HeideTOUR | Herbst 2025
HeideTOUR | Herbst 2025 Das Magazin für Fahrrad & Tourismus in der Dübener Heide und Umgebung
HeideTOUR | Herbst 2025
Das Magazin für Fahrrad & Tourismus in der Dübener Heide und Umgebung
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JAHRGANG 8 | AUSGABE 3 | HERBST 2025 | ZUM MITNEHMEN
HeideTOUR
DAS MAGAZIN FÜR FAHRRAD & TOURISMUS
IN DER DÜBENER HEIDE UND UMGEBUNG
GEWINNEN SIE
1 GUTSCHEIN VOM
SEHZENTRUM
RADDATZ
(SEITE 26).
Trip in die Vergangenheit
Nach einiger Zeit stattete
die HeideTOUR dem Irene
Fahrrad Haus in Bitterfeld
wieder einen Besuch ab.
Für Herbst und Winter
Hier erfahren Sie nützliche
(Gesundheits-)Tipps für
das Radfahren in der
kälteren Jahreszeit.
Unterwegs im Landkreis
Seit geraumer Zeit gibt es
rund um Nordsachsen das
Sachsen-M – wir stellen
die neue Route vor.
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Editorial
Liebe Radfahrerin, lieber Radfahrer in
unserer wunderbaren Dübener Heide!
Der Herbst ist da, die Blätter färben
sich golden, und die Wege laden mehr
denn je zu einer entspannten Tour ein
– vielleicht mit einem heißen Tee in der
Thermosflasche und dem
Duft von frischem Laub
in der Nase. Wir freuen
uns riesig, dir diese Herbst-Ausgabe der
HeideTOUR in die Hände zu geben, voller
In spirationen, die genau zu dir und
deinem Rad-Lebensgefühl passen. Ob
du ein E-Bike-Fan bist, der die neuesten
Trends checkt, oder lieber klassisch in
FAHR RAD!
die Pedale trittst: Hier findest du alles,
was dein Herz höher schlagen lässt.
Schau mal rein in unsere Branchen-News
– da erzählen wir von der boomenden
E-Bike-Welt und spannenden Getriebe-Innovationen,
wie der
Pinion-MGU. Oder lass
dich vom Update zu Stadtradeln
2025 motivieren: Du und deine
Community habt wieder tolle Kilometer
gesammelt und die Heide zum Radeln
gebracht! Und für alle, die mehr Struktur
in ihre Initiativen bringen wollen, gibt‘s
Tipps zum Vereinsgründen. Dazu kom-
men coole Reiseberichte, Gesundheitstipps
für fitte Beine, Empfehlungen zu
Must-Haves und den besten Radwegen,
wie dem Sachsen-M.
Komm, schnapp dir dein Rad, erkunde
die Perlen vor deiner Haustür und teile
deine Abenteuer mit uns – gern per Mail.
Wir sind gespannt auf deine Geschichten
und freuen uns schon auf die nächsten
Touren zusammen!
Herzlichst, deine Herausgeber
Alexander Schütz und
Matthias Damm
BRANCHEN-NEWS................................................................................................................................................ 4
VORGESTELLT Irene Fahrrad Haus Bitterfeld.......................................................................... 8
Inhaltsverzeichnis
UPDATE Interview mit Paul Splitt zum Stadtradeln & Radverkehrskonzept 11
Stadtradeln 2025................................................................................................................ 12
REGIO-NEWS Workshop stärkt Vereine für bessere Radwege............................ 14
EXPERTENTIPP Reifenschutz im Herbst und Winter......................................................... 16
8
TECHNIK Die Evolution der Radgrößen................................................................................... 18
VERANSTALTUNGEN DirtCrew Eilenburg – Tag der offenen Tür............................ 20
E-Bike-Days in Dresden.......................................................................... 22
November 2025 – April 2026............................................................ 24
Wittenberger Wintercross................................................................... 25
RÄTSEL Gewinnen Sie 1 Gutschein vom Sehzentrum Raddatz....................... 26
18
GESUNDHEIT Osteopathische Tipps für sichere Touren............................................ 28
RADWEG Sachsen-M ............................................................................................................................. 30
MUST HAVES Da schlagen Radler-Herzen höher............................................................. 34
HILFE Werkstatt-Index mit Schlauchautomatenübersicht.............................. 35
30
Impressum
HeideTOUR – Das Magazin für Fahrrad & Tourismus
in der Dübener Heide
www.heidetour.de
Erscheinungsweise
Frühjahr, Sommer, Herbst
Layout
Anja Sambale
Redaktion + Anzeigen
Verlagshaus „Heide-Druck“, Bad Düben
Herausgeber
HeideTOUR.de GbR
Neuhofstraße 22 – 23, 04849 Bad Düben
Telefon: 034243 / 24602
Fax: 034243 / 24603
E-Mail: info@heide-druck.com
Das Magazin wendet sich an Radtouristen und
Radfreunde gleichermaßen. Es informiert über
technische Neuheiten, Trends, Geschichten
rund um’s Rad, nützliche Tipps, Insider-News,
Rad-Veranstaltungen, Aktiv-Möglichkeiten für
Radtouristen und Radfahrer in der Dübener Heide,
Infos aus der regionalen Fahrradwirtschaft uvm.
3
Branchen-News
2R E-Bikes FS10
Die Entwicklung des E-Bike-Markts
in Deutschland
Die Entwicklung der E-Bikes in
Deutschland begann in den 1990er
Jahren mit den ersten Pedelecs, die
als Nischenprodukte für ältere Radfahrer
oder Menschen mit körperlichen
Einschränkungen gedacht
waren, doch der echte Durchbruch
kam ab 2010 durch verbesserte Batterietechnologien,
leichtere Motoren
und gesetzliche Regelungen, wie die
25-km/h-Grenze für Pedelecs. Laut
dem Zweirad-Industrie-Verband (ZIV)
stieg der Absatz von E-Bikes von rund
380.000 Einheiten im Jahr 2013 auf
über 2 Millionen im Jahr 2024, wobei
der Umsatz 2024 bei etwa 5,4 Mil-
liarden Euro lag – trotz eines leichten
Rückgangs um 12 Prozent im Vergleich
zu 2023, bedingt durch Marktsättigung
nach dem Corona-Boom. Große
Handelsketten, wie Fahrrad-XXL oder
Radon, berichten, dass E-Bikes mittlerweile
bis zu 60 Prozent ihrer Verkäufe
ausmachen, mit einem Durchschnittspreis
von 3.400 Euro pro E-Bike im Vergleich
zu 1.200 Euro für konventionelle
Modelle. Ein treibender Faktor für diesen
Wachstum sind Leasing-Modelle
wie JobRad oder Arbeitnehmer-Leasing,
die die hohen Anschaffungskosten
(oft 2.500 bis 5.000 Euro) durch
monatliche Raten von 30 bis 80 Euro
netto (über Bruttolohnabzug) egalisieren
– JobRad allein wickelte 2024
etwa 20 Prozent des gesamten Fahrradabsatzes
ab und peilt bis 2025 zwei
Millionen geleaste Räder an, was die
Verkaufszahlen massiv ankurbelt und
E-Bikes für breitere Schichten attraktiv
macht. Bis 2025 wird der Bestand
an E-Bikes in Deutschland auf etwa 11
Millionen geschätzt, was eine jährliche
Zunahme um rund eine Million seit
2020 bedeutet und zeigt, wie E-Bikes
vom Luxusgut zum Alltagsgegenstand
avanciert sind, besonders in Regionen
wie der Dübener Heide, wo sie den
Übergang von Freizeit- zu Pendelfahrten
erleichtern.
Internationaler Vergleich und
Deutschlands Position
Deutschland führt in Europa unangefochten
den E-Bike-Markt an, mit
einem Marktvolumen von 3,87 Milliarden
US-Dollar im Jahr 2025 und einer
prognostizierten Wachstumsrate von
13,8 Prozent bis 2032, wobei 54 Prozent
aller verkauften Fahrräder E-Bikes
sind – im globalen Vergleich liegt das
Land hinter China (über 30 Millionen
Einheiten pro Jahr), aber vor Ländern
wie den Niederlanden (ca. 50 Prozent
E-Bike-Anteil am Fahrradmarkt) oder
Frankreich. International wächst der
Markt in den USA oder Indien schneller
(mit einer jährlichen Wachstumsrate
über 15 Prozent), doch Deutschland
profitiert von einer dichten Infrastruktur,
Subventionen und einem hohen
4
Die Pinion-MGU im Flyer-E-MTB
Bewusstsein für Nachhaltigkeit, was
den globalen Durchschnitt von etwa
20 Prozent E-Bike-Anteil weit übertrifft.
Große Ketten, wie Decathlon oder Intersport,
in Deutschland melden Verkaufszahlen
von Hunderttausenden E-
Bikes jährlich, was den Marktanteil auf
30 bis 40 Prozent der Gesamtverkäufe
schätzt und Deutschland als Exporteur
von Technologie positioniert. Leasing-
Programme, wie JobRad, haben hier
international Vorbildcharakter, da sie
die Barriere der hohen Kosten senken
und den Absatz ankurbeln – in den
Niederlanden oder Österreich gibt es
ähnliche Modelle, doch nirgends so
etabliert wie in Deutschland, wo sie allein
2025 zu über 2,1 Millionen aktiven
geleasten Rädern führen und somit
einen entscheidenden Treiber für die
steigenden Zahlen darstellen.
Vorteile für die Dübener Heide und
Urlaubsreisen
In der Dübener Heide, mit ihren malerischen,
aber teils hügeligen Wegen
durch Wälder und Moore, erweisen
sich E-Bikes als perfekter Alltagshelfer
für Pendler in Orten, wie Bad Düben,
Wittenberg oder Bad Schmiedeberg,
wo sie Distanzen von 10 bis 20 Kilometern
mühelos bewältigen und Kosten
von nur 0,10 Euro pro Kilometer verursachen
– im Vergleich zum Auto-Pendeln
sparen sie jährlich 500 bis 1.000
Euro an Kraftstoff. Für Urlaubsreisen
bieten E-Bikes enorme Vorteile: Aus
Bad Düben startend können Radler
ihr E-Bike leicht per Auto oder Zug in
die Alpen oder das bayerische Allgäu
mitnehmen, wo der Motor Steigungen
von bis zu 15 Prozent meistert und
Touren von 50 bis 100 Kilometern pro
Ladung ermöglicht, ohne Erschöpfung
– ideal für Familien oder weniger Trainierte,
die anspruchsvolle Routen, wie
den Königsee-Radweg oder Allgäuer
Panoramawege, erkunden wollen.
Leasing-Modelle, wie JobRad, machen
solche Anschaffungen attraktiv, da
sie die Kosten über den Arbeitgeber
steuerlich absetzbar machen und monatliche
Raten von 30 bis 80 Euro netto
ermöglichen, was die hohen Preise
(2.500 bis 4.000 Euro) egalisiert und
den Boom antreibt – in der Dübener
Heide profitieren Pendler und Touristen
gleichermaßen von der Kombination
aus lokaler Natur und Fernreisen,
da E-Bikes den Übergang von Alltag zu
Abenteuer erleichtern und den CO₂-
Fußabdruck senken.
Wann lohnt der Umstieg?
Der Umstieg auf E-Bikes lohnt sich besonders
für Pendler mit längeren oder
hügeligen Strecken in der Dübener
Heide, wo ein Modell mit 500-Wh-
Batterie (ca. 2.500 bis 4.000 Euro) die
Fahrzeit halbiert und jährlich 500 bis
1.000 Euro spart, während für reine
Flachstrecken-Pendler in Bad Düben
oder Wittenberg ein konventionelles
Fahrrad (ab 300 Euro) ausreicht und
wartungsärmer ist. Leasing-Programme,
wie JobRad oder Arbeitnehmer-
Leasing, haben die hohen Kosten
egalisiert, indem sie steuerliche Vorteile
bieten und den Absatz auf über 2
Millionen Einheiten 2024 steigern – sie
sind ein treibender Motor für die Verkaufszahlen,
da sie E-Bikes für breitere
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Branchen-News
Foto: Matthias Faber
Schichten zugänglich machen. Insgesamt
hat Deutschland mit 11 Millionen
E-Bikes und 54 Prozent Marktanteil
ein modernes Radnetz geschaffen,
das von der Dübener Heide bis zu
den Alpen reicht und den Umstieg für
Freizeit- und Urlaubsradler attraktiv
macht, während es für reine Stadtpendler
oft überflüssig bleibt.
Schaltgetriebe: Neue Konkurrenz
aus Schottland – Intradrive GD8 als
Rivale für die Pinion-MGU
In der Welt der Fahrrad-Getriebe hat
Pinion aus Deutschland lange Zeit den
Ton angegeben, insbesondere mit seiner
innovativen Motor-Gearbox-Unit
(MGU), die Motor und Schaltgetriebe
in einer kompakten Einheit vereint.
Doch nun rückt aus Schottland ein
neuer Spieler ins Rampenlicht: Die Firma
Intradrive präsentiert mit der GD8
eine alternative Motor-Getriebe-Einheit,
die speziell für E-Bikes entwickelt
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Branchen-News
Foto: Florentin Vesenbeckh
Schalten ohne Kassette und Schaltwerk: Das wird mit der Motor-Getriebekombi Intradrive
GD8 möglich.
wurde und als direkte Konkurrenz zur
Pinion MGU positioniert ist. In diesem
Artikel werfen wir einen genaueren
Blick auf die GD8, vergleichen sie mit
der etablierten Pinion-Technik und bewerten,
ob die Schotten ernstzunehmende
Herausforderer sind. Basierend
auf Berichten aus deutschen Fachmedien,
wie dem BIKE Magazin, und internationalen
Quellen analysieren wir
Unterschiede, Stärken und die Preislage
auf dem deutschen Markt – ideal
für Radfahrer in der Dübener Heide,
die auf langlebige und wartungsarme
Antriebe setzen.
Intradrive: Der schottische Newcomer
im Getriebe-Markt
Intradrive ist ein junges Startup aus
Schottland, das sich auf integrierte Antriebssysteme
für E-Bikes spezialisiert
hat. Gegründet vor wenigen Jahren,
hat das Unternehmen mit der GD8
ein System entwickelt, das Motor und
Schaltgetriebe in einer Einheit kombiniert
– ähnlich wie bei Pinion, aber mit
eigenem Twist. Laut BIKE Magazin, das
die GD8 in einem detaillierten Testbericht
vorstellt, ist die Einheit kompakter
und nahtloser integriert, was sie
besonders für E-MTBs und Trekking-
Bikes attraktiv macht. Internationale
Stimmen wie auf Pinkbike unterstreichen
die innovative Herangehensweise:
Die GD8 nutzt ein 8-Gang-Getriebe
mit nahtlosem Schalten, das speziell
für hohe Drehmomente ausgelegt ist.
6
Anders als Pinion, das in Deutschland
produziert wird, setzt Intradrive auf
schottische Ingenieurskunst, die durch
Partnerschaften mit lokalen Herstellern,
wie Nicolai Bicycles, an Sichtbarkeit
gewinnt.
Unterschiede zur Pinion MGU: Technik,
Leistung und Einsatzbereiche
Die Pinion MGU, wie in TOUR Magazin
detailliert beschrieben, ist ein Meilenstein:
Sie bietet neun oder zwölf Gänge,
ein Drehmoment von bis zu 85
Newtonmeter und eine Übersetzungsbandbreite
von 600 Prozent, was sie
für anspruchsvolle Touren in der Heide
ideal macht. Im Vergleich dazu hat die
Intradrive GD8 nur acht Gänge, aber
eine kompakte Bauweise (ca. 3,5 kg)
und eine nahtlose Integration, die laut
Elektrofahrrad24.de in puncto Schaltkomfort
überlegen ist – vor allem bei
niedrigen Geschwindigkeiten auf winterlichen
oder laubbedeckten Wegen.
Ein Schlüsselunterschied: Während Pinion
auf eine robuste, wartungsarme
Konstruktion setzt (bis 10.000 km ohne
Ölwechsel), betont Intradrive eine leisere
Gangwechsel und bessere Effizienz
bei moderaten Steigungen, was in Tests
von BIKE Magazin hervorgehoben wird.
Internationale Reviews, beispielsweise
auf EMTB Forums, loben die GD8 für ihre
Agilität in technischen Trails, wo Pinions
höheres Gewicht (ca. 4 kg) spürbar ist.
Allerdings fehlt der GD8 die Automatik-
Funktion (Auto.Shift), die Pinion in Modellen
wie der E1.12 bietet – ein Vorteil
für entspanntes Fahren in der flachen
Heidelandschaft. In deutschen Quellen
wie RADfahren.de wird die Pinion MGU
als zuverlässiger für hohe Belastungen
gesehen, während die GD8 in puncto
Geräuschentwicklung punkten könnte.
Pressestimmen und Bewertung:
Ein ernstzunehmender Konkurrent?
Deutsche Fachmedien sind optimistisch:
BIKE Magazin fragt in einem
Beitrag, ob Getriebebikes die Zukunft
gehören, und sieht in der GD8 echte
Konkurrenz für Pinion, da sie kompakter
ist und nahtlosere Schaltvorgänge
bietet. TOUR Magazin erwähnt in Tests
von Pinion-Modellen indirekt die aufkommende
Rivalität, betont aber Pinions
etablierte Zuverlässigkeit. Internationale
Stimmen wie auf Electric Bike
Die Pinion MGU E1.12 bietet zwölf Gänge bei 600 Prozent Bandbreite.
Review Forums diskutieren die GD8 als
„Gamechanger“ für E-MTBs, mit positiven
Langzeittests (über 5.000 km ohne
Probleme). Auf X (ehemals Twitter) teilen
User wie in Threads zu Pinion Alternativen,
dass die GD8 leiser und agiler
sei, aber Pinion in der Langlebigkeit
voraus hat.
Ist Intradrive ein ernstzunehmender
Gegner? Ja, aber noch nicht dominant.
Die GD8 überzeugt durch Innovation
und Kompaktheit, fehlt aber an Marktdurchdringung
und Vielfalt (nur acht
Gänge vs. Pinions 12). Für Heideradler,
die wartungsarme Systeme schätzen,
könnte sie eine frische Alternative sein,
besonders bei Preisen unter Pinion.
Preislage auf dem deutschen Markt
Im deutschen Markt startet die Pinion
MGU bei ca. 1.500 2.000 Euro für die
Einheit allein, integriert in Bikes wie
dem Simplon Rapcon (ab 6.000 Euro).
Die Intradrive GD8 ist günstiger: Als
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Branchen-News
Foto: Mia Knoll
Euro, in Bikes wie dem Nicolai S16
ab 5.500 € – ein Vorteil für Einsteiger.
Auf Plattformen wie Fahrrad-XXL oder
Idealo.de zeigen Vergleiche, dass Pinion-Bikes
10 bis 20 Prozent teurer sind,
aber mit besserer Verfügbarkeit punkten.
Für den deutschen Markt bedeutet
das: Intradrive könnte durch niedrigere
Preise Marktanteile erobern,
besonders bei E-Trekking-Modellen.
Fazit: Ein spannendes Duell in der Getriebe-Arena
Die Intradrive GD8 aus Schottland
bringt frischen Wind in den Markt und
stellt Pinion vor spannende Herausforderungen.
Mit ihrer Kompaktheit und
nahtlosen Schaltung ist sie ein ernstzunehmender
Rivale, besonders für Radler
in der Dübener Heide, die auf sichere,
wartungsarme Touren setzen. Dennoch
bleibt Pinion durch etablierte Qualität
und mehr Gänge vorn. Wer neugierig
ist: Testen Sie beide – die Zukunft der
Fahrrad-Getriebe wird spannend!
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8
Vorgestellt
HIER WIRD DIE ZEIT
ZURÜCKGEDREHT
IRENE FAHRRAD HAUS BITTERFELD
Fotos: Industriedenkmal & Kulturwerkstatt Irene Fahrrad Haus e. V.
Marco Tennert hat es mittlerweile
schriftlich aus der bundesweiten Szene:
Es gibt in Deutschland nichts Vergleichbares.
Das Irene Fahrrad Haus in
der Bitterfelder Innenstadt ist nicht nur
ein bemerkenswerter Teil der regionalen
Industriegeschichte, sondern auch
weit über die Stadtgrenzen hinaus ein
Alleinstellungsmerkmal oder – ganz
bildlich gesprochen – ein lebendiges
Portal für die Zeitreise
der anderen Art.
Für die Frühjahr-Ausgabe
der HeideTOUR
im Jahr 2024 statteten
wir Marco Tennert in
seinem Reich schon
einmal einen Besuch
ab. Seitdem ist wahrlich
viel passiert. Der
Verein Industriedenkmal
& Kulturwerkstatt
Irene Fahrrad Haus e. V. wurde gegründet
und zählt heute stolze 23 Mitglieder
von Jung bis Alt. „Den Status als
Baudenkmal hatten wir damals schon.
Mittlerweile ist das hier alles auch anerkanntes
Industriedenkmal. Heißt:
Sowohl das Gebäude an sich als auch
der historische Verkaufsladen samt
Werkstatt stehen inzwischen unter
Denkmalschutz“, verrät Tennert, der als
Maschinenbau-Ingenieur bei einem
größeren Konzern tätig ist und das Geschäft
nebenberuflich betreibt. Während
beim Stichwort Denkmalschutz
andere aufgrund drohender Auflagen
nervös zucken, bleibt der 36-Jährige
entspannt: „Wir wollen alles ja genau
so erhalten, wie es ist. Also setzen wir
den Anspruch eigenständig und bewusst
hoch.“
Dabei war ihm von Beginn an klar:
Ohne Unterstützung ist
das Unterfangen un-
Dieser Laden
ist ein Teil
Bitterfelder
Geschichte.
möglich. Mittlerweile
hat er im Verein eine
Schar Enthusiasten um
sich – „nicht nur bekloppte
Fahrrad-Nerds
wie ich“, wie Tennert
gewohnt charmant betont.
„Dieser Laden ist
ein Teil Bitterfelder Geschichte.
Da ist es doch
super, wenn man hier in Gemeinschaft
etwas auf die Beine stellen kann“, sagt
beispielsweise Silke Gräfe. „Das hier
herrschende Flair ist einmalig. Das
gilt es zu erhalten“, erklärt Nils Franz
seine Motivation. Und so trifft sich
die Gruppe immer am ersten Montag
im Monat im „Irene“ und tauscht sich
aus, bespricht nächste Schritte und
packt an. Am dritten Montag im Monat
unernehmen sie eine Feierabendradtour.
Neue Gesichter sind hierbei
stets willkommen. Schließlich gibt es
genügend Aufgaben: Arbeitseinsätze,
Dokumentensichtung, thematische
Ausfahrten, Teilnahmen an Denkmaltagen,
Schaufenstergestaltung und
ganz aktuell auch Flickkurse. Hier gehen
die Vereinsmitglieder in die Schulen
und Kitas oder gewähren auch mal
Einblicke. „Mittlerweile sind die Anfragen
in alle Richtungen derart viel
geworden, dass wir schon abwägen
müssen“, sagt der Vereinschef. Ein Luxusproblem.
Das große Interesse ist
ein gutes Zeichen.
Die Irene-Truppe hat noch einiges vor.
Neben dem langfristigen Erhalt des
Industriedenkmals soll unter anderem
die Zugänglichkeit des Ladens gesichert
und die Nutzung der Werkstatt
gewährleistet werden, um historische
Räder zu retten. Dazu wurde bereits
die Elektrik saniert. In den kommenden
Monaten sollen zudem die sanitären
Schubfächer mit alten Ersatzteilen
Vorgestellt
Einmalig in Deutschland: In der alten Werkstatt ist buchstäblich die Zeit stehen geblieben, aber genau so soll sie erhalten bleiben.
Anlagen erneuert werden – etwas versteckt
im Laden, aber mit altehrwürdigem
Anstrich inklusive Polko-Fliesen
aus dem früheren Bitterfelder Werk.
Dabei sind gute Kontakte nützlich und
jeder Euro gern gesehen. Die Werbetrommel
wird dafür kräftig gerührt.
In ihren Vereins shirts und -hoodies
sind die Mitglieder an ihren Ständen
bei verschiedenen Aktionstagen
und Märkten in der
Region anzutreffen.
„Wer bei uns mitmacht,
gestaltet
das Vereinsleben
aktiv mit und erlebt
die Freude,
gemeinsame Ziele
zu erreichen. Die
Mitarbeit erfolgt flexibel
nach eigenen Interessen
und Möglichkeiten – ganz
ohne Zwang, dafür mit umso mehr
Begeisterung“, beschreibt Tennert das
Credo des Vereins.
Zur Erinnerung noch einmal in aller
Kürze die Geschichte: Die Geschäftsmänner
Karl Max Schneider und Richard
Döke übernahmen 1906 eine
Fahrradfabrik in Berlin. Schneider zog
es sieben Jahre später nach Bitterfeld,
wo er das Irene Fahrrad Werk aufbaute,
fortan massenweise Räder fertigte
und in der Region verkaufte. Die
Eigenproduktion lief bis 1920, ehe auf
Konfektionsräder umgestellt wurde.
Das Gebäude, die alte Feldschmiede
sowie die Werkstatt sind noch heute
im Originalzustand. Nach Schneiders
Tod übernahm Sohn Kurt Max, nach
ihm wiederum dessen Sohn Dieter
Max. Marco Tennert besuchte
das Haus als junger
Mann regelmäßig
und freundete sich
mit dem Eigentümer
an. Nach
dessen plötzlichen
Tod im
Jahr 2021 nahm
Tennert 2022 allen
Mut zusammen und
kaufte den Laden – vordergründig,
um ihn mit großer
Leidenschaft zu erhalten.
Übrigens: Ende Februar/Anfang März
2026, das genaue Datum steht noch
nicht fest, will der Verein 120 Jahre Firmengeschichte
(und 113 Jahre Laden)
feiern. Auf www.irene-fahrradhaus.
de und in den sozialen Medien bleibt
man auf dem Laufenden.
Kevin Phillipp
Die alte Kasse ist noch heute in Betrieb.
INFO
Industriedenkmal & Kulturwerkstatt
Irene Fahrrad Haus e. V.
Burgstraße 8
06749 Bitterfeld-Wolfen
www.irene-fahrradhaus.de
verein@irene-fahrradhaus.de
Spendenkonto (IBAN):
DE23 8306 5408 0005 4170 82
9
Marco Tennert
„Ich habe seit frühester Kindheit an Fahrrädern geschraubt. Irgendwann – mit 16, 17 Jahren – kam ich erstmals
in Kontakt mit diesem Laden und war sofort fasziniert. Das so zu erhalten, sehe ich als meine Lebensaufgabe.“
(Marco Tennert, Inhaber Irene Fahrrad Haus und Vorsitzender Industriedenkmal & Kulturwerkstatt Irene Fahrrad Haus e. V.)
10
INFO
Paul Splitts Rolle im Landratsamt
Teilstück des Mulderadweges
Paul Splitt ist als Koordinator des touristischen
Kreiswegesystems im Landratsamt Nordsachsen
tätig, genauer gesagt in der Abteilung
Wirtschaftsförderung und Tourismus, mit Standort
in Delitzsch (Richard-Wagner-Straße 7a). Seine
Aufgaben umfassen die Koordination von Projekten,
wie STADTRADELN, und die Unterstützung beim
Radverkehrskonzept. Er ist direkter Ansprechpartner für
radtouristische Initiativen (Tel.: 03421/758-1067) oder
E-Mail: paul.splitt@lra-nordsachsen.de).
Der Landkreis Nordsachsen feiert bei
der Kampagne „Stadtradeln“ 2025 einen
deutlichen Fortschritt: Mit insgesamt
402.271 Kilometern wurden rund
38.737 Kilometer mehr zurückgelegt
als im Vorjahr (363.644 km), was eine
spürbare Steigerung der Radnutzung
unterstreicht. Paul Splitt, Koordinator
beim Landratsamt Delitzsch, betont,
dass die Teilnehmerzahlen stabil geblieben
sind, doch die gesteigerten
Kilometer ein klares Wachstumssignal
senden. „Das freut uns besonders, da
es zeigt, dass Radfahren im Alltag an
Boden gewinnt“, erklärt Splitt. Diese
Verbesserung spiegelt nicht nur mehr
Engagement wider, sondern auch die
wachsende Akzeptanz des Fahrrads
als umweltfreundliche Alternative in
ländlichen und städtischen Bereichen
des Kreises.
Ein Highlight ist die erste Beteiligung
der Stadt Mügeln, die trotz des „Stadtradeln“-Namens
den Landkreis bereichert.
Splitt hebt hervor, dass Städte
wie Mügeln die Kampagne zentraler
zelebrieren können – etwa durch lokale
Veranstaltungen oder die Ehrung
von Teilnehmern –, was der Landkreis
allein nicht in gleichem Maße leisten
kann. „Es heißt ja nicht umsonst Stadtradeln,
aber der Landkreis bietet den
Rahmen für alle Kommunen“, sagt er.
Dies unterstreicht die Bedeutung kleinerer
Orte, die durch Pauschalbeträge
(370 Euro pro Kommune) teilnehmen
und oft 1.000 bis 2.000 Euro sparen. Leider
gab es dieses Jahr keine Preisgelder
für Schulen, da diese nicht förderfähig
sind, doch Splitt hofft auf Sponsoren,
um Anreize für Bildungseinrichtungen
zu schaffen: „Schulen brauchen keinen
großen Betrag, aber einen kleinen Impuls,
um mitzumachen.“
Die Finanzierung markiert einen Meilenstein:
Nach zwei Jahren über das
Regionalbudget ist Stadtradeln nun
fest im Haushalt des Landkreises verankert,
mit einem kleineren, aber
flexibleren Budget. „Das ist ein klares
Bekenntnis, das weitergeht“, freut sich
Split, der es als Herzensprojekt sieht.
Sachsen bleibt das einzige Flächenland
ohne landesweite Förderung,
doch der Landkreis übernimmt die
Rolle, kleine Kommunen zu unterstützen.
Split plädiert für Multiplikatoren
und regionale Vernetzung, etwa mit
Nachbarkreisen in Sachsen-Anhalt,
um den Radverkehr zu stärken. Für
Nordsachsen bedeutet das: Mehr Kilometer,
stabilere Strukturen und ein
Update
INTERVIEW MIT PAUL SPLITT
ZUM STADTRADELN 2025
UND RADVERKEHRSKONZEPT
Foto: Michael Seidel
positives Signal für zukünftige Kampagnen
– ein Gewinn für Radfahrer in
der Heide-Region.
Radverkehrskonzept für den Landkreis
Nordsachsen: Auf dem Weg
zur Förderung
Abseits von Stadtradeln steht das
Radverkehrskonzept des Landkreises
Nordsachsen in der entscheidenden
Phase: Es befindet sich derzeit in der
Prüfung der Finanzierung über die
LEADER-Förderung, die für die entsprechenden
Gemeinden im LEADER-
Gebiet gilt. Die Prüfung übernimmt
der Landkreis Leipzig, da Nordsachsen
sich nicht selbst überprüfen kann
– eine gängige Praxis, um Objektivität
zu wahren. Paul Splitt erläutert, dass
das Konzept den gesamten Landkreis
abdeckt und auf eine Ausschreibung
Ende 2025 oder Anfang 2026 abzielt,
sobald die Förderung genehmigt ist.
Ergänzend erwähnt er Entwicklungen
wie den Eigentümerwechsel
an der Goitzsche, der neue Beschilderungen
für Radwege mit
sich bringen könnte. Dieses Konzept
verspricht, die Infrastruktur
zu stärken und Radfahrer in der Dübener
Heide-Region langfristig zu
fördern, unabhängig von Kampagnen
wie Stadtradeln.
11
Update
STADTRADELN 2025:
EIN RADEL-ÜBERBLICK FÜR NORD-
SACHSEN, WITTENBERG UND
DIE DÜBENER HEIDE
Foto: freepik
Das Stadtradeln 2025 hat bundesweit
beeindruckende Rekorde aufgestellt,
mit über 1,2 Millionen Teilnehmenden,
die insgesamt 237,8 Millionen
Kilometer erradelt und damit rund 20
Millionen Tonnen CO₂ eingespart haben.
In den Regionen um die Dübener
Heide, die sich über den Landkreis
Nordsachsen in Sachsen und den
Landkreis Wittenberg in Sachsen-Anhalt
erstreckt, zeigten die Radfahrer
ebenfalls starkes Engagement, auch
wenn die Beteiligung in diesen ländlicheren
Gebieten naturgemäß etwas
moderater ausfiel als in den großen
Städten. Der Fokus lag hier auf Gemeinden,
wie Taucha, Naundorf und
Torgau in Nordsachsen
sowie Wittenberg und
Bad Schmiedeberg in
Wittenberg, wo lokale
Teams aus Schulen, Behörden
und Vereinen
aktiv mitmachten, um
den Radverkehr und
den Klimaschutz zu
fördern. Vorläufige Auswertungen
deuten darauf
hin, dass der Landkreis Nordsachsen
mit etwa 1.000 aktiven Radelnden
schätzungsweise 200.000 bis 300.000
Kilometer sammelte, was eine solide
Leistung darstellt und etwa 30 bis 45
Tonnen CO₂-Einsparungen entspricht
– ein Wert, der im Verhältnis zum
Bundesdurchschnitt von rund 195 Kilometern
pro Teilnehmer leicht darüber
liegt und die motivierte Community
in der Region unterstreicht.
Besonders hervorzuheben sind die
Leistungen in den Gemeinden rund
um die Dübener Heide. In Taucha, das
direkt an der Heide grenzt, schafften
es 752 Radfahrer, bundesweit Top-
Platzierungen in Kategorien wie der
Teilnehmerzahl pro Einwohner zu
erzielen, was die starke lokale Mobilisierung
zeigt. Naundorf, eine weitere
kleine Gemeinde in der Nähe der
Heide, beteiligte sich erstmals intensiv
und trug mit ihren Teams zu den
Kreisergebnissen bei, wobei der Fokus
auf familienfreundlichen Radtouren
durch die naturnahe Landschaft
lag. Torgau, als größerer Ort im Landkreis,
integrierte das Stadtradeln in
städtische Events und
erreichte solide Kilometerzahlen,
die den Übergang
von Alltagsradeln
zu längeren Touren in
der Heide unterstrichen.
Unter den Schulen
in Sachsen ragten
Einrichtungen wie das
Landessportgymnasium
Leipzig heraus, das
mit seinem Team „Leipziger Sportschulen“
108.257 Kilometer erradel-
Ergebnisse für den Freistaat Sachsen
Ergebnisse für den Landkreis Nordsachsen
12
te und den vierten Platz in der Stadt
Leipzig belegte – eine beeindruckende
Leistung, die auch für die umliegenden
Regionen motivierend wirkt,
da viele Schüler aus Nordsachsen
pendeln. Das Gymnasium SüdStadt,
ebenfalls in der Leipziger Region,
schnappte sich den ersten Platz unter
allen teilnehmenden Schulen in Sachsen,
mit einem Fokus auf klassenübergreifende
Teams, die Tausende
von Kilometern zusammenbrachten.
Behörden im Landkreis Nordsachsen,
wie lokale Ämter in Taucha und Torgau,
radelten durchschnittlich 200
bis 500 Kilometer pro Mitarbeiter und
betonten damit den Beitrag zum Pendelverkehr
in der Heide-Region.
Im benachbarten Landkreis Wittenberg,
der den südlichen Teil der
Dübener Heide umfasst, fiel die Beteiligung
ähnlich aus, mit etwa 500
bis 800 Teilnehmern, die vorläufig
100.000 bis 150.000 Kilometer sammelten
und damit 15 bis 25 Tonnen
CO₂ einsparten. Hier stand die Lutherstadt
Wittenberg im Vordergrund,
wo Teams aus Schulen und Vereinen
lokale Routen durch die Heide nutzten,
um ihre Kilometer zu steigern
– die Stadt organisierte Eröffnungsveranstaltungen
am Marktplatz, die
die Community mobilisierten. Bad
Schmiedeberg, bekannt für seine
Kur- und Naturrouten in der Heide,
trug mit kleineren, aber engagierten
Gruppen bei, wobei der Fokus auf
familien- und tourismusorientiertem
Radeln lag. Kemberg, eine weitere
Heide-Gemeinde, integrierte das
Stadtradeln in regionale Events und
erreichte solide Ergebnisse in den Behörden-Kategorien.
Unter den Schulen
in Sachsen-Anhalt erzielte das
Gymnasium SüdStadt (in Magdeburg,
aber mit Einfluss auf die Region) den
ersten Platz, indem es knapp auf den
letzten Metern überholte und phänomenale
Kilometerzahlen vorlegte.
Das Umweltministerium Sachsen-
Anhalt, das seine Strecke verdoppelt
hatte, landete auf dem Bronzerang
in der Behörden-Kategorie mit über
10.000 Kilometern und inspirierte
damit auch Wittenberger Ämter, die
ähnliche Werte anstrebten.
Im Vergleich zum Bundesgebiet, wo
der Durchschnitt bei 195 Kilometern
pro Radfahrer liegt, schneiden beide
Landkreise respektabel ab: Nordsachsen
übertrifft diesen Wert leicht durch
starke lokale Initiativen, während
Wittenberg etwas darunter bleibt,
aber durch seine naturnahen Routen
in der Dübener Heide Potenzial für
Wachstum zeigt. Zu Sachsen insgesamt,
das über 10 Millionen Kilometer
erreichte, trägt Nordsachsen etwa
2 bis 3 Prozent bei, vor allem dank der
Leipziger Einflüsse. Sachsen-Anhalt
mit 3,6 Millionen Kilometern sieht
Wittenberg als soliden Mitspieler, der
hinter Metropolen wie Magdeburg
Update
Foto: freepik
(660.000 Kilometer) zurückliegt, aber
in der Behörden- und Schulkategorie
mithalten kann. Insgesamt stehen
die Landkreise um die Dübener
Heide gut da – ihre Radfahrer haben
gemeinsam 300.000 bis 450.000 Kilometer
abgefahren, was nicht nur den
Klimaschutz vorantreibt, sondern
auch die Attraktivität der Heide als
Radregion unterstreicht. Für 2026
könnte eine engere Vernetzung der
Gemeinden wie Taucha, Naundorf,
Wittenberg und Bad Schmiedeberg
zu noch höheren Zahlen führen, da
die natürliche Schönheit der Dübener
Heide ideale Bedingungen für
motivierteres Radeln bietet.
WILLKOMMEN IN DER SCHACHTBAUDE
Entdecken Sie unsere niederländische und deutsche Küche.
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Fahrradreparatursäule
13
Regio-News
WORKSHOP IN KRIPPEHNA
STÄRKT VEREINE FÜR BESSERE RADWEGE UND TOUREN
Foto: freepik
Von der spontanen Radler-Gruppe
zum offiziellen Verein: So sichern Sie
Fördergelder für neue Routen und
Events
Die Dübener Heide ist ein Paradies
für Radfahrer: sanfte Hügel, idyllische
Moore und unzählige Kilometer auf
gut ausgebauten Wegen laden zu
Touren ein. Doch wer kennt das nicht?
Eine lockere Gruppe von Radbegeisterten
trifft sich regelmäßig, plant Ausfahrten,
markiert neue Strecken oder
kämpft für bessere Beschilderung.
Spätestens wenn es um Fördermittel
für Schilder, Bänke oder sogar einen
neuen Radweg geht, wird’s kompliziert.
Haftung? Gemeinnützigkeit?
Vereinsgründung? Hier setzt der Workshop
„Von der Initiative zum Verein“ an
– perfekt für alle, die ihr Rad-Engagement
auf sichere Räder stellen wollen.
Am Mittwoch, 26. November, laden
die Lokalen Aktionsgruppen (LAG)
Delitzscher Land und Dübener Heide
ins Dorfgemeinschaftshaus Krippehna
ein. Ob Sie eine MTB-Gruppe leiten,
Familienradtouren organisieren oder
sich für barrierefreie Wege einsetzen:
Claudia Vater vom Sächsischen Landeskuratorium
Ländlicher Raum e.
V. zeigt Ihnen, wie aus Ihrer Initiative
ein starker Verein wird. Sie erfahren,
welche Rechtsform passt, wie Sie Haftungsrisiken
minimieren und Schritt
für Schritt einen Verein gründen – inklusive
Tipps, wie Sie LEADER-Förderung
für neue Radprojekte beantragen.
Der Abend lebt vom Austausch: Hören
Sie, wie eine kleine Radler-Gruppe aus
der Heide dank Vereinsstatus Fördergeld
für eine neue Tourenkarte bekam.
Stellen Sie Ihre Fragen, teilen Sie Ideen
– und genießen Sie zwischendurch
Foto: freepik
14
einen kleinen Imbiss. Kosten? Null. Nur
gute Laune und Lust auf mehr Rad-
Abenteuer mitbringen.
Finanziert wird die Veranstaltung
durch das LEADER-Programm (ELER) –
genau die Gelder, die auch Ihre nächste
Rad-Initiative voranbringen können.
Tipp für alle Pedalritter: Wer mitmacht,
radelt künftig nicht nur entspannter
– sondern auch mit Rückenwind
aus Fördertöpfen. Wir sehen uns
in Krippehna!
Regio-News
INFO
Termin:
Mittwoch, 26. November,
18 – 20 Uhr
Ort:
Dorfgemeinschaftshaus
Krippehna, Dorfplatz 8 a,
04838 Zschepplin OT Krippehna
Anmeldung:
Jetzt Platz sichern unter https://
mitdenken.sachsen.de/1055529
Foto: freepik
15
Expertentipp
SICHER DURCH HERBST UND WINTER:
REIFENSCHUTZ
Foto: freepik
16
Wenn die Blätter fallen und der erste
Frost einsetzt, werden Radwege zu einer
tückischen Angelegenheit: Versteckte
Dornen unter Laub, spitze Steine auf
matschigen Pfaden oder Glasscherben
auf winterlichen Straßen können eine
Tour schnell beenden. Für Radfahrer in
der Dübener Heide oder ähnlichen Regionen,
wo herbstliche Freizeitfahrten
durch Wälder oder Pendelwege durch
frostige Landschaften führen, ist ein zuverlässiger
Reifenschutz essenziell. Für
unsere Herbst-Winter-Ausgabe haben
wir uns mit Tannus beschäftigt und erweitern
unseren Blick auf einen direkten
Konkurrenten: Mr. Tuffy. Basierend auf
unabhängigen Tests, User-Berichten
und Fachquellen vergleichen wir die
beiden Systeme, um herauszufinden,
welches besser gegen die typischen Gefahren
der kalten Jahreszeit schützt. Beide
versprechen Pannensicherheit, doch
wie halten sie in der Praxis stand?
Mr. Tuffy Fahrradreifeneinlage
Mr. Tuffy: Der klassische Streifen-Schutz
aus Polyurethan
Mr. Tuffy, eine Marke des US-Herstellers
BikeGear seit den 1980er Jahren,
ist bekannt für seine einfachen, günstigen
Reifenschutzstreifen aus robustem
Polyurethan. Diese werden zwischen
Schlauch und Reifen gelegt und schützen
hauptsächlich vor Durchstichen
durch spitze Objekte wie Dornen oder
Glasscherben – genau die Gefahren, die
auf laubbedeckten Herbstwegen oder
winterlichen Straßen lauern. Unabhängige
Tests wie die von BicycleRollingResistance.com
heben hervor, dass Mr. Tuffy
eine solide Basisschutz bietet, ohne
den Reifen zu sehr zu versteifen, und
bei einem Preis von ca. 10 bis 15 Euro
pro Streifen (für Standardgrößen) erschwinglich
ist. Foren wie ElectricBike-
Review.com loben die leichte Montage
– oft nur 5 bis 10 Minuten pro Rad – und
die Kompatibilität mit Tubed-Systemen,
was es für Einsteiger attraktiv macht. Im
Vergleich zu Tannus ist Mr. Tuffy leichter
(ca. 50 bis 100 g pro Streifen) und beeinflusst
den Rollwiderstand weniger stark,
was in flachen Wintertouren durch die
Heide von Vorteil sein kann.
Der direkte Vergleich: Tannus Armour
vs. Mr. Tuffy – Pros, Cons und
User-Erfahrungen
Beide Systeme zielen auf den gleichen
Feind ab: Platten durch scharfe Objekte,
die besonders in der kalten Jahreszeit
durch Laub oder Schnee verborgen
bleiben. Doch der Ansatz unterscheidet
sich grundlegend. Tannus Armour ist
ein voluminöser Schaum-Insert, der
den Reifen von innen ausfüllt und nicht
nur vor Durchstichen, sondern auch vor
Einquetschungen (Pinch Flats) schützt
– ein Plus auf unebenen Winterpfaden,
wo Steine oder Wurzeln unter einer
Schneeschicht lauern. Mr. Tuffy hingegen
ist ein flacher Streifen, der sich auf
die Lauffläche konzentriert und hauptsächlich
vor spitzen Einstichen bewahrt,
aber weniger gegen seitliche Beschädigungen
hilft.
Armour schützt mit bis zu 15mm an der
dicksten Stelle.
Pro und Contra im Überblick
Tannus überzeugt durch umfassenden
Schutz – Tests auf Pinkbike zeigen, dass
es 95 Prozent der Durchstiche abfängt
und Vibrationen um bis zu 50 Prozent
reduziert, was den Komfort auf rauen
Herbstwegen steigert. Es ermöglicht
niedrigeren Reifendruck für besseren
Grip auf Schnee oder Laub, ohne Pinch-
Flats zu riskieren, und User auf Reddit
berichten von 6.000 bis 11.000 Kilometer
ohne Platten, sogar in dornigen Gebieten.
Nachteile: Höheres Gewicht (ca.
200 bis 300 g pro Insert), teurer (40 bis
50 Euro) und Montage kann 15 bis 20
Minuten dauern, was für Wintervorbereitungen
Zeit kostet. Zudem erhöht es den
Rollwiderstand leicht, was bei längeren
Pendelfahrten spürbar ist.
Mr. Tuffy ist leichter und günstiger, mit
gutem Schutz gegen gängige Durchstiche
– BicycleRollingResistance.com
bewertet es als effizient gegen Dornen
bis 10 Millimeter, was für herbstliche
Wege ausreicht. User auf BikeForums.
net schätzen die Langlebigkeit und den
minimalen Einfluss auf das Fahrgefühl.
Cons: Es kann sich verschieben (z. B. in
ein „S“-Muster), was Schläuche abreibt,
und schützt nicht vor Pinch-Flats oder
größeren Objekten. Reddit-User berichten
von Durchbrüchen durch Nägel, wo
Tannus gehalten hätte.
User-Erfahrungen aus der Praxis
In MTB- und E-Bike-Foren, wie Reddit‘s
r/ebikes, dominieren positive Tannus-
Berichte für Winterbedingungen: Ein
User radelte 6.000 Kilometer ohne Flat
auf Fatbikes, lobte den Grip auf Schnee
und die Vibrationsdämpfung, die herbstliche
Touren angenehmer macht. Ein
YouTube-Video von „Mr Tuffy Tire Liners
vs Tannus Armour Foam“ (über 50.000
Views) testet beide: Tannus ist einfacher
zu montieren als erwartet und bietet
besseren Ride-Komfort, während Mr.
Tuffy leichter ist, aber Vibrationen stärker
durchlässt. Auf EMTB-Forums teilen User,
dass Tannus den „Chatter“ auf winterlichen
Trails reduziert und bei niedrigem
Druck mehr Traktion gibt, ohne dass der
Reifen platt wird – perfekt für Laub-verborgene
Hindernisse. Mr. Tuffy erhält Lob
für Zuverlässigkeit in urbanen Winterumgebungen,
aber Kritik für Abrieb-Probleme:
Ein Reddit-Thread berichtet von
Schlauch-Schäden nach 75 Kilometer,
was bei Tannus nicht vorkommt. Beide
bieten keinen 100-prozentigen Schutz –
Expertentipp
Foto: freepik
Tannus kommt näher (95 % in Tests), Mr.
Tuffy ca. 80 bis 90 Prozent gegen gängige
Wintergefahren.
Fazit: Der passende Schutz für Ihre Wintertouren
Für anspruchsvolle MTB-Fahrten in der
Heide, wo herbstliches Laub spitze Steine
verbirgt oder winterlicher Schnee den
Grip fordert, ist Tannus Armour die robustere
Wahl – es schützt umfassender und
verbessert den Komfort, auch wenn es
teurer und schwerer ist. Mr. Tuffy eignet
sich besser für leichte, kostengünstige
Upgrades auf City- oder Trekkingrädern,
wo einfacher Schutz gegen Durchstiche
reicht. User empfehlen: Kombinieren Sie
beides mit Dichtmilch für maximale Sicherheit.
Testen Sie auf Ihren Wegen – so
bleibt der Winterradspaß ungetrübt!
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griechische Spezialitaten
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Wir heißen Sie herzlich willkommen!
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17
Technik
DIE EVOLUTION DER
RADGRÖSSEN:
VON 27,5“ ZU 29“ UND ZU 32“
Foto: https://backcountry-expeditions.com
In der dynamischen Welt des Mountainbikens
(MTB) spielen Radgrößen
eine zentrale Rolle bei der Fahrdynamik,
dem Komfort und der Anpassung
an unterschiedliche Terrains. Lange Zeit
dominierten 26-Zoll-Räder die Szene,
doch in den letzten Jahren hat sich ein
Wandel vollzogen: Von 27,5 Zoll (auch
650b genannt) über 29 Zoll (29er) bis
hin zu aufstrebenden 32-Zoll-Formaten.
Diese Entwicklung spiegelt Fortschritte
in Technologie, Geometrie und Fahrerbedürfnissen
wider. Basierend auf einer
Recherche aus über zehn Quellen aus
Fachblogs, Foren und Videos geben wir
einen Überblick über die Trends, Vorund
Nachteile sowie Meinungen aus
der Fachszene.
Historische Entwicklung:
Vom 26“ zum 29“ und darüber hinaus
Die MTB-Radgrößen haben sich seit den
1980er Jahren kontinuierlich weiterentwickelt.
Ursprünglich war 26 Zoll der
Standard – kompakt, wendig und ideal
für enge Trails. Ab den 2010er Jahren
setzte sich 27,5 Zoll durch, als Kompromiss
zwischen Wendigkeit und Rollverhalten.
Dieser Übergang wurde durch
Hersteller wie Scott und Giant vorangetrieben,
die argumentierten, dass größere
Räder mehr Stabilität bieten. Bald
darauf gewann 29 Zoll an Popularität,
insbesondere bei Cross-Country- und
Trail-Bikes, da es besseres Überrollen von
Hindernissen ermöglicht und effizienter
rollt. In Foren wie Reddit wird der „Tod“
des 26-Zoll-Formats diskutiert: Viele
Fahrer wechselten 2017 zu 27,5 Zoll und
schätzten den besseren „Rollover“, doch
die Geometrie-Entwicklungen machten
29 Zoll zum neuen Standard.
27,5 Zoll: Der agile Allrounder
Vorteile: 27,5-Zoll-Räder bieten eine
Balance aus Wendigkeit und Stabilität.
Sie sind leichter als 29er (durch
kürzere Felgen, Reifen und Speichen),
was sich positiv auf Beschleunigung
und Handling auswirkt – ideal für
technische Trails und schnelle Richtungswechsel.
In engeren Kurven
und bei Sprüngen fühlen sie sich agiler
an, was besonders kleinere Fahrer
schätzen. Für Plus-Varianten (z. B. 27,5
x 2.8) gibt es mehr Grip durch breitere
Reifen, ohne die Manövrierbarkeit zu
verlieren.
Nachteile: Im Vergleich zu 29 Zoll rollen
sie weniger effizient über Hindernisse,
was auf langen Touren zu mehr
Energieverbrauch führt. Bei hohen
Geschwindigkeiten kann die Stabilität
nachlassen, und der Grip ist auf
lockeren Untergründen begrenzt.
Anwendungen: Perfekt für Trail- und
Enduro-Bikes, wo Agilität im Vordergrund
steht. Fachleute empfehlen es
für Rider unter 1,70 Meter oder in bergigem
Gelände.
29 Zoll: Der Effizienz-Champion
Vorteile:
29er rollen effizienter, meistern größere
Hindernisse besser und bieten
mehr Grip durch den größeren Auflagewinkel
– ideal für Cross-Country
und lange Strecken. Sie behalten
Schwung länger bei, was auf flachen
oder welligen Trails Vorteile bringt,
und verbessern die Traktion auf Wurzeln
oder Steinen. In Plus-Versionen
(29 x 2.6+) steigt der Komfort durch
niedrigeren Druck.
Nachteile:
Schwerer und weniger wendig, was
in engen Kurven oder bei schnellen
Manövern spürbar ist. Für kleinere
Fahrer kann der Rahmen unproportioniert
wirken, und die Beschleunigung
leidet.
Anwendungen:
Dominierend bei XC- und Marathon-
Bikes, aber auch in Trail-Modellen.
Geeignet für größere Rider oder offene
Trails.
32 Zoll: Der aufstrebende Riese?
Vorteile:
32 Zoll verspricht ultimative Stabilität,
besseres Überrollen und mehr
Grip durch breitere Reifen und niedrigeren
Druck – potenziell revolutionär
für Downhill und E-MTBs. Es
könnte die Effizienz von 29 Zoll mit
der Robustheit von Fatbikes kombinieren.
Nachteile:
Noch experimentell: Höheres Gewicht,
schwierigere Handhabung
und Kompatibilitätsprobleme mit
Rahmen. Verfügbarkeit ist begrenzt,
und Tests fehlen.
Anwendungen:
Frühe Prototypen deuten auf Nischen
wie Gravity-Biking hin, aber
breiter Einsatz ist fraglich.
18
Aktuell zeichnet sich ein neuer Trend ab:
32-Zoll-Räder. Erstmals auf Messen wie
der Cycling World in Taipeh präsentiert,
kündigen sie eine „nächste Laufrad-Revolution“
an, die auf noch mehr Stabilität
und Grip abzielt, besonders für
Enduro- und Downhill-Anwendungen.
Ein X-Post aus dem Jahr 2025 hebt eine
32-Zoll-MTB hervor, die die Evolution
von 26 Zoll an zeigt. Fachleute sehen
hier Potenzial für breitere Reifen und
niedrigeren Luftdruck, doch es bleibt
ein Nischentrend.
Fachmeinungen: Geteilte Szene
In der Fachszene herrscht Konsens, dass
29 Zoll derzeit dominiert, da es für die
meisten Rider effizienter ist. Experten
wie Canyon betonen, dass Größe von
Körpergröße und Fahrstil abhängt: 27,5
für Agilität, 29 für Speed. Reddit-Nutzer
berichten von Übergängen zu 29 Zoll
für besseren Komfort, warnen aber vor
Gewichtsproblemen. Videos, wie „Die
große MTB-Laufrad-Lüge“, kritisieren
Marketing-Hype und fordern individuelle
Tests. Für 32 Zoll sehen einige eine
Zukunft in E-Bikes, andere skeptisch als
Nischentrend.
Technik
Foto: freepik
Fazit
Die Wahl hängt von Terrain und Präferenz
ab. Probefahrten empfohlen –
die Szene evolviert weiter!
Turmbesteigung
möglich
Herzlich willkommen
zwischen Bad Schmiedeberg
und Söllichau im
herrlichen Stadtwald
gelegen
Die „Schöne Aussicht“
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19
Veranstaltungen
ERFOLGREICHER TAG DER OFFENEN TÜR BEI
DIRTCREW EILENBURG
Fotos: DirtCrew
Restaurant „Am Leipziger Tor“
„Eine gute Küche ist das Fundament allen Glücks.“
Am 13. September 2025 verwandelte
sich der Dirtpark des Vereins DirtCrew
Eilenburg in einen pulsierenden Treffpunkt
für die BMX- und Dirt-Bike-Szene
in Sachsen. Der Tag der offenen Tür
zog etwa 300 bis 350 Besucher an, die
spannende Wettbewerbe, eine mitreißende
Community-Atmosphäre und
die Unterstützung lokaler Sponsoren
erlebten. Im Mittelpunkt standen
Contests in den Kategorien Anfänger,
Amateur und Profis sowie ein spektakulärer
Best-Trick-Wettbewerb, der für
atemberaubende Sprünge und Tricks
sorgte.
DirtCrew Eilenburg hat sich als Herzstück
der regionalen BMX-Community
etabliert und bietet mit seinem
Dirtpark eine Trainingsstätte für Rider
aller Altersgruppen und Könnensstufen.
Der Verein fördert nicht nur den
Nachwuchs, sondern bringt die Szene
zusammen.
Wir sprachen mit Anja Reihansl,
der Organisatorin des
Events, über die Planung,
die Highlights und die
Bedeutung des Tages
für den Verein.
Anja, herzlichen Glückwunsch
zum gelungenen
Tag der offenen Tür! Wie
regionale deutsche Küche mit einem Mix aus Historie und Moderne
Inhaberin: Corinna Pfundt l Leipziger Str. 55 l 04838 Eilenburg
Tel.: 03423 / 73 93 754 l E-Mail: info@leipziger-tor.com l www.leipziger-tor.com
Öffnungszeiten: Mo. & Di. Ruhetag l Mi. & Do. 17 – 22 Uhr l Fr. 17 – 23 Uhr
Sa. Mittagstisch auf Anfrage & 17 – 22 Uhr l So. 11 – 14.30 Uhr
kam es zu diesem Event,
und wie hast du es organisiert?
Anja Reihansl: Vielen Dank!
Der Tag der offenen Tür war eine großartige
Chance, unseren Dirtpark und
den Verein einem größeren Publikum
zu präsentieren. Ich habe alles zusammen
mit unseren jungen Mitgliedern
– den „Kids“ – geplant und vorbereitet.
Das war eine intensive, aber sehr schöne
Erfahrung. Am Anfang war
es etwas chaotisch, bis sich
jeder in seine Aufgabe
eingefunden hatte, aber
danach lief alles wie am
Schnürchen! Die Kids
haben nicht nur bei der
Organisation geholfen,
sondern auch Bratwurst
und Getränke verkauft
Anja Reihansl, Organisatorin
„Tag der offenen Tür“ terstützt. Ihr Engagement
und den Fun Contest un-
war wirklich beeindruckend
und hat den Zusammenhalt im
Verein gestärkt.
Die Wettbewerbe waren sicher ein
Highlight. Erzähl uns mehr über die
Contests und die Resonanz der Teilnehmer.
Anja Reihansl: Absolut, die Contests
waren der Kern des Events! Wir hatten
35 Teilnehmer in den Kategorien Anfänger,
Amateur und Profis, von lokalen
Talenten bis zu spontanen Gästen.
Der Best-Trick-Wettbewerb hat die
Menge richtig angeheizt – die Rider
haben unglaubliche Sprünge gezeigt,
und die Zuschauer waren begeistert.
Unser Vereinsmitglied Christian Belger
hat die Teilnehmer im neuen Einlasshäuschen
empfangen und in die entsprechenden
Kategorien eingetragen.
20
Das Häuschen, das vom Tourismusund
Gewerbeverein Eilenburg (TGVeb)
als Dauerleihgabe gesponsert wurde,
wird künftig am Eingang unseres Geländes
stehen und für die Einlasskontrolle
bei weiteren Events genutzt werden.
Die Preise für die Contests kamen
zu 70 Prozent von Fahrrad Paul, den
Rest haben wir als Verein finanziert. Es
gab coole Goodies wie Zubehör, Gutscheine
und Ausrüstung – das hat die
Teilnehmer richtig motiviert!
Sponsoren sind für solche Events unerlässlich.
Wer hat euch unterstützt, und
wie hat das den Tag bereichert?
Ohne unsere Sponsoren wäre das nicht
möglich gewesen! Für die Tombola
danken wir Fischkescher, Krischke,
Blickfang und BMT für tolle Preise, die
bei den Besuchern super ankamen.
BMT hat uns außerdem kostenlos einen
Minibagger und einen Notstromaggregat
zur Verfügung gestellt, was die
Vorbereitung und den Ablauf enorm
erleichtert hat. Schrag Kantprofile hat
kostenfrei Bierzeltgarnituren bereitgestellt,
sodass wir eine gemütliche Chill-
Zone einrichten konnten. Der Tourismus-
und Gewerbeverein Eilenburg
(TGVeb) hat mit dem Einlasshäuschen
einen besonders nachhaltigen Beitrag
geleistet – es wird uns langfristig für
Events zur Verfügung stehen. Außerdem
haben wir Spenden für einen neuen
Airbag gesammelt, um den Dirtpark
noch sicherer zu machen, besonders
für unsere Nachwuchs-Rider.
Mit so vielen Besuchern war das Event
ein Erfolg. Was hat die Leute am meis-
Neues gesponsertes Vereinshäuschen
ten begeistert, und was nimmst du als
Lernerfahrung mit?
Die Stimmung war einfach fantastisch!
Viele kamen, um die Jumps selbst auszuprobieren,
andere haben die Shows
genossen und mitgefeiert. Es war eine
bunte Mischung aus Familien, lokalen
Bikern und BMX-Fans aus der Region.
Besonders die Interaktion zwischen
Profis und Anfängern war inspirierend
– da wurden Tipps und Tricks ausgetauscht,
die alle begeistert haben. Als
Lernerfahrung nehme ich mit, dass wir
beim nächsten Mal den Einstieg noch
etwas strukturierter planen, um das
anfängliche Chaos zu vermeiden. Aber
insgesamt war es ein Riesenerfolg, und
wir freuen uns schon auf das nächste
Event!
Der Tag der offenen Tür bei DirtCrew
Eilenburg zeigte eindrucksvoll, wie lebendig
die BMX-Szene in Sachsen ist.
Mit starkem Engagement der Community,
der Unterstützung von Sponsoren
wie Fahrrad Paul, BMT und dem
TGVeb sowie der Energie der jungen
Mitglieder beweist der Verein, wie man
Nachwuchs fördert und unvergessliche
Events schafft. Wer die DirtCrew live
erleben möchte, findet Infos auf Instagram
(@dirtcrew_eb) oder Facebook –
oder besucht den Dirtpark in Eilenburg.
Anja Reihansl und ihr Team haben aus
einem turbulenten Start einen Tag gemacht,
der in Erinnerung bleibt!
Veranstaltungen
Akku Power.
By STIHL.
ƒ
MSA 60 C-B
Akku-Motorsäge
Set mit Akku und Ladegerät
299 €
UVP: 339 €
Bergstr. 39
04838 Eilenburg
Tel.: 03423/606550
21
Veranstaltungen
ZWEI RÄDER, UNENDLICHE MÖGLICHKEITEN
DIE WELT DER FAHRRÄDER UND E-BIKES ENTDECKEN
Foto: Arvid Müller
Indoor-Testparcours
Auf der Reisemesse Dresden zeigt
sich, wie vielseitig Mobilität auf zwei
Rädern sein kann. Ob für die Freizeit,
den Arbeitsweg oder spannende
Urlaubsabenteuer – in Halle 2 wartet
eine beeindruckende Auswahl moderner
E-Bikes und klassischer Fahrräder.
Dabei präsentieren sich auf 10.000
Quadratmetern bis zu 140 Aussteller
aus der Branche.
Die Vielfalt ist groß: von leistungsstarken
E-Mountainbikes über elegante
Cityräder bis hin zu sportlichen Rennrädern
und praktischen Lastenfahrrädern
– hier findet sich das passende
Modell für jedes Bedürfnis. Ein Testparcours
für Probefahrten steht zur
Verfügung, um das Fahrgefühl mit
Naben- oder Mittelmotor sowie Kraftund
Bewegungssensoren auszuprobieren.
Die neuesten Innovationen eröffnen
neue Möglichkeiten, wie Fahrräder
und E-Bikes im Alltag oder auf Reisen
noch mehr Komfort und Flexibilität
bieten können. Ein Besuch lohnt sich,
um die vielseitigen Optionen der modernen
Mobilität zu entdecken!
Sachsen als Zentrum für Fahrrad- und
E-Bike-Abenteuer: Vielseitige Mobilität
für alle Lebensbereiche
Im Einklang
mit den
aktuellen
Trends und
dem Masterplan
Tourismus
setzt Sachsen verstärkt
auf Ganzjahrestourismus
und vielseitige Bike-Angebote.
Ziel des Freistaats ist es, bis 2030
zu einem der führenden Hotspots
für Mountainbiker in Deutschland zu
werden. Die e-bike-days bieten eine
ideale Plattform, um sich über die
neuesten Angebote, Destinationen
und Technologien rund ums Fahrrad
zu informieren.
e-bike-days Dresden –
Elektromobilität erleben
Messen spielen eine zentrale Rolle in
der Fahrradbranche, sowohl für die
Geschäftsanbahnung als auch für die
Präsentation von Innovationen und
die Durchführung von Kooperationsverhandlungen.
In einem Markt, in
dem persönliche Kontakte und Gespräche
nach wie vor unverzichtbar
sind, bieten Messen wie die e-bikedays
eine unvergleichliche Plattform
für den Austausch und den Erfolg.
Die Nachfrage nach E-Bikes wird durch
22
Veranstaltungen wie die
e-bike-days in Dresden
vom 30. Januar bis 1.
Februar 2026 weiter
gestärkt. Hier präsentiert
sich die Branche
gebündelt, stellt innovative
Modelle vor und
gewährt einen exklusiven
Blick auf die neuesten Entwicklungen.
Neben spannenden Neuerungen erwartet
die Besucher eine umfassende
Beratung zu E-Bikes und weiteren
Fahrradtypen.
E-BIKE-DAYS
2026 IN
DRESDEN
30. JANUAR –
1. FEBRUAR
Veranstaltungen
INFO
Veranstaltungsort
MESSE DRESDEN
01067 Dresden, Messering 6
Für mehr Informationen und zur
Ticketbuchung besuche die offizielle
Website www.ebike-daysdresden.de.
©Arvid Müller
Messe rund um die Elektromobilität
Nachtwäsche und Freizeitkleidung zum Wohlfühlen
Das „WäscheFräulein“ in Eilenburg hat
auch im achten Jahr Nachtwäsche im
Sortiment. Der Hauptlieferant ist dabei
„Ringella“. Hierbei handelt es sich
um ein Traditionsunternehmen, das
seit über 90 Jahren in Familienbesitz
und ein absoluter Nachtwäschespezialist
ist. „Sie stehen für hochwertige
Nachtwäsche und Homewear mit hohem
Tragekomfort zu angemessenen
Preisen. Das Ökotex-100-Label kennzeichnet
die Kleidung aus dem Hause
„Ringella“, was für uns sehr wichtig
war und ist“, sagt „WäscheFräulein“
Kerstin Böhme.
Schlaf wird in unserem Leben immer
wichtiger und ist nach wie vor die
beste Möglichkeit, dass der Körper
sich wieder regenerieren kann. Die
Kleidung, die wir dabei tragen, leistet
einen wesentlichen Anteil zu einer
gesunden Schlafkultur. Als Naturfaser
bietet Baumwolle beste Voraussetzungen
für ein gesundes Hautgefühl und
ist Hauptbestandteil der Wäsche. Sie
ist nicht nur besonders strapazierfähig
und reißfest, sondern zudem atmungsaktiv
und sehr saugfähig. So unterstützt
eine gute Nachtwäsche durch
hervorragende Feuchtigkeitsregulierung
optimal bei einem geruhsamen
Schlaf.
„Ringella“ ist aber nicht nur bequem,
sondern kann auch stylisch: Ob man
als Frau oder Mann, Nachthemd oder
Pyjama bevorzugt, spielt keine Rolle.
Es ist für jeden etwas dabei. „Aber
auch Home- und Streetwear haben
sie drauf. Bequeme Passform, spürbar
gute Qualität und modische Muster
und Schnitte überzeugen uns immer
wieder“, betont Kerstin Böhme.
Es gibt ein umfangreiches Angebot
an aktueller Mode für sie und ihn, in
unterschiedlichen Kollektionen und
Materialzusammensetzungen, sodass
für jeden Geschmack das Passende zu
finden ist – Qualitätsmode für Nacht
und Freizeit, immer mit dem Augenmerk
auf hochwertige Materialien
und stilvollem Design. Lassen Sie sich
beraten. Das „WäscheFräulein“ hilft Ihnen
gern.
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23
Veranstaltungen
RENNKATEGORIEN
CC Cross Country (MTB)
CTF Crosstourenfahrt (MTB)
DUA Duathlon
GR Gravel Race
RM Radmarathon
RTF Radtourenfahrt
WIE GUT BIST DU WIRKLICH?
Foto: Pixabay/Daniela Jakob
November 2025
1. Rund um den Auensee Radibor (Sachsen)
8. Crossrennen Erfurt CC Erfurt (Thüringen)
8. Müggelheimer Runde CTF Berlin-Köpenick
9. Jenbike Cross CC Großlöbichau (Thüringen)
30. Wittenberger Rad-Cross CC Lutherstadt Wittenberg (Sachsen-Anhalt)
April 2026
18. Spreewaldmarathon RM Lübbenau (Brandenburg)
18. Spreewald-RTF RTF Burg (Brandenburg)
19. Harz Gravel GR Wernigerode (Sachsen-Anhalt)
25. Spreewald-Duathlon DUA Briesensee (Brandenburg)
Landgaststätte Schlaitz
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Pfad der 52
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skulpturen
Ein Unternehmen der
Agrarprodukte aus Schlaitz GmbH
24
Veranstaltungen
WITTENBERGER WINTERCROSS
ENGE KURVEN UND STEILE ANSTIEGE
Fotos: Verein
Bei der Gunsha Cross Challenge handelt
es sich um eine mitteldeutsche
Cyclo-Crossserie mit mehreren
Stationen in Sachsen, Sachsen-Anhalt
und Thüringen.
Von Anfang
Oktober bis Ende November
2025 gibt es
dazu acht Rennen,
angefangen von Raschau
über Borna,
Radibor, Granschütz,
Erfurt, Jena und Frankenhain.
Wie unserer Veranstaltungsübersicht
(siehe linke Seite)
zu entnehmen ist, findet der krönende
Abschluss der Serie am 1. Advent
(30.11.) in der Lutherstadt Wittenberg
statt.
Ausrichter des letzten Halts ist die
Abteilung Radsport des SV
Grün-Weiß Wittenberg-
Piesteritz. Diese wurde
im Jahr 2014 gegründet.
„Unser Ziel ist es,
den Radsport den
Kindern und Jugendlichen
wieder nahe zu
bringen, aber auch die
Tradition dieses Sports
als Abteilung wieder aufleben
zu lassen“, ist von Thomas
Geue zu erfahren. Schließlich blickt
der Radsport in der Lutherstadt auf
eine große Tradition zurück. Immerhin
brachte die BSG Chemie Piesteritz seinerzeit
viele Friedensfahrt-Teilnehmer,
aber auch Weltmeister hervor. Aktuell
besteht die Abteilung aus drei Trainern,
die Kindern und Jugendlichen
im Sommer den Straßenradsport und
im Winter den Cyclocross schmackhaft
machen wollen.
Zurück zum Stichwort Radcross: Die inzwischen
elfte Auflage des Cross findet
wie eingangs erwähnt am 30. November
im Volkspark Piesteritz statt. „Die
Strecke ist etwa zweieinhalb Kilometer
lang und besteht aus steilen Anstiegen,
engen Kurven, Sandpassagen sowie
Hindernissen“, verrät Geue. Dabei
werden für alle Altersklassen Rennen
durchgeführt. „Das interessanteste
Rennen ist aber das Hobbyrennnen“,
betont der Radsport-Enthusiast. Hier
können Interessierte ab 16 Jahren ihren
Ehrgeiz unter Beweis stellen – egal ob
Einsteiger oder ambitionierte Sportler.
Jeder, der eine Herausforderung sucht,
kann dort teilnehmen.
INFO
Noch bis zum 26. November
kann sich angemeldet
werden:
Die entsprechenden Links finden
Sie unter www.crosscup.org oder
www.rad-net.de (–> „Cyclo-Cross“
–> „Ausschreibungen“).
25
Rätsel
süßer
Brotaufstrich
nicht
viel
fair,
anständig
weiblicher
Artikel
klimatisch
trocken
Gesellschaftstanz
Tonne
Kfz-Z.
Luckau
Alarm
Händler
von
Diebesgut
Holzschuhe
die
neue
Welt
12
die
Heilige
Schrift
(Mz.)
japanisches
Heiligtum
Oberbekleidung
Zierstrauch
Beweise
der Abwesenheit
französischer
Frauenname
kristalliner
Schiefer
9
Insel der
griech.
Zauberin
Circe
Zunge
am
Schnürschuh
Jetzt-
Zustand
1
Landschaftsform
Backwürze
Figur in
Canettis
‚Hochzeit‘
Fremdwortteil:
zu, nach
deutsche
Vorsilbe
Protz,
Prahler
babylonische
Gottheit
mit
Sicherheit
5
Teil des
Bestecks
schweiz.
Kantonshauptstadt
slawischer
Herrscher
† 660
englisch:
eins
größte
Stadt
Omans
Ablagehefter
Dreifingerfaultier
Vorname
von US-
Filmstar
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6
italienisch:
ja
Hafenstadt
in Polen
Stammvater
der
Griechen
nordgriech.
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(Kw.)
Abk.:
Societas
Jesu
11
enorme
Kraft
8
Chromosomenerbanlagen
US-
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(Richard)
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Kochgefäße
gebrannter
Zucker
kleine
Motorräder
Abfahrtsskilauf
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am Computer
französisch:
man
Schmarotzerpflanze
Osteuropäer
Vereinigte
Staaten
(Abk.)
immer
(veraltet)
Rufname
Clintons
getrocknete
Weinbeere
förmliche
Anrede
Tropenfrucht
griechische
Unheilsgöttin
raumsparend
verpacken
eine
Lotterie
(Abk.)
süddt.:
Kleinkunstbühne
4
span.
Mehrzahlartikel
2
Hptst.
von New
Mexico
(Santa ...)
bayrisch:
nein
früherer
Name
Tokios
3
10
operativ
Haut
glätten
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
7
Lehre
vom
Gleichgewicht
griechischer
Buchstabe
Buchenfrucht
Skatausdruck
Schrott
Vorname
der
Aichinger
ägyptischer
Sonnengott
1327_164_195_11
Auflösung des
M
W
D
W
F
H
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C
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M
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S
E
SATTELTASC
I
Die „HeideTOUR“ verlost einen Gutschein vom Sehzentrum Raddatz in Bad Düben und Torgau im
Wert von 50 Euro. Der Einsendeschluss ist der 16. Januar 2026.
Schicken Sie das Lösungswort an das Verlagshaus „Heide-Druck“, Neuhofstraße 22 – 23, 04849 Bad Düben.
Das Lösungswort aus unserem letzten Rätsel lautete „STEUERLAGER“. Über eine Trinkflasche konnte sich Kirstin Taggeselle
freuen.
26
Eric Jahn
„Wir aus der Versicherungsbranche merken: Fahrraddiebstähle nehmen stetig zu. Sorgen Sie also für Sicherheit
und lassen Sie sich gegebenenfalls umfangreich beraten.“
(Eric Jahn, Allianz Jahn GbR )
27
Gesundheit
RADFAHREN IM HERBST UND WINTER:
OSTEOPATHISCHE TIPPS FÜR SICHERE TOUREN
Foto: freepik
Gespräch mit Tobias Jähn, Osteopath
aus Eilenburg
Herbst und Winter locken mit klarer
Luft und leeren Wegen – doch kalte
Temperaturen fordern Radfahrer besonders.
Osteopath Tobias Jähn erklärt,
wie man Muskeln, Gelenke und Atemwege
schont und Verletzungen vermeidet.
Erwärmung als Schlüssel zum Erfolg
Das Wichtigste ist die Vorbereitung des
Körpers. Vor jeder Belastung müssen
Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenkkapseln
gut durchblutet sein. „Erwär-
mung von innen und außen ist entscheidend“,
betont Jähn. Besonders die
Beine – Oberschenkel- und Wadenmuskulatur
– tragen die Hauptlast. Doch
auch Füße und Knie benötigen Schutz,
da dort wenig Muskulatur über dem
Gelenk liegt. Eine vernünftige Kleidung
verhindert Unterkühlung und schützt
vor Schäden.
Belastungsgrenze im Winter
Bei Temperaturen um den Nullpunkt ist
Radfahren gesund und sinnvoll. Unter
minus fünf Grad rät Jähn jedoch, das
Rad stehen zu lassen – nicht nur wegen
der Muskeln,
sondern auch zum
Schutz der Atemwege,
die der eisigen
Luft direkt ausgesetzt
sind.
Fitte Sportler können
ihre volle Leistungsfähigkeit
ausschöp-
Tobias Jähn, Osteopath
fen, sollten aber im Jahresverlauf Pausen
einplanen. „Ideal sind vier bis sechs
Wochen im Herbst oder Winter mit reduzierten
Höchstbelastungen im regenerativen
Bereich“, rät der Osteopath.
Foto: freepik
Foto: freepik
Erwärmung vor dem Radfahren im Herbst und Winter ist das Wichtigste, um Verletzungen zu vermeiden
28
Tipp für Hobbyfahrer
Wer nur gelegentlich radelt, startet am
besten langsam. „Zwei bis drei Kilometer
entspannt fahren, den Körper
reinkommen lassen und erst dann das
Tempo steigern“, empfiehlt Jähn. Erwärmung
und Dehnung vor der Tour
sind unverzichtbar, um Überlastung,
Gelenkschäden und Verletzungen zu
vermeiden.
Typische Winterverletzungen
Im Winter lauern zusätzliche Risiken:
Überfrorene Straßen, Dunkelheit und
nasses Laub erhöhen die Sturzgefahr.
Betroffen sind vor allem die oberen Extremitäten
– Hand, Arm, Schulter und
Schlüsselbein.
Muskel- und Gelenkprobleme treten häufig
im Knie- und Fußbereich auf, da diese
wenig Muskulatur als Kälteschutz haben.
Auch der Oberkörper leidet: Er übernimmt
Stützfunktion ohne aktive Muskelarbeit
und kühlt schnell aus. „Deshalb im
Winter die Dauer kürzen“, rät Jähn.
Alternative im Winter: Stabilitätstraining
Statt stundenlanger Touren empfiehlt
der Osteopath, den Winter für Stabi-
Training zu nutzen. „Bauch-, Rückenund
Schultermuskulatur sowie Haltung
kommen im Sommer oft zu kurz – genau
hier sollte man ansetzen.“ So bleibt
der Rumpf stark und die Basis für die
nächste Saison ist gelegt.
Gesundheit
Foto: freepik
Fazit:
Mit guter Erwärmung, angepasster Kleidung,
reduzierter Dauer und bewusster
Belastung bleibt Radfahren im Herbst
und Winter gesund – und bereitet optimal
auf den Frühling vor.
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Was kostet Sie die Modernisierung?
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Dachdämmung
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29
Radweg
SACHSEN-M
EIN RADWEG DER VERKNÜPFUNGEN
Foto: Anja Sambale
Startpunkt der Route: Leipziger Hauptbahnhof
30
Unsere ohnehin mit zahlreichen Radund
Wanderwegen gesegnete Region
ist seit über einem Jahr um eine weitere
Route reicher. Anfang April 2024 fiel
schließlich der offizielle Startschuss
für das sogenannte „Sachsen-M“. Auf
Initiative des Landkreises Nordsachsen
wurde dieser insgesamt 280 Kilometer
lange Rundkurs konzipiert, der
dabei nicht nur grob die Grenze des
eigenen Landkreises absteckt, sondern
gleichzeitig auch in den Landkreis
Meißen eindringt, mit der Stadt
Wurzen den Landkreis Leipziger Land
miteinbezieht, mit Sachsens größter
Stadt Leipzig auch das pulsierende
Foto: Alexander Schütz
Burg Düben
Zentrum der Region integriert
und ganz nebenbei
die vielen unterschiedlichen
Radwege miteinander verknüpft.
Die Konzeption begann
bereits im Jahr 2021. Der
Wegeverlauf ist inzwischen
bestens ausgeschildert. Das „Sachsen-
M“ ist mit weißer Schrift und weißblauem
Fahrrad auf grünen Untergrund
gut erkennbar. Und das Beste:
Auf einem Rundkurs kann man den
Start- und Zielpunkt beliebig wählen.
Die gute S-Bahn-Anbindung im Leipziger
Umland ermöglicht darüber hinaus
ein abschnittsweises Abstrampeln
der Route.
Als Start wählen wir den Leipziger
Hauptbahnhof, den größten Kopfbahnhof
Europas und das bedeutendste
Verkehrsdrehkreuz in Mitteldeutschland.
Von hier aus geht es in
Richtung Pleiße, die kurze Zeit später
in die Elster mündet. Der begleitende
Elsterradweg führt uns auf dem
grünen Gürtel entlang der Stadtteile
Möckern und Wahren über Lützschena
bis nach Schkeuditz. Auf dem „Grünen-Ring-Leipzig“
verläuft die Strecke
weiter Richtung Norden bis zum
Schladitzer See mit seinen vielseitigen
Freizeitangeboten auf dem und am
Wasser. Hier biegen wir dann auf die
Erlebnisroute der Industriekultur
„Kohle | Dampf | Licht
| Seen“ bis nach Delitzsch.
Unterwegs streifen wir den
Werbeliner See, dessen Fläche
unter strengem Naturund
Artenschutz steht.
In der Barockstadt am Lober
befindet sich zudem der Startpunkt
des Torgischen Weges. Um diesen zu
folgen, verlassen wir Delitzsch und
biegen im Ortsteil Benndorf nach
Osten in Richtung Seelhausener See
ab. Dabei lassen wir Sausedlitz, ein
Dorf, das dank der Wende den Braunkohlebaggern
knapp entkam, rechts
INFO
Orte auf der Route:
Leipzig – Radefeld – Wolteritz –
Delitzsch – Benndorf – Löbnitz –
Bad Düben – Authausen – Pressel –
Roitzsch – Weidenhain – Süptitz –
Zinna – Torgau – Graditz – Pülswerda –
Belgern – Paußnitz – Trebnitz –
Strehla – Zschöllau – Oschatz –
Thalheim – Mügeln – Glossen –
Gröppendorf – Mahlis – Wermsdorf –
Dahlen – Schmannewitz – Sitzenroda –
Schildau – Thammenhain – Hohburg –
Lüptitz – Wurzen – Nischwitz –
Thallwitz – Eilenburg – Wölpern –
Jesewitz – Gordemitz – Pönitz –
Merkwitz – Leipzig
liegen. Dafür steuern wir direkt auf
Löbnitz zu. Das Muldedorf weist nicht
nur eine lange und bekannte Pferdesport-Tradition
auf, sondern hat auch
historisch einiges zu bieten. Martin
Luther war seinerzeit des Öfteren bei
seinem Freund, dem Rittergutsbesitzer
Ernst von Schönfeldt, zu Besuch.
Die Dorfkirche verfügt oberdrein über
die umfangreichste Kassettendecke
im deutschsprachigen Raum.
Bis zur Kurstadt Bad Düben ist die
Route des „Sachsen-M“ identisch mit
der des Torgischen und auch des
Mulderadwegs. Hier heißt die Burg
Düben mit seiner bemerkenswerten
Dauerausstellung im Landschaftsmuseum
der Dübener Heide sowie
der Tourist-Information seine Gäste
willkommen. In der Innenstadt laden
verschiedene Gaststätten, Cafés und
auch Übernachtungsmöglichkeiten zu
einem kurzen oder längeren Verbleib
ein. Der Torgische Weg verläuft weiter
über den Waldhofsweg bis nach
Authausen und Pressel. Hinter dem
Heidedorf erstreckt sich das tier- und
pflanzenreiche Presseler Heidewaldund
Moorgebiet mit seinem sagenhaften
Zadlitzbruch. Anschließend erreicht
man über Roitzsch, Weidenhain,
Süptitz und Zinna die sehenswerte Renaissancestadt
Torgau an der Elbe mit
seiner historischen Innenstadt und
den zahlreichen Baudenkmälern.
Wir wechseln mit dem Postkarten-
Panorama im Rücken die Elbseite,
radeln am Sächsischen Hauptgestüt
in Graditz vorbei und steuern über
Pülswerda in Richtung Belgern, wo es
erneut auf die andere Elbseite geht.
Auf einem der beliebtesten Fernradwegen
Deutschlands führt die Route
weiter bis Strehla und damit in den
Landkreis Meißen. Über die Mulde-
Elbe-Route erreicht man schließlich
Oschatz mit seiner prächtigen Stadtkirche
St. Aegidien auf dem Neumarkt.
Die Döllnitz-Radroute führt im
Anschluss über Mügeln, Wermsdorf,
Dahlen und Schmannewitz in die
Gneisenaustadt Schildau. Landschaftlich
sehr anspruchsvoll geht es dann
über Thammenhain und vorbei an
den Hohburger Bergen in die Ringelnatzstadt
Wurzen.
Barockschloss Delitzsch
Damit die Form des Routenverlaufs
auch wirklich dem Buchstaben M
ähnelt, geht es noch ein letztes Mal
in Richtung Norden – also auf dem
Mulderadweg über Thallwitz nach
Eilenburg. Hier lockt nicht nur ein
idyllischer Tierpark, sondern auch die
historischen Anlagen auf dem Burgberg
zu einem Zwischenstopp. Über
Wölpern und Jesewitz biegen wir
auf die buchstäbliche Zielgerade ein.
Schnurstracks geht es hinein in die
große Messestadt und schließlich zu
unserem Ausgangspunkt am Leipziger
Hauptbahnhof.
Lust bekommen auf einen Ausflug?
Rolandpark Belgern
INFO
Verknüpfte Radwege:
• Elsterradweg
• Grüner-Ring-Leipzig
• Kohle | Dampf | Licht | Seen
• Torgischer Weg
• Elberadweg
• Mulde-Elbe-Route
• Döllnitz-Radroute
• Dahlener-Heide-Radroute
• Mulderadweg
Radweg
Foto: Stadt Delitzsch
Der Streckenverlauf ist bei Komoot
abrufbar. Die zahlreichen verknüpften
Routen zeigen jedoch auch: An Alternativen
mangelt es nicht!
Foto: LTM
31
32
4 5
3
2
9
6
8
7
10
Sachsen-M
HotSpots entlang der Strecke
1 bis 10
1
1 Hauptbahnhof Leipzig
2 Barockschloss Delitzsch
3 Dorfkirche Löbnitz
4 Burg Düben
5 Zadlitzbruch im Presseler Heidewald- und Moorgebiet
6 Schloss Hartenfels
7 Rolandpark Belgern
8 O-Schatz-Park
9 Schloss Hubertusburg in Wermsdorf
10 Tierpark Eilenburg
ndkarte: TopPlusOpen, © Bundesamt für Kartographie und Geodäsie März 2024,
tenquellen:
Grundkarte: TopPlusOpen, © Bundesamt für Kartographie und Geodäsie März 2024,
s://sg.geodatenzentrum.de/web_public/Datenquellen_TopPlus_Open.pdf
Datenquellen:
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LEIPZIG
Foto: Daniel Reiche
Foto: Klemens Renner
TORGAU HOHENPRIESSNITZ
HAUPTBAHNHOF
Als Start- und Zielpunkt des
„Sachsen-M“ dient der Leipziger
Hauptbahnhof. Er gilt
mit seinen 23 Gleisen und der
überdachten Bahnsteighalle
mit einer Fläche von 83.640
Quadratmetern als größter
Kopfbahnhof Europas und
besticht neben der enormen
Größe vor allem durch seine
eindrucksvolle Architektur
aus dem frühen 20. Jahrhundert.
Dabei handelt es sich um
DEN (Schienen-)Verkehrsknotenpunkt
im mitteldeutschen
Raum. Täglich werden hier
135.000 Reisende und Besucher
gezählt. Auch für den
Nahverkehr ist er von großer
Bedeutung, vordergründig
über den City-Tunnel.
Seit Ende der 1990er Jahre
wurde im Empfangsgebäude
zudem ein Einkaufszentrum
etabliert: die PROMENADEN
Hauptbahnhof mit 140 Geschäften
und Lokalen auf
rund 20.000 Quadratmetern
Fläche und zwei zusätzlichen
unterirdischen Geschossen.
Perfekt zum Shoppen,
Schlendern und Schlemmen!
SCHLOSS HARTENFELS: TRETEN SIE EIN!
Schon im 16. Jahrhundert
boten die Kurfürstlichen
Gemächer auf Schloss Hartenfels
vergleichsweise viel
„FAIRYTALES.
Komfort. Kamine spendeten
Wärme, Kerzenschein sorgte
für Behaglichkeit.
Heute erzählen Multimedia-
Projektionen in den einstigen
Wohnstuben bewegende
Geschichte(n): Martin
Luther, Lucas Cranach, Kaiser
Karl V. und Napoleon
– wie kaum ein anderer Ort
verbindet das Schloss bedeutende
historische Per-
sönlichkeiten und Ereignisse.
In der Sonderausstellung
Geschichten
aus dem Märchenschloss“
warten ein Abenteuer-Rätsel
und eine Verkleide-Station
auf die ganze Familie.
Mit einer ganz besonderen
Atmosphäre und heiteren
Glühwein-Führungen lockt
„Dornröschens Schlossweihnacht“
vom 12. bis 14. Dezember
2025 in den Schlosshof.
Weitere Informationen unter
www.schloss-hartenfels.de
8
9
OSCHATZ
Foto: LTM
Foto: privat
WERMSDORF
O-SCHATZ-PARK
Der O-Schatz-Park ist ein eintrittsfreier
Freizeit-, Tier- und
Familienpark in einer gepflegten
Anlage. Dieser entstand
in Nachnutzung der
4. Sächsischen Landesgartenschau
2006 und erfreut
heute große und kleine Besucher.
Der integrierte Tierpark
erhielt 2009 den Status
Zoo und beheimatet unterschiedliche
Arten, beispielsweise
Rhesusaffen, Kängurus,
Alpakas, Minischweine,
Damwild, Ziegen, Kaninchen,
eine große Vogelvoliere
mit exotischen Ziervögeln
und andere Tiere.
Vom Maibaumstellen über
Tierparkfest bis Halloween
– das ganze Jahr über bietet
der O-Schatz-Park verschiedene
Veranstaltungen. Die
zweitgrößte Kaffeekannensammlung
der Welt ist in
der runden Mehrzweckhalle
„das O“ zu bestaunen. Die
notarielle Zählung im November
2009 bescheinigte
18.179 Exemplare, beendete
aber auch gleichzeitig die
große Sammelaktion.
SCHLOSS HUBERTUSBURG
Mehr als nur ein kleiner Geheimtipp
auf der Route des
„Sachsen-M“: das Schloss
Hubertusburg in Wermsdorf.
Dieses prächtige Anwesen
wurde ab 1720 als Jagdpalais
für Kurfürst August I. (König
August II. von Polen) errichtet
und im Jahr 1743 als Residenz
für dessen Sohn, dem sächsischen
Kurfürsten Friedrich
August II. (König August III.
von Polen), umgebaut.
In seiner äußerst wechselvollen
Geschichte fungierte das
Schloss unter anderem als
Steingut- und Wanduhrenfabrik,
als Lazarett und Landeshospital
sowie -gefängnis,
als „Erziehungsanstalt
für blödsinnige Kinder“, als
„Versorgungshaus für weibliche
Geisteskranke“ sowie
als Unteroffiziersvorschule
der Wehrmacht während des
Zweiten Weltkrieges. Seit
1992 steht das Schloss mit
Ausnahme der katholischen
Schlosskapelle leer und wird
seit 2013 für Ausstellungen
der Staatlichen Kunstsammlungen
genutzt.
RADSTOPPS
33
1
1 Handschuhe DeFeet Duraglove ET Charcoal Wool
Als vielseitige Woll-Handschuhe sind sie ein Must Have für den Übergang
in den Winter, geeignet für kühle Herbsttage unter 15 °C. Die Innovation
liegt in der atmungsaktiven Wollmischung mit Grip-Elementen und Touchscreen-Kompatibilität,
die Wärme bietet, ohne zu überhitzen, und langlebig
ist (bis zu 6 Jahre Haltbarkeit). Sie blocken Wind und leichte Nässe,
was sie ideal für variable Herbstwetter macht, ohne die Fingerfertigkeit
einzuschränken.
MUST HAVES –
DA SCHLAGEN
RADLER-HERZEN HÖHER
3
2 Helm Lumos Nyxel Smart
Dieser smarte Helm ist eine Innovation für 2025 und perfekt für die dunkleren
Herbst- und Wintertage, mit integrierten 360°-Lichtern, Blinkleuchten
und automatischer Bremslicht-Funktion für Sichtbarkeit bis 450 Meter.
Er enthält MIPS-Schutz, Quin-Crash-Detection
(sendet Notfall-Alarme) und
eine austauschbare Batterie.
Leichtgewichtig
und wetterbeständig
(IP67), verbessert
er die Sicherheit
bei schlechter
Sicht
und niedrigen
Temperaturen,
ohne zusätzliche Lampen
zu benötigen.
2
3 Winterjacke Castelli Alpha Doppio
Diese Jacke ist eine Neuerscheinung für 2025 und eignet sich
perfekt für Temperaturen von -5 bis 10 °C. Sie verwendet das
innovative Polartec Alpha Direct-Isolationsmaterial, das leichter
und wärmer ist als Vorgängermodelle (ca. 20 % Gewichtsreduktion
bei 395 g), bietet exzellente Atmungsaktivität
und verbesserte Wasserabweisung ohne externe Nahtversiegelung.
Ideal für herbstliche Regenfahrten, da sie Wärme
speichert und Schweiß ableitet, mit Features wie doppeltem
Kragen und Manschetten für besseren Schutz vor Kälte und
Wind.
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Fahrrad kaputt? Die nächste Werkstatt
ist näher als gedacht. Hier wird
dir geholfen!
Hilfe
Das Fahrrad ist bei vielen Menschen
ein treuer Begleiter im Alltag sowie auf
Reisen. Umso wichtiger ist es, dass es
einen sicher von A nach B transportiert.
Jedoch weist auch ein Fahrrad mal unterschiedliche
Probleme auf. Darunter
zählen typische Dinge, wie die Fahrradbremse
schleift, der Reifen ist platt,
das Laufrad ist defekt, der E-Bike-Akku
lädt nicht mehr, die Schaltung funktioniert
nicht mehr einwandfrei, die
Fahrradkette springt ab etc. Deshalb
ist es so wichtig, immer einen Fahrradhändler
in seiner Nähe zu haben, denn
mit seiner Fahrradwerkstatt kann er dir
bei solchen Angelegenheiten aus der
Klemme helfen.
Auf den folgenden Seiten findest du
eine Übersicht, wohin du dich wenden
kannst. Dennoch: Allzeit gute Fahrt!
Little John Bikes
Bismarckstraße 45
Tel.: 03493 / 9 22 32 27
bf1@littlejohnbikes.com
www.littlejohnbikes.de
E-Rides Sebastian Brauer
mobile Werkstatt
Tel.: 0173 / 2 98 79 45
info@e-rides.de
www.e-rides.de
Foto: freepik
04849 BAD DÜBEN
Fahrrad Hammer
Eilenburger Straße 4
Tel.: 034243 / 2 23 26
bad-dueben@fahrrad-hammer.de
www.fahrrad-hammer.de
06749 BITTERFELD
Fahrrad Hammer
Zörbiger Straße 11
Tel.: 03493 / 40 05 16
bitterfeld@fahrrad-hammer.de
www.fahrrad-hammer.de
Zweiradhaus Schenk
Dessauer Straße 5
Tel.: 03493 / 4 12 67
zweiradhaus.schenk@t-online.de
www.zweiradhaus-schenk.de
Irene Fahrrad Haus
Burgstraße 8
Tel.: 0163 / 7891301
verein@irene-fahrradhaus.de
04509 DELITZSCH
Eitzen – RadSport Döbernitz
OT Döbernitz, Feldsiedlung 34
Tel.: 034202 / 5 17 26
Fahrrad-Fachgeschäft Ryl
Eilenburger Straße 57
Tel.: 034202 / 5 34 95
Fahrrad Hammer
Raiffeisenstraße 1 (PEP-Center)
Tel.: 034202 / 34 72 00
fahrradhammer@googlemail.com
www.fahrrad-hammer.de
Krippner & Wernicke GmbH & Co. KG
Breite Straße 27
Tel.: 034202 / 9 14 79
das2radteam@t-online.de
04838 EILENBURG
Fahrrad Hammer
Leipziger Straße 26
Telefon: 03423 / 60 92 02
eilenburg@fahrrad-hammer.de
www.fahrrad-hammer.de
Radladen Eilenburg
Hugo-Jäckel-Platz 2
Tel.: 03423 / 60 42 85
info@radladen-eilenburg.de
www.radladen-eilenburg.de
Velo & Sport Paul e. K.
Ziegelstraße 11 A
Tel.: 03423 / 75 93 40
info@fahrrad-paul.de
www.fahrrad-paul.de
Pedalerie Eilenburg –
Dein Fahrradhaus
Wurzener Landstraße 2
Tel.: 03423 / 7 06 26 44
mail@pedalerie-eilenburg.de
Fahrradschlauchautomaten
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Hilfe
M & B Fahrradladen GmbH
Coswiger Straße 21
Tel./Fax: 03491 / 40 28 49
moni.geyer@gmx.de
www.mub-fahrradladen-wb.de
06901 KEMBERG
WERKSTATT-INDEX
IM HEIDETOUR-GEBIET
Foto: freepik
Zweirad Fitz
OT Radis
Straße des Friedens 27 C
Tel.: 034953 / 3 94 23
info@zweirad-fitz.de
www.zweirad-fitz.de
Mattheß‘ Bike Shop
Leipziger Straße 54
Tel.: 034921 / 2 07 83
matt77bike@t-online.de
www.fahrrad-kemberg.de
06773 GRÄFENHAINICHEN
Fahrrad-Loos
Wittenberger Straße 65
Tel.: 034953 / 2 37 37
06886 LUTH. WITTENBERG
Fahrradhaus Kralisch
Jüdenstraße 11
Tel.: 03491 / 40 37 03
info@fahrradhaus-kralisch.de
www.fahrradhaus-kralisch.de
Bernis Fahrradwerkstatt
Robert-Koch-Straße 13
Tel.: 03491 / 48 77 57
bernis.werkstatt@web.de
Zweirad Fitz
Dessauer Straße 196
Tel.: 03491 / 61 12 45
info@zweirad-fitz.de
www.zweirad-fitz.de
04860 TORGAU
Radhaus Höcke
Goethestraße 2
Tel.: 03421 / 70 18 14
radhaus@sport-hoecke.de
www.sport-hoecke.de
Radstudio Thomas Rieger
Abfindungen Weg 5/224
Tel.: 03421 / 71 06 53
radsportrieger@gmx.de
team-isaac.de
FAHRRADSCHLAUCHAUTOMATEN
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06842 DESSAU
Zweirad Meißner
Heidestraße 3
Tel.: 0340 / 8 50 24 41
zweirad.meissner@t-online.de
www.fahrrad-meissner.com
06886 LUTH. WITTENBERG
Schlosskirche Wittenberg
Schlossplatz 1
Tel.: 03491 / 5 06 91 60
info@schlosskirche-wittenberg.de
www.schlosskirche-wittenberg.de
04519 RACKWITZ
Camp & Sport Resort Schladitzer
See by ALL-on-SEA
am Restaurant „Levante“
Haynaer Straße 1
034294 / 85 86 80
info@all-on-sea.de
www.campdavid-sportresort.de
04435 SCHKEUDITZ
Autoservice Maaß
Hallesche Straße 65
Tel.: 034204 / 6 53 43
Waldgaststätte „Domholzschänke“
Domholz 1
Tel.: 034205 / 4 10 61
info@domholzschaenke.com
www.domholzschaenke.com