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Wohnen und Kammern: Diese Reformen brauchts!

Freiheitliche Reformvorschläge zu leistbarem Wohnen und Wirtschaftskammer

Freiheitliche Reformvorschläge zu leistbarem Wohnen und Wirtschaftskammer

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Nr. 47 . Donnerstag, 20. November 2025

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Hilfe, wo sie dringend

gebraucht wird

Die steirischen Freihetilichen zeigen vor, wie sozial verträgliches

Sparen geht. Am Fördervolumen in den Kernbereichen Gewaltschutz

und Kinderschutz, sowie bei Arbeitsmarktprojekten

für Menschen mit Behinderung wurde nicht gespart, betonte

FPÖ-Landesrat Hannes Amesbauer . S. 13

Foto: FPÖ Steiermark

Wohnen und Kammern:

Diese Reformen brauchts!

Freiheitliche Reformvorschläge zu leistbarem Wohnen und Wirtschaftskammer

S. 2/3

NGO-Förderungen, das

ungenutzte Sparpotenzial

Foto: EZB

„Kleiner Untersuchungsausschuss“ zum großen „NGO-Business“ – S. 4/5

PARLAMENT

Stagnation geht weiter

Nichts dürfte es mit dem Traum der Koalition

von einer Rettung aus dem Budgetchaos

durch ein unverschuldetes Wirtschaftswachstum

werden. Die EU traut

dem von der schwarz-rot-pinken Verliererampel

geführten Österreich ein „Wachstum“

von gerade einmal 0,9 Prozent im

kommenden Jahr zu. S. 6

AUSSENPOLITIK

Autoritäre Kontrollunion

Je weniger Zuspruch die Europäische

Union und ihre Institutionen erhalten, umso

fester versuchen sich diese an der Macht

zu halten. So plant die Kommission über

ihren geplanten „Demokratieschutzwall“

nicht nur Bürger verschärft zu kontrollieren,

sondern sogar in Wahlvorgänge in den Mitgliedsländern

einzugreifen. S. 8/9

WIEN

Roter Schuldenberg

Auf fast 15 Milliarden Euro wird der Schuldenberg der

Stadt mit dem von SPÖ und Neos jetzt doch noch vorgestelltem

Budget 2026 anwachsen. Die jährliche Zinslast

steigt auf rund 135 Millionen Euro. S. 11


2 Innenpolitik

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Andreas Ruttinger

andreas.ruttinger@fpoe.at

AUS DER

REDAKTION

Da sitzt ein Entbürokratierungsstaatssekretär

in der Regierung,

aber beim sogenannten „Billigstromgesetz“

geht gleich wieder

die Hälfte des für Sozialstrom

vorgesehenen Gelds für die Administrierung

des Gesetzes drauf.

Unter anderem für eine eigene

„Abwicklungsstelle“, was zum

einen stark nach COFAG riecht

und zum anderen nach Postenbeschaffung,

da der geschasste Wirtschaftskammerchef

Mahrer einen

Zuverdienst zu den Brosamen

vom Wirtschaftsbund gut brauchen

könnte.

Shrinkkoaltion

In der Wirtschaftskammer

versucht man derzeit Schadensbegrenzung,

indem man auf die

Vergesslichkeit der Menschen

setzt. Daher soll die Erhöhung der

„Entschädigung“ für Spitzenfunktionäre

jetzt einmal „ausgesetzt“,

also auf einen politisch günstigeren

Zeitpunkt verschoben werden.

Das muss nach Ansicht der

ÖVP reichen, als Zeichen des guten

Willens. Reformen sind kein

Thema, die ÖVP braucht jeden

Posten für ihre Funktionäre.

Zur Teuerung setzt die Verliererampel

wieder nur eine Alibiaktion:

Sie geht gegen die „Shrinkflation“

vor, also gegen Produkte

mit weniger Inhalt zum gleichen

Preis. Nur muss das erst wieder

in den Regalen des Handels gekennzeichnet

werden. Bürokratiestaatssekretär,

schau oba!

So eine Shrinkflationskennzeichnung

müsste sich allerdings

auch die Koalition umhängen.

Denn trotz größter Anzahl an Regierungsmitgliedern

liefert sie nur

heiße Luft ab. Aber die Folgen

dieser Untätigkeit sind genauso

katastrophal wie die vorherige

schwarz-grüne Hyperaktivität zu

Klima oder Corona.

Koalition schläft, FPÖ zeigt

Freiheitliche präsentierten ihre Reformvorschläge für leistbares Wohnen

Während die Verliererampel seit acht Monaten die Probleme weiter

nur vor sich herschiebt, zeigen die Freiheitlichen auf, wie

man diese Probleme lösen könnte. So präsentierten sie jetzt etwa ihre

konkreten Pläne zu leistbarem Wohnen in Österreich und eine Petition

zur grundlegenden Reform der Wirtschaftskammer.

Am Donnerstag vergangener Woche

präsentierten FPÖ-Bundesparteiobmann

Herbert Kickl und Bautensprecher

Michael Oberlechner

ein umfassendes Maßnahmenpaket

für leistbares Wohnen in Österreich.

Am Montag zog die FPÖ die Konsequenzen

aus dem WKO-Skandal

und Generalsekretär Michael

Schnedlitz, KMU-Sprecher Michael

Fürtbauer präsentierten mit dem

Generalsekretär der Freiheitlichen

Wirtschaft Reinhard Langthaler

ihre Vorschläge zu einer umfassenden

Reform der Wirtschaftskammer.

Leistbare Mieten

Seit fünf Jahren leidet Österreich

unter der massiven Inflation. Ein

Blick auf den Verbraucherpreisindex

zeigt dabei, dass der Bereich

Wohnung, Wasser, Energie der

zweitgrößte Inflationstreiber ist.

„Allein zwischen 2015 und 2024

gab es im Bereich Wohnen eine

Preissteigerung um 46,3 Prozent

und die Verliererampel macht dagegen

dasselbe wie ihre schwarz-grünen

Vorgänger: Nichts“, erklärte

Kickl.

Auch die von SPÖ-Vizekanzler

Andreas Babler angekündigte

„Mietpreisbremse“ sei bisher nur

eine Ankündigung, von der außer-

SPITZE FEDER

Koalitionsbulletin.

dem in erster Linie Mieter von

Penthouse-Wohnungen profitieren

würden. Denn das „Babler-Modell“

siehe im Bereich der freien Mieten

vor, dass bei einer Inflation über der

Drei-Prozentmarke der darüberliegende

Anteil nur zur Hälfte an die

Mieter weitergegeben werden darf.

Je teurer die Wohnung, desto größer

der „Babler-Spareffekt“.

Diesem Versagen der Einheitsparteien

setzen die Freiheitlichen

ein umfassendes Maßnahmenpaket

entgegen, das nur ein Ziel

hat: „Leistbares Wohnen für Österreich!“

Eine zentrale Forderung ist, dass

Gemeinde- und Genossenschaftswohnungen

gemäß dem Prinzip

„Österreich zuerst!“ nur noch an

Österreicher vergeben werden.

„Drittstaatsangehörige dürfen nur

befristete Mietverträge bekommen

und das auch nur dann, wenn das

Wohnungsangebot die Nachfrage

der Österreicher übersteigt“, erläuterte

Kickl.

Neue Standards für das MRG

Im Bereich der Gemeindewohnungen

brauche es Mietensenkungen

und die Indexierung der Mieten

müsse bei zwei Prozent gedeckelt

werden, um massive Mietensprünge

zu verhindern.

Foto: NFZ

Herbert Kickl und Michael Oberlechne

die Freiheitlichen mit ausgefeilten Lös

Darüber hinaus müsse der Vollanwendungsbereich

des Mietrechtsgesetzes

(MRG) mit zeitgemäßen

Standards ausgeweitet werden.

Ob eine Miete in den Vollanwendungsbereich

des MRG fällt, hängt

aktuell davon ab, ob das Gebäude

vor 1945 gebaut wurde oder nicht.

Das führt oft zu absurden Situationen,

wie Kickl erklärte: „So gelten

für einen verfallenden Altbau dieselbe

Mietpreisobergrenze wie für

einen sanierten. Daher sollte der

Zustand und der Sanierungsgrad

anhand der Energiekennzahl des

Gebäudes das ausschlaggebende

IMPRESSUM

Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz

Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber:

Freiheitlicher Parlamentsklub,

Dr. Karl Renner-Ring 3, 1017 Wien

Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) – Die Freiheitlichen,

Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a, 1080 Wien;

Geschäftsführung: Ing. Mag. Joachim Stampfer

Geschäftsführung, Redaktion, Verwaltung:

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Grundlegende Richtung: Informationsblatt der Freiheitlichen

Partei Österreichs (FPÖ) – Die Freiheitlichen und

des Freiheitlichen Parlamentsklubs.


Nr. 47 Donnerstag, 20. November 2025

g

auf, wie es geht

und für ein effiziente Wirtschaftskammer

KURZ UND BÜNDIG

Foto: NFZ

Freispruch als Freibrief

Innenpolitik 3

Zwei, der im „Fall Anna“ trotz erdrückender

Vorwürfe des Missbrauchs einer Zwölfjährigen

freigesprochenen jungen Männer

wurden wegen des Verdachts des schweren

Raubs verhaftet. „Während ÖVP-Innenminister

Karner bei jeder einzelnen Abschiebung

nach Syrien ein riesiges Theater veranstaltet,

tanzen uns solche Leute auf der Nase herum.

Anstatt kriminelle Ausländer konsequent abzuschieben,

schaut er tatenlos zu, wie unsere

Städte zu Angsträumen werden“, erklärte

FPÖ-Sicherheitssprecher Gernot Darmann.

r: Wo sich die Regierung nur zu Ankündigungen aufraffen kann, springen

ungsvorschlägen ein, wie jetzt zum Thema „Leistbares Wohnen“.

Linker Antisemitismusstreit

Das Zerbrechen der links-grünen Koalition

der Österreichischen Hochschülerschaft an

der Universität Wien sei die „längst überfällige

Konsequenz der katastrophalen Zustände

im linken Sumpf unserer Hochschulen“,

erklärte der FPÖ-Sprecher für Linksextremismus

Sebastian Schwaighofer. Die jahrelangen

Warnungen der Freiheitlichen würden

sich damit auf dramatische Weise bewahrheiten.

Die Begründung der Grünen: Die sozialistischen

Studenten hätten „zu wenig gegen

Antisemitismus“ getan.

Foto: Parlamentsdirektion

Kriterium sein und nicht mehr das

Baujahr!“

Altbausanierung statt Abriss

Die von den Freiheitlichen geforderte

Neuregelung soll allerdings

nur für gewerbliche Vermieter gelten,

also vor allem Banken und Versicherungen,

nicht aber für private

Kleinvermieter.

„Denn derzeit sehen wir ein permanentes

Abschmelzen des unter

das MRG fallenden Bestands durch

den Abbruch alter Bausubstanz,

der allein schon eine gesetzliche

Neugestaltung dringend erforderlich

macht“, zeigte Bautensprecher

Michael Oberlechner die Folgen

der aktuellen Gesetzeslage auf.

Das dynamische Modell der FPÖ

sehe die Möglichkeit für Vermieter

vor, sich für dreißig Jahre in die Angemessenheit

„heraussanieren“ zu

können: „Das wirkt, wie eine umgekehrte

Wohnbauförderung: Wer

mit Förderung baut, muss dreißig

Jahre günstig vermieten. Wer mit

eigenem Geld saniert, soll 30 Jahre

angemessen vermieten können.“

Die Freiheitlichen bekannten sich

auch klar zur Wohnungsgemeinnüt-

Fortsetzung auf Seite 4

Foto: NFZ

Verzerrtes Weltbild des ORF

Die Wahrheitswächter am Küniglberg

haben ihr nächstes Feindbild ins Visier genommen:

Gläubige Christen, die in sozialen

Medien ihren Glauben, ihre Werte und ein

christliches Weltbild vermitteln. „Das ist der

nächste Tiefpunkt ideologisierter ORF-Berichterstattung.

Alles, was nicht dezidiert

links ist, sondern konservativ oder gar rechts,

ist für den Zwangsgebührensender ‚böse‘!“,

kritisierte FPÖ-Mediensprecher Christian

Hafenecker. Der ORF bringe es doch glattweg

zustande, die weltweit am meisten verfolgte

Religionsgruppe als „Extremisten“

und „Sektierer“ darzustellen.

SPRUCH DER WOCHE

„Ich setzte mich seit mehr als eineinhalb Jahrzehnten für

die Anliegen der Wirtschaft ein, weil eine erfolgreiche

österreichische Wirtschaft die Basis unseres gesamten

Lebens- und Gesellschaftsmodells ist.“

Harald Mahrer

13. November 2025

Foto: Screenshot WKO

Der WKO-Präsident hat also

vorsätzlich die Zerstörung der

Wirtschaft durch Corona-Maßnahmen,

„Klimarettung“ und

Bürokratieflut seit sechs Jahren

durch ÖVP, SPÖ, Grüne und

Neos mitgetragen.

BILD DER WOCHE Die Kammerumlage 2 wurde vor 40 Jahren als

temporäre Maßnahme eingeführt, um notleidenden Unternehmen zu helfen.

Foto:


4 Innenpolitik

Neue Freie Zeitung

Fortsetzung von Seite 3

zigkeit als zentrales Element für

leistbare Wohnraumversorgung. Allerdings

sollte diese wieder stärker

auf ihre Wurzeln fokussiert werden,

Stichworte: „Anlegerwohnungen“

oder „überteuerte Kredite“, um höhere

Mieten kassieren zu können.

Weiters brauche es eine Trendwende

bei der Wohnbauförderung,

die nicht länger für „Klimapolitik“

missbraucht werden dürfe. Das hätten

die freiheitlichen Wohnbaulandesräte

in Oberösterreich und Salzburg

bereits erfolgreich eingeleitet,

so Oberlechner: „Wir fordern eine

Erhöhung der Wohnbauförderung

auf ein Prozent des BIP durch einen

Bundeszuschuss und eine echte

Zweckbindung der Mittel. Um zusätzlich

günstige Gelder für den sozialen

Wohnbau zu sichern, muss

das Modell der Wohnbauinvestitionsbank

wiederbelebt werden.“

„Lösung“ zum Systemerhalt

Als „reine Augenauswischerei“

und „dreiste Fortsetzung des Abkassiersystems“

kritisierte Generalsekretär

Michael Schnedlitz die

Reaktion der ÖVP zum Gehaltsskandal

in der Wirtschaftskammer:

„Wir tauschen einen ÖVP-Bonzen

gegen eine ÖVP-Bonzin aus und es

geht genauso weiter wie bisher.“

Besonders scharf kritisierte

Schnedlitz die offizielle Kommunikation

der neuen WKO-Präsidentin

Martha Schultz, die die Gehaltserhöhungen

der Länderkammerchefs

in der gleichen Diktion wie ihr

Vorgänger Harald Mahrer kommunizierte,

nämlich als „Modernisierung“:

„Diese Kommunikation

ist dämlicher und absurder als die

Kommunikation von Mahrer in den

letzten Tagen.“

Dieses Vorgehen sei ein Schlag

ins Gesicht aller Unternehmer, die

täglich ums Überleben kämpfen,

während sich die WKO-Spitze ungeniert

die eigenen Taschen fülle.

Die ÖVP tauscht das Gesicht an der

Spitze aus, aber das System, das dahintersteht,

bleibt komplett unangetastet.

Das sei das gleiche Prinzip, so

Schnedlitz, mit dem man die Verursacher

der Budgetkatastrophe,

Ex-Kanzler Nehammer, Ex-Finanzminister

Brunner und Ex-Wirtschaftsminister

Kocher auf höchstdotierte

Posten in die Europäische

Investitionsbank, in die EU-Kommission

oder an die Spitze der

Nationalbank „weggelobt“ habe.

„Und weil die Österreichische

Volkspartei mit genau dem seit Jahren

durchkommt und das alles keine

Konsequenzen hat, genau deshalb

glaubt man auch jetzt in der

Wirtschaftskammer, mit diesen

ganzen Wahnsinnigkeiten durchzukommen“,

kritisierte Schnedlitz.

Der KMU-Sprecher Michael

Fürtbauer ergänzte, dass die Wirtschaftskammer

keine Lösungskompetenz

habe, sondern selbst Teil des

Problems sei. Während sie über ein

Milliardenbudget verfüge, blockiere

sie wichtige Reformen wie eine

Entschlackung der Gewerbeordnung.

Der Generalsekretär der Freiheitlichen

Wirtschaft Reinhard

Langthaler kündigte daher eine

Petition zur Reform der WKO an.

„Wir starten heute eine Petition, die

die Wirtschaftskammer wieder zu

dem macht, was sie sein soll. Eine

starke Interessensvertretung und

kein Selbstbedienungsapparat.“

Petition zu Kammerreform

Die Forderungen der Freiheitlichen

Wirtschaft zur Kammerreform:

1. Abschaffung der Pflichtmitgliedschaft:

Mitgliedschaft und

Beitrag müssen freiwillig sein –

weil echte Vertretung auf Vertrauen

beruht, nicht auf Zwang.

2. Eine umfassende Strukturreform

der Wirtschaftskammer: Weniger

Posten, weniger Verwaltung,

mehr Leistung.

3. Volle Transparenz: Offenlegung

aller Entschädigungen, Budgets,

Beteiligungen und Inserate.

4. Einen Wachstumsfonds aus

Kammer-Rücklagen: Diese Milliarden

gehören nicht auf Konten,

sondern in die Wirtschaft – zur Förderung

von Betrieben, Lehrlingen

und Innovation.

5. Eine Kammer mit Durchschlagskraft

statt parteipolitischer

Abhängigkeit braucht es klare Kante

gegenüber Regierung und EU.

Eine Kammer, die für den Standort

kämpft, nicht für sich selbst.

6. Demokratisches Wahlrecht für

Wirtschaftsparlament und Präsident:

Das Wirtschaftsparlament

und der Präsident müssen direkt

von den Unternehmerinnen und

Unternehmern gewählt werden –

nicht über parteipolitische Hinterzimmer

oder Mandatsdeals. Nur so

entsteht echte Demokratie und Verantwortung

gegenüber jenen, die

sie finanzieren.

Unterstützen Sie die Petition:

kammer-reform.at

Während die Verliererampel

bei unseren Pensionisten

und Familien den Sparstift brutal

ansetzt, deckt die FPÖ auf,

wo das Geld wirklich versickert:

In einem milliardenschweren

Sumpf aus parteinahen NGOs

und in den Taschen abgehobener

roter und schwarzer Bonzen.

Die Freiheitlichen haben dazu

einen „kleinen Untersuchungsausschuss“

im Ständigen Unterausschuss

des Rechnungshofs

angekündigt, um diesen Skandal

lückenlos aufzuklären.

Die Regierung behauptet immer,

es sei kein Geld im Budget da und

kürzt deshalb bei den Pensionen

und Familienleistungen. Doch seit

2013 wurden von den Ministerien

NGO-Sum

Freiheitliche präsentierten

über 300 Milliarden Euro an „Förderungen“

ausgeschüttet. Hier liegt

für die Freiheitlichen das wahre

Einsparpotenzial.

Zum Vergleich: Die rot-schwarzpinken

Pensionskürzungen bringen

nicht einmal 300 Millionen Euro

für das heurige Budget. Ebenso viel

Geld erwartet sich die Regierung

bis 2027 (!) durch ihre Kürzungen

bei den Familienleistungen.

„Wir wollen diesen NGO-Sumpf

durchleuchten und sind sicher, dass

wir dort jenes Geld finden werden,

das wir in Österreich brauchen, um

unser Budget zu sanieren. Dann

muss diese Regierung nicht weiterhin

der heimischen Bevölkerung

das Geld aus der Tasche ziehen!“,

stellte FPÖ-Generalsekretär

Michael Schnedlitz klar.

Langthaler, Schnedlitz und Fürtbauer: Die Freiheitlichen wollen den Gehälterskandal in der Wirtschaftskammer

zu einer Totalreform genutzt wissen und starteten dazu die Petition kammer-reform.at

Foto: NFZ

Ungenutztes Einsparungspotenzial

Zusammen mit FPÖ-Tourismussprecher

Christoph Steiner gab

er letzte Woche im Rahmen einer

Pressekonferenz einen Ausblick

auf den anstehenden „kleinen Untersuchungsausschuss“

zum milliardenschweren

Geschäft der Bundesregierung

mit den sogenannten

„Nichtregierungsorganisationen“

in Österreich.

„Wir sehen also, wo hier Einsparungspotenzial

vorhanden ist.

Nicht bei der Kontrolle von Almhütten,

auf die es der SPÖ-Finanzminister

zuletzt abgesehen hat, sondern

bei vielen der insgesamt über

5.300 unterschiedlichen Förderun-


Nr. 47 Donnerstag, 20. November 2025

g

Innenpolitik 5

pf von SPÖ und ÖVP trockenlegen

„kleinen Untersuchungsausschuss“ zum milliardenschweren „NGO-Business“ in Österreich

gen“, erklärte Schnedlitz. Von der

Asylindustrie bis hin zu politnahen

Vereinen sei in diesem „NGO-

Business“ alles vertreten. Und hier

werden die Freiheitlichen Fragen

stellen: Bringt die Förderung etwas?

Hat das einen Mehrwert für

die Steuerzahler? Wurde einmalig

gefördert oder gleich mehrmals?

„Mediationsprojekte“

Als Paradebeispiel der „Förderkultur“

stellte er das Institut

„AIES“ vor, dem Ex-ÖVP-Minister

Werner Fasslabend als Präsident

vorsteht. Aus dem Außenministerium

flossen 2023 und 2024 über

100.000 Euro an Fördergeld an diesen

Verein. Und jedes Mal sei das

Geld angeblich in ein „Mediationsprojekt

im Irak“ gesteckt worden.

Mediation zwischen den verfeindeten

moslemischen Glaubensgruppen

der Sunniten und Schiiten im

Irak? Oder zwischen den unterschiedlichen

Gruppen der Kurden

im Nordirak?

Aber auch die Wiener Volkshochschule

ist laut Schnedlitz mit

37.000 Euro für ein „Mediationsprojekt

in Honduras“ vom Außenministerium

unterstützt worden.

Wurde zwischen den USA und

Honduras vermittelt, zum Bau eines

Hochsicherheitsgefängnisses, in

das Washington seit heuer kriminelle

illegale Einwanderer aus Mittel-

und Lateinamerika transferiert?

„Braucht der österreichische

Steuerzahler inmitten der Krise

Mediationsprojekte im Irak oder

in Honduras? Da steckt doch eine

Industrie dahinter, die dringend

überprüft werden muss!“, betonte

Schnedlitz. Die Regierung weigere

sich seit Monaten, konkrete Informationen

zu liefern. Daher habe

die FPÖ die Ministerien zuletzt gezielt

zu etwaigen Förderungen für

700 Vereine abgefragt. In Summe

gibt es in Österreich bereits über

21.000 NGOs.

Ein anderes Beispiel ist etwa

„poika“, ein „Verein für gendersensible

Bubenarbeit in Erziehung

und Unterricht“. Dieser erhielt seit

2019 124.940 Euro. Die Förderungen

wurden ohne spezifische Auflagen

genehmigt, die Kontrolle beschränkt

sich auf die vom Verein

selbst eingereichten „Sachberichte“.

Am dreistesten ist jedoch, dass

das Ministerium selbst zugab, keine

Definition für „gendersensible Buben*arbeit“

zu haben. Es finanzierte

mit hunderttausend Euro ein Konzept,

das es nicht einmal benennen

kann und das „ausschließlich vom

Förderungswerber“ stammt.

Erst die Spitze des Eisbergs

„Wir sehen also erst die Spitze

des Eisbergs. Und deshalb haben

wir uns entschlossen, diesen sogenannten

,kleinen Untersuchungsausschuss‘

im ständigen Unterausschuss

des Rechnungshofs

einzurichten. Es muss im Sumpf

Christoph Steiner, FPÖ-Fraktionsführer im „kleinen U-Ausschuss“,

kündigte volle Aufklärung zum NGO-Geldsegen der Koalition an.

Foto: NFZ

von SPÖ und ÖVP gespart werden,

aber nicht bei Pensionisten und Familien“,

stellte der FPÖ-Generalsekretär

klar.

Der freiheitliche Tourismussprecher

Christoph Steiner wird in diesem

Ausschuss als freiheitlicher

Fraktionsführer fungieren.

Er präzisierte die Aufgabenstellung:

„Die aktuellen Gegenstände

des Untersuchungsausschusses

sind die Finanzierung und umfassende

Überprüfung der Finanzierung

von NGOs aus Steuergeldern.

Wir nutzen dieses parlamentarische

Kontrollinstrument, um systematische

Geldflüsse offenzulegen und

eventuellen Missbrauch sichtbar zu

machen. Denn das Geld der Steuerzahler

darf nicht wie in einem

Selbstbedienungsladen für regierungsnahe,

linke Vereine und Organisationen

verschwendet werden.“

Laut den bisherigen parlamentarischen

Anfragen sollen allein zwischen

den Jahren 2019 und 2025,

als unter der schwarz-grünen Koalition

weit über drei Milliarden

Euro an NGOs geflossen sein.

Im Untersuchungsausschuss sind

insgesamt zwölf Sitzungen geplant,

der Abschlussbericht soll im Frühjahr

2026 vorliegen. Unter www.

ngo-kontrolle.at wird die FPÖ die

Ergebnisse des Ausschusses übersichtlich

und bürgerfreundlich online

zur Verfügung stellen. Damit

soll allen Bürgern ermöglicht werden,

nachvollziehen zu können,

wohin ihre Steuergelder fließen.


6 Parlament

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Norbert Nemeth

Klubobmann-Stv. der FPÖ

HOHES

HAUS

An einer Volksschule in NÖ

können künftige Schulanfänger

bei der Anmeldung aus sechs Geschlechtsoptionen

wählen. Nur

das Erkenntnis des VfGH vom 15.

Juni 2018 sieht lediglich vor, dass

intersexuelle Menschen, deren

biologisches Geschlecht also nicht

eindeutig „männlich“ oder „weiblich“

ist, ein Recht auf eine ihrer

Geschlechtlichkeit entsprechende

Eintragung im Personenstandsregister

oder in Urkunden haben.

Sex statt Gender!

Der VfGH leitet daraus ab, dass

niemand mit einem falschen Geschlecht

bezeichnet werden soll

und eine eigene Eintragungsform

für diese Personen zu finden ist. Er

argumentierte daher für eine Berücksichtigung

der intersexuellen

Menschen und schlägt vor, diese

unter der Bezeichnung „divers“,

„inter“ oder „offen“ abzubilden.

Mit anderen Worten: Es braucht

drei Varianten, nicht sechs.

Karl Nehammer hat unter

Schwarz-Grün mit einem „Erlass

zur Anerkennung intergeschlechtlicher

Menschen“ auch gleich das

vierte, fünfte und als Sammelbegriff

noch ein sechstes Geschlecht

eingeführt. Sein Nachfolger als

ÖVP-lnnenminister, Gerhard

Karner, hat die neuen Kategorien

mit einer Novelle des Meldegesetzes

vom 10. Juni 2022 kodifiziert

und „keine Angabe“ hinzugefügt.

Genau dieses „und“ ist der casus

knacksus. Was der VfGH als Alternativen

formuliert hatte, wurde

von den ÖVP-Verantwortlichen

kumuliert. Dabei wollten bisher

nur 78 Personen in Österreich

weder Mann noch Frau sein. Daher

sollte man die von ÖVP und

Grünen beschrittene ideologische

Sackgasse verlassen und zur Vernunft

zurückkehren.

Foto: NFZ

INNENPOLITIK

Kopftuchverbot an Pflichtschulen

Da die Verliererampel beim geplanten Kopftuchverbot

für unter 14-Jährige nicht vorankommt,

haben die Freiheitlichen einen eigenen Antrag eingebracht.

Das Tragen eines Kopftuchs sei kein rein

religiöses Symbol, sondern ein „Zeichen einer politischen

Ideologie“, die mit den „Grundprinzipien

unserer Gesellschaft“ unvereinbar sei. Daher sollte

das Kopftuchverbot für Lehrerinnen wie Schülerinnen

an allen öffentlichen Pflichtschulen gelten.

Foto: NFZ

INNENPOLITIK

Ignorierte Gefahr

Die Einstufung europäischer

Antifa-Gruppen als Terrororganisation

durch US-Behörden setzt

die Bundesregierung unter Druck.

FPÖ-Linksextremismussprecher

Sebastian Schwaighofer kritisierte

dazu das fortgesetzte Wegsehen von

ÖVP-Innenminister Karner und der

gesamten Verliererkoalition.

„Sozialhilfe-Milliarde“

für verfehlte Asylpolitik

2024 stieg Zahl ausländischer Sozialhilfebezieher auf 53 Prozent

Die Freiheitlichen fordern

einen sofortigen Stopp der

Zuwanderung ins Sozialsystem

und eine radikale Reform, die

endlich wieder die eigene Bevölkerung

in den Mittelpunkt stellt.

„Es ist eine Bilanz des Totalversagens

der schwarz-rot-pinken Verliererkoalition“,

bemerkte die freiheitliche

Sozialsprecherin Dagmar

Belakowitsch zu den für das Jahr

2024 präsentierten Zahlen zur Sozialhilfe.

Diese ist gegenüber 2023

um weitere 9.000 Personen auf

nunmehr fast 206.000 Sozialhilfebezieher

angewachsen. Die Kosten

explodierten geradezu auf rund

eine Milliarde Euro.

Und wer landet in der Sozialhilfe?

53 Prozent der Bezieher sind

Drittstaatsangehörige und davon

Belakowitsch: Sozialhilfe nur für

diejenigen, die auch einzahlen.

44 Prozent anerkannte Flüchtlinge

oder subsidiär Schutzberechtigte.

„Die ungebremste Massenzuwanderung

ist der Haupttreiber dieser

Kostenexplosion. Das Argument

Foto: NFZ

der Regierung, die Inflation sei

schuld, ist eine reine Nebelkerze,

um vom eigenen Versagen in der

Asylpolitik abzulenken. Die Sozialhilfe

ist zum größten Pull-Faktor

für die illegale Einwanderung verkommen“,

kritisierte die freiheitliche

Sozialsprecherin.

Statt eine „Kindergrundsicherung“

einzuführen, die für weiteren

Zuzug von Asylanten-Großfamilien

sorgen würde, brauche es eine

Rückbesinnung auf das ursprüngliche

Ziel, so Belakowitsch: „Der

Sozialstaat ist für jene da, die ihn

aufgebaut haben, unsere Arbeiter,

unsere Pensionisten. Es braucht

einen sofortigen Asylstopp, die

konsequente Rückführung illegaler

Migranten und eine Reform der Sozialhilfe,

die Sach- statt Geldleistungen

für Asylwerber vorsieht.“

Nicht Überholspur, sondern Pannenstreifen

Der pinke Bildungsminister

Christoph Wiederkehr hat es zur

Perfektion gebracht, mit simpel

formulierten Worten seine Politik

der bunten Seifenblasen für

das Schul- und Bildungswesen

den Lehrern, Schülern und Eltern

schmackhaft zu machen.

„Auch sein nun präsentierter

‚Plan Z‘ wird das Bildungssystem

keineswegs auf die Überholspur

bringen. Wiederkehr wird auch damit

weiterhin auf dem Pannenstreifen

seiner planlosen Bildungspolitik

stehen bleiben“, bemerkte FPÖ-

Bildungssprecher Hermann Brückl

zur sogenannten „Grundsatzrede“

des pinken Ministerdarstellers.

Die wirklichen Herausforderungen

lägen im Klassenzimmer

erläuterte Brückl. Disziplinprobleme,

überbordende Bürokratie und

ein immer größerer Anteil an Schülern,

die kaum Deutsch sprechen.

„Die internen Zustände an vielen

Schulen werden zunehmend dramatischer.

Neben den administrativen

Belastungen kommt es immer

häufiger zu Gewalt- und Mobbingvorfällen.

Statt hier endlich klare

Maßnahmen zu setzen, flüchtet

sich Wiederkehr seit mittlerweile

neun Monaten als Bildungsminister

in vermeintlich medienwirksame

Auftritte“, betonte Brückl.

Er habe in Wien Chaos und nicht

Aufbruchstimmung geschaffen und

versuche das jetzt bundesweit.


Nr. 47 Donnerstag, 20. November 2025

g

Am Montag präsentierte die EU ihre Herbst-Konjunkturprognose,

in der sie Österreich 2026 ein Wachstum von nur 0,9 Prozent zutraut.

Wenige Tage zuvor hat sich die voestalpine in den Entlassungs-,

Schließungs- und Abwanderungsreigen der Industrie eingereiht.

Parlament 7

Österreich ist das Schlusslicht Europas

Verliererampel zementiert wirtschaftliche Stagnation und Arbeitsplätzeabbau in Österreich ein

„Wenn ein international wettbewerbsfähiger

Leitbetrieb wie die

voestalpine unter der Last aus hohen

Energiepreisen, Bürokratie

und hausgemachter Inflation ächzt,

dann ist das ein unüberhörbares

Alarmsignal für den Wirtschaftsstandort

Österreich“, warnte die

freiheitliche Wirtschaftssprecherin

Barbara Kolm anlässlich des vom

Stahlkonzern angekündigten Abbau

von 340 Arbeitsplätzen an den

Standorten Kindberg und Mürzzuschlag.

Standortpolitik dürfe nicht dazu

führen, dass Unternehmen keine

Zukunftsperspektive mehr sehen

und nur noch die Wahl haben, zu

schrumpfen, zu schließen oder mit

den Arbeitsplätzen abzuwandern,

wies die FPÖ-Wirtschaftssprecherin

auf die Folgen der verheerenden

„Deindustrialisierungspolitik“ der

ÖVP hin.

Auch 2026 „Nullwachstum“

Die Hoffnung der Verliererampel

auf Rettung durch das Wachstum in

der EU ist diese Woche von Brüssel

zerstört worden: 0,9 Prozent

„Wachstum“ stellte die Kommission

Österreich 2026 in Aussicht.

Schlechter schneiden nur Irland mit

0,2 und Italien mit 0,8 Prozent ab.

„Unsere Wirtschaft leidet unter

einem massiven Strukturproblem

mit einer erdrückenden Steuerund

Abgabenlast, einer untragbaren

Überregulierung sowie völlig

überhöhten Energiekosten“, fasste

Kolm die Ursachen für die anhaltende

Stagnation zusammen.

Koalitionäre „Shrinkflation“

bei der Armutsbekämpfung

„Shrinkflation“ ist das Verkleinern

der Portionierungsgrößen von

Verbrauchsgütern oder das Abfüllen

einer geringeren Menge bei gleichbleibender

Verpackungsgröße, um

die Preiserhöhung vor den Kunden

zu verbergen. Bei den Lebensmitteln

will die schwarz-rot-pinke

Koalition gegen diese Täuschung

der Konsumenten vorgehen.

Aber bei der groß angekündigten

Hilfe für Armutsgefährdete im Rahmen

des neuen Elektrizitätswirtschaftsgesetzes

(ElWG), betreibt

sie selbst „Shrinkflation“, deckte

der stellvertretende FPÖ-Energiesprecher

Paul Hammerl auf: „Von

den groß angekündigten 50 Millionen

Euro zur Unterstützung armutsgefährdeter

Haushalte bleibt

am Ende nicht einmal die Hälfte

für die Betroffenen übrig. Der

Großteil wird von Bürokratie und

Verwaltungskosten aufgefressen!“

Laut Gesetzesentwurf müssen

alle Stromlieferanten gemeinsam

50 Millionen Euro zur Entlastung

sozial Bedürftiger bereitstellen.

Doch wegen der Konstruktion des

sogenannten „Sozialtarifs“, kommt

Hammerl: Die Koalition „zerbürokratisiert“

den Stromsozialtarif.

ein erheblicher Teil dieser Mittel

gar nicht bei den Menschen an. Für

jeden begünstigten Haushalt erhält

der Energielieferant 67,20 Euro pro

Jahr als Pauschale für den Verwaltungsaufwand.

Rechnet man das

auf die von der Verliererampel genannten

250.000 Anspruchsberechtigten

hoch, verschwinden allein

dadurch 16,8 Millionen Euro in der

Verwaltung.

Weil das Gesetz zusätzlich die

Gründung einer eigenen Abwicklungsstelle

vorsehe, gehen rund

weitere acht Millionen Euro an

Verwaltungsausgaben drauf. Macht

in Summe mehr als 25 Millionen

Euro. Shrinkflation!

Foto: NFZ

Kolm: Verliererampel treibt Österreich ins vierte Stagnationsjahr.

ÖVP, SPÖ und NEOS hätten es

nicht nur verabsäumt, gegen die

hausgemachte Rekordteuerung

vorzugehen, sondern sie mit ihrer

Steuer- und Abgabenpolitik sogar

weiter verschärft. Strom, Gas und

Lebensmittel werden laufend teu-

ÖVP & Co verhindern

Corona-Aufklärung

Der freiheitliche Europaabgeordnete

Gerald Hauser zeigte sich

über das Verhalten der Europäischen

Volkspartei (EVP) und der

Parlamentsführung empört, die

weiterhin die Einsetzung eines

Untersuchungsausschusses zur

Aufklärung der EU-Impfstoffbeschaffung

blockieren: „Mehr als

180 Abgeordnete haben den Antrag

auf einen Untersuchungsausschuss

gestellt und dennoch wird

dieses Minderheitenrecht von der

EVP gezielt ausgehebelt. Das ist

nichts anderes als Machtmissbrauch

und ein Anschlag auf die

demokratische Kontrolle!“

Dabei habe der Europäische

Gerichtshof (EuGH) bereits im

Mai 2025 entschieden, dass die

EU-Kommission zu Unrecht die

Herausgabe der SMS-Nachrichten

zwischen Kommissionspräsidentin

Ursula von der Leyen

und Pfizer-Chef Albert Bourla

verweigert hat. Trotzdem werde

die Aufklärung weiter blockiert,

rer, während die Einkommen real

zurückgehen, erklärte Kolm: „Wir

brauchen eine drastische Senkung

der Energieabgaben, eine Steuerentlastung,

ein Durchforsten der

Ausgaben und einen radikalen Abbau

der Bürokratie.“

kritisierte Hauser: „Anstatt endlich

Transparenz zu schaffen,

wird weiter nur vertuscht. Es

steht der Verdacht im Raum,

dass milliardenschwere Verträge

über persönliche Handys ausgehandelt

wurden – ohne Protokoll,

ohne Kontrolle, ohne jede demokratische

Legitimation. In einem

Rechtsstaat wäre das längst ein

Fall für den Rechnungshof und

die Staatsanwaltschaft!“

Die Konferenz der Präsidenten,

also die Vorsitzenden der Fraktionen

im EU-Parlament, habe eindeutig

rechtswidrig verhindert,

dass das Plenum überhaupt über

den Untersuchungsausschuss abstimmen

kann, betonte Hauser:

„Hier wird der Opposition das

Recht auf parlamentarische Kontrolle

entzogen.“

Foto: EP

Foto: NFZ


8 Außenpolitik

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Petra Steger

Klima-Ablasshandel: EU

soll 125 Milliarden zahlen

FÜR ÖSTERREICH IM EU-PARLAMENT

EU-Asyldesaster wird

jetzt „umverteilt“

Der neue Migrationsbericht

von EU-Migrationskommissar

Magnus Brunner ist ein Offenbarungseid:

Die ÖVP will das

Migrationschaos nicht lösen,

weder in Wien, noch in Brüssel.

Der „Jahresbericht“ ist ein

Fahrplan zur Entmachtung der

Nationalstaaten und zu dauerhafter

Umverteilung Illegaler.

Zentrales Instrument ist der „Solidaritätspool“,

ein unverhohlener

Zwangsmechanismus, mit

dem den EU-Staaten die illegalen

Einwanderer aufgezwungen

werden: Nimm Illegale auf, oder

Foto: COP30

bezahl 20.000 Euro pro abgelehntem

Migranten.

Eine Ausnahmeregelung für

„besonders betroffene Mitgliedsstaaten“

ist nur schwer zu bekommen.

Österreich bleibt der

Zutritt bisher verwehrt, trotz der

enormen Belastungen seit 2015.

Dafür müsste die Bundesregierung

nach Brüssel betteln gehen,

zu Kommissar Magnus Brunner.

Ein surrealer Zustand, der zeigt,

wie es um die nationale Souveränität

bei der Migrationspolitik

mittlerweile bestellt ist.

Das ist politisch unverantwortlich

und gesellschaftlich brandgefährlich.

Mit jeder Umverteilungsrunde

wächst der Druck

auf die Gemeinden, explodieren

die Sozialkosten und steigt die

Unsicherheit. Das wiegt umso

schwerer, als der Bericht keinerlei

Hinweise aufzeigt, was zu

Grenzschutz oder Abschiebungen

geplant ist.

Wer diesen Bericht liest, kann

nur einen Schluss daraus ziehen:

Es bleibt alles beim Alten.

Das Klassentreffen der Klimasekte

im brasilianischen Belém war

von Anfang an zum Scheitern verurteilt.

Die vier größten Häretiker,

China, Indien Russland und die

USA, nahmen erst gar nicht teil.

Und von den teilnehmenden Staaten

konnte gerade ein Drittel eine

Erklärung abgeben, wie sie zukünftig

mit dem Einsatz von Kohle, Öl

und Gas drosslen werden.

Um aller Welt dennoch das Märchen

von der „Klimarettung“ verkaufen

zu können, versuchen die

rund 25.000 Regierungsbedienstete

und 11.500 Vertreter von sogenannten

„Nicht-Regierungsorganisationen“

unter Beihilfe der

tausendköpfigen Presseschar den

nächsten Betrug an den Steuerzahlern

der Europäischen Union.

Die Europäische Union möge

der brasilianischen Regierung als

Gegenleistung für das Nicht-Abholzen

des Amazonasurwalds doch

eine Ablasszahlung in Höhe von

25 Milliarden Dollar überweisen.

Weitere 100 Milliarden Dollar sollten

dann private Finanzkonzerne

beisteuern. Das Geld würde unter

anderem in brasilianischen Staatsanleihen

angelegt, die derzeit mit

12,5 Prozent Zinsen bestraft werden.

Sollte das Geld weg sein, was

bei der derzeitigen linken Regierung

Brasiliens sehr wahrscheinlich

eintreten wird, dann müssen

die Geberländer nicht nur auf ihre

25 Milliarden verzichten, sondern

auch für die 100 Milliarden plus

Zinsen der Finanzkonzerne geradestehen.

Brüssel ist begeistert.

Das Geschäfte mit dem „Klima“.

Brüssel will schwin

mit Totalüberwach

Ursula von der Leyens Kommission will nicht nur

Die Zustimmung der Bürger zur

Europäischen Union wankt,

nur mehr eine Minderheit nimmt

an den Wahlen zum Europaparlament

teil und die Kritik an

der abgehobenen, selbstherrlichen

Vorgangsweise der Kommission

nimmt zu. Diese reagiert

immer weniger zimperlich. Unter

dem Vorwand, die Demokratie in

Europa zu schützen, setzt sie immer

mehr Maßnahmen um, mit

denen die Macht der Kommission

und ihres Brüsseler Apparats

ausgebaut wird, allen demokratischen

Prinzipien zum Trotz.

Pfizer-Deal, Misstrauensanträge,

Machtverlust, fragwürdige Aneignung

von Zuständigkeiten sind

keine „zufälligen“ Ereignisse. Sie

markieren den schleichenden Übergang

zu einer immer autoritäreren

Vorgangsweise der EU-Kommission.

Je stärker die Zustimmung im

Europaparlament und bei den Bürgern

schwindet, desto stärker reagiert

die Kommission mit Kontrollwut.

Der Verlust an Vertrauen wird

durch neue Aufsicht, Regulierung

und Überwachung kompensiert und

gipfelte im jüngsten Wunsch der

EU-Kommission, sich zur Zentrale

aller Geheimdienste der Mitgliedsstaaten

hochspielen zu wollen.

Foto: EU

Der Überwachungswahn von EU-Komm

ist sie bereit, alle demokratischen Grun

Meinungs- und Wahlkontrolle

Mit dem euphemistisch bezeichneten

„European Democracy

Shield“, den Ursula von der Leyen

als „Schutzwall für die Demokratie“

präsentierte, sollte Europa gegen

„Desinformation, Einflussnahme

und hybride Bedrohungen“

beschützt werden. In der Realität

entsteht eine Struktur, die Informationsflüsse

politisch überwachen will.

Brüssel will künftig auf „Frühwarnsysteme“

und „Krisenprotokolle“

setzen, um Mitgliedsstaaten

bei angeblicher Desinformation zu

einem koordinierten Vorgehen zu

verpflichten. Wer aber entscheidet,

wann eine solche Krise beginnt?

Und wer legt fest, wann Kritik an

der Politik in „Desinformation“

übergeht? Es sollen nicht Parlamente

oder gewählte Vertreter sein, sondern

ein Netzwerk aus NGOs und

sogenannten „Faktencheckern“, wie

das „European Fact-Checking Standards

Network“ (EFCSN), in dem

fragwürdige linke Akteure sitzen.

Ebenfalls Teil des „Demokratie-

Schutzwalls“ ist ein „Europäisches

Kooperationsnetzwerk für Wahlen“.

Offiziell soll es Wahlbeeinflussung

verhindern, tatsächlich aber öffnet es

Brüssel die Möglichkeit, in nationale

Wahlprozesse hineinzuregieren.

Der bloße Verdacht auf „Einflussnahme“

reicht, um politische Bewegungen

von Wahlen auszuschließen,

siehe Rumänien oder Moldawien.

Vorsicht, die Häscher der Eurokraten

Europäischen Union über Handys kom


Nr. 47 Donnerstag, 20. November 2025

g

dendes Vertrauen

ung „korrigieren“

Meinungskontrolle, sondern auch Wahlkontrolle

issionspräsidentin Ursula von der Leyens scheint grenzenlos zu sein. So

dwerte über Bord zu werfen, für die diese Union einmal gestanden ist.

Nur noch gefügige Medien

Der „European Media Freedom

Act“ (EMFA) soll angeblich „Medienvielfalt

schützen“. Doch es wird

in Brüssel zentral definiert, wer als

„vertrauenswürdiges“ Medium gilt

und wer nicht. Während staatsnahe

oder EU-freundliche Medien durch

harmonisierte „Compliance-Standards“

geschützt werden, werden

kritische Publikationen „unsichtbar“

gemacht, durch Sichtbarkeitsverluste

bei Google News, algorithmische

Herabstufung, Ausschluss aus Empfehlungsnetzwerken.

Eine Form der

Zensur ohne greifbaren Zensor.

wollen sehen, was die Bürger der

munizieren und mit wem.

Foto: EU

Heimlich und leise will die EU

doch noch die flächendeckende

Überwachung aller privaten Chats

durchdrücken. Während die Bürger

mit Wirtschaftskrise, Energiepreisen

und Krieg beschäftigt sind, wird

das Ende der vertraulichen Kommunikation

in Europa ausgemauschelt.

Was die EU-Kommission als

„Kinderschutz“ tarnt, ist in Wahrheit

der größte Angriff auf die

Grundrechte der europäischen Bürger

seit dem Bestehen der Union.

In Artikel 4 des neuen Entwurfs

steht, Anbieter wie WhatsApp

oder Signal müssten „angemessene

Risikominderungsmaßnahmen“ ergreifen.

Das bedeutet nichts anderes

als das Durchleuchten jeder privaten

Nachricht.

Es wird nicht nur das Netz nach

Unbotmäßigem durchsucht, es fällt

auch noch das Recht auf Anonymität:

Wer künftig chatten will, soll

sich ausweisen und registrieren lassen.

Brüssel redet von Sicherheit,

aber liefert eine Totalüberwachung

aller Bürger.

„Ob Chatkontrolle, Digital

Services Act oder die neue ‚Democracy

Shield‘-Initiative – all

diese Projekte folgen demselben

Grundmuster: Mehr Macht für

Brüssel, weniger Freiheit für die

Bürger“, mahnte die freiheitliche

EU-Abgeordnete Petra Steger.

KURZ UND BÜNDIG

Unbelehrbare Sektierer

Außenpolitik 9

Einmal hui, einmal pfui. Nach der Entschärfung

des Lieferkettengesetzes sind die

ÖVP und die Europäische Volkspartei wieder

brav in den Schoß der linksliberalen „Klimasektenkoalition“

im Europaparlament zurückgekehrt.

„Das EU-Parlament hält eisern

an einer völlig entrückten Klimapolitik

fest, die Europas Industrie zerstören wird“,

kritisierte der freiheitliche Europaabgeordnete

Roman Haider das Festhalten an den

„Klimazielen“. Mit der Fortschreibung des

öko-planwirtschaftlichen Zertifikathandels

inklusive Ausweitung auf Verkehrs- und Heizbrennstoffe komme auf die

Bürger die nächste unnötige Teuerungswelle ungeahnten Ausmaßes zu.

Kiewer Korruptionsreigen

Foto: EP

Die ukrainischen Korruptionsblitze schlagen

immer näher bei Brüssels Politliebling

Wolodymyr Selenskyj ein. Von den von der

EU finanzierten Aufträgen zur Sicherung der

Energieversorgung im Wert von knapp 400

Millionen Euro sollen der Justizminister, die

Energieministerin und Selenskyjs engster

Vertrauter Timur Minditsch 10 bis 15 Prozent

„Provision“ kassiert haben. Minditsch war

langjähriger Miteigentümer von Wolodymyr

Selenskyjs Fernsehproduktionsfirma „Kvartal

95“ und ist seit Auffliegen des Skandals auf der Flucht. Die Behörden

fanden nur mehr gestapelte Dollarpakete und eine vergoldete Toilette vor.

Patrioten retteten KMU

vor EU-Bürokratielawine

Das zum Green Deal gehörende

Lieferkettengesetz der EU entpuppte

sich als ausschließliches Schädigungsprogramm

für die Wirtschaft.

Daher hatte bereits US-Präsident

Donald Trump eine Nichtanwendung

für US-Unternehmen in das

Zollabkommen mit der EU hineinreklamiert.

Und zuletzt hatte Katar deswegen

mit einem Stopp der Flüssiggaslieferungen

in die EU gedroht, womit

Brüssel der teure Ersatz für das billigere

russische Pipelinegas weggebrochen

wäre.

„Hier wurde ein bürokratisches

Monstrum geschaffen, das Europas

Wettbewerbsfähigkeit zerstört

hätte. Und beschlossen hat es die

Volkspartei mit Sozialisten, Liberalen

und Grünen“, erklärte dazu der

freiheitliche Europaabgeordnete

Roman Haider.

Allein mit den Stimmen der Fraktion

„Patriots for Europe“, der auch

die FPÖ angehört, ist es nun gelungen,

die alte Koalitionsmehrheit im

Europaparlament zu kippen und

den Weg für die Beendigung dieses

Monsters zu ebnen, hofft Haider.

Denn erstmals wurde der sogenannte

„Cordon sanitaire“ in einer Parlamentsabstimmung

durchbrochen.

Eine neue Mehrheit, bestehend aus

den EU-kritischen Parteien Patriots

for Europe, EKR und ESN sowie

Teilen der Europäischen Volkspartei,

setzte sich für einen verhältnismäßigeren,

wachstumsorientierten

Ansatz durch, der europäische Unternehmen

von kostspieligen und

unnötigen Auflagen befreit hat.

Foto: EP

Haider: Wir machen Realpolitik.

Foto::EU


10 Leserbriefe

Neue Freie Zeitung

TERMINE

November

22

Dezember

5/6

Benefiz-Perchtenlauf

St. Marienkirchen/OÖ

Advent fest in

Grossebersdorf/NÖ

LESER AM WORT

Pensionsgesäusel

Die aus dem ÖGB kommende Sozialministerin

Korinna Schumann

erklärte die staatlichen Pensionen

für „sicher“. Eh klar. Es hatte auch

niemand vor, eine Mauer zu bauen

und die Erde ist eine Scheibe. Die

Zuckerlkoalition feiert Fasching.

Ich freue mich schon auf deren

Aschermittwochsreden.

Erich Pitak, Wien

Verantwortungslos

Diese Verliererkoalition ist nicht

imstande das Budget zu stabilisieren,

sie befindet sich entweder auf

Tauchstation, im Urlaub oder auf

Reisen. Österreich weist ein aus

allen Rudern gelaufenes Megadefizit

auf und der Finanzminister entweicht

nach dem Ministerrat durch

die Hintertür. Diese Regierung ist

sowas von verantwortungslos, weil

sie tatenlos zusieht, wie die Teuerung

von Energie und Lebensmitteln

weiter ansteigt. Der Leidensdruck

und die Schmerzgrenze der

Bevölkerung sind diesen Herrschaften

egal. Pensionisten, Familien

und Behinderte sind dieser

Verliererkoalition hilf- und wehrlos

ausgeliefert. Die Verliererampel

spekuliert mit der Vergesslichkeit

der Wähler, da die nächsten

Wahlen ja erst in vier Jahren stattfinden.

Wo bleiben eigentlich die

mahnenden Worte des Herrn Bundespräsidenten?

Franz Vorderwinkler, Ferschnitz

Vom Sparen und Prassen

Was macht ein normaler Mensch,

wenn er mit seinem Geld nicht auskommt?

Er spart bei Dingen, die er

nicht unbedingt braucht. Was aber

macht unsere Regierung, der das

Wasser buchstäblich bis zum Hals

steht? Sie denkt nicht ans Sparen,

sondern nimmt Familien, Pensionisten

und allen fleißig arbeitenden

Menschen ihr wohlverdientes Geld

weg. Vom Sparkurs ausgenommen

sind natürlich die Regierenden

selbst, parteinahe, linksextreme,

islamistische, LGBTQ-Empfänger

von Förderungen, Sozialhilfeempfänger,

Arbeitsferne oder Kriminelle,

also deren neues Wählermileu.

Stephan Pestitschek, Strasshof

Meinungsmacher

Muss „unabhängiger Qualitätsjournalismus

mit Wahrheitsanspruch“

einhellig linkslastig agieren?

Wie kommen überhaupt

Nachrichten ohne kritische Hinterfragung

speziell im öffentlich-rechtlichen

Sender zustande?

Wenn nur mehr zwangsgeförderte

Medien informieren, sind wir alle

in der Einheitsbreimeinung nordkoreanischer

Prägung gelandet.

Aber viele Menschen glauben diesen

„Haltungsjournalisten“ nicht

mehr. Hat klassischer Journalismus

gegenüber Deutungsjournalismus

wirklich schon ausgedient?

Woher kommt denn diese „Medienexistenzkrise“,

außer beim

zwangsfinanzierten ORF? Der

eigenverantwortlich staatstragende

Mittelstandskonsument will

scheinbar nicht mehr so einseitig

überflutet und für denkfähig erklärt

werden. Aber unsere Freiheit

leidet schon enorm unter dieser

„Meinungsmache“, zu vieles wird

Schritt für Schritt über Angstpropaganda

transportiert.

Alois Neudorfer, Vöcklabruck

Scheinheilige Klimasekte

Wenn es der Wahrheit entspricht,

dass vor dem UN-Klimagipfel in

Brasilien ein Wald gerodet werden

musste, um eine Autobahn zum

Austragungsort zu schaffen, dann

hätte man diesen „UN-Klimagipfel“

gleich von Vornherein abblasen

können. Warum? Ganz einfach,

weil diese Teilnehmer einen

„Tropenwaldfonds gegen Klimaerwärmung“

ins Leben rufen werden,

gespickt mit Milliarden aus

unser aller Steuergeld! Was für

ein Widerspruch in sich, wo erst

ein Wald gerodet werden musste,

um einen Tropenwaldfonds einzurichten

und gleichzeitig die Möglichkeit

zu schaffen, dass ausländische

Firmen in die Infrastruktur

investieren, um dieses Land global

noch mehr auszubeuten! Naja, also

in diesem Sinne: Mir gehen diese

politischen Pharisäer und das Klima

dort vorbei, wo den ganzen Tag

keine Sonne hineinscheint!

Stefan Scharl, Klosterneuburg

Leserbriefe: redaktion.nfz@fpoe.at

„Die FPÖ-Strategie für

leistbares Wohnen“

Das FPÖ Klubradio

„Kreuze aus Klassenzimmern

landen im Abfall!“

Das FPÖ Klubradio

„Schluss mit der

WKO-Zwangsmitgliedschaft!“

Das FPÖ Klubradio

„Die Linken schreiben

und deuten die Geschichte

gerne um!“

Das FPÖ Klubradio

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Nr. 47 Donnerstag, 20. November 2025

g

WIEN

SPÖ treibt die Stadt Wien mit

Megaschulden in die Pleite

Roter Schuldenberg bereits auf 15 Milliarden Euro angewachsen

Mit den „geplanten“ 2,63

Milliarden Euro Defizit für

das Jahr 2026 wächst der Schuldenberg

der Stadt auf 14,89 Milliarden

Euro. Der kostete Wiens

Steuerzahler im Vorjahr bereits

133 Millionen Euro allein an

Zinszahlungen.

„Die von der rot-pinken Stadtregierung

angepriesenen Konsolidierungsschritte

sind eine reine

Augenauswischerei“, kritisierte

FPÖ-Landesparteichef Dominik

Nepp den jetzt mit mehrmonatiger

Verspätung vorgelegten Budgetentwurf

für das kommende Jahr.

BEITRETEN

Nepp: Unter Ludwig explodieren die Schulden der Stadt Wien.

„Sparen“ nur bei Wienern

Echte Einsparungen sähen anders

aus und wären effektiver, wie

etwa die Streichung der Mindestsicherung

für Nicht-Österreicher, die

jährlich mindestens 700 Millionen

Euro bringen würde. Aber eine tatsächliche

Sanierung des Haushalts

scheine unter einem SPÖ-Bürgermeister

Michael Ludwig jedoch

nicht möglich zu sein. „Stattdessen

wird für die illegalen Einwanderer

weiterhin Geld mit vollen Händen

ausgegeben, als gäbe es kein Morgen.

Aber allein durch Gebührenerhöhungen

für die Wiener lässt sich

dieses finanzielle Desaster nicht

mehr kaschieren“, erklärte Nepp.

Der Löwenanteil der Ausgaben

2026 fließt mit 33 Prozent erneut in

die Bereiche Gesundheit und Soziales,

wo Ludwigs hereingeholte

„Neuwähler“ die höchsten Ausgaben

verursachen, da sie ja keinen

Cent in das System eingezahlt haben

und was die überwältigende

Mehrheit auch nie tun werde.

Die rot-pinke Stadtregierung gefährdet

damit nicht nur die Zukunft

Wiens, sondern auch die Österreichs.

„Ohne sofortigen Kurswechsel

und echtes Reformprogramm

schlittert Wien in die Zahlungsunfähigkeit“,

warnte Nepp.

UNTERSTÜTZE UNS

AUF TELEGRAM!

Planungschaos

verzögert U5

„Das U2/U5-Projekt wird unterbrochen

und verschoben. Die

U5-Station Hernals wird wohl niemals

kommen“, warnten FPÖ-Landeschef

Dominik Nepp und

Döblings geschäftsführender Bezirksparteiobmann

Klemens Resch.

Das sei nichts anderes als ein verdeckter

Baustopp, um das Fiasko

zu kaschieren. Das U2/U5-Projekt

sei mittlerweile ein Milliardengrab.

Statt der geplanten zwei Milliarden

Euro gehe man jetzt bereits von

Gesamtkosten von bis zu zehn Milliarden

Euro aus.

WERDE JETZT TEIL

UNSERER COMMUNITY!

Foto: FPÖ Wien

Wien 11

WIENER SPAZIERGÄNGE

von Hannes Wolff

Das war für mich ganz klar,

dass miçh dieser Tage einer meiner

Spaziergänge in die Wiener

Peterskirche führen wird.

Krippenschau

Hier gibt’s wie jedes Jahr seit

Mitte November dutzende Krippen

aus aller Welt zu bestaunen,

und dass ich mir die schon bekannten

Krippen und die neu hinzugekommenen

nicht entgehen

lasse, ist geradezu Pflicht in der

Adventzeit geworden. Kaum in

der Krypta angekommen, sprang

mir jedoch ein gelber Helm ins

Auge, getragen von einem etwa

45jährigen Mann.

Da er mir als zugänglich erschien,

sprach ich ihn mit einem

Scherz an. „Ham S Angst, dass

die Kirchn scho a bissl baufällig

ist?“ fragte ich ihn lachend. Ebenfalls

lachend gab er mir Antwort.

„Na, bestimmt ned. Aber seit

einiger Zeit setz i mir des Hauberl

auf, wann i wo hingeh, wo vü

Leut zsammkummen. Ma waß jo

ned, ob ned iagendwo a Hüafler

mit ana Pumpgun grad sei Glaubensbekenntnis

ablegt. A kugelsichere

Westn hab i übrigens aa an.“

Eine Welle der Sympathie

strömte von mir zu ihm. „Sehr

guad“, sagte ich nur. Wir betrachteten

dann noch an die fünfzig

Jesuleins, Marien und Josefs,

dann ging’s wieder hinauf.

Beim Punschstandl stießen wir

noch mit zwei Glasln Glühwein

an. Mein Helm wird übrigens blau

sein.


12 Länder

Neue Freie Zeitung

BURGENLAND

Unter der Tuchent

Die SPÖ-geführte burgenländische

Landesregierung verweigert

weiterhin jede Auskunft zum

gescheiterten Ankauf des gemeinnützigen

Bauträgers „Neue

Eisenstädter“. „Gerade in dieser

Angelegenheit wäre Transparenz

zwingend notwendig, stattdessen

wird die Öffentlichkeit ausgeschlossen.

Das ist eine Vertuschungspolitik,

die man so nicht

hinnehmen kann“, kritisierte der

freiheitliche Landtagsabgeordnete

Thomas Grandits, die „Unter-der-Tuchent“-Politik

von SPÖ-

Landeshauptmann Doskozil.

NIEDERÖSTERREICH

Wiedergewählt

Beim letztwöchigen

Stadtparteitag der FPÖ

Wiener Neustadt wurde

Landesparteiobmann

Udo Landbauer mit 100

Prozent Zustimmung

als Stadtparteiobmann

bestätigt. „Ich Udo Landbauer

bin unglaublich stolz auf die Mannschaft

in meiner Heimatstadt und

bedanke mich für das Vertrauen“,

erklärte Landbauer. Stadtrat Philipp

Gerstenmayer wurde geschäftsführender

Stadtparteiobmann.

TIROL

Vorhersehbarer Skandal

Sein Unverständnis zur Entsorgung

von Schutzmaterial durch das

Land Tirol brachte der freiheitliche

Landtagsabgeordnete Alexander

Gamper unmissverständlich zum

Ausdruck: „Es ist ein Skandal,

dass tonnenweise FFP2-Masken,

Millionen Schutzhandschuhe und

elf Tonnen Desinfektionsmittel

einfach entsorgt werden, während

Tierärzte, Tierkliniken und sonstige

Einrichtungen diese Artikel

ganz gut gebrauchen könnten.“ Er

sah in dieser Vernichtungsaktion

einen weiteren Fehltritt der zuständigen

ÖVP-Landesrätin Astrid

Mair. „Ich habe schon bei der Anschaffung

der Waren und Installation

des Lagers vorausgesagt, dass es

sich hier um einen Akt reiner Steuergeldverschwendung

aufgrund

einer Covid-Panikattacke der ÖVP

geführten Landesregierung handelte“,

erinnerte Gamper.

Foto: FPÖ Niederösterreich

Foto: NFZ

70 Jahre FPÖ Oberösterreich:

Freiheit, Verantwortung, Heimat

Die Freiheitliche Partei Oberösterreich feierte ihr 70-jähriges Bestehen

Am 9. November 1955 wurde

die Landesgruppe der FPÖ

Oberösterreich gegründet und

prägte das politische Leben in

Oberösterreich entscheidend mit.

„70 Jahre Freiheitliche Politik

in Oberösterreich – das bedeutet

70 Jahre Einsatz für Eigenverantwortung,

soziale Gerechtigkeit, Sicherheit

und Heimatbewusstsein“,

betonte FPÖ-Landesparteiobmann

und Landeshauptmannstellvertreter

Manfred Haimbuchner. Seit ihrer

Gründung 1955 habe sich die

FPÖ von einer jungen politischen

Kraft zur bestimmenden Gestaltungspartei

im Land entwickelt.

Freiheitlichte Politik wirkt

„Wir haben gezeigt, dass freiheitliche

Politik in einer Vielzahl

von Bereichen notwendig ist und

auch Wirkung zeigt: Wohnbau, Naturschutz,

Familie, Verkehr, Infrastruktur

und Katastrophenschutz“,

KÄRNTEN

OBERÖSTERREICH

Rot-schwarzer Preiswucher

Die beiden Landesregierungsparteien

SPÖ und ÖVP haben in

der letztwöchigen Landtagssitzung

den freiheitlichen Dringlichkeitsantrag

zur sofortigen Senkung

der Stromkosten und zur Einführung

eines Stromkostenzuschusses

für die Ärmsten im Land abgelehnt.

Ebenso lehnten sie einen

SPÖ und ÖVP halten die Strompreise

in Kärnten künstlich hoch.

Foto: FPÖ Oberösterreich

Das Logo ging mit der Zeit, die Grundwerte wurden gewahrt.

Kärntner „Stromnetzkosten-Ausgleichsfonds“

ab, der endlich Fairness

schaffen würde, da die Kärntner

die höchsten Stromnetzkosten

Österreichs zu bezahlen haben, obwohl

sie durch Kraftwerke, Leitungen

und künftig sogar durch eine

380-kV-Stromautobahn massiv belastet

werden.

„SPÖ und ÖVP haben für die

massiven Sorgen der Menschen

und Betriebe offensichtlich noch

immer kein Verständnis“, empörte

sich der Kärntner FPÖ-Landesparteiobmann

Erwin Angerer über

die beiden Regierungsparteien. Er

erinnert daran, dass die dramatisch

gestiegenen Strom- und Energiekosten

der letzten Jahre der Haupttreiber

der Rekordteuerung waren

und noch immer sind: „Die Folge

davon sind 98.000 armutsgefährdete

Kärntner. Und was machen SPÖ

und ÖVP? Sie schauen weiter zu

und weigern sich, die Menschen zu

entlasten. Das ist eine soziale Kälte,

die ihresgleichen sucht!“

Foto: FPÖ Vorarlberg

zeigte Haimbuchner auf. Die Bürger

wüssten, dass die Freiheitlichen

Politik mit Visionen und Sachverstand

gestalten. Der Erfolgsweg bestand

immer darin, die besten oberösterreichischen

Eigenschaften zu

verbinden: Traditionsgeist mit Fortschrittsgeist,

Leistungsbereitschaft

mit Hilfsbereitschaft, Sachverstand

mit Hausverstand und den Einsatz

für die Ökologie genauso wie für

die Ökonomie. „Es ist wichtig, auf

stabile Werte zu bauen“, betonte

Haimbuchner.

VORARLBERG

Andrea Kerbleder

Rückschritt in

der Bildung

„Die Aufweichung der Deutschförderklassen

ist ein bildungspolitischer

Rückschritt“, kritisierte Vorarlbergs

FPÖ-Bildungssprecherin

Andrea Kerbleder die Entscheidung

der Bundesregierung. Wenn

mehr Schüler ohne entsprechende

Deutschkenntnisse am Regelunterricht

teilnehmen, helfe das diesen

Kindern nicht und beeinträchtige

die Lernfortschritte der anderen

Kinder. Die freiheitliche Bildungssprecherin

forderte, dass das Erlernen

der deutschen Sprache oberste

Priorität haben müsse: „Ohne ausreichend

Deutsch keine Teilnahme

am Regelunterricht!“


Nr. 47 Donnerstag, 20. November 2025

g

Länder 13

STEIERMARK

Foto: Andreas Hofer

LÄNDER-

SACHE

Mario Kunasek

FPÖ-Landesparteiobmann Steiermark

Foto: Land Steiernark

Amesbauer: „Unsere soziale Verantwortung gilt in

erster Linie den Kernbereichen der Sozialpolitik.“

Gewalt- und Kinderschutz

und Behinderte im Blick

Förderentscheidungen im steirischen Sozialressort für 2026

Trotz Sparbudget blieben Fördervolumen

in den Kernbereichen

Gewaltschutzzentrum

und Kinderschutzzentren sowie

Projekte für Menschen mit Behinderung

zentral.

Die Entscheidung über die Projekte

erfolgte im Anschluss an die

fachliche Prüfung durch die Abteilung

nach klaren sozialpolitischen

Schwerpunkten, die bereits im Jahr

2025 besondere Berücksichtigung

fanden. Rund 130 Anträge im Ausmaß

von rund 19 Millionen Euro

wurden genehmigt. „Der Bereich

der Kinder- und Jugendhilfe, das

Behindertenwesen und der Gewaltschutz

standen auch bei den Abwägungen

für die Förderperiode 2026

an erster Stelle“, betonte FPÖ-Landesrat

Hannes Amesbauer.

Hilfe, wo Hilfe gebraucht wird

Besonders hervorzuheben sei die

fortgeführte Förderung aller regionalen

Kinderschutzzentren sowie

die Erhöhung der Förderung

des Gewaltschutzzentrums von

427.000 auf 527.000 Euro. Anzuführen

sind auch die zahlreichen

sozialen Projekte zur Heranführung

an den Arbeitsmarkt. Die wesentliche

Zielsetzung sei dabei, die

Zeit für Veränderung

Vergangenen Montag präsentierte

Niederösterreichs FPÖ-Landesparteisekretär

Alexander Murlasits

den FPÖ-Spitzenkandidaten für die

Gemeinderatswahl in der Landeshauptstadt

St. Pölten am 25. Jänner

2026: Landesrat Martin Antauer.

„Mit Martin Antauer steigt ein

erfahrener Mann, der mit beiden

Beinen auf dem Boden steht, in

den politischen Ring in der Landeshauptstadt.

Unser Landesrat für

Sicherheit, der Klartext spricht, die

Dinge beim Namen nennt und die

Landsleute und Familien immer in

den Mittelpunkt stellt“, erklärte der

FPÖ-Landesparteisekretär.

Er habe in letzter Zeit mit vielen

Sankt Pöltener gesprochen und alle

rufen nach Veränderung, erläuterte

Antauer die Gründe für seine Kandidatur:

„Es ist an der Zeit, nicht

bloß Ankündigung und politische

Hochglanzfotos zu produzieren. Ich

will ein St. Pölten, in dem Sicherheit,

Gerechtigkeit und Ordnung zu

unserem Wertefundament werden.

Die Menschen müssen sich verlassen

können: Die Politik dient den

Bürgern und nicht umgekehrt!“

Beschäftigungschancen von sozial

benachteiligten Menschen, insbesondere

von Menschen mit Behinderung

oder gesundheitlichen Einschränkungen,

zu verbessern. Hier

stellt die Steiermark gleich 8,7 Millionen

Euro zur Verfügung.

„Unsere soziale Verantwortung

gilt in erster Linie den Kernbereichen

des Sozialressorts. Auch unter

schwierigen budgetären Rahmenbedingungen

stellen wir sicher,

dass dort, wo Hilfe am dringendsten

gebraucht wird und Menschen

unverschuldet in Not sind, Unterstützung

geleistet wird“, stellte der

FPÖ-Soziallandesrat klar.

NIEDERÖSTERREICH

Antauer: Höchste Zeit für Sicherheit

und Ordnung in St. Pölten.

Foto: FPÖ Niederösterreich

„Starke Länder. Sichere Zukunft“

– unter diesem Motto traf

sich die Landeshauptleutekonferenz

im Schloss Seggau in der

Südsteiermark. Als steirischer

Landeshauptmann durfte ich erstmals

den Vorsitz übernehmen.

Gemeinsam haben wir 21 klare

Forderungen an die Bundesregierung

gestellt, viele davon aus der

Steiermark – mit freiheitlichen

Ideen, die Österreich voranbringen.

Steirische Lösungen für

ein besseres Österreich

Ein zentraler Punkt: Die Teuerung

bleibt eine massive Wachstumsbremse.

Im Oktober lag sie

bei vier Prozent – fast doppelt

so hoch wie der EU-Schnitt von

2,1 Prozent. Vor allem die Kosten

für Energie, Lebensmittel

und Dienstleistungen belasten

die Haushalte und Gemeinden.

Es braucht jetzt schnell wirksame

Schritte der Bundesregierung, um

die Inflation zu senken und die

Wirtschaft zu stärken.

Außerdem: Jüngste Vorfälle

haben unsere Forderung bestätigt,

dass es für Hubschrauber auch

möglich sein muss, bei Schlechtwetter

mit Satellitenhilfe sicher

zum Notfallort zu fliegen.

Technisch ist das bereits längst

möglich. Was fehlt, sind die nötigen

Gesetze zur Anwendung. Daher

muss der Bund endlich diese

bürokratischen Hürden abbauen,

damit wir den Patienten wirklich

helfen können.

Mit diesen klaren Schritten

bringen wir Österreich wieder auf

Kurs und führen unser Land in

eine sichere Zukunft.

Bis Ende Dezember darf ich

noch den Vorsitz der Landeshauptleutekonferenz

führen, bevor

am 4. Jänner Tirol übernimmt.


14 Medien

Neue Freie Zeitung

GEZWITSCHER

Petter Anton

@PetterAnton1

Kammern in der derzeitigen Form

dienen in erster Linie der Bereicherung

einer Funktionärselite. Einen

erkennbaren Nutzen haben Kammern

nicht. Kammern sind auch

nicht reformierbar, weil wir in Ö.

sind. Deshalb gehört die Zwangsmitgliedschaft

abgeschafft.

Thomas M. Eppinger

@ThomasEppinger

13. Nov. 2025 12:32

Wenn die Kammern wirklich von

Nutzen sind, werden sich genug finden,

die freiwillig Beiträge zahlen.

Wenn man die größte Bedrohung

der Demokratien in Europa

auf der anderen Seite des Atlantik

verortet, ist man irgendwann

völlig falsch abgebogen.

16. Nov. 2025 14:15

Die das tun, die sind auch von der

Kontroll- und Überwachungswut

der Brüsseler Eurokraten begeistert.

TELEGRAM

ORF als linker Systemlautsprecher

bei Kampagne gegen Dinghofer

Der Zwangssteuersender ignoriert völlig die historischen Fakten

Der ORF hat letzte Woche

lautstark bei der auf Geschichtsfälschung

basierenden

Rufmordkampagne gegen Franz

Dinghofer mitgemacht.

„Dass die Österreicher derartige

Fake News auch noch mit

der ORF-Zwangssteuer finanzieren

müssen, ist skandalös!“, zeigte

sich der freiheitliche Mediensprecher

Christian Hafenecker über

Beiträge im ORF-Radio wie in

der TV-Hauptnachrichtensendung

„ZiB1“entsetzt. Die wissenschaftlichen

Fakten habe der ORF völlig

ausgeklammert, stattdessen sei einschlägig

bekannten linken Historikern

wie Oliver Rathkolb und linken

Meinungsmachern minutenlang

Sendezeit für ihre faktenfreien Diffamierungen

bereitgestellt worden.

Historische Fakten ignoriert

Franz Dinghofer sei nachweislich

weder Antisemit noch Nationalsozialist

gewesen. So sei er etwa

1903 für die Religionsfreiheit der

jüdischen Kultusgemeinde in Linz

eingetreten und sei an keiner Arisierung

beteiligt gewesen. Er habe

als Treuhänder der jüdischen Akti-

Hafenecker: ORF betrieb Rufmordkampagne gegen Dinghofer.

onäre der Kamig lediglich zur Betriebsrettung

gehandelt. „Und er

war kein Nationalsozialist, weil

seine NSDAP-Mitgliedschaft unbewiesen

ist und die entsprechenden

widersprüchlichen Unterlagen

keine Unterschrift von ihm aufweisen“,

stellte Hafenecker klar.

Das wichtige Thema des diesjährigen

Dinghofer-Symposiums

„Zensur und Ideologisierung – die

Freiheit in Gefahr!“ habe der ORF

überhaupt nur als Randnotiz behandelt,

empörte sich Hafenecker.

Diese „Berichterstattung“ sei ein

„neuer Tiefpunkt“ des öffentlich-rechtlichen

Rundfunks gewesen,

der sich selbst seines „Qualitätsjournalismus“

rühme und sich

dem Kampf gegen angebliche

„Desinformation“ verschrieben

habe.

Die Chefetage der „linken Systemdiener“

am Küniglberg habe

pikanterweise offenbar auch vergessen,

dass der ORF selbst 2019

eine Dokumentation über Franz

Dinghofer im Rahmen der ORF-

III-Reihe „Baumeister der Republik“

produziert habe, erinnerte

der freiheitliche Mediensprecher:

„Aber offenbar reicht es beim ORF,

wenn das linke Establishment eine

verdiente, historische Persönlichkeit

aus niederträchtigen Motiven

zum Freiwild erklärt, dass er eine

180-Grad-Wende hinlegt.“ Und so

erneuerte er die FPÖ-Forderung

nach einer ORF-Reform und der

Abschaffung der Zwangssteuer.

Foto: NFZ

GEFÄLLT MIR

Herbert Kickl

17. November 2025

Die Wirtschaftskammer braucht

endlich einen Neustart – im Interesse

derer, die das Land tragen:

der Unternehmer.

1.589 Personen gefällt das.

Für die Versorgung ihrer „gefallenen

Politiker“ soll die ÖVP gefälligst

selbst aufkommen.


Nr. 47 Donnerstag, 20. November 2025

g

Ein weltberühmter Österreicher

Friedensreich Hundertwassers Haus auf der Landstraße

Sein bürgerlicher Name war

Friedrich Stowasser, sein Künstlername

Friedensreich Regentag

Dunkelbunt Hundertwasser. Das

„hundert“ kommt daher, dass „sto“

in slawischen Sprachen „hundert“

heißt.

Und er hat wohl eines der bekanntesten

Häuser Wiens gebaut.

Es liegt im dritten Bezirk in der

Löwengasse und wurde innerhalb

kürzester Zeit ein Anziehungspunkt

für alle Wienbesucher: Das

Hundertwasser-Haus.

Mehr als zweihundert Bäume

und Sträucher auf den Balkonen

und Dachterrassen machen aus

diesem angeblich schönsten Wohnhaus

Wiens eine wahre Oase.

Selbstverständlich ist aber, dass

die Besucher nicht in die einzelnen

Wohnungen hineinschauen können,

da wäre sonst das dortige Wohnen

nicht sehr angenehm. Also ist dieses

wundersame Haus lediglich von

außen zu besichtigen. Allerdings

befindet sich gleich gegenüber

des Hundertwasserhauses das sogenannte

Hundertwasser-Village,

aus dem man sich Detailinformationen

aus den Wohnungen beschaffen

kann. Und das Museum ist täglich

von 10 bis 18 Uhr offen, der

Eintrittspreis ist 11 Euro.

Menschengerechtes Wohnen

Bei der Eröffnung im Jahr 1991

betonte der Künstler, dass er mit

diesem Bauwerk ein Stück naturund

menschengerechte Architektur

realisiert habe. „Verwinkelt,

romantisch und orientalisch“ sei

es hier, und tatsächlich spazieren

an die 1,2 Millionen Menschen

jährlich auf das Gelände, wo sie

Hundertwassers Architektur bewundern

können. Und nicht nur

Menschen sind von diesem Ambiente

begeistert, auch Vögel und

anderes Kleingetier wohnt hier.

Hundertwasser zu bewundern, gelingt

jedoch nicht nur auf diesen

genannten Adressen. Gleich in der

Nähe befindet sich die Müllverbrennungsanlage

Spittelau, die unverkennbar

Hundertwassers Handschrift

trägt, auch in Bad Blumau

in der Steiermark ist der Architekt

tätig gewesen, die Barbarakirche

in Bärnbach, ebenfalls Steiermark,

stammt von ihm, ferner gibt es

einen Hundertwasserkindergarten

in Nordrhein-Westfalen und Gebäude

in Darmstadt und Magdeburg.

Prosaisch

Abgesehen von diesen ausländischen

Dokumenten des Künstlers

gibt es für mich einen weiteren

Umstand, der allerdings mit Ärger

und Verwunderung verbunden ist.

Im Jahr 1989 führte Österreich

neue Autokennzeichen ein, und

Hundertwasser beteiligte sich an

den Entwürfen, die damals von der

„Kronenzeitung“ forciert wurden.

Doch es wurde die einmalige

Chance vertan, Österreich zu dem

einzigen Land auf diesem Planeten

zu machen, auf dessen Autos die

Taferln eines akademischen Malers

prangten.

Menschen, die jene Kennzeichentafeln

noch in Erinnerung

haben, müssen zugeben, dass sie

nicht nur wunderschön, sondern

auch einmalig gewesen wären.

Selbstherrlich

In jener Zeit war Herr Rudolf

Streicher Verkehrsminister unseres

Landes. Und er war es, der es verabsäumte,

diese einmalige Chance

Foto: NFZ/Herbert Pirker

Kultur 15

zu ergreifen. Er lehnte die sehr gut

lesbaren und daher sehr brauchbaren

Entwürfe Friedensreich

Hundertwassers kurz und bündig

und ohne Angabe von Gründen

ab. Seither tragen unsere Fahrzeuge

die Allerweltstaferln, wie sie

schwarz auf weiß auch, zum Verwechseln

ähnlich, auf den Autos

aller EU-Staaten zu sehen sind.

Niemand hat sich dazumal um

die wahren Beweggründe des

Herrn Streicher gekümmert, heute

wären einige investigative Journalisten

möglicherweise auf seltsamen

Spuren unterwegs, aber damit

sei kein auch noch so geringer Verdacht

ausgesprochen.

Es dürfte also reine Geschmackssache

sein. Vielleicht dreht sich

Regentag Dunkelbunt mitunter in

seinem Grab in Neuseeland am

Jahrestag der Ablehnung seines

Alltags-Kunstwerks einmal bescheiden

um und denkt sich seinen

Teil.

Herbert Pirker

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Lotterien Tag im Naturhistorischen Museum am 21. November

Mit einem Wettschein oder Los gratis ins Naturhistorische Museum

zur Ausstellung „Two Views of Plant“

Die Österreichischen Lotterien ermöglichen es

ihren Spielteilnehmer:innen am Freitag, den 21.

November 2025, mit einem Brief- oder Rubbellos

bzw. einem beliebigen Wettscheinspiel, gratis

das Naturhistorische Museum Wien (NHM) zu

besuchen. In der Zeit von 9 bis 18 Uhr kann man

sich dabei auch der Ausstellung „Two Views of

Plants“ widmen.

Lernen Sie dabei Pflanzen aus einer ungewöhnlichen

Perspektive kennen. In dieser Sonderausstellung

präsentiert das Naturhistorische

Museum Wien 3D-Fotos des international renommierten

Kameramanns, Regisseurs und Fotografen

Sebastian Cramer, die dank 3D-Brille

ganz neu erlebbar gemacht werden. In seinem

Werk stellt er die Schönheit der Pflanzen in den

Mittelpunkt und zeigt zudem, wie sie in Herbarien verwahrt werden. Am Lotterien Tag werden um 11 Uhr, um

13 Uhr und um 15 Uhr kostenlose Führungen durch diese Ausstellung angeboten.

Die Österreichischen Lotterien ermöglichen darüber hinaus Spezialführungen mit Schwerpunkt auf sprachsensible

Vermittlung für insgesamt 125 Kinder aus einem benachteiligten Umfeld.

„Doppelter Advent“ bei Rubbellos

Auch heuer gibt es wieder zwei Adventkalender zum Rubbeln

mit einer Gemeinsamkeit: Jeder Kalender gewinnt

Foto: Sebastian Cramer

Foto: NFZ

Den Rubbellos Adventkalender gibt es ab sofort wieder in zwei Varianten: Einmal die seit mehr als 20 Jahren

bekannte und beliebte Variante, die sich großer Beliebtheit erfreut und Gewinne von bis zu 100.000 Euro

verspricht. Dabei kommt es darauf an, wie

viele von den einzelnen Symbolen man insgesamt

unter den 24 einzelnen Türchen zum

Rubbeln findet.

Und dann gibt es dieses Jahr erneut einen

weiteren Kalender mit dem Motto Advent:

den Rubbellos Adventkalender XXL mit 24

Spielen. Das heißt: Jedes Türchen ist ein

Spielchen mit einer eigenen Gewinnchance.

Der Hauptgewinn beträgt 300.000 Euro.

In beiden Fällen ist ein Gewinn pro Kalender

garantiert, dadurch eignen sich die Adventkalender

auch bestens als Geschenk

für Erwachsene. Die Adventkalender zum

Rubbeln sind zum Preis von 10 Euro bzw.

XXL zu 25 Euro in den Annahmestellen der

Österreichischen Lotterien erhältlich.

Foto: Österreichische Lotterien


16 Blitzlicht

Neue Freie Zeitung

Politische Bildung aktuell

4 Podcast Filme Publikationen Seminare Veranstaltungen Schulungen

Podcast-Reihe des Freiheitlichen Bildungsinstituts: „Fitte Menschen – Fitte Systeme“

NAbg. Mag. Gerhard Kaniak zu ganzheitlicher Gesundheit und Reformbedarf im System

Der Podcast „Fitte Menschen – Fitte Systeme“ des Freiheitlichen

Bildungsinstituts beleuchtet den Zusammenhang zwischen körperlicher

Bewegung, psychischer Gesundheit und der langfristigen

Entlastung des Gesundheitssystems.

Der zweite Teil widmet sich dem Thema „Ein fittes Gesundheitssystem

für ein gesundes Land“. Kaniak spricht über die Schwachstellen

im österreichischen Gesundheitswesen, die Bedeutung der

freien Berufe, und erklärt, warum Eigenverantwortung eine zentrale

Voraussetzung für ein funktionierendes System ist. Ziel des

Podcast ist es, ein vertieftes Verständnis für präventive Gesundheitsmaßnahmen

zu fördern und zur Diskussion über zukunftsfähige

Strukturen im Gesundheitswesen beizutragen.

In zwei neuen Folgen spricht Nationalratsabgeordneter und FPÖ-

Gesundheitssprecher Gerhard Kaniak über die Grundlagen einer

gesunden Gesellschaft – von persönlicher Verantwortung bis zu

einem funktionierenden Gesundheitssystem.

Jetzt auf dem YouTube-Kanal des Freiheitlichen Bildungsinstituts

abrufbar:

www.youtube.com/freiheitlichesbildungsinstitut

Im ersten Teil geht es um Ernährung, psychische und körperliche

Gesundheit: Wie hängen Körper, Geist und Seele zusammen und

warum fallen „gesunde Entscheidungen“ oft schwer? Kaniak zeigt,

dass echte Gesundheit immer ganzheitlich gedacht werden muss.

GERHARD KANIAK

ABGEORDNETER ZUM NATIONALRAT

ALTHEA DIAMANTE

MODERATORIN

FBI: Im Auftrag der staatsbürgerlichen Bildungsarbeit.

/FreiheitlichesBildungsinstitut

fbi-politikschule.at

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