ÖVP-Pfründesystem in der WKO beenden!
FPÖ: Unternehmer sollen aus dem Zwangsbeitragssystem aussteigen können
FPÖ: Unternehmer sollen aus dem Zwangsbeitragssystem aussteigen können
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Nr. 46 . Donnerstag, 13. November 2025
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Retouren an NFZ, Friedrich-Schmdt-Platz 4/3a, 1080 Wien
SPÖ verwandelte Arbeiterkammer
zur Wahlkampfzone
Dass Arbeiterkammerpräsident Peter Eder auch SPÖ-Landesparteichef
in Salzburg wird, sorgt für Empörung. Für
FPÖ-Klubobmann Andreas Schöppl zeigt das erneut, wie
eng rote Parteipolitik und die Kammer verflochten sind:
„Damit ist die letzte rote Linie überschritten.“ S. 13
Foto: FPÖ Salzburg
ÖVP-Pfründesystem
in der WKO beenden!
FPÖ: Unternehmer sollen aus dem Zwangsbeitragssystem aussteigen können
S. 2/4
Wieder einmal: Nazi-Keule
und linker Vandalismus
Foto: NFZ
Linke „Intellektuelle“ und „Antifa“ machen gegen Freiheitliche mobil – S. 5
PARLAMENT
Wohlstandsplünderer
Weil die Verliererampel die Ausgaben
und strukturelle Defizite nicht in den Griff
bekommt, explodieren die Staatsschulden.
Der Fiskalrat fordert klare Sparprioritäten
und Strukturreformen von der Verliererampel.
Für FPÖ-Budgetsprecher Arnold
Schiefer plündert die Verliererampel den
Wohlstand der Österreicher. S. 6
AUSSENPOLITIK
Die Insel der Klimasekte
Auf der alljährlichen Konferenz zum
UN-Rahmenübereinkommen zum Klimawandel
tanzen die Anhänger der Klimasekte
um das goldene Kalb. Weil von
den Industriestaaten nur mehr die EU an
die „menschengemachte Erderhitzung“
glaubt, drohen den Europäern milliardenschwere
„Ablasszahlungen“. S. 8/9
WIEN
Wiener Vereinsförderung
Das von der Stadt Wien initiierte „System der Geschlechtsidentität“
hat den „Fall Waltraud“ ermöglicht,
unterstützt von einem Verein, den die Stadt zuletzt mit
130.000 Euro überschüttet hat. S. 11
2 Innenpolitik
Neue Freie Zeitung
Foto: NFZ
Andreas Ruttinger
andreas.ruttinger@fpoe.at
AUS DER
REDAKTION
Was für eine Überraschung:
Die Überschlagsrechnung der
Dreierampel, großspurig Budgetvoranschlag
genannt, muss korrigiert
werden. Das haben Fiskalrat
und FPÖ schon vor Wochen prognostiziert,
wurden aber von den
schwarz-rot-pinken Rechenkünstlern
brüsk zurechtgewiesen.
Ein Manager aus der Privatwirtschaft
hat den Zustand der
Koalition letzte Woche auf den
Punkt gebracht: „Das ist der intellektuelle
Tiefpunkt der Zweiten
Republik!“
Am Tiefpunkt
Ich muss ihn leider enttäuschen,
der Tiefpunkt steht noch bevor.
Nein, das ist keine Anspielung auf
die ÖVP und ihre Staatsplünderungsmentalität,
sondern auf den
Zustand an unseren Schulen.
Nicht einmal jeder zweite „Unterrichtende“,
so heißt das im
Genderdeutsch, hat eine abgeschlossene
Lehrerausbildung. Auf
nur noch 44 Prozent des Lehrpersonals
trifft das zu, die Mehrheit
stellen bereits Lehramtsstudenten
und Quereinsteiger. Ein grandioser
Erfolg des pinken Bildungsministers,
der seine zuvor mit Bravour
betriebene Zerstörung des
Wiener Bildungssystems jetzt auf
die gesamte Republik ausweitet.
Also nur noch ein paar Jährchen,
dann verehren die so ausgeschulten
Jungwähler sogar den roten Vizekanzler
als genialen Blitzgneißer.
Der ramponiert inzwischen sein
Image mit einer Fotomontage,
die ihn neben dem neuen moslemisch-kommunistischen
Bürgermeister
von New York zeigt.
Islam und Kommunismus
passen für jemanden, der sinnerfassend
lesen kann, zusammen
wie die Faust aufs Auge.
Wahrscheinlich ist Babler gerade
deshalb so fixiert darauf.
Gehaltsexzesse im ÖVP-Ka
ÖVP-Wirtschaftskammerchef Harald Mahrer zertrampelt die letzten Reste
Gehaltsverzicht predigen, Gehaltsexzesse leben. So hat sich das
von der ÖVP in der Wirtschaftskammer etablierte System in den
letzten Tagen und Wochen präsentiert. „Es reicht! Wenn die ÖVP-
Bonzen nicht zur Vernunft kommen, dann muss die Regierung eingreifen
und für die krisengeschüttelten Betriebe Österreichs einen
Ausstieg aus der Zwangsmitgliedschaft ermöglichen“, forderte der
freiheitliche Generalsekretär Michael Schnedlitz.
Zu Beginn der Herbstlohnrunde
wurde Wirtschaftskammerpräsident
Harald Mahrer nicht müde, an
die Gewerkschafter zu appellieren,
angesichts der tristen Wirtschaftslage
mit ihren Gehaltsforderungen
die Inflation nicht weiter anzuheizen.
Das Ergebnis ist bekannt: Die
Metaller begnügten sich mit 1,4
Prozent, die Eisenbahner mit 2,7
Prozent und die Brauereimitarbeiter
mit 2,6 Prozent. Also deutlich
an oder unter der von der Verliererampel
„prognostizierten“ Jahresinflation
von 2,7 Prozent.
Verzichten sollen die anderen
Ja, die Beamtengewerkschafter
stimmen sogar einem Aufschnüren
des bereits im Vorjahr abgeschlossenen
Gehaltsplus zu. Statt 3,3 Prozent
mehr Gehalt 2026 bekommen
sie jetzt durchschnittlich 1,5 Prozent
über drei Jahre, wobei die Gehälter
im ersten Halbjahr 2026 unverändert
bleiben.
Und dann kam die Wirtschaftskammer
und stellte sich mit ihrer
Erhöhung um 4,2 Prozent an die
Spitze der Gehaltspyramide. Das
wurde zunächst mit der komplizierten
Erhöhungsarithmetik be-
SPITZE FEDER
Schwarzer Postenstress.
gründet, ehe Kammerchef Mahrer
im Fernsehen stolz verkündete,
dass die Erhöhung doch halbiert
werde. Er sagte aber nicht, dass
diese Halbierung nicht nur am 1.
Jänner 2026 wirksam werde, sondern
auch noch im Juni 2026.
Der von Mahrer zum „Kommunikationsproblem“
heruntergespielten
Erhöhung für die Mitarbeiter,
folgte die Frechheit der
Gehaltserhöhung für die Chefs
der Länderkammern. Zwar wurde
das Zuschlagssystem abgeschafft,
aber mit der neuen Höchstsumme
für den Präsidenten in Höhe von
14.075 Euro im Monat, 12-mal im
Jahr, gab es Gehaltsauffettungen
von 50 Prozent und mehr.
Zur Buße verkündete Mahrer daraufhin
nach einer ÖVP-internen
Krisensitzung auf den Posten des
Präsidenten des Generalrates der
Österreichischen Nationalbank und
somit auf ein Zusatzgehalt in Höhe
von 88.000 Euro „zu verzichten“.
Mahrers „Mea-Culpa-Seifenoper“
„Die Pressekonferenz von Wirtschaftskammerpräsident
Harald
Mahrer hat bewiesen, dass man
nichts dazugelernt hat! Nicht
die Gehaltsexzesse sind für die
Foto: NFZ
Schnedlitz: „Es reicht! Wenn die ÖVP-B
und für die krisengeschüttelten Betrieb
ÖVP-Bonzen das Problem, sondern
dass sie dabei erwischt wurden“,
bemerkte FPÖ-Generalsekretärs
Michael Schnedlitz zu Mahrers
„Mea-Culpa-Seifenoper“.
Besonders auffällig war während
des kämmerlichen Mediendebakels,
dass sich die Verliererampel
zu diesem Skandal eine Schweigegelübde
auferlegt habe, empörte
sich Schnedlitz und forderte: „Das
Maß ist voll. Wenn die ÖVP-Granden
in der WKO nicht zur Vernunft
kommen, müsste die Regierung
diesem Treiben Einhalt gebieten
und eine Möglichkeit schaffen,
IMPRESSUM
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des Freiheitlichen Parlamentsklubs.
Nr. 46 Donnerstag, 13. November 2025
g
mmerimperium
an Glaubwürdigkeit des Kammersystems
KURZ UND BÜNDIG
Foto:
Innenpolitik 3
Sehenden Auges in die Krise
Schon 2050 werden in Österreich laut
Prognosen rund 750.000 Menschen Pflege
benötigen, gleichzeitig werden über 200.000
zusätzliche Pflegekräfte fehlen. „Trotzdem
stecken wir bei den Lösungsansätzen immer
noch in Denkmustern des letzten Jahrtausends
fest“, warnte der freiheitliche Pflegeund
Behindertensprecher Christian Ragger.
Es brauche einheitliche Regelungen, eine
Digitalisierungsoffensive zur Entlastung des
Personals, bessere Betreuungsschlüssel und
eine Stärkung der Pflege daheim.
onzen nicht zur Vernunft kommen, dann muss die Regierung eingreifen
e Österreichs einen Ausstieg aus der Zwangsmitgliedschaft ermöglichen!“
Transparente Heizkosten
FPÖ-Konsumentenschutzsprecher Peter
Wurm und Wirtschaftssprecherin Barbara
Kolm forderten angesichts der anhaltenden
Beschwerden über intransparente Fernwärmeabrechnungen
eine Novelle des Heizkostenabrechnungsgesetzes.
Die aktuelle Praxis bei
der Wien Energie, bei der die Hausverwaltung
die Kosten undurchsichtig an die Wohnungseinheiten
weiterverrechnet, sei untragbar, kritisierte
Wurm: „Wer zahlt, soll auch wissen,
wofür. Daher volle Transparenz ist das Gebot
zu Beginn der Heizperiode.“
Foto:
durch die Unternehmer aus den
Zwangsbeitragssystem der Wirtschaftskammer
aussteigen können!“
Schwarzer Postensammler
Denn man habe es hier mit einem
System zu tun, in dem sich ÖVP-
Bonzen an den Zwangsbeiträgen
bereichern, die sie den Unternehmern
abknöpfen.
Allein Mahrer holt sich aus seinen
drei Funktionen beim ÖVP-Wirtschaftsbund,
der Wirtschaftskammer
und der Nationalbank ein Jahressalär
von 341.900 Euro ab, das
sind im Monat 28.492 Euro.
Der FPÖ-Generalsekretär hielt
Mahrer vor, dass er sich sein Gehalt
um 21 Prozent erhöht habe, das
sind 2.634,60 Euro. „Mahrer hat
versucht, nicht nur die Unternehmer,
sondern gleich auch noch die
gesamte Bevölkerung für dumm zu
verkaufen, indem er die Verschiebung
dieser 4,2-Prozent-Erhöhung
als Halbierung hingestellt hat. Und
er hatte auch noch die Chuzpe, das
Ganze als Akt der Offenheit und
Transparenz hinzustellen“, empörte
sich Schnedlitz.
Fortsetzung auf Seite 4
Foto: NFZ
Marterbauers Sündenböcke
In seiner Budgetverzweiflung hat SPÖ-
Finanzminister Markus Marterbauer die
Finanzpolizei zu Schwerpunktaktionen gegen
die Betreiber von Almhütten ausrücken
lassen. „Statt kleine Almhüttenbetreiber über
Social-Media-Postings unter Generalverdacht
zu stellen, müsse sich die Regierung endlich
den wirklich undurchsichtigen Geldflüssen
widmen“, empörte sich FPÖ-Generalsekretär
Michael Schnedlitz. Stattdessen sollte er endlich
dort für Transparenz sorgen, wo wirklich
Missbrauch drohe, bei den NGOs, der Asylindustrie
oder bei zwielichtigen Betrieben mit
zweifelhaften Gewerbescheinen.
SPRUCH DER WOCHE
„Das ist der intellektuelle Tiefpunkt der
Zweiten Republik. Babler würde in einem
normalen Unternehmen nicht einmal
den Hof kehren dürfen.“
Foto: Pierer-Industrie-AG
Stephan Zöchling
6. November 2025
Der steirische Unternehmer
rechnet mit den marxistischen
Vorstellungen des Vizekanzlers
und der insgesamt untätigen
Verliererampel ab.
BILD DER WOCHE
Teure Diversität: Die Kosten für die Sicherheit
am Christkindlmarkt vor dem Wiener Rathaus zum Schutz vor islamistischen
Terroranschlägen sind heuer auf 100.000 Euro angewachsen,
nicht eingerechnet die Kosten der verstärkten Polizeipräsenz.
Foto: BMI/Gerd Pachauer
4 Innenpolitik
Neue Freie Zeitung
Fortsetzung von Seite 3
Und als Krönung des ganzen Gehaltsexzesses
habe er dann gemeinsam
mit den ÖVP-Ländervertretern
versucht, die Menschen weiter für
dumm zu verkaufen, indem sie an
diesen Wahnsinnsplänen festhalten,
fuhr Schnedlitz fort: „Das haben
sie bei der ‚Krisensitzung‘ am
Sonntag, die in Wirklichkeit ein
Zusammentreffen von ÖVP-Funktionären
war und beileibe keine
WKO-Gremiensitzung, auch noch
inbrünstig bestätigt!“
Milliarden an Rücklagen
Weshalb bloß? Wie seine Vorgänger
ist Kammerpräsident Mahrer
auch zugleich Präsident des Österreichischen
Wirtschaftsbunds, der
finanziell stärksten der sechs Teilorganisationen
der ÖVP. Wie der
„Standard“ berichtete, war das für
die schwarze Vorfeldorganisation insofern
praktisch, als die Wirtschaftskammer
dem Wirtschaftsbund, also
Mahrer sich selbst, finanziell unter
die Arme gegriffen hat. Im Vorjahr
waren es 15 Millionen Euro, die aus
der Interessenvertretung der Wirtschaft
in die schwarze Teilorganisation
geflossen sind.
Während viele der Kammerzwangsmitglieder
ums Überleben
kämpfen, sprudelten die Einnahmen
nur so in die Wirtschaftskammer
hinein, dank der inflationsbedingt
hohen Lohnabschlüsse
der vergangenen zwei Jahre. Laut
„profil“ sollten die Einnahmen aller
WK-Organisationen 2024 auf rund
1,316 Milliarden Euro angewachsen
sein. Die Wirtschaftskammer
sprach, nach Erscheinen des Artikels,
lediglich von 911 Millionen,
weil „die konjunkturelle Entwicklung
in Österreich im Jahr 2024 unter
den Prognosen der Wirtschaftsanalysten“
geblieben sei.
Grafik: Agenda Austria
WKÖ-Chef Mahrer: Am Montag Rückzug vom falschen Posten.
Architekt der Verliererampel
Die Wirtschaftskammer wird
das selbst unter einem Präsidenten
Mahrer verkraften können, hat
sie doch über die Jahre Rücklagen
in Höhe von über zwei Milliarden
Euro aufgeschüttet. Könnte sie daher
selbst einen Beitrag zur Senkung
der Lohnnebenkosten leisten,
indem sie die Kammerumlagen
senkt. „Nein“, war die bestimmte
Antwort Mahrers darauf bei seiner
Canossa-Pressekonferenz. Die
Kammerumlagen seien doch einfach
zu gering, um einen wirksamen
Beitrag leisten zu können.
Kein gutes Haar ließ der
FPÖ-Generalsekretär am „Trio Infernal“,
der Dreier-Regierungsspitze
mit ÖVP-Bundeskanzler
Christian Stocker, SPÖ-Vizekanzler
Andreas Babler und Neos-Reiseministerin
Beate Meinl-Reisinger.
Ihr Schweigen zu dem seit Tagen
tobenden schwarzen WKO-Gagenskandal
sei mittlerweile unüberhörbar,
merkte er an: „Warum nur?
Mahrer ist Stockers engster Vertrauter.
Er war bei den Regierungsverhandlungen
Chefverhandler, hat
ihn so erst zum Kanzler gemacht
und ist damit der Architekt der Verliererampel!“
Schweigen der Ampelpartner
Vor rund einem Jahr hätten auch
die NEOS noch Vorgänge wie
den aktuellen in der Wirtschaftskammer
angeprangert, aber jetzt
brächten sie kein Wort heraus. „Sie
schweigen, damit Meinl-Reisinger,
Schellhorn und Co auf ihren von
den Steuerzahlern alimentierten
Posten sitzen können“, betonte
Schnedlitz.
Und jetzt stehe dieser „Architekt
der Verliererampel“, Harald
Mahrer, sinnbildlich für das abgehobene
Selbstbedienungssystem
der ÖVP, das sich auf Kosten der
Pflichtmitglieder der Wirtschaftskammer
schamlos bereichere.
„Während viele Unternehmer ums
Überleben kämpfen, gönnt sich die
Funktionärsriege rund um Mahrer
Gehaltserhöhungen von bis zu 100
Prozent, also Verdoppelungen und
das mitten in der von ihnen selbst
– Stichwort: Koste es, was es wolle!
- herbeigeführten Krise! Das ist
nicht nur unanständig, das ist ein
Schlag ins Gesicht für jedes Unternehmen
in unserem Land!“, kritisierte
der FPÖ-Generalsekretär.
Kammerstaat Österreich: Die beiden aus Zwangsbeiträgen finanzierten
„Interssenvertretungen“ lassen sich das fürstlich entlohnen.
Foto: Screebshot oe24
Der Absturz der Ampelparteien
und der Höhenflug der
Freiheitlichen in den Umfragen
haben jetzt die linken Unterstützer
der Regierungsparteien zur
Tat schreiten lassen. So wurde
gegen das am Dienstag abgehaltene
„Dinghofer-Symposium“
agitiert, indem der Namensgeber
als Antisemit und Nazi dargestellt
wurde. Und deren gewaltbereite
Helfer in der „Antifa“
beschmierten prompt an zwei
aufeinanderfolgenden Nächten
ein Lokal direkt vis-á-vis vom
Wiener Rathaus.
Wenn nicht
In ihrer Verzweiflung greif
Seit Tagen wird in linken Medien
und Social-Media-Kanälen gegen
das „Dinghofer-Symposium“,
das von dem von Freiheitlichen gegründeten
Dinghofer-Institut seit
15 Jahren in den Räumlichkeiten
des Parlaments abgehalten wird,
mobil gemacht. Dabei wurde nicht
zurückgescheut, Dinghofer als glühenden
Antisemiten und Nationalsozialisten
zu diffamieren. (Siehe
dazu auch Kommentar Seite 6)
„Gerade die SPÖ, die Dinghofer
besonders laut beschimpft und sogar
ihre Jugendorganisation gegen
das Symposium auf die Straße
schickte, sollte den Antisemitismus
nicht bei anderen, sondern bei historischen
Persönlichkeiten in ihren
eigenen Reihen suchen“, erklärte
FPÖ-Generalsekretär Christian
Hafenecker. Er erinnerte dazu an
den ersten Bundespräsidenten der
Zweiten Republik, den Sozialdemokraten
Karl Renner, der bekennender
Antisemit war und 1938 den
Anschluss an Hitler-Deutschland
befürwortet hatte.
Übelste Diffamierungen
Besonders übel wertete er die
Versuche, Franz Dinghofer faktenwidrig
als Nationalsozialisten
darzustellen. Er wurde 1938 nach
dem Anschluss als Präsident des
Obersten Gerichtshofs vorzeitig
abgesetzt. Sein Familienbesitz –
das „Schöllergut“ in Linz – wurde
durch Nationalsozialisten enteignet,
erst Jahrzehnte später wurde
die Familie dafür entschädigt.
Seine vermeintliche NSDAP-
Mitgliedschaft sei auch nicht be-
Fotos: NFZ/x.com
Nr. 46 Donnerstag, 13. November 2025
g
Innenpolitik 5
Thema
der
Woche
s mehr geht, kommt die Nazi-Keule
en die Linken jetzt schon wieder zu altbekannten Verleumdungsmitteln gegen die FPÖ
legt, die Unterlagen dazu würden
Widersprüche aufweisen und wären
ohne seine Unterschrift, erinnerte
Hafenecker an die wissenschaftliche
Faktenlage.
Auch die Namen einstiger
NSDAP-Mitglieder und späterer
SPÖ-Minister wie Hans Czettel,
Erwin Frühbauer, Günter Haiden,
Josef Moser, Johann Öllinger, Otto
Rösch oder Oskar Weihs sollten in
der Löwelstraße auch noch nicht
vergessen sein. „Anstatt daher
aus niederträchtigem, parteipolitischem
Kalkül einem bedeutenden
Wegbereiter der Ersten Republik
einen NS-Bezug anzudichten, sollten
die Genossen besser vor ihrer
eigenen Türe kehren“, betonte der
FPÖ-Generalsekretär.
„Antifaschistischer“ Vandalismus
Bei so viel „intellektueller“ Unterstützung
wundert es nicht, dass
die „Antifa“, also die selbsternannten
„Antifaschisten“, genau mit
den Mitteln der Faschisten gegen
alles vorgehen, was irgendwie mit
den Freiheitlichen in Verbindung
gebracht werden kann.
So wurde Ende letzter Woche das
vis-à-vis des Wiener Rathauses gelegene
Lokal „Vino“ zweimal von diesen
linken Vandalen heimgesucht,
die ihre Anschläge offen in den sozialen
Medien ankündigten: „Nazi-
Lokale aus der Deckung holen!“
„Zwei Nächte hintereinander
wird dasselbe Lokal von Linksextremen
attackiert und die Polizeiführung
schaut tatenlos zu. Das ist
ein beispielloses Sicherheitsversagen
und ein politischer Skandal
ersten Ranges. Und es zeigt, dass
sich die linksextreme Szene in
Wien sicher fühlt. Sicher vor Konsequenzen“,
empörte sich Wiens
FPÖ-Chef Dominik Nepp sowohl
über die Anschläge wie über das
„Vorgehen“ der Wiener Exekutive.
Die beiden Linksextremismus-
sprecher Sebastian Schwaighofer
(Bund) und Leo Lugner (Wien)
forderten endlich konsequentes
Handeln gegen linksextreme Gewalt.
Behörden müssen aktiv werden
„Die Farbattacken auf die Wiener
Weinbar ,Vino‘ sind ein weiterer
Beleg für die zunehmende
Gewaltbereitschaft linksextremer
Kreise in Österreich“, zeigte sich
Schwaighofer entsetzt. Es ist völlig
egal, welche politischen Ansichten
jemand vertritt. Aber Gewalt,
Einschüchterung und Sachbeschädigung
seien keine legitimen Mit-
Hafenecker: SPÖ möge sich eigener NSDAP-Mitglieder besinnen.
Foto: NFZ
tel der politischen Auseinandersetzung.
Lugner forderte eine rasche
Aufklärung des Vorfalls sowie
deutliche Konsequenzen: „Innenminister
und Behörden müssen sicherstellen,
dass solche Taten nicht
folgenlos bleiben. Linksextreme
Gewalt wird in diesem Land noch
immer verharmlost und genau das
führt zu solchen Eskalationen.“
Ein sofortiges, konsequentes
Handeln der Behörden gegen die
Szene, die sich hinter dem Etikett
„Antifa“ versammle, sei längst
überfällig, um die Sicherheit der
Bürger zu gewährleisten, den
Rechtsstaat zu verteidigen und ein
deutliches Zeichen gegen linksextreme
Gewalt zu setzen. Wer Gewalt
anwende oder schwere Sachbeschädigungen
als politisches
Mittel einsetze, habe in unserer
Demokratie keinen Platz und müsse
konsequent und mit voller Härte
des Gesetzes verfolgt werden.
„Das ,Vino‘ ist ein beliebter
Treffpunkt aller Fraktionen des
Wiener Rathauses. Wir erwarten
daher einen klaren Schulterschluss
aller Parteien gegen diesen demokratiefeindlichen
Akt. Wien darf
sich von Linksextremisten nicht
einschüchtern lassen!“, forderte
Leo Lugner.
6 Parlament
Neue Freie Zeitung
Foto: NFZ
Norbert Nemeth
Klubobmann-Stv. der FPÖ
HOHES
HAUS
Derzeit dreht sich der Diskurs
um das „Dinghofer-Symposium“,
das seit mittlerweile 15
Jahren stattfindet, ohne irgendjemanden
irritiert zu haben. Sehr
gut ist mir in Erinnerung, als die
ORF-Doku über Franz Dinghofer
im Februar 2019 im Palais
Epstein präsentiert wurde. Unter
dem Titel „Baumeister der Republik
– Franz Dinghofer“ kann
man dieses Ereignis noch auf
der Parlamentshomepage nachlesen.
Besonders gefallen hat die
Ausgewogenheit der Doku in der
Cornelius Obonya die Moderation
innehatte.
Angst-Framing
Heute ist das anders, die FPÖ
ist nicht in der Regierung, stellt
aber den Nationalratspräsidenten.
Grund genug, das in ein gänzlich
anderes Licht zu stellen. Ginge es
um Antisemitismus, müsste man
genauso über Renner, Lueger
oder Kunschak sprechen. Auch
die Ehrentafel an der Fassade
des Parlaments, war nie ein Thema.
Bei Bures nicht, bei Sobotka
nicht, bei niemandem.
Was uns hier begegnet, ist das
sogenannte „Angst-Framing“,
also politische Kommunikation
mit dem Ziel, einen politischen
Mitbewerber so darzustellen,
dass sich die Wähler vor ihm
fürchten. So hoffen diejenigen,
die nicht mehr gewählt werden,
dass derjenige, der immer stärker
wird, von seiner Strahlkraft einbüßt.
Allein, der Schmäh funktioniert
nicht mehr! Die täglich
zunehmenden Existenzängste der
Österreicher sind nämlich längst
Realität geworden. Und inszeniert
wird das von jenen, für die
Kritik an unserem Präsidenten
ein willkommenes aber nutzloses
Ablenkungsmanöver ist.
Foto: FPÖ
ARBEITSMARKTPOLITIK
Ältere Arbeitslose nicht gefragt
Angesichts der aktuellen Pensionierungswelle der
Babyboomer-Generation wird sich der Fachkräftemangel
zuspitzen. Während auf der einen Seite die
Arbeitslosenzahl der über 50-Jährigen steigt und
die Regierung das Pensionsantrittsalter erhöhen
will, ergab eine Studie des Beratungsunternehmens
Deloitte. Gerade einmal 22 Prozent der Fachkräfte
suchenden heimischen Betriebe sprechen bewusst
„potenzielle Bewerber über 50“ an.
Foto: NFZ
ZAHL DER WOCHE
5.145 Insolvenzen
Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen
ist nach den ersten drei
Quartalen heuer mit 5.145 um
sieben Prozent höher als im Vergleichszeitraum
des Vorjahres, verlautbarte
die Statistik Austria. Alleine
im dritten Quartal waren es
mit 1.626 Pleiten um 6,5 Prozent
mehr als in der Vorjahresperiode.
Schuldenpolitik ruiniert
Österreichs Wohlstand
Fiskalrat fordert Eindämmung der Staatsverschuldung
Zu hohe Ausgaben und strukturelle
Defizite treiben die
Staatsschulden in die Höhe. Der
Fiskalrat fordert klare Sparprioritäten
und Strukturreformen
von der Verliererampel.
Schiefer: Statt Budgetsanierung,
weiteres Schulden machen.
Angesichts der Untätigkeit der
Verliererampel auf der Ausgabenseite
prognostiziert der Fiskalrat für
Österreich ein Ansteigen der Schuldenquote
von 79,9 Prozent des BIP
im Vorjahr auf 81,7 Prozent heuer
und gar auf 83,3 Prozent im Jahr
2026. Die steigende Zinslast werde
den Handlungsspielraum des Staates
einschränken. Je später gegengesteuert
wird, desto dramatischer
müssten die Maßnahmen dann ausfallen.
„Statt die Ausgaben dauerhaft zu
senken und den Staat zu verschlanken,
lassen ÖVP, SPÖ und Neos den
öffentlichen Sektor weiterwachsen“,
stellte FPÖ-Budgetsprecher Arnold
Schiefer zum aktualisierten Budgetausblick
2025/26 des Fiskalrats
Unter Verweis auf aktuelle
Missbrauchsfälle drängte die
FPÖ-Abgeordnete Elisabeth Heiß
letzte Woche im Menschenrechtsausschuss
des Nationalrats erneut
auf die Umsetzung eines umfassenden
Kinderschutzpakets zur Stärkung
des strafrechtlichen Schutzes
von Minderjährigen: „Die bestehenden
Regelungen sind zu milde
und lückenhaft, insbesondere wenn
man das Strafausmaß für Kindesmissbrauch
mit jenem für Wirtschaftsdelikte
vergleiche und die
entsprechenden Urteile der letzten
Wochen.“
Konkret verlangte die FPÖ ein
lebenslanges Tätigkeitsverbot für
einschlägig Verurteilte in allen
Bereichen mit Kontakt zu Minderjährigen
oder anderen besonders
Foto: NFZ
klar. Die Budgetziele müssen bereits
vor 2028 auf unter drei Prozent des
BIP ausgerichtet werden, mahnte
Schiefer. Der von der Verliererampel
eingeschlagene Sanierungspfad sei
viel zu wenig ambitioniert: „Budgetergebnisse
über drei Prozent sind
hochproblematisch, weil sie die Bonität
und damit die Finanzierungskosten
Österreichs gefährden.“
Budgetkurs gescheitert
Der Staat müsse daher kostenseitig
einsparen, um überhaupt Spielräume
für Entlastungen schaffen zu können,
mahnte Schiefer. Ein Wirtschaftswachstum
von 0,1 Prozent bei vier
Prozent Inflation sei real kein Aufschwung,
sondern Stagnation: „Die
Verliererampel verkauft Stillstand
als Stabilität. Damit ist ihr Budgetkurs
bereits jetzt gescheitert!“
FPÖ für umfassendes Kinderschutzpaket
schutzbedürftigen Gruppen, drastisch
verschärfte Strafrahmen bis
hin zur lebenslangen Haft, einen
lebenslangen Strafregistereintrag,
einen kostenlosen digitalen Zugang
zum eigenen Strafregister,
ein ausdrückliches Verbot von
sogenannten „Pädophilen-Handbüchern“
sowie ein Verbot öffentlicher
Förderungen für Einrichtungen,
die verurteilte Kinderschänder
beschäftigen. Auch bei Therapieangeboten,
Verjährungsfristen und
Schutzmaßnahmen für Betroffene
ortete Heiß einen deutlichen Nachholbedarf.
Die Verliererampel wies
das Kinderschutzpaket zurück.
Nr. 46 Donnerstag, 13. November 2025
g
Karner streift die wichtigen Themen nur an
Der ÖVP-Innenminister fällt in seinem Amt nur durch skurrile Selbstinszenierungen auf
Am Wochenende ließ ÖVP-Innenminister Gerhard Karner die zweite
(!) Abschiebung nach Afghanistan bejubeln, am Montagabend
„bestreifte“ er mit einer Hundertschaft den Kriminalitätsbrennpunkt
Hauptbahnhof, der „erfolgreich“ mit einer Festnahme endete.
Parlament 7
Montagabend gab es an dem
stark frequentierten Hauptbahnhof
in Wien Favoriten wieder einmal
eine Schwerpunktaktion der
Polizei und des Innenministers
samt Medientross, der das glorreiche
Wirken Karners ins rechte
Licht rücken sollte. Karners „Einsatzbilanz“:
Drei Anhaltungen
wegen Verstößen gegen fremdenpolizeiliche
Bestimmungen und
die Festnahme eines auf frischer
Tat ertappten Autoknackers. Sein
Resümee: „Wir müssen illegale
Migration gegen null drängen.
Fremdenpolizeiliche Planquadrate
wie hier am Hauptbahnhof sind ein
robustes Mittel dafür.“
Ein magerer Erfolg, sind doch
alleine heuer bis Ende September
schon wieder 13.032 Illegale eingereist,
um hier um Asyl anzusuchen.
Alibiaktion eines Gescheiterten
Da wirkt das Bejubeln der zweiten
gelungenen Abschiebung nach
Afghanistan geradezu skurril, waren
unter den heurigen Asylwerbern
bereits weitere 4.249 Afghanen.
„Die ÖVP setzt ihre üble
,Showpolitik‘ fort und lässt in
Wahrheit weiter tausende Illegale
ins Land. Die erst zweite Abschiebung
nach Afghanistan abzufeiern,
ist die nächste politische Bankrotterklärung
des Abschiebeversagers
Karner“, bemerkte FPÖ-Generalsekretär
Michael Schnedlitz zur
schwarzen Sicherheitsfarce.
Die bittere Wahrheit hinter all
diesen Aktionen des gescheiterten
RH zum Bundesheer: Es
fehlt einfach an allem
Der Rechnungshof überprüfte
2022 im Verteidigungsministerium
die dortige Koordination der
Cyber-Defence sowie auf Verlangen
von FPÖ-Nationalratsabgeordneten
die Aufgabenerfüllung und
Einsatzbereitschaft der 4. Panzergrenadierbrigade.
Das Ergebnis
war in beiden Fällen mehr als ernüchternd.
Bei der Abwehr von Hackerangriffen
fehle es an Konzepten,
wann und mit welchen Schritten
eine Cyber-Krise in einen Abwehrfall
übergeleitet werden soll. Die
Leitlinie zur Cyber-Defence, die
zum Prüfzeitpunkt in Ausarbeitung
gewesen ist, sollte daher mit konkreten
Kriterien und Szenarien zur
Beurteilung eines Souveränitätsfalls
ergänzt werden, empfahl der
Rechnungshof. Zudem beanstandete
das Prüforgan fehlende Übungen
in der Hackerabwehr, was wohl darin
begründet sein dürfte, dass Personal
fehle, um auf Cyber-Angriffe
rasch reagieren zu können.
Im Prüfbericht zur 4. Panzergrenadierbrigade
am Fliegerhorst Hörsching
bei Linz waren im Prüfzeit-
Rechnungshof: Teures Kriegsgerät
wird schlecht gelagert.
Beim 11. Ordentlichen Bundestag
der „Aktionsgemeinschaft
Unabhängiger und Freiheitlicher“
(AUF), der in Anwesenheit von
FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert
Kickl und Niederösterreich Landeshauptmannstellvertreter
Udo
Landbauer in Altlengbach stattfand,
wurde der amtierende Bundesvorsitzende
Werner Herbert mit
92,63 Prozent in seiner Funktion
bestätigt. Auch seine Stellvertreter
Karl Doppler, Reinhold Maier und
Roman Söllner wurden mit großer
Mehrheit wiedergewählt.
Werner Herbert zeigte sich über
die positive Entwicklung der AUF
seit dem letzten Bundestag sehr erfreut:
„Seither konnten wir nicht
nur einen neuen Höchststand an
Mandaten im öffentlichen Dienst
erreichen, sondern es ist uns auch
gelungen, in vielen Bereichen
neue Kandidaturen sicherzustellen
und unsere Bewegung damit auch
nachhaltig zu etablieren. Die AUF
wurde dadurch zu einem fixen Bestandteil
in den verschiedenen Bereichen
im öffentlichen Dienst und
ist daher aus der Personalvertreraum
2018 bis Juli 2022 durchschnittlich
bis zu zwei Drittel der
Fahrzeuge nicht feldverwendbar!
Hintergrund seien fehlendes Geld
sowie Probleme bei der Ersatzteilbeschaffung
gewesen. Zusätzlich
sei an drei der geprüften Standorte
kaum ein Fahrzeug entsprechend
den Standards untergebracht gewesen:
„Die Unterbringung in abbruchreifen
Garagen, unter Flugdächern
oder im Freien hätten sich in
Folge nachteilig auf die Gerätesubstanz
ausgewirkt.“ Und zu guter
Letzt: Personalmangel. Und da will
die ÖVP Österreich für sechs Milliarden
Euro ins Nato-Projekt Sky
Shield „einkaufen“?
Foto: Bundesheer
„Polizeischutz“ für Karner beim jüngsten Planquadrat gegen Illegale.
ÖVP-Innenministers sei, dass er
gemeinsam mit seiner Verliererampel
Österreichs Grenzen weiterhin
sperrangelweit für die illegale Masseneinwanderung
offenlässt, um
sich dann alibihalber mit Planquadraten
als Aktionist darzustellen,
was ihm aber keiner mehr glaube.
Wohin das Ganze führt, offenbarte
sich Tage zuvor in Ottakring:
Ein „Geschäftstreffen“ von vier
Ausländern endete in einer Schießerei
mit einem Toten und einem
Schwerverletzten.
Werner Herbert als
AUF-Vorsitzender bestätigt
tung nicht mehr wegzudenken.“
FPÖ-Chef Kickl gratulierte der
AUF zum historisch erfolgreichsten
Wahlergebnis bei den vergangenen
Personalvertretungswahlen.
Er erinnerte daran, dass die AUF
während der FPÖ-Regierungsbeteiligung
ein wichtiger Ansprechpartner
in den blauen Ministerien
gewesen sei und wertvolle Anregungen
für die politische Arbeit
geliefert habe. Diese unterstrich
auch Landbauer, der die große Bedeutung
der AUF im öffentlichen
Dienst lobte, die zur Wahrung der
beruflichen Interessen der Kolleginnen
und Kollegen einen großen
Beitrag leiste.
Kickl gratulierte Herbert zu Wahlerfolgen
und zur Wiederwahl.
Foto: BMI
Foto: FPÖ
8 Außenpolitik
Neue Freie Zeitung
Foto: NFZ
Harald Vilimsky
Noch mehr Schulden
für die Ukraine?
Manipulierte Trump-Rede
kostet BBC-Chef den Job
Ein Erdbeben erschüttert die
woke Medienszene: Der Generaldirektor
der britischen öffentlich-rechtlichen
BBC Tim Davie
und die Nachrichtenchefin von
BBC News, Deborah Turness, sind
zurückgetreten.
Auslöser war eine Affäre um
die bekanntgewordene Manipulation
einer Rede von US-Präsident
Donald Trump in der BBC-Sendung
„Panorama“. In der Dokumentation
„Trump: A Second
Chance?“, ausgestrahlt kurz vor
der Wahl im November 2024, waren
Ausschnitte aus Trumps Rede
vom 6. Januar 2021, die fast eine
Stunde auseinanderlagen, ohne die
sonst übliche Kennzeichnung geschnitten
worden. Damit lautete
Trumps Satz nicht mehr: „Wir werden
zum Kapitol laufen und unseren
mutigen Senatoren und Kongressabgeordneten
Mut machen.“
Sondern: „Wir werden zum Kapitol
laufen, und ich werde mit euch da
sein, und wir kämpfen. Wir kämpfen
wie die Hölle.“
FÜR ÖSTERREICH IM EU-PARLAMENT
Die EU steht wieder vor einem
gefährlichen Tabubruch: Im
Namen der „Solidarität mit der
Ukraine“ soll Europa abermals
gemeinsame Schulden aufnehmen.
Das will die EU-Kommission
Ursula von der Leyens. Was
beim Corona-Wiederaufbaufonds
noch als „einmalige“ Krisenmaßnahme
verkauft wurde, droht
nun zur Normalität zu werden:
Die Vergemeinschaftung von
Schulden, für die letztlich alle
Mitgliedsstaaten haften – auch
jene, die selbst in tief einer wirtschaftlichen
Krise stecken.
Schon bisher haben Brüssel
und die Mitgliedsstaaten Kiew
mit rund 178 Milliarden Euro
alimentiert. Laut einer Einschätzung
des „Economist“ beträgt
der Finanzbaubedarf der
Ukraine für die kommenden vier
Jahre gewaltige 390 Milliarden
US-Dollar. Dabei sind Korruption,
Vetternwirtschaft und fehlende
Transparenz in Kiew nach wie
vor allgegenwärtig. Milliardenhilfen
in ein System zu pumpen,
das bis heute kaum Rechenschaft
legt, ist politisch wie moralisch
fragwürdig.
Gerade in Zeiten, in denen
viele Europäer – dank der EU-
Politik – mit steigenden Preisen,
wachsender Arbeitslosigkeit und
Deindustrialisierung kämpfen,
wäre es verantwortungslos, neue
Schuldenberge aufzutürmen.
Noch dazu für ein Nichtmitglied.
Die EU darf keine Schuldenunion
werden, sondern soll die eigenen
Bürger entlasten, statt sie für die
Finanzierung der Fortsetzung
eines Kriegs auszupressen.
Foto: bbc.com
Damit wurde der Eindruck erweckt,
als ob Trump die Menschenmenge
zu einem Aufstand,
zur Erstürmung des Kapitols aufgefordert
hatte. Aber das war nicht
der einzige Fall: Immer wieder
wurden kurze Nachrichtenmeldungen
auf der „BBC-Homepage“
plakativ platziert, mit denen der
Kandidat Trump vor der Präsidentschaftswahl
2024 in ein schräges
Licht gesetzt werden sollte, etwa
seine Behauptung, haitianische Immigranten
würden Haustiere essen.
Davie stürzte über „Fake News“.
Wieviele Milliarden
EU noch für die Kli
Brüsseler Eurokraten halten unbeirrt an der Deind
Indien und China sind der
Klimasekte gar nicht beigetreten,
die USA haben sich unter
Donald Trump daraus verabschiedet.
Also wird Europa allein
für die den Entwicklungsländern
versprochenen „Entschädigungszahlungen“
aufkommen müssen.
Auch die angebliche „Nachbesserung
der Klimaziele 2040“ ist
nur ein Täuschungsmanöver der
Brüssleer Klimasekte, mit der sie
die Deindustrialisierung Europas
vorantreiben und hunderttausende
Arbeitsplätze in die USA,
China oder Indien vertreiben
will. Die EU rückt einen großen
Schritt weiter an den Abgrund,
warnen die Freiheitlichen.
Es ist jetzt ein Jahrzehnt her, seit
US-Präsident Barack Obama und
Europa die Welt dazu gedrängt haben,
ein historisches Abkommen zu
schließen, um die Erderwärmung
zu stoppen. Von den Industrieländern
unterzeichneten nur die USA,
Kanada, Australien und die EU das
„Pariser Abkommen“ von 2015.
Zwei der größten Schadstoffemittenten,
China und Indien, liessen
sich als „Entwicklungsländer“
zu nichts verpflichten, die USA
sind mittlerweile aus dem Wirtschaftszerstörungsprogramm
ausgestiegen.
Von wegen „Klimakompromiss“
Lediglich Europa hält eisern
an seinen Klimazielen fest, seinen
achtprozentigen Anteil an den
Schadstoffemissionen bis 2040 auf
90 Prozent zu reduzieren, um die
„Erderhitzung“ zu stoppen. Koste
es seine ganze Industrie und Millionen
an Arbeitsplätzen.
Vor der heurigen Klimashow, der
COP30 im brasilianischen Belem,
wurde laut Medien dem Drängen
der Realisten nachgegeben und
die Klimaziele angeblich „verwässert“:
Die Emissionen sollen jetzt
„nur mehr“ auf 85 Prozent des
Referenzwertes von 1990 reduziert
werden. Den fünfprozentigen
Nachlass können sich die EU-Staaten
über den „Klima-Ablasshandel“
erkaufen.
Foto: UN Climate Change
Alle Jahre wieder trifft sich die Klimase
lassen will, wie sie es gerne hätten. Un
„Die EU rückt damit einen grossen
Schritt weiter an den Abgrund“,
warnte der freiheitliche Europaparlamentarier
Roman Haider, aber
nicht auf das Klima bezogen, sondern
auf Europas Industrie, die unter
der Klimabürokratie zu ersticken
droht.
Mit der Ausweitung des EU-Zertifikatehandels
und damit einer de
facto CO2-Steuer auf Verkehrsund
Heizbrennstoffe komme auf
die Bürger die nächste unnötige
Teuerungswelle ungeahnten Ausmaßes
zu, erläuterte Haider.
Bei der letztjährigen Klimakon-
FPÖ-Europaabgeordneter Roman Haid
schen Folgen des Green Deal für Euro
Nr. 46 Donnerstag, 13. November 2025
g
Euro opfert die
marettersekte?
ustrialisierungspolitik des Green Deal fest
kte, um feststellen zu müssen, dass sich das Weltklima nicht so „retten“
d genau dafür soll Europa Milliarden Euro zaheln?
ferenz wurden bereits an die 300
Milliarden Euro an jährlichen Klimafinanzhilfen
aus den Industriestaaten
für Entwicklungsländer,
dazu zählt Brüssel weiterhin China
und Indien, vereinbart, die bei der
aktuellen Konferenz konkretisiert
werden sollen. Bleibt nur mehr
EUropa als Zahlmeister für seine
Klimarettungsfiktion über.
EUropas Selbstkasteiung
Aktuell fallen rund 90 Prozent
der globalen CO2-Kosten in Europa
an, das seinerseits für gerade
einmal sechs (!) Prozent des welter
warnte erneut vor den dramatipa,
der dem Klima sowieso nicht hilft.
Foto: EP
weiten CO2-Ausstosses verantwortlich
ist.
„Es ist ein Wahnsinn, wie unsere
sogenannten ,Führungskräfte’
in Brüssel weiterhin eisern an diesem
Selbstmordfeldzug festhalten,
während sich China und Indien
hinter verschlossenen Türen vermutlich
kaputtlachen“, zeigte sich
Haider über die Ankündigungen
von EU-Klimakommissar Wopke
Hoekstra entsetzt.
Das für 2035 geplante Verbrennerverbot
habe sich bereits jetzt
als massiver Jobkiller in der Automobilindustrie
erwiesen und der
CO2-Reduktionswahn bereits zigtausende
Industriearbeitsplätze in
Europa zerstört, allein in Österreich
bisher knapp 36.000 Industriejobs.
Und Milliarden an Wertschöpfung
und tausende Arbeitsplätze wurden
ins Ausland verschoben.
Es sei bezeichnend, dass ÖVP-
Umweltminister Norbert Totschnig
diesem Wahnsinn zugestimmt habe
und das auch noch als Kompromiss
verkaufen wollte. „Die Volkspartei
mit ihrem Dauerkniefall vor Brüssel
und der Anbiederung an die Klimasekte
ist der wahre Totengräber
unserer heimischen Wirtschaft und
beschert allen Österreichern enorme
Mehrkosten. Und das in allen
Bereichen“, kritisierte der FPÖ-
Europaabgeordnete.
KURZ UND BÜNDIG
„Stadtbild“ der Angst
Außenpolitik 9
Der deutsche Bundeskanzler Friedrich
Merz hat mit seiner Bemerkung, dass sich
die Migrationspolitik nachteilig auf das
„Stadtbild“ ausgewirkt habe, eine Empörungswelle
bei den Gutmenschen und im
öffentlich-rechtlichen Rundfunk ausgelöst,
samt Demonstrationen. Jetzt hat eine Umfrage
der ARD, der „ARD-Deutschlandtrend“,
aufgezeigt, dass sich jeder zweite Bürger auf
Straßen, Plätzen oder in öffentlichen Verkehrsmitteln
nicht mehr sicher fühlt. 2017
waren es erst 25 Prozent. Insgesamt fühlen
sich 53 Prozent der befragten Frauen in der Öffentlichkeit unsicher, bei
den Männern liegt der Anteil bei 43 Prozent.
Pipelinegas pfui, LNG hui
Foto: NFZ
Trotz des im Juni 2024 von der EU verhängten
Umladeverbots zur Wiederausfuhr
von russischem Flüssiggas (LNG) aus einem
EU-Land in ein anderes Land innerhalb oder
außerhalb der Union funktioniert nicht. Die
neuesten Daten zeigen, dass die Importe von
russischem LNG, von denen 28 Prozent über
den belgischen Terminal Zeebrügge abgewickelt
werden, in der ersten Hälfte dieses
Jahres angestiegen sind. Frankreich hatte
einen Anteil von 41 Prozent an diesen Lieferungen.
Während Brüssel Pipelinegas-Importeure wie Ungarn oder die
Slowakei an den Pranger stellt, werden LNG-Importeure nicht belangt.
Gewerkschafter warnen
vor Folgen des Green Deal
Nach der dem deutschen Gewerkschaftsbund
DGB nahestehenden
Hans-Böckler-Stiftung
droht der deutschen Wirtschaft ein
„Stahlschock“, ein jährlicher Wertschöpfungsverlust
von bis zu 50
Milliarden Euro. Und das alles wegen
des Green Deal, der in der EU
die Produktion von „grünem Stahl“
vorschreibe.
Von benötigten 20 Millionen
Tonnen „CO2-armem“ Primärstahl
seien in Deutschland bisher
nur Kapazitäten für acht Millionen
geplant und das bei von Bund
und Ländern bewilligten Subventionen
in Höhe von fast 10 Milliarden
Euro.
Dadurch wären nicht nur 30.000
Arbeitsplätze in der deutschen
Stahlindustrie gefährdet, sondern
auch noch hunderttausende in den
Bereichen Maschinenbau, Bauwirtschaft,
Automobilindustrie,
Elektrotechnik und Metallerzeugung.
Die Wissenschaftler halten
aufgrund der höheren Kosten für
„grünen Stahl“ Versorgungseng-
Foto: EU
pässe, Preisanstiege und Produktionsausfälle
in diesen Branchen für
möglich.
Mehrere Konzerne wie Arcelor
Mittal, Salzgitter und Thyssenkrupp
haben ihre Projekte inzwischen
gestoppt oder verschoben,
da Energie aus Wasserstoff schlicht
zu teuer sei. Zur Senkung der Betriebskosten
betreibt das Stahlwerk
Georgsmarienhütte seinen Elektrolichtbogenofen
wegen günstigerer
Strompreise nur mehr in der Nacht
und an Wochenenden.
„Grüner Stahl“ ruiniert Industrie.
Foto: EU
10 Leserbriefe
Neue Freie Zeitung
TERMINE
November
22
Dezember
5/6
Benefiz-Perchtenlauf
St. Marienkirchen/OÖ
Advent fest in
Grossebersdorf/NÖ
LESER AM WORT
Immer mehr Schulden
Der Staat muss uns Steuerzahlern
dienen und nicht umgekehrt.
Auch gewisse „Vorfeldorganisationen“
und der daueraufgeregte
Medienresonanzkasten darf nicht
bestimmen, wo es lang geht. Das
sollten sich alle parlamentarischen
Parteien zwischen beide Ohren
schreiben. Eine freie Gesellschaft
braucht kein betreutes Denken
nach dem Motto: Was nicht sein
darf, gibt es nicht. Ein „sorgenlösender
Staat“, der in alle Bereiche
des Lebens eingreift, erzeugt keine
positive Weiterentwicklung, er
endet in abgestumpfter Lethargie.
Das ist in der Überschuldung samt
höchster Inflation und Wirtschaftsniedergang
sowie der selbstverursachten
„Klimarettungsarbeitslosigkeit“
klar ersichtlich. Trotz
Mehreinamen über die Abgabefluten
steigt die Überschuldung des
Staates weiter an. Von den Milliarden
Zinszahlungen, die für unsere
Gesamtschulden jährlich zu leisten
sind, ganz abgesehen.
Alois Neudorfer, Vöcklabruck
„Staatswirtschaft“ wächst
Die Regierung verkauft uns KI
und Digitalisierung als große Hilfen,
die uns die Arbeit erleichtern
und Arbeitskräfte einsparen sollen.
Warum aber steigt seit Jahren die
Zahl der Beamten, wo doch fast alles
digitalisiert, ausgelagert oder
nur per Internet erledigt werden
kann? Auf der Strecke bleiben die
Menschlichkeit und der persönliche
Kontakt, dafür wurde alles
unnötig verkompliziert. Dass damit
die Möglichkeiten für Betrug
auch gestiegen sind, ist ein Nebenprodukt
dieser „Verbesserungen“.
Wie man immer öfter hört, wollen
die Regierungsparteien den Beamtenapparat
vergrößern, um Parteifreunde
zu versorgen und sich
wegen des Wählerschwunds über
diesen Weg Stimmen sichern. Das
ist auch in der Regierung ähnlich.
Deshalb hat man sie vergrößert
und mit hunderten neuen Beamtenposten
ausgestattet, die wiederum
für jede Kleinigkeiten externe Experten
beschäftigen. Hauptsache,
sie vergeuden unser Steuergeld für
sich und für Illegale, aber sparen
bei Familien, Pensionen, bei der
Sicherheit und im Spitalswesen.
Stephan Pestitschek, Strasshof
Längerer Wehrdienst
Die Verlängerung der Wehrdienstzeit
von sechs auf zehn Monate
ist längst überfällig. Wer moderne
Geräte und Waffensysteme
beherrschen und im Einsatz bestehen
soll, braucht mehr Ausbildung
und Übung. Auch größere Einheiten
müssen miteinander üben. Der
sogenannte Kampf der verbundenen
Waffen kann nur erfolgreich
geführt werden, wenn das Zusammenspiel
im Gefecht funktioniert.
Das lässt sich mit einem Orchester
Foto: x.com
vergleichen: Nur wenn alle Instrumente
im richtigen Takt spielen,
entsteht ein stimmiges Konzert.
Gleichzeitig muss die Miliz wieder
gestärkt werden. Nur mit regelmäßigeren
Übungen und besserer
Ausbildung kann sie im Ernstfall
ihre wichtige Rolle als Rückgrat
der Landesverteidigung erfüllen.
Christian Deutinger, Kematen/Krems
Gold-Beate in Kairo
Das Familiensilber der Österreicher
verprassen
und sich damit selber vergolden
lassen!
Das ist, wo Teuerung die Börseln
lähmt,
im höchsten Maße unverschämt!
Vom Steuerzahler besoldet
reist die Beate, vergoldet
durch die große weite Welt,
die sich aber bockig stellt
und die Beate, goldverziert
einfach komplett ignoriert.
Michael Howanietz, Wien
Leserbriefe: redaktion.nfz@fpoe.at
„Und sowas nennen sie
dann ‚Liberale Demokratie‘!“
Das FPÖ Klubradio
„Sie verstecken Ihr
Erspartes unter den
Fußboden-Dielen?“
Das FPÖ Klubradio
„Erbärmliches Bonzen-Schauspiel
in der
Wirtschaftskammer!“
Das FPÖ Klubradio
„Die Linken schreiben
und deuten die Geschichte
gerne um!“
Das FPÖ Klubradio
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Nr. 46 Donnerstag, 13. November 2025
g
WIEN
130.000 Euro Förderung
für dubiosen Verein
SPÖ und „Courage“ zeigen Absurdität der „Geschlechtsidentität“ auf
Wien 11
WIENER SPAZIERGÄNGE
von Hannes Wolff
Der Verein, der mit seiner Beratungsstelle
maßgeblich
an der „Geschlechtsänderung“
des Herrn Walter zur „Frau
Waltraud“ beteiligt war, erhielt
130.000 Euro an Fördergeldern
von der Stadt Wien, zeigte Wiens
FPÖ-Chef Dominik Nepp auf.
Nepp erinnerte daran, dass die
Freiheitlichen bereits seit Jahren
solche Fehlentwicklungen durch
das von der SPÖ initiierte „System
der Geschlechtsidentität“ befürchtet
haben: „Die Wiener FPÖ
hat von Anfang an davor gewarnt,
dass das Vorgehen von Vereinen
wie „Courage“, Menschen auf Basis
fragwürdiger Gutachten ihr
Geschlecht ‚umschreiben‘ zu lassen,
ein völliger Wahnsinn ist. Die
Entwicklungen im ,Fall Waltraud‘
bestätigen leider, dass unsere Bedenken
berechtigt waren. Es gibt
nur zwei Geschlechter: Mann und
Frau.“
Dubiose Selbstbezichtigung
Für den Wiener FPÖ-Linksextremismussprecher
Leo Lugner ist in
dem Fall bemerkenswert, dass der
Rechtsberater des Vereins das Gutachten
im „Fall Waltraud“ als ein
Bunt, divers und von der Stadt Wien mit Steuergeld gefördert.
„Gefälligkeitsgutachten“ bewertete:
„Diese Aussage ist de facto eine
Insiderinformation, schließlich war
der Verein ,Courage‘ selbst maßgeblich
an der Geschlechtsänderung
von Herrn Walter zur ,Frau
Waltraud‘ beteiligt und hat ihm
bzw. ihr sogar den Psychologen
empfohlen, der dieses Gutachten
erstellt hat.“
Wenn ein Verein, der tief in einen
derart dubiosen Fall verstrickt sei,
sich selbst mit Anschuldigungen
über Gefälligkeitsgutachten konfrontiere,
zeige das, wie absurd dieses
ganze System der Geschlechtsänderungen
geworden sei, für das die
Stadt Wien auch noch 130.000 Euro
an Förderungen locker mache.
Geldsichernde
Geburtsdaten
Ein neuer Fall zeigt, wie verantwortungslos
die rot-pinke Stadtregierung
mit dem Geld der Wiener
umgeht. Eine Familie mit sieben
Kindern kassiert laut Behörden rund
zweitausend Euro Mindestsicherung
plus Wohnbeihilfe. Besonders
erstaunlich ist, dass sieben der acht
Kinder laut offiziellen Dokumenten
am 1. Jänner geboren sein sollen.
FPÖ-Klubobmann Maximilian
Krauss: „Das ist kein Zufall, sondern
ein handfester Skandal! Offenbar
wurde hier nichts überprüft, weder
Identität noch Anspruch.“
Foto: Screenshot
Vorige Woche lud mich einer
meiner verbliebenen Schulkameraden
ein. Er meinte, wir sollten
uns doch bei einem Glaserl Wein
zusammensetzen und über alte
Zeiten plaudern.
Da war noch was
Ich freute mich über die Einladung
und schon war ich bei ihm.
Und er legte mir zu einem Glasl
Veltliner eine Fotosammlung seines
Vaters vor.
Die Bilder zeigten Geschäfte
rund um seine Wohnung. Da
war ein Lebensmittelgeschäft,
ein Fleischhauer, ein Wirt, ein
Tapezierer, gleich daneben ein
Tischler, eine Kräutlerin, ein Trafikant,
eine Schlosserei, eine Parfumerie.
Und wie’s damals Mode
war, hatten sich die Besitzer und
Angestellten stolz vor den jeweiligen
Laden gestellt. Pures Leben
strotzte aus den Bildern.
Aber mein Freund hatte ein
Übriges getan. Er war in den
letzten Tagen an all diese Schauplätze
gegangen und hatte deren
Jetzt-Zustand im Bild festgehalten.
Das zeigte er mir zum Abschluss.
Fünf der Geschäfte waren
geschlossen, man sah noch,
ein bisserl verblaßt, die alten
Inschriften. Ein Laden war ein
Handy-Shop geworden, ein anderer
eine Änderungsschneiderei.
Und drei waren unkenntlich heruntergekommen,
einfach zu.
Wir tranken dann noch eine
Bouteille aus.
12 Länder
Neue Freie Zeitung
KÄRNTEN
Sofortige Abschiebung
Im Fall des 44-jährigen Syrers
in Klagenfurt, der seine Frau und
Kinder jahrelang gequält, geschlagen
und eingesperrt hat, forderte
der Kärntner FPÖ-Generalsekretär
Josef Ofner die sofortige Abschiebung:
„Gewalttätige Asylanten
müssen sofort abgeschoben werden.
Diese Forderung stellen wir
seit Jahren, aber SPÖ und ÖVP
haben alle unsere Forderungen abgelehnt.“
Es sei unfassbar, wie viele
kulturfremde Personen im Zuge
der Massenzuwanderung unter
dem Deckmantel des Asyls nach
Österreich gekommen seien.
OBERÖSTERREICH
Aufregung um Moschee
Für Aufregung sorgt
in Eferding nicht nur
der geplante Bau
eines überdimensionierten
islamischen
Kulturzentrums,
sondern auch
die Behandlung Harald Melchart
der Anrainer. „Die berechtigten
Sorgen der Anrainer werden bisher
einfach ignoriert und ihnen dafür
Ausländerfeindlichkeit unterstellt“,
empörte sich der freiheitliche
Stadtrat Harald Melchart.
BURGENLAND
Teuerster Souvenirshop
Die Grundidee, mit dem „My
Burgenland Shop“ regionale Produkte
sichtbar zu machen und das
Burgenland im größten Einkaufszentrum
des Landes zu präsentieren,
war durchaus gut. Doch wie so
oft scheitert die SPÖ-Landesregierung
an der Umsetzung. „54.000
Besucher bisher sind keine Erfolgsgeschichte,
sondern eine teure
Kulisse für Selbstbeweihräucherung“,
kritisierte FPÖ-Landesparteiobmann
Alexander Petschnig.
Zum Vergleich nannte der das Outlet-Center
Parndorf, das jedes Jahr
von rund sieben Millionen Menschen
besucht werde. „Der ,My
Burgenland Shop‘ ist teuer, ineffizient
und steht sinnbildlich für das
System Doskozil: Große Worte,
kleine Wirkung. Fehlende Ordnung,
mangelnde Kompetenz und
ein erschreckend schwaches Urteilsvermögen“,
urteilte Petschnig.
Foto: FPÖ Eferding
Foto: FPÖ Vorarlberg
Energiepolitische Kehrtwende
und echte Entlastung für Betriebe
FPÖ Oberösterreich fordert Kurswechsel: Standortpolitik neu denken!
Das Industrieland Oberösterreich
leidet besonders unter
der selbstgemachten Wirtschaftskrise.
Die Freiheitlichen fordern
einen sofortigen Kurswechsel.
Seit Jahresbeginn verzeichnet
allein die Landeshauptstadt Linz
117 Unternehmenskonkurse. „Und
das ist erst der Anfang“, warnten
FPÖ-Landeshauptmannstellvertreter
Manfred Haimbuchner und sein
Linzer Stadtrat Michael Raml.
Das Land braucht Reformen
Österreich hat im gesamten Euroraum
das niedrigste Wirtschaftswachstum,
die höchste Inflation,
eine rapide Zunahme bei Insolvenzen
und Arbeitslosigkeit. „Während
die Wirtschaft schwächelt,
bläht die Regierung einzig den
Staatsapparat weiter auf. Dieses
Land braucht endlich eine radikale
Entbürokratisierung und eine echte
Entlastung der Unternehmen.
VORARLBERG
OBERÖSTERREICH
Steuerfreie Überstunden
Klien: Finanzminister darf die
Leistungswilligen nicht strafen!
Foto: FPÖ Oberösterreich
Haimbuchner und Raml fordern aktive Wirtschaftspolitik.
In der letztwöchigen Sitzung des
Volkswirtschaftlichen Ausschusses
im Vorarlberger Landtag wurde ein
Initiativantrag der Freiheitlichen
zur Steuerfreistellung von Überstunden
mit breiter Mehrheit von
ÖVP, FPÖ und Neos verabschiedet.
„Wer mehr arbeitet, darf nicht
bestraft, sondern muss entsprechend
belohnt werden. Deshalb
fordern wir die Steuerfreiheit für
Überstunden“, betonte FPÖ-Klubobmann
Markus Klien.
Eine Steuerbefreiung im Bereich
der geleisteten Überstunden würde
nach Ansicht der Freiheitlichen
nicht nur den tatsächlichen Nettoverdienst
der Beschäftigten und somit
die Wertschätzung von Mehrarbeit
erhöhen, sondern gleichzeitig
auch Chancen auf Erleichterung
für Betriebe bringen, die vielfach
unter einem akuten Arbeitskräftemangel
leiden.
„Mit der Steuerfreiheit von
Überstunden könnte die Bundesregierung
einen bedeutenden Anreiz
setzen, der einerseits die Leistungsbereitschaft
honoriert und andererseits
einen Beitrag dazu leistet, die
nötigen Arbeitskapazitäten in den
Betrieben sicherzustellen und so
auch die Wettbewerbsfähigkeit der
heimischen Unternehmen wieder
verbessern“, erklärte Klubobmann
Klien die Intention des Antrags.
Foto: FPÖ Niederösterreich
Sonst ist unser Wohlstand ernsthaft
in Gefahr“, betonte Haimbuchner
und präsentierte mit Raml auch
gleich die freiheitlichen Lösungsvorschläge:
Österreich brauche
eine funktionierende Verwaltung,
schnellere Genehmigungsverfahren,
eine energiepolitische Kehrtwende,
standortfreundliche Steuern
und eine echte Entlastung für
Betriebe, etwa durch eine Senkung
der Körperschaftssteuer und eine
längere Laufzeit der Investitionsfreibeiträge.
NIEDERÖSTERREICH
Martin Antauer
Wiener Vorgehen
ist rechtswidrig!
Die Wiener SPÖ wollte fleißige
Österreicher, die nicht in Wien
wohnen aus seinen Spitälern aussperren,
während Asylanten eine
All-Inclusive-Versorgung angeboten
wird. „Nur: Das Vorgehen
ist rechtswidrig“, kommentierte
Niederösterreichs FPÖ-Landesrat
Martin Antauer ein Gutachten
zweier renommierter Universitätsprofessoren.
Es sei grotesk und in
Wahrheit ein Verrat an den österreichischen
Staatsbürgern, dass etwa
ein in Wien arbeitender Niederösterreicher
bei der Gesundheitsversorgung
in Wien schlechter gestellt
sei, als ein Asylwerber.
Nr. 46 Donnerstag, 13. November 2025
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Länder 13
SALZBURG
Foto: FPÖ Salzburg
Wolfgang Fürweger
FPÖ-Soziallandesrat Salzburg
LÄNDER-
SACHE
Foto: AK Salzburg
Für Salzburgs Freiheitliche hat Eder die Grenze zur
politischen Unvereinbarkeit mit der Amtsübernahme
des SPÖ-Landesparteiobmanns endgültig pulverisiert.
SPÖ macht Arbeiterkammer
zu einer Wahlkampfzone
Rote Doppelfunktion wirft Fragen zum Umgang mit Kammergeldern auf
In Salzburg übernimmt AK-
Präsident Peter Eder nun auch
die SPÖ. Dabei wird jede Grenze
zwischen Arbeitnehmervertretung
und Parteipolitik obsolet!
Dass Arbeiterkammerpräsident
Peter Eder nun zusätzlich auch
SPÖ-Landesparteichef in Salzburg
wird, sorgt für Empörung. Es zeigt
einmal mehr, wie eng rote Parteipolitik
und die Kammer miteinander
verflochten sind.
Für FPÖ-Klubobmann Andreas
Schöppl ist klar: „Damit ist die letzte
rote Linie überschritten.“ Denn, wer
an der Spitze einer parteipolitisch
Im Fall einer vermeintlichen
Familienzusammenführung über
eine Scheinehe in der Steiermark
zeichnet sich eine Wende ab. Der
steirische FPÖ-Landeshauptmann
Mario Kunasek hatte nach Bekanntwerden
des Falls eine sofortige
Prüfung veranlasst.
Wie sich dabei herausstellte, ist
der betroffene Afghane lediglich
subsidiär Schutzberechtigter und
nicht Asylberechtigter. Somit bestehe
kein Anspruch auf eine Familienzusammenführung.
Das Land
Steiermark habe die Information an
unabhängigen Interessenvertretung
stehe, könne nicht gleichzeitig als
SPÖ Chef auftreten. „Das ist unvereinbar
und zerstört das Vertrauen in
die Arbeiterkammer Salzburg und
die Glaubwürdigkeit der gesamten
Institution“, betonte Schöppl. Schon
als Teil des roten „Dreier-Teams“
habe Eder die Grenze zur politischen
Unvereinbarkeit immer weiter
überschritten: „Jetzt wurde sie endgültig
pulverisiert.“
Eigenwerbung mit AK-Geldern
Besonders kritisch ist, dass unter
Eder enorme Summen an Pflichtbeiträgen
für mediale Inszenierun-
Wende bei Scheinehe-Skandal
die zuständige Botschaft in Islamabad
weitergeleitet, sodass für die
Frau – ebenfalls aus Afghanistan
– kein österreichisches Visum auszustellen
sei, da eben kein Rechtsanspruch
auf Familienzusammenführung
besteht.
„Ich erwarte mir, dass jetzt vollständig
aufgeklärt wird, wie es zu
diesem Missstand kommen konnte.
Asylmissbrauch muss mit allen
Mitteln abgewehrt werden. Die Behörden
sind aufgefordert, genauestens
hinzusehen und strenge Maßstäbe
anzulegen“, betonte Kunasek.
gen, PR-Aktionen und parteinahe
Öffentlichkeitsarbeit verwendet
wurden. „Hunderttausende Euro
an Zwangsbeiträgen wurden in Inserate
gesteckt, die letztlich seiner
eigenen Kandidatur dienen. Das ist
nichts anderes als versteckte Parteienfinanzierung
auf Kosten hart
arbeitender Menschen“, kritisierte
Schöppl. Wenn ein Präsident der
AK gleichzeitig als Wahlkämpfer
für eine Partei auftrete, sei das
ein klarer Missbrauch von Kammermitteln:
„Eder hat die AK zur
SPÖ-Filiale gemacht und das Vertrauen
der Arbeitnehmer zerstört.
Dieses Verhalten ist untragbar!“
STEIERMARK
Kunasek: Behörde muss jeden
Fall ordentlich prüfen!
Foto: NFZ
Die Einführung der Bezahlkarte
für Asylwerber zeigt, dass klare
Regeln, weniger Missbrauch und
mehr Transparenz möglich sind.
Wo die Karte bereits umgesetzt
wurde, berichten Behörden
von deutlichen Verbesserungen.
Bargeldleistungen werden durch
klar definierte Guthaben ersetzt,
die für den täglichen Bedarf wie
Lebensmittel, Hygieneartikel,
Mobilität genutzt werden können.
Gleichzeitig wird verhindert, dass
Geld aus dem österreichischen
Sozialsystem unkontrolliert ins
Ausland transferiert oder für fragwürdige
Zwecke verwendet wird.
Blaues Erfolgsmodell
Gerade für die Gemeinden bedeutet
die Bezahlkarte eine spürbare
Entlastung. Fehlverwendungen
der Mittel werden reduziert,
Verwaltungsprozesse vereinfacht
und die Kontrolle über die gewährten
Leistungen wird effizienter.
Anstatt komplizierter Abrechnungen
schafft die Karte klare
Strukturen. Auch für Polizei und
Sicherheitsbehörden bringt das
Modell Vorteile, da kriminelle
Netzwerke eine wichtige Finanzierungsquelle
verlieren.
Aus freiheitlicher Sicht ist die
Bezahlkarte ein notwendiger
Schritt, um Ordnung und Fairness
im Asylsystem wiederherzustellen:
Wer Schutz sucht, erhält
Unterstützung. Wer jedoch das
System ausnutzen will, hat es
künftig ungleich schwerer. Die
Karte setzt ein deutliches Signal.
Hilfe ja, aber Missbrauch nein.
Die Salzburger Freiheitlichen
werden daher die rasche flächendeckende
Einführung forcieren,
da ein Asylsystem nur mit Kontrolle,
Konsequenz und klaren
Regeln dauerhaft funktionieren
kann.
14 Medien
Neue Freie Zeitung
GEZWITSCHER
Agenda Austria
@Agenda Austria
Statt echte Reformen anzugehen,
um das Budget zu sanieren,
werden nun die Gebühren kräftig
erhöht: für Reisepässe, Führerscheine
oder sogar Leichenpässe.
Das verkauft man als
notwendige Valorisierung. Dabei
stellt sich eine einfache Frage:
Warum muss ein durch Steuern
finanziertes Amt überhaupt
Gebühren valorisieren?
Omichrom
@austrocom
7. Nov. 2025 17:22
Die ÖVP hat den Mahrer-Bonzen,
die SPÖ den Hilfsarbeiter
Mag. Babler, die NEOS den Achtersepp.
Und dann wundert sich
noch wer, wieso Herbert Kickl
bald auf 50% ist? Ich nicht.
9. Nov. 2025 10:51
Die Regierungsparteien sind die
besten Wahlhelfer der FPÖ.
TELEGRAM
Nächste Angriffe auf Meinungsfreiheit
durch Brüssel und Wien
EU plant „Zentrum gegen Desinformation“, Babler neue Medienförderung
Der
FPÖ-Mediensprecher
warnt vor weiteren Einschränkungen
der Meinungs- und
Pressefreiheit durch EU-Kommission
und Verliererampel.
Unter dem Vorwand, ‚Desinformation‘
bekämpfen zu wollen, zurren
die EU-Eliten mit Gesetzen den
Korridor für Meinungs- und Pressefreiheit
immer enger. Das letzte
Gustostückerl aus der Werkstatt
von George Orwells „1984“ lieferte
die EU-Kommission mit einem
geplanten „Zentrum zur Bekämpfung
von Desinformation“.
„Wenn das EU-Establishment
oder die Systemparteien in Österreich
von Fake News, Desinformation
oder Propaganda sprechen,
dann meinen sie kritische Ansichten,
Meinungen und Haltungen,
die nicht den von ihnen gesetzten
Narrativen entsprechen“, kritisierte
FPÖ-Mediensprecher Christian
Hafenecker diese EU-Aktion. Der
„Digital Services Act“, das zynische
„EU-Medienfreiheitsgesetz“
und jetzt das neue „Zentrum zur
Bekämpfung von Desinformation“
seien die Zensurwerkzeuge des
Brüsseler „Wahrheitsverkünders“.
Hafenecker warnt vor Brüsseler „Wahrheitsministerium“.
Er befürchte, dass die von SPÖ-
Medienminister Andreas Babler
angestrebte Reform der Medienförderung
in die gleiche Richtung gehen
werde: „Die Reform wird wohl
darauf hinauslaufen, dass Medien,
die nicht im Sinne der Regierung
berichten, künftig um ihre Förderungen
fürchten müssten.“
Bablers gefährliche „Reform“
Hafenecker warnte zudem,
dass in Österreich bereits jetzt ein
massives medienpolitisches Ungleichgewicht
Überhand genommen
habe. Während linke Medien
Millionen an Steuergeld erhalten
würden, gingen kritische, unabhängige
Plattformen leer aus oder
würden durch überbordende Re-
gulierungen buchstäblich an die
Wand gedrückt. „Eine solche Entwicklung
gefährdet nicht nur die
Meinungsvielfalt, sondern untergräbt
das Vertrauen der Bürger in
die gesamte mediale Berichterstattung“,
warnte der freiheitliche
Generalsekretär.
Es dürfe nicht sein, dass die Regierung
die Kontrolle über die
Medien übernehme und damit die
ohnehin bereits stark unterwanderten
Strukturen endgültig zur Meinungswaffe
des Systems umfunktioniere.
„Wir Freiheitliche stehen
für echte Medienfreiheit, Transparenz
und Gleichbehandlung aller
journalistischen Stimmen – unabhängig
von ihrer Ausrichtung“, betonte
Hafenecker.
Foto: NFZ
GEFÄLLT MIR
Herbert Kickl
11. November 2025
Filmdreh bei mir im Büro!
Ein ungarisches Filmteam war zu
Besuch, um mit mir ein Interview
für einen Dokumentarfilm über
die EU-Migrationskrise zu führen...
3.080 Personen gefällt das.
Die Freiheitlichen sind Ungarns
Partner in der Asylpolitik.
Nr. 46 Donnerstag, 13. November 2025
g
Kultur 15
Wenn die Musik berührt und die Regie fragend zurücklässt
Die „Walküre“ an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom
Daniel Harding eröffnet die Saison
von Santa Cecilia mit „Die
Walküre“. Bis 2028 soll der gesamte
„Ring” realisiert werden, „Das
Rheingold” bildet allerdings den
Abschluss. Sein Dirigat begeisterte
das Publikum des überfüllten Auditoriums.
Michael Volle als Wotan
festigte seine Stellung als Jahrhundertstimme.
Weniger Anklang fand
die Regie von Vincent Huguet, der
die Oper in einem visuell fragwürdigen
Ambiente ansiedelt.
Noch bevor sein Auftrittsapplaus
verklungen war, entfesselte Daniel
Harding einen Sturm, wie es sich
Wagner gewünscht hätte.
Er nahm den „Ring” zum ersten
Mal in Angriff, und das Orchester
folgte ihm willig. In der Accademia
Nazionale di Santa Cecilia war der
letzte vollständige „Ring” der von
Sinopoli in den Jahren 1988–91,
eine Aufführung in szenischer Form
gab es zuletzt 1961.
Musik trägt die Dramaturgie
Der große Saal, entworfen von
Enzo Piano, ist in jeder Reihe überfüllt.
Die Anordnung des Orchesters
im Vordergrund und der horizontale
Bühnenbau dahinter verstärken
die Wirkung des Orchesterklangs.
Harding verzichtet oft auf zu viel
Lautstärke und ist bei der Tempowahl
sehr behutsam. Er achtet auf
die Stimmung der Figuren und
die emotionalen Spannungen. Die
Leitmotive sind nicht nur einfache
musikalische Fragmente, sondern
bewusste Einheiten der sich entwikkelnden
Dramaturgie.
Der Klang der Blechbläser erscheint
besonders rund und weich,
der der Holzbläser ebenfalls. Auch
die solistischen Interventionen, wie
die des Cellos im ersten Finale, sind
gelungen. Je länger der Abend dauert,
desto mehr bricht das Gleichgewicht
mit den Stimmen einige Male
und der Orchesterklang dehnt sich
eher schleppend aus.
Michael Volle, einer der größten
Wagner-Sänger der Gegenwart,
nimmt mit seiner beeindruckenden
Stimme und Ausdrucksintensität die
zentrale Stellung in der Aufführung
ein. Wagner wirft immer wieder
retardierende Elemente ein, um die
Handlung verständlich zu machen.
Einer der längsten Monologe der
Operngeschichte mit über 150 Versen
wird zu einem Höhepunkt dieses
Abends. Im zweiten
Akt beichtet
Wotan Brunhilde
die Hintergründe
seines Handelns.
Ein grandioser
Moment, in dem
der Komponist
seine Leitmotivmethode
mit beeindruckender
Wirksamkeit umsetzt.
Volles deklamiertes Rezitativ
wird sanft vom Orchester unterstützt.
Das dramatische Niveau des
Bassbaritons erreicht hier ein außergewöhnliches
Niveau, das er später
in seinem Zorn über Ungehorsam
und dann im bewegenden Abschied
von seiner Tochter nochmals beeindruckend
erreicht.
Licht und Schatten im Gesang
Ein weiterer Garant für den Erfolg
ist Okka von der Damerau als
monumentale Fricka. Überzeugend
ist auch die finnische Sopranistin
Miina-Liisa Värelä mit einem soliden
zentralen Register, jedoch mit
einem etwas metallischen Timbre.
Vida Miknevičiūtė hat eine durchdringende
Stimme, jedoch ein exzessives
Vibrato. Sie ist eine sehr
helle und intensive Sieglinde. Neben
ihr ist der Siegmund von Jamez
McCorkle eine komplette Fehlbesetzung.
Er ist eigentlich ausgebildeter
Pianist. Eine Zeitlang schafft
er es durch abwechslungsreiche
Phrasierung zu bestehen, aber wenn
Dramatik und ausladende Töne verlangt
werden, ist das Verständnis für
diese Wahl beendet.
Das Oktett der überzeugenden
Walküren: Sonja Herranen, Hedvig
Haugerud, Claire Barnett-Jones,
Claudia Huckle, Dorothea Herbert,
Virginie Verrez, Anna Lapkovskaja
und Štěpánka Pučálková.
Der Bass Stephen Milling ist ein
grobschlächtiger Hunding, dem er
eine außergewöhnliche Lautstärke
leiht.
Mit dieser Figur beginnt die Kritik
an der Regie. Dem Hunding
fehlt der Faden des Bösen, es ist
keine Spannung ersichtlich, die
Personen streifen verloren durch
die Akte. Vincent Huguet, der sich
vom kaiserlichen Rom inspirieren
ließ, zeichnet verantwortlich. Die
Idee, dass Siegmund und Sieglinde
Zwillinge waren, Kinder eines Wolfes,
erinnerte ihn an Romulus und
Remus und die Wölfin, Wotan und
Fricka, die Gegenstücke zu Jupiter
und Juno. Es ist keine große Entdeckung
– Siegmunds Auftritt lässt
von Anfang eher an Aida als an die
Walküre denken.
Skurrile optische Umsetzung
Harding selbst wollte, dass die
Aufführung szenisch stattfindet.
Pierre Yovanovitch schuf ein monumentales,
kalt-weißes Gebäude mit
Treppen und Türmchen. Er musste
sich mit dem Mangel an Tiefe sowie
Es ist wieder Lotto Bonus-Ziehungs-Zeit,
das heißt, am Freitag,
den 14. November 2025 gibt es wiederum
eine zusätzliche Möglichkeit,
Lotto Millionär:in zu werden. Und es
geht auch wieder um den Bonus von
30.000 Euro, der unter allen bei der
Bonus-Ziehung mitspielenden Lotto
Tipps verlost wird.
dem Fehlen eines Bühnenturms und
einer Unterbühne auseinandersetzen.
Zwar schafft er einige imposante
Momente, doch vor allem die
visuelle Umsetzung überzeugt nicht:
Das ständige und lärmende Gedränge
auf den Stufen, die zerbrochene
korinthische Säule, die als Sofa
dient, der unbenutzte Sarkophag mit
dem Flachrelief der Zwillinge, die
von der Wölfin gesäugt werden, die
Neonröhre in Form einer Esche mit
einem hängenden Schwert.
Noch schlimmer sind die Kostüme:
Wotan gleicht Nero, die
Walküren sind wie Witwen aus einer
pirandellischen Kulisse, Sieglinde
eine römische Matrone und
Siegmund ein nubischer Prinz.
Braucht das Publikum von Santa
Cecilia vielleicht Kostüme und Bühnenbilder,
um Wagner zu verstehen?
Vor allem braucht es diese Inszenierung
nicht. Diese Inszenierung ist
sicher kein Anreiz, die Abwesenheit
des Rings auf der Bühne zu ändern,
so positiv die musikalische Seite
des Abends auch erscheint.
Rudolf Smolej
Lotto Bonus-Ziehung am 14. November
Es geht auch wieder um 30.000 Euro extra
Die Ziehung findet – selbstverständlich
unter notarieller Aufsicht – wieder
bei den Österreichischen Lotterien
am Rennweg 44 in Wien statt.
Die Ziehungsergebnisse werden am
Abend als TV-Insert vor der ZIB1 in
ORF2 ausgestrahlt sowie zeitnah auf
den Websites lotterien.at und win2day.at, sowie über die Lotterien App und im ORF Teletext bekannt gegeben.
Annahmeschluss für die Bonus-Ziehung ist am Freitag, den 14. November 2025 um 18.30 Uhr.
Den Rubbellos Adventkalender gibt es ab sofort wieder in zwei Varianten: Einmal die seit mehr als 20 Jahren
bekannte und beliebte Variante, die sich großer Beliebtheit erfreut und Gewinne von bis zu 100.000 Euro
verspricht. Dabei kommt es darauf an,
wie viele von den einzelnen Symbolen
man insgesamt unter den 24 einzelnen
Türchen zum Rubbeln findet.
Und dann gibt es dieses Jahr erneut
einen weiteren Kalender mit dem
Motto Advent: den Rubbellos Adventkalender
XXL mit 24 Spielen. Das
heißt: Jedes Türchen ist ein Spielchen
mit einer eigenen Gewinnchance. Der
Hauptgewinn beträgt 300.000 Euro.
In beiden Fällen ist ein Gewinn pro
Kalender garantiert, dadurch eignen
sich die Adventkalender auch bestens
als Geschenk für Erwachsene. Die Adventkalender
zum Rubbeln sind zum
Preis von 10 Euro bzw. XXL zu 25 Euro
in den Annahmestellen der Österreichischen
Lotterien erhältlich.
Foto: Österreichische Lotterien
Foto: Accademia Nazionale di Santa Cecilia
„Doppelter Advent“ bei Rubbellos
Auch heuer gibt es wieder zwei Adventkalender zum Rubbeln
mit einer Gemeinsamkeit: Jeder Kalender gewinnt
Anzeige
Foto: Österreichische Lotterien
16 Blitzlicht
Neue Freie Zeitung
SCHLUSS MIT DEM PFAND-WAHNSINN!
FAIRER KONSUM STATT NEUER BELASTUNGEN
EIN KLARES NEIN ZUM EINWEGPFAND! – TEUER. UNGERECHT. NUTZLOS.
Am 1. Jänner 2025 wurde in Österreich ein neues Zwangssystem eingeführt, das jeden trifft: das Einwegpfand
auf Dosen und PET-Flaschen. Unter dem Deckmantel von Umweltschutz und EU-Vorgaben
wurde ein bürokratisches Politische Monster Bildung geschaffen, aktuell das die Konsumenten, insbesondere Familien und Pensionisten,
massiv belastet
4 Podcast
– während
Filme
Großkonzerne
Publikationen Seminare
die Gewinne
Veranstaltungen
einstreifen.
Schulungen
TEUERUNG OHNE NUTZEN
Bis zu 235 Euro Mehrkosten pro Jahr für eine fünfköpfige Familie! Versteckte Preissteigerungen,
verlorene Pfandbeträge und Zeitaufwand belasten vor allem Familien mit kleinem Einkommen.
NAbg. Markus Leinfellner zur Bedeutung des Sports in Österreich
SOZIALER RÜCKSCHRITT
Der Podcast „Fitte Menschen – Fitte Systeme“ des Freiheitlichen Ziel des Podcast ist es, ein vertieftes Verständnis für präventive
Immer mehr Menschen durchsuchen Mülltonnen nach Pfandflaschen. Pfandsammeln als
Bildungsinstituts beleuchtet den Zusammenhang zwischen körperlicher
Bewegung,
Gesundheitsmaßnahmen zu kommunizieren und zur Diskussion
„Überlebensstrategie“
psychischer Gesundheit
ist ein Armutszeugnis
und der langfristigen
für unser
über
Land!
zukunftsfähige Strukturen im Gesundheitswesen beizutragen.
Entlastung PROFITE des Gesundheitssystems.
FÜR KONZERNE
Pfandgelder, die nicht eingelöst werden, bleiben bei Konzernen wie Rauch, Coca-Cola oder REWE –
In zwei neuen Folgen spricht Nationalratsabgeordneter und FPÖ- Jetzt auf dem YouTube-Kanal des Freiheitlichen Bildungsinstituts
statt der Allgemeinheit zugutezukommen.
Sportsprecher Markus Leinfellner mit Althea Diamante über zentrale
Fragen AUFWÄNDIG, rund um Sport, UMSTÄNDLICH, Fairness und die FEHLERANFÄLLIG
Zukunft unserer
abrufbar:
Gesellschaft. Endlose Warteschlangen vor den Rückgabeautomaten www.youtube.com/freiheitlichesbildungsinstitut
– und dann: Zerdrückte Dosen? Automat
defekt? Bon verloren? Dann bleibst Du auf den Kosten sitzen.
Im ersten Teil geht es um den Stellenwert des Sports in Österreich
– von UNGERECHTE der Bedeutung BELASTUNG der Vereine für DES Gemeinschaft LÄNDLICHEN und Jugendförderung
Wegen bis hin schlechter zu den Herausforderungen Sammelquoten der in Wien Sportförde-
müssen jetzt auch Tiroler oder Kärntner ein Pfandsystem
RAUMS
rung. Leinfellner mittragen, fordert obwohl mehr Fördergerechtigkeit dort die Mülltrennung und eine bestens klare funktioniert.
politische Priorität für die sportliche Nachwuchsarbeit.
Podcast-Reihe des Freiheitlichen Bildungsinstituts: „Fitte Menschen – Fitte Systeme“
DARUM FORDERN WIR: DAS FLASCHENPFAND MUSS WEG!
Der zweite Teil widmet sich Themen wie Fairness im Sport, der Diskussion
um Transgender-Athleten, der Verbindung von Schul- und
JETZT PETITION UNTERZEICHNEN –
Leistungssport sowie der täglichen Bewegungseinheit in Schulen.
FÜR FAIRE PREISE, SOZIALE GERECHTIGKEIT
UND ECHTEN UMWELTSCHUTZ!
FBI: Im Auftrag der staatsbürgerlichen Bildungsarbeit.
FLASCHENPFAND-STOPPEN.AT
MARKUS LEINFELLNER
ABGEORDNETER ZUM NATIONALRAT
/FreiheitlichesBildungsinstitut
ALTHEA DIAMANTE
MODERATORIN
fbi-politikschule.at