Gutschein für Rasselfisch gratis! - Berliner Zeitung

berliner.zeitung.online.de

Gutschein für Rasselfisch gratis! - Berliner Zeitung

Ein Service des tip Berlin Magazins August 2012

14. RUMPELSTIL

15. SEPTEMBER2012

WALDBÜHNE BERLIN


Bücher+Fachbücher

Suchen. Entdecken. Mitnehmen.

WO

DER STOFF DER

WEISHEIT LIEGT

Friedrichstraße

www.kulturkaufhaus.de

Mo-Fr 10-24 Uhr

Sa 10-23:30 Uhr


Foto: Biosphäre Potsdam

Intro

Die Sommerferien sind für dieses Jahr nun endgültig vorbei.

Trotzdem heißt das nicht, das Thema Urlaub jetzt ad acta

legen zu müssen. Schließlich sind auch innerhalb Berlins

Reisen möglich. So können Kinder in den Museen auf Zeitreise

gehen, sich in die Welt der Dinosaurier – oder des real

existierenden Sozialismus – versetzen. Sie können im Botanischen

Garten oder in den Berliner Zoos exotische Pflanzen

und Tiere bestaunen. Sie steuern als „Piloten“ virtuell internationale

Flughäfen an oder betrachten die auf Ameisengröße

geschrumpften Großstädter einfach nur von erhabenen

Orten wie dem Fernsehturm aus. Mindestens genauso spannend

ist aber auch eine Reise in die Fantasie, etwa wenn auf

den kommenden Berliner Märchentagen die Geschichten der

Brüder Grimm wieder lebendig werden. Für welches Ziel Sie

sich auch entscheiden – wir wünschen eine gute Fahrt!

INTRO

ZEITSPRÜNGE 4

DURCH RAUM UND ZEIT 12

FERNE LÄNDER 16

UND KONTINENTE

ANDERE LEBENSWELTEN 22

REISE IN DIE FANTASIE 27

LÄDEN 32

XX

Impressum

Verlag und Redaktion tip Verlag GmbH & Co. KG, Karl-Liebknecht-Straße 29, 10178 Berlin Redaktion Stefanie Dörre,

Robert Weixlbaumer (V.i.S.d.P.), Eva Apraku Service Nina Hahasvili, Josephine Held, Konstantin Keller, Hanna Milhahn

Layout und Produktion Raufeld Medien GmbH, Paul-Lincke-Ufer 42/43, 10999 Berlin, Grafik: Anna Trautmann

Covergestaltung Helena Nordborg Koch Geschäftsleitung Robert Rischke, Michael Braun, Stefan Hilscher

Anzeigenleitung Martin Stedler Druck Frank Druck GmbH & Co KG, Industriestraße 20, 24211 Preetz

tip extra 18·12 3


ZEITSPRÜNGE

Evolution in Aktion: Die Biodiversitätswand

im Naturkundemuseum

Zeitsprünge

Eine funktionierende Zeitmaschine gibt es in Berlin leider nicht. Stattdessen

aber kann man mithilfe von Museen durch die Jahrhunderte reisen

Wie sah es in der Gegend des heutigen Berlin und Brandenburg aus, als Dinosaurier

unterwegs und Menschen noch weit und breit nicht in Sicht waren? Wie lebte man hier,

als die heutige deutsche Hauptstadt vor 775 Jahren, im Mittelalter, erstmals urkundlich

erwähnt wurde? Und wie erging es den Menschen zu Zeiten Friedrichs des Großen, als

viele Söhne, Brüder oder Väter von Berlinern als Soldaten für die Realisierung preußischer

Großmachtsansprüche kämpften? Antworten auf diese Fragen finden Berliner Kinder

nicht nur in den vielen Berliner Museen oder in denkmalgeschützten Schlössern und

Villen. Im Museumsdorf Düppel etwa, einem originalgetreu nachgebauten mittelalterlichen

Dorf, können sie auch ganz handfest ausprobieren, wie es war, als noch keine

Elektrizität menschliche Arbeitskraft ersetzte und man den Brotteig noch mühsam von

Hand durchkneten musste. Wie sehr die Erkenntnisse der Naturwissenschaften das

menschliche Leben revolutionierten, erfährt der Berliner Nachwuchs darüber hinaus in

diversen kindgerechten Laboren oder Werkstätten. Hier können Kinder nicht nur seltsame

Phänomene begreifen lernen, sondern sich auch dazu inspirieren lassen, eigene Visionen

zu entwickeln. Und wer weiß – vielleicht wird aus dem einen oder anderen Besucher

ja ein künftiger Wilhelm Conrad Röntgen oder eine kommende Marie Curie.

4 tip extra 18·12

Foto: Antje Dittmann / Museum für Naturkunde


Museum für Naturkunde

Wie die Welt wohl vor 150 Millionen Jahren ausgesehen

hat? Diese Frage beantwortet das Naturkundemuseum

in Ausstellungen wie „Kosmos und

Sonnensystem“, „Erdgeschichte“ und „Saurierwelt“,

in der man sich neben dem 13,27 Meter hohen Brachiosaurus

wie ein Zwerg fühlt. Und in der Sonderausstellung

„Elefantenreich“, die noch bis zum 31.

August läuft, findet man sich neben einem vier Meter

hohen Altelefanten wieder. Wer seinen Kindergeburtstag

hier feiern möchte, kann versteinerte Knochen

ausgraben oder die Welt der Dinosaurier

genauer kennenlernen.

2 Invalidenstraße 43, Mitte, Tel. 20 93 85 91,

Führungen: 20 93 85 50,

www.naturkundemuseum-berlin.de, Di–Fr

9.30–18 Uhr, Sa, So+Feiert.: 10–18 Uhr, U+S-

Bhf. Hauptbahnhof, U-Bhf. Naturkundemuseum,

Bus 120, 123, 147, 240, 245, Tram M6, M8, 12;

Preise: 6/3,50 €

Museum für Vor- und

Frühgeschichte

im Neuen Museum

Wie sahen wohl die Arbeitstage der Neandertaler

oder der Wikinger aus? Das Museum für Vor- und

Frühgeschichte stillt den Wissenshunger und gibt

tiefe Einblicke in die Geschichte der Menschheit ab

der Stein- und Bronzezeit. Die spannende Familienführung

„Von den Germanen bis ins christliche Mittelalter“

verleiht einen detaillierten und doch kurzweiligen

Einblick sowohl in die in die Geschichte der

„Barbaren“, wie die Germanen von den Römern

genannt wurden, als auch in die Entstehung des

christlichen Mittelalters.

2 Bodestraße 1-3, Mitte, Tel. Führung: 266 42 42

42, www.smb.museum, Mo–Mi, So 10–18 Uhr,

Do–Sa 10–20 Uhr, letzter Einlass: eine Stunde vor

Schließung, U+S-Bhf. Friedrichstraße, S-Bhf.

Hackescher Markt, Bus 100, 147, 200, TXL, Tram

M1, M4, M5, M6, 12; Preise: Hauskarte 10/5 €,

Neues Museum nur mit Zeitfenster, Kinder bis

18 Jahre frei, benötigen trotzdem Zeitfensterticket,

dieses kann im Webshop über die Homepage

der Staatlichen Museen Berlin gekauft werden,

Bereichskarte für Museumsinsel 14/7 €

Vorderasiatisches Museum

im Pergamonmuseum

6 000 Jahre Geschichte auf 2 000 Quadratmetern

ZEITSPRÜNGE

bietet das Vorderasiatische Museum. Dieses gibt

spannende Einblicke in die Regionen, in denen früher

Babylonier und Assyrer ihre Hochkultur erlebt

hatten. Thematisiert werden hier der Turmbau zu

Babel, außerdem sind beeindruckende Tempelfassaden

rekonstruiert und wird prächtiger Schmuck

gezeigt.

2 Bodestraße 1-3, Museuminsel, Mitte, Tel. 20 90

55 77, www.smb.museum/vam, Mo–Mi, Fr–So

10–18 Uhr, Do 10–22 Uhr, S-Bhf. Friedrichstraße,

Hackescher Markt, Bus M48, 100, 200,

Tram M4, 12; Preise: 10/5

Ägyptisches Museum und

Papyrussammlung

im Neuen Museum

Mumien, Pyramiden und Hieroglyphen: Mehr kennen

die meisten von der ägyptischen Kultur nicht. Um

dies zu ändern, ist ein Besuch im Ägyptischen

Museum unabdingbar. Die Zeitreise ins Reich der

Pharaonen gelingt nirgendwo besser als hier. Dazu

tragen unter anderem die Büste der Nofretete und

zahlreiche Tier- und Menschenmumien bei. Von Zeit

zu Zeit werden Hieroglyphenkurse angeboten, an

denen auch Kinder und Jugendliche teilnehmen

können. Und es zeigt sich: Guter Geschichtsunterricht

ist alles andere als langweilig.

2 Bodestraße 1-3, auf der Museumsinsel, Mitte,

Tel. 266 42 42 42, www.smb.museum, Mo–Mi,

Fr–So 10–18 Uhr, Do 10–22 Uhr, S-Bhf. Hackescher

Markt, Bus M48, 100, 200, Tram M1, M2,

M4, M5, M6; Preise: 10/5 €

Jüdisches Museum Berlin

Über 3 000 Jahre

Judentum bietet schon

einiges an Geschichten,

Legenden oder Bräuchen.

In Europas größtem

Museum zur jüdi-

Berlin

schen Geschichte können

auch Kinder in die

Museum

vielschichtige Vergangenheit

dieser Religionsgemeinschaftrei-

Jüdisches /

sen. Interessant ist

unter anderem die

Führung „Das ver-

Rentzsch

rückte Haus“, in der

Nadja

Kindern die Architektur

des Baus von Daniel Foto:

tip extra 18·12 5


ZEITSPRÜNGE

Libeskind spielerisch näher gebracht wird. Dabei

wird den Fragen auf den Grund gegangen, warum

die Wände im Jüdischen Museum schräg sind und

warum eine der Treppen im Nichts endet. Wer hingegen

gerne wüsste, was koscheres Essen ist und ob

ein Jude am Schabbat Licht anzünden darf, bekommt

Antworten bei der Führung „Jüdisches Leben, jüdische

Traditionen“.

2 Lindenstraße 9-14, Kreuzberg, Tel. 25 99 33 00,

Führungen: 25 99 33 05, www.jmberlin.de,

Mo 10–22 Uhr, Di–So 10–20 Uhr, geschlossen

am 17.+18.9., 26.9., 24.12., U-Bhf. Hallesches

Tor, Kochstraße, Bus M29, M41, 248; Preise:

Erwachsene: 5/2,50 €, Kinder bis 6 Jahre frei,

Führungen ca. 3 €, Familienticket (zwei Erwachsene,

bis zu vier Kinder) 10 €, Audioguide: 3 €,

an jedem ersten Samstag im Monat ist der Eintritt

für alle Besucher unter 18 Jahren frei.

Deutsches Historisches Museum

Zeughaus

Im DHM wird Geschichte lebendig: Zahlreiche Angebote

ermöglichen es Kindern, etwa in die Zeit von

Friedrich dem Großen oder, bei einer Führung, in

die Zeit des Mittelalters einzutauchen, bei der das

Anprobieren einer Panzerhaube oder das Anfassen

eines Schwertes inklusive ist. Aber auch in der

Geschichtswerkstatt ist viel zu erleben, denn dort

kann man einen Blick hinter die Kulissen des Museums

werfen, um den Geheimnissen der Vergangenheit

auf den Grund zu gehen. Am 19. August gibt es

eine Kinderbuch-Lesung zum Thema: „Preußens

Prinzessin. Die wahre Lebensgeschichte der Königin

Luise“. Am 24. August geht’s um „Beruf König: Die

wahre Lebensgeschichte von Friedrich II.“.

2 Unter den Linden 2, Mitte, Tel. 203 04-444,

www.dhm.de, tgl. 10–18 Uhr, U+S-Bhf. Friedrichstraße,

U-Bhf. Hausvogteiplatz, S-Bhf.

Hackescher Markt, Bus TXL, 100, 200, Tram M1,

12; Preise: Eintritt bis 18 Jahre frei, Tageskarte

für alle Ausstellungen 5 €, Familienführung: 2 €

pro Kind/3 € pro Erw.

Museumsdorf Düppel

Im acht Hektar großen Freilichtmuseum Düppel kann

man sich in die Alltagskultur des Hochmittelalters

zurückbeamen – die Vergangenheit wird beim Erlernen

von mittelalterlichen Fertigungstechniken, wie

Spinnen, Weben und Töpfern, sowie landwirtschaftlichen

Tätigkeiten im wahrsten Sinne des Wortes

lebendig. Nicht verpassen: Am 19. August wird hier

von 10 bis 17 Uhr das Museumsfest für Kinder gefeiert.

Außerdem: Im Rahmen von Kindergeburtstagen

werden Rallyes veranstaltet, bei denen Kinder von

5 bis 12 Jahren spielerisch das Mittelalter erleben

und den Geburtstag am Ende mit einem Lagerfeuer

ausklingen lassen können.

2 Clauertstraße 11, Zehlendorf, Tel. 802 66 71,

www.dueppel.de, April–Okt. So+Feiert. 10–17

Uhr, Do 15–19 Uhr, Bus 112, 115, 118, 629;

Preise: Erwachsene 2/1 €, für Kinder und

Jugendliche bis 18 Jahre frei, Führung (2 Std.):

pro Klasse 30 €

Schloss Charlottenburg

In prunkvollen Gewändern durch prächtige Hallen aus

dem 17. Jahrhundert zu schreiten – das ist im Schloss

Charlottenburg möglich. Um zu erleben, wie sich

Königin Sophie Charlotte zu Lebzeiten gefühlt haben

könnte, dürfen Prinzessinnen und Prinzen im Rahmen

von Kindergeburtstagsveranstaltungen eine Zeitreise

zurück in den Barock machen. Mit Kostümen, Perücken

und Schminke entdecken sie die historischen Bauten

und überlegen, wie sie zur damaligen Zeit womöglich

residiert – oder gehaust – hätten. Am 30. September

werden Schlossgäste zu einer Führung durch eine

„Kammerzofe“ erwartet, die nicht nur aus dem Nähkästchen

plaudert, sondern auch Fakten zur Schlossgeschichte

zu berichten weiß.

2 Spandauer Damm 20-24, Charlottenburg, Tel.

0331-969 42 00, www.spsg.de, ab 1. November

2012 wegen Sanierung geschlossen. Neuer Flügel:

April–Okt.: Mi–Mo 10–18 Uhr, Nov.–März:

Di–So 10–17 Uhr; Altes Schloss: Nov.–März: Di–

So 10–17 Uhr, Apr–Okt.: Di–So 10–18 Uhr

(letzter Einlass jeweils 30 Minuten vor Schließzeit),

U-Bhf. Richard-Wagner-Platz, Sophie-

Charlotte-Platz, Bus M45, 109, 309; Preise:

Altes Schloss 12/8 € (mit Führung oder Audioguide,

auch in kindgerechter Form), Neuer

Flügel 6/5 €, Fotoerlaubnis 3 €

Schloss Sanssouci

Für kleine Prinzessinnen und Prinzen ist Schloss Sanssouci

der beste Ort, um etwa im Rahmen von Führungen

Geschichte hautnah zu erleben oder seinen

Geburtstag im Schloss mit prächtigen Kleidern zu

feiern. Ob man an einer Besichtigung durch das

Schloss und seine prunkvollen Räume teilnimmt oder,

wie einst Friedrich der Große, oder einen Spaziergang

durch den Park unternimmt: Eine fantastische Reise

durch die Zeit des Barock ist jedem gewiss.

6 tip extra 18·12


Foto: Michael Setzpfandt / Stadtmuseum Berlin

2 Maulbeerallee, 14469 Potsdam, Tel. 0331-969

42 00, www.spsg.de, April–Okt. Di-So 10-18

Uhr; Nov.–März Di–So 10–17 Uhr, Schloss

Sanssouci – Damenflügel 1.5.–31.10.

Sa+So+Feiert. 10-18 Uhr, RE1 Park Sanssouci,

Potsdam Hauptbahnhof, Bus 695, 606; Preise:

Schloss Sanssouci: April bis Okt. 12/8 € (mit

Audioguide), Nov. bis März 8/5 €, Damenflügel

2/1,50 €

Märkisches Museum

Wie lebte man früher in Berlin? Von den Anfängen

bis zur Gegenwart? Das ist die zentrale Frage, die

im Märkischen Museum in Form von Ausstellungen

und Führungen beantwortet werden soll. In der

Sonderausstellung „Was darf’s denn sein? – Kinderträume

Kaufmannsläden“ erleben Kinder anhand

historischer Kaufmannsläden so nicht nur anschaulich,

wie ihre Groß- und Urgroßeltern einst spielten.

Sie bekommen auch einen Eindruck davon, wie es

war, als Supermärkte und Selbstbedienung noch

unbekannt waren. Übrigens: Jeden 1. Mittwoch im

Monat ist der Eintritt frei.

2 Am Köllnischen Park 5, Mitte, Tel. 24 00 21 62,

www.stadtmuseum.de, Di–So 10–18 Uhr,

U+S-Bhf. Jannowitzbrücke, U-Bhf. Märkisches

Museum, Bus 147, 347; Preise: 5/3 €, jeden

1. Mittwoch im Monat Eintritt frei

Sammlung Kindheit und Jugend

des Stadtmuseums Berlin

im Märkischen Museum

Seit einigen Monaten beherbergt das Märkische

Museum die Sammlung Kindheit und Jugend. Zuckertüten,

Schreibutensilien, Schulbücher und Bekleidung

von 1900 bis heute kann man dort bestaunen

und im Skriptorium sogar selbst zu Schreibfeder und

Schiefertafel greifen. Im historischen Klassenzimmer

reist man ein Jahrhundert zurück in die Vergangen-

ZEITSPRÜNGE

Dinoforscher gesucht!

Spannende Reisen für kleine Forscher in die Erdgeschichte

gibt es nicht nur in unseren Ausstellungen, sondern auch bei

den Kindersonntagen. Themen &Termine auf:

www.naturkundemuseum-berlin.de/kindersonntage

museum für naturkunde

Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung

Invalidenstr. 43·10115 Berlin ·Deutschland

Geld-zurück-

Garantie

Nach dem 1. Monat entscheiden:

Zufrieden oder

Geld zurück!

36 mal in Berlin

Rufen Sie uns an:

Tel. 030/7978 6848

Mo–Sa 8–20 Uhr

studienkreis.de

tip extra 18·12 7


Foto: Jugend Museum

ZEITSPRÜNGE

heit und kann in authentischer Umgebung herausfinden,

wie Schule vor 100 Jahren funktionierte.

2 Am Köllnischen Park 5, Haus A, Mitte,

Tel. 275 03 83, www.berlin-kindheitundjugend.

de, Di–So 10–18 Uhr, U+S-Bhf. Jannowitzbrücke,

U-Bhf.Märkisches Museum, Bus 147, 265;

Preise: Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren

frei, Eintritt 2/1 €, Familienkarte (Eltern + 1

Kind) 2,50 €, Führung 30,50 € (max. 31 Pers.),

freier Eintritt an jedem ersten Mittwoch des

Monats

Jugend Museum im

Schöneberg Museum

Wie wohnen eigentlich in Berlin lebende Pakistanis,

Afrikaner, Türken oder Russen? Ein Besuch in der

„Villa Global“ im Jugend Museum im Schöneberg

Museum entführt mithilfe von 14 originalgetreu

eingerichteter kleiner Zimmer in höchst interessante

Parallelwelten. Wer in dem Haus außerdem die Treppen

zu den „Wunderkammern“ hinabsteigt, begibt

sich gleichzeitig in Schönebergs Vergangenheit: Hier

finden sich unter anderem Habseligkeiten früherer

Dienstmädchen, deren Geschichten man im Rahmen

von kostenlosen Familien-Workshops erfahren kann.

2 Hauptstraße 40-42, Schöneberg, Tel. 902 77 61

63, www.jugendmuseum.de, Dauerausstellung:

Mi+Do 15–18 Uhr, Sa+So 14–18 Uhr,

Geschichtslabor: Mo+Di, Fr 9–14 Uhr, Mi+Do

9–18 Uhr, Sa+So 14–18 Uhr, für Gruppen Mo–Fr

nach Voranmeldung, U-Bhf. Eisenacher Straße,

S-Bhf. Schöneberg, Bus M46, M48, 104

Mitte Museum

Das Mitte Museum bietet eine Reise zur Geschichte

von Berlins zentralem Bezirk. Angefangen bei einer

szenischen Raumgestaltung mit Originalobjekten aus

dem Alltag um 1910 bis hin zu einem echten alten

Klassenzimmer mit Originalschulbänken kann man

sich hier in die Zeit zurückversetzen lassen. Ein

Höhepunkt für Kinder ist das Schreibenlernen mit

Tinte und Feder sowie das Kreativwerden mithilfe

simpler Kartoffeln.

2 Pankstraße 47, Wedding, Tel. 46 06 01 90,

www.mittemuseum.de, So–Mi 10–17 Uhr, Do

10–20 Uhr (Do: Führungen durch die Dauerausstellung,

kostenlos nach Voranmeldung:

Tel. 460 60 19-0), U+S-Bhf. Gesundbrunnen,

U-Bhf.Pankstraße, Bus 227, 328

Museum für Kommunikation

Die erste Generation, die mit digitalen Medien aufgewachsen

ist, befindet sich jetzt in den Zwanzigern.

Doch wie ist es zu dieser Entwicklung gekommen?

Wie haben Menschen vor hundert Jahren kommuniziert?

Wie sieht eigentlich eine Postkutsche aus und

was genau ist ein Druckstock? All diese Fragen werden

im Museum für Kommunikation beantwortet.

Die spannende Ausstellung „Do it yourself. Die

Mitmach-Revolution“ gibt unterhaltsame und inspirierende

Einblicke in den Mitmach-Trend und informiert

über die wachsende Kultur rund um Billy-Regal

und Guerilla-Knitting. Dabei wird eine Zeitreise vom

19. Jahrhundert bis heute unternommen und die

Bedeutung des Prinzips anschaulich erklärt. Zu den

Ausstellungen gibt es regelmäßige Familiensonntage

sowie Ferienprogramme.

2 Leipziger Straße 16, Mitte, Tel. 20 29 40,

www.mfk-berlin.de, Di 9–20 Uhr, Mi–Fr 9–17

Uhr, Sa+So 10–18 Uhr, U-Bhf. Mohrenstraße,

Stadtmitte, Bus M48, 200, 327

StattReisen Berlin GmbH

Wer hat Lust, einmal wie einst Emil und die Detektive

die Spur vom diebischen Herrn Grundeis durch

Berlin aufzunehmen (am 19.8. + 7.10., 14 Uhr)? Oder

einfach im Rahmen eines Familienausflugs Berlin und

seine Geschichte vor Ort zu erleben? Neben diesen

und anderen speziellen Kinderstadtführungen bietet

StattReisen Berlin auch Kindergeburtstagstouren mit

Stadtrallyes für acht- bis zehnjährige Kinder an.

2 Malplaquetstraße 5, Wedding, Tel. 455 30 28,

www.stattreisenberlin.de, Büro: Mo–Fr 10–17

Uhr, Touren überwiegend Fr–So und feiertags

14 Uhr, Kindertouren für Gruppen auf Anfrage

jederzeit, U-Bhf. Nauener Platz, Leopoldplatz,

Bus 247, 327, Tram M13, 50; Preise: öffentliche

Stadtführungen: Kindertouren: bis 14 Jahre 5 €,

8 tip extra 18·12


Foto: Bastian Werner, 2006

ZEITREISEN

begleitende Familienmitglieder 7 €, alle anderen

Touren: Kinder bis 14 Jahre frei, Kindertouren:

bis 2 Std. (max. 30 Teilnehmer, bis

12 Jahre; Preis nach Gruppengröße) 95-130 €

DDR Museum

In Berlin steht man ja immer wieder mittendrin, in

der einstigen DDR und ihrer Hauptstadt. Doch wie

sah das Leben der Ost-Bürger vor knapp einem

Vierteljahrhundert eigentlich genau aus? Interaktiv,

spielerisch, lebendig, unterhaltsam und wissen-

schaftlich zeigt das DDR Museum den Alltag des

vergangenen Staates und das Leben im Sozialismus.

Hier ist Anfassen und Ausprobieren erlaubt, etwa

bei einer simulierten Fahrt in einem Original-Trabi

oder beim Ostfernsehen in der Plattenbauwohnung.

Zahlreiche Möglichkeiten laden ein, Themen spielerisch

und einprägsam zu erfassen. Mutige Kinder

können auch erfahren, wie Gegner der DDR

belauscht und verfolgt wurden.

2 Karl-Liebknecht-Straße 21, Mitte, Tel. 847 12 37

31, www.ddr-museum.de, Mo–Fr, So 10–20 Uhr,

Sa 10–22 Uhr, U+S-Bhf. Alexanderplatz;

Preise: 6/4 €, Gruppen 4 € p.P.

Meteum

Einmal jährlich lädt der Wettbewerb „Jugend

forscht“ Kinder und Jugendliche dazu ein, sich wissenschaftlich

z.B. mit Alltagsproblemen zu beschäftigen

und Lösungen für die Zukunft zu entwickeln.

Dass Kinder grundsätzlich das Potenzial haben,

Fragen, wie man mit der Umwelt schonender oder

mit Energie und Material sparsamer umgeht, zu

beantworten, glaubt man auch im Meteum

www.deutsche-kinemathek.de

(= Mensch, Technik, Umwelt), die „ihre“ Kinder

regelmäßig dazu animieren, sich bei „Jugend Filmhaus am Potsdamer Platz

forscht“ zu beteiligen. Kinder ab 12 Jahren können

Medienpartner

tip extra 18·12 9


ZEITSPRÜNGE

hier an regelmäßig stattfindenden Experimentier-

oder Konstruktions-Workshops beteiligen, in manchen

Ferien werden außerdem Ferien-Workshops

angeboten.

2 Straße zum FEZ 2, Köpenick, Tel. 31 17 03 80,

www.meteum.de, Büro: Mo–Fr 8–16.30 Uhr,

S-Bhf. Wuhlheide, Bus 154, Tram 27, 63, 67

Lernwerkstatt Zauberhafte

Physik

Wie wird unser Leben in 20, 30 oder 100 Jahren

sein? Wer sich für die Zukunft interessiert, kommt

an den Erkenntnissen der Naturwissenschaft nicht

vorbei, denn egal, ob moderne Kommunikation

durch Smartphones oder Mobilität durch Elektroantrieb

– oft sind es Naturwissenschaftler, die einen

künftigen Alltag erst visionieren, dann realisieren.

Mit welchen Phänomenen man es in der Physik zu

tun hat, erfahren Kinder in der offenen Lernwerkstatt

Zauberhafte Physik, wo man mit Experimenten Alltagsphänomenen

nachforscht und die Neugierde von

Kindern aller Herkünfte und Couleur geweckt und

gefördert wird. Neben Alltagsphysik werden auch

„Zauber-Phänomene“, wie das aerodynamische

Paradoxon, untersucht. Und wer weiß – vielleicht

findet sich unter den Nachwuchs-Physikern hier ja

auch der Erfinder eines künftig funktionierenden

Perpetuum mobiles.

2 Heidebrinker Straße 19, Wedding, Tel. 691 82

27, 0151-53 76 46 71, www.zauberhafte-

physik.de, Mi–Fr 14–15 Uhr für Gruppen mit

Anmeldung und 15–17 Uhr für alle, U+S-Bhf.

Gesundbrunnen

Öko-Insel FEZ-Wuhlheide

Eine Reise in die Zukunft der Stromerzeugung und

umweltbewusster Energieversorgung kann man auf

der Öko-Insel unternehmen. Dort wird anhand eines

Öko-Gartenhauses anschaulich gezeigt, wie ein ganzes

Haus mit regenerativen Energiequellen betrieben

werden kann. Auch ein tropisches Gewächshaus und

ein Öko-Garten mit unterschiedlichen Kräuterbeeten

lässt sich hier entdecken - ideal auch für Kids, die

zu Hause keinen Garten haben. Auch Kindergeburtstage

lassen sich hier super feiern: Schatzsucher,

Astronauten und Erfinder sind dabei herzlich willkommen.

2 An der Wuhlheide, Köpenick, Tel. 53 07 10,

www.fez-berlin.de, Di-Do 10-13 Uhr,

Mi+ Do 14-16 Uhr oder nach Absprache,

Sa 13-18 Uhr, So+Feiertag 10-18 Uhr, S-Bhf.

Wulheide

Extavium

Das wissenschaftliche Mitmachmuseum

Werden wir unsere Energie einst nur noch aus der

Sonne, dem Wind und dem Wasser beziehen? Wer

auf solche Fragen antworten möchte, muss sich erst

einmal mit den jeweiligen Erzeugungsbedingungen

beschäftigen. Im Extavium, einem Zentrum, das Wis-

senschaft für Kinder verstehbar macht, kann man

dies bereits ab einem Alter von vier Jahren tun. So

kann man Solarzellen bauen, Tornados erzeugen,

erfahren, wie man eine Rakete baut oder im Labor

experimentieren.

2 Ecke Emil-Jannings-Straße, in der Caligari-Halle

am Filmpark Babelsberg, 14482 Potsdam, Tel.

0331-877 36 28, www.extavium.de, in der

Schulzeit: Di–Fr 9–18 Uhr, Sa+So 10–18 Uhr,

Feiertage: Ostersonntag, Ostermontag, die

Weihnachtsfeiertage sowie Silvester und

Neujahr geschlossen, RE 7 Medienstadt Babelsberg,

S-Bhf. Griebnitzsee, Bus 696;

Preise: Kinder (bis 18 Jahre) 6 €, Erwachsene

8 €, Familienkarte (2 Erw. und 3 Kinder) 28 €,

Familienkarte Kombi ticket (Extavium und Filmpark

Babelsberg) 80 €

10 tip extra 18·12

Foto: Christian Kruppa / Extavium


ZEITSPRÜNGE

Neuer Familienpreis für alle –

jetzt auch für 3D-Filme!

Gilt sonn- und feiertags für alle Familienmitglieder,

die Kinder (unter 12 J.) in Filme

bis 18 Uhr begleiten. Infos unter cinestar.de

2D-Filme

ab 5,00E

3D-Filme

ab 8,00E

tip extra 18·12 11


DURCH RAUM UND ZEIT

Himmelsgucker: Ob zur Glut der Sonne oder

mondsüchtig - manchmal muss man abheben

Durch Raum

und Zeit

Ab in die Lüfte: In Berlin gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die Welt von oben

zu betrachten. Und sei es, dass man einen Flugsimulator besteigt

Irgendwann kommt wohl bei jedem Kind das Alter, in dem es darauf schwört, später

Astronaut, Pilot oder Stewardess zu werden. Oder Astronautin, Pilotin oder Steward.

Denn „über den Wolken“, das sang schon der Barde Reinhard Mey – auch er übrigens ein

Berliner – „muss die Freiheit wohl grenzenlos sein“. Wie schön deshalb, dass es in der

Hauptstadt ganz verschiedene Möglichkeiten gibt, abzuheben. Angefangen bei den 285

Wendeltreppenstufen, die man sich mühsam die Siegessäule hoch kämpfen kann, um von

dort einen luftigen Blick über den Tiergarten, das Brandenburger Tor oder den Ernst-

Reuter-Platz zu werfen, bis hin zu Rundflügen mit dem Wasserflugzeug, muss hier niemand

auf dem Boden bleiben. Wer indessen unter Flug- oder Höhenangst leidet, die Welt

aber trotzdem mal von oben betrachten will, kann aber auch nur virtuell durchstarten.

In verschiedenen Flugsimulatoren ist die Sorge vor einem Crash ganz unbegründet, obwohl

man den Steuerknüppel selbst in der Hand hält und mit über 600 Sachen „durch

die Lüfte“ jagt. Wem das noch nicht hoch genug ist, der wagt, auf den Spuren des Mars-

Rovers „Curiosity“, eben einen Blick durch das Fernrohr einer Sternwarte: Von da draußen,

in 228 Millionen Kilometern Entfernung hat der jetzt seine ersten Bilder gefunkt.

12 tip extra 18·12

Foto: Wilhelm-Foerster-Sternwarte mit Planetarium am Insulaner Berlin


Orbitall Raumfahrt im FEZ

Dein Traum ist es, als Astronaut das Universum zu

bereisen? Das Orbitall Raumfahrtzentrum bietet

einen interessanten Einblick in die Arbeit eines

As tronauten. Ob Originalgegenstände aus der Raumfahrt,

eine Trainingshalle, ein Kontrollzentrum oder

ein virtueller Flug zur ISS im Raumschiff – es gibt

zahlreiche Möglichkeiten zum Take-off. Ein besonderes

Highlight ist die hier organisierte Kindergeburtstagsparty

für Kinder von 8–14 Jahren, bei der jede

Menge Wissenswertes über Raumfahrt und Astronomie

vermittelt werden.

2 Straße zum FEZ 2, Treptow, Tel. 53 07 /-13 33,

/-15 36, www.fez-berlin.de, nach Anmeldung,

offenes Angebot am Wochenende 16–17 Uhr,

Schulzeit: Di–Fr 9–22 Uhr, Sa 13–19 Uhr,

So+Feiertag 12–18 Uhr, Tram 27, 63, 67;

Preise: einstündige Führung jeweils um 16 Uhr

2/1,50 €, Familienticket 6,50/5 €, Kindergeburtstag:

60/50 € je nach Wochentag

(Preise jeweils für 10 Kinder)

Air Service CFH GmbH

Flughafen Berlin Schönefeld

Ob Panoramaflug mit dem Helikopter, Ballonfahrt,

Rundflug mit dem Wasserflugzeug, Nervenkitzel mit

dem Fallschirm oder Simulatorflug – der Air Service

Berlin ist für jedes luftige Abenteuer zu haben. Kinder

jeden Alters können nach Absprache mit den

Eltern und den zuständigen Behörden als Gäste

genauso viel Spaß wie die Erwachsenen erleben.

2 GAT (General Aviation Terminal), Schönefeld,

Ticket-Hotline: 53 21 53 21, www.air-serviceberlin.de,

S-Bhf. Flughafen Berlin-Schönefeld,

Filiale: Fesselballon am Checkpoint Charly,

Startplatz Helikopter: Flughafen Schönefeld,

Terminal C; Startplatz Wasserflugzeug: Treptower

Park, in der Spree; Preise: Kinder bezahlen,

wenn nicht anders angegeben, die Hälfte: Helikopter

124–272 €, Doppeldecker 149 €, Wasserflugzeug

60–189 €, Ballon ermäßigt 13 €,

Kinder (3–6 Jahre) 3 €, Familienticket 49 €

(zwei Erwachsene und zwei Kinder 3–14 Jahre),

Fallschirm (Mindestalter 12 Jahre) 190 €,

Simulatorflug 159 €

Ballonhafen Berlin

Ein absolut unvergessliches, außergewöhnliches

Erlebnis ist die Fahrt mit einem echten Heißluftballon,

der nicht nur zu den ältesten, sondern auch zu

DURCH RAUM UND ZEIT

den sichersten Luftfahrzeugen gehört. Bereits Kinder

ab 12 Jahre können mit ihren Eltern diese Reise

(60 bis 90 Minuten) unternehmen und dabei die

Welt, oder wenigstens einen Teil davon, mal ganz in

Ruhe von oben betrachten.

2 Pflügerstraße 2, Neukölln, Tel. 694 41 58,

www.ballonhafen-berlin.de, Büro: Mo–Fr 9–18

Uhr, U-Bhf. Hermannplatz, Bus M29, Treff:

Gasthof Linther Hof, Linthe, Anfahrt: A 9 Richtung

Leipzig/München, Abfahrt: Brück/Treuenbrietzen/Linthe;

Preise: Ballonfahrt: Mo–Fr morgens

159 € p. P., bei freier Terminwahl: eine

Person 180 €, Zwei Personen 175 € p. P., ab

drei Personen 170 € p. P., Gruppenfahrt (Preis

auf Anfrage), Alpenballonfahrt 360 € p. P.

Flugsimulator Berlin

Beim Simulatorflug haben Kinder ab 10 Jahren die

Möglichkeit, in einer Boeing 737-700, als „Pilot“

neben einem echten Berufspiloten in Uniform das

Flugzeug beispielsweise zum letzten Urlaubsort oder

zu einem anderen Flughafen ihrer Wahl zu „fliegen“.

Die Wetterszenariensimulation, die 180-Grad-Bildsimulation

und das Cockpit mit all seinen technischen

Details machen dieses Erlebnis ausgesprochen

authentisch. Jeden ersten Mittwoch im Monat ist hier

Tag der offenen Tür.

2 Luxemburger Straße 20 b, Wedding, Tel. 45 02

84 06, www.flugsimulator-berlin.de, Simulatorzeiten:

tgl. 9–23 Uhr oder nach Vereinbarung,

U-Bhf. Amrumer Straße, Bus 221, 142; Preise:

ab 10 Jahre + ab 1,55 Meter: Economy 129 €

für drei Personen/Std. (für 30 € ist je eine weitere

Person dazubuchbar), Business 240 € für

1 Std. 45 Min., First Class: 399 € für 3 Std. 30

Min.

JetSim

Für Kinder ab 10 Jahren und einer Mindestkörpergröße

von 1,30 Meter bietet der sogenannte JetSim

die Möglichkeit, sich einmal wie ein echter Pilot zu

fühlen und über 24 000 Flughäfen ihrer Wahl im

originalgetreuen Cockpit mit 180 Grad Rundumsicht

ansteuern zu können. Durch die Geräusche und

Laute des integrierten Soundsystems und mithilfe

des synchronen Vibrierens wirkt der „Flug“ äußerst

authentisch. Ein Kick, der vielleicht der erste Schritt

zum Berufspilotentum ist.

2 Reuchlinstraße 10/11, Haus 4, Aufgang S,

1. OG, Tiergarten, Tel. 34 35 06 50, www.jetsim.de,

Telefonisch erreichbar: Mo–Fr 9–18 Uhr,

tip extra 18·12 13


DURCH RAUM UND ZEIT

Termine im Simulator: Mo–So 10–22 Uhr, Bus

M27; Preise: Crashkurs (Schnupperkurs: 30 Min.

Simulatorzeit) 59 €, Flugstunden: erste Stunde:

129 €, zweite Stunde: 119 €, ab dritter Stunde:

99 € (ermäßigt jeweils 89 €), eine Flugstunde

entspricht 60 Min. im Simulator.

Archenhold Sternwarte

Ob im Spiel oder in einer Kinder-Arbeitsgemeinschaft

– in der Archenhold Sternwarte haben Kinder

ab fünf Jahren die Möglichkeit, bei spielerischen

Programmen oder bei der theoretischen und praktischen

Betrachtung unseres Sonnensystems in die

Mysterie unseres Kosmos eingeführt zu werden. In

Veranstaltungen wie „Als der Mond zum Schneider

kam“ erleben Sieben- bis Zehnjährige beispielsweise

eine unterhaltsame Mondkundestunde. Ein besonderes

Highlight ist aber auch eine Geburtstagsfeier

unterm Sternenhimmel mit privater Führung durch

die Sternwarte. Bei der Veranstaltung „Besuch im

Sternenhaus“ dürfen Kinder sogar selbst einmal

durch das Fernrohr gucken und erfahren wie es

funktioniert.

2 Alt-Treptow 1, Treptow, Tel. 536 06 37 19,

www.sdtb.de, Mi–So 14–16.30 Uhr, S-Bhf. Treptower

Park, Bus 167; Preise: Besichtigung des

himmelskundlichen Museums 2,50/2 €, öffentliche

Führung, Vortrag 4/3 €, Beobachtungsveranstaltungen

5/4 €, Familienkarte (zwei

Erwachsene, bis zu drei Kinder) 10 €

Planetarium am Insulaner

Wilhelm-Foerster-Sternwarte

Neben Sternenshows wie „Peterchens Mondfahrt“, bei

denen kleine Mondsüchtige auf eine Fantasie reise zu

unserem Erdtrabanten mitgenommen werden, bietet

das Planetarium am Insulaner Kindern ab drei Jahren

noch viele weitere Veranstaltungen zum Begreifen des

Universums und zum Abheben an.

2 Munsterdamm 90, Schöneberg, Tel. 790 09 30,

www.planetarium-berlin.de, veranstaltungsabhängig,

Büro: Mo–Fr 9–14 Uhr, S-Bhf. Priesterweg,

Bus M76, X76, 170, 187; Preise: pro Kind 3 €

Zeiss Großplanetarium

Einmal durchs Universum und zurück – schon seit

1978 fasziniert das Programm des Planetariums

große und kleine Besucher. Hier erhält man nicht

nur Antworten auf die Fragen „Was ist eine Sternschnuppe?“

und „Kann man auf der Milchstraße

laufen?“, sondern darf auch eigenständig nach Antworten

suchen. Für Kinder ab fünf Jahren gibt es

besondere Veranstaltungen, die mit einer Mischung

aus Wissenschaft, Hörspiel und Theater das Interesse

an fernen Universen und Planeten wecken und sie

spielerisch und märchenhaft mit auf eine Reise in

die Welt der Astronomie nehmen.

2 Prenzlauer Allee 80, Prenzlauer Berg, Tel. 421

84 50, www.astw.de, Di–Fr 9–12 Uhr + 13–17

Uhr, Fr 18–21.30 Uhr, Sa 14.30–21 Uhr, So

13.30–17 Uhr, S-Bhf. Prenzlauer Allee, Bus 156,

Tram M2; Preise: Planetariumsvorführungen

5/4 €, Themenabende 7/5 €, Familienkarte

(zwei Erwachsene, drei Kinder) 15 €

Berliner Fernsehturm

Nur fliegen ist schöner: In über 200 Metern Höhe

kann man vom Fernsehturm – bei klarem Wetter – bis

über Berlins Stadtgrenzen hinaus blicken und in der

Kugel die 360 Grad Panoramaansicht genießen. Menschen

und Autos schrumpfen dabei zu Ameisen- und

Käfergröße, das rote Rathaus oder das Bettenhaus

der Charité wirken wie kleine Modellbauten, durch

die Fernrohre sind zudem Windmühlen in Brandenburg

zu sehen. Wer mag, kann sich außerdem einen

Platz in dem sich drehenden Restaurant über dem

Aussichtsrund reservieren lassen. Angesichts des nie

abschwellenden Besucherandranges sei Besuchern

jedoch geraten, ihre Tickets möglichst im Voraus

online zu buchen.

2 Panoramastraße 1 a, Mitte, Tel. 247 57 58 75,

www.tv-turm.de, bis Oktober: tgl. 9–24 Uhr,

November bis Februar: tgl. 10–24 Uhr, U+S-Bhf.

Alexanderplatz, Bus M48, TXL, 100, 200, N5,

Tram M4, M5, M6; Preise: Erwachsene 12 €,

Kinder (3 bis 16 Jahre) 7,50 €, unter 3 Jahren

Eintritt frei

14 tip extra 18·12

Foto: Zeiss-Großplanetarium


Funkturm-Restaurant

Abgehoben in 52 Meter Höhe kann man im Funkturm-Restaurant

nicht nur einen Blick vorwiegend

über das alte West-Berlin inklusive des Messegeländes

mit marodem ICC-„Raumschiff“ wagen. Das

Restaurant des 1924 bis 1926 errichteten Sendemastes

ist auch im Stil der 20er-Jahre eingerichtet und

bietet so nicht nur einen tollen Ausblick, sondern

auch innenarchitektonische Einsichten in vergangene

Zeiten. Wer trotzdem noch höher hinaus will: In 125

Metern Höhe befindet sich eine zusätzliche Aussichtsplattform.

2 Messedamm 22, Charlottenburg, Tel. 30 38 29

00, www.funkturmrestaurant.de, bis zum 10.

September wegen Wartungsarbeiten geschlossen,

Mi–So 11.30–23 Uhr, Di 18–23 Uhr, Mi–So

11.30–23 Uhr, Mo auf Anfrage, Plattform: Mo

10–20 Uhr, Di–So 10–23 Uhr (witterungsabhängig),

U-Bhf. Kaiserdamm, S-Bhf. Messe Nord/

ICC, Bus M49, X34, X49, 104; Preise bitte telefonisch

erfragen

Siegessäule

186, 187, 188, 189, ... 285 – nach so vielen Stufen

befindet man sich endlich in schwindelnder Höhe

über Berlin und kann von der Siegessäule auf die

Welt da unten hinabschauen. In etwa 60 Metern

Höhe überblickt man aber nicht nur etwa den Tiergarten

bestens, man kommt auch der im letzten Jahr

frisch restaurierten Skulptur Viktoria ein ganzes Stück

näher, einer Figur aus der römischen Mythologie.

2 Großer Stern, Straße des 17. Juni, Tiergarten,

Tel. 391 29 61, www.berlin.de/orte/sehenswuerdigkeiten/siegessaeule,

1.4.–31.10., Mo–Fr

9.30–18.30 Uhr, Sa–So 9.30–19 Uhr; 1.11.–31.3.,

Mo–Fr 10–17 Uhr, Sa–So 10–17.30 Uhr, Bus 100,

106, 187; Preise: 3/2,50 €

DURCH RAUM UND ZEIT

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tip extra 18·12 15


FERNE LÄNDER UND KONTINENTE

Das Dschungelbuch: In der Biosphäre

Potsdam lebt der Regenwald

Ferne Länder

und Kontinente

So fern und doch so nah: In Berlin laden zahlreiche Museen, Parks und andere

Einrichtungen zu Stippvisiten in andere Klimazonen und fremde Kulturen ein

Eigentlich liegen weder der amerikanische Bundesstaat Florida mit seinen Flamingos und

Alligatoren direkt um die Ecke von Berlin, noch kommt man – trotz Düsenjets – mal eben

per Katzensprung nach Bali. Dass Berliner Kinder, in denen schlimmes Fernweh rumort,

trotzdem an einem Nachmittag dem amerikanischen Kontinent eine Stippvisite abstatten

können, um sich schon morgen in Asien umzutun, liegt an der Vielfalt der hier vorhandenen

Museen, Einrichtungen oder Parks. In der Hauptstadt kann man sich nicht nur über

andere Lebensweisen oder eine exotische Flora und Fauna informieren. Mancherorts,

wie etwa in den Marzahner Gärten der Welt, unterliegt man für Momente auch dem

Trugschluss, ganz, ganz weit weg zu sein. Dass sich ganz woanders die Welt der Kinder

letztlich aber dennoch um ähnliche Dinge dreht wie hier bei uns, erfährt der Berliner

Nachwuchs dann im Kindermuseum Labyrinth. In der neuesten Ausstellung „Ganz weit

weg – und doch so nah“ kann man Spiele aus aller Welt ausprobieren, außerdem kennenlernen,

bei welchen Leckereien kleinen Afrikanern oder Asiaten das Wasser im Mund

zusammenläuft und feststellen, dass Kinder auch ganz weit weg konzentriert und still

werden, wenn sie die Märchen ihrer Völker erzählt bekommen.

16 tip extra 18·12

Foto: Biosphäre Potsdam


Zoologischer Garten

Berlin AG

Flusspferde, Elefanten, Kamele, Kängurus, Löwen

oder Pinguine: Im Zoologischen Garten kann man

Tiere aus aller Welt von Nahem betrachten. Im Streichelzoo

dürfen Ziegen oder Schafe darüber hinaus

auch angefasst werden. Daneben finden immer mal

wieder zusätzliche Veranstaltungen statt, etwa am

19. August, wenn ab 11 Uhr zur Märchenstunde ins

orientalisch anmutende Antilopenhaus geladen wird.

2 Hardenbergplatz 8, Tiergarten, Tel. 25 40 10,

www.zoo-berlin.de, Nachtführungen ab Anfang

Oktober, U+S-Bhf. Zoologischer Garten;

Preise: Erwachsene 20 €, Kinder

(5–15 Jahre) 10 €

Zoo-Aquarium

Im größten Schauaquarium Europas gibt es jede

Menge exotischer Wassertiere und -pflanzen zu entdecken,

etwa Krokodile oder Kois. Ab Oktober finden

zweimal monatlich Kindernachtführungen statt, zu

denen man Taschenlampen mitbringen soll, um in

die Aquarien zu leuchten, wo sich nachtaktive Wassertiere

gerade beschäftigen.

2 Budapester Straße 32, Tiergarten, Tel. 25 40 10,

www.aquarium-berlin.de, tgl. 9–18 Uhr,

U+S-Bhf. Zoologischer Garten, U-Bhf. Wittenbergplatz;

Preise: Erwachsene 13/6,50 €,

Studenten, Berufsschüler, Erwerbslose, Schüler

10 €, Kinder (5–15 Jahre) 6,50 €

Tierpark Berlin-Friedrichsfelde

Somalische Wildesel, asiatische Halbesel, vietnamesische

Sikahirsche oder Mesopotamische Damhirsche:

Der Tierpark Berlin-Friedrichsfelde lädt zu

einer Safari rund um den Globus ein. Im Elefantenkindergarten

kann man den Rüssel-Nachwuchs beim

Spielen beobachten, ein paar Gehege weiter außerdem

Okapis, weiße Wölfe oder Kragenbären bestaunen.

Demnächst stehen wichtige Veranstaltungen auf

dem Programm: Am 2. September findet das Tierparkfest

statt, bei dem Künstler auftreten, die vielfältigen

Tiere des Tierparks vorgeführt werden und

ein Kinder-Musical gezeigt wird. Einen Tag später,

am 15. September, findet das BVG-Kinderfest statt.

2 Am Tierpark 125, Lichtenberg, Tel. 51 53 10,

www.tierpark-berlin.de, 20.3.–12.9., 9–18 Uhr,

13.9.–24.10., 9–17 Uhr, 15.10.–30.12., 9–16

Uhr, Tickets: 12/ 9/ 6 € , U-Bhf. Tierpark, Bus

108, 296, 396, Tram M17, 27, 37

FERNE LÄNDER UND KONTINENTE

Tierpark Neukölln

Naturhaus in der Hasenheide

Der Tierpark Neukölln bietet eine Auswahl von interessanten

Tierarten und seltenen Haustierrassen

an – darunter Yaks, Highlandrinder, Puten, Lamas,

Kamele, Angoraziegen und Minischweine. Pferdebegeisterte

Kinder können sich beim Ponyreiten austoben

oder den Tieren im Streichelgehege ganz nah

sein.

2 Hasenheide 82, Neukölln, Tel. 61 10 19 06,

tgl. 9–18 Uhr, Ponyreiten Sa+So 14–15 Uhr,

U-Bhf. Hermannplatz, Bus M29, 171, 194, 344

AquaDom & Sea Life Center

Ein Mal abtauchen und die Unterwasserwelt genau

kennenlernen – das wünschen sich viele. Doch auch

ohne Taucherbriller und Neoprenanzug wird dieser

Wunsch wahr. Im Sea Life kann man kann über 5 000

Wassertiere aus nahen und fernen Regionen begutachten.

Die Hauptattraktion ist der AquaDom, ein

Aufzug, der die Besucher auf eine atemberaubende

Entdeckungsreise mitnimmt.

2 Spandauer Straße 3, Mitte, Tel. 01805-66 69 10

10, www.sealife.de, tgl. 10–19 Uhr, letzter Einlass

18 Uhr, U+S-Bhf. Alexanderplatz, S-Bhf.

Hackescher Markt, Bus M48, 100, 200, Tram M4,

M5, M6, Preise: Erwachsene (ab 15 Jahre) 17,50

€, Kinder (12–14 Jahre) 12,50 €, Kinder unter

3 Jahre frei, bei Onlinekauf gibt es die Eintrittskarten

bis zu 35% günstiger

Botanischer Garten und

Botanisches Museum

Berlin-Dahlem

Wie fühlt man sich in einem tropischen Wald, wie in

einer sonnentrockenen Wüste? Wer mal eben mit ein

paar Schritten Kontinente, Länder und Klimazonen

durchschreiten will, ist im Botanischen Garten rich-

tip extra 18·12 17

Foto: I. Haas / Botanischer Garten und

Botanisches Museum Berlin-Dahlem


Foto: Peter Tiedt

FERNE LÄNDER UND KONTINENTE

tig. Denn hier gibt es nicht nur Tropen- und Wüstenhäuser

mit ihrer speziellen Atmosphäre, sondern

hier kann man im Rahmen von einfachen Besuchen,

aber auch durch Führungen, Workshops und anderen

Veranstaltungen Pflanzen aus aller Welt sehen, fühlen

und riechen. Auf eigene Faust kann man außerdem

eine Grotte im Tropenhaus erkunden oder die

fleischfressenden Pflanzen bestaunen. Außerdem

wird saisonal gefeiert: Im Oktober findet etwa ein

Halloweenfest mit Kürbissen und Kostümen statt.

2 Königin-Luise-Straße 6–8, Steglitz, Tel. 83 85 01

00, www.botanischer-garten-berlin.de, Einlass

und Schauhäuser bis 30 Min. vor Torschluss;

Botanisches Museum tgl. 10–18 Uh, Botanischer

Garten: August 9–20 Uhr, September 9–19 Uhr

(1.+2.9. bis 20 Uhr), Oktober 9–18 Uhr, S-Bhf.

Botanischer Garten, Bus M48, X83, 101; Preise:

6/3 €

Gärten der Welt

im Erholungspark Marzahn

Im Erholungspark Marzahn erlebt man in jedem der

dazugehörigen Gärten eine Reise durch einen anderen

Kulturkreis. Ob italienischer Renaissance-Garten

oder die chinesische Gartenanlage: hier kann man

sich in die verschiedensten Ecken der Welt träumen.

Besonders Spaß macht Kindern aber auch ein Trip

durch den Irrgarten oder ein Ausflug ins Spieldorf,

wo es in der Matschanlage mitunter sehr glitschig

zugehen kann. Wechselsachen also nicht vergessen.

2 Eisenacher Straße 99, Haupteingang, Marzahn,

Tel. 700 90 66 99, www.gaerten-der-welt.de,

chinesischer und balinesischer Garten, Irrgarten,

italienischer Renaissance-Garten ganzjährig

tgl. 9–20 Uhr, japanischer, koreanischer und

orientalischer Garten Mo–Fr 12–20 Uhr, Sa–So

9–20 Uhr, Schließzeiten variieren übers Jahr

(mit Einbruch der Dunkelheit und bei Kälteeinbruch),

U-Bhf. Hellersdorf, S-Bhf. Marzahn,

Bus 195; Preise: Erwachsene 3 €, Kinder

(6–14 Jahre) 1,50 €, Kinder bis 5 Jahre frei

Tropical Islands

Auf in die Tropen, ohne ein Flugzeug oder einen

Meeresdampfer besteigen zu müssen. Egal zu welcher

Jahreszeit – im Tropical Islands, dem größten

Indoor-Regenwald der Welt, ist immer Sommer.

Darüber hinaus locken hier Wasserrutsche, Kletteranlage,

ein großer Sandstrand, Saunen oder Bühnenshows.

Rund 600 verschiedene Pflanzenarten

sind im Tropical Islands vertreten. Kinder können

mit ihren Eltern auf Regenwaldtour gehen, bei der

gezeigt wird, wie das komplexe Regenwaldsystem

funktioniert.

2 Tropical-Islands-Allee 1, 15910 Krausnick,

Tel. 03 54 77 60 50 50, www.tropical-islands.

de, ganzjährig, 24 Std. offen, A13 Abfahrt

Staakow, RE 2, RB 14 Brand (Niederlausitz),

dann weiter mit Shuttle-Bus ; Preise: Tagestickets

ab 27 € p. P., genaue Preise auf Anfrage

bzw. im Internet

Biosphäre Potsdam

Ein Besuch im Potsdamer Tropenhaus ist wie eine

Reise durch den Regenwald: bunt, aufregend und

voller Geheimnisse, die es zu entdecken gibt. So

kann man im Rahmen der Sonderausstellung „Animalympia“

(bis 11.11.) feststellen, dass es auch in

der Tierwelt sportliche Spitzenleistungen gibt,

einige Spezies enorm hoch springen, andere extrem

schwer tragen können. Empfehlenswert ist aber

auch sonnabends und sonntags um 12 Uhr das

Zugucken und Mithelfen bei der Fütterung der Koi-

Fische.

2 Georg-Hermann-Allee 99, 14469 Potsdam,

Tel. 0331-55 07 40, www.biosphaere-potsdam.

de, Mo–Fr 9–18 Uhr (letzter Einlass 16.30 Uhr),

Sa+So+Feiertag 10–19 Uhr (letzter Einlass

17.30 Uhr), S-Bhf. Potsdam Hbf., Bus 604, 609,

638, 639, 697, Tram 92, 96; Preise: Erwachsene

(ab 14 Jahre) 11,50/9,80 €, Kinder 5–13 Jahre

7,80 €, 3–4 Jahre 4,50 €, unter 3 Jahren: freier

Eintritt

Labyrinth Kindermuseum

Einen internationalen Marktplatz besuchen, lernen,

wie man einen Turban bindet oder einen Sari

wickelt, in der Geschichten-Jurte das Orakel von

Ulan-Bator befragen oder internationale Kinderspiele

wie Thai-Memo kennenlernen: All das können Kinder

ab dem 17. August in der neuen Ausstellung „Ganz

weit weg – und doch so nah“ im Labyrinth Kinder-

18 tip extra 18·12


museum. Wie immer gilt auch in dieser Schau: Anfassen,

Ausprobieren und Mitmachen erwünscht.

2 Fabrik Osloer Straße, Osloer Straße 12,

Wedding, Tel. 800 93 11 50, www.labyrinthkindermuseum.de,

Fr+Sa 13–18 Uhr, So 11–18

Uhr, Öffnungszeiten während der Berliner

Schulferien: Mo–Fr 9–18 Uhr, Sa 13–18 Uhr,

So 11–18 Uhr, U-Bhf. Pankstraße, U-Bhf. Osloerstraße,

Bus M13, 27, 50 (Prinzenallee), S1, 2, 8,

9, 25, 85 (Bornholmer Straße); Preise: 4,50 €

(freitags: 3,50 €)

Deutsch-Amerikanisches

Volksfest

Seit der Zeit der in Berlin stationierten Alliierten

sorgt das Deutsch-Amerikanische Volksfest ein paar

Wochen lang für american feeling in Berlin. In diesem

Jahr locken eine kleine Westernstadt, die „High-

Explosive“-Achterbahn, eine Geisterstadt und viele

weitere Fahrgeschäfte. Aber natürlich werden auch

jede Menge amerikanische Spezialitäten serviert.

Wer davon noch etwas mitkriegen will, muss sich

sputen: In diesem Jahr geht’s bis zum 19. August.

2 Europaplatz 1, Tiergarten, www.deutsch-

amerikanisches-volksfest.de, Mo–Do, So 14–23

Uhr, Fr+Sa 14–23.30 Uhr (bis 19.8.), U+S-Bhf.

Hauptbahnhof; Preise: 2 €, Kinder unter 14

Jahren frei, mittwochs ist Familientag mit halben

Preisen auf allen Karussels und Bahnen

Old Texas Town

Westernstadt

8 630 Kilometer Luftlinie trennen Berlin und Texas.

Wer den Wunsch hat, den Bundesstaat und seine

Traditionen trotzdem auf einen Nachmittag zu erleben,

ist bei Old Texas Town an der richtigen Adresse.

Beim Betreten des Freilichtmuseums wird man in

das Jahr 1860 zurückversetzt und kann die Kultur

der Cowboys und Indianer erleben: Von einer Sattlerwerkstatt

über eine Postkutsche bis hin zu einem

originalgetreuen Saloon ist alles zu finden. Am 18.

August findet ein Familientag statt, an dem Aktivitäten

wie zum Beispiel Line Dance, Reiten, und

Saloontanz geplant sind. Beendet wird die spannende

Ein-Tages-Reise mit einer Flaggenparade.

2 Paul-Stern-Straße 18, Spandau, Tel. 382 24 44,

www.old-texas-town.de, jeden 1. Sa im Monat

19–2 Uhr, U-Bhf. Paulsternstraße, Bus 139;

Preise: Sitzplätze 8 €, Stehplätze 5 €, Kinder

in Begleitung Erwachsener 1,50 €

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Projekt „Kinder tanzen für Kinder“

mit der Deutschen Oper Berlin

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El Dorado Templin

Westernstadt

Ponyreiten, mit der Postkutsche durch die Westernstadt

fahren und sogar Gold waschen – im El Dorado

Templin ist das alles möglich. Der Wilde Westen wird

hier von seiner aufregendsten Seite gezeigt. Zuvor

kann man sich im Fundus der Westernstadt eine

Western-Kluft ausleihen. Ein Highlight sind aber auch

die zahlreichen Stuntshows, die die Zeit der wilden

Cowboys wieder aufleben lassen.

2 Am Röddelinsee 1, 17268 Templin, Tel. 03987-

208 40, www.eldorado-templin.de, bis 31.9.

nur Sa+So geöffnet, 1.–10.10. Mo–So, 10-18

Uhr, B109 bis Milmersdorf; Preise: Erwachsene

12 €, Kinder bis 14 Jahre 10 €, Kinder bis

1,20 m frei, Eintritt für Live Musik: 5 €

Museum Alexandrowka

Um zu erfahren, wie russische Sänger zur Zeit Friedrich

Wilhelm III. in Potsdam gelebt haben, sollte man

die Alexandrowka aufsuchen. Die 1826 erbaute und

inzwischen zum Weltkulturerbe ernannte Anlage

entführt den Besucher in die preußische und russische

Kultur längst vergangener Tage. Außerdem

wartet ein schönes Gartencafé auf Besucher. Dort

darf man sich auf traditionelle russische Küche

freuen – ein Moskauer Eis MUSS man mal probiert

haben! Empfohlen wird das Museum für Kinder ab

12 Jahren.

2 Russische Kolonie Alexandrowka 2, Potsdam,

Tel. 0331-817 02 03, www.alexandrowka.de/

museum.html, Di–So 10–18 Uhr, S-Bhf. Potsdam

Hauptbahnhof, Bus 609, 638, 639, Tram 92, 95,

96; Preise: 3,50/3 €, Kinder bis 14 Jahre frei,

Führungen 5 € p. P.

JuniorMuseum im

Ethnologischen Museum

Morgens Reis, mittags Reis, abends Reis: Wer von

uns hätte darauf Appetit? Dass sich aber tatsächlich

sehr viele Menschen tagein, tagaus genau so ernähren,

erfährt man im JuniorMuseum des Ethnologischen

Museums. Auf spielerische Weise werden die

Kids auf eine Weltreise mitgenommen, den roten

Faden bildet dabei das Thema Reis. Alle fünf Sinne

werden bei der Ausstellung „Das essen wir. Wir

essen Reis.“ gefordert. Natürlich darf man dabei

auch selbst kochen. Jeden Sonntag finden im JuniorMuseum

speziell auf Kinder ausgerichtete Führungen

statt.

2 Arnimallee 23, Zehlendorf, Tel. 830 14-38/-36,

www.smb.museum, Di–Fr 9–18 Uhr, Sa+So

11–18 Uhr, Ausstellung bis 30.9. So 14–15.30

Uhr, U-Bhf. Dahlem-Dorf, Bus X11, X83, 101,

110; Preise: 6/3 €, Führungen 3 €

Museum Europäischer Kulturen

Wie leben und lebten unsere europäischen Nachbarn?

Das Museum Europäischer Kulturen widmet sich den

Lebenswelten in Europa vom 18. Jahrhundert bis

heute. Anhand von rund 275 000 originalen Objekten

zur Alltagskultur und populären Kunst kann man sich

in die Welt und Historie der Nachbarsländer einfühlen,

was im Rahmen der hier auch angebotenen Kinderführungen

ganz besonders gut gelingt. Darüber hinaus

werden regelmäßig Workshops angeboten.

2 Eingang über Arnimallee 25 und Lansstraße 8,

Zehlendorf, Tel. 830 14 29, Führungen: 266 42

42 42, www.smb.museum, Di–Fr 10–18 Uhr,

Sa+So 11–18 Uhr, U-Bhf. Dahlem-Dorf, Bus X11,

X83, 110; Preise: 6/3 €; Familienführungen zur

Sonderausstellung jeden 2. So + 3. Do im

Monat, Preise: 3 €, Workshops 5 €

Import Shop Berlin

Schmuck aus Indien, Pullover aus Peru, marokkanische

Lederpantoffeln, chinesisches Porzellan, bunt

bedruckte afrikanische Stoffe: Einmal im Jahr, in

diesem Jahr vom 7. bis zum 11. November, lädt der

Import Shop Berlin zu einem gigantischen internationalen

Basar ein. In unzähligen riesigen Hallen

können dann auch Nicht-Fachbesucher zwischen

malerischen Ständen bummeln, mit Händlern aus

aller Welt feilschen und außergewöhnliche Kleidungsstücke,

Wohnaccessoires, Spielzeug oder

andere hübsche Dinge kaufen. Weihnachten ist dann

ja ohnehin nicht mehr weit.

2 Messedamm, Eingang: Hallen 9 / 11.1 / 14,

Charlottenburg, www.importshop-berlin.de/,

7.–11.11., Mi–Sa 11–21 Uhr, So 11–19 Uhr,

U-Bhf. Kaiserdamm, S-Bhf. Messe Nord/ICC;

Preise: Schüler und Studenten 8,50 €

ITB Berlin

Ein Besuch im Frühjahr auf der Internationalen Tourismus

Börse lässt die Fantasie von Groß und Klein

schweifen. Schließlich geben Länder, Regionen oder

Betreiber von Ferienanlagen hier ihr Bestes, um Lust

aufs Reisen zu machen. Da werden an manchen

Ständen komplette Ausschnitte aus exotischen Wel-

20 tip extra 18·12


ten errichtet, Sandstrände aufgehäuft, Palmen herbeigeschafft

oder Räume mit marokkanischem

Mosaik verziert. Wer noch unsicher ist, wo der

Jahresurlaub verbracht werden könnte, bekommt

hier jede Menge Inspiration und Information.

2 Messegelände, Eingänge: Halle 1 / 2 (Jafféstraße),

Halle 7.2 a (gegenüber der Deutschlandhalle),

Halle 9 (Messedamm), Eingang Ost

(Halle 14.1, gegenüber dem ICC Berlin), Eingang

Nord (Halle 19, Hammarskjöldplatz), Halle 25,

Charlottenburg, Tel. 30 38 21 13, www.itb-berlin.de,

9.+10.3.2013, U-Bhf. Kaiserdamm, S-Bhf.

Messe Nord/ICC; Preise: 14,50 € (Tageskarte)

Initiale e.V.

Verein zur Förderung mehrsprachiger

Erziehung

Französisch lernt man am besten in einem französischsprachigen

Land – oder umgeben von französisch

sprechenden Menschen im eigenen Land.

Kinder, denen der regelmäßige Trip nach Frankreich

& Co. nicht möglich ist, haben in Berlin aber zumindest

die Chance, die bilingualen Veranstaltungen des

Vereins Initiale anzusteuern. Hier können sie Schach

und Marionettentheater spielen, an Sprachkursen

FERNE LÄNDER UND KONTINENTE

oder ganztägigen Ferienprogrammen teilnehmen.

Alles natürlich auf Französisch.

2 Sieglindestraße 9, Schöneberg, Tel. 81 48 78

45, www.initiale.org, U+S-Bhf. Bundesplatz

Mundo Azul

Vom Prenzlauer Berg nach Spanien, England, Italien,

Frankreich und Lateinamerika: Die Buchhandlung

Mundo Azul lädt Kinder mithilfe ausgewählter Literatur,

Lesungen und Ausstellungen auf einen Trip durch

die Welt ein. Die wichtigsten kommenden Termine:

Am 31. August findet eine Ausstellung internationaler

Kinderbuchillustratoren mit Anwesenheit der Künstler

statt, am 8. September liest die argentinische Autorin

Samanta Schweblin in spanischer Sprache aus ihrem

Buch „Los Sueños de Helena“ (Helenas Träume).

Daneben gibt es weitere Veranstaltungen, wie etwa

der russische Nachmittag immer montags.

2 Choriner Straße 49, Prenzlauer Berg, Tel. 49 85

38 34, www.mundoazul.de, Mo 10–18 Uhr, Di–

Fr 10-19 Uhr, Januar bis September Sa 10–16

Uhr, Oktober bis Dezember Sa 10–18 Uhr,

U-Bhf. Eberswalder Straße

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tip extra 18·12 21


ANDERE LEBENSWELTEN

Zum Gackern: glückliche Hühner und noch

glücklichere Kinder

Andere

Lebenswelten

Großstadt – schön und gut. Doch ab und zu darf’s auch ländlicher oder wilder

werden. Wie gut, dass es Kinderbauernhöfe oder Hochseilgärten gibt

Eigentlich sind die Berliner Mädchen und Jungs ja ausgesprochen gerne Großstadtkinder.

Denn auch sie mögen die Annehmlichkeiten der Metropole, die vielen Kinos etwa, die

Kindertheater und auch den praktischen, gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehr, mit

dessen Hilfe sie auch Freunde in anderen Bezirken ohne Probleme schon früh selbstständig

besuchen können. Nur manchmal, da wünschen sich auch die ausgefuchstesten

Großstadt-Kids, sie würden zwischen Hühnern und Eseln ganz einfach auf dem Lande

leben oder als Naturburschen die Wipfel von Bäumen erobern. Andere zögen gerne fort

mit dem fahrenden Volk, um als Zirkusakrobaten anderswo in der Manege für Beifallsstürme

zu sorgen. Ab und zu aber hat der Nachwuchs auch genug vom Kindsein. Statt

auf dem Rücksitz des Familienautos Platz zu nehmen, möchten Mädchen und Jungen

bereits vor dem 18. Lebensjahr das Steuer in die Hand nehmen und sich im Kreisverkehr

beweisen. In den Berliner Verkehrsschulen ist dies tatsächlich auch möglich, genauso,

wie die Kids sich auf Kinderbauernhöfen in der Landwirtschaft, in Kinderzirkussen als

Artisten oder in Hochseilgärten als Tarzan und Jane versuchen können. Auch das alles,

ironischerweise, ein Vorzug der Großstadt.

22 tip extra 18·12

Foto: Vierfelderhof


Foto: Kinderbauernhof Pinke-Panke

Kinderbauernhof Pinke-Panke

Ein mit Holz und Lehm gebautes Fachwerkhaus und

verschlungene Wege vorbei an Büschen und Weiden:

Der über Jahre liebevoll entwickelte Kinderbauernhof

Pinke-Panke reizt zum Träumen vom schönen

Leben auf dem Land. Dabei sind Esel Momo und

Minischwein Tom – nur zwei von siebzig Tieren hier.

Großstadtkinder können hier beim Filzen, Töpfern,

Backen, Hüttenbauen, Tierefüttern, Basteln und beim

Lagerfeuer echte Bauernhof-Romatik entwickeln.

2 Am Bürgerpark 15-18 , Pankow, Tel. 47 55 25 93,

www.kinderbauernhof-pinke-panke.de, April bis

Okt. Di–Fr 12–18.30 Uhr, Sa+So und Ferien

10–18.30 Uhr; Nov. bis März Di–Fr 12–17.30

Uhr, Sa+So 10–17.30 Uhr, S-Bhf. Schönholz,

Wollankstraße, Bus M27, 255

Kinderbauernhof Mauerplatz e.V.

In Wurfnähe sind Dönerbuden, Ex- und Importshops,

Modeboutiquen und jede Menge Szene- und

Absturzkneipen. Doch auf dem Kinderbauernhof

Mauerplatz, dem ältesten Kinderbauernhof Berlins,

mümmeln Kaninchen, meckern Ziegen oder wiehern

Ponys. Kinder können hier Patenschaften für die

Tiere übernehmen, aber auch nur so beim Füttern

und Stallausmisten helfen. Ein Naturlehrpfad und

ein Gemüsegarten lehren, wie Pflanzen leben.

2 Adalbertstraße 67/68, Ecke Bethaniendamm,

Kreuzberg, Tel. 0174-403 79 17, www.kbhmauerplatz.de,

tgl. 10–18 Uhr, im Winter bis

17 Uhr, U-Bhf. Kottbusser Tor, Moritzplatz,

Bus M29, 140

Kinderbauernhof auf dem

Görlitzer e.V.

Mitten in Kreuzberg gelegen bietet der Kinderbauernhof

auf dem Görlitzer einen Trip raus aufs Land.

Denn Kinder können hier nicht nur Schafe oder

Kaninchen streicheln oder bei der Hühnerfütterung

helfen, man kann auch generationenübergreifend

ANDERE LEBENSWELTEN

gemeinsam kochen oder musizieren.

2 Wiener Straße 59b, Kreuzberg, Tel. 611 74 24,

www.kinderbauernhofberlin.de, im Sommer:

Mo+Di, Do+Fr 10–19 Uhr, Sa+So 11–18 Uhr; im

Winter: Mo+Di, Do+Fr 10–17 Uhr, Sa+So 11–17

Uhr, U-Bhf. Görlitzer Bahnhof, Schlesisches Tor,

Bus M29

Jugendfarm

Moritzhof

Schmieden wie einst

die alten Ägypter, Körbeflechten,

den Garten

bearbeiten, arbeiten

im Stall oder Pferdereiten:

In der Jugendfarm

Moritzhof können

Kinder täglich in frühere

und ländliche

Lebenswelten eintauchen.

2 Schwedter Straße 90, Prenzlauer Berg,

Tel. 44 02 42 20, www.jugendfarm-moritzhof.

de, Mo–Fr 11.30–18 Uhr, Sa 13–18 Uhr, U+S-

Bhf. Schönhauser Allee, Bus 247, Tram M10

Familienfarm Lübars

Stadtkinder sollen stellenweise ja glauben, Kühe

seien lila und die Milch wachse aus den Regalen der

Supermärkte. Wie diese Dinge tatsächlich liegen,

erfahren Kinder auf der Familienfarm Lübars. Hier

kann der Nachwuchs Tiere in artgerechter Umgebung

erleben, an Workshops zur Butterherstellung oder

Wollverarbeitung teilnehmen oder selbst gebackene

Brote verzehren.

2 Alte Fasanerie 10, Reinickendorf, Tel. 41 40 88 59,

www.familienfarm-luebars.de, Farm: tgl. 10–18

Uhr, Schänke: bis Okt. Di–Fr 11–18 Uhr, Sa+So

10–18 Uhr, Nov. bis März Sa 11–16 Uhr, So

10–17 Uhr; U+S-Bhf. Wittenau, Bus M21, X21

Weddinger Kinderfarm

Auf der Kinderfarm kann man viel erleben und lernen.

Wer sich regelmäßig um die Ponys und die

anderen Hoftiere kümmert, darf auch einen Ritt auf

einem Pferderücken wagen. Gerade für Stadtkinder

eine gute Möglichkeit, das Landleben besser kennenzulernen.

Wen es eher in die Manege zieht: Im

farmeigenen Kinderzirkus studieren Nachwuchs-

Artisten Kunststücke ein.

tip extra 18·12 23

Foto: Jugendfarm Moritzhof


ANDERE LEBENSWELTEN

2 Luxemburger Straße 25, Wedding, Tel. 462 10 92,

in der Ferienzeit: Di–So 10–18 Uhr, an den

Werktagen nur angemeldete Gruppen: Di–Fr

10–13 Uhr, U-Bhf. Amrumer Straße, Leopoldplatz,

Bus 221

Tierhof Alt-Marzahn

Im 250 Jahre alten, letzten erhaltenen Bauernhof im

Angerdorf Marzahn wird noch munter produziert:

Hier haben Jung und Alt die Möglichkeit, einen Einblick

in das traditionelle Landleben zu bekommen.

Viele der Nutz- und Haustiere, die auf dem Hof

gehalten werden, wie der Altdeutsche Hausesel und

die Sultanhühner, sind vom Aussterben bedroht. Für

Kinder ab dem Kindergartenalter werden auch Führungen

angeboten.

2 Alt-Marzahn 63, Marzahn, Tel. 544 00 31,

www.agrar-boerse-ev.de, Sommer: Mo–Fr 10–17

Uhr, Sa+So 11–16 Uhr; Winter: Mo–Fr 10–16

Uhr, Sa+So 10–15 Uhr, S-Bhf. Marzahn, Bus X54,

154, 192, 195, Tram M8, 18

Vierfelderhof in Gatow

Viele Kinder und Jugendliche kennen das Leben auf

einem Bauernhof nur noch aus dem Fernsehen. Auf

dem Vierfelderhof können Kinder und Familien Landwirtschaft

praxisnah erleben. Ob die Fütterung der

Tiere oder die Zubereitung einer Mahlzeit aus hofeigenen

Produkten – es gibt immer etwas zu tun.

2 Straße 264 33, Spandau, Tel. 369 96 90,

www.vierfelderhof.de, Bus 334

Climb up – Kletterwald

Eigentlich haben nur Vögel oder Klettertiere wie

Eichhörnchen die Möglichkeit, den Wald aus den

verschiedensten Perspektiven – und vor allem aus

der Höhe – zu betrachten. Im Kletterwald Climb up

aber können Kinder wie Erwachsene die Natur wie

ein Vogel oder Affe von oben betrachten. Hier kann

man seine Grenzen sowohl auf schweren Parcours

austesten oder lieber die leichtere Variante wählen.

2 Ruppiner Chaussee 99, 16761 Hennigsdorf, Tel.

0177-737 52 77, www.climbup.de, Öffnungszeiten

+ Preise per Telefon oder über die Homepage

Kletterwald Wuhlheide

Auf dem etwa ein Hektar großen Waldareal laden 86

Kletterelemente in sieben verschiedenen Parcours

mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden zum Trip

in luftige Höhen von zehn Metern über dem Waldboden

ein. Bis zu zwei Stunden lang kann man sich

hier über Wackelbrücken und Seilbahnen durch das

Kiefernwäldchen in der Wuhlheide hangeln, ohne

den Boden zu berühren. Wer sich nicht so weit hinauftraut,

kann sich auch in zwei Metern Höhe Schritt

für Schritt an die wackelige Sache gewöhnen.

2 An der Wuhlheide 199, auf dem Gelände des FEZ,

Köpenick, Tel. 30 13 52 67, 0176-23 45 19 33,

www.kletterwald-wuhlheide.de, Öffnungszeiten +

Preise per Telefon oder über die Homepage

Cabuwazi

Kinder- und Jugendzirkus e.V.

Im multikulturellen

Kinder- und Jugendzirkus

Cabuwazi kann

sich jedes Kind ab vier

Jahren als Clown, Jongleur,

Seiltänzer oder

Kugelläufer versuchen.

Und in den regelmäßig

stattfindenen Zirkusshows

können die

Nachwuchsartisten

oder Conferenciers

dann ihre Eltern und

Freunde mit ihren neu erlernten Fähigkeiten überraschen.

2 Zentrale: Bouchéstraße 74, Treptow,

Tel. 544 90 15 18, www.cabuwazi.de (über

Tel. und Homepage Auskunft über weitere

Standorte in anderen Bezirken), Training für

Kinder ab 9 Jahren kostenlos

Kindercircus in der ufaFabrik

Wenn ufaZirkus-Impresario Juppy Kinder dazu aufruft,

eine Reise ins Scheinwerferlicht zu wagen, dann

beginnen ihre Augen zu leuchten. Schließlich haben

sie in der ufaKindercircusschule lange genug an ihrer

Breakdance-Choreografie, ihren Saltos oder ihrer

Clowns-Darbietung gefeilt. Aus Schüchternen werden

hier mitunter Rampensäue. Alle Kurse werden

hier von professionellen Artisten geleitet.

2 Viktoriastraße 10-18, Tempelhof, Tel. 75 50 30,

www.ufafabrik.de, siehe Kursangebot,

U-Bhf. Ullsteinstraße, Bus 170

Zirkus im Mauerpark

Unter Anleitung der ausgebildeten Bühnenakrobatin

24 tip extra 18·12

Foto: Frau Umstätter


Uta Thomssen lernen Kinder hier spielerisch akrobatische

Zirkusdisziplinen. Nach einem halben Jahr

Training präsentieren die Zirkuskinder ihren Familien

und Freunden bei einer Show, was sie gelernt haben.

Danach können Aufbaukurse zur Vertiefung belegt

oder eine ganz neue Disziplin begonnen werden.

2 Wolliner Straße 25, in der Freien Schule am

Mauerpark, Mitte, Tel. 534 72 69, www.zirkusim-mauerpark.de,

Di 16–19 Uhr, U-Bhf.

Bernauer Straße, Voltastraße, Bus 247,

Tram M1, M10, 12; Preise: 30 €/Monat

Zirkus Internationale

in der KiezKulturEtage

In jedem Kind stecken Fähigkeiten und für jedes ist

Platz in einer Zirkusmanege: Ganz egal, ob sie sich

als Breakdancer, Jongleure, Cheerdancer oder beim

Kugellauf erproben wollen – jeden Nachmittag kann

man sich hier in die Welt der Artisten und Künstler

einfinden, Musik machen, Plakate malen oder als

Artist seinen Körper verbiegen. Als Belohnung winken

Auftritte oder sogar Zirkusreisen. Am 28. September

ist in der Adolfstraße ein großes Spielplatzfest.

2 Adolfstraße 12, in der KiezKulturEtage,

2. HH, Wedding, Tel. 46 06 58 75, www.zirkusinternationale.de,

Mo, Fr 17–19 Uhr,

U-Bhf. Leopoldplatz, Bus 247; Preise: kostenfrei

Zirkus Zack

Der Mitmachzirkus

Hier können Kinder hautnah Zirkus miterleben und

gestalten. Bei verschiedenen Kursen werden artistische

Fertigkeiten durch Zirkuspädagogen und Artisten

geschult. Ältere Kinder erarbeiten zu Beginn der

Sommerferien beziehungsweise zur Weihnachtszeit

ein eigenständiges Programm, das der Öffentlichkeit

vorgeführt wird.

2 Revaler Straße 99, Tor 2, Stoff- & Gerätelager,

1. Etage, Friedrichshain, Tel. 29 36 58 86,

www.vuesch.org/zack, Büro: Di, Do 10–16 Uhr,

Veranstaltungen und Kurse programmabhängig,

U+S-Bhf. Warschauer Straße, Tram M10, M13

Parkeisenbahn Wuhlheide

Bei der Parkeisenbahn in der Wuhlheide können

Kinder nicht nur Dampf- und Dieselloks bestaunen

und als Fahrgäste durch die Wuhlheide tuckern. Sie

können auch beim Bahnbetrieb mitmachen, wenn

sie zuvor eine Ausbildung zum Kartenkontrolleur,

ANDERE LEBENSWELTEN

AbenteuerPark

Potsdam

www.abenteuerpark.de

Der Kletterwald für Berlin

& Umgebung

12 Parcours|170 Elemente|Waldbistro

tip extra 18·12 25


ANDERE LEBENSWELTEN

Zugschaffner oder Schrankenwärter absolvieren.

Ausbildungsmöglichkeiten und Kurse ab Ende September.

Anmeldeschluss: 15. September (für Kinder

ab 9 Jahren).

2 An der Wuhlheide 189, Köpenick, Tel. 53 89 26

60, www.parkeisenbahn.de, bis Ende Okt. i.d.R.

Sa 12–18 Uhr, So 11–17 Uhr, unter der Woche

unregelmäßig, S-Bhf. Wuhlheide, Tram 27, 63,

67; Preise: Kinder: Kurzstrecke (bis 3 Stationen)

1,50 € (Erw. 2,50 €), Rundfahrt 2 € (Erw. 3,50 €)

Stern- und Kreis Schifffahrt

Berlin liegt zwar nicht am Meer, dennoch lässt es

sich auch hier vortrefflich in See stechen. So hat die

Stern- und Kreis Schifffahrt rund 30 verschiedene

Fahrten auf Havel und Spree im Programm. Dabei

tuckert man entweder gemütlich am Kanzleramt und

der Museumsinsel vorbei. Oder lässt am Wannsee

die Leinen los.

2 Puschkinallee 15, Treptow, Tel. 536 36 00,

www.sternundkreis.de, Verkaufsbüro (April–

Okt.): Mo–Fr 9–18 Uhr, Sa 9–14 Uhr, Hauptkasse:

9–14 Uhr, S-Bhf. Treptower Park, Bus

104, 166, 167, 194, 265; Preise: ab 15 €

Verkehrsschule Charlottenburg

Einmal „echter“ Verkehrsteilnehmer sein und auf

dem asphaltierten Grau rollen. In den Berliner Verkehrsschulen

können die Kleinen einmal das Steuer

übernehmen, und es werden auch Verkehrs- und

Sicherheitsregelungen vermittelt. Zusätzlich können

sich kleine Tüftler Tipps zur Wartung und Reparatur

ihrer Räder holen. In den Ferien werden hier oft

Fahrradtouren und Erste-Hilfe-Kurse angeboten.

2 Loschmidtstraße 6-10, Charlottenburg, Tel. 90

29-256 15, freies Fahren: Mo–Fr 8.30–18 Uhr,

Sa 12–18 Uhr, U-Bhf. Richard-Wagner-Platz,

Bus M45, X9

Verkehrsschule Köpenick

im FEZ

Abseits vom echten, gefährlichen Verkehr können

sich hier Kinder in Miniaturstraßen mit Verkehrsschildern

und funktionierenden Ampeln erproben. Wer

anschließend bereit ist zur ersten großen Ausfahrt

findet in der riesigen Wuhlheide autofreie, asphaltierte

Strecken. In den Ferien finden Fahrradtouren

und Erste-Hilfe-Kurse statt.

2 An der Wuhlheide 193, Köpenick, Tel. 53 01 23

64, Mo–Fr 8–14 Uhr (Schulklassen, Kitas), Mo–Fr

14–16 Uhr (öffentlich), S-Bhf. Wuhlheide, Bus

154, Tram 27, 63, 67

Verkehrsschule Neukölln

Ran ans Steuer und rein in den „tosenden Verkehr“:

Wer, wie in unter anderem der Verkehrsschule Neukölln,

an Zebrastreifen aus dem Blickwinkel des

Straßennutzers wartet, fühlt sich wie ein „Großer“.

Welche Regeln an Kreuzungen oder Vorfahrtsstraßen

gelten, lernen die Kinder in Kursen und durch Learning

by Doing. In den Schulferien gibt es zusätzliche

Angebote, etwa Fahrradtouren und Erste-Hilfe-Kurse.

2 Wörnitzweg 5, Neukölln, Tel. 56 82 19 61,

Mo–Fr 8–16 Uhr, Sa 13–17 Uhr, U-Bhf. Karl-

Marx-Straße, Bus M41; Filiale: Heideläufer

Weg 11 (Neukölln) Tel. 604 50 00

Verkehrsschule Steglitz

Nachmittags können Kinder hier den Ernstfall am

Kreisverkehr üben. Das macht vor allem in den riesigen

Kettcars Spaß, in denen man sich fast wie ein

Autofahrer fühlt und in denen auch so mancher

Erwachsene wieder zum Kind wird und seine Runden

dreht. Dienstags und donnerstags kann man ohne

Anmeldung an Radfahr- und Verkehrssicherheits-

Kursen teilnehmen.

2 Albrechtstraße 42, Steglitz, Tel. 79 74 96 80,

freies Training: Mo, Mi, Fr 14–19, Do 16–19 Uhr,

Sa 13–18 Uhr, Kurs „Fit für die Straße“ Di

14–16 Uhr, Kurs „Fit für die Radfahrprüfung“

Do 14–16 Uhr (beide Kurse für Schüler ab

4. Klasse), Bus M82, X83, 181, 282, 380

Route 65

Stadtteilführungen von Jugendlichen aus

dem Bezirk Wedding

Eigentlich besucht man im Rahmen der Stadtführungen

von Route 65 einen ganz normalen Berliner

Bezirk. Dass der Wedding dann trotzdem neu und

irgendwie exotisch wirkt, liegt an den Stadtführern:

Es sind Jugendliche mit dem sogenannten Migrationshintergrund,

die zu speziellen Treffpunkten,

Jugendclubs, Sportplätzen, Moscheen oder Parks

führen. Die Touren heißen etwa „Rap und Religion“,

„Bunker und Buddhas“ oder „Arab Girls on Tour“.

2 Tel. 70 22 20 23, www.route65-wedding.de;

Preise: z.T. auf Spendenbasis, z.T. 7/5 €

26 tip extra 18·12


Foto: www.indoorminigolf-berlin.de

Maximaler Spaß beim Minigolf in Schwarzlichtatmosphäre

mit 3D-Effekten

REISE IN DIE FANTASIE

Reise in die

Fantasie

Im Fantasieren bringen es Kinder schnell zu wahrer Meisterschaft.

Wie gut, dass es in Berlin so viele Orte für die kleinen Träumer gibt

Lange bevor Sputniks oder Apollo-Kapseln ins All geschossen wurden, U-Boote bis 11 000

Meter unter den Meeresspiegel tauchten oder die „Curiosity“ auf dem Mars landete,

träumten sich Visionäre wie Jules Verne in derartig fremde Sphären. Die menschliche

Fantasie ist eine komplexe Kraft, ohne die weder gesellschaftliche, technische oder künstlerische

Fortschritte denkbar sind. Eine wahre Meisterschaft im Fantasieren findet sich

besonders bei Kindern. Oft genügen ein paar alte Pappschachteln, Knöpfe oder Stöckchen,

um vor ihrem inneren Auge Landschaften mit merkwürdigen Wesen entstehen zu lassen.

Häufig reicht aber auch ein dunkler Schatten oder ein seltsames Knistern, um ihnen die

Anwesenheit von schrecklichen Monstern vorzugaukeln. Doch selbst ängstliche kleine

Fantasten finden schnell die passende Lösung: Neutralisierende Zaubersprüche oder

Stofftiere mit geheimen Superkräften. Inspiration dazu finden sie in Märchen und anderen

wunderlichen Geschichten, die man sich in Berlin an den unterschiedlichsten Orten

erzählen lassen kann. So gestärkt, erobern kleine Träumer hauptstädtische Spiellandschaften,

wachsen in Modellparks zu Riesen heran oder wagen sich sogar ins dunkle

Gemäuer des Gruselkabinetts.

tip extra 18·12 27


Foto: Märchenland e.V.

REISE IN DIE FANTASIE

LesArt

Berliner Zentrum für Kinder- und Jugendliteratur

Während themenbezogener Lesenächte mit Übernachtung

werden im Zentrum für Kinder- und

Jugendliteratur LesArt ab-achtjährige Kinder beim

Vorlesen, aber auch mit kleinen Inszenierungen oder

abendlichen Ausflügen in den Stoff eines Buches

gezogen. Darüber hinaus macht LesArt Nachwuchsbücherwürmer

auch bei literarischen Spaziergängen,

„erlesenen Sonntagen“ oder bei Literatur-Workshops

neugierig auf Kinderromane, Abenteuergeschichten

oder Märchen.

2 Weinmeisterstraße 5, Mitte, Tel. 282 97 47,

www.lesart.org, Büro: Mo-Do 8.30-16.30 Uhr,

Veranstaltungen programmabhängig (Anmeldung

erforderlich), U-Bhf. Weinmeisterstraße,

S-Bhf. Hackescher Markt, Tram M1, M2

Märchenland e.V.

Wenn andere bloß zu Sightseeing-Touren per Dampfer

auf der Spree unterwegs sind, dann geht der

Verein Märchenland mit seiner „Spreeprinzessin“ in

gleichem Wasser auf Reisen in die Fantasie. Dass

Märchen bestens dazu geeignet sind, gleichermaßen

vom Leben zu erzählen als auch die Fantasie anzuregen,

davon ist man in diesem Verein überzeugt.

Regelmäßig lädt man deshalb nicht nur zu Vorlesestunden,

Märchentheater, Märchensprechstunde oder

Märchenreisen mit Prominenten. Einmal jährlich

finden im Herbst rund einen Monat lang auch die

Berliner Märchentage statt. Motto in diesem Jahr

(8.–25.11.) wird sein: „Rotkäppchen kommt aus

Berlin“. Schließlich feiert man das 200-jährige Jubiläum

der Grimmschen Märchen — die Brüder Grimm

wirkten lange in Berlin.

2 Spreeufer 5, Mitte, Tel. 34 70 94 78,

www.maer chenland-ev.de, Büro: Mo–Fr 9–17 Uhr,

U-Bhf. Klosterstraße, Bus TXL, M48, 100, 147,

200, 248

Märchenbrunnen

im Volkspark Friedrichshain

Wer nicht nur von den Abenteuern von Hänsel und

Gretel, Aschenbrödel oder dem gestiefelten Kater

lesen oder hören, sondern sie auch fühlen will, der

hat beim Märchenbrunnen im Volkspark Friedrichshain

die Möglichkeit dazu. Beim sanften Plätschern

des Brunnens kann man seine Lieblingshelden anfassen

und genauer betrachten – auch wenn sie nur aus

Stein sind.

2 Eingang: Am Friedrichshain, Friedenstraße,

Friedrichshain, U-Bhf. Rosa-Luxemburg-Platz

Märchenbrunnen

Erst 15 Jahre nach seiner Fertigstellung durch den

Bildhauer Ernst Moritz Geyger wurde der Märchenbrunnen

im Schulenburgpark aufgestellt. Zuvor

hatten Weltwirtschaftskrise und Inflation die Aufstellung

verhindert. Heute finden Kinder dort die

Märchenfiguren Aschenputtel und Brüderchen und

Schwesterchen sowie Putten und andere bekannte

Figuren aus der Märchenwelt.

2 Schulenburgpark, Eingang: Sonnenallee,

Neukölln, S-Bhf. Köllnische Heide, Bus M41

Märchenhütte

Ab dem ersten Advent wird auch in diesem Jahr

wieder die heimelige Märchenhütte eröffnen und

Kinder in die Welt von bösen Hexen und ungelenken

Riesen, merkwürdigen Wichteln und verzauberten

Prinzessinnen entführen.

2 Monbijoustraße, gegenüber vom Bode-Museum,

Mitte, Tel. 288 86 69 99, www.maerchenhuetteberlin.de,

nur im Winter (siehe Spielplan),

S-Bhf. Hackescher Markt, Oranienburger Straße,

Bus 147, Tram M1, M4, M5, M6, 12

Märchenbrunnen Berlin

erzählt Märchen

Wer den Worten der Märchenerzählerin Jutta Albrecht

lauscht, wird tief hineingezogen in die Welt

der Brüder Grimm. In ihrem „Erzähltheater“ entstehen

die Figuren im Kopf der Zuhörer. Aber auch beim

szenischen Spiel können Kinder in „Dornröschen“,

„Der Zauberstern“ oder „Die 7 Raben“ zusammen

mit Jutta Albrecht tief eintauchen.

2 Bornstraße 17, Steglitz, Tel. 93 95 16 69,

www.maerchenbrunnen-berlin.de

28 tip extra 18·12


Foto: Loxx Miniatur Welten Berlin

Berliner Gruselkabinett

Von außen ist das Berliner Gruselkabinett ein düsterer

Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg. Wer sich

jedoch hineinwagt, begibt sich auf eine Reise des

Schreckens. Los geht es im Keller, in dem sich ein

„Bunkermuseum“ mit echten obskuren Fundsachen

befindet, übers Erdgeschoss, wo einem beim Anblick

der mittelalterlichen Medizin- und Folterszenen das

Schaudern über den Rücken läuft. Schließlich gelangt

man ins Obergeschoss, wo einen gruselige Spezial-

Effekte und seltsame Gestalten überraschen und zu

Schreckensschreien nötigen.

2 Schöneberger Straße 23 a, im Luftschutzbunker,

Eingang im Hof, Kreuzberg, Tel. 26 55 55 46,

www.gruselkabinett-berlin.de, Mo 10–15 Uhr

(an Feiertagen: Mo 10–19 Uhr), Di, Do+Fr, So

10–19 Uhr, Sa 12–20 Uhr, U-Bhf. Gleisdreieck,

S-Bhf. Anhalter Bahnhof, Bus M29, M41; Preise:

Erwachsene 9,50 €, Kinder bis 13 Jahre 5,50 €,

Schüler bis 17 Jahre 6,50 €

LOXX

Miniatur Welten Berlin

Wie mag man sich wohl als Riese fühlen? Wenn

Menschen auf Insektengröße schrumpeln und Häuser

und Autos zu Spielzeug werden? Im LOXX, der Miniatur

Welt Berlin, kann man diese Verzerrung der

Größenverhältnisse plötzlich hautnah erleben. Denn

der Fernsehturm, das Brandenburger Tor, der Reichstag

oder Schloss Bellevue sind hier zwar originalgetreu

nachgebaut, allerdings im Maßstab 1:87

geschrumpelt. Kinder dürfen hier die Züge, die durch

den Bahnhof Alexanderplatz tuckern, auch mal sel-

ber steuern und können Tag/Nacht- sowie Gewitter-

und Regensimulationen und Flugzeugstarts miterleben.

Bei einer Führung hinter die Kulissen erfährt

man, wie Gebäude, Autos und Flugzeuge entstehen,

und lernt mehr über die technischen Hintergründe.

2 Grunerstraße 20, im Alexa, Mitte, Tel. 44 72 30

22, www.loxx-berlin.de, 365 Tage im Jahr geöffnet

tgl. 10–20 Uhr, bis 15.10. letzter Einlass: 19 Uhr,

2 x in Berlin!

REISE IN DIE FANTASIE

www.mosaik-berlin.de

Einräder

Trapeze

Zaubern

Slacklines

Hula Hoop

Geburtstage

Wurfscheiben

Pois

YoYo

Bälle

Feuer

Keulen

Diabolo

Einradschule

Schillerstr. 70·Chlbg. / Kopernikusstr. 10·F-hain

Tel.: 030-31 31 380 www.zirkusladen.de

Internationales Festival

des Puppen-,

Figuren- und

Objekttheaters

für Zuschauer

ab Jahren

2

28.9. bis 4.10.2012 in der

SCHAUBUDE BERLIN

Theater. PuppenFigurenObjekte

Greifswalder Str. 81-84·10405 Berlin

Tel. 030.4234314

www.schaubude-berlin.de

tip extra 18·12 29

www.mediaservice-berlin.com


REISE IN DIE FANTASIE

U+S-Bhf. Alexanderplatz, Tram M2; Preise:

Geburtstagskinder und Kinder bis 1 Meter Körpergröße

Eintritt frei, Erwachsene 12 €, Kinder

bis 14 Jahre 7 €, Familienkarte: bis zu zwei

Erwachsene und bis zu drei Kinder unter 15

Jahren 30 €; unangemeldete Führungen um

12 Uhr: 4 € für Erwachsene, 2 € für Kinder

Modellpark Berlin-Brandenburg

An schönen Tagen kann man sich im Modellpark Berlin-

Brandenburg den ganzen Tag wie ein echter Riese

fühlen. Denn der Park bietet open-air mehr als 60

Gebäude-Modelle, darunter das Pergamonmuseum, das

Brandenburger Tor oder den Reichstag im originalgetreuen

Nachbau. In einer Schauwerkstatt kann man

außerdem sehen, wie die Modellbauten entstehen.

Nicht verpassen sollten Familien zudem den Großeltern-Kinder-Tag

am 26.8. (10–18 Uhr) mit Bühnenprogramm,

Bogenschießen, Ponyrei ten, Hüpfburgen,

Puppentheater, einem Streichelzoo und vielem mehr.

2 Eichgestell 4, Köpenick, Tel. 36 44 60 19, www.

modellparkberlin.de, bis 31.10., tgl. 9–19 Uhr,

S-Bhf. Karlshorst, Tram 17, 27, 37; Preise:

Erwachsene 4 €, Kinder unter 6 Jahren frei, Kinder/Jugendliche:

(6–18 Jahre) 2 €

Modellclub Lübars e.V. in Berlin

Wer – von Weitem – glaubt, einen gigantischen Tanker

auf dem Hermsdorfer Waldsee entdeckt zu

haben, sitzt einem Trugbild auf. Denn die – wassertauglichen

– Schiffsmodelle des Modellclubs Lübars

e.V. unterscheiden sich äußerlich in nichts von ihren

großen Vorbildern. Seit 1980 weckt der von vier

Schiffsbauern gegründete Verein bei Jugendlichen

das Interesse am Bau von Modellbooten und Schiffen,

die man regelmäßig auch auf Berliner Gewässern

schippern sieht.

2 Werdohler Weg 75, Reinickendorf, Tel. 433 97

93, www.modellclub-luebars.de

Madame Tussauds Berlin

Sich einmal unter die Promis dieser Welt mischen – das

können Kinder in Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett.

Hier kann man sich mit Justin Bieber, Michael

Jackson oder Lady Gaga ablichten lassen und Persönlichkeiten

aus Politik, Sport oder Geschichte betrachten.

2 Unter den Linden 74, Mitte, Tel. 0180-554 58

00, www.madametussauds.com/berlin, tgl.

10-19 Uhr (letzter Einlass 18 Uhr), außer an

Heiligabend, U+S-Bhf. Brandenburger Tor, Fried-

richstraße, Bus 100, 147, 200, Tram M1; Preise:

Erwachsene 20,95 €, Kinder 15,95 €

Filmpark Babelsberg

Ob eine Reise durch Janoschs Traumland Panama,

Abenteuer mit dem Sandmännchen oder Klettern auf

dem Dschungelspielplatz – im Filmpark Babelsberg

gehen Kinderträume in Erfüllung. Mit der Making-of-

Show „Die Drei Musketiere“, einem 4-D-Actionkino

und einer waschechten Stuntshow in einem „Vulkan“

gibt es vielerlei Einblicke in die Traumwelt des Kinos.

Zur Stärkung können sowohl die kleinen als auch die

großen Gäste, umgeben von Originalfilmkulissen, im

Restaurant Prinz Eisenherz an einer Tafelrunde speisen.

2 Medienstadt Babelsberg, August-Bebel-Straße

26–53, Besuchereingang Großbeerenstraße,

Potsdam, Tel. 0331 721 27 50, www.filmparkbabelsberg.de,

bis 4. November, tgl. 10–18 Uhr,

September Di–Fr 10–17 Uhr, Sa+So 10–18 Uhr,

RE 7, RB 33, S-Bhf. Babelsberg, Bus 690; Preise:

Erwachsene 21 € p. P., Kinder/Schüler ab 15

Jahre 17 €, Schnupperticket: Erwachsene 15 €,

ermäßigt 13 €, Kinder 9 €; Kinder (4–14 Jahre)

14 €, Kinder bis 3 Jahre kostenlos, Saisonkarten:

Kinder (4–14 Jahre) 34 €

Schwarzlicht Minigolf Berlin

Schwarzlicht Minigolf Berlin entführt auf eine außergewöhnliche

Sport-Reise mit viel Kunst und

3D-Effekten. An 18 Stationen wie dem „Brandenburger

Tor“, dem „Berliner Bären“ oder der „Siegessäule“

kann man sich an leuchtenden Farben entlang

warm spielen. Berauscht von diesem Trip bietet das

Parkcafé süße Stärkung und Entspannung sowie

einen Indoorspielbereich für Kinder, in dem regelmäßig

Kindertheater gespielt wird.

2 Görlitzer Straße 1, im Untergeschoss des Parkcafés,

Eingang Skalitzer Straße, Kreuzberg, Tel.

61 62 19 60, www.indoor-minigolf-berlin.de,

Mo–Fr 12–22 Uhr, Sa+So 10–22 Uhr, U-Bhf. Görlitzer

Bahnhof; Preise: Erwachsene 5,50 €, Kinder

4,50 €, 3D-Brille 1,50 €, rechtzeitige Reservierungen

empfohlen

Bambooland

Im Bambooland können Kinder jeden Alters in

Dschungelatmosphäre eine Reise durch eine umfangreiche

Spielewelt machen. Von Trampolinen, Hüpfburgen,

Softballkanonen, Speed Rutschen, Elektrokartbahnen,

Baumkarussels bis zu Airhockey und

30 tip extra 18·12


Foto: Jacks Fun World

Goldbaggern ist alles dabei. Und mit dem passenden

Party-Paket wird auch der Kindergeburtstag zum

Erfolg. Abenteuer machen hungrig, deshalb kann

Klein wie Groß warme und kalte Speisen und

Getränke direkt vor Ort genießen.

2 Nonnendammallee 104, Spandau, Tel. 34 35 56 60,

+ Goerzallee 218, Lichterfelde, www.bamboo-land.

de, Mo–Fr 12–19 Uhr (an Feiertagen und in den

Schulferien ab 10 Uhr), Sa+So 10–20 Uhr, U-Bhf.

Rohrdamm, Bus 139; Preise: Tageskarte für Kinder

7,95 €, 5er-Tageskarte 37 €, 10er-Tageskarte 69 €,

Tageskarte Erwachsene 3,50 €

Jacks Fun World

Berlins größter Indoor-Freizeitpark auf über

4 000 Quadratmetern

Für unternehmungslustige Kinder ist ein Besuch in

Jacks Fun World wie ein Trip in ihre Traumwelt. Auf

über 4 000 Indoor-Quadratmetern reiht sich hier eine

Attraktion an die andere: Die Aussicht, sich hier

beim Bungee-Jumping, an der 100-Meter-Seilbahn,

der Kletteranlage, der Nintendo Wii-Bühne, einer

riesigen Softplay- oder einer Minigolfanlage verlustieren

zu können, lassen ihre Herzen höher schlagen.

Wer eine Pause von so viel Abenteuer braucht, stärkt

sich herzhaft im McJack Restaurant oder gönnt sich

eine süße Auszeit im Straßencafé. Im Sommer können

sich die Eltern im Biergarten entspannen, während

die Kinder ihr Abenteuer auf Trampolinen,

Hüpfburgen und Tretkarts fortsetzen.

2 Miraustraße 38, Reinickendorf, Tel. 41 90 02 42,

www.jacks-fun-world.de, Januar–Dezember Di–Fr

14–19 Uhr (Kleinkindbereich Di–Fr 10–19 Uhr),

Sa+So, Feiertage 10–19 Uhr, in den Ferien alle

Bereiche tgl. ab 10 Uhr, U-Bhf. Holzhauser Straße,

Rathaus Reinickendorf, S-Bhf. Eichborndamm, Bus

X33, 322; Preise: Tagespreise Di–Fr Erwachsene 3

€, Kinder/Jacks-Easy-Ticket 5 €, Kinder/Jacks-Fun-

Ticket 10 €, Sa+So, Ferien, Feiertage: Kinder/Jacks-

REISE IN DIE FANTASIE

Easy-Ticket 7 €, Kinder/Jacks-Fun-Ticket 14,50 €,

zwei Stunden vor Schließung halbe Preise auf das

Jacks-Easy- und das Jacks-Fun-Ticket

Jolos Kinderwelt

Kinderwelt Berlin

Auf 1 500 Quadratmetern lockt Jolos Kinderwelt

indoor zu einer Reise ins Bälle-Bad, über Spiralrutschen,

auf Kletterwände oder das Kettenkarussell.

Kleine Mobilitätsfreunde können hier aber auch

Bobby-Cars oder Auto-Scooter steuern. Wer es ruhiger

angehen lassen will, kann sich am Wochenende

von 15 bis 17 Uhr in einen Schmetterling oder in

einen Indianer „verwandeln“.

2 Am Tempelhofer Berg 7 d, Kreuzberg, Tel. 61 20

27 96, www.jolo-berlin.de, Di–Fr 14–19 Uhr,

Sa+So und in den Schulferien 11–19 Uhr, an Feiertagen

und in den Schulferien auch Mo, U-Bhf.

Mehringdamm, Platz der Luftbrücke; Preise: Kinder

ab 3 Jahre 7 €, Kinder unter 3 Jahren 4 €,

erwachsene Begleitpersonen 3,50 €, Gruppen ab

10 Kinder 6 €, Reduzierungen für Kinder mit

Behinderung und deren Begleitpersonen

Legoland Discovery Centre

Um alle Attraktionen im Legoland zu sehen, reicht

ein schneller Durchmarsch nicht aus. Schließlich warten

hier ein 4-D-Kino, eine Drachenburg, ein Prinzessinnenpalast

und jede Menge Möglichkeiten, an

Dschungel-Expeditionen, Modellbau-Workshops

oder auch Käpt’n Steinebarts Piratenschlacht teilzunehmen.

Im Legoland kann man nicht nur spielen

und selbst bauen, sondern auch lernen, wie etwa

Legosteine entstehen. Zur Stärkung können sich

Eltern wie Kinder ins Café setzen und ihre Abenteuer

Revue passieren lassen.

2 Potsdamer Straße 4, Tiergarten, Tel. 0180-56 66

69 01 10, www.legolanddiscoverycentre.de/berlin,

tgl. 10–19 Uhr (letzter Einlass 17 Uhr),

24.12. 10–16 Uhr (letzter Einlass 14 Uhr),

25.+26.+31.12. 10–19 Uhr, 1.1. 11–19 Uhr (letzter

Einlass 17 Uhr), U+S-Bhf. Potsdamer Platz,

Bus M48, N5; Preise: Kinder unter 3 Jahren Eintritt

frei; Online-Preise: Standard ab 7 €, Familie

zwei Personen ab 14 €, Familie drei Personen

ab 21 €, Familie vier Personen ab 28 €,

Familie fünf Personen ab 35 €

tip extra 18·12 31


LÄDEN

Der kleine Zirkusladen bietet Equipment für

Cowns und andere Manegenkünstler

Läden

In einigen Berliner Spezialgeschäften kann man sich für große Expeditionen

ausrüsten oder zum Kapitän des eigenen Modellbauschiffs werden

Ob ein Schlaraffenland voller erlesener Süßigkeiten oder mit Luft- und Schifffahrtsutensilien

vollgestopfte Räume: Viele Berliner Läden sind für Kinder kleine Paradiese, in

denen all ihre Wünsche wahr zu werden scheinen. Hier können sich Kinder nicht nur für

echte oder erträumte Expeditionen ausrüsten, in gläsernen Fabriken lernen sie auch, wie

Naschwerk entsteht und aus welchen Kontinenten dafür die Rohstoffe herangeschafft werden.

Das Schöne bei diesen Fachgeschäften: Den Mitarbeitern hinter den Ladentheken geht

es nicht nur darum, die schnelle Mark beziehungsweise den fixen Euro zu machen. Als

ausgewiesene Experten freuen sie sich auch über interessierte Fragen, wissen – fast – alles

über Herkunft, Herstellung oder, je nachdem, Anwendung der feilgebotenen Waren und

können auch so manche spannende Geschichte zum Besten geben. Im Fliegerladen Take

Off etwa geben sich nicht nur Modellbau-Fans die Klinke in die Hand, sondern auch so

mancher gestandene Pilot hat dem Inhaber Wolfgang Witzke schon von seinen Abenteuern

erzählt.

32 tip extra 18·12


Take Off

Der Fliegerladen

Eigentlich ist der Tempelhofer Flughafen ja längst

stillgelegt, dennoch kann man angesichts des riesigen

Tempelhofer Feldes mit seinen Rollbahnen und

dem Flughafengebäude nicht anders, als vom Fliegen

zu träumen. Wer dazu ein paar Reliquien braucht,

ist bei Take Off, dem Fliegerladen direkt gegenüber

der alten Eingangshalle richtig. Hier gibt es DVDs

und Architekturführer zum Flughafen Tempelhof,

Luftfahrtkarten, Raritäten aus „Interflug“-Zeiten,

Fliegeruhren, Fachzeitschriften und, und, und.

2 Tempelhofer Damm 2, Tempelhof, Tel. 78 99 17 44,

www.der-fliegerladen.de, Mo–Fr 9–18.30 Uhr,

So 9–15 Uhr

Aviation Center

Wer sich dem Traum vom Fliegen verschrieben hat,

sollte das Aviation Center kennenlernen, einen auf

den Verkauf von Flugzeugmodellen und Flieger-

Souveniers spezialisierten Laden ansteuern. Große

und kleine Luftfahrt-Freaks können hier zwischen

Modellen verschiedenster Flugzeugtypen, Souvenirs

LÄDEN

von Fluggesellschaften, Flugzeug-Originalteilen

sowie Büchern, Zeitschriften oder Postkarten stöbern.

2 Kantstraße 96, Charlottenburg, Tel. 31 01 82 47,

www.aviation-center.de, Mo–Fr 10.30–19 Uhr,

Sa 10.30–16 Uhr, U-Bhf. Wilmersdorfer Straße

Collectio Navalis

Wer nicht selbst als Käpt’n oder Pirat in See stechen

kann, will zumindest davon träumen. Collectio Navalis,

ein Spezialgeschäft rund um das Thema Schifffahrt,

bietet Modelle unterschiedlichster Schiffstypen,

antiquarische Bücher und Zeitschriften oder Kalender

zum Thema.

2 Grolmanstraße 59, Charlottenburg, Tel. 313 18

81, www.collnav.de, Di–Fr 11–18 Uhr, Sa 11–14

Uhr, S-Bhf. Savignyplatz, Bus M49, X34

Der Aussteiger KIDS

Wer vom Outdoor-Abenteuer träumt, ist bei Aussteiger

KIDS richtig. Denn von der strapazierfähigen

Allwetter- bis zur Campingausrüstung bietet der

EXKLUSIVES ABO-ANGEBOT

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tip extra 18·12 33


Foto: Der Aussteiger

LÄDEN

Laden ein breites Spektrum: funktionale Bekleidung,

Trekkingschuhe, Rucksäcke oder ganze Zelte. Ein

Highlight ist auch das durch den Shop organisierte

Kletterwochenende (31.8.–2.9., 89 € p.P.) für Kinder

und Eltern in der Sächsischen Schweiz.

2 Danziger Straße 28, Prenzlauer Berg,

Tel. 38 10 71 80, www.der-aussteiger.de,

Mo–Sa 10–20 Uhr, U-Bhf. Eberswalder Straße,

Tram M1, M4, M5, M6, M8, M10, 12

Der kleine Zirkusladen

Ob als Zirkuskind im Kinderzirkus oder als Artist im

eigenen Zimmer: Ein wenig Grundausstattung ist

nötig. Im kleinen Zirkusladen gibt es alles, was man

so benötigt: Jonglierbälle, Einräder, Zirkuszelte und

noch vieles mehr. Im angeschlossenen Trainingsraum

kann man die Gerätschaften eigenständig ausprobieren,

aber auch an Workshops teilnehmen.

2 Schillerstraße 70, Charlottenburg,

Tel. 0177-313 13 80, www.zirkusladen.de,

Mo–Sa 11–19 Uhr, U-Bhf. Bismarckstraße;

Filiale: Kopernikusstraße 10 (Friedrichshain)

Tel. 313 13 80

Naschpirat

Die extravaganten Fruchtgummis mit den liebevoll

gestalteten Verpackungen von Naschpirat sind in

aller Munde: ein wahres Schlaraffenland mitten in

Berlin. Beim Betreten des Ladens fühlt man sich

schon durch den Geruch wie ins Süßigkeitenparadies

versetzt. Von 90-Zentimeter-Fruchtgummis bis zu

Schulanfänger-Kreationen ist hier alles zu haben,

was im normalen Handel nicht erhältlich ist.

2 Bautzener Straße 14, Schöneberg, Tel. 70 09 40

77, www.naschpirat.de, Winterfeldtmarkt Sa

8–16 Uhr, Shop: Di, Fr 12–18 Uhr und nach

telefonischer Vereinbarung, U+S-Bhf. Yorckstraße

Bärenland

Ihr Fruchtgummi-Paradies

Auf ins Abenteuersüßigkeitenland! Im Fruchtgummi-

Paradies Bärenland findet jedes Kind eine zu ihm

passende Süßigkeit – und kann sich vorher quer durch

den Laden schleckern. Auch Kids, die auf eine glutenfreie

oder vegetarische Ernährung achten müssen,

werden hier fachkundig beraten und garantiert fündig.

Hier gibt es Fruchtgummi in allen Formen und Farben,

auch zuckerfrei oder zum Beispiel mit Ingwerextrakten.

2 Schönhauser Allee 124, Prenzlauer Berg,

Tel. 44 32 70 88, www.baerenland.de, Mo+Di,

Fr 11–19 Uhr, Mi+Do 11–20 Uhr, Sa 11–16 Uhr,

U+S-Bhf. Schönhauser Allee, U-Bhf. Eberswalder

Straße, Tram M1, M10, 12; Filiale: Grußdorfstraße

11 (Reinickendorf), Breite Straße 19

(Spandau), Walther-Schreiber-Platz 1 (Steglitz),

Asternstraße 2 (Teltow)

Bunte SchokoWelt Berlin

Kleine Leckermäuler, denen vor allem beim Anblick

von Schokolade das Herz schneller schlägt, sei eine

Reise in die bunte SchokoWelt Berlin empfohlen.

Denn in diesem süßen Laden, dem Flagship-Store

eines Schokoladen-Herstellers, stehen die diversen

süßen Verarbeitungsmöglichkeiten der Kakaobohne

klar im Mittelpunkt. So erfährt man hier auf dem

„Schokopfad“ alles über den Weg von der Kakaobohne

bis zur fertigen Nascherei. Anschließend

können Kinder in der SchokoWerkstatt an der Herstellung

dieser Süßigkeiten mitwirken.

2 Französische Straße 24, Mitte, Tel. 200 95 08

10, www.ritter-sport.de, Mo–Mi 10–19 Uhr,

Do–Sa 10–20 Uhr, So 10–18 Uhr, U-Bhf.

Französische Straße, Bus TXL, 100, 147, 200

Gläserne Bonbonfabrik

Ein Besuch der Gläsernen Bonbonfabrik in Potsdam

ist für Süßigkeitenfans eine Reise ins Schlaraffenland.

Durch eine große Glasfront können sie nicht nur

dabei zusehen, wie die süßen Köstlichkeiten hergestellt

werden. Auch ein Besuch im knallig rot gehaltenen

Fabrikverkaufs-Shop lässt das Wasser im

Munde zusammenlaufen: Katjes-Produkte wie Lakritze

und Fruchtgummis gibt’s hier zu günstigeren

Preisen als im Handel.

2 Wetzlarer Straße 96-106, 14482 Potsdam,

Tel. 0331-70 42 40, www.katjes-shops.de,

Werksverkauf: Mo–Fr 10–18 Uhr, Sa 10–16 Uhr,

Bonbonfabrik: Mo–Fr 10–14.30 Uhr

34 tip extra 18·12


Fotos ©Bernd Borchardt

Exklusive Führung für Kinder

PRÄSENTIERT

Rundgang „Wie kommt

das Neue indie Welt? –

Kunstwerke im Gespräch“

In einem einstündigen Rundgang befragen wir

die Kunstwerke und die Künstler der aktuellen

Ausstellung „Wie kommt das Neue in die Welt?

Neun internationale Bildhauer in Berlin“.

Wir gehen der Frage nach, wie das Neue in die

Welt kommt und welche Rolle die Kunst dabei

spielt. Es wird eine lustige Tombola geben. Das

Los entscheidet, welche Fragen wir stellen.

Am 25.8.2012 von 14.00 Uhr –15.00 Uhr

Treffpunkt vor dem Haus am Waldsee

Preis: Kinder (7-14 Jahre) 3€; Erwachsene 6€,

Kartenbestellung unter: Berliner

Verlag, Tel. 0800–23 27 023,

Mo-Fr 7–20 Uhr, Sa 7–14 Uhr

Kunst


Kinder Willkommen Angebot

Bis zu 3 Kinder* sind kostenlos dabei,

wenn 2 Erwachsene und 1 Kind Eintritt zahlen.

*Kinder von 4 bis 14 Jahren

Nur 60

Kilometer

von Berlin

entfernt

Urlaub unterPalmen

Mit der Familie indie Tropen –direkt vor Ihrer Haustür

Freuen Sie sich auf Palmen und weißen Sandstrand, zahlreiche traumhafte

Übernachtungsmöglichkeiten in komfortablen Lodges, Zimmern oder Zelten

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