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ÖVP-Pfründesystem in der WKO beenden!

FPÖ: Unternehmer sollen aus dem Zwangsbeitragssystem aussteigen können

FPÖ: Unternehmer sollen aus dem Zwangsbeitragssystem aussteigen können

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Nr. 46 . Donnerstag, 13. November 2025

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Österreichische Post AG

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Neue Freie Zeitung (NFZ), Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a,

A-1080 Wien . Tel.: 01 512 35 35 0 . Fax: 01 512 35 359

Retouren an NFZ, Friedrich-Schmdt-Platz 4/3a, 1080 Wien

SPÖ verwandelte Arbeiterkammer

zur Wahlkampfzone

Dass Arbeiterkammerpräsident Peter Eder auch SPÖ-Landesparteichef

in Salzburg wird, sorgt für Empörung. Für

FPÖ-Klubobmann Andreas Schöppl zeigt das erneut, wie

eng rote Parteipolitik und die Kammer verflochten sind:

„Damit ist die letzte rote Linie überschritten.“ S. 13

Foto: FPÖ Salzburg

ÖVP-Pfründesystem

in der WKO beenden!

FPÖ: Unternehmer sollen aus dem Zwangsbeitragssystem aussteigen können

S. 2/4

Wieder einmal: Nazi-Keule

und linker Vandalismus

Foto: NFZ

Linke „Intellektuelle“ und „Antifa“ machen gegen Freiheitliche mobil – S. 5

PARLAMENT

Wohlstandsplünderer

Weil die Verliererampel die Ausgaben

und strukturelle Defizite nicht in den Griff

bekommt, explodieren die Staatsschulden.

Der Fiskalrat fordert klare Sparprioritäten

und Strukturreformen von der Verliererampel.

Für FPÖ-Budgetsprecher Arnold

Schiefer plündert die Verliererampel den

Wohlstand der Österreicher. S. 6

AUSSENPOLITIK

Die Insel der Klimasekte

Auf der alljährlichen Konferenz zum

UN-Rahmenübereinkommen zum Klimawandel

tanzen die Anhänger der Klimasekte

um das goldene Kalb. Weil von

den Industriestaaten nur mehr die EU an

die „menschengemachte Erderhitzung“

glaubt, drohen den Europäern milliardenschwere

„Ablasszahlungen“. S. 8/9

WIEN

Wiener Vereinsförderung

Das von der Stadt Wien initiierte „System der Geschlechtsidentität“

hat den „Fall Waltraud“ ermöglicht,

unterstützt von einem Verein, den die Stadt zuletzt mit

130.000 Euro überschüttet hat. S. 11


2 Innenpolitik

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Andreas Ruttinger

andreas.ruttinger@fpoe.at

AUS DER

REDAKTION

Was für eine Überraschung:

Die Überschlagsrechnung der

Dreierampel, großspurig Budgetvoranschlag

genannt, muss korrigiert

werden. Das haben Fiskalrat

und FPÖ schon vor Wochen prognostiziert,

wurden aber von den

schwarz-rot-pinken Rechenkünstlern

brüsk zurechtgewiesen.

Ein Manager aus der Privatwirtschaft

hat den Zustand der

Koalition letzte Woche auf den

Punkt gebracht: „Das ist der intellektuelle

Tiefpunkt der Zweiten

Republik!“

Am Tiefpunkt

Ich muss ihn leider enttäuschen,

der Tiefpunkt steht noch bevor.

Nein, das ist keine Anspielung auf

die ÖVP und ihre Staatsplünderungsmentalität,

sondern auf den

Zustand an unseren Schulen.

Nicht einmal jeder zweite „Unterrichtende“,

so heißt das im

Genderdeutsch, hat eine abgeschlossene

Lehrerausbildung. Auf

nur noch 44 Prozent des Lehrpersonals

trifft das zu, die Mehrheit

stellen bereits Lehramtsstudenten

und Quereinsteiger. Ein grandioser

Erfolg des pinken Bildungsministers,

der seine zuvor mit Bravour

betriebene Zerstörung des

Wiener Bildungssystems jetzt auf

die gesamte Republik ausweitet.

Also nur noch ein paar Jährchen,

dann verehren die so ausgeschulten

Jungwähler sogar den roten Vizekanzler

als genialen Blitzgneißer.

Der ramponiert inzwischen sein

Image mit einer Fotomontage,

die ihn neben dem neuen moslemisch-kommunistischen

Bürgermeister

von New York zeigt.

Islam und Kommunismus

passen für jemanden, der sinnerfassend

lesen kann, zusammen

wie die Faust aufs Auge.

Wahrscheinlich ist Babler gerade

deshalb so fixiert darauf.

Gehaltsexzesse im ÖVP-Ka

ÖVP-Wirtschaftskammerchef Harald Mahrer zertrampelt die letzten Reste

Gehaltsverzicht predigen, Gehaltsexzesse leben. So hat sich das

von der ÖVP in der Wirtschaftskammer etablierte System in den

letzten Tagen und Wochen präsentiert. „Es reicht! Wenn die ÖVP-

Bonzen nicht zur Vernunft kommen, dann muss die Regierung eingreifen

und für die krisengeschüttelten Betriebe Österreichs einen

Ausstieg aus der Zwangsmitgliedschaft ermöglichen“, forderte der

freiheitliche Generalsekretär Michael Schnedlitz.

Zu Beginn der Herbstlohnrunde

wurde Wirtschaftskammerpräsident

Harald Mahrer nicht müde, an

die Gewerkschafter zu appellieren,

angesichts der tristen Wirtschaftslage

mit ihren Gehaltsforderungen

die Inflation nicht weiter anzuheizen.

Das Ergebnis ist bekannt: Die

Metaller begnügten sich mit 1,4

Prozent, die Eisenbahner mit 2,7

Prozent und die Brauereimitarbeiter

mit 2,6 Prozent. Also deutlich

an oder unter der von der Verliererampel

„prognostizierten“ Jahresinflation

von 2,7 Prozent.

Verzichten sollen die anderen

Ja, die Beamtengewerkschafter

stimmen sogar einem Aufschnüren

des bereits im Vorjahr abgeschlossenen

Gehaltsplus zu. Statt 3,3 Prozent

mehr Gehalt 2026 bekommen

sie jetzt durchschnittlich 1,5 Prozent

über drei Jahre, wobei die Gehälter

im ersten Halbjahr 2026 unverändert

bleiben.

Und dann kam die Wirtschaftskammer

und stellte sich mit ihrer

Erhöhung um 4,2 Prozent an die

Spitze der Gehaltspyramide. Das

wurde zunächst mit der komplizierten

Erhöhungsarithmetik be-

SPITZE FEDER

Schwarzer Postenstress.

gründet, ehe Kammerchef Mahrer

im Fernsehen stolz verkündete,

dass die Erhöhung doch halbiert

werde. Er sagte aber nicht, dass

diese Halbierung nicht nur am 1.

Jänner 2026 wirksam werde, sondern

auch noch im Juni 2026.

Der von Mahrer zum „Kommunikationsproblem“

heruntergespielten

Erhöhung für die Mitarbeiter,

folgte die Frechheit der

Gehaltserhöhung für die Chefs

der Länderkammern. Zwar wurde

das Zuschlagssystem abgeschafft,

aber mit der neuen Höchstsumme

für den Präsidenten in Höhe von

14.075 Euro im Monat, 12-mal im

Jahr, gab es Gehaltsauffettungen

von 50 Prozent und mehr.

Zur Buße verkündete Mahrer daraufhin

nach einer ÖVP-internen

Krisensitzung auf den Posten des

Präsidenten des Generalrates der

Österreichischen Nationalbank und

somit auf ein Zusatzgehalt in Höhe

von 88.000 Euro „zu verzichten“.

Mahrers „Mea-Culpa-Seifenoper“

„Die Pressekonferenz von Wirtschaftskammerpräsident

Harald

Mahrer hat bewiesen, dass man

nichts dazugelernt hat! Nicht

die Gehaltsexzesse sind für die

Foto: NFZ

Schnedlitz: „Es reicht! Wenn die ÖVP-B

und für die krisengeschüttelten Betrieb

ÖVP-Bonzen das Problem, sondern

dass sie dabei erwischt wurden“,

bemerkte FPÖ-Generalsekretärs

Michael Schnedlitz zu Mahrers

„Mea-Culpa-Seifenoper“.

Besonders auffällig war während

des kämmerlichen Mediendebakels,

dass sich die Verliererampel

zu diesem Skandal eine Schweigegelübde

auferlegt habe, empörte

sich Schnedlitz und forderte: „Das

Maß ist voll. Wenn die ÖVP-Granden

in der WKO nicht zur Vernunft

kommen, müsste die Regierung

diesem Treiben Einhalt gebieten

und eine Möglichkeit schaffen,

IMPRESSUM

Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz

Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber:

Freiheitlicher Parlamentsklub,

Dr. Karl Renner-Ring 3, 1017 Wien

Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) – Die Freiheitlichen,

Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a, 1080 Wien;

Geschäftsführung: Ing. Mag. Joachim Stampfer

Geschäftsführung, Redaktion, Verwaltung:

Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a, 1080 Wien

Tel.: 01 512 35 35 0, Fax: 01 512 35 35 9

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Verlags- und Herstellungsort: Wien

Grundlegende Richtung: Informationsblatt der Freiheitlichen

Partei Österreichs (FPÖ) – Die Freiheitlichen und

des Freiheitlichen Parlamentsklubs.


Nr. 46 Donnerstag, 13. November 2025

g

mmerimperium

an Glaubwürdigkeit des Kammersystems

KURZ UND BÜNDIG

Foto:

Innenpolitik 3

Sehenden Auges in die Krise

Schon 2050 werden in Österreich laut

Prognosen rund 750.000 Menschen Pflege

benötigen, gleichzeitig werden über 200.000

zusätzliche Pflegekräfte fehlen. „Trotzdem

stecken wir bei den Lösungsansätzen immer

noch in Denkmustern des letzten Jahrtausends

fest“, warnte der freiheitliche Pflegeund

Behindertensprecher Christian Ragger.

Es brauche einheitliche Regelungen, eine

Digitalisierungsoffensive zur Entlastung des

Personals, bessere Betreuungsschlüssel und

eine Stärkung der Pflege daheim.

onzen nicht zur Vernunft kommen, dann muss die Regierung eingreifen

e Österreichs einen Ausstieg aus der Zwangsmitgliedschaft ermöglichen!“

Transparente Heizkosten

FPÖ-Konsumentenschutzsprecher Peter

Wurm und Wirtschaftssprecherin Barbara

Kolm forderten angesichts der anhaltenden

Beschwerden über intransparente Fernwärmeabrechnungen

eine Novelle des Heizkostenabrechnungsgesetzes.

Die aktuelle Praxis bei

der Wien Energie, bei der die Hausverwaltung

die Kosten undurchsichtig an die Wohnungseinheiten

weiterverrechnet, sei untragbar, kritisierte

Wurm: „Wer zahlt, soll auch wissen,

wofür. Daher volle Transparenz ist das Gebot

zu Beginn der Heizperiode.“

Foto:

durch die Unternehmer aus den

Zwangsbeitragssystem der Wirtschaftskammer

aussteigen können!“

Schwarzer Postensammler

Denn man habe es hier mit einem

System zu tun, in dem sich ÖVP-

Bonzen an den Zwangsbeiträgen

bereichern, die sie den Unternehmern

abknöpfen.

Allein Mahrer holt sich aus seinen

drei Funktionen beim ÖVP-Wirtschaftsbund,

der Wirtschaftskammer

und der Nationalbank ein Jahressalär

von 341.900 Euro ab, das

sind im Monat 28.492 Euro.

Der FPÖ-Generalsekretär hielt

Mahrer vor, dass er sich sein Gehalt

um 21 Prozent erhöht habe, das

sind 2.634,60 Euro. „Mahrer hat

versucht, nicht nur die Unternehmer,

sondern gleich auch noch die

gesamte Bevölkerung für dumm zu

verkaufen, indem er die Verschiebung

dieser 4,2-Prozent-Erhöhung

als Halbierung hingestellt hat. Und

er hatte auch noch die Chuzpe, das

Ganze als Akt der Offenheit und

Transparenz hinzustellen“, empörte

sich Schnedlitz.

Fortsetzung auf Seite 4

Foto: NFZ

Marterbauers Sündenböcke

In seiner Budgetverzweiflung hat SPÖ-

Finanzminister Markus Marterbauer die

Finanzpolizei zu Schwerpunktaktionen gegen

die Betreiber von Almhütten ausrücken

lassen. „Statt kleine Almhüttenbetreiber über

Social-Media-Postings unter Generalverdacht

zu stellen, müsse sich die Regierung endlich

den wirklich undurchsichtigen Geldflüssen

widmen“, empörte sich FPÖ-Generalsekretär

Michael Schnedlitz. Stattdessen sollte er endlich

dort für Transparenz sorgen, wo wirklich

Missbrauch drohe, bei den NGOs, der Asylindustrie

oder bei zwielichtigen Betrieben mit

zweifelhaften Gewerbescheinen.

SPRUCH DER WOCHE

„Das ist der intellektuelle Tiefpunkt der

Zweiten Republik. Babler würde in einem

normalen Unternehmen nicht einmal

den Hof kehren dürfen.“

Foto: Pierer-Industrie-AG

Stephan Zöchling

6. November 2025

Der steirische Unternehmer

rechnet mit den marxistischen

Vorstellungen des Vizekanzlers

und der insgesamt untätigen

Verliererampel ab.

BILD DER WOCHE

Teure Diversität: Die Kosten für die Sicherheit

am Christkindlmarkt vor dem Wiener Rathaus zum Schutz vor islamistischen

Terroranschlägen sind heuer auf 100.000 Euro angewachsen,

nicht eingerechnet die Kosten der verstärkten Polizeipräsenz.

Foto: BMI/Gerd Pachauer


4 Innenpolitik

Neue Freie Zeitung

Fortsetzung von Seite 3

Und als Krönung des ganzen Gehaltsexzesses

habe er dann gemeinsam

mit den ÖVP-Ländervertretern

versucht, die Menschen weiter für

dumm zu verkaufen, indem sie an

diesen Wahnsinnsplänen festhalten,

fuhr Schnedlitz fort: „Das haben

sie bei der ‚Krisensitzung‘ am

Sonntag, die in Wirklichkeit ein

Zusammentreffen von ÖVP-Funktionären

war und beileibe keine

WKO-Gremiensitzung, auch noch

inbrünstig bestätigt!“

Milliarden an Rücklagen

Weshalb bloß? Wie seine Vorgänger

ist Kammerpräsident Mahrer

auch zugleich Präsident des Österreichischen

Wirtschaftsbunds, der

finanziell stärksten der sechs Teilorganisationen

der ÖVP. Wie der

„Standard“ berichtete, war das für

die schwarze Vorfeldorganisation insofern

praktisch, als die Wirtschaftskammer

dem Wirtschaftsbund, also

Mahrer sich selbst, finanziell unter

die Arme gegriffen hat. Im Vorjahr

waren es 15 Millionen Euro, die aus

der Interessenvertretung der Wirtschaft

in die schwarze Teilorganisation

geflossen sind.

Während viele der Kammerzwangsmitglieder

ums Überleben

kämpfen, sprudelten die Einnahmen

nur so in die Wirtschaftskammer

hinein, dank der inflationsbedingt

hohen Lohnabschlüsse

der vergangenen zwei Jahre. Laut

„profil“ sollten die Einnahmen aller

WK-Organisationen 2024 auf rund

1,316 Milliarden Euro angewachsen

sein. Die Wirtschaftskammer

sprach, nach Erscheinen des Artikels,

lediglich von 911 Millionen,

weil „die konjunkturelle Entwicklung

in Österreich im Jahr 2024 unter

den Prognosen der Wirtschaftsanalysten“

geblieben sei.

Grafik: Agenda Austria

WKÖ-Chef Mahrer: Am Montag Rückzug vom falschen Posten.

Architekt der Verliererampel

Die Wirtschaftskammer wird

das selbst unter einem Präsidenten

Mahrer verkraften können, hat

sie doch über die Jahre Rücklagen

in Höhe von über zwei Milliarden

Euro aufgeschüttet. Könnte sie daher

selbst einen Beitrag zur Senkung

der Lohnnebenkosten leisten,

indem sie die Kammerumlagen

senkt. „Nein“, war die bestimmte

Antwort Mahrers darauf bei seiner

Canossa-Pressekonferenz. Die

Kammerumlagen seien doch einfach

zu gering, um einen wirksamen

Beitrag leisten zu können.

Kein gutes Haar ließ der

FPÖ-Generalsekretär am „Trio Infernal“,

der Dreier-Regierungsspitze

mit ÖVP-Bundeskanzler

Christian Stocker, SPÖ-Vizekanzler

Andreas Babler und Neos-Reiseministerin

Beate Meinl-Reisinger.

Ihr Schweigen zu dem seit Tagen

tobenden schwarzen WKO-Gagenskandal

sei mittlerweile unüberhörbar,

merkte er an: „Warum nur?

Mahrer ist Stockers engster Vertrauter.

Er war bei den Regierungsverhandlungen

Chefverhandler, hat

ihn so erst zum Kanzler gemacht

und ist damit der Architekt der Verliererampel!“

Schweigen der Ampelpartner

Vor rund einem Jahr hätten auch

die NEOS noch Vorgänge wie

den aktuellen in der Wirtschaftskammer

angeprangert, aber jetzt

brächten sie kein Wort heraus. „Sie

schweigen, damit Meinl-Reisinger,

Schellhorn und Co auf ihren von

den Steuerzahlern alimentierten

Posten sitzen können“, betonte

Schnedlitz.

Und jetzt stehe dieser „Architekt

der Verliererampel“, Harald

Mahrer, sinnbildlich für das abgehobene

Selbstbedienungssystem

der ÖVP, das sich auf Kosten der

Pflichtmitglieder der Wirtschaftskammer

schamlos bereichere.

„Während viele Unternehmer ums

Überleben kämpfen, gönnt sich die

Funktionärsriege rund um Mahrer

Gehaltserhöhungen von bis zu 100

Prozent, also Verdoppelungen und

das mitten in der von ihnen selbst

– Stichwort: Koste es, was es wolle!

- herbeigeführten Krise! Das ist

nicht nur unanständig, das ist ein

Schlag ins Gesicht für jedes Unternehmen

in unserem Land!“, kritisierte

der FPÖ-Generalsekretär.

Kammerstaat Österreich: Die beiden aus Zwangsbeiträgen finanzierten

„Interssenvertretungen“ lassen sich das fürstlich entlohnen.

Foto: Screebshot oe24

Der Absturz der Ampelparteien

und der Höhenflug der

Freiheitlichen in den Umfragen

haben jetzt die linken Unterstützer

der Regierungsparteien zur

Tat schreiten lassen. So wurde

gegen das am Dienstag abgehaltene

„Dinghofer-Symposium“

agitiert, indem der Namensgeber

als Antisemit und Nazi dargestellt

wurde. Und deren gewaltbereite

Helfer in der „Antifa“

beschmierten prompt an zwei

aufeinanderfolgenden Nächten

ein Lokal direkt vis-á-vis vom

Wiener Rathaus.

Wenn nicht

In ihrer Verzweiflung greif

Seit Tagen wird in linken Medien

und Social-Media-Kanälen gegen

das „Dinghofer-Symposium“,

das von dem von Freiheitlichen gegründeten

Dinghofer-Institut seit

15 Jahren in den Räumlichkeiten

des Parlaments abgehalten wird,

mobil gemacht. Dabei wurde nicht

zurückgescheut, Dinghofer als glühenden

Antisemiten und Nationalsozialisten

zu diffamieren. (Siehe

dazu auch Kommentar Seite 6)

„Gerade die SPÖ, die Dinghofer

besonders laut beschimpft und sogar

ihre Jugendorganisation gegen

das Symposium auf die Straße

schickte, sollte den Antisemitismus

nicht bei anderen, sondern bei historischen

Persönlichkeiten in ihren

eigenen Reihen suchen“, erklärte

FPÖ-Generalsekretär Christian

Hafenecker. Er erinnerte dazu an

den ersten Bundespräsidenten der

Zweiten Republik, den Sozialdemokraten

Karl Renner, der bekennender

Antisemit war und 1938 den

Anschluss an Hitler-Deutschland

befürwortet hatte.

Übelste Diffamierungen

Besonders übel wertete er die

Versuche, Franz Dinghofer faktenwidrig

als Nationalsozialisten

darzustellen. Er wurde 1938 nach

dem Anschluss als Präsident des

Obersten Gerichtshofs vorzeitig

abgesetzt. Sein Familienbesitz –

das „Schöllergut“ in Linz – wurde

durch Nationalsozialisten enteignet,

erst Jahrzehnte später wurde

die Familie dafür entschädigt.

Seine vermeintliche NSDAP-

Mitgliedschaft sei auch nicht be-

Fotos: NFZ/x.com


Nr. 46 Donnerstag, 13. November 2025

g

Innenpolitik 5

Thema

der

Woche

s mehr geht, kommt die Nazi-Keule

en die Linken jetzt schon wieder zu altbekannten Verleumdungsmitteln gegen die FPÖ

legt, die Unterlagen dazu würden

Widersprüche aufweisen und wären

ohne seine Unterschrift, erinnerte

Hafenecker an die wissenschaftliche

Faktenlage.

Auch die Namen einstiger

NSDAP-Mitglieder und späterer

SPÖ-Minister wie Hans Czettel,

Erwin Frühbauer, Günter Haiden,

Josef Moser, Johann Öllinger, Otto

Rösch oder Oskar Weihs sollten in

der Löwelstraße auch noch nicht

vergessen sein. „Anstatt daher

aus niederträchtigem, parteipolitischem

Kalkül einem bedeutenden

Wegbereiter der Ersten Republik

einen NS-Bezug anzudichten, sollten

die Genossen besser vor ihrer

eigenen Türe kehren“, betonte der

FPÖ-Generalsekretär.

„Antifaschistischer“ Vandalismus

Bei so viel „intellektueller“ Unterstützung

wundert es nicht, dass

die „Antifa“, also die selbsternannten

„Antifaschisten“, genau mit

den Mitteln der Faschisten gegen

alles vorgehen, was irgendwie mit

den Freiheitlichen in Verbindung

gebracht werden kann.

So wurde Ende letzter Woche das

vis-à-vis des Wiener Rathauses gelegene

Lokal „Vino“ zweimal von diesen

linken Vandalen heimgesucht,

die ihre Anschläge offen in den sozialen

Medien ankündigten: „Nazi-

Lokale aus der Deckung holen!“

„Zwei Nächte hintereinander

wird dasselbe Lokal von Linksextremen

attackiert und die Polizeiführung

schaut tatenlos zu. Das ist

ein beispielloses Sicherheitsversagen

und ein politischer Skandal

ersten Ranges. Und es zeigt, dass

sich die linksextreme Szene in

Wien sicher fühlt. Sicher vor Konsequenzen“,

empörte sich Wiens

FPÖ-Chef Dominik Nepp sowohl

über die Anschläge wie über das

„Vorgehen“ der Wiener Exekutive.

Die beiden Linksextremismus-

sprecher Sebastian Schwaighofer

(Bund) und Leo Lugner (Wien)

forderten endlich konsequentes

Handeln gegen linksextreme Gewalt.

Behörden müssen aktiv werden

„Die Farbattacken auf die Wiener

Weinbar ,Vino‘ sind ein weiterer

Beleg für die zunehmende

Gewaltbereitschaft linksextremer

Kreise in Österreich“, zeigte sich

Schwaighofer entsetzt. Es ist völlig

egal, welche politischen Ansichten

jemand vertritt. Aber Gewalt,

Einschüchterung und Sachbeschädigung

seien keine legitimen Mit-

Hafenecker: SPÖ möge sich eigener NSDAP-Mitglieder besinnen.

Foto: NFZ

tel der politischen Auseinandersetzung.

Lugner forderte eine rasche

Aufklärung des Vorfalls sowie

deutliche Konsequenzen: „Innenminister

und Behörden müssen sicherstellen,

dass solche Taten nicht

folgenlos bleiben. Linksextreme

Gewalt wird in diesem Land noch

immer verharmlost und genau das

führt zu solchen Eskalationen.“

Ein sofortiges, konsequentes

Handeln der Behörden gegen die

Szene, die sich hinter dem Etikett

„Antifa“ versammle, sei längst

überfällig, um die Sicherheit der

Bürger zu gewährleisten, den

Rechtsstaat zu verteidigen und ein

deutliches Zeichen gegen linksextreme

Gewalt zu setzen. Wer Gewalt

anwende oder schwere Sachbeschädigungen

als politisches

Mittel einsetze, habe in unserer

Demokratie keinen Platz und müsse

konsequent und mit voller Härte

des Gesetzes verfolgt werden.

„Das ,Vino‘ ist ein beliebter

Treffpunkt aller Fraktionen des

Wiener Rathauses. Wir erwarten

daher einen klaren Schulterschluss

aller Parteien gegen diesen demokratiefeindlichen

Akt. Wien darf

sich von Linksextremisten nicht

einschüchtern lassen!“, forderte

Leo Lugner.


6 Parlament

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Norbert Nemeth

Klubobmann-Stv. der FPÖ

HOHES

HAUS

Derzeit dreht sich der Diskurs

um das „Dinghofer-Symposium“,

das seit mittlerweile 15

Jahren stattfindet, ohne irgendjemanden

irritiert zu haben. Sehr

gut ist mir in Erinnerung, als die

ORF-Doku über Franz Dinghofer

im Februar 2019 im Palais

Epstein präsentiert wurde. Unter

dem Titel „Baumeister der Republik

– Franz Dinghofer“ kann

man dieses Ereignis noch auf

der Parlamentshomepage nachlesen.

Besonders gefallen hat die

Ausgewogenheit der Doku in der

Cornelius Obonya die Moderation

innehatte.

Angst-Framing

Heute ist das anders, die FPÖ

ist nicht in der Regierung, stellt

aber den Nationalratspräsidenten.

Grund genug, das in ein gänzlich

anderes Licht zu stellen. Ginge es

um Antisemitismus, müsste man

genauso über Renner, Lueger

oder Kunschak sprechen. Auch

die Ehrentafel an der Fassade

des Parlaments, war nie ein Thema.

Bei Bures nicht, bei Sobotka

nicht, bei niemandem.

Was uns hier begegnet, ist das

sogenannte „Angst-Framing“,

also politische Kommunikation

mit dem Ziel, einen politischen

Mitbewerber so darzustellen,

dass sich die Wähler vor ihm

fürchten. So hoffen diejenigen,

die nicht mehr gewählt werden,

dass derjenige, der immer stärker

wird, von seiner Strahlkraft einbüßt.

Allein, der Schmäh funktioniert

nicht mehr! Die täglich

zunehmenden Existenzängste der

Österreicher sind nämlich längst

Realität geworden. Und inszeniert

wird das von jenen, für die

Kritik an unserem Präsidenten

ein willkommenes aber nutzloses

Ablenkungsmanöver ist.

Foto: FPÖ

ARBEITSMARKTPOLITIK

Ältere Arbeitslose nicht gefragt

Angesichts der aktuellen Pensionierungswelle der

Babyboomer-Generation wird sich der Fachkräftemangel

zuspitzen. Während auf der einen Seite die

Arbeitslosenzahl der über 50-Jährigen steigt und

die Regierung das Pensionsantrittsalter erhöhen

will, ergab eine Studie des Beratungsunternehmens

Deloitte. Gerade einmal 22 Prozent der Fachkräfte

suchenden heimischen Betriebe sprechen bewusst

„potenzielle Bewerber über 50“ an.

Foto: NFZ

ZAHL DER WOCHE

5.145 Insolvenzen

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen

ist nach den ersten drei

Quartalen heuer mit 5.145 um

sieben Prozent höher als im Vergleichszeitraum

des Vorjahres, verlautbarte

die Statistik Austria. Alleine

im dritten Quartal waren es

mit 1.626 Pleiten um 6,5 Prozent

mehr als in der Vorjahresperiode.

Schuldenpolitik ruiniert

Österreichs Wohlstand

Fiskalrat fordert Eindämmung der Staatsverschuldung

Zu hohe Ausgaben und strukturelle

Defizite treiben die

Staatsschulden in die Höhe. Der

Fiskalrat fordert klare Sparprioritäten

und Strukturreformen

von der Verliererampel.

Schiefer: Statt Budgetsanierung,

weiteres Schulden machen.

Angesichts der Untätigkeit der

Verliererampel auf der Ausgabenseite

prognostiziert der Fiskalrat für

Österreich ein Ansteigen der Schuldenquote

von 79,9 Prozent des BIP

im Vorjahr auf 81,7 Prozent heuer

und gar auf 83,3 Prozent im Jahr

2026. Die steigende Zinslast werde

den Handlungsspielraum des Staates

einschränken. Je später gegengesteuert

wird, desto dramatischer

müssten die Maßnahmen dann ausfallen.

„Statt die Ausgaben dauerhaft zu

senken und den Staat zu verschlanken,

lassen ÖVP, SPÖ und Neos den

öffentlichen Sektor weiterwachsen“,

stellte FPÖ-Budgetsprecher Arnold

Schiefer zum aktualisierten Budgetausblick

2025/26 des Fiskalrats

Unter Verweis auf aktuelle

Missbrauchsfälle drängte die

FPÖ-Abgeordnete Elisabeth Heiß

letzte Woche im Menschenrechtsausschuss

des Nationalrats erneut

auf die Umsetzung eines umfassenden

Kinderschutzpakets zur Stärkung

des strafrechtlichen Schutzes

von Minderjährigen: „Die bestehenden

Regelungen sind zu milde

und lückenhaft, insbesondere wenn

man das Strafausmaß für Kindesmissbrauch

mit jenem für Wirtschaftsdelikte

vergleiche und die

entsprechenden Urteile der letzten

Wochen.“

Konkret verlangte die FPÖ ein

lebenslanges Tätigkeitsverbot für

einschlägig Verurteilte in allen

Bereichen mit Kontakt zu Minderjährigen

oder anderen besonders

Foto: NFZ

klar. Die Budgetziele müssen bereits

vor 2028 auf unter drei Prozent des

BIP ausgerichtet werden, mahnte

Schiefer. Der von der Verliererampel

eingeschlagene Sanierungspfad sei

viel zu wenig ambitioniert: „Budgetergebnisse

über drei Prozent sind

hochproblematisch, weil sie die Bonität

und damit die Finanzierungskosten

Österreichs gefährden.“

Budgetkurs gescheitert

Der Staat müsse daher kostenseitig

einsparen, um überhaupt Spielräume

für Entlastungen schaffen zu können,

mahnte Schiefer. Ein Wirtschaftswachstum

von 0,1 Prozent bei vier

Prozent Inflation sei real kein Aufschwung,

sondern Stagnation: „Die

Verliererampel verkauft Stillstand

als Stabilität. Damit ist ihr Budgetkurs

bereits jetzt gescheitert!“

FPÖ für umfassendes Kinderschutzpaket

schutzbedürftigen Gruppen, drastisch

verschärfte Strafrahmen bis

hin zur lebenslangen Haft, einen

lebenslangen Strafregistereintrag,

einen kostenlosen digitalen Zugang

zum eigenen Strafregister,

ein ausdrückliches Verbot von

sogenannten „Pädophilen-Handbüchern“

sowie ein Verbot öffentlicher

Förderungen für Einrichtungen,

die verurteilte Kinderschänder

beschäftigen. Auch bei Therapieangeboten,

Verjährungsfristen und

Schutzmaßnahmen für Betroffene

ortete Heiß einen deutlichen Nachholbedarf.

Die Verliererampel wies

das Kinderschutzpaket zurück.


Nr. 46 Donnerstag, 13. November 2025

g

Karner streift die wichtigen Themen nur an

Der ÖVP-Innenminister fällt in seinem Amt nur durch skurrile Selbstinszenierungen auf

Am Wochenende ließ ÖVP-Innenminister Gerhard Karner die zweite

(!) Abschiebung nach Afghanistan bejubeln, am Montagabend

„bestreifte“ er mit einer Hundertschaft den Kriminalitätsbrennpunkt

Hauptbahnhof, der „erfolgreich“ mit einer Festnahme endete.

Parlament 7

Montagabend gab es an dem

stark frequentierten Hauptbahnhof

in Wien Favoriten wieder einmal

eine Schwerpunktaktion der

Polizei und des Innenministers

samt Medientross, der das glorreiche

Wirken Karners ins rechte

Licht rücken sollte. Karners „Einsatzbilanz“:

Drei Anhaltungen

wegen Verstößen gegen fremdenpolizeiliche

Bestimmungen und

die Festnahme eines auf frischer

Tat ertappten Autoknackers. Sein

Resümee: „Wir müssen illegale

Migration gegen null drängen.

Fremdenpolizeiliche Planquadrate

wie hier am Hauptbahnhof sind ein

robustes Mittel dafür.“

Ein magerer Erfolg, sind doch

alleine heuer bis Ende September

schon wieder 13.032 Illegale eingereist,

um hier um Asyl anzusuchen.

Alibiaktion eines Gescheiterten

Da wirkt das Bejubeln der zweiten

gelungenen Abschiebung nach

Afghanistan geradezu skurril, waren

unter den heurigen Asylwerbern

bereits weitere 4.249 Afghanen.

„Die ÖVP setzt ihre üble

,Showpolitik‘ fort und lässt in

Wahrheit weiter tausende Illegale

ins Land. Die erst zweite Abschiebung

nach Afghanistan abzufeiern,

ist die nächste politische Bankrotterklärung

des Abschiebeversagers

Karner“, bemerkte FPÖ-Generalsekretär

Michael Schnedlitz zur

schwarzen Sicherheitsfarce.

Die bittere Wahrheit hinter all

diesen Aktionen des gescheiterten

RH zum Bundesheer: Es

fehlt einfach an allem

Der Rechnungshof überprüfte

2022 im Verteidigungsministerium

die dortige Koordination der

Cyber-Defence sowie auf Verlangen

von FPÖ-Nationalratsabgeordneten

die Aufgabenerfüllung und

Einsatzbereitschaft der 4. Panzergrenadierbrigade.

Das Ergebnis

war in beiden Fällen mehr als ernüchternd.

Bei der Abwehr von Hackerangriffen

fehle es an Konzepten,

wann und mit welchen Schritten

eine Cyber-Krise in einen Abwehrfall

übergeleitet werden soll. Die

Leitlinie zur Cyber-Defence, die

zum Prüfzeitpunkt in Ausarbeitung

gewesen ist, sollte daher mit konkreten

Kriterien und Szenarien zur

Beurteilung eines Souveränitätsfalls

ergänzt werden, empfahl der

Rechnungshof. Zudem beanstandete

das Prüforgan fehlende Übungen

in der Hackerabwehr, was wohl darin

begründet sein dürfte, dass Personal

fehle, um auf Cyber-Angriffe

rasch reagieren zu können.

Im Prüfbericht zur 4. Panzergrenadierbrigade

am Fliegerhorst Hörsching

bei Linz waren im Prüfzeit-

Rechnungshof: Teures Kriegsgerät

wird schlecht gelagert.

Beim 11. Ordentlichen Bundestag

der „Aktionsgemeinschaft

Unabhängiger und Freiheitlicher“

(AUF), der in Anwesenheit von

FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert

Kickl und Niederösterreich Landeshauptmannstellvertreter

Udo

Landbauer in Altlengbach stattfand,

wurde der amtierende Bundesvorsitzende

Werner Herbert mit

92,63 Prozent in seiner Funktion

bestätigt. Auch seine Stellvertreter

Karl Doppler, Reinhold Maier und

Roman Söllner wurden mit großer

Mehrheit wiedergewählt.

Werner Herbert zeigte sich über

die positive Entwicklung der AUF

seit dem letzten Bundestag sehr erfreut:

„Seither konnten wir nicht

nur einen neuen Höchststand an

Mandaten im öffentlichen Dienst

erreichen, sondern es ist uns auch

gelungen, in vielen Bereichen

neue Kandidaturen sicherzustellen

und unsere Bewegung damit auch

nachhaltig zu etablieren. Die AUF

wurde dadurch zu einem fixen Bestandteil

in den verschiedenen Bereichen

im öffentlichen Dienst und

ist daher aus der Personalvertreraum

2018 bis Juli 2022 durchschnittlich

bis zu zwei Drittel der

Fahrzeuge nicht feldverwendbar!

Hintergrund seien fehlendes Geld

sowie Probleme bei der Ersatzteilbeschaffung

gewesen. Zusätzlich

sei an drei der geprüften Standorte

kaum ein Fahrzeug entsprechend

den Standards untergebracht gewesen:

„Die Unterbringung in abbruchreifen

Garagen, unter Flugdächern

oder im Freien hätten sich in

Folge nachteilig auf die Gerätesubstanz

ausgewirkt.“ Und zu guter

Letzt: Personalmangel. Und da will

die ÖVP Österreich für sechs Milliarden

Euro ins Nato-Projekt Sky

Shield „einkaufen“?

Foto: Bundesheer

„Polizeischutz“ für Karner beim jüngsten Planquadrat gegen Illegale.

ÖVP-Innenministers sei, dass er

gemeinsam mit seiner Verliererampel

Österreichs Grenzen weiterhin

sperrangelweit für die illegale Masseneinwanderung

offenlässt, um

sich dann alibihalber mit Planquadraten

als Aktionist darzustellen,

was ihm aber keiner mehr glaube.

Wohin das Ganze führt, offenbarte

sich Tage zuvor in Ottakring:

Ein „Geschäftstreffen“ von vier

Ausländern endete in einer Schießerei

mit einem Toten und einem

Schwerverletzten.

Werner Herbert als

AUF-Vorsitzender bestätigt

tung nicht mehr wegzudenken.“

FPÖ-Chef Kickl gratulierte der

AUF zum historisch erfolgreichsten

Wahlergebnis bei den vergangenen

Personalvertretungswahlen.

Er erinnerte daran, dass die AUF

während der FPÖ-Regierungsbeteiligung

ein wichtiger Ansprechpartner

in den blauen Ministerien

gewesen sei und wertvolle Anregungen

für die politische Arbeit

geliefert habe. Diese unterstrich

auch Landbauer, der die große Bedeutung

der AUF im öffentlichen

Dienst lobte, die zur Wahrung der

beruflichen Interessen der Kolleginnen

und Kollegen einen großen

Beitrag leiste.

Kickl gratulierte Herbert zu Wahlerfolgen

und zur Wiederwahl.

Foto: BMI

Foto: FPÖ


8 Außenpolitik

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Harald Vilimsky

Noch mehr Schulden

für die Ukraine?

Manipulierte Trump-Rede

kostet BBC-Chef den Job

Ein Erdbeben erschüttert die

woke Medienszene: Der Generaldirektor

der britischen öffentlich-rechtlichen

BBC Tim Davie

und die Nachrichtenchefin von

BBC News, Deborah Turness, sind

zurückgetreten.

Auslöser war eine Affäre um

die bekanntgewordene Manipulation

einer Rede von US-Präsident

Donald Trump in der BBC-Sendung

„Panorama“. In der Dokumentation

„Trump: A Second

Chance?“, ausgestrahlt kurz vor

der Wahl im November 2024, waren

Ausschnitte aus Trumps Rede

vom 6. Januar 2021, die fast eine

Stunde auseinanderlagen, ohne die

sonst übliche Kennzeichnung geschnitten

worden. Damit lautete

Trumps Satz nicht mehr: „Wir werden

zum Kapitol laufen und unseren

mutigen Senatoren und Kongressabgeordneten

Mut machen.“

Sondern: „Wir werden zum Kapitol

laufen, und ich werde mit euch da

sein, und wir kämpfen. Wir kämpfen

wie die Hölle.“

FÜR ÖSTERREICH IM EU-PARLAMENT

Die EU steht wieder vor einem

gefährlichen Tabubruch: Im

Namen der „Solidarität mit der

Ukraine“ soll Europa abermals

gemeinsame Schulden aufnehmen.

Das will die EU-Kommission

Ursula von der Leyens. Was

beim Corona-Wiederaufbaufonds

noch als „einmalige“ Krisenmaßnahme

verkauft wurde, droht

nun zur Normalität zu werden:

Die Vergemeinschaftung von

Schulden, für die letztlich alle

Mitgliedsstaaten haften – auch

jene, die selbst in tief einer wirtschaftlichen

Krise stecken.

Schon bisher haben Brüssel

und die Mitgliedsstaaten Kiew

mit rund 178 Milliarden Euro

alimentiert. Laut einer Einschätzung

des „Economist“ beträgt

der Finanzbaubedarf der

Ukraine für die kommenden vier

Jahre gewaltige 390 Milliarden

US-Dollar. Dabei sind Korruption,

Vetternwirtschaft und fehlende

Transparenz in Kiew nach wie

vor allgegenwärtig. Milliardenhilfen

in ein System zu pumpen,

das bis heute kaum Rechenschaft

legt, ist politisch wie moralisch

fragwürdig.

Gerade in Zeiten, in denen

viele Europäer – dank der EU-

Politik – mit steigenden Preisen,

wachsender Arbeitslosigkeit und

Deindustrialisierung kämpfen,

wäre es verantwortungslos, neue

Schuldenberge aufzutürmen.

Noch dazu für ein Nichtmitglied.

Die EU darf keine Schuldenunion

werden, sondern soll die eigenen

Bürger entlasten, statt sie für die

Finanzierung der Fortsetzung

eines Kriegs auszupressen.

Foto: bbc.com

Damit wurde der Eindruck erweckt,

als ob Trump die Menschenmenge

zu einem Aufstand,

zur Erstürmung des Kapitols aufgefordert

hatte. Aber das war nicht

der einzige Fall: Immer wieder

wurden kurze Nachrichtenmeldungen

auf der „BBC-Homepage“

plakativ platziert, mit denen der

Kandidat Trump vor der Präsidentschaftswahl

2024 in ein schräges

Licht gesetzt werden sollte, etwa

seine Behauptung, haitianische Immigranten

würden Haustiere essen.

Davie stürzte über „Fake News“.

Wieviele Milliarden

EU noch für die Kli

Brüsseler Eurokraten halten unbeirrt an der Deind

Indien und China sind der

Klimasekte gar nicht beigetreten,

die USA haben sich unter

Donald Trump daraus verabschiedet.

Also wird Europa allein

für die den Entwicklungsländern

versprochenen „Entschädigungszahlungen“

aufkommen müssen.

Auch die angebliche „Nachbesserung

der Klimaziele 2040“ ist

nur ein Täuschungsmanöver der

Brüssleer Klimasekte, mit der sie

die Deindustrialisierung Europas

vorantreiben und hunderttausende

Arbeitsplätze in die USA,

China oder Indien vertreiben

will. Die EU rückt einen großen

Schritt weiter an den Abgrund,

warnen die Freiheitlichen.

Es ist jetzt ein Jahrzehnt her, seit

US-Präsident Barack Obama und

Europa die Welt dazu gedrängt haben,

ein historisches Abkommen zu

schließen, um die Erderwärmung

zu stoppen. Von den Industrieländern

unterzeichneten nur die USA,

Kanada, Australien und die EU das

„Pariser Abkommen“ von 2015.

Zwei der größten Schadstoffemittenten,

China und Indien, liessen

sich als „Entwicklungsländer“

zu nichts verpflichten, die USA

sind mittlerweile aus dem Wirtschaftszerstörungsprogramm

ausgestiegen.

Von wegen „Klimakompromiss“

Lediglich Europa hält eisern

an seinen Klimazielen fest, seinen

achtprozentigen Anteil an den

Schadstoffemissionen bis 2040 auf

90 Prozent zu reduzieren, um die

„Erderhitzung“ zu stoppen. Koste

es seine ganze Industrie und Millionen

an Arbeitsplätzen.

Vor der heurigen Klimashow, der

COP30 im brasilianischen Belem,

wurde laut Medien dem Drängen

der Realisten nachgegeben und

die Klimaziele angeblich „verwässert“:

Die Emissionen sollen jetzt

„nur mehr“ auf 85 Prozent des

Referenzwertes von 1990 reduziert

werden. Den fünfprozentigen

Nachlass können sich die EU-Staaten

über den „Klima-Ablasshandel“

erkaufen.

Foto: UN Climate Change

Alle Jahre wieder trifft sich die Klimase

lassen will, wie sie es gerne hätten. Un

„Die EU rückt damit einen grossen

Schritt weiter an den Abgrund“,

warnte der freiheitliche Europaparlamentarier

Roman Haider, aber

nicht auf das Klima bezogen, sondern

auf Europas Industrie, die unter

der Klimabürokratie zu ersticken

droht.

Mit der Ausweitung des EU-Zertifikatehandels

und damit einer de

facto CO2-Steuer auf Verkehrsund

Heizbrennstoffe komme auf

die Bürger die nächste unnötige

Teuerungswelle ungeahnten Ausmaßes

zu, erläuterte Haider.

Bei der letztjährigen Klimakon-

FPÖ-Europaabgeordneter Roman Haid

schen Folgen des Green Deal für Euro


Nr. 46 Donnerstag, 13. November 2025

g

Euro opfert die

marettersekte?

ustrialisierungspolitik des Green Deal fest

kte, um feststellen zu müssen, dass sich das Weltklima nicht so „retten“

d genau dafür soll Europa Milliarden Euro zaheln?

ferenz wurden bereits an die 300

Milliarden Euro an jährlichen Klimafinanzhilfen

aus den Industriestaaten

für Entwicklungsländer,

dazu zählt Brüssel weiterhin China

und Indien, vereinbart, die bei der

aktuellen Konferenz konkretisiert

werden sollen. Bleibt nur mehr

EUropa als Zahlmeister für seine

Klimarettungsfiktion über.

EUropas Selbstkasteiung

Aktuell fallen rund 90 Prozent

der globalen CO2-Kosten in Europa

an, das seinerseits für gerade

einmal sechs (!) Prozent des welter

warnte erneut vor den dramatipa,

der dem Klima sowieso nicht hilft.

Foto: EP

weiten CO2-Ausstosses verantwortlich

ist.

„Es ist ein Wahnsinn, wie unsere

sogenannten ,Führungskräfte’

in Brüssel weiterhin eisern an diesem

Selbstmordfeldzug festhalten,

während sich China und Indien

hinter verschlossenen Türen vermutlich

kaputtlachen“, zeigte sich

Haider über die Ankündigungen

von EU-Klimakommissar Wopke

Hoekstra entsetzt.

Das für 2035 geplante Verbrennerverbot

habe sich bereits jetzt

als massiver Jobkiller in der Automobilindustrie

erwiesen und der

CO2-Reduktionswahn bereits zigtausende

Industriearbeitsplätze in

Europa zerstört, allein in Österreich

bisher knapp 36.000 Industriejobs.

Und Milliarden an Wertschöpfung

und tausende Arbeitsplätze wurden

ins Ausland verschoben.

Es sei bezeichnend, dass ÖVP-

Umweltminister Norbert Totschnig

diesem Wahnsinn zugestimmt habe

und das auch noch als Kompromiss

verkaufen wollte. „Die Volkspartei

mit ihrem Dauerkniefall vor Brüssel

und der Anbiederung an die Klimasekte

ist der wahre Totengräber

unserer heimischen Wirtschaft und

beschert allen Österreichern enorme

Mehrkosten. Und das in allen

Bereichen“, kritisierte der FPÖ-

Europaabgeordnete.

KURZ UND BÜNDIG

„Stadtbild“ der Angst

Außenpolitik 9

Der deutsche Bundeskanzler Friedrich

Merz hat mit seiner Bemerkung, dass sich

die Migrationspolitik nachteilig auf das

„Stadtbild“ ausgewirkt habe, eine Empörungswelle

bei den Gutmenschen und im

öffentlich-rechtlichen Rundfunk ausgelöst,

samt Demonstrationen. Jetzt hat eine Umfrage

der ARD, der „ARD-Deutschlandtrend“,

aufgezeigt, dass sich jeder zweite Bürger auf

Straßen, Plätzen oder in öffentlichen Verkehrsmitteln

nicht mehr sicher fühlt. 2017

waren es erst 25 Prozent. Insgesamt fühlen

sich 53 Prozent der befragten Frauen in der Öffentlichkeit unsicher, bei

den Männern liegt der Anteil bei 43 Prozent.

Pipelinegas pfui, LNG hui

Foto: NFZ

Trotz des im Juni 2024 von der EU verhängten

Umladeverbots zur Wiederausfuhr

von russischem Flüssiggas (LNG) aus einem

EU-Land in ein anderes Land innerhalb oder

außerhalb der Union funktioniert nicht. Die

neuesten Daten zeigen, dass die Importe von

russischem LNG, von denen 28 Prozent über

den belgischen Terminal Zeebrügge abgewickelt

werden, in der ersten Hälfte dieses

Jahres angestiegen sind. Frankreich hatte

einen Anteil von 41 Prozent an diesen Lieferungen.

Während Brüssel Pipelinegas-Importeure wie Ungarn oder die

Slowakei an den Pranger stellt, werden LNG-Importeure nicht belangt.

Gewerkschafter warnen

vor Folgen des Green Deal

Nach der dem deutschen Gewerkschaftsbund

DGB nahestehenden

Hans-Böckler-Stiftung

droht der deutschen Wirtschaft ein

„Stahlschock“, ein jährlicher Wertschöpfungsverlust

von bis zu 50

Milliarden Euro. Und das alles wegen

des Green Deal, der in der EU

die Produktion von „grünem Stahl“

vorschreibe.

Von benötigten 20 Millionen

Tonnen „CO2-armem“ Primärstahl

seien in Deutschland bisher

nur Kapazitäten für acht Millionen

geplant und das bei von Bund

und Ländern bewilligten Subventionen

in Höhe von fast 10 Milliarden

Euro.

Dadurch wären nicht nur 30.000

Arbeitsplätze in der deutschen

Stahlindustrie gefährdet, sondern

auch noch hunderttausende in den

Bereichen Maschinenbau, Bauwirtschaft,

Automobilindustrie,

Elektrotechnik und Metallerzeugung.

Die Wissenschaftler halten

aufgrund der höheren Kosten für

„grünen Stahl“ Versorgungseng-

Foto: EU

pässe, Preisanstiege und Produktionsausfälle

in diesen Branchen für

möglich.

Mehrere Konzerne wie Arcelor

Mittal, Salzgitter und Thyssenkrupp

haben ihre Projekte inzwischen

gestoppt oder verschoben,

da Energie aus Wasserstoff schlicht

zu teuer sei. Zur Senkung der Betriebskosten

betreibt das Stahlwerk

Georgsmarienhütte seinen Elektrolichtbogenofen

wegen günstigerer

Strompreise nur mehr in der Nacht

und an Wochenenden.

„Grüner Stahl“ ruiniert Industrie.

Foto: EU


10 Leserbriefe

Neue Freie Zeitung

TERMINE

November

22

Dezember

5/6

Benefiz-Perchtenlauf

St. Marienkirchen/OÖ

Advent fest in

Grossebersdorf/NÖ

LESER AM WORT

Immer mehr Schulden

Der Staat muss uns Steuerzahlern

dienen und nicht umgekehrt.

Auch gewisse „Vorfeldorganisationen“

und der daueraufgeregte

Medienresonanzkasten darf nicht

bestimmen, wo es lang geht. Das

sollten sich alle parlamentarischen

Parteien zwischen beide Ohren

schreiben. Eine freie Gesellschaft

braucht kein betreutes Denken

nach dem Motto: Was nicht sein

darf, gibt es nicht. Ein „sorgenlösender

Staat“, der in alle Bereiche

des Lebens eingreift, erzeugt keine

positive Weiterentwicklung, er

endet in abgestumpfter Lethargie.

Das ist in der Überschuldung samt

höchster Inflation und Wirtschaftsniedergang

sowie der selbstverursachten

„Klimarettungsarbeitslosigkeit“

klar ersichtlich. Trotz

Mehreinamen über die Abgabefluten

steigt die Überschuldung des

Staates weiter an. Von den Milliarden

Zinszahlungen, die für unsere

Gesamtschulden jährlich zu leisten

sind, ganz abgesehen.

Alois Neudorfer, Vöcklabruck

„Staatswirtschaft“ wächst

Die Regierung verkauft uns KI

und Digitalisierung als große Hilfen,

die uns die Arbeit erleichtern

und Arbeitskräfte einsparen sollen.

Warum aber steigt seit Jahren die

Zahl der Beamten, wo doch fast alles

digitalisiert, ausgelagert oder

nur per Internet erledigt werden

kann? Auf der Strecke bleiben die

Menschlichkeit und der persönliche

Kontakt, dafür wurde alles

unnötig verkompliziert. Dass damit

die Möglichkeiten für Betrug

auch gestiegen sind, ist ein Nebenprodukt

dieser „Verbesserungen“.

Wie man immer öfter hört, wollen

die Regierungsparteien den Beamtenapparat

vergrößern, um Parteifreunde

zu versorgen und sich

wegen des Wählerschwunds über

diesen Weg Stimmen sichern. Das

ist auch in der Regierung ähnlich.

Deshalb hat man sie vergrößert

und mit hunderten neuen Beamtenposten

ausgestattet, die wiederum

für jede Kleinigkeiten externe Experten

beschäftigen. Hauptsache,

sie vergeuden unser Steuergeld für

sich und für Illegale, aber sparen

bei Familien, Pensionen, bei der

Sicherheit und im Spitalswesen.

Stephan Pestitschek, Strasshof

Längerer Wehrdienst

Die Verlängerung der Wehrdienstzeit

von sechs auf zehn Monate

ist längst überfällig. Wer moderne

Geräte und Waffensysteme

beherrschen und im Einsatz bestehen

soll, braucht mehr Ausbildung

und Übung. Auch größere Einheiten

müssen miteinander üben. Der

sogenannte Kampf der verbundenen

Waffen kann nur erfolgreich

geführt werden, wenn das Zusammenspiel

im Gefecht funktioniert.

Das lässt sich mit einem Orchester

Foto: x.com

vergleichen: Nur wenn alle Instrumente

im richtigen Takt spielen,

entsteht ein stimmiges Konzert.

Gleichzeitig muss die Miliz wieder

gestärkt werden. Nur mit regelmäßigeren

Übungen und besserer

Ausbildung kann sie im Ernstfall

ihre wichtige Rolle als Rückgrat

der Landesverteidigung erfüllen.

Christian Deutinger, Kematen/Krems

Gold-Beate in Kairo

Das Familiensilber der Österreicher

verprassen

und sich damit selber vergolden

lassen!

Das ist, wo Teuerung die Börseln

lähmt,

im höchsten Maße unverschämt!

Vom Steuerzahler besoldet

reist die Beate, vergoldet

durch die große weite Welt,

die sich aber bockig stellt

und die Beate, goldverziert

einfach komplett ignoriert.

Michael Howanietz, Wien

Leserbriefe: redaktion.nfz@fpoe.at

„Und sowas nennen sie

dann ‚Liberale Demokratie‘!“

Das FPÖ Klubradio

„Sie verstecken Ihr

Erspartes unter den

Fußboden-Dielen?“

Das FPÖ Klubradio

„Erbärmliches Bonzen-Schauspiel

in der

Wirtschaftskammer!“

Das FPÖ Klubradio

„Die Linken schreiben

und deuten die Geschichte

gerne um!“

Das FPÖ Klubradio

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Nr. 46 Donnerstag, 13. November 2025

g

WIEN

130.000 Euro Förderung

für dubiosen Verein

SPÖ und „Courage“ zeigen Absurdität der „Geschlechtsidentität“ auf

Wien 11

WIENER SPAZIERGÄNGE

von Hannes Wolff

Der Verein, der mit seiner Beratungsstelle

maßgeblich

an der „Geschlechtsänderung“

des Herrn Walter zur „Frau

Waltraud“ beteiligt war, erhielt

130.000 Euro an Fördergeldern

von der Stadt Wien, zeigte Wiens

FPÖ-Chef Dominik Nepp auf.

Nepp erinnerte daran, dass die

Freiheitlichen bereits seit Jahren

solche Fehlentwicklungen durch

das von der SPÖ initiierte „System

der Geschlechtsidentität“ befürchtet

haben: „Die Wiener FPÖ

hat von Anfang an davor gewarnt,

dass das Vorgehen von Vereinen

wie „Courage“, Menschen auf Basis

fragwürdiger Gutachten ihr

Geschlecht ‚umschreiben‘ zu lassen,

ein völliger Wahnsinn ist. Die

Entwicklungen im ,Fall Waltraud‘

bestätigen leider, dass unsere Bedenken

berechtigt waren. Es gibt

nur zwei Geschlechter: Mann und

Frau.“

Dubiose Selbstbezichtigung

Für den Wiener FPÖ-Linksextremismussprecher

Leo Lugner ist in

dem Fall bemerkenswert, dass der

Rechtsberater des Vereins das Gutachten

im „Fall Waltraud“ als ein

Bunt, divers und von der Stadt Wien mit Steuergeld gefördert.

„Gefälligkeitsgutachten“ bewertete:

„Diese Aussage ist de facto eine

Insiderinformation, schließlich war

der Verein ,Courage‘ selbst maßgeblich

an der Geschlechtsänderung

von Herrn Walter zur ,Frau

Waltraud‘ beteiligt und hat ihm

bzw. ihr sogar den Psychologen

empfohlen, der dieses Gutachten

erstellt hat.“

Wenn ein Verein, der tief in einen

derart dubiosen Fall verstrickt sei,

sich selbst mit Anschuldigungen

über Gefälligkeitsgutachten konfrontiere,

zeige das, wie absurd dieses

ganze System der Geschlechtsänderungen

geworden sei, für das die

Stadt Wien auch noch 130.000 Euro

an Förderungen locker mache.

Geldsichernde

Geburtsdaten

Ein neuer Fall zeigt, wie verantwortungslos

die rot-pinke Stadtregierung

mit dem Geld der Wiener

umgeht. Eine Familie mit sieben

Kindern kassiert laut Behörden rund

zweitausend Euro Mindestsicherung

plus Wohnbeihilfe. Besonders

erstaunlich ist, dass sieben der acht

Kinder laut offiziellen Dokumenten

am 1. Jänner geboren sein sollen.

FPÖ-Klubobmann Maximilian

Krauss: „Das ist kein Zufall, sondern

ein handfester Skandal! Offenbar

wurde hier nichts überprüft, weder

Identität noch Anspruch.“

Foto: Screenshot

Vorige Woche lud mich einer

meiner verbliebenen Schulkameraden

ein. Er meinte, wir sollten

uns doch bei einem Glaserl Wein

zusammensetzen und über alte

Zeiten plaudern.

Da war noch was

Ich freute mich über die Einladung

und schon war ich bei ihm.

Und er legte mir zu einem Glasl

Veltliner eine Fotosammlung seines

Vaters vor.

Die Bilder zeigten Geschäfte

rund um seine Wohnung. Da

war ein Lebensmittelgeschäft,

ein Fleischhauer, ein Wirt, ein

Tapezierer, gleich daneben ein

Tischler, eine Kräutlerin, ein Trafikant,

eine Schlosserei, eine Parfumerie.

Und wie’s damals Mode

war, hatten sich die Besitzer und

Angestellten stolz vor den jeweiligen

Laden gestellt. Pures Leben

strotzte aus den Bildern.

Aber mein Freund hatte ein

Übriges getan. Er war in den

letzten Tagen an all diese Schauplätze

gegangen und hatte deren

Jetzt-Zustand im Bild festgehalten.

Das zeigte er mir zum Abschluss.

Fünf der Geschäfte waren

geschlossen, man sah noch,

ein bisserl verblaßt, die alten

Inschriften. Ein Laden war ein

Handy-Shop geworden, ein anderer

eine Änderungsschneiderei.

Und drei waren unkenntlich heruntergekommen,

einfach zu.

Wir tranken dann noch eine

Bouteille aus.


12 Länder

Neue Freie Zeitung

KÄRNTEN

Sofortige Abschiebung

Im Fall des 44-jährigen Syrers

in Klagenfurt, der seine Frau und

Kinder jahrelang gequält, geschlagen

und eingesperrt hat, forderte

der Kärntner FPÖ-Generalsekretär

Josef Ofner die sofortige Abschiebung:

„Gewalttätige Asylanten

müssen sofort abgeschoben werden.

Diese Forderung stellen wir

seit Jahren, aber SPÖ und ÖVP

haben alle unsere Forderungen abgelehnt.“

Es sei unfassbar, wie viele

kulturfremde Personen im Zuge

der Massenzuwanderung unter

dem Deckmantel des Asyls nach

Österreich gekommen seien.

OBERÖSTERREICH

Aufregung um Moschee

Für Aufregung sorgt

in Eferding nicht nur

der geplante Bau

eines überdimensionierten

islamischen

Kulturzentrums,

sondern auch

die Behandlung Harald Melchart

der Anrainer. „Die berechtigten

Sorgen der Anrainer werden bisher

einfach ignoriert und ihnen dafür

Ausländerfeindlichkeit unterstellt“,

empörte sich der freiheitliche

Stadtrat Harald Melchart.

BURGENLAND

Teuerster Souvenirshop

Die Grundidee, mit dem „My

Burgenland Shop“ regionale Produkte

sichtbar zu machen und das

Burgenland im größten Einkaufszentrum

des Landes zu präsentieren,

war durchaus gut. Doch wie so

oft scheitert die SPÖ-Landesregierung

an der Umsetzung. „54.000

Besucher bisher sind keine Erfolgsgeschichte,

sondern eine teure

Kulisse für Selbstbeweihräucherung“,

kritisierte FPÖ-Landesparteiobmann

Alexander Petschnig.

Zum Vergleich nannte der das Outlet-Center

Parndorf, das jedes Jahr

von rund sieben Millionen Menschen

besucht werde. „Der ,My

Burgenland Shop‘ ist teuer, ineffizient

und steht sinnbildlich für das

System Doskozil: Große Worte,

kleine Wirkung. Fehlende Ordnung,

mangelnde Kompetenz und

ein erschreckend schwaches Urteilsvermögen“,

urteilte Petschnig.

Foto: FPÖ Eferding

Foto: FPÖ Vorarlberg

Energiepolitische Kehrtwende

und echte Entlastung für Betriebe

FPÖ Oberösterreich fordert Kurswechsel: Standortpolitik neu denken!

Das Industrieland Oberösterreich

leidet besonders unter

der selbstgemachten Wirtschaftskrise.

Die Freiheitlichen fordern

einen sofortigen Kurswechsel.

Seit Jahresbeginn verzeichnet

allein die Landeshauptstadt Linz

117 Unternehmenskonkurse. „Und

das ist erst der Anfang“, warnten

FPÖ-Landeshauptmannstellvertreter

Manfred Haimbuchner und sein

Linzer Stadtrat Michael Raml.

Das Land braucht Reformen

Österreich hat im gesamten Euroraum

das niedrigste Wirtschaftswachstum,

die höchste Inflation,

eine rapide Zunahme bei Insolvenzen

und Arbeitslosigkeit. „Während

die Wirtschaft schwächelt,

bläht die Regierung einzig den

Staatsapparat weiter auf. Dieses

Land braucht endlich eine radikale

Entbürokratisierung und eine echte

Entlastung der Unternehmen.

VORARLBERG

OBERÖSTERREICH

Steuerfreie Überstunden

Klien: Finanzminister darf die

Leistungswilligen nicht strafen!

Foto: FPÖ Oberösterreich

Haimbuchner und Raml fordern aktive Wirtschaftspolitik.

In der letztwöchigen Sitzung des

Volkswirtschaftlichen Ausschusses

im Vorarlberger Landtag wurde ein

Initiativantrag der Freiheitlichen

zur Steuerfreistellung von Überstunden

mit breiter Mehrheit von

ÖVP, FPÖ und Neos verabschiedet.

„Wer mehr arbeitet, darf nicht

bestraft, sondern muss entsprechend

belohnt werden. Deshalb

fordern wir die Steuerfreiheit für

Überstunden“, betonte FPÖ-Klubobmann

Markus Klien.

Eine Steuerbefreiung im Bereich

der geleisteten Überstunden würde

nach Ansicht der Freiheitlichen

nicht nur den tatsächlichen Nettoverdienst

der Beschäftigten und somit

die Wertschätzung von Mehrarbeit

erhöhen, sondern gleichzeitig

auch Chancen auf Erleichterung

für Betriebe bringen, die vielfach

unter einem akuten Arbeitskräftemangel

leiden.

„Mit der Steuerfreiheit von

Überstunden könnte die Bundesregierung

einen bedeutenden Anreiz

setzen, der einerseits die Leistungsbereitschaft

honoriert und andererseits

einen Beitrag dazu leistet, die

nötigen Arbeitskapazitäten in den

Betrieben sicherzustellen und so

auch die Wettbewerbsfähigkeit der

heimischen Unternehmen wieder

verbessern“, erklärte Klubobmann

Klien die Intention des Antrags.

Foto: FPÖ Niederösterreich

Sonst ist unser Wohlstand ernsthaft

in Gefahr“, betonte Haimbuchner

und präsentierte mit Raml auch

gleich die freiheitlichen Lösungsvorschläge:

Österreich brauche

eine funktionierende Verwaltung,

schnellere Genehmigungsverfahren,

eine energiepolitische Kehrtwende,

standortfreundliche Steuern

und eine echte Entlastung für

Betriebe, etwa durch eine Senkung

der Körperschaftssteuer und eine

längere Laufzeit der Investitionsfreibeiträge.

NIEDERÖSTERREICH

Martin Antauer

Wiener Vorgehen

ist rechtswidrig!

Die Wiener SPÖ wollte fleißige

Österreicher, die nicht in Wien

wohnen aus seinen Spitälern aussperren,

während Asylanten eine

All-Inclusive-Versorgung angeboten

wird. „Nur: Das Vorgehen

ist rechtswidrig“, kommentierte

Niederösterreichs FPÖ-Landesrat

Martin Antauer ein Gutachten

zweier renommierter Universitätsprofessoren.

Es sei grotesk und in

Wahrheit ein Verrat an den österreichischen

Staatsbürgern, dass etwa

ein in Wien arbeitender Niederösterreicher

bei der Gesundheitsversorgung

in Wien schlechter gestellt

sei, als ein Asylwerber.


Nr. 46 Donnerstag, 13. November 2025

g

Länder 13

SALZBURG

Foto: FPÖ Salzburg

Wolfgang Fürweger

FPÖ-Soziallandesrat Salzburg

LÄNDER-

SACHE

Foto: AK Salzburg

Für Salzburgs Freiheitliche hat Eder die Grenze zur

politischen Unvereinbarkeit mit der Amtsübernahme

des SPÖ-Landesparteiobmanns endgültig pulverisiert.

SPÖ macht Arbeiterkammer

zu einer Wahlkampfzone

Rote Doppelfunktion wirft Fragen zum Umgang mit Kammergeldern auf

In Salzburg übernimmt AK-

Präsident Peter Eder nun auch

die SPÖ. Dabei wird jede Grenze

zwischen Arbeitnehmervertretung

und Parteipolitik obsolet!

Dass Arbeiterkammerpräsident

Peter Eder nun zusätzlich auch

SPÖ-Landesparteichef in Salzburg

wird, sorgt für Empörung. Es zeigt

einmal mehr, wie eng rote Parteipolitik

und die Kammer miteinander

verflochten sind.

Für FPÖ-Klubobmann Andreas

Schöppl ist klar: „Damit ist die letzte

rote Linie überschritten.“ Denn, wer

an der Spitze einer parteipolitisch

Im Fall einer vermeintlichen

Familienzusammenführung über

eine Scheinehe in der Steiermark

zeichnet sich eine Wende ab. Der

steirische FPÖ-Landeshauptmann

Mario Kunasek hatte nach Bekanntwerden

des Falls eine sofortige

Prüfung veranlasst.

Wie sich dabei herausstellte, ist

der betroffene Afghane lediglich

subsidiär Schutzberechtigter und

nicht Asylberechtigter. Somit bestehe

kein Anspruch auf eine Familienzusammenführung.

Das Land

Steiermark habe die Information an

unabhängigen Interessenvertretung

stehe, könne nicht gleichzeitig als

SPÖ Chef auftreten. „Das ist unvereinbar

und zerstört das Vertrauen in

die Arbeiterkammer Salzburg und

die Glaubwürdigkeit der gesamten

Institution“, betonte Schöppl. Schon

als Teil des roten „Dreier-Teams“

habe Eder die Grenze zur politischen

Unvereinbarkeit immer weiter

überschritten: „Jetzt wurde sie endgültig

pulverisiert.“

Eigenwerbung mit AK-Geldern

Besonders kritisch ist, dass unter

Eder enorme Summen an Pflichtbeiträgen

für mediale Inszenierun-

Wende bei Scheinehe-Skandal

die zuständige Botschaft in Islamabad

weitergeleitet, sodass für die

Frau – ebenfalls aus Afghanistan

– kein österreichisches Visum auszustellen

sei, da eben kein Rechtsanspruch

auf Familienzusammenführung

besteht.

„Ich erwarte mir, dass jetzt vollständig

aufgeklärt wird, wie es zu

diesem Missstand kommen konnte.

Asylmissbrauch muss mit allen

Mitteln abgewehrt werden. Die Behörden

sind aufgefordert, genauestens

hinzusehen und strenge Maßstäbe

anzulegen“, betonte Kunasek.

gen, PR-Aktionen und parteinahe

Öffentlichkeitsarbeit verwendet

wurden. „Hunderttausende Euro

an Zwangsbeiträgen wurden in Inserate

gesteckt, die letztlich seiner

eigenen Kandidatur dienen. Das ist

nichts anderes als versteckte Parteienfinanzierung

auf Kosten hart

arbeitender Menschen“, kritisierte

Schöppl. Wenn ein Präsident der

AK gleichzeitig als Wahlkämpfer

für eine Partei auftrete, sei das

ein klarer Missbrauch von Kammermitteln:

„Eder hat die AK zur

SPÖ-Filiale gemacht und das Vertrauen

der Arbeitnehmer zerstört.

Dieses Verhalten ist untragbar!“

STEIERMARK

Kunasek: Behörde muss jeden

Fall ordentlich prüfen!

Foto: NFZ

Die Einführung der Bezahlkarte

für Asylwerber zeigt, dass klare

Regeln, weniger Missbrauch und

mehr Transparenz möglich sind.

Wo die Karte bereits umgesetzt

wurde, berichten Behörden

von deutlichen Verbesserungen.

Bargeldleistungen werden durch

klar definierte Guthaben ersetzt,

die für den täglichen Bedarf wie

Lebensmittel, Hygieneartikel,

Mobilität genutzt werden können.

Gleichzeitig wird verhindert, dass

Geld aus dem österreichischen

Sozialsystem unkontrolliert ins

Ausland transferiert oder für fragwürdige

Zwecke verwendet wird.

Blaues Erfolgsmodell

Gerade für die Gemeinden bedeutet

die Bezahlkarte eine spürbare

Entlastung. Fehlverwendungen

der Mittel werden reduziert,

Verwaltungsprozesse vereinfacht

und die Kontrolle über die gewährten

Leistungen wird effizienter.

Anstatt komplizierter Abrechnungen

schafft die Karte klare

Strukturen. Auch für Polizei und

Sicherheitsbehörden bringt das

Modell Vorteile, da kriminelle

Netzwerke eine wichtige Finanzierungsquelle

verlieren.

Aus freiheitlicher Sicht ist die

Bezahlkarte ein notwendiger

Schritt, um Ordnung und Fairness

im Asylsystem wiederherzustellen:

Wer Schutz sucht, erhält

Unterstützung. Wer jedoch das

System ausnutzen will, hat es

künftig ungleich schwerer. Die

Karte setzt ein deutliches Signal.

Hilfe ja, aber Missbrauch nein.

Die Salzburger Freiheitlichen

werden daher die rasche flächendeckende

Einführung forcieren,

da ein Asylsystem nur mit Kontrolle,

Konsequenz und klaren

Regeln dauerhaft funktionieren

kann.


14 Medien

Neue Freie Zeitung

GEZWITSCHER

Agenda Austria

@Agenda Austria

Statt echte Reformen anzugehen,

um das Budget zu sanieren,

werden nun die Gebühren kräftig

erhöht: für Reisepässe, Führerscheine

oder sogar Leichenpässe.

Das verkauft man als

notwendige Valorisierung. Dabei

stellt sich eine einfache Frage:

Warum muss ein durch Steuern

finanziertes Amt überhaupt

Gebühren valorisieren?

Omichrom

@austrocom

7. Nov. 2025 17:22

Die ÖVP hat den Mahrer-Bonzen,

die SPÖ den Hilfsarbeiter

Mag. Babler, die NEOS den Achtersepp.

Und dann wundert sich

noch wer, wieso Herbert Kickl

bald auf 50% ist? Ich nicht.

9. Nov. 2025 10:51

Die Regierungsparteien sind die

besten Wahlhelfer der FPÖ.

TELEGRAM

Nächste Angriffe auf Meinungsfreiheit

durch Brüssel und Wien

EU plant „Zentrum gegen Desinformation“, Babler neue Medienförderung

Der

FPÖ-Mediensprecher

warnt vor weiteren Einschränkungen

der Meinungs- und

Pressefreiheit durch EU-Kommission

und Verliererampel.

Unter dem Vorwand, ‚Desinformation‘

bekämpfen zu wollen, zurren

die EU-Eliten mit Gesetzen den

Korridor für Meinungs- und Pressefreiheit

immer enger. Das letzte

Gustostückerl aus der Werkstatt

von George Orwells „1984“ lieferte

die EU-Kommission mit einem

geplanten „Zentrum zur Bekämpfung

von Desinformation“.

„Wenn das EU-Establishment

oder die Systemparteien in Österreich

von Fake News, Desinformation

oder Propaganda sprechen,

dann meinen sie kritische Ansichten,

Meinungen und Haltungen,

die nicht den von ihnen gesetzten

Narrativen entsprechen“, kritisierte

FPÖ-Mediensprecher Christian

Hafenecker diese EU-Aktion. Der

„Digital Services Act“, das zynische

„EU-Medienfreiheitsgesetz“

und jetzt das neue „Zentrum zur

Bekämpfung von Desinformation“

seien die Zensurwerkzeuge des

Brüsseler „Wahrheitsverkünders“.

Hafenecker warnt vor Brüsseler „Wahrheitsministerium“.

Er befürchte, dass die von SPÖ-

Medienminister Andreas Babler

angestrebte Reform der Medienförderung

in die gleiche Richtung gehen

werde: „Die Reform wird wohl

darauf hinauslaufen, dass Medien,

die nicht im Sinne der Regierung

berichten, künftig um ihre Förderungen

fürchten müssten.“

Bablers gefährliche „Reform“

Hafenecker warnte zudem,

dass in Österreich bereits jetzt ein

massives medienpolitisches Ungleichgewicht

Überhand genommen

habe. Während linke Medien

Millionen an Steuergeld erhalten

würden, gingen kritische, unabhängige

Plattformen leer aus oder

würden durch überbordende Re-

gulierungen buchstäblich an die

Wand gedrückt. „Eine solche Entwicklung

gefährdet nicht nur die

Meinungsvielfalt, sondern untergräbt

das Vertrauen der Bürger in

die gesamte mediale Berichterstattung“,

warnte der freiheitliche

Generalsekretär.

Es dürfe nicht sein, dass die Regierung

die Kontrolle über die

Medien übernehme und damit die

ohnehin bereits stark unterwanderten

Strukturen endgültig zur Meinungswaffe

des Systems umfunktioniere.

„Wir Freiheitliche stehen

für echte Medienfreiheit, Transparenz

und Gleichbehandlung aller

journalistischen Stimmen – unabhängig

von ihrer Ausrichtung“, betonte

Hafenecker.

Foto: NFZ

GEFÄLLT MIR

Herbert Kickl

11. November 2025

Filmdreh bei mir im Büro!

Ein ungarisches Filmteam war zu

Besuch, um mit mir ein Interview

für einen Dokumentarfilm über

die EU-Migrationskrise zu führen...

3.080 Personen gefällt das.

Die Freiheitlichen sind Ungarns

Partner in der Asylpolitik.


Nr. 46 Donnerstag, 13. November 2025

g

Kultur 15

Wenn die Musik berührt und die Regie fragend zurücklässt

Die „Walküre“ an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom

Daniel Harding eröffnet die Saison

von Santa Cecilia mit „Die

Walküre“. Bis 2028 soll der gesamte

„Ring” realisiert werden, „Das

Rheingold” bildet allerdings den

Abschluss. Sein Dirigat begeisterte

das Publikum des überfüllten Auditoriums.

Michael Volle als Wotan

festigte seine Stellung als Jahrhundertstimme.

Weniger Anklang fand

die Regie von Vincent Huguet, der

die Oper in einem visuell fragwürdigen

Ambiente ansiedelt.

Noch bevor sein Auftrittsapplaus

verklungen war, entfesselte Daniel

Harding einen Sturm, wie es sich

Wagner gewünscht hätte.

Er nahm den „Ring” zum ersten

Mal in Angriff, und das Orchester

folgte ihm willig. In der Accademia

Nazionale di Santa Cecilia war der

letzte vollständige „Ring” der von

Sinopoli in den Jahren 1988–91,

eine Aufführung in szenischer Form

gab es zuletzt 1961.

Musik trägt die Dramaturgie

Der große Saal, entworfen von

Enzo Piano, ist in jeder Reihe überfüllt.

Die Anordnung des Orchesters

im Vordergrund und der horizontale

Bühnenbau dahinter verstärken

die Wirkung des Orchesterklangs.

Harding verzichtet oft auf zu viel

Lautstärke und ist bei der Tempowahl

sehr behutsam. Er achtet auf

die Stimmung der Figuren und

die emotionalen Spannungen. Die

Leitmotive sind nicht nur einfache

musikalische Fragmente, sondern

bewusste Einheiten der sich entwikkelnden

Dramaturgie.

Der Klang der Blechbläser erscheint

besonders rund und weich,

der der Holzbläser ebenfalls. Auch

die solistischen Interventionen, wie

die des Cellos im ersten Finale, sind

gelungen. Je länger der Abend dauert,

desto mehr bricht das Gleichgewicht

mit den Stimmen einige Male

und der Orchesterklang dehnt sich

eher schleppend aus.

Michael Volle, einer der größten

Wagner-Sänger der Gegenwart,

nimmt mit seiner beeindruckenden

Stimme und Ausdrucksintensität die

zentrale Stellung in der Aufführung

ein. Wagner wirft immer wieder

retardierende Elemente ein, um die

Handlung verständlich zu machen.

Einer der längsten Monologe der

Operngeschichte mit über 150 Versen

wird zu einem Höhepunkt dieses

Abends. Im zweiten

Akt beichtet

Wotan Brunhilde

die Hintergründe

seines Handelns.

Ein grandioser

Moment, in dem

der Komponist

seine Leitmotivmethode

mit beeindruckender

Wirksamkeit umsetzt.

Volles deklamiertes Rezitativ

wird sanft vom Orchester unterstützt.

Das dramatische Niveau des

Bassbaritons erreicht hier ein außergewöhnliches

Niveau, das er später

in seinem Zorn über Ungehorsam

und dann im bewegenden Abschied

von seiner Tochter nochmals beeindruckend

erreicht.

Licht und Schatten im Gesang

Ein weiterer Garant für den Erfolg

ist Okka von der Damerau als

monumentale Fricka. Überzeugend

ist auch die finnische Sopranistin

Miina-Liisa Värelä mit einem soliden

zentralen Register, jedoch mit

einem etwas metallischen Timbre.

Vida Miknevičiūtė hat eine durchdringende

Stimme, jedoch ein exzessives

Vibrato. Sie ist eine sehr

helle und intensive Sieglinde. Neben

ihr ist der Siegmund von Jamez

McCorkle eine komplette Fehlbesetzung.

Er ist eigentlich ausgebildeter

Pianist. Eine Zeitlang schafft

er es durch abwechslungsreiche

Phrasierung zu bestehen, aber wenn

Dramatik und ausladende Töne verlangt

werden, ist das Verständnis für

diese Wahl beendet.

Das Oktett der überzeugenden

Walküren: Sonja Herranen, Hedvig

Haugerud, Claire Barnett-Jones,

Claudia Huckle, Dorothea Herbert,

Virginie Verrez, Anna Lapkovskaja

und Štěpánka Pučálková.

Der Bass Stephen Milling ist ein

grobschlächtiger Hunding, dem er

eine außergewöhnliche Lautstärke

leiht.

Mit dieser Figur beginnt die Kritik

an der Regie. Dem Hunding

fehlt der Faden des Bösen, es ist

keine Spannung ersichtlich, die

Personen streifen verloren durch

die Akte. Vincent Huguet, der sich

vom kaiserlichen Rom inspirieren

ließ, zeichnet verantwortlich. Die

Idee, dass Siegmund und Sieglinde

Zwillinge waren, Kinder eines Wolfes,

erinnerte ihn an Romulus und

Remus und die Wölfin, Wotan und

Fricka, die Gegenstücke zu Jupiter

und Juno. Es ist keine große Entdeckung

– Siegmunds Auftritt lässt

von Anfang eher an Aida als an die

Walküre denken.

Skurrile optische Umsetzung

Harding selbst wollte, dass die

Aufführung szenisch stattfindet.

Pierre Yovanovitch schuf ein monumentales,

kalt-weißes Gebäude mit

Treppen und Türmchen. Er musste

sich mit dem Mangel an Tiefe sowie

Es ist wieder Lotto Bonus-Ziehungs-Zeit,

das heißt, am Freitag,

den 14. November 2025 gibt es wiederum

eine zusätzliche Möglichkeit,

Lotto Millionär:in zu werden. Und es

geht auch wieder um den Bonus von

30.000 Euro, der unter allen bei der

Bonus-Ziehung mitspielenden Lotto

Tipps verlost wird.

dem Fehlen eines Bühnenturms und

einer Unterbühne auseinandersetzen.

Zwar schafft er einige imposante

Momente, doch vor allem die

visuelle Umsetzung überzeugt nicht:

Das ständige und lärmende Gedränge

auf den Stufen, die zerbrochene

korinthische Säule, die als Sofa

dient, der unbenutzte Sarkophag mit

dem Flachrelief der Zwillinge, die

von der Wölfin gesäugt werden, die

Neonröhre in Form einer Esche mit

einem hängenden Schwert.

Noch schlimmer sind die Kostüme:

Wotan gleicht Nero, die

Walküren sind wie Witwen aus einer

pirandellischen Kulisse, Sieglinde

eine römische Matrone und

Siegmund ein nubischer Prinz.

Braucht das Publikum von Santa

Cecilia vielleicht Kostüme und Bühnenbilder,

um Wagner zu verstehen?

Vor allem braucht es diese Inszenierung

nicht. Diese Inszenierung ist

sicher kein Anreiz, die Abwesenheit

des Rings auf der Bühne zu ändern,

so positiv die musikalische Seite

des Abends auch erscheint.

Rudolf Smolej

Lotto Bonus-Ziehung am 14. November

Es geht auch wieder um 30.000 Euro extra

Die Ziehung findet – selbstverständlich

unter notarieller Aufsicht – wieder

bei den Österreichischen Lotterien

am Rennweg 44 in Wien statt.

Die Ziehungsergebnisse werden am

Abend als TV-Insert vor der ZIB1 in

ORF2 ausgestrahlt sowie zeitnah auf

den Websites lotterien.at und win2day.at, sowie über die Lotterien App und im ORF Teletext bekannt gegeben.

Annahmeschluss für die Bonus-Ziehung ist am Freitag, den 14. November 2025 um 18.30 Uhr.

Den Rubbellos Adventkalender gibt es ab sofort wieder in zwei Varianten: Einmal die seit mehr als 20 Jahren

bekannte und beliebte Variante, die sich großer Beliebtheit erfreut und Gewinne von bis zu 100.000 Euro

verspricht. Dabei kommt es darauf an,

wie viele von den einzelnen Symbolen

man insgesamt unter den 24 einzelnen

Türchen zum Rubbeln findet.

Und dann gibt es dieses Jahr erneut

einen weiteren Kalender mit dem

Motto Advent: den Rubbellos Adventkalender

XXL mit 24 Spielen. Das

heißt: Jedes Türchen ist ein Spielchen

mit einer eigenen Gewinnchance. Der

Hauptgewinn beträgt 300.000 Euro.

In beiden Fällen ist ein Gewinn pro

Kalender garantiert, dadurch eignen

sich die Adventkalender auch bestens

als Geschenk für Erwachsene. Die Adventkalender

zum Rubbeln sind zum

Preis von 10 Euro bzw. XXL zu 25 Euro

in den Annahmestellen der Österreichischen

Lotterien erhältlich.

Foto: Österreichische Lotterien

Foto: Accademia Nazionale di Santa Cecilia

„Doppelter Advent“ bei Rubbellos

Auch heuer gibt es wieder zwei Adventkalender zum Rubbeln

mit einer Gemeinsamkeit: Jeder Kalender gewinnt

Anzeige

Foto: Österreichische Lotterien


16 Blitzlicht

Neue Freie Zeitung

SCHLUSS MIT DEM PFAND-WAHNSINN!

FAIRER KONSUM STATT NEUER BELASTUNGEN

EIN KLARES NEIN ZUM EINWEGPFAND! – TEUER. UNGERECHT. NUTZLOS.

Am 1. Jänner 2025 wurde in Österreich ein neues Zwangssystem eingeführt, das jeden trifft: das Einwegpfand

auf Dosen und PET-Flaschen. Unter dem Deckmantel von Umweltschutz und EU-Vorgaben

wurde ein bürokratisches Politische Monster Bildung geschaffen, aktuell das die Konsumenten, insbesondere Familien und Pensionisten,

massiv belastet

4 Podcast

– während

Filme

Großkonzerne

Publikationen Seminare

die Gewinne

Veranstaltungen

einstreifen.

Schulungen

TEUERUNG OHNE NUTZEN

Bis zu 235 Euro Mehrkosten pro Jahr für eine fünfköpfige Familie! Versteckte Preissteigerungen,

verlorene Pfandbeträge und Zeitaufwand belasten vor allem Familien mit kleinem Einkommen.

NAbg. Markus Leinfellner zur Bedeutung des Sports in Österreich

SOZIALER RÜCKSCHRITT

Der Podcast „Fitte Menschen – Fitte Systeme“ des Freiheitlichen Ziel des Podcast ist es, ein vertieftes Verständnis für präventive

Immer mehr Menschen durchsuchen Mülltonnen nach Pfandflaschen. Pfandsammeln als

Bildungsinstituts beleuchtet den Zusammenhang zwischen körperlicher

Bewegung,

Gesundheitsmaßnahmen zu kommunizieren und zur Diskussion

„Überlebensstrategie“

psychischer Gesundheit

ist ein Armutszeugnis

und der langfristigen

für unser

über

Land!

zukunftsfähige Strukturen im Gesundheitswesen beizutragen.

Entlastung PROFITE des Gesundheitssystems.

FÜR KONZERNE

Pfandgelder, die nicht eingelöst werden, bleiben bei Konzernen wie Rauch, Coca-Cola oder REWE –

In zwei neuen Folgen spricht Nationalratsabgeordneter und FPÖ- Jetzt auf dem YouTube-Kanal des Freiheitlichen Bildungsinstituts

statt der Allgemeinheit zugutezukommen.

Sportsprecher Markus Leinfellner mit Althea Diamante über zentrale

Fragen AUFWÄNDIG, rund um Sport, UMSTÄNDLICH, Fairness und die FEHLERANFÄLLIG

Zukunft unserer

abrufbar:

Gesellschaft. Endlose Warteschlangen vor den Rückgabeautomaten www.youtube.com/freiheitlichesbildungsinstitut

– und dann: Zerdrückte Dosen? Automat

defekt? Bon verloren? Dann bleibst Du auf den Kosten sitzen.

Im ersten Teil geht es um den Stellenwert des Sports in Österreich

– von UNGERECHTE der Bedeutung BELASTUNG der Vereine für DES Gemeinschaft LÄNDLICHEN und Jugendförderung

Wegen bis hin schlechter zu den Herausforderungen Sammelquoten der in Wien Sportförde-

müssen jetzt auch Tiroler oder Kärntner ein Pfandsystem

RAUMS

rung. Leinfellner mittragen, fordert obwohl mehr Fördergerechtigkeit dort die Mülltrennung und eine bestens klare funktioniert.

politische Priorität für die sportliche Nachwuchsarbeit.

Podcast-Reihe des Freiheitlichen Bildungsinstituts: „Fitte Menschen – Fitte Systeme“

DARUM FORDERN WIR: DAS FLASCHENPFAND MUSS WEG!

Der zweite Teil widmet sich Themen wie Fairness im Sport, der Diskussion

um Transgender-Athleten, der Verbindung von Schul- und

JETZT PETITION UNTERZEICHNEN –

Leistungssport sowie der täglichen Bewegungseinheit in Schulen.

FÜR FAIRE PREISE, SOZIALE GERECHTIGKEIT

UND ECHTEN UMWELTSCHUTZ!

FBI: Im Auftrag der staatsbürgerlichen Bildungsarbeit.

FLASCHENPFAND-STOPPEN.AT

MARKUS LEINFELLNER

ABGEORDNETER ZUM NATIONALRAT

/FreiheitlichesBildungsinstitut

ALTHEA DIAMANTE

MODERATORIN

fbi-politikschule.at

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