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12-2025

Fachzeitschrift für Industrielle Automation, Mess-, Steuer- und Regeltechnik

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Dezember 12/2025 Jg. 29

Keine Kompromisse beim ERP-System

PLANAT GmbH, S. 8

SONDERTEIL

EINKAUFSFÜHRER

SOFTWARE/TOOL/KITS

ab S. 49



Editorial

Klaus-Dieter Walter, CEO

SSV Software Systems GmbH

www.ssv-embedded.de

Früher war alles viel komplizierter!

Wenn man ein gesamtes Berufsleben im Umfeld der Software- und Anwendungsentwicklung

mit Mikroprozessoren, Mikrocontrollern und Mikroelektronik verbracht hat, kann man auf

den letzten Metern eines sehr langen Weges auf etliche hochspannende Entwicklungen

zurückblicken. Klar, die Hardware hinter dem Begriff „Mikro“ hat sich phänomenal

weiterentwickelt. Noch sehr viel spannender sind aber auf einmal die Veränderungen im

Bereich der Softwareentwicklung für Mikrorechneranwendungen. Hier konnte man innerhalb

der letzten 50 Jahre zwar schon einige beachtliche Innovationen beobachten, allerdings

mit inkrementeller Ausrichtung. Zunächst musste man noch „händisch“ übersetzen, den

Maschinencode als Folge hexadezimaler Zahlen direkt in ein Programmiergerät eintippen

und in ein EPROM brennen. Dann kamen irgendwann die ersten Cross-Assembler für PCs

mit Diskettenlaufwerken auf den Markt. Zusammen mit der Verbreitung von Festplatten

setzen sich PL/M- und etwas später C- (Cross) Compiler durch. In den 80er und 90er

Jahren gab es die ersten Anwendungen mit Turbo Pascal, Embedded Java und etlichen

anderen „Hochsprachen“. Irgendwann hatte sich dann aber C/C++ etabliert. Die Werkzeug-

Innovationen verlagerten sich anschließend mehr in den Bereich des Debuggens und der

Teamorganisation.

Entwickler konnten sich nun eine sehr lange Zeit auf das Codieren in C/C++, Testen und

die Fehlersuche konzentrieren. Da es in diesem Bereich schon immer zu wenig Experten

gab, wurden integrierte Entwicklungsumgebungen mit umfangreichen Assistenzfunktionen,

spezielle graphische Werkzeuge und sogar „Low Code“- bzw. „No Code“-Tools geschaffen,

um sog. „Citizen Developer“ die Anwendungsentwicklung für Mikrorechner zu ermöglichen.

Trotz allem musste man immer noch die Nutzung der umfangreichen Funktionen des

jeweiligen Werkzeugs erlernen und zumindest den Programm- und Datenfluss zwischen

„Input“ und „Output“ verstehen. Beim Umfang des erzeugten Maschinencodes konnte man

über die Jahrzehnte teilweise ein exponentielles Wachstum beobachten, die Codequalität

entwickelte sich meines Erachtens aber teilweise umgekehrt proportional – siehe z. B.

die Cybersicherheit.

Abgesehen davon, dass sich ein paar weitere Programmiersprachen, wie JavaScript,

Python und Rust sowie Normen zur Codequalität verbreiteten, passierte im Bereich

der Embedded-Software nicht mehr allzu viel. Dann, gegen Ende 2022, stellte das

US-Unternehmen OpenAI einen Chatbot mit dem Namen „ChatGPT“ vor und schafft

damit völlig neue Möglichkeiten für Entwickler: Auf einmal kann man z. B. in natürlicher

Sprache eine IoT- oder Embedded-KI-Anwendung programmieren. Man formuliert in

einem Prompt die Anforderungen in verständlichen Sätzen als Fragestellung mit einer

mehr oder weniger ausführlichen Beschreibung zum Kontext und erhält vom Chatbot den

passenden Code in der gewünschten Programmiersprache für die jeweilige Zielumgebung.

Eine solche Sprunginnovation gab es im Bereich der Softwareentwicklung zuvor noch

nie. Theoretisch ergibt sich dadurch eine bisher unvorstellbare Effizienzsteigerung bei

der Softwareentwicklung. Mit der Hilfe eines ChatBots, wie ChatGPT, Google Gemini

oder dem GitHub Copilot, kann aber auch ein unerfahrener Citizen Developer eine

komplexe KI-Anwendung mit Machine-Vision-Komponenten realisieren, um irgendetwas

in einer Produktionslinie zu optimieren (ChatBots sind auch ein Lösungsbaustein für den

Fachkräftemangel).

Nun kann man in der Tat darüber streiten, ob effizientere Entwicklungs prozesse für

Embedded Software bereits zu mehr Wettbewerbsfähigkeit führen. Auf jeden Fall sollten

wir die generative KI nutzen, um unsere Produkte zügig mit werthaltigen KI-Fähigkeiten

auszurüsten. Multimodale Benutzerinterfaces mit Sprachdialogen, 3D-Gestenerkennung und

LLM-basierten Assistenzfunktionen, die den jeweiligen Anwendungskontext kennen, sind

ja nun mit überschaubarem Aufwand realisierbar und beim derzeitigen Innovationstempo

passt das alles bald in einen Mikrocontroller. Schließlich soll das Produkt der Zukunft den

Benutzer verstehen und nicht umgekehrt.

Ihr

Klaus-Dieter Walter

PC & Industrie 12/2025 3


Inhalt 12/2025

Dezember 12/2025 Jg. 29

3 Editorial

4 Inhalt

8 Titelstory

10 Aktuelles

13 Sicherheit

14 IPCs/SBCs/Module/Embedded

22 Automatisierung

24 Komponenten/Stromversorgung

34 Bedienen und Visualisieren

37 Sensoren

42 Mess- und Prüftechnik/

Qualitätssicherung

44 Kommunikation

47 Bildverarbeitung

49 Einkaufsführer Software/Tools/Kits

76 Software/Tools/Kits

98 Digitalisierung

102 Künstliche Intelligenz

Keine Kompromisse beim ERP-System

PLANAT GmbH, S. 8

SONDERTEIL

EINKAUFSFÜHRER

SOFTWARE/TOOL/KITS

ab S. 49

Keine Kompromisse

beim ERP-System

In einer Zeit, in der der produzierende

Mittelstand mit Lieferkettenproblemen,

Fachkräftemangel und dynamischen Märkten

kämpft, ist eine maßgeschneiderte ERP-

Software, die exakt den Anforderungen

genügt, essenziell. 8

Zeitschrift für Mess-, Steuer- und Regeltechnik

Herausgeber und Verlag:

beam-Verlag

Dipl.- Ing. Reinhard Birchel

Inh. Claudia Birchel

Georg-Voigt-Str. 41

35039 Marburg

info@beam-verlag.de

www.beam-verlag.de

Redaktion:

Christiane Erdmann

redaktion@beam-verlag.de

Anzeigen:

Tanja Meß

tanja.mess@beam-verlag.de

Tel.: 015568-085372

Erscheinungsweise:

monatlich

Satz und Reproduktionen:

beam-Verlag

Druck & Auslieferung:

Bonifatius GmbH, Paderborn

www.bonifatius.de

Der beam-Verlag übernimmt trotz sorgsamer

Prüfung der Texte durch die Redaktion keine

Haftung für deren inhaltliche Richtigkeit.

Alle Angaben im Einkaufsführerteil

beruhen auf Kundenangaben!Handelsund

Gebrauchsnamen, sowie Warenbezeichnungen

und dergleichen werden

in der Zeitschrift ohne Kennzeichnungen

verwendet. Dies berechtigt nicht zu der

Annahme, dass diese Namen im Sinne der

Warenzeichen- und Markenschutzgesetzgebung

als frei zu betrachten sind und von

jedermann ohne Kennzeichnung verwendet

werden dürfen.

Mit Vision AI zu mehr

Qualität und Effizienz

Visuelle Informationen spielen in

industriellen Produktionsumgebungen

eine Schlüsselrolle. Sie liefern Hinweise

auf Produktqualität, Prozesszustände

und Materialflüsse. 104

Cloud-Native, Container

und Kubernetes besser

verstehen

Cloud-Native, Container und Kubernetes sind

außerhalb der IT-Welt eher abstrakte Themen,

die für Unternehmen jedoch strategisch

immer wichtiger werden, um die Infrastruktur

wettbewerbsfähig zu machen. 92

Circular Society in der

Automatisierungstechnik

Das Zukunftsthema Circular Society

zeigt eindrucksvoll, wie sich Technologie,

Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Bildung

miteinander verbinden lassen, um die

Industrie zukunftsfähig zu machen. 10

4 PC & Industrie 12/2025


Mit Graphdatenbanken ERP-, MES- und

Supply-Chain-Daten verknüpfen

Lieferengpässe, volatile Rohstoffpreise und geopolitische Unsicherheiten

setzen Produktions netzwerke unter Druck. Wer hier mit traditionellen

Planungssystemen agiert, reagiert oft zu spät. 78

KI zwischen Hoffnung

und Risiko

Warum IT-Security der Schlüssel zur Resilienz

bleibt. 102

Shopfloor und ERP

intelligent verbinden

Digitalisierung wird im Fertigungsumfeld häufig als

Wundermittel für die Industrie betrachtet. 88

So wird künstliche Intelligenz

zum strategischen Erfolgsfaktor

Die Einführung von Generativer KI (GenAI) in Unternehmen

ist mit einer Reihe von Herausforderungen verbunden, birgt

aber auch erhebliche Potenziale. 108

SONDERTEIL

EINKAUFSFÜHRER

SOFTWARE/TOOLS/KITS

ab Seite 49

Wenn Maschinen sprechen lernen

Warum KI-Assistenten die stille Revolution der Produktion sind 106

Produktindex. ..............................50

Produkte und Lieferanten .....................51

Firmenverzeichnis ..........................66

PC & Industrie 12/2025 5


Fachartikel exklusiv im ePaper

Wie Unternehmen IT und OT ganzheitlich absichern können

Während IT-Systeme seit Jahren im Zentrum der Sicherheitsstrategien stehen,

bleibt die Operational Technology (OT) vieler Unternehmen ein blinder Fleck.

Dabei kann OT von der IT lernen – durch die Konvergenz beider Welten.

Etablierte Schutzmechanismen und Security as a Service helfen, Risiken

sichtbar zu machen und Angriffe frühzeitig abzuwehren. 111

Cyber Resilience Act

Mit dem Cyber Resilience Act (CRA) will die EU die wachsenden Risiken

durch Cyberangriffe eindämmen und die Sicherheit digitaler Produkte auf ein

einheitliches Niveau heben. Betroffen sind alle Hersteller von Hard- und Software

mit digitalen Funktionen, die nun gefordert sind, die neuen Pflichten technisch

wie organisatorisch umzusetzen. Spätestens im Dezember 2027 müssen die

Vorgaben vollständig erfüllt sein. 113

Smart, vernetzt und voller Chancen

Ende des 18. Jahrhunderts brauchte es nur ein paar Wasserräder, um

im rheinischen Ratingen die erste vollmechanische Baumwollspinnerei

Kontinentaleuropas zu betreiben. Moderne Fabriken haben mit staubigen und

auf simpler Mechanik beruhenden Produktionsprozessen nichts mehr zu tun. In

den zweieinhalb Jahrhunderten, die zwischen den Anfängen der industriellen

Fertigung und der heutigen Smart Factory liegen, haben sich die industriellen

Herstellungsprozesse massiv verändert. Ein technologischer, kultureller und

auch gesellschaftlicher Quantensprung. 115

KI-Trends in der Industrie

Durch steigende regulatorische Anforderungen und globalen Wettbewerbsdruck

setzen immer mehr Industrieunternehmen auf digitale Prozesse. Während

Cloud-Technologien die Basis für Transparenz und Effizienz schaffen, eröffnen

Entwicklungen in der künstlichen Intelligenz (KI) neue Möglichkeiten – von der

vorausschauenden Analyse bis zum automatisierten Reasoning. 117

Blindes Vertrauen war gestern:

Das neue Sicherheitsparadigma für die digitale Logistik

Moderne Lagerumgebungen arbeiten heute, dank mobiler

Automatisierungslösungen, mit beein druckender Präzision.

Durch ein harmonisches Zusammenspiel von Mensch und Technologie

werden Abläufe beschleunigt, Durchlaufzeiten verkürzt und dadurch

die gesamte Prozesseffizienz enorm gesteigert. 119

Hier finden Sie das ePaper mit zusätzlichem Fachartikel-Teil: https://webkiosk.epaper-kiosk.beam-verlag.de

Alle Fachartikel einzeln als pdf zum kostenlosen Download, sortiert nach Rubriken, finden Sie unter:

https://www.beam-verlag.de/fachartikel-aus-pc-industrie/

6 PC & Industrie 12/2025


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Titelstory

Keine Kompromisse beim ERP-System

In einer Zeit, in der der produzierende Mittelstand

mit Lieferkettenproblemen, Fachkräftemangel

und dynamischen Märkten kämpft,

ist eine maßgeschneiderte ERP-Software, die

exakt den Anforderungen genügt, essenziell.

Ein solches System unterstützt produzierende

Unternehmen dabei, ihre Prozesse zu optimieren

und ihre Wettbewerbsvorteile zu sichern.

Autor:

Christian Biebl

Geschäftsführer

PLANAT GmbH

www.planat.de

In der heutigen Geschäftswelt sind Systeme für

Enterprise Resource Planning (ERP) unverzichtbar.

Als zentrales Steuerungsinstrument verbinden

und integrieren sie alle wesentlichen Unternehmensbereiche

– vom Vertrieb und Einkauf

über Produktion und Logistik bis hin zu Finanzen

und Personal. Ein leistungsfähiges ERP-

System ermöglicht effizientere Abläufe und fundiertere

Entscheidungen und verschafft Unternehmen

somit einen klaren Wettbewerbsvorteil.

Angesichts dieser fundamentalen Bedeutung ist

es entscheidend, bei der Einführung und Nutzung

eines ERP-Systems einen konsequenten

Kurs zu verfolgen und kritische Bereiche nicht

durch unüberlegte Kompromisse zu schwächen.

Die Tücke der schnellen Lösungen

Die Einführung eines ERP-Systems ist ein

umfangreiches Vorhaben, das erhebliche interne

Kapazitäten bindet. Verständlicherweise entsteht

im Projektverlauf oft der Wunsch, das Tempo zu

erhöhen oder Kosten zu senken – meist, indem

man vom ursprünglichen Konzept abweicht.

Typische Beispiele für solche kurz fristigen Kompromisse

sind:

• Unzureichende Anforderungsanalyse:

Anstatt die Bedürfnisse aller Bereiche

sauber zu erheben und konkrete Systemleistungen

festzulegen, bleibt es bei einer

groben Übersicht.

• Preisgetriebene Systemauswahl:

Die günstigste Lösung setzt sich durch, statt

derjenigen, die am besten zu Prozessen und

künftigen Unternehmenszielen passt.

• Gestrichene Testphasen:

Um Zeit zu sparen, werden Funktions- und

End-to-End-Tests mit realistischen Daten stark

gekürzt oder ganz ausgelassen.

• Fehlende Datenhygiene:

Unvollständige oder fehlerhafte Altdaten werden

ohne gründliche Bereinigung übernommen.

• Unterschätzte Anwenderschulung:

Trainings für die künftigen Nutzer werden zu

spät angesetzt oder nur im Minimalumfang

durchgeführt.

• Halbherzige Schnittstellen:

Wichtige Integrationen zu CAD/PDM oder

Spezial lösungen werden nur rudimentär oder

gar nicht umgesetzt.

Solche Kompromisse mögen auf den ersten

Blick attraktiv erscheinen, um Zeit oder Geld zu

sparen. Langfristig führen sie jedoch fast immer

zu Problemen, die deutlich teurer und aufwendiger

zu lösen sind als eine sorgfältige Vorgehensweise

von Anfang an.

8 PC & Industrie 12/2025


Titelstory

Schlüsselbereiche

für eine kompromisslose Umsetzung

Damit ein ERP-System sein volles Potenzial

entfaltet und eine verlässliche Basis für das

Unternehmen bildet, ist konsequentes Handeln

in den folgenden Schlüsselbereichen unerlässlich

— ohne Abstriche.

1. Fundierte Anforderungsermittlung

und Prozessdesign:

Eine detaillierte Analyse der Ist-Prozesse sowie

die sorgfältige Definition der Soll-Prozesse

unter Einbindung aller relevanten Stake holder

sind unverzichtbar. Dabei muss ein klares Verständnis

darüber entwickelt werden, welche

Funktionen das System zur Unterstützung der

Geschäftsziele abbilden muss.

2. Strategische Systemund

Partnerauswahl:

Die Entscheidung für ein ERP-System und

dessen Anbieter sollte auf einer umfassenden

Bewertung basieren. Dabei sind neben den funktionalen

Anforderungen auch die technische

Architektur, die Integrationsmöglichkeiten, die

Skalierbarkeit, die Total Costs of Ownership

(TCO) über den gesamten Lebenszyklus sowie

die Branchenkompetenz und Zuverlässigkeit

des Partners zu berücksichtigen.

3. Etablierung hoher Datenqualität und

sorgfältige Migration:

Die Datenintegrität ist entscheidend für die

Nutzbarkeit der im ERP-System verwalteten

Informationen. Dies erfordert eine umfassende

Bereinigung und Aufbereitung der Altdaten

sowie die Implementierung robuster

Prozesse und Standards für das zukünftige

Stammdatenmanagement.

4. Umfassendes Testmanagement:

Eine dedizierte Teststrategie ist obligatorisch.

Die Testphasen müssen ausreichend dimensioniert

sein. Das systematische Testen von

Funktionalitäten, Prozessen und Integrationen

unter realistischen Bedingungen ist der beste

Ansatz, um Fehler vor der Produktivsetzung

zu identifizieren und zu beheben.

5. Investition in Nutzerbefähigung

und Change Management:

Der Erfolg eines ERP-Systems hängt maßgeblich

von seiner Akzeptanz und der korrekten

Nutzung durch die Endanwender ab. Eine proaktive

Kommunikation des Wandels, gezielte,

rollenbasierte Schulungen und kontinuierlicher

Support sind essenziell, um eine hohe Nutzeradoption

und Produktivität zu gewährleisten.

6. Konsequente Implementierung von

Sicherheits- und Compliance-Standards:

ERP-Systeme verwalten hochsensible Unternehmensdaten.

Die strikte Einhaltung interner

und externer Sicherheitsrichtlinien, die

Implementierung differenzierter Zugriffskontrollen

und die Gewährleistung der

Konformität mit relevanten gesetzlichen und

regulatorischen Vorgaben (z. B. Datenschutzbestimmungen)

sind selbstverständliche

Grundvoraussetzungen.

7. Integration in die Systemlandschaft:

Eine reibungslose und zuverlässige Integration

des ERP-Systems mit anderen Fachanwendungen

wie beispielsweise CAD-, CAQoder

anderen Experten-Systemen über definierte

Schnittstellen ist notwendig, um durchgängige

Prozesse zu ermöglichen und eine

konsistente Datenbasis über das gesamte

Unternehmen hinweg sicherzustellen.

Heute die Weichen für morgen stellen

– mit ERP

Kompromisse in den genannten Kernbereichen

wirken sich schnell negativ aus: Die

Betriebs kosten steigen durch Nacharbeit und

Fehlerkorrekturen, die Datenbasis bleibt unzuverlässig

– mit suboptimalen bis falschen Entscheidungen

als Folge. Zudem sinken Anwenderakzeptanz

und Effizienz. Weiterhin drohen

zusätzliche Kosten und Verzögerungen, erhöhte

Compliance-Risiken sowie begrenzte Skalierbarkeit

– all das untergräbt die Zukunftsfähigkeit

des Systems.

Die Implementierung eines ERP-Systems ist

eine strategische Investition, die die Leistungsfähigkeit

und die Agilität eines Unternehmens

auf lange Sicht prägt. Angesichts dieser Tragweite

ist ein disziplinierter, sorgfältiger und in

seinen Kernaspekten kompromissloser Ansatz

nicht nur wünschenswert, sondern eine Notwendigkeit.

Robustes, zukunftsfestes Fundament

Organisationen, die konsequent in sorgfältige

Planung, passgenaue Systemauswahl, stringente

Implementierung, hohe Datenqualität, umfassende

Tests, Qualifizierung der Mitarbeitenden

sowie in Integration und Sicherheit investieren,

schaffen ein robustes, zukunftsfestes Fundament.

So sichern sie operative Exzellenz, belastbare

datengetriebene Entscheidungen und die

nötige Flexibilität, um in dynamischen Märkten

erfolgreich zu agieren.

ERP, das Herzstück

der Digitalisierungsstrategie

Eine kürzlich durchgeführte Umfrage von

Planat unter 196 mittelständischen Unternehmen

aus dem produzierenden Gewerbe hat

zutage gefördert, dass das ERP-System bei

weit über 90 Prozent das Herzstück ihrer Digitalisierungsstrategie

darstellt. In der Befragung

stuften mehr als drei Viertel der kontaktierten

Fertigungs unternehmen das ERP-System als

„sehr wichtig“ und beinahe ein weiteres Fünftel

als „wichtig“ für eine generelle Digitalisierung

ein. „Angesichts dieser zentralen Rolle

ist von höchster Bedeutung, dass das ERP-

System sorgfältig ausgewählt, behutsam eingeführt

und optimal an die firmenspezifischen

Anforderungen angepasst wird“, sagt Christian

Biebl. Er schließt ab: „Eine Investition in kompromisslose

Qualität und Gründlichkeit zahlt sich in

Form eines stabilen, leistungs fähigen Systems

aus, das den unternehmerischen Erfolg nachhaltig

unterstützt.“ ◄

PC & Industrie 12/2025 9


Aktuelles

Circular Society in der Automatisierungstechnik

Weit mehr als nur Kreislaufwirtschaft

Zweite Säule: Bildung

Die zweite Säule ist Bildung: Kinder und

Jugendliche sammeln Plastik an Schulen, lernen

Recycling und Ressourcenschonung kennen

und werden so früh für Nachhaltigkeit sensibilisiert.

Studierende entwickeln in interdisziplinären

Projekten KI-gesteuerte Technologien,

um Plastik mit Drohnen zu detektieren und aufzusammeln,

sowie erste Maschinen zur Weiterverarbeitung.

Parallel erarbeiten Studierende aus

den recycelten Materialien Demonstratoren als

Lehr materialien für Workshops – etwa im Rahmen

von EduDemoS, einem Open-Source-Projekt,

das Kinder praxisnah in MINT- Themen

wie Robotik, IoT oder erneuerbare Energien

einführt. Durch diese Kombination von Praxis

und Bildung entsteht ein Kreislauf, der Industrie,

Wissenschaft und Gesellschaft eng miteinander

zur Circular Society verknüpft.

Deutschland steht vor einer doppelten Herausforderung:

begrenzte, materielle Ressourcen und

ein wachsender Fachkräftemangel in nahezu

allen Branchen. Mit der Hightech-Agenda setzt

die Bundesregierung nun auf Schlüsseltechnologien

wie Künstliche Intelligenz, Mikroelektronik

oder klimaneutrale Energien – doch ohne Nachwuchs

mit starken MINT-Kompetenzen bleiben

diese Strategien wirkungslos. Das Zukunftsthema

Circular Society zeigt eindrucksvoll, wie

sich Technologie, Digitalisierung, Nachhaltigkeit

und Bildung miteinander verbinden lassen, um

die Industrie zukunftsfähig zu machen.

Autor:

Dr. Rainer Stetter

Geschäftsführer der ITQ GmbH

und Gründer der Gerda Stetter Stiftung

„Technik macht Spaß!“

www.itq.de

www.technikmachtspass.org

Von der Circular Economy

zur Circular Society

Eine echte Kreislaufwirtschaft funktioniert nur

nachhaltig, wenn eine Gemeinschaft es sich zum

Ziel setzt, vorhandene Ressourcen so oft wie

möglich wiederzuverwenden und dadurch die

Umwelt nachhaltig zu entlasten. Zwar beschäftigen

sich bereits zahlreiche Initiativen mit Recycling,

doch häufig bleibt es beim Sammeln und

Wiederverwerten von Plastik, ohne dass daraus

wirklich neue Impulse entstehen. Die ITQ GmbH

will das ändern: Mit einem klaren gesellschaftlichen

Ansatz rückt sie die Frage in den Mittelpunkt,

wie sich aus der Circular Economy eine

Circular Society ent wickeln lässt – lebendig,

innovativ und getragen von vielen Akteuren. Die

Vision der ITQ GmbH basiert auf zwei ineinandergreifenden

Säulen:

Erste Säule: Recycling

Die erste Säule bezieht sich auf das Recycling:

Plastikabfälle werden gesammelt und zu

neuen Materialien verarbeitet. Es ent stehen aus

altem Plastik neue Werkstoffe, wie beispielsweise

Filament für den 3D-Drucker. Dabei fördert

ITQ gezielt Initiativen, die Kunststoffabfälle

zu neuen Werkstoffen verarbeiten, wie etwa die

Recyclebar der Startupscheune eines ITQ-Mitarbeiters.

Aus dem neuentstandenen Produkt können

im nächsten Schritt kostengünstig Demonstratoren

und Modelle für die MINT-Bildung von

Kindern und Jugendlichen erstellt werden. Auf

diese Weise entsteht ein greifbarer Kreislauf,

der die abstrakten Prinzipien der Circular Economy

sichtbar macht.

Bildung als Schlüssel für Innovation

Der SPS MAKEATHON 2025 auf der diesjährigen

SPS – Smart Production Solutions in

Nürnberg wird sich dem Thema Circular Society

annehmen. Innerhalb weniger Stunden werden

interdisziplinäre Studierendenteams in enger

Abstimmung mit renommierten Unternehmen

aus der Branche erste Prototypen für Recyclingmaschinen

entwerfen. Weitere MAKEATHONS

und praxisnahe Workshops sorgen dafür,

dass die Prototypen verfeinert werden, MINT-

Demonstratoren gebaut, Materialien getestet

und Wissen an Kinder und Jugendliche weitergegeben

werden. Diese Herangehensweise

ermöglicht nicht nur interdisziplinäres Arbeiten,

sondern bindet junge Talente frühzeitig an die

Technik und Industrie. Ganz nach dem Motto

„Technik macht Spaß!“

Von der Messe in die Society

Mit der Circular Society verfolgt die ITQ

GmbH eine klare Roadmap: 2025 entstehen

kleine Prototypen und Konzeptideen auf dem

10 PC & Industrie 12/2025


Aktuelles

SPS Makeathon, 2026 werden erste Ergebnisse

auf der interpack präsentiert, 2027 folgt

die finale Präsentation aller entwickelten MINT-

Demonstratoren und Recycling-Prototypen auf

der Messe automatica. Langfristig soll das Projekt

ein Modell für die gesamte Branche werden,

welches Technologie, Bildung und gesellschaftliches

Engagement miteinander vereint.

Entscheidend ist, dass Formate wie der SPS

MAKEATHON die Brücke zwischen Messehallen

und Klassenzimmern schlagen. Sie zeigen:

Nachhaltigkeit und Digitalisierung sind keine

abstrakten Ziele, sondern konkrete Aufgaben,

die alle Generationen betreffen – vom Schüler,

der Plastik sammelt, über die Studierende, die

Demonstratoren baut, bis zum Unternehmen,

das neue Produktionsprozesse gestaltet.

Hand in Hand

Mit Mut in die Zukunft: Für die Industrie bietet

Circular Society dreifachen Nutzen: neue Technologien

und ressourcenschonende Prozesse, die

frühzeitige Einbindung von Nachwuchs in MINT-

Themen und die Sichtbarmachung nachhaltiger

Kreisläufe durch Demonstratoren.

Circular Society zeigt eindrucksvoll, wie Industrie,

Bildung und Nachhaltigkeit Hand in

Hand gehen können. Der SPS Makeathon ist

nur der Auftakt: Demonstratoren, Workshops

und Technologie verschmelzen zu einem Modell,

das Ressourcen schonung, MINT- Bildung und

Recruiting vereint und damit eine Blaupause für

die Zukunft der Automatisierungsbranche bietet.

Wer schreibt:

Seit über 20 Jahren engagiert sich Herr

Dr. Stetter für inter disziplinäre Projekte mit

Universitäten, um Studierenden eine innovative,

praxisnahe und industrie taugliche Ausbildung

zu vermitteln. 2011 gründete er die Stiftung

„Technik macht Spaß“, mit dem Ziel die

Jugend mehr für Technik zu begeistern und

Wirtschaft und Aus bildung besser im MINT-

Umfeld zu vernetzen. ◄

m2m Germany präsentiert neues Corporate Design

Neues Erscheinungsbild zum 18. Jubiläum

m2m Germany GmbH

info@m2mgermany.de

www.m2mgermany.de

Nach 18 Jahren Unternehmensgeschichte

hat die m2m Germany

GmbH erstmals ihr Corporate

Design grundlegend überarbeitet.

Im Rahmen des 18-jährigen

Firmenjubiläums, das am 2. September

2025 gefeiert wurde, präsentierte

das Unternehmen sein

neues Erscheinungsbild mit

modernisiertem Logo, frischem

Farbkonzept und einem angepassten

Leitspruch: „Empowering

wireless digitalisation“.

Mit dem neuen Corporate Design

trägt m2m Germany der technologischen

Entwicklung der vergangenen

Jahre Rechnung. Was einst

mit klassischer Datenfernübertragung

begann, hat sich zu umfassenden

Lösungen für die digitale

Transformation rund um das Internet-der

Dinge (IoT) und der Industrie

4.0 entwickelt.

„Mein Vater und Unternehmensgründer

Michael Nickolai sagt

manchmal augenzwinkernd: Früher

hieß es DFÜ – Datenfernübertragung.

Heute geht es längst um

mehr: vernetzte Prozesse, intelligente

Maschinen und die Entwicklung

neuer Geschäftsmodelle.

Unser neues Design und

der neue Leitspruch bringen diese

Entwicklung und unsere Rolle im

Ökosystem auf den Punkt“, so

Geschäftsführer Marius Nickolai,

der das Unternehmen inzwischen

in zweiter Generation gemeinsam

mit Ralf Schoula führt.

Der neue Claim „Empowering

wireless digitalisation“ unterstreicht

die Rolle von m2m Germany als

Enabler für drahtlose Kommunikation

und digitale Innovation.

Das Unternehmen unterstützt seit

seiner Gründung 2007 vorrangig

Kunden aus Industrie, Systemintegration

und Energieversorgung

bei der erfolgreichen Umsetzung

von Digitalisierungsprojekten mit

Schwerpunkt auf drahtlosen IoTund

M2M-Lösungen.

Mit dem Redesign verbindet m2m

Germany Tradition und Zukunft: Das

neue Erscheinungsbild bleibt der

Markenidentität treu, wirkt jedoch

klarer, moderner und dynamischer,

ganz im Sinne der digitalen Vernetzung,

die das Unternehmen seit

fast zwei Jahrzehnten prägt. ◄

PC & Industrie 12/2025 11


Aktuelles

Intelligente und vernetzte Ökosysteme

für Echtzeit-Einblicke und Innovation

Advantech auf der SPS 2025

• Bosch Rexroth stellt sein offenes

und app-basiertes Betriebs system

ctrlX OS vor, das sich effektiv mit

der UNO-Serie von Edge-IPCs von

Advantech kombinieren lässt, um

flexible und skalierbare Automatisierung

zu ermöglichen.

• SALZ Automation, Spezialist für

maßgeschneiderte Automatisierungslösungen,

wird seine Steuerungs-

und Softwaresysteme für

Anwendungen jeder Komplexität

vorstellen, darunter die Virtual-Safety-Master-Technologie.

Advantech, ein weltweit führender

Anbieter im Bereich Edge-Computing

und intelligente Systeme, wird

vom 25. bis 27. November 2025 auf

der Fachmesse SPS in Nürnberg

vertreten sein. Unter dem Motto

„Edge Computing & WISE-Edge

in Aktion” wird das Unternehmen

in Halle 7 (Stand 380), demonstrieren,

wie seine WISE-Edge-Plattform

Edge-Computing, KI und Implementierung

vereint, um intelligente Echtzeit-Abläufe

in zahlreichen Industriezweigen

zu ermöglichen.

Praxisnahe Lösungen

demonstrieren

Jash Bansidhar, Associate Vice

President, Industrial Automation

bei Advantech Europe: „Die SPS ist

eine wichtige Veranstaltung für uns,

um Neuerungen in den Bereichen

Edge-Computing, KI und industrielles

IoT zu präsentieren.

Halle 7, Stand 380

Advantech

www.advantech.com/en-eu

Hier treffen sich Entscheidungsträger,

Entwickler und Systemintegratoren.

Die Fachmesse hilft uns dabei,

praxisnahe Lösungen zu demonstrieren

und Partnerschaften innerhalb

unseres wachsenden Ökosystems zu

stärken, zu dem führende Technologiepartner

wie NVIDIA, Intel, AWS

und Qualcomm gehören.“

Strategischer Partner

Laut Jash Bansidhar suchen Kunden

heute mehr als nur Technologie.

„Sie möchten, dass wir ihre Anforderungen

und ihre Wachstumsfelder

verstehen. Das bedeutet,

dass wir uns vom Lieferanten zum

strategischen Partner ent wickeln

müssen. Was uns so einzigartig

macht, ist, dass wir die Hardwareals

auch Software-Expertise bieten,

um eine echte IT/OT-Konvergenz

zu erreichen. Wir decken alles ab,

von der Datenerfassung, Kommunikation,

Zertifizierung und Protokollkonvertierung

bis hin zu Edge-

Computing- und IoT-Software-

Frameworks. Damit sind wir ein

starker Wegbereiter der digitalen

Transformation.“

Verschiedene

Anwendungsbereiche

Besucher am Stand haben die

Möglichkeit, sich über verschiedene

Anwendungsbereiche zu

informieren: Edge-KI für digitale

Interaktion zwischen Mensch und

Maschine in der Fertigung; Edge-KI

für AMR-Lösungen und die Jetson-

Thor-Plattform; Edge-Controller mit

Codesys für softwaredefinierte Automatisierung;

wie man Brownfield

sicher und CRA-fähig macht; mühelose

Rückverfolgbarkeit in der intelligenten

Fertigung mit Vision Intelligence

und vieles mehr.

Advantech und Partner

Auf dem über 143 m 2 großen Stand

stellt Advantech auch einige Partner

mit ihren eigenen Lösungen vor:

• acontis technologies, Anbieter

von EtherCAT-Technologie, Windows-Echtzeitsoftware

und Echtzeit-Hypervisoren,

präsentiert ein

Advantech UNO mit einem Echtzeit-Hypervisor

und demonstriert,

wie sich verschiedene Echtzeitund

Nicht-Echtzeit-Aufgaben effizient

auf einem einzigen System

kombinieren lassen.

• AMC (Analytik & Messtechnik

GmbH Chemnitz), ein Value-

Added-Reseller für Mess-, Steuerungs-

und Automatisierungstechnik,

wird seine AMC iFactory X vorstellen

– eine modulare Lösung

für Überwachungssysteme und

vorausschauende Wartung. Dabei

werden die Datenvisualisierungsund

Analysefunktionen über die IoT

Suite von Advantech demonstriert.

• Xentara, Anbieter einer softwaredefinierten

Automatisierungsplattform,

die IT und OT vereint, präsentiert

eine Lasermarkierzelle

seines Kunden BenThor. Diese

Demo veranschaulicht, wie kombinierte

Funktionen greifbare

Kundenvorteile wie Flexibilität,

Kosteneffizienz und innovative

Integration bieten.

AMAX-IoT-

Steuerungsplattformen

Auf der SPS stellt Advantech

auch die AMAX-IoT-Steuerungsplattformen

vor, die SPS-, HMI- und

IoT-Funktionen in einer einzigen

softwaredefinierten Plattform vereinen.

Sie vereinfachen die traditionelle

Systemintegration und sorgen

für deterministische Echtzeitleistung

für präzise Automatisierungsanwendungen.

Besucher haben die Möglichkeit,

spezifische Anwendungen und

Anwendungsfälle mit den Experten

von Advantech unter der Leitung

von Anis Aroua, Alicja Strzemieczna

und Marco Zampolli näher

zu diskutieren.

Networking

Wie in den Jahren zuvor sind alle

Besucher auch herzlich eingeladen,

am Mittwoch, dem 26. November,

ab 15 Uhr an der traditionellen

Weinverkostung von Advantech am

Stand teilzunehmen. Bei dieser Veranstaltung

werden lokale Frankenweine

von Weinbau Peter Schmidt

aus Nürnberg serviert. ◄

12 PC & Industrie 12/2025


Sicherheit

Security-Check-Produkte

für umfassenden Schutz vor Cyberangriffen

Adlon präsentiert neue modulare Security-Checks für das Erkennen und Schützen

von System-Schwachstellen sowie optionalen NIS2-Ready Check.

NIS2-Ready Check

Bewährt und hoch aktuell:

Ergänzend bietet Adlon Unternehmen

mit dem „NIS2-Ready Check“

eine praxisorientierte Prüfung ihrer

IT-Sicherheitsmaßnahmen im Hinblick

auf die kommende EU-Richtlinie

NIS2. Mithilfe dieses Checks können

Verantwortliche frühzeitig einschätzen,

ob ihre Organisation den

erweiterten regulatorischen Anforderungen

entspricht, und gezielt Maßnahmen

ableiten, um Bußgelder und

Haftungs risiken zu vermeiden. Der

Check liefert eine klare Standortbestimmung

sowie konkrete Handlungsempfehlungen,

damit Unternehmen

rechtzeitig „NIS2-ready“ werden.

Das IT-Beratungsunternehmen

Adlon Intelligent Solutions GmbH

erweitert sein Security-Por tfolio

um fünf neue, modulare Security-

Checks. Unternehmen können damit

gezielt die größten Einfallstore für

Cyberangriffe identifizieren und

erhalten sofort umsetzbare Ansätze

– von E-Mail über Berechtigungen

bis hin zu Phishing-Simulationen.

Die neuen Security-Checks ermitteln

Schwachstellen in den folgenden

Bereichen, um gezielte Schutzmaßnahmen

zu ermöglichen:

• in der E-Mail-Kommunikation

• in Berechtigungen

• in der Microsoft-Umgebung

• in der M365 Grundkonfiguration

• in der Security-Awareness

der eigenen Mitarbeiter

Unternehmen

profitieren von:

• einem klaren, unabhängigen

Statusbericht

• verständlichen, umsetzbaren

Ansätzen zur Beseitigung der

Schwachstellen

• Audit-Readiness

und Compliance

• Modularität und Flexibilität

Von der Analyse

bis zum Ergebnisbericht

Das Angebot richtet sich an mittelständische

sowie große Unternehmen,

die von einem neutralen

und externen Blick auf ihre Sicherheitsbemühungen

profitieren möchten.

Die Checks starten mit der Analyse

der Umgebung und münden in

einem Bericht, der anschließend

mit den Verantwortlichen dediziert

besprochen wird. ◄

„Viele Unternehmen wiegen

sich in falscher Sicherheit. Unsere

neuen Checks zeigen die Sicherheitslücken

auf, bevor es zu spät

ist“, erklärt Tizian Kohler, Head of

Security bei Adlon. Die Checks sind

einzeln oder als Stack buchbar und

werden nach Adlon- bzw. BSI-Standard

durchgeführt.

Die fünf neuen Checks

im Überblick:

• E-Mail Security-Check

• Entra ID Permission-Check

• M365 Security-Check

Adlon Intelligent Solutions

www.adlon.de

• Entra Tenant Basis-Check

• Phishing-Simulation

PC & Industrie 12/2025 13


IPCs/SBCs/Module/Embedded

Extrem robustes 5G Handheld

Nordalp, ein Hersteller robuster

Mobilcomputer, präsentierte kürzlich

den neuen X6 Pro, ein extrem

robuster Android-Phablet mit neuester

Prozessorplattform, mehr

Speicher, 5G und weiteren benutzerfreundlichen

Features.

Der Nordalp X6 Pro vereint die

besten Eigenschaften eines Tablets

und eines robusten Handhelds in

einem Gerät. Zum großen Display

für beste Lesbarkeit und dem schlanken,

leichten Design gesellt sich hier

die Unverwüstbarkeit eines Handheld-Geräts,

das Kunden überallhin

begleiten kann. Sein verbessertes

Design bietet Robustheit mit Schutzart

IP67, MIL-STD-810H-Zertifizierung

und Fallfestigkeit aus 1,5 Metern

Höhe. Mit anpassbaren Tasten und

der Nordalp Software-Suite bietet

der Nordalp X6 Pro eine schnelle

und einfache Einrichtung und die

Möglichkeit, ihn an Ihre Bedürfnisse

anzupassen.

Weitere Hauptmerkmale:

• Qualcomm Snapdragon

QCM4490 Prozessor für

anspruchsvolle Anwendungen

• 8 GB plus 128 GB Speicher

• Android 14 Enterprise

oder GMS

• Sonnenlichttaugliches

6” IPS Display

• 5G Funktionalität, 4G/LTE,

Wi-Fi 6E, BT 5.2

• Schnelle benutzerdefinierte

Einrichtung mit Nordalp

Software Suite

• Schutzart IP67, MIL-STD-

810H für Einsatz in rauen

Umgebungen

• 8.000 mAh Wechselakkupack

• Ein breite Zubehörpalette

für Außendienstmitarbeiter

• Möglichkeit für individuelle

Erweiterungen über Pogo-Pins

„Der neue Nordalp X6 Pro ist das

erste Gerät, das wir unter unserer

neuen Marke am Markt präsentieren“,

sagt Helmut Feurhuber,

Geschäftsführer von Nordalp GmbH.

„Mit 5G-Konnektivität und einem leistungsstarken

Chipsatz haben wir

ein robustes Phablet in unserem

Produktsortiment, das eine längere

Haltbarkeit und schnelle Datenübertragung

bietet. In Kombination mit

unseren Anpassungsoptionen und

der Nordalp-Software-Suite bietet

das Nordalp X6 Pro eine Komplettlösung,

die den vielfältigen Anforderungen

von Außendienstprofis

gerecht wird.“

Nordalp GmbH

info.de@nordalp.com

www.nordalp.com/de

Hochperformante und zukunftssichere Lösung

für anspruchsvolle Anwendungen

Kontron, ein weltweit führender

Anbieter von IoT/Embedded Computer

Technology (ECT), stellt mit

dem K4031-H mITX ein leistungsstarkes

Motherboard im kompakten

Mini-ITX-Format vor. Ausgestattet

mit den neuesten Intel Core Ultra 7

155H und Intel Core Ultra 5 125H

Prozessoren (Meteor Lake H), kombiniert

das Industrie-Motherboard

optimale CPU-/Grafik- und KI-Performance

mit modernsten Funktionen

für anspruchsvolle Embeddedund

Industrieanwendungen.

Das in Deutschland entwickelte

und in Europa produzierte Mini-

ITX-Motherboard überzeugt mit

herausragender Rechenleistung

und fortschrittlichen Grafikfunktionen

auf Basis der Intel Arc Architektur

mit bis zu 128 Ausführungseinheiten.

Es unterstützt bis zu vier

unabhängige 4K-Displays oder

zwei 8K-Ausgänge über eine vielseitige

Kombination aus Display-

Port, USB-Type-C mit TB4/USB4,

Embedded DisplayPort und Dual-

Channel 24-Bit LVDS-Schnittstellen.

Die neue Intel Core Ultra Plattform

integriert mit Intel AI Boost

(NPU) erstmals eine eigene KI-

Engine direkt im Chip. Zusammen

mit CPU und Arc-GPU liefert sie

bis zu 34 TOPS KI-Leistung – für

effiziente, schnelle und energiesparende

KI-Anwendungen direkt

auf dem Gerät.

Für Flexibilität und Skalierbarkeit

konzipiert, verfügt das Board

über vier M.2-Steckplätze für Speicher-

und drahtlose Konnektivität

und eine breite Auswahl an I/O-

Schnittstellen, darunter GPIO, zwei

COM-Ports, USB 3.2 Gen2 und

TB4/USB4. Zudem unterstützt das

K4031-H die neuesten M.2-basierten

5G Module von Kontron. Das

K4031-H ist für den 24/7-Dauerbetrieb

ausgelegt und für erweiterte

Temperaturbereiche von bis

zu 60 °C validiert. Damit eignet

es sich für eine Vielzahl vertikaler

Märkte – von Industrie automation

über Digital Signage bis hin zu

Medizinsystemen.

Dank der Kombination aus europäischer

Entwicklung, modernster

Plattform-Technologie und dem

bewährten Mini-ITX-Formfaktor

bietet das K4031-H eine zukunftsweisende

Lösung für Unternehmen

und Anwender.

Kontron Europe GmbH

www.kontron.de

14 PC & Industrie 12/2025


IPCs/SBCs/Module/Embedded

Robuster High-End IPC für anspruchsvolle

KI- und Vision Anwendungen

Durch die Integration von leistungsfähigen NVIDIA GPUs lassen sich mit dem robusten Box-PC anspruchsvolle

KI-Anwendungen in der Automatisierung bewältigen.

Kontron, ein weltweit führender

Anbieter von IoT/Embedded Computer

Technology (ECT), stellt die neue

KBox B-301-RPL vor, einen robusten

High-End IPC, basierend auf einem

in Deutschland designten und produzierten

µATX-Motherboard mit Intel

Core Prozessoren der 14. Generation.

Der leistungsfähige IPC lässt

sich mit schnellen NVIDIA GPUs

ergänzen und eignet sich damit

perfekt als zentrale Steuerungseinheit

für sehr komplexe Applikationen.

Dazu zählen Anwendungen

mit hohen An sprüchen an 3D- Grafik

oder Vision- und KI-Workflows mit

minimalen Zykluszeiten.

Kontron Europe GmbH

www.kontron.de

Hochleistungsfähige

KBox B-301-RPL

Die hochleistungsfähige KBox

B-301-RPL wurde speziell für

anspruchsvolle Anwendungen im

industriellen Umfeld konzipiert.

Das komplette Systems Engineering

sowie auch die Fertigung des

neuen IPCs werden in Deutschland

realisiert, was nicht nur zu stabilen

Lieferketten beiträgt, sondern auch

eine hohe Produktqualität, schnelle

Reaktionszeiten und eine enge

Zusammenarbeit mit lokalen Partnern

ermöglicht.

µATX-Motherboard

Herzstück des Industrie-PCs ist das

ebenfalls bei Kontron in Deutschland

entwickelte und gefertigte µATX-

Motherboard mit performanten Intel

Core i3/i5/i7/i9 Prozessoren der

14. Generation mit bis zu 24 Cores

(8-Performance Cores und 16-Efficient

Cores), die auf der Intel Performance-Hybridarchitektur

basieren.

Diese Prozessoren zeichnen

sich durch eine beeindruckende

Rechenleistung aus und bilden

somit die Grundlage für anspruchsvolle

Echtzeitanwendungen, maschinelles

Lernen oder die Verarbeitung

großer Datenmengen.

Komplexe KI-Aufgaben

bewältigen

Durch die Integration von NVI-

DIA A400 bis hin zu NVIDIA RTX

A4000 Ada GPUs können die neuen

KBox B-301-RPL Systeme komplexe

KI-Aufgaben in der Industrieautomatisierung

bewältigen, wie etwa

KI-basierte Robotik, Qualitätskontrolle,

vorausschauende Wartung

und Betriebsoptimierung sowie

auch beschleunigte Workflows in

der Produktentwicklung und technischen

Simulation.

Als Massenspeicher

finden zwei schnelle NVMe

SSDs mit jeweils bis zu 4 TByte

Verwendung. Zudem bietet die

KBox B-301-RPL bis zu zwei leicht

zugängliche 3,5“ SATA Drive Bays,

wodurch bis zu zwei 2,5-Zoll SSDs

(mit/ohne Hardware-RAID) oder zwei

3,5-Zoll SSDs sowie auch ein Mix

aus beiden Formfaktoren integriert

werden können. Somit ist ein maximaler

Speicherausbau von bis zu

24 TByte möglich.

Erweiterungsmöglichkeiten

und Schnittstellen

Für noch mehr Flexibilität bietet

die KBox B-301-RPL bis zu

vier PCIe Slots (1x PCIe x16 bzw.

1x PCIe x4, 2x PCIe x1). Dadurch

können Netzwerkkarten mit bis zu

2x10 GbE oder auch PCIe Grafikkarten

integriert werden.

Mit drei GbE-Ports, 2x 2,5 GbE

und 1x 1 GbE, sowie sieben USB

Ports (inklusive USB-C) sorgt die

KBox B-301-RPL für einen hohen

Datendurchsatz und Konnektivität.

Darüber hinaus verfügt das System

über vier DisplayPorts sowie

eine serielle Schnittstelle und ist

mit einem Eingangsspannungsbereich

für weltweite AC-Netze

geeignet für vielfältige Industrieanwendungen.

Modulare Bauweise

Die neuen KBox B-301-RPL

High-End IPCs sind für die einfache

Wandmontage konzipiert und damit

für die Integration in unterschiedliche

Applikationen, wie z. B. im

Schaltschrank, prädestiniert. Kundenspezifische

Anpassungen lassen

sich dabei durch die modulare

Bauweise schnell und ohne Designrisiko

umsetzen. ◄

PC & Industrie 12/2025 15


IPCs/SBCs/Module/Embedded

Cavli Wireless und Actron AG schließen

Partnerschaft für IoT-Mobilfunkmodule

Cavli Wireless, ein weltweit führender Anbieter

von IoT-Mobilfunkmodulen mit integrierter

Connectivity, und die Actron AG, Distributor für

Display-, Touch- und Funk-Technologien mit

Sitz in Erding, geben ihre neue Partnerschaft

bekannt. Actron wird künftig alle IoT-Mobilfunkmodule

von Cavli Wireless in der DACH-Region

vertreiben und Kunden bei Design-in-Projekten

technisch unterstützen.

Actron AG

www.actron.de

Großes Portfolio

Die Partnerschaft ermöglicht es Kunden aus

Branchen, wie Medizintechnik, Flottenmanagement,

Messsystemen, Metering, Energie, Sicherheit,

Umwelt und Landwirtschaft, auf ein großes

Portfolio hochwertiger IoT Mobilfunk- und Connectivity-Lösungen

zuzugreifen – mit direkter

technischer Beratung und logistischer Betreuung

durch Actron.

Michael Wöginger, Geschäftsführer der

Actron AG, erklärt: „Mit Cavli erweitern wir unser

Portfolio um leistungsfähige, langzeitverfügbare

IoT-Mobilfunkprodukte, die als Kommunikations-

und Steuereinheiten perfekt zu unserem

Display- und Touch-Angebot passen. Unsere

Kunden profitieren von noch mehr Möglichkeiten

bei der Entwicklung moderner HMI- und

Steue rungslösungen.“

Bewährte Design-in-Expertise

John Mathew, CEO von Cavli Wireless,

erklärt: „Wir freuen uns, partnerschaftlich mit

der Actron AG zusammenzuarbeiten und damit

Cavlis Präsenz in der DACH-Region zu stärken.

Actron bringt bewährte Design-in-Expertise

und einen etablierten Kundenstamm ein, während

Cavli integrierte, eSIM-fähige IoT-Module

sowie die cloudbasierte Konnektivitäts- und

Modem-Management-Plattform Cavli Hubble

bereitstellt. Gemeinsam sind wir bestens aufgestellt,

um zuverlässige und zukunftssichere

Konnektivitätslösungen für verschiedene Branchen

zu liefern.“

Eckdaten der Kooperation:

• Produktportfolio: Mobilfunkmodule für 5G,

4G, 3G und 2G, eSIM sowie die cloudbasierte

Management-Plattform „Hubble“

• Anwendungsfelder: Medizintechnik,

Flottenmanagement, Messsysteme/Metering,

Energie, Sicherheit, Umwelt und Landwirtschaft

• Actron-Leistungen: Technische Beratung,

Design-In-Support, Lagerhaltung, After-

Sales-Service

• Vertriebsgebiete: Deutschland, Österreich,

Schweiz

Enge technische Abstimmung

Die Kooperation zwischen Cavli und Actron

geht über den klassischen Vertrieb hinaus. Im

Zentrum steht eine enge technische Abstimmung,

um Kunden individuell und praxisnah zu

beraten. So wird Actron in künftige Produktentwicklungen

frühzeitig eingebunden, um Rückmeldungen

aus dem Markt direkt an Cavli weiterzugeben.

Umgekehrt stellt Cavli Actron tiefgreifendes

technisches Know-how, Schulungen

und Vorabzugang zu neuen Produkten bereit.

Zudem sind gemeinsame Kunden-Workshops,

Webinare und Anwendungsdemos geplant, die

die Integration von Cavli IoT Mobilfunkmodulen

mit Displays, Touchlösungen und Embedded-Zubehör

aus dem Actron-Portfolio zeigen.

Langfristig sollen so komplette Lösungspakete

entstehen, die Kunden Entwicklungszeit und

-kosten sparen. ◄

Performance Server von Pyramid Computer

erstmals für Microsoft Azure Local zertifiziert

Pyramid Computer GmbH

info@pyramid.de

www.pyramid.de

Die in Deutschland entwickelten

und gefertigten AKHET Performance

Server 1UAZ6 und 2UAZ6

sind ab sofort im Microsoft Azure

Local Solutions Catalog gelistet.

Die Pyramid Computer GmbH

ist seit Oktober 2025 als zertifizierter

Anbieter im Microsoft Azure

Local Solutions Catalog gelistet.

Damit bestätigt Microsoft, dass

die zwei AKHET Server die geforderten

hohen Standards hinsichtlich

Leistung, Sicherheit und Kompatibilität

erfüllen.

Die Hardwarepartnerschaft ist ein

weiterer Meilenstein in der 40-jährigen

Erfolgsgeschichte des südbadischen

Hardwarespezialisten, der

in Deutschland entwickelt und fertigt:

Erstmals empfiehlt Microsoft

damit Server von Pyramid Computer

für die Infrastruktur software

16 PC & Industrie 12/2025


IPCs/SBCs/Module/Embedded

Kompromisslose Hardware für Edge-KI

Acceed präsentiert mit dem neuen Controller GT-92RL-H eine weitere Edge-Plattform.

Während KI-Modelle in der Industrie zunehmend

effizienter werden, steigen zugleich die

Anforderungen an die Hardware im Feld: GPU-

Leistung muss mobil, robust und wartungsfrei

verfügbar sein, in Fahrzeugen, Fertigungslinien,

Energie anlagen oder Sicherheitssystemen. Mit

dem neuen Controller GT-92RL-H hat der deutsche

Distributor Acceed jetzt eine weitere Edge-

Plattform im Portfolio, die genau darauf ausgelegt

ist: leistungsfähig, lüfterlos, mit hoher I/O-Dichte

und dank seines robusten Systemdesigns (gemäß

EN 50155 / EN 45545) weitgehend unabhängig

von Infrastrukturbedingungen.

Verteile Intelligenz

Im Zeitalter verteilter Intelligenz verlagern

sich datenintensive Prozesse zunehmend vom

Rechenzentrum an den Rand des Netzwerks,

dorthin, wo Maschinen sehen, analysieren und

entscheiden müssen. Doch was, wenn diese

Randbereiche staubig, heiß, vibrationsintensiv

oder schlicht infrastrukturschwach sind?

Genau hier setzt der GT-92RL-H aus dem Portfolio

von Acceed an. Der neue Controller ist ein

industrie tauglicher Edge-Computer im 19“-Rack-

Gehäuse mit dedizierter GPU-Leistung und vollständig

lüfterloser Architektur, konzipiert für KI-

Anwendungen in Umgebungen, in denen klassische

IT oft scheitert.

Acceed GmbH

www.acceed.com

Energieeffizienter KI-Beschleuniger

Der Controller arbeitet je nach Ausstattungsvariante

mit Intel-Prozessoren der 12. bis 14.

Generation (bis zu 65 W TDP). Die integrierte

GPU RTX 2000 ADA von Nvidia ist bekannt

als energieeffizienter KI-Beschleuniger für

anspruchsvolle Inferenzaufgaben. Sowohl CPU

als auch GPU arbeiten in einem komplett passiv

gekühlten System ohne bewegliche oder

verschmutzungsanfällige Teile. Der zuverlässige

und wartungsarme Betrieb bei Umgebungstemperaturen

zwischen -40 und +55 °C

ist damit sichergestellt.

Schnittstellen

Der GT-92RL-H hat neun Gigabit-Ethernet-

Ports über robuste und verbindungssichere M12X-

Buchsen, geeignet für den direkten Anschluss

von IP- oder GigE-Vision-Kameras. Hinzu kommen

vier USB-3.2-Anschlüsse, zum Beispiel für

weitere Sensoren. Der interne M.2-Slot mit PCIe

Gen4x4 ermöglicht NVMe-Speicher mit Datenraten

bis zu 7000 MB/s. Zwei zusätzliche SATA-

Schnittstellen erweitern das Speicherangebot.

Ergänzt wird das Setup durch zwei Mini-PCIe-

Slots, die etwa zur Anbindung von Mobilfunkmodulen,

GNSS oder auch MVB (Multifunction

Vehicle Bus, ein serieller Feldbusstandard für

Fahrzeuge) genutzt werden können.

Zuverlässig unter

schwierigen Umweltbedingungen

Der GT-92RL-H überzeugt durch seine Fähigkeit,

GPU-beschleunigte Datenverarbeitung

zuverlässig unter schwierigen Umweltbedingungen

zu leisten, ohne aktive Kühlung und

ohne auf standardisierte Schnittstellen zu verzichten.

In Kombination mit seiner kompakten

2U-Bauform und flexiblen Montagemöglichkeiten

empfiehlt sich das System überall dort,

wo Echtzeit-KI robust und wartungsfrei am Ort

des Geschehens arbeiten muss. Damit adressiert

der Hersteller Neousys nicht nur Anwendungen

im Bahn- oder Nutzfahrzeugsektor, sondern

auch industrielle Vision- oder KI-Systeme,

bei denen der Einbau klassischer Server-Hardware

nicht möglich oder nicht wirtschaftlich ist,

etwa in kompakten Steuerungsräumen, mobilen

Anlagen oder abgelegenen Standorten ohne

Klimatechnik. ◄

Azure Local, die lokale Azure-

Instanzen auf kundeneigene Infrastruktur

bringt.

Hochwertige,

integrierte Hardware

Die im Katalog gelisteten Server

AKHET Performance 1UAZ6 und

AKHET Performance 2UAZ6 bestehen

aus genehmigten und überprüften

Komponenten in einer festgelegten

Konfiguration, die umfangreiche

Microsoft-Validierungsprozesse

durchlaufen hat. Geliefert

werden sie mit vorinstalliertem

Betriebssystem auf hochwertiger,

integrierter Hardware, die optimal

für Azure Stack HCI konfiguriert ist.

Damit ist eine nahtlose Integration

in Azure-Cloud- und Hybrid-Umgebungen

gewährleistet.

Lokale Azure-Umgebungen

auf zertifizierter Hardware sind

besonders wichtig für Unternehmen

und Organisationen, die

Cloud-Funktionen nutzen möchten,

aber aus technischen, rechtlichen

oder organisatorischen Gründen

lokale Infrastruktur benötigen.

Dazu zählen Branchen wie Banken,

Ve rsicherungen, das Gesundheitswesen

sowie die öffentliche Verwaltung,

aber auch Industrieunternehmen

mit Industrie-4.0-

Anforderungen, Telekommunikationsanbieter

und Betreiber von

Edge-Computing-Infrastrukturen.

Kostenoptimale Sicherheit

„made in Germany“

Als einer von wenigen Anbietern

stattet Pyramid Computer die

AKHET Performance Server mit Intel

Xeon-Prozessoren der 6. Generation

aus, die durch hohe Rechenleistung,

verbesserte Energieeffizienz

und erweiterte Sicherheitsfunktionen

überzeugen.

Der bewährte Support und die

hohe Zuverlässigkeit der Systeme

machen die AKHET Performance

Server zur ersten Wahl für Unternehmen,

die auf maximale Verfügbarkeit

und Betriebs sicherheit angewiesen

sind.

Optimales

Preis-Leistungs-Verhältnis

Die Server heben sich im Marktvergleich

durch ein optimales Preis-

Leistungs-Verhältnis von vergleichbaren

Lösungen ab. Dabei setzt

das Unternehmen auf Hardware,

die in Deutschland montiert wird

und höchsten Anforderungen an

Datenschutz und Compliance entspricht.

PC & Industrie 12/2025 17


IPCs/SBCs/Module/Embedded

Robustes, kompaktes Embedded-System

mit Intel Atom x7000-Serie

für Next-Gen Edge Computing

Portwell, ein führender Innovator

im Bereich industrieller und eingebetteter

Computerlösungen, stellt

das LYNX-8110 vor – ein kompaktes,

robustes und lüfterloses Embedded-System,

das von der Intel Atom

x7000 Prozessorserie angetrieben

wird. Entwickelt für Industrie 4.0,

intelligente Automatisierung und KIbasierte

Edge-Anwendungen, bietet

das LYNX-8110 höchste Zuverlässigkeit,

Effizienz und Echtzeit-Performance

– selbst in platzkritischen

Umgebungen. Dank seiner skalierbaren

Architektur und energieeffizienten

Bauweise erfüllt es die Anforderungen

moderner industrieller

Edge-Implementierungen.

Industrielle

Ausstattungsmerkmale

Das Herzstück des LYNX-8110

bildet der Intel Atom x7433RE Prozessor

aus der Intel Atom x7000

Serie. Mit vier Rechenkernen und

erweiterten Befehlssätzen, die speziell

für IoT- und industrielle Workloads

optimiert sind, basiert dieser

Prozessor auf Intels Gracemont-

Mikroarchitektur – einer bewährten

Grundlage für energieeffizientes

Edge Computing mit hoher Leistung.

Er bietet eine verbesserte Single-

Thread-Performance bei geringem

Energieverbrauch – ideal für Edge-

KI-Inferenz, Datenerfassung und

Gateway-Computing in anspruchsvollen

Umgebungen.

Robust und kompakt

Für den Einsatz unter rauen

industriellen Bedingungen konzipiert,

kombiniert das LYNX-8110 ein

lüfter loses Design, das Staubansammlungen

und mechanische

Ausfälle minimiert, mit einem kompakten

Formfaktor, der sich perfekt

für beengte Schaltschrank- oder

Edge-Knoten-Installationen eignet.

KIOSK Embedded Systems GmbH

www.portwell.eu

Es unterstützt einen Betriebstemperaturbereich

von -40 °C bis +70 °C

sowie eine Weitbereichs-Gleichstromeingangsspannung

von 12 V

- 30 V, um eine stabile Leistung in

unterschiedlichsten Einsatzumgebungen

zu gewährleisten.Onboard-

LPDDR5-Speicher (Wide-Temp) und

integrierter eMMC-Speicher bieten

zuverlässige Datenspeicherung und

ausreichende Kapazität für Betriebssysteme

und kritische Automatisierungsaufgaben.

Modular erweiterbar

Dank modularer I/O-Erweiterung

und flexiblen Montageoptionen

(Wandmontage oder Hut-Schiene)

lässt sich das System optimal an

verschiedene industrielle Anforderungen

anpassen. Das LYNX-

8110 unterstützt M.2 2242 Key M für

SATA-SSDs und M.2 2230 Key E für

WLAN-Erweiterungen, was Hochgeschwindigkeits-Speicher

und kabellose

Konnektivität in kompakten

industriellen Systemen ermöglicht.

Zudem bietet es HDMI und USB-C

mit DisplayPort Alt Mode für flexible

Display-Optionen bei HMI-Schnittstellen,

Systemdiagnosen und Visualisierungen

von Betriebsdaten direkt

am Edge.

Optimiert für zentrale

Anwendungsbereiche

Das Portwell LYNX-8110 bietet

intelligente Edge-Computing-

Lösungen, die auf die Anforderungen

verschiedener Marktsegmente

in der KI-getriebenen Ära zugeschnitten

sind.

• Industrielle Automatisierung:

In der Fabrikautomatisierung und

Prozesssteuerung überzeugt

das LYNX-8110 mit seiner weiten

Temperaturtoleranz, lüfterlosen

Bauweise und kompakten Form.

Es eignet sich ideal für PLC-Gateways,

Bewegungssteuerungsknoten

und Maschine-zu-Maschine-

Kommunikation. Dank modularer

I/O-Erweiterung ist eine flexible

Integration möglich, wodurch

Hersteller ihre Smart-Factory-

Implementierungen beschleunigen

können.

• Edge Computing:

Mit dem Wachstum KI-gestützter

IoT-Anwendungen müssen Daten

immer näher an der Quelle verarbeitet

werden, um Latenzzeiten

und Bandbreitenverbrauch zu

reduzieren. Angetrieben von Intel

Atom x7000RE Prozessoren ermöglicht

das LYNX-8110 effiziente

Edge-Inferenz für vorausschauende

Wartung, Datenfilterung

und Echtzeitanalysen – für

schnellere Entscheidungen bei

maximaler Energieeffizienz.

• Intelligente Überwachung

und Sicherheit:

Mit der Entwicklung moderner

Sicherheitssysteme hin zu hochauflösender

Videoanalyse und

KI-gestützter Erkennung dient

das LYNX-8110 als zuverlässige

Edge-Plattform für intelligente

NVRs, Zugangskontroll-

Gateways und Smart-City-Überwachungsknoten.

Sein lüfterloses,

robustes Design gewährleistet

maximale Verfügbarkeit, Stabilität

und Zuverlässigkeit – sowohl

in Innen- als auch Außeninstallationen,

wo ein unterbrechungsfreier

Betrieb entscheidend ist.

F&E-Kompetenz

und DMS-Fähigkeiten

Das industrielle Embedded-

System LYNX-8110 – kompakt,

robust und lüfterlos – unterstreicht

Portwells Engagement, leistungsstarke

Industrieplattformen auf

Basis jahrzehntelanger F&E-Expertise

bereitzustellen.

Neben der Hardware-Innovation

bietet Portwell seinen globalen Kunden

umfassende Design- und Fertigungsdienstleistungen

(DMS), die

Beratung, Produktdesign, Fertigung

und Logistik umfassen. Mit Engineering-Teams

in Asien, Europa und Nordamerika

garantiert Portwell lokalen

Support, schnelle Anpassung und

Einhaltung regionaler Standards.

Durch den Einsatz fortschrittlicher

Produkteinführungsprozesse,

KI-gestützter Inspektion und intelligenter

Lieferkettensteuerung

gewährleistet Portwell höchste

Qualität und eine verkürzte Timeto-Market.

In Kombination mit tiefem

Branchen-Know-how, dedizierten

Ingenieurressourcen und einer globalen

Präsenz ermöglicht Portwell

Unternehmen, innovativ, agil und

termintreu zu agieren – weltweit. ◄

18 PC & Industrie 12/2025


High-Performance-SBC

für industrielle Anwendungen

LACROIX SAE setzt auf emtrion

IPCs/SBCs/Module/Embedded

LACROIX SAE und emtrion entwickelten

gemeinsam ein leistungsstarkes

CO-Modul für industrielle

Anwendungen, langzeitverfügbar,

kompatibel und zuverlässig, selbst

unter extremen Bedingungen.

Starke Partnerschaft

in der Embedded-Welt.

LACROIX SAE GmbH & Co. KG,

ein führender Anbieter von Fernwirk-

und Stationsleittechnik, hat

gemeinsam mit dem Embedded-

Spezialisten emtrion eine leistungsstarke

Erweiterungsbaugruppe ihrer

Produktreihe entwickelt. Das sogenannte

CO-Modul der dritten Generation

ist bereits erfolgreich im Einsatz

unter anderem in Energieversorgungsnetzen,

Smart-City-Systemen

und Industrieanlagen.

emtrion GmbH

www.emtrion.de

Erweiterungsbaugruppe

mit höherer Performance

Durch geänderte Anforderungen

im Markt war LACROIX SAE

gezwungen, innerhalb kürzester

Zeit eine neue Erweiterungsbaugruppe

mit deutlich höherer Performance

und optimierter Speicherkonfiguration

zu realisieren, bei

gleichzeitig vollständiger Hardware-

und PIN- Kompatibilität zu

bestehenden Modulen.

Besondere Herausforderungen

stellten dabei der Einsatz unter

rauen Industriebedingungen bei

bis zu 70 °C sowie die geforderte

Langzeit verfügbarkeit von mehr als

zehn Jahren dar. Zusätzlich musste

das neue Modul auf zwei unterschiedliche

Bussysteme zugreifen

können – eines mit 8-Bit- und eines

mit 16-Bit-Breite. Die 8-Bit-Anbindung

war nur durch die Nutzung

einer nicht dokumentierten Eigenschaft

des verwendeten Prozessors

möglich. Nach Freigabe durch

LACROIX SAE setzte emtrion diese

Lösung in enger Abstimmung mit

dem Kunden um.

Die Lösung

emtrion entwickelte gemeinsam

mit LACROIX SAE einen

ARM- basiertes Single Board

Computer auf Basis des eigenen

DIMM-AM335x-Moduls. Dabei

übernahm emtrion das vollständige

Hardware-Design einschließlich

EMV-gerechter Auslegung, passte

Bootloader und Linux BSP an und

sicherte die Kompatibilität zu den

bestehenden LACROIX Erweiterungsbaugruppen.

Zukunftssichere Lösung

Das CO-Modul erfüllt höchste

Ansprüche an Leistung, Stabilität

und Langlebigkeit. Seine modulare

Architektur und die umfassende

Schnittstellen-Kompatibilität machen

es zu einer zukunftssicheren Lösung

für industrielle Anwendungen.

„Wir mussten schnell ein technologisch

modernes und zuverlässiges

Modul entwickeln lassen, mit

möglichst geringem Risiko und ohne

Änderungen an unserer bestehenden

Geräte-Struktur. Mit emtrion hatten

wir einen erfahrenen und kompetenten

Entwicklungspartner, der

unsere Anforderungen sofort verstanden

und pragmatisch umgesetzt

hat“ erklärt Dirk Peters, Teamlead

Hardware Engineering, SAE

IT-systems GmbH & Co. KG. ◄

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Wählbar 12|19 |24 VDC

‸ Hoher Wirkungsgrad bis 98%

‸ Temperaturbereich -20...+70°C

‸ Lüfterlose Kontaktkühlung

‸ 10+ Jahre Kondensator-Lifetime

‸ Remote On/Off- und Sense-Anschlüsse

‸ Optimiert für hochdynamische Leistungsaufnahme

aktueller Prozessorgenerationen

www.bicker.de

DC300WS + GEHÄUSE

IM WEBSHOP VERFÜGBAR


IPCs/SBCs/Module/Embedded

„Secure Supply“ gestärkt mit in Deutschland

gefertigten Server-Motherboards

µATX-Server-Motherboards K3881-C und K3882-C – Sicherheit, Transparenz und Remote-Management im Fokus

Kontron, ein weltweit führender Anbieter von

IoT/Embedded Computer Technology (ECT),

präsentiert die µATX-Server-Motherboards

K3881-C und K3882-C.. Die in Deutschland

entwickelten und gefertigten Boards verbinden

höchste Sicherheit, lückenlose Lieferkettentransparenz

und langfristige Verfügbarkeit

mit modernster Servertechnologie der Entry-/

Midrange-Klasse. Damit spricht Kontron die steigende

Nachfrage nach vertrauenswürdigen Produkten

für kritische Infrastrukturen an und erfüllt

die Anforderungen von Zoll- und Compliance-

Richtlinien im internationalen Handel.

Kontron OpenBMC

Ein zentrales Merkmal der neuen Server-

Motherboards ist Kontron OpenBMC, eine auf

Open Source basierende Managementplattform

für das Remote-Management von Servern. Sie

ermöglicht Administratoren eine umfassende

Fernsteuerung und Überwachung: vom Power-

Management über Neustarts und Hardware-

Resets bis hin zur detaillierten Überwachung

von Sensoren, beispielsweise für Temperaturen,

Lüfterdrehzahlen oder Spannungen.

Die Oberfläche erlaubt zusätzlich den direkten

Zugriff über eine integrierte KVM-Funktion (Keyboard-Video-Mouse),

sodass sich Server auch

ohne physischen Zugang komfortabel administrieren

lassen. Standardisierte Verwaltungsprotokolle

wie Redfish und IPMI gewährleisten

die Kompatibilität in Rechenzentren, während

verschlüsselte Kommunikation, dedizierte

Management-Ports und erweiterte Authentifizierungsmechanismen

ein hohes Maß an Cybersicherheit

bieten.

K3881-C

K3881-C

High-Performance für anspruchsvolle

Server-Umgebungen: Das K3881-C ist das

erste in Deutschland entwickelte und gefertigte

industrielle Server-Motherboard von Kontron.

Es unterstützt Intel Xeon E-2400- und

Xeon 6300-Prozessoren und basiert auf dem

Intel C266 Chipsatz. Dank DDR5-Speicher mit

ECC-Unterstützung, 10-Gigabit-Ethernet, drei

PCIe-Slots und vier M.2-Schnittstellen bietet

das Board ein breites Leistungsspektrum und

hohe Erweiterbarkeit. In Kombination mit Support

für Kontron 5G Wireless-Lösungen eignet

es sich ideal für anspruchsvolle Server- und

Storage-Systeme, Entry-Level-Cloud-Services

sowie Edge-Anwendungen in Bereichen wie

Factory Automation, Healthcare und Broadcasting

erforderlich ist. Darüber hinaus lässt sich

das K3881-C nahtlos in 1HE- bis 4HE-Racklösungen

integrieren und ermöglicht so eine einfache

Skalierung in bestehenden Rechenzentrums-

oder Edge-Infrastrukturen. Die Kombination

aus Enterprise-Zuverlässigkeit, Erweiterbarkeit

und Remote-Management mit OpenBMC-

Unterstützung macht das K3881-C zur optimalen

Lösung für Unternehmen mit hohen Anforderungen

an Performance und Sicherheit.

K3882-C

Kostenoptimierte Lösung mit Enterprise-

Features: Das K3882-C ist auf effiziente Serveranwendungen

zugeschnitten und bietet trotz

des günstigeren Preises ein starkes Feature-Set.

Es unterstützt Intel Xeon E-2400 und Xeon 300

Prozessoren, setzt auf den Intel C262 Chipsatz

und bietet DDR5-Speicher Support mit ECC,

Dual-1GbE-LAN, 2x PCIe, 3x M.2 sowie 4x

SATA-Schnittstellen. In Verbindung mit einem

OpenBMC-gestützten Management stellt es

eine robuste und kosteneffiziente Plattform für

eine Vielzahl unterschiedlicher Anwendungen

wie Webhosting, Entry-Edge-Gateways sowie

digitale Video-Recorder-Lösungen. Zudem lässt

sich auch das K3882-C nahtlos in 1HE- bis 4HE-

Racks integrieren. ◄

Kontron Europe GmbH

www.kontron.de

K3882-C

20 PC & Industrie 12/2025


IPCs/SBCs/Module/Embedded

Industrielle Panel-PCs von 15 bis 23,8 Zoll

mit Intel Core i5 Prozessor

Die Panelmaster Reihe arbeitet lüfterlos in

einem robusten Aluminiumgehäuse und ist mit

16 GB RAM ausgestattet, die sich auf bis zu

32 GB erweitern lassen. Für schnelle Datenspeicherung

sorgt eine 256 GB SSD, zusätzlich stehen

mSATA und 2,5 Zoll SATA Erweiterungen zur

Verfügung. Zahlreiche Schnittstellen wie HDMI,

bis zu vier serielle Ports (RS232/422/485), zwei

Gigabit LAN Anschlüsse und mehrere USB 3.2

Gen 2 Ports bieten vielseitige Anschlussmöglichkeiten.

Erweiterungen sind über Mini PCIe

und M.2 realisierbar, optional kann auch WLAN

integriert werden.

Die neuen Panelmaster Modelle erweitern

das Angebot industrieller Panel-PCs um Systeme,

die speziell für den zuverlässigen Dauereinsatz

in Produktions- und Fertigungsumgebungen

konzipiert sind.

ICO Innovative Computer GmbH

www.ico.de

Ausgestattet mit Intel Core i5-1135G7 Prozessoren

der Tiger Lake U Serie stellen die

Geräte eine solide Grundlage für rechenintensive

Anwendungen dar. Die Bildschirmgrößen

reichen von 15 bis 23,8 Zoll und

decken damit ein breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten

ab, von kompakten Bedienplätzen

bis hin zu großformatigen Visualisierungslösungen.

Die Panel-PCs sind für eine Vielzahl von

Industrieanwendungen geeignet. Dazu zählen

die Maschinensteuerung, Prozessvisualisierung,

HMI Systeme oder intelligente MES-Lösungen.

Durch den weiten DC-Eingangsspannungs bereich

von 9 bis 36 Volt lassen sich die Geräte flexibel

in unterschiedliche Infrastrukturen einbinden.

Damit stellen die Panelmaster-Modelle eine

langlebige und zuverlässige Lösung für Unternehmen

dar, die ihre Produktions- und Steuerungsumgebungen

mit moderner Technik ausstatten

möchten. ◄

Robuster und flexibler Box-PC für anspruchsvolle Umgebungen

Spectra PowerBox 320 – Leistungsstark, erweiterbar und zuverlässig

Industrieunternehmen stehen

heute vor der Herausforderung,

immer komplexere und anspruchsvollere

Automatisierungsaufgaben

zu bewältigen. Dabei greifen

sie auf leistungsstarke und flexible

Hardwarelösungen zurück, die

auch unter extremen Bedingungen

zuverlässig funktionieren.

Die Spectra PowerBox 320

ist ein vielseitiger und robuster

Box-PC, der speziell für anspruchsvolle

industrielle Anwendungen entwickelt

wurde. Mit den Intel Core

i7/i5/i3 Prozessoren der 12. Generation

(Alder Lake) ausgestattet,

garantiert die PowerBox 320 maximale

Leistung und Effizienz, die

von einem DDR5 Arbeitsspeicher

mit max. 32 GB unterstützt wird.

Die Modelle mit Intel Core i7 und

i5 Prozessoren verfügen über eine

Intel Iris Xe Grafik, während die

Modelle mit Intel Core i3 Prozessoren

die Intel UHD Graphics nutzen.

Diese integrierten Grafikeinheiten

bieten eine hervorragende

Leistung bei anspruchsvollen grafischen

Anwendungen und ermöglichen

eine flüssige Darstellung und

Verarbeitung von hochauflösenden

Bildern und Videos.

Mit der Unterstützung von bis zu

zwei 4K-Displays über die Display-

Port (DP) und HDMI-Anschlüsse

bietet dieser Box-PC eine hohe

Flexibilität bei der Anbindung von

Monitoren und anderen Anzeigegeräten.

Ein herausragendes Merkmal ist

die hohe Erweiterbarkeit: Durch

flexible Systemmodule kann der

Anwender die Spectra Power-

Box 320 um digitale Ein-/Ausgänge,

10Gigabit-LAN und PoE erweitern

und so an spezifische Anforderungen

anpassen. Zudem bietet der

Box-PC umfangreiche Schnittstellen,

darunter ein USB 3.2 Gen 2,

zwei USB 3.2 Gen 1, drei USB 2.0,

und zwei 2.5 Gigabit-LAN.

Die ideale Voraussetzung für

den Einsatz in unterschiedlichen,

industriellen Umgebungen bietet

der breite Spannungseingang

von 9 – 48 V. Das robuste Design

ermöglicht Betriebstemperaturen

von -40 °C bis +70 °C und vielfältige

Montagemöglichkeiten sorgen

für eine einfache Integration

in bestehende Systeme.

Spectra GmbH & Co. KG

www.spectra.de

PC & Industrie 12/2025 21


Automatisierung

ANZEIGE

Retrofit – AMC modernisiert

Ihre Automatisierungsanlagen

AMC ist Ihr kompetenter Partner, wenn es um Anlagen-Modernisierung geht.

Von der Schalttafel ... ... zur digitalen Steuerung Von der alten Steuerung ... ... zur hochverfügbaren SPS

Eine der Kernkompetenzen der

AMC GmbH ist der Bereich Automatisierung

mit SPS (Speicherprogrammierbare

Steuerungen), speziell

mit Siemens Endgeräten. In

vielen Bereichen der Forschung

und Industrie sind veraltete Steuerungen

im Einsatz, die den immer

höheren Anforderungen nicht mehr

Stand halten können, immer störanfälliger

werden und für die die

Beschaffung von Ersatzbaugruppen

immer schwieriger, zeitaufwendiger

und teurer wird.

Mitunter gibt es auch kein Servicepersonal

mehr, welches die Programmierung

solcher Steuerungen

beherrscht. Stillstandszeiten, die

durch Ausfälle von Baugruppen entstehen,

verursachen hohe Kosten.

In Forschungseinrichtungen ist es

notwendig viele Messwerte aufzuzeichnen,

auszuwerten und zu

speichern. Oftmals können Messwerte

nur über die Druckerschnittstelle

ausgeben werden, teilweise

werden Messwerte händisch in

Tabellen eingetragen.

Wir machen Ihre Anlage

wieder fit

Unsere Aufgabe ist es, das

bestehende Komplettsystem oder

auch bestimmte Teile davon durch

moderne Technik zu ersetzen und

die Steuerung an die aktuellen Anforderungen

anzupassen.

Der Einsatz modernster Konzepte

in der Automatisierungstechnik bietet

leistungsfähigere und effizientere

Steuerungen für alle Ihre Aufgaben.

Schnellere, sichere Ausführung

der programmierten Abläufe

und genaueres Erfassen von Messwerten

und Signalen führt zu effizienteren

Möglichkeiten der Datenerfassung,

Speicherung und Auswertung.

Retrofit einer Steuerung

für einen Glasschmelzofen

Wir konnten dieses Vorgehen

schon in mehreren Projekten umsetzen.

In einem davon wurde ein alter

Schaltschrank inklusive Steuerungskomponenten

(alte SPS „Siemens

S5“) ersetzt. Es wurde ein komplett

neuer Schaltschrank mit Klimatisierung

errichtet und eine neue Steuerung

S7 -15xx mit den Signalbaugruppen

sowie den Profibusmodulen

von der Firma Gantner Instruments

für die Erfassung der Dehnmessstreifen

(Waage) eingebaut. Zudem

haben wir ein neues Operatorpanel

für die Bedienung der Anlage und

Kalibrierung der Waagen eingebaut

und in Betrieb genommen. Besondere

Anforderungen bei dieser Realisierung

waren die Temperaturen in

der Nähe des Glasschmelzofens.

Retrofit

hochverfügbarer SPS

Bei einem anderen Projekt war

eine Anlagensteuerung Siemens

Steuerung S115U CPU 944B vorhanden.

Diese wurde durch eine

hochverfügbare SPS ersetzt und

erweitert (SPS S7 400H). Aufgabe

war es, alte Sensoren und Aktoren

in die neue Steuerung zu integrieren.

Für die alte Anlage war zwar

ein Steuerungsprogramm vorhanden

und diente als Grundlage,

musste aber komplett überarbeitet

werden, da bestimmte Abläufe

fehlerhaft waren oder neu erarbeitet

werden mussten, da auch

Beschreibungen fehlten. Durch die

Modernisierung können nun Steuerungs-

und Regelabläufe schneller

bearbeitet und ausgeführt werden,

eine höhere Genauigkeit wird bei

der Regelung erreicht, die Visualisierung

wurde neu errichtet, ein

modernes Design integriert und eine

bessere Alarmierung gewährleistet.

Teilweise wurden vorher Messwerte

händisch aufgezeichnet, nunmehr

werden alle Daten erfasst und in

einer Datenbank sicher abgelegt,

sodass nach Jahren die Werte

weiter hin verfügbar sind.

AMC - Analytik & Messtechnik

GmbH Chemnitz

info@amc-systeme.de

www.amc-systeme.de

22 PC & Industrie 12/2025


ANZEIGE

Automatisierung

Retrofit

für die Gebäudeautomation

Auch eine alte Gebäudesteuerung

„Siemens SICLIMAT EXPERT

DNC“ konnten wir auf S7 300 Steuerungen

umbauen und zuletzt zwei

neue Umbauten auf S7 1500 SPS

realisieren. Die Umbauarbeiten

der Gebäudeautomation erfolgten

im laufenden Betrieb. Der Laborbetrieb

lief fast ungestört weiter

und es gab nur geringe Stillstands

Zeiten (z. B. nur beim Umschalten

oder Neustart der Steuerungen). An

die modernen Steuerungen wurden

höhere Ansprüche gestellt, welche

durch verbesserte Steuerungs- und

Regelabläufe, Implementierung neuer

Funktionen, Entfeuchtungsfunktion

der Labore, Verbesserungen der

Absaugung von Chemieschränken,

Implementierung einer Kalenderfunktion

für das Ein- und Ausschalten

der Lüftung/Heizung bestimmter

Räumlichkeiten erfüllt wurden.

Schwerpunkte

Die Schwerpunkte bei den Umbauarbeiten

waren u. a. die Komponenten

im Schaltschrank, welche erhalten

werden mussten, die bestehende

manuelle Steuerung der

Anlage mit Relaistechnik auf Basis

24 VAC (Wechselspannung), Einbinden

über Koppelrelais 24 VAC

auf 24 VDC ( Gleichspannung),

Anpassen und Erweitern bestehender

Stromlaufpläne.

Vorteile

Zusammenfassend können folgende

Vorteile durch eine Modernisierung

erreicht werden:

• Bessere Regelund

Steuertechnik

• Schnelle Verarbeitung der

Daten und höhere Genauigkeit

• Höhere Funktionalität und

Effektivität

• Einsatz von Bedienpanels

mit modernem Design

(bedienerfreundlich mit

erhöhter Sicherheit durch

Passwortschutz)

• Schlankere und modularere

SPS (weniger Platz für Montage

benötigt) und Erweiterbarkeit

• Ausfallsicherheit und geringere

Störanfälligkeit

• Bessere Verfügbarkeit bei

Ersatzbeschaffungen

• Fernzugriff durch Einsatz von

TIA-Portal möglich für besseren

Support im Störungsfall

• Bessere Kopplung zu

Prozessleitsystemen über

moderne Schnittstellen

(OPC-UA). ◄

Innovation live erleben – AMC auf der SPS 2025

Lösung bietet sowohl Endanwendern als auch

Maschinenbauern einen klaren Mehrwert –

durch höhere Transparenz, Effizienz und bessere

Entscheidungsgrundlagen.

Besuchen Sie uns in Halle 7, Stand 380 als

Unteraussteller auf dem Advantech Messestand

und erleben Sie live, wie unsere Lösungen die

Effizienz und Flexibilität Ihrer Produktion steigern

können. Unsere Experten stehen Ihnen vor Ort

für persönliche Gespräche, Live-Demonstrationen

und individuelle Beratung zur Verfügung.

AMC iFactoryX

Skalierbare und modulare Lösungen für

Monitoringsysteme und vorausschauende

Wartung: Auf unserem Messestand präsentieren

wir AMC iFactoryX – eine Lösung zur Erfassung

und Verarbeitung von Prozessdaten aus

Maschinen, Anlagen, Sensoren und Robotern.

Dabei werden verschiedene Industrieprotokolle

wie Modbus, OPC UA, MQTT, EtherCAT und

viele mehr unterstützt. Die erfassten Daten

können flexibel ent weder in On-Premise-Systemen

oder in öffentlichen Cloud-Umgebungen

bereitgestellt werden.

iFactoryX ist besonders interessant für Unternehmen,

die sich mit Maschinenüberwachung,

Zustandsanalysen und vorausschauender

Wartung beschäftigen. Diese intelligente IoT-

Messtechnik und PC-Systeme

zum Anfassen

AMC präsentiert Produkte und Systemplattformen

für die industrielle Messtechnik, Prüftechnik

und Steuerungstechnik sowie industrielle

Computer- und Kommunikationstechnik.

Als autorisierter Vertriebs- und Systempartner

beraten wir Sie kompetent und herstellerübergreifend

zu Ihren Aufgaben und Anforderungen

im Maschinenbau, Energie, Verkehr, Logistik

und Fabrikautomation. Ob einzelne Komponenten

oder maßgeschneiderte Systemlösungen –

wir unterstützen Sie bei der Auswahl und Realisierung

Ihrer Anwendungen.

Fordern Sie per E-Mail Ihren Gutscheincode

für einen Eintritt an! ◄

Halle 7, Stand 380

AMC - Analytik & Messtechnik

GmbH Chemnitz

info@amc-systeme.de

www.amc-systeme.de

PC & Industrie 12/2025 23


Komponenten/Stromversorgung

4-Kanal-Thermoelementmessung

mit integrierter Konditionierung

Jetzt mit einer Systemgenauigkeit von ±1,5 °C möglich

elementen erforderlich ist, bevor

Daten an das Host-System übermittelt

werden können.

Flexibilität und Vielseitigkeit

Der MCP9604 bietet Flexibilität

und Vielseitigkeit, da er die acht

gängigsten Thermoelementtypen

unterstützt, darunter die Optionen

J und K für den Betrieb bei Temperaturen

bis -200 °C. Der Baustein

unterstützt einen breiten Temperaturbereich

von -200 bis +1372 °C

für zahlreiche industrielle Anwendungen,

sowie auch I 2 C-Kommunikation

für eine einfache Integration

mit Mikrocontrollern und anderen

digitalen Systemen.

Thermoelement-Konditionierungs-

IC MCP9604 von Microchip reduziert

die Kosten und Komplexität von Inline-Produktionsanwendungen,

die

bei sehr hohen und niedrigen Temperaturen

arbeiten.

4-Kanal-Temperaturmessung ist

entscheidend für Produktionslinien

– von der chemischen und Lebensmittel-Verarbeitung

über die Prozesssteuerung

in der Fertigung, medizintechnischen

und HLK-Geräten

bis hin zu Kühl- und Tiefkühlanlagen

sowie anderen sorgfältig kontrollierten

Umgebungen.

Microchip Technology Inc.

www.microchip.com

Mit dem integrierten Thermoelement-Konditionierungs-ICs

MCP9604 überwindet Microchip

Technology eine Hürde bei der Temperaturmessung

und Integration. Als

erster Single-Chip-I 2 C-Thermoelement-Konditionierungs-IC

mit vier

Kanälen bietet er eine Genauigkeit

von bis zu ±1,5 °C und stellt eine

Alternative zu diskreten und Multichip-Thermoelement-Konditionierungslösungen

dar, die Fehler verursachen

und die Komplexität des

Systemdesigns erhöhen können.

Präzision, Integration

und Kosteneffizienz

Keith Pazul, Vice President der

Mixed-Signal Linear Business Unit

bei Microchip: „Seit mehr als zwei

Jahrhunderten ist das Thermoelement

ein wichtiges Instrument zur

Messung sehr hoher Temperaturen.

Die erforderliche Präzision und Genauigkeit

konnte jedoch mit dem

Integrationsgrad und der Kosteneffizienz,

die für die anspruchsvollen

Anwendungen in der heutigen

Produktion erforderlich sind,

nicht erreicht werden. Unser Baustein

kombiniert nun Präzision, Integration

und Kosteneffizienz und

trägt dazu bei, den Bedarf an bis

zu 15 diskreten Bauelementen und

die damit verbundenen Herausforderungen

beim System design zu

reduzieren.“

Hohe Messgenauigkeit

Der MCP9604 erreicht seine

hohe Messgenauigkeit an vier Thermoelement-Positionen,

indem er

NIST-ITS-90-Gleichungen höherer

Ordnung anstelle linearer Näherungen

erster Ordnung analoger

Verstärker verwendet. So erreicht er

eine Genauigkeit neunter Ordnung

mit Thermoelementen vom Typ K –

und das alles in einem integrierten

Chip, der die A/D-Wandler, Temperatursensoren

für die Kaltstellenkompensation,

Verstärker und

andere Komponenten enthält, die

für die Signalkette, die Temperaturmessung

und die Rechen-Engine

erforderlich sind.

Wegfall

externer Komponenten

Der Wegfall externer Komponenten

vereinfacht das PCB-Design,

reduziert die Materialkosten und

erübrigt die wochenlange, kostspielige,

zeitaufwändige und komplexe

Inline-Validierung und -Kalibrierung

jeder einzelnen Einheit,

wie sie bei diskreten Lösungen in

der Messsignalkette von Thermo-

Aufbauend

auf früheren Fortschritten

Der MCP9604 baut auf dem

1-Kanal-Thermoelement-Konditionierungs-IC

von Microchip auf, dem

ersten All-in-One-Baustein, der eine

Genauigkeit von bis zu ±1,5 °C bietet.

Die Kernkompetenzen, die dieser IC

möglich gemacht hat, ebneten den

Weg für den 4-Kanal- MCP9604, um

digitale Temperaturmessung mit

branchenweit höchster Genauigkeit

für einen I 2 C-Thermo element-

Konditionierungs-IC zu ermöglichen.

Entwicklungstools

Der MCP9604 wird durch das

Evaluierungsboard EV19L27A von

Microchip unterstützt. Es kann mit

bis zu vier Thermoelementen verbunden

werden und Informationen

von diesen lesen. Es enthält einen

Mikrocontroller, der als Host-System

für den Empfang dieser Informationen

und die Darstellung des ausgewählten

Thermoelements dient.

Das Board enthält auch kostenlose

Software, die von der MCP9604-

oder EVB-Webseite heruntergeladen

werden kann.

Der Thermoelement-Konditionierungs-IC

MCP9604 ist als

Tape-in-Reel- (MCP9604T-E/3YW)

oder Rail-Konfiguration (MCP9604-

E/3YW) erhältlich. ◄

24 PC & Industrie 12/2025


Individuelle hochdichte Kühlkörper

Komponenten/Stromversorgung

Fischer Elektronik

GmbH & Co. KG

www.fischerelektronik.de

Aluminiumkühlkörper mit einer

engmaschigen Rippenstruktur zur

Nutzung der forcierten Konvektion,

sind aufgrund der Komplexität und

dem Rippenverhältnis als Strangpressprofil

nicht herzustellen. Technisch

gesehen ist der Wärmeübergang

von festen Körpern zu einem

umgebenden Fluid umso besser,

je größer die wärmeübertragende

Oberfläche ist. Aus diesem Grund

wird beim Kühlkörperdesign stets

versucht eine maximale große Wärmetauschfläche

zu erzielen.

Individuell gestaltbare

High Density Kühlkörper

Speziell für solche Anwendungen,

wo engmaschige Kühlkörper in Verbindung

mit zusätzlichen Luftströmungen

zum Einsatz kommen, bietet

Fischer Elektronik ihren Kunden

individuell gestaltbare High Density

Kühlkörper zur Bauteilentwärmung

an. Die sogenannten Lamellenkühlkörper

liefern für die Entwärmung

von elektronischen Bauteilen

effektive Lösungsansätze und sind

optimal auf die jeweilige Applikation

anzupassen.

Verschiedene

Herstellungsverfahren

Die Lamellenkühlkörper spezieller

Konzeption können auf unterschiedliche

Weise als Bonded-Fin,

als Skived-Fin oder aus Aluminiumvollmaterial

hergestellt werden. Die

Bonded-Fin Ausführungen (KTE,

KTED) beziehungsweise deren

Freiheitsgrade bei der Gestaltung,

ermöglichen gleichfalls Kühlkörperaufbauten

mit einer einseitigen oder

doppelseitigen Halbleitermontagefläche.

Bei Skived-Fin Kühlkörpern

(KSK) werden die einzelnen Kühlrippen

mittels einer speziellen Fertigungsmaschine

wörtlich übersetzt

aus Vollmaterial geschält.

Sehr hohe Rippendichte

Hierdurch sind extrem feine

Rippen und eine sehr hohe

Rippendichte als Wärmetauschfläche

zu realisieren, wobei die einzelnen

Lamellen überganglos mit

der Kühlkörperbasis ohne zusätzliche

thermische Übergangswiderstände

verbunden sind. Als dritte

Möglichkeit liefert ein besonderes

Herstellungsverfahren die Erstellung

solcher Kühlkörpergeometrien

aus einem hochwärmeleitenden

Aluminiumvollmaterial (KGR). Für

gewisse Applikationen unter Belastungen

oder Vibrationen, wie z. B.

in der Industrie- oder Bahntechnik,

ist diese Art der Lamellenkühlkörper

sinnvoll einzusetzen.

Kundenspezifische

High Density Kühlkörper

Neben vielzähligen Standardartikeln

offeriert und produziert

Fischer Elektronik als Kernkompetenz,

gleichfalls kundenspezifische

High Density Kühlkörper nach Vorgabezeichnung.

Die Varianz reicht

hierbei von unterschiedlichen Kühlkörperbreiten

und -längen, verschieden

starken Halbleitermontageflächen

bis hin zur angepassten

Rippenanzahl, -höhen, -abstand

und -dicke. Weitere mechanische

CNC-Bearbeitungen werden ebenso

nach kundenspezifischen Wünschen

realisiert. ◄

Modulare Kabelmehrfachdurchführung

Die Kaiser Group wird auf der

diesjährigen SPS eine Vielzahl

innovativer Lösungen aus dem

Programm der AGRO-Kabelverschraubungen

und das dazugehörige

Zubehör vorstellen. Besucher

sind herzlich eingeladen, den

Messestand in Halle 2, Stand 240

zu besuchen, wo ein umfassender

Querschnitt der Produktpalette für

das Kabelmanagement in Industrie

und Handwerk präsentiert wird.

Im Fokus stehen die speziell

für professionelle Installationen

in anspruchsvollen Umgebungen

konzipierten Produkte von Kaiser.

Dazu zählt der neue Kantenschutz

als effektive Lösung zum

Schutz von Kabeln und Leitungen

vor mechanischen Einwirkungen

bei beengtem Einbauraum. Der

Hydraulikschlauch-Adapter Progress

aus Messing gewährleistet

die Fixierung und Abdichtung

von Hydraulikschläuchen

für eine geschützte Kabelführung

unter allen Umweltbedingungen.

Geschlitzte Dichteinsätze ermöglichen

die Kabeldurchführung von

Leitungen mit konfektioniertem

Stecker und sind unter anderem

ideal für Patch- und Ethernet-Leitungen

geeignet.

Darüber hinaus präsentiert die

Kaiser Group mit der neuen MCE

Syntec ein durchdachtes Komplettprogramm

für die sichere, dichte

und zeitsparende Durchführung

mehrerer Kabel sowohl mit als auch

ohne Stecker. Die modular aufgebauten

Mehrfach-Kabeldurchführungen

und die teilbaren Kabelverschraubungen

lassen sich flexibel

konfigurieren und auch nachträglich

anpassen. Durch die geschlitzten

Tüllen und die Kompatibilität

innerhalb des Systems werden

Lagerhaltung und Montage deutlich

vereinfacht.

Halle 2, Stand 240

KAISER GmbH & Co. KG

www.kaiser-elektro.de

PC & Industrie 12/2025 25


Komponenten/Stromversorgung

InGaAs-APDs im Miniaturformat

für mobile Anwendungen

Hamamatsu Photonics gibt die Markteinführung

der neuen G15978-0020P InGaAs-Avalanche

Fotodiode (APD) mit intrinsischer Verstärkung

bekannt – eine innovative InGaAs-

APD, die die nächste Generation miniaturisierter

Sensortechnologie repräsentiert.

Hamamatsu Photonics

www.hamamatsu.com

Entwickelt für präzise Distanzmessungen und

zur Detektion von schwachen Lichtsignalen,

erfüllt die G15978-0020P hohe Anforderungen

von Forschungs- und Entwicklungsabteilungen,

industriellen Anwendungen sowie OEM-Kunden

gleichermaßen.

Das Modell G15978-0020P verfügt über ein

oberflächenmontiertes COB-Gehäuse, wodurch

es deutlich kleiner ist als das bisher erhältliche

Metallgehäusemodell. Die sehr kompakte Größe

eignet sich ideal für die Integration in kleine,

mobile Geräte und unterstützt Fortschritte in

verschiedenen modernen Anwendungen. Aufgrund

seiner erhöhten Empfindlichkeit ist es

besonders geeignet für Technologien wie berührungslose

Displays, automatische Wasserhähne

und drahtlose Kommunikation im freien Raum.

Wichtige Merkmale

des InGaAs-APD-NIR-Detektors:

• Kompaktes Design:

Extrem platzsparend mit Abmessungen von

nur 1,6 mm × 0,8 mm × 0,7 mm – ideal für

mobile und miniaturisierte Geräte.

• Hervorragende Leistung bei minimalem

Dunkelstrom:

Maximal 50 nA für präzise und zuverlässige

Messergebnisse.

• Niedrige Kapazität:

Typische Anschlusskapazität von nur 2,0 pF

– für schnelle Reaktionszeiten und hohe

Signalqualität.

• Erhöhte Empfindlichkeit:

Maximale Empfindlichkeit bei 1550 nm Wellenlänge,

mit einer typischen Photosensitivität

von 0,8 A/W – perfekt für anspruchsvolle NIR-

Anwendungen.

• Umweltfreundlich und robust:

Kompatibel mit bleifreier Reflow-Lötung – für

höhere Zuverlässigkeit unter rauen Bedingungen

und eine nachhaltigere Fertigung

Der G15978-0020P wurde mit hochwertigen

Materialien entwickelt, um den täglichen Beanspruchungen

standzuhalten und eine lang fristige,

zuverlässige Leistung zu gewährleisten. Gleichzeitig

folgt die Produktionsweise nachhaltigen

Prinzipien: Bei der Herstellung wird auf den Einsatz

schädlicher Stoffe, unter Einhaltung der

RoHS-Richtlinien, verzichtet. ◄

Portfolio um Schaltnetzteile von Mean Well erweitert

Der Distributor Schukat bietet

ab sofort die Schaltnetzteile der

LRS-1200-Serie von Mean Well

an. Anwendung finden die kompakten,

geschlossenen Netzteile

unter anderem in der industriellen

Automatisierung, in Steuerungssystemen,

Kommunikationsgeräten,

Sicherheitssystemen, in mechanischen

und elektrischen Anlagen

sowie in elektronischen Geräten

und Instrumenten.

Gegenüber Vorgängermodellen

bietet die neue Serie wesentliche

Verbesserungen in Bezug auf

Größe, Effizienz, technische Daten,

Sicherheit und Langlebigkeit. Die

sparsamen 1200-W-Netzteile mit

Einzelausgang weisen ein geschlossenes

Gehäuse und ein kompaktes

Design mit 225 mm Länge, 124 mm

Breite und nur 41 mm Höhe auf. Sie

arbeiten mit einer Eingangsspannung

von 180 bis 305 VAC, sind

unempfindlich gegenüber Spannungsschwankungen

und liefern

Ausgangsspannungen von 12 V,

24 V, 36 V und 48 V.

Neben einer Spitzenlastfähigkeit

von 150 % und einem hohen

Wirkungsgrad von bis zu 94 %

verfügt die Serie über einen integrierten

langlebigen Lüfter und

kann bei Volllast in einem Temperaturbereich

von 30 bis +70 °C

betrieben werden. Darüber hinaus

bieten die Netzteile umfassende

Schutzfunktionen gegen Kurzschluss,

Überlast, Überspannung

und Übertemperatur und entsprechen

der Überspannungskategorie

OVC III. Zudem weisen sie eine

3G-Vibrations festigkeit auf, entsprechen

den gängigen internationalen

Sicherheitsvorschriften

und sind mit der doppelten Sicherheitszertifizierung

IEC 62368 und

IEC 61558 und weltweiten Approbationen

zugelassen.

Die Inbetriebnahme ist bei

Betriebshöhen bis zu 5000 m

über dem Meeresspiegel möglich.

Somit stellen die Netzteile der LRS-

1200-Serie eine leistungsstarke

und kostengünstige Stromversorgungslösung

für verschiedene industrielle

Anwendungen dar. Es

werden 3 Jahre Garantie von Seiten

des Herstellers gewährleistet.

Schukat electronic

Vertriebs GmbH

info@schukat.com

www.schukat.com

26 PC & Industrie 12/2025


Komponenten/Stromversorgung

Bis zu 200 % mehr Kühleffizienz

May Distribution optimiert Kühleffizienz in 19“-Systemen mit neuen Luftstromlösungen von nVent Schroff.

May Distribution GmbH & Co. KG, einer der

führenden europäischen Distributoren von elektrischen

Verbindungs-und Schutzlösungen von

nVent Schroff erweitert sein Leistungsangebot

um moderne Lösungen in der Verbesserung der

Kühleffizienz für 19-Zoll-Systeme.

May Distribution

GmbH & Co. KG

www.may.berlin

AirInlet Modul

Das nVent Schroff AirInlet Modul steigert die

Kühleffizienz elektronischer Systeme um bis zu

200 %. Durch die Nutzung unbestückter Slots

als zusätzliche Lufteinlasskanäle wird der Luftstrom

im System gezielt verbessert. Gleichzeitig

verhindert das Modul, dass Luft unkontrolliert

durch freie Steckplätze entweicht – ein häufiger

Grund für suboptimale Kühlleistung.

Kernvorteile des AirInlet Moduls:

• Verbesserte Luftführung durch Nutzung

leerer Slots als Einlasskanäle

• Reduktion der Lüftergeräusche durch

den Betrieb am optimalen Arbeitspunkt

• Integrierter Staubfilter für saubere

Systemumgebung

• Einfache Installation ohne Modifikation

der Systemhardware

• U-Frontplatte mit EMV-Edelstahlfeder

zur elektromagnetischen Abschirmung

AirBender

Intelligentes Luftstrommanagement gegen

Hotspots: Ergänzt wird das Angebot durch

den nVent Schroff AirBender – ein innovatives

Luftstrom-Management-Modul, das die Kühlluft

gezielt verteilt. Der AirBender lenkt die

Luft in kritische Bereiche, reduziert thermische

Hotspots und ermöglicht eine gleichmäßige

Temperaturverteilung im System. Das Ergebnis:

effizienterer Lüfterbetrieb ohne zusätzlichen

Energiebedarf oder bauliche Anpassungen.

Effiziente Kühlung ohne Systemumbau

Mit dem AirInlet Modul und dem AirBender stellt

May Distribution zwei kosteneffiziente Lösungen

bereit, um die thermische Performance in bestehenden

Systemen signifikant zu verbessern –

ganz ohne komplexe Umbauten oder zusätzlichen

Energieverbrauch. ◄

Induktiver Absolut-Drehgeber

Posic präsentiert seinen Absolut-

Drehgeber-Bausatz AP9600C mit

SSI-Schnittstelle, einer Auflösung

bis 22 Bit und einer Maximalgeschwindigkeit

bis 23.000 UPM.

Die Abmessungen betragen nur 20

x 20 x 3,5 mm, mit einer Scheibendicke

von 0,9 mm liegt die Einbau-

Höhe unter 5 mm. Dank Wirbelstrom-Messprinzip

ist der Encoder

robust gegenüber Staub, Partikel,

Öl, Fett, Flüssigkeiten und außerdem

immun gegen Magnetfelder.

Dies bedeutet, dass der Encoder

problemlos ohne magnetische

Abschirmung in einem Direkt-

Antrieb eingebaut werden kann.

Der Encoder kann werksseitig

programmiert werden oder kann

vom Kunden nach dem Einbau in

seiner Anwendung programmiert

werden. Zielmärkte sind Robotik,

Industrie-Automation, Elektromobilität,

Drohnen, Medizintechnik,

Agrotechnologie usw.

Der AP9600C Induktiv- Encoder,

Scheiben und das dazugehörige

Programmier-Tool sind ab Lager

lieferbar und können online bestellt

werden.

Halle 4A, Stand 150

POSIC SA

info@posic.com

www.posic.com

PC & Industrie 12/2025 27


Komponenten/Stromversorgung

Produktpalette mit Severe Environment Testing

(SET) erweitert

Zwei weitere Produktlinien von Samtec erfüllen oder übertreffen Anforderungen von SET-Standards.

Samtec, Inc., der Anbieter mit führendem

Service in der Steckverbinderbranche,

hat bekanntgegeben,

dass jetzt zwei weitere Produktlinien

die Qualitätsanforderungen

des Severe Environment Testing

(SET) erfüllen oder übertreffen.

URSA und Tiger Eye

Die neuesten SET-Erweiterungen

sind die äußerst robusten I/O-Kabelkonfektionssysteme

der Produktreihe

URSA und die Kabel-zu-

Leiterplatte-Systeme Tiger Eye im

Rastermaß 1,27 mm.

Samtec, Inc.

www.samtec.com

Was ist SET?

SET ist eine Initiative von Samtec,

bei der bestimmte Produkte über

die typischen Standards und Vorgaben

der Branche in Bezug auf

Qualität und Langlebigkeit hinaus

geprüft werden. Vor dem Hintergrund

des Bedarfs für hochfunktionale

Verbindungen nach handelsüblichem

Standard hat sich SET als

vorteilhaft für das Vertrauen in die

Leistungsfähigkeit erwiesen – nicht

nur für robuste wehr- sowie luft- und

raumfahrttechnische Anwendungen,

sondern auch für Applikationen in

den Bereichen Automotive, Industrie

und Medizin.

SET umfasst das standard mäßige

Design Qualification Testing (DQT)

und das Extended Life Product

(E.L.P) Testing von Samtec, sowie

zusätzliche Tests für Verbindungssysteme,

die für extremere/rauere

Anwendungen oder Umgebungen

konzipiert sind.

Hoch zuverlässig

und kosteneffektiv

Hier ist insbesondere bemerkenswert,

dass SET-Produkte von Samtec

für NASA Class D-Missionen zugelassen

sind, die hoch zuverlässige

und kosteneffektive Lösungen mit

kurzer Umsetzungsdauer für LEOund

Klein-Satelliten sowie CubeSats

und sonstigen satellitengestützten Erkundungsanwendungen

erfordern.

Ob bestimmte Produkte die Prüfbedingungen

nach ASTM E595-

77/84/90 erfüllen, bestimmt Samtec

anhand von Daten zur Ausgasung

von der NASA. Weitere Informationen

finden Interessenten in den

FAQs zum Ausgasen von Samtec.

Prüfungen

Die SET-Produkte von Samtec

werden u. a. folgenden Prüfungen

unterzogen:

• 10 Jahre Korrosionsprüfung mit

strömendem Mischgas (MFG)

• Hohe Steckzyklenzahl

(250 bis 2500)

• Höhere Steckzyklenzahl

bei 100 % Feuchte

• Intensive Stoß- und

Schwingbeanspruchung:

Low Level Contact Resistance

(20 mV/100 mA) und

Ereigniserkennung

• Transport-/Lagertemperatur

• Durchschlagfestigkeit in der

Höhe (70.000 Fuß)

• Elektrostatische Entladung

(ESD)

• VITA 47.1 Moduleinbau

in bestehendes System

• VITA 47.3 Feuchte

• VITA 47.1 Stoß im Betrieb Class

OS2

• VITA 47.1 Vibration Class VS3

• Übertrifft VITA 47.1

Temperaturwechsel Class C4

• Übertrifft VITA 47.1 Transport-/

Lagertemperatur Class C4

• VITA 47.1 Festigkeit gegen

elektrostatische Entladung

• Übertrifft Höhe für VITA 47.1

Durchschlagfestigkeit in der

Höhe

Weiterführende Informationen

unter: www.samtec.com/SET ◄

Dauerflexibles Kabeldesign

für dynamische Anwendungen

SAB Bröckskes präsentiert mit der SABdynamic 900 und 910 eine neue

CSA- und UL/cUL-approbierte Kabelgeneration „Made in Germany“ für

den weltweiten Einsatz.

SAB BRÖCKSKES

GmbH & Co. KG

www.sab-kabel.de

Mit den Control- und Data-Leitungen der Serie

SABdynamic 910 führt der Spezialkabelhersteller

erstmals dauerflexible Leitungen im Sortiment,

die sich gleichermaßen für den Schleppketteneinsatz

wie als robotertaugliche Torsionsleitungen

eignen.

Beide Leitungsvarianten verkraften über 10 Mio.

Biegezyklen sowie mehr als 10 Mio. Torsionszyklen

bis ± 180°/m oder 5 Mio. bis ± 360°/m.

28 PC & Industrie 12/2025


Funktionalität und Design perfekt vereint

Projektbeispiel: Kunststoffgehäuse mit Silikondichtung für Sensoreinheiten

Komponenten/Stromversorgung

Für ein modernes Messsystem

hat N&H ein zweiteiliges Kunststoffgehäuse

aus ABS entwickelt, das

durch seine Kombination aus Stabilität,

Dichtheit und Designfreiheit

überzeugt. Das Gehäuse besteht

aus einer Ober- und Unterseite,

die über eine umlaufende Silikondichtung

(60A Shore) präzise miteinander

verbunden werden. Diese

Lösung bietet nicht nur zuverlässigen

Schutz für empfindliche Elektronik,

sondern vereinfacht gleichzeitig die

Montage – ein entscheidender Vorteil

in der Serienfertigung.

N&H Technology GmbH

info@nh-technology.de

www.nh-technology.de

Doppelte Funktion

der Silikondichtung

Die speziell entwickelte Dichtung

erfüllt gleich drei Aufgaben:

• Abdichtung:

Schützt die Elektronik zuverlässig

vor Staub und Umgebungseinflüssen

– ideal für den Einsatz in

anspruchsvollen Umgebungen.

• Vibrationsdämpfung

und Schutz:

Wirkt als elastischer Dämpfer bei

mechanischen Belastungen oder

Stößen und reduziert Vibrationen

sowie Geräusche.

• Führung und Positionierung:

Übernimmt eine präzise Führungsfunktion

bei der Montage

und sorgt dafür, dass beide Gehäusehälften

exakt zusammengefügt

werden.

Diese dreifache Funktion reduziert

den Montageaufwand, minimiert

Toleranzen und erhöht die

Prozesssicherheit in der Serienproduktion.

Technische Merkmale

und Vorteile:

• Material:

ABS-Kunststoff (Gehäuse) & Silikon

60A Shore (Dichtung)

• Konstruktion:

zweiteiliges Gehäuse mit integrierter

Dichtungsführung

• Montagefreundlich:

präzise Passform ohne zusätzliche

Positionierhilfen

• Vibrations- und

Stoßdämpfung:

durch elastische Silikonkomponente

• Farbvielfalt:

sowohl Gehäuse als auch Dichtung

sind in unterschiedlichen

Farben realisierbar

• Wirtschaftliche

Serienfertigung:

separate Spritzgusswerkzeuge

für Kunststoff und Silikon sorgen

für optimale Kostenstruktur

bei hohen Stückzahlen

Effiziente Fertigung

und Wirtschaftlichkeit

Das Kunststoffgehäuse wird mit

zwei separaten Spritzgusswerkzeugen

gefertigt – eines für den ABS-

Kunststoff, eines für die Silikondichtung.

Durch die präzise Abstimmung

beider Komponenten entsteht eine

technisch ausgereifte und wirtschaftliche

Lösung, die sich besonders

für Serienfertigungen ab mittleren

Stückzahlen eignet.

Die Kombination aus durchdachtem

Design, funktionaler Integration

und optimierter Werkzeugtechnik

ermöglicht kosteneffiziente

Kunststoffgehäuse, ohne Kompromisse

bei Qualität oder Schutzfunktion.

Fazit

Dieses Projekt zeigt, wie sich

Kunststoffgehäuse mit integrierter

Dichtung technisch und wirtschaftlich

optimieren lassen – von

der Konstruktion bis zur Serienfertigung.

Das Ergebnis: eine langlebige,

montagefreundliche und individuell

anpassbare Lösung, die genau auf

die Anforderungen moderner Sensortechnik

und Messtechnik abgestimmt

ist. ◄

Sehr hohe Signalintegrität

Ein weiterer Vorteil der neuen Kabelgeneration

besteht in der reduzierten Leitungskapazität.

Durch die verringerte Materialdicke

der SABIX-basierten Isolierhülle

er reichen die Data-Varianten der SABdynamic

900 und 910 eine sehr hohe Signalintegrität.

Daher gewährleisten sie auch bei

Leitungslängen über 20 m eine störungsund

verlustfreie Datenübertragung für Echtzeit-Anwendungen.

Die neuen, jeweils in Control- und Data-

Ausführung gefertigten Kabelserien 900

und 910 sind für Spannungen bis 350 V bzw.

600 V ausgelegt und halten Temperaturen

zwischen -40 °C und +90 °C stand.

TMPU-geprüfte Ölbeständigkeit

Beide Modelle verfügen über eine ausgezeichnete

TMPU-geprüfte Ölbeständigkeit nach

EN 50363-10-2 und VDE 0207-363-10-2 sowie eine

gute chemische Resis tenz gegen Säuren, Laugen,

Lösungsmittel und Hydraulik flüssigkeiten.

Sie sind UV-beständig nach HD 605, Ozon-fest

gemäß DIN EN 50396, salzwasserbeständig

nach UL 1309 sowie RoHS-konform und LABSunkritisch.

Beide Ausführungen sind PFAS-frei,

was Anwendern auch im Falle eines PFAS-Verbots

Betriebssicherheit bietet. Durch den halogenfreien

Materialmix mit flammhemmendem,

selbstver löschendem PUR-Mantel erfüllen

beide Produktreihen die Zulassungskriterien

für den nordamerikanischen Markt.

Standard- und Sonderlösungen

SAB Bröckskes liefert die S900 Data

standardmäßig im Format 12 mm x 0,14 mm

als mehradrige ungeschirmte Leitung

sowie in vier mehrpaarigen geschirmten

Varianten.

Die Data-Version der 910 ist in drei Standardausführungen

erhältlich. Als Control-

Leitungen bietet SAB Bröckskes serienmäßig

zwei mehradrige ungeschirmte und zwei

mehradrige geschirmte Optionen an.

Auf Anfrage entwickelt und fertigt der

Spezialkabelhersteller Sonderlösungen mit

kundenspezifischen Abmessungen, anderer

Mantelfarbgebung und individuellem

Kabeldesign. ◄

PC & Industrie 12/2025 29


Komponenten/Stromversorgung

Maximale Kraft auf minimalem Raum

TQ-RoboDrive präsentiert neuen Frameless-Servomotor mit marktführender Drehmomentdichte.

Mit dem ILM25x18 Frameless-

Servomotor setzt TQ neue Maßstäbe

im Bereich der Miniaturmotoren.

Der Innenläufermotor (ILM)

punktet mit marktführender Drehmomentdichte:

Mit 0,474 Nm erreicht

er mindestens das doppelte Spitzendrehmoment

als vergleichbare

Motoren mit 25 mm Durchmesser

und definiert damit die neue Benchmark

im Verhältnis von Drehmoment

zu Baugröße.

TQ-Group

www.tq-group.com

Serienmäßig verfügbar

Ursprünglich als maßgeschneiderte

Sonderanfertigung für einen

Kunden entwickelt, ist der neue

ILM25x18 jetzt aufgrund seiner

herausragenden Performance

und der hohen Nachfrage serienmäßig

verfügbar. Denn egal, ob in

der Medizintechnik oder Robotik:

Viele Produktdesigner und Entwickler

benötigen für ihre Anwendungsfälle

Antriebslösungen, die

höchstes Drehmoment auf kleinstem

Bauraum bieten. Oft ist dabei

– noch vor der Länge – speziell der

Motorendurchmesser das einschränkende

Moment.

Höchste Effizienz

Genau hier setzt der neue

ILM25x18 an: Er liefert mit nur 25 mm

Durchmesser auf einer Stack-Länge

von 18 mm maximale Drehmomentdichte,

höchste Effizienz und das

aktuell beste Verhältnis von Größe

zu Leistung auf dem Markt. Damit

eignet er sich ideal für alle Einsatzbereiche,

in denen Platz, Gewicht

und Effizienz entscheidend sind.

Highlights des Frameless-

Servomotors ILM25x18:

• Höchstes Drehmoment in

dieser Größe am Markt

• 95,7 W Leistung, 0,474 Nm

Spitzendrehmoment, 24 V

Spannung, 6288 rpm Drehzahl

• Hohlwelle schafft viel Platz für

Kabeldurchführungen

• Höchstmöglicher

Kupferfüllfaktor

mittels orthozyklischer

Einzelpolwicklung

• Frameless-Design sorgt für

größtmögliche Designfreiheit

und thermisch optimale

Struktur-Integration in

Aktuatoren

• Präzise und schnelle Reaktion

mittels hoher Bandbreite bei

der Regelung und geringem

Oberwellenanteil/geringer

Restwelligkeit.

Innovation made in Bayern!

Die Frameless-Servomotoren

der ILM-Serie von TQ-RoboDrive

wurden in Kooperation mit dem

Deutschen Zentrum für Luft- und

Raumfahrt (DLR) entwickelt. Es

gelang den Forschern damals, eine

innovative Motorentechnologie zu

schaffen, die sich auch im Weltall

bewährte. Ihre Eigenschaften sprechen

für sich: Marktführende Drehmomentdichte,

höchste Präzision,

maximale Dynamik sowie hervorragende

Überlastfähigkeiten – und

das alles auf kleinstem Bauraum.

Dank ihres gehäuselosen Aufbaus

(frameless) lässt sich die ILM-

Serie direkt in die mechanische

Struktur des jeweiligen Anwendungsfalls

integrieren, was Bauraum

und Gewicht deutlich reduziert.

Wie alle Motoren von TQ-

RoboDrive mit einem Durchmesser

von 25 - 115 mm wird auch der

neue ILM25x18 am TQ-Standort in

Inning am Ammersee gefertigt. ◄

Präzise Strommessung in kompaktem Design

Mit der neuen NCSM-Serie erweitert

NIC Components sein Portfolio

an hochpräzisen Strommesswiderständen.

Die Metallfilm-Widerstände

sind AEC-Q200-qualifiziert

und kombinieren enge Toleranzen,

niedrigen TCR und hohe Belastbarkeit

in einem platzsparenden

Format ideal für Anwendungen

mit begrenztem Bauraum.

Damit erfüllen sie die Anforderungen

moderner Automobil-, Industrie-

und Energieanwendungen

zuverlässig. Die NCSM-Serie wurde

entwickelt, um ältere Widerstandsserien

(NCSW, NCSS, NCLP) durch

verbesserte Leistung und höhere

Zuverlässigkeit zu ersetzen.

Hauptmerkmale:

• Baugrößen: Standardgrößen

0402 bis 2512 sowie Wide-

Terminal-Optionen (0508,

0612, 1020, 1225)

• Widerstandsbereich:

10 mΩ bis 10 Ω

• Toleranzen: bis zu ±0,25 %

• Temperaturkoeffizient:

bis zu ±50 ppm/°C

• Belastbarkeit: bis zu 3 W

• AEC-Q200-Qualifikation:

erfüllt strenge

Automobilstandards

Anwendungsgebiet:

• Strommessung in Power-

Supply-Designs

• Batteriemanagementsysteme

(BMS) in der Elektromobilität

• Industrielle Steuerungen und

Automatisierung

pk components

www.pk-components.de

30 PC & Industrie 12/2025


Komponenten/Stromversorgung

Effiziente Antriebslösungen

von 1 bis 100 kW

Knestel entwickelt und produziert kundenspezifische Frequenzumrichterlösungen für Maschinenbau

und Robotik – für Gleich- und Wechselstromantriebe von 12 V bis 400 V.

Technologiekompetenz für

anspruchsvolle Antriebssysteme:

Mit mehr als 40 Jahren Erfahrung

in der Elektronikentwicklung bietet

Knestel umfassendes Knowhow

in der Konzeption und Produktion

leistungsfähiger Elektronik

für elektrische Antriebe. Das

Unternehmen realisiert individuelle

Lösungen im Leistungsbereich von

rund 1 bis 100 kW.

Stand der ODCA,Halle 3, Stand 321

KNESTEL Technologie &

Elektronik GmbH

vertrieb@knestel.de

www.knestel.de

Für Wechselstrommaschinen

entwickelt Knestel kundenspezifische

Frequenzumrichter, die zur

Versorgung und Regelung elektrischer

Maschinen eingesetzt werden.

Diese decken die Spannungslagen

12 V, 48 V und 400 V ab und

ermöglichen den effizienten und

präzisen Betrieb unterschiedlichster

Motorarten – von asynchronen

über permanenterregte bis hin zu

sensorlosen Antrieben.

Leistungselektronik

für Gleichstrommaschinen

Darüber hinaus bietet Knestel

Leistungselektronik für Gleichstrommaschinen,

etwa für geregelte

DC-Antriebe oder hybride Systeme

mit bidirektionalen Energieflüssen.

So lassen sich Anwendungen im

Maschinenbau jeglicher Art zuverlässig

und anwendungsspezifisch

umsetzen – von Werkzeugmaschinen

bis zu automatisierten Produktionsanlagen.

Entwicklung

im eigenen Haus

Knestel entwickelt sowohl die Leistungselektronik

als auch Firmware

und Regelungstechnik im eigenen

Haus. Zum Funktionsumfang gehören

sensorlose Motorregelung, Stromund

Drehmomentregelung sowie

anwendungsspezifische Firmware

mit Kommunikationsschnittstellen

wie CAN, EtherCAT oder kundenspezifischen

Protokollen.

Robust und sicher

Die Systeme sind besonders

robust ausgeführt und können für

hohe Safety-Anforderungen konzipiert

werden – etwa mit sicherer

Drehmomentabschaltung (STO),

redundanter Überwachung oder

integrierten Sicherheitsfunktionen

nach Performance Level e. Damit

eignen sie sich ideal für den Einsatz

in anspruchsvollen Industrieumgebungen.

Modulares Baukastensystem

Durch das modulare Baukastensystem

lassen sich Leistungsstufe,

Schnittstellen und Bauform exakt auf

die jeweilige Anwendung abstimmen.

EMV-optimierte Designs, energieeffiziente

Schaltstrategien und

ein hoher Integrationsgrad sorgen

für maximale Zuverlässigkeit und

Performance.

Als Entwicklungs- und Produktionspartner

deckt Knestel die

gesamte Wertschöpfungskette ab

– von der Konzeptphase über Prototyping

und Serienfertigung bis hin

zur Endprüfung.

Engagement für DC-Netze

Als Mitglied der Open Direct Current

Alliance (ODCA) engagiert sich

Knestel aktiv in der Weiterentwicklung

von DC-Netztechnologien. Das

Unternehmen treibt die Integration

von Gleichstromlösungen in industrielle

Anwendungen voran und

gestaltet zukünftige Standards im

Bereich der DC-Versorgung maßgeblich

mit.

Interessierte Fachbesucher können

sich auf der SPS – Smart Production

Solutions vom 25. bis 27.

November 2025 in Nürnberg persönlich

mit den Experten von Knestel

am Stand der ODCA austauschen

und mehr über aktuelle Entwicklungen

im Bereich DC-Netze und

Leistungselektronik für elektrische

Antriebssysteme erfahren. ◄

Produktprogramm um 15 Hutschienengehäuse aus Kunststoff erweitert

Die Richard Wöhr GmbH ergänzt ihr breites

Sortiment im Bereich Hutschienengehäuse |

Modulgehäuse für M36-DIN-Normschienen

um die neue Serie 2600 mit einer Einbaubreite

von 260 mm für 15 Module. Deckel, Leiterplatte,

individuelle Beschriftungen sowie die

passende Verpackung sind als Zubehör und

besonderer Service erhältlich. Das Gehäuse

bietet die Möglichkeit sowohl einer unteren als

auch einer oberen Leiterplatte. Eine geschlossene

Version ohne Anschluss-klemmen ist

ebenso lieferbar, wie Trimmer und Spindeln,

die der Höhe des Gehäuses entsprechen. Das

Oberteil ist aus Lexan und standardmäßig in

RAL 7035 (grau), das Unterteil aus Noryl und

in RAL 9005 (schwarz) lieferbar. Nähere Informationen

unter www.Hutschienengehaeuse.de

Bei Bedarf können die Hutschienengehäuse

mit einer kundenspezifischen Bearbeitung

wie z. B. mit Bohrungen, Ausbrüchen, einer

Lackierung und Bedruckung oder Lasergravur

bestellt werden. Gerne auch im in dieser

Form branchenweit einmaligen Eildienst mit

der garantierten Lieferung innerhalb 5,10 oder

15 Arbeitstagen.

Richard Wöhr GmbH

www.woehrgmbh.de

PC & Industrie 12/2025 31


Komponenten/Stromversorgung

Produktmerkmale sind nicht alles

Hummel präsentiert das PLUS.

Bei den Spezialisten für Verbindungstechnik steht auf der SPS dieses

Jahr der neue M16 Winkelstecker im Fokus. Aber auch Fragen rund um

verlässliche Partnerschaften in der industriellen Automatisierung werden

beleuchtet.

Halle 10, Stand 330

HUMMEL AG

info@hummel.com

www.hummel.com

Warum sollte man bei der Wahl

einer leistungsstarken Verbindungstechnik

nicht nur auf die reinen Produktmerkmale

achten? Warum sollten

Themen wie Zertifizierungen, Lieferfähigkeit,

Nachhaltigkeit und das

Beachten von individuellen Kundenanforderungen

mindestens

genauso sehr im Fokus stehen?

Die Hummel AG gibt auf der SPS

in Halle 10, Stand 330, Antworten

rund um Mehrwerte, die den Unterschied

ausmachen. Produktseitig

werden Anwendungen adressiert,

bei denen Steckverbindungen und

Kabelverschraubungen nur wenig

Bauraum beanspruchen dürfen.

Messeneuheit

Gerätesteckverbinder M16

Als Messe-Neuprodukt zeigt

der Experte für Verbindungstechnik

einen abgewinkelten Gerätesteckverbinder

M16 für Ströme

bis 25 Ampere. Mit einer Bauhöhe

von knapp 22 Millimetern ist er der

flachste Gerätesteckverbinder seiner

Klasse. Zudem ist er mit einem

315° frei drehbarem Anschluss sehr

flexibel. Damit ist der neue Winkelstecker

besonders prädestiniert für

Anwendungen in der Antriebstechnik,

etwa in modernen Motorenkonzepten

sowie in der Sensorik von

Robotiksystemen, fahrerlosen Transportsystemen

(AGVs) und im allgemeinen

Maschinenbau.

Mehrwerte, die den

Unterschied ausmachen

Der neue Winkelstecker wird

in Nürnberg nicht isoliert stehen,

sondern den Leitgedanken des

Messeauftritts veranschaulichen.

Das Produkt symbolisiert die Philosophie

des Herstellers: Man will

Anforderungen antizipieren und

dadurch verlässliche Partnerschaften

bilden. Darauf zielt auch

das Standkonzept ab, das sich um

internationale Zertifizierungen,

eine gesicherte Lieferfähigkeit

sowie um Nachhaltigkeit drehen

wird und das weit über einzelne

Steckverbindungen und Kabelverschraubungen

hinausweist.

Wer erfahren möchte, wie genau

diese Themen die Partnerschaften

mit der industriellen Automatisierung

prägen, der findet am

Stand von der Hummel AG passende

Anknüpfungspunkte. Neben

dem neuen M16 Winkelstecker

wird dort auch das gesamte Portfolio

an Verbindungstechnik vorgestellt.

Klein aber

leistungsstark: Der neue

Winkelsteckverbinder M16

für Ströme bis 25 Ampere

ist knapp 22 Millimeter

hoch und somit der flachste

Gerätesteckverbinder

seiner Klasse.

Jedem sein individuelles Gehäuse

Vom Standard zur kundenindividuellen Modifikation

OKW

Odenwälder Kunststoffwerke

Gehäusesysteme GmbH

info@okw.com

www.okw.com

Spezielle Gehäuseentwicklungen

lohnen sich meist erst bei hohen

Stückzahlen und langen Entwicklungszeiträumen.

Oft sind jedoch

Flexibilität und kurze Produktentwicklungszeiten

entscheidend –

besonders bei kleineren Serien.

Hier punkten modifizierte Standardgehäuse.

OKW bietet über

50 Produktfamilien in den Bereichen

Gehäuse und Drehknöpfe in verschiedenen

Größen, Designs, Materialien,

Farben und Schutzarten an.

Aus diesem Portfolio wird zunächst

das passende Modell gewählt, das

32 PC & Industrie 12/2025


Komponenten/Stromversorgung

Leistungsfähige Array-Steckverbinder

Samtec stellt leistungsfähige Array-Steckverbinder AcceleRate HP mit 800 Kontaktstellen vor .

Leistungsfähige Array-Steckverbinder aus

der Baureihe AcceleRate HP überzeugen durch

112 Gbit/s-PAM4-Datenübertragung, eine flexible

Auslegung mit konfigurierbaren Kontakten und

zuverlässige Anschlusstechnik über Lotsäulen.

Samtec, Inc., ein weltweit führender Anbieter

leistungsfähiger Verbindungslösungen mit

dem nach eigenen Angaben besten Service in

der Branche, erweitert seine Hochleistungsproduktlinie

AcceleRate HP um die Array-Steckverbinder

APM6 und APF6 mit 800 Kontaktstellen

und einer Höhe von lediglich 5 mm im

gesteckten Zustand.

Ausgezeichnete

Signalintegrität und -dichte

Die neuen und auf zukünftige technische Anforderungen

und Bedarfe ausgelegten Accele-

Rate HP Steckverbinder im 0,635-mm-Raster

überzeugen durch ausgezeichnete Signalintegrität

und -dichte und können Daten mit bis zu

112 Gbit/s (PAM4) übertragen. Diese Steckverbinder

sind für Anwendungen mit hohem Datendurchsatz

optimiert, wie z. B. High-Performance

Computing (HPC), Künstliche Intelligenz (KI),

Speicherung und Vernetzung.

Samtec

www.samtec.com

Die wesentlichen Merkmale umfassen:

• Kompatibel mit Protokollen

PCIe 6.0, CXL 3.2 und 100 GbE

• Konfiguration mit 800 Kontaktstellen

(8 Reihen × 100 Kontakte) auf einer

Montagefläche von 68,62 mm × 18,20 mm

(2,701 × 0,717 Zoll)

• Gesteckte Höhe bzw. Stapelhöhe

von 5 mm; Version mit 10 mm geplant

für Q2 2026

• 92,5 Ohm Impedanz

• Strombelastbar bis 1,2 A (ein Kontakt je

Reihe bestromt) bei Nennspannung von

150 V~ (212 V=)

• Konfigurierbares Kontaktfeld in Array-

Ausführung ermöglicht höchste Flexibilität

bei Erdung und Signalführung

Äußerst zuverlässige Lötverbindungen

Die Steckverbinder APM6 und APF6 werden

über Lotsäulen (Solder Columns) mit der Leiterplatte

verbunden, die darüber hinaus zur strukturellen

Integrität beitragen. Das mit IPC Class 3

konforme Verfahren eignet sich hervorragend

für Verbindungen mit hoher Datenübertragungsrate

und Kontaktdichte und bietet äußerst zuverlässige

Lötverbindungen bei exzellenter Einfügungs-

und Rückflussdämpfung.

Eric Mings, High-Speed Board-to-Board

Product Manager bei Samtec: „Diese neuen

Steckverbinder mit 800 Kontaktpunkten stellen

einen bedeutenden technologischen Fortschritt

für Hochgeschwindigkeitsverbindungen

mit hoher Polzahl dar. Sie sind dafür konzipiert,

die hohen Anforderungen der heutigen datenintensiven

Systeme bei gleicher Zuverlässigkeit

zu erfüllen.“ ◄

anschließend im OKW-Service-

Center direkt vor Ort individuell

modifiziert wird.

Mögliche Bearbeitungen

Fräsen, Gewindefräsen, Gravieren,

Bohren, Senken, Sägen oder

Stanzen – individuelle Bearbeitungen

sind von der Musterfertigung

bis hin zur Serienfertigung

schnell und zuverlässig möglich.

Farb- und Oberflächenveredelungen

wie CI-Farben, Soft-Touch-Lacke,

Metallic-Effekte, Glanzgrade oder

ESD-Lackierungen sind im Angebot.

Farben werden nach RAL oder

Pantone in der hauseigenen Mischanlage

hergestellt – für gleichbleibende

Qualität und kurze Lieferzeiten.

Beschriftungen

und Markierungen

erfolgen per Laser, Sieb-, Tampon-

oder Digitaldruck – auch als

Runddruck (bei Drehknöpfen). Möglich

sind u. a. QR-Codes, fortlaufende

Nummerierungen, Farbverläufe,

fluoreszierende oder nachleuchtende

Farben. Digital bedruckte

Dekorfolien (ab 1 Stück) werden in

Fotoqualität gefertigt, exakt angepasst,

mit Klebelayer versehen und

auf Wunsch direkt verklebt.

EMV-Schutz

Für EMV-Schutz (Elektromagnetische

Verträglichkeit)

kann die Gehäuseinnenseite

mit 99,98 % reinem Aluminium

beschichtet werden (Schicht dicke

ca. 2,5 µm). Auch die Fertigung

in Sonderfarben ist machbar –

hierfür wird das Naturmaterial

gemäß Muster, RAL oder Pantone

extrudiert eingefärbt.

Konfektion und Montage

Im Bereich Konfektion und Montage

übernimmt OKW auf Wunsch

z. B. die Verschraubung, Verklebung

oder Montage von Zubehör.

Außerdem steht eine große Auswahl

an Befestigungselementen

wie beispielsweise Gewindebuchsen,

Abstandshalter oder Befestigungsdome

bereit.

Fazit

Das Konzept der modifizierbaren

Standardgehäuse vereint

die Vorteile von Standardkomponenten

mit individueller Gestaltung:

schnell, flexibel und wirtschaftlich.

So entstehen passgenaue, ergonomische

und hochwertige Geräte –

innovativ, sicher und bereit für den

Einsatz. ◄

PC & Industrie 12/2025 33


Bedienen und Visualisieren

Web statt Windows: Browserbasierte-Panels

übernehmen die Steuerung

Ethernet-fähige Monitore verändern die industrielle Steuerung

BMC Solutions GmbH

info@bmc.de

www.bmc.de

In der industriellen Automatisierung

vollzieht sich fortwährend ein

Technologiewandel. Lange wurden

PC-basierte Terminals oder Thin

Clients mit spezieller Software zur

Prozessvisualisierung eingesetzt.

Moderne Anlagenbetreiber setzen

zunehmend auf Ethernet-fähige

Web Panels. Die Panels greifen

direkt über Standard-Webbrowser

auf HMI-Webseiten zu – ohne

lokale Softwareinstallation, komplexes

Betriebssystem oder regelmäßige

Sicherheitsupdates.

Web Panels als neue

Generation der Bedienund

Visualisierungssysteme

Traditionelle Visualisierungslösungen

nutzten häufig Windowsoder

Linux-basierte Thin Clients,

die über proprietäre Protokolle auf

Visualisierungsserver zugriffen. Sie

erforderten regelmäßige Wartung,

individuelle Softwareinstallationen

und umfangreiche IT-Sicherheitsmaßnahmen.

Web Panels erledigen all das direkt

über den integrierten Webbrowser.

Sie visualisieren Webseiten, die von

einer SPS, einem lokalen Webserver

oder aus der Cloud bereitgestellt

werden. Das Ergebnis sind geringere

Komplexität, weniger Energieverbrauch,

reduzierter Wartungsaufwand

sowie erhöhte IT-Sicherheit

und Systemverfügbarkeit.

Beispiele industrietauglicher

Web Panels:

Roxion RPC-DCSxxxR2:

• Prozessor:

Rockchip RK3568, Quad-Core

Cortex-A55, bis 2 GHz

• Robustheit:

IP65-Front, lüfterlos, projiziertkapazitiver

Multi-Touch (PCAP)

• Display & Speicher:

10,1“ - 23,8“, 2 - 8 GB

Arbeitsspeicher /

16 - 64 GB eMMC

Massenspeicher

• Schnittstellen:

2x Gigabit-LAN, USB,

RS-232/485, HDMI

• Modularität:

Anpassbare Fronten/Gehäuse,

z. B. für hygienische Bereiche

in der Lebensmittel- oder

Pharmaproduktion

Advantech TPC-100WX:

• Prozessor:

NXP i.MX 8M Mini Quad-Core,

Linux/Android

• Robustheit:

IP66 / IK08-Front, -30 °C bis

+70 °C

• Display:

Sunlight-readable, Multi-Touch,

True-Flat, bis 1200 nits

• Schnittstellen:

2x Gigabit-LAN,

RS-232/422/485, CAN-Bus,

optionale PoE

• Einsatzbereiche:

Maschinensteuerungen,

Gebäudeautomation,

Energieanlagen, IoT-Gateways

und Edge-Visualisierung

Zukunft der Visualisierung

Browserbasiert, wartungsarm,

sicher: Der Übergang von klassischen

HMI-PCs zu spezialisierten

Web Panels markiert einen weiteren

Evolutionsschritt der industriellen

Steuerung. Browserbasierte

Lösungen reduzieren Hardware- und

Betriebskosten, verringern den Wartungsaufwand

und ermöglichen den

direkten Zugriff auf Visualisierungen

über Standard-Webbrowser. Offene

Technologien wie HTML5 sorgen für

Zukunftssicherheit und erleichtern

die Integration in moderne Industrie-4.0-Umgebungen.

Roxion RPC-DCSxxxR2

Advantech TPC-100WX

34 PC & Industrie 12/2025


Bedienen und Visualisieren

15,6“ Einbau-Display mit PCAP Multi-Touch

jeweils eine VGA-, DVI-, HDMI- und

DisplayPort-Schnittstelle. Optional

ist das Display auch mit integriertem

PC-Board als Panel-PC erhältlich.

SR SYSTEM-ELEKTRONIK

GmbH

info@sr-line.com

www.sr-line.com

Display Visions, Anzeige PLC, 210 x 84 + 3 mm, SPS25 (Platzierung unten)

SR System-Elektronik präsentiert

mit dem P-FLAT 15.6/FHD ein

15,6“-Display mit PCAP Multi-Touch

zum Pulteinbau. Das robuste Industriedisplay

mit flächenbündigem

Glas touch ohne Schmutzkanten

überzeugt durch sein elegantes

Design, einfache Montage und vielseitige

Einsatzmöglichkeiten im industriellen

und öffent lichen Bereich.

Das 15,6“-Display schließt die

Lücke zwischen den SR-Line Displays

mit 10,1“ und 18,5“ Bildschirmdiagonale

und bietet im kompakten Full-HD

Breitbildformat (1920x1080) eine hervorragende

Bildqualität.

Durch die Einbaufähigkeit von

vorne sowie eine Frontabdeckung

zum sauberen Einbau lässt sich

das Gerät optimal in Pulte, Bedienkonsolen

oder Infoterminals integrieren.

Eine IP65-geschützte Front gewährt

Schutz vor Staub, Schmutz

und Feuchtigkeit. Dank projiziertkapazitivem

Multi-Touch (PCAP) reagiert

der Monitor präzise und zuverlässig

auf Mehrfingergesten – ideal

für moderne HMI-Anwendungen und

intuitive Benutzeroberflächen. Für

Konnektivität sorgen serien mäßig

Vielseitig einsetzbar –

zuverlässig im Dauerbetrieb

Die Geräte der SR-Line P-FLAT-

Serie sind sowohl in der Touchmonitor-

als auch in der IPC-

Variante für den 24/7-Dauerbetrieb

ausgelegt und getestet. Die Spannungsversorgung

erfolgt entweder

über ein integriertes Weitbereichsnetzteil

100 - 240 VAC oder optional

über 12 VDC bzw. 24 VDC.

Dadurch eignen sie sich ideal

für Anwendungen in industriellen

Produktionsumgebungen, in der

Logistik, in POS/POI-Systemen, zur

Mitarbeiterinformation, im Digital-

Signage-Bereich sowie in Showrooms,

Messen und Museen.

Mit dem neuen 15,6“-Modell bietet

die SR-Line ein kompaktes,

leistungsstarkes und ästhetisch ansprechendes

Display für anspruchsvolle

HMI- und Informationssysteme

– Made for industrial excellence. ◄

PROGRAMMABLE LOGIC CONTROLLER (PLC)

KLEINSTEUERUNG MIT

SATELLITENDISPLAYS

• Core mit Farbdisplay

• Inkl. Touchpanel

• 1.000 cd/m² (typ.)

• WLAN, LAN, RS-485

• 4 Relais

• 8 Eingänge

• RS-232

• 4-20 mA / 0-10 V

Halle 7

Stand 160

Nürnberg, 25.-27.11.2025

DISPLAY VISIONS GmbH · Phone +49 (0) 8105 / 778090 · vertrieb@lcd-module.de · www.lcd-module.de/plc


Bedienen und Visualisieren

Modbus-HMI: kompakt wie ein Handy

Einfache Integration

Neben den kompakten Abmessungen ist die

einfache Integration in bestehende SPS-Systeme

das wichtige Highlight dieser Serie. Die

Displays unterstützen alle Datentypen, darunter

Coil, Discrete, Input und Holding. Auch die

Verarbeitung von 32-Bit-Floating-Point-Werten

für Fließkommaberechnungen ist möglich. Diese

Datenelemente, von Text und Zahlen über Bargrafiken

bis hin zu Bildern, lassen sich flexibel

den einzelnen Modbus-Registern zuordnen.

Dass eine ultra-kompakte Bauform keine Einschränkungen

bei der Funktionalität bedeuten

muss, beweist Display Visions mit seinen Touchfähigen

Bedieneinheiten der Serie EA-HMI.

Halle 7, Stand 160

DISPLAY VISIONS GmbH

neu@lcd-module.de

www.lcd-module.de

Schon mit Bildschirmdiagonalen von nur 2,8“

und 4,3“ bieten diese Displays leistungsstarke

Funktionalität auf kleinstem Raum. Damit steht

eine robuste Lösung für all jene industriellen

Anwendungen zur Verfügung, bei denen es auf

kompakte Abmessungen ankommt.

Flexibel einsetzbar

Die Bediengeräte der Serie EA-HMI lassen

sich an mehr als 20 verbreiteten Speicherprogrammierbaren

Steuerungen (SPS) einsetzen,

darunter die Modelle von namhaften Anbietern

wie Allen Bradley, Beckhoff, Mitsubishi und Siemens.

Sie sind als Slave konfiguriert und unterstützen

die Standard-Kommunikationsprotokolle

Modbus RTU und Modbus TCP.

Kostenfreier Software HMI-Designer

Für die schnelle und unkomplizierte Entwicklung

individueller Bedienoberflächen durch den

Kunden steht die kostenfreie Software HMI-Designer

zur Verfügung. Dieses WYSIWYG-Tool ermöglicht

es, Bildschirmseiten intuitiv zu gestalten.

Nach dem Design der Oberfläche werden

die Modbus-Register logisch mit den Anzeigeelementen

verknüpft, wodurch die entsprechenden

Daten automatisch und immer aktuell

auf dem Display dargestellt werden.

Komplette,

kundenspezifische HMI-Designs

Auf Wunsch erstellt Display Visions auch

komplette, kundenspezifische HMI-Designs als

Dienstleistung. Die Bedieneinheiten der EA HMI-

Serie bieten eine hohe Helligkeit von 1000 cd/m²,

sodass sie auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen

oder im Freien jederzeit problemlos ablesbar

sind. Die Geräte sind für die Wand- oder

Frontplattenmontage vorgesehen. ◄

Auf Sicht fahren: Marinezertifizierte, wasserdichte Tastatur nach DIN IP68

Mit der KWD-105S stellt tastaturen.com

eine neu entwickelte Silikontastatur

vor, die sich vor allem

in den Bereichen Industrie, Militär

und Marine bewährt. Das kompakte,

wasserdichte Gerät nach

DIN IP68 hat eine steuerbare Hintergrundbeleuchtung,

einen integrierten

Trackball sowie eine Metallrückwand

zum optimalen Schutz

in rauen Umgebungen.

GeBE

Computer & Peripherie GmbH

www.tastaturen.com

Die Tastatur ist als Desktopgehäuse

mit USB-Schnittstelle

lieferbar, auf Wunsch auch mit

Befestigungsbolzen erhältlich.

Große Leistung

auf kleinstem Raum

Die Silikontastatur kommt mit so

geringen Abmaßen wie 309 x 127

x 16 mm auf den Arbeitsplatz. Der

Tastenhub mit nur 1,5 mm gewährleistet

eine angenehme Bedienung

und eine gute taktile Rückmeldung.

Die Tastatur ist mit 105 Tasten wie

gewohnt im Standardlayout verfügbar,

die Tastensymbole sind

ge lasert und abriebfest.

Insbesondere in maritimen oder

militärischen Umgebungen ist eine

vernünftige Beleuchtung unerlässlich.

Bei der KWD-105S ist die Stärke

der Hintergrundbeleuchtung über

zwei Tasten justierbar. Die Stromversorgung

liegt bei + 5 VDC, 20 mA

(Hintergrundbeleuchtung 400 mA). ◄

36 PC & Industrie 12/2025


Sensoren

Wie präzise Messungen nachhaltige

Entscheidungen ermöglichen

... zeigt E+E Elektronik auf der SPS 2025

Unter dem Motto „Experience

Accuracy that Powers Progress”

steht der diesjährige Messeauftritt

im Zeichen von Fortschritt und

Nachhaltigkeit. In Halle 4A, Stand

125 präsentiert E+E Elektronik

zahlreiche Produkte: hochgenaue

Sensoren, deren Messdaten fundierte

Entscheidungen, effiziente

Prozesse und langfristige Zuverlässigkeit

ermöglichen. Zwei Weltpremieren

inklusive.

Messgenauigkeit

als Grundlage

Für E+E Elektronik ist Messgenauigkeit

nicht nur eine Spezifikation,

sondern die Grundlage für

Effizienz, Compliance und Innovation.

Auf der SPS 2025 werden

Lösungen gezeigt, die exakt auf

die Anforderungen der jeweiligen

Branchen zugeschnitten sind. Ob

zur Einhaltung pharmazeutischer

Reinraum-Standards, zur Optimierung

industrieller Prozesssicherheit

oder zur Sicherstellung energieeffizienter

HLK-Anlagen.

Sensorlösungen

der nächsten Generation

Auf der SPS präsentiert E+E Elektronik

zusätzlich zum bewährten Portfolio

zwei Sensorlösungen der nächsten

Generation. Eine setzt neue

Maßstäbe in der Feuchte- und Temperaturmessung,

die andere in der

Luft- und Gasgeschwindigkeitsmessung.

Entwickelt für anspruchsvolle

Umgebungen, überzeugen beide

hinsichtlich Genauigkeit, Robustheit

und Zuverlässigkeit.

Präsentierte Lösungen

auf der SPS

Mit höchster Präzision erfüllt E+E

Elektronik strenge GMP-Vorgaben,

minimiert Stillstandszeiten und senkt

den Energieverbrauch. Robust

konstruiert, liefern die Sensoren

auch in korrosiven, staubigen und

hochfeuchten Umgebungen dauerhaft

zuverlässige Ergebnisse. Dank

einfacher Integration sind sie schnell

in Betrieb und mit gängigen Automatisierungs-

und Steuerungssystemen

kompatibel. So sinken Installationszeiten

und Prozessunterbrechungen

werden vermieden. Das

breite Portfolio ermöglicht zudem

maßgeschneiderte Lösungen für

extreme Einsatzbedingungen und

kompakte Einbausituationen.

E+E Elektronik zeigt auf der SPS

2025 einen breiten Querschnitt seiner

Produktpalette. Interessierte

Besucher können etwa 30 Sensoren

und Sensorelemente live erleben.

Die Highlights

Der HTS801 ist ein hochpräziser

Feuchte- und Temperatursensor

für besonders anspruchsvolle

Messaufgaben. Er meistert selbst

die schwierigsten Bedingungen wie

hohe Luftfeuchtigkeit und chemische

Verschmutzung. Verschiedene Fühler

und Gehäuseoptionen ermöglichen

einen Einsatz von -80 °C bis

180 °C sowie bis 300 bar.

Omniport 40: Die Neuauflage des

bewährten, multifunktionalen Handmessgeräts

Omniport 40 setzt auf

Effizienzsteigerung und Kostensenkung,

besonders in der Instandhaltung.

Eine große Auswahl an Fühlern

erlaubt die Erfassung von Temperatur,

Feuchte, Luftgeschwindigkeit,

Taupunkt bis -60 °C, Ölfeuchte

und CO 2 direkt vor Ort.

EE600: Der Differenzdrucksensor

EE600 ist für die zuverlässige Messung

von Differenzdruck in HLK, Gebäudeautomation

und Filterüberwachung

konzipiert. Er ist in zwei Varianten

für Drücke bis 1000 Pa und

10.000 Pa einsetzbar und verfügt

über eine ausgezeichnete Genauigkeit

von ± 0,5 % vom Endwert.

EE741: Der modular aufgebaute

Inline Durchflussmesser EE741

ist flexibel an jede Messaufgabe

anpassbar. Er ist für eine genaue

Verbrauchsmessung und Überwachung

von Druckluft und technischen

Gasen in DN15 bis DN50

Rohren konzipiert. Die anwendungsnahe

Mehrpunktjustage erfolgt unter

Druck bei 7 bar und sorgt für eine

hervorragende Messgenauigkeit,

sogar im unteren Messbereich.

HTE501: Das digitale Feuchte- und

Temperatursensorelement HTE501

bietet eine ausgezeichnete Messgenauigkeit

von bis zu ±1,8 % rF

und ±0,2 °C. Das bewährte E+E

Sensor-Coating und der integrierte

Konstantstromheizer sorgen für eine

hohe Zuverlässigkeit und Lebensdauer

auch in rauer, verschmutzter

und kondensierender Umgebung.

Interaktive Erlebniszone

In einer interaktiven Erlebniszone

können Besucher die Sensoren von

E+E Elektronik und deren Stärken

direkt auf die Probe stellen ◄

Halle 4A, Stand 125

E+E Elektronik Ges.m.b.H

www.epluse.com/de

PC & Industrie 12/2025 37


Sensoren

45 Tonnen millimetergenau positionieren

Klimatisierte Laser-Distanz-Sensoren trotzen Staub, Feuchte und Temperaturen über 70 °C

Bild 1: Der kabinengesteuerte Coil-Kran steuert Positionen punktgenau an.

© BANG Kransysteme GmbH & Co.KG / Chris Gonz

Bei der Stahlblechherstellung

herrschen raue Bedingungen: Hohe

Temperaturen, große zu bewegende

Coil-Rollen und Beizbäder verlangen

der Technik einiges ab. Trotzdem

ist höchste Präzision bei möglichst

hohem Durchsatz gefragt. Bei

der Ausstattung eines Beizwerks mit

präzisen Portalkranen galt es, alle

diese Anforderungen einzuhalten.

Neue, unkonventionelle Lösungen

für die Distanzmessung beim Kran

erlauben nun einen praktisch wartungsfreien

24/7-Betrieb durch den

Einsatz von Laser-Distanz-Sensoren.

Autor:

Dipl. Chem. Andreas Zeiff

Redaktionsbüro Stutensee

Dimetix AG

info@dimetics.com

https://dimetix.com

Zusammen zum Erfolg

Innovationskraft und Know-how

werden oft als Grundlage des

Erfolgs mittelständischer Unternehmen

angeführt. Der Aufbau eines

Schwerlastkrans in einer Beizerei

für Stahlbleche kann dafür als

ideales Beispiel angeführt werden.

Die Projektleitung sowie den

eigentlichen Kranaufbau übernahm

Bang Kransysteme. Die notwendige

Messgenauigkeit wurde durch

hochpräzise Laser-Distanz-Sensoren

der Dimetix AG der D-Serie

sichergestellt.

Einen wesentlichen Beitrag zur

erfolgreichen Umsetzung leistete

zudem der deutsche Partner Willtec

Messtechnik: Das familiengeführte

Unternehmen entwickelte ein speziell

auf diese Anwendung zugeschnittenes

Kühlgehäuse, das den dauerhaften

und zuverlässigen Betrieb

der Sensorik unter den geforderten

rauen Einsatzbedingungen ermöglicht.

Die erfolgreiche Umsetzung

dieser Positionsmessung erforderte

enge Zusammenarbeit und sorgfältige

Abstimmung aller Beteiligten,

um die hohen Anforderungen an

Präzision und Zuverlässigkeit zu

erfüllen. Das Projekt zeigt exemplarisch,

welches Potenzial durch die

gezielte Kooperation spezialisierter

Mittelständler entsteht – besonders,

wenn technische Expertise, Flexibilität

und Kernkompetenz zusammengeführt

werden.

Kranbau –

Kompetenz und Erfahrung

Der Kran, ein kabinengesteuerter

Coil-Kran (Bild 1) als Zweiträgerbrückenkran

mit 45 t Tragkraft bei 25 m

Spannweite ausgeführt, musste in

der Beize eines Walzwerks aufgebaut

werden. Er ist für ca. 5 Mio.

Tonnen pro Jahr bei 350 Betriebstagen

ausgelegt. Neben den technischen

Herausforderungen waren

die logistischen für den Umbau im

laufenden Betrieb nicht weniger

anspruchsvoll (Bild 2). Die langjährige

Erfahrung bei Logistik und

Aufbau großer Kräne zahlte sich

hier aus. In enger Abstimmung mit

dem Anwender sowie den Unterlieferanten

konnte der Kran in nur sieben

Tagen angeliefert, installiert, in

Betrieb genommen und von einem

Kransachverständigen abgenommen

werden. Eine Herausforderung

waren dabei die hohen Anforderungen

aufgrund der Umgebungstemperatur:

65 bis 70 °C sind möglich.

In Bezug auf Verfügbarkeit,

Wartungsfreundlichkeit, Staub,

Schmutz und Korrosionsschutz

müssen natürlich auch von den

Laser-Distanz-Messgeräten hohe

Standards eingehalten werden.

Die Kranbrücke verfährt über eine

Länge von ca. 300 m, dabei werden

individuelle Coil-Positionen

über ein Lagerverwaltungssystem

halbautomatisch angefahren. Dazu

ist eine Genauigkeit von ±10 mm

auf der gesamten Länge erforderlich.

Um die Vorgaben einzuhalten,

kamen die Experten von

Dimetix und Willtec Messtechnik

mit ins Team.

Temperiertes Habitat

für die Lasersensoren

Die unwirtlichen Umgebungsbedingungen

und hohen Sicherheitsanforderungen

sind eine Herausforderung

für die eingesetzte Sensortechnik.

Die Sensoren von Dimetix

eignen sich zwar für Messaufgaben

bis zu 500 m bei hoher Präzision, in

diesem Fall überstiegen die möglichen

Umgebungstemperaturen

aber die für einen störungsfreien

Betrieb zulässigen Grenzen erheblich.

Willtec, Spezialist für maßgeschneiderte

Sensorlösungen, entwickelte

daher ein IP65-geschütztes

Kühlgehäuse für den Dimetix

Lasersensor (Bild 3).

Kühlgehäuse

Bild 2: Verteilerkran für schwere Lasten

© BANG Kransysteme GmbH & Co.KG / Chris Gonz

Das integrierte Peltierelement

schützt den Sensor vor Strahlungswärme

und hohen Umgebungstemperaturen

und sorgt gleichzeitig für

optimalen Schutz gegen Staub und

Feuchtigkeit. So wird die Lebensdauer

des Sensors erhöht und ein

zuverlässiger Betrieb auch unter

schwierigen Bedingungen gewährleistet.

Zusätzlich bietet es auch

einen mechanischen Schutz in

dieser Umgebung. Ein spezielles,

entspiegeltes Glasfenster erlaubt

einen Austritt des Laserstrahls

praktisch ohne Leistungsverlust

oder Brechung.

38 PC & Industrie 12/2025


Sensoren

Bild 3: Das über Peltierelemente gekühlte Gehäuse schützt gegen die Strahlungswärme und Grundhitze und bietet

mechanischen Schutz in dieser Umgebung. © Willtec

Kontrollfenster

Ein zweites Fenster an der Seite

des bis auf einen Druckausgleichsstopfen

hermetisch dichten Gehäuses

gestattet den freien Einblick auf

die optischen Kontrollanzeigen des

Distanzsensors. Das erlaubt im Falle

einer Störung Rückschlüsse auf den

Betriebszustand, ohne das Gehäuse

öffnen zu müssen.

Den rauen Bedingungen geschuldet,

kann die Feineinstellung des

Lasers auf die reflektierende Zielfolie

nicht bei offenem Gehäuse vorgenommen

werden. Daher ist eine

von außen zugängliche Feinverstellung

in x/y-Richtung von jeweils bis

zu ±5° in die Kühlgehäusehalterung

integriert.

Temperaturgeführte

Peltierelemente

Die Peltierelemente werden

temperaturgeführt gesteuert, ein

lüfterunterstützter Kühlkörper

führt die Abwärme der Peltierelemente

trotz der hohen Umgebungstemperatur

zuverlässig ab.

Der Lasersensor selbst lässt sich

im unwahrscheinlichen Schadensfall

schnell austauschen, die Ausfallzeiten

sind so praktisch auf null

reduziert.

Langzeitstabil und präzise

Der Laser-Distanz-Sensor von

Dimetix, der in der wohltemperierten

Box arbeitet, kann auch auf dunklen

Oberflächen messen. Für die hier

geforderte Sicherheit und Zuverlässigkeit

wurden aber an den Zielpunkten

an Kranbrücke und Laufkatze

jeweils Reflexions folien angebracht.

Zusätzlich wurden beide

Messpositionen wegen des geforderten

Performance-Levels redundant

ausgeführt. Sowohl Kranfahrt

als auch Katzfahrt werden dabei

über jeweils zwei unabhängige

Sensoren gemessen (Bild 4) und

bilden die Eingangswerte für die

Pendelregelung im halbautomatischen

Betrieb. Schließlich werden

hier erhebliche Lasten transportiert,

die nicht schwingen sollen

und deshalb je nach Positionsangabe

rechtzeitig beschleunigt oder

gebremst werden.

Vorteile aus zwei Verfahren

Dazu sind die Sensoren ideal

geeignet: Die Laser-Distanz-Sensoren

arbeiten mit einem Messverfahren,

das die Vorteile von Lichtlaufzeitmessung

und Phasenverschiebung

kombiniert. Die Laufzeitmessung

ist schnell, durch die

anspruchsvolle Zeitmessung aber

oft nicht ausreichend genau.

Das kombinierte Verfahren

arbeitet deshalb mit einer Hochfrequenzmodulation

der Laseramplitude

und wertet die Phasenlage

und den Abstand dieser

aufmodulierten Hochfrequenzsignale

(Bursts) aus. Dabei wird

der Laserstrahl in kurzen Abständen

amplitudenmoduliert. Dadurch

kann man sehr schnell die entfernungsabhängige

Laufzeit der einzelnen

Pulspakete messen, aber

auch die Phasenverschiebung der

einzelnen Pulse zueinander innerhalb

der modulierten Pakete. Die

Sensoren messen deshalb schneller

als normalerweise üblich und

liefern auch bei Entfernungen bis

500 m genaue Werte.

Hohe Genauigkeit

Die Sensoren erreichen so eine

Ausgaberate von bis zu 1 kHz und

können Distanzen zwischen 0 und

500 m bei einer Genauigkeit von

±1 mm (bei 2 σ bzw. ±0,5 mm bei

1 σ) und einer Wiederholgenauigkeit

von < ±0,3 mm (bei 2 σ bzw.

< ±0,15 mm bei 1 σ) messen. Die

seriellen Schnittstellen, ein Analogausgang

(0,1 %) und zwei programmierbare

digitale Ausgänge bzw. Eingänge

sowie ein Digitalausgang zur

Fehleranzeige erleichtern die Integration

in die bestehende Automatisierungs-Infrastruktur.

Schnittstellen

Optional stehen auch PROFI-

NET-, EtherNet/IP- bzw. EtherCAT-

Schnittstellen zur Verfügung. Mit

Schutzart IP65 und einem erweiterten

Temperaturbereich von -40

bis +60 °C eignet sich der Sensor

für viele nicht ganz so anspruchsvolle

Einsatzumgebungen auch

ohne Kühlgehäuse (Bild 5). Alle

Sensoren durchlaufen in der Fertigung

zu 100 % einen Burn-In-Test

für Langzeitstabilität und Zuverlässigkeit

und benötigen somit im

Betrieb keinerlei Rekalibrierung.

Anwendungsbereiche

Ob in der Schwerindustrie, bei

Gebäuden und Bauwerken, in der

Natur zur Überwachung von Felsbewegungen

oder Füllstandsmessung

von Staubecken, Silos, flüssigem

Stahl in Pfannen usw. – die

Laser-Distanz-Sensoren arbeiten

immer zuverlässig und exakt. ◄

Bild 4: Die Kranflasche mit Haken an der Laufkatze muss präzise positioniert

werden. © BANG Kransysteme GmbH & Co.KG / Chris Gonz

Bild 5: Der Laser Distanz Sensor in Schutzart IP65 ist zu 100 % über einen Burn-

In-Test auf Langzeitstabilität geprüft. © Dimetix

PC & Industrie 12/2025 39


Sensoren

Optosensor mit breitem Erfassungsfeld

TURCK GmbH

more@turck.com

www.turck.com

Turcks Wide Beam Sensor Banner B25

erkennt zuverlässig selbst kleinste und transparente

Objekte.

Mit dem B25 Wide Beam Sensor seines

Partners Banner Engineering bietet Turck eine

robuste Lösung für die präzise Erkennung selbst

kleinster und transparenter Objekte.

Der Breitstrahlsensor wurde für Anwendungen

entwickelt, in denen herkömmliche Lichtschranken

an ihre Grenzen stoßen, etwa auf Förderbändern.

Mit einem 25 mm breiten Lichtstrahl

und einer Reichweite von 2 m erkennt der B25

auch Objekte mit unregelmäßiger Form oder

reflektierenden Kanten zuverlässig. Anwender

profitieren von einer einfachen Integration

in bestehende Anlagen und einer hohen

Prozess sicherheit ohne aufwendige Justage.

Der One-Button-Teach mit automatischer Empfindlichkeitsanpassung

ist die einfachste Inbetriebnahmemöglichkeit

des B25. Weitere Teach-

Optionen und die IO-Link-Schnittstelle ermöglichen

die Kommunikation von Zusatzdaten für

vernetzte Applikationen. Seine robuste Bauweise

in Schutzart IP67 und der flexible Kabelabgang

sorgen für einen sicheren Betrieb auch

in staubigen oder vibrationsintensiven Produktionsbereichen.

Dank Smart-Sensor-Technologie lernt der

Breitstrahlsensor B25 die Eigenschaften von

Förderbändern automatisch und filtert Störeinflüsse

wie Foliennähte oder Einstecklaschen

aus. Dies reduziert Fehlauslösungen und erhöht

die Genauigkeit bei der Erkennung von Paketkanten

oder kleinen Bauteilen. Wartungsausgänge

signalisieren frühzeitig Reinigungsbedarf

und tragen so zu einer hohen Anlagenverfügbarkeit

bei. ◄

Turck erhält Cyber-Sicherheitszertifikat

Turck hat seine Entwicklungsprozesse für

industrielle Automatisierungs- und Steuerungssysteme

nach dem Sicherheitsstandard IEC

62443-4-1 zertifizieren lassen. Die Zertifizierung

wurde durch den TÜV Nord erteilt und bestätigt

die Einführung höchster Sicherheitsstandards

im gesamten Produktentwicklungszyklus.

Turck erreicht dabei den Maturity Level 2, was

eine strukturierte Dokumentation und Einführung

der Sicherheitsmaßnahmen im Entwicklungsprozess

belegt. Damit unterstreicht Turck

sein Engagement für Security by Design und

schafft zusätzliche Transparenz und Vertrauen

für Kunden weltweit.

Die IEC 62443-4-1 legt fest, wie Hersteller

sicherheitsrelevante Software und Systeme

entwickeln, testen und pflegen müssen – ein

zentraler Baustein für den Schutz vernetzter

Produktionsumgebungen. Die Zertifizierung ist

ein wichtiger Meilenstein im Hinblick auf den

Cyber Resilience Act der EU, dessen Anforderungen

ab Ende 2027 verpflichtend für digitale

Produkte gelten.

TURCK GmbH

more@turck.com

www.turck.com

40 PC & Industrie 12/2025


Sensoren

Innovative Sensorik auf den Fachmessen

AGRITECHNICA und SPS

Extrem kompakter SIL2/PLd

Kit Encoder

Das gleiche gilt für den sehr kompakten

SIL2/PLd Kit Encoder, u. a.

mit CANopen Safety Schnittstelle.

Aufgrund des magnetischen Messprinzips

wird der Magnet in der Applikation

vor dem Kit Encoder platziert.

So lässt sich der Drehgeber selbst

auf kleinstem Raum für die sichere

Ausgabe von Position (16 Bit / 360°)

und Geschwindigkeit integrieren.

Halle 17, Stand D18

Halle 7A, Stand 342 n

TWK

www.twk.de

Im November 2025 finden zwei

der wichtigsten Fachmessen statt,

auf denen die TWK ihre neuesten

Sensoriklösungen neben den

bereits bewährten Sensoren für

Winkel-, Weg- und Neigungsmessung

vorstellt.

Safety-Lösungen

Hierbei stehen Geräte der Funktionalen

Sicherheit nach IEC 61508

und ISO 13849-1 mit den Leveln

SIL2 und SIL3 bzw. PLd und PLe im

Vordergrund. Auch vollredundante

Drehgeber mit zwei eigenständigen

Systemen sind ein Lösungsweg,

um die Sicherheitsanforderungen

der Maschinen- und Anlagenhersteller

zu erfüllen. Diese Safety-

Lösungen stellen das Kerngeschäft

der TWK dar.

Vielseitiger Ring Encoder

In diesem Rahmen ist beispielsweise

der neue und vielseitige Ring

Encoder entwickelt worden. Das auf

einem induktiven Messprinzip basierende

Gerät eignet sich optimal für

die Montage auf Antriebswellen bis

150 mm Durchmesser aber auch für

die Durchführung von Leitungen oder

für die Platzierung von Kontakteinheiten

in Schleifringkörpern.

Besonders macht ihn, dass er

zwei eigenständige Schnittstellen

vorzuweisen hat. Einerseits eine

sehr schnelle für die Übertragung

von Position und Geschwindigkeit

über BISS-C, SSI, SIN/COS, etc.

für eine Motorfeedback-Regelung

– andererseits eine zusätzliche

funktional sichere Schnittstelle für

die Übertragung sicherer Daten

über PROFIsafe, FSoE oder CANopen

Safety an eine Safety-SPS.

Rotor und Stator sind als Elektronik-

Platinen oder im stabilen Gehäuse

aus Aluminium oder Edelstahl mit

einem Außendurchmesser bis

220 mm einsetzbar. Er bietet eine

Auflösung bis 22 Bit und ist resilient

gegen magnetische Störfelder

sowie gegen raue Umgebungsbedingungen

– ideal für den Einsatz

bei Drive-by-Wire Anwendungen.

Neuer Seilzugsensor

Ein weiteres Highlight ist die

sichere und dennoch preiswerte

Längenmessung mit einem neuen

Modell eines Seilzugsensors. Dieser

kompakte und einfach zu handhabende

Sensor ist eine maßgeschneiderte

Lösung mit integriertem

SIL2-Sicherheitsdrehgeber,

der Position und Geschwindigkeit

des Seils via CANopen Safety

ausgibt. Dank der Auflösung des

Encoders von 14 Bit (16 Bit auf

Anfrage) wird der wählbare Messbereich

von 1,5 bis zu 6 Metern in

Schritten von 0,1 bis 0,39 mm oder

besser angezeigt.

Der robuste Sensor ist ideal

auf die Anforderungen mobiler

Anwendungen abgestimmt.

Hochauflösender Drehgeber

mit durchgehender

Hohlwelle

Eine hervorstechende Besonderheit

ist der hochauflösende Drehgeber

mit durchgehender Hohlwelle.

Im robusten Aluminium oder Edelstahlgehäuse

mit 60 mm Durchmesser

bietet er 23 Bit Auflösung und

eine Genauigkeit von ±145 µrad

(±30 arcsec). Durch die extrem

kurze Latenzzeit von weniger als

1 µs hat er einen sehr geringen

Jitter des Positionssignals, das

über BiSS-C oder SSI übertragen

wird. Er ist ideal für den Einsatz in

der Automatisierungstechnik, Medizintechnik

und Robotik geeignet.

SIL3/PLe zertifizierte

Impulsgeber

Für besonders hohe Anforderungen

an die funktionale Sicherheit,

stehen SIL3/PLe zertifizierte

Impuls geber in verschiedenen Ausführungen

(Voll- oder Hohlwelle) und

Größen (58 oder 90 mm Durchmesser)

zur Verfügung, oder der SIL3

Drehgeber mit CANopen Safety

Schnittstelle aus der kompakten

und bewährten 42-mm-Familie mit

16 Bit Auflösung. Ebenso ein vollredundanter

Singleturn-Drehgeber

mit CANopen Safety Schnittstelle.

Seine zwei eigenständigen SIL2-

Systeme finden Platz in einem

Gehäuse, das in Durchmesser und

Länge weniger als 35 mm misst. ◄

PC & Industrie 12/2025 41


Mess- und Prüftechnik/Qualitätssicherung

Präzise Temperaturmessung

für Lebensmittelindustrie und Catering

Das neue RFX drahtlose Kochthermometer-System

des englischen

Herstellers ETI Ltd. ermöglicht

die zuverlässige und drahtlose

Temperaturüberwachung in der

Lebensmittelproduktion, Gastronomie

und im Catering. Das System

wurde entwickelt, um Temperaturkontrollen

nach HACCP-Standard

effizienter und sicherer zu gestalten.

Das RFX-System misst Kerntemperaturen

bis +100 °C und überträgt

die Daten in Echtzeit per Funk

an eine zentrale Empfangseinheit,

Smartphone oder Tablet. Dadurch

lassen sich Koch-, Kühl- und Lagertemperaturen

kontinuierlich dokumentieren,

ohne dass Mitarbeiter

manuell prüfen müssen.

PSE- Priggen

Special Electronic GmbH

priggen@priggen.com

www.priggen.com

Der obere Teil der Sonden, oberhalb

der Eintauchlinie hält Backofentemperaturen

bis zu +538 °C

stand. Dank robuster Edelstahlsensoren

in IP69K-spritzwassergeschützter

und spülmaschinenfester

Ausführung eignet sich das

System ideal für den täglichen Einsatz

in Produktionsumgebungen,

Großküchen und Cateringbetrieben.

Die Datenübertragung von

max. 50 Sonden erfolgt zuverlässig

auch über größere Distanzen, was

den Einsatz in weitläufigen Küchen

oder Produktionslinien erleichtert.

Das RFX-System unterstützt eine

lückenlose Temperaturdokumentation

– ein wichtiger Beitrag zur Quali -

tätssicherung und Lebensmittelsicherheit.

Die einfache Installation,

lange Batterielaufzeit und flexible

Anwendung machen es zu einer

modernen Lösung für Betriebe, die

Prozesse digitalisieren und manuelle

Temperaturprotokolle ersetzen

möchten. ◄

Programmierbare bidirektionale Batterietester mit Energierückspeisung

Test - Simulation - Recycling:

Die Batterietester mit Energierückspeisung

der Serie »EPS/BT 20000

3U/4U« von EPS Stromversorgung

sind Zwei-Quadranten-Geräte, die

sowohl die Funktion eines Ladegerätes

als auch die einer elektronischen

Last (Entladung) übernehmen

können. Damit lassen sich

Anwendungen für State-of-Charge

(SOC), State-of-Health (SOH) und

End-of-Line (EOL), z. B. Tests,

Simulation oder Recycling von

Batterien, zur Batteriecharakterisierung

und Kapazitätsmessung in

der Produktion oder Forschung &

Entwicklung realisieren.

EPS Stromversorgung

sales@eps-germany.de

www.eps-germany.de

Im Entlademodus ist das Gerät

regenerativ und speist die Energie

mit einem Wirkungsgrad von bis

zu über 96 % in das lokale Netz

zurück.

Die Gleichspannungen und

-ströme werden durch die Anwendung

bestimmt und reichen von

0 - 10 V bis 0 - 2000 V und von

0 - 20 A bis 0 - 1000 A in einem

einzigen Gerät. Die DC-Quelle/

Senke arbeitet als flexible Endstufe

mit konstanter Leistungscharakteristik

(Autoranging) in

einem weiten Spannungs- und

Strombereich.

Um höhere Leistungen und

Ströme zu erreichen, sind alle

Geräte mit einem Master-Slave-Bus

ausgestattet. Damit können bis zu

32 parallel geschaltete Geräte zu

einem System kombiniert werden,

das bis zu 1920 kW und 32.000 A

liefern kann. Auf diese Weise kann

ein Benutzer beispielsweise ein

150-kW-Batteriepacktester-System

aus fünf 30-kW-4U-Einheiten EPS/

BT 20000 zusammenstellen.

Serienmäßig verfügt das Gerät

über eingebaute Schnittstellen wie

Ethernet, USB, EtherCAT, CAN FD,

USB Host Front, 3 digitale Eingänge,

3 Relaiskontakte sowie 3 Temperatursensor-Eingänge.

Darüber

hinaus sind typische Batterietester

Alarm- und Warnmanagement und

Softwarelösungen und viele weitere

Funktionen verfügbar.

Optional ist ein Wasserkühlsystem,

vorkonfektionierte Schranksysteme,

Kalibrierung mit Protokoll

und verlängerte Garantie

erhältlich. ◄

42 PC & Industrie 12/2025


Mess- und Prüftechnik/Qualitätssicherung

USB-TMC-Anschluss für Messgeräte-Hersteller

Für Messgeräte-Hersteller, die

geringe bis mittlere Stückzahlen

benötigen, erschwerte sich bisher

die Bereitstellung einer USB-TMC-

Schnittstelle. TSEP hat einen neuen

Adapter entwickelt, der aus jedem

konventionellen USB-Anschluss

(USB 3.0) eines Messgerätes einen

USB-TMC-Anschluss macht.

TSEP Technical Software

Engineering Plazotta GmbH

www.tsep.com

Der USB-TMC-Adapter steht in

unterschiedlichen Varianten zur Verfügung:

Messgeräte-Hersteller können

den USB-TMC-Adapter in Lizenz

direkt als externen Adapter verkaufen.

Die Adapter können fertig über TSEP

erworben oder selbstständig produziert

werden. Produkt-ID, Vendor-ID

und optionale Beschreibungen lassen

sich kundenspezifisch anpassen.

Das TSEP Remote-System Poseidon

unterstützt den Adapter nativ

und stellt somit einen USB-TMC-

Kommunikationskanal zur Verfügung.

Zudem erfolgt eine native Unterstützung

der Client-Seite von IVI sowie

unterschiedlichen Visa-Implementierungen

(NI, Keysight, R&S). Für Hersteller

mit eigenem SCPI-Remote-

System bietet TSEP ein Softwarepaket

(Windows/Linux/RTOS) an. ◄

Systemlösungen für Energieerfassung, -management und PQ-Monitoring

Halle 7A, Stand 420

Gossen Metrawatt GmbH

www.gossenmetrawatt.com

In Vertretung der gesamten GMC-

Instruments GmbH zeigt Gossen

Metrawatt auf der SPS professionelle

Systemlösungen für ein

ganzheitliches Energiemanagement

von der Datenerfassung

über das Monitoring bis zur Auswertung.

Am Messe stand in Halle

7A, Stand 420, sind die neuesten

Produktinnovationen aller GMC-

Instruments- Marken zu sehen. Als

Messepremiere präsentiert Gossen

Metrawatt den neuen Handkalibrator

METRACAL CM mit

intuitiver Benutzerführung, Prüfroutinen

und dualem Anzeigemodus

für das gleichzeitige Kalibrieren

und Messen. ◄

Mixed-Signal-Oszilloskope

Die smarte Lösung für Service und Home-Office

Logikanalysator + Protokollanalysator + DSO

Digital: 2 GHz Timing – 200 MHz State Analyse

Analog: 200 MHz bei 12-Bit Auflösung

8-128 Kanäle – Digital & Analog simultan

8 Gb Speicher – Streaming-Modus

www.acutetechnology.de


Kommunikation

Robuste und zukunftsfähige Technologien

für Automatisierung, Robotik und industrielle

Netzwerke im Messefokus

Rosenberger präsentiert auf der SPS 2025 Steckverbindertechnologien für Industrie und Automation

und Fertigungsanlagen. Für eine schnelle

Umsetzung in Entwicklungs projekten steht das

RoProxCon Evaluation Board zur Verfügung,

das den Einstieg erleichtert und Entwicklungszeiten

verkürzt.

RoProxCon - kontaktlose Daten- und Energieübertragung, alle Bilder © Rosenberger

Halle 9, Stand 330

Rosenberger Hochfrequenztechnik

GmbH & Co. KG

www.rosenberger.com

Rosenberger zeigt auf der SPS 2025 in Halle 9,

Stand 330 ein breites Portfolio an Steckverbindern

und Systemlösungen für die zuverlässige

Daten- und Energieübertragung in automatisierten

Produktionsumgebungen.

Im Mittelpunkt stehen kontaktlose Technologien,

Single Pair Ethernet und optische Schnittstellen.

Die Lösungen kommen unter anderem in

der Robotik, Sensorik und Aktuatorik zum Einsatz

und eignen sich auch für weitere Anwendungen

in der Industrieautomation.

RoProxCon

Kontaktlose Übertragung: Die patentierte

Technologie ermöglicht die verschleißfreie und

hochzuverlässige Übertragung von Energie und

Daten. Das Produktport folio umfasst kompakte

RoProxCon System-on-Module (SoM) für flexible

Integration, RoProxCon Hybrid-Lösungen sowie

reine RoProxCon Data-Varianten. Typische Einsatzfelder

sind bewegliche oder rotierende Baugruppen,

smarte Maschinen, Roboter systeme

Single Pair Ethernet (SPE)

Effiziente Verbindungstechnologie für Industrie

4.0: Die nach IEC 63171-7 ED2 genormten

SPE-Steckverbinder sparen Platz und Gewicht

und ermöglichen Daten raten bis 1 Gbit/s über

Entfernungen bis 1.000 m. SPE schafft eine

durchgängige Ethernet-basierte Kommunikation

vom Sensor bis in die Cloud und ist eine

Schlüsseltechnologie für Industrie 4.0 und IIoT.

Expanded Beam Multifiber (EBM)

Robuste Glasfaserverbindungen für extreme

Umgebungen: EBM-Steckverbinder basieren

auf optischen Expanded-Beam-Schnittstellen

für raue Umgebungen und unterstützen bis zu

12 Fasern. Mit Schutzart IP68, Betriebstemperaturen

von -40 °C bis +85 °C und einer Lebensdauer

von mindestens 5.000 Steckzyklen sind

sie optimal für Anwendungen in Radarsystemen,

Offshore-Energieanlagen, Verteidigungskommunikation,

Industrieautomation und Transportwesen

geeignet.

HySpeedVision (HYV)

Smarte All-in-One-Lösung für Machine

Vision und Automation: HySpeedVision

(HYV) ist eine leistungsstarke All-in-one-Verbindungslösung

für Machine-Vision-Anwendungen.

Sie kombiniert Daten- und Energieübertragung

in einem Kabel und reduziert so Aufwand und

Komplexität im Systemdesign. Die Lösung ermöglicht

Datenraten bis 12 Gbit/s über Entfernungen

bis 12 m und erfüllt hohe Anforderungen

an EMV-Sicherheit und industrielle Robustheit.

Dank Push-Pull-Verriegelung, Schutzart

IP67 und Betriebstemperaturen von -20 °C

bis +70 °C sind HYV-Steckverbinder auch

unter rauen Bedingungen äußerst zuverlässig

und eignen sich für Kamerasysteme in der

Robotik, Qualitätssicherung, Medizintechnik

und Industrie automation.

Robuste Rundsteckverbinder

Zuverlässige Lösungen für Industrie und

Automation: Rosenberger Rundsteckverbinder

und Adapter ermöglichen eine sichere Daten-,

Signal- und Energieübertragung auch unter

rauen Bedingungen. Dank standardisierter M8/

44 PC & Industrie 12/2025


Kommunikation

You CAN get it...

Hardware und Software

für CAN-Bus-Anwendungen…

PCAN-USB FD

CAN-FD-Interface für den USB-Port

inkl. Software, APIs und Treiber für

Windows und Linux.

HySpeedVision (HYV): leistungsstarke All-in-one-Verbindungslösung für Machine-Vision-Anwendungen

M12-Schnittstellen gemäß IEC 61076, vielfältiger

Kodierungen und der Schutzart IP67 sind sie

universell einsetzbar. Sie unterstützen Datenraten

bis 10 Gbit/s, Ströme bis 16 A und Spannungen

bis 630 V und sind somit ideal für Sensorik,

Aktorik, Robotik und industrielle Automatisierung

geeignet.

Datensteckverbinder

für schnelle Datenübertragung

Flexibilität für moderne Kommunikationssysteme:

Die Steckverbinder der Serien

R osenberger H-MTD und HSD ermöglichen

zuverlässige Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung

in industriellen Anwendungen.

H-MTD ermöglicht differenzielle Übertragungen

bis 56 Gbit/s bei einer Frequenz von

bis zu 20 GHz und ist somit ideal für Automatisierungssysteme

und Steuerungstechnik

geeignet.

HSD unterstützt geschirmte und ungeschirmte

Twisted-Pair-Kabel bis 6 GHz und

liefert robuste, kompakte Verbindungen für

den Maschinenbau, die Robotik und industrielle

Netzwerke. ◄

PCAN-MicroMod FD

Grundplatinen

Konfigurierbare I/O-Module mit

CAN-FD-Interface. In Versionen

für analoge oder digitale

I/O-Anwendungen erhältlich.

Irrtümer und technische Änderungen vorbehalten.

PCAN-Gateways

Gateway-Produktfamilie für den

Zugriff auf CAN-Busse über

IP-Netzwerke oder die Verbindung

weit entfernter CAN-Busse über IP.

Expanded Beam Multifiber (EBM): robuste Glasfaserverbindung für extreme Umgebungen

PC & Industrie 12/2025 45

www.peak-system.com

PEAK-System Technik GmbH

Tel.: +49 6151 8173-20

Fax: +49 6151 8173-29

info.peak@hms-networks.com


März 3/2025 Jg. 29

Kommunikation

PROFINET Security Plugfest demonstriert

Fortschritte bei sicherer Kommunikation

PI (PROFIBUS & PROFINET International) kann

auf ein äußerst erfolgreiches PROFINET Security

Plugfest zurückblicken, das vom 30. September

bis 01. Oktober 2025 an der Ostbayerischen

Technischen Hochschule (OTH) Amberg- Weiden

stattfand. Unter der Gastgeberschaft der aia automations

institut GmbH und der Ostbayerischen

Technischen Hochschule (OTH) Amberg- Weiden

versammelten sich führende Technologie- Provider

und Gerätehersteller der Automatisierungsbranche,

um die neuesten Sicherheitsfunktionen von

PROFINET intensiv zu testen und die Interoperabilität

zu gewährleisten.

PI (PROFIBUS & PROFINET International)

PROFIBUS Nutzerorganisation e. V.

www.profibus.com

Weiterentwicklung und Validierung

kritischer Sicherheitsmechanismen

Das Plugfest konzentrierte sich auf die Weiterentwicklung

und Validierung kritischer Sicherheitsmechanismen,

die für den Schutz moderner

industrieller Netzwerke unerlässlich sind. Die

Teilnehmer testeten unter anderem das Security

Association Management (SAM), umfassende

Tests zur Etablierung sicherer Kommunikationsverbindungen

unter Verwendung von der neuesten

Transport Layer Security (TLS)-Version), die

Protection/De-Protection Protocol Class (PRO),

weiterführende Tests zur kryptografischen Absicherung

der zyklischen und azyklischen Kommunikation

sowie Tests zur Interoperabilität mittels

dem PROFINET-spezifischen Remote Service

Interface (RSI) zum Verbindungsaufbau und

Record-basierter Kommunikation.

Fortschritte bei der Validierung

Die teilnehmenden Unternehmen erzielten

dabei bemerkenswerte Fortschritte bei der Validierung

der PROFINET-Sicherheit. So konnten

z. B. Sicherheitstests mit mehreren Controllern

und mehreren Endgeräten erfolgreiche durchgeführt

werden und der Nachweis der sicheren

Etablierung von Application Relations (AR) über

RSI erbracht werden.

Zertifizierungstests

Basis für die Vorbereitung dieser umfangreichen

Tests waren die aktuellen Entwicklungsstände

des Zertifizierungstests zu diesem Scope.

Diese Erkenntnisse und Entwicklungen werden

nun in Form von Trial-Bundles der gesamten PI-

Community zur Verfügung gestellt, wodurch alle

Mitglieder direkt von den Fortschritten profitieren

können.

Standards vorantreiben

Das Plugfest unterstreicht die kontinuierlichen

PI-Aktivitäten, die Standards für industrielle Kommunikation

voranzutreiben und die Cybersicherheit

in der Automatisierungstechnik stetig zu verbessern.

Die Ergebnisse dieses Security Plugfests

stellen einen entscheidenden Schritt zur

Sicherung industrieller Automatisierungsnetzwerke

dar. Die erfolgreiche Zusammenarbeit

der Mitglieder bei der Validierung modernster

Sicherheitstechnologien bekräftigt das Engagement

von PI, PROFINET als die sicherste

und zuverlässigste Kommunikationslösung für

die Industrie 4.0 zu etablieren. ◄

EINKAUFSFÜHRER

EMBEDDED SYSTEME

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46 PC & Industrie 12/2025


Bildverarbeitung

MIPI-CSI-2-basierte Kamera für

Lichtfeldmessung und Multispektral-Aufnahmen

Vision Components präsentiert die VC MIPI Multiview Cam.

Vision Components erweitert

sein Angebot um die VC MIPI Multiview

Cam, ein Kamera-Array mit

neun Bildsensoren. Auf Basis des

Moduls können individuelle Vision-

Sensoren für Lichtfeldmessungen,

Multiview- und Multispektral-Aufnahmen

einfach und schnell entwickelt

werden. Der Anschluss an ein Prozessorboard

erfolgt dabei über nur

ein MIPI-CSI-2-Interface. Erstmals

gezeigt wurde die VC MIPI Multiview

Cam auf der embedded world North

America, Anaheim, Kalifornien.

Vision Components GmbH

www.vision-components.com

VC MIPI Based Solutions

als neues Angebot

Die VC MIPI Multiview Cam ist

Teil der VC MIPI Based Solutions.

Unter diesem Namen bietet VC künftig

Embedded Vision Systeme an,

die auf MIPI-CSI-2-Technologien

basieren und als OEM-Module für

die direkte Integration zur Verfügung

gestellt werden. Unternehmen sparen

damit Zeit und Kosten gegenüber

der Eigenentwicklung, weil

aufwendige Entwicklungsschritte

für Design, Integration, Datenvorverarbeitung

und optisches Setup

bereits umgesetzt und erprobt wurden.

Neben der VC MIPI Multiview

Cam gehören die VC Stereo Cam,

das Embedded Vision System VC

picoSmart sowie über 50 GMSL2-

Kameras inklusive Deserializer-Board

zu den VC MIPI Based Solutions.

Jan-Erik Schmitt, Vice President

of Sales bei Vision Components,

sagt: „Unser Ziel ist es, Unternehmen

die Integration von Embedded

Vision in ihre Anwendungen zu vereinfachen.

MIPI CSI-2 hat sich dabei

als ein Standard-Interface etabliert.

Neben unseren VC MIPI Kameras

und Zubehör gehen wir mit den VC

MIPI Based Solutions nun noch einen

Schritt weiter und bieten komplette

OEM-Module auf Basis der MIPI-

Technologie an.“

Anschluss über MIPI CSI-2

an jedes Prozessorboard

Die VC MIPI Multiview Cam verfügt

über neun Kameramodule mit

OV9281 Bildsensor von Omni-

Vision, die auf einer robusten Aluplatte

angeordnet sind. Ein auf

dem Kamera-Array integrierter

FPGA führt die Bilddaten zusammen,

sodass die neun Einzelbilder

in einem MIPI-CSI-2-Datenstrom

übertragen werden. Das ermöglicht

den Anschluss des Kamera-Arrays

über nur eine MIPI-Schnittstelle und

damit an jedes gängige Prozessorboard.

Je nach Ziel-Anwendung können

FPGAs mit unterschiedlicher

Rechenleistung gewählt werden,

sodass auch komplexe Vorverarbeitungen

möglich sind. Das vereinfacht

die Auswahl des Prozessorboards

für die Endanwendung.

Für Lichtfeldmessung,

Spektralanalysen und

KI-Traininig

Die neun Kameramodule der VC

MIPI Multiview Cam erfassen je nach

Konfiguration und Filter Objekte

aus verschiedenen Blickwinkeln

und / oder mit Empfindlichkeit für

unterschiedliche Wellenlängenbereiche.

Das ermöglicht eine räumliche,

3dimensionale Darstellung

von Objekten oder die Analyse von

Flächen und Materialien auf spektrale

Eigenschaften. Die Bilder der

Multi view-Kamera können außerdem

für das Training von KI-Modellen

verwendet werden, weil sie in

einer Aufnahme Objekte jeweils aus

leicht unterschiedlicher Perspektive

darstellen. Das beschleunigt

die Generierung von echten Trainingsdaten

sowie das Training von

robusten KI-Modellen.

Plug-and-Play Vision

Integration

Von der Kamera zum OEM-Modul:

Die VC MIPI Based Solutions stellen

neben den MIPI-Kameras und

Zubehör wie Kabel, FPGA-Beschleuniger

und Optiken einen weiteren

Baustein des VC MIPI Bricks Systems

dar. Damit ermöglicht VC die

plug-and-play-Integration von Embedded

Vision mit bestmöglicher

Kompatibilität. Alle Komponenten

aus dem Angebot von VC werden

in Deutschland entwickelt und gefertigt,

mit höchster industrietauglicher

Qualität und garantierter Langzeitverfügbarkeit.

PC & Industrie 12/2025 47


Bildverarbeitung

Erstklassige Farbdifferenzierung

und Bildgenauigkeit

JAI erweitert seine Apex-Serie um drei neue 5,1-Megapixel-3-CMOS- R-G-B-Prismakameras.

JAI gibt die Einführung von drei

neuen Modellen seiner Apex-Serie

von 3-CMOS-R-G-B-Prismakameras

für den industriellen Bereich

bekannt. Die neuen 5,1-Megapixel-

Modelle erweitern die Apex-Familie,

die bereits 1,6- und 3,2-Megapixel-Versionen

umfasst, auf insgesamt

zehn verschiedene Kameramodelle.

Die neuen Modelle verfügen

über CoaXPress-, Mini Camera

Link- und 5GigE Vision-Schnittstellen

und ergänzen damit die bestehenden

Optionen 10GigE Vision

und USB3 Vision.

JAI A/S

www.jai.com

Außergewöhnliche

Auflösung

Die neuen Modelle – AP-

5100T-CXPA, AP-5100T-MCL und

AP-5100T-5GE – basieren auf drei

rückseitig belichteten Sony Pregius

S IMX548-Sensoren. Sie liefern 3 ×

5,1 Megapixel bei bis zu 75, 55 bzw.

32 Bildern pro Sekunde und bieten

damit sowohl eine außergewöhnliche

Auflösung als auch eine hohe

Geschwindigkeit für anspruchsvolle

Farbanwendungen in der industriellen

Bildverarbeitung.

Prismabasierte

Bildgebungstechnologie

Wie die bestehenden Apex-

Kameras verwenden auch die

neuen Modelle die fortschrittliche

prismabasierte Bildgebungstechnologie

von JAI. Präzisionsgefertigte

harte dichroitische Prismenfilter

mit steilen Spektralabschnitten

teilen das einfallende Licht in rote,

grüne und blaue Kanäle auf, die

von drei präzise ausgerichteten

CMOS-Sensoren erfasst werden.

Diese Methode eliminiert praktisch

jegliches Farb-Crosstalk und liefert

realistischere, sattere Bilder

mit überragender räumlicher Präzision,

die selbst kleinste Details

sichtbar machen.

Neue Features

Zusätzlich zu den bereits in der

Apex-Reihe verfügbaren Funktionen

– wie Pixel-Binning, Single/

Multi-ROI, automatische Pegelsteuerung,

Sequenzersteuerung,

kamera-interne Farbraumkonvertierung

und kanalunabhängige Belichtungssteuerung

– bieten die neuen

Modelle eine kamera-interne Korrektur

der chromatischen Aberration,

um durch das Objektiv verursachte

Verzerrungen zu minimieren, sowie

die leistungsstarke Xscale-Funktion

von JAI für die Subpixel-Bildskalierung.

Im Gegensatz zum herkömmlichen

Binning, das auf ganze

Pixelkombinationen (z. B. 1×2, 2×1

oder 2×2) beschränkt ist, unterstützt

Xscale Fließkommawerte. Dadurch

können Benutzer ganze und gebrochene

Pixel kombinieren, um „virtuelle”

Pixel mit genau der erforderlichen

Größe zu erstellen, was eine

unübertroffene Flexibilität bei der

Abstimmung von Pixelgröße, Auflösung,

Empfindlichkeit und Signal-

Rausch-Verhältnis bietet.

Nahtlose Integration

Mit vier Opto-Eingängen und

vier Opto-Ausgängen lassen sich

die Kameras nahtlos in komplexe

Inspektionssysteme integrieren.

Dies ermöglicht die Erstellung fortschrittlicher

Trigger-Schemata zur

Koordination mehrerer Kameras,

Lichtquellen oder Bewegungssteuerungsgeräte

und gewährleistet eine

präzise Synchronisation für jeden

Beleuchtungsschritt in multispektralen

Arbeitsabläufen.

Robust und zuverlässig

Die neuen Apex-Kameras wurden

für anspruchsvolle industrielle

Umgebungen entwickelt und verfügen

über ein robustes Gehäuse mit

hoher Stoßfestigkeit (50 G) und Vibrationsfestigkeit

(3 G) sowie einen Betriebstemperaturbereich

von -5 °C

bis +45 °C, wodurch eine konsistente,

zuverlässige Leistung auch

unter rauen Bedingungen gewährleistet

ist.

Fazit

Diese neuen Kameras sind für

anspruchsvolle Aufgaben im Bereich

der maschinellen Farberkennung

konzipiert, bei denen eine erstklassige

Farbdifferenzierung und Bildgenauigkeit

erforderlich ist, wie unter

anderem die Inspektion von Displays,

MLCCs, PCBs, von Lebensmitteln,

die pharmazeutische Qualitätskontrolle

sowie die Druck- und

Waferinspektion. ◄

Intelligente Bildverarbeitung leicht gemacht

Komplexe Inspektionsaufgaben einfach lösen?

Mit EyeVision wird das möglich. Die Softwareplattform

von EVT – Eye Vision Technology vereint

alle Bildverarbeitungsaufgaben in einer Umgebung

– von 2D- und 3D-Vision bis zu KI-basierten

Prüfungen und Robotersteuerung.

Dank der No-Code-Drag-and-Drop-Oberfläche

können Anwender Inspektionslösungen schnell

erstellen, anpassen und sofort einsetzen – ganz

ohne Programmierung. Über 380 vorkonfigurierte

Funktionen und Module machen EyeVision zur

idealen Lösung für Qualitätskontrolle, Robotik,

Messaufgaben und Sortieranwendungen.

Ob Bin Picking, Bauteilprüfung oder Etikettenkontrolle

– EyeVision liefert präzise Ergebnisse in

Echtzeit und lässt sich nahtlos in Roboter, SPS

und Fertigungsnetzwerke integrieren. Durch die

offene Architektur unterstützt die Software nahezu

alle Kamerahersteller und Hardwareschnittstellen.

Das Ergebnis: schnellere Inbetriebnahme, weniger

Engineering-Aufwand, kürzere Time-to-Market

und maximale Flexibilität – von der Einzelanwendung

bis zur Serienfertigung.

EVT Eye Vision Technology

www.evt-web.com

48 PC & Industrie 12/2025


Softwarekonzepte

für Air-Gapped-Umgebungen

Revenera, S. 84

Smarte Mobilität trifft

Software-Exzellenz:

WHILL vertraut auf Parasoft

Parasoft, S. 87

Digitale Souveränität als Wettbewerbsfaktor

cidaas by Widas, S. 98

Mit wenigen Klicks

zur optimalen Vernetzung

Ahlborn Mess- und Regelungstechnik GmbH, S. 89

AuditTrail: Lückenlose

Nachverfolgung von Änderungen

in Maschinensteuerungssoftware

Pulsar Photonics GmbH, S. 94

Client Management und Angriffserkennung

in der OT unter einen Hut bringen

Rhebo S. 86


Produktindex

Branchen

Fertigungsindustrie ...................................... 51

Luft- und Raumfahrt ...................................... 51

Medizintechnik. .......................................... 51

Prozessindustrie ..........................................52

Eigenschaften

echtzeitfähig .............................................52

Langzeit-Support > 5 Jahre ...............................53

portabel .................................................53

Übergreifende Technologien

Analyse/Diagnose . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54

Cloud Computing ........................................54

Künstliche Intelligenz .....................................54

Prozessmanagement .....................................55

Sicherheit/Cybersecurity. .................................55

Simulation ...............................................55

Visualisierung ............................................55

Wissensmanagement. ....................................56

Produktionssoftware

Alarmierung. .............................................56

Augmented Reality .......................................56

Authentifizierung ........................................56

Bedienen und Beobachten. ...............................56

Big Data Analyse .........................................56

Bildverarbeitung .........................................57

Computer Aided Manufacturing (CAM) ...................57

Condition Monitoring ....................................57

Datenerfassung ..........................................57

Energie- und Ressourcenmanagement ....................57

Fernüberwachung. .......................................57

Lagerverwaltungssysteme (LVS). ..........................58

Maintenance .............................................58

Manufacturing Execution System (MES) ...................58

Produktdatenmanagement (PDM) ........................58

Produktionsplanungs- und Steuerungssysteme (PPS) ......58

Roboterprogrammierung. ................................58

Robotic Process Automation (RPA) ........................59

Shopfloor-Management (dSFM). ..........................59

Statistik ..................................................59

Steuern ..................................................59

Traceability. ..............................................59

Virtualisierung ...........................................59

sonstige. .................................................59

Qualitätssicherungssoftware

Computer Aided Quality (CAQ). ...........................60

Messen + Prüfen .........................................60

Qualitätsmanagement. ...................................60

Testautomatisierung ........................................... 60

Planungssoftware

Advanced Planning and Scheduling-Systeme (APS) ........60

Business Intelligence (BI). .................................60

Customer Relationship Management (CRM) ............... 61

Enterprise Asset Management (EAM) ...................... 61

Enterprise Resource Planning (ERP). ....................... 61

Manufacturing Resource Planning (MRP) .................. 61

Operational Intelligence (OI) .............................. 61

Overall Equipment Effectiveness (OEE) .................... 61

Product Lifecycle- Management (PLM) .................... 61

Retrofit. .................................................. 61

Supply Chain Management . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61

Tools

Bibliotheken .............................................62

Containering . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62

Data Mining ..............................................62

Debugging. ..............................................62

Dokumentation ..........................................62

Emulation ................................................62

Entwicklung. .............................................62

GUI-Design. ..............................................62

HiL (Hardware-in-the-Loop). ..............................63

Konstruktion .............................................63

Konvertierung. ...........................................63

Programmierung .........................................63

Releasewechsel ..........................................63

Robotersteuerung. .......................................63

sichere Embedded Systeme. ..............................63

Virtual Reality ............................................63

VUI-Design (Voice User Interface) .........................64

Kits

Software-Development-Kits ..............................64

Toolkits ..................................................64

Dienstleistungen

Cloud-Services ...........................................64

Digitalisierung ...........................................64

Engineering/Re-Engineering. .............................64

GUI-Design. ..............................................65

Programmierung .........................................65

Simulation ...............................................65

Software-Konsolidierung und Internationalisierung .......65

VUI-Design (Voice User Interface) .........................65

50 Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026


Produkte und Lieferanten

Branchen

Branchen,

Fertigungsindustrie

3plusplus GmbH ....................66

ADDITIVE GmbH ....................66

AHP GmbH. .........................66

AMC - Analytik & Messtechnik .......66

ams.Solution AG ....................66

Andreas Müller Electronic GmbH ....66

Aptean Austria GmbH ...............66

Aptean Germany GmbH .............66

Asprova GmbH ......................66

audius GmbH .......................66

Balluff GmbH. .......................67

Basler AG. ...........................67

Bay-Soft GmbH. .....................67

Beijer Electronics GmbH .............67

Berg GmbH .........................67

blue automation GmbH .............67

BMC Solutions GmbH. ...............67

bsAutomatisierung GmbH ...........67

camLine GmbH. .....................67

Candera GmbH. .....................67

cidaas by Widas ID GmbH. ...........67

cluetec GmbH. ......................67

Complan & Partner GmbH ...........67

ConSense GmbH ....................67

Convergent Information GmbH .....67

COPA-DATA GmbH ..................67

COSMINO AG. .......................67

cps Programmier-Service GmbH . . . . . 68

Critical Manufacturing GmbH. .......68

CSP GmbH & Co. KG .................68

Cumulocity GmbH. ..................68

Cybus GmbH ........................68

D+D+M GmbH & Co. KG .............68

DE software & control GmbH ........68

DEDITEC GmbH .....................68

Delphin Technology AG .............68

DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68

DEVITY GmbH. ......................68

DEWETRON GmbH ..................68

digital ZEIT GmbH ...................68

DiIT GmbH ..........................68

Efficiency Systems. ..................68

Enit Energy IT Systems GmbH. .......69

ESplan GmbH .......................69

Euresys SA ..........................69

EUROS Embedded Systems GmbH ...69

evon GmbH .........................69

EVT Eye Vision Technology GmbH ...69

Evy Solutions GmbH. ................69

FASTEC GmbH. ......................69

Fautronix GmbH. ....................69

Fertigungsprofi Mark Burmeister ....69

FiberVision GmbH ...................69

FLECS Technologies GmbH ..........69

FNT Software GmbH. ................69

Forterro Deutschland. ...............69

gbo datacomp GmbH ...............70

GBTEC Software AG .................70

Geitmann Messtechnik ..............70

GFOS mbH ..........................70

Glaub Automation & Engineering ....70

Goldammer GmbH ..................70

GRASS GmbH .......................70

halec. ...............................70

Halocline GmbH & Co. KG. ...........70

Hitex GmbH.........................70

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70

IGE+XAO Software Vertriebs GmbH ..70

IMACS GmbH. .......................70

INCLUDIS Inc. .......................70

Industrie Informatik GmbH ..........70

iniNet Solutions GmbH ..............71

INOSOFT GmbH .....................71

InQu Solutions GmbH ...............71

inray Industriesoftware GmbH .......71

iT Engineering Manufacturing .......71

K2D-KeyToData GmbH ..............71

KEB Automation KG .................71

Kistler Instrumente GmbH . . . . . . . . . . . 71

Klepsydra Technologies AG ..........71

Kontron AIS GmbH, Dresden. ........71

KUMAVISION AG ....................71

Lauterbach GmbH. ..................71

LEBERT Software Engineering .......71

Lieber Lieber Software GmbH .......71

Logic Technology B.V. ...............71

M&M Software GmbH ...............72

machineering GmbH & Co. KG .......72

Magic Software Enterprises. .........72

majesty GmbH ......................72

measX GmbH & Co. KG ..............72

mechOnics ag. ......................72

mesonic Software GmbH ............72

Meta-Level Software AG .............72

mobile function GmbH ..............72

MPDV Mikrolab GmbH. ..............72

MVTec Software GmbH. .............72

Neuron GmbH ......................72

Novotek Austria GmbH ..............72

Oktogon Elektronik .................73

ONEKEY GmbH. .....................73

Owlytic GmbH ......................73

Peakboard GmbH ...................73

Peeriot GmbH .......................73

Perzeptron GmbH ...................73

PK Computer GmbH .................73

PLANAT GmbH ......................73

Proalpha Group GmbH ..............73

prognostica GmbH ..................73

PROXIA Software AG ................73

Quality Miners GmbH ...............73

Rauscher GmbH .....................73

RTE Akustik + Prüftechnik ...........73

SAR Elektronic GmbH. ............... 74

SDZ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74

SECO. ............................... 74

SEGGER Microcontroller GmbH ...... 74

Selmo Technology GmbH ........... 74

SemsoTec GmbH .................... 74

Sensor to Image GmbH .............. 74

SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74

Softing Industrial Automation ....... 74

Software Factory GmbH ............. 74

speedy software solutions ........... 74

SpiraTec AG ......................... 74

SSV Software Systems GmbH ........ 74

SYS TEC electronic AG ............... 74

sysmat GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74

Technical Software Engineering .....75

Tenasys Europe GmbH. ..............75

Threedy GmbH. .....................75

TRANSCONNECT ....................75

Unified-E AG ........................75

Verifysoft Technology GmbH ........75

VISAM GmbH. .......................75

Visual Components GmbH...........75

voice INTER connect GmbH..........75

Weidmüller GTI Software GmbH .....75

WEISANG GmbH. ....................75

Widas Technologie Services GmbH ..75

XiSys Software GmbH ...............75

YASKAWA Europe, Drives ............75

YASKAWA Europe, profichip .........75

Branchen,

Luft- und Raumfahrt

3plusplus GmbH ....................66

AbsInt Angewandte Informatik ......66

ADDITIVE GmbH ....................66

AHP GmbH. .........................66

AIT Goehner GmbH .................66

ALPHA-Numerics GmbH .............66

AMC - Analytik & Messtechnik .......66

ams.Solution AG ....................66

Aptean Austria GmbH ...............66

Asprova GmbH ......................66

Berg GmbH .........................67

blue automation GmbH .............67

cluetec GmbH. ......................67

CODESYS GmbH. ....................67

ConSense GmbH ....................67

Convergent Information GmbH .....67

Cosateq GmbH & Co. KG .............67

COSMINO AG. .......................67

cps Programmier-Service GmbH . . . . . 68

Critical Manufacturing GmbH........68

CSP GmbH & Co. KG .................68

D+D+M GmbH & Co. KG .............68

DE software & control GmbH ........68

demmel products gmbh.............68

DEWETRON GmbH ..................68

digital ZEIT GmbH ...................68

Eagle Peak GmbH ...................68

EASYCODE GmbH ...................68

ECOS Technology GmbH ............68

Efficiency Systems...................68

esd electronics gmbh ...............69

ESplan GmbH .......................69

Euresys SA ..........................69

EUROS Embedded Systems GmbH ...69

EVT Eye Vision Technology GmbH ...69

Fertigungsprofi Mark Burmeister ....69

FNT Software GmbH. ................69

FORCAM ENISCO GmbH .............69

Fraunhofer-Institut ITWM ............69

gbo datacomp GmbH ...............70

GBTEC Software AG .................70

Geitmann Messtechnik ..............70

Halocline GmbH & Co. KG. ...........70

Hitex GmbH.........................70

IGE+XAO Software Vertriebs GmbH ..70

ilbers GmbH.........................70

Industrie Informatik GmbH ..........70

ITK Engineering GmbH ..............71

ITPower Solutions GmbH ............71

K2D-KeyToData GmbH ..............71

Kistler Instrumente GmbH . . . . . . . . . . . 71

Kithara Software GmbH .............71

Klepsydra Technologies AG ..........71

Lauterbach GmbH...................71

LEBERT Software Engineering .......71

Logic Technology B.V. ...............71

machineering GmbH & Co. KG .......72

Magic Software Enterprises. .........72

majesty GmbH ......................72

measX GmbH & Co. KG ..............72

mechOnics ag.......................72

MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........72

MVTec Software GmbH. .............72

Neuron GmbH ......................72

Novotek Austria GmbH ..............72

ondeso GmbH.......................73

Owlytic GmbH ......................73

Parasoft Deutschland GmbH. ........73

Perzeptron GmbH ...................73

PK Computer GmbH .................73

PLANAT GmbH ......................73

PROXIA Software AG ................73

QA Systems GmbH ..................73

Quality Miners GmbH ...............73

qualitypoint GmbH. .................73

Rauscher GmbH .....................73

Revenera............................73

S&P Computersysteme GmbH ....... 74

SemsoTec GmbH .................... 74

Sensor to Image GmbH .............. 74

SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74

SimulateFirst ........................ 74

Software Factory GmbH ............. 74

SparxSystems Software GmbH. ...... 74

TECHNIA GmbH ..................... 74

tecnotron elektronik gmbh ..........75

Tenasys Europe GmbH...............75

Threedy GmbH. .....................75

Verifysoft Technology GmbH ........75

VISAM GmbH. .......................75

WEISANG GmbH. ....................75

Branchen, Medizintechnik

3plusplus GmbH ....................66

AbsInt Angewandte Informatik ......66

ADDITIVE GmbH ....................66

AHP GmbH..........................66

AIT Goehner GmbH .................66

ALPHA-Numerics GmbH .............66

ams.Solution AG ....................66

Aptean Germany GmbH .............66

Asprova GmbH ......................66

audius GmbH .......................66

Bay-Soft GmbH......................67

Beijer Electronics GmbH .............67

Berg GmbH .........................67

blue automation GmbH .............67

camLine GmbH. .....................67

Candera GmbH. .....................67

cidaas by Widas ID GmbH. ...........67

cluetec GmbH. ......................67

CODESYS GmbH. ....................67

Complan & Partner GmbH ...........67

ConSense GmbH ....................67

Cosateq GmbH & Co. KG .............67

Critical Manufacturing GmbH. .......68

CSP GmbH & Co. KG .................68

D+D+M GmbH & Co. KG .............68

DE software & control GmbH ........68

DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68

DELTA LOGIC GmbH .................68

demmel products gmbh. ............68

digital ZEIT GmbH ...................68

DUALIS GmbH IT Solution ...........68

Eagle Peak GmbH ...................68

EASYCODE GmbH ...................68

ECOS Technology GmbH ............68

Enit Energy IT Systems GmbH. .......69

Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026 51


esd electronics gmbh ...............69

Euresys SA ..........................69

EUROS Embedded Systems GmbH ...69

EVT Eye Vision Technology GmbH ...69

FASTEC GmbH. ......................69

Fautronix GmbH. ....................69

Fertigungsprofi Mark Burmeister ....69

FNT Software GmbH. ................69

FORCAM ENISCO GmbH .............69

Forterro Deutschland. ...............69

Fraunhofer-Institut ITWM ............69

gbo datacomp GmbH ...............70

GBTEC Software AG .................70

GFOS mbH ..........................70

Glaub Automation & Engineering ....70

GUS ERP GmbH. .....................70

Hitex GmbH.........................70

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70

IGE+XAO Software Vertriebs GmbH ..70

ilbers GmbH. ........................70

IMACS GmbH. .......................70

Industrie Informatik GmbH ..........70

INOSOFT GmbH .....................71

ITK Engineering GmbH ..............71

ITPower Solutions GmbH ............71

K2D-KeyToData GmbH ..............71

Kistler Instrumente GmbH . . . . . . . . . . . 71

Kithara Software GmbH .............71

KUMAVISION AG ....................71

Lauterbach GmbH. ..................71

LEBERT Software Engineering .......71

Logic Technology B.V. ...............71

M&M Software GmbH ...............72

machineering GmbH & Co. KG .......72

Magic Software Enterprises. .........72

majesty GmbH ......................72

mechOnics ag. ......................72

mesonic Software GmbH ............72

MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........72

mobile function GmbH ..............72

MVTec Software GmbH. .............72

Neuron GmbH ......................72

Novotek Austria GmbH ..............72

ondeso GmbH. ......................73

ONEKEY GmbH. .....................73

Owlytic GmbH ......................73

Parasoft Deutschland GmbH. ........73

Perzeptron GmbH ...................73

PLANAT GmbH ......................73

Proalpha Group GmbH ..............73

QA Systems GmbH ..................73

Quality Miners GmbH ...............73

qualitypoint GmbH. .................73

Rauscher GmbH .....................73

Revenera. ...........................73

S&P Computersysteme GmbH ....... 74

SEGGER Microcontroller GmbH ...... 74

Sensor to Image GmbH .............. 74

SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74

SimulateFirst ........................ 74

Softing Industrial Automation ....... 74

Software Factory GmbH ............. 74

SparxSystems Software GmbH. ...... 74

TECHNIA GmbH ..................... 74

tecnotron elektronik gmbh ..........75

Tenasys Europe GmbH. ..............75

Unified-E AG ........................75

Verifysoft Technology GmbH ........75

VISAM GmbH. .......................75

voice INTER connect GmbH. .........75

Widas Technologie Services GmbH ..75

XiSys Software GmbH ...............75

Branchen,

Prozessindustrie

ADDITIVE GmbH ....................66

ADLON Intelligent Solutions GmbH . . 66

AIT Goehner GmbH .................66

all4cloud GmbH & Co. KG ............66

ALPHA-Numerics GmbH .............66

AMC - Analytik & Messtechnik .......66

AmpereSoft GmbH ..................66

Aptean Austria GmbH ...............66

Asprova GmbH ......................66

audius GmbH .......................66

Bay-Soft GmbH. .....................67

Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67

Beijer Electronics GmbH .............67

Berg GmbH .........................67

blue automation GmbH .............67

BMC Solutions GmbH. ...............67

bsAutomatisierung GmbH ...........67

camLine GmbH. .....................67

Candera GmbH. .....................67

cidaas by Widas ID GmbH. ...........67

cluetec GmbH. ......................67

CODESYS GmbH. ....................67

Complan & Partner GmbH ...........67

ConSense GmbH ....................67

COPA-DATA GmbH ..................67

Cosateq GmbH & Co. KG .............67

CSP GmbH & Co. KG .................68

D+D+M GmbH & Co. KG .............68

DE software & control GmbH ........68

DEDITEC GmbH .....................68

Delphin Technology AG .............68

DELTA LOGIC GmbH .................68

demmel products gmbh. ............68

DEVITY GmbH. ......................68

digital ZEIT GmbH ...................68

DUALIS GmbH IT Solution ...........68

Eagle Peak GmbH ...................68

EASYCODE GmbH ...................68

ECOS Technology GmbH ............68

Efficiency Systems. ..................68

esd electronics gmbh ...............69

ESplan GmbH .......................69

Euresys SA ..........................69

EUROS Embedded Systems GmbH ...69

evon GmbH .........................69

EVT Eye Vision Technology GmbH ...69

FASTEC GmbH. ......................69

Fautronix GmbH. ....................69

FiberVision GmbH ...................69

FLECS Technologies GmbH ..........69

FlowChief GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69

FNT Software GmbH. ................69

Fraunhofer-Institut ITWM ............69

gbo datacomp GmbH ...............70

GBTEC Software AG .................70

Geitmann Messtechnik ..............70

GFOS mbH ..........................70

Glaub Automation & Engineering ....70

Goldammer GmbH ..................70

GRASS GmbH .......................70

GUS ERP GmbH. .....................70

Hitex GmbH.........................70

I-Care Deutschland GmbH ...........70

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70

IMACS GmbH. .......................70

IMSTec GmbH .......................70

INOSOFT GmbH .....................71

inray Industriesoftware GmbH .......71

ITPower Solutions GmbH ............71

KEB Automation KG .................71

Kistler Instrumente GmbH . . . . . . . . . . . 71

Kithara Software GmbH .............71

Klepsydra Technologies AG ..........71

Kontron AIS GmbH, Dresden. ........71

Lauterbach GmbH...................71

LEBERT Software Engineering .......71

M&M Software GmbH ...............72

machineering GmbH & Co. KG .......72

Magic Software Enterprises. .........72

measX GmbH & Co. KG ..............72

mechOnics ag.......................72

Meta-Level Software AG .............72

MHJ - Software GmbH & Co.KG ......72

mobile function GmbH ..............72

MPDV Mikrolab GmbH...............72

MVTec Software GmbH. .............72

Neuron GmbH ......................72

Novotek Austria GmbH ..............72

ondeso GmbH. ......................73

Owlytic GmbH ......................73

Peakboard GmbH ...................73

Peeriot GmbH .......................73

PK Computer GmbH .................73

prognostica GmbH ..................73

PROXIA Software AG ................73

QA Systems GmbH ..................73

qualitypoint GmbH. .................73

Rauscher GmbH .....................73

RTE Akustik + Prüftechnik ...........73

S&P Computersysteme GmbH ....... 74

SAR Elektronic GmbH. ............... 74

SDZ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74

SEGGER Microcontroller GmbH ...... 74

Selmo Technology GmbH ........... 74

Sensor to Image GmbH .............. 74

SimpaTec Engineering ............... 74

SimulateFirst ........................ 74

Softing Industrial Automation ....... 74

SparxSystems Software GmbH....... 74

SpiraTec AG ......................... 74

SSV Software Systems GmbH ........ 74

sysmat GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74

TECHNIA GmbH ..................... 74

Technical Software Engineering .....75

tecnotron elektronik gmbh ..........75

Tenasys Europe GmbH...............75

Threedy GmbH. .....................75

TRANSCONNECT ....................75

Unified-E AG ........................75

Verifysoft Technology GmbH ........75

VISAM GmbH. .......................75

Visual Components GmbH...........75

Weidmüller GTI Software GmbH .....75

WEISANG GmbH. ....................75

Widas Technologie Services GmbH ..75

XiSys Software GmbH ...............75

YASKAWA Europe, Drives ............75

YASKAWA Europe, profichip .........75

Eigenschaften

Eigenschaften,

echtzeitfähig

ADLON Intelligent Solutions GmbH . . 66

AIT Goehner GmbH .................66

all4cloud GmbH & Co. KG ............66

AMC - Analytik & Messtechnik .......66

AmpereSoft GmbH ..................66

ams.Solution AG ....................66

Andreas Müller Electronic GmbH ....66

Aptean Germany GmbH .............66

audius GmbH .......................66

Basler AG............................67

Bay-Soft GmbH. .....................67

Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67

Beijer Electronics GmbH .............67

Berg GmbH .........................67

blue automation GmbH .............67

BMC Messsysteme GmbH. ...........67

bsAutomatisierung GmbH ...........67

camLine GmbH. .....................67

cluetec GmbH. ......................67

CODESYS GmbH. ....................67

ConSense GmbH ....................67

Convergent Information GmbH .....67

COPA-DATA GmbH ..................67

CSP GmbH & Co. KG .................68

Cumulocity GmbH...................68

Cybus GmbH ........................68

D+D+M GmbH & Co. KG .............68

DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68

DELTA LOGIC GmbH .................68

DEVITY GmbH.......................68

digital ZEIT GmbH ...................68

DUALIS GmbH IT Solution ...........68

Eagle Peak GmbH ...................68

ECOS Technology GmbH ............68

Efficiency Systems...................68

emlix GmbH.........................68

emtrion GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69

Enit Energy IT Systems GmbH. .......69

es:saar GmbH .......................69

esd electronics gmbh ...............69

ESplan GmbH .......................69

Euresys SA ..........................69

EUROS Embedded Systems GmbH ...69

evon GmbH .........................69

EVT Eye Vision Technology GmbH ...69

Evy Solutions GmbH. ................69

FASTEC GmbH. ......................69

Fautronix GmbH. ....................69

FiberVision GmbH ...................69

FlowChief GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69

Fraunhofer-Institut ITWM ............69

gbo datacomp GmbH ...............70

GBTEC Software AG .................70

GFOS mbH ..........................70

GRASS GmbH .......................70

GUS ERP GmbH. .....................70

Halocline GmbH & Co. KG. ...........70

Hitex GmbH.........................70

I-Care Deutschland GmbH ...........70

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70

IMACS GmbH. .......................70

IMSTec GmbH .......................70

52 Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026


INCLUDIS Inc. .......................70

Industrie Informatik GmbH ..........70

iniNet Solutions GmbH ..............71

iT Engineering Manufacturing .......71

KEB Automation KG .................71

Kithara Software GmbH .............71

Klepsydra Technologies AG ..........71

Kontron AIS GmbH, Dresden. ........71

Körber Pharma Software GmbH. .....71

Logic Technology B.V. ...............71

machineering GmbH & Co. KG .......72

Magic Software Enterprises. .........72

majesty GmbH ......................72

measX GmbH & Co. KG ..............72

Membrain GmbH. ...................72

mesonic Software GmbH ............72

mobile function GmbH ..............72

Neuron GmbH ......................72

NFT automates GmbH ...............72

Novotek Austria GmbH ..............72

ondeso GmbH. ......................73

ONEKEY GmbH. .....................73

Parasoft Deutschland GmbH. ........73

Peakboard GmbH ...................73

Peeriot GmbH .......................73

Perzeptron GmbH ...................73

PLANAT GmbH ......................73

Proalpha Group GmbH ..............73

ProSoft GmbH. ......................73

Quality Miners GmbH ...............73

Rauscher GmbH .....................73

RTE Akustik + Prüftechnik ...........73

S&P Computersysteme GmbH ....... 74

SDZ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74

SECO. ............................... 74

SEGGER Microcontroller GmbH ...... 74

Selmo Technology GmbH ........... 74

SemsoTec GmbH .................... 74

Sensor to Image GmbH .............. 74

SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74

SimulateFirst ........................ 74

Softing Industrial Automation ....... 74

Software Factory GmbH ............. 74

speedy software solutions ........... 74

SpiraTec AG ......................... 74

SSV Software Systems GmbH ........ 74

TECHNIA GmbH ..................... 74

Technical Software Engineering .....75

Tenasys Europe GmbH. ..............75

Threedy GmbH. .....................75

TRANSCONNECT ....................75

Unified-E AG ........................75

Verifysoft Technology GmbH ........75

Visual Components GmbH. ..........75

voice INTER connect GmbH. .........75

Weidmüller GTI Software GmbH .....75

XiSys Software GmbH ...............75

Eigenschaften,

Langzeit-Support

> 5 Jahre

3plusplus GmbH ....................66

AbsInt Angewandte Informatik ......66

ADDITIVE GmbH ....................66

ADLON Intelligent Solutions GmbH . . 66

AHP GmbH. .........................66

AIT Goehner GmbH .................66

all4cloud GmbH & Co. KG ............66

AMC - Analytik & Messtechnik .......66

AmpereSoft GmbH ..................66

ams.Solution AG ....................66

Andreas Müller Electronic GmbH ....66

Aptean Austria GmbH ...............66

Aptean Germany GmbH .............66

Asprova GmbH ......................66

audius GmbH .......................66

Basler AG. ...........................67

Bay-Soft GmbH. .....................67

Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67

Beijer Electronics GmbH .............67

Berg GmbH .........................67

blue automation GmbH .............67

BMC Solutions GmbH. ...............67

bsAutomatisierung GmbH ...........67

camLine GmbH. .....................67

Candera GmbH. .....................67

cluetec GmbH. ......................67

CODESYS GmbH. ....................67

Complan & Partner GmbH ...........67

ConSense GmbH ....................67

Convergent Information GmbH .....67

COPA-DATA GmbH ..................67

CSP GmbH & Co. KG .................68

D+D+M GmbH & Co. KG .............68

DE software & control GmbH ........68

DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68

DELTA LOGIC GmbH .................68

demmel products gmbh. ............68

DEVITY GmbH. ......................68

DEWETRON GmbH ..................68

digital ZEIT GmbH ...................68

DiIT GmbH ..........................68

DUALIS GmbH IT Solution ...........68

EASYCODE GmbH ...................68

ECOS Technology GmbH ............68

Efficiency Systems. ..................68

emlix GmbH. ........................68

emtrion GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69

Enit Energy IT Systems GmbH........69

esd electronics gmbh ...............69

ESplan GmbH .......................69

Euresys SA ..........................69

EUROS Embedded Systems GmbH ...69

evon GmbH .........................69

EVT Eye Vision Technology GmbH ...69

Evy Solutions GmbH. ................69

FASTEC GmbH. ......................69

Fautronix GmbH. ....................69

FiberVision GmbH ...................69

FLECS Technologies GmbH ..........69

FlowChief GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69

FORCAM ENISCO GmbH .............69

gbo datacomp GmbH ...............70

GBTEC Software AG .................70

GFOS mbH ..........................70

GRASS GmbH .......................70

GUS ERP GmbH. .....................70

halec. ...............................70

Hitex GmbH.........................70

I-Care Deutschland GmbH ...........70

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70

ilbers GmbH. ........................70

IMACS GmbH. .......................70

Industrie Informatik GmbH ..........70

iniNet Solutions GmbH ..............71

inray Industriesoftware GmbH .......71

iT Engineering Manufacturing .......71

KEB Automation KG .................71

Kithara Software GmbH .............71

Kontron AIS GmbH, Dresden. ........71

Körber Pharma Software GmbH. .....71

LEBERT Software Engineering .......71

Logic Technology B.V. ...............71

machineering GmbH & Co. KG .......72

Magic Software Enterprises. .........72

majesty GmbH ......................72

measX GmbH & Co. KG ..............72

Membrain GmbH....................72

mobile function GmbH ..............72

MVTec Software GmbH. .............72

Neuron GmbH ......................72

NFT automates GmbH ...............72

Novotek Austria GmbH ..............72

PEAK-System Technik GmbH. ........73

Peeriot GmbH .......................73

Perzeptron GmbH ...................73

Proalpha Group GmbH ..............73

ProSoft GmbH. ......................73

Quality Miners GmbH ...............73

qualitypoint GmbH. .................73

Rauscher GmbH .....................73

RTE Akustik + Prüftechnik ...........73

S&P Computersysteme GmbH ....... 74

SDZ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74

SECO. ............................... 74

SEGGER Microcontroller GmbH ...... 74

SemsoTec GmbH .................... 74

Sensor to Image GmbH .............. 74

SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74

Software Factory GmbH ............. 74

speedy software solutions ........... 74

SpiraTec AG ......................... 74

SSV Software Systems GmbH ........ 74

SYS TEC electronic AG ............... 74

sysmat GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74

TECHNIA GmbH ..................... 74

Technical Software Engineering .....75

tecnotron elektronik gmbh ..........75

Tenasys Europe GmbH...............75

TRANSCONNECT ....................75

Verifysoft Technology GmbH ........75

VISAM GmbH. .......................75

Visual Components GmbH...........75

Weidmüller GTI Software GmbH .....75

WEISANG GmbH. ....................75

XiSys Software GmbH ...............75

YASKAWA Europe, Drives ............75

YASKAWA Europe, profichip .........75

Eigenschaften, portabel

AbsInt Angewandte Informatik ......66

ADDITIVE GmbH ....................66

ADLON Intelligent Solutions GmbH . . 66

all4cloud GmbH & Co. KG ............66

AMC - Analytik & Messtechnik .......66

AmpereSoft GmbH ..................66

ams.Solution AG ....................66

Aptean Germany GmbH .............66

Asprova GmbH ......................66

audius GmbH .......................66

Bay-Soft GmbH......................67

Beijer Electronics GmbH .............67

Berg GmbH .........................67

blue automation GmbH .............67

BMC Messsysteme GmbH. ...........67

camLine GmbH. .....................67

cluetec GmbH. ......................67

CODESYS GmbH. ....................67

ConSense GmbH ....................67

CSP GmbH & Co. KG .................68

DE software & control GmbH ........68

DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68

DELTA LOGIC GmbH .................68

DEWETRON GmbH ..................68

digital ZEIT GmbH ...................68

DUALIS GmbH IT Solution ...........68

Efficiency Systems...................68

Enit Energy IT Systems GmbH. .......69

ESplan GmbH .......................69

EUROS Embedded Systems GmbH ...69

EVT Eye Vision Technology GmbH ...69

Fautronix GmbH. ....................69

FLECS Technologies GmbH ..........69

FORCAM ENISCO GmbH .............69

gbo datacomp GmbH ...............70

GBTEC Software AG .................70

GFOS mbH ..........................70

GUS ERP GmbH. .....................70

halec. ...............................70

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70

ilbers GmbH. ........................70

IMACS GmbH. .......................70

Industrie Informatik GmbH ..........70

iniNet Solutions GmbH ..............71

inray Industriesoftware GmbH .......71

iT Engineering Manufacturing .......71

KEB Automation KG .................71

Klepsydra Technologies AG ..........71

Kontron AIS GmbH, Dresden. ........71

Körber Pharma Software GmbH. .....71

Magic Software Enterprises. .........72

majesty GmbH ......................72

measX GmbH & Co. KG ..............72

Membrain GmbH....................72

MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........72

mobile function GmbH ..............72

MVTec Software GmbH. .............72

Neuron GmbH ......................72

Novotek Austria GmbH ..............72

Peakboard GmbH ...................73

Peeriot GmbH .......................73

PK Computer GmbH .................73

Proalpha Group GmbH ..............73

Quality Miners GmbH ...............73

qualitypoint GmbH. .................73

S&P Computersysteme GmbH ....... 74

SECO. ............................... 74

SEGGER Microcontroller GmbH ...... 74

SemsoTec GmbH .................... 74

SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74

Software Factory GmbH ............. 74

speedy software solutions ........... 74

SYS TEC electronic AG ............... 74

Technical Software Engineering .....75

Threedy GmbH. .....................75

VISAM GmbH. .......................75

Weidmüller GTI Software GmbH .....75

XiSys Software GmbH ...............75

Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026 53


Übergreifende

Technologien

Übergreifende

Technologien,

Analyse/Diagnose

3plusplus GmbH ....................66

AbsInt Angewandte Informatik ......66

ADDITIVE GmbH ....................66

AHP GmbH. .........................66

AIT Goehner GmbH .................66

AMC - Analytik & Messtechnik .......66

Andreas Müller Electronic GmbH ....66

Asprova GmbH ......................66

audius GmbH .......................66

Balluff GmbH. .......................67

Basler AG. ...........................67

Bay-Soft GmbH. .....................67

Beijer Electronics GmbH .............67

Berg GmbH .........................67

blue automation GmbH .............67

BMC Messsysteme GmbH. ...........67

BMC Solutions GmbH. ...............67

camLine GmbH. .....................67

cluetec GmbH. ......................67

CODESYS GmbH. ....................67

Convergent Information GmbH .....67

COPA-DATA GmbH ..................67

COSCOM Computer GmbH ..........67

COSMINO AG. .......................67

CSP GmbH & Co. KG .................68

Cumulocity GmbH. ..................68

D+D+M GmbH & Co. KG .............68

DE software & control GmbH ........68

DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68

DELTA LOGIC GmbH .................68

DEWETRON GmbH ..................68

DUALIS GmbH IT Solution ...........68

EASYCODE GmbH ...................68

Efficiency Systems. ..................68

Enit Energy IT Systems GmbH. .......69

ESplan GmbH .......................69

Euresys SA ..........................69

EUROS Embedded Systems GmbH ...69

evon GmbH .........................69

Evy Solutions GmbH. ................69

FASTEC GmbH. ......................69

Fautronix GmbH. ....................69

FiberVision GmbH ...................69

FLECS Technologies GmbH ..........69

FNT Software GmbH. ................69

FORCAM ENISCO GmbH .............69

Fraunhofer-Institut ITWM ............69

gbo datacomp GmbH ...............70

GBTEC Software AG .................70

Geitmann Messtechnik ..............70

GFOS mbH ..........................70

GUS ERP GmbH. .....................70

Halocline GmbH & Co. KG. ...........70

Hitex GmbH.........................70

IB Hoch - Ing.büro für Systemdesign . 70

I-Care Deutschland GmbH ...........70

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70

IGE+XAO Software Vertriebs GmbH ..70

IMACS GmbH. .......................70

INCLUDIS Inc. .......................70

Industrie Informatik GmbH ..........70

iniNet Solutions GmbH ..............71

inray Industriesoftware GmbH .......71

Inway Systems GmbH ...............71

iT Engineering Manufacturing .......71

ITK Engineering GmbH ..............71

KEB Automation KG .................71

Kithara Software GmbH .............71

Kontron AIS GmbH, Dresden. ........71

Lieber Lieber Software GmbH .......71

machineering GmbH & Co. KG .......72

Magic Software Enterprises. .........72

measX GmbH & Co. KG ..............72

Meta-Level Software AG .............72

Mirasoft GmbH & Co. KG .............72

mobile function GmbH ..............72

MPDV Mikrolab GmbH. ..............72

MVTec Software GmbH. .............72

Neuron GmbH ......................72

Novotek Austria GmbH ..............72

Parasoft Deutschland GmbH. ........73

PEAK-System Technik GmbH. ........73

Perzeptron GmbH ...................73

PK Computer GmbH .................73

PLS GmbH ..........................73

Proalpha Group GmbH ..............73

Quality Miners GmbH ...............73

Rauscher GmbH .....................73

RTE Akustik + Prüftechnik ...........73

SDZ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74

Selmo Technology GmbH ........... 74

SemsoTec GmbH .................... 74

Sensor to Image GmbH .............. 74

SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74

SimpaTec Engineering ............... 74

SimulateFirst ........................ 74

Softing Industrial Automation ....... 74

SparxSystems Software GmbH....... 74

speedy software solutions ........... 74

SpiraTec AG ......................... 74

SSV Software Systems GmbH ........ 74

Technical Software Engineering .....75

TRANSCONNECT ....................75

Visplore GmbH ......................75

Visual Components GmbH. ..........75

Weidmüller GTI Software GmbH .....75

WEISANG GmbH. ....................75

Xplain Data GmbH ..................75

YASKAWA Europe, Drives ............75

YASKAWA Europe, profichip .........75

Übergreifende

Technologien,

Cloud Computing

ADDITIVE GmbH ....................66

ADLON Intelligent Solutions GmbH . . 66

AMC - Analytik & Messtechnik .......66

ams.Solution AG ....................66

Aptean Austria GmbH ...............66

Aptean Germany GmbH .............66

audius GmbH .......................66

Balluff GmbH. .......................67

Bay-Soft GmbH. .....................67

Berg GmbH .........................67

BMC Solutions GmbH. ...............67

camLine GmbH. .....................67

cidaas by Widas ID GmbH. ...........67

cluetec GmbH. ......................67

CODESYS GmbH. ....................67

ConSense GmbH ....................67

COPA-DATA GmbH ..................67

COSCOM Computer GmbH ..........67

COSMINO AG. .......................67

Cumulocity GmbH. ..................68

DE software & control GmbH ........68

DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68

digital ZEIT GmbH ...................68

ECOS Technology GmbH ............68

Efficiency Systems...................68

Enit Energy IT Systems GmbH. .......69

EUROS Embedded Systems GmbH ...69

evon GmbH .........................69

EVT Eye Vision Technology GmbH ...69

Evy Solutions GmbH. ................69

FASTEC GmbH. ......................69

Fautronix GmbH. ....................69

FLECS Technologies GmbH ..........69

FNT Software GmbH. ................69

FORCAM ENISCO GmbH .............69

Forterro Deutschland. ...............69

gbo datacomp GmbH ...............70

GBTEC Software AG .................70

GFOS mbH ..........................70

GUS ERP GmbH. .....................70

I-Care Deutschland GmbH ...........70

IMACS GmbH. .......................70

INCLUDIS Inc. .......................70

Industrie Informatik GmbH ..........70

iniNet Solutions GmbH ..............71

inray Industriesoftware GmbH .......71

ITK Engineering GmbH ..............71

K2D-KeyToData GmbH ..............71

KEB Automation KG .................71

Kontron AIS GmbH, Dresden.........71

KUMAVISION AG ....................71

Logic Technology B.V. ...............71

M&M Software GmbH ...............72

machineering GmbH & Co. KG .......72

Magic Software Enterprises. .........72

mesonic Software GmbH ............72

Meta-Level Software AG .............72

Mirasoft GmbH & Co. KG .............72

mobile function GmbH ..............72

MPDV Mikrolab GmbH...............72

MVTec Software GmbH. .............72

Novotek Austria GmbH ..............72

Peeriot GmbH .......................73

Proalpha Group GmbH ..............73

Quality Miners GmbH ...............73

SDZ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74

SECO. ............................... 74

secunet Security Networks AG....... 74

SEGGER Microcontroller GmbH ...... 74

SemsoTec GmbH .................... 74

SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74

Softing Industrial Automation ....... 74

SpiraTec AG ......................... 74

SSV Software Systems GmbH ........ 74

TECHNIA GmbH ..................... 74

Threedy GmbH. .....................75

Visual Components GmbH...........75

Weidmüller GTI Software GmbH .....75

Widas Technologie Services GmbH ..75

Übergreifende

Technologien,

Künstliche Intelligenz

ADDITIVE GmbH ....................66

AIT Goehner GmbH .................66

ams.Solution AG ....................66

Aptean Germany GmbH .............66

Asprova GmbH ......................66

audius GmbH .......................66

Basler AG............................67

Berg GmbH .........................67

blue automation GmbH .............67

BMC Solutions GmbH. ...............67

camLine GmbH. .....................67

cidaas by Widas ID GmbH. ...........67

cluetec GmbH. ......................67

ConSense GmbH ....................67

Convergent Information GmbH .....67

COSMINO AG. .......................67

Critical Manufacturing GmbH. .......68

CSP GmbH & Co. KG .................68

Cumulocity GmbH...................68

D+D+M GmbH & Co. KG .............68

DE software & control GmbH ........68

DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68

Eagle Peak GmbH ...................68

Efficiency Systems...................68

Enit Energy IT Systems GmbH. .......69

ESplan GmbH .......................69

EUROS Embedded Systems GmbH ...69

evon GmbH .........................69

EVT Eye Vision Technology GmbH ...69

Evy Solutions GmbH. ................69

Forterro Deutschland. ...............69

Fraunhofer-Institut ITWM ............69

gbo datacomp GmbH ...............70

GBTEC Software AG .................70

GFOS mbH ..........................70

Hitex GmbH.........................70

I-Care Deutschland GmbH ...........70

IMACS GmbH. .......................70

Industrie Informatik GmbH ..........70

inray Industriesoftware GmbH .......71

ITK Engineering GmbH ..............71

Kistler Instrumente GmbH . . . . . . . . . . . 71

Kithara Software GmbH .............71

Klepsydra Technologies AG ..........71

KUMAVISION AG ....................71

Lieber Lieber Software GmbH .......71

Logic Technology B.V. ...............71

M&M Software GmbH ...............72

machineering GmbH & Co. KG .......72

Magic Software Enterprises. .........72

mesonic Software GmbH ............72

MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........72

mobile function GmbH ..............72

MPDV Mikrolab GmbH. ..............72

MVTec Software GmbH. .............72

NFT automates GmbH ...............72

Novotek Austria GmbH ..............72

Parasoft Deutschland GmbH. ........73

Peeriot GmbH .......................73

PLANAT GmbH ......................73

Proalpha Group GmbH ..............73

prognostica GmbH ..................73

Quality Miners GmbH ...............73

Rauscher GmbH .....................73

RTE Akustik + Prüftechnik ...........73

SAR Elektronic GmbH. ............... 74

SDZ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74

SECO. ............................... 74

SemsoTec GmbH .................... 74

SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74

Software Factory GmbH ............. 74

SpiraTec AG ......................... 74

SSV Software Systems GmbH ........ 74

Visplore GmbH ......................75

Visual Components GmbH. ..........75

voice INTER connect GmbH. .........75

Weidmüller GTI Software GmbH .....75

Widas Technologie Services GmbH ..75

Xplain Data GmbH ..................75

54 Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026


Übergreifende

Technologien,

Prozessmanagement

A4 GmbH ...........................66

ADDITIVE GmbH ....................66

ADLON Intelligent Solutions GmbH . . 66

AMC - Analytik & Messtechnik .......66

Andreas Müller Electronic GmbH ....66

Aptean Germany GmbH .............66

Asprova GmbH ......................66

audius GmbH .......................66

Bay-Soft GmbH. .....................67

Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67

Beijer Electronics GmbH .............67

Berg GmbH .........................67

BMC Solutions GmbH. ...............67

camLine GmbH. .....................67

cluetec GmbH. ......................67

ConSense GmbH ....................67

COPA-DATA GmbH ..................67

COSCOM Computer GmbH ..........67

COSMINO AG. .......................67

CSP GmbH & Co. KG .................68

DE software & control GmbH ........68

DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68

DiIT GmbH ..........................68

DUALIS GmbH IT Solution ...........68

Eagle Peak GmbH ...................68

ECOS Technology GmbH ............68

esd electronics gmbh ...............69

ESplan GmbH .......................69

evon GmbH .........................69

EVT Eye Vision Technology GmbH ...69

Evy Solutions GmbH. ................69

FASTEC GmbH. ......................69

Fertigungsprofi Mark Burmeister ....69

FiberVision GmbH ...................69

FLECS Technologies GmbH ..........69

FNT Software GmbH. ................69

FORCAM ENISCO GmbH .............69

Fraunhofer-Institut ITWM ............69

gbo datacomp GmbH ...............70

GBTEC Software AG .................70

Geitmann Messtechnik ..............70

GFOS mbH ..........................70

Glaub Automation & Engineering ....70

GUS ERP GmbH. .....................70

Hitex GmbH.........................70

IMACS GmbH. .......................70

INCLUDIS Inc. .......................70

Industrie Informatik GmbH ..........70

INOSOFT GmbH .....................71

inray Industriesoftware GmbH .......71

K2D-KeyToData GmbH ..............71

Kithara Software GmbH .............71

Kontron AIS GmbH, Dresden. ........71

Körber Pharma Software GmbH. .....71

machineering GmbH & Co. KG .......72

majesty GmbH ......................72

mesonic Software GmbH ............72

mobile function GmbH ..............72

NFT automates GmbH ...............72

Novotek Austria GmbH ..............72

ondeso GmbH. ......................73

Peakboard GmbH ...................73

Peeriot GmbH .......................73

Perzeptron GmbH ...................73

PK Computer GmbH .................73

Proalpha Group GmbH ..............73

ProSoft GmbH. ......................73

Quality Miners GmbH ...............73

Revenera. ...........................73

SAR Elektronic GmbH. ............... 74

SDZ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74

SEGGER Microcontroller GmbH ...... 74

Selmo Technology GmbH ........... 74

SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74

Softing Industrial Automation ....... 74

SpiraTec AG ......................... 74

TECHNIA GmbH ..................... 74

Technical Software Engineering .....75

VISAM GmbH. .......................75

Weidmüller GTI Software GmbH .....75

Xplain Data GmbH ..................75

Übergreifende

Technologien,

Sicherheit/Cybersecurity

AbsInt Angewandte Informatik ......66

ADLON Intelligent Solutions GmbH . . 66

AMC - Analytik & Messtechnik .......66

Aptean Germany GmbH .............66

Beijer Electronics GmbH .............67

cidaas by Widas ID GmbH. ...........67

cluetec GmbH. ......................67

CODESYS GmbH. ....................67

ConSense GmbH ....................67

COPA-DATA GmbH ..................67

COSMINO AG. .......................67

Cumulocity GmbH. ..................68

Cybus GmbH ........................68

DE software & control GmbH ........68

DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68

DEVITY GmbH. ......................68

digital ZEIT GmbH ...................68

ECOS Technology GmbH ............68

emlix GmbH. ........................68

emtrion GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69

EUROS Embedded Systems GmbH ...69

evon GmbH .........................69

FNT Software GmbH. ................69

GBTEC Software AG .................70

GFOS mbH ..........................70

Hitex GmbH.........................70

IMACS GmbH. .......................70

ITK Engineering GmbH ..............71

KEB Automation KG .................71

Kontron AIS GmbH, Dresden.........71

Lieber Lieber Software GmbH .......71

Logic Technology B.V. ...............71

M&M Software GmbH ...............72

MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........72

Neuron GmbH ......................72

NFT automates GmbH ...............72

Novotek Austria GmbH ..............72

ondeso GmbH. ......................73

ONEKEY GmbH. .....................73

Parasoft Deutschland GmbH.........73

ProSoft GmbH. ......................73

Quality Miners GmbH ...............73

SAR Elektronic GmbH. ............... 74

SECO. ............................... 74

secunet Security Networks AG....... 74

SEGGER Microcontroller GmbH ...... 74

SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74

SpiraTec AG ......................... 74

SSV Software Systems GmbH ........ 74

TRANSCONNECT ....................75

Verifysoft Technology GmbH ........75

WIBU-SYSTEMS AG ..................75

Widas Technologie Services GmbH ..75

Übergreifende

Technologien, Simulation

3plusplus GmbH ....................66

ADDITIVE GmbH ....................66

ALPHA-Numerics GmbH .............66

Asprova GmbH ......................66

audius GmbH .......................66

Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67

Beijer Electronics GmbH .............67

blue automation GmbH .............67

CODESYS GmbH. ....................67

Convergent Information GmbH .....67

COSCOM Computer GmbH ..........67

DE software & control GmbH ........68

DELTA LOGIC GmbH .................68

demmel products gmbh. ............68

DUALIS GmbH IT Solution ...........68

EUROS Embedded Systems GmbH ...69

EVT Eye Vision Technology GmbH ...69

Fautronix GmbH. ....................69

FiberVision GmbH ...................69

FLECS Technologies GmbH ..........69

FNT Software GmbH. ................69

Fraunhofer-Institut ITWM ............69

gbo datacomp GmbH ...............70

GBTEC Software AG .................70

Geitmann Messtechnik ..............70

GFOS mbH ..........................70

Glaub Automation & Engineering ....70

Halocline GmbH & Co. KG............70

Hitex GmbH.........................70

IB Hoch - Ing.büro für Systemdesign . 70

IGE+XAO Software Vertriebs GmbH ..70

IMACS GmbH. .......................70

Industrie Informatik GmbH ..........70

iniNet Solutions GmbH ..............71

ITK Engineering GmbH ..............71

KEB Automation KG .................71

Kithara Software GmbH .............71

machineering GmbH & Co. KG .......72

Magic Software Enterprises. .........72

MHJ - Software GmbH & Co.KG ......72

Neuron GmbH ......................72

NFT automates GmbH ...............72

Parasoft Deutschland GmbH. ........73

PLS GmbH ..........................73

Quality Miners GmbH ...............73

SAR Elektronic GmbH. ............... 74

SDZ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74

SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74

SimpaTec Engineering ............... 74

SimulateFirst ........................ 74

SparxSystems Software GmbH....... 74

SpiraTec AG ......................... 74

TECHNIA GmbH ..................... 74

Technical Software Engineering .....75

tecnotron elektronik gmbh ..........75

Threedy GmbH. .....................75

Visual Components GmbH...........75

YASKAWA Europe, Drives ............75

YASKAWA Europe, profichip .........75

Übergreifende

Technologien,

Visualisierung

3plusplus GmbH ....................66

A4 GmbH ...........................66

ADDITIVE GmbH ....................66

ALPHA-Numerics GmbH .............66

AMC - Analytik & Messtechnik .......66

ams.Solution AG ....................66

Andreas Müller Electronic GmbH ....66

Aptean Austria GmbH ...............66

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Bay-Soft GmbH......................67

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Berg GmbH .........................67

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ConSense GmbH ....................67

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COSMINO AG. .......................67

Critical Manufacturing GmbH. .......68

Cumulocity GmbH...................68

Cybus GmbH ........................68

DE software & control GmbH ........68

DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68

demmel products gmbh. ............68

DEWETRON GmbH ..................68

digital ZEIT GmbH ...................68

DiIT GmbH ..........................68

DUALIS GmbH IT Solution ...........68

EASYCODE GmbH ...................68

Efficiency Systems...................68

Enit Energy IT Systems GmbH. .......69

es:saar GmbH .......................69

ESplan GmbH .......................69

Euresys SA ..........................69

EVT Eye Vision Technology GmbH ...69

FASTEC GmbH. ......................69

Fautronix GmbH. ....................69

Fertigungsprofi Mark Burmeister ....69

FiberVision GmbH ...................69

FLECS Technologies GmbH ..........69

FNT Software GmbH. ................69

FORCAM ENISCO GmbH .............69

Fraunhofer-Institut ITWM ............69

gbo datacomp GmbH ...............70

GBTEC Software AG .................70

Geitmann Messtechnik ..............70

GFOS mbH ..........................70

Glaub Automation & Engineering ....70

Goldammer GmbH ..................70

GUS ERP GmbH. .....................70

Halocline GmbH & Co. KG. ...........70

Hitex GmbH.........................70

IB Hoch - Ing.büro für Systemdesign . 70

I-Care Deutschland GmbH ...........70

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70

IMACS GmbH. .......................70

INCLUDIS Inc. .......................70

Industrie Informatik GmbH ..........70

iniNet Solutions GmbH ..............71

INOSOFT GmbH .....................71

inray Industriesoftware GmbH .......71

iT Engineering Manufacturing .......71

ITK Engineering GmbH ..............71

KEB Automation KG .................71

Kistler Instrumente GmbH . . . . . . . . . . . 71

Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026 55


Kontron AIS GmbH, Dresden. ........71

LEBERT Software Engineering .......71

Logic Technology B.V. ...............71

machineering GmbH & Co. KG .......72

Magic Software Enterprises. .........72

measX GmbH & Co. KG ..............72

Meta-Level Software AG .............72

Mirasoft GmbH & Co. KG .............72

mobile function GmbH ..............72

MVTec Software GmbH. .............72

NFT automates GmbH ...............72

Novotek Austria GmbH ..............72

Peakboard GmbH ...................73

PEAK-System Technik GmbH. ........73

PLS GmbH ..........................73

Proalpha Group GmbH ..............73

Quality Miners GmbH ...............73

SAR Elektronic GmbH. ............... 74

SDZ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74

SECO. ............................... 74

SEGGER Microcontroller GmbH ...... 74

Sensor to Image GmbH .............. 74

SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74

SimulateFirst ........................ 74

Softing Industrial Automation ....... 74

Software Factory GmbH ............. 74

SpiraTec AG ......................... 74

SSV Software Systems GmbH ........ 74

TECHNIA GmbH ..................... 74

Technical Software Engineering .....75

Threedy GmbH. .....................75

Unified-E AG ........................75

VISAM GmbH. .......................75

Visplore GmbH ......................75

Visual Components GmbH. ..........75

Weidmüller GTI Software GmbH .....75

WEISANG GmbH. ....................75

XiSys Software GmbH ...............75

YASKAWA Europe, Drives ............75

YASKAWA Europe, profichip .........75

Übergreifende

Technologien,

Wissensmanagement

ADDITIVE GmbH ....................66

ADLON Intelligent Solutions GmbH . . 66

aixbrain GmbH ......................66

ams.Solution AG ....................66

Aptean Austria GmbH ...............66

audius GmbH .......................66

Bay-Soft GmbH. .....................67

ConSense GmbH ....................67

COSMINO AG. .......................67

DE software & control GmbH ........68

DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68

Eagle Peak GmbH ...................68

EVT Eye Vision Technology GmbH ...69

FASTEC GmbH. ......................69

FLECS Technologies GmbH ..........69

FNT Software GmbH. ................69

GBTEC Software AG .................70

Halocline GmbH & Co. KG. ...........70

IMACS GmbH. .......................70

machineering GmbH & Co. KG .......72

mobile function GmbH ..............72

ondeso GmbH. ......................73

Proalpha Group GmbH ..............73

Quality Miners GmbH ...............73

qualitypoint GmbH. .................73

SimpaTec Engineering ............... 74

Xplain Data GmbH ..................75

Produktionssoftware

Produktionssoftware,

Alarmierung

ADDITIVE GmbH ....................66

AMC - Analytik & Messtechnik .......66

Bay-Soft GmbH. .....................67

Beijer Electronics GmbH .............67

blue automation GmbH .............67

BMC Solutions GmbH. ...............67

bsAutomatisierung GmbH ...........67

CODESYS GmbH. ....................67

COPA-DATA GmbH ..................67

COSMINO AG. .......................67

Cumulocity GmbH. ..................68

Delphin Technology AG .............68

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Efficiency Systems. ..................68

Enit Energy IT Systems GmbH. .......69

Euresys SA ..........................69

evon GmbH .........................69

FASTEC GmbH. ......................69

FiberVision GmbH ...................69

FlowChief GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69

FORCAM ENISCO GmbH .............69

gbo datacomp GmbH ...............70

GBTEC Software AG .................70

GFOS mbH ..........................70

GUS ERP GmbH. .....................70

I-Care Deutschland GmbH ...........70

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70

IMACS GmbH. .......................70

INCLUDIS Inc. .......................70

iniNet Solutions GmbH ..............71

INOSOFT GmbH .....................71

inray Industriesoftware GmbH .......71

iT Engineering Manufacturing .......71

KEB Automation KG .................71

Kontron AIS GmbH, Dresden. ........71

Magic Software Enterprises. .........72

MPDV Mikrolab GmbH. ..............72

NFT automates GmbH ...............72

Peeriot GmbH .......................73

Perzeptron GmbH ...................73

PK Computer GmbH .................73

SAR Elektronic GmbH. ............... 74

SDZ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74

Selmo Technology GmbH ........... 74

SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74

Software Factory GmbH ............. 74

SpiraTec AG ......................... 74

SSV Software Systems GmbH ........ 74

Unified-E AG ........................75

VISAM GmbH. .......................75

Weidmüller GTI Software GmbH .....75

YASKAWA Europe, Drives ............75

YASKAWA Europe, profichip .........75

Produktionssoftware,

Augmented Reality

Candera GmbH. .....................67

Critical Manufacturing GmbH. .......68

Euresys SA ..........................69

EUROS Embedded Systems GmbH ...69

iniNet Solutions GmbH ..............71

LEBERT Software Engineering .......71

machineering GmbH & Co. KG .......72

NFT automates GmbH ...............72

SAR Elektronic GmbH. ............... 74

Software Factory GmbH ............. 74

SpiraTec AG ......................... 74

Threedy GmbH. .....................75

Visual Components GmbH. ..........75

Produktionssoftware,

Authentifizierung

Aptean Austria GmbH ...............66

Beijer Electronics GmbH .............67

cidaas by Widas ID GmbH............67

CODESYS GmbH. ....................67

COPA-DATA GmbH ..................67

COSMINO AG. .......................67

DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68

DEVITY GmbH. ......................68

digital ZEIT GmbH ...................68

ECOS Technology GmbH ............68

Euresys SA ..........................69

FASTEC GmbH. ......................69

FORCAM ENISCO GmbH .............69

gbo datacomp GmbH ...............70

GBTEC Software AG .................70

GFOS mbH ..........................70

GRASS GmbH .......................70

GUS ERP GmbH. .....................70

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70

IMACS GmbH........................70

IMSTec GmbH .......................70

iniNet Solutions GmbH ..............71

Logic Technology B.V. ...............71

machineering GmbH & Co. KG .......72

Magic Software Enterprises. .........72

Peeriot GmbH .......................73

ProSoft GmbH.......................73

Revenera............................73

SEGGER Microcontroller GmbH ...... 74

SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74

SpiraTec AG ......................... 74

SSV Software Systems GmbH ........ 74

Widas Technologie Services GmbH ..75

Produktionssoftware,

Bedienen und Beobachten

ADDITIVE GmbH ....................66

aixbrain GmbH ......................66

AMC - Analytik & Messtechnik .......66

Asprova GmbH ......................66

Bay-Soft GmbH. .....................67

Beijer Electronics GmbH .............67

blue automation GmbH .............67

BMC Solutions GmbH. ...............67

bsAutomatisierung GmbH ...........67

Candera GmbH. .....................67

CODESYS GmbH. ....................67

COPA-DATA GmbH ..................67

Cosateq GmbH & Co. KG .............67

COSMINO AG. .......................67

Cumulocity GmbH. ..................68

DE software & control GmbH ........68

Delphin Technology AG .............68

DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68

demmel products gmbh. ............68

Efficiency Systems...................68

Enit Energy IT Systems GmbH. .......69

es:saar GmbH .......................69

esd electronics gmbh ...............69

Euresys SA ..........................69

EUROS Embedded Systems GmbH ...69

evon GmbH .........................69

EVT Eye Vision Technology GmbH ...69

FiberVision GmbH ...................69

FlowChief GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69

FORCAM ENISCO GmbH .............69

gbo datacomp GmbH ...............70

GBTEC Software AG .................70

GFOS mbH ..........................70

GRASS GmbH .......................70

GUS ERP GmbH. .....................70

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70

IMACS GmbH. .......................70

IMSTec GmbH .......................70

INCLUDIS Inc. .......................70

Industrie Informatik GmbH ..........70

iniNet Solutions GmbH ..............71

INOSOFT GmbH .....................71

inray Industriesoftware GmbH .......71

KEB Automation KG .................71

Kontron AIS GmbH, Dresden. ........71

LEBERT Software Engineering .......71

M&M Software GmbH ...............72

machineering GmbH & Co. KG .......72

mechOnics ag.......................72

Mirasoft GmbH & Co. KG .............72

NFT automates GmbH ...............72

Novotek Austria GmbH ..............72

Peeriot GmbH .......................73

Perzeptron GmbH ...................73

PK Computer GmbH .................73

PLANAT GmbH ......................73

Revenera............................73

SECO................................ 74

SEGGER Microcontroller GmbH ...... 74

Selmo Technology GmbH ........... 74

SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74

Software Factory GmbH ............. 74

SpiraTec AG ......................... 74

SSV Software Systems GmbH ........ 74

SYS TEC electronic AG ............... 74

Threedy GmbH. .....................75

Unified-E AG ........................75

VISAM GmbH. .......................75

Visplore GmbH ......................75

voice INTER connect GmbH. .........75

Weidmüller GTI Software GmbH .....75

YASKAWA Europe, Drives ............75

YASKAWA Europe, profichip .........75

Produktionssoftware,

Big Data Analyse

ADDITIVE GmbH ....................66

Aptean Austria GmbH ...............66

blue automation GmbH .............67

BMC Solutions GmbH. ...............67

cluetec GmbH. ......................67

COPA-DATA GmbH ..................67

Cosateq GmbH & Co. KG .............67

COSMINO AG. .......................67

Critical Manufacturing GmbH. .......68

Cumulocity GmbH...................68

DE software & control GmbH ........68

Efficiency Systems...................68

EUROS Embedded Systems GmbH ...69

FASTEC GmbH. ......................69

FORCAM ENISCO GmbH .............69

Fraunhofer-Institut ITWM ............69

gbo datacomp GmbH ...............70

GBTEC Software AG .................70

GRASS GmbH .......................70

GUS ERP GmbH. .....................70

I-Care Deutschland GmbH ...........70

IMACS GmbH. .......................70

Industrie Informatik GmbH ..........70

iniNet Solutions GmbH ..............71

ITK Engineering GmbH ..............71

Kistler Instrumente GmbH . . . . . . . . . . . 71

Magic Software Enterprises. .........72

measX GmbH & Co. KG ..............72

mobile function GmbH ..............72

MPDV Mikrolab GmbH. ..............72

NFT automates GmbH ...............72

Novotek Austria GmbH ..............72

Proalpha Group GmbH ..............73

56 Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026


prognostica GmbH ..................73

Quality Miners GmbH ...............73

SECO. ............................... 74

SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74

Software Factory GmbH ............. 74

TRANSCONNECT ....................75

Visplore GmbH ......................75

WEISANG GmbH. ....................75

Xplain Data GmbH ..................75

Produktionssoftware,

Bildverarbeitung

3plusplus GmbH ....................66

ADDITIVE GmbH ....................66

AIT Goehner GmbH .................66

Basler AG. ...........................67

bsAutomatisierung GmbH ...........67

Convergent Information GmbH .....67

DE software & control GmbH ........68

demmel products gmbh. ............68

ESplan GmbH .......................69

Euresys SA ..........................69

EVT Eye Vision Technology GmbH ...69

FiberVision GmbH ...................69

Fraunhofer-Institut ITWM ............69

GUS ERP GmbH. .....................70

IMSTec GmbH .......................70

iniNet Solutions GmbH ..............71

ITK Engineering GmbH ..............71

Kistler Instrumente GmbH . . . . . . . . . . . 71

Kithara Software GmbH .............71

LEBERT Software Engineering .......71

Logic Technology B.V. ...............71

MVTec Software GmbH. .............72

NFT automates GmbH ...............72

PK Computer GmbH .................73

Rauscher GmbH .....................73

SemsoTec GmbH .................... 74

Sensor to Image GmbH .............. 74

Produktionssoftware,

Computer Aided

Manufacturing (CAM)

ADDITIVE GmbH ....................66

AmpereSoft GmbH ..................66

Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67

BMC Solutions GmbH. ...............67

COSCOM Computer GmbH ..........67

Euresys SA ..........................69

GUS ERP GmbH. .....................70

IGE+XAO Software Vertriebs GmbH ..70

IMACS GmbH. .......................70

ITK Engineering GmbH ..............71

PROXIA Software AG ................73

Sensor to Image GmbH .............. 74

Software Factory GmbH ............. 74

TECHNIA GmbH ..................... 74

tecnotron elektronik gmbh ..........75

Threedy GmbH. .....................75

Produktionssoftware,

Condition Monitoring

A4 GmbH ...........................66

ABB AG, Division Robotics ...........66

AMC - Analytik & Messtechnik .......66

Aptean Germany GmbH .............66

Balluff GmbH. .......................67

Beijer Electronics GmbH .............67

blue automation GmbH .............67

COPA-DATA GmbH ..................67

COSMINO AG. .......................67

CSP GmbH & Co. KG .................68

Cumulocity GmbH. ..................68

Delphin Technology AG .............68

DEWETRON GmbH ..................68

Efficiency Systems. ..................68

EUROS Embedded Systems GmbH ...69

evon GmbH .........................69

FASTEC GmbH. ......................69

FlowChief GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69

Fraunhofer-Institut ITWM ............69

gbo datacomp GmbH ...............70

GUS ERP GmbH. .....................70

I-Care Deutschland GmbH ...........70

IMACS GmbH. .......................70

IMSTec GmbH .......................70

INCLUDIS Inc. .......................70

Industrie Informatik GmbH ..........70

iniNet Solutions GmbH ..............71

iT Engineering Manufacturing .......71

KEB Automation KG .................71

Kontron AIS GmbH, Dresden.........71

Magic Software Enterprises. .........72

Meta-Level Software AG .............72

Mirasoft GmbH & Co. KG .............72

MPDV Mikrolab GmbH. ..............72

NFT automates GmbH ...............72

Novotek Austria GmbH ..............72

Peeriot GmbH .......................73

prognostica GmbH ..................73

RTE Akustik + Prüftechnik ...........73

Selmo Technology GmbH ........... 74

SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74

Software Factory GmbH ............. 74

SpiraTec AG ......................... 74

SSV Software Systems GmbH ........ 74

SYS TEC electronic AG ............... 74

VISAM GmbH. .......................75

Visplore GmbH ......................75

Weidmüller GTI Software GmbH .....75

WEISANG GmbH. ....................75

Xplain Data GmbH ..................75

Produktionssoftware,

Datenerfassung

3plusplus GmbH ....................66

A4 GmbH ...........................66

ABB AG, Division Robotics ...........66

ADDITIVE GmbH ....................66

AMC - Analytik & Messtechnik .......66

ams.Solution AG ....................66

Andreas Müller Electronic GmbH ....66

Aptean Austria GmbH ...............66

Aptean Germany GmbH .............66

Balluff GmbH. .......................67

Bay-Soft GmbH. .....................67

Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67

Beijer Electronics GmbH .............67

blue automation GmbH .............67

BMC Messsysteme GmbH. ...........67

BMC Solutions GmbH. ...............67

bsAutomatisierung GmbH ...........67

camLine GmbH. .....................67

cluetec GmbH. ......................67

CODESYS GmbH. ....................67

Complan & Partner GmbH ...........67

COPA-DATA GmbH ..................67

Cosateq GmbH & Co. KG .............67

COSCOM Computer GmbH ..........67

COSMINO AG. .......................67

Critical Manufacturing GmbH. .......68

CSP GmbH & Co. KG .................68

Cumulocity GmbH. ..................68

Cybus GmbH ........................68

DE software & control GmbH ........68

Delphin Technology AG .............68

DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68

DEWETRON GmbH ..................68

digital ZEIT GmbH ...................68

Eagle Peak GmbH ...................68

Efficiency Systems...................68

Enit Energy IT Systems GmbH. .......69

es:saar GmbH .......................69

esd electronics gmbh ...............69

evon GmbH .........................69

EVT Eye Vision Technology GmbH ...69

Evy Solutions GmbH. ................69

FASTEC GmbH. ......................69

FLECS Technologies GmbH ..........69

FlowChief GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69

FORCAM ENISCO GmbH .............69

gbo datacomp GmbH ...............70

GBTEC Software AG .................70

Geitmann Messtechnik ..............70

GFOS mbH ..........................70

Goldammer GmbH ..................70

GRASS GmbH .......................70

GUS ERP GmbH. .....................70

I-Care Deutschland GmbH ...........70

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70

IMACS GmbH........................70

INCLUDIS Inc. .......................70

Industrie Informatik GmbH ..........70

iniNet Solutions GmbH ..............71

INOSOFT GmbH .....................71

inray Industriesoftware GmbH .......71

iT Engineering Manufacturing .......71

ITK Engineering GmbH ..............71

KEB Automation KG .................71

Kithara Software GmbH .............71

Kontron AIS GmbH, Dresden. ........71

Logic Technology B.V. ...............71

M&M Software GmbH ...............72

Magic Software Enterprises. .........72

majesty GmbH ......................72

measX GmbH & Co. KG ..............72

Membrain GmbH....................72

Meta-Level Software AG .............72

Mirasoft GmbH & Co. KG .............72

mobile function GmbH ..............72

MPDV Mikrolab GmbH...............72

NFT automates GmbH ...............72

Novotek Austria GmbH ..............72

Oktogon Elektronik .................73

ondeso GmbH.......................73

Peakboard GmbH ...................73

PEAK-System Technik GmbH. ........73

PK Computer GmbH .................73

PLANAT GmbH ......................73

Proalpha Group GmbH ..............73

Quality Miners GmbH ...............73

RTE Akustik + Prüftechnik ...........73

SAR Elektronic GmbH. ............... 74

SECO. ............................... 74

Selmo Technology GmbH ........... 74

SemsoTec GmbH .................... 74

SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74

Software Factory GmbH ............. 74

SparxSystems Software GmbH....... 74

speedy software solutions ........... 74

SpiraTec AG ......................... 74

SSV Software Systems GmbH ........ 74

SYS TEC electronic AG ............... 74

TECHNIA GmbH ..................... 74

Technical Software Engineering .....75

TRANSCONNECT ....................75

Unified-E AG ........................75

VISAM GmbH. .......................75

Weidmüller GTI Software GmbH .....75

YASKAWA Europe, Drives ............75

YASKAWA Europe, profichip .........75

Produktionssoftware,

Energie- und

Ressourcenmanagement

A4 GmbH ...........................66

AMC - Analytik & Messtechnik .......66

Andreas Müller Electronic GmbH ....66

Aptean Austria GmbH ...............66

Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67

Beijer Electronics GmbH .............67

Berg GmbH .........................67

blue automation GmbH .............67

BMC Solutions GmbH. ...............67

bsAutomatisierung GmbH ...........67

COPA-DATA GmbH ..................67

COSMINO AG. .......................67

DE software & control GmbH ........68

DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68

Enit Energy IT Systems GmbH. .......69

EUROS Embedded Systems GmbH ...69

evon GmbH .........................69

FlowChief GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69

FORCAM ENISCO GmbH .............69

gbo datacomp GmbH ...............70

I-Care Deutschland GmbH ...........70

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70

IGE+XAO Software Vertriebs GmbH ..70

IMACS GmbH. .......................70

INCLUDIS Inc. .......................70

Industrie Informatik GmbH ..........70

iniNet Solutions GmbH ..............71

inray Industriesoftware GmbH .......71

ITK Engineering GmbH ..............71

machineering GmbH & Co. KG .......72

Magic Software Enterprises. .........72

Mirasoft GmbH & Co. KG .............72

mobile function GmbH ..............72

MPDV Mikrolab GmbH. ..............72

NFT automates GmbH ...............72

Novotek Austria GmbH ..............72

PLANAT GmbH ......................73

Proalpha Group GmbH ..............73

SAR Elektronic GmbH. ............... 74

SECO. ............................... 74

Selmo Technology GmbH ........... 74

SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74

Software Factory GmbH ............. 74

SpiraTec AG ......................... 74

TRANSCONNECT ....................75

Unified-E AG ........................75

VISAM GmbH. .......................75

Weidmüller GTI Software GmbH .....75

Produktionssoftware,

Fernüberwachung

A4 GmbH ...........................66

ABB AG, Division Robotics ...........66

ADDITIVE GmbH ....................66

AMC - Analytik & Messtechnik .......66

Beijer Electronics GmbH .............67

blue automation GmbH .............67

BMC Messsysteme GmbH. ...........67

BMC Solutions GmbH. ...............67

CODESYS GmbH. ....................67

COPA-DATA GmbH ..................67

Cosateq GmbH & Co. KG .............67

COSMINO AG. .......................67

CSP GmbH & Co. KG .................68

Cumulocity GmbH...................68

Delphin Technology AG .............68

DELTA LOGIC GmbH .................68

DEWETRON GmbH ..................68

Efficiency Systems...................68

emlix GmbH.........................68

Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026 57


Euresys SA ..........................69

EUROS Embedded Systems GmbH ...69

evon GmbH .........................69

EVT Eye Vision Technology GmbH ...69

FiberVision GmbH ...................69

FLECS Technologies GmbH ..........69

FlowChief GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69

FORCAM ENISCO GmbH .............69

I-Care Deutschland GmbH ...........70

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70

IMACS GmbH. .......................70

IMSTec GmbH .......................70

INCLUDIS Inc. .......................70

Industrie Informatik GmbH ..........70

iniNet Solutions GmbH ..............71

inray Industriesoftware GmbH .......71

KEB Automation KG .................71

Kontron AIS GmbH, Dresden. ........71

machineering GmbH & Co. KG .......72

Magic Software Enterprises. .........72

measX GmbH & Co. KG ..............72

Mirasoft GmbH & Co. KG .............72

ondeso GmbH. ......................73

PEAK-System Technik GmbH. ........73

Peeriot GmbH .......................73

PLANAT GmbH ......................73

ProSoft GmbH. ......................73

SECO. ............................... 74

Sensor to Image GmbH .............. 74

SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74

Software Factory GmbH ............. 74

SpiraTec AG ......................... 74

SSV Software Systems GmbH ........ 74

TRANSCONNECT ....................75

VISAM GmbH. .......................75

YASKAWA Europe, Drives ............75

YASKAWA Europe, profichip .........75

Produktionssoftware,

Lagerverwaltungssysteme

(LVS)

A4 GmbH ...........................66

Aptean Austria GmbH ...............66

Aptean Germany GmbH .............66

audius GmbH .......................66

COSCOM Computer GmbH ..........67

DE software & control GmbH ........68

DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68

Eagle Peak GmbH ...................68

EVT Eye Vision Technology GmbH ...69

Fertigungsprofi Mark Burmeister ....69

FORCAM ENISCO GmbH .............69

Forterro Deutschland. ...............69

GFOS mbH ..........................70

GRASS GmbH .......................70

GUS ERP GmbH. .....................70

NFT automates GmbH ...............72

Peakboard GmbH ...................73

PROXIA Software AG ................73

S&P Computersysteme GmbH ....... 74

SpiraTec AG ......................... 74

Produktionssoftware,

Maintenance

A4 GmbH ...........................66

all4cloud GmbH & Co. KG ............66

AMC - Analytik & Messtechnik .......66

Aptean Austria GmbH ...............66

Beijer Electronics GmbH .............67

blue automation GmbH .............67

camLine GmbH. .....................67

COPA-DATA GmbH ..................67

COSCOM Computer GmbH ..........67

COSMINO AG. .......................67

Critical Manufacturing GmbH........68

Cumulocity GmbH. ..................68

D+D+M GmbH & Co. KG .............68

DE software & control GmbH ........68

DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68

DEWETRON GmbH ..................68

DiIT GmbH ..........................68

Efficiency Systems. ..................68

emlix GmbH. ........................68

evon GmbH .........................69

EVT Eye Vision Technology GmbH ...69

FASTEC GmbH. ......................69

FiberVision GmbH ...................69

FLECS Technologies GmbH ..........69

Fraunhofer-Institut ITWM ............69

gbo datacomp GmbH ...............70

Geitmann Messtechnik ..............70

GFOS mbH ..........................70

GUS ERP GmbH. .....................70

halec. ...............................70

I-Care Deutschland GmbH ...........70

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70

ilbers GmbH. ........................70

IMACS GmbH. .......................70

INCLUDIS Inc. .......................70

Industrie Informatik GmbH ..........70

iniNet Solutions GmbH ..............71

iT Engineering Manufacturing .......71

ITK Engineering GmbH ..............71

KEB Automation KG .................71

Kontron AIS GmbH, Dresden.........71

M&M Software GmbH ...............72

machineering GmbH & Co. KG .......72

Magic Software Enterprises. .........72

Membrain GmbH. ...................72

NFT automates GmbH ...............72

Novotek Austria GmbH ..............72

ondeso GmbH. ......................73

Quality Miners GmbH ...............73

SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74

Software Factory GmbH ............. 74

SpiraTec AG ......................... 74

SSV Software Systems GmbH ........ 74

SYS TEC electronic AG ............... 74

Threedy GmbH. .....................75

TRANSCONNECT ....................75

VISAM GmbH. .......................75

YASKAWA Europe, Drives ............75

YASKAWA Europe, profichip .........75

Produktionssoftware,

Manufacturing Execution

System (MES)

ADDITIVE GmbH ....................66

ams.Solution AG ....................66

Aptean Austria GmbH ...............66

Aptean Germany GmbH .............66

audius GmbH .......................66

Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67

BMC Solutions GmbH. ...............67

camLine GmbH. .....................67

COPA-DATA GmbH ..................67

COSCOM Computer GmbH ..........67

COSMINO AG. .......................67

Critical Manufacturing GmbH........68

CSP GmbH & Co. KG .................68

DE software & control GmbH ........68

digital ZEIT GmbH ...................68

DiIT GmbH ..........................68

DUALIS GmbH IT Solution ...........68

Eagle Peak GmbH ...................68

evon GmbH .........................69

EVT Eye Vision Technology GmbH ...69

FASTEC GmbH. ......................69

FORCAM ENISCO GmbH .............69

Forterro Deutschland. ...............69

gbo datacomp GmbH ...............70

GFOS mbH ..........................70

Glaub Automation & Engineering ....70

GRASS GmbH .......................70

GUS ERP GmbH. .....................70

IMSTec GmbH .......................70

INCLUDIS Inc. .......................70

Industrie Informatik GmbH ..........70

iniNet Solutions GmbH ..............71

InQu Solutions GmbH ...............71

inray Industriesoftware GmbH .......71

iT Engineering Manufacturing .......71

Kontron AIS GmbH, Dresden.........71

Körber Pharma Software GmbH......71

Membrain GmbH. ...................72

Meta-Level Software AG .............72

MPDV Mikrolab GmbH...............72

NFT automates GmbH ...............72

Novotek Austria GmbH ..............72

Peakboard GmbH ...................73

Proalpha Group GmbH ..............73

PROXIA Software AG ................73

SAR Elektronic GmbH. ............... 74

SDZ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74

SemsoTec GmbH .................... 74

Software Factory GmbH ............. 74

SpiraTec AG ......................... 74

TECHNIA GmbH ..................... 74

VISAM GmbH. .......................75

Produktionssoftware,

Produktdatenmanagement

(PDM)

A4 GmbH ...........................66

ADDITIVE GmbH ....................66

AmpereSoft GmbH ..................66

ams.Solution AG ....................66

Aptean Austria GmbH ...............66

audius GmbH .......................66

Bay-Soft GmbH......................67

Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67

camLine GmbH. .....................67

COPA-DATA GmbH ..................67

COSCOM Computer GmbH ..........67

CSP GmbH & Co. KG .................68

D+D+M GmbH & Co. KG .............68

DE software & control GmbH ........68

DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68

DiIT GmbH ..........................68

Eagle Peak GmbH ...................68

ESplan GmbH .......................69

evon GmbH .........................69

Evy Solutions GmbH. ................69

FORCAM ENISCO GmbH .............69

GFOS mbH ..........................70

GRASS GmbH .......................70

GUS ERP GmbH. .....................70

I-Care Deutschland GmbH ...........70

IGE+XAO Software Vertriebs GmbH ..70

iniNet Solutions GmbH ..............71

LEBERT Software Engineering .......71

majesty GmbH ......................72

mechOnics ag. ......................72

mobile function GmbH ..............72

NFT automates GmbH ...............72

Novotek Austria GmbH ..............72

SECO................................ 74

Softing Industrial Automation ....... 74

Software Factory GmbH ............. 74

speedy software solutions ........... 74

TECHNIA GmbH ..................... 74

Threedy GmbH. .....................75

Produktionssoftware,

Produktionsplanungsund

Steuerungssysteme

(PPS)

A4 GmbH ...........................66

ams.Solution AG ....................66

Aptean Austria GmbH ...............66

Aptean Germany GmbH .............66

Asprova GmbH ......................66

audius GmbH .......................66

CODESYS GmbH.....................67

Complan & Partner GmbH ...........67

COPA-DATA GmbH ..................67

Critical Manufacturing GmbH. .......68

DE software & control GmbH ........68

DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68

DiIT GmbH ..........................68

DUALIS GmbH IT Solution ...........68

Eagle Peak GmbH ...................68

ESplan GmbH .......................69

evon GmbH .........................69

FASTEC GmbH. ......................69

Forterro Deutschland. ...............69

GRASS GmbH .......................70

GUS ERP GmbH. .....................70

Halocline GmbH & Co. KG. ...........70

Industrie Informatik GmbH ..........70

iniNet Solutions GmbH ..............71

inray Industriesoftware GmbH .......71

Kontron AIS GmbH, Dresden. ........71

KUMAVISION AG ....................71

majesty GmbH ......................72

mesonic Software GmbH ............72

mobile function GmbH ..............72

MPDV Mikrolab GmbH. ..............72

Neuron GmbH ......................72

Novotek Austria GmbH ..............72

ondeso GmbH.......................73

Peakboard GmbH ...................73

Perzeptron GmbH ...................73

PLANAT GmbH ......................73

Proalpha Group GmbH ..............73

SDZ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74

Software Factory GmbH ............. 74

SpiraTec AG ......................... 74

sysmat GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74

TECHNIA GmbH ..................... 74

YASKAWA Europe, Drives ............75

YASKAWA Europe, profichip .........75

Produktionssoftware,

Roboterprogrammierung

ABB AG, Division Robotics ...........66

Basler AG............................67

Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67

blue automation GmbH .............67

bsAutomatisierung GmbH ...........67

CODESYS GmbH. ....................67

Convergent Information GmbH .....67

Cosateq GmbH & Co. KG .............67

DUALIS GmbH IT Solution ...........68

EVT Eye Vision Technology GmbH ...69

FASTEC GmbH. ......................69

FiberVision GmbH ...................69

Fraunhofer-Institut ITWM ............69

Glaub Automation & Engineering ....70

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70

ilbers GmbH. ........................70

IMSTec GmbH .......................70

iniNet Solutions GmbH ..............71

Kithara Software GmbH .............71

machineering GmbH & Co. KG .......72

mechOnics ag.......................72

58 Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026


Neuron GmbH ......................72

NFT automates GmbH ...............72

Peeriot GmbH .......................73

SAR Elektronic GmbH. ............... 74

SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74

Tenasys Europe GmbH. ..............75

Visual Components GmbH. ..........75

YASKAWA Europe, Drives ............75

YASKAWA Europe, profichip .........75

Produktionssoftware,

Robotic Process

Automation (RPA)

bsAutomatisierung GmbH ...........67

Euresys SA ..........................69

EVT Eye Vision Technology GmbH ...69

FASTEC GmbH. ......................69

FiberVision GmbH ...................69

GBTEC Software AG .................70

IMSTec GmbH .......................70

iniNet Solutions GmbH ..............71

machineering GmbH & Co. KG .......72

SAR Elektronic GmbH. ............... 74

Sensor to Image GmbH .............. 74

SpiraTec AG ......................... 74

YASKAWA Europe, Drives ............75

YASKAWA Europe, profichip .........75

Produktionssoftware,

Shopfloor-Management

(dSFM)

ams.Solution AG ....................66

Aptean Austria GmbH ...............66

Aptean Germany GmbH .............66

Beijer Electronics GmbH .............67

COSCOM Computer GmbH ..........67

Critical Manufacturing GmbH. .......68

CSP GmbH & Co. KG .................68

DE software & control GmbH ........68

DiIT GmbH ..........................68

FASTEC GmbH. ......................69

FORCAM ENISCO GmbH .............69

gbo datacomp GmbH ...............70

GFOS mbH ..........................70

GRASS GmbH .......................70

IMSTec GmbH .......................70

INCLUDIS Inc. .......................70

Industrie Informatik GmbH ..........70

inray Industriesoftware GmbH .......71

Kontron AIS GmbH, Dresden. ........71

Körber Pharma Software GmbH. .....71

Magic Software Enterprises. .........72

Membrain GmbH. ...................72

Meta-Level Software AG .............72

MPDV Mikrolab GmbH. ..............72

ondeso GmbH. ......................73

Peakboard GmbH ...................73

Proalpha Group GmbH ..............73

PROXIA Software AG ................73

Quality Miners GmbH ...............73

SDZ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74

SECO. ............................... 74

Software Factory GmbH ............. 74

TRANSCONNECT ....................75

Produktionssoftware,

Statistik

3plusplus GmbH ....................66

ADDITIVE GmbH ....................66

Aptean Germany GmbH .............66

audius GmbH .......................66

Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67

Beijer Electronics GmbH .............67

blue automation GmbH .............67

camLine GmbH. .....................67

cluetec GmbH. ......................67

COPA-DATA GmbH ..................67

DE software & control GmbH ........68

DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68

DELTA LOGIC GmbH .................68

DiIT GmbH ..........................68

DUALIS GmbH IT Solution ...........68

Eagle Peak GmbH ...................68

EVT Eye Vision Technology GmbH ...69

FASTEC GmbH. ......................69

FLECS Technologies GmbH ..........69

gbo datacomp GmbH ...............70

GRASS GmbH .......................70

GUS ERP GmbH. .....................70

I-Care Deutschland GmbH ...........70

INCLUDIS Inc. .......................70

Industrie Informatik GmbH ..........70

iniNet Solutions GmbH ..............71

Kontron AIS GmbH, Dresden.........71

machineering GmbH & Co. KG .......72

Magic Software Enterprises. .........72

majesty GmbH ......................72

mobile function GmbH ..............72

prognostica GmbH ..................73

Quality Miners GmbH ...............73

SDZ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74

Software Factory GmbH ............. 74

Visplore GmbH ......................75

Visual Components GmbH. ..........75

WEISANG GmbH. ....................75

Xplain Data GmbH ..................75

Produktionssoftware,

Steuern

3plusplus GmbH ....................66

AMC - Analytik & Messtechnik .......66

Aptean Austria GmbH ...............66

Asprova GmbH ......................66

Beijer Electronics GmbH .............67

blue automation GmbH .............67

bsAutomatisierung GmbH ...........67

Candera GmbH. .....................67

CODESYS GmbH. ....................67

COPA-DATA GmbH ..................67

Cosateq GmbH & Co. KG .............67

DE software & control GmbH ........68

DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68

DELTA LOGIC GmbH .................68

DiIT GmbH ..........................68

esd electronics gmbh ...............69

ESplan GmbH .......................69

evon GmbH .........................69

EVT Eye Vision Technology GmbH ...69

FASTEC GmbH. ......................69

FLECS Technologies GmbH ..........69

FlowChief GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69

FORCAM ENISCO GmbH .............69

GRASS GmbH .......................70

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70

ilbers GmbH. ........................70

IMSTec GmbH .......................70

Industrie Informatik GmbH ..........70

iniNet Solutions GmbH ..............71

INOSOFT GmbH .....................71

KEB Automation KG .................71

Kithara Software GmbH .............71

Kontron AIS GmbH, Dresden. ........71

mobile function GmbH ..............72

Neuron GmbH ......................72

NFT automates GmbH ...............72

Oktogon Elektronik .................73

ondeso GmbH. ......................73

PEAK-System Technik GmbH. ........73

PK Computer GmbH .................73

SECO................................ 74

Selmo Technology GmbH ........... 74

SemsoTec GmbH .................... 74

SpiraTec AG ......................... 74

Tenasys Europe GmbH...............75

VISAM GmbH. .......................75

YASKAWA Europe, Drives ............75

YASKAWA Europe, profichip .........75

Produktionssoftware,

Traceability

3plusplus GmbH ....................66

A4 GmbH ...........................66

AbsInt Angewandte Informatik ......66

AIT Goehner GmbH .................66

Aptean Germany GmbH .............66

Bay-Soft GmbH. .....................67

Beijer Electronics GmbH .............67

bsAutomatisierung GmbH ...........67

camLine GmbH. .....................67

COSMINO AG. .......................67

Critical Manufacturing GmbH........68

CSP GmbH & Co. KG .................68

DE software & control GmbH ........68

DiIT GmbH ..........................68

emlix GmbH. ........................68

EUROS Embedded Systems GmbH ...69

evon GmbH .........................69

EVT Eye Vision Technology GmbH ...69

FASTEC GmbH. ......................69

FORCAM ENISCO GmbH .............69

gbo datacomp GmbH ...............70

GBTEC Software AG .................70

GFOS mbH ..........................70

Glaub Automation & Engineering ....70

GRASS GmbH .......................70

GUS ERP GmbH. .....................70

IMSTec GmbH .......................70

INCLUDIS Inc. .......................70

Industrie Informatik GmbH ..........70

iniNet Solutions GmbH ..............71

iT Engineering Manufacturing .......71

Kontron AIS GmbH, Dresden.........71

Körber Pharma Software GmbH......71

KUMAVISION AG ....................71

Logic Technology B.V. ...............71

machineering GmbH & Co. KG .......72

majesty GmbH ......................72

Meta-Level Software AG .............72

MPDV Mikrolab GmbH. ..............72

NFT automates GmbH ...............72

Peeriot GmbH .......................73

PLANAT GmbH ......................73

Quality Miners GmbH ...............73

SemsoTec GmbH .................... 74

SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74

Software Factory GmbH ............. 74

SpiraTec AG ......................... 74

VISAM GmbH. .......................75

Produktionssoftware,

Virtualisierung

3plusplus GmbH ....................66

ADDITIVE GmbH ....................66

Asprova GmbH ......................66

Bay-Soft GmbH. .....................67

Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67

blue automation GmbH .............67

bsAutomatisierung GmbH ...........67

camLine GmbH. .....................67

CODESYS GmbH. ....................67

Cosateq GmbH & Co. KG .............67

COSCOM Computer GmbH ..........67

Critical Manufacturing GmbH. .......68

DELTA LOGIC GmbH .................68

DUALIS GmbH IT Solution ...........68

Efficiency Systems...................68

emlix GmbH.........................68

emtrion GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69

Euresys SA ..........................69

EVT Eye Vision Technology GmbH ...69

Fertigungsprofi Mark Burmeister ....69

FiberVision GmbH ...................69

FLECS Technologies GmbH ..........69

Fraunhofer-Institut ITWM ............69

GFOS mbH ..........................70

Glaub Automation & Engineering ....70

Goldammer GmbH ..................70

GUS ERP GmbH. .....................70

IGE+XAO Software Vertriebs GmbH ..70

ilbers GmbH. ........................70

IMACS GmbH. .......................70

INCLUDIS Inc. .......................70

iniNet Solutions GmbH ..............71

ITK Engineering GmbH ..............71

KEB Automation KG .................71

machineering GmbH & Co. KG .......72

majesty GmbH ......................72

Neuron GmbH ......................72

NFT automates GmbH ...............72

ondeso GmbH.......................73

Parasoft Deutschland GmbH. ........73

SAR Elektronic GmbH. ............... 74

SECO. ............................... 74

Sensor to Image GmbH .............. 74

SpiraTec AG ......................... 74

TECHNIA GmbH ..................... 74

Threedy GmbH. .....................75

YASKAWA Europe, Drives ............75

YASKAWA Europe, profichip .........75

Produktionssoftware,

sonstige

3plusplus GmbH ....................66

AMC - Analytik & Messtechnik .......66

Aptean Germany GmbH .............66

Asprova GmbH ......................66

Beijer Electronics GmbH .............67

blue automation GmbH .............67

cidaas by Widas ID GmbH. ...........67

cluetec GmbH. ......................67

COSMINO AG. .......................67

D+D+M GmbH & Co. KG .............68

DE software & control GmbH ........68

DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68

DELTA LOGIC GmbH .................68

DEVITY GmbH.......................68

emtrion GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69

esd electronics gmbh ...............69

EVT Eye Vision Technology GmbH ...69

FLECS Technologies GmbH ..........69

FlowChief GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70

ilbers GmbH. ........................70

iniNet Solutions GmbH ..............71

KEB Automation KG .................71

Kontron AIS GmbH, Dresden. ........71

Logic Technology B.V. ...............71

Meta-Level Software AG .............72

NFT automates GmbH ...............72

SECO................................ 74

SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74

SSV Software Systems GmbH ........ 74

tecnotron elektronik gmbh ..........75

VISAM GmbH. .......................75

Widas Technologie Services GmbH ..75

Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026 59


Qualitätssicherungssoftware

Qualitätssicherungssoftware,

Computer Aided

Quality (CAQ)

ADDITIVE GmbH ....................66

AHP GmbH. .........................66

Aptean Austria GmbH ...............66

Aptean Germany GmbH .............66

cluetec GmbH. ......................67

ConSense GmbH ....................67

COSCOM Computer GmbH ..........67

COSMINO AG. .......................67

CSP GmbH & Co. KG .................68

DE software & control GmbH ........68

Euresys SA ..........................69

EVT Eye Vision Technology GmbH ...69

FiberVision GmbH ...................69

FORCAM ENISCO GmbH .............69

GFOS mbH ..........................70

GRASS GmbH .......................70

IMACS GmbH. .......................70

iniNet Solutions GmbH ..............71

K2D-KeyToData GmbH ..............71

Meta-Level Software AG .............72

MPDV Mikrolab GmbH. ..............72

Proalpha Group GmbH ..............73

Quality Miners GmbH ...............73

RTE Akustik + Prüftechnik ...........73

Software Factory GmbH ............. 74

SparxSystems Software GmbH. ...... 74

TECHNIA GmbH ..................... 74

Verifysoft Technology GmbH ........75

Qualitätssicherungssoftware,

Messen + Prüfen

3plusplus GmbH ....................66

ADDITIVE GmbH ....................66

AHP GmbH. .........................66

AIT Goehner GmbH .................66

all4cloud GmbH & Co. KG ............66

AMC - Analytik & Messtechnik .......66

Andreas Müller Electronic GmbH ....66

Aptean Germany GmbH .............66

Basler AG. ...........................67

Beijer Electronics GmbH .............67

blue automation GmbH .............67

BMC Messsysteme GmbH. ...........67

BMC Solutions GmbH. ...............67

bsAutomatisierung GmbH ...........67

cluetec GmbH. ......................67

Convergent Information GmbH .....67

Cosateq GmbH & Co. KG .............67

COSMINO AG. .......................67

CSP GmbH & Co. KG .................68

DE software & control GmbH ........68

DELTA LOGIC GmbH .................68

DiIT GmbH ..........................68

es:saar GmbH .......................69

Euresys SA ..........................69

EVT Eye Vision Technology GmbH ...69

Fautronix GmbH. ....................69

FiberVision GmbH ...................69

Fraunhofer-Institut ITWM ............69

gbo datacomp GmbH ...............70

GBTEC Software AG .................70

GRASS GmbH .......................70

GUS ERP GmbH. .....................70

Hitex GmbH.........................70

I-Care Deutschland GmbH ...........70

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70

ilbers GmbH. ........................70

IMACS GmbH. .......................70

Industrie Informatik GmbH ..........70

iniNet Solutions GmbH ..............71

ITPower Solutions GmbH ............71

K2D-KeyToData GmbH ..............71

Kithara Software GmbH .............71

LEBERT Software Engineering .......71

Magic Software Enterprises. .........72

majesty GmbH ......................72

measX GmbH & Co. KG ..............72

mechOnics ag. ......................72

Meilhaus Electronic GmbH. ..........72

MPDV Mikrolab GmbH. ..............72

MVTec Software GmbH. .............72

PK Computer GmbH .................73

PLS GmbH ..........................73

Proalpha Group GmbH ..............73

Quality Miners GmbH ...............73

qualitypoint GmbH. .................73

RTE Akustik + Prüftechnik ...........73

SAR Elektronic GmbH. ............... 74

SECO. ............................... 74

SemsoTec GmbH .................... 74

Software Factory GmbH ............. 74

SSV Software Systems GmbH ........ 74

Technical Software Engineering .....75

TRANSCONNECT ....................75

Verifysoft Technology GmbH ........75

WEISANG GmbH. ....................75

Qualitätssicherungssoftware,

Qualitätsmanagement

ADDITIVE GmbH ....................66

AHP GmbH. .........................66

AIT Goehner GmbH .................66

AMC - Analytik & Messtechnik .......66

Aptean Germany GmbH .............66

audius GmbH .......................66

Beijer Electronics GmbH .............67

blue automation GmbH .............67

cluetec GmbH. ......................67

Complan & Partner GmbH ...........67

ConSense GmbH ....................67

COSMINO AG. .......................67

Critical Manufacturing GmbH........68

CSP GmbH & Co. KG .................68

DE software & control GmbH ........68

DiIT GmbH ..........................68

Eagle Peak GmbH ...................68

es:saar GmbH .......................69

Euresys SA ..........................69

EVT Eye Vision Technology GmbH ...69

FASTEC GmbH. ......................69

FiberVision GmbH ...................69

FORCAM ENISCO GmbH .............69

Forterro Deutschland. ...............69

gbo datacomp GmbH ...............70

GBTEC Software AG .................70

GFOS mbH ..........................70

GRASS GmbH .......................70

GUS ERP GmbH. .....................70

IMACS GmbH. .......................70

Industrie Informatik GmbH ..........70

iniNet Solutions GmbH ..............71

ITK Engineering GmbH ..............71

K2D-KeyToData GmbH ..............71

Kistler Instrumente GmbH . . . . . . . . . . . 71

Kithara Software GmbH .............71

Körber Pharma Software GmbH......71

KUMAVISION AG ....................71

LEBERT Software Engineering .......71

machineering GmbH & Co. KG .......72

Magic Software Enterprises. .........72

majesty GmbH ......................72

Meilhaus Electronic GmbH. ..........72

mesonic Software GmbH ............72

Meta-Level Software AG .............72

mobile function GmbH ..............72

MPDV Mikrolab GmbH...............72

MVTec Software GmbH. .............72

Novotek Austria GmbH ..............72

Owlytic GmbH ......................73

Parasoft Deutschland GmbH. ........73

PLANAT GmbH ......................73

Proalpha Group GmbH ..............73

PROXIA Software AG ................73

Quality Miners GmbH ...............73

qualitypoint GmbH. .................73

SAR Elektronic GmbH. ............... 74

Software Factory GmbH ............. 74

SparxSystems Software GmbH....... 74

speedy software solutions ........... 74

SpiraTec AG ......................... 74

TECHNIA GmbH ..................... 74

Technical Software Engineering .....75

TRANSCONNECT ....................75

Verifysoft Technology GmbH ........75

Xplain Data GmbH ..................75

Qualitätssicherungssoftware,

Testautomatisierung

ADDITIVE GmbH ....................66

AMC - Analytik & Messtechnik .......66

Andreas Müller Electronic GmbH ....66

Beijer Electronics GmbH .............67

blue automation GmbH .............67

BMC Messsysteme GmbH............67

cluetec GmbH. ......................67

CODESYS GmbH. ....................67

Cosateq GmbH & Co. KG .............67

DE software & control GmbH ........68

DiIT GmbH ..........................68

emlix GmbH. ........................68

es:saar GmbH .......................69

EUROS Embedded Systems GmbH ...69

evon GmbH .........................69

EVT Eye Vision Technology GmbH ...69

Fautronix GmbH. ....................69

FiberVision GmbH ...................69

Hitex GmbH.........................70

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70

ilbers GmbH.........................70

IMACS GmbH........................70

iniNet Solutions GmbH ..............71

ITPower Solutions GmbH ............71

Kistler Instrumente GmbH . . . . . . . . . . . 71

Kithara Software GmbH .............71

Logic Technology B.V. ...............71

measX GmbH & Co. KG ..............72

Meilhaus Electronic GmbH...........72

Neuron GmbH ......................72

NFT automates GmbH ...............72

Parasoft Deutschland GmbH. ........73

PK Computer GmbH .................73

PLS GmbH ..........................73

RTE Akustik + Prüftechnik ...........73

SECO................................ 74

SEGGER Microcontroller GmbH ...... 74

SemsoTec GmbH .................... 74

SparxSystems Software GmbH....... 74

SSV Software Systems GmbH ........ 74

Technical Software Engineering .....75

Verifysoft Technology GmbH ........75

Visual Components GmbH...........75

Planungssoftware

Planungssoftware,

Advanced Planning and

Scheduling-Systeme (APS)

ams.Solution AG ....................66

Aptean Austria GmbH ...............66

Asprova GmbH ......................66

audius GmbH .......................66

Complan & Partner GmbH ...........67

COSMINO AG. .......................67

Critical Manufacturing GmbH. .......68

DE software & control GmbH ........68

DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68

DiIT GmbH ..........................68

DUALIS GmbH IT Solution ...........68

Eagle Peak GmbH ...................68

ESplan GmbH .......................69

FASTEC GmbH. ......................69

FORCAM ENISCO GmbH .............69

Forterro Deutschland. ...............69

gbo datacomp GmbH ...............70

GUS ERP GmbH. .....................70

INCLUDIS Inc. .......................70

Industrie Informatik GmbH ..........70

Körber Pharma Software GmbH. .....71

KUMAVISION AG ....................71

majesty GmbH ......................72

MPDV Mikrolab GmbH. ..............72

Novotek Austria GmbH ..............72

Perzeptron GmbH ...................73

PLANAT GmbH ......................73

Proalpha Group GmbH ..............73

SDZ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74

Software Factory GmbH ............. 74

TECHNIA GmbH ..................... 74

Planungssoftware,

Business Intelligence (BI)

ADDITIVE GmbH ....................66

ams.Solution AG ....................66

Aptean Austria GmbH ...............66

Aptean Germany GmbH .............66

audius GmbH .......................66

cluetec GmbH.......................67

Complan & Partner GmbH ...........67

COPA-DATA GmbH ..................67

COSCOM Computer GmbH ..........67

COSMINO AG. .......................67

Critical Manufacturing GmbH. .......68

DE software & control GmbH ........68

Eagle Peak GmbH ...................68

Efficiency Systems...................68

ESplan GmbH .......................69

Evy Solutions GmbH. ................69

FASTEC GmbH. ......................69

Forterro Deutschland. ...............69

gbo datacomp GmbH ...............70

GBTEC Software AG .................70

GFOS mbH ..........................70

GUS ERP GmbH. .....................70

Industrie Informatik GmbH ..........70

Inway Systems GmbH ...............71

Körber Pharma Software GmbH. .....71

KUMAVISION AG ....................71

Magic Software Enterprises. .........72

mesonic Software GmbH ............72

Meta-Level Software AG .............72

Perzeptron GmbH ...................73

PLANAT GmbH ......................73

prisma informatik GmbH ............73

Proalpha Group GmbH ..............73

60 Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026


Quality Miners GmbH ...............73

SDZ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74

SECO. ............................... 74

Xplain Data GmbH ..................75

Planungssoftware,

Customer Relationship

Management (CRM)

all4cloud GmbH & Co. KG ............66

ams.Solution AG ....................66

Aptean Austria GmbH ...............66

Aptean Germany GmbH .............66

audius GmbH .......................66

Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67

Complan & Partner GmbH ...........67

COSCOM Computer GmbH ..........67

DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68

Eagle Peak GmbH ...................68

ESplan GmbH .......................69

Evy Solutions GmbH. ................69

Forterro Deutschland. ...............69

GUS ERP GmbH. .....................70

Inway Systems GmbH ...............71

KUMAVISION AG ....................71

mesonic Software GmbH ............72

mobile function GmbH ..............72

PLANAT GmbH ......................73

Proalpha Group GmbH ..............73

TOPIX Business Software AG .........75

Planungssoftware,

Enterprise Asset

Management (EAM)

all4cloud GmbH & Co. KG ............66

Aptean Austria GmbH ...............66

DE software & control GmbH ........68

GUS ERP GmbH. .....................70

Körber Pharma Software GmbH. .....71

Software Factory GmbH ............. 74

SparxSystems Software GmbH. ...... 74

Planungssoftware,

Enterprise Resource

Planning (ERP)

all4cloud GmbH & Co. KG ............66

ams.Solution AG ....................66

Aptean Austria GmbH ...............66

Aptean Germany GmbH .............66

audius GmbH .......................66

Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67

Complan & Partner GmbH ...........67

COSCOM Computer GmbH ..........67

DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68

DUALIS GmbH IT Solution ...........68

e.bootis ag ..........................68

Eagle Peak GmbH ...................68

ESplan GmbH .......................69

Evy Solutions GmbH. ................69

Forterro Deutschland. ...............69

GUS ERP GmbH. .....................70

Inway Systems GmbH ...............71

KUMAVISION AG ....................71

majesty GmbH ......................72

mesonic Software GmbH ............72

mobile function GmbH ..............72

Novotek Austria GmbH ..............72

PLANAT GmbH ......................73

prisma informatik GmbH ............73

Proalpha Group GmbH ..............73

Software Factory GmbH ............. 74

TOPIX Business Software AG .........75

Planungssoftware,

Manufacturing Resource

Planning (MRP)

ams.Solution AG ....................66

Aptean Austria GmbH ...............66

Asprova GmbH ......................66

audius GmbH .......................66

COSCOM Computer GmbH ..........67

DE software & control GmbH ........68

DiIT GmbH ..........................68

DUALIS GmbH IT Solution ...........68

Eagle Peak GmbH ...................68

ESplan GmbH .......................69

evon GmbH .........................69

Fertigungsprofi Mark Burmeister ....69

Forterro Deutschland. ...............69

GUS ERP GmbH. .....................70

INCLUDIS Inc. .......................70

Industrie Informatik GmbH ..........70

Körber Pharma Software GmbH. .....71

majesty GmbH ......................72

mobile function GmbH ..............72

Novotek Austria GmbH ..............72

Perzeptron GmbH ...................73

Proalpha Group GmbH ..............73

SDZ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74

Software Factory GmbH ............. 74

SpiraTec AG ......................... 74

TECHNIA GmbH ..................... 74

Planungssoftware,

Operational Intelligence

(OI)

all4cloud GmbH & Co. KG ............66

Balluff GmbH. .......................67

camLine GmbH. .....................67

Critical Manufacturing GmbH. .......68

Eagle Peak GmbH ...................68

evon GmbH .........................69

Evy Solutions GmbH. ................69

gbo datacomp GmbH ...............70

GBTEC Software AG .................70

Industrie Informatik GmbH ..........70

ITK Engineering GmbH ..............71

Körber Pharma Software GmbH. .....71

Magic Software Enterprises. .........72

Novotek Austria GmbH ..............72

Peakboard GmbH ...................73

SpiraTec AG ......................... 74

Planungssoftware,

Overall Equipment

Effectiveness (OEE)

3plusplus GmbH ....................66

A4 GmbH ...........................66

AMC - Analytik & Messtechnik .......66

Aptean Germany GmbH .............66

Asprova GmbH ......................66

Beijer Electronics GmbH .............67

BMC Solutions GmbH. ...............67

camLine GmbH. .....................67

COPA-DATA GmbH ..................67

COSMINO AG. .......................67

Critical Manufacturing GmbH........68

DE software & control GmbH ........68

DiIT GmbH ..........................68

evon GmbH .........................69

FASTEC GmbH. ......................69

FORCAM ENISCO GmbH .............69

Forterro Deutschland. ...............69

gbo datacomp GmbH ...............70

GFOS mbH ..........................70

GRASS GmbH .......................70

Industrie Informatik GmbH ..........70

inray Industriesoftware GmbH .......71

iT Engineering Manufacturing .......71

Kontron AIS GmbH, Dresden.........71

Körber Pharma Software GmbH......71

Magic Software Enterprises..........72

Meta-Level Software AG .............72

mobile function GmbH ..............72

MPDV Mikrolab GmbH...............72

NFT automates GmbH ...............72

Novotek Austria GmbH ..............72

Peakboard GmbH ...................73

Quality Miners GmbH ...............73

SDZ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74

Software Factory GmbH ............. 74

SpiraTec AG ......................... 74

VISAM GmbH. .......................75

Planungssoftware,

Product Lifecycle-

Management (PLM)

A4 GmbH ...........................66

ADDITIVE GmbH ....................66

ams.Solution AG ....................66

Aptean Austria GmbH ...............66

audius GmbH .......................66

Bay-Soft GmbH......................67

Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67

COSMINO AG. .......................67

Critical Manufacturing GmbH........68

D+D+M GmbH & Co. KG .............68

ESplan GmbH .......................69

FLECS Technologies GmbH ..........69

GUS ERP GmbH. .....................70

I-Care Deutschland GmbH ...........70

IGE+XAO Software Vertriebs GmbH ..70

IMSTec GmbH .......................70

ITK Engineering GmbH ..............71

Körber Pharma Software GmbH. .....71

KUMAVISION AG ....................71

mobile function GmbH ..............72

Novotek Austria GmbH ..............72

ondeso GmbH. ......................73

Revenera............................73

SECO................................ 74

Software Factory GmbH ............. 74

speedy software solutions ........... 74

TECHNIA GmbH ..................... 74

Threedy GmbH. .....................75

TRANSCONNECT ....................75

Planungssoftware,

Retrofit

3plusplus GmbH ....................66

A4 GmbH ...........................66

AMC - Analytik & Messtechnik .......66

ams.Solution AG ....................66

Beijer Electronics GmbH .............67

blue automation GmbH .............67

bsAutomatisierung GmbH ...........67

Cosateq GmbH & Co. KG .............67

DE software & control GmbH ........68

Efficiency Systems...................68

evon GmbH .........................69

FLECS Technologies GmbH ..........69

FORCAM ENISCO GmbH .............69

Glaub Automation & Engineering ....70

Kontron AIS GmbH, Dresden. ........71

machineering GmbH & Co. KG .......72

NFT automates GmbH ...............72

Novotek Austria GmbH ..............72

ondeso GmbH.......................73

Proalpha Group GmbH ..............73

Quality Miners GmbH ...............73

RTE Akustik + Prüftechnik ...........73

SECO................................ 74

Selmo Technology GmbH ........... 74

Software Factory GmbH ............. 74

sysmat GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74

TRANSCONNECT ....................75

VISAM GmbH. .......................75

Planungssoftware,

Supply Chain

Management

ams.Solution AG ....................66

Aptean Austria GmbH ...............66

Aptean Germany GmbH .............66

audius GmbH .......................66

Bay-Soft GmbH......................67

Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67

camLine GmbH. .....................67

Critical Manufacturing GmbH. .......68

Eagle Peak GmbH ...................68

Forterro Deutschland. ...............69

gbo datacomp GmbH ...............70

GRASS GmbH .......................70

GUS ERP GmbH. .....................70

KUMAVISION AG ....................71

Magic Software Enterprises. .........72

mesonic Software GmbH ............72

Novotek Austria GmbH ..............72

Owlytic GmbH ......................73

Peakboard GmbH ...................73

Perzeptron GmbH ...................73

Proalpha Group GmbH ..............73

prognostica GmbH ..................73

Quality Miners GmbH ...............73

Revenera............................73

TECHNIA GmbH ..................... 74

Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026 61


Tools

Tools, Bibliotheken

ACTRON AG .........................66

AIT Goehner GmbH .................66

AMC - Analytik & Messtechnik .......66

AmpereSoft GmbH ..................66

Bay-Soft GmbH. .....................67

Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67

Beijer Electronics GmbH .............67

BMC Messsysteme GmbH. ...........67

bsAutomatisierung GmbH ...........67

CODESYS GmbH. ....................67

Cosateq GmbH & Co. KG .............67

DE software & control GmbH ........68

DELTA LOGIC GmbH .................68

DEVITY GmbH. ......................68

DUALIS GmbH IT Solution ...........68

Eagle Peak GmbH ...................68

emlix GmbH. ........................68

emtrion GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69

ESplan GmbH .......................69

Euresys SA ..........................69

EUROS Embedded Systems GmbH ...69

evon GmbH .........................69

EVT Eye Vision Technology GmbH ...69

Fautronix GmbH. ....................69

FiberVision GmbH ...................69

FORCAM ENISCO GmbH .............69

Fraunhofer-Institut ITWM ............69

GBTEC Software AG .................70

Hitex GmbH.........................70

IB Hoch - Ing.büro für Systemdesign . 70

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70

ilbers GmbH. ........................70

IMACS GmbH. .......................70

iniNet Solutions GmbH ..............71

ITPower Solutions GmbH ............71

KEB Automation KG .................71

Kithara Software GmbH .............71

Klepsydra Technologies AG ..........71

Körber Pharma Software GmbH. .....71

Logic Technology B.V. ...............71

machineering GmbH & Co. KG .......72

Magic Software Enterprises. .........72

MVTec Software GmbH. .............72

Neuron GmbH ......................72

Novotek Austria GmbH ..............72

PEAK-System Technik GmbH. ........73

prognostica GmbH ..................73

Rauscher GmbH .....................73

SEGGER Microcontroller GmbH ...... 74

Selmo Technology GmbH ........... 74

SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74

Software Factory GmbH ............. 74

SpiraTec AG ......................... 74

SSV Software Systems GmbH ........ 74

Visual Components GmbH. ..........75

voice INTER connect GmbH. .........75

YASKAWA Europe, Drives ............75

YASKAWA Europe, profichip .........75

Tools, Containering

Balluff GmbH. .......................67

Beijer Electronics GmbH .............67

Cosateq GmbH & Co. KG .............67

Cybus GmbH ........................68

DE software & control GmbH ........68

DiIT GmbH ..........................68

emlix GmbH. ........................68

EUROS Embedded Systems GmbH ...69

FLECS Technologies GmbH ..........69

FORCAM ENISCO GmbH .............69

IMACS GmbH. .......................70

iniNet Solutions GmbH ..............71

Körber Pharma Software GmbH. .....71

Magic Software Enterprises. .........72

Neuron GmbH ......................72

Novotek Austria GmbH ..............72

Parasoft Deutschland GmbH. ........73

Peeriot GmbH .......................73

SECO. ............................... 74

Softing Industrial Automation ....... 74

SSV Software Systems GmbH ........ 74

Tools, Data Mining

ADDITIVE GmbH ....................66

Aptean Germany GmbH .............66

Balluff GmbH. .......................67

Cosateq GmbH & Co. KG .............67

DE software & control GmbH ........68

EUROS Embedded Systems GmbH ...69

EVT Eye Vision Technology GmbH ...69

FLECS Technologies GmbH ..........69

FORCAM ENISCO GmbH .............69

gbo datacomp GmbH ...............70

GBTEC Software AG .................70

I-Care Deutschland GmbH ...........70

IMACS GmbH. .......................70

Kistler Instrumente GmbH . . . . . . . . . . . 71

Körber Pharma Software GmbH......71

Magic Software Enterprises. .........72

Novotek Austria GmbH ..............72

Proalpha Group GmbH ..............73

SDZ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74

Software Factory GmbH ............. 74

SSV Software Systems GmbH ........ 74

Visplore GmbH ......................75

WEISANG GmbH. ....................75

Xplain Data GmbH ..................75

Tools, Debugging

AMC - Analytik & Messtechnik .......66

Aptean Germany GmbH .............66

Beijer Electronics GmbH .............67

BMC Messsysteme GmbH. ...........67

bsAutomatisierung GmbH ...........67

CODESYS GmbH. ....................67

Cosateq GmbH & Co. KG .............67

DE software & control GmbH ........68

emlix GmbH. ........................68

emtrion GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69

es:saar GmbH .......................69

EUROS Embedded Systems GmbH ...69

EVT Eye Vision Technology GmbH ...69

Fautronix GmbH. ....................69

FLECS Technologies GmbH ..........69

Hitex GmbH.........................70

I-Care Deutschland GmbH ...........70

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70

IMACS GmbH. .......................70

IMSTec GmbH .......................70

ITPower Solutions GmbH ............71

KEB Automation KG .................71

Logic Technology B.V. ...............71

MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........72

Neuron GmbH ......................72

Novotek Austria GmbH ..............72

Parasoft Deutschland GmbH.........73

Peeriot GmbH .......................73

PLS GmbH ..........................73

SECO. ............................... 74

SEGGER Microcontroller GmbH ...... 74

SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74

SSV Software Systems GmbH ........ 74

Tenasys Europe GmbH. ..............75

Verifysoft Technology GmbH ........75

Tools, Dokumentation

A4 GmbH ...........................66

AMC - Analytik & Messtechnik .......66

AmpereSoft GmbH ..................66

ams.Solution AG ....................66

Aptean Germany GmbH .............66

Bay-Soft GmbH......................67

Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67

Beijer Electronics GmbH .............67

Berg GmbH .........................67

BMC Messsysteme GmbH............67

bsAutomatisierung GmbH ...........67

cluetec GmbH. ......................67

ConSense GmbH ....................67

COSCOM Computer GmbH ..........67

CSP GmbH & Co. KG .................68

Cybus GmbH ........................68

D+D+M GmbH & Co. KG .............68

DE software & control GmbH ........68

DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68

DiIT GmbH ..........................68

Eagle Peak GmbH ...................68

EASYCODE GmbH ...................68

emlix GmbH.........................68

ESplan GmbH .......................69

evon GmbH .........................69

EVT Eye Vision Technology GmbH ...69

FLECS Technologies GmbH ..........69

FNT Software GmbH. ................69

GBTEC Software AG .................70

GFOS mbH ..........................70

GUS ERP GmbH. .....................70

Hitex GmbH.........................70

IB Hoch - Ing.büro für Systemdesign . 70

I-Care Deutschland GmbH ...........70

IGE+XAO Software Vertriebs GmbH ..70

IMACS GmbH. .......................70

IMSTec GmbH .......................70

iniNet Solutions GmbH ..............71

KEB Automation KG .................71

Körber Pharma Software GmbH......71

majesty GmbH ......................72

Neuron GmbH ......................72

Novotek Austria GmbH ..............72

ondeso GmbH. ......................73

qualitypoint GmbH. .................73

SECO................................ 74

Selmo Technology GmbH ........... 74

speedy software solutions ........... 74

SpiraTec AG ......................... 74

TECHNIA GmbH ..................... 74

tecnotron elektronik gmbh ..........75

WEISANG GmbH. ....................75

Tools, Emulation

Cosateq GmbH & Co. KG .............67

emlix GmbH. ........................68

Fautronix GmbH. ....................69

Hitex GmbH.........................70

IMACS GmbH. .......................70

iniNet Solutions GmbH ..............71

machineering GmbH & Co. KG .......72

MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........72

Neuron GmbH ......................72

PLS GmbH ..........................73

SDZ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74

SEGGER Microcontroller GmbH ...... 74

Visual Components GmbH...........75

Tools, Entwicklung

ACTRON AG .........................66

ADDITIVE GmbH ....................66

all4cloud GmbH & Co. KG ............66

ALPHA-Numerics GmbH .............66

AMC - Analytik & Messtechnik .......66

ams.Solution AG ....................66

Bay-Soft GmbH......................67

Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67

Beijer Electronics GmbH .............67

Candera GmbH. .....................67

Cosateq GmbH & Co. KG .............67

COSCOM Computer GmbH ..........67

Cybus GmbH ........................68

D+D+M GmbH & Co. KG .............68

DE software & control GmbH ........68

DEDITEC GmbH .....................68

DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68

demmel products gmbh. ............68

DiIT GmbH ..........................68

DUALIS GmbH IT Solution ...........68

EASYCODE GmbH ...................68

emlix GmbH.........................68

emtrion GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69

es:saar GmbH .......................69

EUROS Embedded Systems GmbH ...69

evon GmbH .........................69

EVT Eye Vision Technology GmbH ...69

Fautronix GmbH. ....................69

FiberVision GmbH ...................69

FLECS Technologies GmbH ..........69

Fraunhofer-Institut ITWM ............69

GUS ERP GmbH. .....................70

halec. ...............................70

Hitex GmbH.........................70

IB Hoch - Ing.büro für Systemdesign . 70

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70

IMACS GmbH. .......................70

IMSTec GmbH .......................70

iniNet Solutions GmbH ..............71

INOSOFT GmbH .....................71

ITK Engineering GmbH ..............71

ITPower Solutions GmbH ............71

KEB Automation KG .................71

Kithara Software GmbH .............71

Klepsydra Technologies AG ..........71

Lieber Lieber Software GmbH .......71

Magic Software Enterprises. .........72

mechOnics ag.......................72

Meta-Level Software AG .............72

MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........72

Neuron GmbH ......................72

NFT automates GmbH ...............72

Novotek Austria GmbH ..............72

Peeriot GmbH .......................73

PLS GmbH ..........................73

QA Systems GmbH ..................73

Rauscher GmbH .....................73

SECO................................ 74

SEGGER Microcontroller GmbH ...... 74

Selmo Technology GmbH ........... 74

SemsoTec GmbH .................... 74

SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74

Software Factory GmbH ............. 74

speedy software solutions ........... 74

SpiraTec AG ......................... 74

Technical Software Engineering .....75

tecnotron elektronik gmbh ..........75

Unified-E AG ........................75

Tools, GUI-Design

ACTRON AG .........................66

ADDITIVE GmbH ....................66

AMC - Analytik & Messtechnik .......66

62 Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026


Aptean Austria GmbH ...............66

Beijer Electronics GmbH .............67

bsAutomatisierung GmbH ...........67

Candera GmbH. .....................67

Cosateq GmbH & Co. KG .............67

DE software & control GmbH ........68

DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68

demmel products gmbh. ............68

emlix GmbH. ........................68

ESplan GmbH .......................69

evon GmbH .........................69

EVT Eye Vision Technology GmbH ...69

Fautronix GmbH. ....................69

FiberVision GmbH ...................69

Fraunhofer-Institut ITWM ............69

GUS ERP GmbH. .....................70

IB Hoch - Ing.büro für Systemdesign . 70

IMACS GmbH. .......................70

iniNet Solutions GmbH ..............71

KEB Automation KG .................71

Logic Technology B.V. ...............71

machineering GmbH & Co. KG .......72

Meta-Level Software AG .............72

Novotek Austria GmbH ..............72

ondeso GmbH. ......................73

SEGGER Microcontroller GmbH ...... 74

Software Factory GmbH ............. 74

SpiraTec AG ......................... 74

Unified-E AG ........................75

XiSys Software GmbH ...............75

Tools, HiL

(Hardware-in-the-Loop)

blue automation GmbH .............67

Cosateq GmbH & Co. KG .............67

Euresys SA ..........................69

Fautronix GmbH. ....................69

Hitex GmbH.........................70

IB Hoch - Ing.büro für Systemdesign . 70

IMACS GmbH. .......................70

iniNet Solutions GmbH ..............71

ITK Engineering GmbH ..............71

ITPower Solutions GmbH ............71

KEB Automation KG .................71

Kithara Software GmbH .............71

Logic Technology B.V. ...............71

machineering GmbH & Co. KG .......72

Neuron GmbH ......................72

Novotek Austria GmbH ..............72

PLS GmbH ..........................73

SemsoTec GmbH .................... 74

SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74

SpiraTec AG ......................... 74

Technical Software Engineering .....75

Visual Components GmbH. ..........75

Tools, Konstruktion

AmpereSoft GmbH ..................66

Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67

bsAutomatisierung GmbH ...........67

DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68

FiberVision GmbH ...................69

Glaub Automation & Engineering ....70

IGE+XAO Software Vertriebs GmbH ..70

IMACS GmbH. .......................70

IMSTec GmbH .......................70

iniNet Solutions GmbH ..............71

mechOnics ag. ......................72

NFT automates GmbH ...............72

SECO. ............................... 74

Selmo Technology GmbH ........... 74

SemsoTec GmbH .................... 74

SparxSystems Software GmbH. ...... 74

speedy software solutions ........... 74

TECHNIA GmbH ..................... 74

tecnotron elektronik gmbh ..........75

Threedy GmbH. .....................75

Tools, Konvertierung

AMC - Analytik & Messtechnik .......66

AmpereSoft GmbH ..................66

Aptean Germany GmbH .............66

Beijer Electronics GmbH .............67

Cosateq GmbH & Co. KG .............67

COSCOM Computer GmbH ..........67

Cybus GmbH ........................68

D+D+M GmbH & Co. KG .............68

ESplan GmbH .......................69

EVT Eye Vision Technology GmbH ...69

IMACS GmbH. .......................70

iniNet Solutions GmbH ..............71

machineering GmbH & Co. KG .......72

Novotek Austria GmbH ..............72

Selmo Technology GmbH ........... 74

Technical Software Engineering .....75

tecnotron elektronik gmbh ..........75

Tools, Programmierung

AbsInt Angewandte Informatik ......66

ADDITIVE GmbH ....................66

AMC - Analytik & Messtechnik .......66

ams.Solution AG ....................66

Aptean Austria GmbH ...............66

Aptean Germany GmbH .............66

Balluff GmbH. .......................67

Bay-Soft GmbH. .....................67

Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67

Beijer Electronics GmbH .............67

blue automation GmbH .............67

BMC Messsysteme GmbH. ...........67

bsAutomatisierung GmbH ...........67

Candera GmbH. .....................67

cidaas by Widas ID GmbH. ...........67

CODESYS GmbH. ....................67

Convergent Information GmbH .....67

Cosateq GmbH & Co. KG .............67

COSCOM Computer GmbH ..........67

D+D+M GmbH & Co. KG .............68

DE software & control GmbH ........68

DEDITEC GmbH .....................68

DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68

DELTA LOGIC GmbH .................68

DiIT GmbH ..........................68

EASYCODE GmbH ...................68

emlix GmbH. ........................68

Enit Energy IT Systems GmbH. .......69

esd electronics gmbh ...............69

ESplan GmbH .......................69

EUROS Embedded Systems GmbH ...69

evon GmbH .........................69

EVT Eye Vision Technology GmbH ...69

FASTEC GmbH. ......................69

Fautronix GmbH. ....................69

Fertigungsprofi Mark Burmeister ....69

FiberVision GmbH ...................69

Fraunhofer-Institut ITWM ............69

GBTEC Software AG .................70

GFOS mbH ..........................70

Glaub Automation & Engineering ....70

Goldammer GmbH ..................70

GRASS GmbH .......................70

GUS ERP GmbH. .....................70

halec. ...............................70

Hitex GmbH.........................70

IB Hoch - Ing.büro für Systemdesign . 70

I-Care Deutschland GmbH ...........70

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70

IMACS GmbH. .......................70

IMSTec GmbH .......................70

iniNet Solutions GmbH ..............71

INOSOFT GmbH .....................71

ITK Engineering GmbH ..............71

ITPower Solutions GmbH ............71

KEB Automation KG .................71

Kithara Software GmbH .............71

Klepsydra Technologies AG ..........71

Lieber Lieber Software GmbH .......71

Logic Technology B.V. ...............71

machineering GmbH & Co. KG .......72

mechOnics ag.......................72

Meta-Level Software AG .............72

MHJ - Software GmbH & Co.KG ......72

MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........72

Neuron GmbH ......................72

NFT automates GmbH ...............72

PEAK-System Technik GmbH. ........73

Peeriot GmbH .......................73

PLS GmbH ..........................73

QA Systems GmbH ..................73

Rauscher GmbH .....................73

SAR Elektronic GmbH. ............... 74

SECO. ............................... 74

SEGGER Microcontroller GmbH ...... 74

Selmo Technology GmbH ........... 74

SemsoTec GmbH .................... 74

SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74

Software Factory GmbH ............. 74

SpiraTec AG ......................... 74

SSV Software Systems GmbH ........ 74

Technical Software Engineering .....75

Tenasys Europe GmbH...............75

Unified-E AG ........................75

Visual Components GmbH...........75

WEISANG GmbH. ....................75

Widas Technologie Services GmbH ..75

YASKAWA Europe, Drives ............75

YASKAWA Europe, profichip .........75

Tools, Releasewechsel

all4cloud GmbH & Co. KG ............66

ams.Solution AG ....................66

Aptean Austria GmbH ...............66

Aptean Germany GmbH .............66

Bay-Soft GmbH. .....................67

Beijer Electronics GmbH .............67

Cosateq GmbH & Co. KG .............67

DE software & control GmbH ........68

DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68

EVT Eye Vision Technology GmbH ...69

FASTEC GmbH. ......................69

GFOS mbH ..........................70

GRASS GmbH .......................70

GUS ERP GmbH. .....................70

iniNet Solutions GmbH ..............71

Körber Pharma Software GmbH......71

machineering GmbH & Co. KG .......72

majesty GmbH ......................72

ondeso GmbH.......................73

Proalpha Group GmbH ..............73

TECHNIA GmbH ..................... 74

Tools, Robotersteuerung

ABB AG, Division Robotics ...........66

Basler AG. ...........................67

Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67

blue automation GmbH .............67

bsAutomatisierung GmbH ...........67

CODESYS GmbH. ....................67

Convergent Information GmbH .....67

Cosateq GmbH & Co. KG .............67

DUALIS GmbH IT Solution ...........68

EUROS Embedded Systems GmbH ...69

Fraunhofer-Institut ITWM ............69

GBTEC Software AG .................70

Glaub Automation & Engineering ....70

IMSTec GmbH .......................70

iniNet Solutions GmbH ..............71

ITK Engineering GmbH ..............71

KEB Automation KG .................71

Kithara Software GmbH .............71

Klepsydra Technologies AG ..........71

machineering GmbH & Co. KG .......72

mechOnics ag.......................72

Neuron GmbH ......................72

Novotek Austria GmbH ..............72

Peeriot GmbH .......................73

Rauscher GmbH .....................73

SAR Elektronic GmbH. ............... 74

SECO. ............................... 74

Selmo Technology GmbH ........... 74

SemsoTec GmbH .................... 74

SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74

Tenasys Europe GmbH...............75

Visual Components GmbH. ..........75

YASKAWA Europe, Drives ............75

YASKAWA Europe, profichip .........75

Tools, sichere Embedded

Systeme

AbsInt Angewandte Informatik ......66

Beijer Electronics GmbH .............67

BMC Solutions GmbH. ...............67

bsAutomatisierung GmbH ...........67

Candera GmbH. .....................67

CODESYS GmbH. ....................67

Cosateq GmbH & Co. KG .............67

DEVITY GmbH. ......................68

ECOS Technology GmbH ............68

emlix GmbH.........................68

emtrion GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69

esd electronics gmbh ...............69

EUROS Embedded Systems GmbH ...69

Fautronix GmbH. ....................69

Goldammer GmbH ..................70

Hitex GmbH.........................70

IMACS GmbH. .......................70

iniNet Solutions GmbH ..............71

ITK Engineering GmbH ..............71

ITPower Solutions GmbH ............71

KEB Automation KG .................71

Klepsydra Technologies AG ..........71

Logic Technology B.V. ...............71

machineering GmbH & Co. KG .......72

Neuron GmbH ......................72

Novotek Austria GmbH ..............72

ondeso GmbH.......................73

ONEKEY GmbH......................73

Parasoft Deutschland GmbH. ........73

Peeriot GmbH .......................73

PLS GmbH ..........................73

QA Systems GmbH ..................73

SECO................................ 74

SEGGER Microcontroller GmbH ...... 74

SSV Software Systems GmbH ........ 74

Technical Software Engineering .....75

Tenasys Europe GmbH...............75

Verifysoft Technology GmbH ........75

Tools, Virtual Reality

ALPHA-Numerics GmbH .............66

blue automation GmbH .............67

Candera GmbH. .....................67

COSCOM Computer GmbH ..........67

DUALIS GmbH IT Solution ...........68

EUROS Embedded Systems GmbH ...69

Glaub Automation & Engineering ....70

Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026 63


Halocline GmbH & Co. KG. ...........70

iniNet Solutions GmbH ..............71

Körber Pharma Software GmbH. .....71

machineering GmbH & Co. KG .......72

Software Factory GmbH ............. 74

SpiraTec AG ......................... 74

TECHNIA GmbH ..................... 74

Threedy GmbH. .....................75

Visual Components GmbH. ..........75

Tools, VUI-Design

(Voice User Interface)

Software Factory GmbH ............. 74

voice INTER connect GmbH. .........75

Kits, Software-

Development-Kits

AbsInt Angewandte Informatik ......66

ACTRON AG .........................66

AMC - Analytik & Messtechnik .......66

Aptean Austria GmbH ...............66

Balluff GmbH. .......................67

Beijer Electronics GmbH .............67

BMC Messsysteme GmbH. ...........67

BMC Solutions GmbH. ...............67

Candera GmbH. .....................67

CODESYS GmbH. ....................67

Convergent Information GmbH .....67

Cosateq GmbH & Co. KG .............67

COSMINO AG. .......................67

Cybus GmbH ........................68

DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68

DELTA LOGIC GmbH .................68

DEVITY GmbH. ......................68

emlix GmbH. ........................68

emtrion GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69

esd electronics gmbh ...............69

ESplan GmbH .......................69

Euresys SA ..........................69

EUROS Embedded Systems GmbH ...69

Fautronix GmbH. ....................69

FLECS Technologies GmbH ..........69

Fraunhofer-Institut ITWM ............69

GUS ERP GmbH. .....................70

Hitex GmbH.........................70

ilbers GmbH. ........................70

IMACS GmbH. .......................70

iniNet Solutions GmbH ..............71

Klepsydra Technologies AG ..........71

Kontron AIS GmbH, Dresden. ........71

Lieber Lieber Software GmbH .......71

Logic Technology B.V. ...............71

machineering GmbH & Co. KG .......72

MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........72

Neuron GmbH ......................72

Novotek Austria GmbH ..............72

Parasoft Deutschland GmbH. ........73

Peeriot GmbH .......................73

PLS GmbH ..........................73

Rauscher GmbH .....................73

Revenera. ...........................73

SECO. ............................... 74

SEGGER Microcontroller GmbH ...... 74

Sensor to Image GmbH .............. 74

Softing Industrial Automation ....... 74

Software Factory GmbH ............. 74

SSV Software Systems GmbH ........ 74

Tenasys Europe GmbH. ..............75

Unified-E AG ........................75

Visual Components GmbH. ..........75

voice INTER connect GmbH. .........75

Kits, Toolkits

AbsInt Angewandte Informatik ......66

AMC - Analytik & Messtechnik .......66

Aptean Austria GmbH ...............66

Beijer Electronics GmbH .............67

BMC Solutions GmbH. ...............67

Candera GmbH. .....................67

CODESYS GmbH. ....................67

demmel products gmbh. ............68

DEVITY GmbH. ......................68

Euresys SA ..........................69

Fautronix GmbH. ....................69

Hitex GmbH.........................70

ilbers GmbH. ........................70

IMACS GmbH. .......................70

iniNet Solutions GmbH ..............71

INOSOFT GmbH .....................71

Kontron AIS GmbH, Dresden. ........71

Logic Technology B.V. ...............71

machineering GmbH & Co. KG .......72

measX GmbH & Co. KG ..............72

Neuron GmbH ......................72

Novotek Austria GmbH ..............72

ondeso GmbH. ......................73

PLS GmbH ..........................73

Revenera. ...........................73

SECO. ............................... 74

SEGGER Microcontroller GmbH ...... 74

Sensor to Image GmbH .............. 74

SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74

Softing Industrial Automation ....... 74

Software Factory GmbH ............. 74

SSV Software Systems GmbH ........ 74

Technical Software Engineering .....75

Unified-E AG ........................75

Verifysoft Technology GmbH ........75

Dienstleistungen

Dienstleistungen,

Cloud-Services

A4 GmbH ...........................66

ADDITIVE GmbH ....................66

ADLON Intelligent Solutions GmbH . . 66

all4cloud GmbH & Co. KG ............66

AMC - Analytik & Messtechnik .......66

Aptean Austria GmbH ...............66

Aptean Germany GmbH .............66

audius GmbH .......................66

Beijer Electronics GmbH .............67

cidaas by Widas ID GmbH. ...........67

cluetec GmbH. ......................67

ConSense GmbH ....................67

COSCOM Computer GmbH ..........67

DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68

DEVITY GmbH. ......................68

digital ZEIT GmbH ...................68

Efficiency Systems. ..................68

Enit Energy IT Systems GmbH. .......69

EUROS Embedded Systems GmbH ...69

Evy Solutions GmbH. ................69

FASTEC GmbH. ......................69

FLECS Technologies GmbH ..........69

FlowChief GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69

GBTEC Software AG .................70

GFOS mbH ..........................70

GUS ERP GmbH. .....................70

I-Care Deutschland GmbH ...........70

IMACS GmbH. .......................70

INCLUDIS Inc. .......................70

Industrie Informatik GmbH ..........70

inray Industriesoftware GmbH .......71

Inway Systems GmbH ...............71

ITK Engineering GmbH ..............71

KEB Automation KG .................71

Kistler Instrumente GmbH . . . . . . . . . . . 71

Körber Pharma Software GmbH. .....71

M&M Software GmbH ...............72

machineering GmbH & Co. KG .......72

Magic Software Enterprises. .........72

Meta-Level Software AG .............72

Mirasoft GmbH & Co. KG .............72

mobile function GmbH ..............72

MVTec Software GmbH. .............72

Neuron GmbH ......................72

Novotek Austria GmbH ..............72

Owlytic GmbH ......................73

PK Computer GmbH .................73

Proalpha Group GmbH ..............73

Quality Miners GmbH ...............73

qualitypoint GmbH. .................73

S&P Computersysteme GmbH ....... 74

SECO. ............................... 74

SSV Software Systems GmbH ........ 74

TECHNIA GmbH ..................... 74

Widas Technologie Services GmbH ..75

Dienstleistungen,

Digitalisierung

3plusplus GmbH ....................66

ADDITIVE GmbH ....................66

ADLON Intelligent Solutions GmbH . . 66

AMC - Analytik & Messtechnik .......66

ams.Solution AG ....................66

Aptean Germany GmbH .............66

Balluff GmbH........................67

Bay-Soft GmbH. .....................67

Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67

Beijer Electronics GmbH .............67

blue automation GmbH .............67

Candera GmbH. .....................67

cidaas by Widas ID GmbH............67

cluetec GmbH. ......................67

ConSense GmbH ....................67

COSCOM Computer GmbH ..........67

COSMINO AG. .......................67

D+D+M GmbH & Co. KG .............68

DE software & control GmbH ........68

DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68

DEVITY GmbH. ......................68

digital ZEIT GmbH ...................68

DiIT GmbH ..........................68

Eagle Peak GmbH ...................68

Efficiency Systems. ..................68

emlix GmbH.........................68

Enit Energy IT Systems GmbH. .......69

EUROS Embedded Systems GmbH ...69

evon GmbH .........................69

Evy Solutions GmbH. ................69

FASTEC GmbH. ......................69

Fertigungsprofi Mark Burmeister ....69

FLECS Technologies GmbH ..........69

FORCAM ENISCO GmbH .............69

gbo datacomp GmbH ...............70

GBTEC Software AG .................70

GRASS GmbH .......................70

GUS ERP GmbH. .....................70

IGE+XAO Software Vertriebs GmbH ..70

IMACS GmbH. .......................70

INCLUDIS Inc. .......................70

Industrie Informatik GmbH ..........70

iniNet Solutions GmbH ..............71

inray Industriesoftware GmbH .......71

Inway Systems GmbH ...............71

iT Engineering Manufacturing .......71

ITK Engineering GmbH ..............71

Kontron AIS GmbH, Dresden. ........71

Körber Pharma Software GmbH. .....71

KUMAVISION AG ....................71

M&M Software GmbH ...............72

machineering GmbH & Co. KG .......72

Magic Software Enterprises. .........72

majesty GmbH ......................72

Membrain GmbH....................72

Meta-Level Software AG .............72

Mirasoft GmbH & Co. KG .............72

mobile function GmbH ..............72

NFT automates GmbH ...............72

Novotek Austria GmbH ..............72

Owlytic GmbH ......................73

Peakboard GmbH ...................73

Proalpha Group GmbH ..............73

PROXIA Software AG ................73

Quality Miners GmbH ...............73

qualitypoint GmbH. .................73

Revenera............................73

SAR Elektronic GmbH. ............... 74

SDZ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74

SECO. ............................... 74

Selmo Technology GmbH ........... 74

SemsoTec GmbH .................... 74

Software Factory GmbH ............. 74

SpiraTec AG ......................... 74

SSV Software Systems GmbH ........ 74

TECHNIA GmbH ..................... 74

Threedy GmbH. .....................75

TRANSCONNECT ....................75

Visual Components GmbH. ..........75

Widas Technologie Services GmbH ..75

Dienstleistungen,

Engineering/

Re-Engineering

ADLON Intelligent Solutions GmbH . . 66

all4cloud GmbH & Co. KG ............66

AMC - Analytik & Messtechnik .......66

AmpereSoft GmbH ..................66

Andreas Müller Electronic GmbH ....66

Aptean Austria GmbH ...............66

Aptean Germany GmbH .............66

audius GmbH .......................66

Basler AG............................67

Bay-Soft GmbH. .....................67

Beijer Electronics GmbH .............67

blue automation GmbH .............67

bsAutomatisierung GmbH ...........67

Cosateq GmbH & Co. KG .............67

DE software & control GmbH ........68

Eagle Peak GmbH ...................68

emlix GmbH.........................68

emtrion GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69

es:saar GmbH .......................69

esd electronics gmbh ...............69

EUROS Embedded Systems GmbH ...69

Fautronix GmbH. ....................69

gbo datacomp GmbH ...............70

GBTEC Software AG .................70

Geitmann Messtechnik ..............70

Glaub Automation & Engineering ....70

Hitex GmbH.........................70

IB Hoch - Ing.büro für Systemdesign . 70

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70

ilbers GmbH. ........................70

IMACS GmbH. .......................70

IMSTec GmbH .......................70

64 Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026


iniNet Solutions GmbH ..............71

INOSOFT GmbH .....................71

ITK Engineering GmbH ..............71

ITPower Solutions GmbH ............71

KEB Automation KG .................71

Klepsydra Technologies AG ..........71

machineering GmbH & Co. KG .......72

Meta-Level Software AG .............72

Neuron GmbH ......................72

NFT automates GmbH ...............72

Novotek Austria GmbH ..............72

PEAK-System Technik GmbH. ........73

Quality Miners GmbH ...............73

SAR Elektronic GmbH. ............... 74

SDZ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74

SEGGER Microcontroller GmbH ...... 74

Selmo Technology GmbH ........... 74

Sensor to Image GmbH .............. 74

SparxSystems Software GmbH. ...... 74

SpiraTec AG ......................... 74

SSV Software Systems GmbH ........ 74

SYS TEC electronic AG ............... 74

Technical Software Engineering .....75

WEISANG GmbH. ....................75

Dienstleistungen,

GUI-Design

3plusplus GmbH ....................66

ACTRON AG .........................66

ADDITIVE GmbH ....................66

AHP GmbH. .........................66

AMC - Analytik & Messtechnik .......66

AmpereSoft GmbH ..................66

Aptean Austria GmbH ...............66

Beijer Electronics GmbH .............67

BMC Solutions GmbH. ...............67

bsAutomatisierung GmbH ...........67

Candera GmbH. .....................67

Cosateq GmbH & Co. KG .............67

DE software & control GmbH ........68

demmel products gmbh. ............68

emtrion GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69

Fautronix GmbH. ....................69

GUS ERP GmbH. .....................70

IMACS GmbH. .......................70

iniNet Solutions GmbH ..............71

KEB Automation KG .................71

Logic Technology B.V. ...............71

M&M Software GmbH ...............72

machineering GmbH & Co. KG .......72

majesty GmbH ......................72

Meta-Level Software AG .............72

Novotek Austria GmbH ..............72

Proalpha Group GmbH ..............73

SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74

Software Factory GmbH ............. 74

SSV Software Systems GmbH ........ 74

Unified-E AG ........................75

XiSys Software GmbH ...............75

Dienstleistungen,

Programmierung

3plusplus GmbH ....................66

ADDITIVE GmbH ....................66

ADLON Intelligent Solutions GmbH . . 66

AHP GmbH. .........................66

AIT Goehner GmbH .................66

aixbrain GmbH ......................66

all4cloud GmbH & Co. KG ............66

AMC - Analytik & Messtechnik .......66

ams.Solution AG ....................66

Andreas Müller Electronic GmbH ....66

Aptean Austria GmbH ...............66

Aptean Germany GmbH .............66

Asprova GmbH ......................66

audius GmbH .......................66

Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67

Beijer Electronics GmbH .............67

blue automation GmbH .............67

BMC Messsysteme GmbH. ...........67

bsAutomatisierung GmbH ...........67

Candera GmbH. .....................67

cidaas by Widas ID GmbH. ...........67

cluetec GmbH. ......................67

Convergent Information GmbH .....67

Cosateq GmbH & Co. KG .............67

COSCOM Computer GmbH ..........67

COSMINO AG. .......................67

cps Programmier-Service GmbH . . . . . 68

D+D+M GmbH & Co. KG .............68

DE software & control GmbH ........68

DEDITEC GmbH .....................68

DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68

DELTA LOGIC GmbH .................68

DEVITY GmbH. ......................68

digital ZEIT GmbH ...................68

Eagle Peak GmbH ...................68

emlix GmbH. ........................68

emtrion GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69

Enit Energy IT Systems GmbH........69

es:saar GmbH .......................69

esd electronics gmbh ...............69

ESplan GmbH .......................69

EUROS Embedded Systems GmbH ...69

evon GmbH .........................69

Evy Solutions GmbH. ................69

FASTEC GmbH. ......................69

Fautronix GmbH. ....................69

Fertigungsprofi Mark Burmeister ....69

FLECS Technologies GmbH ..........69

FORCAM ENISCO GmbH .............69

Fraunhofer-Institut ITWM ............69

gbo datacomp GmbH ...............70

GBTEC Software AG .................70

Geitmann Messtechnik ..............70

GFOS mbH ..........................70

Glaub Automation & Engineering ....70

GRASS GmbH .......................70

GUS ERP GmbH. .....................70

Hitex GmbH.........................70

IB Hoch - Ing.büro für Systemdesign . 70

I-Care Deutschland GmbH ...........70

IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70

ilbers GmbH. ........................70

IMACS GmbH. .......................70

Industrie Informatik GmbH ..........70

iniNet Solutions GmbH ..............71

INOSOFT GmbH .....................71

Inway Systems GmbH ...............71

ITK Engineering GmbH ..............71

ITPower Solutions GmbH ............71

KEB Automation KG .................71

Kistler Instrumente GmbH . . . . . . . . . . . 71

Kithara Software GmbH .............71

Kontron AIS GmbH, Dresden. ........71

Körber Pharma Software GmbH. .....71

LEBERT Software Engineering .......71

Lieber Lieber Software GmbH .......71

M&M Software GmbH ...............72

machineering GmbH & Co. KG .......72

majesty GmbH ......................72

measX GmbH & Co. KG ..............72

Meta-Level Software AG .............72

mobile function GmbH ..............72

MVTec Software GmbH. .............72

Neuron GmbH ......................72

NFT automates GmbH ...............72

Novotek Austria GmbH ..............72

PEAK-System Technik GmbH. ........73

prognostica GmbH ..................73

Quality Miners GmbH ...............73

qualitypoint GmbH. .................73

SAR Elektronic GmbH. ............... 74

SDZ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74

Selmo Technology GmbH ........... 74

SemsoTec GmbH .................... 74

SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74

Softing Industrial Automation ....... 74

Software Factory GmbH ............. 74

SparxSystems Software GmbH....... 74

speedy software solutions ........... 74

SpiraTec AG ......................... 74

SSV Software Systems GmbH ........ 74

SYS TEC electronic AG ............... 74

Technical Software Engineering .....75

Unified-E AG ........................75

Visual Components GmbH...........75

WEISANG GmbH. ....................75

Widas Technologie Services GmbH ..75

YASKAWA Europe, Drives ............75

YASKAWA Europe, profichip .........75

Dienstleistungen,

Simulation

3plusplus GmbH ....................66

ADDITIVE GmbH ....................66

Asprova GmbH ......................66

Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67

Beijer Electronics GmbH .............67

blue automation GmbH .............67

Candera GmbH. .....................67

Convergent Information GmbH .....67

Cosateq GmbH & Co. KG .............67

COSCOM Computer GmbH ..........67

DUALIS GmbH IT Solution ...........68

EUROS Embedded Systems GmbH ...69

Fautronix GmbH. ....................69

gbo datacomp GmbH ...............70

GBTEC Software AG .................70

GFOS mbH ..........................70

Glaub Automation & Engineering ....70

IB Hoch - Ing.büro für Systemdesign . 70

IGE+XAO Software Vertriebs GmbH ..70

IMACS GmbH. .......................70

iniNet Solutions GmbH ..............71

ITK Engineering GmbH ..............71

KEB Automation KG .................71

Kithara Software GmbH .............71

machineering GmbH & Co. KG .......72

MHJ - Software GmbH & Co.KG ......72

NFT automates GmbH ...............72

Novotek Austria GmbH ..............72

SAR Elektronic GmbH. ............... 74

SECO. ............................... 74

SemsoTec GmbH .................... 74

SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74

SimpaTec Engineering ............... 74

SimulateFirst ........................ 74

SparxSystems Software GmbH. ...... 74

TECHNIA GmbH ..................... 74

Visual Components GmbH. ..........75

YASKAWA Europe, Drives ............75

YASKAWA Europe, profichip .........75

Dienstleistungen,

Software-Konsolidierung

und Internationalisierung

all4cloud GmbH & Co. KG ............66

Aptean Austria GmbH ...............66

Aptean Germany GmbH .............66

Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67

Beijer Electronics GmbH .............67

Candera GmbH. .....................67

COSCOM Computer GmbH ..........67

Enit Energy IT Systems GmbH. .......69

EUROS Embedded Systems GmbH ...69

Fautronix GmbH. ....................69

ilbers GmbH. ........................70

IMACS GmbH. .......................70

iniNet Solutions GmbH ..............71

ITK Engineering GmbH ..............71

Magic Software Enterprises. .........72

mobile function GmbH ..............72

Novotek Austria GmbH ..............72

Quality Miners GmbH ...............73

SemsoTec GmbH .................... 74

Technical Software Engineering .....75

Dienstleistungen,

VUI-Design

(Voice User Interface)

mobile function GmbH ..............72

voice INTER connect GmbH. .........75

Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026 65


Firmenverzeichnis

3plusplus GmbH

Pfütschbergstr. 1, 98527 Suhl

Tel.: 03681/45299-00, Fax: 03681/45299-99

info@3plusplus.com

www.3plusplus.com

A4 GmbH

Rengoldhauserstr. 11, 88662 Überlingen

Tel.: 07551/8349859, Fax: 07551/8349858

info@a4-gmbh.de

www.a4-gmbh.de

Verkauf:

07551/8349857

denis.biehl@a4-gmbh.de

A

ABB AG, Division Robotics

Grüner Weg 6, 61169 Friedberg

Tel.: 06031/85-0

robotics@de.abb.com

www.abb.de/robotics

AbsInt

Angewandte Informatik GmbH

Science Park 1, 66123 Saarbrücken

Tel.: 0681/383600, Fax: 0681/3836020

info@absint.com

www.absint.com

AHP Gesellschaft für

Informationsverarbeitung mbH

Holnisstr. 20, 24960 Glücksburg

Tel.: 04631/6170-0, Fax: 04631/6170-70

mail@ahp-gmbh.de

www.ahp-gmbh.de

Verkauf, Arno Schröder:

Tel.: 04631/6170-88

schroeder@ahp-gmbh.de

AIT Goehner GmbH

Wilhelmsplatz 11, 70182 Stuttgart

Tel.: 0711/23853-0, Fax: 0711/23853-32

info@ait.de

www.ait.de

Standorte: www.ait.de/de/kontakt/

Verkauf: sales@ait.de

aiXbrain GmbH

Bendstr. 50-52, 52066 Aachen

Tel.: 0241/557046-60, Fax: 0241/557046-72

info@aixbrain.de

www.aixbrain.de

all4cloud GmbH & Co. KG

Werner-Heisenberg-Str. 6a

68519 Viernheim

Tel.: 06204/91492-00

info@all4cloudgroup.com

www.all4cloudgroup.com

AmpereSoft GmbH

Jonas-Cahn-Str. 13, 53115 Bonn

Tel.: 0228/608847-0, Fax: 0228/608847-49

info@amperesoft.net

www.amperesoft.net

ams.Solution AG

Rathausstr. 1, 41564 Kaarst

Tel.: 02131/40669-0

info@ams-erp.com

www.ams-erp.com

Andreas Müller Electronic GmbH

Lambertusstr. 27, 41849 Wassenberg

Tel.: 02432/49677

software@amelectronic.de

www.amelectronic.de

Aptean Austria GmbH

Dorfstr. 67, A-5101 Bergheim bei Salzburg

Tel.: 0043/662/630309

austria@aptean.com

www.aptean.at

Actron AG

Justus-von-Liebig-Str. 2-14, 85435 Erding

Tel.: 08122/95885-0

service@actron.de

www.actron.de

ADDITIVE Soft- und Hardware für

Technik und Wissenschaft GmbH

In der Hub 6, 61231 Bad Nauheim

Tel.: 06032/34956-0, Fax: 06032/34956-98

info@additive-net.de

www.additive-net.de

Vertrieb: https://shop.additive-net.de/

ADLON Intelligent Solutions GmbH

Albersfelder Str. 30, 88212 Ravensburg

Tel.: 0751/76070

zentrale@adlon.de

www.adlon.de

ALPHA-Numerics GmbH

Römerstr. 32, 56355 Nastätten

Tel.: 06772/9693470, Fax: 06772/9693471

info@alpha-numerics.de

www.alpha-numerics.de

AMC - Analytik & Messtechnik

GmbH Chemnitz

Heinrich-Lorenz-Str. 55, 09120 Chemnitz

Tel.: 0371/38388-0, Fax: 0371/38388-99

info@amc-systeme.de

www.amc-systeme.de

Vertrieb: vertrieb@amc-systeme.de

Aptean Germany GmbH

Pforzheimer Str. 128, 76275 Ettlingen

Tel.: 07243/2067-200

germany@aptean.com

www.aptean.com

Asprova GmbH

Charlotte-Bamberg-Str. 4, 35578 Wetzlar

Tel.: 06441/4476251

info@asprova.eu

www.asprova.eu

Verkauf:

Tel.: 06441/4493420

sales@asprova.eu

www.asprova.eu/demo-buchen/

audius GmbH

Lindenstr. 23, 83395 Freilassing

Tel.: 08654/4608-0

office@audius-sc.de

www.audius.de

66 Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026


B

Balluff GmbH

Zabergäustr. 8, 73765 Neuhausen a.d.F.

Pf.: 1160, Pf.PLZ: 73761

Tel.: 07158/173-0

balluff@balluff.de

www.balluff.de

Vertrieb: www.balluff.com/de-de/kontaktsupport/balluff-weltweit

Verkauf:

Tel.: 07158/173-555

sales.de@balluff.de

www.balluff.com/my/home

Basler AG

An der Strusbek 60-62, 22926 Ahrensburg

Tel.: 04102/463-500

info@baslerweb.com

www.baslerweb.com

Vertrieb:

www.baslerweb.com/de-de/kontakt/

sales@baslerweb.com

https://shop.baslerweb.com/

Bay-Soft GmbH

Lüfteneckerstr. 12, 94130 Obernzell

Tel.: 08591/9396003

cescherich@bay-soft.de

www.bay-soft.de

Bechtle PLM Deutschland GmbH

Bechtle Platz 1, 74172 Neckarsulm

Tel.: 07132/9816500

info.de@bechtle-plm.com

www.bechtle-plm.com

Beijer Electronics GmbH

Max-Eyth-Str. 21, 72622 Nürtingen

Tel.: 07022/9660-0

info@beijerelectronics.de

www.beijerelectronics.de

Verkauf:

Tel.: 07022/9660-101

sales.de@beijerelectronics.com

Berg GmbH

Fraunhoferstr. 22, 82152 Martinsried

Tel.: 089/379160-0, Fax: 089/379160-199

info@berg-energie.de

www.berg-energie.de

blue automation GmbH

Hauptstr. 67, 56477 Rennerod

Tel.: 02664/25242-0

info@blue-automation.de

www.blue-automation.de

BMC Messsysteme GmbH (bmcm)

Emmy-Noether-Str. 20, 82216 Maisach

Tel.: 08141/404180-0

sales@bmcm.de

www.bmcm.de

BMC Solutions GmbH

Boschstr. 12, 82178 Puchheim

Tel.: 089/800694-0, Fax: 089/800694-29

info@bmc.de

www.bmc.de

bsAutomatisierung GmbH

Max-Eyth-Str. 12, 72348 Rosenfeld

Tel.: 07428/9412-0, Fax: 07428/9412-25

info@bsautomatisierung.com

www.bsautomatisierung.com

C

camLine GmbH

Fraunhoferring 9, 85238 Petershausen

Tel.: 08137/935-0

info@camline.com

www.camline.com

Candera GmbH

Semmelweisstr. 34, A-4020 Linz

Tel.: 0043/732/90305-0

Fax: 0043/732/90305-100

cgistudio@candera.eu

www.candera.eu

cidaas by Widas ID GmbH

Maybachstr. 2, 71299 Wimsheim

Tel.: 07044/95103100

sales@cidaas.de

www.cidaas.com

cluetec GmbH

Wilhelm-Schickard-Str. 9, 76131 Karlsruhe

Tel.: 072/ 83179-0

info@cluetec.de

https://cluetec-audit.de

CODESYS GmbH

Memminger Str. 151, 87439 Kempten

Tel.: 0831/54031-0, Fax: 0831/54031-50

info@codesys.com

www.codesys.com

Complan & Partner GmbH

Laufdorfer Weg 4, 35578 Wetzlar

Tel.: 06441/9288-0

software@complan.de

www.complan.de

ConSense GmbH

Kackertstr. 11, 52072 Aachen

Tel.: 0241/9909393-0

Fax: 0241/9909393-99

info@consense-gmbh.de

www.consense-gmbh.de

Convergent Information

Technologies GmbH

Schulstr. 2, A-4053 Haid

Tel.: 0043/681/10722671

office@convergent-it.at

www.convergent-it.com

COPA-DATA GmbH

Haidgraben 2, 85521 Ottobrunn

Tel.: 089/660298-90

info@copadata.de

www.copadata.com

Cosateq GmbH & Co. KG

Immelmannstr. 12, 88239 Wangen

Tel.: 07522/9749-0, Fax: 07522/9749-49

info@cosateq.com

www.cosateq.com

Vertrieb, Gerd Leiprecht:

gerd.leiprecht@cosateq.com

COSCOM Computer GmbH

Anzinger Str. 5, 85560 Ebersberg

Tel.: 08092/2098-0, Fax: 08092/2098-900

info@coscom.de

www.coscom.de

COSMINO AG

Breitengraserstr. 8, 90482 Nürnberg

Tel.: 0911/4626760

info@cosmino.de

www.cosmino.de

Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026 67


cps Programmier-Service GmbH

Gewerbestr. 1, 31698 Lindhorst

Tel.: 05725/9444-0, Fax: 05725/9444-94

info@cpsgroup.eu

www.cpsgroup.eu

Critical Manufacturing

Deutschland GmbH

Maria-Reiche-Str. 1, 01109 Dresden

Tel.: 0351/41880639, Fax: 035205/120020

kontakt@criticalmanufacturing.de

www.criticalmanufacturing.de

CSP GmbH & Co. KG

Herrenäckerstr. 11, 94431 Großköllnbach

Tel.: 09953/3006-0, Fax: 09953/3006-50

info@csp-sw.de

www.csp-sw.de

Cumulocity GmbH

Marc-Chagall-Str. 2, 40477 Düsseldorf

info@cumulocity.com

www.cumulocity.com

Cybus GmbH

Osterstr. 124, 20255 Hamburg

Tel.: 040/228586850

hello@cybus.io

www.cybus.io

D

D+D+M Daten- und

Dokumentations-Management

GmbH & Co. KG

Keglerstr. 3-5, 70372 Stuttgart

Tel.: 0711/7878289-0

vertrieb@dd-m.de

www.dd-m.de

www.pcn.global

DE software & control GmbH

Mengkofener Str. 21, 84130 Dingolfing

Tel.: 08731/3979-0

de@de-gmbh.com

www.de-gmbh.com

Vertrieb: www.de-group.net/kontakt/

DEDITEC GmbH

Hamburger Str. 1, 50321 Brühl

Tel.: 02232/504080, Fax: 02232/5040899

vertrieb@deditec.de

www.deditec.de

Delphin Technology AG

Lustheide 81, 51427 Bergisch Gladbach

Tel.: 02204/97685-0

info@delphin.de

www.delphin.de

DELTA BARTH Systemhaus GmbH

Ludwig-Richter-Str. 3,

9121 Limbach-Oberfrohna

Tel.: 03722/71700

info@delta-barth.de

www.delta-barth.de

Vetrieb:

Tel.: 03722/7170-446

vertrieb@delta-barth.de

DELTA LOGIC

Automatisierungstechnik GmbH

Stuttgarter Str. 3, 73525 Schwäbisch Gmünd

Tel.: 07171/916-120, Fax: 07171/916-220

sales@deltalogic.de

www.deltalogic.de

demmel products gmbh

An der Hölle 31, A - 1100 Wien

Tel.: 0043/1/6894700-0

Fax: 0043/1/6894700-40

office@demmel.com

www.demmel.com

DEVITY GmbH

Technologiepark 6, 33100 Paderborn

Tel.: 05251/604424

info@devity.eu

https://devity.eu

DEWETRON GmbH

Parkring 4, A - 8074 Grambach

Tel.: 0043/316/3070-0

info@dewetron.com

www.dewetron.com

Vertrieb: www.dewetron.com/de/ueber-uns/

niederlassungen-partner/

digital ZEIT GmbH

Max-Eyth-Straße 40/1, 89231 Neu-Ulm

Tel.: 0731/205557-0

info@digital-zeit.de

www.digital-zeit.de

DiIT GmbH

Ferdinand-Porsche-Str. 3, 82205 Gilching

Tel.: 08105/3987200

info@diit.de

www.diit.de

Vertrieb: www.komaxgroup.com/

en-de/about-komax/contacts-andlocations?country=de

Verkauf:

Tel.: 030/64099635

berlin@diit.de

DUALIS GmbH IT Solution

Breitscheidstr. 36, 01237 Dresden

Tel.: 0351/47791-0

dualis@dualis-it.de

www.dualis-it.de

E

e.bootis ag

Nordsternstr. 71, 45329 Essen

Tel.: 0201/8596-0

info@ebootis.de

www.ebootis.de

Eagle Peak GmbH

Güglingstr. 78, 73529 Schwäbisch Gmünd

Tel.: 0172/7383951

info@eagle-peak.de

www.eagle-peak.de

EASYCODE GmbH

Löwenberger Str. 50, 90475 Nürnberg

Tel.: 0911/99840-60

info@easycode.de

www.easycode.de

ECOS Technology GmbH

Sant‘ Ambrogio Ring 13 a-b

55276 Oppenheim

Tel.: 06133/939-0

info@ecos.de

www.eocs.de

Verkauf:

Tel.: 06133/939-222

Efficiency Systems

Zum Zander 8, 88662 Überlingen

Tel.: 07551/948093-0

mail@efficiency-systems.com

www.efficiency-systems.com

emlix GmbH

Berliner Str. 12, 37073 Göttingen

Tel.: 0551/30664-0, Fax: 0551/30664-11

info@emlix.com

www.emlix.com

Vertrieb:

www.emlix.com/de/about/standorte/

Verkauf: solutions@emlix.com

68 Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026


emtrion GmbH

Am Hasenbiel 6, 76297 Stutensee

Tel.: 07244/62694-0, Fax: 07244/62694-19

mail@emtrion.de

www.emtrion.de

Vertrieb:

www.emtrion.de/de/distributoren.html

Enit Energy IT Systems GmbH

Mercystr. 26, 79100 Freiburg

Tel.: 0761/458910

contact@enit.io

https://enit.io/

es:saar GmbH

Campus A1.1, 66123 Saarbrücken

Tel.: 01768/1456107

kontakt@essaar.de

https://essaar.de

esd electronics gmbh

Vahrenwalder Str. 207, 30165 Hannover

Tel.: 0511/37298-0, Fax: 0511/37298-68

info@esd.eu

www.esd.eu

evon GmbH

Wollsdorf 154, A-8181 St. Ruprecht

Tel.: 0043/3178/21800

Fax: 0043/3178/21800-110

office@evon-automation.com

www.evon-automation.com

Verkauf: sales@evon-automation.com

EVT Eye Vision Technology GmbH

Ettlinger Str. 59, 76137 Karlsruhe

Tel.: 0721/668004230, Fax: 0721/62690596

info@evt-web.com

www.evt-web.com

Evy Solutions GmbH

Waltherstr. 49-51, 51069 Köln

Tel.: 0221/950190-10

info@evy-solutions.de

www.evy-solutions.de

FiberVision GmbH

Jens-Otto-Krag-Str. 11, 52146 Würselen

Tel.: 02405/4548-0

info@fibervision.de

www.fibervision.de

FLECS Technologies GmbH

Keselstr. 16, 87435 Kempten

Tel.: 0172/1077431

sales@flecs.tech

https://flecs.tech/de/

FlowChief GmbH

Alte Salzstr. 9, 90530 Wendelstein

Tel.: 09129/14722-0, Fax: 09129/14722-99

info@flowchief.de

www.flowchief.de

FNT Software GmbH

IT-Campus 2-4, 73479 Ellwangen/Jagst

Tel.: 07961/9039-0, Fax: 07961/9039-439

info@fntsoftware.com

www.fntsoftware.com

ESplan GmbH

Hausinger Str. 8, 40764 Langenfeld

Tel.: 02173/15511

mbannert@esplan.eu

www.esplan.eu

Euresys SA

Liège Science Park, Rue du Bois Saint-Jean

20, B-4102 Seraing

Tel.: 0032/4/3677288

www.euresys.com

Verkauf: Sensor to Image GmbH

Tel.: 08861/2369-0

sales@euresys.com

www.euresys.com/en/where-to-buy/

EUROS Embedded Systems GmbH

Campestr. 12, 90419 Nürnberg

Tel.: 0911/3003280, Fax: 0911/3003289

info@euros-embedded.com

www.euros-embedded.com

F

FASTEC GmbH

Technologiepark 24, 33100 Paderborn

Tel.: 05251/1647-0

info@fastec.de

www.fastec.de

Fautronix GmbH

Hegelstr. 16, 72762 Reutlingen

Tel.: 07121/7555851, Fax: 07121/7555852

info-23@fautronix.com

www.fautronix.com

Fertigungsprofi Mark Burmeister

Von-Lützow-Str. 43, 21514 Büchen

Tel. : 04155/498753

info@fertigungsprofi.de

www.fertigungsprofi.de

FORCAM ENISCO GmbH

Herrenberger Str. 56, 71034 Böblingen

Tel.: 07031/4906-0

info@forcam-enisco.net

www.forcam-enisco.net

Verkauf, Kirsten Wildberger:

Tel.: 0751/36669-0

customerrelations@forcam-enisco.net

Forterro Deutschland |

Myfactory, Abas, Prodaso

Rosenheimer Str. 141 h, 81671 München

Tel.: 0721/967230

fce-marketing@forterro.com

www.forterro.com

Fraunhofer-Institut für Techno-und

Wirtschaftsmathematik ITWM

Fraunhofer-Platz 1, 67663 Kaiserslautern

Tel.: 0631/31600-4445

Fax: 0631/31600-5445

mark.maasland@itwm.fraunhofer.de

www.itwm.fraunhofer.de/bv

Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026 69


G

gbo datacomp GmbH

Gögginger Mauer 15, 86150 Augsburg

Tel.: 0821/597010

info@gbo-datacomp.de

www.gbo-datacomp.de

GBTEC Software AG

Gesundheitscampus-Süd 23

44801 Bochum

Tel.: 0234/97645-100, Fax: 0234/97645-101

info@gbtec.com

www.gbtec.com

Verkauf:

Tel.: 0234/97645-110

sales@gbtec.com

Geitmann Messtechnik

GmbH & Co.KG

Mühlenbergstr. 11-13, 58708 Menden

Tel.: 02373/9383-0, Fax: 02373/9383-23

info@geitmann.de

www.geitmann.de

GFOS mbH

Am Lichtbogen 9, 45141 Essen

Tel.: 0201/613000, Fax: 0201/619317

info@gfos.com

www.gfos.com

Glaub Automation & Engineering

GmbH

Peiner Str. 225, 38229 Salzgitter

Tel.: 05341/8639-0

automation@glaub.de

www.glaub-automation.com

sales@glaub.de

Goldammer GmbH -

Soft & Hardware Entwicklung

Schlosserstr. 6a, 38440 Wolfsburg

Tel.: 05361/29950, Fax: 05361/299529

info@goldammer.de

www.goldammer.de

GRASS GmbH

Kreuzstr. 24, 55543 Bad Kreuznach

Tel.: 0671/9289-0, Fax: 0671/9289-111

sales@grass-gmbh.de

www.grass-gmbh.de

GUS ERP GmbH

Josef-Lammerting-Allee 20-22, 50933 Köln

Tel.: 0221/37659-0, Fax: 0221/37659-167

info@gus-erp.com

www.gus-erp.com

H

halec

Herrnröther Str. 54, 63303 Dreieich

Tel.: 06103/312601, Fax: 06103/312602

info@halec.de

www.halec.de

Halocline GmbH & Co. KG

Netter Platz 3, 49090 Osnabrück

Tel.: 0541/961045-90

office@halocline.io

www.halocline.io

Verkauf:

Tel.: 0152/98489258

sales@halocline.io

www.halocline.io/angebot

Hitex GmbH

Albert-Nestler-Str. 28-30, 76131 Karlsruhe

Tel.: 0721/9628-0, Fax: 0721/9628-149

sales@hitex.de

www.hitex.de

I

I-Care Deutschland GmbH

Dennewartstr. 25-27, 52068 Aachen

Tel.: 02841/531082-80, Fax:-83

de@icareweb.com

www.icareweb.com

Vertrieb: www.icareweb.com/#locations

IB Hoch -

Ingenieurbüro für Systemdesign

Bergstr. 11, 79426 Buggingen

Tel.: 07631/4858, Fax: 07631/799211

info@ib-hoch.de

www.ib-hoch.de

IEP Ingenieurbüro für

Echtzeitprogrammierung GmbH

Am Pferdemarkt 9c, 30853 Langenhagen

Tel.: 0511/70832-0, Fax: 0511/70832-99

info@iep.de

www.iep.de

IGE+XAO Software Vertriebs GmbH

Marie-Bernays-Ring 19a,

1199 Mönchengladbach

Tel.: 02166/13391-0, Fax: 02166/13391-10

info-dach@ige-xao.com

www.ige-xao.com

ilbers GmbH

Maria-Merian-Str. 8, 85521 Ottobrunn

Tel.: 089/1226724-0

info@ilbers.de

http://ilbers.de

IMACS GmbH

Alfred-Nobel-Str. 2, 55411 Bingen am Rhein

Tel.: 06721/48035-0, Fax: 06721/48035-29

info@imacs-gmbh.de

www.imacs-gmbh.de

IMSTec GmbH

Auf dem Langloos 10

55270 Klein-Winternheim

Tel.: 06136/9944110, Fax: 06136/9944111

info@imstec.de

www.imstec.de

INCLUDIS Automation Systems Inc.

Rosenstr. 2, 10178 Berlin

Tel.: 030/2008969-0, Fax: 030/2008969-22

sales@includis.com

www.includis.com

Industrie Informatik

Deutschland GmbH

Tullastr. 19, 77955 Ettenheim

Tel.: 07642/4971-0, Fax: 07642/4971-29

info@industrieinformatik.com

www.industrieinformatik.com

Standorte, Verkauf DL:

www.industrieinformatik.com/kontakt/

70 Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026


iniNet Solutions GmbH

Fichtenhagstr. 2, CH-4132 Muttenz

Tel.: 0041/61/7169626

Fax: 0041/61/7169617

info@ininet.ch

www.ininet.ch

www.spidercontrol.net

Vertretungen:

https://spidercontrol.net/unternehmen/

vertretungen/

INOSOFT GmbH

Bünder Str. 194, 32120 Hiddenhausen

Tel.: 05221/1666-02, Fax: 05221/1666-50

info@inosoft.com

www.inosoft.com

Verkauf, Stefan Niermann

Tel.: 05221/1666-80

stefan.niermann@inosoft.com

InQu Solutions GmbH

Sudhausweg 3, 01099 Dresden

Tel.: 0351/2131400

info@inqu.de

www.inqu.de

inray Industriesoftware GmbH

Holstenstr. 40, 25560 Schenefeld

Tel.: 04892/89008-0

info@inray.de

www.inray.de

Inway Systems GmbH

Edisonallee 3, 89231 Neu-Ulm

Tel.: 0731/880073-0

info@inway.de

www.inway.de

Vertrieb:

www.inway.de/kontaktieren-sie-unserenvertrieb

Verkauf: www.inway.de/solution-store

iT Engineering Manufacturing

Solutions GmbH

Jusistr. 4, 72124 Pliezhausen

Tel.: 07127/9231-10

info@ite-ms.de

www.ite-ms.de

ITK Engineering GmbH

Im Speyerer Tal 6, 76761 Rülzheim

Tel.: 07272/7703-0, Fax: 07272/7703-100

info@itk-engineering.de

www.itk-engineering.de

Standorte: www.itk-engineering.de/

unternehmen/kontakt-Standorte/

ITPower Solutions GmbH

Kolonnenstr. 26, 10829 Berlin

Tel.: 030/6098501-0, Fax: 030/46799891

info@itpower.de

www.itpower.de

K

K2D-KeyToData GmbH

Margarete-Steiff-Str. 22, 71277 Rutesheim

Tel.: 07152/9453-0, Fax: 07152/9453-90

info@keytodata.com

https://keytodata.com

KEB Automation KG

Südstr. 38, 32683 Barntrup

Tel.: 05263/401-0

info@keb.de

www.keb-automation.com

Ansprechpartner:

www.keb-automation.com/de/kontakt

Kistler Instrumente GmbH

Umberto-Nobile-Str. 14, 71063 Sindelfingen

Tel.: 07031/3090-0

info@kistler.com

www.kistler.com

Kithara Software GmbH

Alte Jakobstr. 78, 10179 Berlin

Tel.: 030/2789673-0, Fax: 030/2789673-20

info@kithara.com

www.kithara.com

Klepsydra Technologies AG

Rosenbergstr. 29b, CH-6300 Zug

Tel.: 0041/78/6931544

sales@klepsydra.com

www.klepsydra.com

Körber Pharma Software GmbH

Wulf-Werum-Straße 3, 21337 Lüneburg

Tel.: 04131/8900-0, Fax: 04131/8900-200

info.pasx@koerber.com

www.koerber-pharma.com

Kontron AIS GmbH

Otto-Mohr-Str. 6, 01237 Dresden

Tel.: 0351/2166-0

info@kontron-ais.com

www.kontron-ais.com

KUMAVISION AG

Oberfischbach 3, 88677 Markdorf

Tel.: 07544/966-200

kontakt@kumavision.com

www.kumavision.com/fertigung

L

Lauterbach GmbH

Altlaufstr. 40

85635 Höhenkirchen-Siegertsbrunn

Tel.: 08102/9876-0

info@lauterbach.com

www.lauterbach.com

LEBERT Software Engineering

GmbH & Co.KG

Maybachstr. 15, 63456 Hanau

Tel.: 06181/96942-0

info@lse.cc

https://lebert.org

Lieber Lieber Software GmbH

Handelskai 340/Top 5, A - 1020 Wien

Tel.: 0043/662/906002017

ruediger.maier@lieberlieber.com

www.lieberlieber.com

Logic Technology B.V.

Bunsenstr. 18, 81735 München

Tel.: 089/21526995

info@logictechnology.de

www.logictechnology.de

Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026 71


M

M&M Software GmbH

Industriestr. 5, 78112 St. Georgen

Tel.: 07724/9415-0

info@mm-software.com

www.mm-software.com

machineering GmbH & Co. KG

Landsberger Str. 306, 80687 München

Tel.: 089/5682012-0

sales@machineering.com

www.machineering.com

Vertrieb: www.machineering.com/vertrieb/

Magic Software Enterprises

(Deutschland) GmbH

Lise-Meitner-Str. 3, 85737 Ismaning

Tel.: 089/962730, Fax: 089/96273100

infogermany@magicsoftware.com

www.magicsoftware.com

mechOnics ag -

Competence in micropositioning

Technologiepark 21, 33100 Paderborn

Tel.: 05251/1809-648, Fax: 05251/1809-856

info@mechonics.de

www.mechonics.de

Meilhaus Electronic GmbH

Am Sonnenlicht 2, 82239 Alling

Tel.: 08141/5271-0, Fax: 08141/5271-129

sales@meilhaus.de

www.meilhaus.de

Membrain GmbH

Hauptstr. 1, 82008 Unterhaching

Tel.: 089/520368-40, Fax: 089/520368 -11

info@membrain-it.com

www.membrain-it.com

Standorte: www.membrain-it.com/de/

unternehmen/standorte

mesonic software gmbh

Hirschberger Str. 18, 27383 Scheeßel

Tel.: 04263/9390-0, Fax: 04263/8626

info@mesonic.com

www.mesonic.com

Vertriebspartner bundesweit:

www.mesonic.com/VertriebspartnerDE

Meta-Level Software AG

Lyonerring 1, 66121 Saarbrücken

Tel.: 0681/996870

info@meta-level.de

www.meta-level.de

Mirasoft GmbH & Co. KG

Steingraben 13, 97788 Neuendorf

Tel.: 09351/9793320

info@mirasoft.de

www.mirasoft.de

mobile function GmbH

Niederwiesenstr. 28

78050 Villingen-Schwenningen

Tel.: 07721/69700-300

info@mobile-function.com

www.mobile-function.com

MPDV Mikrolab GmbH

Römerring 1, 74821 Mosbach

Tel.: 06261/9209-0

info@mpdv.com

www.mpdv.com

Niederlassungen: www.mpdv.com/kontakt

MVTec Software GmbH

Arnulfstr. 205, 80634 München

Tel.: 089/457695-0, Fax: 089/457695-55

info@mvtec.com

www.mvtec.com

N

majesty GmbH

Rudolf-Diesel-Str. 15, 78549 Spaichingen

Tel.: 07424/95823-0, Fax: 07424/95823-29

info@majesty.de

www.majesty.de

MHJ-Software GmbH & Co. KG

Albert-Einstein-Str. 101, 75015 Bretten

Tel.: 07252/87890, Fax: 07252/78780

info@mhj.de

www.mhj.de

Neuron Engineering Tools GmbH

Europaplatz 7/1, A - 3100 St. Pölten

Tel.: 0043/5/77147-0

info@neuron-automation.eu

www.neuron-automation.eu

NFT automates GmbH

Ignatz-Wiemeler-Str. 16, 49479 Ibbenbüren

Tel.: 05451/5445-0, Fax: 05451/5445-113

info@nft-automates.de

www.nft-automates.de

measX GmbH & Co. KG

Trompeterallee 110, 41189

Mönchengladbach

Tel.: 02166/9520-0, Fax: 02166/9520-20

info@measx.com

www.measx.com

MICROCHIP TECHNOLOGY GmbH

Parkring 32, 85748 Garching

Tel.: 089/627144-0, Fax: 089/627144-44

euro.enquiry@microchip.com

www.microchip.com

Novotek Austria GmbH

Pallstr. 2, A-7503 Großpetersdorf

Tel.: 0043/3362/21012

office.austria@novotek.com

www.novotek.at

72 Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026


O

Oktogon G. Balzarek Elektronik

und Computer Service

Gotenstr. 25, 68259 Mannheim

Tel.: 0621/799209-4, Fax: 0621/799209-5

vertrieb@oktogon.com

www.oktogon.com

ondeso GmbH

Osterhofener Str. 16, 93055 Regensburg

Tel.: 0941/462932-0

info@ondeso.com

www.ondeso.com

ONEKEY GmbH

Kaiserswerther Straße 45, 40477 Düsseldorf

Tel.: 0211/15874104

office@onekey.com

https://onekey.com

Verkauf: sales@onekey.com

Owlytic GmbH

Lerchenweg 7, 74906 Bad Rappenau

Tel.: 07264/2080054

support@owlytic.com

www.owlytic.com

www.owlytic.com/demo-anfragen

P

Parasoft Deutschland GmbH

Unter den Linden 10, 10117 Berlin

Tel.: 030/700140357, Fax: 030/700140150

info-de@parasoft.com

www.parasoft.com

PEAK-System Technik GmbH

Leydheckerstr. 10, 64293 Darmstadt

Tel.: 06151/8173-20, Fax: 06151/8173-29

info.peak@hms-networks.com

www.peak-system.com

Peakboard GmbH

Friedrichstr. 13, 70174 Stuttgart

Tel.: 0711/40261000

info@peakboard.com

www.peakboard.com

Peeriot GmbH

Peterssteinweg 14, 04107 Leipzig

Tel.: 034491/552909

contact@peeriot.io

https://peeriot.io/

Perzeptron GmbH

Mergenthaler Allee 79-81, 65760 Eschborn

Tel.: 06196/777579-0

info@perzeptron.de

www.perzeptron.de

PK Computer GmbH

Staufenstr. 25, 65817 Eppstein

Tel.: 06198/5803-30, Fax: 06198/5803-37

info@pkcomputer.de

www.pkcomputer.de

PLANAT GmbH

Schönbergerstr. 45-47, 73760 Ostfildern

Tel.: 0711/16756-0, Fax: 0711/16756-99

software@planat.de

www.planat.de

PLS Programmierbare

Logik & Systeme GmbH

Technologiepark, 02991 Lauta

Tel.: 035722/384-0

info@pls-mc.com

www.pls-mc.com

prisma informatik GmbH

Frankenstr. 146, 90461 Nürnberg

Tel.: 0911/239805-50

info@prisma-informatik.de

www.prisma-informatik.de

Proalpha Group GmbH

Auf dem Immel 8, 67685 Weilerbach

Tel.: 06374/800-0

info@proalpha.com

www.proalpha.com

prognostica GmbH

Prymstr. 3, 97070 Würzburg

Tel.: 0931/497386-0

info@prognostica.de

www.prognostica.de

Verkauf:

Tel.: 0931/497386-30

business.development@prognostica.de

ProSoft GmbH

Bürgermeister-Graf-Ring 10

82538 Geretsried

Tel.: 08171/405-0, Fax: 08171/405-400

info@prosoft.de

www.prosoft.de

PROXIA Software AG

Römerstr. 7, 85661 Forstinning

Tel.: 08121/7029600

info@proxia.com

www.proxia.com

Vertrieb:

www.proxia.com/de/unternehmen/standorte

Q

QA Systems GmbH

Roggenstr. 11

71334 Waiblingen bei Stuttgart

Tel.: 0711/138183-0, Fax: 0711/138183-10

info@qa-systems.de

www.qa-systems.de

Quality Miners GmbH

Händelstr. 10, 76327 Pfinztal

Tel.: 0721/6652-0

info@quality-miners.de

www.quality-miners.de

Shop: www.caq360.de, 222.sqm360.de

qualitypoint GmbH

Eggenberger Allee 57, A-8020 Graz

Tel.: 0043/664/4670031

office@qualitypoint.works

www.qualitypoint.works

R

Rauscher GmbH Bildverarbeitung

Johann-G.-Gutenberg-Str. 20

82140 Olching

Tel.: 08142/44841-0

info@rauscher.de

www.rauscher.de

Revenera

Vorsetzen 41, 20459 Hamburg

Tel.: 040/7889990

mktgops@revenera.com

www.revenera.de

RTE Akustik + Prüftechnik GmbH

Gewerbestr. 26, 76327 Pfinztal

Tel.: 0721/94650-0

info@rte.de

www.sonictc.de

Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026 73


S

S&P Computersysteme GmbH

Max-Lang-Str. 58

70771 Leinfelden-Echterdingen

Tel.: 0711/72641-0

info@sup-logistik.de

www.sup-logistik.de

SAR Elektronic GmbH

Gobener Weg 31, 84130 Dingolfing

Tel.: 08731/704-0, Fax: 08731/7740

info@sar.biz

www.sar.biz

Niederlassungen:

www.sar.biz/standorte

SDZ GmbH

Hauert 20, 44227 Dortmund

Tel.: 0231/975050-0

info@sdz.de

www.sdz.de

SECO

Schlachthofstr. 20, 21079 Hamburg

Tel.: 040/791899-0

marcom@seco.com

www.seco.com

secunet Security Networks AG

Kurfürstenstr. 58, 45138 Essen

Tel.: 0201/5454-0

info@secunet.com

www.secunet.com

Standorte:

www.secunet.com/ueber-uns/unternehmen

SEGGER Microcontroller GmbH

Ecolab-Allee 5, 40789 Monheim

Tel.: 02173/99312-0, Fax: 02173/99312-28

info@segger.com

www.segger.com

Selmo Technology GmbH

Packerstr. 131a, A-8561 Söding - St. Johann

Tel.: 0043/3136/20755

einfach@selmo.at

https://selmotech.com/de/

SemsoTec GmbH

Schleißheimer Str. 91a, 85748 Garching

Tel.: 089/324904720

info@semsotec.de

https://semsotec.de

Sensor to Image GmbH

Lechtorstr. 20, 86956 Schongau

Tel.: 08861/23690

www.euresys.com/s2i

Verkauf:

sales.europe@euresys.com

www.euresys.com/en/where-to-buy/

SIGMATEK GmbH & Co. KG

Sigmatekstr. 1, A - 5112 Lamprechtshausen

Tel.: 0043/6274/4321-0

Fax: 0043/6274/4321-18

office@sigmatek.at

www.sigmatek-automation.com

Standorte weltweit: www.sigmatekautomation.com/de/unternehmen/standorte/

SimpaTec GmbH

Wurmbenden 15, 52070 Aachen

Tel.: 0241/565276-0, Fax: 0241/565276-99

info@simpatec.com

www.simpatec.com

Vertrieb:

www.simpatec.com/de/kontakt-anfahrt

Verkauf: sales@simpatec.com

SimulateFirst

Anton-Graff-Str. 24, 01309 Dresden

Tel.: 0351/30906020

dresden@simulatefirst.com

www.simulatefirst.com

Softing Industrial Automation

GmbH,

Geschäftsfeld Data Intelligence

Richard-Reitzner-Allee 6, 85540 Haar

Tel.: 089/45656-113, Fax: 089/45656-606

info.ide@softing.com

https://data-intelligence.softing.com/de

Software Factory GmbH

Parkring 57-59

85748 Garching bei München

Tel.: 089/323501-0

info@sf.com

www.sf.com

SparxSystems Software GmbH

Central Europe

Handelskai 340/5, A - 1020 Wien

Tel.: 0043/662/906002041

Fax: 0043/662/903333041

vendor@sparxssystems.eu

www.sparxsystems.de

speedy software solutions

GmbH & Co. KG

Riedstraße 8, 72589 Westerheim

Tel.: 07333/9539455

info@sdrei.eu

www.speedy-pdm.de

SpiraTec AG

An der Hofweide 7, 67346 Speyer

Tel.: 06232/919060

info@spiratec.com

www.spiratec.com

Vertrieb: www.spiratec.com/de/kontakt/

SSV Software Systems GmbH

Dünenweg 5, 30419 Hannover

Tel.: 0511/40000-0, Fax: 0511/40000-40

info@ssv-embedded.de

www.ssv-embedded.de

SYS TEC electronic AG

Am Windrad 2, 08468 Heinsdorfergrund

Tel.: 03765/38600-0

Fax: 03765/38600-4100

info@systec-electronic.com

www.systec-electronic.com

Vertriebsteam:

Tel.: 03765/38600-2110

sales@systec-electronic.com

sysmat GmbH

Götzenweg 10, 63533 Mainhausen

Tel.: 06182/8265804

info@sysmat.de

www.sysmat.de

TECHNIA GmbH

Am Sandfeld 11c, 76149 Karlsruhe

Tel.: 0721/97043-0

info@technia.de

www.technia.de

74 Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026


T

Technical Software Engineering

Plazotta GmbH

Hopfenstr. 30, 85283 Wolnzach

Tel.: 08442/962400

info@tsep.com

www.tsep.com

invoices@tsep.com

tecnotron elektronik gmbh

Wildberger Halde 13, 88138 Weißensberg

Tel.: 08389/9200-0

info@tecnotron.de

www.tecnotron-software.de

Verkauf. Achim Schulte

Tel.: 08389/9200-406

sales@tecnotron-software.de

TenAsys Europe GmbH

Hans-Stiessberger-Str. 2b

85540 Haar/München

Tel.: 089/4546947-0, Fax: 089/4546947-07

europe-office@tenasys.com

www.tenasys.com

Threedy GmbH

Goebelstr. 1-3, 64293 Darmstadt

Tel.: 06151/39456-01

contact@threedy.io

www.threedy.io

Verkauf: www.threedy.io/book-a-meeting

TOPIX Business Software AG

Rudolf-Diesel-Str. 14, 85521 Ottobrunn

Tel.: 089/608757-0

info@topix.de

www.topix.de

TRANSCONNECT

powerd by SQL Projekt AG

Franklinstr. 25a, 01069 Dresden

Tel.: 0351/87619-0, Fax: 0351/87619-99

sales@transconnect.io

www.transconnect.io

U

Unified-E AG

Technoparkstr. 2, CH-8406 Winterthur

Tel.: 0041/52/5502771

info@unified-e.com

www.unified-e.com

V

Verifysoft Technology GmbH

Am Alten Schlachthof 14, 77652 Offenburg

Tel.: 0781/1278118-0

info@verifysoft.com

www.verifysoft.com

Vertrieb DACH, Dirk Sanny:

Tel.: 0781/1278118-1

sanny@verifysoft.com

VISAM GmbH

Irlicher Str. 20, 56567 Neuwied

Tel.: 02631/9412880, Fax: 02631/941288-9

info@visam.de

www.visam.de

Visplore GmbH

Schottenfeldgasse 23/3, A-1070 Wien

Tel: 0043/660/1057150

office@visplore.com

https://visplore.com/

Visual Components GmbH

Elsenheimer Str. 63, 80687 München

Tel.: 0174/4430008

sales-dach@visualcomponents.com

www.visualcomponents.com

voice INTER connect GmbH

Ammonstr. 35, 01067 Dresden

Tel.: 0351/40752650

info@voiceinterconnect.de

www.voiceinterconnect.de

W

Weidmüller GTI Software GmbH

Georg-Mayr-Str. 9, 97828 Marktheidenfeld

Tel.: 09391/9896-0, Fax.: 09391/9896-111

info@gti.de

www.weidmueller-gti-software.com

Verkauf: sales@gti.de

WEISANG GmbH

Sophie-Krämer-Str. 13, 66386 St. Ingbert

Tel.: 06894/929600

info@weisang.com

www.weisang.com

WIBU-SYSTEMS AG

Zimmerstr. 5, 76137 Karlsruhe

Tel.: 0721/93172-0

info@wibu.com

www.wibu.com

Widas Technologie Services GmbH

Maybachstr. 2, 71299 Wimsheim

Tel.: 07044/95103100

contact@widas.de

www.widas.com

X

XiSys Software GmbH

Klosterstr. 24, 97236 Randersacker

Tel.: 0931/46770-90, Fax: 0931/46770-98

info@xisys.de

www.xisys.de

Xplain Data GmbH

Grünlandstr. 27, 85604 Zorneding

info@xplain-data.com

www.xplain-data.com

Y

YASKAWA Europe GmbH

Drives Motion Controls Division

Philipp-Reis-Str. 6, 65795 Hattersheim

Tel.: 06196/569-500, Fax: 06196/569-398

marketing.de@yaskawa.eu

www.yaskawa.de

YASKAWA Europe GmbH

profichip Drives Motion Controls

Division

Hugo-Junkers-Str. 13, 90411 Nürnberg

Tel.: 0911/47771-0, Fax: 0911/47771-9000

sales.profichip@yaskawa.eu

www.yaskawa.de

Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026 75


Software/Tools/Kits

Chip-Pivoting als Schlüssel zu einer

widerstandsfähigen Lieferkette

Autorin:

Bianca Schmidt

Technische Redakteurin

SEGGER Microcontroller

www.segger.com

Lange Zeit galten globale Lieferketten

als zuverlässig und berechenbar.

Inzwischen gefährden

jedoch zahlreiche Faktoren ihre

Stabilität: Engpässe bei Halbleitern,

Störungen durch extreme

Wetter ereignisse, globale politische

Konflikte und Lieferverzögerungen

haben deutlich gemacht, dass traditionelle,

starre Modelle des Lieferkettenmanagements

nicht mehr

zeitgemäß sind. Wer wettbewerbsfähig

bleiben will, muss sich schnell

anpassen können.

In diesem Zusammenhang rücken

modulare System architekturen und

Chip-Pivoting in den Mittelpunkt.

Beide Ansätze helfen dabei, Risiken

zu reduzieren und die Produktionsfähigkeit

eines Unternehmens auch

in Krisenzeiten aufrechtzuerhalten.

Was versteht man

unter Chip-Pivoting?

Ein zentraler Aspekt widerstandsfähiger

Lieferketten ist die Fähigkeit,

schnell von einer Komponente auf

eine andere zu wechseln, ohne das

gesamte System neu entwickeln zu

müssen. Genau hier setzt Chip-Pivoting

an. Dabei wird ein Microcontroller

oder Mikroprozessors durch ein

alternatives Bauteil mit vergleichbarer

Funktionalität ersetzt, häufig

als Reaktion auf Knappheit oder Störungen

in der Versorgung.

Der Vorteil liegt darin, dass nur

kleine Anpassungen notwendig

sind, sodass die Produktion nahezu

ohne Verzögerung fortgesetzt werden

kann. Ganz trivial ist das jedoch

nicht: Unterschiede bei Befehlssätzen,

Pinbelegungen, Peripherieunterstützung

und Energie profilen

RTOS

(kernel)

Communication

& Connectivity

User Code

MCU & Peripherals

können den Wechsel erschweren.

Wer Systeme von Beginn an modular

plant, kann solche Umstellungen

deutlich leichter auffangen, ohne

Hard- oder Firmware vollständig

neu entwickeln zu müssen. Diese

Flexibilität ist oft entscheidend zwischen

laufender Fertigung und

teurem Stillstand.

Modulare Hardware

als Baukastenprinzip

Ein wesentlicher Vorteil modularer

Hardware besteht darin, dass Komponenten

in klar abgegrenzte, austauschbare

Baugruppen getrennt

werden können. Bei klassischen

Designs befinden sich dagegen alle

Teile auf einer einzigen Leiterplatte.

Wird ein Bauteil abgekündigt oder

fällt aus, muss häufig die gesamte

Platine umgestaltet werden, was oft

mit hohem Zeit- und Kostenaufwand

verbunden ist.

Der modulare Ansatz verlagert

kritische Komponenten wie Microcontroller,

Speicher und Stromversorgung

in kompakte System-on-

Modules (SOMs) oder Micro-System-on-Modules

(µSOMs). Diese

Module lassen sich bei Bedarf austauschen,

ohne dass das gesamte

System betroffen ist. Wird ein Microcontroller

knapp, erfolgt die Änderung

auf Modulebene. Das senkt

Aufwand und Kosten und ermöglicht

eine schnelle Reaktion auf Störungen

in der Lieferkette.

File System GUI ...

MCU & Peripheral Drivers (BSP, HAL)

Bild 1: Mit einer Hardware-Abstraktionsschicht bleibt die Anwendung beim

Chipwechsel unverändert

76 PC & Industrie 12/2025


Software/Tools/Kits

Hohe Wiederverwendung

Über die Risikominimierung hinaus

bietet modulare Hardware eine hohe

Wiederverwendung über Produktlinien

hinweg. So kann eine gemeinsame

Trägerplatine mehrere Varianten

bedienen, während je nach

Marktbedarf, verfügbarer Chipfamilie

oder Leistungsziel nur das SOM

wechselt. Dadurch sinkt die Komplexität

des Lagerbestands, und die

Markteinführungszeit für alle Varianten

verkürzt sich.

Modulare Firmware

für mehr Flexibilität

Genauso wie modulare Hardware

den Austausch von Komponenten

erleichtert, ist eine modulare Firmware

für das Chip-Pivoting unverzichtbar.

Firmware ist häufig eng mit

der Hardware verknüpft, auf der sie

ausgeführt wird.

Die Anpassung der Firmware

kann genauso zeitintensiv sein wie

eine Überarbeitung der Hardware.

Microcontroller und ihre Peripherie

benötigen Softwarebausteine,

die perfekt mit der Hardware und

der Anwendung zusammenspielen.

Eine typische Hürde entsteht,

wenn das Software Development

Kit (SDK) eines Chipherstellers

stark auf ein bestimmtes Modell

zugeschnitten ist. Solche SDKs

decken zwar den ursprünglichen

Chip vollständig ab, sind aber oft

nicht mit anderen Microcontrollern

kompatibel. Beim Wechsel droht

dann eine vollständige Neuentwicklung

der Firmware.

Hardwareunabhängige

Softwarekomponenten

Um dieses Risiko zu verringern,

kann die Software-Architektur dem

modularen Ansatz der Hardware

User Code

embOS emNet emFile emWin emUSB

embOS

BSP

emNet

Driver

emFile

Driver

MCU & Peripherals

emWin

Driver

Bild 2: Modulare Firmware mit SEGGERs RTOS und Bibliotheken

Beim Chip-Pivot ändern sich nur die Treiber

emUSB

Driver

folgen. Dabei wird ein Design verwendet,

das auf hardwareunabhängigen

Softwarekomponenten aufbaut.

Eine zentrale Rolle spielt dabei

die Hardware-Abstraktionsschicht

(HAL), die dafür sorgt, dass die

Firmware beim Chip-Pivoting weitgehend

unverändert bleibt (Bild 1).

Wenn der neue Microcontroller zur

gleichen Architektur gehört, etwa

Arm Cortex M55, kann der Compiler

in der Regel unverändert bleiben.

Angepasst werden müssen vor

allem die Schnittstellenebene und

die spezifischen Treiber für die Peripherie

des Controllers. Das bedeutet

in der Praxis: Es werden neue

Treiber oder ein angepasstes Board

Support Package benötigt, während

der restliche Firmware-Anteil bestehen

bleibt. Die Anwendung selbst

bleibt unangetastet, es werden lediglich

die nötigen Treiber an die neue

Hardware angepasst.

In der Praxis vereinfacht eine

modulare Firmwarearchitektur mit

HAL den Chip-Pivot erheblich. Bild 2

zeigt, wie Seggers Bibliotheken und

das Echtzeitbetriebssystem (RTOS)

diese Modularität unterstützen. Beim

Wechsel der Hardware müssen lediglich

die Treiber ausgetauscht werden.

Dadurch reduzieren sich Entwicklungszeit

und Kosten während

des Chip-Pivots spürbar.

Die Rolle von emPower OS

Ein Tool, das genau auf diesen

Prinzipien aufbaut, ist emPower OS

von Segger. Es stellt eine modulare

RTOS-Umgebung bereit und entkoppelt

Hardwareabhängigkeiten über

klare Schnittstellen sowie eine interne

HAL. Da es viele Architekturen und

Controllerfamilien unterstützt, bleibt

die Firmware beim Hardwarewechsel

weitgehend unverändert.

Entwickler integrieren einen neuen

Microcontroller, indem sie das passende

Treiberpaket auswählen oder

aktualisieren. Dabei können Anwendungscode,

Middleware und RTOS-

Konfiguration bestehen bleiben. Das

senkt den Entwicklungsaufwand,

reduziert das Risiko von Regressionen

und verkürzt die Zeit bis zur

Serienproduktion beim Chip-Pivoting.

Weil emPower OS auf verschiedenen

Geräten konsistent arbeitet,

vereinfacht es zudem Entwicklungsabläufe

und Tests. Diese Konsistenz

ist in Umgebungen wichtig, in denen

strenge Branchenstandards einzuhalten

sind und formale Änderungsprozesse

gelten (Bild 3).

Skalierbarkeit

und Anpassungsfähigkeit

in modernen Systemen

Ein modularer Hardware- und Firmware-Ansatz

kann Änderungen im

zugrunde liegenden System durch

technologische Weiterentwicklung

einfach berücksichtigen. So können

beispielsweise neue Microcontroller

in bestehende Produkte integriert

werden, ohne dass die Firmware

vollständig überarbeitet oder die

Hardware neu qualifiziert werden

muss. Das ist besonders in Branchen

mit langen Produktlebenszyklen

wichtig, in denen Abwärtskompatibilität

zählt.

Darüber hinaus lassen sich modulare

Designs an unterschiedliche

Leistungsanforderungen anpassen.

So kann ein Produkt zunächst

für eine sehr geringe Leistungsaufnahme

ausgelegt sein. Später kann

es jedoch mit leistungsstärkeren Prozessoren

erweitert werden, ohne

dass ein Komplettumbau nötig wird.

So bleiben Produkte auch bei sich

Scenario 1: No product redesign (Wait it out)

Production

Scenario 2: Product redesign using SW other than emPower OS

Production

Product redesign to use emPower OS

Production

HW and SW Redesign

Scenario 4: Product already based on emPower OS

Production

HW Redesign

HW Redesign

Testing

wandelnden Marktanforderungen

langfristig wettbewerbsfähig. Teams

können außerdem gestaffelte Angebote

von der Einstiegsklasse über

die Mittelklasse bis zur Premiumvariante

realisieren, indem sie lediglich

das Rechenmodul oder ausgewählte

Peripheriemodule innerhalb

desselben Grunddesigns tauschen.

Betriebliche Kontinuität

sichern

Wenn eine Lieferkette akut gestört

ist, entscheidet die Fähigkeit zum

schnellen Wechsel auf eine alternative

Komponente über die Aufrechterhaltung

der Produktion. Ohne

modulare Architektur drohen lange

Verzögerungen durch die Neuentwicklung

der Hardware, umfassende

Firmware-Anpassungen und erneute

Zertifizierungen. Mit einer modularen

Herangehensweise können Microcontroller

hingegen mit minimalen

Änderungen ersetzt werden, sodass

die Produktion weiterläuft. Das reduziert

nicht nur technische Verzögerungen,

sondern bewahrt auch das

Vertrauen der Kunden und die Präsenz

am Markt – zwei Aspekte, die

in wettbewerbsintensiven und zeitkritischen

Branchen von entscheidender

Bedeutung sind.

Wer schreibt:

Bianca Schmidt ist Technische

Redakteurin bei SEGGER Microcontroller

und verfügt über mehr

als 15 Jahre Erfahrung in der IT-

Branche. Ihr Schwerpunkt liegt

dabei auf technischer Kommunikation:

Sie bereitet komplexe Themen

rund um Embedded Systems

so auf, dass sie klar, präzise und für

ein breites Publikum gut verständlich

sind. ◄

Testing

Production Stop

Testing

Production Stop

Production Stop

Production continues

Production continues

Production continues

Production continues

Bild 3: SEGGERs emPower OS minimiert Unterbrechungen in der Produktion

PC & Industrie 12/2025 77


Software/Tools/Kits

Produktionsoptimierung im Kontext

Mit Graphdatenbanken ERP-, MESund

Supply-Chain-Daten verknüpfen

© Unsplash/ Getty Images

Autor:

Konrad Hippius

Enterprise Executive

für Pharma, Life Sciences

und Financial Services

Neo4j

www.neo4j.com

Lieferengpässe, volatile Rohstoffpreise und

geopolitische Unsicherheiten setzen Produktionsnetzwerke

unter Druck. Wer hier mit traditionellen

Planungssystemen agiert, reagiert oft

zu spät. Die Lösung: Graphdatenbanken. Sie

schaffen Kontext, wo zuvor nur isolierte Datensilos

herrschten. Das ermöglicht fundierte Entscheidungen

in Sekunden.

Graphdatenbanken speichern nicht nur Informationen

– sie modellieren Beziehungen (Bild 1).

Aus isolierten Punkten entsteht ein dynamisches

Netzwerk aus Knoten (z. B. Rohstoff, Anlage,

Produkt) und Kanten (z. B. „wird verarbeitet in“,

„Bestandteil von“). Jeder Knoten und jede Kante

kann Eigenschaften enthalten – etwa Mengen,

Preise oder CO 2 -Werte. Dieses Datenmodell

erlaubt es, komplexe Zusammenhänge direkt zu

analysieren, statt sie erst aufwändig herzustellen.

Anders als bei relationalen Datenbanken bleibt

die Abfragegeschwindigkeit auch bei Milliarden

von Elementen konstant.

Komplexe Zusammenhänge

direkt analysieren

Gerade für Industrie 4.0 ist das entscheidend.

Denn hier geht es nicht um einfache Datenabfragen,

sondern um ganzheitliche Sichtweisen auf

Produktion, Supply Chain und Allokation. Klassische

Systeme liefern bestenfalls lokale Sichten:

der Einkauf bewertet Lieferantenrisiken, die

Produktion kennt Anlagenauslastung, der Vertrieb

sieht Aufträge. Die entscheidende Frage –

wie hängt alles miteinander zusammen – bleibt

unbeantwortet. Graphdatenbanken schließen

diese Lücke. Sie machen verteilte Daten quellen

zu einem vernetzten, durchsuchbaren Abbild

der Realität.

Drei Anwendungsszenarien

Kommt es an einem Punkt zu einer Änderung,

etwa beim Preis eines Rohstoffs, sind dutzende

Folgeeffekte zu bewerten:

• Welche Produkte verlieren Marge?

• Welche Werke verfügen über freie Kapazitäten?

• Wo entstehen Risiken?

Um solche Fragen beantworten zu können,

braucht es Kontext. In einem Graphmodell werden

daher Produktions-, Logistik- und Beschaffungsdaten

zu einem ganzheitlichen System verknüpft.

So können Hersteller unterschiedliche Szenarien

simulieren und analysieren.

Allokationsplanung bei Engpässen

Wenn zentrale Rohstoffe knapp werden, zählt

Geschwindigkeit. Mit einem Graphen lassen sich

sofort alle betroffenen Produkte, Anlagen und

Kundenaufträge identifizieren. Planer analysieren

in Echtzeit, welche Alternativen wirtschaftlich

78 PC & Industrie 12/2025


Software/Tools/Kits

tragfähig sind. Die Entscheidung, wo knappe

Ressourcen eingesetzt werden sollen, stützt

sich nicht auf Bauchgefühl, sondern auf fundierte

Profitabilitätsrechnungen entlang der

gesamten Prozesskette. Das erhöht die Versorgungssicherheit

und optimiert den Ressourceneinsatz

(Bild 2).

Produktionsverlagerung

bei geopolitischen Risiken

Die Frage, ob sich ein Produkt in einem anderen

Werk günstiger oder stabiler herstellen lässt,

lässt sich im Graph sofort beantworten. Produktionslinien,

Transportwege, Vertragskonditionen

und Kapazitäten sind miteinander verknüpft. In

einer einzigen Abfrage lässt sich simulieren,

welche Verlagerung möglich und wirtschaftlich

sinnvoll ist. Das ist besonders relevant bei geopolitischen

Risiken oder Energie schwankungen

– und ein zentraler Hebel für operative Resilienz.

End-to-End-Transparenz

für strategische Entscheidungen

Viele herstellende Unternehmen betrachten

Profitabilität isoliert auf Produkt- oder Standortebene.

Der Graph schafft dagegen eine ganzheitliche

Sicht: Er zeigt, wie einzelne Produkte,

Anlagen und Lieferketten zusammenhängen

– und wo Optimierungspotenzial schlummert.

Strategen können Margen simulieren, Sortimente

bewerten und Investitionsentscheidungen

faktenbasiert treffen. Der Blick auf das

große Ganze ersetzt das Excel-Silo-Denken

und macht den Weg frei für agile, datengetriebene

Steuerung.

Best Practices:

So gelingt der Graph-Einstieg

Damit der Einsatz von Graphdatenbanken in

der Praxis den gewünschten Mehrwert bringt,

sollten Unternehmen bei der Umsetzung einige

Grundprinzipien beachten.

1. Domänenwissen strukturieren

Auch die beste Datenbank liefert nur dann

verlässliche Ergebnisse, wenn die zugrunde liegenden

Daten korrekt, einheitlich und vollständig

sind. Der erste Schritt ist daher die systematische

Erfassung des vorhandenen Fachwissens

– des sogenannten Domänenwissens.

Dies ist das Wissen der Fachabteilungen

über Produkte, Anlagen, Prozesse und Lieferketten.

Zusammen bestimmen sie, welche Elemente

(z. B. Rezepturen, Standorte, Maschinen,

Produkte) im Graphen auftauchen und wie sie

zusammenhängen.

Ebenso wichtig ist die gemeinsame Sprache,

die sogenannte Semantik. Begriffe wie „Kapazität“

oder „Marge“ müssen überall im Unternehmen

das Gleiche bedeuten. Nur wenn Definitionen

und Messmethoden einheitlich sind,

lassen sich die Daten später sinnvoll verknüpfen

und auswerten.

Bild 1: Graphdatenbanken speichern nicht nur Daten, sondern auch die Beziehungen dazwischen.

© Neo4j

2. Fragmentierte Systeme

schrittweise verknüpfen

ERP- und MES-Systeme, IoT-Plattformen

und Supply-Chain-Datenbanken sind oft historisch

gewachsen und sprechen unterschiedliche

„Datensprachen“. Der Versuch, die Daten auf

einmal zu verknüpfen, führt schnell zu langen

Projekten und unüberschaubarer Komplexität.

Besser ist ein schrittweises Vorgehen: Zuerst

werden die Datenquellen angebunden, die für die

wichtigsten Fragestellungen den größten Mehrwert

liefern. Entscheidend ist eine konsistente,

vertrauenswürdige Basis zu schaffen.

Graph als verbindendes Element

Der Graph dient dabei als verbindendes Element.

Bestehende Systeme bleiben erhalten,

werden aber über Schnittstellen eingebunden

und mit Kontext angereichert. So lassen sich

die Vorteile der Graphtechnologie nutzen, ohne

funktionierende Strukturen zu ersetzen oder den

laufenden Betrieb zu gefährden. Mit jedem weiteren

angebundenen System wächst die Detailtiefe

und damit auch der Nutzen für die Analyse

und Entscheidungsfindung.

3. Fachanwender

von Anfang an einbinden

Ein Graphmodell entfaltet seinen vollen Nutzen

nur, wenn es die realen Entscheidungsprozesse

im Unternehmen abbildet. Dafür ist es

entscheidend, die Menschen einzubeziehen,

die diese Entscheidungen täglich treffen (z. B.

Planer, Einkäufer, Produktionsleiter, Supply-

Chain-Manager). Sie wissen, welche Informationen

im Betrieb nötig, welche Abhängigkeiten

kritisch und welche Szenarien relevant sind.

Die Einführung startet also nicht mit der Frage

„Welche Daten haben wir?“, sondern mit „ Welche

Fragen wollen wir beantworten?“. Wenn Fachabteilungen

aktiv an der Modellierung mitarbeiten,

steigt nicht nur die Qualität der Ergebnisse. Es

entsteht auch Akzeptanz für das neue System,

weil die Anwender sehen, dass es ihre konkreten

Herausforderungen löst. Das reduziert

Schulungsaufwand und beschleunigt die Einführung

– ein entscheidender Faktor für den

Projekterfolg.

4. Niedrige Einstiegshürden

dank Visualisierung, NLP & Co.

Zusammenhänge in der Industrie 4.0 können

komplex sein. Visualisierungstools machen

diese Netzwerke sichtbar und leicht navigierbar,

auch ohne technisches Vorwissen. Interaktive

Darstellungen erlauben es, relevante

Teilbereiche im Produktionsprozess herauszufiltern,

Szenarien zu simulieren und Detailinformationen

abzurufen. Mit Filter- und Zoomfunktionen

wechseln Nutzer mühelos zwischen

Gesamtüberblick und einzelnen Verbindungen.

Ausschnitte des Graphen lassen sich speichern,

teamübergreifend teilen und zum Reporting

an Führungsebene, Kunden und Partner

heranziehen.

Bibliotheken

Einige Systeme bieten darüber hinaus integrierte

Graph-Algorithmen (Bibliotheken) für

vorkonfigurierte Abfragen. Natural Language

Processing (NLP) und in wachsendem Maße

GenAI bzw. Large Language Models (LLMs)

erleichtern zudem die Eingabe, indem die Technologien

helfen, natürlich formulierte Fragen

automatisch in eine Abfragesprache zu übersetzen.

Für den Datenschutz sorgen rollenbasierte

Zugriffsrechte direkt im Graphmodell.

5. Klein starten, groß skalieren

Der Einstieg in Graphtechnologie muss kein

Großprojekt sein. Erfolgreiche Implementierungen

beginnen oft mit einem klar umrissenen

PC & Industrie 12/2025 79


Software/Tools/Kits

Aktionen an – etwa die Umplanung einer Produktionslinie

oder die Auswahl eines alternativen

Lieferanten.

Bild 2: Datenmodell einer vereinfachten Prozesskette in der Allokationsplanung

Piloten, der eine konkrete, messbare Fragestellung

beantwortet – zum Beispiel die Optimierung

der Ressourcennutzung in einer Produktionslinie

oder die Analyse eines spezifischen

Lieferantenrisikos. Solche „Quick Wins“ schaffen

Vertrauen in die Technologie, zeigen greifbaren

Mehrwert und sichern die Unterstützung

weiterer Stakeholder.

Ist der erste Anwendungsfall etabliert, lässt

sich das Graphmodell iterativ ausbauen. Neue

Datenquellen, Geschäftsbereiche oder Analysemethoden

können modular ergänzt werden,

ohne das bestehende System zu stören. Der

Graph wächst organisch mit den Anforderungen.

Gerade in der Industrie 4.0, wo Produktions-

und Liefer netzwerke ständig größer und

© Neo4j

dynamischer werden, ist diese Skalierbarkeit

entscheidend.

6. Graph als Katalysator für KI

Graphen etablieren sich mehr und mehr zu

Grundbausteinen für Künstliche Intelligenz. Ihre

Stärke liegt darin, nicht nur einzelne Datenpunkte,

sondern deren Beziehungen abzubilden – der

entscheidende Kontext, den viele KI-Modelle

für präzisere Ergebnisse benötigen.

Aktuell entwickeln sich KI-Systeme weiter zu

Generative AI (GenAI) und KI-Agenten. GenAI

kann auf Basis vorhandener Daten neue Inhalte

erzeugen. KI-Agenten gehen noch einen Schritt

weiter: Sie kombinieren Informationen, treffen

Entscheidungen und stoßen eigenständig

Aktueller und strukturierter Kontext

Damit solche Systeme zuverlässig arbeiten,

brauchen sie aktuellen und strukturierten Kontext.

Ansätze wie GraphRAG (Graph Retrieval-

Augmented Generation) liefern genau das: Sie

verbinden den Graph als „Wissensquelle“ mit der

Sprachkompetenz großer KI-Modelle. Dadurch

sind die Antworten nicht nur sprachlich überzeugend,

sondern auch fachlich korrekt, aktuell

und auf die jeweilige Unternehmenssituation

zugeschnitten.

Fazit

Graphen sind die intelligente Plattform, die

Daten in leistungsstarkes, nutzbares Wissen verwandelt.

Sie bilden die Grundlage einer neuen

Generation intelligenter Anwendungen für die

Smart Factory. Und sie stellen den Kontext,

den moderne KI für präzise Analysen, fundierte

Entscheidungen und eine agile Produktionsplanung

benötigt.

Wer schreibt:

Konrad Hippius ist Enterprise Executive für

Pharma, Life Sciences und Financial bei Neo4j.

In seiner Rolle unterstützt er Unternehmen weltweit,

bestehende Datenbanksysteme zu modernisieren

oder zu erweitern, Betriebskosten zu senken

und mit der Graphdatenbank Neo4j echten

Mehrwert aus Daten zu schaffen. Mit fast 20

Jahren Erfahrung in der IT-Branche bringt er

umfassendes Know-how in den Bereichen Datenmanagement

und Vertrieb mit. ◄

KI-gestützte Risikobewertung

Sphera führt „Supplier 360 Intelligence“ zur KI-gestützten Risikobewertung in Lieferketten ein.

Quelle chuttersnap

KI-gestützte Zusammenfassungen der Supply-

Chain-Risiken zeigen innerhalb von Sekunden

mehrere Risikostufen auf. In einer Zeit zunehmender

Unsicherheiten und Störungen in globalen

Lieferketten nehmen Umfang, Geschwindigkeit

und Vielfalt der Risiken kontinuierlich zu.

Für Unternehmen mit komplexen, mehrstufigen

Lieferketten bedeutet das: Es müssen schnell

fundierte Entscheidungen getroffen werden,

um Umsätze zu sichern, Risiken zu verringern

und nachhaltiges Wachstum zu sichern.

Supplier 360 Intelligence

Vor diesem Hintergrund hat Sphera, Anbieter

von Software, Datenlösungen und Beratungsleistungen

im Bereich Nachhaltigkeit und

betriebliches Risikomanagement, heute Supplier

360 Intelligence vorgestellt. Dabei handelt es

sich um eine neue, speziell für Beschaffungsund

Risikoverantwortliche entwickelte Lösung

mit fortschrittlicher, proprietärer KI zur intelligenten

Risikoeinschätzung in der Lieferkette.

Schneller Überblick

Mit Hilfe feinjustierter KI-Modelle, gewichteter

Risikobewertungen und firmeneigener

Daten über Zulieferer erstellt Sphera damit präzise,

umsetzbare Risikozusammenfassungen.

Diese ermöglichen es Einkaufs- und Supply-

Chain-Verantwortliche, innerhalb von weniger

als 60 Sekunden Risiken zu erkennen, zentrale

Problemfelder zu priorisieren und frühzeitig

Gegenmaßnahmen einzuleiten. Grundlage

sind bis zu 400 überwachte Risikoindikatoren,

die KI-gestützte Lieferantenübersichten

und proaktive Empfehlungen bereitstellen.

„Mit ‚Supplier 360 Intelligence‘ stellen wir

Beschaffungs- und Supply-Chain-Teams ein

Instrument zur Verfügung, das ihnen innerhalb

einer Minute einen klaren Überblick über

Risiken verschafft. So können sie schneller

reagieren, Kosten kontrollieren und Umsatzeinbußen

vermeiden“, sagt Naved Siddique,

Chief Product Officer bei Sphera.

Sphera

www.sphera.com

80 PC & Industrie 12/2025


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Software/Tools/Kits

Probleme in Echtzeit lösen,

Qualität laufend prüfen

Optimal fertigen mit völlig neuer App-Generation

„Unsere neuen Fertigungs-Apps

erfüllen als Microservices alle

Anforderungen an flexible IT-Archi -

tekturen“, so Dr. Ullrich Ochs. „Wir

starten eine völlig neue Software-

Generation für digitale Fertigung.

Damit unterstreichen wir einmal

mehr die Innovationskraft unseres

Unternehmens.“

• Prüfplaner legen

Qualitätsprüfungen einfach an

und verwalten sie digital.

• Qualitätsmanager werten alle

Prüfergebnisse digital aus.

AC4DC

Smart-Factory-Experte Forcam

Enisco erweitert seine neue Generation

mit einfach zu integrierenden

Fertigungs-Apps: Mit zwei neuen

Angeboten können Fabrikteams

Probleme in der Produktion in Echtzeit

lösen und im laufenden Betrieb

Qualitäten prüfen. Die Apps Solve

for Shop Floor (Solve4SF) und Quality

for Shop Floor (Quality4SF) bilden

gemeinsam mit der etablierten

Lösung für Maschinen-Konnektivität

AC4DC eine neue Generation

einfach zu integrierender und

bequem nutzbarer Fertigungs-Apps.

Technologisch handelt es sich um

Microservices.

Integrieren - nutzen -

profitieren

Oliver Hoffmann, für Vertrieb

zuständiger Geschäftsführer von

Forcam Enisco: „Der Druck auf

Industrieunternehmen nimmt weiter

zu – durch schnell wechselnde

Marktlagen, unsichere Lieferketten

und globalen Wettbewerb.“

FORCAM ENISCO GmbH

www.forcam-enisco.net

In dieser Situation seien einfache

und praktikable Lösungen gefragt,

die helfen, die Fertigung flexibler

und resilienter zu machen. Oliver

Hoffmann: „Das bietet unsere neue

App-Generation: einfach integrieren,

bequem nutzen, messbar profitieren.

Das Feedback von ersten Kunden

ist sehr positiv.“

Optimale

Fertigungsprozesse

für Profitabilität und schnellen

ROI: Werner Gruber, für Finanzen

zuständiger Geschäftsführer von

Forcam Enisco, ergänzt: „Unser Ziel

ist es, Unternehmen in den weltweit

angespannten Märkten dabei zu

helfen, ihre Profitabilität und einen

schnellen Return on Investment

zu sichern.“

Allein durch optimierte Anlagenverfügbarkeit

lasse sich die Effizienz

in der Fertigung zwischen 30

bis 50 Prozent steigern. Werner

Gruber: „Ein schneller ROI bedeutet

einen enormen Mehrwert für

Fabrikanlagen im Wert von Hunderten

von Millionen Euro.“

Neue App-Generation

gibt Antwort auf

Paradigmenwechsel

Dr. Ullrich Ochs, für Technologie

zuständiger Geschäftsführer von

Forcam Enisco. „Wir erleben einen

Paradigmenwechsel: Technologien

wie Microservices, Containerisierung

und Kubernetes ermöglichen flexiblere

IT-Architekturen als je zuvor.“

Darauf gebe Forcam Enisco die

adäquate Antwort.

Die neue

App-Generation

von Forcam Enisco

Solve4SF

Mit der App „Solve for Shop Floor“

werden Produktionsunterbrechungen

auf dem Shopfloor auf ein Minimalmaß

gekürzt. Fabrikteams können

Probleme schnell und direkt gemeinsam

lösen – im Sinne eines kontinuierlichen

Verbesserungsprozesses

(KVP).

• Werker lösen am Shopfloor-

Terminal Benachrichtigungen

an Experten aus und können

so unmittelbar Unterstützung

anfordern.

• Die zuständigen Experten

werden in Echtzeit informiert,

können Sofort-Maßnahmen

einleiten.

• Manager erhalten einen

Überblick über wiederkehrende

Störungen, können diese

dauerhaft abstellen lassen.

Quality4SF

Mit der App „Quality for Shop

Floor“ können Fabrikteams Qualitätsprüfungen

direkt in der Produktion

durchführen. Alle Daten werden

dokumentiert und können zentral

durch das Qualitätsmanagement

ausgewertet werden.

• Produktionsmitarbeiter

erhalten Meldungen, wann eine

Qualitätsprüfung ansteht und

führen diese direkt und digital

unterstützt durch – ganz ohne

Papier.

Die Lösung „Asset Connectivity for

Data Collection“ ermöglicht Fabrikteams

das leichtgängige Vernetzen

von vorhandenen und neuen Maschinen

via Templates sowie das weltweite

Skalieren.

• Höhere Ausfallsicherheit:

durch Datenpufferung bei

Netzstörungen und den

einfachen Einsatz von

redundanter Hardware

(Clustertechnologie)

• Erhöhte Datensicherheit:

dank der Möglichkeit, Daten

einfach und maschinennah zu

verschlüsseln (Software läuft

auf Industrie-Mini-PCs)

• Schnelle Anbindung:

beschleunigte digitale

Maschinenanbindung durch

standardisierte Templates

• Einfache Skalierung:

Konfiguration und Verwaltung

der Maschinenanbindung

zentral über die Cloud mit

Standardvorlagen aus einer

Bibliothek

Links

• Zum Demo-Video SOLVE4SF:

https://forcam-enisco.net/solve4sf/

• Zum Demo-Video QUALITY4SF:

https://forcam-enisco.net/

quality4sf/

• AC4DC:

https://forcam-enisco.net/ac4dcshopfloor-connectivity/

82 PC & Industrie 12/2025


Software/Tools/Kits

Volle Kontrolle über das IoT-Gerätemanagement

Bressner Technology präsentiert lokale, cloud-unabhängige Managementlösung

Digi LifeCycle Assurance On-Prem Manager für höchste Sicherheits- und Compliance-Anforderungen.

„Mit dem Digi On-Prem Manager

schaffen wir eine Lösung, die volle

Kontrolle, Sicherheit und Leistung in

einer Plattform vereint – ganz ohne

Cloud-Abhängigkeit“, sagt Maximilian

Kopp, Account Manager für Infrastructure

Management bei Bressner

Technology. „Das System ist localfirst,

sicher per Design und kompromisslos

in seiner Funktionalität.“

Optimiert für

regulierte Infrastrukturen

Der Digi LifeCycle Assurance

On-Prem Manager ist besonders

für isolierte Netzwerke und regulierte

Branchen konzipiert. Medizinische

Einrichtungen, Betreiber kritischer

Infrastrukturen und internationale

Konzerne profitieren gleichermaßen

von einer zentralisierten und

sicheren Managementlösung, die

Sichtbarkeit, Kontrolle und Compliance

vereint.

Die Software basiert auf der

bewährten Plattform Digi Remote

Manager, bietet jedoch als vollständig

integrierte On-Premise-Version

die Möglichkeit, auch in abgeschotteten

oder örtlich getrennten Netzwerken

effizient zu arbeiten.

Ein Gewinn für sichere

IoT-Infrastrukturen

Mit der Einführung des Digi Life-

Cycle Assurance On-Prem Manager

stärkt Bressner Technology

sein Portfolio an hochverfügbaren

IoT- und Netzwerklösungen für industrielle

und medizinische Anwendungen.

Die Lösung ermöglicht

Unternehmen eine autonome, skalierbare

und regelkonforme Geräteverwaltung

in jeder Umgebung. ◄

Bressner Technology, Systemintegrator

und Value-Added-Distributor,

kündigt die Verfügbarkeit des neuen

Digi LifeCycle Assurance On-Prem

Manager an. Die Lösung des langjährigen

Partners Digi International

bietet Unternehmen ein vollständig

lokales, cloud-freies Gerätemanagement

– ideal für Branchen mit höchsten

Anforderungen an Datensouveränität,

Compliance und Netzwerksicherheit.

Hohe Sicherheit

Der Digi On-Prem Manager wurde

speziell für Organisationen entwickelt,

die kritische Infrastrukturen

betreiben oder mit sensiblen Daten

arbeiten, beispielsweise im Gesundheitswesen,

in Versorgungsunternehmen

oder in global agierenden

Konzernen. Das System kombiniert

die bewährten Funktionen von

Digi LifeCycle Assurance mit einer

vollständig selbstgehosteten und

sicheren Umgebung, in der sämtliche

Daten jederzeit im eigenen

Netzwerk verbleiben.

Bressner Technology GmbH

info@bressner.de

www.bressner.de

IoT-Management

ohne Kompromisse

Mit dem Digi On-Prem Manager

können Unternehmen ihre IoT-Geräte

vollständig eigenständig verwalten

– lokal, transparent und konform

zu internationalen Datenschutzstandards

wie GDPR und CCPA.

Die Plattform bietet:

• 100 % On-Prem:

Keine Cloud-Anbindung, keine

externen Datenübertragungen

• Echtzeit-Monitoring und

Warnmeldungen (RTM-A):

Früherkennung von Problemen

• Integrierte Metriken:

Vollständige Sichtbarkeit über

alle Geräte

• Compliance by Design:

Erfüllt strengste Datenschutzund

Sicherheitsanforderungen

• Custom Code Support:

Anpassbar an bestehende

Workflows und

Unternehmensprozesse

• Enterprise-Ready:

Skalierbar von einzelnen

Standorten bis hin zu globalen

Netzwerken

• Keine versteckten Kosten:

Regelmäßige Software-

Updates inklusive

Die ALPHA-Numerics GmbH ist ein ausgewiesener Spezialist

im Bereich Elektronikkühlung und bietet professionelle Simulationsdienstleistungen,

sowie passende Softwarelösungen an.

Als CADENCE Channel Partner vertreibt das Unternehmen

ausschließlich deren Simulationssoftware, welche zugleich als

Grundlage für Beratungs- und Serviceleistungen dient.

Wir bieten maßgeschneiderte Schulungen zu den eingesetzten

Simulationswerkzeugen an. Dazu zählt insbesondere CelsiusEC,

ein für die Elektronik-Geräteentwicklung zugeschnittenes

Simulationswerkzeug, welches den Ingenieur eine lösungsorientierte

Modellerstellung und einen schnellen Solver bietet.

ALPHA-Numerics GmbH Römerstr. 32, 56355 Nastätten

? 06772/9693470 ? 06772/9693471

✉info@alpha-numerics.de

www.alpha-numerics.de

PC & Industrie 12/2025 83


Software/Tools/Kits

Digitalisieren im luftleeren Raum

Softwarekonzepte für Air-Gapped-Umgebungen

das nicht: Es fehlt der Online-Zugriff auf die

Systeme, über den neue Lizenzen aktiviert oder

bestehende Lizenzen verlängert werden können.

Stattdessen sind manuelle Prozesse oder langwierige

Vor-Ort-Aktivierungen nötig. Wenn beispielsweise

eine Lizenz abläuft und nicht rechtzeitig

erneuert wird, kann das zu einem ungeplanten

Maschinenstillstand führen.

Offlinefähige Industrie 4.0 mit durchdachter Architektur, lokalen Lizenzserver- und Update-Strategien

© Getty Images/Unsplash

Laufen moderne Industrieanlagen offline und

abgeschirmt vom Internet, müssen sie trotzdem

sicher, aktuell und skalierbar bleiben. Damit

Software und digitale Technologien in Air-Gapped-Umgebungen

zuverlässig funktionieren,

braucht es klare Architekturen, automatisierte

Prozesse und ein durchdachtes Lizenz- und

Update-Konzept.

© Nicole Segerer

Autorin:

Nicole Segerer

SVP und General Manager

Revenera

www.revenera.de

Laut einer Bitkom-Umfrage [1] setzen 8

von 10 deutschen Industrieunternehmen auf

Industrie 4.0-Konzepte. Im Fokus stehen vor allem

IoT-Plattformen zur Vernetzung von Maschinen,

Anlagen und Produkten (46 Prozent). Virtuelle

Modelle von Prozessen, Produkten und Fertigungsanlagen

(Digitale Zwillinge) sind mittlerweile

bei 48 Prozent im Einsatz. Darüber hinaus

befinden sich die Analyse und Auswertung von

Produktionsdaten sowie Echtzeit-Datenaustausch

entlang der Lieferkette ganz oben auf

der IIoT-Agenda. Doch was, wenn trotz Digitalisierungsschub

die Produktion kein Internet hat?

Air-Gapped-Umgebungen

In vielen Industriebereichen laufen Maschinen

aus Gründen der Sicherheit, Compliance

oder Standortgegebenheiten in Air-Gapped-

Umgebungen. Die Digitalisierung endet hier

nicht – sie beginnt nur unter anderen Bedingungen.

Wer diese Umgebungen technisch sauber

aufsetzt, gewinnt an Cybersecurity, Flexibilität

und Effizienz.

Lokale Lizenzserver statt Cloud-Zwang

Moderne Maschinen enthalten immer mehr

Softwarefunktionen. Zusätzliche Analysefunktionen,

erweiterte Bedienoberflächen oder Prozessmodule

lassen sich je nach Vertrags modell

über Lizenzen freischalten. In vernetzten Umgebungen

erfolgt diese Freischaltung meist automatisch

über zentrale Lizenzserver oder Cloud-Plattformen.

In Air-Gapped-Umgebungen funktioniert

Lokale Lizenzserver

Innerhalb abgeschotteter Netzwerke kommen

daher lokale Lizenzserver zum Einsatz.

Sie fungieren als zentrale Instanz für Lizenzprüfung,

-vergabe und -verwaltung. Über definierte

Schnittstellen kommuniziert der Server mit

den Maschinen und steuert, welche Funktionen

jeweils freigeschaltet werden. Neue Lizenzen

und Erweiterungen gelangen über Dateiübertragung

oder sichere Transportmedien ins System.

Best Practices

für Air-Gapped-Umgebungen

Diese Infrastruktur bildet die technische Grundlage

für alle weiteren Prozesse – von der Funktionsfreischaltung

über Updates bis hin zur

Lizenztransparenz.

1. Feature-on-Demand

für skalierbare Funktionalität

Viele industrielle Softwarelösungen bestehen

aus modularen Komponenten. Nicht immer

benötigen Hersteller den vollen Funktionsumfang,

sondern lediglich eine zusätzliche Schnittstelle,

ein erweitertes Reporting oder ein neues

Bewegungsprofil in der Steuerung. In klassischen

Modellen liefern Anbieter entweder eigene Varianten

oder konfigurieren die Geräte manuell um.

In Air-Gapped-Umgebungen ist das besonders

kritisch: Ohne Verbindung zur Cloud lassen sich

Funktionen nicht dynamisch nachladen oder per

Remote-Zugriff aktivieren.

Hohe Flexiblität

Ein Feature-on-Demand-Ansatz bietet mehr

Flexiblität. Alle Funktionen sind bereits enthalten

– freigeschaltet wird nur, was gebraucht

wird. Hersteller schalten Erweiterungen gezielt

frei, etwa bei Produktionsspitzen, Funktionsupgrades

oder wechselnden Anforderungen.

Damit skalieren Maschinen flexibel, ohne dass

Hersteller ihre Software neu installieren oder

Hardware tauschen muss.

2. Laufzeitpuffer für Abo-Modelle

Viele industrielle Softwarelösungen laufen

heute im Abonnement. Die Lizenz verlängert sich

nicht automatisch – muss aber rechtzeitig erneuert

werden. Das Problem: Operative Nutzer kennen

das Ablaufdatum oft nicht, weil der gesamte

84 PC & Industrie 12/2025


Software/Tools/Kits

Diese Daten entstehen direkt aus der Lizenznutzung

– unabhängig von Maschinen- Telemetrie –

und bleiben im System, bis sie gezielt übertragen

werden. Der Zugriff ist rechtlich unkritisch

und technisch leicht umsetzbar.

Moderne Lizenzsysteme speichern diese Informationen

lokal und übermitteln sie bei nächster

Gelegenheit, etwa über Dateiübertragung oder

einmalige Synchronisation. Anwender erkennen

so, welche Features tatsächlich im Einsatz sind,

wo ungenutzte Funktionen vorhanden sind oder

wo sich ein Upgrade lohnt. Die Daten helfen bei

interner Planung, im Austausch mit dem Support

und bei künftigen Lizenzentscheidungen.

Bild 1: Beispiel-Architektur für den Air-Gap: Lizenzverwaltung mit lokalem Lizenzserver und zentraler

Managementplattform © Revenera

Prozess zwischen Einkauf, Lizenz system und

Maschine im Hintergrund abläuft. In vernetzten

Umgebungen sendet die Software automatisch

Warnungen oder blockiert den Zugriff. In Air-

Gapped-Szenarien fehlt dieser Kanal.

Grace Periods schaffen Sicherheit. Die Software

läuft nach Ablauf der Lizenz für eine definierte

Übergangszeit weiter – zum Beispiel 30

oder 60 Tage. In dieser Zeit informiert das System

automatisch über den Status. Der Betreiber bleibt

handlungsfähig, der Vertrieb kann die Verlängerung

rechtzeitig anstoßen. Dadurch entsteht ein

lückenloser Ablauf ohne unerwartete Ausfälle.

3. Update-Pipelines mit Offline-Transport

Software ist kein statisches Produkt, sondern

verändert sich laufend. Das betrifft neue Funktionen,

Sicherheits-Patches oder Performance-

Optimierungen. In vernetzten Produktionsumgebungen

läuft das meist automatisiert über zentrale

Update-Infrastrukturen. In Air-Gapped-

Umgebungen hingegen fehlen oft klare Prozesse.

Updates erreichen die Maschinen oft

per USB-Stick, ohne Prüfung, ohne Dokumentation.

Das führt zu veralteten Softwareständen,

manuellen Aufwänden und im schlimmsten Fall

zu offenen Sicherheitslücken.

Strukturierte Update-Pipeline

Um auch ohne Netzwerkzugang Updates effizient

und kontrolliert auszurollen, ist eine strukturierte

Update-Pipeline zentral. Die Systemanbieter

erstellen signierte, versionierte Updatepakete

und übergeben sie über definierte Transportkanäle

(z. B. intern freigegebene USB-

Sticks oder isolierte Netzwerksegmente) an ihre

Kunden. Vor Ort übernimmt ein lokaler Dienst

oder Agent die Validierung und Verteilung der

Updates. Auf diese Weise entstehen nachvollziehbare

Abläufe – mit klarer Trennung von Erstellung,

Transport und Anwendung. Die Software

bleibt aktuell, ohne dass die Infrastruktur dafür

ans Netz muss.

4. Security durch

Update-Automatisierung

Air-Gapped-Umgebungen gelten oft als sicher,

schließlich besteht keine Verbindung zum Internet.

Doch dieser Schutz ist trügerisch. Selbst

abgeschottete Netzwerke bleiben verwundbar:

USB-Sticks, Wartungslaptops, interne Schnittstellen

oder versehentlich geöffnete Netzwerkbrücken

können Schadcode einschleusen. Oft

fehlt ein klarer Prozess. Patches kommen zu

spät oder gar nicht an. Sicherheitslücken entstehen

oft durch fehlende Mechanismen und

durch die Illusion, Air-Gap allein reiche aus.

Automatisierter Updateprozess

Ein automatisierter Updateprozess kann das

Sicherheitsniveau auch in Air-Gapped-Systemen

deutlich erhöhen. Softwarelieferanten strukturieren

ihre Updates in klar definierten Paketen:

signiert, geprüft, mit eindeutiger Versionslogik.

Anwender bringen diese Updates über autorisierte

Medien oder Transferwege in das

Zielnetzwerk ein. Dort übernimmt ein lokaler

Update-Dienst die Installation. Auf diese Weise

erreichen sogar isolierte Systeme einen hohen

Aktualitätsgrad. Gleichzeitig reduziert sich die

Abhängigkeit von Vor-Ort-Serviceein sätzen,

was sowohl Kosten als auch Sicherheitsrisiken

senkt.

5. Nutzungsdaten

für Wartung & Weiterentwicklung

Air-Gapped-Umgebungen erlauben keine

kontinuierliche Datenübertragung nach außen,

so dass klassische IoT-Datenströme entfallen.

Trotzdem lassen sich vor Ort wertvolle Informationen

erfassen:

• Welche Funktionen nutzt der Kunde?

• Welche Module sind aktiv?

• Wie viele Geräte laufen produktiv?

6. Variantenreduktion

durch Softwarekonfiguration

Unterschiedliche Hardwarevarianten sorgen

im Betrieb oft für unnötige Komplexität. Bedienung,

Ersatzteile, Wartung und Schulung müssen

auf jedes Modell abgestimmt sein. Gerade

in Produktionsumgebungen mit vielen Linien

oder Standorten steigen dadurch Aufwand und

Fehleranfälligkeit. Updates erfordern individuelle

Freigaben, Dokumentationen verzweigen

sich, wobei jede Abweichung Zeit kostet. In Air-

Gapped- Szenarien verschärft sich dieses Problem,

weil automatisierte Verteilung und zentrale

Verwaltung fehlen.

Eine einheitliche Hardware mit software seitiger

Konfiguration schafft Abhilfe. Statt mehrere

Geräte typen zu betreiben, nutzt der Anwender

eine modulare Plattform, deren Funktionsumfang

sich per Lizenz anpassen lässt. So entsteht

ein konsistentes, flexibles Setup – eine wichtige

Grundlage für die digitale Weiter entwicklung.

Fazit

Damit zeigt sich: Air-Gapped-Umgebungen

sind kein Hindernis für Digitalisierung, sondern

eine Frage des richtigen Softwarekonzepts. Wer

Architektur, Update-Prozesse und Lizenzmanagement

durchdacht aufsetzt, steigert nicht nur die

Sicherheit, sondern ebenso die Reaktionsfähigkeit

in der Produktion. Industrie 4.0 funktioniert

auch offline – wenn man die richtigen Voraussetzungen

schafft.

Wer schreibt:

Nicole Segerer ist General Manager von

Revenera, Anbieter von Lösungen für Softwaremonetarisierung,

Compliance und Nutzungsanalyse.

Sie ist Experte für Monetarisierungsmodelle

für Software, SaaS und IoT-Unternehmen.

Mit ihrem Team unterstützt sie Softwareanbieter

und IoT-Hersteller bei der Umstellung

auf neue Geschäftsmodelle und der Optimierung

der Softwaremonetarisierung und Compliance.

Referenzen

[1] Bitkom Umfrage: https://www.bitkom.org/

Presse/Presseinformation/Industrie-4.0-Unternehmen-KI-Produktion

PC & Industrie 12/2025 85


Software/Tools/Kits

Client Management und Angriffserkennung

in der OT unter einen Hut bringen

über ondeso abgebildet, eingetaktet

und automatisiert werden.

In OT-Netzwerken soll die

Angriffserkennung passiv laufen,

um empfindliche Prozesse nicht

zu stören. Das behindert mitunter

den Incident Response. Damit entdeckte

Anomalien trotzdem schnell

bearbeitet werden können, ist das

Zusammenspiel mit einem zentralen

Client Management sinnvoll. Rhebo

und ondeso haben beide Stränge

zusammengeführt.

Industrielle Prozesse

stabil halten

In der Brust der OT automatisierter

Industrieanlagen schlagen zwei

Herzen. Das eine – schon langjährig

aktive – zielt darauf, die Verfügbarkeit

der Anlagen hoch und Wartungsfenster

möglichst kurz und effizient

zu halten. Das zweite – weitaus

jüngere – Herz schlägt erst seit

einigen Jahren und meist noch zaghaft.

Es hat die Cybersicherheit im

Blick, die mit der Digitalisierung,

Vernetzung und Entwicklungen wie

Fernzugriff und IIoT, aber auch OTspezifische

Angriffstools wie Pipedream

und FrostyGoop immer relevanter

wird. Beide Herzen haben ein

gemeinsames Ziel: die industriellen

Prozesse stabil zu halten und ungewollte

Stillstände zu verhindern.

Rhebo

www.rhebo.com

Die Situation

Trotzdem werden beide Herzen

– in der Regel auf Kosten der

Cybersicherheit – in vielen Unternehmen

noch getrennt gehalten,

weil die Vermittlung zwischen beiden

nicht existiert. Cybersicherheit

und operatives Client Management

der OT-Systeme liegen mitunter in

verschiedenen Verantwortungsbereichen.

Oftmals fehlt auch die

Infrastruktur beziehungsweise eine

zentrale Plattform, um OT-Systeme

effektiv verwalten und auch Sicherheitsmaßnahmen

effizient ausrollen

und eintakten zu können. Das OT-

Sicherheitsunternehmen Rhebo und

der Anbieter für OT-Client-Management-Software

ondeso schließen

diese Lücke.

Anomalie erkannt,

Anomalie gebannt

Das netzbasierte Intrusion Detection

System (NIDS) Rhebo Industrial

Protector integriert sich schlank über

Mirrorports in jedes OT-Netzwerk.

Dort untersucht es die OT-Kommunikation

kontinuierlich und rein passiv

auf sicherheitsrelevante Ereignisse

und technische Fehlerzustände. Anomalien

im Netzwerkverhalten werden

in Echtzeit mit allen wichtigen

Daten für die Auswertung gemeldet

und dokumentiert, ohne in die

industriellen Prozesse einzugreifen.

Der koordinierte Incident Response

erfolgt über ondeso SR. Die Client

Management Software ermöglicht

neben der generellen zentralen Verwaltung

auch das Cybersicherheitsmanagement

von OT-Endgeräten.

Sowohl das Ändern von Konfigurationen,

Ausrollen von Softwareupdates

und Security-Patches, als

auch Systemeinstellungen für USB-

Schnittstellen, RDP-Verbindungen

oder Client-Firewalls, Backup-Erstellung

und Wiederherstellungen kann

Cyberresilienz steigern,

Produktion schützen

Durch das Zusammenspiel von

Rhebo und ondeso werden Unternehmen

befähigt:

• Produktionsausfälle zu

vermeiden.

• die Reaktion auf Vorfälle zu

beschleunigen.

• Sicherheitsmaßnahmen in der

OT gezielt umzusetzen.

• ihre digitale Souveränität

durch Technologie „Made in

Germany” zu stärken.

Die verantwortlichen Teams auf

dem Shopfloor und in der Cybersicherheit

können so gemeinsam

ihre Cyberresilienz sowie die Anlagen-

und Prozessverfügbarkeit steigern.

Mit Rhebo und ondeso werden OT-Netzwerksicherheit und OT-Client-

Management zusammengeführt © ondeso/Rhebo

Das NIDS Rhebo Industrial Protector meldet Anomalien in der OT mit allen

relevanten Informationen für den Incident Response © Rhebo

86 PC & Industrie 12/2025


Software/Tools/Kits

Code-Analyse mit C/C++test stellt die Einhaltung

von Vorschriften nach IEC 62304

und die FDA-Zulassung sicher

WHILL setzt bei Designqualität seiner Kurzstreckenfahrzeuge auf Parasoft C/C++test.

Parasoft

info@parasoft.com

www.parasoft.com

Parasoft, ein weltweit führender

Anbieter von KI-gesteuerten Softwaretestlösungen,

und WHILL, ein

Hersteller von intelligenten Mobilitätsfahrzeugen

für kurze Strecken,

geben die erfolgreiche Zusammenarbeit

im Rahmen eines Partnerprojekts

bekannt. Das Flaggschiffmodell

C2 von WHILL verfügt über patentierte

Omni-Räder, eine intelligente

Batterietechnologie und eine Appbasierte

Fernsteuerung. WHILL entwickelt

die gesamte Steuerungssoftware

für seine Produkte selbst und holt

externe Partner mit ins Boot, wenn es

um die Einhaltung von Sicherheitsstandards

geht. Bei der Entwicklung

des Modells C2 hat sich WHILL auf

Parasoft C/C++test verlassen.

Anforderungen

Damit das Modell C2 als Medizinprodukt

für Nutzer mit eingeschränkter

Mobilität eingestuft werden

konnte, musste es die Norm

IEC 62304 für Sicherheitsanforderungen

an Geräte erfüllen und für

den Vertrieb im Ausland die FDA-

Zulassung der Klasse II erhalten.

Gleichzeitig musste ein Prozess entwickelt

werden, um die Test effizienz

zu verbessern und eine effiziente

Wiederverwendung vorhandenen

Codes unter Gewährleistung der

Qualität zu ermög lichen. Zu diesem

Zweck entschied sich der Hersteller

für die statische Codeanalyse

C/C++test von Parasoft in Verbindung

mit dem Bereitstellungssystem

von TechMatrix in Japan. Zunächst

setzte das Team C/C++test für zwei

bestehende Softwaremodule ein und

führte Code-Prüfungen durch, die

sich hauptsächlich auf MISRA C

basierten.

Softwaretestlösung

für sicherheitskritische,

embedded Anwendungen

Der Parasoft C/C++test ist eine

Softwaretestlösung für sicherheitskritische,

embedded Anwendungen.

Sie lässt sich hervorragend in die

C- und C++-IDE, die CI/CD-Pipeline

und containerisierte Bereitstellungen

integrieren. So lassen

sich bereits in der Entwicklungsphase

komplexe, laufzeitähnliche

Probleme erkennen – ohne teure

Laufzeittests. Durch die Analyse der

Ausführungspfade im Code erkennt

der C/C++test mögliche Probleme

(z. B. Null-Zeiger-De referenzierung,

Division durch Null, Speicherlecks)

sowie Sicherheitslücken (z. B.

beschädigte Datendateien, Pufferüberläufe,

Befehlsinjektion, SQL-

Injektion). Das dynamische Berichts-

Dashboard Parasoft DTP zeigt die

Ergebnisse der C/C++test-Codeanalyse

an, verarbeitet die Daten

automatisch und nutzt fortschrittliche

Berichtsstrategien mit historischen

Daten. Durch die Erweiterung

des C/C++test-Analysetools

über die einfache Dokumentation

hinaus wird der Zeit- und Arbeitsaufwand

für die Qualifizierung des

Tools für Standards wie IEC 62304,

ISO 26262 und andere erheblich

reduziert.

Schnell

Code-Probleme erkennen

„Die Möglichkeit, mit C/C++test

eine Umgebung zu schaffen, in der

wir innerhalb einer begrenzten Entwicklungszeit

schnell Code-Probleme

erkennen und uns auf die Bereiche

konzentrieren können, die besondere

Aufmerksamkeit erfordern, war ein

sehr wichtiger Schritt zur Verbesserung

der Softwarequalität – und

damit auch der Qualität der Produkte

und Dienstleistungen von WHILL“,

so Tsuyoshi Iriyama, Chief Officer

des Quality Headquarters und Leiter

der Abteilung für Regulierung

und Zertifizierung. ◄

Vollständige Kompatibilität mit der kürzlich erschienenen Windows-Version

Kithara Software GmbH

www.kithara.com

Kithara unterstützt Windows 11 25H2 in Echtzeit:

Kithara Software hat die sofortige Unterstützung

von Windows 11 25H2 mit dem Echtzeitbetriebssystem

Kithara RealTime Suite

(KRTS) bekanntgegeben. Mit Veröffentlichung

von KRTS 11 25Q3 stellt der Spezialist für industrielle

Echtzeitprogrammierung die vollständige

Kompatibilität mit der kürzlich erschienenen

Windows-Version sicher.

Kithara RealTime Suite 11 25Q3 ermöglicht

es Anwendern bereits jetzt auch auf der aktuellen

Ausgabe des Windows-Betriebssystems

Echtzeitfunktionalität zu nutzen. Dazu zählen

hardwarenahe Programmierung, präzise Multi-

Tasking-Operationen sowie die Steuerung von

Automatisierungs-, Bildverarbeitungs- und Kommunikationssystemen.

Wieder einmal konnte, dank ausführlicher

Testprozesse mit dem Insider-Programm, die

neueste Windows-Version bereits kurz nach

deren Veröffentlichung mit dem Kithara-Echtzeitbetriebssystem

unterstützt werden. Auf

diese Weise ist es Anwendern möglich ihre

Echtzeitanwendungen und -projekte nahtlos

auf der neuesten Plattform fortzusetzen.

Kithara RealTime Suite 11 25Q3 inklusive

25H2-Unterstützung steht allen Nutzern der

Vollversion sowie auch der kostenfreien Demoversion

als Download zur Verfügung ◄

PC & Industrie 12/2025 87


Software/Tools/Kits

Production Intelligence:

Shopfloor und ERP intelligent verbinden

konsistente und aktuelle Daten aus allen relevanten

Bereichen – insbesondere Echtzeitinformationen

aus der Fertigung, die reibungslos in

bestehende IT- und OT-(Operational Technology,

Betriebstechnologie)-Landschaften eingebunden

werden müssen. So entsteht ein kontinuierlicher

Datenfluss, der fundierte Entscheidungen

ermöglicht und die Basis für ein effizientes

Produktionsmanagement schafft.

Digitalisierung wird im Fertigungsumfeld häufig

als Wundermittel für die Industrie betrachtet:

Sie soll Prozesse automatisieren, Abläufe

beschleunigen und Unternehmen zukunftssicher

machen. Doch die Realität ist weitaus komplexer.

Ob aus vielversprechenden Konzepten tatsächlich

messbarer Nutzen entsteht, hängt nicht nur

von der Technologie ab, sondern vielmehr von

der Strategie, die hinter ihrer Einführung steht.

Nur wenn digitale Werkzeuge zielgerichtet eingesetzt

und vorhandene Systeme sinnvoll verknüpft

werden, entsteht messbarer Nutzen.

Autor:

Nicolaos Debowiak

Senior Principal Produktmanagement

Forterro Deutschland GmbH

info@myfactory.com

www.myfactory.com

Herausforderungen

Für viele mittelständische Fertigungsbetriebe

bleibt dieser Anspruch jedoch eine

große Hürde. Ihre Maschinenparks sind über

Jahrzehnte gewachsen, bestehen aus Anlagen

unterschiedlichster Generationen und verfügen

in der Regel über kaum standardisierte

Schnittstellen. Ein durchgängiges Industrial-

Internet-of-Things-(IIoT)-Konzept erscheint

unter diesen Bedingungen kaum umsetzbar.

Die Folgen sind spürbar: Ohne eine verlässliche

Datenbasis bleiben Planungen unsicher,

Entscheidungen werden nach dem Bauchgefühl

getroffen, und wertvolle Ressourcen werden

nicht optimal genutzt.

Production-Intelligence-Lösungen

Moderne Production-Intelligence-Lösungen

bieten hier einen Ansatzpunkt. Sie erfassen

Produktionsdaten in Echtzeit, verknüpfen

diese mit den Planungsinformationen des

ERP-Systems und schaffen so eine durchgängige,

datengestützte Entscheidungsgrundlage.

Dadurch lassen sich nicht nur aktuelle Abläufe

überwachen, sondern auch zukünftige Entwicklungen

prognostizieren und die Wettbewerbsfähigkeit

sichern.

Schrittweise Digitalisierung

durch flexible Nachrüstbarkeit

Der erste Schritt auf dem Weg zu einer resilienten

Produktion ist die intelligente Verbindung

von Maschinen- und Fertigungsdaten mit ERP-

Systemen. Cloudbasierte Architekturen spielen

dabei eine Schlüsselrolle, da sie Datensilos aufbrechen

und Informationen abteilungsübergreifend

nutzbar machen. Voraussetzung dafür sind

Modularer und skalierbarer Ansatz

Für mittelständische Unternehmen empfiehlt

sich ein modularer und skalierbarer Ansatz.

Anstatt umfassende Neuanschaffungen zu tätigen,

können sie vorhandene Strukturen nutzen

und diese schrittweise erweitern. Gerade

für heterogene und teilweise veraltete Maschinenparks

bietet sich eine Nachrüstung durch

Retrofit-Lösungen an. Diese flexible Nachrüstbarkeit

ermöglicht es, bestehende Investitionen

zu bewahren und dennoch die Grundlagen für

eine digitale Transformation zu schaffen.

Anbindung heterogener

Maschinenparks

Besonders anspruchsvoll ist die Anbindung

heterogener Maschinenparks. Unterschiedliche

Hersteller, Generationen und fehlende

Kommunikationsstandards erschweren eine

direkte Integration. Schnittstellen wie OPC UA

oder MQTT sind in neuen Maschinen etabliert,

in älteren jedoch nicht vorhanden. Retrofit-Strategien

bieten hier einen pragmatischen Ausweg:

Über ergänzende Sensorik und Schnittstellenlösungen

können Maschinenzustände und Prozessparameter

digitalisiert und zentral verfügbar

gemacht werden.

Sensorik als Fundament

der Production Intelligence

In der Praxis beginnt der Einstieg in Production

Intelligence häufig mit der Sensorik. Sie

bildet das Bindeglied zwischen der physischen

Maschine und dem digitalen Planungssystem.

Zudem liefert sie die Datenbasis für kontinuierliche

Soll-Ist-Abgleiche und ermöglicht die

digitale Erfassung von Maschinenzuständen,

Prozessparametern und Umgebungsvariablen.

Ein klassisches Beispiel ist die Zustandsüberwachung

einer Maschine mittels Vibrationssensoren.

Abweichungen im Frequenzbild des

Schwingungsverhaltens von Motoren, Lagern

oder Pumpen lassen sich frühzeitig erkennen

und ermöglichen eine vorausschauende Instandhaltung.

Wird ein Lagerschaden entdeckt, bevor

weitere Teile der Maschine beschädigt werden,

reduzieren sich sowohl die Wartungskosten als

auch die durch den Ausfall entstehenden Produktionsverluste.

Dadurch lassen sich ungeplante

88 PC & Industrie 12/2025


Software/Tools/Kits

3H 1H 30m I All

Rüsten Produktion

Standby Rüsten Produktion

Störung Stan... Rüsten Produktion

Störung

60

40

20

0

Stillstände vermeiden und Wartungsmaßnahmen

können effizienter geplant werden.

Alte Maschinen einbinden

Auch Maschinen ohne integrierte digitale

Schnittstellen lassen sich mithilfe externer Sensorik

in zentrale Systeme einbinden. So können

beispielsweise Stromsensoren an Steuerleitungen

oder Bewegungssensoren an mechanischen

Baugruppen grundlegende Maschinenzustände

wie „in Betrieb“ oder „Stillstand“ erfassen.

Die ermittelten Signale werden in Echtzeit

über Edge-Devices oder kompakte IoT-Boxen an

übergeordnete Systeme übertragen. In Verbindung

mit modernen Cloud-ERP-Systemen lassen

sich so nicht nur Maschinen- und Prozessdaten,

sondern auch Umgebungsfaktoren wie

Temperatur oder Luftfeuchtigkeit zentral erfassen

und auswerten.

Digitaler Zwilling

Auf dieser Grundlage können die Stammdaten

im ERP-System fortlaufend validiert und aktualisiert

werden. So entsteht ein digitaler Zwilling

der Produktion, der die aktuellen Maschinenzustände,

Prozessverläufe und Auftragsfortschritte

abbildet. Unternehmen erhalten somit

eine verlässliche Grundlage für Analyse, Steuerung

und Optimierung.

Von der Datenerfassung

zur intelligenten Analyse

Die systematische Erfassung von Maschinen-,

Prozess- und Qualitätsdaten ist jedoch nur der

Anfang. Der eigentliche Mehrwert entsteht erst

durch intelligente Analyse und proaktive Maßnahmen.

Mithilfe moderner KI-Technologien

lassen sich in großen Datenmengen Muster

erkennen, Zusammenhänge identifizieren und

Prognosen ableiten. So können operative Entscheidungen

fundierter getroffen und die strategische

Planung belastbarer gestaltet werden.

Vorbeugend handeln

Anstatt erst auf eingetretene Störungen zu reagieren,

lassen sich mögliche Engpässe oder Ineffizienzen

frühzeitig erkennen und vorbeugend

beheben. KI-gestützte Modelle können beispielsweise

auf Basis historischer Daten und Echtzeitparametern

die Dauer von Rüstvorgängen oder

den voraussichtlichen Fertigstellungstermin eines

Auftrags berechnen und dabei auch potenzielle

Ausfallrisiken berücksichtigen. Dadurch wird die

Planungssicherheit erhöht, die Ressourcennutzung

verbessert und die Termintreue gesteigert.

Fazit

Das ERP-System wandelt sich damit vom reinen

Verwaltungsinstrument zu einem vorausschauenden

Analysewerkzeug. Durch die intelligente

Verknüpfung von Datenanalyse und Produktionsplanung

können kleine und mittlere Unternehmen

ihre Fertigung transparenter gestalten, Prozesse

gezielt optimieren und ihre Wettbewerbsfähigkeit

stärken. Dabei darf jedoch nicht übersehen werden,

dass die Einführung von Production Intelligence

weit mehr als ein reines IT-Projekt ist.

Sie ist ein strategisches Vorhaben, das tief in

bestehende Prozesse und Strukturen eingreift.

Umso wichtiger ist es deshalb, alle relevanten

Stakeholder – von der Geschäftsführung über

die Produktion bis hin zur IT – frühzeitig einzubeziehen.

Technische Integration und organisatorischer

Wandel müssen Hand in Hand gehen,

damit die Transformation nachhaltig gelingt.◄

Mit wenigen Klicks zur optimalen Vernetzung

Für die branchenübergreifende

ALMEMO Messtechnik präsentiert

der Hersteller Ahlborn die neue,

kostenlose Konfigurations- und

Vernetzungssoftware ALMEMO

Connect. Die intuitive Bedienung

ist besonders nutzerfreundlich

konzipiert. Alle wichtigen Daten

wie Geräteeinstellungen, Fühlerkonfigurationen

und Messwerte sind

auf einen Blick erkennbar.

Durch die Anpassung der Geräteparameter

funktioniert die Konfiguration

schnell, präzise und zuverlässig.

Alle Messwerte der angeschlossenen

Geräte können online überprüft

und bewertet werden.

Ahlborn

Mess- und Regelungstechnik

GmbH

amr@ahlborn.com

www.ahlborn.com

Zur Analyse werden die Daten aus

dem Gerätespeicher geladen und

dabei im csv-Format gespeichert,

auch zur Verarbeitung in anderen

Softwareanwendungen.

Eine Besonderheit ist die parallele

Gerätekonfiguration: Mehrere

Schnittstellen können gleichzeitig

verbunden werden. Das ermöglicht

eine simultane Konfiguration vieler

Geräte, auch ohne deren Vernetzung

untereinander. Nach Bedarf können

entweder nur ausgewählte oder alle

Messwerte in Echtzeit dargestellt

werden. Zur Auswahl stehen hier

die klassische Messwertanzeige,

eine Liniengrafik oder Tabelle. Mithilfe

der flexiblen Dashboards ist

die Übersicht ganz leicht individuell

anpassbar. Verschiedene Elemente

können in frei definierbaren

und wechselbaren Ansichten angeordnet

werden. Die übersichtliche

Baumstruktur zeigt alle angeschlossenen

Geräte, Sensoren und Ausgangsmodule,

eine unklare Aufteilung

in verschiedene Fenster entfällt.

Ein integrierter Serverdienst

sammelt kontinuierlich die Daten

der angeschlossenen Geräte und

stellt sie über eine TCP-Schnittstelle

in einheitlicher, optimierter

Form auch anderen Anwendungen

zur Verfügung.

Die komplette Bedienung der

ALMEMO Connect Software läuft

intuitiv über einen Webbrowser.

Auch über einen entfernten Rechner

ist die Steuerung möglich, solange

eine TCP-Verbindung zum Installationsrechner

besteht. Sollte es

doch mal zu Problemen kommen, ist

auch dafür ein praktisches Feature

eingebaut: die Erstellung automatischer

Support-E-Mails inklusive

angehängter relevanter Informationen.

Somit liefert die ALMEMO

Connect ein Rundum-Sorglos-

Paket. ◄

PC & Industrie 12/2025 89


Software/Tools/Kits

Quality Miners und GFOS kooperieren:

Wenn Qualität im Takt der Produktion entsteht

Zwei Spezialisten, ein Ziel: Vernetzte Qualität und Produktion.

Die Quality Miners GmbH und die

GFOS mbH geben eine strategische

Partnerschaft bekannt. Ziel der Kooperation

ist eine technisch sauber

abgestimmte, modular aufgebaute

Systemlösung, die Fertigungs- und

Qualitätsprozesse durchgängig digitalisiert

– bei gleichzeitig reduziertem

Integrationsaufwand. Unternehmen

profitieren von klarer Systemtrennung,

gemeinsamer Schnittstellennutzung

und einer deutlich

reduzierten Projektlast.

Zwei Spezialisten,

ein gemeinsames Ziel:

GFOS bringt über 37 Jahre Erfahrung

in der Fertigungs-IT ein – mit

BDE, MDE, Feinplanung, Instandhaltung,

Prozessdatenerfassung

und Energiemanagement. Quality

Miners ergänzt diese Expertise mit

über 40 Jahren CAQ-Kompetenz in

Bereichen wie Prüfplanung, SPC,

Reklamationsmanagement, Vernetzung

von Messgeräten und Prüfmittelmanagement.

Das Ergebnis:

eine umfassende, technisch sauber

verzahnte Systemlandschaft

mit minimalen funktionalen Überschneidungen.

„Unternehmen sind heute mehr

denn je auf Lösungen angewiesen,

die sich funktional ergänzen

und gleichzeitig wertvolle Synergien

ermöglichen“, sagt Dominik Schäfer,

Bereichsleiter Smart Manufacturing

bei GFOS. „Genau hier setzt unsere

Partnerschaft an: Eine ERP-Anbindung,

zwei Spezialsysteme und ein

gemeinsamer genutzter Datenraum.“

Weniger Projektlast –

mehr Wirkung:

Im Fokus stehen Unternehmen,

die bereits über ein ERP-System

verfügen – oft auch SAP –, aber

an der Schwelle zur Digitalisierung

ihrer Produktions- und Qualitätsprozesse

stehen.

Statt zwei separate Projekte für

MES und CAQ zu planen, bietet

die Kooperation eine durchdachte,

integrierbare Lösung. Die Systeme

kommunizieren über vorkonfigurierte

und standardisierte REST-Schnittstellen

und greifen auf eine gemeinsame

Datenbasis zu – für Stücklisten,

Aufträge, Prüfpläne, Maschinenzustände

und vieles mehr. Die

ERP-Integration erfolgt nur noch

einmalig, wodurch Projektaufwand,

Schnittstellenrisiken und Wartungskosten

deutlich sinken.

„Unsere Lösung ist keine technische

Spielerei, sondern ein strategisches

Angebot an all jene Unternehmen,

die auf dem Weg zu Operational

Excellence keine Zeit für

doppelte Projekte haben. MES und

CAQ müssen heute nicht mehr abgeschnitten

in ihren Bereichen funktionieren

- sie müssen zusammenspielen.“,

erklärt Jonas Voss, Mitglied

der Geschäftsleitung bei Quality

Miners.

Im Zielbild vereint:

• Qualität entsteht im Prozess –

nicht erst bei der Kontrolle

• IT-Landschaften bleiben

schlank und wartbar

• Datenbasierte Entscheidungen

werden Realität – in Produktion

und Qualität

• Die Architektur ist modular

erweiterbar und SAPkompatibel

Die Kooperation adressiert Fertigungsunternehmen

mit hohen Anforderungen

an Rückverfolgbarkeit,

Normkonformität (z. B. ISO 9001,

ISO 13485, IATF 16949) und digital

vernetzte Prozesse. Branchen

wie Medizintechnik, Automotive,

Maschinenbau und Elektronikfertigung

stehen dabei besonders im

Fokus. ◄

Quality Miners GmbH

info@quality-miners.de

https://quality-miners.de

QM.CAQ und GFOS im Zusammenspiel. Die Funktionen sind modular einsetzbar und nutzen denselben Datenraum.

Bilder © GFOS mbH / Quality Miners GmbH

90 PC & Industrie 12/2025


Software/Tools/Kits

Der strategische Imperativ

für die moderne Industrie

In der heutigen Fertigungslandschaft

hat sich Qualität von einem

Kontrollpunkt zur Grundlage des

Geschäftserfolgs entwickelt. Angesichts

steigender Verbrauchererwartungen

und komplexer Lieferketten

stehen Hersteller vor der Herausforderung,

Qualität in der Organisations-DNA

zu verankern und die

digitale Transformation zu meistern.

Die Antwort liegt im Zusammenspiel

von Führung und Technologie.

Der jährliche Bericht zum Stand

der intelligenten Fertigung von Rockwell

Automation zeigt, dass „verbesserte

Qualität“ das wichtigste

Ergebnis bleibt, das Hersteller von

Smart Manufacturing-Technologien

erwarten. Qualität ist zu einem strategischen

Imperativ geworden, der

operativen Erfolg vorantreibt, die

Markenreputation schützt und langfristige

Rentabilität sichert.

Stand 320, Halle 3C

Rockwell Automation

www.rockwellautomation.com

Die Kosten von Qualitätsmängeln

gehen weit über Produktionsverzögerungen

hinaus. Hersteller sehen

sich enormen finanziellen, reputationsbezogenen

und operativen Konsequenzen

gegenüber. Qualitätsexzellenz

erfordert mehr als traditionelle

Compliance-orientierte Ansätze.

Von Compliance zur Kultur

Führende Organisationen erkennen,

dass wahre Exzellenz einen

grundlegenden Kulturwandel

erfordert – weg von reinen Abhak-

Übungen hin zu einer Kultur der

konti nuierlichen Verbesserung.

Smart Manufacturing-Technologien,

insbesondere digitale Qualitätsmanagementsysteme

(QMS),

spielen eine entscheidende Rolle.

Cloud-basierte Plattformen wie

Plex, by Rockwell Automation, liefern

Echtzeitdaten und umsetzbare

Erkenntnisse, um potenzielle Qualitätsprobleme

zu identifizieren und

zu beheben, bevor sie eskalieren.

Technologie allein kann die Transformation

jedoch nicht vorantreiben;

strategische Führung ist unerlässlich,

um Qualität zur Verantwortung

aller zu machen.

Exzellenz vorleben

Führungskräfte spielen eine zentrale

Rolle, indem sie Exzellenz vorleben,

messbare Ziele setzen und

offene Kommunikation fördern. Sie

befähigen ihre Teams, den Fortschritt

bei Qualitätszielen in Echtzeit

zu verfolgen und dabei traditionelle

Organisationssilos aufzubrechen.

Ein Lebensmittelhersteller, der

ein QMS-System wie Plex implementiert,

kann beispielsweise durch

Echtzeitüberwachung, automatisierte

Fehler erkennung und prädiktive

Analysen Abfall reduzieren,

Rückrufe minimieren und Compliance

aufrechterhalten. Diese Transparenz

verbessert die Effizienz und

baut Kundenvertrauen auf.

Vier Strategien für eine

qualitätsorientierte Kultur

Hersteller können vier Schlüsselstrategien

anwenden:

• Erstens muss die Führung klare

Qualitätsziele definieren, die mit

den Unternehmenszielen übereinstimmen,

wie etwa die Reduzierung

der Fehlerquote um 20 Prozent

innerhalb eines Jahres.

• Zweitens müssen Organisationen

in Schulung und Befähigung

investieren, da die Effektivität

von Technologie von den

Menschen abhängt, die sie nutzen,

und intuitive Plattformen

datengestützte Entscheidungen

ermöglichen sollten.

• Drittens ist abteilungsübergreifende

Zusammenarbeit entscheidend;

integrierte Fertigungsplattformen

wie Plex erleichtern die

Kommunikation und ermöglichen

ganzheitliches Qualitätsmanagement,

sodass Teams über vernetzte

Systeme proaktiv handeln

können.

• Schließlich müssen Organisationen

kontinuierliche Verbesserung

ermöglichen, indem moderne

Smart Manufacturing-Lösungen

transparente Feedback-Schleifen

etablieren, die proaktive Prozessevaluierung

und Mitarbeiterengagement

fördern.

Der Weg nach vorne

Unternehmen, die Technologie

nutzen, um Qualitätskulturen aufzubauen,

werden die Branche anführen.

Durch die Kombination starker

Führung mit geeigneten Technologielösungen

können Hersteller das

Qualitätsmanagement in einen strategischen

Vorteil verwandeln, der

sie im Wettbewerb differenziert. ◄

Rockwell Automation präsentiert die Zukunft

der industriellen Fertigung auf der SPS 2025

© Rockwell Automation

Unter dem Motto „Gestaltung der Zukunft von Industriebetrieben“

zeigt das Unternehmen, wie Hersteller ihre Produktionsprozesse

durch die nahtlose Integration von Design, Betrieb und Instandhaltung

optimieren können.

„Hersteller in der DACH-Region setzen zunehmend auf intelligente

Technologien, um wettbewerbsfähig zu bleiben“, so Vincenzo

Monaco, Managing Director DACH bei Rockwell Automation. „Auf

der SPS 2025 zeigen wir, wie digitale Zwillinge, KI-gestützte Abläufe

und I/O-Plattformen der nächsten Generation ein schnelleres, intelligenteres

und widerstandsfähigeres Maschinendesign ermöglichen.“

PC & Industrie 12/2025 91


Software/Tools/Kits

Cloud-Native, Container und Kubernetes

besser verstehen

Cloud-Native, Container und Kubernetes sind außerhalb der IT-Welt eher abstrakte Themen, die für

Unternehmen jedoch strategisch immer wichtiger werden, um die Infrastruktur wettbewerbsfähig zu machen.

Potenzial der Cloud ausschöpfen. Der Cloud-

Native-Ansatz bietet Flexibilität, Ausfallsicherheit,

Kosteneffizienz und Geschwindigkeit, die

es Unternehmen erleichtern, ihre Prozesse zu

skalieren und zu optimieren und gleichzeitig den

Betriebsaufwand zu minimieren. Außerdem können

Unternehmen auf diese Weise dafür sorgen,

dass sie in einer schnelllebigen digitalen Landschaft

wettbewerbsfähig bleiben.

Autor:

Sebastian Scheele

Gründer und CEO

Kubermatic

www.kubermatic.com/

Der wirtschaftliche Erfolg von Unternehmen

hängt heute in immer stärkerem Maße von den

Anwendungen ab, die auf deren IT- Infrastruktur

ausgeführt werden. In vielen Unternehmen

sind außerhalb eines engeren Zirkels in der IT-

Abteilung aktuelle hierbei relevante Themen

wie Cloud-Native, Container und Kubernetes

noch ein Buch mit sieben Siegeln. Cloud-Native

gilt jedoch als Gebot der Stunde und Cloud-

Computing- Umgebungen basieren zunehmend

auf Containern, die mit Kubernetes orchestriert

und automatisiert werden. Diese Ansätze und

entsprechenden Technologien haben sich längst

aus der Nische herausentwickelt und sind zum

Rückgrat des digitalisierten Geschäftsbetriebs

moderner Unternehmen avanciert.

Cloud-Native

Cloud-Native schöpft das volle Potenzial der

Cloud aus. Es ist eine Methode zum Erstellen

und Ausführen von Anwendungen, die die Vorteile

des Cloud-Computing-Modells voll ausnutzt.

Der Schwerpunkt liegt auf Skalierbarkeit,

Flexibilität, Geschwindigkeit und Automatisierung.

Einfach ausgedrückt bedeutet Cloud-

Native, dass Anwendungen speziell für die Cloud

entwickelt wurden. Anstatt alte Anwendungen

einfach auf Cloud-Server zu verschieben („Lift

and Shift“), werden Cloud-native Anwendungen

von Grund auf so konzipiert, dass sie das volle

Container

sind eines der Hauptmerkmale von Cloud-

Native, aber auch Microservices, dynamische

Orchestrierung, DevOps & CI/CD sowie Skalierbarkeit

und Ausfallsicherheit. Microservices

bedeuten, dass Anwendungen in kleinere, unabhängige

Dienste aufgeteilt werden, die über

APIs kommunizieren. Dynamische Orchestrierung

bedeutet, dass Tools wie Kubernetes die

Bereitstellung, Skalierung und Wiederherstellung

von Containern oder Microservices automatisch

verwalten. DevOps und CI/CD-Pipelines

(Continuous Integration und Continuous

Delivery) sorgen wiederum für schnelle, automatisierte

Updates und Tests. Cloud-Native steht

aber auch für Skalierbarkeit und Ausfallsicherheit,

sodass Anwendungen automatisch hochund

heruntergefahren werden und sich bei Ausfällen

selbst wiederherstellen können.

Innovation und Ökosystemintegration

Der Cloud-Native-Ansatz unterstützt zudem

Innovation und Ökosystemintegration sowie

eine bessere Überwachung und Einblicke durch

92 PC & Industrie 12/2025


Software/Tools/Kits

Metriken und Analysen. Eine effizient verwaltete

Infrastruktur und automatische Updates reduzieren

den Betriebsaufwand. Unternehmen profitieren

ebenso von einer globalen Reichweite und

Verfügbarkeit für die weltweite Verteilung von

Anwendungen, die sich in mehreren Regionen

bereitstellen lassen, wodurch die Einhaltung

lokaler Vorschriften gewährleistet und Latenzen

minimiert werden.

Container für den

modernen Anwendungsbetrieb

In der heutigen wettbewerbsorientierten Landschaft

stehen Unternehmen in einem Wettlauf,

um agilere Cloud-native Systeme aufzubauen,

die dynamische Bereitstellungsmodelle für ihre

Anwendungen und Dienste unterstützen. Container

sind ein entscheidender Baustein für dieses

neue Modell, da sie leichtgewichtig, plattformübergreifend

portabel und leicht skalierbar

sind. Ein Container bietet die Möglichkeit, Software,

z. B. eine Anwendung oder einen Dienst,

so zu verpacken, dass sie auf einem Computer

gespeichert oder ausgeführt werden kann.

Container nutzen die Betriebssystemvirtualisierung

ähnlich wie die Hardwarevirtualisierung.

Allerdings stützen sich Container auf die

Kernel-Funktionen des Host-Betriebssystems

und benötigen keine Hardware-Unterstützung.

Anwendungsbeispiel

Mit Containern können Entwickler ihre Anwendungen

so verpacken, dass sie in verschiedenen

Umgebungen eingesetzt werden können.

So kann beispielsweise ein Java-Entwickler

seine Anwendung auf einem älteren CentOS

6-Betriebssystem entwickeln, während die Software

auf dem neueren CentOS 7 läuft. Derselbe

Entwickler könnte auch Container verwenden,

um seine Anwendung in einer anderen Umgebung

auszuliefern.

Eine Möglichkeit, sich einen Container vorzustellen,

ist die eines portablen, autarken, ausführbaren

Pakets, das alle erforderlichen Abhängigkeiten

enthält, einschließlich Code, Laufzeit,

Systemtools und Bibliotheken. Container können

von einer Computerumgebung in eine andere

verschoben werden, etwa von Entwicklungszu

Test- oder Produktionssystemen, ohne dass

Konflikte mit anderen Softwareversionen oder

Inkompatibilitäten mit gemeinsam genutzten Bibliotheken

zu befürchten sind.

Kubernetes für die Container-

Orchestrierung und -Automatisierung

Eine Anwendung kann aus einigen wenigen

Containern bis hin zu Hunderten von Containern

bestehen. Anstatt Container manuell zu

verwalten, nutzen Entwickler die Orchestrierung,

um alle mit der Ausführung von Containern

verbundenen Aufgaben zu erledigen. Die

Orchest rierung übernimmt die Konfiguration,

Bereitstellung und den Einsatz von Containern,

die Termin planung und die Zuweisung von Ressourcen.

Weitere Aufgaben sind die Verwaltung

der Containerverfügbarkeit, der Lastausgleich,

die Weiterleitung des Datenverkehrs an

Container sowie die Sicherheit.

Kubernetes als De-facto-Standard

Es gibt mehrere Lösungen für die Orchestrierung

von Containern. In den letzten Jahren hat

sich aber eindeutig Kubernetes zum De-facto-

Standard für die Bereitstellung und Orchestrierung

von containerisierten Anwendungen entwickelt.

Kubernetes wurde ursprünglich bei Google entwickelt

und 2014 als Open-Source-Lösung veröffentlicht.

Aufbauend auf Googles langjähriger

Erfahrung mit der Ausführung von Container-

Workloads in großem Maßstab macht es alles,

was mit der Bereitstellung und Verwaltung von

Containern zu tun hat, einfacher und sicherer.

Vor allem dynamische, agile Unternehmen

erkennen den Wert von Kubernetes, um nicht

nur die heutigen containerisierten Anwendungen

zu verwalten, sondern alle Komponenten einer

vielfältigen, modernen Infra struktur. Kubernetes,

auch als K8s abgekürzt, spielt hier eine

bedeutende Rolle als hochentwickeltes Tool zur

Orchestrierung aller Anwendungen, mit automatischer

Bereitstellung und Kontrolle. Dies gilt unabhängig

davon, ob Unternehmen Public Clouds,

On-Prem- oder Edge-Infrastrukturen sowie eine

beliebige Kombination dieser Systeme nutzen.

Kubernetes ist so etwas wie der Verteilungsmanager

für Workloads in einem Cluster und passt

automatisch die dynamischen Netzwerkanforderungen

für alle Container an. Es verwaltet auch

die Zuweisung von Speicher und persistenten

Volumes und automatisiert die Skalierung, um

maximale Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit zu

gewährleisten.

Vorteile von Kubernetes

Kubernetes setzte sich aufgrund seiner

Skalier barkeit, seines Open-Source-Modells,

seines Cloud-agnostischen Ansatzes und seines

Ökosystems durch. Die Plattform wurde von

Anfang an für die Verwaltung von Containern in

großem Maßstab entwickelt. Sein Communityorientierter

Ansatz erleichterte Entwicklern die

Mitwirkung und Erweiterung. Im Laufe der Zeit

ist ein umfangreiches Ökosystem an unterstützenden

Tools entstanden. Kubernetes ent wickelt

sich rasant weiter und wird ständig aktualisiert,

um seine Benutzerfreundlichkeit, Sicherheit und

Leistung zu verbessern. Neue Funktionen wie

Serverless, erweiterte Netzwerkfunktionen mit

Service Mesh und fortschrittlichere Speicherlösungen

sind in Vorbereitung, um Kubernetes für

moderne Anwendungen noch leistungs fähiger

zu machen.

Strategische IT-Themen

für die Managementetage

Cloud-Native, Container und Kubernetes sind

Themen, die für Unternehmen strategisch von

immer größerer Bedeutung werden. Es sind

Ansätze und Technologien, die auch in der

Managementetage immer häufiger auf der Tagesordnung

stehen und ein gewisses Basiswissen

erfordern. Für die Unternehmensführung geht

es dabei nicht darum, komplexe IT- Thematik bis

ins Detail zu verstehen. Worum es aber geht,

ist, die geschäftlichen Vorteile dieser und anderer

moderner Technologien zu verstehen, um

die Infrastruktur als Rückgrat der Geschäftsumgebung

in einem dynamischen Umfeld wettbewerbsfähiger

zu machen.

Wer schreibt:

Kubermatic ist ein führender Anbieter von

Cloud-nativen Enterprise-Lösungen und ermöglicht

es Unternehmen und Dienstleistern,

den Kubernetes-Betrieb in Hybrid- und Edge-

Umgebungen zu automatisieren, die alle auf

einer transparenten Open-Source-Basis aufgebaut

sind. Mit seiner Kubermatic Kubernetes

Platform für Containermanagement bietet das

Unternehmen eine skalierbare, effiziente und vollständig

automatisierte Container-Infrastruktur,

die in jeder Umgebung funktioniert. ◄

PC & Industrie 12/2025 93


Software/Tools/Kits

Lückenlose Nachverfolgung von Änderungen

in Maschinensteuerungssoftware

Ein Überblick über die Möglichkeiten, mittels Audit trail gesetzliche und regulatorische Vorgaben zu erfüllen

und Änderungen an Systemen nachvollziehbar zu speichern.

Der Artikel schafft einen Überblick

darüber, was ein Audit trail ist und

welche Vorteile und Herausforderungen

damit einhergehen. Ein kurzer

Exkurs vertieft das Thema Audit

trail im Medizintechnik-Bereich und

deren besondere Anforderungen.

Zum Abschluss wird das Audit trail

Modul von Photonic Elements kurz

vorgestellt.

Autor:

Benjamin Ipp

Pulsar Photonics GmbH

www.pulsar-photonics.de

Was definiert den Begriff

Audit trail?

Ein Audit trail ist eine systematische,

chronologische Aufzeichnung

von Aktivitäten und Ereignissen

in einem Informations system

(z. B. einer Lasermaschinensteuerung).

Diese Aufzeichnungen dokumentieren,

wer was wann und wo

in einem System geändert oder

gelöscht hat. Dabei können die Aktivitäten

sowohl menschliche Interaktionen

als auch automatisierte Prozesse

umfassen. Das Ziel eines Audit

trails ist es, Transparenz zu schaffen,

Sicherheit zu gewährleisten und im

Falle von Unregel mäßigkeiten oder

Cyberangriffen eine Rückverfolgung

zu ermöglichen.

Was sind die

wesentlichen Bestandteile

eines Audit trails?

Audit trails bestehen aus individuellen

Einträgen zur Nachverfolgung

einzelner Aktivitäten und

Ereignisse. Ein typischer Eintrag

sollte mindestens die folgenden

Elemente beinhalten:

• Zeitstempel: Jeder Eintrag

wird mit einem exakten Datum

und einer Uhrzeit versehen.

• Benutzerinformationen:

Angaben über den Benutzer

oder das System, das die

Aktion durchgeführt hat.

• Aktion: Beschreibung der

durchgeführten Aktion, wie

z. B. das Erstellen, Ändern oder

Löschen von Daten.

• Betroffene Daten/Attribute:

Details über die Daten oder

Ressourcen, die von der Aktion

betroffen sind.

• Ergebnis der Aktion:

Information darüber, ob die

Aktion erfolgreich war oder

nicht.

Wo finden Audit trails

Anwendung?

Nachfolgend werden beispielhaft

Bereiche aufgeführt, in denen

Audit trails eine zentrale Rolle spielen

und nicht mehr wegzudenken

sind. Generell kann das Thema

Audit trail in jeder Industriesparte

von Bedeutung sein.

• Finanzwesen: In Banken und

Versicherungen sind Audit

trails essentiell, um gesetzliche

Anforderungen zu erfüllen und

Betrug zu verhindern.

• Gesundheitswesen: Hier

dienen sie der Sicherstellung

der Datenintegrität und der

Nachverfolgbarkeit von

Patientendaten.

• IT-Sicherheit: Bei

Cyberangriffen oder Datenlecks

ermöglichen Audit trails

eine schnelle Reaktion und

Aufklärung.

• Compliance: Unternehmen

nutzen Audit trails, um die

Einhaltung gesetzlicher

Vorschriften und interner

Richtlinien zu dokumentieren.

Welche Rolle spielen Audit

trails in der Medizintechnik?

Die US-amerikanische Food and

Drug Administration (FDA) spielt eine

entscheidende Rolle bei der Überwachung

und Regulierung von Lebensmitteln,

Arzneimitteln und Medizinprodukten.

Ein zentraler Bestandteil

ihrer Regulierungsrichtlinien ist der

Einsatz von Audit trails, um die Integrität

und Nachvollziehbarkeit von

Daten sicherzustellen. Im Folgenden

wird erläutert, wie Audit trails in der

Arbeit der FDA integriert sind und

welche Anforderungen Unternehmen

erfüllen müssen.

Die FDA stellt spezifische Anforderungen

an Audit trails, insbesondere

im Rahmen der Vorschriften

21 CFR Part 11, die elektronische

Aufzeichnungen und elektronische

Signaturen betreffen. Diese Anforderungen

sind darauf ausgerichtet,

die Authentizität, Integrität und

Vertraulichkeit von elektronischen

Daten sicherzustellen. Zu den wichtigsten

Punkten gehören:

• Unveränderlichkeit der

Daten: Die FDA verlangt, dass

Audit trails so gestaltet sind,

dass sie nach ihrer Erstellung

nicht geändert werden können.

Dies stellt sicher, dass die

Daten authentisch und

vertrauenswürdig bleiben.

• Lückenlose Protokollierung:

Alle relevanten Aktivitäten,

die elektronische Daten

beeinflussen, müssen

lückenlos protokolliert werden.

Dies umfasst die Erstellung,

Änderung und Löschung von

Daten.

• Zugriffskontrollen: Nur

autorisierte Personen dürfen

Änderungen an den Daten

vornehmen. Der Audit trail muss

dokumentieren, wer welche

Änderungen vorgenommen hat.

• Datenintegrität: Audit trails

müssen sicherstellen, dass die

Daten vollständig und genau

sind. Jegliche Anomalien oder

Inkonsistenzen müssen sofort

erkannt und dokumentiert

werden.

• Verfügbarkeit der Daten: Die

gespeicherten Audit trail-Daten

müssen für Inspektionen und

Prüfungen jederzeit zugänglich

sein.

94 PC & Industrie 12/2025


Ansicht der Änderungen, die durch das Audit trail Modul in der Maschinensteuerungssoftware Photonic Elements von Pulsar Photonics erfasst wurden.

© Pulsar Photonics GmbH.

Wo liegen die Vorteile und

Herausforderungen eines

Audit trails?

Audit trails erhöhen die Transparenz

und schaffen Klarheit über alle

in einer Software durchgeführten

Aktivitäten. Durch die lückenlose

Dokumentation können unautorisierte

Zugriffe und Veränderungen

schnell erkannt und zurückverfolgt

werden. Auch wird die Nachvollziehbarkeit

dadurch erhöht, da auf

Basis der Aufzeichnungen detaillierte

Analysen durchgeführt werden

können. Ein wichtiger Aspekt

ist die Compliance. Unternehmen

können mittels Audit trails gesetzliche

und regulatorische Anforderungen

erfüllen.

Herausfordernd bei einem Audit

trail ist die Speicherung der Daten.

Durch die kontinuierliche Erfassung

aller Aktivitäten werden schnell große

Datenmengen erzeugt. Hier muss

auf eine effiziente Art der Speicherung

geachtet werden.

Eine weitere große Herausforderung

ist die Speicherung von personenbezogenen

Daten. In der europäischen

Union regelt die DSGVO

(Datenschutz-Grundverordnung)

den Schutz personenbezogener

Daten und die Privatsphäre. Diese

Verordnung steht im Gegensatz

zu der Aufgabe eines Audit trails.

Auf der einen Seite (DSGVO) dürfen

personenbezogene Daten nicht

ohne Rechtsgrundlage verarbeitet

und gespeichert werden, auf der

anderen Seite (Audit trail) steht die

Anforderung, Änderungen dediziert

einer Person zuordnen zu können.

Beispiel Pulsar Photonics:

Audit trail in der Maschinensteuerungssoftware

Photonic Elements (PE)

Für seine Maschinensteuerungssoftware

PE hat Pulsar Photonics

ein Audit trail Modul entwickelt, dass

seine Kunden bei Bedarf einsetzen

können. Das Audit trail Modul protokolliert

alle Änderungen, die in den

Einstellungen und Prozessschritten

vorgenommen werden, in einer

verschlüsselten Datenbank. Dazu

werden alle oben beschriebenen

Elemente (Zeitstempel, Benutzerinformationen,

Aktion, betroffene

Daten) erfasst. Weiterhin umfasst

das Modul eine grafische Oberfläche

zur Nachverfolgung und Analyse

von Änderungen. Berechtigte

Rollen oder User können so Änderungen

einfach und schnell nachvollziehen

ohne PE verlassen zu

müssen.

Überwachung

der Änderungen

Die Überwachung der Änderungen

in Photonic Elements betrifft die folgenden

Bereiche:

• Maschinenparameter für die

generelle Konfiguration: Darunter

fallen Einstellungen zur Verbindung

der Software mit unterschiedlichen

Hardware-Komponenten

(Beispiel: IP-Adresse

und Port). Weiterhin gehören zu

diesem Bereich Einstellungen zu

Benutzer-Berechtigungen und wie

die grafische Benutzeroberfläche

in Abhängigkeit dieser Berechtigungen

aufgebaut ist.

• Prozess-Parameter: In Photonic

Elements lassen sich dynamisch

Prozessschritte in einem Prozess-

Editor anlegen, um unterschiedliche

Bearbeitungsschritte auf der

Lasermaschine auszuführen. Jeder

Prozess-Schritt hat dabei eigene

Einstellungen. Die Gesamtmenge

dieser Einstellungen wird ebenfalls

im Audit trail erfasst.

• Einstellungen, die zur Laufzeit

automatisch gespeichert werden:

Bestimmte Einstellungen,

wie z. B. die Belichtungszeit der

Mikroskop-Kamera, können ohne

Zugriff auf die Maschinenparameter

jederzeit von jedem Benutzer

angepasst werden. Damit

der Zustand der Software nach

Neustart wieder derselbe ist, werden

diese Parameter automatisch

im Hintergrund gespeichert und

ebenfalls automatisch wiederhergestellt.

Grundsätzlich sind diese

Parameter unkritisch, sie werden

dennoch der Vollständigkeit halber,

miterfasst.

• Lasereinstellungen: Diese gehören

zu den komplexesten Einstellungen,

weshalb Photonic Elements

die Verwaltung von sog. “Laser-

Profilen” erlaubt. In einem Laser-

Profil wird ein Parameter-Satz zur

Ansteuerung des Lasers (mit Parametern

wie z. B. Laserleistung,

Trigger-Modus und Repetitionsrate)

mit einem Namen gespeichert,

um diese Parameter später

anhand des Namens wieder

am Laser zu setzen.

Übersichtliche Darstellung

Die Darstellung der jeweiligen

Parameter-Änderungen erfolgt in

Photonic Elements übersichtlich

in einer zweigeteilten Übersicht.

Auf der linken Seite wird in Tabellenform

zeilenweise eine Aktion

beschrieben, die ein Benutzer ausgeführt

hat und die zur Änderung

eines oder mehrerer Parameter

geführt hat. Auf der rechten Seite

werden zu jeder Aktion die betroffenen

Werte angezeigt. Wichtig ist

dabei, bei jedem Parameter auf die

Lesbarkeit zu achten: der originale

Anzeigename inkl. Einheit ist stets

mit aufgeführt.

Vorgänge, die mit Parameteränderungen

einhergehen, können

mitunter sehr große Datenmengen

erzeugen. Die Ausführung bestimmter

Aktionen im CAD/CAM Modul

können beliebig viele Geometrie-

Objekte betreffen, oder auch neue

Objekte generieren. Auch diese

Daten müssen bei dem Audit trail

protokolliert werden. ◄

PC & Industrie 12/2025 95


Software/Tools/Kits

Obsoleszenz-Management

in der Elektronikindustrie

Proaktiv handeln statt teuer überrascht werden

„Die richtige Organisation

im Unternehmen

für das Obsoleszenz-

Management ist eine

unabdingbare Voraussetzung

für eine hohe

Kunden zufriedenheit.“

Ernst Kranert, KRANERT-Consulting

Bereits in der Entwicklungsphase entscheidet

sich, wie robust ein Produkt gegenüber Abkündigungen

ist. Daher ist es essenziell, jede interne

Artikelnummer mit mehreren Herstellerteilenummern

zu verknüpfen, um flexibel zu bleiben. Für

alle eingesetzten Komponenten sollten zudem

von Beginn an Alternativen mit möglichst langer

prognostizierter Lebensdauer definiert sein.

Der neue Bay-2 Web Client bietet mit seinem Obsolescence Management eine zentrale,

browserbasierte Plattform zur frühzeitigen Erkennung von Bauteilrisiken.

In der Elektronikindustrie gehören abgekündigte

oder veraltete Bauteile zum Alltag – die entscheidende

Frage ist nur, ob Unternehmen davon

überrascht werden oder vorbereitet sind. Ein professionell

aufgestelltes Obsoleszenz-Management

schützt nicht nur vor Produktionsstopps,

sondern sichert langfristig Wettbewerbsfähigkeit,

Planungs sicherheit und Kundenzufriedenheit.

Dabei sind Softwarelösungen, eine klare Organisation

sowie abteilungsübergreifende Zusammenarbeit

die Schlüsselfaktoren.

Bay-Soft GmbH

www.bay-soft.de

Vorausschau statt Krisenmodus

Obsolet gewordene Komponenten können

Lieferketten ins Wanken bringen und Projekte

zum Stillstand bringen. Ob beim Rüsten der

Maschine oder beim Kundenversprechen –

fehlt ein Bauteil, wird es teuer. Doch statt erst

im Krisenmodus zu reagieren, sollte das Ziel

sein, Risiken frühzeitig zu erkennen und Alternativen

zu planen.

Dazu gehört, dass Bauteile und Komponenten

systematisch auf Lebensdauer und Verfügbarkeit

überwacht werden. End-of-Life-Mitteilungen

(EOL) von Herstellern sind oft der erste

Hinweis auf Handlungsbedarf. Wer hier rechtzeitig

informiert ist, kann handeln – etwa Alternativen

evaluieren, Redesigns anstoßen oder

gezielt bevorraten.

Digitale Tools als

Schlüssel zur Transparenz

Moderne Softwarelösungen wie das PDM-/

PLM-System Bay-2 PDM von Bay-Soft unterstützen

diesen proaktiven Ansatz. Über API-

Schnittstellen zu Datenbanken wie Silicon Expert,

Z2Data, IHS Accuris oder Nexar werden aktuelle

Informationen über den Lifecycle, Second-

Source-Möglichkeiten und Marktsituation automatisiert

ins System importiert – idealerweise

in Echtzeit oder über nächtliche Synchronisation.

So können Entwickler bereits bei der Auswahl

der Komponenten sicherstellen, dass diese

zukunftsfähig sind.

„Availability Check“

Auch für bestehende Produkte gilt: Nur mit

professionellen Tools lässt sich Obsoleszenz-

Management sinnvoll in Einkaufs-, Entwicklungs-

und Produktionsprozesse integrieren.

Bay-2 PDM bietet automatisierte Funktionen

wie den „Availability Check“, der frühzeitig auf

drohende EOLs oder kritische Lagerbestände

hinweist. Mit der Funktion „Teileverwendung“

lässt sich auf einen Blick erkennen, in welchen

Stücklisten ein betroffenes Bauteil verbaut ist.

Die integrierte Alternativensuche hilft dabei, automatisch

gleichwertige Komponenten zu identifizieren

und ins System zu übernehmen.

Klassische Prozessorganisation mit Silos und abgegrenzten Zuständigkeitsbereichen

96 PC & Industrie 12/2025


Software/Tools/Kits

Diese Automatisierung schafft nicht nur Transparenz,

sondern ermöglicht fundierte, schnelle

Entscheidungen – beispielsweise über Last

Time Buys, Redesigns oder Second-Sourcing-

Strategien.

Zusammenarbeit statt Silodenken

Ein oft unterschätzter Erfolgsfaktor ist die Organisation:

In vielen Unternehmen erfolgt die Bearbeitung

von Product Change Notifications (PCNs)

in klassischen Abteilungs-Silos – mit der Folge,

dass Informationen verspätet ankommen, Entscheidungswege

lang sind und Kunden häufig

unzureichend eingebunden werden.

Moderne Unternehmen setzen daher auf agile,

interdisziplinäre Teams, in denen Einkauf, Entwicklung,

Qualitätsmanagement, Produktion

und Vertrieb eng zusammenarbeiten. Ein regelmäßiger

Jour Fixe mit Teilnahmepflicht sorgt für

verlässliche Kommunikation und gemeinsame

Entscheidungen. Ob Redesign, Endbevorratung

„Ohne automatisierte

Prozesse wird

Obsoleszenz schnell

zur Dauerbaustelle –

smarte Tools machen

den Unterschied.“

Helmut Krautwurm, Bay-Soft GmbH

oder Alternativlösung – Maßnahmen werden im

Team abgestimmt, dokumentiert und mit klaren

Zuständigkeiten und Terminen versehen.

Bay-2 PDM unterstützt diesen Prozess, indem

alle relevanten Informationen zentral bereitgestellt

werden und alle Beteiligten parallel handlungsfähig

sind.

Schnell und gezielt reagieren

Wenn es ernst wird: Selbst bei guter Planung

lassen sich nicht alle Abkündigungen vermeiden.

Dann zählt die Reaktionsgeschwindigkeit. Eine

ausgereifte Datenbasis ermöglicht es, betroffene

Produkte schnell zu identifizieren, Alternativen

zu prüfen oder notwendige Last Time

Buys zu planen. Die einzulagernden Mengen

lassen sich auf Basis von Planzahlen, Lagerbeständen

und Produktionszielen berechnen –

idealerweise gestützt durch automatisierte Auswertungen

der PDM/PLM-Software.

Auch hier zeigt sich: Manuelle Prozesse stoßen

an Grenzen. Wer automatisiert auf kritische Veränderungen

reagieren kann, bleibt lieferfähig –

und bewahrt Kundenbeziehungen vor vermeidbaren

Schäden.

Fazit

Planung, Transparenz und Teamarbeit als

Wettbewerbsvorteil: Ein strategisch aufgesetztes

Obsoleszenz-Management ist heute

kein optionales Add-on mehr, sondern integraler

Agile Projektorganisation, in der alle Aufgabenb

ereiche vertreten sind, die über ihre aufgabenbezogene

Teamorganisation sicherstellt, dass alle

Aufgabenbereiche gleich gut informiert sind und

parallel tätig werden können.

Bestandteil einer zukunftssicheren Produktionsstrategie.

Frühzeitige Planung bereits in der

Designphase, automatisiertes Monitoring durch

spezialisierte Tools und eine abteilungsübergreifende

Organisation sind die Grundpfeiler eines

erfolgreichen Ansatzes.

Nur wer Risiken frühzeitig erkennt, Alternativen

definiert und übergreifend agiert, sichert nicht

nur den eigenen Produktionsbetrieb – sondern

auch das Vertrauen seiner Kunden. ◄

Offene Architektur für unbegrenzte HMI-Möglichkeiten

Neue Features VisiWin

Inosoft setzt mit seiner HMI-

Software konsequent auf offene

Lösungen sowie die Verwendung

von Standards und bieten durch

die vollkommen offene Architektur

unbegrenzte HMI-Möglichkeiten.

Auf unzählige parametrierbare Systemfunktionen

müssen Maschinenbauer

dennoch nicht verzichten.

Die HMI-Software wird stetig

weiterentwickelt und perfektioniert

– VisiWin wächst auch im Dialog

mit Kunden: Anforderungen und

gute Ideen aus der Praxis werden

gerne aufgenommen und in

VisiWin implementiert.

Halle 7, Stand 481

INOSOFT GmbH

www.inosoft.com

Die in Kürze erscheinende

VisiWin Version stellt neben Optimierungen

vorhandener Funktionen

auch diverse neue Funktionen

bereit, die Besucher der

SPS auf dem Inosoft Stand 481

in Halle 7 kennenlernen können.

In mehreren Showcases können

Besucher die Features auf aktuellen

Webpanels und Industrie-

PCs namhafter Hardwarepartner

live erleben – das Engineering mit

VisiWin wird parallel an mehreren

Arbeitsplätzen demonstriert.

Usability-Optimierungen

Zu den Highlights der neuen Version

gehören diverse Usability-Optimierungen,

die die tägliche Arbeit,

etwa bei der Inbetriebnahme, spürbar

vereinfachen. Auch der Funktionsumfang

für webbasierte und

plattformunabhängige HMI- und

SCADA-Anwendungen wurde vergrößert.

So wurden die Möglichkeiten

zur grafischen Darstellung

von Maschinen- und Anlagenbildern

über animierbare SVG-Grafiken

erweitert und vereinfacht.

Neu: Sämtliche während der Produktion

protokollierten Ereignisse

können nun direkt im Webbrowser

dargestellt werden.

Kommunikationstreiber

Mit der aktuellen Version des Visi-

Win 7 Docker-Containers stehen

neben OPC UA nun auch weitere

Kommunikationstreiber für Siemens

S7, CoDeSys, Modbus und

MQTT auf Linux-basierten Geräten

zur Verfügung. Die Bereitstellung

des Client-Frameworks für

Windows-basierte Anwendungen

erfolgt jetzt über den NuGet-Paketmanager

für .NET. Dadurch ist die

parallele Nutzung verschiedener

VisiWin Versionen oder die installationsfreie

Bereitstellung von Visi-

Win Clients möglich.

Um den Einstieg in VisiWin zu

erleichtern, hat Inosoft eine Lernplattform

veröffentlicht, die wertvolle

Inhalte in Form von Kursen

und Tutorials bereitstellt. ◄

PC & Industrie 12/2025 97


Digitalisierung

Digitale Souveränität als Wettbewerbsfaktor

Digitale Souveränität beginnt mit mutigen Plattformen: IAM und CIAM als Schlüssel für Europas digitale Zukunft

• Kundenidentitäten ermöglichen personalisierte,

sichere digitale Erlebnisse – vom Login

über Self-Services bis hin zu Omnichannel-

Strategien.

Ohne souveränes Identitäts- und Zugriffsmanagement

sind Unternehmen gezwungen,

sich auf Anbieter zu verlassen, die außerhalb

des europäischen Rechtsraums agieren. Dies

birgt Risiken wie:

• Zugriff externer Behörden auf Daten, etwa

durch den US CLOUD Act.

• Abhängigkeiten von proprietären Systemen,

die Wechsel oder Integration erschweren.

• Mangelnde Transparenz hinsichtlich

Datenverarbeitung und Compliance.

Digitale Souveränität ist längst kein politisches

Schlagwort mehr, sondern ein strategischer

Erfolgsfaktor für Unternehmen in Europa.

In Zeiten wachsender Abhängigkeiten von globalen

Cloud- und Plattformanbietern erkennen

Führungskräfte, dass die Hoheit über Daten, Prozesse

und digitale Identitäten nicht nur eine Frage

der Compliance, sondern auch der Resilienz,

Innovationsfähigkeit und Wettbewerbsstärke ist.

Autor:

Sadrick Widmann

CEO

cidaas by Widas

www.cidaas.com

Kontrolle über Infrastruktur, Identität

und Innovation

Denn digitale Souveränität bedeutet mehr als

DSGVO-Checkboxen: Sie bedeutet Kontrolle über

Infrastruktur, Identität und Innovation.

• Wer nur reguliert, überlässt das Digitale anderen.

• Wer wirklich unabhängig sein will, muss eigene

Plattformen fördern und nutzen – technologisch

souverän, rechtssicher und europäisch geprägt.

IAM- und CIAM-Systeme

Denn Regeln allein schaffen keine digitalen

Angebote. Sie schaffen Rahmenbedingungen –

und sind damit nur ein Teil der Gleichung. Was

wir brauchen, ist die Kombination aus kluger

Regulierung und technologischer Umsetzung.

Wir brauchen digitale Infrastrukturen, auf die wir

uns verlassen können.

Hierbei sind IAM- und CIAM-Systeme die

zentralen Bausteine digitaler Souveränität. Sie

bilden das Rückgrat jeder digitalen Plattform:

ohne ein souveränes Identitäts- und Zugriffsmanagement

lassen sich weder sichere, noch

rechtskonforme, noch benutzerfreundliche digitale

Dienste betreiben. Wer europäische digitale

Souveränität ernst meint, kommt an souveränen

IAM-/CIAM-Lösungen nicht vorbei.

IAM und CIAM im Zentrum

Warum IAM und CIAM im Zentrum digitaler

Souveränität stehen: Digitale Identitäten sind

das Herzstück moderner Geschäftsprozesse:

• Mitarbeiteridentitäten sichern Zugriffe auf interne

Systeme, Applikationen und sensible Daten.

Herausforderungen

auf dem Weg zur digitalen Souveränität

CIOs, CISOs und IT-Leiter stehen bei der

Umsetzung digitaler Souveränität vor mehreren

Hürden:

1. Marktdominanz globaler Anbieter:

US- und chinesische Hyperscaler dominieren

den Markt. Europäische Alternativen sind oft

fragmentiert oder weniger sichtbar.

2. Regulatorische Komplexität: Vorschriften

wie DSGVO, NIS2 oder eIDAS 2.0 erfordern

fundierte Kenntnisse, um Identitätsdaten

rechtssicher zu verarbeiten.

3. Technologische Interoperabilität: Die

Herausforderung liegt weniger in fehlenden

Standards, sondern in deren konsequenter

Anwendung und Erweiterung. Souveräne

Anbieter sollten Interoperabilität, offene Schnittstellen

und Portabilität als Grundprinzip verankern

– um nahtlose Integration und Flexibilität

zu ermöglichen.

Bausteine einer

souveränen IAM- / CIAM-Lösung

Ein neutraler Ansatz zur Stärkung der digitalen

Souveränität umfasst vier strategische

Handlungsfelder:

• Souveräne Infrastrukturen nutzen:

Digitale Souveränität erfordert mehr als Datenhaltung

in Europa. Es braucht vertrauenswürdige

europäische Anbieter, die leistungsfähige

Technologien entwickeln, auf europäischen

Infrastrukturen betreiben – und dabei unsere

Rechtsnormen, Werte und Sicherheitsstandards

in der Tiefe verankern.

98 PC & Industrie 12/2025


Digitalisierung

• Compliance by Design umsetzen:

Systeme müssen regulatorische Anforderungen

wie DSGVO, eIDAS und NIS2 nativ unterstützen,

um den Audit- und Zertifizierungsaufwand

zu reduzieren.

• Offene Standards fördern:

Offene Protokolle wie OpenID Connect oder

FIDO2 erhöhen die Interoperabilität und erleichtern

den Wechsel zwischen Anbietern.

Die 8ra-Initiative: Infrastruktur

für ein souveränes Europa

Ein entscheidender Baustein für digitale Souveränität

ist der Aufbau einer europäischen,

föderierten Cloud- und Edge-Infrastruktur. Hier

setzt die 8ra-Initiative an, die im Rahmen des

EU-Programms IPCEI-CIS (Important Project of

Common European Interest – Next Generation

Cloud Infrastructure and Services) gefördert wird.

Mit Beteiligung von zwölf Mitgliedsstaaten und

rund 120 Partnern verfolgt 8ra folgende Ziele:

• Multi-Provider Cloud-Edge Continuum:

Ein föderiertes Netzwerk aus Cloud- und

Edge-Ressourcen, das europäischen Standards

genügt.

• Nachhaltige und dezentrale Infrastrukturen:

Projekte wie WindCORES zeigen, wie Rechenzentren

in erneuerbare Energien integriert

werden können.

• Innovationsprojekte für Unternehmen:

Initiativen wie IONORA für effizientes Infrastrukturmanagement

oder der European

Cloud Campus als Entwicklungsumgebung

für hyperscaler-unabhängige Applikationen.

Für IAM- und CIAM-Verantwortliche bedeutet

das: Es entsteht eine vertrauenswürdige Grundlage

für Identitätsmanagement – unter europäischer

Hoheit, rechtssicher und transparent.

Handlungsempfehlungen

für CIOs, CISOs und IT-Entscheider

Um digitale Souveränität in der Praxis zu verankern,

sollten Verantwortliche folgende Schritte

priorisieren:

1. Standortbestimmung

Wo steht Ihr Unternehmen beim Thema

digitale Souveränität? Unternehmen sollten

analysieren, wie souverän sie heute im Umgang

mit Identitäts- und Zugriffsdaten aufgestellt sind.

Es geht nicht nur um Hostingstandorte, sondern

um technologische und rechtliche Kontrolle: Welche

Systeme sind im Einsatz, wie unabhängig

oder abhängig ist man von verschiedenen Anbietern

und wo bestehen versteckte Abhängigkeiten,

die der digitalen Souveränität entgegenstehen?

2. Zielbild entwickeln

Wie sieht souveräne Digitalisierung für

Ihr Unternehmen aus? Digitale Souveränität

beginnt mit einer klaren Vorstellung davon, welche

Rolle das Unternehmen in einem eigenständigen

europäischen digitalen Ökosystem spielen

will. Dieses Zukunftsbild sollte nicht nur regulatorische

Anforderungen abdecken, sondern

Ausdruck einer unternehmerischen Vision sein

– mit dem Ziel, vertrauenswürdige, leistungsfähige

und kulturell anschlussfähige Technologien

einzusetzen.

3. Geeignete Technologien evaluieren

Lösungen mit echter Souveränität auswählen:

Bei der Auswahl neuer Plattformen wie z. B. ein

IAM- und CIAM-System sollte Souveränität ein

zentrales Entscheidungskriterium sein. Unternehmen

sollten bei der Auswahl von Technologien

nicht nur auf Compliance-Versprechen achten,

sondern auf echte Souveränität: Lösungen,

die in Europa entwickelt, betrieben und verantwortet

werden – mit offener Architektur, starker

Integration und ohne verdeckte Abhängigkeiten

von globalen Plattformanbietern.

4. Digitale Souveränität

im Unternehmen verankern

Digitale Souveränität ist kein reines IT-Thema.

Sie betrifft das ganze Unternehmen. Daher gilt

es, ein gemeinsames Verständnis für ihre Bedeutung

zu schaffen, Teams einzubinden und Kultur

wie Verantwortung über Abteilungen hinweg

zu verankern – von der strategischen Planung

bis zur operativen Umsetzung.

Digitale Souveränität als Daueraufgabe

Digitale Souveränität ist kein einmaliger

Zustand, sondern ein kontinuierlicher Prozess.

Wer heute in souveräne Identitäts- und Zugriffsmanagementlösungen

investiert, schafft nicht

nur Rechtssicherheit, sondern stärkt auch die

Basis für innovative, vertrauenswürdige digitale

Geschäftsmodelle.

Gerade IAM- und CIAM-Systeme spielen hier

eine Schlüsselrolle: Sie ermöglichen Unternehmen,

Kundendaten zu schützen, Prozesse zu

optimieren und Compliance-Anforderungen zu

erfüllen – ohne Kompromisse bei Sicherheit

oder Benutzerfreundlichkeit.

Digitale Souveränität entsteht dort, wo technologische

Leistungsfähigkeit, rechtliche Klarheit

und kulturelle Werte zusammenfinden.

Gerade im Identitätsmanagement zeigen europäische

Anbieter wie cidaas, dass es längst möglich

ist, leistungsfähige, skalierbare und vertrauenswürdige

Lösungen aus Europa für Europa

zu entwickeln. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt,

souveräne Wege zu wählen – nicht aus Pflicht,

sondern aus Überzeugung. ◄

Quellen:

• 8ra-Initiative: https://www.8ra.com/8racommunity/about-the-8ra-initiative/

• EU-Kommission: IPCEI-CIS Factsheet (2023)

• OpenID Foundation, FIDO Alliance –

Standardspezifikationen

• DSGVO, eIDAS 2.0, NIS2-Direktive –

Europäische Rechtsrahmen

Leo Rohmann /AdobeStock

PC & Industrie 12/2025 99


Digitalisierung

Digitalisierung von Prozessen in Ex-Zonen

Pepperl+Fuchs unterstützt die Digitalisierung der Prozessindustrie.

Die Digitalisierung von Prozessen

in Ex-Zonen stellt hohe Anforderungen

an den Explosionsschutz.

So müssen alle dort eingesetzten

Infrastrukturkomponenten eigensicher

oder explosionsgeschützt

konzipiert und zertifiziert sein. Die

Pepperl+Fuchs Gruppe, ein Pionier

auf dem Gebiet mobiler Endgeräte

für Gefahrenbereiche, begegnet

diesen Anforderungen mit einem

umfassenden Portfolio an zertifizierten

Lösungen, von Smartphones,

Tablets und HMI-Systemen

über eigensichere Barrieren

und Remote-I/O-Systemen bis hin

zu Ethernet-APL-Technologie und

Sensorik in Ex-Zonen.

Augmented Reality

für effizientere

Arbeitsabläufe

Um Prozesse zu digitalisieren,

bietet Augmented Reality (AR) ein

enormes Potenzial auf Device-

Ebene. Mit Hilfe der Technologie

können Informationen in Echtzeit

direkt ins Sichtfeld und Display der

Mitarbeiter gebracht und sowohl

räumlich als auch kontextsensitiv

dargestellt werden. So lassen sich

beispielsweise Markierungen an

Kabeln oder Flanschen oder Prozesswerte

unmittelbar neben den

entsprechenden Ventilen darstellen.

Vorteile von AR

Bei komplexen Aufgaben wie Stillstandsarbeiten,

Inbetriebnahmen

oder der Fehlerdiagnose in schwer

zugänglichen Bereichen bietet AR

daher besonders großes Potenzial.

Die Technologie eignet sich

zudem ideal für die Einarbeitung

und Qualifizierung neuer Mitarbeiter,

beispielsweise im Rahmen praxisnaher

On-the-Job-Trainings mit

AR-gestützten Anleitungen oder

mittels Remote Support.

Pepperl+Fuchs SE

www.pepperl-fuchs.com

Darüber hinaus lassen sich AR-

Overlays mit digitalen Zwillingen von

Assets koppeln, um Szenarien zu

simulieren. Diese Integration sorgt

für eine erhebliche Verbesserung

der Entscheidungsgrundlagen, eine

Steigerung der Effizienz und einen

sicheren Anlagenbetrieb.

5G als Grundlage für AR

Der Mobilfunkstandard 5G ergänzt

die Augmented-Reality-Technologie

ideal. Neben der notwendigen

Bandbreite liefert 5G auch die

geringe Latenz, die nötig ist, um AR-

Inhalte in Echtzeit zu über tragen und

nahtlos einzubinden. Vor Ort erhalten

Techniker so kontext sensitive

Anleitungen, Overlay-Markierungen

auf Bauteilen sowie Live-Daten wie

Sensorwerte oder Verläufe direkt

ins Sichtfeld eingeblendet. Gleichzeitig

können sie jederzeit Unterstützung

oder Anweisungen von

Remote-Experten anfordern, die

einfach zugeschaltet werden.

Just-in-Time-Assistenz

So rücken Wartungsprozesse

stärker in Richtung Just-in-Time-

Assistenz, wodurch Fehler reduziert

und die First-Time-Fix-Raten

erhöht werden. Die Planung verschiebt

sich organisatorisch hin zu

datengetriebenen, ereignisgesteuerten

Workflows, wenn Predictive-

Maintenance-Alerts beispielsweise

automatisch AR-Checklisten auslösen.

Ein integrativer Ansatz ist

dabei entscheidend. Bei AR und

5G handelt es sich nicht um Insellösungen.

Sie müssen nahtlos an

CMMS-/ERP-Systeme, Asset Digital

Twins sowie Rollen- und Rechtemodelle

angebunden werden.

Gelebte IT-Sicherheit

Die hohen Anforderungen an

die IT-Sicherheit erfordern, dass

sie bei allen Digitalisierungsinitiativen

von Beginn an mitgedacht werden.

Dabei lassen sie sich heute

problemlos mit intuitiver und effizienter

Bedienung vereinbaren, wie

beispielsweise durch den Einsatz

moderner und explosionsgeschützter

Smartphones und Tablets von

Pepperl+Fuchs. Diese Geräte verfügen

über integrierte biometrische

Für Connected Worker stellen eigensichere Smartphones und Tablets die

zentrale Arbeits- und Kommunikationsplattform dar.

Authentifizierungsverfahren, wie beispielsweise

Fingerabdrucksensoren

oder Gesichtserkennung, die einen

schnellen, nutzerfreundlichen und

hochsicheren Zugang gewährleisten.

So entfällt im industriellen Alltag

die zeitaufwändige Eingabe komplexer

Passwörter, ohne dass darunter

die Sicherheit leidet.

Biometrische Identifikation

Dank biometrischer Identifikation

ist sichergestellt, dass nur autorisierte

Personen Zugriff auf sensible

Daten, Steuerfunktionen, Unternehmensnetzwerke

oder Applikationen

haben. Zusammen mit verschlüsselter

Kommunikation und

rollenbasierten Zugriffskonzepten

entsteht so eine Lösung, die nicht

nur die Brücke zwischen maximaler

Nutzerfreundlichkeit und maximaler

Sicherheit erfolgreich schlägt,

sondern gleichzeitig den reibungslosen

Ablauf industrieller Prozesse

gewährleistet.

Android Enterprise

Recommended Programm

Kunden profitieren außerdem

davon, dass die mobilen Endgeräte

von Pepperl+Fuchs Teil des

Android Enterprise Recommended

(AER) Programms sind. Dies

garantiert eine konsistente, einfache

Bereitstellung und Verwaltung

der mobilen Lösungen durch

Hardware- und Betriebssystem-Support

sowie garantierte Sicherheitsund

Betriebssystem-Updates. Die

mobile Sicherheitslösung Samsung

Knox gewährleistet darüber hinaus

für Unternehmen eine hohe Gerätesicherheit

und der auf ihnen gespeicherten

Daten.

Connected Worker –

hochvernetzt in die Zukunft

Eigensichere Tablets und Smartphones

fungieren bereits jetzt als

digitaler und vernetzter Hub für Connected

Worker. Sie ermöglichen die

Authentifizierung, sammeln Sensor-

100 PC & Industrie 12/2025


Januar/Februar 1-2/2025 Jg. 29

Digitalisierung

daten und bündeln unterschiedlichste

Kommunikationskanäle. Zudem erlauben

sie die nahtlose Integration von

mobilen Scannern, IoT-Gateways

oder Kommunikations-Peripherals

wie beispielsweise Headsets. Damit

werden sie zum zentralen Baustein

für sichere, effiziente und vernetzte

Arbeitsprozesse in Ex-Bereichen.

„Digitaler Schichtbetrieb“

Zukünftig werden Plattformen für

den „Digitalen Schichtbetrieb“ entstehen,

die Übergabeprotokolle,

Know-how-Transfers, Shift Handovers

und Schicht-KPIs digital

abbilden und so eine umfassende

Schichtdigitalisierung ermöglichen.

Der Connected Worker entwickelt

sich so Schritt für Schritt zu einem

hochvernetzten, smart unterstützten

Mitarbeitenden, der jederzeit in

Echtzeit sicher und kontextsensitiv

auf alle für ihn relevanten Informationen,

Analysetools und Expertenwissen

zugreifen und damit reagieren

kann.

Der Pionier Pepperl+Fuchs

„Als Pionier arbeitet Pepperl+Fuchs

kontinuierlich an der Entwicklung

Auf Device-Ebene bietet Augmented Reality enormes Potenzial, um Prozesse zu digitalisieren.

intuitiver Lösungen, um Menschen

in industriellen Umgebungen optimal

zu vernetzen, Arbeitsprozesse

zu verein fachen und die Effizienz

nachhaltig zu steigern“, sagt

Christopher Limbrunner, Team Lead

Product Management der Enterprise-

Mobility-Sparte bei Pepperl+Fuchs.

„Neben der Bereitstellung passender

Hardware unterstützen wir

unsere Kunden auch bei der ganzheitlichen

Planung und Umsetzung

der erforderlichen Infrastruktur.

Dabei profitieren sie von unserer

lang jährigen Expertise sowie einem

globalen Support- und Service-Netz.

So ist gewährleistet, dass Anwendungen

nicht nur normenkonform

und zuverlässig, sondern auch effizient

und zukunfts orientiert realisiert

werden.“ ◄

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PC & Industrie 12/2025 101


Künstliche Intelligenz

KI zwischen Hoffnung und Risiko

Warum IT-Security der Schlüssel zur Resilienz bleibt

© AdobeStock, lizenziert für ADLON Automatisierung

Künstliche Intelligenz (KI) ist längst

mehr als ein technologischer Hype.

In der industriellen Produktion eröffnet

sie neue Horizonte: Von der

vorausschauenden Wartung über

intelligente Qualitätskontrolle bis hin

zur autonomen Prozessoptimierung.

Doch mit der Euphorie wächst auch

die Skepsis. Denn KI bringt nicht nur

Fortschritt – sie verändert auch die

Risikolandschaft der IT-Sicherheit

grundlegend.

© Adlon

Autor:

Tizian Kohler

Head of Security

Adlon

www.adlon.de

Zwischen Effizienz

und Angriffsfläche

KI bringt in der Produktion einzigartige

Fähigkeiten mit sich: Sie

erkennt Muster in Echtzeit, optimiert

Prozesse selbstständig und

trifft Entscheidungen auf Basis

komplexer Datenlagen. Doch

gerade diese Stärken machen sie

zu einem zentralen Bestandteil

vernetzter Systeme – und damit

auch zu einem potenziellen Ziel

für Cyberangriffe.

Mit der zunehmenden Integration

von KI in industrielle Abläufe wächst

die Angriffsfläche für Cyberbedrohungen

erheblich. Besonders in der

Produktionsautomatisierung, wo Systeme

eng verzahnt und oft in Echtzeit

operieren, können Schwachstellen

gravierende Folgen haben – von

Produktionsausfällen über Qualitätsmängel

bis hin zu Sicherheitsrisiken

für Mensch und Maschine.

Neue Phänomene

im Kontext von KI-Sicherheit verschärfen

die Lage zusätzlich:

• Prompt Injection kann dazu führen,

dass KI-Modelle manipuliert

werden und falsche oder gefährliche

Entscheidungen treffen.

• Schatten-KI – also nicht autorisierte

oder unkontrollierte KI-

Anwendungen – unterläuft zentrale

Sicherheitsmechanismen

und Governance-Strukturen.

• Halluzinationen in KI-Modellen

bergen das Risiko fehlerhafter

Ausgaben, die in automatisierten

Produktionsprozessen schwerwiegende

Folgen haben können.

• Schädliche oder unangemessene

Inhalte, etwa durch fehlerhafte

Trainingsdaten, können

in sicherheitskritischen Kontexten

zu Reputations- oder Compliance-Verlusten

führen.

• Interner Missbrauch, etwa durch

privilegierte Nutzer, die KI-Systeme

manipulieren oder missbrauchen,

stellt eine reale Bedrohung dar.

KI-Sicherheit

ist kein Randthema

Laut einer Studie von Capgemini

Research gaben 97 % der

befragten Industrieunternehmen

© AdobeStock, lizenziert für ADLON Cybersecurity

an, dass sie bereits Sicherheitsvorfälle

im Zusammenhang mit

KI erlebt haben – allein im letzten

Jahr. Zwei von drei Befragten

befürchten zudem Datenmanipulation

oder Datenabfluss durch

sogenannte „Data Poisoning“-

Angriffe, bei denen gezielt falsche

oder schädliche Informationen

in Trainingsdaten eingeschleust

werden.

Diese Entwicklungen zeigen: KI-

Sicherheit ist kein Randthema, sondern

eine zentrale Voraussetzung

für den erfolgreichen und verantwortungsvollen

Einsatz von KI in der

Produktion. Unternehmen müssen

nicht nur klassische IT-Sicherheitsmaßnahmen

ergreifen, sondern auch

neue Schutzkonzepte entwickeln,

die speziell auf die Eigenheiten von

KI-Systemen zugeschnitten sind.

102 PC & Industrie 12/2025


Künstliche Intelligenz

© AdobeStock/svetazi

KI als Sicherheitsrisiko?

Nur wenn sie falsch eingebettet

wird: KI ist per se nicht das Sicherheitsproblem.

Vielmehr hängt ihre

Sicherheit davon ab, wie sie in bestehende

Prozesse und Infrastrukturen

integriert wird. Eine KI, die ohne

klare Governance, ohne Monitoring

und ohne Sicherheitsarchitektur

betrieben wird, kann also schnell zur

Schwachstelle werden. Besonders

kritisch wird es, wenn grundlegende

Mechanismen der Datensicherheit

vernachlässigt werden: Ohne sauberes

Datentagging und eine konsistente

Datenklassifizierung besteht

die Gefahr, dass sensible Informationen

unkontrolliert verarbeitet oder

sogar in Trainingsdaten einfließen.

Auch ein fehlendes Asset Management

kann dazu führen, dass KI-

Systeme auf nicht autorisierte oder

veraltete Datenquellen zugreifen –

mit potenziell gravierenden Folgen

für Datenschutz, Compliance und

Betriebssicherheit.

Weitere Herausforderungen

Im Produktionsumfeld kommen

weitere Herausforderungen hinzu:

KI-Systeme greifen oft auf Daten

aus Maschinen, Sensoren und Produktionsleitsystemen

zu, die nicht

immer zentral verwaltet oder klassifiziert

sind. Ohne ein durchgängiges

Verständnis darüber, welche

Daten wo entstehen, wie sie verarbeitet

werden und welchen Schutzbedarf

sie haben, ist ein sicherer

KI-Betrieb kaum möglich. Besonders

bei der Integration von KI in

OT-Systeme (Operational Technology)

müssen Schnittstellen sorgfältig

abgesichert und Datenflüsse

kontrolliert werden, um Manipulationen

oder unbeabsichtigte Datenlecks

zu verhindern.

Resilienz

entsteht im Zusammenspiel von

Technologie, Mensch und Prozess:

Resilienz bedeutet, auf Störungen

nicht nur reagieren zu können,

sondern ihnen vorzubeugen

und sich schnell davon zu erholen.

In der KI-gestützten Produktion

heißt das: Sicherheitsmechanismen

müssen mitgedacht und mitentwickelt

werden.

Immerhin 6 von 10 Unternehmen

erhöhen ihre Cybersicherheitsbudget,

um ihre Daten-, Anwendungs-

und Cloud-Sicherheit zu

stärken. Gerade KI kann auch zur

Angriffserkennung und Reaktion

in einem größeren Ausmaß und

damit zum Vorteil der Unternehmen

genutzt werden: riesige Datenmengen

können in kürzester Zeit analysiert,

Muster erkannt und potenzielle

Schwachstellen vorhergesagt

werden. Somit wird KI unverzichtbarer

Bestandteil für eine effektive

Verteidigungsstrategie und unterstützt

langfristig auch Analysten

bei der Bekämpfung komplexerer

Gefährdungen.

Sicherheitsstrategien

für den KI-Einsatz

• Zero Trust Architektur: Jede

Kommunikation wird überprüft,

kein System wird automatisch

als vertrauenswürdig eingestuft.

• Monitoring und Logging: KI-

Systeme müssen kontinuierlich

überwacht werden – nicht nur auf

technische Fehler, sondern auch

auf ungewöhnliches Verhalten.

• Awareness und Schulung: Mitarbeitende

müssen verstehen,

wie KI funktioniert und welche

Risiken sie birgt.

• Einführung eines Data Governance

Frameworks, das klare

Regeln für Datenqualität, Herkunft

und Nutzung definiert.

• Automatisierte Datenklassifizierung

und Tagging-Mechanismen,

um sensible Produktionsdaten

frühzeitig zu identifizieren.

• Asset Management für KI-Komponenten,

inklusive Inventarisierung

von Modellen, Datenquellen

und Schnittstellen.

• Segmentierung von Netzwerken,

insbesondere zwischen IT

und OT, um die Angriffsfläche zu

minimieren. Auch die Datenzugriffe

von KI-Komponenten über Netzwerkgrenzen

hinweg müssen in

der Informationssicherheitsstrategie

mitgedacht werden.

• Regelmäßige Audits und Penetrationstests,

speziell auf KIbezogene

Schwachstellen ausgerichtet.

© AdobeStock, lizenziert für ADLON Produktion

KI sicher denken –

nicht nur smart

KI kann die Produktionsautomatisierung

revolutionieren! Aber

nur, wenn sie sicher gedacht wird.

Adlon plädiert für einen verantwortungsvollen

KI-Einsatz – mit dem

Anspruch, Innovation und Sicherheit

als Einheit zu denken, nicht als

Widerspruch. IT-Security ist dabei

kein Hindernis, sondern der Schlüssel

zur nachhaltigen Nutzung von KI.

Wer schreibt

Adlon erhöht die Produktivität,

Flexi bilität und Innovationskraft seiner

Kunden durch maßgeschneiderte

IT-Lösungen. So entstehen

Wettbewerbsvorteile, die Unternehmen

brauchen, um in schnellen,

datengetriebenen Märkten noch

besser wirtschaften und nachhaltig

wachsen zu können. Die Kundenstruktur

der Adlon Intelligent Solutions

GmbH umfasst globale Konzerne

ebenso wie mittelständische

Unternehmen.

Quellen

• Capgemini Research Institute:

„AI in Industrial Operations –

Security Challenges“, 2024

• IBM Security: „Cost of a Data

Breach Report“, 2024

• BSI: „KI und IT-Sicherheit –

Handlungsempfehlungen für

Unternehmen“, 2023

• Gartner: „Top Trends in

Cybersecurity“, 2025

• ADLON interne Fallstudien und

Beratungserfahrungen ◄

PC & Industrie 12/2025 103


Künstliche Intelligenz

Neue Sicht auf die Industrie:

Mit Vision AI zu mehr Qualität und Effizienz

Autorin:

Dr. Janine Müller

Teamlead Data Science & AI

BTC AG

www.btc-ag.com

Visuelle Informationen spielen

in industriellen Produktionsumgebungen

eine Schlüsselrolle. Sie

liefern Hinweise auf Produktqualität,

Prozesszustände und Materialflüsse.

Doch manuelle Sichtkontrollen

stoßen schnell an ihre Grenzen:

Mit steigenden Stückzahlen, wachsender

Produktvielfalt und komplexeren

Abläufen werden sie teuer, sind

fehleranfällig und kaum skalierbar.

Vision AI bietet hier einen strategischen

Ausweg. Die Technologie

verbindet klassische Disziplinen

der Computer Vision mit Künstlicher

Intelligenz. Durch die Verknüpfung

von Deep Learning mit maschinellem

Sehen befähigt sie Maschinen, visuelle

Szenen nicht nur aufzunehmen,

sondern zu interpretieren und darauf

zu reagieren. Damit entwickelt sich

Vision AI zu einem zentralen Baustein,

um Automatisierung und Digitalisierung

in der Industrie entscheidend

voranzubringen.

Vom Sehen zum Verstehen

Die traditionelle Bildverarbeitung

nutzt vorgefertigte Regeln. Dazu

zählen etwa Schwellenwerte, die

ein Bild nach hellen und dunklen

Bereichen trennen, oder Kantenfilter,

die starke Helligkeitsunterschiede

nutzen, um Umrisse sichtbar

zu machen. Vision AI geht darüber

hinaus: KI-Modelle erkennen

in großen Bildmengen Muster und

Abweichungen, die sich nicht mit

starren Algorithmen beschreiben

lassen. Maschinen „sehen“ dadurch

nicht nur, sie verstehen auch, was

sie erfassen, und können selbstständig

Entscheidungen ableiten.

Genau diese Fähigkeit macht Vision

AI so wertvoll für industrielle Prozesse.

Sie liefert nicht bloß ein Prüfergebnis,

sondern begleitet Abläufe

aktiv, erkennt frühzeitig Störungen

und trägt dazu bei, Prozesse robuster

und effizienter zu gestalten.

Anwendungsfelder

in der Industrie

Die Stärke von Vision AI zeigt sich

vor allem in konkreten Anwendungen.

Überall dort, wo visuelle Informationen

entscheidend sind, erweitert

die Technologie die Möglichkeiten

bestehender Prozesse. Sie sorgt

für mehr Präzision in der Qualitätskontrolle,

unterstützt flexible Abläufe

in der Logistik und liefert Daten, die

Unternehmen bislang verborgen blieben.

Zwei Beispiele verdeutlichen,

wie unterschiedlich Vision AI eingesetzt

werden kann, und wie groß ihr

Potenzial in der Praxis ist.

Qualitätssicherung

bei der Pizzaproduktion

Ein anschauliches Beispiel liefert

die Lebensmittelproduktion. Während

der Herstellung von Tiefkühlpizza

prüft Vision AI jedes Produkt in

Echtzeit: Das System erkennt sofort,

wenn Salamischeiben verrutschen,

Käse ungleichmäßig verteilt ist oder

Zutaten fehlen. Auch feine Farbunterschiede

bleiben nicht unbemerkt.

Das ist wichtig, da diese auf feuchte

Rohstoffe, falsche Backzeiten oder

Überhitzungen hinweisen können.

100%-Prüfung

Die Produktionslinie kann direkt

auf solche Abweichungen reagieren,

sodass sich fehlerhafte Pizzen

rechtzeitig aussortieren lassen oder

die Verantwortlichen den Prozess

anpassen können, bevor größere

Mengen Ausschuss entstehen.

Damit ersetzt Vision AI stichprobenartige

Sichtkontrollen durch

eine hundertprozentige Prüfung.

Anders als menschliche Mitarbeitende

ermüdet sie dabei nicht und

liefert kontinuierlich Daten. Diese

Informationen helfen nicht nur, die

aktuelle Produktqualität zu sichern.

Sie zeigen auch, wo sich Prozesse

langfristig verbessern lassen, etwa

durch präzisere Dosierung oder optimierte

Backparameter.

Autonom navigieren

in der smarten Intralogistik

Auch in der innerbetrieblichen

Logistik eröffnet Vision AI neue Möglichkeiten.

Autonome Flurförder zeuge

nutzen Kameras, um ihre Umgebung

zu erfassen, Hindernisse zu erkennen

und Routen flexibel anzupassen.

Das System reagiert auf veränderte

Bedingungen, etwa wenn

Paletten im Gang stehen oder Lichtverhältnisse

wechseln. Fahrzeuge

können so sicher autonom navigieren

und sorgen für kontinuierliche

Materialflüsse.

104 PC & Industrie 12/2025


Künstliche Intelligenz

Objekterkennung

Neben der Navigation spielt auch

die Objekterkennung eine wichtige

Rolle: Vision AI unterscheidet Paletten

mit oder ohne Ladung, prüft Etiketten

und unterstützt bei der automatisierten

Kommissionierung.

Gleichzeitig erfasst sie, ob Regalplätze

frei oder belegt sind, wo sich

Paletten befinden und wie sie beladen

sind. Auch beschädigte Verpackungen

erkennt das System

direkt. So behalten Unternehmen

den Überblick über ihre Warenströme

und erkennen Engpässe

frühzeitig. Zudem erhöhen sie die

Sicherheit im Betrieb und entlasten

die Mitarbeitenden.

Erfolgsfaktoren

und Auswahlkriterien

Die Beispiele zeigen, welches

Potenzial Vision AI bietet. Damit die

Technologie in der Praxis erfolgreich

ist, müssen Unternehmen jedoch

einige zentrale Punkte beachten.

Datenqualität und Sensorik

Vision AI liefert nur dann verlässliche

Ergebnisse, wenn sie mit

hochwertigen Bilddaten arbeitet.

Auflösung, Linse, Beleuchtung und

Bildfrequenz müssen so abgestimmt

sein, dass auch schnelle Bewegungen

und feine Strukturen präzise

erfasst werden. Neben klassischen

Kameras können je nach

Anwendung ebenfalls 3D- oder

Multispektralkameras sinnvoll sein,

etwa um Tiefeninformationen oder

Materialeigenschaften sichtbar zu

machen. Auch die Sensorfusion

gewinnt an Bedeutung: Bilddaten

lassen sich mit Temperatur-, Kraftoder

Akustiksignalen kombinieren,

was die Erkennung robuster macht.

Rechenarchitektur

und Latenz

Manche Szenarien erfordern

Reaktionen in Millisekunden. Bei der

Kontrolle des Pizzabelags oder der

Navigation eines Fahrzeugs ist es

z. B. sinnvoll, Daten lokal auf Edge-

Geräten zu verarbeiten, weil dort

schnelle Reaktionen ohne Verzögerung

möglich sind. Für Analysen

über mehrere Linien hinweg oder für

längerfristige Auswertungen bietet

die Cloud Vorteile, da sie große

Datenmengen zentral speichert

und die nötige Rechenleistung für

umfassende Auswertungen bereitstellt.

Oft ist eine hybride Architektur

sinnvoll, die schnelle Entscheidungen

am Edge mit übergreifender

Analyse im Backend kombiniert.

Skalierbarkeit und

systematisches Vorgehen

Der Einstieg in Vision AI gelingt

am besten mit einem klar umrissenen

Use Case und einem Proofof-Concept.

Ein solches Pilotprojekt

liefert wertvolle Erfahrungswerte, die

sich schrittweise ausbauen lassen.

Beispielsweise kann eine Linie, an

der das System zunächst nur den

Pizzabelag kontrolliert, später auch

komplexere Merkmale wie feine Farbunterschiede

prüfen. Ein Logistiksystem

lässt sich von der Palettenerkennung

zur autonomen Navigation

erweitern.

Nutzen vergrößern

Den größten Nutzen entfaltet

Vision AI jedoch erst, wenn Unternehmen

die Lösungen über einzelne

Piloten hinaus auf weitere

Linien, Werke oder Fahrzeugflotten

ausdehnen. Dafür braucht es eine

nahtlose Integration in bestehende

IT- und OT-Systeme, von der Produktionssteuerung

bis zum Lagerverwaltungssystem.

Offene Schnittstellen

und modulare Architekturen

stellen sicher, dass sich Vision AI

flexibel erweitern, effizient betreiben

und kostengünstig skalieren lässt.

Die gewonnenen Daten steigern

den Nutzen zusätzlich: Sie zeigen

Trends in der Produktion, machen

Laufwege in der Logistik transparent

und ermöglichen Benchmarks

zwischen Linien oder Standorten

sowie weitere Prozessoptimierungen.

Domänenwissen

und Zusammenarbeit

Genauso wichtig ist die Einbindung

der Mitarbeiter: Wer versteht, wie die

Technologie funktioniert, vertraut ihr

eher und nutzt sie aktiv. Akzeptanz

und Praktikabilität lassen sich auch

dadurch steigern, dass die Teams

das System selbst trainieren. In der

Lebensmittel produktion definieren

sie z. B., welche Abweichungen

kritisch sind. In der Logistik liefern

Experten für Flur fördertechnik entscheidende

Parameter. Erst wenn

KI-Spezialisten und Prozessverantwortliche

ihr Wissen bündeln,

entstehen Lösungen, die im Alltag

bestehen.

Mit Vision AI

in die Industrie der Zukunft

Vision AI verwandelt visuelle Daten

in eine strategische Ressource.

Sie steigert Qualität, Effizienz und

Sicherheit, wenn Unternehmen sie

gezielt einsetzen und mit Fachwissen,

hochwertiger Datenbasis und

einer klaren Strategie kombinieren.

Ob in der Qualitätskontrolle

einer Fertigungslinie oder im autonomen

Materialfluss: Der Mehrwert

von Vision AI entsteht, wenn Technologie,

Prozesse und Menschen

zusammenspielen. Wer Vision AI

nicht nur als Tool, sondern als Baustein

für die smarte Produktion versteht,

legt heute schon die Grundlage

für die Industrie von morgen.

Wer schreibt:

Dr. Janine Müller ist promovierte

Physikerin und Teamlead im Bereich

Data Science und Künstliche Intelligenz

bei der BTC AG. Sie verfügt

über mehr als sieben Jahre Erfahrung

in der Entwicklung von Computer

Vision Lösungen und der Leitung

komplexer KI-Projekte. Ihre

Schwerpunkte liegen in der Echtzeit-Datenverarbeitung,

Machine

Learning und der Führung interdisziplinärer

Teams. ◄

PC & Industrie 12/2025 105


Künstliche Intelligenz

Wenn Maschinen sprechen lernen

Warum KI-Assistenten die stille Revolution der Produktion sind

© Freepik Drazen Zigic

Autor:

Dr. Jürgen Krämer

Chief Product Officer

Cumulocity

www.cumulocity.com

Wenn eine Maschine ausfällt, zählt

jede Sekunde. Stillstand bedeutet

Produktionsverlust, Lieferprobleme

und steigende Kosten. Früher begann

dann die nervenaufreibende Suche:

Handbücher durchforsten, Techniker

anrufen, stundenlang warten.

Heute genügt eine Frage an einen

digitalen Assistenten – und binnen

Sekunden liegt die passende Lösung

vor. Künstliche Intelligenz eröffnet

dem Maschinenbau damit einen völlig

neuen Werkzeugkasten. Doch

was bedeutet das für eine Branche,

die seit jeher auf Präzision, Effizienz

und Erfahrung setzt?

Von der Frage zur Antwort

in Sekunden

Generative KI verändert die Art,

wie Wissen in Fabriken zugänglich

wird. Systeme, die technische Dokumentation,

IoT-Daten und Erfahrungswissen

miteinander verknüpfen,

schaffen eine Wissensbasis, die

weit über klassische Handbücher

hinausgeht. Doch die Herausforderung

liegt nicht allein in der Technik,

sondern auch in der Übersetzung

impliziten Expertenwissens in

digitale Form. Wie lassen sich handschriftliche

Wartungsnotizen oder

jahrzehntelange Erfahrungswerte

mit strukturierten Maschinendaten

vereinen? Und wie gelingt es, die

Informationsfülle so bereitzustellen,

dass auch Neueinsteiger komplexe

Fehler beheben können?

Bild 1 zeigt Sensordaten ohne

Kontextinformationen. In Bild 2 wurden

die Sensordaten um Metadaten,

Ereignisse, Assethierarchien, Handbücher/Dokumentationen

und eine

Historie angereichert. So bieten sie

umfassende Informationen auf einen

Blick. Auf einer solchen Datenbasis

können Mensch und Maschine

(KI) wesentlich bessere Entscheidungen

treffen.

Drei Stufen

der digitalen Assistenz

Die Entwicklung von KI-Assistenten

im Produktionsumfeld lässt sich in

drei zentrale Reifegrade einteilen:

1. Dokumentenintelligenz

und schnelle

Fehlerdiagnose

Die erste Stufe setzt an einem altbekannten

Engpass an: der Informationssuche.

KI-Systeme, die mit

Servicehandbüchern, Reparaturanleitungen

oder Troubleshooting-

Guides trainiert sind, beantworten

Suchanfragen unmittelbar. Statt kryptischer

Fehlercodes erhalten Mitarbeitende

verständliche Schritt-für-

Schritt-Lösungen – inklusive Übersetzungen

technischer Fachbegriffe

in klare Sprache.

2. Mustererkennung

und kontextuelle Analyse

Auf der nächsten Ebene geht es

nicht nur um das Bereitstellen von

Wissen, sondern um aktives Verstehen.

Historische Maschinendaten

werden analysiert, Abweichungen

erkannt und Ursachen mit hoher

Präzision benannt. Damit wird aus

reiner Diagnose echte Handlungsempfehlung

– ein Assistent, der nicht

nur Symptome beschreibt, sondern

Zusammenhänge erklärt.

3. Prädiktive Wartung

und Optimierung

Die fortgeschrittenste Stufe kombiniert

maschinelles Lernen mit Expertenlogik.

Algorithmen prognostizieren

Ausfälle, schlagen optimale

Wartungszeitpunkte vor und gleichen

diese mit den wirtschaftlichen

Zielen des Unternehmens ab. So

entstehen dynamische Wartungspläne,

die Sicherheit, Effizienz und

Kostenbalance vereinen.

Wissen sichern, Wissen teilen

Der Einsatz von KI-Assistenten

ist nicht allein eine technologische

Frage, sondern auch eine Antwort

auf den demografischen Wandel. Mit

dem Rückzug erfahrener Fachkräfte

droht der Verlust von jahrzehntelangem

Wissen. Digitale Systeme verhindern

diesen Bruch, indem sie Erfahrungen

erfassen und für kommende

Generationen zugänglich machen.

Technologisch ermöglicht dies

die Retrieval Augmented Generation

(RAG), ein Ansatz, der ausschließlich

auf geprüfte Datenquellen

zurückgreift und so unzuverlässige

„Halluzinationen“ vermeidet.

Gerade in sicherheitskritischen

Umgebungen ist diese Verlässlichkeit

entscheidend.

Globale Skalierbarkeit

Ein Vorteil für den Mittelstand: Für

international agierende Firmen eröffnet

die Technologie einen gewaltigen

Vorteil: Fachwissen kann ortsunabhängig

bereitgestellt werden. Während

früher hochqualifizierte Spezialisten

durch die Welt reisen mussten,

reicht heute ein digitaler Assistent,

um lokale Teams sofort zu

befähigen. Damit sinken Kosten, die

Reaktionszeiten verkürzen sich und

die Servicequalität steigt.

Besonders spannend ist dies für

mittelständische Maschinenbauer:

Wo klassisches Servicewachstum

immer an die Anzahl verfügbarer

Fachkräfte gekoppelt war, erlaubt

KI ein nahezu unbegrenztes Skalieren

bei konstanten Kosten. Ein

einmal trainiertes System kann tausende

Anfragen parallel beantworten

– eine Qualität, die bisher nur

großen Konzernen vorbehalten war.

Technische Grundlagen

und Architektur

Damit Assistenten in der Praxis

funktionieren, braucht es eine offene

Architektur. Über APIs lassen sich

IoT-Systeme, Dokumentendatenbanken

oder ERP-Lösungen ein-

106 PC & Industrie 12/2025


Künstliche Intelligenz

Bild 1: Sensordaten ohne Kontextinformationen

binden. Edge- und Cloud-Deployments

sorgen für Flexibilität: Während

Trainings und Analysen zentral

laufen können, verbleiben sensible

Echtzeitdaten sicher in der Fabrik.

Stolpersteine auf dem Weg

So groß die Chancen auch sind,

der Weg ist anspruchsvoll:

• Multimodalität: Bilder, Videos

und Texte gleichermaßen zu verstehen,

bleibt technisch herausfordernd.

• Datenqualität: Unterschiedliche

Terminologien, Abkürzungen oder

uneinheitliche Formate erschweren

die Verarbeitung.

• Akzeptanz: Viele erfahrene Techniker

sehen KI zunächst kritisch.

Erfolgreiche Projekte brauchen

daher aktives Change Management

und den klaren Fokus darauf,

dass Assistenten keine Menschen

ersetzen, sondern deren Arbeit

erleichtern.

Neue Geschäftsmodelle

Mehr als Technologie: Die Einführung

von KI-Assistenten verändert

nicht nur den Service, sondern

auch die Geschäftsmodelle im

Maschinenbau. Ein anschauliches

Beispiel liefert ein Weltmarktführer

für Rundstrickmaschinen. Dort

wurde in einem Co-Innovationsprojekt

ein digitaler Assistent entwickelt,

der bereits heute die Interpretation

von Fehlercodes vornimmt,

Handlungsempfehlungen

zur Beseitigung vorschlägt, ggf.

passende Ersatzteile empfiehlt

und bei Bedarf direkt zu Bestelloptionen

weiterleitet.

Für die Branche insgesamt bedeutet

das: Der Wettbewerbsvorteil

verschiebt sich. Unternehmen, die

frühzeitig auf digitale Assistenten

setzen, sichern sich nicht nur Effizienzgewinne,

sondern auch Innovationsführerschaft.

Wer zu lange

zögert, riskiert, in einer digitalisierten

Industrie den Anschluss

zu verlieren.

Fazit:

Die Zukunft ist assistiert

KI-Assistenten sind weit mehr

als ein „nice to have“. Sie sind der

Schlüssel, um Produktionsausfälle

zu minimieren, Fachwissen zu

sichern und internationale Märkte

effizient zu bedienen. Für den deutschen

Maschinenbau bedeutet dies

eine strategische Weichenstellung:

zwischen traditioneller Produktionslogik

und einer neuen Ära, in der

Wissen jederzeit, überall und für

alle verfügbar ist.

Wer schreibt:

Dr. Jürgen Krämer ist Chief Product

Officer und Geschäftsführer

bei Cumulocity und verantwortet

damit das gesamte Produkt- und

Service-Portfolio der Marke. Er

leitet die Teams für Produktmanagement

und -marketing, Professional

Services und das Partner-

Ökosystem. Mit über 20 Jahren

Erfahrung in der Softwareentwicklung

und einem Doktor in Informatik

war Jürgen Krämer unter anderem

CEO und Mit gründer eines preisgekrönten

Spin-offs der Universität

Marburg, das 2010 von der Software

AG übernommen wurde. ◄

Bild 2: Sensordaten, die um Metadaten, Ereignisse, Assethierarchien, Handbücher/Dokumentationen und eine Historie angereichert wurden.

PC & Industrie 12/2025 107


Künstliche Intelligenz

GenAI in Unternehmen

So wird künstliche Intelligenz

zum strategischen Erfolgsfaktor

Autor:

Daniel Fallmann

Gründer und Geschäftsführer

Mindbreeze GmbH

https://inspire.mindbreeze.com/de

Die Einführung von Generativer KI (GenAI) in

Unternehmen ist mit einer Reihe von Herausforderungen

verbunden, birgt aber auch erhebliche

Potenziale, wenn die richtigen Strategien

und die passenden Lösungen wie ein KI-basiertes

Wissens managementsystem zum Einsatz

kommen. Generative KI (GenAI) bietet eine

Vielzahl von Vorteilen. Zu den häufigsten zählen

Effizienz- und Produktivitätsgewinne in den

unterschiedlichsten Bereichen. Zudem lässt sich

ein erheblicher Teil von Arbeitsabläufen automatisieren,

was messbare Kostensenkungen ermöglicht

und Experten entlastet, besonders im

Backoffice, etwa im Kundenservice oder bei der

Dokumentenverarbeitung. Auch im Frontoffice

zeigen sich klare Effekte, etwa schnellere Lead-

Quali fizierung und eine stärkere Kundenbindung

durch KI-gestützte Follow-Ups und Messaging.

Erwartungen und Realität

© Adobe Stock/InfiniteFlow

Soweit die Theorie. In der Praxis sieht es oft

anders aus, wie aktuelle Studien* bestätigen.

Häufig prallen Erwartungen und Realität aufeinander:

Viele Unternehmen stecken im „Tal der

Enttäuschung“ („Trough of Disillusionment“), weil

nach teils hohen Investitionen die schnellen Durchbrüche

ausbleiben und der praktische Nutzen

schwer zu belegen ist. Weniger als 30 Prozent

der CEOs sind mit dem ROI zufrieden, rund

95 Prozent berichten keinen messbaren Impact.

Das Nichterreichen des erwarteten Werts wird

damit selbst zur Hürde für weitere Akzeptanz.

Untaugliche Datenbasis

Ein zentraler Engpass ist die Datenbasis.

57 Prozent der Unternehmen verfügen nicht

über KI-taugliche Daten. Aber tauglich wofür

genau? Ob Daten geeignet sind, lässt sich nur

kontextabhängig beurteilen. Entscheidend sind

der konkrete Anwendungsfall, die Methode und

die rechtlichen Rahmenbedingungen. Das verlangt

neue Ansätze im Datenmanagement, von

sauberer Klassifizierung und Qualitätssicherung

bis zu klaren Zugriffs- und Nutzungs regeln.

Zudem müssen Datensilos überwunden werden.

Fehlt diese Grundlage, verlangsamt sich

die Einführung spürbar.

Organisatorische Hürden

Hinzu kommen organisatorische Hürden.

Unkenntnis über Funktionsweisen, Qualifikations-

und Techniklücken sowie eine schwache

Nutzererfahrung bremsen Projekte und führen

zu zögerlichem Einsatz. Wo Rollen, Governance

und Schulung fehlen, bleibt GenAI ein Experiment

statt ein Werttreiber. Schließlich zeigen

sich technische Herausforderungen im Betrieb.

Viele Lösungen berücksichtigen das Feedback

nicht, passen sich kaum an den Unternehmenskontext

an und verbessern sich eben nicht

kontinuierlich. Generische Werkzeuge funktionieren

für einfache Aufgaben, scheitern jedoch

an geschäftskritischen Abläufen, weil sie weder

kunden spezifische Präferenzen zuverlässig

speichern, noch aus Fehlern lernen.

Was Unternehmen tun sollten

Bei einem zukunftsfähigen Datenmanagement

zählt vor allem eine belastbare Basis für

AI-ready Data. Dafür sollten Unternehmen ihre

Praktiken modernisieren und konsequent auf

KI ausweiten, mit klaren Standards für Qualität,

Zugriff, Herkunft und Nutzung. Ziel ist es,

Silos aufzubrechen, Geschäftsanforderungen

zuverlässig zu bedienen, Vertrauen aufzubauen

und Risiken in Compliance, Privacy sowie beim

geistigen Eigentum zu minimieren. Damit sinken

die Risiken für Bias und Halluzinationen.

Den größten Hebel liefert eine zentral orchestrierte

Strategie, die Quellen konsolidiert, Governance

vereinheitlicht und so schnellere Modellanpassungen

auf einer hochwertigen G rundlage

108 PC & Industrie 12/2025


Künstliche Intelligenz

ermöglicht. Dieser Aufbau ist kein Kurzstreckenprojekt:

Viele Organisationen rechnen mit mindestens

zwölf Monaten, oft bis zu zwei Jahren,

um bestehende Lücken nachhaltig zu schließen,

so die aktuellen Studien.

Modernisierung

der Unternehmensabläufe

Eine weitere wichtige Erkenntnis ist, dass der

tatsächliche Wert von KI aus der Modernisierung

der Unternehmensabläufe resultiert, wobei

die Neugestaltung von Workflows den größten

Einfluss auf den EBIT-Impact durch GenAI

hat. Laut Umfragen haben bereits 21 Prozent

der Organisationen, die GenAI nutzen, mindestens

einige ihrer Workflows grundlegend neu

gestaltet. Der Fokus soll zudem auf lernfähigen

Systemen liegen, die sich in bestehende Prozesse

effektiv integrieren und sich im Laufe der

Zeit verbessern.

„Kaufen statt Bauen“

Im GenAI-Kontext zahlt sich das Prinzip „ Kaufen

statt Bauen“ und die Etablierung strategischer

Partnerschaften aus. Die Studien zeigen, dass

Implementierungen mit externen, lernfähigen

und anpassbaren Lösungen rund doppelt so

häufig gelingen wie rein hausinterne Projekte.

Außerdem ist der Synergie-Effekt der Weiterentwicklung

eines professionellen Produktes

über die Zeit unersetzbar. Dies kann auf Projektbasis

in einem einzelnen Unternehmen bei

Weitem nicht geleistet werden. Ebenso liegt die

Nutzungsrate durch Mitarbeitende bei extern

Insight Workplace mit gespeicherten Insight Journeys

bereitgestellten Tools nahezu doppelt so hoch.

Viele Unternehmen verfolgen zwar Eigenentwicklungen,

doch Erfolgsquoten und Adoption

sprechen klar für Partnerschaften und professionelle

Lieferanten.

Moderne Lösungen

Wie moderne Lösungen bei der Optimierung

von GenAI helfen: Um die vielfältigen

Hürden zu überwinden und Unternehmen aus

dem „Trough of Disillusionment“ zu führen, braucht

es einen zentralen Einstiegspunkt für die tägliche

Arbeit. Eine solche Lösung macht den Umgang

mit Unternehmenswissen intuitiv, versteht Fragen

in natürlicher Sprache, reagiert flexibel und

l iefert kontextbezogene Antworten – orientiert

am Muster menschlicher Kommunikation.

Silos überwinden

und „AI-ready Data“ sicherstellen

Der erste Schritt ist eine tragfähige Informationsgrundlage.

Moderne Systeme konsolidieren

nicht physisch, sondern vernetzen bestehende

Quellen übergreifend: Wikis, Dateispeicher,

CRM, ERP und DMS werden indexiert,

semantisch angereichert und in einer

Interactive Exploded View

PC & Industrie 12/2025 109


Künstliche Intelligenz

Retieval Augmented Generation (RAG)

einheitlichen Zugriffsebene zusammengeführt.

So lassen sich strukturierte und unstrukturierte

Inhalte verknüpfen, ohne den ursprünglichen

Speicherort zu verändern. Das schafft eine qualitativ

hochwertige, konsolidierte und semantisch

erschlossene Basis für GenAI-Anwendungen –

und verkürzt die Time-to-Value, weil aufwendige

Migrationen entfallen.

Halluzinationen minimieren

und Vertrauen stärken

Retrieval-Augmented Generation (RAG) verbindet

generative Modelle mit verlässlichen internen

Quellen, sodass Antworten auf belastbaren

Fakten beruhen und auf die zugrunde liegenden

Dokumente verweisen. Ein reifes System kennzeichnet

zudem klar, wenn keine valide Antwort

vorliegt, statt Inhalte zu erfinden. Diese Transparenz

über Herkunft und Belegstellen ist die

Grundlage für Vertrauen und fördert die Akzeptanz

im Alltag.

Compliance und Datensicherheit

als Grundpfeiler

Angesichts des wachsenden regulatorischen

Drucks und zunehmender Sicherheitsbedrohungen

muss eine Lösung höchstmögliche

Datensicherheit gewährleisten. Eine modellagnostische

Architektur schafft zudem die Flexibilität,

bevorzugte Sprachmodelle einzusetzen

und die Bereitstellung wahlweise in der Cloud,

On-Premise oder hybrid zu realisieren, sodass

sich individuelle Anforderungen an Sicherheit

und Datenhoheit erfüllen lassen. Solche Systeme

unterstützen Unternehmen auch bei der

Berücksichtigung regulatorischer Vorgaben,

etwa durch die automatisierte Beantwortung

von Fragebögen zu Sicherheit und Compliance

sowie durch schnell und nachvollziehbar verfügbare

Auditnachweise. Ebenso lassen sich

mult imodale LLMs integrieren, die nicht textuelle

Inhalte wie Audio und Video automatisch

transkribieren und zusammenfassen. So entsteht

ein intuitiver Zugang zu zusätzlichen Informationsquellen

für fundierte Entscheidungen.

Produktivität durch intelligente

Workflows steigern

Eine konversationsbasierte Oberfläche erkennt

Nutzerabsichten auch bei vagen Anfragen und

liefert präzise, kontextrelevante Ergebnisse.

Herzstück sind sogenannte Insight Journeys,

die geschäftskritische Prozesse als durchgängige,

kontextbasierte „Datenreisen“ abbilden.

Entlang dieser Journeys sorgen kontextsensitive

Touchpoints dafür, dass jeweils relevante

Inhalte an der richtigen Stelle erscheinen, ohne

den Arbeitsfluss zu unterbrechen. Proaktive Hinweise

auf Änderungen oder Neuigkeiten, kontinuierliches

Lernen aus der Interaktion und die

Automatisierung kompletter Aufgabenketten –

von der Recherche bis zur Ausführung – steigern

die Produktivität nachhaltig und sichern

unternehmenskritisches Know-how.

Use Case: Smarte Instandhaltung

Gerade im Produktionsumfeld, das unter Fachkräftemangel

und dem Verlust von Erfahrungswissen

leidet, bringt ein solches System besonderen

Nutzen. In der smarten Instandhaltung als

Beispiel entscheidet die durchgängige Funktionsfähigkeit

industrieller Anlagen; jeder ungeplante

Stillstand verursacht erhebliche Kosten.

KI-basiertes Wissensmanagement

hilft Wartungsteams, Informationen nutzbar zu

machen – unabhängig vom Speicherort. Über

eine interaktive „Exploded View“ erhalten Techniker

eine visuelle Bauteilübersicht und rufen

direkt kontextbezogene Inhalte ab, beispielsweise

Serviceverträge, Bestellnummern, Wartungsprotokolle

oder geeignete Alternativteile.

Ein Mitarbeitender in der Nachtschicht, der mit

einer Fehlermeldung konfrontiert ist, bekommt

so sofort relevante Diagnosedaten und Handlungsempfehlungen,

um einen Produktionsstillstand

zu vermeiden. Diese intelligente Informationsvernetzung

bildet einen zentralen Baustein

der digitalen Transformation und ermöglicht die

erfolgreiche Umsetzung von Konzepten wie Total

Productive Maintenance (TPM).

Da die Interaktion mit einem solchen System

dialogorientiert ist und einem Gespräch mit einem

Kollegen gleicht, erhalten auch neue oder weniger

erfahrene Mitarbeitende schnellen Zugang

zu relevantem Wissen, und das ohne lange Einarbeitung.

Kontextbezogene Hinweise sowie

Schritt-für-Schritt-Anleitungen direkt am Einsatzort

befähigen sie, Wartungs- und Prüfaufgaben

sicher und effizient auszuführen, selbst

ohne Intensivschulung im Vorfeld.

Messbarer Erfolg

Durch die Umsetzung der genannten Prinzipien

und die Einführung eines KI-basierten

Wissensmanagementsystems können Unternehmen

nicht nur das Datenchaos überwinden

und die Qualität ihrer Entscheidungen erheblich

verbessern, sondern auch die Akzeptanz

von entsprechenden Anwendungen steigern

und so den Weg aus der Enttäuschung hin zu

messbarem GenAI-Erfolg ebnen. Die Fähigkeit,

Informationen intelligent zu vernetzen, kontextbezogen

auszuwerten und im richtigen Moment

bereitzustellen, entwickelt sich damit zum strategischen

Erfolgsfaktor, der die Wettbewerbsfähigkeit

langfristig sichert.

Wer schreibt

Daniel Fallmann ist Gründer und Geschäftsführer

von Mindbreeze. Seit der Gründung im

Jahr 2005 verfolgt er eine produktzentrierte Strategie,

mit leistungsstarken und sofort einsetzbaren,

KI-basierten Produktlösungen. Daniel

Fallmann verfügt über langjährige Erfahrung

im Bereich der Computer- und Informationstechnologie.

Schon während seines Studiums

der Informatik an der Johannes Kepler Universität

in Linz, Österreich, war er in diesem

Bereich tätig. ◄

Referenzen

• Gartner: „Hype Cycle for Artificial Intelligence

2025“ https://www.gartner.com/en/newsroom/

press-releases/2025-08-05-gartner-hypecycle-identifies-top-ai-innovations-in-2025

• „Deloitte’s State of Generative AI in the Enterprise“

https://www.deloitte.com/at/de/services/

consulting/research/state-of-gen-ai-in-enterprise.html

• McKinsey: „The state of AI. How organizations

are rewiring to capture value“ https://

www.mckinsey.com/~/media/mckinsey/business%20functions/quantumblack/our%20

insights/the%20state%20of%20ai/2025/thestate-of-ai-how-organizations-are-rewiringto-capture-value_final.pdf

• MIT Media Lab: „The GenAI Divide. State of

AI in Business 2025“ https://mlq.ai/media/

quarterly_decks/v0.1_State_of_AI_in_Business_2025_Report.pdf

110 PC & Industrie 12/2025


Cybersicherheit

Nachholbedarf bei OT-Sicherheit

Wie Unternehmen IT und OT

ganzheitlich absichern können

Typische Hürden

bei der Integration von IT und OT

Die gute Nachricht zuerst: Eine engere Verzahnung

von IT- und OT-Security schafft Transparenz

und ermöglicht schnellere Reaktionen auf

Angriffe. Gleichzeitig zeigt die Praxis: Wer seine

IT-Sicherheitsstrategie auf OT-Systeme überträgt,

trifft auf typische Hürden – technisch, organisatorisch,

kulturell und regulatorisch.

OT-Security in der Industrie ist in vielen Unternehmen ein blinder Fleck. © Obrela/Shutterstock

Autoren:

Stefan Bange

Managing Director Germany

Obrela

www.obrela.com

Peter Thiel

Team Leader IT/OT-Security

PLT networks

www.plt-networks.de

Während IT-Systeme seit Jahren im Zentrum

der Sicherheitsstrategien stehen, bleibt die Operational

Technology (OT) vieler Unternehmen ein

blinder Fleck. Dabei kann OT von der IT lernen –

durch die Konvergenz beider Welten. Etablierte

Schutzmechanismen und Security as a Service

helfen, Risiken sichtbar zu machen und Angriffe

frühzeitig abzuwehren.

Steigende Bedrohung

Ransomware-Angriffe und Zero-Day-Exploits

stellen in industriellen Steuerungssystemen mittlerweile

eine ernsthafte Bedrohung dar. Sie führen

zu weitreichenden Störungen wie dem Stillstand

von Fertigungsstraßen sowie daraus resultierenden

Unterbrechungen in der Lieferkette.

Laut dem IBM X-Force Threat Intelligence

Index 2025 [1] ist die Fertigungsindustrie der

am häufigsten angegriffene Sektor. Besonders

kritisch ist der direkte Zugriff über öffentlich

erreichbare Anwendungen. In 29 Prozent der

Fälle nutzen Angreifer diesen Weg als primären

Einstiegspunkt.

OT-Umgebungen

Für OT-Umgebungen ist das kritisch: Über

Webportale, VPN/Remote-Zugänge, Plattformen

zum Datenaustausch oder Cloud- Schnittstellen

gelangen Angreifer von der IT in die Produktion

und können so direkt auf Steuerungssysteme

zugreifen. Das Problem: Viele Unternehmen

betrachten IT- und OT-Sicherheit isoliert voneinander

und konzentrieren sich oft nur auf die

„klassische“ IT-Sicherheit.

Technik

In vielen OT-Anlagen treffen jahrzehntealte

Maschinen und System ohne aktuelle Sicherheitsstandards

auf moderne Schnittstellen, digitale

Transformation und das IIoT. Diese Kombination

aus veralteten Steuerungen und neuen

Plattformen – etwa für präventive Überwachung,

Datenanalyse oder Cloud – macht einheitliche

Sicherheitskonzepte schwierig. Schon ein einziges

falsch gesetztes Update oder eine unbedachte

Regel kann zu erheblichen Betriebsstörungen

führen.

Organisation

IT und OT arbeiten traditionell in getrennten

Strukturen. Im Ernstfall ist oft unklar, wer die Verantwortung

trägt – der CISO oder der Produktionsleiter.

In der Praxis bedeutet das: Während die

IT sofort Systeme isolieren will, besteht die OT

auf der Aufrechterhaltung der Produktion. Häufig

fehlen zudem etablierte Prozesse und spezifisches

Know-how, um beide Ziele miteinander

zu verbinden und im Ernstfall schnell Entscheidungen

zu treffen.

Mindset

In der IT gilt Anpassung als Stärke – Updates,

neue Tools, schnelle Zyklen. In der OT dagegen

zählt Stabilität. Ein Beispiel: Viele Steuerungen

laufen seit über 20 Jahren zuverlässig,

können aber keine Sicherheits-Patches mehr

aufnehmen. Sie erfüllen in vielen Fällen keinerlei

heutige Sicherheitsstandards und lassen sich

auch nicht entsprechend nachrüsten.

Regulierung

Vorschriften wie NIS2 oder die KRITIS-Verordnung

adressieren die speziellen OT-Herausforderungen,

verschärfen jedoch zugleich den Handlungsdruck.

Für OT-Spezialisten bedeutet das,

neue Dokumentationspflichten zu erfüllen und

Audits zu bestehen – oft parallel zum laufenden

24/7-Betrieb der Anlagen.

PC & Industrie 12/2025 111


2. Zielbild definieren: Auf Basis dieser Bestandsaufnahme

wird gemeinsam ein Soll-Zustand

für die OT-Sicherheit entwickelt. Dabei geht

es um klare Zielvorstellungen für Incident

Response, sichere Architektur, Netzwerk-

Monitoring, Remote Access und Schwachstellenmanagement.

Das Ergebnis ist ein abgestimmtes

Zielbild, das sich an den Geschäftsanforderungen

und Risiken des Unternehmens

orientiert.

3. Gap-Analyse: Anschließend werden Ist- und

Soll-Zustand gegenübergestellt und mit einem

Reifegradmodell bewertet. Dieses Modell macht

sichtbar, wo die größten Lücken bestehen

und in welchen Bereichen Handlungsbedarf

besonders dringend ist. Ein Dashboard zeigt

die Ergebnisse auf einen Blick und erleichtert

die Priorisierung.

Wichtig für MDR: Eine zentrale Plattform für Rund-um-die Uhr Schutz

Health Check: Schwachstellen

systematisch erkennen

Im Alleingang lassen sich solche Hürden für

viele Unternehmen nur schwer überwinden.

Denn während die IT häufig über eigene Führungskräfte

wie einen CIO verfügt, bleibt die OT

häufig ohne dedizierte Verantwortung. Denn

während in der IT klare Rollen und Verantwortlichkeiten

etabliert sind, fehlt in der OT häufig

eine vergleichbare Struktur. Besonders im Mittelstand,

aber auch in großen Unternehmen,

gibt es selten spezialisierte Teams, die Sicherheit

systematisch angehen. Es fehlt an Ressourcen,

Fachwissen und praktischer Erfahrung.

Das führt dann dazu, dass bekannte Risiken

oft un adressiert bleiben. Unbekannte Risiken

wiederum werden mangels strukturierten Risikomanagement

gar nicht erst erkannt.

Handlungsempfehlung

Eine konkrete Handlungsempfehlung zu Beginn

ist die Inventarisierung aller OT/IT-Assets. Ein

Health Check liefert Unternehmen eine umfassende

Einschätzung ihrer OT-Sicherheitslage,

die die größten Schwachstellen aufdeckt und

Gegenmaßnahmen priorisiert. Die Überprüfung

sollte auf Best Practices basieren und sich an

bekannten Sicherheits-Frameworks (z. B. SANS

„Five Critical Controls for ICS“ [2]) orientieren.

Der tiefe Einblick in die eigene Sicherheitsarchitektur

hilft Unternehmen, ihre Security-Roadmap

anzupassen und ihre Cyber- Resilienz gezielt

zu erhöhen.

4-Stufen-Modell

Der Health Check folgt einem strukturierten

4-Stufen-Modell:

1. Ist-Zustand erfassen: Zu Beginn steht die

systematische Aufnahme aller bestehenden

Prozesse, Technologien und Verantwortlichkeiten.

Dazu gehören Workshops mit OT-,

Engineering- und Security-Teams sowie eine

erste Schwachstellenanalyse der wichtigsten

OT-Assets. Ziel ist ein realistisches Bild der

aktuellen Sicherheitslage, ohne den laufenden

Betrieb zu stören.

4. Maßnahmenplan entwickeln: Zum Abschluss

wird ein strategischer Handlungsplan erarbeitet,

der alle Ergebnisse des OT Health Check

zusammenführt. Er zeigt priorisierte Quick

Wins ebenso wie mittel- und langfristige Maßnahmen,

die direkt an den größten Lücken

ansetzen. Das Strategiedokument enthält eine

Executive Summary, den Maturity Score, die

Gap-Analyse sowie klare Handlungsempfehlungen

für die nächsten 12 bis 24 Monate.

Security-as-a-Service

Nur wer seine IT- und OT-Umgebungen ganzheitlich

betrachtet, versteht, wo die größten Risiken

liegen. Unternehmen setzen häufig auf einzelne

Sicherheitslösungen wie Patch- Management,

Multi-Faktor-Authentifizierung oder die Segmentierung

von Remote-Zugängen. Das ist wichtig,

reicht aber nicht aus. Für die Praxis tauglichkeit

von OT- und IT-Sicherheit ist zudem ein eigenes

Security Operations Center (SOC) im 24/7-Betrieb

kombiniert mit realer OT- Security Expertise entscheidend.

Doch genau dafür fehlt es in vielen

Unternehmen an Ressourcen.

Ein hybrider Ansatz, der internes Fachwissen

für Prozesse und Abläufe mit externer Expertise

für Monitoring, Forensik und Compliance

kombi niert, stellt hier Reaktionsfähigkeit sicher

und erfüllt regulatorische Vorgaben.

Wer schreibt:

Stefan Bange ist Geschäftsführer Deutschland

beim Cybersecurity-Experten Obrela.

Peter Thiel leitet das Team IT/OT-Security bei

der deutschen PLT networks GmbH. Gemeinsam

entwickeln die Partner ganzheitliche Lösungen

zur Absicherung der OT, darunter den OT Health

Check Service. Damit unterstützen sie Unternehmen,

eine umfassende Einschätzung ihrer OT-

Sicherheitslage zu gewinnen und Sicherheitsrisiken

zu minimieren. ◄

Quellenangaben

[1] IBM X-Force Threat Intelligence Index 2025,

www.ibm.com/thought-leadership/institutebusiness-value/report/2025-threat-intelligenceindex

Statt ein Security Operations Center (SOC) selbst zu betreiben, gibt es auch SOC-as-a-Service.

[2] SANS „Five Critical Controls for ICS“

https://www.sans.org/white-papers/five-icscybersecurity-critical-controls

112 PC & Industrie 12/2025


Cybersicherheit

Cyber Resilience Act

Nicht abwarten, sondern handeln

Autoren:

Philip Asmuth

Team Lead Security Architecture & Evaluation,

Denis Bock

Sales Manager Cybersecurity

achelos GmbH

www.achelos.de

Mit dem Cyber Resilience Act (CRA) will die

EU die wachsenden Risiken durch Cyberangriffe

eindämmen und die Sicherheit digitaler Produkte

auf ein einheitliches Niveau heben. Betroffen

sind alle Hersteller von Hard- und Software mit

digitalen Funktionen, die nun gefordert sind, die

neuen Pflichten technisch wie organisatorisch

umzusetzen. Spätestens im Dezember 2027

müssen die Vorgaben vollständig erfüllt sein.

Die Umstellung wirkt auf den ersten Blick komplex

– doch viele Anforderungen lassen sich mit

etablierten Sicherheitsstandards und bewährten

Verfahren erfüllen. Unternehmen können und

sollten zeitnah damit beginnen.

Die Zeit drängt

Ab dem 11. September 2026 müssen Unternehmen

Schwachstellen in der IT-Sicherheit

melden, ab dem 11. Dezember 2027, 36 Monate

nach Inkrafttreten, sind sie verpflichtet, alle Anforderungen

des Cyber Resilience Act (CRA) zu

erfüllen, um weiterhin im europäischen Wirtschaftsraum

verkaufen zu dürfen. Der CRA ist

die Reaktion der EU auf verschiedenste Sicherheitsbedrohungen,

die sich durch die Vernetzung

und Digitalisierung der Gesellschaft ergeben:

Spektakuläre Cyber attacken wie WannaCry,

NotPetya und SolarWinds ereignen sich nun

seit fast 15 Jahren, betreffen weltweit Unternehmen

wie Behörden und richten massiven

Schaden an.

Mit dem CRA will die EU Sicherheitsanforderungen

für Produkte mit digitalen Elementen vereinheitlichen

– mit dem Ziel, die Resilienz gegenüber

Cyberattacken zu erhöhen. Der CRA ist eine

Verordnung: Anders als eine Richtlinie gilt er in

den EU-Mitgliedstaaten sofort ohne nationale

Gesetzgebung. Er ist bereits am 11. Dezember

2024 in Kraft getreten.

Was der CRA für Hersteller bedeutet

Hersteller von Produkten mit digitalen Elementen

müssen gemäß CRA Anforderungen

erfüllen, die sowohl die Produktsicherheit als

auch die Herstellerprozesse betreffen.

Die Vorgaben zur Produktsicherheit regeln

sowohl technische Merkmale als auch den

sicheren Betrieb und die Kommunikation von

Produkten. Gefordert wird unter anderem, dass

Daten vertraulich und unverändert verarbeitet werden,

dass unbefugter Zugriff verhindert wird und

dass zentrale Funktionen auch unter Angriffsszenarien

funktionsfähig bleiben. Darüber hinaus

sollen mögliche Angriffsvektoren reduziert, Protokollierungs-

und Überwachungs mechanismen

eingerichtet und Sicherheits updates zuverlässig

umgesetzt werden. Hinsichtlich ihrer internen

Abläufe müssen Unternehmen Strukturen etablieren,

um Schwachstellen syste matisch zu erfassen,

koordiniert zu beheben und Meldungen an

zuständige Stellen wie die ENISA fristgerecht

weiterzugeben.

Lückenlose Dokumentation

Wichtig ist außerdem eine lückenlose Dokumentation

der eingeführten Verfahren, da nur

so die Erfüllung der Nachweispflichten möglich

ist. Im Ergebnis reicht es also nicht aus, die

reine Einhaltung formaler Vorgaben zu bestätigen

– verlangt wird vielmehr der Nachweis

funktionierender, in der Praxis gelebter Sicherheitsprozesse.

PC & Industrie 12/2025 113


Cybersicherheit

Gültigkeit

Die CRA-Regelung erfasst alle Produkte,

die digitale Funktionen enthalten – unabhängig

davon, ob es sich um Hardware oder Software

handelt. Betroffen sind Systeme, die Daten

elektronisch verarbeiten und in Netzwerke eingebunden

werden können. Der Anwendungsbereich

reicht dabei von Alltagsgeräten wie

Smartphones oder Webbrowsern über industrielle

Steuerungstechnologien bis hin zu besonders

sensiblen Bausteinen wie Smartcards oder

Hardware-Sicherheitsmodulen.

Unsicherheit bei der Umsetzung

So einfach lassen sich die CRA-Vorgaben aber

nicht umsetzen: Viele Detailregeln fehlen noch

oder werden erst kurz vor Beginn der verbindlichen

Anwendung im Dezember 2027 erwartet.

Hersteller müssen daher mit teils vagen und

auslegungsbedürftigen Formulierungen arbeiten.

So bleibt beispielsweise offen, wie genau die

Integrität von Daten sicherzustellen ist oder

welche Mechanismen für den Zugriffsschutz

als ausreichend gelten. Der eigentliche Verordnungstext

umfasst für diese Punkte kaum mehr

als eine Seite, verweist aber auf noch zu erarbeitende

harmonisierte Standards und Leitlinien

der EU-Kommission.

Einteilung

Diese Standards werden in folgende Kategorien

gemäß dem New Legislative Framework

eingeteilt:

• Typ A („horizontale Frameworks“) legen

die übergreifenden Prinzipien und Begriffe

fest, sind aber nicht produktspezifisch.

• Typ B („horizontale Standards“)

formulieren generische Anforderungen und

Prozessvorgaben, die produktunabhängig

gelten.

• Typ C („vertikale Standards“) sind

auf bestimmte Produktkategorien

zugeschnitten, etwa Firewalls oder

Steuerungssysteme, und sollen die

Anforderungen vollständig abbilden.

Zeitplan

Der Zeitplan sieht derzeit vor, dass ein erster

Typ-A-Standard im August 2026 erscheint, gefolgt

von 14 Typ-B-Standards zwischen September

2026 und Oktober 2027 sowie einem ersten

Typ-C-Standard im Oktober 2026.

Auch die für die Auslegung entscheidenden

Leitliniendokumente stehen noch aus. Lediglich

ein Leitliniendokument zur Klassifizierung

von Produkten hat bereits ein Veröffentlichungsdatum

– den 11. Dezember 2025.

Weitere Fragen

In weiteren Papieren sollen noch Fragen

geklärt werden wie:

• Welche Pflichten ergeben sich aus der

Nutzung von Open-Source-Komponenten?

• Wann gilt ein Produkt als wesentlich

verändert?

• Und nach welchen Kriterien ist eine

Risikobewertung vorzunehmen?

Wie hoch der Konformitätsnachweis sein muss,

hängt von der Risikoklasse des Produkts ab, ob

es sich um Alltagsprodukte, Komponenten mit

Cybersecurity-Bezug oder Anwendungen in kritischen

Infrastrukturen handelt. Für erstere ist

nur eine Selbsterklärung notwendig, letztere

benötigen eine externe Prüfung durch unabhängige

Dritte.

Handlungsempfehlung

Auch, wenn die Anforderungen auf den ersten

Blick erschlagen: Unternehmen stehen beim CRA

nicht völlig bei null. Zahlreiche technische wie

organisatorische Vorgaben lassen sich durch

bewährte Sicherheitsstandards und etablierte

Vorgehensweisen abdecken – etwa durch die

Normenreihe IEC 62443 oder branchenspezifische

IoT-Standards. Wer sich frühzeitig an die

Umsetzung macht, profitiert doppelt: Bestehende

Prozesse können schon heute genutzt werden,

und gleichzeitig werden spätere Engpässe bei

Zeit und Kosten vermieden.

Abwarten ist riskant

Warten, bis sämtliche Leitlinien und Standards

endgültig vorliegen, ist riskant – sinnvoller ist

es, jetzt die Grundlagen für die Umsetzung zu

legen und zu beginnen. Ein zentrales Element

ist dabei die verpflichtende Risikoanalyse des

Produkts. Sie legt offen, was konkret geschützt

werden muss, welche realistischen Bedrohungen

existieren und wo die größten Schwachstellen

liegen. Darauf lassen sich Schutzmaßnahmen

zielgerichtet aufbauen.

Auch bei den internen Abläufen lohnt sich

ein früher Einstieg. Viele prozessuale Anforderungen

des CRA – etwa das Management

von Schwachstellen – können schon heute in

bestehende Strukturen integriert und weiterentwickelt

werden, sodass die Konformität rechtzeitig

erreicht wird.

Fazit

Der Cyber Resilience Act wirkt auf den ersten

Blick wie ein komplexes regulatorisches Labyrinth.

Mit einer praxisnahen Herangehensweise

lassen sich die Anforderungen jedoch

gut meistern: Unternehmen können bestehende

Standards und Best Practices nutzen und die

Umsetzung aktiv angehen. Damit können sie

nicht nur die Einhaltung der Vorschriften sicherstellen,

sondern gleichzeitig ihre Widerstandsfähigkeit

gegenüber den kontinuierlich wachsenden

Cyberrisiken langfristig stärken.◄

114 PC & Industrie 12/2025


Digitalisierung

Smart, vernetzt und voller Chancen

Wie Unternehmen das Maximale aus der Smart Factory für sich herausholen können

© depositphotos / ipopba

Ende des 18. Jahrhunderts

brauchte es nur ein paar Wasserräder,

um im rheinischen Ratingen

die erste vollmechanische Baumwollspinnerei

Kontinentaleuropas

zu betreiben. Die Verarbeitung der

Baumwollfasern war simpel: erst

walzen, dann verdrehen und aufwickeln;

von Automatisierung und

Digitalisierung keine Spur.

Moderne Fabriken haben mit staubigen

und auf simpler Mechanik

beruhenden Produktionsprozessen

nichts mehr zu tun. In den zweieinhalb

Jahrhunderten, die zwischen

den Anfängen der industriellen Fertigung

und der heutigen Smart Factory

liegen, haben sich die industriellen

Herstellungsprozesse massiv

verändert. Ein technologischer, kultureller

und auch gesellschaftlicher

Quantensprung.

Autor:

Dr. Tim Armbruster

Head of Consulting Strategy &

Digital Transformation

ITK Engineering

info@itk-engineering.de

www.itk-engineering.de

Unterschiedliche

Definitionen

Was aber ist sie, die Smart Factory?

Je nachdem, aus welcher Perspektive

man auf sie blickt – Forschung,

Produktionsleitung oder

Automatisierung – gibt es viele

verschiedene Definitionen. Eines

ist allen gemein: Die Smart Factory

besticht dadurch, sich flexibel

an neue Kundenbedürfnisse

anzupassen, auf schwankende

Lieferketten zu reagieren und Prozesse

autonom zu organisieren.

Möglich wird das durch die steigende

Automatisierung, Modularisierung

und die Vernetzung von

Produktions- und Logistikprozessen.

Natürlich spielen auch Digitalisierung,

Künstliche Intelligenz und

Robotik eine entscheidende Rolle.

Eine moderne Produktionsstätte

ist längst nicht mehr ein Ort, an dem

Maschinen den Menschen bei einfachen

Arbeitsschritten unterstützen.

Heute stellen Fabrikroboter

selbstständig komplexe Produkte

und Systeme her, der Mensch wird

vom Bandarbeiter zum Operator oder

Controller in der Kommandozentrale.

Im Gegensatz zu einer traditionellen

Fabrik, in der Maschinen und Fertigungsanlagen

isoliert voneinander

arbeiten, manuell abgestimmt und

integriert werden, führt die Smart

Factory Menschen, Maschinen,

Anlagen und Datenmanagementsysteme

in einem einzigen, digital en

vernetzten Netzwerk zusammen.

Smart Factory

bietet vielfältige Vorteile

So unterschiedlich die Definitionen

einer Smart Factory sind, so

verschieden und individuell kann

auch ihr Nutzen für das einzelne

Unternehmen sein. Hierin liegt die

große Herausforderung: Wer die

Vorteile einer Smart Factory optimal

für sich nutzen will, der muss

klare Ziele definieren, die mit moderner

Fertigung erreicht werden sollen.

Jeder Versuch, die Produktion

in die Zukunft zu führen, wird

bei fehlendem Fokus unvermeidlich

am zu weiten Interpretationsspielraum

scheitern. Der Grad an

Komplexität, den das Zusammenspiel

aus Technik, Organisation und

Mensch verursacht, ist ohne konsequent

abgestimmte Erwartungen

kaum beherrschbar.

Die vier Erfolgsfaktoren

für eine Smart Factory

Was nun ist entscheidend, um als

Unternehmen das Maximale aus

einer Smart Factory rauszuholen?

1. Das große Ganze

im Blick behalten

Als erstes gilt es, alle Facetten

zu berücksichtigen. Die wenigsten

Smart Factories starten im Greenfield.

Vielfältige Aspekte wie beispielsweise

vorhandene Organisationsstrukturen,

firmenweite Standards

oder die Unternehmenskultur

beeinflussen die Vorhaben

grundlegend. Selbst wenn ein Werk

neu entsteht, übertragen sich unweigerlich

vorhandene Muster – und

zwar gute wie schlechte.

Bei einer ganzheitlichen Betrachtung

stellen sich viele unterschiedliche

Fragen jenseits der Technik:

• Funktioniert die Zielentfaltung

des Unternehmens?

• Wie gut reagieren die Mitarbeitenden

auf Veränderung?

• Wie wird Führung gelebt und

welche Werte gibt es?

• Wohin entwickeln sich die

Geschäftsmodelle?

• Welche unternehmensweiten

Aktivitäten stehen mit der Smart

Factory in Wechselwirkung?

• Wie werden Entscheidungen

getroffen?

• Welchen Anspruch an

Innovation gibt es?

PC & Industrie 12/2025 115


Digitalisierung

2. Fokussierte Strategie

und Umsetzung

Wer eine Smart Factory aufsetzen

will, braucht den richtigen Kurs.

Das heißt, nicht nur klare Prioritäten

zu setzen, sondern auch dafür

zu sorgen, dass Nebensächlichkeiten

nicht getan werden. Tatsächlich

erfordert es eine große organisatorische

Anstrengung und auch

Reife, keine Energie in die „falschen“

Themen zu stecken. Wer alles zeitgleich

angeht und nicht priorisiert,

der wird an Geschwindigkeit verlieren

und weniger erreichen.

3. Zugang zu Informationen

Der dritte Aspekt ist einer, der auf

den ersten Blick trivial erscheinen

mag, bei genauerem Hinsehen aber

an Komplexität gewinnt und gerade

nicht selbstverständlich ist: eine

Smart Factory erfordert einen einfachen,

bidirektionalen und bedarfsgerechten

Zugang zu den Informationen

des weltweiten Fertigungsnetzwerkes.

Mithilfe entsprechender digitaler

Werkzeuge wie beispielsweise Dashboards,

Apps, Assistenzsysteme

oder ChatBots wird der Mensch in

die Lage versetzt, dort zu entscheiden,

wo er es muss, dort zu gestalten,

wo er es will, und dort die Kontrolle

abzugeben, wo er es kann,

beispielsweise an eine Künstliche

Intelligenz.

4. Lean, digital und smart

Zu guter Letzt sind es die beiden

Begriffe „lean“ und „digital“,

die Grundlage sein müssen für das

Konzept einer Smart Factory. „Lean“

schafft, insbesondere auf dem Shopfloor,

saubere und schlanke Abläufe

und Strukturen. „Digital“ bzw. die

Digitalisierung sorgt dafür, dass

die real existierenden Abläufe und

Strukturen mithilfe von Sensoren

und Eingaben erfasst und verarbeitet

werden. „Digital“ liefert Transparenz,

sorgt also dafür, dass Daten

durchgängig und in ausreichender

Qualität zur Verfügung stehen. Auf

diesen beiden Elementen aufbauend

bildet dann „smart“ die dritte

Ebene, auf der intelligente Algorithmen,

datengetriebene Geschäftsmodelle

und übergreifende Optimierungen

kontinuierlichen Mehrwert

generieren.

Erfolgsbeispiel Smart

Factory: Firma Wittenstein

Neue Maßstäbe setzen bei der

Smart Factory – das ist das Ziel der

Baden-Württembergischen Firma

Wittenstein, die cybertronische

Antriebslösungen entwickelt. Um

dies zu erreichen und an bereits

gemachte Fortschritte anzuknüpfen,

sollte gemeinsam mit Experten von

ITK Engineering eine ganzheitliche

Strategie samt Maßnahmen entwickelt

werden.

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor

für dieses Praxisbeispiel war die

interdisziplinäre Zusammenarbeit

aller Geschäftseinheiten. Wittenstein

hat sehr hohe Ambitionen,

was die Digitalisierung und Innovation,

insbesondere auch Smart

Factory, betrifft.

Herausfsorderung:

Heterogene Werke

Dem gegenüber steht eine hohe

Heterogenität in den Werken weltweit

durch Prozesse, Produktportfolio,

Reifegrad und Technologie

sowie der große Bedarf, Aktivitäten

und Ziele mit bereits laufenden Programmen,

Projekten und Initiativen

in Einklang zu bringen.

Das gemeinsam gestartete Projekt

zur Strategie- und Programmentwicklung

wurde konsequent

am 3-Phasen-Modell ausgerichtet.

So war jederzeit sichergestellt,

dass alle Arbeitsartefakte und Zwischenergebnisse

aufeinander abgestimmt

sind. Die einzelnen Arbeitsschritte

sowie das Feinkonzept wurden

bewusst agil gehandhabt, also

kontinuierlich den jeweiligen Erfordernissen

angepasst.

Crossfunktionale

Arbeitsgruppe

Um alle wichtigen Stakeholder

und Perspektiven einzubeziehen,

wurde zu Beginn eine crossfunktionale

Arbeitsgruppe zusammengestellt.

Den Rahmen bildete eine

gemeinsame Workshop-Serie.

Die Arbeit selbst umfasste viele

unterschiedliche Elemente wie

bspw. Interviews, gemeinsame

Arbeits termine, Analysen, Sparrings

& Coachings, Stake holder-

Beteiligung, Berücksichtigung

externer Impulse und firmenweite

Kommunikation.

Die Ergebnisse des Projekts haben

die Grundlage für ein firmenweites

Smart Factory-Programm g eschaffen

und Wittenstein in die Lage versetzt,

das Thema ganzheitlich weiterzuentwickeln.

So wurde ausgehend vom

Reifegrad eine durchgängige Strategie

samt Leitbild gestaltet. Letzteres

beinhaltet neben Vision und Mission,

Handlungsfeldern und Zielen

auch die notwendige Aufbau- und

Ablauf-Organisation sowie Projektsteckbriefe.

Vor allem aber hat

sich ein gut eingespieltes und abgestimmtes

Smart Factory-Kernteam

gebildet, das die Entwicklung langfristig

vorantreiben will. Das Smart

Factory-Programm von Wittenstein

steuert heute viele unterschiedliche

Projekte, die zugehörige Strategie

wird fortlaufend optimiert und das

Kernteam sorgt für unternehmensweites

Alignment.

Zusammenfassung

Die Smart Factory ist ein innovatives,

komplexes Gebilde, das

in seinen Teilaspekten sehr individuell

auf den Einzelfall abgestimmt

werden muss. Dazu zählen

eine Vielzahl von Themenfeldern:

Automatisierung in der Intralogistik,

papierlose Fertigung, Künstliche

Intelligenz, Robotik, agile Organisation,

resilientes Unternehmen,

cyber physische Assistenzsysteme

oder auch wertstromübergreifende

Regelschleifen.

© depositphotos / Melpomene

Klar ist: Wer heutzutage hochwertige,

kundenspezifische Produkte

auf den Markt bringen will,

der wird von den Vorteilen moderner

Produktionsanlagen, also dem

Konzept der Smart Factory, profitieren.

Unabhängig von der Branche.

Und wenn die Smart Factory ihre

benötigte Energie dann noch aus

erneuerbaren Quellen bezieht,

wie schon vor über zwei Jahrhunderten

in der Baumwollspinnerei in

Ratingen: umso besser! ◄

116 PC & Industrie 12/2025


Künstliche Intelligenz

KI-Trends in der Industrie

Neue Möglichkeiten für Supply-Chain und Smart Factory

AI Reasoning im Qualitätsmanagement

Andreas Dangl

Geschäftsführer

Fabasoft Approve GmbH

www.fabasoft.com

Durch steigende regulatorische

Anforderungen und globalen Wettbewerbsdruck

setzen immer mehr

Industrieunternehmen auf digitale

Prozesse. Während Cloud-Technologien

die Basis für Transparenz

und Effizienz schaffen, eröffnen Entwicklungen

in der künstlichen Intelligenz

(KI) neue Möglichkeiten – von

der vorausschauenden Analyse bis

zum automatisierten Reasoning.

Von Datensilos

zur gemeinsamen

Datenumgebung

Datensilos dominieren den Alltag

vieler Industriebetriebe. Informationen

liegen verteilt in E-Mail-Postfächern,

Excel-Tabellen oder abteilungsspezifischen

Ablagesystemen.

Das verursacht nicht nur zusätzlichen

Abstimmungsaufwand und

redundante Arbeitsschritte, sondern

erschwert die Transparenz entlang

der gesamten Supply-Chain.

Eine gemeinsame

Umgebung

Cloudbasierte Dokumenten- und

Qualitätsmanagementsysteme lösen

© Pakin Jarerndee via Getty Images

diese Schwächen auf, indem sie

sämtliche projektrelevanten Daten

in einer gemeinsamen Umgebung

bündeln. Alle Beteiligten erhalten

jederzeit Zugang zu denselben, aktuellen

Informationen – unabhängig

von Standort oder Zeitzone. Über

Schnittstellen lassen sich externe

Use Cases in Fabasoft Approve, © Fabasoft Approve

Anwendungen wie ERP-Systeme

oder Lieferantenportale nahtlos integrieren.

Das Ergebnis ist eine einheitliche

Datenbasis, die Informationssilos

aufbricht und den kontinuierlichen

Datenfluss über Unternehmensgrenzen

hinweg sicherstellt.

KI als Motor

für die Transformation

Während Cloud-Plattformen die

technologische Grundlage bilden,

ist es die KI, die die Digitalisierung

auf eine neue Ebene hebt. Künstliche

Intelligenz erkennt Muster in

Informationen, extrahiert automatisch

Metadaten aus technischen

Dokumenten und übernimmt wiederkehrende

Aufgaben, etwa bei

der Erstellung von Prüfplänen.

Mit dem Ansatz des „AI Reasoning“

geht die Technologie einen entscheidenden

Schritt weiter. Dabei

verarbeitet sie Informationen nicht

nur, sondern versteht diese in ihrem

Kontext und verknüpft sie intelligent

miteinander. Ein Beispiel ist die

Mangelerfassung: Die Technologie

ermöglicht es, relevante Daten

automatisch aus E-Mails zu extrahieren,

in strukturierte Workflows

zu überführen und innerhalb eines

8D-Prozesses zu bearbeiten. Das

reduziert den manuellen Aufwand

erheblich, steigert die Datenqualität

und sorgt für nachvollziehbare

Entscheidungen.

PC & Industrie 12/2025 117


Künstliche Intelligenz

Praxisnahe Use Cases

und konkrete Vorteile

In der Praxis sind die Einsatzbereiche

vielfältig. Unternehmen

nutzen KI-basierte Anwendungen,

um komplexe Projektdaten in Form

von 360-Grad-Sichten transparent

darzustellen und so Zusammenhänge

zwischen technischen

Zeichnungen, Zertifikaten oder

kaufmännischen Daten sichtbar

zu machen. Internationale Zusammenarbeit

funktioniert durch KIgestützte

Übersetzungen in mehr

als 180 Sprachen. Das System

befüllt Fragenkataloge für Lieferantenaudits

oder Prüfpläne automatisiert

aus bestehenden Dokumenten.

Chatfunktionen ermöglichen

den direkten Dialog mit technischen

Unter lagen in natürlicher

Sprache. Interaktive Ansichten

von Konstruktionszeichnungen

verknüpfen sich unmittelbar mit

Bestell- und Fertigungsinformationen.

Diese Entwicklungen führen

zu erheblichen Zeit- und Ressourceneinsparungen

und schaffen

neue Freiräume für Innovation

und andere wertschöpfende

Tätigkeiten.

Erfolgsfaktor Datenkultur

Eine solide Datenstrategie stellt

die Basis aller Fortschritte dar. Ohne

aktuelle, konsistente und qualitativ

hochwertige Informationen bleibt das

Potenzial der KI ungenutzt. Deshalb

wird eine datengetriebene Unternehmenskultur

immer mehr zum Schlüsselfaktor

für den Erfolg. Dazu gehören

klare Richtlinien für den Umgang

mit Daten ebenso wie die kontinuierliche

Pflege und Aktualisierung

der Informationsbestände. Entscheidend

ist außerdem die Auflösung

von Abteilungs- und Standortgrenzen,

um einen unternehmensweiten

Zugang zu relevanten Daten sicherzustellen.

Gleichzeitig ist es wichtig,

Mitarbeitende zu befähigen, diese

Technologien aktiv zu nutzen. Low-

Code-/No-Code-Werkzeuge tragen

dazu bei, dass Fachbereiche Prozesse

eigenständig anpassen und

optimieren.

Auf dem Weg

zur Smart Factory

Dokumentenmanagement in Fabasoft Approve, © Fabasoft Approve

Die digitale Transformation entlang

der Supply-Chain ist damit

mehr als ein reines Technologieprojekt.

Sie bildet die Grundlage

für die Weiterentwicklung zur

Smart Factory. Unternehmen, die

ihre Dokumentations- und Qualitätsprozesse

digitalisieren, durch

KI erweitern und global vernetzen,

schaffen die Voraussetzungen für

Transparenz, Effizienz und Resilienz.

Damit sichern sie nicht nur

ihre Wettbewerbsfähigkeit, sie

erschließen zugleich neue Möglichkeiten

für innovative Geschäftsmodelle

in einer zunehmend vernetzten

Industrie.

Wer schreibt:

Andreas Dangl ist Entrepreneur

und Geschäftsführer der Fabasoft

Approve GmbH. In seiner Funktion

unterstützt er Unternehmen aus der

Industrie bei der Einführung von KIgestütztem

Dokumenten- und Qualitätsmanagement.

Pro Minute fallen 21 Hektar Wald.

So schnell kann er

leider nicht weglaufen.

Hilf mit! Gemeinsam schützen wir weltweit Wälder

und ihre Bewohner. Spende jetzt auf wwf.de/wald

Die Vernichtung der Wälder in Amazonien und weltweit bedroht Millionen von

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118 PC & Industrie 12/2025


Sicherheit

Blindes Vertrauen war gestern:

Das neue Sicherheitsparadigma

für die digitale Logistik

Rentabilität mit mobilen industriellen Robotern steigern

Autor:

Denis Niezgoda

Chief Commercial Officer

International

Locus Robotics

www.locusrobotics.com

Moderne Lagerumgebungen

arbeiten heute, dank mobiler Automatisierungslösungen,

mit beeindruckender

Präzision. Durch ein

harmonisches Zusammenspiel

von Mensch und Technologie werden

Abläufe beschleunigt, Durchlaufzeiten

verkürzt und dadurch die

gesamte Prozesseffizienz enorm

gesteigert. Um diese technologische

Leistungsfähigkeit zu er reichen,

bedarf es jedoch einer hochkomplexen

digitalen Infrastruktur. In dieser

sind Steuerung und Planung der

Warenflüsse, automatisierte Kommissionierung,

Bestandsverwaltung,

Transport logistik, Sicherheits- und

Zugriffssysteme sowie die Vernetzung

mit Lieferkettenmanagement

und Echtzeitüberwachung eng miteinander

verzahnt.

Autonome mobile Roboter

Insbesondere autonome mobile

Roboter (AMR) werden dabei zunehmend

zu erfolgsentscheidenden

Werkzeugen innerhalb dieser vernetzten

Logistik. Eingebunden in

ein Öko system aus Sensoren und

dirigiert von KI-gestützten, cloudbasierten

Steuerungsplattformen,

sorgen sie dafür, dass Betreiber von

Lagerumgebungen auch in Spitzenzeiten

und angesichts eines anhaltenden

Arbeitskräftemangels hochflexibel

und maximal erfolgreich

arbeiten können. Diese umfassende

digitale Vernetzung hat sich damit

längst zum Motor moderner Lagerlogistik

entwickelt. Doch mit jedem

digitalen Knotenpunkt, jeder Datenverbindung

und jeder Schnittstelle

wächst auch die Angriffsfläche für

Cyberkriminelle.

Wenn Lieferketten

zum Einfallstor werden

Forscher des Massachusetts

Institute of Technology kamen im

Rahmen einer aktuellen Studie [1]

zu dem Ergebnis, dass die Migration

in Cloud-Umgebungen, vernetzte

Lieferkettenstrukturen und

die maschinenübergreifende Kommunikation

Schwachstellen schaffen,

die mit herkömmlichen Schutzkonzepten

nicht mehr beherrschbar

sind. Öffentlich zugängliche Netzwerkzugänge,

heterogene Sicherheitsstandards

und fragmentierte

IT-Landschaften bieten Angreifern

zahlreiche Ansatzpunkte. Hinzu

kommen Risiken in der Automatisierungstechnik

selbst sowie an den

Schnittstellen zwischen menschlichen

Bedienern und Maschinen.

Traditionelle Sicherheitsmaßnahmen

– meist eine Firewall als Schutzwall

um das Unternehmensnetzwerk –

haben als alleinige Sicherheitsinstanzen

ausgedient.

Existenzielle Bedrohung

Die Zahlen sprechen eine klare

Sprache: Die Dimension der dadurch

herrschenden Gefahr lässt sich nicht

länger ignorieren. Der Digitalverband

Bitkom zeichnete bereits 2024 ein

dramatisches Bild [2]: 81 Prozent

aller deutschen Unternehmen wurden

innerhalb von zwölf Monaten Opfer

von Datendiebstahl, Spionage oder

Sabotage – ein Anstieg von neun

Prozentpunkten gegenüber dem

Vorjahr. Der volkswirtschaftliche

Schaden erreichte infolgedessen

die Rekordmarke von 266,6 Milliarden

Euro, eine Steigerung um

29 Prozent. Allein durch Cyberkriminalität

hatte die deutsche Wirtschaft

Verluste von 178,6 Milliarden

Euro zu beklagen, wobei Ransomware

und Phishing die bevorzugten

Angriffsmethoden darstellen.

Noch alarmierender ist die Tatsache,

dass 65 Prozent der betroffenen

Firmen ihre Existenz durch

Cyberattacken aktuell real bedroht

sehen. Im Jahr 2021 lag der Wert

noch bei lediglich 9 Prozent. Diese

Entwicklung macht deutlich, dass

digitale Sicherheit längst kein optionales

Zusatzfeature mehr darstellt,

sondern sicherheits- und erfolgsentscheidend

ist. Betriebsunterbrechungen,

Lieferausfälle und Datenverluste

gefährden nicht nur Wertschöpfungsketten,

sondern auch das

mühsam aufgebaute Vertrauen von

Kunden und Geschäftspartnern.

Never Trust, Always Verify

Das neue Sicherheitsparadigma:

Die erfolgversprechendste

Antwort auf diese Bedrohungslage

heißt Zero Trust. Dieses Sicher-

PC & Industrie 12/2025 119


Sicherheit

heitskonzept bricht radikal mit bisherigen

Logiken, denn es geht nicht

mehr davon aus, dass Nutzer und

Geräte innerhalb des Firmennetzwerks

auto matisch vertrauenswürdig

sind. Stattd essen gilt, dass jeder

Zugriff – von innen wie von außen

– kontinuierlich überprüft, authentifiziert

und autorisiert werden muss.

Zero Trust funktioniert dabei wie

eine digitale Grenzkontrolle, die bei

jeder Transaktion Identität, Berechtigung

und Herkunft akribisch prüft.

Strategiewechsel

Dieser Strategiewechsel ist schon

lange überfällig, denn manipulierte

Software, kompromittierte Nutzerkonten

und gezielte Phishing- Attacken

überwinden traditionelle Perimeterschutzmaßnahmen

längst mühelos.

Laut dem Analystenhaus Gartner [3]

werden bis Ende 2025 mindestens

60 Prozent aller Unternehmen weltweit

eine Zero-Trust-Strategie implementiert

haben. Insbesondere die

Logistikbranche ist hier besonders

gefragt, da ihre komplexen, weitverzweigten

Strukturen sie zu einem

besonders lohnenden Ziel machen.

Sichere Automatisierung

Zero Trust in der Praxis: Führende

Anbieter autonomer mobiler

Roboter, wie etwa Locus Robotics,

haben Zero Trust bereits von

Beginn an in ihre Systemarchitektur

integriert. Die Roboterflotten kommunizieren

ausschließlich über

verschlüsselte, private Netzwerke.

Jede Datenübertragung durchläuft

mehrfache Authentifizierungsstufen,

wobei Kontroll- und Datensysteme

strikt getrennt voneinander arbeiten.

Diese Architektur isoliert potenzielle

Schwachstellen und ermöglicht es,

Bedrohungen frühzeitig zu identifizieren

und zu neutralisieren.

Spezifische Risiken

Gerade bei autonomen Systemen

zeigen sich spezifische Risiken:

GPS-Spoofing kann Roboter fehlleiten,

Funkstörungen die Kommunikation

unterbrechen oder unsichere

Betriebssysteme Einfallstore öffnen.

Das Zero Trust Maturity Model [4] der

US-amerikanischen Cybersecurity

and Infrastructure Security Agency

definiert fünf zentrale Schutzebenen:

Identität, Gerät, Netzwerk, Applikation

und Daten. Moderne Sicherheitskonzepte

kombinieren daher

verschlüsselte Netzwerke, mehrstufige

Authentifizierung, dynamische

Zugriffsrechte und verhaltensbasierte

Zugriffskontrolle.

Identity & Access

Management

Besonders das Identity & Access

Management hat sich hierbei besonders

bewährt. Dieses Frame work

verwaltet digitale Identitäten in

Echtzeit und passt Berechtigungen

dynamisch an aktuelle Verhaltensmuster

an. So lässt sich präzise

steuern, wer auf welche Ressourcen

zugreifen darf – wodurch

Sicherheitsrisiken unmittelbar minimiert

werden.

Der unterschätzte

Faktor Mensch

Doch selbst die ausgefeilteste

Technologie bleibt wirkungslos,

wenn der Mensch zur eigentlichen

Schwachstelle wird. Social Engineering

– die gezielte Manipulation von

Menschen mit der klaren Absicht,

sie zur Preisgabe vertraulicher Informationen

zu bewegen oder sicherheitsgefährdende

Handlungen auszuführen

– zählt nach wie vor zu den

erfolgreichsten Angriffsmethoden.

Nur durch kontinuierliche Schulungen,

gezielte Awareness-Programme

und eine gelebte Sicherheitskultur

lässt sich dieses Risiko

in Unternehmen effektiv und nachhaltig

eindämmen. Zero Trust darf

deshalb nicht allein als reine IT-

Initiative verstanden werden, sondern

muss fest im Unternehmensbewusstsein

verankert sein.

Strategischer Vorteil

durch umfassenden Schutz

Die Einführung von Zero Trust ist

mehr als eine Schutzmaßnahme –

sie ist ein strategischer Wettbewerbsvorteil.

Unternehmen, die diesen

Ansatz konsequent umsetzen, erfüllen

nicht nur regulatorische Anforderungen

wie ISO 27001, NIST oder

den BSI IT-Grundschutz. Vielmehr

stärken sie ihre Resilienz, schützen

sich effektiver vor Bedrohungen und

bauen Vertrauen bei Kunden und

Partnern auf. KI-gestützte Threat-

Intelligence-Systeme ermöglichen

es zudem, Angriffe schneller zu

erkennen und gezielter abzuwehren.

Digitale Sicherheit

Eine fortwährende Reise: Die

Weiterentwicklung von Logistiksystemen

schreitet kontinuierlich

voran und parallel dazu wandelt

sich auch das Spektrum und die

Intensität von Cyberbedrohungen.

Technologische Innovationen wie

etwa die Blockchain für mehr Lieferkettentransparenz,

digitale Zwillinge

oder der 5G-Mobilfunkstandard

stellen fortlaufend neue Anforderungen

an die IT-Sicherheit. Unternehmen,

die ihre Wettbewerbsfähigkeit

und das Vertrauen ihrer Kunden

und Partner bewahren möchten,

müssen Sicherheit als dauerhaften

Transformationsprozess

verstehen. Das Zero-Trust-Prinzip

stellt kein zeitlich begrenztes Projekt

dar, sondern beschreibt einen

fortwährenden Entwicklungspfad

zu einer resilienten und zukunftsfähigen

Logistik. ◄

Referenzen

[1] https://omnichannel.mit.edu/

wp-content/uploads/2025/02/MIT_

OmnichannelSupplyChain_WarehouseFutureVulnerabilities_2025_

FullReport.pdf

[2] https://www.bitkom.org/Presse/

Presseinformation/Wirtschaftsschutz-2024

[3] https://www.gartner.com/en/news-

room/press-releases/2023-05-10-

gartner-predicts-zero-trust ps://www.

cisa.gov/zero-trust- maturity-model

120 PC & Industrie 12/2025


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Überwachung komplettes Netz

E-Mail-Alarmierung bei Überwachungsverstößen

Analyse von VoIP-Protokollen und Audio-Sprach-Ausgabe

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