FÜR EIN SCHÖNES MIETEINANDER.

© klaus.in.der.wiesche

www.allbau.de

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Im Fokus: Der Mensch

Das Krankenhaus der Zukunft:

Sicher und menschlich

Die Universitätsmedizin Essen mit ihren Standorten Universitätsklinikum,

Ruhrlandklinik, St. Josef Krankenhaus Werden

sowie Herzchirurgie Huttrop verwirklicht das Krankenhaus

der Zukunft. Im digitalisierten Smart Hospital profitieren

unsere Patientinnen und Patienten von der direkten Verknüpfung

zwischen Forschung und Krankenversorgung, modernsten

Therapieverfahren in allen Fachdisziplinen und viel Zeit

und Zuwendung durch unsere Pflegerinnen und Pfleger.

Damit sind wir Vorbild für eine optimale Krankenversorgung

auf universitärem Niveau. Und gewährleisten durch

modernste Technik und 8.300 hochqualifizierte Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter die Sicherheit und den Behandlungserfolg

unserer Patientinnen und Patienten.

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