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Wirkungsabhängigen Co-Förderung durch Stiftungen Ein Leitfaden

Wie gewährleisten Stiftungen eine wirkungsorientierte Verwendung der von ihnen ausgereichten Fördermittel.

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Das Prinzip der wirkungsabhängigen

Co-Förderung

Wie Gemeinwohl orientierte Förderer und geförderte Einrichtungen/Organisationen

effektiv zusammenwirken, um Ziele messbar effizient zu erreichen.

Stüllenberg | Unkrig


Impressum

Das Prinzip der wirkungsabhängigen Co-Förderung

Stüllenberg, Klaus | Unkrig, Jörg

© 2024 Ministerium des Innern NRW, Düsseldorf (Hrsg.)*

Dank für Begleitung, Koordination und Durchführung der Evaluierung **an:

Zentralstelle Evaluation Landeskriminalamt NRW (ZEVA), Düsseldorf

Landesamt für zentrale polizeiliche Dienste NRW (LZPD), Duisburg

Univation, Institut für Evaluation Dr. Beywl & Associates GmbH, Köln

* Druck und Bezug:

Ministerium des Innern NRW | Referat 424, Friedrichstr. 62-80, 40217 Düsseldorf

** Bezug der Evaluierung:

Landeskriminalamt NRW (ZEVA), Völklinger Straße 49, 40221 Düsseldorf

Hinweis:

Die Autoren haben entschieden, wegen der besseren Lesbarkeit ihre Ausführungen auf das grammatikalische

Geschlecht zu beschränken, ohne dass dabei einzelne Personengruppen zurückgesetzt oder vorangestellt

werden sollen.

Die Partner im Pilotprojekt Wirkungsabhängige Co-Förderung


Evaluierte Ergebnisse und Erkenntnisse

aus einem dreijährigen Pilotprojekt

Vorteile gegenüber bisheriger Förderpraxis............................................................. 4

Handlungsleitfaden zur Umsetzung.................................................................... 6

Stolpersteine und wie man sie wegräumt. ............................................................. 12

Angebote zur Unterstützung vor Ort. ................................................................. 16

Zahlen, Daten, Fakten ............................................................................... 18

3


Vorteile gegenüber bisheriger Förderpraxis

Ein Vergleich der verschiedenen Herangehensweisen

Gestern

GEMEINWOHL ORIENTIERTE EINZEL-

PERSONEN, UNTERNEHMEN,

STIFTUNGEN...

...erwirtschaften ausreichende Erträge, um Projekte,

Programme, Organisationen zu fördern.

Oft vollfinanzierend, vertrauend auf sachgerechten,

zweckgerichteten Einsatz der Zuwendungen.

Selten evaluiert, überwiegend retrograd,

eher rechtfertigend.

ÖFFENTLICHE HAUSHALTE AUF BUNDES-,

LÄNDER- UND KOMMUNALER EBENE...

...haben wirtschaftlichen Spielraum, um Projekte,

Programme oder Organisationen aufzusetzen

und/oder einzurichten.

Damit werden politisch gewollte Ziele verfolgt.

Der Ressourcenverbrauch wird eher selten/

retrograd evaluiert.

Externe Fördermittel werden nur im geringen

Umfang akquiriert oder offeriert.

Heute

GEMEINWOHL ORIENTIERTE EINZELPERSONEN,

UNTERNEHMEN, STIFTUNGEN...

...erwirtschaften wegen veränderter Finanzmärkte

zunehmend und nachhaltig geringere Erträge,

um Projekte, Programme, Organisationen zu fördern.

Selbst konservativ anlegende Pensionskassen geraten

in Liquiditätsprobleme.

Zuwendungen werden zwangsläufig reduziert,

gleichzeitig steigen die Kosten bei den Destinatären.

Durchhalten/Weitermachen ist das Motto.

ÖFFENTLICHE HAUSHALTE AUF BUNDES-,

LÄNDER- UND KOMMUNALER EBENE...

...verlieren wegen der zunehmenden wirtschaftlichen

Belastungen aus Erfüllung gesetzlicher Pflichtaufgaben

haushälterischen Spielraum. Gesellschaftspolitisch

gewünschte Projekte, Programme oder

Organisationen müssen bei steigenden Kosten mit

nachhaltig sinkenden Budgets auskommen.

Für Wirksamkeits- oder Effizienzanalysen fehlen

bei Beiden häufig genug Geld und Zeit.

4


Ab morgen

ERSTER SCHRITT

Gemeinwohl orientierte Einzelpersonen, Unternehmen,

Stiftungen und öffentliche Haushalte

auf Bundes-, Länder- oder kommunaler Ebene

setzen ihre verbliebenen, reduzierten Mittel gemeinsam

ein. Insgesamt verfügbare Ressourcen

werden gepoolt.

DIE FOLGEN

Voll- und Mehrfachförderungen entfallen,

das „Gießkannenprinzip“ verschwindet.

Öffentliche und private Gemeinwohlinteressen

werden zusammengeführt.

ZWEITER SCHRITT

Beide vereinbaren den Aufbau/die Förderung

eines bestimmten Programmes/Projektes und

legen gemeinsam die damit angestrebten

Ziele fest. Der Grad der Zielerreichung wird

periodisch gemessen. Das Ergebnis entspricht

dem variabel vereinbarten Förderbeitrag je

Messintervall: 100, 75, 50 oder 25 Prozent

der gesamten Fördersumme.

DIE FOLGEN

Erfolgsfaktoren können verstärkt, Misserfolgsfaktoren

eliminiert werden. Effizienzsteigerung

bei der Mittelverwendung, weil jeder an der

nunmehr gemessenen Zielerreichung interessiert

ist. Die Gießkanne ist durch ein gezieltes

Bewässerungssystem ersetzt.

5


6


Handlungsleitfaden zur Umsetzung

Vom Modell zum evaluierten Pilotprojekt I

DAS PROJEKT DES MÖGLICHEN

EMPFÄNGERS VON FÖRDERMITTELN

Vor mehr als 10 Jahres hat das Innenministerium

NRW die Initiative „Kurve Kriegen“ ins Leben gerufen:

Auffällig und wiederholt straffällig gewordene Kinder/

Jugendliche werden von den örtlichen Polizeibehörden

identifiziert und zusammen mit ihren Eltern

angesprochen.

DIE ZIELE DES MÖGLICHEN

CO-FÖRDERERS

Die 1995 errichtete, gemeinnützige Stüllenberg

Stiftung verfolgt das Ziel, Kriminalität wirksam/

messbar zu reduzieren. Die dafür eingesetzten

Mittel werden aus der Verwaltung des Stiftungsvermögens

generiert.

Das Angebot:

Gemeinsam mit pädagogischen Fachkräften,

präventivpolizeilicher Betreuung und individuell

erforderlichen, externen Trainern wird die Rückkehr

in ein straffreies, geregeltes Leben geübt, Ziel:

Positive Verhaltensänderungen.

Alle dazu erforderlichen Personal- und Sachkosten

trägt das Innenministerium.

Das Programm ist in 42 Standorten eingeführt und

evaluiert, ist wirksam, reduziert Kriminalität, fördert

gesellschaftlichen Zusammenhalt und Partizipation.

Realisierungsansatz:

In fünf weiteren Programmbehörden könnten

diejenigen Kosten, welche durch die Inanspruchnahme

von externen Trainern anfallen (=Co-Förderung),

von der Stiftung messbar wirkungsabhängig getragen

werden.

Dazu müssten qualitative und quantitative Ziele, welche

mit dem Co-Förderbeitrag erreicht werden sollen,

sinnvolle Messintervalle und wirksamkeitsabhängige

Förderquoten erarbeitet werden.

Schließlich bedürfte es einer Vertragsgrundlage,

welche all das rechtsverbindlich beschreibt und

festlegt.

7


Handlungsleitfaden zur Umsetzung

Vom Modell zum evaluierten Pilotprojekt II

GEGENSEITIGES KENNENLERNEN/

VERSTEHEN DER PARTNER-

ORGANISATIONEN

○ Passen die Organisationen

(Stiftung/Ministerium)

zusammen?

○ Sind die Partner wirtschaftlich in

der Lage, ihre Verpflichtungen

einzuhalten?

○ Passen die Gesprächspartner

beider Organisationen

zusammen?

○ Gibt es Einigkeit über die

Laufzeit der Partnerschaft?

BESCHREIBUNG DER ZIELE

(QUALITATIV, QUANTITATIV,

TEMPORAL, REGIONAL)

○ Verfolgen die Partner

projektbezogen gleiche

Ziele?

ERARBEITUNG DER KRITERIEN

FÜR WIRKSAMKEIT/ERFOLG UND

VERBUNDENER FÖRDERQUOTE

○ Besteht Einigkeit über die

Dokumentation/das Reporting?

○ Besteht Einigkeit über die

Messkriterien für die

Wirksamkeitsprüfung?

○ Besteht Einigkeit über die

Messroutine/den Messprozess?

○ Besteht Einigkeit über die

Messintervalle?

○ Besteht Einigkeit über den

Zusammenhang von

Wirksamkeit und Förderquote?

8


ERARBEITUNG VON

ANPASSUNGSROUTINEN

○ Besteht Einigkeit über die

kontinuierliche Ermittlung von

Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren

während der Laufzeit?

○ Besteht Einigkeit über den

Umgang mit diesen

Erkenntnissen?

ERARBEITUNG UND

UNTERZEICHNUNG EINES

VERTRAGES, DER AUFGABEN

UND ZIELE DER PARTNER

RECHTSVERBINDLICH

BESCHREIBT.

9


Handlungsleitfaden zur Umsetzung

Vom Modell zum evaluierten Pilotprojekt III

JETZT SIND WIR ZU DRITT:

○ Die beiden Vertragspartner und die eigentlichen Akteure von Kurve Kriegen vor Ort

○ Der Ablauf in der Wirklichkeit – Implementierung und Realisierung

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VEREINBARTE

VORAUSSETZUNGEN

○ Kurve Kriegen ändert sich nicht.

○ Aufgaben und Ziele der beteiligten Akteure

(polizeiliche Präventionskräfte/Pädagogische

Fachkräfte) ändern sich nicht.

○ Kein Eingriff des Förderers in die geübte/

bewährte Programmumsetzung Kurve Kriegen.

VERÄNDERUNGEN IN DEN

PILOTSTANDORTEN

○ Einführung von neuen, differenzierenden

Messkriterien

○ Kriterien und deren Gewichtung verändern sich

im Verlauf der fünfjährigen Pilotphase.

○ Zielerreichungsgrad deutlich unter 100 % führt zur

entsprechenden Reduzierung der Fördersumme.

○ Erkannte Abweichungen können zur

konstruktiven Anpassung von Maßnahmen/

Entscheidungen führen.

○ Die Akteure haben die Chance, sich zu verbessern.

RESULTIERENDE AUFGABEN BEI DER

IMPLEMENTIERUNG

○ Transparente Vorstellung der Änderungen durch

beide Vertragspartner in den Akteursgruppen.

○ Fragen offen beantworten.

○ Erfolgsmessung ist keine persönliche Kontrolle,

sondern die Chance zur Optimierung.

○ Zielverfehlung ist kein persönlicher Makel.

○ Zielverfehlung hat keine wirtschaftlichen

Auswirkungen auf die Akteure, sondern

ausschließlich auf die Vertragspartner.

○ Begleitung bei den ersten Messintervallen

○ Anleitung, Ermutigung, Ergebnisse zu erklären,

Ursachen für gute und weniger gute Ergebnisse

herauszufinden.

○ Anleitung/Begleitung beim Erkunden und

Kommunizieren von best practice und

lesson learned.

○ Ertüchtigung/Ermutigung bei zunehmend

eigeninitiativem Erkenntnisgewinn und

etwaigen Anpassungsbedarfen.

11


Stolpersteine und wie man sie wegräumt

Potenzielle Probleme und Lösungen I

Die Organisationen der Projektpartner

verfolgen möglicherweise konkurrierende

gesellschaftliche Ziele – z.B. eine Friedensinitiative

und ein Rüstungsbetrieb.

Suchen Sie nach potentiellen Förderern/

Destinatären, welche Ihre Haltung teilen,

Ihre Sprache sprechen und mit denen Sie

gern gemeinsam wahrgenommen würden.

Tu Gutes und rede drüber. Wieviel öffentlichen

Werbestolz wollen/können Sie ertragen?

Klären Sie frühzeitig und offen, wieviel

Marketing Sie Ihrem Projektpartner zugestehen,

legen Sie dies ggf. vertraglich fest.

Insbesondere bei zu erwartenden wissenschaftlich

oder/und wirtschaftlich relevanten

Erkenntnissen gibt es Verwertungs- bzw. Nutzungskonkurrenzen.

Je nach Projektgegenstand

könnten daneben auch Geheimhaltungsinteressen

eine Rolle spielen.

Klären und vereinbaren Sie rechtssicher,

welchem Projektpartner welche Rechte eingeräumt

werden sollen. Vereinbaren Sie ggf.

eine Verschwiegenheitsklausel.

Wer Fördermittel zuwendet, will diesen

Aufwand üblicherweise steuerlich geltend

machen. Unternehmen oder Einzelpersonen

benötigen dazu eine Spendenbescheinigung.

Ist der Destinatär keine gemeinnützige Einrichtung,

sondern eine Behörde oder private

Projektgruppe, können derlei Bescheinigungen

nicht ausgestellt werden.

Für Unternehmen besteht in Abhängigkeit

von den Vereinbarungen zum Marketing

(siehe links) die Möglichkeit, den Aufwand

steuerlich wie Werbung zu behandeln. Eine

Alternative kann sein, die Fördermittel einem

gemeinnützigen „Förderverein“ mit der

Zweckbestimmung zuzuwenden, diese den

mit dem Projektpartner vereinbarten Aktivitäten

zuzuwenden – mittelbare Förderung,

Ausstellung einer Spendenbescheinigung

somit möglich.

Voraussetzung ist allerdings, dass die

Zwecke des Fördervereins die Zwecke Ihrer

Projektpartnerschaft abdecken.

Sind gemeinnützige Stiftungen die Fördermittelgeber,

so reicht eine Zuwendungsbescheinigung

des Destinatärs, soweit die

Satzungszwecke der Stiftung die Ziele der

angestrebten gemeinsamen Aktivitäten umfassen

- im Pilotprojekt: Kriminalprävention.

12


13


Stolpersteine und wie man sie wegräumt

Potenzielle Probleme und Lösungen II

Haushälterische Planung vs.

wirkungsabhängige Fördermittelvergabe

Eine etwa einsetzende wirkungsbedingte

Fördermittelkürzung kann für zukünftige

oder zurückliegende Messintervalle

vereinbart werden:

Im Zusammenwirken mit dem Förderer

kann der Haushälter den schlechtesten,

unwirksamsten Fall des Fördermittelumfangs

planen, bessere Ergebnisse werden

vorgetragen.

Ebenso kann (insbesondere bei mehrjährigen

Fördermaßnahmen) vereinbart werden, dass

etwaige wirkungsbedingte Kürzungen des

Fördervolumens erst in der folgenden Haushaltsperiode

wirksam werden.

Die mit dem Fördervorhaben verbundene

Personalplanung muss entsprechend flexibel

gestaltet sein.

Entwicklung aussagefähiger Messkriterien

Ziele müssen realistisch, erreichbar sein! Nur

solche sollten gemeinsam beschrieben werden,

qualitativ, quantitativ, temporal, und/

oder regional unterlegt.

Nur so lassen sich Messkriterien entwickeln

und vereinbaren, anhand derer der Grad der

Zielerreichung festgestellt werden kann.

Messintervalle , es gibt keine Regel –

aber Entscheidungsgründe.

Es gilt, abzuschätzen, in welchen Zeiträumen

welche Veränderungen/Verbesserungen überhaupt

erreicht werden können – eben daran

sollten die Messintervalle ausgerichtet sein.

Je nach Projektfortschritt können die Intervalle

einvernehmlich oder von vorherein (falls

absehbar) verkürzt oder verlängert werden.

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Gewichtung und Variabilität von Messkriterien

In der Startphase können z.B. organisatorische

setups und methodische Umsetzung relevanter

als endlich angestrebte Zielerreichung

sein. Haben Sie Mut zu Prozessverlauf angepasster

Gewichtung.

Externe vs. interne, gemeinsame

Wirkungsmessung

„Neutraler“ Wirkungsmessung wird oft

Vorrang eingeräumt. Nachteil: Zusätzliche

Kosten, weniger differenzierte Verlaufs- und

Tendenzkenntnisse.

Auch Prozessbeteiligte können objektiv

bewerten!

Es gilt doch, den Grad der gemeinsamen

Zielerreichung zu ermitteln, erfolgreiche von

weniger erfolgreichen Aktivitäten herauszufinden.

Wirtschaftliche Auswirkungen sollten

zweitrangig sein.

15


Angebote zur Unterstützung vor Ort

Hilfestellungen bei der Realisierung

DIE PARTNER IM PILOTPROJEKT, REFERAT 424 BEIM

MINISTERIUM DES INNERN NRW UND STÜLLENBERG STIFTUNG

haben bei Entwicklung, Implementierung und aus der

begleitenden Evaluierung eine Fülle von Erkenntnissen gewonnen.

Dazu gehören weit mehr, als wir in diesem Booklet für Sie zusammengefasst

haben.

Theoretisch und praktisch ist die Umsetzung für alle Beteiligten

eine Erfolgsgeschichte. Sie soll Ihnen Mut machen und Sie motivieren,

das gleiche zu versuchen: Öffentliche Mittel zusammen mit privaten

Fördermitteln messbar gezielt einzusetzen und so an aller erster Stelle

die Akteure, die vor Ort Ausführenden, erfolgreich zu machen,

unsere Welt ein wenig zu verbessern.

Für die Übertragung auf eine Initiative, ein Projekt oder Programm

bei Ihnen reichen unsere Zusammenfassung und die Evaluation in

ihrer Langfassung sicher nicht aus:

Es sind Menschen, welche die Ideen umsetzen, und nicht allein

systematische Standards.

Ministerium des Innern NRW

Referat 424

Friedrichstr. 62-80

40217 Düsseldorf

0211 8713313

spj@im.nrw.de

Stüllenberg Stiftung

Hansestr. 71A

48165 Münster

02501 444714

kontakt@stuellenberg-stiftung.de

Haben Sie Fragen? Dann melden Sie sich einfach.

Wir helfen Ihnen gerne -

uneigennützig, kostenlos, engagiert und kompetent.

16


Notizen

17


Zahlen, Daten, Fakten

Eckpunkte der bisherigen Arbeit

> 100 ERFAHRENE KRIMINALBEAMTE,

> 100 PÄDAGOGISCHE FACHKRÄFTE,

+ INDIVIDUELLE PÄDAGOGISCHE

PROGRAMME

... BEGLEITEN TÄGLICH KINDER,

JUGENDLICHE UND DEREN FAMILIEN

AUF DEM STEINIGEN WEG IN EIN

STRAFFREIES LEBEN UND VERHINDERN

EINE VIELZAHL VON STRAFTATEN UND

OPFERN.

FRÜHE HILFE STATT SPÄTERE HÄRTE!

○ 13 Jahre Durchschnittsalter bei Aufnahme

○ 2 1/2 Jahre durchschnittliche Teilnahmedauer

○ Etwa 20 % weibliche Teilnehmer

○ Etwa 50 % Teilnehmer mit Migrationshintergrund

○ Durchschnittlich bis zu 800 Teilnehmer

gleichzeitig im Programm

○ weit über 1000 erfolgreiche Absolventen,

○ Erfolgsquote: 98 % - keine Entwicklung zum

Intensivtäter

Stand 09/2024, Zahlen gemittelt/gerundet

„1,7 Mio €

soziale Folgekosten pro Intensivtäterkarriere

100 Opfer

pro Intensivtäterkarriere

ES RECHNET SICH

Bis zum 25. Lebensjahr verursacht ein Intensivtäter

rund 1,7 Mio. € soziale Folgekosten!

○ ca. 1,2 Mio. € deliktbezogene Kosten

○ ca. 450 Tsd. € Interventionskosten

○ ca. 50 Tsd. € indirekte soziale Folgekosten

Eine Teilnahme an der Initiative kostet („all in“)

durchschnittlich ca. 27.500 €

○ Einsatz: 27.500 € pro Teilnehmer

○ Gewinn: 1,7 Mio € eingesparte soziale Folgekosten,

100 verhinderte Opfer

BEDEUTUNG FÜR DIE GESELLSCHAFT

○ Weniger Intensivtäter

○ Weniger Straftaten

○ Weniger Opfer

○ Hohe Einsparungen

○ Perspektiven für die Teilnehmer

Die „Kurve zu kriegen“ lohnt sich für alle.

18


STANDORTE IN NRW

Aachen, Bielefeld, Bochum, Bonn,

Borken, Coesfeld, Dortmund, Düren,

Duisburg, Düsseldorf, Ennepe-Ruhr-Kreis,

Essen, Euskirchen, Gelsenkirchen, Gütersloh,

Hagen, Hamm, Heinsberg, Herford, Kleve, Köln,

Krefeld, Märkischer Kreis, Mettmann,

Mönchengladbach, Münster, Oberbergischer Kreis,

Oberhausen, Paderborn, Recklinghausen,

Rheinisch-Bergischer Kreis, Rhein-Erft-Kreis, Rhein-Kreis

Neuss, Rhein-Sieg-Kreis, Siegen-Wittgenstein, Soest,

Steinfurt, Unna, Viersen, Warendorf, Wesel, Wuppertal.

19


1. Auflage | 09/2024

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