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10. November 2025

- Flughafen Haltestelle der Koralmbahn noch nicht gestorben - Graz bekommt Anti-Rassismus Award - Chancen-Messe des AMS in Graz

- Flughafen Haltestelle der Koralmbahn noch nicht gestorben
- Graz bekommt Anti-Rassismus Award
- Chancen-Messe des AMS in Graz

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Grazer10. NOVEMBER 2025, E-PAPER AUSGABE

Jahre

Getty

Quelle: ZAMG

11°

Morgen gibt

es einen Mix

aus Sonne und

Wolken, wobei

der Nachmittag

sehr sonnig sein dürfte.

Maximal 11 Grad erwarten uns.

Chance für Graz

Große Ehre! Der Stadt Graz wurde der

ECCAR-Award verliehen. Es ist ein

Zeichen gegen Rassissmus. 5

Chance für Flüchtlinge

Heute fand in der Wirtschaftskammer

die Chancen Messe des AMS statt.

Flüchtlinge treffen dort Firmenchefs. 7

Koralmbahn

Neue Hoffnung für

Flughafen-Haltestelle

in Graz

ÖBB, FISCHER, GETTY

Spannend. Die im Dezember startende Koralmbahn rauscht am Graz Airport vorbei. Das stößt der Politik sauer auf. Jetzt könnte es aber doch Hoffnung

geben, denn ÖBB-Chef Andreas Matthä meint, es wäre künftig noch viel möglich. Landesrätin Claudia Holzer will darum kämpfen. SEITE 2


graz

2 www.grazer.at 10. NOVEMBER 2025

Jahre

LR Karlheinz Kornhäusl ließ mit

einer Forderung aufhorchen. FISCHER

Kornhäusl mit

Reformwillen

■ Gesundheitslandesrat

Karlheinz Kornhäusl hat in

der ORF 2-Sendung „Das Gespräch”

am Sonntagabend eine

bundesweite Initiative zur Sicherung

der ärztlichen Versorgung

angeregt. Sein Vorschlag:

Die ÖGK – sie ist für den niedergelassenen

Bereich zuständig

– soll für jede unbesetzte

Kassenstelle einen Beitrag in einen

Topf einzahlen, aus dem alternative

Versorgungsmodelle

finanziert werden können. „Wir

wissen, wie viele Kassenstellen

österreichweit unbesetzt sind.

Wenn es gelingt, dass die ÖGK

pro nicht besetzter Stelle Mittel

in einen gemeinsamen Topf

einbringt, könnten wir damit alternative

Modelle unterstützen,

die rasch wirken. In der Steiermark

beschreiten wir bereits

neue Pfade“, so LR Karlheinz

Kornhäusl. In der Steiermark

sind aktuell bis zu fünf Prozent

der Kassenstellen unbesetzt.

Doch das Problem betrifft alle

Bundesländer gleichermaßen.

„Es geht nicht um Zuständigkeiten,

sondern um Verantwortung.

Die Patientinnen und

Patienten müssen im Mittelpunkt

stehen. Wenn wir eine

flächendeckende Versorgung

sicherstellen wollen, brauchen

wir neue Wege und gemeinsame

Lösungen“, betont Kornhäusl.

„Die Steiermark zeigt,

wie pragmatische Zusammenarbeit

zwischen Land, Kasse

und Ärzteschaft funktionieren

kann. Diese Erfahrungen sollten

wir österreichweit nützen“,

so Kornhäusl abschließend.

Koralmbahn

Haltestelle am

Flughafen ist

wieder Thema

Die Koralmbahn zischt ab Dezember am Flughafen Graz vorbei. Die Haltestelle ist vorerst nicht geplant. Nach einer TV-

Doku schöpft die steirische Politik aber wieder Hoffnung auf eine künftige Möglichkeit eines Halts.

ÖBB

AUSSAGE. Mit einer Aussage in einer TV-Doku von ÖBB Chef Matthä keimt

bei der steirischen Politik wieder Hoffnung über eine künftige Haltestelle

der Koralmbahn am Flughafen Graz auf. Und es gibt eine neue Kampagne.

Von Lukas Steinberger-Weiss

lukas.steinberger@grazer.at

Gestern wurde im ORF eine

Doku über die kommende

Koralmbahn ausgestrahlt.

Mehrere Player kamen

zu Wort, unter anderem auch ein

Zukunftsplaner aus Wolfsberg,

der die Anbindung an den Flughafen

Graz vermisst, da er beruflich

manchmal fliegen muss.

Verkehrslandesrätin Claudia

Holzer reagiert heute auf die Sendung

und sieht Hoffnung für eine

Haltestelle: „Wie bekannt, ist die

Umsetz- und Machbarkeit nach

wie vor möglich. Die Realisierung

der Koralmbahn-Haltestelle am

Flughafen Graz ist eine zentrale

Forderung der Steiermark an die

Bundesregierung, dies habe ich

Bundesminister Hanke auch eindringlich

mitgeteilt. Und die Doku

unterstreicht diese Forderung”,

zeigt sie sich in ihrem Kampf um

die Haltestelle bestätigt.

„Ich brauche Zugang zum Flughafen.

Ich finde es schade, dass

der Flughafen nicht angebunden

ist”, sagt zum Beispiel Zukunftsforscher

Manuel Grassler.

Eine Aussage, die Holzer natürlich

unterstreicht: „Die Haltestelle

stärkt den Flughafenstandort,

der für den gesamten Großraum

Graz von infrastruktureller Bedeutung

ist und Arbeitsplätze in

der Region sichert.”

Dahingehend Hoffnung macht

auch die Aussage von ÖBB-Vorstandsvorsitzenden

Andreas

Matthä: „Ich glaube, wir sollten

ein gutes Jahr die Strecke, so wie

sie jetzt ist, nutzen, spüren und

fühlen. Aber schauen wir einmal,

wie es weitergeht. Es braucht ja

auch noch für die Zukunft die

eine oder andere Idee.”

Nicht auf eine Idee, sondern

auf die Umsetzung wird Holzer

weiterhin beim Bund drängen:

„Ein Halt am Flughafen Graz darf

nicht ausschließlich auf Fluggäste

reduziert werden. Der Grazer Süden

ist einer der am schnellsten

wachsenden Industriestandorte.

Mit der Umsetzung der Flughafenhaltestelle

ist eine schnelle

und einfache Anreise von Fachkräften

möglich, ohne einen Umweg

über Graz in Kauf nehmen zu

müssen.”

Neue Kampagen

In Graz und Klagenfurt am Wörthersee

freut man sich indes

auf die Strecke. Mit einer gemeinsamen

Werbekampagne

machen die Städte auf die neue

Nähe durch die Koralmbahn

aufmerksam. Zeitgleich und im

gleichen Design werden dabei

Slogans wie „Vom Kernöl zur

Kasnudl“ in den beiden Landeshauptstädten

auf Plakaten, Citylights,

Fahnen etc. zum Einsatz

gebracht.


10. NOVEMBER 2025 www.grazer.at

graz 3

Jahre

Simba der

sanfte Riese

Grazer

Pfoten

Citypark-Centermanager Wolfgang Forstner ganz rechts durfte gemeinsam

mit Parki 15 Maskottchen in seinem Shoppingcenter begrüßen.

B. GASSER

Maskottchentreffen

■ Am vergangenen Samstag, 8.

November, fand im Citypark ein

Meet & Greet mit Paw Patrol und

ein großes Maskottchentreffen

statt. Von zehn bis 17 Uhr hatten

die Besucher die Gelegenheit,

die beliebten Paw Patrol-Helden

Chase und Skye am Panorama

Platz zu treffen und ein Erinnerungsfoto

zu schießen. Auf Einladung

des Citypark-Maskottchens

Park waren zudem noch 15 weitere

Maskottchen begrüßen. Unter

anderem mit dabei waren die Eiskönigin

Elsa, der Haribo Goldbär

sowie Otto, der Fischotter aus der

Therme Loipersdorf. Die Freude

war auch bei Citypark-Centermanager

Wolfgang Forstner

groß: „Unsere Erwartungen sind

bei weitem übertroffen worden.

Es hat uns besonders gefreut, in

tausende strahlende und glückliche

Kinderaugen zu blicken.

Wir hatten eine Frequenz wie zu

Weihnachten.“ Auch verspricht

Forstner ein weiteres Maskottchentreffen

im kommenden Jahr.

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graz

4 www.grazer.at 10. NOVEMBER 2025

Jahre

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Graz im Fokus

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IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz;

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TION: Lukas Steinberger-Weiß (0664/80 666 6918), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Clarissa Berner (0664 80 666 6694), Linda

Steurer (0664/80 666 6683), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897),

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10. NOVEMBER 2025 www.grazer.at

graz 5

Jahre

Absage an Fernwärmekauf

REAKTION. Nach dem Stopp des Geothermieprojektes der OMV will die Energie Steiermark das Projekt durch den Kauf

der Fernwärmesparte der Energie Graz doch noch retten. Bürgermeisterin Elke Kahr erteilt dem nun eine Absage.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Das von der OMV geplante

Geothermieprojekt, das

mit einem Investitionsvolumen

von 500 Millionen Euro ab

2030/2031 heißes Wasser aus der

Oststeiermark in den Großraum

Graz bringen, und so die Hälfte der

Fernwärmeversorgung abdecken

sollte, wurde nun gestoppt. Nach

Medienberichten fehlten für die

finale Umsetzung Beschlüsse der

Stadt Graz.

Reaktionen

Elke Kahr hat nun in einer Aussendung

auf dieses Angebot reagiert:

„Ein Verkauf der städtischen

Fernwärme an die Energie Steiermark

kommt für uns nicht infrage.“

Auch die anderen Parteien haben

auf diese Angebot reagiert. Stadt-

rat Kurt Hohensinner sieht in der

Absage einen Super-Gau für die

Kahr-Schwentner-Koalition. Sowie

einen schweren Schlag für den Klimaschutz.

NEOS-Energiesprecher Robert

Reif fordert die unverzügliche

Wiederaufnahme des Geothermie-Projekts

im Sinne der steirischen

Bevölkerung: „Der Ball liegt

bei Bürgermeisterin Kahr und

Landeshauptmann Kunasek.“

FPÖ Spitzenkandidat René Apfelknab

will das Thema in den Gemeinderat

bringen.

Doris Kampus zeigt sich alarmiert

über das mögliche Übernahmeangebot

der Energie Steiermark

an die Energie Graz – und fordert

sofortige Transparenz. Im Raum

steht der Verkauf einer zentralen

Versorgungsinfrastruktur – unter

Ausschluss der Öffentlichkeit.

Bürgermeisterin Elke Kahr erteilt nach dem Aus des Geothermieprojektes der OMV

dem Kauf der Fernwärmesparte der Energie Graz eine Absage. GETTY, CHRISTIAN JUNGWIRTH

ECCAR-Award

Kürzlich wurde der ECCAR-Award 2025 verliehen.

GETTY

PREIS. Die Stadt Graz

ist mit dem ECCAR-

Award 2025 ausgezeichnet

worden.

Die Stadt Graz wurde

mit dem ECCAR-Award

2025 ausgezeichnet.

Der Preis wurde von der Europäischen

Städtekoalition gegen

Rassismus zuerkannt und

bei der Generalversammlung

in Zürich verliehen.

86 Mitgliedsstädte aus 15

Ländern sowie zivilgesellschaftliche

Organisationen

und internationale Einrichtungen,

unter anderem die

UNESCO, nahmen an der Versammlung

teil.

Gleichberechtigung

„Es ist wichtig, im Kampf

für Gleichberechtigung und

Chancengleichheit und gegen

Ausgrenzung und Rassismus

zusammenzuarbeiten. Dass

die Städtekoalition das Grazer

Wahlkampfmonitoring als Siegerprojekt

gewählt hat, freut

mich besonders und bestätigt

uns im Bemühen darauf zu

achten, dass die Menschenrechte

im Alltag in unserer

Stadt Graz gelebt werden“, so

Bürgermeisterin Elke Kahr.

In Graz führt der Menschenrechtsbeirat

seit 2007 Wahlkampfbeobachtungen

durch.

Auch bei der kommenden

Kommunalwahl wird der Beirat

durch das menschenrechtliche

Wahlkampfbarometer die

Wahlkampagnen der Parteien

beurteilen.

Ein Ampelsystem soll darauf

hinweisen, ob Menschenrechtsverletzungen

stattfinden.

Durch die Analyse der Kampagnen

sollen Klarheit, Neutralität

und Fairness geschaffen

werden.

Zudem feiert Graz nächstes

Jahr das Jubiläum „20 Jahre

Menschenrechtsstadt“.


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graz 7

Jahre

Jobmesse für Flüchtlinge

WKO Steiermark

Präsident Josef

Herk, Unternehmer

Silviu Reghin

– der seine heute

so erfolgreiche

Karriere einst als

Flüchtlingskind

startete – und

AMS-Landesgeschäftsführer

Karl

Heinz Snobe (v.l.)

FISCHER

JOBS. AMS und WKO Steiermark veranstalteten auch heuer wieder ihre Chancenmesse für geflüchtete

Menschen. Dabei sollen anerkannte Flüchtlinge und Unternehmen zusammengebracht werden.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Derzeit liegt der Anteil von

Flüchtlingen unter den in

der Steiermark arbeitslos

gemeldeten Personen bei 5,5 Prozent.

Das sind insgesamt 2.162

Flüchtlinge ohne Job. In Zeiten des

Fachkräftemangels ist daher umso

wichtiger diese Personen in ein Beschäftigungsverhältnis

zu bringen.

Ausgangslage

Zahlreiche Kriege haben in den

letzten zehn Jahren zahlreiche

Menschen dazu gezwungen, ihre

Heimat zu verlassen und bei uns

Asyl zu suchen. Daher leben tausende

geflüchtete Menschen zurzeit

in der Steiermark. Haben sie

einen aufrechten Asylstatus, steht

ihnen grundsätzlich auch der Zugang

zum Arbeitsmarkt offen. Und

genau hier setzt die Chancenmesse,

eine Veranstaltung des Arbeitsmarktservice

(AMS) Steiermark in

Kooperation mit der Wirtschaftskammer

(WKO) Steiermark, an.

Das Format wurde speziell für anerkannte

Flüchtlinge entworfen und

soll diese mit steirischen Betrieben

zusammenbringen.

Josef Herk, Präsident WKO Steiermark:

„Jobs können nur durch

persönliche Kontakte entstehen,

daher unterstützen wir nach der

äußerst positiven Resonanz vergangener

Chancenmessen für Geflüchtete

auch die heutige Neuauflage.

Das erfolgreiche Konzept

schafft eine Win-win-Situation für

arbeitssuchende Flüchtlinge sowie

für steirische Unternehmen,

die nach wie vor in vielen Branchen

Arbeitskräfte suchen. Wichtig sind

entsprechende Sprachkenntnisse,

sie bilden die Grundlage, dass aus

den heutigen Erstgesprächen konkrete

Arbeitsverhältnisse entstehen.

Darüber hinaus kann nicht oft

genug erwähnt werden, dass Arbeit

ein wesentlicher Faktor für eine gelungene

Integration ist - auch wenn

sie nur temporär sein sollte“, betont

Herk.

Karl Heinz Snobe, Geschäftsführer

AMS Steiermark: „Die Chancenmesse

ist ein starkes Zeichen

dafür, wie Integration durch Arbeit

gelingen kann. Gerade in Zeiten

multipler Krisen – sei es durch

Krieg, Vertreibung oder wirtschaftliche

Unsicherheit – ist es entschei-

dend, Perspektiven zu schaffen.

Wir sehen, dass viele geflüchtete

Menschen motiviert sind, sich einzubringen

und Teil unserer Gesellschaft

zu werden. Mit Formaten

wie der heutigen Chancenmesse

bringen wir Unternehmen und

arbeitssuchende Menschen mit

Fluchthintergrund direkt zusammen

– niederschwellig, praxisnah

und mit echtem Mehrwert für beide

Seiten.“

Erfolg

Insgesamt 17 renommierte Unternehmen

aus verschiedenen Bereichen

wie Industrie, Handel, Soziales

sowie Gastronomie und Tourismus

präsentieren sich und ihre offenen

Stellen bei der Chancenmesse im

Europasaal der WKO Steiermark.

Ebenfalls mit dabei waren Institutionen

wie beispielsweise der Österreichische

Integrationsfonds,

ZEBRA, ISOP sowie das Land Steiermark.

Sie informierten und berateten

vor Ort bei Fragen zu Arbeit,

Bildung, Kinderbetreuung und Soziales.

Eine Erfolgsgeschichte konnten

die Besucher direkt vor Ort live

kennenlernen: Unternehmer Silviu

Reghin. Dieser kam in den 80er Jahre

als Flüchtlingskind zusammen

mit seiner Familie aus dem damals

noch kommunistischen Rumänien

nach Österreich.

Er erzählte aus seinem Leben und

auch über durchaus schwierige Jahre:

„Wie weit unten war ich? Sehr

weit unten. Aber irgendwann habe

ich festgestellt, dass ich der Kapitän

meines eigenen Schiffes bin.

Nach der Schule habe ich eine Lehre

begonnen und bin von zu Hause

ausgezogen. Doch dann folgte

der Absturz. Die Lehre brach ich ab.

Wegen finanzieller Schwierigkeiten

landete ich auf der Straße und

schlief am Bahnhof. Ein Bekannter

nahm mich bei sich auf. Ich hatte

Zeit zum Nachdenken und stellte

mir die Frage: Wer will ich eigentlich

sein? Dann kam der Wendepunkt.

Ich fand Arbeit in der industriellen

Produktion, holte fünf Jahre lang die

Abendmatura nach und begann danach

neben meiner Vollzeitarbeit

ein berufsbegleitendes Studium an

der FH Campus 02. Beruflich habe

ich mich dann in die Geschäftsführung

verschiedener Betriebe hochgearbeitet.

Seit März 2024 bin ich

CEO von Reactive Reality.“


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8 www.grazer.at 10. NOVEMBER 2025

1 Jahre

www.grazer.at 22. JÄNNER 2017

Renderings: Stadt Graz/freiland Umweltconsulting ZT GmbH

Graz baut aus! Mit dem zweigleisigen Ausbau der Linie 1 wird die Öffi-Qualität in Geidorf und Mariatrost verbessert.

Fit für die Zukunft: Graz baut aus

Von November 2025 bis März 2028 wird Mariatrost mit dem zweigleisigen Ausbau der

Linie 1 und dem neuen Speicherkanal fit für die Zukunft gemacht.

Zukünftig kommen Fahrgäste

der Linie 1 noch

schneller ans Ziel: Auf

einer Länge von 900 Metern

wird in der Hilmteichstraße

ein zweites Straßenbahngleis

errichtet. Im Zuge des

Ausbaus wird ein dringend

notwendiger Speicherkanal

mit errichtet.

Zwei Gleise für Geidorf

und Mariatrost

Derzeit wird die Straßenbahnlinie

1 im Schnitt in

einem Zehn-Minuten-Intervall

bedient. Unter anderem

deshalb, weil den Straßenbahnen

in der Hilmteichstraße

auf einer Länge von 900

Metern nur ein Gleis zur Verfügung

steht. Die Errichtung

eines zweiten Straßenbahngleises

zwischen der Auersperggasse

und der Haltestelle

Mariagrün ermöglicht

einen Sechs-Minuten-Takt.

Dadurch können bestenfalls

bis zu 1500 Fahrgäste pro

Richtung und Stunde ans

Ziel gebracht werden.

Verkehrsführung und

Schienenersatzverkehr

Die Hilmteichstraße wird

während der Bauzeit als Einbahn

von Süden nach Norden

geführt. Die Nord-Süd-

Verbindung erfolgt über die

Heinrichstraße bzw. Hilmgasse.

Im Zeitraum von November

2025 bis März 2028

bedarf es daher eines Schienenersatzverkehrs

für die Linien

1, E1, 58, 81 und N1.

Die Linie E1 fährt die Haltestelle

„Mariagrün“ nur in

Richtung Mariatrost bzw.

die Linie 58 nur in Richtung

Hauptbahnhof an. Auch die

Linien 81 und N1 halten an

dieser Haltestelle.

Die Haltestelle „Schönbrunngasse“

in Richtung

Hilmteich wird aufgelassen.

Die Ersatzhaltestellen „Hilm-

teich/Botanischer Garten“

für die Linien E1, 58, 81

und N1 befinden sich in der

Hilmgasse.

Errichtung eines

Speicherkanals

Im Rahmen des zweigleisigen

Ausbaus der Linie 1

wird im Bereich Hilmteichstraße

ein neuer Speicherkanal

mit einer Länge von

rund 630 Laufmetern und

einem Durchmesser von

zwei Metern unterirdisch errichtet.

Im Mariatrostertal führen

Mischwasserkanäle sowohl

Schmutz- als auch Regenwasser

ab. Bei starkem Regen

kann es zu Überläufen

kommen, wodurch der Mariatrosterbach

verunreinigt

wird. Der neue Speicherkanal

fängt diese Wassermengen

auf und leitet sie

zur Kläranlage weiter – ein

wichtiger Schritt für saubere

Bäche und nachhaltige Infrastruktur.

Die Errichtung des Speicherkanals

wird knapp ein Jahr

in Anspruch nehmen, Start

ist Anfang November 2025.

Ab Sommer 2026 werden

die Gleise errichtet.

Alle Vorteile auf einen Blick:

- Die Linie 1 kann zukünftig

in einem Sechs-Minuten-

Takt fahren.

- Die Wasserqualität der Bäche

wird verbessert.

- 20 Bäume, Staudenbeete

und Wiesenflächen werden

gepflanzt.

- Neue Geh- und Radwege

werden entstehen

Alle Infos gibt’s unter:

holding-graz.at/grazbautaus


10. NOVEMBER 2025 www.grazer.at

graz 9

Jahre

C H R O N I K

Blaulicht

Report

✏ clarissa.berner@grazer.at

Einfamilienhaus in

GU brannte stark

■ Am Sonntag, dem 9. November,

wurden die Freiwilligen Feuerwehren

Steinberg-Rohrbach

und St. Oswald–St. Bartholomä

zu einem Brand in St. Oswald

alarmiert. Als die Feuerwehren

eintrafen, stand ein Teil eines

Einfamilienhauses in Flammen.

Es befanden sich zu dem Zeitpunkt

keine Personen im Haus.

Die Schwester und zugleich

Nachbarin des Hausbesitzers bemerkte

den Brand. Gemeinsam

mit ihrem Ehemann versuchte

sie, das Feuer mit Hilfe eines

Handfeuerlöschers über ein

bereits geborstenes Fenster einzudämmen.

Die Feuerwehren

konnten das Feuer rasch unter

Kontrolle bringen. Die Ermitt-

Am Freitagnachmittag, dem 8. November, wurde eine 23-jährige E-Scooter-Lenkerin

von einem PKW-Lenker angefahren.

GETTY

lungen zur Brandursache laufen

noch. Ein Bezirksbrandermittler

wurde zur Klärung herangezogen.

PKW fing während

des Fahrens Feuer

■ Am Sonntagnachmittag, dem

9. November, war eine 35-Jährige

aus Graz-Umgebung mit ihrem

PKW in Graz-Liebenau unterwegs.

Plötzlich bemerkte sie eine

starke Rauchentwicklung unter

der Motorhaube des Fahrzeugs.

Sie lenkte das Fahrzeug an den

Fahrbahnrand, stellte den Motor

ab und stieg aus. Ihr Vater fuhr

unmittelbar hinter ihr, bemerkte

die Rauchentwicklung auch und

stellte sein Fahrzeug ab. Kurze

Zeit später stand das Auto in Vollbrand.

Der Brand konnte rasch

unter Kontrolle gebracht und

gelöscht werden. Das komplett

ausgebrannte Fahrzeug musste

von einem Abschleppunternehmen

abtransportiert werden. Die

Lenkerin wurde vorsorglich zur

medizinischen Abklärung in das

LKH Graz gebracht. Nach ersten

Einschätzungen der Einsatzkräfte

könnte ein Defekt im Bereich

der Batterie den Brand ausgelöst

haben.

Ein Mann aus GU

flüchtete mit PKW

■ Am Freitagnachmittag wurde

eine eine 23-jährige E-Scooter-

Lenkerin aus dem bewusstlos

liegend in einem Acker in Kirchberg

an der Raab vorgefunden.

Nach den Erste-Hilfe-Maßnahmen

und Reanimationsversuchen

musste die junge Frau vom

Rettungshubschrauber ins LKH

Graz eingeliefert werden. Im

Zuge der Ermittlungsarbeiten

wurden dort gefundene Fahrzeugteile

herangezogen. Beamten

konnten einen 29-Jährigen

aus dem Bezirk Graz-Umgebung

ausfindig machen. Den Verdächtigen

fande sie schlafen in der

Wohnung vor. Er war stark alkoholisiert

und gab an, das Fahrzeug

gelenkt aber den Unfall vergessen

zu haben.

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Privatklinik Graz Ragnitz. Ein Meilenstein, der ein Vierteljahrhundert stetiger

Weiterentwicklung und konsequenten Einsatz für medizinische Exzellenz würdigt.

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Als erste nach ISO 9001

zertifizierte Hochbaustelle

der Welt wurde die Klinik

nach einer Rekordbauzeit Anfang

Oktober 2000 offiziell eröffnet.

Medizinische Exzellenz und

persönliche Betreuung

„Die Privatklinik Graz Ragnitz

wurde mit dem Anspruch errichtet,

neue Standards für

Privatmedizin zu setzen – und

das ist in den vergangenen 25

Jahren absolut gelungen. Mit

der Kombination aus hervorragendem

Leistungsangebot

und einem exzellenten Team

ist diese Klinik superfit aufgestellt

für die Zukunft,“ erklärt

Werner Fischl, Geschäftsführer

der Klinik. Rund 19.000 Babys,

die hier auf die Welt gekommen

sind, machen die Privatklinik

Graz Ragnitz zu einer der beliebtesten

Geburtskliniken der

Steiermark. Neben dem Geburtsbereich

ragt auch die Expertise

in den anderen medizinischen

Fachbereichen heraus.

Seit dem Jahr 2000 wurden in

der Klinik rund 100.000 operative

Eingriffe durchgeführt, u.a. in

den Fachbereichen Orthopädie,

Unfallchirurgie und Gynäkologie.

Jubiläumsfeier

Mit einem großen Fest, das

einen Blick in die Vergangenheit

und die Zukunft zeigte, feierte

die Klinik bereits im September

ihr 25-jähriges Bestehen. Besondere

Highlights waren die Präsentation

des Jubiläums-Buches

„25 Jahre – 25 Stories“, die

Eröffnung der Jubiläumsausstellung

im Garten der Klinik und die

Ehrung von Mitarbeitenden, die

seit der Gründung dabei sind.

„Ohne unser Team, das mit hoher

Expertise, Leidenschaft und

großem Engagement arbeitet,

wäre dieser Weg nicht möglich

gewesen“, betont Fischl.

Privatklinik Graz Ragnitz

Tel: +43 316 596-0

privatklinik@pkg.at


graz

10 www.grazer.at 10. NOVEMBER 2025

Jahre

Jetzt

mitdiskutieren

www.facebook.com/derGrazer

Potenzial

Naja, die bereits vorhandenen

Pläne für den Umbau finde ich

mal gar nicht so schlecht. Die

Busse sollen einen zentralen Abfahrtsort

bekommen, die Straßenbahn

eine neue Trasse und

mehr Raum für Fußgänger und

Radfahrer. Damit gäbe es nur

mehr einen Abfahrtsort für die

städtischen Busse und einen für

die Regionalbusse. Außerdem

wird die Straßenbahn einen

zentralen Abfahrtsort bekommen.

Jetzt ist es ja eher so, dass

ein bisschen was dort weg fährt,

ein bisschen was dort, und der

Rest genau auf der anderen Seite.

Ist halt alles im Laufe der Zeit

in irgendeine Ecke gequetscht

worden. Der Platz hätte so viel

Potenzial ein wirklicher Umsteigeknoten

zu werden. Vor allem

könnte man die Standl nach

dem Umbau in die Mitte des

Platzes versetzen. Gleichzeitig

würde man so einige Gruppen

von diesem Platz verdrängen.

Johannes Staller

* * *

Antwort

Es gibt viel zu viel Busse, als das

diese an zentraler Stelle abfahren

könnten.

Andrea Kallinger

* * *

Entknoten = unmöglich

Der Jako ist ein Verkehrsknotenpunkt

- seit über 140 Jahren.

Ein Verkehrsknotenpunkt einer

Großstadt ist ein Ort, an dem

sich Teilnehmer aller Verkehrsgattungen

an einem Ort treffen.

So einen Ort zu entknoten ist unmöglich

- widerspricht es sich ja

in sich selbst. Populistisches Gequatsche

- der Entwurf kann in

die Rundablage.

Florian Kober

* * *

Antwort

Darum geht es auch nicht, sondern

dass sich alle an Regeln

halten sollten, also Augen und

Ohren auf, Handy und Kopfhörer

weg, das Verkehrsgeschehen

rund um einen

beachten. Sprich Eigenverantwortung,

statt „da Bus/

Bimfahrer wird schon schauen/

bremsen“.

Pia Kristl

* * *

Selbstverantwortung

Heute verlässt sich jeder auf

den anderen - die anderen sollen

aufpassen. Und wenn etwas

passiert, sind immer die anderen

Schuld. Wo ist die Selbstverantwortung

geblieben?

Sieglinde Laback

* * *

Meistkommentierte

Geschichte

des Tages

Das große

Chaos am

„Jako“

Nach dem Hilferuf bezüglich

der Verkehrssituation am

Grazer Jakominiplatz hat sich

die FPÖ des Themas angenommen

und will die Problematik

im Gemeinderat zur Sprache

bringen. Ein Krisengipfel soll

einberufen und Lösungen gemeinsam

mit Experten erarbeitet

werden. Die Leser haben

sich dazu geäußert und auf Facebook

darüber diskutiert.

REAKTIONEN & KOMMENTARE

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5. 10. OKTOBER NOVEMBER 2025 2025 www.grazer.at

anzeige 33 11

Jahre

REGION GRAZ/HARRY SCHIFFER (2)

REGION GRAZ/ROBERT MAYBACH

Ende November startet in der Erlebnisregion Graz die fünfte Jahreszeit: Advent, Lichterglanz und Glühweinduft liegen in der Luft.

Erlebnisregion Graz

Stadt. Land. Lichterglanz.

Die schönste Zeit des Jahres steht vor der Tür! Der Advent lässt Stadt und Land im Lichterglanz

erstrahlen – mit funkelnden Märkten, köstlichem Glühweinduft und vielen herzlichen Momenten.

Mit Ende November wird in

Graz die fünfte Jahreszeit

eingeläutet. Dann

wird die Stadt zum strahlenden

Lichterparadies.

Glanzvoller Advent

Traditionell, modern oder kreativ

– jeder Adventmarkt bietet

ein einzigartiges Flair. Gleich

16 Adventmärkte liegen in der

Stadt dicht beieinander: Vom

Aufsteirern Weihnachtsmarkt am

Schlossberg über den Advent am

Eisernen Tor bis zum Winter Wonderland

am Mariahilferplatz und

der Adventlounge in der Schmiedgasse

– jeder hat seinen eigenen

Charme. Ein Highlight ist die beeindruckende

Eiskrippe im Landhaushof

– einzigartig auf der Welt.

Und direkt unter dem Schlossberg

feiert die Grazer Winterwelt

heuer ihr 20-jähriges Jubiläum

mit einem 3.000 m² großen Eislauftraum.

Wer Lust auf Kunst

und Unterhaltung hat, taucht im

Winterzirkus Cirque Noël in poetische

Welten ein. Besonders ist

das weltweit einzigartige Büro für

Weihnachtslieder im Steirischen

Heimatwerk in der Sporgasse,

musikalisches Brauchtum mit

über 30.000 Liedern, Geschichten

und Melodien. Tipp: Mit dem

Advent-Bummelzug, der Altstadtbim

und der Freifahrt an den Adventsamstagen

geht’s stressfrei

durch die Stadt!

Adventzauber rund um Graz

Auch das Umland zeigt sich in

festlicher Stimmung: Traditionelle

Märkte laden zum Verweilen

ein, z.B. beim Adventmarkt auf

Schloss Piber in der Lipizzanerheimat,

beim Adventmarkt in

Laßnitzhöhe oder beim Barthlmäer

Advent. Nördlich von Graz lockt

Frohnleiten mit romantischer

Skyline und LUMAGICA, dem faszinierenden

Lichterpark am Golfclub

Murhof - heuer unter dem

Motto „Colors of Life“.

Einsteigen und genießen

Ein unvergessliches Erlebnis sind

die Advent-Ausflugsfahrten der

Erlebnisregion Graz. An allen vier

Adventwochenenden steht eine

ganz besonders liebevoll zusammengestellte

Ausflugsfahrt auf

dem Programm. Begleitet von

spannenden Informationen, heiteren

Anekdoten und charmanten

„Gschichtln“ der GrazGuides kann

man ganz entspannt und bequem

die stimmungsvollsten Orte,

Weihnachtsmärkte und Köstlichkeiten

rund um Graz erleben.

Abfahrt ist jeweils um 14

Uhr, Rückkehr um ca. 19

Uhr – eine Anmeldung ist

erforderlich.

Tourismusinformation

Region Graz

Herrengasse 16, 8010 Graz

Tel. 0 316/8075-0

info@regiongraz.at

www.regiongraz.at

#visitregiongraz

Weitere Standorte in

Frohnleiten, Laßnitzhöhe,

Premstätten und Köflach.

Advent-Ausflugsfahrten:

29.11. Tannengraß und

Lebzeltstern

7.12. Burg Rabenstein

& LUMAGICA

13.12. Destillerie Hochstrasser

& Barthlmäer Advent

20.12. Stift Rein

& LUMAGICA

www.regiongraz.at/adventausflug


graz

12 www.grazer.at 10. NOVEMBER 2025

Jahre

Peyton

Gerald

Sportler

des

Wochenendes

Was diese Woche

im Sport passiert

■ Freitag: Zwei Heimspiele haben die Graz 99ers in der Ice Hockey

League in dieser Woche auf dem Programm. Zuerst wartet das Spitzenspiel

gegen Salzburg (18.30 Uhr). Zum Wochenausklang kommen

dann die Innsbrucker Haie in die Liebenauer Eishalle (17.30 Uhr).

■ Der Sportpark sieht ein absolutes Spitzenspiel in der Basketball-

Bundesliga. Der UBSC Graz empfängt nach fünf Siegen in Folge Spitzenreiter

Obwart. Los geht es um 19 Uhr.

■ Samstag: Mit den Grazern Michael Gregoritsch, Romano

Schmid und Marcel Sabitzer, sowie Ex-Sturm-Spieler Alexander

Prass trifft Österreich im vorletzten Spiel der Fußball-WM-Qualifikation

auswärts auf Zypern (18 Uhr).

Peyton Gerald stach aus einer starken Mannschaftsleistung hervor. GEPA

Der Forward erzielte beim 87:76-Sieg des

UBSC Graz bei den Gmunden Swans 23

Punkte und war Topscorer des Spiels .

Ein Sieg bei den Swans in

Gmunden ist immer etwas

Besonderes. Der 87:76-Erfolg

des UBSC Graz am vergangenen

Wochenende hatte aber

noch eine weitere Dimension.

Er war nämlich der fünfte Sieg

in Serie – damit haben die Mannen

von Trainer Ervin Dragsic

die bisherige Bestmarke der

Vereinsgeschichte eingestellt.

Wesentlichen Anteil an diesem

Sieg hatte Neuzugang

Peyton Gerald, der bei den

„Schwänen“ gleich 23 Punkte

beisteuerte und damit der

Topscorer der Partie war. Manager

Michael Fuchs hatte den

Forward schon zu Saisonbeginn

mit Vorschusslorbeeren

bedacht und ihm das Zeug zum

Publikumsliebling attestiert.

Gegen Gmunden hat er nun

Marie Bruckner

Die Volleyballerinnen des UVC

Graz schwimmen weiter auf der

Erfolgswelle. Beim souveränen

3:0-Sieg gegen Salzburg erzielte

Marie Bruckner 13 Punkte

und war damit Topscorerin der

Truppe von Trainer Frederick

Laure.

eine ordentliche Kostprobe

seines Könnens abgeliefert. Gerald

stach damit noch ein wenig

aus einer sehr starken Mannschaftsleistung

der Grazer heraus.

„Das war eine Top-Leistung

und teilweise schon fast Show-

Basketball“, jubelte Fuchs. „Jetzt

freuen wir uns auf das Spiel gegen

die Gunners aus Oberwart.“

Das Match am Freitag im

Sportpark ist der große Hit der

Runde, haben die Burgenländer

doch bereits acht volle Erfolge

en suite verbuchen können

und sind damit logischerweise

auch Tabellenführer. „Wir hoffen,

dass das Grazer Basketball-

Publikum ein Lebenszeichen

von sich gibt“, appelliert Fuchs.

„Das hätte sich dieses Spiel verdient.“

Los geht es am Freitag

um 19 Uhr.

Weiters positiv aufgefallen sind:

Grazer Radasse

Franz-Josef Lässer, Theo Hauser,

sowie den beiden Brüdern

Anatol und Ruben Friedl wurde

große Ehre zuteil. Sie durften

sich nach einer sehr starken

Saison bei Bürgermeisterin

Elke Kahr ins Goldene Buch

der Stadt Graz eingetragen.

■ Auswärts sind die Handballer der HSG Graz in dieser Woche gefordert,

wenn auf die Truppe von Trainer Spyros Balomenos das

Match in Hollabrunn (18.30 Uhr) wartet.

■ Sonntag: Die erfolgreichen Damen- und Herren-Teams des UVC

Graz sind in der Volleyball-Bundesliga beim TSV Hartberg zu Gast.

■ Der UBSC Graz muss in der Basketball-Superliga auswärts bei

„Angstgegner“ Kapfenberg in der Walfersamhalle bestehen (17.30

Uhr).

Freitag,

18.30 Uhr:

Graz 99ers vs.

Salzburg

Nick Bailen und die 99ers bekommen es mit Salzburg zu tun.. GEPA


10. NOVEMBER 2025 www.grazer.at

Schauspielhaus

graz 13

Ein Theaterabend für jeden

INKLUSIV. Am 13. November findet im Schauspielhaus Graz ein inklusiver Theaterabend statt.

Gezeigt wird das Stück „Leck mich am Arsch, amore mio!“, eine „Relaxed Performance“.

Jahre

Am Donnerstag, dem 13.

November, findet im

Schauspielhaus Graz die

inklusive Relaxed Performance

über Liebe & Sexualität „Leck

mich am Arsch, amore mio!“

statt. Im Anschluss steigt eine

öffentliche Premierenfeier.

Inklusiv

„Leck mich am Arsch, amo-

re mio!“ ist in Kooperation mit

der Theaterakademie Lebens-

Groß und im Rahmen des in-

klusiven Tanz-, Kultur- und

Theaterfestivals InTaKT ent-

standen.

Das Theaterstück han-

delt von Menschen und ihren

Sehnsüchten. Es geht um un-

Galerie

Punsch und Kunst gibt es bei Schnitzler

und Lindsberger.

BIANCA REGL

Kunstvolles

Punschtrinken

In der Galerie Schnitzler &

Lindsberger in der Rechbauerstraße

21 findet am Donnerstag,

dem 20. November,

der vorweihnachtliche

Punschabend „Kunst und

Punsch“ statt.

Gezeigt wird die aktuelle Ausstellung

„Just Structure“. Die

Arbeiten beschäftigen sich auf

unterschiedliche Art und Weise

mit floralen und pflanzlichen

Motiven und untersuchen

Farben, Strukturen und

ihre Bedeutung.

Ansonsten hat die Galerie

von Mittwoch und Donnerstag

von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

terschiedliche Körper. Und

es geht um Liebe und Sexu-

alität. Ausgehend von dem

theatralen Setting eines Kaffeehauses

choreografiert Re-

gisseurin Anja M. Wohlfahrt

mit

Ensemblemitgliedern

des Schauspielhaus Graz,

Experten des Alltags sowie

Auszubildenden der The-

aterakademie

LebensGroß

eine Komposition aus Körpern,

Stimmen und Sehn-

süchten.

Es wurde das theatrale

Setting „Relaxed Perfor-

mance“ gewählt, um allen

Besuchern einen inklusiven,

angenehmen Theaterabend

zu ermöglichen.

Theater im Bahnhof

■ Das Kollektiv Total Refusal

und das Theater im Bahnhof

verbinden ihre unterschiedlichen

Ansätze – Videospielkunst

und Volkstheater – zu

einem Experiment im Digitalen

Theater. In ihrem Stück erschaffen

sie einen müden Hel-

Platz für Improvisation

■ Jeden Montag findet im Orpheum

um 19:30 Uhr die Veranstaltung

„Montag – die improvisierte

Show“ statt.

Die Show hat im Orpheum

schon lange Tradition.

Inspiriert von Vorgaben aus

dem Publikum, erschaffen

die Schaupspieler Figuren,

Theater im Keller

■ Am 13., 14. und 15. haben Sie

noch die Möglichkeit, des Stück

„In meinem Haus“ im Theater

im Keller zu sehen. Verfasst

hat es der Grazer Schriftsteller

Günter Eichberger. Der Autor

ist kein Unbekannter in der

Digitalkritik

den in einer Videospielwelt,

der statt jugendlicher Stärke

Erschöpfung und Antriebslosigkeit

verkörpert.

Das Stück „Let‘s play I‘m old

and tired“ findet im November

noch einige Male im Quartier

Theater im Bahnhof statt.

erfinden Geschichten, spontan,

einzigartig und einmalig.

So entstehen Charaktere,

Geschichten und Lieder. Ein

Musiker improvisiert dazu die

passende Atmosphäre.

Der improvisierte Montag ist

für Theater-Interessierte jeder

Altersklasse geeignet.

Zuhause

Orpheum

Grazer Kunsszene. Für seine

Arbeit erhielt er Auszeichnungen

und Stipendien. Im Stück

geht es um ein Treffen zweier

Menschen, einem Arztbesuch

und einem Besuch „in meinem

Haus“. Zentrales

V O R S C H A U

Kultur

Highlights

✏ clarissa.berner@grazer.at

Komödie

Das

inklusive

Stück

findet im

Schauspielhaus

Graz

statt. GETTY

Sky du Mont liest in Graz aus seinem

neuen Roman.

SKY

Mit Humor dem

Alltag begegnen

■ Der 78-jährige Schauspieler,

Autor und Synchronsprecher

Sky du Mont liest

am Sonntag, dem 16. November,

in der Kleinen Komödie

aus seinem Buch „Ich

freu mich schon auf morgen:

Weil es wird, wie es noch nie

war“. Sky du Mont begegnet

in dem Buch humorvoll den

Herausforderungen des täglichen

Lebens. Dabei vergisst

er nicht, dass die Welt

kompliziert geworden ist:

Klimaerwärmung, Kriege

und die politische Weltlage

wie auch die Nationalmannschaft,

scherzt Sky,

geben uns zu denken.


graz

14 www.grazer.at 10. NOVEMBER 2025

Jahre

Ausblick

Was am Dienstag in Graz wichtig ist

■ Morgen beginnt hochoffiziell der Fasching! Der Start der

„fünften Jahreszeit“ wird in Graz traditionell mit dem Rathaussturm

durch die Faschingsgilde gefeiert. Um 11.11 Uhr

übernehmen die Narren die Macht. Bürgermeisterin Elke

Kahr wird symbolisch der Schlüssel abgenommen.

■ Außerdem ist morgen Martinstag. Die Grazer Kinder

sind wieder mit ihren selbstgebastelten Laternen unterwegs.

■ Im Schubertkino startet das Mountainfilm Festival. Bis

Samstag gibt es die neuesten Outdoorfilme zu sehen: von

spektakulären Naturdokus über mitreißende alpine Abenteuer

bis zu packenden Geschichten über sportliche Ausnahmetalente.

■ Wolfgang Pollanz („Ein durch und durch durchschnittliches

Leben“) und Werner Schandor („Flüchtiges Spiel“)

präsentieren ihre neuen Bücher um 19 Uhr im Grazer Literaturhaus.

■ Der Verein Bärenburg feiert das 15-Jahr-Jubiläum seines

Volksschulprojekts: 26.500 Kinder lernten in dieser Zeit,

sich vor Unfällen zu schützen.

■ Die Bühnen Graz und das Stadttheater Klagenfurt präsentieren

zum Start der Koralmbahn am 14. Dezember ein

gemeinsames Musiktheater-Abo.

Die Faschingsgilde nimmt der Bürgermeisterin den Schlüssel ab.

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* Quelle: ÖAK, 1. HJ 2025

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