PT-Magazin - Ausgabe 6 | 2025
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21. Jahrgang | Ausgabe 6 | 2025 | ISSN 1860-501x | 3 Euro
Wirtschaft und Gesellschaft
Offizielles Magazin des Wettbewerbes „Großer Preis des Mittelstandes“
02
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PT-MAGAZIN 6 2025
editorial
Stürmische Zeiten
meistern – Rückblick
und Ausblick
im Rückblick auf das vergangene
Wettbewerbsjahr des „Großen Preises
des Mittelstandes“ – der unter
dem Motto „Stürmische Zeiten meistern“
bereits sein 31. Jahr beendet
hat – wird deutlich, wie resilient und
innovativ der deutsche Mittelstand
ist.
In diesem Wettbewerb waren 2024
und 2025 unzählige Unternehmen
nominiert, die trotz wirtschaftlicher
Turbulenzen wie steigenden Energiekosten,
Lieferkettenstörungen und
geopolitischen Unsicherheiten ihre
Stärke unter Beweis stellten. Tausende
von Betrieben nutzten die Chance,
ihre Erfolge zu präsentieren.
Der Große Preis des Mittelstandes
ist einer der renommiertesten Wirtschaftspreise
in Deutschland und
wird seit 1994 jährlich von der Oskar-
Patzelt-Stiftung vergeben. Er ehrt
herausragende mittelständische Unternehmen,
Banken, Kommunen und
Persönlichkeiten für ihre wirtschaftlichen
Leistungen, Innovationen,
Job-Schaffung und gesellschaftliches
Engagement. Im Gegensatz zu vielen
anderen Preisen bewertet er Unternehmen
ganzheitlich – nicht nur nach
Zahlen, sondern auch nach ihrer Rolle
in der Gesellschaft. Seit der Gründung
wurden über 22.000 Unternehmen
nominiert, mehr als 5.000 erreichten
die Jury-Stufe, und zahlreiche
wurden ausgezeichnet. Der Preis gilt
als "Deutschlands wichtigster Wirtschaftspreis"
für den Mittelstand und
dient als Plattform für Netzwerke, Anerkennung
und regionale Förderung.
Im vergangenen Jahr zeigten die
Preisträger, wie man Krisen in Chancen
verwandelt: Von digitalen Transformationen
bis hin zu nachhaltigen
Produktionsmethoden meisterten
sie „stürmische Zeiten“ mit Kreativität
und Entschlossenheit. Dieses Motto
bleibt hochaktuell und unterstreicht
die Rolle des Mittelstands als Rückgrat
der deutschen Wirtschaft.
Doch der Blick nach vorn zeigt, dass
die Herausforderungen andauern.
Die wirtschaftliche Lage in Deutschland
im Herbst 2025 ist geprägt von
einem stärkeren Rückgang des Bruttoinlandsprodukts
im zweiten Quartal
als erwartet, verursacht durch
sinkende Exporte und Investitionen.
Das Konsumklima hellt sich zwar
leicht auf, doch die Gesamtkonjunktur
bleibt schwach.
Besonders der Mittelstand spürt
dies: Viele Unternehmen kämpfen
mit Finanzierungsengpässen sowie
steigenden Standortkosten. Dennoch
gibt es positive Signale. Viele Betriebe
planen, Personal einzustellen, nach
18 Monaten der Reduktion. Die Zahl
der Unternehmensnachfolgen steigt
historisch auf über 600.000, was
Chancen für junge Gründer birgt,
aber auch Risiken durch fehlende
Vorbereitung.
Gesellschaftlich stehen wir vor tiefgreifenden
Veränderungen. Der Mittelstand
leidet unter fundamentalen
Standortnachteilen, wie hohen Steuern
und bürokratischen Hürden, die
die Wettbewerbsfähigkeit mindern.
Themen wie die Gleichstellung von
Frauen und Männern bergen ungenutzte
Potenziale für wirtschaftlichen
Aufschwung und gesellschaftliche
Stabilität. In einer Zeit, in der Digitalisierung
und KI den Alltag verändern,
muss der Mittelstand agil bleiben, um
soziale Spaltungen zu vermeiden und
Inklusion zu fördern.
Der „Große Preis des Mittelstandes“
erinnert uns: In stürmischen Zeiten
liegt die Kraft in der Gemeinschaft.
Lassen Sie uns diese Entwicklungen
als Aufruf zum Handeln sehen – für
einen starken, innovativen Mittelstand,
der Deutschland voranbringt.
Lassen Sie uns daher das nächste
Wettbewerbsjahr 2026 unter dem
Motto „Vertrauen schafft Chancen“
wieder zu einem Erfolgsjahr machen!
Ihr Helfried Schmidt
SCHILLING ENGINEERING
Reinraumsysteme
Preisträger
im Wettbewerb
«Großer Preis des
Mittelstandes»
SCHILLING ENGINEERING GmbH
Industriestraße 26
D-79793 Wutöschingen
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Autoren in dieser AusgaBE
Dr. Sascha
Genders
06 10 12 46
Matthias
Weik
Gunnar
Sohn
Jörg-Tilman
Heyl
Peter
Dyroff
48
50
Jürgen
Linsenmaier
Anne M.
Schüller
52
Sven
Jobusch
56
oskar-patzelt-stiftung
Prof. Dr.
Margit Enke
60 60 62 64
Tanja
Pieper
Falk S.
Al-Omary
W.R. Garth
Prof. A.J. Garth
16/ Neuer Spirit bei Gala und Ball
Erstmals Publikums-Awards
verliehen
18/ Mittelstands-Helden
Visionäre der
Oskar-Patzelt-Stiftung geehrt
Editorial
03/ Stürmische Zeiten meistern
Rück- und Ausblick
Editorial von Helfried Schmidt
IN STÜRMISCHEN ZEITEN LIEGT
DIE KRAFT IN DER GEMEINSCHAFT.
LASSEN SIE UNS DIESE ENT-
WICKLUNGEN ALS AUFRUF ZUM
HANDELN SEHEN!“
Unternehmen
06/ Déjà-vu mit
Chancen auf Genesung
Echte Reformen! Die beste Kur
10/ Temu
Digitale und wirtschaftliche
Selbstzerstörung
Deutschlands und Europa
12/ Deutschland im Blindflug
Mahnung zur vergessenen
Unternehmerlücke
SCHEINWERFER
AUF UNSEREN MITTELSTAND“
20/ Premier-Ehrenplaketten
22/ Premier-Auszeichnungen
Zwei Unternehmen
wurden geehrt
24/ Lebenswerk
Zwei Visionäre aus Sachsen
26/ Premier-Finalisten
32/ Ehrenplaketten
8 ausgezeichnete Unternehmen
Großer Preis des Mittelstandes 2025
Alle Infos, Finalisten, Preisträger
und Sonderpreise
Déjà-vu
Chancen auf
Genesung
16FF
06
PT-MAGAZIN 3•4 2025
WIR BAUEN BRÜCKEN, WO ANDERE
MAUERN SEHEN. VERTRAUEN SCHAFFT
CHANCEN – FÜR INNOVATIONEN, FÜR
PARTNERSCHAFTEN, FÜR MENSCHEN. “
.......................................................
34/ Preisträger
Hidden Champions
aus ihrer Region
38/ Finalisten
Regionale Helden
42/ Wir sagen danke
Unterstützer und
Sponsoren der Stiftung
43/ Vertrauen schafft chancen
Kolumne von Petra Tröger
44/ Neuausschreibung 2026
46/ OPS-JUGENDGRUPPE 2025
Future-Saver!
menschen
48/ Osterburg
revolutioniert Agrarwelt
Direktvermarktung von
Getreidefeldern und
darüber hinaus
50/ Arbeitswelt im KI-Zeitalter
Chancen, Verantwortung
und gesellschaftlicher Wandel
kompetenz
52/ XaaS
„Abfall war gestern,
Müllberge adé“
nachhaltig
56/ Vermögen retten in der Krise
Wie Unternehmer Resilienz
aufbauen, weiß Sven Jobusch
60/ Ein Ort, der bleibt.
Eine Marke, die wächst.
Über 500 Jahre
Auerbachs Keller Leipzig
62/ Moderner Lobbyismus
Was zwischen Einfluss,
Diskretion und öffentlicher
Wirkung passiert
64/ V wie Vorbildgröße
Im Test: Die V-Klasse
von Mercedes-Benz
66/ Leserbriefe und Impressum
Vernetzen Sie sich mit uns auf:
PT
pt-magazin.de
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Titelbilder
© Susanne Kurz
v.l.n.r.:
Octapharma Dessau GmbH - Dessau-Roßlau,
Orthopädie- und Reha- Team Zimmermann GmbH -
Cottbus, Schmelzer Hörsysteme GmbH - Ahrensburg
Hinten: Tenbrink - Stadtlohn
Covermontage
Clemens Vogel
Marketing
Bildnachweise
© freepik.com - Background
© freepik.com - Seite 06
© Susanne Kurz - Seite 16
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06
unternehmen
Déjà-vu
mit Chancen
auf Genesung
© PIXABAY.COM | FELIX-MITTERMEIER
PT-MAGAZIN 6 2025
r u b r i k
07
Warum echte Reformen
die beste Kur für den
Wirtschaftsstandort
wären
PT-MAGAZIN 6 2025
Deutschland trägt zurzeit nicht selten
wieder das Etikett des „kranken
Mannes Europas“. Wir erleben die
längste wirtschaftliche Rezession seit
Jahren. Zwar rechnen einige Marktbeobachter
für das Jahr 2025 womöglich
mit einem leichten Wachstum. Die
deutsche Wirtschaft kommt aber
nicht wirklich vom Fleck, trotz großer
Erwartungen in Richtung der seit Jahresanfang
2025 neu im Amt befindlichen
Bundesregierung. Dabei ist die
Situation nicht gänzlich neu: Bereits
vor etwas mehr als 20 Jahren wurde
Deutschland als der „kranke Mann
Europas“ bezeichnet. Es wurde über
die Frage diskutiert „Ist Deutschland
noch zu retten?“. Medial ähneln sich
die Darstellung teils, also lohnt ein
Blick zurück.
Reformwille und Erfolge
in den 2000er Jahren
Anfang der 2000er Jahre spürte die
deutsche Wirtschaft noch das Platzen
der Dotcom-Blase, eine schwache
globale Konjunktur und ein hoher
Eurokurs hemmte die internationalen
Geschäftsbeziehungen und es gab
eine Reihe von Strukturproblemen.
Ein rigider Arbeitsmarkt, hohe Lohnnebenkosten
und Sozialausgaben
belasteten Unternehmen. Nebst Investitionsschwäche,
Wachstumsraten
auf Null-Niveau gab es mit weit über
fünf Millionen Arbeitslosen enorme
Herausforderungen. Die damalige
Bundesregierung um Bundeskanzler
Gerhard Schröder wagte in diesen Zeiten
den Schritt zur heute vielzitierten
Agenda 2010 mit den Hartz-Reformen
zur Flexibilisierung des Arbeitsmarktes
und der Schaffung von Beschäftigungsanreizen.
Die Grundlagen für
spätere Senkungen der Unternehmenssteuern
wurden geschaffen und
weiterführende Reformen schufen
wichtige Impulse für den Standort.
Deutschland profitierte weiterhin von
einer anziehenden Globalisierung
(auch die damalige EU-Erweiterung
lieferte neue Chancen und ein gerade
für deutsche Unternehmen immer
wichtiger werdender Markt in China)
– und Energie war aus heutiger Sicht
preisgünstig verfügbar. Neben den
Erfolgen auf dem Arbeitsmarkt wurde
Deutschland vom kranken Mann zum
Exportweltmeister und Symbol für
einen starken Standort.
Geschichte wiederholt
sich nur zum Teil
Heute, mehr als zwei Jahrzehnte
später, sieht die Einschätzung
bedauerlicherweise wieder negativ
aus, wenngleich die Ursachen
ohne Zweifel auch andere sind: Die
Folgen der Corona-Pandemie, der
Energiepreisschock nach dem Überfall
der Ukraine, insbesondere in
den letzten Jahren hohe Inflationsraten,
oder ein massives Erstarken
protektionistischer Maßnahmen
und deren Folgen für den internationalen
Handel, all dies belastet die
Wirtschaft und damit den Standort
heute. Die Herausforderungen
durch die Transformation der Wirtschaft
mit Blick auf klimapolitische
Maßnahmen, den Wandel von
Geschäftsmodellen im Lichte der
Digitalisierung oder schlicht eine
gestiegene Zinsstruktur und deren
Einfluss auf Investitionstätigkeiten
ergänzen die aktuelle Diagnostik.
Aber – und dies ähnelt der damaligen
Situation nun doch – es treten
ohne Zweifel auch eine Reihe
strukturelle Schwächen hervor: eine
massive Überregulierung, lange
Planungs- und Genehmigungsverfahren
und hohe Unternehmens- u
© FREEPIK.COM | DICTATORSHIP
08
steuern sind hausgemachte Probleme
der heutigen Zeit. Hinzu
kommt ein nicht überraschender
und zugleich immer akut werdender
Fachkräftemangel (trotz der immer
häufig werdenden Hiobsnachrichten
in Sachen Stellenabbau hierzulande
infolge des demografischen
Wandels, der auf das Erwerbspersonenpotenzial
drückt und beispielsweise
der Wettbewerbsfähigkeit der
Industrie schadet. Das Narrativ des
„kranken Mannes“ ist leider zurück.
Vergleicht man beide Krankheitsphasen
ist zu sagen gibt es eine Reihe
an Unterschieden: Damals war
die konjunkturelle Lage schlecht,
aber Energie günstiger und die
Globalisierung verlieh Rückenwind.
Heutzutage dagegen ist die wirtschaftliche
Lage zwar zugleich nicht
gut gewesen, aber Energie ist heute
deutlich teuer, die Globalisierung
stockt und geopolitische Verwerfungen
liefern weiteren Gegenwind.
Strukturelle Herausforderungen
bedingen „Legislatur
der Reformen“
Nebst den Diskrepanzen beim historischen
Vergleich gibt es auch deutliche
Parallelen, nämlich hausgemachte
strukturelle Herausforderungen und
vielschichtigen Reformbedarf! Und
die zahlreichen Lösungsvorschläge
liegen auf der Hand (DIHK 2025 ):
Bürokratieabbau um mindestens
25 Prozent, eine Halbierung der Planungs-
und Genehmigungszeiten,
die Senkung der Stromsteuer auf das
europäische Minimum, staatliche Zuschüsse
zur Reduktion von Netzentgelten,
degressive Abschreibungen
für Investitionen, eine Senkung der
Körperschaftsteuer oder Reformen
auf dem Arbeitsmarkt wie flexiblere
Arbeitszeitmodelle, leichtere Weiterbeschäftigung
von Rentnern, eine
höhere Attraktivität der beruflichen
Bildung und automatische Aufenthaltstitel
für ausländische Absolventen.
Es gibt also einen Katalog für „Akutmedizin“,
mit der versucht werden
kann, die heutigen Erkrankungssymptome
zu bekämpfen. Sie sind weitgehend
kurzfristig wirksam, adressieren
zugleich wesentliche strukturelle Ursachen.
Genau hier liegt die Parallele
beim Blick in die Vergangenheit. War
es damals zum Beispiel eine Agenda
2010, die den Hebel an wesentlichen
Ursachen ansetzt, braucht es heute
eine neue Agenda und den echten
Reformwillen und Handlungsbereitschaft.
Dies geht zugleich weit
über die reine Bereitstellung finanzieller
Mittel und die Schaffung von
Sondervermögen hinaus, die ohne
Reformen nicht an den Ursachen
ansetzen. Es braucht zudem nicht
nur einen „Herbst der Reformen“
sondern vielmehr eine „Legislatur der
Reformen“, denn es reicht eben heute
nicht mehr, nur den Arbeitsmarkt zu
flexibilisieren. Energie, Kapital und
Talente sind nur einige der kritischen
Faktoren, an denen sich entscheidet,
ob Deutschland auch dieses Mal
gesundet. Ohne eine umfassende
Reformagenda verliert Deutschland
dauerhaft industrielle Wertschöpfung
und damit Wohlstand. Die Politik hat
alle Entscheidungen und Fähigkeiten
in der Hand, sie muss es nur tun,
dann wird es schon werden! •
© FREEPIK.COM | DICTATORSHIP
ÜBER DEN AUTOR
Dipl.-Volkswirt Dr. Sascha Genders ist
tätig als Hauptgeschäftsführer der IHK
Würzburg-Schweinfurt. Er publiziert regelmäßig
Fachbeiträge zu ökonomischen
Themen in Fachmedien und ist als freiberuflicher
Journalist, Publizist sowie Dozent
tätig.
PT-MAGAZIN 6 2025
Smarte Technik für die
Energieversorgung
09
Für EFEN steht der ressourcenschonende Umgang
mit Rohstoffen im Fokus. Wir nehmen Chancen aktiv wahr
und investieren in Zukunftstechnologien, sowie in Ausund
Weiterbildung unserer Miarbeiter. Unsere Vision von
nachhaltiger Entwicklung, um Erfolg dauerhaft zu sichern.
Unser Nachhaltigkeitgebot:
Die Fertigung unserer Produkte
erfolgt nachhaltig und emissionsarm.
PT-MAGAZIN 6 2025
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Möglichkeiten.
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10
© JEPSEN AUTOGRUPPE
Temu
Deutschlands und Europas
digitale Selbstzerstörung
© FREEPIK.COM
2024 hat die chinesische Shopping-
App Temu den europäischen Kontinent
im Sturm erobert. Von Spanien
bis Polen, von Irland bis Griechenland.
Kein Anbieter aus der Europäischen
Union (EU), sondern Temu führt fast
überall die Download-Charts an. Millionen
Europäer bestellen dort direkt
aus China täglich Produkte zu Dumpingpreisen.
Für manch einen ist das
nur ein neuer Trend im Onlinehandel.
In Wahrheit aber ist Temu ein Symbol
für den schleichenden Selbstmord des
europäischen Wirtschaftsmodells.
Der Sieg der Bequemlichkeit
über Vernunft
Temu steht für ein simples, aber gnadenlos
effektives Prinzip. Die Devise
lautet maximale Bequemlichkeit und
minimale Preise. Exakt das, was die
Mehrheit der Verbraucher in der EU
offenkundig möchte. Die wenigsten
interessiert Nachhaltigkeit oder Fairness
oder gar, dass die europäische
Wertschöpfung dabei unter die Räder
kommt.
Die Botschaft ist vollkommen klar. Die
Zukunft des digitalen Konsums wird
nicht von europäischen Anbietern,
Temo kann billig - Umweltschutz,
Arbeitnehmerschutz und Menschenrechte
– wen interessierts?
Nicht nur Deutschlands Verbraucher,
sondern auch unsere europäischen
Nachbarn bestellen begeistert bei
Temu. Bei der Plattform aus China
spielen Umweltschutz, Arbeitnehmerschutz
und Menschenrechte nicht die
allergrößte Rolle. Die Konsumenten
interessiert dies jedoch offenkundig,
in Anbetracht der gigantischen Anzahl
an Paketen (laut Reuters wurden 2024
täglich etwa 400 000 Pakete von Temu
(gemeinsam mit Shein) nach Deutschland
verschickt) herzlich wenig.
Die Ironie könnte bitterer kaum sein:
• Deutschland und die EU verschärfen
fortwährend Umweltauflagen.
Produkte aus Fernost produziert
unter Bedingungen, die hierzulande
undenkbar wären, strömen dafür
zollfrei ins Land.
• Deutschlands Politiker und Gewerkschafter
predigen Arbeitnehmersondern
einer chinesischen Plattform
geprägt. Die deutsche und EU-Politik
spricht von Transformation, Nachhaltigkeit
und Werten. Die Bürger
füttern jedoch lieber bereitwillig ein
Geschäftsmodell, das genau all diese
Prinzipien ignoriert. Temu ist das beste
und sichtbarste Beispiel wie weit
sich die Bürger Europas von ihren
Politikern entfernt haben.
Die Doppelmoral Europas – und
besonders Deutschlands
Deutschland – oder besser gesagt
Teile seiner Politik - inszenieren sich
gerne als moralische Weltmacht. Mit
erhobenem Zeigefinger reisen Politiker
rund um den Globus. Sie predigen
Umweltschutz, Arbeitnehmerschutz,
Lieferkettengesetze und strenge Umweltauflagen.
Sie verschärfen damit
Jahr für Jahr die Belastungen für die
heimische Wirtschaft und machen
den Standort im internationalen
Wettbewerb immer unattraktiver.
Folglich werden die in Deutschland
produzierten Produkte kontinuierlich
immer teurer. Doch an teuer haben
offenkundig immer weniger Interesse
oder sie können es sich auf Grund
der aktuellen wirtschaftlichen Lage
– auch Dank immer höherer Steuern
und Abgaben – schlicht und einfach
nicht mehr leisten.
PT-MAGAZIN 6 2025
11
PT-MAGAZIN 6 2025
rechte. Die Bürger kaufen dafür
Ware, bei der niemand nach fairen
Löhnen oder Arbeitsbedingungen
fragt.
• Die Politik spricht von europäischer
Souveränität. Die Bürger liefern Geld
und Daten nach China.
So wird mit Ansage unser eigener
Standort zerstört.
Die ökonomische Selbstzerstörung
Deutschland und Europa verlieren in
dreifacher Hinsicht:
• Wirtschaftlich: Geld und Wertschöpfung
fließen nach China. Gleichzeitig
werden heimische Anbieter verdrängt.
• Gesellschaftlich: Wir halten uns
selbst zum Narren, indem wir Nachhaltigkeit
predigen, aber in der Praxis
genau das Gegenteil machen.
• Kulturell: weil sie preislich mit China
nicht mithalten können, werden
Europäische Innovationen ignoriert
oder aus dem Markt gedrängt.
Wer die Meinung vertritt, dass diese
Entwicklung nur ein temporärer
Trend ist, leidet unter Realitätsverlust.
Temu ist nicht die Ausnahme. Temu
ist die Blaupause für das, was auf uns
in atemberaubender Geschwindigkeit
zurollt.
Die Rolle der Politik:
Realitätsverweigerung
Die EU-Politik feiert sich für das
Lieferkettengesetz, CO 2 -Bepreisung
und immer neue Bürokratiemonster.
Chinesische Plattformen rollen den
Markt auf. In der EU und insbesondere
in Deutschland werden Unternehmen
systematisch stranguliert,
anstatt Standortbedingungen zu
verbessern. Energiepreise liegen
weit über internationalem Niveau.
Bürokratie wächst unvermindert,
anstatt endlich radikal abgebaut zu
werden. Investitionen werden durch
politische Unsicherheit blockiert.
Und währenddessen predigen Ministerinnen
und Minister weltweit hehre
Ziele. Sie merken dabei nicht, dass
die Basis unseres Wohlstands – kurzum
die industrielle und digitale Wertschöpfung
– schleichend zerbricht.
Ein Kontinent ohne
Selbstvertrauen
Es ist nicht China, das Europas digitale
Zukunft zerstört. Europa und
Deutschland vorneweg zerstört sie
selbst. Wir haben Ingenieure, Kreative
und Unternehmer von Weltklasse.
Doch wir lassen sie gegen Mauern
aus Bürokratie, Abgaben und politischer
Ideologie anrennen und
wundern uns dann, wenn immer
mehr Hochqualifizierte ihr Glück im
Ausland suchen.
China investiert, skaliert und expandiert.
Deutschland und die EU
diskutieren über Verbote, Abgaben,
Regulierungen, neue Steuern und Abgaben
und Quoten. Die USA fördern
ihre Tech-Giganten. Deutschland und
die EU strangulieren ihre Unternehmen
mit Regulierungen und steuerlichen
Belastungen.
Temu ist kein kurzfristiger
Hype, sondern ein Menetekel.
Temu zeigt herrlich deutlich wie bereitwillig
die Europäer für ein paar
Euro Ersparnis ihre Werte, ihre Industrie
und ihre Zukunft opfern. Die
bittere Wahrheit lautet, dass nicht
China Deutschland zerstört, sondern
Deutschland sich selbst. Aus moralischer
Überheblichkeit und politischer
Kurzsichtigkeit. Aus der Gier nach
dem billigsten Angebot. Wenn wir so
weitermachen, wird der „Standort
Deutschland“ bald nur noch eine
historische Fußnote sein. Die digitale
Zukunft wird längst in China und den
USA entschieden. •
ÜBER DEN AUTOR
Matthias Weik befasst sich seit über zwei
Jahrzehnten mit den Themen Finanzen,
Wirtschaft und KI. Er zählt seit Jahren,
mit sechs Bestsellern in Folge zu den verlässlichsten
Bestseller-Autoren im Bereich
Wirtschaft und Finanzen. 2023 ist sein
sechster Bestseller „Die Abrechnung“ erschienen.
Matthias Weik bezeichnet sich
selbst nicht als Pessimist, Optimist sondern
als Realist. www.matthias-weik.com;
X: @mweik_, https://www.instagram.com/
matthias_weik_mw/
12
Deutschland
im Blindflug
we’re
hiring!
Hermann Simon und
die vergessene Unternehmerlücke
we’re hiring!
join us!
©FREEPIK.COM | PIKISUPERSTAR
©FREEPIK.COM | PIKISUPERSTAR
Deutschland steckt nicht nur in einer
Konjunkturflaute, sondern in einer
strukturellen Sackgasse. Hermann
Simon, Chronist und Architekt der
Hidden Champions, spricht im Autorengespräch
mit Gunnar Sohn und
Winfried Felser von einem Problem,
das kaum einer ausspricht: „Die Unternehmerlücke,
über die ja kaum
jemand diskutiert, gehört zu unseren
größten Erkenntnisproblemen“.
Während Politiker von Fachkräftemangel
und Rentenpolitik reden,
bröckelt die Basis: eine alternde Unternehmerschaft,
die kaum noch investiert
und keine Nachfolger findet.
Simon schildert Beispiele, die symptomatisch
sind: „Ein Metallbauer mit
23 Mitarbeitern, 79 Jahre alt, kein
Nachfolger. Ein Ingenieur-Genie, 69
Jahre alt – ohne Nachfolger. Ein Weltmarktführer
mit über einer Milliarde
Umsatz, 65 Jahre alt – auch ohne
Nachfolger“.
we’re hiring!
Die verweigerte Zukunft
Die junge Generation flüchtet ins Beamtentum
und in Konzerne. Simon
warnt: „In Bonn haben wir mehr
Exzellenzcluster als München – aber
keine Roboterfirma, obwohl unsere
Informatiker die Fußball-Weltmeisterschaft
der Roboter gewinnen. (…)
In China heben bei meinen Vorträgen
50 Prozent der jungen Leute die
Hand, wenn ich frage, wer Hidden
Champion werden will. In Deutschland
nur fünf Prozent“.
join
Es ist ein mentaler Stillstand, ein
verweigerter Aufbruch. Während
in Nanjing und Hefei – Städte, die
us!
hierzulande kaum jemand kennt –
Wissenschaft und Märkte in einem
Atemzug gedacht werden, redet
Deutschland über Zuständigkeiten
und Fakultäten.
Luxemburg versus
Bonn-Rhein-Sieg
Und dann dieser Vergleich, den
Simon mit einer fast provokanten
Nüchternheit zieht: Luxemburg mit
we’re
hiring!
seinen 653.000 Einwohnern gegenüber
Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis
mit zusammen 930.000 Menschen.
„Die Kaufkraft in Luxemburg liegt
pro Kopf bei rund 41.000 Euro, im
Rhein-Sieg-Kreis bei 26.000, in Bonn
bei knapp 27.000. Das ist ein erheblicher
Unterschied“.
Der Befund ist vernichtend: Was
nützt Exzellenz ohne Umsetzung?
Was nützt Wissen ohne Kapitalisierung?
Luxemburg zeigt, dass kleine
join us!
join
us...
Einheiten sich global positionieren
können. Bonn-Rhein-Sieg dagegen
illustriert die deutsche Krankheit:
Forschen ohne Gründen, wissen
ohne handeln.
Deep Tech statt Massenmarkt
Simon zieht daraus die Konsequenz:
Deutschland könne in den Massenmärkten
der Digitalisierung nie
gegen USA und China bestehen.
„Keine Chance“, sagt er. Aber im
industriellen Deep Tech, in Nischen,
in hochkomplexen Prozessen – dort
liegt die Zukunft. „50 Prozent des
weltweit verbrauchten Stroms laufen
durch einen Laststufenregler von
Reinhausen, einem Unternehmen,
das kaum jemand kennt“.
Statt auf Prestigeprojekte wie Volocopter
oder Lilium zu setzen, fordert
Simon, das unsichtbare Rückgrat der
Industrie zu stärken. „Ministerien
und Agenturen wissen gar nicht, dass
es diese Unternehmen gibt“, sagt er.
Die Agentur für Sprunginnovationen
sei mit ihren 250 Millionen Euro ein
„lächerliches“ Gegenstück zur DARPA
mit 4,5 Milliarden.
we’re
hiring!!!
Politische Forderungen
Seine Empfehlungen an Bundeskanzler
Friedrich Merz sind unmissverständlich:
„Eine Befreiung der
Wirtschaft, vor allem des Mittelstandes.
Abschaffung unsinniger Gesetze
wie Lieferkettenpflichten und Zwang
zur Zeiterfassung. Und vor allem: Ge-
PT-MAGAZIN 6 2025
13
PT-MAGAZIN 6 2025
schwindigkeit. Wir brauchen nicht 20
Genehmigungen von 20 Behörden“.
Kapitalmacht und
deutsche Grenzen
Ein Blick auf die globalen Zahlen
zeigt, warum Deutschland in den
Massenmärkten kaum mithalten
kann. „Zum ersten Mal im vergangenen
Jahr hat eine Firma mehr als
100 Milliarden Dollar Nettogewinn
gemacht – Alphabet, die Mutter von
Google“, so Simon. Apple lag mit
über 90 Milliarden kaum dahinter.
Und Deutschland? Roland Koch,
Vorsitzender der Ludwig-Erhard-
Stiftung, verwies jüngst auf die
IT-Offensive der Schwarz-Gruppe
aus Neckarsulm. Lidl-Schwarz erwirtschaftet
115 Milliarden Euro Umsatz
– ein Gigant im Einzelhandel. Doch
der Gewinn liegt bei zwei bis drei
Milliarden Euro.
„Da wird die Revolution nicht aus
Deutschland kommen, wenn es
um Kapitaleinsatz geht“, resümiert
Simon. Für die großen Sprünge in
Künstlicher Intelligenz, Cloud oder
Nukleartechnologien fehle schlicht
die Kapitalmacht. Deutschlands
Stärke müsse im industriellen Deep
Tech liegen – komplexe Prozesse, Nischenmärkte,
Spezialtechnologien.
Dort zählt Wissen mehr als Kapital,
Geschwindigkeit mehr als Größe.
Ein weiterer Angriffspunkt: die
akademische Welt. „Die Forschung
orientiert sich nur noch am Hirsch-
Index. Es gilt als schädlich, im Handelsblatt
oder in der FAZ zu publizieren.
Mit Hidden Champions kannst
du wissenschaftlich nichts reißen“,
berichtet Simon aus Gesprächen mit
Professoren.
Simon selbst ist das lebendige
Gegenmodell: Berater, Gründer,
Professor – ein Grenzgänger, der
Wissenschaft und Praxis verschränkt
und damit mehr Einfluss auf die
reale Wirtschaft entfaltet als viele
Fachjournale zusammen.
Die Chinesen und die Champions
Und die Chinesen? Sie haben die
Lehre aus Simons Hidden-Champions-Konzept
längst gezogen. „Es
gibt Regierungsprogramme, 1000
chinesische Hidden Champions zu
schaffen. Drei Wochen nach der Verabschiedung
in Peking kam die erste
Provinzregierung auf mich zu“.
Während Berlin diskutiert, handeln
andere. Während Bonn seine Exzellenzcluster
pflegt, bauen chinesische
Unternehmer Business Schools auf
Basis von Simons Büchern.
Das eigentliche Versäumnis
Was bleibt, ist die Diagnose einer
Gesellschaft, die ihren Unternehmergeist
verloren hat. „Hört nicht auf
eure Eltern“, rät Simon den Jungen.
„Die leben in einer alten Welt“.
Doch solange Politik und Wissenschaft
in Routinen verharren, solange
Sprunginnovationen in Ministerien
versanden und Universitäten den
Markt scheuen, bleibt Deutschland
im Blindflug. Am Ende bleibt der
Eindruck einer Summe aus fünf
Jahrzehnten Denken und Handeln.
„Simon sagt! Was im Management
wirklich zählt“ ist kein Lehrbuch, sondern
ein Kompass. Führung bleibt
für ihn das zentrale, aber unerklärbare
Phänomen. Innovation braucht
Mut zur Lücke und Geduld gegen alle
Widerstände.
Zeit ist die knappste Ressource, härter
als Kapital. Digitalisierung erweist
sich als Produktivitätsparadox – ob
Künstliche Intelligenz daran etwas
ändert, ist offen. Und Unternehmertum,
so Simon, ist der härteste und
zugleich schönste Job der Welt: ein
Beruf voller Demut und Verantwortung,
aber auch die einzige Quelle
echten Fortschritts. •
ÜBER DEN AUTOR
Gunnar Sohn ist Diplom-Volkswirt (FU
Berlin), Freiberufler, Wirtschaftspublizist,
Buchautor, Blogger, Medienberater, Moderator
und Kolumnist. Leidenschaftlicher
Barcamper und Wanderer zwischen den
Welten. https://ichsagmal.com/
ENTDECKEN
SIE DIE WELT VON HANSE HAUS
Hanse Haus setzt auf das „Alles-aus-einer-Hand“-Prinzip: Von der Planung
bis zum Einzug koordinieren wir den Hausbau und setzen alle Arbeiten mit
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Großer Preis
des Mittelstandes 2025
Danke, dass
Sie da waren!
© SUSANNE KURZ
16
© SUSANNE KURZ
Neuer Spirit
Gala und Ball neu interpretiert,
Planungen für 2026 sind gestartet
Dr. Helfried Schmidt, Vorstand
der Oskar-Patzelt-Stiftung,
bei der Verleihung des
Publikums-Award an epas,
Timo Siebahn, Geschäftsführer
mit Moderatorin Victoria
Herrmann
17:30 Uhr begann auch in diesem
Wettbewerbsjahr im Kerzenschein
des Festsaals die mitreißende Preisverleihung
„Großer Preis des Mittelstandes“.
Der Abend stand unter dem
Motto „Stürmische Zeiten meistern“,
eingeleitet durch einen fulminanten
Video-Opener, der die goldene Skulptur
des „Großen Preises“ präsentierte. Die
Moderatorinnen Rommy Arndt, Victoria
Herrmann und Petra Bindl führten
charmant durch die zwei Stunden
voller Emotionen, Inspiration und Anerkennung.
Mehrere Redner betonten,
dass der Preis stellvertretend für den
gesamten Mittelstand verliehen werde.
Nicht nur Finalisten und Preisträger
erlebten einen Höhepunkt.
Diese Elemente zeichneten die Galas
der Oskar-Patzelt-Stiftung seit jeher
aus.
Doch Gala und Ball
2025 brachten noch viel mehr:
Zum ersten Mal waren die Gäste nicht
nur Zuschauer – Sie gestalteten den
Gala-Abend aktiv mit, gaben ihre Stimme,
hinterließen Spuren und wurden
selbst Teil der Geschichte!
Dafür hatten mehrere neue Formate
Premiere:
• Publikums-Award – das Publikum
selbst stimmte live ab, wer den
Sonderpreis mit nach Hause nehmen
sollte. Den Publikums-Award
2025 erhielten:
• Rapidobject GmbH, Leipzig,
Sachsen am 13. September in
Würzburg
• epas - Ems Ports Agency and
Stevedoring Beteiligungs
GmbH & Co. KG, Emden, Niedersachsen
am 27. September
in Düsseldorf
• Tenbrink, Stadtlohn, Nordrhein-
Westfalen am 18. Oktober zum
Bundesball
• Walking Gallery – schon beim
Sektempfang auf mehreren Großbildschirmen,
anschließend per
Smartphone auf der Streaming-
Plattform, begegneten den
Gästen Projektionen, Bilder und
Statements der Firmen auf der Juryliste,
die Mittelstandsgeschichten
lebendig machen.
• Challengeboard-Teaser – ein interaktives
Highlight, das spielerisch
die Kreativität und das Netzwerk
der Nominierten sichtbar macht
und vier „Mitternachts-Missionen“
bereithielt.
• Tisch-Challenge – kleine Aufgaben
am Tisch regten zum Mitmachen
an und verbanden die Gäste auf
ungezwungene Weise.
• Wall of Statements – Ihre Stimme
zählte! Sie teilten Ihre Gedanken,
Visionen oder Botschaften, die
auf der Leinwand groß sichtbar
gemacht wurden.
Für Unterhaltung auf höchstem Niveau
sorgen Showacts aus Tanz, Artistik und
Musik, begleitet von Live-Musik.
Institutionen, Verbände und Kommunen
haben im 31. Wettbewerbsjahr
4.208 mittelständische Unternehmen
und Institutionen nominiert. Diese beschäftigen
rund eine Million Mitarbeiter
und 50.000 Auszubildende und tragen
mit 50 Milliarden Euro Steuern und
Abgaben wesentlich zur Stabilität unseres
Landes bei. Sie sind die Kraft, die
seit Jahrzehnten Arbeitsplätze schafft
– während Staat und Großkonzerne
abbauen.
Die Botschaft bleibt klar:
Gesunder Mittelstand Starke Wirtschaft
Sichere Zukunft
Erleben Sie auf den nächsten Seiten die
Ergebnisse der Preisverleihungen 2025.
Es waren Abende voller Wertschätzung,
voller Impulse und Begegnungen, die
die Vielfalt des Mittelstands widerspiegelten.
Abende, auf denen neue
Kontakte geknüpft wurden, Weggefährten
gedankt wurde und persönlicher
Erfolg in festlicher Atmosphäre gefeiert
wurde. •
PT-MAGAZIN 6 2025
MIT KLAREM KURS DURCH
DAS STEUERMEER.
WIR NAVIGIEREN DICH
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Steuern sind kompliziert?
Nicht bei uns. Mit TKP hast du einen Partner,
der dir den Rücken freihält und alles so erklärt,
dass du wirklich verstehst, was passiert.
Kein Fachchinesisch, keine leeren Versprechen –
nur klare Kommunikation und echte Lösungen.
TKP.DE
18
© SUSANNE KURZ
Mittelstands-
Helden
Sie arbeiten im Hintergrund, an den
Visionen der Oskar-Patzelt-Stiftung,
2025 wurden sie geehrt
Dieter Ernst, Geschäftsführer
von EDEKA Ernst in Zweibrücken.
Am 18. Oktober wurde
er mit der Ehrennadel der
Oskar-Patzelt-Stiftung geehrt.
© SUSANNE KURZ
© SUSANNE KURZ
© SUSANNE KURZ
Wolfgang Oehm erhält einen Großen
Preis aus handgefertigter Schokolade
Petra Tröger wurde mit
einem Sonderpreis geehrt
Clemens Vogel erhielt die
Ehrennadel der Oskar-Patzelt-Stiftung
Wolfgang Oehm: Treuer Förderer
Wolfgang Oehm, Geschäftsführender
Gesellschafter der ONI-Wärmetrafo
GmbH, ist ein einzigartiger Unternehmer
und Freund des Großen Preises
des Mittelstandes. Seit Jahren steht er
der Stiftung mit Rat und Tat, mit Insertionen
und großzügigem Sponsoring
zur Seite – seit zwei Jahren sogar als
Hauptsponsor. Er verkörpert Verantwortung
und Menschlichkeit wie
kaum ein anderer. Unter den vielen
erfolgreichen Persönlichkeiten ragt er
heraus durch seine zuverlässige und
großzügige Unterstützung der Oskar-
Patzelt-Stiftung. Von Herzen dankten
ihm Petra Tröger und Helfried
Schmidt für seine Verbundenheit und
sein Engagement für den Mittelstand.
Symbolisch überreicht wurde als Anerkennung
ein süßer „Großer Preis“
aus belgischer Schokolade mit einem
großen „Danke, lieber Wolfgang
Oehm!“
Dieter Ernst: Visionär mit Herz
Dieter Ernst, Inhaber von EDEKA Ernst
in Zweibrücken, verkörpert unternehmerischen
Mut und soziale Verantwortung.
Seit 2005 hat er mit seiner
Familie und seinem Team einen Markt
geschaffen, der nicht nur Einkäufe,
sondern auch Gemeinschaft und Jobs
bietet. Als Visionär mit Bodenhaftung
engagiert er sich regional und bundesweit
für die Oskar-Patzelt-Stiftung.
Bescheiden, kooperativ und positiv,
unterstützt er Veranstaltungen mit
Spenden und ist steter Sponsor im PT-
Magazin und hilft so, die Stiftungsziele
zu sichern. Für seine Menschlichkeit
und Treue erhielt er die „Goldene
Ehrennadel“ und ein von Herzen kommendes
„Danke, lieber Dieter Ernst!“
Petra Tröger:
Organisatorisches Genie
Petra Trögers Lebenswerk begann
vor 30 Jahren mit ersten Kontakten
zu Helfried Schmidt. Seit 1996 als Verkaufsleiterin,
später stellvertretende
Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführerin
der Servicegesellschaft, ist
sie unverzichtbar für den Großen
Preis des Mittelstandes. Sie akquiriert
Sponsoren und Inserenten – seit 2009
über die OPS Netzwerk GmbH als
Servicegesellschaft der Stiftung. Ihre
Stärken: Exzellente Organisation von
Galas und Bällen, wo sie Tausende Details
koordiniert und viele nominierte
und ausgezeichnete Unternehmen
persönlich kennt. Petra Tröger ist ein
Segen für die Stiftung.
Als Helfried Schmidt ihr „Danke für
30 Jahre Weitblick und Einsatz!“ sagte,
kamen Dutzende Unternehmer und
Unternehmerinnen nach vorn auf
die Bühne, um sich persönlich den
Glückwünschen anzuschließen.
Clemens Vogel:
Zuverlässiger Helfer
Seit 10 Jahren unterstützt Clemens
Vogel Petra Tröger als Management-
Assistent. Von Vertriebsaufgaben
über Gala-Organisation bis zu Gestaltung
des PT-Magazins und der
Websites - sein Einsatz ist vielfältig.
Dafür erhielt er eine Urkunde zum Betriebsjubiläum
und die „Goldene Ehrennadel“
der Oskar-Patzelt-Stiftung.
Danke, Clemens! •
PT-MAGAZIN 6 2025
Energie.Sicher.Verteilen.
uesa liefert hochwertige Komponenten für die
Energieverteilung von der Mittelspannung bis
zum Hausanschluss.
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Schrankbauform bis 6300 A
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uesa GmbH • Uebigau • Gewerbepark-Nord 7
04938 Uebigau-Wahrenbrück
20
Albert Fischer GmbH -
Albert Fischer,
Geschäftsführer
© SUSANNE KURZ
premierehrenplaketten
PT-MAGAZIN 6 2025
119 Unternehmen sowie mittelstandsfreundliche
Kommunen und Banken
wurden 2025 bundesweit zum Premier
nominiert. Zwei wurden mit einer
Premier-Ehrenplakette geehrt.
Albert Fischer GmbH
aus Elze in Niedersachsen
Premier 2019, Premier-
Ehrenplakette 2022
Bahn frei für Innovation!
Die Albert Fischer GmbH ist ein innovativer
und beständiger Partner im
deutschen Mittelstand, spezialisiert
auf Bahnsteig- und Gleisbau sowie
Infrastrukturprojekte.
Das Unternehmen zeichnet sich besonders
durch folgende Punkte aus:
Spezialisierung und Innovation:
Marktführend im Bahnsteigbau (z.B.
Hannover Hauptbahnhof) durch kreative,
kostensparende Lösungen und
den europaweit einzigartigen Einsatz
von Hydrema-Bagger-LKWs.
Stabilität und Wachstum: Langfristig
solide finanzielle Basis (CrefoZert),
stetiges Wachstum seit 2010.
Digitale und grüne Prozesse: Einsatz
von BIM und eigens entwickelten
Sicherheitssystemen. Fokus auf
Nachhaltigkeit (Photovoltaik, Energiemanagement
DIN ISO 50001) und
gesellschaftlichem Mehrwert (Grundstückssanierung).
Mitarbeiterkultur: Hohe Mitarbeiterloyalität
und -zufriedenheit
(kein Gründungsmitarbeiter hat das
Unternehmen verlassen), starke
Weiterbildungsförderung („Albert
Fischer Wissenswelt“) und kollegiales
Miteinander.
Die Albert Fischer GmbH vereint
Tradition und Innovation und gilt als
Paradebeispiel für verantwortungsbewusstes,
zukunftsorientiertes
Handeln.
21
21
Stadt Bamberg - Wirtschaftsförderung und
Wirtschaftsförderung Landkreis Bamberg
aus Bayern
Kommune des Jahres 2015, Premier-Kommune 2018
Wenn Stadt und Land an einem Strang ziehen – – entsteht
ent-
Zukunft
Stadt
Stadt
und
und
Landkreis
Landkreis Bamberg
Bamberg
sind
sind
ein
ein
beispielhaftes
beispielhaftes
Erfolgs-Duo in Oberfranken, das Kooperation lebt.
Erfolgs-Duo in Oberfranken, das Kooperation lebt.
PT-MAGAZIN
PT-MAGAZIN
6 2025
6 2025
Sie sind das wirtschaftliche Zentrum der Region (höchste
Sie sind das wirtschaftliche Zentrum der Region (höchste
Fachkräfte-Attraktivität, niedrigste Arbeitslosenquote
Fachkräfte-Attraktivität, niedrigste Arbeitslosenquote
Oberfrankens (2,7 %) im Landkreis) und setzen auf Innovationen
wie:
Oberfrankens (2,7 %) im Landkreis) und setzen auf Innovationen
wie:
• Das Gründungszentrum Lagarde1
• Das Den Gründungszentrum Cleantech Innovation Lagarde1 Park (mit Fokus auf Wasserstofftechnik/H
Cleantech Innovation Park (mit Fokus auf Was-
2 -Akademie)
• Den
• serstofftechnik/H Das partizipative 2 Stadtentwicklungsprojekt -Akademie)
„Mitte.
• Das Bamberg.2025“ partizipative Stadtentwicklungsprojekt „Mitte.
Bamberg.2025“
Ihre Wirtschaftsförderung gestaltet aktiv Wandel und
Ihre übersetzt Wirtschaftsförderung Krisen in Chancen. gestaltet Gemeinsam aktiv denken Wandel Stadt und
übersetzt und Landkreis Krisen Zukunft in Chancen. in Netzwerken. Gemeinsam denken Stadt
und Landkreis Zukunft in Netzwerken.
Diese Auszeichnung würdigt daher nicht nur Projekte,
Diese Zahlen Auszeichnung oder Strukturen würdigt – sie ehrt daher eine nicht Haltung: nur das Projekte, Vertrauen,
oder dass Strukturen gemeinsame – sie Stärke ehrt mehr eine Haltung: bewirken das kann Ver-
Zahlen
trauen, als institutionelle dass gemeinsame Abgrenzung. Stärke • mehr bewirken kann
als institutionelle Abgrenzung. •
© SUSANNE KURZ
© SUSANNE KURZ
Stadt Bamberg – Wirtschaftsförderung mit Wirtschaftsförderung
Stadt Bamberg Landkreis – Wirtschaftsförderung Bamberg - Prof. Dr. Rupert mit Wirtschaftsförderung
Landkreis Beirat Bamberg der Oskar-Patzelt-Stiftung
- Prof. Dr. Rupert Gramss,
Gramss,
Wissenschaftlicher
mit Wissenschaftlicher Dr. Stefan Goller, Leiter Beirat Referat der Oskar-Patzelt-Stiftung
für Wirtschaft und
Digitalisierung mit Dr. Stefan mit Goller, Ruth Vollmar, Leiter Referat Leiterin für Amt Wirtschaft für Wirtschaft und
sowie Digitalisierung Simone Ludwig-Konggann, mit Ruth Vollmar, Stellvertretende Leiterin Amt Leitung für Wirtschaft
Amt sowie für Wirtschaft Simone Ludwig-Konggann, und Johann Kalb, Landrat Stellvertretende Landkreis Leitung
Bamberg Amt für mit Wirtschaft Patricia Leistner, und Johann Leiterin Kalb, Wirtschaftsförderung
Bamberg sowie mit Patricia Rainer Keis, Leistner, Projektmanagement
Leiterin Wirtschafts-
Landrat Landkreis
förderung sowie Rainer Keis, Projektmanagement
20_21 Premier-Ehrenplakette.indd 21 10.11.2025 09:51:47
22
Premier
Mit dem Sonderpreis Premier
werden dieses Jahr zwei Unternehmen
aus Sachsen-Anhalt
und Niedersachsen geehrt.
© SUSANNE KURZ
HALLOG GmbH - Uwe Ritzmann, Geschäftsführer
mit Wolfgang Groß, Niederlassungsleiter
HALLOG GmbH
aus Lutherstadt Eisleben
in Sachsen-Anhalt
Preisträger 2016,
Premier-Finalist 2023
Die kühle Logik des Erfolgs
Das mittelständische Unternehmen
zeichnet sich durch höchste
Qualitätsstandards und eine außergewöhnliche
Kundenbindung aus,
belegt durch den zehnmaligen Erhalt
des CrefoZert für hervorragende
Bonität und den Umstand, dass seit
der Gründung kein A- oder B-Kunde
verloren ging.
HALLOG setzt auf eine konsequente
Erweiterung des Serviceportfolios
durch spezialisierte Tochterunternehmen
und gilt als Vorreiter in
Nachhaltigkeit (Solaranlage, Euro-
6-Fuhrpark) und Digitalisierung (hohe
IT-Sicherheit).
Zur Bewältigung des Fachkräftemangels
reagierte das Unternehmen
strategisch mit einer eigenen Fahrschule.
Eine wertschätzende Unternehmenskultur
mit umfangreichen
Weiterbildungsangeboten und das
aktive soziale Engagement runden
das Profil ab. Die HALLOG GmbH ist
ein Leuchtturm im deutschen Mittelstand,
die unternehmerischen Erfolg
mit gesellschaftlicher Verantwortung
verbindet.
PT-MAGAZIN 6 2025
Erleben, was bleibt –
im weltweit ersten RoLigio® Hotel.
Ankommen, durchatmen, loslassen – im RoLigio® & Wellness
Resort Romantischer Winkel, Ihrem Wellness-Refugium im
Herzen des Harzes. Zentral gelegen und dennoch fernab vom
Trubel, erleben Sie hier einen Rückzugsort, der Körper, Geist,
Seele und Verstand berührt.
Auf 3.800 m² SPA-Fläche erwartet Sie Tiefenentspannung in all ihren
Facetten: Panoramasaunen, Innen- und Außenpools sowie eigens
entwickelte Wellness-Treatments in wohltuender Atmosphäre.
Kulinarisch entführt Sie unser Joseph’s Fine Dining – im Juni 2025 mit
einem Michelin-Stern ausgezeichnet – unter dem Motto „Der Harz
trifft auf die Welt“. Ein Gourmetmenü, live inszeniert: exklusiv, kreativ,
unvergesslich.
Bad Sachsa / Harz
Mehr Informationen & Reservierung unter:
www.romantischer-winkel.de
23
Oelkers Hotel Betriebs GmbH|
Hotel Romantischer Winkel
aus Bad Sachsa in Niedersachsen
Preisträger 2013, Premier-Finalist 2023
Zuhause fühlen, gesund werden
und dabei die Umwelt schützen
Die Oelkers Hotel Betriebs GmbH ist ein werteorientierter
Akteur der deutschen Hotellerie, der Tradition, christliche
Werte und Innovationskraft verbindet, um höchste
Gast- und Mitarbeiterzufriedenheit zu erreichen.
PT-MAGAZIN 6 2025
Ein Alleinstellungsmerkmal ist das prämierte RoLigio ® -
Konzept, das als ganzheitliches Wellness- und Lebensmodell
entwickelt wurde und 2024 um den Longevity-Trend
(nachhaltige Gesundheit und Prävention) erweitert
wurde. Dieses wird durch innovative Anwendungen wie
Wasserplasma-Inhalation ergänzt. Die Innovationskraft
zeigte sich auch während der Corona-Pandemie durch
konsequente Investitionen in Digitalisierung und Modernisierung.
Die Unternehmenskultur setzt auf Mitarbeiterbegeisterung
mit 30 Auszubildenden, flexiblen Modellen und
der Leaders Akademie zur Talentförderung. Das Unternehmen
verfolgt eine zukunftsorientierte Strategie,
nutzt moderne KI-Tools und arbeitet mit dem Slogan
„Zuhause sein ist ein Gefühl“. •
© SUSANNE KURZ
Oelkers Hotel Betriebs GmbH | Hotel Romantischer
Winkel - Josef und Nora Oelkers, Inhaber und
Geschäftsführer mit Marco Oelkers, Junior Eigentümer
und Matthias Reuter, Hoteldirektor
Fahrschule GmbH
Spezialist für
temperatur-
geführte
Transporte!
www.hallog.de
Premier-Finalist 2023
Premier 2025
24
Lebenswerk
Zwei Auszeichnungen gehen
in diesem Jahr nach Sachsen!
© SUSANNE KURZ
Dr. Butze GmbH & Co. KG -
Dr. Claus Butze, Geschäftsführender Gesellschafter
Dr. Butze GmbH & Co. KG
aus Klingenberg in Sachsen
Preisträger 1999,
Premier 2007
Wegweisender Vordenker
Dr. Claus Butze verkörpert den
sächsischen Unternehmergeist, tief
verwurzelt in einer Familientradition
seit 1913, die bereits sein Großvater
Moritz Butze mit Handel und Gastgewerbe
prägte.
1990 gründete Dr. Butze die DR. BUT-
ZE GmbH & Co. KG in Klingenberg, die
sich von bescheidenen Anfängen zu
einem stabilen Familienunternehmen
mit heute 170 Beschäftigten entwickelte.
Das Unternehmen glänzt
in den Sparten Fachgroßhandel für
professionelle Reinigung, Reinigungstechnik,
Schulungswesen, Hotelbetrieb,
Tourismus sowie Export und
Import.
Als „Dienstleister für Dienstleister“
bietet DR. BUTZE ein breites Sortiment
an Reinigungsartikeln und einen
einzigartigen Miet- und Gebrauchtmaschinenpark.
Dr. Butze verwirklichte
die Vision des modernen Firmensitzes
durch den Umbau des Klingenberger
Ritterguts (1992), erweiterte mit
Logistikzentren und dehnte das Liefergebiet
durch die Übernahme der
INTEK Rasmussen GmbH (2023) bis
zur Ostsee aus.
PT-MAGAZIN 6 2025
mwi.one
Erfolg seit
Generationen.
Mit Systemhygiene am
Standort Heimat.
DR. BUTZE GmbH & Co. KG
Fachgroßhandel für
Sauberkeit & Hygiene
Am Rittergut 6
01774 Klingenberg
Tel. (035202) 5105-0
www.butze.de
25
PT-MAGAZIN 6 2025
Ein Meilenstein war die Eröffnung des
Flairhotels „Zur Neuklingenberger
Höhe“ (1998) und die Etablierung des
PFIFF-Instituts für angewandte Reinigungstechnik
und des BLUECAMP
Schulungszentrums (2001) durch
seinen Sohn Jan Butze.
Dr. Butzes Engagement reicht über
das Unternehmen hinaus in IHK,
Handwerksinnungen
und Tourismus. Sein
Lebenswerk wurde
mehrfach im Wettbewerb
„Großer Preis
des Mittelstandes“
ausgezeichnet, zuletzt
mit der höchsten
Ehrung, der „Premier
Ehrenplakette“ (2013).
Mit der Integration
seines Sohnes Jan und
seiner Enkel Julius und Moritz in die
Führungssicherung ist die Zukunft
des Familienunternehmens, das für
Innovation, Nachhaltigkeit und regionale
Verantwortung steht, gesichert.
richter & heß
VERPACKUNGS-SERVICE GmbH
aus Chemnitz in Sachsen
Preisträger 2010,
Premier-Finalist 2022
DER EINZIGE WEG, GROSSARTIGE
ARBEIT ZU VOLLBRINGEN, IST ZU
LIEBEN, WAS DU TUST.
steve jobs
Unternehmer mit Vision und Herz
Die richter & heß Verpackungs-Service
GmbH ist ein führendes mittelständisches
Unternehmen mit fast 150
Mitarbeitern, das sich auf innovative
und nachhaltige Verpackungslösungen
und Leichtbaukonstruktionen aus
Wellpappe spezialisiert hat.
Herausragend in
Mitteldeutschland ist
das Unternehmen
die einzige BAMzertifizierte
Prüfstelle
für Gefahrgutverpackungen
und
betreibt das alleinige
regionale Wiederaufarbeitungszentrum
für Kunststoffgroßverpackungen.
Die Innovationskraft zeigt sich in
der konsequenten Substitution von
Kunststoffverpackungen, der Nutzung
von Produktionsreststoffen für
ein neuartiges 3D-Druck-Verfahren
und der Entwicklung von Hallenfassaden
aus Wellpappe. Das Unternehmen
treibt die Digitalisierung
mit einem 5-Stufen-Plan voran, nutzt
Robotertechnik und Solaranlagen, mit
dem Ziel eines nahezu abfallfreien
Betriebs.
© SUSANNE KURZ
richter & heß VERPACKUNGS-SERVICE GmbH
- Hans Ulrich Richter, Geschäftsführer
richter & heß setzt auf interdisziplinäre
Kooperationen mit Hochschulen
(TU Chemnitz, Bergakademie Freiberg)
und investiert stark in die Mitarbeiterförderung
(Weiterbildungen,
Sprachkurse, Nachwuchsförderung).
Mit klaren Kommunikationsstrategien
und Kundenportalen beweist das Unternehmen,
dass Erfolg im Mittelstand
auf Innovation, Nachhaltigkeit und
tiefer Werteverwurzelung beruht. •
www.richter-hess.de Shop: www.shop.richter-hess.de
info@richter-hess.de +49 371 27184 0
Wir sind:
• Produzent von individuellen Verpackungslösungen
sowie Industrie- und Gefahrengutverpackungen
aus Wellpappe
Wir bieten:
• ein breites Spektrum an unterschiedlichen
Behältern aus Kunststoffen, Blech oder
Glas für Industrie- und Gefahrengüter
• ein reichhaltiges Lagerprogramm zur
schnellstmöglichen Hilfe im Bedarfsfall
• eine eigene BAM-zertifizierte Prüfstelle
zur Industrie- und Gefahrengutverpackungen
aus Wellpappe Typ 4G / 4GV
LEBENSWERK
Großer Preis des
MITTELSTANDES
Tenbrink erhält
zusätzlich den
Publikums-Award 2025 .
© SUSANNE KURZ
Frank Wessels mit Annabell Tenbrink sowie Matthias
Oberem und Dieter Peters, Managing Directors
Premier-Finalist
Fünf außergewöhnlich erfolgreiche
Unternehmen wurden
in diesem Wettbewerbsjahr
als Premier-Finalist geehrt
Tenbrink
aus Stadtlohn in Nordrhein-Westfalen
Preisträger 2021, Ehrenplakette 2024
Vom Innenausbau
zum Erlebnisanbieter
Tenbrink ist ein innovatives deutsches
Einrichtungs-Generalunternehmen,
das bis 2030 weltweit unvergessliche
Einrichtungserlebnisse schaffen will.
Das Alleinstellungsmerkmal ist die
eigene Just-in-Time-Fertigung und das
Konzept der „Swinging Production“,
das höchste Flexibilität selbst bei
individuellen Aufträgen ab Stückzahl
Eins garantiert. Dies wird durch den
Einsatz modernster Technologien
wie BIM 2024 und KI-Anwendungen
unterstützt.
Das Unternehmen investiert über
die Tenbrink Akademie massiv in die
160 Mitarbeitenden und fördert eine
familienfreundliche Unternehmenskultur
(über 25 Arbeitszeitmodelle).
Tenbrink vereint ökonomischen
Erfolg und Nachhaltigkeit durch
eine erweiterte Photovoltaikanlage,
Späneheizungen und die ÖKOPROFIT-
Zertifizierung. Die Krisenfestigkeit
und die aktive Förderung der Innovationskultur
durch Initiativen sichern die
Zukunftsfähigkeit des Unternehmens.
PT-MAGAZIN 6 2025
HILFT
MEISTERLEISTUNG
ORTHOPÄDIETECHNIK
ORTHOPÄDIESCHUH-TECHNIK
REHA-TECHNIK · SANITÄTSHAUS · HOMECARE
WEB www.zimmermann-team.de
27
Max Heimerl Bau GmbH
aus Schönthal in Bayern
Preisträger 2017, Ehrenplakette 2019
Solide wie ein Hausbau,
liquide wie ein Startup
in Angeboten wie dem Wochenende
im Musterhaus und kostenlosem
Solarstrom für Elektroautofahrer. Die
strategische Kooperation mit Partnerunternehmen
sorgt für Synergien und
eine starke gegenseitige Motivation.
Die Max Heimerl Bau GmbH zeichnet
sich durch eine hohe Eigenkapitalquote
von 65 % und eine gezielte Investitionsstrategie
aus. Das Unternehmen
ist ein Vorreiter im nachhaltigen Bauen,
was durch den Ökopreis von 1995
und das Plusenergie-Musterhaus
„Das Haus von Morgen“ belegt wird.
Dieses Haus demonstriert Innovationsführerschaft
durch den Einsatz
klimafreundlicher Materialien (z. B.
klimaneutrale Ziegel) und zukunftsweisende
Technologien.
Orthopädie- und Reha- Team
Zimmermann GmbH
aus Cottbus in Brandenburg
Preisträger 2016, Ehrenplakette 2019
Läuft bei uns!
Die Orthopädie- und Reha-Team Zimmermann
GmbH ist ein Leuchtfeuer
im Bereich der Orthopädie- und Rehatechnik,
die nachhaltiges Wachstum
(20 % Umsatzplus) und Unabhängigkeit
durch Eigenfinanzierung beweist.
© SUSANNE KURZ
Orthopädie- und Reha- Team Zimmermann
GmbH - Jörg Zimmermann, Geschäftsführer
PT-MAGAZIN 6 2025
Die Unternehmensphilosophie basiert
auf Vertrauen und Reformen.
Max Heimerl Bau fördert Mitarbeitende
stark durch jährliche Schulungen
und den innovativen Azubi-Aktien-
Index (AAX) zur Steigerung der Eigenverantwortung.
Prozessinnovationen
wie der Einsatz von Exoskeletten
zur Reduzierung der körperlichen
Belastung und Photovoltaik auf Baustellencontainern
verbinden technologischen
Fortschritt mit sozialer
Verantwortung.
Das Unternehmen lebt seine gesellschaftliche
Verantwortung durch
soziales Engagement und die Förderung
der schulischen Bildung. Eine
tiefe Kundenorientierung zeigt sich
Das Unternehmen verbindet erfolgreich
traditionelles Handwerk
mit technologischer Exzellenz. Dies
zeigt sich in der Einführung digitaler
Prozessketten (3D-Modellierung und
Druck), der Zusammenarbeit mit der
Forschungsfabrik Chesco sowie der
Entwicklung wegweisender Prothesen-Haftmethoden
und individueller
Silikonformteile.
Zimmermanns Erfolg basiert auch auf
einer starken Unternehmenskultur,
die Mitarbeitende durch individuelle
Arbeitszeitmodelle einbindet, und
einem vorbildlichen Umweltmanagement
(Brandenburger Umweltsiegel).
Das Unternehmen ist durch Kooperationen
(z. B. BTU, Otto Bock) stets
© SUSANNE KURZ
Max Heimerl Bau GmbH - Max Heimerl,
Geschäftsführer mit Ehefrau Heike
am Puls der Forschung und lebt
gesellschaftliches Engagement (Ehrenobermeister
Jörg Zimmermann).
Mobilität als zentrale Mission ermöglicht
Kunden mehr Lebensqualität. u
w w w . h e i m e r l - b a u . d e
Ehrenplakette
2019
Premier-Finalist
2025
Max Heimerl Bau 196x94_Premier Finalist.indd 2 29.10.2025 11:53:09
28
© SUSANNE KURZ
© SUSANNE KURZ
Lammetal GmbH
Gemeinnützige Lebenshilfe
Einrichtungen -
Fabian Wilhelm-Kuhnt,
stellv. Geschäftsführer
Marburger Tapetenfabrik
J.B. Schaefer GmbH &
Co. KG - Ullrich Eitel,
Geschäftsführer
Lammetal GmbH Gemeinnützige
Lebenshilfe Einrichtungen
aus Lamspringe in Niedersachsen
Preisträger 2019, Ehrenplakette 2023
Ein Ritt auf der Erfolgswelle
Die Lammetal GmbH ist eine seit
über fünf Jahrzehnten etablierte, anerkannte
Rehabilitationseinrichtung
und verkörpert den Pioniergeist der
sozialen Inklusion.
Mit über 700 Beschäftigten verbindet
das Unternehmen soziale Verantwortung
mit marktwirtschaftlicher
Effizienz. Ihre Alleinstellung liegt in
der konsequenten Verknüpfung von
behinderungsgerechten Arbeitsmöglichkeiten
in Bereichen wie Metall- und
Holzverarbeitung mit marktgerechten
Anforderungen.
Ein herausragendes Beispiel für die
Innovationskraft und gelebte Integration
ist das Pferdesportzentrum,
das therapeutische und gemeinschaftliche
Aktivitäten für Menschen
mit und ohne Behinderung anbietet.
Weitere Innovationen umfassen eine
Sonderpflegeeinrichtung und eine
vorbildliche Energiebilanz.
Der Faktor Mensch ist das Herzstück:
Das Unternehmen fördert Mitarbeitende
individuell durch berufsbildende
Maßnahmen und schafft ein soziales
Netzwerk, das auf Achtsamkeit
basiert. Lammetal nutzt umfassendes
Qualitätsmanagement, betreibt aktive
Netzwerkarbeit (z. B. mit dem Unternehmerverband
Hildesheim) und
beweist, dass wirtschaftlicher Erfolg
und soziale Verantwortung einander
bedingen.
Marburger Tapetenfabrik
J.B. Schaefer GmbH & Co. KG
aus Kirchhain in Hessen
Preisträger 2009, Ehrenplakette 2012
Strahlende Wände mit Öko-Siegel
Die Marburger Tapetenfabrik J.B.
Schaefer GmbH & Co. KG ist ein traditionelles
deutsches Mittelstandsunternehmen,
das seit über 180 Jahren
besteht und sich zu einem globalen
Player in der Wandgestaltung entwickelt
hat. Mit einer beeindruckenden
Exportquote von 60 Prozent und
Partnerschaften, die bis nach Asien
reichen, verbindet das Unternehmen
lokales Handwerk mit globalem Denken.
Die Innovationskraft der Marburger
Tapetenfabrik ist herausragend:
Sie hat mit der Lehm-Tapete TERRA
frühzeitig auf Nachhaltigkeit gesetzt
und gilt mit Technologien wie der
starLED-Tapete (Licht und Tapete)
und der Heiztapete als visionär. Diese
ästhetische und technologische Exzellenz
wurde durch den Red Dot Award
2024 und Kooperationen mit Designgrößen
wie Zaha Hadid bestätigt. Der
Pioniergeist zeigt sich auch in der
Einführung der weltweit modernsten
doppelbreiten Digitaldruckanlage
(2025), die Effizienz und Nachhaltigkeit
in der Produktion steigert.
Das Unternehmen lebt Nachhaltigkeit
durch eigene Solaranlagen, Energierückgewinnung
und den Einsatz
schadstofffreier Farbsysteme. Die
soziale Verantwortung ist ein weiterer
Pfeiler: Durch flexible Arbeitszeiten
und Weiterbildungsprogramme
fördert die Fabrik die Mitarbeiterzufriedenheit
und investiert aktiv in
den Fachkräftenachwuchs (z. B. durch
duale Studiengänge). Die Marburger
Tapetenfabrik verbindet erfolgreich
Tradition, Innovation, Design und
ökologische Verantwortung, um die
Zukunft der Wandgestaltung aktiv zu
prägen. •
PT-MAGAZIN 6 2025
29
Die Marburger Tapetenfabrik ist ein
Familienunternehmen. Ullrich Eitel
(rechts) stellt die fünfte Generation
und auch seine Kinder (v.l.) Katharina,
Paul und Constanze sind in leitenden
Positionen tätig.
© SUSANNE KURZ
marburg…
und Wände erzählen
Geschichten
Tapetenkunst „Made in Germany“:
marburg verwandelt seit 1845 Räume.
UNTERNEHMENSPORTRAIT
Seit genau 180 Jahren widmet sich die
Marburger Tapetenfabrik der Kunst,
Räume zu verwandeln. Gegründet
1845 in Marburg als kleines Einrichtungsgeschäft,
entwickelte sich das
mittelständische Unternehmen zu
einem der traditionsreichsten Tapetenhersteller
Europas – mit einem
sicheren Gespür für Zeitgeist, Qualität
und Veränderung.
Nach der Zerstörung des ursprünglichen
Werks im Zweiten Weltkrieg
wurde das Werk in Kirchhain neu
aufgebaut. Was damals ein mutiger
Neuanfang war, ist heute ein fester
Ankerpunkt: Die kleine Stadt ist
einziger Produktionsstandort – und
zugleich das kreative Herz des Unternehmens.
Hier entstehen jährlich
etwa 1.000 Tapetendesigns für mehr
als 90 Länder. Rund 300 Mitarbeitende
arbeiten daran, Räume weltweit
mit Ideen aus Hessen zu bereichern.
Alles, was marburg verlässt, ist zu
100 % „Made in Germany“.
marburg steht für Innovation mit
Haltung. Viele technologische Entwicklungen,
die heute Standard sind,
nahmen in Kirchhain ihren Anfang:
Textiltapeten, Vliestapeten, Schaumvinyl
– und nicht zuletzt die weltweit
Kunstvolle Falten sind ein Alleinstellungsmerkmal der Marburger Tapetenfabrik.
In Kirchhain steht die einzige Maschine weltweit, die derartige Tapeten fertigen kann.
einzigartigen Crush-Tapeten mit
bewusst geknitterter Oberfläche. Weitere
Meilensteine wie die Veredelung
mit Glas und Granulat, wohngesunde
Lehmtapeten oder die gestalterische
Verbindung von Tapete und Licht
zeigen: Hier entstehen nicht nur Produkte,
sondern Perspektiven.
Dabei bleibt der Blick immer auf
das Wesentliche gerichtet – auf die
Verbindung von Handwerk, Gestaltung
und Menschen. Das 2023 nach
einem Großbrand wieder eröffnete
Innovation Center mit eigener
Schlosserei ermöglicht es, Technik
auf Designwünsche zuzuschneiden –
nicht umgekehrt. Und seit 15 Jahren
steht die digitale Drucktechnik neben
Sieb- und Tiefdruck, erweitert die
gestalterischen Möglichkeiten und
macht individuelle Designs möglich.
marburg ist ein Familienunternehmen
– und das im besten Sinne. In fünfter
Generation geführt, wird die nächste
bereits aktiv eingebunden: Constanze,
Katharina und Paul Eitel gestalten
zentrale Unternehmensbereiche,
Paul Eitel bereitet sich als Teil der
Geschäftsleitung auf die zukünftige
Führung vor.
Die Marburger Tapetenfabrik steht
für Vertrauen, Pioniergeist und Liebe
zum Detail – seit 180 Jahren. Verwurzelt
in der Region, verbunden mit der
Welt. •
ALLE BILDER: © SUSANNE KURZ | FRAMES: © FREEPIK.COM
32
Ehrenplaketten
Zum Premier Nominierte
v.l.n.r. • KEMMLIT-Bauelemente GmbH - Markus Reisch, CEO • DORNBACH GMBH - Julian Bartels mit René Teresiak und Friedrich Hochhuth so
Gesellschafter • Betonwerk Büscher GmbH & Co. KG - Wolfgang Büscher, Forschung und Entwicklung mit Hans-Jürgen Büscher, Geschäftsführ
GmbH & Co. KG - Angelika Tietz mit Lutz Schünhoff, Geschäftsführer • Gebrüder Heyl Analysentechnik GmbH & Co. KG - Jörg-Tilman Heyl, Ges
• Heinz Kühne GmbH & Co. KG - Mike Kühne, Inhaber und Geschäftsführer • BETEBE GmbH - Frank Zwiers, CEO mit Ralf Bennink und Heinz We
führer • Vetter GmbH Omnibus und Mietwagenbetrieb Salzfurtkapelle - Birgit Vetter und Dr. Wolfdietrich Vetter, Geschäftsführer mit Fabian
KEMMLIT-Bauelemente GmbH
aus Dußlingen in
Baden-Württemberg
Preisträger 2012
Die Garantie fürs stille Örtchen
KEMMLIT zeigt tiefes Verständnis für
Nutzerbedürfnisse durch Innovationen
wie touchless WC-Kabinen, NiUU
one und KEMlight-Kabinen (LED).
Der Erfolg basiert auf konsequenter
Investition in Robotik, KI und agile
Methoden, die Effizienz und Innovation
sichern.
Dornbach GmbH
aus Koblenz in Rheinland-Pfalz
Preisträger 2023
So digital wie ein Streamingdienst
Gegründet 1970, zeichnet sich
Dornbach durch Innovationsstärke
und konsequente Digitalisierung
aus. Markenzeichen ist die nahtlose
Verbindung von Wirtschaftsprüfung,
Steuer-, Rechts- und Unternehmensberatung.
Die globale Ambition wird
durch einen Kooperationsvertrag mit
Chinas ShineWing-Netzwerk unterstrichen.
PT-MAGAZIN 6 2025
Wand Wand
EcoElement
33
dass die Transformation des Bausektors
ökologisch und wirtschaftlich
erfolgreich ist.
Antennenbau Lindemann
GmbH & Co. KG
aus Magdeburg in Sachsen-Anhalt
Preisträger 2021
Marktführer in Nordsachsen (8 Standorte,
200 Beschäftigte). Sie setzen auf
ein Netzwerk aus Kompetenzzentren,
das Kundennähe mit spezialisierten
Leistungen verbindet. Als Partner von
Mercedes-Benz, Audi und VW sind
Qualität und Kundenzufriedenheit
gelebte Werte.
wie Rolf Groß, Geschäftsführende
er • Antennenbau Lindemann
häftsführender Gesellschafter
rner Temminghoff, Geschäftsatzke,
Prokurist
PT-MAGAZIN 6 2025
Betonwerk Büscher GmbH & Co. KG
aus Heek in Nordrhein-Westfalen
Preisträger 2019
Die CO2-Diät
Das Unternehmen etablierte sein Betonwerk
als Vorreiter im nachhaltigen
Bauen. Durch Recyclingbeton und
grüne Technologien beweist das vielfach
ausgezeichnete Unternehmen,
© SUSANNE KURZ
Feuerwehr zum Mitnehmen
Antennenbau Lindemann ist ein VdSzertifizierter
Spezialist in der Gefahrenmeldetechnik.
Das Unternehmen
beweist Innovationskraft durch die
Einführung automatischer Rauchmelder
(mit Fernauslösung) und
Echtzeitüberwachung von Brandmeldeanlagen.
Ein 24/7-Notdienst sichert
herausragenden Kundenservice.
Gebrüder Heyl Analysetechnik
GmbH & Co. KG
aus Hildesheim in Niedersachsen
Preisträger 2021
Bester Messwert gegen Bakterien
Die Gebrüder Heyl Analysentechnik
ist ein globaler Technologieführer in
der Wasseraufbereitung. Bekannt
für einzigartige Produkte wie das
Silikat-Messgerät und den modularen
Testomat 2000, lebt die Firma soziale
Verantwortung durch die Zusammenarbeit
mit Behindertenwerkstätten.
Heinz Kühne GmbH & Co. KG
aus Bad Düben in Sachsen
Preisträger 2007
Mehr PS für die Region
Die Kühne Autohäuser sind regionaler
BETEBE GmbH
aus Vreden in Nordrhein-Westfalen
Preisträger 2011
Vetter GmbH Omnibus und
Mietwagenbetrieb Salzfurtkapelle
aus Zörbig in Sachsen-Anhalt
Preisträger 1997
Mit der App
ins Mobilitäts-Abenteuer
Die Vetter-Gruppe ist ein führender
Akteur im regionalen Nahverkehr
(1.500 Mitarbeiter). Sie gilt als Pionier
im ländlichen On-Demand-Verkehr
(größte Zone Deutschlands). Durch
digitale Tools (Mobilitäts-App) und
eine moderne Flotte verbindet die
Gruppe Tradition, Modernität und
Nachhaltigkeit. •
100% NATURSTEINERSATZ
QUALITATIV
HOCHWERTIG
VORTEILE NACHHALTIGER
BETONFERTIGTEILPRODUKTE
CO2-REDUKTION
FÜR MEHR INFORMATIONEN
Vom Stalltechniker
zum Hightech-Zentrum
BETEBE entwickelte sich von einem
Stalltechnik-Anbieter zum internationalen
Wegbereiter (80 Länder).
Das Unternehmen (50 Beschäftigte,
viele Patente) setzt Maßstäbe, indem
es Wirtschaftlichkeit und Tierwohl
vereint, basierend auf kundennaher
Entwicklung und Technologieinvestitionen.
GEWICHTS-
REDUZIERT
NACHHALTIGE
BAUWIRTSCHAFT
RESSOURCEN-
SCHONEND
34
Preisträger
Bayern
© SUSANNE KURZ
105 Unternehmen erreichten
die Jurystufe, vier wurden als
Preisträger geehrt
Holzakzente GmbH & Co. KG -
Rosalie Schäfer mit
Nicole Schäfer und Matthias
Schäfer, Geschäftsführer
und Inhaber sowie Emilia
Schäfer, Vertrieb
Evosys Laser GmbH
aus Erlangen
Finalist 2024
Experten für Laser-
Kunststoffschweißen
Die 2015 gegründete Evosys Laser
GmbH ist ein leuchtendes Beispiel für
Innovation, Präzision und Nachhaltigkeit.
Mit über 100 Mitarbeitern und
Spezialisierung auf Laser-Kunststoffschweißen
(u. a. patentiertes AQW-
Verfahren) hat sich das Unternehmen
als Technologieführer in der Automobil-
und Medizintechnik etabliert.
Evosys setzt auf nachhaltige Produktion
(100% Ökostrom) und fördert
die Mitarbeiterzufriedenheit durch
umfassende Sozialleistungen. Strategische
Partnerschaften mit Forschung
und globale Allianzen sichern seine
Zukunftsfähigkeit als werteorientierter
Mittelständler.
Dichtungstechnik Wallstabe
& Schneider GmbH & Co. KG
aus Niederwinkling
Finalist 2013
Dichtungstechnik für die Zukunft
Die Wallstabe & Schneider GmbH
& Co. KG ist ein familiengeführter
Top-5-Anbieter in Europa für Präzisionsdichtungen
(O-Ringe), speziell
für die Automobilindustrie. Das 1960
gegründete Unternehmen zeichnet
sich durch technische Exzellenz,
Agilität in Krisen und kontinuierliche
Prozessinnovation aus.
Mit 1.100 Mitarbeitern weltweit und
hoher Kundenorientierung fördert
es Talente und setzt konsequent
auf Nachhaltigkeit (Ökostrom, res-
PT-MAGAZIN 6 2025
im Bayerischen Wald
+49 (0) 8557 / 729
www.haus-waldeck-koch.de
Preisträger
Großer Preis
des Mittelstandes
2025
© SUSANNE KURZ
Holzakzente GmbH & Co. KG
aus Schondra-Schildeck
Finalist 2023
Evosys GmbH - Frank Brunnecker und
Holger Aldebert, Geschäftsführer
PT-MAGAZIN 6 2025
sourcenschonende Produktion). Es
verkörpert die Werte des deutschen
Mittelstands.
Landhotel Haus Waldeck
aus Philippsreut
Finalist 2023
Führendes Resort für den Erholungsurlaub
von Mensch und Hund
Vor 42 Jahren als kleine Pension
gestartet, ist das Landhotel Haus Waldeck
heute Europas führendes Hundehotel
im Bayerischen Wald – seit
2020 durchgehend ausgezeichnet.
Der Erfolg basiert auf konsequenter
Zielgruppenfokussierung (Mensch &
Hund) und kontinuierlicher Qualitätsentwicklung
(Wellness für beide).
Das Unternehmen zeigt starke Nachhaltigkeit
(Öko-Umbau, regionale
Projekte) und Mitarbeiterbindung
(flexible Modelle, Genusscheine). Es
verbindet Tradition mit Innovation
und gesellschaftlicher Verantwortung.
Unternehmensidee:
Handwerk trifft Innovation
Holzakzente GmbH & Co. KG, gegründet
2008, vereint Tradition und
Innovation. Das inhabergeführte
Vorzeigeunternehmen des deutschen
Mittelstands überzeugt mit handwerklicher
Präzision, hochmoderner
Technik und kompromissloser Kundenorientierung.
Die Firma zeichnet sich durch
bahnbrechende Innovationen wie
patentierte Revisionsblenden und
das Ladenbaukonzept „Limitless“ aus.
Trotz Krisen wie Corona bewies Holzakzente
durch klare Strategie und
Diversifizierung eine hohe Resilienz.
Wesentliche Werte sind Qualität,
Nachhaltigkeit (z.B. Energie aus Holzabfällen)
und eine familiäre, fördernde
Unternehmenskultur mit sozialem
Engagement. Der Erfolg basiert auf
partnerschaftlichem Denken und
operativer Exzellenz. •
© SUSANNE KURZ
Landhotel Haus Waldeck -
Karin und Christian Koch, Inhaber und
Geschäftsführer mit Tochter Vanessa
34
Preisträger
Nordrhein-Westfalen
© SUSANNE KURZ
52 Unternehmen erreichten die Jurystufe,
drei wurden als Preisträger geehrt
Green IT
Das Systemhaus GmbH,
Florian Stäwen, CFO
GREEN IT Das Systemhaus GmbH
aus Dortmund
Finalist 2023
Das erste grüne IT-Systemhaus
Die GREEN IT Das Systemhaus GmbH
ist Deutschlands erstes IT-Systemhaus,
das Ökonomie und Ökologie
erfolgreich vereint. Als Vorreiter für
nachhaltige IT wurde das Unternehmen
unter anderem mit dem
Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2022
ausgezeichnet.
Die Innovationskraft zeigt sich in der
Entwicklung der ersten klimaneutralen
Private-Cloud-Lösung (betrieben
in Windkraftanlagen) und Produkten
wie der eecoSuite zur ökologischen
Druckeroptimierung. Strategische
Übernahmen stärkten die Marktposition
des Unternehmens mit über 200
Beschäftigten.
GREEN IT legt großen Wert auf seine
wertebasierte Unternehmenskultur
(Buddyprogramm, Kids Club) und
lebt soziale und ökologische Verantwortung
(Bienenvölker-Patenschaft,
Baumpflanzungen, Unterstützung
benachteiligter Kinder). Das Systemhaus
liefert nicht nur innovative
IT-Lösungen, sondern zeigt auch
Haltung für eine nachhaltige Zukunft.
PT-MAGAZIN 6 2025
Jüke Systemtechnik GmbH
aus Altenberge
Finalist 2021
Experten für
Medizintechnik und mehr
Ulrich Rotte Anlagenbau
und Fördertechnik GmbH
aus Salzkotten
Finalist 2022
Prozessautomatisierer.
Familienunternehmen. Innovator
© SUSANNE KURZ
Jüke Systemtechnik GmbH -
Stephan Bannierink, Leiter Beschaffungslogistik
PT-MAGAZIN 6 2025
Die Jüke Systemtechnik GmbH ist ein
führender, mittelständischer Partner
in der Medizintechnik, Bio- und Labortechnik
sowie Photonik mit über
140 Beschäftigten. Ihr Alleinstellungsmerkmal
ist die umfassende vertikale
Integration von der Idee bis zur Serienfertigung
und globalen Logistik.
Jüke ist bevorzugter Partner von über
60 internationalen OEM-Kunden und
zeichnet sich durch interdisziplinäres
Ingenieurswissen und die Einhaltung
strenger regulatorischer Anforderungen
aus. Technologische Standards
setzt das Unternehmen durch moderne
Fertigung (z.B. 5-Achsen CNC-
Maschine mit Robotereinsatz) und
Kooperationen (z.B. mit Fraunhofer).
Die Unternehmenskultur fördert
Mitarbeitende durch Schulungen und
Nachwuchsförderung (Ausbildungsberufe,
Hochschulkooperationen). Mit
ISO-Zertifizierungen (14001/50001)
und Maßnahmen wie PV-Anlagen
unterstreicht Jüke seine nachhaltige
Ausrichtung. Das Unternehmen
vereint Innovation, Präzision und
Verlässlichkeit.
Die Ulrich Rotte Anlagenbau und
Fördertechnik GmbH ist ein Vorreiter
im deutschen Maschinenbau,
spezialisiert auf maßgeschneiderte,
innovative Automatisierungstechnik.
Das Unternehmen aus Salzkotten
fertigt jede Anlage als Unikat, integriert
individuelle Kundenbedürfnisse
und erzielt so eine außergewöhnliche
Kundenbindung. Rotte gilt als
Innovationsführer durch den Einsatz
von digitalen Zwillingen, KI und der
Entwicklung einer Smart-Factory-
Plattform.
Neben der konsequenten Digitalisierung
der Prozesse legt Rotte Wert
auf Nachhaltigkeit (energiesparende
Technologien) und die Mitarbeiterförderung
(Schulungen, betriebseigene
Kita). Das Management verzichtet
auf ein zertifiziertes QMS und setzt
auf eigene, anerkannte Standards.
Durch die Verbindung von Innovation
und regionaler Verantwortung
(Kulturgut-Förderung) sowie die
aktive Beteiligung an Clustern wie ‚it‘s
OWL‘ beweist Rotte die Stärken des
Mittelstands: Qualität, Fortschritt und
soziale Verantwortung. •
© SUSANNE KURZ
Ulrich Rotte Anlagenbau und
Fördertechnik GmbH -
Dr. Franz-Barthold Gockel, Geschäftsführer
mit Benedikt Rotte,
Geschäftsführender Gesellschafter
SIE KÜMMERN SICH
UM NICHTS.
WIR UM DEN REST.
EIN MEY. EIN WORT.
Tübingen • Stuttgart • Balingen • VS-Schwenningen • Göppingen
meygeneralbau.de
34
Preisträger
Sachsen-Anhalt
Mecklenburg-Vorpommern
27 Unternehmen erreichten die in beiden
Wettbewerbsregionen die Jurystufe,
zwei wurden als Preisträger geehrt
Octapharma Dessau GmbH -
Thoralf Petzold, Geschäftsführer
© SUSANNE KURZ
Metallbau Lührmann GmbH
aus Laage in
Mecklenburg-Vorpommern
Finalist 2024
Qualität und
Fortschritt Hand in Hand
Die Metallbau Lührmann GmbH, 1986
gegründet und inhabergeführt, ist
ein erfolgreiches mittelständisches
Familienunternehmen, das handwerkliche
Tradition mit moderner
Technologie vereint. Mit fast 100
Mitarbeitenden und einem globalen
Netzwerk hat sich der Betrieb als
Innovationsmotor für anspruchsvolle
Metallbauprojekte etabliert.
Eine strategische Neuausrichtung ab
2020 und die Verdopplung der Produktionskapazität
durch einen Neubau
2023 stärkten die wirtschaftliche
Resilienz und Flexibilität. Lührmann
ist als Problemlöser bekannt, der von
Design bis zur Serienfertigung eine
durchgängige Prozesskette (Drehen,
Fräsen, Schweißen, Lasern) bietet. Ein
Alleinstellungsmerkmal ist die Fertigung
überdurchschnittlich großer,
präziser mechanischer Bauteile.
PT-MAGAZIN 6 2025
PT-MAGAZIN 6 2025
Die Unternehmenskultur ist von
Vertrauen, Wertschätzung und
gezielter Weiterbildung geprägt.
Lührmann setzt zudem Maßstäbe bei
Produkt- und Prozessinnovationen,
wie einem kabelgeführten System für
Ladesäulen, und treibt die Digitalisierung
(z.B. neues ERP-System) sowie
die Zertifizierung nach ISO 27001
voran. Nachhaltigkeit ist integraler
Bestandteil der Strategie, erkennbar
an umweltfreundlichen Praktiken und
dem Engagement für die Region. Das
Motto „Lührmann liefert“ verspricht
Qualität und Verlässlichkeit.
Octapharma Dessau GmbH
aus Dessau-Roßlau in
Sachsen-Anhalt
Finalist 2024
Von Dessau in die Welt
Die Octapharma Dessau GmbH versorgt
seit 1983 als globaler Akteur mit
320 Mitarbeitenden Patienten in über
120 Ländern mit lebensrettenden
Medikamenten, insbesondere zur
Behandlung von Hämophilie. Das Unternehmen
vereint wirtschaftlichen
Erfolg mit sozialer Verantwortung und
Innovationskraft.
Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal
ist das ausgezeichnete Engagement
für die Vereinbarkeit von Familie und
Beruf. Darüber hinaus setzt Octapharma
auf technische Fortschritte
wie den Einsatz von Robotern und KI
zur Effizienzsteigerung sowie die Umstellung
auf ergonomische Arbeitsplätze.
Nachhaltigkeit wird durch den
Einsatz grüner Energie und geplante
PV-Anlagen großgeschrieben.
Das Unternehmen fördert Talente
durch ein modernes Learning Management
System und internationale
Entwicklungsprogramme, was zu
einer hohen Mitarbeiterzufriedenheit
beiträgt. Interne Ideen werden durch
Pulse Meetings und Entscheidungsgremien
konsequent umgesetzt.
Octapharma bekennt sich zur gesellschaftlichen
Verantwortung durch die
Unterstützung lokaler Sport- und Kulturprojekte
sowie die Zusammenarbeit
mit sozialen Organisationen. Die
Employer-Branding-Initiative „Teil einer
lebenswichtigen Kette“ betont die
Rolle der Mitarbeitenden und stärkt
die Marke. Octapharma ist somit ein
Vorbild für Qualität, Innovation und
tiefe regionale Verwurzelung. •
© SUSANNE KURZ
Metallbau Lührmann GmbH -
Jana Lührmann, Human Resources mit
Thomas Lührmann, Geschäftsführer
SIE KÜMMERN SICH
UM NICHTS.
WIR UM DEN REST.
EIN MEY. EIN WORT.
Tübingen • Stuttgart • Balingen • VS-Schwenningen • Göppingen
meygeneralbau.de
34
Preisträger
Sachsen
33 Unternehmen erreichten die Jurystufe,
drei wurden als Preisträger geehrt
Petra Tröger übergibt die
Preisträger-Statue an die HEICO
Aircraft Maintenance GmbH.
Dieter Krah, Managing Director
© SUSANNE KURZ
Appsfactory GmbH
aus Leipzig
Finalist 2024
HEICO Aircraft Maintenance GmbH
aus Schkeuditz
Finalist 2024
Europas digitale Architekten
Die Appsfactory GmbH hat sich zu
einer führenden Agentur für digitales
Produktdesign und Softwareentwicklung
in Deutschland entwickelt. Das
Unternehmen realisierte über 750
Projekte für Top-Kunden (u.a. BMW,
Tagesschau) und integriert zukunftsweisende
Technologien wie KI/ML,
was mit Auszeichnungen wie dem
Red Dot Award honoriert wurde.
Mit über 300 Mitarbeitenden aus
über 40 Nationen, einer Academy
und strategischen Übernahmen
(Quizduell, Edenspiekermann) stärkt
die werteorientierte Firma kontinuierlich
ihre Marktposition. Appsfactory
verbindet Innovationskraft (z.B. KI-
Moderationsplattform) und Effizienz
mit gesellschaftlicher Verantwortung
und ist ein Vorbild für nachhaltiges
Wachstum im Mittelstand.
Kompetenz am Boden –
Sicherheit in der Luft
Die HEICO Aircraft Maintenance
GmbH ist ein führender europäischer
MRO-Anbieter (Maintenance, Repair
& Overhaul), der seit der Jahrtausendwende
höchste Standards in
der Flugzeugkomponentenwartung
setzt. Trotz eines Brandes Anfang
2025 bewies das Unternehmen außergewöhnliche
Resilienz und führte
PT-MAGAZIN 6 2025
HEICO Aircraft Maintenance
GmbH erhält zusätzlich den Sonderpreis
Ehrenplakette 2025 als
beeindruckendster Preisträger.
den Betrieb unter Beibehaltung aller
EASA- und FAA-Zertifizierungen fort.
WT Energiesysteme GmbH
aus Riesa
Finalist 2021
Energieanlagen mit System
Die WT Energiesysteme GmbH hat
sich als Spezialist für schlüsselfertige
Umspannwerke etabliert und setzt
neue Maßstäbe in der Energiewende.
Mit der Erweiterung des Portfolios um
Batteriespeicher und Energieanlagenbau
ab 2024 agiert WT als ganzheitlicher
Akteur.
© SUSANNE KURZ
Appsfactory GmbH -
Dr. Alexander Trommen, Geschäftsführer
PT-MAGAZIN 6 2025
Der Wettbewerbsvorteil liegt in
der strategischen Lage am Leipzig
Airport und der Fähigkeit zu mobilen
Instandhaltungen direkt am Flugzeug.
Innovationen, wie ein mobiles
Dichtmassen-Aushärtungsverfahren,
reduzieren Reparaturzeiten um bis zu
60%.
HEICO setzt auf Nachhaltigkeit
(Photovoltaikanlage, Aufforstung)
und engagiert sich in Forschungsprojekten
(u.a. mit Fraunhofer). Die
HEICO Academy fördert die über
300 Mitarbeitenden, während das
Unternehmen durch eine neue
Flugzeugmechaniker-Ausbildung und
internationale Bildungsprojekte Fachkräfte
sichert und gesellschaftliche
Verantwortung übernimmt. HEICO
verbindet technische Exzellenz mit
visionärem Denken.
Das Unternehmen zeichnet sich
durch technologische Brillanz aus
(z.B. digitales 110-kV-Umspannwerk,
KI-gestützte QS) und legt Wert auf
modulare, ressourcenschonende Lösungen.
Unabhängigkeit und Effizienz
werden durch eigene Planungs- und
Fertigungsabteilungen sowie strategische
Logistik gesichert.
WT pflegt eine von Wertschätzung
geprägte Kultur: Die Förderung der
Mitarbeitenden durch Mentoring,
flexible Arbeitsmodelle und ein
eigenes Schulungszentrum steht im
Fokus. Zudem übernimmt WT umfassende
ökologische Verantwortung
(Umspannwerke für erneuerbare
Energien, PV-Anlagen, Begrünungsmaßnahmen).
WT vereint Innovation,
Qualität und soziale Verantwortung. •
© SUSANNE KURZ
WT Energiesysteme GmbH -
Marek Reschke, Geschäftsführer
SIE KÜMMERN SICH
UM NICHTS.
WIR UM DEN REST.
EIN MEY. EIN WORT.
Tübingen • Stuttgart • Balingen • VS-Schwenningen • Göppingen
meygeneralbau.de
Preisträger
Baden-Württemberg
78 Unternehmen erreichten die Jurystufe,
vier wurden als Preisträger geehrt
Hieber Installationen und Handel AG - Oliver Grün, Prokurist,
Gabi Ehrmann-Hieber, Geschäftsleitung mit Detlef Hieber,
Vorstand sowie Eva Geißendörfer, Prokuristin, Claudia Landwehr,
Bereichsleitung Personal und Harald Batzel, Prokurist
DOMMER Stuttgarter
Fahnenfabrik GmbH
aus Stuttgart
Finalist 2016
172 Jahre inhabergeführtes
Familienunternehmen
© SUSANNE KURZ
Die DOMMER Stuttgarter Fahnenfabrik
GmbH (seit 1852) ist ein führender
Systemlieferant für textile Werbeflächen.
Mit hoher Fertigungstiefe,
Innovationsgeist (LED-Rahmen, Micro-Factory)
und konsequenter Nachhaltigkeit
(„Ecodom“ aus PET) beweist
das Unternehmen die Stärken des
Mittelstands. Kontinuierliche Prozessoptimierung,
Weiterbildung der 50
Mitarbeitenden sowie ausgeprägtes
soziales Engagement untermauern
den Markterfolg.
Hieber Installationen
und Handel AG
aus Weikersheim
Finalist 2024
Meisterbetrieb mit klaren Werten
Die Hieber AG, 1971 gegründet,
ist ein führender Systemanbieter
ganzheitlicher Gebäudetechnik mit
80 Beschäftigten. Als Alleinstellungsmerkmal
bietet das Unternehmen
alle Haustechnik-Leistungen aus einer
Hand.
Die Innovationskultur wird durch
Workshops und eine eigene Akademie
aktiv gefördert. Hieber positioniert
sich als Vorreiter für CO2-neutrale
Technik (Wärmepumpen, BHKW) und
nachhaltige Wassernutzung. Zudem
setzt der Betrieb auf Digitalisierung
(3D-Planung, KI-Integration) und lebt
Umweltschutz (PV-Anlage, Gründach,
Bauschutt-Wiederverwendung). Der
Erfolg basiert auf Verlässlichkeit, hoher
Kundenzentrierung und starker
regionaler Verwurzelung.
PT-MAGAZIN 6 2025
Regionaler geht´s nicht!
Über 100 Sorten Wurst und
Schinken aus Amstetten
Hauseigene Schlachtung
und Produktion
Regionale Lieferanten
2018 2021
www.metzgerei-nagel.eu
37
© SUSANNE KURZ
© SUSANNE KURZ
Mey Generalbau GmbH -
Achim Mey mit
Andreas Trauschweizer, Geschäftsführer
Mey Generalbau GmbH erhält
zusätzlich den Sonderpreis
Ehrenplakette 2025 als
beeindruckendster Preisträger.
MAFU-Group -
Ralph Lehleuter,
Geschäftsführender Gesellschafter
MAFU-Group
aus Rosenfeld
Finalist 2022
Mey Generalbau GmbH
aus Tübingen
Finalist 2024
PT-MAGAZIN 6 2025
Sieben Unternehmen
unter einem Dach
Die MAFU Group ist eine international
tätige, expandierende Unternehmensgruppe.
Als Marktführer in der
hochspezialisierten Entwirrtechnik
und Robotik (patentiertes Federtransportsystem,
Vakuum-Greifer)
setzt MAFU weltweit Maßstäbe in der
Automobil- und Pharmatechnik. Die
Gruppe zeichnet sich durch Resilienz,
konsequente Innovationskraft und
höchste Qualitätsstandards (DIN ISO
9001/27001) aus. Ein wertebasiertes
Personalmodell, hohe Mitarbeiterbindung,
aktive Nachwuchsförderung
und starkes soziales Engagement
prägen das Unternehmen.
EIN MEY. EIN WORT.
Die Mey Generalbau GmbH ist regionaler
Qualitätsführer in der Bau- und
Schadensanierungsbranche (135
Mitarbeiter, 7.000 Trocknungsgeräte).
Das Unternehmen kombiniert hohe
Krisenresilienz mit technischer Innovation
(KI-gestützte Schadenaufnahme,
Digitalisierung der Abwicklung)
und setzt mit der Mey Akademie auf
Mitarbeiterentwicklung. Die Umstellung
auf nachhaltige Technologien,
das „Plus 1“-Prinzip für umfassende
Kundenorientierung und starkes soziales
Engagement, z.B. mit der MEY
GENERALBAU ARENA in Balingen,
untermauern die führende Rolle im
Mittelstand. •
© SUSANNE KURZ
DOMMER Stuttgarter
Fahnenfabrik GmbH -
Manfred und Sylvia Kroneberg,
Geschäftsführer
SIE KÜMMERN SICH
UM NICHTS.
WIR UM DEN REST.
EIN MEY. EIN WORT.
Tübingen • Stuttgart • Balingen • VS-Schwenningen • Göppingen
meygeneralbau.de
CAQ AG Factory Systems -
Florian Schwarz, Vorstandsvorsitzender und CEO
mit Stephen Collier, Head of Communications
© SUSANNE KURZ
Preisträger
Rheinland-Pfalz/
Saarland
CAQ AG Factory Systems
aus Rheinböllen
Finalist 2022
Digitalisierung von
Shop Floor bis Top Floor
55 Unternehmen erreichten die
Jury-stufe, drei wurden als
Preisträger geehrt
Die CAQ AG Factory Systems, 1993
gegründet und erfolgreich in die
nächste Generation überführt, ist ein
Pionier im deutschen Mittelstand für
modulare CAQ-Softwarelösungen.
Mit 118 Beschäftigten entwickelt das
Unternehmen zukunftssichere, normenkonforme
Systeme unter Einsatz
von KI und Cloud-Technologien und
gestaltet aktiv technische Normen
mit.
Das Unternehmen überzeugt durch
hohe Kundentreue dank praxisnaher
Integration von Anforderungen und
exzellentem Support. Die Kultur ist
geprägt von Wertschätzung. Neben
wirtschaftlichem Erfolg lebt die CAQ
AG ihre soziale Verantwortung durch
gesellschaftliches Engagement und
Bildungsförderung.
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Preisträger
Großer Preis
des Mittelstandes
2025
37
© SUSANNE KURZ
© SUSANNE KURZ
G. Peter Reber Möbel-Logistik GmbH -
Mirko Kauffeldt, Geschäftsführer
Stahl- und Apparatebau Hans Leffer GmbH & Co. KG -
Lukas Leffer mit David Flauße, Unternehmensentwicklung
G. Peter Reber
Möbel-Logistik GmbH
aus Germersheim
Finalist 2024
REBER: Logistik, die bewegt
Stahl- und Apparatebau
Hans Leffer GmbH & Co. KG
aus Saarbrücken
Finalist 2024
PT-MAGAZIN 6 2025
Die G. Peter Reber Möbel-Logistik
GmbH (REBER), gegründet 1958, ist
ein innovativer Spezialist, der über
reinen Transport hinausgeht: Das
Unternehmen steuert komplexe Produktionsprozesse
und integriert sich
nahtlos in die Kundenketten.
REBER ist Vorreiter durch digitale
Neuschöpfungen und strategische
Joint Ventures, die es zum Generalunternehmer
machen. Nachhaltigkeit ist
strategisch verankert. Die Belegschaft
wuchs in den letzten 5 Jahren auf
850 Mitarbeitende (aus 35 Nationen)
und profitiert von einer modernen,
sozialen Unternehmenskultur. REBER
ist somit ein innovativer, nachhaltiger
Komplettanbieter.
LEFFER: Technologie
und Werte für globale Märkte
Die Stahl- und Apparatebau Hans
Leffer GmbH & Co. KG (LEFFER) ist seit
1946 ein internationaler Spitzenreiter
im Mittelstand mit fast 500 Mitarbeitenden.
LEFFER ist Technologieführer
in drei Nischen: Apparatebau (Prozessequipment),
Maschinenbau (leistungsstärkste
Verrohrungsmaschine)
und Gasbehälterbau (europäischer
Marktführer für Niederdruckgasbehälter,
Wasserstoffwirtschaft).
Die Philosophie „People, Precision,
Performance“ betont Mitarbeiterloyalität
und Qualität. Einfallsreichtum
zeigt sich in der Entwicklung
neuer Produkte und in modernen,
nachhaltigen Prozessen (Robotik,
40 % Energieeinsparung). LEFFER
sichert die Zukunft durch eigene
Ausbildungswerkstätten und starken
Kundenservice. •
WIR MACHEN DEN UNTERSCHIED
– Kundendienst
– Gebäudetechnik
– Industrieanlagen
– Beleuchtungstechnik
– Schwachstromanlagen
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Reinhard Koll GmbH
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Geschäftszeiten:
Montag geschlossen
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Dienstag - Freitag
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Bürozeiten:
Montag – Kundendienst
- Freitag 8.00-18.00 Uhr
Preisträger
Hessen, Thüringen und
Berlin/Brandenburg
sowie bank des jahres
67 Unternehmen erreichten die Jurystufe,
vier wurden als Preisträger geehrt
© SUSANNE KURZ
mtex antenna technology GmbH - Dr. Jena Bormann, COO
mit Selina Rößler Öffentlichkeitsarbeit / PR sowie Renate
Stenvers, Gesellschafterin und Lutz Stenvers, CEO
mtex antenna technology gmbh
aus Wiesbaden - Hessen
Finalist 2024
Von der Werkstatt zum
Weltraumabenteuer
Die mtex antenna technology gmbh
ist ein deutsches Paradebeispiel für
Ingenieurskunst. Sie gewann den Auftrag
für das 18m ngVLA Teleskop, Teil
des künftigen größten Radioastronomie-Projekts.
Dies unterstreicht ihre
Position als eines der Top-30 innovativsten
Unternehmen Deutschlands.
mtex kombiniert patentierte Präzisionstechnologie
(Aluminium-Spiegel),
Prozessdigitalisierung, globale
Kooperationen (z.B. Europäische
Deep Space Antenna Alliance) sowie
soziales Engagement. So sichert sie
ihre Marktführerschaft in der Nische
der Radioastronomie-Teleskope.
IAB Institut für Angewandte
Bauforschung gGmbH
aus Weimar - Thüringen
Finalist 2022
Bauforschung für die Praxis
Das IAB Institut für Angewandte
Bauforschung gGmbH in Weimar ist
eine führende Forschungseinrichtung
an der Schnittstelle von Wissenschaft
und Praxis. Sein Fokus liegt auf nachhaltigen
Baustoffen, Energieeffizienz,
CO2-Reduktion, Recycling und Digitalisierung.
Das IAB setzt Maßstäbe durch Innovationen
wie 3D-Betondruckköpfe
und den Ressourcen sparenden
ZweiFormStein sowie den Einsatz
von KI und die Unterstützung von
Startups. Ein Qualitätsmanagement
nach ISO 9001 sichert die Prozesse
des Instituts, das seine Forschungsergebnisse
aktiv über Veranstaltungen
und Messen kommuniziert.
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Preisträger
Großer Preis
des Mittelstandes
2025
37
© SUSANNE KURZ
© SUSANNE KURZ
IAB Institut für Angewandte
Bauforschung gGmbH -
Carmen Cygan, Prokuristin
Energiequelle GmbH -
Susanne Tauke, Abteilungsleitung Marketing
und PR mit Lena Igonkin, Personal
Energiequelle GmbH
aus Zossen - Brandenburg
Finalist 2024
Stahlwasserbau Beeskow GmbH
aus Beeskow - Brandenburg
Finalist 2016
PT-MAGAZIN 6 2025
Energiequelle:
Technologie trifft Verantwortung
Die Energiequelle GmbH ist ein Pionier
der Energiewende, der sich in
25 Jahren von einem Startup zum internationalen
Unternehmen mit 600
Mitarbeitenden in sieben Ländern
entwickelt hat.
Ein Meilenstein ist das energieautarke
Dorf Feldheim, das technologische
Innovation mit Bürgerbeteiligung
vereint. Energiequelle verfolgt eine
ganzheitliche Nachhaltigkeitsstrategie
(ökologisches/soziales Engagement)
und investiert in Mitarbeiterzufriedenheit
(„Leading Employer“). Durch
Power-to-X-Technologien und globale
Expansion treibt das Unternehmen
die Energiewende aktiv voran.
Exzellenz in der Wassersteuerung
Die Stahlwasserbau Beeskow GmbH
ist ein hochspezialisierter Branchenpionier,
der jahrzehntelange Erfahrung
in der Wassersteuerung mit
modernsten Neuerungen verbindet.
Das Unternehmen bietet die gesamte
Wertschöpfungskette – von Planung
bis Wartung – aus einer Hand.
Ausgezeichnet mit dem Zukunftspreis
Brandenburg, setzt das Unternehmen
auf kundenspezifische Manufaktur-
Lösungen, Digitalisierung (ERP,
3D-Druck/-Scan) und strategische
Nachfolgeregelung. Es zeichnet sich
durch starkes soziales Engagement
(Integration, Personalentwicklung)
aus und gilt als herausragender Ausbildungsbetrieb.
•
© SUSANNE KURZ
Stahlwasserbau Beeskow GmbH -
Julia Hüske mit Stefan Rußig, Geschäftsführer
Bank des Jahres 2025
Waldeck-Frankenberger Bank eG
aus Korbach - Hessen
Verlässlicher Partner
für den Mittelstand
Die Waldeck-Frankenberger Bank eG
hat sich nach der Fusion 2023 zur führenden
Kraft in Waldeck-Frankenberg
entwickelt. Sie verwaltet ein Vermögen
von 3,3 Milliarden Euro für rund
96.000 Kunden und beschäftigt 360
Mitarbeitende.
Mit einem gestärkten Eigenkapital von
über 223 Millionen Euro verfügt die
Bank über erweiterte Kapazitäten, um
den regionalen Mittelstand umfassend
zu finanzieren und strategisch
zu begleiten. Sie agiert als Partner auf
Augenhöhe, berät zu Nachfolge und
Fachkräftesicherung und nutzt die
Expertise des genossenschaftlichen
Verbunds.
Die Bank ist ein Motor für Wachstum
und Stabilität: Sie trug maßgeblich
zum positiven Gewerbesaldo bei,
sicherte durch GRW-Fördermittel 58
Arbeitsplätze und investierte 15,5
Mio. Euro in Projekte. Zudem bekennt
sie sich zur sozialen Verantwortung,
indem sie jährlich 300.000 Euro in
regionale Initiativen fließen lässt und
1.295 Ausbildungsstellen aktiv unterstützte.
© SUSANNE KURZ
Waldeck-Frankenberger Bank eG -
Natascha Scheffel, Filialteamleitung mit
Susanne Scholz, Leiterin Personal
© SUSANNE KURZ
Gerdes GmbH -
Peter Simon-Höke, Geschäftsführer
Gerdes GmbH
aus Lengerich
Finalist 2024
Vollsortimenter für
Fenster und Türen
Die Gerdes GmbH, 1949 als Handwerksbetrieb
gegründet, ist in 75 Jahren
zu einem der führenden Schüco-
Verarbeiter in Deutschland und den
Niederlanden mit 200 Beschäftigten
herangewachsen. Das Unternehmen
hat sich als Komplettanbieter für
Fenster, Türen und Schiebetüren
etabliert und deckt sämtliche Prozessschritte
– von der Logistik über die
Montage bis zum Service – aus einer
Hand ab.
Die Innovationskraft von Gerdes
basiert auf der Verbindung von Tradition
und Moderne. Das Unternehmen
beweist Expertise im Denkmalschutz
und liefert Hightech-Lösungen,
darunter barrierefreie Hebeschiebetüren
mit Nullschwelle oder optisch
traditionelle Kunststofffenster im
„Hout-Verbindings-Look“, die in
den Niederlanden ein Alleinstellungsmerkmal
besitzen. Die technologische
Führerschaft wird durch
systematische Prozessoptimierung
und den Einsatz von Robotertechnik
in der Fertigung unterstützt, was die
Produktionskapazitäten signifikant
gesteigert hat. Zertifizierungen als
Schüco Premium Partner belegen den
hohen Qualitätsanspruch.
PT-MAGAZIN 6 2025
im Bayerischen Wald
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Preisträger
Großer Preis
des Mittelstandes
2025
37
Preisträger
Niedersachsen/Bremen
67 Unternehmen erreichten die Jurystufe,
vier wurden als Preisträger geehrt
TKP Tutas, Kruse & Partner
Steuerberatungsgesellschaft
mbB erhält zusätzlich den Sonderpreis
Ehrenplakette 2025 als
beeindruckendster Preisträger.
PT-MAGAZIN 6 2025
Strategische Meilensteine sind die
Übernahme von Fensterbau Gussek
2024, die die Position als Vollsortimenter
stärkte und die Etablierung
als attraktive Arbeitgebermarke seit
2021. Gerdes bekennt sich klar zur
ökologischen Verantwortung; das beweisen
das vollständige Recycling von
Aluminiumprodukten, der Betrieb
der Produktion über eine Photovoltaikanlage
und die Umstellung der
Fahrzeugflotte auf E-Mobilität.
Die Unternehmenskultur zeichnet sich
durch die Treue zur Familienstruktur,
eine geplante Nachfolgeregelung
und gezielte Investitionen in die
Mitarbeiterentwicklung (Schulungen,
Lean-Workshops) aus. Durch eine
authentische und kundenorientierte,
crossmediale Kommunikationsstrategie
stärkt Gerdes das Vertrauen der
Kunden und die Markentreue.
TKP Tutas, Kruse & Partner
Steuerberatungsgesellschaft mbB
aus Cuxhaven
Finalist 2023
Mit klarem Kurs
durch das Steuermeer
Die Steuerberatungsgesellschaft
TKP Tutas, Kruse & Partner mbB
positioniert sich mit 38 Mitarbeitenden
als Innovationsmotor in der oft
konservativen Steuerberatung. Ihr
Alleinstellungsmerkmal ist der strategische
Fokus auf nicht-digitalisierbare
Kompetenzen, die in der hauseigenen
TKP-Akademie (Coaching, Perso-
nalberatung, Steuergestaltung) mit
unbegrenztem Fortbildungsbudget
gefördert werden. Die Beta-Kultur
stellt Eigenverantwortung und kontinuierliche
Weiterentwicklung in den
Mittelpunkt.
TKP treibt die Digitalisierung branchenweit
voran. Eigene Entwicklungen
wie die Mandantenplattform taxflow.
de ermöglichen automatisierte Prozesse
und Echtzeit-Auswertungen.
Intern nutzt das Unternehmen das
KI-gestützte Tool kantagram.com
für Controlling und Selbstreflexion
sowie den Chatbot „Kanzleikumpel“
zur Revolutionierung des Wissensmanagements.
Interne Prozesse
wurden durch das papierlose Büro
und moderne Dokumentenmanagementsysteme
effizient und nachhaltig
gestaltet.
Die ausgezeichnete Arbeitskultur (u.a.
„Great Place to Work“) basiert auf Vertrauen
und Flexibilität, wobei Mitarbeitende
Arbeitszeit, -ort und Urlaub
frei gestalten. Eine außergewöhnliche
soziale Fürsorge (Notfallfonds, temporäre
Gehaltsanpassungen) unterstreicht
das ethische Bekenntnis.
Durch ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem
(DIN ISO 9001:2015)
und einheitliche Kommunikation
sichert TKP seine Zukunftsfähigkeit.
Das Unternehmen engagiert sich zudem
sozial („Glückliche Kinderaugen“)
und fördert die Mitarbeiterbindung
durch Angebote wie großzügige
Elterngeld-Aufstockung und unbegrenzte
Urlaubstage. •
© SUSANNE KURZ
TKP Tutas, Kruse & Partner Steuerberatungsgesellschaft
mbB -
Mario Tutas, Steuerberater und Partner
38
Finalisten
Sachsen
© SUSANNE KURZ
v.l.n.r. Rapidobject GmbH - Petra Wallasch, Geschäftsführerin • coreku GmbH & Co. KG - Holger Wandelt,
Geschäftsführender Gesellschafter • Black Knight GmbH - Ramin Al Khakani und Husein Abdulla, Geschäftsführer
• Bäckerei Drechsel - Jörg Schütze, Geschäftsführer
Bäckerei Drechsel
aus Seifhennersdorf in
der Oberlausitz
Bäckerhandwerk neu gedacht
Seit 1950 steht die Bäckerei Drechsel
für Tradition. Zeitgemäß steht
Drechsel heute für neues Denken und
höchste Qualität im Dreiländereck.
Als führender Bäckerzunftbetrieb mit
über 80 Mitarbeitenden setzt das Unternehmen
auf patentierte Spezialitäten
wie die „Oberlausitzer Schneebälle“,
moderne Technik, Nachhaltigkeit
und Mitarbeiterorientierung.
Black Knight GmbH
aus Leipzig
Innovationsführer
im Sicherheitssektor
Seit 2017 ist die Black Knight GmbH
führend im Sicherheitssektor. Das
Unternehmen verbindet personelle
Bewachung mit modernster Sicherheitstechnik
und erhielt 2024 den
Unternehmerpreis Sachsen in der
Kategorie „Integration und Inklusion“.
Die über 200 Mitarbeiter werden permanent
durch die eigene Black Knight
Akademie weitergebildet.
PT-MAGAZIN 6 2025
Bei Walter Bauer arbeiten 300 motivierte und kompetente Mitarbeiter an der
erfolgreichen Abwicklung von Bauprojekten. In den Geschäftsbereichen Glasfasernetzbau,
Rohrleitungsbau, Bohrtechnik, Wohn- und Gewerbebau sowie dem
Werkstattservice sind wir für unsere Kunden im Einsatz. Da unser Team aus den
verschiedensten Persönlichkeiten mit jahrzehntelanger Erfahrung besteht, wissen
wir worauf es beim Bauen ankommt.
2024
39
Rapidobject GmbH erhält
zusätzlich den Publikums-
Award 2025 .
PT-MAGAZIN 6 2025
coreku GmbH & Co. KG
aus der Kulturhauptstadt
2025 - Chemnitz
Der Branchen-Primus
Die coreku GmbH & Co. KG, 1990 in
Chemnitz gegründet, transformierte
sich vom Werbe- zum gefragten Premiumzulieferer
für den internationalen
Maschinen- und Anlagenbau. Das
Unternehmen vereint alle Beschriftungstechnologien
unter einem Dach,
garantiert höchste Qualität und liefert
in Rekordzeit. coreku setzt auf Prozessinnovationen
(z.B. KI-Software),
Mitarbeiterförderung und Nachhaltigkeit,
beweist Mut zur Veränderung
und übernimmt eine Vorreiterrolle.
Hydro Extrusion
Deutschland GmbH
aus Rackwitz in Nordsachsen
Fokus auf CO2 -Reduktion
Die Hydro Extrusion Deutschland
GmbH in Rackwitz verbindet Tradition
und Erneuerung. Als Teil des globalen
Norsk Hydro Konzerns ist der Standort
führend in Sachen Nachhaltigkeit
mit dem Fokus auf CO2-reduziertes
Aluminium. Der integrierte Wertschöpfungsprozess
sowie das 2010
eröffnete Eloxalwerk und kontinuierliche
Prozessinnovationen machen das
Unternehmen zu einem Vorreiter in
der Branche.
Rapidobject GmbH
aus Leipzig
3D-Druck in Perfektion
Seit 2006 ist die Rapidobject GmbH
ein Vorreiter im 3D-Druck. Als erster
Anbieter eines Online-Shops für
3D-Druck hat sich das Unternehmen
zum Innovationsführer mit 40
Mitarbeitenden entwickelt. Mit der
Gläsernen 3D-Fabrik, einer eigenen
MES-Software, die eine Schnittstelle
zwischen Geschäftsführung und Fertigungsebene
bildet und dem Engagement
in Bildung und Nachhaltigkeit
setzt Rapidobject neue Standards. •
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um die Nase.
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38
Finalisten
Bayern
© SUSANNE KURZ
v.l.n.r. Thomas.Krenn AG - Simon Holzer, Marketing Manager • KB Container GmbH - Denis Steiner, Geschäftsführer
• HEITEC AG - Dr. Richard Heindl, Inhaber • agilimo Consulting GmbH - Marcus Heinrich, Geschäftsführer
agilimo Consulting GmbH
aus Elsenfeld in Unterfranken
IT-Sicherheit „Made in Germany“
Die agilimo Consulting GmbH bietet
hochqualitative IT-Sicherheit. Sie
entwickelte ein deutsches Security
Operations Center (SOC) ohne US-
Software, um digitale Souveränität zu
sichern. Erfolg und Wachstum basieren
auf Auszeichnungen, wertebasierter
Kultur und Mitarbeiterförderung.
Anton Schick GmbH
aus Bad Kissingen
So geht Bauen heute
Die Anton Schick GmbH entwickelte
sich seit 1904 zu einem fortschrittlichen,
nachhaltigen Bauunternehmen.
Sie bietet sämtliche Bauleistungen
aus einer Hand. Schick setzt auf Nachhaltigkeit
(Recycling), digitale Innovationen
(Carbonbeton) und Expertise
bei Großprojekten. Das Unternehmen
verbindet Tradition mit gesellschaftlicher
Verantwortung.
PT-MAGAZIN 6 2025
Bei Walter Bauer arbeiten 300 motivierte und kompetente Mitarbeiter an der
Bei Walter Bauer arbeiten 300 motivierte und kompetente Mitarbeiter an der
erfolgreichen Abwicklung von Bauprojekten. In den Geschäftsbereichen Glasfasernetzbau,
Rohrleitungsbau, Bohrtechnik, Wohn- und Gewerbebau sowie dem
erfolgreichen Abwicklung von Bauprojekten. In den Geschäftsbereichen Glasfasernetzbau,
Rohrleitungsbau, Bohrtechnik, Wohn- und Gewerbebau sowie dem
Werkstattservice sind wir für unsere Kunden im Einsatz. Da unser Team aus den
Werkstattservice sind wir für unsere Kunden im Einsatz. Da unser Team aus den
verschiedensten Persönlichkeiten mit jahrzehntelanger Erfahrung besteht, wissen
verschiedensten Persönlichkeiten mit jahrzehntelanger Erfahrung besteht, wissen
wir worauf es beim Bauen ankommt.
wir worauf es beim Bauen ankommt.
2024
39
HEITEC AG
aus Erlangen
PT-MAGAZIN 6 2025
Diebstählen vorbeugen
Die HEITEC AG, europäischer Marktführer
in Schloss- und Schließtechnik
sowie Digitalisierung, erwirtschaftet
über 150 Mio. € Umsatz. Das Unternehmen
setzt mit Spezialsoftware
(z.B. für Luftfahrtbehörden, HeiEnergy
App) technologische Maßstäbe
und investiert in Mitarbeiter sowie
soziales Engagement.
KB Container GmbH
aus Schlüsselfeld in Oberfranken
Hallenbüros und Anderes
Die KB Container GmbH ist seit 1989
ein führender Anbieter modularer
Raumsysteme. Mit zwei Standorten
bietet das wachsende Unternehmen
den gesamten Leistungszyklus aus
einer Hand. Ihre Raumsysteme sind
nachhaltig, energieeffizient und zukunftsorientiert.
Schraner Group
aus Erlangen
Alles für Brandschutz
und Sicherheit
Die Schraner Group ist seit 1994
führend in Brandschutz- und Sicherheitstechnik.
Vier spezialisierte Firmen
bieten ganzheitliche Lösungen
(Hard-, Software, Dienstleistungen).
Die Group setzt mit digitalen Innovationen
(SMARTRYX, Abo-Modell) neue
Standards und fördert Mitarbeiter,
Nachhaltigkeit sowie soziales Engagement.
Thomas-Krenn.AG
aus Freyung im Bayerischen Wald
IT in den besten Händen
Die Thomas-Krenn.AG, gegründet
2002, ist ein führender europäischer
Anbieter individualisierbarer Serverund
Storage-Lösungen. Mit einem
Online-Konfigurator und über 200
Mitarbeitern in Freyung setzt das
Unternehmen Maßstäbe. Es überzeugt
durch Innovation, nachhaltige
Hardware und Inhouse-Support. •
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um die Nase.
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Finalisten
Nordrhein-Westfalen
© SUSANNE KURZ
v.l.n.r. Othmerding Maschinenbau GmbH & Co. KG, Torben Othmerding • AES motomation GmbH - Paul Waltner, Geschäftsführer
• Schwering & Hasse Elektrodraht GmbH - Fritz-Hubertus Hasse, Mitgesellschafter • Maschinenfabrik Günter Schormann GmbH -
Silke Lehring, Geschäftsführerin • GEBRO HERWIG Haustechnik GmbH - Andreas J. Cloer, Geschäftsführender Gesellschafter
• Dental-Studio Sankt Augustin GmbH - Nikolas und German Bär, Geschäftsführer • Brüninghoff GmbH & Co. KG -
Frank Steffens, CEO & Managing Director
Brüninghoff GmbH & Co. KG
aus Heiden im Münsterland
Ressourcen in Kreisläufen halten
Brüninghoff entwickelte sich in fünf
Jahrzehnten zum führenden Spezialisten
für nachhaltige Hybridbauweisen.
Mit innovativen Lösungen, wie der
kreislauffähigen Holz-Beton-Verbunddecke,
setzt das Unternehmen
europaweit Maßstäbe für zirkuläres
Bauen, das den Gebäudebestand
erhält und aufwertet.
Dental-Studio
Sankt Augustin GmbH
aus Sankt-Augustin
Für die Gesundheit unserer Zähne
Das familiengeführte Dental-Studio
Sankt Augustin (seit 1888) vereint
Qualität, Nachhaltigkeit und Weiterentwicklung.
Es betreibt einen digitalen
Dental-HUB, arbeitet CO2-neutral,
bietet preisgekrönte Produkte und
PT-MAGAZIN 6 2025
Bei Walter Bauer arbeiten 300 motivierte und kompetente Mitarbeiter an der
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erfolgreichen Abwicklung von Bauprojekten. In den Geschäftsbereichen Glasfasernetzbau,
Rohrleitungsbau, Bohrtechnik, Wohn- und Gewerbebau sowie dem
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Werkstattservice sind wir für unsere Kunden im Einsatz. Da unser Team aus den
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verschiedensten Persönlichkeiten mit jahrzehntelanger Erfahrung besteht, wissen
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2024
39
setzt Maßstäbe durch digitale Workflows
und Mitarbeiterförderung.
GEBRO HERWIG Haustechnik GmbH
aus Arnsberg im Sauerland
Maschinenfabrik
Günter Schormann GmbH
aus Burscheid
Damit Strom fließen kann
Die Maschinenfabrik Günter Schormann
GmbH ist seit 1948 ein globaler
Familienbetrieb und Zulieferer für
Strom-Großtransformatoren. Sie liefert
individuelle Lösungen und kombiniert
dabei Präzision, Neuschöpfung,
Nachhaltigkeit und eine starke Unternehmenskultur
mit konsequenter
Digitalisierung.
Schwering & Hasse
Elektrodraht GmbH
aus Lügde im Kreis Lippe
AES motomation GmbH
aus Kaarst am Niederrhein
Wafer-Handling
für die Halbleiterindustrie
Die AES motomation GmbH ist
Spezialist für den sicheren Transport
empfindlicher Siliziumwafer in der
Halbleiterfertigung. Das Unternehmen
kombiniert deutsches Ingenieurwissen
mit japanischer Technologie,
und setzt mit Eigenentwicklungen
sowie werteorientierter Kultur selbst
global Maßstäbe.
Othmerding Maschinenbau
GmbH & Co. KG
aus Ascheberg im Münsterland
PT-MAGAZIN 6 2025
Haustechnik neu gedacht
Dieser regionale Marktführer in der
Gebäudetechnik überzeugt durch
Innovation, Spezialisierung und
Nachhaltigkeit. Mit energieeffizienten
Systemen wie GH ECO ® und GH CON-
TROL ® und zahlreichen Auszeichnungen
setzt das Unternehmen Maßstäbe
und beweist, dass Fortschritt Mensch
und Umwelt schützt.
Marktführer in Sachen Wickeldraht
SHWire entwickelte sich von einer Zigarrenfabrik
zu Europas Marktführer
für Wickeldrähte. Mit einzigartiger
Software, zehn Patenten und Produkten
wie SH XLife-Draht setzt das Unternehmen
technologische Maßstäbe.
Die Unternehmenskultur ist geprägt
von Nachhaltigkeit, Weiterbildung
und Standorttreue.
Pionier in der Elektrifizierung
mobiler Arbeitsmaschinen
Othmerding gilt als Pionier der E-
Mobilität im Maschinenbau. Durch
die Entwicklung der ersten akkubetriebenen
Rasenwalze und von Hochvoltbatterien
etablierte es sich stark
am Markt. Das Unternehmen setzt
auf Agrar-Robotik, Digitalisierung und
Nachhaltigkeit. •
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Finalisten
Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-
Vorpommern und Schleswig-Holstein
© SUSANNE KURZ
v.l.n.r. Schmelzer Hörsysteme GmbH - Felix Schmelzer, Geschäftsführer • CM Technologies GmbH - Matthias Winkler,
Geschäftsführer mit Dorit Winkler, Prokuristin • Raulff-Hotels OHG - Hannes von Kroge, Inhaber mit Marlis Raulff,
Senior-Chefin und Inga von Kroge, Inhaberin • Möwe Teigwarenwerk GmbH - Mirko Bröcker, Inhaber & Geschäftsführer
• Intero Technologies GmbH - Frank Löffler, Geschäftsführer
Intero Technologies GmbH
aus Stralsund - Mecklenburg-
Vorpommern
ware Odoo. Sie macht Unternehmen
effizienter und setzt auf Transparenz,
Innovation und Mitarbeiterförderung.
Softwarelösungen
für die Wirtschaft
Die Intero Technologies GmbH,
gegründet 2010, ist mit über 130
Mitarbeitern führender Anbieter für
die Anpassung der Open-Source-Soft-
Möwe Teigwarenwerk GmbH
aus Waren (Müritz) -
Mecklenburg-Vorpommern
Kein Halt vor Asia-Restaurants
Die Möwe Teigwarenwerk GmbH ist
ein traditionsreiches ostdeutsches
Unternehmen. Besonders erfolgreich
ist es in der Produktion von Instantnudeln
für Asia-Restaurants, wo es mit
deutscher Präzision gegen Importe
besteht.
PT-MAGAZIN 6 2025
Bei Walter Bauer arbeiten 300 motivierte und kompetente Mitarbeiter an der
Bei Walter Bauer arbeiten 300 motivierte und kompetente Mitarbeiter an der
erfolgreichen Abwicklung von Bauprojekten. In den Geschäftsbereichen Glasfasernetzbau,
Rohrleitungsbau, Bohrtechnik, Wohn- und Gewerbebau sowie dem
erfolgreichen Abwicklung von Bauprojekten. In den Geschäftsbereichen Glasfasernetzbau,
Rohrleitungsbau, Bohrtechnik, Wohn- und Gewerbebau sowie dem
Werkstattservice sind wir für unsere Kunden im Einsatz. Da unser Team aus den
Werkstattservice sind wir für unsere Kunden im Einsatz. Da unser Team aus den
verschiedensten Persönlichkeiten mit jahrzehntelanger Erfahrung besteht, wissen
verschiedensten Persönlichkeiten mit jahrzehntelanger Erfahrung besteht, wissen
wir worauf es beim Bauen ankommt.
wir worauf es beim Bauen ankommt.
2024
39
© SUSANNE KURZ
v.l.n.r. Pflegedienst Dießner GmbH - Swetlana Dießner, Geschäftsführende Gesellschafterin und Florian
Dießner, Geschäftsführer • NutriPur GmbH - Heiko Gothe, Geschäftsführer & Gründer mit Irina
Zaytseva, Gründerin • BTL Brandschutz Technik GmbH Leipzig - René Klostermann, Geschäftsführer
PT-MAGAZIN 6 2025
Raulff-Hotels OHG
Putbus / Lauterbach auf Rügen -
Mecklenburg-Vorpommern
Denkmalschutz
mit gehobenem Niveau
Die Raulff-Hotels OHG auf Rügen
saniert und belebt denkmalgeschützte
Gebäude (z.B. Schloss Ralswiek,
Badehaus Goor). Das Unternehmen
verbindet Tradition mit einer mitarbeiterorientierten
Kultur, sozialem
Engagement und geregelter Nachfolge.
CM Technologies GmbH
aus Glückstadt - Schleswig-Holstein
Technische Anlagen
sicherer und effizienter machen
Die CM Technologies GmbH ist weltweiter
Marktführer für Zustandsüberwachung
in Schifffahrt und Industrie.
Das Unternehmen überzeugt durch
exzellente Produkte (Entwicklung bis
Schulung), starke Mitarbeiterkultur
und nachhaltige Prozesse.
Schmelzer Hörsysteme GmbH
aus Glinde - Schleswig-Holstein
Hörgeräte passend zum Lifestyle
Schmelzer Hörsysteme ist mit 18
Fachgeschäften (Lübeck bis Hamburg)
ein Vorreiter in der Hörakustik. Das
Unternehmen überzeugt durch medizinisch
fundierte Akustik, Empathie
und regionale Nähe. Auszeichnungen
und die Schmelzer Akademie setzen
neue Standards.
BTL Brandschutz
Technik GmbH Leipzig
aus Kabelsketal - Sachsen-Anhalt
Brandschutz auf höchstem Niveau
Die BTL Brandschutz Technik GmbH
Leipzig ist ein zuverlässiger Partner
für Feuerwehren, Industrie und
THW. Sie bietet maßgeschneiderte
Lösungen, wie mobile Brandcontainer
für realitätsnahes Training, und überzeugt
durch Tradition, Fortschritt,
Nachhaltigkeit und Digitalisierung.
Energy Systems GmbH
aus Schönebeck - Sachsen-Anhalt
Ohne Energie läuft gar nichts
Energy Systems ist mit 57 Fachkräften
ein regionaler Marktführer. Das
Unternehmen bietet alle Dienstleistungen
(Heizung, Sanitär, Elektro, PV,
E-Mobilität, Smart Home) aus einer
Hand. Diese Bündelung der Kompetenzen
sichert Effizienz und hebt es
von Mitbewerbern ab.
NutriPur GmbH
aus Halle(Saale) - Sachsen-Anhalt
Bewusste Ernährung
NutriPur ist die Marke für gefriergetrocknete
Früchte. Mit der YOUR³-
Reihe setzt das Unternehmen auf
natürliche Zutaten. Es verzichtet komplett
auf künstliche Mikronährstoffe
– ein Statement gegen synthetische
Ergänzungsmittel.
Pflegedienst Dießner
aus Dessau-Roßlau - Sachsen-Anhalt
Pflege großgeschrieben
Pflegedienst Dießner steht seit über
zwei Jahrzehnten für verlässliche ambulante
Pflege und hauswirtschaftliche
Versorgung. Das Unternehmen ist
ein Vorreiter in der Branche und bürgt
für Qualität, zukunftsgerichtete Tagespflege
und soziale Verantwortung. •
40
v.l.n.r. UBP-Group - Franz Bruckner, Gründer und Geschäftsleiter mit Beate Bruckner, Geschäftsführende Gesellschafterin
• Sinfiro GmbH & Co. KG - Ralf Galster und Joachim Wollstädt, Geschäftsführer • Maschinenfabrik ALFING KESSLER
GmbH - Konrad Grimm, Geschäftsführer • Engelmann Sensor GmbH - Ralf Biebeler, CMO und Benedikt Heid CSO
• allsafe GmbH & Co. KG - Detlef Lohmann, Geschäftsführender Gesellschafter mit Jens Laufer, Geschäftsführer
allsafe GmbH & Co. KG
aus Engen im Landkreis Konstanz
Verkehrssicherheit
groß geschrieben
Die allsafe GmbH & Co. KG ist ein
führender Anbieter für Ladungssicherung,
der sich von einem Handelsunternehmen
zum Trendsetter entwickelt
hat. Das Unternehmen setzt auf
Digitalisierung und ist ein Vorreiter
in der Industrie 4.0. Mehrfach ausgezeichnet
für seine Nachhaltigkeit,
überzeugt allsafe zudem durch eine
offene Unternehmenskultur und eine
vorbildliche Umweltstrategie.
Engelmann Sensor GmbH
aus Wiesloch – Baiertal
im Rhein-Neckar-Kreis
Intelligente
Verbrauchsdatenerfassung
In 50 Jahren hat sich die Engelmann
Sensor GmbH von einem Spezialisten
für Wärme- und Kältezähler zu einem
globalen Vorreiter für intelligente Verbrauchsdatenerfassung
entwickelt.
PT-MAGAZIN 6 2025
Bei Walter Bauer arbeiten 300 motivierte und kompetente Mitarbeiter an der
erfolgreichen Abwicklung von Bauprojekten. In den Geschäftsbereichen Glasfasernetzbau,
Rohrleitungsbau, Bohrtechnik, Wohn- und Gewerbebau sowie dem
Werkstattservice sind wir für unsere Kunden im Einsatz. Da unser Team aus den
verschiedensten Persönlichkeiten mit jahrzehntelanger Erfahrung besteht, wissen
wir worauf es beim Bauen ankommt.
2024
Lorem Ipsum
41
Finalisten
baden-württemberg
© SUSANNE KURZ
PT-MAGAZIN 6 2025
Mit über 10 Millionen Zählern und 200
Mitarbeitern bietet das Unternehmen
innovative Lösungen von Wasserzählern
bis zu 5G-Gateways und setzt
konsequent auf Nachhaltigkeit.
Maschinenfabrik
ALFING KESSLER GmbH
aus Aalen
Über 100 Jahre erfolgreich
Seit 113 Jahren ist die ALFING KESSLER
GmbH weltweit führender Hersteller
von Großkurbelwellen, die Motoren
im Megawatt-Bereich antreiben. Das
Unternehmen setzt mit einem Umsatz
von 350 Mio. € und einem Marktanteil
von 42 % neue Maßstäbe in seiner
Branche. ALFING investiert in moderne
Technologien und Mitarbeiter, um
Vorreiter für hochpräzise Bauteile zu
bleiben.
Sinfiro GmbH & Co. KG
aus Balingen
Alles für den Brandschutz
Als Pionier für Brandschutzlösungen
hat sich die Sinfiro GmbH mit 50
Mitarbeitern und 30 Jahren Erfahrung
als Hidden Champion etabliert. Das
Unternehmen setzt durch Innovationen
und der Integration von digitaler
Transformation neue Standards und
legt Wert auf Nachhaltigkeit sowie
den Erhalt historischer Bausubstanz.
UBP-consulting GmbH
aus Wiesloch
Einhundert Prozent
erneuerbare Energieversorgung
Als Pionier der Umwelt- und Energietechnik
bietet das Unternehmen
energieautarke Lösungen an. Dabei
kombiniert es klimaschonende Technologien
wie Holzfeuerungsanlagen,
Wärmepumpen und Photovoltaik für
eine 100% erneuerbare Energieversorgung.
Als Marktführer im Energiecontracting
mit Holzenergie fördert
UBP die regionale Wertschöpfung. •
WGfS GmbH
Nürtinger Straße 11 11
70794 Filderstadt
NEU
Unser Wohlfühlhotel
https://pflegehotel.wgfs.de
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40
v.l.n.r. Xiton Photonics GmbH - Thorsten Bauer, Geschäftsführer • Profi Parts Fahrzeugteile Großhandelsges.
mbH - Alfred Retterath, Inhaber + Geschäftsführer • J. Kukor Brunnenbau GmbH - Stefan und Markus Kukor,
Geschäftsführer • Hilger, Neumann & Partner Partnerschaftsgesellschaft mbB Steuerberatungsgesellschaft -
Martin Eberz, Mitarbeiter mit Dr. Steffen Wassermeyer, Partner • Dr. Schlags Apotheke - Dr. Wolfgang Schlags, Inhaber
Dr. Schlags Apotheke
aus Mayen in der Vulkaneifel
Spitze in der
regionalen Gesundheitsversorgung
Dr. Schlags Apotheke steht für die
Symbiose aus Tradition und Erneuerung.
Das Unternehmen mit seinen
200 Mitarbeitenden hat sich mit
digitaler Vernetzung, einem täglichen
Lieferdienst und der Eigenproduktion
von Desinfektionsmitteln als regionaler
Gesundheitsversorger etabliert.
Die soziale Verantwortung zeigt sich
in der Mitarbeiterförderung und
Kooperationen mit Bildungseinrichtungen.
Hilger, Neumann & Partner
mbB, Wirtschaftsprüfungs, - und
Steuerberatungsgesellschaft
aus Andernach am Rhein
In vertrauenswürdigen Händen
Diese Kanzlei ist eine Institution. Sie
setzt Maßstäbe in der Wirtschaftsprüfung
und Steuerberatung. Sie
überzeugt durch Expertise im internationalen
Steuerrecht und einer nach
DIN ISO zertifizierten Arbeitsweise.
Besonders hervorzuheben ist die
Alleinstellung im internationalen
Steuerrecht. Dabei herrscht eine moderne
Unternehmenskultur mit Fokus
auf Mitarbeiterförderung.
PT-MAGAZIN 6 2025
Bei Walter Bauer arbeiten 300 motivierte und kompetente Mitarbeiter an der
erfolgreichen Abwicklung von Bauprojekten. In den Geschäftsbereichen Glasfasernetzbau,
Rohrleitungsbau, Bohrtechnik, Wohn- und Gewerbebau sowie dem
Werkstattservice sind wir für unsere Kunden im Einsatz. Da unser Team aus den
verschiedensten Persönlichkeiten mit jahrzehntelanger Erfahrung besteht, wissen
wir worauf es beim Bauen ankommt.
2024
41
Finalisten
Rheinland-Pfalz/Saarland
© SUSANNE KURZ
PT-MAGAZIN 6 2025
J. Kukor Brunnenbau GmbH
aus Völklingen im Saarland
Brunnenbau in neuem Gewand
Die J. Kukor Brunnenbau GmbH ist
ein führendes mittelständisches
Unternehmen im Spezialtiefbau. Mit
mehr als 80 Mitarbeitern und über
1 Mio. gebohrten Bohrpfahlmetern
überzeugt es durch Innovationen wie
dem hydraulischen Sprengverfahren.
Hinsichtlich Nachhaltigkeit überzeugt
Kukor in Form von PV-Anlagen und
Bio-Öl. Kukor setzt auf eine starke
Unternehmenskultur mit dem Blick
auf Mitarbeitergesundheit und -förderung.
Profi Parts Fahrzeugteile
Großhandelsgesellschaft mbH
aus Koblenz
Partner auf Augenhöhe
Profi Parts ist mit rund 450 Mitarbeitenden
ein gefragter Großhändler für
Fahrzeugteile und ein Top-Arbeitgeber
im Mittelstand. Das inhabergeführte
Unternehmen überzeugt mit
logistischen Neuerungen, wie einem
viermal täglichen Lieferservice, einer
digitalen Prozessoptimierung und
einer starken Nachhaltigkeitsstrategie
mittels Photovoltaik-Anlagen sowie
alternativen Kraftstoffen.
Schwamm & Cie mbH
aus Saarbrücken
Nahrung und Genuss
Das vor über 100 Jahren als Metzgerei
in Saarbrücken gegründete Unternehmen
Schwamm & Cie hat sich
zu einem bedeutenden nationalen
Lebensmittelunternehmen mit über
300 Arbeitnehmern entwickelt. Traditionelles
Handwerk, technologische
Entwicklung und höchste Qualitätsansprüche
zeichnen das Unternehmen
aus. Es ist heute nationaler Qualitätsführer
seiner Zunft.
Xiton Photonics GmbH
aus Kaiserslautern
Leidenschaft für
Laser und eine Vision
Die Xiton Photonics GmbH aus
Rheinland-Pfalz ist ein führender
Anbieter von maßgeschneiderten
Laserstrahlquellen für anspruchsvolle
Branchen wie der Halbleiterindustrie.
Das Unternehmen hat sich von einem
kleinen Team zu einem globalen
Technologieführer entwickelt, der auf
handwerkliches Können, Nachhaltigkeit
und eine starke Unternehmenskultur
setzt. •
Premier 2022
Premier-Finalist 2020
- Mitnahmestapler
- Schwertransporte
- Kranservice
- Einbringservice
- Maschinenumzüge
- Logistiklösungen
- Inhouseservice
- Lagerung
- Logistik, Lagerung und
Transport von Schüttgütern
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40
v.l.n.r. Seier Holding GmbH & Co. KG, Ulrich Seier, Geschäftsführer • Ems Ports Agency and Stevedoring Beteiligungs GmbH
& Co. KG - Timo Siebahn, Geschäftsführer • coffee perfect GmbH - Heiko Kroll, CEO • Carstengerdes Modellbau & Zerspanung
GmbH - Nils Langer, Prokurist mit Nadine Carstengerdes, Leitung Verwaltung und Hendrik Carstengerdes, Geschäftsführer
• Böwer GmbH - Stefan Böwer, Geschäftsführer
Böwer GmbH
aus Neuenkirchen im
Landkreis Osnabrück
Traditionelles Handwerk
trifft auf moderne Technologien
Die Böwer GmbH, 1888 als Tischlerei
gegründet, ist heute ein führender
Anbieter für exklusive Innenausbauten
von Superyachten und Residenzen.
Das Unternehmen verbindet
traditionelles Handwerk mit innovativen
DigitalCraft-Technologien wie
3D-Druck, erschließt somit eine neue
Dimension im Interior Design und
agiert international.
Carstengerdes Modellbau
& Zerspanung GmbH
aus Bockhorn/Petersgroden
Freisland am Jadebusen
Familiäre Unternehmenskultur
Die Carstengerdes GmbH, hat sich,
wahrhaft aus einer Garage heraus,
zu einem modernen Betrieb mit 50
Mitarbeitern entwickelt. Der Erfolg basiert
auf technologischer Innovation
wie der CNC-Zerspanung und eines
neuen 5-Achs-Bearbeitungszentrums.
Durch die regionale Verwurzelung
handelt es sich um ein Unternehmen,
das nicht nur Produkte, sondern auch
Vertrauen und Werte schafft.
PT-MAGAZIN 6 2025
Bei Walter Bauer arbeiten 300 motivierte und kompetente Mitarbeiter an der
erfolgreichen Abwicklung von Bauprojekten. In den Geschäftsbereichen Glasfasernetzbau,
Rohrleitungsbau, Bohrtechnik, Wohn- und Gewerbebau sowie dem
Werkstattservice sind wir für unsere Kunden im Einsatz. Da unser Team aus den
verschiedensten Persönlichkeiten mit jahrzehntelanger Erfahrung besteht, wissen
wir worauf es beim Bauen ankommt.
2024
© SUSANNE KURZ
PT-MAGAZIN 6 2025
epas erhält
zusätzlich den
Publikums-Award 2025 .
Ems Ports Agency and
Stevedoring Beteiligungs
GmbH & Co. KG
aus Emden
Weil die Energiewende
nicht von allein an Land kommt
Dieses Unternehmen, kurz epas
genannt, ist ein wichtiger Akteur der
maritimen Wirtschaft. Mit Fokus auf
Nachhaltigkeit und soziale Werte
hat sich epas auf Schwergut und
Großkomponenten für die Offshore
-Windindustrie spezialisiert. Das
Unternehmen versorgt 90 % der
Nordsee-Windparks. Zertifizierungen,
Investitionen und eine mitarbeiterorientierte
Unternehmenskultur
untermauern den Erfolg.
coffee perfect GmbH
aus Osnabrück
Essen gut – Alles gut
Die coffee perfect GmbH hat sich mit
ganzheitlichen Kaffee-, Wasser- und
Finalisten
Niedersachsen/Bremen
Snacklösungen im B2B-Bereich etabliert.
Das Unternehmen überzeugt
durch Weiterentwicklungen wie der
UV-LED-Technologie oder auch dem
Smart Fridge. Eine mitarbeiterorientierte
Unternehmenskultur und exzellenter
Kundenservice unterstreichen
den Erfolg.
john becker
ingenieure GmbH & Co. KG
aus Lilienthal im Landkreis Osterholz
Für eine lebenswerte Umwelt
john becker ingenieure hat sich seit
1983 als unabhängiges Planungsbüro
zu einem führenden Anbieter für
nachhaltige Lösungen in der Energieund
Wasserwirtschaft entwickelt. Der
Erfolg basiert auf interdisziplinärer
41
Expertise und einer mitarbeiterzentrierten
Kultur.
Seier Holding GmbH & Co. KG
aus Wurster Nordseeküste
im Landkreis Cuxhaven
Wirtschaftlicher und organisatorischer
Unterbau für unser Land
Die Seier Holding GmbH & Co. KG
vereint Tradition und Innovation. Als
Komplettanbieter im Infrastrukturbereich
setzt das Unternehmen mit
rund 1.000 Mitarbeitern auf Diversifikation.
Prägend ist das Engagement
in zukunftsweisende Technologien
wie geothermische Bohrungen und
Digitalisierung. Eine starke Mitarbeiterorientierung
und ein hohes Engagement
für Nachhaltigkeit prägen die
Unternehmenskultur. •
Immer frischen Wind
um die Nase.
Your Full-Service-Partner
Agency & Port services
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IMO 1
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Beteiligungs GmbH & Co. KG
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40
Finalisten
Hessen, Thüringen und
Berlin/Brandenburg
© SUSANNE KURZ
All Service Sicherheitsdienste
GmbH
aus Frankfurt am Main - Hessen
Sicherheit an erster Stelle
Die All Service Sicherheitsdienste
GmbH gehört zu den Top 20 der deutschen
Sicherheitsunternehmen und
überzeugt durch Qualität, Teamarbeit
und Innovation. Sie setzt mit einer
VdS-zertifizierten Notruf- und Serviceleitstelle
Maßstäbe für hohe Zuverlässigkeit.
Eigene Ausbildungszentren
sichern zudem neue Standards in der
Branche.
firstcolo GmbH
aus Frankfurt am Main - Hessen
IT-Ressourcen effizient
ohne eigene Infrastruktur nutzen
In 20 Jahren entwickelte sich firstcolo
zum Marktführer für Rechenzentrumsdienstleistungen
in der DACH-
Region. Mit fast 80 Mitarbeitern bietet
das Unternehmen Colocation, Managed
Services und Cloud-Lösungen als
One-Stop-Shop. Die Unternehmenskultur
fördert Eigenverantwortung
und Erneuerung und stützt die kontinuierliche
Expansion.
SALT Minerals GmbH
aus Korbach - Hessen
Das Salz der Erde
Die SALT Minerals GmbH ist ein führender
Hersteller und Lieferant von
Mineralsalzen. Als Europas größter
Anbieter natriumreduzierter Salze
wuchs das Unternehmen in 5 Jahren
um das Fünffache und expandierte
2025 vom nordrhein westfälischen
Ahaus nach Korbach im Landkreis
Waldeck-Frankenberg. Die Mission
ist es, hochwertige Mineralien für die
Industrie bereitzustellen.
PT-MAGAZIN 6 2025
Bei Walter Bauer arbeiten 300 motivierte und kompetente Mitarbeiter an der
Bei Walter Bauer arbeiten 300 motivierte und kompetente Mitarbeiter an der
erfolgreichen Abwicklung von Bauprojekten. In den Geschäftsbereichen Glasfa-
erfolgreichen Abwicklung von Bauprojekten. In den Geschäftsbereichen Glasfasernetzbau,
Rohrleitungsbau, Bohrtechnik, Wohn- und Gewerbebau sowie dem
sernetzbau, Rohrleitungsbau, Bohrtechnik, Wohn- und Gewerbebau sowie dem
Werkstattservice sind wir für unsere Kunden im Einsatz. Da unser Team aus den
Werkstattservice sind wir für unsere Kunden im Einsatz. Da unser Team aus den
verschiedensten Persönlichkeiten mit jahrzehntelanger Erfahrung besteht, wissen
verschiedensten Persönlichkeiten mit jahrzehntelanger Erfahrung besteht, wissen
wir worauf es beim Bauen ankommt.
wir worauf es beim Bauen ankommt.
2024
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v.l.n.r. ICONTEC GmbH - Nils Büchner, Geschäftsführer • SK Laser GmbH - Dina Reit, Geschäftsführerin • SALT Minerals GmbH
- Benno Spilker, Sales Manager • firstcolo GmbH - Nicolaj Kamensek, Gründer und Geschäftsführer • All Service Sicherheitsdienste
GmbH - Serife Tülay Alkan Haller, Prokuristin mit Peter Haller und Christian Jäkel, Geschäftsführende Gesellschafter
PolyLine Umwelttechnik GmbH - Dipl.-Ing. Mario Karge, Geschäftsführer • GOLEM - Kunst und Baukeramik GmbH - Heike
Friedrich, Geschäftsführerin • FiANTEC Provisionslösungen GmbH - Jens-Ulli Rudolph, Mitglied Geschäftsführung und Prokurist
SK Laser GmbH
aus Wiesbaden - Hessen
PT-MAGAZIN 6 2025
Lasergravur vom Feinsten
SK Laser, 2005 in Wiesbaden gegründet,
revolutioniert die Lasergravur
mit der Maxime „Keep it Simple“.
Das Unternehmen ist Hersteller von
Lasersystemen für Gravur und Markierung
auf nahezu allen Materialien.
Die Unternehmensführung setzt auf
faire Preise, Nachhaltigkeit und maßgeschneiderte
Kundenbetreuung.
ICONTEC GmbH
aus Ilmenau - Thüringen
Pionier in Produktund
Prozessinnovationen
Wenn es um digitale Transformation
geht ist die ICONTEC GmbH ein
wahrer Spezialist in Produkt- und
Prozessinnovationen. Über 30 Mitarbeitende
legen ihren besonderen
Fokus auf maßgeschneiderte SAP-
Services. Beginnend mit der Beratung
und Planung bis zur erfolgreichen
Implementierung und dem zuverlässigen
Betrieb regionaler sowie global
verteilter SAP-Landschaften.
ELEKTRO JAHN GmbH & Co. KG
aus Frankfurt (Oder) - Brandenburg
Der E-Mobilität gehört die Zukunft
Die Elektro Jahn GmbH & Co. KG,
gegründet 1990, ist ein führendes
Elektrotechnikunternehmen mit über
130 Mitarbeitern. Das Unternehmen
erweitert seine Expertise in zukunftsweisende
Bereiche wie E-Mobilität
und IT-Dienstleistungen. Mit dem
Leitspruch „Komplexe E-Lösungen
einfach meistern“ und der Förderung
von 21 Auszubildenden setzt Elektro
Jahn Maßstäbe.
FiANTEC Provisionslösungen GmbH
aus Frankfurt (Oder) - Brandenburg
Provisionslösungen
im Finanzsektor
Die FiANTEC GmbH ist ein führender
Partner für Provisionslösungen im Finanzsektor.
Ihre vielfach ausgezeichnete
Software setzt Maßstäbe bei
Digitalisierung und Automatisierung.
Als Teil der Consileon Gruppe investiert
FiANTEC in zukunftsweisende
Technologien und die Förderung von
Mitarbeitern und Talenten, während
sie gleichzeitig papierlose Prozesse
verfolgt.
GOLEM – Kunst und
Baukeramik GmbH
aus Sieversdorf - Brandenburg
Einheit von Tradition
und Innovation
Die Golem – Kunst und Baukeramik
GmbH vereint Tradition und Fortschritt.
Als weltweit einzigartiger
Hersteller von reproduzierten Fliesen
aus der Zeit um 1900 belebt das
Unternehmen verlorenes Wissen. Mit
50 Mitarbeitern produziert Golem in
Sieversdorf Fliesen von unvergleichlicher
Brillanz. Dabei setzt man auf
eine nachhaltige Produktion und wurde
2023 mit dem Zukunftspreis des
Landes Brandenburg ausgezeichnet.
PolyLine Umwelttechnik GmbH
aus Bernau - Brandenburg
Unzugänglich? Nicht mit PolyLine
Die PolyLine Umwelttechnik GmbH
ist ein Vorreiter im Bereich der
grabenlosen Rohrsanierung. Das Unternehmen
hat sich in über 20 Jahren
auf die Sanierung unzugänglicher
Rohrleitungen spezialisiert. PolyLine
überzeugt durch neue, emissionsarme
Technologien und ein starkes
Umweltbewusstsein. Als „Arbeitgeber
der Zukunft“ vereint das Unternehmen
technische Brillanz mit sozialer
Verantwortung. •
42
DANKE
Wir sagen Danke!
Für Ihre Unterstützung im 31. Wettbewerbsjahr
„Großer Preis des Mittelstandes“.
Hauptsponsoren
© SUSANNE KURZ
1. Bier und Wohlfühlhotel Gut Riedelsbach
GmbH & Co. KG ∞ Auerbachskeller
Leipzig ∞ Albert Fischer
GmbH ∞ All Service Sicherheitsdienste
GmbH ∞ Ambulanz Mobile GmbH
& Co. KG ∞ Antennenbau Lindemann
GmbH & Co. KG ∞ Arcobräu Gräfliches
Brauhaus GmbH & Co. KG
∞ Baldus Medizintechnik GmbH ∞
Beautyspa Servicegesellschaft mbH
∞ Bohlsener Mühle GmbH & Co. KG
∞ BRUDER Spielwaren GmbH + Co.
KG ∞ Bramburg Werbung ∞ Caleg
Schrank- und Gehäusebau GmbH ∞
CBV Blechbearbeitung GmbH ∞ CO-
LANDIS GmbH ∞ Curt Bauer GmbH ∞
Cuxland Ferienparks GmbH ∞ Dr. Butze
GmbH & Co. KG ∞ DOMMER Stuttgarter
Fahnenfabrik GmbH ∞ Edeka
Ernst, Zweibrücken ∞ EFEN GmbH ∞
ehrhorn Vermessung GbR ∞ ELMO-
Elektromontagen Leipzig GmbH ∞
Endress+Hauser Conducta GmbH
+ Co. KG ∞ elektroplan-schneider
| Ingenieurbüro für Elektrotechnik,
Sicherheits- und Informationstechnische
Anlagen GmbH ∞ Evosys Laser
GmbH ∞ Fessler Mühle ∞ FingerHaus
GmbH ∞ fit GmbH ∞Franken Brunnen
GmbH & Co. KG / BT Ileburger
Sachsen Quelle ∞ Gebrüder Heyl
Analysentechnik GmbH & Co. KG ∞
Georg Parlasca Keksfabrik GmbH ∞
GROSS GmbH ∞ H&E Bohrtechnik
GmbH ∞ HALLOG GmbH ∞ Hanse
Haus GmbH & Co. KG ∞ Heinerle
- Berggold Schokoladen GmbH ∞
Hieber Installationen und Handel AG
∞ Humanas Pflege GmbH & Co. KG
∞ HEUNEC Plüschspielwarenfabrik
GmbH & Co. KG ∞ ITG Ingenieur-,
Tief- und Gleisbau GmbH ∞ Ingenieurgesellschaft
Patzke GmbH, Büro für
Bauwesen, Straßen-Kanal-Tiefbau ∞
K&S Anlagenbau GmbH ∞ Keunecke
Feinkost GmbH ∞ KÜBLER GmbH -
Energiesparende Hallenheizungen
∞ Kuhlmann Leitungsbau GmbH &
Co. KG ∞ Lammetal GmbH Gemeinnützige
Lebenshilfe Einrichtungen ∞
LABOKLIN GmbH & Co.KG ∞ Lieblang
Dienstleistungsgruppe Management
GmbH ∞ Landwirtschaftsbetrieb Jochen
Thomsen ∞ Mathias Mende e.K.
∞ Mathias Normann Spedition GmbH
& Co. KG ∞ Mauersberger Badtechnik
Betriebs-GmbH ∞ Max Heimerl
Bau GmbH ∞ medDV GmbH ∞ Mey
Generalbau GmbH ∞ Microdampf.de
∞ Michael Koch GmbH ∞ Milchwerke
Berchtesgadener Land Chiemgau eG
∞ monte mare Unternehmensgruppe
mtex antenna technology gmbh ∞
MUNK Group ∞ Natura Clou Kosmetik
Leipzig ∞ Neanderklinik Harzwald
GmbH ∞ Oelkers Betriebe OHG |
Hotel Romantischer Winkel ∞ ONI
Temperiertechnik Rhytemper GmbH
∞ ONI-Wärmetrafo GmbH ∞ Orthopädie-
und Reha- Team Zimmermann
GmbH ∞ Ovesco Endoscopy AG ∞
papperts GmbH & Co. KG ∞ Pixida
GmbH ∞ Porzellanmanufaktur Kahla/
Thüringen GmbH ∞ proWIN Winter
GmbH ∞ Reinhard Koll GmbH ∞ RFT
Kabel Brandenburg GmbH ∞ richter &
heß VERPACKUNGS-SERVICE GmbH ∞
Romfil GmbH ∞ Seier Holding GmbH
& Co. KG ∞ Schilling Engineering
GmbH ∞ SITEFORUM GmbH ∞ sera
GmbH ∞ Stephan Pellegrini GmbH
∞ STA-BAU Meyer Sicherungstechnischer
Anlagenbau ∞ Tenbrink Gruppe
∞ TIP-TOP Dienstleistungen GmbH ∞
uesa GmbH ∞ Unternehmensgruppe
Burchard Führer GmbH ∞ VEINLAND
GmbH ∞ Volksbank Mittweida eG ∞
VR Bank RheinAhrEifel eG ∞ Walter
Bauer GmbH & Co. KG ∞ Weingärtner
Cleebronn-Güglingen eG ∞ Weingut
Ernst Bretz e.K. ∞ WGfS GmbH ∞ Zimmerei
Berthold Ott GmbH ∞ Zweirad
Gruber GmbH
PT-MAGAZIN 6 2025
43
PT-MAGAZIN 6 2025 PT-MAGAZIN 6 2025
KOLUMNE
KOLUMNE
Das 30. Wettbewerbsjahr ist vergangen.
Und mit dem Bundesball im Oktober
haben wir zum 100. Mal eine Auszeichnungsgala
gestaltet. 365 Tage voller
Höhen und Tiefen. Wir haben gelacht,
geweint, gekämpft und gewonnen. Und
genau das macht das Leben so spannend
Vertrauen und einzigartig. schafft Als ich in den letzten
Tagen des alten Jahres zurückgeblickt
habe, Chancen ist mir bewusst geworden, wie
wichtig es ist, die positiven Momente zu
feiern Der Wind und aus pfeift den wieder Herausforderungen
kräftig durch
zu die lernen. Wirtschaft, und doch stehen wir
Mittelständler fest – nicht nur, weil wir
Oft hart neigen arbeiten, wir dazu, sondern uns auf weil das wir Negative etwas
zu haben, konzentrieren. das schwerer Enttäuschungen wiegt als Zahlen und
Misserfolge und Strategien: scheinen Vertrauen. tiefer zu sitzen Das als ist
die das kleinen Motto, Freuden das uns des 2026 Alltags. leiten Dabei wird.
verpassen Vertrauen wir ist so kein viel Luxus, Schönes. kein Erinnern weicher
Sie Faktor, sich an sondern die Momente, der Motor, in denen der uns Sie
stolz antreibt, auf sich Risiken waren? einzugehen, An die Begegnungen,
wagen die Sie und bereichert Chancen haben? zu ergreifen, An die Ziele, wo
Neues zu
die andere Sie erreicht nur Hürden haben? sehen. Nehmen Sie sich
vr-rheinahreifel.de
Neulich sprach ich mit einer Unternehmerin
aus Bayern, die ihr Familienunternehmen
durch die stürmischsten
Jahre gelenkt hat. „Petra“, sagte sie,
„ohne das Vertrauen meiner Leute
hätte ich längst aufgegeben.“ Ihre
Geschichte ist keine Ausnahme. Als
die Pandemie zuschlug, die Lieferketten
stockten und die Auftragsbücher
Zeit, dünner diese wurden, positiven hat Erinnerungen sie nicht gekürzt wieder
aufleben oder gekündigt. zu lassen. Stattdessen hat sie
ihre Mitarbeiter ins Vertrauen gezogen:
bin offene unglaublich Karten, dankbar ehrliche für die Worte, vielen
Ich
Menschen, gemeinsame die Lösungen. mir in diesem Das Jahr Ergebnis? begegnet
Ihre sind. Belegschaft Ihre Offenheit, hat ihre Ideen Bereitschaft geliefert,
zur die Zusammenarbeit keiner im Chefsessel und ihre hätte positive ersinnen
können haben – von mich neuen inspiriert. Produkten
Einstellung
bis hin zu schlankeren Prozessen.
Der Heute Mittelstand steht ihre ist Firma das Rückgrat stärker da unserer
je zuvor. Wirtschaft. Tag für Tag leisten mittel-
als
ständische Das ist die Unternehmen Magie des Mittelstands: Außergewöhnliches.
bauen Sie Brücken, schaffen wo Arbeitsplätze, andere Mauern treiben
Wir
Innovationen sehen. Vertrauen voran und schafft stärken Chancen unsere –
Region. für Innovationen, für Partnerschaften,
für Menschen. Es ist der Handschlag
Ich mit bin dem stolz Lieferanten, darauf, Teil dieser der auch Gemeinschaft
schwierigen zu sein. Zeiten Die Unternehmen, liefert. Es die ist wir die
im Mut Rahmen machende des Großen Umarmung Preises im des Team, Mittelstands
wenn der auszeichnen, Druck steigt. sind Es Vorbilder ist die Gewissheit,
alle. Sie dass zeigen man uns, gemeinsam was mit stärker Leiden-
für
uns
schaft, ist als allein. Engagement Ihre Geschichten und einem zeigen guten
Geschäftssinn es: Die kleine möglich Bäckerei, ist. die mit einem
100-mal ausgezeichneter Mittelstand
Ihr Vermögen.
Unsere Expertise.
Wir müssen
reden!
neuen Online-Shop weltweit Kunden
gewinnt, weil sie ihren Kunden vertraut
hat, die Qualität zu lieben. Der
Maschinenbauer, der junge Talente
fördert, weil er an ihre Zukunft glaubt.
Oder die IT-Firma, die auf regionale
Partnerschaften setzt, weil sie weiß,
dass Nähe Vertrauen schafft.
2026 wird kein Jahr für Zauderer
Das sein. vergangene Die Welt Jahr bleibt hat unruhig, uns gezeigt, die
dass Herausforderungen wir auch in schwierigen groß. Aber Zeiten wir
zusammenhalten Mittelständler wissen: und gemeinsam Vertrauen Lösungen
unser finden Kompass. können. Es Ich gibt bin uns zuversichtlich, den Mut,
ist
dass in Unsicherheit wir auch die zu Herausforderungen handeln, Fehler des zu
kommenden riskieren und Jahres aus ihnen meistern zu werden. lernen. Es
lässt uns Netzwerke knüpfen, die Krisen
überdauern.
Sie uns gemeinsam in die Zukunft
Lassen
blicken Lassen und Sie uns neue dieses Chancen Jahr ergreifen. nutzen, um Mit
Mut, Vertrauen Optimismus zu säen und – einer unsere positiven Teams, Einstellung
unsere können Partner, wir alles unsere erreichen. Visionen.
Kommen Sie zu unseren Veranstaltungen,
Jahr tauschen geht zu Sie Ende, sich ein aus, neues feiern beginnt. Sie
Ein
Nehmen die Geschichten, Sie sich die die Zeit, uns zurückzublicken verbinden.
und Denn die wenn positiven wir Vertrauen Aspekte des schenken, vergange-
öffnen Jahres sich zu Türen, würdigen. die wir Seien nie für Sie möglich
für gehalten das, was hätten. Sie erreicht haben, und
dankbar
blicken Mit einem Sie zuversichtlich festen Händedruck in die Zukunft. und einem
zuversichtlichen Blick nach vorn,
Ihre Petra Tröger
Ihre Nr. 1 für
Baden, Sauna
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& Wellness
einfach
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Entspannen, abschalten, wohlfühlen:
Bei monte mare wird jeder Besuch zu
einer kleinen Auszeit für Körper und Seele –
an neun Standorten in ganz Deutschland.
Ein solides finanzielles Fundament ist
entscheidend für eine sichere Zukunft.
Bei der VR Bank RheinAhrEifel eG verstehen wir die
Bedeutung einer klaren Struktur für Ihr Vermögen.
Unsere Experten stehen bereit, um mit Ihnen zu sprechen
und monte eine mare maßgeschneiderte Strategie zu entwickeln,
die Planen Ihren – individuellen Bauen – Betreiben Bedürfnissen entspricht.
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© SUSANNE KURZ
Motto 2026:
Vertrauen
schafft Chancen
Nominierungsaufruf für 2026
Keine Gebühren
Es werden keine Anmelde- oder Bearbeitungsgebühren
für die Teilnahme
am Wettbewerb erhoben. Zur Betreuung
nominierender Institutionen
und nominierter Unternehmen vor
Ort sind rund 50 ehrenamtliche Servicestellen
der Oskar-Patzelt-Stiftung
bundesweit im Einsatz.
Mit Sonderpreisen wie „Bank des
Jahres“ und „Kommune des Jahres“
würdigt die Oskar-Patzelt-Stiftung
darüber hinaus das Wirken von Persönlichkeiten
und Institutionen für
die Gestaltung der notwendigen gesellschaftlichen
Rahmenbedingungen
unternehmerischen Handelns.
Bundesweite Sonderpreise
Preisträger des Wettbewerbs, deren
Auszeichnung mindestens zwei Jahre
zurückliegt und die sich seitdem bedeutend
weiterentwickelt haben, können
auf dem Bundesball (Abschlussgala)
mit weiteren Auszeichnungsstufen des
Wettbewerbs „Großer Preis des Mittelstandes“
ausgezeichnet werden: „Ehrenplakette“,
„Premier-Finalist“, „Premier“
oder „Premier-Ehrenplakette“.
Auch im kommenden Jahr werden die
Besten der Besten im deutschen Mittelstand
gesucht. Nominieren Sie jetzt!
Durch den „Großen Preis des Mittelstandes“
konnte der unternehmerische
Mittelstand über Jahre hinweg
seine Präsenz in der Öffentlichkeit,
in der Politik und den Medien weiter
ausbauen. Teilnehmern, Preisträgern,
Botschaftern und Unterstützern ist
das bisher Erreichte Ansporn, auch
zukünftig im Rahmen des „Großen
Preises“ den enormen Leistungen des
Mittelstandes die Würdigung zukommen
zu lassen, die sie verdient haben.
So werden also ab 1. November 2025
wieder mittelständische Unternehmen
gesucht, die sich überdurchschnittlich
entwickelt haben. Sie sollten jährlich
mindestens
• zehn Arbeitsplätze und
• 1,0 Mio. Euro Umsatz aufweisen und
• wenigstens drei Jahre stabil am Markt
tätig sein.
Fünf Wettbewerbskriterien
Niemand kann sich selbst bewerben,
sondern muss von Dritten zum Wettbewerb
nominiert werden. Bewertet
werden die Leistungen in fünf Wettbewerbskriterien:
1. Gesamtentwicklung des Unternehmens
2. Schaffung/Sicherung von Arbeitsund
Ausbildungsplätzen
3. Modernisierung und Innovation
4. Engagement in der Region
5. Service und Kundennähe, Marketing
Die Nominierung kann online vorgenommen
werden im Portal
www.mittelstandspreis.com oder
per E-Mail über op@op-pt.de der
Bundesgeschäftsstelle der Oskar-
Patzelt-Stiftung mitgeteilt werden.
In jeder der zwölf Wettbewerbsregionen
• Baden-Württemberg
• Bayern
• Berlin/ Brandenburg
• Hessen
• Mecklenburg-Vorpommern
• Niedersachsen/Bremen
• Nordrhein-Westfalen
• Rheinland-Pfalz/Saarland
• Sachsen
• Sachsen-Anhalt
• Schleswig-Holstein/Hamburg
• Thüringen
können max. drei Unternehmen als
Preisträger und höchstens weitere
fünf als Finalist ausgezeichnet werden.
Die Entscheidungen treffen rund 100
Juroren, die in zwölf regionalen Jurys
organisiert sind. Die Juroren unterliegen
einer eigenen Geschäftsordnung
sowie einem Corporate Governance
Kodex und handeln nach einem zertifizierten
Qualitätsmanagementsystem
gemäß DIN EN ISO 9001:2015.
Termine
• 1. Phase Nov. 2025 - 31.01.2026:
Nominierung auszeichnungswürdiger
Unternehmen
• 2. Phase Dez. 2025 - 15.04.2026:
Bearbeitung der Juryfragebögen
durch die Nominierten
• 3. Phase Mai – Juli 2026: Beratung
der 12 regionalen Jurys und der überregionalen
Abschlussjury
• 4. Phase August – Oktober 2026:
Auszeichnungsphase
Preisverleihungen
• am 12. September 2026 in Düsseldorf
für NORDRHEIN-WESTFALEN,
NIEDERSACHSEN, BREMEN, HAM-
BURG, SCHLESWIG-HOLSTEIN,
RHEINLAND-PFALZ, SAARLAND,
MECKLENBURG-VORPOMMERN
UND SACHSEN-ANHALT
• am 26. September 2026 in Würzburg
für BAYERN, BADEN-WÜRTTEM-
BERG, HESSEN, THÜRINGEN, BERLIN,
BRANDENBURG UND SACHSEN
• am 24. Oktober 2026 zum Bundesball
in Düsseldorf für die BUNDES-
WEITEN PREMIER-SONDERPREISE
Erst an diesen Abenden werden die
Preisträger und Finalisten bekannt
gegeben.
Eine ausführliche Beschreibung der
Wettbewerbsbedingungen und –kriterien
sowie weitere Informationen zum
organisatorischen und zeitlichen Ablauf
des Wettbewerbs finden Sie unter:
https://www.mittelstandspreis.com
PT-MAGAZIN 6 2025
45
VERLÄSSLICHKEIT AUS STÄRKE –
ZUKUNFT AUS VERANTWORTUNG
PT-MAGAZIN 6 2025
WIR STEHEN FÜR STABILITÄT
Wir gehören zu den Mittelständlern in Deutschland,
die auf eine außergewöhnliche wirtschaftliche
Stärke und Bonität bauen können. Diese solide
Basis macht uns unabhängig, krisensicher und zu
einem Partner, auf den man sich verlassen kann –
in jeder Phase des Marktes.
WIR GESTALTEN ZUKUNFT
Mit unserem Engagement im Bau moderner Infrastruktur
leisten wir einen aktiven Beitrag zur Energiewende
in Deutschland. Unsere Projekte schaffen
die Grundlagen für Fortschritt – für sichere Energie,
funktionierende Netze und lebendige Regionen.
WIR BIETEN PERSPEKTIVE
Stabilität bedeutet bei uns Sicherheit und Verlässlichkeit
mit Blick nach vorn. Wer bei Seier arbeitet,
hat eine langfristige Perspektive, Sicherheit und die
Chance, zu gestalten.
DER MENSCH IM MITTELPUNKT
Was uns antreibt, sind der Erfolg unserer Kunden
und die Menschen. Erst ihre Ideen, ihr Know-how
und ihr Vertrauen machen unseren Erfolg möglich
– heute und in Zukunft.
seier-gruppe.de
46
OPS-JUGENDGRUPPE 2025
ERFAHRUNGEN,
DIE DIE ZUKUNFT SICHERN
Betriebsrundgang bei Systemair: Junge
Erwachsene entdecken die Technik
hinter moderner Lüftungssysteme.
Austausch mit Zukunft:
Die Oskar-Patzelt-Stiftung zu
Gast bei Systemair – Perspektiven
für kommende Fachkräfte.
© SYSTEMAIR GMBH
© SYSTEMAIR GMBH
Wie junge Nachwuchsführungskräfte
anlässlich der Preisverleihungen in
Würzburg und Düsseldorf lernen,
Verantwortung zu übernehmen – und
warum das für den Mittelstand unverzichtbar
ist.
Der Mittelstand steht vor einer der
größten Herausforderungen seiner
Geschichte: Bis 2026 müssen hunderttausende
Familienunternehmen eine
Nachfolge regeln, doch es fehlt an
gut vorbereiteten, engagierten Nachfolgern.
Genau hier setzt die OPS-
Jugendgruppe an – mit praxisnahen
Workshops und Betriebsbesichtigungen,
die jungen Unternehmerkindern
und Nachwuchsführungskräften Wissen,
Führungskompetenzen und vor
allem Selbstführung vermitteln.
Drei Bälle, drei Chancen, ein Ziel:
Verantwortung übernehmen
2025 nahmen jeweils rund fünf interessierte
junge Nachwuchsführungskräfte
an dem Programm in Würzburg
(13. September) und Düsseldorf (27.
September) sowie zum Bundesball
in Düsseldorf (18. Oktober) teil. Das
Abendessen am Donnerstag im
Hotel führte die Gruppe erstmals zusammen.
Freitag früh um 9 Uhr ging
es auf zur Firmenbesichtigung. Die
Geschäftsführer boten den jungen
Menschen die Möglichkeit, hinter die
Kulissen führender Mittelstandsunternehmen
zu blicken. Auf Einladung der
Geschäftsleitung beendete jeweils ein
sehr üppiger Mittagstisch mit offenem
Gedankenaustausch das Treffen.
In Würzburg öffnete die Systemair
GmbH ihre Türen, ein weltweit führender
Anbieter von Lüftungs- und
Klimatechnik mit mehr als 500 Mitarbeitenden,
der 2024 als Finalist beim
„Großen Preis des Mittelstandes“
ausgezeichnet wurde. In Düsseldorf
war die AES motomation GmbH Gastgeber
– ein Hightech-Unternehmen
für Roboterfertigung in der Halbleiterindustrie,
welches 2023 seine neue
Deutschland-Zentrale eröffnete und
damit die Innovationskraft des Mittelstands
eindrucksvoll demonstriert.
Anschließend ging es zurück ins Hotel
PT-MAGAZIN 6 2025
Glanzleistungen
Mehr zu unseren Glanzleistungen
tiptop-group.de
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tiptop.group
47
PT-MAGAZIN 6 2025
zum OPS-Jugend-
Workshop.
Selbstführung
und Zielklarheit:
Kernkompetenzen
für Führungskräfte
von morgen
Unter Anleitung
von Heiko Weit,
Geschäftsführer der WEIT Führung
GmbH, standen Selbstführung und
persönliche Ausrichtung / Zielsetzung
im Mittelpunkt der Workshops. Diese
Fähigkeiten sind essenziell, um in
der komplexen und schnelllebigen
Unternehmenswelt von heute als
Führungskraft erfolgreich zu sein.
Die Teilnehmer lernten anhand von
Werkzeugen, wie sie Prioritäten setzen,
sich selbst reflektieren und ihre
persönliche Entwicklung aktiv gestalten
können – Grundlagen, die sie benötigen,
um später Verantwortung für
den eigenen Betrieb zu übernehmen
oder Führungsrollen im Mittelstand
einzunehmen.
© SUSANNE KURZ
Erfahrungen, die den
Unterschied machen
Die OPS-Jugendgruppe ermöglicht es
den jungen Menschen, theoretisches
Wissen zu erwerben und parallel
durch den direkten Austausch mit
innovativen Unternehmern echte
Führungserfahrungen zu sammeln.
Dies ist ein entscheidender Vorteil,
denn Studien zeigen: Wer frühzeitig
in Führungskompetenzen investiert
und sich auf die Herausforderungen
der Nachfolge vorbereitet, hat bessere
Chancen, den Generationswechsel
erfolgreich zu gestalten und den
Fortbestand des Familienunternehmens
zu sichern.
Knigge-Dinner und
Netzwerk: Stil und Kontakte
für die Zukunft
Der krönende Abschluss des Programms
am Freitag war jeweils
ein stilvolles Knigge-Dinner im
Bistro Bottaccio (Düsseldorf) und
im Terrassen-Restaurant (Würzburg).
Hier lernten die Teilnehmer
Vieles über die richtige Etikette
und knüpften wertvolle Kontakte zu
Gleichgesinnten – ein Netzwerk, das
sie auf ihrem Weg in die Führungsverantwortung
unterstützt. Ein herzliches
Dankeschön geht hiermit an die
Restaurantleiter der beiden Maritim-
Hotels, die sich viel Mühe gaben, jede
aufkommende Frage mit Geduld und
Sachverstand zu beantworten.
… und dann der Höhepunkt des Ganzen:
Die Teilnahme an der Auszeichnungsgala
und dem Ball.
Sämtliche anfallenden Kosten wurden
durch die Sponsoren abgedeckt.
Lediglich die Übernachtungen von
Donnerstag bis Sonntag waren selbst
zu tragen.
Übergabe an die nächste Generation:
Eigenverantwortung leben
Ein besonderer Meilenstein 2025 ist,
dass die diesjährigen Teilnehmer die
Planung der Workshops und Veranstaltungen
für 2026 unter der Anleitung
von Jörg-Tilman Heyl, Geschäftsführer
der Gebr. Heyl Analysentechnik
GmbH & Co. KG, übernehmen werden.
Dieser Schritt von der passiven
Teilnahme hin zur aktiven Gestaltung
zeigt, wie die OPS-Jugendgruppe junge
Führungskräfte befähigt, Verantwortung
zu übernehmen und die Zukunft
des Mittelstands selbst zu gestalten.
Aufruf: Gemeinsam die
Zukunft sichern
Du bist zwischen 16 und 25 Jahren alt
und möchtest dich auf eine Führungsrolle
vorbereiten? Dann werde Teil der
OPS-Jugendgruppe 2026! Melde Dich
per Mail unmittelbar, wenn Du Dich
entschieden hast.
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junge Talente fördern? Unterstützen
Sie die OPS-Jugendgruppe als
Sponsor, öffnen Sie Ihr Unternehmen
für Besichtigungen oder werden Sie
Mentorin oder Mentor. Gemeinsam
sichern wir die Zukunft des deutschen
Mittelstands – durch gezielte Förderung,
praxisnahe Ausbildung und
echte Verantwortung für junge starke
Menschen.
Kontakt: heyl@heylanalysis.de
heiko.weit@weitfuehrung.de •
© SUSANNE KURZ
48
Menschen
© MEECO COMMUNICATION SERVICES
PT-MAGAZIN 6 5 2025
r u b r i k
49
Osterburg
revolutioniert
Agrarwelt
v.l.n.r.
Heiko Weit mit Constanze (58),
Jochen (57) und Julian (25) Thomsen
vor dem abgeernteten Getreidefeld
© MEECO COMMUNICATION SERVICES
PT-MAGAZIN 6 5 2025
Getreidefelder direkt
an Bäcker vermietet
Jedes Jahr werden die Felder beackert
und der Landwirt hofft auf
entsprechendes Wetter, damit sich
die Getreideernte sehen lassen kann.
Aber wenn die Ernte mal nicht so gut
ist oder aufgrund Wetterunbilden
einfach mal ganz ausfällt? Landwirte
haben es da nicht so leicht – zumindest
bisher!
Letztes Jahr startete die Osterburger
Landwirtschaft Thomsen eine
besondere Vermarktungsform. Der
Betrieb vermietet Teile seiner Fläche
an Endverbraucher, auf Wunsch des
Mieters auch unter Verzicht auf Verwendung
von Pflanzenschutzmitteln
und Kunstdünger. „Zum Mehlkauf
ging der Kunde bisher in den Supermarkt
und wusste dennoch nicht, wo
genau der Ursprung seines Mehls
lag“, informiert Constanze Thomsen.
„Wir wollten das ändern und entwickelten
daher mit Heiko Weit von
der Dresdner ‚Weitführung GmbH‘
ein neues Konzept, das die
Landwirtschaft aufrütteln
und damit dem privaten Körnerfreund
oder sogar dem
Bäcker vor Ort ein vollkommen
neues Feld bietet. Weit
war dann auch einer unserer
ersten Testkunden.“
Die Mietfläche ist nicht auf
eine bestimmte Stelle bezogen,
sondern wird gemeinsam
für allen Interessenten,
die die jeweilige Getreideart
haben wollen, durch Familie
Thomsen bewirtschaftet. Für
wahre Kundenorientierung
in der Landwirtschaft muss
man natürlich vorher wissen, was
der Einzelne wirklich essen will.
Deshalb fragt Familie Thomsen ihre
Partner, was diese sich für ihre Lebensmittelversorgung
im nächsten
Jahr wünschen – Hafer oder lieber
Roggen? Alte Getreide-Sorten oder
neuere? Konventionell angebaut
oder doch lieber nach den alten natürlichen
Prinzipien wie zum Beispiel
Lichtweizen nach Rudolf Steiner? Die
Wünsche werden abgefragt und Hofnachfolger
Julian erstellt den Plan für
Aussaat und Pflege. Alle hoffen jetzt
auf entsprechendes Wetter, damit
sich der Ertrag sehen lassen kann.
Bei schlechter Ernte kommen die
Partner auf die bisher gewohnten
Preise. Schon bei durchschnittlicher
Ernte profitiert jeder vom geringeren
Preis je Kilogramm.
„Ich habe 1.000 Quadratmeter der
rund 500 Hektar großen Fläche
gemietet und mich dabei für die
alte, sehr krankheitsresistente Sorte
Aristaro entschieden. Deshalb gab
es auch keine Fungizid-Behandlung.
1,50 Euro Miete je Quadratmeter
sind überschaubar“, verrät Weit.
Heiko Weit beginnt gemeinsam
mit Constanze Thomsen das
Verladen von Körner und Mehl
© MEECO COMMUNICATION SERVICES
„Über 500 kg Körner nehme ich als
Ergebnis des Testjahres mit nach
Hause. Mit rund 2,80 Euro fürs Kilo
liege ich bereits jetzt zwischen Discounter
und Bio-Markt – und hier
weiß ich, wer alles wo angebaut hat.
Das Ernte-Wetter 2025 war nicht
ganz so toll, sodass der Ertrag im
kommenden Jahr größer ausfallen
dürfte“, so Weit weiter, der seine
erste Körner- und Mehl-„Ernte“ mit
Familie in Osterburg abholte. Der
Anbau fürs kommende Jahr wurde
auch gleich abgesprochen.
„Diese Idee könnte den Getreidemarkt
revolutionieren. Uns liegt viel
daran, dass die Menschen wieder
an die Wurzeln ihrer Nahrung zurückkommen
können. Es gibt viele,
die gerne ihr eigenes Müsli bereiten,
hobbymäßig backen und kochen
– die ersten Anfragen für nächstes
Jahr sind da. Großbäckereien sind
nicht unsere Zielkunden, aber für
den Dorfbäcker könnte es schon interessant
sein, das ‚eigene‘ Mehl aus
seinen ‚eigenen‘ Körnern zu haben –
für seine besonderen Backwaren“, so
Alt-Landwirt Jochen Thomsen.
Neue Möglichkeiten eröffnen sich
auch für die Preisgestaltung. „Wir
Landwirte bekommen unser Geld bei
Vertragsunterzeichnung – egal wie
die Ernte später ausfallen wird. Da
in diesem speziellen Fall Zwischenhändler
wie die großen Mühlen wegfallen,
können alle Beteiligten ganz
anders kalkulieren. So profitieren wir
beide – Landwirt und Verbraucher.
Die Vermietung von Getreideflächen
kann damit deutschlandweit eine
nachhaltige Vermarktungsform zum
gegenseitigen Vorteil werden“, so
Julian Thomsen abschließend.
Weitere Infos bald unter:
www.landwirtschaft-thomsen.de •
© FREEPIK.COM
Arbeitswelt
im KI-Zeitalter
Chancen, Verantwortung
und gesellschaftlicher Wandel
Die Zukunft der Arbeit wird radikal,
schneller und umfassender sein,
als viele erwarten. Künstliche Intelligenz
(KI) und Automatisierung
verändern nicht nur einzelne Tätigkeiten,
sondern ganze Berufsbilder
und gesellschaftliche Strukturen.
Prognosen zufolge könnten bis zu
80 Prozent der heutigen Jobs in den
kommenden Jahren obsolet werden
– während gleichzeitig neue Berufsfelder
entstehen, die heute oft noch
unbekannt sind.
Damit treffen zwei scheinbar widersprüchliche
Entwicklungen aufeinander:
Massenarbeitslosigkeit in
manchen Segmenten und gleichzeitig
gravierender Fachkräftemangel
in Bereichen, in denen menschliche
Präsenz, Empathie und Interaktion
unverzichtbar bleiben – etwa in der
Pflege, bei manchen hochwertigen
Dienstleistungen, in der Bildung
oder der persönlichen Betreuung.
KI schafft also nicht automatisch
Entlastung, sondern verschiebt den
Bedarf und verstärkt bestehende
Ungleichgewichte.
Ethik und Nachhaltigkeit
als Leitprinzipien
Künstliche Intelligenz kann die
Lebensqualität enorm verbessern
– vorausgesetzt, sie wird ethisch,
transparent und nachhaltig eingesetzt.
Algorithmen müssen nachvollziehbar
sein, transparent agieren
und die menschliche Kreativität
fördern. KI darf nicht bevormunden
oder Denken ersetzen, sondern sollte
als Werkzeug verstanden werden,
das kritisches Urteilsvermögen und
Innovationskraft unterstützt.
Hinzu kommt eine ökologische
Dimension: Große KI-Systeme benötigen
immense Rechenleistung
PT-MAGAZIN 6 2025
STRAßEN · KANAL · TIEFBAU
Westenhellweg 9 · 59494 Soest
KEIN
DING
OHNE
ING.
- ZUKUNFT PLANEN UND GESTALTEN -
BERATUNG|OBJEKT-PLANUNG|VERMESSUNG|UAV-BEFLIEGUNG|BAUÜBERWACHUNG|ABRECHNUNG
51
PT-MAGAZIN 6 2025
und Energie. Eine zukunftsfähige
Arbeitswelt muss daher sicherstellen,
dass technologische Innovation
nicht zulasten des Klimas erfolgt.
Effizienzstandards, erneuerbare
Energien und ressourcenschonende
Algorithmen sind keine Nice-tohave-Optionen,
sondern zentrale
Voraussetzungen für gesellschaftliche
Akzeptanz.
Menschenzentrierte
Arbeitsmodelle
Auch Arbeitgeber stehen vor neuen
Anforderungen. Führung im
KI-Zeitalter bedeutet nicht nur
Technologieeinsatz, sondern auch
Verantwortung für Mitarbeiter,
Qualifizierung und Arbeitsgestaltung.
Teams müssen lernen, produktiv
mit KI zusammenzuarbeiten,
während Führungskräfte Potenziale
erkennen, Weiterbildung fördern
und eine offene Innovationskultur
etablieren. KI wird nicht zu einem
plumpen Wegrationalisieren führen,
sondern stattdessen verstärkte
Kenntnisse an den Schnittstellen
zwischen Mensch und Maschine
erfordern.
Talententwicklung
und digitale Teilhabe
Die klassischen Bildungsmodelle
verlieren an Relevanz. Wissen allein
garantiert keinen beruflichen Erfolg
mehr. Entscheidender werden
Denkfähigkeit, Lernbereitschaft,
Kreativität und Selbststeuerung.
Bildung muss daher lebenslang
gedacht werden – von der Grundschule
bis ins Rentenalter. Digitale
Teilhabe wird zu einer zentralen
sozialen Frage. Wer nicht frühzeitig
lernt, digitale Werkzeuge zu nutzen,
droht, vom gesellschaftlichen und
wirtschaftlichen Leben ausgeschlossen
zu werden.
Gleichzeitig muss das Recht auf
ein analoges Leben gewährleistet
bleiben. Nicht jeder kann oder will
vollständig digital leben. Übergangsregelungen
und niedrigschwellige
Bildungsangebote sind notwendig,
um soziale Kohärenz zu sichern.
Identität in einer
digitalisierten Welt
Traditionell ist der Beruf ein zentraler
Identitätsanker. Doch wenn
Maschinen komplexe Aufgaben
übernehmen, formale Abschlüsse
an Bedeutung verlieren und nahezu
jeder theoretisch alles tun kann,
wird diese Ordnung brüchig. Neue
Formen der Selbstverortung – über
Kreativität, soziale Kompetenz,
Engagement oder Mitgestaltung –
werden an Bedeutung gewinnen.
Bildungsformate, die Reflexion,
ethisches Urteilsvermögen und
Kreativität fördern, können Orientierung
bieten. Gesellschaftlicher
Diskurs wird entscheidend sein, um
Werte, Normen und Narrative neu
zu verhandeln und soziale Kohärenz
zu sichern.
Tempo, Verantwortung, Chancen
Die Transformation der Arbeitswelt
ist radikal und unausweichlich.
Politik, Unternehmen und Gesellschaft
müssen handeln – schnell,
entschlossen und zugleich verantwortungsbewusst.
Nur wer ethische
Standards, Nachhaltigkeit, Weiterbildung,
Teilhabe und Innovationskraft
miteinander verknüpft, kann
die Chancen der KI-Revolution nutzen,
ohne gesellschaftliche Stabilität
zu gefährden.
Die neue Arbeitswelt wird kein
lineares Fortführen der bisherigen
Strukturen sein. Sie wird eine Welt
sein, in der Mensch und Maschine
zusammenarbeiten, individuelle
Potenziale gefördert werden und
gesellschaftlicher Wohlstand breiter
verteilt werden kann – wenn die
richtigen Weichen gestellt werden.
Die Zeit zu handeln ist jetzt. •
ÜBER DEN AUTOR
Jürgen Linsenmaier ist Nachhaltigkeitsberater,
Vortragsredner, mehrfacher
Buchautor, Initiator des Magazins „Wirtschaft
& Ethik“, Gründer der Ethik Society
sowie Vorkämpfer für unternehmerische
Freiheit mit nachhaltiger Verantwortung.
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52
r u b r i k
kompetenz
XaaS
XXX
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© PT-MAGAZIN FREEPIK.COM 6 2025
53
PT-MAGAZIN 6 2025
Abfall war gestern,
Müllberge adé
Die alte, lineare Ökonomie mit ihrer
Wegwerf-Systematik hat ausgedient.
Was wir Wertschöpfung nennen, ist in
Wirklichkeit eine systematische Wertevernichtung.
Das können wir uns
einfach nicht länger leisten. Denn die
Erde ist ein Planet mit sehr begrenzten
Ressourcen. Unternehmen und
Konsumenten müssen ihr Verhalten
in intelligentere Bahnen lenken. Einer
der möglichen Wege heißt XaaS.
Die globale Zirkularität, so der Circularity
Gap Report 2024 liegt derzeit
bei 7,2 Prozent. Das bedeutet: 92,8
Prozent aller weltweit verbrauchten
Rohstoffe werden derzeit zu Abfall
gemacht und größtenteils umweltschädlich
entsorgt. Was nicht im Meer
landet, verrottet an Land. Unschätzbare
Reichtümer, die einst in der Erde lagerten
oder auf ihr wuchsen, werden
unwiederbringlich in Verbrennungsanlagen
vernichtet, vergammeln auf
Giftmülldeponien, kontaminieren
Gewässer und schweben, in tödliche
Treibhausgase verwandelt, um unsere
Köpfe herum. Angesichts solchen
Irrsinns kann gar kein Zweifel sein:
Neue Formen des Wirtschaftens sind
überfällig.
Wegweisendes Beispiel: das
Architektenbüro Rau
Das Architektenbüro Rau aus Amsterdam
wollte seine Büroeinrichtung
neu gestalten. Dazu gehörte auch ein
Beleuchtungskonzept. „Wir wollen
diese Leuchten aber nicht besitzen,
wir wollen nur das Licht“, erklärte man
dem Vertriebsleiter von Philips, der
den Auftrag erhalten sollte. „Uns geht
es nur um die Leistung und den Service,
nicht um das Produkt.“ Das war
neu. Doch der Vertriebsleiter war, wie
die Stararchitekten Sabine Oberhuber
und Thomas Rau in ihrem Buch „Material
Matters“ berichten, angetan von
der Idee und präsentierte ein erstes
Konzept.
„Ist die Stromrechnung schon integriert“,
fragten sie. „Die geht natürlich
auch auf Kosten von Philips.
Wir haben nur Licht bestellt, sonst
nichts.“ Der ganze Plan wurde erneut
durchgerechnet, und Philips kam nun
(!) zu dem Schluss, dass gar nicht so
viele Leuchten notwendig waren wie
ursprünglich eingeplant. In Kombination
mit einem ausgetüftelten
Energiesparkonzept sank der Stromverbrauch
um mehr als 44 Prozent.
Und das Geschäftsmodell „Light as a
Service“ (LaaS) war geboren.
Die Vorteile von XaaS-
Konzepten sind umfassend
Beim Geschäftsmodell „Verkauf“ ist
ein Hersteller darauf erpicht, wie
symptomatisch am Beispiel gezeigt,
so viele Lampen wie möglich mit kurzer
Brenndauer zu verkaufen. Beim
Geschäftsmodell „Service“ hingegen
liegt es in seinem Interesse, dass die
Lampen so lange wie möglich gut
funktionieren, und zwar bei geringen
Kosten und möglichst wartungsfrei.
Im Fall von „Eigentum“ hätte der
Käufer funktionsunfähige Lampen
einfach in den Müll geworfen, im Fall
von „Gebrauch“ nimmt der Anbieter
seine Produkte wieder zurück und
nutzt sie als Rohstoffdepot für neue
Lichtanlagen.
Mit dem Product-as-a-Service-
Konzept (PaaS) bleibt der Hersteller
Eigentümer seiner Produkte und
trägt damit auch die Folgen seines
Handelns selbst. Der Konsument erwirbt
kein Produkt, sondern zahlt für
eine Leistung, nämlich das Recht, ein
Produkt für eine festgelegte Zeitdauer
oder Anzahl von Vorgängen nutzen
zu dürfen. Danach geht es an den
Produzenten zurück. Zwangsläufig ist
es nun von Vorteil, materialschonend
und energieeffizient zu agieren, die
Erzeugnisse möglichst mehrfach
einzusetzen und brauchbare Komponenten
für die Weiterverwendung zu
retten.
Schneller Verschleiß ist bei
XaaS nicht mehr das Ziel
Ein Unternehmer wird nichts entsorgen,
mit dem er noch Geld verdienen
kann. So sind schneller Verschleiß und
geplante Obsoleszenz bei XaaS nicht
mehr das Ziel. Vielmehr ist es für den
Anbieter nun von Vorteil, möglichst
hochwertige Dinge zu produzieren,
um eine langjährige Einsatzbereitschaft
sicherzustellen. Zudem liegt
es in seinem Interesse, die Betriebs-,
Wartungs- und Reparaturkosten
niedrig zu halten. Von Anfang an, also
schon bei der Produktentwicklung,
plant er ein, dass alle eingesetzten
Rohstoffe bei maximaler Werterhaltung
im Wirtschaftssystem zirkulieren
können.
Weitere Vorteile kommen hinzu:
Durch Serviceverträge schafft er eine
langfristige Kundenbindung. Die Margen
für Distributoren und Zwischenhändler
fallen weg.
XaaS: Nutzen statt kaufen -
und teilen statt besitzen
Was etwa im Musikgeschäft (Music
as a Service), in der IT (Software as
a Service), in der Automatisierung
(Robots as a Service), in der Gaming-
Industrie (Games as a Service), bei
Mobilitätsanbietern (MaaS) und in
Forschungslaboren (Science as a Service)
längst Usus ist, erfasst nun die
komplette Wirtschaft. Everything as a
Service (XaaS) heißt das Konzept. Das
„X“ kann dabei für jeden beliebigen
Service stehen.
XaaS ist für viele Anbieter interessant,
weil die Kosten so mit den Umsatzzuwächsen
in Einklang gebracht werden
können. Zudem kommt verstärkt
Druck von der Käuferseite. Vor allem
für junge Menschen geht der Trend
zum digitalen Besitz. Von physischem
Privatbesitz wenden sie sich zunehmend
ab. Solchen Besitz, etwa den
eines Autos, empfinden sie nicht als
Privileg, sondern, zumindest in der
Stadt, eher als Belastung. Sie betrachten
Eigentum auf eine gemeinschaftliche
Weise, indem sie es mit anderen
teilen.
Teilen, Mieten und XaaS
sind fortan Megatrends
Insgesamt bieten die Megatrends Teilen,
Mieten und XaaS reichlich Raum
für neue Geschäftsmodelle. Zum
Beispiel: Wer will schon wirklich einen
Wasserzähler besitzen? Wir benötigen
die Verbrauchsdaten, nicht das
Gerät. Die Lösung: den Zähler mieten
und die Messwerte digital übermitteln.
So kann das Produkt mehrfach
eingesetzt werden und bleibt im u
54
Wirtschaftskreislauf. Das spart Ressourcen,
erhöht die Margen und ist
preiswerter für die Kunden, da sie nur
für den Service zahlen müssen.
So denken immer mehr klassische
Hersteller inzwischen um, wie etwa
auch Kaeser Kompressoren. Dort
verkauft man Druckluft as a Service.
Die dazugehörige Datenauswertung
ermöglicht unter anderem Predictive
Maintenance, die vorausschauende
Wartung, bevor etwas ausfällt oder
kaputtgeht. Digitale Prognosemodelle
sorgen für optimale Wartungszeitpunkte
und den rechtzeitigen Teileaustausch.
Ziel ist das Vermeiden von
Schäden und Ausfallkosten.
KI und digitale Zwillinge:
maßgebliche Helferlein
Digitale Zwillinge, also virtuelle Repliken
physischer Komponenten,
werden in vielerlei Industrien selbstverständlich.
Sie ermöglichen digitale
Simulationen in Geräten, Systemen
und ganzen Fabriken nicht nur während
des laufenden Betriebs und
in der vorausschauenden Wartung,
sondern bereits in der Phase der
Konzeption. So können nicht nur
wertvolle Ressourcen, sondern auch
finanzielle Mittel eingespart und nach
dem Lebensende Materialien besser
recycelt und gewinnbringend in den
Wirtschaftskreislauf zurückgeführt
werden. Auf digitalen Marktplätzen
wird das zurückgewonnene Material
Info
DAS BUCH DER AUTORIN:
Anne M. Schüller:
Zukunft meistern.
Das Trend- und Toolbook
für Übermorgengestalter
Gabal Verlag 2024,
232 S., 29,90 €
ISBN: 978-3-96739-181-7
gehandelt. Mithilfe von Matching-
Algorithmen wird es an andere Projekte
innerhalb des Systems vermittelt
und verkauft. Umweltschädigendes
Handeln lässt sich so von Anfang an
in einem sehr großen Umfang verhindern.
•
ÜBER DIE AUTORIN
Anne M. Schüller ist Managementdenker,
Keynote-Speaker, mehrfach preisgekrönte
Bestsellerautorin und Businesscoach.
Die Diplom-Betriebswirtin gilt als
führende Expertin für das Touchpoint
Management und eine kundenzentrierte
Unternehmensführung. Ausgezeichnet mit
dem Sonderpreis „Buch des Jahres“ beim
Großen Preis des Mittelstandes“.
www.anneschueller.de
Software as a Service
Unter SaaS versteht man ein Geschäftsmodell, Software nicht länger als Lizenz an einen
Benutzer zu verkaufen, sondern lediglich die Benutzung selbiger als Service zur Verfügung
zu stellen. Vergleichbar ist dieser Unterschied mit demjenigen zwischen einem
Autokauf und einem Mietwagen, da dort ebenfalls eine Abrechnung „per use“ erfolgt.
Besonders vorangetrieben wurde diese Entwicklung durch Webservices, die in der Regel
pro Aufruf abgerechnet werden. Beispiele für Software as a Service sind Microsoft
Office 365 oder Google Apps.
Platform as a Service
Unter PaaS versteht man den Ansatz, eine integrierte Laufzeit- (und evtl.
auch Entwicklungs-) -umgebung als einen Dienst zur Verfügung zu stellen,
für den der Nutzer zahlen muss. Bekannte Beispiele dafür sind SAP
Cloud Platform, Google App Engine, Force.com und Microsoft Azure.
SaaS
PaaS
Infrastructure as a Service
Unter IaaS versteht man ein Geschäftsmodell, das entgegen
dem klassischen Kaufen von Rechnerinfrastruktur („Mein
Server steht in meinem Keller.“) vorsieht, diese bei Bedarf
(on demand) zu mieten. Daraus ergeben sich eine Vielzahl
von Anwendungsmöglichkeiten, unter anderem:
IaaS
• einmalige Anwendungen werden bezahlbar
• Belastungsspitzen werden abgefangen
• plötzliches Wachstum ist ohne Probleme möglich
Quelle: © de.wikipedia.org/wiki/Everything_as_a_Service
(Skalierbarkeit)
• brachliegende Kapazitäten können sofort wieder freigegeben werden
• für selten ausgeführte Anwendungen muss nicht extra Infrastruktur vorgehalten werden
• durch die dazu nötige Virtualisierungstechnologie wird ein einfaches Softwaretesting
auf den unterschiedlichsten Plattformen möglich
Der möglicherweise bekannteste Anbieter von IaaS ist Amazon Web Services mit Produkten wie EC2 für Rechenleistung und S3 für Speicher.
IaaS-ERP-Software wird u. a. von SAP angeboten. Daneben haben sich IT-Dienstleister auf gezielte Service-Administration spezialisiert.
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r u b r i k
nachhaltig
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Vermögen retten
in der Krise
Wie Unternehmer Resilienz aufbauen
Pandemie, Energiepreisexplosion,
geopolitische Spannungen, Finanzmarktverwerfungen
– die Liste
realer externer Erschütterungen
ist lang. Aber auch interne Krisen
können Existenzen gefährden:
Krankheit, Berufsunfähigkeit, Trennungen
oder der Tod eines Familienmitglieds.
Jede dieser Katastrophen
kann Unternehmen gefährden
und Unternehmern das Lebenswerk
rauben. Wer viel besitzt, hat viel
zu verlieren. Vermögensschutz ist
längst nicht nur ein Thema für Superreiche
oder Family Offices. Auch
„normale“ Unternehmer müssen einen
Fokus auf ihr Kapitalvermögen
haben.
Unternehmer, die ihr Vermögen
bewahren und ihr Unternehmen
zukunftssicher aufstellen wollen,
müssen sich daher nicht nur auf
Wachstum konzentrieren, sondern
vor allem auf Stabilität. Wachsen
um jeden Preis ist kein guter Ratgeber.
Echte Resilienz entsteht
dort, wo strategische Weitsicht,
finanzielle Vorsorge,
persönliche Disziplin und
manchmal auch Verzicht
zusammenkommen.
Bürgschaften für Betriebskredite
übernommen oder private Immobilien
als Sicherheiten hinterlegt hat,
riskiert den Totalverlust. Besser ist
eine klare Trennung, wo immer die
Rahmenbedingungen dies zulassen.
Eine rechtlich saubere Vermögensstruktur
– etwa durch Holding-Modelle,
Familiengesellschaften oder
Stiftungen – schützt nicht nur vor
Gläubigerzugriff, sondern eröffnet
auch steuerliche und strategische
Vorteile.
Liquidität ist der wahre
Sicherheitsanker
„Cash is King“, besonders in Krisenzeiten.
Unternehmerische Resilienz
hängt maßgeblich von der Fähigkeit
ab, kurzfristige Liquidität bereitzuhalten.
Dazu gehören Liquiditätsreserven
auf verschiedenen Konten,
Zugriff auf Kreditlinien, aber auch
stille Reserven, die schnell aktiviert
werden können. Cash ist mehr als
Bargeld im Safe. Es können auch
Versicherungen sein, an die man
– wenn auch mit kleinen Verlusten
– schnell herankommt, ETFs, Gold
oder Wertgegenstände. Wer seine
Zahlungsfähigkeit selbst in schwierigen
Phasen sichert, gewinnt Zeit
– und die ist oft der entscheidende
Faktor.
CASH IS KING
PT-MAGAZIN 6 2025
Vermögensschutz
beginnt mit Struktur
Viele Unternehmer
machen den Fehler,
Privat- und
Betriebsvermögen
zu eng
miteinander
zu verweben.
In der Krise
kann das fatal
sein. Wer beispielsweise
© FREEPIK.COM | STOCKKING
Diversifikation
schützt vor dem
Dominoeffekt
Ein weiterer Schlüssel
liegt in der Streuung.
Abhängigkeiten
– von einzelnen
Kunden, Branchen,
Ländern oder Anlageformen
– sind
die Achillesferse
vieler Unternehmer.
Ein breit u
58
aufgestelltes Geschäftsmodell,
unterschiedliche Einnahmequellen
und ein diversifiziertes Anlageportfolio
können verhindern, dass
einzelne regionale Erschütterungen
das gesamte System in den Abgrund
reißen. Diversifikation bedeutet
hier nicht Beliebigkeit, sondern gezielte
Risikostreuung auf Basis einer
durchdachten Strategie.
Resilienz ist auch eine
mentale Haltung
Krisenmanagement beginnt im
Kopf. Unternehmer, die in turbulenten
Zeiten besonnen bleiben, treffen
bessere Entscheidungen. Emotionale
Stabilität, klare Prioritäten
und ein realitätsnaher Blick auf Risiken
und Chancen sind unerlässlich.
Resilienz entsteht durch Erfahrung,
aber auch durch bewusste Vorbereitung:
Monitoring, regelmäßige Risikoanalysen
und das Training von
Entscheidungskompetenz gehören
ebenso dazu wie die Fähigkeit, Verantwortung
zu delegieren und auf
Experten zu hören. Auch regelmäßige
Checks und Anpassungen sind
unerlässlich. Mindestens einmal im
Jahr gehören alle Vermögenswerte
und Geldanlagen auf den Prüfstand.
Private Vorsorge nicht
vernachlässigen
Möglichen privaten Katastrophen
muss man ins Auge blicken.
Niemand ist vor Krankheit oder
Handlungsunfähigkeit gefeit. Zur
Resilienz gehören deswegen unbedingt
entsprechende Vorsorgeund
Betreuungsvollmachten, eine
Unternehmervollmacht und ein
rechtssicheres Testament sowie
Versicherungen, die im Extremfall
einspringen. Versicherungen und
Nachlassthe- men sind kein
„Gedöns“, das man
auf die
lange Bank schieben sollte, sondern
die Basis einer nachhaltigen Risikoabsicherung.
Investition in Substanz
statt in Symbolik
In Wachstumsphasen neigen viele
Unternehmer dazu, ihr Vermögen in
Statussymbole „zu investieren“ – repräsentative
Immobilien, Fuhrparks
oder Lifestyle-Investments. Doch
nachhaltiger Vermögensschutz
basiert auf Substanzwerten: Unternehmensbeteiligungen
mit stabilem
Cashflow, krisenresistente Sachwerte,
produktive Immobilien oder Beteiligungen
an realwirtschaftlichen
Projekten. Entscheidend ist, dass
jedes Investment eine Funktion erfüllt
– sei es Ertrag, Sicherheit oder
Liquidität.
Prüfstein für die eigene Stabilität
Resilienz aufbauen bedeutet,
ein System von Schutzschichten
zu schaffen. Wer sein Vermögen
sichern will, braucht rechtliche
Klarheit, finanzielle Puffer, geistige
Stärke und eine langfristige Strategie.
Wer Liquidität sichert und Verantwortung
bewusst wahrnimmt,
muss Krisen nicht fürchten. Krisen
sind dann nur der Prüfstein für die
geschaffene Stabilität. •
ÜBER DEN AUTOR
Sven Jobusch ist unabhängiger Finanzund
Versicherungsmakler für Gewerbekunden.
Seine Beratungsschwerpunkte
sind strategische Vorsorge- und Vermögensplanung
sowie Krisenprävention und
Krisenintervention für Unternehmen und
Unternehmer, inklusive der Absicherung
vor Cyber-Risiken und Risiko-Checks.
https://jobusch-makler.de
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PT-MAGAZIN 6 2025
Sabine Ernst:
Wir lieben Lebensmittel, … ich liebe meinen Mann.
Er hat sich sehr über die „Goldene
Ehrennadel“ der Oskar-Patzelt-
Stiftung gefreut.
59
Das Team von
Edeka Ernst
wünscht schöne
Weihnachten.
… und gute Aussichten
für 2026!
PT-MAGAZIN 6 2025
Gewerbestraße 33 und
Saarlandstraße 31
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marketing
© SUSANNE KURZ
PT-MAGAZIN 6 2025
r u b r i k
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Ein Ort, der bleibt.
Eine Marke, die wächst.
PT-MAGAZIN 6 2025
500 Jahre Auerbachs
Keller Leipzig
Sichtbarkeit im modernen Kontext
Auerbachs Keller Leipzig hebt seine Teufelslegende
auf die digitale Bühne
Eines der ältesten und berühmtesten
Gasthäuser Deutschlands hat
erstmals die ikonische Figur des
Mephisto mit einem KI-basierten,
digitalen Faust auf einer Bühne interagieren
lassen. Diese Premiere beim
„Großen Preis des Mittelstandes“ der
Oskar-Patzelt-Stiftung in Würzburg
und Düsseldorf verband Marken-
Heritage, Experience-Innovation und
KI-Storytelling und zeigt, wie Traditionsmarken
kulturelles Kapital in
moderne Reichweite transformieren.
Ein Beispiel, wie Kulturerbe im Wettbewerb
um Sichtbarkeit, Zukunftsfähigkeit
und emotionale Relevanz neu
gedacht wird.
Eventmarketing als Katalysator
Klassische Literatur als Live-Performance
am Originalschauplatz
Die in diesem Jahr zu Ende gehende
Jubiläumskampagne wirkte als Katalysator
innerhalb und außerhalb
des Unternehmens Auerbachs Keller
Leipzig. Eine unklare Marktpositionierung,
rückläufige Besucherzahlen
und das Ausbleiben lokaler Gäste
erzwangen eine differenzierte Zielgruppenansprache
z.B. in den Kampagnensegmenten
Bildungsauftrag
für Generationen oder dem Gastrotainment
- als wichtigsten Bestandteil
des Eventmarketings. Dieses liegt absolut
im Trend, Theaterdinner finden
beinahe wöchentlich im legendären
Fasskeller statt. Denn, Gästebedürfnisse
haben sich verändert. Die
Branche sieht sich neuen Herausforderungen
an Essgewohnheiten,
Esskultur und Erlebniswünschen
gegenüber.
Kampagne in Szene gesetzt
Das Bewegtbild erhält das Primat - Social
Marketing schlägt Print
Die Jubiläumskampagne und ihr Inhalt
erzeugten eine starke mediale
Präsenz, eine positive öffentliche
Wahrnehmung. Es entstand eine
neue emotionale Bindung zu den
Leipzigern. Das große Echo zeigte,
von welcher Reichweite die historische
Bedeutung und die in Auerbachs
Keller gelebte Wirklichkeit sind.
Weg von Standard-Reportagen und
redaktionellen Erzählungen wurde
bewusst auf Image-Film & Co gesetzt.
Diese hochwertig produzierten Basis-
Medien stimmen atmosphärisch ein,
sind von hoher Authentizität und
emotionalisieren stark, werden über
Social Media zum Erfolgsfaktor.
Rekrutierung wird zur
Marketingaufgabe
Anders, wild, teuflisch gut
Zur Erfolgsmessung im Gastrotainment
oder Tagesgeschäft zählt die
objektive Bewertung des Personalbedarfs.
Im gewachsenen Verständnis
für den Marketing-Mix und in der
strategischen Ausrichtung innerhalb
der Jubiläumskampagne wurde Recruiting
zur Marketingaufgabe. Als Bewegtbild
inszeniert, konnte „Mephisto
sucht Koch“ mit Einzigartigkeit und
Originalität durch die Teufelsfigur als
„roten Faden“, die Arbeitgebermarke
nach innen und außen stärken.
Wachstum, Wirkung, Wandel
Pakt mit der Zukunft - Goethe 2.0
Im steten Wandel, mit beeindruckender
Wirkung, inhaltsstark und bildgewaltig!
Seit 500 Jahren ein Ort, an dem Geschichten
beginnen und Menschen
zusammenfinden. Auerbachs Keller
steht für Tradition und Beständigkeit,
wächst mit seiner Stadt und zieht
Besucher mit gelebter Gastlichkeit,
kultureller Kraft und zeitlosem „Leipziger
Geist“ immer wieder neu in
seinen Bann. •
ÜBER DIE AUTOREN
Univ.-Prof. Dr. Margit Enke ist Professorin
für Marketing an der TU Bergakademie
Freiberg. Sie ist im Vorstand der
Deutschen Werbewissenschaftlichen Gesellschaft,
Ehrenmitglied des Kuratoriums
der Oskar-Patzelt-Stiftung, Mitglied des
Wissenschaftlichen Beirates des Bundesverbandes
mittelständige Wirtschaft und
als Autorin, Moderatorin, Speaker und
Coach aktiv.
Tanja Pieper ist als Jubiläumsbotschafterin
zuständig für das Content Marketing
und die Public Relations der Kampagne
'500 Jahre Auerbachs Keller'. Sie ist Absolventin
der Hotelfachschule Leipzig.
62
© FREEPIK.COM | DRAZEN ZIGIC
Moderner
Lobbyismus
Interna eben doch nach außen dringen.
Das macht Lobbying schwieriger,
umso mehr jedoch zählen Werte wie
Vertrauen und ein gemeinsames
Verständnis von dem, wie politische
Abläufe funktionieren. Die „Berlin-
Bubble“ hat eigene Regeln, die man
kennen und verstehen muss.
Zwischen Einfluss, Diskretion
und öffentlicher Wirkung
Lobbyismus ist in Deutschland lange
unterschätzt – und zugleich überkritisch
betrachtet worden. In Wahrheit
ist er ein zentraler Bestandteil demokratischer
Willensbildung. Wirtschaft
und Politik stehen in einem ständigen
Austausch über Interessen, Folgen
und Rahmenbedingungen von Entscheidungen.
Doch die Spielregeln
haben sich verändert. Moderne
Einflussnahme funktioniert anders
als früher – komplexer, subtiler, vielschichtiger
und vernetzter.
Die alten Wege wirken noch
– aber nicht mehr allein
Natürlich: Zugänge zählen. Die richtigen
Kontakte in Ministerien, Fraktionen,
Parteizentralen oder Behörden
sind nach wie vor der Schlüssel zum
Erfolg. Wer in die relevanten Hinterzimmer
eingeladen wird, kann
Prozesse frühzeitig verstehen und
mitgestalten. Doch diese Hinterzimmer
sind nicht mehr die alleinige
Bühne. Und allzu oft bleiben sie leider
auch keine Hinterzimmer mehr, weil
Strategisches Handeln im
n-dimensionalen Raum.
Heute reicht es nicht mehr, jemanden
„zu kennen“. Entscheidend ist, die Logik
politischer Abläufe zu verstehen
– wie Gesetze entstehen, wer in welchen
Ausschüssen wirklich Einfluss
hat, welche Themen auf der Agenda
stehen und welche Zwänge politische
Entscheider tatsächlich treiben.
Nur wer die Mechanik des Systems
begreift, kann innerhalb dieser Strukturen
wirksam agieren. Politische Einflussnahme
ist strategisches Handeln
im n-dimensionalen Raum.
Diskretion als Erfolgsfaktor
Moderne Lobbyarbeit lebt von Vertrauen
– und Vertrauen braucht
PT-MAGAZIN 6 2025
63
PT-MAGAZIN 6 2025
Diskretion. Gespräche mit Staatssekretären,
Fachreferenten oder Abgeordneten
sind selten öffentlich, und
das ist auch gut so. Diskrete Kommunikation
schützt die Glaubwürdigkeit
beider Seiten und ermöglicht einen
ehrlichen, vertraulichen Austausch.
Erfolgreiche Interessenvertreter wissen,
wann sie sichtbar sein müssen
– und wann nicht. Diskretion ist kein
Zeichen von Intransparenz, sondern
Ausdruck professioneller Verantwortung.
Sie sorgt dafür, dass Inhalte im
richtigen Moment, in der richtigen
Form und im richtigen Umfeld platziert
werden.
Lobbyismus ist Kommunikation
Ein weiterer Wandel: Die Grenzen
zwischen klassischer Öffentlichkeitsarbeit
und politischer Interessenvertretung
verschwimmen zunehmend.
Wo früher getrennte Welten herrschten
– hier PR, dort Politik – dominieren
heute integrierte Strategien.
Politische Kommunikation, Medienarbeit,
Kampagnenführung und Beziehungsmanagement
sind Teile eines
gemeinsamen Systems.
Ein Whitepaper kann genauso politisch
wirken wie eine Schlagzeile
in einem Leitmedium oder ein klug
gesetztes LinkedIn-Statement. Wer
Aufmerksamkeit erzeugt, beeinflusst
Deutungshoheit – und damit indirekt
auch politische Entscheidungen. Das
moderne Lobbying spielt also sowohl
auf der Bühne der Macht als auch in
der Arena der Öffentlichkeit.
Netzwerke als strategische
Infrastruktur
Netzwerke sind die Infrastruktur des
modernen Einflusses. Unternehmer,
die sich einbringen wollen, müssen
in den richtigen Kreisen präsent sein
– in Verbänden, Clubs, Wirtschaftsräten,
politischen Beiräten oder Unternehmernetzwerken.
Dort entsteht
das, was in keiner Verordnung steht:
Vertrauen und Beziehungsarbeit.
Doch Netzwerke ersetzen keine Strategie
– sie sind nur dann wertvoll,
wenn sie in ein durchdachtes Kommunikationskonzept
eingebettet ist.
Politik braucht Partner,
keine Bittsteller
Die erfolgreichsten Lobbyisten von
heute sind weniger heimliche Strippenzieher,
sondern strategische
Vermittler zwischen Politik, Wirtschaft
und Öffentlichkeit. Sie verstehen,
dass Politik auf Signale reagiert, auf
Stimmungen, auf gesellschaftliche
Narrative. Deshalb arbeiten sie an
ihrer Argumentationslinie, an Daten,
an Geschichten – und an ihrem öffentlichen
Profil.
Wer als Unternehmer mitreden will,
muss sichtbar, aber verlässlich sein;
meinungsstark, aber respektvoll;
überzeugend, aber nicht aufdringlich.
Politik braucht keine Lautsprecher,
sondern Partner, die Lösungen anbieten
und Vertrauen ausstrahlen.
Im Dienst der Gesellschaft
Wer diese politischen Mechanismen
versteht und Kommunikation als
politisches Instrument begreift, kann
Einfluss nehmen – nicht durch Druck,
sondern durch Dialog. Lobbying ist
heute keine reine Schattenkunst
mehr, sondern strategische Kommunikationsarbeit
im Dienst von Wirtschaft,
Politik und Gesellschaft. •
ÜBER DEN AUTOR
Falk S. Al-Omary ist Medien-Manager und
Politikberater. Er begleitet und repräsentiert
Unternehmen und Marken bei der
Wahrung ihrer Interessen auf dem medialen,
politischen und kommunikativen
Parkett. www.al-omary.com
64
ALLE BILDER: © MERCEDES-BENZ AG
V wie Vorbildgröße
Der Van.
Die Mercedes-Benz
V-Klasse im Test
Früher baute jede Marke einen Van.
Es gab den Opel Zafira, den VW Sharan,
den Ford Galaxy, den Chrysler
Voyager etc. Mercedes besetzt seit
dem mit der V-Klasse das Luxussegment
der Vans. Viele der Vans sind
verschwunden. Mercedes aber hat
zugelegt. Fast jedes gute Hotel besitzt
eine V-Klasse und alle sehr guten
Shuttledienste fahren Mercedes.
Manchmal kommt ein T-Modell von
VW vor, aber bei den Preisen von VW
kann man auch Mercedes fahren.
Die V-Klasse ist mehr als nur ein Van
und das ist wohl das Thema
hier.
Es gibt Automobile, die mit ihrer
Erscheinung keine Fragen
stellen, sondern Antworten
geben. Die Mercedes-Benz V-
Klasse 300d Lang Avantgarde
gehört zweifellos dazu – sie
ist nicht einfach ein „Bis-zu-
8-Menschen-Transport-
Automobil“, sondern ein
Statement. Ein Statement für
Raum, Ruhe und Raffinesse.
Größe, die nicht protzig
ist – das ist Design
Bereits beim ersten Blick auf die 5,37
Meter lange Silhouette offenbart sich
das, was Mercedes traditionell am besten
kann: eine fast architektonische
Harmonie aus Funktion und Form.
Die V-Klasse trägt ihre Größe mit einer
Selbstverständlichkeit, die weder
protzt noch entschuldigt. Das Design
ist klar, reduziert und dennoch repräsentativ
– ein rollendes Loft mit Stern.
Das Frontdesign zeichnet sich durch
einen markanten Kühlergrill und einen
kräftigen Stoßfänger aus. Am Heck sorgen
eine Chromleiste mit Mercedes-
Benz Schriftzug und neu gestaltete
LED-Leuchten für einen einzigartigen
Look mit präziser Lichtsignatur.
Unter der Haube arbeitet der bekannte
2-Liter-Biturbodiesel in seiner
stärksten Ausbaustufe. 237 PS und
ein maximales Drehmoment von 500
Nm verleihen dem Großraumgleiter
eine beeindruckende Lässigkeit. Unterstützt
von der 9G-Tronic-Automatik
setzt sich die V-Klasse in Bewegung,
PT-MAGAZIN 6 2025
als wüsste sie um ihre Verantwortung,
aber auch um ihr Privileg: zu jeder
Zeit Herr der Lage zu sein. Ob auf der
Autobahn mit souveränem Durchzug
oder im Stadtverkehr mit stoischer
Gelassenheit, sie bleibt stets kultiviert,
nie angestrengt, immer überlegen.
Das Fahrgefühl erinnert eher an eine
S-Klasse mit erhöhtem Horizont als an
einen klassischen Van. Geräuschdämmung,
Federungskomfort und Lenkpräzision
bilden eine Symbiose, die das
Reisen zu einer akustisch wie haptisch
beruhigenden Erfahrung macht. Der
Gentlemen sagt: „leise, vornehm und
mit Stil.“ Übrigens, sie können sogar
bis zu 2,5 Tonnen anhängen. Dazu sind
beispielsweise schon viele SUVs nicht
in der Lage.
Innen will ich verweilen,
weil das mein Platz ist
Ganz gleich, ob ich Fahrer Beifahrer
oder Gast bin. Alles an Sitzkomfort
in weichem Leder drängt sich mir als
Gedanke auf, mit der V-Klasse um die
Welt zu fahren. Im Inneren entfaltet
sich die Avantgarde-Ausstattung und
ist dabei kein reines Dekorationsversprechen,
sondern eine Huldigung an
den Komfort. Großzügige Einzelsitze
im gesamten Fahrzeugraum, Ambientebeleuchtung
in fein abgestimmten
Farbtönen und eine
Haptik, die den Begriff „Premium“
neu definiert.
Das Cockpit verfügt über ein
neu gestaltetes Armaturenbrett
mit Widescreen Cockpit mit
zwei 31,24 cm (12,3") großen
Displays, verschiedene stilvolle
Zierelemente und ein neu gestaltetes
Multifunktionslenkrad.
Doch die wahre Kunst der V-
Klasse liegt in ihrer Wandelbarkeit.
Sie kann Business-Suite,
Familienresidenz oder Reisemobil sein
– und das alles in einer Gelassenheit,
die andere Fahrzeuge hektisch wirken
lässt.
Agil und im evolutionärem
Design gewachsen
Beim Blick in den Rückspiegel bleibt
ein leises Staunen: Wie es Mercedes
gelingt, ein so großes Fahrzeug so
handlich, so feinfühlig und gleichzeitig
so würdevoll wirken zu lassen? Das
grenzt, meine Damen und Herren, an
Ingenieurskunst und Designerkönnen
in Reinform. Die V-Klasse ist kein
Transportmittel, sie ist eine Haltung.
Eine Haltung, die sagt: Größe kann
man zeigen – wenn man Stil hat.
Sie können sich vorstellen, dass bei
dieser Größe und einer sehr vielseitigen
Ausstattung der V-Klasse einiges
an Gewicht zusammenkommt: 2,4
Tonnen Leergewicht. Aber, da Mercedes
einen großartigen Dieselmotor
verbaut, der gerade mal 7,6 Liter Diesel
bei 237 PS verbraucht, ist die V-Klasse
ein Spar- und Reichweitenwunder,
weit über 700 km (57 Liter Tank), seiner
Klasse. Rudolf Diesel wäre stolz
auf die Mercedes-Ingenieure und wir,
mein Sohn Wilhelm und ich, sind es
ebenfalls.
Wilhelm Rafael Garth und
Prof. Arnd Joachim Garth
PT-MAGAZIN 6 2025
ALLE BILDER: © BYD
www.pt-magazin.de
21. Jahrgang | Ausgabe 5 | 2025 | ISSN 1860-501x | 3 Euro
Wirtschaft und Gesellschaft
Offizielles Magazin des Wettbewerbes „Großer Preis des Mittelstandes“
01 Cover 5 2025 FINAL.indd 1 15.08.2025 12:52:31
66
Blickwinkel
Deutschland am scheideweg
#GPDM includes ai
Neuro-Leadership Prägt das denken
Incident Recovery - Business first
Zur Ausgabe 5/2025
Leserbriefe
+ Kommentare zum Onlinemagazin www.pt-magazin.de
und zum Portal www.kompetenznetz-mittelstand.de
(alles red. gekürzt)
IMPRESSUM
ISSN 1860-501x | 21. Jahrgang
Ausgabe 3•4/2025 6/2025
Verlag: OPS Netzwerk GmbH,
Melscher Str. 1, 04299 Leipzig,
Tel. 0341 240 61 - 00
Petra Tröger (CEO), Dr. Helfried Schmidt
info@op-pt.de | www.pt-magazin.de
Das PT-Magazin ist offizielles Magazin
des Wettbewerbes „Großer Preis des
Mittelstandes“ der Oskar-Patzelt-Stiftung,
eingetragen im Stiftungsregister des Regierungsbezirkes
Leipzig unter Nr. 2/1998.
Zu: Auszeichnungen „Großer
Preis des Mittelstandes“
„Im Namen der gesamten All Service
Sicherheitsdienste GmbH bedanken
wir uns herzlich bei der Oskar-Patzelt-
Stiftung.
Die Auszeichnung als Finalist beim
Großen Preis des Mittelstandes
2025 erfüllt uns mit großer Freude
und Stolz. Sie ist für uns nicht nur
eine besondere Ehre, sondern auch
eine wertvolle Anerkennung unserer
Arbeit und unseres kontinuierlichen
Engagements für Qualität, Zuverlässigkeit
und partnerschaftliche Zusammenarbeit.
Unser besonderer Dank gilt auch dafür,
dass Sie mit diesem Wettbewerb
seit vielen Jahren die Leistungen des
deutschen Mittelstands sichtbar
machen und würdigen. Für uns ist
die Auszeichnung zugleich Ansporn,
unseren Weg konsequent weiterzugehen
und Verantwortung gegenüber
Kunden, Mitarbeitern und Gesellschaft
zu übernehmen.
Peter Haller und Serife Tülay
Alkan-Haller, Frankfurt am Main
Zu: PT-Magazin
„Ich hatte schon beim Empfang der
Ausgabe 4/2025 das Gefühl, eine
neue Ära habe für das "PT-Magazin"
begonnen. Doch weit gefehlt!! Denn
was ich mit der Ausgabe 5 in die Hand
bekam, übertrifft alles, was es auf
diesem speziellen Gebiet bisher gab.
Herzlichen Glückwunsch zu diesem
tollen und umfassend gelungenen,
zukunftweisenden Schritt für das "PT-
Magazin".
Bernd Schenke, Berlin
Zu: Staatliche Maßnahmen
und Klimawandel
Ein langfristig angelegtes, staatliches
Vorsorgeprinzip ist gefragt und dies
bedeutet nicht, mit einer grenzenlosen
Geldverschwendung minimalste
Ergebnisse zu erzielen.
Dank riesiger Schattenhaushalte mit
immer neuen Sondervermögens–Erfindungen
bewahren wir uns (noch)
einen sozialen Scheinfrieden. Die
Warnzeichen von 3.025 Mio. Arbeitslosen
(6,4%), davon allein ein Verlust
von 150.000 Industriearbeitsplätzen
in weniger als zwei Jahren, sollte doch
auch einem SPD (16,41%) Politiker,
dem Anwalt der Arbeiterklasse, zu
denken geben.
Ein verlorener Industriearbeitsplatz
ist durch keine noch so gutgemeinte
Umschulung wieder zu aktivieren.
Diese Arbeitsplätze bleiben dank der
fehlgeleiteten Klima - Politik der letzten
Jahre irreversibel verschwunden.
Die Steuereinnahmen werden bereits
mittelfristig stark rückläufig sein und
die Besteuerungsspirale für Reiche,
bzw. die Enteignung diverser Schichten
sind nur kurze und einmalige
postkommunistische Strohfeuer.
Hier setzt meine Sorge an!
Es ist nicht logisch, den vorrangig
von China, USA, Indien, Russland neu
entfachten CO2 – Emissions – Steigerungen,
mit unserem CO2 Emissions
- Anteil von 1,79 %, in eine Welt - Rettungs
– Euphorie zu verfallen.
Wir zwingen große Teile unserer Industrie
zur Abwanderung, verlieren
zunehmend den technologischen
Anschluss in vielen Sektoren und
glauben immer noch an ein neues
„Wirtschaftswunder“ (Investitions -
u.Wachstumsbooster).
Auch wenn es unserem Land gelingen
sollte irgendwelche utopischen Reduktionsziele
zu erreichen, dabei aber
hoffnungslos verarmt, was ist dann
gewonnen? …
In Tianjin arbeitet man seit dem
30.8.2025 bereits an Allianzen, denen
die verarmten westlichen (EU) Staaten
dann absolut nichts mehr entgegenzusetzen
haben.
Christof Stölzel, Voggenthal
Redaktion:
Dr. Helfried Schmidt (V.i.S.d.P)
Hauptstadtbüro PT-Redaktion
Falk S. Al-Omary, Unter den Linden 10,
10117 Berlin, Tel. +49 171/ 202 3223,
post@al-omary.de
Korrespondenten:
Bernd Schenke (Berlin/Brandenburg)
D-Rolf Becker (Halle/S., Indochina)
Autoren/Interviews dieser Ausgabe:
Falk S. Al-Omary, Christian Margit Conrad, Enke, Arnd Maximiliachim
Desczyk, Garth, Wilhelm-Rafael Irmgard Eichner, Garth, Margit Sascha Enke,
Joa-
Arnd Genders, Joachim Sven Garth, Jobusch, Wilhelm-Rafael Jürgen Linsenmaier,
Tanja Pieper, Georgi, Helfried Jan Kemmerzell, Schmidt, Anne Marti-
M.
Garth,
Hanspeter
na Schüller, Lackner, Gunnar Barbara Sohn, Liebermeister, Petra Tröger, Jörn- Matthias
Meyer, Weik Lothar Müller, Nela Novakovic,
Axel
Tanja Pieper, Helfried Schmidt, Anne M.
Schüller, Anzeigen: Sebastian Seefeld, Lutz Stenvers,
Petra Tröger, (V.i.S.d.P.), Christian Wewezow, Gerald
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