profitaktuell_04_2025
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AKTUELL –
DAS KUNDENMAGAZIN DER ILO-PROFIT
SERVICES GMBH
aktuell
Ausgabe
4/25
IM FOKUS
NIKOTINPRODUKTE IM WANDEL:
Was Annahmestellen jetzt wissen müssen
AUSSERDEM
DIE LETZTE MEILE GEHÖRT IHNEN:
Wie sich stationäre Annahmestellen in der
veränderten KEP-Landschaft positionieren können
ZUSATZGESCHÄFT MIT ZUKUNFT:
Wie Nickel Lotto- und Kioskhändler
zu Umsatztreibern macht
READY TO DRINK:
Wie Annahmestellen das Maximum
aus Dosen & Minis herausholen
2
Editorial
Wer nicht nur Produkte,
sondern Ideen verkauft,
setzt echte Impulse
Marc Plesser
Geschäftsführer
der ilo-profit Services GmbH
Liebe Annahmestellenleiterinnen
und Annahmestellenleiter,
ein Jahr voller Veränderungen geht zu Ende. 2025 stand – politisch
wie wirtschaftlich – im Zeichen neuer Weichenstellungen.
Die neue Bundesregierung hat ihr Programm vorgestellt, Maßnahmen
angestoßen und erste Akzente gesetzt: für Digitalisierung,
für den Mittelstand, für den stationären Handel.
Klar ist: Wir sind noch weit davon entfernt, dass alles gut wird.
Aber es eröffnen sich neue Spielräume – und wer vorbereitet ist,
kann profitieren. Deshalb ist es unser Anspruch, Ihnen nicht nur
Informationen zu liefern, sondern konkrete Impulse für Ihr tägliches
Geschäft.
Dabei beobachten wir eine Entwicklung, die viele von Ihnen direkt
spüren: Die große Konsumfreude ist gedämpft. Die Menschen geben
ihr Geld vorsichtiger aus, achten stärker auf den Preis – aber
sie hören nicht auf, zu kaufen. Im Gegenteil: Sie suchen gezielter
nach Anlässen, nach kleinen Belohnungen, nach Momenten, in
denen sie sich etwas gönnen können.
Gerade hier kann Ihre Annahmestelle ein echter Treffpunkt bleiben
– nicht nur für Produkte, sondern für Ideen. Ob thematische
Aufbauten, neue Sortimente oder gezielte Aktionen: Wer mitdenkt,
was die Menschen bewegt, kann im Alltag sichtbar bleiben.
Deshalb finden Sie in dieser Ausgabe auch einen Aktionskalender,
der Ihnen das ganze Jahr über Impulse gibt – mit saisonalen
Anlässen, Themenvorschlägen und Ideen für Sortimentsplatzierungen,
die mehr als nur Pflichtprogramm sind.
Auch wir bei ilo profit haben 2025 intensiv genutzt, um genau
das weiterzuentwickeln: Inhalte, Kooperationen und Konzepte,
die Ihnen helfen, sich im Wandel zu behaupten. Und wir dürfen Ihnen
schon jetzt verraten: Im kommenden Jahr – unserem 20. Jubiläumsjahr
– werden wir neue Angebote und Services vorstellen,
die perfekt auf die Anforderungen moderner Annahmestellen
zugeschnitten sind. Mehr dazu ab dem ersten Quartal 2026.
Natürlich haben wir auch in dieser Ausgabe wieder konkrete Beispiele
und Ideen gesammelt, wie Sie sich erfolgreich zwischen
digitalem Wandel und lokalem Kundengeschäft positionieren. Ein
Fokus liegt dabei auf dem stark wachsenden Paketmarkt: Wir
zeigen, wie sich Annahmestellen als Teil der neuen Zustelllogistik
aufstellen können – und welche Partner bereits an Bord sind.
Auch bei den Sortimenten tut sich viel: Vom Wandel der Tabakprodukte
über neue Papeterie-Ideen bis hin zu Ready-to-Drink-
Innovationen. In all diesen Kategorien können Sie mit Beratung
punkten – die auch im Kleinen zeigt, wie man Produkte emotional
und modern präsentiert.
Wir glauben: Die Lotto-Annahmestelle ist ein Ort, an dem digital
und stationär kein Widerspruch sein müssen – sondern eine
Stärke.
Danke, dass Sie dieses Jahr mit uns gegangen sind. Wir freuen
uns auf 2026, auf neue Ideen, auf Ihr Feedback – und auf 20
Jahre ilo profit.
Ich wünsche Ihnen ein ertragreiches Jahresende, entspannte
Feiertage und einen zuversichtlichen Start ins neue Jahr.
Mit besten Grüßen
Ihr Marc Plesser
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INHALT
aktuell
Ausgabe
4/25
IM FOKUS
NIKOTINPRODUKTE IM WANDEL:
Was Annahmestellen jetzt wissen müssen
Seite 29-30
WEITERE THEMEN DIESER AUSGABE.
Editorial
Für den Inhaber
Warum auch Feiern Chefsache ist
Preisrätsel
Service für Ihr Business
Kaffee bleibt Deutschlands Lieblingsgetränk
Karte schlägt Bargeld
Messekalender
Neues für Ihr Sortiment
Mensch und Arbeit
Mit Aktionstagen gezielt Umsatz machen
Politik und Gesellschaft
„Hermes bringt neue Kunden – und zusätzliche Umsätze“
Die letzte Meile gehört Ihnen
Sortimente
Ready to drink: Wie Annahmestellen das Maximum aus Dosen & Minis herausholen
Nikotinprodukte im Wandel: Was Annahmestellen jetzt wissen müssen
Neues vom BLD
Neues von den Lottogesellschaften
Kleinbus für Tagespflege in Neckargemünd
Lotto Brandenburg unterstützt Restaurierung historischer Dampflok
GlücksSpirale ermöglicht Sanierung der St. Thomas-Kirche
Lotto MV fördert Sanierung an der Festung Dömitz
Lieferantenporträt
Vom Sylt-Atelier zum erfolgreichen internationalen Grußkarten-Papeterie-Anbieter
Annahmestelle des Monats
Kleinstadt-Kiosk, der Bargeld weltweit verschickt
Bestellelement: Alles auf einen Blick
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IMPRESSUM
AKTUELL –
DAS KUNDENMAGAZIN
DER ILO-PROFIT SERVICES GMBH
AUSGABE 4/2025
Verantwortlich
ilo-profit Services GmbH
An der Helling 32
55252 Mainz-Kastel
Telefon 06134 - 21076-10
Telefax 06134 - 21076-19
info@ilo-profit.de
www.ilo-profit.de
Redaktion: Public Relations
v. Hoyningen-Huene, Hamburg
Auflage: 22.500
Titelfoto: Nickel
GENDER-HINWEIS:
Aus Gründen der besseren
Lesbarkeit wird
auf die gleichzeitige Verwendung
der Sprachformen
männlich, weiblich
und divers (m/w/d) verzichtet.
Sämtliche Personenbezeichnungen
gelten
gleichermaßen für alle Geschlechter.
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Für den Inhaber
Foto: bilderstoeckchen – stock.adobe.com
Warum auch Feiern Chefsache ist
Mehr als nur ein netter Abend: Feiern sind wichtig und manchmal sogar notwendig
Die dunkler werdenden Tage, das langsam auslaufende Geschäftsjahr
und der Blick auf die letzten vollen Kalenderwochen
– der Jahresausklang ist eine besondere Zeit im
Betrieb. Und genau deshalb ist jetzt auch der richtige Moment
für eine kleine Geste mit großer Wirkung: eine Einladung zur Feier
mit dem Team.
Ob klassisches Weihnachtsessen, ein spontanes Glühwein-Treffen
nach Ladenschluss oder ein Danke-Abend in kleiner Runde
– betriebliche Feiern können Brücken bauen. Zwischen Teammitgliedern.
Zwischen Inhabern und Mitarbeitenden. Zwischen
Alltag und Anerkennung. Und in Zeiten von Personalmangel, Arbeitsverdichtung
und steigendem Konkurrenzdruck ist Zusammenhalt
wichtiger denn je.
Denn manchmal wirkt eine Stunde lockerer Austausch beim Feierabendbier
mehr als viele gut gemeinte Einzelgespräche. Und
manchmal liegt der Unterschied zwischen Job und Teamgefühl
genau in solchen Momenten.
Die meisten Inhaber von Annahmestellen, Kiosken oder kleinen
Shops kennen das: Die Aufgaben sind vielfältig, die Zeit
ist knapp. Der Blick geht oft nach vorn – auf die nächste Lieferung,
die nächste Abrechnung, das nächste To-do. Doch
gerade zum Jahresende bietet sich die Gelegenheit, kurz innezuhalten.
Wertschätzung ist kein Schlagwort aus der HR-Abteilung großer
Konzerne. Auch im kleinen Betrieb wirkt sie. Eine Einladung zum
gemeinsamen Essen, ein lockeres Beisammensein im Hinterzimmer
des Lieblingsrestaurants oder Glühwein mit Lebkuchen im Lager
– das bleibt hängen. Es zeigt: „Ich sehe euch. Ich danke euch.“
Gute Stimmung, klare Regeln
Was herzlich gemeint ist, muss gut geplant sein. Denn sobald
Unternehmer ihren Mitarbeitenden etwas „Gutes tun“ möchten,
stellt sich schnell die Frage nach rechtlichen und steuerlichen
Spielregeln. Was ist erlaubt? Welche Fallstricke gibt es? Was
kann als Betriebsausgabe geltend gemacht werden – und wann
wird aus dem Fest ein steuerpflichtiger geldwerter Vorteil?
Das Steuerrecht sieht Gestaltungsspielraum vor. Wer sich auskennt,
kann Betriebsveranstaltungen gezielt einsetzen, vorausgesetzt,
die rechtlichen Rahmenbedingungen werden eingehalten.
Grundsätzlich gilt: Die Kosten für eine betriebliche
Veranstaltung bleiben lohnsteuer- und sozialabgabenfrei, wenn
sie pro Person 110 Euro brutto nicht übersteigen und die Feier allen
Mitarbeitenden offensteht – auch Teilzeitkräften oder Aushilfen.
Dabei zählt der tatsächliche Teilnehmerkreis. Wer etwa 30
Mitarbeitende einlädt, aber nur 20 erscheinen, muss mit einer
deutlichen Verschiebung des Pro-Kopf-Betrags rechnen.
Grafik: M.studio – stock.adobe.com
5
Joyeux Noël
Der steuerliche Freibetrag gilt für maximal zwei Veranstaltungen
im Jahr. Unternehmen mit mehreren Feiern sollten daher frühzeitig
entscheiden, welche davon begünstigt behandelt werden sollen.
110 Euro pro Kopf –
und viele Bedingungen
Neben dem Steuerrecht spielen weitere Punkte eine Rolle: Unfallversicherungsschutz,
Datenschutz bei Fotoaufnahmen, arbeitsrechtliche
Pflichten, Einladungskriterien und vieles mehr. Arbeitgeber
tragen bei Betriebsfeiern Verantwortung – auch nach dem
offiziellen Veranstaltungsende. Gerade beim Thema Alkohol ist
Sensibilität gefragt. Wer auffällig alkoholisierten Mitarbeitenden
eine Weiterfahrt im Auto gestattet, riskiert nicht nur deren Gesundheit,
sondern auch rechtliche Konsequenzen.
Auch auf Betriebsfeiern bleibt der Arbeitsplatz ein besonderer
Raum. Respektvolles Miteinander, Schutz vor Diskriminierung
und klare Umgangsformen sind selbstverständlich – auch, wenn
die Krawatten gelockert und Musik aufgedreht wird.
Nicht jeder Betrieb kann oder möchte ein physisches Fest ausrichten.
Digitale Alternativen – etwa ein gemeinsames Online-
Tasting mit zugesandten Genussboxen – sind nicht nur kreativ,
sondern unter bestimmten Bedingungen ebenfalls steuerlich
anerkannt. Entscheidend ist, dass es sich um eine organisierte,
gesellschaftlich ausgerichtete Veranstaltung handelt. Wer hier
plant, sollte sich vorab über die Details informieren – oder Rücksprache
mit dem Steuerberater halten.
Gut geplant ist halb gefeiert
Ob Glühweinrunde im Lager oder festliches Dinner im Restaurant
– betriebliche Feiern entfalten ihre volle Wirkung nur, wenn
sie gut vorbereitet sind. Neben der Idee zählen Planungssicherheit,
Fairness und ein klarer Blick für die Details. Wer
rechtzeitig über Budget, Teilnehmerkreis und Ablauf nachdenkt,
rechtliche Vorgaben beachtet und auch an Themen
wie Versicherungsschutz, Alkoholkonsum oder Datenschutz
denkt, schafft nicht nur ein stimmiges Erlebnis, sondern auch
Sicherheit für alle Beteiligten. Dabei gilt: Eine Feier muss nicht
teuer oder aufwendig sein – aber sie sollte zu Ihrem Team,
Ihrem Arbeitsalltag und Ihrem Betrieb passen. Dann entsteht
aus einem gemeinsamen Abend ein starkes Zeichen von
Wertschätzung. Und genau das bleibt hängen – auch lange
nach dem letzten Glühwein.
Foto: spritnyuk – stock.adobe.com
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Allgemeine Teilnahmebedingungen:
Schreiben Sie eine E-Mail (Betreff: Preisrätsel 4/2025) bis zum 31.12.2025 mit Ihrer Lösung und der Angabe
Ihrer AST-Nummer und Adresse an: profit-aktuell@ilo-profit.de. Bitte beachten Sie folgende Teilnahmebedingungen:
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Teilnahme ist nur Personen über 18 Jahren ge stattet.
Von der Teilnahme ausgeschlossen sind ilo-profit-Mitarbeiter und deren Angehörige.
LÖSUNG
AUSGABE
3/2025
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Service für Ihr Business
Kaffee bleibt Deutschlands
Lieblingsgetränk
Ob zu Hause, im Büro oder unterwegs – Kaffee bleibt das beliebteste
Getränk der Deutschen. 92 Prozent der Befragten
trinken ihn regelmäßig, 68 Prozent sogar täglich. Das
zeigt die neue Aral Kaffeestudie 2025, die der größte deutsche
Tankstellenbetreiber anlässlich des Internationalen Tags des
Kaffees veröffentlicht hat.
Im Durchschnitt trinken die Deutschen zwei bis drei Tassen
täglich, knapp ein Drittel sogar vier oder mehr. Unter den Sorten
bleibt der klassische Filterkaffee unangefochten an der
Spitze. Auf den weiteren Plätzen folgen Cappuccino, Café
Crema, Milchkaffee, Latte Macchiato und Espresso. Bei den
Jüngeren bis 45 Jahre sind Cappuccino und Milchkaffee besonders
beliebt, während pflanzliche Milchalternativen zunehmend
an Bedeutung gewinnen. Auch die Bedeutung von
Foto: Atstock Productions – stock.adobe.com
Coffee To Go bleibt hoch. Vier von zehn Befragten kaufen regelmäßig
Kaffee unterwegs – am liebsten Cappuccino. Besonders
auffällig: In den östlichen Bundesländern greifen mit 73
Prozent mehr Menschen täglich zur Kaffeetasse als im Süden,
wo Bayern und Baden-Württemberg mit 64 Prozent den niedrigsten
Wert erreichen.
Karte schlägt Bargeld
Immer mehr Menschen in Deutschland bezahlen digital. Das
zeigt die aktuelle Allensbach-Studie 2025 im Auftrag der Initiative
Deutsche Zahlungssysteme e. V. Zum ersten Mal seit
Beginn der Erhebung im Jahr 2006 wurde Bargeld als wichtigstes
Zahlungsmittel abgelöst. 47 Prozent der Befragten gaben an,
zuletzt mit Karte bezahlt zu haben. Nur noch 41 Prozent nutzten
Bargeld. Besonders beliebt bleibt die Girocard, die mehr als die
Hälfte der Kartenbesitzer bevorzugt.
Foto: Robert Kneschke – stock.adobe.com
Auch das Bezahlen mit Smartphone oder Smartwatch nimmt deutlich
zu. Ein Viertel der Befragten hat bereits mobil bezahlt – doppelt so
viele wie noch vor drei Jahren. Unter 30-Jährige zahlen besonders
häufig mit dem Handy, fast genauso oft wie mit Karte. Für Händler
bedeutet dieser Trend, dass Kartenterminals und mobile Bezahlsysteme
inzwischen unverzichtbar sind. Wer Kunden und Kundinnen
ein schnelles und sicheres Bezahlen ermöglicht, steigert die Zufriedenheit
und fördert Spontankäufe. Zudem wächst der Wunsch nach
mehr Unabhängigkeit von internationalen Anbietern. Sechs von zehn
Befragten wünschen sich, auch künftig mit deutschen oder europäischen
Systemen wie Girocard oder Wero zahlen zu können.
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Bereit für neue Impulse? Die bevorstehenden Messen versprechen spannende Entdeckungen und zukunftsweisende Trends.
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10 Neues für Ihr Sortiment
Produktneuheiten
Blue Ocean: Sammelspaß mit KI-Motiven
Mit der neuen Kartenserie „Neuroblast Brainrot Party“ greift Blue
Ocean Entertainment ein aktuelles Internetphänomen auf. Die 160
Sammelkarten zeigen KI-generierte, teils skurrile Motive mit Fantasienamen.
Ergänzt wird die Kollektion durch 16 Scratch-&-Sniff-Karten,
die nach Nuss, Vanille oder Knoblauch duften, sowie 16 Hologrammkarten.
Die Booster mit fünf Karten kosten 1,00 Euro. Blue Ocean begleitet
die Reihe mit eigenen Social-Media-Kanälen und Beiträgen auf
TikTok, YouTube und Instagram.
fritz-kola bringt neue
mischmasch-Variante
Die Hamburger Marke fritz-kola erweitert ihr Sortiment um die
mischmasch super zero – eine zuckerfreie Version des bekannten
Cola-Mix-Getränks. Sie kombiniert intensive Cola-Noten mit
Orange, Mandarine und Zitrone und enthält 8 Prozent Fruchtanteil,
mehr als doppelt so viel wie viele andere Cola-Mixe. Erhältlich
ist das Getränk in der 0,33 l-Mehrwegflasche (UVP 1,29 Euro).
Rudi-Rentier-Design und die White-Riesenrolle im Pinguin-Design.
Alle Winter-Editionen eignen sich als kleines Geschenk und können
auf der Rückseite mit persönlichen Grüßen versehen werden.
Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 2,79 €.
OCB: Limited Edition mit
Streetart-Künstler Venya Son
OCB sorgt zur InterTabac 2025 für frischen Wind im Regal. Die
OCB Premium Long Slim und OCB Premium Long Slim + Tips erscheinen
in einer exklusiven Limited Edition, gestaltet vom ukrainischen
Streetart-Künstler Venya Son. Der Künstler lebt in
Barcelona und ist bekannt für seinen farbenfrohen, von Pop-Art
und Doodling inspirierten Stil. Seine Arbeiten verbinden moderne
Streetart mit verspielten, surrealen Elementen – ein Stil, der nun
auch die OCB-Produkte ziert. Der Preis bleibt unverändert: OCB
Premium Long Slim kostet 1,45 Euro pro Heftchen, OCB Premium
Long Slim + Tips 2,20 Euro. Mit dieser limitierten Edition bietet OCB
dem Handel ein besonderes Highlight und Sammlerprodukt. Sobald
vergriffen, ist die Edition nicht mehr erhältlich.
Foto: evgeeenius – stock.adobe.com
HandOfBlood bringt
eigene Cola in den Handel
Maximilian „HandOfBlood“ Knabe und seine Partner bringen mit
Knabe Kola eine neue Cola-Variante auf den Markt. Die 0,33-l-
Dose überzeugt mit einer intensiven Zitronennote, die den Geschmack
der klassischen Cola perfekt abrundet. Für alle, die
weniger Zucker wünschen, gibt es Knabe Kola auch in einer Zero-Variante.
Sie verzichtet auf Aspartam, während die klassische
Version 9,5 g Zucker pro 100 ml enthält. Beide Varianten bieten einen
Koffeingehalt von 12,1 mg pro 100 ml und liefern damit das gewohnte
Cola-Erlebnis. Das neue Getränk ist im Handel für 1,09 €
pro 0,33-l-Dose erhältlich.
SMARTIES Winter-Editionen:
Duo Color Wichtel, Rudi Rentier & Pinguin
SMARTIES erweitert das Winter-Sortiment um drei limitierte Riesenrollen.
Die „Duo Color Wichtel Edition“ enthält ausschließlich rote
und grüne Schokolinsen und folgt dem skandinavischen Wichtel-
Trend. Ergänzt wird das Sortiment durch die Classic-Riesenrolle im
VEEV: Neuer Geschmack im Herbst
Philip Morris erweitert das Portfolio seiner Mehrweg-E-Zigarette
VEEV ONE um eine neue Sorte. Seit Ende September ist VEEV Red
Berries im Handel erhältlich, ein aromatischer Mix aus Erdbeere,
Kirsche und blauer Himbeere. VEEV Red Berries ergänzt das bisherige
Sortiment aus zehn Frucht-, drei Mint- und zwei Tabakaromen.
Die Pods enthalten jeweils 2.000 Züge und sind zum Preis
von 10,90 Euro (2 Pods) erhältlich. Damit wächst das VEEV ONE
Portfolio auf insgesamt 17 Varianten.
Chupa Chups: Stranger Things Edition
sorgt für Aufmerksamkeit im Regal
Zum Start der Serie Stranger Things bringt Chupa Chups eine
limitierte „Stranger Things“-Kollektion auf den Markt. Die Sonderedition
erscheint pünktlich zur finalen Staffel der beliebten
Netflix-Serie. Die vier Verpackungsdesigns sind von der düsterspannenden
Welt der Serie inspiriert und bringen das „Upside
Down“ in die Süßwarenregale. In den Beuteln warten neun geheimnisvolle
Geschmacksrichtungen, die sich erst beim Probie-
Fotos: fritz-kola, Chupa Chups, Blue Ocean, Nestle, Knabe, BIC, VEEV , OCB
11
ren offenbaren. Jede Packung enthält außerdem einen QR-Code,
der zu einem digitalen Erlebnis führt. Mit der auffälligen Gestaltung
sorgt die Edition für starke Impulse am Point of Sale und
ergänzt das bestehende Sortiment von Chupa Chups um einen
aufmerksamkeitsstarken Hingucker.
Weihenstephaner Helles Alkoholfrei:
Voller Geschmack, kein Alkohol
Die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan erweitert ihr Sortiment
um das neue Weihenstephaner Helles Alkoholfrei. Dank
eines besonders schonenden Verfahrens bleibt der typische Geschmack
des bayerischen Hellen erhalten, während der Alkohol
nach der Reifung entzogen wird. Das Ergebnis ist ein aromatisches,
ausgewogenes und kalorienarmes Bier – ideal für alle, die
bewusst genießen möchten. Erhältlich in der 0,5-Liter-Euroflasche.
BIC sorgt für Farbe im Kassenbereich
Mit neuen Motivreihen bringt BIC frischen Wind ins Feuerzeugsortiment.
Ob bunte Origami-Tiere, süße Candy-Designs oder freche
Sprüche – die aktuellen Serien bieten für jeden Geschmack das
passende Design. Auch Liebesbotschaften, Tierkritzeleien und
Sternzeichen-Motive sind dabei. Besonders auffällig zeigen sich
die Dekore „Gradient“ und „Psychedelic“, die mit kräftigen Farbverläufen
und Mustern für Aufmerksamkeit sorgen. Die neuen Feuerzeuge
sind im Handel erhältlich, ideal für eine farbenfrohe Akzentsetzung
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Fotos: Nickel
Zusatzgeschäft mit Zukunft:
Wie Nickel Lotto- und Kiosk händler
zu Umsatztreibern macht
Das Geschäft mit Tabak und Lotto ist für viele Kiosk- und
Lotto-Annahmestellen noch immer das Rückgrat des Tagesumsatzes.
Doch die Realität ist eindeutig: Die Margen
sind gering, der Wettbewerb hoch, und gerade im Bereich Tabak
zeichnet sich seit Jahren ein deutlicher Rückgang ab. Viele kleine
Händler kämpfen ums Überleben – das sogenannte „Kiosk sterben“
ist längst kein Schreckgespenst mehr, sondern vielerorts Realität.
Umso wichtiger ist es, neue Geschäftsfelder zu erschließen,
die einerseits zusätzlichen Umsatz bringen und andererseits
Stammkundschaft binden. Genau hier setzt Nickel an. Das Konto für
alle, das seit Ende 2023 auch in Deutschland über Lotto Shops
und Kioske eröffnet werden kann, bietet Händlern ein attraktives
Zusatzgeschäft, ohne hohe Investitionen oder komplizierte Integration.
Finanzdienstleistungen als Umsatztreiber
Nickel ist ein Zahlungsinstitut und kein klassisches Bankmodell.
Für eine Jahresgebühr von 25 Euro erhalten Kund:innen ein vollwertiges
Konto mit deutscher IBAN, eine Mastercard ® sowie eine
benutzerfreundliche App, die Echtzeit-Transaktionen ermöglicht.
Der Clou: Die Kontoeröffnung dauert nur wenige Minuten und erfolgt
direkt im Laden des Händlers. „Auch wenn Nickel erst seit
zwei Jahren in Deutschland aktiv ist, wirkt sich das Angebot von
Nickel schon jetzt positiv auf unser Geschäft aus”, sagt Ahmet
Koc, Betreiber von sechs Shops im Rhein-Main-Gebiet. Seit zwei
Jahren bieten seine Geschäfte die Finanzdienstleistungen von
Nickel an. Besonders wichtig sei für ihn, dass die Nickel-Kund:innen
nicht nur wegen des Kontos vorbeikommen: „Viele kaufen
zusätzlich Tabak, Lotto oder Getränke. Dadurch erschließen wir
ganz neue Kundengruppen.“
Mehr Frequenz, mehr Umsatz – mit wenig
Aufwand
Die größte Stärke von Nickel liegt in der Verknüpfung von digitaler
Innovation mit physischer Nähe. Während Banken ihre Filialnetze
ausdünnen, werden Kioske, Lotto-Annahmestellen und Spätis
zu Ankerpunkten im Alltag ihrer Kundschaft. Neben alltäglichen
Geschäften und Besorgungen, eröffnen immer mehr Menschen
dort ihr Konto, tätigen Ein- oder Auszahlungen, und zunehmend
auch internationale Geldtransfers.
Für Händler bedeutet das: mehr Kundenverkehr. „Nickel bringt
uns neue Gesichter in die Filiale, und viele von ihnen kommen
regelmäßig zurück“, berichtet Koc. „Wir haben deutlich gemerkt,
dass die Kundenbindung gestiegen ist.“ Der zusätzliche Aufwand?
Überschaubar. „Die Integration war super einfach“, sagt
Koc. „Man braucht eigentlich nur Internet. Unsere Vielzahl an Mitarbeitenden
in sechs Filialen konnten schnell geschult werden.
Die Betreuung der Nickel-Kund:innen ist kein großer Aufwand, das
meiste läuft über die App und das Online-System.“
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Vergleich zu klassischen Umsatzquellen
Für Händler stellt sich die Frage: Lohnt sich Nickel im Vergleich
zu den traditionellen Umsatztreibern? Lotto und Tabak sind klassische
Standbeine, aber die Entwicklung zeigt klar nach unten.
Nickel eröffnet hier neue Perspektiven.
„Wenn ich den Ertrag aus Lotto und Tabak mit Nickel vergleiche,
sehe ich Nickel inzwischen als zukunftsfähige Umsatzquelle“,
erklärt Koc. „Die Provisionen summieren sich, ohne dass wir zusätzliche
Kosten hätten.“ Tatsächlich entstehen den Händlern
keine Fixkosten, sie erhalten für Kontoeröffnungen und Transaktionen
Provision. So können auch kleinere Läden ohne Risiko von
Nickel profitieren. Ein Beispiel: Schon wenige Kontoeröffnungen
pro Woche und ein konstanter Strom an Transaktionen können
über Monate hinweg einen vierstelligen Zusatzertrag generieren,
und das zusätzlich zum klassischen Geschäft mit Tabak, Lotto
oder Zeitschriften.
Diversifizierung als Überlebensstrategie
Die Lage vieler Kioske und Lotto-Annahmestellen ist angespannt.
Sinkende Tabakumsätze und verändertes Freizeitverhalten machen
es schwer, allein mit den traditionellen Produkten zu bestehen.
„Genau deshalb brauchen wir neue Umsatzquellen“,
sagt Koc. Durch Nickel können Händler nicht nur ihr Portfolio diversifizieren,
sondern sich auch als moderne Dienstleister positionieren.
Finanzdienstleistungen sind ein Bereich, der Vertrauen
schafft und die Relevanz des Shops im Alltag der Kund:innen
erhöht. Koc bestätigt: „Es ist positiv für mein Geschäft, für die
Zukunft und für die Umsätze. Ich empfehle auch anderen Betreibern,
Nickel-Partner zu werden.“
Neue Kundengruppen, neue Chancen
Ein weiterer Aspekt ist die Erschließung neuer Zielgruppen. Viele
Nickel-Kund:innen haben einen internationalen Hintergrund. Für
sie ist die Möglichkeit, Bargeld einzuzahlen, abzuheben oder unkompliziert
Geld ins Ausland zu überweisen, ein wichtiger Grund,
den Laden regelmäßig aufzusuchen.
„Wir gewinnen durch Nickel definitiv neue Kund:innen – und insgesamt
steigt die Anzahl der Menschen, die unseren Laden nutzen“,
so Koc. Hinzu kommt: Nickel ist nicht nur für Menschen mit eingeschränktem
Bankenzugang interessant. Das Konto ist für alle da
– unabhängig von Einkommen, Herkunft oder digitaler Affinität.
Damit spricht es ein breites Publikum an: vom Studierenden über
die junge Familie bis hin zu Menschen, die Kosten bei klassischen
Banken sparen wollen.
Einfaches System, starke
Perspektive
Die Erfolgsgeschichte von Nickel in Frankreich,
Spanien, Portugal oder Belgien lebt vor, wie
groß das Potenzial ist. Europaweit wurden
vier Millionen Konten eröffnet, weil Händler
als Partner den Zugang so niedrigschwellig
machen. In Deutschland ist Nickel mit aktuell
über 400 Verkaufsstellen präsent– und wächst
kontinuierlich. Für Händler wie Ahmet Koc ist
die Bewertung eindeutig: „Nickel ist kein Niceto-have,
sondern ein echtes Zusatzgeschäft
mit Zukunft.“
Um mehr über Nickel zu erfahren, besuchen Sie
iloprofit.de/nickel/
Mitarbeiter der Lotto-Annahmestelle von Ahmet Koc,
Waldstraße. 10, 65451 Kelsterbach
Foto: Ahmed Koc
QR-Code lesen und
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Mensch und Arbeit
Foto: karepa – stock.adobe.com
Mit Aktionstagen gezielt
Umsatz machen
Was haben der Valentinstag, Halloween und die Fußball-Weltmeisterschaft
gemeinsam? Sie alle lösen bei Kunden bestimmte Emotionen
aus – und genau das macht sie zu perfekten Umsatzchancen für den
stationären Handel. Es ergibt also durchaus Sinn, den Blick auf den
Kalender zu richten. Denn während Online-Händler und große Ketten
jeden Anlass nutzen, um ihre Umsätze anzukurbeln, verschenken
viele Annahmestellen immer noch wertvolles Potenzial. Dabei lassen
sich mit der richtigen Vorbereitung und ein paar gezielten Handgriffen
an solchen Tagen deutlich mehr Kunden ins Geschäft holen und
der Durchschnittsbon spürbar steigern. Der Aufwand hält sich in
Grenzen, die Wirkung aber ist oft überraschend groß.
Warum sich der Aufwand lohnt
Aktionstage haben einen entscheidenden Vorteil: Die Menschen sind
bereits in Kauflaune. Sie suchen aktiv nach passenden Produkten,
sind offener für Impulskäufe und geben bereitwilliger Geld aus. An
Halloween wollen Eltern Last-Minute-Süßigkeiten besorgen, vor dem
WM-Finale brauchen Fußballfans noch Bier und Knabbereien, und
am Black Friday sind viele auf der Suche nach Schnäppchen. Diese
erhöhte Kaufbereitschaft können Annahmestellenbetreiber nutzen,
ohne dass sie Ihre Kunden erst mühsam überzeugen müssen.
Die wichtigsten Termine im Jahr
Lage, Kundschaft und Sortiment entscheiden darüber, welche Anlässe
sich wirklich lohnen. Trotzdem gibt es einige Termine, die fast
überall funktionieren. Karneval und Fasching bringen vor allem in
den Hochburgen gute Umsätze mit Getränken, Wegzehrung für
Umzüge und kleineren Artikeln für Kostüme. Ostern ist eine sichere
Bank für Süßwaren, Schokolade und kleine Geschenkartikel. Die
warme Jahreszeit mit Grillevents und Public Viewing bei Sportveranstaltungen
sorgt für Spitzenwerte bei Getränken und Snacks.
Halloween gewinnt auch hierzulande zunehmend an Bedeutung.
Eltern kaufen in letzter Minute Süßigkeiten für die Trick-or-Treat-
Kinder, Jugendliche decken sich für Partys ein. Der Black Friday
Ende November ist mittlerweile fest im Bewusstsein verankert.
Auch wenn keine großen Rabattaktionen gefahren werden können,
erwarten Kunden an diesem Tag Angebote.
Sportgroßereignisse wie Fußball-Weltmeisterschaften, Europameisterschaften
oder olympische Spiele sind gesondert zu betrachten.
Sie dauern meist mehrere Wochen und erzeugen eine durchgehend
erhöhte Nachfrage nach Bier, Softdrinks, Chips, Nüssen und allem,
was zur Fernsehabend-Grundausstattung gehört. Besonders an
Spieltagen mit deutscher Beteiligung oder bei K.o.-Spielen lohnt es
sich, die Öffnungszeiten anzupassen und gut bevorratet zu sein.
Aktionstage 2026
Januar:
Neujahr, Heilige Drei Könige
Februar:
Valentinstag, Fasching, Ramadan-Beginn
März:
Weltfrauentag, Ramadan-Ende (Eid)
April:
Ostern
Mai:
Muttertag, Vatertag, Pfingsten
Juni/Juli: Fußball-WM (11.06.–19.07.2026)
September: Oktoberfest/Wiesn
Oktober:
Tag der Einheit, Halloween
November: Black Friday, Cyber Monday
Dezember: 1. Advent, Nikolaus, Weihnachten,
Silvester
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So lassen sich Aktionstage
erfolgreich umsetzen
Grundlage ist die rechtzeitige Planung. Mindestens vier bis sechs
Wochen vorher sollten Annahmestellenbetreiber sich Gedanken
über ihr Sortiment machen. Welche Produkte passen zum Anlass?
Bei Halloween sind das Süßigkeiten in Großpackungen,
gruselig verpackte Schokolade, aber auch Kerzen, Teelichter
für Kürbisse und vielleicht ein paar einfache Deko-Artikel. Zur
WM werden ausreichend Bier, Biermixgetränke, Chips, Erdnüsse,
Salzstangen und idealerweise auch ein paar Fanartikel wie kleine
Flaggen oder Schminkstifte in Schwarz-Rot-Gold benötigt.
Auch die Öffnungszeiten können eine Rolle spielen. Wenn am
Samstagabend das WM-Finale läuft, lohnt es sich vielleicht, eine
Stunde länger aufzuhaben, damit Kurzentschlossene noch einkaufen
können. Oder Sie öffnen am Rosenmontag früher, weil die
Karnevalisten schon morgens unterwegs sind. Solche Anpassungen
können an einzelnen Tagen für deutlich mehr Umsatz sorgen.
Die Macht der Kombination nutzen
Aktionstage sind ideale Gelegenheiten für Cross-Selling. Wer Bier
kauft, braucht oft auch Chips. Wer eine Zeitung holt, nimmt vielleicht
noch einen Schokoriegel mit, wenn dieser reduziert ist. Zur
WM lässt sich eine kleine „Fußballabend-Box“ anbieten: zwei Sixpacks
Bier, zwei Tüten Chips und eine Packung Nüsse zum Paketpreis
oder ein „WM-Bundle“ mit Fanartikel, Getränk und Rubbellos.
Das spart dem Kunden Zeit und Denkarbeit und erhöht
den Umsatz. Auch am Black Friday können Shops mit Bündelangeboten
arbeiten:
drei Schokoriegel zum
Preis von zweien, Getränke
im Sechserpack günstiger
oder ein kleines Zeitschriften-Abo
mit Rabatt. Ein attraktives
Kombi-Angebot ist z. B. ein „Vatertagspaket“
mit Bierdose, Grillanzünder und Feuerzeug.
Es empfiehlt sich, auch die Lottoannahme einzubinden. Vor
großen Feiertagen wie Weihnachten oder Silvester steigt die
Nachfrage nach Lottoscheinen ohnehin. Annahmestellenbetreiber
sollten aktiv darauf hinweisen, dass es Sonderziehungen
gibt, und einen Hinweis direkt an der Kasse platzieren.
Viele Kunden spielen spontan mit, wenn sie daran erinnert
werden. Der Lottoschein lässt sich auch mit einem kleinen
Goodie kombinieren: „Zu jedem Tippschein heute ein Glückskeks
gratis“ – solche Kleinigkeiten kosten wenig, bleiben beim
Kunden aber im Gedächtnis.
Aktionen sichtbar machen –
mit einfachen Mitteln
Ein gut lesbares Plakat im Schaufenster, ein Aufsteller auf dem
Gehweg vor dem Laden oder eine Kreidetafel mit dem Tagesangebot
reichen oft aus, um auf eine Aktion aufmerksam zu
machen. Wichtig ist, dass die Botschaft klar ist: „Heute: Alle
Kaltgetränke 20 Cent günstiger“ oder „Halloween-Special: Familienpackungen
Süßigkeiten ab 3,99 Euro“. Wer im Vorbeigehen
sieht, was es gibt, kommt eher herein.
Foto: Artenauta – stock.adobe.com
Foto: drubig-photo – stock.adobe.com
18
Auch die Macht der persönlichen Ansprache an der Kasse sollte
nicht unterschätzt werden. „Am Wochenende haben wir übrigens
eine kleine Black-Friday-Aktion, falls Sie noch vorbeikommen.“
Mundpropaganda funktioniert gerade im Kioskgeschäft
hervorragend, weil die Beziehung zu den Kunden persönlicher ist
als im Supermarkt.
Stolperfallen vermeiden
Der häufigste Fehler ist mangelnde Vorbereitung. Wer zwei Tage vor
Halloween feststellt, dass die Süßigkeiten ausgehen, hat ein Problem.
Großhändler sind dann oft schon ausverkauft oder können nicht
mehr rechtzeitig liefern. Um das zu vermeiden, empfiehlt es sich, einen
Jahreskalender anzulegen, in dem alle relevanten Termine markiert
sind und mit festen Vorlaufzeiten zu arbeiten. Sechs Wochen
vorher planen, vier Wochen vorher bestellen, zwei Wochen vorher
dekorieren und bewerben – das ist ein Rhythmus, der funktioniert.
Checkliste: So planen Sie Ihre
Aktionstage clever
• Jahreskalender anlegen mit allen relevanten Terminen
• Zielgruppen pro Aktionstag definieren
• Passende Artikel aus dem Sortiment auswählen oder
frühzeitig ordern
• Werbemittel organisieren
(z. B. Plakate, Tischaufsteller, Deko)
• Sichtplatz im Geschäft festlegen
(Thementisch, Schaufenster, Kasse)
• Mitarbeiter informieren, Ideen sammeln
• Aktionen im Laden ankündigen
(z. B. „nur für kurze Zeit“)
• Kund:innen gezielt ansprechen –
persönlich oder via Aushang
• Nach der Aktion: Was lief gut?
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Politik und Gesellschaft 19
„Hermes bringt neue Kunden –
und zusätzliche Umsätze“
Interview mit Margot Schuller, Inhaberin
von „Margot’s Lädle“ in Stuttgart,
über ihren erfolgreichen Einstieg als
Hermes-Paketshop
: Frau Schuller, stellen Sie uns Ihr Geschäft bitte kurz vor.
Margot Schuller: Mein Laden ist eine Mischung aus Lotto-Annahmestelle,
Zeitschriften- und Tabakverkauf, ergänzt um hochwertige Geschenkartikel,
saisonale Süßwaren und Paketdienstleistungen. Ich
habe das Geschäft vor fast sechs Jahren von meiner Schwiegermutter
übernommen und seither modernisiert und erweitert. Wir liegen
in einem kleinen Einkaufszentrum in Stuttgart-Neugereut – keine
Top-Lage, aber mit treuer Stammkundschaft quer durch alle Bevölkerungsgruppen.
: Seit wann sind Sie Hermes-Partnerin – und warum?
Margot Schuller: Ich habe immer wieder von Kunden gehört: „Wäre
doch praktisch, wenn Sie auch Hermes hätten – Sie sind ja eh immer
da.“ Mein Mann hatte Hermes schon länger in seinem Geschäft in
Hessen, also wusste ich: Das funktioniert. Als ich dann eine Anzeige
im ilo profit-Magazin sah, habe ich mich spontan beworben. Das Interesse
war da – und es hat direkt geklappt.
: Wie verlief der Start?
Margot Schuller: Sehr unkompliziert. Ein Hermes-Mitarbeiter kam vorbei,
prüfte unsere Räumlichkeiten und Abläufe, alles passte. Schulung,
Geräte, Eröffnung – alles lief reibungslos. Auch mein Team wurde
gut eingebunden. Der Platz ist zwar knapp, aber wir haben ihn
gut strukturiert. Schon nach kurzer Zeit lief das Geschäft deutlich an.
: Welche Entwicklung haben Sie seither beobachtet?
Margot Schuller: Die Resonanz ist durchweg positiv. Immer mehr
Kunden lassen ihre Pakete direkt zu uns liefern – nicht nur, wenn sie
zu Hause nicht erreichbar sind, sondern ganz gezielt. Unsere konstanten
Öffnungszeiten und die freundliche Atmosphäre sprechen
sich herum. Viele kommen jetzt regelmäßig und entdecken beim
Abholen auch unser Sortiment. Das generiert Zusatzumsatz – und
macht uns sichtbarer im Stadtteil.
Foto: Margot Schuller
20
: Was braucht es, um
als Hermes-Shop erfolgreich
zu sein?
Margot Schuller: Aktives
Mitdenken. Ich
spreche Kunden gezielt
an: „Lassen Sie
sich Ihr Paket doch
gleich zu uns schicken.“
Viele wissen gar
nicht, dass das möglich
ist – oder sie übersehen
den Paketshop-Hinweis im
Vorbeigehen. Außenwerbung
hilft, aber noch mehr bewirkt persönlicher
Kontakt. Wer ein Gespür für seine Kundschaft
hat und sich auch mal ein paar Namen merkt, gewinnt
Vertrauen – und Kundenbindung.
Foto: Hermes
: Wie unterstützt Hermes Sie dabei konkret?
Margot Schuller: Der Support ist hervorragend.
Die Hotline ist erreichbar und hilfsbereit, technische
Probleme werden schnell gelöst. Auch
bei neuen Regelungen – etwa zur Identifikation
– werden wir gut informiert. Hermes denkt
mit und hört zu. Das ist im Alltag sehr viel wert.
: Welchen Mehrwert bringt die Dienstleistung
für Ihr Geschäft?
Margot Schuller: Mehr Laufkundschaft, mehr Umsatz,
mehr Bekanntheit. Es kommen Kunden, die nur Pakete
abholen – und dann doch noch einen Tee, eine Karte oder
ein paar Pralinen mitnehmen. Der Service steigert nicht nur die
Frequenz, sondern auch das Image. Ich bin überzeugt: Der Paketshop
macht unser Geschäft zukunftsfähiger.
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Die letzte Meile gehört Ihnen
Foto: Hermes
Wie sich stationäre Annahmestellen in der
veränderten KEP-Landschaft positionieren können
Der deutsche Paketmarkt entwickelt sich weiter – und mit ihm
die Anforderungen an die Zustellinfrastruktur. Während das Sendungsvolumen
steigt und die Logistikkosten auf der letzten Meile
zunehmen, suchen Paketdienste nach effizienten Alternativen
zur klassischen Haustürzustellung. In diesem Kontext gewinnen
stationäre Abholpunkte zunehmend an strategischer Bedeutung
– eine Entwicklung, die insbesondere die Rolle der Lotto-Annahmestellen
stärkt.
Marktzahlen: Moderates,
aber stabiles Wachstum
Die Zahlen des Bundesverbands Paket- und Expresslogistik
(BPEX) für 2024 dokumentieren ein solides Wachstum: Das Sendungsvolumen
stieg um 2,8 Prozent auf 4,29 Milliarden Pakete,
der Branchenumsatz um 4,1 Prozent auf 27,6 Milliarden Euro. Bis
2030 prognostizieren Branchenexperten ein durchschnittliches
jährliches Wachstum von 3,2 Prozent, was zu einem Gesamtvolumen
von rund 5,2 Milliarden Sendungen führen würde.
Die Wachstumsdynamik verteilt sich allerdings ungleich: Während
B2C-Sendungen an Privatkunden 2024 um 5,5 Prozent zulegten
und mittlerweile 60 Prozent aller KEP-Sendungen ausmachen,
verzeichnete das B2B-Geschäft zwischen Unternehmen
einen Rückgang von bis zu 4,5 Prozent – ein direkter Reflex der
schwachen Binnenkonjunktur. Die Privatkunden bleiben der zentrale
Wachstumstreiber, angetrieben durch den Onlinehandel und
zunehmend auch durch den Second-Hand-Markt.
Getragen wird diese Entwicklung vor allem von den großen E-
Commerce-Playern: Amazon dominiert in Deutschland mit einem
Netto-E-Commerce-Umsatz von 15 Milliarden Euro, gefolgt von
Otto (4,4 Milliarden Euro) und Zalando (2,6 Milliarden Euro). Dazu
kommen dynamische Aufsteiger wie der Lebensmittelhändler
Rewe oder internationale Anbieter wie Shein und Temu, die mit
aggressiven Wachstumsraten neue Impulse setzen. Diese Konzentration
auf wenige große Plattformen bei gleichzeitiger Diversifizierung
der Produktsegmente sorgt für einen kontinuierlichen
Anstieg des Paketaufkommens.
Die „letzte Meile“ als Kostenfaktor
Der finale Zustellabschnitt vom lokalen Depot zum Empfänger
gilt in der Branche als kostspieligster und fehleranfälligster Teil
der Lieferkette. Gescheiterte Zustellversuche, ineffiziente Einzelfahrten
und der hohe Zeitaufwand in Wohngebieten belasten die
Margen der Logistikdienstleister erheblich. Gleichzeitig steigt der
Druck durch Nachhaltigkeitsziele und städtische Verkehrskonzepte.
Als Reaktion verlagern die großen Anbieter systematisch Sendungen
an zentrale Abholpunkte. DHL, mit knapp 48 Prozent Marktanteil
der dominierende Player, Hermes mit seinem Netzwerk von
über 16.000 Paketshops oder DPD – sie alle bauen ihre Out-of-
Home-Infrastruktur aus. Die betriebswirtschaftliche Rechnung ist
klar: Eine Sammelanlieferung von 20 Paketen an einen Paketshop
ist deutlich effizienter als 20 einzelne Hauszustellungen.
Branchenstudien gehen davon aus, dass durch zentrale Abholpunkte
die CO 2 -Emissionen auf der letzten Meile um 15 bis 20
Prozent reduziert werden können. Experten rechnen damit, dass
der Anteil der Out-of-Home-Zustellungen in urbanen Regionen bis
2030 auf 25 bis 30 Prozent steigen könnte – ein erheblicher Anteil,
der die Bedeutung dezentraler Abholstandorte unterstreicht.
22
Foto: Hermes
Parallel zur Neustrukturierung der Zustellwege gewinnt das Thema
Verpackungsmüll an Bedeutung. Mit steigendem Paketvolumen
wächst auch die Menge an Einwegkartons – ein Problem,
das zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit und der Regulierer
rückt.
Lotto-Annahmestellen als Teil
der Logistikinfrastruktur
Die systematische Verlagerung auf Out-of-Home-Lösungen
macht Lotto-Annahmestellen zu noch wichtigeren Partnern in
der veränderten Zustelllandschaft. Ihre Standorte – oft zentral
gelegen, mit langen Öffnungszeiten und etablierter Kundenfrequenz
– erfüllen zentrale Anforderungen der Logistiker. Besonders
in kleinstädtischen und ländlichen Regionen, wo die Dichte
anderer Einzelhandelsstandorte abnimmt, können sie wichtige
Versorgungsfunktionen übernehmen.
Die Kooperation bietet Annahmestellen zusätzliche Kundenfrequenz
und kann das bestehende Portfolio sinnvoll erweitern.
Gleichzeitig steigt durch die Out-of-Home-Strategie der Paketdienste
die Bedeutung solcher lokalen Anlaufstellen innerhalb der
Logistikkette – sowohl für die Dienstleister als auch für die Endkunden,
die eine flexible Abholung schätzen.
Partnerschaften:
Von Exklusivität bis Flexibilität
Bei der Auswahl eines Logistikpartners unterscheiden sich die Anbieter
in ihren Anforderungen. Die meisten großen Dienstleister wie
DHL, Hermes und DPD setzen auf Exklusivpartnerschaften, die eine
Alleinbindung voraussetzen. Anders gestalten es GLS und UPS:
Sie ermöglichen parallele Kooperationen mit dem anderen Paketdienst.
Diese Flexibilität kann für Betreiber interessant sein, um sich
in einem wettbewerbsintensiven Umfeld zu differenzieren – insbesondere
wenn bereits mehrere Paketstationen in der Umgebung
existieren. Durch die Möglichkeit verschiedener Dienste können
Annahmestellen eine weitere Lücke innerhalb der Kette schließen.
Mehrwegsysteme als Zusatzchance
Hier eröffnen sich für Annahmestellen zusätzliche Servicefelder:
Mehrwegverpackungssysteme mit Pfandmodellen bieten nicht
nur ökologische Vorteile, sondern auch eine weitere Möglichkeit
zur Kundenbindung. Der neue ilo profit Partner MultiLoop etwa
pilotiert in mehreren deutschen Städten ein System, bei dem
stabile Mehrwegboxen Einwegkartons ersetzen und nach Gebrauch
an Rückgabestellen – darunter Einzelhandelsgeschäfte
– zurückgegeben werden. Für Annahmestellen kann die Integration
solcher Rückgabesysteme einen Mehrwert darstellen: Sie
positionieren sich als nachhaltige Anlaufstelle und profitieren
von zusätzlichen Kundenkontakten. Die praktische Abwicklung
ist dabei unkompliziert und lässt sich in die bestehenden Prozesse
integrieren.
Strategische Positionierung
im wachsenden Markt
Lotto-Annahmestellen haben durch die Out-of-Home-Strategien
der Logistikbranche die Möglichkeit, sich als wichtiges Standbein
in der lokalen Versorgungsinfrastruktur zu festigen. Der
Trend ist klar: Dezentrale Abholpunkte gewinnen an Bedeutung,
und die Nachfrage wird in den kommenden Jahren weiter steigen.
Die konkrete Ausgestaltung sollte dabei an die individuellen Geschäftsgegebenheiten
angepasst sein: Standortlage, verfügbare
Lagerfläche, Personalkapazitäten und das lokale Sendungsaufkommen
bestimmen, welches Partnermodell am besten passt.
Die Provisionsstrukturen variieren zwischen den Anbietern, und
es lohnt sich, verschiedene Optionen zu prüfen.
Für stationäre Betriebe, die ohnehin regelmäßig geöffnet haben
und über geeignete Räumlichkeiten verfügen, bietet die Integration
von Paketservices eine sinnvolle Erweiterung des Leistungsspektrums.
Zentrale Fakten im Überblick
• Sendungsvolumen 2024: 4,29 Milliarden Pakete (+2,8 %)
• Prognose 2030: ca. 5,2 Milliarden Sendungen
(Wachstum 3,2 % p.a.)
• B2C-Anteil: 60 % aller Sendungen, Wachstum 5,5 %
(2024)
• Top-Onlineshops: Amazon (15 Mrd. €),
Otto (4,4 Mrd. €), Zalando (2,6 Mrd. €)
• Out-of-Home-Prognose: 25-30 % Anteil
in urbanen Regionen bis 2030
• CO 2 -Reduktion: 15-20 % auf der letzten Meile
durch zentrale Abholpunkte
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Sortimente
Fotos: Waldemar Behn
Ready to drink:
Wie Annahmestellen das Maximum
aus Dosen & Minis herausholen
RTD ist der Umsatz-Turbo im Kiosk. Handliche Dosen, Minis und
leichte Aperitif-Drinks treffen heute den Zeitgeist: spontan,
unkompliziert, „to go“. Wie ihre aktuellen Bestseller aussehen,
was bei der Platzierung wichtig ist und welche Flavours
gerade gewinnen, haben uns Hersteller verraten.
„RTD ist aktuell die am stärksten wachsende Spirituosenkategorie“,
beobachtet auch die Semper idem Underberg AG mit Blick
auf ihre Marke PITÚ: Zu den angesagtesten Varianten gehören
laut Hersteller die Sorten Premium Caipirinha, Passionfruit, Strawberry
und die PITÚ Caipirinha 0.0 %. Als bevorzugtes Gebinde
hätten sich 0,33-Liter-Dosen etabliert, so das Unternehmen.
Flavours und Formate: Was die
Kunden wollen
„Produkte in handlichen Gebinden sind stark
gefragt, allen voran Dosen und Kleinflaschen.
Ready-to-drink ist hier der Treiber“, sagt Cornelia
Fetzer von der Peter Mertes KG. „Besonders beliebt
sind unsere Produkte City Secco und City
Rosato sowie Bree Secco Chardonnay und Bree
Wild Berry Spritz. Von Januar bis September
2025 haben wir bei unseren Dosen ein Absatzplus
von 33 Prozent verzeichnet.“
Saisonkalender & Planung
• Karneval (Peak für Minis/Liköre) – frühzeitig Displays,
Kassen-Kühlung & Zusatzbestände planen.
• Sommer/Festivals/WM – Kühlkapazität erhöhen,
Mix-Bags/3er-Packs.
• Ganzjahresgeschäft – Dosen liefern verlässlichen
Durchlauf.
Foto: Peter Mertes
Philipp Fellmann, Geschäftsführer der Waldemar
Behn GmbH, bestätigt die Zugkraft kleiner Formate:
Der Partyklassiker Kleiner Feigling in 0,02 l sei
besonders angesagt und auch die 0,1-Liter-Flaschen
Kleiner Feigling Das Original und Coco Biscuit
seien dank ihrer handlichen Größe gefragt
im Kiosk-Markt. „In Küsten- und Urlaubsregionen
rundet Küstennebel in 0,1-Liter-Flaschen unser
Portfolio ab. Dieser Regionalklassiker wird besonders
von Verbraucherinnen und Verbrauchern
gekauft, die in der Freizeit oder im Urlaub auf der
Suche nach authentischem Genuss oder einem
Mitbringsel sind“, so der Unternehmer. Eine immer
größere Rolle spielen laut Fellmann Design und Wiedererkennung:
„Produkte mit einer klaren Markenidentität, einem hohen
Spaßfaktor oder sogar Kultstatus haben eine hohe Impulskraft
und kommen an. Ein Rückblick auf die letzten ein bis zwei Jahre
zeigt, dass das Interesse an neuen Sorten und Abwechslung in
Kiosken und Tankstellen weiterhin groß ist.“
Das Hamburger Start-up Kornfetti sieht Minis als Impuls produkt
mit Sekunden-Entscheidung: „Sobald der Blickkontakt da ist,
wird ein Produkt gerne gekauft. Miniaturen erleben gerade ein
echtes Comeback! Nicht mehr nur als ‚Kurzer‘, sondern als Teil
eines gemeinsamen Moments“, so der Spirituosen-Experte.
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„Flavour-Experimente wie Himbeere, Limette oder Maracuja-
Vanille sprechen gerade die junge Zielgruppe stark an. Unsere
Kornfetti Himmi Minis (16 x 0,02 l) sind seit dem Start unsere Bestseller
in Kiosken. Ganz neu haben wir außerdem die Spliti Minis
(16 x 0,02 l) mit Maracuja und Vanille im Programm.“
Vanessa Lehmann von Henkell Freixenet sieht im Gesamtmarkt
für alkoholische Getränke beerige und fruchtige Geschmacksnoten
auf dem Vormarsch. Dabei erfreue sich Gorbatschow
Maracuja im Vertriebskanal Tankstelle großer Beliebtheit. „Im
Marken ranking liegt Gorbatschow an zweiter Stelle.“
Zielgruppen und Saisonhighlights
Semper idem Underberg beschreibt die Hauptzielgruppe als junge
Erwachsene und urban orientierte Konsumenten, die Wert auf
Spontaneität legen und auf Produkte, die sie unterwegs und
ohne Mixstress genießen können. Laut Cornelia Fetzer von Peter
Mertes läuft Dose, anders als viele Saisonartikel, das ganze Jahr
verlässlich und sei eine solide Basis mit Potenzial. Peaks gibt’s
dennoch: „Karneval ist der größte Peak – da gehen unsere Minis
richtig durch die Decke“, heißt es aus dem Hause Kornfetti. „Auch
die Sommer- und Festivalzeit ist Kornfetti-Zeit“.
„Silvester ist für uns ein saisonaler Peak im Conveniencegeschäft“,
so Vanessa Lehmann. „Gerade in den letzten Tagen des
Jahres steigt die Nachfrage nach hochwertigen, impulsstarken
Produkten wie unseren Ready-to-Drink-Formaten an. Konsumenten
greifen gezielt zu bekannten Marken wie Gorbatschow oder
Mangaroca Batida, um spontane Treffen, den Jahreswechsel
oder den Weg zur Party stilvoll zu begleiten.“
Aperitif-Momente beleben zusätzlich: „Unser Andalö Spritz RTD
0,2 l steht für unkomplizierten Genuss zum Sonnenuntergang,
Events und After-Work, mit nur 5,3 Prozent vol. Alkohol, feinperliger
Kohlensäure und einem einzigartigen Sanddorngeschmack“,
so Philipp Fellmann. Kleiner Feigling – Die Dose“ greift denselben
trendig, fruchtig, ready-to-drink-Zeitgeist auf, als prickelnder
Vodka-Mix mit 10 Prozent vol. in der 250-ml-Dose.
Foto: Semper idem Underberg
Foto: Henkell Freixenet
Foto: Kornfetti
Foto: Peter Mertes
Foto: Waldemar Behn
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Kühl und an der Kasse: Platzierung,
die verkauft
„Da die Verweildauer im Vergleich zum klassischen Lebensmitteleinzelhandel
deutlich kürzer ist, kommt der Platzierung in diesem
Umfeld eine besonders wichtige Rolle zu“, betont Vanessa Lehmann
von Henkell Freixenet. „Gondelkopf erhöht die Sichtbarkeit
und bringt klare Vorteile“, betont Cornelia Fetzer. „Kleine, auffällige
Displays am Tresen funktionieren extrem gut. Genauso
wie gekühlte Platzierung direkt an der Kasse“,
beobachtet Kornfetti. Semper idem Underberg
bestätigt das: „Gerade RTD-Produkte in Dosen
profitieren stark von Kühlplatzierungen
und impulsstarken Zonen im unmittelbaren
Sichtfeld der Konsumenten.“
Die wichtigsten Learnings
1. RTD & Minis sind Impuls-Booster und
liefern im Kiosk schnelle Drehzahlen.
2. Kühl + Kasse + Gondelkopf schlägt Regal –
Sichtbarkeit entscheidet in Sekunden.
3. Trendflavours listen und Klassiker halten.
4. No/Low und Low-Alcohol sind wichtige
Ergänzungen im Sortiment.
5. Saison nutzen: Karneval (Minis/Liköre),
Sommer/Festivals (Dosen/Aperitif).
6. Bundles/Trial anstoßen – zwei für eins,
Mix-Bags, 3er-Packs.
Foto: Waldemar Behn
„Wir arbeiten außerdem gern mit Bundle-
Angeboten, zum Beispiel zwei für eins,
und kleinen POS-Aktionen, die Spaß
machen. Wichtig ist, dass das Produkt
gesehen wird! Je bunter und frecher
die Präsentation über Aufsteller, Poster
oder Screens, desto besser läuft’s“, betont Kornfetti. Philipp Fellmann
von Waldemar Behn empfiehlt, die 20er- oder 30er-Einheiten
seiner 0,02-Liter-Flaschen Kleiner Feigling als bunten Aufbau
direkt am Verkaufstresen zu platzieren. Mit den verschiedenen
Flavours und dem auffälligen Packaging, inklusive einsetzbarer
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Vom legalen Kautabak bis zum verbotenen
Nikotinbeutel wächst der Markt für
orale Nikotinprodukte rasant, doch in
Deutschland fehlt eine klare Regulierung.
Annahmestellen stehen vor der Frage,
was sie verkaufen dürfen und was nicht.
Nikotinprodukte im Wandel:
Was Annahme stellen jetzt
wissen müssen
Gianluca Babuschkin von
Next Tröber Europe präsentierte
auf der InterTabac
„Vika of Sweden“ Premium-
Kautabak in drei Sorten
Frozen Ice, Ice Cool und Mojito
für den deutschen Markt.
Foto: PRvHH
Auf der InterTabac in Dortmund war es eines der beherrschenden
Themen: Orale Nikotinprodukte – insbesondere
Nikotinbeutel – rücken immer stärker ins Interesse der
Branche. Die kleinen Beutel, die diskret unter der Oberlippe getragen
werden, gelten als Alternative zur Zigarette. Kein Rauch, kein
Dampf, keine Geruchsbelästigung. Wer sich in Deutschland mit
dem Thema beschäftigt, stößt schnell auf ein Dickicht aus rechtlichen
Hürden, unklaren Produktdefinitionen und widersprüchlichen
Aussagen. Für Betreiberinnen und Betreiber von Lotto-Annahmestellen
bedeutet das vor allem Unsicherheit. Gleichzeitig steigt die
Nachfrage bei Konsumenten wie auch im Handel.
Der Markt für orale Nikotinprodukte ist einer der dynamischsten im
Segment der sogenannten „Next Generation Products“. In vielen
europäischen Ländern sind Nikotinbeutel längst legal erhältlich,
etwa in Dänemark, Polen oder Österreich. Die Nach frage
wächst, die Auswahl steigt, neue Marken und Aromen
drängen auf den Markt. In Deutschland
hingegen bleibt der Rechts rahmen unklar.
Obwohl tabakfreie Nikotinbeutel hierzulande
offiziell als „nicht verkehrsfähige
Lebens mittel“ gelten, sind sie de facto
fast überall erhältlich: über Online-Shops
im Ausland, über Zwischenhändler, über
den Schwarzmarkt. Die Realität ist längst
weiter als die Regulierung. Und das schafft
ein Problem, das alle Seiten betrifft – Hersteller,
Behörden, Konsumenten und nicht zuletzt
auch den legalen stationären Handel.
Zwischen Nachfrageboom und Rechtsunsicherheit
Wer Produkte verkauft, die in Deutschland nicht zugelassen
sind, handelt nicht in einer Grauzone, sondern eindeutig außerhalb
des Rechts. Für Annahmestellen stellt sich damit konkret die
Frage: Welche Produkte darf ich legal anbieten und welche nicht?
Ein Blick auf die Kategorien schafft Klarheit. Der Verkauf von
Snus, also feuchtem, pasteurisiertem Tabak, wie er in Schweden
weit verbreitet ist, ist in Deutschland verboten. Er fällt unter das
EU-weite Verkaufsverbot für Tabak zum oralen Gebrauch, das
auch im deutschen Tabakerzeugnisgesetz verankert ist. Der Besitz
von Snus ist zwar nicht strafbar, der Verkauf aber sehr wohl.
Ähnlich klar ist die Lage bei tabakfreien Nikotinbeuteln, den sogenannten
„All-White Pouches“. Diese enthalten pflanzliche Trägerstoffe,
meist Zellulose, versetzt mit Aromen und reinem
Nikotin. Sie enthalten keinen Tabak und werden
von den Aufsichtsbehörden als Lebensmittel
eingestuft. Da Nikotin in der EU jedoch nicht
als Lebensmittelzutat zugelassen ist und
die Beutel in vielen Fällen hohe Nikotingehalte
aufweisen, gelten sie in Deutschland
als gesundheitsschädlich und nicht
verkehrsfähig. Ihr Verkauf ist verboten.
skruf-Produkte sind speziell für den Vertrieb
in Deutschland konzipiert
Foto: © Reemtsma
30
Anders sieht es bei modernen Kautabakprodukten aus – etwa
der Marke skruf von Reemtsma oder „VIKA of Sweden“ von Next
Tröber Europe. Diese Produkte enthalten geschnittenen Tabak,
der durch leichtes Kauen seine Wirkung entfaltet. Weil sie als
„zum Kauen bestimmt“ deklariert sind, fallen sie unter eine spezielle
Ausnahme im EU-Recht. Damit sind sie in Deutschland legal,
sofern sie alle Anforderungen des Tabakerzeugnisgesetzes erfüllen
– also Warnhinweise, Sicherheitsmerkmale und Track-and-
Trace-Codes enthalten. Skruf und VIKA wurden speziell für den
deutschen Markt entwickelt, mit klarer Zielgruppenansprache,
transparentem Produktsicherheitskonzept und einer Positionierung,
die sich ganz klar an erwachsene Konsumenten richtet.
Händler, die diese Produkte führen, sind auf der sicheren Seite.
Trotzdem kommt es in der Praxis zu Unsicherheiten. In Einzelfällen
wurden sogar legale Kautabakprodukte wie skruf zeitweise
von Behörden beanstandet – etwa in Bayern. Erst nach
Rücksprachen und rechtlicher Klärung wurden sie wieder freigegeben.
Solche Fälle zeigen, wie wichtig einheitliche Regelungen
und klare Kommunikation sind.
Warum Annahmestellen jetzt besonders
gefragt sind
Die Industrie sieht in dieser Unsicherheit ein strukturelles Problem.
Philip Morris etwa fordert eine schnelle und umfassende
Regulierung, um endlich Klarheit zu schaffen – sowohl für Konsumenten
als auch für Händler. Deutschland müsse nicht auf
Brüssel warten, sondern könne auf nationaler Ebene handeln. Es
gehe nicht darum, Produkte unkontrolliert freizugeben, sondern
sie klar zu regulieren: mit Anforderungen an Produktsicherheit,
Nikotingehalt, Warnhinweise, Altersfreigabe und einer Begrenzung
auf Aromen, die nicht für Jugendliche attraktiv sind. Nur so lasse
sich ein unkontrollierter Graumarkt eindämmen und gleichzeitig
ein funktionierender legaler Markt schaffen, der auch Steuereinnahmen
für den Staat generiert. Der bisherige Zustand sei nicht
mehr haltbar: Ein faktisches Verbot, das offenbar nicht greift,
bei gleichzeitig wachsender Nachfrage und florierendem Parallelmarkt.
Gerade der Jugendschutz steht dabei im Fokus. Denn wer illegale
Produkte vertreibt, wird sich kaum an Altersgrenzen halten. Studien
belegen: Viele Nikotinbeutel gelangen über Online-Platt formen
und dubiose Quellen ohne jegliche Altersprüfung an Konsumenten.
Das ist ein Versäumnis, das auf den gesamten Markt zurückfallen
kann – auch auf seriöse Anbieter und verantwortungsvolle Händler.
Wer heute Verantwortung übernimmt, stärkt dagegen das Vertrauen
– bei Kunden, Politik und Vollzugsbehörden gleichermaßen.
Das gilt für Nikotinbeutel genauso wie für E-Zigaretten oder Tabakerhitzer.
Seriosität wird zum strategischen Vorteil.
Für Lotto-Annahmestellen heißt das: klaren Kurs fahren. Nikotinbeutel
erst anbieten, wenn für alle Beteiligten Rechtsicherheit
herrscht, das Personal schulen, Altersverifikation ernst nehmen,
keine Experimente mit fragwürdigen Bezugsquellen eingehen
und im Zweifel auf Beratung zurückgreifen. Gerade Annahmestellen
genießen beim Verbraucher ein hohes Maß an Vertrauen
– weil sie klare Regeln einhalten, weil sie als sicherer Ort wahrgenommen
werden. Wer dieses Vertrauen weiter stärken will, setzt
auf Seriosität statt Schnelligkeit. Auf nachvollziehbare Standards
statt auf Verkauf um jeden Preis. Auf Zukunftsfähigkeit statt
Risiko.
Rechtliche Situation Deutschland
Was ist legal, was ist verboten?
PRODUKTE
KAUTABAK
SNUS
(mit Tabak)
NIKOTINBEUTEL
(ohne Tabak)
CHEWING BAGS
(Kautabak in Beuteln)
Bayern ✔ LEGAL ✔ Deutscher Handel LEGAL
Grauzone
i
BESITZ & KONSUM
BEZUGSQUELLEN
(ab 18 Jahre)
Deutscher Handel
VERBOTEN ✖ nicht strafbar ▲! Online aus Europa möglich
VERBOTEN ✖ nicht strafbar ▲! Online aus Europa möglich
VERKAUF IN DEUTSCHLAND
(ab 18 Jahre)
LEGAL
Verkauf erlaubt ✔ LEGAL ✔
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sowie die Akzeptanz von Fremdwährungen. Die Konditionen werden Ihnen innerhalb des Akzeptanzantrags angezeigt und gelten vorbehaltlich einer Prüfung Ihrer Angaben.
32 Neues vom BLD
Foto: mpix-foto – stock.adobe.com
Liebe Kolleginnen Liebe Kolleginnen und Kollegen und Kollegen
in den Annahmestellen!
in den Annahmestellen!
Unsere Mitgliederversammlung Unsere Mitgliederversammlung Ende April Ende in Winningen
war ningen ein lebendiges war ein lebendiges Forum, das Forum, uns sowohl das uns sowohl glied sind, glied sich sind, den sich Landesverbänden den Landesverbänden BLD des BLD
April in Daher Win-
ermutigen Daher ermutigen wir alle, wir die alle, noch die nicht noch Mit-
nicht Mit-
Bestätigung Bestätigung als auch als klare auch Richtlinien klare Richtlinien für unsere für unsere anzuschließen. anzuschließen. So können So Sie können direkt Sie an direkt der Entwicklung
Entwicklung
und den und Vorteilen den Vorteilen teilhaben, teilhaben, die wir ge-
die wir ge-
an der Ent-
zukünftige zukünftige Arbeit bot. Arbeit Die Diskussionen bot. Die Diskussionen und Ent-unscheidungescheidungen haben gezeigt, haben dass gezeigt, wir dass auf einem wir auf einem meinsam meinsam erarbeiten. erarbeiten. Ihre aktive Ihre Teilnahme aktive Teilnahme ist ent-
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guten Weg guten sind, Weg die sind, Interessen die Interessen und die und Wirt-discheidend, Wirtscheidend,
um unsere um Ziele unsere zu erreichen Ziele zu erreichen und die und die
Gemeinsam zur ersten Adresse – Für Lieferanten Politik
schaftlichkeit schaftlichkeit unserer Lotto-Annahmestellen unserer Lotto-Annahmestellen weiter
zu stärken. ter zu In stärken. Gesprächen In Gesprächen mit Politikern mit Politikern und nachhaltig und nachhaltig zu stärken. zu stärken.
Zukunft wei-
der Zukunft Lotto-Annahmestellen der Lotto-Annahmestellen in Deutschland in Deutschland
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dass Zusammenarbeit dass Zusammenarbeit und Austausch und Austausch auf Augenhöhe
der höhe Schlüssel der Schlüssel zu Fortschritten zu Fortschritten sind. Die wäh-
sind. Die Annahmestellen wäh-
Annahmestellen in Deutschland in Deutschland arbeiten. arbeiten.
auf Augen-
Lasst uns Lasst gemeinsam uns gemeinsam an der Zukunft an der der Zukunft Lotto- der Lottorend
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Strategien Strategien und Partnerschaften und Partnerschaften zielen darauf zielen ab, darauf Ihre ab, Ihre
Ich will die Ich BLD-News will die BLD-News abonnieren,
unsere Position unsere im Position Markt im zu Markt festigen zu und festigen unsere und unsere Andreas Greim Andreas & Günther Greim & Kraus Günther Kraus
um aktuelle um Informationen aktuelle Informati und
Dienstleistungen Dienstleistungen auszubauen, auszubauen, um die Wettbewerbsfähigkeit
vergangenen werbsfähigkeit Monate jeder einzelnen haben jeder einzelnen klar Annahmestelle gezeigt, Annahmestelle wie zu sehr sich zu
um die Wettbe-
exklusive exklusive Angebote Angebote zu erhalten. zu e
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auch erreichen, als auch Grundlage als die Grundlage gemeinsam für weitere für proaktive handeln weitere proaktive Gespräche
mit diese politischen Attraktivität mit politischen Entscheidungsträgern. nicht nur Entscheidungsträgern. Theorie ist, hat Wir die Mit-
Wir
und verlässlich Gesprä-
liefern. Dass
gliederversammlung setzen unsere setzen in Politik Thüringen unsere der Politik kleinen, eindrucksvoll der aber kleinen, entscheidenden
Verband, Schritte denden Landesgesellschaft fort Schritte und fort danken und allen danken Lieferanten Teilneh-
allen praktisch Teilneh-
belegt: aber Dort entschei-
vereinbarten
umsetzbare mern Schritte für mern ihr Engagement zur für Modernisierung ihr Engagement und ihre der und konstruktiven
Shops ihre – konstruktiven
vom flexiblen
Regalkonzept Beiträge. Beiträge. bis zur digital gestützten Sortimentssteuerung.
Liebe Kolleginnen und Kollegen
in den Annahmestellen,
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die Interessen
sind wir unserer für Partner, Mitglieder unserer denn Mitglieder und Konditionen gesamten und lassen der gesamten Branche sich ganz mit Branche anders mit
kalkulieren, Nachdruck wenn Nachdruck eine und einzige Klarheit und Vereinbarung zu Klarheit vertreten. zu vertreten. Tausende Standorte Andreas Greim Andreas Greim Günther Günther Kraus
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abdeckt. Gleichzeitig wächst mit jedem neuen Mitglied unser politischer
Hebel. Ein aktuelles Beispiel: Im November verhandelte die
Vorstandsmitglied
Erster Vorsitzender
Erster Vorsitzender Geschäftsführendes Geschäftsführendes
Vorstandsmitglied Vorstandsmitglie
WHO über Maßnahmen, die das gesamte stationäre Netz bedrohen
würden – mit gravierenden Folgen für Lotto, Presse und mehr
utigen wir alle, die noch nicht Mitsich
den Landesverbänden des BLD
als 100.000 Arbeitsplätze. Nur, wenn Annahmestellen, Verband
und Landesgesellschaften hier geschlossen auftreten, können Doch Gewicht entsteht nur durch Masse. Wenn Sie also noch
en. So können wir Sie solchen direkt Entwicklungen an der Ent-wirksad den Vorteilen teilhaben, die wir gepunkt,
sich anzuschließen. Und abonnieren Sie den BLD-News-
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nicht Mitglied im Landesverband sind, ist jetzt der richtige Zeitarbeiten.
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zu stärken.
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Foto: alotofpeople – stock.adobe.com
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34
Lotto News
Kleinbus für Tagespflege
in Neckargemünd
Dank einer Förderung der GlücksSpirale konnte die Johannes-Diakonie
RegioCare in Neckargemünd ihren Fahrdienst
erweitern. Rund 49.000 Euro stellte Lotto Baden-Württemberg
für die Anschaffung eines neuen Kleinbusses bereit.
Foto: Lotto Baden-Württemberg
Die Einrichtung am Kalkbrunnen betreut tagsüber bis zu 24 Gäste
aus Neckargemünd und Umgebung. Mit dem neuen Fahrzeug können
diese nicht nur abgeholt und nach Hause gebracht werden,
sondern auch an Ausflügen und besonderen Aktivitäten teilnehmen.
Das Fahrzeug bietet Platz für bis zu sechs Personen und sorgt
dafür, dass Senioren bequem und sicher zur Tagespflege gelangen.
Mit den Erträgen der GlücksSpirale werden in Baden-Württemberg
Projekte in den Bereichen Soziales, Sport, Umwelt- und
Denkmalschutz gefördert. 2024 gingen allein rund drei Millionen
Euro an die Freie Wohlfahrtspflege.
Lotto BW-Regionaldirektorin Petra Görlach (rechts) übergibt den
symbolischen Förderscheck für den Kleinbus an die Johannes-Diakonie
RegioCare
Lotto Brandenburg unterstützt
Restaurierung historischer Dampflok
Im Historischen Lokschuppen Wittenberge steht die aufwendige
Kesselrevision einer Dampflok aus dem Jahr 1942 an. Die Lok
gehört dem Verein Dampflokfreunde Salzwedel e. V., der viele
Arbeiten in Eigenleistung übernimmt, um Kosten zu sparen. Der
Austausch von Heiz- und Rauchrohren, die nach rund 20 Jahren
erneuert werden müssen, wurde bereits vorbereitet. Nun
erhielt der Verein finanzielle Unterstützung vom Land Brandenburg,
mit Mitteln aus den Zweckerträgen von Lotto Brandenburg.
Wirtschaftsminister Daniel Keller überreichte den symbolischen
Scheck über 15.000 Euro.
Foto: Heiko – stock.adobe.com
„Mit diesem Engagement wollen wir zeigen, wie wertvoll ehrenamtliche
Arbeit für den Erhalt technischer Kulturdenkmale ist“,
betonte Minister Keller bei der Übergabe. Die Unterstützung hilft
dabei, das historische Kulturgut für kommende Generationen zu
bewahren.
Historische Dampflokomotiven faszinieren durch ihre raffinierte Technik
und sind ein bedeutender Teil des heutigen Kulturerbes.
35
GlücksSpirale ermöglicht Sanierung
der St. Thomas-Kirche
Nach mehr als drei Jahren Restaurierungsarbeiten ist die St. Thomas-
Kirche in Hamburg-Rothenburgsort fertig saniert. Möglich wurde
das Projekt durch die Unterstützung der GlücksSpirale, die über die
Deutsche Stiftung Denkmalschutz 84.000 Euro für die denkmalgerechte
Restaurierung und das neue Kupferdach bereitstellte.
Die im Jahr 1885 errichtete Kirche wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt
und in den 1950er Jahren wiederaufgebaut. Durch die Sanierung
bleibt sie als Erinnerungsort und geistliches Zentrum für die Gemeinde erhalten.
Eine Bronzetafel erinnert nun an die gelungene Restaurierung. Mit
den Erträgen der GlücksSpirale werden in Hamburg zahlreiche Projekte aus
den Bereichen Denkmalschutz, Sport, Wohlfahrtspflege und Katastrophenschutz
unterstützt. Jährlich stehen dafür rund 800.000 Euro bereit.
Foto: Lotto Hamburg
Die St. Thomas-Kirche in Hamburg-Rothenburgsort nach der
abgeschlossenen Sanierung.
Lotto MV fördert Sanierung an der
Festung Dömitz
Die Festung Dömitz im Landkreis Ludwigslust-Parchim hat
ein wichtiges Stück Geschichte zurückerhalten. Mit Unterstützung
von Lotto Mecklenburg-Vorpommern konnte die
Sanierung der historischen Zugangsbrücke erfolgreich abgeschlossen
werden.
Landrat Stefan Sternberg und Lotto-Geschäftsführer Hubert
Ludwig weihten die erneuerte Brücke gemeinsam ein und
brachten eine Tafel am Handlauf an, die an die Förderung erinnert.
Die Brücke dient als Hauptzugang zur Festung und ist für
Besucher:innen von großer Bedeutung. Nach jahrelanger Abnutzung
waren zahlreiche Holzelemente beschädigt und mussten
ersetzt werden. Durch die Förderung über die GlücksSpirale
konnte die Sanierung umgesetzt und der sichere Zugang
wiederhergestellt werden. Damit bleibt die einzige vollständig
erhaltene Renaissance-Festung Norddeutschlands langfristig
erhalten und erlebbar.
Foto: Lotto Mecklenburg-Vorpommern
Landrat Stefan Sternberg und Geschäftsführer von Lotto Mecklenburg-Vorpommern,
Hubert Ludwig, gemeinsam mit dem Förderkreis
Festung Dömitz e. V. bei der Einweihung der sanierten Zugangsbrücke
36
Lieferantenporträt
Vom Sylt-Atelier
zum erfolgreichen internationalen
Grußkarten-Papeterie-Anbieter
Wie ein Familienunternehmen aus Norddeutschland mit Pinsel
und qualitativem Anspruch den Kartenmarkt neu erfand
Im Keller von Klaus Hartung beginnt die Geschichte eines Familienunternehmens,
dessen Produkte heute bundesweit in
Annahmestellen zu finden sind. Hier stapeln sich damals die
Kartons. Die ganze Familie packt mit an. Als erste Mitarbeiterin
bei Hartung schreibt die Tochter die Rechnungen, bringt Pakete
zur Post … Was klein anfängt, ist der Beginn von etwas Großem.
Heute, fast vier Jahrzehnte später, steht der Name Hartung für
hochwertige Grußkarten, emotionale Papeterieartikel und durchdachte
Schreibwaren. Und für eine Idee, die geblieben ist: Produkte
zu schaffen, die Menschen verbinden und Freude schenken.
Ein Künstler, ein Impuls, ein Markt, der
reif war
1986 malt Klaus Hartung auf Sylt. Er ist Künstler, Fotograf, Dekorateur.
Ihn stört, dass es in den Geschäften nur billige Ansichtskarten
gibt – schlecht gedruckt, auf dünnem Karton. Er entwirft
eine eigene Kollektion. Der Erfolg kommt schnell: Ein Großhändler
nimmt sie ins Sortiment auf. Der erste Kunde – mit dem Hartung
bis heute zusammenarbeitet.
Ute und Olaf Reiner setzen auf feste
Werte – auch im Unternehmen.
Was mit Pinsel und Papier begann, wächst. Der Keller wird zu
klein. Drei Umzüge folgen. Heute umfasst die Logistikfläche über
5.000 Quadratmeter. Beliefert werden sieben Länder. Rund 70 Mitarbeitende
arbeiten im Unternehmen, darunter auch Olaf Reiner,
der 1989 aus einem technischen Beruf in das Unternehmen seines
Schwiegervaters wechselt und heute gemeinsam mit seiner Frau
Ute die Geschäftsführung innehat. „Wir sind ein echtes Familienbusiness“,
sagt er. „Eins, das geblieben ist. Eins, das weiter denkt.“
Dazu gehören feste Werte, nicht nur auf der Karte, auch im Unternehmen.
„Offenheit, Ehrlichkeit und gegenseitige Anerkennung“
nennt Olaf Reiner als einige der Grundsätze. „Egal ob Führungskraft
oder Teilzeitkräfte, jeder soll sich gesehen fühlen“, betont er.
Schon beim Vorstellungsgespräch wird geklärt: Passen die Werte?
Denn Unternehmenskultur soll bei Hartung kein Plakat an der
Wand sein, sondern gelebter Alltag.
Produkte, die wirken – ohne Kitsch und
Klischee
„Unsere Vision ist es, mit unseren Produkten eine Welt zu schaffen,
in der jeder täglich Freude erlebt“, sagt Olaf Reiner. „Das klingt
groß. Aber es ist ehrlich gemeint. Denn wir glauben daran, dass
eine liebevoll gestaltete Karte mehr ist als nur ein Stück Papier.“
Das Sortiment ist breit. Über 200 Anlässe deckt der Kartenspezialist
ab: von Geburtstag, Hochzeit und Taufe bis hin zu
Trauer und Dank. Der Umsatztreiber: Insbesondere Geburtstags
Glückwunschkarten – sie machen über 60 Prozent aus. Für
LottoAnnahmestellen bedeutet das: verkaufsstarke Produkte
auf kompakter Fläche, meist ein bis zwei Meter Kartenwand. Der
Impulskauf zählt, zum Beispiel eine schöne Karte zum Blumenstrauß
oder zum Geschenk, die schnell griffbereit ist.
Doch Hartung will nicht alles mitmachen. Kein billiger Humor, keine
Trends um jeden Preis. Das Design bleibt stilvoll, geschmackvoll,
hochwertig. Papier, Druck und Haptik stehen im Fokus. „Unsere
Karten sollen optisch und haptisch gut wirken“, betont Olaf Reiner.
37
Individuelle Lösungen für individuelle
Standorte
Hauseigene Designerinnen und Designer arbeiten im Kreativteam.
Inspiration holen sie sich aus der Wohnwelt, auf Messen
in Frankfurt und im Ausland, aus der Natur und dem Alltag. Jeder
bringt persönliche Ideen ein. Unterschiedliche Länder, unterschiedliche
Geschmäcker – das wird bewusst einbezogen. So
entstehen Kollektionen, die treffen.
Zweimal im Jahr überarbeiten die Kreativen das Sortiment. Was
nicht läuft, wird aussortiert. Neues kommt rein. So bleibt die Auswahl
frisch und umsatzstark. Ebenso werden dabei neue Kartenkollektionen
vorgestellt. Besonderes Augenmerk gilt aber der Fläche
beim Partner: Außendienstmitarbeitende analysieren bei ihren
Besuchen, welche Motive gehen und welche nicht. Ladenhüter
fliegen raus. Das erhöht den Umsatz – und die Zufriedenheit.
LottoAnnahmestellen sind vielfältig. Hartung reagiert darauf flexibel,
mit Sortimentsberatung, individueller Betreuung und sogar
Möbelplanung. Wer langfristig mit dem Unternehmen zusammenarbeitet,
bekommt passgenaue Regalsysteme, für maximale
Wirkung auf kleinem Raum. Auch individuelle Produkte sind möglich:
Karten mit regionalen Motiven, fremdsprachige Versionen
oder personalisierte Artikel für bestimmte Städte. Möglich macht
das die eigene Grafikabteilung.
Verlässlicher Service und partnerschaftlicher
Blick nach vorn
Hartung begleitet seine Partner. Das heißt: Keine anonyme Lieferung,
sondern persönliche Betreuung, ein bundesweiter
Außendienst und Service auf Augenhöhe. Auch bei saisonalen
Schwankungen ist das Unternehmen vorbereitet: Weihnachten
wird bereits ab Januar vorgeordert. Für kurzfristige Spitzen kann
das Team schnell reagieren. Bei Karten oft binnen zwei Wochen.
Die Realität im Einzelhandel ist hart, das weiß auch das Familienunternehmen:
sinkende Frequenz, OnlineKonkurrenz, steigende
Anforderungen an Preis und Nachhaltigkeit bestimmen den
Markt. Dazu schwankt das Konsumverhalten. Hartung stellt sich
diesen Herausforderungen. Mit Qualität, mit Nähe zum Handel
und mit Produkten, die wirken. Besonders gefragt seien laut Olaf
Reiner derzeit Naturpapier, veredelte Karten mit spürbarer Haptik,
gerade im urbanen Raum.
Das Unternehmen will weiter wachsen, aber partnerschaftlich.
Neue Serien wie die „Alpenkollektion“ zeigen, wohin die Reise
geht: Regionalität, Emotionalität, Identifikation. Denkbar seien
laut Olaf Reiner auch gemeinsame Produktentwicklungen mit
LottoAnnahmestellen. „Wir wollen zusammen neue Wege gehen.
Mit Produkten, die Kunden berühren. Und mit Partnern, die
bleiben.“
QR-Code lesen und
online mehr erfahren.
Foto: Hartung
Gewachsenes Familienunternehmen: Das HartungTeam
umfasst heute rund 70 Mitarbeitende.
38 Annahmestelle des Monats
Lotto-Annahmestelle des Monats:
Kleinstadt-Kiosk, der Bargeld
weltweit verschickt
Inhaber: Hendrik Smaal
Standorte: Marktheidenfeld (Bayern)
Mitarbeiter: 3 (Teilzeit)
Konzept: Poststelle und Kiosk mit integrierter Lotto-Annahme stelle
(Inhaber der Lotto-Annahmestelle: Jürgen Schäfer)
Verkaufsfläche: 40 Quadratmeter
WIE KAM ES DAZU, DASS SIE HEUTE INHABER DES KIOSK SMAAL
SIND? SIE KOMMEN JA EIGENTLICH AUS EINER GANZ ANDEREN ECKE.
Das stimmt. Ich bin gelernter Erzieher, wollte aber schon immer
selbstständig sein. Als sich die Gelegenheit bot, habe ich mir
diesen Traum erfüllt: Anfang des Jahres habe ich die Poststelle
und das Kiosksortiment von meinem Lebensgefährten Jürgen
Schäfer übernommen. Er hat den Laden seit 2016 geführt und
verantwortet weiterhin die Lottostelle. Ich betreibe die Poststelle
und den Kiosk, in dem wir auch Bargeldtransfers über MoneyGram
und Ria Money Transfer anbieten. Wir helfen uns gegenseitig im
Tagesgeschäft. Er arbeitet bei mir im Postbereich mit, ich unterstütze
ihn beim Lotto.
IHR GESCHÄFT BEFINDET SICH IN EINEM MISCHGEBIET AUS GEWERBE-
UND WOHNBEBAUUNG. WIRKT SICH DIESE KOMBINATION POSITIV AUF
IHREN BETRIEB AUS? WELCHE KUNDEN KOMMEN ZU IHNEN?
Die Mischung aus Gewerbe- und Wohngebiet ist positiv für uns.
Wir liegen an einer Hauptstraße und viele Menschen fahren auf
dem Weg vom Einkaufszentrum in die Stadt direkt bei uns vorbei.
Das sorgt für eine gute Frequenz. Ein großer Vorteil unseres Standortes
ist, dass wir auf dem Grundstück einen eigenen Parkplatz
mit etwa zehn Stellplätzen haben. Das ist für Kunden, die mit dem
Auto unterwegs sind, sehr attraktiv. Unsere Kundschaft ist bunt
gemischt – Jung und Alt, Privat- und Geschäftskunden. Zu etwa
90 Prozent haben wir einen festen Kundenstamm aus der Umgebung.
Die Leute wissen, dass sie hier bequem parken können
und es keine langen Wartezeiten gibt. Neben Privatkunden kommen
regelmäßig auch Kunden aus den umliegenden Büros und
holen bei uns Briefmarken oder geben Pakete und Briefe ab.
Foto: Kiosk Smaal
WIE SEHEN IHRE ÖFFNUNGSZEITEN AUS UND GIBT ES BESTIMMTE
TAGES- ODER JAHRESZEITEN, IN DENEN BESONDERS VIEL LOS IST?
Unter der Woche haben wir von 8 bis 17 Uhr geöffnet, samstags
von 8:30 bis 12 Uhr. In den vier Wochen vor Weihnachten öffnen
wir sogar schon um 7:30 Uhr und schließen erst um 18 Uhr, damit
unsere Kunden mehr Zeit für ihre Erledigungen haben. Das machen
wir dieses Jahr zum ersten Mal und testen, wie es angenommen
wird. Montag morgens ist immer ordentlich Betrieb. Viele
Kunden bringen dann ihre am Wochenende angekommenen Pakete
oder schauen nach ihren Lottoscheinen. Ab Oktober, wenn
es in Richtung Vorweihnachtszeit geht, steigt das Paketaufkommen
deutlich und November und Dezember sind dann unsere
stärksten Monate. In Bezug auf Lotto ist der Andrang auch dienstags
und freitags groß, wenn die Ziehungen stattfinden.
Hendrik Smaal und Mitarbeiterin
Bianca Schmitz
WAS SIND IHRE AKTUELLEN UMSATZTREIBER?
Die Haupteinnahmen kommen durch meine Postservices und die
Lotto-Annahmestelle meines Lebensgefährten, da ich den Kioskbereich
bisher nur als kleines Nebengeschäft betreibe mit sehr
reduziertem Sortiment.
39
WAS BIETEN SIE DENN IM KIOSKBEREICH AN?
Ich habe ein kleines Sortiment mit gängigen Schokoriegeln wie
Mars und Twix sowie Getränken. Besonders Red Bull läuft sehr
gut – ein Klassiker eben. Es geht vor allem um typische Impulsprodukte,
die spontan an der Kasse mitgenommen werden.
NUTZEN IHRE KUNDEN DIE GELEGENHEIT, MEHRERE ANGEBOTE ZU
KOMBINIEREN – ETWA LOTTO, POST UND KIOSK?
Ja, viele verbinden ihren Lotto-Besuch mit einem Gang zur Post.
Oder sie nehmen spontan eine Grußkarte mit – die verkaufe ich
auch, und die sind tatsächlich das meistverkaufte Produkt bei
mir im Kioskbereich.
WIE GESTALTEN SIE DIE PLATZIERUNG VON PRODUKTEN IM GESCHÄFT?
Besonders gut funktioniert es, wenn Kunden die Ware direkt sehen.
Wenn sie an der Lottoannahme- oder Poststelle warten, greifen
viele gerne zu Produkten, die vor ihrer Nase auf der Theke platziert
sind. Sehr häufig werden bei uns Center Shocks mitgenommen –
die liegen direkt auf Augenhöhe.
Die integrierte Lotto-Annahmestelle gehört
zu den Umsatztreibern im Laden.
Foto: Kiosk Smaal
NUTZEN SIE AUCH WERBEMITTEL, UM AUF AKTIONEN HINZUWEISEN?
Ja, ich setze zum Beispiel einen Kundenstopper von Coca-Cola
ein, auf dem Kombi-Angebote wie Schokoriegel plus Getränk zum
Aktionspreis beworben werden. Außerdem steht ein Aufsteller an
der Straße, der auf unsere Öffnungszeiten und Angebote hinweist.
SEIT KURZEM BIETEN SIE BARGELDTRANSFERS AN. WIE WIRD DAS
ANGEBOT ANGENOMMEN?
Ich biete Ria Money Transfer und MoneyGram seit etwa einem
Monat an und mache bereits positive Erfahrungen damit. Die Bezahldienste
werden gut angenommen, sogar besser als erwartet.
Im Schnitt kommen mehrere – darunter auch neue – Kunden pro
Tag. Im Umkreis gibt es solche Angebote sonst erst in Würzburg
oder Aschaffenburg – da liegen wir ziemlich günstig in der Mitte.
WIE SIEHT DIE ZIELGRUPPE FÜR DIESEN SERVICE AUS?
Die ist sehr gemischt. Bei uns gibt es nicht den typischen
MoneyGram- oder Ria-Kunden. Es kommen sowohl internationale
Kunden, die Geld in andere Länder schicken, als auch deutsche
Kunden, die die Dienste für Inlandsüberweisungen nutzen.
WIE ORGANISIEREN SIE IHRE PERSONALSTRUKTUR, UND HABEN SIE
SCHON EINMAL ÜBERLEGT, SELBST AUSZUBILDEN?
Mein Lebensgefährte und ich stemmen 95 Prozent der Arbeit
selbst. Dennoch sind unsere Mitarbeitenden sehr wichtig, denn
sie unterstützen uns in Stoßzeiten, zum Beispiel Montag morgens.
Diesen Sommer wollten wir tatsächlich ausbilden und einen
Azubi aufnehmen. Wir standen bereits in Kontakt mit der IHK, aber
bisher hat sich noch niemand gemeldet. Vielleicht nächstes Jahr.
WAS WAREN ZULETZT IHRE GRÖSSTEN HERAUSFORDERUNGEN?
Betrieblich lief bisher alles glatt. Kleinere Probleme, zum Beispiel,
wenn bei der Post mal etwas nicht abgeholt wird, lösen wir schnell
telefonisch. Vor ein paar Jahren gab es allerdings Ärger mit einem
neuen Miteigentümer des Grundstücks, der Kunden, die vor unserem
Laden parkten, fotografiert und mithilfe einer Spezialfirma
teure Strafzettel verteilt hat. Das war rechtlich unzulässig, hat
aber einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Manche Kunden
sprechen noch heute davon. Damals hat sogar das Fernsehen
berichtet.
PLANEN SIE FÜR DIE ZUKUNFT INVESTITIONEN ODER
VERÄNDERUNGEN?
Ich möchte das Kiosksortiment noch etwas erweitern, zum Beispiel
um Kaugummis, weitere Riegel und andere Kleinigkeiten.
Außerdem denken mein Lebensgefährte und ich über einen zweiten
Standort mit Lotto und Post nach – das ist aber im Moment
noch Zukunftsmusik.
GIBT ES ETWAS, DAS SIE HEUTE SOFORT WIEDER TUN WÜRDEN?
ODER ETWAS, DAS SIE LIEBER ANDERS GEMACHT HÄTTEN?
Bereut habe ich bislang nichts. Aber ich habe ein Motto, das ich
anderen mitgeben möchte: „Wer es nicht versucht, kann auch
nicht gewinnen.“ Es war schon lange mein Traum, mich mit einem
Laden selbstständig zu machen. Obwohl ich nicht aus dem kaufmännischen
Bereich komme. Ich bin ja, wie gesagt, gelernter
Erzieher. Doch hätte ich diesen Schritt nicht gewagt, würde ich
heute wahrscheinlich immer noch träumen. Manchmal braucht
es ein bisschen Mut, aber bei mir hat sich dieser ausgezahlt.
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Mit Lekkerland einfach
zum Erfolgs sortiment
Foto: Lekkerland
Sie möchten neue Kundinnen und Kunden gewinnen und Ihr Shopgeschäft
erfolg reicher machen? Dann ist Lekkerland Ihr perfekter Partner.
Lekkerland, die Convenience-Sparte der REWE Group, ist
der Spezialist für den Unterwegskonsum – seit mehr als
60 Jahren. Als Großhändler, Dienstleister und Logistiker beliefert
Lekkerland rund 40.000 Standorte unserer Kund:innen in
Deutschland – darunter Tankstellen, Convenience Stores, Ladestationen,
Coffee Shops und Kioske.
Dieses Angebot ist exklusiv für registrierte Kunden zugänglich:
Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie im Webshop Lekkerland24.de
sowie in der Lekkerland-App den vollen Zugang und können Ihr
Erfolgssortiment ganz einfach zusammenstellen.
Jetzt ist es Zeit, dass auch Sie von diesen Stärken profitieren.
Lekkerland unterstützt Sie als Einzelunternehmer, Ihr Geschäft
noch erfolgreicher zu betreiben. Mit dem richtigen To-Go- und
Convenience-Sortiment, einer perfekt abgestimmten Logistik
und Services für Ihren Shop.
Umfassendes Sortiment
Das Lekkerland-Sortiment umfasst rund 9.000 Artikel – von Klassikern
bis Trendprodukten, von Süßwaren und Getränken über
Tabakwaren und E-Zigaretten bis hin zu Prepaid-Angeboten.
Foto: Lekkerland/Marc Autenrieth
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Ihr Vorteil im Webshop: Sie haben die gesamte Auswahl im Blick
– übersichtlich, inspirierend und mit wenigen Klicks bestellbar.
Filter, Empfehlungen und Aktionen machen die Produktsuche
einfach und effizient. So sparen Sie Zeit und entdecken zugleich
neue Artikel, die Ihr Sortiment attraktiver machen.
Werden Sie jetzt Neukunde und starten Sie mit Lekkerland durch!
Registrieren Sie sich im Webshop Lekkerland24.de oder in der
App und überzeugen Sie sich selbst. Für weitere Informationen
schreiben Sie gerne an ilo.profit@lekkerland.de – wir freuen uns
auf Sie!
Ihr Vorteil in der App: Sie sind jederzeit flexibel. Mit der Scan-
Funktion bestellen Sie direkt am Regal nach – schnell, unkompliziert
und ohne Papierlisten. Auch von unterwegs haben Sie
Bestellungen und Lieferungen im Blick.
Leistungsstarke Logistik
QR-Code lesen und
online mehr erfahren.
Geliefert wird zuverlässig direkt in Ihren
Shop. Von Lekkerland bekommen Sie als
Shopbetreiber alles, was Sie brauchen,
pünktlich geliefert. Je nach bestellter Menge
bringt Ihnen ein Mehrkammer-Fahrzeug
oder ein Sprinter Ihre Bestellung direkt in den
Shop. Einfacher geht’s nicht.
Mit Lekkerland haben Sie alles, was Sie
brauchen: ein starkes Sortiment, digitale
Bestelllösungen, die Maßstäbe setzen, und
einen Service, der Sie entlastet. So gewinnen
Sie Zeit für das Wesentliche – Ihre Kundschaft
– und steigern zugleich Umsatz und
Attraktivität Ihres Geschäfts.
Foto: Lekkerland
Digitale Lieferverfolgung: Lekkerland vereinbart feste
Liefer tage und Lieferzeitfenster mit ihnen, damit Sie Ihren
Tag im Shop gut planen und Ihre Mitarbeiter entsprechend
einsetzen können. Mit der digitalen Lieferverfolgung wissen
Sie zudem genau, ob Ihre Lieferung gerade kommissioniert
wird, bereits auf dem Weg ist und um welche Uhrzeit
sie bei Ihnen eintreffen wird und können sich auch per
E-Mail oder SMS informieren lassen.
Einzelstückartikel: Premium-Spirituosen und Premium-
Weine können Sie bei Lekkerland flaschenweise bestellen
– so können Sie ein breites Sortiment in Ihrem Shop anbieten,
ohne zu viel Kapital zu binden. Suchen Sie dazu
beispielsweise im Webshop Premium Einzelstückartikel.
Eigenmarken: Optimieren Sie Ihr Gesamtangebot und
sprechen Sie mit Eigenmarken im Preiseinstiegssegment
auch preissensible Käufer:innen an. Mit rund 360 Artikeln
bietet Lekkerland eine umfassende Auswahl preisattraktiver
Produkte in allen Sortimenten.
Marketing-Portal: Sie möchten mit ein paar Klicks Vorlagen
für Plakate, digitale Werbebanner oder andere
Werbemittel für Ihre Verkaufsstelle selbst gestalten?
Das geht jetzt ganz einfach, mit dem Marketing-Portal
von Lekkerland. Über das Portal können Sie professionell
aussehende Werbemittel für Ihren Shop erstellen – ganz
einfach, ohne Extrakosten und in Eigenregie mit wenigen
Klicks.
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aktuell
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4/25
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Bitte hier die AST-/VST-/LVS-Nr. eintragen:
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Ich habe Interesse an folgenden Angeboten, bitte leiten Sie meine Daten an den Anbieter weiter,
damit sich dieser mit mir in Verbindung setzen kann:
LEKKERLAND WARENBEZUG SEITE 6
UPS ACCESS POINT SEITE 9
SCHAPFL-KASSENSYSTEME SEITE 11
NICKEL SEITE 12
HDI VERSICHERUNG SEITE 14
MONEYGRAM SEITE 18
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