4. November 2025
- Mega-Staus in Mariatrost - Koralmbahn: Graz rückt in die "Mitte Europas" - 208.000 Besucher der Steiermark Schau - Neuer Auftrag für Andritz - Erste Grazer Bio-Bäckerei eröffnet
- Mega-Staus in Mariatrost
- Koralmbahn: Graz rückt in die "Mitte Europas"
- 208.000 Besucher der Steiermark Schau
- Neuer Auftrag für Andritz
- Erste Grazer Bio-Bäckerei eröffnet
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Grazer4. Jahre
NOVEMBER 2025, E-PAPER AUSGABE
Getty
Quelle: ZAMG
11°
Morgens
wolkenlos
bei Werten
von 2 Grad. Im
weiteren Verlauf
des Tages gibt es eine
Mischung aus Sonne und Wol-
Europa
Mit der Eröffnung der Koralmbahn rückt
Graz in die Mitte Europas. Gestern kam
es zum großen Info-Abend. 4
Steiermark
208.000 Menschen besuchten die heurige
Steiermark Schau. Beim Universalmuseum
Joanneum ist man zufrieden. 4
Mega-Staus:
Hilferuf aus
Mariatrost
KK, LAMM, UMJ
Wütend. Die Baustelle in der Hilmteichstraße sorgt für kilometerlange Staus in Mariatrost. Bezirksvorsteher Erwin Wurzinger und VP-Chef Kurt
Hohensinner kritisieren das „ungeplante Vorgehen” scharf. Vizebürgermeisterin Judith Schwentner weist Ämter an, Lösungen zu finden. SEITE 2
graz
2 www.grazer.at 4. NOVEMBER 2025
Jahre
K O M M E N T A R L
von
Tobit
Schweighofer
✏ tobit.schweighofer@grazer.at
Und täglich
schweigt das
Murmeltier
S
chon wieder ist etwas
passiert – und täglich
grüßt das Murmeltier.
Oder besser gesagt: es grüßt
nicht, denn wieder und wieder
beschweren sich Bürger und
auch politische Amtsträger
darüber, dass die Koalition
nicht mit ihnen kommuniziert.
Nur wenige Tage nachdem
man die Drehung der Schönaugasse
trotz vehementer
Kritik von Anrainern und
Unternehmern durchgezogen
hat (die Folge ist wie berichtet
jetzt ein ausgewachsenes
Chaos am Jakominiplatz),
schlägt nun der Mariatroster
Bezirksvorsteher Erwin
Wurzinger Alarm (siehe
rechts). Schon wieder wurde
auf die Meinung und Ratschläge
von Anrainern und deren
politischen Vertretern vor Ort
gepfiffen, schon wieder endet
das Projekt im Chaos.
Kilometerlange Staus, in
denen weder Rettungswägen
noch Öffis nicht weiterkommen
und kontraproduktive
Ampelschaltungen brachten
Bezirksvorsteher Erwin
Wurzinger dazu, einen
öffentlichen Hilferuf ans
Rathaus zu senden.Wo man
sich allerdings nicht besonders
zuständig fühlt. Die
politisch zuständige Vizebürgermeisterin
Judith Schwentner
weist die Schuld von sich
und fordert „die Zuständigen
auf, mir unverzüglich
Lösungen für die Problemstellen
zu präsentieren.“ Man
darf gespannt sein, was dabei
herauskommt.
Tobit Schweighofer, Chefredakteur
Kilometerlanger Stau:
Hilferuf aus Mariatrost
Die Baustelle in der Hilmteichstraße bewirkt ein Verkehrschaos in Mariatrost. Bezirksvorsteher Erwin Wurzinger und VP-Chef
Kurt Hohensinner üben scharfe Kritik, die zuständige Vizebürgermeisterin Judith Schwentner fordert Lösungen ein. KK
WÜTEND. In einem Brief an Vizebürgermeisterin Judith Schwentner ruft
der Mariatroster Bezirksvorsteher Erwin Wurzinger um Hilfe. Die Baustelle
in der Hilmteichstraße bringt den Verkehr im Umfeld zum Erliegen.
Von Tobit Schweighofer
tobit.schweighofer@grazer.at
Ich habe meinen Augen nicht
getraut, als ich das gesehen
habe“, berichtet der Mariatroster
Bezirksvorsteher Erwin Wurzinger.
„Seit gestern herrscht das
totale Chaos in der Mariatroster
Straße und in der Heinrichstraße,
nachdem die Hilmteichstraße
stadteinwärts gesperrt wurde und
die versprochenen Begleitmaßnahmen
wie die Optimierung bei
den Ampelschaltungen nicht umgesetzt
wurden. Heute Morgen
hatte man einen Zeitverlust auf
der Mariatroster Straße stadteinwärts
von mehr als 45 Minuten!“
In einem offenen Brief an die
politisch zu- ständige Vizebürgermeisterin
Judith Schwentner
und Bürgermeisterin Elke Kahr,
machte er seinem Ärger Luft.
Die neue Ampel in der Heinrichstraße/Panoramagasse
bringt
das Fass zum Überlaufen. „Dort
werden Autos unnötigerweise
minutenlang angehalten, ohne
dass man einen Sinn darin erkennen
kann. Von der Mariatroster
Straße stadteinwärts fahrende
Fahrzeuge stauen sich aktuell
von der besagten Ampel sowie in
Mariagrün zurück hinaus bis zur
Volksschule Mariatrost – das sind
mehr als fünf Kilometer! Die schmale
Einbahn der Hilmgasse ist
auch total zugestaut – ein Durchkommen
für Einsatzfahrzeuge,
die zum LKH fahren müssen, ist
einfach unmöglich.“
Kritik
„Wer in Mariatrost wohnt oder
täglich in die Stadt pendelt,
braucht derzeit vor allem eines:
Nerven wie Drahtseile“, kritisiert
ÖVP-Chef Kurt Hohensinner.
„Die falsche Verkehrspolitik von
Bürgermeisterin Kahr und Vizebürgermeisterin
Schwentner
stürzt einen weiteren Stadtteil ins
Verkehrschaos. Was sich hier abspielt,
steht exemplarisch für die
Linie der aktuellen Stadtkoaliti-
on: Bauen ohne Plan. Drüberfahren
mit Methode.“ Trotz bereits
zahlreicher Negativ-Beispiele von
Neutorlinie über Marburger Straße,
Schönaugasse bis zur Linie 31.
„Sorgen und Einwände werden
ignoriert, die Grazerinnen und
Grazer bleiben übrig. Das gilt im
Großen wie im vermeintlich Kleinen
– dort, wo Menschen oft besonders
leiden“, so Hohensinner.
Vizebürgermeisterin Judith
Schwentner weist die Schuld von
sich und knöpft sich die jeweiligen
Ämter vor: „Mein politischer Auftrag
an die für den zweigleisigen
Ausbau der Linie 1 und den Neubau
des Speicherkanals verantwortlichen
Führungskräfte in der
Stadtbaudirektion und Holding
impliziert natürlich einen reibungslosen
Baustellenablauf. Ich
habe die Zuständigen aufgefordert
mir unverzüglich Lösungen
für die Problemstellen zu präsentieren.
Die dringend nötige Verbesserung
der Infrastruktur steht
dabei außer Zweifel.“
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HALT:
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graz
4 www.grazer.at 4. NOVEMBER 2025
Jahre
Peter Gspaltl (Verkehrsverbund), Landesbaudirektor Andreas Tropper,
Landesrätin Claudia Holzer, Bernhard Breid (Referatsleiter, v.l.).
LAMM
Koralmbahn: Graz rückt
in die „Mitte Europas“
TOP. Verkehrsverbund Steiermark und Landesrätin
Holzer lurden zum Info-Abend zur Koralmbahn.
Von Tobit Schweighofer
tobit.schweighofer@grazer.at
Mit der Koralmbahn geht
am 14. Dezember erstmals
seit Jahrzehnten
eine völlig neue Bahnstrecke in
Österreich in Betrieb. Durch das
neue Interregio-Angebot werden
zudem neue Fernverkehrsverbindungen
im inneralpinen
Verkehr eingeführt. Aber auch
die zahlreichen Neuerungen für
S-Bahn, RegioBahn und Regio-
Bus führen zu weiteren Verbesserungen
für die Fahrgäste in
der Steiermark.
„Da gibt es Highlights wie in
41 Minuten von Graz nach Klagenfurt,
oder durchgehender,
täglicher Railjet-Stundentakt
von Graz nach Wien beziehungsweise
Klagenfurt und
Villach“, betonte Verkehrslandesrätin
Claudia Holzer beim
Info-Abend „Schneller, Öfter,
Steiermark. Die Koralmbahn
bringt´s“. Dabei kommt es mit
Betriebsstart im Großraum Graz
zu zahlreichen Verbesserungen
im öffentlichen Verkehrsangebot,
die im Steiermarkhof präsentiert
wurden.
Mitte Europas
„Das neue Angebot auf der
Schiene und auch im Busbereich
bedeutet jedoch auch
steiermarkweit neue Dynamik
auf dem Arbeitsmarkt, neue
Impulse für den Tourismus und
die Wissenschaft und somit eine
Stärkung aller steirischen Regionen.
Die Steiermark rückt näher
in die Mitte Europas.“
„Gemeinsam mit den massiven
Angebotserweiterungen
auf der S-Bahn und den neuen
Interregioverbindungen ergibt
sich eine ideale, kostengünstige
und klimaschonende Mobilitätslösung
für Pendler, Studenten
aber auch im Freizeitverkehr“,
erklärt Peter Gspaltl,
Verkehrsver-
Geschäftsführer
bund Steiermark.
Josef Schrammel, Geschäftsführer UMJ, Marko Mele, Geschäftsführer UMJ,
Paul Schuster, Leiter und Kurator Schloss Eggenberg (v.l).
UMJ/J.J. KUCEK
Die Steiermark Schau
2025 zog heute Bilanz
ERFOLGREICH. Rund 208.600 Menschen
besuchten die diesjährige Steiermark Schau.
Von Linda Steurer
linda.steurer@grazer.at
Von 26. April bis 2. November
hat sich Schloss
Eggenberg unter dem
Titel „Ambition and Illusion“
in den Schauplatz der dritten
Steiermark Schau verwandelt.
Das Leben der Bewohner des
Schlosses stand im Mittelpunkt
der diesjährigen Ausstellung
und hat sowohl zum Staunen als
auch zum Nachdenken angeregt
sowie den Glanz und die Krisen
der Eggenberger beleuchtet.
Das Universalmuseum Joanneum
hat die Steiermark Schau im
Auftrag des Landes Steiermark
fortgesetzt und heute Bilanz
über das Format gezogen.
Erfolg
„Die hohe Besuchszahl, die Vielzahl
an Kooperationen sowie
das internationale Echo belegen,
dass die Steiermark Schau
weit über die Landesgrenzen
hinausgewirkt hat. Die Ausstellung
in Schloss Eggenberg zählt
zu den erfolgreichsten in der
Geschichte des Universalmuseums
Joanneum“, betonten Marko
Mele und Josef Schrammel,
Geschäftsführer des Universalmuseums
Joanneum.
Die Steiermark Schau 2025
konnte insgesamt rund 208.600
Besuchende verzeichnen.
96.411 Menschen besuchten
die multimediale Ausstellung in
den Prunkräumen von Schloss
Eggenberg. Im Vergleich zu den
rund 40.000 Gästen in einem
Durchschnittsjahr steigerte die
Steiermark Schau die Besuchszahl
um das 2,4-Fache. Die
Sonderausstellung im Münzkabinett
verzeichnete 27.881
Interessierte und jene im Archäologiemuseum
18.739. Die
Pavillons brachten die Steiermark
Schau nach Mariazell, Leoben
und Ljubljana. Insgesamt
wurden die Pavillons von rund
65.569 Personen aufgesucht.
derGrazer
IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz;
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Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 175.837 (Der Grazer, wö, ÖAK 1. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.
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graz 7
Jahre
Neuer Auftrag für Andritz
INNOVATIV. K2 Ethanol Pvt. Ltd., Pionier in den Bereichen Biomasse und Biokraftstoffe, hat Andritz mit
dem Bau einer integrierten Produktionsanlagen für Ethanol und Futtermittel in Indien beauftragt.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Die Anlage wird die erste
Ethanol-Anlage des
Landes, die mit Agrarabfällen
betrieben wird, sein. Das
Projekt steht im Einklang mit
Indiens Maßnahmen zur Förderung
erneuerbarer Energien,
einschließlich der Beimischung
von Ethanol zu Benzin, und
nachhaltigerer Lösungen für
Futtermittel.
Nachhaltig
„Dieses Projekt ist nicht nur für
uns und die lokale Wirtschaft
bedeutsam, sondern auch für
die nationalen und internationalen
Nachhaltigkeitsziele“, sagte
Rajpal Yadav, Director, K2
Group of Industries.
„Dieses Projekt zeigt, wie fort-
schrittliche Technologien die
Energieversorgung stärken und
nachhaltige Landwirtschaft unterstützen
können“, sagte Pavan
Kumar Pawar, Vice President
South Asia bei Andritz Feed &
Biofuel. „Wir freuen uns, mit
unserem technischen Knowhow,
unseren umfassenden Lösungen
und unserer weltweiten
Erfahrung dazu beizutragen, einen
neuen Maßstab für die integrierte
Ethanol- und Futtermittelproduktion
in Indien zu
setzen.“
Bei diesem Projekt ist der Grazer
Technologiekonzern für das
gesamte Engineering, die Beschaffung,
die Montage und die
Inbetriebnahme (EPC) verantwortlich
und wird seine umfassende
Erfahrung aus Großprojekten
im asiatisch-pazifischen
Raum einbringen.
Andritz hat einen neuen Großauftrag aus Indien erhalten. der Konzern errichtet
dort eine Produktionsanlage für Ethanol und Futtermittel.
KK
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4. NOVEMEBR 2025 www.grazer.at
graz 9
Jahre
Brot ist nicht gleich Brot
Peter Kirchengast eröffnet mit „Vom Lichtenberg – haute boulangerie“ die erste Bio-Bäckerei in Graz. Die Kunden erwartet Brot und Gebäck auf höchstem Niveau. HARALD LUEF
TEST. Mit „Vom Lichtenberg – haute boulangerie“ eröffnet Peter Kirchengast, einer der besten
Bio-Bäcker Österreichs, die erste Bio-Bäckerei von Graz. Geboten wird feinstes Bäckerhandwerk.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Brot ist doch immer nur Brot.
Nicht wenn, wenn es nach
Bäcker Peter Kirchengast
geht. Einer der besten Bio-Bäcker
Österreichs hat sich vor drei Jahren
auf seinem Heimathof am Lichtenberg
in Gnas seinen Traum von der
eigenen Bäckerei erfüllt. Nun wagt
er den Schritt in die Großstadt und
hat eine Filiale in der Grazer Belgiergasse
9 eröffnet. „Wir produzieren
weiterhin in Gnas und bringen
das Gebäck dann mit unserem
E-Lieferwagen nach Graz“, erzählt
Kirchengast, dessen Bäckerei
CO2-neutral arbeitet. „Wir haben
eine eigene PV-Anlage, mit der wir
unseren Strom produzieren und
einen speziellen Dampfbackofen,
der mit heimischen Pellets befeuert
wird. Der Backprofi legt viel Wert
auf regionale und Bio-Ware für seine
Gebäcke.
Angebot
IIn der puristisch aber stilvoll
eingerichteten Bäckerei liegt der
Fokus voll und ganz auf den Backwerken.
Angeboten werden 30 unterschiedliche
Backspezialitäten.
Dabei reicht das Spektrum von der
klassischen Semmel, verschiedenen
Brotsorten bis hin zum Striezel.
Auch Salzstangerl, Mohnweckerl,
Sesamweckerl sind im Angebot.
Wer es lieber süß mag, auf den
warten Kipferl Brioch, Croissant
(mit und ohne Nougatfüllung) und
Honigreingerl, um nur eine kleine
Auswahl zu nennen.
Im „Vom Lichtenberg“ herrscht
auch das Prinzip, was aus ist, ist
leider aus. Wer dennoch nicht auf
sein Lieblingsgebäck verzichten
will, kann dieses im Online-Shop
vorbestellen und im Geschäft
abholen. Sollte dennoch einmal
mehr übrig bleiben als gedacht,
hat man über „To good too go“ die
Chance, etwas zu ergattern.
Geschmack
Das Besondere an Peter Kirchengasts
Gebäck ist der Herstellungsprozess.
Der Bäcker, der alles alleine
und in Handarbeit herstellt,
lässt seinen Teigen Zeit, sich auszuruhen
und zu entwickeln. Die
Teige reifen mindestens 13, aber
bis zu 48 Stunden. Und genau diese
Ruhe, die Kirchengast dem Teig
gönnt, schmeckt man in jedem
einzelnen Gebäck.
Das Brot schmeckt so, wie Brot
schmecken soll. Einfach, ehrlich,
ohne Schnickschnack.
Egal ob süße oder pikante Gebäckstücke,
alle merkt man die
ausgezeichnete Qualität der Arbeit
und der Grundprodukte einfach
an.
Wir haben unsere neue Lieblingsbäckerei
gefunden.
Mehr als 30 Gebäcksorten warten auf
die hungrigen Kunden.
KK
Egal ob süß oder pikant, jedes Gebäck
bekommt seine Zeit zu reifen.
Das Brot wird hier ganz besonders in
Szene gesetzt.
KK
Wenn einmal etwas übrig bleibt werden
daraus Brösel und Würfel.
KK
graz
10 www.grazer.at 4. NOVEMBER 2025
Jahre
C H R O N I K
Blaulicht
Report
✏ clarissa.berner@grazer.at
In Graz-Umgebung
fing ein PKW Feuer
■ Am Montagabend, dem 3.
November, kam es in Feldkirchen
bei Graz zu einem Fahrzeugbrand.
Polizisten stoppten
einen Kastenwagen aufgrund
einer defekten Beleuchtung. Im
Zuge der Kontrolle bemerkten
die Beamten einen eigenartigen
Geruch. Als sie die Motorhaube
öffnenten, konnten sie eine starke
Rauchentwicklung feststellen.
Die Freiwillige Feuerwehr Feldkirchen
bei Graz wurde alarmiert.
Mit vier Fahrzeugen konnten
die Einsatzkräfte den Brand
rasch löschen. Der 27-jährige
Lenker blieb unverletzt. Weil das
Fahrzeug mehrere technische
Mängel aufwies, wurde dem
Mann die Weiterfahrt untersagt.
In Feldkirchen bei Graz fing ein Fahrzeug im Zuge einer Verkehrskontrolle
Feuer. Der Kastenwagen wies mehrere Mängel auf.
FF FELDKIRCHEN BEI GRAZ
Sicherheitszone
rund ums Stadion
■ Am Donnerstag, dem 6. November,
trifft der SK Puntigamer
Sturm Graz im Zuge
der UEFA Europa League auf
Nottingham Forest. Das Spiel
findet von 18:45 bis 20:30 Uhr
statt. Die Landespolizeidirektion
verordnet von 12 bis 24
Uhr einen Sicherheitsbereich
rund um die Merkur Arena. Sie
betrifft folgende Straßenzüge:
Conrad-von-Hötzendorf-Straße
Nr. 151 – Evangelimanngasse
– über Münzgrabenstraße –
Harmsdorfgasse bis Nr. 12 (Krzg.
Weinholdstraße) – Weinholdstraße
bis Nr. 31 – Dr. Lister-Gasse
bis zur Krzg. Lortzinggasse
– Lortzinggasse bis Krzg. Paul-
Ernst-Gasse – Richtung Süden
bis Karl-Huber-Gasse Nr. 11 –
Richtung Westen bis Raiffeisenstraße
Nr. 198 – Raiffeisenstraße
Richtung Norden bis Haus Nr.
166 (Kirche) – Richtung Nordwesten
bis Krzg. Lisztgasse –
Kollowitzgasse – Kollowitzgasse
bis Eduard-Keil-Gasse – Richtung
Westen bis Kasernstraße –
Kasernstraße Richtung Norden
bis Senefeldergasse – schräg
über Dauerkleingartenanlage
bis Raiffeisenstraße Nr. 61 –
Conrad-von-Hötzendorf-Straße
Nr. 151. Im Sicherheitsbereich
haben die Sicherheitskräfte das
Recht, Leute zu verweisen, die
bei einer Sportgroßveranstaltung
andere gefährden oder dies
bereits getan haben. Gleichzeitig
dürfen diese Personen den
Bereich nicht betreten. Wer sich
trotzdem hineinwagt, macht
sich strafbar und kann mit einer
Geldstrafe in der Höhe von
bis zu 1000 Euro rechnen. Falls
die Strafe nicht bezahlt werden
kann, drohen bis zu vier Wochen
Ersatzfreiheitsstrafe. Wer
auch nach einer Abmahnung
weiter im Sicherheitsbereich
bleibt und sich widersetzt, kann
festgenommen werden.
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19. 4. NOVEMBER SEPTEMBER 2025 2021 www.grazer.at
graz 11
■ Die aus Wien stammende
Band 5/8erl in Ehr’n besteht
nun seit 19 Jahren und hat
mit ihrem eigens kreierten
„Wiener Soul“ einen unverwechselbaren
Stil geprägt.
2025 haben sie ihr neues Stuppc
Tanzbarer Steirer-Indie-Pop
INDIE-POP. Die steirischen Indie-Popper Yukno verschaffen Graz einen Besuch. Am 14. November
ist es so weit. Dann wird das Trio im Grazer ppc gastieren und sein Publikum verzaubern.
Jahre
Neodisco waren eine
steirische Hip-Hop-
Band mit elektronischen
Einflüssen rund um
Nikolaus Nöhrer, Georg
Nöhrer und Sebastian Hofer.
Ihr Album „Krawalle und Liebe“
mit dem Hits „Sommer in
Stubenberg“ und „Hoch vom
Dachstein an“ war eine knallharte
Ansage. 2015 lösten sich
Neodisco auf – Yukno nannte
sich die Band von diesem Zeitpunkt
an.
Neue Wege
Mit Yukno wurden Neodisco
erwachsen. Aus einem Trio
wurde ein Duo. Elektronische
Musik, Sprechgesang und
deutschsprachige Texte blieben
zwar, aber die Musik wurde
ernster. „Hund“ und „boeing
intermission“ sind ihre
bekanntesten Hits. Doch es
gibt auch Neuigkeiten aus dem
Hause Yukno. 2025 erschien
das Album „Gute Nachtmusik“.
Mit dem „Kein Abschiedssong“
melden sie sich wieder
zurück.
Am Freitag, dem 14. November,
verschlägt es die
Steirer nach Graz ins ppc. Im
Zuge ihrer Herbst-Tour durch
Deutschland und Österreich
werden sie ihr neues Album
voller melancholischer Indie-
Töne präsentieren. Die Show
beginnt um 19 Uhr.
Yukno kommen in die Heimat.
TIM CAVADINI
V O R S C H A U
Konzert
Highlights
✏ clarissa.berner@grazer.at
Orpheum
Music-House
Punk-Abend in Graz
ppc
Lemo will es wissen und geht wieder
auf Tour.
KIDIZIN SANE
Wiener Pop in
Grazer Theater
■ Nach seinen Erfolgen in
den letzten Jahren und mehreren
ausverkauften Shows
zieht es den Wiener Künstler
Lemo auch 2025 wieder auf
die Bühne. Im Zuge seiner
Tour „Lemo Live 2025“ bringt
Lemo nicht nur Hits aus den
letzten Jahren mit, sondern
stellt auch neue musikalische
Werke vor. Unterstützung erhält
er dabei von der österreichischen
Musikerin Julia
Steen. Die Show beginnt am
Dienstag, dem 11. November,
um 20 Uhr im Orpheum Graz.
Tickets gibt es hier: https://tickets.buehnen-graz.com.
■ Am Donnerstag, dem 6. November,
geht im Music-House
wieder die Post ab. Die Punkrock-Band
Vodka Juniors aus
Athen werden sich die Ehre
geben.
Aber auch lokale Bands dürfen
an dem Abend nicht fehlen.
Metal-Festival in Graz
■ Am 14. und am 15. November
findet im Explosiv das
„Outbreak over Graz Festival
#1“ statt. Abgesehen von
den Italienern Sharks in your
Mouth stehen nur österreichische
Bands am Line-Up.
Am ersten Festivaltag spielen
Ebony Archways, Speed Li-
Orpheum
Da wären die Hardcore-Punker
Flowers in Concrete aus Weiz,
die Grazer Experimental-Hardcore-Band
Caloris Impact und
die Weizer Pop-Punk-Kombo
Wrong Generation.
Karten gibt es vor Ort an der
Abendkassa.
Explosiv
mit, Cynic Circus, Annadefka,
Mindfuse, Containecks und
Tomorrows Fate. Tag zwei ist
für Sharks in your Mouth, Castiel,
MVsochist, Maltrax, Cold
December, Sunborn, Crowheart
und Grey Skies Ahead
reserviert. Karten gibt es hier:
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Wiener Soul und Mundart
dioalbum „BURN ON“ veröfftenlicht.
Am Donnerstag,
dem 6. November, spielen die
Wiener um 20 Uhr im Orpheum
Graz. Tickets gibt es hier:
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com.
Die Grazer Band Livin‘ Vintage
gibt es seit 2020.
LIVIN‘ VINTAGE
Indie-Band feiert
ihre neue EP
■ Am Donnerstag, dem 13.
November, präsentiert die
Grazer Indie-Pop-Band Livin’
Vintage ihre neue EP
„runner’s high“. Die Gruppe
vereint Soul, Funk und Jazz
mit modernen Indie-Elementen
und schafft so einen
unverwechselbaren Sound.
Charakteristisch sind ihre
Retro-Klänge und tanzbaren
Grooves, die für hohen
Wiedererkennungswert sorgen.
Gegründet wurde die
Band im Jahr 2020.
Die Show startet um 19
Uhr im großen Saal des ppc.
Tickets gibt es hier: https://
bringticket.com/
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12 www.grazer.at 4. NOVEMBER 2025
Jahre
Jetzt
mitdiskutieren
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Gab es schon bei der FPÖ
Dieses Chaos gab es auch schon,
als die FPÖ den stellvertretenden
Bürgermeister gestellt hat.
Die FPÖ kann eine Sache gut:
Unmut identifizieren und lautstark
und publikumswirksam
Veränderungen fordern. Leider
kann sie keine Lösungen anbieten.
Burkhard Vogel
* * *
Es gibt einen Radweg
Das ist ein Hotspot für Öffis und
nicht ein Eldorado für Radfahrer
und Essenszusteller. Es gibt
einen super Radweg neben dem
Jakominiplatz.
Gary Din
* * *
Das ist die Großstadt
Am Jako war schon immer Chaos,
schon in meiner Kindheit in
den 1970er-Jahren und ganz sicher
auch schon knapp 100 Jahre
davor, seitdem dort die Bim
fährt. Übrigens dieses Chaos
nennt sich auch Großstadt.
Florian Kober
* * *
Verstehe ich nicht
Dieses „Chaos“ nennt sich Großstadt?
Ich kann da wirklich kein
Chaos sehen.
Valerie Peer
* * *
Abstrafen!
Man kann diese Ignoranten einfach
abstrafen! Es gehört auch
das Abstellen von Fahrrädern
auf Gehsteigen bestraft. Gehsteige
sind keine Parkplätze für
Fahrräder.
Heribert Wind
* * *
Nur fordern
Immer fordern, aber keine Lösungen
bringen.
Stephan Kraus
* * *
Unübersichtlicher Platz
Der Jakominiplatz ist in jeder
Beziehung eine Katastrophe!
Unübersichtlich, hässlich,
verplant und gefährlich.
Uwe Gamze
* * *
Wo sind die Vorschläge?
Wäre es nicht erfrischend, von
der FPÖ einen Lösungsvorschlag
zu hören? Ich mein, jammern
kann jeder.
Patric Cristen
* * *
Kein wirkliches Problem
Provinzprobleme.
Andrea Kallinger
* * *
Meistkommentierte
Geschichte
des Tages
FPÖ zu
Chaos am
„Jako“
Nach unserer Berichterstattung
über die belastende
Situation für Öffi-Fahrer am
Jakominiplatz in Graz fordert
FPÖ-Graz-Spitzenkandidat
Rene Apfelknab einen Krisengipfel
durch Bürgermeisterin
Elke Kahr. Die „inakzeptablen
Verkehrsschwierigkeiten am Jakominiplatz“
sollen rasch behoben
werden. Das haben unsere
Leser intensiv diskutiert.
REAKTIONEN & KOMMENTARE
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Jahre
Renderings: Stadt Graz/freiland Umweltconsulting ZT GmbH
Graz baut aus! Mit dem zweigleisigen Ausbau der Linie 1 wird die Öffi-Qualität in Geidorf und Mariatrost verbessert.
Fit für die Zukunft: Graz baut aus
Von November 2025 bis März 2028 wird Mariatrost mit dem zweigleisigen Ausbau der
Linie 1 und dem neuen Speicherkanal fit für die Zukunft gemacht.
Zukünftig kommen Fahrgäste
der Linie 1 noch
schneller ans Ziel: Auf
einer Länge von 900 Metern
wird in der Hilmteichstraße
ein zweites Straßenbahngleis
errichtet. Im Zuge des
Ausbaus wird ein dringend
notwendiger Speicherkanal
mit errichtet.
Zwei Gleise für Geidorf
und Mariatrost
Derzeit wird die Straßenbahnlinie
1 im Schnitt in
einem Zehn-Minuten-Intervall
bedient. Unter anderem
deshalb, weil den Straßenbahnen
in der Hilmteichstraße
auf einer Länge von 900
Metern nur ein Gleis zur Verfügung
steht. Die Errichtung
eines zweiten Straßenbahngleises
zwischen der Auersperggasse
und der Haltestelle
Mariagrün ermöglicht
einen Sechs-Minuten-Takt.
Dadurch können bestenfalls
bis zu 1500 Fahrgäste pro
Richtung und Stunde ans
Ziel gebracht werden.
Verkehrsführung und
Schienenersatzverkehr
Die Hilmteichstraße wird
während der Bauzeit als Einbahn
von Süden nach Norden
geführt. Die Nord-Süd-
Verbindung erfolgt über die
Heinrichstraße bzw. Hilmgasse.
Im Zeitraum von November
2025 bis März 2028
bedarf es daher eines Schienenersatzverkehrs
für die Linien
1, E1, 58, 81 und N1.
Die Linie E1 fährt die Haltestelle
„Mariagrün“ nur in
Richtung Mariatrost bzw.
die Linie 58 nur in Richtung
Hauptbahnhof an. Auch die
Linien 81 und N1 halten an
dieser Haltestelle.
Die Haltestelle „Schönbrunngasse“
in Richtung
Hilmteich wird aufgelassen.
Die Ersatzhaltestellen „Hilm-
teich/Botanischer Garten“
für die Linien E1, 58, 81
und N1 befinden sich in der
Hilmgasse.
Errichtung eines
Speicherkanals
Im Rahmen des zweigleisigen
Ausbaus der Linie 1
wird im Bereich Hilmteichstraße
ein neuer Speicherkanal
mit einer Länge von
rund 630 Laufmetern und
einem Durchmesser von
zwei Metern unterirdisch errichtet.
Im Mariatrostertal führen
Mischwasserkanäle sowohl
Schmutz- als auch Regenwasser
ab. Bei starkem Regen
kann es zu Überläufen
kommen, wodurch der Mariatrosterbach
verunreinigt
wird. Der neue Speicherkanal
fängt diese Wassermengen
auf und leitet sie
zur Kläranlage weiter – ein
wichtiger Schritt für saubere
Bäche und nachhaltige Infrastruktur.
Die Errichtung des Speicherkanals
wird knapp ein Jahr
in Anspruch nehmen, Start
ist Anfang November 2025.
Ab Sommer 2026 werden
die Gleise errichtet.
Alle Vorteile auf einen Blick:
- Die Linie 1 kann zukünftig
in einem Sechs-Minuten-
Takt fahren.
- Die Wasserqualität der Bäche
wird verbessert.
- 20 Bäume, Staudenbeete
und Wiesenflächen werden
gepflanzt.
- Neue Geh- und Radwege
werden entstehen
Alle Infos gibt’s unter:
holding-graz.at/grazbautaus
graz
14 www.grazer.at 4. NOVEMBER 2025
Jahre
„La dolce vita“ in der Oper Graz
AUFTAKT. Am 31. Jänner 2026 heißt es bei der Opernredoute wieder „Alles Walzer“. Im kommenden
Jahr steht das Ballereignis ganz im Zeichen italienischer Leichtigkeit und südlichen Lebensgefühls.
Von S. Naseradsky & L. Steurer
redaktion@grazer.at
Beim heutigen Prolog zur
Opernredoute entführten
Opernredoute-Organisator
Bernd Pürcher, Intendant
Ulrich Lenz und Ausstatterin
Mignon Ritter die Gäste in die
Welt des sonnigen Südens. Die
Opernredoute 2026 wird ganz
im Zeichen des „La dolce vita“
stehen. Passend dazu konnte
der bekannte Schauspieler mit
italienischen Wurzeln Stefano
Bernardin als Conférencier gewonnen
werden.
Italienische Romantik
Karten für die 25. Jubiläums-
Opernredoute sind ab sofort erhältlich.
Gäste werden sowohl
kulinarisch als auch musikalisch
und tänzerisch in das schöne Ita-
lien entführt und der neue Signature
Drink „La Dolce Sprizz“ soll
das italienische Lebensgefühl in
die Gläser der Gäste bringen.
Von Organisator Bernd Pürcher
wurde erwähnt, dass die
Opernredoute auch nächstes
Jahr den Weg als „Green Event“
fortführen wird.
Den Abend ließen sich nicht
entgehen: Juwelier Klaus Weikhard,
der gemeinsam mit Eva
Polischinski auch diesmal wieder
für die Krönchen verantwortlich
zeichnet, die Konsuln Edith
und Johannes Hornig, Beatrice
Berner, Genusshauptstadt Graz,
Grande Dame Waltraud Hutter,
Designer Herbert Traumüller,
Opus-Frontmann Ewald Pfleger,
DJane Mama Feelgood,
Karlpeter Elis, Michael Schunko
und Chris Edlinger.
Intendant der Oper Graz, Ulrich Lenz, Ausstatterin Mignon Ritter und Opernredoute-Organisator
Bernd Pürcher (v.l.) beim Prolog.
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Jahre
Ausblick
Was am Mittwoch in Graz wichtig ist
■ Die Stadt Graz verleiht am morgigen Mittwoch den ersten
Otmar-Pfeifer-Preis im Andenken an den 2015 verstorbenen Sozialamtsleiter.
Alle zwei Jahre soll dieser für besonderes soziales
Engagement vergeben werden. Er ist mit 2400 Euro dotiert.
■ Alle Jahre wieder: Der Vorbote des heurigen Weinjahrgangs
ist da und wird bei der großen Junkerpräsentation in der Stadthalle
erstmals verkostet. Los geht‘s um 17 Uhr. Im Rahmen der
Veranstaltung werden auch die neuen Junker-Botschafter vorgestellt.
■ Die Generalsanierung steht kurz vor der Fertigstellung: In der
Elisabethstraße kommt es morgen von 19 bis 5 Uhr zu einer letzten
Nachsperre im Abschnitt Merangasse bis Hartenaugasse.
■ Menschen über 45 Jahre, die arbeitssuchend sind oder sich
beruflich verändern möchten, stehen im Fokus des Senior Experts
Days. Von 13 bis 16 Uhr wird bei der WKO Steiermark ein
Zeichen gegen Altersdiskriminierung gesetzt.
■ Vor 125 Jahren durften Frauen in Österreich erstmals Medizin
studieren. Um 19 Uhr gibt es zu diesem Thema eine Lesung
von Birgit Kofler-Bettschart aus „Ärztinnen, die Geschichte
schrieben“ in der Bibliothek der Med Uni Graz in der Stiftingtalstraße.
■ Im Bildungshaus Schloss St. Martin findet das bereits 136.
Grazer Wirtschaftsfrühstück statt.
Dirndl und Lederhose auspacken bitte: Jugendlich und frisch präsentiert
sich der Junker 2025 morgen erstmals in der Grazer Stadthalle.
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25 Jahre Privatklinik RagnitzANZEIGE
Privatklinik Graz Ragnitz. Ein Meilenstein, der ein Vierteljahrhundert stetiger
Weiterentwicklung und konsequenten Einsatz für medizinische Exzellenz würdigt.
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Als erste nach ISO 9001
zertifizierte Hochbaustelle
der Welt wurde die Klinik
nach einer Rekordbauzeit Anfang
Oktober 2000 offiziell eröffnet.
Medizinische Exzellenz und
persönliche Betreuung
„Die Privatklinik Graz Ragnitz
wurde mit dem Anspruch errichtet,
neue Standards für
Privatmedizin zu setzen – und
das ist in den vergangenen 25
Jahren absolut gelungen. Mit
der Kombination aus hervorragendem
Leistungsangebot
und einem exzellenten Team
ist diese Klinik superfit aufgestellt
für die Zukunft,“ erklärt
Werner Fischl, Geschäftsführer
der Klinik. Rund 19.000 Babys,
die hier auf die Welt gekommen
sind, machen die Privatklinik
Graz Ragnitz zu einer der beliebtesten
Geburtskliniken der
Steiermark. Neben dem Geburtsbereich
ragt auch die Expertise
in den anderen medizinischen
Fachbereichen heraus.
Seit dem Jahr 2000 wurden in
der Klinik rund 100.000 operative
Eingriffe durchgeführt, u.a. in
den Fachbereichen Orthopädie,
Unfallchirurgie und Gynäkologie.
Jubiläumsfeier
Mit einem großen Fest, das
einen Blick in die Vergangenheit
und die Zukunft zeigte, feierte
die Klinik bereits im September
ihr 25-jähriges Bestehen. Besondere
Highlights waren die Präsentation
des Jubiläums-Buches
„25 Jahre – 25 Stories“, die
Eröffnung der Jubiläumsausstellung
im Garten der Klinik und die
Ehrung von Mitarbeitenden, die
seit der Gründung dabei sind.
„Ohne unser Team, das mit hoher
Expertise, Leidenschaft und
großem Engagement arbeitet,
wäre dieser Weg nicht möglich
gewesen“, betont Fischl.
Privatklinik Graz Ragnitz
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