10. November 2025
- Flughafen Haltestelle der Koralmbahn noch nicht gestorben - Graz bekommt Anti-Rassismus Award - Chancen-Messe des AMS in Graz
- Flughafen Haltestelle der Koralmbahn noch nicht gestorben
- Graz bekommt Anti-Rassismus Award
- Chancen-Messe des AMS in Graz
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Grazer10. NOVEMBER 2025, E-PAPER AUSGABE
Jahre
Getty
Quelle: ZAMG
11°
Morgen gibt
es einen Mix
aus Sonne und
Wolken, wobei
der Nachmittag
sehr sonnig sein dürfte.
Maximal 11 Grad erwarten uns.
Chance für Graz
Große Ehre! Der Stadt Graz wurde der
ECCAR-Award verliehen. Es ist ein
Zeichen gegen Rassissmus. 5
Chance für Flüchtlinge
Heute fand in der Wirtschaftskammer
die Chancen Messe des AMS statt.
Flüchtlinge treffen dort Firmenchefs. 7
Koralmbahn
Neue Hoffnung für
Flughafen-Haltestelle
in Graz
ÖBB, FISCHER, GETTY
Spannend. Die im Dezember startende Koralmbahn rauscht am Graz Airport vorbei. Das stößt der Politik sauer auf. Jetzt könnte es aber doch Hoffnung
geben, denn ÖBB-Chef Andreas Matthä meint, es wäre künftig noch viel möglich. Landesrätin Claudia Holzer will darum kämpfen. SEITE 2
graz
2 www.grazer.at 10. NOVEMBER 2025
Jahre
LR Karlheinz Kornhäusl ließ mit
einer Forderung aufhorchen. FISCHER
Kornhäusl mit
Reformwillen
■ Gesundheitslandesrat
Karlheinz Kornhäusl hat in
der ORF 2-Sendung „Das Gespräch”
am Sonntagabend eine
bundesweite Initiative zur Sicherung
der ärztlichen Versorgung
angeregt. Sein Vorschlag:
Die ÖGK – sie ist für den niedergelassenen
Bereich zuständig
– soll für jede unbesetzte
Kassenstelle einen Beitrag in einen
Topf einzahlen, aus dem alternative
Versorgungsmodelle
finanziert werden können. „Wir
wissen, wie viele Kassenstellen
österreichweit unbesetzt sind.
Wenn es gelingt, dass die ÖGK
pro nicht besetzter Stelle Mittel
in einen gemeinsamen Topf
einbringt, könnten wir damit alternative
Modelle unterstützen,
die rasch wirken. In der Steiermark
beschreiten wir bereits
neue Pfade“, so LR Karlheinz
Kornhäusl. In der Steiermark
sind aktuell bis zu fünf Prozent
der Kassenstellen unbesetzt.
Doch das Problem betrifft alle
Bundesländer gleichermaßen.
„Es geht nicht um Zuständigkeiten,
sondern um Verantwortung.
Die Patientinnen und
Patienten müssen im Mittelpunkt
stehen. Wenn wir eine
flächendeckende Versorgung
sicherstellen wollen, brauchen
wir neue Wege und gemeinsame
Lösungen“, betont Kornhäusl.
„Die Steiermark zeigt,
wie pragmatische Zusammenarbeit
zwischen Land, Kasse
und Ärzteschaft funktionieren
kann. Diese Erfahrungen sollten
wir österreichweit nützen“,
so Kornhäusl abschließend.
Koralmbahn
Haltestelle am
Flughafen ist
wieder Thema
Die Koralmbahn zischt ab Dezember am Flughafen Graz vorbei. Die Haltestelle ist vorerst nicht geplant. Nach einer TV-
Doku schöpft die steirische Politik aber wieder Hoffnung auf eine künftige Möglichkeit eines Halts.
ÖBB
AUSSAGE. Mit einer Aussage in einer TV-Doku von ÖBB Chef Matthä keimt
bei der steirischen Politik wieder Hoffnung über eine künftige Haltestelle
der Koralmbahn am Flughafen Graz auf. Und es gibt eine neue Kampagne.
Von Lukas Steinberger-Weiss
lukas.steinberger@grazer.at
Gestern wurde im ORF eine
Doku über die kommende
Koralmbahn ausgestrahlt.
Mehrere Player kamen
zu Wort, unter anderem auch ein
Zukunftsplaner aus Wolfsberg,
der die Anbindung an den Flughafen
Graz vermisst, da er beruflich
manchmal fliegen muss.
Verkehrslandesrätin Claudia
Holzer reagiert heute auf die Sendung
und sieht Hoffnung für eine
Haltestelle: „Wie bekannt, ist die
Umsetz- und Machbarkeit nach
wie vor möglich. Die Realisierung
der Koralmbahn-Haltestelle am
Flughafen Graz ist eine zentrale
Forderung der Steiermark an die
Bundesregierung, dies habe ich
Bundesminister Hanke auch eindringlich
mitgeteilt. Und die Doku
unterstreicht diese Forderung”,
zeigt sie sich in ihrem Kampf um
die Haltestelle bestätigt.
„Ich brauche Zugang zum Flughafen.
Ich finde es schade, dass
der Flughafen nicht angebunden
ist”, sagt zum Beispiel Zukunftsforscher
Manuel Grassler.
Eine Aussage, die Holzer natürlich
unterstreicht: „Die Haltestelle
stärkt den Flughafenstandort,
der für den gesamten Großraum
Graz von infrastruktureller Bedeutung
ist und Arbeitsplätze in
der Region sichert.”
Dahingehend Hoffnung macht
auch die Aussage von ÖBB-Vorstandsvorsitzenden
Andreas
Matthä: „Ich glaube, wir sollten
ein gutes Jahr die Strecke, so wie
sie jetzt ist, nutzen, spüren und
fühlen. Aber schauen wir einmal,
wie es weitergeht. Es braucht ja
auch noch für die Zukunft die
eine oder andere Idee.”
Nicht auf eine Idee, sondern
auf die Umsetzung wird Holzer
weiterhin beim Bund drängen:
„Ein Halt am Flughafen Graz darf
nicht ausschließlich auf Fluggäste
reduziert werden. Der Grazer Süden
ist einer der am schnellsten
wachsenden Industriestandorte.
Mit der Umsetzung der Flughafenhaltestelle
ist eine schnelle
und einfache Anreise von Fachkräften
möglich, ohne einen Umweg
über Graz in Kauf nehmen zu
müssen.”
Neue Kampagen
In Graz und Klagenfurt am Wörthersee
freut man sich indes
auf die Strecke. Mit einer gemeinsamen
Werbekampagne
machen die Städte auf die neue
Nähe durch die Koralmbahn
aufmerksam. Zeitgleich und im
gleichen Design werden dabei
Slogans wie „Vom Kernöl zur
Kasnudl“ in den beiden Landeshauptstädten
auf Plakaten, Citylights,
Fahnen etc. zum Einsatz
gebracht.
10. NOVEMBER 2025 www.grazer.at
graz 3
Jahre
Simba der
sanfte Riese
Grazer
Pfoten
Citypark-Centermanager Wolfgang Forstner ganz rechts durfte gemeinsam
mit Parki 15 Maskottchen in seinem Shoppingcenter begrüßen.
B. GASSER
Maskottchentreffen
■ Am vergangenen Samstag, 8.
November, fand im Citypark ein
Meet & Greet mit Paw Patrol und
ein großes Maskottchentreffen
statt. Von zehn bis 17 Uhr hatten
die Besucher die Gelegenheit,
die beliebten Paw Patrol-Helden
Chase und Skye am Panorama
Platz zu treffen und ein Erinnerungsfoto
zu schießen. Auf Einladung
des Citypark-Maskottchens
Park waren zudem noch 15 weitere
Maskottchen begrüßen. Unter
anderem mit dabei waren die Eiskönigin
Elsa, der Haribo Goldbär
sowie Otto, der Fischotter aus der
Therme Loipersdorf. Die Freude
war auch bei Citypark-Centermanager
Wolfgang Forstner
groß: „Unsere Erwartungen sind
bei weitem übertroffen worden.
Es hat uns besonders gefreut, in
tausende strahlende und glückliche
Kinderaugen zu blicken.
Wir hatten eine Frequenz wie zu
Weihnachten.“ Auch verspricht
Forstner ein weiteres Maskottchentreffen
im kommenden Jahr.
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Steiermark. Im Mittelpunkt der
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Umgang mit Waffen,
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KK
Darüber hinaus versteht sich
der Verein als Sprachrohr für
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4 www.grazer.at 10. NOVEMBER 2025
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Graz im Fokus
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10. NOVEMBER 2025 www.grazer.at
graz 5
Jahre
Absage an Fernwärmekauf
REAKTION. Nach dem Stopp des Geothermieprojektes der OMV will die Energie Steiermark das Projekt durch den Kauf
der Fernwärmesparte der Energie Graz doch noch retten. Bürgermeisterin Elke Kahr erteilt dem nun eine Absage.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Das von der OMV geplante
Geothermieprojekt, das
mit einem Investitionsvolumen
von 500 Millionen Euro ab
2030/2031 heißes Wasser aus der
Oststeiermark in den Großraum
Graz bringen, und so die Hälfte der
Fernwärmeversorgung abdecken
sollte, wurde nun gestoppt. Nach
Medienberichten fehlten für die
finale Umsetzung Beschlüsse der
Stadt Graz.
Reaktionen
Elke Kahr hat nun in einer Aussendung
auf dieses Angebot reagiert:
„Ein Verkauf der städtischen
Fernwärme an die Energie Steiermark
kommt für uns nicht infrage.“
Auch die anderen Parteien haben
auf diese Angebot reagiert. Stadt-
rat Kurt Hohensinner sieht in der
Absage einen Super-Gau für die
Kahr-Schwentner-Koalition. Sowie
einen schweren Schlag für den Klimaschutz.
NEOS-Energiesprecher Robert
Reif fordert die unverzügliche
Wiederaufnahme des Geothermie-Projekts
im Sinne der steirischen
Bevölkerung: „Der Ball liegt
bei Bürgermeisterin Kahr und
Landeshauptmann Kunasek.“
FPÖ Spitzenkandidat René Apfelknab
will das Thema in den Gemeinderat
bringen.
Doris Kampus zeigt sich alarmiert
über das mögliche Übernahmeangebot
der Energie Steiermark
an die Energie Graz – und fordert
sofortige Transparenz. Im Raum
steht der Verkauf einer zentralen
Versorgungsinfrastruktur – unter
Ausschluss der Öffentlichkeit.
Bürgermeisterin Elke Kahr erteilt nach dem Aus des Geothermieprojektes der OMV
dem Kauf der Fernwärmesparte der Energie Graz eine Absage. GETTY, CHRISTIAN JUNGWIRTH
ECCAR-Award
Kürzlich wurde der ECCAR-Award 2025 verliehen.
GETTY
PREIS. Die Stadt Graz
ist mit dem ECCAR-
Award 2025 ausgezeichnet
worden.
Die Stadt Graz wurde
mit dem ECCAR-Award
2025 ausgezeichnet.
Der Preis wurde von der Europäischen
Städtekoalition gegen
Rassismus zuerkannt und
bei der Generalversammlung
in Zürich verliehen.
86 Mitgliedsstädte aus 15
Ländern sowie zivilgesellschaftliche
Organisationen
und internationale Einrichtungen,
unter anderem die
UNESCO, nahmen an der Versammlung
teil.
Gleichberechtigung
„Es ist wichtig, im Kampf
für Gleichberechtigung und
Chancengleichheit und gegen
Ausgrenzung und Rassismus
zusammenzuarbeiten. Dass
die Städtekoalition das Grazer
Wahlkampfmonitoring als Siegerprojekt
gewählt hat, freut
mich besonders und bestätigt
uns im Bemühen darauf zu
achten, dass die Menschenrechte
im Alltag in unserer
Stadt Graz gelebt werden“, so
Bürgermeisterin Elke Kahr.
In Graz führt der Menschenrechtsbeirat
seit 2007 Wahlkampfbeobachtungen
durch.
Auch bei der kommenden
Kommunalwahl wird der Beirat
durch das menschenrechtliche
Wahlkampfbarometer die
Wahlkampagnen der Parteien
beurteilen.
Ein Ampelsystem soll darauf
hinweisen, ob Menschenrechtsverletzungen
stattfinden.
Durch die Analyse der Kampagnen
sollen Klarheit, Neutralität
und Fairness geschaffen
werden.
Zudem feiert Graz nächstes
Jahr das Jubiläum „20 Jahre
Menschenrechtsstadt“.
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Jahre
Jobmesse für Flüchtlinge
WKO Steiermark
Präsident Josef
Herk, Unternehmer
Silviu Reghin
– der seine heute
so erfolgreiche
Karriere einst als
Flüchtlingskind
startete – und
AMS-Landesgeschäftsführer
Karl
Heinz Snobe (v.l.)
FISCHER
JOBS. AMS und WKO Steiermark veranstalteten auch heuer wieder ihre Chancenmesse für geflüchtete
Menschen. Dabei sollen anerkannte Flüchtlinge und Unternehmen zusammengebracht werden.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Derzeit liegt der Anteil von
Flüchtlingen unter den in
der Steiermark arbeitslos
gemeldeten Personen bei 5,5 Prozent.
Das sind insgesamt 2.162
Flüchtlinge ohne Job. In Zeiten des
Fachkräftemangels ist daher umso
wichtiger diese Personen in ein Beschäftigungsverhältnis
zu bringen.
Ausgangslage
Zahlreiche Kriege haben in den
letzten zehn Jahren zahlreiche
Menschen dazu gezwungen, ihre
Heimat zu verlassen und bei uns
Asyl zu suchen. Daher leben tausende
geflüchtete Menschen zurzeit
in der Steiermark. Haben sie
einen aufrechten Asylstatus, steht
ihnen grundsätzlich auch der Zugang
zum Arbeitsmarkt offen. Und
genau hier setzt die Chancenmesse,
eine Veranstaltung des Arbeitsmarktservice
(AMS) Steiermark in
Kooperation mit der Wirtschaftskammer
(WKO) Steiermark, an.
Das Format wurde speziell für anerkannte
Flüchtlinge entworfen und
soll diese mit steirischen Betrieben
zusammenbringen.
Josef Herk, Präsident WKO Steiermark:
„Jobs können nur durch
persönliche Kontakte entstehen,
daher unterstützen wir nach der
äußerst positiven Resonanz vergangener
Chancenmessen für Geflüchtete
auch die heutige Neuauflage.
Das erfolgreiche Konzept
schafft eine Win-win-Situation für
arbeitssuchende Flüchtlinge sowie
für steirische Unternehmen,
die nach wie vor in vielen Branchen
Arbeitskräfte suchen. Wichtig sind
entsprechende Sprachkenntnisse,
sie bilden die Grundlage, dass aus
den heutigen Erstgesprächen konkrete
Arbeitsverhältnisse entstehen.
Darüber hinaus kann nicht oft
genug erwähnt werden, dass Arbeit
ein wesentlicher Faktor für eine gelungene
Integration ist - auch wenn
sie nur temporär sein sollte“, betont
Herk.
Karl Heinz Snobe, Geschäftsführer
AMS Steiermark: „Die Chancenmesse
ist ein starkes Zeichen
dafür, wie Integration durch Arbeit
gelingen kann. Gerade in Zeiten
multipler Krisen – sei es durch
Krieg, Vertreibung oder wirtschaftliche
Unsicherheit – ist es entschei-
dend, Perspektiven zu schaffen.
Wir sehen, dass viele geflüchtete
Menschen motiviert sind, sich einzubringen
und Teil unserer Gesellschaft
zu werden. Mit Formaten
wie der heutigen Chancenmesse
bringen wir Unternehmen und
arbeitssuchende Menschen mit
Fluchthintergrund direkt zusammen
– niederschwellig, praxisnah
und mit echtem Mehrwert für beide
Seiten.“
Erfolg
Insgesamt 17 renommierte Unternehmen
aus verschiedenen Bereichen
wie Industrie, Handel, Soziales
sowie Gastronomie und Tourismus
präsentieren sich und ihre offenen
Stellen bei der Chancenmesse im
Europasaal der WKO Steiermark.
Ebenfalls mit dabei waren Institutionen
wie beispielsweise der Österreichische
Integrationsfonds,
ZEBRA, ISOP sowie das Land Steiermark.
Sie informierten und berateten
vor Ort bei Fragen zu Arbeit,
Bildung, Kinderbetreuung und Soziales.
Eine Erfolgsgeschichte konnten
die Besucher direkt vor Ort live
kennenlernen: Unternehmer Silviu
Reghin. Dieser kam in den 80er Jahre
als Flüchtlingskind zusammen
mit seiner Familie aus dem damals
noch kommunistischen Rumänien
nach Österreich.
Er erzählte aus seinem Leben und
auch über durchaus schwierige Jahre:
„Wie weit unten war ich? Sehr
weit unten. Aber irgendwann habe
ich festgestellt, dass ich der Kapitän
meines eigenen Schiffes bin.
Nach der Schule habe ich eine Lehre
begonnen und bin von zu Hause
ausgezogen. Doch dann folgte
der Absturz. Die Lehre brach ich ab.
Wegen finanzieller Schwierigkeiten
landete ich auf der Straße und
schlief am Bahnhof. Ein Bekannter
nahm mich bei sich auf. Ich hatte
Zeit zum Nachdenken und stellte
mir die Frage: Wer will ich eigentlich
sein? Dann kam der Wendepunkt.
Ich fand Arbeit in der industriellen
Produktion, holte fünf Jahre lang die
Abendmatura nach und begann danach
neben meiner Vollzeitarbeit
ein berufsbegleitendes Studium an
der FH Campus 02. Beruflich habe
ich mich dann in die Geschäftsführung
verschiedener Betriebe hochgearbeitet.
Seit März 2024 bin ich
CEO von Reactive Reality.“
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8 www.grazer.at 10. NOVEMBER 2025
1 Jahre
www.grazer.at 22. JÄNNER 2017
Renderings: Stadt Graz/freiland Umweltconsulting ZT GmbH
Graz baut aus! Mit dem zweigleisigen Ausbau der Linie 1 wird die Öffi-Qualität in Geidorf und Mariatrost verbessert.
Fit für die Zukunft: Graz baut aus
Von November 2025 bis März 2028 wird Mariatrost mit dem zweigleisigen Ausbau der
Linie 1 und dem neuen Speicherkanal fit für die Zukunft gemacht.
Zukünftig kommen Fahrgäste
der Linie 1 noch
schneller ans Ziel: Auf
einer Länge von 900 Metern
wird in der Hilmteichstraße
ein zweites Straßenbahngleis
errichtet. Im Zuge des
Ausbaus wird ein dringend
notwendiger Speicherkanal
mit errichtet.
Zwei Gleise für Geidorf
und Mariatrost
Derzeit wird die Straßenbahnlinie
1 im Schnitt in
einem Zehn-Minuten-Intervall
bedient. Unter anderem
deshalb, weil den Straßenbahnen
in der Hilmteichstraße
auf einer Länge von 900
Metern nur ein Gleis zur Verfügung
steht. Die Errichtung
eines zweiten Straßenbahngleises
zwischen der Auersperggasse
und der Haltestelle
Mariagrün ermöglicht
einen Sechs-Minuten-Takt.
Dadurch können bestenfalls
bis zu 1500 Fahrgäste pro
Richtung und Stunde ans
Ziel gebracht werden.
Verkehrsführung und
Schienenersatzverkehr
Die Hilmteichstraße wird
während der Bauzeit als Einbahn
von Süden nach Norden
geführt. Die Nord-Süd-
Verbindung erfolgt über die
Heinrichstraße bzw. Hilmgasse.
Im Zeitraum von November
2025 bis März 2028
bedarf es daher eines Schienenersatzverkehrs
für die Linien
1, E1, 58, 81 und N1.
Die Linie E1 fährt die Haltestelle
„Mariagrün“ nur in
Richtung Mariatrost bzw.
die Linie 58 nur in Richtung
Hauptbahnhof an. Auch die
Linien 81 und N1 halten an
dieser Haltestelle.
Die Haltestelle „Schönbrunngasse“
in Richtung
Hilmteich wird aufgelassen.
Die Ersatzhaltestellen „Hilm-
teich/Botanischer Garten“
für die Linien E1, 58, 81
und N1 befinden sich in der
Hilmgasse.
Errichtung eines
Speicherkanals
Im Rahmen des zweigleisigen
Ausbaus der Linie 1
wird im Bereich Hilmteichstraße
ein neuer Speicherkanal
mit einer Länge von
rund 630 Laufmetern und
einem Durchmesser von
zwei Metern unterirdisch errichtet.
Im Mariatrostertal führen
Mischwasserkanäle sowohl
Schmutz- als auch Regenwasser
ab. Bei starkem Regen
kann es zu Überläufen
kommen, wodurch der Mariatrosterbach
verunreinigt
wird. Der neue Speicherkanal
fängt diese Wassermengen
auf und leitet sie
zur Kläranlage weiter – ein
wichtiger Schritt für saubere
Bäche und nachhaltige Infrastruktur.
Die Errichtung des Speicherkanals
wird knapp ein Jahr
in Anspruch nehmen, Start
ist Anfang November 2025.
Ab Sommer 2026 werden
die Gleise errichtet.
Alle Vorteile auf einen Blick:
- Die Linie 1 kann zukünftig
in einem Sechs-Minuten-
Takt fahren.
- Die Wasserqualität der Bäche
wird verbessert.
- 20 Bäume, Staudenbeete
und Wiesenflächen werden
gepflanzt.
- Neue Geh- und Radwege
werden entstehen
Alle Infos gibt’s unter:
holding-graz.at/grazbautaus
10. NOVEMBER 2025 www.grazer.at
graz 9
Jahre
C H R O N I K
Blaulicht
Report
✏ clarissa.berner@grazer.at
Einfamilienhaus in
GU brannte stark
■ Am Sonntag, dem 9. November,
wurden die Freiwilligen Feuerwehren
Steinberg-Rohrbach
und St. Oswald–St. Bartholomä
zu einem Brand in St. Oswald
alarmiert. Als die Feuerwehren
eintrafen, stand ein Teil eines
Einfamilienhauses in Flammen.
Es befanden sich zu dem Zeitpunkt
keine Personen im Haus.
Die Schwester und zugleich
Nachbarin des Hausbesitzers bemerkte
den Brand. Gemeinsam
mit ihrem Ehemann versuchte
sie, das Feuer mit Hilfe eines
Handfeuerlöschers über ein
bereits geborstenes Fenster einzudämmen.
Die Feuerwehren
konnten das Feuer rasch unter
Kontrolle bringen. Die Ermitt-
Am Freitagnachmittag, dem 8. November, wurde eine 23-jährige E-Scooter-Lenkerin
von einem PKW-Lenker angefahren.
GETTY
lungen zur Brandursache laufen
noch. Ein Bezirksbrandermittler
wurde zur Klärung herangezogen.
PKW fing während
des Fahrens Feuer
■ Am Sonntagnachmittag, dem
9. November, war eine 35-Jährige
aus Graz-Umgebung mit ihrem
PKW in Graz-Liebenau unterwegs.
Plötzlich bemerkte sie eine
starke Rauchentwicklung unter
der Motorhaube des Fahrzeugs.
Sie lenkte das Fahrzeug an den
Fahrbahnrand, stellte den Motor
ab und stieg aus. Ihr Vater fuhr
unmittelbar hinter ihr, bemerkte
die Rauchentwicklung auch und
stellte sein Fahrzeug ab. Kurze
Zeit später stand das Auto in Vollbrand.
Der Brand konnte rasch
unter Kontrolle gebracht und
gelöscht werden. Das komplett
ausgebrannte Fahrzeug musste
von einem Abschleppunternehmen
abtransportiert werden. Die
Lenkerin wurde vorsorglich zur
medizinischen Abklärung in das
LKH Graz gebracht. Nach ersten
Einschätzungen der Einsatzkräfte
könnte ein Defekt im Bereich
der Batterie den Brand ausgelöst
haben.
Ein Mann aus GU
flüchtete mit PKW
■ Am Freitagnachmittag wurde
eine eine 23-jährige E-Scooter-
Lenkerin aus dem bewusstlos
liegend in einem Acker in Kirchberg
an der Raab vorgefunden.
Nach den Erste-Hilfe-Maßnahmen
und Reanimationsversuchen
musste die junge Frau vom
Rettungshubschrauber ins LKH
Graz eingeliefert werden. Im
Zuge der Ermittlungsarbeiten
wurden dort gefundene Fahrzeugteile
herangezogen. Beamten
konnten einen 29-Jährigen
aus dem Bezirk Graz-Umgebung
ausfindig machen. Den Verdächtigen
fande sie schlafen in der
Wohnung vor. Er war stark alkoholisiert
und gab an, das Fahrzeug
gelenkt aber den Unfall vergessen
zu haben.
25 Jahre Privatklinik RagnitzANZEIGE
Privatklinik Graz Ragnitz. Ein Meilenstein, der ein Vierteljahrhundert stetiger
Weiterentwicklung und konsequenten Einsatz für medizinische Exzellenz würdigt.
PRIVATKLINIK GRAZ RAGNITZ
Als erste nach ISO 9001
zertifizierte Hochbaustelle
der Welt wurde die Klinik
nach einer Rekordbauzeit Anfang
Oktober 2000 offiziell eröffnet.
Medizinische Exzellenz und
persönliche Betreuung
„Die Privatklinik Graz Ragnitz
wurde mit dem Anspruch errichtet,
neue Standards für
Privatmedizin zu setzen – und
das ist in den vergangenen 25
Jahren absolut gelungen. Mit
der Kombination aus hervorragendem
Leistungsangebot
und einem exzellenten Team
ist diese Klinik superfit aufgestellt
für die Zukunft,“ erklärt
Werner Fischl, Geschäftsführer
der Klinik. Rund 19.000 Babys,
die hier auf die Welt gekommen
sind, machen die Privatklinik
Graz Ragnitz zu einer der beliebtesten
Geburtskliniken der
Steiermark. Neben dem Geburtsbereich
ragt auch die Expertise
in den anderen medizinischen
Fachbereichen heraus.
Seit dem Jahr 2000 wurden in
der Klinik rund 100.000 operative
Eingriffe durchgeführt, u.a. in
den Fachbereichen Orthopädie,
Unfallchirurgie und Gynäkologie.
Jubiläumsfeier
Mit einem großen Fest, das
einen Blick in die Vergangenheit
und die Zukunft zeigte, feierte
die Klinik bereits im September
ihr 25-jähriges Bestehen. Besondere
Highlights waren die Präsentation
des Jubiläums-Buches
„25 Jahre – 25 Stories“, die
Eröffnung der Jubiläumsausstellung
im Garten der Klinik und die
Ehrung von Mitarbeitenden, die
seit der Gründung dabei sind.
„Ohne unser Team, das mit hoher
Expertise, Leidenschaft und
großem Engagement arbeitet,
wäre dieser Weg nicht möglich
gewesen“, betont Fischl.
Privatklinik Graz Ragnitz
Tel: +43 316 596-0
privatklinik@pkg.at
graz
10 www.grazer.at 10. NOVEMBER 2025
Jahre
Jetzt
mitdiskutieren
www.facebook.com/derGrazer
Potenzial
Naja, die bereits vorhandenen
Pläne für den Umbau finde ich
mal gar nicht so schlecht. Die
Busse sollen einen zentralen Abfahrtsort
bekommen, die Straßenbahn
eine neue Trasse und
mehr Raum für Fußgänger und
Radfahrer. Damit gäbe es nur
mehr einen Abfahrtsort für die
städtischen Busse und einen für
die Regionalbusse. Außerdem
wird die Straßenbahn einen
zentralen Abfahrtsort bekommen.
Jetzt ist es ja eher so, dass
ein bisschen was dort weg fährt,
ein bisschen was dort, und der
Rest genau auf der anderen Seite.
Ist halt alles im Laufe der Zeit
in irgendeine Ecke gequetscht
worden. Der Platz hätte so viel
Potenzial ein wirklicher Umsteigeknoten
zu werden. Vor allem
könnte man die Standl nach
dem Umbau in die Mitte des
Platzes versetzen. Gleichzeitig
würde man so einige Gruppen
von diesem Platz verdrängen.
Johannes Staller
* * *
Antwort
Es gibt viel zu viel Busse, als das
diese an zentraler Stelle abfahren
könnten.
Andrea Kallinger
* * *
Entknoten = unmöglich
Der Jako ist ein Verkehrsknotenpunkt
- seit über 140 Jahren.
Ein Verkehrsknotenpunkt einer
Großstadt ist ein Ort, an dem
sich Teilnehmer aller Verkehrsgattungen
an einem Ort treffen.
So einen Ort zu entknoten ist unmöglich
- widerspricht es sich ja
in sich selbst. Populistisches Gequatsche
- der Entwurf kann in
die Rundablage.
Florian Kober
* * *
Antwort
Darum geht es auch nicht, sondern
dass sich alle an Regeln
halten sollten, also Augen und
Ohren auf, Handy und Kopfhörer
weg, das Verkehrsgeschehen
rund um einen
beachten. Sprich Eigenverantwortung,
statt „da Bus/
Bimfahrer wird schon schauen/
bremsen“.
Pia Kristl
* * *
Selbstverantwortung
Heute verlässt sich jeder auf
den anderen - die anderen sollen
aufpassen. Und wenn etwas
passiert, sind immer die anderen
Schuld. Wo ist die Selbstverantwortung
geblieben?
Sieglinde Laback
* * *
Meistkommentierte
Geschichte
des Tages
Das große
Chaos am
„Jako“
Nach dem Hilferuf bezüglich
der Verkehrssituation am
Grazer Jakominiplatz hat sich
die FPÖ des Themas angenommen
und will die Problematik
im Gemeinderat zur Sprache
bringen. Ein Krisengipfel soll
einberufen und Lösungen gemeinsam
mit Experten erarbeitet
werden. Die Leser haben
sich dazu geäußert und auf Facebook
darüber diskutiert.
REAKTIONEN & KOMMENTARE
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5. 10. OKTOBER NOVEMBER 2025 2025 www.grazer.at
anzeige 33 11
Jahre
REGION GRAZ/HARRY SCHIFFER (2)
REGION GRAZ/ROBERT MAYBACH
Ende November startet in der Erlebnisregion Graz die fünfte Jahreszeit: Advent, Lichterglanz und Glühweinduft liegen in der Luft.
Erlebnisregion Graz
Stadt. Land. Lichterglanz.
Die schönste Zeit des Jahres steht vor der Tür! Der Advent lässt Stadt und Land im Lichterglanz
erstrahlen – mit funkelnden Märkten, köstlichem Glühweinduft und vielen herzlichen Momenten.
Mit Ende November wird in
Graz die fünfte Jahreszeit
eingeläutet. Dann
wird die Stadt zum strahlenden
Lichterparadies.
Glanzvoller Advent
Traditionell, modern oder kreativ
– jeder Adventmarkt bietet
ein einzigartiges Flair. Gleich
16 Adventmärkte liegen in der
Stadt dicht beieinander: Vom
Aufsteirern Weihnachtsmarkt am
Schlossberg über den Advent am
Eisernen Tor bis zum Winter Wonderland
am Mariahilferplatz und
der Adventlounge in der Schmiedgasse
– jeder hat seinen eigenen
Charme. Ein Highlight ist die beeindruckende
Eiskrippe im Landhaushof
– einzigartig auf der Welt.
Und direkt unter dem Schlossberg
feiert die Grazer Winterwelt
heuer ihr 20-jähriges Jubiläum
mit einem 3.000 m² großen Eislauftraum.
Wer Lust auf Kunst
und Unterhaltung hat, taucht im
Winterzirkus Cirque Noël in poetische
Welten ein. Besonders ist
das weltweit einzigartige Büro für
Weihnachtslieder im Steirischen
Heimatwerk in der Sporgasse,
musikalisches Brauchtum mit
über 30.000 Liedern, Geschichten
und Melodien. Tipp: Mit dem
Advent-Bummelzug, der Altstadtbim
und der Freifahrt an den Adventsamstagen
geht’s stressfrei
durch die Stadt!
Adventzauber rund um Graz
Auch das Umland zeigt sich in
festlicher Stimmung: Traditionelle
Märkte laden zum Verweilen
ein, z.B. beim Adventmarkt auf
Schloss Piber in der Lipizzanerheimat,
beim Adventmarkt in
Laßnitzhöhe oder beim Barthlmäer
Advent. Nördlich von Graz lockt
Frohnleiten mit romantischer
Skyline und LUMAGICA, dem faszinierenden
Lichterpark am Golfclub
Murhof - heuer unter dem
Motto „Colors of Life“.
Einsteigen und genießen
Ein unvergessliches Erlebnis sind
die Advent-Ausflugsfahrten der
Erlebnisregion Graz. An allen vier
Adventwochenenden steht eine
ganz besonders liebevoll zusammengestellte
Ausflugsfahrt auf
dem Programm. Begleitet von
spannenden Informationen, heiteren
Anekdoten und charmanten
„Gschichtln“ der GrazGuides kann
man ganz entspannt und bequem
die stimmungsvollsten Orte,
Weihnachtsmärkte und Köstlichkeiten
rund um Graz erleben.
Abfahrt ist jeweils um 14
Uhr, Rückkehr um ca. 19
Uhr – eine Anmeldung ist
erforderlich.
Tourismusinformation
Region Graz
Herrengasse 16, 8010 Graz
Tel. 0 316/8075-0
info@regiongraz.at
www.regiongraz.at
#visitregiongraz
Weitere Standorte in
Frohnleiten, Laßnitzhöhe,
Premstätten und Köflach.
Advent-Ausflugsfahrten:
29.11. Tannengraß und
Lebzeltstern
7.12. Burg Rabenstein
& LUMAGICA
13.12. Destillerie Hochstrasser
& Barthlmäer Advent
20.12. Stift Rein
& LUMAGICA
www.regiongraz.at/adventausflug
graz
12 www.grazer.at 10. NOVEMBER 2025
Jahre
Peyton
Gerald
Sportler
des
Wochenendes
Was diese Woche
im Sport passiert
■ Freitag: Zwei Heimspiele haben die Graz 99ers in der Ice Hockey
League in dieser Woche auf dem Programm. Zuerst wartet das Spitzenspiel
gegen Salzburg (18.30 Uhr). Zum Wochenausklang kommen
dann die Innsbrucker Haie in die Liebenauer Eishalle (17.30 Uhr).
■ Der Sportpark sieht ein absolutes Spitzenspiel in der Basketball-
Bundesliga. Der UBSC Graz empfängt nach fünf Siegen in Folge Spitzenreiter
Obwart. Los geht es um 19 Uhr.
■ Samstag: Mit den Grazern Michael Gregoritsch, Romano
Schmid und Marcel Sabitzer, sowie Ex-Sturm-Spieler Alexander
Prass trifft Österreich im vorletzten Spiel der Fußball-WM-Qualifikation
auswärts auf Zypern (18 Uhr).
Peyton Gerald stach aus einer starken Mannschaftsleistung hervor. GEPA
Der Forward erzielte beim 87:76-Sieg des
UBSC Graz bei den Gmunden Swans 23
Punkte und war Topscorer des Spiels .
Ein Sieg bei den Swans in
Gmunden ist immer etwas
Besonderes. Der 87:76-Erfolg
des UBSC Graz am vergangenen
Wochenende hatte aber
noch eine weitere Dimension.
Er war nämlich der fünfte Sieg
in Serie – damit haben die Mannen
von Trainer Ervin Dragsic
die bisherige Bestmarke der
Vereinsgeschichte eingestellt.
Wesentlichen Anteil an diesem
Sieg hatte Neuzugang
Peyton Gerald, der bei den
„Schwänen“ gleich 23 Punkte
beisteuerte und damit der
Topscorer der Partie war. Manager
Michael Fuchs hatte den
Forward schon zu Saisonbeginn
mit Vorschusslorbeeren
bedacht und ihm das Zeug zum
Publikumsliebling attestiert.
Gegen Gmunden hat er nun
Marie Bruckner
Die Volleyballerinnen des UVC
Graz schwimmen weiter auf der
Erfolgswelle. Beim souveränen
3:0-Sieg gegen Salzburg erzielte
Marie Bruckner 13 Punkte
und war damit Topscorerin der
Truppe von Trainer Frederick
Laure.
eine ordentliche Kostprobe
seines Könnens abgeliefert. Gerald
stach damit noch ein wenig
aus einer sehr starken Mannschaftsleistung
der Grazer heraus.
„Das war eine Top-Leistung
und teilweise schon fast Show-
Basketball“, jubelte Fuchs. „Jetzt
freuen wir uns auf das Spiel gegen
die Gunners aus Oberwart.“
Das Match am Freitag im
Sportpark ist der große Hit der
Runde, haben die Burgenländer
doch bereits acht volle Erfolge
en suite verbuchen können
und sind damit logischerweise
auch Tabellenführer. „Wir hoffen,
dass das Grazer Basketball-
Publikum ein Lebenszeichen
von sich gibt“, appelliert Fuchs.
„Das hätte sich dieses Spiel verdient.“
Los geht es am Freitag
um 19 Uhr.
Weiters positiv aufgefallen sind:
Grazer Radasse
Franz-Josef Lässer, Theo Hauser,
sowie den beiden Brüdern
Anatol und Ruben Friedl wurde
große Ehre zuteil. Sie durften
sich nach einer sehr starken
Saison bei Bürgermeisterin
Elke Kahr ins Goldene Buch
der Stadt Graz eingetragen.
■ Auswärts sind die Handballer der HSG Graz in dieser Woche gefordert,
wenn auf die Truppe von Trainer Spyros Balomenos das
Match in Hollabrunn (18.30 Uhr) wartet.
■ Sonntag: Die erfolgreichen Damen- und Herren-Teams des UVC
Graz sind in der Volleyball-Bundesliga beim TSV Hartberg zu Gast.
■ Der UBSC Graz muss in der Basketball-Superliga auswärts bei
„Angstgegner“ Kapfenberg in der Walfersamhalle bestehen (17.30
Uhr).
Freitag,
18.30 Uhr:
Graz 99ers vs.
Salzburg
Nick Bailen und die 99ers bekommen es mit Salzburg zu tun.. GEPA
10. NOVEMBER 2025 www.grazer.at
Schauspielhaus
graz 13
Ein Theaterabend für jeden
INKLUSIV. Am 13. November findet im Schauspielhaus Graz ein inklusiver Theaterabend statt.
Gezeigt wird das Stück „Leck mich am Arsch, amore mio!“, eine „Relaxed Performance“.
Jahre
Am Donnerstag, dem 13.
November, findet im
Schauspielhaus Graz die
inklusive Relaxed Performance
über Liebe & Sexualität „Leck
mich am Arsch, amore mio!“
statt. Im Anschluss steigt eine
öffentliche Premierenfeier.
Inklusiv
„Leck mich am Arsch, amo-
re mio!“ ist in Kooperation mit
der Theaterakademie Lebens-
Groß und im Rahmen des in-
klusiven Tanz-, Kultur- und
Theaterfestivals InTaKT ent-
standen.
Das Theaterstück han-
delt von Menschen und ihren
Sehnsüchten. Es geht um un-
Galerie
Punsch und Kunst gibt es bei Schnitzler
und Lindsberger.
BIANCA REGL
Kunstvolles
Punschtrinken
In der Galerie Schnitzler &
Lindsberger in der Rechbauerstraße
21 findet am Donnerstag,
dem 20. November,
der vorweihnachtliche
Punschabend „Kunst und
Punsch“ statt.
Gezeigt wird die aktuelle Ausstellung
„Just Structure“. Die
Arbeiten beschäftigen sich auf
unterschiedliche Art und Weise
mit floralen und pflanzlichen
Motiven und untersuchen
Farben, Strukturen und
ihre Bedeutung.
Ansonsten hat die Galerie
von Mittwoch und Donnerstag
von 15 bis 18 Uhr geöffnet.
terschiedliche Körper. Und
es geht um Liebe und Sexu-
alität. Ausgehend von dem
theatralen Setting eines Kaffeehauses
choreografiert Re-
gisseurin Anja M. Wohlfahrt
mit
Ensemblemitgliedern
des Schauspielhaus Graz,
Experten des Alltags sowie
Auszubildenden der The-
aterakademie
LebensGroß
eine Komposition aus Körpern,
Stimmen und Sehn-
süchten.
Es wurde das theatrale
Setting „Relaxed Perfor-
mance“ gewählt, um allen
Besuchern einen inklusiven,
angenehmen Theaterabend
zu ermöglichen.
Theater im Bahnhof
■ Das Kollektiv Total Refusal
und das Theater im Bahnhof
verbinden ihre unterschiedlichen
Ansätze – Videospielkunst
und Volkstheater – zu
einem Experiment im Digitalen
Theater. In ihrem Stück erschaffen
sie einen müden Hel-
Platz für Improvisation
■ Jeden Montag findet im Orpheum
um 19:30 Uhr die Veranstaltung
„Montag – die improvisierte
Show“ statt.
Die Show hat im Orpheum
schon lange Tradition.
Inspiriert von Vorgaben aus
dem Publikum, erschaffen
die Schaupspieler Figuren,
Theater im Keller
■ Am 13., 14. und 15. haben Sie
noch die Möglichkeit, des Stück
„In meinem Haus“ im Theater
im Keller zu sehen. Verfasst
hat es der Grazer Schriftsteller
Günter Eichberger. Der Autor
ist kein Unbekannter in der
Digitalkritik
den in einer Videospielwelt,
der statt jugendlicher Stärke
Erschöpfung und Antriebslosigkeit
verkörpert.
Das Stück „Let‘s play I‘m old
and tired“ findet im November
noch einige Male im Quartier
Theater im Bahnhof statt.
erfinden Geschichten, spontan,
einzigartig und einmalig.
So entstehen Charaktere,
Geschichten und Lieder. Ein
Musiker improvisiert dazu die
passende Atmosphäre.
Der improvisierte Montag ist
für Theater-Interessierte jeder
Altersklasse geeignet.
Zuhause
Orpheum
Grazer Kunsszene. Für seine
Arbeit erhielt er Auszeichnungen
und Stipendien. Im Stück
geht es um ein Treffen zweier
Menschen, einem Arztbesuch
und einem Besuch „in meinem
Haus“. Zentrales
V O R S C H A U
Kultur
Highlights
✏ clarissa.berner@grazer.at
Komödie
Das
inklusive
Stück
findet im
Schauspielhaus
Graz
statt. GETTY
Sky du Mont liest in Graz aus seinem
neuen Roman.
SKY
Mit Humor dem
Alltag begegnen
■ Der 78-jährige Schauspieler,
Autor und Synchronsprecher
Sky du Mont liest
am Sonntag, dem 16. November,
in der Kleinen Komödie
aus seinem Buch „Ich
freu mich schon auf morgen:
Weil es wird, wie es noch nie
war“. Sky du Mont begegnet
in dem Buch humorvoll den
Herausforderungen des täglichen
Lebens. Dabei vergisst
er nicht, dass die Welt
kompliziert geworden ist:
Klimaerwärmung, Kriege
und die politische Weltlage
wie auch die Nationalmannschaft,
scherzt Sky,
geben uns zu denken.
graz
14 www.grazer.at 10. NOVEMBER 2025
Jahre
Ausblick
Was am Dienstag in Graz wichtig ist
■ Morgen beginnt hochoffiziell der Fasching! Der Start der
„fünften Jahreszeit“ wird in Graz traditionell mit dem Rathaussturm
durch die Faschingsgilde gefeiert. Um 11.11 Uhr
übernehmen die Narren die Macht. Bürgermeisterin Elke
Kahr wird symbolisch der Schlüssel abgenommen.
■ Außerdem ist morgen Martinstag. Die Grazer Kinder
sind wieder mit ihren selbstgebastelten Laternen unterwegs.
■ Im Schubertkino startet das Mountainfilm Festival. Bis
Samstag gibt es die neuesten Outdoorfilme zu sehen: von
spektakulären Naturdokus über mitreißende alpine Abenteuer
bis zu packenden Geschichten über sportliche Ausnahmetalente.
■ Wolfgang Pollanz („Ein durch und durch durchschnittliches
Leben“) und Werner Schandor („Flüchtiges Spiel“)
präsentieren ihre neuen Bücher um 19 Uhr im Grazer Literaturhaus.
■ Der Verein Bärenburg feiert das 15-Jahr-Jubiläum seines
Volksschulprojekts: 26.500 Kinder lernten in dieser Zeit,
sich vor Unfällen zu schützen.
■ Die Bühnen Graz und das Stadttheater Klagenfurt präsentieren
zum Start der Koralmbahn am 14. Dezember ein
gemeinsames Musiktheater-Abo.
Die Faschingsgilde nimmt der Bürgermeisterin den Schlüssel ab.
STADT GRAZ/FSICHER
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* Quelle: ÖAK, 1. HJ 2025
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