9. November 2025
- Grazer Experte fordert Umdenken bei Stadtbegrünung - Sonntagsfrühstück mit Sky du Mont - Jakominiplatz-Chaos: Krisengipfel im Grazer Gemeinderat gefordert - Grazer Merkur Arena rostet - Runder Tisch mit den Notaren zum Tnema Vorsorge
- Grazer Experte fordert Umdenken bei Stadtbegrünung
- Sonntagsfrühstück mit Sky du Mont
- Jakominiplatz-Chaos: Krisengipfel im Grazer Gemeinderat gefordert
- Grazer Merkur Arena rostet
- Runder Tisch mit den Notaren zum Tnema Vorsorge
- Keine Tags gefunden...
Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!
Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.
9. NOVEMBER 2025, AUSGABE 43
Vorfreude
Die Grazer Balltiger scharren schon in
den Startlöchern: Der Start in die Saison
ist nicht mehr fern. 20/21
Vorsorge
Wir haben namhafte Notare an einem
Runden Tisch zum Thema Vorsorge
und Lebensplanung versammelt. 16/17
Experte fordert Umdenken in Graz
Stadtbegrünung
darf kein
Feigenblatt sein
Unseriös. Der Grazer Weg zur begrünten Stadt mit Bäumen in Trögen und Rasengleisen ist laut dem Experten Josef Edler nicht der Weisheit letzter
Schluss. Der zertifizierte Baumkontrolleur und Spezialist für Wandbegrünung fordert ein Umdenken und präsentiert ein neues Konzept. SEITEN 4/5
B. GASSER, KK, EDLER
Seriös - Einfühlsam - Würdevoll
24h täglich
2 die seite zwei
www.grazer.at 9. NOVEMBER 2025
E D I T O R I A L
von
Tobit
Schweighofer
✏ tobit.schweighofer@grazer.at
Klappt den
Laptop zu und
geht raus
N
atürlich überspitzt
man manches in der
verkürzten Darstellung
einer einzelnen Zeitungsausgabe,
aber dennoch gibt die
Stadt derzeit ein eher jämmerliches
Bild ab. Während
Öffi-Lenker vergeblich um
Hilfe rufen, weil sie sich aus
dem Verkehrschaos am
Jakominiplatz nicht mehr
raussehen (Seite 10), selbst
die neuen Sessel in der
Merkur Arena schon anfangen
zu rosten (Seite 14) und
immer öfter Drohungen
gegen unsere Volksschulen
ausgesprochen werden,
Passanten beim Pongratz-
Moore-Steg vergeblich um
Schutz vor illegal fahrenden
Radfahrern bitten (Seite 11),
hört man von den zuständigen
Volksvertretern so gut wie
nichts. Viel lieber als die
Auseinandersetzung mit den
Menschen vor Ort scheinen
sie die digitale Bühne zu
nutzen und hauen sich dort
auf facebook und Co. mit
ständig sinkendem Niveau
die Hackl ins Kreuz (siehe
Seite 6). So gesehen durchaus
verständlich, dass sich derzeit
gehäuft Leser bei uns melden,
um ihren Frust abzuladen.
Und immer wieder hört man
denselben Satz: „Man hört
mir einfach nicht zu!“ Es wäre
höchste Zeit für so manchen
Politiker, den Laptop zuzuklappen
und sich endlich wieder
den echten Problemen
der Menschen in Graz zu
stellen.
Tobit Schweighofer, Chefredakteur
SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT ...
... Sky du
Mont
Der Schauspieler
und Synchronsprecher
über
seinen Bezug
zu Graz, seine
Frühstücksgewohnheiten
und
das Ende seiner
Filmkarriere.
Was gibt es bei Ihnen zum Frühstück?
Ich frühstücke eigentlich immer dasselbe. Ein
Brötchen mit saurer Kirschmarmelade, und
dazu gibt es einen Cappuccino.
Welchen Bezug haben Sie zu Graz?
Ich war schon oft in Graz. Unter anderem habe
ich an der Oper in der Rocky Horror Picture
Show mitgespielt. In zwei Jahren wird das Stück
wieder in Graz aufgeführt. Da werde ich dann
als Erzähler wieder mit dabei sein. Ich liebe Österreich
generell und besitze ein Haus in St. Pölten.
Die Züge fahren hier pünktlich, das Essen
ist gut und man hat überall Internet. Wenn ich
in Hamburg vor die Tür gehe, habe ich keinen
Empfang. Das muss man sich mal vorstellen.
Sie gastieren mit Ihrem neuen Buch „Der
nächste Fehler kommt bestimmt“ in der
Komödie Graz. Was erwartet das Publikum?
Und worum geht es in dem Buch?
Ich werde aus meinem neuen Buch lesen. Ich
stand eines Tages auf der Bühne und hatte einen
sogenannten Texthänger, der nur etwa eineinhalb
Sekunden gedauert hat und von niemandem
bemerkt wurde, aber einem selbst kommt
es wie Stunden vor. Und da habe ich gemerkt,
wenn man zu sicher ist, macht man Fehler. Ich
nenne sie weiße Fehler, weil bei ihnen nichts
passiert. Man biegt etwa beim Autofahren falsch
ab oder man vergisst eben seinen Text. Darüber
habe ich ein Buch geschrieben.
Eine Ihrer bekanntesten Rolle ist die des
Santa Maria in „Schuh des Manitu“. Die
beliebteste Szene daraus ist die Gesangsszene
mit dem Superperforator-Song.
Haben Sie da selbst gesungen?
Ich kann mich noch ganz genau erinnern, als
Bei Schauspieler Sky
du Mont gibt es immer
ein Brötchen mit
saurer Kirschmarmelade
und dazu einen
Cappuccino. NICOLE TIESMEIER
wir die Szene zum ersten Mal in München geprobt
haben. Es war ein sehr heißer Tag und ich
stand da in T-Shirt und Boxershorts und sagte
zu Bully (Michael Herbig): Wer will das sehen?
Und jetzt ist das die beliebteste Szene des gesamten
Films (lacht). Aber ich hab nicht selber
gesungen, aber selber getanzt.
Sie haben in Ihrer Karriere immer wieder
Bösewichte dargestellt. Sind das die
spannenderen Rollen?
Wenn wir ehrlich sind, sind das sie spannenderen
Rollen. Manchmal nervt es schon, dass ich
eigentlich seit 55 Jahren auf diese Rollen festgelegt
bin. Dabei bin ich eigentlich ganz ein Lieber
(lacht). Aber gerade der Santa Maria war ja auch
ein eher lustiger Bösewicht.
Sie haben im Vorfeld des Kanu des Manitu
angekündigt, sich vom Filmset zu verabschieden.
War das wirklich Ihr letzter
Film?
Das war wirklich meine letzte Filmrolle. 55 Jahre
am Filmset waren genug. Ich mag einfach nicht
mehr. Aber sonst mache ich auf der Bühne und
bei Lesungen weiter.
SABRINA NASERADSKY
Sky du Mont wurde am 20. Mai 1947 in Buenos Aires
(Argentinien) geboren. Nach seiner Matura in der
Schweiz besuchte er eine Schauspielschule in München.
In seiner Karriere war er stark auf die Rolle des
Bösewichts abonniert. Seine bekannteste Rolle ist
die des Santa Maria in „Der Schuh des Manitu“. Er
stand aber auch schon mit Tom Cruise und Nicole
Kidmann vor der Kamera. Am 16. November gastiert
er mit seinem neuen Buch in der Kömödie Graz.
graz
4 graz
www.grazer.at 9. NOVEMBER 2025
4
redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10
Die Grazer Innenstadt, ihre
Geschäfte und die Bewohner
haben sich mehr verdient.“
VP-Obmann Stadtrat Kurt Hohensinner zum
Innenstadt-Zukunftsbild STADT GRAZ/FISCHER
Die Stadtbegrünung
Karl Dreisiebner blickt auf 26
Jahre in der Politik zurück. FISCHER
Abschied von
der Politik
■ Der Klubobmann der Grazer
Grünen, Karl Dreisiebner,
hat die Mitglieder seiner
Partei am Freitag darüber informiert,
dass er 2026 seinen
letzten Wahlkampf als Gemeinderat
schlagen wird.
„Meiner Herzensstadt Graz
dienen zu dürfen, sie ein Stück
mit weiterentwickeln und für
die Zukunft mitgestalten zu
dürfen, war mir immer ein
Anliegen“, so Dreisiebner.
Eine Begrünung der Herrengasse schaut nicht nur schön aus, sondern könnte auch Schatten und somit Entlastung
in den heißen Sommermonaten bieten. Doch nicht alles ist leicht umzusetzen. EDLER, VON GREENPEACE MITHILFE VON DALL-E ERSTELLT, FURGLER
Beim Stadtparteitag setzte es für
Doris Kampus einen Dämpfer. SPÖ
Magere 73 Prozent
für Doris Kampus
■ Gleich zum Auftakt in den
Wahlkampf setzte es einen
Dämpfer für SPÖ-Spitzenkandidatin
Doris Kampus. Beim
Stadtparteitag zum Listenbeschluss
im Arbeiterkammersaal
erreichte sie nur 73,5 Prozent
Zustimmung. Ein vergleichsweise
sehr schwacher Wert.
„Für die schweren Rahmenbedingungen,
wurde ihr Kurs
klar bestätigt“, beruhigt Wahlkampfleiter
Patrick Trabi.
„DER GRAZER“ - AKTUELLE BLITZUMFRAGE
Freuen Sie sich schon auf die bevorstehende Ballsaison?
■ Es ist wieder so weit, die wohl
magischste und glanzvollste Zeit
des Jahres steht unmittelbar bevor.
Mit dem Beginn der Ballsaison
verwandelt sich Graz in eine
Stadt voller Eleganz, Musik und
festlicher Stimmung. Für manche
längst ein fixer Bestandteil
im Jahreskalender, auf den man
sich schon Monate im Voraus
freut. Andere hingegen sehen
die Ballabende eher gelassen –
schön, wenn man hingeht, aber
kein Pflichttermin. Ob Opernredoute,
Bauernbundball, Ball der
Technik, Oberlandlerball oder
Tuntenball, die kommenden
Wochen und Monate stehen
ganz im Zeichen der Bälle.
Ergebnis
unserer Online-
Abstimmung
51 %
NEIN
49 %
JA
923 Teilnehmer, nicht repräsentativ, Stand:
Freitag, 7. November, 12 Uhr, Foto: Getty
9. 9. NOVEMBER 2025 www.grazer.at
graz 5
➜
TOP
KERSTIN FOTOGRAFIE, GETTY
Held auf vier Pfoten
Polizei-Diensthund „Loki“ stellte gemeinsam
mit seinem Diensthundeführer
einen mutmaßlichen Einbrecher.
Drohungen gegen Schulen
Am Freitag kam es österreichweit zu
Drohungen an mehreren Schulen. Es
waren fünf Grazer Schulen betroffen.
FLOP
➜
soll kein „Feigenblatt“ sein
UMDENKEN. Der Grazer
Weg zur begrünten
Stadt führt laut Experten
Josef Edler auch in eine
Sackgasse. Er präsentiert
ein neues Konzept.
Von Linda Steurer
linda.steurer@grazer.at
Rasengleise, Pflanzentröge
und bepflanzte Fassaden
sind erste Versuche der
Stadt und der Grazer Unternehmen,
die Innenstadt grüner und
damit lebenswerter zu machen.
In den heißen Sommermonaten
erhitzt sich die Stadt stark, was
zur Belastung für viele Menschen
werden kann. Grünflächen mit
ihren Bäumen und Pflanzen sind
natürliche Schattenspender und
sorgen bei hohen Temperaturen
für kühlende Entlastung und verbessern
damit die Lebensqualität.
Um Städte auf die heißen Sommermonate
vorzubereiten und
das Grau in Grün zu verwandeln,
wird sowohl politisch als auch
wissenschaftlich viel getüftelt.
Eine Stadt nachhaltig zu begrünen,
ist viel komplexer, als es auf
den ersten Blick scheint.
Pflanztröge in der Grazer Innenstadt
zu platzieren, ist ein
Anfang, doch auf lange
Sicht gesehen reichen
diese Maßnahmen
nicht aus, um die
Stadt effektiv zu kühlen.
Wir haben mit Josef
Edler, zertifizierter
Baumkontrolleur und
Spezialist für Wandbegrünung,
von Edler Garten
gesprochen. Er erklärt, welche
Maßnahmen wirklich nachhaltig
sind und was längerfristig wenig
Nutzen hat.
Bäume statt Tröge
Im Sommer haben sowohl
Greenpeace als auch die NEOS
Ideen für die Begrünung der Grazer
Herrengasse veröffentlicht. In
vielen Konzepten werden Bäume
und Pflanzen in Tröge gesetzt.
Eine einfache Lösung, die aber
nicht optimal ist.
„Je größer der Wurzelraum ist,
desto mehr Wurzeln bildet der
Josef Edler
Baum, und die Kronenbildung
wird angeregt“, so Edler. Größere
Kronen spenden dementsprechend
auch mehr Schatten und
kühlen stärker. „Mit Bäumen in
Trögen kann man ein bisschen
was erreichen, doch müsste
man mit deutlich
größeren Bäumen in
größeren Trögen starten“,
unterstreicht er.
„Der Boden müsste
aufgemacht und Bäume
direkt in die Erde
gepflanzt werden.“ Er
empfiehlt das Stockholm-System
und Schwammstadt-Prinzip, das
auch vor dem Casino umgesetzt
wurde. „Das ist zwar sehr aufwendig
und teuer, aber es bringt sehr
viel“, ergänzt er. Bäume, die in
der Erde wurzeln, werden größer,
spenden mehr Schatten und sind
weniger pflegeaufwendig, da sie
das Wasser aus dem Boden aufnehmen
können. Das Schwammstadt-Prinzip
hat zudem den
Vorteil, dass Regenwasser besser
versickert. Städte sind dadurch
besser gegen Hochwasser geschützt.
Auch Gleisbegrünungen
sind in der Realität schwierig: „Sie
brauchen sehr viel Wasser. Auch
der Beton und das Pflaster rundherum
erschweren es sehr“, erklärt
Edler. Man müsse abwägen,
ob der Wasserverbrauch in sinnvoller
Relation zum kühlenden
Effekt des Gleises steht. Im Sommer,
wenn Kühlung gebraucht
wird, verdorrt Rasen schnell, der
Kühl effekt ist dann nur noch minimal.
Blätterdach
Edler sieht ein Dach aus Rankpflanzen
über den Straßen der
Stadt als eine mögliche Lösung
an. So könnten Herrengasse oder
Annenstraße gekühlt und beschattet
werden. Die Rankpflanzen
werden in den Boden gepflanzt
und über Vorrichtungen
nach oben geleitet – es entsteht
ein Blätterdach. „In der Weihnachtszeit
können die Vorrichtungen
für die Weihnachtsbeleuchtung
genutzt werden, da die
Pflanzen ihre Blätter verlieren“, so
Edler. Der Boden bleibt dadurch
frei, Einsatz- und Lieferfahrzeuge
können weiterhin gut zufahren
und Veranstaltungen sind weiterhin
problemlos möglich.
202425010
6 graz
www.grazer.at 9. NOVEMBER 2025
K O M M E N T A R
von
Linda
Steurer
✏ linda.steurer@grazer.at
Stadtgrün
darf nicht nur
Deko sein!
W
er im Sommer durch
Graz geht, kennt es
allzu gut. Man fühlt
sich an manchen Tagen wie
in einer Sauna. Viele Menschen
suchen Zuflucht in den
Grünflächen der Stadt. Dort
spürt man sofort den Unterschied:
Der Rasen kühlt, die
Bäume spenden Schatten –
heiße Sommertage werden
erträglicher. Sowohl in der
Politik als auch in der
Wissenschaft wird viel
getüftelt, wie Städte nachhaltig
begrünt werden können.
Schöne Renderings zeigen oft
utopisch begrünte Städte. In
der Realität sieht es oft
anders aus und viel ist nicht
umsetzbar. Umso wichtiger
ist es, mit Experten zusammenzuarbeiten,
die wissen,
was Veränderung bringt und
was nicht (siehe Seiten 4/5).
Eines ist klar: Begrünung darf
nicht nur schön aussehen,
sondern muss auch wirken.
Es braucht nachhaltige
Konzepte, die flächendeckend
umgesetzt werden
können, in der Erhaltung
nicht allzu aufwendig und
vielen Menschen zugänglich
sind. Begrünte Gleise und
Pflanztröge sind ein Anfang,
doch urbane Begrünung
muss langfristig gedacht
werden. Und man darf nicht
vergessen: Pflanzen pflegen
sich nicht von allein. Die
Menschen, die sie am Ende
instand halten, müssen von
Anfang an in die Planung
miteinbezogen werden.
Worüber
Graz spricht ...
redaktion@grazer.at
Im digitalen Raum sind gute
Umgangsformen ohnehin
schon eher die Ausnahme. Der
Stil der politischen Diskutanten
ist derzeit allerdings an einem
neuen Tiefpunkt angelangt. Und
hier tun sich speziell die Grünen
hervor, die ja von sich selbst gerne
annehmen, harmoniefreundliche
Gutmenschen zu sein. Kann ja
auch sein, nur die sozialmedialen
Einträge der letzten Tage
sprechen eine andere Sprache.
Klubobmann Karl Dreisiebner,
der am Freitag ankündigte, nach
der Gemeinderatswahl die Politik
zu verlassen, will es offenbar noch
einmal wissen. Ohnehin bekannt
dafür, auf Face book gerne weit
übers Ziel hinauszuschießen, hat
er sich diesmal auf Instagram
technisch ins Zeug gelegt und
eine kritische Meldung über die
Drehung der Schönaugasse mit
einem Foto von Stadtrat und
ÖVP-Chef Kurt Hohensinner
und ÖVP-Geschäftsführer Markus
Huber von der Eröffnung
der neuen McDonald’s-Filiale
gemeinsam mit Clown-Maskottchen
Ronald McDonald verschnitten.
Lapidarer Kommentar:
„Zwei der drei am Foto sind keine
Clowns.“ Wen er damit gemeint
hat, kann sich jeder selber aus-
Der Grünen-Klubobmann Karl Dreisiebner
lotet neue Niveau-Untiefen aus.
Auch nicht die feine Klinge: Kritik an Judith Schwentners Verkehrspolitik KK (2)
denken. Wer am Ende tatsächlich
als Clown dasteht, aber auch.
***
Sein Parteikollege Severin Kann
hingegen postete ein Video von
der gedrehten Schönau gasse mit
Totenkopf und dem zynischen
Titel „Die Straße des Todes“. Ein
Schlag ins Gesicht für alle, die sich
ernsthaft Sorgen machen. Für
die hat Kann folgende Antwort:
„Es steht eh tagsüber ein Tschakl
mit Warnweste bei der Ausfahrt.“
Diese „Tschakl“ sind übrigens
Mitarbeiter der Holding, die dort
für die Scherheit der Menschen
sorgen und bestimmt hocherfreut
über den mehr als entbehrlichen
Kommentar sein werden.
***
Ebenso tief in die Polemik-Kiste
griff Georg Schröck-Weikhard
(ÖVP). Er fotografierte sein
Navi, das voller Baustellen und
Staumeldungen rot leuchtete, und
kommentierte: „Danke Judith.“
Auch hier wäre jedem mit einer
inhaltlichen Diskussion wohl
mehr geholfen gewesen als mit
einem relativ billigen Lacher.
***
Weniger lustig steht’s um
das Budget der Stadt. Das
neue Finanzwerk, das bereits
im September dem Gemeindrat
zur Beschlussfassung vorgelegt
werden sollte, wurde nun abermals
verschoben. Sehr zum Ärger
mancher politischer Referenten.
„Kein einziges Budget, das
Finanzstadtrat Manfred Eber
in den vergangenen vier Jahren
erstellt hat, hat auch gehalten“,
wettert Stadtrat Kurt Hohensinner.
„Ständige Updates, Nachträge
und Sperren zerstören jede
Planbarkeit!“ Was bleibt, ist die
Hoffnung auf Dezember und ein
kleines Budget-Weihnachtswunder.
***
Ein Wunder hat auch die
Grazer SPÖ erlebt. Mit Arsim
Gjergji und Anna Robosch
haben die beiden bekanntesten
Gemeinderäte ihre Kandidatur
für die Gemeinderatswahl
zurückgezogen. Jetzt hat auch
Vorzugsstimmen-Kaiser Mustafa
Durmus hingeschmissen.
derGrazer
IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1,
8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8 bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/
PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Lukas Steinberger-Weiß (0664/80 666 6918), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Leonhard
Schweighofer (0664/80 666 6490), Clarissa Berner (0664 80 666 6694), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael
Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Mario Premuzic (0664/ 80 666
6575) | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 175.837 (der
Grazer, wö, ÖAK 1. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.
Gedruckt nach den
Richtlinien Gedruckt nach des den Österrei-
Richtlinien des
Österreichischen Umweltzeichens Umweltzeichens
Recyclingpapierprodukte“
„Druck- und Recycling-
Druck Carinthia, UW-NR. 1417
papierprodukte“
Druck Styria, UW-Nr. 1417
EU Ecolabel: Bitte
sammeln Sie Altpapier
für das Recycling
8 graz
www.grazer.at 9. NOVEMBER 2025
VP-Bezirksparteiobmann Georg Schröck-Weikhard (l.) und Bezirksvorsteher
Erich Kickenweitz vor dem möglichen Tageszentrum in St. Peter KK
Neues Tageszentrum:
Gespräche angelaufen
WICHTIG. In St. Peter soll ein Tageszentrum für
Senioren entstehen, ein Standort wäre gefunden.
Von Tobit Schweighofer
tobit.schweighofer@grazer.at
In Tageszentren für ältere
Menschen wird tagsüber Betreuung
durch qualifiziertes
Personal geboten – abends kehren
die Seniorinnen und Senioren
wieder nach Hause zurück.
Ziel ist es, soziale Kontakte zu
pflegen, Fähigkeiten zu erhalten
und pflegende Angehörige zu
entlasten.
Der Bedarfs- und Entwicklungsplan
2025 sieht für Graz
136 Plätze in Tagesbetreuungseinrichtungen
vor, tatsächlich
gibt es derzeit aber nur 72. In
anderen Bezirken, etwa Voitsberg
oder Leibnitz, liegt die
Umsetzung bereits bei 82 bis
100 Prozent. Auch im Bereich
der mobilen Dienste bleibt Graz
deutlich hinter den Sollzahlen
zurück.
Standort gefunden
„Gerade in Graz, wo die Wege
kurz sind und die Nachfrage
hoch, muss das Angebot dringend
ausgebaut werden“, sagt
Bezirksvorsteher-Stellvertreter
Erich Kickenweitz. Besonders
im Bezirk St. Peter, wo viele äl-
tere Menschen wohnen, wäre
ein Tageszentrum dringend notwendig.
Ein passender Standort bietet
sich laut Kickenweitz seit Jahren
an: das leerstehende Gebäude
in der Hubertusstraße 2, früher
Standort von Gastronomiebetrieben
und Nahversorgern.
Es verfügt über ausreichend
Parkplätze, ist zentral gelegen
und barrierefrei erreichbar. Der
Wunsch nach einem Tageszentrum
für den Bezirk hängt
aber natürlich nicht an diesem
Standort, wichtig ist, dass eine
grundsätzliche Einigkeit über
die Notwendigkeit besteht.
„Obwohl der Dringliche Antrag
von Gemeinderätin Sissi
Potzinger zu diesem Thema
von den Koalitionsparteien abgelehnt
wurde, haben wir erste
gute Gespräche mit dem Büro
vom zuständigen Stadtrat Robert
Krotzer führen können“,
so ÖVP-Bezirksparteiobmann
Georg Schröck-Weikhard. „Wir
werden hier weiter dranbleiben,
mit Initiativen im Gemeinderat
und Bezirksrat, und freuen uns
auf weitere konstruktive Gespräche
mit Stadtrat Krotzer von
der KPÖ.“
Aktuell fahren die Busse zu drei Uhrzeiten los. Geht es nach ÖVP und NEOS,
sollen es mehr Abfahrten und ein zusätzlicher Tag werden. HOLDING GRAZ/WATZINGER
Nightline-Offensive
wohl Wunschdenken
ÖFFI. Sowohl ÖVP als auch NEOS fordern mehr
Nightline-Angebote. Die Holding winkt aber ab.
Von Leonhard Schweighofer
leonhard.schweighofer@grazer.at
Die Nightline ist für viele
Grazer eine praktische
und kostengünstige
Möglichkeit, an Wochenenden
nach Hause zu fahren. Seit 2003
verkehren die Busse in Graz, um
0.30, 1.30 und 2.30 Uhr fahren
diese am Jakominiplatz ab. Geht
es nach gleich zwei Parteien im
Grazer Gemeinderat, soll das
Angebot ausgebaut werden.
Die Volkspartei fordert eine
Verdichtung des Takts auf 30
Minuten. Zusätzlich seien auch
Abfahrten um 3.30 und 4.30 Uhr
wünschenswert. Dazu gab es
bereits eine Petition, die rund
1300 Personen unterschrieben
haben.
Auch der NEOS-Vorsitzende
Philipp Pointner brachte in der
vergangenen Gemeinderatssitzung
einen Antrag zur „Nightline-Offensive“
ein. Er bringt
einen zusätzlichen Tag ins Spiel.
Während aktuell die Busse in den
Nächten von Freitag auf Samstag,
Samstag auf Sonntag und in
den Nächten vor Feiertagen verkehren,
fordert Pointner einen
zusätzlichen Tag. „Besonders am
Mittwoch besteht derzeit starker
Bedarf, da dieser Tag für die jungen
Grazerinnen und Grazer ein
beliebter Ausgehtag ist“, meint er.
Nachfrage gesunken
Die Holding Graz sieht bei der
aktuellen Nightline keinen
Handlungsbedarf. Die späteren
Abfahrten seien aus betrieblicher
Sicht nicht sinnvoll, „da diese
beiden Stunden die geringste
Nachfrage erwarten lassen“, erklärt
Holding-Konzernsprecher
Gerald Zaczek-Pichler. Ähnlich
sieht es bei einem dichteren Takt
aus. „30 Minuten Takt sind doppelte
Kosten, da hält die Nachfrage
nicht mit. Die Nachfrage
hat über die Jahre nicht zugenommen,
tendenziell eher sogar
abgenommen.“
Auch eine Nightline am Mittwoch
würde ordentlich ins Geld
gehen, die Nachfrage dafür sei zu
gering. „Es gibt keine Daten, dass
der Mittwoch beim Nachtleben
Besonderheiten aufweist und es
daher einer Nightline am Mittwoch
bedarf“, erklärt Zaczek-
Pichler. Eine Ausweitung des
Öffi-Angebots in der Nacht wird
also wohl ein Wunschdenken
bleiben.
10 graz
www.grazer.at 9. NOVEMBER 2025
Verkehrschaos am Jakominiplatz:
Krisengipfel
kommt in den
Gemeinderat
Nach dem Hilferuf der Öffi-Lenker im „Grazer“ soll jetzt ein Krisengipfel zum Jakominiplatz einberufen werden. KK
HILFE. Das tägliche Verkehrschaos am Jakominiplatz (wir berichteten),
inklusive Hilferuf der Öffi-Lenker, hat ein politisches Nachspiel: Die Freiheitlichen
werden im Gemeinderat auf einen Krisengipfel drängen.
redaktion@grazer.at
Angefangen von ÖGB-Boss
Horst Schachner hin zum
Betriebsrat der Holding
Andreas Nekam wandten sich
die Vertreter im Namen der Öffi-
Lenker über den „Grazer“ letzten
Sonntag mit einem Hilferuf
an die Öffentlichkeit. Vor allem
die teilweise rücksichtslos agierenden
„Zwei- und Dreiräder“
sorgen für großen Unmut. Insbesondere
tafellose mobile Lieferanten
und E-Scooter stellen
Gefahrenquellen dar.
Unser Bericht hat jetzt ein
politisches Nachspiel. Die FPÖ
wird das wichtige Thema in den
nächsten Gemeinderat bringen.
„,der Grazer‘ hat im Rahmen
seiner Berichterstattung umfassend
die Verkehrsproblematik
am Jakominiplatz aufgezeigt.
Vor allem Straßenbahnlenker
und Busfahrer sind mit rücksichtslos
agierenden Verkehrsteilnehmern
auf zwei Rädern
konfrontiert“, meint FPÖ-Spitzenkandidat
René Apfelknab.
„Die FPÖ hat daher öffentlich die
Einberufung eines Verkehrsgipfels
zur Lösung bzw. Minderung
der Problematik eingefordert.
Weder die KPÖ noch die Grünen
sind bisher auf die Thematik eingegangen.“
Aus diesem Grund
werden die Freiheitlichen in der
kommenden Woche in der stattfindenden
Gemeinderatssitzung
einen entsprechenden Antrag
einbringen.
„Die Vogel-Strauß-Politik dieser
Stadtkoalition in Bezug auf
René Apfelknab bringt das Thema
Jakominiplatz in den Gemeinderat. FPÖ
die inakzeptable Verkehrssituation
am Jakominiplatz steht sinnbildlich
für die Dysfunktionalität
der linken Regierungsfraktion.
Unser Anliegen ist es, dass dieses
Sachthema mit Experten des
Magistrats, der Polizei, der Holding
und externen Spezialisten
diskutiert wird und Lösungswege
entwickelt werden. Immerhin
besteht auch ein großes Sicherheitsrisiko,
wie die Betroffenen
unmissverständlich betont haben“,
so Apfelknab.
Der Grazer FPÖ-Gemeinderat
Günter Wagner schlägt in dieselbe
Kerbe: „Nach diesen Berichten
kann man nicht einfach
zur Tagesordnung übergehen.
Leider scheinen KPÖ und Grüne
die Problematik einfach zu ignorieren,
aber wir werden nicht zulassen,
dass die Betroffenen im
Regen stehen gelassen werden.
Es wird spannend, wie KPÖ und
Grüne mit unserem Gemeinderatsantrag
auf Abhaltung eines
Expertengipfels umgehen werden.“
9. NOVEMBER 2025 www.grazer.at
graz 11
Radler bitte absteigen
BAUSTELLE. Nach langem Hin und Her wird der Pongratz-Moore-Steg endlich
neu errichtet. Doch nun sorgen Radfahrer dort für brenzlige Situationen.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Lange hieß es „Bitte warten“
beim Pongratz-Moore-Steg,
doch nun wurde Ende September
der Neubau endlich in
Angriff genommen. Somit ist der
Radweg R2 für Fahrradfahrer gesperrt
bzw. wird das Schieben von
Rädern vorgegeben. Jedoch ohne
groß Beachtung zu finden.
Brenzlig
Leserin Reingard Christenson
beobachtet immer wieder brenzlige
Situationen in diesem Bereich.
So konnte sie beobachten, wie ein
Radfahrer an einem Kinderwagen
anschrammte, sehr zum Schrecken
der Mutter. Zum Glück ist
aber niemandem etwas passiert.
Der Asphalt ist mittlerweile einer
Schotterpiste gewichen und der
Bereich rund um die Baustelle ist
mit Gittern abgegrenzt. Dennoch
fahren die Radfahrer unbeirrt an
der Baustelle vorbei und durch die
Engstelle. Auch ist der Bereich aufgrund
von Baufahrzeugen, Bäumen
und Büschen oftmals uneinsehbar.
Bis jetzt ist wie gesagt zum
Glück noch nichts passiert, aber es
ist sicher nur eine Frage der Zeit,
bis es zu einem Unfall kommt.
Wir haben bei der für Verkehr zuständigen
Vizebürgermeisterin
Judith Schwentner zur Situation
nachgefragt. Aus ihrem Büro hieß
es dazu: „Wir haben bisher keine
Beschwerden bezüglich des Pongratz-Moore-Stegs
erhalten. Aber
selbstverständlich werden wir die
Situation vor Ort einer Prüfung
unterziehen und gegebenenfalls
Maßnahmen setzen.“
Die Radfahrer schlängeln sich an der
Baustelle vorbei, ohne abzusteigen.KK
Alina Deacon, Bettina Schifko
und Carina Weyringer (v. l.) MURPARK
Spende für das
Odilien-Institut
■ Im Murpark können Kunden
ihre Pfandflaschen und -dosen
in eigens aufgestellte Spendenboxen
werfen und damit für
den guten Zweck spenden. Nun
wurde eine vom Murpark auf
1000 Euro aufgerundete Spende
an das Odilien-Institut übergeben.
„Mit dieser Aktion dürfen
wir einen Beitrag zur wertvollen
Arbeit des Odilien-Instituts
leisten. Es zeigt, was mit vielen
kleinen Beträgen möglich ist“,
sagt Murpark-Centermanagerin
Carina Weyringer.
12 graz
www.grazer.at 9. NOVEMBER 2025
Schoko-Verrückte
MAHLZEIT. Zotter und
Linzbichler versüßen
den Franziskanerplatz,
ein neuer Planted Kebab
eröffnet und das Kaiserfeld
hat umgebaut.
Von Nasa, TS, LS
redaktion@grazer.at
Zotter und Linzbichler machen gemeinsame Sache.
Gastro
Börse
www.grazer.at
ZOTTER
Neues gibt es aus Dominik
Flaßers Napo. Die neapolitanische
Pizzeria hat
ausgebaut, und das um stolze
80 Quadratmeter. Der neue Bereich
bietet 50 weitere Sitzplätze
und überzeugt mit seinem hellen
und freundlichen Interieur
und dem neuen Soundsystem.
Zudem wurde ein Private Table
eingebaut, der ein wenig abgeschottet
von den anderen Sitzplätzen
für Privatsphäre sorgen
Neuer Christbaumschmuck
WEIHNACHTLICH. Der Christbaum am Grazer Hauptplatz wird in diesem
Jahr erstmals mit leuchtenden Strohsternen und einem Engel geschmückt.
Von Verena Leitold
verena.leitold@grazer.at
Am Montag wurde die 28
Meter hohe, etwa 150
Jahre alte Fichte am
Hauptplatz aufgestellt, am Mittwoch
durften sich Schaulustige
beim Beleuchtungstest durch
die Energie Graz bereits über
einen ersten Vorgeschmack an
Weihnachtsstimmung freuen.
Der Baum, der auf rund 1400
Metern Seehöhe am Fuße der
Koralpe gewachsen ist, bekam
einen völlig neuen Schmuck
verpasst. Das neue Gestaltungskonzept
steht unter dem Motto
„Tradition“: Neben 20 roten
LED-Kugeln wurden heuer
auch 20 leuchtende Strohsterne
installiert. Dazu kommen
90 funkelnde Lichterketten mit
Sternspritzereffekt und einer
Gesamtlänge von 1800 Metern
sowie ein strahlender Engel an
der Spitze.
Illuminiert werden die rund
25.000 LEDs, die etwa 500 Kilowattstunden
Strom verbrauchen,
traditionellerweise am ersten
Adventsamstag (29. November).
Neuerungen
Neue Weihnachtsbeleuchtungen
gibt es in diesem Jahr in der Kaiserfeldgasse,
am Mehlplatz und
in der Annenstraße. Am Joanneumring
und am Opernring kehren
die Lichtvorhänge nach der
Baustellen-Pause zurück.
Am kommenden Mittwoch laden
Wirtschaftsstadtrat Kurt Hohensinner
und Verena Hölzlsauer,
die bei der zuständigen
Holding Graz für den Advent
verantwortlich zeichnet, zur gemeinsamen
Pressekonferenz,
um weitere vorweihnachtliche
Details zu präsentieren.
Holding und Energie Graz haben ein
neues Beleuchtungskonzept.ENERGIE GRAZ
9. NOVEMBER 2025 www.grazer.at
graz 13
und Planted Kebab
soll. Bei der Eröffnung des Bereichs
am 6. November würde
angekündigt, dass ein weiterer
Ausbau für 2027 geplant ist. Man
kann gespannt bleiben.
Bäcker
Mit „Vom Lichtenberg – haute
boulangerie“ eröffnet Peter
Kirchengast, einer der besten
Bio-Bäcker Österreichs, einen
Ableger seiner Bio-Bäckerei in
Graz. Angeboten werden 30 unterschiedliche
Backspezialitäten.
Nicht nur, dass Kirchengast
seine Bio-Bäckerei C02-neutral
betreibt. Er arbeitet nach dem
Prinzip: Was aus ist, ist aus. Wer
dennoch in den Genuss der
Backwaren kommen möchte,
kann diese online vorbestellen.
Café
Nach dem Umbau hat diese Woche
das Kaiserfeld wieder seine
Pforten geöffnet. Markus Schlojer
und Andreas Berghold haben
sich mächtig ins Zeug gelegt
und dem traditionsreichen Lokal
einen neuen Anstrich verpasst.
Neben Frühstück wird es
auch Kaffee und Kuchen geben.
Daneben wird eine neue Essens-
Schiene eingeführt. Serviert
wird traditionelle österreichische
Küche mit internationalem
Einschlag.
Ein weiteres Café soll in Graz
eröffnen. Nach dem großen Erfolg
des Pop-up-Store des Generationencafé
Vollpension wurde
eine Krautinvesting-Kampagne
gestartet, um 200.000 Euro für
ein Café in Graz zu lukrieren.
Das Ziel wurde nun erreicht. Es
ist somit nur noch eine Frage
der Zeit, bis die Vollpension in
Graz eröffnet.
Planted Kebab
In der Annenstraße hat das
Loop-Kebab eröffnet. Neben
dem klassischen Kebab steht
auch ein Planted Kebab auf der
Karte. Unter dem Motto „Kebab
neu gedacht“ will Loop traditionellen
Streetfood-Genuss mit
nachhaltiger, moderner Ernährung
vereinen.
Süß
Aus einer langen Geschäftsbeziehung
zwischen Peter
Linzbichler und Josef Zotter
entwickelte sich eine Freundschaft
zwischen zwei Schoko-
Verrückten. Diese gipfelt nun in
dem neuen Shop „Linzbichlers
Zotter am Franziskanerplatz“.
Damit hat Graz erstmals ein Zotter-Geschäft,
welches das ganze
Jahr über geöffnet ist. Neben
dem Produktverkauf sind hier
auch Verkostungen für Gruppen
(gegen Voranmeldung)
möglich, der Schoko-Brunnen
sorgt für feines Schoko-Aroma
und Video-Clips führen auf zwei
Screens in die Zotter-Welt ein.
Am 13. November wird offiziell
eröffnet!
Lou Pa macht Halt im Plattenladen
Three Canaries Records in Graz.LOU PA
Konzert im
Vinylparadies
■ Am Samstag, 22. November,
verwandelt sich der Plattenladen
„Three Canaries Records“
in Graz einmal mehr
in eine kleine, intime Bühne:
Die Wiener Formation Lou
Pa lädt zu einem besonderen
Stripped-Down-Konzert im
Rahmen ihrer „Love Portfolio
Tour 2025“ ein. Ab 16 Uhr erwartet
die Besucher bei dieser
einzigartigen Vinyl-Release-
Party ein unverfälschtes musikalisches
Live-Erlebnis mit
Lou Pa.
14 graz
www.grazer.at 9. NOVEMBER 2025
Die Galerie lädt zum Punsch- und
Kunstgenießen.
BIANCA REGL
Kunstvolles
Punschtrinken
■ In der Galerie Schnitzler &
Lindsberger in der Rechbauerstraße
21 findet der vorweihnachtliche
Punschabend „Kunst
und Punsch“ statt. Die Galerie
Schnitzler & Lindsberger zeigt
die aktuelle Ausstellung „Just
Structure“. Die Arbeiten beschäftigen
sich auf unterschiedliche
Art und Weise mit floralen
und pflanzlichen Motiven und
untersuchen Farben und Strukturen
und ihre Bedeutung.
Oper: Sänger für
Chor gesucht
■ Für die Teile vier und fünf
der Operettenproduktion „Mein
Lieblingstier heißt Winter“ sucht
die Oper Graz engagierte Sänger
aller Altersstufen mit Chorerfahrung.
Die Proben finden ab
Dezember statt. Im März gehen
vier Vorstellungen über die Bühne.
Interessierte können sich bis
25. November anmelden.
ÄRGERLICH. Nach den technischen Problemen beim Steh-Sitzplatz-System
in der Merkur Arena gibt es nun das nächste Problem: Rostflecken.
Ende Juli wurde das neue
Steh-Sitzplatz-System in
den Sektoren 22, 23 und 24
in der Merkur Arena fertiggestellt.
Bei Heimspielen des GAK sind
in jenen Sektoren die Sitzplätze
zurückgeklappt. Die freie Fläche
kann bis zu 3400 Fans fassen.
Wenn der SK Sturm Graz in der
Merkur Arena Gastgeber ist, werden
die Stehplätze in Sitzplätze
umgebaut. Der Verein nutzt den
Sektor 22 als Familiensektor.
Bereits ein Monat nach dem
Einbau der erste Stolperstein:
Sturm-Fans mussten in den besagten
Sektoren für ein Spiel stehen.
Technische Probleme sorgten
in der Sitzplatzvariante für ein
Verletzungsrisiko.
Beschichtung löst sich
Ende Juli hieß es: „Die neu montierten
Sitze bestehen aus einem
speziellen Material, das verhindert,
dass sie im Winter stark auskühlen.“
Doch nun berichten uns
Fans, dass sich jene Beschichtung
durch die kleinste Belastung
Der
spezielle
Belag, der
im Winter
das starke
Auskühlen
der Sessel
verhindert,
löst
sich ab. KK
Merkur Arena rostet
Von Clarissa Berner
clarissa.berner@grazer.at
ablöst. Zum Vorschein kommen
große Rostflecken. Wir haben bei
der Stadionverwaltung nachgefragt.
„Wir wissen über das Problem
Bescheid. Es handelt sich hierbei
um einen Produktionsfehler“, erklärt
Eva Sonnleitner, Leiterin
des Sportmanagements. „Die Beschichtung
wurde aber bereits für
den Winter adaptiert. Vorerst arbeiten
wir mit Zinkspray, um den
Rost nicht zu verschlimmern. Im
Frühling wird der Hersteller die
Beschichtung komplett erneuern“,
so Sonnleitner.
9. NOVEMBER 2025 www.grazer.at
graz 15
Bald geht das Voting los
Die Schaufenster
in der
Annenstraße
werden bald
in neuem
Lichterglanz
leuchten. Ab
20. November
kann für
das schönste
Schaufenster
gevotet
werden.
GETTY, HARRY SCHIFFER
ANNENSTAR. Mit dem AnnenStar 2025 wird die Straße zur Bühne für kreative Schaufenstergestaltung.
Lokale Betriebe zeigen, wie viel Herz, Handwerk und Ideenreichtum in ihren Auslagen steckt.
Von Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
Bald ist es so weit und die
Annenstraße erstrahlt in
neuem Glanz. Im Rahmen
des AnnenStar 2025 gestalten
insgesamt 20 Unternehmen ihre
Schaufenster kreativ und treten in
einem Voting von Passanten und
Kunden gegeneinander an. Der
Betrieb mit der schönsten Auslage
gewinnt den AnnenStar. Gerade
in einer Straße wie der Annenstraße
gilt es aufzufallen, ohne
zu überladen. Dabei spielen fünf
grundlegende Aspekte eine zentrale
Rolle – sie sind entscheidend
für eine gelungene Schaufenstergestaltung.
kunden muss klar sein, was angeboten
wird. Eine klare Botschaft
und wenig Ablenkung sind entscheidend.
2. Sauberkeit: In der belebten
Annenstraße ist tägliche Kontrolle
Pflicht – von makellosen Glasflächen
über funktionierende Beleuchtung
bis hin zu korrekten
Preisangaben.
3. Nah- und Fernwirkung: Besonders
Schaufenster im Erdgeschoss
sollten sowohl aus der
Nähe als auch aus der Distanz
wirken. Das Auge muss sofort wissen,
wohin es zuerst blicken soll.
4. Licht lockt Leute – ausreichende
Helligkeit und ein ausgewogenes
Verhältnis von Akzent-
und Allgemeinbeleuchtung
ziehen Aufmerksamkeit auf sich
und lenken den Blick.
5. Einen gestalterischen Rahmen
finden – schon bei der Auswahl
der Waren sollte ein gemeinsames
Thema, eine Stimmung
oder Idee erkennbar sein. Farbwelt,
Materialien, Größenver-
Tipps und Tricks
Mit diesen fünf wesentlichen
Tipps steht einem besonders gestalteten
Schaufenster nicht mehr
im Weg.
1. Weniger ist mehr – der erste
Blick zählt. In den ersten drei Sehältnisse
und Qualitäten müssen
harmonisch aufeinander abgestimmt
sein.
Unternehmer
Einer der teilnehmenden Unternehmer
ist Alexander Prasser mit
seinem Duke John’s Barbershop
in der Annenstraße 25. Im Jahr
2016 eröffnete er einen der ersten
echten Barbershops Österreichs,
ein Ort, der klassisch, präzise und
mit Seele arbeitet. Heute besteht
Alexander
Prasser ist
der „Duke“
bei Duke
John’s Barbershop.
KK
sein Team aus vier Fachleuten, die
echtes Handwerk statt kurzlebiger
Trends leben. „Ich finde, für die
Revitalisierung der Annenstraße
muss ein Ansatz her, mit dem man
arbeiten kann, doch das bedeutet
auch, dass finanzielle Mittel benötigt
werden. Schön wäre es, wenn
Bäume gepflanzt und Pflastersteine
in der Annenstraße gelegt werden“,
so der „Duke“.
EINE ENTGELTLICHE KOOPERATION MIT DER STADT GRAZ
www.grazer.at
16 graz
www.grazer.at 9. NOVEMBER 2025
Runder Tisch
Vorsorgen ist das A & O –
Video auf
www.grazer.at
Martin Lux, Dieter Kinzer, Marcella Handl und Stephan Plankensteiner (v. l.) erklärten, warum eine Vorsorgevollmacht so wichtig ist und wie man am besten vorsorgt. B. GASSER (5)
VORSORGE. Verlust der Entscheidungsfähigkeit, Trennung oder Tod: Nur wenige machen sich darüber
Gedanken, vorzusorgen. Dabei wäre es wichtig, für den Notfall gerüstet zu sein. Wir haben mit führenden
Experten aus dem Bereich Notariat darüber gesprochen, wie wichtig es ist, vorbereitet zu sein.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
danken über Vorsorge zu machen,
ist ein sensibles Thema, das man
jedoch nicht allzu lange vor sich herschieben
sollte.
Vollmachten
Dieter Kinzer: „Sich eine Vorsorgevollmacht
erstellen zu lassen, hängt
nicht vom Alter ab, sondern von Eigentum
und Besitz. Sobald ich etwas
habe, egal wie alt ich bin, muss ich
rechtlich und erbrechtlich Vorsorge
treffen. Es ist also nicht das Alter,
sondern der Besitz und das Vermögen,
das wir regeln müssen.“
Marcella Handl ergänzt: „Die Verantwortung,
die ich nicht nur für
mich selbst, sondern für meine Angehörigen,
meine Liebsten übernehme,
ist eigentlich das Wichtigste.“
„Aber auch für etwaige Mitarbeiter“,
wirft Lux ein. „Vielen meiner
Klienten ist es nicht nur wichtig, das
Wirtschaftliche zu regeln, sondern
auch Streit im Nachhinein zu vermeiden,
wenn sie einmal nicht mehr
sind, bzw. wollen sie vorsorgen,
wenn sie einmal nicht mehr selber
Das Leben ist das, was passiert,
während du dabei bist, andere
Pläne zu machen – heißt
es in einem Zitat von John Lennon.
Man hat im Leben viele Pläne, aber
die wenigsten Menschen denken
auch daran, für den Notfall vorzusorgen
und etwa eine Vorsorgevollmacht
erstellen zu lassen. Aber auch
über einen Ehe- oder Partnervertrag
und das eigene Testament sollte
rechtzeitig nachgedacht werden. Mit
Dieter Kinzer, Präsident der Notariatskammer
Steiermark, Martin Lux,
Vizepräsident der Notariatskammer
Steiermark, Marcella Handl, Vizepräsident
der Notariatskammer Österreich,
und dem Mediensprecher
der Notariatskammer Steiermark
Stephan Plankensteiner haben wir
über genau diese Themen gesprochen.
In einem waren sich die Experten
einig: Vorsorgen ist das A und O und
hängt nicht vom Alter ab. Sich Geentscheiden
können“, erklärt Handl.
Gerade diese Entscheidung, wem
übertrage ich die Verantwortung
und wem vertraue ich, ist von essenzieller
Bedeutung. „Das ist eine
persönliche Entscheidung, die ich in
meinem Umfeld treffen muss. Wem
übergebe ich diese Verantwortung,
wenn ich selber nicht mehr entscheiden
kann, und wem vertraue
ich da besonders, bzw. wer ist auch
bereit, diese Verantwortung zu übernehmen?“,
gibt Handl zu bedenken.
Doch was ist, wenn ich in meinem
Umfeld niemanden habe, der diese
Verantwortung übernehmen kann
oder möchte? Kann ich diese dann
auch einem Außenstehenden wie
einem Notar übertragen?
Wenn ich das möchte, auf jeden
Fall, erklären die Experten. „Je nach
Lebenssituation können unterschiedliche
Personen – auch nur
vorübergehend und zeitlich befristet
– bevollmächtigt werden. Zudem
kann man eine einmal erteilte Vorsorgevollmacht
jederzeit widerrufen“,
erklärt Lux.
Dazu Kinzer: „Es ist natürlich ein
sensibles Thema. Man kann auch
die Verantwortung für verschiedene
Bereiche verschiedenen Personen
übertragen.“
„Die Vorsorgevollmacht ist wie
ein Maßanzug. Man kann in jedem
Bereich auswählen, wie etwa für die
Finanzen einen Finanzexperten, für
die medizinischen Belange etwa einen
Arzt aus der Familie usw.“, konkretisiert
Stephan Plankensteiner.
Wichtig ist den Experten, zu betonen,
dass der größte Fehler wäre,
nichts zu tun. Hat man einmal eine
Vorsorgevollmacht, kann man diese
auch jeden Tag ändern. Auch raten
unsere Gesprächspartner dazu, die
Vollmachten alle drei bis fünf Jahre
zu überprüfen. Denn oft ändern sich
die gesetzlichen Rahmenbedingungen
oder auch die eigene Lebenssituation.
Auch sollte man keine Sorgen
wegen der Kosten haben. „Das erste
Informationsgespräch ist immer
kostenlos. Im Zuge dessen sieht
man dann, welche Lösungen ge-
9. NOVEMBER 2025 www.grazer.at
graz 17
nur so sichere ich mich ab
braucht werden und welche Kosten
dafür anfallen. Der Nutzen überwiegt
immer die Kosten“, wissen die
Experten.
Verträge
Doch nicht nur über eine Vorsorgevollmacht
sollte man sich Gedanken
machen, auch ein Ehe- oder Partnerschaftsvertrag
kann so manche
Probleme verhindern.
Auch bei uns werden solche Verträge
immer beliebter. Doch es gibt
Einschränkungen, wie Kinzer weiß:
„Die Regelung, die alle treffen wollen,
nämlich über das Hauptvermögen
in Form der Ehewohnung,
unterliegt aber Einschränkungen.
Das Gericht kann im Zuge einer
Ehescheidung von einer Vereinbarung,
insbesondere über die eheliche
Wohnung, im Nachhinein
abweichen. Dies, wenn im Rahmen
einer Gesamtabwägung ein Partner
unbillig benachteiligt wäre. Da
schlägt der Vorsorgegedanke des
Gesetzes durch. Gewisse Bereiche
unterliegen eben einer richterlichen
Mäßigung.“
„Was viele nicht wissen, ich kann
auch während einer aufrechten Ehe
oder Partnerschaft noch einen entsprechenden
Vertrag aufsetzen. Er
muss also nicht im Vorfeld erstellt
werden“, klärt Handl auf.
„Vor einem Jahr gab es einen
OGH-Entscheid, der besagt, dass
nicht mehr über das gesamte Vermögen
ein Ehevertrag geschlossen
werden kann, sondern nur über
einen Anteil. Ein Teil muss frei bleiben“,
so Plankensteiner.
„Sachen, die ich in die Ehe einbringe
oder von dritter Seite geschenkt
oder vererbt bekomme,
die dem persönlichen Gebrauch
oder der Ausübung meines Berufs
dienen, sowie solche, die zu einem
Unternehmen gehören beziehungsweise
in der Regel auch Unternehmen
selbst, unterliegen nicht der
Aufteilung. Außer, sie werden wieder
zum gemeinsamen Gebrauchsvermögen,
wie etwa eine Immobilie.
Gerade da ist demnach Vorsorge
und frühzeitige Beratung von entscheidender
Bedeutung.“
Auch sind Vorsorge und die Beratung
im Notariat das A und O, so die
Experten.
Testament
Ebenfalls ein wichtiges Thema bei
der Vorsorge ist ein Testament.
Viele wollen sich mit der Thematik
nicht auseinandersetzen, sondern
verlassen sich auf die gesetzliche
Erbfolge. Was zu Problemen führen
kann. „Vielen ist nicht bewusst, dass
– wenn sie verheiratet oder verpartnert
sind und keine Kinder haben –
die noch lebenden Eltern ein Drittel
des Vermögens erben. Will man das
vermeiden, muss das im Vorfeld
geregelt werden.“ Generell appellieren
die Experten, vermögensrechtliche
und testamentarische Angelegenheiten
zu Lebzeiten zu regeln
und Vermögen und Dinge allenfalls
bereits zu Lebzeiten aufzuteilen.
„Ich bin für das Geben mit der warmen
Hand“, informiert Kinzer.
Vorsorge ist nicht
eine Frage des
Alters, sondern des Eigentums.“
Dieter Kinzer
Eine Vorsorgevollmacht
kann ich
auch befristet übertragen
und jederzeit ändern.“
Martin Lux
Eine Vorsorgevollmacht
ist wie
ein Maßanzug, den ich mir
anpassen lassen kann.“
Stephan Plankensteiner
Es ist eine ganz
persönliche
Entscheidung, wem ich die
Verantwortung gebe.“
Marcella Handl
18 graz
www.grazer.at 9. NOVEMBER 2025
S E R V I C E
Leser
Briefe
redaktion@grazer.at
Rotlicht
Die Aussage von Pressesprecher
Andreas Kreminger betreffend
die neue Ampel in der
Bergmanngasse („Die Ampeln
werden selbstverständlich miteinander
kommunizieren und
dementsprechend geschaltet
sein“) wäre geradezu lachhaft,
wenn die Situation nicht
so traurig wäre. Ein weiteres
Beispiel gefällig? Ich bin vor
kurzem von der Murbrücke
kommend über den Andreas-
Hofer-Platz, die Wielandgasse
und die Schönaugasse in die
Kasernstraße gefahren. Zeitpunkt:
23.30 Uhr, also kaum
Verkehr. Dabei passierte ich
gezählte zehn Kreuzungsampeln,
und unter Einhaltung der
Verkehrsvorschriften waren
(mit Ausnahme der beiden Fußgängerampeln)
AUSNAHMS-
LOS ALLE AMPELN auf Rot
geschaltet, sodass ich bei allen
Ampeln anhalten musste. Und
das soll Zufall sein? Solange wir
eine grüne Verkehrsstadträtin
haben, wird sich daran auch
nichts ändern, die Autofahrer
sollen mit Absicht aus der Stadt
vergrault werden. Erst wenn die
gesamte Innenstadt entvölkert
und ausgestorben ist, wird Frau
Schwentner zufrieden sein,
dann hat sie genügend Platz
zum Spazierengehen …
Helmut Hollinger
* * *
Ampeln
Abgesehen von der mittlerweile
stark gestiegenen Anzahl an
Ampeln im Grazer Stadtgebiet
fällt mir nach fast drei Jahrzehnten
des Autofahrens ein
weiterer Punkt negativ auf.
Waren früher in den Nachtstunden
die Ampeln an den meisten
Kreuzungen deaktiviert und
blinkten gelb, so sind mittlerweile
alle Anlagen rund um die
Uhr in Betrieb. So kommt es,
dass man in einsamen Nachtstunden
beim Durchfahren
der Stadt an unzähligen Kreuzungen
steht, obwohl weit und
breit kein Auto quert. In dieser
nutzlosen Wartezeit hat man
wenigstens genug Gelegenheit,
über die Sinnhaftigkeit dieser
Maßnahme nachzudenken. Ich
hatte bis jetzt noch keine Idee,
außer dass heutzutage scheinbar
alles der vermeintlichen
Sicherheit untergeordnet wird
und kein Funke an Eigenverantwortung
mehr zugelassen wird.
Klaus Ziegler
* * *
Energiewerk Graz
Die Werbung in der „Bürgerinformation
der Stadt Graz“
für die Energiewerk genannte
geplante Müllverbrennung in
Graz, die laut Betreiberangabe
hauptsächlich der Fernwärmeerzeugung
dienen soll, ist
ein Musterbeispiel für einseitige
Propaganda. Falsch ist, dass der
Gemeinderat die Errichtung beschlossen
habe, denn es liegt nur
ein Planungsbeschluss vor. Kein
Wort zu den Kosten der im Europavergleich
vermutlich teuersten
Anlage, die über die kolportierten
250 Millionen Euro
hinausgehen, wie der Stadtrechnungshof
im Kontrollbericht
04/2023 angenommen hat und
empfahl, „parallel die Suche
nach möglichen Ergänzungen
und Alternativen voranzutreiben“.
Statt das auf 40 Jahre ausgelegte,
in Widerspruch zu anzustrebender
Klimaneutralität
stehende Projekt nur mit Erdgas
zu vergleichen und die Menge
des in einem hochbesiedelten
Luftbelastungsgebiet neben allerlei
Giftstoffen und Abwärme
ausgestoßenen Kohlendioxids
zu verschweigen, wäre die nach
letzten Informationen bereits
ab 2030 verfügbare und kostengünstigere
emissionsfreie
Geothermie aus dem aktuellen
Projekt von OMV und Energie
Steiermark gegenüberzustellen
und der Dekarbonisierungsplan
der Stadt zu überarbeiten. Es
wird sogar Kreislaufwirtschaft
behauptet, obwohl etwa ein
Drittel des verbrannten Abfalls
schadstoffkonzentriert wäre
und deponiert werden müsste.
Es werden auch 100 Arbeitsplätze
behauptet, für die im Dauerbetrieb
gar nicht ausreichend
Parkplätze vorgesehen sind.
Viktor Pölzl
Jetzt App downloaden!
Vergangene Woche
im „Grazer24“
Chaos am Jakominiplatz
■ Mit der Baustelle in der Hilmteichstraße
kam das Chaos. Kilometerlanger
Stau war die Folge. In
einem Brief an Vizebürgermeisterin
Judith Schwentner ruft Bezirksvorsteher
Erwin Wurzinger
nun um Hilfe.
Mehr Macht den Bezirken
■ Ein politisches Nachspiel hatte
unsere Cover-Geschichte über
das Chaos am Jakominiplatz
vom vergangenen Sonntag. FPÖ-
Spitzenkandidat René Apfelknab
fordert nun die Einberufung eines
Krisengipfels durch Bürgermeisterin
Elke Kahr.
Mega-Staus in Mariatrost
■ Die Bezirksdemokratie in
Graz wird umfassend aufgewertet.
Im Verfassungsausschuss am
Mittwoch wurde die Bezirksdemokratie-Reform
einstimmig auf
den Weg in den Gemeinderat geschickt.
GRAZ TOURISMUS SCHIFFER, LPD STEIERMARK , KAGES
szene
graz
20 www.grazer.at 9. NOVEMBER 2025
20
Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
In der Seifenfabrik wurden Seifen
hergestellt. Dazu brauchte man wohl
lange Hallen mit schlechter Akustik.
Andi Knoll beim Green Panther in der Seifenfabrik
ORF/THOMAS RAMSTORFER
Die Ballsaison startet
Joe Niedermayer (l.) begrüßte
letztes Jahr seine Gäste ganz in
Schwarz. SCHERIAU (4)
Jutta und Horst Bischof
besuchten letztes Jahr
den Ball der Technik.
MAGISCH. Es ist so
weit und die Ballsaison
in Graz steht in den
Startlöchern. Das sind
die Top-Highlights.
Von Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
Beim Prolog zur kommenden
Opernredoute
entführten Organisator
Bernd Pürcher, Intendant Ulrich
Lenz und Ausstatterin Mignon
Ritter das Publikum in die
strahlende Welt des sonnigen
Südens. Die Opernredoute 2026
steht ganz im Zeichen des „La
dolce vita“ und lädt am letzten
Samstag im Jänner traditionell
zu einem Abend voller italienischer
Lebensfreude ein. Als
Conférencier konnte kein Geringerer
als der bekannte Schauspieler
Stefano Bernardin, dessen
Wurzeln in Italien liegen,
gewonnen werden. Die Gäste
dürfen sich auf eine rauschende
Nacht freuen, in der sie kulinarisch,
musikalisch und tänzerisch
nach Italien entführt werden.
Der neue Signature-Drink,
der „La Dolce Sprizz“, bringt zudem
das mediterrane Lebensgefühl
direkt ins Glas – prickelnd,
elegant und voller Esprit. Karten
für die 25. Jubiläums-Opernredoute
sind ab sofort erhältlich.
Tanzmarathon
Doch damit ist der Tanzreigen
noch lange nicht vorbei: Nur
eine Woche später, am 7. Februar,
lädt der 124. Oberlandler-Ball
im Congress Graz zum nächsten
Höhepunkt der Ballsaison.
Mit dem Besuch dieses Traditionsballs
unterstützen Gäste
den wohltätigen Zweck des Vereins
und helfen mit, hilfsbedürftige
Steirer tatkräftig zu fördern.
Gleich darauf, am 13. Februar,
öffnet der Bauernbundball, der
größte Ball Europas, ebenfalls im
Congress zum bereits 75. Mal seine
Türen. Eine Nacht in Tracht
steht den Besuchern bevor, also
ab aufs Parkett.
Ebenfalls ein Fixpunkt im
Ballkalender aller Technikbegeisterten
ist der Ball der Technik.
Dieser findet am 30. Jänner
im Congress statt und
steht diesmal unter dem Motto
„Bauen im Takt“ ganz im
Zeichen von Architektur und
Bauingenieurwissenschaften.
LK-Präsident Andreas Steinegger
(l.) und Bundesminister
für Land- und Forstwirt-
schaft Norbert Totschnig
Oberbauer Wolfgang
Malik (l.) und Festbauer
Thomas Fischer
GETTY
9. 9. NOVEMBER 2025 www.grazer.at
Anton Lang
GEBURTSTAGSKINDER
Happy Birthday zum 66. Geburtstag DER WOCHE
an den ehemaligen Landeshauptmann-Stellvertreter
am 12. November.
LAND STEIERMARK/STRASSER, ZERRAHN
wieder
szene graz 21
Happy Birthday!
Clemens Setz
Alles Gute zum 43. Geburtstag
am 15. November an den
österreichischen Schriftsteller.
Den krönenden Abschluss
der Grazer Ballsaison bildet
schließlich der glanzvolle Tuntenball.
Das farbenfrohe Charity-Event
unterstützt die Arbeit
der Rosa lila PantherInnen,
die sich für psychosoziale Beratungen
für queere Menschen
einsetzen. Unter dem Motto
„Grand Bordell Tuntenball“
wird am 21. Februar im Congress
Graz schrill und glamourös
gefeiert.
Intendant der Oper Graz Ulrich Lenz,
Ausstatterin Mignon Ritter und Opernredoute-Organisator
Bernd Pürcher
(v. l.) beim Prolog KANIZAJ PHOTOGRAPHY
22 szene
www.grazer.at 9. NOVEMBER 2025
San-Pietro-Party
■ Am Donnerstag, dem 6.
November, sorgten DeZwa im
San Pietro für richtig gute Stimmung
und heizten dem Publikum
ordentlich ein. Bei freiem
Eintritt erlebten die Besucher
die beste Austropop-Party der
Stadt, mit Hits zum Mitsingen,
Tanzen und Feiern bis in die
späten Abendstunden. Neben
mitreißender Musik wurde natürlich
mit köstlichem Essen
und erfrischenden Getränken
auch für das leibliche Wohl bestens
gesorgt.
Alle Fotos auf
www.grazer.at
Harald Pekar, Fabio Urban (San
Pietro) und Peter Karner (v. l.) B. GASSER
Olympiasiegerin Trixi Schuba (l.) und Veranstalterin Eva
Sonnleitner beim „Steirischen Abend“ der Ice Challenge. SCHERIAU
Jubiläums-Charity-Shopping
■ Am Dienstag, 4. November, feierten Geschäftsleiterin
Andrea Ravai und Geschäftsführer Johannes
Tratz das erste Jubiläum ihrer Boutique Ravai. Das
Top-Highlight war die exklusive Modenschau. Ein
Teil der verkauften Stücke des Abends geht an den
Sterntalerhof, ein Hospiz für Kinder und Familien.
Nicht entgehen ließen sich das Event, durch das
Moderator Dorian Steidl führte, Gemeinderat Markus
Huber, Künstler Tom Lohner, Designer Herbert
Traumüller, Gert Maria und Jutta Hofmann,
Hannelore Hölbling, ACStyria-Geschäftsführerin
Christa Zengerer und der Geschäftsführer des
Sterntalerhofs Harald Jankovits.
Steirischer Abend am Eis
■ Am heutigen 9. November geht die Ice Challenge
in ihre letzte Runde. Noch einmal hat man die Gelegenheit,
die Eislaufelite der Welt bei ihren Kunststücken
am Eis zu bewundern. Am vergangenen
Freitag lud Veranstalterin Eva Sonnleitner zudem
zum „Steirischen Abend“. Zahlreiche VIPs und Eislaufbegeisterte
ließen sich die kunstvollen Performances
der Eislaufprofis nicht entgehen. Mit dabei
waren: Landtagsabgeordneter Günter Wagner,
Yvonne Gallaun, Gemeinderätin Elke Heinrichs,
MCG-Leiter Martin Ullrich, die Unternehmer
Wolfgang Thumfort und Clemens Maria Schilhan,
Architektin Tanja Pinno und viele mehr.
Alle Fotos auf
www.grazer.at
Boutique-Besitzerin Andrea Ravai begrüßte unter anderen
Hannelore Hölbling von Parfumerie Hoelbling. FEDOROVA
9. NOVEMBER 2025 www.grazer.at szene
Fett feiern mit Wilding
■ Aufgepasst, es wird laut, lecker
und vor allem legendär. Am
14. November steigt „Fett Feiern“
mit Wilding in der Seifenfabrik.
Einlass ist ab 15.30 Uhr, um
16 Uhr startet die Weinverkostung,
begleitet von steirischer
Musik, die für gemütliche Stimmung
und regionale Atmosphäre
sorgt. Im Anschluss wird es laut,
leidenschaftlich und 100 Prozent
österreichisch mit DeZwa und
Grodaus, und für die besonders
Energetischen kann’s dann mit
www.grazer.at
DeZwa und
Grodaus bringen
mit einem
Live-Austropop-Konzert
die Bühne in
der Seifenfabrik
zum Beben!
FETTFEIERN
DJ Raul bis in die Morgenstunden
weitergehen. Original Wilding
Streetfood und Spanferkel
von Ernst Ritter heizen kulinarisch
so richtig ein. Wer sich noch
kein Ticket gesichert hat, sollte
jetzt schnell sein, es sind noch
Karten verfügbar. Die ersten 50
Personen, die ein E-Mail mit dem
Kennwort „FETT ESSEN“ an office@grazer.at
senden, erhalten
vom „Grazer“ einen exklusiven
Essensgutschein für den Abend
der Veranstaltung.
präsentiert
Festlicher Lunch
23
■ Allmählich bekommt
die Grazer Innenstadt wieder
ihren vorweihnachtlichen
Glanz. Um das festliche Gefühl
einzufangen und kulinarisch erlebbar
zu machen, serviert das
Restaurant Schlossberg einen
besonderen Christmas Lunch.
Über den weihnachtlich geschmückten
Gassen der Stadt
laden Vorspeisen, feine Suppen,
kreative Hauptspeisen mit
Fleisch, Fisch oder vegetarischen
Varianten sowie ein Dessertbuffet
dazu ein, innezuhalten und
eine schöne Zeit mit Freunden
oder der Familie zu verbringen.
Vom 16. November bis zum
21. Dezember heißt es über den
Dächern der Stadt: All you can
eat, und das für 39 Euro. Zwischen
11.30 und 12.30 Uhr kann
ein Platz für den Schlossberg
Christmas Lunch reserviert und
bis 15.30 Uhr genossen werden.
Der direkt vor der Tür liegende
Adventmarkt lädt anschließend
zum Verweilen ein.
Herti Grossauer-Widakovich und Christof Widakovich laden zum Schlossberg
Christmas Lunch im Restaurant Schlossberg.
KYRILLOS MIKHAIL
24 szene
www.grazer.at 9. NOVEMBER 2025
Alle Fotos auf
www.grazer.at
Thomas Zenz (l.) freute sich gemeinsam mit Moderator Andi Knoll über das
volle Haus und den gelungenen Abend beim Green Panther.
B. GASER
Wenn Kreativität belohnt wird
■ Volles Haus herrschte bei der
Green-Panther-Verleihung in der
Seifenfabrik. Fachgruppenobmann
für Werbung und Marktkommunikation
Thomas Zenz
konnte gemeinsam mit Moderator
Andi Knoll die gesamte steirische
Kreativwirtschaft begrüßen. Die
Frage des Abends war natürlich,
wer darf einen Green Panther in
Gold, Silber oder Bronze mit nach
Hause nehmen und hat bei der Aftershow-Party
jede Menge Grund
zu feiern? Die Verleihung nicht
entgehen ließen sich: Landesrat
Willibald Ehrenhöfer, Vizebürgermeisterin
Judith Schwentner,
WKO-Steiermark-Direktor
Karl-Heinz Dernoscheg, WKO-
Marketing-Chef Klaus D. Hasl,
WKO-Spartenobfrau Daniela
Müller-Mezin, Erlebnisregion-
Graz-Geschäftsführerin Susanne
Haubenhofer sowie die Werber
Andrea Pavlovec-Meixner, Michael
Hüttler und Peter Schaar.
Transgourmet feierte mit Kunden
■ Am 6. und 7. November fanden
die Transgourmet-Spartage
für Geschäftskunden statt.
Sie boten minus zehn Prozent
auf das gesamte Sortiment,
eine exklusive Weinverkostung
und Live-Musik. Auch kulinarisch
blieb kein Wunsch offen:
Privatkoch Philipp Pirstinger
verwöhnte die Gäste mit Köstlichkeiten
vom offenen Feuergrill
– von saftigem Rinderfilet
über zartes Hirschfilet bis hin
zu frischen Garnelen. Neben
Punsch gab es auch schon die
ersten Weihnachtskekse zu
kosten. Marktleiter und Standortsommelier
Klaus Mondon
führte durch den Abend. Unter
den Gästen befanden sich unter
anderen ARBÖ-Präsident
Klaus Eichberger, Standortgründer
Paul Nussbaumer,
Gastronom Arsim Gjergji sowie
Josef Reinprecht (Landesrechnungshof).
Arsim Gjergji, Tanja Mijovic, Klaus Mondon, Paul Nussbaumer, Philipp
Pirstinger, Bea Kalcher und Klaus Eichberger (v. l.)
KK
Laufen für den
guten Zweck
■ Am Samstag, dem 6. September,
fiel bereits zum zweiten
Mal der Startschuss für den
Charity-Spindel-Lauf im Shopping
Nord in Graz. „Wir sind
sehr froh über die zahlreichen
Teilnehmer“, freut sich Centerleiterin
Heike Heinisser über
den großen Erfolg des Lauf-
Events. Die insgesamt 2500
Euro, die eingenommen wurden,
kommen der Steirischen
Kinderkrebshilfe zugute.
Centerleiterin H. Heinisser übergibt
die Spende an M. Walcher. SHOPPING NORD
Alle Fotos auf
www.grazer.at
Julia Zotter und Petra Frauwallner gemeinsam mit
Martin Wäg und Katrin Lotschak-Hubmer (v. r.) GEOPHO/K&Ö
Landesrat im Babyglück
■ „Wir sind unendlich dankbar und überglücklich,
unseren kleinen Schatz bei uns begrüßen zu
dürfen“, freut sich Landesrat Hannes Amesbauer.
Diesen Montag machte er die Geburt seiner Tochter
öffentlich: Die kleine Sophie wurde am 28. Oktober
geboren. Mit ihren 2900 Gramm und 49 Zentimetern
macht sie das Glück der jungen Familie perfekt.
Erst Ende Juni hatten sich der Landesrat und seine
Petra Ackerl das Ja-Wort in der Oststeiermark gegeben.
Danach folgten die Flitterwochen in Schweden,
die Babykugel war damals schon dabei. Amesbauer
hat bereits eine Tochter aus einer früheren
Beziehung, Franziska ist sechs Jahre alt.
Dunkle Schoki und Wein
■ Am 7. November fand im Kastner&Öhler die
Fashion Night unter dem Motto „Dark Chocolate
& Red Wine“ statt. Es wurden die Trendfarben
zwischen dunkler Schokolade und tiefem Rotwein
vorgestellt. „Dieser Abend steht für das, was wir
unseren Kunden tagtäglich bieten möchten: Mode,
Genuss und Inspiration“, leitete Martin Wäg, Vorstand
von Kastner&Öhler, die Veranstaltung ein.
Die Personalshopperin Katrin Lotschak-Hubmer
präsentierte aktuelle Modetrends. Für die genussvolle
Begleitung sorgten Petra Frauwallner vom
Weingut Frauwallner in Straden und Julia Zotter
aus der renommierten Schokoladenmanufaktur
Zotter.
Landesrat Hannes Amesbauer und Petra Ackerl-Amesbauer
freuen sich über die Geburt der kleinen Sophie.PRIVAT
9. NOVEMBER 2025 www.grazer.at szene
25
Alle Fotos auf
www.grazer.at
Der Steirische Junker ist endlich da
■ Mit 4000 Besuchern und 101
Winzern war die Junkerpräsentation
in der Stadthalle auch heuer
wieder ein voller Erfolg. Den
Junker verkostet haben unter
anderen: Landtagspräsident Gerhard
Deutschmann, Landesrätin
Simone Schmiedtbauer, Landwirtschaftskammer-Präsident
Andreas Steinegger, Landwirtschaftskammer-Vizepräsidentin
Maria Pein, Wein-Steiermark-
Geschäftsführer Martin Palz,
Wein-Steiermark-Obmann Stefan
Potzinger, Wein-Steiermark-Marketing-Lady
Andrea Jöbstl-Prattes,
die Weinkönigin Magdalena
I. mit ihren Prinzessinnen Lea
und Antonia, Militärkommandant
Heinz Zöllner, von der Steiermärkischen
Sparkasse Vorstand
Oliver Kröpfl, Werbeleiter Michael
Gradischnig und Jutta Bischof,
Werner Luttenberger und
Reinhold Holler, Direktor der
Weinbauschule Silberberg.
Der Geschäftsführer der Wein Steiermark Martin Palz stößt mit Landesrätin
Simone Schmiedtbauer mit dem neuen Junker an. SCHERIAU (3)
Maria Pein und Andreas Steinegger
Stefan Potzinger (l.) mit Reinhold Holler
26
eco
graz
www.grazer.at 9. NOVEMBER 2025
Sabrina Naseradsky
26 sabrina.naseradsky@grazer.at
Mit einer mangelnden Kinderbetreuung
verliere ich Frauen am
Arbeitsplatz.“
WKO-Vizepräsidentin Gabi Lechner warnt vor weiteren
Einsparungen bei der Kinderbetreuung. ULF THAUSIG
Weniger Geld
für Arbeitslose
Mit 1. Jänner 2026 darf man beim Arbeitslosengeld nicht mehr dazuverdienen. Caritas-Direktorin Nora Tödtling-Musenbichler sieht das mit Sorge. GETTY, CARITAS/EISENBERGER
ÄNDERUNG. Wer
arbeitslos ist, darf bis
zu 500 Euro dazuverdienen.
Noch, denn die
Regelung fällt mit dem
Jahr 2026.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Mit 1. Jänner 2026 ändern
sich für arbeitslose
Menschen in ganz
Österreich und somit auch bei
uns in Graz die Regeln für den
Zuverdienst zum Arbeitslosen-
geld. Bisher konnte man bis zur
Geringfügigkeitsgrenze (derzeit
551,10 Euro brutto/Monat) zum
Arbeitslosengeld dazuverdienen.
Mit Anfang des kommenden Jahres
wird dieser Zuverdienst stark
eingeschränkt. Nur noch bestimmte
Personengruppen dürfen
künftig dazuverdienen (siehe
Kasten unten).
Anreiz
Die neue Regelung soll vor allem
auch als Anreiz dienen, wieder
eine Vollzeitbeschäftigung anzunehmen.
Karl-Heinz Snobe,
Landesgeschäftsführer des AMS
Steiermark: „Die neuen Regelungen
werden helfen, sich während
der Arbeitslosigkeit noch schneller
und intensiver mit Unterstützung
des AMS um einen neuen
Arbeitsplatz zu bemühen. Gerade
jetzt braucht es Zuversicht,
vielleicht eine gezielte Qualifizierung
und den Mut, bei der Jobsuche
auch das eigene Netzwerk zu
nutzen.“
Sichtweise
Caritas-Direktorin Nora Tödtling-Musenbichler
zur Abschaffung
des geringfügigen
Zuverdiensts: „Ja, wir müssen
möglichst viele Menschen wieder
in reguläre Beschäftigung
bringen. Doch wir brauchen
dafür echte Anreize für Arbeit.
Pauschale Kürzungen nehmen
den Menschen jede Perspektive
und drängen sie in Armut. Eine
sozial gerechte Arbeitsmarktpolitik
braucht differenzierte,
lebensnahe Maßnahmen. Wir
sehen die Abschaffung des Zuverdienstes
mit Sorge. Sie trifft
Menschen, die ohnehin zu den
am stärksten armutsgefährdeten
Gruppen zählen – darunter
Langzeitarbeitslose, Alleinerziehende
und Menschen in
besonderen psychischen oder
gesundheitlichen Belastungssituationen.
Der geringfügige
Zuverdienst ist für viele von ihnen
eine wichtige Brücke zurück
in den Arbeitsmarkt und
schützt gleichzeitig vor dem Abrutschen
in die Sozialhilfe und
in die Armut. Es braucht daher
treffsichere Ausnahmeregelungen.
Menschen dürfen durch
die Streichung des Zuverdiensts
nicht in Armut abrutschen und
den Anschluss an den Arbeitsmarkt
verlieren.“
Die angekündigte Ausnahme
für Langzeitarbeitslose – befristet
auf sechs Monate – ist ein
erster Schritt. Aus Sicht der Caritas
braucht es jedoch dringend
weitere differenzierte Regelungen,
um soziale Härtefälle zu
vermeiden.
Fazit: Anreize ja – aber nicht
zulasten der Schwächsten.
Neue Zuverdienstregeln
■ Wer vor Beginn der Arbeitslosigkeit mindestens 26 Wochen lang
neben einer vollversicherten Beschäftigung geringfügig gearbeitet
hat, darf diese geringfügige Tätigkeit weiterhin ausüben.
■ Langzeitarbeitslose Personen dürfen einmalig für bis zu 26 Wochen
geringfügig arbeiten.
■ Langzeitarbeitslose über 50 Jahre oder mit einer Behinderung von
mindestens 50 Prozent dürfen ohne zeitliche Begrenzung geringfügig
arbeiten.
■ Wer wegen Krankheit mindestens 52 Wochen lang Kranken-, Rehabilitations-
oder Umschulungsgeld bekommen hat, darf ebenfalls
einmalig für bis zu 26 Wochen geringfügig arbeiten.
9. NOVEMBER 2025 www.grazer.at
graz eco 27
➜
TEURER
GETTY (2)
Eier +5,9 %
Für die Weihnachtsbäckerei muss
man mehr bezahlen, denn Eier sind
um 5,9 Prozent teurer geworden.
Fachgruppenobmann Andreas Kern (r.) und Alexander Bosak, GF von Exploreal,
präsentieren die neuesten Ergebnisse der Bauträgerdatenbank. FISCHER
So wohnen die Steirer
■ Wie wohnen die Steirer, wie
groß sind ihre Wohnungen und
wie viele davon werden derzeit
überhaupt gebaut? Diesen Fragen
sind die Immobilien- und
Vermögenstreuhänder und der
Verband der gemeinnützigen
Bauvereinigungen (GBV) in Kooperation
mit der Bauträgerdatenbank
Exploreal nachgeganfen.
483 Wohnbauprojekte mit
12.000 Wohneinheiten wurden
dafür analysiert. Das Ergebnis:
Rund 3000 Wohneinheiten werden
heuer in unserem Bundesland
fertiggestellt – damit liegt
der Wert um 27 Prozent unter
dem Vorjahr. Für die kommenden
zwei Jahre wird eine weitere
leichte Abnahme erwartet.
Benzin & Diesel –3,8 %
Autofahrer fahren billiger. Benzin und
Diesel sind um 3,8 Prozent billiger
geworden.
BILLIGER
➜
Neuer Präsident gewählt
■ In der Präsidiumssitzung der
Notariatskammer Steiermark
am vergangenen Freitag, 7. November,
wurde Notar Martin
Lux zum neuen Präsidenten gewählt.
Zu seiner Stellvertreterin
wurde die Vizepräsidentin der
Notariatskammer Österreich
Marcella Handl gekürt. Lux
folgt dem bisherigen Präsidenten
Dieter Kinzer nach. Kinzer
leitete 13 Jahre die Geschicke
der steirischen Notare. Nun
zieht er sich aus dieser Position
zurück, wird dennoch weiterhin
als Notar tätig bleiben. Lux und
Handl dankten Kinzer für seine
jahrelange ausgezeichnete Arbeit
für die Notare und die Sensibilisierung
der Öffentlichkeit
für Themen wie Immobilienkauf
und Erbschaften.
Der neue Präsident
Martin Lux,
Vizepräsidentin
der Notariatskammer
Österreich Marcella
Handl und
der ehemalige
Präsident Dieter
Kinzer
KK
Großes Finale des Elevator Pitch
David Haider, Patrick Hart, Markus
Hochegger-Krawanja und Alina
Karaibrahimovic (v. l.) CHRISTOF HÜTTER
TopJobs
www.
■ Beim großen Finale des Elevator
Pitch präsentierten 16 junge Unternehmer
ihre innovativen Projekte
in nur 90 Sekunden – während
der Liftfahrt. Patrick Hart überzeugte
schließlich mit „Lanbiotic“
und sicherte sich damit den Sieg.
Platz zwei belegte David Haider
mit der „Fermentfreude OG“. Platz
drei ging an Markus Hochegger-
Krawanja mit „PureSurf FlexCo“.
Die Schülerwertung gewann Alina
Karaibrahimovic.
■ Gesundheits- & Krankenpfleger (m/w/d)
- Das Krankenhaus der Elisabethinen sucht einen diplomierten Gesundheits-
und Krankenpfleger. Das kollektivvertragliche Mindestgehalt
beträgt 3664,80 Euro brutto exklusive Zulagen.
■ Mechanical Developer (m/w/d)
- SSI Schäfer sucht einen Mechanical Developer. Abgeschlossene
technische Ausbildung im Bereich Maschinenbau. Das Mindest-
Bruttoeinstiegsgehalt beträgt 3500 Euro (Basis Vollzeit).
In Kooperation mit
28
viva
graz
www.grazer.at 9. NOVEMBER 2025
Clarissa Berner
clarissa.berner@grazer.at
28
Die Steirer brauchen eine starke
wohnortnahe Primär-, Akut- und
Notfallversorgung.“
Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl zum
Entwurf des RSG 2030
MICHAELA LORBER
In Krankenhäusern wird nicht nur
geputzt, sondern auch desinfiziert.
Öko-Sauberkeit
im Krankenhaus
■ Sauberkeit und Hygiene haben
in Krankenhäusern zum
Schutz der Mitarbeiter und Patienten
oberste Priorität. Die Steiermärkische
Krankenanstaltengesellschaft
(KAGes) zeigt auf,
wie eine ökologische Reinigung
im Spital möglich ist. Böden,
Fenster, Möbel, Bäder, Geschirr,
Wäsche und medizinische Hilfsmittel
werden gereinigt und
desinfiziert. Mithilfe von Bioindikatoren
– Teststreifen, die mit
Blut und Prüf-Keimen benetzt
sind – wurde die Umstellung auf
ein umweltverträgliches Waschmittel
für die Hauswäsche und
OP-Wäsche begleitet und wird
nun regelmäßig kontrolliert.
Durch die genaue Reinigungsmittel-Portionierung
durch
Dosier automaten werden Personal
und Umwelt geschützt.
Auch der Einsatz mechanischer
Geräte ersetzt Chemikalien:
Die Grundreinigung der Böden
findet mit reinem Wasser unter
Einsatz spezieller Diamant-
Schleifscheiben statt.
Zeit zum Lächeln
bei heydents
Irene und Eberhard Kowatsch haben am 7. November ihre Zahnklinik „heydents“ eröffnet. Sie verfügt über 17
Behandlungsräume, einen OP für Narkosebehandlungen und eine hauseigene Zahntechnikabteilung. HEYDENTS
STRAHLEND. Im Grazer Brauquartier hat am Freitag, dem 7. November, die
erste private Zahnklinik der Steiermark „heydents“ eröffnet.
Von Linda Steurer
linda.steurer@grazer.at
Am 7. November gab es für
Irene und Eberhard Kowatsch
einiges zu feiern:
Ihre Zahnklinik heydents hat im
Grazer Brauquartier nach rund drei
Jahren Planung, Bau und vielen
Entscheidungen offiziell ihre Tore
geöffnet. heydents ist die erste private
Zahnklinik in der Steiermark.
Die Idee dazu reicht für die beiden
Gründer und Leiter schon viele
Jahre zurück: „Wir haben gesehen,
dass viele mehr brauchen als nur
eine Behandlung. Sie brauchen
Vertrauen, Sicherheit und Verständnis“,
erzählt Irene Kowatsch.
In dieser Woche war es schließlich
so weit: Im Rahmen einer VIP-
Eröffnung wurde der Meilenstein
und damit die Verwirklichung eines
Traumes gefeiert. Künftig soll
hier die Zahngesundheit ganzheitlich
betrachtet werden.
810 Quadratmeter
Die Klinik erstreckt sich über
810 Quadratmeter. Mit 17 Be-
handlungseinheiten, einem OP
für Narkosebehandlungen, zwei
Aufwachräumen, einem Raum
für Vorträge sowie der hauseigenen
Zahntechnikabteilung soll
eine ganzheitliche Betreuung
mit modernsten Standards ermöglicht
werden.
„Wir wollen einen Ort schaffen,
an dem Menschen nicht
einfach nur behandelt, sondern
wirklich verstanden werden“, unterstreicht
Eberhard Kowatsch.
Auch das Design der Klinik spielt
dabei eine zentrale Rolle. „Wir
wollten Räume schaffen, die heilen,
bevor die Behandlung überhaupt
beginnt. Viele betreten zum
ersten Mal eine Zahnarztpraxis,
ohne Angst zu haben. Das ist für
uns das schönste Kompliment“,
erklärt Irene Kowatsch.
Aktuell bestehen Kassenverträge
mit allen Krankenkassen außer
der ÖGK. Es wird davon ausgegangen,
dass ein Vertrag mit der
ÖGK Anfang des nächsten Jahres
folgen wird.
Stadtrat Kurt Hohensinner, Helmuth Scheuch (ÖVP), Markus Konrad (FPÖ)
und Rainer Stelzer (Raiffeisen-Vorstand) bei der Eröffnungsfeier (v. l.) LUEF
9. NOVEMBER 2025 www.grazer.at
graz viva 29
➜
IN
GETTY (2)
Animal Print
Diesen Herbst sind nicht nur Fake-
Fur-Mäntel, sondern auch Schuhe
richtig wild und tierisch.
Männer im Fokus
■ Prostatakrebs ist die häufigste
Krebserkrankung bei Männern
in Österreich. Die Schwierigkeit
dabei: Prostatakrebs
verursacht im Frühstadium
keine Symptome. Daher sind
Früherkennungsmaßnahmen
ab dem 45. Lebensjahr wichtig.
Am Montag, dem 10. November,
findet die erste „Lange Nacht
der Urologie“ statt: Zwischen 17
und 21 Uhr öffnen 45 urologische
Ordinationen und Kliniken
in ganz Österreich. Männer ab
45 Jahren können dort ohne Anmeldung
ihren ersten Prostatacheck
durchführen lassen. Dieser
besteht aus einem Gespräch,
Bluttest und gegebenenfalls einer
Tastuntersuchung.
Jährlich erkranken mehr als 7500 Männer an Prostatakrebs. Je früher der
Prostatakrebs erkannt wird, desto besser ist er therapierbar.
GETTY
Boho Boots
Stiefeletten mit Details wie Nieten,
Fransen oder Schnallen sind 2025
nicht mehr gefragt.
Gesundheit im Alter
OUT
➜
Allgemeinmediziner Wolfgang Routil, NEOS-Gesundheitssprecherin Bettina
Schoeller und Vinzenz Harrer, ehemaliger Vorsitzender der ÖGK NEOS GRAZ
■ Bettina Schoeller, NEOS-Gesundheitssprecherin,
der Allgemeinmediziner
Wolfgang Routil
und Vinzenz Harrer, ehemals
Vorsitzender der Österreichischen
Gesundheitskasse, luden
am 22. Oktober zum ersten
NEOSplus-Gesundheitsforum
im Café Frankowitsch ein.
Thematisiert wurden die Gesundheit
im Alter und die damit
verbundenen Herausforderungen.
Anschließend erzählten
Teilnehmer in der offenen Diskussion
über ihre eigenen Erfahrungen.
Das Gesundheitsforum
machte deutlich, dass es auch in
der Gesundheit ein offenes Ohr
braucht. Das Format wird künftig
regelmäßig stattfinden.
30 viva
www.grazer.at 9. NOVEMBER 2025
Auch im Herbst ab aufs Radl
AUSFLUG. Noch ist das Wetter gut genug, um sich auf das Rad zu schwingen und eine kürzere oder auch
längere Ausfahrt mit dem Rad zu machen. Auf dem Murradweg kommt man sogar bis nach Slowenien.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Insgesamt acht Etappen umfasst
der Murradweg. Er führt
vom Nationalpark Hohe Tauern
bis nach Legrad in Kroatien.
Erholsame Pausen
Wer nicht unbedingt in der
Obersteiermark starten möchte,
der kann entlang des Weges immer
den Einstieg wagen.
Die Etappe 06 führt von der
GenussHauptstadt Graz bis
nach Leibnitz. Die Strecke hat
den Schwierigkeitsgrad „leicht“
und ist mit 43,7 Kilometern in
3,5 Stunden bewältigbar. Wer
die Strecke absolviert hat, den
erwarten die kulinarischen Köstlichkeiten
der Südsteiermark.
So gestärkt kann man die
nächste Etappe in Angriff neh-
men. Diese führt von Leibnitz
nach Bad Radkersburg. Hier
kann man seine müden Muskeln
in der Parktherme Bad Radkersburg
entspannen und sich einen
Saunagang und eine Massage
gönnen. Die zahlreichen Hotels
des Thermenresorts laden zum
Übernachten ein.
Gut ausgeruht kann man die
längste Etappe von rund 100 Kilometern
erstrampeln. Diese
lässt sich perfekt auf zwei Tage
aufteilen. So hat man genug
Zeit, die Landschaft zu erkunden
oder in einer der slowenischen
Thermen der Region, wie
der Therme 3000, einen Stopp
einzulegen.
Wer nach den erholsamen Tagen
in der Therme die Heimreise
nicht mit dem Rad antreten
möchte, der hat die Möglichkeit,
die Bahn zu nehmen.
In Bad Radkersburg angekommen, kann man in der Therme eine Erholungspause
einlegen, bevor es weiter Richtung Kroatien geht. STG/JESSE STREIBL
9. NOVEMBER 2025 www.grazer.at viva
31
Rätsel-Lösung vom XX.XX.XXXX
Michael Feiertag, Helmut Marko, Susanne Haubenhofer, Landeshauptmann
Mario Kunasek, Sylvia Loidolt, Alexander Gerlach (v. l.)
JADEN GYNES
Gebündelte Kräfte
■ Die Erlebnisregion Graz und
die STG (Steirische Tourismus
und Standortmarketing GmbH)
bündeln ihre Kräfte und werden
gemeinsam neue Impulse zur
Internationalisierung und eine
Flugoffensive setzen. Landeshauptmann
Mario Kunasek: „Vor
allem im Jänner und Februar 2026
sowie in der darauffolgenden
Frühjahrssaison wird ein umfangreiches
und reichweitenstarkes
Marketingkonzept zur Stärkung
der Tourismusdestination Graz
umgesetzt.“ Sylvia Loidolt, Vorsitzende,
und Susanne Haubenhofer,
Geschäftsführerin der Erlebnisregion
Graz: „Die Maßnahmen
werden gezielt auf den Nah- und
Mikromärkten mit guter Flugund
Bahnanbindung ausgespielt.“
„Danke dem Land Steiermark für
diese Initiative, die uns diesen gemeinsamen
Auftritt ermöglicht.
Es kommen noch immer zu wenige
Urlaubsgäste per Flugzeug
in die Steiermark“, sagt Michael
Feiertag, Geschäftsführer der STG.
Sudoku-Lösung
vom XX.XX.XXXX
Lösung:
XXX
XXXX
32 viva
www.grazer.at 9. NOVEMBER 2025
Noch einmal Sonne tanken
AB IN DEN SÜDEN. Bei uns werden die Tage immer kürzer und auch grauer. Was gibt es daher Schöneres,
als noch einmal in den Süden zu fliegen und sich dort Sonne und Kraft für den Winter zu holen?
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Zahlreiche Inseln im Mittelmeer
und im Atlantik bieten
derzeit noch die Gelegenheit,
die Sonne zu genießen.
Abflug
Die Kanarischen Inseln sind
nicht nur im Frühling oder Sommer
eine Reise wert. Auf Teneriffa
herrschen im November
angenehme 24 Grad. Ideale Bedingungen
also, um den berühmten
Berg der Insel, den Teide,
zu besteigen oder eine der
berühmten Bananenplantagen
zu besuchen.
Auch auf Gran Canaria kann
sich das Wetter genießen lassen.
Bis zu 25 Grad herrschen hier um
diese Jahreszeit. Perfekt also für
einen Tag am Strand oder eine
Wanderung durch die Dünen
von Maspalomas. Diese befinden
sich beim Strand von „Playa
del Ingles“, erstrecken sich über
sechs Kilometer und sind teilweise
über 20 Meter hoch.
Lauschige 22 Grad findet man
auf den Azoren. Ideale Bedingungen
also, um sich in den heißen
Quellen von Furnas zu entspannen
oder die Weinfelder von Pico
zu entdecken, Weinverkostung
selbstverständlich inklusive.
November bis Juni ist die ideale
Reisezeit für die Kapverdischen
Inseln. 29 Grad und Sonnenschein
erwartet die Urlauber.
Die Insel präsentiert sich vielfältig
und abwechslungsreich. Von
Sandstränden, weiß wie Puderzucker,
über spektakuläre Dünenlandschaften
bis hin zu grünen
Berghängen und Tropenwäldern
– hier ist für jeden etwas dabei.
Am Strand von Tarrafal auf den Kap Verden kann man nicht nur das Meer und
die Sonne genießen, sondern auch den Fischern bei der Arbeit zuschauen.GETTY
9. NOVEMBER 2025 www.grazer.at
graz 33
mobil
graz
34
www.grazer.at 9. NOVEMBER 2025
34
Lukas Steinberger-Weiß
lukas.steinberger@grazer.at
Ziel sollte es sein, möglichst
viele E-Biker zum Tragen
eines Helms zu motivieren.“
Bernhard Wiesinger, Leiter der ÖAMTC-Interessenvertretung,
zur Helmpflicht
ÖAMTC/POSTL
Das letzte Jahr für
die Klebevignette
Der Jahrestarif für die
Pkw- Vignette liegt 2026
bei 106,80 Euro. Sie ist
14 Monate gültig, beginnend
mit 1. Dezember 2025
und endend mit 31. Jänner
2027. ASFINAG, ÖAMTC
MAUT. 2026 wird noch ein letztes Mal geklebt, dann ist die Klebevignette in Österreich Geschichte.
Hier finden Sie alles Wissenswerte rund um die digitale und die klebende Vignette.
Von Clarissa Berner
clarissa.berner@grazer.at
Das neue Jahr steht vor der
Tür und damit für alle
Autobahnfahrer auch die
Erneuerung der Vignette. Wir
haben alle wichtigen Informa-
tionen rund um die feuerroten
Aufkleber.
Digitale Vignette
Immer mehr Österreicher steigen
auf die digitale Vignette
um, denn sie hat gegenüber der
klassischen einige Vorteile: kein
Kleben und Abkratzen, keine
Kleberückstände auf der Scheibe,
kein Ersatz beim Scheibentausch
und für Fahrzeuge mit
Wechselkennzeichen genügt
eine Vignette.
Sie ist bereits seit dem 4. November
für das Jahr 2026 bei allen
ÖAMTC-Stützpunkten und
Grenzstationen erhältlich. „Wer
die digitale Jahresvignette direkt
beim ÖAMTC kauft, hat außerdem
den Vorteil, dass sie sofort
gültig ist“, erklärt ÖAMTC-Juristin
Ursula Zelenka. Es entfällt
die gesetzliche 18-tägige Rücktrittsfrist
beim Online-Kauf über
den den ASFINAG-Webshop.
„Das ist besonders praktisch,
wenn man die Vignette bereits
kurz nach dem Kauf benötigt“,
weiß Zelenka.
Probleme
errot – ist ab Ende November erhältlich.
Aber Achtung: Es wird
sie nur noch 2026 geben. Danach
ist die Vignette nur noch
in digitaler Form erhältlich. „Die
Mehrheit entscheidet
Grundsätzlich gestaltet
sich zwar für die digitale
sich der Umgang mit
der digitalen Variante
Vignette, rund
ein Viertel bevorzugt
recht unkompliziert.
aber wei-
Dennoch zeigt sich
terhin die Klebevariante.
in der praktischen
Für
Anwendung, dass es
Personen ohne eigenen
immer wieder zu Problemen
Computer
kommen kann.
oder Internetzugang
ist es zukünf-
Ursula Zelenka
Nach einem Wohnort-
oder Kennzeichenwechsel
„muss das unbedingt der AS-
FINAG gemeldet werden – und
zwar ehestmöglich. Die Umschreibung
kostet 18 Euro“, erklärt
Zelenka.
Feuerrot
tig möglich, die digitale Vignette
direkt am ÖAMTC-Stützpunkt
mit Unterstützung der Mitarbeiter
zu erwerben“, so Zelenka.
Grundsätzlich ist ein Wechsel
von der Klebevignette auf die digitale
unter dem Jahr nicht möglich.
Hier gibt es zwei Ausnahmen:
Auch die klassische Klebevignette
ein Totalschaden oder ein
– 2026 in der Farbe Feu-
Windschutzscheibenbruch.
9. 9. NOVEMBER 2025 www.grazer.at
mobil graz 35
... in Graz
Auch in Graz sind Fahrräder
beliebt, aber hier gibt es nur
150 km an Radwegen.
LÄNGE FAHRRADWEGE ...
150 km : 400 km
... in Kopenhagen
In der dänischen Fahrrad-
Stadt gibt es etwa 400 km an
Radwegen.
Zwei neue Chinesen
NEU. Mit Jaecoo und Omoda starten zwei neue Chinesen nun auch in Österreich
durch. Die Modelle findet man ab sofort bei Ford Jagersberger.
Eine Revolution auf den heimischen
Straßen wartet
mit den beiden neuen Modellen
Omoda 5 und Jaecoo 7 ab
sofort auf die Grazer Autofahrer.
Cool
Bei Jagersberger freut man sich
auf diese beiden neuen Autos,
die sich durch ein tolles Preis-
Leistungs-Verhältnis auszeichnen.
Die beiden chinesischen
SUV-Modelle bieten sehr viel
Auto für relativ wenig Geld.
Der Omoda 5 ist als Hybrid
schon ab 26.490 Euro erhältlich.
Der Jaecoo 7 ist als Plug-in-
Hybrid und als Benziner erhält-
Die beiden
neuen
Marken
Jaecoo (r.)
und
Omoda (u.)
JAECOO UND OMODA
lich. Die beiden Marken gibt
es mittlerweile in 33 Ländern.
Sie gelten auch als Pioniere
der intelligenten Mobilität.
Die Marke hat es sich zum Ziel
gesetzt, neue Maßstäbe in der
Fahrzeugforschung zu setzen.
Philipp Gady inmitten der geehrten
Mitarbeiter.
GADY FAMILY
Ehrungen
bei Gady
■ Ganz im Zeichen der Mitarbeiter
standen die Ehrungen
bei Gady. Insgesamt 23 Mitarbeiter
wurden für mehr als
20 Jahre bei der Gady Family
geehrt. Drei wurden zudem
in den wohlverdienten Ruhestand
verabschiedet. Eigentümer
Philipp Gady betonte bei
der Feier die besondere Bedeutung
dieser Ehrungen.
36
sport
graz
www.grazer.at 9. 9.NOVEMBER 2025
Klaus Molidor
redaktion@grazer.at
36
Wir haben eine Tradition,
im letzten Rennen die WM
für uns zu entscheiden.“
Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko über
das Saisonfinale in der Formel 1 GEPA
Jubelt Seedy Jatta auch heute
gegen Salzburg wieder?
GEPA
Sturm empfängt
die Salzburger
Rätsel-Lösung vom 1.11.2025
■ Keine Verschnaufpause für
den SK Sturm. Nach dem 0:0
in der Europa League gegen
Nottingham Forest haben die
„Blackys“ in der Merkur Arena
Salzburg zu Gast. Ankick ist
um 17 Uhr. Salzburg kommt
gestärkt durch den ersten Sieg
in der Europa League gegen
die Go Ahead Eagles nach Liebenau.
V S F A S H E
I N T E G R A T I O N D
E U T E R U N N S U
G R A B E N S T R A S S E
U A E E M U S T E R
I N K L U S I O N S L A U F
D I P E N T E L N
Z W E I E T R I F A
W I H O R I Z O N T A L
D A G R A Z O D I L O
N U R S E R U M A L E
Z U N E I N S
S I N A I T A I Lösung:
G A B E N F VIZEBUE
S N A I D E RGER- Lösung:
E T H A P R E S VIZEBUERGER-
V I E L F A L T MEISTERIN
Sudoku-Lösung
vom 9.11.2025
MEISTERIN
2 3 7 8 1 6 9 4 5
6 9 4 3 5 2 1 7 8
1 8 5 4 9 7 3 6 2
3 6 2 1 4 9 5 8 7
4 7 1 6 8 5 2 3 9
8 5 9 7 2 3 4 1 6
7 2 3 5 6 4 8 9 1
5 1 6 9 3 8 7 2 4
9 4 8 2 7 1 6 5 3
PROJEKT. Seit Jahren gibt es Pläne für eine Radbahn am Postsport-Gelände.
Dort wurde die Laufbahn abgerissen – das Projekt aber nicht begraben.
Gold, Silber und Bronze –
aber keine eigene Bahn.
Franz-Josef Lässer hat
bei der Paracycling-Weltmeisterschaft
in Rio einen kompletten
Medaillensatz geholt. Trainieren
kann der Stattegger in der Heimat
aber nicht. „Dabei gibt es seit
einigen Jahren Pläne für eine asphaltierte
oder betonierte Bahn
auf dem Postsport-Gelände in
der Herrgottwiesgasse“, sagt Gerald
Pototschnig, Präsident des
Steirischen Landesradsportverbands
LRV. Auch Gespräche mit
Stadt und Land sowie ASVÖ-Steiermark-Präsident
Christian Purrer
hat es gegeben. „Wir haben
sogar vier Pläne von Architekten,
die auf den Sportstättenbau
spezialisiert sind“, sagt Pototschnig.
Umso schockierter war
er dann, als auf dem Sportplatz
die Bagger aufgefahren sind und
die Laufbahn abgerissen wurde.
„Dort hätte die Bahn stehen sollen“,
sagt er. Dass er von keiner
Seite darüber informiert wurde,
hat ihm auch nicht geschmeckt.
„Gerade in dem Jahr, in dem
Grazer Radsportler insgesamt elf
Medaillen bei Welt- und Europameisterschaften
geholt haben,
tut es weh, dass dieses Projekt
vom Tisch ist“, sagt er.
Desolate Laufbahn
„Stimmt nicht“, entgegnet ASVÖ-
Boss Purrer. „Ja, die Laufbahn
musste abgerissen werden, weil
sie desolat und gefährlich war.
Aber: Das Projekt der Radbahn
ist damit nicht gestorben.“ Im
Zuge des Umbaus in der Herrgottwiesgasse
entsteht eine Dreifachhalle
ohne Tribünen, und
auch für eine kleine Radbahn,
die auch vom Rollsportverband
genützt werden könnte, sei noch
Platz. „Das Projekt ist deswegen
auf Eis, weil Stadt und Land kein
Die Laufbahn beim
Post SV ist Geschichte.
LRV-Präsident Gerald
Pototschnig bangt um
den geplanten Bau einer
Radbahn.
LRV
Bitte warten: Grazer
Radbahn auf Eis gelegt
Von Klaus Molidor
redaktion@grazer.at
Geld dafür haben“, sagt er. „Und
aus eigenen Mitteln können wir
das nicht stemmen, weil wir dann
die Gebühren für die Vereine so
erhöhen müssten, dass es nicht
leistbar ist.“
Für LRV-Präsident Potot schnig
ein Zeichen, dass alle Mittel in
den Fußball rinnen, denn auf
dem sanierten Fußballplatz wird
der weibliche Nachwuchs des SK
Sturm kicken. „Dabei haben Stadt
und Land auch für das Trainingszentrum
in Puntigam Millionen
lockergemacht.“ Eine solide Radbahn
hätte es dagegen um eine
Summe im mittleren sechsstelligen
Bereich gegeben.
Über Sinn und Wert der Bahn
herrscht bei Purrer und Pototschnig
übrigens Konsens. „Man
sieht ja, welche Heerscharen zum
Pumptrack nach Stattegg pilgern“,
sagt Purrer. „Also würde auch
eine Bahn sehr gut ankommen.“
Immerhin: Aufgeschoben ist
nicht aufgehoben ...
9. NOVEMBER 2025 www.grazer.at
sport graz 37
OHA!➜
GEPA, KK
Andreas Schicker bleibt
Trotz Personalbebens bei der TSG
Hoffenheim bleibt der Steirer als
Sport-Geschäftsführer im Amt.
Noch kein neuer 99ers-Trainer
Auch in der Länderspiel-Pause gibt
es noch keinen Nachfolger für den
entlassenen Coach Harry Lange.
OJE!
➜
Hauser und Hütter geehrt
WAHLSIEGER. Schi-Ass Conny Hütter aus Kumberg und Mountainbiker Theo Hauser aus Graz
sind als Steirische Sportler des Jahres mit dem bronzenen Diskuswerfer ausgezeichnet worden.
Für den einen ist es eine Premiere
und die Krönung einer
sensationellen Saison,
für die andere ist es fast schon
Gewohnheit. Theo Hauser aus
Graz hat sich 2025 im türkischen
Sakarya zum Vizeweltmeister
im Mountainbike-Eliminator-
Bewerb gekürt, trägt sich heute
im Rathaus ins Goldene Buch
der Stadt Graz ein und darf zum
ersten Mal den bronzenen Diskuswerfer
als Steirischer Sportler
des Jahres stemmen. „Als bester
Sportler des ganzen Bundeslandes
ausgezeichnet zu werden,
freut mich besonders“, sagt der
22-jährige Hauser.
Bereits zum vierten Mal darf
sich Speed-Spezialistin Conny
Hütter über die Trophäe und
den Titel freuen. Die Kumbergerin
hat damit mit „ihrer“ Präsidentin,
Rekordsiegerin Renate
Götschl, an Siegen gleichgezogen.
„Es sind coole Momente vor
einer Saison, wenn man so eine
Auszeichnung bekommt“,
strahlte die 32-jährige frischgebackene
Sportlerin des Jahres,
die auch 2016, 2018 und 2024
gewonnen hatte. In der vergangenen
Saison hatte sie zwei
Abfahrts-Siege im Weltcup zu
verzeichnen, dazu vier Podestplätze.
So sehen Sieger aus: Theo Hauser und Conny Hütter nebst Trophäen
GEPA
ANZEIGE
GEPA
Stadtrat Kurt Hohensinner und HSG-Obmann Michael Schweighofer
Hohensinner und ÖVP
laden zum HSG-Spiel
Jetzt gibt es 50 x 2 Karten zu gewinnen.
Die ÖVP verlost gemeinsam
mit der HSG Graz
für das Heimspiel am
22. November insgesamt
50 x 2 Freikarten.
Damit möchte die Grazer
Volkspartei ein Zeichen für
den Grazer Sport setzen und
die HSG bestmöglich unterstützen.
Schreiben Sie einfach eine
Mail an d.hauser@grazervp.
at mit dem Kennwort „HSG“,
und mit ein bisschen Glück
gewinnen sie 1 x 2 Tickets für
das Spiel.
38 grazer sonntag
www.grazer.at 9. NOVEMBER 2025
SO ISST GRAZ
GRAZWORTRÄTSEL
Das Lendplatzl präsentiert ein ...
... Martinigansl
mit Rotkraut und
Erdäpfelknödeln
Gebiet zwischen
Buch-
in St. Peter
Gewässer
Graz ist die
... Stadt
kogel und
Österreichs.
jüd. Priester
im Bockkogel A.T.
Untier
Depot der
Oper Graz in
St. Leonhard
8
Erhebung
in Graz
Kreuzesinschrift
Hahn
Name eines
Göstinger
Spielplatzes
6
holländ.
für "eins"
härtere
Popmusik
Schreibflüssigkeit
Stubentiger
Konvoi von
Kamelen
sich ins
Gedächtnis
rufen
4
"Baustoff
des Schloßbergs"
Gerhard
Roth, Wolfgang
Bauer
& Co.
französisch
für
"Mutter"
Schätze
auf dem
Flohmarkt
Einsiedler
sich zur
Ruhe legen
"Kommt
...,
kommt
Rat."
Toilettenartikel
Abk. für
"Sankt"
indisches
Wildrind
Glück,
Wohltat,
Heil
1
Mittelhülse
des Rades
Feldertrag
Vorsilbe für
"mittel"
exquisit
italien.
für
"zwischen"
7
Kinderfrau
wissenschaftliches
Gremium
eitler,
gut aussehender
Mann
italien.
Partnerstadt
von Graz
Passend zum anstehenden 11. 11. gibt
es im Lendplatzl ein Martinigansl. KK (2)
Herrliche steirische Schmankerln
werden im Lendplatzl serviert. Ob
ein Backhendl oder andere Klassiker,
vor allem mit saisonalen
Speisen werden
die Gäste hier
verwöhnt. LEO
Zutaten:
1 ganzes Gansl
(vom Geflügelhof
Hütter in Straden),
Salz, Paprikagewürz,
frische Kräuter nach Wahl; Erdäpfelknödel:
1 kg gekochte Erdäpfel, 2 Eier,
160 g Mehl, 50 g Grieß, 30 g Butter, Salz,
Pfeffer, Muskatnuss; Rotkraut: 1 kg Rotkraut,
1 große Zwiebel, 1 Apfel, 2 EL Butter,
Schuss Apfelessig, Schuss Rotwein,
Zimt, Preiselbeeren, Salz, Pfeffer
Zubereitung:
Gansl putzen, Innereien entnehmen
und mit Salz, Paprikagewürz und frischen
Kräutern würzen. Für 3,5 bis
4 Stunden bei 160 °C Ober- und Unterhitze
ins Rohr geben und immer wieder
mit dem eigenen Fett übergießen.
Inzwischen die Knödel zubereiten:
Gekochte Erdäpfel pressen, mit Grieß,
Mehl, Butter, Eiern, Salz, Pfeffer, Muskatnuss
zu einem Teig kneten und 10
Minuten ruhen lassen. Dann Knödel
daraus formen und 10 Minuten in Salzwasser
köcheln lassen, dann 15 Minuten
ziehen lassen. Für das Rotkraut
Zwiebel und Kraut schaben, in Butter
anbraten und mit Apfelessig und Rotwein
ablöschen. Geschabten Apfel,
Zimt und Preiselbeeren hinzugeben
und köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer
abschmecken. Mahlzeit!
Abk. für
"römischkatholisch"
Grazer
Politiker
† 2025
(Kurt)
japanische
Mundorgel
Abk. für
"Ruderclub"
US-Filmschauspielerin
(Meryl)
Ortschaft
südwestlich
von Graz
Lösung:
SUDOKU
röm.
Zeichen
für "101"
10 11
Einheit
für den
Goldgehalt
Geheimdienst
der Sowjetunion
†
Abk. für
"Bauamt"
Schwertwal
Himmelsbraut
Schalterstellung
Harn
Abgabe
eines Tipps
japan.
Meile
Web-Domäne
Estlands
steirische
Rockband
9
Ausruf
des
Ekels
5
Auswahl
der Besten
Stadt auf
Sizilien
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11
3 7 8 1 9
2 7
5 3 6 2
1 4
4 1 6 8
7 2 3 4
7 8
5 6 9 7 4
9 2 6
1151
Jede
Ziffer darf
in jeder
Reihe in
jedem
Quadrat
nur
einmal
vorkommen.
Bleistift
spitzen,
los geht’s.
Viel Spaß!
3
zu
(Punkt)
Gutschein
Rätsellösungen: S. 36
2
Vorsilbe
für "weg"
G E W I N N S P I E L
von Spar im Wert von
50 Euro zu gewinnen!
Wie lautet die Lösung?
E-Mail mit Betreff „Rätsel“,
Lösung und Telefonnummer an:
gewinnspiel@grazer.at
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinn
nicht übertragbar. Einsendeschluss: 12.11.2025.
Gewinner werden telefonisch verständigt und
sind mit der Veröffentlichung einverstanden.
MEGA
Deine Lehre
bei SPAR.
spar.at/ lehre
9. NOVEMBER 2025 www.grazer.at
grazer sonntag 39
„GRAZER“-TIPPS FÜR DEN 9. NOVEMBER
LAZ-Turnier
Der Steirische Handballverband
lädt heute alle Handballfans zum
LAZ-Turnier in den Raiffeisen
Sportpark. Die Auswahlteams
mehrerer österreichischer Bundesländer
spielen ab 10 Uhr in einem
spannenden Turnier gegeneinander.
Man kann auf geballte Handball-Action
gespannt sein.
Verliebt, verlobt, verheiratet
In der Grazer Seifenfabrik findet
heute der zweite Tag der 21. Hochzeits-
und Familienmesse statt.
Wer gerade eine Hochzeit, Taufe
oder einen anderen besonderen
Anlass plant, kann sich heute beraten
lassen und Ideen sammeln.
Von 10 bis 17 Uhr.
Matrosen in New York
„On the Town“ wird heute um
15 Uhr in der Oper Graz gespielt.
Das Musical von Leonard Bernstein
handelt von drei Matrosen, die auf
Landgang in New York sind. Die
Männer wollen ein Abenteuer erleben
und die Stadt erkunden – am
besten in weiblicher Begleitung.
Zuseher können sich auf eine brillante
Performance des Ensembles
freuen und die vielfältige Musik
Bernsteins genießen.
Best of Simpl
Bernhard Murg und Stefano Bernardin
besuchen heute das Theater
der Komödie Graz. Das erste
gemeinsame Programm der zwei,
„... bis einer weint!“, ist ein Best of
Kabarett Simpl. Um 15.30 Uhr.
Kleines Theater
Im Frida & Fred Knopftheater
wird heute „Schneewittchen und
der 7. Zwerg“ vom Theater Asou
gespielt. Kleine Theaterfreunde
können sich auf die Geschichte des
siebten Zwegs freuen, der alleine
im Zwergenhaus lebt. Empfohlen
ab 5 Jahren. Start ist um 16 Uhr.
HIGHLIGHT:
Sturm gegen
Salzburg
17 Uhr
Im September konnte Sturm gegen Salzburg gewinnen. Der Mittelstürmer
Seedy Jatta erzielte in Salzburg das zweite Tor für die Grazer.
GEPA, GETTY
bookolino
Im Rahmen von „bookolino“, dem
Literaturfestival für
junges Publikum,
gibt es heute zwei
Programmpunkte
im Literaturhaus
Graz. Um 11 Uhr gibt
es ein Bilderbuchkino
mit
Schauspielerin
Aglaia Szyszkowitz.
Die kleinen Gäste können
die Abenteuer des tollpatschigen
Mopfisches und der Tintenfischkinder
erleben. Ab drei Jahren.
Weiter geht es um 15 Uhr mit einer
Konzert-Lesung von „Das kleine Ich
bin ich“ von Matthias Loibner und
Nataša Mirković. Ab 6 Jahren.
Spiel um die Spitze
Heute trifft der SK Puntigamer
Sturm Graz auf den FC Red Bull
Salzburg. Nach zwei Niederlagen
wollen die Grazer im Spiel gegen
den Tabellenführer endlich wieder
einen Sieg einfahren. Das Spiel
beginnt um 17 Uhr in der Merkur
Arena.
WOHIN AM SONNTAG
Energie-Graz-Tag
Die Energie Graz lädt heute alle
Grazer dazu ein, das Kunsthaus
und die aktuellen Ausstellungen
bei freiem Eintritt zu besuchen.
Von 10 bis 18 Uhr findet der Energie-Graz-Tag
2025 statt.
Kasperltheater
Dem Orpheum Extra statten heute
wieder der Kasperl und seine
Freunde einen Besuch ab. Um 11,
15 und 16.30 Uhr kann „Der doppelte
Kasperl“ vom Kasperltheater
Graz besucht werden.
Magie in Graz
Im Orpheum geht es um 18 Uhr
mit Magie und Illusion weiter.
„Mellow – Blow your Mind“ ist
eine Zaubershow für die ganze
Familie und lädt sowohl zum
Staunen als auch zum Lachen ein.
Der beliebte Zauberer ist deutscher
Meister der Zauberkunst
und hat kreative Illusionen und
ein humorvolles Storytelling im
Gepäck.
Salonorchester
Heute findet ein Live-Konzert
von Eddie Luis & seinem gnadenlosen
Salonorchester im Congress
Graz statt. Das aus elf Musikern
bestehende Salonorchester spielt
Musik der 20er bis 40er Jahre und
belebt somit die Musik der Jazzund
Swing-Ära wieder. Um 18 Uhr
im Kammermusiksaal.
Tanztheater im Salon
Das Tanztheater „Pop-Up-Garden“
wird heute wieder im Salon
Stolz aufgeführt. Um 16 Uhr
wird eine Geschichte über Mut,
das Staunen und den Wert von
Freundschaft erzählt.