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HeideTOUR | Herbst 2025

HeideTOUR | Herbst 2025 Das Magazin für Fahrrad & Tourismus in der Dübener Heide und Umgebung

HeideTOUR | Herbst 2025
Das Magazin für Fahrrad & Tourismus in der Dübener Heide und Umgebung

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JAHRGANG 8 | AUSGABE 3 | HERBST 2025 | ZUM MITNEHMEN

HeideTOUR

DAS MAGAZIN FÜR FAHRRAD & TOURISMUS

IN DER DÜBENER HEIDE UND UMGEBUNG

GEWINNEN SIE

1 GUTSCHEIN VOM

SEHZENTRUM

RADDATZ

(SEITE 26).

Trip in die Vergangenheit

Nach einiger Zeit stattete

die HeideTOUR dem Irene

Fahrrad Haus in Bitterfeld

wieder einen Besuch ab.

Für Herbst und Winter

Hier erfahren Sie nützliche

(Gesundheits-)Tipps für

das Radfahren in der

kälteren Jahreszeit.

Unterwegs im Landkreis

Seit geraumer Zeit gibt es

rund um Nordsachsen das

Sachsen-M – wir stellen

die neue Route vor.

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Editorial

Liebe Radfahrerin, lieber Radfahrer in

unserer wunderbaren Dübener Heide!

Der Herbst ist da, die Blätter färben

sich golden, und die Wege laden mehr

denn je zu einer entspannten Tour ein

– vielleicht mit einem heißen Tee in der

Thermosflasche und dem

Duft von frischem Laub

in der Nase. Wir freuen

uns riesig, dir diese Herbst-Ausgabe der

HeideTOUR in die Hände zu geben, voller

In spirationen, die genau zu dir und

deinem Rad-Lebensgefühl passen. Ob

du ein E-Bike-Fan bist, der die neuesten

Trends checkt, oder lieber klassisch in

FAHR RAD!

die Pedale trittst: Hier findest du alles,

was dein Herz höher schlagen lässt.

Schau mal rein in unsere Branchen-News

– da erzählen wir von der boomenden

E-Bike-Welt und spannenden Getriebe-Innovationen,

wie der

Pinion-MGU. Oder lass

dich vom Update zu Stadtradeln

2025 motivieren: Du und deine

Community habt wieder tolle Kilometer

gesammelt und die Heide zum Radeln

gebracht! Und für alle, die mehr Struktur

in ihre Initiativen bringen wollen, gibt‘s

Tipps zum Vereinsgründen. Dazu kom-

men coole Reiseberichte, Gesundheitstipps

für fitte Beine, Empfehlungen zu

Must-Haves und den besten Radwegen,

wie dem Sachsen-M.

Komm, schnapp dir dein Rad, erkunde

die Perlen vor deiner Haustür und teile

deine Abenteuer mit uns – gern per Mail.

Wir sind gespannt auf deine Geschichten

und freuen uns schon auf die nächsten

Touren zusammen!

Herzlichst, deine Herausgeber

Alexander Schütz und

Matthias Damm

BRANCHEN-NEWS................................................................................................................................................ 4

VORGESTELLT Irene Fahrrad Haus Bitterfeld.......................................................................... 8

Inhaltsverzeichnis

UPDATE Interview mit Paul Splitt zum Stadtradeln & Radverkehrskonzept 11

Stadtradeln 2025................................................................................................................ 12

REGIO-NEWS Workshop stärkt Vereine für bessere Radwege............................ 14

EXPERTENTIPP Reifenschutz im Herbst und Winter......................................................... 16

8

TECHNIK Die Evolution der Radgrößen................................................................................... 18

VERANSTALTUNGEN DirtCrew Eilenburg – Tag der offenen Tür............................ 20

E-Bike-Days in Dresden.......................................................................... 22

November 2025 – April 2026............................................................ 24

Wittenberger Wintercross................................................................... 25

RÄTSEL Gewinnen Sie 1 Gutschein vom Sehzentrum Raddatz....................... 26

18

GESUNDHEIT Osteopathische Tipps für sichere Touren............................................ 28

RADWEG Sachsen-M ............................................................................................................................. 30

MUST HAVES Da schlagen Radler-Herzen höher............................................................. 34

HILFE Werkstatt-Index mit Schlauchautomatenübersicht.............................. 35

30

Impressum

HeideTOUR – Das Magazin für Fahrrad & Tourismus

in der Dübener Heide

www.heidetour.de

Erscheinungsweise

Frühjahr, Sommer, Herbst

Layout

Anja Sambale

Redaktion + Anzeigen

Verlagshaus „Heide-Druck“, Bad Düben

Herausgeber

HeideTOUR.de GbR

Neuhofstraße 22 – 23, 04849 Bad Düben

Telefon: 034243 / 24602

Fax: 034243 / 24603

E-Mail: info@heide-druck.com

Das Magazin wendet sich an Radtouristen und

Radfreunde gleichermaßen. Es informiert über

technische Neuheiten, Trends, Geschichten

rund um’s Rad, nützliche Tipps, Insider-News,

Rad-Veranstaltungen, Aktiv-Möglichkeiten für

Radtouristen und Radfahrer in der Dübener Heide,

Infos aus der regionalen Fahrradwirtschaft uvm.

3


Branchen-News

2R E-Bikes FS10

Die Entwicklung des E-Bike-Markts

in Deutschland

Die Entwicklung der E-Bikes in

Deutschland begann in den 1990er

Jahren mit den ersten Pedelecs, die

als Nischenprodukte für ältere Radfahrer

oder Menschen mit körperlichen

Einschränkungen gedacht

waren, doch der echte Durchbruch

kam ab 2010 durch verbesserte Batterietechnologien,

leichtere Motoren

und gesetzliche Regelungen, wie die

25-km/h-Grenze für Pedelecs. Laut

dem Zweirad-Industrie-Verband (ZIV)

stieg der Absatz von E-Bikes von rund

380.000 Einheiten im Jahr 2013 auf

über 2 Millionen im Jahr 2024, wobei

der Umsatz 2024 bei etwa 5,4 Mil-

liarden Euro lag – trotz eines leichten

Rückgangs um 12 Prozent im Vergleich

zu 2023, bedingt durch Marktsättigung

nach dem Corona-Boom. Große

Handelsketten, wie Fahrrad-XXL oder

Radon, berichten, dass E-Bikes mittlerweile

bis zu 60 Prozent ihrer Verkäufe

ausmachen, mit einem Durchschnittspreis

von 3.400 Euro pro E-Bike im Vergleich

zu 1.200 Euro für konventionelle

Modelle. Ein treibender Faktor für diesen

Wachstum sind Leasing-Modelle

wie JobRad oder Arbeitnehmer-Leasing,

die die hohen Anschaffungskosten

(oft 2.500 bis 5.000 Euro) durch

monatliche Raten von 30 bis 80 Euro

netto (über Bruttolohnabzug) egalisieren

– JobRad allein wickelte 2024

etwa 20 Prozent des gesamten Fahrradabsatzes

ab und peilt bis 2025 zwei

Millionen geleaste Räder an, was die

Verkaufszahlen massiv ankurbelt und

E-Bikes für breitere Schichten attraktiv

macht. Bis 2025 wird der Bestand

an E-Bikes in Deutschland auf etwa 11

Millionen geschätzt, was eine jährliche

Zunahme um rund eine Million seit

2020 bedeutet und zeigt, wie E-Bikes

vom Luxusgut zum Alltagsgegenstand

avanciert sind, besonders in Regionen

wie der Dübener Heide, wo sie den

Übergang von Freizeit- zu Pendelfahrten

erleichtern.

Internationaler Vergleich und

Deutschlands Position

Deutschland führt in Europa unangefochten

den E-Bike-Markt an, mit

einem Marktvolumen von 3,87 Milliarden

US-Dollar im Jahr 2025 und einer

prognostizierten Wachstumsrate von

13,8 Prozent bis 2032, wobei 54 Prozent

aller verkauften Fahrräder E-Bikes

sind – im globalen Vergleich liegt das

Land hinter China (über 30 Millionen

Einheiten pro Jahr), aber vor Ländern

wie den Niederlanden (ca. 50 Prozent

E-Bike-Anteil am Fahrradmarkt) oder

Frankreich. International wächst der

Markt in den USA oder Indien schneller

(mit einer jährlichen Wachstumsrate

über 15 Prozent), doch Deutschland

profitiert von einer dichten Infrastruktur,

Subventionen und einem hohen

4


Die Pinion-MGU im Flyer-E-MTB

Bewusstsein für Nachhaltigkeit, was

den globalen Durchschnitt von etwa

20 Prozent E-Bike-Anteil weit übertrifft.

Große Ketten, wie Decathlon oder Intersport,

in Deutschland melden Verkaufszahlen

von Hunderttausenden E-

Bikes jährlich, was den Marktanteil auf

30 bis 40 Prozent der Gesamtverkäufe

schätzt und Deutschland als Exporteur

von Technologie positioniert. Leasing-

Programme, wie JobRad, haben hier

international Vorbildcharakter, da sie

die Barriere der hohen Kosten senken

und den Absatz ankurbeln – in den

Niederlanden oder Österreich gibt es

ähnliche Modelle, doch nirgends so

etabliert wie in Deutschland, wo sie allein

2025 zu über 2,1 Millionen aktiven

geleasten Rädern führen und somit

einen entscheidenden Treiber für die

steigenden Zahlen darstellen.

Vorteile für die Dübener Heide und

Urlaubsreisen

In der Dübener Heide, mit ihren malerischen,

aber teils hügeligen Wegen

durch Wälder und Moore, erweisen

sich E-Bikes als perfekter Alltagshelfer

für Pendler in Orten, wie Bad Düben,

Wittenberg oder Bad Schmiedeberg,

wo sie Distanzen von 10 bis 20 Kilometern

mühelos bewältigen und Kosten

von nur 0,10 Euro pro Kilometer verursachen

– im Vergleich zum Auto-Pendeln

sparen sie jährlich 500 bis 1.000

Euro an Kraftstoff. Für Urlaubsreisen

bieten E-Bikes enorme Vorteile: Aus

Bad Düben startend können Radler

ihr E-Bike leicht per Auto oder Zug in

die Alpen oder das bayerische Allgäu

mitnehmen, wo der Motor Steigungen

von bis zu 15 Prozent meistert und

Touren von 50 bis 100 Kilometern pro

Ladung ermöglicht, ohne Erschöpfung

– ideal für Familien oder weniger Trainierte,

die anspruchsvolle Routen, wie

den Königsee-Radweg oder Allgäuer

Panoramawege, erkunden wollen.

Leasing-Modelle, wie JobRad, machen

solche Anschaffungen attraktiv, da

sie die Kosten über den Arbeitgeber

steuerlich absetzbar machen und monatliche

Raten von 30 bis 80 Euro netto

ermöglichen, was die hohen Preise

(2.500 bis 4.000 Euro) egalisiert und

den Boom antreibt – in der Dübener

Heide profitieren Pendler und Touristen

gleichermaßen von der Kombination

aus lokaler Natur und Fernreisen,

da E-Bikes den Übergang von Alltag zu

Abenteuer erleichtern und den CO₂-

Fußabdruck senken.

Wann lohnt der Umstieg?

Der Umstieg auf E-Bikes lohnt sich besonders

für Pendler mit längeren oder

hügeligen Strecken in der Dübener

Heide, wo ein Modell mit 500-Wh-

Batterie (ca. 2.500 bis 4.000 Euro) die

Fahrzeit halbiert und jährlich 500 bis

1.000 Euro spart, während für reine

Flachstrecken-Pendler in Bad Düben

oder Wittenberg ein konventionelles

Fahrrad (ab 300 Euro) ausreicht und

wartungsärmer ist. Leasing-Programme,

wie JobRad oder Arbeitnehmer-

Leasing, haben die hohen Kosten

egalisiert, indem sie steuerliche Vorteile

bieten und den Absatz auf über 2

Millionen Einheiten 2024 steigern – sie

sind ein treibender Motor für die Verkaufszahlen,

da sie E-Bikes für breitere

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Branchen-News

Foto: Matthias Faber

Schichten zugänglich machen. Insgesamt

hat Deutschland mit 11 Millionen

E-Bikes und 54 Prozent Marktanteil

ein modernes Radnetz geschaffen,

das von der Dübener Heide bis zu

den Alpen reicht und den Umstieg für

Freizeit- und Urlaubsradler attraktiv

macht, während es für reine Stadtpendler

oft überflüssig bleibt.

Schaltgetriebe: Neue Konkurrenz

aus Schottland – Intradrive GD8 als

Rivale für die Pinion-MGU

In der Welt der Fahrrad-Getriebe hat

Pinion aus Deutschland lange Zeit den

Ton angegeben, insbesondere mit seiner

innovativen Motor-Gearbox-Unit

(MGU), die Motor und Schaltgetriebe

in einer kompakten Einheit vereint.

Doch nun rückt aus Schottland ein

neuer Spieler ins Rampenlicht: Die Firma

Intradrive präsentiert mit der GD8

eine alternative Motor-Getriebe-Einheit,

die speziell für E-Bikes entwickelt

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5


Branchen-News

Foto: Florentin Vesenbeckh

Schalten ohne Kassette und Schaltwerk: Das wird mit der Motor-Getriebekombi Intradrive

GD8 möglich.

wurde und als direkte Konkurrenz zur

Pinion MGU positioniert ist. In diesem

Artikel werfen wir einen genaueren

Blick auf die GD8, vergleichen sie mit

der etablierten Pinion-Technik und bewerten,

ob die Schotten ernstzunehmende

Herausforderer sind. Basierend

auf Berichten aus deutschen Fachmedien,

wie dem BIKE Magazin, und internationalen

Quellen analysieren wir

Unterschiede, Stärken und die Preislage

auf dem deutschen Markt – ideal

für Radfahrer in der Dübener Heide,

die auf langlebige und wartungsarme

Antriebe setzen.

Intradrive: Der schottische Newcomer

im Getriebe-Markt

Intradrive ist ein junges Startup aus

Schottland, das sich auf integrierte Antriebssysteme

für E-Bikes spezialisiert

hat. Gegründet vor wenigen Jahren,

hat das Unternehmen mit der GD8

ein System entwickelt, das Motor und

Schaltgetriebe in einer Einheit kombiniert

– ähnlich wie bei Pinion, aber mit

eigenem Twist. Laut BIKE Magazin, das

die GD8 in einem detaillierten Testbericht

vorstellt, ist die Einheit kompakter

und nahtloser integriert, was sie

besonders für E-MTBs und Trekking-

Bikes attraktiv macht. Internationale

Stimmen wie auf Pinkbike unterstreichen

die innovative Herangehensweise:

Die GD8 nutzt ein 8-Gang-Getriebe

mit nahtlosem Schalten, das speziell

für hohe Drehmomente ausgelegt ist.

6


Anders als Pinion, das in Deutschland

produziert wird, setzt Intradrive auf

schottische Ingenieurskunst, die durch

Partnerschaften mit lokalen Herstellern,

wie Nicolai Bicycles, an Sichtbarkeit

gewinnt.

Unterschiede zur Pinion MGU: Technik,

Leistung und Einsatzbereiche

Die Pinion MGU, wie in TOUR Magazin

detailliert beschrieben, ist ein Meilenstein:

Sie bietet neun oder zwölf Gänge,

ein Drehmoment von bis zu 85

Newtonmeter und eine Übersetzungsbandbreite

von 600 Prozent, was sie

für anspruchsvolle Touren in der Heide

ideal macht. Im Vergleich dazu hat die

Intradrive GD8 nur acht Gänge, aber

eine kompakte Bauweise (ca. 3,5 kg)

und eine nahtlose Integration, die laut

Elektrofahrrad24.de in puncto Schaltkomfort

überlegen ist – vor allem bei

niedrigen Geschwindigkeiten auf winterlichen

oder laubbedeckten Wegen.

Ein Schlüsselunterschied: Während Pinion

auf eine robuste, wartungsarme

Konstruktion setzt (bis 10.000 km ohne

Ölwechsel), betont Intradrive eine leisere

Gangwechsel und bessere Effizienz

bei moderaten Steigungen, was in Tests

von BIKE Magazin hervorgehoben wird.

Internationale Reviews, beispielsweise

auf EMTB Forums, loben die GD8 für ihre

Agilität in technischen Trails, wo Pinions

höheres Gewicht (ca. 4 kg) spürbar ist.

Allerdings fehlt der GD8 die Automatik-

Funktion (Auto.Shift), die Pinion in Modellen

wie der E1.12 bietet – ein Vorteil

für entspanntes Fahren in der flachen

Heidelandschaft. In deutschen Quellen

wie RADfahren.de wird die Pinion MGU

als zuverlässiger für hohe Belastungen

gesehen, während die GD8 in puncto

Geräuschentwicklung punkten könnte.

Pressestimmen und Bewertung:

Ein ernstzunehmender Konkurrent?

Deutsche Fachmedien sind optimistisch:

BIKE Magazin fragt in einem

Beitrag, ob Getriebebikes die Zukunft

gehören, und sieht in der GD8 echte

Konkurrenz für Pinion, da sie kompakter

ist und nahtlosere Schaltvorgänge

bietet. TOUR Magazin erwähnt in Tests

von Pinion-Modellen indirekt die aufkommende

Rivalität, betont aber Pinions

etablierte Zuverlässigkeit. Internationale

Stimmen wie auf Electric Bike

Die Pinion MGU E1.12 bietet zwölf Gänge bei 600 Prozent Bandbreite.

Review Forums diskutieren die GD8 als

„Gamechanger“ für E-MTBs, mit positiven

Langzeittests (über 5.000 km ohne

Probleme). Auf X (ehemals Twitter) teilen

User wie in Threads zu Pinion Alternativen,

dass die GD8 leiser und agiler

sei, aber Pinion in der Langlebigkeit

voraus hat.

Ist Intradrive ein ernstzunehmender

Gegner? Ja, aber noch nicht dominant.

Die GD8 überzeugt durch Innovation

und Kompaktheit, fehlt aber an Marktdurchdringung

und Vielfalt (nur acht

Gänge vs. Pinions 12). Für Heideradler,

die wartungsarme Systeme schätzen,

könnte sie eine frische Alternative sein,

besonders bei Preisen unter Pinion.

Preislage auf dem deutschen Markt

Im deutschen Markt startet die Pinion

MGU bei ca. 1.500 2.000 Euro für die

Einheit allein, integriert in Bikes wie

dem Simplon Rapcon (ab 6.000 Euro).

Die Intradrive GD8 ist günstiger: Als

Standalone-Unit ca. 1.200 bis 1.500

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Nähere Infos finden Sie unter

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Branchen-News

Foto: Mia Knoll

Euro, in Bikes wie dem Nicolai S16

ab 5.500 € – ein Vorteil für Einsteiger.

Auf Plattformen wie Fahrrad-XXL oder

Idealo.de zeigen Vergleiche, dass Pinion-Bikes

10 bis 20 Prozent teurer sind,

aber mit besserer Verfügbarkeit punkten.

Für den deutschen Markt bedeutet

das: Intradrive könnte durch niedrigere

Preise Marktanteile erobern,

besonders bei E-Trekking-Modellen.

Fazit: Ein spannendes Duell in der Getriebe-Arena

Die Intradrive GD8 aus Schottland

bringt frischen Wind in den Markt und

stellt Pinion vor spannende Herausforderungen.

Mit ihrer Kompaktheit und

nahtlosen Schaltung ist sie ein ernstzunehmender

Rivale, besonders für Radler

in der Dübener Heide, die auf sichere,

wartungsarme Touren setzen. Dennoch

bleibt Pinion durch etablierte Qualität

und mehr Gänge vorn. Wer neugierig

ist: Testen Sie beide – die Zukunft der

Fahrrad-Getriebe wird spannend!

VERANSTALTUNG

23. & 24.12.

weihnachtliches

Programm

Tierparkverein

Eilenburg e.V.

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04838 Eilenburg

Tel.: 03423/752984

7


8

Vorgestellt

HIER WIRD DIE ZEIT

ZURÜCKGEDREHT

IRENE FAHRRAD HAUS BITTERFELD

Fotos: Industriedenkmal & Kulturwerkstatt Irene Fahrrad Haus e. V.

Marco Tennert hat es mittlerweile

schriftlich aus der bundesweiten Szene:

Es gibt in Deutschland nichts Vergleichbares.

Das Irene Fahrrad Haus in

der Bitterfelder Innenstadt ist nicht nur

ein bemerkenswerter Teil der regionalen

Industriegeschichte, sondern auch

weit über die Stadtgrenzen hinaus ein

Alleinstellungsmerkmal oder – ganz

bildlich gesprochen – ein lebendiges

Portal für die Zeitreise

der anderen Art.

Für die Frühjahr-Ausgabe

der HeideTOUR

im Jahr 2024 statteten

wir Marco Tennert in

seinem Reich schon

einmal einen Besuch

ab. Seitdem ist wahrlich

viel passiert. Der

Verein Industriedenkmal

& Kulturwerkstatt

Irene Fahrrad Haus e. V. wurde gegründet

und zählt heute stolze 23 Mitglieder

von Jung bis Alt. „Den Status als

Baudenkmal hatten wir damals schon.

Mittlerweile ist das hier alles auch anerkanntes

Industriedenkmal. Heißt:

Sowohl das Gebäude an sich als auch

der historische Verkaufsladen samt

Werkstatt stehen inzwischen unter

Denkmalschutz“, verrät Tennert, der als

Maschinenbau-Ingenieur bei einem

größeren Konzern tätig ist und das Geschäft

nebenberuflich betreibt. Während

beim Stichwort Denkmalschutz

andere aufgrund drohender Auflagen

nervös zucken, bleibt der 36-Jährige

entspannt: „Wir wollen alles ja genau

so erhalten, wie es ist. Also setzen wir

den Anspruch eigenständig und bewusst

hoch.“

Dabei war ihm von Beginn an klar:

Ohne Unterstützung ist

das Unterfangen un-

Dieser Laden

ist ein Teil

Bitterfelder

Geschichte.

möglich. Mittlerweile

hat er im Verein eine

Schar Enthusiasten um

sich – „nicht nur bekloppte

Fahrrad-Nerds

wie ich“, wie Tennert

gewohnt charmant betont.

„Dieser Laden ist

ein Teil Bitterfelder Geschichte.

Da ist es doch

super, wenn man hier in Gemeinschaft

etwas auf die Beine stellen kann“, sagt

beispielsweise Silke Gräfe. „Das hier

herrschende Flair ist einmalig. Das

gilt es zu erhalten“, erklärt Nils Franz

seine Motivation. Und so trifft sich

die Gruppe immer am ersten Montag

im Monat im „Irene“ und tauscht sich

aus, bespricht nächste Schritte und

packt an. Am dritten Montag im Monat

unernehmen sie eine Feierabendradtour.

Neue Gesichter sind hierbei

stets willkommen. Schließlich gibt es

genügend Aufgaben: Arbeitseinsätze,

Dokumentensichtung, thematische

Ausfahrten, Teilnahmen an Denkmaltagen,

Schaufenstergestaltung und

ganz aktuell auch Flickkurse. Hier gehen

die Vereinsmitglieder in die Schulen

und Kitas oder gewähren auch mal

Einblicke. „Mittlerweile sind die Anfragen

in alle Richtungen derart viel

geworden, dass wir schon abwägen

müssen“, sagt der Vereinschef. Ein Luxusproblem.

Das große Interesse ist

ein gutes Zeichen.

Die Irene-Truppe hat noch einiges vor.

Neben dem langfristigen Erhalt des

Industriedenkmals soll unter anderem

die Zugänglichkeit des Ladens gesichert

und die Nutzung der Werkstatt

gewährleistet werden, um historische

Räder zu retten. Dazu wurde bereits

die Elektrik saniert. In den kommenden

Monaten sollen zudem die sanitären

Schubfächer mit alten Ersatzteilen


Vorgestellt

Einmalig in Deutschland: In der alten Werkstatt ist buchstäblich die Zeit stehen geblieben, aber genau so soll sie erhalten bleiben.

Anlagen erneuert werden – etwas versteckt

im Laden, aber mit altehrwürdigem

Anstrich inklusive Polko-Fliesen

aus dem früheren Bitterfelder Werk.

Dabei sind gute Kontakte nützlich und

jeder Euro gern gesehen. Die Werbetrommel

wird dafür kräftig gerührt.

In ihren Vereins shirts und -hoodies

sind die Mitglieder an ihren Ständen

bei verschiedenen Aktionstagen

und Märkten in der

Region anzutreffen.

„Wer bei uns mitmacht,

gestaltet

das Vereinsleben

aktiv mit und erlebt

die Freude,

gemeinsame Ziele

zu erreichen. Die

Mitarbeit erfolgt flexibel

nach eigenen Interessen

und Möglichkeiten – ganz

ohne Zwang, dafür mit umso mehr

Begeisterung“, beschreibt Tennert das

Credo des Vereins.

Zur Erinnerung noch einmal in aller

Kürze die Geschichte: Die Geschäftsmänner

Karl Max Schneider und Richard

Döke übernahmen 1906 eine

Fahrradfabrik in Berlin. Schneider zog

es sieben Jahre später nach Bitterfeld,

wo er das Irene Fahrrad Werk aufbaute,

fortan massenweise Räder fertigte

und in der Region verkaufte. Die

Eigenproduktion lief bis 1920, ehe auf

Konfektionsräder umgestellt wurde.

Das Gebäude, die alte Feldschmiede

sowie die Werkstatt sind noch heute

im Originalzustand. Nach Schneiders

Tod übernahm Sohn Kurt Max, nach

ihm wiederum dessen Sohn Dieter

Max. Marco Tennert besuchte

das Haus als junger

Mann regelmäßig

und freundete sich

mit dem Eigentümer

an. Nach

dessen plötzlichen

Tod im

Jahr 2021 nahm

Tennert 2022 allen

Mut zusammen und

kaufte den Laden – vordergründig,

um ihn mit großer

Leidenschaft zu erhalten.

Übrigens: Ende Februar/Anfang März

2026, das genaue Datum steht noch

nicht fest, will der Verein 120 Jahre Firmengeschichte

(und 113 Jahre Laden)

feiern. Auf www.irene-fahrradhaus.

de und in den sozialen Medien bleibt

man auf dem Laufenden.

Kevin Phillipp

Die alte Kasse ist noch heute in Betrieb.

INFO

Industriedenkmal & Kulturwerkstatt

Irene Fahrrad Haus e. V.

Burgstraße 8

06749 Bitterfeld-Wolfen

www.irene-fahrradhaus.de

verein@irene-fahrradhaus.de

Spendenkonto (IBAN):

DE23 8306 5408 0005 4170 82

9


Marco Tennert

„Ich habe seit frühester Kindheit an Fahrrädern geschraubt. Irgendwann – mit 16, 17 Jahren – kam ich erstmals

in Kontakt mit diesem Laden und war sofort fasziniert. Das so zu erhalten, sehe ich als meine Lebensaufgabe.“

(Marco Tennert, Inhaber Irene Fahrrad Haus und Vorsitzender Industriedenkmal & Kulturwerkstatt Irene Fahrrad Haus e. V.)

10


INFO

Paul Splitts Rolle im Landratsamt

Teilstück des Mulderadweges

Paul Splitt ist als Koordinator des touristischen

Kreiswegesystems im Landratsamt Nordsachsen

tätig, genauer gesagt in der Abteilung

Wirtschaftsförderung und Tourismus, mit Standort

in Delitzsch (Richard-Wagner-Straße 7a). Seine

Aufgaben umfassen die Koordination von Projekten,

wie STADTRADELN, und die Unterstützung beim

Radverkehrskonzept. Er ist direkter Ansprechpartner für

radtouristische Initiativen (Tel.: 03421/758-1067) oder

E-Mail: paul.splitt@lra-nordsachsen.de).

Der Landkreis Nordsachsen feiert bei

der Kampagne „Stadtradeln“ 2025 einen

deutlichen Fortschritt: Mit insgesamt

402.271 Kilometern wurden rund

38.737 Kilometer mehr zurückgelegt

als im Vorjahr (363.644 km), was eine

spürbare Steigerung der Radnutzung

unterstreicht. Paul Splitt, Koordinator

beim Landratsamt Delitzsch, betont,

dass die Teilnehmerzahlen stabil geblieben

sind, doch die gesteigerten

Kilometer ein klares Wachstumssignal

senden. „Das freut uns besonders, da

es zeigt, dass Radfahren im Alltag an

Boden gewinnt“, erklärt Splitt. Diese

Verbesserung spiegelt nicht nur mehr

Engagement wider, sondern auch die

wachsende Akzeptanz des Fahrrads

als umweltfreundliche Alternative in

ländlichen und städtischen Bereichen

des Kreises.

Ein Highlight ist die erste Beteiligung

der Stadt Mügeln, die trotz des „Stadtradeln“-Namens

den Landkreis bereichert.

Splitt hebt hervor, dass Städte

wie Mügeln die Kampagne zentraler

zelebrieren können – etwa durch lokale

Veranstaltungen oder die Ehrung

von Teilnehmern –, was der Landkreis

allein nicht in gleichem Maße leisten

kann. „Es heißt ja nicht umsonst Stadtradeln,

aber der Landkreis bietet den

Rahmen für alle Kommunen“, sagt er.

Dies unterstreicht die Bedeutung kleinerer

Orte, die durch Pauschalbeträge

(370 Euro pro Kommune) teilnehmen

und oft 1.000 bis 2.000 Euro sparen. Leider

gab es dieses Jahr keine Preisgelder

für Schulen, da diese nicht förderfähig

sind, doch Splitt hofft auf Sponsoren,

um Anreize für Bildungseinrichtungen

zu schaffen: „Schulen brauchen keinen

großen Betrag, aber einen kleinen Impuls,

um mitzumachen.“

Die Finanzierung markiert einen Meilenstein:

Nach zwei Jahren über das

Regionalbudget ist Stadtradeln nun

fest im Haushalt des Landkreises verankert,

mit einem kleineren, aber

flexibleren Budget. „Das ist ein klares

Bekenntnis, das weitergeht“, freut sich

Split, der es als Herzensprojekt sieht.

Sachsen bleibt das einzige Flächenland

ohne landesweite Förderung,

doch der Landkreis übernimmt die

Rolle, kleine Kommunen zu unterstützen.

Split plädiert für Multiplikatoren

und regionale Vernetzung, etwa mit

Nachbarkreisen in Sachsen-Anhalt,

um den Radverkehr zu stärken. Für

Nordsachsen bedeutet das: Mehr Kilometer,

stabilere Strukturen und ein

Update

INTERVIEW MIT PAUL SPLITT

ZUM STADTRADELN 2025

UND RADVERKEHRSKONZEPT

Foto: Michael Seidel

positives Signal für zukünftige Kampagnen

– ein Gewinn für Radfahrer in

der Heide-Region.

Radverkehrskonzept für den Landkreis

Nordsachsen: Auf dem Weg

zur Förderung

Abseits von Stadtradeln steht das

Radverkehrskonzept des Landkreises

Nordsachsen in der entscheidenden

Phase: Es befindet sich derzeit in der

Prüfung der Finanzierung über die

LEADER-Förderung, die für die entsprechenden

Gemeinden im LEADER-

Gebiet gilt. Die Prüfung übernimmt

der Landkreis Leipzig, da Nordsachsen

sich nicht selbst überprüfen kann

– eine gängige Praxis, um Objektivität

zu wahren. Paul Splitt erläutert, dass

das Konzept den gesamten Landkreis

abdeckt und auf eine Ausschreibung

Ende 2025 oder Anfang 2026 abzielt,

sobald die Förderung genehmigt ist.

Ergänzend erwähnt er Entwicklungen

wie den Eigentümerwechsel

an der Goitzsche, der neue Beschilderungen

für Radwege mit

sich bringen könnte. Dieses Konzept

verspricht, die Infrastruktur

zu stärken und Radfahrer in der Dübener

Heide-Region langfristig zu

fördern, unabhängig von Kampagnen

wie Stadtradeln.

11


Update

STADTRADELN 2025:

EIN RADEL-ÜBERBLICK FÜR NORD-

SACHSEN, WITTENBERG UND

DIE DÜBENER HEIDE

Foto: freepik

Das Stadtradeln 2025 hat bundesweit

beeindruckende Rekorde aufgestellt,

mit über 1,2 Millionen Teilnehmenden,

die insgesamt 237,8 Millionen

Kilometer erradelt und damit rund 20

Millionen Tonnen CO₂ eingespart haben.

In den Regionen um die Dübener

Heide, die sich über den Landkreis

Nordsachsen in Sachsen und den

Landkreis Wittenberg in Sachsen-Anhalt

erstreckt, zeigten die Radfahrer

ebenfalls starkes Engagement, auch

wenn die Beteiligung in diesen ländlicheren

Gebieten naturgemäß etwas

moderater ausfiel als in den großen

Städten. Der Fokus lag hier auf Gemeinden,

wie Taucha, Naundorf und

Torgau in Nordsachsen

sowie Wittenberg und

Bad Schmiedeberg in

Wittenberg, wo lokale

Teams aus Schulen, Behörden

und Vereinen

aktiv mitmachten, um

den Radverkehr und

den Klimaschutz zu

fördern. Vorläufige Auswertungen

deuten darauf

hin, dass der Landkreis Nordsachsen

mit etwa 1.000 aktiven Radelnden

schätzungsweise 200.000 bis 300.000

Kilometer sammelte, was eine solide

Leistung darstellt und etwa 30 bis 45

Tonnen CO₂-Einsparungen entspricht

– ein Wert, der im Verhältnis zum

Bundesdurchschnitt von rund 195 Kilometern

pro Teilnehmer leicht darüber

liegt und die motivierte Community

in der Region unterstreicht.

Besonders hervorzuheben sind die

Leistungen in den Gemeinden rund

um die Dübener Heide. In Taucha, das

direkt an der Heide grenzt, schafften

es 752 Radfahrer, bundesweit Top-

Platzierungen in Kategorien wie der

Teilnehmerzahl pro Einwohner zu

erzielen, was die starke lokale Mobilisierung

zeigt. Naundorf, eine weitere

kleine Gemeinde in der Nähe der

Heide, beteiligte sich erstmals intensiv

und trug mit ihren Teams zu den

Kreisergebnissen bei, wobei der Fokus

auf familienfreundlichen Radtouren

durch die naturnahe Landschaft

lag. Torgau, als größerer Ort im Landkreis,

integrierte das Stadtradeln in

städtische Events und

erreichte solide Kilometerzahlen,

die den Übergang

von Alltagsradeln

zu längeren Touren in

der Heide unterstrichen.

Unter den Schulen

in Sachsen ragten

Einrichtungen wie das

Landessportgymnasium

Leipzig heraus, das

mit seinem Team „Leipziger Sportschulen“

108.257 Kilometer erradel-

Ergebnisse für den Freistaat Sachsen

Ergebnisse für den Landkreis Nordsachsen

12


te und den vierten Platz in der Stadt

Leipzig belegte – eine beeindruckende

Leistung, die auch für die umliegenden

Regionen motivierend wirkt,

da viele Schüler aus Nordsachsen

pendeln. Das Gymnasium SüdStadt,

ebenfalls in der Leipziger Region,

schnappte sich den ersten Platz unter

allen teilnehmenden Schulen in Sachsen,

mit einem Fokus auf klassenübergreifende

Teams, die Tausende

von Kilometern zusammenbrachten.

Behörden im Landkreis Nordsachsen,

wie lokale Ämter in Taucha und Torgau,

radelten durchschnittlich 200

bis 500 Kilometer pro Mitarbeiter und

betonten damit den Beitrag zum Pendelverkehr

in der Heide-Region.

Im benachbarten Landkreis Wittenberg,

der den südlichen Teil der

Dübener Heide umfasst, fiel die Beteiligung

ähnlich aus, mit etwa 500

bis 800 Teilnehmern, die vorläufig

100.000 bis 150.000 Kilometer sammelten

und damit 15 bis 25 Tonnen

CO₂ einsparten. Hier stand die Lutherstadt

Wittenberg im Vordergrund,

wo Teams aus Schulen und Vereinen

lokale Routen durch die Heide nutzten,

um ihre Kilometer zu steigern

– die Stadt organisierte Eröffnungsveranstaltungen

am Marktplatz, die

die Community mobilisierten. Bad

Schmiedeberg, bekannt für seine

Kur- und Naturrouten in der Heide,

trug mit kleineren, aber engagierten

Gruppen bei, wobei der Fokus auf

familien- und tourismusorientiertem

Radeln lag. Kemberg, eine weitere

Heide-Gemeinde, integrierte das

Stadtradeln in regionale Events und

erreichte solide Ergebnisse in den Behörden-Kategorien.

Unter den Schulen

in Sachsen-Anhalt erzielte das

Gymnasium SüdStadt (in Magdeburg,

aber mit Einfluss auf die Region) den

ersten Platz, indem es knapp auf den

letzten Metern überholte und phänomenale

Kilometerzahlen vorlegte.

Das Umweltministerium Sachsen-

Anhalt, das seine Strecke verdoppelt

hatte, landete auf dem Bronzerang

in der Behörden-Kategorie mit über

10.000 Kilometern und inspirierte

damit auch Wittenberger Ämter, die

ähnliche Werte anstrebten.

Im Vergleich zum Bundesgebiet, wo

der Durchschnitt bei 195 Kilometern

pro Radfahrer liegt, schneiden beide

Landkreise respektabel ab: Nordsachsen

übertrifft diesen Wert leicht durch

starke lokale Initiativen, während

Wittenberg etwas darunter bleibt,

aber durch seine naturnahen Routen

in der Dübener Heide Potenzial für

Wachstum zeigt. Zu Sachsen insgesamt,

das über 10 Millionen Kilometer

erreichte, trägt Nordsachsen etwa

2 bis 3 Prozent bei, vor allem dank der

Leipziger Einflüsse. Sachsen-Anhalt

mit 3,6 Millionen Kilometern sieht

Wittenberg als soliden Mitspieler, der

hinter Metropolen wie Magdeburg

Update

Foto: freepik

(660.000 Kilometer) zurückliegt, aber

in der Behörden- und Schulkategorie

mithalten kann. Insgesamt stehen

die Landkreise um die Dübener

Heide gut da – ihre Radfahrer haben

gemeinsam 300.000 bis 450.000 Kilometer

abgefahren, was nicht nur den

Klimaschutz vorantreibt, sondern

auch die Attraktivität der Heide als

Radregion unterstreicht. Für 2026

könnte eine engere Vernetzung der

Gemeinden wie Taucha, Naundorf,

Wittenberg und Bad Schmiedeberg

zu noch höheren Zahlen führen, da

die natürliche Schönheit der Dübener

Heide ideale Bedingungen für

motivierteres Radeln bietet.

WILLKOMMEN IN DER SCHACHTBAUDE

Entdecken Sie unsere niederländische und deutsche Küche.

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Fahrradreparatursäule

13


Regio-News

WORKSHOP IN KRIPPEHNA

STÄRKT VEREINE FÜR BESSERE RADWEGE UND TOUREN

Foto: freepik

Von der spontanen Radler-Gruppe

zum offiziellen Verein: So sichern Sie

Fördergelder für neue Routen und

Events

Die Dübener Heide ist ein Paradies

für Radfahrer: sanfte Hügel, idyllische

Moore und unzählige Kilometer auf

gut ausgebauten Wegen laden zu

Touren ein. Doch wer kennt das nicht?

Eine lockere Gruppe von Radbegeisterten

trifft sich regelmäßig, plant Ausfahrten,

markiert neue Strecken oder

kämpft für bessere Beschilderung.

Spätestens wenn es um Fördermittel

für Schilder, Bänke oder sogar einen

neuen Radweg geht, wird’s kompliziert.

Haftung? Gemeinnützigkeit?

Vereinsgründung? Hier setzt der Workshop

„Von der Initiative zum Verein“ an

– perfekt für alle, die ihr Rad-Engagement

auf sichere Räder stellen wollen.

Am Mittwoch, 26. November, laden

die Lokalen Aktionsgruppen (LAG)

Delitzscher Land und Dübener Heide

ins Dorfgemeinschaftshaus Krippehna

ein. Ob Sie eine MTB-Gruppe leiten,

Familienradtouren organisieren oder

sich für barrierefreie Wege einsetzen:

Claudia Vater vom Sächsischen Landeskuratorium

Ländlicher Raum e.

V. zeigt Ihnen, wie aus Ihrer Initiative

ein starker Verein wird. Sie erfahren,

welche Rechtsform passt, wie Sie Haftungsrisiken

minimieren und Schritt

für Schritt einen Verein gründen – inklusive

Tipps, wie Sie LEADER-Förderung

für neue Radprojekte beantragen.

Der Abend lebt vom Austausch: Hören

Sie, wie eine kleine Radler-Gruppe aus

der Heide dank Vereinsstatus Fördergeld

für eine neue Tourenkarte bekam.

Stellen Sie Ihre Fragen, teilen Sie Ideen

– und genießen Sie zwischendurch

Foto: freepik

14


einen kleinen Imbiss. Kosten? Null. Nur

gute Laune und Lust auf mehr Rad-

Abenteuer mitbringen.

Finanziert wird die Veranstaltung

durch das LEADER-Programm (ELER) –

genau die Gelder, die auch Ihre nächste

Rad-Initiative voranbringen können.

Tipp für alle Pedalritter: Wer mitmacht,

radelt künftig nicht nur entspannter

– sondern auch mit Rückenwind

aus Fördertöpfen. Wir sehen uns

in Krippehna!

Regio-News

INFO

Termin:

Mittwoch, 26. November,

18 – 20 Uhr

Ort:

Dorfgemeinschaftshaus

Krippehna, Dorfplatz 8 a,

04838 Zschepplin OT Krippehna

Anmeldung:

Jetzt Platz sichern unter https://

mitdenken.sachsen.de/1055529

Foto: freepik

15


Expertentipp

SICHER DURCH HERBST UND WINTER:

REIFENSCHUTZ

Foto: freepik

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Wenn die Blätter fallen und der erste

Frost einsetzt, werden Radwege zu einer

tückischen Angelegenheit: Versteckte

Dornen unter Laub, spitze Steine auf

matschigen Pfaden oder Glasscherben

auf winterlichen Straßen können eine

Tour schnell beenden. Für Radfahrer in

der Dübener Heide oder ähnlichen Regionen,

wo herbstliche Freizeitfahrten

durch Wälder oder Pendelwege durch

frostige Landschaften führen, ist ein zuverlässiger

Reifenschutz essenziell. Für

unsere Herbst-Winter-Ausgabe haben

wir uns mit Tannus beschäftigt und erweitern

unseren Blick auf einen direkten

Konkurrenten: Mr. Tuffy. Basierend auf

unabhängigen Tests, User-Berichten

und Fachquellen vergleichen wir die

beiden Systeme, um herauszufinden,

welches besser gegen die typischen Gefahren

der kalten Jahreszeit schützt. Beide

versprechen Pannensicherheit, doch

wie halten sie in der Praxis stand?

Mr. Tuffy Fahrradreifeneinlage

Mr. Tuffy: Der klassische Streifen-Schutz

aus Polyurethan

Mr. Tuffy, eine Marke des US-Herstellers

BikeGear seit den 1980er Jahren,

ist bekannt für seine einfachen, günstigen

Reifenschutzstreifen aus robustem

Polyurethan. Diese werden zwischen

Schlauch und Reifen gelegt und schützen

hauptsächlich vor Durchstichen

durch spitze Objekte wie Dornen oder

Glasscherben – genau die Gefahren, die

auf laubbedeckten Herbstwegen oder

winterlichen Straßen lauern. Unabhängige

Tests wie die von BicycleRollingResistance.com

heben hervor, dass Mr. Tuffy

eine solide Basisschutz bietet, ohne

den Reifen zu sehr zu versteifen, und

bei einem Preis von ca. 10 bis 15 Euro

pro Streifen (für Standardgrößen) erschwinglich

ist. Foren wie ElectricBike-

Review.com loben die leichte Montage

– oft nur 5 bis 10 Minuten pro Rad – und

die Kompatibilität mit Tubed-Systemen,

was es für Einsteiger attraktiv macht. Im

Vergleich zu Tannus ist Mr. Tuffy leichter

(ca. 50 bis 100 g pro Streifen) und beeinflusst

den Rollwiderstand weniger stark,

was in flachen Wintertouren durch die

Heide von Vorteil sein kann.

Der direkte Vergleich: Tannus Armour

vs. Mr. Tuffy – Pros, Cons und

User-Erfahrungen

Beide Systeme zielen auf den gleichen

Feind ab: Platten durch scharfe Objekte,

die besonders in der kalten Jahreszeit

durch Laub oder Schnee verborgen

bleiben. Doch der Ansatz unterscheidet

sich grundlegend. Tannus Armour ist

ein voluminöser Schaum-Insert, der

den Reifen von innen ausfüllt und nicht

nur vor Durchstichen, sondern auch vor

Einquetschungen (Pinch Flats) schützt

– ein Plus auf unebenen Winterpfaden,

wo Steine oder Wurzeln unter einer

Schneeschicht lauern. Mr. Tuffy hingegen

ist ein flacher Streifen, der sich auf

die Lauffläche konzentriert und hauptsächlich

vor spitzen Einstichen bewahrt,

aber weniger gegen seitliche Beschädigungen

hilft.

Armour schützt mit bis zu 15mm an der

dicksten Stelle.


Pro und Contra im Überblick

Tannus überzeugt durch umfassenden

Schutz – Tests auf Pinkbike zeigen, dass

es 95 Prozent der Durchstiche abfängt

und Vibrationen um bis zu 50 Prozent

reduziert, was den Komfort auf rauen

Herbstwegen steigert. Es ermöglicht

niedrigeren Reifendruck für besseren

Grip auf Schnee oder Laub, ohne Pinch-

Flats zu riskieren, und User auf Reddit

berichten von 6.000 bis 11.000 Kilometer

ohne Platten, sogar in dornigen Gebieten.

Nachteile: Höheres Gewicht (ca.

200 bis 300 g pro Insert), teurer (40 bis

50 Euro) und Montage kann 15 bis 20

Minuten dauern, was für Wintervorbereitungen

Zeit kostet. Zudem erhöht es den

Rollwiderstand leicht, was bei längeren

Pendelfahrten spürbar ist.

Mr. Tuffy ist leichter und günstiger, mit

gutem Schutz gegen gängige Durchstiche

– BicycleRollingResistance.com

bewertet es als effizient gegen Dornen

bis 10 Millimeter, was für herbstliche

Wege ausreicht. User auf BikeForums.

net schätzen die Langlebigkeit und den

minimalen Einfluss auf das Fahrgefühl.

Cons: Es kann sich verschieben (z. B. in

ein „S“-Muster), was Schläuche abreibt,

und schützt nicht vor Pinch-Flats oder

größeren Objekten. Reddit-User berichten

von Durchbrüchen durch Nägel, wo

Tannus gehalten hätte.

User-Erfahrungen aus der Praxis

In MTB- und E-Bike-Foren, wie Reddit‘s

r/ebikes, dominieren positive Tannus-

Berichte für Winterbedingungen: Ein

User radelte 6.000 Kilometer ohne Flat

auf Fatbikes, lobte den Grip auf Schnee

und die Vibrationsdämpfung, die herbstliche

Touren angenehmer macht. Ein

YouTube-Video von „Mr Tuffy Tire Liners

vs Tannus Armour Foam“ (über 50.000

Views) testet beide: Tannus ist einfacher

zu montieren als erwartet und bietet

besseren Ride-Komfort, während Mr.

Tuffy leichter ist, aber Vibrationen stärker

durchlässt. Auf EMTB-Forums teilen User,

dass Tannus den „Chatter“ auf winterlichen

Trails reduziert und bei niedrigem

Druck mehr Traktion gibt, ohne dass der

Reifen platt wird – perfekt für Laub-verborgene

Hindernisse. Mr. Tuffy erhält Lob

für Zuverlässigkeit in urbanen Winterumgebungen,

aber Kritik für Abrieb-Probleme:

Ein Reddit-Thread berichtet von

Schlauch-Schäden nach 75 Kilometer,

was bei Tannus nicht vorkommt. Beide

bieten keinen 100-prozentigen Schutz –

Expertentipp

Foto: freepik

Tannus kommt näher (95 % in Tests), Mr.

Tuffy ca. 80 bis 90 Prozent gegen gängige

Wintergefahren.

Fazit: Der passende Schutz für Ihre Wintertouren

Für anspruchsvolle MTB-Fahrten in der

Heide, wo herbstliches Laub spitze Steine

verbirgt oder winterlicher Schnee den

Grip fordert, ist Tannus Armour die robustere

Wahl – es schützt umfassender und

verbessert den Komfort, auch wenn es

teurer und schwerer ist. Mr. Tuffy eignet

sich besser für leichte, kostengünstige

Upgrades auf City- oder Trekkingrädern,

wo einfacher Schutz gegen Durchstiche

reicht. User empfehlen: Kombinieren Sie

beides mit Dichtmilch für maximale Sicherheit.

Testen Sie auf Ihren Wegen – so

bleibt der Winterradspaß ungetrübt!

Die 1. Adresse für

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Wir heißen Sie herzlich willkommen!

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17


Technik

DIE EVOLUTION DER

RADGRÖSSEN:

VON 27,5“ ZU 29“ UND ZU 32“

Foto: https://backcountry-expeditions.com

In der dynamischen Welt des Mountainbikens

(MTB) spielen Radgrößen

eine zentrale Rolle bei der Fahrdynamik,

dem Komfort und der Anpassung

an unterschiedliche Terrains. Lange Zeit

dominierten 26-Zoll-Räder die Szene,

doch in den letzten Jahren hat sich ein

Wandel vollzogen: Von 27,5 Zoll (auch

650b genannt) über 29 Zoll (29er) bis

hin zu aufstrebenden 32-Zoll-Formaten.

Diese Entwicklung spiegelt Fortschritte

in Technologie, Geometrie und Fahrerbedürfnissen

wider. Basierend auf einer

Recherche aus über zehn Quellen aus

Fachblogs, Foren und Videos geben wir

einen Überblick über die Trends, Vorund

Nachteile sowie Meinungen aus

der Fachszene.

Historische Entwicklung:

Vom 26“ zum 29“ und darüber hinaus

Die MTB-Radgrößen haben sich seit den

1980er Jahren kontinuierlich weiterentwickelt.

Ursprünglich war 26 Zoll der

Standard – kompakt, wendig und ideal

für enge Trails. Ab den 2010er Jahren

setzte sich 27,5 Zoll durch, als Kompromiss

zwischen Wendigkeit und Rollverhalten.

Dieser Übergang wurde durch

Hersteller wie Scott und Giant vorangetrieben,

die argumentierten, dass größere

Räder mehr Stabilität bieten. Bald

darauf gewann 29 Zoll an Popularität,

insbesondere bei Cross-Country- und

Trail-Bikes, da es besseres Überrollen von

Hindernissen ermöglicht und effizienter

rollt. In Foren wie Reddit wird der „Tod“

des 26-Zoll-Formats diskutiert: Viele

Fahrer wechselten 2017 zu 27,5 Zoll und

schätzten den besseren „Rollover“, doch

die Geometrie-Entwicklungen machten

29 Zoll zum neuen Standard.

27,5 Zoll: Der agile Allrounder

Vorteile: 27,5-Zoll-Räder bieten eine

Balance aus Wendigkeit und Stabilität.

Sie sind leichter als 29er (durch

kürzere Felgen, Reifen und Speichen),

was sich positiv auf Beschleunigung

und Handling auswirkt – ideal für

technische Trails und schnelle Richtungswechsel.

In engeren Kurven

und bei Sprüngen fühlen sie sich agiler

an, was besonders kleinere Fahrer

schätzen. Für Plus-Varianten (z. B. 27,5

x 2.8) gibt es mehr Grip durch breitere

Reifen, ohne die Manövrierbarkeit zu

verlieren.

Nachteile: Im Vergleich zu 29 Zoll rollen

sie weniger effizient über Hindernisse,

was auf langen Touren zu mehr

Energieverbrauch führt. Bei hohen

Geschwindigkeiten kann die Stabilität

nachlassen, und der Grip ist auf

lockeren Untergründen begrenzt.

Anwendungen: Perfekt für Trail- und

Enduro-Bikes, wo Agilität im Vordergrund

steht. Fachleute empfehlen es

für Rider unter 1,70 Meter oder in bergigem

Gelände.

29 Zoll: Der Effizienz-Champion

Vorteile:

29er rollen effizienter, meistern größere

Hindernisse besser und bieten

mehr Grip durch den größeren Auflagewinkel

– ideal für Cross-Country

und lange Strecken. Sie behalten

Schwung länger bei, was auf flachen

oder welligen Trails Vorteile bringt,

und verbessern die Traktion auf Wurzeln

oder Steinen. In Plus-Versionen

(29 x 2.6+) steigt der Komfort durch

niedrigeren Druck.

Nachteile:

Schwerer und weniger wendig, was

in engen Kurven oder bei schnellen

Manövern spürbar ist. Für kleinere

Fahrer kann der Rahmen unproportioniert

wirken, und die Beschleunigung

leidet.

Anwendungen:

Dominierend bei XC- und Marathon-

Bikes, aber auch in Trail-Modellen.

Geeignet für größere Rider oder offene

Trails.

32 Zoll: Der aufstrebende Riese?

Vorteile:

32 Zoll verspricht ultimative Stabilität,

besseres Überrollen und mehr

Grip durch breitere Reifen und niedrigeren

Druck – potenziell revolutionär

für Downhill und E-MTBs. Es

könnte die Effizienz von 29 Zoll mit

der Robustheit von Fatbikes kombinieren.

Nachteile:

Noch experimentell: Höheres Gewicht,

schwierigere Handhabung

und Kompatibilitätsprobleme mit

Rahmen. Verfügbarkeit ist begrenzt,

und Tests fehlen.

Anwendungen:

Frühe Prototypen deuten auf Nischen

wie Gravity-Biking hin, aber

breiter Einsatz ist fraglich.

18


Aktuell zeichnet sich ein neuer Trend ab:

32-Zoll-Räder. Erstmals auf Messen wie

der Cycling World in Taipeh präsentiert,

kündigen sie eine „nächste Laufrad-Revolution“

an, die auf noch mehr Stabilität

und Grip abzielt, besonders für

Enduro- und Downhill-Anwendungen.

Ein X-Post aus dem Jahr 2025 hebt eine

32-Zoll-MTB hervor, die die Evolution

von 26 Zoll an zeigt. Fachleute sehen

hier Potenzial für breitere Reifen und

niedrigeren Luftdruck, doch es bleibt

ein Nischentrend.

Fachmeinungen: Geteilte Szene

In der Fachszene herrscht Konsens, dass

29 Zoll derzeit dominiert, da es für die

meisten Rider effizienter ist. Experten

wie Canyon betonen, dass Größe von

Körpergröße und Fahrstil abhängt: 27,5

für Agilität, 29 für Speed. Reddit-Nutzer

berichten von Übergängen zu 29 Zoll

für besseren Komfort, warnen aber vor

Gewichtsproblemen. Videos, wie „Die

große MTB-Laufrad-Lüge“, kritisieren

Marketing-Hype und fordern individuelle

Tests. Für 32 Zoll sehen einige eine

Zukunft in E-Bikes, andere skeptisch als

Nischentrend.

Technik

Foto: freepik

Fazit

Die Wahl hängt von Terrain und Präferenz

ab. Probefahrten empfohlen –

die Szene evolviert weiter!

Turmbesteigung

möglich

Herzlich willkommen

zwischen Bad Schmiedeberg

und Söllichau im

herrlichen Stadtwald

gelegen

Die „Schöne Aussicht“

mit Biergarten

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06905 Bad Schmiedeberg

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Gern richten wir Ihre Feier aus!

Restaurant 25 Plätze • Nebengebäude 60 Plätze

Biergarten 100 Plätze • großer Parkplatz

19


Veranstaltungen

ERFOLGREICHER TAG DER OFFENEN TÜR BEI

DIRTCREW EILENBURG

Fotos: DirtCrew

Restaurant „Am Leipziger Tor“

„Eine gute Küche ist das Fundament allen Glücks.“

Am 13. September 2025 verwandelte

sich der Dirtpark des Vereins DirtCrew

Eilenburg in einen pulsierenden Treffpunkt

für die BMX- und Dirt-Bike-Szene

in Sachsen. Der Tag der offenen Tür

zog etwa 300 bis 350 Besucher an, die

spannende Wettbewerbe, eine mitreißende

Community-Atmosphäre und

die Unterstützung lokaler Sponsoren

erlebten. Im Mittelpunkt standen

Contests in den Kategorien Anfänger,

Amateur und Profis sowie ein spektakulärer

Best-Trick-Wettbewerb, der für

atemberaubende Sprünge und Tricks

sorgte.

DirtCrew Eilenburg hat sich als Herzstück

der regionalen BMX-Community

etabliert und bietet mit seinem

Dirtpark eine Trainingsstätte für Rider

aller Altersgruppen und Könnensstufen.

Der Verein fördert nicht nur den

Nachwuchs, sondern bringt die Szene

zusammen.

Wir sprachen mit Anja Reihansl,

der Organisatorin des

Events, über die Planung,

die Highlights und die

Bedeutung des Tages

für den Verein.

Anja, herzlichen Glückwunsch

zum gelungenen

Tag der offenen Tür! Wie

regionale deutsche Küche mit einem Mix aus Historie und Moderne

Inhaberin: Corinna Pfundt l Leipziger Str. 55 l 04838 Eilenburg

Tel.: 03423 / 73 93 754 l E-Mail: info@leipziger-tor.com l www.leipziger-tor.com

Öffnungszeiten: Mo. & Di. Ruhetag l Mi. & Do. 17 – 22 Uhr l Fr. 17 – 23 Uhr

Sa. Mittagstisch auf Anfrage & 17 – 22 Uhr l So. 11 – 14.30 Uhr

kam es zu diesem Event,

und wie hast du es organisiert?

Anja Reihansl: Vielen Dank!

Der Tag der offenen Tür war eine großartige

Chance, unseren Dirtpark und

den Verein einem größeren Publikum

zu präsentieren. Ich habe alles zusammen

mit unseren jungen Mitgliedern

– den „Kids“ – geplant und vorbereitet.

Das war eine intensive, aber sehr schöne

Erfahrung. Am Anfang war

es etwas chaotisch, bis sich

jeder in seine Aufgabe

eingefunden hatte, aber

danach lief alles wie am

Schnürchen! Die Kids

haben nicht nur bei der

Organisation geholfen,

sondern auch Bratwurst

und Getränke verkauft

Anja Reihansl, Organisatorin

„Tag der offenen Tür“ terstützt. Ihr Engagement

und den Fun Contest un-

war wirklich beeindruckend

und hat den Zusammenhalt im

Verein gestärkt.

Die Wettbewerbe waren sicher ein

Highlight. Erzähl uns mehr über die

Contests und die Resonanz der Teilnehmer.

Anja Reihansl: Absolut, die Contests

waren der Kern des Events! Wir hatten

35 Teilnehmer in den Kategorien Anfänger,

Amateur und Profis, von lokalen

Talenten bis zu spontanen Gästen.

Der Best-Trick-Wettbewerb hat die

Menge richtig angeheizt – die Rider

haben unglaubliche Sprünge gezeigt,

und die Zuschauer waren begeistert.

Unser Vereinsmitglied Christian Belger

hat die Teilnehmer im neuen Einlasshäuschen

empfangen und in die entsprechenden

Kategorien eingetragen.

20


Das Häuschen, das vom Tourismusund

Gewerbeverein Eilenburg (TGVeb)

als Dauerleihgabe gesponsert wurde,

wird künftig am Eingang unseres Geländes

stehen und für die Einlasskontrolle

bei weiteren Events genutzt werden.

Die Preise für die Contests kamen

zu 70 Prozent von Fahrrad Paul, den

Rest haben wir als Verein finanziert. Es

gab coole Goodies wie Zubehör, Gutscheine

und Ausrüstung – das hat die

Teilnehmer richtig motiviert!

Sponsoren sind für solche Events unerlässlich.

Wer hat euch unterstützt, und

wie hat das den Tag bereichert?

Ohne unsere Sponsoren wäre das nicht

möglich gewesen! Für die Tombola

danken wir Fischkescher, Krischke,

Blickfang und BMT für tolle Preise, die

bei den Besuchern super ankamen.

BMT hat uns außerdem kostenlos einen

Minibagger und einen Notstromaggregat

zur Verfügung gestellt, was die

Vorbereitung und den Ablauf enorm

erleichtert hat. Schrag Kantprofile hat

kostenfrei Bierzeltgarnituren bereitgestellt,

sodass wir eine gemütliche Chill-

Zone einrichten konnten. Der Tourismus-

und Gewerbeverein Eilenburg

(TGVeb) hat mit dem Einlasshäuschen

einen besonders nachhaltigen Beitrag

geleistet – es wird uns langfristig für

Events zur Verfügung stehen. Außerdem

haben wir Spenden für einen neuen

Airbag gesammelt, um den Dirtpark

noch sicherer zu machen, besonders

für unsere Nachwuchs-Rider.

Mit so vielen Besuchern war das Event

ein Erfolg. Was hat die Leute am meis-

Neues gesponsertes Vereinshäuschen

ten begeistert, und was nimmst du als

Lernerfahrung mit?

Die Stimmung war einfach fantastisch!

Viele kamen, um die Jumps selbst auszuprobieren,

andere haben die Shows

genossen und mitgefeiert. Es war eine

bunte Mischung aus Familien, lokalen

Bikern und BMX-Fans aus der Region.

Besonders die Interaktion zwischen

Profis und Anfängern war inspirierend

– da wurden Tipps und Tricks ausgetauscht,

die alle begeistert haben. Als

Lernerfahrung nehme ich mit, dass wir

beim nächsten Mal den Einstieg noch

etwas strukturierter planen, um das

anfängliche Chaos zu vermeiden. Aber

insgesamt war es ein Riesenerfolg, und

wir freuen uns schon auf das nächste

Event!

Der Tag der offenen Tür bei DirtCrew

Eilenburg zeigte eindrucksvoll, wie lebendig

die BMX-Szene in Sachsen ist.

Mit starkem Engagement der Community,

der Unterstützung von Sponsoren

wie Fahrrad Paul, BMT und dem

TGVeb sowie der Energie der jungen

Mitglieder beweist der Verein, wie man

Nachwuchs fördert und unvergessliche

Events schafft. Wer die DirtCrew live

erleben möchte, findet Infos auf Instagram

(@dirtcrew_eb) oder Facebook –

oder besucht den Dirtpark in Eilenburg.

Anja Reihansl und ihr Team haben aus

einem turbulenten Start einen Tag gemacht,

der in Erinnerung bleibt!

Veranstaltungen

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21


Veranstaltungen

ZWEI RÄDER, UNENDLICHE MÖGLICHKEITEN

DIE WELT DER FAHRRÄDER UND E-BIKES ENTDECKEN

Foto: Arvid Müller

Indoor-Testparcours

Auf der Reisemesse Dresden zeigt

sich, wie vielseitig Mobilität auf zwei

Rädern sein kann. Ob für die Freizeit,

den Arbeitsweg oder spannende

Urlaubsabenteuer – in Halle 2 wartet

eine beeindruckende Auswahl moderner

E-Bikes und klassischer Fahrräder.

Dabei präsentieren sich auf 10.000

Quadratmetern bis zu 140 Aussteller

aus der Branche.

Die Vielfalt ist groß: von leistungsstarken

E-Mountainbikes über elegante

Cityräder bis hin zu sportlichen Rennrädern

und praktischen Lastenfahrrädern

– hier findet sich das passende

Modell für jedes Bedürfnis. Ein Testparcours

für Probefahrten steht zur

Verfügung, um das Fahrgefühl mit

Naben- oder Mittelmotor sowie Kraftund

Bewegungssensoren auszuprobieren.

Die neuesten Innovationen eröffnen

neue Möglichkeiten, wie Fahrräder

und E-Bikes im Alltag oder auf Reisen

noch mehr Komfort und Flexibilität

bieten können. Ein Besuch lohnt sich,

um die vielseitigen Optionen der modernen

Mobilität zu entdecken!

Sachsen als Zentrum für Fahrrad- und

E-Bike-Abenteuer: Vielseitige Mobilität

für alle Lebensbereiche

Im Einklang

mit den

aktuellen

Trends und

dem Masterplan

Tourismus

setzt Sachsen verstärkt

auf Ganzjahrestourismus

und vielseitige Bike-Angebote.

Ziel des Freistaats ist es, bis 2030

zu einem der führenden Hotspots

für Mountainbiker in Deutschland zu

werden. Die e-bike-days bieten eine

ideale Plattform, um sich über die

neuesten Angebote, Destinationen

und Technologien rund ums Fahrrad

zu informieren.

e-bike-days Dresden –

Elektromobilität erleben

Messen spielen eine zentrale Rolle in

der Fahrradbranche, sowohl für die

Geschäftsanbahnung als auch für die

Präsentation von Innovationen und

die Durchführung von Kooperationsverhandlungen.

In einem Markt, in

dem persönliche Kontakte und Gespräche

nach wie vor unverzichtbar

sind, bieten Messen wie die e-bikedays

eine unvergleichliche Plattform

für den Austausch und den Erfolg.

Die Nachfrage nach E-Bikes wird durch

22


Veranstaltungen wie die

e-bike-days in Dresden

vom 30. Januar bis 1.

Februar 2026 weiter

gestärkt. Hier präsentiert

sich die Branche

gebündelt, stellt innovative

Modelle vor und

gewährt einen exklusiven

Blick auf die neuesten Entwicklungen.

Neben spannenden Neuerungen erwartet

die Besucher eine umfassende

Beratung zu E-Bikes und weiteren

Fahrradtypen.

E-BIKE-DAYS

2026 IN

DRESDEN

30. JANUAR –

1. FEBRUAR

Veranstaltungen

INFO

Veranstaltungsort

MESSE DRESDEN

01067 Dresden, Messering 6

Für mehr Informationen und zur

Ticketbuchung besuche die offizielle

Website www.ebike-daysdresden.de.

©Arvid Müller

Messe rund um die Elektromobilität

Nachtwäsche und Freizeitkleidung zum Wohlfühlen

Das „WäscheFräulein“ in Eilenburg hat

auch im achten Jahr Nachtwäsche im

Sortiment. Der Hauptlieferant ist dabei

„Ringella“. Hierbei handelt es sich

um ein Traditionsunternehmen, das

seit über 90 Jahren in Familienbesitz

und ein absoluter Nachtwäschespezialist

ist. „Sie stehen für hochwertige

Nachtwäsche und Homewear mit hohem

Tragekomfort zu angemessenen

Preisen. Das Ökotex-100-Label kennzeichnet

die Kleidung aus dem Hause

„Ringella“, was für uns sehr wichtig

war und ist“, sagt „WäscheFräulein“

Kerstin Böhme.

Schlaf wird in unserem Leben immer

wichtiger und ist nach wie vor die

beste Möglichkeit, dass der Körper

sich wieder regenerieren kann. Die

Kleidung, die wir dabei tragen, leistet

einen wesentlichen Anteil zu einer

gesunden Schlafkultur. Als Naturfaser

bietet Baumwolle beste Voraussetzungen

für ein gesundes Hautgefühl und

ist Hauptbestandteil der Wäsche. Sie

ist nicht nur besonders strapazierfähig

und reißfest, sondern zudem atmungsaktiv

und sehr saugfähig. So unterstützt

eine gute Nachtwäsche durch

hervorragende Feuchtigkeitsregulierung

optimal bei einem geruhsamen

Schlaf.

„Ringella“ ist aber nicht nur bequem,

sondern kann auch stylisch: Ob man

als Frau oder Mann, Nachthemd oder

Pyjama bevorzugt, spielt keine Rolle.

Es ist für jeden etwas dabei. „Aber

auch Home- und Streetwear haben

sie drauf. Bequeme Passform, spürbar

gute Qualität und modische Muster

und Schnitte überzeugen uns immer

wieder“, betont Kerstin Böhme.

Es gibt ein umfangreiches Angebot

an aktueller Mode für sie und ihn, in

unterschiedlichen Kollektionen und

Materialzusammensetzungen, sodass

für jeden Geschmack das Passende zu

finden ist – Qualitätsmode für Nacht

und Freizeit, immer mit dem Augenmerk

auf hochwertige Materialien

und stilvollem Design. Lassen Sie sich

beraten. Das „WäscheFräulein“ hilft Ihnen

gern.

Ihr Team vom WäscheFräulein

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23


Veranstaltungen

RENNKATEGORIEN

CC Cross Country (MTB)

CTF Crosstourenfahrt (MTB)

DUA Duathlon

GR Gravel Race

RM Radmarathon

RTF Radtourenfahrt

WIE GUT BIST DU WIRKLICH?

Foto: Pixabay/Daniela Jakob

November 2025

1. Rund um den Auensee Radibor (Sachsen)

8. Crossrennen Erfurt CC Erfurt (Thüringen)

8. Müggelheimer Runde CTF Berlin-Köpenick

9. Jenbike Cross CC Großlöbichau (Thüringen)

30. Wittenberger Rad-Cross CC Lutherstadt Wittenberg (Sachsen-Anhalt)

April 2026

18. Spreewaldmarathon RM Lübbenau (Brandenburg)

18. Spreewald-RTF RTF Burg (Brandenburg)

19. Harz Gravel GR Wernigerode (Sachsen-Anhalt)

25. Spreewald-Duathlon DUA Briesensee (Brandenburg)

Landgaststätte Schlaitz

• romantisch gelegener Biergarten am Weiher

• kostenfreies WLAN

• Speisenangebot aus hauseigener Metzgerei

• Wildprodukte aus der Dübener Heide

Wurst & Schinken, Wildfleischprodukte & andere Wilddelikatessen

• komfortable Übernachtung in 16 Hotelzimmern & 2 Suiten

• E-Bike aufladen für Gäste kostenfrei

Freiheitstraße 59, 06774 Schlaitz

Tel.: (034955) 20 434 • Fax: 20 587

www.landgaststaette-schlaitz.de

Besuchen

Sie unseren

Pfad der 52

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skulpturen

Ein Unternehmen der

Agrarprodukte aus Schlaitz GmbH

24


Veranstaltungen

WITTENBERGER WINTERCROSS

ENGE KURVEN UND STEILE ANSTIEGE

Fotos: Verein

Bei der Gunsha Cross Challenge handelt

es sich um eine mitteldeutsche

Cyclo-Crossserie mit mehreren

Stationen in Sachsen, Sachsen-Anhalt

und Thüringen.

Von Anfang

Oktober bis Ende November

2025 gibt es

dazu acht Rennen,

angefangen von Raschau

über Borna,

Radibor, Granschütz,

Erfurt, Jena und Frankenhain.

Wie unserer Veranstaltungsübersicht

(siehe linke Seite)

zu entnehmen ist, findet der krönende

Abschluss der Serie am 1. Advent

(30.11.) in der Lutherstadt Wittenberg

statt.

Ausrichter des letzten Halts ist die

Abteilung Radsport des SV

Grün-Weiß Wittenberg-

Piesteritz. Diese wurde

im Jahr 2014 gegründet.

„Unser Ziel ist es,

den Radsport den

Kindern und Jugendlichen

wieder nahe zu

bringen, aber auch die

Tradition dieses Sports

als Abteilung wieder aufleben

zu lassen“, ist von Thomas

Geue zu erfahren. Schließlich blickt

der Radsport in der Lutherstadt auf

eine große Tradition zurück. Immerhin

brachte die BSG Chemie Piesteritz seinerzeit

viele Friedensfahrt-Teilnehmer,

aber auch Weltmeister hervor. Aktuell

besteht die Abteilung aus drei Trainern,

die Kindern und Jugendlichen

im Sommer den Straßenradsport und

im Winter den Cyclocross schmackhaft

machen wollen.

Zurück zum Stichwort Radcross: Die inzwischen

elfte Auflage des Cross findet

wie eingangs erwähnt am 30. November

im Volkspark Piesteritz statt. „Die

Strecke ist etwa zweieinhalb Kilometer

lang und besteht aus steilen Anstiegen,

engen Kurven, Sandpassagen sowie

Hindernissen“, verrät Geue. Dabei

werden für alle Altersklassen Rennen

durchgeführt. „Das interessanteste

Rennen ist aber das Hobbyrennnen“,

betont der Radsport-Enthusiast. Hier

können Interessierte ab 16 Jahren ihren

Ehrgeiz unter Beweis stellen – egal ob

Einsteiger oder ambitionierte Sportler.

Jeder, der eine Herausforderung sucht,

kann dort teilnehmen.

INFO

Noch bis zum 26. November

kann sich angemeldet

werden:

Die entsprechenden Links finden

Sie unter www.crosscup.org oder

www.rad-net.de (–> „Cyclo-Cross“

–> „Ausschreibungen“).

25


Rätsel

süßer

Brotaufstrich

nicht

viel

fair,

anständig

weiblicher

Artikel

klimatisch

trocken

Gesellschaftstanz

Tonne

Kfz-Z.

Luckau

Alarm

Händler

von

Diebesgut

Holzschuhe

die

neue

Welt

12

die

Heilige

Schrift

(Mz.)

japanisches

Heiligtum

Oberbekleidung

Zierstrauch

Beweise

der Abwesenheit

französischer

Frauenname

kristalliner

Schiefer

9

Insel der

griech.

Zauberin

Circe

Zunge

am

Schnürschuh

Jetzt-

Zustand

1

Landschaftsform

Backwürze

Figur in

Canettis

‚Hochzeit‘

Fremdwortteil:

zu, nach

deutsche

Vorsilbe

Protz,

Prahler

babylonische

Gottheit

mit

Sicherheit

5

Teil des

Bestecks

schweiz.

Kantonshauptstadt

slawischer

Herrscher

† 660

englisch:

eins

größte

Stadt

Omans

Ablagehefter

Dreifingerfaultier

Vorname

von US-

Filmstar

Baldwin

6

italienisch:

ja

Hafenstadt

in Polen

Stammvater

der

Griechen

nordgriech.

Hafenstadt

DDR-

Polizisten

(Kw.)

Abk.:

Societas

Jesu

11

enorme

Kraft

8

Chromosomenerbanlagen

US-

Schauspieler

(Richard)

witziger

Einfall

Osteuropäer

Glasbruchstück

Höhepunkt

ein

Halbedelstein

Sonderpolizeieinheit

(Abk.)

Erfinder

des

Farbfilms

Himmelsbrot

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wenn Sie an das Finanzamt

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Fußknöchel

Kochgefäße

gebrannter

Zucker

kleine

Motorräder

Abfahrtsskilauf

Schalter

am Computer

französisch:

man

Schmarotzerpflanze

Osteuropäer

Vereinigte

Staaten

(Abk.)

immer

(veraltet)

Rufname

Clintons

getrocknete

Weinbeere

förmliche

Anrede

Tropenfrucht

griechische

Unheilsgöttin

raumsparend

verpacken

eine

Lotterie

(Abk.)

süddt.:

Kleinkunstbühne

4

span.

Mehrzahlartikel

2

Hptst.

von New

Mexico

(Santa ...)

bayrisch:

nein

früherer

Name

Tokios

3

10

operativ

Haut

glätten

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

7

Lehre

vom

Gleichgewicht

griechischer

Buchstabe

Buchenfrucht

Skatausdruck

Schrott

Vorname

der

Aichinger

ägyptischer

Sonnengott

1327_164_195_11

Auflösung des

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I

S

S

E

SATTELTASC

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Die „HeideTOUR“ verlost einen Gutschein vom Sehzentrum Raddatz in Bad Düben und Torgau im

Wert von 50 Euro. Der Einsendeschluss ist der 16. Januar 2026.

Schicken Sie das Lösungswort an das Verlagshaus „Heide-Druck“, Neuhofstraße 22 – 23, 04849 Bad Düben.

Das Lösungswort aus unserem letzten Rätsel lautete „STEUERLAGER“. Über eine Trinkflasche konnte sich Kirstin Taggeselle

freuen.

26


Eric Jahn

„Wir aus der Versicherungsbranche merken: Fahrraddiebstähle nehmen stetig zu. Sorgen Sie also für Sicherheit

und lassen Sie sich gegebenenfalls umfangreich beraten.“

(Eric Jahn, Allianz Jahn GbR )

27


Gesundheit

RADFAHREN IM HERBST UND WINTER:

OSTEOPATHISCHE TIPPS FÜR SICHERE TOUREN

Foto: freepik

Gespräch mit Tobias Jähn, Osteopath

aus Eilenburg

Herbst und Winter locken mit klarer

Luft und leeren Wegen – doch kalte

Temperaturen fordern Radfahrer besonders.

Osteopath Tobias Jähn erklärt,

wie man Muskeln, Gelenke und Atemwege

schont und Verletzungen vermeidet.

Erwärmung als Schlüssel zum Erfolg

Das Wichtigste ist die Vorbereitung des

Körpers. Vor jeder Belastung müssen

Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenkkapseln

gut durchblutet sein. „Erwär-

mung von innen und außen ist entscheidend“,

betont Jähn. Besonders die

Beine – Oberschenkel- und Wadenmuskulatur

– tragen die Hauptlast. Doch

auch Füße und Knie benötigen Schutz,

da dort wenig Muskulatur über dem

Gelenk liegt. Eine vernünftige Kleidung

verhindert Unterkühlung und schützt

vor Schäden.

Belastungsgrenze im Winter

Bei Temperaturen um den Nullpunkt ist

Radfahren gesund und sinnvoll. Unter

minus fünf Grad rät Jähn jedoch, das

Rad stehen zu lassen – nicht nur wegen

der Muskeln,

sondern auch zum

Schutz der Atemwege,

die der eisigen

Luft direkt ausgesetzt

sind.

Fitte Sportler können

ihre volle Leistungsfähigkeit

ausschöp-

Tobias Jähn, Osteopath

fen, sollten aber im Jahresverlauf Pausen

einplanen. „Ideal sind vier bis sechs

Wochen im Herbst oder Winter mit reduzierten

Höchstbelastungen im regenerativen

Bereich“, rät der Osteopath.

Foto: freepik

Foto: freepik

Erwärmung vor dem Radfahren im Herbst und Winter ist das Wichtigste, um Verletzungen zu vermeiden

28


Tipp für Hobbyfahrer

Wer nur gelegentlich radelt, startet am

besten langsam. „Zwei bis drei Kilometer

entspannt fahren, den Körper

reinkommen lassen und erst dann das

Tempo steigern“, empfiehlt Jähn. Erwärmung

und Dehnung vor der Tour

sind unverzichtbar, um Überlastung,

Gelenkschäden und Verletzungen zu

vermeiden.

Typische Winterverletzungen

Im Winter lauern zusätzliche Risiken:

Überfrorene Straßen, Dunkelheit und

nasses Laub erhöhen die Sturzgefahr.

Betroffen sind vor allem die oberen Extremitäten

– Hand, Arm, Schulter und

Schlüsselbein.

Muskel- und Gelenkprobleme treten häufig

im Knie- und Fußbereich auf, da diese

wenig Muskulatur als Kälteschutz haben.

Auch der Oberkörper leidet: Er übernimmt

Stützfunktion ohne aktive Muskelarbeit

und kühlt schnell aus. „Deshalb im

Winter die Dauer kürzen“, rät Jähn.

Alternative im Winter: Stabilitätstraining

Statt stundenlanger Touren empfiehlt

der Osteopath, den Winter für Stabi-

Training zu nutzen. „Bauch-, Rückenund

Schultermuskulatur sowie Haltung

kommen im Sommer oft zu kurz – genau

hier sollte man ansetzen.“ So bleibt

der Rumpf stark und die Basis für die

nächste Saison ist gelegt.

Gesundheit

Foto: freepik

Fazit:

Mit guter Erwärmung, angepasster Kleidung,

reduzierter Dauer und bewusster

Belastung bleibt Radfahren im Herbst

und Winter gesund – und bereitet optimal

auf den Frühling vor.

Richtig planen

Was kostet Sie die Modernisierung?

Beispiele Was kostet finden Sie Sie die in Modernisierung?

folgenden Grafik

Beispiele finden Sie in der folgenden Grafik

Dachdämmung

ca. 13.000 €

(30 Jahre)*

Dachausbau

ca. 25.000 €

Neuer Außenputz

ca. 9.000 €

(15 Jahre)*

Fensteraustausch

ca. 9.000 €

(15 Jahre)*

Wintergarten

ca. 20.000 €

Sauna

ca. 5.000 €

Elektroinstallationen

ca. 15.000 €

(18 Jahre)*

Ihr Vermögensberater unterstützt Sie bei Ihren individuellen Planungen

und hilft dabei, Ihnen diese durch eine Finanzierung zu ermöglichen.

Sonnenkollektoren

ca. 14.000 €

Außenwanddämmung

ca. 20.000 €

(15 Jahre)*

Neues Bad

ca. 14.000 €

(15 Jahre)*

Neue Einbauküche

ca. 12.000 €

(15 Jahre)*

Garage

ab. 8.000 €

Carport

ab. 4.000 €

(15 Jahre)*

Austausch Heizanlage

ca. 15.000 €

(15 Jahre)*

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Danny Seidel l Torgauer Str. 1a l 04838 Eilenburg

Tel.: 03423 / 7 58 84 51 l Fax: 03423 / 7 58 84 52

Mobil: 0173 / 3 57 14 08

Danny.Seidel@dvag.de l www.dvag.de/Danny.Seidel

* Angenommene Nutzungsdauer

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29


Radweg

SACHSEN-M

EIN RADWEG DER VERKNÜPFUNGEN

Foto: Anja Sambale

Startpunkt der Route: Leipziger Hauptbahnhof

30

Unsere ohnehin mit zahlreichen Radund

Wanderwegen gesegnete Region

ist seit über einem Jahr um eine weitere

Route reicher. Anfang April 2024 fiel

schließlich der offizielle Startschuss

für das sogenannte „Sachsen-M“. Auf

Initiative des Landkreises Nordsachsen

wurde dieser insgesamt 280 Kilometer

lange Rundkurs konzipiert, der

dabei nicht nur grob die Grenze des

eigenen Landkreises absteckt, sondern

gleichzeitig auch in den Landkreis

Meißen eindringt, mit der Stadt

Wurzen den Landkreis Leipziger Land

miteinbezieht, mit Sachsens größter

Stadt Leipzig auch das pulsierende

Foto: Alexander Schütz

Burg Düben

Zentrum der Region integriert

und ganz nebenbei

die vielen unterschiedlichen

Radwege miteinander verknüpft.

Die Konzeption begann

bereits im Jahr 2021. Der

Wegeverlauf ist inzwischen

bestens ausgeschildert. Das „Sachsen-

M“ ist mit weißer Schrift und weißblauem

Fahrrad auf grünen Untergrund

gut erkennbar. Und das Beste:

Auf einem Rundkurs kann man den

Start- und Zielpunkt beliebig wählen.

Die gute S-Bahn-Anbindung im Leipziger

Umland ermöglicht darüber hinaus

ein abschnittsweises Abstrampeln

der Route.

Als Start wählen wir den Leipziger

Hauptbahnhof, den größten Kopfbahnhof

Europas und das bedeutendste

Verkehrsdrehkreuz in Mitteldeutschland.

Von hier aus geht es in

Richtung Pleiße, die kurze Zeit später

in die Elster mündet. Der begleitende

Elsterradweg führt uns auf dem

grünen Gürtel entlang der Stadtteile

Möckern und Wahren über Lützschena

bis nach Schkeuditz. Auf dem „Grünen-Ring-Leipzig“

verläuft die Strecke

weiter Richtung Norden bis zum

Schladitzer See mit seinen vielseitigen

Freizeitangeboten auf dem und am

Wasser. Hier biegen wir dann auf die

Erlebnisroute der Industriekultur

„Kohle | Dampf | Licht

| Seen“ bis nach Delitzsch.

Unterwegs streifen wir den

Werbeliner See, dessen Fläche

unter strengem Naturund

Artenschutz steht.

In der Barockstadt am Lober

befindet sich zudem der Startpunkt

des Torgischen Weges. Um diesen zu

folgen, verlassen wir Delitzsch und

biegen im Ortsteil Benndorf nach

Osten in Richtung Seelhausener See

ab. Dabei lassen wir Sausedlitz, ein

Dorf, das dank der Wende den Braunkohlebaggern

knapp entkam, rechts

INFO

Orte auf der Route:

Leipzig – Radefeld – Wolteritz –

Delitzsch – Benndorf – Löbnitz –

Bad Düben – Authausen – Pressel –

Roitzsch – Weidenhain – Süptitz –

Zinna – Torgau – Graditz – Pülswerda –

Belgern – Paußnitz – Trebnitz –

Strehla – Zschöllau – Oschatz –

Thalheim – Mügeln – Glossen –

Gröppendorf – Mahlis – Wermsdorf –

Dahlen – Schmannewitz – Sitzenroda –

Schildau – Thammenhain – Hohburg –

Lüptitz – Wurzen – Nischwitz –

Thallwitz – Eilenburg – Wölpern –

Jesewitz – Gordemitz – Pönitz –

Merkwitz – Leipzig


liegen. Dafür steuern wir direkt auf

Löbnitz zu. Das Muldedorf weist nicht

nur eine lange und bekannte Pferdesport-Tradition

auf, sondern hat auch

historisch einiges zu bieten. Martin

Luther war seinerzeit des Öfteren bei

seinem Freund, dem Rittergutsbesitzer

Ernst von Schönfeldt, zu Besuch.

Die Dorfkirche verfügt oberdrein über

die umfangreichste Kassettendecke

im deutschsprachigen Raum.

Bis zur Kurstadt Bad Düben ist die

Route des „Sachsen-M“ identisch mit

der des Torgischen und auch des

Mulderadwegs. Hier heißt die Burg

Düben mit seiner bemerkenswerten

Dauerausstellung im Landschaftsmuseum

der Dübener Heide sowie

der Tourist-Information seine Gäste

willkommen. In der Innenstadt laden

verschiedene Gaststätten, Cafés und

auch Übernachtungsmöglichkeiten zu

einem kurzen oder längeren Verbleib

ein. Der Torgische Weg verläuft weiter

über den Waldhofsweg bis nach

Authausen und Pressel. Hinter dem

Heidedorf erstreckt sich das tier- und

pflanzenreiche Presseler Heidewaldund

Moorgebiet mit seinem sagenhaften

Zadlitzbruch. Anschließend erreicht

man über Roitzsch, Weidenhain,

Süptitz und Zinna die sehenswerte Renaissancestadt

Torgau an der Elbe mit

seiner historischen Innenstadt und

den zahlreichen Baudenkmälern.

Wir wechseln mit dem Postkarten-

Panorama im Rücken die Elbseite,

radeln am Sächsischen Hauptgestüt

in Graditz vorbei und steuern über

Pülswerda in Richtung Belgern, wo es

erneut auf die andere Elbseite geht.

Auf einem der beliebtesten Fernradwegen

Deutschlands führt die Route

weiter bis Strehla und damit in den

Landkreis Meißen. Über die Mulde-

Elbe-Route erreicht man schließlich

Oschatz mit seiner prächtigen Stadtkirche

St. Aegidien auf dem Neumarkt.

Die Döllnitz-Radroute führt im

Anschluss über Mügeln, Wermsdorf,

Dahlen und Schmannewitz in die

Gneisenaustadt Schildau. Landschaftlich

sehr anspruchsvoll geht es dann

über Thammenhain und vorbei an

den Hohburger Bergen in die Ringelnatzstadt

Wurzen.

Barockschloss Delitzsch

Damit die Form des Routenverlaufs

auch wirklich dem Buchstaben M

ähnelt, geht es noch ein letztes Mal

in Richtung Norden – also auf dem

Mulderadweg über Thallwitz nach

Eilenburg. Hier lockt nicht nur ein

idyllischer Tierpark, sondern auch die

historischen Anlagen auf dem Burgberg

zu einem Zwischenstopp. Über

Wölpern und Jesewitz biegen wir

auf die buchstäbliche Zielgerade ein.

Schnurstracks geht es hinein in die

große Messestadt und schließlich zu

unserem Ausgangspunkt am Leipziger

Hauptbahnhof.

Lust bekommen auf einen Ausflug?

Rolandpark Belgern

INFO

Verknüpfte Radwege:

• Elsterradweg

• Grüner-Ring-Leipzig

• Kohle | Dampf | Licht | Seen

• Torgischer Weg

• Elberadweg

• Mulde-Elbe-Route

• Döllnitz-Radroute

• Dahlener-Heide-Radroute

• Mulderadweg

Radweg

Foto: Stadt Delitzsch

Der Streckenverlauf ist bei Komoot

abrufbar. Die zahlreichen verknüpften

Routen zeigen jedoch auch: An Alternativen

mangelt es nicht!

Foto: LTM

31


32

4 5

3

2

9

6

8

7

10

Sachsen-M

HotSpots entlang der Strecke

1 bis 10

1

1 Hauptbahnhof Leipzig

2 Barockschloss Delitzsch

3 Dorfkirche Löbnitz

4 Burg Düben

5 Zadlitzbruch im Presseler Heidewald- und Moorgebiet

6 Schloss Hartenfels

7 Rolandpark Belgern

8 O-Schatz-Park

9 Schloss Hubertusburg in Wermsdorf

10 Tierpark Eilenburg

ndkarte: TopPlusOpen, © Bundesamt für Kartographie und Geodäsie März 2024,

tenquellen:

Grundkarte: TopPlusOpen, © Bundesamt für Kartographie und Geodäsie März 2024,

s://sg.geodatenzentrum.de/web_public/Datenquellen_TopPlus_Open.pdf

Datenquellen:

https://sg.geodatenzentrum.de/web_public/Datenquellen_TopPlus_Open.pdf


1

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6

LEIPZIG

Foto: Daniel Reiche

Foto: Klemens Renner

TORGAU HOHENPRIESSNITZ

HAUPTBAHNHOF

Als Start- und Zielpunkt des

„Sachsen-M“ dient der Leipziger

Hauptbahnhof. Er gilt

mit seinen 23 Gleisen und der

überdachten Bahnsteighalle

mit einer Fläche von 83.640

Quadratmetern als größter

Kopfbahnhof Europas und

besticht neben der enormen

Größe vor allem durch seine

eindrucksvolle Architektur

aus dem frühen 20. Jahrhundert.

Dabei handelt es sich um

DEN (Schienen-)Verkehrsknotenpunkt

im mitteldeutschen

Raum. Täglich werden hier

135.000 Reisende und Besucher

gezählt. Auch für den

Nahverkehr ist er von großer

Bedeutung, vordergründig

über den City-Tunnel.

Seit Ende der 1990er Jahre

wurde im Empfangsgebäude

zudem ein Einkaufszentrum

etabliert: die PROMENADEN

Hauptbahnhof mit 140 Geschäften

und Lokalen auf

rund 20.000 Quadratmetern

Fläche und zwei zusätzlichen

unterirdischen Geschossen.

Perfekt zum Shoppen,

Schlendern und Schlemmen!

SCHLOSS HARTENFELS: TRETEN SIE EIN!

Schon im 16. Jahrhundert

boten die Kurfürstlichen

Gemächer auf Schloss Hartenfels

vergleichsweise viel

„FAIRYTALES.

Komfort. Kamine spendeten

Wärme, Kerzenschein sorgte

für Behaglichkeit.

Heute erzählen Multimedia-

Projektionen in den einstigen

Wohnstuben bewegende

Geschichte(n): Martin

Luther, Lucas Cranach, Kaiser

Karl V. und Napoleon

– wie kaum ein anderer Ort

verbindet das Schloss bedeutende

historische Per-

sönlichkeiten und Ereignisse.

In der Sonderausstellung

Geschichten

aus dem Märchenschloss“

warten ein Abenteuer-Rätsel

und eine Verkleide-Station

auf die ganze Familie.

Mit einer ganz besonderen

Atmosphäre und heiteren

Glühwein-Führungen lockt

„Dornröschens Schlossweihnacht“

vom 12. bis 14. Dezember

2025 in den Schlosshof.

Weitere Informationen unter

www.schloss-hartenfels.de

8

9

OSCHATZ

Foto: LTM

Foto: privat

WERMSDORF

O-SCHATZ-PARK

Der O-Schatz-Park ist ein eintrittsfreier

Freizeit-, Tier- und

Familienpark in einer gepflegten

Anlage. Dieser entstand

in Nachnutzung der

4. Sächsischen Landesgartenschau

2006 und erfreut

heute große und kleine Besucher.

Der integrierte Tierpark

erhielt 2009 den Status

Zoo und beheimatet unterschiedliche

Arten, beispielsweise

Rhesusaffen, Kängurus,

Alpakas, Minischweine,

Damwild, Ziegen, Kaninchen,

eine große Vogelvoliere

mit exotischen Ziervögeln

und andere Tiere.

Vom Maibaumstellen über

Tierparkfest bis Halloween

– das ganze Jahr über bietet

der O-Schatz-Park verschiedene

Veranstaltungen. Die

zweitgrößte Kaffeekannensammlung

der Welt ist in

der runden Mehrzweckhalle

„das O“ zu bestaunen. Die

notarielle Zählung im November

2009 bescheinigte

18.179 Exemplare, beendete

aber auch gleichzeitig die

große Sammelaktion.

SCHLOSS HUBERTUSBURG

Mehr als nur ein kleiner Geheimtipp

auf der Route des

„Sachsen-M“: das Schloss

Hubertusburg in Wermsdorf.

Dieses prächtige Anwesen

wurde ab 1720 als Jagdpalais

für Kurfürst August I. (König

August II. von Polen) errichtet

und im Jahr 1743 als Residenz

für dessen Sohn, dem sächsischen

Kurfürsten Friedrich

August II. (König August III.

von Polen), umgebaut.

In seiner äußerst wechselvollen

Geschichte fungierte das

Schloss unter anderem als

Steingut- und Wanduhrenfabrik,

als Lazarett und Landeshospital

sowie -gefängnis,

als „Erziehungsanstalt

für blödsinnige Kinder“, als

„Versorgungshaus für weibliche

Geisteskranke“ sowie

als Unteroffiziersvorschule

der Wehrmacht während des

Zweiten Weltkrieges. Seit

1992 steht das Schloss mit

Ausnahme der katholischen

Schlosskapelle leer und wird

seit 2013 für Ausstellungen

der Staatlichen Kunstsammlungen

genutzt.

RADSTOPPS

33


1

1 Handschuhe DeFeet Duraglove ET Charcoal Wool

Als vielseitige Woll-Handschuhe sind sie ein Must Have für den Übergang

in den Winter, geeignet für kühle Herbsttage unter 15 °C. Die Innovation

liegt in der atmungsaktiven Wollmischung mit Grip-Elementen und Touchscreen-Kompatibilität,

die Wärme bietet, ohne zu überhitzen, und langlebig

ist (bis zu 6 Jahre Haltbarkeit). Sie blocken Wind und leichte Nässe,

was sie ideal für variable Herbstwetter macht, ohne die Fingerfertigkeit

einzuschränken.

MUST HAVES –

DA SCHLAGEN

RADLER-HERZEN HÖHER

3

2 Helm Lumos Nyxel Smart

Dieser smarte Helm ist eine Innovation für 2025 und perfekt für die dunkleren

Herbst- und Wintertage, mit integrierten 360°-Lichtern, Blinkleuchten

und automatischer Bremslicht-Funktion für Sichtbarkeit bis 450 Meter.

Er enthält MIPS-Schutz, Quin-Crash-Detection

(sendet Notfall-Alarme) und

eine austauschbare Batterie.

Leichtgewichtig

und wetterbeständig

(IP67), verbessert

er die Sicherheit

bei schlechter

Sicht

und niedrigen

Temperaturen,

ohne zusätzliche Lampen

zu benötigen.

2

3 Winterjacke Castelli Alpha Doppio

Diese Jacke ist eine Neuerscheinung für 2025 und eignet sich

perfekt für Temperaturen von -5 bis 10 °C. Sie verwendet das

innovative Polartec Alpha Direct-Isolationsmaterial, das leichter

und wärmer ist als Vorgängermodelle (ca. 20 % Gewichtsreduktion

bei 395 g), bietet exzellente Atmungsaktivität

und verbesserte Wasserabweisung ohne externe Nahtversiegelung.

Ideal für herbstliche Regenfahrten, da sie Wärme

speichert und Schweiß ableitet, mit Features wie doppeltem

Kragen und Manschetten für besseren Schutz vor Kälte und

Wind.

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Fahrrad kaputt? Die nächste Werkstatt

ist näher als gedacht. Hier wird

dir geholfen!

Hilfe

Das Fahrrad ist bei vielen Menschen

ein treuer Begleiter im Alltag sowie auf

Reisen. Umso wichtiger ist es, dass es

einen sicher von A nach B transportiert.

Jedoch weist auch ein Fahrrad mal unterschiedliche

Probleme auf. Darunter

zählen typische Dinge, wie die Fahrradbremse

schleift, der Reifen ist platt,

das Laufrad ist defekt, der E-Bike-Akku

lädt nicht mehr, die Schaltung funktioniert

nicht mehr einwandfrei, die

Fahrradkette springt ab etc. Deshalb

ist es so wichtig, immer einen Fahrradhändler

in seiner Nähe zu haben, denn

mit seiner Fahrradwerkstatt kann er dir

bei solchen Angelegenheiten aus der

Klemme helfen.

Auf den folgenden Seiten findest du

eine Übersicht, wohin du dich wenden

kannst. Dennoch: Allzeit gute Fahrt!

Little John Bikes

Bismarckstraße 45

Tel.: 03493 / 9 22 32 27

bf1@littlejohnbikes.com

www.littlejohnbikes.de

E-Rides Sebastian Brauer

mobile Werkstatt

Tel.: 0173 / 2 98 79 45

info@e-rides.de

www.e-rides.de

Foto: freepik

04849 BAD DÜBEN

Fahrrad Hammer

Eilenburger Straße 4

Tel.: 034243 / 2 23 26

bad-dueben@fahrrad-hammer.de

www.fahrrad-hammer.de

06749 BITTERFELD

Fahrrad Hammer

Zörbiger Straße 11

Tel.: 03493 / 40 05 16

bitterfeld@fahrrad-hammer.de

www.fahrrad-hammer.de

Zweiradhaus Schenk

Dessauer Straße 5

Tel.: 03493 / 4 12 67

zweiradhaus.schenk@t-online.de

www.zweiradhaus-schenk.de

Irene Fahrrad Haus

Burgstraße 8

Tel.: 0163 / 7891301

verein@irene-fahrradhaus.de

04509 DELITZSCH

Eitzen – RadSport Döbernitz

OT Döbernitz, Feldsiedlung 34

Tel.: 034202 / 5 17 26

Fahrrad-Fachgeschäft Ryl

Eilenburger Straße 57

Tel.: 034202 / 5 34 95

Fahrrad Hammer

Raiffeisenstraße 1 (PEP-Center)

Tel.: 034202 / 34 72 00

fahrradhammer@googlemail.com

www.fahrrad-hammer.de

Krippner & Wernicke GmbH & Co. KG

Breite Straße 27

Tel.: 034202 / 9 14 79

das2radteam@t-online.de

04838 EILENBURG

Fahrrad Hammer

Leipziger Straße 26

Telefon: 03423 / 60 92 02

eilenburg@fahrrad-hammer.de

www.fahrrad-hammer.de

Radladen Eilenburg

Hugo-Jäckel-Platz 2

Tel.: 03423 / 60 42 85

info@radladen-eilenburg.de

www.radladen-eilenburg.de

Velo & Sport Paul e. K.

Ziegelstraße 11 A

Tel.: 03423 / 75 93 40

info@fahrrad-paul.de

www.fahrrad-paul.de

Pedalerie Eilenburg –

Dein Fahrradhaus

Wurzener Landstraße 2

Tel.: 03423 / 7 06 26 44

mail@pedalerie-eilenburg.de

Fahrradschlauchautomaten

35


Hilfe

M & B Fahrradladen GmbH

Coswiger Straße 21

Tel./Fax: 03491 / 40 28 49

moni.geyer@gmx.de

www.mub-fahrradladen-wb.de

06901 KEMBERG

WERKSTATT-INDEX

IM HEIDETOUR-GEBIET

Foto: freepik

Zweirad Fitz

OT Radis

Straße des Friedens 27 C

Tel.: 034953 / 3 94 23

info@zweirad-fitz.de

www.zweirad-fitz.de

Mattheß‘ Bike Shop

Leipziger Straße 54

Tel.: 034921 / 2 07 83

matt77bike@t-online.de

www.fahrrad-kemberg.de

06773 GRÄFENHAINICHEN

Fahrrad-Loos

Wittenberger Straße 65

Tel.: 034953 / 2 37 37

06886 LUTH. WITTENBERG

Fahrradhaus Kralisch

Jüdenstraße 11

Tel.: 03491 / 40 37 03

info@fahrradhaus-kralisch.de

www.fahrradhaus-kralisch.de

Bernis Fahrradwerkstatt

Robert-Koch-Straße 13

Tel.: 03491 / 48 77 57

bernis.werkstatt@web.de

Zweirad Fitz

Dessauer Straße 196

Tel.: 03491 / 61 12 45

info@zweirad-fitz.de

www.zweirad-fitz.de

04860 TORGAU

Radhaus Höcke

Goethestraße 2

Tel.: 03421 / 70 18 14

radhaus@sport-hoecke.de

www.sport-hoecke.de

Radstudio Thomas Rieger

Abfindungen Weg 5/224

Tel.: 03421 / 71 06 53

radsportrieger@gmx.de

team-isaac.de

FAHRRADSCHLAUCHAUTOMATEN

36

06842 DESSAU

Zweirad Meißner

Heidestraße 3

Tel.: 0340 / 8 50 24 41

zweirad.meissner@t-online.de

www.fahrrad-meissner.com

06886 LUTH. WITTENBERG

Schlosskirche Wittenberg

Schlossplatz 1

Tel.: 03491 / 5 06 91 60

info@schlosskirche-wittenberg.de

www.schlosskirche-wittenberg.de

04519 RACKWITZ

Camp & Sport Resort Schladitzer

See by ALL-on-SEA

am Restaurant „Levante“

Haynaer Straße 1

034294 / 85 86 80

info@all-on-sea.de

www.campdavid-sportresort.de

04435 SCHKEUDITZ

Autoservice Maaß

Hallesche Straße 65

Tel.: 034204 / 6 53 43

Waldgaststätte „Domholzschänke“

Domholz 1

Tel.: 034205 / 4 10 61

info@domholzschaenke.com

www.domholzschaenke.com

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