12-2025
Fachzeitschrift für Industrielle Automation, Mess-, Steuer- und Regeltechnik
Fachzeitschrift für Industrielle Automation, Mess-, Steuer- und Regeltechnik
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Dezember 12/2025 Jg. 29
Keine Kompromisse beim ERP-System
PLANAT GmbH, S. 8
SONDERTEIL
EINKAUFSFÜHRER
SOFTWARE/TOOL/KITS
ab S. 49
Editorial
Klaus-Dieter Walter, CEO
SSV Software Systems GmbH
www.ssv-embedded.de
Früher war alles viel komplizierter!
Wenn man ein gesamtes Berufsleben im Umfeld der Software- und Anwendungsentwicklung
mit Mikroprozessoren, Mikrocontrollern und Mikroelektronik verbracht hat, kann man auf
den letzten Metern eines sehr langen Weges auf etliche hochspannende Entwicklungen
zurückblicken. Klar, die Hardware hinter dem Begriff „Mikro“ hat sich phänomenal
weiterentwickelt. Noch sehr viel spannender sind aber auf einmal die Veränderungen im
Bereich der Softwareentwicklung für Mikrorechneranwendungen. Hier konnte man innerhalb
der letzten 50 Jahre zwar schon einige beachtliche Innovationen beobachten, allerdings
mit inkrementeller Ausrichtung. Zunächst musste man noch „händisch“ übersetzen, den
Maschinencode als Folge hexadezimaler Zahlen direkt in ein Programmiergerät eintippen
und in ein EPROM brennen. Dann kamen irgendwann die ersten Cross-Assembler für PCs
mit Diskettenlaufwerken auf den Markt. Zusammen mit der Verbreitung von Festplatten
setzen sich PL/M- und etwas später C- (Cross) Compiler durch. In den 80er und 90er
Jahren gab es die ersten Anwendungen mit Turbo Pascal, Embedded Java und etlichen
anderen „Hochsprachen“. Irgendwann hatte sich dann aber C/C++ etabliert. Die Werkzeug-
Innovationen verlagerten sich anschließend mehr in den Bereich des Debuggens und der
Teamorganisation.
Entwickler konnten sich nun eine sehr lange Zeit auf das Codieren in C/C++, Testen und
die Fehlersuche konzentrieren. Da es in diesem Bereich schon immer zu wenig Experten
gab, wurden integrierte Entwicklungsumgebungen mit umfangreichen Assistenzfunktionen,
spezielle graphische Werkzeuge und sogar „Low Code“- bzw. „No Code“-Tools geschaffen,
um sog. „Citizen Developer“ die Anwendungsentwicklung für Mikrorechner zu ermöglichen.
Trotz allem musste man immer noch die Nutzung der umfangreichen Funktionen des
jeweiligen Werkzeugs erlernen und zumindest den Programm- und Datenfluss zwischen
„Input“ und „Output“ verstehen. Beim Umfang des erzeugten Maschinencodes konnte man
über die Jahrzehnte teilweise ein exponentielles Wachstum beobachten, die Codequalität
entwickelte sich meines Erachtens aber teilweise umgekehrt proportional – siehe z. B.
die Cybersicherheit.
Abgesehen davon, dass sich ein paar weitere Programmiersprachen, wie JavaScript,
Python und Rust sowie Normen zur Codequalität verbreiteten, passierte im Bereich
der Embedded-Software nicht mehr allzu viel. Dann, gegen Ende 2022, stellte das
US-Unternehmen OpenAI einen Chatbot mit dem Namen „ChatGPT“ vor und schafft
damit völlig neue Möglichkeiten für Entwickler: Auf einmal kann man z. B. in natürlicher
Sprache eine IoT- oder Embedded-KI-Anwendung programmieren. Man formuliert in
einem Prompt die Anforderungen in verständlichen Sätzen als Fragestellung mit einer
mehr oder weniger ausführlichen Beschreibung zum Kontext und erhält vom Chatbot den
passenden Code in der gewünschten Programmiersprache für die jeweilige Zielumgebung.
Eine solche Sprunginnovation gab es im Bereich der Softwareentwicklung zuvor noch
nie. Theoretisch ergibt sich dadurch eine bisher unvorstellbare Effizienzsteigerung bei
der Softwareentwicklung. Mit der Hilfe eines ChatBots, wie ChatGPT, Google Gemini
oder dem GitHub Copilot, kann aber auch ein unerfahrener Citizen Developer eine
komplexe KI-Anwendung mit Machine-Vision-Komponenten realisieren, um irgendetwas
in einer Produktionslinie zu optimieren (ChatBots sind auch ein Lösungsbaustein für den
Fachkräftemangel).
Nun kann man in der Tat darüber streiten, ob effizientere Entwicklungs prozesse für
Embedded Software bereits zu mehr Wettbewerbsfähigkeit führen. Auf jeden Fall sollten
wir die generative KI nutzen, um unsere Produkte zügig mit werthaltigen KI-Fähigkeiten
auszurüsten. Multimodale Benutzerinterfaces mit Sprachdialogen, 3D-Gestenerkennung und
LLM-basierten Assistenzfunktionen, die den jeweiligen Anwendungskontext kennen, sind
ja nun mit überschaubarem Aufwand realisierbar und beim derzeitigen Innovationstempo
passt das alles bald in einen Mikrocontroller. Schließlich soll das Produkt der Zukunft den
Benutzer verstehen und nicht umgekehrt.
Ihr
Klaus-Dieter Walter
PC & Industrie 12/2025 3
Inhalt 12/2025
Dezember 12/2025 Jg. 29
3 Editorial
4 Inhalt
8 Titelstory
10 Aktuelles
13 Sicherheit
14 IPCs/SBCs/Module/Embedded
22 Automatisierung
24 Komponenten/Stromversorgung
34 Bedienen und Visualisieren
37 Sensoren
42 Mess- und Prüftechnik/
Qualitätssicherung
44 Kommunikation
47 Bildverarbeitung
49 Einkaufsführer Software/Tools/Kits
76 Software/Tools/Kits
98 Digitalisierung
102 Künstliche Intelligenz
Keine Kompromisse beim ERP-System
PLANAT GmbH, S. 8
SONDERTEIL
EINKAUFSFÜHRER
SOFTWARE/TOOL/KITS
ab S. 49
Keine Kompromisse
beim ERP-System
In einer Zeit, in der der produzierende
Mittelstand mit Lieferkettenproblemen,
Fachkräftemangel und dynamischen Märkten
kämpft, ist eine maßgeschneiderte ERP-
Software, die exakt den Anforderungen
genügt, essenziell. 8
Zeitschrift für Mess-, Steuer- und Regeltechnik
Herausgeber und Verlag:
beam-Verlag
Dipl.- Ing. Reinhard Birchel
Inh. Claudia Birchel
Georg-Voigt-Str. 41
35039 Marburg
info@beam-verlag.de
www.beam-verlag.de
Redaktion:
Christiane Erdmann
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Anzeigen:
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Tel.: 015568-085372
Erscheinungsweise:
monatlich
Satz und Reproduktionen:
beam-Verlag
Druck & Auslieferung:
Bonifatius GmbH, Paderborn
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Der beam-Verlag übernimmt trotz sorgsamer
Prüfung der Texte durch die Redaktion keine
Haftung für deren inhaltliche Richtigkeit.
Alle Angaben im Einkaufsführerteil
beruhen auf Kundenangaben!Handelsund
Gebrauchsnamen, sowie Warenbezeichnungen
und dergleichen werden
in der Zeitschrift ohne Kennzeichnungen
verwendet. Dies berechtigt nicht zu der
Annahme, dass diese Namen im Sinne der
Warenzeichen- und Markenschutzgesetzgebung
als frei zu betrachten sind und von
jedermann ohne Kennzeichnung verwendet
werden dürfen.
Mit Vision AI zu mehr
Qualität und Effizienz
Visuelle Informationen spielen in
industriellen Produktionsumgebungen
eine Schlüsselrolle. Sie liefern Hinweise
auf Produktqualität, Prozesszustände
und Materialflüsse. 104
Cloud-Native, Container
und Kubernetes besser
verstehen
Cloud-Native, Container und Kubernetes sind
außerhalb der IT-Welt eher abstrakte Themen,
die für Unternehmen jedoch strategisch
immer wichtiger werden, um die Infrastruktur
wettbewerbsfähig zu machen. 92
Circular Society in der
Automatisierungstechnik
Das Zukunftsthema Circular Society
zeigt eindrucksvoll, wie sich Technologie,
Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Bildung
miteinander verbinden lassen, um die
Industrie zukunftsfähig zu machen. 10
4 PC & Industrie 12/2025
Mit Graphdatenbanken ERP-, MES- und
Supply-Chain-Daten verknüpfen
Lieferengpässe, volatile Rohstoffpreise und geopolitische Unsicherheiten
setzen Produktions netzwerke unter Druck. Wer hier mit traditionellen
Planungssystemen agiert, reagiert oft zu spät. 78
KI zwischen Hoffnung
und Risiko
Warum IT-Security der Schlüssel zur Resilienz
bleibt. 102
Shopfloor und ERP
intelligent verbinden
Digitalisierung wird im Fertigungsumfeld häufig als
Wundermittel für die Industrie betrachtet. 88
So wird künstliche Intelligenz
zum strategischen Erfolgsfaktor
Die Einführung von Generativer KI (GenAI) in Unternehmen
ist mit einer Reihe von Herausforderungen verbunden, birgt
aber auch erhebliche Potenziale. 108
SONDERTEIL
EINKAUFSFÜHRER
SOFTWARE/TOOLS/KITS
ab Seite 49
Wenn Maschinen sprechen lernen
Warum KI-Assistenten die stille Revolution der Produktion sind 106
Produktindex. ..............................50
Produkte und Lieferanten .....................51
Firmenverzeichnis ..........................66
PC & Industrie 12/2025 5
Fachartikel exklusiv im ePaper
Wie Unternehmen IT und OT ganzheitlich absichern können
Während IT-Systeme seit Jahren im Zentrum der Sicherheitsstrategien stehen,
bleibt die Operational Technology (OT) vieler Unternehmen ein blinder Fleck.
Dabei kann OT von der IT lernen – durch die Konvergenz beider Welten.
Etablierte Schutzmechanismen und Security as a Service helfen, Risiken
sichtbar zu machen und Angriffe frühzeitig abzuwehren. 111
Cyber Resilience Act
Mit dem Cyber Resilience Act (CRA) will die EU die wachsenden Risiken
durch Cyberangriffe eindämmen und die Sicherheit digitaler Produkte auf ein
einheitliches Niveau heben. Betroffen sind alle Hersteller von Hard- und Software
mit digitalen Funktionen, die nun gefordert sind, die neuen Pflichten technisch
wie organisatorisch umzusetzen. Spätestens im Dezember 2027 müssen die
Vorgaben vollständig erfüllt sein. 113
Smart, vernetzt und voller Chancen
Ende des 18. Jahrhunderts brauchte es nur ein paar Wasserräder, um
im rheinischen Ratingen die erste vollmechanische Baumwollspinnerei
Kontinentaleuropas zu betreiben. Moderne Fabriken haben mit staubigen und
auf simpler Mechanik beruhenden Produktionsprozessen nichts mehr zu tun. In
den zweieinhalb Jahrhunderten, die zwischen den Anfängen der industriellen
Fertigung und der heutigen Smart Factory liegen, haben sich die industriellen
Herstellungsprozesse massiv verändert. Ein technologischer, kultureller und
auch gesellschaftlicher Quantensprung. 115
KI-Trends in der Industrie
Durch steigende regulatorische Anforderungen und globalen Wettbewerbsdruck
setzen immer mehr Industrieunternehmen auf digitale Prozesse. Während
Cloud-Technologien die Basis für Transparenz und Effizienz schaffen, eröffnen
Entwicklungen in der künstlichen Intelligenz (KI) neue Möglichkeiten – von der
vorausschauenden Analyse bis zum automatisierten Reasoning. 117
Blindes Vertrauen war gestern:
Das neue Sicherheitsparadigma für die digitale Logistik
Moderne Lagerumgebungen arbeiten heute, dank mobiler
Automatisierungslösungen, mit beein druckender Präzision.
Durch ein harmonisches Zusammenspiel von Mensch und Technologie
werden Abläufe beschleunigt, Durchlaufzeiten verkürzt und dadurch
die gesamte Prozesseffizienz enorm gesteigert. 119
Hier finden Sie das ePaper mit zusätzlichem Fachartikel-Teil: https://webkiosk.epaper-kiosk.beam-verlag.de
Alle Fachartikel einzeln als pdf zum kostenlosen Download, sortiert nach Rubriken, finden Sie unter:
https://www.beam-verlag.de/fachartikel-aus-pc-industrie/
6 PC & Industrie 12/2025
CONNECTING THE
EMBEDDED COMMUNITY
10. –12.3.2026
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Titelstory
Keine Kompromisse beim ERP-System
In einer Zeit, in der der produzierende Mittelstand
mit Lieferkettenproblemen, Fachkräftemangel
und dynamischen Märkten kämpft,
ist eine maßgeschneiderte ERP-Software, die
exakt den Anforderungen genügt, essenziell.
Ein solches System unterstützt produzierende
Unternehmen dabei, ihre Prozesse zu optimieren
und ihre Wettbewerbsvorteile zu sichern.
Autor:
Christian Biebl
Geschäftsführer
PLANAT GmbH
www.planat.de
In der heutigen Geschäftswelt sind Systeme für
Enterprise Resource Planning (ERP) unverzichtbar.
Als zentrales Steuerungsinstrument verbinden
und integrieren sie alle wesentlichen Unternehmensbereiche
– vom Vertrieb und Einkauf
über Produktion und Logistik bis hin zu Finanzen
und Personal. Ein leistungsfähiges ERP-
System ermöglicht effizientere Abläufe und fundiertere
Entscheidungen und verschafft Unternehmen
somit einen klaren Wettbewerbsvorteil.
Angesichts dieser fundamentalen Bedeutung ist
es entscheidend, bei der Einführung und Nutzung
eines ERP-Systems einen konsequenten
Kurs zu verfolgen und kritische Bereiche nicht
durch unüberlegte Kompromisse zu schwächen.
Die Tücke der schnellen Lösungen
Die Einführung eines ERP-Systems ist ein
umfangreiches Vorhaben, das erhebliche interne
Kapazitäten bindet. Verständlicherweise entsteht
im Projektverlauf oft der Wunsch, das Tempo zu
erhöhen oder Kosten zu senken – meist, indem
man vom ursprünglichen Konzept abweicht.
Typische Beispiele für solche kurz fristigen Kompromisse
sind:
• Unzureichende Anforderungsanalyse:
Anstatt die Bedürfnisse aller Bereiche
sauber zu erheben und konkrete Systemleistungen
festzulegen, bleibt es bei einer
groben Übersicht.
• Preisgetriebene Systemauswahl:
Die günstigste Lösung setzt sich durch, statt
derjenigen, die am besten zu Prozessen und
künftigen Unternehmenszielen passt.
• Gestrichene Testphasen:
Um Zeit zu sparen, werden Funktions- und
End-to-End-Tests mit realistischen Daten stark
gekürzt oder ganz ausgelassen.
• Fehlende Datenhygiene:
Unvollständige oder fehlerhafte Altdaten werden
ohne gründliche Bereinigung übernommen.
• Unterschätzte Anwenderschulung:
Trainings für die künftigen Nutzer werden zu
spät angesetzt oder nur im Minimalumfang
durchgeführt.
• Halbherzige Schnittstellen:
Wichtige Integrationen zu CAD/PDM oder
Spezial lösungen werden nur rudimentär oder
gar nicht umgesetzt.
Solche Kompromisse mögen auf den ersten
Blick attraktiv erscheinen, um Zeit oder Geld zu
sparen. Langfristig führen sie jedoch fast immer
zu Problemen, die deutlich teurer und aufwendiger
zu lösen sind als eine sorgfältige Vorgehensweise
von Anfang an.
8 PC & Industrie 12/2025
Titelstory
Schlüsselbereiche
für eine kompromisslose Umsetzung
Damit ein ERP-System sein volles Potenzial
entfaltet und eine verlässliche Basis für das
Unternehmen bildet, ist konsequentes Handeln
in den folgenden Schlüsselbereichen unerlässlich
— ohne Abstriche.
1. Fundierte Anforderungsermittlung
und Prozessdesign:
Eine detaillierte Analyse der Ist-Prozesse sowie
die sorgfältige Definition der Soll-Prozesse
unter Einbindung aller relevanten Stake holder
sind unverzichtbar. Dabei muss ein klares Verständnis
darüber entwickelt werden, welche
Funktionen das System zur Unterstützung der
Geschäftsziele abbilden muss.
2. Strategische Systemund
Partnerauswahl:
Die Entscheidung für ein ERP-System und
dessen Anbieter sollte auf einer umfassenden
Bewertung basieren. Dabei sind neben den funktionalen
Anforderungen auch die technische
Architektur, die Integrationsmöglichkeiten, die
Skalierbarkeit, die Total Costs of Ownership
(TCO) über den gesamten Lebenszyklus sowie
die Branchenkompetenz und Zuverlässigkeit
des Partners zu berücksichtigen.
3. Etablierung hoher Datenqualität und
sorgfältige Migration:
Die Datenintegrität ist entscheidend für die
Nutzbarkeit der im ERP-System verwalteten
Informationen. Dies erfordert eine umfassende
Bereinigung und Aufbereitung der Altdaten
sowie die Implementierung robuster
Prozesse und Standards für das zukünftige
Stammdatenmanagement.
4. Umfassendes Testmanagement:
Eine dedizierte Teststrategie ist obligatorisch.
Die Testphasen müssen ausreichend dimensioniert
sein. Das systematische Testen von
Funktionalitäten, Prozessen und Integrationen
unter realistischen Bedingungen ist der beste
Ansatz, um Fehler vor der Produktivsetzung
zu identifizieren und zu beheben.
5. Investition in Nutzerbefähigung
und Change Management:
Der Erfolg eines ERP-Systems hängt maßgeblich
von seiner Akzeptanz und der korrekten
Nutzung durch die Endanwender ab. Eine proaktive
Kommunikation des Wandels, gezielte,
rollenbasierte Schulungen und kontinuierlicher
Support sind essenziell, um eine hohe Nutzeradoption
und Produktivität zu gewährleisten.
6. Konsequente Implementierung von
Sicherheits- und Compliance-Standards:
ERP-Systeme verwalten hochsensible Unternehmensdaten.
Die strikte Einhaltung interner
und externer Sicherheitsrichtlinien, die
Implementierung differenzierter Zugriffskontrollen
und die Gewährleistung der
Konformität mit relevanten gesetzlichen und
regulatorischen Vorgaben (z. B. Datenschutzbestimmungen)
sind selbstverständliche
Grundvoraussetzungen.
7. Integration in die Systemlandschaft:
Eine reibungslose und zuverlässige Integration
des ERP-Systems mit anderen Fachanwendungen
wie beispielsweise CAD-, CAQoder
anderen Experten-Systemen über definierte
Schnittstellen ist notwendig, um durchgängige
Prozesse zu ermöglichen und eine
konsistente Datenbasis über das gesamte
Unternehmen hinweg sicherzustellen.
Heute die Weichen für morgen stellen
– mit ERP
Kompromisse in den genannten Kernbereichen
wirken sich schnell negativ aus: Die
Betriebs kosten steigen durch Nacharbeit und
Fehlerkorrekturen, die Datenbasis bleibt unzuverlässig
– mit suboptimalen bis falschen Entscheidungen
als Folge. Zudem sinken Anwenderakzeptanz
und Effizienz. Weiterhin drohen
zusätzliche Kosten und Verzögerungen, erhöhte
Compliance-Risiken sowie begrenzte Skalierbarkeit
– all das untergräbt die Zukunftsfähigkeit
des Systems.
Die Implementierung eines ERP-Systems ist
eine strategische Investition, die die Leistungsfähigkeit
und die Agilität eines Unternehmens
auf lange Sicht prägt. Angesichts dieser Tragweite
ist ein disziplinierter, sorgfältiger und in
seinen Kernaspekten kompromissloser Ansatz
nicht nur wünschenswert, sondern eine Notwendigkeit.
Robustes, zukunftsfestes Fundament
Organisationen, die konsequent in sorgfältige
Planung, passgenaue Systemauswahl, stringente
Implementierung, hohe Datenqualität, umfassende
Tests, Qualifizierung der Mitarbeitenden
sowie in Integration und Sicherheit investieren,
schaffen ein robustes, zukunftsfestes Fundament.
So sichern sie operative Exzellenz, belastbare
datengetriebene Entscheidungen und die
nötige Flexibilität, um in dynamischen Märkten
erfolgreich zu agieren.
ERP, das Herzstück
der Digitalisierungsstrategie
Eine kürzlich durchgeführte Umfrage von
Planat unter 196 mittelständischen Unternehmen
aus dem produzierenden Gewerbe hat
zutage gefördert, dass das ERP-System bei
weit über 90 Prozent das Herzstück ihrer Digitalisierungsstrategie
darstellt. In der Befragung
stuften mehr als drei Viertel der kontaktierten
Fertigungs unternehmen das ERP-System als
„sehr wichtig“ und beinahe ein weiteres Fünftel
als „wichtig“ für eine generelle Digitalisierung
ein. „Angesichts dieser zentralen Rolle
ist von höchster Bedeutung, dass das ERP-
System sorgfältig ausgewählt, behutsam eingeführt
und optimal an die firmenspezifischen
Anforderungen angepasst wird“, sagt Christian
Biebl. Er schließt ab: „Eine Investition in kompromisslose
Qualität und Gründlichkeit zahlt sich in
Form eines stabilen, leistungs fähigen Systems
aus, das den unternehmerischen Erfolg nachhaltig
unterstützt.“ ◄
PC & Industrie 12/2025 9
Aktuelles
Circular Society in der Automatisierungstechnik
Weit mehr als nur Kreislaufwirtschaft
Zweite Säule: Bildung
Die zweite Säule ist Bildung: Kinder und
Jugendliche sammeln Plastik an Schulen, lernen
Recycling und Ressourcenschonung kennen
und werden so früh für Nachhaltigkeit sensibilisiert.
Studierende entwickeln in interdisziplinären
Projekten KI-gesteuerte Technologien,
um Plastik mit Drohnen zu detektieren und aufzusammeln,
sowie erste Maschinen zur Weiterverarbeitung.
Parallel erarbeiten Studierende aus
den recycelten Materialien Demonstratoren als
Lehr materialien für Workshops – etwa im Rahmen
von EduDemoS, einem Open-Source-Projekt,
das Kinder praxisnah in MINT- Themen
wie Robotik, IoT oder erneuerbare Energien
einführt. Durch diese Kombination von Praxis
und Bildung entsteht ein Kreislauf, der Industrie,
Wissenschaft und Gesellschaft eng miteinander
zur Circular Society verknüpft.
Deutschland steht vor einer doppelten Herausforderung:
begrenzte, materielle Ressourcen und
ein wachsender Fachkräftemangel in nahezu
allen Branchen. Mit der Hightech-Agenda setzt
die Bundesregierung nun auf Schlüsseltechnologien
wie Künstliche Intelligenz, Mikroelektronik
oder klimaneutrale Energien – doch ohne Nachwuchs
mit starken MINT-Kompetenzen bleiben
diese Strategien wirkungslos. Das Zukunftsthema
Circular Society zeigt eindrucksvoll, wie
sich Technologie, Digitalisierung, Nachhaltigkeit
und Bildung miteinander verbinden lassen, um
die Industrie zukunftsfähig zu machen.
Autor:
Dr. Rainer Stetter
Geschäftsführer der ITQ GmbH
und Gründer der Gerda Stetter Stiftung
„Technik macht Spaß!“
www.itq.de
www.technikmachtspass.org
Von der Circular Economy
zur Circular Society
Eine echte Kreislaufwirtschaft funktioniert nur
nachhaltig, wenn eine Gemeinschaft es sich zum
Ziel setzt, vorhandene Ressourcen so oft wie
möglich wiederzuverwenden und dadurch die
Umwelt nachhaltig zu entlasten. Zwar beschäftigen
sich bereits zahlreiche Initiativen mit Recycling,
doch häufig bleibt es beim Sammeln und
Wiederverwerten von Plastik, ohne dass daraus
wirklich neue Impulse entstehen. Die ITQ GmbH
will das ändern: Mit einem klaren gesellschaftlichen
Ansatz rückt sie die Frage in den Mittelpunkt,
wie sich aus der Circular Economy eine
Circular Society ent wickeln lässt – lebendig,
innovativ und getragen von vielen Akteuren. Die
Vision der ITQ GmbH basiert auf zwei ineinandergreifenden
Säulen:
Erste Säule: Recycling
Die erste Säule bezieht sich auf das Recycling:
Plastikabfälle werden gesammelt und zu
neuen Materialien verarbeitet. Es ent stehen aus
altem Plastik neue Werkstoffe, wie beispielsweise
Filament für den 3D-Drucker. Dabei fördert
ITQ gezielt Initiativen, die Kunststoffabfälle
zu neuen Werkstoffen verarbeiten, wie etwa die
Recyclebar der Startupscheune eines ITQ-Mitarbeiters.
Aus dem neuentstandenen Produkt können
im nächsten Schritt kostengünstig Demonstratoren
und Modelle für die MINT-Bildung von
Kindern und Jugendlichen erstellt werden. Auf
diese Weise entsteht ein greifbarer Kreislauf,
der die abstrakten Prinzipien der Circular Economy
sichtbar macht.
Bildung als Schlüssel für Innovation
Der SPS MAKEATHON 2025 auf der diesjährigen
SPS – Smart Production Solutions in
Nürnberg wird sich dem Thema Circular Society
annehmen. Innerhalb weniger Stunden werden
interdisziplinäre Studierendenteams in enger
Abstimmung mit renommierten Unternehmen
aus der Branche erste Prototypen für Recyclingmaschinen
entwerfen. Weitere MAKEATHONS
und praxisnahe Workshops sorgen dafür,
dass die Prototypen verfeinert werden, MINT-
Demonstratoren gebaut, Materialien getestet
und Wissen an Kinder und Jugendliche weitergegeben
werden. Diese Herangehensweise
ermöglicht nicht nur interdisziplinäres Arbeiten,
sondern bindet junge Talente frühzeitig an die
Technik und Industrie. Ganz nach dem Motto
„Technik macht Spaß!“
Von der Messe in die Society
Mit der Circular Society verfolgt die ITQ
GmbH eine klare Roadmap: 2025 entstehen
kleine Prototypen und Konzeptideen auf dem
10 PC & Industrie 12/2025
Aktuelles
SPS Makeathon, 2026 werden erste Ergebnisse
auf der interpack präsentiert, 2027 folgt
die finale Präsentation aller entwickelten MINT-
Demonstratoren und Recycling-Prototypen auf
der Messe automatica. Langfristig soll das Projekt
ein Modell für die gesamte Branche werden,
welches Technologie, Bildung und gesellschaftliches
Engagement miteinander vereint.
Entscheidend ist, dass Formate wie der SPS
MAKEATHON die Brücke zwischen Messehallen
und Klassenzimmern schlagen. Sie zeigen:
Nachhaltigkeit und Digitalisierung sind keine
abstrakten Ziele, sondern konkrete Aufgaben,
die alle Generationen betreffen – vom Schüler,
der Plastik sammelt, über die Studierende, die
Demonstratoren baut, bis zum Unternehmen,
das neue Produktionsprozesse gestaltet.
Hand in Hand
Mit Mut in die Zukunft: Für die Industrie bietet
Circular Society dreifachen Nutzen: neue Technologien
und ressourcenschonende Prozesse, die
frühzeitige Einbindung von Nachwuchs in MINT-
Themen und die Sichtbarmachung nachhaltiger
Kreisläufe durch Demonstratoren.
Circular Society zeigt eindrucksvoll, wie Industrie,
Bildung und Nachhaltigkeit Hand in
Hand gehen können. Der SPS Makeathon ist
nur der Auftakt: Demonstratoren, Workshops
und Technologie verschmelzen zu einem Modell,
das Ressourcen schonung, MINT- Bildung und
Recruiting vereint und damit eine Blaupause für
die Zukunft der Automatisierungsbranche bietet.
Wer schreibt:
Seit über 20 Jahren engagiert sich Herr
Dr. Stetter für inter disziplinäre Projekte mit
Universitäten, um Studierenden eine innovative,
praxisnahe und industrie taugliche Ausbildung
zu vermitteln. 2011 gründete er die Stiftung
„Technik macht Spaß“, mit dem Ziel die
Jugend mehr für Technik zu begeistern und
Wirtschaft und Aus bildung besser im MINT-
Umfeld zu vernetzen. ◄
m2m Germany präsentiert neues Corporate Design
Neues Erscheinungsbild zum 18. Jubiläum
m2m Germany GmbH
info@m2mgermany.de
www.m2mgermany.de
Nach 18 Jahren Unternehmensgeschichte
hat die m2m Germany
GmbH erstmals ihr Corporate
Design grundlegend überarbeitet.
Im Rahmen des 18-jährigen
Firmenjubiläums, das am 2. September
2025 gefeiert wurde, präsentierte
das Unternehmen sein
neues Erscheinungsbild mit
modernisiertem Logo, frischem
Farbkonzept und einem angepassten
Leitspruch: „Empowering
wireless digitalisation“.
Mit dem neuen Corporate Design
trägt m2m Germany der technologischen
Entwicklung der vergangenen
Jahre Rechnung. Was einst
mit klassischer Datenfernübertragung
begann, hat sich zu umfassenden
Lösungen für die digitale
Transformation rund um das Internet-der
Dinge (IoT) und der Industrie
4.0 entwickelt.
„Mein Vater und Unternehmensgründer
Michael Nickolai sagt
manchmal augenzwinkernd: Früher
hieß es DFÜ – Datenfernübertragung.
Heute geht es längst um
mehr: vernetzte Prozesse, intelligente
Maschinen und die Entwicklung
neuer Geschäftsmodelle.
Unser neues Design und
der neue Leitspruch bringen diese
Entwicklung und unsere Rolle im
Ökosystem auf den Punkt“, so
Geschäftsführer Marius Nickolai,
der das Unternehmen inzwischen
in zweiter Generation gemeinsam
mit Ralf Schoula führt.
Der neue Claim „Empowering
wireless digitalisation“ unterstreicht
die Rolle von m2m Germany als
Enabler für drahtlose Kommunikation
und digitale Innovation.
Das Unternehmen unterstützt seit
seiner Gründung 2007 vorrangig
Kunden aus Industrie, Systemintegration
und Energieversorgung
bei der erfolgreichen Umsetzung
von Digitalisierungsprojekten mit
Schwerpunkt auf drahtlosen IoTund
M2M-Lösungen.
Mit dem Redesign verbindet m2m
Germany Tradition und Zukunft: Das
neue Erscheinungsbild bleibt der
Markenidentität treu, wirkt jedoch
klarer, moderner und dynamischer,
ganz im Sinne der digitalen Vernetzung,
die das Unternehmen seit
fast zwei Jahrzehnten prägt. ◄
PC & Industrie 12/2025 11
Aktuelles
Intelligente und vernetzte Ökosysteme
für Echtzeit-Einblicke und Innovation
Advantech auf der SPS 2025
• Bosch Rexroth stellt sein offenes
und app-basiertes Betriebs system
ctrlX OS vor, das sich effektiv mit
der UNO-Serie von Edge-IPCs von
Advantech kombinieren lässt, um
flexible und skalierbare Automatisierung
zu ermöglichen.
• SALZ Automation, Spezialist für
maßgeschneiderte Automatisierungslösungen,
wird seine Steuerungs-
und Softwaresysteme für
Anwendungen jeder Komplexität
vorstellen, darunter die Virtual-Safety-Master-Technologie.
Advantech, ein weltweit führender
Anbieter im Bereich Edge-Computing
und intelligente Systeme, wird
vom 25. bis 27. November 2025 auf
der Fachmesse SPS in Nürnberg
vertreten sein. Unter dem Motto
„Edge Computing & WISE-Edge
in Aktion” wird das Unternehmen
in Halle 7 (Stand 380), demonstrieren,
wie seine WISE-Edge-Plattform
Edge-Computing, KI und Implementierung
vereint, um intelligente Echtzeit-Abläufe
in zahlreichen Industriezweigen
zu ermöglichen.
Praxisnahe Lösungen
demonstrieren
Jash Bansidhar, Associate Vice
President, Industrial Automation
bei Advantech Europe: „Die SPS ist
eine wichtige Veranstaltung für uns,
um Neuerungen in den Bereichen
Edge-Computing, KI und industrielles
IoT zu präsentieren.
Halle 7, Stand 380
Advantech
www.advantech.com/en-eu
Hier treffen sich Entscheidungsträger,
Entwickler und Systemintegratoren.
Die Fachmesse hilft uns dabei,
praxisnahe Lösungen zu demonstrieren
und Partnerschaften innerhalb
unseres wachsenden Ökosystems zu
stärken, zu dem führende Technologiepartner
wie NVIDIA, Intel, AWS
und Qualcomm gehören.“
Strategischer Partner
Laut Jash Bansidhar suchen Kunden
heute mehr als nur Technologie.
„Sie möchten, dass wir ihre Anforderungen
und ihre Wachstumsfelder
verstehen. Das bedeutet,
dass wir uns vom Lieferanten zum
strategischen Partner ent wickeln
müssen. Was uns so einzigartig
macht, ist, dass wir die Hardwareals
auch Software-Expertise bieten,
um eine echte IT/OT-Konvergenz
zu erreichen. Wir decken alles ab,
von der Datenerfassung, Kommunikation,
Zertifizierung und Protokollkonvertierung
bis hin zu Edge-
Computing- und IoT-Software-
Frameworks. Damit sind wir ein
starker Wegbereiter der digitalen
Transformation.“
Verschiedene
Anwendungsbereiche
Besucher am Stand haben die
Möglichkeit, sich über verschiedene
Anwendungsbereiche zu
informieren: Edge-KI für digitale
Interaktion zwischen Mensch und
Maschine in der Fertigung; Edge-KI
für AMR-Lösungen und die Jetson-
Thor-Plattform; Edge-Controller mit
Codesys für softwaredefinierte Automatisierung;
wie man Brownfield
sicher und CRA-fähig macht; mühelose
Rückverfolgbarkeit in der intelligenten
Fertigung mit Vision Intelligence
und vieles mehr.
Advantech und Partner
Auf dem über 143 m 2 großen Stand
stellt Advantech auch einige Partner
mit ihren eigenen Lösungen vor:
• acontis technologies, Anbieter
von EtherCAT-Technologie, Windows-Echtzeitsoftware
und Echtzeit-Hypervisoren,
präsentiert ein
Advantech UNO mit einem Echtzeit-Hypervisor
und demonstriert,
wie sich verschiedene Echtzeitund
Nicht-Echtzeit-Aufgaben effizient
auf einem einzigen System
kombinieren lassen.
• AMC (Analytik & Messtechnik
GmbH Chemnitz), ein Value-
Added-Reseller für Mess-, Steuerungs-
und Automatisierungstechnik,
wird seine AMC iFactory X vorstellen
– eine modulare Lösung
für Überwachungssysteme und
vorausschauende Wartung. Dabei
werden die Datenvisualisierungsund
Analysefunktionen über die IoT
Suite von Advantech demonstriert.
• Xentara, Anbieter einer softwaredefinierten
Automatisierungsplattform,
die IT und OT vereint, präsentiert
eine Lasermarkierzelle
seines Kunden BenThor. Diese
Demo veranschaulicht, wie kombinierte
Funktionen greifbare
Kundenvorteile wie Flexibilität,
Kosteneffizienz und innovative
Integration bieten.
AMAX-IoT-
Steuerungsplattformen
Auf der SPS stellt Advantech
auch die AMAX-IoT-Steuerungsplattformen
vor, die SPS-, HMI- und
IoT-Funktionen in einer einzigen
softwaredefinierten Plattform vereinen.
Sie vereinfachen die traditionelle
Systemintegration und sorgen
für deterministische Echtzeitleistung
für präzise Automatisierungsanwendungen.
Besucher haben die Möglichkeit,
spezifische Anwendungen und
Anwendungsfälle mit den Experten
von Advantech unter der Leitung
von Anis Aroua, Alicja Strzemieczna
und Marco Zampolli näher
zu diskutieren.
Networking
Wie in den Jahren zuvor sind alle
Besucher auch herzlich eingeladen,
am Mittwoch, dem 26. November,
ab 15 Uhr an der traditionellen
Weinverkostung von Advantech am
Stand teilzunehmen. Bei dieser Veranstaltung
werden lokale Frankenweine
von Weinbau Peter Schmidt
aus Nürnberg serviert. ◄
12 PC & Industrie 12/2025
Sicherheit
Security-Check-Produkte
für umfassenden Schutz vor Cyberangriffen
Adlon präsentiert neue modulare Security-Checks für das Erkennen und Schützen
von System-Schwachstellen sowie optionalen NIS2-Ready Check.
NIS2-Ready Check
Bewährt und hoch aktuell:
Ergänzend bietet Adlon Unternehmen
mit dem „NIS2-Ready Check“
eine praxisorientierte Prüfung ihrer
IT-Sicherheitsmaßnahmen im Hinblick
auf die kommende EU-Richtlinie
NIS2. Mithilfe dieses Checks können
Verantwortliche frühzeitig einschätzen,
ob ihre Organisation den
erweiterten regulatorischen Anforderungen
entspricht, und gezielt Maßnahmen
ableiten, um Bußgelder und
Haftungs risiken zu vermeiden. Der
Check liefert eine klare Standortbestimmung
sowie konkrete Handlungsempfehlungen,
damit Unternehmen
rechtzeitig „NIS2-ready“ werden.
Das IT-Beratungsunternehmen
Adlon Intelligent Solutions GmbH
erweitert sein Security-Por tfolio
um fünf neue, modulare Security-
Checks. Unternehmen können damit
gezielt die größten Einfallstore für
Cyberangriffe identifizieren und
erhalten sofort umsetzbare Ansätze
– von E-Mail über Berechtigungen
bis hin zu Phishing-Simulationen.
Die neuen Security-Checks ermitteln
Schwachstellen in den folgenden
Bereichen, um gezielte Schutzmaßnahmen
zu ermöglichen:
• in der E-Mail-Kommunikation
• in Berechtigungen
• in der Microsoft-Umgebung
• in der M365 Grundkonfiguration
• in der Security-Awareness
der eigenen Mitarbeiter
Unternehmen
profitieren von:
• einem klaren, unabhängigen
Statusbericht
• verständlichen, umsetzbaren
Ansätzen zur Beseitigung der
Schwachstellen
• Audit-Readiness
und Compliance
• Modularität und Flexibilität
Von der Analyse
bis zum Ergebnisbericht
Das Angebot richtet sich an mittelständische
sowie große Unternehmen,
die von einem neutralen
und externen Blick auf ihre Sicherheitsbemühungen
profitieren möchten.
Die Checks starten mit der Analyse
der Umgebung und münden in
einem Bericht, der anschließend
mit den Verantwortlichen dediziert
besprochen wird. ◄
„Viele Unternehmen wiegen
sich in falscher Sicherheit. Unsere
neuen Checks zeigen die Sicherheitslücken
auf, bevor es zu spät
ist“, erklärt Tizian Kohler, Head of
Security bei Adlon. Die Checks sind
einzeln oder als Stack buchbar und
werden nach Adlon- bzw. BSI-Standard
durchgeführt.
Die fünf neuen Checks
im Überblick:
• E-Mail Security-Check
• Entra ID Permission-Check
• M365 Security-Check
Adlon Intelligent Solutions
www.adlon.de
• Entra Tenant Basis-Check
• Phishing-Simulation
PC & Industrie 12/2025 13
IPCs/SBCs/Module/Embedded
Extrem robustes 5G Handheld
Nordalp, ein Hersteller robuster
Mobilcomputer, präsentierte kürzlich
den neuen X6 Pro, ein extrem
robuster Android-Phablet mit neuester
Prozessorplattform, mehr
Speicher, 5G und weiteren benutzerfreundlichen
Features.
Der Nordalp X6 Pro vereint die
besten Eigenschaften eines Tablets
und eines robusten Handhelds in
einem Gerät. Zum großen Display
für beste Lesbarkeit und dem schlanken,
leichten Design gesellt sich hier
die Unverwüstbarkeit eines Handheld-Geräts,
das Kunden überallhin
begleiten kann. Sein verbessertes
Design bietet Robustheit mit Schutzart
IP67, MIL-STD-810H-Zertifizierung
und Fallfestigkeit aus 1,5 Metern
Höhe. Mit anpassbaren Tasten und
der Nordalp Software-Suite bietet
der Nordalp X6 Pro eine schnelle
und einfache Einrichtung und die
Möglichkeit, ihn an Ihre Bedürfnisse
anzupassen.
Weitere Hauptmerkmale:
• Qualcomm Snapdragon
QCM4490 Prozessor für
anspruchsvolle Anwendungen
• 8 GB plus 128 GB Speicher
• Android 14 Enterprise
oder GMS
• Sonnenlichttaugliches
6” IPS Display
• 5G Funktionalität, 4G/LTE,
Wi-Fi 6E, BT 5.2
• Schnelle benutzerdefinierte
Einrichtung mit Nordalp
Software Suite
• Schutzart IP67, MIL-STD-
810H für Einsatz in rauen
Umgebungen
• 8.000 mAh Wechselakkupack
• Ein breite Zubehörpalette
für Außendienstmitarbeiter
• Möglichkeit für individuelle
Erweiterungen über Pogo-Pins
„Der neue Nordalp X6 Pro ist das
erste Gerät, das wir unter unserer
neuen Marke am Markt präsentieren“,
sagt Helmut Feurhuber,
Geschäftsführer von Nordalp GmbH.
„Mit 5G-Konnektivität und einem leistungsstarken
Chipsatz haben wir
ein robustes Phablet in unserem
Produktsortiment, das eine längere
Haltbarkeit und schnelle Datenübertragung
bietet. In Kombination mit
unseren Anpassungsoptionen und
der Nordalp-Software-Suite bietet
das Nordalp X6 Pro eine Komplettlösung,
die den vielfältigen Anforderungen
von Außendienstprofis
gerecht wird.“
Nordalp GmbH
info.de@nordalp.com
www.nordalp.com/de
Hochperformante und zukunftssichere Lösung
für anspruchsvolle Anwendungen
Kontron, ein weltweit führender
Anbieter von IoT/Embedded Computer
Technology (ECT), stellt mit
dem K4031-H mITX ein leistungsstarkes
Motherboard im kompakten
Mini-ITX-Format vor. Ausgestattet
mit den neuesten Intel Core Ultra 7
155H und Intel Core Ultra 5 125H
Prozessoren (Meteor Lake H), kombiniert
das Industrie-Motherboard
optimale CPU-/Grafik- und KI-Performance
mit modernsten Funktionen
für anspruchsvolle Embeddedund
Industrieanwendungen.
Das in Deutschland entwickelte
und in Europa produzierte Mini-
ITX-Motherboard überzeugt mit
herausragender Rechenleistung
und fortschrittlichen Grafikfunktionen
auf Basis der Intel Arc Architektur
mit bis zu 128 Ausführungseinheiten.
Es unterstützt bis zu vier
unabhängige 4K-Displays oder
zwei 8K-Ausgänge über eine vielseitige
Kombination aus Display-
Port, USB-Type-C mit TB4/USB4,
Embedded DisplayPort und Dual-
Channel 24-Bit LVDS-Schnittstellen.
Die neue Intel Core Ultra Plattform
integriert mit Intel AI Boost
(NPU) erstmals eine eigene KI-
Engine direkt im Chip. Zusammen
mit CPU und Arc-GPU liefert sie
bis zu 34 TOPS KI-Leistung – für
effiziente, schnelle und energiesparende
KI-Anwendungen direkt
auf dem Gerät.
Für Flexibilität und Skalierbarkeit
konzipiert, verfügt das Board
über vier M.2-Steckplätze für Speicher-
und drahtlose Konnektivität
und eine breite Auswahl an I/O-
Schnittstellen, darunter GPIO, zwei
COM-Ports, USB 3.2 Gen2 und
TB4/USB4. Zudem unterstützt das
K4031-H die neuesten M.2-basierten
5G Module von Kontron. Das
K4031-H ist für den 24/7-Dauerbetrieb
ausgelegt und für erweiterte
Temperaturbereiche von bis
zu 60 °C validiert. Damit eignet
es sich für eine Vielzahl vertikaler
Märkte – von Industrie automation
über Digital Signage bis hin zu
Medizinsystemen.
Dank der Kombination aus europäischer
Entwicklung, modernster
Plattform-Technologie und dem
bewährten Mini-ITX-Formfaktor
bietet das K4031-H eine zukunftsweisende
Lösung für Unternehmen
und Anwender.
Kontron Europe GmbH
www.kontron.de
14 PC & Industrie 12/2025
IPCs/SBCs/Module/Embedded
Robuster High-End IPC für anspruchsvolle
KI- und Vision Anwendungen
Durch die Integration von leistungsfähigen NVIDIA GPUs lassen sich mit dem robusten Box-PC anspruchsvolle
KI-Anwendungen in der Automatisierung bewältigen.
Kontron, ein weltweit führender
Anbieter von IoT/Embedded Computer
Technology (ECT), stellt die neue
KBox B-301-RPL vor, einen robusten
High-End IPC, basierend auf einem
in Deutschland designten und produzierten
µATX-Motherboard mit Intel
Core Prozessoren der 14. Generation.
Der leistungsfähige IPC lässt
sich mit schnellen NVIDIA GPUs
ergänzen und eignet sich damit
perfekt als zentrale Steuerungseinheit
für sehr komplexe Applikationen.
Dazu zählen Anwendungen
mit hohen An sprüchen an 3D- Grafik
oder Vision- und KI-Workflows mit
minimalen Zykluszeiten.
Kontron Europe GmbH
www.kontron.de
Hochleistungsfähige
KBox B-301-RPL
Die hochleistungsfähige KBox
B-301-RPL wurde speziell für
anspruchsvolle Anwendungen im
industriellen Umfeld konzipiert.
Das komplette Systems Engineering
sowie auch die Fertigung des
neuen IPCs werden in Deutschland
realisiert, was nicht nur zu stabilen
Lieferketten beiträgt, sondern auch
eine hohe Produktqualität, schnelle
Reaktionszeiten und eine enge
Zusammenarbeit mit lokalen Partnern
ermöglicht.
µATX-Motherboard
Herzstück des Industrie-PCs ist das
ebenfalls bei Kontron in Deutschland
entwickelte und gefertigte µATX-
Motherboard mit performanten Intel
Core i3/i5/i7/i9 Prozessoren der
14. Generation mit bis zu 24 Cores
(8-Performance Cores und 16-Efficient
Cores), die auf der Intel Performance-Hybridarchitektur
basieren.
Diese Prozessoren zeichnen
sich durch eine beeindruckende
Rechenleistung aus und bilden
somit die Grundlage für anspruchsvolle
Echtzeitanwendungen, maschinelles
Lernen oder die Verarbeitung
großer Datenmengen.
Komplexe KI-Aufgaben
bewältigen
Durch die Integration von NVI-
DIA A400 bis hin zu NVIDIA RTX
A4000 Ada GPUs können die neuen
KBox B-301-RPL Systeme komplexe
KI-Aufgaben in der Industrieautomatisierung
bewältigen, wie etwa
KI-basierte Robotik, Qualitätskontrolle,
vorausschauende Wartung
und Betriebsoptimierung sowie
auch beschleunigte Workflows in
der Produktentwicklung und technischen
Simulation.
Als Massenspeicher
finden zwei schnelle NVMe
SSDs mit jeweils bis zu 4 TByte
Verwendung. Zudem bietet die
KBox B-301-RPL bis zu zwei leicht
zugängliche 3,5“ SATA Drive Bays,
wodurch bis zu zwei 2,5-Zoll SSDs
(mit/ohne Hardware-RAID) oder zwei
3,5-Zoll SSDs sowie auch ein Mix
aus beiden Formfaktoren integriert
werden können. Somit ist ein maximaler
Speicherausbau von bis zu
24 TByte möglich.
Erweiterungsmöglichkeiten
und Schnittstellen
Für noch mehr Flexibilität bietet
die KBox B-301-RPL bis zu
vier PCIe Slots (1x PCIe x16 bzw.
1x PCIe x4, 2x PCIe x1). Dadurch
können Netzwerkkarten mit bis zu
2x10 GbE oder auch PCIe Grafikkarten
integriert werden.
Mit drei GbE-Ports, 2x 2,5 GbE
und 1x 1 GbE, sowie sieben USB
Ports (inklusive USB-C) sorgt die
KBox B-301-RPL für einen hohen
Datendurchsatz und Konnektivität.
Darüber hinaus verfügt das System
über vier DisplayPorts sowie
eine serielle Schnittstelle und ist
mit einem Eingangsspannungsbereich
für weltweite AC-Netze
geeignet für vielfältige Industrieanwendungen.
Modulare Bauweise
Die neuen KBox B-301-RPL
High-End IPCs sind für die einfache
Wandmontage konzipiert und damit
für die Integration in unterschiedliche
Applikationen, wie z. B. im
Schaltschrank, prädestiniert. Kundenspezifische
Anpassungen lassen
sich dabei durch die modulare
Bauweise schnell und ohne Designrisiko
umsetzen. ◄
PC & Industrie 12/2025 15
IPCs/SBCs/Module/Embedded
Cavli Wireless und Actron AG schließen
Partnerschaft für IoT-Mobilfunkmodule
Cavli Wireless, ein weltweit führender Anbieter
von IoT-Mobilfunkmodulen mit integrierter
Connectivity, und die Actron AG, Distributor für
Display-, Touch- und Funk-Technologien mit
Sitz in Erding, geben ihre neue Partnerschaft
bekannt. Actron wird künftig alle IoT-Mobilfunkmodule
von Cavli Wireless in der DACH-Region
vertreiben und Kunden bei Design-in-Projekten
technisch unterstützen.
Actron AG
www.actron.de
Großes Portfolio
Die Partnerschaft ermöglicht es Kunden aus
Branchen, wie Medizintechnik, Flottenmanagement,
Messsystemen, Metering, Energie, Sicherheit,
Umwelt und Landwirtschaft, auf ein großes
Portfolio hochwertiger IoT Mobilfunk- und Connectivity-Lösungen
zuzugreifen – mit direkter
technischer Beratung und logistischer Betreuung
durch Actron.
Michael Wöginger, Geschäftsführer der
Actron AG, erklärt: „Mit Cavli erweitern wir unser
Portfolio um leistungsfähige, langzeitverfügbare
IoT-Mobilfunkprodukte, die als Kommunikations-
und Steuereinheiten perfekt zu unserem
Display- und Touch-Angebot passen. Unsere
Kunden profitieren von noch mehr Möglichkeiten
bei der Entwicklung moderner HMI- und
Steue rungslösungen.“
Bewährte Design-in-Expertise
John Mathew, CEO von Cavli Wireless,
erklärt: „Wir freuen uns, partnerschaftlich mit
der Actron AG zusammenzuarbeiten und damit
Cavlis Präsenz in der DACH-Region zu stärken.
Actron bringt bewährte Design-in-Expertise
und einen etablierten Kundenstamm ein, während
Cavli integrierte, eSIM-fähige IoT-Module
sowie die cloudbasierte Konnektivitäts- und
Modem-Management-Plattform Cavli Hubble
bereitstellt. Gemeinsam sind wir bestens aufgestellt,
um zuverlässige und zukunftssichere
Konnektivitätslösungen für verschiedene Branchen
zu liefern.“
Eckdaten der Kooperation:
• Produktportfolio: Mobilfunkmodule für 5G,
4G, 3G und 2G, eSIM sowie die cloudbasierte
Management-Plattform „Hubble“
• Anwendungsfelder: Medizintechnik,
Flottenmanagement, Messsysteme/Metering,
Energie, Sicherheit, Umwelt und Landwirtschaft
• Actron-Leistungen: Technische Beratung,
Design-In-Support, Lagerhaltung, After-
Sales-Service
• Vertriebsgebiete: Deutschland, Österreich,
Schweiz
Enge technische Abstimmung
Die Kooperation zwischen Cavli und Actron
geht über den klassischen Vertrieb hinaus. Im
Zentrum steht eine enge technische Abstimmung,
um Kunden individuell und praxisnah zu
beraten. So wird Actron in künftige Produktentwicklungen
frühzeitig eingebunden, um Rückmeldungen
aus dem Markt direkt an Cavli weiterzugeben.
Umgekehrt stellt Cavli Actron tiefgreifendes
technisches Know-how, Schulungen
und Vorabzugang zu neuen Produkten bereit.
Zudem sind gemeinsame Kunden-Workshops,
Webinare und Anwendungsdemos geplant, die
die Integration von Cavli IoT Mobilfunkmodulen
mit Displays, Touchlösungen und Embedded-Zubehör
aus dem Actron-Portfolio zeigen.
Langfristig sollen so komplette Lösungspakete
entstehen, die Kunden Entwicklungszeit und
-kosten sparen. ◄
Performance Server von Pyramid Computer
erstmals für Microsoft Azure Local zertifiziert
Pyramid Computer GmbH
info@pyramid.de
www.pyramid.de
Die in Deutschland entwickelten
und gefertigten AKHET Performance
Server 1UAZ6 und 2UAZ6
sind ab sofort im Microsoft Azure
Local Solutions Catalog gelistet.
Die Pyramid Computer GmbH
ist seit Oktober 2025 als zertifizierter
Anbieter im Microsoft Azure
Local Solutions Catalog gelistet.
Damit bestätigt Microsoft, dass
die zwei AKHET Server die geforderten
hohen Standards hinsichtlich
Leistung, Sicherheit und Kompatibilität
erfüllen.
Die Hardwarepartnerschaft ist ein
weiterer Meilenstein in der 40-jährigen
Erfolgsgeschichte des südbadischen
Hardwarespezialisten, der
in Deutschland entwickelt und fertigt:
Erstmals empfiehlt Microsoft
damit Server von Pyramid Computer
für die Infrastruktur software
16 PC & Industrie 12/2025
IPCs/SBCs/Module/Embedded
Kompromisslose Hardware für Edge-KI
Acceed präsentiert mit dem neuen Controller GT-92RL-H eine weitere Edge-Plattform.
Während KI-Modelle in der Industrie zunehmend
effizienter werden, steigen zugleich die
Anforderungen an die Hardware im Feld: GPU-
Leistung muss mobil, robust und wartungsfrei
verfügbar sein, in Fahrzeugen, Fertigungslinien,
Energie anlagen oder Sicherheitssystemen. Mit
dem neuen Controller GT-92RL-H hat der deutsche
Distributor Acceed jetzt eine weitere Edge-
Plattform im Portfolio, die genau darauf ausgelegt
ist: leistungsfähig, lüfterlos, mit hoher I/O-Dichte
und dank seines robusten Systemdesigns (gemäß
EN 50155 / EN 45545) weitgehend unabhängig
von Infrastrukturbedingungen.
Verteile Intelligenz
Im Zeitalter verteilter Intelligenz verlagern
sich datenintensive Prozesse zunehmend vom
Rechenzentrum an den Rand des Netzwerks,
dorthin, wo Maschinen sehen, analysieren und
entscheiden müssen. Doch was, wenn diese
Randbereiche staubig, heiß, vibrationsintensiv
oder schlicht infrastrukturschwach sind?
Genau hier setzt der GT-92RL-H aus dem Portfolio
von Acceed an. Der neue Controller ist ein
industrie tauglicher Edge-Computer im 19“-Rack-
Gehäuse mit dedizierter GPU-Leistung und vollständig
lüfterloser Architektur, konzipiert für KI-
Anwendungen in Umgebungen, in denen klassische
IT oft scheitert.
Acceed GmbH
www.acceed.com
Energieeffizienter KI-Beschleuniger
Der Controller arbeitet je nach Ausstattungsvariante
mit Intel-Prozessoren der 12. bis 14.
Generation (bis zu 65 W TDP). Die integrierte
GPU RTX 2000 ADA von Nvidia ist bekannt
als energieeffizienter KI-Beschleuniger für
anspruchsvolle Inferenzaufgaben. Sowohl CPU
als auch GPU arbeiten in einem komplett passiv
gekühlten System ohne bewegliche oder
verschmutzungsanfällige Teile. Der zuverlässige
und wartungsarme Betrieb bei Umgebungstemperaturen
zwischen -40 und +55 °C
ist damit sichergestellt.
Schnittstellen
Der GT-92RL-H hat neun Gigabit-Ethernet-
Ports über robuste und verbindungssichere M12X-
Buchsen, geeignet für den direkten Anschluss
von IP- oder GigE-Vision-Kameras. Hinzu kommen
vier USB-3.2-Anschlüsse, zum Beispiel für
weitere Sensoren. Der interne M.2-Slot mit PCIe
Gen4x4 ermöglicht NVMe-Speicher mit Datenraten
bis zu 7000 MB/s. Zwei zusätzliche SATA-
Schnittstellen erweitern das Speicherangebot.
Ergänzt wird das Setup durch zwei Mini-PCIe-
Slots, die etwa zur Anbindung von Mobilfunkmodulen,
GNSS oder auch MVB (Multifunction
Vehicle Bus, ein serieller Feldbusstandard für
Fahrzeuge) genutzt werden können.
Zuverlässig unter
schwierigen Umweltbedingungen
Der GT-92RL-H überzeugt durch seine Fähigkeit,
GPU-beschleunigte Datenverarbeitung
zuverlässig unter schwierigen Umweltbedingungen
zu leisten, ohne aktive Kühlung und
ohne auf standardisierte Schnittstellen zu verzichten.
In Kombination mit seiner kompakten
2U-Bauform und flexiblen Montagemöglichkeiten
empfiehlt sich das System überall dort,
wo Echtzeit-KI robust und wartungsfrei am Ort
des Geschehens arbeiten muss. Damit adressiert
der Hersteller Neousys nicht nur Anwendungen
im Bahn- oder Nutzfahrzeugsektor, sondern
auch industrielle Vision- oder KI-Systeme,
bei denen der Einbau klassischer Server-Hardware
nicht möglich oder nicht wirtschaftlich ist,
etwa in kompakten Steuerungsräumen, mobilen
Anlagen oder abgelegenen Standorten ohne
Klimatechnik. ◄
Azure Local, die lokale Azure-
Instanzen auf kundeneigene Infrastruktur
bringt.
Hochwertige,
integrierte Hardware
Die im Katalog gelisteten Server
AKHET Performance 1UAZ6 und
AKHET Performance 2UAZ6 bestehen
aus genehmigten und überprüften
Komponenten in einer festgelegten
Konfiguration, die umfangreiche
Microsoft-Validierungsprozesse
durchlaufen hat. Geliefert
werden sie mit vorinstalliertem
Betriebssystem auf hochwertiger,
integrierter Hardware, die optimal
für Azure Stack HCI konfiguriert ist.
Damit ist eine nahtlose Integration
in Azure-Cloud- und Hybrid-Umgebungen
gewährleistet.
Lokale Azure-Umgebungen
auf zertifizierter Hardware sind
besonders wichtig für Unternehmen
und Organisationen, die
Cloud-Funktionen nutzen möchten,
aber aus technischen, rechtlichen
oder organisatorischen Gründen
lokale Infrastruktur benötigen.
Dazu zählen Branchen wie Banken,
Ve rsicherungen, das Gesundheitswesen
sowie die öffentliche Verwaltung,
aber auch Industrieunternehmen
mit Industrie-4.0-
Anforderungen, Telekommunikationsanbieter
und Betreiber von
Edge-Computing-Infrastrukturen.
Kostenoptimale Sicherheit
„made in Germany“
Als einer von wenigen Anbietern
stattet Pyramid Computer die
AKHET Performance Server mit Intel
Xeon-Prozessoren der 6. Generation
aus, die durch hohe Rechenleistung,
verbesserte Energieeffizienz
und erweiterte Sicherheitsfunktionen
überzeugen.
Der bewährte Support und die
hohe Zuverlässigkeit der Systeme
machen die AKHET Performance
Server zur ersten Wahl für Unternehmen,
die auf maximale Verfügbarkeit
und Betriebs sicherheit angewiesen
sind.
Optimales
Preis-Leistungs-Verhältnis
Die Server heben sich im Marktvergleich
durch ein optimales Preis-
Leistungs-Verhältnis von vergleichbaren
Lösungen ab. Dabei setzt
das Unternehmen auf Hardware,
die in Deutschland montiert wird
und höchsten Anforderungen an
Datenschutz und Compliance entspricht.
◄
PC & Industrie 12/2025 17
IPCs/SBCs/Module/Embedded
Robustes, kompaktes Embedded-System
mit Intel Atom x7000-Serie
für Next-Gen Edge Computing
Portwell, ein führender Innovator
im Bereich industrieller und eingebetteter
Computerlösungen, stellt
das LYNX-8110 vor – ein kompaktes,
robustes und lüfterloses Embedded-System,
das von der Intel Atom
x7000 Prozessorserie angetrieben
wird. Entwickelt für Industrie 4.0,
intelligente Automatisierung und KIbasierte
Edge-Anwendungen, bietet
das LYNX-8110 höchste Zuverlässigkeit,
Effizienz und Echtzeit-Performance
– selbst in platzkritischen
Umgebungen. Dank seiner skalierbaren
Architektur und energieeffizienten
Bauweise erfüllt es die Anforderungen
moderner industrieller
Edge-Implementierungen.
Industrielle
Ausstattungsmerkmale
Das Herzstück des LYNX-8110
bildet der Intel Atom x7433RE Prozessor
aus der Intel Atom x7000
Serie. Mit vier Rechenkernen und
erweiterten Befehlssätzen, die speziell
für IoT- und industrielle Workloads
optimiert sind, basiert dieser
Prozessor auf Intels Gracemont-
Mikroarchitektur – einer bewährten
Grundlage für energieeffizientes
Edge Computing mit hoher Leistung.
Er bietet eine verbesserte Single-
Thread-Performance bei geringem
Energieverbrauch – ideal für Edge-
KI-Inferenz, Datenerfassung und
Gateway-Computing in anspruchsvollen
Umgebungen.
Robust und kompakt
Für den Einsatz unter rauen
industriellen Bedingungen konzipiert,
kombiniert das LYNX-8110 ein
lüfter loses Design, das Staubansammlungen
und mechanische
Ausfälle minimiert, mit einem kompakten
Formfaktor, der sich perfekt
für beengte Schaltschrank- oder
Edge-Knoten-Installationen eignet.
KIOSK Embedded Systems GmbH
www.portwell.eu
Es unterstützt einen Betriebstemperaturbereich
von -40 °C bis +70 °C
sowie eine Weitbereichs-Gleichstromeingangsspannung
von 12 V
- 30 V, um eine stabile Leistung in
unterschiedlichsten Einsatzumgebungen
zu gewährleisten.Onboard-
LPDDR5-Speicher (Wide-Temp) und
integrierter eMMC-Speicher bieten
zuverlässige Datenspeicherung und
ausreichende Kapazität für Betriebssysteme
und kritische Automatisierungsaufgaben.
Modular erweiterbar
Dank modularer I/O-Erweiterung
und flexiblen Montageoptionen
(Wandmontage oder Hut-Schiene)
lässt sich das System optimal an
verschiedene industrielle Anforderungen
anpassen. Das LYNX-
8110 unterstützt M.2 2242 Key M für
SATA-SSDs und M.2 2230 Key E für
WLAN-Erweiterungen, was Hochgeschwindigkeits-Speicher
und kabellose
Konnektivität in kompakten
industriellen Systemen ermöglicht.
Zudem bietet es HDMI und USB-C
mit DisplayPort Alt Mode für flexible
Display-Optionen bei HMI-Schnittstellen,
Systemdiagnosen und Visualisierungen
von Betriebsdaten direkt
am Edge.
Optimiert für zentrale
Anwendungsbereiche
Das Portwell LYNX-8110 bietet
intelligente Edge-Computing-
Lösungen, die auf die Anforderungen
verschiedener Marktsegmente
in der KI-getriebenen Ära zugeschnitten
sind.
• Industrielle Automatisierung:
In der Fabrikautomatisierung und
Prozesssteuerung überzeugt
das LYNX-8110 mit seiner weiten
Temperaturtoleranz, lüfterlosen
Bauweise und kompakten Form.
Es eignet sich ideal für PLC-Gateways,
Bewegungssteuerungsknoten
und Maschine-zu-Maschine-
Kommunikation. Dank modularer
I/O-Erweiterung ist eine flexible
Integration möglich, wodurch
Hersteller ihre Smart-Factory-
Implementierungen beschleunigen
können.
• Edge Computing:
Mit dem Wachstum KI-gestützter
IoT-Anwendungen müssen Daten
immer näher an der Quelle verarbeitet
werden, um Latenzzeiten
und Bandbreitenverbrauch zu
reduzieren. Angetrieben von Intel
Atom x7000RE Prozessoren ermöglicht
das LYNX-8110 effiziente
Edge-Inferenz für vorausschauende
Wartung, Datenfilterung
und Echtzeitanalysen – für
schnellere Entscheidungen bei
maximaler Energieeffizienz.
• Intelligente Überwachung
und Sicherheit:
Mit der Entwicklung moderner
Sicherheitssysteme hin zu hochauflösender
Videoanalyse und
KI-gestützter Erkennung dient
das LYNX-8110 als zuverlässige
Edge-Plattform für intelligente
NVRs, Zugangskontroll-
Gateways und Smart-City-Überwachungsknoten.
Sein lüfterloses,
robustes Design gewährleistet
maximale Verfügbarkeit, Stabilität
und Zuverlässigkeit – sowohl
in Innen- als auch Außeninstallationen,
wo ein unterbrechungsfreier
Betrieb entscheidend ist.
F&E-Kompetenz
und DMS-Fähigkeiten
Das industrielle Embedded-
System LYNX-8110 – kompakt,
robust und lüfterlos – unterstreicht
Portwells Engagement, leistungsstarke
Industrieplattformen auf
Basis jahrzehntelanger F&E-Expertise
bereitzustellen.
Neben der Hardware-Innovation
bietet Portwell seinen globalen Kunden
umfassende Design- und Fertigungsdienstleistungen
(DMS), die
Beratung, Produktdesign, Fertigung
und Logistik umfassen. Mit Engineering-Teams
in Asien, Europa und Nordamerika
garantiert Portwell lokalen
Support, schnelle Anpassung und
Einhaltung regionaler Standards.
Durch den Einsatz fortschrittlicher
Produkteinführungsprozesse,
KI-gestützter Inspektion und intelligenter
Lieferkettensteuerung
gewährleistet Portwell höchste
Qualität und eine verkürzte Timeto-Market.
In Kombination mit tiefem
Branchen-Know-how, dedizierten
Ingenieurressourcen und einer globalen
Präsenz ermöglicht Portwell
Unternehmen, innovativ, agil und
termintreu zu agieren – weltweit. ◄
18 PC & Industrie 12/2025
High-Performance-SBC
für industrielle Anwendungen
LACROIX SAE setzt auf emtrion
IPCs/SBCs/Module/Embedded
LACROIX SAE und emtrion entwickelten
gemeinsam ein leistungsstarkes
CO-Modul für industrielle
Anwendungen, langzeitverfügbar,
kompatibel und zuverlässig, selbst
unter extremen Bedingungen.
Starke Partnerschaft
in der Embedded-Welt.
LACROIX SAE GmbH & Co. KG,
ein führender Anbieter von Fernwirk-
und Stationsleittechnik, hat
gemeinsam mit dem Embedded-
Spezialisten emtrion eine leistungsstarke
Erweiterungsbaugruppe ihrer
Produktreihe entwickelt. Das sogenannte
CO-Modul der dritten Generation
ist bereits erfolgreich im Einsatz
unter anderem in Energieversorgungsnetzen,
Smart-City-Systemen
und Industrieanlagen.
emtrion GmbH
www.emtrion.de
Erweiterungsbaugruppe
mit höherer Performance
Durch geänderte Anforderungen
im Markt war LACROIX SAE
gezwungen, innerhalb kürzester
Zeit eine neue Erweiterungsbaugruppe
mit deutlich höherer Performance
und optimierter Speicherkonfiguration
zu realisieren, bei
gleichzeitig vollständiger Hardware-
und PIN- Kompatibilität zu
bestehenden Modulen.
Besondere Herausforderungen
stellten dabei der Einsatz unter
rauen Industriebedingungen bei
bis zu 70 °C sowie die geforderte
Langzeit verfügbarkeit von mehr als
zehn Jahren dar. Zusätzlich musste
das neue Modul auf zwei unterschiedliche
Bussysteme zugreifen
können – eines mit 8-Bit- und eines
mit 16-Bit-Breite. Die 8-Bit-Anbindung
war nur durch die Nutzung
einer nicht dokumentierten Eigenschaft
des verwendeten Prozessors
möglich. Nach Freigabe durch
LACROIX SAE setzte emtrion diese
Lösung in enger Abstimmung mit
dem Kunden um.
Die Lösung
emtrion entwickelte gemeinsam
mit LACROIX SAE einen
ARM- basiertes Single Board
Computer auf Basis des eigenen
DIMM-AM335x-Moduls. Dabei
übernahm emtrion das vollständige
Hardware-Design einschließlich
EMV-gerechter Auslegung, passte
Bootloader und Linux BSP an und
sicherte die Kompatibilität zu den
bestehenden LACROIX Erweiterungsbaugruppen.
Zukunftssichere Lösung
Das CO-Modul erfüllt höchste
Ansprüche an Leistung, Stabilität
und Langlebigkeit. Seine modulare
Architektur und die umfassende
Schnittstellen-Kompatibilität machen
es zu einer zukunftssicheren Lösung
für industrielle Anwendungen.
„Wir mussten schnell ein technologisch
modernes und zuverlässiges
Modul entwickeln lassen, mit
möglichst geringem Risiko und ohne
Änderungen an unserer bestehenden
Geräte-Struktur. Mit emtrion hatten
wir einen erfahrenen und kompetenten
Entwicklungspartner, der
unsere Anforderungen sofort verstanden
und pragmatisch umgesetzt
hat“ erklärt Dirk Peters, Teamlead
Hardware Engineering, SAE
IT-systems GmbH & Co. KG. ◄
DC/DC 300W
MADE IN GERMANY
␣IN
␣OUT
6–36 VDC
Wählbar 12|19 |24 VDC
‸ Hoher Wirkungsgrad bis 98%
‸ Temperaturbereich -20...+70°C
‸ Lüfterlose Kontaktkühlung
‸ 10+ Jahre Kondensator-Lifetime
‸ Remote On/Off- und Sense-Anschlüsse
‸ Optimiert für hochdynamische Leistungsaufnahme
aktueller Prozessorgenerationen
www.bicker.de
DC300WS + GEHÄUSE
IM WEBSHOP VERFÜGBAR
IPCs/SBCs/Module/Embedded
„Secure Supply“ gestärkt mit in Deutschland
gefertigten Server-Motherboards
µATX-Server-Motherboards K3881-C und K3882-C – Sicherheit, Transparenz und Remote-Management im Fokus
Kontron, ein weltweit führender Anbieter von
IoT/Embedded Computer Technology (ECT),
präsentiert die µATX-Server-Motherboards
K3881-C und K3882-C.. Die in Deutschland
entwickelten und gefertigten Boards verbinden
höchste Sicherheit, lückenlose Lieferkettentransparenz
und langfristige Verfügbarkeit
mit modernster Servertechnologie der Entry-/
Midrange-Klasse. Damit spricht Kontron die steigende
Nachfrage nach vertrauenswürdigen Produkten
für kritische Infrastrukturen an und erfüllt
die Anforderungen von Zoll- und Compliance-
Richtlinien im internationalen Handel.
Kontron OpenBMC
Ein zentrales Merkmal der neuen Server-
Motherboards ist Kontron OpenBMC, eine auf
Open Source basierende Managementplattform
für das Remote-Management von Servern. Sie
ermöglicht Administratoren eine umfassende
Fernsteuerung und Überwachung: vom Power-
Management über Neustarts und Hardware-
Resets bis hin zur detaillierten Überwachung
von Sensoren, beispielsweise für Temperaturen,
Lüfterdrehzahlen oder Spannungen.
Die Oberfläche erlaubt zusätzlich den direkten
Zugriff über eine integrierte KVM-Funktion (Keyboard-Video-Mouse),
sodass sich Server auch
ohne physischen Zugang komfortabel administrieren
lassen. Standardisierte Verwaltungsprotokolle
wie Redfish und IPMI gewährleisten
die Kompatibilität in Rechenzentren, während
verschlüsselte Kommunikation, dedizierte
Management-Ports und erweiterte Authentifizierungsmechanismen
ein hohes Maß an Cybersicherheit
bieten.
K3881-C
K3881-C
High-Performance für anspruchsvolle
Server-Umgebungen: Das K3881-C ist das
erste in Deutschland entwickelte und gefertigte
industrielle Server-Motherboard von Kontron.
Es unterstützt Intel Xeon E-2400- und
Xeon 6300-Prozessoren und basiert auf dem
Intel C266 Chipsatz. Dank DDR5-Speicher mit
ECC-Unterstützung, 10-Gigabit-Ethernet, drei
PCIe-Slots und vier M.2-Schnittstellen bietet
das Board ein breites Leistungsspektrum und
hohe Erweiterbarkeit. In Kombination mit Support
für Kontron 5G Wireless-Lösungen eignet
es sich ideal für anspruchsvolle Server- und
Storage-Systeme, Entry-Level-Cloud-Services
sowie Edge-Anwendungen in Bereichen wie
Factory Automation, Healthcare und Broadcasting
erforderlich ist. Darüber hinaus lässt sich
das K3881-C nahtlos in 1HE- bis 4HE-Racklösungen
integrieren und ermöglicht so eine einfache
Skalierung in bestehenden Rechenzentrums-
oder Edge-Infrastrukturen. Die Kombination
aus Enterprise-Zuverlässigkeit, Erweiterbarkeit
und Remote-Management mit OpenBMC-
Unterstützung macht das K3881-C zur optimalen
Lösung für Unternehmen mit hohen Anforderungen
an Performance und Sicherheit.
K3882-C
Kostenoptimierte Lösung mit Enterprise-
Features: Das K3882-C ist auf effiziente Serveranwendungen
zugeschnitten und bietet trotz
des günstigeren Preises ein starkes Feature-Set.
Es unterstützt Intel Xeon E-2400 und Xeon 300
Prozessoren, setzt auf den Intel C262 Chipsatz
und bietet DDR5-Speicher Support mit ECC,
Dual-1GbE-LAN, 2x PCIe, 3x M.2 sowie 4x
SATA-Schnittstellen. In Verbindung mit einem
OpenBMC-gestützten Management stellt es
eine robuste und kosteneffiziente Plattform für
eine Vielzahl unterschiedlicher Anwendungen
wie Webhosting, Entry-Edge-Gateways sowie
digitale Video-Recorder-Lösungen. Zudem lässt
sich auch das K3882-C nahtlos in 1HE- bis 4HE-
Racks integrieren. ◄
Kontron Europe GmbH
www.kontron.de
K3882-C
20 PC & Industrie 12/2025
IPCs/SBCs/Module/Embedded
Industrielle Panel-PCs von 15 bis 23,8 Zoll
mit Intel Core i5 Prozessor
Die Panelmaster Reihe arbeitet lüfterlos in
einem robusten Aluminiumgehäuse und ist mit
16 GB RAM ausgestattet, die sich auf bis zu
32 GB erweitern lassen. Für schnelle Datenspeicherung
sorgt eine 256 GB SSD, zusätzlich stehen
mSATA und 2,5 Zoll SATA Erweiterungen zur
Verfügung. Zahlreiche Schnittstellen wie HDMI,
bis zu vier serielle Ports (RS232/422/485), zwei
Gigabit LAN Anschlüsse und mehrere USB 3.2
Gen 2 Ports bieten vielseitige Anschlussmöglichkeiten.
Erweiterungen sind über Mini PCIe
und M.2 realisierbar, optional kann auch WLAN
integriert werden.
Die neuen Panelmaster Modelle erweitern
das Angebot industrieller Panel-PCs um Systeme,
die speziell für den zuverlässigen Dauereinsatz
in Produktions- und Fertigungsumgebungen
konzipiert sind.
ICO Innovative Computer GmbH
www.ico.de
Ausgestattet mit Intel Core i5-1135G7 Prozessoren
der Tiger Lake U Serie stellen die
Geräte eine solide Grundlage für rechenintensive
Anwendungen dar. Die Bildschirmgrößen
reichen von 15 bis 23,8 Zoll und
decken damit ein breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten
ab, von kompakten Bedienplätzen
bis hin zu großformatigen Visualisierungslösungen.
Die Panel-PCs sind für eine Vielzahl von
Industrieanwendungen geeignet. Dazu zählen
die Maschinensteuerung, Prozessvisualisierung,
HMI Systeme oder intelligente MES-Lösungen.
Durch den weiten DC-Eingangsspannungs bereich
von 9 bis 36 Volt lassen sich die Geräte flexibel
in unterschiedliche Infrastrukturen einbinden.
Damit stellen die Panelmaster-Modelle eine
langlebige und zuverlässige Lösung für Unternehmen
dar, die ihre Produktions- und Steuerungsumgebungen
mit moderner Technik ausstatten
möchten. ◄
Robuster und flexibler Box-PC für anspruchsvolle Umgebungen
Spectra PowerBox 320 – Leistungsstark, erweiterbar und zuverlässig
Industrieunternehmen stehen
heute vor der Herausforderung,
immer komplexere und anspruchsvollere
Automatisierungsaufgaben
zu bewältigen. Dabei greifen
sie auf leistungsstarke und flexible
Hardwarelösungen zurück, die
auch unter extremen Bedingungen
zuverlässig funktionieren.
Die Spectra PowerBox 320
ist ein vielseitiger und robuster
Box-PC, der speziell für anspruchsvolle
industrielle Anwendungen entwickelt
wurde. Mit den Intel Core
i7/i5/i3 Prozessoren der 12. Generation
(Alder Lake) ausgestattet,
garantiert die PowerBox 320 maximale
Leistung und Effizienz, die
von einem DDR5 Arbeitsspeicher
mit max. 32 GB unterstützt wird.
Die Modelle mit Intel Core i7 und
i5 Prozessoren verfügen über eine
Intel Iris Xe Grafik, während die
Modelle mit Intel Core i3 Prozessoren
die Intel UHD Graphics nutzen.
Diese integrierten Grafikeinheiten
bieten eine hervorragende
Leistung bei anspruchsvollen grafischen
Anwendungen und ermöglichen
eine flüssige Darstellung und
Verarbeitung von hochauflösenden
Bildern und Videos.
Mit der Unterstützung von bis zu
zwei 4K-Displays über die Display-
Port (DP) und HDMI-Anschlüsse
bietet dieser Box-PC eine hohe
Flexibilität bei der Anbindung von
Monitoren und anderen Anzeigegeräten.
Ein herausragendes Merkmal ist
die hohe Erweiterbarkeit: Durch
flexible Systemmodule kann der
Anwender die Spectra Power-
Box 320 um digitale Ein-/Ausgänge,
10Gigabit-LAN und PoE erweitern
und so an spezifische Anforderungen
anpassen. Zudem bietet der
Box-PC umfangreiche Schnittstellen,
darunter ein USB 3.2 Gen 2,
zwei USB 3.2 Gen 1, drei USB 2.0,
und zwei 2.5 Gigabit-LAN.
Die ideale Voraussetzung für
den Einsatz in unterschiedlichen,
industriellen Umgebungen bietet
der breite Spannungseingang
von 9 – 48 V. Das robuste Design
ermöglicht Betriebstemperaturen
von -40 °C bis +70 °C und vielfältige
Montagemöglichkeiten sorgen
für eine einfache Integration
in bestehende Systeme.
Spectra GmbH & Co. KG
www.spectra.de
PC & Industrie 12/2025 21
Automatisierung
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Retrofit – AMC modernisiert
Ihre Automatisierungsanlagen
AMC ist Ihr kompetenter Partner, wenn es um Anlagen-Modernisierung geht.
Von der Schalttafel ... ... zur digitalen Steuerung Von der alten Steuerung ... ... zur hochverfügbaren SPS
Eine der Kernkompetenzen der
AMC GmbH ist der Bereich Automatisierung
mit SPS (Speicherprogrammierbare
Steuerungen), speziell
mit Siemens Endgeräten. In
vielen Bereichen der Forschung
und Industrie sind veraltete Steuerungen
im Einsatz, die den immer
höheren Anforderungen nicht mehr
Stand halten können, immer störanfälliger
werden und für die die
Beschaffung von Ersatzbaugruppen
immer schwieriger, zeitaufwendiger
und teurer wird.
Mitunter gibt es auch kein Servicepersonal
mehr, welches die Programmierung
solcher Steuerungen
beherrscht. Stillstandszeiten, die
durch Ausfälle von Baugruppen entstehen,
verursachen hohe Kosten.
In Forschungseinrichtungen ist es
notwendig viele Messwerte aufzuzeichnen,
auszuwerten und zu
speichern. Oftmals können Messwerte
nur über die Druckerschnittstelle
ausgeben werden, teilweise
werden Messwerte händisch in
Tabellen eingetragen.
Wir machen Ihre Anlage
wieder fit
Unsere Aufgabe ist es, das
bestehende Komplettsystem oder
auch bestimmte Teile davon durch
moderne Technik zu ersetzen und
die Steuerung an die aktuellen Anforderungen
anzupassen.
Der Einsatz modernster Konzepte
in der Automatisierungstechnik bietet
leistungsfähigere und effizientere
Steuerungen für alle Ihre Aufgaben.
Schnellere, sichere Ausführung
der programmierten Abläufe
und genaueres Erfassen von Messwerten
und Signalen führt zu effizienteren
Möglichkeiten der Datenerfassung,
Speicherung und Auswertung.
Retrofit einer Steuerung
für einen Glasschmelzofen
Wir konnten dieses Vorgehen
schon in mehreren Projekten umsetzen.
In einem davon wurde ein alter
Schaltschrank inklusive Steuerungskomponenten
(alte SPS „Siemens
S5“) ersetzt. Es wurde ein komplett
neuer Schaltschrank mit Klimatisierung
errichtet und eine neue Steuerung
S7 -15xx mit den Signalbaugruppen
sowie den Profibusmodulen
von der Firma Gantner Instruments
für die Erfassung der Dehnmessstreifen
(Waage) eingebaut. Zudem
haben wir ein neues Operatorpanel
für die Bedienung der Anlage und
Kalibrierung der Waagen eingebaut
und in Betrieb genommen. Besondere
Anforderungen bei dieser Realisierung
waren die Temperaturen in
der Nähe des Glasschmelzofens.
Retrofit
hochverfügbarer SPS
Bei einem anderen Projekt war
eine Anlagensteuerung Siemens
Steuerung S115U CPU 944B vorhanden.
Diese wurde durch eine
hochverfügbare SPS ersetzt und
erweitert (SPS S7 400H). Aufgabe
war es, alte Sensoren und Aktoren
in die neue Steuerung zu integrieren.
Für die alte Anlage war zwar
ein Steuerungsprogramm vorhanden
und diente als Grundlage,
musste aber komplett überarbeitet
werden, da bestimmte Abläufe
fehlerhaft waren oder neu erarbeitet
werden mussten, da auch
Beschreibungen fehlten. Durch die
Modernisierung können nun Steuerungs-
und Regelabläufe schneller
bearbeitet und ausgeführt werden,
eine höhere Genauigkeit wird bei
der Regelung erreicht, die Visualisierung
wurde neu errichtet, ein
modernes Design integriert und eine
bessere Alarmierung gewährleistet.
Teilweise wurden vorher Messwerte
händisch aufgezeichnet, nunmehr
werden alle Daten erfasst und in
einer Datenbank sicher abgelegt,
sodass nach Jahren die Werte
weiter hin verfügbar sind.
AMC - Analytik & Messtechnik
GmbH Chemnitz
info@amc-systeme.de
www.amc-systeme.de
22 PC & Industrie 12/2025
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Automatisierung
Retrofit
für die Gebäudeautomation
Auch eine alte Gebäudesteuerung
„Siemens SICLIMAT EXPERT
DNC“ konnten wir auf S7 300 Steuerungen
umbauen und zuletzt zwei
neue Umbauten auf S7 1500 SPS
realisieren. Die Umbauarbeiten
der Gebäudeautomation erfolgten
im laufenden Betrieb. Der Laborbetrieb
lief fast ungestört weiter
und es gab nur geringe Stillstands
Zeiten (z. B. nur beim Umschalten
oder Neustart der Steuerungen). An
die modernen Steuerungen wurden
höhere Ansprüche gestellt, welche
durch verbesserte Steuerungs- und
Regelabläufe, Implementierung neuer
Funktionen, Entfeuchtungsfunktion
der Labore, Verbesserungen der
Absaugung von Chemieschränken,
Implementierung einer Kalenderfunktion
für das Ein- und Ausschalten
der Lüftung/Heizung bestimmter
Räumlichkeiten erfüllt wurden.
Schwerpunkte
Die Schwerpunkte bei den Umbauarbeiten
waren u. a. die Komponenten
im Schaltschrank, welche erhalten
werden mussten, die bestehende
manuelle Steuerung der
Anlage mit Relaistechnik auf Basis
24 VAC (Wechselspannung), Einbinden
über Koppelrelais 24 VAC
auf 24 VDC ( Gleichspannung),
Anpassen und Erweitern bestehender
Stromlaufpläne.
Vorteile
Zusammenfassend können folgende
Vorteile durch eine Modernisierung
erreicht werden:
• Bessere Regelund
Steuertechnik
• Schnelle Verarbeitung der
Daten und höhere Genauigkeit
• Höhere Funktionalität und
Effektivität
• Einsatz von Bedienpanels
mit modernem Design
(bedienerfreundlich mit
erhöhter Sicherheit durch
Passwortschutz)
• Schlankere und modularere
SPS (weniger Platz für Montage
benötigt) und Erweiterbarkeit
• Ausfallsicherheit und geringere
Störanfälligkeit
• Bessere Verfügbarkeit bei
Ersatzbeschaffungen
• Fernzugriff durch Einsatz von
TIA-Portal möglich für besseren
Support im Störungsfall
• Bessere Kopplung zu
Prozessleitsystemen über
moderne Schnittstellen
(OPC-UA). ◄
Innovation live erleben – AMC auf der SPS 2025
Lösung bietet sowohl Endanwendern als auch
Maschinenbauern einen klaren Mehrwert –
durch höhere Transparenz, Effizienz und bessere
Entscheidungsgrundlagen.
Besuchen Sie uns in Halle 7, Stand 380 als
Unteraussteller auf dem Advantech Messestand
und erleben Sie live, wie unsere Lösungen die
Effizienz und Flexibilität Ihrer Produktion steigern
können. Unsere Experten stehen Ihnen vor Ort
für persönliche Gespräche, Live-Demonstrationen
und individuelle Beratung zur Verfügung.
AMC iFactoryX
Skalierbare und modulare Lösungen für
Monitoringsysteme und vorausschauende
Wartung: Auf unserem Messestand präsentieren
wir AMC iFactoryX – eine Lösung zur Erfassung
und Verarbeitung von Prozessdaten aus
Maschinen, Anlagen, Sensoren und Robotern.
Dabei werden verschiedene Industrieprotokolle
wie Modbus, OPC UA, MQTT, EtherCAT und
viele mehr unterstützt. Die erfassten Daten
können flexibel ent weder in On-Premise-Systemen
oder in öffentlichen Cloud-Umgebungen
bereitgestellt werden.
iFactoryX ist besonders interessant für Unternehmen,
die sich mit Maschinenüberwachung,
Zustandsanalysen und vorausschauender
Wartung beschäftigen. Diese intelligente IoT-
Messtechnik und PC-Systeme
zum Anfassen
AMC präsentiert Produkte und Systemplattformen
für die industrielle Messtechnik, Prüftechnik
und Steuerungstechnik sowie industrielle
Computer- und Kommunikationstechnik.
Als autorisierter Vertriebs- und Systempartner
beraten wir Sie kompetent und herstellerübergreifend
zu Ihren Aufgaben und Anforderungen
im Maschinenbau, Energie, Verkehr, Logistik
und Fabrikautomation. Ob einzelne Komponenten
oder maßgeschneiderte Systemlösungen –
wir unterstützen Sie bei der Auswahl und Realisierung
Ihrer Anwendungen.
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Halle 7, Stand 380
AMC - Analytik & Messtechnik
GmbH Chemnitz
info@amc-systeme.de
www.amc-systeme.de
PC & Industrie 12/2025 23
Komponenten/Stromversorgung
4-Kanal-Thermoelementmessung
mit integrierter Konditionierung
Jetzt mit einer Systemgenauigkeit von ±1,5 °C möglich
elementen erforderlich ist, bevor
Daten an das Host-System übermittelt
werden können.
Flexibilität und Vielseitigkeit
Der MCP9604 bietet Flexibilität
und Vielseitigkeit, da er die acht
gängigsten Thermoelementtypen
unterstützt, darunter die Optionen
J und K für den Betrieb bei Temperaturen
bis -200 °C. Der Baustein
unterstützt einen breiten Temperaturbereich
von -200 bis +1372 °C
für zahlreiche industrielle Anwendungen,
sowie auch I 2 C-Kommunikation
für eine einfache Integration
mit Mikrocontrollern und anderen
digitalen Systemen.
Thermoelement-Konditionierungs-
IC MCP9604 von Microchip reduziert
die Kosten und Komplexität von Inline-Produktionsanwendungen,
die
bei sehr hohen und niedrigen Temperaturen
arbeiten.
4-Kanal-Temperaturmessung ist
entscheidend für Produktionslinien
– von der chemischen und Lebensmittel-Verarbeitung
über die Prozesssteuerung
in der Fertigung, medizintechnischen
und HLK-Geräten
bis hin zu Kühl- und Tiefkühlanlagen
sowie anderen sorgfältig kontrollierten
Umgebungen.
Microchip Technology Inc.
www.microchip.com
Mit dem integrierten Thermoelement-Konditionierungs-ICs
MCP9604 überwindet Microchip
Technology eine Hürde bei der Temperaturmessung
und Integration. Als
erster Single-Chip-I 2 C-Thermoelement-Konditionierungs-IC
mit vier
Kanälen bietet er eine Genauigkeit
von bis zu ±1,5 °C und stellt eine
Alternative zu diskreten und Multichip-Thermoelement-Konditionierungslösungen
dar, die Fehler verursachen
und die Komplexität des
Systemdesigns erhöhen können.
Präzision, Integration
und Kosteneffizienz
Keith Pazul, Vice President der
Mixed-Signal Linear Business Unit
bei Microchip: „Seit mehr als zwei
Jahrhunderten ist das Thermoelement
ein wichtiges Instrument zur
Messung sehr hoher Temperaturen.
Die erforderliche Präzision und Genauigkeit
konnte jedoch mit dem
Integrationsgrad und der Kosteneffizienz,
die für die anspruchsvollen
Anwendungen in der heutigen
Produktion erforderlich sind,
nicht erreicht werden. Unser Baustein
kombiniert nun Präzision, Integration
und Kosteneffizienz und
trägt dazu bei, den Bedarf an bis
zu 15 diskreten Bauelementen und
die damit verbundenen Herausforderungen
beim System design zu
reduzieren.“
Hohe Messgenauigkeit
Der MCP9604 erreicht seine
hohe Messgenauigkeit an vier Thermoelement-Positionen,
indem er
NIST-ITS-90-Gleichungen höherer
Ordnung anstelle linearer Näherungen
erster Ordnung analoger
Verstärker verwendet. So erreicht er
eine Genauigkeit neunter Ordnung
mit Thermoelementen vom Typ K –
und das alles in einem integrierten
Chip, der die A/D-Wandler, Temperatursensoren
für die Kaltstellenkompensation,
Verstärker und
andere Komponenten enthält, die
für die Signalkette, die Temperaturmessung
und die Rechen-Engine
erforderlich sind.
Wegfall
externer Komponenten
Der Wegfall externer Komponenten
vereinfacht das PCB-Design,
reduziert die Materialkosten und
erübrigt die wochenlange, kostspielige,
zeitaufwändige und komplexe
Inline-Validierung und -Kalibrierung
jeder einzelnen Einheit,
wie sie bei diskreten Lösungen in
der Messsignalkette von Thermo-
Aufbauend
auf früheren Fortschritten
Der MCP9604 baut auf dem
1-Kanal-Thermoelement-Konditionierungs-IC
von Microchip auf, dem
ersten All-in-One-Baustein, der eine
Genauigkeit von bis zu ±1,5 °C bietet.
Die Kernkompetenzen, die dieser IC
möglich gemacht hat, ebneten den
Weg für den 4-Kanal- MCP9604, um
digitale Temperaturmessung mit
branchenweit höchster Genauigkeit
für einen I 2 C-Thermo element-
Konditionierungs-IC zu ermöglichen.
Entwicklungstools
Der MCP9604 wird durch das
Evaluierungsboard EV19L27A von
Microchip unterstützt. Es kann mit
bis zu vier Thermoelementen verbunden
werden und Informationen
von diesen lesen. Es enthält einen
Mikrocontroller, der als Host-System
für den Empfang dieser Informationen
und die Darstellung des ausgewählten
Thermoelements dient.
Das Board enthält auch kostenlose
Software, die von der MCP9604-
oder EVB-Webseite heruntergeladen
werden kann.
Der Thermoelement-Konditionierungs-IC
MCP9604 ist als
Tape-in-Reel- (MCP9604T-E/3YW)
oder Rail-Konfiguration (MCP9604-
E/3YW) erhältlich. ◄
24 PC & Industrie 12/2025
Individuelle hochdichte Kühlkörper
Komponenten/Stromversorgung
Fischer Elektronik
GmbH & Co. KG
www.fischerelektronik.de
Aluminiumkühlkörper mit einer
engmaschigen Rippenstruktur zur
Nutzung der forcierten Konvektion,
sind aufgrund der Komplexität und
dem Rippenverhältnis als Strangpressprofil
nicht herzustellen. Technisch
gesehen ist der Wärmeübergang
von festen Körpern zu einem
umgebenden Fluid umso besser,
je größer die wärmeübertragende
Oberfläche ist. Aus diesem Grund
wird beim Kühlkörperdesign stets
versucht eine maximale große Wärmetauschfläche
zu erzielen.
Individuell gestaltbare
High Density Kühlkörper
Speziell für solche Anwendungen,
wo engmaschige Kühlkörper in Verbindung
mit zusätzlichen Luftströmungen
zum Einsatz kommen, bietet
Fischer Elektronik ihren Kunden
individuell gestaltbare High Density
Kühlkörper zur Bauteilentwärmung
an. Die sogenannten Lamellenkühlkörper
liefern für die Entwärmung
von elektronischen Bauteilen
effektive Lösungsansätze und sind
optimal auf die jeweilige Applikation
anzupassen.
Verschiedene
Herstellungsverfahren
Die Lamellenkühlkörper spezieller
Konzeption können auf unterschiedliche
Weise als Bonded-Fin,
als Skived-Fin oder aus Aluminiumvollmaterial
hergestellt werden. Die
Bonded-Fin Ausführungen (KTE,
KTED) beziehungsweise deren
Freiheitsgrade bei der Gestaltung,
ermöglichen gleichfalls Kühlkörperaufbauten
mit einer einseitigen oder
doppelseitigen Halbleitermontagefläche.
Bei Skived-Fin Kühlkörpern
(KSK) werden die einzelnen Kühlrippen
mittels einer speziellen Fertigungsmaschine
wörtlich übersetzt
aus Vollmaterial geschält.
Sehr hohe Rippendichte
Hierdurch sind extrem feine
Rippen und eine sehr hohe
Rippendichte als Wärmetauschfläche
zu realisieren, wobei die einzelnen
Lamellen überganglos mit
der Kühlkörperbasis ohne zusätzliche
thermische Übergangswiderstände
verbunden sind. Als dritte
Möglichkeit liefert ein besonderes
Herstellungsverfahren die Erstellung
solcher Kühlkörpergeometrien
aus einem hochwärmeleitenden
Aluminiumvollmaterial (KGR). Für
gewisse Applikationen unter Belastungen
oder Vibrationen, wie z. B.
in der Industrie- oder Bahntechnik,
ist diese Art der Lamellenkühlkörper
sinnvoll einzusetzen.
Kundenspezifische
High Density Kühlkörper
Neben vielzähligen Standardartikeln
offeriert und produziert
Fischer Elektronik als Kernkompetenz,
gleichfalls kundenspezifische
High Density Kühlkörper nach Vorgabezeichnung.
Die Varianz reicht
hierbei von unterschiedlichen Kühlkörperbreiten
und -längen, verschieden
starken Halbleitermontageflächen
bis hin zur angepassten
Rippenanzahl, -höhen, -abstand
und -dicke. Weitere mechanische
CNC-Bearbeitungen werden ebenso
nach kundenspezifischen Wünschen
realisiert. ◄
Modulare Kabelmehrfachdurchführung
Die Kaiser Group wird auf der
diesjährigen SPS eine Vielzahl
innovativer Lösungen aus dem
Programm der AGRO-Kabelverschraubungen
und das dazugehörige
Zubehör vorstellen. Besucher
sind herzlich eingeladen, den
Messestand in Halle 2, Stand 240
zu besuchen, wo ein umfassender
Querschnitt der Produktpalette für
das Kabelmanagement in Industrie
und Handwerk präsentiert wird.
Im Fokus stehen die speziell
für professionelle Installationen
in anspruchsvollen Umgebungen
konzipierten Produkte von Kaiser.
Dazu zählt der neue Kantenschutz
als effektive Lösung zum
Schutz von Kabeln und Leitungen
vor mechanischen Einwirkungen
bei beengtem Einbauraum. Der
Hydraulikschlauch-Adapter Progress
aus Messing gewährleistet
die Fixierung und Abdichtung
von Hydraulikschläuchen
für eine geschützte Kabelführung
unter allen Umweltbedingungen.
Geschlitzte Dichteinsätze ermöglichen
die Kabeldurchführung von
Leitungen mit konfektioniertem
Stecker und sind unter anderem
ideal für Patch- und Ethernet-Leitungen
geeignet.
Darüber hinaus präsentiert die
Kaiser Group mit der neuen MCE
Syntec ein durchdachtes Komplettprogramm
für die sichere, dichte
und zeitsparende Durchführung
mehrerer Kabel sowohl mit als auch
ohne Stecker. Die modular aufgebauten
Mehrfach-Kabeldurchführungen
und die teilbaren Kabelverschraubungen
lassen sich flexibel
konfigurieren und auch nachträglich
anpassen. Durch die geschlitzten
Tüllen und die Kompatibilität
innerhalb des Systems werden
Lagerhaltung und Montage deutlich
vereinfacht.
Halle 2, Stand 240
KAISER GmbH & Co. KG
www.kaiser-elektro.de
PC & Industrie 12/2025 25
Komponenten/Stromversorgung
InGaAs-APDs im Miniaturformat
für mobile Anwendungen
Hamamatsu Photonics gibt die Markteinführung
der neuen G15978-0020P InGaAs-Avalanche
Fotodiode (APD) mit intrinsischer Verstärkung
bekannt – eine innovative InGaAs-
APD, die die nächste Generation miniaturisierter
Sensortechnologie repräsentiert.
Hamamatsu Photonics
www.hamamatsu.com
Entwickelt für präzise Distanzmessungen und
zur Detektion von schwachen Lichtsignalen,
erfüllt die G15978-0020P hohe Anforderungen
von Forschungs- und Entwicklungsabteilungen,
industriellen Anwendungen sowie OEM-Kunden
gleichermaßen.
Das Modell G15978-0020P verfügt über ein
oberflächenmontiertes COB-Gehäuse, wodurch
es deutlich kleiner ist als das bisher erhältliche
Metallgehäusemodell. Die sehr kompakte Größe
eignet sich ideal für die Integration in kleine,
mobile Geräte und unterstützt Fortschritte in
verschiedenen modernen Anwendungen. Aufgrund
seiner erhöhten Empfindlichkeit ist es
besonders geeignet für Technologien wie berührungslose
Displays, automatische Wasserhähne
und drahtlose Kommunikation im freien Raum.
Wichtige Merkmale
des InGaAs-APD-NIR-Detektors:
• Kompaktes Design:
Extrem platzsparend mit Abmessungen von
nur 1,6 mm × 0,8 mm × 0,7 mm – ideal für
mobile und miniaturisierte Geräte.
• Hervorragende Leistung bei minimalem
Dunkelstrom:
Maximal 50 nA für präzise und zuverlässige
Messergebnisse.
• Niedrige Kapazität:
Typische Anschlusskapazität von nur 2,0 pF
– für schnelle Reaktionszeiten und hohe
Signalqualität.
• Erhöhte Empfindlichkeit:
Maximale Empfindlichkeit bei 1550 nm Wellenlänge,
mit einer typischen Photosensitivität
von 0,8 A/W – perfekt für anspruchsvolle NIR-
Anwendungen.
• Umweltfreundlich und robust:
Kompatibel mit bleifreier Reflow-Lötung – für
höhere Zuverlässigkeit unter rauen Bedingungen
und eine nachhaltigere Fertigung
Der G15978-0020P wurde mit hochwertigen
Materialien entwickelt, um den täglichen Beanspruchungen
standzuhalten und eine lang fristige,
zuverlässige Leistung zu gewährleisten. Gleichzeitig
folgt die Produktionsweise nachhaltigen
Prinzipien: Bei der Herstellung wird auf den Einsatz
schädlicher Stoffe, unter Einhaltung der
RoHS-Richtlinien, verzichtet. ◄
Portfolio um Schaltnetzteile von Mean Well erweitert
Der Distributor Schukat bietet
ab sofort die Schaltnetzteile der
LRS-1200-Serie von Mean Well
an. Anwendung finden die kompakten,
geschlossenen Netzteile
unter anderem in der industriellen
Automatisierung, in Steuerungssystemen,
Kommunikationsgeräten,
Sicherheitssystemen, in mechanischen
und elektrischen Anlagen
sowie in elektronischen Geräten
und Instrumenten.
Gegenüber Vorgängermodellen
bietet die neue Serie wesentliche
Verbesserungen in Bezug auf
Größe, Effizienz, technische Daten,
Sicherheit und Langlebigkeit. Die
sparsamen 1200-W-Netzteile mit
Einzelausgang weisen ein geschlossenes
Gehäuse und ein kompaktes
Design mit 225 mm Länge, 124 mm
Breite und nur 41 mm Höhe auf. Sie
arbeiten mit einer Eingangsspannung
von 180 bis 305 VAC, sind
unempfindlich gegenüber Spannungsschwankungen
und liefern
Ausgangsspannungen von 12 V,
24 V, 36 V und 48 V.
Neben einer Spitzenlastfähigkeit
von 150 % und einem hohen
Wirkungsgrad von bis zu 94 %
verfügt die Serie über einen integrierten
langlebigen Lüfter und
kann bei Volllast in einem Temperaturbereich
von 30 bis +70 °C
betrieben werden. Darüber hinaus
bieten die Netzteile umfassende
Schutzfunktionen gegen Kurzschluss,
Überlast, Überspannung
und Übertemperatur und entsprechen
der Überspannungskategorie
OVC III. Zudem weisen sie eine
3G-Vibrations festigkeit auf, entsprechen
den gängigen internationalen
Sicherheitsvorschriften
und sind mit der doppelten Sicherheitszertifizierung
IEC 62368 und
IEC 61558 und weltweiten Approbationen
zugelassen.
Die Inbetriebnahme ist bei
Betriebshöhen bis zu 5000 m
über dem Meeresspiegel möglich.
Somit stellen die Netzteile der LRS-
1200-Serie eine leistungsstarke
und kostengünstige Stromversorgungslösung
für verschiedene industrielle
Anwendungen dar. Es
werden 3 Jahre Garantie von Seiten
des Herstellers gewährleistet.
Schukat electronic
Vertriebs GmbH
info@schukat.com
www.schukat.com
26 PC & Industrie 12/2025
Komponenten/Stromversorgung
Bis zu 200 % mehr Kühleffizienz
May Distribution optimiert Kühleffizienz in 19“-Systemen mit neuen Luftstromlösungen von nVent Schroff.
May Distribution GmbH & Co. KG, einer der
führenden europäischen Distributoren von elektrischen
Verbindungs-und Schutzlösungen von
nVent Schroff erweitert sein Leistungsangebot
um moderne Lösungen in der Verbesserung der
Kühleffizienz für 19-Zoll-Systeme.
May Distribution
GmbH & Co. KG
www.may.berlin
AirInlet Modul
Das nVent Schroff AirInlet Modul steigert die
Kühleffizienz elektronischer Systeme um bis zu
200 %. Durch die Nutzung unbestückter Slots
als zusätzliche Lufteinlasskanäle wird der Luftstrom
im System gezielt verbessert. Gleichzeitig
verhindert das Modul, dass Luft unkontrolliert
durch freie Steckplätze entweicht – ein häufiger
Grund für suboptimale Kühlleistung.
Kernvorteile des AirInlet Moduls:
• Verbesserte Luftführung durch Nutzung
leerer Slots als Einlasskanäle
• Reduktion der Lüftergeräusche durch
den Betrieb am optimalen Arbeitspunkt
• Integrierter Staubfilter für saubere
Systemumgebung
• Einfache Installation ohne Modifikation
der Systemhardware
• U-Frontplatte mit EMV-Edelstahlfeder
zur elektromagnetischen Abschirmung
AirBender
Intelligentes Luftstrommanagement gegen
Hotspots: Ergänzt wird das Angebot durch
den nVent Schroff AirBender – ein innovatives
Luftstrom-Management-Modul, das die Kühlluft
gezielt verteilt. Der AirBender lenkt die
Luft in kritische Bereiche, reduziert thermische
Hotspots und ermöglicht eine gleichmäßige
Temperaturverteilung im System. Das Ergebnis:
effizienterer Lüfterbetrieb ohne zusätzlichen
Energiebedarf oder bauliche Anpassungen.
Effiziente Kühlung ohne Systemumbau
Mit dem AirInlet Modul und dem AirBender stellt
May Distribution zwei kosteneffiziente Lösungen
bereit, um die thermische Performance in bestehenden
Systemen signifikant zu verbessern –
ganz ohne komplexe Umbauten oder zusätzlichen
Energieverbrauch. ◄
Induktiver Absolut-Drehgeber
Posic präsentiert seinen Absolut-
Drehgeber-Bausatz AP9600C mit
SSI-Schnittstelle, einer Auflösung
bis 22 Bit und einer Maximalgeschwindigkeit
bis 23.000 UPM.
Die Abmessungen betragen nur 20
x 20 x 3,5 mm, mit einer Scheibendicke
von 0,9 mm liegt die Einbau-
Höhe unter 5 mm. Dank Wirbelstrom-Messprinzip
ist der Encoder
robust gegenüber Staub, Partikel,
Öl, Fett, Flüssigkeiten und außerdem
immun gegen Magnetfelder.
Dies bedeutet, dass der Encoder
problemlos ohne magnetische
Abschirmung in einem Direkt-
Antrieb eingebaut werden kann.
Der Encoder kann werksseitig
programmiert werden oder kann
vom Kunden nach dem Einbau in
seiner Anwendung programmiert
werden. Zielmärkte sind Robotik,
Industrie-Automation, Elektromobilität,
Drohnen, Medizintechnik,
Agrotechnologie usw.
Der AP9600C Induktiv- Encoder,
Scheiben und das dazugehörige
Programmier-Tool sind ab Lager
lieferbar und können online bestellt
werden.
Halle 4A, Stand 150
POSIC SA
info@posic.com
www.posic.com
PC & Industrie 12/2025 27
Komponenten/Stromversorgung
Produktpalette mit Severe Environment Testing
(SET) erweitert
Zwei weitere Produktlinien von Samtec erfüllen oder übertreffen Anforderungen von SET-Standards.
Samtec, Inc., der Anbieter mit führendem
Service in der Steckverbinderbranche,
hat bekanntgegeben,
dass jetzt zwei weitere Produktlinien
die Qualitätsanforderungen
des Severe Environment Testing
(SET) erfüllen oder übertreffen.
URSA und Tiger Eye
Die neuesten SET-Erweiterungen
sind die äußerst robusten I/O-Kabelkonfektionssysteme
der Produktreihe
URSA und die Kabel-zu-
Leiterplatte-Systeme Tiger Eye im
Rastermaß 1,27 mm.
Samtec, Inc.
www.samtec.com
Was ist SET?
SET ist eine Initiative von Samtec,
bei der bestimmte Produkte über
die typischen Standards und Vorgaben
der Branche in Bezug auf
Qualität und Langlebigkeit hinaus
geprüft werden. Vor dem Hintergrund
des Bedarfs für hochfunktionale
Verbindungen nach handelsüblichem
Standard hat sich SET als
vorteilhaft für das Vertrauen in die
Leistungsfähigkeit erwiesen – nicht
nur für robuste wehr- sowie luft- und
raumfahrttechnische Anwendungen,
sondern auch für Applikationen in
den Bereichen Automotive, Industrie
und Medizin.
SET umfasst das standard mäßige
Design Qualification Testing (DQT)
und das Extended Life Product
(E.L.P) Testing von Samtec, sowie
zusätzliche Tests für Verbindungssysteme,
die für extremere/rauere
Anwendungen oder Umgebungen
konzipiert sind.
Hoch zuverlässig
und kosteneffektiv
Hier ist insbesondere bemerkenswert,
dass SET-Produkte von Samtec
für NASA Class D-Missionen zugelassen
sind, die hoch zuverlässige
und kosteneffektive Lösungen mit
kurzer Umsetzungsdauer für LEOund
Klein-Satelliten sowie CubeSats
und sonstigen satellitengestützten Erkundungsanwendungen
erfordern.
Ob bestimmte Produkte die Prüfbedingungen
nach ASTM E595-
77/84/90 erfüllen, bestimmt Samtec
anhand von Daten zur Ausgasung
von der NASA. Weitere Informationen
finden Interessenten in den
FAQs zum Ausgasen von Samtec.
Prüfungen
Die SET-Produkte von Samtec
werden u. a. folgenden Prüfungen
unterzogen:
• 10 Jahre Korrosionsprüfung mit
strömendem Mischgas (MFG)
• Hohe Steckzyklenzahl
(250 bis 2500)
• Höhere Steckzyklenzahl
bei 100 % Feuchte
• Intensive Stoß- und
Schwingbeanspruchung:
Low Level Contact Resistance
(20 mV/100 mA) und
Ereigniserkennung
• Transport-/Lagertemperatur
• Durchschlagfestigkeit in der
Höhe (70.000 Fuß)
• Elektrostatische Entladung
(ESD)
• VITA 47.1 Moduleinbau
in bestehendes System
• VITA 47.3 Feuchte
• VITA 47.1 Stoß im Betrieb Class
OS2
• VITA 47.1 Vibration Class VS3
• Übertrifft VITA 47.1
Temperaturwechsel Class C4
• Übertrifft VITA 47.1 Transport-/
Lagertemperatur Class C4
• VITA 47.1 Festigkeit gegen
elektrostatische Entladung
• Übertrifft Höhe für VITA 47.1
Durchschlagfestigkeit in der
Höhe
Weiterführende Informationen
unter: www.samtec.com/SET ◄
Dauerflexibles Kabeldesign
für dynamische Anwendungen
SAB Bröckskes präsentiert mit der SABdynamic 900 und 910 eine neue
CSA- und UL/cUL-approbierte Kabelgeneration „Made in Germany“ für
den weltweiten Einsatz.
SAB BRÖCKSKES
GmbH & Co. KG
www.sab-kabel.de
Mit den Control- und Data-Leitungen der Serie
SABdynamic 910 führt der Spezialkabelhersteller
erstmals dauerflexible Leitungen im Sortiment,
die sich gleichermaßen für den Schleppketteneinsatz
wie als robotertaugliche Torsionsleitungen
eignen.
Beide Leitungsvarianten verkraften über 10 Mio.
Biegezyklen sowie mehr als 10 Mio. Torsionszyklen
bis ± 180°/m oder 5 Mio. bis ± 360°/m.
28 PC & Industrie 12/2025
Funktionalität und Design perfekt vereint
Projektbeispiel: Kunststoffgehäuse mit Silikondichtung für Sensoreinheiten
Komponenten/Stromversorgung
Für ein modernes Messsystem
hat N&H ein zweiteiliges Kunststoffgehäuse
aus ABS entwickelt, das
durch seine Kombination aus Stabilität,
Dichtheit und Designfreiheit
überzeugt. Das Gehäuse besteht
aus einer Ober- und Unterseite,
die über eine umlaufende Silikondichtung
(60A Shore) präzise miteinander
verbunden werden. Diese
Lösung bietet nicht nur zuverlässigen
Schutz für empfindliche Elektronik,
sondern vereinfacht gleichzeitig die
Montage – ein entscheidender Vorteil
in der Serienfertigung.
N&H Technology GmbH
info@nh-technology.de
www.nh-technology.de
Doppelte Funktion
der Silikondichtung
Die speziell entwickelte Dichtung
erfüllt gleich drei Aufgaben:
• Abdichtung:
Schützt die Elektronik zuverlässig
vor Staub und Umgebungseinflüssen
– ideal für den Einsatz in
anspruchsvollen Umgebungen.
• Vibrationsdämpfung
und Schutz:
Wirkt als elastischer Dämpfer bei
mechanischen Belastungen oder
Stößen und reduziert Vibrationen
sowie Geräusche.
• Führung und Positionierung:
Übernimmt eine präzise Führungsfunktion
bei der Montage
und sorgt dafür, dass beide Gehäusehälften
exakt zusammengefügt
werden.
Diese dreifache Funktion reduziert
den Montageaufwand, minimiert
Toleranzen und erhöht die
Prozesssicherheit in der Serienproduktion.
Technische Merkmale
und Vorteile:
• Material:
ABS-Kunststoff (Gehäuse) & Silikon
60A Shore (Dichtung)
• Konstruktion:
zweiteiliges Gehäuse mit integrierter
Dichtungsführung
• Montagefreundlich:
präzise Passform ohne zusätzliche
Positionierhilfen
• Vibrations- und
Stoßdämpfung:
durch elastische Silikonkomponente
• Farbvielfalt:
sowohl Gehäuse als auch Dichtung
sind in unterschiedlichen
Farben realisierbar
• Wirtschaftliche
Serienfertigung:
separate Spritzgusswerkzeuge
für Kunststoff und Silikon sorgen
für optimale Kostenstruktur
bei hohen Stückzahlen
Effiziente Fertigung
und Wirtschaftlichkeit
Das Kunststoffgehäuse wird mit
zwei separaten Spritzgusswerkzeugen
gefertigt – eines für den ABS-
Kunststoff, eines für die Silikondichtung.
Durch die präzise Abstimmung
beider Komponenten entsteht eine
technisch ausgereifte und wirtschaftliche
Lösung, die sich besonders
für Serienfertigungen ab mittleren
Stückzahlen eignet.
Die Kombination aus durchdachtem
Design, funktionaler Integration
und optimierter Werkzeugtechnik
ermöglicht kosteneffiziente
Kunststoffgehäuse, ohne Kompromisse
bei Qualität oder Schutzfunktion.
Fazit
Dieses Projekt zeigt, wie sich
Kunststoffgehäuse mit integrierter
Dichtung technisch und wirtschaftlich
optimieren lassen – von
der Konstruktion bis zur Serienfertigung.
Das Ergebnis: eine langlebige,
montagefreundliche und individuell
anpassbare Lösung, die genau auf
die Anforderungen moderner Sensortechnik
und Messtechnik abgestimmt
ist. ◄
Sehr hohe Signalintegrität
Ein weiterer Vorteil der neuen Kabelgeneration
besteht in der reduzierten Leitungskapazität.
Durch die verringerte Materialdicke
der SABIX-basierten Isolierhülle
er reichen die Data-Varianten der SABdynamic
900 und 910 eine sehr hohe Signalintegrität.
Daher gewährleisten sie auch bei
Leitungslängen über 20 m eine störungsund
verlustfreie Datenübertragung für Echtzeit-Anwendungen.
Die neuen, jeweils in Control- und Data-
Ausführung gefertigten Kabelserien 900
und 910 sind für Spannungen bis 350 V bzw.
600 V ausgelegt und halten Temperaturen
zwischen -40 °C und +90 °C stand.
TMPU-geprüfte Ölbeständigkeit
Beide Modelle verfügen über eine ausgezeichnete
TMPU-geprüfte Ölbeständigkeit nach
EN 50363-10-2 und VDE 0207-363-10-2 sowie eine
gute chemische Resis tenz gegen Säuren, Laugen,
Lösungsmittel und Hydraulik flüssigkeiten.
Sie sind UV-beständig nach HD 605, Ozon-fest
gemäß DIN EN 50396, salzwasserbeständig
nach UL 1309 sowie RoHS-konform und LABSunkritisch.
Beide Ausführungen sind PFAS-frei,
was Anwendern auch im Falle eines PFAS-Verbots
Betriebssicherheit bietet. Durch den halogenfreien
Materialmix mit flammhemmendem,
selbstver löschendem PUR-Mantel erfüllen
beide Produktreihen die Zulassungskriterien
für den nordamerikanischen Markt.
Standard- und Sonderlösungen
SAB Bröckskes liefert die S900 Data
standardmäßig im Format 12 mm x 0,14 mm
als mehradrige ungeschirmte Leitung
sowie in vier mehrpaarigen geschirmten
Varianten.
Die Data-Version der 910 ist in drei Standardausführungen
erhältlich. Als Control-
Leitungen bietet SAB Bröckskes serienmäßig
zwei mehradrige ungeschirmte und zwei
mehradrige geschirmte Optionen an.
Auf Anfrage entwickelt und fertigt der
Spezialkabelhersteller Sonderlösungen mit
kundenspezifischen Abmessungen, anderer
Mantelfarbgebung und individuellem
Kabeldesign. ◄
PC & Industrie 12/2025 29
Komponenten/Stromversorgung
Maximale Kraft auf minimalem Raum
TQ-RoboDrive präsentiert neuen Frameless-Servomotor mit marktführender Drehmomentdichte.
Mit dem ILM25x18 Frameless-
Servomotor setzt TQ neue Maßstäbe
im Bereich der Miniaturmotoren.
Der Innenläufermotor (ILM)
punktet mit marktführender Drehmomentdichte:
Mit 0,474 Nm erreicht
er mindestens das doppelte Spitzendrehmoment
als vergleichbare
Motoren mit 25 mm Durchmesser
und definiert damit die neue Benchmark
im Verhältnis von Drehmoment
zu Baugröße.
TQ-Group
www.tq-group.com
Serienmäßig verfügbar
Ursprünglich als maßgeschneiderte
Sonderanfertigung für einen
Kunden entwickelt, ist der neue
ILM25x18 jetzt aufgrund seiner
herausragenden Performance
und der hohen Nachfrage serienmäßig
verfügbar. Denn egal, ob in
der Medizintechnik oder Robotik:
Viele Produktdesigner und Entwickler
benötigen für ihre Anwendungsfälle
Antriebslösungen, die
höchstes Drehmoment auf kleinstem
Bauraum bieten. Oft ist dabei
– noch vor der Länge – speziell der
Motorendurchmesser das einschränkende
Moment.
Höchste Effizienz
Genau hier setzt der neue
ILM25x18 an: Er liefert mit nur 25 mm
Durchmesser auf einer Stack-Länge
von 18 mm maximale Drehmomentdichte,
höchste Effizienz und das
aktuell beste Verhältnis von Größe
zu Leistung auf dem Markt. Damit
eignet er sich ideal für alle Einsatzbereiche,
in denen Platz, Gewicht
und Effizienz entscheidend sind.
Highlights des Frameless-
Servomotors ILM25x18:
• Höchstes Drehmoment in
dieser Größe am Markt
• 95,7 W Leistung, 0,474 Nm
Spitzendrehmoment, 24 V
Spannung, 6288 rpm Drehzahl
• Hohlwelle schafft viel Platz für
Kabeldurchführungen
• Höchstmöglicher
Kupferfüllfaktor
mittels orthozyklischer
Einzelpolwicklung
• Frameless-Design sorgt für
größtmögliche Designfreiheit
und thermisch optimale
Struktur-Integration in
Aktuatoren
• Präzise und schnelle Reaktion
mittels hoher Bandbreite bei
der Regelung und geringem
Oberwellenanteil/geringer
Restwelligkeit.
Innovation made in Bayern!
Die Frameless-Servomotoren
der ILM-Serie von TQ-RoboDrive
wurden in Kooperation mit dem
Deutschen Zentrum für Luft- und
Raumfahrt (DLR) entwickelt. Es
gelang den Forschern damals, eine
innovative Motorentechnologie zu
schaffen, die sich auch im Weltall
bewährte. Ihre Eigenschaften sprechen
für sich: Marktführende Drehmomentdichte,
höchste Präzision,
maximale Dynamik sowie hervorragende
Überlastfähigkeiten – und
das alles auf kleinstem Bauraum.
Dank ihres gehäuselosen Aufbaus
(frameless) lässt sich die ILM-
Serie direkt in die mechanische
Struktur des jeweiligen Anwendungsfalls
integrieren, was Bauraum
und Gewicht deutlich reduziert.
Wie alle Motoren von TQ-
RoboDrive mit einem Durchmesser
von 25 - 115 mm wird auch der
neue ILM25x18 am TQ-Standort in
Inning am Ammersee gefertigt. ◄
Präzise Strommessung in kompaktem Design
Mit der neuen NCSM-Serie erweitert
NIC Components sein Portfolio
an hochpräzisen Strommesswiderständen.
Die Metallfilm-Widerstände
sind AEC-Q200-qualifiziert
und kombinieren enge Toleranzen,
niedrigen TCR und hohe Belastbarkeit
in einem platzsparenden
Format ideal für Anwendungen
mit begrenztem Bauraum.
Damit erfüllen sie die Anforderungen
moderner Automobil-, Industrie-
und Energieanwendungen
zuverlässig. Die NCSM-Serie wurde
entwickelt, um ältere Widerstandsserien
(NCSW, NCSS, NCLP) durch
verbesserte Leistung und höhere
Zuverlässigkeit zu ersetzen.
Hauptmerkmale:
• Baugrößen: Standardgrößen
0402 bis 2512 sowie Wide-
Terminal-Optionen (0508,
0612, 1020, 1225)
• Widerstandsbereich:
10 mΩ bis 10 Ω
• Toleranzen: bis zu ±0,25 %
• Temperaturkoeffizient:
bis zu ±50 ppm/°C
• Belastbarkeit: bis zu 3 W
• AEC-Q200-Qualifikation:
erfüllt strenge
Automobilstandards
Anwendungsgebiet:
• Strommessung in Power-
Supply-Designs
• Batteriemanagementsysteme
(BMS) in der Elektromobilität
• Industrielle Steuerungen und
Automatisierung
pk components
www.pk-components.de
30 PC & Industrie 12/2025
Komponenten/Stromversorgung
Effiziente Antriebslösungen
von 1 bis 100 kW
Knestel entwickelt und produziert kundenspezifische Frequenzumrichterlösungen für Maschinenbau
und Robotik – für Gleich- und Wechselstromantriebe von 12 V bis 400 V.
Technologiekompetenz für
anspruchsvolle Antriebssysteme:
Mit mehr als 40 Jahren Erfahrung
in der Elektronikentwicklung bietet
Knestel umfassendes Knowhow
in der Konzeption und Produktion
leistungsfähiger Elektronik
für elektrische Antriebe. Das
Unternehmen realisiert individuelle
Lösungen im Leistungsbereich von
rund 1 bis 100 kW.
Stand der ODCA,Halle 3, Stand 321
KNESTEL Technologie &
Elektronik GmbH
vertrieb@knestel.de
www.knestel.de
Für Wechselstrommaschinen
entwickelt Knestel kundenspezifische
Frequenzumrichter, die zur
Versorgung und Regelung elektrischer
Maschinen eingesetzt werden.
Diese decken die Spannungslagen
12 V, 48 V und 400 V ab und
ermöglichen den effizienten und
präzisen Betrieb unterschiedlichster
Motorarten – von asynchronen
über permanenterregte bis hin zu
sensorlosen Antrieben.
Leistungselektronik
für Gleichstrommaschinen
Darüber hinaus bietet Knestel
Leistungselektronik für Gleichstrommaschinen,
etwa für geregelte
DC-Antriebe oder hybride Systeme
mit bidirektionalen Energieflüssen.
So lassen sich Anwendungen im
Maschinenbau jeglicher Art zuverlässig
und anwendungsspezifisch
umsetzen – von Werkzeugmaschinen
bis zu automatisierten Produktionsanlagen.
Entwicklung
im eigenen Haus
Knestel entwickelt sowohl die Leistungselektronik
als auch Firmware
und Regelungstechnik im eigenen
Haus. Zum Funktionsumfang gehören
sensorlose Motorregelung, Stromund
Drehmomentregelung sowie
anwendungsspezifische Firmware
mit Kommunikationsschnittstellen
wie CAN, EtherCAT oder kundenspezifischen
Protokollen.
Robust und sicher
Die Systeme sind besonders
robust ausgeführt und können für
hohe Safety-Anforderungen konzipiert
werden – etwa mit sicherer
Drehmomentabschaltung (STO),
redundanter Überwachung oder
integrierten Sicherheitsfunktionen
nach Performance Level e. Damit
eignen sie sich ideal für den Einsatz
in anspruchsvollen Industrieumgebungen.
Modulares Baukastensystem
Durch das modulare Baukastensystem
lassen sich Leistungsstufe,
Schnittstellen und Bauform exakt auf
die jeweilige Anwendung abstimmen.
EMV-optimierte Designs, energieeffiziente
Schaltstrategien und
ein hoher Integrationsgrad sorgen
für maximale Zuverlässigkeit und
Performance.
Als Entwicklungs- und Produktionspartner
deckt Knestel die
gesamte Wertschöpfungskette ab
– von der Konzeptphase über Prototyping
und Serienfertigung bis hin
zur Endprüfung.
Engagement für DC-Netze
Als Mitglied der Open Direct Current
Alliance (ODCA) engagiert sich
Knestel aktiv in der Weiterentwicklung
von DC-Netztechnologien. Das
Unternehmen treibt die Integration
von Gleichstromlösungen in industrielle
Anwendungen voran und
gestaltet zukünftige Standards im
Bereich der DC-Versorgung maßgeblich
mit.
Interessierte Fachbesucher können
sich auf der SPS – Smart Production
Solutions vom 25. bis 27.
November 2025 in Nürnberg persönlich
mit den Experten von Knestel
am Stand der ODCA austauschen
und mehr über aktuelle Entwicklungen
im Bereich DC-Netze und
Leistungselektronik für elektrische
Antriebssysteme erfahren. ◄
Produktprogramm um 15 Hutschienengehäuse aus Kunststoff erweitert
Die Richard Wöhr GmbH ergänzt ihr breites
Sortiment im Bereich Hutschienengehäuse |
Modulgehäuse für M36-DIN-Normschienen
um die neue Serie 2600 mit einer Einbaubreite
von 260 mm für 15 Module. Deckel, Leiterplatte,
individuelle Beschriftungen sowie die
passende Verpackung sind als Zubehör und
besonderer Service erhältlich. Das Gehäuse
bietet die Möglichkeit sowohl einer unteren als
auch einer oberen Leiterplatte. Eine geschlossene
Version ohne Anschluss-klemmen ist
ebenso lieferbar, wie Trimmer und Spindeln,
die der Höhe des Gehäuses entsprechen. Das
Oberteil ist aus Lexan und standardmäßig in
RAL 7035 (grau), das Unterteil aus Noryl und
in RAL 9005 (schwarz) lieferbar. Nähere Informationen
unter www.Hutschienengehaeuse.de
Bei Bedarf können die Hutschienengehäuse
mit einer kundenspezifischen Bearbeitung
wie z. B. mit Bohrungen, Ausbrüchen, einer
Lackierung und Bedruckung oder Lasergravur
bestellt werden. Gerne auch im in dieser
Form branchenweit einmaligen Eildienst mit
der garantierten Lieferung innerhalb 5,10 oder
15 Arbeitstagen.
Richard Wöhr GmbH
www.woehrgmbh.de
PC & Industrie 12/2025 31
Komponenten/Stromversorgung
Produktmerkmale sind nicht alles
Hummel präsentiert das PLUS.
Bei den Spezialisten für Verbindungstechnik steht auf der SPS dieses
Jahr der neue M16 Winkelstecker im Fokus. Aber auch Fragen rund um
verlässliche Partnerschaften in der industriellen Automatisierung werden
beleuchtet.
Halle 10, Stand 330
HUMMEL AG
info@hummel.com
www.hummel.com
Warum sollte man bei der Wahl
einer leistungsstarken Verbindungstechnik
nicht nur auf die reinen Produktmerkmale
achten? Warum sollten
Themen wie Zertifizierungen, Lieferfähigkeit,
Nachhaltigkeit und das
Beachten von individuellen Kundenanforderungen
mindestens
genauso sehr im Fokus stehen?
Die Hummel AG gibt auf der SPS
in Halle 10, Stand 330, Antworten
rund um Mehrwerte, die den Unterschied
ausmachen. Produktseitig
werden Anwendungen adressiert,
bei denen Steckverbindungen und
Kabelverschraubungen nur wenig
Bauraum beanspruchen dürfen.
Messeneuheit
Gerätesteckverbinder M16
Als Messe-Neuprodukt zeigt
der Experte für Verbindungstechnik
einen abgewinkelten Gerätesteckverbinder
M16 für Ströme
bis 25 Ampere. Mit einer Bauhöhe
von knapp 22 Millimetern ist er der
flachste Gerätesteckverbinder seiner
Klasse. Zudem ist er mit einem
315° frei drehbarem Anschluss sehr
flexibel. Damit ist der neue Winkelstecker
besonders prädestiniert für
Anwendungen in der Antriebstechnik,
etwa in modernen Motorenkonzepten
sowie in der Sensorik von
Robotiksystemen, fahrerlosen Transportsystemen
(AGVs) und im allgemeinen
Maschinenbau.
Mehrwerte, die den
Unterschied ausmachen
Der neue Winkelstecker wird
in Nürnberg nicht isoliert stehen,
sondern den Leitgedanken des
Messeauftritts veranschaulichen.
Das Produkt symbolisiert die Philosophie
des Herstellers: Man will
Anforderungen antizipieren und
dadurch verlässliche Partnerschaften
bilden. Darauf zielt auch
das Standkonzept ab, das sich um
internationale Zertifizierungen,
eine gesicherte Lieferfähigkeit
sowie um Nachhaltigkeit drehen
wird und das weit über einzelne
Steckverbindungen und Kabelverschraubungen
hinausweist.
Wer erfahren möchte, wie genau
diese Themen die Partnerschaften
mit der industriellen Automatisierung
prägen, der findet am
Stand von der Hummel AG passende
Anknüpfungspunkte. Neben
dem neuen M16 Winkelstecker
wird dort auch das gesamte Portfolio
an Verbindungstechnik vorgestellt.
◄
Klein aber
leistungsstark: Der neue
Winkelsteckverbinder M16
für Ströme bis 25 Ampere
ist knapp 22 Millimeter
hoch und somit der flachste
Gerätesteckverbinder
seiner Klasse.
Jedem sein individuelles Gehäuse
Vom Standard zur kundenindividuellen Modifikation
OKW
Odenwälder Kunststoffwerke
Gehäusesysteme GmbH
info@okw.com
www.okw.com
Spezielle Gehäuseentwicklungen
lohnen sich meist erst bei hohen
Stückzahlen und langen Entwicklungszeiträumen.
Oft sind jedoch
Flexibilität und kurze Produktentwicklungszeiten
entscheidend –
besonders bei kleineren Serien.
Hier punkten modifizierte Standardgehäuse.
OKW bietet über
50 Produktfamilien in den Bereichen
Gehäuse und Drehknöpfe in verschiedenen
Größen, Designs, Materialien,
Farben und Schutzarten an.
Aus diesem Portfolio wird zunächst
das passende Modell gewählt, das
32 PC & Industrie 12/2025
Komponenten/Stromversorgung
Leistungsfähige Array-Steckverbinder
Samtec stellt leistungsfähige Array-Steckverbinder AcceleRate HP mit 800 Kontaktstellen vor .
Leistungsfähige Array-Steckverbinder aus
der Baureihe AcceleRate HP überzeugen durch
112 Gbit/s-PAM4-Datenübertragung, eine flexible
Auslegung mit konfigurierbaren Kontakten und
zuverlässige Anschlusstechnik über Lotsäulen.
Samtec, Inc., ein weltweit führender Anbieter
leistungsfähiger Verbindungslösungen mit
dem nach eigenen Angaben besten Service in
der Branche, erweitert seine Hochleistungsproduktlinie
AcceleRate HP um die Array-Steckverbinder
APM6 und APF6 mit 800 Kontaktstellen
und einer Höhe von lediglich 5 mm im
gesteckten Zustand.
Ausgezeichnete
Signalintegrität und -dichte
Die neuen und auf zukünftige technische Anforderungen
und Bedarfe ausgelegten Accele-
Rate HP Steckverbinder im 0,635-mm-Raster
überzeugen durch ausgezeichnete Signalintegrität
und -dichte und können Daten mit bis zu
112 Gbit/s (PAM4) übertragen. Diese Steckverbinder
sind für Anwendungen mit hohem Datendurchsatz
optimiert, wie z. B. High-Performance
Computing (HPC), Künstliche Intelligenz (KI),
Speicherung und Vernetzung.
Samtec
www.samtec.com
Die wesentlichen Merkmale umfassen:
• Kompatibel mit Protokollen
PCIe 6.0, CXL 3.2 und 100 GbE
• Konfiguration mit 800 Kontaktstellen
(8 Reihen × 100 Kontakte) auf einer
Montagefläche von 68,62 mm × 18,20 mm
(2,701 × 0,717 Zoll)
• Gesteckte Höhe bzw. Stapelhöhe
von 5 mm; Version mit 10 mm geplant
für Q2 2026
• 92,5 Ohm Impedanz
• Strombelastbar bis 1,2 A (ein Kontakt je
Reihe bestromt) bei Nennspannung von
150 V~ (212 V=)
• Konfigurierbares Kontaktfeld in Array-
Ausführung ermöglicht höchste Flexibilität
bei Erdung und Signalführung
Äußerst zuverlässige Lötverbindungen
Die Steckverbinder APM6 und APF6 werden
über Lotsäulen (Solder Columns) mit der Leiterplatte
verbunden, die darüber hinaus zur strukturellen
Integrität beitragen. Das mit IPC Class 3
konforme Verfahren eignet sich hervorragend
für Verbindungen mit hoher Datenübertragungsrate
und Kontaktdichte und bietet äußerst zuverlässige
Lötverbindungen bei exzellenter Einfügungs-
und Rückflussdämpfung.
Eric Mings, High-Speed Board-to-Board
Product Manager bei Samtec: „Diese neuen
Steckverbinder mit 800 Kontaktpunkten stellen
einen bedeutenden technologischen Fortschritt
für Hochgeschwindigkeitsverbindungen
mit hoher Polzahl dar. Sie sind dafür konzipiert,
die hohen Anforderungen der heutigen datenintensiven
Systeme bei gleicher Zuverlässigkeit
zu erfüllen.“ ◄
anschließend im OKW-Service-
Center direkt vor Ort individuell
modifiziert wird.
Mögliche Bearbeitungen
Fräsen, Gewindefräsen, Gravieren,
Bohren, Senken, Sägen oder
Stanzen – individuelle Bearbeitungen
sind von der Musterfertigung
bis hin zur Serienfertigung
schnell und zuverlässig möglich.
Farb- und Oberflächenveredelungen
wie CI-Farben, Soft-Touch-Lacke,
Metallic-Effekte, Glanzgrade oder
ESD-Lackierungen sind im Angebot.
Farben werden nach RAL oder
Pantone in der hauseigenen Mischanlage
hergestellt – für gleichbleibende
Qualität und kurze Lieferzeiten.
Beschriftungen
und Markierungen
erfolgen per Laser, Sieb-, Tampon-
oder Digitaldruck – auch als
Runddruck (bei Drehknöpfen). Möglich
sind u. a. QR-Codes, fortlaufende
Nummerierungen, Farbverläufe,
fluoreszierende oder nachleuchtende
Farben. Digital bedruckte
Dekorfolien (ab 1 Stück) werden in
Fotoqualität gefertigt, exakt angepasst,
mit Klebelayer versehen und
auf Wunsch direkt verklebt.
EMV-Schutz
Für EMV-Schutz (Elektromagnetische
Verträglichkeit)
kann die Gehäuseinnenseite
mit 99,98 % reinem Aluminium
beschichtet werden (Schicht dicke
ca. 2,5 µm). Auch die Fertigung
in Sonderfarben ist machbar –
hierfür wird das Naturmaterial
gemäß Muster, RAL oder Pantone
extrudiert eingefärbt.
Konfektion und Montage
Im Bereich Konfektion und Montage
übernimmt OKW auf Wunsch
z. B. die Verschraubung, Verklebung
oder Montage von Zubehör.
Außerdem steht eine große Auswahl
an Befestigungselementen
wie beispielsweise Gewindebuchsen,
Abstandshalter oder Befestigungsdome
bereit.
Fazit
Das Konzept der modifizierbaren
Standardgehäuse vereint
die Vorteile von Standardkomponenten
mit individueller Gestaltung:
schnell, flexibel und wirtschaftlich.
So entstehen passgenaue, ergonomische
und hochwertige Geräte –
innovativ, sicher und bereit für den
Einsatz. ◄
PC & Industrie 12/2025 33
Bedienen und Visualisieren
Web statt Windows: Browserbasierte-Panels
übernehmen die Steuerung
Ethernet-fähige Monitore verändern die industrielle Steuerung
BMC Solutions GmbH
info@bmc.de
www.bmc.de
In der industriellen Automatisierung
vollzieht sich fortwährend ein
Technologiewandel. Lange wurden
PC-basierte Terminals oder Thin
Clients mit spezieller Software zur
Prozessvisualisierung eingesetzt.
Moderne Anlagenbetreiber setzen
zunehmend auf Ethernet-fähige
Web Panels. Die Panels greifen
direkt über Standard-Webbrowser
auf HMI-Webseiten zu – ohne
lokale Softwareinstallation, komplexes
Betriebssystem oder regelmäßige
Sicherheitsupdates.
Web Panels als neue
Generation der Bedienund
Visualisierungssysteme
Traditionelle Visualisierungslösungen
nutzten häufig Windowsoder
Linux-basierte Thin Clients,
die über proprietäre Protokolle auf
Visualisierungsserver zugriffen. Sie
erforderten regelmäßige Wartung,
individuelle Softwareinstallationen
und umfangreiche IT-Sicherheitsmaßnahmen.
Web Panels erledigen all das direkt
über den integrierten Webbrowser.
Sie visualisieren Webseiten, die von
einer SPS, einem lokalen Webserver
oder aus der Cloud bereitgestellt
werden. Das Ergebnis sind geringere
Komplexität, weniger Energieverbrauch,
reduzierter Wartungsaufwand
sowie erhöhte IT-Sicherheit
und Systemverfügbarkeit.
Beispiele industrietauglicher
Web Panels:
Roxion RPC-DCSxxxR2:
• Prozessor:
Rockchip RK3568, Quad-Core
Cortex-A55, bis 2 GHz
• Robustheit:
IP65-Front, lüfterlos, projiziertkapazitiver
Multi-Touch (PCAP)
• Display & Speicher:
10,1“ - 23,8“, 2 - 8 GB
Arbeitsspeicher /
16 - 64 GB eMMC
Massenspeicher
• Schnittstellen:
2x Gigabit-LAN, USB,
RS-232/485, HDMI
• Modularität:
Anpassbare Fronten/Gehäuse,
z. B. für hygienische Bereiche
in der Lebensmittel- oder
Pharmaproduktion
Advantech TPC-100WX:
• Prozessor:
NXP i.MX 8M Mini Quad-Core,
Linux/Android
• Robustheit:
IP66 / IK08-Front, -30 °C bis
+70 °C
• Display:
Sunlight-readable, Multi-Touch,
True-Flat, bis 1200 nits
• Schnittstellen:
2x Gigabit-LAN,
RS-232/422/485, CAN-Bus,
optionale PoE
• Einsatzbereiche:
Maschinensteuerungen,
Gebäudeautomation,
Energieanlagen, IoT-Gateways
und Edge-Visualisierung
Zukunft der Visualisierung
Browserbasiert, wartungsarm,
sicher: Der Übergang von klassischen
HMI-PCs zu spezialisierten
Web Panels markiert einen weiteren
Evolutionsschritt der industriellen
Steuerung. Browserbasierte
Lösungen reduzieren Hardware- und
Betriebskosten, verringern den Wartungsaufwand
und ermöglichen den
direkten Zugriff auf Visualisierungen
über Standard-Webbrowser. Offene
Technologien wie HTML5 sorgen für
Zukunftssicherheit und erleichtern
die Integration in moderne Industrie-4.0-Umgebungen.
◄
Roxion RPC-DCSxxxR2
Advantech TPC-100WX
34 PC & Industrie 12/2025
Bedienen und Visualisieren
15,6“ Einbau-Display mit PCAP Multi-Touch
jeweils eine VGA-, DVI-, HDMI- und
DisplayPort-Schnittstelle. Optional
ist das Display auch mit integriertem
PC-Board als Panel-PC erhältlich.
SR SYSTEM-ELEKTRONIK
GmbH
info@sr-line.com
www.sr-line.com
Display Visions, Anzeige PLC, 210 x 84 + 3 mm, SPS25 (Platzierung unten)
SR System-Elektronik präsentiert
mit dem P-FLAT 15.6/FHD ein
15,6“-Display mit PCAP Multi-Touch
zum Pulteinbau. Das robuste Industriedisplay
mit flächenbündigem
Glas touch ohne Schmutzkanten
überzeugt durch sein elegantes
Design, einfache Montage und vielseitige
Einsatzmöglichkeiten im industriellen
und öffent lichen Bereich.
Das 15,6“-Display schließt die
Lücke zwischen den SR-Line Displays
mit 10,1“ und 18,5“ Bildschirmdiagonale
und bietet im kompakten Full-HD
Breitbildformat (1920x1080) eine hervorragende
Bildqualität.
Durch die Einbaufähigkeit von
vorne sowie eine Frontabdeckung
zum sauberen Einbau lässt sich
das Gerät optimal in Pulte, Bedienkonsolen
oder Infoterminals integrieren.
Eine IP65-geschützte Front gewährt
Schutz vor Staub, Schmutz
und Feuchtigkeit. Dank projiziertkapazitivem
Multi-Touch (PCAP) reagiert
der Monitor präzise und zuverlässig
auf Mehrfingergesten – ideal
für moderne HMI-Anwendungen und
intuitive Benutzeroberflächen. Für
Konnektivität sorgen serien mäßig
Vielseitig einsetzbar –
zuverlässig im Dauerbetrieb
Die Geräte der SR-Line P-FLAT-
Serie sind sowohl in der Touchmonitor-
als auch in der IPC-
Variante für den 24/7-Dauerbetrieb
ausgelegt und getestet. Die Spannungsversorgung
erfolgt entweder
über ein integriertes Weitbereichsnetzteil
100 - 240 VAC oder optional
über 12 VDC bzw. 24 VDC.
Dadurch eignen sie sich ideal
für Anwendungen in industriellen
Produktionsumgebungen, in der
Logistik, in POS/POI-Systemen, zur
Mitarbeiterinformation, im Digital-
Signage-Bereich sowie in Showrooms,
Messen und Museen.
Mit dem neuen 15,6“-Modell bietet
die SR-Line ein kompaktes,
leistungsstarkes und ästhetisch ansprechendes
Display für anspruchsvolle
HMI- und Informationssysteme
– Made for industrial excellence. ◄
PROGRAMMABLE LOGIC CONTROLLER (PLC)
KLEINSTEUERUNG MIT
SATELLITENDISPLAYS
• Core mit Farbdisplay
• Inkl. Touchpanel
• 1.000 cd/m² (typ.)
• WLAN, LAN, RS-485
• 4 Relais
• 8 Eingänge
• RS-232
• 4-20 mA / 0-10 V
Halle 7
Stand 160
Nürnberg, 25.-27.11.2025
DISPLAY VISIONS GmbH · Phone +49 (0) 8105 / 778090 · vertrieb@lcd-module.de · www.lcd-module.de/plc
Bedienen und Visualisieren
Modbus-HMI: kompakt wie ein Handy
Einfache Integration
Neben den kompakten Abmessungen ist die
einfache Integration in bestehende SPS-Systeme
das wichtige Highlight dieser Serie. Die
Displays unterstützen alle Datentypen, darunter
Coil, Discrete, Input und Holding. Auch die
Verarbeitung von 32-Bit-Floating-Point-Werten
für Fließkommaberechnungen ist möglich. Diese
Datenelemente, von Text und Zahlen über Bargrafiken
bis hin zu Bildern, lassen sich flexibel
den einzelnen Modbus-Registern zuordnen.
Dass eine ultra-kompakte Bauform keine Einschränkungen
bei der Funktionalität bedeuten
muss, beweist Display Visions mit seinen Touchfähigen
Bedieneinheiten der Serie EA-HMI.
Halle 7, Stand 160
DISPLAY VISIONS GmbH
neu@lcd-module.de
www.lcd-module.de
Schon mit Bildschirmdiagonalen von nur 2,8“
und 4,3“ bieten diese Displays leistungsstarke
Funktionalität auf kleinstem Raum. Damit steht
eine robuste Lösung für all jene industriellen
Anwendungen zur Verfügung, bei denen es auf
kompakte Abmessungen ankommt.
Flexibel einsetzbar
Die Bediengeräte der Serie EA-HMI lassen
sich an mehr als 20 verbreiteten Speicherprogrammierbaren
Steuerungen (SPS) einsetzen,
darunter die Modelle von namhaften Anbietern
wie Allen Bradley, Beckhoff, Mitsubishi und Siemens.
Sie sind als Slave konfiguriert und unterstützen
die Standard-Kommunikationsprotokolle
Modbus RTU und Modbus TCP.
Kostenfreier Software HMI-Designer
Für die schnelle und unkomplizierte Entwicklung
individueller Bedienoberflächen durch den
Kunden steht die kostenfreie Software HMI-Designer
zur Verfügung. Dieses WYSIWYG-Tool ermöglicht
es, Bildschirmseiten intuitiv zu gestalten.
Nach dem Design der Oberfläche werden
die Modbus-Register logisch mit den Anzeigeelementen
verknüpft, wodurch die entsprechenden
Daten automatisch und immer aktuell
auf dem Display dargestellt werden.
Komplette,
kundenspezifische HMI-Designs
Auf Wunsch erstellt Display Visions auch
komplette, kundenspezifische HMI-Designs als
Dienstleistung. Die Bedieneinheiten der EA HMI-
Serie bieten eine hohe Helligkeit von 1000 cd/m²,
sodass sie auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen
oder im Freien jederzeit problemlos ablesbar
sind. Die Geräte sind für die Wand- oder
Frontplattenmontage vorgesehen. ◄
Auf Sicht fahren: Marinezertifizierte, wasserdichte Tastatur nach DIN IP68
Mit der KWD-105S stellt tastaturen.com
eine neu entwickelte Silikontastatur
vor, die sich vor allem
in den Bereichen Industrie, Militär
und Marine bewährt. Das kompakte,
wasserdichte Gerät nach
DIN IP68 hat eine steuerbare Hintergrundbeleuchtung,
einen integrierten
Trackball sowie eine Metallrückwand
zum optimalen Schutz
in rauen Umgebungen.
GeBE
Computer & Peripherie GmbH
www.tastaturen.com
Die Tastatur ist als Desktopgehäuse
mit USB-Schnittstelle
lieferbar, auf Wunsch auch mit
Befestigungsbolzen erhältlich.
Große Leistung
auf kleinstem Raum
Die Silikontastatur kommt mit so
geringen Abmaßen wie 309 x 127
x 16 mm auf den Arbeitsplatz. Der
Tastenhub mit nur 1,5 mm gewährleistet
eine angenehme Bedienung
und eine gute taktile Rückmeldung.
Die Tastatur ist mit 105 Tasten wie
gewohnt im Standardlayout verfügbar,
die Tastensymbole sind
ge lasert und abriebfest.
Insbesondere in maritimen oder
militärischen Umgebungen ist eine
vernünftige Beleuchtung unerlässlich.
Bei der KWD-105S ist die Stärke
der Hintergrundbeleuchtung über
zwei Tasten justierbar. Die Stromversorgung
liegt bei + 5 VDC, 20 mA
(Hintergrundbeleuchtung 400 mA). ◄
36 PC & Industrie 12/2025
Sensoren
Wie präzise Messungen nachhaltige
Entscheidungen ermöglichen
... zeigt E+E Elektronik auf der SPS 2025
Unter dem Motto „Experience
Accuracy that Powers Progress”
steht der diesjährige Messeauftritt
im Zeichen von Fortschritt und
Nachhaltigkeit. In Halle 4A, Stand
125 präsentiert E+E Elektronik
zahlreiche Produkte: hochgenaue
Sensoren, deren Messdaten fundierte
Entscheidungen, effiziente
Prozesse und langfristige Zuverlässigkeit
ermöglichen. Zwei Weltpremieren
inklusive.
Messgenauigkeit
als Grundlage
Für E+E Elektronik ist Messgenauigkeit
nicht nur eine Spezifikation,
sondern die Grundlage für
Effizienz, Compliance und Innovation.
Auf der SPS 2025 werden
Lösungen gezeigt, die exakt auf
die Anforderungen der jeweiligen
Branchen zugeschnitten sind. Ob
zur Einhaltung pharmazeutischer
Reinraum-Standards, zur Optimierung
industrieller Prozesssicherheit
oder zur Sicherstellung energieeffizienter
HLK-Anlagen.
Sensorlösungen
der nächsten Generation
Auf der SPS präsentiert E+E Elektronik
zusätzlich zum bewährten Portfolio
zwei Sensorlösungen der nächsten
Generation. Eine setzt neue
Maßstäbe in der Feuchte- und Temperaturmessung,
die andere in der
Luft- und Gasgeschwindigkeitsmessung.
Entwickelt für anspruchsvolle
Umgebungen, überzeugen beide
hinsichtlich Genauigkeit, Robustheit
und Zuverlässigkeit.
Präsentierte Lösungen
auf der SPS
Mit höchster Präzision erfüllt E+E
Elektronik strenge GMP-Vorgaben,
minimiert Stillstandszeiten und senkt
den Energieverbrauch. Robust
konstruiert, liefern die Sensoren
auch in korrosiven, staubigen und
hochfeuchten Umgebungen dauerhaft
zuverlässige Ergebnisse. Dank
einfacher Integration sind sie schnell
in Betrieb und mit gängigen Automatisierungs-
und Steuerungssystemen
kompatibel. So sinken Installationszeiten
und Prozessunterbrechungen
werden vermieden. Das
breite Portfolio ermöglicht zudem
maßgeschneiderte Lösungen für
extreme Einsatzbedingungen und
kompakte Einbausituationen.
E+E Elektronik zeigt auf der SPS
2025 einen breiten Querschnitt seiner
Produktpalette. Interessierte
Besucher können etwa 30 Sensoren
und Sensorelemente live erleben.
Die Highlights
Der HTS801 ist ein hochpräziser
Feuchte- und Temperatursensor
für besonders anspruchsvolle
Messaufgaben. Er meistert selbst
die schwierigsten Bedingungen wie
hohe Luftfeuchtigkeit und chemische
Verschmutzung. Verschiedene Fühler
und Gehäuseoptionen ermöglichen
einen Einsatz von -80 °C bis
180 °C sowie bis 300 bar.
Omniport 40: Die Neuauflage des
bewährten, multifunktionalen Handmessgeräts
Omniport 40 setzt auf
Effizienzsteigerung und Kostensenkung,
besonders in der Instandhaltung.
Eine große Auswahl an Fühlern
erlaubt die Erfassung von Temperatur,
Feuchte, Luftgeschwindigkeit,
Taupunkt bis -60 °C, Ölfeuchte
und CO 2 direkt vor Ort.
EE600: Der Differenzdrucksensor
EE600 ist für die zuverlässige Messung
von Differenzdruck in HLK, Gebäudeautomation
und Filterüberwachung
konzipiert. Er ist in zwei Varianten
für Drücke bis 1000 Pa und
10.000 Pa einsetzbar und verfügt
über eine ausgezeichnete Genauigkeit
von ± 0,5 % vom Endwert.
EE741: Der modular aufgebaute
Inline Durchflussmesser EE741
ist flexibel an jede Messaufgabe
anpassbar. Er ist für eine genaue
Verbrauchsmessung und Überwachung
von Druckluft und technischen
Gasen in DN15 bis DN50
Rohren konzipiert. Die anwendungsnahe
Mehrpunktjustage erfolgt unter
Druck bei 7 bar und sorgt für eine
hervorragende Messgenauigkeit,
sogar im unteren Messbereich.
HTE501: Das digitale Feuchte- und
Temperatursensorelement HTE501
bietet eine ausgezeichnete Messgenauigkeit
von bis zu ±1,8 % rF
und ±0,2 °C. Das bewährte E+E
Sensor-Coating und der integrierte
Konstantstromheizer sorgen für eine
hohe Zuverlässigkeit und Lebensdauer
auch in rauer, verschmutzter
und kondensierender Umgebung.
Interaktive Erlebniszone
In einer interaktiven Erlebniszone
können Besucher die Sensoren von
E+E Elektronik und deren Stärken
direkt auf die Probe stellen ◄
Halle 4A, Stand 125
E+E Elektronik Ges.m.b.H
www.epluse.com/de
PC & Industrie 12/2025 37
Sensoren
45 Tonnen millimetergenau positionieren
Klimatisierte Laser-Distanz-Sensoren trotzen Staub, Feuchte und Temperaturen über 70 °C
Bild 1: Der kabinengesteuerte Coil-Kran steuert Positionen punktgenau an.
© BANG Kransysteme GmbH & Co.KG / Chris Gonz
Bei der Stahlblechherstellung
herrschen raue Bedingungen: Hohe
Temperaturen, große zu bewegende
Coil-Rollen und Beizbäder verlangen
der Technik einiges ab. Trotzdem
ist höchste Präzision bei möglichst
hohem Durchsatz gefragt. Bei
der Ausstattung eines Beizwerks mit
präzisen Portalkranen galt es, alle
diese Anforderungen einzuhalten.
Neue, unkonventionelle Lösungen
für die Distanzmessung beim Kran
erlauben nun einen praktisch wartungsfreien
24/7-Betrieb durch den
Einsatz von Laser-Distanz-Sensoren.
Autor:
Dipl. Chem. Andreas Zeiff
Redaktionsbüro Stutensee
Dimetix AG
info@dimetics.com
https://dimetix.com
Zusammen zum Erfolg
Innovationskraft und Know-how
werden oft als Grundlage des
Erfolgs mittelständischer Unternehmen
angeführt. Der Aufbau eines
Schwerlastkrans in einer Beizerei
für Stahlbleche kann dafür als
ideales Beispiel angeführt werden.
Die Projektleitung sowie den
eigentlichen Kranaufbau übernahm
Bang Kransysteme. Die notwendige
Messgenauigkeit wurde durch
hochpräzise Laser-Distanz-Sensoren
der Dimetix AG der D-Serie
sichergestellt.
Einen wesentlichen Beitrag zur
erfolgreichen Umsetzung leistete
zudem der deutsche Partner Willtec
Messtechnik: Das familiengeführte
Unternehmen entwickelte ein speziell
auf diese Anwendung zugeschnittenes
Kühlgehäuse, das den dauerhaften
und zuverlässigen Betrieb
der Sensorik unter den geforderten
rauen Einsatzbedingungen ermöglicht.
Die erfolgreiche Umsetzung
dieser Positionsmessung erforderte
enge Zusammenarbeit und sorgfältige
Abstimmung aller Beteiligten,
um die hohen Anforderungen an
Präzision und Zuverlässigkeit zu
erfüllen. Das Projekt zeigt exemplarisch,
welches Potenzial durch die
gezielte Kooperation spezialisierter
Mittelständler entsteht – besonders,
wenn technische Expertise, Flexibilität
und Kernkompetenz zusammengeführt
werden.
Kranbau –
Kompetenz und Erfahrung
Der Kran, ein kabinengesteuerter
Coil-Kran (Bild 1) als Zweiträgerbrückenkran
mit 45 t Tragkraft bei 25 m
Spannweite ausgeführt, musste in
der Beize eines Walzwerks aufgebaut
werden. Er ist für ca. 5 Mio.
Tonnen pro Jahr bei 350 Betriebstagen
ausgelegt. Neben den technischen
Herausforderungen waren
die logistischen für den Umbau im
laufenden Betrieb nicht weniger
anspruchsvoll (Bild 2). Die langjährige
Erfahrung bei Logistik und
Aufbau großer Kräne zahlte sich
hier aus. In enger Abstimmung mit
dem Anwender sowie den Unterlieferanten
konnte der Kran in nur sieben
Tagen angeliefert, installiert, in
Betrieb genommen und von einem
Kransachverständigen abgenommen
werden. Eine Herausforderung
waren dabei die hohen Anforderungen
aufgrund der Umgebungstemperatur:
65 bis 70 °C sind möglich.
In Bezug auf Verfügbarkeit,
Wartungsfreundlichkeit, Staub,
Schmutz und Korrosionsschutz
müssen natürlich auch von den
Laser-Distanz-Messgeräten hohe
Standards eingehalten werden.
Die Kranbrücke verfährt über eine
Länge von ca. 300 m, dabei werden
individuelle Coil-Positionen
über ein Lagerverwaltungssystem
halbautomatisch angefahren. Dazu
ist eine Genauigkeit von ±10 mm
auf der gesamten Länge erforderlich.
Um die Vorgaben einzuhalten,
kamen die Experten von
Dimetix und Willtec Messtechnik
mit ins Team.
Temperiertes Habitat
für die Lasersensoren
Die unwirtlichen Umgebungsbedingungen
und hohen Sicherheitsanforderungen
sind eine Herausforderung
für die eingesetzte Sensortechnik.
Die Sensoren von Dimetix
eignen sich zwar für Messaufgaben
bis zu 500 m bei hoher Präzision, in
diesem Fall überstiegen die möglichen
Umgebungstemperaturen
aber die für einen störungsfreien
Betrieb zulässigen Grenzen erheblich.
Willtec, Spezialist für maßgeschneiderte
Sensorlösungen, entwickelte
daher ein IP65-geschütztes
Kühlgehäuse für den Dimetix
Lasersensor (Bild 3).
Kühlgehäuse
Bild 2: Verteilerkran für schwere Lasten
© BANG Kransysteme GmbH & Co.KG / Chris Gonz
Das integrierte Peltierelement
schützt den Sensor vor Strahlungswärme
und hohen Umgebungstemperaturen
und sorgt gleichzeitig für
optimalen Schutz gegen Staub und
Feuchtigkeit. So wird die Lebensdauer
des Sensors erhöht und ein
zuverlässiger Betrieb auch unter
schwierigen Bedingungen gewährleistet.
Zusätzlich bietet es auch
einen mechanischen Schutz in
dieser Umgebung. Ein spezielles,
entspiegeltes Glasfenster erlaubt
einen Austritt des Laserstrahls
praktisch ohne Leistungsverlust
oder Brechung.
38 PC & Industrie 12/2025
Sensoren
Bild 3: Das über Peltierelemente gekühlte Gehäuse schützt gegen die Strahlungswärme und Grundhitze und bietet
mechanischen Schutz in dieser Umgebung. © Willtec
Kontrollfenster
Ein zweites Fenster an der Seite
des bis auf einen Druckausgleichsstopfen
hermetisch dichten Gehäuses
gestattet den freien Einblick auf
die optischen Kontrollanzeigen des
Distanzsensors. Das erlaubt im Falle
einer Störung Rückschlüsse auf den
Betriebszustand, ohne das Gehäuse
öffnen zu müssen.
Den rauen Bedingungen geschuldet,
kann die Feineinstellung des
Lasers auf die reflektierende Zielfolie
nicht bei offenem Gehäuse vorgenommen
werden. Daher ist eine
von außen zugängliche Feinverstellung
in x/y-Richtung von jeweils bis
zu ±5° in die Kühlgehäusehalterung
integriert.
Temperaturgeführte
Peltierelemente
Die Peltierelemente werden
temperaturgeführt gesteuert, ein
lüfterunterstützter Kühlkörper
führt die Abwärme der Peltierelemente
trotz der hohen Umgebungstemperatur
zuverlässig ab.
Der Lasersensor selbst lässt sich
im unwahrscheinlichen Schadensfall
schnell austauschen, die Ausfallzeiten
sind so praktisch auf null
reduziert.
Langzeitstabil und präzise
Der Laser-Distanz-Sensor von
Dimetix, der in der wohltemperierten
Box arbeitet, kann auch auf dunklen
Oberflächen messen. Für die hier
geforderte Sicherheit und Zuverlässigkeit
wurden aber an den Zielpunkten
an Kranbrücke und Laufkatze
jeweils Reflexions folien angebracht.
Zusätzlich wurden beide
Messpositionen wegen des geforderten
Performance-Levels redundant
ausgeführt. Sowohl Kranfahrt
als auch Katzfahrt werden dabei
über jeweils zwei unabhängige
Sensoren gemessen (Bild 4) und
bilden die Eingangswerte für die
Pendelregelung im halbautomatischen
Betrieb. Schließlich werden
hier erhebliche Lasten transportiert,
die nicht schwingen sollen
und deshalb je nach Positionsangabe
rechtzeitig beschleunigt oder
gebremst werden.
Vorteile aus zwei Verfahren
Dazu sind die Sensoren ideal
geeignet: Die Laser-Distanz-Sensoren
arbeiten mit einem Messverfahren,
das die Vorteile von Lichtlaufzeitmessung
und Phasenverschiebung
kombiniert. Die Laufzeitmessung
ist schnell, durch die
anspruchsvolle Zeitmessung aber
oft nicht ausreichend genau.
Das kombinierte Verfahren
arbeitet deshalb mit einer Hochfrequenzmodulation
der Laseramplitude
und wertet die Phasenlage
und den Abstand dieser
aufmodulierten Hochfrequenzsignale
(Bursts) aus. Dabei wird
der Laserstrahl in kurzen Abständen
amplitudenmoduliert. Dadurch
kann man sehr schnell die entfernungsabhängige
Laufzeit der einzelnen
Pulspakete messen, aber
auch die Phasenverschiebung der
einzelnen Pulse zueinander innerhalb
der modulierten Pakete. Die
Sensoren messen deshalb schneller
als normalerweise üblich und
liefern auch bei Entfernungen bis
500 m genaue Werte.
Hohe Genauigkeit
Die Sensoren erreichen so eine
Ausgaberate von bis zu 1 kHz und
können Distanzen zwischen 0 und
500 m bei einer Genauigkeit von
±1 mm (bei 2 σ bzw. ±0,5 mm bei
1 σ) und einer Wiederholgenauigkeit
von < ±0,3 mm (bei 2 σ bzw.
< ±0,15 mm bei 1 σ) messen. Die
seriellen Schnittstellen, ein Analogausgang
(0,1 %) und zwei programmierbare
digitale Ausgänge bzw. Eingänge
sowie ein Digitalausgang zur
Fehleranzeige erleichtern die Integration
in die bestehende Automatisierungs-Infrastruktur.
Schnittstellen
Optional stehen auch PROFI-
NET-, EtherNet/IP- bzw. EtherCAT-
Schnittstellen zur Verfügung. Mit
Schutzart IP65 und einem erweiterten
Temperaturbereich von -40
bis +60 °C eignet sich der Sensor
für viele nicht ganz so anspruchsvolle
Einsatzumgebungen auch
ohne Kühlgehäuse (Bild 5). Alle
Sensoren durchlaufen in der Fertigung
zu 100 % einen Burn-In-Test
für Langzeitstabilität und Zuverlässigkeit
und benötigen somit im
Betrieb keinerlei Rekalibrierung.
Anwendungsbereiche
Ob in der Schwerindustrie, bei
Gebäuden und Bauwerken, in der
Natur zur Überwachung von Felsbewegungen
oder Füllstandsmessung
von Staubecken, Silos, flüssigem
Stahl in Pfannen usw. – die
Laser-Distanz-Sensoren arbeiten
immer zuverlässig und exakt. ◄
Bild 4: Die Kranflasche mit Haken an der Laufkatze muss präzise positioniert
werden. © BANG Kransysteme GmbH & Co.KG / Chris Gonz
Bild 5: Der Laser Distanz Sensor in Schutzart IP65 ist zu 100 % über einen Burn-
In-Test auf Langzeitstabilität geprüft. © Dimetix
PC & Industrie 12/2025 39
Sensoren
Optosensor mit breitem Erfassungsfeld
TURCK GmbH
more@turck.com
www.turck.com
Turcks Wide Beam Sensor Banner B25
erkennt zuverlässig selbst kleinste und transparente
Objekte.
Mit dem B25 Wide Beam Sensor seines
Partners Banner Engineering bietet Turck eine
robuste Lösung für die präzise Erkennung selbst
kleinster und transparenter Objekte.
Der Breitstrahlsensor wurde für Anwendungen
entwickelt, in denen herkömmliche Lichtschranken
an ihre Grenzen stoßen, etwa auf Förderbändern.
Mit einem 25 mm breiten Lichtstrahl
und einer Reichweite von 2 m erkennt der B25
auch Objekte mit unregelmäßiger Form oder
reflektierenden Kanten zuverlässig. Anwender
profitieren von einer einfachen Integration
in bestehende Anlagen und einer hohen
Prozess sicherheit ohne aufwendige Justage.
Der One-Button-Teach mit automatischer Empfindlichkeitsanpassung
ist die einfachste Inbetriebnahmemöglichkeit
des B25. Weitere Teach-
Optionen und die IO-Link-Schnittstelle ermöglichen
die Kommunikation von Zusatzdaten für
vernetzte Applikationen. Seine robuste Bauweise
in Schutzart IP67 und der flexible Kabelabgang
sorgen für einen sicheren Betrieb auch
in staubigen oder vibrationsintensiven Produktionsbereichen.
Dank Smart-Sensor-Technologie lernt der
Breitstrahlsensor B25 die Eigenschaften von
Förderbändern automatisch und filtert Störeinflüsse
wie Foliennähte oder Einstecklaschen
aus. Dies reduziert Fehlauslösungen und erhöht
die Genauigkeit bei der Erkennung von Paketkanten
oder kleinen Bauteilen. Wartungsausgänge
signalisieren frühzeitig Reinigungsbedarf
und tragen so zu einer hohen Anlagenverfügbarkeit
bei. ◄
Turck erhält Cyber-Sicherheitszertifikat
Turck hat seine Entwicklungsprozesse für
industrielle Automatisierungs- und Steuerungssysteme
nach dem Sicherheitsstandard IEC
62443-4-1 zertifizieren lassen. Die Zertifizierung
wurde durch den TÜV Nord erteilt und bestätigt
die Einführung höchster Sicherheitsstandards
im gesamten Produktentwicklungszyklus.
Turck erreicht dabei den Maturity Level 2, was
eine strukturierte Dokumentation und Einführung
der Sicherheitsmaßnahmen im Entwicklungsprozess
belegt. Damit unterstreicht Turck
sein Engagement für Security by Design und
schafft zusätzliche Transparenz und Vertrauen
für Kunden weltweit.
Die IEC 62443-4-1 legt fest, wie Hersteller
sicherheitsrelevante Software und Systeme
entwickeln, testen und pflegen müssen – ein
zentraler Baustein für den Schutz vernetzter
Produktionsumgebungen. Die Zertifizierung ist
ein wichtiger Meilenstein im Hinblick auf den
Cyber Resilience Act der EU, dessen Anforderungen
ab Ende 2027 verpflichtend für digitale
Produkte gelten.
TURCK GmbH
more@turck.com
www.turck.com
40 PC & Industrie 12/2025
Sensoren
Innovative Sensorik auf den Fachmessen
AGRITECHNICA und SPS
Extrem kompakter SIL2/PLd
Kit Encoder
Das gleiche gilt für den sehr kompakten
SIL2/PLd Kit Encoder, u. a.
mit CANopen Safety Schnittstelle.
Aufgrund des magnetischen Messprinzips
wird der Magnet in der Applikation
vor dem Kit Encoder platziert.
So lässt sich der Drehgeber selbst
auf kleinstem Raum für die sichere
Ausgabe von Position (16 Bit / 360°)
und Geschwindigkeit integrieren.
Halle 17, Stand D18
Halle 7A, Stand 342 n
TWK
www.twk.de
Im November 2025 finden zwei
der wichtigsten Fachmessen statt,
auf denen die TWK ihre neuesten
Sensoriklösungen neben den
bereits bewährten Sensoren für
Winkel-, Weg- und Neigungsmessung
vorstellt.
Safety-Lösungen
Hierbei stehen Geräte der Funktionalen
Sicherheit nach IEC 61508
und ISO 13849-1 mit den Leveln
SIL2 und SIL3 bzw. PLd und PLe im
Vordergrund. Auch vollredundante
Drehgeber mit zwei eigenständigen
Systemen sind ein Lösungsweg,
um die Sicherheitsanforderungen
der Maschinen- und Anlagenhersteller
zu erfüllen. Diese Safety-
Lösungen stellen das Kerngeschäft
der TWK dar.
Vielseitiger Ring Encoder
In diesem Rahmen ist beispielsweise
der neue und vielseitige Ring
Encoder entwickelt worden. Das auf
einem induktiven Messprinzip basierende
Gerät eignet sich optimal für
die Montage auf Antriebswellen bis
150 mm Durchmesser aber auch für
die Durchführung von Leitungen oder
für die Platzierung von Kontakteinheiten
in Schleifringkörpern.
Besonders macht ihn, dass er
zwei eigenständige Schnittstellen
vorzuweisen hat. Einerseits eine
sehr schnelle für die Übertragung
von Position und Geschwindigkeit
über BISS-C, SSI, SIN/COS, etc.
für eine Motorfeedback-Regelung
– andererseits eine zusätzliche
funktional sichere Schnittstelle für
die Übertragung sicherer Daten
über PROFIsafe, FSoE oder CANopen
Safety an eine Safety-SPS.
Rotor und Stator sind als Elektronik-
Platinen oder im stabilen Gehäuse
aus Aluminium oder Edelstahl mit
einem Außendurchmesser bis
220 mm einsetzbar. Er bietet eine
Auflösung bis 22 Bit und ist resilient
gegen magnetische Störfelder
sowie gegen raue Umgebungsbedingungen
– ideal für den Einsatz
bei Drive-by-Wire Anwendungen.
Neuer Seilzugsensor
Ein weiteres Highlight ist die
sichere und dennoch preiswerte
Längenmessung mit einem neuen
Modell eines Seilzugsensors. Dieser
kompakte und einfach zu handhabende
Sensor ist eine maßgeschneiderte
Lösung mit integriertem
SIL2-Sicherheitsdrehgeber,
der Position und Geschwindigkeit
des Seils via CANopen Safety
ausgibt. Dank der Auflösung des
Encoders von 14 Bit (16 Bit auf
Anfrage) wird der wählbare Messbereich
von 1,5 bis zu 6 Metern in
Schritten von 0,1 bis 0,39 mm oder
besser angezeigt.
Der robuste Sensor ist ideal
auf die Anforderungen mobiler
Anwendungen abgestimmt.
Hochauflösender Drehgeber
mit durchgehender
Hohlwelle
Eine hervorstechende Besonderheit
ist der hochauflösende Drehgeber
mit durchgehender Hohlwelle.
Im robusten Aluminium oder Edelstahlgehäuse
mit 60 mm Durchmesser
bietet er 23 Bit Auflösung und
eine Genauigkeit von ±145 µrad
(±30 arcsec). Durch die extrem
kurze Latenzzeit von weniger als
1 µs hat er einen sehr geringen
Jitter des Positionssignals, das
über BiSS-C oder SSI übertragen
wird. Er ist ideal für den Einsatz in
der Automatisierungstechnik, Medizintechnik
und Robotik geeignet.
SIL3/PLe zertifizierte
Impulsgeber
Für besonders hohe Anforderungen
an die funktionale Sicherheit,
stehen SIL3/PLe zertifizierte
Impuls geber in verschiedenen Ausführungen
(Voll- oder Hohlwelle) und
Größen (58 oder 90 mm Durchmesser)
zur Verfügung, oder der SIL3
Drehgeber mit CANopen Safety
Schnittstelle aus der kompakten
und bewährten 42-mm-Familie mit
16 Bit Auflösung. Ebenso ein vollredundanter
Singleturn-Drehgeber
mit CANopen Safety Schnittstelle.
Seine zwei eigenständigen SIL2-
Systeme finden Platz in einem
Gehäuse, das in Durchmesser und
Länge weniger als 35 mm misst. ◄
PC & Industrie 12/2025 41
Mess- und Prüftechnik/Qualitätssicherung
Präzise Temperaturmessung
für Lebensmittelindustrie und Catering
Das neue RFX drahtlose Kochthermometer-System
des englischen
Herstellers ETI Ltd. ermöglicht
die zuverlässige und drahtlose
Temperaturüberwachung in der
Lebensmittelproduktion, Gastronomie
und im Catering. Das System
wurde entwickelt, um Temperaturkontrollen
nach HACCP-Standard
effizienter und sicherer zu gestalten.
Das RFX-System misst Kerntemperaturen
bis +100 °C und überträgt
die Daten in Echtzeit per Funk
an eine zentrale Empfangseinheit,
Smartphone oder Tablet. Dadurch
lassen sich Koch-, Kühl- und Lagertemperaturen
kontinuierlich dokumentieren,
ohne dass Mitarbeiter
manuell prüfen müssen.
PSE- Priggen
Special Electronic GmbH
priggen@priggen.com
www.priggen.com
Der obere Teil der Sonden, oberhalb
der Eintauchlinie hält Backofentemperaturen
bis zu +538 °C
stand. Dank robuster Edelstahlsensoren
in IP69K-spritzwassergeschützter
und spülmaschinenfester
Ausführung eignet sich das
System ideal für den täglichen Einsatz
in Produktionsumgebungen,
Großküchen und Cateringbetrieben.
Die Datenübertragung von
max. 50 Sonden erfolgt zuverlässig
auch über größere Distanzen, was
den Einsatz in weitläufigen Küchen
oder Produktionslinien erleichtert.
Das RFX-System unterstützt eine
lückenlose Temperaturdokumentation
– ein wichtiger Beitrag zur Quali -
tätssicherung und Lebensmittelsicherheit.
Die einfache Installation,
lange Batterielaufzeit und flexible
Anwendung machen es zu einer
modernen Lösung für Betriebe, die
Prozesse digitalisieren und manuelle
Temperaturprotokolle ersetzen
möchten. ◄
Programmierbare bidirektionale Batterietester mit Energierückspeisung
Test - Simulation - Recycling:
Die Batterietester mit Energierückspeisung
der Serie »EPS/BT 20000
3U/4U« von EPS Stromversorgung
sind Zwei-Quadranten-Geräte, die
sowohl die Funktion eines Ladegerätes
als auch die einer elektronischen
Last (Entladung) übernehmen
können. Damit lassen sich
Anwendungen für State-of-Charge
(SOC), State-of-Health (SOH) und
End-of-Line (EOL), z. B. Tests,
Simulation oder Recycling von
Batterien, zur Batteriecharakterisierung
und Kapazitätsmessung in
der Produktion oder Forschung &
Entwicklung realisieren.
EPS Stromversorgung
sales@eps-germany.de
www.eps-germany.de
Im Entlademodus ist das Gerät
regenerativ und speist die Energie
mit einem Wirkungsgrad von bis
zu über 96 % in das lokale Netz
zurück.
Die Gleichspannungen und
-ströme werden durch die Anwendung
bestimmt und reichen von
0 - 10 V bis 0 - 2000 V und von
0 - 20 A bis 0 - 1000 A in einem
einzigen Gerät. Die DC-Quelle/
Senke arbeitet als flexible Endstufe
mit konstanter Leistungscharakteristik
(Autoranging) in
einem weiten Spannungs- und
Strombereich.
Um höhere Leistungen und
Ströme zu erreichen, sind alle
Geräte mit einem Master-Slave-Bus
ausgestattet. Damit können bis zu
32 parallel geschaltete Geräte zu
einem System kombiniert werden,
das bis zu 1920 kW und 32.000 A
liefern kann. Auf diese Weise kann
ein Benutzer beispielsweise ein
150-kW-Batteriepacktester-System
aus fünf 30-kW-4U-Einheiten EPS/
BT 20000 zusammenstellen.
Serienmäßig verfügt das Gerät
über eingebaute Schnittstellen wie
Ethernet, USB, EtherCAT, CAN FD,
USB Host Front, 3 digitale Eingänge,
3 Relaiskontakte sowie 3 Temperatursensor-Eingänge.
Darüber
hinaus sind typische Batterietester
Alarm- und Warnmanagement und
Softwarelösungen und viele weitere
Funktionen verfügbar.
Optional ist ein Wasserkühlsystem,
vorkonfektionierte Schranksysteme,
Kalibrierung mit Protokoll
und verlängerte Garantie
erhältlich. ◄
42 PC & Industrie 12/2025
Mess- und Prüftechnik/Qualitätssicherung
USB-TMC-Anschluss für Messgeräte-Hersteller
Für Messgeräte-Hersteller, die
geringe bis mittlere Stückzahlen
benötigen, erschwerte sich bisher
die Bereitstellung einer USB-TMC-
Schnittstelle. TSEP hat einen neuen
Adapter entwickelt, der aus jedem
konventionellen USB-Anschluss
(USB 3.0) eines Messgerätes einen
USB-TMC-Anschluss macht.
TSEP Technical Software
Engineering Plazotta GmbH
www.tsep.com
Der USB-TMC-Adapter steht in
unterschiedlichen Varianten zur Verfügung:
Messgeräte-Hersteller können
den USB-TMC-Adapter in Lizenz
direkt als externen Adapter verkaufen.
Die Adapter können fertig über TSEP
erworben oder selbstständig produziert
werden. Produkt-ID, Vendor-ID
und optionale Beschreibungen lassen
sich kundenspezifisch anpassen.
Das TSEP Remote-System Poseidon
unterstützt den Adapter nativ
und stellt somit einen USB-TMC-
Kommunikationskanal zur Verfügung.
Zudem erfolgt eine native Unterstützung
der Client-Seite von IVI sowie
unterschiedlichen Visa-Implementierungen
(NI, Keysight, R&S). Für Hersteller
mit eigenem SCPI-Remote-
System bietet TSEP ein Softwarepaket
(Windows/Linux/RTOS) an. ◄
Systemlösungen für Energieerfassung, -management und PQ-Monitoring
Halle 7A, Stand 420
Gossen Metrawatt GmbH
www.gossenmetrawatt.com
In Vertretung der gesamten GMC-
Instruments GmbH zeigt Gossen
Metrawatt auf der SPS professionelle
Systemlösungen für ein
ganzheitliches Energiemanagement
von der Datenerfassung
über das Monitoring bis zur Auswertung.
Am Messe stand in Halle
7A, Stand 420, sind die neuesten
Produktinnovationen aller GMC-
Instruments- Marken zu sehen. Als
Messepremiere präsentiert Gossen
Metrawatt den neuen Handkalibrator
METRACAL CM mit
intuitiver Benutzerführung, Prüfroutinen
und dualem Anzeigemodus
für das gleichzeitige Kalibrieren
und Messen. ◄
Mixed-Signal-Oszilloskope
Die smarte Lösung für Service und Home-Office
Logikanalysator + Protokollanalysator + DSO
Digital: 2 GHz Timing – 200 MHz State Analyse
Analog: 200 MHz bei 12-Bit Auflösung
8-128 Kanäle – Digital & Analog simultan
8 Gb Speicher – Streaming-Modus
www.acutetechnology.de
Kommunikation
Robuste und zukunftsfähige Technologien
für Automatisierung, Robotik und industrielle
Netzwerke im Messefokus
Rosenberger präsentiert auf der SPS 2025 Steckverbindertechnologien für Industrie und Automation
und Fertigungsanlagen. Für eine schnelle
Umsetzung in Entwicklungs projekten steht das
RoProxCon Evaluation Board zur Verfügung,
das den Einstieg erleichtert und Entwicklungszeiten
verkürzt.
RoProxCon - kontaktlose Daten- und Energieübertragung, alle Bilder © Rosenberger
Halle 9, Stand 330
Rosenberger Hochfrequenztechnik
GmbH & Co. KG
www.rosenberger.com
Rosenberger zeigt auf der SPS 2025 in Halle 9,
Stand 330 ein breites Portfolio an Steckverbindern
und Systemlösungen für die zuverlässige
Daten- und Energieübertragung in automatisierten
Produktionsumgebungen.
Im Mittelpunkt stehen kontaktlose Technologien,
Single Pair Ethernet und optische Schnittstellen.
Die Lösungen kommen unter anderem in
der Robotik, Sensorik und Aktuatorik zum Einsatz
und eignen sich auch für weitere Anwendungen
in der Industrieautomation.
RoProxCon
Kontaktlose Übertragung: Die patentierte
Technologie ermöglicht die verschleißfreie und
hochzuverlässige Übertragung von Energie und
Daten. Das Produktport folio umfasst kompakte
RoProxCon System-on-Module (SoM) für flexible
Integration, RoProxCon Hybrid-Lösungen sowie
reine RoProxCon Data-Varianten. Typische Einsatzfelder
sind bewegliche oder rotierende Baugruppen,
smarte Maschinen, Roboter systeme
Single Pair Ethernet (SPE)
Effiziente Verbindungstechnologie für Industrie
4.0: Die nach IEC 63171-7 ED2 genormten
SPE-Steckverbinder sparen Platz und Gewicht
und ermöglichen Daten raten bis 1 Gbit/s über
Entfernungen bis 1.000 m. SPE schafft eine
durchgängige Ethernet-basierte Kommunikation
vom Sensor bis in die Cloud und ist eine
Schlüsseltechnologie für Industrie 4.0 und IIoT.
Expanded Beam Multifiber (EBM)
Robuste Glasfaserverbindungen für extreme
Umgebungen: EBM-Steckverbinder basieren
auf optischen Expanded-Beam-Schnittstellen
für raue Umgebungen und unterstützen bis zu
12 Fasern. Mit Schutzart IP68, Betriebstemperaturen
von -40 °C bis +85 °C und einer Lebensdauer
von mindestens 5.000 Steckzyklen sind
sie optimal für Anwendungen in Radarsystemen,
Offshore-Energieanlagen, Verteidigungskommunikation,
Industrieautomation und Transportwesen
geeignet.
HySpeedVision (HYV)
Smarte All-in-One-Lösung für Machine
Vision und Automation: HySpeedVision
(HYV) ist eine leistungsstarke All-in-one-Verbindungslösung
für Machine-Vision-Anwendungen.
Sie kombiniert Daten- und Energieübertragung
in einem Kabel und reduziert so Aufwand und
Komplexität im Systemdesign. Die Lösung ermöglicht
Datenraten bis 12 Gbit/s über Entfernungen
bis 12 m und erfüllt hohe Anforderungen
an EMV-Sicherheit und industrielle Robustheit.
Dank Push-Pull-Verriegelung, Schutzart
IP67 und Betriebstemperaturen von -20 °C
bis +70 °C sind HYV-Steckverbinder auch
unter rauen Bedingungen äußerst zuverlässig
und eignen sich für Kamerasysteme in der
Robotik, Qualitätssicherung, Medizintechnik
und Industrie automation.
Robuste Rundsteckverbinder
Zuverlässige Lösungen für Industrie und
Automation: Rosenberger Rundsteckverbinder
und Adapter ermöglichen eine sichere Daten-,
Signal- und Energieübertragung auch unter
rauen Bedingungen. Dank standardisierter M8/
44 PC & Industrie 12/2025
Kommunikation
You CAN get it...
Hardware und Software
für CAN-Bus-Anwendungen…
PCAN-USB FD
CAN-FD-Interface für den USB-Port
inkl. Software, APIs und Treiber für
Windows und Linux.
HySpeedVision (HYV): leistungsstarke All-in-one-Verbindungslösung für Machine-Vision-Anwendungen
M12-Schnittstellen gemäß IEC 61076, vielfältiger
Kodierungen und der Schutzart IP67 sind sie
universell einsetzbar. Sie unterstützen Datenraten
bis 10 Gbit/s, Ströme bis 16 A und Spannungen
bis 630 V und sind somit ideal für Sensorik,
Aktorik, Robotik und industrielle Automatisierung
geeignet.
Datensteckverbinder
für schnelle Datenübertragung
Flexibilität für moderne Kommunikationssysteme:
Die Steckverbinder der Serien
R osenberger H-MTD und HSD ermöglichen
zuverlässige Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung
in industriellen Anwendungen.
H-MTD ermöglicht differenzielle Übertragungen
bis 56 Gbit/s bei einer Frequenz von
bis zu 20 GHz und ist somit ideal für Automatisierungssysteme
und Steuerungstechnik
geeignet.
HSD unterstützt geschirmte und ungeschirmte
Twisted-Pair-Kabel bis 6 GHz und
liefert robuste, kompakte Verbindungen für
den Maschinenbau, die Robotik und industrielle
Netzwerke. ◄
PCAN-MicroMod FD
Grundplatinen
Konfigurierbare I/O-Module mit
CAN-FD-Interface. In Versionen
für analoge oder digitale
I/O-Anwendungen erhältlich.
Irrtümer und technische Änderungen vorbehalten.
PCAN-Gateways
Gateway-Produktfamilie für den
Zugriff auf CAN-Busse über
IP-Netzwerke oder die Verbindung
weit entfernter CAN-Busse über IP.
Expanded Beam Multifiber (EBM): robuste Glasfaserverbindung für extreme Umgebungen
PC & Industrie 12/2025 45
www.peak-system.com
PEAK-System Technik GmbH
Tel.: +49 6151 8173-20
Fax: +49 6151 8173-29
info.peak@hms-networks.com
März 3/2025 Jg. 29
Kommunikation
PROFINET Security Plugfest demonstriert
Fortschritte bei sicherer Kommunikation
PI (PROFIBUS & PROFINET International) kann
auf ein äußerst erfolgreiches PROFINET Security
Plugfest zurückblicken, das vom 30. September
bis 01. Oktober 2025 an der Ostbayerischen
Technischen Hochschule (OTH) Amberg- Weiden
stattfand. Unter der Gastgeberschaft der aia automations
institut GmbH und der Ostbayerischen
Technischen Hochschule (OTH) Amberg- Weiden
versammelten sich führende Technologie- Provider
und Gerätehersteller der Automatisierungsbranche,
um die neuesten Sicherheitsfunktionen von
PROFINET intensiv zu testen und die Interoperabilität
zu gewährleisten.
PI (PROFIBUS & PROFINET International)
PROFIBUS Nutzerorganisation e. V.
www.profibus.com
Weiterentwicklung und Validierung
kritischer Sicherheitsmechanismen
Das Plugfest konzentrierte sich auf die Weiterentwicklung
und Validierung kritischer Sicherheitsmechanismen,
die für den Schutz moderner
industrieller Netzwerke unerlässlich sind. Die
Teilnehmer testeten unter anderem das Security
Association Management (SAM), umfassende
Tests zur Etablierung sicherer Kommunikationsverbindungen
unter Verwendung von der neuesten
Transport Layer Security (TLS)-Version), die
Protection/De-Protection Protocol Class (PRO),
weiterführende Tests zur kryptografischen Absicherung
der zyklischen und azyklischen Kommunikation
sowie Tests zur Interoperabilität mittels
dem PROFINET-spezifischen Remote Service
Interface (RSI) zum Verbindungsaufbau und
Record-basierter Kommunikation.
Fortschritte bei der Validierung
Die teilnehmenden Unternehmen erzielten
dabei bemerkenswerte Fortschritte bei der Validierung
der PROFINET-Sicherheit. So konnten
z. B. Sicherheitstests mit mehreren Controllern
und mehreren Endgeräten erfolgreiche durchgeführt
werden und der Nachweis der sicheren
Etablierung von Application Relations (AR) über
RSI erbracht werden.
Zertifizierungstests
Basis für die Vorbereitung dieser umfangreichen
Tests waren die aktuellen Entwicklungsstände
des Zertifizierungstests zu diesem Scope.
Diese Erkenntnisse und Entwicklungen werden
nun in Form von Trial-Bundles der gesamten PI-
Community zur Verfügung gestellt, wodurch alle
Mitglieder direkt von den Fortschritten profitieren
können.
Standards vorantreiben
Das Plugfest unterstreicht die kontinuierlichen
PI-Aktivitäten, die Standards für industrielle Kommunikation
voranzutreiben und die Cybersicherheit
in der Automatisierungstechnik stetig zu verbessern.
Die Ergebnisse dieses Security Plugfests
stellen einen entscheidenden Schritt zur
Sicherung industrieller Automatisierungsnetzwerke
dar. Die erfolgreiche Zusammenarbeit
der Mitglieder bei der Validierung modernster
Sicherheitstechnologien bekräftigt das Engagement
von PI, PROFINET als die sicherste
und zuverlässigste Kommunikationslösung für
die Industrie 4.0 zu etablieren. ◄
EINKAUFSFÜHRER
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mit umfangreichem Produkt index, Firmenverzeichnis und
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46 PC & Industrie 12/2025
Bildverarbeitung
MIPI-CSI-2-basierte Kamera für
Lichtfeldmessung und Multispektral-Aufnahmen
Vision Components präsentiert die VC MIPI Multiview Cam.
Vision Components erweitert
sein Angebot um die VC MIPI Multiview
Cam, ein Kamera-Array mit
neun Bildsensoren. Auf Basis des
Moduls können individuelle Vision-
Sensoren für Lichtfeldmessungen,
Multiview- und Multispektral-Aufnahmen
einfach und schnell entwickelt
werden. Der Anschluss an ein Prozessorboard
erfolgt dabei über nur
ein MIPI-CSI-2-Interface. Erstmals
gezeigt wurde die VC MIPI Multiview
Cam auf der embedded world North
America, Anaheim, Kalifornien.
Vision Components GmbH
www.vision-components.com
VC MIPI Based Solutions
als neues Angebot
Die VC MIPI Multiview Cam ist
Teil der VC MIPI Based Solutions.
Unter diesem Namen bietet VC künftig
Embedded Vision Systeme an,
die auf MIPI-CSI-2-Technologien
basieren und als OEM-Module für
die direkte Integration zur Verfügung
gestellt werden. Unternehmen sparen
damit Zeit und Kosten gegenüber
der Eigenentwicklung, weil
aufwendige Entwicklungsschritte
für Design, Integration, Datenvorverarbeitung
und optisches Setup
bereits umgesetzt und erprobt wurden.
Neben der VC MIPI Multiview
Cam gehören die VC Stereo Cam,
das Embedded Vision System VC
picoSmart sowie über 50 GMSL2-
Kameras inklusive Deserializer-Board
zu den VC MIPI Based Solutions.
Jan-Erik Schmitt, Vice President
of Sales bei Vision Components,
sagt: „Unser Ziel ist es, Unternehmen
die Integration von Embedded
Vision in ihre Anwendungen zu vereinfachen.
MIPI CSI-2 hat sich dabei
als ein Standard-Interface etabliert.
Neben unseren VC MIPI Kameras
und Zubehör gehen wir mit den VC
MIPI Based Solutions nun noch einen
Schritt weiter und bieten komplette
OEM-Module auf Basis der MIPI-
Technologie an.“
Anschluss über MIPI CSI-2
an jedes Prozessorboard
Die VC MIPI Multiview Cam verfügt
über neun Kameramodule mit
OV9281 Bildsensor von Omni-
Vision, die auf einer robusten Aluplatte
angeordnet sind. Ein auf
dem Kamera-Array integrierter
FPGA führt die Bilddaten zusammen,
sodass die neun Einzelbilder
in einem MIPI-CSI-2-Datenstrom
übertragen werden. Das ermöglicht
den Anschluss des Kamera-Arrays
über nur eine MIPI-Schnittstelle und
damit an jedes gängige Prozessorboard.
Je nach Ziel-Anwendung können
FPGAs mit unterschiedlicher
Rechenleistung gewählt werden,
sodass auch komplexe Vorverarbeitungen
möglich sind. Das vereinfacht
die Auswahl des Prozessorboards
für die Endanwendung.
Für Lichtfeldmessung,
Spektralanalysen und
KI-Traininig
Die neun Kameramodule der VC
MIPI Multiview Cam erfassen je nach
Konfiguration und Filter Objekte
aus verschiedenen Blickwinkeln
und / oder mit Empfindlichkeit für
unterschiedliche Wellenlängenbereiche.
Das ermöglicht eine räumliche,
3dimensionale Darstellung
von Objekten oder die Analyse von
Flächen und Materialien auf spektrale
Eigenschaften. Die Bilder der
Multi view-Kamera können außerdem
für das Training von KI-Modellen
verwendet werden, weil sie in
einer Aufnahme Objekte jeweils aus
leicht unterschiedlicher Perspektive
darstellen. Das beschleunigt
die Generierung von echten Trainingsdaten
sowie das Training von
robusten KI-Modellen.
Plug-and-Play Vision
Integration
Von der Kamera zum OEM-Modul:
Die VC MIPI Based Solutions stellen
neben den MIPI-Kameras und
Zubehör wie Kabel, FPGA-Beschleuniger
und Optiken einen weiteren
Baustein des VC MIPI Bricks Systems
dar. Damit ermöglicht VC die
plug-and-play-Integration von Embedded
Vision mit bestmöglicher
Kompatibilität. Alle Komponenten
aus dem Angebot von VC werden
in Deutschland entwickelt und gefertigt,
mit höchster industrietauglicher
Qualität und garantierter Langzeitverfügbarkeit.
◄
PC & Industrie 12/2025 47
Bildverarbeitung
Erstklassige Farbdifferenzierung
und Bildgenauigkeit
JAI erweitert seine Apex-Serie um drei neue 5,1-Megapixel-3-CMOS- R-G-B-Prismakameras.
JAI gibt die Einführung von drei
neuen Modellen seiner Apex-Serie
von 3-CMOS-R-G-B-Prismakameras
für den industriellen Bereich
bekannt. Die neuen 5,1-Megapixel-
Modelle erweitern die Apex-Familie,
die bereits 1,6- und 3,2-Megapixel-Versionen
umfasst, auf insgesamt
zehn verschiedene Kameramodelle.
Die neuen Modelle verfügen
über CoaXPress-, Mini Camera
Link- und 5GigE Vision-Schnittstellen
und ergänzen damit die bestehenden
Optionen 10GigE Vision
und USB3 Vision.
JAI A/S
www.jai.com
Außergewöhnliche
Auflösung
Die neuen Modelle – AP-
5100T-CXPA, AP-5100T-MCL und
AP-5100T-5GE – basieren auf drei
rückseitig belichteten Sony Pregius
S IMX548-Sensoren. Sie liefern 3 ×
5,1 Megapixel bei bis zu 75, 55 bzw.
32 Bildern pro Sekunde und bieten
damit sowohl eine außergewöhnliche
Auflösung als auch eine hohe
Geschwindigkeit für anspruchsvolle
Farbanwendungen in der industriellen
Bildverarbeitung.
Prismabasierte
Bildgebungstechnologie
Wie die bestehenden Apex-
Kameras verwenden auch die
neuen Modelle die fortschrittliche
prismabasierte Bildgebungstechnologie
von JAI. Präzisionsgefertigte
harte dichroitische Prismenfilter
mit steilen Spektralabschnitten
teilen das einfallende Licht in rote,
grüne und blaue Kanäle auf, die
von drei präzise ausgerichteten
CMOS-Sensoren erfasst werden.
Diese Methode eliminiert praktisch
jegliches Farb-Crosstalk und liefert
realistischere, sattere Bilder
mit überragender räumlicher Präzision,
die selbst kleinste Details
sichtbar machen.
Neue Features
Zusätzlich zu den bereits in der
Apex-Reihe verfügbaren Funktionen
– wie Pixel-Binning, Single/
Multi-ROI, automatische Pegelsteuerung,
Sequenzersteuerung,
kamera-interne Farbraumkonvertierung
und kanalunabhängige Belichtungssteuerung
– bieten die neuen
Modelle eine kamera-interne Korrektur
der chromatischen Aberration,
um durch das Objektiv verursachte
Verzerrungen zu minimieren, sowie
die leistungsstarke Xscale-Funktion
von JAI für die Subpixel-Bildskalierung.
Im Gegensatz zum herkömmlichen
Binning, das auf ganze
Pixelkombinationen (z. B. 1×2, 2×1
oder 2×2) beschränkt ist, unterstützt
Xscale Fließkommawerte. Dadurch
können Benutzer ganze und gebrochene
Pixel kombinieren, um „virtuelle”
Pixel mit genau der erforderlichen
Größe zu erstellen, was eine
unübertroffene Flexibilität bei der
Abstimmung von Pixelgröße, Auflösung,
Empfindlichkeit und Signal-
Rausch-Verhältnis bietet.
Nahtlose Integration
Mit vier Opto-Eingängen und
vier Opto-Ausgängen lassen sich
die Kameras nahtlos in komplexe
Inspektionssysteme integrieren.
Dies ermöglicht die Erstellung fortschrittlicher
Trigger-Schemata zur
Koordination mehrerer Kameras,
Lichtquellen oder Bewegungssteuerungsgeräte
und gewährleistet eine
präzise Synchronisation für jeden
Beleuchtungsschritt in multispektralen
Arbeitsabläufen.
Robust und zuverlässig
Die neuen Apex-Kameras wurden
für anspruchsvolle industrielle
Umgebungen entwickelt und verfügen
über ein robustes Gehäuse mit
hoher Stoßfestigkeit (50 G) und Vibrationsfestigkeit
(3 G) sowie einen Betriebstemperaturbereich
von -5 °C
bis +45 °C, wodurch eine konsistente,
zuverlässige Leistung auch
unter rauen Bedingungen gewährleistet
ist.
Fazit
Diese neuen Kameras sind für
anspruchsvolle Aufgaben im Bereich
der maschinellen Farberkennung
konzipiert, bei denen eine erstklassige
Farbdifferenzierung und Bildgenauigkeit
erforderlich ist, wie unter
anderem die Inspektion von Displays,
MLCCs, PCBs, von Lebensmitteln,
die pharmazeutische Qualitätskontrolle
sowie die Druck- und
Waferinspektion. ◄
Intelligente Bildverarbeitung leicht gemacht
Komplexe Inspektionsaufgaben einfach lösen?
Mit EyeVision wird das möglich. Die Softwareplattform
von EVT – Eye Vision Technology vereint
alle Bildverarbeitungsaufgaben in einer Umgebung
– von 2D- und 3D-Vision bis zu KI-basierten
Prüfungen und Robotersteuerung.
Dank der No-Code-Drag-and-Drop-Oberfläche
können Anwender Inspektionslösungen schnell
erstellen, anpassen und sofort einsetzen – ganz
ohne Programmierung. Über 380 vorkonfigurierte
Funktionen und Module machen EyeVision zur
idealen Lösung für Qualitätskontrolle, Robotik,
Messaufgaben und Sortieranwendungen.
Ob Bin Picking, Bauteilprüfung oder Etikettenkontrolle
– EyeVision liefert präzise Ergebnisse in
Echtzeit und lässt sich nahtlos in Roboter, SPS
und Fertigungsnetzwerke integrieren. Durch die
offene Architektur unterstützt die Software nahezu
alle Kamerahersteller und Hardwareschnittstellen.
Das Ergebnis: schnellere Inbetriebnahme, weniger
Engineering-Aufwand, kürzere Time-to-Market
und maximale Flexibilität – von der Einzelanwendung
bis zur Serienfertigung.
EVT Eye Vision Technology
www.evt-web.com
48 PC & Industrie 12/2025
Softwarekonzepte
für Air-Gapped-Umgebungen
Revenera, S. 84
Smarte Mobilität trifft
Software-Exzellenz:
WHILL vertraut auf Parasoft
Parasoft, S. 87
Digitale Souveränität als Wettbewerbsfaktor
cidaas by Widas, S. 98
Mit wenigen Klicks
zur optimalen Vernetzung
Ahlborn Mess- und Regelungstechnik GmbH, S. 89
AuditTrail: Lückenlose
Nachverfolgung von Änderungen
in Maschinensteuerungssoftware
Pulsar Photonics GmbH, S. 94
Client Management und Angriffserkennung
in der OT unter einen Hut bringen
Rhebo S. 86
Produktindex
Branchen
Fertigungsindustrie ...................................... 51
Luft- und Raumfahrt ...................................... 51
Medizintechnik. .......................................... 51
Prozessindustrie ..........................................52
Eigenschaften
echtzeitfähig .............................................52
Langzeit-Support > 5 Jahre ...............................53
portabel .................................................53
Übergreifende Technologien
Analyse/Diagnose . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54
Cloud Computing ........................................54
Künstliche Intelligenz .....................................54
Prozessmanagement .....................................55
Sicherheit/Cybersecurity. .................................55
Simulation ...............................................55
Visualisierung ............................................55
Wissensmanagement. ....................................56
Produktionssoftware
Alarmierung. .............................................56
Augmented Reality .......................................56
Authentifizierung ........................................56
Bedienen und Beobachten. ...............................56
Big Data Analyse .........................................56
Bildverarbeitung .........................................57
Computer Aided Manufacturing (CAM) ...................57
Condition Monitoring ....................................57
Datenerfassung ..........................................57
Energie- und Ressourcenmanagement ....................57
Fernüberwachung. .......................................57
Lagerverwaltungssysteme (LVS). ..........................58
Maintenance .............................................58
Manufacturing Execution System (MES) ...................58
Produktdatenmanagement (PDM) ........................58
Produktionsplanungs- und Steuerungssysteme (PPS) ......58
Roboterprogrammierung. ................................58
Robotic Process Automation (RPA) ........................59
Shopfloor-Management (dSFM). ..........................59
Statistik ..................................................59
Steuern ..................................................59
Traceability. ..............................................59
Virtualisierung ...........................................59
sonstige. .................................................59
Qualitätssicherungssoftware
Computer Aided Quality (CAQ). ...........................60
Messen + Prüfen .........................................60
Qualitätsmanagement. ...................................60
Testautomatisierung ........................................... 60
Planungssoftware
Advanced Planning and Scheduling-Systeme (APS) ........60
Business Intelligence (BI). .................................60
Customer Relationship Management (CRM) ............... 61
Enterprise Asset Management (EAM) ...................... 61
Enterprise Resource Planning (ERP). ....................... 61
Manufacturing Resource Planning (MRP) .................. 61
Operational Intelligence (OI) .............................. 61
Overall Equipment Effectiveness (OEE) .................... 61
Product Lifecycle- Management (PLM) .................... 61
Retrofit. .................................................. 61
Supply Chain Management . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Tools
Bibliotheken .............................................62
Containering . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62
Data Mining ..............................................62
Debugging. ..............................................62
Dokumentation ..........................................62
Emulation ................................................62
Entwicklung. .............................................62
GUI-Design. ..............................................62
HiL (Hardware-in-the-Loop). ..............................63
Konstruktion .............................................63
Konvertierung. ...........................................63
Programmierung .........................................63
Releasewechsel ..........................................63
Robotersteuerung. .......................................63
sichere Embedded Systeme. ..............................63
Virtual Reality ............................................63
VUI-Design (Voice User Interface) .........................64
Kits
Software-Development-Kits ..............................64
Toolkits ..................................................64
Dienstleistungen
Cloud-Services ...........................................64
Digitalisierung ...........................................64
Engineering/Re-Engineering. .............................64
GUI-Design. ..............................................65
Programmierung .........................................65
Simulation ...............................................65
Software-Konsolidierung und Internationalisierung .......65
VUI-Design (Voice User Interface) .........................65
50 Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026
Produkte und Lieferanten
Branchen
Branchen,
Fertigungsindustrie
3plusplus GmbH ....................66
ADDITIVE GmbH ....................66
AHP GmbH. .........................66
AMC - Analytik & Messtechnik .......66
ams.Solution AG ....................66
Andreas Müller Electronic GmbH ....66
Aptean Austria GmbH ...............66
Aptean Germany GmbH .............66
Asprova GmbH ......................66
audius GmbH .......................66
Balluff GmbH. .......................67
Basler AG. ...........................67
Bay-Soft GmbH. .....................67
Beijer Electronics GmbH .............67
Berg GmbH .........................67
blue automation GmbH .............67
BMC Solutions GmbH. ...............67
bsAutomatisierung GmbH ...........67
camLine GmbH. .....................67
Candera GmbH. .....................67
cidaas by Widas ID GmbH. ...........67
cluetec GmbH. ......................67
Complan & Partner GmbH ...........67
ConSense GmbH ....................67
Convergent Information GmbH .....67
COPA-DATA GmbH ..................67
COSMINO AG. .......................67
cps Programmier-Service GmbH . . . . . 68
Critical Manufacturing GmbH. .......68
CSP GmbH & Co. KG .................68
Cumulocity GmbH. ..................68
Cybus GmbH ........................68
D+D+M GmbH & Co. KG .............68
DE software & control GmbH ........68
DEDITEC GmbH .....................68
Delphin Technology AG .............68
DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68
DEVITY GmbH. ......................68
DEWETRON GmbH ..................68
digital ZEIT GmbH ...................68
DiIT GmbH ..........................68
Efficiency Systems. ..................68
Enit Energy IT Systems GmbH. .......69
ESplan GmbH .......................69
Euresys SA ..........................69
EUROS Embedded Systems GmbH ...69
evon GmbH .........................69
EVT Eye Vision Technology GmbH ...69
Evy Solutions GmbH. ................69
FASTEC GmbH. ......................69
Fautronix GmbH. ....................69
Fertigungsprofi Mark Burmeister ....69
FiberVision GmbH ...................69
FLECS Technologies GmbH ..........69
FNT Software GmbH. ................69
Forterro Deutschland. ...............69
gbo datacomp GmbH ...............70
GBTEC Software AG .................70
Geitmann Messtechnik ..............70
GFOS mbH ..........................70
Glaub Automation & Engineering ....70
Goldammer GmbH ..................70
GRASS GmbH .......................70
halec. ...............................70
Halocline GmbH & Co. KG. ...........70
Hitex GmbH.........................70
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
IGE+XAO Software Vertriebs GmbH ..70
IMACS GmbH. .......................70
INCLUDIS Inc. .......................70
Industrie Informatik GmbH ..........70
iniNet Solutions GmbH ..............71
INOSOFT GmbH .....................71
InQu Solutions GmbH ...............71
inray Industriesoftware GmbH .......71
iT Engineering Manufacturing .......71
K2D-KeyToData GmbH ..............71
KEB Automation KG .................71
Kistler Instrumente GmbH . . . . . . . . . . . 71
Klepsydra Technologies AG ..........71
Kontron AIS GmbH, Dresden. ........71
KUMAVISION AG ....................71
Lauterbach GmbH. ..................71
LEBERT Software Engineering .......71
Lieber Lieber Software GmbH .......71
Logic Technology B.V. ...............71
M&M Software GmbH ...............72
machineering GmbH & Co. KG .......72
Magic Software Enterprises. .........72
majesty GmbH ......................72
measX GmbH & Co. KG ..............72
mechOnics ag. ......................72
mesonic Software GmbH ............72
Meta-Level Software AG .............72
mobile function GmbH ..............72
MPDV Mikrolab GmbH. ..............72
MVTec Software GmbH. .............72
Neuron GmbH ......................72
Novotek Austria GmbH ..............72
Oktogon Elektronik .................73
ONEKEY GmbH. .....................73
Owlytic GmbH ......................73
Peakboard GmbH ...................73
Peeriot GmbH .......................73
Perzeptron GmbH ...................73
PK Computer GmbH .................73
PLANAT GmbH ......................73
Proalpha Group GmbH ..............73
prognostica GmbH ..................73
PROXIA Software AG ................73
Quality Miners GmbH ...............73
Rauscher GmbH .....................73
RTE Akustik + Prüftechnik ...........73
SAR Elektronic GmbH. ............... 74
SDZ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
SECO. ............................... 74
SEGGER Microcontroller GmbH ...... 74
Selmo Technology GmbH ........... 74
SemsoTec GmbH .................... 74
Sensor to Image GmbH .............. 74
SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74
Softing Industrial Automation ....... 74
Software Factory GmbH ............. 74
speedy software solutions ........... 74
SpiraTec AG ......................... 74
SSV Software Systems GmbH ........ 74
SYS TEC electronic AG ............... 74
sysmat GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
Technical Software Engineering .....75
Tenasys Europe GmbH. ..............75
Threedy GmbH. .....................75
TRANSCONNECT ....................75
Unified-E AG ........................75
Verifysoft Technology GmbH ........75
VISAM GmbH. .......................75
Visual Components GmbH...........75
voice INTER connect GmbH..........75
Weidmüller GTI Software GmbH .....75
WEISANG GmbH. ....................75
Widas Technologie Services GmbH ..75
XiSys Software GmbH ...............75
YASKAWA Europe, Drives ............75
YASKAWA Europe, profichip .........75
Branchen,
Luft- und Raumfahrt
3plusplus GmbH ....................66
AbsInt Angewandte Informatik ......66
ADDITIVE GmbH ....................66
AHP GmbH. .........................66
AIT Goehner GmbH .................66
ALPHA-Numerics GmbH .............66
AMC - Analytik & Messtechnik .......66
ams.Solution AG ....................66
Aptean Austria GmbH ...............66
Asprova GmbH ......................66
Berg GmbH .........................67
blue automation GmbH .............67
cluetec GmbH. ......................67
CODESYS GmbH. ....................67
ConSense GmbH ....................67
Convergent Information GmbH .....67
Cosateq GmbH & Co. KG .............67
COSMINO AG. .......................67
cps Programmier-Service GmbH . . . . . 68
Critical Manufacturing GmbH........68
CSP GmbH & Co. KG .................68
D+D+M GmbH & Co. KG .............68
DE software & control GmbH ........68
demmel products gmbh.............68
DEWETRON GmbH ..................68
digital ZEIT GmbH ...................68
Eagle Peak GmbH ...................68
EASYCODE GmbH ...................68
ECOS Technology GmbH ............68
Efficiency Systems...................68
esd electronics gmbh ...............69
ESplan GmbH .......................69
Euresys SA ..........................69
EUROS Embedded Systems GmbH ...69
EVT Eye Vision Technology GmbH ...69
Fertigungsprofi Mark Burmeister ....69
FNT Software GmbH. ................69
FORCAM ENISCO GmbH .............69
Fraunhofer-Institut ITWM ............69
gbo datacomp GmbH ...............70
GBTEC Software AG .................70
Geitmann Messtechnik ..............70
Halocline GmbH & Co. KG. ...........70
Hitex GmbH.........................70
IGE+XAO Software Vertriebs GmbH ..70
ilbers GmbH.........................70
Industrie Informatik GmbH ..........70
ITK Engineering GmbH ..............71
ITPower Solutions GmbH ............71
K2D-KeyToData GmbH ..............71
Kistler Instrumente GmbH . . . . . . . . . . . 71
Kithara Software GmbH .............71
Klepsydra Technologies AG ..........71
Lauterbach GmbH...................71
LEBERT Software Engineering .......71
Logic Technology B.V. ...............71
machineering GmbH & Co. KG .......72
Magic Software Enterprises. .........72
majesty GmbH ......................72
measX GmbH & Co. KG ..............72
mechOnics ag.......................72
MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........72
MVTec Software GmbH. .............72
Neuron GmbH ......................72
Novotek Austria GmbH ..............72
ondeso GmbH.......................73
Owlytic GmbH ......................73
Parasoft Deutschland GmbH. ........73
Perzeptron GmbH ...................73
PK Computer GmbH .................73
PLANAT GmbH ......................73
PROXIA Software AG ................73
QA Systems GmbH ..................73
Quality Miners GmbH ...............73
qualitypoint GmbH. .................73
Rauscher GmbH .....................73
Revenera............................73
S&P Computersysteme GmbH ....... 74
SemsoTec GmbH .................... 74
Sensor to Image GmbH .............. 74
SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74
SimulateFirst ........................ 74
Software Factory GmbH ............. 74
SparxSystems Software GmbH. ...... 74
TECHNIA GmbH ..................... 74
tecnotron elektronik gmbh ..........75
Tenasys Europe GmbH...............75
Threedy GmbH. .....................75
Verifysoft Technology GmbH ........75
VISAM GmbH. .......................75
WEISANG GmbH. ....................75
Branchen, Medizintechnik
3plusplus GmbH ....................66
AbsInt Angewandte Informatik ......66
ADDITIVE GmbH ....................66
AHP GmbH..........................66
AIT Goehner GmbH .................66
ALPHA-Numerics GmbH .............66
ams.Solution AG ....................66
Aptean Germany GmbH .............66
Asprova GmbH ......................66
audius GmbH .......................66
Bay-Soft GmbH......................67
Beijer Electronics GmbH .............67
Berg GmbH .........................67
blue automation GmbH .............67
camLine GmbH. .....................67
Candera GmbH. .....................67
cidaas by Widas ID GmbH. ...........67
cluetec GmbH. ......................67
CODESYS GmbH. ....................67
Complan & Partner GmbH ...........67
ConSense GmbH ....................67
Cosateq GmbH & Co. KG .............67
Critical Manufacturing GmbH. .......68
CSP GmbH & Co. KG .................68
D+D+M GmbH & Co. KG .............68
DE software & control GmbH ........68
DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68
DELTA LOGIC GmbH .................68
demmel products gmbh. ............68
digital ZEIT GmbH ...................68
DUALIS GmbH IT Solution ...........68
Eagle Peak GmbH ...................68
EASYCODE GmbH ...................68
ECOS Technology GmbH ............68
Enit Energy IT Systems GmbH. .......69
Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026 51
esd electronics gmbh ...............69
Euresys SA ..........................69
EUROS Embedded Systems GmbH ...69
EVT Eye Vision Technology GmbH ...69
FASTEC GmbH. ......................69
Fautronix GmbH. ....................69
Fertigungsprofi Mark Burmeister ....69
FNT Software GmbH. ................69
FORCAM ENISCO GmbH .............69
Forterro Deutschland. ...............69
Fraunhofer-Institut ITWM ............69
gbo datacomp GmbH ...............70
GBTEC Software AG .................70
GFOS mbH ..........................70
Glaub Automation & Engineering ....70
GUS ERP GmbH. .....................70
Hitex GmbH.........................70
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
IGE+XAO Software Vertriebs GmbH ..70
ilbers GmbH. ........................70
IMACS GmbH. .......................70
Industrie Informatik GmbH ..........70
INOSOFT GmbH .....................71
ITK Engineering GmbH ..............71
ITPower Solutions GmbH ............71
K2D-KeyToData GmbH ..............71
Kistler Instrumente GmbH . . . . . . . . . . . 71
Kithara Software GmbH .............71
KUMAVISION AG ....................71
Lauterbach GmbH. ..................71
LEBERT Software Engineering .......71
Logic Technology B.V. ...............71
M&M Software GmbH ...............72
machineering GmbH & Co. KG .......72
Magic Software Enterprises. .........72
majesty GmbH ......................72
mechOnics ag. ......................72
mesonic Software GmbH ............72
MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........72
mobile function GmbH ..............72
MVTec Software GmbH. .............72
Neuron GmbH ......................72
Novotek Austria GmbH ..............72
ondeso GmbH. ......................73
ONEKEY GmbH. .....................73
Owlytic GmbH ......................73
Parasoft Deutschland GmbH. ........73
Perzeptron GmbH ...................73
PLANAT GmbH ......................73
Proalpha Group GmbH ..............73
QA Systems GmbH ..................73
Quality Miners GmbH ...............73
qualitypoint GmbH. .................73
Rauscher GmbH .....................73
Revenera. ...........................73
S&P Computersysteme GmbH ....... 74
SEGGER Microcontroller GmbH ...... 74
Sensor to Image GmbH .............. 74
SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74
SimulateFirst ........................ 74
Softing Industrial Automation ....... 74
Software Factory GmbH ............. 74
SparxSystems Software GmbH. ...... 74
TECHNIA GmbH ..................... 74
tecnotron elektronik gmbh ..........75
Tenasys Europe GmbH. ..............75
Unified-E AG ........................75
Verifysoft Technology GmbH ........75
VISAM GmbH. .......................75
voice INTER connect GmbH. .........75
Widas Technologie Services GmbH ..75
XiSys Software GmbH ...............75
Branchen,
Prozessindustrie
ADDITIVE GmbH ....................66
ADLON Intelligent Solutions GmbH . . 66
AIT Goehner GmbH .................66
all4cloud GmbH & Co. KG ............66
ALPHA-Numerics GmbH .............66
AMC - Analytik & Messtechnik .......66
AmpereSoft GmbH ..................66
Aptean Austria GmbH ...............66
Asprova GmbH ......................66
audius GmbH .......................66
Bay-Soft GmbH. .....................67
Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67
Beijer Electronics GmbH .............67
Berg GmbH .........................67
blue automation GmbH .............67
BMC Solutions GmbH. ...............67
bsAutomatisierung GmbH ...........67
camLine GmbH. .....................67
Candera GmbH. .....................67
cidaas by Widas ID GmbH. ...........67
cluetec GmbH. ......................67
CODESYS GmbH. ....................67
Complan & Partner GmbH ...........67
ConSense GmbH ....................67
COPA-DATA GmbH ..................67
Cosateq GmbH & Co. KG .............67
CSP GmbH & Co. KG .................68
D+D+M GmbH & Co. KG .............68
DE software & control GmbH ........68
DEDITEC GmbH .....................68
Delphin Technology AG .............68
DELTA LOGIC GmbH .................68
demmel products gmbh. ............68
DEVITY GmbH. ......................68
digital ZEIT GmbH ...................68
DUALIS GmbH IT Solution ...........68
Eagle Peak GmbH ...................68
EASYCODE GmbH ...................68
ECOS Technology GmbH ............68
Efficiency Systems. ..................68
esd electronics gmbh ...............69
ESplan GmbH .......................69
Euresys SA ..........................69
EUROS Embedded Systems GmbH ...69
evon GmbH .........................69
EVT Eye Vision Technology GmbH ...69
FASTEC GmbH. ......................69
Fautronix GmbH. ....................69
FiberVision GmbH ...................69
FLECS Technologies GmbH ..........69
FlowChief GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
FNT Software GmbH. ................69
Fraunhofer-Institut ITWM ............69
gbo datacomp GmbH ...............70
GBTEC Software AG .................70
Geitmann Messtechnik ..............70
GFOS mbH ..........................70
Glaub Automation & Engineering ....70
Goldammer GmbH ..................70
GRASS GmbH .......................70
GUS ERP GmbH. .....................70
Hitex GmbH.........................70
I-Care Deutschland GmbH ...........70
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
IMACS GmbH. .......................70
IMSTec GmbH .......................70
INOSOFT GmbH .....................71
inray Industriesoftware GmbH .......71
ITPower Solutions GmbH ............71
KEB Automation KG .................71
Kistler Instrumente GmbH . . . . . . . . . . . 71
Kithara Software GmbH .............71
Klepsydra Technologies AG ..........71
Kontron AIS GmbH, Dresden. ........71
Lauterbach GmbH...................71
LEBERT Software Engineering .......71
M&M Software GmbH ...............72
machineering GmbH & Co. KG .......72
Magic Software Enterprises. .........72
measX GmbH & Co. KG ..............72
mechOnics ag.......................72
Meta-Level Software AG .............72
MHJ - Software GmbH & Co.KG ......72
mobile function GmbH ..............72
MPDV Mikrolab GmbH...............72
MVTec Software GmbH. .............72
Neuron GmbH ......................72
Novotek Austria GmbH ..............72
ondeso GmbH. ......................73
Owlytic GmbH ......................73
Peakboard GmbH ...................73
Peeriot GmbH .......................73
PK Computer GmbH .................73
prognostica GmbH ..................73
PROXIA Software AG ................73
QA Systems GmbH ..................73
qualitypoint GmbH. .................73
Rauscher GmbH .....................73
RTE Akustik + Prüftechnik ...........73
S&P Computersysteme GmbH ....... 74
SAR Elektronic GmbH. ............... 74
SDZ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
SEGGER Microcontroller GmbH ...... 74
Selmo Technology GmbH ........... 74
Sensor to Image GmbH .............. 74
SimpaTec Engineering ............... 74
SimulateFirst ........................ 74
Softing Industrial Automation ....... 74
SparxSystems Software GmbH....... 74
SpiraTec AG ......................... 74
SSV Software Systems GmbH ........ 74
sysmat GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
TECHNIA GmbH ..................... 74
Technical Software Engineering .....75
tecnotron elektronik gmbh ..........75
Tenasys Europe GmbH...............75
Threedy GmbH. .....................75
TRANSCONNECT ....................75
Unified-E AG ........................75
Verifysoft Technology GmbH ........75
VISAM GmbH. .......................75
Visual Components GmbH...........75
Weidmüller GTI Software GmbH .....75
WEISANG GmbH. ....................75
Widas Technologie Services GmbH ..75
XiSys Software GmbH ...............75
YASKAWA Europe, Drives ............75
YASKAWA Europe, profichip .........75
Eigenschaften
Eigenschaften,
echtzeitfähig
ADLON Intelligent Solutions GmbH . . 66
AIT Goehner GmbH .................66
all4cloud GmbH & Co. KG ............66
AMC - Analytik & Messtechnik .......66
AmpereSoft GmbH ..................66
ams.Solution AG ....................66
Andreas Müller Electronic GmbH ....66
Aptean Germany GmbH .............66
audius GmbH .......................66
Basler AG............................67
Bay-Soft GmbH. .....................67
Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67
Beijer Electronics GmbH .............67
Berg GmbH .........................67
blue automation GmbH .............67
BMC Messsysteme GmbH. ...........67
bsAutomatisierung GmbH ...........67
camLine GmbH. .....................67
cluetec GmbH. ......................67
CODESYS GmbH. ....................67
ConSense GmbH ....................67
Convergent Information GmbH .....67
COPA-DATA GmbH ..................67
CSP GmbH & Co. KG .................68
Cumulocity GmbH...................68
Cybus GmbH ........................68
D+D+M GmbH & Co. KG .............68
DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68
DELTA LOGIC GmbH .................68
DEVITY GmbH.......................68
digital ZEIT GmbH ...................68
DUALIS GmbH IT Solution ...........68
Eagle Peak GmbH ...................68
ECOS Technology GmbH ............68
Efficiency Systems...................68
emlix GmbH.........................68
emtrion GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
Enit Energy IT Systems GmbH. .......69
es:saar GmbH .......................69
esd electronics gmbh ...............69
ESplan GmbH .......................69
Euresys SA ..........................69
EUROS Embedded Systems GmbH ...69
evon GmbH .........................69
EVT Eye Vision Technology GmbH ...69
Evy Solutions GmbH. ................69
FASTEC GmbH. ......................69
Fautronix GmbH. ....................69
FiberVision GmbH ...................69
FlowChief GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
Fraunhofer-Institut ITWM ............69
gbo datacomp GmbH ...............70
GBTEC Software AG .................70
GFOS mbH ..........................70
GRASS GmbH .......................70
GUS ERP GmbH. .....................70
Halocline GmbH & Co. KG. ...........70
Hitex GmbH.........................70
I-Care Deutschland GmbH ...........70
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
IMACS GmbH. .......................70
IMSTec GmbH .......................70
52 Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026
INCLUDIS Inc. .......................70
Industrie Informatik GmbH ..........70
iniNet Solutions GmbH ..............71
iT Engineering Manufacturing .......71
KEB Automation KG .................71
Kithara Software GmbH .............71
Klepsydra Technologies AG ..........71
Kontron AIS GmbH, Dresden. ........71
Körber Pharma Software GmbH. .....71
Logic Technology B.V. ...............71
machineering GmbH & Co. KG .......72
Magic Software Enterprises. .........72
majesty GmbH ......................72
measX GmbH & Co. KG ..............72
Membrain GmbH. ...................72
mesonic Software GmbH ............72
mobile function GmbH ..............72
Neuron GmbH ......................72
NFT automates GmbH ...............72
Novotek Austria GmbH ..............72
ondeso GmbH. ......................73
ONEKEY GmbH. .....................73
Parasoft Deutschland GmbH. ........73
Peakboard GmbH ...................73
Peeriot GmbH .......................73
Perzeptron GmbH ...................73
PLANAT GmbH ......................73
Proalpha Group GmbH ..............73
ProSoft GmbH. ......................73
Quality Miners GmbH ...............73
Rauscher GmbH .....................73
RTE Akustik + Prüftechnik ...........73
S&P Computersysteme GmbH ....... 74
SDZ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
SECO. ............................... 74
SEGGER Microcontroller GmbH ...... 74
Selmo Technology GmbH ........... 74
SemsoTec GmbH .................... 74
Sensor to Image GmbH .............. 74
SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74
SimulateFirst ........................ 74
Softing Industrial Automation ....... 74
Software Factory GmbH ............. 74
speedy software solutions ........... 74
SpiraTec AG ......................... 74
SSV Software Systems GmbH ........ 74
TECHNIA GmbH ..................... 74
Technical Software Engineering .....75
Tenasys Europe GmbH. ..............75
Threedy GmbH. .....................75
TRANSCONNECT ....................75
Unified-E AG ........................75
Verifysoft Technology GmbH ........75
Visual Components GmbH. ..........75
voice INTER connect GmbH. .........75
Weidmüller GTI Software GmbH .....75
XiSys Software GmbH ...............75
Eigenschaften,
Langzeit-Support
> 5 Jahre
3plusplus GmbH ....................66
AbsInt Angewandte Informatik ......66
ADDITIVE GmbH ....................66
ADLON Intelligent Solutions GmbH . . 66
AHP GmbH. .........................66
AIT Goehner GmbH .................66
all4cloud GmbH & Co. KG ............66
AMC - Analytik & Messtechnik .......66
AmpereSoft GmbH ..................66
ams.Solution AG ....................66
Andreas Müller Electronic GmbH ....66
Aptean Austria GmbH ...............66
Aptean Germany GmbH .............66
Asprova GmbH ......................66
audius GmbH .......................66
Basler AG. ...........................67
Bay-Soft GmbH. .....................67
Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67
Beijer Electronics GmbH .............67
Berg GmbH .........................67
blue automation GmbH .............67
BMC Solutions GmbH. ...............67
bsAutomatisierung GmbH ...........67
camLine GmbH. .....................67
Candera GmbH. .....................67
cluetec GmbH. ......................67
CODESYS GmbH. ....................67
Complan & Partner GmbH ...........67
ConSense GmbH ....................67
Convergent Information GmbH .....67
COPA-DATA GmbH ..................67
CSP GmbH & Co. KG .................68
D+D+M GmbH & Co. KG .............68
DE software & control GmbH ........68
DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68
DELTA LOGIC GmbH .................68
demmel products gmbh. ............68
DEVITY GmbH. ......................68
DEWETRON GmbH ..................68
digital ZEIT GmbH ...................68
DiIT GmbH ..........................68
DUALIS GmbH IT Solution ...........68
EASYCODE GmbH ...................68
ECOS Technology GmbH ............68
Efficiency Systems. ..................68
emlix GmbH. ........................68
emtrion GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
Enit Energy IT Systems GmbH........69
esd electronics gmbh ...............69
ESplan GmbH .......................69
Euresys SA ..........................69
EUROS Embedded Systems GmbH ...69
evon GmbH .........................69
EVT Eye Vision Technology GmbH ...69
Evy Solutions GmbH. ................69
FASTEC GmbH. ......................69
Fautronix GmbH. ....................69
FiberVision GmbH ...................69
FLECS Technologies GmbH ..........69
FlowChief GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
FORCAM ENISCO GmbH .............69
gbo datacomp GmbH ...............70
GBTEC Software AG .................70
GFOS mbH ..........................70
GRASS GmbH .......................70
GUS ERP GmbH. .....................70
halec. ...............................70
Hitex GmbH.........................70
I-Care Deutschland GmbH ...........70
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
ilbers GmbH. ........................70
IMACS GmbH. .......................70
Industrie Informatik GmbH ..........70
iniNet Solutions GmbH ..............71
inray Industriesoftware GmbH .......71
iT Engineering Manufacturing .......71
KEB Automation KG .................71
Kithara Software GmbH .............71
Kontron AIS GmbH, Dresden. ........71
Körber Pharma Software GmbH. .....71
LEBERT Software Engineering .......71
Logic Technology B.V. ...............71
machineering GmbH & Co. KG .......72
Magic Software Enterprises. .........72
majesty GmbH ......................72
measX GmbH & Co. KG ..............72
Membrain GmbH....................72
mobile function GmbH ..............72
MVTec Software GmbH. .............72
Neuron GmbH ......................72
NFT automates GmbH ...............72
Novotek Austria GmbH ..............72
PEAK-System Technik GmbH. ........73
Peeriot GmbH .......................73
Perzeptron GmbH ...................73
Proalpha Group GmbH ..............73
ProSoft GmbH. ......................73
Quality Miners GmbH ...............73
qualitypoint GmbH. .................73
Rauscher GmbH .....................73
RTE Akustik + Prüftechnik ...........73
S&P Computersysteme GmbH ....... 74
SDZ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
SECO. ............................... 74
SEGGER Microcontroller GmbH ...... 74
SemsoTec GmbH .................... 74
Sensor to Image GmbH .............. 74
SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74
Software Factory GmbH ............. 74
speedy software solutions ........... 74
SpiraTec AG ......................... 74
SSV Software Systems GmbH ........ 74
SYS TEC electronic AG ............... 74
sysmat GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
TECHNIA GmbH ..................... 74
Technical Software Engineering .....75
tecnotron elektronik gmbh ..........75
Tenasys Europe GmbH...............75
TRANSCONNECT ....................75
Verifysoft Technology GmbH ........75
VISAM GmbH. .......................75
Visual Components GmbH...........75
Weidmüller GTI Software GmbH .....75
WEISANG GmbH. ....................75
XiSys Software GmbH ...............75
YASKAWA Europe, Drives ............75
YASKAWA Europe, profichip .........75
Eigenschaften, portabel
AbsInt Angewandte Informatik ......66
ADDITIVE GmbH ....................66
ADLON Intelligent Solutions GmbH . . 66
all4cloud GmbH & Co. KG ............66
AMC - Analytik & Messtechnik .......66
AmpereSoft GmbH ..................66
ams.Solution AG ....................66
Aptean Germany GmbH .............66
Asprova GmbH ......................66
audius GmbH .......................66
Bay-Soft GmbH......................67
Beijer Electronics GmbH .............67
Berg GmbH .........................67
blue automation GmbH .............67
BMC Messsysteme GmbH. ...........67
camLine GmbH. .....................67
cluetec GmbH. ......................67
CODESYS GmbH. ....................67
ConSense GmbH ....................67
CSP GmbH & Co. KG .................68
DE software & control GmbH ........68
DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68
DELTA LOGIC GmbH .................68
DEWETRON GmbH ..................68
digital ZEIT GmbH ...................68
DUALIS GmbH IT Solution ...........68
Efficiency Systems...................68
Enit Energy IT Systems GmbH. .......69
ESplan GmbH .......................69
EUROS Embedded Systems GmbH ...69
EVT Eye Vision Technology GmbH ...69
Fautronix GmbH. ....................69
FLECS Technologies GmbH ..........69
FORCAM ENISCO GmbH .............69
gbo datacomp GmbH ...............70
GBTEC Software AG .................70
GFOS mbH ..........................70
GUS ERP GmbH. .....................70
halec. ...............................70
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
ilbers GmbH. ........................70
IMACS GmbH. .......................70
Industrie Informatik GmbH ..........70
iniNet Solutions GmbH ..............71
inray Industriesoftware GmbH .......71
iT Engineering Manufacturing .......71
KEB Automation KG .................71
Klepsydra Technologies AG ..........71
Kontron AIS GmbH, Dresden. ........71
Körber Pharma Software GmbH. .....71
Magic Software Enterprises. .........72
majesty GmbH ......................72
measX GmbH & Co. KG ..............72
Membrain GmbH....................72
MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........72
mobile function GmbH ..............72
MVTec Software GmbH. .............72
Neuron GmbH ......................72
Novotek Austria GmbH ..............72
Peakboard GmbH ...................73
Peeriot GmbH .......................73
PK Computer GmbH .................73
Proalpha Group GmbH ..............73
Quality Miners GmbH ...............73
qualitypoint GmbH. .................73
S&P Computersysteme GmbH ....... 74
SECO. ............................... 74
SEGGER Microcontroller GmbH ...... 74
SemsoTec GmbH .................... 74
SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74
Software Factory GmbH ............. 74
speedy software solutions ........... 74
SYS TEC electronic AG ............... 74
Technical Software Engineering .....75
Threedy GmbH. .....................75
VISAM GmbH. .......................75
Weidmüller GTI Software GmbH .....75
XiSys Software GmbH ...............75
Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026 53
Übergreifende
Technologien
Übergreifende
Technologien,
Analyse/Diagnose
3plusplus GmbH ....................66
AbsInt Angewandte Informatik ......66
ADDITIVE GmbH ....................66
AHP GmbH. .........................66
AIT Goehner GmbH .................66
AMC - Analytik & Messtechnik .......66
Andreas Müller Electronic GmbH ....66
Asprova GmbH ......................66
audius GmbH .......................66
Balluff GmbH. .......................67
Basler AG. ...........................67
Bay-Soft GmbH. .....................67
Beijer Electronics GmbH .............67
Berg GmbH .........................67
blue automation GmbH .............67
BMC Messsysteme GmbH. ...........67
BMC Solutions GmbH. ...............67
camLine GmbH. .....................67
cluetec GmbH. ......................67
CODESYS GmbH. ....................67
Convergent Information GmbH .....67
COPA-DATA GmbH ..................67
COSCOM Computer GmbH ..........67
COSMINO AG. .......................67
CSP GmbH & Co. KG .................68
Cumulocity GmbH. ..................68
D+D+M GmbH & Co. KG .............68
DE software & control GmbH ........68
DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68
DELTA LOGIC GmbH .................68
DEWETRON GmbH ..................68
DUALIS GmbH IT Solution ...........68
EASYCODE GmbH ...................68
Efficiency Systems. ..................68
Enit Energy IT Systems GmbH. .......69
ESplan GmbH .......................69
Euresys SA ..........................69
EUROS Embedded Systems GmbH ...69
evon GmbH .........................69
Evy Solutions GmbH. ................69
FASTEC GmbH. ......................69
Fautronix GmbH. ....................69
FiberVision GmbH ...................69
FLECS Technologies GmbH ..........69
FNT Software GmbH. ................69
FORCAM ENISCO GmbH .............69
Fraunhofer-Institut ITWM ............69
gbo datacomp GmbH ...............70
GBTEC Software AG .................70
Geitmann Messtechnik ..............70
GFOS mbH ..........................70
GUS ERP GmbH. .....................70
Halocline GmbH & Co. KG. ...........70
Hitex GmbH.........................70
IB Hoch - Ing.büro für Systemdesign . 70
I-Care Deutschland GmbH ...........70
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
IGE+XAO Software Vertriebs GmbH ..70
IMACS GmbH. .......................70
INCLUDIS Inc. .......................70
Industrie Informatik GmbH ..........70
iniNet Solutions GmbH ..............71
inray Industriesoftware GmbH .......71
Inway Systems GmbH ...............71
iT Engineering Manufacturing .......71
ITK Engineering GmbH ..............71
KEB Automation KG .................71
Kithara Software GmbH .............71
Kontron AIS GmbH, Dresden. ........71
Lieber Lieber Software GmbH .......71
machineering GmbH & Co. KG .......72
Magic Software Enterprises. .........72
measX GmbH & Co. KG ..............72
Meta-Level Software AG .............72
Mirasoft GmbH & Co. KG .............72
mobile function GmbH ..............72
MPDV Mikrolab GmbH. ..............72
MVTec Software GmbH. .............72
Neuron GmbH ......................72
Novotek Austria GmbH ..............72
Parasoft Deutschland GmbH. ........73
PEAK-System Technik GmbH. ........73
Perzeptron GmbH ...................73
PK Computer GmbH .................73
PLS GmbH ..........................73
Proalpha Group GmbH ..............73
Quality Miners GmbH ...............73
Rauscher GmbH .....................73
RTE Akustik + Prüftechnik ...........73
SDZ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
Selmo Technology GmbH ........... 74
SemsoTec GmbH .................... 74
Sensor to Image GmbH .............. 74
SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74
SimpaTec Engineering ............... 74
SimulateFirst ........................ 74
Softing Industrial Automation ....... 74
SparxSystems Software GmbH....... 74
speedy software solutions ........... 74
SpiraTec AG ......................... 74
SSV Software Systems GmbH ........ 74
Technical Software Engineering .....75
TRANSCONNECT ....................75
Visplore GmbH ......................75
Visual Components GmbH. ..........75
Weidmüller GTI Software GmbH .....75
WEISANG GmbH. ....................75
Xplain Data GmbH ..................75
YASKAWA Europe, Drives ............75
YASKAWA Europe, profichip .........75
Übergreifende
Technologien,
Cloud Computing
ADDITIVE GmbH ....................66
ADLON Intelligent Solutions GmbH . . 66
AMC - Analytik & Messtechnik .......66
ams.Solution AG ....................66
Aptean Austria GmbH ...............66
Aptean Germany GmbH .............66
audius GmbH .......................66
Balluff GmbH. .......................67
Bay-Soft GmbH. .....................67
Berg GmbH .........................67
BMC Solutions GmbH. ...............67
camLine GmbH. .....................67
cidaas by Widas ID GmbH. ...........67
cluetec GmbH. ......................67
CODESYS GmbH. ....................67
ConSense GmbH ....................67
COPA-DATA GmbH ..................67
COSCOM Computer GmbH ..........67
COSMINO AG. .......................67
Cumulocity GmbH. ..................68
DE software & control GmbH ........68
DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68
digital ZEIT GmbH ...................68
ECOS Technology GmbH ............68
Efficiency Systems...................68
Enit Energy IT Systems GmbH. .......69
EUROS Embedded Systems GmbH ...69
evon GmbH .........................69
EVT Eye Vision Technology GmbH ...69
Evy Solutions GmbH. ................69
FASTEC GmbH. ......................69
Fautronix GmbH. ....................69
FLECS Technologies GmbH ..........69
FNT Software GmbH. ................69
FORCAM ENISCO GmbH .............69
Forterro Deutschland. ...............69
gbo datacomp GmbH ...............70
GBTEC Software AG .................70
GFOS mbH ..........................70
GUS ERP GmbH. .....................70
I-Care Deutschland GmbH ...........70
IMACS GmbH. .......................70
INCLUDIS Inc. .......................70
Industrie Informatik GmbH ..........70
iniNet Solutions GmbH ..............71
inray Industriesoftware GmbH .......71
ITK Engineering GmbH ..............71
K2D-KeyToData GmbH ..............71
KEB Automation KG .................71
Kontron AIS GmbH, Dresden.........71
KUMAVISION AG ....................71
Logic Technology B.V. ...............71
M&M Software GmbH ...............72
machineering GmbH & Co. KG .......72
Magic Software Enterprises. .........72
mesonic Software GmbH ............72
Meta-Level Software AG .............72
Mirasoft GmbH & Co. KG .............72
mobile function GmbH ..............72
MPDV Mikrolab GmbH...............72
MVTec Software GmbH. .............72
Novotek Austria GmbH ..............72
Peeriot GmbH .......................73
Proalpha Group GmbH ..............73
Quality Miners GmbH ...............73
SDZ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
SECO. ............................... 74
secunet Security Networks AG....... 74
SEGGER Microcontroller GmbH ...... 74
SemsoTec GmbH .................... 74
SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74
Softing Industrial Automation ....... 74
SpiraTec AG ......................... 74
SSV Software Systems GmbH ........ 74
TECHNIA GmbH ..................... 74
Threedy GmbH. .....................75
Visual Components GmbH...........75
Weidmüller GTI Software GmbH .....75
Widas Technologie Services GmbH ..75
Übergreifende
Technologien,
Künstliche Intelligenz
ADDITIVE GmbH ....................66
AIT Goehner GmbH .................66
ams.Solution AG ....................66
Aptean Germany GmbH .............66
Asprova GmbH ......................66
audius GmbH .......................66
Basler AG............................67
Berg GmbH .........................67
blue automation GmbH .............67
BMC Solutions GmbH. ...............67
camLine GmbH. .....................67
cidaas by Widas ID GmbH. ...........67
cluetec GmbH. ......................67
ConSense GmbH ....................67
Convergent Information GmbH .....67
COSMINO AG. .......................67
Critical Manufacturing GmbH. .......68
CSP GmbH & Co. KG .................68
Cumulocity GmbH...................68
D+D+M GmbH & Co. KG .............68
DE software & control GmbH ........68
DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68
Eagle Peak GmbH ...................68
Efficiency Systems...................68
Enit Energy IT Systems GmbH. .......69
ESplan GmbH .......................69
EUROS Embedded Systems GmbH ...69
evon GmbH .........................69
EVT Eye Vision Technology GmbH ...69
Evy Solutions GmbH. ................69
Forterro Deutschland. ...............69
Fraunhofer-Institut ITWM ............69
gbo datacomp GmbH ...............70
GBTEC Software AG .................70
GFOS mbH ..........................70
Hitex GmbH.........................70
I-Care Deutschland GmbH ...........70
IMACS GmbH. .......................70
Industrie Informatik GmbH ..........70
inray Industriesoftware GmbH .......71
ITK Engineering GmbH ..............71
Kistler Instrumente GmbH . . . . . . . . . . . 71
Kithara Software GmbH .............71
Klepsydra Technologies AG ..........71
KUMAVISION AG ....................71
Lieber Lieber Software GmbH .......71
Logic Technology B.V. ...............71
M&M Software GmbH ...............72
machineering GmbH & Co. KG .......72
Magic Software Enterprises. .........72
mesonic Software GmbH ............72
MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........72
mobile function GmbH ..............72
MPDV Mikrolab GmbH. ..............72
MVTec Software GmbH. .............72
NFT automates GmbH ...............72
Novotek Austria GmbH ..............72
Parasoft Deutschland GmbH. ........73
Peeriot GmbH .......................73
PLANAT GmbH ......................73
Proalpha Group GmbH ..............73
prognostica GmbH ..................73
Quality Miners GmbH ...............73
Rauscher GmbH .....................73
RTE Akustik + Prüftechnik ...........73
SAR Elektronic GmbH. ............... 74
SDZ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
SECO. ............................... 74
SemsoTec GmbH .................... 74
SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74
Software Factory GmbH ............. 74
SpiraTec AG ......................... 74
SSV Software Systems GmbH ........ 74
Visplore GmbH ......................75
Visual Components GmbH. ..........75
voice INTER connect GmbH. .........75
Weidmüller GTI Software GmbH .....75
Widas Technologie Services GmbH ..75
Xplain Data GmbH ..................75
54 Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026
Übergreifende
Technologien,
Prozessmanagement
A4 GmbH ...........................66
ADDITIVE GmbH ....................66
ADLON Intelligent Solutions GmbH . . 66
AMC - Analytik & Messtechnik .......66
Andreas Müller Electronic GmbH ....66
Aptean Germany GmbH .............66
Asprova GmbH ......................66
audius GmbH .......................66
Bay-Soft GmbH. .....................67
Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67
Beijer Electronics GmbH .............67
Berg GmbH .........................67
BMC Solutions GmbH. ...............67
camLine GmbH. .....................67
cluetec GmbH. ......................67
ConSense GmbH ....................67
COPA-DATA GmbH ..................67
COSCOM Computer GmbH ..........67
COSMINO AG. .......................67
CSP GmbH & Co. KG .................68
DE software & control GmbH ........68
DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68
DiIT GmbH ..........................68
DUALIS GmbH IT Solution ...........68
Eagle Peak GmbH ...................68
ECOS Technology GmbH ............68
esd electronics gmbh ...............69
ESplan GmbH .......................69
evon GmbH .........................69
EVT Eye Vision Technology GmbH ...69
Evy Solutions GmbH. ................69
FASTEC GmbH. ......................69
Fertigungsprofi Mark Burmeister ....69
FiberVision GmbH ...................69
FLECS Technologies GmbH ..........69
FNT Software GmbH. ................69
FORCAM ENISCO GmbH .............69
Fraunhofer-Institut ITWM ............69
gbo datacomp GmbH ...............70
GBTEC Software AG .................70
Geitmann Messtechnik ..............70
GFOS mbH ..........................70
Glaub Automation & Engineering ....70
GUS ERP GmbH. .....................70
Hitex GmbH.........................70
IMACS GmbH. .......................70
INCLUDIS Inc. .......................70
Industrie Informatik GmbH ..........70
INOSOFT GmbH .....................71
inray Industriesoftware GmbH .......71
K2D-KeyToData GmbH ..............71
Kithara Software GmbH .............71
Kontron AIS GmbH, Dresden. ........71
Körber Pharma Software GmbH. .....71
machineering GmbH & Co. KG .......72
majesty GmbH ......................72
mesonic Software GmbH ............72
mobile function GmbH ..............72
NFT automates GmbH ...............72
Novotek Austria GmbH ..............72
ondeso GmbH. ......................73
Peakboard GmbH ...................73
Peeriot GmbH .......................73
Perzeptron GmbH ...................73
PK Computer GmbH .................73
Proalpha Group GmbH ..............73
ProSoft GmbH. ......................73
Quality Miners GmbH ...............73
Revenera. ...........................73
SAR Elektronic GmbH. ............... 74
SDZ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
SEGGER Microcontroller GmbH ...... 74
Selmo Technology GmbH ........... 74
SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74
Softing Industrial Automation ....... 74
SpiraTec AG ......................... 74
TECHNIA GmbH ..................... 74
Technical Software Engineering .....75
VISAM GmbH. .......................75
Weidmüller GTI Software GmbH .....75
Xplain Data GmbH ..................75
Übergreifende
Technologien,
Sicherheit/Cybersecurity
AbsInt Angewandte Informatik ......66
ADLON Intelligent Solutions GmbH . . 66
AMC - Analytik & Messtechnik .......66
Aptean Germany GmbH .............66
Beijer Electronics GmbH .............67
cidaas by Widas ID GmbH. ...........67
cluetec GmbH. ......................67
CODESYS GmbH. ....................67
ConSense GmbH ....................67
COPA-DATA GmbH ..................67
COSMINO AG. .......................67
Cumulocity GmbH. ..................68
Cybus GmbH ........................68
DE software & control GmbH ........68
DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68
DEVITY GmbH. ......................68
digital ZEIT GmbH ...................68
ECOS Technology GmbH ............68
emlix GmbH. ........................68
emtrion GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
EUROS Embedded Systems GmbH ...69
evon GmbH .........................69
FNT Software GmbH. ................69
GBTEC Software AG .................70
GFOS mbH ..........................70
Hitex GmbH.........................70
IMACS GmbH. .......................70
ITK Engineering GmbH ..............71
KEB Automation KG .................71
Kontron AIS GmbH, Dresden.........71
Lieber Lieber Software GmbH .......71
Logic Technology B.V. ...............71
M&M Software GmbH ...............72
MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........72
Neuron GmbH ......................72
NFT automates GmbH ...............72
Novotek Austria GmbH ..............72
ondeso GmbH. ......................73
ONEKEY GmbH. .....................73
Parasoft Deutschland GmbH.........73
ProSoft GmbH. ......................73
Quality Miners GmbH ...............73
SAR Elektronic GmbH. ............... 74
SECO. ............................... 74
secunet Security Networks AG....... 74
SEGGER Microcontroller GmbH ...... 74
SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74
SpiraTec AG ......................... 74
SSV Software Systems GmbH ........ 74
TRANSCONNECT ....................75
Verifysoft Technology GmbH ........75
WIBU-SYSTEMS AG ..................75
Widas Technologie Services GmbH ..75
Übergreifende
Technologien, Simulation
3plusplus GmbH ....................66
ADDITIVE GmbH ....................66
ALPHA-Numerics GmbH .............66
Asprova GmbH ......................66
audius GmbH .......................66
Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67
Beijer Electronics GmbH .............67
blue automation GmbH .............67
CODESYS GmbH. ....................67
Convergent Information GmbH .....67
COSCOM Computer GmbH ..........67
DE software & control GmbH ........68
DELTA LOGIC GmbH .................68
demmel products gmbh. ............68
DUALIS GmbH IT Solution ...........68
EUROS Embedded Systems GmbH ...69
EVT Eye Vision Technology GmbH ...69
Fautronix GmbH. ....................69
FiberVision GmbH ...................69
FLECS Technologies GmbH ..........69
FNT Software GmbH. ................69
Fraunhofer-Institut ITWM ............69
gbo datacomp GmbH ...............70
GBTEC Software AG .................70
Geitmann Messtechnik ..............70
GFOS mbH ..........................70
Glaub Automation & Engineering ....70
Halocline GmbH & Co. KG............70
Hitex GmbH.........................70
IB Hoch - Ing.büro für Systemdesign . 70
IGE+XAO Software Vertriebs GmbH ..70
IMACS GmbH. .......................70
Industrie Informatik GmbH ..........70
iniNet Solutions GmbH ..............71
ITK Engineering GmbH ..............71
KEB Automation KG .................71
Kithara Software GmbH .............71
machineering GmbH & Co. KG .......72
Magic Software Enterprises. .........72
MHJ - Software GmbH & Co.KG ......72
Neuron GmbH ......................72
NFT automates GmbH ...............72
Parasoft Deutschland GmbH. ........73
PLS GmbH ..........................73
Quality Miners GmbH ...............73
SAR Elektronic GmbH. ............... 74
SDZ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74
SimpaTec Engineering ............... 74
SimulateFirst ........................ 74
SparxSystems Software GmbH....... 74
SpiraTec AG ......................... 74
TECHNIA GmbH ..................... 74
Technical Software Engineering .....75
tecnotron elektronik gmbh ..........75
Threedy GmbH. .....................75
Visual Components GmbH...........75
YASKAWA Europe, Drives ............75
YASKAWA Europe, profichip .........75
Übergreifende
Technologien,
Visualisierung
3plusplus GmbH ....................66
A4 GmbH ...........................66
ADDITIVE GmbH ....................66
ALPHA-Numerics GmbH .............66
AMC - Analytik & Messtechnik .......66
ams.Solution AG ....................66
Andreas Müller Electronic GmbH ....66
Aptean Austria GmbH ...............66
Asprova GmbH ......................66
audius GmbH .......................66
Bay-Soft GmbH......................67
Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67
Beijer Electronics GmbH .............67
Berg GmbH .........................67
blue automation GmbH .............67
BMC Messsysteme GmbH. ...........67
BMC Solutions GmbH. ...............67
camLine GmbH. .....................67
Candera GmbH. .....................67
cluetec GmbH. ......................67
CODESYS GmbH. ....................67
ConSense GmbH ....................67
COPA-DATA GmbH ..................67
COSMINO AG. .......................67
Critical Manufacturing GmbH. .......68
Cumulocity GmbH...................68
Cybus GmbH ........................68
DE software & control GmbH ........68
DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68
demmel products gmbh. ............68
DEWETRON GmbH ..................68
digital ZEIT GmbH ...................68
DiIT GmbH ..........................68
DUALIS GmbH IT Solution ...........68
EASYCODE GmbH ...................68
Efficiency Systems...................68
Enit Energy IT Systems GmbH. .......69
es:saar GmbH .......................69
ESplan GmbH .......................69
Euresys SA ..........................69
EVT Eye Vision Technology GmbH ...69
FASTEC GmbH. ......................69
Fautronix GmbH. ....................69
Fertigungsprofi Mark Burmeister ....69
FiberVision GmbH ...................69
FLECS Technologies GmbH ..........69
FNT Software GmbH. ................69
FORCAM ENISCO GmbH .............69
Fraunhofer-Institut ITWM ............69
gbo datacomp GmbH ...............70
GBTEC Software AG .................70
Geitmann Messtechnik ..............70
GFOS mbH ..........................70
Glaub Automation & Engineering ....70
Goldammer GmbH ..................70
GUS ERP GmbH. .....................70
Halocline GmbH & Co. KG. ...........70
Hitex GmbH.........................70
IB Hoch - Ing.büro für Systemdesign . 70
I-Care Deutschland GmbH ...........70
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
IMACS GmbH. .......................70
INCLUDIS Inc. .......................70
Industrie Informatik GmbH ..........70
iniNet Solutions GmbH ..............71
INOSOFT GmbH .....................71
inray Industriesoftware GmbH .......71
iT Engineering Manufacturing .......71
ITK Engineering GmbH ..............71
KEB Automation KG .................71
Kistler Instrumente GmbH . . . . . . . . . . . 71
Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026 55
Kontron AIS GmbH, Dresden. ........71
LEBERT Software Engineering .......71
Logic Technology B.V. ...............71
machineering GmbH & Co. KG .......72
Magic Software Enterprises. .........72
measX GmbH & Co. KG ..............72
Meta-Level Software AG .............72
Mirasoft GmbH & Co. KG .............72
mobile function GmbH ..............72
MVTec Software GmbH. .............72
NFT automates GmbH ...............72
Novotek Austria GmbH ..............72
Peakboard GmbH ...................73
PEAK-System Technik GmbH. ........73
PLS GmbH ..........................73
Proalpha Group GmbH ..............73
Quality Miners GmbH ...............73
SAR Elektronic GmbH. ............... 74
SDZ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
SECO. ............................... 74
SEGGER Microcontroller GmbH ...... 74
Sensor to Image GmbH .............. 74
SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74
SimulateFirst ........................ 74
Softing Industrial Automation ....... 74
Software Factory GmbH ............. 74
SpiraTec AG ......................... 74
SSV Software Systems GmbH ........ 74
TECHNIA GmbH ..................... 74
Technical Software Engineering .....75
Threedy GmbH. .....................75
Unified-E AG ........................75
VISAM GmbH. .......................75
Visplore GmbH ......................75
Visual Components GmbH. ..........75
Weidmüller GTI Software GmbH .....75
WEISANG GmbH. ....................75
XiSys Software GmbH ...............75
YASKAWA Europe, Drives ............75
YASKAWA Europe, profichip .........75
Übergreifende
Technologien,
Wissensmanagement
ADDITIVE GmbH ....................66
ADLON Intelligent Solutions GmbH . . 66
aixbrain GmbH ......................66
ams.Solution AG ....................66
Aptean Austria GmbH ...............66
audius GmbH .......................66
Bay-Soft GmbH. .....................67
ConSense GmbH ....................67
COSMINO AG. .......................67
DE software & control GmbH ........68
DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68
Eagle Peak GmbH ...................68
EVT Eye Vision Technology GmbH ...69
FASTEC GmbH. ......................69
FLECS Technologies GmbH ..........69
FNT Software GmbH. ................69
GBTEC Software AG .................70
Halocline GmbH & Co. KG. ...........70
IMACS GmbH. .......................70
machineering GmbH & Co. KG .......72
mobile function GmbH ..............72
ondeso GmbH. ......................73
Proalpha Group GmbH ..............73
Quality Miners GmbH ...............73
qualitypoint GmbH. .................73
SimpaTec Engineering ............... 74
Xplain Data GmbH ..................75
Produktionssoftware
Produktionssoftware,
Alarmierung
ADDITIVE GmbH ....................66
AMC - Analytik & Messtechnik .......66
Bay-Soft GmbH. .....................67
Beijer Electronics GmbH .............67
blue automation GmbH .............67
BMC Solutions GmbH. ...............67
bsAutomatisierung GmbH ...........67
CODESYS GmbH. ....................67
COPA-DATA GmbH ..................67
COSMINO AG. .......................67
Cumulocity GmbH. ..................68
Delphin Technology AG .............68
DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68
Efficiency Systems. ..................68
Enit Energy IT Systems GmbH. .......69
Euresys SA ..........................69
evon GmbH .........................69
FASTEC GmbH. ......................69
FiberVision GmbH ...................69
FlowChief GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
FORCAM ENISCO GmbH .............69
gbo datacomp GmbH ...............70
GBTEC Software AG .................70
GFOS mbH ..........................70
GUS ERP GmbH. .....................70
I-Care Deutschland GmbH ...........70
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
IMACS GmbH. .......................70
INCLUDIS Inc. .......................70
iniNet Solutions GmbH ..............71
INOSOFT GmbH .....................71
inray Industriesoftware GmbH .......71
iT Engineering Manufacturing .......71
KEB Automation KG .................71
Kontron AIS GmbH, Dresden. ........71
Magic Software Enterprises. .........72
MPDV Mikrolab GmbH. ..............72
NFT automates GmbH ...............72
Peeriot GmbH .......................73
Perzeptron GmbH ...................73
PK Computer GmbH .................73
SAR Elektronic GmbH. ............... 74
SDZ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
Selmo Technology GmbH ........... 74
SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74
Software Factory GmbH ............. 74
SpiraTec AG ......................... 74
SSV Software Systems GmbH ........ 74
Unified-E AG ........................75
VISAM GmbH. .......................75
Weidmüller GTI Software GmbH .....75
YASKAWA Europe, Drives ............75
YASKAWA Europe, profichip .........75
Produktionssoftware,
Augmented Reality
Candera GmbH. .....................67
Critical Manufacturing GmbH. .......68
Euresys SA ..........................69
EUROS Embedded Systems GmbH ...69
iniNet Solutions GmbH ..............71
LEBERT Software Engineering .......71
machineering GmbH & Co. KG .......72
NFT automates GmbH ...............72
SAR Elektronic GmbH. ............... 74
Software Factory GmbH ............. 74
SpiraTec AG ......................... 74
Threedy GmbH. .....................75
Visual Components GmbH. ..........75
Produktionssoftware,
Authentifizierung
Aptean Austria GmbH ...............66
Beijer Electronics GmbH .............67
cidaas by Widas ID GmbH............67
CODESYS GmbH. ....................67
COPA-DATA GmbH ..................67
COSMINO AG. .......................67
DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68
DEVITY GmbH. ......................68
digital ZEIT GmbH ...................68
ECOS Technology GmbH ............68
Euresys SA ..........................69
FASTEC GmbH. ......................69
FORCAM ENISCO GmbH .............69
gbo datacomp GmbH ...............70
GBTEC Software AG .................70
GFOS mbH ..........................70
GRASS GmbH .......................70
GUS ERP GmbH. .....................70
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
IMACS GmbH........................70
IMSTec GmbH .......................70
iniNet Solutions GmbH ..............71
Logic Technology B.V. ...............71
machineering GmbH & Co. KG .......72
Magic Software Enterprises. .........72
Peeriot GmbH .......................73
ProSoft GmbH.......................73
Revenera............................73
SEGGER Microcontroller GmbH ...... 74
SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74
SpiraTec AG ......................... 74
SSV Software Systems GmbH ........ 74
Widas Technologie Services GmbH ..75
Produktionssoftware,
Bedienen und Beobachten
ADDITIVE GmbH ....................66
aixbrain GmbH ......................66
AMC - Analytik & Messtechnik .......66
Asprova GmbH ......................66
Bay-Soft GmbH. .....................67
Beijer Electronics GmbH .............67
blue automation GmbH .............67
BMC Solutions GmbH. ...............67
bsAutomatisierung GmbH ...........67
Candera GmbH. .....................67
CODESYS GmbH. ....................67
COPA-DATA GmbH ..................67
Cosateq GmbH & Co. KG .............67
COSMINO AG. .......................67
Cumulocity GmbH. ..................68
DE software & control GmbH ........68
Delphin Technology AG .............68
DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68
demmel products gmbh. ............68
Efficiency Systems...................68
Enit Energy IT Systems GmbH. .......69
es:saar GmbH .......................69
esd electronics gmbh ...............69
Euresys SA ..........................69
EUROS Embedded Systems GmbH ...69
evon GmbH .........................69
EVT Eye Vision Technology GmbH ...69
FiberVision GmbH ...................69
FlowChief GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
FORCAM ENISCO GmbH .............69
gbo datacomp GmbH ...............70
GBTEC Software AG .................70
GFOS mbH ..........................70
GRASS GmbH .......................70
GUS ERP GmbH. .....................70
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
IMACS GmbH. .......................70
IMSTec GmbH .......................70
INCLUDIS Inc. .......................70
Industrie Informatik GmbH ..........70
iniNet Solutions GmbH ..............71
INOSOFT GmbH .....................71
inray Industriesoftware GmbH .......71
KEB Automation KG .................71
Kontron AIS GmbH, Dresden. ........71
LEBERT Software Engineering .......71
M&M Software GmbH ...............72
machineering GmbH & Co. KG .......72
mechOnics ag.......................72
Mirasoft GmbH & Co. KG .............72
NFT automates GmbH ...............72
Novotek Austria GmbH ..............72
Peeriot GmbH .......................73
Perzeptron GmbH ...................73
PK Computer GmbH .................73
PLANAT GmbH ......................73
Revenera............................73
SECO................................ 74
SEGGER Microcontroller GmbH ...... 74
Selmo Technology GmbH ........... 74
SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74
Software Factory GmbH ............. 74
SpiraTec AG ......................... 74
SSV Software Systems GmbH ........ 74
SYS TEC electronic AG ............... 74
Threedy GmbH. .....................75
Unified-E AG ........................75
VISAM GmbH. .......................75
Visplore GmbH ......................75
voice INTER connect GmbH. .........75
Weidmüller GTI Software GmbH .....75
YASKAWA Europe, Drives ............75
YASKAWA Europe, profichip .........75
Produktionssoftware,
Big Data Analyse
ADDITIVE GmbH ....................66
Aptean Austria GmbH ...............66
blue automation GmbH .............67
BMC Solutions GmbH. ...............67
cluetec GmbH. ......................67
COPA-DATA GmbH ..................67
Cosateq GmbH & Co. KG .............67
COSMINO AG. .......................67
Critical Manufacturing GmbH. .......68
Cumulocity GmbH...................68
DE software & control GmbH ........68
Efficiency Systems...................68
EUROS Embedded Systems GmbH ...69
FASTEC GmbH. ......................69
FORCAM ENISCO GmbH .............69
Fraunhofer-Institut ITWM ............69
gbo datacomp GmbH ...............70
GBTEC Software AG .................70
GRASS GmbH .......................70
GUS ERP GmbH. .....................70
I-Care Deutschland GmbH ...........70
IMACS GmbH. .......................70
Industrie Informatik GmbH ..........70
iniNet Solutions GmbH ..............71
ITK Engineering GmbH ..............71
Kistler Instrumente GmbH . . . . . . . . . . . 71
Magic Software Enterprises. .........72
measX GmbH & Co. KG ..............72
mobile function GmbH ..............72
MPDV Mikrolab GmbH. ..............72
NFT automates GmbH ...............72
Novotek Austria GmbH ..............72
Proalpha Group GmbH ..............73
56 Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026
prognostica GmbH ..................73
Quality Miners GmbH ...............73
SECO. ............................... 74
SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74
Software Factory GmbH ............. 74
TRANSCONNECT ....................75
Visplore GmbH ......................75
WEISANG GmbH. ....................75
Xplain Data GmbH ..................75
Produktionssoftware,
Bildverarbeitung
3plusplus GmbH ....................66
ADDITIVE GmbH ....................66
AIT Goehner GmbH .................66
Basler AG. ...........................67
bsAutomatisierung GmbH ...........67
Convergent Information GmbH .....67
DE software & control GmbH ........68
demmel products gmbh. ............68
ESplan GmbH .......................69
Euresys SA ..........................69
EVT Eye Vision Technology GmbH ...69
FiberVision GmbH ...................69
Fraunhofer-Institut ITWM ............69
GUS ERP GmbH. .....................70
IMSTec GmbH .......................70
iniNet Solutions GmbH ..............71
ITK Engineering GmbH ..............71
Kistler Instrumente GmbH . . . . . . . . . . . 71
Kithara Software GmbH .............71
LEBERT Software Engineering .......71
Logic Technology B.V. ...............71
MVTec Software GmbH. .............72
NFT automates GmbH ...............72
PK Computer GmbH .................73
Rauscher GmbH .....................73
SemsoTec GmbH .................... 74
Sensor to Image GmbH .............. 74
Produktionssoftware,
Computer Aided
Manufacturing (CAM)
ADDITIVE GmbH ....................66
AmpereSoft GmbH ..................66
Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67
BMC Solutions GmbH. ...............67
COSCOM Computer GmbH ..........67
Euresys SA ..........................69
GUS ERP GmbH. .....................70
IGE+XAO Software Vertriebs GmbH ..70
IMACS GmbH. .......................70
ITK Engineering GmbH ..............71
PROXIA Software AG ................73
Sensor to Image GmbH .............. 74
Software Factory GmbH ............. 74
TECHNIA GmbH ..................... 74
tecnotron elektronik gmbh ..........75
Threedy GmbH. .....................75
Produktionssoftware,
Condition Monitoring
A4 GmbH ...........................66
ABB AG, Division Robotics ...........66
AMC - Analytik & Messtechnik .......66
Aptean Germany GmbH .............66
Balluff GmbH. .......................67
Beijer Electronics GmbH .............67
blue automation GmbH .............67
COPA-DATA GmbH ..................67
COSMINO AG. .......................67
CSP GmbH & Co. KG .................68
Cumulocity GmbH. ..................68
Delphin Technology AG .............68
DEWETRON GmbH ..................68
Efficiency Systems. ..................68
EUROS Embedded Systems GmbH ...69
evon GmbH .........................69
FASTEC GmbH. ......................69
FlowChief GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
Fraunhofer-Institut ITWM ............69
gbo datacomp GmbH ...............70
GUS ERP GmbH. .....................70
I-Care Deutschland GmbH ...........70
IMACS GmbH. .......................70
IMSTec GmbH .......................70
INCLUDIS Inc. .......................70
Industrie Informatik GmbH ..........70
iniNet Solutions GmbH ..............71
iT Engineering Manufacturing .......71
KEB Automation KG .................71
Kontron AIS GmbH, Dresden.........71
Magic Software Enterprises. .........72
Meta-Level Software AG .............72
Mirasoft GmbH & Co. KG .............72
MPDV Mikrolab GmbH. ..............72
NFT automates GmbH ...............72
Novotek Austria GmbH ..............72
Peeriot GmbH .......................73
prognostica GmbH ..................73
RTE Akustik + Prüftechnik ...........73
Selmo Technology GmbH ........... 74
SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74
Software Factory GmbH ............. 74
SpiraTec AG ......................... 74
SSV Software Systems GmbH ........ 74
SYS TEC electronic AG ............... 74
VISAM GmbH. .......................75
Visplore GmbH ......................75
Weidmüller GTI Software GmbH .....75
WEISANG GmbH. ....................75
Xplain Data GmbH ..................75
Produktionssoftware,
Datenerfassung
3plusplus GmbH ....................66
A4 GmbH ...........................66
ABB AG, Division Robotics ...........66
ADDITIVE GmbH ....................66
AMC - Analytik & Messtechnik .......66
ams.Solution AG ....................66
Andreas Müller Electronic GmbH ....66
Aptean Austria GmbH ...............66
Aptean Germany GmbH .............66
Balluff GmbH. .......................67
Bay-Soft GmbH. .....................67
Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67
Beijer Electronics GmbH .............67
blue automation GmbH .............67
BMC Messsysteme GmbH. ...........67
BMC Solutions GmbH. ...............67
bsAutomatisierung GmbH ...........67
camLine GmbH. .....................67
cluetec GmbH. ......................67
CODESYS GmbH. ....................67
Complan & Partner GmbH ...........67
COPA-DATA GmbH ..................67
Cosateq GmbH & Co. KG .............67
COSCOM Computer GmbH ..........67
COSMINO AG. .......................67
Critical Manufacturing GmbH. .......68
CSP GmbH & Co. KG .................68
Cumulocity GmbH. ..................68
Cybus GmbH ........................68
DE software & control GmbH ........68
Delphin Technology AG .............68
DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68
DEWETRON GmbH ..................68
digital ZEIT GmbH ...................68
Eagle Peak GmbH ...................68
Efficiency Systems...................68
Enit Energy IT Systems GmbH. .......69
es:saar GmbH .......................69
esd electronics gmbh ...............69
evon GmbH .........................69
EVT Eye Vision Technology GmbH ...69
Evy Solutions GmbH. ................69
FASTEC GmbH. ......................69
FLECS Technologies GmbH ..........69
FlowChief GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
FORCAM ENISCO GmbH .............69
gbo datacomp GmbH ...............70
GBTEC Software AG .................70
Geitmann Messtechnik ..............70
GFOS mbH ..........................70
Goldammer GmbH ..................70
GRASS GmbH .......................70
GUS ERP GmbH. .....................70
I-Care Deutschland GmbH ...........70
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
IMACS GmbH........................70
INCLUDIS Inc. .......................70
Industrie Informatik GmbH ..........70
iniNet Solutions GmbH ..............71
INOSOFT GmbH .....................71
inray Industriesoftware GmbH .......71
iT Engineering Manufacturing .......71
ITK Engineering GmbH ..............71
KEB Automation KG .................71
Kithara Software GmbH .............71
Kontron AIS GmbH, Dresden. ........71
Logic Technology B.V. ...............71
M&M Software GmbH ...............72
Magic Software Enterprises. .........72
majesty GmbH ......................72
measX GmbH & Co. KG ..............72
Membrain GmbH....................72
Meta-Level Software AG .............72
Mirasoft GmbH & Co. KG .............72
mobile function GmbH ..............72
MPDV Mikrolab GmbH...............72
NFT automates GmbH ...............72
Novotek Austria GmbH ..............72
Oktogon Elektronik .................73
ondeso GmbH.......................73
Peakboard GmbH ...................73
PEAK-System Technik GmbH. ........73
PK Computer GmbH .................73
PLANAT GmbH ......................73
Proalpha Group GmbH ..............73
Quality Miners GmbH ...............73
RTE Akustik + Prüftechnik ...........73
SAR Elektronic GmbH. ............... 74
SECO. ............................... 74
Selmo Technology GmbH ........... 74
SemsoTec GmbH .................... 74
SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74
Software Factory GmbH ............. 74
SparxSystems Software GmbH....... 74
speedy software solutions ........... 74
SpiraTec AG ......................... 74
SSV Software Systems GmbH ........ 74
SYS TEC electronic AG ............... 74
TECHNIA GmbH ..................... 74
Technical Software Engineering .....75
TRANSCONNECT ....................75
Unified-E AG ........................75
VISAM GmbH. .......................75
Weidmüller GTI Software GmbH .....75
YASKAWA Europe, Drives ............75
YASKAWA Europe, profichip .........75
Produktionssoftware,
Energie- und
Ressourcenmanagement
A4 GmbH ...........................66
AMC - Analytik & Messtechnik .......66
Andreas Müller Electronic GmbH ....66
Aptean Austria GmbH ...............66
Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67
Beijer Electronics GmbH .............67
Berg GmbH .........................67
blue automation GmbH .............67
BMC Solutions GmbH. ...............67
bsAutomatisierung GmbH ...........67
COPA-DATA GmbH ..................67
COSMINO AG. .......................67
DE software & control GmbH ........68
DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68
Enit Energy IT Systems GmbH. .......69
EUROS Embedded Systems GmbH ...69
evon GmbH .........................69
FlowChief GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
FORCAM ENISCO GmbH .............69
gbo datacomp GmbH ...............70
I-Care Deutschland GmbH ...........70
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
IGE+XAO Software Vertriebs GmbH ..70
IMACS GmbH. .......................70
INCLUDIS Inc. .......................70
Industrie Informatik GmbH ..........70
iniNet Solutions GmbH ..............71
inray Industriesoftware GmbH .......71
ITK Engineering GmbH ..............71
machineering GmbH & Co. KG .......72
Magic Software Enterprises. .........72
Mirasoft GmbH & Co. KG .............72
mobile function GmbH ..............72
MPDV Mikrolab GmbH. ..............72
NFT automates GmbH ...............72
Novotek Austria GmbH ..............72
PLANAT GmbH ......................73
Proalpha Group GmbH ..............73
SAR Elektronic GmbH. ............... 74
SECO. ............................... 74
Selmo Technology GmbH ........... 74
SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74
Software Factory GmbH ............. 74
SpiraTec AG ......................... 74
TRANSCONNECT ....................75
Unified-E AG ........................75
VISAM GmbH. .......................75
Weidmüller GTI Software GmbH .....75
Produktionssoftware,
Fernüberwachung
A4 GmbH ...........................66
ABB AG, Division Robotics ...........66
ADDITIVE GmbH ....................66
AMC - Analytik & Messtechnik .......66
Beijer Electronics GmbH .............67
blue automation GmbH .............67
BMC Messsysteme GmbH. ...........67
BMC Solutions GmbH. ...............67
CODESYS GmbH. ....................67
COPA-DATA GmbH ..................67
Cosateq GmbH & Co. KG .............67
COSMINO AG. .......................67
CSP GmbH & Co. KG .................68
Cumulocity GmbH...................68
Delphin Technology AG .............68
DELTA LOGIC GmbH .................68
DEWETRON GmbH ..................68
Efficiency Systems...................68
emlix GmbH.........................68
Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026 57
Euresys SA ..........................69
EUROS Embedded Systems GmbH ...69
evon GmbH .........................69
EVT Eye Vision Technology GmbH ...69
FiberVision GmbH ...................69
FLECS Technologies GmbH ..........69
FlowChief GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
FORCAM ENISCO GmbH .............69
I-Care Deutschland GmbH ...........70
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
IMACS GmbH. .......................70
IMSTec GmbH .......................70
INCLUDIS Inc. .......................70
Industrie Informatik GmbH ..........70
iniNet Solutions GmbH ..............71
inray Industriesoftware GmbH .......71
KEB Automation KG .................71
Kontron AIS GmbH, Dresden. ........71
machineering GmbH & Co. KG .......72
Magic Software Enterprises. .........72
measX GmbH & Co. KG ..............72
Mirasoft GmbH & Co. KG .............72
ondeso GmbH. ......................73
PEAK-System Technik GmbH. ........73
Peeriot GmbH .......................73
PLANAT GmbH ......................73
ProSoft GmbH. ......................73
SECO. ............................... 74
Sensor to Image GmbH .............. 74
SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74
Software Factory GmbH ............. 74
SpiraTec AG ......................... 74
SSV Software Systems GmbH ........ 74
TRANSCONNECT ....................75
VISAM GmbH. .......................75
YASKAWA Europe, Drives ............75
YASKAWA Europe, profichip .........75
Produktionssoftware,
Lagerverwaltungssysteme
(LVS)
A4 GmbH ...........................66
Aptean Austria GmbH ...............66
Aptean Germany GmbH .............66
audius GmbH .......................66
COSCOM Computer GmbH ..........67
DE software & control GmbH ........68
DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68
Eagle Peak GmbH ...................68
EVT Eye Vision Technology GmbH ...69
Fertigungsprofi Mark Burmeister ....69
FORCAM ENISCO GmbH .............69
Forterro Deutschland. ...............69
GFOS mbH ..........................70
GRASS GmbH .......................70
GUS ERP GmbH. .....................70
NFT automates GmbH ...............72
Peakboard GmbH ...................73
PROXIA Software AG ................73
S&P Computersysteme GmbH ....... 74
SpiraTec AG ......................... 74
Produktionssoftware,
Maintenance
A4 GmbH ...........................66
all4cloud GmbH & Co. KG ............66
AMC - Analytik & Messtechnik .......66
Aptean Austria GmbH ...............66
Beijer Electronics GmbH .............67
blue automation GmbH .............67
camLine GmbH. .....................67
COPA-DATA GmbH ..................67
COSCOM Computer GmbH ..........67
COSMINO AG. .......................67
Critical Manufacturing GmbH........68
Cumulocity GmbH. ..................68
D+D+M GmbH & Co. KG .............68
DE software & control GmbH ........68
DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68
DEWETRON GmbH ..................68
DiIT GmbH ..........................68
Efficiency Systems. ..................68
emlix GmbH. ........................68
evon GmbH .........................69
EVT Eye Vision Technology GmbH ...69
FASTEC GmbH. ......................69
FiberVision GmbH ...................69
FLECS Technologies GmbH ..........69
Fraunhofer-Institut ITWM ............69
gbo datacomp GmbH ...............70
Geitmann Messtechnik ..............70
GFOS mbH ..........................70
GUS ERP GmbH. .....................70
halec. ...............................70
I-Care Deutschland GmbH ...........70
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
ilbers GmbH. ........................70
IMACS GmbH. .......................70
INCLUDIS Inc. .......................70
Industrie Informatik GmbH ..........70
iniNet Solutions GmbH ..............71
iT Engineering Manufacturing .......71
ITK Engineering GmbH ..............71
KEB Automation KG .................71
Kontron AIS GmbH, Dresden.........71
M&M Software GmbH ...............72
machineering GmbH & Co. KG .......72
Magic Software Enterprises. .........72
Membrain GmbH. ...................72
NFT automates GmbH ...............72
Novotek Austria GmbH ..............72
ondeso GmbH. ......................73
Quality Miners GmbH ...............73
SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74
Software Factory GmbH ............. 74
SpiraTec AG ......................... 74
SSV Software Systems GmbH ........ 74
SYS TEC electronic AG ............... 74
Threedy GmbH. .....................75
TRANSCONNECT ....................75
VISAM GmbH. .......................75
YASKAWA Europe, Drives ............75
YASKAWA Europe, profichip .........75
Produktionssoftware,
Manufacturing Execution
System (MES)
ADDITIVE GmbH ....................66
ams.Solution AG ....................66
Aptean Austria GmbH ...............66
Aptean Germany GmbH .............66
audius GmbH .......................66
Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67
BMC Solutions GmbH. ...............67
camLine GmbH. .....................67
COPA-DATA GmbH ..................67
COSCOM Computer GmbH ..........67
COSMINO AG. .......................67
Critical Manufacturing GmbH........68
CSP GmbH & Co. KG .................68
DE software & control GmbH ........68
digital ZEIT GmbH ...................68
DiIT GmbH ..........................68
DUALIS GmbH IT Solution ...........68
Eagle Peak GmbH ...................68
evon GmbH .........................69
EVT Eye Vision Technology GmbH ...69
FASTEC GmbH. ......................69
FORCAM ENISCO GmbH .............69
Forterro Deutschland. ...............69
gbo datacomp GmbH ...............70
GFOS mbH ..........................70
Glaub Automation & Engineering ....70
GRASS GmbH .......................70
GUS ERP GmbH. .....................70
IMSTec GmbH .......................70
INCLUDIS Inc. .......................70
Industrie Informatik GmbH ..........70
iniNet Solutions GmbH ..............71
InQu Solutions GmbH ...............71
inray Industriesoftware GmbH .......71
iT Engineering Manufacturing .......71
Kontron AIS GmbH, Dresden.........71
Körber Pharma Software GmbH......71
Membrain GmbH. ...................72
Meta-Level Software AG .............72
MPDV Mikrolab GmbH...............72
NFT automates GmbH ...............72
Novotek Austria GmbH ..............72
Peakboard GmbH ...................73
Proalpha Group GmbH ..............73
PROXIA Software AG ................73
SAR Elektronic GmbH. ............... 74
SDZ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
SemsoTec GmbH .................... 74
Software Factory GmbH ............. 74
SpiraTec AG ......................... 74
TECHNIA GmbH ..................... 74
VISAM GmbH. .......................75
Produktionssoftware,
Produktdatenmanagement
(PDM)
A4 GmbH ...........................66
ADDITIVE GmbH ....................66
AmpereSoft GmbH ..................66
ams.Solution AG ....................66
Aptean Austria GmbH ...............66
audius GmbH .......................66
Bay-Soft GmbH......................67
Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67
camLine GmbH. .....................67
COPA-DATA GmbH ..................67
COSCOM Computer GmbH ..........67
CSP GmbH & Co. KG .................68
D+D+M GmbH & Co. KG .............68
DE software & control GmbH ........68
DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68
DiIT GmbH ..........................68
Eagle Peak GmbH ...................68
ESplan GmbH .......................69
evon GmbH .........................69
Evy Solutions GmbH. ................69
FORCAM ENISCO GmbH .............69
GFOS mbH ..........................70
GRASS GmbH .......................70
GUS ERP GmbH. .....................70
I-Care Deutschland GmbH ...........70
IGE+XAO Software Vertriebs GmbH ..70
iniNet Solutions GmbH ..............71
LEBERT Software Engineering .......71
majesty GmbH ......................72
mechOnics ag. ......................72
mobile function GmbH ..............72
NFT automates GmbH ...............72
Novotek Austria GmbH ..............72
SECO................................ 74
Softing Industrial Automation ....... 74
Software Factory GmbH ............. 74
speedy software solutions ........... 74
TECHNIA GmbH ..................... 74
Threedy GmbH. .....................75
Produktionssoftware,
Produktionsplanungsund
Steuerungssysteme
(PPS)
A4 GmbH ...........................66
ams.Solution AG ....................66
Aptean Austria GmbH ...............66
Aptean Germany GmbH .............66
Asprova GmbH ......................66
audius GmbH .......................66
CODESYS GmbH.....................67
Complan & Partner GmbH ...........67
COPA-DATA GmbH ..................67
Critical Manufacturing GmbH. .......68
DE software & control GmbH ........68
DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68
DiIT GmbH ..........................68
DUALIS GmbH IT Solution ...........68
Eagle Peak GmbH ...................68
ESplan GmbH .......................69
evon GmbH .........................69
FASTEC GmbH. ......................69
Forterro Deutschland. ...............69
GRASS GmbH .......................70
GUS ERP GmbH. .....................70
Halocline GmbH & Co. KG. ...........70
Industrie Informatik GmbH ..........70
iniNet Solutions GmbH ..............71
inray Industriesoftware GmbH .......71
Kontron AIS GmbH, Dresden. ........71
KUMAVISION AG ....................71
majesty GmbH ......................72
mesonic Software GmbH ............72
mobile function GmbH ..............72
MPDV Mikrolab GmbH. ..............72
Neuron GmbH ......................72
Novotek Austria GmbH ..............72
ondeso GmbH.......................73
Peakboard GmbH ...................73
Perzeptron GmbH ...................73
PLANAT GmbH ......................73
Proalpha Group GmbH ..............73
SDZ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
Software Factory GmbH ............. 74
SpiraTec AG ......................... 74
sysmat GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
TECHNIA GmbH ..................... 74
YASKAWA Europe, Drives ............75
YASKAWA Europe, profichip .........75
Produktionssoftware,
Roboterprogrammierung
ABB AG, Division Robotics ...........66
Basler AG............................67
Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67
blue automation GmbH .............67
bsAutomatisierung GmbH ...........67
CODESYS GmbH. ....................67
Convergent Information GmbH .....67
Cosateq GmbH & Co. KG .............67
DUALIS GmbH IT Solution ...........68
EVT Eye Vision Technology GmbH ...69
FASTEC GmbH. ......................69
FiberVision GmbH ...................69
Fraunhofer-Institut ITWM ............69
Glaub Automation & Engineering ....70
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
ilbers GmbH. ........................70
IMSTec GmbH .......................70
iniNet Solutions GmbH ..............71
Kithara Software GmbH .............71
machineering GmbH & Co. KG .......72
mechOnics ag.......................72
58 Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026
Neuron GmbH ......................72
NFT automates GmbH ...............72
Peeriot GmbH .......................73
SAR Elektronic GmbH. ............... 74
SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74
Tenasys Europe GmbH. ..............75
Visual Components GmbH. ..........75
YASKAWA Europe, Drives ............75
YASKAWA Europe, profichip .........75
Produktionssoftware,
Robotic Process
Automation (RPA)
bsAutomatisierung GmbH ...........67
Euresys SA ..........................69
EVT Eye Vision Technology GmbH ...69
FASTEC GmbH. ......................69
FiberVision GmbH ...................69
GBTEC Software AG .................70
IMSTec GmbH .......................70
iniNet Solutions GmbH ..............71
machineering GmbH & Co. KG .......72
SAR Elektronic GmbH. ............... 74
Sensor to Image GmbH .............. 74
SpiraTec AG ......................... 74
YASKAWA Europe, Drives ............75
YASKAWA Europe, profichip .........75
Produktionssoftware,
Shopfloor-Management
(dSFM)
ams.Solution AG ....................66
Aptean Austria GmbH ...............66
Aptean Germany GmbH .............66
Beijer Electronics GmbH .............67
COSCOM Computer GmbH ..........67
Critical Manufacturing GmbH. .......68
CSP GmbH & Co. KG .................68
DE software & control GmbH ........68
DiIT GmbH ..........................68
FASTEC GmbH. ......................69
FORCAM ENISCO GmbH .............69
gbo datacomp GmbH ...............70
GFOS mbH ..........................70
GRASS GmbH .......................70
IMSTec GmbH .......................70
INCLUDIS Inc. .......................70
Industrie Informatik GmbH ..........70
inray Industriesoftware GmbH .......71
Kontron AIS GmbH, Dresden. ........71
Körber Pharma Software GmbH. .....71
Magic Software Enterprises. .........72
Membrain GmbH. ...................72
Meta-Level Software AG .............72
MPDV Mikrolab GmbH. ..............72
ondeso GmbH. ......................73
Peakboard GmbH ...................73
Proalpha Group GmbH ..............73
PROXIA Software AG ................73
Quality Miners GmbH ...............73
SDZ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
SECO. ............................... 74
Software Factory GmbH ............. 74
TRANSCONNECT ....................75
Produktionssoftware,
Statistik
3plusplus GmbH ....................66
ADDITIVE GmbH ....................66
Aptean Germany GmbH .............66
audius GmbH .......................66
Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67
Beijer Electronics GmbH .............67
blue automation GmbH .............67
camLine GmbH. .....................67
cluetec GmbH. ......................67
COPA-DATA GmbH ..................67
DE software & control GmbH ........68
DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68
DELTA LOGIC GmbH .................68
DiIT GmbH ..........................68
DUALIS GmbH IT Solution ...........68
Eagle Peak GmbH ...................68
EVT Eye Vision Technology GmbH ...69
FASTEC GmbH. ......................69
FLECS Technologies GmbH ..........69
gbo datacomp GmbH ...............70
GRASS GmbH .......................70
GUS ERP GmbH. .....................70
I-Care Deutschland GmbH ...........70
INCLUDIS Inc. .......................70
Industrie Informatik GmbH ..........70
iniNet Solutions GmbH ..............71
Kontron AIS GmbH, Dresden.........71
machineering GmbH & Co. KG .......72
Magic Software Enterprises. .........72
majesty GmbH ......................72
mobile function GmbH ..............72
prognostica GmbH ..................73
Quality Miners GmbH ...............73
SDZ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
Software Factory GmbH ............. 74
Visplore GmbH ......................75
Visual Components GmbH. ..........75
WEISANG GmbH. ....................75
Xplain Data GmbH ..................75
Produktionssoftware,
Steuern
3plusplus GmbH ....................66
AMC - Analytik & Messtechnik .......66
Aptean Austria GmbH ...............66
Asprova GmbH ......................66
Beijer Electronics GmbH .............67
blue automation GmbH .............67
bsAutomatisierung GmbH ...........67
Candera GmbH. .....................67
CODESYS GmbH. ....................67
COPA-DATA GmbH ..................67
Cosateq GmbH & Co. KG .............67
DE software & control GmbH ........68
DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68
DELTA LOGIC GmbH .................68
DiIT GmbH ..........................68
esd electronics gmbh ...............69
ESplan GmbH .......................69
evon GmbH .........................69
EVT Eye Vision Technology GmbH ...69
FASTEC GmbH. ......................69
FLECS Technologies GmbH ..........69
FlowChief GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
FORCAM ENISCO GmbH .............69
GRASS GmbH .......................70
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
ilbers GmbH. ........................70
IMSTec GmbH .......................70
Industrie Informatik GmbH ..........70
iniNet Solutions GmbH ..............71
INOSOFT GmbH .....................71
KEB Automation KG .................71
Kithara Software GmbH .............71
Kontron AIS GmbH, Dresden. ........71
mobile function GmbH ..............72
Neuron GmbH ......................72
NFT automates GmbH ...............72
Oktogon Elektronik .................73
ondeso GmbH. ......................73
PEAK-System Technik GmbH. ........73
PK Computer GmbH .................73
SECO................................ 74
Selmo Technology GmbH ........... 74
SemsoTec GmbH .................... 74
SpiraTec AG ......................... 74
Tenasys Europe GmbH...............75
VISAM GmbH. .......................75
YASKAWA Europe, Drives ............75
YASKAWA Europe, profichip .........75
Produktionssoftware,
Traceability
3plusplus GmbH ....................66
A4 GmbH ...........................66
AbsInt Angewandte Informatik ......66
AIT Goehner GmbH .................66
Aptean Germany GmbH .............66
Bay-Soft GmbH. .....................67
Beijer Electronics GmbH .............67
bsAutomatisierung GmbH ...........67
camLine GmbH. .....................67
COSMINO AG. .......................67
Critical Manufacturing GmbH........68
CSP GmbH & Co. KG .................68
DE software & control GmbH ........68
DiIT GmbH ..........................68
emlix GmbH. ........................68
EUROS Embedded Systems GmbH ...69
evon GmbH .........................69
EVT Eye Vision Technology GmbH ...69
FASTEC GmbH. ......................69
FORCAM ENISCO GmbH .............69
gbo datacomp GmbH ...............70
GBTEC Software AG .................70
GFOS mbH ..........................70
Glaub Automation & Engineering ....70
GRASS GmbH .......................70
GUS ERP GmbH. .....................70
IMSTec GmbH .......................70
INCLUDIS Inc. .......................70
Industrie Informatik GmbH ..........70
iniNet Solutions GmbH ..............71
iT Engineering Manufacturing .......71
Kontron AIS GmbH, Dresden.........71
Körber Pharma Software GmbH......71
KUMAVISION AG ....................71
Logic Technology B.V. ...............71
machineering GmbH & Co. KG .......72
majesty GmbH ......................72
Meta-Level Software AG .............72
MPDV Mikrolab GmbH. ..............72
NFT automates GmbH ...............72
Peeriot GmbH .......................73
PLANAT GmbH ......................73
Quality Miners GmbH ...............73
SemsoTec GmbH .................... 74
SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74
Software Factory GmbH ............. 74
SpiraTec AG ......................... 74
VISAM GmbH. .......................75
Produktionssoftware,
Virtualisierung
3plusplus GmbH ....................66
ADDITIVE GmbH ....................66
Asprova GmbH ......................66
Bay-Soft GmbH. .....................67
Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67
blue automation GmbH .............67
bsAutomatisierung GmbH ...........67
camLine GmbH. .....................67
CODESYS GmbH. ....................67
Cosateq GmbH & Co. KG .............67
COSCOM Computer GmbH ..........67
Critical Manufacturing GmbH. .......68
DELTA LOGIC GmbH .................68
DUALIS GmbH IT Solution ...........68
Efficiency Systems...................68
emlix GmbH.........................68
emtrion GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
Euresys SA ..........................69
EVT Eye Vision Technology GmbH ...69
Fertigungsprofi Mark Burmeister ....69
FiberVision GmbH ...................69
FLECS Technologies GmbH ..........69
Fraunhofer-Institut ITWM ............69
GFOS mbH ..........................70
Glaub Automation & Engineering ....70
Goldammer GmbH ..................70
GUS ERP GmbH. .....................70
IGE+XAO Software Vertriebs GmbH ..70
ilbers GmbH. ........................70
IMACS GmbH. .......................70
INCLUDIS Inc. .......................70
iniNet Solutions GmbH ..............71
ITK Engineering GmbH ..............71
KEB Automation KG .................71
machineering GmbH & Co. KG .......72
majesty GmbH ......................72
Neuron GmbH ......................72
NFT automates GmbH ...............72
ondeso GmbH.......................73
Parasoft Deutschland GmbH. ........73
SAR Elektronic GmbH. ............... 74
SECO. ............................... 74
Sensor to Image GmbH .............. 74
SpiraTec AG ......................... 74
TECHNIA GmbH ..................... 74
Threedy GmbH. .....................75
YASKAWA Europe, Drives ............75
YASKAWA Europe, profichip .........75
Produktionssoftware,
sonstige
3plusplus GmbH ....................66
AMC - Analytik & Messtechnik .......66
Aptean Germany GmbH .............66
Asprova GmbH ......................66
Beijer Electronics GmbH .............67
blue automation GmbH .............67
cidaas by Widas ID GmbH. ...........67
cluetec GmbH. ......................67
COSMINO AG. .......................67
D+D+M GmbH & Co. KG .............68
DE software & control GmbH ........68
DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68
DELTA LOGIC GmbH .................68
DEVITY GmbH.......................68
emtrion GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
esd electronics gmbh ...............69
EVT Eye Vision Technology GmbH ...69
FLECS Technologies GmbH ..........69
FlowChief GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
ilbers GmbH. ........................70
iniNet Solutions GmbH ..............71
KEB Automation KG .................71
Kontron AIS GmbH, Dresden. ........71
Logic Technology B.V. ...............71
Meta-Level Software AG .............72
NFT automates GmbH ...............72
SECO................................ 74
SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74
SSV Software Systems GmbH ........ 74
tecnotron elektronik gmbh ..........75
VISAM GmbH. .......................75
Widas Technologie Services GmbH ..75
Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026 59
Qualitätssicherungssoftware
Qualitätssicherungssoftware,
Computer Aided
Quality (CAQ)
ADDITIVE GmbH ....................66
AHP GmbH. .........................66
Aptean Austria GmbH ...............66
Aptean Germany GmbH .............66
cluetec GmbH. ......................67
ConSense GmbH ....................67
COSCOM Computer GmbH ..........67
COSMINO AG. .......................67
CSP GmbH & Co. KG .................68
DE software & control GmbH ........68
Euresys SA ..........................69
EVT Eye Vision Technology GmbH ...69
FiberVision GmbH ...................69
FORCAM ENISCO GmbH .............69
GFOS mbH ..........................70
GRASS GmbH .......................70
IMACS GmbH. .......................70
iniNet Solutions GmbH ..............71
K2D-KeyToData GmbH ..............71
Meta-Level Software AG .............72
MPDV Mikrolab GmbH. ..............72
Proalpha Group GmbH ..............73
Quality Miners GmbH ...............73
RTE Akustik + Prüftechnik ...........73
Software Factory GmbH ............. 74
SparxSystems Software GmbH. ...... 74
TECHNIA GmbH ..................... 74
Verifysoft Technology GmbH ........75
Qualitätssicherungssoftware,
Messen + Prüfen
3plusplus GmbH ....................66
ADDITIVE GmbH ....................66
AHP GmbH. .........................66
AIT Goehner GmbH .................66
all4cloud GmbH & Co. KG ............66
AMC - Analytik & Messtechnik .......66
Andreas Müller Electronic GmbH ....66
Aptean Germany GmbH .............66
Basler AG. ...........................67
Beijer Electronics GmbH .............67
blue automation GmbH .............67
BMC Messsysteme GmbH. ...........67
BMC Solutions GmbH. ...............67
bsAutomatisierung GmbH ...........67
cluetec GmbH. ......................67
Convergent Information GmbH .....67
Cosateq GmbH & Co. KG .............67
COSMINO AG. .......................67
CSP GmbH & Co. KG .................68
DE software & control GmbH ........68
DELTA LOGIC GmbH .................68
DiIT GmbH ..........................68
es:saar GmbH .......................69
Euresys SA ..........................69
EVT Eye Vision Technology GmbH ...69
Fautronix GmbH. ....................69
FiberVision GmbH ...................69
Fraunhofer-Institut ITWM ............69
gbo datacomp GmbH ...............70
GBTEC Software AG .................70
GRASS GmbH .......................70
GUS ERP GmbH. .....................70
Hitex GmbH.........................70
I-Care Deutschland GmbH ...........70
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
ilbers GmbH. ........................70
IMACS GmbH. .......................70
Industrie Informatik GmbH ..........70
iniNet Solutions GmbH ..............71
ITPower Solutions GmbH ............71
K2D-KeyToData GmbH ..............71
Kithara Software GmbH .............71
LEBERT Software Engineering .......71
Magic Software Enterprises. .........72
majesty GmbH ......................72
measX GmbH & Co. KG ..............72
mechOnics ag. ......................72
Meilhaus Electronic GmbH. ..........72
MPDV Mikrolab GmbH. ..............72
MVTec Software GmbH. .............72
PK Computer GmbH .................73
PLS GmbH ..........................73
Proalpha Group GmbH ..............73
Quality Miners GmbH ...............73
qualitypoint GmbH. .................73
RTE Akustik + Prüftechnik ...........73
SAR Elektronic GmbH. ............... 74
SECO. ............................... 74
SemsoTec GmbH .................... 74
Software Factory GmbH ............. 74
SSV Software Systems GmbH ........ 74
Technical Software Engineering .....75
TRANSCONNECT ....................75
Verifysoft Technology GmbH ........75
WEISANG GmbH. ....................75
Qualitätssicherungssoftware,
Qualitätsmanagement
ADDITIVE GmbH ....................66
AHP GmbH. .........................66
AIT Goehner GmbH .................66
AMC - Analytik & Messtechnik .......66
Aptean Germany GmbH .............66
audius GmbH .......................66
Beijer Electronics GmbH .............67
blue automation GmbH .............67
cluetec GmbH. ......................67
Complan & Partner GmbH ...........67
ConSense GmbH ....................67
COSMINO AG. .......................67
Critical Manufacturing GmbH........68
CSP GmbH & Co. KG .................68
DE software & control GmbH ........68
DiIT GmbH ..........................68
Eagle Peak GmbH ...................68
es:saar GmbH .......................69
Euresys SA ..........................69
EVT Eye Vision Technology GmbH ...69
FASTEC GmbH. ......................69
FiberVision GmbH ...................69
FORCAM ENISCO GmbH .............69
Forterro Deutschland. ...............69
gbo datacomp GmbH ...............70
GBTEC Software AG .................70
GFOS mbH ..........................70
GRASS GmbH .......................70
GUS ERP GmbH. .....................70
IMACS GmbH. .......................70
Industrie Informatik GmbH ..........70
iniNet Solutions GmbH ..............71
ITK Engineering GmbH ..............71
K2D-KeyToData GmbH ..............71
Kistler Instrumente GmbH . . . . . . . . . . . 71
Kithara Software GmbH .............71
Körber Pharma Software GmbH......71
KUMAVISION AG ....................71
LEBERT Software Engineering .......71
machineering GmbH & Co. KG .......72
Magic Software Enterprises. .........72
majesty GmbH ......................72
Meilhaus Electronic GmbH. ..........72
mesonic Software GmbH ............72
Meta-Level Software AG .............72
mobile function GmbH ..............72
MPDV Mikrolab GmbH...............72
MVTec Software GmbH. .............72
Novotek Austria GmbH ..............72
Owlytic GmbH ......................73
Parasoft Deutschland GmbH. ........73
PLANAT GmbH ......................73
Proalpha Group GmbH ..............73
PROXIA Software AG ................73
Quality Miners GmbH ...............73
qualitypoint GmbH. .................73
SAR Elektronic GmbH. ............... 74
Software Factory GmbH ............. 74
SparxSystems Software GmbH....... 74
speedy software solutions ........... 74
SpiraTec AG ......................... 74
TECHNIA GmbH ..................... 74
Technical Software Engineering .....75
TRANSCONNECT ....................75
Verifysoft Technology GmbH ........75
Xplain Data GmbH ..................75
Qualitätssicherungssoftware,
Testautomatisierung
ADDITIVE GmbH ....................66
AMC - Analytik & Messtechnik .......66
Andreas Müller Electronic GmbH ....66
Beijer Electronics GmbH .............67
blue automation GmbH .............67
BMC Messsysteme GmbH............67
cluetec GmbH. ......................67
CODESYS GmbH. ....................67
Cosateq GmbH & Co. KG .............67
DE software & control GmbH ........68
DiIT GmbH ..........................68
emlix GmbH. ........................68
es:saar GmbH .......................69
EUROS Embedded Systems GmbH ...69
evon GmbH .........................69
EVT Eye Vision Technology GmbH ...69
Fautronix GmbH. ....................69
FiberVision GmbH ...................69
Hitex GmbH.........................70
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
ilbers GmbH.........................70
IMACS GmbH........................70
iniNet Solutions GmbH ..............71
ITPower Solutions GmbH ............71
Kistler Instrumente GmbH . . . . . . . . . . . 71
Kithara Software GmbH .............71
Logic Technology B.V. ...............71
measX GmbH & Co. KG ..............72
Meilhaus Electronic GmbH...........72
Neuron GmbH ......................72
NFT automates GmbH ...............72
Parasoft Deutschland GmbH. ........73
PK Computer GmbH .................73
PLS GmbH ..........................73
RTE Akustik + Prüftechnik ...........73
SECO................................ 74
SEGGER Microcontroller GmbH ...... 74
SemsoTec GmbH .................... 74
SparxSystems Software GmbH....... 74
SSV Software Systems GmbH ........ 74
Technical Software Engineering .....75
Verifysoft Technology GmbH ........75
Visual Components GmbH...........75
Planungssoftware
Planungssoftware,
Advanced Planning and
Scheduling-Systeme (APS)
ams.Solution AG ....................66
Aptean Austria GmbH ...............66
Asprova GmbH ......................66
audius GmbH .......................66
Complan & Partner GmbH ...........67
COSMINO AG. .......................67
Critical Manufacturing GmbH. .......68
DE software & control GmbH ........68
DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68
DiIT GmbH ..........................68
DUALIS GmbH IT Solution ...........68
Eagle Peak GmbH ...................68
ESplan GmbH .......................69
FASTEC GmbH. ......................69
FORCAM ENISCO GmbH .............69
Forterro Deutschland. ...............69
gbo datacomp GmbH ...............70
GUS ERP GmbH. .....................70
INCLUDIS Inc. .......................70
Industrie Informatik GmbH ..........70
Körber Pharma Software GmbH. .....71
KUMAVISION AG ....................71
majesty GmbH ......................72
MPDV Mikrolab GmbH. ..............72
Novotek Austria GmbH ..............72
Perzeptron GmbH ...................73
PLANAT GmbH ......................73
Proalpha Group GmbH ..............73
SDZ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
Software Factory GmbH ............. 74
TECHNIA GmbH ..................... 74
Planungssoftware,
Business Intelligence (BI)
ADDITIVE GmbH ....................66
ams.Solution AG ....................66
Aptean Austria GmbH ...............66
Aptean Germany GmbH .............66
audius GmbH .......................66
cluetec GmbH.......................67
Complan & Partner GmbH ...........67
COPA-DATA GmbH ..................67
COSCOM Computer GmbH ..........67
COSMINO AG. .......................67
Critical Manufacturing GmbH. .......68
DE software & control GmbH ........68
Eagle Peak GmbH ...................68
Efficiency Systems...................68
ESplan GmbH .......................69
Evy Solutions GmbH. ................69
FASTEC GmbH. ......................69
Forterro Deutschland. ...............69
gbo datacomp GmbH ...............70
GBTEC Software AG .................70
GFOS mbH ..........................70
GUS ERP GmbH. .....................70
Industrie Informatik GmbH ..........70
Inway Systems GmbH ...............71
Körber Pharma Software GmbH. .....71
KUMAVISION AG ....................71
Magic Software Enterprises. .........72
mesonic Software GmbH ............72
Meta-Level Software AG .............72
Perzeptron GmbH ...................73
PLANAT GmbH ......................73
prisma informatik GmbH ............73
Proalpha Group GmbH ..............73
60 Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026
Quality Miners GmbH ...............73
SDZ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
SECO. ............................... 74
Xplain Data GmbH ..................75
Planungssoftware,
Customer Relationship
Management (CRM)
all4cloud GmbH & Co. KG ............66
ams.Solution AG ....................66
Aptean Austria GmbH ...............66
Aptean Germany GmbH .............66
audius GmbH .......................66
Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67
Complan & Partner GmbH ...........67
COSCOM Computer GmbH ..........67
DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68
Eagle Peak GmbH ...................68
ESplan GmbH .......................69
Evy Solutions GmbH. ................69
Forterro Deutschland. ...............69
GUS ERP GmbH. .....................70
Inway Systems GmbH ...............71
KUMAVISION AG ....................71
mesonic Software GmbH ............72
mobile function GmbH ..............72
PLANAT GmbH ......................73
Proalpha Group GmbH ..............73
TOPIX Business Software AG .........75
Planungssoftware,
Enterprise Asset
Management (EAM)
all4cloud GmbH & Co. KG ............66
Aptean Austria GmbH ...............66
DE software & control GmbH ........68
GUS ERP GmbH. .....................70
Körber Pharma Software GmbH. .....71
Software Factory GmbH ............. 74
SparxSystems Software GmbH. ...... 74
Planungssoftware,
Enterprise Resource
Planning (ERP)
all4cloud GmbH & Co. KG ............66
ams.Solution AG ....................66
Aptean Austria GmbH ...............66
Aptean Germany GmbH .............66
audius GmbH .......................66
Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67
Complan & Partner GmbH ...........67
COSCOM Computer GmbH ..........67
DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68
DUALIS GmbH IT Solution ...........68
e.bootis ag ..........................68
Eagle Peak GmbH ...................68
ESplan GmbH .......................69
Evy Solutions GmbH. ................69
Forterro Deutschland. ...............69
GUS ERP GmbH. .....................70
Inway Systems GmbH ...............71
KUMAVISION AG ....................71
majesty GmbH ......................72
mesonic Software GmbH ............72
mobile function GmbH ..............72
Novotek Austria GmbH ..............72
PLANAT GmbH ......................73
prisma informatik GmbH ............73
Proalpha Group GmbH ..............73
Software Factory GmbH ............. 74
TOPIX Business Software AG .........75
Planungssoftware,
Manufacturing Resource
Planning (MRP)
ams.Solution AG ....................66
Aptean Austria GmbH ...............66
Asprova GmbH ......................66
audius GmbH .......................66
COSCOM Computer GmbH ..........67
DE software & control GmbH ........68
DiIT GmbH ..........................68
DUALIS GmbH IT Solution ...........68
Eagle Peak GmbH ...................68
ESplan GmbH .......................69
evon GmbH .........................69
Fertigungsprofi Mark Burmeister ....69
Forterro Deutschland. ...............69
GUS ERP GmbH. .....................70
INCLUDIS Inc. .......................70
Industrie Informatik GmbH ..........70
Körber Pharma Software GmbH. .....71
majesty GmbH ......................72
mobile function GmbH ..............72
Novotek Austria GmbH ..............72
Perzeptron GmbH ...................73
Proalpha Group GmbH ..............73
SDZ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
Software Factory GmbH ............. 74
SpiraTec AG ......................... 74
TECHNIA GmbH ..................... 74
Planungssoftware,
Operational Intelligence
(OI)
all4cloud GmbH & Co. KG ............66
Balluff GmbH. .......................67
camLine GmbH. .....................67
Critical Manufacturing GmbH. .......68
Eagle Peak GmbH ...................68
evon GmbH .........................69
Evy Solutions GmbH. ................69
gbo datacomp GmbH ...............70
GBTEC Software AG .................70
Industrie Informatik GmbH ..........70
ITK Engineering GmbH ..............71
Körber Pharma Software GmbH. .....71
Magic Software Enterprises. .........72
Novotek Austria GmbH ..............72
Peakboard GmbH ...................73
SpiraTec AG ......................... 74
Planungssoftware,
Overall Equipment
Effectiveness (OEE)
3plusplus GmbH ....................66
A4 GmbH ...........................66
AMC - Analytik & Messtechnik .......66
Aptean Germany GmbH .............66
Asprova GmbH ......................66
Beijer Electronics GmbH .............67
BMC Solutions GmbH. ...............67
camLine GmbH. .....................67
COPA-DATA GmbH ..................67
COSMINO AG. .......................67
Critical Manufacturing GmbH........68
DE software & control GmbH ........68
DiIT GmbH ..........................68
evon GmbH .........................69
FASTEC GmbH. ......................69
FORCAM ENISCO GmbH .............69
Forterro Deutschland. ...............69
gbo datacomp GmbH ...............70
GFOS mbH ..........................70
GRASS GmbH .......................70
Industrie Informatik GmbH ..........70
inray Industriesoftware GmbH .......71
iT Engineering Manufacturing .......71
Kontron AIS GmbH, Dresden.........71
Körber Pharma Software GmbH......71
Magic Software Enterprises..........72
Meta-Level Software AG .............72
mobile function GmbH ..............72
MPDV Mikrolab GmbH...............72
NFT automates GmbH ...............72
Novotek Austria GmbH ..............72
Peakboard GmbH ...................73
Quality Miners GmbH ...............73
SDZ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
Software Factory GmbH ............. 74
SpiraTec AG ......................... 74
VISAM GmbH. .......................75
Planungssoftware,
Product Lifecycle-
Management (PLM)
A4 GmbH ...........................66
ADDITIVE GmbH ....................66
ams.Solution AG ....................66
Aptean Austria GmbH ...............66
audius GmbH .......................66
Bay-Soft GmbH......................67
Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67
COSMINO AG. .......................67
Critical Manufacturing GmbH........68
D+D+M GmbH & Co. KG .............68
ESplan GmbH .......................69
FLECS Technologies GmbH ..........69
GUS ERP GmbH. .....................70
I-Care Deutschland GmbH ...........70
IGE+XAO Software Vertriebs GmbH ..70
IMSTec GmbH .......................70
ITK Engineering GmbH ..............71
Körber Pharma Software GmbH. .....71
KUMAVISION AG ....................71
mobile function GmbH ..............72
Novotek Austria GmbH ..............72
ondeso GmbH. ......................73
Revenera............................73
SECO................................ 74
Software Factory GmbH ............. 74
speedy software solutions ........... 74
TECHNIA GmbH ..................... 74
Threedy GmbH. .....................75
TRANSCONNECT ....................75
Planungssoftware,
Retrofit
3plusplus GmbH ....................66
A4 GmbH ...........................66
AMC - Analytik & Messtechnik .......66
ams.Solution AG ....................66
Beijer Electronics GmbH .............67
blue automation GmbH .............67
bsAutomatisierung GmbH ...........67
Cosateq GmbH & Co. KG .............67
DE software & control GmbH ........68
Efficiency Systems...................68
evon GmbH .........................69
FLECS Technologies GmbH ..........69
FORCAM ENISCO GmbH .............69
Glaub Automation & Engineering ....70
Kontron AIS GmbH, Dresden. ........71
machineering GmbH & Co. KG .......72
NFT automates GmbH ...............72
Novotek Austria GmbH ..............72
ondeso GmbH.......................73
Proalpha Group GmbH ..............73
Quality Miners GmbH ...............73
RTE Akustik + Prüftechnik ...........73
SECO................................ 74
Selmo Technology GmbH ........... 74
Software Factory GmbH ............. 74
sysmat GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
TRANSCONNECT ....................75
VISAM GmbH. .......................75
Planungssoftware,
Supply Chain
Management
ams.Solution AG ....................66
Aptean Austria GmbH ...............66
Aptean Germany GmbH .............66
audius GmbH .......................66
Bay-Soft GmbH......................67
Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67
camLine GmbH. .....................67
Critical Manufacturing GmbH. .......68
Eagle Peak GmbH ...................68
Forterro Deutschland. ...............69
gbo datacomp GmbH ...............70
GRASS GmbH .......................70
GUS ERP GmbH. .....................70
KUMAVISION AG ....................71
Magic Software Enterprises. .........72
mesonic Software GmbH ............72
Novotek Austria GmbH ..............72
Owlytic GmbH ......................73
Peakboard GmbH ...................73
Perzeptron GmbH ...................73
Proalpha Group GmbH ..............73
prognostica GmbH ..................73
Quality Miners GmbH ...............73
Revenera............................73
TECHNIA GmbH ..................... 74
Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026 61
Tools
Tools, Bibliotheken
ACTRON AG .........................66
AIT Goehner GmbH .................66
AMC - Analytik & Messtechnik .......66
AmpereSoft GmbH ..................66
Bay-Soft GmbH. .....................67
Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67
Beijer Electronics GmbH .............67
BMC Messsysteme GmbH. ...........67
bsAutomatisierung GmbH ...........67
CODESYS GmbH. ....................67
Cosateq GmbH & Co. KG .............67
DE software & control GmbH ........68
DELTA LOGIC GmbH .................68
DEVITY GmbH. ......................68
DUALIS GmbH IT Solution ...........68
Eagle Peak GmbH ...................68
emlix GmbH. ........................68
emtrion GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
ESplan GmbH .......................69
Euresys SA ..........................69
EUROS Embedded Systems GmbH ...69
evon GmbH .........................69
EVT Eye Vision Technology GmbH ...69
Fautronix GmbH. ....................69
FiberVision GmbH ...................69
FORCAM ENISCO GmbH .............69
Fraunhofer-Institut ITWM ............69
GBTEC Software AG .................70
Hitex GmbH.........................70
IB Hoch - Ing.büro für Systemdesign . 70
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
ilbers GmbH. ........................70
IMACS GmbH. .......................70
iniNet Solutions GmbH ..............71
ITPower Solutions GmbH ............71
KEB Automation KG .................71
Kithara Software GmbH .............71
Klepsydra Technologies AG ..........71
Körber Pharma Software GmbH. .....71
Logic Technology B.V. ...............71
machineering GmbH & Co. KG .......72
Magic Software Enterprises. .........72
MVTec Software GmbH. .............72
Neuron GmbH ......................72
Novotek Austria GmbH ..............72
PEAK-System Technik GmbH. ........73
prognostica GmbH ..................73
Rauscher GmbH .....................73
SEGGER Microcontroller GmbH ...... 74
Selmo Technology GmbH ........... 74
SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74
Software Factory GmbH ............. 74
SpiraTec AG ......................... 74
SSV Software Systems GmbH ........ 74
Visual Components GmbH. ..........75
voice INTER connect GmbH. .........75
YASKAWA Europe, Drives ............75
YASKAWA Europe, profichip .........75
Tools, Containering
Balluff GmbH. .......................67
Beijer Electronics GmbH .............67
Cosateq GmbH & Co. KG .............67
Cybus GmbH ........................68
DE software & control GmbH ........68
DiIT GmbH ..........................68
emlix GmbH. ........................68
EUROS Embedded Systems GmbH ...69
FLECS Technologies GmbH ..........69
FORCAM ENISCO GmbH .............69
IMACS GmbH. .......................70
iniNet Solutions GmbH ..............71
Körber Pharma Software GmbH. .....71
Magic Software Enterprises. .........72
Neuron GmbH ......................72
Novotek Austria GmbH ..............72
Parasoft Deutschland GmbH. ........73
Peeriot GmbH .......................73
SECO. ............................... 74
Softing Industrial Automation ....... 74
SSV Software Systems GmbH ........ 74
Tools, Data Mining
ADDITIVE GmbH ....................66
Aptean Germany GmbH .............66
Balluff GmbH. .......................67
Cosateq GmbH & Co. KG .............67
DE software & control GmbH ........68
EUROS Embedded Systems GmbH ...69
EVT Eye Vision Technology GmbH ...69
FLECS Technologies GmbH ..........69
FORCAM ENISCO GmbH .............69
gbo datacomp GmbH ...............70
GBTEC Software AG .................70
I-Care Deutschland GmbH ...........70
IMACS GmbH. .......................70
Kistler Instrumente GmbH . . . . . . . . . . . 71
Körber Pharma Software GmbH......71
Magic Software Enterprises. .........72
Novotek Austria GmbH ..............72
Proalpha Group GmbH ..............73
SDZ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
Software Factory GmbH ............. 74
SSV Software Systems GmbH ........ 74
Visplore GmbH ......................75
WEISANG GmbH. ....................75
Xplain Data GmbH ..................75
Tools, Debugging
AMC - Analytik & Messtechnik .......66
Aptean Germany GmbH .............66
Beijer Electronics GmbH .............67
BMC Messsysteme GmbH. ...........67
bsAutomatisierung GmbH ...........67
CODESYS GmbH. ....................67
Cosateq GmbH & Co. KG .............67
DE software & control GmbH ........68
emlix GmbH. ........................68
emtrion GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
es:saar GmbH .......................69
EUROS Embedded Systems GmbH ...69
EVT Eye Vision Technology GmbH ...69
Fautronix GmbH. ....................69
FLECS Technologies GmbH ..........69
Hitex GmbH.........................70
I-Care Deutschland GmbH ...........70
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
IMACS GmbH. .......................70
IMSTec GmbH .......................70
ITPower Solutions GmbH ............71
KEB Automation KG .................71
Logic Technology B.V. ...............71
MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........72
Neuron GmbH ......................72
Novotek Austria GmbH ..............72
Parasoft Deutschland GmbH.........73
Peeriot GmbH .......................73
PLS GmbH ..........................73
SECO. ............................... 74
SEGGER Microcontroller GmbH ...... 74
SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74
SSV Software Systems GmbH ........ 74
Tenasys Europe GmbH. ..............75
Verifysoft Technology GmbH ........75
Tools, Dokumentation
A4 GmbH ...........................66
AMC - Analytik & Messtechnik .......66
AmpereSoft GmbH ..................66
ams.Solution AG ....................66
Aptean Germany GmbH .............66
Bay-Soft GmbH......................67
Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67
Beijer Electronics GmbH .............67
Berg GmbH .........................67
BMC Messsysteme GmbH............67
bsAutomatisierung GmbH ...........67
cluetec GmbH. ......................67
ConSense GmbH ....................67
COSCOM Computer GmbH ..........67
CSP GmbH & Co. KG .................68
Cybus GmbH ........................68
D+D+M GmbH & Co. KG .............68
DE software & control GmbH ........68
DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68
DiIT GmbH ..........................68
Eagle Peak GmbH ...................68
EASYCODE GmbH ...................68
emlix GmbH.........................68
ESplan GmbH .......................69
evon GmbH .........................69
EVT Eye Vision Technology GmbH ...69
FLECS Technologies GmbH ..........69
FNT Software GmbH. ................69
GBTEC Software AG .................70
GFOS mbH ..........................70
GUS ERP GmbH. .....................70
Hitex GmbH.........................70
IB Hoch - Ing.büro für Systemdesign . 70
I-Care Deutschland GmbH ...........70
IGE+XAO Software Vertriebs GmbH ..70
IMACS GmbH. .......................70
IMSTec GmbH .......................70
iniNet Solutions GmbH ..............71
KEB Automation KG .................71
Körber Pharma Software GmbH......71
majesty GmbH ......................72
Neuron GmbH ......................72
Novotek Austria GmbH ..............72
ondeso GmbH. ......................73
qualitypoint GmbH. .................73
SECO................................ 74
Selmo Technology GmbH ........... 74
speedy software solutions ........... 74
SpiraTec AG ......................... 74
TECHNIA GmbH ..................... 74
tecnotron elektronik gmbh ..........75
WEISANG GmbH. ....................75
Tools, Emulation
Cosateq GmbH & Co. KG .............67
emlix GmbH. ........................68
Fautronix GmbH. ....................69
Hitex GmbH.........................70
IMACS GmbH. .......................70
iniNet Solutions GmbH ..............71
machineering GmbH & Co. KG .......72
MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........72
Neuron GmbH ......................72
PLS GmbH ..........................73
SDZ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
SEGGER Microcontroller GmbH ...... 74
Visual Components GmbH...........75
Tools, Entwicklung
ACTRON AG .........................66
ADDITIVE GmbH ....................66
all4cloud GmbH & Co. KG ............66
ALPHA-Numerics GmbH .............66
AMC - Analytik & Messtechnik .......66
ams.Solution AG ....................66
Bay-Soft GmbH......................67
Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67
Beijer Electronics GmbH .............67
Candera GmbH. .....................67
Cosateq GmbH & Co. KG .............67
COSCOM Computer GmbH ..........67
Cybus GmbH ........................68
D+D+M GmbH & Co. KG .............68
DE software & control GmbH ........68
DEDITEC GmbH .....................68
DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68
demmel products gmbh. ............68
DiIT GmbH ..........................68
DUALIS GmbH IT Solution ...........68
EASYCODE GmbH ...................68
emlix GmbH.........................68
emtrion GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
es:saar GmbH .......................69
EUROS Embedded Systems GmbH ...69
evon GmbH .........................69
EVT Eye Vision Technology GmbH ...69
Fautronix GmbH. ....................69
FiberVision GmbH ...................69
FLECS Technologies GmbH ..........69
Fraunhofer-Institut ITWM ............69
GUS ERP GmbH. .....................70
halec. ...............................70
Hitex GmbH.........................70
IB Hoch - Ing.büro für Systemdesign . 70
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
IMACS GmbH. .......................70
IMSTec GmbH .......................70
iniNet Solutions GmbH ..............71
INOSOFT GmbH .....................71
ITK Engineering GmbH ..............71
ITPower Solutions GmbH ............71
KEB Automation KG .................71
Kithara Software GmbH .............71
Klepsydra Technologies AG ..........71
Lieber Lieber Software GmbH .......71
Magic Software Enterprises. .........72
mechOnics ag.......................72
Meta-Level Software AG .............72
MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........72
Neuron GmbH ......................72
NFT automates GmbH ...............72
Novotek Austria GmbH ..............72
Peeriot GmbH .......................73
PLS GmbH ..........................73
QA Systems GmbH ..................73
Rauscher GmbH .....................73
SECO................................ 74
SEGGER Microcontroller GmbH ...... 74
Selmo Technology GmbH ........... 74
SemsoTec GmbH .................... 74
SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74
Software Factory GmbH ............. 74
speedy software solutions ........... 74
SpiraTec AG ......................... 74
Technical Software Engineering .....75
tecnotron elektronik gmbh ..........75
Unified-E AG ........................75
Tools, GUI-Design
ACTRON AG .........................66
ADDITIVE GmbH ....................66
AMC - Analytik & Messtechnik .......66
62 Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026
Aptean Austria GmbH ...............66
Beijer Electronics GmbH .............67
bsAutomatisierung GmbH ...........67
Candera GmbH. .....................67
Cosateq GmbH & Co. KG .............67
DE software & control GmbH ........68
DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68
demmel products gmbh. ............68
emlix GmbH. ........................68
ESplan GmbH .......................69
evon GmbH .........................69
EVT Eye Vision Technology GmbH ...69
Fautronix GmbH. ....................69
FiberVision GmbH ...................69
Fraunhofer-Institut ITWM ............69
GUS ERP GmbH. .....................70
IB Hoch - Ing.büro für Systemdesign . 70
IMACS GmbH. .......................70
iniNet Solutions GmbH ..............71
KEB Automation KG .................71
Logic Technology B.V. ...............71
machineering GmbH & Co. KG .......72
Meta-Level Software AG .............72
Novotek Austria GmbH ..............72
ondeso GmbH. ......................73
SEGGER Microcontroller GmbH ...... 74
Software Factory GmbH ............. 74
SpiraTec AG ......................... 74
Unified-E AG ........................75
XiSys Software GmbH ...............75
Tools, HiL
(Hardware-in-the-Loop)
blue automation GmbH .............67
Cosateq GmbH & Co. KG .............67
Euresys SA ..........................69
Fautronix GmbH. ....................69
Hitex GmbH.........................70
IB Hoch - Ing.büro für Systemdesign . 70
IMACS GmbH. .......................70
iniNet Solutions GmbH ..............71
ITK Engineering GmbH ..............71
ITPower Solutions GmbH ............71
KEB Automation KG .................71
Kithara Software GmbH .............71
Logic Technology B.V. ...............71
machineering GmbH & Co. KG .......72
Neuron GmbH ......................72
Novotek Austria GmbH ..............72
PLS GmbH ..........................73
SemsoTec GmbH .................... 74
SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74
SpiraTec AG ......................... 74
Technical Software Engineering .....75
Visual Components GmbH. ..........75
Tools, Konstruktion
AmpereSoft GmbH ..................66
Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67
bsAutomatisierung GmbH ...........67
DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68
FiberVision GmbH ...................69
Glaub Automation & Engineering ....70
IGE+XAO Software Vertriebs GmbH ..70
IMACS GmbH. .......................70
IMSTec GmbH .......................70
iniNet Solutions GmbH ..............71
mechOnics ag. ......................72
NFT automates GmbH ...............72
SECO. ............................... 74
Selmo Technology GmbH ........... 74
SemsoTec GmbH .................... 74
SparxSystems Software GmbH. ...... 74
speedy software solutions ........... 74
TECHNIA GmbH ..................... 74
tecnotron elektronik gmbh ..........75
Threedy GmbH. .....................75
Tools, Konvertierung
AMC - Analytik & Messtechnik .......66
AmpereSoft GmbH ..................66
Aptean Germany GmbH .............66
Beijer Electronics GmbH .............67
Cosateq GmbH & Co. KG .............67
COSCOM Computer GmbH ..........67
Cybus GmbH ........................68
D+D+M GmbH & Co. KG .............68
ESplan GmbH .......................69
EVT Eye Vision Technology GmbH ...69
IMACS GmbH. .......................70
iniNet Solutions GmbH ..............71
machineering GmbH & Co. KG .......72
Novotek Austria GmbH ..............72
Selmo Technology GmbH ........... 74
Technical Software Engineering .....75
tecnotron elektronik gmbh ..........75
Tools, Programmierung
AbsInt Angewandte Informatik ......66
ADDITIVE GmbH ....................66
AMC - Analytik & Messtechnik .......66
ams.Solution AG ....................66
Aptean Austria GmbH ...............66
Aptean Germany GmbH .............66
Balluff GmbH. .......................67
Bay-Soft GmbH. .....................67
Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67
Beijer Electronics GmbH .............67
blue automation GmbH .............67
BMC Messsysteme GmbH. ...........67
bsAutomatisierung GmbH ...........67
Candera GmbH. .....................67
cidaas by Widas ID GmbH. ...........67
CODESYS GmbH. ....................67
Convergent Information GmbH .....67
Cosateq GmbH & Co. KG .............67
COSCOM Computer GmbH ..........67
D+D+M GmbH & Co. KG .............68
DE software & control GmbH ........68
DEDITEC GmbH .....................68
DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68
DELTA LOGIC GmbH .................68
DiIT GmbH ..........................68
EASYCODE GmbH ...................68
emlix GmbH. ........................68
Enit Energy IT Systems GmbH. .......69
esd electronics gmbh ...............69
ESplan GmbH .......................69
EUROS Embedded Systems GmbH ...69
evon GmbH .........................69
EVT Eye Vision Technology GmbH ...69
FASTEC GmbH. ......................69
Fautronix GmbH. ....................69
Fertigungsprofi Mark Burmeister ....69
FiberVision GmbH ...................69
Fraunhofer-Institut ITWM ............69
GBTEC Software AG .................70
GFOS mbH ..........................70
Glaub Automation & Engineering ....70
Goldammer GmbH ..................70
GRASS GmbH .......................70
GUS ERP GmbH. .....................70
halec. ...............................70
Hitex GmbH.........................70
IB Hoch - Ing.büro für Systemdesign . 70
I-Care Deutschland GmbH ...........70
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
IMACS GmbH. .......................70
IMSTec GmbH .......................70
iniNet Solutions GmbH ..............71
INOSOFT GmbH .....................71
ITK Engineering GmbH ..............71
ITPower Solutions GmbH ............71
KEB Automation KG .................71
Kithara Software GmbH .............71
Klepsydra Technologies AG ..........71
Lieber Lieber Software GmbH .......71
Logic Technology B.V. ...............71
machineering GmbH & Co. KG .......72
mechOnics ag.......................72
Meta-Level Software AG .............72
MHJ - Software GmbH & Co.KG ......72
MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........72
Neuron GmbH ......................72
NFT automates GmbH ...............72
PEAK-System Technik GmbH. ........73
Peeriot GmbH .......................73
PLS GmbH ..........................73
QA Systems GmbH ..................73
Rauscher GmbH .....................73
SAR Elektronic GmbH. ............... 74
SECO. ............................... 74
SEGGER Microcontroller GmbH ...... 74
Selmo Technology GmbH ........... 74
SemsoTec GmbH .................... 74
SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74
Software Factory GmbH ............. 74
SpiraTec AG ......................... 74
SSV Software Systems GmbH ........ 74
Technical Software Engineering .....75
Tenasys Europe GmbH...............75
Unified-E AG ........................75
Visual Components GmbH...........75
WEISANG GmbH. ....................75
Widas Technologie Services GmbH ..75
YASKAWA Europe, Drives ............75
YASKAWA Europe, profichip .........75
Tools, Releasewechsel
all4cloud GmbH & Co. KG ............66
ams.Solution AG ....................66
Aptean Austria GmbH ...............66
Aptean Germany GmbH .............66
Bay-Soft GmbH. .....................67
Beijer Electronics GmbH .............67
Cosateq GmbH & Co. KG .............67
DE software & control GmbH ........68
DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68
EVT Eye Vision Technology GmbH ...69
FASTEC GmbH. ......................69
GFOS mbH ..........................70
GRASS GmbH .......................70
GUS ERP GmbH. .....................70
iniNet Solutions GmbH ..............71
Körber Pharma Software GmbH......71
machineering GmbH & Co. KG .......72
majesty GmbH ......................72
ondeso GmbH.......................73
Proalpha Group GmbH ..............73
TECHNIA GmbH ..................... 74
Tools, Robotersteuerung
ABB AG, Division Robotics ...........66
Basler AG. ...........................67
Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67
blue automation GmbH .............67
bsAutomatisierung GmbH ...........67
CODESYS GmbH. ....................67
Convergent Information GmbH .....67
Cosateq GmbH & Co. KG .............67
DUALIS GmbH IT Solution ...........68
EUROS Embedded Systems GmbH ...69
Fraunhofer-Institut ITWM ............69
GBTEC Software AG .................70
Glaub Automation & Engineering ....70
IMSTec GmbH .......................70
iniNet Solutions GmbH ..............71
ITK Engineering GmbH ..............71
KEB Automation KG .................71
Kithara Software GmbH .............71
Klepsydra Technologies AG ..........71
machineering GmbH & Co. KG .......72
mechOnics ag.......................72
Neuron GmbH ......................72
Novotek Austria GmbH ..............72
Peeriot GmbH .......................73
Rauscher GmbH .....................73
SAR Elektronic GmbH. ............... 74
SECO. ............................... 74
Selmo Technology GmbH ........... 74
SemsoTec GmbH .................... 74
SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74
Tenasys Europe GmbH...............75
Visual Components GmbH. ..........75
YASKAWA Europe, Drives ............75
YASKAWA Europe, profichip .........75
Tools, sichere Embedded
Systeme
AbsInt Angewandte Informatik ......66
Beijer Electronics GmbH .............67
BMC Solutions GmbH. ...............67
bsAutomatisierung GmbH ...........67
Candera GmbH. .....................67
CODESYS GmbH. ....................67
Cosateq GmbH & Co. KG .............67
DEVITY GmbH. ......................68
ECOS Technology GmbH ............68
emlix GmbH.........................68
emtrion GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
esd electronics gmbh ...............69
EUROS Embedded Systems GmbH ...69
Fautronix GmbH. ....................69
Goldammer GmbH ..................70
Hitex GmbH.........................70
IMACS GmbH. .......................70
iniNet Solutions GmbH ..............71
ITK Engineering GmbH ..............71
ITPower Solutions GmbH ............71
KEB Automation KG .................71
Klepsydra Technologies AG ..........71
Logic Technology B.V. ...............71
machineering GmbH & Co. KG .......72
Neuron GmbH ......................72
Novotek Austria GmbH ..............72
ondeso GmbH.......................73
ONEKEY GmbH......................73
Parasoft Deutschland GmbH. ........73
Peeriot GmbH .......................73
PLS GmbH ..........................73
QA Systems GmbH ..................73
SECO................................ 74
SEGGER Microcontroller GmbH ...... 74
SSV Software Systems GmbH ........ 74
Technical Software Engineering .....75
Tenasys Europe GmbH...............75
Verifysoft Technology GmbH ........75
Tools, Virtual Reality
ALPHA-Numerics GmbH .............66
blue automation GmbH .............67
Candera GmbH. .....................67
COSCOM Computer GmbH ..........67
DUALIS GmbH IT Solution ...........68
EUROS Embedded Systems GmbH ...69
Glaub Automation & Engineering ....70
Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026 63
Halocline GmbH & Co. KG. ...........70
iniNet Solutions GmbH ..............71
Körber Pharma Software GmbH. .....71
machineering GmbH & Co. KG .......72
Software Factory GmbH ............. 74
SpiraTec AG ......................... 74
TECHNIA GmbH ..................... 74
Threedy GmbH. .....................75
Visual Components GmbH. ..........75
Tools, VUI-Design
(Voice User Interface)
Software Factory GmbH ............. 74
voice INTER connect GmbH. .........75
Kits, Software-
Development-Kits
AbsInt Angewandte Informatik ......66
ACTRON AG .........................66
AMC - Analytik & Messtechnik .......66
Aptean Austria GmbH ...............66
Balluff GmbH. .......................67
Beijer Electronics GmbH .............67
BMC Messsysteme GmbH. ...........67
BMC Solutions GmbH. ...............67
Candera GmbH. .....................67
CODESYS GmbH. ....................67
Convergent Information GmbH .....67
Cosateq GmbH & Co. KG .............67
COSMINO AG. .......................67
Cybus GmbH ........................68
DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68
DELTA LOGIC GmbH .................68
DEVITY GmbH. ......................68
emlix GmbH. ........................68
emtrion GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
esd electronics gmbh ...............69
ESplan GmbH .......................69
Euresys SA ..........................69
EUROS Embedded Systems GmbH ...69
Fautronix GmbH. ....................69
FLECS Technologies GmbH ..........69
Fraunhofer-Institut ITWM ............69
GUS ERP GmbH. .....................70
Hitex GmbH.........................70
ilbers GmbH. ........................70
IMACS GmbH. .......................70
iniNet Solutions GmbH ..............71
Klepsydra Technologies AG ..........71
Kontron AIS GmbH, Dresden. ........71
Lieber Lieber Software GmbH .......71
Logic Technology B.V. ...............71
machineering GmbH & Co. KG .......72
MICROCHIP TECHNOLOGY. ..........72
Neuron GmbH ......................72
Novotek Austria GmbH ..............72
Parasoft Deutschland GmbH. ........73
Peeriot GmbH .......................73
PLS GmbH ..........................73
Rauscher GmbH .....................73
Revenera. ...........................73
SECO. ............................... 74
SEGGER Microcontroller GmbH ...... 74
Sensor to Image GmbH .............. 74
Softing Industrial Automation ....... 74
Software Factory GmbH ............. 74
SSV Software Systems GmbH ........ 74
Tenasys Europe GmbH. ..............75
Unified-E AG ........................75
Visual Components GmbH. ..........75
voice INTER connect GmbH. .........75
Kits, Toolkits
AbsInt Angewandte Informatik ......66
AMC - Analytik & Messtechnik .......66
Aptean Austria GmbH ...............66
Beijer Electronics GmbH .............67
BMC Solutions GmbH. ...............67
Candera GmbH. .....................67
CODESYS GmbH. ....................67
demmel products gmbh. ............68
DEVITY GmbH. ......................68
Euresys SA ..........................69
Fautronix GmbH. ....................69
Hitex GmbH.........................70
ilbers GmbH. ........................70
IMACS GmbH. .......................70
iniNet Solutions GmbH ..............71
INOSOFT GmbH .....................71
Kontron AIS GmbH, Dresden. ........71
Logic Technology B.V. ...............71
machineering GmbH & Co. KG .......72
measX GmbH & Co. KG ..............72
Neuron GmbH ......................72
Novotek Austria GmbH ..............72
ondeso GmbH. ......................73
PLS GmbH ..........................73
Revenera. ...........................73
SECO. ............................... 74
SEGGER Microcontroller GmbH ...... 74
Sensor to Image GmbH .............. 74
SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74
Softing Industrial Automation ....... 74
Software Factory GmbH ............. 74
SSV Software Systems GmbH ........ 74
Technical Software Engineering .....75
Unified-E AG ........................75
Verifysoft Technology GmbH ........75
Dienstleistungen
Dienstleistungen,
Cloud-Services
A4 GmbH ...........................66
ADDITIVE GmbH ....................66
ADLON Intelligent Solutions GmbH . . 66
all4cloud GmbH & Co. KG ............66
AMC - Analytik & Messtechnik .......66
Aptean Austria GmbH ...............66
Aptean Germany GmbH .............66
audius GmbH .......................66
Beijer Electronics GmbH .............67
cidaas by Widas ID GmbH. ...........67
cluetec GmbH. ......................67
ConSense GmbH ....................67
COSCOM Computer GmbH ..........67
DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68
DEVITY GmbH. ......................68
digital ZEIT GmbH ...................68
Efficiency Systems. ..................68
Enit Energy IT Systems GmbH. .......69
EUROS Embedded Systems GmbH ...69
Evy Solutions GmbH. ................69
FASTEC GmbH. ......................69
FLECS Technologies GmbH ..........69
FlowChief GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
GBTEC Software AG .................70
GFOS mbH ..........................70
GUS ERP GmbH. .....................70
I-Care Deutschland GmbH ...........70
IMACS GmbH. .......................70
INCLUDIS Inc. .......................70
Industrie Informatik GmbH ..........70
inray Industriesoftware GmbH .......71
Inway Systems GmbH ...............71
ITK Engineering GmbH ..............71
KEB Automation KG .................71
Kistler Instrumente GmbH . . . . . . . . . . . 71
Körber Pharma Software GmbH. .....71
M&M Software GmbH ...............72
machineering GmbH & Co. KG .......72
Magic Software Enterprises. .........72
Meta-Level Software AG .............72
Mirasoft GmbH & Co. KG .............72
mobile function GmbH ..............72
MVTec Software GmbH. .............72
Neuron GmbH ......................72
Novotek Austria GmbH ..............72
Owlytic GmbH ......................73
PK Computer GmbH .................73
Proalpha Group GmbH ..............73
Quality Miners GmbH ...............73
qualitypoint GmbH. .................73
S&P Computersysteme GmbH ....... 74
SECO. ............................... 74
SSV Software Systems GmbH ........ 74
TECHNIA GmbH ..................... 74
Widas Technologie Services GmbH ..75
Dienstleistungen,
Digitalisierung
3plusplus GmbH ....................66
ADDITIVE GmbH ....................66
ADLON Intelligent Solutions GmbH . . 66
AMC - Analytik & Messtechnik .......66
ams.Solution AG ....................66
Aptean Germany GmbH .............66
Balluff GmbH........................67
Bay-Soft GmbH. .....................67
Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67
Beijer Electronics GmbH .............67
blue automation GmbH .............67
Candera GmbH. .....................67
cidaas by Widas ID GmbH............67
cluetec GmbH. ......................67
ConSense GmbH ....................67
COSCOM Computer GmbH ..........67
COSMINO AG. .......................67
D+D+M GmbH & Co. KG .............68
DE software & control GmbH ........68
DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68
DEVITY GmbH. ......................68
digital ZEIT GmbH ...................68
DiIT GmbH ..........................68
Eagle Peak GmbH ...................68
Efficiency Systems. ..................68
emlix GmbH.........................68
Enit Energy IT Systems GmbH. .......69
EUROS Embedded Systems GmbH ...69
evon GmbH .........................69
Evy Solutions GmbH. ................69
FASTEC GmbH. ......................69
Fertigungsprofi Mark Burmeister ....69
FLECS Technologies GmbH ..........69
FORCAM ENISCO GmbH .............69
gbo datacomp GmbH ...............70
GBTEC Software AG .................70
GRASS GmbH .......................70
GUS ERP GmbH. .....................70
IGE+XAO Software Vertriebs GmbH ..70
IMACS GmbH. .......................70
INCLUDIS Inc. .......................70
Industrie Informatik GmbH ..........70
iniNet Solutions GmbH ..............71
inray Industriesoftware GmbH .......71
Inway Systems GmbH ...............71
iT Engineering Manufacturing .......71
ITK Engineering GmbH ..............71
Kontron AIS GmbH, Dresden. ........71
Körber Pharma Software GmbH. .....71
KUMAVISION AG ....................71
M&M Software GmbH ...............72
machineering GmbH & Co. KG .......72
Magic Software Enterprises. .........72
majesty GmbH ......................72
Membrain GmbH....................72
Meta-Level Software AG .............72
Mirasoft GmbH & Co. KG .............72
mobile function GmbH ..............72
NFT automates GmbH ...............72
Novotek Austria GmbH ..............72
Owlytic GmbH ......................73
Peakboard GmbH ...................73
Proalpha Group GmbH ..............73
PROXIA Software AG ................73
Quality Miners GmbH ...............73
qualitypoint GmbH. .................73
Revenera............................73
SAR Elektronic GmbH. ............... 74
SDZ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
SECO. ............................... 74
Selmo Technology GmbH ........... 74
SemsoTec GmbH .................... 74
Software Factory GmbH ............. 74
SpiraTec AG ......................... 74
SSV Software Systems GmbH ........ 74
TECHNIA GmbH ..................... 74
Threedy GmbH. .....................75
TRANSCONNECT ....................75
Visual Components GmbH. ..........75
Widas Technologie Services GmbH ..75
Dienstleistungen,
Engineering/
Re-Engineering
ADLON Intelligent Solutions GmbH . . 66
all4cloud GmbH & Co. KG ............66
AMC - Analytik & Messtechnik .......66
AmpereSoft GmbH ..................66
Andreas Müller Electronic GmbH ....66
Aptean Austria GmbH ...............66
Aptean Germany GmbH .............66
audius GmbH .......................66
Basler AG............................67
Bay-Soft GmbH. .....................67
Beijer Electronics GmbH .............67
blue automation GmbH .............67
bsAutomatisierung GmbH ...........67
Cosateq GmbH & Co. KG .............67
DE software & control GmbH ........68
Eagle Peak GmbH ...................68
emlix GmbH.........................68
emtrion GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
es:saar GmbH .......................69
esd electronics gmbh ...............69
EUROS Embedded Systems GmbH ...69
Fautronix GmbH. ....................69
gbo datacomp GmbH ...............70
GBTEC Software AG .................70
Geitmann Messtechnik ..............70
Glaub Automation & Engineering ....70
Hitex GmbH.........................70
IB Hoch - Ing.büro für Systemdesign . 70
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
ilbers GmbH. ........................70
IMACS GmbH. .......................70
IMSTec GmbH .......................70
64 Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026
iniNet Solutions GmbH ..............71
INOSOFT GmbH .....................71
ITK Engineering GmbH ..............71
ITPower Solutions GmbH ............71
KEB Automation KG .................71
Klepsydra Technologies AG ..........71
machineering GmbH & Co. KG .......72
Meta-Level Software AG .............72
Neuron GmbH ......................72
NFT automates GmbH ...............72
Novotek Austria GmbH ..............72
PEAK-System Technik GmbH. ........73
Quality Miners GmbH ...............73
SAR Elektronic GmbH. ............... 74
SDZ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
SEGGER Microcontroller GmbH ...... 74
Selmo Technology GmbH ........... 74
Sensor to Image GmbH .............. 74
SparxSystems Software GmbH. ...... 74
SpiraTec AG ......................... 74
SSV Software Systems GmbH ........ 74
SYS TEC electronic AG ............... 74
Technical Software Engineering .....75
WEISANG GmbH. ....................75
Dienstleistungen,
GUI-Design
3plusplus GmbH ....................66
ACTRON AG .........................66
ADDITIVE GmbH ....................66
AHP GmbH. .........................66
AMC - Analytik & Messtechnik .......66
AmpereSoft GmbH ..................66
Aptean Austria GmbH ...............66
Beijer Electronics GmbH .............67
BMC Solutions GmbH. ...............67
bsAutomatisierung GmbH ...........67
Candera GmbH. .....................67
Cosateq GmbH & Co. KG .............67
DE software & control GmbH ........68
demmel products gmbh. ............68
emtrion GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
Fautronix GmbH. ....................69
GUS ERP GmbH. .....................70
IMACS GmbH. .......................70
iniNet Solutions GmbH ..............71
KEB Automation KG .................71
Logic Technology B.V. ...............71
M&M Software GmbH ...............72
machineering GmbH & Co. KG .......72
majesty GmbH ......................72
Meta-Level Software AG .............72
Novotek Austria GmbH ..............72
Proalpha Group GmbH ..............73
SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74
Software Factory GmbH ............. 74
SSV Software Systems GmbH ........ 74
Unified-E AG ........................75
XiSys Software GmbH ...............75
Dienstleistungen,
Programmierung
3plusplus GmbH ....................66
ADDITIVE GmbH ....................66
ADLON Intelligent Solutions GmbH . . 66
AHP GmbH. .........................66
AIT Goehner GmbH .................66
aixbrain GmbH ......................66
all4cloud GmbH & Co. KG ............66
AMC - Analytik & Messtechnik .......66
ams.Solution AG ....................66
Andreas Müller Electronic GmbH ....66
Aptean Austria GmbH ...............66
Aptean Germany GmbH .............66
Asprova GmbH ......................66
audius GmbH .......................66
Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67
Beijer Electronics GmbH .............67
blue automation GmbH .............67
BMC Messsysteme GmbH. ...........67
bsAutomatisierung GmbH ...........67
Candera GmbH. .....................67
cidaas by Widas ID GmbH. ...........67
cluetec GmbH. ......................67
Convergent Information GmbH .....67
Cosateq GmbH & Co. KG .............67
COSCOM Computer GmbH ..........67
COSMINO AG. .......................67
cps Programmier-Service GmbH . . . . . 68
D+D+M GmbH & Co. KG .............68
DE software & control GmbH ........68
DEDITEC GmbH .....................68
DELTA BARTH Systemhaus GmbH ....68
DELTA LOGIC GmbH .................68
DEVITY GmbH. ......................68
digital ZEIT GmbH ...................68
Eagle Peak GmbH ...................68
emlix GmbH. ........................68
emtrion GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
Enit Energy IT Systems GmbH........69
es:saar GmbH .......................69
esd electronics gmbh ...............69
ESplan GmbH .......................69
EUROS Embedded Systems GmbH ...69
evon GmbH .........................69
Evy Solutions GmbH. ................69
FASTEC GmbH. ......................69
Fautronix GmbH. ....................69
Fertigungsprofi Mark Burmeister ....69
FLECS Technologies GmbH ..........69
FORCAM ENISCO GmbH .............69
Fraunhofer-Institut ITWM ............69
gbo datacomp GmbH ...............70
GBTEC Software AG .................70
Geitmann Messtechnik ..............70
GFOS mbH ..........................70
Glaub Automation & Engineering ....70
GRASS GmbH .......................70
GUS ERP GmbH. .....................70
Hitex GmbH.........................70
IB Hoch - Ing.büro für Systemdesign . 70
I-Care Deutschland GmbH ...........70
IEP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
ilbers GmbH. ........................70
IMACS GmbH. .......................70
Industrie Informatik GmbH ..........70
iniNet Solutions GmbH ..............71
INOSOFT GmbH .....................71
Inway Systems GmbH ...............71
ITK Engineering GmbH ..............71
ITPower Solutions GmbH ............71
KEB Automation KG .................71
Kistler Instrumente GmbH . . . . . . . . . . . 71
Kithara Software GmbH .............71
Kontron AIS GmbH, Dresden. ........71
Körber Pharma Software GmbH. .....71
LEBERT Software Engineering .......71
Lieber Lieber Software GmbH .......71
M&M Software GmbH ...............72
machineering GmbH & Co. KG .......72
majesty GmbH ......................72
measX GmbH & Co. KG ..............72
Meta-Level Software AG .............72
mobile function GmbH ..............72
MVTec Software GmbH. .............72
Neuron GmbH ......................72
NFT automates GmbH ...............72
Novotek Austria GmbH ..............72
PEAK-System Technik GmbH. ........73
prognostica GmbH ..................73
Quality Miners GmbH ...............73
qualitypoint GmbH. .................73
SAR Elektronic GmbH. ............... 74
SDZ GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
Selmo Technology GmbH ........... 74
SemsoTec GmbH .................... 74
SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74
Softing Industrial Automation ....... 74
Software Factory GmbH ............. 74
SparxSystems Software GmbH....... 74
speedy software solutions ........... 74
SpiraTec AG ......................... 74
SSV Software Systems GmbH ........ 74
SYS TEC electronic AG ............... 74
Technical Software Engineering .....75
Unified-E AG ........................75
Visual Components GmbH...........75
WEISANG GmbH. ....................75
Widas Technologie Services GmbH ..75
YASKAWA Europe, Drives ............75
YASKAWA Europe, profichip .........75
Dienstleistungen,
Simulation
3plusplus GmbH ....................66
ADDITIVE GmbH ....................66
Asprova GmbH ......................66
Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67
Beijer Electronics GmbH .............67
blue automation GmbH .............67
Candera GmbH. .....................67
Convergent Information GmbH .....67
Cosateq GmbH & Co. KG .............67
COSCOM Computer GmbH ..........67
DUALIS GmbH IT Solution ...........68
EUROS Embedded Systems GmbH ...69
Fautronix GmbH. ....................69
gbo datacomp GmbH ...............70
GBTEC Software AG .................70
GFOS mbH ..........................70
Glaub Automation & Engineering ....70
IB Hoch - Ing.büro für Systemdesign . 70
IGE+XAO Software Vertriebs GmbH ..70
IMACS GmbH. .......................70
iniNet Solutions GmbH ..............71
ITK Engineering GmbH ..............71
KEB Automation KG .................71
Kithara Software GmbH .............71
machineering GmbH & Co. KG .......72
MHJ - Software GmbH & Co.KG ......72
NFT automates GmbH ...............72
Novotek Austria GmbH ..............72
SAR Elektronic GmbH. ............... 74
SECO. ............................... 74
SemsoTec GmbH .................... 74
SIGMATEK GmbH & Co.KG ........... 74
SimpaTec Engineering ............... 74
SimulateFirst ........................ 74
SparxSystems Software GmbH. ...... 74
TECHNIA GmbH ..................... 74
Visual Components GmbH. ..........75
YASKAWA Europe, Drives ............75
YASKAWA Europe, profichip .........75
Dienstleistungen,
Software-Konsolidierung
und Internationalisierung
all4cloud GmbH & Co. KG ............66
Aptean Austria GmbH ...............66
Aptean Germany GmbH .............66
Bechtle PLM Deutschland GmbH ....67
Beijer Electronics GmbH .............67
Candera GmbH. .....................67
COSCOM Computer GmbH ..........67
Enit Energy IT Systems GmbH. .......69
EUROS Embedded Systems GmbH ...69
Fautronix GmbH. ....................69
ilbers GmbH. ........................70
IMACS GmbH. .......................70
iniNet Solutions GmbH ..............71
ITK Engineering GmbH ..............71
Magic Software Enterprises. .........72
mobile function GmbH ..............72
Novotek Austria GmbH ..............72
Quality Miners GmbH ...............73
SemsoTec GmbH .................... 74
Technical Software Engineering .....75
Dienstleistungen,
VUI-Design
(Voice User Interface)
mobile function GmbH ..............72
voice INTER connect GmbH. .........75
Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026 65
Firmenverzeichnis
3plusplus GmbH
Pfütschbergstr. 1, 98527 Suhl
Tel.: 03681/45299-00, Fax: 03681/45299-99
info@3plusplus.com
www.3plusplus.com
A4 GmbH
Rengoldhauserstr. 11, 88662 Überlingen
Tel.: 07551/8349859, Fax: 07551/8349858
info@a4-gmbh.de
www.a4-gmbh.de
Verkauf:
07551/8349857
denis.biehl@a4-gmbh.de
A
ABB AG, Division Robotics
Grüner Weg 6, 61169 Friedberg
Tel.: 06031/85-0
robotics@de.abb.com
www.abb.de/robotics
AbsInt
Angewandte Informatik GmbH
Science Park 1, 66123 Saarbrücken
Tel.: 0681/383600, Fax: 0681/3836020
info@absint.com
www.absint.com
AHP Gesellschaft für
Informationsverarbeitung mbH
Holnisstr. 20, 24960 Glücksburg
Tel.: 04631/6170-0, Fax: 04631/6170-70
mail@ahp-gmbh.de
www.ahp-gmbh.de
Verkauf, Arno Schröder:
Tel.: 04631/6170-88
schroeder@ahp-gmbh.de
AIT Goehner GmbH
Wilhelmsplatz 11, 70182 Stuttgart
Tel.: 0711/23853-0, Fax: 0711/23853-32
info@ait.de
www.ait.de
Standorte: www.ait.de/de/kontakt/
Verkauf: sales@ait.de
aiXbrain GmbH
Bendstr. 50-52, 52066 Aachen
Tel.: 0241/557046-60, Fax: 0241/557046-72
info@aixbrain.de
www.aixbrain.de
all4cloud GmbH & Co. KG
Werner-Heisenberg-Str. 6a
68519 Viernheim
Tel.: 06204/91492-00
info@all4cloudgroup.com
www.all4cloudgroup.com
AmpereSoft GmbH
Jonas-Cahn-Str. 13, 53115 Bonn
Tel.: 0228/608847-0, Fax: 0228/608847-49
info@amperesoft.net
www.amperesoft.net
ams.Solution AG
Rathausstr. 1, 41564 Kaarst
Tel.: 02131/40669-0
info@ams-erp.com
www.ams-erp.com
Andreas Müller Electronic GmbH
Lambertusstr. 27, 41849 Wassenberg
Tel.: 02432/49677
software@amelectronic.de
www.amelectronic.de
Aptean Austria GmbH
Dorfstr. 67, A-5101 Bergheim bei Salzburg
Tel.: 0043/662/630309
austria@aptean.com
www.aptean.at
Actron AG
Justus-von-Liebig-Str. 2-14, 85435 Erding
Tel.: 08122/95885-0
service@actron.de
www.actron.de
ADDITIVE Soft- und Hardware für
Technik und Wissenschaft GmbH
In der Hub 6, 61231 Bad Nauheim
Tel.: 06032/34956-0, Fax: 06032/34956-98
info@additive-net.de
www.additive-net.de
Vertrieb: https://shop.additive-net.de/
ADLON Intelligent Solutions GmbH
Albersfelder Str. 30, 88212 Ravensburg
Tel.: 0751/76070
zentrale@adlon.de
www.adlon.de
ALPHA-Numerics GmbH
Römerstr. 32, 56355 Nastätten
Tel.: 06772/9693470, Fax: 06772/9693471
info@alpha-numerics.de
www.alpha-numerics.de
AMC - Analytik & Messtechnik
GmbH Chemnitz
Heinrich-Lorenz-Str. 55, 09120 Chemnitz
Tel.: 0371/38388-0, Fax: 0371/38388-99
info@amc-systeme.de
www.amc-systeme.de
Vertrieb: vertrieb@amc-systeme.de
Aptean Germany GmbH
Pforzheimer Str. 128, 76275 Ettlingen
Tel.: 07243/2067-200
germany@aptean.com
www.aptean.com
Asprova GmbH
Charlotte-Bamberg-Str. 4, 35578 Wetzlar
Tel.: 06441/4476251
info@asprova.eu
www.asprova.eu
Verkauf:
Tel.: 06441/4493420
sales@asprova.eu
www.asprova.eu/demo-buchen/
audius GmbH
Lindenstr. 23, 83395 Freilassing
Tel.: 08654/4608-0
office@audius-sc.de
www.audius.de
66 Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026
B
Balluff GmbH
Zabergäustr. 8, 73765 Neuhausen a.d.F.
Pf.: 1160, Pf.PLZ: 73761
Tel.: 07158/173-0
balluff@balluff.de
www.balluff.de
Vertrieb: www.balluff.com/de-de/kontaktsupport/balluff-weltweit
Verkauf:
Tel.: 07158/173-555
sales.de@balluff.de
www.balluff.com/my/home
Basler AG
An der Strusbek 60-62, 22926 Ahrensburg
Tel.: 04102/463-500
info@baslerweb.com
www.baslerweb.com
Vertrieb:
www.baslerweb.com/de-de/kontakt/
sales@baslerweb.com
https://shop.baslerweb.com/
Bay-Soft GmbH
Lüfteneckerstr. 12, 94130 Obernzell
Tel.: 08591/9396003
cescherich@bay-soft.de
www.bay-soft.de
Bechtle PLM Deutschland GmbH
Bechtle Platz 1, 74172 Neckarsulm
Tel.: 07132/9816500
info.de@bechtle-plm.com
www.bechtle-plm.com
Beijer Electronics GmbH
Max-Eyth-Str. 21, 72622 Nürtingen
Tel.: 07022/9660-0
info@beijerelectronics.de
www.beijerelectronics.de
Verkauf:
Tel.: 07022/9660-101
sales.de@beijerelectronics.com
Berg GmbH
Fraunhoferstr. 22, 82152 Martinsried
Tel.: 089/379160-0, Fax: 089/379160-199
info@berg-energie.de
www.berg-energie.de
blue automation GmbH
Hauptstr. 67, 56477 Rennerod
Tel.: 02664/25242-0
info@blue-automation.de
www.blue-automation.de
BMC Messsysteme GmbH (bmcm)
Emmy-Noether-Str. 20, 82216 Maisach
Tel.: 08141/404180-0
sales@bmcm.de
www.bmcm.de
BMC Solutions GmbH
Boschstr. 12, 82178 Puchheim
Tel.: 089/800694-0, Fax: 089/800694-29
info@bmc.de
www.bmc.de
bsAutomatisierung GmbH
Max-Eyth-Str. 12, 72348 Rosenfeld
Tel.: 07428/9412-0, Fax: 07428/9412-25
info@bsautomatisierung.com
www.bsautomatisierung.com
C
camLine GmbH
Fraunhoferring 9, 85238 Petershausen
Tel.: 08137/935-0
info@camline.com
www.camline.com
Candera GmbH
Semmelweisstr. 34, A-4020 Linz
Tel.: 0043/732/90305-0
Fax: 0043/732/90305-100
cgistudio@candera.eu
www.candera.eu
cidaas by Widas ID GmbH
Maybachstr. 2, 71299 Wimsheim
Tel.: 07044/95103100
sales@cidaas.de
www.cidaas.com
cluetec GmbH
Wilhelm-Schickard-Str. 9, 76131 Karlsruhe
Tel.: 072/ 83179-0
info@cluetec.de
https://cluetec-audit.de
CODESYS GmbH
Memminger Str. 151, 87439 Kempten
Tel.: 0831/54031-0, Fax: 0831/54031-50
info@codesys.com
www.codesys.com
Complan & Partner GmbH
Laufdorfer Weg 4, 35578 Wetzlar
Tel.: 06441/9288-0
software@complan.de
www.complan.de
ConSense GmbH
Kackertstr. 11, 52072 Aachen
Tel.: 0241/9909393-0
Fax: 0241/9909393-99
info@consense-gmbh.de
www.consense-gmbh.de
Convergent Information
Technologies GmbH
Schulstr. 2, A-4053 Haid
Tel.: 0043/681/10722671
office@convergent-it.at
www.convergent-it.com
COPA-DATA GmbH
Haidgraben 2, 85521 Ottobrunn
Tel.: 089/660298-90
info@copadata.de
www.copadata.com
Cosateq GmbH & Co. KG
Immelmannstr. 12, 88239 Wangen
Tel.: 07522/9749-0, Fax: 07522/9749-49
info@cosateq.com
www.cosateq.com
Vertrieb, Gerd Leiprecht:
gerd.leiprecht@cosateq.com
COSCOM Computer GmbH
Anzinger Str. 5, 85560 Ebersberg
Tel.: 08092/2098-0, Fax: 08092/2098-900
info@coscom.de
www.coscom.de
COSMINO AG
Breitengraserstr. 8, 90482 Nürnberg
Tel.: 0911/4626760
info@cosmino.de
www.cosmino.de
Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026 67
cps Programmier-Service GmbH
Gewerbestr. 1, 31698 Lindhorst
Tel.: 05725/9444-0, Fax: 05725/9444-94
info@cpsgroup.eu
www.cpsgroup.eu
Critical Manufacturing
Deutschland GmbH
Maria-Reiche-Str. 1, 01109 Dresden
Tel.: 0351/41880639, Fax: 035205/120020
kontakt@criticalmanufacturing.de
www.criticalmanufacturing.de
CSP GmbH & Co. KG
Herrenäckerstr. 11, 94431 Großköllnbach
Tel.: 09953/3006-0, Fax: 09953/3006-50
info@csp-sw.de
www.csp-sw.de
Cumulocity GmbH
Marc-Chagall-Str. 2, 40477 Düsseldorf
info@cumulocity.com
www.cumulocity.com
Cybus GmbH
Osterstr. 124, 20255 Hamburg
Tel.: 040/228586850
hello@cybus.io
www.cybus.io
D
D+D+M Daten- und
Dokumentations-Management
GmbH & Co. KG
Keglerstr. 3-5, 70372 Stuttgart
Tel.: 0711/7878289-0
vertrieb@dd-m.de
www.dd-m.de
www.pcn.global
DE software & control GmbH
Mengkofener Str. 21, 84130 Dingolfing
Tel.: 08731/3979-0
de@de-gmbh.com
www.de-gmbh.com
Vertrieb: www.de-group.net/kontakt/
DEDITEC GmbH
Hamburger Str. 1, 50321 Brühl
Tel.: 02232/504080, Fax: 02232/5040899
vertrieb@deditec.de
www.deditec.de
Delphin Technology AG
Lustheide 81, 51427 Bergisch Gladbach
Tel.: 02204/97685-0
info@delphin.de
www.delphin.de
DELTA BARTH Systemhaus GmbH
Ludwig-Richter-Str. 3,
9121 Limbach-Oberfrohna
Tel.: 03722/71700
info@delta-barth.de
www.delta-barth.de
Vetrieb:
Tel.: 03722/7170-446
vertrieb@delta-barth.de
DELTA LOGIC
Automatisierungstechnik GmbH
Stuttgarter Str. 3, 73525 Schwäbisch Gmünd
Tel.: 07171/916-120, Fax: 07171/916-220
sales@deltalogic.de
www.deltalogic.de
demmel products gmbh
An der Hölle 31, A - 1100 Wien
Tel.: 0043/1/6894700-0
Fax: 0043/1/6894700-40
office@demmel.com
www.demmel.com
DEVITY GmbH
Technologiepark 6, 33100 Paderborn
Tel.: 05251/604424
info@devity.eu
https://devity.eu
DEWETRON GmbH
Parkring 4, A - 8074 Grambach
Tel.: 0043/316/3070-0
info@dewetron.com
www.dewetron.com
Vertrieb: www.dewetron.com/de/ueber-uns/
niederlassungen-partner/
digital ZEIT GmbH
Max-Eyth-Straße 40/1, 89231 Neu-Ulm
Tel.: 0731/205557-0
info@digital-zeit.de
www.digital-zeit.de
DiIT GmbH
Ferdinand-Porsche-Str. 3, 82205 Gilching
Tel.: 08105/3987200
info@diit.de
www.diit.de
Vertrieb: www.komaxgroup.com/
en-de/about-komax/contacts-andlocations?country=de
Verkauf:
Tel.: 030/64099635
berlin@diit.de
DUALIS GmbH IT Solution
Breitscheidstr. 36, 01237 Dresden
Tel.: 0351/47791-0
dualis@dualis-it.de
www.dualis-it.de
E
e.bootis ag
Nordsternstr. 71, 45329 Essen
Tel.: 0201/8596-0
info@ebootis.de
www.ebootis.de
Eagle Peak GmbH
Güglingstr. 78, 73529 Schwäbisch Gmünd
Tel.: 0172/7383951
info@eagle-peak.de
www.eagle-peak.de
EASYCODE GmbH
Löwenberger Str. 50, 90475 Nürnberg
Tel.: 0911/99840-60
info@easycode.de
www.easycode.de
ECOS Technology GmbH
Sant‘ Ambrogio Ring 13 a-b
55276 Oppenheim
Tel.: 06133/939-0
info@ecos.de
www.eocs.de
Verkauf:
Tel.: 06133/939-222
Efficiency Systems
Zum Zander 8, 88662 Überlingen
Tel.: 07551/948093-0
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www.efficiency-systems.com
emlix GmbH
Berliner Str. 12, 37073 Göttingen
Tel.: 0551/30664-0, Fax: 0551/30664-11
info@emlix.com
www.emlix.com
Vertrieb:
www.emlix.com/de/about/standorte/
Verkauf: solutions@emlix.com
68 Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026
emtrion GmbH
Am Hasenbiel 6, 76297 Stutensee
Tel.: 07244/62694-0, Fax: 07244/62694-19
mail@emtrion.de
www.emtrion.de
Vertrieb:
www.emtrion.de/de/distributoren.html
Enit Energy IT Systems GmbH
Mercystr. 26, 79100 Freiburg
Tel.: 0761/458910
contact@enit.io
https://enit.io/
es:saar GmbH
Campus A1.1, 66123 Saarbrücken
Tel.: 01768/1456107
kontakt@essaar.de
https://essaar.de
esd electronics gmbh
Vahrenwalder Str. 207, 30165 Hannover
Tel.: 0511/37298-0, Fax: 0511/37298-68
info@esd.eu
www.esd.eu
evon GmbH
Wollsdorf 154, A-8181 St. Ruprecht
Tel.: 0043/3178/21800
Fax: 0043/3178/21800-110
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www.evon-automation.com
Verkauf: sales@evon-automation.com
EVT Eye Vision Technology GmbH
Ettlinger Str. 59, 76137 Karlsruhe
Tel.: 0721/668004230, Fax: 0721/62690596
info@evt-web.com
www.evt-web.com
Evy Solutions GmbH
Waltherstr. 49-51, 51069 Köln
Tel.: 0221/950190-10
info@evy-solutions.de
www.evy-solutions.de
FiberVision GmbH
Jens-Otto-Krag-Str. 11, 52146 Würselen
Tel.: 02405/4548-0
info@fibervision.de
www.fibervision.de
FLECS Technologies GmbH
Keselstr. 16, 87435 Kempten
Tel.: 0172/1077431
sales@flecs.tech
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FlowChief GmbH
Alte Salzstr. 9, 90530 Wendelstein
Tel.: 09129/14722-0, Fax: 09129/14722-99
info@flowchief.de
www.flowchief.de
FNT Software GmbH
IT-Campus 2-4, 73479 Ellwangen/Jagst
Tel.: 07961/9039-0, Fax: 07961/9039-439
info@fntsoftware.com
www.fntsoftware.com
ESplan GmbH
Hausinger Str. 8, 40764 Langenfeld
Tel.: 02173/15511
mbannert@esplan.eu
www.esplan.eu
Euresys SA
Liège Science Park, Rue du Bois Saint-Jean
20, B-4102 Seraing
Tel.: 0032/4/3677288
www.euresys.com
Verkauf: Sensor to Image GmbH
Tel.: 08861/2369-0
sales@euresys.com
www.euresys.com/en/where-to-buy/
EUROS Embedded Systems GmbH
Campestr. 12, 90419 Nürnberg
Tel.: 0911/3003280, Fax: 0911/3003289
info@euros-embedded.com
www.euros-embedded.com
F
FASTEC GmbH
Technologiepark 24, 33100 Paderborn
Tel.: 05251/1647-0
info@fastec.de
www.fastec.de
Fautronix GmbH
Hegelstr. 16, 72762 Reutlingen
Tel.: 07121/7555851, Fax: 07121/7555852
info-23@fautronix.com
www.fautronix.com
Fertigungsprofi Mark Burmeister
Von-Lützow-Str. 43, 21514 Büchen
Tel. : 04155/498753
info@fertigungsprofi.de
www.fertigungsprofi.de
FORCAM ENISCO GmbH
Herrenberger Str. 56, 71034 Böblingen
Tel.: 07031/4906-0
info@forcam-enisco.net
www.forcam-enisco.net
Verkauf, Kirsten Wildberger:
Tel.: 0751/36669-0
customerrelations@forcam-enisco.net
Forterro Deutschland |
Myfactory, Abas, Prodaso
Rosenheimer Str. 141 h, 81671 München
Tel.: 0721/967230
fce-marketing@forterro.com
www.forterro.com
Fraunhofer-Institut für Techno-und
Wirtschaftsmathematik ITWM
Fraunhofer-Platz 1, 67663 Kaiserslautern
Tel.: 0631/31600-4445
Fax: 0631/31600-5445
mark.maasland@itwm.fraunhofer.de
www.itwm.fraunhofer.de/bv
Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026 69
G
gbo datacomp GmbH
Gögginger Mauer 15, 86150 Augsburg
Tel.: 0821/597010
info@gbo-datacomp.de
www.gbo-datacomp.de
GBTEC Software AG
Gesundheitscampus-Süd 23
44801 Bochum
Tel.: 0234/97645-100, Fax: 0234/97645-101
info@gbtec.com
www.gbtec.com
Verkauf:
Tel.: 0234/97645-110
sales@gbtec.com
Geitmann Messtechnik
GmbH & Co.KG
Mühlenbergstr. 11-13, 58708 Menden
Tel.: 02373/9383-0, Fax: 02373/9383-23
info@geitmann.de
www.geitmann.de
GFOS mbH
Am Lichtbogen 9, 45141 Essen
Tel.: 0201/613000, Fax: 0201/619317
info@gfos.com
www.gfos.com
Glaub Automation & Engineering
GmbH
Peiner Str. 225, 38229 Salzgitter
Tel.: 05341/8639-0
automation@glaub.de
www.glaub-automation.com
sales@glaub.de
Goldammer GmbH -
Soft & Hardware Entwicklung
Schlosserstr. 6a, 38440 Wolfsburg
Tel.: 05361/29950, Fax: 05361/299529
info@goldammer.de
www.goldammer.de
GRASS GmbH
Kreuzstr. 24, 55543 Bad Kreuznach
Tel.: 0671/9289-0, Fax: 0671/9289-111
sales@grass-gmbh.de
www.grass-gmbh.de
GUS ERP GmbH
Josef-Lammerting-Allee 20-22, 50933 Köln
Tel.: 0221/37659-0, Fax: 0221/37659-167
info@gus-erp.com
www.gus-erp.com
H
halec
Herrnröther Str. 54, 63303 Dreieich
Tel.: 06103/312601, Fax: 06103/312602
info@halec.de
www.halec.de
Halocline GmbH & Co. KG
Netter Platz 3, 49090 Osnabrück
Tel.: 0541/961045-90
office@halocline.io
www.halocline.io
Verkauf:
Tel.: 0152/98489258
sales@halocline.io
www.halocline.io/angebot
Hitex GmbH
Albert-Nestler-Str. 28-30, 76131 Karlsruhe
Tel.: 0721/9628-0, Fax: 0721/9628-149
sales@hitex.de
www.hitex.de
I
I-Care Deutschland GmbH
Dennewartstr. 25-27, 52068 Aachen
Tel.: 02841/531082-80, Fax:-83
de@icareweb.com
www.icareweb.com
Vertrieb: www.icareweb.com/#locations
IB Hoch -
Ingenieurbüro für Systemdesign
Bergstr. 11, 79426 Buggingen
Tel.: 07631/4858, Fax: 07631/799211
info@ib-hoch.de
www.ib-hoch.de
IEP Ingenieurbüro für
Echtzeitprogrammierung GmbH
Am Pferdemarkt 9c, 30853 Langenhagen
Tel.: 0511/70832-0, Fax: 0511/70832-99
info@iep.de
www.iep.de
IGE+XAO Software Vertriebs GmbH
Marie-Bernays-Ring 19a,
1199 Mönchengladbach
Tel.: 02166/13391-0, Fax: 02166/13391-10
info-dach@ige-xao.com
www.ige-xao.com
ilbers GmbH
Maria-Merian-Str. 8, 85521 Ottobrunn
Tel.: 089/1226724-0
info@ilbers.de
http://ilbers.de
IMACS GmbH
Alfred-Nobel-Str. 2, 55411 Bingen am Rhein
Tel.: 06721/48035-0, Fax: 06721/48035-29
info@imacs-gmbh.de
www.imacs-gmbh.de
IMSTec GmbH
Auf dem Langloos 10
55270 Klein-Winternheim
Tel.: 06136/9944110, Fax: 06136/9944111
info@imstec.de
www.imstec.de
INCLUDIS Automation Systems Inc.
Rosenstr. 2, 10178 Berlin
Tel.: 030/2008969-0, Fax: 030/2008969-22
sales@includis.com
www.includis.com
Industrie Informatik
Deutschland GmbH
Tullastr. 19, 77955 Ettenheim
Tel.: 07642/4971-0, Fax: 07642/4971-29
info@industrieinformatik.com
www.industrieinformatik.com
Standorte, Verkauf DL:
www.industrieinformatik.com/kontakt/
70 Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026
iniNet Solutions GmbH
Fichtenhagstr. 2, CH-4132 Muttenz
Tel.: 0041/61/7169626
Fax: 0041/61/7169617
info@ininet.ch
www.ininet.ch
www.spidercontrol.net
Vertretungen:
https://spidercontrol.net/unternehmen/
vertretungen/
INOSOFT GmbH
Bünder Str. 194, 32120 Hiddenhausen
Tel.: 05221/1666-02, Fax: 05221/1666-50
info@inosoft.com
www.inosoft.com
Verkauf, Stefan Niermann
Tel.: 05221/1666-80
stefan.niermann@inosoft.com
InQu Solutions GmbH
Sudhausweg 3, 01099 Dresden
Tel.: 0351/2131400
info@inqu.de
www.inqu.de
inray Industriesoftware GmbH
Holstenstr. 40, 25560 Schenefeld
Tel.: 04892/89008-0
info@inray.de
www.inray.de
Inway Systems GmbH
Edisonallee 3, 89231 Neu-Ulm
Tel.: 0731/880073-0
info@inway.de
www.inway.de
Vertrieb:
www.inway.de/kontaktieren-sie-unserenvertrieb
Verkauf: www.inway.de/solution-store
iT Engineering Manufacturing
Solutions GmbH
Jusistr. 4, 72124 Pliezhausen
Tel.: 07127/9231-10
info@ite-ms.de
www.ite-ms.de
ITK Engineering GmbH
Im Speyerer Tal 6, 76761 Rülzheim
Tel.: 07272/7703-0, Fax: 07272/7703-100
info@itk-engineering.de
www.itk-engineering.de
Standorte: www.itk-engineering.de/
unternehmen/kontakt-Standorte/
ITPower Solutions GmbH
Kolonnenstr. 26, 10829 Berlin
Tel.: 030/6098501-0, Fax: 030/46799891
info@itpower.de
www.itpower.de
K
K2D-KeyToData GmbH
Margarete-Steiff-Str. 22, 71277 Rutesheim
Tel.: 07152/9453-0, Fax: 07152/9453-90
info@keytodata.com
https://keytodata.com
KEB Automation KG
Südstr. 38, 32683 Barntrup
Tel.: 05263/401-0
info@keb.de
www.keb-automation.com
Ansprechpartner:
www.keb-automation.com/de/kontakt
Kistler Instrumente GmbH
Umberto-Nobile-Str. 14, 71063 Sindelfingen
Tel.: 07031/3090-0
info@kistler.com
www.kistler.com
Kithara Software GmbH
Alte Jakobstr. 78, 10179 Berlin
Tel.: 030/2789673-0, Fax: 030/2789673-20
info@kithara.com
www.kithara.com
Klepsydra Technologies AG
Rosenbergstr. 29b, CH-6300 Zug
Tel.: 0041/78/6931544
sales@klepsydra.com
www.klepsydra.com
Körber Pharma Software GmbH
Wulf-Werum-Straße 3, 21337 Lüneburg
Tel.: 04131/8900-0, Fax: 04131/8900-200
info.pasx@koerber.com
www.koerber-pharma.com
Kontron AIS GmbH
Otto-Mohr-Str. 6, 01237 Dresden
Tel.: 0351/2166-0
info@kontron-ais.com
www.kontron-ais.com
KUMAVISION AG
Oberfischbach 3, 88677 Markdorf
Tel.: 07544/966-200
kontakt@kumavision.com
www.kumavision.com/fertigung
L
Lauterbach GmbH
Altlaufstr. 40
85635 Höhenkirchen-Siegertsbrunn
Tel.: 08102/9876-0
info@lauterbach.com
www.lauterbach.com
LEBERT Software Engineering
GmbH & Co.KG
Maybachstr. 15, 63456 Hanau
Tel.: 06181/96942-0
info@lse.cc
https://lebert.org
Lieber Lieber Software GmbH
Handelskai 340/Top 5, A - 1020 Wien
Tel.: 0043/662/906002017
ruediger.maier@lieberlieber.com
www.lieberlieber.com
Logic Technology B.V.
Bunsenstr. 18, 81735 München
Tel.: 089/21526995
info@logictechnology.de
www.logictechnology.de
Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026 71
M
M&M Software GmbH
Industriestr. 5, 78112 St. Georgen
Tel.: 07724/9415-0
info@mm-software.com
www.mm-software.com
machineering GmbH & Co. KG
Landsberger Str. 306, 80687 München
Tel.: 089/5682012-0
sales@machineering.com
www.machineering.com
Vertrieb: www.machineering.com/vertrieb/
Magic Software Enterprises
(Deutschland) GmbH
Lise-Meitner-Str. 3, 85737 Ismaning
Tel.: 089/962730, Fax: 089/96273100
infogermany@magicsoftware.com
www.magicsoftware.com
mechOnics ag -
Competence in micropositioning
Technologiepark 21, 33100 Paderborn
Tel.: 05251/1809-648, Fax: 05251/1809-856
info@mechonics.de
www.mechonics.de
Meilhaus Electronic GmbH
Am Sonnenlicht 2, 82239 Alling
Tel.: 08141/5271-0, Fax: 08141/5271-129
sales@meilhaus.de
www.meilhaus.de
Membrain GmbH
Hauptstr. 1, 82008 Unterhaching
Tel.: 089/520368-40, Fax: 089/520368 -11
info@membrain-it.com
www.membrain-it.com
Standorte: www.membrain-it.com/de/
unternehmen/standorte
mesonic software gmbh
Hirschberger Str. 18, 27383 Scheeßel
Tel.: 04263/9390-0, Fax: 04263/8626
info@mesonic.com
www.mesonic.com
Vertriebspartner bundesweit:
www.mesonic.com/VertriebspartnerDE
Meta-Level Software AG
Lyonerring 1, 66121 Saarbrücken
Tel.: 0681/996870
info@meta-level.de
www.meta-level.de
Mirasoft GmbH & Co. KG
Steingraben 13, 97788 Neuendorf
Tel.: 09351/9793320
info@mirasoft.de
www.mirasoft.de
mobile function GmbH
Niederwiesenstr. 28
78050 Villingen-Schwenningen
Tel.: 07721/69700-300
info@mobile-function.com
www.mobile-function.com
MPDV Mikrolab GmbH
Römerring 1, 74821 Mosbach
Tel.: 06261/9209-0
info@mpdv.com
www.mpdv.com
Niederlassungen: www.mpdv.com/kontakt
MVTec Software GmbH
Arnulfstr. 205, 80634 München
Tel.: 089/457695-0, Fax: 089/457695-55
info@mvtec.com
www.mvtec.com
N
majesty GmbH
Rudolf-Diesel-Str. 15, 78549 Spaichingen
Tel.: 07424/95823-0, Fax: 07424/95823-29
info@majesty.de
www.majesty.de
MHJ-Software GmbH & Co. KG
Albert-Einstein-Str. 101, 75015 Bretten
Tel.: 07252/87890, Fax: 07252/78780
info@mhj.de
www.mhj.de
Neuron Engineering Tools GmbH
Europaplatz 7/1, A - 3100 St. Pölten
Tel.: 0043/5/77147-0
info@neuron-automation.eu
www.neuron-automation.eu
NFT automates GmbH
Ignatz-Wiemeler-Str. 16, 49479 Ibbenbüren
Tel.: 05451/5445-0, Fax: 05451/5445-113
info@nft-automates.de
www.nft-automates.de
measX GmbH & Co. KG
Trompeterallee 110, 41189
Mönchengladbach
Tel.: 02166/9520-0, Fax: 02166/9520-20
info@measx.com
www.measx.com
MICROCHIP TECHNOLOGY GmbH
Parkring 32, 85748 Garching
Tel.: 089/627144-0, Fax: 089/627144-44
euro.enquiry@microchip.com
www.microchip.com
Novotek Austria GmbH
Pallstr. 2, A-7503 Großpetersdorf
Tel.: 0043/3362/21012
office.austria@novotek.com
www.novotek.at
72 Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026
O
Oktogon G. Balzarek Elektronik
und Computer Service
Gotenstr. 25, 68259 Mannheim
Tel.: 0621/799209-4, Fax: 0621/799209-5
vertrieb@oktogon.com
www.oktogon.com
ondeso GmbH
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Tel.: 0941/462932-0
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www.ondeso.com
ONEKEY GmbH
Kaiserswerther Straße 45, 40477 Düsseldorf
Tel.: 0211/15874104
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Verkauf: sales@onekey.com
Owlytic GmbH
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www.owlytic.com
www.owlytic.com/demo-anfragen
P
Parasoft Deutschland GmbH
Unter den Linden 10, 10117 Berlin
Tel.: 030/700140357, Fax: 030/700140150
info-de@parasoft.com
www.parasoft.com
PEAK-System Technik GmbH
Leydheckerstr. 10, 64293 Darmstadt
Tel.: 06151/8173-20, Fax: 06151/8173-29
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www.peak-system.com
Peakboard GmbH
Friedrichstr. 13, 70174 Stuttgart
Tel.: 0711/40261000
info@peakboard.com
www.peakboard.com
Peeriot GmbH
Peterssteinweg 14, 04107 Leipzig
Tel.: 034491/552909
contact@peeriot.io
https://peeriot.io/
Perzeptron GmbH
Mergenthaler Allee 79-81, 65760 Eschborn
Tel.: 06196/777579-0
info@perzeptron.de
www.perzeptron.de
PK Computer GmbH
Staufenstr. 25, 65817 Eppstein
Tel.: 06198/5803-30, Fax: 06198/5803-37
info@pkcomputer.de
www.pkcomputer.de
PLANAT GmbH
Schönbergerstr. 45-47, 73760 Ostfildern
Tel.: 0711/16756-0, Fax: 0711/16756-99
software@planat.de
www.planat.de
PLS Programmierbare
Logik & Systeme GmbH
Technologiepark, 02991 Lauta
Tel.: 035722/384-0
info@pls-mc.com
www.pls-mc.com
prisma informatik GmbH
Frankenstr. 146, 90461 Nürnberg
Tel.: 0911/239805-50
info@prisma-informatik.de
www.prisma-informatik.de
Proalpha Group GmbH
Auf dem Immel 8, 67685 Weilerbach
Tel.: 06374/800-0
info@proalpha.com
www.proalpha.com
prognostica GmbH
Prymstr. 3, 97070 Würzburg
Tel.: 0931/497386-0
info@prognostica.de
www.prognostica.de
Verkauf:
Tel.: 0931/497386-30
business.development@prognostica.de
ProSoft GmbH
Bürgermeister-Graf-Ring 10
82538 Geretsried
Tel.: 08171/405-0, Fax: 08171/405-400
info@prosoft.de
www.prosoft.de
PROXIA Software AG
Römerstr. 7, 85661 Forstinning
Tel.: 08121/7029600
info@proxia.com
www.proxia.com
Vertrieb:
www.proxia.com/de/unternehmen/standorte
Q
QA Systems GmbH
Roggenstr. 11
71334 Waiblingen bei Stuttgart
Tel.: 0711/138183-0, Fax: 0711/138183-10
info@qa-systems.de
www.qa-systems.de
Quality Miners GmbH
Händelstr. 10, 76327 Pfinztal
Tel.: 0721/6652-0
info@quality-miners.de
www.quality-miners.de
Shop: www.caq360.de, 222.sqm360.de
qualitypoint GmbH
Eggenberger Allee 57, A-8020 Graz
Tel.: 0043/664/4670031
office@qualitypoint.works
www.qualitypoint.works
R
Rauscher GmbH Bildverarbeitung
Johann-G.-Gutenberg-Str. 20
82140 Olching
Tel.: 08142/44841-0
info@rauscher.de
www.rauscher.de
Revenera
Vorsetzen 41, 20459 Hamburg
Tel.: 040/7889990
mktgops@revenera.com
www.revenera.de
RTE Akustik + Prüftechnik GmbH
Gewerbestr. 26, 76327 Pfinztal
Tel.: 0721/94650-0
info@rte.de
www.sonictc.de
Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026 73
S
S&P Computersysteme GmbH
Max-Lang-Str. 58
70771 Leinfelden-Echterdingen
Tel.: 0711/72641-0
info@sup-logistik.de
www.sup-logistik.de
SAR Elektronic GmbH
Gobener Weg 31, 84130 Dingolfing
Tel.: 08731/704-0, Fax: 08731/7740
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SDZ GmbH
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SECO
Schlachthofstr. 20, 21079 Hamburg
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secunet Security Networks AG
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SEGGER Microcontroller GmbH
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Tel.: 02173/99312-0, Fax: 02173/99312-28
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Selmo Technology GmbH
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Tel.: 0043/3136/20755
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SemsoTec GmbH
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Tel.: 089/324904720
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Tel.: 08861/23690
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Verkauf:
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www.euresys.com/en/where-to-buy/
SIGMATEK GmbH & Co. KG
Sigmatekstr. 1, A - 5112 Lamprechtshausen
Tel.: 0043/6274/4321-0
Fax: 0043/6274/4321-18
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www.sigmatek-automation.com
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SimpaTec GmbH
Wurmbenden 15, 52070 Aachen
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Verkauf: sales@simpatec.com
SimulateFirst
Anton-Graff-Str. 24, 01309 Dresden
Tel.: 0351/30906020
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Softing Industrial Automation
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Geschäftsfeld Data Intelligence
Richard-Reitzner-Allee 6, 85540 Haar
Tel.: 089/45656-113, Fax: 089/45656-606
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Software Factory GmbH
Parkring 57-59
85748 Garching bei München
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Riedstraße 8, 72589 Westerheim
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SpiraTec AG
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SSV Software Systems GmbH
Dünenweg 5, 30419 Hannover
Tel.: 0511/40000-0, Fax: 0511/40000-40
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SYS TEC electronic AG
Am Windrad 2, 08468 Heinsdorfergrund
Tel.: 03765/38600-0
Fax: 03765/38600-4100
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Vertriebsteam:
Tel.: 03765/38600-2110
sales@systec-electronic.com
sysmat GmbH
Götzenweg 10, 63533 Mainhausen
Tel.: 06182/8265804
info@sysmat.de
www.sysmat.de
TECHNIA GmbH
Am Sandfeld 11c, 76149 Karlsruhe
Tel.: 0721/97043-0
info@technia.de
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74 Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026
T
Technical Software Engineering
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Tel.: 08442/962400
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tecnotron elektronik gmbh
Wildberger Halde 13, 88138 Weißensberg
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85540 Haar/München
Tel.: 089/4546947-0, Fax: 089/4546947-07
europe-office@tenasys.com
www.tenasys.com
Threedy GmbH
Goebelstr. 1-3, 64293 Darmstadt
Tel.: 06151/39456-01
contact@threedy.io
www.threedy.io
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TOPIX Business Software AG
Rudolf-Diesel-Str. 14, 85521 Ottobrunn
Tel.: 089/608757-0
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TRANSCONNECT
powerd by SQL Projekt AG
Franklinstr. 25a, 01069 Dresden
Tel.: 0351/87619-0, Fax: 0351/87619-99
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U
Unified-E AG
Technoparkstr. 2, CH-8406 Winterthur
Tel.: 0041/52/5502771
info@unified-e.com
www.unified-e.com
V
Verifysoft Technology GmbH
Am Alten Schlachthof 14, 77652 Offenburg
Tel.: 0781/1278118-0
info@verifysoft.com
www.verifysoft.com
Vertrieb DACH, Dirk Sanny:
Tel.: 0781/1278118-1
sanny@verifysoft.com
VISAM GmbH
Irlicher Str. 20, 56567 Neuwied
Tel.: 02631/9412880, Fax: 02631/941288-9
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Visplore GmbH
Schottenfeldgasse 23/3, A-1070 Wien
Tel: 0043/660/1057150
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Visual Components GmbH
Elsenheimer Str. 63, 80687 München
Tel.: 0174/4430008
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voice INTER connect GmbH
Ammonstr. 35, 01067 Dresden
Tel.: 0351/40752650
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www.voiceinterconnect.de
W
Weidmüller GTI Software GmbH
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WEISANG GmbH
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Tel.: 06894/929600
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WIBU-SYSTEMS AG
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X
XiSys Software GmbH
Klosterstr. 24, 97236 Randersacker
Tel.: 0931/46770-90, Fax: 0931/46770-98
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Y
YASKAWA Europe GmbH
Drives Motion Controls Division
Philipp-Reis-Str. 6, 65795 Hattersheim
Tel.: 06196/569-500, Fax: 06196/569-398
marketing.de@yaskawa.eu
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YASKAWA Europe GmbH
profichip Drives Motion Controls
Division
Hugo-Junkers-Str. 13, 90411 Nürnberg
Tel.: 0911/47771-0, Fax: 0911/47771-9000
sales.profichip@yaskawa.eu
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Einkaufsführer Software/Tools/Kits 2026 75
Software/Tools/Kits
Chip-Pivoting als Schlüssel zu einer
widerstandsfähigen Lieferkette
Autorin:
Bianca Schmidt
Technische Redakteurin
SEGGER Microcontroller
www.segger.com
Lange Zeit galten globale Lieferketten
als zuverlässig und berechenbar.
Inzwischen gefährden
jedoch zahlreiche Faktoren ihre
Stabilität: Engpässe bei Halbleitern,
Störungen durch extreme
Wetter ereignisse, globale politische
Konflikte und Lieferverzögerungen
haben deutlich gemacht, dass traditionelle,
starre Modelle des Lieferkettenmanagements
nicht mehr
zeitgemäß sind. Wer wettbewerbsfähig
bleiben will, muss sich schnell
anpassen können.
In diesem Zusammenhang rücken
modulare System architekturen und
Chip-Pivoting in den Mittelpunkt.
Beide Ansätze helfen dabei, Risiken
zu reduzieren und die Produktionsfähigkeit
eines Unternehmens auch
in Krisenzeiten aufrechtzuerhalten.
Was versteht man
unter Chip-Pivoting?
Ein zentraler Aspekt widerstandsfähiger
Lieferketten ist die Fähigkeit,
schnell von einer Komponente auf
eine andere zu wechseln, ohne das
gesamte System neu entwickeln zu
müssen. Genau hier setzt Chip-Pivoting
an. Dabei wird ein Microcontroller
oder Mikroprozessors durch ein
alternatives Bauteil mit vergleichbarer
Funktionalität ersetzt, häufig
als Reaktion auf Knappheit oder Störungen
in der Versorgung.
Der Vorteil liegt darin, dass nur
kleine Anpassungen notwendig
sind, sodass die Produktion nahezu
ohne Verzögerung fortgesetzt werden
kann. Ganz trivial ist das jedoch
nicht: Unterschiede bei Befehlssätzen,
Pinbelegungen, Peripherieunterstützung
und Energie profilen
RTOS
(kernel)
Communication
& Connectivity
User Code
MCU & Peripherals
können den Wechsel erschweren.
Wer Systeme von Beginn an modular
plant, kann solche Umstellungen
deutlich leichter auffangen, ohne
Hard- oder Firmware vollständig
neu entwickeln zu müssen. Diese
Flexibilität ist oft entscheidend zwischen
laufender Fertigung und
teurem Stillstand.
Modulare Hardware
als Baukastenprinzip
Ein wesentlicher Vorteil modularer
Hardware besteht darin, dass Komponenten
in klar abgegrenzte, austauschbare
Baugruppen getrennt
werden können. Bei klassischen
Designs befinden sich dagegen alle
Teile auf einer einzigen Leiterplatte.
Wird ein Bauteil abgekündigt oder
fällt aus, muss häufig die gesamte
Platine umgestaltet werden, was oft
mit hohem Zeit- und Kostenaufwand
verbunden ist.
Der modulare Ansatz verlagert
kritische Komponenten wie Microcontroller,
Speicher und Stromversorgung
in kompakte System-on-
Modules (SOMs) oder Micro-System-on-Modules
(µSOMs). Diese
Module lassen sich bei Bedarf austauschen,
ohne dass das gesamte
System betroffen ist. Wird ein Microcontroller
knapp, erfolgt die Änderung
auf Modulebene. Das senkt
Aufwand und Kosten und ermöglicht
eine schnelle Reaktion auf Störungen
in der Lieferkette.
File System GUI ...
MCU & Peripheral Drivers (BSP, HAL)
Bild 1: Mit einer Hardware-Abstraktionsschicht bleibt die Anwendung beim
Chipwechsel unverändert
76 PC & Industrie 12/2025
Software/Tools/Kits
Hohe Wiederverwendung
Über die Risikominimierung hinaus
bietet modulare Hardware eine hohe
Wiederverwendung über Produktlinien
hinweg. So kann eine gemeinsame
Trägerplatine mehrere Varianten
bedienen, während je nach
Marktbedarf, verfügbarer Chipfamilie
oder Leistungsziel nur das SOM
wechselt. Dadurch sinkt die Komplexität
des Lagerbestands, und die
Markteinführungszeit für alle Varianten
verkürzt sich.
Modulare Firmware
für mehr Flexibilität
Genauso wie modulare Hardware
den Austausch von Komponenten
erleichtert, ist eine modulare Firmware
für das Chip-Pivoting unverzichtbar.
Firmware ist häufig eng mit
der Hardware verknüpft, auf der sie
ausgeführt wird.
Die Anpassung der Firmware
kann genauso zeitintensiv sein wie
eine Überarbeitung der Hardware.
Microcontroller und ihre Peripherie
benötigen Softwarebausteine,
die perfekt mit der Hardware und
der Anwendung zusammenspielen.
Eine typische Hürde entsteht,
wenn das Software Development
Kit (SDK) eines Chipherstellers
stark auf ein bestimmtes Modell
zugeschnitten ist. Solche SDKs
decken zwar den ursprünglichen
Chip vollständig ab, sind aber oft
nicht mit anderen Microcontrollern
kompatibel. Beim Wechsel droht
dann eine vollständige Neuentwicklung
der Firmware.
Hardwareunabhängige
Softwarekomponenten
Um dieses Risiko zu verringern,
kann die Software-Architektur dem
modularen Ansatz der Hardware
User Code
embOS emNet emFile emWin emUSB
embOS
BSP
emNet
Driver
emFile
Driver
MCU & Peripherals
emWin
Driver
Bild 2: Modulare Firmware mit SEGGERs RTOS und Bibliotheken
Beim Chip-Pivot ändern sich nur die Treiber
emUSB
Driver
folgen. Dabei wird ein Design verwendet,
das auf hardwareunabhängigen
Softwarekomponenten aufbaut.
Eine zentrale Rolle spielt dabei
die Hardware-Abstraktionsschicht
(HAL), die dafür sorgt, dass die
Firmware beim Chip-Pivoting weitgehend
unverändert bleibt (Bild 1).
Wenn der neue Microcontroller zur
gleichen Architektur gehört, etwa
Arm Cortex M55, kann der Compiler
in der Regel unverändert bleiben.
Angepasst werden müssen vor
allem die Schnittstellenebene und
die spezifischen Treiber für die Peripherie
des Controllers. Das bedeutet
in der Praxis: Es werden neue
Treiber oder ein angepasstes Board
Support Package benötigt, während
der restliche Firmware-Anteil bestehen
bleibt. Die Anwendung selbst
bleibt unangetastet, es werden lediglich
die nötigen Treiber an die neue
Hardware angepasst.
In der Praxis vereinfacht eine
modulare Firmwarearchitektur mit
HAL den Chip-Pivot erheblich. Bild 2
zeigt, wie Seggers Bibliotheken und
das Echtzeitbetriebssystem (RTOS)
diese Modularität unterstützen. Beim
Wechsel der Hardware müssen lediglich
die Treiber ausgetauscht werden.
Dadurch reduzieren sich Entwicklungszeit
und Kosten während
des Chip-Pivots spürbar.
Die Rolle von emPower OS
Ein Tool, das genau auf diesen
Prinzipien aufbaut, ist emPower OS
von Segger. Es stellt eine modulare
RTOS-Umgebung bereit und entkoppelt
Hardwareabhängigkeiten über
klare Schnittstellen sowie eine interne
HAL. Da es viele Architekturen und
Controllerfamilien unterstützt, bleibt
die Firmware beim Hardwarewechsel
weitgehend unverändert.
Entwickler integrieren einen neuen
Microcontroller, indem sie das passende
Treiberpaket auswählen oder
aktualisieren. Dabei können Anwendungscode,
Middleware und RTOS-
Konfiguration bestehen bleiben. Das
senkt den Entwicklungsaufwand,
reduziert das Risiko von Regressionen
und verkürzt die Zeit bis zur
Serienproduktion beim Chip-Pivoting.
Weil emPower OS auf verschiedenen
Geräten konsistent arbeitet,
vereinfacht es zudem Entwicklungsabläufe
und Tests. Diese Konsistenz
ist in Umgebungen wichtig, in denen
strenge Branchenstandards einzuhalten
sind und formale Änderungsprozesse
gelten (Bild 3).
Skalierbarkeit
und Anpassungsfähigkeit
in modernen Systemen
Ein modularer Hardware- und Firmware-Ansatz
kann Änderungen im
zugrunde liegenden System durch
technologische Weiterentwicklung
einfach berücksichtigen. So können
beispielsweise neue Microcontroller
in bestehende Produkte integriert
werden, ohne dass die Firmware
vollständig überarbeitet oder die
Hardware neu qualifiziert werden
muss. Das ist besonders in Branchen
mit langen Produktlebenszyklen
wichtig, in denen Abwärtskompatibilität
zählt.
Darüber hinaus lassen sich modulare
Designs an unterschiedliche
Leistungsanforderungen anpassen.
So kann ein Produkt zunächst
für eine sehr geringe Leistungsaufnahme
ausgelegt sein. Später kann
es jedoch mit leistungsstärkeren Prozessoren
erweitert werden, ohne
dass ein Komplettumbau nötig wird.
So bleiben Produkte auch bei sich
Scenario 1: No product redesign (Wait it out)
Production
Scenario 2: Product redesign using SW other than emPower OS
Production
Product redesign to use emPower OS
Production
HW and SW Redesign
Scenario 4: Product already based on emPower OS
Production
HW Redesign
HW Redesign
Testing
wandelnden Marktanforderungen
langfristig wettbewerbsfähig. Teams
können außerdem gestaffelte Angebote
von der Einstiegsklasse über
die Mittelklasse bis zur Premiumvariante
realisieren, indem sie lediglich
das Rechenmodul oder ausgewählte
Peripheriemodule innerhalb
desselben Grunddesigns tauschen.
Betriebliche Kontinuität
sichern
Wenn eine Lieferkette akut gestört
ist, entscheidet die Fähigkeit zum
schnellen Wechsel auf eine alternative
Komponente über die Aufrechterhaltung
der Produktion. Ohne
modulare Architektur drohen lange
Verzögerungen durch die Neuentwicklung
der Hardware, umfassende
Firmware-Anpassungen und erneute
Zertifizierungen. Mit einer modularen
Herangehensweise können Microcontroller
hingegen mit minimalen
Änderungen ersetzt werden, sodass
die Produktion weiterläuft. Das reduziert
nicht nur technische Verzögerungen,
sondern bewahrt auch das
Vertrauen der Kunden und die Präsenz
am Markt – zwei Aspekte, die
in wettbewerbsintensiven und zeitkritischen
Branchen von entscheidender
Bedeutung sind.
Wer schreibt:
Bianca Schmidt ist Technische
Redakteurin bei SEGGER Microcontroller
und verfügt über mehr
als 15 Jahre Erfahrung in der IT-
Branche. Ihr Schwerpunkt liegt
dabei auf technischer Kommunikation:
Sie bereitet komplexe Themen
rund um Embedded Systems
so auf, dass sie klar, präzise und für
ein breites Publikum gut verständlich
sind. ◄
Testing
Production Stop
Testing
Production Stop
Production Stop
Production continues
Production continues
Production continues
Production continues
Bild 3: SEGGERs emPower OS minimiert Unterbrechungen in der Produktion
PC & Industrie 12/2025 77
Software/Tools/Kits
Produktionsoptimierung im Kontext
Mit Graphdatenbanken ERP-, MESund
Supply-Chain-Daten verknüpfen
© Unsplash/ Getty Images
Autor:
Konrad Hippius
Enterprise Executive
für Pharma, Life Sciences
und Financial Services
Neo4j
www.neo4j.com
Lieferengpässe, volatile Rohstoffpreise und
geopolitische Unsicherheiten setzen Produktionsnetzwerke
unter Druck. Wer hier mit traditionellen
Planungssystemen agiert, reagiert oft
zu spät. Die Lösung: Graphdatenbanken. Sie
schaffen Kontext, wo zuvor nur isolierte Datensilos
herrschten. Das ermöglicht fundierte Entscheidungen
in Sekunden.
Graphdatenbanken speichern nicht nur Informationen
– sie modellieren Beziehungen (Bild 1).
Aus isolierten Punkten entsteht ein dynamisches
Netzwerk aus Knoten (z. B. Rohstoff, Anlage,
Produkt) und Kanten (z. B. „wird verarbeitet in“,
„Bestandteil von“). Jeder Knoten und jede Kante
kann Eigenschaften enthalten – etwa Mengen,
Preise oder CO 2 -Werte. Dieses Datenmodell
erlaubt es, komplexe Zusammenhänge direkt zu
analysieren, statt sie erst aufwändig herzustellen.
Anders als bei relationalen Datenbanken bleibt
die Abfragegeschwindigkeit auch bei Milliarden
von Elementen konstant.
Komplexe Zusammenhänge
direkt analysieren
Gerade für Industrie 4.0 ist das entscheidend.
Denn hier geht es nicht um einfache Datenabfragen,
sondern um ganzheitliche Sichtweisen auf
Produktion, Supply Chain und Allokation. Klassische
Systeme liefern bestenfalls lokale Sichten:
der Einkauf bewertet Lieferantenrisiken, die
Produktion kennt Anlagenauslastung, der Vertrieb
sieht Aufträge. Die entscheidende Frage –
wie hängt alles miteinander zusammen – bleibt
unbeantwortet. Graphdatenbanken schließen
diese Lücke. Sie machen verteilte Daten quellen
zu einem vernetzten, durchsuchbaren Abbild
der Realität.
Drei Anwendungsszenarien
Kommt es an einem Punkt zu einer Änderung,
etwa beim Preis eines Rohstoffs, sind dutzende
Folgeeffekte zu bewerten:
• Welche Produkte verlieren Marge?
• Welche Werke verfügen über freie Kapazitäten?
• Wo entstehen Risiken?
Um solche Fragen beantworten zu können,
braucht es Kontext. In einem Graphmodell werden
daher Produktions-, Logistik- und Beschaffungsdaten
zu einem ganzheitlichen System verknüpft.
So können Hersteller unterschiedliche Szenarien
simulieren und analysieren.
Allokationsplanung bei Engpässen
Wenn zentrale Rohstoffe knapp werden, zählt
Geschwindigkeit. Mit einem Graphen lassen sich
sofort alle betroffenen Produkte, Anlagen und
Kundenaufträge identifizieren. Planer analysieren
in Echtzeit, welche Alternativen wirtschaftlich
78 PC & Industrie 12/2025
Software/Tools/Kits
tragfähig sind. Die Entscheidung, wo knappe
Ressourcen eingesetzt werden sollen, stützt
sich nicht auf Bauchgefühl, sondern auf fundierte
Profitabilitätsrechnungen entlang der
gesamten Prozesskette. Das erhöht die Versorgungssicherheit
und optimiert den Ressourceneinsatz
(Bild 2).
Produktionsverlagerung
bei geopolitischen Risiken
Die Frage, ob sich ein Produkt in einem anderen
Werk günstiger oder stabiler herstellen lässt,
lässt sich im Graph sofort beantworten. Produktionslinien,
Transportwege, Vertragskonditionen
und Kapazitäten sind miteinander verknüpft. In
einer einzigen Abfrage lässt sich simulieren,
welche Verlagerung möglich und wirtschaftlich
sinnvoll ist. Das ist besonders relevant bei geopolitischen
Risiken oder Energie schwankungen
– und ein zentraler Hebel für operative Resilienz.
End-to-End-Transparenz
für strategische Entscheidungen
Viele herstellende Unternehmen betrachten
Profitabilität isoliert auf Produkt- oder Standortebene.
Der Graph schafft dagegen eine ganzheitliche
Sicht: Er zeigt, wie einzelne Produkte,
Anlagen und Lieferketten zusammenhängen
– und wo Optimierungspotenzial schlummert.
Strategen können Margen simulieren, Sortimente
bewerten und Investitionsentscheidungen
faktenbasiert treffen. Der Blick auf das
große Ganze ersetzt das Excel-Silo-Denken
und macht den Weg frei für agile, datengetriebene
Steuerung.
Best Practices:
So gelingt der Graph-Einstieg
Damit der Einsatz von Graphdatenbanken in
der Praxis den gewünschten Mehrwert bringt,
sollten Unternehmen bei der Umsetzung einige
Grundprinzipien beachten.
1. Domänenwissen strukturieren
Auch die beste Datenbank liefert nur dann
verlässliche Ergebnisse, wenn die zugrunde liegenden
Daten korrekt, einheitlich und vollständig
sind. Der erste Schritt ist daher die systematische
Erfassung des vorhandenen Fachwissens
– des sogenannten Domänenwissens.
Dies ist das Wissen der Fachabteilungen
über Produkte, Anlagen, Prozesse und Lieferketten.
Zusammen bestimmen sie, welche Elemente
(z. B. Rezepturen, Standorte, Maschinen,
Produkte) im Graphen auftauchen und wie sie
zusammenhängen.
Ebenso wichtig ist die gemeinsame Sprache,
die sogenannte Semantik. Begriffe wie „Kapazität“
oder „Marge“ müssen überall im Unternehmen
das Gleiche bedeuten. Nur wenn Definitionen
und Messmethoden einheitlich sind,
lassen sich die Daten später sinnvoll verknüpfen
und auswerten.
Bild 1: Graphdatenbanken speichern nicht nur Daten, sondern auch die Beziehungen dazwischen.
© Neo4j
2. Fragmentierte Systeme
schrittweise verknüpfen
ERP- und MES-Systeme, IoT-Plattformen
und Supply-Chain-Datenbanken sind oft historisch
gewachsen und sprechen unterschiedliche
„Datensprachen“. Der Versuch, die Daten auf
einmal zu verknüpfen, führt schnell zu langen
Projekten und unüberschaubarer Komplexität.
Besser ist ein schrittweises Vorgehen: Zuerst
werden die Datenquellen angebunden, die für die
wichtigsten Fragestellungen den größten Mehrwert
liefern. Entscheidend ist eine konsistente,
vertrauenswürdige Basis zu schaffen.
Graph als verbindendes Element
Der Graph dient dabei als verbindendes Element.
Bestehende Systeme bleiben erhalten,
werden aber über Schnittstellen eingebunden
und mit Kontext angereichert. So lassen sich
die Vorteile der Graphtechnologie nutzen, ohne
funktionierende Strukturen zu ersetzen oder den
laufenden Betrieb zu gefährden. Mit jedem weiteren
angebundenen System wächst die Detailtiefe
und damit auch der Nutzen für die Analyse
und Entscheidungsfindung.
3. Fachanwender
von Anfang an einbinden
Ein Graphmodell entfaltet seinen vollen Nutzen
nur, wenn es die realen Entscheidungsprozesse
im Unternehmen abbildet. Dafür ist es
entscheidend, die Menschen einzubeziehen,
die diese Entscheidungen täglich treffen (z. B.
Planer, Einkäufer, Produktionsleiter, Supply-
Chain-Manager). Sie wissen, welche Informationen
im Betrieb nötig, welche Abhängigkeiten
kritisch und welche Szenarien relevant sind.
Die Einführung startet also nicht mit der Frage
„Welche Daten haben wir?“, sondern mit „ Welche
Fragen wollen wir beantworten?“. Wenn Fachabteilungen
aktiv an der Modellierung mitarbeiten,
steigt nicht nur die Qualität der Ergebnisse. Es
entsteht auch Akzeptanz für das neue System,
weil die Anwender sehen, dass es ihre konkreten
Herausforderungen löst. Das reduziert
Schulungsaufwand und beschleunigt die Einführung
– ein entscheidender Faktor für den
Projekterfolg.
4. Niedrige Einstiegshürden
dank Visualisierung, NLP & Co.
Zusammenhänge in der Industrie 4.0 können
komplex sein. Visualisierungstools machen
diese Netzwerke sichtbar und leicht navigierbar,
auch ohne technisches Vorwissen. Interaktive
Darstellungen erlauben es, relevante
Teilbereiche im Produktionsprozess herauszufiltern,
Szenarien zu simulieren und Detailinformationen
abzurufen. Mit Filter- und Zoomfunktionen
wechseln Nutzer mühelos zwischen
Gesamtüberblick und einzelnen Verbindungen.
Ausschnitte des Graphen lassen sich speichern,
teamübergreifend teilen und zum Reporting
an Führungsebene, Kunden und Partner
heranziehen.
Bibliotheken
Einige Systeme bieten darüber hinaus integrierte
Graph-Algorithmen (Bibliotheken) für
vorkonfigurierte Abfragen. Natural Language
Processing (NLP) und in wachsendem Maße
GenAI bzw. Large Language Models (LLMs)
erleichtern zudem die Eingabe, indem die Technologien
helfen, natürlich formulierte Fragen
automatisch in eine Abfragesprache zu übersetzen.
Für den Datenschutz sorgen rollenbasierte
Zugriffsrechte direkt im Graphmodell.
5. Klein starten, groß skalieren
Der Einstieg in Graphtechnologie muss kein
Großprojekt sein. Erfolgreiche Implementierungen
beginnen oft mit einem klar umrissenen
PC & Industrie 12/2025 79
Software/Tools/Kits
Aktionen an – etwa die Umplanung einer Produktionslinie
oder die Auswahl eines alternativen
Lieferanten.
Bild 2: Datenmodell einer vereinfachten Prozesskette in der Allokationsplanung
Piloten, der eine konkrete, messbare Fragestellung
beantwortet – zum Beispiel die Optimierung
der Ressourcennutzung in einer Produktionslinie
oder die Analyse eines spezifischen
Lieferantenrisikos. Solche „Quick Wins“ schaffen
Vertrauen in die Technologie, zeigen greifbaren
Mehrwert und sichern die Unterstützung
weiterer Stakeholder.
Ist der erste Anwendungsfall etabliert, lässt
sich das Graphmodell iterativ ausbauen. Neue
Datenquellen, Geschäftsbereiche oder Analysemethoden
können modular ergänzt werden,
ohne das bestehende System zu stören. Der
Graph wächst organisch mit den Anforderungen.
Gerade in der Industrie 4.0, wo Produktions-
und Liefer netzwerke ständig größer und
© Neo4j
dynamischer werden, ist diese Skalierbarkeit
entscheidend.
6. Graph als Katalysator für KI
Graphen etablieren sich mehr und mehr zu
Grundbausteinen für Künstliche Intelligenz. Ihre
Stärke liegt darin, nicht nur einzelne Datenpunkte,
sondern deren Beziehungen abzubilden – der
entscheidende Kontext, den viele KI-Modelle
für präzisere Ergebnisse benötigen.
Aktuell entwickeln sich KI-Systeme weiter zu
Generative AI (GenAI) und KI-Agenten. GenAI
kann auf Basis vorhandener Daten neue Inhalte
erzeugen. KI-Agenten gehen noch einen Schritt
weiter: Sie kombinieren Informationen, treffen
Entscheidungen und stoßen eigenständig
Aktueller und strukturierter Kontext
Damit solche Systeme zuverlässig arbeiten,
brauchen sie aktuellen und strukturierten Kontext.
Ansätze wie GraphRAG (Graph Retrieval-
Augmented Generation) liefern genau das: Sie
verbinden den Graph als „Wissensquelle“ mit der
Sprachkompetenz großer KI-Modelle. Dadurch
sind die Antworten nicht nur sprachlich überzeugend,
sondern auch fachlich korrekt, aktuell
und auf die jeweilige Unternehmenssituation
zugeschnitten.
Fazit
Graphen sind die intelligente Plattform, die
Daten in leistungsstarkes, nutzbares Wissen verwandelt.
Sie bilden die Grundlage einer neuen
Generation intelligenter Anwendungen für die
Smart Factory. Und sie stellen den Kontext,
den moderne KI für präzise Analysen, fundierte
Entscheidungen und eine agile Produktionsplanung
benötigt.
Wer schreibt:
Konrad Hippius ist Enterprise Executive für
Pharma, Life Sciences und Financial bei Neo4j.
In seiner Rolle unterstützt er Unternehmen weltweit,
bestehende Datenbanksysteme zu modernisieren
oder zu erweitern, Betriebskosten zu senken
und mit der Graphdatenbank Neo4j echten
Mehrwert aus Daten zu schaffen. Mit fast 20
Jahren Erfahrung in der IT-Branche bringt er
umfassendes Know-how in den Bereichen Datenmanagement
und Vertrieb mit. ◄
KI-gestützte Risikobewertung
Sphera führt „Supplier 360 Intelligence“ zur KI-gestützten Risikobewertung in Lieferketten ein.
Quelle chuttersnap
KI-gestützte Zusammenfassungen der Supply-
Chain-Risiken zeigen innerhalb von Sekunden
mehrere Risikostufen auf. In einer Zeit zunehmender
Unsicherheiten und Störungen in globalen
Lieferketten nehmen Umfang, Geschwindigkeit
und Vielfalt der Risiken kontinuierlich zu.
Für Unternehmen mit komplexen, mehrstufigen
Lieferketten bedeutet das: Es müssen schnell
fundierte Entscheidungen getroffen werden,
um Umsätze zu sichern, Risiken zu verringern
und nachhaltiges Wachstum zu sichern.
Supplier 360 Intelligence
Vor diesem Hintergrund hat Sphera, Anbieter
von Software, Datenlösungen und Beratungsleistungen
im Bereich Nachhaltigkeit und
betriebliches Risikomanagement, heute Supplier
360 Intelligence vorgestellt. Dabei handelt es
sich um eine neue, speziell für Beschaffungsund
Risikoverantwortliche entwickelte Lösung
mit fortschrittlicher, proprietärer KI zur intelligenten
Risikoeinschätzung in der Lieferkette.
Schneller Überblick
Mit Hilfe feinjustierter KI-Modelle, gewichteter
Risikobewertungen und firmeneigener
Daten über Zulieferer erstellt Sphera damit präzise,
umsetzbare Risikozusammenfassungen.
Diese ermöglichen es Einkaufs- und Supply-
Chain-Verantwortliche, innerhalb von weniger
als 60 Sekunden Risiken zu erkennen, zentrale
Problemfelder zu priorisieren und frühzeitig
Gegenmaßnahmen einzuleiten. Grundlage
sind bis zu 400 überwachte Risikoindikatoren,
die KI-gestützte Lieferantenübersichten
und proaktive Empfehlungen bereitstellen.
„Mit ‚Supplier 360 Intelligence‘ stellen wir
Beschaffungs- und Supply-Chain-Teams ein
Instrument zur Verfügung, das ihnen innerhalb
einer Minute einen klaren Überblick über
Risiken verschafft. So können sie schneller
reagieren, Kosten kontrollieren und Umsatzeinbußen
vermeiden“, sagt Naved Siddique,
Chief Product Officer bei Sphera.
Sphera
www.sphera.com
80 PC & Industrie 12/2025
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Probleme in Echtzeit lösen,
Qualität laufend prüfen
Optimal fertigen mit völlig neuer App-Generation
„Unsere neuen Fertigungs-Apps
erfüllen als Microservices alle
Anforderungen an flexible IT-Archi -
tekturen“, so Dr. Ullrich Ochs. „Wir
starten eine völlig neue Software-
Generation für digitale Fertigung.
Damit unterstreichen wir einmal
mehr die Innovationskraft unseres
Unternehmens.“
• Prüfplaner legen
Qualitätsprüfungen einfach an
und verwalten sie digital.
• Qualitätsmanager werten alle
Prüfergebnisse digital aus.
AC4DC
Smart-Factory-Experte Forcam
Enisco erweitert seine neue Generation
mit einfach zu integrierenden
Fertigungs-Apps: Mit zwei neuen
Angeboten können Fabrikteams
Probleme in der Produktion in Echtzeit
lösen und im laufenden Betrieb
Qualitäten prüfen. Die Apps Solve
for Shop Floor (Solve4SF) und Quality
for Shop Floor (Quality4SF) bilden
gemeinsam mit der etablierten
Lösung für Maschinen-Konnektivität
AC4DC eine neue Generation
einfach zu integrierender und
bequem nutzbarer Fertigungs-Apps.
Technologisch handelt es sich um
Microservices.
Integrieren - nutzen -
profitieren
Oliver Hoffmann, für Vertrieb
zuständiger Geschäftsführer von
Forcam Enisco: „Der Druck auf
Industrieunternehmen nimmt weiter
zu – durch schnell wechselnde
Marktlagen, unsichere Lieferketten
und globalen Wettbewerb.“
FORCAM ENISCO GmbH
www.forcam-enisco.net
In dieser Situation seien einfache
und praktikable Lösungen gefragt,
die helfen, die Fertigung flexibler
und resilienter zu machen. Oliver
Hoffmann: „Das bietet unsere neue
App-Generation: einfach integrieren,
bequem nutzen, messbar profitieren.
Das Feedback von ersten Kunden
ist sehr positiv.“
Optimale
Fertigungsprozesse
für Profitabilität und schnellen
ROI: Werner Gruber, für Finanzen
zuständiger Geschäftsführer von
Forcam Enisco, ergänzt: „Unser Ziel
ist es, Unternehmen in den weltweit
angespannten Märkten dabei zu
helfen, ihre Profitabilität und einen
schnellen Return on Investment
zu sichern.“
Allein durch optimierte Anlagenverfügbarkeit
lasse sich die Effizienz
in der Fertigung zwischen 30
bis 50 Prozent steigern. Werner
Gruber: „Ein schneller ROI bedeutet
einen enormen Mehrwert für
Fabrikanlagen im Wert von Hunderten
von Millionen Euro.“
Neue App-Generation
gibt Antwort auf
Paradigmenwechsel
Dr. Ullrich Ochs, für Technologie
zuständiger Geschäftsführer von
Forcam Enisco. „Wir erleben einen
Paradigmenwechsel: Technologien
wie Microservices, Containerisierung
und Kubernetes ermöglichen flexiblere
IT-Architekturen als je zuvor.“
Darauf gebe Forcam Enisco die
adäquate Antwort.
Die neue
App-Generation
von Forcam Enisco
Solve4SF
Mit der App „Solve for Shop Floor“
werden Produktionsunterbrechungen
auf dem Shopfloor auf ein Minimalmaß
gekürzt. Fabrikteams können
Probleme schnell und direkt gemeinsam
lösen – im Sinne eines kontinuierlichen
Verbesserungsprozesses
(KVP).
• Werker lösen am Shopfloor-
Terminal Benachrichtigungen
an Experten aus und können
so unmittelbar Unterstützung
anfordern.
• Die zuständigen Experten
werden in Echtzeit informiert,
können Sofort-Maßnahmen
einleiten.
• Manager erhalten einen
Überblick über wiederkehrende
Störungen, können diese
dauerhaft abstellen lassen.
Quality4SF
Mit der App „Quality for Shop
Floor“ können Fabrikteams Qualitätsprüfungen
direkt in der Produktion
durchführen. Alle Daten werden
dokumentiert und können zentral
durch das Qualitätsmanagement
ausgewertet werden.
• Produktionsmitarbeiter
erhalten Meldungen, wann eine
Qualitätsprüfung ansteht und
führen diese direkt und digital
unterstützt durch – ganz ohne
Papier.
Die Lösung „Asset Connectivity for
Data Collection“ ermöglicht Fabrikteams
das leichtgängige Vernetzen
von vorhandenen und neuen Maschinen
via Templates sowie das weltweite
Skalieren.
• Höhere Ausfallsicherheit:
durch Datenpufferung bei
Netzstörungen und den
einfachen Einsatz von
redundanter Hardware
(Clustertechnologie)
• Erhöhte Datensicherheit:
dank der Möglichkeit, Daten
einfach und maschinennah zu
verschlüsseln (Software läuft
auf Industrie-Mini-PCs)
• Schnelle Anbindung:
beschleunigte digitale
Maschinenanbindung durch
standardisierte Templates
• Einfache Skalierung:
Konfiguration und Verwaltung
der Maschinenanbindung
zentral über die Cloud mit
Standardvorlagen aus einer
Bibliothek
Links
• Zum Demo-Video SOLVE4SF:
https://forcam-enisco.net/solve4sf/
• Zum Demo-Video QUALITY4SF:
https://forcam-enisco.net/
quality4sf/
• AC4DC:
https://forcam-enisco.net/ac4dcshopfloor-connectivity/
◄
82 PC & Industrie 12/2025
Software/Tools/Kits
Volle Kontrolle über das IoT-Gerätemanagement
Bressner Technology präsentiert lokale, cloud-unabhängige Managementlösung
Digi LifeCycle Assurance On-Prem Manager für höchste Sicherheits- und Compliance-Anforderungen.
„Mit dem Digi On-Prem Manager
schaffen wir eine Lösung, die volle
Kontrolle, Sicherheit und Leistung in
einer Plattform vereint – ganz ohne
Cloud-Abhängigkeit“, sagt Maximilian
Kopp, Account Manager für Infrastructure
Management bei Bressner
Technology. „Das System ist localfirst,
sicher per Design und kompromisslos
in seiner Funktionalität.“
Optimiert für
regulierte Infrastrukturen
Der Digi LifeCycle Assurance
On-Prem Manager ist besonders
für isolierte Netzwerke und regulierte
Branchen konzipiert. Medizinische
Einrichtungen, Betreiber kritischer
Infrastrukturen und internationale
Konzerne profitieren gleichermaßen
von einer zentralisierten und
sicheren Managementlösung, die
Sichtbarkeit, Kontrolle und Compliance
vereint.
Die Software basiert auf der
bewährten Plattform Digi Remote
Manager, bietet jedoch als vollständig
integrierte On-Premise-Version
die Möglichkeit, auch in abgeschotteten
oder örtlich getrennten Netzwerken
effizient zu arbeiten.
Ein Gewinn für sichere
IoT-Infrastrukturen
Mit der Einführung des Digi Life-
Cycle Assurance On-Prem Manager
stärkt Bressner Technology
sein Portfolio an hochverfügbaren
IoT- und Netzwerklösungen für industrielle
und medizinische Anwendungen.
Die Lösung ermöglicht
Unternehmen eine autonome, skalierbare
und regelkonforme Geräteverwaltung
in jeder Umgebung. ◄
Bressner Technology, Systemintegrator
und Value-Added-Distributor,
kündigt die Verfügbarkeit des neuen
Digi LifeCycle Assurance On-Prem
Manager an. Die Lösung des langjährigen
Partners Digi International
bietet Unternehmen ein vollständig
lokales, cloud-freies Gerätemanagement
– ideal für Branchen mit höchsten
Anforderungen an Datensouveränität,
Compliance und Netzwerksicherheit.
Hohe Sicherheit
Der Digi On-Prem Manager wurde
speziell für Organisationen entwickelt,
die kritische Infrastrukturen
betreiben oder mit sensiblen Daten
arbeiten, beispielsweise im Gesundheitswesen,
in Versorgungsunternehmen
oder in global agierenden
Konzernen. Das System kombiniert
die bewährten Funktionen von
Digi LifeCycle Assurance mit einer
vollständig selbstgehosteten und
sicheren Umgebung, in der sämtliche
Daten jederzeit im eigenen
Netzwerk verbleiben.
Bressner Technology GmbH
info@bressner.de
www.bressner.de
IoT-Management
ohne Kompromisse
Mit dem Digi On-Prem Manager
können Unternehmen ihre IoT-Geräte
vollständig eigenständig verwalten
– lokal, transparent und konform
zu internationalen Datenschutzstandards
wie GDPR und CCPA.
Die Plattform bietet:
• 100 % On-Prem:
Keine Cloud-Anbindung, keine
externen Datenübertragungen
• Echtzeit-Monitoring und
Warnmeldungen (RTM-A):
Früherkennung von Problemen
• Integrierte Metriken:
Vollständige Sichtbarkeit über
alle Geräte
• Compliance by Design:
Erfüllt strengste Datenschutzund
Sicherheitsanforderungen
• Custom Code Support:
Anpassbar an bestehende
Workflows und
Unternehmensprozesse
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Standorten bis hin zu globalen
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Modellerstellung und einen schnellen Solver bietet.
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PC & Industrie 12/2025 83
Software/Tools/Kits
Digitalisieren im luftleeren Raum
Softwarekonzepte für Air-Gapped-Umgebungen
das nicht: Es fehlt der Online-Zugriff auf die
Systeme, über den neue Lizenzen aktiviert oder
bestehende Lizenzen verlängert werden können.
Stattdessen sind manuelle Prozesse oder langwierige
Vor-Ort-Aktivierungen nötig. Wenn beispielsweise
eine Lizenz abläuft und nicht rechtzeitig
erneuert wird, kann das zu einem ungeplanten
Maschinenstillstand führen.
Offlinefähige Industrie 4.0 mit durchdachter Architektur, lokalen Lizenzserver- und Update-Strategien
© Getty Images/Unsplash
Laufen moderne Industrieanlagen offline und
abgeschirmt vom Internet, müssen sie trotzdem
sicher, aktuell und skalierbar bleiben. Damit
Software und digitale Technologien in Air-Gapped-Umgebungen
zuverlässig funktionieren,
braucht es klare Architekturen, automatisierte
Prozesse und ein durchdachtes Lizenz- und
Update-Konzept.
© Nicole Segerer
Autorin:
Nicole Segerer
SVP und General Manager
Revenera
www.revenera.de
Laut einer Bitkom-Umfrage [1] setzen 8
von 10 deutschen Industrieunternehmen auf
Industrie 4.0-Konzepte. Im Fokus stehen vor allem
IoT-Plattformen zur Vernetzung von Maschinen,
Anlagen und Produkten (46 Prozent). Virtuelle
Modelle von Prozessen, Produkten und Fertigungsanlagen
(Digitale Zwillinge) sind mittlerweile
bei 48 Prozent im Einsatz. Darüber hinaus
befinden sich die Analyse und Auswertung von
Produktionsdaten sowie Echtzeit-Datenaustausch
entlang der Lieferkette ganz oben auf
der IIoT-Agenda. Doch was, wenn trotz Digitalisierungsschub
die Produktion kein Internet hat?
Air-Gapped-Umgebungen
In vielen Industriebereichen laufen Maschinen
aus Gründen der Sicherheit, Compliance
oder Standortgegebenheiten in Air-Gapped-
Umgebungen. Die Digitalisierung endet hier
nicht – sie beginnt nur unter anderen Bedingungen.
Wer diese Umgebungen technisch sauber
aufsetzt, gewinnt an Cybersecurity, Flexibilität
und Effizienz.
Lokale Lizenzserver statt Cloud-Zwang
Moderne Maschinen enthalten immer mehr
Softwarefunktionen. Zusätzliche Analysefunktionen,
erweiterte Bedienoberflächen oder Prozessmodule
lassen sich je nach Vertrags modell
über Lizenzen freischalten. In vernetzten Umgebungen
erfolgt diese Freischaltung meist automatisch
über zentrale Lizenzserver oder Cloud-Plattformen.
In Air-Gapped-Umgebungen funktioniert
Lokale Lizenzserver
Innerhalb abgeschotteter Netzwerke kommen
daher lokale Lizenzserver zum Einsatz.
Sie fungieren als zentrale Instanz für Lizenzprüfung,
-vergabe und -verwaltung. Über definierte
Schnittstellen kommuniziert der Server mit
den Maschinen und steuert, welche Funktionen
jeweils freigeschaltet werden. Neue Lizenzen
und Erweiterungen gelangen über Dateiübertragung
oder sichere Transportmedien ins System.
Best Practices
für Air-Gapped-Umgebungen
Diese Infrastruktur bildet die technische Grundlage
für alle weiteren Prozesse – von der Funktionsfreischaltung
über Updates bis hin zur
Lizenztransparenz.
1. Feature-on-Demand
für skalierbare Funktionalität
Viele industrielle Softwarelösungen bestehen
aus modularen Komponenten. Nicht immer
benötigen Hersteller den vollen Funktionsumfang,
sondern lediglich eine zusätzliche Schnittstelle,
ein erweitertes Reporting oder ein neues
Bewegungsprofil in der Steuerung. In klassischen
Modellen liefern Anbieter entweder eigene Varianten
oder konfigurieren die Geräte manuell um.
In Air-Gapped-Umgebungen ist das besonders
kritisch: Ohne Verbindung zur Cloud lassen sich
Funktionen nicht dynamisch nachladen oder per
Remote-Zugriff aktivieren.
Hohe Flexiblität
Ein Feature-on-Demand-Ansatz bietet mehr
Flexiblität. Alle Funktionen sind bereits enthalten
– freigeschaltet wird nur, was gebraucht
wird. Hersteller schalten Erweiterungen gezielt
frei, etwa bei Produktionsspitzen, Funktionsupgrades
oder wechselnden Anforderungen.
Damit skalieren Maschinen flexibel, ohne dass
Hersteller ihre Software neu installieren oder
Hardware tauschen muss.
2. Laufzeitpuffer für Abo-Modelle
Viele industrielle Softwarelösungen laufen
heute im Abonnement. Die Lizenz verlängert sich
nicht automatisch – muss aber rechtzeitig erneuert
werden. Das Problem: Operative Nutzer kennen
das Ablaufdatum oft nicht, weil der gesamte
84 PC & Industrie 12/2025
Software/Tools/Kits
Diese Daten entstehen direkt aus der Lizenznutzung
– unabhängig von Maschinen- Telemetrie –
und bleiben im System, bis sie gezielt übertragen
werden. Der Zugriff ist rechtlich unkritisch
und technisch leicht umsetzbar.
Moderne Lizenzsysteme speichern diese Informationen
lokal und übermitteln sie bei nächster
Gelegenheit, etwa über Dateiübertragung oder
einmalige Synchronisation. Anwender erkennen
so, welche Features tatsächlich im Einsatz sind,
wo ungenutzte Funktionen vorhanden sind oder
wo sich ein Upgrade lohnt. Die Daten helfen bei
interner Planung, im Austausch mit dem Support
und bei künftigen Lizenzentscheidungen.
Bild 1: Beispiel-Architektur für den Air-Gap: Lizenzverwaltung mit lokalem Lizenzserver und zentraler
Managementplattform © Revenera
Prozess zwischen Einkauf, Lizenz system und
Maschine im Hintergrund abläuft. In vernetzten
Umgebungen sendet die Software automatisch
Warnungen oder blockiert den Zugriff. In Air-
Gapped-Szenarien fehlt dieser Kanal.
Grace Periods schaffen Sicherheit. Die Software
läuft nach Ablauf der Lizenz für eine definierte
Übergangszeit weiter – zum Beispiel 30
oder 60 Tage. In dieser Zeit informiert das System
automatisch über den Status. Der Betreiber bleibt
handlungsfähig, der Vertrieb kann die Verlängerung
rechtzeitig anstoßen. Dadurch entsteht ein
lückenloser Ablauf ohne unerwartete Ausfälle.
3. Update-Pipelines mit Offline-Transport
Software ist kein statisches Produkt, sondern
verändert sich laufend. Das betrifft neue Funktionen,
Sicherheits-Patches oder Performance-
Optimierungen. In vernetzten Produktionsumgebungen
läuft das meist automatisiert über zentrale
Update-Infrastrukturen. In Air-Gapped-
Umgebungen hingegen fehlen oft klare Prozesse.
Updates erreichen die Maschinen oft
per USB-Stick, ohne Prüfung, ohne Dokumentation.
Das führt zu veralteten Softwareständen,
manuellen Aufwänden und im schlimmsten Fall
zu offenen Sicherheitslücken.
Strukturierte Update-Pipeline
Um auch ohne Netzwerkzugang Updates effizient
und kontrolliert auszurollen, ist eine strukturierte
Update-Pipeline zentral. Die Systemanbieter
erstellen signierte, versionierte Updatepakete
und übergeben sie über definierte Transportkanäle
(z. B. intern freigegebene USB-
Sticks oder isolierte Netzwerksegmente) an ihre
Kunden. Vor Ort übernimmt ein lokaler Dienst
oder Agent die Validierung und Verteilung der
Updates. Auf diese Weise entstehen nachvollziehbare
Abläufe – mit klarer Trennung von Erstellung,
Transport und Anwendung. Die Software
bleibt aktuell, ohne dass die Infrastruktur dafür
ans Netz muss.
4. Security durch
Update-Automatisierung
Air-Gapped-Umgebungen gelten oft als sicher,
schließlich besteht keine Verbindung zum Internet.
Doch dieser Schutz ist trügerisch. Selbst
abgeschottete Netzwerke bleiben verwundbar:
USB-Sticks, Wartungslaptops, interne Schnittstellen
oder versehentlich geöffnete Netzwerkbrücken
können Schadcode einschleusen. Oft
fehlt ein klarer Prozess. Patches kommen zu
spät oder gar nicht an. Sicherheitslücken entstehen
oft durch fehlende Mechanismen und
durch die Illusion, Air-Gap allein reiche aus.
Automatisierter Updateprozess
Ein automatisierter Updateprozess kann das
Sicherheitsniveau auch in Air-Gapped-Systemen
deutlich erhöhen. Softwarelieferanten strukturieren
ihre Updates in klar definierten Paketen:
signiert, geprüft, mit eindeutiger Versionslogik.
Anwender bringen diese Updates über autorisierte
Medien oder Transferwege in das
Zielnetzwerk ein. Dort übernimmt ein lokaler
Update-Dienst die Installation. Auf diese Weise
erreichen sogar isolierte Systeme einen hohen
Aktualitätsgrad. Gleichzeitig reduziert sich die
Abhängigkeit von Vor-Ort-Serviceein sätzen,
was sowohl Kosten als auch Sicherheitsrisiken
senkt.
5. Nutzungsdaten
für Wartung & Weiterentwicklung
Air-Gapped-Umgebungen erlauben keine
kontinuierliche Datenübertragung nach außen,
so dass klassische IoT-Datenströme entfallen.
Trotzdem lassen sich vor Ort wertvolle Informationen
erfassen:
• Welche Funktionen nutzt der Kunde?
• Welche Module sind aktiv?
• Wie viele Geräte laufen produktiv?
6. Variantenreduktion
durch Softwarekonfiguration
Unterschiedliche Hardwarevarianten sorgen
im Betrieb oft für unnötige Komplexität. Bedienung,
Ersatzteile, Wartung und Schulung müssen
auf jedes Modell abgestimmt sein. Gerade
in Produktionsumgebungen mit vielen Linien
oder Standorten steigen dadurch Aufwand und
Fehleranfälligkeit. Updates erfordern individuelle
Freigaben, Dokumentationen verzweigen
sich, wobei jede Abweichung Zeit kostet. In Air-
Gapped- Szenarien verschärft sich dieses Problem,
weil automatisierte Verteilung und zentrale
Verwaltung fehlen.
Eine einheitliche Hardware mit software seitiger
Konfiguration schafft Abhilfe. Statt mehrere
Geräte typen zu betreiben, nutzt der Anwender
eine modulare Plattform, deren Funktionsumfang
sich per Lizenz anpassen lässt. So entsteht
ein konsistentes, flexibles Setup – eine wichtige
Grundlage für die digitale Weiter entwicklung.
Fazit
Damit zeigt sich: Air-Gapped-Umgebungen
sind kein Hindernis für Digitalisierung, sondern
eine Frage des richtigen Softwarekonzepts. Wer
Architektur, Update-Prozesse und Lizenzmanagement
durchdacht aufsetzt, steigert nicht nur die
Sicherheit, sondern ebenso die Reaktionsfähigkeit
in der Produktion. Industrie 4.0 funktioniert
auch offline – wenn man die richtigen Voraussetzungen
schafft.
Wer schreibt:
Nicole Segerer ist General Manager von
Revenera, Anbieter von Lösungen für Softwaremonetarisierung,
Compliance und Nutzungsanalyse.
Sie ist Experte für Monetarisierungsmodelle
für Software, SaaS und IoT-Unternehmen.
Mit ihrem Team unterstützt sie Softwareanbieter
und IoT-Hersteller bei der Umstellung
auf neue Geschäftsmodelle und der Optimierung
der Softwaremonetarisierung und Compliance.
Referenzen
[1] Bitkom Umfrage: https://www.bitkom.org/
Presse/Presseinformation/Industrie-4.0-Unternehmen-KI-Produktion
◄
PC & Industrie 12/2025 85
Software/Tools/Kits
Client Management und Angriffserkennung
in der OT unter einen Hut bringen
über ondeso abgebildet, eingetaktet
und automatisiert werden.
In OT-Netzwerken soll die
Angriffserkennung passiv laufen,
um empfindliche Prozesse nicht
zu stören. Das behindert mitunter
den Incident Response. Damit entdeckte
Anomalien trotzdem schnell
bearbeitet werden können, ist das
Zusammenspiel mit einem zentralen
Client Management sinnvoll. Rhebo
und ondeso haben beide Stränge
zusammengeführt.
Industrielle Prozesse
stabil halten
In der Brust der OT automatisierter
Industrieanlagen schlagen zwei
Herzen. Das eine – schon langjährig
aktive – zielt darauf, die Verfügbarkeit
der Anlagen hoch und Wartungsfenster
möglichst kurz und effizient
zu halten. Das zweite – weitaus
jüngere – Herz schlägt erst seit
einigen Jahren und meist noch zaghaft.
Es hat die Cybersicherheit im
Blick, die mit der Digitalisierung,
Vernetzung und Entwicklungen wie
Fernzugriff und IIoT, aber auch OTspezifische
Angriffstools wie Pipedream
und FrostyGoop immer relevanter
wird. Beide Herzen haben ein
gemeinsames Ziel: die industriellen
Prozesse stabil zu halten und ungewollte
Stillstände zu verhindern.
Rhebo
www.rhebo.com
Die Situation
Trotzdem werden beide Herzen
– in der Regel auf Kosten der
Cybersicherheit – in vielen Unternehmen
noch getrennt gehalten,
weil die Vermittlung zwischen beiden
nicht existiert. Cybersicherheit
und operatives Client Management
der OT-Systeme liegen mitunter in
verschiedenen Verantwortungsbereichen.
Oftmals fehlt auch die
Infrastruktur beziehungsweise eine
zentrale Plattform, um OT-Systeme
effektiv verwalten und auch Sicherheitsmaßnahmen
effizient ausrollen
und eintakten zu können. Das OT-
Sicherheitsunternehmen Rhebo und
der Anbieter für OT-Client-Management-Software
ondeso schließen
diese Lücke.
Anomalie erkannt,
Anomalie gebannt
Das netzbasierte Intrusion Detection
System (NIDS) Rhebo Industrial
Protector integriert sich schlank über
Mirrorports in jedes OT-Netzwerk.
Dort untersucht es die OT-Kommunikation
kontinuierlich und rein passiv
auf sicherheitsrelevante Ereignisse
und technische Fehlerzustände. Anomalien
im Netzwerkverhalten werden
in Echtzeit mit allen wichtigen
Daten für die Auswertung gemeldet
und dokumentiert, ohne in die
industriellen Prozesse einzugreifen.
Der koordinierte Incident Response
erfolgt über ondeso SR. Die Client
Management Software ermöglicht
neben der generellen zentralen Verwaltung
auch das Cybersicherheitsmanagement
von OT-Endgeräten.
Sowohl das Ändern von Konfigurationen,
Ausrollen von Softwareupdates
und Security-Patches, als
auch Systemeinstellungen für USB-
Schnittstellen, RDP-Verbindungen
oder Client-Firewalls, Backup-Erstellung
und Wiederherstellungen kann
Cyberresilienz steigern,
Produktion schützen
Durch das Zusammenspiel von
Rhebo und ondeso werden Unternehmen
befähigt:
• Produktionsausfälle zu
vermeiden.
• die Reaktion auf Vorfälle zu
beschleunigen.
• Sicherheitsmaßnahmen in der
OT gezielt umzusetzen.
• ihre digitale Souveränität
durch Technologie „Made in
Germany” zu stärken.
Die verantwortlichen Teams auf
dem Shopfloor und in der Cybersicherheit
können so gemeinsam
ihre Cyberresilienz sowie die Anlagen-
und Prozessverfügbarkeit steigern.
◄
Mit Rhebo und ondeso werden OT-Netzwerksicherheit und OT-Client-
Management zusammengeführt © ondeso/Rhebo
Das NIDS Rhebo Industrial Protector meldet Anomalien in der OT mit allen
relevanten Informationen für den Incident Response © Rhebo
86 PC & Industrie 12/2025
Software/Tools/Kits
Code-Analyse mit C/C++test stellt die Einhaltung
von Vorschriften nach IEC 62304
und die FDA-Zulassung sicher
WHILL setzt bei Designqualität seiner Kurzstreckenfahrzeuge auf Parasoft C/C++test.
Parasoft
info@parasoft.com
www.parasoft.com
Parasoft, ein weltweit führender
Anbieter von KI-gesteuerten Softwaretestlösungen,
und WHILL, ein
Hersteller von intelligenten Mobilitätsfahrzeugen
für kurze Strecken,
geben die erfolgreiche Zusammenarbeit
im Rahmen eines Partnerprojekts
bekannt. Das Flaggschiffmodell
C2 von WHILL verfügt über patentierte
Omni-Räder, eine intelligente
Batterietechnologie und eine Appbasierte
Fernsteuerung. WHILL entwickelt
die gesamte Steuerungssoftware
für seine Produkte selbst und holt
externe Partner mit ins Boot, wenn es
um die Einhaltung von Sicherheitsstandards
geht. Bei der Entwicklung
des Modells C2 hat sich WHILL auf
Parasoft C/C++test verlassen.
Anforderungen
Damit das Modell C2 als Medizinprodukt
für Nutzer mit eingeschränkter
Mobilität eingestuft werden
konnte, musste es die Norm
IEC 62304 für Sicherheitsanforderungen
an Geräte erfüllen und für
den Vertrieb im Ausland die FDA-
Zulassung der Klasse II erhalten.
Gleichzeitig musste ein Prozess entwickelt
werden, um die Test effizienz
zu verbessern und eine effiziente
Wiederverwendung vorhandenen
Codes unter Gewährleistung der
Qualität zu ermög lichen. Zu diesem
Zweck entschied sich der Hersteller
für die statische Codeanalyse
C/C++test von Parasoft in Verbindung
mit dem Bereitstellungssystem
von TechMatrix in Japan. Zunächst
setzte das Team C/C++test für zwei
bestehende Softwaremodule ein und
führte Code-Prüfungen durch, die
sich hauptsächlich auf MISRA C
basierten.
Softwaretestlösung
für sicherheitskritische,
embedded Anwendungen
Der Parasoft C/C++test ist eine
Softwaretestlösung für sicherheitskritische,
embedded Anwendungen.
Sie lässt sich hervorragend in die
C- und C++-IDE, die CI/CD-Pipeline
und containerisierte Bereitstellungen
integrieren. So lassen
sich bereits in der Entwicklungsphase
komplexe, laufzeitähnliche
Probleme erkennen – ohne teure
Laufzeittests. Durch die Analyse der
Ausführungspfade im Code erkennt
der C/C++test mögliche Probleme
(z. B. Null-Zeiger-De referenzierung,
Division durch Null, Speicherlecks)
sowie Sicherheitslücken (z. B.
beschädigte Datendateien, Pufferüberläufe,
Befehlsinjektion, SQL-
Injektion). Das dynamische Berichts-
Dashboard Parasoft DTP zeigt die
Ergebnisse der C/C++test-Codeanalyse
an, verarbeitet die Daten
automatisch und nutzt fortschrittliche
Berichtsstrategien mit historischen
Daten. Durch die Erweiterung
des C/C++test-Analysetools
über die einfache Dokumentation
hinaus wird der Zeit- und Arbeitsaufwand
für die Qualifizierung des
Tools für Standards wie IEC 62304,
ISO 26262 und andere erheblich
reduziert.
Schnell
Code-Probleme erkennen
„Die Möglichkeit, mit C/C++test
eine Umgebung zu schaffen, in der
wir innerhalb einer begrenzten Entwicklungszeit
schnell Code-Probleme
erkennen und uns auf die Bereiche
konzentrieren können, die besondere
Aufmerksamkeit erfordern, war ein
sehr wichtiger Schritt zur Verbesserung
der Softwarequalität – und
damit auch der Qualität der Produkte
und Dienstleistungen von WHILL“,
so Tsuyoshi Iriyama, Chief Officer
des Quality Headquarters und Leiter
der Abteilung für Regulierung
und Zertifizierung. ◄
Vollständige Kompatibilität mit der kürzlich erschienenen Windows-Version
Kithara Software GmbH
www.kithara.com
Kithara unterstützt Windows 11 25H2 in Echtzeit:
Kithara Software hat die sofortige Unterstützung
von Windows 11 25H2 mit dem Echtzeitbetriebssystem
Kithara RealTime Suite
(KRTS) bekanntgegeben. Mit Veröffentlichung
von KRTS 11 25Q3 stellt der Spezialist für industrielle
Echtzeitprogrammierung die vollständige
Kompatibilität mit der kürzlich erschienenen
Windows-Version sicher.
Kithara RealTime Suite 11 25Q3 ermöglicht
es Anwendern bereits jetzt auch auf der aktuellen
Ausgabe des Windows-Betriebssystems
Echtzeitfunktionalität zu nutzen. Dazu zählen
hardwarenahe Programmierung, präzise Multi-
Tasking-Operationen sowie die Steuerung von
Automatisierungs-, Bildverarbeitungs- und Kommunikationssystemen.
Wieder einmal konnte, dank ausführlicher
Testprozesse mit dem Insider-Programm, die
neueste Windows-Version bereits kurz nach
deren Veröffentlichung mit dem Kithara-Echtzeitbetriebssystem
unterstützt werden. Auf
diese Weise ist es Anwendern möglich ihre
Echtzeitanwendungen und -projekte nahtlos
auf der neuesten Plattform fortzusetzen.
Kithara RealTime Suite 11 25Q3 inklusive
25H2-Unterstützung steht allen Nutzern der
Vollversion sowie auch der kostenfreien Demoversion
als Download zur Verfügung ◄
PC & Industrie 12/2025 87
Software/Tools/Kits
Production Intelligence:
Shopfloor und ERP intelligent verbinden
konsistente und aktuelle Daten aus allen relevanten
Bereichen – insbesondere Echtzeitinformationen
aus der Fertigung, die reibungslos in
bestehende IT- und OT-(Operational Technology,
Betriebstechnologie)-Landschaften eingebunden
werden müssen. So entsteht ein kontinuierlicher
Datenfluss, der fundierte Entscheidungen
ermöglicht und die Basis für ein effizientes
Produktionsmanagement schafft.
Digitalisierung wird im Fertigungsumfeld häufig
als Wundermittel für die Industrie betrachtet:
Sie soll Prozesse automatisieren, Abläufe
beschleunigen und Unternehmen zukunftssicher
machen. Doch die Realität ist weitaus komplexer.
Ob aus vielversprechenden Konzepten tatsächlich
messbarer Nutzen entsteht, hängt nicht nur
von der Technologie ab, sondern vielmehr von
der Strategie, die hinter ihrer Einführung steht.
Nur wenn digitale Werkzeuge zielgerichtet eingesetzt
und vorhandene Systeme sinnvoll verknüpft
werden, entsteht messbarer Nutzen.
Autor:
Nicolaos Debowiak
Senior Principal Produktmanagement
Forterro Deutschland GmbH
info@myfactory.com
www.myfactory.com
Herausforderungen
Für viele mittelständische Fertigungsbetriebe
bleibt dieser Anspruch jedoch eine
große Hürde. Ihre Maschinenparks sind über
Jahrzehnte gewachsen, bestehen aus Anlagen
unterschiedlichster Generationen und verfügen
in der Regel über kaum standardisierte
Schnittstellen. Ein durchgängiges Industrial-
Internet-of-Things-(IIoT)-Konzept erscheint
unter diesen Bedingungen kaum umsetzbar.
Die Folgen sind spürbar: Ohne eine verlässliche
Datenbasis bleiben Planungen unsicher,
Entscheidungen werden nach dem Bauchgefühl
getroffen, und wertvolle Ressourcen werden
nicht optimal genutzt.
Production-Intelligence-Lösungen
Moderne Production-Intelligence-Lösungen
bieten hier einen Ansatzpunkt. Sie erfassen
Produktionsdaten in Echtzeit, verknüpfen
diese mit den Planungsinformationen des
ERP-Systems und schaffen so eine durchgängige,
datengestützte Entscheidungsgrundlage.
Dadurch lassen sich nicht nur aktuelle Abläufe
überwachen, sondern auch zukünftige Entwicklungen
prognostizieren und die Wettbewerbsfähigkeit
sichern.
Schrittweise Digitalisierung
durch flexible Nachrüstbarkeit
Der erste Schritt auf dem Weg zu einer resilienten
Produktion ist die intelligente Verbindung
von Maschinen- und Fertigungsdaten mit ERP-
Systemen. Cloudbasierte Architekturen spielen
dabei eine Schlüsselrolle, da sie Datensilos aufbrechen
und Informationen abteilungsübergreifend
nutzbar machen. Voraussetzung dafür sind
Modularer und skalierbarer Ansatz
Für mittelständische Unternehmen empfiehlt
sich ein modularer und skalierbarer Ansatz.
Anstatt umfassende Neuanschaffungen zu tätigen,
können sie vorhandene Strukturen nutzen
und diese schrittweise erweitern. Gerade
für heterogene und teilweise veraltete Maschinenparks
bietet sich eine Nachrüstung durch
Retrofit-Lösungen an. Diese flexible Nachrüstbarkeit
ermöglicht es, bestehende Investitionen
zu bewahren und dennoch die Grundlagen für
eine digitale Transformation zu schaffen.
Anbindung heterogener
Maschinenparks
Besonders anspruchsvoll ist die Anbindung
heterogener Maschinenparks. Unterschiedliche
Hersteller, Generationen und fehlende
Kommunikationsstandards erschweren eine
direkte Integration. Schnittstellen wie OPC UA
oder MQTT sind in neuen Maschinen etabliert,
in älteren jedoch nicht vorhanden. Retrofit-Strategien
bieten hier einen pragmatischen Ausweg:
Über ergänzende Sensorik und Schnittstellenlösungen
können Maschinenzustände und Prozessparameter
digitalisiert und zentral verfügbar
gemacht werden.
Sensorik als Fundament
der Production Intelligence
In der Praxis beginnt der Einstieg in Production
Intelligence häufig mit der Sensorik. Sie
bildet das Bindeglied zwischen der physischen
Maschine und dem digitalen Planungssystem.
Zudem liefert sie die Datenbasis für kontinuierliche
Soll-Ist-Abgleiche und ermöglicht die
digitale Erfassung von Maschinenzuständen,
Prozessparametern und Umgebungsvariablen.
Ein klassisches Beispiel ist die Zustandsüberwachung
einer Maschine mittels Vibrationssensoren.
Abweichungen im Frequenzbild des
Schwingungsverhaltens von Motoren, Lagern
oder Pumpen lassen sich frühzeitig erkennen
und ermöglichen eine vorausschauende Instandhaltung.
Wird ein Lagerschaden entdeckt, bevor
weitere Teile der Maschine beschädigt werden,
reduzieren sich sowohl die Wartungskosten als
auch die durch den Ausfall entstehenden Produktionsverluste.
Dadurch lassen sich ungeplante
88 PC & Industrie 12/2025
Software/Tools/Kits
3H 1H 30m I All
Rüsten Produktion
Standby Rüsten Produktion
Störung Stan... Rüsten Produktion
Störung
60
40
20
0
Stillstände vermeiden und Wartungsmaßnahmen
können effizienter geplant werden.
Alte Maschinen einbinden
Auch Maschinen ohne integrierte digitale
Schnittstellen lassen sich mithilfe externer Sensorik
in zentrale Systeme einbinden. So können
beispielsweise Stromsensoren an Steuerleitungen
oder Bewegungssensoren an mechanischen
Baugruppen grundlegende Maschinenzustände
wie „in Betrieb“ oder „Stillstand“ erfassen.
Die ermittelten Signale werden in Echtzeit
über Edge-Devices oder kompakte IoT-Boxen an
übergeordnete Systeme übertragen. In Verbindung
mit modernen Cloud-ERP-Systemen lassen
sich so nicht nur Maschinen- und Prozessdaten,
sondern auch Umgebungsfaktoren wie
Temperatur oder Luftfeuchtigkeit zentral erfassen
und auswerten.
Digitaler Zwilling
Auf dieser Grundlage können die Stammdaten
im ERP-System fortlaufend validiert und aktualisiert
werden. So entsteht ein digitaler Zwilling
der Produktion, der die aktuellen Maschinenzustände,
Prozessverläufe und Auftragsfortschritte
abbildet. Unternehmen erhalten somit
eine verlässliche Grundlage für Analyse, Steuerung
und Optimierung.
Von der Datenerfassung
zur intelligenten Analyse
Die systematische Erfassung von Maschinen-,
Prozess- und Qualitätsdaten ist jedoch nur der
Anfang. Der eigentliche Mehrwert entsteht erst
durch intelligente Analyse und proaktive Maßnahmen.
Mithilfe moderner KI-Technologien
lassen sich in großen Datenmengen Muster
erkennen, Zusammenhänge identifizieren und
Prognosen ableiten. So können operative Entscheidungen
fundierter getroffen und die strategische
Planung belastbarer gestaltet werden.
Vorbeugend handeln
Anstatt erst auf eingetretene Störungen zu reagieren,
lassen sich mögliche Engpässe oder Ineffizienzen
frühzeitig erkennen und vorbeugend
beheben. KI-gestützte Modelle können beispielsweise
auf Basis historischer Daten und Echtzeitparametern
die Dauer von Rüstvorgängen oder
den voraussichtlichen Fertigstellungstermin eines
Auftrags berechnen und dabei auch potenzielle
Ausfallrisiken berücksichtigen. Dadurch wird die
Planungssicherheit erhöht, die Ressourcennutzung
verbessert und die Termintreue gesteigert.
Fazit
Das ERP-System wandelt sich damit vom reinen
Verwaltungsinstrument zu einem vorausschauenden
Analysewerkzeug. Durch die intelligente
Verknüpfung von Datenanalyse und Produktionsplanung
können kleine und mittlere Unternehmen
ihre Fertigung transparenter gestalten, Prozesse
gezielt optimieren und ihre Wettbewerbsfähigkeit
stärken. Dabei darf jedoch nicht übersehen werden,
dass die Einführung von Production Intelligence
weit mehr als ein reines IT-Projekt ist.
Sie ist ein strategisches Vorhaben, das tief in
bestehende Prozesse und Strukturen eingreift.
Umso wichtiger ist es deshalb, alle relevanten
Stakeholder – von der Geschäftsführung über
die Produktion bis hin zur IT – frühzeitig einzubeziehen.
Technische Integration und organisatorischer
Wandel müssen Hand in Hand gehen,
damit die Transformation nachhaltig gelingt.◄
Mit wenigen Klicks zur optimalen Vernetzung
Für die branchenübergreifende
ALMEMO Messtechnik präsentiert
der Hersteller Ahlborn die neue,
kostenlose Konfigurations- und
Vernetzungssoftware ALMEMO
Connect. Die intuitive Bedienung
ist besonders nutzerfreundlich
konzipiert. Alle wichtigen Daten
wie Geräteeinstellungen, Fühlerkonfigurationen
und Messwerte sind
auf einen Blick erkennbar.
Durch die Anpassung der Geräteparameter
funktioniert die Konfiguration
schnell, präzise und zuverlässig.
Alle Messwerte der angeschlossenen
Geräte können online überprüft
und bewertet werden.
Ahlborn
Mess- und Regelungstechnik
GmbH
amr@ahlborn.com
www.ahlborn.com
Zur Analyse werden die Daten aus
dem Gerätespeicher geladen und
dabei im csv-Format gespeichert,
auch zur Verarbeitung in anderen
Softwareanwendungen.
Eine Besonderheit ist die parallele
Gerätekonfiguration: Mehrere
Schnittstellen können gleichzeitig
verbunden werden. Das ermöglicht
eine simultane Konfiguration vieler
Geräte, auch ohne deren Vernetzung
untereinander. Nach Bedarf können
entweder nur ausgewählte oder alle
Messwerte in Echtzeit dargestellt
werden. Zur Auswahl stehen hier
die klassische Messwertanzeige,
eine Liniengrafik oder Tabelle. Mithilfe
der flexiblen Dashboards ist
die Übersicht ganz leicht individuell
anpassbar. Verschiedene Elemente
können in frei definierbaren
und wechselbaren Ansichten angeordnet
werden. Die übersichtliche
Baumstruktur zeigt alle angeschlossenen
Geräte, Sensoren und Ausgangsmodule,
eine unklare Aufteilung
in verschiedene Fenster entfällt.
Ein integrierter Serverdienst
sammelt kontinuierlich die Daten
der angeschlossenen Geräte und
stellt sie über eine TCP-Schnittstelle
in einheitlicher, optimierter
Form auch anderen Anwendungen
zur Verfügung.
Die komplette Bedienung der
ALMEMO Connect Software läuft
intuitiv über einen Webbrowser.
Auch über einen entfernten Rechner
ist die Steuerung möglich, solange
eine TCP-Verbindung zum Installationsrechner
besteht. Sollte es
doch mal zu Problemen kommen, ist
auch dafür ein praktisches Feature
eingebaut: die Erstellung automatischer
Support-E-Mails inklusive
angehängter relevanter Informationen.
Somit liefert die ALMEMO
Connect ein Rundum-Sorglos-
Paket. ◄
PC & Industrie 12/2025 89
Software/Tools/Kits
Quality Miners und GFOS kooperieren:
Wenn Qualität im Takt der Produktion entsteht
Zwei Spezialisten, ein Ziel: Vernetzte Qualität und Produktion.
Die Quality Miners GmbH und die
GFOS mbH geben eine strategische
Partnerschaft bekannt. Ziel der Kooperation
ist eine technisch sauber
abgestimmte, modular aufgebaute
Systemlösung, die Fertigungs- und
Qualitätsprozesse durchgängig digitalisiert
– bei gleichzeitig reduziertem
Integrationsaufwand. Unternehmen
profitieren von klarer Systemtrennung,
gemeinsamer Schnittstellennutzung
und einer deutlich
reduzierten Projektlast.
Zwei Spezialisten,
ein gemeinsames Ziel:
GFOS bringt über 37 Jahre Erfahrung
in der Fertigungs-IT ein – mit
BDE, MDE, Feinplanung, Instandhaltung,
Prozessdatenerfassung
und Energiemanagement. Quality
Miners ergänzt diese Expertise mit
über 40 Jahren CAQ-Kompetenz in
Bereichen wie Prüfplanung, SPC,
Reklamationsmanagement, Vernetzung
von Messgeräten und Prüfmittelmanagement.
Das Ergebnis:
eine umfassende, technisch sauber
verzahnte Systemlandschaft
mit minimalen funktionalen Überschneidungen.
„Unternehmen sind heute mehr
denn je auf Lösungen angewiesen,
die sich funktional ergänzen
und gleichzeitig wertvolle Synergien
ermöglichen“, sagt Dominik Schäfer,
Bereichsleiter Smart Manufacturing
bei GFOS. „Genau hier setzt unsere
Partnerschaft an: Eine ERP-Anbindung,
zwei Spezialsysteme und ein
gemeinsamer genutzter Datenraum.“
Weniger Projektlast –
mehr Wirkung:
Im Fokus stehen Unternehmen,
die bereits über ein ERP-System
verfügen – oft auch SAP –, aber
an der Schwelle zur Digitalisierung
ihrer Produktions- und Qualitätsprozesse
stehen.
Statt zwei separate Projekte für
MES und CAQ zu planen, bietet
die Kooperation eine durchdachte,
integrierbare Lösung. Die Systeme
kommunizieren über vorkonfigurierte
und standardisierte REST-Schnittstellen
und greifen auf eine gemeinsame
Datenbasis zu – für Stücklisten,
Aufträge, Prüfpläne, Maschinenzustände
und vieles mehr. Die
ERP-Integration erfolgt nur noch
einmalig, wodurch Projektaufwand,
Schnittstellenrisiken und Wartungskosten
deutlich sinken.
„Unsere Lösung ist keine technische
Spielerei, sondern ein strategisches
Angebot an all jene Unternehmen,
die auf dem Weg zu Operational
Excellence keine Zeit für
doppelte Projekte haben. MES und
CAQ müssen heute nicht mehr abgeschnitten
in ihren Bereichen funktionieren
- sie müssen zusammenspielen.“,
erklärt Jonas Voss, Mitglied
der Geschäftsleitung bei Quality
Miners.
Im Zielbild vereint:
• Qualität entsteht im Prozess –
nicht erst bei der Kontrolle
• IT-Landschaften bleiben
schlank und wartbar
• Datenbasierte Entscheidungen
werden Realität – in Produktion
und Qualität
• Die Architektur ist modular
erweiterbar und SAPkompatibel
Die Kooperation adressiert Fertigungsunternehmen
mit hohen Anforderungen
an Rückverfolgbarkeit,
Normkonformität (z. B. ISO 9001,
ISO 13485, IATF 16949) und digital
vernetzte Prozesse. Branchen
wie Medizintechnik, Automotive,
Maschinenbau und Elektronikfertigung
stehen dabei besonders im
Fokus. ◄
Quality Miners GmbH
info@quality-miners.de
https://quality-miners.de
QM.CAQ und GFOS im Zusammenspiel. Die Funktionen sind modular einsetzbar und nutzen denselben Datenraum.
Bilder © GFOS mbH / Quality Miners GmbH
90 PC & Industrie 12/2025
Software/Tools/Kits
Der strategische Imperativ
für die moderne Industrie
In der heutigen Fertigungslandschaft
hat sich Qualität von einem
Kontrollpunkt zur Grundlage des
Geschäftserfolgs entwickelt. Angesichts
steigender Verbrauchererwartungen
und komplexer Lieferketten
stehen Hersteller vor der Herausforderung,
Qualität in der Organisations-DNA
zu verankern und die
digitale Transformation zu meistern.
Die Antwort liegt im Zusammenspiel
von Führung und Technologie.
Der jährliche Bericht zum Stand
der intelligenten Fertigung von Rockwell
Automation zeigt, dass „verbesserte
Qualität“ das wichtigste
Ergebnis bleibt, das Hersteller von
Smart Manufacturing-Technologien
erwarten. Qualität ist zu einem strategischen
Imperativ geworden, der
operativen Erfolg vorantreibt, die
Markenreputation schützt und langfristige
Rentabilität sichert.
Stand 320, Halle 3C
Rockwell Automation
www.rockwellautomation.com
Die Kosten von Qualitätsmängeln
gehen weit über Produktionsverzögerungen
hinaus. Hersteller sehen
sich enormen finanziellen, reputationsbezogenen
und operativen Konsequenzen
gegenüber. Qualitätsexzellenz
erfordert mehr als traditionelle
Compliance-orientierte Ansätze.
Von Compliance zur Kultur
Führende Organisationen erkennen,
dass wahre Exzellenz einen
grundlegenden Kulturwandel
erfordert – weg von reinen Abhak-
Übungen hin zu einer Kultur der
konti nuierlichen Verbesserung.
Smart Manufacturing-Technologien,
insbesondere digitale Qualitätsmanagementsysteme
(QMS),
spielen eine entscheidende Rolle.
Cloud-basierte Plattformen wie
Plex, by Rockwell Automation, liefern
Echtzeitdaten und umsetzbare
Erkenntnisse, um potenzielle Qualitätsprobleme
zu identifizieren und
zu beheben, bevor sie eskalieren.
Technologie allein kann die Transformation
jedoch nicht vorantreiben;
strategische Führung ist unerlässlich,
um Qualität zur Verantwortung
aller zu machen.
Exzellenz vorleben
Führungskräfte spielen eine zentrale
Rolle, indem sie Exzellenz vorleben,
messbare Ziele setzen und
offene Kommunikation fördern. Sie
befähigen ihre Teams, den Fortschritt
bei Qualitätszielen in Echtzeit
zu verfolgen und dabei traditionelle
Organisationssilos aufzubrechen.
Ein Lebensmittelhersteller, der
ein QMS-System wie Plex implementiert,
kann beispielsweise durch
Echtzeitüberwachung, automatisierte
Fehler erkennung und prädiktive
Analysen Abfall reduzieren,
Rückrufe minimieren und Compliance
aufrechterhalten. Diese Transparenz
verbessert die Effizienz und
baut Kundenvertrauen auf.
Vier Strategien für eine
qualitätsorientierte Kultur
Hersteller können vier Schlüsselstrategien
anwenden:
• Erstens muss die Führung klare
Qualitätsziele definieren, die mit
den Unternehmenszielen übereinstimmen,
wie etwa die Reduzierung
der Fehlerquote um 20 Prozent
innerhalb eines Jahres.
• Zweitens müssen Organisationen
in Schulung und Befähigung
investieren, da die Effektivität
von Technologie von den
Menschen abhängt, die sie nutzen,
und intuitive Plattformen
datengestützte Entscheidungen
ermöglichen sollten.
• Drittens ist abteilungsübergreifende
Zusammenarbeit entscheidend;
integrierte Fertigungsplattformen
wie Plex erleichtern die
Kommunikation und ermöglichen
ganzheitliches Qualitätsmanagement,
sodass Teams über vernetzte
Systeme proaktiv handeln
können.
• Schließlich müssen Organisationen
kontinuierliche Verbesserung
ermöglichen, indem moderne
Smart Manufacturing-Lösungen
transparente Feedback-Schleifen
etablieren, die proaktive Prozessevaluierung
und Mitarbeiterengagement
fördern.
Der Weg nach vorne
Unternehmen, die Technologie
nutzen, um Qualitätskulturen aufzubauen,
werden die Branche anführen.
Durch die Kombination starker
Führung mit geeigneten Technologielösungen
können Hersteller das
Qualitätsmanagement in einen strategischen
Vorteil verwandeln, der
sie im Wettbewerb differenziert. ◄
Rockwell Automation präsentiert die Zukunft
der industriellen Fertigung auf der SPS 2025
© Rockwell Automation
Unter dem Motto „Gestaltung der Zukunft von Industriebetrieben“
zeigt das Unternehmen, wie Hersteller ihre Produktionsprozesse
durch die nahtlose Integration von Design, Betrieb und Instandhaltung
optimieren können.
„Hersteller in der DACH-Region setzen zunehmend auf intelligente
Technologien, um wettbewerbsfähig zu bleiben“, so Vincenzo
Monaco, Managing Director DACH bei Rockwell Automation. „Auf
der SPS 2025 zeigen wir, wie digitale Zwillinge, KI-gestützte Abläufe
und I/O-Plattformen der nächsten Generation ein schnelleres, intelligenteres
und widerstandsfähigeres Maschinendesign ermöglichen.“
PC & Industrie 12/2025 91
Software/Tools/Kits
Cloud-Native, Container und Kubernetes
besser verstehen
Cloud-Native, Container und Kubernetes sind außerhalb der IT-Welt eher abstrakte Themen, die für
Unternehmen jedoch strategisch immer wichtiger werden, um die Infrastruktur wettbewerbsfähig zu machen.
Potenzial der Cloud ausschöpfen. Der Cloud-
Native-Ansatz bietet Flexibilität, Ausfallsicherheit,
Kosteneffizienz und Geschwindigkeit, die
es Unternehmen erleichtern, ihre Prozesse zu
skalieren und zu optimieren und gleichzeitig den
Betriebsaufwand zu minimieren. Außerdem können
Unternehmen auf diese Weise dafür sorgen,
dass sie in einer schnelllebigen digitalen Landschaft
wettbewerbsfähig bleiben.
Autor:
Sebastian Scheele
Gründer und CEO
Kubermatic
www.kubermatic.com/
Der wirtschaftliche Erfolg von Unternehmen
hängt heute in immer stärkerem Maße von den
Anwendungen ab, die auf deren IT- Infrastruktur
ausgeführt werden. In vielen Unternehmen
sind außerhalb eines engeren Zirkels in der IT-
Abteilung aktuelle hierbei relevante Themen
wie Cloud-Native, Container und Kubernetes
noch ein Buch mit sieben Siegeln. Cloud-Native
gilt jedoch als Gebot der Stunde und Cloud-
Computing- Umgebungen basieren zunehmend
auf Containern, die mit Kubernetes orchestriert
und automatisiert werden. Diese Ansätze und
entsprechenden Technologien haben sich längst
aus der Nische herausentwickelt und sind zum
Rückgrat des digitalisierten Geschäftsbetriebs
moderner Unternehmen avanciert.
Cloud-Native
Cloud-Native schöpft das volle Potenzial der
Cloud aus. Es ist eine Methode zum Erstellen
und Ausführen von Anwendungen, die die Vorteile
des Cloud-Computing-Modells voll ausnutzt.
Der Schwerpunkt liegt auf Skalierbarkeit,
Flexibilität, Geschwindigkeit und Automatisierung.
Einfach ausgedrückt bedeutet Cloud-
Native, dass Anwendungen speziell für die Cloud
entwickelt wurden. Anstatt alte Anwendungen
einfach auf Cloud-Server zu verschieben („Lift
and Shift“), werden Cloud-native Anwendungen
von Grund auf so konzipiert, dass sie das volle
Container
sind eines der Hauptmerkmale von Cloud-
Native, aber auch Microservices, dynamische
Orchestrierung, DevOps & CI/CD sowie Skalierbarkeit
und Ausfallsicherheit. Microservices
bedeuten, dass Anwendungen in kleinere, unabhängige
Dienste aufgeteilt werden, die über
APIs kommunizieren. Dynamische Orchestrierung
bedeutet, dass Tools wie Kubernetes die
Bereitstellung, Skalierung und Wiederherstellung
von Containern oder Microservices automatisch
verwalten. DevOps und CI/CD-Pipelines
(Continuous Integration und Continuous
Delivery) sorgen wiederum für schnelle, automatisierte
Updates und Tests. Cloud-Native steht
aber auch für Skalierbarkeit und Ausfallsicherheit,
sodass Anwendungen automatisch hochund
heruntergefahren werden und sich bei Ausfällen
selbst wiederherstellen können.
Innovation und Ökosystemintegration
Der Cloud-Native-Ansatz unterstützt zudem
Innovation und Ökosystemintegration sowie
eine bessere Überwachung und Einblicke durch
92 PC & Industrie 12/2025
Software/Tools/Kits
Metriken und Analysen. Eine effizient verwaltete
Infrastruktur und automatische Updates reduzieren
den Betriebsaufwand. Unternehmen profitieren
ebenso von einer globalen Reichweite und
Verfügbarkeit für die weltweite Verteilung von
Anwendungen, die sich in mehreren Regionen
bereitstellen lassen, wodurch die Einhaltung
lokaler Vorschriften gewährleistet und Latenzen
minimiert werden.
Container für den
modernen Anwendungsbetrieb
In der heutigen wettbewerbsorientierten Landschaft
stehen Unternehmen in einem Wettlauf,
um agilere Cloud-native Systeme aufzubauen,
die dynamische Bereitstellungsmodelle für ihre
Anwendungen und Dienste unterstützen. Container
sind ein entscheidender Baustein für dieses
neue Modell, da sie leichtgewichtig, plattformübergreifend
portabel und leicht skalierbar
sind. Ein Container bietet die Möglichkeit, Software,
z. B. eine Anwendung oder einen Dienst,
so zu verpacken, dass sie auf einem Computer
gespeichert oder ausgeführt werden kann.
Container nutzen die Betriebssystemvirtualisierung
ähnlich wie die Hardwarevirtualisierung.
Allerdings stützen sich Container auf die
Kernel-Funktionen des Host-Betriebssystems
und benötigen keine Hardware-Unterstützung.
Anwendungsbeispiel
Mit Containern können Entwickler ihre Anwendungen
so verpacken, dass sie in verschiedenen
Umgebungen eingesetzt werden können.
So kann beispielsweise ein Java-Entwickler
seine Anwendung auf einem älteren CentOS
6-Betriebssystem entwickeln, während die Software
auf dem neueren CentOS 7 läuft. Derselbe
Entwickler könnte auch Container verwenden,
um seine Anwendung in einer anderen Umgebung
auszuliefern.
Eine Möglichkeit, sich einen Container vorzustellen,
ist die eines portablen, autarken, ausführbaren
Pakets, das alle erforderlichen Abhängigkeiten
enthält, einschließlich Code, Laufzeit,
Systemtools und Bibliotheken. Container können
von einer Computerumgebung in eine andere
verschoben werden, etwa von Entwicklungszu
Test- oder Produktionssystemen, ohne dass
Konflikte mit anderen Softwareversionen oder
Inkompatibilitäten mit gemeinsam genutzten Bibliotheken
zu befürchten sind.
Kubernetes für die Container-
Orchestrierung und -Automatisierung
Eine Anwendung kann aus einigen wenigen
Containern bis hin zu Hunderten von Containern
bestehen. Anstatt Container manuell zu
verwalten, nutzen Entwickler die Orchestrierung,
um alle mit der Ausführung von Containern
verbundenen Aufgaben zu erledigen. Die
Orchest rierung übernimmt die Konfiguration,
Bereitstellung und den Einsatz von Containern,
die Termin planung und die Zuweisung von Ressourcen.
Weitere Aufgaben sind die Verwaltung
der Containerverfügbarkeit, der Lastausgleich,
die Weiterleitung des Datenverkehrs an
Container sowie die Sicherheit.
Kubernetes als De-facto-Standard
Es gibt mehrere Lösungen für die Orchestrierung
von Containern. In den letzten Jahren hat
sich aber eindeutig Kubernetes zum De-facto-
Standard für die Bereitstellung und Orchestrierung
von containerisierten Anwendungen entwickelt.
Kubernetes wurde ursprünglich bei Google entwickelt
und 2014 als Open-Source-Lösung veröffentlicht.
Aufbauend auf Googles langjähriger
Erfahrung mit der Ausführung von Container-
Workloads in großem Maßstab macht es alles,
was mit der Bereitstellung und Verwaltung von
Containern zu tun hat, einfacher und sicherer.
Vor allem dynamische, agile Unternehmen
erkennen den Wert von Kubernetes, um nicht
nur die heutigen containerisierten Anwendungen
zu verwalten, sondern alle Komponenten einer
vielfältigen, modernen Infra struktur. Kubernetes,
auch als K8s abgekürzt, spielt hier eine
bedeutende Rolle als hochentwickeltes Tool zur
Orchestrierung aller Anwendungen, mit automatischer
Bereitstellung und Kontrolle. Dies gilt unabhängig
davon, ob Unternehmen Public Clouds,
On-Prem- oder Edge-Infrastrukturen sowie eine
beliebige Kombination dieser Systeme nutzen.
Kubernetes ist so etwas wie der Verteilungsmanager
für Workloads in einem Cluster und passt
automatisch die dynamischen Netzwerkanforderungen
für alle Container an. Es verwaltet auch
die Zuweisung von Speicher und persistenten
Volumes und automatisiert die Skalierung, um
maximale Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit zu
gewährleisten.
Vorteile von Kubernetes
Kubernetes setzte sich aufgrund seiner
Skalier barkeit, seines Open-Source-Modells,
seines Cloud-agnostischen Ansatzes und seines
Ökosystems durch. Die Plattform wurde von
Anfang an für die Verwaltung von Containern in
großem Maßstab entwickelt. Sein Communityorientierter
Ansatz erleichterte Entwicklern die
Mitwirkung und Erweiterung. Im Laufe der Zeit
ist ein umfangreiches Ökosystem an unterstützenden
Tools entstanden. Kubernetes ent wickelt
sich rasant weiter und wird ständig aktualisiert,
um seine Benutzerfreundlichkeit, Sicherheit und
Leistung zu verbessern. Neue Funktionen wie
Serverless, erweiterte Netzwerkfunktionen mit
Service Mesh und fortschrittlichere Speicherlösungen
sind in Vorbereitung, um Kubernetes für
moderne Anwendungen noch leistungs fähiger
zu machen.
Strategische IT-Themen
für die Managementetage
Cloud-Native, Container und Kubernetes sind
Themen, die für Unternehmen strategisch von
immer größerer Bedeutung werden. Es sind
Ansätze und Technologien, die auch in der
Managementetage immer häufiger auf der Tagesordnung
stehen und ein gewisses Basiswissen
erfordern. Für die Unternehmensführung geht
es dabei nicht darum, komplexe IT- Thematik bis
ins Detail zu verstehen. Worum es aber geht,
ist, die geschäftlichen Vorteile dieser und anderer
moderner Technologien zu verstehen, um
die Infrastruktur als Rückgrat der Geschäftsumgebung
in einem dynamischen Umfeld wettbewerbsfähiger
zu machen.
Wer schreibt:
Kubermatic ist ein führender Anbieter von
Cloud-nativen Enterprise-Lösungen und ermöglicht
es Unternehmen und Dienstleistern,
den Kubernetes-Betrieb in Hybrid- und Edge-
Umgebungen zu automatisieren, die alle auf
einer transparenten Open-Source-Basis aufgebaut
sind. Mit seiner Kubermatic Kubernetes
Platform für Containermanagement bietet das
Unternehmen eine skalierbare, effiziente und vollständig
automatisierte Container-Infrastruktur,
die in jeder Umgebung funktioniert. ◄
PC & Industrie 12/2025 93
Software/Tools/Kits
Lückenlose Nachverfolgung von Änderungen
in Maschinensteuerungssoftware
Ein Überblick über die Möglichkeiten, mittels Audit trail gesetzliche und regulatorische Vorgaben zu erfüllen
und Änderungen an Systemen nachvollziehbar zu speichern.
Der Artikel schafft einen Überblick
darüber, was ein Audit trail ist und
welche Vorteile und Herausforderungen
damit einhergehen. Ein kurzer
Exkurs vertieft das Thema Audit
trail im Medizintechnik-Bereich und
deren besondere Anforderungen.
Zum Abschluss wird das Audit trail
Modul von Photonic Elements kurz
vorgestellt.
Autor:
Benjamin Ipp
Pulsar Photonics GmbH
www.pulsar-photonics.de
Was definiert den Begriff
Audit trail?
Ein Audit trail ist eine systematische,
chronologische Aufzeichnung
von Aktivitäten und Ereignissen
in einem Informations system
(z. B. einer Lasermaschinensteuerung).
Diese Aufzeichnungen dokumentieren,
wer was wann und wo
in einem System geändert oder
gelöscht hat. Dabei können die Aktivitäten
sowohl menschliche Interaktionen
als auch automatisierte Prozesse
umfassen. Das Ziel eines Audit
trails ist es, Transparenz zu schaffen,
Sicherheit zu gewährleisten und im
Falle von Unregel mäßigkeiten oder
Cyberangriffen eine Rückverfolgung
zu ermöglichen.
Was sind die
wesentlichen Bestandteile
eines Audit trails?
Audit trails bestehen aus individuellen
Einträgen zur Nachverfolgung
einzelner Aktivitäten und
Ereignisse. Ein typischer Eintrag
sollte mindestens die folgenden
Elemente beinhalten:
• Zeitstempel: Jeder Eintrag
wird mit einem exakten Datum
und einer Uhrzeit versehen.
• Benutzerinformationen:
Angaben über den Benutzer
oder das System, das die
Aktion durchgeführt hat.
• Aktion: Beschreibung der
durchgeführten Aktion, wie
z. B. das Erstellen, Ändern oder
Löschen von Daten.
• Betroffene Daten/Attribute:
Details über die Daten oder
Ressourcen, die von der Aktion
betroffen sind.
• Ergebnis der Aktion:
Information darüber, ob die
Aktion erfolgreich war oder
nicht.
Wo finden Audit trails
Anwendung?
Nachfolgend werden beispielhaft
Bereiche aufgeführt, in denen
Audit trails eine zentrale Rolle spielen
und nicht mehr wegzudenken
sind. Generell kann das Thema
Audit trail in jeder Industriesparte
von Bedeutung sein.
• Finanzwesen: In Banken und
Versicherungen sind Audit
trails essentiell, um gesetzliche
Anforderungen zu erfüllen und
Betrug zu verhindern.
• Gesundheitswesen: Hier
dienen sie der Sicherstellung
der Datenintegrität und der
Nachverfolgbarkeit von
Patientendaten.
• IT-Sicherheit: Bei
Cyberangriffen oder Datenlecks
ermöglichen Audit trails
eine schnelle Reaktion und
Aufklärung.
• Compliance: Unternehmen
nutzen Audit trails, um die
Einhaltung gesetzlicher
Vorschriften und interner
Richtlinien zu dokumentieren.
Welche Rolle spielen Audit
trails in der Medizintechnik?
Die US-amerikanische Food and
Drug Administration (FDA) spielt eine
entscheidende Rolle bei der Überwachung
und Regulierung von Lebensmitteln,
Arzneimitteln und Medizinprodukten.
Ein zentraler Bestandteil
ihrer Regulierungsrichtlinien ist der
Einsatz von Audit trails, um die Integrität
und Nachvollziehbarkeit von
Daten sicherzustellen. Im Folgenden
wird erläutert, wie Audit trails in der
Arbeit der FDA integriert sind und
welche Anforderungen Unternehmen
erfüllen müssen.
Die FDA stellt spezifische Anforderungen
an Audit trails, insbesondere
im Rahmen der Vorschriften
21 CFR Part 11, die elektronische
Aufzeichnungen und elektronische
Signaturen betreffen. Diese Anforderungen
sind darauf ausgerichtet,
die Authentizität, Integrität und
Vertraulichkeit von elektronischen
Daten sicherzustellen. Zu den wichtigsten
Punkten gehören:
• Unveränderlichkeit der
Daten: Die FDA verlangt, dass
Audit trails so gestaltet sind,
dass sie nach ihrer Erstellung
nicht geändert werden können.
Dies stellt sicher, dass die
Daten authentisch und
vertrauenswürdig bleiben.
• Lückenlose Protokollierung:
Alle relevanten Aktivitäten,
die elektronische Daten
beeinflussen, müssen
lückenlos protokolliert werden.
Dies umfasst die Erstellung,
Änderung und Löschung von
Daten.
• Zugriffskontrollen: Nur
autorisierte Personen dürfen
Änderungen an den Daten
vornehmen. Der Audit trail muss
dokumentieren, wer welche
Änderungen vorgenommen hat.
• Datenintegrität: Audit trails
müssen sicherstellen, dass die
Daten vollständig und genau
sind. Jegliche Anomalien oder
Inkonsistenzen müssen sofort
erkannt und dokumentiert
werden.
• Verfügbarkeit der Daten: Die
gespeicherten Audit trail-Daten
müssen für Inspektionen und
Prüfungen jederzeit zugänglich
sein.
94 PC & Industrie 12/2025
Ansicht der Änderungen, die durch das Audit trail Modul in der Maschinensteuerungssoftware Photonic Elements von Pulsar Photonics erfasst wurden.
© Pulsar Photonics GmbH.
Wo liegen die Vorteile und
Herausforderungen eines
Audit trails?
Audit trails erhöhen die Transparenz
und schaffen Klarheit über alle
in einer Software durchgeführten
Aktivitäten. Durch die lückenlose
Dokumentation können unautorisierte
Zugriffe und Veränderungen
schnell erkannt und zurückverfolgt
werden. Auch wird die Nachvollziehbarkeit
dadurch erhöht, da auf
Basis der Aufzeichnungen detaillierte
Analysen durchgeführt werden
können. Ein wichtiger Aspekt
ist die Compliance. Unternehmen
können mittels Audit trails gesetzliche
und regulatorische Anforderungen
erfüllen.
Herausfordernd bei einem Audit
trail ist die Speicherung der Daten.
Durch die kontinuierliche Erfassung
aller Aktivitäten werden schnell große
Datenmengen erzeugt. Hier muss
auf eine effiziente Art der Speicherung
geachtet werden.
Eine weitere große Herausforderung
ist die Speicherung von personenbezogenen
Daten. In der europäischen
Union regelt die DSGVO
(Datenschutz-Grundverordnung)
den Schutz personenbezogener
Daten und die Privatsphäre. Diese
Verordnung steht im Gegensatz
zu der Aufgabe eines Audit trails.
Auf der einen Seite (DSGVO) dürfen
personenbezogene Daten nicht
ohne Rechtsgrundlage verarbeitet
und gespeichert werden, auf der
anderen Seite (Audit trail) steht die
Anforderung, Änderungen dediziert
einer Person zuordnen zu können.
Beispiel Pulsar Photonics:
Audit trail in der Maschinensteuerungssoftware
Photonic Elements (PE)
Für seine Maschinensteuerungssoftware
PE hat Pulsar Photonics
ein Audit trail Modul entwickelt, dass
seine Kunden bei Bedarf einsetzen
können. Das Audit trail Modul protokolliert
alle Änderungen, die in den
Einstellungen und Prozessschritten
vorgenommen werden, in einer
verschlüsselten Datenbank. Dazu
werden alle oben beschriebenen
Elemente (Zeitstempel, Benutzerinformationen,
Aktion, betroffene
Daten) erfasst. Weiterhin umfasst
das Modul eine grafische Oberfläche
zur Nachverfolgung und Analyse
von Änderungen. Berechtigte
Rollen oder User können so Änderungen
einfach und schnell nachvollziehen
ohne PE verlassen zu
müssen.
Überwachung
der Änderungen
Die Überwachung der Änderungen
in Photonic Elements betrifft die folgenden
Bereiche:
• Maschinenparameter für die
generelle Konfiguration: Darunter
fallen Einstellungen zur Verbindung
der Software mit unterschiedlichen
Hardware-Komponenten
(Beispiel: IP-Adresse
und Port). Weiterhin gehören zu
diesem Bereich Einstellungen zu
Benutzer-Berechtigungen und wie
die grafische Benutzeroberfläche
in Abhängigkeit dieser Berechtigungen
aufgebaut ist.
• Prozess-Parameter: In Photonic
Elements lassen sich dynamisch
Prozessschritte in einem Prozess-
Editor anlegen, um unterschiedliche
Bearbeitungsschritte auf der
Lasermaschine auszuführen. Jeder
Prozess-Schritt hat dabei eigene
Einstellungen. Die Gesamtmenge
dieser Einstellungen wird ebenfalls
im Audit trail erfasst.
• Einstellungen, die zur Laufzeit
automatisch gespeichert werden:
Bestimmte Einstellungen,
wie z. B. die Belichtungszeit der
Mikroskop-Kamera, können ohne
Zugriff auf die Maschinenparameter
jederzeit von jedem Benutzer
angepasst werden. Damit
der Zustand der Software nach
Neustart wieder derselbe ist, werden
diese Parameter automatisch
im Hintergrund gespeichert und
ebenfalls automatisch wiederhergestellt.
Grundsätzlich sind diese
Parameter unkritisch, sie werden
dennoch der Vollständigkeit halber,
miterfasst.
• Lasereinstellungen: Diese gehören
zu den komplexesten Einstellungen,
weshalb Photonic Elements
die Verwaltung von sog. “Laser-
Profilen” erlaubt. In einem Laser-
Profil wird ein Parameter-Satz zur
Ansteuerung des Lasers (mit Parametern
wie z. B. Laserleistung,
Trigger-Modus und Repetitionsrate)
mit einem Namen gespeichert,
um diese Parameter später
anhand des Namens wieder
am Laser zu setzen.
Übersichtliche Darstellung
Die Darstellung der jeweiligen
Parameter-Änderungen erfolgt in
Photonic Elements übersichtlich
in einer zweigeteilten Übersicht.
Auf der linken Seite wird in Tabellenform
zeilenweise eine Aktion
beschrieben, die ein Benutzer ausgeführt
hat und die zur Änderung
eines oder mehrerer Parameter
geführt hat. Auf der rechten Seite
werden zu jeder Aktion die betroffenen
Werte angezeigt. Wichtig ist
dabei, bei jedem Parameter auf die
Lesbarkeit zu achten: der originale
Anzeigename inkl. Einheit ist stets
mit aufgeführt.
Vorgänge, die mit Parameteränderungen
einhergehen, können
mitunter sehr große Datenmengen
erzeugen. Die Ausführung bestimmter
Aktionen im CAD/CAM Modul
können beliebig viele Geometrie-
Objekte betreffen, oder auch neue
Objekte generieren. Auch diese
Daten müssen bei dem Audit trail
protokolliert werden. ◄
PC & Industrie 12/2025 95
Software/Tools/Kits
Obsoleszenz-Management
in der Elektronikindustrie
Proaktiv handeln statt teuer überrascht werden
„Die richtige Organisation
im Unternehmen
für das Obsoleszenz-
Management ist eine
unabdingbare Voraussetzung
für eine hohe
Kunden zufriedenheit.“
Ernst Kranert, KRANERT-Consulting
Bereits in der Entwicklungsphase entscheidet
sich, wie robust ein Produkt gegenüber Abkündigungen
ist. Daher ist es essenziell, jede interne
Artikelnummer mit mehreren Herstellerteilenummern
zu verknüpfen, um flexibel zu bleiben. Für
alle eingesetzten Komponenten sollten zudem
von Beginn an Alternativen mit möglichst langer
prognostizierter Lebensdauer definiert sein.
Der neue Bay-2 Web Client bietet mit seinem Obsolescence Management eine zentrale,
browserbasierte Plattform zur frühzeitigen Erkennung von Bauteilrisiken.
In der Elektronikindustrie gehören abgekündigte
oder veraltete Bauteile zum Alltag – die entscheidende
Frage ist nur, ob Unternehmen davon
überrascht werden oder vorbereitet sind. Ein professionell
aufgestelltes Obsoleszenz-Management
schützt nicht nur vor Produktionsstopps,
sondern sichert langfristig Wettbewerbsfähigkeit,
Planungs sicherheit und Kundenzufriedenheit.
Dabei sind Softwarelösungen, eine klare Organisation
sowie abteilungsübergreifende Zusammenarbeit
die Schlüsselfaktoren.
Bay-Soft GmbH
www.bay-soft.de
Vorausschau statt Krisenmodus
Obsolet gewordene Komponenten können
Lieferketten ins Wanken bringen und Projekte
zum Stillstand bringen. Ob beim Rüsten der
Maschine oder beim Kundenversprechen –
fehlt ein Bauteil, wird es teuer. Doch statt erst
im Krisenmodus zu reagieren, sollte das Ziel
sein, Risiken frühzeitig zu erkennen und Alternativen
zu planen.
Dazu gehört, dass Bauteile und Komponenten
systematisch auf Lebensdauer und Verfügbarkeit
überwacht werden. End-of-Life-Mitteilungen
(EOL) von Herstellern sind oft der erste
Hinweis auf Handlungsbedarf. Wer hier rechtzeitig
informiert ist, kann handeln – etwa Alternativen
evaluieren, Redesigns anstoßen oder
gezielt bevorraten.
Digitale Tools als
Schlüssel zur Transparenz
Moderne Softwarelösungen wie das PDM-/
PLM-System Bay-2 PDM von Bay-Soft unterstützen
diesen proaktiven Ansatz. Über API-
Schnittstellen zu Datenbanken wie Silicon Expert,
Z2Data, IHS Accuris oder Nexar werden aktuelle
Informationen über den Lifecycle, Second-
Source-Möglichkeiten und Marktsituation automatisiert
ins System importiert – idealerweise
in Echtzeit oder über nächtliche Synchronisation.
So können Entwickler bereits bei der Auswahl
der Komponenten sicherstellen, dass diese
zukunftsfähig sind.
„Availability Check“
Auch für bestehende Produkte gilt: Nur mit
professionellen Tools lässt sich Obsoleszenz-
Management sinnvoll in Einkaufs-, Entwicklungs-
und Produktionsprozesse integrieren.
Bay-2 PDM bietet automatisierte Funktionen
wie den „Availability Check“, der frühzeitig auf
drohende EOLs oder kritische Lagerbestände
hinweist. Mit der Funktion „Teileverwendung“
lässt sich auf einen Blick erkennen, in welchen
Stücklisten ein betroffenes Bauteil verbaut ist.
Die integrierte Alternativensuche hilft dabei, automatisch
gleichwertige Komponenten zu identifizieren
und ins System zu übernehmen.
Klassische Prozessorganisation mit Silos und abgegrenzten Zuständigkeitsbereichen
96 PC & Industrie 12/2025
Software/Tools/Kits
Diese Automatisierung schafft nicht nur Transparenz,
sondern ermöglicht fundierte, schnelle
Entscheidungen – beispielsweise über Last
Time Buys, Redesigns oder Second-Sourcing-
Strategien.
Zusammenarbeit statt Silodenken
Ein oft unterschätzter Erfolgsfaktor ist die Organisation:
In vielen Unternehmen erfolgt die Bearbeitung
von Product Change Notifications (PCNs)
in klassischen Abteilungs-Silos – mit der Folge,
dass Informationen verspätet ankommen, Entscheidungswege
lang sind und Kunden häufig
unzureichend eingebunden werden.
Moderne Unternehmen setzen daher auf agile,
interdisziplinäre Teams, in denen Einkauf, Entwicklung,
Qualitätsmanagement, Produktion
und Vertrieb eng zusammenarbeiten. Ein regelmäßiger
Jour Fixe mit Teilnahmepflicht sorgt für
verlässliche Kommunikation und gemeinsame
Entscheidungen. Ob Redesign, Endbevorratung
„Ohne automatisierte
Prozesse wird
Obsoleszenz schnell
zur Dauerbaustelle –
smarte Tools machen
den Unterschied.“
Helmut Krautwurm, Bay-Soft GmbH
oder Alternativlösung – Maßnahmen werden im
Team abgestimmt, dokumentiert und mit klaren
Zuständigkeiten und Terminen versehen.
Bay-2 PDM unterstützt diesen Prozess, indem
alle relevanten Informationen zentral bereitgestellt
werden und alle Beteiligten parallel handlungsfähig
sind.
Schnell und gezielt reagieren
Wenn es ernst wird: Selbst bei guter Planung
lassen sich nicht alle Abkündigungen vermeiden.
Dann zählt die Reaktionsgeschwindigkeit. Eine
ausgereifte Datenbasis ermöglicht es, betroffene
Produkte schnell zu identifizieren, Alternativen
zu prüfen oder notwendige Last Time
Buys zu planen. Die einzulagernden Mengen
lassen sich auf Basis von Planzahlen, Lagerbeständen
und Produktionszielen berechnen –
idealerweise gestützt durch automatisierte Auswertungen
der PDM/PLM-Software.
Auch hier zeigt sich: Manuelle Prozesse stoßen
an Grenzen. Wer automatisiert auf kritische Veränderungen
reagieren kann, bleibt lieferfähig –
und bewahrt Kundenbeziehungen vor vermeidbaren
Schäden.
Fazit
Planung, Transparenz und Teamarbeit als
Wettbewerbsvorteil: Ein strategisch aufgesetztes
Obsoleszenz-Management ist heute
kein optionales Add-on mehr, sondern integraler
Agile Projektorganisation, in der alle Aufgabenb
ereiche vertreten sind, die über ihre aufgabenbezogene
Teamorganisation sicherstellt, dass alle
Aufgabenbereiche gleich gut informiert sind und
parallel tätig werden können.
Bestandteil einer zukunftssicheren Produktionsstrategie.
Frühzeitige Planung bereits in der
Designphase, automatisiertes Monitoring durch
spezialisierte Tools und eine abteilungsübergreifende
Organisation sind die Grundpfeiler eines
erfolgreichen Ansatzes.
Nur wer Risiken frühzeitig erkennt, Alternativen
definiert und übergreifend agiert, sichert nicht
nur den eigenen Produktionsbetrieb – sondern
auch das Vertrauen seiner Kunden. ◄
Offene Architektur für unbegrenzte HMI-Möglichkeiten
Neue Features VisiWin
Inosoft setzt mit seiner HMI-
Software konsequent auf offene
Lösungen sowie die Verwendung
von Standards und bieten durch
die vollkommen offene Architektur
unbegrenzte HMI-Möglichkeiten.
Auf unzählige parametrierbare Systemfunktionen
müssen Maschinenbauer
dennoch nicht verzichten.
Die HMI-Software wird stetig
weiterentwickelt und perfektioniert
– VisiWin wächst auch im Dialog
mit Kunden: Anforderungen und
gute Ideen aus der Praxis werden
gerne aufgenommen und in
VisiWin implementiert.
Halle 7, Stand 481
INOSOFT GmbH
www.inosoft.com
Die in Kürze erscheinende
VisiWin Version stellt neben Optimierungen
vorhandener Funktionen
auch diverse neue Funktionen
bereit, die Besucher der
SPS auf dem Inosoft Stand 481
in Halle 7 kennenlernen können.
In mehreren Showcases können
Besucher die Features auf aktuellen
Webpanels und Industrie-
PCs namhafter Hardwarepartner
live erleben – das Engineering mit
VisiWin wird parallel an mehreren
Arbeitsplätzen demonstriert.
Usability-Optimierungen
Zu den Highlights der neuen Version
gehören diverse Usability-Optimierungen,
die die tägliche Arbeit,
etwa bei der Inbetriebnahme, spürbar
vereinfachen. Auch der Funktionsumfang
für webbasierte und
plattformunabhängige HMI- und
SCADA-Anwendungen wurde vergrößert.
So wurden die Möglichkeiten
zur grafischen Darstellung
von Maschinen- und Anlagenbildern
über animierbare SVG-Grafiken
erweitert und vereinfacht.
Neu: Sämtliche während der Produktion
protokollierten Ereignisse
können nun direkt im Webbrowser
dargestellt werden.
Kommunikationstreiber
Mit der aktuellen Version des Visi-
Win 7 Docker-Containers stehen
neben OPC UA nun auch weitere
Kommunikationstreiber für Siemens
S7, CoDeSys, Modbus und
MQTT auf Linux-basierten Geräten
zur Verfügung. Die Bereitstellung
des Client-Frameworks für
Windows-basierte Anwendungen
erfolgt jetzt über den NuGet-Paketmanager
für .NET. Dadurch ist die
parallele Nutzung verschiedener
VisiWin Versionen oder die installationsfreie
Bereitstellung von Visi-
Win Clients möglich.
Um den Einstieg in VisiWin zu
erleichtern, hat Inosoft eine Lernplattform
veröffentlicht, die wertvolle
Inhalte in Form von Kursen
und Tutorials bereitstellt. ◄
PC & Industrie 12/2025 97
Digitalisierung
Digitale Souveränität als Wettbewerbsfaktor
Digitale Souveränität beginnt mit mutigen Plattformen: IAM und CIAM als Schlüssel für Europas digitale Zukunft
• Kundenidentitäten ermöglichen personalisierte,
sichere digitale Erlebnisse – vom Login
über Self-Services bis hin zu Omnichannel-
Strategien.
Ohne souveränes Identitäts- und Zugriffsmanagement
sind Unternehmen gezwungen,
sich auf Anbieter zu verlassen, die außerhalb
des europäischen Rechtsraums agieren. Dies
birgt Risiken wie:
• Zugriff externer Behörden auf Daten, etwa
durch den US CLOUD Act.
• Abhängigkeiten von proprietären Systemen,
die Wechsel oder Integration erschweren.
• Mangelnde Transparenz hinsichtlich
Datenverarbeitung und Compliance.
Digitale Souveränität ist längst kein politisches
Schlagwort mehr, sondern ein strategischer
Erfolgsfaktor für Unternehmen in Europa.
In Zeiten wachsender Abhängigkeiten von globalen
Cloud- und Plattformanbietern erkennen
Führungskräfte, dass die Hoheit über Daten, Prozesse
und digitale Identitäten nicht nur eine Frage
der Compliance, sondern auch der Resilienz,
Innovationsfähigkeit und Wettbewerbsstärke ist.
Autor:
Sadrick Widmann
CEO
cidaas by Widas
www.cidaas.com
Kontrolle über Infrastruktur, Identität
und Innovation
Denn digitale Souveränität bedeutet mehr als
DSGVO-Checkboxen: Sie bedeutet Kontrolle über
Infrastruktur, Identität und Innovation.
• Wer nur reguliert, überlässt das Digitale anderen.
• Wer wirklich unabhängig sein will, muss eigene
Plattformen fördern und nutzen – technologisch
souverän, rechtssicher und europäisch geprägt.
IAM- und CIAM-Systeme
Denn Regeln allein schaffen keine digitalen
Angebote. Sie schaffen Rahmenbedingungen –
und sind damit nur ein Teil der Gleichung. Was
wir brauchen, ist die Kombination aus kluger
Regulierung und technologischer Umsetzung.
Wir brauchen digitale Infrastrukturen, auf die wir
uns verlassen können.
Hierbei sind IAM- und CIAM-Systeme die
zentralen Bausteine digitaler Souveränität. Sie
bilden das Rückgrat jeder digitalen Plattform:
ohne ein souveränes Identitäts- und Zugriffsmanagement
lassen sich weder sichere, noch
rechtskonforme, noch benutzerfreundliche digitale
Dienste betreiben. Wer europäische digitale
Souveränität ernst meint, kommt an souveränen
IAM-/CIAM-Lösungen nicht vorbei.
IAM und CIAM im Zentrum
Warum IAM und CIAM im Zentrum digitaler
Souveränität stehen: Digitale Identitäten sind
das Herzstück moderner Geschäftsprozesse:
• Mitarbeiteridentitäten sichern Zugriffe auf interne
Systeme, Applikationen und sensible Daten.
Herausforderungen
auf dem Weg zur digitalen Souveränität
CIOs, CISOs und IT-Leiter stehen bei der
Umsetzung digitaler Souveränität vor mehreren
Hürden:
1. Marktdominanz globaler Anbieter:
US- und chinesische Hyperscaler dominieren
den Markt. Europäische Alternativen sind oft
fragmentiert oder weniger sichtbar.
2. Regulatorische Komplexität: Vorschriften
wie DSGVO, NIS2 oder eIDAS 2.0 erfordern
fundierte Kenntnisse, um Identitätsdaten
rechtssicher zu verarbeiten.
3. Technologische Interoperabilität: Die
Herausforderung liegt weniger in fehlenden
Standards, sondern in deren konsequenter
Anwendung und Erweiterung. Souveräne
Anbieter sollten Interoperabilität, offene Schnittstellen
und Portabilität als Grundprinzip verankern
– um nahtlose Integration und Flexibilität
zu ermöglichen.
Bausteine einer
souveränen IAM- / CIAM-Lösung
Ein neutraler Ansatz zur Stärkung der digitalen
Souveränität umfasst vier strategische
Handlungsfelder:
• Souveräne Infrastrukturen nutzen:
Digitale Souveränität erfordert mehr als Datenhaltung
in Europa. Es braucht vertrauenswürdige
europäische Anbieter, die leistungsfähige
Technologien entwickeln, auf europäischen
Infrastrukturen betreiben – und dabei unsere
Rechtsnormen, Werte und Sicherheitsstandards
in der Tiefe verankern.
98 PC & Industrie 12/2025
Digitalisierung
• Compliance by Design umsetzen:
Systeme müssen regulatorische Anforderungen
wie DSGVO, eIDAS und NIS2 nativ unterstützen,
um den Audit- und Zertifizierungsaufwand
zu reduzieren.
• Offene Standards fördern:
Offene Protokolle wie OpenID Connect oder
FIDO2 erhöhen die Interoperabilität und erleichtern
den Wechsel zwischen Anbietern.
Die 8ra-Initiative: Infrastruktur
für ein souveränes Europa
Ein entscheidender Baustein für digitale Souveränität
ist der Aufbau einer europäischen,
föderierten Cloud- und Edge-Infrastruktur. Hier
setzt die 8ra-Initiative an, die im Rahmen des
EU-Programms IPCEI-CIS (Important Project of
Common European Interest – Next Generation
Cloud Infrastructure and Services) gefördert wird.
Mit Beteiligung von zwölf Mitgliedsstaaten und
rund 120 Partnern verfolgt 8ra folgende Ziele:
• Multi-Provider Cloud-Edge Continuum:
Ein föderiertes Netzwerk aus Cloud- und
Edge-Ressourcen, das europäischen Standards
genügt.
• Nachhaltige und dezentrale Infrastrukturen:
Projekte wie WindCORES zeigen, wie Rechenzentren
in erneuerbare Energien integriert
werden können.
• Innovationsprojekte für Unternehmen:
Initiativen wie IONORA für effizientes Infrastrukturmanagement
oder der European
Cloud Campus als Entwicklungsumgebung
für hyperscaler-unabhängige Applikationen.
Für IAM- und CIAM-Verantwortliche bedeutet
das: Es entsteht eine vertrauenswürdige Grundlage
für Identitätsmanagement – unter europäischer
Hoheit, rechtssicher und transparent.
Handlungsempfehlungen
für CIOs, CISOs und IT-Entscheider
Um digitale Souveränität in der Praxis zu verankern,
sollten Verantwortliche folgende Schritte
priorisieren:
1. Standortbestimmung
Wo steht Ihr Unternehmen beim Thema
digitale Souveränität? Unternehmen sollten
analysieren, wie souverän sie heute im Umgang
mit Identitäts- und Zugriffsdaten aufgestellt sind.
Es geht nicht nur um Hostingstandorte, sondern
um technologische und rechtliche Kontrolle: Welche
Systeme sind im Einsatz, wie unabhängig
oder abhängig ist man von verschiedenen Anbietern
und wo bestehen versteckte Abhängigkeiten,
die der digitalen Souveränität entgegenstehen?
2. Zielbild entwickeln
Wie sieht souveräne Digitalisierung für
Ihr Unternehmen aus? Digitale Souveränität
beginnt mit einer klaren Vorstellung davon, welche
Rolle das Unternehmen in einem eigenständigen
europäischen digitalen Ökosystem spielen
will. Dieses Zukunftsbild sollte nicht nur regulatorische
Anforderungen abdecken, sondern
Ausdruck einer unternehmerischen Vision sein
– mit dem Ziel, vertrauenswürdige, leistungsfähige
und kulturell anschlussfähige Technologien
einzusetzen.
3. Geeignete Technologien evaluieren
Lösungen mit echter Souveränität auswählen:
Bei der Auswahl neuer Plattformen wie z. B. ein
IAM- und CIAM-System sollte Souveränität ein
zentrales Entscheidungskriterium sein. Unternehmen
sollten bei der Auswahl von Technologien
nicht nur auf Compliance-Versprechen achten,
sondern auf echte Souveränität: Lösungen,
die in Europa entwickelt, betrieben und verantwortet
werden – mit offener Architektur, starker
Integration und ohne verdeckte Abhängigkeiten
von globalen Plattformanbietern.
4. Digitale Souveränität
im Unternehmen verankern
Digitale Souveränität ist kein reines IT-Thema.
Sie betrifft das ganze Unternehmen. Daher gilt
es, ein gemeinsames Verständnis für ihre Bedeutung
zu schaffen, Teams einzubinden und Kultur
wie Verantwortung über Abteilungen hinweg
zu verankern – von der strategischen Planung
bis zur operativen Umsetzung.
Digitale Souveränität als Daueraufgabe
Digitale Souveränität ist kein einmaliger
Zustand, sondern ein kontinuierlicher Prozess.
Wer heute in souveräne Identitäts- und Zugriffsmanagementlösungen
investiert, schafft nicht
nur Rechtssicherheit, sondern stärkt auch die
Basis für innovative, vertrauenswürdige digitale
Geschäftsmodelle.
Gerade IAM- und CIAM-Systeme spielen hier
eine Schlüsselrolle: Sie ermöglichen Unternehmen,
Kundendaten zu schützen, Prozesse zu
optimieren und Compliance-Anforderungen zu
erfüllen – ohne Kompromisse bei Sicherheit
oder Benutzerfreundlichkeit.
Digitale Souveränität entsteht dort, wo technologische
Leistungsfähigkeit, rechtliche Klarheit
und kulturelle Werte zusammenfinden.
Gerade im Identitätsmanagement zeigen europäische
Anbieter wie cidaas, dass es längst möglich
ist, leistungsfähige, skalierbare und vertrauenswürdige
Lösungen aus Europa für Europa
zu entwickeln. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt,
souveräne Wege zu wählen – nicht aus Pflicht,
sondern aus Überzeugung. ◄
Quellen:
• 8ra-Initiative: https://www.8ra.com/8racommunity/about-the-8ra-initiative/
• EU-Kommission: IPCEI-CIS Factsheet (2023)
• OpenID Foundation, FIDO Alliance –
Standardspezifikationen
• DSGVO, eIDAS 2.0, NIS2-Direktive –
Europäische Rechtsrahmen
Leo Rohmann /AdobeStock
PC & Industrie 12/2025 99
Digitalisierung
Digitalisierung von Prozessen in Ex-Zonen
Pepperl+Fuchs unterstützt die Digitalisierung der Prozessindustrie.
Die Digitalisierung von Prozessen
in Ex-Zonen stellt hohe Anforderungen
an den Explosionsschutz.
So müssen alle dort eingesetzten
Infrastrukturkomponenten eigensicher
oder explosionsgeschützt
konzipiert und zertifiziert sein. Die
Pepperl+Fuchs Gruppe, ein Pionier
auf dem Gebiet mobiler Endgeräte
für Gefahrenbereiche, begegnet
diesen Anforderungen mit einem
umfassenden Portfolio an zertifizierten
Lösungen, von Smartphones,
Tablets und HMI-Systemen
über eigensichere Barrieren
und Remote-I/O-Systemen bis hin
zu Ethernet-APL-Technologie und
Sensorik in Ex-Zonen.
Augmented Reality
für effizientere
Arbeitsabläufe
Um Prozesse zu digitalisieren,
bietet Augmented Reality (AR) ein
enormes Potenzial auf Device-
Ebene. Mit Hilfe der Technologie
können Informationen in Echtzeit
direkt ins Sichtfeld und Display der
Mitarbeiter gebracht und sowohl
räumlich als auch kontextsensitiv
dargestellt werden. So lassen sich
beispielsweise Markierungen an
Kabeln oder Flanschen oder Prozesswerte
unmittelbar neben den
entsprechenden Ventilen darstellen.
Vorteile von AR
Bei komplexen Aufgaben wie Stillstandsarbeiten,
Inbetriebnahmen
oder der Fehlerdiagnose in schwer
zugänglichen Bereichen bietet AR
daher besonders großes Potenzial.
Die Technologie eignet sich
zudem ideal für die Einarbeitung
und Qualifizierung neuer Mitarbeiter,
beispielsweise im Rahmen praxisnaher
On-the-Job-Trainings mit
AR-gestützten Anleitungen oder
mittels Remote Support.
Pepperl+Fuchs SE
www.pepperl-fuchs.com
Darüber hinaus lassen sich AR-
Overlays mit digitalen Zwillingen von
Assets koppeln, um Szenarien zu
simulieren. Diese Integration sorgt
für eine erhebliche Verbesserung
der Entscheidungsgrundlagen, eine
Steigerung der Effizienz und einen
sicheren Anlagenbetrieb.
5G als Grundlage für AR
Der Mobilfunkstandard 5G ergänzt
die Augmented-Reality-Technologie
ideal. Neben der notwendigen
Bandbreite liefert 5G auch die
geringe Latenz, die nötig ist, um AR-
Inhalte in Echtzeit zu über tragen und
nahtlos einzubinden. Vor Ort erhalten
Techniker so kontext sensitive
Anleitungen, Overlay-Markierungen
auf Bauteilen sowie Live-Daten wie
Sensorwerte oder Verläufe direkt
ins Sichtfeld eingeblendet. Gleichzeitig
können sie jederzeit Unterstützung
oder Anweisungen von
Remote-Experten anfordern, die
einfach zugeschaltet werden.
Just-in-Time-Assistenz
So rücken Wartungsprozesse
stärker in Richtung Just-in-Time-
Assistenz, wodurch Fehler reduziert
und die First-Time-Fix-Raten
erhöht werden. Die Planung verschiebt
sich organisatorisch hin zu
datengetriebenen, ereignisgesteuerten
Workflows, wenn Predictive-
Maintenance-Alerts beispielsweise
automatisch AR-Checklisten auslösen.
Ein integrativer Ansatz ist
dabei entscheidend. Bei AR und
5G handelt es sich nicht um Insellösungen.
Sie müssen nahtlos an
CMMS-/ERP-Systeme, Asset Digital
Twins sowie Rollen- und Rechtemodelle
angebunden werden.
Gelebte IT-Sicherheit
Die hohen Anforderungen an
die IT-Sicherheit erfordern, dass
sie bei allen Digitalisierungsinitiativen
von Beginn an mitgedacht werden.
Dabei lassen sie sich heute
problemlos mit intuitiver und effizienter
Bedienung vereinbaren, wie
beispielsweise durch den Einsatz
moderner und explosionsgeschützter
Smartphones und Tablets von
Pepperl+Fuchs. Diese Geräte verfügen
über integrierte biometrische
Für Connected Worker stellen eigensichere Smartphones und Tablets die
zentrale Arbeits- und Kommunikationsplattform dar.
Authentifizierungsverfahren, wie beispielsweise
Fingerabdrucksensoren
oder Gesichtserkennung, die einen
schnellen, nutzerfreundlichen und
hochsicheren Zugang gewährleisten.
So entfällt im industriellen Alltag
die zeitaufwändige Eingabe komplexer
Passwörter, ohne dass darunter
die Sicherheit leidet.
Biometrische Identifikation
Dank biometrischer Identifikation
ist sichergestellt, dass nur autorisierte
Personen Zugriff auf sensible
Daten, Steuerfunktionen, Unternehmensnetzwerke
oder Applikationen
haben. Zusammen mit verschlüsselter
Kommunikation und
rollenbasierten Zugriffskonzepten
entsteht so eine Lösung, die nicht
nur die Brücke zwischen maximaler
Nutzerfreundlichkeit und maximaler
Sicherheit erfolgreich schlägt,
sondern gleichzeitig den reibungslosen
Ablauf industrieller Prozesse
gewährleistet.
Android Enterprise
Recommended Programm
Kunden profitieren außerdem
davon, dass die mobilen Endgeräte
von Pepperl+Fuchs Teil des
Android Enterprise Recommended
(AER) Programms sind. Dies
garantiert eine konsistente, einfache
Bereitstellung und Verwaltung
der mobilen Lösungen durch
Hardware- und Betriebssystem-Support
sowie garantierte Sicherheitsund
Betriebssystem-Updates. Die
mobile Sicherheitslösung Samsung
Knox gewährleistet darüber hinaus
für Unternehmen eine hohe Gerätesicherheit
und der auf ihnen gespeicherten
Daten.
Connected Worker –
hochvernetzt in die Zukunft
Eigensichere Tablets und Smartphones
fungieren bereits jetzt als
digitaler und vernetzter Hub für Connected
Worker. Sie ermöglichen die
Authentifizierung, sammeln Sensor-
100 PC & Industrie 12/2025
Januar/Februar 1-2/2025 Jg. 29
Digitalisierung
daten und bündeln unterschiedlichste
Kommunikationskanäle. Zudem erlauben
sie die nahtlose Integration von
mobilen Scannern, IoT-Gateways
oder Kommunikations-Peripherals
wie beispielsweise Headsets. Damit
werden sie zum zentralen Baustein
für sichere, effiziente und vernetzte
Arbeitsprozesse in Ex-Bereichen.
„Digitaler Schichtbetrieb“
Zukünftig werden Plattformen für
den „Digitalen Schichtbetrieb“ entstehen,
die Übergabeprotokolle,
Know-how-Transfers, Shift Handovers
und Schicht-KPIs digital
abbilden und so eine umfassende
Schichtdigitalisierung ermöglichen.
Der Connected Worker entwickelt
sich so Schritt für Schritt zu einem
hochvernetzten, smart unterstützten
Mitarbeitenden, der jederzeit in
Echtzeit sicher und kontextsensitiv
auf alle für ihn relevanten Informationen,
Analysetools und Expertenwissen
zugreifen und damit reagieren
kann.
Der Pionier Pepperl+Fuchs
„Als Pionier arbeitet Pepperl+Fuchs
kontinuierlich an der Entwicklung
Auf Device-Ebene bietet Augmented Reality enormes Potenzial, um Prozesse zu digitalisieren.
intuitiver Lösungen, um Menschen
in industriellen Umgebungen optimal
zu vernetzen, Arbeitsprozesse
zu verein fachen und die Effizienz
nachhaltig zu steigern“, sagt
Christopher Limbrunner, Team Lead
Product Management der Enterprise-
Mobility-Sparte bei Pepperl+Fuchs.
„Neben der Bereitstellung passender
Hardware unterstützen wir
unsere Kunden auch bei der ganzheitlichen
Planung und Umsetzung
der erforderlichen Infrastruktur.
Dabei profitieren sie von unserer
lang jährigen Expertise sowie einem
globalen Support- und Service-Netz.
So ist gewährleistet, dass Anwendungen
nicht nur normenkonform
und zuverlässig, sondern auch effizient
und zukunfts orientiert realisiert
werden.“ ◄
EINKAUFSFÜHRER
INDUSTRIE-PCs
Prozessautomatisierung und -optimierung
durch KI-gestützte Industrie-PCs
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INDUSTRIE-PCS
ab Seite 43
PC & Industrie 12/2025 101
Künstliche Intelligenz
KI zwischen Hoffnung und Risiko
Warum IT-Security der Schlüssel zur Resilienz bleibt
© AdobeStock, lizenziert für ADLON Automatisierung
Künstliche Intelligenz (KI) ist längst
mehr als ein technologischer Hype.
In der industriellen Produktion eröffnet
sie neue Horizonte: Von der
vorausschauenden Wartung über
intelligente Qualitätskontrolle bis hin
zur autonomen Prozessoptimierung.
Doch mit der Euphorie wächst auch
die Skepsis. Denn KI bringt nicht nur
Fortschritt – sie verändert auch die
Risikolandschaft der IT-Sicherheit
grundlegend.
© Adlon
Autor:
Tizian Kohler
Head of Security
Adlon
www.adlon.de
Zwischen Effizienz
und Angriffsfläche
KI bringt in der Produktion einzigartige
Fähigkeiten mit sich: Sie
erkennt Muster in Echtzeit, optimiert
Prozesse selbstständig und
trifft Entscheidungen auf Basis
komplexer Datenlagen. Doch
gerade diese Stärken machen sie
zu einem zentralen Bestandteil
vernetzter Systeme – und damit
auch zu einem potenziellen Ziel
für Cyberangriffe.
Mit der zunehmenden Integration
von KI in industrielle Abläufe wächst
die Angriffsfläche für Cyberbedrohungen
erheblich. Besonders in der
Produktionsautomatisierung, wo Systeme
eng verzahnt und oft in Echtzeit
operieren, können Schwachstellen
gravierende Folgen haben – von
Produktionsausfällen über Qualitätsmängel
bis hin zu Sicherheitsrisiken
für Mensch und Maschine.
Neue Phänomene
im Kontext von KI-Sicherheit verschärfen
die Lage zusätzlich:
• Prompt Injection kann dazu führen,
dass KI-Modelle manipuliert
werden und falsche oder gefährliche
Entscheidungen treffen.
• Schatten-KI – also nicht autorisierte
oder unkontrollierte KI-
Anwendungen – unterläuft zentrale
Sicherheitsmechanismen
und Governance-Strukturen.
• Halluzinationen in KI-Modellen
bergen das Risiko fehlerhafter
Ausgaben, die in automatisierten
Produktionsprozessen schwerwiegende
Folgen haben können.
• Schädliche oder unangemessene
Inhalte, etwa durch fehlerhafte
Trainingsdaten, können
in sicherheitskritischen Kontexten
zu Reputations- oder Compliance-Verlusten
führen.
• Interner Missbrauch, etwa durch
privilegierte Nutzer, die KI-Systeme
manipulieren oder missbrauchen,
stellt eine reale Bedrohung dar.
KI-Sicherheit
ist kein Randthema
Laut einer Studie von Capgemini
Research gaben 97 % der
befragten Industrieunternehmen
© AdobeStock, lizenziert für ADLON Cybersecurity
an, dass sie bereits Sicherheitsvorfälle
im Zusammenhang mit
KI erlebt haben – allein im letzten
Jahr. Zwei von drei Befragten
befürchten zudem Datenmanipulation
oder Datenabfluss durch
sogenannte „Data Poisoning“-
Angriffe, bei denen gezielt falsche
oder schädliche Informationen
in Trainingsdaten eingeschleust
werden.
Diese Entwicklungen zeigen: KI-
Sicherheit ist kein Randthema, sondern
eine zentrale Voraussetzung
für den erfolgreichen und verantwortungsvollen
Einsatz von KI in der
Produktion. Unternehmen müssen
nicht nur klassische IT-Sicherheitsmaßnahmen
ergreifen, sondern auch
neue Schutzkonzepte entwickeln,
die speziell auf die Eigenheiten von
KI-Systemen zugeschnitten sind.
102 PC & Industrie 12/2025
Künstliche Intelligenz
© AdobeStock/svetazi
KI als Sicherheitsrisiko?
Nur wenn sie falsch eingebettet
wird: KI ist per se nicht das Sicherheitsproblem.
Vielmehr hängt ihre
Sicherheit davon ab, wie sie in bestehende
Prozesse und Infrastrukturen
integriert wird. Eine KI, die ohne
klare Governance, ohne Monitoring
und ohne Sicherheitsarchitektur
betrieben wird, kann also schnell zur
Schwachstelle werden. Besonders
kritisch wird es, wenn grundlegende
Mechanismen der Datensicherheit
vernachlässigt werden: Ohne sauberes
Datentagging und eine konsistente
Datenklassifizierung besteht
die Gefahr, dass sensible Informationen
unkontrolliert verarbeitet oder
sogar in Trainingsdaten einfließen.
Auch ein fehlendes Asset Management
kann dazu führen, dass KI-
Systeme auf nicht autorisierte oder
veraltete Datenquellen zugreifen –
mit potenziell gravierenden Folgen
für Datenschutz, Compliance und
Betriebssicherheit.
Weitere Herausforderungen
Im Produktionsumfeld kommen
weitere Herausforderungen hinzu:
KI-Systeme greifen oft auf Daten
aus Maschinen, Sensoren und Produktionsleitsystemen
zu, die nicht
immer zentral verwaltet oder klassifiziert
sind. Ohne ein durchgängiges
Verständnis darüber, welche
Daten wo entstehen, wie sie verarbeitet
werden und welchen Schutzbedarf
sie haben, ist ein sicherer
KI-Betrieb kaum möglich. Besonders
bei der Integration von KI in
OT-Systeme (Operational Technology)
müssen Schnittstellen sorgfältig
abgesichert und Datenflüsse
kontrolliert werden, um Manipulationen
oder unbeabsichtigte Datenlecks
zu verhindern.
Resilienz
entsteht im Zusammenspiel von
Technologie, Mensch und Prozess:
Resilienz bedeutet, auf Störungen
nicht nur reagieren zu können,
sondern ihnen vorzubeugen
und sich schnell davon zu erholen.
In der KI-gestützten Produktion
heißt das: Sicherheitsmechanismen
müssen mitgedacht und mitentwickelt
werden.
Immerhin 6 von 10 Unternehmen
erhöhen ihre Cybersicherheitsbudget,
um ihre Daten-, Anwendungs-
und Cloud-Sicherheit zu
stärken. Gerade KI kann auch zur
Angriffserkennung und Reaktion
in einem größeren Ausmaß und
damit zum Vorteil der Unternehmen
genutzt werden: riesige Datenmengen
können in kürzester Zeit analysiert,
Muster erkannt und potenzielle
Schwachstellen vorhergesagt
werden. Somit wird KI unverzichtbarer
Bestandteil für eine effektive
Verteidigungsstrategie und unterstützt
langfristig auch Analysten
bei der Bekämpfung komplexerer
Gefährdungen.
Sicherheitsstrategien
für den KI-Einsatz
• Zero Trust Architektur: Jede
Kommunikation wird überprüft,
kein System wird automatisch
als vertrauenswürdig eingestuft.
• Monitoring und Logging: KI-
Systeme müssen kontinuierlich
überwacht werden – nicht nur auf
technische Fehler, sondern auch
auf ungewöhnliches Verhalten.
• Awareness und Schulung: Mitarbeitende
müssen verstehen,
wie KI funktioniert und welche
Risiken sie birgt.
• Einführung eines Data Governance
Frameworks, das klare
Regeln für Datenqualität, Herkunft
und Nutzung definiert.
• Automatisierte Datenklassifizierung
und Tagging-Mechanismen,
um sensible Produktionsdaten
frühzeitig zu identifizieren.
• Asset Management für KI-Komponenten,
inklusive Inventarisierung
von Modellen, Datenquellen
und Schnittstellen.
• Segmentierung von Netzwerken,
insbesondere zwischen IT
und OT, um die Angriffsfläche zu
minimieren. Auch die Datenzugriffe
von KI-Komponenten über Netzwerkgrenzen
hinweg müssen in
der Informationssicherheitsstrategie
mitgedacht werden.
• Regelmäßige Audits und Penetrationstests,
speziell auf KIbezogene
Schwachstellen ausgerichtet.
© AdobeStock, lizenziert für ADLON Produktion
KI sicher denken –
nicht nur smart
KI kann die Produktionsautomatisierung
revolutionieren! Aber
nur, wenn sie sicher gedacht wird.
Adlon plädiert für einen verantwortungsvollen
KI-Einsatz – mit dem
Anspruch, Innovation und Sicherheit
als Einheit zu denken, nicht als
Widerspruch. IT-Security ist dabei
kein Hindernis, sondern der Schlüssel
zur nachhaltigen Nutzung von KI.
Wer schreibt
Adlon erhöht die Produktivität,
Flexi bilität und Innovationskraft seiner
Kunden durch maßgeschneiderte
IT-Lösungen. So entstehen
Wettbewerbsvorteile, die Unternehmen
brauchen, um in schnellen,
datengetriebenen Märkten noch
besser wirtschaften und nachhaltig
wachsen zu können. Die Kundenstruktur
der Adlon Intelligent Solutions
GmbH umfasst globale Konzerne
ebenso wie mittelständische
Unternehmen.
Quellen
• Capgemini Research Institute:
„AI in Industrial Operations –
Security Challenges“, 2024
• IBM Security: „Cost of a Data
Breach Report“, 2024
• BSI: „KI und IT-Sicherheit –
Handlungsempfehlungen für
Unternehmen“, 2023
• Gartner: „Top Trends in
Cybersecurity“, 2025
• ADLON interne Fallstudien und
Beratungserfahrungen ◄
PC & Industrie 12/2025 103
Künstliche Intelligenz
Neue Sicht auf die Industrie:
Mit Vision AI zu mehr Qualität und Effizienz
Autorin:
Dr. Janine Müller
Teamlead Data Science & AI
BTC AG
www.btc-ag.com
Visuelle Informationen spielen
in industriellen Produktionsumgebungen
eine Schlüsselrolle. Sie
liefern Hinweise auf Produktqualität,
Prozesszustände und Materialflüsse.
Doch manuelle Sichtkontrollen
stoßen schnell an ihre Grenzen:
Mit steigenden Stückzahlen, wachsender
Produktvielfalt und komplexeren
Abläufen werden sie teuer, sind
fehleranfällig und kaum skalierbar.
Vision AI bietet hier einen strategischen
Ausweg. Die Technologie
verbindet klassische Disziplinen
der Computer Vision mit Künstlicher
Intelligenz. Durch die Verknüpfung
von Deep Learning mit maschinellem
Sehen befähigt sie Maschinen, visuelle
Szenen nicht nur aufzunehmen,
sondern zu interpretieren und darauf
zu reagieren. Damit entwickelt sich
Vision AI zu einem zentralen Baustein,
um Automatisierung und Digitalisierung
in der Industrie entscheidend
voranzubringen.
Vom Sehen zum Verstehen
Die traditionelle Bildverarbeitung
nutzt vorgefertigte Regeln. Dazu
zählen etwa Schwellenwerte, die
ein Bild nach hellen und dunklen
Bereichen trennen, oder Kantenfilter,
die starke Helligkeitsunterschiede
nutzen, um Umrisse sichtbar
zu machen. Vision AI geht darüber
hinaus: KI-Modelle erkennen
in großen Bildmengen Muster und
Abweichungen, die sich nicht mit
starren Algorithmen beschreiben
lassen. Maschinen „sehen“ dadurch
nicht nur, sie verstehen auch, was
sie erfassen, und können selbstständig
Entscheidungen ableiten.
Genau diese Fähigkeit macht Vision
AI so wertvoll für industrielle Prozesse.
Sie liefert nicht bloß ein Prüfergebnis,
sondern begleitet Abläufe
aktiv, erkennt frühzeitig Störungen
und trägt dazu bei, Prozesse robuster
und effizienter zu gestalten.
Anwendungsfelder
in der Industrie
Die Stärke von Vision AI zeigt sich
vor allem in konkreten Anwendungen.
Überall dort, wo visuelle Informationen
entscheidend sind, erweitert
die Technologie die Möglichkeiten
bestehender Prozesse. Sie sorgt
für mehr Präzision in der Qualitätskontrolle,
unterstützt flexible Abläufe
in der Logistik und liefert Daten, die
Unternehmen bislang verborgen blieben.
Zwei Beispiele verdeutlichen,
wie unterschiedlich Vision AI eingesetzt
werden kann, und wie groß ihr
Potenzial in der Praxis ist.
Qualitätssicherung
bei der Pizzaproduktion
Ein anschauliches Beispiel liefert
die Lebensmittelproduktion. Während
der Herstellung von Tiefkühlpizza
prüft Vision AI jedes Produkt in
Echtzeit: Das System erkennt sofort,
wenn Salamischeiben verrutschen,
Käse ungleichmäßig verteilt ist oder
Zutaten fehlen. Auch feine Farbunterschiede
bleiben nicht unbemerkt.
Das ist wichtig, da diese auf feuchte
Rohstoffe, falsche Backzeiten oder
Überhitzungen hinweisen können.
100%-Prüfung
Die Produktionslinie kann direkt
auf solche Abweichungen reagieren,
sodass sich fehlerhafte Pizzen
rechtzeitig aussortieren lassen oder
die Verantwortlichen den Prozess
anpassen können, bevor größere
Mengen Ausschuss entstehen.
Damit ersetzt Vision AI stichprobenartige
Sichtkontrollen durch
eine hundertprozentige Prüfung.
Anders als menschliche Mitarbeitende
ermüdet sie dabei nicht und
liefert kontinuierlich Daten. Diese
Informationen helfen nicht nur, die
aktuelle Produktqualität zu sichern.
Sie zeigen auch, wo sich Prozesse
langfristig verbessern lassen, etwa
durch präzisere Dosierung oder optimierte
Backparameter.
Autonom navigieren
in der smarten Intralogistik
Auch in der innerbetrieblichen
Logistik eröffnet Vision AI neue Möglichkeiten.
Autonome Flurförder zeuge
nutzen Kameras, um ihre Umgebung
zu erfassen, Hindernisse zu erkennen
und Routen flexibel anzupassen.
Das System reagiert auf veränderte
Bedingungen, etwa wenn
Paletten im Gang stehen oder Lichtverhältnisse
wechseln. Fahrzeuge
können so sicher autonom navigieren
und sorgen für kontinuierliche
Materialflüsse.
104 PC & Industrie 12/2025
Künstliche Intelligenz
Objekterkennung
Neben der Navigation spielt auch
die Objekterkennung eine wichtige
Rolle: Vision AI unterscheidet Paletten
mit oder ohne Ladung, prüft Etiketten
und unterstützt bei der automatisierten
Kommissionierung.
Gleichzeitig erfasst sie, ob Regalplätze
frei oder belegt sind, wo sich
Paletten befinden und wie sie beladen
sind. Auch beschädigte Verpackungen
erkennt das System
direkt. So behalten Unternehmen
den Überblick über ihre Warenströme
und erkennen Engpässe
frühzeitig. Zudem erhöhen sie die
Sicherheit im Betrieb und entlasten
die Mitarbeitenden.
Erfolgsfaktoren
und Auswahlkriterien
Die Beispiele zeigen, welches
Potenzial Vision AI bietet. Damit die
Technologie in der Praxis erfolgreich
ist, müssen Unternehmen jedoch
einige zentrale Punkte beachten.
Datenqualität und Sensorik
Vision AI liefert nur dann verlässliche
Ergebnisse, wenn sie mit
hochwertigen Bilddaten arbeitet.
Auflösung, Linse, Beleuchtung und
Bildfrequenz müssen so abgestimmt
sein, dass auch schnelle Bewegungen
und feine Strukturen präzise
erfasst werden. Neben klassischen
Kameras können je nach
Anwendung ebenfalls 3D- oder
Multispektralkameras sinnvoll sein,
etwa um Tiefeninformationen oder
Materialeigenschaften sichtbar zu
machen. Auch die Sensorfusion
gewinnt an Bedeutung: Bilddaten
lassen sich mit Temperatur-, Kraftoder
Akustiksignalen kombinieren,
was die Erkennung robuster macht.
Rechenarchitektur
und Latenz
Manche Szenarien erfordern
Reaktionen in Millisekunden. Bei der
Kontrolle des Pizzabelags oder der
Navigation eines Fahrzeugs ist es
z. B. sinnvoll, Daten lokal auf Edge-
Geräten zu verarbeiten, weil dort
schnelle Reaktionen ohne Verzögerung
möglich sind. Für Analysen
über mehrere Linien hinweg oder für
längerfristige Auswertungen bietet
die Cloud Vorteile, da sie große
Datenmengen zentral speichert
und die nötige Rechenleistung für
umfassende Auswertungen bereitstellt.
Oft ist eine hybride Architektur
sinnvoll, die schnelle Entscheidungen
am Edge mit übergreifender
Analyse im Backend kombiniert.
Skalierbarkeit und
systematisches Vorgehen
Der Einstieg in Vision AI gelingt
am besten mit einem klar umrissenen
Use Case und einem Proofof-Concept.
Ein solches Pilotprojekt
liefert wertvolle Erfahrungswerte, die
sich schrittweise ausbauen lassen.
Beispielsweise kann eine Linie, an
der das System zunächst nur den
Pizzabelag kontrolliert, später auch
komplexere Merkmale wie feine Farbunterschiede
prüfen. Ein Logistiksystem
lässt sich von der Palettenerkennung
zur autonomen Navigation
erweitern.
Nutzen vergrößern
Den größten Nutzen entfaltet
Vision AI jedoch erst, wenn Unternehmen
die Lösungen über einzelne
Piloten hinaus auf weitere
Linien, Werke oder Fahrzeugflotten
ausdehnen. Dafür braucht es eine
nahtlose Integration in bestehende
IT- und OT-Systeme, von der Produktionssteuerung
bis zum Lagerverwaltungssystem.
Offene Schnittstellen
und modulare Architekturen
stellen sicher, dass sich Vision AI
flexibel erweitern, effizient betreiben
und kostengünstig skalieren lässt.
Die gewonnenen Daten steigern
den Nutzen zusätzlich: Sie zeigen
Trends in der Produktion, machen
Laufwege in der Logistik transparent
und ermöglichen Benchmarks
zwischen Linien oder Standorten
sowie weitere Prozessoptimierungen.
Domänenwissen
und Zusammenarbeit
Genauso wichtig ist die Einbindung
der Mitarbeiter: Wer versteht, wie die
Technologie funktioniert, vertraut ihr
eher und nutzt sie aktiv. Akzeptanz
und Praktikabilität lassen sich auch
dadurch steigern, dass die Teams
das System selbst trainieren. In der
Lebensmittel produktion definieren
sie z. B., welche Abweichungen
kritisch sind. In der Logistik liefern
Experten für Flur fördertechnik entscheidende
Parameter. Erst wenn
KI-Spezialisten und Prozessverantwortliche
ihr Wissen bündeln,
entstehen Lösungen, die im Alltag
bestehen.
Mit Vision AI
in die Industrie der Zukunft
Vision AI verwandelt visuelle Daten
in eine strategische Ressource.
Sie steigert Qualität, Effizienz und
Sicherheit, wenn Unternehmen sie
gezielt einsetzen und mit Fachwissen,
hochwertiger Datenbasis und
einer klaren Strategie kombinieren.
Ob in der Qualitätskontrolle
einer Fertigungslinie oder im autonomen
Materialfluss: Der Mehrwert
von Vision AI entsteht, wenn Technologie,
Prozesse und Menschen
zusammenspielen. Wer Vision AI
nicht nur als Tool, sondern als Baustein
für die smarte Produktion versteht,
legt heute schon die Grundlage
für die Industrie von morgen.
Wer schreibt:
Dr. Janine Müller ist promovierte
Physikerin und Teamlead im Bereich
Data Science und Künstliche Intelligenz
bei der BTC AG. Sie verfügt
über mehr als sieben Jahre Erfahrung
in der Entwicklung von Computer
Vision Lösungen und der Leitung
komplexer KI-Projekte. Ihre
Schwerpunkte liegen in der Echtzeit-Datenverarbeitung,
Machine
Learning und der Führung interdisziplinärer
Teams. ◄
PC & Industrie 12/2025 105
Künstliche Intelligenz
Wenn Maschinen sprechen lernen
Warum KI-Assistenten die stille Revolution der Produktion sind
© Freepik Drazen Zigic
Autor:
Dr. Jürgen Krämer
Chief Product Officer
Cumulocity
www.cumulocity.com
Wenn eine Maschine ausfällt, zählt
jede Sekunde. Stillstand bedeutet
Produktionsverlust, Lieferprobleme
und steigende Kosten. Früher begann
dann die nervenaufreibende Suche:
Handbücher durchforsten, Techniker
anrufen, stundenlang warten.
Heute genügt eine Frage an einen
digitalen Assistenten – und binnen
Sekunden liegt die passende Lösung
vor. Künstliche Intelligenz eröffnet
dem Maschinenbau damit einen völlig
neuen Werkzeugkasten. Doch
was bedeutet das für eine Branche,
die seit jeher auf Präzision, Effizienz
und Erfahrung setzt?
Von der Frage zur Antwort
in Sekunden
Generative KI verändert die Art,
wie Wissen in Fabriken zugänglich
wird. Systeme, die technische Dokumentation,
IoT-Daten und Erfahrungswissen
miteinander verknüpfen,
schaffen eine Wissensbasis, die
weit über klassische Handbücher
hinausgeht. Doch die Herausforderung
liegt nicht allein in der Technik,
sondern auch in der Übersetzung
impliziten Expertenwissens in
digitale Form. Wie lassen sich handschriftliche
Wartungsnotizen oder
jahrzehntelange Erfahrungswerte
mit strukturierten Maschinendaten
vereinen? Und wie gelingt es, die
Informationsfülle so bereitzustellen,
dass auch Neueinsteiger komplexe
Fehler beheben können?
Bild 1 zeigt Sensordaten ohne
Kontextinformationen. In Bild 2 wurden
die Sensordaten um Metadaten,
Ereignisse, Assethierarchien, Handbücher/Dokumentationen
und eine
Historie angereichert. So bieten sie
umfassende Informationen auf einen
Blick. Auf einer solchen Datenbasis
können Mensch und Maschine
(KI) wesentlich bessere Entscheidungen
treffen.
Drei Stufen
der digitalen Assistenz
Die Entwicklung von KI-Assistenten
im Produktionsumfeld lässt sich in
drei zentrale Reifegrade einteilen:
1. Dokumentenintelligenz
und schnelle
Fehlerdiagnose
Die erste Stufe setzt an einem altbekannten
Engpass an: der Informationssuche.
KI-Systeme, die mit
Servicehandbüchern, Reparaturanleitungen
oder Troubleshooting-
Guides trainiert sind, beantworten
Suchanfragen unmittelbar. Statt kryptischer
Fehlercodes erhalten Mitarbeitende
verständliche Schritt-für-
Schritt-Lösungen – inklusive Übersetzungen
technischer Fachbegriffe
in klare Sprache.
2. Mustererkennung
und kontextuelle Analyse
Auf der nächsten Ebene geht es
nicht nur um das Bereitstellen von
Wissen, sondern um aktives Verstehen.
Historische Maschinendaten
werden analysiert, Abweichungen
erkannt und Ursachen mit hoher
Präzision benannt. Damit wird aus
reiner Diagnose echte Handlungsempfehlung
– ein Assistent, der nicht
nur Symptome beschreibt, sondern
Zusammenhänge erklärt.
3. Prädiktive Wartung
und Optimierung
Die fortgeschrittenste Stufe kombiniert
maschinelles Lernen mit Expertenlogik.
Algorithmen prognostizieren
Ausfälle, schlagen optimale
Wartungszeitpunkte vor und gleichen
diese mit den wirtschaftlichen
Zielen des Unternehmens ab. So
entstehen dynamische Wartungspläne,
die Sicherheit, Effizienz und
Kostenbalance vereinen.
Wissen sichern, Wissen teilen
Der Einsatz von KI-Assistenten
ist nicht allein eine technologische
Frage, sondern auch eine Antwort
auf den demografischen Wandel. Mit
dem Rückzug erfahrener Fachkräfte
droht der Verlust von jahrzehntelangem
Wissen. Digitale Systeme verhindern
diesen Bruch, indem sie Erfahrungen
erfassen und für kommende
Generationen zugänglich machen.
Technologisch ermöglicht dies
die Retrieval Augmented Generation
(RAG), ein Ansatz, der ausschließlich
auf geprüfte Datenquellen
zurückgreift und so unzuverlässige
„Halluzinationen“ vermeidet.
Gerade in sicherheitskritischen
Umgebungen ist diese Verlässlichkeit
entscheidend.
Globale Skalierbarkeit
Ein Vorteil für den Mittelstand: Für
international agierende Firmen eröffnet
die Technologie einen gewaltigen
Vorteil: Fachwissen kann ortsunabhängig
bereitgestellt werden. Während
früher hochqualifizierte Spezialisten
durch die Welt reisen mussten,
reicht heute ein digitaler Assistent,
um lokale Teams sofort zu
befähigen. Damit sinken Kosten, die
Reaktionszeiten verkürzen sich und
die Servicequalität steigt.
Besonders spannend ist dies für
mittelständische Maschinenbauer:
Wo klassisches Servicewachstum
immer an die Anzahl verfügbarer
Fachkräfte gekoppelt war, erlaubt
KI ein nahezu unbegrenztes Skalieren
bei konstanten Kosten. Ein
einmal trainiertes System kann tausende
Anfragen parallel beantworten
– eine Qualität, die bisher nur
großen Konzernen vorbehalten war.
Technische Grundlagen
und Architektur
Damit Assistenten in der Praxis
funktionieren, braucht es eine offene
Architektur. Über APIs lassen sich
IoT-Systeme, Dokumentendatenbanken
oder ERP-Lösungen ein-
106 PC & Industrie 12/2025
Künstliche Intelligenz
Bild 1: Sensordaten ohne Kontextinformationen
binden. Edge- und Cloud-Deployments
sorgen für Flexibilität: Während
Trainings und Analysen zentral
laufen können, verbleiben sensible
Echtzeitdaten sicher in der Fabrik.
Stolpersteine auf dem Weg
So groß die Chancen auch sind,
der Weg ist anspruchsvoll:
• Multimodalität: Bilder, Videos
und Texte gleichermaßen zu verstehen,
bleibt technisch herausfordernd.
• Datenqualität: Unterschiedliche
Terminologien, Abkürzungen oder
uneinheitliche Formate erschweren
die Verarbeitung.
• Akzeptanz: Viele erfahrene Techniker
sehen KI zunächst kritisch.
Erfolgreiche Projekte brauchen
daher aktives Change Management
und den klaren Fokus darauf,
dass Assistenten keine Menschen
ersetzen, sondern deren Arbeit
erleichtern.
Neue Geschäftsmodelle
Mehr als Technologie: Die Einführung
von KI-Assistenten verändert
nicht nur den Service, sondern
auch die Geschäftsmodelle im
Maschinenbau. Ein anschauliches
Beispiel liefert ein Weltmarktführer
für Rundstrickmaschinen. Dort
wurde in einem Co-Innovationsprojekt
ein digitaler Assistent entwickelt,
der bereits heute die Interpretation
von Fehlercodes vornimmt,
Handlungsempfehlungen
zur Beseitigung vorschlägt, ggf.
passende Ersatzteile empfiehlt
und bei Bedarf direkt zu Bestelloptionen
weiterleitet.
Für die Branche insgesamt bedeutet
das: Der Wettbewerbsvorteil
verschiebt sich. Unternehmen, die
frühzeitig auf digitale Assistenten
setzen, sichern sich nicht nur Effizienzgewinne,
sondern auch Innovationsführerschaft.
Wer zu lange
zögert, riskiert, in einer digitalisierten
Industrie den Anschluss
zu verlieren.
Fazit:
Die Zukunft ist assistiert
KI-Assistenten sind weit mehr
als ein „nice to have“. Sie sind der
Schlüssel, um Produktionsausfälle
zu minimieren, Fachwissen zu
sichern und internationale Märkte
effizient zu bedienen. Für den deutschen
Maschinenbau bedeutet dies
eine strategische Weichenstellung:
zwischen traditioneller Produktionslogik
und einer neuen Ära, in der
Wissen jederzeit, überall und für
alle verfügbar ist.
Wer schreibt:
Dr. Jürgen Krämer ist Chief Product
Officer und Geschäftsführer
bei Cumulocity und verantwortet
damit das gesamte Produkt- und
Service-Portfolio der Marke. Er
leitet die Teams für Produktmanagement
und -marketing, Professional
Services und das Partner-
Ökosystem. Mit über 20 Jahren
Erfahrung in der Softwareentwicklung
und einem Doktor in Informatik
war Jürgen Krämer unter anderem
CEO und Mit gründer eines preisgekrönten
Spin-offs der Universität
Marburg, das 2010 von der Software
AG übernommen wurde. ◄
Bild 2: Sensordaten, die um Metadaten, Ereignisse, Assethierarchien, Handbücher/Dokumentationen und eine Historie angereichert wurden.
PC & Industrie 12/2025 107
Künstliche Intelligenz
GenAI in Unternehmen
So wird künstliche Intelligenz
zum strategischen Erfolgsfaktor
Autor:
Daniel Fallmann
Gründer und Geschäftsführer
Mindbreeze GmbH
https://inspire.mindbreeze.com/de
Die Einführung von Generativer KI (GenAI) in
Unternehmen ist mit einer Reihe von Herausforderungen
verbunden, birgt aber auch erhebliche
Potenziale, wenn die richtigen Strategien
und die passenden Lösungen wie ein KI-basiertes
Wissens managementsystem zum Einsatz
kommen. Generative KI (GenAI) bietet eine
Vielzahl von Vorteilen. Zu den häufigsten zählen
Effizienz- und Produktivitätsgewinne in den
unterschiedlichsten Bereichen. Zudem lässt sich
ein erheblicher Teil von Arbeitsabläufen automatisieren,
was messbare Kostensenkungen ermöglicht
und Experten entlastet, besonders im
Backoffice, etwa im Kundenservice oder bei der
Dokumentenverarbeitung. Auch im Frontoffice
zeigen sich klare Effekte, etwa schnellere Lead-
Quali fizierung und eine stärkere Kundenbindung
durch KI-gestützte Follow-Ups und Messaging.
Erwartungen und Realität
© Adobe Stock/InfiniteFlow
Soweit die Theorie. In der Praxis sieht es oft
anders aus, wie aktuelle Studien* bestätigen.
Häufig prallen Erwartungen und Realität aufeinander:
Viele Unternehmen stecken im „Tal der
Enttäuschung“ („Trough of Disillusionment“), weil
nach teils hohen Investitionen die schnellen Durchbrüche
ausbleiben und der praktische Nutzen
schwer zu belegen ist. Weniger als 30 Prozent
der CEOs sind mit dem ROI zufrieden, rund
95 Prozent berichten keinen messbaren Impact.
Das Nichterreichen des erwarteten Werts wird
damit selbst zur Hürde für weitere Akzeptanz.
Untaugliche Datenbasis
Ein zentraler Engpass ist die Datenbasis.
57 Prozent der Unternehmen verfügen nicht
über KI-taugliche Daten. Aber tauglich wofür
genau? Ob Daten geeignet sind, lässt sich nur
kontextabhängig beurteilen. Entscheidend sind
der konkrete Anwendungsfall, die Methode und
die rechtlichen Rahmenbedingungen. Das verlangt
neue Ansätze im Datenmanagement, von
sauberer Klassifizierung und Qualitätssicherung
bis zu klaren Zugriffs- und Nutzungs regeln.
Zudem müssen Datensilos überwunden werden.
Fehlt diese Grundlage, verlangsamt sich
die Einführung spürbar.
Organisatorische Hürden
Hinzu kommen organisatorische Hürden.
Unkenntnis über Funktionsweisen, Qualifikations-
und Techniklücken sowie eine schwache
Nutzererfahrung bremsen Projekte und führen
zu zögerlichem Einsatz. Wo Rollen, Governance
und Schulung fehlen, bleibt GenAI ein Experiment
statt ein Werttreiber. Schließlich zeigen
sich technische Herausforderungen im Betrieb.
Viele Lösungen berücksichtigen das Feedback
nicht, passen sich kaum an den Unternehmenskontext
an und verbessern sich eben nicht
kontinuierlich. Generische Werkzeuge funktionieren
für einfache Aufgaben, scheitern jedoch
an geschäftskritischen Abläufen, weil sie weder
kunden spezifische Präferenzen zuverlässig
speichern, noch aus Fehlern lernen.
Was Unternehmen tun sollten
Bei einem zukunftsfähigen Datenmanagement
zählt vor allem eine belastbare Basis für
AI-ready Data. Dafür sollten Unternehmen ihre
Praktiken modernisieren und konsequent auf
KI ausweiten, mit klaren Standards für Qualität,
Zugriff, Herkunft und Nutzung. Ziel ist es,
Silos aufzubrechen, Geschäftsanforderungen
zuverlässig zu bedienen, Vertrauen aufzubauen
und Risiken in Compliance, Privacy sowie beim
geistigen Eigentum zu minimieren. Damit sinken
die Risiken für Bias und Halluzinationen.
Den größten Hebel liefert eine zentral orchestrierte
Strategie, die Quellen konsolidiert, Governance
vereinheitlicht und so schnellere Modellanpassungen
auf einer hochwertigen G rundlage
108 PC & Industrie 12/2025
Künstliche Intelligenz
ermöglicht. Dieser Aufbau ist kein Kurzstreckenprojekt:
Viele Organisationen rechnen mit mindestens
zwölf Monaten, oft bis zu zwei Jahren,
um bestehende Lücken nachhaltig zu schließen,
so die aktuellen Studien.
Modernisierung
der Unternehmensabläufe
Eine weitere wichtige Erkenntnis ist, dass der
tatsächliche Wert von KI aus der Modernisierung
der Unternehmensabläufe resultiert, wobei
die Neugestaltung von Workflows den größten
Einfluss auf den EBIT-Impact durch GenAI
hat. Laut Umfragen haben bereits 21 Prozent
der Organisationen, die GenAI nutzen, mindestens
einige ihrer Workflows grundlegend neu
gestaltet. Der Fokus soll zudem auf lernfähigen
Systemen liegen, die sich in bestehende Prozesse
effektiv integrieren und sich im Laufe der
Zeit verbessern.
„Kaufen statt Bauen“
Im GenAI-Kontext zahlt sich das Prinzip „ Kaufen
statt Bauen“ und die Etablierung strategischer
Partnerschaften aus. Die Studien zeigen, dass
Implementierungen mit externen, lernfähigen
und anpassbaren Lösungen rund doppelt so
häufig gelingen wie rein hausinterne Projekte.
Außerdem ist der Synergie-Effekt der Weiterentwicklung
eines professionellen Produktes
über die Zeit unersetzbar. Dies kann auf Projektbasis
in einem einzelnen Unternehmen bei
Weitem nicht geleistet werden. Ebenso liegt die
Nutzungsrate durch Mitarbeitende bei extern
Insight Workplace mit gespeicherten Insight Journeys
bereitgestellten Tools nahezu doppelt so hoch.
Viele Unternehmen verfolgen zwar Eigenentwicklungen,
doch Erfolgsquoten und Adoption
sprechen klar für Partnerschaften und professionelle
Lieferanten.
Moderne Lösungen
Wie moderne Lösungen bei der Optimierung
von GenAI helfen: Um die vielfältigen
Hürden zu überwinden und Unternehmen aus
dem „Trough of Disillusionment“ zu führen, braucht
es einen zentralen Einstiegspunkt für die tägliche
Arbeit. Eine solche Lösung macht den Umgang
mit Unternehmenswissen intuitiv, versteht Fragen
in natürlicher Sprache, reagiert flexibel und
l iefert kontextbezogene Antworten – orientiert
am Muster menschlicher Kommunikation.
Silos überwinden
und „AI-ready Data“ sicherstellen
Der erste Schritt ist eine tragfähige Informationsgrundlage.
Moderne Systeme konsolidieren
nicht physisch, sondern vernetzen bestehende
Quellen übergreifend: Wikis, Dateispeicher,
CRM, ERP und DMS werden indexiert,
semantisch angereichert und in einer
Interactive Exploded View
PC & Industrie 12/2025 109
Künstliche Intelligenz
Retieval Augmented Generation (RAG)
einheitlichen Zugriffsebene zusammengeführt.
So lassen sich strukturierte und unstrukturierte
Inhalte verknüpfen, ohne den ursprünglichen
Speicherort zu verändern. Das schafft eine qualitativ
hochwertige, konsolidierte und semantisch
erschlossene Basis für GenAI-Anwendungen –
und verkürzt die Time-to-Value, weil aufwendige
Migrationen entfallen.
Halluzinationen minimieren
und Vertrauen stärken
Retrieval-Augmented Generation (RAG) verbindet
generative Modelle mit verlässlichen internen
Quellen, sodass Antworten auf belastbaren
Fakten beruhen und auf die zugrunde liegenden
Dokumente verweisen. Ein reifes System kennzeichnet
zudem klar, wenn keine valide Antwort
vorliegt, statt Inhalte zu erfinden. Diese Transparenz
über Herkunft und Belegstellen ist die
Grundlage für Vertrauen und fördert die Akzeptanz
im Alltag.
Compliance und Datensicherheit
als Grundpfeiler
Angesichts des wachsenden regulatorischen
Drucks und zunehmender Sicherheitsbedrohungen
muss eine Lösung höchstmögliche
Datensicherheit gewährleisten. Eine modellagnostische
Architektur schafft zudem die Flexibilität,
bevorzugte Sprachmodelle einzusetzen
und die Bereitstellung wahlweise in der Cloud,
On-Premise oder hybrid zu realisieren, sodass
sich individuelle Anforderungen an Sicherheit
und Datenhoheit erfüllen lassen. Solche Systeme
unterstützen Unternehmen auch bei der
Berücksichtigung regulatorischer Vorgaben,
etwa durch die automatisierte Beantwortung
von Fragebögen zu Sicherheit und Compliance
sowie durch schnell und nachvollziehbar verfügbare
Auditnachweise. Ebenso lassen sich
mult imodale LLMs integrieren, die nicht textuelle
Inhalte wie Audio und Video automatisch
transkribieren und zusammenfassen. So entsteht
ein intuitiver Zugang zu zusätzlichen Informationsquellen
für fundierte Entscheidungen.
Produktivität durch intelligente
Workflows steigern
Eine konversationsbasierte Oberfläche erkennt
Nutzerabsichten auch bei vagen Anfragen und
liefert präzise, kontextrelevante Ergebnisse.
Herzstück sind sogenannte Insight Journeys,
die geschäftskritische Prozesse als durchgängige,
kontextbasierte „Datenreisen“ abbilden.
Entlang dieser Journeys sorgen kontextsensitive
Touchpoints dafür, dass jeweils relevante
Inhalte an der richtigen Stelle erscheinen, ohne
den Arbeitsfluss zu unterbrechen. Proaktive Hinweise
auf Änderungen oder Neuigkeiten, kontinuierliches
Lernen aus der Interaktion und die
Automatisierung kompletter Aufgabenketten –
von der Recherche bis zur Ausführung – steigern
die Produktivität nachhaltig und sichern
unternehmenskritisches Know-how.
Use Case: Smarte Instandhaltung
Gerade im Produktionsumfeld, das unter Fachkräftemangel
und dem Verlust von Erfahrungswissen
leidet, bringt ein solches System besonderen
Nutzen. In der smarten Instandhaltung als
Beispiel entscheidet die durchgängige Funktionsfähigkeit
industrieller Anlagen; jeder ungeplante
Stillstand verursacht erhebliche Kosten.
KI-basiertes Wissensmanagement
hilft Wartungsteams, Informationen nutzbar zu
machen – unabhängig vom Speicherort. Über
eine interaktive „Exploded View“ erhalten Techniker
eine visuelle Bauteilübersicht und rufen
direkt kontextbezogene Inhalte ab, beispielsweise
Serviceverträge, Bestellnummern, Wartungsprotokolle
oder geeignete Alternativteile.
Ein Mitarbeitender in der Nachtschicht, der mit
einer Fehlermeldung konfrontiert ist, bekommt
so sofort relevante Diagnosedaten und Handlungsempfehlungen,
um einen Produktionsstillstand
zu vermeiden. Diese intelligente Informationsvernetzung
bildet einen zentralen Baustein
der digitalen Transformation und ermöglicht die
erfolgreiche Umsetzung von Konzepten wie Total
Productive Maintenance (TPM).
Da die Interaktion mit einem solchen System
dialogorientiert ist und einem Gespräch mit einem
Kollegen gleicht, erhalten auch neue oder weniger
erfahrene Mitarbeitende schnellen Zugang
zu relevantem Wissen, und das ohne lange Einarbeitung.
Kontextbezogene Hinweise sowie
Schritt-für-Schritt-Anleitungen direkt am Einsatzort
befähigen sie, Wartungs- und Prüfaufgaben
sicher und effizient auszuführen, selbst
ohne Intensivschulung im Vorfeld.
Messbarer Erfolg
Durch die Umsetzung der genannten Prinzipien
und die Einführung eines KI-basierten
Wissensmanagementsystems können Unternehmen
nicht nur das Datenchaos überwinden
und die Qualität ihrer Entscheidungen erheblich
verbessern, sondern auch die Akzeptanz
von entsprechenden Anwendungen steigern
und so den Weg aus der Enttäuschung hin zu
messbarem GenAI-Erfolg ebnen. Die Fähigkeit,
Informationen intelligent zu vernetzen, kontextbezogen
auszuwerten und im richtigen Moment
bereitzustellen, entwickelt sich damit zum strategischen
Erfolgsfaktor, der die Wettbewerbsfähigkeit
langfristig sichert.
Wer schreibt
Daniel Fallmann ist Gründer und Geschäftsführer
von Mindbreeze. Seit der Gründung im
Jahr 2005 verfolgt er eine produktzentrierte Strategie,
mit leistungsstarken und sofort einsetzbaren,
KI-basierten Produktlösungen. Daniel
Fallmann verfügt über langjährige Erfahrung
im Bereich der Computer- und Informationstechnologie.
Schon während seines Studiums
der Informatik an der Johannes Kepler Universität
in Linz, Österreich, war er in diesem
Bereich tätig. ◄
Referenzen
• Gartner: „Hype Cycle for Artificial Intelligence
2025“ https://www.gartner.com/en/newsroom/
press-releases/2025-08-05-gartner-hypecycle-identifies-top-ai-innovations-in-2025
• „Deloitte’s State of Generative AI in the Enterprise“
https://www.deloitte.com/at/de/services/
consulting/research/state-of-gen-ai-in-enterprise.html
• McKinsey: „The state of AI. How organizations
are rewiring to capture value“ https://
www.mckinsey.com/~/media/mckinsey/business%20functions/quantumblack/our%20
insights/the%20state%20of%20ai/2025/thestate-of-ai-how-organizations-are-rewiringto-capture-value_final.pdf
• MIT Media Lab: „The GenAI Divide. State of
AI in Business 2025“ https://mlq.ai/media/
quarterly_decks/v0.1_State_of_AI_in_Business_2025_Report.pdf
110 PC & Industrie 12/2025
Cybersicherheit
Nachholbedarf bei OT-Sicherheit
Wie Unternehmen IT und OT
ganzheitlich absichern können
Typische Hürden
bei der Integration von IT und OT
Die gute Nachricht zuerst: Eine engere Verzahnung
von IT- und OT-Security schafft Transparenz
und ermöglicht schnellere Reaktionen auf
Angriffe. Gleichzeitig zeigt die Praxis: Wer seine
IT-Sicherheitsstrategie auf OT-Systeme überträgt,
trifft auf typische Hürden – technisch, organisatorisch,
kulturell und regulatorisch.
OT-Security in der Industrie ist in vielen Unternehmen ein blinder Fleck. © Obrela/Shutterstock
Autoren:
Stefan Bange
Managing Director Germany
Obrela
www.obrela.com
Peter Thiel
Team Leader IT/OT-Security
PLT networks
www.plt-networks.de
Während IT-Systeme seit Jahren im Zentrum
der Sicherheitsstrategien stehen, bleibt die Operational
Technology (OT) vieler Unternehmen ein
blinder Fleck. Dabei kann OT von der IT lernen –
durch die Konvergenz beider Welten. Etablierte
Schutzmechanismen und Security as a Service
helfen, Risiken sichtbar zu machen und Angriffe
frühzeitig abzuwehren.
Steigende Bedrohung
Ransomware-Angriffe und Zero-Day-Exploits
stellen in industriellen Steuerungssystemen mittlerweile
eine ernsthafte Bedrohung dar. Sie führen
zu weitreichenden Störungen wie dem Stillstand
von Fertigungsstraßen sowie daraus resultierenden
Unterbrechungen in der Lieferkette.
Laut dem IBM X-Force Threat Intelligence
Index 2025 [1] ist die Fertigungsindustrie der
am häufigsten angegriffene Sektor. Besonders
kritisch ist der direkte Zugriff über öffentlich
erreichbare Anwendungen. In 29 Prozent der
Fälle nutzen Angreifer diesen Weg als primären
Einstiegspunkt.
OT-Umgebungen
Für OT-Umgebungen ist das kritisch: Über
Webportale, VPN/Remote-Zugänge, Plattformen
zum Datenaustausch oder Cloud- Schnittstellen
gelangen Angreifer von der IT in die Produktion
und können so direkt auf Steuerungssysteme
zugreifen. Das Problem: Viele Unternehmen
betrachten IT- und OT-Sicherheit isoliert voneinander
und konzentrieren sich oft nur auf die
„klassische“ IT-Sicherheit.
Technik
In vielen OT-Anlagen treffen jahrzehntealte
Maschinen und System ohne aktuelle Sicherheitsstandards
auf moderne Schnittstellen, digitale
Transformation und das IIoT. Diese Kombination
aus veralteten Steuerungen und neuen
Plattformen – etwa für präventive Überwachung,
Datenanalyse oder Cloud – macht einheitliche
Sicherheitskonzepte schwierig. Schon ein einziges
falsch gesetztes Update oder eine unbedachte
Regel kann zu erheblichen Betriebsstörungen
führen.
Organisation
IT und OT arbeiten traditionell in getrennten
Strukturen. Im Ernstfall ist oft unklar, wer die Verantwortung
trägt – der CISO oder der Produktionsleiter.
In der Praxis bedeutet das: Während die
IT sofort Systeme isolieren will, besteht die OT
auf der Aufrechterhaltung der Produktion. Häufig
fehlen zudem etablierte Prozesse und spezifisches
Know-how, um beide Ziele miteinander
zu verbinden und im Ernstfall schnell Entscheidungen
zu treffen.
Mindset
In der IT gilt Anpassung als Stärke – Updates,
neue Tools, schnelle Zyklen. In der OT dagegen
zählt Stabilität. Ein Beispiel: Viele Steuerungen
laufen seit über 20 Jahren zuverlässig,
können aber keine Sicherheits-Patches mehr
aufnehmen. Sie erfüllen in vielen Fällen keinerlei
heutige Sicherheitsstandards und lassen sich
auch nicht entsprechend nachrüsten.
Regulierung
Vorschriften wie NIS2 oder die KRITIS-Verordnung
adressieren die speziellen OT-Herausforderungen,
verschärfen jedoch zugleich den Handlungsdruck.
Für OT-Spezialisten bedeutet das,
neue Dokumentationspflichten zu erfüllen und
Audits zu bestehen – oft parallel zum laufenden
24/7-Betrieb der Anlagen.
PC & Industrie 12/2025 111
2. Zielbild definieren: Auf Basis dieser Bestandsaufnahme
wird gemeinsam ein Soll-Zustand
für die OT-Sicherheit entwickelt. Dabei geht
es um klare Zielvorstellungen für Incident
Response, sichere Architektur, Netzwerk-
Monitoring, Remote Access und Schwachstellenmanagement.
Das Ergebnis ist ein abgestimmtes
Zielbild, das sich an den Geschäftsanforderungen
und Risiken des Unternehmens
orientiert.
3. Gap-Analyse: Anschließend werden Ist- und
Soll-Zustand gegenübergestellt und mit einem
Reifegradmodell bewertet. Dieses Modell macht
sichtbar, wo die größten Lücken bestehen
und in welchen Bereichen Handlungsbedarf
besonders dringend ist. Ein Dashboard zeigt
die Ergebnisse auf einen Blick und erleichtert
die Priorisierung.
Wichtig für MDR: Eine zentrale Plattform für Rund-um-die Uhr Schutz
Health Check: Schwachstellen
systematisch erkennen
Im Alleingang lassen sich solche Hürden für
viele Unternehmen nur schwer überwinden.
Denn während die IT häufig über eigene Führungskräfte
wie einen CIO verfügt, bleibt die OT
häufig ohne dedizierte Verantwortung. Denn
während in der IT klare Rollen und Verantwortlichkeiten
etabliert sind, fehlt in der OT häufig
eine vergleichbare Struktur. Besonders im Mittelstand,
aber auch in großen Unternehmen,
gibt es selten spezialisierte Teams, die Sicherheit
systematisch angehen. Es fehlt an Ressourcen,
Fachwissen und praktischer Erfahrung.
Das führt dann dazu, dass bekannte Risiken
oft un adressiert bleiben. Unbekannte Risiken
wiederum werden mangels strukturierten Risikomanagement
gar nicht erst erkannt.
Handlungsempfehlung
Eine konkrete Handlungsempfehlung zu Beginn
ist die Inventarisierung aller OT/IT-Assets. Ein
Health Check liefert Unternehmen eine umfassende
Einschätzung ihrer OT-Sicherheitslage,
die die größten Schwachstellen aufdeckt und
Gegenmaßnahmen priorisiert. Die Überprüfung
sollte auf Best Practices basieren und sich an
bekannten Sicherheits-Frameworks (z. B. SANS
„Five Critical Controls for ICS“ [2]) orientieren.
Der tiefe Einblick in die eigene Sicherheitsarchitektur
hilft Unternehmen, ihre Security-Roadmap
anzupassen und ihre Cyber- Resilienz gezielt
zu erhöhen.
4-Stufen-Modell
Der Health Check folgt einem strukturierten
4-Stufen-Modell:
1. Ist-Zustand erfassen: Zu Beginn steht die
systematische Aufnahme aller bestehenden
Prozesse, Technologien und Verantwortlichkeiten.
Dazu gehören Workshops mit OT-,
Engineering- und Security-Teams sowie eine
erste Schwachstellenanalyse der wichtigsten
OT-Assets. Ziel ist ein realistisches Bild der
aktuellen Sicherheitslage, ohne den laufenden
Betrieb zu stören.
4. Maßnahmenplan entwickeln: Zum Abschluss
wird ein strategischer Handlungsplan erarbeitet,
der alle Ergebnisse des OT Health Check
zusammenführt. Er zeigt priorisierte Quick
Wins ebenso wie mittel- und langfristige Maßnahmen,
die direkt an den größten Lücken
ansetzen. Das Strategiedokument enthält eine
Executive Summary, den Maturity Score, die
Gap-Analyse sowie klare Handlungsempfehlungen
für die nächsten 12 bis 24 Monate.
Security-as-a-Service
Nur wer seine IT- und OT-Umgebungen ganzheitlich
betrachtet, versteht, wo die größten Risiken
liegen. Unternehmen setzen häufig auf einzelne
Sicherheitslösungen wie Patch- Management,
Multi-Faktor-Authentifizierung oder die Segmentierung
von Remote-Zugängen. Das ist wichtig,
reicht aber nicht aus. Für die Praxis tauglichkeit
von OT- und IT-Sicherheit ist zudem ein eigenes
Security Operations Center (SOC) im 24/7-Betrieb
kombiniert mit realer OT- Security Expertise entscheidend.
Doch genau dafür fehlt es in vielen
Unternehmen an Ressourcen.
Ein hybrider Ansatz, der internes Fachwissen
für Prozesse und Abläufe mit externer Expertise
für Monitoring, Forensik und Compliance
kombi niert, stellt hier Reaktionsfähigkeit sicher
und erfüllt regulatorische Vorgaben.
Wer schreibt:
Stefan Bange ist Geschäftsführer Deutschland
beim Cybersecurity-Experten Obrela.
Peter Thiel leitet das Team IT/OT-Security bei
der deutschen PLT networks GmbH. Gemeinsam
entwickeln die Partner ganzheitliche Lösungen
zur Absicherung der OT, darunter den OT Health
Check Service. Damit unterstützen sie Unternehmen,
eine umfassende Einschätzung ihrer OT-
Sicherheitslage zu gewinnen und Sicherheitsrisiken
zu minimieren. ◄
Quellenangaben
[1] IBM X-Force Threat Intelligence Index 2025,
www.ibm.com/thought-leadership/institutebusiness-value/report/2025-threat-intelligenceindex
Statt ein Security Operations Center (SOC) selbst zu betreiben, gibt es auch SOC-as-a-Service.
[2] SANS „Five Critical Controls for ICS“
https://www.sans.org/white-papers/five-icscybersecurity-critical-controls
112 PC & Industrie 12/2025
Cybersicherheit
Cyber Resilience Act
Nicht abwarten, sondern handeln
Autoren:
Philip Asmuth
Team Lead Security Architecture & Evaluation,
Denis Bock
Sales Manager Cybersecurity
achelos GmbH
www.achelos.de
Mit dem Cyber Resilience Act (CRA) will die
EU die wachsenden Risiken durch Cyberangriffe
eindämmen und die Sicherheit digitaler Produkte
auf ein einheitliches Niveau heben. Betroffen
sind alle Hersteller von Hard- und Software mit
digitalen Funktionen, die nun gefordert sind, die
neuen Pflichten technisch wie organisatorisch
umzusetzen. Spätestens im Dezember 2027
müssen die Vorgaben vollständig erfüllt sein.
Die Umstellung wirkt auf den ersten Blick komplex
– doch viele Anforderungen lassen sich mit
etablierten Sicherheitsstandards und bewährten
Verfahren erfüllen. Unternehmen können und
sollten zeitnah damit beginnen.
Die Zeit drängt
Ab dem 11. September 2026 müssen Unternehmen
Schwachstellen in der IT-Sicherheit
melden, ab dem 11. Dezember 2027, 36 Monate
nach Inkrafttreten, sind sie verpflichtet, alle Anforderungen
des Cyber Resilience Act (CRA) zu
erfüllen, um weiterhin im europäischen Wirtschaftsraum
verkaufen zu dürfen. Der CRA ist
die Reaktion der EU auf verschiedenste Sicherheitsbedrohungen,
die sich durch die Vernetzung
und Digitalisierung der Gesellschaft ergeben:
Spektakuläre Cyber attacken wie WannaCry,
NotPetya und SolarWinds ereignen sich nun
seit fast 15 Jahren, betreffen weltweit Unternehmen
wie Behörden und richten massiven
Schaden an.
Mit dem CRA will die EU Sicherheitsanforderungen
für Produkte mit digitalen Elementen vereinheitlichen
– mit dem Ziel, die Resilienz gegenüber
Cyberattacken zu erhöhen. Der CRA ist eine
Verordnung: Anders als eine Richtlinie gilt er in
den EU-Mitgliedstaaten sofort ohne nationale
Gesetzgebung. Er ist bereits am 11. Dezember
2024 in Kraft getreten.
Was der CRA für Hersteller bedeutet
Hersteller von Produkten mit digitalen Elementen
müssen gemäß CRA Anforderungen
erfüllen, die sowohl die Produktsicherheit als
auch die Herstellerprozesse betreffen.
Die Vorgaben zur Produktsicherheit regeln
sowohl technische Merkmale als auch den
sicheren Betrieb und die Kommunikation von
Produkten. Gefordert wird unter anderem, dass
Daten vertraulich und unverändert verarbeitet werden,
dass unbefugter Zugriff verhindert wird und
dass zentrale Funktionen auch unter Angriffsszenarien
funktionsfähig bleiben. Darüber hinaus
sollen mögliche Angriffsvektoren reduziert, Protokollierungs-
und Überwachungs mechanismen
eingerichtet und Sicherheits updates zuverlässig
umgesetzt werden. Hinsichtlich ihrer internen
Abläufe müssen Unternehmen Strukturen etablieren,
um Schwachstellen syste matisch zu erfassen,
koordiniert zu beheben und Meldungen an
zuständige Stellen wie die ENISA fristgerecht
weiterzugeben.
Lückenlose Dokumentation
Wichtig ist außerdem eine lückenlose Dokumentation
der eingeführten Verfahren, da nur
so die Erfüllung der Nachweispflichten möglich
ist. Im Ergebnis reicht es also nicht aus, die
reine Einhaltung formaler Vorgaben zu bestätigen
– verlangt wird vielmehr der Nachweis
funktionierender, in der Praxis gelebter Sicherheitsprozesse.
PC & Industrie 12/2025 113
Cybersicherheit
Gültigkeit
Die CRA-Regelung erfasst alle Produkte,
die digitale Funktionen enthalten – unabhängig
davon, ob es sich um Hardware oder Software
handelt. Betroffen sind Systeme, die Daten
elektronisch verarbeiten und in Netzwerke eingebunden
werden können. Der Anwendungsbereich
reicht dabei von Alltagsgeräten wie
Smartphones oder Webbrowsern über industrielle
Steuerungstechnologien bis hin zu besonders
sensiblen Bausteinen wie Smartcards oder
Hardware-Sicherheitsmodulen.
Unsicherheit bei der Umsetzung
So einfach lassen sich die CRA-Vorgaben aber
nicht umsetzen: Viele Detailregeln fehlen noch
oder werden erst kurz vor Beginn der verbindlichen
Anwendung im Dezember 2027 erwartet.
Hersteller müssen daher mit teils vagen und
auslegungsbedürftigen Formulierungen arbeiten.
So bleibt beispielsweise offen, wie genau die
Integrität von Daten sicherzustellen ist oder
welche Mechanismen für den Zugriffsschutz
als ausreichend gelten. Der eigentliche Verordnungstext
umfasst für diese Punkte kaum mehr
als eine Seite, verweist aber auf noch zu erarbeitende
harmonisierte Standards und Leitlinien
der EU-Kommission.
Einteilung
Diese Standards werden in folgende Kategorien
gemäß dem New Legislative Framework
eingeteilt:
• Typ A („horizontale Frameworks“) legen
die übergreifenden Prinzipien und Begriffe
fest, sind aber nicht produktspezifisch.
• Typ B („horizontale Standards“)
formulieren generische Anforderungen und
Prozessvorgaben, die produktunabhängig
gelten.
• Typ C („vertikale Standards“) sind
auf bestimmte Produktkategorien
zugeschnitten, etwa Firewalls oder
Steuerungssysteme, und sollen die
Anforderungen vollständig abbilden.
Zeitplan
Der Zeitplan sieht derzeit vor, dass ein erster
Typ-A-Standard im August 2026 erscheint, gefolgt
von 14 Typ-B-Standards zwischen September
2026 und Oktober 2027 sowie einem ersten
Typ-C-Standard im Oktober 2026.
Auch die für die Auslegung entscheidenden
Leitliniendokumente stehen noch aus. Lediglich
ein Leitliniendokument zur Klassifizierung
von Produkten hat bereits ein Veröffentlichungsdatum
– den 11. Dezember 2025.
Weitere Fragen
In weiteren Papieren sollen noch Fragen
geklärt werden wie:
• Welche Pflichten ergeben sich aus der
Nutzung von Open-Source-Komponenten?
• Wann gilt ein Produkt als wesentlich
verändert?
• Und nach welchen Kriterien ist eine
Risikobewertung vorzunehmen?
Wie hoch der Konformitätsnachweis sein muss,
hängt von der Risikoklasse des Produkts ab, ob
es sich um Alltagsprodukte, Komponenten mit
Cybersecurity-Bezug oder Anwendungen in kritischen
Infrastrukturen handelt. Für erstere ist
nur eine Selbsterklärung notwendig, letztere
benötigen eine externe Prüfung durch unabhängige
Dritte.
Handlungsempfehlung
Auch, wenn die Anforderungen auf den ersten
Blick erschlagen: Unternehmen stehen beim CRA
nicht völlig bei null. Zahlreiche technische wie
organisatorische Vorgaben lassen sich durch
bewährte Sicherheitsstandards und etablierte
Vorgehensweisen abdecken – etwa durch die
Normenreihe IEC 62443 oder branchenspezifische
IoT-Standards. Wer sich frühzeitig an die
Umsetzung macht, profitiert doppelt: Bestehende
Prozesse können schon heute genutzt werden,
und gleichzeitig werden spätere Engpässe bei
Zeit und Kosten vermieden.
Abwarten ist riskant
Warten, bis sämtliche Leitlinien und Standards
endgültig vorliegen, ist riskant – sinnvoller ist
es, jetzt die Grundlagen für die Umsetzung zu
legen und zu beginnen. Ein zentrales Element
ist dabei die verpflichtende Risikoanalyse des
Produkts. Sie legt offen, was konkret geschützt
werden muss, welche realistischen Bedrohungen
existieren und wo die größten Schwachstellen
liegen. Darauf lassen sich Schutzmaßnahmen
zielgerichtet aufbauen.
Auch bei den internen Abläufen lohnt sich
ein früher Einstieg. Viele prozessuale Anforderungen
des CRA – etwa das Management
von Schwachstellen – können schon heute in
bestehende Strukturen integriert und weiterentwickelt
werden, sodass die Konformität rechtzeitig
erreicht wird.
Fazit
Der Cyber Resilience Act wirkt auf den ersten
Blick wie ein komplexes regulatorisches Labyrinth.
Mit einer praxisnahen Herangehensweise
lassen sich die Anforderungen jedoch
gut meistern: Unternehmen können bestehende
Standards und Best Practices nutzen und die
Umsetzung aktiv angehen. Damit können sie
nicht nur die Einhaltung der Vorschriften sicherstellen,
sondern gleichzeitig ihre Widerstandsfähigkeit
gegenüber den kontinuierlich wachsenden
Cyberrisiken langfristig stärken.◄
114 PC & Industrie 12/2025
Digitalisierung
Smart, vernetzt und voller Chancen
Wie Unternehmen das Maximale aus der Smart Factory für sich herausholen können
© depositphotos / ipopba
Ende des 18. Jahrhunderts
brauchte es nur ein paar Wasserräder,
um im rheinischen Ratingen
die erste vollmechanische Baumwollspinnerei
Kontinentaleuropas
zu betreiben. Die Verarbeitung der
Baumwollfasern war simpel: erst
walzen, dann verdrehen und aufwickeln;
von Automatisierung und
Digitalisierung keine Spur.
Moderne Fabriken haben mit staubigen
und auf simpler Mechanik
beruhenden Produktionsprozessen
nichts mehr zu tun. In den zweieinhalb
Jahrhunderten, die zwischen
den Anfängen der industriellen Fertigung
und der heutigen Smart Factory
liegen, haben sich die industriellen
Herstellungsprozesse massiv
verändert. Ein technologischer, kultureller
und auch gesellschaftlicher
Quantensprung.
Autor:
Dr. Tim Armbruster
Head of Consulting Strategy &
Digital Transformation
ITK Engineering
info@itk-engineering.de
www.itk-engineering.de
Unterschiedliche
Definitionen
Was aber ist sie, die Smart Factory?
Je nachdem, aus welcher Perspektive
man auf sie blickt – Forschung,
Produktionsleitung oder
Automatisierung – gibt es viele
verschiedene Definitionen. Eines
ist allen gemein: Die Smart Factory
besticht dadurch, sich flexibel
an neue Kundenbedürfnisse
anzupassen, auf schwankende
Lieferketten zu reagieren und Prozesse
autonom zu organisieren.
Möglich wird das durch die steigende
Automatisierung, Modularisierung
und die Vernetzung von
Produktions- und Logistikprozessen.
Natürlich spielen auch Digitalisierung,
Künstliche Intelligenz und
Robotik eine entscheidende Rolle.
Eine moderne Produktionsstätte
ist längst nicht mehr ein Ort, an dem
Maschinen den Menschen bei einfachen
Arbeitsschritten unterstützen.
Heute stellen Fabrikroboter
selbstständig komplexe Produkte
und Systeme her, der Mensch wird
vom Bandarbeiter zum Operator oder
Controller in der Kommandozentrale.
Im Gegensatz zu einer traditionellen
Fabrik, in der Maschinen und Fertigungsanlagen
isoliert voneinander
arbeiten, manuell abgestimmt und
integriert werden, führt die Smart
Factory Menschen, Maschinen,
Anlagen und Datenmanagementsysteme
in einem einzigen, digital en
vernetzten Netzwerk zusammen.
Smart Factory
bietet vielfältige Vorteile
So unterschiedlich die Definitionen
einer Smart Factory sind, so
verschieden und individuell kann
auch ihr Nutzen für das einzelne
Unternehmen sein. Hierin liegt die
große Herausforderung: Wer die
Vorteile einer Smart Factory optimal
für sich nutzen will, der muss
klare Ziele definieren, die mit moderner
Fertigung erreicht werden sollen.
Jeder Versuch, die Produktion
in die Zukunft zu führen, wird
bei fehlendem Fokus unvermeidlich
am zu weiten Interpretationsspielraum
scheitern. Der Grad an
Komplexität, den das Zusammenspiel
aus Technik, Organisation und
Mensch verursacht, ist ohne konsequent
abgestimmte Erwartungen
kaum beherrschbar.
Die vier Erfolgsfaktoren
für eine Smart Factory
Was nun ist entscheidend, um als
Unternehmen das Maximale aus
einer Smart Factory rauszuholen?
1. Das große Ganze
im Blick behalten
Als erstes gilt es, alle Facetten
zu berücksichtigen. Die wenigsten
Smart Factories starten im Greenfield.
Vielfältige Aspekte wie beispielsweise
vorhandene Organisationsstrukturen,
firmenweite Standards
oder die Unternehmenskultur
beeinflussen die Vorhaben
grundlegend. Selbst wenn ein Werk
neu entsteht, übertragen sich unweigerlich
vorhandene Muster – und
zwar gute wie schlechte.
Bei einer ganzheitlichen Betrachtung
stellen sich viele unterschiedliche
Fragen jenseits der Technik:
• Funktioniert die Zielentfaltung
des Unternehmens?
• Wie gut reagieren die Mitarbeitenden
auf Veränderung?
• Wie wird Führung gelebt und
welche Werte gibt es?
• Wohin entwickeln sich die
Geschäftsmodelle?
• Welche unternehmensweiten
Aktivitäten stehen mit der Smart
Factory in Wechselwirkung?
• Wie werden Entscheidungen
getroffen?
• Welchen Anspruch an
Innovation gibt es?
PC & Industrie 12/2025 115
Digitalisierung
2. Fokussierte Strategie
und Umsetzung
Wer eine Smart Factory aufsetzen
will, braucht den richtigen Kurs.
Das heißt, nicht nur klare Prioritäten
zu setzen, sondern auch dafür
zu sorgen, dass Nebensächlichkeiten
nicht getan werden. Tatsächlich
erfordert es eine große organisatorische
Anstrengung und auch
Reife, keine Energie in die „falschen“
Themen zu stecken. Wer alles zeitgleich
angeht und nicht priorisiert,
der wird an Geschwindigkeit verlieren
und weniger erreichen.
3. Zugang zu Informationen
Der dritte Aspekt ist einer, der auf
den ersten Blick trivial erscheinen
mag, bei genauerem Hinsehen aber
an Komplexität gewinnt und gerade
nicht selbstverständlich ist: eine
Smart Factory erfordert einen einfachen,
bidirektionalen und bedarfsgerechten
Zugang zu den Informationen
des weltweiten Fertigungsnetzwerkes.
Mithilfe entsprechender digitaler
Werkzeuge wie beispielsweise Dashboards,
Apps, Assistenzsysteme
oder ChatBots wird der Mensch in
die Lage versetzt, dort zu entscheiden,
wo er es muss, dort zu gestalten,
wo er es will, und dort die Kontrolle
abzugeben, wo er es kann,
beispielsweise an eine Künstliche
Intelligenz.
4. Lean, digital und smart
Zu guter Letzt sind es die beiden
Begriffe „lean“ und „digital“,
die Grundlage sein müssen für das
Konzept einer Smart Factory. „Lean“
schafft, insbesondere auf dem Shopfloor,
saubere und schlanke Abläufe
und Strukturen. „Digital“ bzw. die
Digitalisierung sorgt dafür, dass
die real existierenden Abläufe und
Strukturen mithilfe von Sensoren
und Eingaben erfasst und verarbeitet
werden. „Digital“ liefert Transparenz,
sorgt also dafür, dass Daten
durchgängig und in ausreichender
Qualität zur Verfügung stehen. Auf
diesen beiden Elementen aufbauend
bildet dann „smart“ die dritte
Ebene, auf der intelligente Algorithmen,
datengetriebene Geschäftsmodelle
und übergreifende Optimierungen
kontinuierlichen Mehrwert
generieren.
Erfolgsbeispiel Smart
Factory: Firma Wittenstein
Neue Maßstäbe setzen bei der
Smart Factory – das ist das Ziel der
Baden-Württembergischen Firma
Wittenstein, die cybertronische
Antriebslösungen entwickelt. Um
dies zu erreichen und an bereits
gemachte Fortschritte anzuknüpfen,
sollte gemeinsam mit Experten von
ITK Engineering eine ganzheitliche
Strategie samt Maßnahmen entwickelt
werden.
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor
für dieses Praxisbeispiel war die
interdisziplinäre Zusammenarbeit
aller Geschäftseinheiten. Wittenstein
hat sehr hohe Ambitionen,
was die Digitalisierung und Innovation,
insbesondere auch Smart
Factory, betrifft.
Herausfsorderung:
Heterogene Werke
Dem gegenüber steht eine hohe
Heterogenität in den Werken weltweit
durch Prozesse, Produktportfolio,
Reifegrad und Technologie
sowie der große Bedarf, Aktivitäten
und Ziele mit bereits laufenden Programmen,
Projekten und Initiativen
in Einklang zu bringen.
Das gemeinsam gestartete Projekt
zur Strategie- und Programmentwicklung
wurde konsequent
am 3-Phasen-Modell ausgerichtet.
So war jederzeit sichergestellt,
dass alle Arbeitsartefakte und Zwischenergebnisse
aufeinander abgestimmt
sind. Die einzelnen Arbeitsschritte
sowie das Feinkonzept wurden
bewusst agil gehandhabt, also
kontinuierlich den jeweiligen Erfordernissen
angepasst.
Crossfunktionale
Arbeitsgruppe
Um alle wichtigen Stakeholder
und Perspektiven einzubeziehen,
wurde zu Beginn eine crossfunktionale
Arbeitsgruppe zusammengestellt.
Den Rahmen bildete eine
gemeinsame Workshop-Serie.
Die Arbeit selbst umfasste viele
unterschiedliche Elemente wie
bspw. Interviews, gemeinsame
Arbeits termine, Analysen, Sparrings
& Coachings, Stake holder-
Beteiligung, Berücksichtigung
externer Impulse und firmenweite
Kommunikation.
Die Ergebnisse des Projekts haben
die Grundlage für ein firmenweites
Smart Factory-Programm g eschaffen
und Wittenstein in die Lage versetzt,
das Thema ganzheitlich weiterzuentwickeln.
So wurde ausgehend vom
Reifegrad eine durchgängige Strategie
samt Leitbild gestaltet. Letzteres
beinhaltet neben Vision und Mission,
Handlungsfeldern und Zielen
auch die notwendige Aufbau- und
Ablauf-Organisation sowie Projektsteckbriefe.
Vor allem aber hat
sich ein gut eingespieltes und abgestimmtes
Smart Factory-Kernteam
gebildet, das die Entwicklung langfristig
vorantreiben will. Das Smart
Factory-Programm von Wittenstein
steuert heute viele unterschiedliche
Projekte, die zugehörige Strategie
wird fortlaufend optimiert und das
Kernteam sorgt für unternehmensweites
Alignment.
Zusammenfassung
Die Smart Factory ist ein innovatives,
komplexes Gebilde, das
in seinen Teilaspekten sehr individuell
auf den Einzelfall abgestimmt
werden muss. Dazu zählen
eine Vielzahl von Themenfeldern:
Automatisierung in der Intralogistik,
papierlose Fertigung, Künstliche
Intelligenz, Robotik, agile Organisation,
resilientes Unternehmen,
cyber physische Assistenzsysteme
oder auch wertstromübergreifende
Regelschleifen.
© depositphotos / Melpomene
Klar ist: Wer heutzutage hochwertige,
kundenspezifische Produkte
auf den Markt bringen will,
der wird von den Vorteilen moderner
Produktionsanlagen, also dem
Konzept der Smart Factory, profitieren.
Unabhängig von der Branche.
Und wenn die Smart Factory ihre
benötigte Energie dann noch aus
erneuerbaren Quellen bezieht,
wie schon vor über zwei Jahrhunderten
in der Baumwollspinnerei in
Ratingen: umso besser! ◄
116 PC & Industrie 12/2025
Künstliche Intelligenz
KI-Trends in der Industrie
Neue Möglichkeiten für Supply-Chain und Smart Factory
AI Reasoning im Qualitätsmanagement
Andreas Dangl
Geschäftsführer
Fabasoft Approve GmbH
www.fabasoft.com
Durch steigende regulatorische
Anforderungen und globalen Wettbewerbsdruck
setzen immer mehr
Industrieunternehmen auf digitale
Prozesse. Während Cloud-Technologien
die Basis für Transparenz
und Effizienz schaffen, eröffnen Entwicklungen
in der künstlichen Intelligenz
(KI) neue Möglichkeiten – von
der vorausschauenden Analyse bis
zum automatisierten Reasoning.
Von Datensilos
zur gemeinsamen
Datenumgebung
Datensilos dominieren den Alltag
vieler Industriebetriebe. Informationen
liegen verteilt in E-Mail-Postfächern,
Excel-Tabellen oder abteilungsspezifischen
Ablagesystemen.
Das verursacht nicht nur zusätzlichen
Abstimmungsaufwand und
redundante Arbeitsschritte, sondern
erschwert die Transparenz entlang
der gesamten Supply-Chain.
Eine gemeinsame
Umgebung
Cloudbasierte Dokumenten- und
Qualitätsmanagementsysteme lösen
© Pakin Jarerndee via Getty Images
diese Schwächen auf, indem sie
sämtliche projektrelevanten Daten
in einer gemeinsamen Umgebung
bündeln. Alle Beteiligten erhalten
jederzeit Zugang zu denselben, aktuellen
Informationen – unabhängig
von Standort oder Zeitzone. Über
Schnittstellen lassen sich externe
Use Cases in Fabasoft Approve, © Fabasoft Approve
Anwendungen wie ERP-Systeme
oder Lieferantenportale nahtlos integrieren.
Das Ergebnis ist eine einheitliche
Datenbasis, die Informationssilos
aufbricht und den kontinuierlichen
Datenfluss über Unternehmensgrenzen
hinweg sicherstellt.
KI als Motor
für die Transformation
Während Cloud-Plattformen die
technologische Grundlage bilden,
ist es die KI, die die Digitalisierung
auf eine neue Ebene hebt. Künstliche
Intelligenz erkennt Muster in
Informationen, extrahiert automatisch
Metadaten aus technischen
Dokumenten und übernimmt wiederkehrende
Aufgaben, etwa bei
der Erstellung von Prüfplänen.
Mit dem Ansatz des „AI Reasoning“
geht die Technologie einen entscheidenden
Schritt weiter. Dabei
verarbeitet sie Informationen nicht
nur, sondern versteht diese in ihrem
Kontext und verknüpft sie intelligent
miteinander. Ein Beispiel ist die
Mangelerfassung: Die Technologie
ermöglicht es, relevante Daten
automatisch aus E-Mails zu extrahieren,
in strukturierte Workflows
zu überführen und innerhalb eines
8D-Prozesses zu bearbeiten. Das
reduziert den manuellen Aufwand
erheblich, steigert die Datenqualität
und sorgt für nachvollziehbare
Entscheidungen.
PC & Industrie 12/2025 117
Künstliche Intelligenz
Praxisnahe Use Cases
und konkrete Vorteile
In der Praxis sind die Einsatzbereiche
vielfältig. Unternehmen
nutzen KI-basierte Anwendungen,
um komplexe Projektdaten in Form
von 360-Grad-Sichten transparent
darzustellen und so Zusammenhänge
zwischen technischen
Zeichnungen, Zertifikaten oder
kaufmännischen Daten sichtbar
zu machen. Internationale Zusammenarbeit
funktioniert durch KIgestützte
Übersetzungen in mehr
als 180 Sprachen. Das System
befüllt Fragenkataloge für Lieferantenaudits
oder Prüfpläne automatisiert
aus bestehenden Dokumenten.
Chatfunktionen ermöglichen
den direkten Dialog mit technischen
Unter lagen in natürlicher
Sprache. Interaktive Ansichten
von Konstruktionszeichnungen
verknüpfen sich unmittelbar mit
Bestell- und Fertigungsinformationen.
Diese Entwicklungen führen
zu erheblichen Zeit- und Ressourceneinsparungen
und schaffen
neue Freiräume für Innovation
und andere wertschöpfende
Tätigkeiten.
Erfolgsfaktor Datenkultur
Eine solide Datenstrategie stellt
die Basis aller Fortschritte dar. Ohne
aktuelle, konsistente und qualitativ
hochwertige Informationen bleibt das
Potenzial der KI ungenutzt. Deshalb
wird eine datengetriebene Unternehmenskultur
immer mehr zum Schlüsselfaktor
für den Erfolg. Dazu gehören
klare Richtlinien für den Umgang
mit Daten ebenso wie die kontinuierliche
Pflege und Aktualisierung
der Informationsbestände. Entscheidend
ist außerdem die Auflösung
von Abteilungs- und Standortgrenzen,
um einen unternehmensweiten
Zugang zu relevanten Daten sicherzustellen.
Gleichzeitig ist es wichtig,
Mitarbeitende zu befähigen, diese
Technologien aktiv zu nutzen. Low-
Code-/No-Code-Werkzeuge tragen
dazu bei, dass Fachbereiche Prozesse
eigenständig anpassen und
optimieren.
Auf dem Weg
zur Smart Factory
Dokumentenmanagement in Fabasoft Approve, © Fabasoft Approve
Die digitale Transformation entlang
der Supply-Chain ist damit
mehr als ein reines Technologieprojekt.
Sie bildet die Grundlage
für die Weiterentwicklung zur
Smart Factory. Unternehmen, die
ihre Dokumentations- und Qualitätsprozesse
digitalisieren, durch
KI erweitern und global vernetzen,
schaffen die Voraussetzungen für
Transparenz, Effizienz und Resilienz.
Damit sichern sie nicht nur
ihre Wettbewerbsfähigkeit, sie
erschließen zugleich neue Möglichkeiten
für innovative Geschäftsmodelle
in einer zunehmend vernetzten
Industrie.
Wer schreibt:
Andreas Dangl ist Entrepreneur
und Geschäftsführer der Fabasoft
Approve GmbH. In seiner Funktion
unterstützt er Unternehmen aus der
Industrie bei der Einführung von KIgestütztem
Dokumenten- und Qualitätsmanagement.
◄
Pro Minute fallen 21 Hektar Wald.
So schnell kann er
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118 PC & Industrie 12/2025
Sicherheit
Blindes Vertrauen war gestern:
Das neue Sicherheitsparadigma
für die digitale Logistik
Rentabilität mit mobilen industriellen Robotern steigern
Autor:
Denis Niezgoda
Chief Commercial Officer
International
Locus Robotics
www.locusrobotics.com
Moderne Lagerumgebungen
arbeiten heute, dank mobiler Automatisierungslösungen,
mit beeindruckender
Präzision. Durch ein
harmonisches Zusammenspiel
von Mensch und Technologie werden
Abläufe beschleunigt, Durchlaufzeiten
verkürzt und dadurch die
gesamte Prozesseffizienz enorm
gesteigert. Um diese technologische
Leistungsfähigkeit zu er reichen,
bedarf es jedoch einer hochkomplexen
digitalen Infrastruktur. In dieser
sind Steuerung und Planung der
Warenflüsse, automatisierte Kommissionierung,
Bestandsverwaltung,
Transport logistik, Sicherheits- und
Zugriffssysteme sowie die Vernetzung
mit Lieferkettenmanagement
und Echtzeitüberwachung eng miteinander
verzahnt.
Autonome mobile Roboter
Insbesondere autonome mobile
Roboter (AMR) werden dabei zunehmend
zu erfolgsentscheidenden
Werkzeugen innerhalb dieser vernetzten
Logistik. Eingebunden in
ein Öko system aus Sensoren und
dirigiert von KI-gestützten, cloudbasierten
Steuerungsplattformen,
sorgen sie dafür, dass Betreiber von
Lagerumgebungen auch in Spitzenzeiten
und angesichts eines anhaltenden
Arbeitskräftemangels hochflexibel
und maximal erfolgreich
arbeiten können. Diese umfassende
digitale Vernetzung hat sich damit
längst zum Motor moderner Lagerlogistik
entwickelt. Doch mit jedem
digitalen Knotenpunkt, jeder Datenverbindung
und jeder Schnittstelle
wächst auch die Angriffsfläche für
Cyberkriminelle.
Wenn Lieferketten
zum Einfallstor werden
Forscher des Massachusetts
Institute of Technology kamen im
Rahmen einer aktuellen Studie [1]
zu dem Ergebnis, dass die Migration
in Cloud-Umgebungen, vernetzte
Lieferkettenstrukturen und
die maschinenübergreifende Kommunikation
Schwachstellen schaffen,
die mit herkömmlichen Schutzkonzepten
nicht mehr beherrschbar
sind. Öffentlich zugängliche Netzwerkzugänge,
heterogene Sicherheitsstandards
und fragmentierte
IT-Landschaften bieten Angreifern
zahlreiche Ansatzpunkte. Hinzu
kommen Risiken in der Automatisierungstechnik
selbst sowie an den
Schnittstellen zwischen menschlichen
Bedienern und Maschinen.
Traditionelle Sicherheitsmaßnahmen
– meist eine Firewall als Schutzwall
um das Unternehmensnetzwerk –
haben als alleinige Sicherheitsinstanzen
ausgedient.
Existenzielle Bedrohung
Die Zahlen sprechen eine klare
Sprache: Die Dimension der dadurch
herrschenden Gefahr lässt sich nicht
länger ignorieren. Der Digitalverband
Bitkom zeichnete bereits 2024 ein
dramatisches Bild [2]: 81 Prozent
aller deutschen Unternehmen wurden
innerhalb von zwölf Monaten Opfer
von Datendiebstahl, Spionage oder
Sabotage – ein Anstieg von neun
Prozentpunkten gegenüber dem
Vorjahr. Der volkswirtschaftliche
Schaden erreichte infolgedessen
die Rekordmarke von 266,6 Milliarden
Euro, eine Steigerung um
29 Prozent. Allein durch Cyberkriminalität
hatte die deutsche Wirtschaft
Verluste von 178,6 Milliarden
Euro zu beklagen, wobei Ransomware
und Phishing die bevorzugten
Angriffsmethoden darstellen.
Noch alarmierender ist die Tatsache,
dass 65 Prozent der betroffenen
Firmen ihre Existenz durch
Cyberattacken aktuell real bedroht
sehen. Im Jahr 2021 lag der Wert
noch bei lediglich 9 Prozent. Diese
Entwicklung macht deutlich, dass
digitale Sicherheit längst kein optionales
Zusatzfeature mehr darstellt,
sondern sicherheits- und erfolgsentscheidend
ist. Betriebsunterbrechungen,
Lieferausfälle und Datenverluste
gefährden nicht nur Wertschöpfungsketten,
sondern auch das
mühsam aufgebaute Vertrauen von
Kunden und Geschäftspartnern.
Never Trust, Always Verify
Das neue Sicherheitsparadigma:
Die erfolgversprechendste
Antwort auf diese Bedrohungslage
heißt Zero Trust. Dieses Sicher-
PC & Industrie 12/2025 119
Sicherheit
heitskonzept bricht radikal mit bisherigen
Logiken, denn es geht nicht
mehr davon aus, dass Nutzer und
Geräte innerhalb des Firmennetzwerks
auto matisch vertrauenswürdig
sind. Stattd essen gilt, dass jeder
Zugriff – von innen wie von außen
– kontinuierlich überprüft, authentifiziert
und autorisiert werden muss.
Zero Trust funktioniert dabei wie
eine digitale Grenzkontrolle, die bei
jeder Transaktion Identität, Berechtigung
und Herkunft akribisch prüft.
Strategiewechsel
Dieser Strategiewechsel ist schon
lange überfällig, denn manipulierte
Software, kompromittierte Nutzerkonten
und gezielte Phishing- Attacken
überwinden traditionelle Perimeterschutzmaßnahmen
längst mühelos.
Laut dem Analystenhaus Gartner [3]
werden bis Ende 2025 mindestens
60 Prozent aller Unternehmen weltweit
eine Zero-Trust-Strategie implementiert
haben. Insbesondere die
Logistikbranche ist hier besonders
gefragt, da ihre komplexen, weitverzweigten
Strukturen sie zu einem
besonders lohnenden Ziel machen.
Sichere Automatisierung
Zero Trust in der Praxis: Führende
Anbieter autonomer mobiler
Roboter, wie etwa Locus Robotics,
haben Zero Trust bereits von
Beginn an in ihre Systemarchitektur
integriert. Die Roboterflotten kommunizieren
ausschließlich über
verschlüsselte, private Netzwerke.
Jede Datenübertragung durchläuft
mehrfache Authentifizierungsstufen,
wobei Kontroll- und Datensysteme
strikt getrennt voneinander arbeiten.
Diese Architektur isoliert potenzielle
Schwachstellen und ermöglicht es,
Bedrohungen frühzeitig zu identifizieren
und zu neutralisieren.
Spezifische Risiken
Gerade bei autonomen Systemen
zeigen sich spezifische Risiken:
GPS-Spoofing kann Roboter fehlleiten,
Funkstörungen die Kommunikation
unterbrechen oder unsichere
Betriebssysteme Einfallstore öffnen.
Das Zero Trust Maturity Model [4] der
US-amerikanischen Cybersecurity
and Infrastructure Security Agency
definiert fünf zentrale Schutzebenen:
Identität, Gerät, Netzwerk, Applikation
und Daten. Moderne Sicherheitskonzepte
kombinieren daher
verschlüsselte Netzwerke, mehrstufige
Authentifizierung, dynamische
Zugriffsrechte und verhaltensbasierte
Zugriffskontrolle.
Identity & Access
Management
Besonders das Identity & Access
Management hat sich hierbei besonders
bewährt. Dieses Frame work
verwaltet digitale Identitäten in
Echtzeit und passt Berechtigungen
dynamisch an aktuelle Verhaltensmuster
an. So lässt sich präzise
steuern, wer auf welche Ressourcen
zugreifen darf – wodurch
Sicherheitsrisiken unmittelbar minimiert
werden.
Der unterschätzte
Faktor Mensch
Doch selbst die ausgefeilteste
Technologie bleibt wirkungslos,
wenn der Mensch zur eigentlichen
Schwachstelle wird. Social Engineering
– die gezielte Manipulation von
Menschen mit der klaren Absicht,
sie zur Preisgabe vertraulicher Informationen
zu bewegen oder sicherheitsgefährdende
Handlungen auszuführen
– zählt nach wie vor zu den
erfolgreichsten Angriffsmethoden.
Nur durch kontinuierliche Schulungen,
gezielte Awareness-Programme
und eine gelebte Sicherheitskultur
lässt sich dieses Risiko
in Unternehmen effektiv und nachhaltig
eindämmen. Zero Trust darf
deshalb nicht allein als reine IT-
Initiative verstanden werden, sondern
muss fest im Unternehmensbewusstsein
verankert sein.
Strategischer Vorteil
durch umfassenden Schutz
Die Einführung von Zero Trust ist
mehr als eine Schutzmaßnahme –
sie ist ein strategischer Wettbewerbsvorteil.
Unternehmen, die diesen
Ansatz konsequent umsetzen, erfüllen
nicht nur regulatorische Anforderungen
wie ISO 27001, NIST oder
den BSI IT-Grundschutz. Vielmehr
stärken sie ihre Resilienz, schützen
sich effektiver vor Bedrohungen und
bauen Vertrauen bei Kunden und
Partnern auf. KI-gestützte Threat-
Intelligence-Systeme ermöglichen
es zudem, Angriffe schneller zu
erkennen und gezielter abzuwehren.
Digitale Sicherheit
Eine fortwährende Reise: Die
Weiterentwicklung von Logistiksystemen
schreitet kontinuierlich
voran und parallel dazu wandelt
sich auch das Spektrum und die
Intensität von Cyberbedrohungen.
Technologische Innovationen wie
etwa die Blockchain für mehr Lieferkettentransparenz,
digitale Zwillinge
oder der 5G-Mobilfunkstandard
stellen fortlaufend neue Anforderungen
an die IT-Sicherheit. Unternehmen,
die ihre Wettbewerbsfähigkeit
und das Vertrauen ihrer Kunden
und Partner bewahren möchten,
müssen Sicherheit als dauerhaften
Transformationsprozess
verstehen. Das Zero-Trust-Prinzip
stellt kein zeitlich begrenztes Projekt
dar, sondern beschreibt einen
fortwährenden Entwicklungspfad
zu einer resilienten und zukunftsfähigen
Logistik. ◄
Referenzen
[1] https://omnichannel.mit.edu/
wp-content/uploads/2025/02/MIT_
OmnichannelSupplyChain_WarehouseFutureVulnerabilities_2025_
FullReport.pdf
[2] https://www.bitkom.org/Presse/
Presseinformation/Wirtschaftsschutz-2024
[3] https://www.gartner.com/en/news-
room/press-releases/2023-05-10-
gartner-predicts-zero-trust ps://www.
cisa.gov/zero-trust- maturity-model
120 PC & Industrie 12/2025
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LAN / WLAN integriert
Datenspeicher microSD / FTP-Server / USB-Stick
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L1, L2, L3, N Echtzeitanalyse
8000 Messungen / Sekunde
Spannungmessung 100-500V AC
Strommessung 0,1-5000A (Push-Pull-Anschluss)
Hz / cos phi / Leistungsfaktor
Wirk-, Blind- und Scheinenergieverbrauch in kWh
Versorgung:
100-240V 50-60Hz (aus L1)
24VDC (über abziehbaren Stecker)
USB (aus PC/PowerPack)
Bedienung/Konfiguration WEB-Browser über LAN / WLAN
WLAN-Betriebsarten: Access-Point (macht eigenes Netz auf) und
Client (verbindet sich mit existenten Netzen)
Datenspeicher microSD / FTP-Server
Für Rogowski-Spulen
Kleines handliches Gerät zum analysieren von Netzwerk-Problemen
Aufzeichnung des Netzwerk-Traffics wie mit Wireshark
Lesen und Schreiben von Wireshark-Dateien
Aufzeichnung in Browser-Speicher oder auf FTP-Server als Wireshark-Datei
Einfache Analyse des Netzwerk-Traffics ohne zusätzlichen PC und Hub/Switch
Anzeige von im Netzwerk vorkommenden IP-Adressen
Anzeige der IP-Verbindungen (welche IP greift auf welche IP zu)
Einfaches Austauschen der IP-Adressen um das Subnet zu wechseln
Komplette Bedienung (Anzeige und Parametrierung) über Webserver per WLAN
WLAN abschaltbar, dafür Bedienung über LAN_A-Port mit separater IP-Adresse
Übersichtliche Darstellung der Webseite auf PC und Smartphone
Überwachung von SubNetzen
Überwachung komplettes Netz
E-Mail-Alarmierung bei Überwachungsverstößen
Analyse von VoIP-Protokollen und Audio-Sprach-Ausgabe
Analyse von Profinet-Protokollen
Netzwerk-Scanner über IP-Bereich
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differenzielle Analog-Eingänge. 16 bit, bis 250 kHz, bis
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