6. November 2025
- Graz soll international sichtbarer werden - Sachleistungskarten als Pilotprojekt gestartet - Sozial: Wohnhäuser in Graz saniert - Der steirische Junker ist da! - Weiter warten auf den Coach der 99ers
- Graz soll international sichtbarer werden
- Sachleistungskarten als Pilotprojekt gestartet
- Sozial: Wohnhäuser in Graz saniert
- Der steirische Junker ist da!
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Grazer6. Jahre
NOVEMBER 2025, E-PAPER AUSGABE
Getty
Quelle: ZAMG
9°
In Graz kann
sich tagsüber
die Sonne
nicht durchsetzen,
es ist wolkig
und die Temperaturen liegen
zwischen 4 und 9°C.
Weinkarte
Der neue Junker ist da! Vor ausverkauftem
Haus wurde er gestern in der
Stadthalle präsentiert. 8
Sachleistungskarte
Landesrat Hannes Amesbauer startete
heute die Ausgabe der steirischen
Sachleistungskarte als Pilotprojekt. 4
Graz soll
international
sichtbar werden
FOTO
Ehrgeizig. Mit einem neuen Marketingkonzept um eine Million Euro und einer Flugoffensive wollen das Land Steiermark und die Steirische Tourismus
und Marketing GmbH Graz noch stärker auf die internationale Landkarte bringen. Geplant sind zahlreiche weitere Kampagnen. SEITE 2
graz
2 www.grazer.at 6. NOVEMBER 2025
Jahre
Marketing- und Flugoensive gestartet
Der Krampuslauf kehrt am 16. November
nach Graz zurück. FOTO FISCHER
Krampusse nicht
gewinnorientiert
■ Wie bekannt ist, fand 2019
der letzte Krampuslauf in Graz
statt – am 16. November findet
er in der Grazer Innenstadt
auf dem Freiheitsplatz wieder
statt. Auf Initiative des KFG
wurde im Jänner diesen Jahres
ein Beschluss im Gemeinderat
gefasst, den Krampuslauf
in Graz wieder ins Leben zu
rufen. KFG-Stadträtin Claudia
Schönbacher lud heute
gemeinsam mit Veranstalter
René Neubauer zu einer
Pressekonferenz, nachdem es
in den letzten Tagen ob des
Ticketverkaufs zu Gerüchten
und Unstimmigkeiten gekommen
ist. „Es ist schön, dass der
Krampuslauf Gesprächsstoff
ist – aber in Bezug auf den Ticketverkauf
steht das Gerücht
im Raum, dass dieser eine gewinnorientierte
Veranstaltung
sein soll. Das ist und war nie
das Ansinnen des Krampuslaufes,
doch der Ticketverkauf
ist aufgrund der notwenigen
Sicherheitsvorkehrungen und
der nicht ausreichenden öffentlichen
Mitteln für die Finanzierung
notwendig geworden“,
erklärt Schönbacher.
Für die Veranstaltung
herrscht Terrorwarnstufe 2,
das bedeutet, dass ein Sicherheitskonzept
notwendig ist
und die Auflagen – anders als
in kleineren Gemeinden in
Graz-Umgebung – deutlich
höher sind. René Neubauer
erklärt: „Wir arbeiten seit rund
fünf Monaten mit den Behörden
zusammen – es sind alle
wirklich kooperativ, aber die
Kosten steigen nahezu wöchentlich.“
Graz soll
international
sichtbarer werden
Mit Kampagnen, Kooperationen mit Fluglinien und den ÖBB und vielem mehr soll Graz gefördert werden.
MOTIVIERT. Mit einem neuen Marketingkonzept um eine Million Euro und
einer Flugoffensive wollen das Land und die Steirische Tourismus und Marketing
GmbH Graz noch stärker auf die internationale Landkarte bringen.
Von Tobit Schweighofer
tobit.schweighofer@grazer.at
Die Erlebnisregion Graz
und die STG/Steirische
Tourismus und Standortmarketing
GmbH bündeln ihre
Kräfte: Gemeinsam werden neue
Impulse für die Internationalisierung
und eine Flugoffensive
gestartet, die Graz noch stärker
auf die internationale Landkarte
bringt. Dabei sind es vor allem
Direktflugdestinationen wie
Hamburg, Berlin, Düsseldorf,
Zürich und – ab 21. November –
London. Gute Bahnverbindungen
gibt es aus z. B. München
und Prag - und schneller durch
die Koralmbahn nun auch nach
Norditalien.
Kampagnen
Geplant sind unter anderem
Out-of-Home Kampagnen in
Skigebieten, intensive Bewerbungen
von Direktbuchungen
in Kooperation mit Fluglinien
(Eurowings) und den ÖBB oder
ein Gastspiel des Kulinarik Festivals
„Vollmund“ in Hamburg und
Norditalien. Events wie die Austrian
Darts Open in der Stadthalle
rücken in den Fokus der Bewerbung
am britischen Markt, neue
Formate in den Bereichen Kultur
und Sport sollen generell für
mehr Nächtigungen und Wertschöpfung
sorgen.
Eine Million Euro
„Vor allem im Jänner und Februar
2026 sowie in der darauffolgenden
Frühjahrssaison wird
ein umfangreiches und reichweitenstarkes
Marketingkonzept
zur Stärkung der Tourismusdestination
Graz umgesetzt“, erklärt
Landeshauptmann Mario Kunasek.
„Dafür steht insgesamt
eine Million Euro zusätzlich zur
Verfügung. Das Land Steiermark
fördert diese Aktion mit 500.000
Euro, seitens des Tourismusverbandes
wird dieser Betrag aus
Eigenmitteln verdoppelt. Das
große Ziel ist es, gemeinsam mit
Partnern, Stakeholdern und Be-
GETTY
trieben Graz gemeinsam größer
zu denken und auf der internationalen
Bühne noch sichtbarer zu
machen!“
Sylvia Loidolt, Vorsitzende,
und Susanne Haubenhofer,
Geschäftsführerin der Erlebnisregion
Graz: „Die Maßnahmen
werden gezielt auf den Nah- und
Mikromärkten mit guter Flugund
Bahnanbindung ausgespielt.
Dabei setzen wir stark auf
die Sichtbarkeit im öffentlichen
Raum, auf Überraschendes und
Kreatives.“
Michael Feiertag, Geschäftsführer
der STG/Steirischen Tourismus
und Standortmarketing
GmbH. zeigt sich motiviert:
„Danke dem Land Steiermark für
diese Initiative! Es kommen noch
immer zu wenige Urlaubsgäste
per Flugzeug in die Steiermark,
damit sich der Radius der Erreichbarkeit
erhöht. Und damit
die Wertschöpfung steigt, gibt
doch der Fluggast im Österreich-
Vergleich um 37 Prozent mehr
aus als der Auto-Anreisende.“
24. AUGUST 2021 www.grazer.at graz 3
graz
4 www.grazer.at 6. NOVEMBER 2025
Jahre
Soziallandesrat Hannes Amesbauer startet den zwei Monate langen Pilotbetrieb
der Sachleistungskarte, danach soll ausgerollt werden. LAND STEIERMARK
Sachleistungskarte
wurde heute ausgerollt
TEST. Heute startet die Ausgabe der steirischen
Sachleistungskarte – 2.531 Grazer sind betroffen.
Die über 30 Jahre alte Volksschule entsprach den Anforderungen nicht
mehr. Der Neubau wird Herbst 2027/28 fertiggestellt. GEMEINDE RAABA-GRAMBACH
Baustart für neue VS
in Raaba-Grambach
NEUBAU. Raaba-Grambach bekommt eine
neue Volksschule. Heute starteten die Arbeiten.
Von Tobit Schweighofer
tobit.schweighofer@grazer.at
In einem ersten Pilotmodell
werden in den kommenden
Tagen rund 50 Asylwerber im
organisierten Teilselbstversorgerbereich
an drei Standorten
mit der neuen Karte ausgestattet.
Die Pilotphase umfasst drei
Quartiere in Passail, Graz und in
Bruck an der Mur. Sie markiert
den Startschuss für die praktische
Erprobung eines zentralen
Projekts aus dem Regierungsprogramm,
das künftig für mehr
Zweckbindung, Transparenz
und Kontrolle im Asylbereich
sorgen wird.
Die Sachleistungskarte ersetzt
schrittweise Barauszahlungen
und ermöglicht eine zweckgebundene
Nutzung der zur Verfügung
gestellten Mittel. Damit
soll sichergestellt werden, dass
öffentliche Gelder ausschließlich
für den täglichen Lebensbedarf
eingesetzt werden.
Landesrat Hannes Amesbauer
(FPÖ) betont die Bedeutung
dieses Schrittes: „Mit dem heutigen
Start des Pilotbetriebs setzen
wir einen weiteren großen
Schritt für die Umsetzung eines
zentralen Vorhabens der steirischen
Landesregierung. Die
Sachleistungskarte ist ein wichtiger
Beitrag, um Missbrauch zu
verhindern und die Mittelverwendung
im Asylwesen klarer
und gerechter zu gestalten.”
Die Pilotphase läuft über rund
zwei Monate, um mindestens
zwei Auszahlungs- bzw. Bebuchungszyklen
abzudecken.
Nach erfolgreicher Pilotphase
erfolgt die schrittweise Ausrollung,
wie angekündigt zuerst
an alle Asylwerber. In einem
weiteren Schritt erfolgt die Ausrollung
an die rund 5.700 Personen
mit Vertriebenenstatus. In
Graz befinden sich derzeit 2.531
Personen in Grundversorgung,
2.013 davon sind Vertriebene.
Von Clarissa Berner
clarissa.berner@grazer.at
Raaba-Grambach bekommt
eine neue Volksschule.
Der zukünftige
zweistöckige Neubau vereint
Barrierefreiheit, Sicherheit und
vielfältige Möglichkeiten für Bewegung
und Begegnung. Nun
ist der Spatenstich für die neue
Volksschule gefallen.
Nachhaltig
„Die Idee war es, ein Haus zu
entwickeln, das den Ansprüchen
einer zeitgemäßen Pädagogik
entspricht und auch ein
Ort für Schüler und Lehrer ist,
mit einer hohen Aufenthaltsqualität
in ganztägig geführten
Bildungseinrichtungen“, erklärt
der Architekt Thomas Heil, „Es
soll ein niederschwelliges Gebäude
mit einem starken Freiraumbezug
darstellen“ Große
Terrassen und Balkone werden
die Schule zieren. Es soll ein le-
bendiger, offener Campus entstehen.
Die nachhaltige Bauweise
steht hier groß. Die Planung
eines nahezu „reinen“ Holzbaus
war für die Architekten eine Herausforderung.
Damit konnte
die höchste Qualitätsstufe für
nachhaltiges Bauen in Österreich
der „Klimaaktiv Gold Standard“
erreicht werden.
„Ich freue mich, dass bei der
Planung und Ausführung für
dieses Projekt kaum Kompromisse
notwendig waren und wir
somit unsere absolute Wunschschule
und einen neuen Sportstandort
verwirklichen können
– für unsere Kinder und zukünftige
Generationen in Raaba-
Grambach“, betont Bürgermeister
Karl Mayrhold.
Außerdem soll in der Schule
eine Dreifachsporthalle errichtet
werden. Ein separater Eingang
ermöglicht Privatpersonen
und Vereinen die Nutzung der
Sporthalle.
derGrazer
IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz;
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Streckenprofil,
Anzahlung
€ Fahrzeugzustand, 7.497,-; 28.400,01; Laufzeit Gesamtkosten 48 Alter Monate; und € Zustand 10.000 3.410,01. Kilometer/Jahr; der Die Lithium-Ionen-Batterie) Abwicklung Restwert der Finanzierung € 12.150,12; variieren. monatliche erfolgt 1) Unverbindlich über Rate Ford € 179,–; empfohlener, Credit, Sollzinssatz ein Service nicht 5,49 der kartellierter %; Santander Effektivzinssatz Richtpreis Consumer 5,95 inkl. %; Bank. gesetz. USt. Bankübliche für Vertragsgebühr Privatkunden, Bonitätskriterien beinhaltet € 160,89; zu bereits vorausgesetzt. zahlender Importeursnachlass
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€ 28.400,01; Gesamtkosten € 3.410,01. Die Abwicklung der Finanzierung erfolgt über Ford Credit, ein Service der Santander Consumer Bank. Bankübliche Bonitätskriterien vorausgesetzt. Abschluss
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www.grazer.at 9. AUGUST 2021
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6. NOVEMBER 2025 www.grazer.at
Wohnhäuser für Männer und Frauen
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Sanierung mit sozialem Wert
Jahre
WICHTIG. Die beiden Wohnhäuser für Männer und Frauen der Stadt Graz wurden umfangreich saniert.
Nun wurde die thermische Sanierung fertiggestellt und damit die Wohnqualität verbessert.
Von Clarissa Berner
clarissa.berner@grazer.at
Das Wohnhaus für Männer
in der Rankengasse und
das Wohnhaus für Frauen
in der Hüttenbrennergasse
der Stadt Graz werden vom Sozialamt
betrieben. Diese wurden
schrittweise saniert.
Viel mehr als wohnen
Beide Häuser sind Teil der Wohnungslosenhilfe
und bieten
Doppel- und Einzelzimmer für
wohnungslose Frauen – teils
mit Kindern – sowie für Männer
ab 18 Jahren an. Ziel des multiprofessionellen
Teams ist es, die
Bewohner so lange zu begleiten
und zu unterstützen, bis sie wieder
in der Lage sind, eigenständig
zu wohnen. Dabei sind die
Wohnhäuser weit mehr als nur
eine Unterkunft. Die Bewohner
erhalten sozialarbeiterische Begleitung,
psychologische Beratung
sowie Diagnostik und Therapie.
Zusätzlich stehen rund um
die Uhr Betreuungspersonal und
diplomierte Krankenschwestern
zur Verfügung.Mit finanzieller
Hilfe des Bundes konnten beide
Häuser thermisch saniert werden.
Damit steigt die Wohn- und
Lebensqaulität der Bewohner
stark.
„In beiden Häusern werden
Menschen in Krisensituationen
mit Unterstützung in allen Bereichen
auf ein selbstständiges Leben
vorbereitet, damit sie wieder
Fuß fassen können. Gerade in
solchen Situationen ist es wichtig,
dass sich die Menschen wohl
und geborgen fühlen können“, so
Bürgermeisterin Elke Kahr.
R. Plösch und R. Peer (GBG), Sozialamtsleiterin A. Fink, S. Rauter vom Männerwohnhaus,
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8 www.grazer.at 6. NOVEMBER 2025
Jahre
Der Junker ist da!
Der Geschäftsführer
der Wein Steiermark
Martin
Palz stößt
mit Landesrätin
Simone
Schmiedtbauer
mit dem
neuen Junker
an. SCHERIAU (6)
ZÜNFTIG. Ausverkauftes
Haus hieß es gestern
bei der Junkerpräsentation
in der Grazer
Stadthalle.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Mit 4000 Besuchern und
101 Winzern war die Junkerpräsentation
in der
Stadthalle auch heuer wieder ein
voller Erfolg. Das Publikum präsentierte
sich so vielfältig wie der
Junker selbst. Zwar wird der Junker
seit dem 24. Oktober verkauft,
doch die Präsentation bot die perfekte
Gelegenheit den neuen Wein
direkt bei den Winzern zu verkosten
und so vielleicht seinen Lieblingsjunker
zu finden.
Im Rahmen der Präsentation
des neuen Junkers wurde auch
seine diesjährigen Botschafter
vorgestellt. Lisa Narat-Zitz, Julia
Perner und Daniel Loder-Taucher
begleiten den Junker durch
die heurige Saison. Sie stehen für
die Vielfalt und Dynamik der steirischen
Winzerschaft und repräsentieren
den Junker bei Veranstaltungen
sowie in den sozialen
Medien. Ihre Aufgabe ist es, den
jugendlichen, frischen Charakter
des Weins authentisch zu vermitteln.
Insgesamt zeigten sich die
Verantwortlichen der Wein Steiermark
sehr zufrieden mit dem
heurigen Jahrgang: „2025 bringt
beste Voraussetzungen für frische,
trinkfreudige Weine – und damit
auch für einen hervorragenden
Junker.“ Denn das Weinjahr 2025
war ein sehr gutes. Die Qualität
der Trauben war sehr hoch und
auch die Menge konnte gegenüber
dem Vorjahr gesteigert werden.
Die besten Voraussetzungen also
für ein ausgezeichnetes Weinjahr.
Noch bis zum Faschingsdienstag
kann man sich den
Junker schmecken lassen.
Junker-Fans
Den Junkerverkostet haben unter
anderem: Landtagspräsident
Gerhard Deutschmann, Landesräte
Simone Schmiedtbauer,
Landwirtschaftskammerpräsident
Andreas Steinegger, Landwirtschaftskammer-Vize
Präsidentin
Maria Pein, Wein Steiermark Geschäftsführer
Martin Palz, Wein
Steiermark Obmann Stefan Potzinger,
Wein Steiermark Marketing-Lady
Andrea Jöbstl-Prattes,
die Weinkönigin Magdalena I. mit
ihren Prinzessinnen Lea und Antonia,
Militärkommandant Heinz
Zöllner, von der Steiermärkischen
Sparkasse Vorstand Oliver Kröpfl,
Werbeleiter Michael Gradischnig
und Jutta Bischof, Werner Luttenberger
uvm.
Landwirtschaftskammerpräsident Andreas
Steinegger mit seiner Vize Maria Pein.
Michael Gradischnig, Jutta Bischof
und Oliver Kröpfl (v.l.) .
Freuen sich über den Junker: Weinkönigin Magdalena
I. (m.) mit ihren Prinzessinnen Lea (.l) und Antonia (r.).
S. Potzinger, M. Palz, S. Schmiedtbauer mit den Junker
Botschaftern, A. Steinegger und O. Kröpfl (v.l.).
Militärkommandant Heinz Zöllner und Landtagspräsident
Gerhard Deutschmann (.r.)
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16. NOVEMBER 2025 www.grazer.at
www.grazer.at 22. JÄNNER 2017
Jahre
Renderings: Stadt Graz/freiland Umweltconsulting ZT GmbH
Graz baut aus! Mit dem zweigleisigen Ausbau der Linie 1 wird die Öffi-Qualität in Geidorf und Mariatrost verbessert.
Fit für die Zukunft: Graz baut aus
Von November 2025 bis März 2028 wird Mariatrost mit dem zweigleisigen Ausbau der
Linie 1 und dem neuen Speicherkanal fit für die Zukunft gemacht.
Zukünftig kommen Fahrgäste
der Linie 1 noch
schneller ans Ziel: Auf
einer Länge von 900 Metern
wird in der Hilmteichstraße
ein zweites Straßenbahngleis
errichtet. Im Zuge des
Ausbaus wird ein dringend
notwendiger Speicherkanal
mit errichtet.
Zwei Gleise für Geidorf
und Mariatrost
Derzeit wird die Straßenbahnlinie
1 im Schnitt in
einem Zehn-Minuten-Intervall
bedient. Unter anderem
deshalb, weil den Straßenbahnen
in der Hilmteichstraße
auf einer Länge von 900
Metern nur ein Gleis zur Verfügung
steht. Die Errichtung
eines zweiten Straßenbahngleises
zwischen der Auersperggasse
und der Haltestelle
Mariagrün ermöglicht
einen Sechs-Minuten-Takt.
Dadurch können bestenfalls
bis zu 1500 Fahrgäste pro
Richtung und Stunde ans
Ziel gebracht werden.
Verkehrsführung und
Schienenersatzverkehr
Die Hilmteichstraße wird
während der Bauzeit als Einbahn
von Süden nach Norden
geführt. Die Nord-Süd-
Verbindung erfolgt über die
Heinrichstraße bzw. Hilmgasse.
Im Zeitraum von November
2025 bis März 2028
bedarf es daher eines Schienenersatzverkehrs
für die Linien
1, E1, 58, 81 und N1.
Die Linie E1 fährt die Haltestelle
„Mariagrün“ nur in
Richtung Mariatrost bzw.
die Linie 58 nur in Richtung
Hauptbahnhof an. Auch die
Linien 81 und N1 halten an
dieser Haltestelle.
Die Haltestelle „Schönbrunngasse“
in Richtung
Hilmteich wird aufgelassen.
Die Ersatzhaltestellen „Hilm-
teich/Botanischer Garten“
für die Linien E1, 58, 81
und N1 befinden sich in der
Hilmgasse.
Errichtung eines
Speicherkanals
Im Rahmen des zweigleisigen
Ausbaus der Linie 1
wird im Bereich Hilmteichstraße
ein neuer Speicherkanal
mit einer Länge von
rund 630 Laufmetern und
einem Durchmesser von
zwei Metern unterirdisch errichtet.
Im Mariatrostertal führen
Mischwasserkanäle sowohl
Schmutz- als auch Regenwasser
ab. Bei starkem Regen
kann es zu Überläufen
kommen, wodurch der Mariatrosterbach
verunreinigt
wird. Der neue Speicherkanal
fängt diese Wassermengen
auf und leitet sie
zur Kläranlage weiter – ein
wichtiger Schritt für saubere
Bäche und nachhaltige Infrastruktur.
Die Errichtung des Speicherkanals
wird knapp ein Jahr
in Anspruch nehmen, Start
ist Anfang November 2025.
Ab Sommer 2026 werden
die Gleise errichtet.
Alle Vorteile auf einen Blick:
- Die Linie 1 kann zukünftig
in einem Sechs-Minuten-
Takt fahren.
- Die Wasserqualität der Bäche
wird verbessert.
- 20 Bäume, Staudenbeete
und Wiesenflächen werden
gepflanzt.
- Neue Geh- und Radwege
werden entstehen
Alle Infos gibt’s unter:
holding-graz.at/grazbautaus
graz
10 www.grazer.at 6. NOVEMBER 2025
Jahre
Druchbruch für Grazer Start-up
ERFOLG. Bereits wenige Monate nach der Gründung ist dem Grazer EdTech-Start-up mit der
Pädagogik-Plattform „Digidoo“ der internationale Durchbruch im DACH-Raum gelungen.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Hinter dem Unternehmen
stecken der erfolgreiche
Seriengründer Gunther
Marktl, der bereits Unternehmen
wie „iTranslate“ und „StepApps“
aufgebaut hat und sogar
von Apple Gründer Steve Jobs
immer wieder erwähnt wurde.
Sowie Designer Wolfgang Bartelme
(u.a. Gewinner von 6 Apple
Design Awards), CTO Niklas
Lorber und CEO Moritz Hiebl.
Einfach
„Digidoo“ vereint alle Funktionen,
die Lehrpersonal wirklich
braucht. Das Grazer EdTech-
Start-up hat eine Plattform geschaffen,
die Lernfortschritte und
Kompetenzen an Schulen so einfach
dokumentierbar macht wie
nie zuvor. Mehr als 100 Schulen
in Österreich arbeiten bereits
mit dem Tool. Nun ist dem Grazer
Unternehmen der internationale
Durchbruch geglückt. Auch
Schulen in Deutschland und der
Schweiz setzen auf das Knowhow
aus Graz.
Das Besondere an der Plattform:
Die Idee kommt direkt aus
der Praxis. Herausgekommen
ist eine Plattform, die die alle offiziellen
Kompetenzvorlagen
vom neuen Lehrplan des Ministeriums
enthält, für Einheitlichkeit
bei der Kompetenzerfassung
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6. NOVEMBER 2025 www.grazer.at
graz 11
Jahre
C H R O N I K
Blaulicht
Report
✏ clarissa.berner@grazer.at
Industriebetrieb in
Kalsdorf brannte
■ Am Mittwoch, dem 5. November,
brannte es zu Mittag
in einem Industriebetrieb in
Kalsdorf bei Graz. Die örtlich
zuständige Betriebsfeuerwehr
informierte die bereits alarmierte
Freiwillige Feuerwehr, dass
es sich bei dem Einsatz um keinen
Fehlalarm, sondern einen
beständigen Brand handelt. Ein
Atemschutz-Rettungstrupp war
erforderlich. Durch das schnelle
Eingreifen und das gezielte Vorgehen
der Betriebsfeuerwehr
konnte der Brand rasch unter
Kontrolle gebracht werden.
Nach rund einer Stunde konnte
der Einsatz die Freiwilligen Feuerwehr
aus Kalsdorf den Einsatz
beenden.
Wildtier Auslöser
für Verkehrsunfall
■ Am Dienstag, dem 4. November,
kam es in der Nacht in Kalsdorf
bei Graz nach einem Wildunfall
zu einem Verkehrsunfall.
Ein LKW kollidierte mit einem
PKW. Gemeinsam mit den Einsatzkräften
des Roten Kreuzes
und der Polizei sicherte die Freiwillige
Feuerwehr Kalsdorf bei
Graz die Unfallstelle ab. Danach
entfernten sie die Überreste des
Wildtieres. Anschließend reinigten
sie die Unfallstelle. Die
Fahrzeuge mussten von einem
Abschleppdienst abtransportiert
werden. Über Sach- und Personenschäden
ist nichts Näheres
bekannt.
Auto wurde aus
Graben geborgen
■ Am Mittwochvormittag, dem 5.
November, musste die Freiwillige
Feuerwehr Kalsdorf bei Graz ein
Fahrzeug bergen. Der PKW-Lenker
war auf dem Parkplatz eines
Supermarkts unterwegs. Dort
fuhr er über den Randstein hinaus
und blieb im Entwässerungsgraben
hängen. Die Feuerwehr
Am
Mittwoch,
dem 5.
November,
musste die
Freiwillige
Feuerwehr
Kalsdorf
bei Graz
einen PKW
bergen.
FF KALSDORF BEI GRAZ
konnte das borgen und auf die
Verkehrsfläche zurückbringen.
Personen wurden
aus Lift befreit
■ Am späten Mittwochnachmittag,
dem 5. November, blieben
zwei Personen in einem Lift stecken.
Die Freiwillige Feuerwehr
Kainbach bei Graz musste ausrücken.
Um den Lift zu öffnen,
mussten die Einsatzkräfte den
Lift vom Strom schalten. Danach
konnten sie die Tür öffnen
und die eingeschlossenen Personen
befreien.
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12 www.grazer.at 6. NOVEMBER 2025
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Frechheit
Die Schulkinder brauchen von
der Endstadium Mariatrost bis
zur Reiterkaserne 25 Minuten
länger als vorher! Überfüllte Busse,
die in der Mariatrosterstrasse
nicht vorankommen! Schreiende
Fahrer, weil natürlich Drängelei
herrscht, und am Hilmteich ist
keine Straßenbahn. Die Kinder
müssen wieder warten. Funktionierendes
wird ruiniert!
Maria Lovenyak
* * *
Kein Ende in Sicht
Wir leben nur von den Baustellen
und es ist kein Ende in Sicht. Es
ist zum Durchdrehen, alles steht
und jeder ärgert sich.
Roswitha Forst
* * *
Ärgerlich
950 unnötige Meter für ein zusätzliches
Gleis, das absolut
nichts bringt, denn nach Mariatrost
wird es auch weiterhin
nur eingleisig vonstatten gehen!
Sündhaft teuer und eine Bauzeit
von sage und schreibe drei
Jahren! Zusätzlich noch eine
hirnverbrannte Ampel, bei der
kein Mensch weiß, für was sie
bei einem vollkommen geraden
Straßenzug in der Heinrichstraße/Ecke
Hilmgasse gut sein soll,
die den Verkehr logischerweise
zusätzlich noch zum Stocken
bringt! Der 58er hatte gestern
Nachmittag eine Verspätung
von mehr als 30 Minuten! Es ist
zum Schreien.
Christiana Puntigamer
* * *
Anderer Meinung
War ja überhaupt nicht seit langem
bekannt, dass es zu dieser
Baustelle kommen wird. Wenn
man schon mit dem Auto fahren
muss, hatte man die Möglichkeit
sich Alternativen zu überlegen.
Peter Höller
* * *
Sarkasmus
Habe heute fast eine Stunde
von Kroisbach zum Jakominiplatz
gebraucht. Werde jetzt
die große Pendlerpauschale
beantragen.
Manuela Ochi
* * *
Verzweiflung
Meine Kollegin brauchte um
7:30 Uhr im Bus von Fölling bis
Rosarium 1 Stunde! Ausweichen
über Stiftingtal ist sinnlos (noch
eine Baustelle). Kinder am Straßenrand
sind verzweifelt, weil
kein Bus kommt und es auch
keine Bank zum Warten gibt.
Dazwischen noch die Radfahrer,
da hat man sich ja echt was
überlegt
Maria Gleichweit
Meistkommentierte
Geschichte
des Tages
Chaos um
Grazer
Baustelle
Seit dieser Woche herrscht totales
Chaos in der Mariatroster
Straße und in der Heinrichstraße,
nachdem die Hilmteichstraße
stadteinwärts gesperrt wurde
und die versprochenen Begleitmaßnahmen
nicht umgesetzt
wurden. In einem offenen Brief
an die Bürgermeistern und Vizebürgermeisterin
macht der Mariatroster
Bezirksvorsteher Erwin
Wurzinger seinem Ärger Luft.
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14 www.grazer.at 6. NOVEMBER 2025
Jahre
Weiter warten auf den Coach
EISHOCKEY. Die heimische Liga pausiert und die Graz 99ers sind weiter auf der Suche nach einem
Nachfolger für den jüngst entlassenen Harry Lange. Entscheidung gibt es diese Woche aber keine.
Graz-99ers-Kapitän Korbinian Holzer und seine Kollegen warten weiterhin
auf einen Nachfolger für den entlassenen Head-Coach Harry Lange. GEPA
Von Klaus Molidor
redaktion@grazer.at
Zwölf Tage ruht die kleine
Hartplastikscheibe in der
heimischen Eishockey-
Liga, weil das Nationalteam von
Donnerstag bis Sonntag beim
Deutschland-Cup in Landshut
engagiert ist. Die optimale
Zeit, um einen neuen Trainer
zu installieren und ihm Zeit
zu geben, sich ein wenig einzuleben
– möchte man meinen.
Trotzdem wird es bei den
Graz 99ers diese Woche noch
keine Entscheidung darüber
geben, wer dem von Präsident
Herbert Jerich entlassenen
Harry Lange nachfolgen wird.
Natürlich geistern Namen
durch die Eishalle, kommentieren
will man bei den 99ers aber
keinen. Erste Gespräche, so
hört man, soll es kommenden
Sonntag geben, wenn Philipp
Pinter als Trainer des U20-Nationalteams
wieder zurück in
Graz ist. „Gut möglich, dass ich
auch nach der Länderspielpause
das eine oder andere Spiel an
der Bande stehe“, sagt Pinter.
Man wolle keinen Schnellschuss
tätigen, sondern in Ruhe
einen geeigneten Kandidaten
installieren, der die Grazer
Cracks um Kapitän Korbinian
Holzer, Lukas Haudum und
Co. dann zu den Saisonzielen
führen soll. Sprich: Platz 1 oder
2 im Grunddurchgang, sowie
einer zumindest entscheidenen
Rolle im Kampf um den Meistertitel.
Weiter geht es für die 99ers
übrigens am 14. November mit
dem Heimspiel gegen Red Bull
Salzburg um 18.30 Uhr.
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6. NOVEMBER 2025 www.grazer.at
graz 15
Ausblick
Jahre
Was am Freitag in
Graz wichtig ist
■ Die SPÖ hat ihre neue Gemeinderatswahlliste rund um Spitzenkandidatin
Doris Kampus bereits präsentiert. Am morgigen Freitag erfolgt
die finale Beschlussfassung bei einem außerordentlichen Stadtparteitag.
Aktuelle Entwicklungen am Wohnungsmarkt werden morgen erläutert.
GETTY
■ Am Montag wurde der Gesundheitsplan 2030, der RSG 2030, der Öffentlichkeit
präsentiert. Morgen gibt es für Interessierte eine Infoveranstaltung
mit dem zuständigen Landesrat Karlheinz Kornhäusl bei der
ÖGK. Beginn ist um 14 Uhr.
■ Die Fachgruppe der Immobilien- und Vermögenstreuhänder informiert
über die „Wohnbausituation in der Steiermark“ und erläutert aktuelle
Marktveränderungen.
■ Landesrat Willibald Ehrenhöfer überreicht die Forschungspreise
des Landes Steiermark.
■ Im Brauquartier Puntigam eröffnet die erste private Zahnklink der
Steiermark: heydents.
■ Im Kunsthaus wird die neue Einzelausstellung der litauischen Künstlerin
Emilija Škarnulyte im im kuppelförmigen Space01 eröffnet.
■ Das Einkaufszentrum Center West lädt morgen und übermorgen
zu den ersten Vintage Days mit Second-Hand-Shopping, Fashion Kilo
Sale, kreativen DIY-Workshops und Amazon-Retouren Pop-Up Store.
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