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Pfarrzeitung der Pfarre Pfandl - Ausgabe Nr. 215

60 Jahre Pfarre Pfandl - Rückblicke und Ausblicke einer lebendigen Pfarrgemeinde

60 Jahre Pfarre Pfandl - Rückblicke und Ausblicke einer lebendigen Pfarrgemeinde

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www.pfarre-pfandl.at . E-Mail: pfarre.pfandl@dioezese-linz.at . Telefon: 0 6132-23404

Copyrights: Kerzen: ODV - iStock-Fotos / weihnachtlicher Altar: Michaela Juric – bildsalon.com / Archivfotos & private Fotos

Folge 215 – November 2025


Als Jahrgang 1954 habe ich den Beginn

und den Aufbau der Kirche persönlich

noch nicht mitbekommen.

Aber durch Erzählungen und schriftlichen

Aufzeichnungen habe ich natürlich

viel erfahren. Ich kann mich auch

an die alte Kirche, die an der Stelle

des heutigen Pfarrheims stand, nicht

mehr erinnern.

An eine Geschichte werde ich dabei

immer denken. Das war, als mein

Bruder bei der Christmette mit seinem

Ministrantengewand an den

brennenden Kerzen des Christbaumes

Feuer gefangen hat und von einem

Messbesucher gelöscht werden

musste. Gott sei Dank ist dabei nichts

passiert.

Viel Engagement, Arbeit und Mühe,

Opferbereitschaft der Pfandler und

Ischler war notwendig, um den Bau

der neuen Kirche bewerkstelligen zu

können. Viele tüchtige Männer und

Frauen haben Initiativen gestartet,

um die finanziellen Mittel für den

Bau aufzutreiben.

Auch unzählige Stunden an Robotleistungen

wurden dabei geleistet und

zahlreiche Spendenaktionen durchgeführt.

Dass es bei einem so großen

Bauvorhaben auch zu Unstimmigkeiten

kommen kann, ist nicht außergewöhnlich.

So hat die Anschaffung der

modernen Glasfenster der Künstlerin

Lydia Roppolt einigen Unwillen erregt.

Nach zweijähriger Bauzeit und

großem Einsatz der Bevölkerung war

es dann am 9. November 1958 soweit,

dass die neue Kirche von Diözesanbischof

Franziskus Salesius Zauner

geweiht werden konnte.

Im Herbst 1959 kam dann Pfarrer Johannes

Schlosser in den neuen Pfarrhof

nach Pfandl, der mit einfachsten

Mitteln noch errichtet wurde, um

vielleicht doch eine eigene Pfarre zu

werden. Und das war ein besonderer

Glücksgriff für Pfandl. Er hat zusammen

mit tüchtigen Helfern und Helferinnen

Pfandl zu dem gemacht, wie

es sich heute präsentiert.

Meine Verbindung zu Pfarrer Schlosser

begann im Jahr 1960 mit dem

Schuleintritt im Religionsunterricht

und ist dann bis zu seinem Tod im

Jahr 2012 nicht mehr abgerissen.

1962 war meine Erstkommunion. An

diesen Tag kann ich mich noch genau

erinnern. Strömender Regen. Zu Fuß

von Ahorn zur Kirche. Eine Stunde

vorher nichts mehr essen. Während

der Messe sind wir die ganze Zeit gestanden

(einige sind dabei umgefallen).

Nach der Messe Frühstück im

Saal des alten Streiblwirtshauses.

Dann nach Hause zum Mittagessen.

Nachmittags um halb zwei Dankandacht

in der Kirche. Dann zu Fuß zum

Hoblwirt in Kreutern auf eine Jause.

Noch immer strömender Regen.

Dann hat der Vater ein Taxi (Schmalnauer)

gerufen und ich bin in meinem

Leben zum ersten Mal in einem

Auto mitgefahren.

Nach der Erstkommunion wurde ich

Ministrant, war bei der Jungschar

und Jugend und im Jahr 1976 wurde

Fotos aus dem Archiv der Pfarre / Sterne: © KatarynaTyl – pixabay.com


ich Pfarrsekretär in Pfandl und übte

diese Tätigkeit bis zur Pensionierung

im Jahr 2016 aus.

Pfarrer Schlosser hat meisterhaft verstanden,

die Zusammengehörigkeit

in Pfandl zu stärken. So hat er 1965

das Pfarrheim errichtet, das zu einem

Kommunikationszentrum für alle

Pfandler, aber auch für die Vereine,

Gruppierungen und Körperschaften

geworden ist. Im selben Jahr wurde

Pfandl dann auch zu einer eigenständigen

Pfarre erhoben.

Zu einer Pfarre gehört natürlich auch

ein Friedhof, der bereits Anfang 1963

am Fuße der Zimnitz angelegt wurde.

Ein großes Anliegen war Pfarrer

Schlosser immer die Jugend. Zeltlager,

wie zum Beispiel in Zell am Moos

oder Schönberg am Kamp, Almhütten

am Hochkönig oder am Almsee (alle

Örtlichkeiten hier aufzuzählen würde

den Rahmen sprengen) und sonstige

Quartiere wurden genützt, um aus

den Jugendlichen gute Gemeinschaften

zu formen. Die Ministrantenlager

mit unserem Pfarrer waren legendär.

Im Pfarrheim gab es bald einen Tischtennis-Tisch,

der von Kindern und

Jugendlichen fleißig genützt wurde.

Johannes Schlosser griff die Idee der

DSG Linz auf, in jeder Pfarre eine

Sportgruppe einzurichten. Und so

gründeten wir, Pfarrer Schlosser,

Rothauer Otto und ich, die Diözesansportgemeinschaft

Pfandl. Im Laufe

der Zeit hat sich der „Sportverein

der Pfarre“ zu einem wichtigen Bestandteil

der Pfarre entwickelt.

Als geselligem Menschen und immer

mit einem Witz auf der Zunge war es

Pfarrer Schlosser ein Bedürfnis, den

Fasching in Pfandl zu beleben.

Die „Pfandler Faschinggaudi“ wurde

von ihm ins Leben gerufen und erlangte

bald Bekanntheit. So manche

Aufführung unter der Leitung von

Scheutz Fritz, Rothauer Otto oder

Wiesauer Alois darf man als legendär

bezeichnen.

Viele Humoristen und Gruppen

(Männergesangverein, Musikschule)

trugen zum Erfolg der Veranstaltung

bei. Seit ihrer Gründung lieferte auch

die DSG durchgehend ihren Beitrag

zur Gaudi ab.

Wichtig war ihm auch die Errichtung

einer Pfarrbibliothek im Pfarrheim,

die sich großer Beliebtheit erfreut.

Größtes Augenmerk legte er auf die

Seelsorge und hier besonders auf die

hl. Messe. Dazu war natürlich auch

ein Kirchenchor nötig, auf den er

sehr viel Wert legte und für den er

wunderschöne Ausflüge organisierte.

Ich erinnere mich noch gut an die Kindermessen,

wo jeder für den Besuch

einen Stern bekam, der in ein Heft

eingeklebt wurde. Sogar in den Ferien

sind wir in die Kindermesse am

Mittwoch um 7 Uhr früh gegangen,

damit wir ja viele Sterne bekamen.

Pfarrer Schlosser war nicht nur der

Auf- und Ausbau der Pfarre Pfandl

wesentlich, sondern auch die Entwicklung

der Kirche im Großen.

Als in den 70er-Jahren die Diözesansynode

gestartet wurde, war er sofort

von der Wichtigkeit dieses Gremiums

überzeugt. Auf seinen Wunsch hin erklärte

ich mich bereit und wurde bei

einer Dekanatsversammlung gewählt

und durfte dort mitarbeiten.

Ein wichtiger Beschluss der Synode

war die Bestellung eines Pfarrgemeinderates

in jeder Pfarre und 1973

konnten wir auch in unserer Pfarre

den 1. Pfarrgemeinderat installieren.

In dieser Zeit war die neue Kirche

auch als Hochzeitskirche und Taufkirche

sehr begehrt. So habe ich in

den Matrikelbüchern geblättert und

Anfang der 1970 Jahre ein Jahr gefunden,

wo 74 Trauungen und 115

Taufen in Pfandl stattfanden.

„Pfandl – Maria an der Straße“ ist ja

die 1. Kraftfahrerkirche Österreichs

und so wurden jahrzehntelang von

der Kameradschaft der Exekutive

Autosegnungen durchgeführt, wozu

hohe kirchliche Würdenträger und

namhafte Politiker geladen waren.

Nach dem Tod des Initiators der Exekutive

verlief diese Veranstaltung

leider im Sand.

P F A R R E P F A N D L

2


nicht erkannte, gefragt, ob Pfarrer

Schlosser zu sprechen ist.

Pfarrer Schlosser war auch ein sehr

guter Baumeister. So wurde 1978

die Kirche außen und innen saniert,

im Jahr 1981 die neue Friedhofshalle

am Waldfriedhof errichtet. Dann kam

der Startschuss für ein ganz großes

Vorhaben: der Ankauf einer neuen

Orgel. Hier war Dr. Lothar Beckel in

führender Position tätig.

Für diese Vorhaben wurde auch im

Jahr 1985 der 1. Flohmarkt durch die

DSG veranstaltet, der bis heute nicht

mehr aus dem Veranstaltungskalender

der Pfarre wegzudenken ist und

der Erlös der Grundstock für viele

Bauvorhaben war und ist.

Bei dieser Festveranstaltung fand der

1. Pfandler Dammlauf in Verbindung

mit dem Pfarrfest statt, der seit dieser

Zeit jedes Jahr durchgeführt wird.

1996 fand dann der Umbau und Zubau

des Pfarrhofes statt, der nicht

mehr den heutigen Anforderungen

entsprach und mit den notwendigen

Büroräumen ausgestattet ist und

ebenso mit ansprechenden Wohnräumen

für Pfarrer und Köchin.

Am Friedhof wurde 2005 eine Urnenmauer,

die zugleich auch den Friedhofsabschluss

bildet, errichtet, da es

immer mehr Urnenbestattungen gibt.

Resi hat gesagt: „Nein er ist nicht

da.“ (Die Wahrheit ist, er hat gerade

sein Mittagsschäfchen gemacht.) Der

Bischof sagte: „Macht nichts, dann

gehe ich in die Kirche und bete.“

Nachher hat die Resi ihrem Bruder

davon berichtet. Johannes ganz entsetzt:

„Mensch, Resi, das war der Bischof.“

Auch in der Seelsorge hat sich in dieser

Zeit einiges getan. So habe ich im

Jahr 2001 die Ausbildung zum Diakon

begonnen und im Jahr 2007 mit der

Weihe abgeschlossen. Mit einiger

Schwierigkeit, war doch 3 Wochen

vorher der große Brand im Pfarrhof.

Doch es ist alles gutgegangen und ich

habe es bis heute nicht bereut, diesen

Schritt gemacht zu haben.

So konnte ich den Pfarrer, als sich

sein Gesundheitszustand rapide verschlechterte,

doch unterstützen, was

ihm am Anfang doch etwas schwerfiel.

Im Mai 1987 konnte dann die neue

Orgel durch Bischof Maximilian Aichern

geweiht und ihrer Bestimmung

übergeben werden. Durch die Größe

der Orgel war kein Platz mehr für den

Kirchenchor und so musste die Empore

um einiges erweitert werden,

die sich aber sehr harmonisch im Kirchenraum

einfügt.

Durch die Lebendigkeit der Pfarre

wurde das Pfarrheim zu klein und

musste vergrößert werden. 199O

erfolgte der Umbau und im Herbst

1991 konnte es bereits wieder seiner

Bestimmung übergeben werden.

Auf eine Person darf natürlich nicht

vergessen werden, es ist dies die

Pfarrhaushälterin Resi, die Schwester

von Pfarrer Schlosser. Sie war der

gute Geist im Pfarrhof und auch Ansprechperson

für Vieles.

Dazu gäbe es zahlreiche Anekdoten,

eine möchte ich herausgreifen.

Bischof Franziskus S. Zauner ist einmal

mit dem Motorrad (begeisterter

BMW-Fahrer) auf der Durchreise

nach Pfandl zur Autofahrerkirche gekommen.

In voller Montur, Lederanzug,

Helm, hat er die Resi, die gerade

im Garten gearbeitet hat und ihn

Besonders zum Tragen kam dies nach

seinem Tod, als es um den Weiterbestand

der Pfarre ging. Als ehrenamtlicher

Pfarrleiter in Zusammenarbeit

mit Pfarrer Christian Öhler, der vollen

Unterstützung des PGR und der Akzeptanz

der Pfandler, wurde der Übergang

ohne Probleme bewältigt und

war für die Pfarre sehr befruchtend.

Orgel: © Michaela Juric – Fotostudio M / Fotos aus dem Archiv der Pfarre


Groß war die Freude, als Arcanjo Sitimela,

der in Pfandl schon öfter zur

Aushilfe war, als Pfarrprovisor eingesetzt

wurde. Mit seiner freundlichen

Ausstrahlung und seinem einnehmenden

Wesen hat er im Nu die Herzen

der Pfandler erobert und wieder

viel neuen Schwung gebracht.

und genau ein Jahr nach seiner Demissionierung

ist er verstorben und

in St. Wolfgang begraben worden.

Derzeit freuen wir uns, dass afrikanische

Priester die Gottesdienste mit

uns feiern.

Bei einem Jubiläum stellt man natürlich

auch die Frage: Wie geht es weiter,

wie schaut die Zukunft aus?

chen, wenn wir uns nicht im Klaren

darüber sind, ob dieser Gott eine Bedeutung

für uns hat.

Wenn uns Jesus Christus im Alltag unserer

Gemeinden abhandenkommt,

wenn er und sein Vorbild in unseren

Strukturen untergeht und wenn von

seinem Geist in der kirchlichen Praxis

nicht viel zu spüren ist, dann haben

wir am Ende alles verloren.

Das Brot unseres Glaubens – Jesus

Christus, ihn gilt es ganz bewusst in

unserer Glaubenspraxis wieder in den

Mittelpunkt zu stellen. Um seinetwillen,

weil er uns wichtig ist, deshalb

müssen wir uns treffen. Weil er uns

versammelt, deshalb müssen wir zusammenkommen.

Und weil er uns etwas

bedeutet, deshalb lohnt es sich,

sich in seiner Kirche zu engagieren.

Leider war dies nicht von langer Dauer,

da er krankheitsbedingt sein Amt

zurücklegen musste.

So wurde festgelegt, dass St. Wolfgang

und Pfandl gemeinsam von

Pfarrer Tomasz Klimek seelsorglich

betreut werden, was natürlich nicht

so einfach war, aber recht gut funktionierte.

Pfarrer Klimek: © Foto-Unterberger / Altarbild: © Fotostudio M / Arcanjo: privates Foto

Doch eine schwere Tumorerkrankung

zwang ihn, sein Amt zurückzulegen

Und doch denkt man weiter: Kirche,

Pfarrgemeinde, was diese für Bedeutung

für uns haben sollen, das ist für

viele Menschen und vor allem für

junge zu einem großen Fragezeichen

geworden.

Und nach einigem Überlegen stellt

sich heraus, dass dies deshalb der Fall

ist, weil Gott zur Frage geworden ist.

Weshalb sollen wir eine Kirche brau-

P F A R R E P F A N D L

4


Wohin gehst du, Pfarre Pfandl?

In den 60 Jahren des Bestandes der Pfarre Pfandl hat sich vieles positiv entwickelt und es ist eine Menge aufgebaut und

geschaffen worden. Die längste Zeit wurde durch das Wirken unseres Pfarrers Johannes Schlosser geprägt. Aber auch

in den letzten 13 Jahren ist der Übergang zu einer Pfarre ohne eigenen Pfarrer vor Ort recht gut gelungen. Wohin geht

die Pfarre Pfandl angesichts des akuten Priestermangels und des immer geringer werdenden Interesses, Mitglied einer

Religions- und Glaubensgemeinschaft zu sein?

Mit 1. September hat Arcanjo Sitimela die Aufgabe des Pfarrprovisors von Bad Ischl

und Pfandl übernommen – eine herausfordernde Aufgabe! Parallel wurden in beiden

Pfarren sogenannte Seelsorgeteams installiert bzw. beauftragt, um mit Arcanjo und

den Kaplänen Jakob und Michael sowie Diakon Alois die beiden Pfarren kollegial als

Team zu leiten. Durch den verstärkten Einsatz ehrenamtlicher Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen

wird bei diesem Leitungsmodell versucht, die anfallenden Aufgaben

sinnvoll zu verteilen.

Im Falle der Pfarre Pfandl wird zusätzlich auch noch ein Mandatsträger, zuständig für

sämtliche Finanzangelegenheiten, eingesetzt. Michael Leitner hat dankenswerter

Weise diese Aufgabe übernommen. Dadurch soll eine weitere Entlastung von Arcanjo

erreicht werden. Dieses Leitungsmodell endet mit 31. Dezember 2027.

Das Dekanat Bad Ischl zählt zu jenen Dekanaten welches mit dem letzten Turnus in die

neue Struktur übergeführt wird. Die Pfarren des inneren Salzkammergutes werden zu

einer Pfarre mit neun Pfarrgemeinden zusammengeführt. Die Gesamtleitung dieser

neuen großen Pfarre liegt dann in den Händen von drei Personen – einem Pfarrer, einem Pastoralvorstand und einem

Verwaltungsvorstand. Die einzelnen neun Pfarrgemeinden, so auch Pfandl, werden vor Ort von einem Seelsorgeteam

geleitet, welches ab 1. Jänner 2028 wieder neu zu bestellen ist. Zudem werden im Frühjahr 2027 die Mitglieder des

Pfarrgemeinderates neu gewählt.

Was sich ganz klar immer stärker abzeichnet ist der verstärkte Einsatz ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die PGR-Wahl 2027 wird zeigen, ob es gelingt, den notwendigen Generationenwechsel in diesem wichtigen Gremium zu

schaffen, sodass in weiterer Folge ein neues Seelsorgeteam daraus hervorgeht.

Bereits die letzten Jahre haben gezeigt, dass ein Einzelner oder einige Wenige die große Aufgabe, einen Pfarrbetrieb

aufrecht zu halten, schwer schaffen können, ohne dabei auszubrennen. Nur durch Zusammenarbeit und die Verteilung

der Aufgaben auf viele Hände ist die Arbeit für den Einzelnen gut bewältigbar. Das Tätigsein im Team macht so Freude

und es entstehen Freundschaften. Ich hoffe und bin zuversichtlich, dass dies auch in weiterer Zukunft gelingen wird, ganz

nach dem Motto: Wer alleine arbeitet addiert, wer im Team arbeitet multipliziert.

Gust Lemmerer

Bei all den Überlegungen zur neuen Pfarrstruktur tritt die Frage nach dem eigentlichen Sinn des Ganzen oftmals in

den Hintergrund. Es stellt sich sehr wohl die Frage: WARUM? Brauchen wir die Pfarre in Pfandl überhaupt noch?

Hier drei Gedanken dazu:

Beim Betreten der Kirche, des Friedhofs, der Friedhofshalle oder der Gedenkstätte für Sternenkinder werden wir

aus dem Alltag herausgehoben: Sei es nur, um kurz in Stille zu verweilen, eine Kerze anzuzünden, die Architektur

und Kunst zu bestaunen, um zu beten oder einen Gottesdienst zu besuchen, um Lebenskraft aus der

christlichen Botschaft zu schöpfen, um wie es David Steindl-Rast gerne ausdrückt, dem „großen

Geheimnis“ des Lebens nachzuspüren.

Die Infrastruktur der Pfarre (Kirche, Friedhof, Pfarrheim…) eröffnet Möglichkeiten für

Gottesdienste, Andachten, Begräbnisse, aber auch für gesellige Runden und Feiern

und Feste im Ort. Es ist schön, Orte im Ort zu haben, wo Einwohner und Gäste

Gemeinschaft erleben können.

Pfarre soll sich auch – gerade in den vielen Nöten unserer Zeit – um eine Grundhaltung

des „Füreinander-Daseins“ bemühen.

Vroni Lemmerer

Fotos: © Pfarre Pfandl


Lobe den Herrn, meine Seele,

und alles in mir seinen heiligen Namen!

Lobe den Herrn, meine Seele,

und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat!

Der Herr vollbringt Taten des Heiles,

Recht verschafft er allen Bedrängten.

Der Herr ist barmherzig und gnädig,

langmütig und reich an Güte.

So hoch der Himmel über der Erde ist,

so hoch ist seine Huld über denen, die ihn fürchten.

So weit der Aufgang entfernt ist vom Untergang,

so weit entfernt er die Schuld von uns.

Fotos: © Pfarre Pfandl

Foto Bibel: © Karoline Schodterer – mit freundlicher Genehmigung des Hundertwasser-Archivs / Sterne: © KatarynaTyl – pixabay.com

Die Huld des Herrn währt immer und ewig

für alle, die ihn fürchten und ehren;

sein Heil erfahren noch Kinder und Enkel;

alle, die seinen Bund bewahren,

an seine Gebote denken und danach handeln.

Lobt den Herrn, all seine Werke,

an jedem Ort seiner Herrschaft!

Lobe den Herrn, meine Seele!

Das Wort „Furcht“ in den Psalmen hat nichts mit „Angst“ zu tun. Wir können

es mit „Ehrfurcht“ übersetzen, wissend, dass Gott größer ist als alle

unsere Vorstellungen.

aus einem Messgebet

Wem es ein Anliegen ist, der und die kann den ganzen Psalm in der Bibel

beten. Wir können auch dem Thema des Pfarrblattes entsprechend statt

„meine Seele“ „meine Pfarre“ oder „meine Gemeinschaft“ beten!

P F A R R E P F A N D L

26


Der Werdegang meiner Tätigkeit in der Pfarre

Pfandl hat mit meinem Pensionsantritt vor 26

Jahren begonnen. Pfarrer Johannes Schlosser

hat mich damals gebeten, Verwaltungsaufgaben

in der Pfarre freiwillig und ehrenamtlich

zu übernehmen. Zum damaligen Zeitpunkt hat

es keinerlei Aufzeichnungen gegeben (Chronik

etc.). Pfarrsekretär Alois Wiesauer, der in der

Zwischenzeit die Ausbildung zum Diakon abgeschlossen

hatte, stand mir immer als Ratgeber

zur Verfügung.

Die Arbeiten wurden immer mehr, und der

ungeordnete Aufgabenbereich weitete sich aus.

Sehr bald wurde aus der freiwilligen Tätigkeit eine verpflichtende Arbeitswoche

abgeleitet: Montag- und Freitagvormittag wurden zur fixen Arbeitszeit. Die

Einnahmen aus Gottesdiensten, Kerzenopfern, dem Opferstock oder sonstigen

Sammlungen waren händisch zu zählen und zur Bank zu bringen. Oft schaffte

ich es in der vorgegebenen Zeit nicht mehr.

Die Sorge um den Blumenschmuck bei den Altären ist dazugekommen. In verschiedenen

Gärten holten Pfarrer Schlosser und ich Schnittblumen. Auch für die

Totenwachtstunden, den Lektoren- und Kantorendienst hat er mich eingeteilt.

Da die Wissensträger für die anfallenden Vorbereitungen zu den Gottesdiensten

nicht mehr so konstant sind, erstellte ich eine Liste für die Dinge, die bereitzustellen

sind für die Advent- und Weihnachtszeit; die Gottesdienste in der Fastenzeit

und der Karwoche sind sehr unterschiedlich und brauchen unterschiedliche

Vorbereitungen in kurzer Zeit.

Die Pfandler Faschinggaudi mit einer Generalprobe

und vier Veranstaltungen war immer

ein gesellschaftlicher Höhepunkt. Außerdem

war sie eine wichtige Einnahmequelle für die

Pfarre, ebenso das Pfarrfest.

Die hier erwähnten Tätigkeiten sind nicht alle,

die geschehen müssen. Dazu kommen noch

Arbeiten im Alltag, die kaum gesehen werden,

aber dennoch zu verrichten sind.

Das Ausscheiden von unserem Hausmeister

Akbar, der einige Jahre mit seiner Familie im Pfarrhof wohnte, trifft uns sehr. Er

hinterlässt eine große Lücke. Er war gewissenhaft, verlässlich, pünktlich, arbeitswillig.

Diese Eigenschaften hat er mitgebracht und eingesetzt. Er packte an, wo

Not am Mann war. Vieles wird wohl nicht mehr geschehen oder ausgelagert

werden müssen. Danke, Akbar, für deine Dienstleistungen mit Vorbildwirkung,

du wirst fehlen!

Ich persönlich habe die übertragenen Aufgaben immer gerne wahrgenommen und

umgesetzt. Es war für mich niemals bzw. keinerlei Belastung oder Einschränkung.

Es erfüllt mich mit Freude und Wertschätzung, mit einem Quäntchen Aufwand

die Arbeiten unterstützen zu können.

Georg Forsthuber

Großer Dank an ihn und stellvertretend an alle anderen fleißigen Mithelfer

und Mithelferinnen – und es sind sehr viele! Es ist gut, dass es nachrückende

Jungpensionisten gibt, die so manche Aufgaben „freiwillig und ehrenamtlich“

übernehmen!

Fotos: © Archiv der Pfarre Pfandl / Sterne: Sterne: © KatarynaTyl – pixabay.com


Monsignoere Schlosser, Pfarrprovisor Handlechner & Pfarrprovisor Arcanjo / © fotohofer.at / Dehant Öhler / © dobner-photo / Tomasz Klimek / © Foto-Unterberger / alle anderen Portraits © Pfarre Pfandl & private Fotos

Monsignore

Johannes Schlosser

1927 – 2012

Dechant

Christian Öhler

1958 – 2024

Ordensschwester

Friedburga Unterberger

1944-2011

Diakon

Alois Wiesauer

Pfarrprovisor

Tomasz Klimek

1957 – 2024

Pater

Matthias Achleitner

11944 – 2021

Kaplan

Michael Mlundi

Kaplan

Simon Lukyamuzi

Pater

Severin Kranabitl

Pfarrprovisor

Arcanjo Sitimela

Pfarrprovisor

Franz Peter Handlechner

Pater Johannes

Nepomuk Unterberger

P F A R R E P F A N D L 8


WAS WAR UND WAS IST

BUNT GEMISCHT

DURCHS KIRCHENJAHR

SONNTAGSGOTTESDIENSTE

FESTGOTTESDIENSTE ADVENT-

KRANZSEGNUNG

CHRISTKINDLSEGEN

CHRISTMETTE

WELTFRIEDENSTAG

AUFERSTEHUNGSGOTTESDIENST

CHRISTI HIMMELFAHRT

FRONLEICHNAM

MARIA HIMMELFAHRT

ALLERHEILIGEN

ALLERSEELEN

NIKOLAUS-BESUCHE

ADVENTSINGEN

ADVENTWEG IN DER KIRCHE

WEIHNACHTSKONZERTE

DREIKÖNIGSAKTION

CARITAS-HAUSSAMMLUNG

VERSÖHNUNGSGOTTESDIENST

OSTERKERZEN

KINDER-KREUZWEG UND

KARFREITAGSFEIER

SPEISENSEGNUNG*TAUFEN

ERSTKOMMUNION

FIRMUNG

FASTENSUPPE KOCHEN

PALMBUSCHENBINDEN

SPIRINIGHT

MAIANDACHTEN

RHYTHMUSMESSEN

FAHRZEUGSEGNUNGEN

WIR RADELN IN DIE KIRCHE

SCHULGOTTESDIENSTE

ERNTEDANK

HUBERTUSMESSE

BEGEGNUNGSNACHMITTAGE

MARTINSFEST

HAUSKOMMUNION

GRATULATIONSDIENST &

KRANKENBESUCHSDIENST

LIEBSTATTHERZEN-AKTION

JUNGSCHAR

MINISTRANTENAUSFLÜGE

RATSCHENGEHER

KINDERFASCHING

DSG*PFARRFEST

DAMMLAUF

PFANDLER SINGKREIS

KIRCHENCHOR

PFARRNACHRICHTEN

PFARRBLATT

Bunt ging es zu beim Erntedankfest, bei dem unser neues Seelsorgeteam angelobt

wurde und Arcanjo Sitimela sich bereit erklärte, die Funktion als Pfarrprovisor

für Pfandl wieder zu übernehmen. Wir dankten auch für 60 Jahre

Pfarre. Viele Kinder brachten ihre Erntegaben mit und versammelten sich im

Altarraum, wo sie zusammen mit der Erntekrone gesegnet wurden. MMag.

Christoph Lauermann verlas in Vertretung unseres Bischofs die Ernennungsdekrete

und überreichte

sie den Mitgliedern

des Seelsorgeteams.

Christine Leitner ist

für die Liturgie zuständig,

Maria Hödl für die

Gemeinschaft und die

Caritas, Martin Kienberger

für die Verkündigung

und für die Jugendarbeit,

Hans Eisl

für die Finanzen und

August Lemmerer für

die Koordinierung aller

Aufgaben mit dem

Pfarrgemeinderat.

Diakon Alois sprach den Segen über sie:

Arcanjo erbat den Segen zum Erntedank:

In diesen abschließenden Lobgesang stimmte von den Jüngsten bis zu den

Senioren die ganze Gottesdienstgemeinde ein.

Bei der anschließenden Agape der Pfarre und mit den köstlichen Mehlspeisen

der Lindauer und Ramsauer Bäuerinnen konnten noch fröhlich Beziehungen

gepflegt werden.

Christa Falkensteiner


(Aushilfsweise mischten sich ein paar Männer unter Kinder)

Fotos: © Archiv der Pfarre Pfandl / Sterne: © KatarynaTyl – pixabay.com

Bei einer Probe des Kirchenchores

im Advent 2001 wurde geredet, dass

für das Sternsingen so schwer Kinder

und kaum Begleiter zu motivieren sind.

Wir, ein paar Sänger vom MGV, haben

schon ein paarmal vom Sternsingen

– wie‘s früher einmal war – nachgedacht,

aber nur nachgedacht. 2002

hat´s gepasst.

Mir hab´m uns zu a paar Prob´m

zsammgsitzt, ham a paar unsrige Liada

g´lernt, hab´m g´redt mitn Pfarrer

Schlosser, der is frei g´hupft vor Freud,

und am 4. Jänna 2002 han ma ausgruckt

als Hirtn, uniformiert mit Wettafleck,

Huat und Stecka, mitn Pfarrer

als Oberhirt, Schreiberling und Kassier.

G´sunga hätt er a gern, aber dös ham

ma eahm glei abdraht, weil sein Stimm

nit zu ins passt hat.

Dann ham ma gsunga im Stoabruch

und Kreutern, d´Leut ham gschaut

– was tan denn dö da - koane Kinda

– mei wia schad… Aba weil´s nit so

schlecht tan hat, sans freundlig wordn

und ham sogar pascht… dös ham ma

eah aber a abdraht, weil´s ja a heiliga

Brauch is.

Dös hat si so schnell umanandgredt,

dass´s bei die Nachbarn scho rudlweis

gwart ham ... mei so scheeee. Beim

Ramsi han ma z´Mittag eingladn gwen,

und auf d´Nacht hat uns da Hochwürdn

zum Streibö bett´lt, ganz begeistert

über so viel Geld. Und mir habm uns

gfreut über die Freud, was d´Leut

zoagt hab´m. Und dös Sternsinga is

uns bliebm. Siebzehn mal san ma ausgruckt,

angfangt hama unsa sechs: da

Falkerl Fred, da Scheutz Fritz, da

Scheiba Friedl, da Schüller Karl,

da Forstal Georg und i.

D´Sänger habm g´wechslt, da

Friedl is uns 2003 danigstorbm,

da hat da Wihan Wolfgang mit

tan, da Stieg Hans und da Barta

Florian, da Stüger Hans. 2014

hat da Fredi aufhörn müassn,

2015 ham ma mei Anni statt‘n

Karl als Hirt und Tenor anglegt

– hat a tan. 2017 han ma wieda

unsa fünfi gwen und für 2018

ham ma das „letzte Aufgebot“

z´wegn bracht. Bua, da hat´s

schen tan, weil da hab i mit

drei heilige Königinnen singa derfm,

da is´s nit so beankat gwen wia bei

die Manner, das war engelhaft schen.

D´Möslinger Agnes, d´Bück Heli

und d´Blumenbinder Evi, die ham si

einig´hängt und d´Leut ham wieder

eah Freud g´habt. Zwoa Tag drauf hätt

ma bei da Kiningmess singa solln, aba

da hat oani vagessn. 2019 ham ma gar

nix zsammbracht, aber 2020 ham ma

uns nu amal zammdaredt, die drei

Mäderln und i, hat a nu amal recht

guat tan. Dann wars gar …

Mir alle, die´s uns nu gibt, denkan gern

z´ruck, an die Manner, dö´s neama

gibt, an an Friedl, in Fredi, in Fritz und

in Karl, san dankbar für die Freundschaft

und die viele Gaudi, was ma a

beim heilig´n Sternsinga g´habt

ham. Dank sche möcht i sagn an Cilli

und Lois, Inge und Franz und die

zwoa Astern, die´s a neama gibt, die

uns nach´m Singa einige Mal eingladn

ham, dass si da Tisch bogn hat, und a

weng was z´Trinka ham ma a kriagt.

Gern z´ruck denk i an den Weana

Doktor am Nussnsee, sein Nam woaß

i neama, der sei ganze Bekannt- und

Verwandtschaft eingladn hat, weil

mir, meine drei Mäderl und i, nachm

Singa zu eahm kemman. Is uns a guat

ganga, und zweihundert Euro hat er a

nu spendiert.

Da falln ma aba nu a paar Sachan ein,

di i gern anbringa möcht: Mir habm

beim Adrian gsunga, und wia ma über

d´Hauptstrass gengan, steht a Mann

am Eck, ohne Huat, g´regnt hats in

Strömen, und geht uns z´gegn. Um

Gott´s willn, wia schaust denn du aus,

saunass, is´s da „Sitimela, da Arcanjo“

… Darf ich mit Euch gehen? Is eh

klar, aber mir fahrn hiazt mit´n Auto in

d´Ramsau, und mir san scho insa fünf,

mit Steckan und Wettafleck´ …

I han eh an großn Kofferraum, huckst

di oafach eini, hat da Gust g‘sagt. Da

hat er si einigsitzt, und er hat si kaum

bucka braucht, wia er in Deckö zuaghaut

hat. Da is er halt mitganga, da

Gust hat eahm an altn Huat aufgsetzt,

an gelbm Schal hat er eh umghabt, liab

hat er ausgschaut. Hiazt ham ma zum

Sternsinga an originaln schwarzen

Kining mitghabt. Die Gaudi muaß si

oana vorstelln, was ma mit eahm ghabt

ham. D´Leut ham si gfreut, mir ham

uns gfreut, am bessern aba – moan

i – hats eahm selba gfalln.

Beim Stieg sein Bruadan ham ma in

Bruadan gsunga. Da Sepp steht in da

Haustür. Auf oanmal rauchts oba eahm

bei da Tür außa, a dicka weißa Ruck,

und mir singan die dritte Stroph´m

wos hoaßt: „Es brinnt das ganze Haus,

den „Rauch“ gibt´s gar heraus...“ Es is

eahm in da Kuchö d´Milli überganga

und anbrennt …

Bei sein Nachbarn müaß ma eini ins

Wohnzimmer, a Frau und zwoa liabe

braune Kindal erwartn unsa Singa, mir

singan „o Wunna über Wunna“, und

wia ma bei da drittn Strophm singan:

„Da Höchst tat voran reitn... Im Gsicht,

da schaut er kohlschwarz aus, i fürchtat

ma als wia...“ da geht d´Tür auf und a

großer, stattlicher kohlrabmschwarzer

Herr kommt mit schneeweißen Zähnd

übers ganze Gesicht lächelnd, freundlich

nickend und applaudierend eina.

Uns is frei d´Farb abganga, aber der

Herr Doktor hat laut pascht, hat uns

an Schnaps eingschenkt und sauber

g´spendt.

Es gab nu viel Sachan zum Lacha und

a zum Nachdenka, das Sternsinga war

für mich, i möcht gar sag´n, a dankwürdige

Episode in mein Lebm mit

wunderbare Freund- und Innen...und

lauter liabe Leut …

Lois Lemmerer

P F A R R E P F A N D L 10


Unsere Gedanken zum Thema

„60 Jahre Pfarre Pfandl“

Als „Zuagroaster“ habe ich nur 50 Jahre Pfarre Pfandl erlebt! Ich war noch

nicht ganz sesshaft, da habe ich durch den Besuch der Pfandler Faschingsgaudi

den Eindruck gewonnen, dass es ganz lustig in dieser Pfarre sein wird! Und so

war es dann auch: Ein gemütlicher Pfarrer und eine freundlich gesinnte Pfarrbevölkerung

haben mich in die Gemeinschaft aufgenommen.

Das Pfarrleben hat mich ziemlich beeindruckt,

gab es doch jede Menge von Veranstaltungen:

Busausflüge, Bergmessen,

Pfarrschitage – solange es noch Schnee

gab – Pfarrfeste, Flohmärkte. All das hat

mich bewogen, bei einigen „Events“ mitzuhelfen.

Nach dem Ableben von Pfarrer Schlosser

2012 hat sich auch in der Pfarre einiges

geändert. Ständig mussten sich die Pfarrbewohner – und auch die Ministrant*innen

– auf unterschiedliche Priester einstellen, und durch Corona kam

fast alles zum Stillstand. Aber Diakon Alois und ein engagiertes Team hat dafür

gesorgt, dass das Pfarrleben erhalten bleibt! Nun hat sich auch ein Seelsorgeteam

bereit erklärt, die verschiedenen Aufgaben in der Pfarre zu übernehmen.

Vielleicht, so lautet mein bescheidener Wunsch, gibt es dann auch wieder

Pfarrwandertage bzw. Pfarrwallfahrten?

Josef

Was hat mich geprägt, was hat

mir gefallen, welche Erlebnisse

gab es für mich in dieser Zeit?

Da ist die Gemeinschaft an erster

Stelle zu nennen! Es wurden im

Rahmen von Pfarrwanderungen

auf die Saiherbachalm, zum Nussensee

oder in die Schöffau immer

eine Berg- bzw. Feldmessen

gefeiert. Das waren schöne Gemeinschaftserlebnisse.

Es gab auch einige Pfarrausflüge mit Pfarrer Schlosser. Er sorgte nicht nur für

geistige Nahrung bei Andachten im Rahmen des Ausfluges, sondern sorgte

auch mit heiteren Einlagen für Abwechslung! Ein Erlebnis ist mir noch in bleibender

Erinnerung: Bei einem Ausflug ins Habachtal wanderte er mit uns in

Halbschuhen über ein Schneefeld zum Smaragdsuchen. Gefunden haben

wir keine!

Meine Mitarbeit in der Pfarre war sehr vielfältig. Nach der Pfarrgemeinderatswahl

1973 übernahm ich zusammen mit Frau Dr. Witek und Christa Falkensteiner

den Ausschuss für Kinder und Jugend und erhielt die ehrenvolle Aufgabe,

die Leitung eines Sonntagskindergartens zu übernehmen. Für die CARITAS

Haussammlung war ich einige Jahre unterwegs. Beim Lebkuchenherzerl Backen

für den Liebstattsonntag bin ich noch aktiv. Mit zunehmendem Alter ist

es nicht mehr so leicht, Beiträge für die Pfarre zu leisten. Daher habe ich den

Wunsch, dass das neu installierte Seelsorgeteam versucht, die Jugend für die

Mitarbeit in der Pfarre zu begeistern!

Margarete

Josef und Margarete teilen bei jedem Pfarrblatt ihre Erfahrungen und Meinungen zum

Thema. Dafür sei ihnen herzlich gedankt!

Fotos: © Archiv der Pfarre Pfandl / Sterne: © KatarynaTyl – pixabay.com


Pfarrer Johannes Schlosser war ein

guter Organisator. So bot er dem

Hinterstoderer Pfarrer Pilz an, seine

Vertretung in den Semesterferien zu

übernehmen. Dafür bekamen Ministranten

und Familien die Gelegenheit,

im Pfarrhof zu wohnen, um die Tage

fürs Schifahren zu nützen.

Der Pfarrhof war eingerichtet, größere

Gruppen zu beherbergen. Frau

Theresia Rutzinger kochte mit viel

Umsicht und Erfahrung für die gut 20

Personen, die wir waren. Am Mittwoch

feierten wir gemeinsam in der

Pfarrkirche die Abendmesse. Ein Ministrant

mit Trisomie 21 (Down-Syndrom)

von Hinterstoder ministrierte

mit Eifer und läutete bei vielen Gelegenheiten

seine Glocken.

Der 12jährige Hannes aus unserer

Gruppe ministrierte auch und meinte

nach der Messe zu seinem Mitministranten:

„Gut hast du es gemacht!“

Am Abend gab es natürlich Hüttenspiele

und viele Lieder. Hannes ließ

unseren Martin ins Liederbuch hineinschauen.

Der konnte allerdings

noch nicht lesen. Für mich sind das

Beispiele für gelebtes Reich Gottes!

Ein anderes Mal war Firmung in

Pfandl. Weihbischof Alois Wagner

erzählte den Firmlingen vom Diakon

Stephanus, der für seinen Glauben

an Jesus zu Tode gesteinigt wurde.

Er fragte den Ministranten Michael,

der neben ihm stand: „Wärst du auch

bereit, für Jesus zu sterben?“ Sofort

kam die Antwort: „Na Bua!“

„Na Bua“ ist ein geflügeltes Wort, das

wir sagen, wenn für uns etwas gar

nicht in Frage kommt.

Als Arcanjo unsere Pfarre leitete, lud

der Familienliturgie-Kreis zum Fest

Maria Lichtmess Familien mit Säuglingen

und Kindern zu einer Segensfeier

ins Pfarrheim ein. Der Kreis war

groß, es wurlte von Kindern.

Arcanjo bat ein Kind, die Kinder mit

dem Kreuzzeichen zu segnen. Die

Atmosphäre war ehrfürchtig und berührend.

Es soll uns daran erinnern, dass wir

alle Segen füreinander sind.

Beobachtet von Christa Falkensteiner

Wir hatten von Anbeginn das Glück, einen jungen, weltoffenen und rührigen Pfarrer an unserer Seite zu haben. Johannes

Schlosser sprach mit seiner natürlichen, humorvollen, aber auch einfühlsamen Art viele Menschen auch außerhalb

der Gemeinschaft Kirche an.

Wir sind ja nur eine kleine Pfarre, die aber viel bewegt hat und noch immer

bewegt. Durch die Gemeinschaft Pfarre habe ich viel Schönes und Wertvolles

erleben dürfen. Ich selbst habe mich eingebracht bei der Frauenbewegung,

beim Kirchenchor, im Pfarrgemeinderat und als Lektorin, im Team bei der

Pfarrblattgestaltung.

Unser Pfarrer Schlosser

sagte einen Satz: „Frau

Helga, die Gemeinschaft

Kirche wird sich sehr verändern,

sodass wir sie vielleicht gar nicht mehr erkennen würden.

Aber sie wird bestehen!“ Dieser Satz, der mich heute noch begleitet,

schenkt mir Zuversicht.

Helga Schüller

Ein ehemaliger Ministrant, der als Kind seinen Dienst oft und

gern wahrnahm, meint, er sei nur deshalb noch bei der Kirche,

weil ihn das Zusammensein mit Pfarrer Schlosser so geprägt hat.

Viel Freude machte mir die Begleitung junger Menschen zur Firmung. Ihre

Neugier und die kritischen Diskussionen haben mich herausgefordert und waren

wertvoll für mich.

P F A R R E P F A N D L 12


Das Holzkreuz, welches von ganz

oben den Friedhof überblickt, war

schon in die Jahre gekommen und

wurde von Hannes Loidhammer

und Florian Gschwandtner durch

ein neues Kreuz ersetzt.

Mir gefällt es, wenn Erlebtes und Erinnerungen aus früherer Zeit mit voller

Leidenschaft erzählt werden. Und so lausche ich einer Unterhaltung zweier

ehemaligen Ministranten und erfreue mich an so mancher lustiger Anekdote.

„Damals war man noch stolz, ein Ministrant

zu sein!“, so erzählt Frånz

Kienberger. „Der Eisl Håns (2018 zu

Gott heimgegangen) lernte uns das

Ministrieren, zuerst noch in der „Alten

Kirche“ unter Karl Kalchgruber (Katechet)“.

„Und so war es nicht verwunderlich,

dass wir bei der Einweihung der „Neuen

Kirche“ auf die Ischler Ministranten

voll eifersüchtig waren, weil sie uns die ein- oder andere Aufgabe weggeschnappt

haben.“

„Mit Pfarrer Johannes Schlosser und der Eigenständigkeit der Pfarre Pfandl

blühte das Pfarrleben auf. Er verstand es gekonnt, sich in Szene zu setzen, sich

überall einzubringen, seine „Schäfchen“ in die Kirche zu führen, bei jedem

Fest und jeder Feierlichkeit dabei zu sein und wir Ministranten immer dabei“,

so erzählt Frånz.

„Einmal wäre zu Weihnachten bei der Christmette mein Freund, der Sepp,

beinahe in Flammen aufgegangen. Gut dreißig Ministranten marschierten in

den Altarraum, der Platz war eng und alle Buben (damals waren nur Jungs

zugelassen) hatten eine Kerze in der Hand. Einer fuchtelte dumm herum, und

plötzlich fing das G‘wand von Sepp Feuer. Das war ein Hallo, aber Gott sei

Dank ging alles gut aus!“ Wir alle lachen herzhaft.

„Das Schönste aber waren die Ministrantenlager, kannst dich noch erinnern,

Håns?“ Jetzt freut sich auch mein Mann, mitreden zu können. „Ja, Pfarrer

Schlosser ist mit uns mit dem Rad bis nach Zell am Moos am Irrsee geradelt!“

„Dort hat eine andere ‚Pass‘ schon die Zelte aufgebaut. Wir waren den ganzen

Tag in der Natur, erkundeten

die Gegend, gingen

schwimmen und machten

viele Spiele. In einem nahegelegenen

Bauernhof wurden

wir verpflegt. Die guten

‚Seelen‘, die Rutzinger Resi

und die Baier (Falkensteiner)

Traudi waren unsere

Köchinnen und verwöhnten

uns köstlich!“

Die beiden erinnern sich noch freudig an viele Wandertage, die Pfarrer Schlosser

mit den Ministranten machte. Frånz denkt noch gerne ans Sternsingen.

„Nur eine Gruppe mit vier Buben war eine ganze Woche mit Schlosser unterwegs.

Täglich von 8 Uhr morgens bis 6 Uhr abends. Der Pfarrer stapfte mit uns

murrend durch den tiefen Schnee, kehrte fast in jedem Haus ein, ja, und nach

der Woche war er komplett fertig!“ Frånz schmunzelt.

Stets wurde bei diesem Gespräch die gute Gemeinschaft unter allen, ob groß

oder klein, erwähnt. Die Genügsamkeit, der Zusammenhalt, die Freude und vor

allem der Stolz, ein Ministrant gewesen sein zu dürfen! Eine nette Unterhaltung.

Franziska Achleitner

Fotos: © Archiv der Pfarre Pfandl / private Fotos / Sterne: © KatarynaTyl – pixabay.com / Rechts: © msandersmusic – pixabay.com


So möchte ich alle Menschen, die

sich von unserer Pfarre und den

Menschen darin verärgert oder verletzt

erleben, um Verzeihung bitten.

Und uns allen möchte ich Mut machen,

trotz der Schwächen weiterhin

das Reich Gottes zu suchen und zu

leben. Wir alle sind Kirche!

Zum Nachdenken habe ich einige

Zitate ausgewählt:

Diesen Satz prägte Karl Rahner 1966

und macht uns Mut zu einer persönlichen

Gottesbeziehung.

„Wir tragen einen Schatz in zerbrechlichen

Gefäßen.“ Dieses Wort

schreibt der Apostel Paulus an seine

Gemeinde in Korinth 2 Kor 4,7.

Für mich bedeutet dieser Schatz die

Botschaft Jesu, aufgezeichnet in den

Evangelien. Sie hat andere Werte als

die Zivilgesellschaft.

Jesus stellt vieles auf den Kopf, beginnend

mit seiner Geburt im Stall;

er lässt Letzte Erste sein und Erste

Letzte; er stellt Kinder in die Mitte

und verheißt ihnen das Reich Gottes;

er heilt Kranke und gibt sie wieder zurück

in die Gemeinschaft; er verlangt

nicht den Tod seiner Gegner, sondern

stirbt selbst.

Er erinnert uns nicht nur an das Liebesgebot,

sondern ermutigt uns zur

Feindesliebe – das, finde ich, ist ziemlich

herausfordernd.

Es gibt viele Schätze auch im profanen

Leben: Für mich sind das etwa

die Menschenrechte, die Würde jedes

Menschen, der Friede, die Sorge

um unsere Umwelt.

Diese Schätze sind uns Menschen anvertraut.

Und wir sind zerbrechliche

Gefäße, bleiben wir doch so oft hinter

den Ansprüchen zurück.

An die Kirche und andere Organisationen,

die sich um das Wohl von Menschen

und die Umwelt kümmern,

werden hohe Maßstäbe angelegt.

Kardinal Franz König, 1905-2004

Frère Roger Schutz, Taizé, 1915-2005

Christa Falkensteiner

Im katholischen Pfarrheim Bad Ischl am Auböckplatz

Sammeltage: Samstag, 6. Dezember, 14.00 – 17.00 Uhr

Sonntag, 7. Dezember, 9.00 – 12.00 & 14.00 – 17.00 Uhr

Verkauf: Montag, 8.Dezember, 8.00 – 16.00 Uhr

Gutscheinversteigerung: 10.00 – 15.00 Uhr (solange der Vorrat reicht)

P F A R R E P F A N D L 14


© Mit freundlicher Genehmigung des Komponisten

Peter Reulein / Frankfurt am Main und des Strube

Verlags / München , Text: Lothar Zenetti

Weihnachtliche Kirche: © Michaela Juric – bildsalon.com / Sterne: Sterne: © KatarynaTyl – pixabay.com


Ein Engel sagte: „Fürchtet euch nicht! Ich verkünde euch und allen Menschen

eine große Freudenbotschaft: Heute ist für euch in der Stadt, aus der David

stammt, der Retter zur Welt gekommen. Es ist Christus, der Herr. Geht und

überzeugt euch selbst von diesem Zeichen: Ihr werdet ein Kind finden, das in

Windeln gewickelt in einer Futterkrippe liegt!“

Lk 2, 10-12

aus „Das neue Testament“, Bibelwerk Linz, Don Bosco Verlag München 2023

Ingrid Penner

aus: Zeit für mich, Zeit mit Gott, Tyrolia Verlag

Fotos © Diphosi – iStock-fotos

Ingrid Penner ist am 5. Oktober 2025 mit einem inoperablen Kopftumor verstorben.

Ich kenne sie seit 1999. Sie war Referentin bei meinen vielen Bibelkursen,

sehr begeistert, mit unendlich großem Wissen, großer Kreistanzfreude.

Mit wissenschaftlicher Tiefe, großer Herzenswärme und viel Kreativität

machte sie biblische Texte lebendig – in Kursen, Seminaren und Bibelabenden

im ganzen Land. Ihr zu Ehren die „Gesegnete Zeit“.

Christa Falkensteiner

P F A R R E P F A N D L

16


Fotos © Archiv der Pfarre Pfandl & des Pfarrblattes / Private Fotos


Eure Kinder sagen Dinge, die wir Erwachsene nicht zusammenbringen.

Öffnet eure Antennen für das Originelle

und schreibt es auf. Später werdet ihr damit viel Freude

haben. Und wenn ihr es mit den Pfarrblatt-Lesern

teilt, haben Andere auch Freude daran!

Am Kindergartendach

sind Arbeiter beschäftigt.

Mein Kind erklärt: „Die

Tante hat gesagt, wir

bekommen am Dach eine

Strömung!“ (Eine Solaranlage

wird den Strom

produzieren.)

Fridolin, acht Jahre alt, hat

gerade Piratenzeit. Seine vierjährige

Schwester ist daher mit

manchen Begriffen vertraut.

Zu Allerheiligen, auf dem Weg

zum Friedhof, fragt Mina ihren

Papa: „Ist Opa ein Skelett?“

Papa erklärt, dass Opa in einem

Sarg liegt. Wenig später kommt

Mina mit strahlenden Augen

zu ihrer Mama: „Stell dir vor,

Mama, Opa ist in einer

Schatzkiste begraben!

Vielleicht in einer richtigen

Piratenschatzkiste!“

Benedikt, vier Jahre alt, besucht

mit Opa und Oma den

Gottesdienst. Neugierig fragt

er: „Und wo ist Jesus?“ Oma

sagt: „Er ist in den Himmel

hinaufgefahren.“

Darauf Benedikt: „Mit was?

Mit der Rolltreppe?“

Unser Diakon Alois lud am

Ende des Festgottesdienstes

zum Erntedank zur

anschließenden Agape auf

unserem Kirchenplatz ein.

Er erinnerte daran, dass

Jesus oft und gern gefeiert

hatte. Alois meinte auch,

wäre Jesus mit seinem

Auto gekommen, hätte er

sicher nicht mehr selbst

heimfahren dürfen.

Maus: © OpenClipart / Sterne: Sterne: © KatarynaTyl – pixabay.com / Foto: Heini Staudinger

Bei einem Besuch der Waldviertler Werkstätten

in Schrems kam das Gespräch mit

Heini Staudinger auch auf das Pfandler

Pfarrblatt. Er bat darum, es ihm zu schicken.

Es gab sogar eine Antwort!

„Danke für die Pfarrblätter von Pfandl!

Große Lebendigkeit strahlt da heraus.

Herzlich Heini“

C. F.

P F A R R E P F A N D L 14 18


Unsere Pfarrfirmung findet am Samstag,

13. Juni 2026 um 15:30 Uhr mit

Firmspender Dr. Martin Füreder statt.

Alle Pfandler Jugendlichen der Jahrgänge

2012 und 2013 bekommen von

der Pfarre eine Einladung mit den Informationen

zur Anmeldung und den

Starttermin für die Firmvorbereitung.

Auch für Jugendliche aus den umliegenden

Pfarren ist es möglich, an

unserer Firmvorbereitung oder dem

Firmtermin teilzunehmen.

Am 21. September 2025 feierten unsere Minis ein spätes Sommerfest.

Nach dem Messbesuch verwandelte sich die Kirche in eine

Rätsel-Arena, gemeinsam galt es den Hinweisen zu einem versteckten

Schlüssel zu folgen. Natürlich passte der Schlüssel dann

auch zum Schloss einer Schatulle, gefüllt mit leckeren Dingen, die

dann gerecht aufgeteilt wurden.

Weiter ging es ins Pfarrheim, wo die Wartezeit zur Mittags-Grillerei

mit gemeinsamen Spielen überbrückt wurde. Liebe Minis, vielen

Dank für eueren Dienst und ich hoffe, ihr konntet das Fest

genießen!

Julia Bruckenberger

Am Freitag 2. Jänner und Samstag 3. Jänner 2026 sind die Sternsinger-Gruppen

in unserer Pfarre unterwegs. Wir freuen uns über die Anmeldung von

vielen Kindern und Jugendlichen, die an einem dieser Tage die Aktion unterstützen.

Neue Begleitpersonen oder Personen, die die Verköstigung für

unsere Gruppen übernehmen, sind herzlich eingeladen sich zu engagieren.

Über Anmeldung, Einteilung der Gruppen und Termine für Singproben informieren

wir in den Pfarrnachrichten und die Pfarr-Homepage bzw. über

Einladung über die Schulen. Den Abschluss des Sternsingens bildet ein Familiengottesdienst

am 6. Jänner 2026, der mit den Sternsingern speziell für

Familien mit Kindern gestaltet wird.

Der Leiter des Pfandler Singkreises feierte Mitte November seinen 90. Geburtstag.

Lieber Lois, die gesamte Pfarre und ganz besonders die Mitglieder

des Pfandler Singkreises bedanken sich auf diesem Weg für dein Wirken.

Über Jahrzehnte warst du treues Mitglied im Kirchenchor und

hast zusätzlich als Hirtensänger bei der Dreikönigsaktion mitgeholfen.

Bei der Faschingsgaudi konnte die Pfarre ebenfalls stets mit deiner

Unterstützung rechnen. Zuletzt, mit der Gründung des Pfandler

Singkreises, hast du dir und vielen Pfandlern einen Herzenswunsch

erfüllt, indem ihr ganz beonders auf den Erhalt und die Weitergabe

von Volksliedern achtet. Vergelts Gott für alles, lieber Lois. Wir wünschen

dir viel Gesundheit, Zufriedenheit und mit Gottes Segen viel

gemeinsame Zeit mit deiner herzensguten Gattin Anni.

Fo to s © Singkre is – Maria H ö dl & Private Fo to s & aus de m A rc hiv de r Pfarre Pfandl / Sterne: Sterne: © KatarynaTyl – pixabay.com


Primizspruch aus dem 1.Buch der Könige Vers 19

Jakob Stichlberger wurde

am 29. Juni im Mariendom

zum Priester geweiht. Am

27. Juli feierte er mit der

Pfarre Pfandl seine Nachprimiz

und spendete den Primizsegen.

Der Damenchor der Pfarre

Pfandl und der MGV 1845

Bad Ischl gestalteten die

Festmesse.

PGR-Obmann August Lemmerer

und die Obfrau der

Goldhauben- und Kopftuchgruppe

Pfandl, Hildegard

Forsthuber, überreichten dem Primizianten Erinnerungsgeschenke,

verbunden mit den besten Wünschen für seinen priesterlichen Weg.

Fotos: © Pfarre Pfandl / Archiv der Pfarre Pfandl

Pfarrprovisor Arcanjo Sitimela, Diakon Alois Wiesauer und die Pfarrgemeinde

feierten mit 18 Jubelpaaren einen Dankgottesdienst für 25, 40, 50, 55 oder 60

gemeinsam verbrachte Ehejahre.

Begrüßt wurden die Paare von den Goldhauben- und Kopftuchfrauen Pfandl

mit einer Rose und einem Ansteckbüscherl sowie mit einem Lebkuchenherz

von Frau Maria Eisl.

Eine Rose bildete auch das Motto der Feier, basierend auf der im Buch „Der

kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupery enthaltenen Weisheit: „Die Zeit,

die du für deine Rose verloren hast, sie macht deine Rose so wichtig... Du bist

zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast. Du bist für

deine Rose verantwortlich.“

Die musikalische Umrahmung erfolgte wunderbar stimmig vom Vocalensemble

Bad Ischl unter der Leitung von Raminta Skurulskaite. Nach Überreichung

eines kleinen Präsentes an die Jubelpaare – gefertigt von der Lebenshilfe Bad

Ischl – ließ die Festgemeinde den Vormittag am Kirchenvorplatz mit einem Glas

Sekt fröhlich ausklingen.

P F A R R E P F A N D L 20


Geschichten, die oft im Verborgenen geschehen und zum Staunen bringen, in den Blick gerückt von Maria Hödl

In der letzten Ausgabe war eine der Überschriften „immer, wenn Not an der

Frau ist“, dieses Mal muss es heißen: „Not am Mann“!

Denn immer, wenn seine handwerklichen Fähigkeiten gefragt sind, ist Fred zur

Stelle. Ein schönes Beispiel war letztes Jahr, als vom Familienliturgiekreis die

Bitte kam, er möge eine in die Jahre gekommene Laterne reparieren.

Nach einer kurzen Besichtigung hat er beschlossen,

eine neue zu bauen. Das wunderschöne

Ergebnis konnten wir vorige

Weihnachten an unserem Kircheneingang

bewundern.

Ein ebenso offenes Ohr hat er auch für Belange

des Pfarrheimes. Er sorgt z.B. für offene

Dachrinnen und mäht seit einigen Jahren gemeinsam

mit seinem Enkel Tobias den Rasen.

Lieber Fred, vielen Dank für deine geleistete Arbeit und bleib uns weiterhin gewogen.

Wir wünschen dir an dieser Stelle alles Gute und Gottes Segen für deinen weiteren

Lebensweg!

Maria Müllegger

Um der Bevölkerung von Pfandl den Besuch von guten Filmen zu ermöglichen,

veranstaltet das Katholische Bildungswerk in Zusammenarbeit mit der Aktion

„Der gute Film“ einmal monatlich eine Fahrt nach Bad Ischl.

Nächste Termine: Mittwoch, 5. Februar „Alexis Sorbas“ (ab 16 Jahren) und

Mittwoch, 5. März „Die Feuerzangenbowle“ (Jugendfrei)

Abfahrt jeweils um 19.40 Uhr vom Kirchenplatz in Pfandl. Zusteigemöglichkeit

in den Haltestellen der Linie Kalteis. Kosten: Fahrpreis und ermäßigte Eintrittskarte

für gute Plätze zu 8,- Schilling (€ 0,58).

Fotos © Private Fotos / Sterne: Sterne: © KatarynaTyl – pixabay.com / Ausmalbild: © Oksana Opanasenko – iStock-fotos / Filmtheater: © hoozone – iStock-fotos


Der Jugendraum im Pfarrheim hatte sichtbar Patina

angesetzt – seit meiner Zeit in der Jungschar hat

sich dort kaum etwas verändert. Das Team der Jungen

Pfarre hat deshalb, angeregt durch Iris Aigner, die

Initiative ergriffen und beschlossen, dem Raum in Eigenregie

eine Frischzellenkur zu verpassen.

Da sich die alte Wandfarbe

bereits in großen Schollen

löste, musste zunächst der

gesamte Raum mit Spachteln

aufwändig vom alten Anstrich

befreit werden.

Danach wurde fleißig gespachtelt, geschliffen und neu gestrichen. Auch

neue Leuchten wurden installiert, und ein moderner Vinylboden samt

Sockelleisten verleiht dem Raum nun ein zeitgemäßes Erscheinungsbild.

Allein für die Malerarbeiten wurden über 50 Arbeitsstunden investiert.

Finanziert wurde die Renovierung teils aus den Einnahmen des Kinderfaschings,

teils von der Pfarre.

Heute erstrahlt der Jugendraum in neuem Glanz und steht wieder für verschiedenste

Aktivitäten zur Verfügung. Ein herzliches Dankeschön an alle

Helferinnen und Helfer, die trotz Familie, Beruf und vieler anderer Verpflichtungen

Zeit gefunden haben, dieses Projekt umzusetzen!

Michael Unterberger

Rückblickend auf 60 Jahre

Pfarre Pfandl möchte ich das

Jahr 1968 hervorheben.

Ich war 17 Jahre alt, als ich

beim Theater spielen (Katholisches

Bildungswerk

Pfandl) in die Rolle der

„Miss Kitty“ schlüpfte, die

mein Leben nachhaltig veränderte

– siehe Foto.

Fotos © Private Fotos / Theater: © Tobias Wahl – pixabay.com

Kriminalassistent Franz

Streibl bemächtigte sich im

Kriminalstück „Hilfe Diebe“

unter der Regie von Brunhilde

Bauer des Herzens der Kitty Morgenstern = Hedwig Sterrer, das sich bis heute

in seinem Besitz befindet.

Mittlerweile sind 57 Jahre vergangen und Franz, die Pfarre und die DSG (gegründet 1968) sind Teil meines Lebens geworden.

Hedwig Streibl

Die Collage hat Brunhilde Bauer anlässlich des 50. Geburtstags von Franz gestaltet.

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Es gibt keine Spuren die zu klein sind, um Eindruck auf dieser Welt zu hinterlassen

Auf unserem Waldfriedhof ist eine Grab- und Gedenkstätte für Sternenkinder

errichtet worden. Der Tod eines Kindes während der Schwangerschaft, bei der

Geburt oder kurz danach hinterlässt tiefe Spuren bei den betroffenen Eltern

und Familien.

Zwischen der Friedhofshalle und dem anonymen Urnenhain wurde ein würdiger

und ansprechender Platz gestaltet, an dem Eltern, Großeltern, Geschwister,

Verwandte und Freunde trauern, beten, Kraft holen, weinen oder eine

Kerze anzünden können.

Familien haben von nun an zwei Möglichkeiten, sichtbare Spuren ihres Sternenkindes

an der neuen Gedenkstätte zu hinterlassen: Entweder einen personalisierten

Stern zum Aufhängen (Gestaltungshilfen bietet die Lebenshilfe

in Pfandl an) oder einen Bachstein für die Schale (der von der Familie selbst

gestaltet werden kann).

Ein herzlicher Dank gilt der Künstlerin Karoline Schodterer, den vielen Spendern,

ebenso den Firmen und Vereinen, welche uns finanziell oder mittels

Sachspenden unterstützt haben und den zahlreichen fleißigen Helfern rund

um das Projekt. Am 10. Oktober 2025 wurde die Sternenkinder-Gedenkstätte

im Rahmen einer würdevollen Feier gesegnet und den zahlreichen Spendern

gedankt.

Christine Leitner

Diese Worte sind am Eingang der Friedhofshalle zu lesen. Sie spenden Trost

und geben Halt. Denn Glaube, Hoffnung und Liebe lassen uns weiterleben,

wenn uns ein Kind genommen wird, bevor wir die Möglichkeit hatten, es in die

Arme zu schließen. Deshalb darf man, auch wenn die Trauer unendlich groß

ist, in eine lebensfrohe Zukunft blicken. Die lebendigen Farben des Mittelbildes

strahlen die Zuversicht aus, dass es weitergehen kann.

Wir sind alle Teil eines perfekten Ganzen. Als ungeschliffene Steine werden

wir in den Fluss des Lebens gespült, und wenn wir sterben, kehren wir – mit

Erfahrungen versehen – zum Ursprung zurück. Das symbolisiert die Steinschale

mit der Kugel in der Mitte. Die Kugel als Symbol für das Ganze, das Perfekte,

die Fläche ohne Anfang und ohne Ende, ist das Hauptelement der Gestaltung.

Sie stellt die Unendlichkeit des Daseins dar.

Manche Erdenzeit ist nur sehr kurz oder darf gar nicht erst beginnen. Oftmals

ist es nur eine Hand voll Leben, die wir in die Ewigkeit entlassen müssen, und

doch bleibt uns die Erinnerung daran ein Leben lang erhalten.

Wir alle sind nur winzigste Teile im Großen und Ganzen des Universums, deshalb

soll jeder gestaltete Bachstein oder Stern für ein Pünktchen Geist stehen,

das nicht für das Dasein auf dieser Welt geschaffen war. Noch sind die Steine

rund um die Kugel leer. Sie dürfen von den Eltern gestaltet werden, die ihr

Kind gehen lassen mussten.

Die Gestaltung der Sternenkinder-Gedenkstätte war mir eine Herzensangelegenheit

und ich freue mich sehr, dass wir nun, nach mehr als einem Jahr, die

Einweihung feiern dürfen.

Möge sie ein Ort des Trostes, der Erinnerung und der Liebe sein.

Karoline Schodterer

Sterne: © KatarynaTyl – pixabay.com / Fotos Sternenkinder-Gedenkstätte-Segnung: Maria Hödl & Christine Leitner


Chorleitung: Christine Wieder

Kontakt über Pfarrbüro Pfandl oder +43 699 81916143

der Pfarre Pfandl

Romantische und moderne Musik für Chor und Orgel

Du wolltest schon immer mal einen Chor leiten?

Du hast Grundkenntnisse in Stimmbildung und Klavierspiel?

Unsere Chorgemeinschaft besteht aus 18 Sängerinnen.

Wir singen zu allen Feiertagen 2-3stimmige Literatur von klassisch bis modern.

Hintergrund: © proksima – iStock.com / Dirigent © zugunder – iStock-fotos / privates Foto / Noten: Linda Poole – pixabay.com

Dann besuch uns doch bei einer unserer Proben – Montags von 19-20.30 Uhr!

Donnerstag, 25. Dezember, 9.30 Uhr

Bauernmesse von Annette Thoma und Krippenlieder – Damenchor der Pfarre Pfandl

P F A R R E P F A N D L 24


Bücherei Pfandl | Wolfganger Str. 4 | 4820 Bad Ischl | 06132/21902 | buecherei.pfandl@aon.at | buecherei-pfandl.at

PFANDL

NEU AB NOVEMBER:

KINO IM PFARRHEIM

FÜR JUNG & ALT!

Frischer Wind in den

altehrwürdigen Mauern des

Pfarrheims Pfandl - in Kooperation mit

dem “Wanderkino EU XXL - Die Reihe”

dürfen wir euch herzlich zum KINO DER

BIBLIOTHEK PFANDL einladen!

Die Vorführungen finden im Großen Saal statt,

es gibt Snacks, Getränke und natürlich Popcorn.

Wir freuen uns auf viele Besucherinnen und Besucher,

die mit uns in gemütlicher Atmosphäre

tolle europäische Filme genießen wollen.

Und das sind die Termine:

Do, 13.11.25 DER BUCHSPAZIERER

Beginn: 20h, Einlass: 19h30

Sa, 20.12.25 KINDERFILM: FLOW

Beginn: 15h, ab 6 Jahren

Do, 16.01.26 LIEBESBRIEFE AUS NIZZA

Beginn: 20h, Einlass: 19h30

Do, 5.03.26 SCHMETTERLINGE IM OHR

Beginn: 20h, Einlass: 19h30

Sa, 28.03.26 KINDERFILM: DANCING QUEEN

Beginn: 15h, ab 6 Jahren

Eintritt pro Person: € 6,-

für Büchereimitglieder € 4,-

Alle Infos findet ihr auf

www.buecherei-pfandl.at

© Bücherei Pfandl


Einrichten nach Art des Hauses.

Johann Loidhammer

Tischlerei und Einrichtungshaus

Gesellscha m.b.H. & CO KG

Tischlerei: Köhlerweg 25 Bad Ischl Tel. +43 6132 26349-0

Einrichtungshaus: Auböckplatz 6 Bad Ischl Tel. +43 6132 26949-0

www.loidhammer.at

Krenlehnerweg 21

4820 Bad Ischl | Austria

Tel. +43 6132 24190

gaertnerei@gaertnerei-pfandl.at

www.gaertnerei-pfandl.at

Ihre

regionale

Druckerei !

www.luckyprinter.at

Salzkammergut-Media

Ges.m.b.H.

4810 Gmunden

Druckereistraße 4

www.salzkammergut-druck.at

Plöchl Druck GmbH

4240 Freistadt

Werndlstraße 2

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WIGO Druck Ges.m.b.H.

4820 Bad Ischl

Salzburger Straße 32

www.wigodruck.at

Stiepel Druckerei &

Papierverarbeitungs GmbH

4050 Traun, Hugo-Wolf-Straße 14

www.stiepel.at

Druckerei Mittermüller GmbH

4532 Rohr

Oberrohr 9

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WEIL WIR DRUCK LIEBEN.

P F A R R E P F A N D L 26


Die Gottesdienste werden je nach Verfügbarkeit

vom Priester od. Wortgottesdienstleiter

gehalten – kurzfristige Änderungen möglich!

9.30 Uhr – Hl. Messe oder

Wortgottesdienst

Sonntag, 14. Dezember

9.30 Uhr – 3. Adventsonntag

Dienstag, 16. Dezember

6.00 Uhr – Rorate

Donnerstag 18.Dezember

18.00 Uhr – klassisches Weihnachtskonzert

– Landesmusikschule Bad Ischl

Sonntag, 21. Dezember

9.30 Uhr – 4. Adventsonntag

Mittwoch, 24. Dezember

Heiliger Abend

16.00 Uhr – Christkindlsegen

17.00 Uhr – Andacht am Waldfriedhof

23.00 Uhr – Christmette

Donnerstag, 25. Dezember

9.30 Uhr – Christtag Festmesse

Freitag, 26. Dezember

9.30 Uhr – Hl. Stephanus

Hl. Kommunion jeden 1. Freitag im

Monat (Herz Jesu Freitag) zwischen

17.00 und 18.00 Uhr

Für Kranke, für alte Menschen und für

alle, die nicht selber an der Hl. Messe

in der Kirche teilnehmen können.

Bitte melden Sie sich im Pfarramt an,

wenn Sie den Besuch unseres Priesters

Michael Mlundi mit der Krankenkommunion

wünschen.

ANMELDUNG: Tel: +43 6132 23404

(zu den Bürozeiten) oder per Mail:

pfarre.pfandl@dioezese-linz.at

oder Nachricht per Post / Postkasten

8.00 Uhr – Rosenkranz

anschließend Frauenmesse

5. Dez., 2. Jän., 6. Feb., 6. März

18.30 Uhr – Aussetzung des

Allerheiligsten, anschließend Rosenkranz

& um 19.00 Uhr Hl. Messe

Sonntag, 16. November

9.30 Uhr – Ministrantenaufnahme

Samstag, 29. November

17.00 Uhr – Adventkranzweihe

Sonntag, 30. November

9.30 Uhr – 1. Adventsonntag

Sonntag, 7. Dezember

9.30 Uhr – 2. Adventsonntag

Montag, 8. Dezember

9.30 Uhr – Mariä Empfängnis

Montag, Donnerstag und Freitag

von 9.00 bis 11.00 Uhr

Telefon: +43 6132 23404

E-Mail: pfarre.pfandl@dioezese-linz.at

www.dioezese-linz.at/pfandl

Sonntag, 28. Dezember

9.30 Uhr – Fest der Hl. Familie

Jahresschlußgottesdienst

Donnerstag, 1. Jänner

9.30 Uhr – Neujahrstag

Hochfest der Hl. Gottesmutter Maria

Sonntag, 4. Jänner

9.30 Uhr – Hl. Messe

Dienstag, 6. Jänner

9.30 Uhr – Hl. Dreikönige

Sternsingermesse

Sonntag, 1. Februar

9.30 Uhr – Gottesdienst zu Maria

Lichtmess mit Blasiussegen

Im Pfarrblatt-Team haben wir wegen der besseren

Lesbarkeit beschlossen, auf Genderformen

zu verzichten. Es mögen sich Frauen und Männer

in gleicher Weise mitgemeint wissen. Danke!

Alle Termine ohne Gewähr!

Klara Marie Rettenbacher am 5. 7. 2025

Isabell Luisa Ellmauthaler am 6. 7. 2025

Matthias Ambros Eckschlager am 20. 7. 2025

Julia Sophie Lehrer am 14. 9. 2025

Phio Straßer am 14. 9. 2025

Amelie Sabrina Kammerhofer am 20. 9. 2025

Adrian Salveter am 20. 9. 2025

Linda Bresnitzer am 26. 9. 2025

Luisa Schmalnauer am 19. 9. 2025

Fabian Bacherer am 19. 9. 2025

Magdalena Anna Brandstätter am 19. 9. 2025

Friederike Daxinger (81.) am 13. 6. 2025

Eckehard Winter (60.) am 13. 6. 2025

Josef Schiller (79.) am 18. 6. 2025

Josef Achatz (74.) am 9. 7. 2025

Gustav Putz (67.) am 30. 7. 2025

Martha Laimer (69.) am 4. 8. 2025

Anneliese Ellmer (82.) am 5. 8. 2025

Franziska Leitner (81.) am 7. 8. 2025

Berta Schiller (78.) am 16. 8. 2025

Adelheid Kempinger (79.) am 28. 8. 2025

Adolf Semlitsch (88.) am 11. 9. 2025

Anna Vidmar (84.) am 16. 9. 2025

IMPRESSUM:

Medieninhaber, Redaktion und Verlagsanschrift: Pfarre

Pfandl, Wolfganger Str. 4, 4820 Bad Ischl, +43 6132 23404

Hersteller: Salzkammergut Media Ges.m.b.H. Gmunden

Redaktion: Michaela Juric Layout/Gestaltung: Karoline

Schodterer Lektorat: Christa Falkensteiner Fotos/Grafiken,

sofern nicht direkt vermerkt: Pfarre Pfandl, jeweilige

Vereine, pexels.com, pixabay.com und private Fotos

Das Pfarrblatt wird nach bestem Wissen und Gewissen erstellt.

Falls sich doch einmal Fehler einschleichen, tut es uns sehr leid.

UNTERSTÜTZT WIRD DAS DRUCKWERK DURCH DIE PRESSVEREIN SALZKAMMERGUT STIFTUNG

Foto Mosaik: © Michaela Juric / Christbaum: © KatarynaTyl – pixabay.com

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