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profitaktuell_04_2025

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AKTUELL –

DAS KUNDENMAGAZIN DER ILO-PROFIT

SERVICES GMBH

aktuell

Ausgabe

4/25

IM FOKUS

NIKOTINPRODUKTE IM WANDEL:

Was Annahmestellen jetzt wissen müssen

AUSSERDEM

DIE LETZTE MEILE GEHÖRT IHNEN:

Wie sich stationäre Annahmestellen in der

veränderten KEP-Landschaft positionieren können

ZUSATZGESCHÄFT MIT ZUKUNFT:

Wie Nickel Lotto- und Kioskhändler

zu Umsatztreibern macht

READY TO DRINK:

Wie Annahmestellen das Maximum

aus Dosen & Minis herausholen


2

Editorial

Wer nicht nur Produkte,

sondern Ideen verkauft,

setzt echte Impulse

Marc Plesser

Geschäftsführer

der ilo-profit Services GmbH

Liebe Annahmestellenleiterinnen

und Annahmestellenleiter,

ein Jahr voller Veränderungen geht zu Ende. 2025 stand – politisch

wie wirtschaftlich – im Zeichen neuer Weichenstellungen.

Die neue Bundesregierung hat ihr Programm vorgestellt, Maßnahmen

angestoßen und erste Akzente gesetzt: für Digitalisierung,

für den Mittelstand, für den stationären Handel.

Klar ist: Wir sind noch weit davon entfernt, dass alles gut wird.

Aber es eröffnen sich neue Spielräume – und wer vorbereitet ist,

kann profitieren. Deshalb ist es unser Anspruch, Ihnen nicht nur

Informationen zu liefern, sondern konkrete Impulse für Ihr tägliches

Geschäft.

Dabei beobachten wir eine Entwicklung, die viele von Ihnen direkt

spüren: Die große Konsumfreude ist gedämpft. Die Menschen geben

ihr Geld vorsichtiger aus, achten stärker auf den Preis – aber

sie hören nicht auf, zu kaufen. Im Gegenteil: Sie suchen gezielter

nach Anlässen, nach kleinen Belohnungen, nach Momenten, in

denen sie sich etwas gönnen können.

Gerade hier kann Ihre Annahmestelle ein echter Treffpunkt bleiben

– nicht nur für Produkte, sondern für Ideen. Ob thematische

Aufbauten, neue Sortimente oder gezielte Aktionen: Wer mitdenkt,

was die Menschen bewegt, kann im Alltag sichtbar bleiben.

Deshalb finden Sie in dieser Ausgabe auch einen Aktionskalender,

der Ihnen das ganze Jahr über Impulse gibt – mit saisonalen

Anlässen, Themenvorschlägen und Ideen für Sortimentsplatzierungen,

die mehr als nur Pflichtprogramm sind.

Auch wir bei ilo profit haben 2025 intensiv genutzt, um genau

das weiterzuentwickeln: Inhalte, Kooperationen und Konzepte,

die Ihnen helfen, sich im Wandel zu behaupten. Und wir dürfen Ihnen

schon jetzt verraten: Im kommenden Jahr – unserem 20. Jubiläumsjahr

– werden wir neue Angebote und Services vorstellen,

die perfekt auf die Anforderungen moderner Annahmestellen

zugeschnitten sind. Mehr dazu ab dem ersten Quartal 2026.

Natürlich haben wir auch in dieser Ausgabe wieder konkrete Beispiele

und Ideen gesammelt, wie Sie sich erfolgreich zwischen

digitalem Wandel und lokalem Kundengeschäft positionieren. Ein

Fokus liegt dabei auf dem stark wachsenden Paketmarkt: Wir

zeigen, wie sich Annahmestellen als Teil der neuen Zustelllogistik

aufstellen können – und welche Partner bereits an Bord sind.

Auch bei den Sortimenten tut sich viel: Vom Wandel der Tabakprodukte

über neue Papeterie-Ideen bis hin zu Ready-to-Drink-

Innovationen. In all diesen Kategorien können Sie mit Beratung

punkten – die auch im Kleinen zeigt, wie man Produkte emotional

und modern präsentiert.

Wir glauben: Die Lotto-Annahmestelle ist ein Ort, an dem digital

und stationär kein Widerspruch sein müssen – sondern eine

Stärke.

Danke, dass Sie dieses Jahr mit uns gegangen sind. Wir freuen

uns auf 2026, auf neue Ideen, auf Ihr Feedback – und auf 20

Jahre ilo profit.

Ich wünsche Ihnen ein ertragreiches Jahresende, entspannte

Feiertage und einen zuversichtlichen Start ins neue Jahr.

Mit besten Grüßen

Ihr Marc Plesser


3

INHALT

aktuell

Ausgabe

4/25

IM FOKUS

NIKOTINPRODUKTE IM WANDEL:

Was Annahmestellen jetzt wissen müssen

Seite 29-30

WEITERE THEMEN DIESER AUSGABE.

Editorial

Für den Inhaber

Warum auch Feiern Chefsache ist

Preisrätsel

Service für Ihr Business

Kaffee bleibt Deutschlands Lieblingsgetränk

Karte schlägt Bargeld

Messekalender

Neues für Ihr Sortiment

Mensch und Arbeit

Mit Aktionstagen gezielt Umsatz machen

Politik und Gesellschaft

„Hermes bringt neue Kunden – und zusätzliche Umsätze“

Die letzte Meile gehört Ihnen

Sortimente

Ready to drink: Wie Annahmestellen das Maximum aus Dosen & Minis herausholen

Nikotinprodukte im Wandel: Was Annahmestellen jetzt wissen müssen

Neues vom BLD

Neues von den Lottogesellschaften

Kleinbus für Tagespflege in Neckargemünd

Lotto Brandenburg unterstützt Restaurierung historischer Dampflok

GlücksSpirale ermöglicht Sanierung der St. Thomas-Kirche

Lotto MV fördert Sanierung an der Festung Dömitz

Lieferantenporträt

Vom Sylt-Atelier zum erfolgreichen internationalen Grußkarten-Papeterie-Anbieter

Annahmestelle des Monats

Kleinstadt-Kiosk, der Bargeld weltweit verschickt

Bestellelement: Alles auf einen Blick

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IMPRESSUM

AKTUELL –

DAS KUNDENMAGAZIN

DER ILO-PROFIT SERVICES GMBH

AUSGABE 4/2025

Verantwortlich

ilo-profit Services GmbH

An der Helling 32

55252 Mainz-Kastel

Telefon 06134 - 21076-10

Telefax 06134 - 21076-19

info@ilo-profit.de

www.ilo-profit.de

Redaktion: Public Relations

v. Hoyningen-Huene, Hamburg

Auflage: 22.500

Titelfoto: Nickel

GENDER-HINWEIS:

Aus Gründen der besseren

Lesbarkeit wird

auf die gleichzeitige Verwendung

der Sprachformen

männlich, weiblich

und divers (m/w/d) verzichtet.

Sämtliche Personenbezeichnungen

gelten

gleichermaßen für alle Geschlechter.


4

Für den Inhaber

Foto: bilderstoeckchen – stock.adobe.com

Warum auch Feiern Chefsache ist

Mehr als nur ein netter Abend: Feiern sind wichtig und manchmal sogar notwendig

Die dunkler werdenden Tage, das langsam auslaufende Geschäftsjahr

und der Blick auf die letzten vollen Kalenderwochen

– der Jahresausklang ist eine besondere Zeit im

Betrieb. Und genau deshalb ist jetzt auch der richtige Moment

für eine kleine Geste mit großer Wirkung: eine Einladung zur Feier

mit dem Team.

Ob klassisches Weihnachtsessen, ein spontanes Glühwein-Treffen

nach Ladenschluss oder ein Danke-Abend in kleiner Runde

– betriebliche Feiern können Brücken bauen. Zwischen Teammitgliedern.

Zwischen Inhabern und Mitarbeitenden. Zwischen

Alltag und Anerkennung. Und in Zeiten von Personalmangel, Arbeitsverdichtung

und steigendem Konkurrenzdruck ist Zusammenhalt

wichtiger denn je.

Denn manchmal wirkt eine Stunde lockerer Austausch beim Feierabendbier

mehr als viele gut gemeinte Einzelgespräche. Und

manchmal liegt der Unterschied zwischen Job und Teamgefühl

genau in solchen Momenten.

Die meisten Inhaber von Annahmestellen, Kiosken oder kleinen

Shops kennen das: Die Aufgaben sind vielfältig, die Zeit

ist knapp. Der Blick geht oft nach vorn – auf die nächste Lieferung,

die nächste Abrechnung, das nächste To-do. Doch

gerade zum Jahresende bietet sich die Gelegenheit, kurz innezuhalten.

Wertschätzung ist kein Schlagwort aus der HR-Abteilung großer

Konzerne. Auch im kleinen Betrieb wirkt sie. Eine Einladung zum

gemeinsamen Essen, ein lockeres Beisammensein im Hinterzimmer

des Lieblingsrestaurants oder Glühwein mit Lebkuchen im Lager

– das bleibt hängen. Es zeigt: „Ich sehe euch. Ich danke euch.“

Gute Stimmung, klare Regeln

Was herzlich gemeint ist, muss gut geplant sein. Denn sobald

Unternehmer ihren Mitarbeitenden etwas „Gutes tun“ möchten,

stellt sich schnell die Frage nach rechtlichen und steuerlichen

Spielregeln. Was ist erlaubt? Welche Fallstricke gibt es? Was

kann als Betriebsausgabe geltend gemacht werden – und wann

wird aus dem Fest ein steuerpflichtiger geldwerter Vorteil?

Das Steuerrecht sieht Gestaltungsspielraum vor. Wer sich auskennt,

kann Betriebsveranstaltungen gezielt einsetzen, vorausgesetzt,

die rechtlichen Rahmenbedingungen werden eingehalten.

Grundsätzlich gilt: Die Kosten für eine betriebliche

Veranstaltung bleiben lohnsteuer- und sozialabgabenfrei, wenn

sie pro Person 110 Euro brutto nicht übersteigen und die Feier allen

Mitarbeitenden offensteht – auch Teilzeitkräften oder Aushilfen.

Dabei zählt der tatsächliche Teilnehmerkreis. Wer etwa 30

Mitarbeitende einlädt, aber nur 20 erscheinen, muss mit einer

deutlichen Verschiebung des Pro-Kopf-Betrags rechnen.


Grafik: M.studio – stock.adobe.com

5

Joyeux Noël

Der steuerliche Freibetrag gilt für maximal zwei Veranstaltungen

im Jahr. Unternehmen mit mehreren Feiern sollten daher frühzeitig

entscheiden, welche davon begünstigt behandelt werden sollen.

110 Euro pro Kopf –

und viele Bedingungen

Neben dem Steuerrecht spielen weitere Punkte eine Rolle: Unfallversicherungsschutz,

Datenschutz bei Fotoaufnahmen, arbeitsrechtliche

Pflichten, Einladungskriterien und vieles mehr. Arbeitgeber

tragen bei Betriebsfeiern Verantwortung – auch nach dem

offiziellen Veranstaltungsende. Gerade beim Thema Alkohol ist

Sensibilität gefragt. Wer auffällig alkoholisierten Mitarbeitenden

eine Weiterfahrt im Auto gestattet, riskiert nicht nur deren Gesundheit,

sondern auch rechtliche Konsequenzen.

Auch auf Betriebsfeiern bleibt der Arbeitsplatz ein besonderer

Raum. Respektvolles Miteinander, Schutz vor Diskriminierung

und klare Umgangsformen sind selbstverständlich – auch, wenn

die Krawatten gelockert und Musik aufgedreht wird.

Nicht jeder Betrieb kann oder möchte ein physisches Fest ausrichten.

Digitale Alternativen – etwa ein gemeinsames Online-

Tasting mit zugesandten Genussboxen – sind nicht nur kreativ,

sondern unter bestimmten Bedingungen ebenfalls steuerlich

anerkannt. Entscheidend ist, dass es sich um eine organisierte,

gesellschaftlich ausgerichtete Veranstaltung handelt. Wer hier

plant, sollte sich vorab über die Details informieren – oder Rücksprache

mit dem Steuerberater halten.

Gut geplant ist halb gefeiert

Ob Glühweinrunde im Lager oder festliches Dinner im Restaurant

– betriebliche Feiern entfalten ihre volle Wirkung nur, wenn

sie gut vorbereitet sind. Neben der Idee zählen Planungssicherheit,

Fairness und ein klarer Blick für die Details. Wer

rechtzeitig über Budget, Teilnehmerkreis und Ablauf nachdenkt,

rechtliche Vorgaben beachtet und auch an Themen

wie Versicherungsschutz, Alkoholkonsum oder Datenschutz

denkt, schafft nicht nur ein stimmiges Erlebnis, sondern auch

Sicherheit für alle Beteiligten. Dabei gilt: Eine Feier muss nicht

teuer oder aufwendig sein – aber sie sollte zu Ihrem Team,

Ihrem Arbeitsalltag und Ihrem Betrieb passen. Dann entsteht

aus einem gemeinsamen Abend ein starkes Zeichen von

Wertschätzung. Und genau das bleibt hängen – auch lange

nach dem letzten Glühwein.

Foto: spritnyuk – stock.adobe.com


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Ihrer AST-Nummer und Adresse an: profit-aktuell@ilo-profit.de. Bitte beachten Sie folgende Teilnahmebedingungen:

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Teilnahme ist nur Personen über 18 Jahren ge stattet.

Von der Teilnahme ausgeschlossen sind ilo-profit-Mitarbeiter und deren Angehörige.

LÖSUNG

AUSGABE

3/2025


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Service für Ihr Business

Kaffee bleibt Deutschlands

Lieblingsgetränk

Ob zu Hause, im Büro oder unterwegs – Kaffee bleibt das beliebteste

Getränk der Deutschen. 92 Prozent der Befragten

trinken ihn regelmäßig, 68 Prozent sogar täglich. Das

zeigt die neue Aral Kaffeestudie 2025, die der größte deutsche

Tankstellenbetreiber anlässlich des Internationalen Tags des

Kaffees veröffentlicht hat.

Im Durchschnitt trinken die Deutschen zwei bis drei Tassen

täglich, knapp ein Drittel sogar vier oder mehr. Unter den Sorten

bleibt der klassische Filterkaffee unangefochten an der

Spitze. Auf den weiteren Plätzen folgen Cappuccino, Café

Crema, Milchkaffee, Latte Macchiato und Espresso. Bei den

Jüngeren bis 45 Jahre sind Cappuccino und Milchkaffee besonders

beliebt, während pflanzliche Milchalternativen zunehmend

an Bedeutung gewinnen. Auch die Bedeutung von

Foto: Atstock Productions – stock.adobe.com

Coffee To Go bleibt hoch. Vier von zehn Befragten kaufen regelmäßig

Kaffee unterwegs – am liebsten Cappuccino. Besonders

auffällig: In den östlichen Bundesländern greifen mit 73

Prozent mehr Menschen täglich zur Kaffeetasse als im Süden,

wo Bayern und Baden-Württemberg mit 64 Prozent den niedrigsten

Wert erreichen.

Karte schlägt Bargeld

Immer mehr Menschen in Deutschland bezahlen digital. Das

zeigt die aktuelle Allensbach-Studie 2025 im Auftrag der Initiative

Deutsche Zahlungssysteme e. V. Zum ersten Mal seit

Beginn der Erhebung im Jahr 2006 wurde Bargeld als wichtigstes

Zahlungsmittel abgelöst. 47 Prozent der Befragten gaben an,

zuletzt mit Karte bezahlt zu haben. Nur noch 41 Prozent nutzten

Bargeld. Besonders beliebt bleibt die Girocard, die mehr als die

Hälfte der Kartenbesitzer bevorzugt.

Foto: Robert Kneschke – stock.adobe.com

Auch das Bezahlen mit Smartphone oder Smartwatch nimmt deutlich

zu. Ein Viertel der Befragten hat bereits mobil bezahlt – doppelt so

viele wie noch vor drei Jahren. Unter 30-Jährige zahlen besonders

häufig mit dem Handy, fast genauso oft wie mit Karte. Für Händler

bedeutet dieser Trend, dass Kartenterminals und mobile Bezahlsysteme

inzwischen unverzichtbar sind. Wer Kunden und Kundinnen

ein schnelles und sicheres Bezahlen ermöglicht, steigert die Zufriedenheit

und fördert Spontankäufe. Zudem wächst der Wunsch nach

mehr Unabhängigkeit von internationalen Anbietern. Sechs von zehn

Befragten wünschen sich, auch künftig mit deutschen oder europäischen

Systemen wie Girocard oder Wero zahlen zu können.

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Bereit für neue Impulse? Die bevorstehenden Messen versprechen spannende Entdeckungen und zukunftsweisende Trends.

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10 Neues für Ihr Sortiment

Produktneuheiten

Blue Ocean: Sammelspaß mit KI-Motiven

Mit der neuen Kartenserie „Neuroblast Brainrot Party“ greift Blue

Ocean Entertainment ein aktuelles Internetphänomen auf. Die 160

Sammelkarten zeigen KI-generierte, teils skurrile Motive mit Fantasienamen.

Ergänzt wird die Kollektion durch 16 Scratch-&-Sniff-Karten,

die nach Nuss, Vanille oder Knoblauch duften, sowie 16 Hologrammkarten.

Die Booster mit fünf Karten kosten 1,00 Euro. Blue Ocean begleitet

die Reihe mit eigenen Social-Media-Kanälen und Beiträgen auf

TikTok, YouTube und Instagram.

fritz-kola bringt neue

mischmasch-Variante

Die Hamburger Marke fritz-kola erweitert ihr Sortiment um die

mischmasch super zero – eine zuckerfreie Version des bekannten

Cola-Mix-Getränks. Sie kombiniert intensive Cola-Noten mit

Orange, Mandarine und Zitrone und enthält 8 Prozent Fruchtanteil,

mehr als doppelt so viel wie viele andere Cola-Mixe. Erhältlich

ist das Getränk in der 0,33 l-Mehrwegflasche (UVP 1,29 Euro).

Rudi-Rentier-Design und die White-Riesenrolle im Pinguin-Design.

Alle Winter-Editionen eignen sich als kleines Geschenk und können

auf der Rückseite mit persönlichen Grüßen versehen werden.

Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 2,79 €.

OCB: Limited Edition mit

Streetart-Künstler Venya Son

OCB sorgt zur InterTabac 2025 für frischen Wind im Regal. Die

OCB Premium Long Slim und OCB Premium Long Slim + Tips erscheinen

in einer exklusiven Limited Edition, gestaltet vom ukrainischen

Streetart-Künstler Venya Son. Der Künstler lebt in

Barcelona und ist bekannt für seinen farbenfrohen, von Pop-Art

und Doodling inspirierten Stil. Seine Arbeiten verbinden moderne

Streetart mit verspielten, surrealen Elementen – ein Stil, der nun

auch die OCB-Produkte ziert. Der Preis bleibt unverändert: OCB

Premium Long Slim kostet 1,45 Euro pro Heftchen, OCB Premium

Long Slim + Tips 2,20 Euro. Mit dieser limitierten Edition bietet OCB

dem Handel ein besonderes Highlight und Sammlerprodukt. Sobald

vergriffen, ist die Edition nicht mehr erhältlich.

Foto: evgeeenius – stock.adobe.com

HandOfBlood bringt

eigene Cola in den Handel

Maximilian „HandOfBlood“ Knabe und seine Partner bringen mit

Knabe Kola eine neue Cola-Variante auf den Markt. Die 0,33-l-

Dose überzeugt mit einer intensiven Zitronennote, die den Geschmack

der klassischen Cola perfekt abrundet. Für alle, die

weniger Zucker wünschen, gibt es Knabe Kola auch in einer Zero-Variante.

Sie verzichtet auf Aspartam, während die klassische

Version 9,5 g Zucker pro 100 ml enthält. Beide Varianten bieten einen

Koffeingehalt von 12,1 mg pro 100 ml und liefern damit das gewohnte

Cola-Erlebnis. Das neue Getränk ist im Handel für 1,09 €

pro 0,33-l-Dose erhältlich.

SMARTIES Winter-Editionen:

Duo Color Wichtel, Rudi Rentier & Pinguin

SMARTIES erweitert das Winter-Sortiment um drei limitierte Riesenrollen.

Die „Duo Color Wichtel Edition“ enthält ausschließlich rote

und grüne Schokolinsen und folgt dem skandinavischen Wichtel-

Trend. Ergänzt wird das Sortiment durch die Classic-Riesenrolle im

VEEV: Neuer Geschmack im Herbst

Philip Morris erweitert das Portfolio seiner Mehrweg-E-Zigarette

VEEV ONE um eine neue Sorte. Seit Ende September ist VEEV Red

Berries im Handel erhältlich, ein aromatischer Mix aus Erdbeere,

Kirsche und blauer Himbeere. VEEV Red Berries ergänzt das bisherige

Sortiment aus zehn Frucht-, drei Mint- und zwei Tabakaromen.

Die Pods enthalten jeweils 2.000 Züge und sind zum Preis

von 10,90 Euro (2 Pods) erhältlich. Damit wächst das VEEV ONE

Portfolio auf insgesamt 17 Varianten.

Chupa Chups: Stranger Things Edition

sorgt für Aufmerksamkeit im Regal

Zum Start der Serie Stranger Things bringt Chupa Chups eine

limitierte „Stranger Things“-Kollektion auf den Markt. Die Sonderedition

erscheint pünktlich zur finalen Staffel der beliebten

Netflix-Serie. Die vier Verpackungsdesigns sind von der düsterspannenden

Welt der Serie inspiriert und bringen das „Upside

Down“ in die Süßwarenregale. In den Beuteln warten neun geheimnisvolle

Geschmacksrichtungen, die sich erst beim Probie-


Fotos: fritz-kola, Chupa Chups, Blue Ocean, Nestle, Knabe, BIC, VEEV , OCB

11

ren offenbaren. Jede Packung enthält außerdem einen QR-Code,

der zu einem digitalen Erlebnis führt. Mit der auffälligen Gestaltung

sorgt die Edition für starke Impulse am Point of Sale und

ergänzt das bestehende Sortiment von Chupa Chups um einen

aufmerksamkeitsstarken Hingucker.

Weihenstephaner Helles Alkoholfrei:

Voller Geschmack, kein Alkohol

Die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan erweitert ihr Sortiment

um das neue Weihenstephaner Helles Alkoholfrei. Dank

eines besonders schonenden Verfahrens bleibt der typische Geschmack

des bayerischen Hellen erhalten, während der Alkohol

nach der Reifung entzogen wird. Das Ergebnis ist ein aromatisches,

ausgewogenes und kalorienarmes Bier – ideal für alle, die

bewusst genießen möchten. Erhältlich in der 0,5-Liter-Euroflasche.

BIC sorgt für Farbe im Kassenbereich

Mit neuen Motivreihen bringt BIC frischen Wind ins Feuerzeugsortiment.

Ob bunte Origami-Tiere, süße Candy-Designs oder freche

Sprüche – die aktuellen Serien bieten für jeden Geschmack das

passende Design. Auch Liebesbotschaften, Tierkritzeleien und

Sternzeichen-Motive sind dabei. Besonders auffällig zeigen sich

die Dekore „Gradient“ und „Psychedelic“, die mit kräftigen Farbverläufen

und Mustern für Aufmerksamkeit sorgen. Die neuen Feuerzeuge

sind im Handel erhältlich, ideal für eine farbenfrohe Akzentsetzung

am Point of Sale.

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Fotos: Nickel

Zusatzgeschäft mit Zukunft:

Wie Nickel Lotto- und Kiosk händler

zu Umsatztreibern macht

Das Geschäft mit Tabak und Lotto ist für viele Kiosk- und

Lotto-Annahmestellen noch immer das Rückgrat des Tagesumsatzes.

Doch die Realität ist eindeutig: Die Margen

sind gering, der Wettbewerb hoch, und gerade im Bereich Tabak

zeichnet sich seit Jahren ein deutlicher Rückgang ab. Viele kleine

Händler kämpfen ums Überleben – das sogenannte „Kiosk sterben“

ist längst kein Schreckgespenst mehr, sondern vielerorts Realität.

Umso wichtiger ist es, neue Geschäftsfelder zu erschließen,

die einerseits zusätzlichen Umsatz bringen und andererseits

Stammkundschaft binden. Genau hier setzt Nickel an. Das Konto für

alle, das seit Ende 2023 auch in Deutschland über Lotto Shops

und Kioske eröffnet werden kann, bietet Händlern ein attraktives

Zusatzgeschäft, ohne hohe Investitionen oder komplizierte Integration.

Finanzdienstleistungen als Umsatztreiber

Nickel ist ein Zahlungsinstitut und kein klassisches Bankmodell.

Für eine Jahresgebühr von 25 Euro erhalten Kund:innen ein vollwertiges

Konto mit deutscher IBAN, eine Mastercard ® sowie eine

benutzerfreundliche App, die Echtzeit-Transaktionen ermöglicht.

Der Clou: Die Kontoeröffnung dauert nur wenige Minuten und erfolgt

direkt im Laden des Händlers. „Auch wenn Nickel erst seit

zwei Jahren in Deutschland aktiv ist, wirkt sich das Angebot von

Nickel schon jetzt positiv auf unser Geschäft aus”, sagt Ahmet

Koc, Betreiber von sechs Shops im Rhein-Main-Gebiet. Seit zwei

Jahren bieten seine Geschäfte die Finanzdienstleistungen von

Nickel an. Besonders wichtig sei für ihn, dass die Nickel-Kund:innen

nicht nur wegen des Kontos vorbeikommen: „Viele kaufen

zusätzlich Tabak, Lotto oder Getränke. Dadurch erschließen wir

ganz neue Kundengruppen.“

Mehr Frequenz, mehr Umsatz – mit wenig

Aufwand

Die größte Stärke von Nickel liegt in der Verknüpfung von digitaler

Innovation mit physischer Nähe. Während Banken ihre Filialnetze

ausdünnen, werden Kioske, Lotto-Annahmestellen und Spätis

zu Ankerpunkten im Alltag ihrer Kundschaft. Neben alltäglichen

Geschäften und Besorgungen, eröffnen immer mehr Menschen

dort ihr Konto, tätigen Ein- oder Auszahlungen, und zunehmend

auch internationale Geldtransfers.

Für Händler bedeutet das: mehr Kundenverkehr. „Nickel bringt

uns neue Gesichter in die Filiale, und viele von ihnen kommen

regelmäßig zurück“, berichtet Koc. „Wir haben deutlich gemerkt,

dass die Kundenbindung gestiegen ist.“ Der zusätzliche Aufwand?

Überschaubar. „Die Integration war super einfach“, sagt

Koc. „Man braucht eigentlich nur Internet. Unsere Vielzahl an Mitarbeitenden

in sechs Filialen konnten schnell geschult werden.

Die Betreuung der Nickel-Kund:innen ist kein großer Aufwand, das

meiste läuft über die App und das Online-System.“


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Vergleich zu klassischen Umsatzquellen

Für Händler stellt sich die Frage: Lohnt sich Nickel im Vergleich

zu den traditionellen Umsatztreibern? Lotto und Tabak sind klassische

Standbeine, aber die Entwicklung zeigt klar nach unten.

Nickel eröffnet hier neue Perspektiven.

„Wenn ich den Ertrag aus Lotto und Tabak mit Nickel vergleiche,

sehe ich Nickel inzwischen als zukunftsfähige Umsatzquelle“,

erklärt Koc. „Die Provisionen summieren sich, ohne dass wir zusätzliche

Kosten hätten.“ Tatsächlich entstehen den Händlern

keine Fixkosten, sie erhalten für Kontoeröffnungen und Transaktionen

Provision. So können auch kleinere Läden ohne Risiko von

Nickel profitieren. Ein Beispiel: Schon wenige Kontoeröffnungen

pro Woche und ein konstanter Strom an Transaktionen können

über Monate hinweg einen vierstelligen Zusatzertrag generieren,

und das zusätzlich zum klassischen Geschäft mit Tabak, Lotto

oder Zeitschriften.

Diversifizierung als Überlebensstrategie

Die Lage vieler Kioske und Lotto-Annahmestellen ist angespannt.

Sinkende Tabakumsätze und verändertes Freizeitverhalten machen

es schwer, allein mit den traditionellen Produkten zu bestehen.

„Genau deshalb brauchen wir neue Umsatzquellen“,

sagt Koc. Durch Nickel können Händler nicht nur ihr Portfolio diversifizieren,

sondern sich auch als moderne Dienstleister positionieren.

Finanzdienstleistungen sind ein Bereich, der Vertrauen

schafft und die Relevanz des Shops im Alltag der Kund:innen

erhöht. Koc bestätigt: „Es ist positiv für mein Geschäft, für die

Zukunft und für die Umsätze. Ich empfehle auch anderen Betreibern,

Nickel-Partner zu werden.“

Neue Kundengruppen, neue Chancen

Ein weiterer Aspekt ist die Erschließung neuer Zielgruppen. Viele

Nickel-Kund:innen haben einen internationalen Hintergrund. Für

sie ist die Möglichkeit, Bargeld einzuzahlen, abzuheben oder unkompliziert

Geld ins Ausland zu überweisen, ein wichtiger Grund,

den Laden regelmäßig aufzusuchen.

„Wir gewinnen durch Nickel definitiv neue Kund:innen – und insgesamt

steigt die Anzahl der Menschen, die unseren Laden nutzen“,

so Koc. Hinzu kommt: Nickel ist nicht nur für Menschen mit eingeschränktem

Bankenzugang interessant. Das Konto ist für alle da

– unabhängig von Einkommen, Herkunft oder digitaler Affinität.

Damit spricht es ein breites Publikum an: vom Studierenden über

die junge Familie bis hin zu Menschen, die Kosten bei klassischen

Banken sparen wollen.

Einfaches System, starke

Perspektive

Die Erfolgsgeschichte von Nickel in Frankreich,

Spanien, Portugal oder Belgien lebt vor, wie

groß das Potenzial ist. Europaweit wurden

vier Millionen Konten eröffnet, weil Händler

als Partner den Zugang so niedrigschwellig

machen. In Deutschland ist Nickel mit aktuell

über 400 Verkaufsstellen präsent– und wächst

kontinuierlich. Für Händler wie Ahmet Koc ist

die Bewertung eindeutig: „Nickel ist kein Niceto-have,

sondern ein echtes Zusatzgeschäft

mit Zukunft.“

Um mehr über Nickel zu erfahren, besuchen Sie

iloprofit.de/nickel/

Mitarbeiter der Lotto-Annahmestelle von Ahmet Koc,

Waldstraße. 10, 65451 Kelsterbach

Foto: Ahmed Koc

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Mensch und Arbeit

Foto: karepa – stock.adobe.com

Mit Aktionstagen gezielt

Umsatz machen

Was haben der Valentinstag, Halloween und die Fußball-Weltmeisterschaft

gemeinsam? Sie alle lösen bei Kunden bestimmte Emotionen

aus – und genau das macht sie zu perfekten Umsatzchancen für den

stationären Handel. Es ergibt also durchaus Sinn, den Blick auf den

Kalender zu richten. Denn während Online-Händler und große Ketten

jeden Anlass nutzen, um ihre Umsätze anzukurbeln, verschenken

viele Annahmestellen immer noch wertvolles Potenzial. Dabei lassen

sich mit der richtigen Vorbereitung und ein paar gezielten Handgriffen

an solchen Tagen deutlich mehr Kunden ins Geschäft holen und

der Durchschnittsbon spürbar steigern. Der Aufwand hält sich in

Grenzen, die Wirkung aber ist oft überraschend groß.

Warum sich der Aufwand lohnt

Aktionstage haben einen entscheidenden Vorteil: Die Menschen sind

bereits in Kauflaune. Sie suchen aktiv nach passenden Produkten,

sind offener für Impulskäufe und geben bereitwilliger Geld aus. An

Halloween wollen Eltern Last-Minute-Süßigkeiten besorgen, vor dem

WM-Finale brauchen Fußballfans noch Bier und Knabbereien, und

am Black Friday sind viele auf der Suche nach Schnäppchen. Diese

erhöhte Kaufbereitschaft können Annahmestellenbetreiber nutzen,

ohne dass sie Ihre Kunden erst mühsam überzeugen müssen.

Die wichtigsten Termine im Jahr

Lage, Kundschaft und Sortiment entscheiden darüber, welche Anlässe

sich wirklich lohnen. Trotzdem gibt es einige Termine, die fast

überall funktionieren. Karneval und Fasching bringen vor allem in

den Hochburgen gute Umsätze mit Getränken, Wegzehrung für

Umzüge und kleineren Artikeln für Kostüme. Ostern ist eine sichere

Bank für Süßwaren, Schokolade und kleine Geschenkartikel. Die

warme Jahreszeit mit Grillevents und Public Viewing bei Sportveranstaltungen

sorgt für Spitzenwerte bei Getränken und Snacks.

Halloween gewinnt auch hierzulande zunehmend an Bedeutung.

Eltern kaufen in letzter Minute Süßigkeiten für die Trick-or-Treat-

Kinder, Jugendliche decken sich für Partys ein. Der Black Friday

Ende November ist mittlerweile fest im Bewusstsein verankert.

Auch wenn keine großen Rabattaktionen gefahren werden können,

erwarten Kunden an diesem Tag Angebote.

Sportgroßereignisse wie Fußball-Weltmeisterschaften, Europameisterschaften

oder olympische Spiele sind gesondert zu betrachten.

Sie dauern meist mehrere Wochen und erzeugen eine durchgehend

erhöhte Nachfrage nach Bier, Softdrinks, Chips, Nüssen und allem,

was zur Fernsehabend-Grundausstattung gehört. Besonders an

Spieltagen mit deutscher Beteiligung oder bei K.o.-Spielen lohnt es

sich, die Öffnungszeiten anzupassen und gut bevorratet zu sein.

Aktionstage 2026

Januar:

Neujahr, Heilige Drei Könige

Februar:

Valentinstag, Fasching, Ramadan-Beginn

März:

Weltfrauentag, Ramadan-Ende (Eid)

April:

Ostern

Mai:

Muttertag, Vatertag, Pfingsten

Juni/Juli: Fußball-WM (11.06.–19.07.2026)

September: Oktoberfest/Wiesn

Oktober:

Tag der Einheit, Halloween

November: Black Friday, Cyber Monday

Dezember: 1. Advent, Nikolaus, Weihnachten,

Silvester


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So lassen sich Aktionstage

erfolgreich umsetzen

Grundlage ist die rechtzeitige Planung. Mindestens vier bis sechs

Wochen vorher sollten Annahmestellenbetreiber sich Gedanken

über ihr Sortiment machen. Welche Produkte passen zum Anlass?

Bei Halloween sind das Süßigkeiten in Großpackungen,

gruselig verpackte Schokolade, aber auch Kerzen, Teelichter

für Kürbisse und vielleicht ein paar einfache Deko-Artikel. Zur

WM werden ausreichend Bier, Biermixgetränke, Chips, Erdnüsse,

Salzstangen und idealerweise auch ein paar Fanartikel wie kleine

Flaggen oder Schminkstifte in Schwarz-Rot-Gold benötigt.

Auch die Öffnungszeiten können eine Rolle spielen. Wenn am

Samstagabend das WM-Finale läuft, lohnt es sich vielleicht, eine

Stunde länger aufzuhaben, damit Kurzentschlossene noch einkaufen

können. Oder Sie öffnen am Rosenmontag früher, weil die

Karnevalisten schon morgens unterwegs sind. Solche Anpassungen

können an einzelnen Tagen für deutlich mehr Umsatz sorgen.

Die Macht der Kombination nutzen

Aktionstage sind ideale Gelegenheiten für Cross-Selling. Wer Bier

kauft, braucht oft auch Chips. Wer eine Zeitung holt, nimmt vielleicht

noch einen Schokoriegel mit, wenn dieser reduziert ist. Zur

WM lässt sich eine kleine „Fußballabend-Box“ anbieten: zwei Sixpacks

Bier, zwei Tüten Chips und eine Packung Nüsse zum Paketpreis

oder ein „WM-Bundle“ mit Fanartikel, Getränk und Rubbellos.

Das spart dem Kunden Zeit und Denkarbeit und erhöht

den Umsatz. Auch am Black Friday können Shops mit Bündelangeboten

arbeiten:

drei Schokoriegel zum

Preis von zweien, Getränke

im Sechserpack günstiger

oder ein kleines Zeitschriften-Abo

mit Rabatt. Ein attraktives

Kombi-Angebot ist z. B. ein „Vatertagspaket“

mit Bierdose, Grillanzünder und Feuerzeug.

Es empfiehlt sich, auch die Lottoannahme einzubinden. Vor

großen Feiertagen wie Weihnachten oder Silvester steigt die

Nachfrage nach Lottoscheinen ohnehin. Annahmestellenbetreiber

sollten aktiv darauf hinweisen, dass es Sonderziehungen

gibt, und einen Hinweis direkt an der Kasse platzieren.

Viele Kunden spielen spontan mit, wenn sie daran erinnert

werden. Der Lottoschein lässt sich auch mit einem kleinen

Goodie kombinieren: „Zu jedem Tippschein heute ein Glückskeks

gratis“ – solche Kleinigkeiten kosten wenig, bleiben beim

Kunden aber im Gedächtnis.

Aktionen sichtbar machen –

mit einfachen Mitteln

Ein gut lesbares Plakat im Schaufenster, ein Aufsteller auf dem

Gehweg vor dem Laden oder eine Kreidetafel mit dem Tagesangebot

reichen oft aus, um auf eine Aktion aufmerksam zu

machen. Wichtig ist, dass die Botschaft klar ist: „Heute: Alle

Kaltgetränke 20 Cent günstiger“ oder „Halloween-Special: Familienpackungen

Süßigkeiten ab 3,99 Euro“. Wer im Vorbeigehen

sieht, was es gibt, kommt eher herein.

Foto: Artenauta – stock.adobe.com

Foto: drubig-photo – stock.adobe.com


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Auch die Macht der persönlichen Ansprache an der Kasse sollte

nicht unterschätzt werden. „Am Wochenende haben wir übrigens

eine kleine Black-Friday-Aktion, falls Sie noch vorbeikommen.“

Mundpropaganda funktioniert gerade im Kioskgeschäft

hervorragend, weil die Beziehung zu den Kunden persönlicher ist

als im Supermarkt.

Stolperfallen vermeiden

Der häufigste Fehler ist mangelnde Vorbereitung. Wer zwei Tage vor

Halloween feststellt, dass die Süßigkeiten ausgehen, hat ein Problem.

Großhändler sind dann oft schon ausverkauft oder können nicht

mehr rechtzeitig liefern. Um das zu vermeiden, empfiehlt es sich, einen

Jahreskalender anzulegen, in dem alle relevanten Termine markiert

sind und mit festen Vorlaufzeiten zu arbeiten. Sechs Wochen

vorher planen, vier Wochen vorher bestellen, zwei Wochen vorher

dekorieren und bewerben – das ist ein Rhythmus, der funktioniert.

Checkliste: So planen Sie Ihre

Aktionstage clever

• Jahreskalender anlegen mit allen relevanten Terminen

• Zielgruppen pro Aktionstag definieren

• Passende Artikel aus dem Sortiment auswählen oder

frühzeitig ordern

• Werbemittel organisieren

(z. B. Plakate, Tischaufsteller, Deko)

• Sichtplatz im Geschäft festlegen

(Thementisch, Schaufenster, Kasse)

• Mitarbeiter informieren, Ideen sammeln

• Aktionen im Laden ankündigen

(z. B. „nur für kurze Zeit“)

• Kund:innen gezielt ansprechen –

persönlich oder via Aushang

• Nach der Aktion: Was lief gut?

Was kann verbessert werden?

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Politik und Gesellschaft 19

„Hermes bringt neue Kunden –

und zusätzliche Umsätze“

Interview mit Margot Schuller, Inhaberin

von „Margot’s Lädle“ in Stuttgart,

über ihren erfolgreichen Einstieg als

Hermes-Paketshop

: Frau Schuller, stellen Sie uns Ihr Geschäft bitte kurz vor.

Margot Schuller: Mein Laden ist eine Mischung aus Lotto-Annahmestelle,

Zeitschriften- und Tabakverkauf, ergänzt um hochwertige Geschenkartikel,

saisonale Süßwaren und Paketdienstleistungen. Ich

habe das Geschäft vor fast sechs Jahren von meiner Schwiegermutter

übernommen und seither modernisiert und erweitert. Wir liegen

in einem kleinen Einkaufszentrum in Stuttgart-Neugereut – keine

Top-Lage, aber mit treuer Stammkundschaft quer durch alle Bevölkerungsgruppen.

: Seit wann sind Sie Hermes-Partnerin – und warum?

Margot Schuller: Ich habe immer wieder von Kunden gehört: „Wäre

doch praktisch, wenn Sie auch Hermes hätten – Sie sind ja eh immer

da.“ Mein Mann hatte Hermes schon länger in seinem Geschäft in

Hessen, also wusste ich: Das funktioniert. Als ich dann eine Anzeige

im ilo profit-Magazin sah, habe ich mich spontan beworben. Das Interesse

war da – und es hat direkt geklappt.

: Wie verlief der Start?

Margot Schuller: Sehr unkompliziert. Ein Hermes-Mitarbeiter kam vorbei,

prüfte unsere Räumlichkeiten und Abläufe, alles passte. Schulung,

Geräte, Eröffnung – alles lief reibungslos. Auch mein Team wurde

gut eingebunden. Der Platz ist zwar knapp, aber wir haben ihn

gut strukturiert. Schon nach kurzer Zeit lief das Geschäft deutlich an.

: Welche Entwicklung haben Sie seither beobachtet?

Margot Schuller: Die Resonanz ist durchweg positiv. Immer mehr

Kunden lassen ihre Pakete direkt zu uns liefern – nicht nur, wenn sie

zu Hause nicht erreichbar sind, sondern ganz gezielt. Unsere konstanten

Öffnungszeiten und die freundliche Atmosphäre sprechen

sich herum. Viele kommen jetzt regelmäßig und entdecken beim

Abholen auch unser Sortiment. Das generiert Zusatzumsatz – und

macht uns sichtbarer im Stadtteil.

Foto: Margot Schuller


20

: Was braucht es, um

als Hermes-Shop erfolgreich

zu sein?

Margot Schuller: Aktives

Mitdenken. Ich

spreche Kunden gezielt

an: „Lassen Sie

sich Ihr Paket doch

gleich zu uns schicken.“

Viele wissen gar

nicht, dass das möglich

ist – oder sie übersehen

den Paketshop-Hinweis im

Vorbeigehen. Außenwerbung

hilft, aber noch mehr bewirkt persönlicher

Kontakt. Wer ein Gespür für seine Kundschaft

hat und sich auch mal ein paar Namen merkt, gewinnt

Vertrauen – und Kundenbindung.

Foto: Hermes

: Wie unterstützt Hermes Sie dabei konkret?

Margot Schuller: Der Support ist hervorragend.

Die Hotline ist erreichbar und hilfsbereit, technische

Probleme werden schnell gelöst. Auch

bei neuen Regelungen – etwa zur Identifikation

– werden wir gut informiert. Hermes denkt

mit und hört zu. Das ist im Alltag sehr viel wert.

: Welchen Mehrwert bringt die Dienstleistung

für Ihr Geschäft?

Margot Schuller: Mehr Laufkundschaft, mehr Umsatz,

mehr Bekanntheit. Es kommen Kunden, die nur Pakete

abholen – und dann doch noch einen Tee, eine Karte oder

ein paar Pralinen mitnehmen. Der Service steigert nicht nur die

Frequenz, sondern auch das Image. Ich bin überzeugt: Der Paketshop

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Die letzte Meile gehört Ihnen

Foto: Hermes

Wie sich stationäre Annahmestellen in der

veränderten KEP-Landschaft positionieren können

Der deutsche Paketmarkt entwickelt sich weiter – und mit ihm

die Anforderungen an die Zustellinfrastruktur. Während das Sendungsvolumen

steigt und die Logistikkosten auf der letzten Meile

zunehmen, suchen Paketdienste nach effizienten Alternativen

zur klassischen Haustürzustellung. In diesem Kontext gewinnen

stationäre Abholpunkte zunehmend an strategischer Bedeutung

– eine Entwicklung, die insbesondere die Rolle der Lotto-Annahmestellen

stärkt.

Marktzahlen: Moderates,

aber stabiles Wachstum

Die Zahlen des Bundesverbands Paket- und Expresslogistik

(BPEX) für 2024 dokumentieren ein solides Wachstum: Das Sendungsvolumen

stieg um 2,8 Prozent auf 4,29 Milliarden Pakete,

der Branchenumsatz um 4,1 Prozent auf 27,6 Milliarden Euro. Bis

2030 prognostizieren Branchenexperten ein durchschnittliches

jährliches Wachstum von 3,2 Prozent, was zu einem Gesamtvolumen

von rund 5,2 Milliarden Sendungen führen würde.

Die Wachstumsdynamik verteilt sich allerdings ungleich: Während

B2C-Sendungen an Privatkunden 2024 um 5,5 Prozent zulegten

und mittlerweile 60 Prozent aller KEP-Sendungen ausmachen,

verzeichnete das B2B-Geschäft zwischen Unternehmen

einen Rückgang von bis zu 4,5 Prozent – ein direkter Reflex der

schwachen Binnenkonjunktur. Die Privatkunden bleiben der zentrale

Wachstumstreiber, angetrieben durch den Onlinehandel und

zunehmend auch durch den Second-Hand-Markt.

Getragen wird diese Entwicklung vor allem von den großen E-

Commerce-Playern: Amazon dominiert in Deutschland mit einem

Netto-E-Commerce-Umsatz von 15 Milliarden Euro, gefolgt von

Otto (4,4 Milliarden Euro) und Zalando (2,6 Milliarden Euro). Dazu

kommen dynamische Aufsteiger wie der Lebensmittelhändler

Rewe oder internationale Anbieter wie Shein und Temu, die mit

aggressiven Wachstumsraten neue Impulse setzen. Diese Konzentration

auf wenige große Plattformen bei gleichzeitiger Diversifizierung

der Produktsegmente sorgt für einen kontinuierlichen

Anstieg des Paketaufkommens.

Die „letzte Meile“ als Kostenfaktor

Der finale Zustellabschnitt vom lokalen Depot zum Empfänger

gilt in der Branche als kostspieligster und fehleranfälligster Teil

der Lieferkette. Gescheiterte Zustellversuche, ineffiziente Einzelfahrten

und der hohe Zeitaufwand in Wohngebieten belasten die

Margen der Logistikdienstleister erheblich. Gleichzeitig steigt der

Druck durch Nachhaltigkeitsziele und städtische Verkehrskonzepte.

Als Reaktion verlagern die großen Anbieter systematisch Sendungen

an zentrale Abholpunkte. DHL, mit knapp 48 Prozent Marktanteil

der dominierende Player, Hermes mit seinem Netzwerk von

über 16.000 Paketshops oder DPD – sie alle bauen ihre Out-of-

Home-Infrastruktur aus. Die betriebswirtschaftliche Rechnung ist

klar: Eine Sammelanlieferung von 20 Paketen an einen Paketshop

ist deutlich effizienter als 20 einzelne Hauszustellungen.

Branchenstudien gehen davon aus, dass durch zentrale Abholpunkte

die CO 2 -Emissionen auf der letzten Meile um 15 bis 20

Prozent reduziert werden können. Experten rechnen damit, dass

der Anteil der Out-of-Home-Zustellungen in urbanen Regionen bis

2030 auf 25 bis 30 Prozent steigen könnte – ein erheblicher Anteil,

der die Bedeutung dezentraler Abholstandorte unterstreicht.


22

Foto: Hermes

Parallel zur Neustrukturierung der Zustellwege gewinnt das Thema

Verpackungsmüll an Bedeutung. Mit steigendem Paketvolumen

wächst auch die Menge an Einwegkartons – ein Problem,

das zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit und der Regulierer

rückt.

Lotto-Annahmestellen als Teil

der Logistikinfrastruktur

Die systematische Verlagerung auf Out-of-Home-Lösungen

macht Lotto-Annahmestellen zu noch wichtigeren Partnern in

der veränderten Zustelllandschaft. Ihre Standorte – oft zentral

gelegen, mit langen Öffnungszeiten und etablierter Kundenfrequenz

– erfüllen zentrale Anforderungen der Logistiker. Besonders

in kleinstädtischen und ländlichen Regionen, wo die Dichte

anderer Einzelhandelsstandorte abnimmt, können sie wichtige

Versorgungsfunktionen übernehmen.

Die Kooperation bietet Annahmestellen zusätzliche Kundenfrequenz

und kann das bestehende Portfolio sinnvoll erweitern.

Gleichzeitig steigt durch die Out-of-Home-Strategie der Paketdienste

die Bedeutung solcher lokalen Anlaufstellen innerhalb der

Logistikkette – sowohl für die Dienstleister als auch für die Endkunden,

die eine flexible Abholung schätzen.

Partnerschaften:

Von Exklusivität bis Flexibilität

Bei der Auswahl eines Logistikpartners unterscheiden sich die Anbieter

in ihren Anforderungen. Die meisten großen Dienstleister wie

DHL, Hermes und DPD setzen auf Exklusivpartnerschaften, die eine

Alleinbindung voraussetzen. Anders gestalten es GLS und UPS:

Sie ermöglichen parallele Kooperationen mit dem anderen Paketdienst.

Diese Flexibilität kann für Betreiber interessant sein, um sich

in einem wettbewerbsintensiven Umfeld zu differenzieren – insbesondere

wenn bereits mehrere Paketstationen in der Umgebung

existieren. Durch die Möglichkeit verschiedener Dienste können

Annahmestellen eine weitere Lücke innerhalb der Kette schließen.

Mehrwegsysteme als Zusatzchance

Hier eröffnen sich für Annahmestellen zusätzliche Servicefelder:

Mehrwegverpackungssysteme mit Pfandmodellen bieten nicht

nur ökologische Vorteile, sondern auch eine weitere Möglichkeit

zur Kundenbindung. Der neue ilo profit Partner MultiLoop etwa

pilotiert in mehreren deutschen Städten ein System, bei dem

stabile Mehrwegboxen Einwegkartons ersetzen und nach Gebrauch

an Rückgabestellen – darunter Einzelhandelsgeschäfte

– zurückgegeben werden. Für Annahmestellen kann die Integration

solcher Rückgabesysteme einen Mehrwert darstellen: Sie

positionieren sich als nachhaltige Anlaufstelle und profitieren

von zusätzlichen Kundenkontakten. Die praktische Abwicklung

ist dabei unkompliziert und lässt sich in die bestehenden Prozesse

integrieren.

Strategische Positionierung

im wachsenden Markt

Lotto-Annahmestellen haben durch die Out-of-Home-Strategien

der Logistikbranche die Möglichkeit, sich als wichtiges Standbein

in der lokalen Versorgungsinfrastruktur zu festigen. Der

Trend ist klar: Dezentrale Abholpunkte gewinnen an Bedeutung,

und die Nachfrage wird in den kommenden Jahren weiter steigen.

Die konkrete Ausgestaltung sollte dabei an die individuellen Geschäftsgegebenheiten

angepasst sein: Standortlage, verfügbare

Lagerfläche, Personalkapazitäten und das lokale Sendungsaufkommen

bestimmen, welches Partnermodell am besten passt.

Die Provisionsstrukturen variieren zwischen den Anbietern, und

es lohnt sich, verschiedene Optionen zu prüfen.

Für stationäre Betriebe, die ohnehin regelmäßig geöffnet haben

und über geeignete Räumlichkeiten verfügen, bietet die Integration

von Paketservices eine sinnvolle Erweiterung des Leistungsspektrums.

Zentrale Fakten im Überblick

• Sendungsvolumen 2024: 4,29 Milliarden Pakete (+2,8 %)

• Prognose 2030: ca. 5,2 Milliarden Sendungen

(Wachstum 3,2 % p.a.)

• B2C-Anteil: 60 % aller Sendungen, Wachstum 5,5 %

(2024)

• Top-Onlineshops: Amazon (15 Mrd. €),

Otto (4,4 Mrd. €), Zalando (2,6 Mrd. €)

• Out-of-Home-Prognose: 25-30 % Anteil

in urbanen Regionen bis 2030

• CO 2 -Reduktion: 15-20 % auf der letzten Meile

durch zentrale Abholpunkte


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Sortimente

Fotos: Waldemar Behn

Ready to drink:

Wie Annahmestellen das Maximum

aus Dosen & Minis herausholen

RTD ist der Umsatz-Turbo im Kiosk. Handliche Dosen, Minis und

leichte Aperitif-Drinks treffen heute den Zeitgeist: spontan,

unkompliziert, „to go“. Wie ihre aktuellen Bestseller aussehen,

was bei der Platzierung wichtig ist und welche Flavours

gerade gewinnen, haben uns Hersteller verraten.

„RTD ist aktuell die am stärksten wachsende Spirituosenkategorie“,

beobachtet auch die Semper idem Underberg AG mit Blick

auf ihre Marke PITÚ: Zu den angesagtesten Varianten gehören

laut Hersteller die Sorten Premium Caipirinha, Passionfruit, Strawberry

und die PITÚ Caipirinha 0.0 %. Als bevorzugtes Gebinde

hätten sich 0,33-Liter-Dosen etabliert, so das Unternehmen.

Flavours und Formate: Was die

Kunden wollen

„Produkte in handlichen Gebinden sind stark

gefragt, allen voran Dosen und Kleinflaschen.

Ready-to-drink ist hier der Treiber“, sagt Cornelia

Fetzer von der Peter Mertes KG. „Besonders beliebt

sind unsere Produkte City Secco und City

Rosato sowie Bree Secco Chardonnay und Bree

Wild Berry Spritz. Von Januar bis September

2025 haben wir bei unseren Dosen ein Absatzplus

von 33 Prozent verzeichnet.“

Saisonkalender & Planung

• Karneval (Peak für Minis/Liköre) – frühzeitig Displays,

Kassen-Kühlung & Zusatzbestände planen.

• Sommer/Festivals/WM – Kühlkapazität erhöhen,

Mix-Bags/3er-Packs.

• Ganzjahresgeschäft – Dosen liefern verlässlichen

Durchlauf.

Foto: Peter Mertes

Philipp Fellmann, Geschäftsführer der Waldemar

Behn GmbH, bestätigt die Zugkraft kleiner Formate:

Der Partyklassiker Kleiner Feigling in 0,02 l sei

besonders angesagt und auch die 0,1-Liter-Flaschen

Kleiner Feigling Das Original und Coco Biscuit

seien dank ihrer handlichen Größe gefragt

im Kiosk-Markt. „In Küsten- und Urlaubsregionen

rundet Küstennebel in 0,1-Liter-Flaschen unser

Portfolio ab. Dieser Regionalklassiker wird besonders

von Verbraucherinnen und Verbrauchern

gekauft, die in der Freizeit oder im Urlaub auf der

Suche nach authentischem Genuss oder einem

Mitbringsel sind“, so der Unternehmer. Eine immer

größere Rolle spielen laut Fellmann Design und Wiedererkennung:

„Produkte mit einer klaren Markenidentität, einem hohen

Spaßfaktor oder sogar Kultstatus haben eine hohe Impulskraft

und kommen an. Ein Rückblick auf die letzten ein bis zwei Jahre

zeigt, dass das Interesse an neuen Sorten und Abwechslung in

Kiosken und Tankstellen weiterhin groß ist.“

Das Hamburger Start-up Kornfetti sieht Minis als Impuls produkt

mit Sekunden-Entscheidung: „Sobald der Blickkontakt da ist,

wird ein Produkt gerne gekauft. Miniaturen erleben gerade ein

echtes Comeback! Nicht mehr nur als ‚Kurzer‘, sondern als Teil

eines gemeinsamen Moments“, so der Spirituosen-Experte.


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„Flavour-Experimente wie Himbeere, Limette oder Maracuja-

Vanille sprechen gerade die junge Zielgruppe stark an. Unsere

Kornfetti Himmi Minis (16 x 0,02 l) sind seit dem Start unsere Bestseller

in Kiosken. Ganz neu haben wir außerdem die Spliti Minis

(16 x 0,02 l) mit Maracuja und Vanille im Programm.“

Vanessa Lehmann von Henkell Freixenet sieht im Gesamtmarkt

für alkoholische Getränke beerige und fruchtige Geschmacksnoten

auf dem Vormarsch. Dabei erfreue sich Gorbatschow

Maracuja im Vertriebskanal Tankstelle großer Beliebtheit. „Im

Marken ranking liegt Gorbatschow an zweiter Stelle.“

Zielgruppen und Saisonhighlights

Semper idem Underberg beschreibt die Hauptzielgruppe als junge

Erwachsene und urban orientierte Konsumenten, die Wert auf

Spontaneität legen und auf Produkte, die sie unterwegs und

ohne Mixstress genießen können. Laut Cornelia Fetzer von Peter

Mertes läuft Dose, anders als viele Saisonartikel, das ganze Jahr

verlässlich und sei eine solide Basis mit Potenzial. Peaks gibt’s

dennoch: „Karneval ist der größte Peak – da gehen unsere Minis

richtig durch die Decke“, heißt es aus dem Hause Kornfetti. „Auch

die Sommer- und Festivalzeit ist Kornfetti-Zeit“.

„Silvester ist für uns ein saisonaler Peak im Conveniencegeschäft“,

so Vanessa Lehmann. „Gerade in den letzten Tagen des

Jahres steigt die Nachfrage nach hochwertigen, impulsstarken

Produkten wie unseren Ready-to-Drink-Formaten an. Konsumenten

greifen gezielt zu bekannten Marken wie Gorbatschow oder

Mangaroca Batida, um spontane Treffen, den Jahreswechsel

oder den Weg zur Party stilvoll zu begleiten.“

Aperitif-Momente beleben zusätzlich: „Unser Andalö Spritz RTD

0,2 l steht für unkomplizierten Genuss zum Sonnenuntergang,

Events und After-Work, mit nur 5,3 Prozent vol. Alkohol, feinperliger

Kohlensäure und einem einzigartigen Sanddorngeschmack“,

so Philipp Fellmann. Kleiner Feigling – Die Dose“ greift denselben

trendig, fruchtig, ready-to-drink-Zeitgeist auf, als prickelnder

Vodka-Mix mit 10 Prozent vol. in der 250-ml-Dose.

Foto: Semper idem Underberg

Foto: Henkell Freixenet

Foto: Kornfetti

Foto: Peter Mertes

Foto: Waldemar Behn


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Kühl und an der Kasse: Platzierung,

die verkauft

„Da die Verweildauer im Vergleich zum klassischen Lebensmitteleinzelhandel

deutlich kürzer ist, kommt der Platzierung in diesem

Umfeld eine besonders wichtige Rolle zu“, betont Vanessa Lehmann

von Henkell Freixenet. „Gondelkopf erhöht die Sichtbarkeit

und bringt klare Vorteile“, betont Cornelia Fetzer. „Kleine, auffällige

Displays am Tresen funktionieren extrem gut. Genauso

wie gekühlte Platzierung direkt an der Kasse“,

beobachtet Kornfetti. Semper idem Underberg

bestätigt das: „Gerade RTD-Produkte in Dosen

profitieren stark von Kühlplatzierungen

und impulsstarken Zonen im unmittelbaren

Sichtfeld der Konsumenten.“

Die wichtigsten Learnings

1. RTD & Minis sind Impuls-Booster und

liefern im Kiosk schnelle Drehzahlen.

2. Kühl + Kasse + Gondelkopf schlägt Regal –

Sichtbarkeit entscheidet in Sekunden.

3. Trendflavours listen und Klassiker halten.

4. No/Low und Low-Alcohol sind wichtige

Ergänzungen im Sortiment.

5. Saison nutzen: Karneval (Minis/Liköre),

Sommer/Festivals (Dosen/Aperitif).

6. Bundles/Trial anstoßen – zwei für eins,

Mix-Bags, 3er-Packs.

Foto: Waldemar Behn

„Wir arbeiten außerdem gern mit Bundle-

Angeboten, zum Beispiel zwei für eins,

und kleinen POS-Aktionen, die Spaß

machen. Wichtig ist, dass das Produkt

gesehen wird! Je bunter und frecher

die Präsentation über Aufsteller, Poster

oder Screens, desto besser läuft’s“, betont Kornfetti. Philipp Fellmann

von Waldemar Behn empfiehlt, die 20er- oder 30er-Einheiten

seiner 0,02-Liter-Flaschen Kleiner Feigling als bunten Aufbau

direkt am Verkaufstresen zu platzieren. Mit den verschiedenen

Flavours und dem auffälligen Packaging, inklusive einsetzbarer

oberer Lasche, sei dies besonders aufmerksamkeitsstark.

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29

Vom legalen Kautabak bis zum verbotenen

Nikotinbeutel wächst der Markt für

orale Nikotinprodukte rasant, doch in

Deutschland fehlt eine klare Regulierung.

Annahmestellen stehen vor der Frage,

was sie verkaufen dürfen und was nicht.

Nikotinprodukte im Wandel:

Was Annahme stellen jetzt

wissen müssen

Gianluca Babuschkin von

Next Tröber Europe präsentierte

auf der InterTabac

„Vika of Sweden“ Premium-

Kautabak in drei Sorten

Frozen Ice, Ice Cool und Mojito

für den deutschen Markt.

Foto: PRvHH

Auf der InterTabac in Dortmund war es eines der beherrschenden

Themen: Orale Nikotinprodukte – insbesondere

Nikotinbeutel – rücken immer stärker ins Interesse der

Branche. Die kleinen Beutel, die diskret unter der Oberlippe getragen

werden, gelten als Alternative zur Zigarette. Kein Rauch, kein

Dampf, keine Geruchsbelästigung. Wer sich in Deutschland mit

dem Thema beschäftigt, stößt schnell auf ein Dickicht aus rechtlichen

Hürden, unklaren Produktdefinitionen und widersprüchlichen

Aussagen. Für Betreiberinnen und Betreiber von Lotto-Annahmestellen

bedeutet das vor allem Unsicherheit. Gleichzeitig steigt die

Nachfrage bei Konsumenten wie auch im Handel.

Der Markt für orale Nikotinprodukte ist einer der dynamischsten im

Segment der sogenannten „Next Generation Products“. In vielen

europäischen Ländern sind Nikotinbeutel längst legal erhältlich,

etwa in Dänemark, Polen oder Österreich. Die Nach frage

wächst, die Auswahl steigt, neue Marken und Aromen

drängen auf den Markt. In Deutschland

hingegen bleibt der Rechts rahmen unklar.

Obwohl tabakfreie Nikotinbeutel hierzulande

offiziell als „nicht verkehrsfähige

Lebens mittel“ gelten, sind sie de facto

fast überall erhältlich: über Online-Shops

im Ausland, über Zwischenhändler, über

den Schwarzmarkt. Die Realität ist längst

weiter als die Regulierung. Und das schafft

ein Problem, das alle Seiten betrifft – Hersteller,

Behörden, Konsumenten und nicht zuletzt

auch den legalen stationären Handel.

Zwischen Nachfrageboom und Rechtsunsicherheit

Wer Produkte verkauft, die in Deutschland nicht zugelassen

sind, handelt nicht in einer Grauzone, sondern eindeutig außerhalb

des Rechts. Für Annahmestellen stellt sich damit konkret die

Frage: Welche Produkte darf ich legal anbieten und welche nicht?

Ein Blick auf die Kategorien schafft Klarheit. Der Verkauf von

Snus, also feuchtem, pasteurisiertem Tabak, wie er in Schweden

weit verbreitet ist, ist in Deutschland verboten. Er fällt unter das

EU-weite Verkaufsverbot für Tabak zum oralen Gebrauch, das

auch im deutschen Tabakerzeugnisgesetz verankert ist. Der Besitz

von Snus ist zwar nicht strafbar, der Verkauf aber sehr wohl.

Ähnlich klar ist die Lage bei tabakfreien Nikotinbeuteln, den sogenannten

„All-White Pouches“. Diese enthalten pflanzliche Trägerstoffe,

meist Zellulose, versetzt mit Aromen und reinem

Nikotin. Sie enthalten keinen Tabak und werden

von den Aufsichtsbehörden als Lebensmittel

eingestuft. Da Nikotin in der EU jedoch nicht

als Lebensmittelzutat zugelassen ist und

die Beutel in vielen Fällen hohe Nikotingehalte

aufweisen, gelten sie in Deutschland

als gesundheitsschädlich und nicht

verkehrsfähig. Ihr Verkauf ist verboten.

skruf-Produkte sind speziell für den Vertrieb

in Deutschland konzipiert

Foto: © Reemtsma


30

Anders sieht es bei modernen Kautabakprodukten aus – etwa

der Marke skruf von Reemtsma oder „VIKA of Sweden“ von Next

Tröber Europe. Diese Produkte enthalten geschnittenen Tabak,

der durch leichtes Kauen seine Wirkung entfaltet. Weil sie als

„zum Kauen bestimmt“ deklariert sind, fallen sie unter eine spezielle

Ausnahme im EU-Recht. Damit sind sie in Deutschland legal,

sofern sie alle Anforderungen des Tabakerzeugnisgesetzes erfüllen

– also Warnhinweise, Sicherheitsmerkmale und Track-and-

Trace-Codes enthalten. Skruf und VIKA wurden speziell für den

deutschen Markt entwickelt, mit klarer Zielgruppenansprache,

transparentem Produktsicherheitskonzept und einer Positionierung,

die sich ganz klar an erwachsene Konsumenten richtet.

Händler, die diese Produkte führen, sind auf der sicheren Seite.

Trotzdem kommt es in der Praxis zu Unsicherheiten. In Einzelfällen

wurden sogar legale Kautabakprodukte wie skruf zeitweise

von Behörden beanstandet – etwa in Bayern. Erst nach

Rücksprachen und rechtlicher Klärung wurden sie wieder freigegeben.

Solche Fälle zeigen, wie wichtig einheitliche Regelungen

und klare Kommunikation sind.

Warum Annahmestellen jetzt besonders

gefragt sind

Die Industrie sieht in dieser Unsicherheit ein strukturelles Problem.

Philip Morris etwa fordert eine schnelle und umfassende

Regulierung, um endlich Klarheit zu schaffen – sowohl für Konsumenten

als auch für Händler. Deutschland müsse nicht auf

Brüssel warten, sondern könne auf nationaler Ebene handeln. Es

gehe nicht darum, Produkte unkontrolliert freizugeben, sondern

sie klar zu regulieren: mit Anforderungen an Produktsicherheit,

Nikotingehalt, Warnhinweise, Altersfreigabe und einer Begrenzung

auf Aromen, die nicht für Jugendliche attraktiv sind. Nur so lasse

sich ein unkontrollierter Graumarkt eindämmen und gleichzeitig

ein funktionierender legaler Markt schaffen, der auch Steuereinnahmen

für den Staat generiert. Der bisherige Zustand sei nicht

mehr haltbar: Ein faktisches Verbot, das offenbar nicht greift,

bei gleichzeitig wachsender Nachfrage und florierendem Parallelmarkt.

Gerade der Jugendschutz steht dabei im Fokus. Denn wer illegale

Produkte vertreibt, wird sich kaum an Altersgrenzen halten. Studien

belegen: Viele Nikotinbeutel gelangen über Online-Platt formen

und dubiose Quellen ohne jegliche Altersprüfung an Konsumenten.

Das ist ein Versäumnis, das auf den gesamten Markt zurückfallen

kann – auch auf seriöse Anbieter und verantwortungsvolle Händler.

Wer heute Verantwortung übernimmt, stärkt dagegen das Vertrauen

– bei Kunden, Politik und Vollzugsbehörden gleichermaßen.

Das gilt für Nikotinbeutel genauso wie für E-Zigaretten oder Tabakerhitzer.

Seriosität wird zum strategischen Vorteil.

Für Lotto-Annahmestellen heißt das: klaren Kurs fahren. Nikotinbeutel

erst anbieten, wenn für alle Beteiligten Rechtsicherheit

herrscht, das Personal schulen, Altersverifikation ernst nehmen,

keine Experimente mit fragwürdigen Bezugsquellen eingehen

und im Zweifel auf Beratung zurückgreifen. Gerade Annahmestellen

genießen beim Verbraucher ein hohes Maß an Vertrauen

– weil sie klare Regeln einhalten, weil sie als sicherer Ort wahrgenommen

werden. Wer dieses Vertrauen weiter stärken will, setzt

auf Seriosität statt Schnelligkeit. Auf nachvollziehbare Standards

statt auf Verkauf um jeden Preis. Auf Zukunftsfähigkeit statt

Risiko.

Rechtliche Situation Deutschland

Was ist legal, was ist verboten?

PRODUKTE

KAUTABAK

SNUS

(mit Tabak)

NIKOTINBEUTEL

(ohne Tabak)

CHEWING BAGS

(Kautabak in Beuteln)

Bayern ✔ LEGAL ✔ Deutscher Handel LEGAL

Grauzone

i

BESITZ & KONSUM

BEZUGSQUELLEN

(ab 18 Jahre)

Deutscher Handel

VERBOTEN ✖ nicht strafbar ▲! Online aus Europa möglich

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VERKAUF IN DEUTSCHLAND

(ab 18 Jahre)

LEGAL

Verkauf erlaubt ✔ LEGAL ✔


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32 Neues vom BLD

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in den Annahmestellen!

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Unsere Mitgliederversammlung Unsere Mitgliederversammlung Ende April Ende in Winningen

war ningen ein lebendiges war ein lebendiges Forum, das Forum, uns sowohl das uns sowohl glied sind, glied sich sind, den sich Landesverbänden den Landesverbänden BLD des BLD

April in Daher Win-

ermutigen Daher ermutigen wir alle, wir die alle, noch die nicht noch Mit-

nicht Mit-

Bestätigung Bestätigung als auch als klare auch Richtlinien klare Richtlinien für unsere für unsere anzuschließen. anzuschließen. So können So Sie können direkt Sie an direkt der Entwicklung

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und den und Vorteilen den Vorteilen teilhaben, teilhaben, die wir ge-

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guten Weg guten sind, Weg die sind, Interessen die Interessen und die und Wirt-discheidend, Wirtscheidend,

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Gemeinsam zur ersten Adresse – Für Lieferanten Politik

schaftlichkeit schaftlichkeit unserer Lotto-Annahmestellen unserer Lotto-Annahmestellen weiter

zu stärken. ter zu In stärken. Gesprächen In Gesprächen mit Politikern mit Politikern und nachhaltig und nachhaltig zu stärken. zu stärken.

Zukunft wei-

der Zukunft Lotto-Annahmestellen der Lotto-Annahmestellen in Deutschland in Deutschland

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der höhe Schlüssel der Schlüssel zu Fortschritten zu Fortschritten sind. Die wäh-

sind. Die Annahmestellen wäh-

Annahmestellen in Deutschland in Deutschland arbeiten. arbeiten.

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abdeckt. Gleichzeitig wächst mit jedem neuen Mitglied unser politischer

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Vorstandsmitglied

Erster Vorsitzender

Erster Vorsitzender Geschäftsführendes Geschäftsführendes

Vorstandsmitglied Vorstandsmitglie

WHO über Maßnahmen, die das gesamte stationäre Netz bedrohen

würden – mit gravierenden Folgen für Lotto, Presse und mehr

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den Landesverbänden des BLD

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34

Lotto News

Kleinbus für Tagespflege

in Neckargemünd

Dank einer Förderung der GlücksSpirale konnte die Johannes-Diakonie

RegioCare in Neckargemünd ihren Fahrdienst

erweitern. Rund 49.000 Euro stellte Lotto Baden-Württemberg

für die Anschaffung eines neuen Kleinbusses bereit.

Foto: Lotto Baden-Württemberg

Die Einrichtung am Kalkbrunnen betreut tagsüber bis zu 24 Gäste

aus Neckargemünd und Umgebung. Mit dem neuen Fahrzeug können

diese nicht nur abgeholt und nach Hause gebracht werden,

sondern auch an Ausflügen und besonderen Aktivitäten teilnehmen.

Das Fahrzeug bietet Platz für bis zu sechs Personen und sorgt

dafür, dass Senioren bequem und sicher zur Tagespflege gelangen.

Mit den Erträgen der GlücksSpirale werden in Baden-Württemberg

Projekte in den Bereichen Soziales, Sport, Umwelt- und

Denkmalschutz gefördert. 2024 gingen allein rund drei Millionen

Euro an die Freie Wohlfahrtspflege.

Lotto BW-Regionaldirektorin Petra Görlach (rechts) übergibt den

symbolischen Förderscheck für den Kleinbus an die Johannes-Diakonie

RegioCare

Lotto Brandenburg unterstützt

Restaurierung historischer Dampflok

Im Historischen Lokschuppen Wittenberge steht die aufwendige

Kesselrevision einer Dampflok aus dem Jahr 1942 an. Die Lok

gehört dem Verein Dampflokfreunde Salzwedel e. V., der viele

Arbeiten in Eigenleistung übernimmt, um Kosten zu sparen. Der

Austausch von Heiz- und Rauchrohren, die nach rund 20 Jahren

erneuert werden müssen, wurde bereits vorbereitet. Nun

erhielt der Verein finanzielle Unterstützung vom Land Brandenburg,

mit Mitteln aus den Zweckerträgen von Lotto Brandenburg.

Wirtschaftsminister Daniel Keller überreichte den symbolischen

Scheck über 15.000 Euro.

Foto: Heiko – stock.adobe.com

„Mit diesem Engagement wollen wir zeigen, wie wertvoll ehrenamtliche

Arbeit für den Erhalt technischer Kulturdenkmale ist“,

betonte Minister Keller bei der Übergabe. Die Unterstützung hilft

dabei, das historische Kulturgut für kommende Generationen zu

bewahren.

Historische Dampflokomotiven faszinieren durch ihre raffinierte Technik

und sind ein bedeutender Teil des heutigen Kulturerbes.


35

GlücksSpirale ermöglicht Sanierung

der St. Thomas-Kirche

Nach mehr als drei Jahren Restaurierungsarbeiten ist die St. Thomas-

Kirche in Hamburg-Rothenburgsort fertig saniert. Möglich wurde

das Projekt durch die Unterstützung der GlücksSpirale, die über die

Deutsche Stiftung Denkmalschutz 84.000 Euro für die denkmalgerechte

Restaurierung und das neue Kupferdach bereitstellte.

Die im Jahr 1885 errichtete Kirche wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt

und in den 1950er Jahren wiederaufgebaut. Durch die Sanierung

bleibt sie als Erinnerungsort und geistliches Zentrum für die Gemeinde erhalten.

Eine Bronzetafel erinnert nun an die gelungene Restaurierung. Mit

den Erträgen der GlücksSpirale werden in Hamburg zahlreiche Projekte aus

den Bereichen Denkmalschutz, Sport, Wohlfahrtspflege und Katastrophenschutz

unterstützt. Jährlich stehen dafür rund 800.000 Euro bereit.

Foto: Lotto Hamburg

Die St. Thomas-Kirche in Hamburg-Rothenburgsort nach der

abgeschlossenen Sanierung.

Lotto MV fördert Sanierung an der

Festung Dömitz

Die Festung Dömitz im Landkreis Ludwigslust-Parchim hat

ein wichtiges Stück Geschichte zurückerhalten. Mit Unterstützung

von Lotto Mecklenburg-Vorpommern konnte die

Sanierung der historischen Zugangsbrücke erfolgreich abgeschlossen

werden.

Landrat Stefan Sternberg und Lotto-Geschäftsführer Hubert

Ludwig weihten die erneuerte Brücke gemeinsam ein und

brachten eine Tafel am Handlauf an, die an die Förderung erinnert.

Die Brücke dient als Hauptzugang zur Festung und ist für

Besucher:innen von großer Bedeutung. Nach jahrelanger Abnutzung

waren zahlreiche Holzelemente beschädigt und mussten

ersetzt werden. Durch die Förderung über die GlücksSpirale

konnte die Sanierung umgesetzt und der sichere Zugang

wiederhergestellt werden. Damit bleibt die einzige vollständig

erhaltene Renaissance-Festung Norddeutschlands langfristig

erhalten und erlebbar.

Foto: Lotto Mecklenburg-Vorpommern

Landrat Stefan Sternberg und Geschäftsführer von Lotto Mecklenburg-Vorpommern,

Hubert Ludwig, gemeinsam mit dem Förderkreis

Festung Dömitz e. V. bei der Einweihung der sanierten Zugangsbrücke


36

Lieferantenporträt

Vom Sylt-Atelier

zum erfolgreichen internationalen

Grußkarten-Papeterie-Anbieter

Wie ein Familienunternehmen aus Norddeutschland mit Pinsel

und qualitativem Anspruch den Kartenmarkt neu erfand

Im Keller von Klaus Hartung beginnt die Geschichte eines Familienunternehmens,

dessen Produkte heute bundesweit in

Annahmestellen zu finden sind. Hier stapeln sich damals die

Kartons. Die ganze Familie packt mit an. Als erste Mitarbeiterin

bei Hartung schreibt die Tochter die Rechnungen, bringt Pakete

zur Post … Was klein anfängt, ist der Beginn von etwas Großem.

Heute, fast vier Jahrzehnte später, steht der Name Hartung für

hochwertige Grußkarten, emotionale Papeterieartikel und durchdachte

Schreibwaren. Und für eine Idee, die geblieben ist: Produkte

zu schaffen, die Menschen verbinden und Freude schenken.

Ein Künstler, ein Impuls, ein Markt, der

reif war

1986 malt Klaus Hartung auf Sylt. Er ist Künstler, Fotograf, Dekorateur.

Ihn stört, dass es in den Geschäften nur billige Ansichtskarten

gibt – schlecht gedruckt, auf dünnem Karton. Er entwirft

eine eigene Kollektion. Der Erfolg kommt schnell: Ein Großhändler

nimmt sie ins Sortiment auf. Der erste Kunde – mit dem Hartung

bis heute zusammenarbeitet.

Ute und Olaf Reiner setzen auf feste

Werte – auch im Unternehmen.

Was mit Pinsel und Papier begann, wächst. Der Keller wird zu

klein. Drei Umzüge folgen. Heute umfasst die Logistikfläche über

5.000 Quadratmeter. Beliefert werden sieben Länder. Rund 70 Mitarbeitende

arbeiten im Unternehmen, darunter auch Olaf Reiner,

der 1989 aus einem technischen Beruf in das Unternehmen seines

Schwiegervaters wechselt und heute gemeinsam mit seiner Frau

Ute die Geschäftsführung innehat. „Wir sind ein echtes Familienbusiness“,

sagt er. „Eins, das geblieben ist. Eins, das weiter denkt.“

Dazu gehören feste Werte, nicht nur auf der Karte, auch im Unternehmen.

„Offenheit, Ehrlichkeit und gegenseitige Anerkennung“

nennt Olaf Reiner als einige der Grundsätze. „Egal ob Führungskraft

oder Teilzeitkräfte, jeder soll sich gesehen fühlen“, betont er.

Schon beim Vorstellungsgespräch wird geklärt: Passen die Werte?

Denn Unternehmenskultur soll bei Hartung kein Plakat an der

Wand sein, sondern gelebter Alltag.

Produkte, die wirken – ohne Kitsch und

Klischee

„Unsere Vision ist es, mit unseren Produkten eine Welt zu schaffen,

in der jeder täglich Freude erlebt“, sagt Olaf Reiner. „Das klingt

groß. Aber es ist ehrlich gemeint. Denn wir glauben daran, dass

eine liebevoll gestaltete Karte mehr ist als nur ein Stück Papier.“

Das Sortiment ist breit. Über 200 Anlässe deckt der Kartenspezialist

ab: von Geburtstag, Hochzeit und Taufe bis hin zu

Trauer und Dank. Der Umsatztreiber: Insbesondere Geburtstags­

Glückwunschkarten – sie machen über 60 Prozent aus. Für

Lotto­Annahmestellen bedeutet das: verkaufsstarke Produkte

auf kompakter Fläche, meist ein bis zwei Meter Kartenwand. Der

Impulskauf zählt, zum Beispiel eine schöne Karte zum Blumenstrauß

oder zum Geschenk, die schnell griffbereit ist.

Doch Hartung will nicht alles mitmachen. Kein billiger Humor, keine

Trends um jeden Preis. Das Design bleibt stilvoll, geschmackvoll,

hochwertig. Papier, Druck und Haptik stehen im Fokus. „Unsere

Karten sollen optisch und haptisch gut wirken“, betont Olaf Reiner.


37

Individuelle Lösungen für individuelle

Standorte

Hauseigene Designerinnen und Designer arbeiten im Kreativteam.

Inspiration holen sie sich aus der Wohnwelt, auf Messen

in Frankfurt und im Ausland, aus der Natur und dem Alltag. Jeder

bringt persönliche Ideen ein. Unterschiedliche Länder, unterschiedliche

Geschmäcker – das wird bewusst einbezogen. So

entstehen Kollektionen, die treffen.

Zweimal im Jahr überarbeiten die Kreativen das Sortiment. Was

nicht läuft, wird aussortiert. Neues kommt rein. So bleibt die Auswahl

frisch und umsatzstark. Ebenso werden dabei neue Kartenkollektionen

vorgestellt. Besonderes Augenmerk gilt aber der Fläche

beim Partner: Außendienstmitarbeitende analysieren bei ihren

Besuchen, welche Motive gehen und welche nicht. Ladenhüter

fliegen raus. Das erhöht den Umsatz – und die Zufriedenheit.

Lotto­Annahmestellen sind vielfältig. Hartung reagiert darauf flexibel,

mit Sortimentsberatung, individueller Betreuung und sogar

Möbelplanung. Wer langfristig mit dem Unternehmen zusammenarbeitet,

bekommt passgenaue Regalsysteme, für maximale

Wirkung auf kleinem Raum. Auch individuelle Produkte sind möglich:

Karten mit regionalen Motiven, fremdsprachige Versionen

oder personalisierte Artikel für bestimmte Städte. Möglich macht

das die eigene Grafikabteilung.

Verlässlicher Service und partnerschaftlicher

Blick nach vorn

Hartung begleitet seine Partner. Das heißt: Keine anonyme Lieferung,

sondern persönliche Betreuung, ein bundesweiter

Außendienst und Service auf Augenhöhe. Auch bei saisonalen

Schwankungen ist das Unternehmen vorbereitet: Weihnachten

wird bereits ab Januar vorgeordert. Für kurzfristige Spitzen kann

das Team schnell reagieren. Bei Karten oft binnen zwei Wochen.

Die Realität im Einzelhandel ist hart, das weiß auch das Familienunternehmen:

sinkende Frequenz, Online­Konkurrenz, steigende

Anforderungen an Preis und Nachhaltigkeit bestimmen den

Markt. Dazu schwankt das Konsumverhalten. Hartung stellt sich

diesen Herausforderungen. Mit Qualität, mit Nähe zum Handel

und mit Produkten, die wirken. Besonders gefragt seien laut Olaf

Reiner derzeit Naturpapier, veredelte Karten mit spürbarer Haptik,

gerade im urbanen Raum.

Das Unternehmen will weiter wachsen, aber partnerschaftlich.

Neue Serien wie die „Alpenkollektion“ zeigen, wohin die Reise

geht: Regionalität, Emotionalität, Identifikation. Denkbar seien

laut Olaf Reiner auch gemeinsame Produktentwicklungen mit

Lotto­Annahmestellen. „Wir wollen zusammen neue Wege gehen.

Mit Produkten, die Kunden berühren. Und mit Partnern, die

bleiben.“

QR-Code lesen und

online mehr erfahren.

Foto: Hartung

Gewachsenes Familienunternehmen: Das Hartung­Team

umfasst heute rund 70 Mitarbeitende.


38 Annahmestelle des Monats

Lotto-Annahmestelle des Monats:

Kleinstadt-Kiosk, der Bargeld

weltweit verschickt

Inhaber: Hendrik Smaal

Standorte: Marktheidenfeld (Bayern)

Mitarbeiter: 3 (Teilzeit)

Konzept: Poststelle und Kiosk mit integrierter Lotto-Annahme stelle

(Inhaber der Lotto-Annahmestelle: Jürgen Schäfer)

Verkaufsfläche: 40 Quadratmeter

WIE KAM ES DAZU, DASS SIE HEUTE INHABER DES KIOSK SMAAL

SIND? SIE KOMMEN JA EIGENTLICH AUS EINER GANZ ANDEREN ECKE.

Das stimmt. Ich bin gelernter Erzieher, wollte aber schon immer

selbstständig sein. Als sich die Gelegenheit bot, habe ich mir

diesen Traum erfüllt: Anfang des Jahres habe ich die Poststelle

und das Kiosksortiment von meinem Lebensgefährten Jürgen

Schäfer übernommen. Er hat den Laden seit 2016 geführt und

verantwortet weiterhin die Lottostelle. Ich betreibe die Poststelle

und den Kiosk, in dem wir auch Bargeldtransfers über MoneyGram

und Ria Money Transfer anbieten. Wir helfen uns gegenseitig im

Tagesgeschäft. Er arbeitet bei mir im Postbereich mit, ich unterstütze

ihn beim Lotto.

IHR GESCHÄFT BEFINDET SICH IN EINEM MISCHGEBIET AUS GEWERBE-

UND WOHNBEBAUUNG. WIRKT SICH DIESE KOMBINATION POSITIV AUF

IHREN BETRIEB AUS? WELCHE KUNDEN KOMMEN ZU IHNEN?

Die Mischung aus Gewerbe- und Wohngebiet ist positiv für uns.

Wir liegen an einer Hauptstraße und viele Menschen fahren auf

dem Weg vom Einkaufszentrum in die Stadt direkt bei uns vorbei.

Das sorgt für eine gute Frequenz. Ein großer Vorteil unseres Standortes

ist, dass wir auf dem Grundstück einen eigenen Parkplatz

mit etwa zehn Stellplätzen haben. Das ist für Kunden, die mit dem

Auto unterwegs sind, sehr attraktiv. Unsere Kundschaft ist bunt

gemischt – Jung und Alt, Privat- und Geschäftskunden. Zu etwa

90 Prozent haben wir einen festen Kundenstamm aus der Umgebung.

Die Leute wissen, dass sie hier bequem parken können

und es keine langen Wartezeiten gibt. Neben Privatkunden kommen

regelmäßig auch Kunden aus den umliegenden Büros und

holen bei uns Briefmarken oder geben Pakete und Briefe ab.

Foto: Kiosk Smaal

WIE SEHEN IHRE ÖFFNUNGSZEITEN AUS UND GIBT ES BESTIMMTE

TAGES- ODER JAHRESZEITEN, IN DENEN BESONDERS VIEL LOS IST?

Unter der Woche haben wir von 8 bis 17 Uhr geöffnet, samstags

von 8:30 bis 12 Uhr. In den vier Wochen vor Weihnachten öffnen

wir sogar schon um 7:30 Uhr und schließen erst um 18 Uhr, damit

unsere Kunden mehr Zeit für ihre Erledigungen haben. Das machen

wir dieses Jahr zum ersten Mal und testen, wie es angenommen

wird. Montag morgens ist immer ordentlich Betrieb. Viele

Kunden bringen dann ihre am Wochenende angekommenen Pakete

oder schauen nach ihren Lottoscheinen. Ab Oktober, wenn

es in Richtung Vorweihnachtszeit geht, steigt das Paketaufkommen

deutlich und November und Dezember sind dann unsere

stärksten Monate. In Bezug auf Lotto ist der Andrang auch dienstags

und freitags groß, wenn die Ziehungen stattfinden.

Hendrik Smaal und Mitarbeiterin

Bianca Schmitz

WAS SIND IHRE AKTUELLEN UMSATZTREIBER?

Die Haupteinnahmen kommen durch meine Postservices und die

Lotto-Annahmestelle meines Lebensgefährten, da ich den Kioskbereich

bisher nur als kleines Nebengeschäft betreibe mit sehr

reduziertem Sortiment.


39

WAS BIETEN SIE DENN IM KIOSKBEREICH AN?

Ich habe ein kleines Sortiment mit gängigen Schokoriegeln wie

Mars und Twix sowie Getränken. Besonders Red Bull läuft sehr

gut – ein Klassiker eben. Es geht vor allem um typische Impulsprodukte,

die spontan an der Kasse mitgenommen werden.

NUTZEN IHRE KUNDEN DIE GELEGENHEIT, MEHRERE ANGEBOTE ZU

KOMBINIEREN – ETWA LOTTO, POST UND KIOSK?

Ja, viele verbinden ihren Lotto-Besuch mit einem Gang zur Post.

Oder sie nehmen spontan eine Grußkarte mit – die verkaufe ich

auch, und die sind tatsächlich das meistverkaufte Produkt bei

mir im Kioskbereich.

WIE GESTALTEN SIE DIE PLATZIERUNG VON PRODUKTEN IM GESCHÄFT?

Besonders gut funktioniert es, wenn Kunden die Ware direkt sehen.

Wenn sie an der Lottoannahme- oder Poststelle warten, greifen

viele gerne zu Produkten, die vor ihrer Nase auf der Theke platziert

sind. Sehr häufig werden bei uns Center Shocks mitgenommen –

die liegen direkt auf Augenhöhe.

Die integrierte Lotto-Annahmestelle gehört

zu den Umsatztreibern im Laden.

Foto: Kiosk Smaal

NUTZEN SIE AUCH WERBEMITTEL, UM AUF AKTIONEN HINZUWEISEN?

Ja, ich setze zum Beispiel einen Kundenstopper von Coca-Cola

ein, auf dem Kombi-Angebote wie Schokoriegel plus Getränk zum

Aktionspreis beworben werden. Außerdem steht ein Aufsteller an

der Straße, der auf unsere Öffnungszeiten und Angebote hinweist.

SEIT KURZEM BIETEN SIE BARGELDTRANSFERS AN. WIE WIRD DAS

ANGEBOT ANGENOMMEN?

Ich biete Ria Money Transfer und MoneyGram seit etwa einem

Monat an und mache bereits positive Erfahrungen damit. Die Bezahldienste

werden gut angenommen, sogar besser als erwartet.

Im Schnitt kommen mehrere – darunter auch neue – Kunden pro

Tag. Im Umkreis gibt es solche Angebote sonst erst in Würzburg

oder Aschaffenburg – da liegen wir ziemlich günstig in der Mitte.

WIE SIEHT DIE ZIELGRUPPE FÜR DIESEN SERVICE AUS?

Die ist sehr gemischt. Bei uns gibt es nicht den typischen

MoneyGram- oder Ria-Kunden. Es kommen sowohl internationale

Kunden, die Geld in andere Länder schicken, als auch deutsche

Kunden, die die Dienste für Inlandsüberweisungen nutzen.

WIE ORGANISIEREN SIE IHRE PERSONALSTRUKTUR, UND HABEN SIE

SCHON EINMAL ÜBERLEGT, SELBST AUSZUBILDEN?

Mein Lebensgefährte und ich stemmen 95 Prozent der Arbeit

selbst. Dennoch sind unsere Mitarbeitenden sehr wichtig, denn

sie unterstützen uns in Stoßzeiten, zum Beispiel Montag morgens.

Diesen Sommer wollten wir tatsächlich ausbilden und einen

Azubi aufnehmen. Wir standen bereits in Kontakt mit der IHK, aber

bisher hat sich noch niemand gemeldet. Vielleicht nächstes Jahr.

WAS WAREN ZULETZT IHRE GRÖSSTEN HERAUSFORDERUNGEN?

Betrieblich lief bisher alles glatt. Kleinere Probleme, zum Beispiel,

wenn bei der Post mal etwas nicht abgeholt wird, lösen wir schnell

telefonisch. Vor ein paar Jahren gab es allerdings Ärger mit einem

neuen Miteigentümer des Grundstücks, der Kunden, die vor unserem

Laden parkten, fotografiert und mithilfe einer Spezialfirma

teure Strafzettel verteilt hat. Das war rechtlich unzulässig, hat

aber einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Manche Kunden

sprechen noch heute davon. Damals hat sogar das Fernsehen

berichtet.

PLANEN SIE FÜR DIE ZUKUNFT INVESTITIONEN ODER

VERÄNDERUNGEN?

Ich möchte das Kiosksortiment noch etwas erweitern, zum Beispiel

um Kaugummis, weitere Riegel und andere Kleinigkeiten.

Außerdem denken mein Lebensgefährte und ich über einen zweiten

Standort mit Lotto und Post nach – das ist aber im Moment

noch Zukunftsmusik.

GIBT ES ETWAS, DAS SIE HEUTE SOFORT WIEDER TUN WÜRDEN?

ODER ETWAS, DAS SIE LIEBER ANDERS GEMACHT HÄTTEN?

Bereut habe ich bislang nichts. Aber ich habe ein Motto, das ich

anderen mitgeben möchte: „Wer es nicht versucht, kann auch

nicht gewinnen.“ Es war schon lange mein Traum, mich mit einem

Laden selbstständig zu machen. Obwohl ich nicht aus dem kaufmännischen

Bereich komme. Ich bin ja, wie gesagt, gelernter

Erzieher. Doch hätte ich diesen Schritt nicht gewagt, würde ich

heute wahrscheinlich immer noch träumen. Manchmal braucht

es ein bisschen Mut, aber bei mir hat sich dieser ausgezahlt.


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Mit Lekkerland einfach

zum Erfolgs sortiment

Foto: Lekkerland

Sie möchten neue Kundinnen und Kunden gewinnen und Ihr Shopgeschäft

erfolg reicher machen? Dann ist Lekkerland Ihr perfekter Partner.

Lekkerland, die Convenience-Sparte der REWE Group, ist

der Spezialist für den Unterwegskonsum – seit mehr als

60 Jahren. Als Großhändler, Dienstleister und Logistiker beliefert

Lekkerland rund 40.000 Standorte unserer Kund:innen in

Deutschland – darunter Tankstellen, Convenience Stores, Ladestationen,

Coffee Shops und Kioske.

Dieses Angebot ist exklusiv für registrierte Kunden zugänglich:

Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie im Webshop Lekkerland24.de

sowie in der Lekkerland-App den vollen Zugang und können Ihr

Erfolgssortiment ganz einfach zusammenstellen.

Jetzt ist es Zeit, dass auch Sie von diesen Stärken profitieren.

Lekkerland unterstützt Sie als Einzelunternehmer, Ihr Geschäft

noch erfolgreicher zu betreiben. Mit dem richtigen To-Go- und

Convenience-Sortiment, einer perfekt abgestimmten Logistik

und Services für Ihren Shop.

Umfassendes Sortiment

Das Lekkerland-Sortiment umfasst rund 9.000 Artikel – von Klassikern

bis Trendprodukten, von Süßwaren und Getränken über

Tabakwaren und E-Zigaretten bis hin zu Prepaid-Angeboten.

Foto: Lekkerland/Marc Autenrieth


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Ihr Vorteil im Webshop: Sie haben die gesamte Auswahl im Blick

– übersichtlich, inspirierend und mit wenigen Klicks bestellbar.

Filter, Empfehlungen und Aktionen machen die Produktsuche

einfach und effizient. So sparen Sie Zeit und entdecken zugleich

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Registrieren Sie sich im Webshop Lekkerland24.de oder in der

App und überzeugen Sie sich selbst. Für weitere Informationen

schreiben Sie gerne an ilo.profit@lekkerland.de – wir freuen uns

auf Sie!

Ihr Vorteil in der App: Sie sind jederzeit flexibel. Mit der Scan-

Funktion bestellen Sie direkt am Regal nach – schnell, unkompliziert

und ohne Papierlisten. Auch von unterwegs haben Sie

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Shopbetreiber alles, was Sie brauchen,

pünktlich geliefert. Je nach bestellter Menge

bringt Ihnen ein Mehrkammer-Fahrzeug

oder ein Sprinter Ihre Bestellung direkt in den

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Bestelllösungen, die Maßstäbe setzen, und

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Foto: Lekkerland

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Liefer tage und Lieferzeitfenster mit ihnen, damit Sie Ihren

Tag im Shop gut planen und Ihre Mitarbeiter entsprechend

einsetzen können. Mit der digitalen Lieferverfolgung wissen

Sie zudem genau, ob Ihre Lieferung gerade kommissioniert

wird, bereits auf dem Weg ist und um welche Uhrzeit

sie bei Ihnen eintreffen wird und können sich auch per

E-Mail oder SMS informieren lassen.

Einzelstückartikel: Premium-Spirituosen und Premium-

Weine können Sie bei Lekkerland flaschenweise bestellen

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sprechen Sie mit Eigenmarken im Preiseinstiegssegment

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bietet Lekkerland eine umfassende Auswahl preisattraktiver

Produkte in allen Sortimenten.

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Ausgabe

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Bitte hier die AST-/VST-/LVS-Nr. eintragen:

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damit sich dieser mit mir in Verbindung setzen kann:

LEKKERLAND WARENBEZUG SEITE 6

UPS ACCESS POINT SEITE 9

SCHAPFL-KASSENSYSTEME SEITE 11

NICKEL SEITE 12

HDI VERSICHERUNG SEITE 14

MONEYGRAM SEITE 18

GLS PAKETSHOP SEITE 20

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WWW.PREISPIRAT24.COM SEITE 24

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AMERICAN EXPRESS SEITE 31

BLD SEITE 32

ALLIANZ VERSICHERUNG SEITE 33

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LEKKERLAND WARENBEZUG SEITE 40

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