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Sigmundsherberg 11/2025

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Unsere

FREIHEITLICHER GEMEINDEKURIER

Sigmundsherberg

zugestellt durch Österreichische Post

Unsere Heimat

Gemeinde

Ausgabe · November 2025 | 552472/2025

Impressum: FPÖ Niederösterreich | Purkersdorfer Straße 38, 3100 St. Pölten

Österreich muss sparen,

Sigmundsherberg

offenbar nicht!

Mehr dazu auf der Rückseite ...


Unsere

Unsere Heimat

Gemeinde

Österreich muss sparen,

Sigmundsherberg offenbar nicht!

In Sigmundsherberg (Bezirk Horn)

wurde die Aufnahme eines Darlehens

von knapp sechs Millionen

Euro für den Bau eines Gemeindezentrums

von der ÖVP im Alleingang

einfach durchgewunken. Der

Gesamterrichtungspreis beträgt

sogar stolze 7,4 Millionen Euro. Die

nackten Zahlen des Irrsinns: Ein

Wirtshaus ohne Wirt um 1,68 Mio.

Euro, ein Gemeindeamt um 2,32

Mio. Euro, eine Bibliothek in Zeiten

der Digitalisierung um knapp eine

halbe Million Euro (exakt 450.000

Euro) sowie ein Saal ohne aktuelle

Betriebsanlagenbewilligung um

1,52 Millionen Euro sollen aus dem

Boden gestampft werden.

Das Grundstück gehört dem Bürgermeister

und wird an die WAV

(Gemeinnützige Bau- und Siedlungsgenossenschaft

Waldviertel,

Anm.) verkauft. Die Gemeinde

müsste dann schließlich das

fertig errichtete Gebäude sowie

den eigenen Nahversorger „ums

Eck“ von der WAV zurückkaufen,

was wiederum Unsummen an zusätzlichen

bzw. doppelten Steuern,

Vertragsgebühren etc. verursacht.

Preisfrage: Wer zahlt das

alles? Der Bürger und Steuerzahler.

Die Kaufverträge zwischen WAV und

Gemeinde werden erst geschrieben,

kein Bürger oder Gemeinderat

wusste vor der Beschlussfassung

der Kredite was eigentlich

exakt gekauft werden soll und

was ausverhandelt war, abgesehen

von den Quadratmeter-Angaben:

Keine Ausstattungsdetails,

keine Grundstückspreise, keine

Vertragsklauseln oder bekannte

Nebenabsprachen. Die Landsleute

wissen nur, dass mindestens sechs

Millionen Euro an die WAV fließen.

Wie die Kreditrate in der Höhe von

200.000 Euro jährlich beglichen

werden soll, ist völlig unklar. Aus

Sicht der FPÖ ist dies mit dem aktuellen

Budget nicht möglich und

würde die Gemeinde über die

nächsten 30 Jahre und darüber hinaus

bis ans Limit belasten! JEDE

Gemeinde des Bezirkes Horn muss

sparen, manche sind und werden

sogar Konsolidierungsgemeinden

unter Aufsicht des Landes NÖ. Frage:

Was ist bitte in Sigmundsherberg

anders? Hier müssen die Gemeinderäte

aller Fraktionen dringlich

handeln und Weitsicht zeigen!

Der Voranschlagssaldo 2023 wurde

mit Minus 41.600 Euro angenommen,

geworden sind es schließlich

beachtliche Minus 621.618,75 Euro

(!). Der Voranschlagssaldo 2024 sah

Minus 146.800 Euro vor, geworden

sind es wiederum Minus 655.372

Euro - fast alle Rücklagen wurden

indes bereits aufgebraucht. Die

Gemeinde machte statt geplanter

Minus 188.400 Euro in nur zwei Jahren

ein Minus von 1,27 Millionen!

Den Zahlen des Voranschlages 2025

darf somit keine große Bedeutung

zugemessen werden. Landesförderungen

werden gemäß aktuellem

Sparkurs ebenfalls gekürzt, überall

sind Einschnitte, Unsicherheiten

und Belastungen zu erwarten. Dies

darf den Sigmundsherbergern keinesfalls

zugemutet werden, man

muss hier die Reißleine ziehen

und ein solches Projekt unter aktuellen

Voraussetzungen aussetzen

und einfach neu überdenken!

Die FPÖ ist weiterhin FÜR ein zeitgemäßes

Gemeindezentrum, aber

nicht zu diesem Preis, nicht an diesem

Ort, nicht in dieser schwierigen

Zeit und auf keinen Fall durch

noch höhere Belastungen der

Bürger und Steuerzahler, die es

schlussendlich über Generationen

abbezahlen dürfen!

2

FPÖ NIEDERÖSTERREICH

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