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ARCHIV IM 25 1978

Oberländer Rundschau Ausgabe 25 aus dem Jahr 1978

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Erscheinungsort Imst

Verlagspostamt 6460 Imst P.b.b. An einen Haushalt

FREIE WOCHENZEITUNG FÜR DEN BEZIRK IMST

Nr. 25, 1. Jahrgang Verlagshaus 6460 Imst, PostgJsse 6, Telefon O 54 12 / 23 34 2. November 1978

Zwei Landessieger beim diesjährigen

Lehrlingswettbewerb aus dem Bezirk Imst

Insgesamt 73 Preisträger aus dem Bezirk - Sparkassendirektor

Dr. Eduard Meze überreichte Sparbücher - Festliche Abschlußfeier

Im Saal der Tiroler Handelskammer Imst

ging es am Staatsfeiertag festlich her. Es fand

die Abschlußfeier des diesjährigen Lehrlingswettbewerbes

statt. Diese Feier zeigte wieder

einmal mehr, wie wichtig das Lehrlingswesen

in der Wirtschaft 1st.

Im Bezirk Imst werden heuer in 415 Lehrbetrieben

907 Lehrlinge ausgebildet. Davon

579 im Gewerbe, 185 in der Industrie, 174 im

Handel und 105 im Gastgewerbe. Der Rest

entfällt auf verschiedene Betriebe.

Das sind gegenüber dem Vorjahr um fast

80/o mehr Lehrlinge und ein 70/oiger Zuwachs

bei den Lehrbetrieben. Damit hat die gewerbliche

Wirtschaft wieder bewiesen, daß sie,

wenn auch unter ein.er zunehmenden Verbürokratisierung,

die Le hrli ngsa usbi ldung sorgfältig

durchführt und die Ausbildungsplätze

laufend vermehrt.

Auch das Land Tirol läßt sich die Heranbildung

unserer Wirtschaftsjugend ein besonderes

Anliegen sein. In den letzten Jahrzehnten

wurde ein zweifellos hochmodernes Netz

in der Tiroler Handelskammer

Die vier besten Lehrlinge aus dem Bezirk

Imst. V. 1. n. r.: Claudia Kluibenschädl aus

Stams, Rita Krismer aus Arzl, Karl Krajic aus

Imsterberg und Lydia Schwarz aus Ötztal­

Bahnhof.

von Berufsschulen geschaffen. Die Landesberufsschule

für das Gastgewerbe in Absam,

die Landesberufsschulen in der Höttingerau/Innsbruck,

die Berufsschule für Optiker

und Fotografen in Hall, der Zubau zur Berufsschule

für die Nahrungsmittelgewerbe in

St. Nikolaus und der Ausbau der Berufsschule

für die Metallgewerbe im Mandelsbergerkomplex

- um einige zu nennen.

Eine seit Jahrzehnten bewährte Ergänzung

des dualen Ausbildungssystems ist der Lehrlingswettbewerb

der Tiroler Handelskammer,

dem sich die Lehrlinge alljährlich freiwillig

stellen. Dies neben dem schon vorhandenen

natürlichen Wettbewerb in Betrieb

und Schule.

Es ist bedauerlich, daß die Öffentlichkeit

von den Lehrlingen weniger hält, als ihnen eigentlich

zusteht. Zu weit verbreitet ist immer

noch der abfällige Satz, daß einer halt eben in

eine Lehre gehen muß, wenn er sonst zu

nichts taugt. Dabei beweist die Wirklichkeit

von Jahr zu Jahr, daß das ein ungerechtes,

Imst: Hohe Punktezahlen bei diesjähriger

Kanarienvögel-Prämiierung

Imst: Jäger Karl Greuter feuerte den „Goldenen

Schuß" aus seiner Flinte

Umhausen: Die Schützengilde

jetzt in eigenem Lokal

schießt

Mötz: Vier Feuerwehren zeigten eine vorbildliche

Abschnittsübung

Zwei Seelen

Reheis ...

des akad. Malers Erwin

Schon ein Korb voll „OBERLÄNDER RUND­

SCHAU"-Abonnenten

Sektion Oberinntal im Verband reisender

Kaufleute Tirols wurde gegründet

Der Wenner Luis Krismer feierte seinen

85. Geburtstag

Die sieben Schwaben aus Augsburg in

Imst

An alle „Waschweiber" im vorderen Ötztal,

die sich betroffen fühlen

SPORTHAUS NEUNER - IMST

wird am 10. 11. 78 eröffnet. Stadtplatz 10,

Raiffeisenpassage

Wir werden uns bemühen, durch beste Qualität, günstige Preise, große

Auswahl und fachmännische sowie freundlichste Bedienung Ihr Vertrauen

zu erlangen.

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Urteil ist. Und gerade der Lehrlingswettbewerb

der Kammer zeigt immer wieder einer

breiteren Offentlichkeit, daß unsere Lehrlinge

viel können und zur Leistung und zum

Wettbewerb im späteren Leben durchaus bereit

und gerüstet sind.

Deshalb muß man in aller Deutlichkeit

fordern, daß die Allgemeinheit damit aufhören

soll, jene jungen Menschen herabzusetzen,

die sich auf diesem Weg auf ihren Beruf

vorbereiten. Auf Berufe, ohne die wir nicht

leben können.

Bezirks-Kammerobmann Komm.-Rat

Karl Marberger meinte in seinem Vortrag

,,Lehrlinge in Wirtschaft und Gesellschaft",

man solle endlich aufhören, aus der betrieblichen

Lehre Schritt für Schritt eine Art weitere

Mittelschule zu machen, deren Schülergelegentlich

in einem Betrieb praktizieren. Darauf

laufen nämlich so manche Reformvorsteliungen

hinaus und es ist damit niemandem

gedient, auch den jungen Leuten nicht.

3 x Landessieger

Schwarz Lydia

Simmeringweg 1,

6430 Ötztal-Bhf.

1 x Landessieger

Krajic Karl

6491 Imsterberg 85

Man solle weiters aufhören, um die betriebliche

Lehre einen Bürokratismus aufzubauen,

der es einem verleidet, überhaupt noch Lehrlinge

auszubilden. Man sieht schon an den

Erfolgen, die unsere gewerbliche Wirtschaft

in aller Welt hat, daß hier gut ausgebildete

Menschen am Werk sind.

Nach den Festreden nahm Komm.-Rat

Karl Marberger die Ehrung der Landeswettbewerb-Teilnehmer

vor. Der Direktor der

Sparkasse Imst, Dr. Eduard Meze, überreichte

an die drei Allerbesten ein Sparbuch. Aber

auch die Chefs der Besten kamen auf ihre

Rechnung. Ihnen übergaben die Bürgermeister

ihres Ortes ebenfalls ein Präsent. Für die

musikalische Umrahmung sorgte bei dieserschon

zur Tradition zählenden - Veranstaltung

das „Mario-Q\Üntett". Küchenmeister.

Franz Sailer aus Fiß und die Teilnehmer vom

Servierkurs waren für das leibliche Wohl verantwortlich.

G. Schnöll

Ergebnisse des Lehrlingswettbewerbes 1978 Bezirk Imst

Großes Leistungsabzeichen

Wettbewerbsteilnehmer:

Auer Helmut

Binder Leopold

Doblander Sieghard

Falkner Alois

Falkner Brunhild

Fiegl Egon

Grüner Roland

Gstrein Pankraz

Köfler Peter

Köll Ferdinand

Kopp Elisabeth

Krismer Christine

Kropf Norbert

Lanbach Cornelia

Leitner Gerhard

Muglach Anton

PoschJosef

Prantl Werner

Pult Helmut

Schuler Erwin

Schweig! Hermann

Sporer Christian

Stengg Kurt

Weirather Dietmar

Wilhelm Rudolf

Friseur und

Perückenmacher

Bürokaufmann

Lehrberuf

Maurer

Tischler

Tischler

Tischler

Friseuse

Tischler

Fleischer

Kfz..-Mechaniker

Tischler

Tischler

Damenkleidermacher

Friseuse

Tischler

Friseuse

Tischler

Maschinenschlosser

Konditor

Tischler

Bäcker

Maschinenschlosser

Tischler

Tischler

Maurer

Schlosser

Schlosser

Lehrberechtigter

Johann Schwarz, Simmeringweg 1,

6430 Ötztal-Bhf.

Franz Brenner, 6460 Imst,

Am Rofen 40

Lehrbetrieb:

Ing. Franz THURNER Ötz

Franz BINDER Imst

Dittberner & Sohn Umhausen

Johann SCHNEGG Imsterberg

Josef AUER Ötz

Dittberne1 & Sohn Umhausen

Ewald HÖPPERGER Haiming

Auto KAPFERER Umhausen

Paul HAFNER Silz

Franz BRENNER Imst

Frieda HASL W ANTER Silz

Monika TSCHUGGNALL Arzl i.P.

Franz NEURURER Tarrenz

Helga FRINGER Wenns

Hans MAIRHOFER Sautens

Jakob KONRAD Imsterberg

Hansjörg GASSER Imst

Prantl-Bauges.m.b.H. Rietz

Hubert GSTREIN Sölden

Ing. Rudolf NEUBAUER Imst

Albert SCHWEIGL Stams

Paul HAFNER Silz

Ferdinand GRUTSCH Obsteig

JosefNIEDERBACHER Imst

Günther LUGSTEINER Imst

--------------------------

Lehrabschlußprüfung im Lehrberuf Einzelhandelskaufmann

Einzelhandelskaufmann:

Mit Auszeichnung bestanden:

Fischer Wilfried

Ötzerau

Kluibenschädl Claudia Stams

Krismer Rita

Arzl

Lehrberechtigter:

Raffl Hermann, Ötz

Fa. Unterberger & Co., Stams

Bernhard Karl, Arzl

Ötz: Gemeinde spendierte

Rentnern einen Gratis­

Ausflug

Wieder eininal mehr zeigte sich, daß der

Ötzer Bürgermeister Walter Gritsch auch für

die Ötzer Rentner etwas übrig hat. Ungefähr

110 eingeladene Leute der älteren Generation

nahmen an der Fahrt nach Brixen-Neustift

teil. Dort wurde ihil.en kostenlose Verpflegung

serviert. Mit Wein, ·Gesang und

Humor verbrachten die Fahrt-Teilnehmereinen

herrlichen Tag in Südtirol. Zurückgekehrt

nach Ötz setzten sich noch einige Rentner

im Cafe „Heiner" zusammen, wo sie bestens

bewirtet wurden. Ein Pauschallob d.em

Organisator Bgm. Walter Gritsch, den beiden

~.us-Chauffeuren Engl und Erich von der

OVG, der Belegschaft des Cafes Heiner in

Ötz und der Ob-Frau der Ötzer Rentner, Luise

Covi, die immer wieder mit ihrem Humor

viel Leben in eine Ausflugsgesellschaft

bringt. Sie alle waren wesentlich daran beteiligt,

daß die Rentner aus Ötz einen unvergeßlichen

Tag erlebten.

G. Schnöll

Imst: Junggebliebene

lmster trafen sich im

Raika-Saal

Für viele Imster Senioren und „Senioritas"

war der Dienstag letzter Woche wieder ein

Tag für sich. Denn' an diesem Tag fand im

Raiffeisensaal das Seniorentreffen statt. Vom

BH Hofrat Dr. Walter Haid war es sicherlich

ein netter Zug, den Senioren seine Aufwartung

zu machen. Altbürgermeister Josef

Koch begrüßte das Bezirksoberhaupt auf

herzliche Art. In der Folge gab ÖR Martin

Krabichler einen Überblick von den Sorgen

und Errungenschaften der bäuerlichen Bevölkerung.

Der Beifall der mehr als hundert

Anwesenden bestätigte deutlich, daß ÖR

Krabichler überzeugend und verständlich gesprochen

hatte.

Die Senioren treffen sich fast jeden Dienstag

im Raika-Saal und es ist immer was!

los. Einmai hielt der b~kannte Franz! Eber­

Jein (er kommt bald wieder) einen Diavortrag

ab. Dann begeisterte die Tilla mit ihren

Mundartdichtungen das Publikum und Frau

Hermine Waltner machte ihre Sache auch bestens.

Jetzt freuen sich die junggebliebenen

schon auf den angekündigten ärztlichen Vortrag

von Med.-Rat Dr. Karl Bubikund auf den

Franz Treffner s.en., der über seinen Besuch in

Dreizehnlinden wahrscheinlich sehr viel

erzählen kann.

Kirchliche Nachrichten

Marienwallfahrt

Nach Padua zum HI. Antonius, Pater Leopold,

weiter nach Loreto zum HI. Haus, nach

San Domiano, Montechiari, Fontanelle.

Vom 8.-12. November, Abfahrt ab Imst

Cafe Kristall und Tankstelle Wolf, 21.10 Uhr.

Anmeldung bei Herrn Erwin Zangerle, Landeck-Perjen,

Schrofensteinstraße 11. Telefon

05442/31453.

OBERLÄNDER RUNDSCHAU


Imst: Hohe Punktezahlen bei diesjähriger

Kanarienvögel-Prämiierung

In vielen Ländern des alten Europas wanderten

einst die „Imster Vogelhändler" mit

ihrer lebenden Fracht umher und verkauften

diese überall hin. Das gibt es heute leider

nicht mehr. Doch etwas ist aus dieser Zeit

geblieben: der Name. Immer wieder finden

sich in Imst Leute, die wirkliche Freunde dieser

kleinen Lebewesen sind. Und weil es jetzt

keine wandernden Händler mehr gibt, kam

an Stelle der „Imster Vogelhändler" der Name

„Imster Voglerzunft".

Diese Zunft lud auch heuer wieder zu einer

Ausstellung von Kanarien und Bastarden ein.

Diesmal in die Imster Handelskammer. Nach

drei vorhergegangenen war das insgesamt die

vierte dieser Art und die zweite, bei der eine

Prämi"ierung der schönsten Tierevorgenommen

wurde.

Ausgestellt waren ungefähr 300 Kanarien,

Großsittiche und Bastarden. Es war auch einige

Körner- bzw. Weichfresser, allen voran die

Nachtigall, zu sehen.

Neben zahlreichen Besuchern aus Imst

und Umgebung kamen am Eröffnungstag,

dem letzten Samstag, auch einige Schulklassen

in die Handelskammer, um das anzuschauen,

was die Kinder oftmals zerstören.

Die Ausstellung war an allen Tagen bestens besucht.

Dabei mußte der Ausstellungsleiter Herbert

Gutmann von der „Imster Voglerzunft" viele

neugierige Fragen - gestellt von Schülern

und Lehrern - beantworten.Und ertat es gerne.

Aber nicht nur Einheimische besuchten

die Vogelschau. Es kamen aus der Imster Partnerstadt

ca. zwanzig Vogelfreunde angereist

und besuchten diese Vogelschau in der Imster

Handelskammer.

Die Prämiierung der schönsten Kanarien

fand einen Tag vor der Ausstellungseröffnung

statt. Der C.O.M.-Preisrichter Richiero

bewertete und prämiierte 80 Tiere. Herr Richiero

ist insofern erwähnenswert, weil er

schon bei vier Weltausstellungen gerichtet

hat. Das Schöne an der Prämiierung: Die Tiere

wurden diesmal mit einer teilweise hohen

Punktezahl bewertet und die Besitzer der Kanarien

sehen damit, daß_ ihre Züchtungsarbeit

nicht unbelohnt blieb:

Prämiiert wurden:

Mischlinge mit Kanarienblut

1. Köll Helmut, Grünfink x Kanarie, 91

2. PontaschJosef, Erlenzeisig x Kanarie, 90

3. Pontasch Josef, Erlenzeisig x Kanarie, 89

Farb-Kanarien dunkel

1. Monz Alois, Kupfer A, 177

2. Pfeifer Josef, zitr. Isabell B, 176

3. Pfeifer Josef, silber Isabell B, 175

Farb-Kanarien hell

1. Gutmann Herbert, rotorange B, 179

2. Pfeifer Josef, rotorange B, 178

3. Gutm~nn Herbert, rotorange B, 177

Positurkanarien

1. Seelos Herbert, Border, 179

2. Seelos Herbert, Nordholländer, 177

3. Seelos Christine, Border, 176

Champion

1. Köll Helmut, Grünfink x Kanarie, 91

2. Gutmann Herbert, Rot B, 91

3. Pontasch Josef, Erlenzeisig x Kanarie, 90

G. Schnöll

FPÖ-Tarrenz auf

Gemeinschaftsfahrt

Die Tarrenzer Freiheitlichen nutzten den

Nationalfeiertag im Rahmen einer Gemeinschaftsfahrt,

um einerseits kameradschaftlich

näher zusammenzurücken und sich andererseits

auch weiterzubilden. Das letztere traf

besonders auf das Tiroler Bauernmuseum in

Kramsach zu, dessen Besuch der ganze Vormittag

gewidmet wurde. Die überzeugenden

Beweise der Kultur der Tiroler Bauern im

Mittelalter, sei es nun Baukunst, Agrarkultur

usw., war für alle Teilnehmer wertvoll. Auch

der Besuch von Alpbach am Nachmittag ließ,

außer dem starken .Regen, nichts zu wünschen

übrig und zeigte den Oberländern den

Unterschied zwischen einem Oberinntaler

und einem Unterinntaler Bergdorf recht

deutlich.

Die Fahrt war von Ortsgruppenobmann

Ernst Tang! und seinen selbstlosen Mitarbeitern

bestens vorbereitet. Ein Quiz während

der Fahrt im Bus und die anschließend an das

Mittagessen in Mayrhofen abgewickelte

Tombola war mit sehr originellen Preisen

ausgestattet und brachte allen Teilnehmern

nette Unterhaltung und ließ sie Nebel und

Regenschauer vergessen.

Der Dank aller und des ebenfalls anwesenden

FPÖ-Bezirksparteiobmannes, Herrn

Dir. Meinhard Faigl, galt den Aktivisten der

FPÖ-Ortsgruppe Tarrenz, die immer wieder

unter Beweis stellen, daß sie nicht nur neue

Ideen haben, sondern diese auch zu verwirklichen

in der Lage sind."

Runderneuerungen:

155 SR 13 M+S

165 SR 13 M+S

Winterbereifung

Auszug aus unserem Sonderangebot

Semperit M 229:

155 SR 13 M 229 T

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S 321.­

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Stahlfelgen:

Opel Kadett, Ascona 1312-2

VW-Golf, Passat 1301

S 269.­

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Diese Preise verstehen sich einschli·eßlich 18 % Mehrwertsteuer.

Während der Wintersaison haben wir auch an Samstagen

von 8 - 12 Uhr geöffnet.

REIFEN GACHTER IMSf

OBERLÄNDER RUNDSCHAU


Sektion Oberinntal im Verband reisender

Kaufleute Tirols wurde

gegründet

Robert Walch aus Karres ist Obmann der Sektion Oberinntal - Verband

will unselbständigen und selbständigen Reisenden helfen

Schon in alter Zeit zogen Kaufleute durch

unsere Lande, um ihre Waren anzubieten.

Fuhr man einst mit dem Planwagen von Ort

zu Ort, so tut man dies heute mit dem Auto.

Belieferte man in früheren Jahren den einzelnen

Bürger, so tut man dies heute in der Form,

daß man die ortseingesessenen Geschäftsleute

besucht, um ihnen die Erzeugnisse aus

unserer Wirtschaft anzubieten.

Dem Berufsstand der reisenden Kaufleute,

die eine ganz wichtige Funktion als Vermittler

zwischen Produzenten und Konsumenten

erfüllen, kommt bei der Lösung absatzwirtschaftlicher

Probleme große Bedeutung zu.

Weil sie mit ihrer fachlichen und freundlichen

Kundenbetreuung und mit ihren spezifischen

Branchenkenntnissen den Verkauf

vieler Erzeugnisse günstig beeinflussen können

und somit den von ihnen vertretenen Firmen

wichtige Aufträge vermitteln.

Zahlreiche Klein- und Mittelbetriebe, die

über keinen eigenen Vertrieb verfügen, bietet

der Reisekaufmann seine Dienstleistung als

überaus wertvolle Hilfestellung an. In unserer

schnellebigen Zeit ändern sich die Kundenwünsche

und die Nachfragestrukturen

besonders rasch. Intensive Marktbeobachtung

und Marktkenntnisse sind für die Flexibilität

und rasche Anpassungsfähigkeit der

Erzeugungsbetriebe eine unbedingte Notwendigkeit.

Gerade in Zeiten stagnierender Produktion

und verschärfter Wettbewerbsbedingungen

werden die Verkaufs- und Absatzbereiche

in vielen Wirtschaftssparten vor große

Herausforderungen gestellt.

Der Reisekaufmann befindet sich gewissermaßen

in einem ständigen Wettbewerb. Seine

Leistung wird stets daran gemessen, ob sje

von einer eigenen Verkaufsorganisation vielleicht

nicht doch besser erbracht werden

könnte. Der Reisekaufmann begegnet dieser

permanenten Problematik dadurch, indem er

immer wieder versucht, die ihm gestellten

Aufgaben besser und kostengünstiger zu lösen.

Der Mittelsmann zwischen dem Erzeuger

und dem Verbraucher ist also ein wichtiges

Bindeglied zum Wohle dp Staatsbürgers und

unserer Wirtschaft. Der reisende Kaufmann

ist jedenfalls nötiger denn je.

Ob der Reisekaufmann nun als selbständiger

Unternehmer oder als Firmenvertreter

unterwegs ist, immer bedeutet seine Tätigkeit

für die Wirtschaft ein unentbehrliches Angebot

an Information und Dienstleistung.

Denn neben seiner vorrangigen Aufgabe, den

von ihm vertretenen Firmen Aufträge zu vermitteln,

bemüht er sich auch um Marktanalysen,

Kundenwerbung und -beratung sowie

Erledigung von Reklamationen. Dabei kommen

sowohl den Lieferfirmen als auch den

Abnehmern die branchenspezifischen

Kenntnisse, die täglichen Erfahrungen und

nicht selten auch die mitmenschlichen Kontakte

des reisenden Kaufmanns zugute. Dies

ist gerade bei der vorwiegend klein- und mittel

betrieblichen Struktur der heimischen

Wirtschaft von großer Bedeutung, um deren

Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.

Die Leistungen der Reisekaufleute verdienen

umso mehr Anerkennung, als gerade sie

von den wachsenden Belastungen der letzten

Jahre - es sei hier nur erinnert an den Steuer­

.druck beim Autoeinsatz - besonders hart betroffen

wurden.

Um die reisenden Kaufleute organisieren

zu können, ihnen eine Schulungsmöglichkeit

bieten zu können und darüberhinaus die

Mitglieder über die neueste steuer- und berufsrechtliche

Situation informieren zu können,

wurde die Sektion Oberinntal des Verbandes

reisender Kaufleute Tirols gegründet.

Sektionsobmann ist Robert Walch aus Karres

77. Er steht für alle einschlägigen Fragen gerne

zur Verfügung.

l(urt Egger

Ärztlicher Sonntagsdienst

Imst:

4.15.11. Dr. Preschern Karl, Tel. Whg.:

32642

Ord.: 3380

Pitztal:

5.11. Dr. Ernst Payer, St. Leonhard,

Tel.: 05413/205

Barwies-Mieming-Nassereith:

4. - 6.11. Dr. Heinz Offer, Barwies,

Tel.: 05264/5211 od. 5306

Stams-Szlz-Haiming-Roppen:

• 4.15.11. Dr. Decristoforo Josef, Silz,

Tel. 05263/6206

Ötz-Sautens-Umhausen:

4./5.11. MR. DDr. Fritz Geiger, Ötz,

Tel.:05252/6314

1

Längenfeld:

4./5.11. Dr. Martin Winkler, Sölden,

Tel.:05254/2207

1

Sölden- Obergurgl:

4./5.11. Dr. Martin Winkler, Sölden,

Tel. 05254/2207

An den

Verband Reisender Kaufleute Tirols

AUFNAHMEANTRAG

als ordentliches - außerordentliches - förderndes Mitglied

Sektion Oberinntal

Robert Walch

6460 Karres 77, Tel. 05412/2189.

1. Name: ____________________________ Vorname: _________________ _

Geburtsdatum: _________ Geburtsort: ________________ Familienstand: ________ _

Wohnort (Postleitz.): _______________________ _ -Straße Nr. ___ Tel.: ________ _

2. Tätigkeit (Handelsvertreter, Reisender, Großhändler, Fabrikant)

seit wann? ____________________ _ Branche: __________ _

3. Sind Sie gelernter Kaufmann? _____ _ Berufsausbildung: __________________________ _

4. Als Aufnahmegebühr zahle ich 30 Schilling.

Aufnahme in der Vorstandssitzung --------------------------------------­

Mitglieds-Nr.

Ort und Datum: ___________________

_

Rechtsverbindliche Unterschrift:

OBERLÄNDER

RUNDSCHAU


Bezirk Imst: Die SPÖ-Kandidaten für

Landtagswahl und AK-Wahl

Genosse Hermann Agerer kandidiert zweimal - langjährige Parteiangehörige

wurden geehrt - Bezirkskandidaten zur Landtagswahl wurden

bestätigt

Zu einer außerordentlichen Bezirkskonferenz

lud das SPÖ-Bezirkspräsidium Imst ihre

DER RUNDSCHAU" bescheinigt, der SPÖ

Parteigenossen und -genossinnen am letzten

Samstag ein. Ungefähr einhundert Parteiangehörige

waren gekommen, um sich die Berichte

und Referate der Parteiführer anzuhören.

Der Bezirks-Obmann der SPÖ, Heinrich

Prokopetz, hatte als erster das Wort. Nach der

üblichen Eröffnungs- und Begrüßungsrede

schritt er zu seinem ausführlichen Bericht

über. Er dankte darin neben den Mitgliedern

allen Funktionären des SPÖ-Bezirkspräsidiums

Imst für ihr Erscheinen, denn es war in

13 Monaten imm~rhin die 29. Sitzung, der sie

beiwohnten.

Einen breiten Raum im Bericht des

Obmannes nahm die Pressesituation im Bezirk

Imst ein. Darin wurde der „OBERLÄN-

gegenüber die einzige korrekte und überhaupt

eine objektive Zeitung zu sein. (Die

teils scharfen Angriffe gegen andere Bezirkszeitungen

geben wir deshalb nicht wieder,

weil diese mit unserem eigenen Interesse in

Verbindung gebracht werden könnten.)

SPÖ-Bezirks-Obmann Prokopetz schlug

dem Präsidium vor, die Einhebung der Mitgliedsbeiträge

in Zukunft durch Abbuchung

vorzunehmen. Er stieß jedoch bei diesem

Vorschlag auf keine gleichgesinnten Genossen.

Sie waren dagegen, weil nach ihrer Meinung

bei einer Abbuchung der persönliche

Kontakt ausbliebe und das für die Partei eine

große Gefahr bedeute. Es sei im Bezirk Imst

an Mitgliedern sowieso immer noch ein

großes Loch vorhanden, weil die Anzahl der

Parteigenossen noch nie über 850 hinaufge-

Die vier Kandidaten zur Landtagswahl von links nach rechts: Fred Götsch aus Rietz,

Heinrich Prokopetz aus Imst, Hermann Agerer aus Nassereith und Günther Walser aus

Roppen.

stiegen ist. Das scheint auch ein Grund dafür

zu sein, warum man von nun an mehr an die

Jugend herantreten wolle.

Für die kommenden Wahlgänge sei es von

Wichtigkeit, einen richtigen Zusammenhalt

unter der Partei zu pflegen. Man sollte daher

die Ortsobmänner ersuchen, mit den Staatsbürgern

zu sprechen und sie auf die Zukunft

aufmerksam zu machen. Die SPÖ werde sich

auch weiters voll für Arbeitsplätze, Raumordnung,

Kindergärten und Schulen, Umweltschutz

und für die Austrassierung der Straßen

einsetzen.

Das Bezirkspräsidium Imst hatte dem Kassabericht

nach in derZeitvom 1.Jänner 78 bis

zum 31. August 78 Gesamtausgaben von

54.575 Schilling. Denen stehen Gesamteinnahmen

von 39 .818 Schilling gegenüber. Die

derzeitige Verschuldung des Bezirkspräj_t

diums beträgt 52.115 Schilling - für den Sekretariatsbau

an die Landesorganisation -

und 92.258 Schilling im gesamten. Dafür ist

das Imster Sekretariat das schönste und gepflegteste

in ganz Österreich. In seinem Referat

erklärte der Staatssekrät im Landwirtschaftsministerium,

Schober, die Nebenerwerbsbauern

seien neben den Bergbauern der

wichtigste Teil der Landwirtschaft. Denn diese

Leute müssen am meisten leisten und

arbeiten.

Während der Bezirkskonferenz wurden einige

Mitglieder für über 25 Jahre Mitgliedschaft

geehrt. Das Abzeichen der SPÖ erhielten

Hugo Bernhardi, Josef Gab!, Alois

Gritsch, Franz Köll, Roman Köll, Ferdinand

Leitner, Karl Riha und der ehemalige Imster

Vize-Bür 5ermeister Santer.

Als Bezirkskandidaten zur Landtagswahl

vorgeschlagen und bestätigt wurden Heinrich

Prokopetz aus Imst, HermannAgerer aus

Nassereith, Fred Götsch aus Rietz und

Günther Walser aus Roppen. Hermann Agerer

ist auch als Kandidat für die K.ammerwahlen

bestimmt worden, weil er der fähigste

SPÖ-Mann für diesen Posten ist.

Schober meinte am Ende seines Referates:

„Jeder sollte die bisherigen Erfolge der SPÖ

so verteidigen, als wären sie sein eigener Besitz.

G. Schnöll

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5


Mötz: Vier Feuerwehren zeigten eine

Notwend~?[b~}~~~ ~~~!!~~i~~!~i~?~ ~~a~e~ §!, Feuer-

. wehrmänner bei den „Löscharbeiten" - Olwehrfahrzeug 1m Einsatz

Die LKW der Firma Höpperger beim »Schaumbad«

Bei der Firma Höpperger (Tank- und Kanalreinigung)

in Mötz fand am vergangenen

Sonntag eine Abschnittsübung der fre1wilhgen

Feuerwehren aus Mötz, M1emmg, Silz

und Rietz statt. Ein Brand in diesem Betrieb

könnte verheerende Folgen haben. Neben

dem Firmengebäude stehen nämlich Tanks

mit einem Fassungsvermögen von ca. 400000

Liter. In ihnen befindet sich Diesel, Petroleum

und Alt-Öl. Die Behälter sind zwar fast

nie voll, doch es wäre schon genug, wenn sich

dann bei einem Feuerausbruch ein Viertel des

Gesamtinhaltes darin befinden würde.

Nachdem sich die einzelnen Feuerwehren

am Ortsrand von Mötz versammelt hatten,

wurden sie in kurzen Abständen hintereinander

per Funk an den Brandherd gerufen. Mit

Blaulicht und Martinshorn trafen die Einsatzfahrzeuge

beim „Brandobjekt" ein und

die Feuerwehrmänner begannen sofort in disziplinierter

Weise mit der Bekämpfung des

Feuers. Die Lkws der Firma Höpperger bekamen

sogleich eine Gratis-Wäsche. Doch vorher

wurden sie noch tüchtig eingeschaumt.

Bei den Tanks war inzwischen ein Wasserwerfer

im Einsatz, der im Ernstfall sicherlich

nicht gebraucht werden könnte. Durch qi_e

große Hitzeentwicklung bei brennendem 01

würde sich im Umkreis von vielen Metern

kein Mensch und kejn Fahrzeug aufhalten

können. Das einzig Wirksame, was man im

Ernstfall machen kann, wäre, die angrenzenden

Häuser zu schützen.

Bez.-Komm.-Stellvertreter Rudolf Haslwanter,

Bez.-Inspektor Walte·r Scalet und Abschnitts-Kommandant

Paul Larcher zeigten

sich von der Übung sehr beeindruckt. Das

wichtigste bei Einsätzen hatten die Feuerwehrmänner

auch zu dieser Abschnittsübung

mitgebracht: Einsatz, Genauigkeit und Disziplin.

Dem „Roten Kreuz" Mötz sowie der

Firma Peter Höpperger gebührt wie den

Feuerwehrmännern ein „Dankeschön".

G. Schnöll

Im Ernstfall wären die Löscharbeiten an den Tanks aus nächster Nähe unmöglich.

Jungbauernball in Imst

Die Jungbauernschaft Imst ladet zu ihrem

am 4. November 1978 im Gasthof „Neuner"

in Brennbichl stattfindenden Jungbauernball

herzlichst ein. Für Stimmung, Schwung

und Rhythmus sorgt die überall beliebte

Tanzkapelle „Original Oberinntaler".

Beginn 20 Uhr. Große Tombola - schöne

Preise. Auflhr Kommen freut sich die Jungbauernschaft

Imst.

OBERLÄNDER RUNDSCHAU

Aus dem Standesamt

St. Leonhard

geheiratet haben:

Alfred Hermann Mark, Feichten und Monika

Eiter, Plangeroß 45, am 6. Oktober 1978;

Helmut Alois Melmer, Zaunhof und Maria

Adelheid Eiter, Zaunhof, am 13. Oktober

1978; Kurt Anton Schranz, Zaunhof und

Edeltraud Maria Knabl, Wiese, am 13. Oktober

1978.

- Briefkasten

Die bei uns einlangenden und hier veröffentlichten

Zuschriften geben ausschließlich die

Meinung des Verfassers wieder.

Der arbeitslose Taxiunternehmer

aus dem Pitztal

Der veröffentlichte Artikel in der Oberländer

Rundschau von HSD Eiter aus Wenns

veranlaßt mich, dazu Stellung zu nehmen.

Im August 1976 hat mich der Bürgermeister

aus Wenns zweimal angerufen, ich soll den

Sonderschülertransport übernehmen, da laut

Angaben kein Taxiunterne_hmer aus Wenns

interessiert war. Ich habe mlf dann für diesen

Zweck einen VW-Bus gekauft, sodaß ich den

Schülertransport durchführen konnte. Ich

habe meine Taxikonzession 6 Jahre verpachtet

gehabt, und soweit ich informiert bin,

kann man eine Taxikonzession nur aus

Alters- oder Gesundheitsgründen verpachten,

das bei mir wohl aus Gesundheitsgründen

der Fall war. Sie schreiben, die Gemeinde

Wenns hat Hackl nicht entlassen. Nun muß

ich wohl fragen: Herr Bürgermeister', was für

eine Behörde hat mich dann entlassen? Von

der Finanzlandesdirektion habe ich wohl die

Zusage, sonst würde ich den Schülertransport

nicht 3 Wochen durchgeführt haben. Nur der

Gemeinderat aus Wenns hat mein Preisanbot

bei der Finanzlandesdirektion ungültig gemacht.

Weiters schreiben Sie: Hackl wurde

am Beginn des Schuljahres ausdrücklich auf~

merksam gemacht, daß seine Offertstellung

bei der Finanzlandesdirektion für heuer nicht

genüge. Herr Bürgermeister, das ist nicht

wahr. Sie haben zu mir vor Schulbeginn wedermündlich

noch schriftlich etwas gesag~.

Erst 14 Tage nach Schulbeginn sagten Sie zu

mir, daß ich ein zweites Preisanbot bei der

Gemeinde Wenns einbringen müßte, das ich

aber ablehnte mit der Begründung, was ich

schon bei dervorigen Oberländer Rundschau

erwähnte, wieviel Offerte muß ich einbringen,

bis eines davon Gültigkeit hat. Warum

hat dann Gasser sein erstes Offert bei der Finanzlandesdirektion

eingereicht? Warum

war dann die Gemeinderatssitzung erst 14

Tage nach Schulbeginn? Weiters schreiben

Sie: Keiner der beiden Unternehmer wurde

zu dieser Sitzung eingeladen. Herr Bürgermeister,

was schriftlich von Ihnen in meinen

Händen ist, können sie mir nicht ableugnen,

indem Sie schreiben: Für diese Sitzung wurden

die Unternehmer Gasser Ernst, Wenns

und Hackl Hubert, Jerzens, eingeladen, ein

Anbot zu erstellen-:-N ach Ihrem Schreiben ist

der Schülertransport wohl ein schöner Nebenerwerb,

aber nicht um eine Existenz zu

gründen. Ich habe in 20 Monaten mit ca.

439.000,- abgerechnet, das macht einen Monatslohn

von S 21.950,- aus. Herr Bürgermeister,

wieviel muß man verdienen, bis man

eine Existenz gründen kann? Daß ein Einheimischer·

unter gleichen Bedingungen den

Vorzug hat, sehe ich auch ein, aber ich sehe

nicht ein, daß man ein gültiges Preisanbot,

zudem ich noch billiger war, hinfällig

machen kann. Mir ist auch nicht ganz klar,

warum Sie sich nicht beworben haben um die

Schulkinder von Wenns, denn um den

Schülertransport um den es eigentlich geht,

das sind die Kinder von Jerzens und St. Leonhard.

Ich möchte die zuständige Behörde nun

wirklich fragen: Gibt es noch eine Gerechtigkeit?

Hubert Hackl


Schon ein Korb voll

,,OBERLÄNDER RUNDSCHAU"-

Abonnenten

Täglich viele Dutzend Abonnenten - Alle neh~_en am großen Gewinnspiel

teit - Machen auch Sie mit - Eine tolle Sache - Uber 1300 Haupt- und Sachpreise

zu gewinnen - Es gewinnt jeder mindestens dreimal

Man sieht es schon an den vielen Zahl-und

Erlagscheinen, die.täglich bei uns eintreffen,

daß die „OBERLANDER RUNDSCHAU"

immer mehr an Beliebtheit gewinnt. Das ist

auch kein Wunder, denn die Leute in unserem

Bezirk wissen, was sie wollen. Ein Anstoß

ist derzeit natürlich auch das große Gewinnspiel

der „OBERLÄNDERRUNDSCHAU".

Denn bei diesen herrlichen Preisen und den

vielen OR-Abo-Vorteilen überlegt niemand

lange und bestellt die Zeitung für das Jahr

1979. Erst kürzlich bei einer Bezirkskonferenz

kam zur Sprache, daß die OR die einzig

korrekte Zeitung im Bezirk Imst sei. Und wir

wollen korrekt bleiben. Frei und unabhängig

wie seit der ersten Nummer. Das heißt zwar,

daß wir von keiner Seite irgendwie unterstütztwerden,

doch wir werden es hoffentlich

auch ohne öffentliche Gelder schaffen.

Damit uns das gelingt, brauchen wir aber

Ihr Vertrauen. Aber wie wir anhand der vielen

eingegangenen Zahl- und Erlagscheine sehen

können, haben uns viele Leser der „OBER­

LÄNDER RUNDSCHAU" dieses Vertrauen

bereits entgegengebracht. Dafür danken wir

den Einzahlern recht herzlich und verbleiben

mit der Hoffnung, daß noch viele die OR

abonnieren.

Einige Leute fragen schon, wann es mit der

Verlosung endlich soweit ist.Nur nicht ungeduldig

werden, bald werden die Preise verteilt.

Doch weil jeder eine Chance haben soll,

ein OR-Abonnent zu werden, wollen wir

noch ein bißchen warten.

Es soll auch jeder im Bezirk Imst die Chance

haben und nützen, einen Haupt- oder

Sachpreis zu ziehen. Gewinnen tut jeder mindestens

dreimal. Wenn es auch kein Preis sein

sollte. so sind es dafür die vielen Abo-Vorteile.

Fü~ nur 70 Schilling haben Sie die größte

Gewinnchance, die die Zeitungsleser im Bezirk

Imst je hatten. Dieses Geld ist nicht hinausgeworfen

und es wird Sie nicht reuen, ein

OR-Kunde geworden zu sein. G. Schnöll

Freiwillige Feuerwehr Mils

modernisiert sich

Neues Kleinlöschfahrzeug steht bereit - Gerätehaus-Umbau wurde

notwendig - Kameradschaftsraum wird derzeit errichtet

Großartiges leisten derzeit die Männer der

freiwilligen Feuerwehr'Mils. Sie mußten bisher

unter ungünstigen Bedingungen zu ihren

Übungen und Einsätzen fahren. Doch eines

Tages hatten dies die Feuerwehrmänner und

ihr Kommandant Martin Rueland so richtig

satt. Ein entsprechendes Einsatzfahrzeug

wurde angeschafft. In diesem Kleinlöschwagen

findet eine 9-Mann-Gruppe samt Ausrüstung

(Motorspritze, Schläuche usw.) Platz.

Der Kostenpunkt beträgt 230.000 Schilling.

Diese werden vom Land Tirol, vom Bezirk

und von der Gemeinde Mils getragen.

Da das neue Löschfahrzeug nicht in die Gerätehalle

hineinpaßte, war die Feuerwehr gezwungen,

das Florianihaus zu erweitern. Da-

Derzeit wird das Gerätehaus umgebaut

zu mußte man etliches an Arbeit leisten. Zum

Beispiel die Mauern unterfangen, Material

abgraben und ein neues Stahltor anbringen.

All diese Arbeiten wurden von Mitgliedern

der freiwilligen Feuerwehr in vielen unbezahlten

Stunden verbracht. Dafür gebührt

ihnen ein großes Lob.

Für kameradschaftliche und schulische

Zwecke wird derzeit in der Volksschule Mils

ein Raum umgebaut, in welchem das Gemeindeamt

untergebracht war. Wenn diese

Räumlichkeiten einmal fertiggestellt sind,

kann die FF Mils beruhigt sagen: ,,Wir haben

viel geleistet."

G. Schnöll

Die Bergwachtier sind

keine „Aufwachtier"

Bei einem Artikel in der letzten Ausgabe

der OR ist mir leider ein Fehler unterlaufen,

den ich richtigstellen möchte. Der Titel hieß

damals „Die Bergwachtier suchten und fanden".

Dadurch tauchte bei einigen Bergwachtmännern

eine Verwechslung auf. Sie

meinten nämlich das Wort „Bergwachtier"

gleiche dem Ausdruck „Aufwachtier". Ich

möchte klarstellen, daß ich das in keiner Weise

gewollt habe und stelle hiermit richtig, daß

es heißen sollte: ,,Die Bergwachtmännersuchten

und fanden".

,G. Schnöll

Rassekani nchenausstellu

ng in Imst!

Der neue Feuerwehrwagen ist für die freiwillige Feuerwehr Mils schon lange von größter

Wichtigkeit

Der Kaninchenzuchtverein Imst hält am

4. und 5. November 1978 in den Ausstellungsräumen

der Handelskammer Imst

eine Vereinsleistungsschau ab, bei der ca. 150

Rassetiere aus 10 verschiedenen Rassen gezeigt

werden. Das Hobby Kleintierzucht

erfreut sich in letzter Zeit einer immer größer

werdenden Beliebtheit. Der KZV Imst will

durch diese Schau allen Besuchern zeigen,

wie verschieden die einzelnen Rassen in Gewicht,

Körperform, Farbe und Fell sein können.

Es soll hier auch erwähnt werden, daß

das Fleisch der Kaninchen nicht nur sehr

schmackhaft, sondern auch einen hohen

Nährwert aufzuweisen hat.

Der KZV Imst würde sich freuen, wenn er

auch Sie bei der Schau begrüßen könnte.

Für den Verein: Obmann Mayr Egon

OBERLÄNDER RUNDSCHAU


1

Umhausen: Die Schützengilde schießt

jetzt in eigenem Lokal

Mit Recht kann die Schützengilde als ältester

Sportverein von Umhausen angesehen

werden. Denn in der Zeit der Standschützen

wurde in diesem Dorf schon um 1700 geschossen.

Um 1800 wurde auf der sogenannten

Mure ein KK-Gemeindeschießstand

erbaut. Als Oberschützenmeister aus dieser

Zeit gehen Ignaz Kugler (1858-1900) und

Josef Anton Riml ( 1900-1918) hervor. Die

beiden Weltkriege haben das Schützenwesen

in Umhausen zwar arg mitgenommen, doch

nach der Neugründung der Schützengilde im

Jahre 1958 ging es wieder steil bergauf Als

Oberschützenmeister war damals Hermann

Scharfetter tätig Im Jahre 1968 wurde

Richard Wörter zu seinem Nachfolger bestimmt

und ist auch heute noch Oberschützenmeister

der Schützengilde Umhausen.

Sieben Staatsmeistertitel und zwölfTiroler

Meisterschaften wurden vom Gildenmitglied

Traudl Wörter gewonnen und an den

Verein gingen schon viele Bezirksmeistertitel

1m Einzel- und Mannschaftsschießen.

Da der Schießstand bei der Mure den österreichischen

Schießordnungen nicht mehr

entsprach, mußte dieser zugesperrt werden.

Danach war der Verein lange Zeit gezwungen,

in der Nachbargemeinde Längenfeld

sein Treffen abzuhalten. Durch den vorbildlichen

Einsatz vom Umhausner Bürgermeister

Josef Holzknecht wurde es möglich,

im Keller der neuen Hauptschule einen Zimmergewehrschießstand

mit acht Ständen zu

errichten.

Dieses Lokal wurde vor kurzem fertiggestellt

und es wurde ein prächtig eingerichteter

Raum, in dem sich jeder wohl fühlt. Lobenswert

ist die Tatsache, daß die sechs Gildenmitglieder

Edi Schöpf, Arnold Auer, Ludwig

Marberger, Karl Ga.1glberger, Ulrich Scheiber

und Oberschützenmeister Richard Wörter

viele freiwillige Arbeitsstunden leisteten,

um dem Schießstand sein heutiges Aussehen

zu geben. Die Zirmholz-Spenden stammen

von der Argrargemeinschaft Köfels, vom Köf1er

Robert Schöpf und vom „Farschter Karl",

denen allen ein Wort des Dankes gebührt.

Die acht automatischen Anlagen wurden

ebenfalls von verschiedenen Firmen gesponsert.

Doch die Gilde hat nicht alles geschenkt

bekommen. Sie hatte bei einigen Veranstaltungen

Geld gespart, welches nunmehr für

den neuen Schießstand verwendet wurde.

Ein Lob diesem Verein, der mit dem neuen

Schießstand ein gutes Werk geschaffen hat.

G. Schnöll

Die Schützengilde Umhausen kann stolz auf ihr neues Schießlokal sein.

··F~hrim 1 8ü'öWSi&aüf

N~,Sich'er1i

1

öffentliche Ausschreibung

der Steinelieferung für die Wasserbaumaßnahmen

an der Rosanna

bei Strengen und bei

Flirsch.

An der Rosanna bei Flirsch werden

für Uferverbauungsarbeiten

ca. 1000 t Bruchsteine benötigt,

bei Strengen ca. 800 t.

Die Anbotsunterlagen liegen ab

27. 10. 1978 im Bundesflußbauhof

Imst zur Einsicht auf. Zur

Anbotslegung sind diese Unterlagan

zu verwenden.

Die Anbotseröffnung findet am

Mittwoch, dem 8. 11. 1978, um

9 Uhr beim Baubezirksamt Imst

(Zimmer 12) statt.

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OBERLÄNDER

RUNDSCHAU


Zwei Seelen des akad. Malers

Erwin Reheis ...

... präsentieren sich in der „Theodor von

Hörmann"-Galerie in Imst. Da ist einmal der

Maler Reheis, der die Landschaften Spaniens

mit ihren vorwiegend ocker- bis braunfarbenen

dezent gehaltenen Tönen geschickt einzu(angen

weiß; pastellartig verwendet er die

Ölfarben mit breitem Pinselstrich, großzügig,

gelockert, und wer seine Grafiken

kennt, spürt auch in den Olbildern, die alle

durchwegs im Sommer 1978 entstanden sind.

Grafische Durchbrüche, angedeutet, subtil

eingearbeitet, nicht ganz so fahrig hingesetzt

wie in den Aquarellen oder Tuschzeichnungen.

Reheis wirkt m den Olbildern ruhiger,

obwohl die Aussa~e heiß wie die spanische

Luft über den Bildern flirrt. Die gewölbte

Großflächigkeit der spanischen Erde

wird jeweils zu einem erhaben liegenden

Haus, einer Stadt oder einem Hügel hingebündelt

die dort im Bildzentrum zu ruhen

scheinen.

Reheis war 1974, 77 und 78 in Spanien. Ihn

fasziniert die noch reichhaltig vorhandene

und vor allem unzerstörte Kultur, sowie

Landschaft im Landesinneren. Toledo, Avilar,

Segovia, viele kleine Dörfer und Weiler

gehören zu seinen beliebtesten Motiven: Es

finden sich allerdings auch Motive aus Tirol

in der gleichen Ausstellung.

Nun zum anderen Reheis, der, wer ihn persönlich

kennt, weiß, auch ein tiefgründiger

Philosoph und Denker ist, der sich also nicht

scheut, seine innersten Gedanken bildlich zu

offenbaren. ,,Der eine Maler sucht seine Motive

in der äußeren Welt, der andere in der

inneren." - Reheis sucht sie in beiden Bereichen.

Dabei bedient er sich hierbei der

starken, expressiven Ausdrucksmittel; grelle,

signalharte Farbtöne, s_kurrile Formen dominieren.

Der Künstler sieht sich selbst als unvollkommenes

Wesen, ein verirrter Mensch,

ein unendliches Lebensrätsel, erhebt sich in

grellem Gelb aus dem Urmeer der Sünde,

während sein Herz das Blut über betende

Hände in die weiße Spitze der Erkenntnis -

und vielleicht auch Erläuterung - pulsiert.

Eine tiefe religiöse Aussage, die der Künstler,

besonders in der Farbgebung, von der Ikonenmalerei

her verstanden wissen will.

AdolfBosshard las zur Einleitung Gedichte

von Franz Kranewitter (1860-1938) und

faßte diese unter dem Motto „Gang durchs

Gurgltal" zusammen. Schließlich hatte doch

der Dichter seinerzeit gute Kontakte mit zeitgenössischen

Malern wie A. Einberger, Plattner

und A. Egger-Lienz.

S. K.

Die „Tschirgant-Spatzen"

zu Gast im Studio der

rii/Südtirol

Die Sendung „Mit Volksmusik ms Wochenende"

•ron und mit Hubert Pirschner aus

Zams, die jeden Freitag von 18-19 Uhr auf

der Welle (UKW 102,7) von rii (Radio Isarco

Eisack International) ausgestrahlt wird, hat

den Probegalopp hervorragend überstanden.

Das große Zuhörerinteresse hat die Rundfunkanstalt

rii/Südtirol (sie hat einen Zuhörerkreis

von 800.000 Hörern) veranlaßt, die

Sendung als festen Bestandteil in ihr Programm

aufzunehmen. In der Sendung „Mit

Volksmusik ins Wochenende" werden den

Hörern die Spitzengruppen der österreichischen

und der südtirolerischen Volksmusikszene

live präsentiert. Am letzten Freitag waren

die „TSCHIRGANT-SPATZEN", vertreten

durch ihren Leiter Herbert Tiefenbacher

aus Landeck, zu Gast im Studio der „rii". Aus

den Reaktionen (telefonisch und schriftlich)

vieler Hörer wurde ersichtlich, daß die

,,Tschirgant-Spatzen" auch im Raume Oberitalien

und Osttirol sehr bekannt und beliebt

sind. Ihre Musik findet dort großen Anklang.

Besondere Aufmerksamkeit schenkten die

Hörer dem Sänger (er besingt die 3. Tschirgant-Spatzen-LP)

BRA_CO KOREN aus Jugoslawien,

der - so em1ge Fans - m der Ausdruckskraft

seiner Stimme nicht so bald Konkurrenz

findet.

'

l

l

V. 1. n. r.: Prof. Reheis, Hofrat DDr. Kundratitz und der Bürgerm~ister von Imst, Komm.-Rat

Adolf Walch bei der Ausstellungseröffnung in der Hörmann-Galerie.

Die Ausstellung ist bis zum 10. November geöffnet. Öffnungszeiten sind von Montag -

Freitag 17 - 19 Uhr und am Samstag von 10 - 12 Uhr.

ARBÖ Imst hielt Jahreshauptversammlung

ab

Der ARBÖ Imst hielt kürzlich im Gasthof

,,Grüner Baum" seine Jahreshauptversammlung

ab. Dabei erstattete der Obmann des

ARBÖ Imst, LietzJosef, seinen Tätigkeitsbericht.

Der Autofahrer-Club veranstaltete

zweimal einen ARBÖ-Schi- und Rodeltag,

wobei beide Sport-Tage einen regen Zuspruch

fanden. Vo~ _19. bis 23. April 1977

hielt man eine ARBO-Woche ab. Be, dieser

gab es einen Erste-Hiffe-Kurs mit anschließender

Blutspendeaktion. De_r Club

unterstützte diese Woche mit Seh- und Reaktionstests

sowie mit dem Gurtenschlitten.

Am 16. Oktober des Vorjahres hielt die

Ortsgruppe eine Quiz-Fahrt ab und arri 5. ~ebruar

78 wurde ein int Schilanglaufund Wmterwandertag

abgehalten. Bei all diesen Ver=

anstaltungen war es das Hauptziel, das Vereinsleben

zu fordern.

Im Laufe d-er Jahreshauptversammlung

führte man auch Neuwahlen durch, bei denen

der bisherige Ausschuß wiedergewählt

wurde.

Für das nächste Jahr stehen wieder ein

ARBÖ-Schi- und Rodeltag sowie eine Feier

zum Sjährigen Jubiläum der Prüfstelle Imst

auf dem Programm. Zum Abschluß wurde

der Film „Hallo Bernhard" gez~~gt, der die

Entstehungsgeschichte des ARBO schildert.

G. Schnöll

Herbert Tiefenbacher, Leiter der „Tschir- ·

gant-Spatzen", beim Interview in der S4::ndung

„Mit Volksmusik ins ~ochenende" Im

Studio der „rii".

Die „Tschirgant-Spatzen" feiern im nächsten

Jahr das Sjährige Bestands- und Plattenjubiläum.

Anläßlich dieses Ereignisses werden

voraussichtlich drei Jubiläumskonzerte

(Landeck, Imst, Telfs) stattfinden. Mitwirken

an diesen Veranstaltungen wer~en vier namhafte

Volksmusikgruppen aus Osterreich und

der bekannte Sänger Braco Koren.

Zahnpraxis in Sölden

Fachärztin für Zahn-, Mund- und

Kieferheilkunde

Frau Dr. med. llse Geiger

praktiziert in Sölden

im neuen Appartementhaus Linser

ab Montag, den 6. November 1978

Ordinationszeiten Mo, Di, Do, Fr,

jeweils von 9-12 Uhr

Tel. Sölden 2616

OBERLÄNDER RUNDSCHAU


Die sieben Schwaben aus Augsburg

in Imst

Hotel Stern war Ziel einer unterhaltsamen Sternfahrt

Unter dem originellen Titel „die 7 Schwaben"

gründete vor einigen Jahren das Ehepaar

Ost aus Augsburg eine Organisation, die sich

zum Ziele setzte, die in unserer schnellebigen

Zeit immer mehr verlorengehende Geselligkeit

aufrecht zu erhalten. So treffen sich die

Mitglieder, die aus allen Bevölkerungsschichten

kommen, des öfteren in ihrer Heimatstadt

und einmal jährlich gibt es einengemeinsamen

Ausflug, in dessen Verlauf die

Teilnehmer mehrere Sonderprüfungen in

verschiedenen Orten abzulegen haben.

Heuer entschlossen sich die Organisatoren,

Imst als Ziel und Endpunkt ihrer Reise zu

wählen. Bereits im ersten Jahre ihres Besuches

im Jahre 1974 und in den darauffolgenden

Jahren gab es in Imst eine der

erwähnten Sonderprüfung. So z.B. eine Torte

backen (Gasser Hansjörg stellte damals seine

Backstube zur Verfügung) oder Kühe melken,

oder eine Autocrossübung auf einem

Buggy. Freilich waren es damals noch viel

weniger Mitglieder und solche Sonderprüfungen

ließen sich in kurzer Zeit abziehen.

Aber vergangenes Wochenende machten

nicht weniger als 80 „Schwäbinnen und

Schwaben" die Reise nach Imst mit.

Stadtgemeinde und Fremdenverkehrsv~rband

Imst ließen es sich natürlich nicht nehmen,

die Teilnehmer dieser einfallsreichen

1

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Kühlaggregat zu verkaufen.

Geeignet für Gasthaus oder Geschäft.

Tel. 05412/2461.

und mustergültigen Organisation am Samstag

<!_bends im Hotel Stern offiziell zu begrüßen.

Das Mario-Quintett sorgte mit

schwungvoller Musik gleich für gute Stimmung

und dem geübten Rhetoriker Helmuth

Walch gelang es in seinen Begrüßungsworten,

die Stimmung weiter zu heben. Bgm.

Komm.-Rat Walch hieß sodann die Gäste aus

Augsburg im Namen der Stadt willkommen

und freut sich besonders, daß auch Herr Hanny

als Repräsentant aus Naturns in Südtirol,

dem bisherigen Zielort der 7 Schwaben, nach

Imst gekommen war.

Erziehungsberatungsstelle

Oberland

Stadtplatz 2, Imst

Pädagogische und psycholog,ische

Beratung in Schul- und

Erziehungsfragen.

Sprechtage: Montag u. Di,;3nsta::1

von 9-12 u. 14-17 Uhr.

Telefonische Anmeldung unter

Nr. 2314 oder 05222-32093.

OBERLÄNDER RUNDSCHAU

Für den kulinarischen Teil sorgte selbstverständlich

in unnachahmlicher Weise der

,,goldene" Franz. Für Aufmachung, Geschmack

und Q!ialität seines speziellen Menüs

erntete er wohlverdienten und reichen

Beifall.

Den Höhepunkt des Abends bildete dann

zweifelsohne die diesjährige Sonderprüfung.

Auf einem festlich geschmückten Wagen mit

einem Eisschwan verziert wurden Primaballerinen

in den Saal gefahren. Es waren zwei

Alles Gute zum Geburtstag und eine

bessere Gesundheit wünschen wir unserem

tatkräftigen Obmann

Ludwig Zoller

Alle aktiven Sportler der TSU Tarrenz

Männer, die sich als solche verkleidet hatten

und unter tosendem Beifall eine Ballettvorführung

zeigten. Die Männer der Gesellschaft

konnten anschließend auch verkleidet

als Primaballerinen in den Bewerb einsteigen

IMST"' SCHUSTERGASSE 11

und die Ballettaufführung möglichst getreu

der „Uraufführung" nachahmen, was von einer

Jury bewertet wurde.

Am Sonntag lud der Obmann des Fremdenverkehrsverbandes

Imst, KR Hansjörg

Gasser, die Gäste zu einem Frühschoppen in

die Latschenhütte. Dort brachten diese offiziell

ihre Freude und Anerkennung für die­

Betreuung durch den FFV Imst und die

Schönheit unserer Stadt und deren Umgebung

zum Ausdruck. Sie versicherten, nächstes

Jahr wiederzukommen und betonten

nachdrücklich, daß Imst viele neue Freunde

aus Augsburg gewonnen habe. W. Sch.

Der nächste Nebel

kommt bestimmt

So unvermutet auf manchen Straßenstücken

Nebel einfallen kann, in gewissen Regionen

und zu bestimmten Tageszeiten sollte

man ihn fix einkalkulieren. So vor allem auf

Straßen in Fluß-, See- und Augebieten und

hier meist in den Morgen- und Abendstunden.

Oberster Grundsatz: Erhöhte Vorsicht

und äußerste Konzentration.

In der Praxis bedeutet das: Einschalten des

Abblendlichtes, soweit vorhanden - der Nebelscheinwerfer

und Nebelschlußleuchte.

Sofortiges Reduzieren der G~~chwindigkeit

und äußerste Vorsicht beim Uberholen.

Oft ist es nur eine kurze Zeitspanne bis er

sich lichtet, bzw. bei permanenten Nebelzonen

ist man im Vorhinein gewarnt.

Veranstaltungen der Erwachsenenschule

Mieminger Plateau

SCHWIMMEN für Anfänger und mäßig

Fortgeschrittene, 5 Abende (10 Stunden) -

150.- und Eintritt ins Hallenbad. Beginn:

Dienstag, 7.November 1978, 19.30 Uhr,

Abfahrt von der Hauptschule.

TANZKURS von 16 bis unbegrenzt..., 8

Abende (16 Stunden) - 530.-. Leitung:

Tanzschule Schücker. Beginn: Dienstag, 28.

November 1978, 20.00 Uhr im Gemeindesaal.

Es wird ersucht, sich so/ört anzumelden!

Anmeldungen für die Kurse erfolgen du~ch

Einzahlung des Kursbeitrages. Einzahlungsscheine

liegen in der Raiffeisenkasse auf! Nur

durch RECHTZEITIGES ANMELDEN

können Veranstaltungen zustandekommen.

• Lions-Briefkasten

Menschen in Not I Hilfe erbeten?

Lions-Club- Westtirol hilft

jederzeit gerne.

Zuschriften andieRedaktionder

OBERLÄNDER RUNDSCHAU

oder an LIONS-CLUB,

Tel. (o 52 62) 23 66.

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Hosen. - Hemden - Pullover


)

An alle „Waschweiber"

im vorderen Ötztal, die

sich betroffen fühlen

Vor ein paar Tagen starb in Ötzerau ein junger

Bursch auf tragische Weise. Und diesen jungen

Bu~_en kannte ich persönlich sehr gut.jetzt werden

in Otz und Umgebung auf einmal Stimmen laut,

die besaxen, ich hätte versucht, den Toten zufoto- .

grafieren. Nur Beamte des GPK Ötz hätten

mich daran gehindert, indem sie mich von der

Unglücksstelle wiesen.

Das Ist nicht wahr. Jch habe nie versucht, ein

Foto zu schießen und außerdem hatte ich die Kamera

in meinem PKW zurückgelassen. Das Auto·

stand damals ca. 300 Meter vom Un,e/ücksort

enifernt und die Gendarmerie hat mich nie „verjagen.

" Glauben Sie wirklich, ich wäre so sensationsgierig,

daß ich in unserer Leitung ein Foto

von einem Toten veröffentlichen würde, den ich

zudem auch noch sehr gut kannte? Darum schreibe

ich jetzt in aller Deutlichkeit: Wenn diese

„ Waschweiber" nicht aufhören, solche Lügen zu

verbreiten, werde ich ihnen den Mund gehörig

waschen, indem ich ihre Namen in der „OBER­

LANDER RUNDSCHAU" veröffentliche.

Gebhard Schnöll

Gunglgrün: Hängegleiter

abgestürzt

Gasthof Krone, Imst

sucht ZAHLKELLNERIN

(Saison- oder Jahresstelle)

Gute Verdienstmöglichkeit, geregelte

Freizeit.

Eintritt 1. Dezember 1978. Telefonische

Anfragen unter Nr. 05412/3358. Bitte in

der Zeit von 19 - 20 Uhr.

Am Freitag, 3. 11. 1978

Weißt Du nicht wohin,

komm nach GUNGLGRÜN

Nachdem meine Kollegen fast alle geschlossen

halten, gestatten Sie!

Wir haben für Sie geöffnet. Rese•vierungen

von Versammlungsräumen.

Spezialität des Monats:

Hauswurst

mit Kraut, auch über die

Gasse.

Gasthof.Pension

ST. HUBERTUS

GUNGLGRÜN b. Imst

gebiet von Imst. Das Landungsziel war

Gunglgrün. Vor der Landung, wo er auf einer

Wiese aufsetzen wollte, dürfte Reinhold

Sager in einen Seitenwind geraten sein und

wurde abgetrieben. In der Folge stürzte er bei

einem Wohnhaus in Gunglgrün auf eine betonierte

Stiege und verletzte sich dabei

schwer.

Umhausen: Kindesleiche

wurde gefunden

Zwei Holzarbeiter entdeckten am 28.

Oktober gegen 16 Uhr auf einer Sandbank in

der Ötztaler Ache in Umhausen-Östen eine

Kindesleiche. Diese wurde von Beamten des

GPK Ötz, von der freiwilligen Feuerwehr

Umhausen und von freiwilligen Helfern geborgen.

Anschließend brachte man das tote

Kind in die Leichenkapelle nach Längenfeld.

Bei der Kindesleiche dürfte es sich mit ziemlicher

Sicherheit um den 4jährigen Gotthard

Kuprian aus Huben bei Längenfeld handeln,

der, wie bereits berichtet, am 14. August dieses

Jahres beim Spiel in die Ache gestürzt war.

Gotthard Kuprian galt seither als vermißt.

G. Schnöll

Ötz: Tragischer Tod

eines 12jährigen

Der Ötzer ,Gendarmerieposten wurde am

Dienstag, dem 24. Oktober, gegen 23.30 Uhr

von den Eheleuten Hanni und Othmar Plattner

aus Ötzerau davon in Kenntnis gesetzt,

daß ihr 12jähriger Sohn Stephan seit dem

Nachmittag nicht nach Hause zurückgekehrt

sei. Das GPK Ötz v_erständigte daraufhin die

örtliche Feuerwehr und es wurde eine Suchaktion

gestartet, der auch einige freiwillige

Personen angehörten. Bis ungefähr gegen

Mittag des nächsten Tages blieb die Suche

erfolglos. Als der Vater an ein paar Büschen

vorbei ging, die ca. 200 Meter von seiner

Wohnung entfernt stehen, fand er seinen

Sohn erhängt vor. Der Arzt stellte Tod durch

Ersticken fest. Was den Buben zu dieser tragischen

Tat veranlaßte, steht bis heute noch

nicht fest.

. (,M

Tiro~Rundschan

Kufstein: Bisher unbekannte Täter

brachen in der Festungsstadt Kufstein in die

dortige Doppelhauptschule ein. Sie hausten

dort wie die Vandalen unclentwendeten aus

einer Handkasse ,5.000 Schilling. Die Einbrecher

richteten bei diesem Einbruch einen

Sachschaden an, der in die Zigtausende geht.

Die Fahndung blieb bisher ohne Erfolg.

St. Anton: Weil des Nachts immer mehr

Fern- und PKW-Fahrer durch den Arlberg

fuhren und damit lebensgefährliche Situationen

hervorriefen, wurden jetzt an beiden

Tunnelportalen Schranken angebracht. Diese

werden strengstens bewacht.

Nassereith: Vom GPK Nassereith konnte

der 20jährige Roland H. festgenommen werden,

weil er in mehrere Nassereither Wohnungen

eingebrochen war.

Innsbruck: Bei einem Raubüberfall auf eine

Filiale des Lebensmittelmarktes Hafer

erbeuteten bisher unbekannte Täter einen

Geldbetrag in der Höhe von 358.000 Schilling.

Zwei Männer zwangen den Geschäftsführer

unter Vorhalten einer Pistole den Safe

zu öffnen und ihnen den Inhalt auszuhändigen.

Die Räuber verstauten die Beute in einem

Diplomatenkoffer und ergriffen die

Flucht. Es wurde sofort eine Fahndung eingeleitet,

die bis jetzt erfolglos blieb.

UM'

~

]AJ,WZ,

Der 23jährige Reinhold Sager aus Imst

unternahm am letzten Samstag 1

dem 29.

Oktober, gegen 11 Uhr einen Ubungsflug

vom Südosthang des Laggers im Gemeinde-

lao.fed,i,of­

;,,,,, ,4,,:J,

von 20.30 - 3 Uhr.

Es spielt für Sie die bekannte

Profi-Kapelle „The Lovers".

Auf Ihren Besuch freut sich

Fam. Hans • ötzbrugger

II

SV Karres veranstaltete auf Sautner

Boden ein Fußballturnier

Da den Karrern Fußballspielern noch kein eigener

Platz für die Ausübung ihres Sportes zur Verfügung

steht, trat der dortige Sportverein auch heuer

wieder an die Eigentümer des Sportplatzes in Sautens

mit der Bitte heran, diesen Platz für ein Turnier

benützen zu dürfen. Wie schon so oft, sagten

die Sautner auch diesmal nicht nein, wofür ihnen

ein großes Lob gebührt.

Beim Turnier wirkten neben dem SV Karres

noch die Union Karrösten, Real Roppen, der SV

Wald und der FC Anti-Kicker vom Otztal/Bahnhof

mit. Nach spannenden Finalrunden ging der

SV Karres vor der Union Karrösten als Turniersieger

hervor. Den dritten Platz holten sich die Anti-

Kicker vor den Roppenern und als Schlußlicht

folgte trotz guter Leistungen der SV Wald.

Die Siegerehrung fand unter großer Anteilnahme

der Bevölkerung noch am selben Abend im

Karrer Gasthof „Traube" statt, wo auch der Sportlerball

abgehalten wurde. Bemerkenswert ist die

Tatsache, daß dieser Ball in Karres für lange Zeit

der letzte sem soll. Denn für solche Zwecke steht

jetzt kein Lokal mehr bereit. Der SV Karres möchte

auf diesem Wege noch allen für die Teilnahme

danken sowie einen Dank an all jene aussprechen,

die einen einwandfreien Ablauf ermöglichten.

G. Schnöll

II

OBERLÄNDER

RUNDSCHAU


KSK Ötz ging sensationell

in Führung

Mit einer sehr guten und starken Mannschaftsleistung

konnte sich der KSK Otz nunmehr beim

200-Wurf-Bewerb an die Tabellenspitze setzen.

Dies glückte den Ötzem, als sie in der zweiten

Runde gegen den KSK Wacker mit 16:6 Punkten

gewinnen konnten und in der dritten Runde dem

KSK Stadtwerke Innsbruck mit 21:1 Punkten eine

vernichtende Niederlage versetzten.

Einzelergebnisse 200 Wurf

KSK Wacker - WSG Wattens

KSK Stadtwerke - KSK Ötz

KSK Telfs - SV Innsbruck

KC Reith - SKVI 1937

Tabellenstand 200 Wurf nach drei Runden

1. KSK Ötz

2. SKVI 1937

3. SV Innsbruck

Einzelergebnisse I 00 Wurf

ESV Wörgl - KC Tirol

KSK Stadtwerke - WSG Wattens

SKVJ 1937 - ESVI

KC Reith - SV Innsbruck

KSK Wacker - Austria Tabak

KSK Telfs - KSKJenbach

KSK Ötz - Turner Schwaz

Tabcl/mstand I 00 Wurf nach drei Runden

1. SKVJ 1937

2. KC Reith

3. Austria Tabak

1. ESV Wörgl

.5. SV Innsbruck

6. KSK Ötz

9:13

1:21

13: 9

6:16

46

44

38

19: 3

17: 5

11: 11

20: 2

15: 7

10:12

17: 5

112

110

108

95

94

90

Jugendarbeit Großes

Anliegen der Schivereine

im Bezirk Imst

Zur Förderung der Schijugend soll

ein Fonds gegründet werden -

Erfolgreiche Sommertrainingskurse

- Zahlreiche Veranstaltungen

in der nächsten Saison

Verstärkte Jugendarbeit und noch mehr Nachwuchsförderung

- das ist die Devise der TSV-Bezirksorganisation

für die kommenden Monate. Zu

diesem Entschluß kam die Vollversamml_ung aller

TSV-Vereine, die vor kurzem im Hotel „Otztaler-

1-lot'' in Ötztal Bahnhof abgehalten wurde. TSV­

Bez irksreferent Peter Gasteiger konnte dazu neben

den Vertretern von 18 Wintersportveremen aus

dem Bezirk Imst auch den Rennsportsekretär im

TSV, Urs Weber und Franz Brecher, TSVLanglauf­

Trainer, begrüßen.

Die TSV-Vereine im Bezirk können auf eine

arbeitsreiche Saison zurückblicken. Es wurden 10

Alpin- und 5 Langlaufveranstaltungen abgehalten.

Die sportlichen Erfolge im alpinen Bereich waren

bis jetzt, so Peter Gasteiger, nur sehr mager. Derzeit

befindet sich mit Thöni Siegfried aus Arzl nur

ern Läufer aus dem Bezirk Imst im TSV-Schülerkadcr.

Dafür sieht es im nordischen Bereich etwas

besser aus. Es finden sich bereits 3 Läufer: Dittberner

Claudia (SV Umhausen), Pircher Hannes (SC

Imst) und Schmid Karl (SV Umhausen) rm TSV­

Langlaufkader. Vom Langlauftrainer wurde auch

bestätigt, daß sich diese drei Läufer in die Mannschaft

bestens eingefügt haben.

Genauso wie andere Vereine, so leiden auch die

de, Bezirkes Imst unter finanziellen Problemen. Es

wurde daher angeregt, zur Förderung der Schijugend

des Bezirkes Imst einen Fonds zu gründen

oder zumindest einen Sponsor zu finden.

Trotz all dieser Probleme führte man am Rettenbachferner

ein Bezirkssommertraining durch. Die

rund 80 Teilnehmer standen unter der Leitung von

Aiois Pirpamer mit weiteren sechs Trainern. In der

ersten Woche wurde hauptsächlich auf freies Fahren

Wert gelegt. Die Kinder sollten Zeit haben,

srch an das Gerät wieder zu gewöhnen. Bereits

nach einer Woche konnte man sich ein Gesamtbild

machen und einen gewaltigen Fortschritt feststellen.

Am Ende der ersten Trainingswoche fanden

zwei Ausscheidungskämpfe statt, um das Teilnehmerfeld

für eine weitere Woche zu reduzieren.

Dies deshalb, damit die Gruppe mit nur 30 Leuten

etwas gezielter trainieren konnte.

Zum Kursabschluß wurden vier Läufe abgehalten,

um über das Trainingsergebnis ein Bild zu

erhalten. Pi rpamer wies unter anderem daraufhin,

daß man das Sommertraining langsam aufbauen

und mehrere Wochen hindurch nur freies Schi fahren

betreiben sollte.

Für die Saison 1978/79 machte man den Vorschlag,

zwei Punkterennen, drei Kinderrennen

(Bez.-Kindercup inklusive Meisterschaft) und

sechs Schülerrennen (Bezirkscup und Jugend,

inklusive Meisterschaft) abzuhalten. Außerdem

will man voraussichtlich heuer eine Jugend- und

Senioren-Bezirksmeisterschaft durchführen. Im

nordischen Bereich werden sechs Läufe abgehalten,

von denen vier Bewerbe für die Wertung zählen.

Im Rahmen dieser Bezirksversammlung wurden

auch neue Mitarbeiter bestellt; Bezirkstrainer:

Schüler undJ ugend alpin Alois Pirpamer und nordisch

Alfred Raich. Zum Bezirkskinderbetreuer

wurde Fender Walter ernannt. Für Presse und

Rundfunk verantwortlich ist Helmuth Schöffthaler.

In den Schlußworten Peter Gasteigers wurde

nochmals hervorgehoben, auch in der kommenden

Saison für die Nachwuchsarbeit tätig zu sein,

damit der Bezirk Imst wieder den endgültigen AnschluG

an die Leistungen der Läufer anderer Oberländer

Bezirke findet.

Verliert der Sportverein

Längenfeld/Sulztal

seinen Präsidenten?

Dem Sportverein Längenfeld-Sulztal scheint

ein starker Aderlaß bevorzustehen. Schon seit geraumer

Zeit halten sich hartnäckig Gerüchte, daß

der Präsident des Sportvereines, Herr Alois Hasslwanter,

sein Amt bei der kommenden Vollversammlung

des Sportvereines zur Verfügung stellen

will.

Es scheint, daß das Eintreten dieser Möglichkeit

einen echten Schock unter Längenfelds Sportlern

ausgelöst hat. Daß der Präsident in den letzten Jahren

nicht immer unumstritten war, ist vergessen

(welcher Mann in einer derartigen Position ist dies

auch nicht). Nun scheinen sich alle Längenfelder

Sportler unter dem Motto „wir dürfen unseren Prä-·

sidenten nicht verlieren" zu solidarisieren. Denn

immer mehr kommt ihnen zu Bewußtsein, welchen

Aufschwung sowohl in sportlicher als auch

organisatorischer Hinsicht der Sportverein Längenfeld-Sulztal

während der bisherigen Amtszeit

des Präsidenten Alois Hasslwantergenommen hat.

So wurde in Zusammenarbeit mit Gemeinde,

Grundzusammenlegung und Fremdenverkehrsverband

die einmalig schöne Sportanlage „Sportzentrum

Längenfeld" mit Freibad, Fußballplatz,

Leichtathletikanlagen, Tennisplätzen und

Asphaltschießbahnen errichtet. Der [mtiative des

engagierten Sportfunktionärs ist es auch zu einem

Großteil zuzuschreiben, daß die Turnhalle Längenfeld

dem Sportverein geöffnet wurde und somit

den Sportlern während der Zwrschensaison

T rainmgsmöglichkeiten geboten werden können .

Auch das Entstehen der Forstmeile und die Markierung

von Radwanderungen stand unter seiner

Patronanz. Last not least war er einer der Hauptverantwortlichen,

dafs der Langlaufsport in Längenfeld

nicht nur Fuß fassen, sondern sich zu einem

echten Breitensport entwickeln konnte. Die Anlage

der Loipen ist ihm ein echtes Anliegen und wer

unter Längenfelds Sportlern weiß nicht, welche

Mühen der Präsident immer auf sich nimmt, um

diese Loipen für die heimischen und Gästesportler

in einwandfreiem Zustand zu halten.

Daß neben all diesen Aufgaben für die Gesamtheit

des Sportvereines die zusätzliche Leitung der

Sektion Schi eine starke Belastung bedeutet, ist sicherlich

nicht verwunderlich. Es sollte daher möglich

sein, um dem Sportverein Längenfeld-Sulztal

diese Persönlichkeit zu erhalten, innerhalb der

Sektion Schi eine Person zu finden, die die Aufgabe

- Sektionsobmann Schi - übernimmt. Denn es

gibt auch in dieser Sektion engagierte Funktionäre,

die dieser Aufgabe sicher gewachsen wären.

Dies scheint momentan die einzige Chance zu

sein, den Präsidenten bewegen zu können, sich einer

Wiederwahl zu stellen.

Und Hand aufs Herz: Es wäre doch eine tolle Sache,

wenn der nächste Präsident des Sportvereines Längenfeld-Sulztal

A!ois Hass/wanter heißen würde. gp.

ur noch 10 Tage - S1

Gewinnspiel

der Im

Montag, 13 .

... noch mehr Gewinn-ChancE

OBERLÄNDER RUNDSCHAU


Der 1. Ötztaler Wurftaubenclub

lieferte gegen

den WTC Zirl ein

spannendes Duell

Vorweggenommen, das Wurftaubenschießen

des l. ÖWTCgegen die Stanser Mannschaft entfiel

leider. Dafür fand aber in Zirl gegen den dortigen

Verein ein Bewerb statt.

Auf dem herrlichen Schießplatz der Zirler ging

der Kampf gegen den WTC Zirl sozusagen „zaach"

über die Bühne. Denn man sah schon an ihrer ganzen

Haltung, daß die Zirler in dieser Sportart keine

Findlinge sind. Aug um Aug, Zahn um Zahn und

Kugel um Kugel wurde gekämpft. Günther Aretz

konnte seine Form vom letzten Schießen leider·

nicht wiederfinden, doch seine r;lub-Kollegen

Hubert Frischmann undJosefWilding waren diesmal

sehr stark und sie schossen den WTC Zirl sozusagen

einfach vom Platz. Der Obmann des 1.

OWfC, Anton Holer, durch zwei Trainingsausfälle

ein bißchen in den Rückstand geraten, überzeugte

diesmal doch. Was man von ihm kaum

erwartet hatte.

E.rgebnme Gesamt:

1. 1. owrc 49;3

2. wrc Zirl 47113

Einzelschützen:

1. Hubert Frischmann

2. Friedl Holer

3. Josef Wilding

4. Rernd Fels

5. Anton Holer

6. Hans Troppmeier

7. Günther Aretz

8. Gebhard Falkner

9. Karl Mair

10. Martin Weber

1. ÖWTC

WTC Zirl

1. ÖWTC

WTC Zirl

1. ÖWTC

WTC Zirl

1. ÖWTC

1. ÖWTC

WTC Zirl

WTCZirl

Landesliga

l l/-

11/1

11/3

10/-

10/2

10/4

9/2

8/1

8/3

8/5

SC Sparkasse Imst

weiter auf dem Weg nach

oben - Wieder ein Sieg

mehr für die SPG Sparkasse

Silz/Mötz

IAC - SC Imst 0:1 (0:1)

SR Raimann: sehr gut; ZS: 100;

Bei diesem Spiel gegen den !AC konnte man

deutlich die Formsteigerung erkennen, die die

lmster Fußballer derzeit haben. Der Telta !AC war

zwar mit einer ersatzgeschwächten Mannschaft

auf das Feld gekommen, doch die Imsterwaren mit

ihrer Mannschaft schon von Beginn an sehr gefährlich.

Das Siegestor konnte der lmster Herbert

Mungenast ,nach einem schweren Abwehrfehler

des !AC schießen. Es ist knapper aber vollauf

verdienter Sieg der lmster.

SPG Silz/Mötz - SV Kirchbichl

3:1 (1 :0)

SR Kaserer: sehr gut; ZS: 200;

In der ersten halben Stunde war das Match sehr

ausgeglichen. Dann kam die Spielgemeinschaft

etwas auf, war aber vor dem Tor der Gegner sehr tolerant.

Mit ihren Konterangriffen waren die Kirchbichler

sehr gefährlich. Dabei traten besonders

ihre Flügelstürmer hervor. Aus einem solchen

Konterangriff fiel auch das 1 :0. Die SPG verstärkte

zwar ihren Druck, hatte aber vor dem Gegentor

viel Pech. Nach dem Seitenwechsel dominierte die

Spielgemeinschaft klar und dem Sieg stand damit

nichts mehr im Wege.

Tore für die SPG Silz/Mötz: Heinz, Sonderegger

und Föger.

Tabellenstand nach l O Spielrunden

SV Reutte - SC Schwaz

SK Kufstein - SV Axams

SPG Silz/Mötz - SV Kirchbichl

!AC - SC Imst

SV Wörgl - ESV Kufstein

SV Landeck - SV Fügen

0:0

2:5 (1:3)

3:1 (0:1)

0: 1 (0:1)

1 :0 (0:0)

3:0 (1 :0)

1. SC Telta Schwaz 10 7 1 2 23:8 15

2. SV Reutte 10 6 2 2 17: 11 14

3. Raika Axams 10 5 3 2 21:14 13

4. SK Kufstein 10 4 3 5 23:19 11

5. Pletzer Kirchbichl 9 5 1 3 15: 13 11

6. Telta !AC 10 5 0 5 16: 12 10

7. Sparkasse Imst 10 5 0 5 20:20 10

8. Spark. Silz/Mötz 10 3 3 4 14:23 9

9. ESV Kufstein 10 2 3 5 14:20 7

10. Puschner

,.

Wörgl 10 2 3 5 13: 18 6

11. Wetscher Fügen 9 2 2 5 13:22 6

12. Spar Landeck 10 2 1 7 10:19 5

Klasse West

SU Roppen zeigte überlegenen

Fußball - TS

Nassereith verbesserte

sich um zwei Tabellenplätze

- Der SK Rietz

im Vormarsch

SU Roppen - SV Elbigenalp

4:1 (1:1)

SR: Linder, sehr g~t; ZS: 100

Die Roppener zeigten im gesamten Spielverlauf

eine klare Feldüberlegenheit. Nur einem geschickten

Konter konnten es die Lechtaler verdanken,

daß sie in der 10. Minute der ersten Hälfte den Führungstreffer

schossen. Nach ein paar schönen

Aktionen gelang den Roppenern in der 30. Minute

der Ausgleich. Nach der Pause waren die Hausherren

klar überlegen und sie schossen die Außerferner

regelrecht ab. In der 55. Minute fiel das 2: !, in

der 75. Minute das 3: 1 und fünf Minuten vor dem

Schlußpfiff schossen die Roppener zum 4: 1 ein.

Für die faire Spielart gebührt beiden Mannschaften

ein Sonderlob.

TS Nassereith - TSU Prutz

3:1 (1 :0)

SR Kerle, mittelmäßig; ZS: 140

In den ersten 20 Minuten waren die Prutz er stark

überlegen. Doch nach dieser Zeit kamen die Hausherren

immer besser auf und sie konnten in der

Folge sogar den Ausgleich erzielen. In der zweiten

Hälfte war Nassereith klar überlegen und sie behielten

die Initiative bis zum Spielende für sich.

Tore für den TS Nassereith: ScheiberGerh., Scheiber

Herbert und JosefWalch.

SV Scharnitz - SK Rietz

2:5 (0:3)

SR: lmmler, sehr gut; ZS: 60

Schon von Beginn an waren die Rietzer klar

überlegen. Durch den hervorragenden Heinz Seiser

fielen innerhalb von 10 Minuten die ersten

zwei Tore. Scharnitz hatte zwar ein paar gute Konterchancen,

konnte sie aber nicht verwerten. In der

35. Minute schoß Kuen zur 3:0-Führungein. Nach

dem Pausenwechsel bot sich anfangs das gleiche

Bild wie m der ersten Hälfte und bald fielen zwei

weitere Rietzer Tore durch Fritz. Scharnitz kam

noch einmal auf und konnte von zahlreichen

Chancen schließlich doch zwei verwerten.

Tore für den SKRietz: Seiser(2), Fritz (2) und Kuen

(!).

Tabellenstand nach 9 Spie/runden

1. ASV Landeck 9 6 1 2 26:13 13

2. TSU Prutz 9 5 2 2 24:15 12

3. SV Natters 9 5 1 3 26:20 11

4. TS Nassereith 9 5 1 3 19: 16 II

5. SV Inzing 9 5 1 3 22:24 11

6. SV Scharnitz 9 4 1 4 23:17 9

7. SK Rietz 9 3 1 5 26:29 7

8. SV Elbigenalp 9 3 1 5 14:21 7

9. SU Roppen 9 2 2 5 21:23 6

10. SV Stanzach 9 1 1 7 13:36 3

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Imst: Jäger Karl Greuter

feuerte den „Goldenen

Schuß" aus seiner Flinte

Stolz zeigt Karl Greuter seine Jagdtrophäe

her.

In seiner bisherigen Laufbahn als leidenschaftlicher

Weidmann konnte der ehemalige

Aufsichtsjäger Karl Greuter aus Imst nunmehr

seinen besten Hirsch schießen. Den

KoloG mit 140 Kilogramm (aufgebrochen)

und e111em „ungeraden" Zwölf-Enden-Geweih_

mit 4,4 7 _Kilogramm Gewicht erledigte

er 1m Revier der Jagdgenossenschaft

Imst/Unterstadt. Im Imster Jagdrevier ist dieses

Tier heuer das beste, das abgeschossen

wurde. Für die Trophäe wurden 170.8 Punkte

vergeben, was besagt, daß der Hirsch sicherlich

zu der besseren Klasse zählt.

Karl Greuteri.ibt die „Jagerei" seit nunmehr

46 Jahren aus. Zwölf Jahre davon war er im

Revier Fernstein tätig. In Finnland sowie in

Frankreich hatte er fünfDivisionsjagdkarten.

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Seit 1951 schießt Karl Greuter in Imst.

Der Hirsch-Abschuß wurde durch e111e

Verlosung freigegeben, die jährlich in den

Reihen der Jagdgenossenschafts-Mitglieder

abgehalten wird. Karl Greuter war zu diesem

Zeitpunkt auf Urlaub und ein anderer Jäger

zog für ihn das·Los.

Wie man gesehen hat, das richtige.

Bei einer kleinen Feier im Hause Greuter

wartete Landes-Fachoberi1;1spektor Johann

Lambach mit einer netten Uberraschung auf.

Er hatte den „Goldenen Schuß" von Karl

Greuter verfilmt. Den Film und herrliche

Dia-Aufnahmen führte Lambach den anwesenden

Weidmännern vor, welche sich davon

begeistert zeigten.

G. Schnöll

ÖVP-Bezirksstelle Imst

hilft bei Steuerfragen

Die ÖVP,-Bezirksstelle Imst führte ab

nächsten Freitag in allen Gemeinden des Bezirkes

Sondersprechtage durch. Es kann sich

dort jeder über Lohnsteuern, Wohnbau-Finanzierungs-,

Renten- und Pensionistenfragen

eine genaue Auskunft geben lassen.

Unterstützt wird diese Aktion.mit Flugblättern.

Für viele Staatsbürger wäre es sicherlich

von großem Vorteil, wenn sie von diesen Sondersprechtagen

Gebrauch machen würden.

Man wird bei dieser Gelegenheit auch über

das Steuersparen richtig informiert. Ein

Team von Fachreferenten wird die Fragen genauestens

beantworten. Die ersten Sondersprechtage

finden am Freitag, dem 3. November,

von 17 bis 19 Uhr in den Gemeindeämtern

ST. Leonhard, Wenns und Arzl statt.

In Roppen, Karres, Karrösten und Imsterberg

stehen die Referenten am Samstag, dem 4.

November, in den jeweiligen Gemeindeämtern

von 8 bis 12 Uhr zur Verfügung.

G. Schnöll

Große Begeisterung für

Rot-Kreuz-Kurs „Pflege

des Kranken im Hause"

in Längenfeld

Paula Hausegger und Agnes Prantl sorgten

für die Organisation eines Rot Kreuz Kurses

mit dem Thema „Pflege des Kranken im

Hause" in Längenfeld. .

Nicht weniger als 39 Teilnehmer kamen als

Interessenten. Für einen Kurs in dieser Sparte

ist aber mit der Höchstanzahl von 20 Kursbesuchern

das Limit erreicht. Verständlich, daß

die Kursleiterin Gerlinde Volgger vor ein

kleineres Problem gestellt wurde. Der Kurs

mußte schließlich in zwei Turnussen durchgeführt

werden. Dies war das erstemal in den

bisherigen neun abgehaltenen Kursen der

Fall.

So wurden nun die Kurse in 4 aufeinanderfolgenden

Wochen an wöchentlich 3 Kursabenden

abgehalten. Die Kursteilnehmer

( darunter erfreulicherweise 2 Männer) waren

mit Eifer und Begeisterung bei der Sache.

Kein Wunder, ~nn die RK Schwester Volgger

von der Bez.-Stelle Imst verstand es wie

immer 1. durch ausgezeichnetes Wissen und

2. durch liebenswürdige und feine Vortragsweise

die Teilnehmer in ihren Bann zu ziehen.

Alle Kursteilnehmer möchten ihr nochmals

den herzlichsten Dank aussprechen, bedeutet

doch die Abhaltung von zwei Kursen

in so kurzer Folge große körperliche Anstrengung

und vielleicht noch mehr Idealismus.

Ein ausführliches Referat des dortigen

Sprengelarztes Dr. Alois Illmerwar eine wertvolle

Bereicherung der so erfolgreichen Kurse

in Längenfeld. Das Rote Kreuz ist bestrebt

solche Hauskrankenpflegekurse, wie sie kurz

genannt werden, in allen Gemeinden des Bezirkes

Imst fortzuführen und es würde uns

freuen, wenn sich in jeder Gemeinde jemand

fände, der einen solchen Kurs organisieren

könnte. Anmeldungen und Auskünfte bei RK

Schwester Gerlinde Volgger unter Tel.

05252/6674 oder 05412/2444.

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Aktion, werden angekauft.

Bitte setzen Sie sich

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Bin Mädchen aus Paris

Copyright by Bastei-Verlag, Bergisch Gladbach,

durch Verlag v. Graberg & Görg, Frankfurt/Main.

16. Fortsetzung

Die Baronin, die seine Worte trotzdem gehört

hatte, warf ihm einen belustigten Blick zu. Dann

begrüßte sie die ersten Gäste.

Bekannte Adelsnamen drangen an Madeleines

Ohr. Man war entzückt, die Comtesse de Bergereau

kennenzulernen. Sie war immerhin die Erbin

eines der reichsten Männer Frankreichs. Aber das

wußte Madeleine nicht.

Und dann passierte das, wovor sie die ganze Zeit

innerlich gezittert hatte ...

,,Isabelle!" rief die junge Baronesse de Segur.

„ Wie ich mich freue, Sie wiederzusehen 1 " Sie

umarmte das Mädchen mit stürmischer Herzlichkeit.

,,Das ist aber eine Überraschung!" erwiderte Madeleine

lächelnd, obwohl ihr vor Angst ganz übel

war. Jedes falsche Wort, jeder noch so winzige Fehler

konnte jetzt die Katastrophe bringen.

„ Wir müssen uns unbedingt unterhalten. Es gibt

ja soviel zu erzählen!" zwitscherte die ehemalige

Hofdame der Königin Marie Antoinette von

Frankreich.

.,Ja, unbedingt", erwiderte Madeleine und dachte:

Alles, nur das nicht 1

Der Nachmittag auf Schloß Rovert verlief so

heiter und angenehm, als gäbe es keine blutige Revolution

in Frankreich, als hätten nicht viele der

adligen Gäste schweren Kummer und große Sorgen.

Es wurde geplaudert, gelacht und getanzt.

Gilbert de Rovert ließ Madeleine keinen Augenblick

allein, und sie war froh, weil es unverfänglicher

war, mit ihm zu flirten, als sich auf das Glatteis

der Konservation mit irgendwelchen Gästen zu

begeben, die Comtesse Isabelle von früher her

kannten.

Aber da kam die blonde Baronesse de Segur auf

sie zu, offensichtlich fest entschlossen, Madeleine

mit Beschlag zu belegen.

„Monsieur de Rovert", sagte sie zu Gilbert, .,die

Gräfin d'Estray dort drüben möchte sich unbedingt

mit Ihnen unterhalten." Als sie Gilbert auf

diese Weise abgeschoben hatte, hängte sie sich bei

der vermeintlichen Comtesse de Bergereau ein.

,,Isabelle, Sie waren doch noch länger als ich in Paris

... Haben Sie eine Ahnung, was aus GrafMartinon

geworden ist?"

Gilberts Schwester gesellte sich zu ihnen und

hörte wie selbstverständlich zu.

„Sie kennen Martinon?" rutschte es Madeleine

unvorsichtigerweise heraus. Gleich daraufhätte sie

am liebsten die Zunge abgebissen.

Die Segur warf ihr einen maßlos erstaunten

Blick zu . .,Aber meine Liebe, ich habe Ihnen doch

damals mein Geheimnis anvertraut und Sie wissen

ganz genau, daß ich meine Verlobung mit dem

Marquis ~e Favras löste, weil Martinon und ich uns

liebten ...

„Ja, natürlich! Ich war mit meinen Gedanken

nicht bei der Sache. Entschuldigen Sie bitte."

Es kos.tete Madeleine unglaubliche Mühe, sich

nicht anmerken zu lassen, wie betroffen sie war.

Jean de Favras, ihr Jean, sollte mit dieser blonden

Hofdame verlobt gewesen sein' Aber er hatte doch

ihr, Madeleine, die Ehe versprochen gehabt...

Sie zwang sich zu einem kleinen Lächeln . .,Jetzt

fällt es mir wieder ein - ich habe GrafMartinon in

Paris noch gesehen. Wir haben zusammen soupiert..."

Madeleine registrierte sehr genau den argwöhnischen

Blick, den die andere ihr zuwarf, und war tief

befriedigt. Dann fuhr sie unbefangen fort: .,Mir

hat er erzählt, daE er ins Ausland fliehen will."

Annette, die die ganze Zeit geschwiegen hatte,

lachte plötzlich und lief unvermittelt davon.

„Ein schwieriges Mädchen, ihre zukünftige

Schwägerin", sagte die Baronesse de Segur.

ROMAN VON MARIA TEN CATE

„Oh, wir mögen uns sehr", erwiderte Madeleine

herausfordernd.

„Merkwürdig, früher waren Sie ein wahrer Engel

an Sanftmut." Die Baronesse musterte Madeleine.

.,Irgendwie haben Sie sich sehr verändert."

Madeleine war unendlich erleichtert, als das

Gartenfest vorüber war und sie, von dem dauernden

Auf-der-Hut-Sein erschöpft, abends im Bett

lag.

Sie wollte gerade das Licht löschen, als es klopfte

und gleich darauf Annette ins Zimmer kam. Sie

trug ein weißes langes Nachthemd. Ihre langen

blonden Haare waren zu Zöpfen geflochten.

Sie hockte sich an das Fußende des Bettes und

zog die Beine hoch . .,Du hast es der Segur aber

schön gegeben", sagte sie schadenfroh.

Madeleine lächelte ein wenig gezwungen und

antwortete nicht.

„Ich kann dieses mannstolle Frauenzimmer

nicht leiden!" Die Fünfzehnjährige nahm kein

Blatt vor dem Mund. ,,Die war doch nie mit dem

Marquis de Favras verlobt. Davon hat sie höchstens

geträumt. Das weißt du doch auch!"

.,Ja, natürlich", antwortete Madeleine glücklich.

Jean de Favras hatte es also doch ehrlich mit ihr gemeint.

Lieber Jean, bat sie den Toten innerlich,

verzeih mir meine Zweifel!

Annette kicherte . .,Nur eins stimmt: Sie war

wirklich einmal die Geliebte des Grafen Martinon.

Das wußte damals jeder. Aber dann hat Martinoq

ihr den Laufpaß gegeben. Nichts von ,große

Liebe', das hat dieSegur alles erfunden, um sich interessant

zu machen."

„Vermutlich", sagte Madeleine schläfrig . .,Ein

Mann wie Martinon ist sowieso keiner Frau treu."

„Mir klingen die Ohren! Ich möchte wissen, wer

da gerade über mich lästert", sagte GrafMartinon

an diesem Abend in London zu seinem Freund

Lord Evercroft.

.,Es wird sicher genügend Damen geben, die einen

Grund dafür haben", meinte der Lord.

,, Trinkst du noch einen Whisky mit mir, Victor?"

„Einen doppelten sogar." Als das Glas wieder

eingeschenkt war, trank der Graf seinem Freund

zu . .,Die einzige Stadt, in der man außer Paris leben

kann,ist wirklich London. Ich wäre auch nie woandershin

geflohen."

George Evercroft lachte . .,Da du einen großen

Teil deines enormen Vermögens aus Frankreich gerettet

hast, kann es dir nirgendwo schlecht gehen."

Graf Martinon schlug die langen Beine übereinander.

Er trug einen überaus eleganten hellgrauen

Tuchanzug mit einervioletten Seidenweste

und einem Hemd mit Spitzenjabot. Er lächelte.

„Ich sah das Unheil rechtzeitig genug kommen

und wollte nicht ganz mittellos dastehen."

„Einen gesunden Selbsterhaltungstrieb hattest

du ja schon immer", meinte Lord George.

„Ja, ich habe viele sympathische Seiten", gab

Martinon mit einem ironischen Grinsen zurück.

Entfernt hörten sie die Türglocke durch das

große Haus schallen. ,,Du erwartest so spät noch

Besuch?'' fragte der Graf.

.,Ach ja, ich habe ganz vergessen, dir zu sagen,

daß die junge Comtesse de Bergereau noch vorbeikommt.

.. Sie wollte dich gern kennenlernen, weil

du über gute Nachrichtenverbindungen nach Paris

verfügst."

Da öffnete der Butler schon die Tür. .,Die Comtesse

de Bergereau", meldete er.

Die beiden Männer erhoben sich aus ihren Sesseln

vor dem Kamin.

Eine bildhübsche junge Dame kam herein -

veilchenblaue Augen, dunkle Locken. Isabelle de

Bergereau sah der Handwerkerstochter Madeleine

Duval wirklich zum Verwechseln ähnlich.

Lord Evercroft stellte ihr GrafMartinon vor.

.,Welch ein Vergnügen, Sie kennenzulernen."

Victor de Martinon ~tickte das junge Mädchen fasziniert

an. Einen Moment durchzuckte ihn sogar

der Verdacht, ob es Madeleine war, die hier als

Hochstaplerin.vor ihm stand.

Isabelle de Bergereau reichte ihm die Fingerspitzen

zur Begrüßung. ,,Das Vergnügen ist ganz

auf meiner Seite, Graf. Es ist immer schön, einen

Landsmann im Ausland zu treffen."

Der Blick ihrer veilchenblauen Augen war

unendlich sanft - so sanft, wie Madeleine nie geblickt

hatte .

Während des ganzen Abends nippte die Comtesse

an einem Glas Sherry und sprach fast ausschließlich

von Paris.

„Ich lpbe gehört, daß Sie so gute Verbindungen

nach Frankreich haben," sagte sie irgendwann ganz

offen zu Victor de Martinon„lch mache mir solche

Gedanken um meine Freunde. Ein paar von

ihnen ist die Flucht nicht geglückt ..." Leise setzte

sie hinzu: ,,Wie meinem geliebten Vater. .."

Dabei zog sie einen Zettel aus ihrem perlenbestickten

Pompadour. Darauf standen die Namen

und Adressen vc,n ein paar Menschen, deren

Schicksal Isabelle de Bergereau besonders am Herzen

lag. Sie lächelte GrafMartinon schüchtern zu.

„ Vielleicht können Sie in Erfahrung bringen, ob

sie noch leben und ob sie Hilfe brauchen? Ich wäre

Ihnen ewig dankbar dafür."

Victor de Martinon verneigte sich leicht. ,,Ich

werde tun, was ich kann, Comtesse, das ist ganz

selbstverständlich", sagte er und dachte dabei:

Nein, das ist nicht Madeleine - dieses Mädchen,

das den einen Mann liebt und einen anderen, der

sie begehrt, dazu benützt, ihren Liebhaber aus

dem Gefängnis zu holen. Das ist wirklich die Comtesse

de Bergereau. Aber welche Laune der Natur

hat die beiden einander so gleichen lassen ...

Vier Wochen später traf Graf Martinon die

Comtesse de Bergereau zum zweiten Mal bei seinem

Freund Lord Evercroft.

Er berichtete ihr wahrheitsgemäß, daß zwei

Cousins und eine Cousine von ihr, nach denen sie

sich erkundigt hatte, dem Schafott entkommen

waren und sich jetzt irgendwo auf dem Land versteckt

hielten.

Isabelle de Bergereau hatte Tränen in den

Augen. In spontaner Dankbarkeit stellte sie sich

auf die Zehenspitzen und küßte GrafMartinon auf

d_ie Wange. ,,Sie sind ein guter Mensch", flüsterte

Sie.

Er räusperte sich ein wenig betreten. Denn für einen

guten Menschen hielt nicht einmal er sich.

Außerdem hatte er der schönen Isabelle keineswegs

alles gesagt, was ihm berichtet worden war.

Das Sensationellste hatte er ihr verschwiegen.

Martinon mußte sich ein Lachen verbeißen,

wenn er daran dachte, daß Baron Gilbert de Rovert

in genau drei Wochen seine Verlobte, die Comtesse

Isabelle de Bergereau, die sich bereits auf seinem

Gut in den Niederlanden aufhielt, zum Altar führen

wollte. Diese angebliche Comtesse konnte nur

Madeleine Duval sein!Das sagte Martinon sein logischer

Verstand.

Der Graf war entschlossen, Madeleine die Suppe

zu versalzen. Und dafür war er bereit, der echten

Comtesse de Bergereau eine Lüge aufzutischen.

„Das Wichtigste habe ich Ihnen noch gar nicht

erzählt", begann er. ,,Mein Mittelsmann ist auch in

die Niederlande gekommen. Er hat sich einen Tag

auf Schloß Rovert aufgehalten, das Ihnen ja wohl

ein Begriff sein dürfte." Er lächelte flüchtig.

Die bildhübsche Comtesse errötete zart.

Isabelle de Bergereau hatte nicht den Mut gehabt,

auf das Gut ihres Verlobten zu fliehen.

Schließlich hatten ihr und sein Vater diese Verbindung

arrangiert, und das Mädchen wußte

nicht, ob Gilbertsie unter diesen Umständen überhaupt

noch heiraten wollte.

Fortsetzung folgt

Impressum: OBERLÄNDER RUNDSCHAU. Garantierte Auflage:

11.500 Exemplare. Erscheint wöchentlich in Imst.

Herausgeber, Verleger und Alleininhaber: Kurt Egger. Für

den Inhalt verantwortlich: Kurt Egger. Anzeigenleitung und

für den Anzeigenteil verantwortlich: Erika Egger, alle 6460

Imst, Postgasse 6, Tel. 05412/2334 oder 2618. Druck:

Druckereibetrieb Hans Egger, Langgasse· 52a, 6460 lmsl.

Einzelpreis S 4.-. Jahres-Abonnement S 70.-.

OBERLÄNDERUNDSCHAU


Danksagung

Für die vielen Beweise aufrichtiger

Anteilnahme anläßlich des

Ablebens meines lieben Gatten

und guten Vaters, Herrn

Wilhelm Sturm

möchten wir auf diesem Wege

allen Verwandten, Freunden und

Bekannten herzlichst danken.

Besonderer Dank gilt Herrn

Hochw. Waibl, Herrn Dr. Hartwig

Dabringer sowie der Freiw. Feuerwehr

von Jerzens. Weiters bedanken

wir uns für die Kranzund

Blumenspenden.

Jerzens, den 21. 10. 78

In tiefem Leid:

Die Trauerfamilien

120, Mann und für besondere Verdienste

erhielt er 1959 die Feuerwehr-Goldplakette

mit der Urkunde.

Auf kultureller Basis wirkte Luis Krismer

beim Krippenverein und beim Theater. Dem

Krippenverein war er bis zum Jahre 1972 als

Obmann eine wertvolle Stütze. 1967 wurde

er zum Ehrenmitglied des „Tiroler Krippenverbandes"

ernannt.

• Vor 50 Jahren führte man in Wenns unter

der Leitung von Luis Krismer das Stück

Kindstaufe" von Reimichl auf. Bei der Hei­

~atbühne Wenns war er bis 1972 im Vorstand.

Der Luis konnte aber für kurze Zeit sogar

als Chorleiter und Orgelspieler gebraucht

werden.

Als gelernter Gerber gründete er 1923 den

,,Fachverband der Tiroler Ledererzeuger"

Seine Leistung, seipe Tatkraft, seine Cou- ,

rage und sein Engagement verdienen unser

aller Hochachtung und Dank. Daß er auch

ein Mensch ist, bewies er unter anderem damit,

als er eine ausgebürgerte Südtiroler Familie

bei sich zu Hause aufnahm. Diese Beispiele

mögen den heute etwas verbitterten

Luis Krismer verdeutlichen. Die Taten und

Charakterzüge eines Menschen sollen nicht

erst nach seinem Tode hervorgehoben werden.

!Danksagung

Anläßlich des Todes meines geliebten

Mannes, unseres guten

Vaters, Herrn

cStelan cSchultes

Tischlermeister i. R.

sagen wir allen Verwandten,

Nachbarn, Freunden und Bewohnern

von Jerzens auf diesem

Wege herzlichen Dank.

Besonderer Dank gilt dem Herrn

Hochw. Waibl, Herrn Dr. Karl

Jörg für die häusliche Betreuung,

der Musikkapelle Jerzens

sowie der Feuerwehr von Jerzens.

Für die schönen Kranzund

Blumenspenden ein aufrichtiges

„ Vergelt's Gott."

8osef a cSchultes, {}attin

Kinder mit Schwiegerkinder

Der Wenner Luis Krismer feierte seinen 85. Geburtstag

Vor etwas über einer Woche konnte der

weitaus bekannte Wenner Luis Krismer bei

bester Gesundheit seinen 85. Geburtstag

feiern. Kaum ein anderer Pitztaler Bürger ist

so vielseitig begabt und aktiv wie er. Seiner

Initiative entsprang in den späten zwanziger

Jahren der erste Pitztal-Prospekt „Das Pitztal

- der kürzeste Weg zur Wildspitze". Er war

Gründer des sogenannten „Verkehrsvereines"

Wenns und fungierte dort lange Zeit als

Obmann.

Ab 1921 war Luis Krismer elfJahre lang bei

der Mus*kapelle Wenns als Kapellmeister

und Tambour tätig. Als solcher führte er auch

zwei Marketenderinnen bei der Musikkapelle

ein.

Im Jahre 1922 wirkte er als Mitbegründer,

Obmann und Kommandant des Kriegervereines.

Bei diesem war er bis 1974 engagiert.

1958 war Luis Krismer auch wieder als Mitbegründer

dabei. Diesmal beim ÖKB Tirol. Er

war ab 1960 dessen Landesobmann-Stellvertreter

und Bezirksobmann bis zum Jahre

1974.

In den Kreisen der Feuerwehr war Luis Krismer

lange Zeit Kommandant von ungefähr

Es ist wieder

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Samstag, 4. November

• FS 1

15.45 SCHATTEN DER VERGANGENHEIT

17.00 BAUSTELLE

17 .30 MEIN ONKEL VOM MARS

17.55 BETTHUPFERL

18.00 PAN-OPTIKUM

18.20 ORF HEUTE

18.25 GUTEN ABEND AM SAMSTAG

... SAGT HEINZ CONRADS

18.50 T.RAUTES HEIM UND WERBUNG

19.00 OSTERREICH-BILD MIT SÜDTIROL

AKTUELL

19.30 ZEIT IM BILD 1 MIT KULTUR

19.55 SPORT

20.15 DAS MANÖVERKIND

21.55 SPORT

22.10 FRAGEN DES CHRISTEN

22.15 STRASSE ZUM JENSEITS

23.50 NACHRICHTEN

FS 2

15.45 DAS VERLORENE MASS

16.15 SCHAUPLATZ DER WELTLITERATUR

17 .00 CLUB - REGIONAL

17.55 WIRTSCHAFTEN (4)

18.20 ORF HEUTE

18.25 OHNE MAULKORB

19.30 ABENTEUER WILDNIS

20.00 DIE GALERIE

20.15 HAUS DER FRAUEN

21.45 SCHELLACKS & SCHELLACKS &

SCHELLACKS

Sonntag, 5. November

15.25 EIN STERN IM WESTEN

17 .00 DER GESTIEFELTE KATER

17 .30 WICKIE UND mE STARKEN MÄNNER

17 .55 BETTHUPFERL

18.00 SENIORENCLUB

18.30 f.RÜCHTE DIESER ERDE ( 1)

19.00 OSTERREICH-BILD AM SONNTAG AUS

DEM LANDESSTUDIO

OBERÖSTERREICH

19.25 CHRIST IN DER ZEIT

19.30 ZEIT IM BILD 1 MIT KULTUR

19.50 SPORT

20.15 TATORT

STERNE FÜR DEN ORIENT

22.00 SPORT

22.10 NACHTLESE LIEDERCIRCUS

22.55 LESEN UND LEBEN: UMGANG MIT DER

BIBEL

23.35 NACHRICHTEN

FS 2

11.15-12.30 ORF-STEREO-KONZERT

17.00 LAND UND LEUTE

17.30 Ö 9 - (STEIERMARK)

18.00 LE DERNIER MILLIARDAIRE

19.30 THE MUNSTERS

20.00 PLATTENBASAR

20.15 ENTDECKER

21.10 LESEZEICHEN

22.00 „ZEIT IM BILD 2" - SONDERSENDUNG

Montag, 6. November

9.00 AM, DAM, DES

9.30 LAND UND 1-EUTE

10.00 WAS IST FILM? (4)

10.30-11.40 SCHATTEN DER

VERGANGENHEIT

17 .30 AM, DAM, DES

17.55 BETTHUPFERL

18.00 GOLDEN SILENTS oder

ALS DIE BILDER LAUFEN LERNTEN

'

18.25 ORF HEUTE

18.30 WIR

19.00 ÖSTERREICH-BILD

19.30 ZEIT IM BILD 1 MIT KULTUR UND

SPORT

20.00 SPORT AM MONTAG

20.55 DIE STRASSEN VON SAN FRANCISCO

21.40 NACHRICHTEN UND SPORT

18.00 SONGS ALIVE

18.25 ORF HEUTE

18.30 2 ccm LEBEN

19.05 PRAGER DECAMERON

19.30 GITARRE FÜR ALLE (5)

20.00 DIE STERNE BLICKEN HERAB

20.55 SPASS MIT MUSIK

21.40 ZEIT IM BILD 2

22.10 FILMLAND SCHWEIZ:

DIE LANDVERMESSER

Dienstag, 7. November

FS 1

9.00 AM, DAM, DES

9.30 SONGS ALIVE

10.00 HALOGENVERBINDUNGEN

10.30-12.00 LE DERNIER MILLIARDAIRE

17.30 AM, DAM, DES

17 .55 BETTHUPFERL

18.00 JUWELEN DES 7. KONTINENTS

18.25 ORF HEUTE

18.30WIR

19.00 ÖSTERREICH-BILD

19.30 ZEIT IM BILD 1 MIT KULTUR UND

SPORT

20.00 RISIKO

21.10 TELEMUSEUM

21.25 PANORAMA

22.25 DIE STERNE BLICKEN HERAB (13)

23.15 NACHRICHTEN UND SPORT

18.00 VIELE WEGE - EIN ZIEL

18.25 ORF HEUTE

18.30 WISSEN AKTUELL

19.30 FREUDE AN MUSIK

20.00 PICKPOCKET

21.15 ZEIT IM BILD 2 MIT KULTUR

21.50 CLUB 2

Mittwoch, 8. November

9.00 DIE SENDUNG MIT DER MAUS

9.30 WIRTSCHAFTEN (4)

1 0.00 VORDERÖSTERREICH

10.30 UMKEHR IN DIE ZUKUNFT

11.15-11.45 DAS VERLORENE MASS

17.00 DIE GOLDENE BLUME

17.25 DIE SENDUNG MIT DER MAUS (Wh.)

17 .55 BETTHUPFERL

18.00 EIN MANN IM HAUS (13)

18.25 ORF HEUTE

18.30WIR

18.49 BELANGSENDUNG DER ÖVP

~ g:ii

~~~f~i~c~~B<rt~ UND WERBUNG

19.30 ZEIT IM BILD 1 MIT KULTUR UND

SPORT

20.00 WATERLOO BRIDGE

21.45 NACHRICHTEN UND SPORT

FS 2 .

18.00 APPRENONS LE FRANCAIS

18.25 ORF HEUTE

18.30 Ö 9 - (WIEN)

19.00 EUROPA IM 20. JAHRHUNDERT (12)

Fernseh­

Programm

' 19.40 DIE SONNE QBER DEN VIER

GLOCKENTURMEN

20.00 „TELEOBJEKTIV"

20.50 MIT SCHIRM, CHARME UND

MELONE (10)

21.40 ZEIT IM BILD 2 MIT KULTUR

22.15 TRAILER

Donnerstag, 9. November

9.00 AM, DAM, DES

9.30 APPRENONS LE FRANCAIS

10.00 GESICHT DER JAHRHUNDERTE (6)

10.30-12.10 WATERLOO BRIDGE

17 .3Ö AM, DAM, DES

17 .55 BETTHUPFERL

18.00 BITTE ZU TISCH

18.25 ORF HEUTE

18.30WIR

18.54 MODEREVUE

19.00 ÖSTERREICH-BILD

19.30 ZEIT IM BILD 1 MIT KULTUR UND

SPORT

20.00 SERVICE-BOX

20.15 DALLI, DALLI

21.45 NACHRICHTEN UND SPORT

FS 2

18.00 RUSSISCH

18.25 ORF HEUTE

18.30 LESEZEICHEN

19.30 SPOTLIGHT

20.00 KAMOURASKA -

EINE MÖRDERISCHE LIEBE

22.00 ZEIT IM BILD 2 MIT KULTUR

22.35 CLUB 2

Freitag, 10. November

9..00 AM, DAM, DES

9.30 RUSSISCH

10.00 WIR BESUCHEN EINE AUSSTELLUNG

10.30 SENIORENCLUB

11.00-12.20 AUCH DIE KLEINEN WOLLEN

NACH OBEN

17 .30 AM, DAM, DES

1 7 .55 BETTHUPFERL

18.00 START INS ABENTEUER (6)

18.25 ORF HEUTE

18.30WIR

18.49 BELANGSENDUNG DER

~UNDESWIRTSCHAFTSKAMMER

19.00 OSTERREICH-BILD

19.30 ZEIT IM BILD 1 MIT KULTUR UND

SPORT

20.15 ACHTUNG STUFE!

21.05 ARGUMENTE

21.50 SPORT UND WERBUNG

22.00 BONNIE UND CL VDE

23.50 NACHRICHTEN

18.00 ORIENTIERUNG

DER GELBE STERN IN ÖSTERREICH

18.25 ORF HEUTE

18.30 VOM KAISER ZUR KOMMUNE

19.30 TRAILER

20.15 WENN AUS TIEREN PFLANZEN

WERDEN

21.05 HALBZEIT (8)

21.55 ZEIT IM BILD 2 MIT KULTUR UND

KARIKATUREN DER WOCHE

22.30 POPTIK

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Nur wenige nennen eine !WC ihr eigen ... Menschen in aller

Welt, die Kostbares, Zeitbeständiges zu schätzen wissen

und sich an Werten erfreuen, wie sie Kunst, edle Materialien und

echtes Handwerkschaffen verkörpern.

Ihnen fühlen wir uns verbunden und verpflichtet.

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Jeden Freitag - Samstag - Sonntag Tanz, Stimmung und

Show mit den „Smiles" vulgo „Original Playboys"

Eintritt frei !

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Herzliche Einladung! zum

Pitztaler Gewerbe- und Gastronomie-Ball

im Restaurant österreichischer Hof, in Zaunhof, am 11. November 1978.

Beginn 20 Uhr, Tanz bis 2 Uhr früh, Eintritt· S 60.-. Im Eintritt ist der Begrüßungs-Cocktail

,,österreichischer Hof" inbegriffen.

Menü nach der Karte. Für Ihre Unterhaltung sorgt die Tanzkapelle THE PONNY'S

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich für diesen Termin freimachen könnten und mit uns

den Pitztaler Gastronomie-Ball feiern. Tischreservierung unter Nr. 0 54 13 - 23 1 06 erbeten.

Andre und Ernst Vittur

Damit Sie sicher

unter den Gewinnern

sind,

verwenden Sie bitte für die OH-Abonnement-Einzahlung

den Zahl- oder Erlagschein

mit dem Aufdruck 70.-. Nicht

vergessen Name und Adresse vor der

Einzahlung einzutragen.

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