Wolkersdorf 12/2025
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Unsere
FREIHEITLICHER GEMEINDEKURIER
Wolkersdorf
zugestellt durch Österreichische Post
Unsere Heimat
Gemeinde
Ausgabe · Dezember 2025 | 552412/2025
Impressum: FPÖ Niederösterreich | Purkersdorfer Straße 38, 3100 St. Pölten
Mit voller Kraft ins neue Jahr 2026
Das Jahr 2025 neigt sich dem
Ende zu. Nach diesem Jahr ist es
offensichtlich, dass die FPÖ die
einzige Oppositionskraft ist, die
sich für die Wolkersdorfer Bevölkerung
einsetzt. Wir zeigen die
mutmaßlichen Packeleien der
„Zukunftspartnerschaft“ in der
Stadtregierung (ÖVP+MIT:uns+-
Grüne/WUI+SPÖ) auf und sind
die kritische Kontrollinstanz.
Ich lade alle ein, die so wie wir
denken und fühlen, ein Stück
des Weges mit uns zu gehen und
uns bei unserer Arbeit zu unterstützen.
Ich freue mich schon
auf ein Treffen bei unserem
FPÖ Wolkersdorf Stammtisch
im neuen Jahr und wünsche
frohe Weihnachten und einen
guten Rutsch ins Neue Jahr.
Hanns Kralicek
Stadtparteiobmann
Mobile Ansiedlung in
Wolkersdorf
Was wirklich zählt
Christian Wittmann lernte bei einer
Besorgte Bürger haben beobachtet,
Busfahrt eine ältere Dame mit Gesprächsbedarf
kennen. Sie erzählte,
dass Grundstücke in Wolkersdorf
PLANUNG & BAUFÜHRUNG/ÖBA
von Ortsfremden mit Wohnwägen EINREICHPLANUNG, STATIK, ENERGIEAUSWEIS dass leistbares Wohnen für Familien
im Raum Wolkersdorf immer un-
für Einfamilien-, Wohnhäuser u. Gewerbebetriebe
und Fahrzeugen okkupiert bzw. vereinnahmt
wurden. Nebensitz: 2230 Gänserndorf, Billrothgasse 18, Haus 3 erschwinglicher wird. Seite
Wittplan Bmstr. Dr. Dipl.-Ing. (FH) Christian Wittmann MBA GmbH
Hauptsitz: 2120 Obersdorf, Hauptstraße 9a
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Seite 3
Telefon: 0043 676/566 00 39
Internet: www.wittplan.com, Email: office@wittplan.com
Unsere
Unsere Heimat
Gemeinde
Neue Töne im Gemeinderat: Der Gürtel
muss enger geschnallt werden!
Am Donnerstag, den 26. Juni, war
die letzte Gemeinderatssitzung vor
dem Sommer und einem heißen
Herbst. Bereits die Tagesordnung
ließ vermuten, worum es gehen
würde, betraf sie doch ab Punkt
9 die Themen Abgaben für die
Kinderbetreuung, diverse Förderungen
und Gemeindegebühren.
Schon eingangs gab unser Herr Bürgermeister
das Motto aus: Gespart
muss werden, wir (Anm. von mir:
die Wolkersdorfer Bürger) müssen
den Gürtel enger schnallen. Natürlich
verstehen wir Freiheitlichen,
dass hier massiv äußere Einflüsse
mitspielen. Da der Bund nach dem
Verprassen des Steuergeldes sparen
muss, sinken für die einzelnen
Gemeinden auch die Ertragsanteile,
jenes Geld, das über den Finanzausgleich
dem Gemeindehaushalt
vom Bund über das Land zufließt.
Auch kommen diverse Insolvenzen
und Betriebsabwanderungen
erschwerend hinzu. Das war aber
nicht erst seit gestern bekannt.
Nachdem bei der Gemeinderatssitzung
zunächst die Abgaben für
die Kinderbetreuung angehoben
wurden und eine automatische Indexanpassung
beschlossen wurde,
kamen die Förderungen an die Reihe.
Die Förderungen für thermische
Sanierung von Wohngebäuden, Umweltförderung
und Lehrlingsförderung
wurden ersatzlos gestrichen.
Einzelne Mandatare der Zukunftspartnerschaft
stellten in ihren
Reden die Wichtigkeit einzelner
Förderungen in den Mittelpunkt,
stimmten aber dann alle brav
der Streichung zu. Wir Mandatare
der Freiheitlichen Partei verstanden
den Ernst der Lage auch und
stimmten ebenfalls zu, aber bei der
Abschaffung der Lehrlingsförderung
konnten wir nicht mitgehen.
Da waren der Herr Bürgermeister
und sein Stadtamtsdirektor sichtlich
irritiert, dass nicht alle Mandatare
seiner Befehlsausgabe folgten.
Hier geht es um unsere Wolkersdorfer
Betriebe, welche Lehrlinge
ausbilden, und um unsere zukünftigen
österreichischen Fachkräfte,
nach denen allseits gerufen wird.
Zur Erinnerung: Bei der Gemeinderatssitzung
vom 27. Februar war
vom Spargedanken noch nichts zu
merken und die Anträge der Freiheitlichen
Partei zu sparen, wurden
von der Zukunftspartnerschaft
ÖVP-Mit:uns-WUI-SPÖ geschlossen
abgelehnt. Ging es dabei ja auch um
deren Posten und Pfründe. Allein
durch den Verzicht von 4 Stadträten
(7 statt 11) und den 2. Vizebürgermeister
(Einsparung € 77.000,- pro
Jahr) hätte die Lehrlingsförderung
schon zweimal beibehalten werden
können. Aber anscheinend
sollen nur die Wolkersdorfer Bürger
den Gürtel enger schnallen.
Wir Freiheitlichen sind die einzige
Opposition im Gemeinderat und
bleiben weiter an der Seite der
Bürger!
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FPÖ NIEDERÖSTERREICH
WOLKERSDORF
Unsere
Unsere Heimat
Gemeinde
Mobile Ansiedlung in Wolkersdorf
Besorgte Bürger haben beobachtet, dass Grundstücke in Wolkersdorf von Ortsfremden mit Wohnwägen und
Fahrzeugen okkupiert bzw. vereinnahmt wurden und diese dort über eine Woche campierten.
Offensichtlich hat der Bürgermeister
verschlafen, dass der NÖ
Landtag bereits im Herbst 2023 erweiterte
Kompetenzen für die Gemeinden
beim wilden Campieren
beschlossen hat. Mit der Änderung
des NÖ Polizeistrafgesetzes können
die Gemeinden nämlich mit eigenen
Verordnungen Verbotszonen
festlegen, Organstrafmandate ausstellen
und bei Nichtbefolgen der
Anweisungen die Lager auch auf
Kosten der Errichter räumen lassen.
Aus diesem Grund hat die FPÖ
Wolkersdorf eine sofortige Aufklärung
über die Ansiedlung von
der Stadtregierung mittels Dringlichkeitsantrag
eingefordert.
In der Gemeinderatssitzung am
25.09.2025 sind einige Fragen
an die Stadtregierung (ÖVP+-
MIT:uns+Grüne/WUI+SPÖ) gestellt
worden, ob Gesetze wie
Melde-/Bau- und Naturschutzgesetze
eingehalten wurden.
Gemäß der Beantwortung von unserem
Herrn Bürgermeister campierte
die Gruppe mit 10 bis 15
Wohnwägen auf dem Grundstück
des zukünftigen Kindergartens
bei der Badgasse im Grünland.
Es erfolgte gemäß Anfragebeantwortung
keine Vorankündigung
bzw. Anfrage der Besucher oder
eine Genehmigung seitens der
Gemeinde, keine Meldung gemäß
Meldegesetz oder eine Regelung
hinsichtlich der Entsorgung der
Abwässer. Abschließend zu dieser
Thematik merkte unser Herr Bürgermeister
etwas hilflos an, dass
die Gemeinde keine Handhabe
hätte, da die Volksgruppe der Sinti
und Roma durch die Europäische
Menschenrechtskommission
(EMRK) geschützt ist. Er wies diese
Thematik aber dem Ausschuss für
öffentliche Sicherheit, Hochwasser-
und Katastrophenschutz zur
weiteren Behandlung zu, wozu die
Mandatare der FPÖ zustimmten.
Zur Rechtsthematik darf die
FPÖ unsere Gemeindevertreter
freundlich aufklären, dass aus der
EMRK lediglich ein Diskriminierungsverbot
ableitbar ist. Es gibt
kein spezifisches Abkommen zur
Gleich- oder Besserstellung von
Sinti und Roma in Österreich, da
sie rechtlich als Volksgruppe mit
gleichen Rechten wie alle anderen
Staatsbürger anerkannt sind. Das
Bundeskanzleramt Österreich und
das RIS (Rechtsservice und Informationssystem)
verweisen darauf,
dass Sinti und Roma denselben
rechtlichen Bestimmungen unterliegen
wie andere Bürger, jedoch
existieren spezielle Regelungen
im Rahmen der EU-Rahmenstrategie
für die Gleichstellung, Inklusion
und Teilhabe der Roma.
Darüber hinaus ist im Niederösterreichischen
Naturschutzgesetz
2000 unter § 6 Abs. 3 geregelt,
dass das Campieren im Grünland
außerhalb von Campingplätzen
verboten ist. Gemäß § 36 Abs. 2 ist
diese Verwaltungsübertretung mit
bis zu € 14.500,- oder im Falle der
Uneinbringlichkeit mit einer Ersatzfreiheitsstrafe
bis zu sechs Wochen
zu bestrafen. Außerdem ist im
Meldegesetz festgelegt, dass eine
Meldung bei der Behörde innerhalb
von 3 Tagen zu erfolgen hat.
Abschließend darf die FPÖ Wolkersdorf
unsere Stadtregierung an
das Legalitätsprinzip gemäß Artikel
18 Absatz 1 des Bundes-Verfassungsgesetzes
(B-VG) erinnern,
demnach die gesamte staatliche
Verwaltung nur auf Grundlage von
Gesetzen ausgeübt werden darf.
Wir hoffen, dass dieser Artikel eine
kleine rechtliche Hilfestellung für
den mit dem Thema befassten
Ausschuss ist, damit die Gemeinde
hinkünftig rechtskonform handelt
und der Bevölkerung das Sicherheitsgefühl
zurückgibt.
FPOE-NOE.AT
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Unsere
Unsere Heimat
Gemeinde
Was wirklich zählt!
leistbares Wohnen für Familien
im Raum Wolkersdorf immer unerschwinglicher
wird. Ihre Kinder
müssen als ehrliche Steuerzahler
viel arbeiten, um sich den Lebensunterhalt
noch leisten zu können,
und haben daher kaum Zeit für sie.
Neulich bei einer Busfahrt habe
ich eine ältere Dame mit Gesprächsbedarf
kennengelernt. Sie
erzählte mir, dass sie allein wohne,
da ihr Mann gestorben ist und
ihre Kinder weggezogen sind, weil
Die Dame meinte traurig, dass sie
die Entwicklung in unserem schönen
Land nicht mehr verstehen
kann, Kulturen, die hier nicht hergehören,
werden ebenso gefördert
wie Menschen, die nie einen
Beitrag zum Wohle dieses Landes
geleistet haben. Menschen wie
sie, die dem Staat Steuerzahler
geschenkt haben, werden vergessen,
mit Mindestpension abgespeist
und müssen sich auch
Sorgen um ihre medizinische Versorgung
machen. Muss das so sein?
NEIN! Fördern wir wieder unsere
Kultur, unsere Jugend, unsere Arbeitnehmer,
unsere Senioren, unsere
Heimat für unsere Zukunft.
WAS KANN DIE FPÖ WOLKERSDORF FÜR EUCH TUN?
Damit wir die Wolkersdorfer gut unterstützen können, schreiben
Sie uns Ihre Anliegen:
Kontakt unter:
Email: fp.wolkersdorf@yahoo.com
Facebook: https://www.facebook.com/fpwolkersdorf/
Homepage: https://fp-wolkersdorf.jimdofree.com/
Hanns Kralicek und Christian Wittmann
Stadtpartei-Obmann und Stellvertreter
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FPÖ NIEDERÖSTERREICH