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PT-Magazin - Ausgabe 6 | 2025

Erstklassig • Alle Ausgezeichneten #GPDM • Digital Self-Destruction • Deutschland im Blindflug • XaaS - Müll adé

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21. Jahrgang | Ausgabe 6 | 2025 | ISSN 1860-501x | 3 Euro

Wirtschaft und Gesellschaft

Offizielles Magazin des Wettbewerbes „Großer Preis des Mittelstandes“


02

Uniframe –

der neue Standard im Gestellschrankbau

Der Uniframe vereint Flexibilität, Modularität und Design in einem System. Mit Schutzgrad IP55

und UL-/CSA-Zertizierung erfüllt er höchste internationale Anforderungen. Seine variable Bauweise

erlaubt flexible Kombinationen und eine efziente Integration in bestehende Anlagen. Für industrielle

Anwendungen, die auf Präzision, Sicherheit und Qualität setzen.

caleg Schrank und Gehäusebau GmbH

Calau | Lubsko | Saarbrücken

Gahlener Weg 15 · D-03205 Calau

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PT-MAGAZIN 6 2025

editorial

Stürmische Zeiten

meistern – Rückblick

und Ausblick

im Rückblick auf das vergangene

Wettbewerbsjahr des „Großen Preises

des Mittelstandes“ – der unter

dem Motto „Stürmische Zeiten meistern“

bereits sein 31. Jahr beendet

hat – wird deutlich, wie resilient und

innovativ der deutsche Mittelstand

ist.

In diesem Wettbewerb waren 2024

und 2025 unzählige Unternehmen

nominiert, die trotz wirtschaftlicher

Turbulenzen wie steigenden Energiekosten,

Lieferkettenstörungen und

geopolitischen Unsicherheiten ihre

Stärke unter Beweis stellten. Tausende

von Betrieben nutzten die Chance,

ihre Erfolge zu präsentieren.

Der Große Preis des Mittelstandes

ist einer der renommiertesten Wirtschaftspreise

in Deutschland und

wird seit 1994 jährlich von der Oskar-

Patzelt-Stiftung vergeben. Er ehrt

herausragende mittelständische Unternehmen,

Banken, Kommunen und

Persönlichkeiten für ihre wirtschaftlichen

Leistungen, Innovationen,

Job-Schaffung und gesellschaftliches

Engagement. Im Gegensatz zu vielen

anderen Preisen bewertet er Unternehmen

ganzheitlich – nicht nur nach

Zahlen, sondern auch nach ihrer Rolle

in der Gesellschaft. Seit der Gründung

wurden über 22.000 Unternehmen

nominiert, mehr als 5.000 erreichten

die Jury-Stufe, und zahlreiche

wurden ausgezeichnet. Der Preis gilt

als "Deutschlands wichtigster Wirtschaftspreis"

für den Mittelstand und

dient als Plattform für Netzwerke, Anerkennung

und regionale Förderung.

Im vergangenen Jahr zeigten die

Preisträger, wie man Krisen in Chancen

verwandelt: Von digitalen Transformationen

bis hin zu nachhaltigen

Produktionsmethoden meisterten

sie „stürmische Zeiten“ mit Kreativität

und Entschlossenheit. Dieses Motto

bleibt hochaktuell und unterstreicht

die Rolle des Mittelstands als Rückgrat

der deutschen Wirtschaft.

Doch der Blick nach vorn zeigt, dass

die Herausforderungen andauern.

Die wirtschaftliche Lage in Deutschland

im Herbst 2025 ist geprägt von

einem stärkeren Rückgang des Bruttoinlandsprodukts

im zweiten Quartal

als erwartet, verursacht durch

sinkende Exporte und Investitionen.

Das Konsumklima hellt sich zwar

leicht auf, doch die Gesamtkonjunktur

bleibt schwach.

Besonders der Mittelstand spürt

dies: Viele Unternehmen kämpfen

mit Finanzierungsengpässen sowie

steigenden Standortkosten. Dennoch

gibt es positive Signale. Viele Betriebe

planen, Personal einzustellen, nach

18 Monaten der Reduktion. Die Zahl

der Unternehmensnachfolgen steigt

historisch auf über 600.000, was

Chancen für junge Gründer birgt,

aber auch Risiken durch fehlende

Vorbereitung.

Gesellschaftlich stehen wir vor tiefgreifenden

Veränderungen. Der Mittelstand

leidet unter fundamentalen

Standortnachteilen, wie hohen Steuern

und bürokratischen Hürden, die

die Wettbewerbsfähigkeit mindern.

Themen wie die Gleichstellung von

Frauen und Männern bergen ungenutzte

Potenziale für wirtschaftlichen

Aufschwung und gesellschaftliche

Stabilität. In einer Zeit, in der Digitalisierung

und KI den Alltag verändern,

muss der Mittelstand agil bleiben, um

soziale Spaltungen zu vermeiden und

Inklusion zu fördern.

Der „Große Preis des Mittelstandes“

erinnert uns: In stürmischen Zeiten

liegt die Kraft in der Gemeinschaft.

Lassen Sie uns diese Entwicklungen

als Aufruf zum Handeln sehen – für

einen starken, innovativen Mittelstand,

der Deutschland voranbringt.

Lassen Sie uns daher das nächste

Wettbewerbsjahr 2026 unter dem

Motto „Vertrauen schafft Chancen“

wieder zu einem Erfolgsjahr machen!

Ihr Helfried Schmidt

SCHILLING ENGINEERING

Reinraumsysteme

Preisträger

im Wettbewerb

«Großer Preis des

Mittelstandes»

SCHILLING ENGINEERING GmbH

Industriestraße 26

D-79793 Wutöschingen

www.SchillingEngineering.de


Autoren in dieser AusgaBE

Dr. Sascha

Genders

06 10 12 46

Matthias

Weik

Gunnar

Sohn

Jörg-Tilman

Heyl

Peter

Dyroff

48

50

Jürgen

Linsenmaier

Anne M.

Schüller

52

Sven

Jobusch

56

oskar-patzelt-stiftung

Prof. Dr.

Margit Enke

60 60 62 64

Tanja

Pieper

Falk S.

Al-Omary

W.R. Garth

Prof. A.J. Garth

16/ Neuer Spirit bei Gala und Ball

Erstmals Publikums-Awards

verliehen

18/ Mittelstands-Helden

Visionäre der

Oskar-Patzelt-Stiftung geehrt

Editorial

03/ Stürmische Zeiten meistern

Rück- und Ausblick

Editorial von Helfried Schmidt

IN STÜRMISCHEN ZEITEN LIEGT

DIE KRAFT IN DER GEMEINSCHAFT.

LASSEN SIE UNS DIESE ENT-

WICKLUNGEN ALS AUFRUF ZUM

HANDELN SEHEN!“

Unternehmen

06/ Déjà-vu mit

Chancen auf Genesung

Echte Reformen! Die beste Kur

10/ Temu

Digitale und wirtschaftliche

Selbstzerstörung

Deutschlands und Europa

12/ Deutschland im Blindflug

Mahnung zur vergessenen

Unternehmerlücke

SCHEINWERFER

AUF UNSEREN MITTELSTAND“

20/ Premier-Ehrenplaketten

22/ Premier-Auszeichnungen

Zwei Unternehmen

wurden geehrt

24/ Lebenswerk

Zwei Visionäre aus Sachsen

26/ Premier-Finalisten

32/ Ehrenplaketten

8 ausgezeichnete Unternehmen

Großer Preis des Mittelstandes 2025

Alle Infos, Finalisten, Preisträger

und Sonderpreise

Déjà-vu

Chancen auf

Genesung

16FF

06

PT-MAGAZIN 3•4 2025


WIR BAUEN BRÜCKEN, WO ANDERE

MAUERN SEHEN. VERTRAUEN SCHAFFT

CHANCEN – FÜR INNOVATIONEN, FÜR

PARTNERSCHAFTEN, FÜR MENSCHEN. “

.......................................................

34/ Preisträger

Hidden Champions

aus ihrer Region

38/ Finalisten

Regionale Helden

42/ Wir sagen danke

Unterstützer und

Sponsoren der Stiftung

43/ Vertrauen schafft chancen

Kolumne von Petra Tröger

44/ Neuausschreibung 2026

46/ OPS-JUGENDGRUPPE 2025

Future-Saver!

menschen

48/ Osterburg

revolutioniert Agrarwelt

Direktvermarktung von

Getreidefeldern und

darüber hinaus

50/ Arbeitswelt im KI-Zeitalter

Chancen, Verantwortung

und gesellschaftlicher Wandel

kompetenz

52/ XaaS

„Abfall war gestern,

Müllberge adé“

nachhaltig

56/ Vermögen retten in der Krise

Wie Unternehmer Resilienz

aufbauen, weiß Sven Jobusch

60/ Ein Ort, der bleibt.

Eine Marke, die wächst.

Über 500 Jahre

Auerbachs Keller Leipzig

62/ Moderner Lobbyismus

Was zwischen Einfluss,

Diskretion und öffentlicher

Wirkung passiert

64/ V wie Vorbildgröße

Im Test: Die V-Klasse

von Mercedes-Benz

66/ Leserbriefe und Impressum

Vernetzen Sie sich mit uns auf:

PT

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Titelbilder

© Susanne Kurz

v.l.n.r.:

Octapharma Dessau GmbH - Dessau-Roßlau,

Orthopädie- und Reha- Team Zimmermann GmbH -

Cottbus, Schmelzer Hörsysteme GmbH - Ahrensburg

Hinten: Tenbrink - Stadtlohn

Covermontage

Clemens Vogel

Marketing

Bildnachweise

© freepik.com - Background

© freepik.com - Seite 06

© Susanne Kurz - Seite 16

Ein Unternehmen

mit sozialem Auftrag

Menschen mit

Behinderung

machen mit,

gestalten mit,

bestimmen mit!

Die Lammetal GmbH

ermöglicht Menschen

mit Behinderung, selbstbestimmt

und nachhaltig am Arbeitsleben

sowie am Leben in der

Gemeinschaft teilzuhaben.

Als professioneller Partner bieten

wir Ihnen Lohnaufträge und

Dienstleistungen an, die individuell

auf Ihre Bedürfnisse

abgestimmt sind.

Gemeinnützige Lebenshilfe Einrichtungen

An der Pferdewiese 1 • 31195 Lamspringe

Tel. (05183) 94 07-0 • E-Mail

info@lammetal.net


06

unternehmen

Déjà-vu

mit Chancen

auf Genesung

© PIXABAY.COM | FELIX-MITTERMEIER

PT-MAGAZIN 6 2025

r u b r i k


07

Warum echte Reformen

die beste Kur für den

Wirtschaftsstandort

wären

PT-MAGAZIN 6 2025

Deutschland trägt zurzeit nicht selten

wieder das Etikett des „kranken

Mannes Europas“. Wir erleben die

längste wirtschaftliche Rezession seit

Jahren. Zwar rechnen einige Marktbeobachter

für das Jahr 2025 womöglich

mit einem leichten Wachstum. Die

deutsche Wirtschaft kommt aber

nicht wirklich vom Fleck, trotz großer

Erwartungen in Richtung der seit Jahresanfang

2025 neu im Amt befindlichen

Bundesregierung. Dabei ist die

Situation nicht gänzlich neu: Bereits

vor etwas mehr als 20 Jahren wurde

Deutschland als der „kranke Mann

Europas“ bezeichnet. Es wurde über

die Frage diskutiert „Ist Deutschland

noch zu retten?“. Medial ähneln sich

die Darstellung teils, also lohnt ein

Blick zurück.

Reformwille und Erfolge

in den 2000er Jahren

Anfang der 2000er Jahre spürte die

deutsche Wirtschaft noch das Platzen

der Dotcom-Blase, eine schwache

globale Konjunktur und ein hoher

Eurokurs hemmte die internationalen

Geschäftsbeziehungen und es gab

eine Reihe von Strukturproblemen.

Ein rigider Arbeitsmarkt, hohe Lohnnebenkosten

und Sozialausgaben

belasteten Unternehmen. Nebst Investitionsschwäche,

Wachstumsraten

auf Null-Niveau gab es mit weit über

fünf Millionen Arbeitslosen enorme

Herausforderungen. Die damalige

Bundesregierung um Bundeskanzler

Gerhard Schröder wagte in diesen Zeiten

den Schritt zur heute vielzitierten

Agenda 2010 mit den Hartz-Reformen

zur Flexibilisierung des Arbeitsmarktes

und der Schaffung von Beschäftigungsanreizen.

Die Grundlagen für

spätere Senkungen der Unternehmenssteuern

wurden geschaffen und

weiterführende Reformen schufen

wichtige Impulse für den Standort.

Deutschland profitierte weiterhin von

einer anziehenden Globalisierung

(auch die damalige EU-Erweiterung

lieferte neue Chancen und ein gerade

für deutsche Unternehmen immer

wichtiger werdender Markt in China)

– und Energie war aus heutiger Sicht

preisgünstig verfügbar. Neben den

Erfolgen auf dem Arbeitsmarkt wurde

Deutschland vom kranken Mann zum

Exportweltmeister und Symbol für

einen starken Standort.

Geschichte wiederholt

sich nur zum Teil

Heute, mehr als zwei Jahrzehnte

später, sieht die Einschätzung

bedauerlicherweise wieder negativ

aus, wenngleich die Ursachen

ohne Zweifel auch andere sind: Die

Folgen der Corona-Pandemie, der

Energiepreisschock nach dem Überfall

der Ukraine, insbesondere in

den letzten Jahren hohe Inflationsraten,

oder ein massives Erstarken

protektionistischer Maßnahmen

und deren Folgen für den internationalen

Handel, all dies belastet die

Wirtschaft und damit den Standort

heute. Die Herausforderungen

durch die Transformation der Wirtschaft

mit Blick auf klimapolitische

Maßnahmen, den Wandel von

Geschäftsmodellen im Lichte der

Digitalisierung oder schlicht eine

gestiegene Zinsstruktur und deren

Einfluss auf Investitionstätigkeiten

ergänzen die aktuelle Diagnostik.

Aber – und dies ähnelt der damaligen

Situation nun doch – es treten

ohne Zweifel auch eine Reihe

strukturelle Schwächen hervor: eine

massive Überregulierung, lange

Planungs- und Genehmigungsverfahren

und hohe Unternehmens- u

© FREEPIK.COM | DICTATORSHIP


08

steuern sind hausgemachte Probleme

der heutigen Zeit. Hinzu

kommt ein nicht überraschender

und zugleich immer akut werdender

Fachkräftemangel (trotz der immer

häufig werdenden Hiobsnachrichten

in Sachen Stellenabbau hierzulande

infolge des demografischen

Wandels, der auf das Erwerbspersonenpotenzial

drückt und beispielsweise

der Wettbewerbsfähigkeit der

Industrie schadet. Das Narrativ des

„kranken Mannes“ ist leider zurück.

Vergleicht man beide Krankheitsphasen

ist zu sagen gibt es eine Reihe

an Unterschieden: Damals war

die konjunkturelle Lage schlecht,

aber Energie günstiger und die

Globalisierung verlieh Rückenwind.

Heutzutage dagegen ist die wirtschaftliche

Lage zwar zugleich nicht

gut gewesen, aber Energie ist heute

deutlich teuer, die Globalisierung

stockt und geopolitische Verwerfungen

liefern weiteren Gegenwind.

Strukturelle Herausforderungen

bedingen „Legislatur

der Reformen“

Nebst den Diskrepanzen beim historischen

Vergleich gibt es auch deutliche

Parallelen, nämlich hausgemachte

strukturelle Herausforderungen und

vielschichtigen Reformbedarf! Und

die zahlreichen Lösungsvorschläge

liegen auf der Hand (DIHK 2025 ):

Bürokratieabbau um mindestens

25 Prozent, eine Halbierung der Planungs-

und Genehmigungszeiten,

die Senkung der Stromsteuer auf das

europäische Minimum, staatliche Zuschüsse

zur Reduktion von Netzentgelten,

degressive Abschreibungen

für Investitionen, eine Senkung der

Körperschaftsteuer oder Reformen

auf dem Arbeitsmarkt wie flexiblere

Arbeitszeitmodelle, leichtere Weiterbeschäftigung

von Rentnern, eine

höhere Attraktivität der beruflichen

Bildung und automatische Aufenthaltstitel

für ausländische Absolventen.

Es gibt also einen Katalog für „Akutmedizin“,

mit der versucht werden

kann, die heutigen Erkrankungssymptome

zu bekämpfen. Sie sind weitgehend

kurzfristig wirksam, adressieren

zugleich wesentliche strukturelle Ursachen.

Genau hier liegt die Parallele

beim Blick in die Vergangenheit. War

es damals zum Beispiel eine Agenda

2010, die den Hebel an wesentlichen

Ursachen ansetzt, braucht es heute

eine neue Agenda und den echten

Reformwillen und Handlungsbereitschaft.

Dies geht zugleich weit

über die reine Bereitstellung finanzieller

Mittel und die Schaffung von

Sondervermögen hinaus, die ohne

Reformen nicht an den Ursachen

ansetzen. Es braucht zudem nicht

nur einen „Herbst der Reformen“

sondern vielmehr eine „Legislatur der

Reformen“, denn es reicht eben heute

nicht mehr, nur den Arbeitsmarkt zu

flexibilisieren. Energie, Kapital und

Talente sind nur einige der kritischen

Faktoren, an denen sich entscheidet,

ob Deutschland auch dieses Mal

gesundet. Ohne eine umfassende

Reformagenda verliert Deutschland

dauerhaft industrielle Wertschöpfung

und damit Wohlstand. Die Politik hat

alle Entscheidungen und Fähigkeiten

in der Hand, sie muss es nur tun,

dann wird es schon werden! •

© FREEPIK.COM | DICTATORSHIP

ÜBER DEN AUTOR

Dipl.-Volkswirt Dr. Sascha Genders ist

tätig als Hauptgeschäftsführer der IHK

Würzburg-Schweinfurt. Er publiziert regelmäßig

Fachbeiträge zu ökonomischen

Themen in Fachmedien und ist als freiberuflicher

Journalist, Publizist sowie Dozent

tätig.

PT-MAGAZIN 6 2025


Smarte Technik für die

Energieversorgung

09

Für EFEN steht der ressourcenschonende Umgang

mit Rohstoffen im Fokus. Wir nehmen Chancen aktiv wahr

und investieren in Zukunftstechnologien, sowie in Ausund

Weiterbildung unserer Miarbeiter. Unsere Vision von

nachhaltiger Entwicklung, um Erfolg dauerhaft zu sichern.

Unser Nachhaltigkeitgebot:

Die Fertigung unserer Produkte

erfolgt nachhaltig und emissionsarm.

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Möglichkeiten.

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10

© JEPSEN AUTOGRUPPE

Temu

Deutschlands und Europas

digitale Selbstzerstörung

© FREEPIK.COM

2024 hat die chinesische Shopping-

App Temu den europäischen Kontinent

im Sturm erobert. Von Spanien

bis Polen, von Irland bis Griechenland.

Kein Anbieter aus der Europäischen

Union (EU), sondern Temu führt fast

überall die Download-Charts an. Millionen

Europäer bestellen dort direkt

aus China täglich Produkte zu Dumpingpreisen.

Für manch einen ist das

nur ein neuer Trend im Onlinehandel.

In Wahrheit aber ist Temu ein Symbol

für den schleichenden Selbstmord des

europäischen Wirtschaftsmodells.

Der Sieg der Bequemlichkeit

über Vernunft

Temu steht für ein simples, aber gnadenlos

effektives Prinzip. Die Devise

lautet maximale Bequemlichkeit und

minimale Preise. Exakt das, was die

Mehrheit der Verbraucher in der EU

offenkundig möchte. Die wenigsten

interessiert Nachhaltigkeit oder Fairness

oder gar, dass die europäische

Wertschöpfung dabei unter die Räder

kommt.

Die Botschaft ist vollkommen klar. Die

Zukunft des digitalen Konsums wird

nicht von europäischen Anbietern,

Temo kann billig - Umweltschutz,

Arbeitnehmerschutz und Menschenrechte

– wen interessierts?

Nicht nur Deutschlands Verbraucher,

sondern auch unsere europäischen

Nachbarn bestellen begeistert bei

Temu. Bei der Plattform aus China

spielen Umweltschutz, Arbeitnehmerschutz

und Menschenrechte nicht die

allergrößte Rolle. Die Konsumenten

interessiert dies jedoch offenkundig,

in Anbetracht der gigantischen Anzahl

an Paketen (laut Reuters wurden 2024

täglich etwa 400 000 Pakete von Temu

(gemeinsam mit Shein) nach Deutschland

verschickt) herzlich wenig.

Die Ironie könnte bitterer kaum sein:

• Deutschland und die EU verschärfen

fortwährend Umweltauflagen.

Produkte aus Fernost produziert

unter Bedingungen, die hierzulande

undenkbar wären, strömen dafür

zollfrei ins Land.

• Deutschlands Politiker und Gewerkschafter

predigen Arbeitnehmersondern

einer chinesischen Plattform

geprägt. Die deutsche und EU-Politik

spricht von Transformation, Nachhaltigkeit

und Werten. Die Bürger

füttern jedoch lieber bereitwillig ein

Geschäftsmodell, das genau all diese

Prinzipien ignoriert. Temu ist das beste

und sichtbarste Beispiel wie weit

sich die Bürger Europas von ihren

Politikern entfernt haben.

Die Doppelmoral Europas – und

besonders Deutschlands

Deutschland – oder besser gesagt

Teile seiner Politik - inszenieren sich

gerne als moralische Weltmacht. Mit

erhobenem Zeigefinger reisen Politiker

rund um den Globus. Sie predigen

Umweltschutz, Arbeitnehmerschutz,

Lieferkettengesetze und strenge Umweltauflagen.

Sie verschärfen damit

Jahr für Jahr die Belastungen für die

heimische Wirtschaft und machen

den Standort im internationalen

Wettbewerb immer unattraktiver.

Folglich werden die in Deutschland

produzierten Produkte kontinuierlich

immer teurer. Doch an teuer haben

offenkundig immer weniger Interesse

oder sie können es sich auf Grund

der aktuellen wirtschaftlichen Lage

– auch Dank immer höherer Steuern

und Abgaben – schlicht und einfach

nicht mehr leisten.

PT-MAGAZIN 6 2025


11

PT-MAGAZIN 6 2025

rechte. Die Bürger kaufen dafür

Ware, bei der niemand nach fairen

Löhnen oder Arbeitsbedingungen

fragt.

• Die Politik spricht von europäischer

Souveränität. Die Bürger liefern Geld

und Daten nach China.

So wird mit Ansage unser eigener

Standort zerstört.

Die ökonomische Selbstzerstörung

Deutschland und Europa verlieren in

dreifacher Hinsicht:

• Wirtschaftlich: Geld und Wertschöpfung

fließen nach China. Gleichzeitig

werden heimische Anbieter verdrängt.

• Gesellschaftlich: Wir halten uns

selbst zum Narren, indem wir Nachhaltigkeit

predigen, aber in der Praxis

genau das Gegenteil machen.

• Kulturell: weil sie preislich mit China

nicht mithalten können, werden

Europäische Innovationen ignoriert

oder aus dem Markt gedrängt.

Wer die Meinung vertritt, dass diese

Entwicklung nur ein temporärer

Trend ist, leidet unter Realitätsverlust.

Temu ist nicht die Ausnahme. Temu

ist die Blaupause für das, was auf uns

in atemberaubender Geschwindigkeit

zurollt.

Die Rolle der Politik:

Realitätsverweigerung

Die EU-Politik feiert sich für das

Lieferkettengesetz, CO 2 -Bepreisung

und immer neue Bürokratiemonster.

Chinesische Plattformen rollen den

Markt auf. In der EU und insbesondere

in Deutschland werden Unternehmen

systematisch stranguliert,

anstatt Standortbedingungen zu

verbessern. Energiepreise liegen

weit über internationalem Niveau.

Bürokratie wächst unvermindert,

anstatt endlich radikal abgebaut zu

werden. Investitionen werden durch

politische Unsicherheit blockiert.

Und währenddessen predigen Ministerinnen

und Minister weltweit hehre

Ziele. Sie merken dabei nicht, dass

die Basis unseres Wohlstands – kurzum

die industrielle und digitale Wertschöpfung

– schleichend zerbricht.

Ein Kontinent ohne

Selbstvertrauen

Es ist nicht China, das Europas digitale

Zukunft zerstört. Europa und

Deutschland vorneweg zerstört sie

selbst. Wir haben Ingenieure, Kreative

und Unternehmer von Weltklasse.

Doch wir lassen sie gegen Mauern

aus Bürokratie, Abgaben und politischer

Ideologie anrennen und

wundern uns dann, wenn immer

mehr Hochqualifizierte ihr Glück im

Ausland suchen.

China investiert, skaliert und expandiert.

Deutschland und die EU

diskutieren über Verbote, Abgaben,

Regulierungen, neue Steuern und Abgaben

und Quoten. Die USA fördern

ihre Tech-Giganten. Deutschland und

die EU strangulieren ihre Unternehmen

mit Regulierungen und steuerlichen

Belastungen.

Temu ist kein kurzfristiger

Hype, sondern ein Menetekel.

Temu zeigt herrlich deutlich wie bereitwillig

die Europäer für ein paar

Euro Ersparnis ihre Werte, ihre Industrie

und ihre Zukunft opfern. Die

bittere Wahrheit lautet, dass nicht

China Deutschland zerstört, sondern

Deutschland sich selbst. Aus moralischer

Überheblichkeit und politischer

Kurzsichtigkeit. Aus der Gier nach

dem billigsten Angebot. Wenn wir so

weitermachen, wird der „Standort

Deutschland“ bald nur noch eine

historische Fußnote sein. Die digitale

Zukunft wird längst in China und den

USA entschieden. •

ÜBER DEN AUTOR

Matthias Weik befasst sich seit über zwei

Jahrzehnten mit den Themen Finanzen,

Wirtschaft und KI. Er zählt seit Jahren,

mit sechs Bestsellern in Folge zu den verlässlichsten

Bestseller-Autoren im Bereich

Wirtschaft und Finanzen. 2023 ist sein

sechster Bestseller „Die Abrechnung“ erschienen.

Matthias Weik bezeichnet sich

selbst nicht als Pessimist, Optimist sondern

als Realist. www.matthias-weik.com;

X: @mweik_, https://www.instagram.com/

matthias_weik_mw/


12

Deutschland

im Blindflug

we’re

hiring!

Hermann Simon und

die vergessene Unternehmerlücke

we’re hiring!

join us!

©FREEPIK.COM | PIKISUPERSTAR

©FREEPIK.COM | PIKISUPERSTAR

Deutschland steckt nicht nur in einer

Konjunkturflaute, sondern in einer

strukturellen Sackgasse. Hermann

Simon, Chronist und Architekt der

Hidden Champions, spricht im Autorengespräch

mit Gunnar Sohn und

Winfried Felser von einem Problem,

das kaum einer ausspricht: „Die Unternehmerlücke,

über die ja kaum

jemand diskutiert, gehört zu unseren

größten Erkenntnisproblemen“.

Während Politiker von Fachkräftemangel

und Rentenpolitik reden,

bröckelt die Basis: eine alternde Unternehmerschaft,

die kaum noch investiert

und keine Nachfolger findet.

Simon schildert Beispiele, die symptomatisch

sind: „Ein Metallbauer mit

23 Mitarbeitern, 79 Jahre alt, kein

Nachfolger. Ein Ingenieur-Genie, 69

Jahre alt – ohne Nachfolger. Ein Weltmarktführer

mit über einer Milliarde

Umsatz, 65 Jahre alt – auch ohne

Nachfolger“.

we’re hiring!

Die verweigerte Zukunft

Die junge Generation flüchtet ins Beamtentum

und in Konzerne. Simon

warnt: „In Bonn haben wir mehr

Exzellenzcluster als München – aber

keine Roboterfirma, obwohl unsere

Informatiker die Fußball-Weltmeisterschaft

der Roboter gewinnen. (…)

In China heben bei meinen Vorträgen

50 Prozent der jungen Leute die

Hand, wenn ich frage, wer Hidden

Champion werden will. In Deutschland

nur fünf Prozent“.

join

Es ist ein mentaler Stillstand, ein

verweigerter Aufbruch. Während

in Nanjing und Hefei – Städte, die

us!

hierzulande kaum jemand kennt –

Wissenschaft und Märkte in einem

Atemzug gedacht werden, redet

Deutschland über Zuständigkeiten

und Fakultäten.

Luxemburg versus

Bonn-Rhein-Sieg

Und dann dieser Vergleich, den

Simon mit einer fast provokanten

Nüchternheit zieht: Luxemburg mit

we’re

hiring!

seinen 653.000 Einwohnern gegenüber

Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis

mit zusammen 930.000 Menschen.

„Die Kaufkraft in Luxemburg liegt

pro Kopf bei rund 41.000 Euro, im

Rhein-Sieg-Kreis bei 26.000, in Bonn

bei knapp 27.000. Das ist ein erheblicher

Unterschied“.

Der Befund ist vernichtend: Was

nützt Exzellenz ohne Umsetzung?

Was nützt Wissen ohne Kapitalisierung?

Luxemburg zeigt, dass kleine

join us!

join

us...

Einheiten sich global positionieren

können. Bonn-Rhein-Sieg dagegen

illustriert die deutsche Krankheit:

Forschen ohne Gründen, wissen

ohne handeln.

Deep Tech statt Massenmarkt

Simon zieht daraus die Konsequenz:

Deutschland könne in den Massenmärkten

der Digitalisierung nie

gegen USA und China bestehen.

„Keine Chance“, sagt er. Aber im

industriellen Deep Tech, in Nischen,

in hochkomplexen Prozessen – dort

liegt die Zukunft. „50 Prozent des

weltweit verbrauchten Stroms laufen

durch einen Laststufenregler von

Reinhausen, einem Unternehmen,

das kaum jemand kennt“.

Statt auf Prestigeprojekte wie Volocopter

oder Lilium zu setzen, fordert

Simon, das unsichtbare Rückgrat der

Industrie zu stärken. „Ministerien

und Agenturen wissen gar nicht, dass

es diese Unternehmen gibt“, sagt er.

Die Agentur für Sprunginnovationen

sei mit ihren 250 Millionen Euro ein

„lächerliches“ Gegenstück zur DARPA

mit 4,5 Milliarden.

we’re

hiring!!!

Politische Forderungen

Seine Empfehlungen an Bundeskanzler

Friedrich Merz sind unmissverständlich:

„Eine Befreiung der

Wirtschaft, vor allem des Mittelstandes.

Abschaffung unsinniger Gesetze

wie Lieferkettenpflichten und Zwang

zur Zeiterfassung. Und vor allem: Ge-

PT-MAGAZIN 6 2025


13

PT-MAGAZIN 6 2025

schwindigkeit. Wir brauchen nicht 20

Genehmigungen von 20 Behörden“.

Kapitalmacht und

deutsche Grenzen

Ein Blick auf die globalen Zahlen

zeigt, warum Deutschland in den

Massenmärkten kaum mithalten

kann. „Zum ersten Mal im vergangenen

Jahr hat eine Firma mehr als

100 Milliarden Dollar Nettogewinn

gemacht – Alphabet, die Mutter von

Google“, so Simon. Apple lag mit

über 90 Milliarden kaum dahinter.

Und Deutschland? Roland Koch,

Vorsitzender der Ludwig-Erhard-

Stiftung, verwies jüngst auf die

IT-Offensive der Schwarz-Gruppe

aus Neckarsulm. Lidl-Schwarz erwirtschaftet

115 Milliarden Euro Umsatz

– ein Gigant im Einzelhandel. Doch

der Gewinn liegt bei zwei bis drei

Milliarden Euro.

„Da wird die Revolution nicht aus

Deutschland kommen, wenn es

um Kapitaleinsatz geht“, resümiert

Simon. Für die großen Sprünge in

Künstlicher Intelligenz, Cloud oder

Nukleartechnologien fehle schlicht

die Kapitalmacht. Deutschlands

Stärke müsse im industriellen Deep

Tech liegen – komplexe Prozesse, Nischenmärkte,

Spezialtechnologien.

Dort zählt Wissen mehr als Kapital,

Geschwindigkeit mehr als Größe.

Ein weiterer Angriffspunkt: die

akademische Welt. „Die Forschung

orientiert sich nur noch am Hirsch-

Index. Es gilt als schädlich, im Handelsblatt

oder in der FAZ zu publizieren.

Mit Hidden Champions kannst

du wissenschaftlich nichts reißen“,

berichtet Simon aus Gesprächen mit

Professoren.

Simon selbst ist das lebendige

Gegenmodell: Berater, Gründer,

Professor – ein Grenzgänger, der

Wissenschaft und Praxis verschränkt

und damit mehr Einfluss auf die

reale Wirtschaft entfaltet als viele

Fachjournale zusammen.

Die Chinesen und die Champions

Und die Chinesen? Sie haben die

Lehre aus Simons Hidden-Champions-Konzept

längst gezogen. „Es

gibt Regierungsprogramme, 1000

chinesische Hidden Champions zu

schaffen. Drei Wochen nach der Verabschiedung

in Peking kam die erste

Provinzregierung auf mich zu“.

Während Berlin diskutiert, handeln

andere. Während Bonn seine Exzellenzcluster

pflegt, bauen chinesische

Unternehmer Business Schools auf

Basis von Simons Büchern.

Das eigentliche Versäumnis

Was bleibt, ist die Diagnose einer

Gesellschaft, die ihren Unternehmergeist

verloren hat. „Hört nicht auf

eure Eltern“, rät Simon den Jungen.

„Die leben in einer alten Welt“.

Doch solange Politik und Wissenschaft

in Routinen verharren, solange

Sprunginnovationen in Ministerien

versanden und Universitäten den

Markt scheuen, bleibt Deutschland

im Blindflug. Am Ende bleibt der

Eindruck einer Summe aus fünf

Jahrzehnten Denken und Handeln.

„Simon sagt! Was im Management

wirklich zählt“ ist kein Lehrbuch, sondern

ein Kompass. Führung bleibt

für ihn das zentrale, aber unerklärbare

Phänomen. Innovation braucht

Mut zur Lücke und Geduld gegen alle

Widerstände.

Zeit ist die knappste Ressource, härter

als Kapital. Digitalisierung erweist

sich als Produktivitätsparadox – ob

Künstliche Intelligenz daran etwas

ändert, ist offen. Und Unternehmertum,

so Simon, ist der härteste und

zugleich schönste Job der Welt: ein

Beruf voller Demut und Verantwortung,

aber auch die einzige Quelle

echten Fortschritts. •

ÜBER DEN AUTOR

Gunnar Sohn ist Diplom-Volkswirt (FU

Berlin), Freiberufler, Wirtschaftspublizist,

Buchautor, Blogger, Medienberater, Moderator

und Kolumnist. Leidenschaftlicher

Barcamper und Wanderer zwischen den

Welten. https://ichsagmal.com/

ENTDECKEN

SIE DIE WELT VON HANSE HAUS

Hanse Haus setzt auf das „Alles-aus-einer-Hand“-Prinzip: Von der Planung

bis zum Einzug koordinieren wir den Hausbau und setzen alle Arbeiten mit

eigenen Handwerkern um. Auch nach der Hausübergabe steht den Bauherren

unser eigener Kundendienst zur Verfügung. Mit Hanse Haus haben Sie

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Großer Preis

des Mittelstandes 2025


Danke, dass

Sie da waren!

© SUSANNE KURZ


16

© SUSANNE KURZ

Neuer Spirit

Gala und Ball neu interpretiert,

Planungen für 2026 sind gestartet

Dr. Helfried Schmidt, Vorstand

der Oskar-Patzelt-Stiftung,

bei der Verleihung des

Publikums-Award an epas,

Timo Siebahn, Geschäftsführer

mit Moderatorin Victoria

Herrmann

17:30 Uhr begann auch in diesem

Wettbewerbsjahr im Kerzenschein

des Festsaals die mitreißende Preisverleihung

„Großer Preis des Mittelstandes“.

Der Abend stand unter dem

Motto „Stürmische Zeiten meistern“,

eingeleitet durch einen fulminanten

Video-Opener, der die goldene Skulptur

des „Großen Preises“ präsentierte. Die

Moderatorinnen Rommy Arndt, Victoria

Herrmann und Petra Bindl führten

charmant durch die zwei Stunden

voller Emotionen, Inspiration und Anerkennung.

Mehrere Redner betonten,

dass der Preis stellvertretend für den

gesamten Mittelstand verliehen werde.

Nicht nur Finalisten und Preisträger

erlebten einen Höhepunkt.

Diese Elemente zeichneten die Galas

der Oskar-Patzelt-Stiftung seit jeher

aus.

Doch Gala und Ball

2025 brachten noch viel mehr:

Zum ersten Mal waren die Gäste nicht

nur Zuschauer – Sie gestalteten den

Gala-Abend aktiv mit, gaben ihre Stimme,

hinterließen Spuren und wurden

selbst Teil der Geschichte!

Dafür hatten mehrere neue Formate

Premiere:

• Publikums-Award – das Publikum

selbst stimmte live ab, wer den

Sonderpreis mit nach Hause nehmen

sollte. Den Publikums-Award

2025 erhielten:

• Rapidobject GmbH, Leipzig,

Sachsen am 13. September in

Würzburg

• epas - Ems Ports Agency and

Stevedoring Beteiligungs

GmbH & Co. KG, Emden, Niedersachsen

am 27. September

in Düsseldorf

• Tenbrink, Stadtlohn, Nordrhein-

Westfalen am 18. Oktober zum

Bundesball

• Walking Gallery – schon beim

Sektempfang auf mehreren Großbildschirmen,

anschließend per

Smartphone auf der Streaming-

Plattform, begegneten den

Gästen Projektionen, Bilder und

Statements der Firmen auf der Juryliste,

die Mittelstandsgeschichten

lebendig machen.

• Challengeboard-Teaser – ein interaktives

Highlight, das spielerisch

die Kreativität und das Netzwerk

der Nominierten sichtbar macht

und vier „Mitternachts-Missionen“

bereithielt.

• Tisch-Challenge – kleine Aufgaben

am Tisch regten zum Mitmachen

an und verbanden die Gäste auf

ungezwungene Weise.

• Wall of Statements – Ihre Stimme

zählte! Sie teilten Ihre Gedanken,

Visionen oder Botschaften, die

auf der Leinwand groß sichtbar

gemacht wurden.

Für Unterhaltung auf höchstem Niveau

sorgen Showacts aus Tanz, Artistik und

Musik, begleitet von Live-Musik.

Institutionen, Verbände und Kommunen

haben im 31. Wettbewerbsjahr

4.208 mittelständische Unternehmen

und Institutionen nominiert. Diese beschäftigen

rund eine Million Mitarbeiter

und 50.000 Auszubildende und tragen

mit 50 Milliarden Euro Steuern und

Abgaben wesentlich zur Stabilität unseres

Landes bei. Sie sind die Kraft, die

seit Jahrzehnten Arbeitsplätze schafft

– während Staat und Großkonzerne

abbauen.

Die Botschaft bleibt klar:

Gesunder Mittelstand Starke Wirtschaft

Sichere Zukunft

Erleben Sie auf den nächsten Seiten die

Ergebnisse der Preisverleihungen 2025.

Es waren Abende voller Wertschätzung,

voller Impulse und Begegnungen, die

die Vielfalt des Mittelstands widerspiegelten.

Abende, auf denen neue

Kontakte geknüpft wurden, Weggefährten

gedankt wurde und persönlicher

Erfolg in festlicher Atmosphäre gefeiert

wurde. •

PT-MAGAZIN 6 2025


MIT KLAREM KURS DURCH

DAS STEUERMEER.

WIR NAVIGIEREN DICH

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Nicht bei uns. Mit TKP hast du einen Partner,

der dir den Rücken freihält und alles so erklärt,

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18

© SUSANNE KURZ

Mittelstands-

Helden

Sie arbeiten im Hintergrund, an den

Visionen der Oskar-Patzelt-Stiftung,

2025 wurden sie geehrt

Dieter Ernst, Geschäftsführer

von EDEKA Ernst in Zweibrücken.

Am 18. Oktober wurde

er mit der Ehrennadel der

Oskar-Patzelt-Stiftung geehrt.

© SUSANNE KURZ

© SUSANNE KURZ

© SUSANNE KURZ

Wolfgang Oehm erhält einen Großen

Preis aus handgefertigter Schokolade

Petra Tröger wurde mit

einem Sonderpreis geehrt

Clemens Vogel erhielt die

Ehrennadel der Oskar-Patzelt-Stiftung

Wolfgang Oehm: Treuer Förderer

Wolfgang Oehm, Geschäftsführender

Gesellschafter der ONI-Wärmetrafo

GmbH, ist ein einzigartiger Unternehmer

und Freund des Großen Preises

des Mittelstandes. Seit Jahren steht er

der Stiftung mit Rat und Tat, mit Insertionen

und großzügigem Sponsoring

zur Seite – seit zwei Jahren sogar als

Hauptsponsor. Er verkörpert Verantwortung

und Menschlichkeit wie

kaum ein anderer. Unter den vielen

erfolgreichen Persönlichkeiten ragt er

heraus durch seine zuverlässige und

großzügige Unterstützung der Oskar-

Patzelt-Stiftung. Von Herzen dankten

ihm Petra Tröger und Helfried

Schmidt für seine Verbundenheit und

sein Engagement für den Mittelstand.

Symbolisch überreicht wurde als Anerkennung

ein süßer „Großer Preis“

aus belgischer Schokolade mit einem

großen „Danke, lieber Wolfgang

Oehm!“

Dieter Ernst: Visionär mit Herz

Dieter Ernst, Inhaber von EDEKA Ernst

in Zweibrücken, verkörpert unternehmerischen

Mut und soziale Verantwortung.

Seit 2005 hat er mit seiner

Familie und seinem Team einen Markt

geschaffen, der nicht nur Einkäufe,

sondern auch Gemeinschaft und Jobs

bietet. Als Visionär mit Bodenhaftung

engagiert er sich regional und bundesweit

für die Oskar-Patzelt-Stiftung.

Bescheiden, kooperativ und positiv,

unterstützt er Veranstaltungen mit

Spenden und ist steter Sponsor im PT-

Magazin und hilft so, die Stiftungsziele

zu sichern. Für seine Menschlichkeit

und Treue erhielt er die „Goldene

Ehrennadel“ und ein von Herzen kommendes

„Danke, lieber Dieter Ernst!“

Petra Tröger:

Organisatorisches Genie

Petra Trögers Lebenswerk begann

vor 30 Jahren mit ersten Kontakten

zu Helfried Schmidt. Seit 1996 als Verkaufsleiterin,

später stellvertretende

Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführerin

der Servicegesellschaft, ist

sie unverzichtbar für den Großen

Preis des Mittelstandes. Sie akquiriert

Sponsoren und Inserenten – seit 2009

über die OPS Netzwerk GmbH als

Servicegesellschaft der Stiftung. Ihre

Stärken: Exzellente Organisation von

Galas und Bällen, wo sie Tausende Details

koordiniert und viele nominierte

und ausgezeichnete Unternehmen

persönlich kennt. Petra Tröger ist ein

Segen für die Stiftung.

Als Helfried Schmidt ihr „Danke für

30 Jahre Weitblick und Einsatz!“ sagte,

kamen Dutzende Unternehmer und

Unternehmerinnen nach vorn auf

die Bühne, um sich persönlich den

Glückwünschen anzuschließen.

Clemens Vogel:

Zuverlässiger Helfer

Seit 10 Jahren unterstützt Clemens

Vogel Petra Tröger als Management-

Assistent. Von Vertriebsaufgaben

über Gala-Organisation bis zu Gestaltung

des PT-Magazins und der

Websites - sein Einsatz ist vielfältig.

Dafür erhielt er eine Urkunde zum Betriebsjubiläum

und die „Goldene Ehrennadel“

der Oskar-Patzelt-Stiftung.

Danke, Clemens! •

PT-MAGAZIN 6 2025


Energie.Sicher.Verteilen.

uesa liefert hochwertige Komponenten für die

Energieverteilung von der Mittelspannung bis

zum Hausanschluss.

• intelligente Trafostationen

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Schrankbauform bis 6300 A

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04938 Uebigau-Wahrenbrück


20

Albert Fischer GmbH -

Albert Fischer,

Geschäftsführer

© SUSANNE KURZ

premierehrenplaketten

PT-MAGAZIN 6 2025

119 Unternehmen sowie mittelstandsfreundliche

Kommunen und Banken

wurden 2025 bundesweit zum Premier

nominiert. Zwei wurden mit einer

Premier-Ehrenplakette geehrt.

Albert Fischer GmbH

aus Elze in Niedersachsen

Premier 2019, Premier-

Ehrenplakette 2022

Bahn frei für Innovation!

Die Albert Fischer GmbH ist ein innovativer

und beständiger Partner im

deutschen Mittelstand, spezialisiert

auf Bahnsteig- und Gleisbau sowie

Infrastrukturprojekte.

Das Unternehmen zeichnet sich besonders

durch folgende Punkte aus:

Spezialisierung und Innovation:

Marktführend im Bahnsteigbau (z.B.

Hannover Hauptbahnhof) durch kreative,

kostensparende Lösungen und

den europaweit einzigartigen Einsatz

von Hydrema-Bagger-LKWs.

Stabilität und Wachstum: Langfristig

solide finanzielle Basis (CrefoZert),

stetiges Wachstum seit 2010.

Digitale und grüne Prozesse: Einsatz

von BIM und eigens entwickelten

Sicherheitssystemen. Fokus auf

Nachhaltigkeit (Photovoltaik, Energiemanagement

DIN ISO 50001) und

gesellschaftlichem Mehrwert (Grundstückssanierung).

Mitarbeiterkultur: Hohe Mitarbeiterloyalität

und -zufriedenheit

(kein Gründungsmitarbeiter hat das

Unternehmen verlassen), starke

Weiterbildungsförderung („Albert

Fischer Wissenswelt“) und kollegiales

Miteinander.

Die Albert Fischer GmbH vereint

Tradition und Innovation und gilt als

Paradebeispiel für verantwortungsbewusstes,

zukunftsorientiertes

Handeln.


21

21

Stadt Bamberg - Wirtschaftsförderung und

Wirtschaftsförderung Landkreis Bamberg

aus Bayern

Kommune des Jahres 2015, Premier-Kommune 2018

Wenn Stadt und Land an einem Strang ziehen – – entsteht

ent-

Zukunft

Stadt

Stadt

und

und

Landkreis

Landkreis Bamberg

Bamberg

sind

sind

ein

ein

beispielhaftes

beispielhaftes

Erfolgs-Duo in Oberfranken, das Kooperation lebt.

Erfolgs-Duo in Oberfranken, das Kooperation lebt.

PT-MAGAZIN

PT-MAGAZIN

6 2025

6 2025

Sie sind das wirtschaftliche Zentrum der Region (höchste

Sie sind das wirtschaftliche Zentrum der Region (höchste

Fachkräfte-Attraktivität, niedrigste Arbeitslosenquote

Fachkräfte-Attraktivität, niedrigste Arbeitslosenquote

Oberfrankens (2,7 %) im Landkreis) und setzen auf Innovationen

wie:

Oberfrankens (2,7 %) im Landkreis) und setzen auf Innovationen

wie:

• Das Gründungszentrum Lagarde1

• Das Den Gründungszentrum Cleantech Innovation Lagarde1 Park (mit Fokus auf Wasserstofftechnik/H

Cleantech Innovation Park (mit Fokus auf Was-

2 -Akademie)

• Den

• serstofftechnik/H Das partizipative 2 Stadtentwicklungsprojekt -Akademie)

„Mitte.

• Das Bamberg.2025“ partizipative Stadtentwicklungsprojekt „Mitte.

Bamberg.2025“

Ihre Wirtschaftsförderung gestaltet aktiv Wandel und

Ihre übersetzt Wirtschaftsförderung Krisen in Chancen. gestaltet Gemeinsam aktiv denken Wandel Stadt und

übersetzt und Landkreis Krisen Zukunft in Chancen. in Netzwerken. Gemeinsam denken Stadt

und Landkreis Zukunft in Netzwerken.

Diese Auszeichnung würdigt daher nicht nur Projekte,

Diese Zahlen Auszeichnung oder Strukturen würdigt – sie ehrt daher eine nicht Haltung: nur das Projekte, Vertrauen,

oder dass Strukturen gemeinsame – sie Stärke ehrt mehr eine Haltung: bewirken das kann Ver-

Zahlen

trauen, als institutionelle dass gemeinsame Abgrenzung. Stärke • mehr bewirken kann

als institutionelle Abgrenzung. •

© SUSANNE KURZ

© SUSANNE KURZ

Stadt Bamberg – Wirtschaftsförderung mit Wirtschaftsförderung

Stadt Bamberg Landkreis – Wirtschaftsförderung Bamberg - Prof. Dr. Rupert mit Wirtschaftsförderung

Landkreis Beirat Bamberg der Oskar-Patzelt-Stiftung

- Prof. Dr. Rupert Gramss,

Gramss,

Wissenschaftlicher

mit Wissenschaftlicher Dr. Stefan Goller, Leiter Beirat Referat der Oskar-Patzelt-Stiftung

für Wirtschaft und

Digitalisierung mit Dr. Stefan mit Goller, Ruth Vollmar, Leiter Referat Leiterin für Amt Wirtschaft für Wirtschaft und

sowie Digitalisierung Simone Ludwig-Konggann, mit Ruth Vollmar, Stellvertretende Leiterin Amt Leitung für Wirtschaft

Amt sowie für Wirtschaft Simone Ludwig-Konggann, und Johann Kalb, Landrat Stellvertretende Landkreis Leitung

Bamberg Amt für mit Wirtschaft Patricia Leistner, und Johann Leiterin Kalb, Wirtschaftsförderung

Bamberg sowie mit Patricia Rainer Keis, Leistner, Projektmanagement

Leiterin Wirtschafts-

Landrat Landkreis

förderung sowie Rainer Keis, Projektmanagement

20_21 Premier-Ehrenplakette.indd 21 10.11.2025 09:51:47


22

Premier

Mit dem Sonderpreis Premier

werden dieses Jahr zwei Unternehmen

aus Sachsen-Anhalt

und Niedersachsen geehrt.

© SUSANNE KURZ

HALLOG GmbH - Uwe Ritzmann, Geschäftsführer

mit Wolfgang Groß, Niederlassungsleiter

HALLOG GmbH

aus Lutherstadt Eisleben

in Sachsen-Anhalt

Preisträger 2016,

Premier-Finalist 2023

Die kühle Logik des Erfolgs

Das mittelständische Unternehmen

zeichnet sich durch höchste

Qualitätsstandards und eine außergewöhnliche

Kundenbindung aus,

belegt durch den zehnmaligen Erhalt

des CrefoZert für hervorragende

Bonität und den Umstand, dass seit

der Gründung kein A- oder B-Kunde

verloren ging.

HALLOG setzt auf eine konsequente

Erweiterung des Serviceportfolios

durch spezialisierte Tochterunternehmen

und gilt als Vorreiter in

Nachhaltigkeit (Solaranlage, Euro-

6-Fuhrpark) und Digitalisierung (hohe

IT-Sicherheit).

Zur Bewältigung des Fachkräftemangels

reagierte das Unternehmen

strategisch mit einer eigenen Fahrschule.

Eine wertschätzende Unternehmenskultur

mit umfangreichen

Weiterbildungsangeboten und das

aktive soziale Engagement runden

das Profil ab. Die HALLOG GmbH ist

ein Leuchtturm im deutschen Mittelstand,

die unternehmerischen Erfolg

mit gesellschaftlicher Verantwortung

verbindet.

PT-MAGAZIN 6 2025

Erleben, was bleibt –

im weltweit ersten RoLigio® Hotel.

Ankommen, durchatmen, loslassen – im RoLigio® & Wellness

Resort Romantischer Winkel, Ihrem Wellness-Refugium im

Herzen des Harzes. Zentral gelegen und dennoch fernab vom

Trubel, erleben Sie hier einen Rückzugsort, der Körper, Geist,

Seele und Verstand berührt.

Auf 3.800 m² SPA-Fläche erwartet Sie Tiefenentspannung in all ihren

Facetten: Panoramasaunen, Innen- und Außenpools sowie eigens

entwickelte Wellness-Treatments in wohltuender Atmosphäre.

Kulinarisch entführt Sie unser Joseph’s Fine Dining – im Juni 2025 mit

einem Michelin-Stern ausgezeichnet – unter dem Motto „Der Harz

trifft auf die Welt“. Ein Gourmetmenü, live inszeniert: exklusiv, kreativ,

unvergesslich.

Bad Sachsa / Harz

Mehr Informationen & Reservierung unter:

www.romantischer-winkel.de


23

Oelkers Hotel Betriebs GmbH|

Hotel Romantischer Winkel

aus Bad Sachsa in Niedersachsen

Preisträger 2013, Premier-Finalist 2023

Zuhause fühlen, gesund werden

und dabei die Umwelt schützen

Die Oelkers Hotel Betriebs GmbH ist ein werteorientierter

Akteur der deutschen Hotellerie, der Tradition, christliche

Werte und Innovationskraft verbindet, um höchste

Gast- und Mitarbeiterzufriedenheit zu erreichen.

PT-MAGAZIN 6 2025

Ein Alleinstellungsmerkmal ist das prämierte RoLigio ® -

Konzept, das als ganzheitliches Wellness- und Lebensmodell

entwickelt wurde und 2024 um den Longevity-Trend

(nachhaltige Gesundheit und Prävention) erweitert

wurde. Dieses wird durch innovative Anwendungen wie

Wasserplasma-Inhalation ergänzt. Die Innovationskraft

zeigte sich auch während der Corona-Pandemie durch

konsequente Investitionen in Digitalisierung und Modernisierung.

Die Unternehmenskultur setzt auf Mitarbeiterbegeisterung

mit 30 Auszubildenden, flexiblen Modellen und

der Leaders Akademie zur Talentförderung. Das Unternehmen

verfolgt eine zukunftsorientierte Strategie,

nutzt moderne KI-Tools und arbeitet mit dem Slogan

„Zuhause sein ist ein Gefühl“. •

© SUSANNE KURZ

Oelkers Hotel Betriebs GmbH | Hotel Romantischer

Winkel - Josef und Nora Oelkers, Inhaber und

Geschäftsführer mit Marco Oelkers, Junior Eigentümer

und Matthias Reuter, Hoteldirektor

Fahrschule GmbH

Spezialist für

temperatur-

geführte

Transporte!

www.hallog.de

Premier-Finalist 2023

Premier 2025


24

Lebenswerk

Zwei Auszeichnungen gehen

in diesem Jahr nach Sachsen!

© SUSANNE KURZ

Dr. Butze GmbH & Co. KG -

Dr. Claus Butze, Geschäftsführender Gesellschafter

Dr. Butze GmbH & Co. KG

aus Klingenberg in Sachsen

Preisträger 1999,

Premier 2007

Wegweisender Vordenker

Dr. Claus Butze verkörpert den

sächsischen Unternehmergeist, tief

verwurzelt in einer Familientradition

seit 1913, die bereits sein Großvater

Moritz Butze mit Handel und Gastgewerbe

prägte.

1990 gründete Dr. Butze die DR. BUT-

ZE GmbH & Co. KG in Klingenberg, die

sich von bescheidenen Anfängen zu

einem stabilen Familienunternehmen

mit heute 170 Beschäftigten entwickelte.

Das Unternehmen glänzt

in den Sparten Fachgroßhandel für

professionelle Reinigung, Reinigungstechnik,

Schulungswesen, Hotelbetrieb,

Tourismus sowie Export und

Import.

Als „Dienstleister für Dienstleister“

bietet DR. BUTZE ein breites Sortiment

an Reinigungsartikeln und einen

einzigartigen Miet- und Gebrauchtmaschinenpark.

Dr. Butze verwirklichte

die Vision des modernen Firmensitzes

durch den Umbau des Klingenberger

Ritterguts (1992), erweiterte mit

Logistikzentren und dehnte das Liefergebiet

durch die Übernahme der

INTEK Rasmussen GmbH (2023) bis

zur Ostsee aus.

PT-MAGAZIN 6 2025

mwi.one

Erfolg seit

Generationen.

Mit Systemhygiene am

Standort Heimat.

DR. BUTZE GmbH & Co. KG

Fachgroßhandel für

Sauberkeit & Hygiene

Am Rittergut 6

01774 Klingenberg

Tel. (035202) 5105-0

www.butze.de


25

PT-MAGAZIN 6 2025

Ein Meilenstein war die Eröffnung des

Flairhotels „Zur Neuklingenberger

Höhe“ (1998) und die Etablierung des

PFIFF-Instituts für angewandte Reinigungstechnik

und des BLUECAMP

Schulungszentrums (2001) durch

seinen Sohn Jan Butze.

Dr. Butzes Engagement reicht über

das Unternehmen hinaus in IHK,

Handwerksinnungen

und Tourismus. Sein

Lebenswerk wurde

mehrfach im Wettbewerb

„Großer Preis

des Mittelstandes“

ausgezeichnet, zuletzt

mit der höchsten

Ehrung, der „Premier

Ehrenplakette“ (2013).

Mit der Integration

seines Sohnes Jan und

seiner Enkel Julius und Moritz in die

Führungssicherung ist die Zukunft

des Familienunternehmens, das für

Innovation, Nachhaltigkeit und regionale

Verantwortung steht, gesichert.

richter & heß

VERPACKUNGS-SERVICE GmbH

aus Chemnitz in Sachsen

Preisträger 2010,

Premier-Finalist 2022

DER EINZIGE WEG, GROSSARTIGE

ARBEIT ZU VOLLBRINGEN, IST ZU

LIEBEN, WAS DU TUST.

steve jobs

Unternehmer mit Vision und Herz

Die richter & heß Verpackungs-Service

GmbH ist ein führendes mittelständisches

Unternehmen mit fast 150

Mitarbeitern, das sich auf innovative

und nachhaltige Verpackungslösungen

und Leichtbaukonstruktionen aus

Wellpappe spezialisiert hat.

Herausragend in

Mitteldeutschland ist

das Unternehmen

die einzige BAMzertifizierte

Prüfstelle

für Gefahrgutverpackungen

und

betreibt das alleinige

regionale Wiederaufarbeitungszentrum

für Kunststoffgroßverpackungen.

Die Innovationskraft zeigt sich in

der konsequenten Substitution von

Kunststoffverpackungen, der Nutzung

von Produktionsreststoffen für

ein neuartiges 3D-Druck-Verfahren

und der Entwicklung von Hallenfassaden

aus Wellpappe. Das Unternehmen

treibt die Digitalisierung

mit einem 5-Stufen-Plan voran, nutzt

Robotertechnik und Solaranlagen, mit

dem Ziel eines nahezu abfallfreien

Betriebs.

© SUSANNE KURZ

richter & heß VERPACKUNGS-SERVICE GmbH

- Hans Ulrich Richter, Geschäftsführer

richter & heß setzt auf interdisziplinäre

Kooperationen mit Hochschulen

(TU Chemnitz, Bergakademie Freiberg)

und investiert stark in die Mitarbeiterförderung

(Weiterbildungen,

Sprachkurse, Nachwuchsförderung).

Mit klaren Kommunikationsstrategien

und Kundenportalen beweist das Unternehmen,

dass Erfolg im Mittelstand

auf Innovation, Nachhaltigkeit und

tiefer Werteverwurzelung beruht. •

www.richter-hess.de Shop: www.shop.richter-hess.de

info@richter-hess.de +49 371 27184 0

Wir sind:

• Produzent von individuellen Verpackungslösungen

sowie Industrie- und Gefahrengutverpackungen

aus Wellpappe

Wir bieten:

• ein breites Spektrum an unterschiedlichen

Behältern aus Kunststoffen, Blech oder

Glas für Industrie- und Gefahrengüter

• ein reichhaltiges Lagerprogramm zur

schnellstmöglichen Hilfe im Bedarfsfall

• eine eigene BAM-zertifizierte Prüfstelle

zur Industrie- und Gefahrengutverpackungen

aus Wellpappe Typ 4G / 4GV

LEBENSWERK

Großer Preis des

MITTELSTANDES


Tenbrink erhält

zusätzlich den

Publikums-Award 2025 .

© SUSANNE KURZ

Frank Wessels mit Annabell Tenbrink sowie Matthias

Oberem und Dieter Peters, Managing Directors

Premier-Finalist

Fünf außergewöhnlich erfolgreiche

Unternehmen wurden

in diesem Wettbewerbsjahr

als Premier-Finalist geehrt

Tenbrink

aus Stadtlohn in Nordrhein-Westfalen

Preisträger 2021, Ehrenplakette 2024

Vom Innenausbau

zum Erlebnisanbieter

Tenbrink ist ein innovatives deutsches

Einrichtungs-Generalunternehmen,

das bis 2030 weltweit unvergessliche

Einrichtungserlebnisse schaffen will.

Das Alleinstellungsmerkmal ist die

eigene Just-in-Time-Fertigung und das

Konzept der „Swinging Production“,

das höchste Flexibilität selbst bei

individuellen Aufträgen ab Stückzahl

Eins garantiert. Dies wird durch den

Einsatz modernster Technologien

wie BIM 2024 und KI-Anwendungen

unterstützt.

Das Unternehmen investiert über

die Tenbrink Akademie massiv in die

160 Mitarbeitenden und fördert eine

familienfreundliche Unternehmenskultur

(über 25 Arbeitszeitmodelle).

Tenbrink vereint ökonomischen

Erfolg und Nachhaltigkeit durch

eine erweiterte Photovoltaikanlage,

Späneheizungen und die ÖKOPROFIT-

Zertifizierung. Die Krisenfestigkeit

und die aktive Förderung der Innovationskultur

durch Initiativen sichern die

Zukunftsfähigkeit des Unternehmens.

PT-MAGAZIN 6 2025

HILFT

MEISTERLEISTUNG

ORTHOPÄDIETECHNIK

ORTHOPÄDIESCHUH-TECHNIK

REHA-TECHNIK · SANITÄTSHAUS · HOMECARE

WEB www.zimmermann-team.de


27

Max Heimerl Bau GmbH

aus Schönthal in Bayern

Preisträger 2017, Ehrenplakette 2019

Solide wie ein Hausbau,

liquide wie ein Startup

in Angeboten wie dem Wochenende

im Musterhaus und kostenlosem

Solarstrom für Elektroautofahrer. Die

strategische Kooperation mit Partnerunternehmen

sorgt für Synergien und

eine starke gegenseitige Motivation.

Die Max Heimerl Bau GmbH zeichnet

sich durch eine hohe Eigenkapitalquote

von 65 % und eine gezielte Investitionsstrategie

aus. Das Unternehmen

ist ein Vorreiter im nachhaltigen Bauen,

was durch den Ökopreis von 1995

und das Plusenergie-Musterhaus

„Das Haus von Morgen“ belegt wird.

Dieses Haus demonstriert Innovationsführerschaft

durch den Einsatz

klimafreundlicher Materialien (z. B.

klimaneutrale Ziegel) und zukunftsweisende

Technologien.

Orthopädie- und Reha- Team

Zimmermann GmbH

aus Cottbus in Brandenburg

Preisträger 2016, Ehrenplakette 2019

Läuft bei uns!

Die Orthopädie- und Reha-Team Zimmermann

GmbH ist ein Leuchtfeuer

im Bereich der Orthopädie- und Rehatechnik,

die nachhaltiges Wachstum

(20 % Umsatzplus) und Unabhängigkeit

durch Eigenfinanzierung beweist.

© SUSANNE KURZ

Orthopädie- und Reha- Team Zimmermann

GmbH - Jörg Zimmermann, Geschäftsführer

PT-MAGAZIN 6 2025

Die Unternehmensphilosophie basiert

auf Vertrauen und Reformen.

Max Heimerl Bau fördert Mitarbeitende

stark durch jährliche Schulungen

und den innovativen Azubi-Aktien-

Index (AAX) zur Steigerung der Eigenverantwortung.

Prozessinnovationen

wie der Einsatz von Exoskeletten

zur Reduzierung der körperlichen

Belastung und Photovoltaik auf Baustellencontainern

verbinden technologischen

Fortschritt mit sozialer

Verantwortung.

Das Unternehmen lebt seine gesellschaftliche

Verantwortung durch

soziales Engagement und die Förderung

der schulischen Bildung. Eine

tiefe Kundenorientierung zeigt sich

Das Unternehmen verbindet erfolgreich

traditionelles Handwerk

mit technologischer Exzellenz. Dies

zeigt sich in der Einführung digitaler

Prozessketten (3D-Modellierung und

Druck), der Zusammenarbeit mit der

Forschungsfabrik Chesco sowie der

Entwicklung wegweisender Prothesen-Haftmethoden

und individueller

Silikonformteile.

Zimmermanns Erfolg basiert auch auf

einer starken Unternehmenskultur,

die Mitarbeitende durch individuelle

Arbeitszeitmodelle einbindet, und

einem vorbildlichen Umweltmanagement

(Brandenburger Umweltsiegel).

Das Unternehmen ist durch Kooperationen

(z. B. BTU, Otto Bock) stets

© SUSANNE KURZ

Max Heimerl Bau GmbH - Max Heimerl,

Geschäftsführer mit Ehefrau Heike

am Puls der Forschung und lebt

gesellschaftliches Engagement (Ehrenobermeister

Jörg Zimmermann).

Mobilität als zentrale Mission ermöglicht

Kunden mehr Lebensqualität. u

w w w . h e i m e r l - b a u . d e

Ehrenplakette

2019

Premier-Finalist

2025

Max Heimerl Bau 196x94_Premier Finalist.indd 2 29.10.2025 11:53:09


28

© SUSANNE KURZ

© SUSANNE KURZ

Lammetal GmbH

Gemeinnützige Lebenshilfe

Einrichtungen -

Fabian Wilhelm-Kuhnt,

stellv. Geschäftsführer

Marburger Tapetenfabrik

J.B. Schaefer GmbH &

Co. KG - Ullrich Eitel,

Geschäftsführer

Lammetal GmbH Gemeinnützige

Lebenshilfe Einrichtungen

aus Lamspringe in Niedersachsen

Preisträger 2019, Ehrenplakette 2023

Ein Ritt auf der Erfolgswelle

Die Lammetal GmbH ist eine seit

über fünf Jahrzehnten etablierte, anerkannte

Rehabilitationseinrichtung

und verkörpert den Pioniergeist der

sozialen Inklusion.

Mit über 700 Beschäftigten verbindet

das Unternehmen soziale Verantwortung

mit marktwirtschaftlicher

Effizienz. Ihre Alleinstellung liegt in

der konsequenten Verknüpfung von

behinderungsgerechten Arbeitsmöglichkeiten

in Bereichen wie Metall- und

Holzverarbeitung mit marktgerechten

Anforderungen.

Ein herausragendes Beispiel für die

Innovationskraft und gelebte Integration

ist das Pferdesportzentrum,

das therapeutische und gemeinschaftliche

Aktivitäten für Menschen

mit und ohne Behinderung anbietet.

Weitere Innovationen umfassen eine

Sonderpflegeeinrichtung und eine

vorbildliche Energiebilanz.

Der Faktor Mensch ist das Herzstück:

Das Unternehmen fördert Mitarbeitende

individuell durch berufsbildende

Maßnahmen und schafft ein soziales

Netzwerk, das auf Achtsamkeit

basiert. Lammetal nutzt umfassendes

Qualitätsmanagement, betreibt aktive

Netzwerkarbeit (z. B. mit dem Unternehmerverband

Hildesheim) und

beweist, dass wirtschaftlicher Erfolg

und soziale Verantwortung einander

bedingen.

Marburger Tapetenfabrik

J.B. Schaefer GmbH & Co. KG

aus Kirchhain in Hessen

Preisträger 2009, Ehrenplakette 2012

Strahlende Wände mit Öko-Siegel

Die Marburger Tapetenfabrik J.B.

Schaefer GmbH & Co. KG ist ein traditionelles

deutsches Mittelstandsunternehmen,

das seit über 180 Jahren

besteht und sich zu einem globalen

Player in der Wandgestaltung entwickelt

hat. Mit einer beeindruckenden

Exportquote von 60 Prozent und

Partnerschaften, die bis nach Asien

reichen, verbindet das Unternehmen

lokales Handwerk mit globalem Denken.

Die Innovationskraft der Marburger

Tapetenfabrik ist herausragend:

Sie hat mit der Lehm-Tapete TERRA

frühzeitig auf Nachhaltigkeit gesetzt

und gilt mit Technologien wie der

starLED-Tapete (Licht und Tapete)

und der Heiztapete als visionär. Diese

ästhetische und technologische Exzellenz

wurde durch den Red Dot Award

2024 und Kooperationen mit Designgrößen

wie Zaha Hadid bestätigt. Der

Pioniergeist zeigt sich auch in der

Einführung der weltweit modernsten

doppelbreiten Digitaldruckanlage

(2025), die Effizienz und Nachhaltigkeit

in der Produktion steigert.

Das Unternehmen lebt Nachhaltigkeit

durch eigene Solaranlagen, Energierückgewinnung

und den Einsatz

schadstofffreier Farbsysteme. Die

soziale Verantwortung ist ein weiterer

Pfeiler: Durch flexible Arbeitszeiten

und Weiterbildungsprogramme

fördert die Fabrik die Mitarbeiterzufriedenheit

und investiert aktiv in

den Fachkräftenachwuchs (z. B. durch

duale Studiengänge). Die Marburger

Tapetenfabrik verbindet erfolgreich

Tradition, Innovation, Design und

ökologische Verantwortung, um die

Zukunft der Wandgestaltung aktiv zu

prägen. •

PT-MAGAZIN 6 2025


29

Die Marburger Tapetenfabrik ist ein

Familienunternehmen. Ullrich Eitel

(rechts) stellt die fünfte Generation

und auch seine Kinder (v.l.) Katharina,

Paul und Constanze sind in leitenden

Positionen tätig.

© SUSANNE KURZ

marburg…

und Wände erzählen

Geschichten

Tapetenkunst „Made in Germany“:

marburg verwandelt seit 1845 Räume.

UNTERNEHMENSPORTRAIT

Seit genau 180 Jahren widmet sich die

Marburger Tapetenfabrik der Kunst,

Räume zu verwandeln. Gegründet

1845 in Marburg als kleines Einrichtungsgeschäft,

entwickelte sich das

mittelständische Unternehmen zu

einem der traditionsreichsten Tapetenhersteller

Europas – mit einem

sicheren Gespür für Zeitgeist, Qualität

und Veränderung.

Nach der Zerstörung des ursprünglichen

Werks im Zweiten Weltkrieg

wurde das Werk in Kirchhain neu

aufgebaut. Was damals ein mutiger

Neuanfang war, ist heute ein fester

Ankerpunkt: Die kleine Stadt ist

einziger Produktionsstandort – und

zugleich das kreative Herz des Unternehmens.

Hier entstehen jährlich

etwa 1.000 Tapetendesigns für mehr

als 90 Länder. Rund 300 Mitarbeitende

arbeiten daran, Räume weltweit

mit Ideen aus Hessen zu bereichern.

Alles, was marburg verlässt, ist zu

100 % „Made in Germany“.

marburg steht für Innovation mit

Haltung. Viele technologische Entwicklungen,

die heute Standard sind,

nahmen in Kirchhain ihren Anfang:

Textiltapeten, Vliestapeten, Schaumvinyl

– und nicht zuletzt die weltweit

Kunstvolle Falten sind ein Alleinstellungsmerkmal der Marburger Tapetenfabrik.

In Kirchhain steht die einzige Maschine weltweit, die derartige Tapeten fertigen kann.

einzigartigen Crush-Tapeten mit

bewusst geknitterter Oberfläche. Weitere

Meilensteine wie die Veredelung

mit Glas und Granulat, wohngesunde

Lehmtapeten oder die gestalterische

Verbindung von Tapete und Licht

zeigen: Hier entstehen nicht nur Produkte,

sondern Perspektiven.

Dabei bleibt der Blick immer auf

das Wesentliche gerichtet – auf die

Verbindung von Handwerk, Gestaltung

und Menschen. Das 2023 nach

einem Großbrand wieder eröffnete

Innovation Center mit eigener

Schlosserei ermöglicht es, Technik

auf Designwünsche zuzuschneiden –

nicht umgekehrt. Und seit 15 Jahren

steht die digitale Drucktechnik neben

Sieb- und Tiefdruck, erweitert die

gestalterischen Möglichkeiten und

macht individuelle Designs möglich.

marburg ist ein Familienunternehmen

– und das im besten Sinne. In fünfter

Generation geführt, wird die nächste

bereits aktiv eingebunden: Constanze,

Katharina und Paul Eitel gestalten

zentrale Unternehmensbereiche,

Paul Eitel bereitet sich als Teil der

Geschäftsleitung auf die zukünftige

Führung vor.

Die Marburger Tapetenfabrik steht

für Vertrauen, Pioniergeist und Liebe

zum Detail – seit 180 Jahren. Verwurzelt

in der Region, verbunden mit der

Welt. •



ALLE BILDER: © SUSANNE KURZ | FRAMES: © FREEPIK.COM


32

Ehrenplaketten

Zum Premier Nominierte

v.l.n.r. • KEMMLIT-Bauelemente GmbH - Markus Reisch, CEO • DORNBACH GMBH - Julian Bartels mit René Teresiak und Friedrich Hochhuth so

Gesellschafter • Betonwerk Büscher GmbH & Co. KG - Wolfgang Büscher, Forschung und Entwicklung mit Hans-Jürgen Büscher, Geschäftsführ

GmbH & Co. KG - Angelika Tietz mit Lutz Schünhoff, Geschäftsführer • Gebrüder Heyl Analysentechnik GmbH & Co. KG - Jörg-Tilman Heyl, Ges

• Heinz Kühne GmbH & Co. KG - Mike Kühne, Inhaber und Geschäftsführer • BETEBE GmbH - Frank Zwiers, CEO mit Ralf Bennink und Heinz We

führer • Vetter GmbH Omnibus und Mietwagenbetrieb Salzfurtkapelle - Birgit Vetter und Dr. Wolfdietrich Vetter, Geschäftsführer mit Fabian

KEMMLIT-Bauelemente GmbH

aus Dußlingen in

Baden-Württemberg

Preisträger 2012

Die Garantie fürs stille Örtchen

KEMMLIT zeigt tiefes Verständnis für

Nutzerbedürfnisse durch Innovationen

wie touchless WC-Kabinen, NiUU

one und KEMlight-Kabinen (LED).

Der Erfolg basiert auf konsequenter

Investition in Robotik, KI und agile

Methoden, die Effizienz und Innovation

sichern.

Dornbach GmbH

aus Koblenz in Rheinland-Pfalz

Preisträger 2023

So digital wie ein Streamingdienst

Gegründet 1970, zeichnet sich

Dornbach durch Innovationsstärke

und konsequente Digitalisierung

aus. Markenzeichen ist die nahtlose

Verbindung von Wirtschaftsprüfung,

Steuer-, Rechts- und Unternehmensberatung.

Die globale Ambition wird

durch einen Kooperationsvertrag mit

Chinas ShineWing-Netzwerk unterstrichen.

PT-MAGAZIN 6 2025


Wand Wand

EcoElement

33

dass die Transformation des Bausektors

ökologisch und wirtschaftlich

erfolgreich ist.

Antennenbau Lindemann

GmbH & Co. KG

aus Magdeburg in Sachsen-Anhalt

Preisträger 2021

Marktführer in Nordsachsen (8 Standorte,

200 Beschäftigte). Sie setzen auf

ein Netzwerk aus Kompetenzzentren,

das Kundennähe mit spezialisierten

Leistungen verbindet. Als Partner von

Mercedes-Benz, Audi und VW sind

Qualität und Kundenzufriedenheit

gelebte Werte.

wie Rolf Groß, Geschäftsführende

er • Antennenbau Lindemann

häftsführender Gesellschafter

rner Temminghoff, Geschäftsatzke,

Prokurist

PT-MAGAZIN 6 2025

Betonwerk Büscher GmbH & Co. KG

aus Heek in Nordrhein-Westfalen

Preisträger 2019

Die CO2-Diät

Das Unternehmen etablierte sein Betonwerk

als Vorreiter im nachhaltigen

Bauen. Durch Recyclingbeton und

grüne Technologien beweist das vielfach

ausgezeichnete Unternehmen,

© SUSANNE KURZ

Feuerwehr zum Mitnehmen

Antennenbau Lindemann ist ein VdSzertifizierter

Spezialist in der Gefahrenmeldetechnik.

Das Unternehmen

beweist Innovationskraft durch die

Einführung automatischer Rauchmelder

(mit Fernauslösung) und

Echtzeitüberwachung von Brandmeldeanlagen.

Ein 24/7-Notdienst sichert

herausragenden Kundenservice.

Gebrüder Heyl Analysetechnik

GmbH & Co. KG

aus Hildesheim in Niedersachsen

Preisträger 2021

Bester Messwert gegen Bakterien

Die Gebrüder Heyl Analysentechnik

ist ein globaler Technologieführer in

der Wasseraufbereitung. Bekannt

für einzigartige Produkte wie das

Silikat-Messgerät und den modularen

Testomat 2000, lebt die Firma soziale

Verantwortung durch die Zusammenarbeit

mit Behindertenwerkstätten.

Heinz Kühne GmbH & Co. KG

aus Bad Düben in Sachsen

Preisträger 2007

Mehr PS für die Region

Die Kühne Autohäuser sind regionaler

BETEBE GmbH

aus Vreden in Nordrhein-Westfalen

Preisträger 2011

Vetter GmbH Omnibus und

Mietwagenbetrieb Salzfurtkapelle

aus Zörbig in Sachsen-Anhalt

Preisträger 1997

Mit der App

ins Mobilitäts-Abenteuer

Die Vetter-Gruppe ist ein führender

Akteur im regionalen Nahverkehr

(1.500 Mitarbeiter). Sie gilt als Pionier

im ländlichen On-Demand-Verkehr

(größte Zone Deutschlands). Durch

digitale Tools (Mobilitäts-App) und

eine moderne Flotte verbindet die

Gruppe Tradition, Modernität und

Nachhaltigkeit. •

100% NATURSTEINERSATZ

QUALITATIV

HOCHWERTIG

VORTEILE NACHHALTIGER

BETONFERTIGTEILPRODUKTE

CO2-REDUKTION

FÜR MEHR INFORMATIONEN

Vom Stalltechniker

zum Hightech-Zentrum

BETEBE entwickelte sich von einem

Stalltechnik-Anbieter zum internationalen

Wegbereiter (80 Länder).

Das Unternehmen (50 Beschäftigte,

viele Patente) setzt Maßstäbe, indem

es Wirtschaftlichkeit und Tierwohl

vereint, basierend auf kundennaher

Entwicklung und Technologieinvestitionen.

GEWICHTS-

REDUZIERT

NACHHALTIGE

BAUWIRTSCHAFT

RESSOURCEN-

SCHONEND


34

Preisträger

Bayern

© SUSANNE KURZ

105 Unternehmen erreichten

die Jurystufe, vier wurden als

Preisträger geehrt

Holzakzente GmbH & Co. KG -

Rosalie Schäfer mit

Nicole Schäfer und Matthias

Schäfer, Geschäftsführer

und Inhaber sowie Emilia

Schäfer, Vertrieb

Evosys Laser GmbH

aus Erlangen

Finalist 2024

Experten für Laser-

Kunststoffschweißen

Die 2015 gegründete Evosys Laser

GmbH ist ein leuchtendes Beispiel für

Innovation, Präzision und Nachhaltigkeit.

Mit über 100 Mitarbeitern und

Spezialisierung auf Laser-Kunststoffschweißen

(u. a. patentiertes AQW-

Verfahren) hat sich das Unternehmen

als Technologieführer in der Automobil-

und Medizintechnik etabliert.

Evosys setzt auf nachhaltige Produktion

(100% Ökostrom) und fördert

die Mitarbeiterzufriedenheit durch

umfassende Sozialleistungen. Strategische

Partnerschaften mit Forschung

und globale Allianzen sichern seine

Zukunftsfähigkeit als werteorientierter

Mittelständler.

Dichtungstechnik Wallstabe

& Schneider GmbH & Co. KG

aus Niederwinkling

Finalist 2013

Dichtungstechnik für die Zukunft

Die Wallstabe & Schneider GmbH

& Co. KG ist ein familiengeführter

Top-5-Anbieter in Europa für Präzisionsdichtungen

(O-Ringe), speziell

für die Automobilindustrie. Das 1960

gegründete Unternehmen zeichnet

sich durch technische Exzellenz,

Agilität in Krisen und kontinuierliche

Prozessinnovation aus.

Mit 1.100 Mitarbeitern weltweit und

hoher Kundenorientierung fördert

es Talente und setzt konsequent

auf Nachhaltigkeit (Ökostrom, res-

PT-MAGAZIN 6 2025

im Bayerischen Wald

+49 (0) 8557 / 729

www.haus-waldeck-koch.de

Preisträger

Großer Preis

des Mittelstandes

2025


© SUSANNE KURZ

Holzakzente GmbH & Co. KG

aus Schondra-Schildeck

Finalist 2023

Evosys GmbH - Frank Brunnecker und

Holger Aldebert, Geschäftsführer

PT-MAGAZIN 6 2025

sourcenschonende Produktion). Es

verkörpert die Werte des deutschen

Mittelstands.

Landhotel Haus Waldeck

aus Philippsreut

Finalist 2023

Führendes Resort für den Erholungsurlaub

von Mensch und Hund

Vor 42 Jahren als kleine Pension

gestartet, ist das Landhotel Haus Waldeck

heute Europas führendes Hundehotel

im Bayerischen Wald – seit

2020 durchgehend ausgezeichnet.

Der Erfolg basiert auf konsequenter

Zielgruppenfokussierung (Mensch &

Hund) und kontinuierlicher Qualitätsentwicklung

(Wellness für beide).

Das Unternehmen zeigt starke Nachhaltigkeit

(Öko-Umbau, regionale

Projekte) und Mitarbeiterbindung

(flexible Modelle, Genusscheine). Es

verbindet Tradition mit Innovation

und gesellschaftlicher Verantwortung.

Unternehmensidee:

Handwerk trifft Innovation

Holzakzente GmbH & Co. KG, gegründet

2008, vereint Tradition und

Innovation. Das inhabergeführte

Vorzeigeunternehmen des deutschen

Mittelstands überzeugt mit handwerklicher

Präzision, hochmoderner

Technik und kompromissloser Kundenorientierung.

Die Firma zeichnet sich durch

bahnbrechende Innovationen wie

patentierte Revisionsblenden und

das Ladenbaukonzept „Limitless“ aus.

Trotz Krisen wie Corona bewies Holzakzente

durch klare Strategie und

Diversifizierung eine hohe Resilienz.

Wesentliche Werte sind Qualität,

Nachhaltigkeit (z.B. Energie aus Holzabfällen)

und eine familiäre, fördernde

Unternehmenskultur mit sozialem

Engagement. Der Erfolg basiert auf

partnerschaftlichem Denken und

operativer Exzellenz. •

© SUSANNE KURZ

Landhotel Haus Waldeck -

Karin und Christian Koch, Inhaber und

Geschäftsführer mit Tochter Vanessa


34

Preisträger

Nordrhein-Westfalen

© SUSANNE KURZ

52 Unternehmen erreichten die Jurystufe,

drei wurden als Preisträger geehrt

Green IT

Das Systemhaus GmbH,

Florian Stäwen, CFO

GREEN IT Das Systemhaus GmbH

aus Dortmund

Finalist 2023

Das erste grüne IT-Systemhaus

Die GREEN IT Das Systemhaus GmbH

ist Deutschlands erstes IT-Systemhaus,

das Ökonomie und Ökologie

erfolgreich vereint. Als Vorreiter für

nachhaltige IT wurde das Unternehmen

unter anderem mit dem

Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2022

ausgezeichnet.

Die Innovationskraft zeigt sich in der

Entwicklung der ersten klimaneutralen

Private-Cloud-Lösung (betrieben

in Windkraftanlagen) und Produkten

wie der eecoSuite zur ökologischen

Druckeroptimierung. Strategische

Übernahmen stärkten die Marktposition

des Unternehmens mit über 200

Beschäftigten.

GREEN IT legt großen Wert auf seine

wertebasierte Unternehmenskultur

(Buddyprogramm, Kids Club) und

lebt soziale und ökologische Verantwortung

(Bienenvölker-Patenschaft,

Baumpflanzungen, Unterstützung

benachteiligter Kinder). Das Systemhaus

liefert nicht nur innovative

IT-Lösungen, sondern zeigt auch

Haltung für eine nachhaltige Zukunft.

PT-MAGAZIN 6 2025


Jüke Systemtechnik GmbH

aus Altenberge

Finalist 2021

Experten für

Medizintechnik und mehr

Ulrich Rotte Anlagenbau

und Fördertechnik GmbH

aus Salzkotten

Finalist 2022

Prozessautomatisierer.

Familienunternehmen. Innovator

© SUSANNE KURZ

Jüke Systemtechnik GmbH -

Stephan Bannierink, Leiter Beschaffungslogistik

PT-MAGAZIN 6 2025

Die Jüke Systemtechnik GmbH ist ein

führender, mittelständischer Partner

in der Medizintechnik, Bio- und Labortechnik

sowie Photonik mit über

140 Beschäftigten. Ihr Alleinstellungsmerkmal

ist die umfassende vertikale

Integration von der Idee bis zur Serienfertigung

und globalen Logistik.

Jüke ist bevorzugter Partner von über

60 internationalen OEM-Kunden und

zeichnet sich durch interdisziplinäres

Ingenieurswissen und die Einhaltung

strenger regulatorischer Anforderungen

aus. Technologische Standards

setzt das Unternehmen durch moderne

Fertigung (z.B. 5-Achsen CNC-

Maschine mit Robotereinsatz) und

Kooperationen (z.B. mit Fraunhofer).

Die Unternehmenskultur fördert

Mitarbeitende durch Schulungen und

Nachwuchsförderung (Ausbildungsberufe,

Hochschulkooperationen). Mit

ISO-Zertifizierungen (14001/50001)

und Maßnahmen wie PV-Anlagen

unterstreicht Jüke seine nachhaltige

Ausrichtung. Das Unternehmen

vereint Innovation, Präzision und

Verlässlichkeit.

Die Ulrich Rotte Anlagenbau und

Fördertechnik GmbH ist ein Vorreiter

im deutschen Maschinenbau,

spezialisiert auf maßgeschneiderte,

innovative Automatisierungstechnik.

Das Unternehmen aus Salzkotten

fertigt jede Anlage als Unikat, integriert

individuelle Kundenbedürfnisse

und erzielt so eine außergewöhnliche

Kundenbindung. Rotte gilt als

Innovationsführer durch den Einsatz

von digitalen Zwillingen, KI und der

Entwicklung einer Smart-Factory-

Plattform.

Neben der konsequenten Digitalisierung

der Prozesse legt Rotte Wert

auf Nachhaltigkeit (energiesparende

Technologien) und die Mitarbeiterförderung

(Schulungen, betriebseigene

Kita). Das Management verzichtet

auf ein zertifiziertes QMS und setzt

auf eigene, anerkannte Standards.

Durch die Verbindung von Innovation

und regionaler Verantwortung

(Kulturgut-Förderung) sowie die

aktive Beteiligung an Clustern wie ‚it‘s

OWL‘ beweist Rotte die Stärken des

Mittelstands: Qualität, Fortschritt und

soziale Verantwortung. •

© SUSANNE KURZ

Ulrich Rotte Anlagenbau und

Fördertechnik GmbH -

Dr. Franz-Barthold Gockel, Geschäftsführer

mit Benedikt Rotte,

Geschäftsführender Gesellschafter

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34

Preisträger

Sachsen-Anhalt

Mecklenburg-Vorpommern

27 Unternehmen erreichten die in beiden

Wettbewerbsregionen die Jurystufe,

zwei wurden als Preisträger geehrt

Octapharma Dessau GmbH -

Thoralf Petzold, Geschäftsführer

© SUSANNE KURZ

Metallbau Lührmann GmbH

aus Laage in

Mecklenburg-Vorpommern

Finalist 2024

Qualität und

Fortschritt Hand in Hand

Die Metallbau Lührmann GmbH, 1986

gegründet und inhabergeführt, ist

ein erfolgreiches mittelständisches

Familienunternehmen, das handwerkliche

Tradition mit moderner

Technologie vereint. Mit fast 100

Mitarbeitenden und einem globalen

Netzwerk hat sich der Betrieb als

Innovationsmotor für anspruchsvolle

Metallbauprojekte etabliert.

Eine strategische Neuausrichtung ab

2020 und die Verdopplung der Produktionskapazität

durch einen Neubau

2023 stärkten die wirtschaftliche

Resilienz und Flexibilität. Lührmann

ist als Problemlöser bekannt, der von

Design bis zur Serienfertigung eine

durchgängige Prozesskette (Drehen,

Fräsen, Schweißen, Lasern) bietet. Ein

Alleinstellungsmerkmal ist die Fertigung

überdurchschnittlich großer,

präziser mechanischer Bauteile.

PT-MAGAZIN 6 2025


PT-MAGAZIN 6 2025

Die Unternehmenskultur ist von

Vertrauen, Wertschätzung und

gezielter Weiterbildung geprägt.

Lührmann setzt zudem Maßstäbe bei

Produkt- und Prozessinnovationen,

wie einem kabelgeführten System für

Ladesäulen, und treibt die Digitalisierung

(z.B. neues ERP-System) sowie

die Zertifizierung nach ISO 27001

voran. Nachhaltigkeit ist integraler

Bestandteil der Strategie, erkennbar

an umweltfreundlichen Praktiken und

dem Engagement für die Region. Das

Motto „Lührmann liefert“ verspricht

Qualität und Verlässlichkeit.

Octapharma Dessau GmbH

aus Dessau-Roßlau in

Sachsen-Anhalt

Finalist 2024

Von Dessau in die Welt

Die Octapharma Dessau GmbH versorgt

seit 1983 als globaler Akteur mit

320 Mitarbeitenden Patienten in über

120 Ländern mit lebensrettenden

Medikamenten, insbesondere zur

Behandlung von Hämophilie. Das Unternehmen

vereint wirtschaftlichen

Erfolg mit sozialer Verantwortung und

Innovationskraft.

Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal

ist das ausgezeichnete Engagement

für die Vereinbarkeit von Familie und

Beruf. Darüber hinaus setzt Octapharma

auf technische Fortschritte

wie den Einsatz von Robotern und KI

zur Effizienzsteigerung sowie die Umstellung

auf ergonomische Arbeitsplätze.

Nachhaltigkeit wird durch den

Einsatz grüner Energie und geplante

PV-Anlagen großgeschrieben.

Das Unternehmen fördert Talente

durch ein modernes Learning Management

System und internationale

Entwicklungsprogramme, was zu

einer hohen Mitarbeiterzufriedenheit

beiträgt. Interne Ideen werden durch

Pulse Meetings und Entscheidungsgremien

konsequent umgesetzt.

Octapharma bekennt sich zur gesellschaftlichen

Verantwortung durch die

Unterstützung lokaler Sport- und Kulturprojekte

sowie die Zusammenarbeit

mit sozialen Organisationen. Die

Employer-Branding-Initiative „Teil einer

lebenswichtigen Kette“ betont die

Rolle der Mitarbeitenden und stärkt

die Marke. Octapharma ist somit ein

Vorbild für Qualität, Innovation und

tiefe regionale Verwurzelung. •

© SUSANNE KURZ

Metallbau Lührmann GmbH -

Jana Lührmann, Human Resources mit

Thomas Lührmann, Geschäftsführer

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34

Preisträger

Sachsen

33 Unternehmen erreichten die Jurystufe,

drei wurden als Preisträger geehrt

Petra Tröger übergibt die

Preisträger-Statue an die HEICO

Aircraft Maintenance GmbH.

Dieter Krah, Managing Director

© SUSANNE KURZ

Appsfactory GmbH

aus Leipzig

Finalist 2024

HEICO Aircraft Maintenance GmbH

aus Schkeuditz

Finalist 2024

Europas digitale Architekten

Die Appsfactory GmbH hat sich zu

einer führenden Agentur für digitales

Produktdesign und Softwareentwicklung

in Deutschland entwickelt. Das

Unternehmen realisierte über 750

Projekte für Top-Kunden (u.a. BMW,

Tagesschau) und integriert zukunftsweisende

Technologien wie KI/ML,

was mit Auszeichnungen wie dem

Red Dot Award honoriert wurde.

Mit über 300 Mitarbeitenden aus

über 40 Nationen, einer Academy

und strategischen Übernahmen

(Quizduell, Edenspiekermann) stärkt

die werteorientierte Firma kontinuierlich

ihre Marktposition. Appsfactory

verbindet Innovationskraft (z.B. KI-

Moderationsplattform) und Effizienz

mit gesellschaftlicher Verantwortung

und ist ein Vorbild für nachhaltiges

Wachstum im Mittelstand.

Kompetenz am Boden –

Sicherheit in der Luft

Die HEICO Aircraft Maintenance

GmbH ist ein führender europäischer

MRO-Anbieter (Maintenance, Repair

& Overhaul), der seit der Jahrtausendwende

höchste Standards in

der Flugzeugkomponentenwartung

setzt. Trotz eines Brandes Anfang

2025 bewies das Unternehmen außergewöhnliche

Resilienz und führte

PT-MAGAZIN 6 2025


HEICO Aircraft Maintenance

GmbH erhält zusätzlich den Sonderpreis

Ehrenplakette 2025 als

beeindruckendster Preisträger.

den Betrieb unter Beibehaltung aller

EASA- und FAA-Zertifizierungen fort.

WT Energiesysteme GmbH

aus Riesa

Finalist 2021

Energieanlagen mit System

Die WT Energiesysteme GmbH hat

sich als Spezialist für schlüsselfertige

Umspannwerke etabliert und setzt

neue Maßstäbe in der Energiewende.

Mit der Erweiterung des Portfolios um

Batteriespeicher und Energieanlagenbau

ab 2024 agiert WT als ganzheitlicher

Akteur.

© SUSANNE KURZ

Appsfactory GmbH -

Dr. Alexander Trommen, Geschäftsführer

PT-MAGAZIN 6 2025

Der Wettbewerbsvorteil liegt in

der strategischen Lage am Leipzig

Airport und der Fähigkeit zu mobilen

Instandhaltungen direkt am Flugzeug.

Innovationen, wie ein mobiles

Dichtmassen-Aushärtungsverfahren,

reduzieren Reparaturzeiten um bis zu

60%.

HEICO setzt auf Nachhaltigkeit

(Photovoltaikanlage, Aufforstung)

und engagiert sich in Forschungsprojekten

(u.a. mit Fraunhofer). Die

HEICO Academy fördert die über

300 Mitarbeitenden, während das

Unternehmen durch eine neue

Flugzeugmechaniker-Ausbildung und

internationale Bildungsprojekte Fachkräfte

sichert und gesellschaftliche

Verantwortung übernimmt. HEICO

verbindet technische Exzellenz mit

visionärem Denken.

Das Unternehmen zeichnet sich

durch technologische Brillanz aus

(z.B. digitales 110-kV-Umspannwerk,

KI-gestützte QS) und legt Wert auf

modulare, ressourcenschonende Lösungen.

Unabhängigkeit und Effizienz

werden durch eigene Planungs- und

Fertigungsabteilungen sowie strategische

Logistik gesichert.

WT pflegt eine von Wertschätzung

geprägte Kultur: Die Förderung der

Mitarbeitenden durch Mentoring,

flexible Arbeitsmodelle und ein

eigenes Schulungszentrum steht im

Fokus. Zudem übernimmt WT umfassende

ökologische Verantwortung

(Umspannwerke für erneuerbare

Energien, PV-Anlagen, Begrünungsmaßnahmen).

WT vereint Innovation,

Qualität und soziale Verantwortung. •

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WT Energiesysteme GmbH -

Marek Reschke, Geschäftsführer

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Preisträger

Baden-Württemberg

78 Unternehmen erreichten die Jurystufe,

vier wurden als Preisträger geehrt

Hieber Installationen und Handel AG - Oliver Grün, Prokurist,

Gabi Ehrmann-Hieber, Geschäftsleitung mit Detlef Hieber,

Vorstand sowie Eva Geißendörfer, Prokuristin, Claudia Landwehr,

Bereichsleitung Personal und Harald Batzel, Prokurist

DOMMER Stuttgarter

Fahnenfabrik GmbH

aus Stuttgart

Finalist 2016

172 Jahre inhabergeführtes

Familienunternehmen

© SUSANNE KURZ

Die DOMMER Stuttgarter Fahnenfabrik

GmbH (seit 1852) ist ein führender

Systemlieferant für textile Werbeflächen.

Mit hoher Fertigungstiefe,

Innovationsgeist (LED-Rahmen, Micro-Factory)

und konsequenter Nachhaltigkeit

(„Ecodom“ aus PET) beweist

das Unternehmen die Stärken des

Mittelstands. Kontinuierliche Prozessoptimierung,

Weiterbildung der 50

Mitarbeitenden sowie ausgeprägtes

soziales Engagement untermauern

den Markterfolg.

Hieber Installationen

und Handel AG

aus Weikersheim

Finalist 2024

Meisterbetrieb mit klaren Werten

Die Hieber AG, 1971 gegründet,

ist ein führender Systemanbieter

ganzheitlicher Gebäudetechnik mit

80 Beschäftigten. Als Alleinstellungsmerkmal

bietet das Unternehmen

alle Haustechnik-Leistungen aus einer

Hand.

Die Innovationskultur wird durch

Workshops und eine eigene Akademie

aktiv gefördert. Hieber positioniert

sich als Vorreiter für CO2-neutrale

Technik (Wärmepumpen, BHKW) und

nachhaltige Wassernutzung. Zudem

setzt der Betrieb auf Digitalisierung

(3D-Planung, KI-Integration) und lebt

Umweltschutz (PV-Anlage, Gründach,

Bauschutt-Wiederverwendung). Der

Erfolg basiert auf Verlässlichkeit, hoher

Kundenzentrierung und starker

regionaler Verwurzelung.

PT-MAGAZIN 6 2025

Regionaler geht´s nicht!

Über 100 Sorten Wurst und

Schinken aus Amstetten

Hauseigene Schlachtung

und Produktion

Regionale Lieferanten

2018 2021

www.metzgerei-nagel.eu


37

© SUSANNE KURZ

© SUSANNE KURZ

Mey Generalbau GmbH -

Achim Mey mit

Andreas Trauschweizer, Geschäftsführer

Mey Generalbau GmbH erhält

zusätzlich den Sonderpreis

Ehrenplakette 2025 als

beeindruckendster Preisträger.

MAFU-Group -

Ralph Lehleuter,

Geschäftsführender Gesellschafter

MAFU-Group

aus Rosenfeld

Finalist 2022

Mey Generalbau GmbH

aus Tübingen

Finalist 2024

PT-MAGAZIN 6 2025

Sieben Unternehmen

unter einem Dach

Die MAFU Group ist eine international

tätige, expandierende Unternehmensgruppe.

Als Marktführer in der

hochspezialisierten Entwirrtechnik

und Robotik (patentiertes Federtransportsystem,

Vakuum-Greifer)

setzt MAFU weltweit Maßstäbe in der

Automobil- und Pharmatechnik. Die

Gruppe zeichnet sich durch Resilienz,

konsequente Innovationskraft und

höchste Qualitätsstandards (DIN ISO

9001/27001) aus. Ein wertebasiertes

Personalmodell, hohe Mitarbeiterbindung,

aktive Nachwuchsförderung

und starkes soziales Engagement

prägen das Unternehmen.

EIN MEY. EIN WORT.

Die Mey Generalbau GmbH ist regionaler

Qualitätsführer in der Bau- und

Schadensanierungsbranche (135

Mitarbeiter, 7.000 Trocknungsgeräte).

Das Unternehmen kombiniert hohe

Krisenresilienz mit technischer Innovation

(KI-gestützte Schadenaufnahme,

Digitalisierung der Abwicklung)

und setzt mit der Mey Akademie auf

Mitarbeiterentwicklung. Die Umstellung

auf nachhaltige Technologien,

das „Plus 1“-Prinzip für umfassende

Kundenorientierung und starkes soziales

Engagement, z.B. mit der MEY

GENERALBAU ARENA in Balingen,

untermauern die führende Rolle im

Mittelstand. •

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DOMMER Stuttgarter

Fahnenfabrik GmbH -

Manfred und Sylvia Kroneberg,

Geschäftsführer

SIE KÜMMERN SICH

UM NICHTS.

WIR UM DEN REST.

EIN MEY. EIN WORT.

Tübingen • Stuttgart • Balingen • VS-Schwenningen • Göppingen

meygeneralbau.de


CAQ AG Factory Systems -

Florian Schwarz, Vorstandsvorsitzender und CEO

mit Stephen Collier, Head of Communications

© SUSANNE KURZ

Preisträger

Rheinland-Pfalz/

Saarland

CAQ AG Factory Systems

aus Rheinböllen

Finalist 2022

Digitalisierung von

Shop Floor bis Top Floor

55 Unternehmen erreichten die

Jury-stufe, drei wurden als

Preisträger geehrt

Die CAQ AG Factory Systems, 1993

gegründet und erfolgreich in die

nächste Generation überführt, ist ein

Pionier im deutschen Mittelstand für

modulare CAQ-Softwarelösungen.

Mit 118 Beschäftigten entwickelt das

Unternehmen zukunftssichere, normenkonforme

Systeme unter Einsatz

von KI und Cloud-Technologien und

gestaltet aktiv technische Normen

mit.

Das Unternehmen überzeugt durch

hohe Kundentreue dank praxisnaher

Integration von Anforderungen und

exzellentem Support. Die Kultur ist

geprägt von Wertschätzung. Neben

wirtschaftlichem Erfolg lebt die CAQ

AG ihre soziale Verantwortung durch

gesellschaftliches Engagement und

Bildungsförderung.

PT-MAGAZIN 6 2025

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Preisträger

Großer Preis

des Mittelstandes

2025


37

© SUSANNE KURZ

© SUSANNE KURZ

G. Peter Reber Möbel-Logistik GmbH -

Mirko Kauffeldt, Geschäftsführer

Stahl- und Apparatebau Hans Leffer GmbH & Co. KG -

Lukas Leffer mit David Flauße, Unternehmensentwicklung

G. Peter Reber

Möbel-Logistik GmbH

aus Germersheim

Finalist 2024

REBER: Logistik, die bewegt

Stahl- und Apparatebau

Hans Leffer GmbH & Co. KG

aus Saarbrücken

Finalist 2024

PT-MAGAZIN 6 2025

Die G. Peter Reber Möbel-Logistik

GmbH (REBER), gegründet 1958, ist

ein innovativer Spezialist, der über

reinen Transport hinausgeht: Das

Unternehmen steuert komplexe Produktionsprozesse

und integriert sich

nahtlos in die Kundenketten.

REBER ist Vorreiter durch digitale

Neuschöpfungen und strategische

Joint Ventures, die es zum Generalunternehmer

machen. Nachhaltigkeit ist

strategisch verankert. Die Belegschaft

wuchs in den letzten 5 Jahren auf

850 Mitarbeitende (aus 35 Nationen)

und profitiert von einer modernen,

sozialen Unternehmenskultur. REBER

ist somit ein innovativer, nachhaltiger

Komplettanbieter.

LEFFER: Technologie

und Werte für globale Märkte

Die Stahl- und Apparatebau Hans

Leffer GmbH & Co. KG (LEFFER) ist seit

1946 ein internationaler Spitzenreiter

im Mittelstand mit fast 500 Mitarbeitenden.

LEFFER ist Technologieführer

in drei Nischen: Apparatebau (Prozessequipment),

Maschinenbau (leistungsstärkste

Verrohrungsmaschine)

und Gasbehälterbau (europäischer

Marktführer für Niederdruckgasbehälter,

Wasserstoffwirtschaft).

Die Philosophie „People, Precision,

Performance“ betont Mitarbeiterloyalität

und Qualität. Einfallsreichtum

zeigt sich in der Entwicklung

neuer Produkte und in modernen,

nachhaltigen Prozessen (Robotik,

40 % Energieeinsparung). LEFFER

sichert die Zukunft durch eigene

Ausbildungswerkstätten und starken

Kundenservice. •

WIR MACHEN DEN UNTERSCHIED

– Kundendienst

– Gebäudetechnik

– Industrieanlagen

– Beleuchtungstechnik

– Schwachstromanlagen

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Bürozeiten:

Montag – Kundendienst

- Freitag 8.00-18.00 Uhr


Preisträger

Hessen, Thüringen und

Berlin/Brandenburg

sowie bank des jahres

67 Unternehmen erreichten die Jurystufe,

vier wurden als Preisträger geehrt

© SUSANNE KURZ

mtex antenna technology GmbH - Dr. Jena Bormann, COO

mit Selina Rößler Öffentlichkeitsarbeit / PR sowie Renate

Stenvers, Gesellschafterin und Lutz Stenvers, CEO

mtex antenna technology gmbh

aus Wiesbaden - Hessen

Finalist 2024

Von der Werkstatt zum

Weltraumabenteuer

Die mtex antenna technology gmbh

ist ein deutsches Paradebeispiel für

Ingenieurskunst. Sie gewann den Auftrag

für das 18m ngVLA Teleskop, Teil

des künftigen größten Radioastronomie-Projekts.

Dies unterstreicht ihre

Position als eines der Top-30 innovativsten

Unternehmen Deutschlands.

mtex kombiniert patentierte Präzisionstechnologie

(Aluminium-Spiegel),

Prozessdigitalisierung, globale

Kooperationen (z.B. Europäische

Deep Space Antenna Alliance) sowie

soziales Engagement. So sichert sie

ihre Marktführerschaft in der Nische

der Radioastronomie-Teleskope.

IAB Institut für Angewandte

Bauforschung gGmbH

aus Weimar - Thüringen

Finalist 2022

Bauforschung für die Praxis

Das IAB Institut für Angewandte

Bauforschung gGmbH in Weimar ist

eine führende Forschungseinrichtung

an der Schnittstelle von Wissenschaft

und Praxis. Sein Fokus liegt auf nachhaltigen

Baustoffen, Energieeffizienz,

CO2-Reduktion, Recycling und Digitalisierung.

Das IAB setzt Maßstäbe durch Innovationen

wie 3D-Betondruckköpfe

und den Ressourcen sparenden

ZweiFormStein sowie den Einsatz

von KI und die Unterstützung von

Startups. Ein Qualitätsmanagement

nach ISO 9001 sichert die Prozesse

des Instituts, das seine Forschungsergebnisse

aktiv über Veranstaltungen

und Messen kommuniziert.

PT-MAGAZIN 6 2025

im Bayerischen Wald

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Preisträger

Großer Preis

des Mittelstandes

2025


37

© SUSANNE KURZ

© SUSANNE KURZ

IAB Institut für Angewandte

Bauforschung gGmbH -

Carmen Cygan, Prokuristin

Energiequelle GmbH -

Susanne Tauke, Abteilungsleitung Marketing

und PR mit Lena Igonkin, Personal

Energiequelle GmbH

aus Zossen - Brandenburg

Finalist 2024

Stahlwasserbau Beeskow GmbH

aus Beeskow - Brandenburg

Finalist 2016

PT-MAGAZIN 6 2025

Energiequelle:

Technologie trifft Verantwortung

Die Energiequelle GmbH ist ein Pionier

der Energiewende, der sich in

25 Jahren von einem Startup zum internationalen

Unternehmen mit 600

Mitarbeitenden in sieben Ländern

entwickelt hat.

Ein Meilenstein ist das energieautarke

Dorf Feldheim, das technologische

Innovation mit Bürgerbeteiligung

vereint. Energiequelle verfolgt eine

ganzheitliche Nachhaltigkeitsstrategie

(ökologisches/soziales Engagement)

und investiert in Mitarbeiterzufriedenheit

(„Leading Employer“). Durch

Power-to-X-Technologien und globale

Expansion treibt das Unternehmen

die Energiewende aktiv voran.

Exzellenz in der Wassersteuerung

Die Stahlwasserbau Beeskow GmbH

ist ein hochspezialisierter Branchenpionier,

der jahrzehntelange Erfahrung

in der Wassersteuerung mit

modernsten Neuerungen verbindet.

Das Unternehmen bietet die gesamte

Wertschöpfungskette – von Planung

bis Wartung – aus einer Hand.

Ausgezeichnet mit dem Zukunftspreis

Brandenburg, setzt das Unternehmen

auf kundenspezifische Manufaktur-

Lösungen, Digitalisierung (ERP,

3D-Druck/-Scan) und strategische

Nachfolgeregelung. Es zeichnet sich

durch starkes soziales Engagement

(Integration, Personalentwicklung)

aus und gilt als herausragender Ausbildungsbetrieb.

© SUSANNE KURZ

Stahlwasserbau Beeskow GmbH -

Julia Hüske mit Stefan Rußig, Geschäftsführer

Bank des Jahres 2025

Waldeck-Frankenberger Bank eG

aus Korbach - Hessen

Verlässlicher Partner

für den Mittelstand

Die Waldeck-Frankenberger Bank eG

hat sich nach der Fusion 2023 zur führenden

Kraft in Waldeck-Frankenberg

entwickelt. Sie verwaltet ein Vermögen

von 3,3 Milliarden Euro für rund

96.000 Kunden und beschäftigt 360

Mitarbeitende.

Mit einem gestärkten Eigenkapital von

über 223 Millionen Euro verfügt die

Bank über erweiterte Kapazitäten, um

den regionalen Mittelstand umfassend

zu finanzieren und strategisch

zu begleiten. Sie agiert als Partner auf

Augenhöhe, berät zu Nachfolge und

Fachkräftesicherung und nutzt die

Expertise des genossenschaftlichen

Verbunds.

Die Bank ist ein Motor für Wachstum

und Stabilität: Sie trug maßgeblich

zum positiven Gewerbesaldo bei,

sicherte durch GRW-Fördermittel 58

Arbeitsplätze und investierte 15,5

Mio. Euro in Projekte. Zudem bekennt

sie sich zur sozialen Verantwortung,

indem sie jährlich 300.000 Euro in

regionale Initiativen fließen lässt und

1.295 Ausbildungsstellen aktiv unterstützte.

© SUSANNE KURZ

Waldeck-Frankenberger Bank eG -

Natascha Scheffel, Filialteamleitung mit

Susanne Scholz, Leiterin Personal


© SUSANNE KURZ

Gerdes GmbH -

Peter Simon-Höke, Geschäftsführer

Gerdes GmbH

aus Lengerich

Finalist 2024

Vollsortimenter für

Fenster und Türen

Die Gerdes GmbH, 1949 als Handwerksbetrieb

gegründet, ist in 75 Jahren

zu einem der führenden Schüco-

Verarbeiter in Deutschland und den

Niederlanden mit 200 Beschäftigten

herangewachsen. Das Unternehmen

hat sich als Komplettanbieter für

Fenster, Türen und Schiebetüren

etabliert und deckt sämtliche Prozessschritte

– von der Logistik über die

Montage bis zum Service – aus einer

Hand ab.

Die Innovationskraft von Gerdes

basiert auf der Verbindung von Tradition

und Moderne. Das Unternehmen

beweist Expertise im Denkmalschutz

und liefert Hightech-Lösungen,

darunter barrierefreie Hebeschiebetüren

mit Nullschwelle oder optisch

traditionelle Kunststofffenster im

„Hout-Verbindings-Look“, die in

den Niederlanden ein Alleinstellungsmerkmal

besitzen. Die technologische

Führerschaft wird durch

systematische Prozessoptimierung

und den Einsatz von Robotertechnik

in der Fertigung unterstützt, was die

Produktionskapazitäten signifikant

gesteigert hat. Zertifizierungen als

Schüco Premium Partner belegen den

hohen Qualitätsanspruch.

PT-MAGAZIN 6 2025

im Bayerischen Wald

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Preisträger

Großer Preis

des Mittelstandes

2025


37

Preisträger

Niedersachsen/Bremen

67 Unternehmen erreichten die Jurystufe,

vier wurden als Preisträger geehrt

TKP Tutas, Kruse & Partner

Steuerberatungsgesellschaft

mbB erhält zusätzlich den Sonderpreis

Ehrenplakette 2025 als

beeindruckendster Preisträger.

PT-MAGAZIN 6 2025

Strategische Meilensteine sind die

Übernahme von Fensterbau Gussek

2024, die die Position als Vollsortimenter

stärkte und die Etablierung

als attraktive Arbeitgebermarke seit

2021. Gerdes bekennt sich klar zur

ökologischen Verantwortung; das beweisen

das vollständige Recycling von

Aluminiumprodukten, der Betrieb

der Produktion über eine Photovoltaikanlage

und die Umstellung der

Fahrzeugflotte auf E-Mobilität.

Die Unternehmenskultur zeichnet sich

durch die Treue zur Familienstruktur,

eine geplante Nachfolgeregelung

und gezielte Investitionen in die

Mitarbeiterentwicklung (Schulungen,

Lean-Workshops) aus. Durch eine

authentische und kundenorientierte,

crossmediale Kommunikationsstrategie

stärkt Gerdes das Vertrauen der

Kunden und die Markentreue.

TKP Tutas, Kruse & Partner

Steuerberatungsgesellschaft mbB

aus Cuxhaven

Finalist 2023

Mit klarem Kurs

durch das Steuermeer

Die Steuerberatungsgesellschaft

TKP Tutas, Kruse & Partner mbB

positioniert sich mit 38 Mitarbeitenden

als Innovationsmotor in der oft

konservativen Steuerberatung. Ihr

Alleinstellungsmerkmal ist der strategische

Fokus auf nicht-digitalisierbare

Kompetenzen, die in der hauseigenen

TKP-Akademie (Coaching, Perso-

nalberatung, Steuergestaltung) mit

unbegrenztem Fortbildungsbudget

gefördert werden. Die Beta-Kultur

stellt Eigenverantwortung und kontinuierliche

Weiterentwicklung in den

Mittelpunkt.

TKP treibt die Digitalisierung branchenweit

voran. Eigene Entwicklungen

wie die Mandantenplattform taxflow.

de ermöglichen automatisierte Prozesse

und Echtzeit-Auswertungen.

Intern nutzt das Unternehmen das

KI-gestützte Tool kantagram.com

für Controlling und Selbstreflexion

sowie den Chatbot „Kanzleikumpel“

zur Revolutionierung des Wissensmanagements.

Interne Prozesse

wurden durch das papierlose Büro

und moderne Dokumentenmanagementsysteme

effizient und nachhaltig

gestaltet.

Die ausgezeichnete Arbeitskultur (u.a.

„Great Place to Work“) basiert auf Vertrauen

und Flexibilität, wobei Mitarbeitende

Arbeitszeit, -ort und Urlaub

frei gestalten. Eine außergewöhnliche

soziale Fürsorge (Notfallfonds, temporäre

Gehaltsanpassungen) unterstreicht

das ethische Bekenntnis.

Durch ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem

(DIN ISO 9001:2015)

und einheitliche Kommunikation

sichert TKP seine Zukunftsfähigkeit.

Das Unternehmen engagiert sich zudem

sozial („Glückliche Kinderaugen“)

und fördert die Mitarbeiterbindung

durch Angebote wie großzügige

Elterngeld-Aufstockung und unbegrenzte

Urlaubstage. •

© SUSANNE KURZ

TKP Tutas, Kruse & Partner Steuerberatungsgesellschaft

mbB -

Mario Tutas, Steuerberater und Partner


38

Finalisten

Sachsen

© SUSANNE KURZ

v.l.n.r. Rapidobject GmbH - Petra Wallasch, Geschäftsführerin • coreku GmbH & Co. KG - Holger Wandelt,

Geschäftsführender Gesellschafter • Black Knight GmbH - Ramin Al Khakani und Husein Abdulla, Geschäftsführer

• Bäckerei Drechsel - Jörg Schütze, Geschäftsführer

Bäckerei Drechsel

aus Seifhennersdorf in

der Oberlausitz

Bäckerhandwerk neu gedacht

Seit 1950 steht die Bäckerei Drechsel

für Tradition. Zeitgemäß steht

Drechsel heute für neues Denken und

höchste Qualität im Dreiländereck.

Als führender Bäckerzunftbetrieb mit

über 80 Mitarbeitenden setzt das Unternehmen

auf patentierte Spezialitäten

wie die „Oberlausitzer Schneebälle“,

moderne Technik, Nachhaltigkeit

und Mitarbeiterorientierung.

Black Knight GmbH

aus Leipzig

Innovationsführer

im Sicherheitssektor

Seit 2017 ist die Black Knight GmbH

führend im Sicherheitssektor. Das

Unternehmen verbindet personelle

Bewachung mit modernster Sicherheitstechnik

und erhielt 2024 den

Unternehmerpreis Sachsen in der

Kategorie „Integration und Inklusion“.

Die über 200 Mitarbeiter werden permanent

durch die eigene Black Knight

Akademie weitergebildet.

PT-MAGAZIN 6 2025

Bei Walter Bauer arbeiten 300 motivierte und kompetente Mitarbeiter an der

erfolgreichen Abwicklung von Bauprojekten. In den Geschäftsbereichen Glasfasernetzbau,

Rohrleitungsbau, Bohrtechnik, Wohn- und Gewerbebau sowie dem

Werkstattservice sind wir für unsere Kunden im Einsatz. Da unser Team aus den

verschiedensten Persönlichkeiten mit jahrzehntelanger Erfahrung besteht, wissen

wir worauf es beim Bauen ankommt.

2024


39

Rapidobject GmbH erhält

zusätzlich den Publikums-

Award 2025 .

PT-MAGAZIN 6 2025

coreku GmbH & Co. KG

aus der Kulturhauptstadt

2025 - Chemnitz

Der Branchen-Primus

Die coreku GmbH & Co. KG, 1990 in

Chemnitz gegründet, transformierte

sich vom Werbe- zum gefragten Premiumzulieferer

für den internationalen

Maschinen- und Anlagenbau. Das

Unternehmen vereint alle Beschriftungstechnologien

unter einem Dach,

garantiert höchste Qualität und liefert

in Rekordzeit. coreku setzt auf Prozessinnovationen

(z.B. KI-Software),

Mitarbeiterförderung und Nachhaltigkeit,

beweist Mut zur Veränderung

und übernimmt eine Vorreiterrolle.

Hydro Extrusion

Deutschland GmbH

aus Rackwitz in Nordsachsen

Fokus auf CO2 -Reduktion

Die Hydro Extrusion Deutschland

GmbH in Rackwitz verbindet Tradition

und Erneuerung. Als Teil des globalen

Norsk Hydro Konzerns ist der Standort

führend in Sachen Nachhaltigkeit

mit dem Fokus auf CO2-reduziertes

Aluminium. Der integrierte Wertschöpfungsprozess

sowie das 2010

eröffnete Eloxalwerk und kontinuierliche

Prozessinnovationen machen das

Unternehmen zu einem Vorreiter in

der Branche.

Rapidobject GmbH

aus Leipzig

3D-Druck in Perfektion

Seit 2006 ist die Rapidobject GmbH

ein Vorreiter im 3D-Druck. Als erster

Anbieter eines Online-Shops für

3D-Druck hat sich das Unternehmen

zum Innovationsführer mit 40

Mitarbeitenden entwickelt. Mit der

Gläsernen 3D-Fabrik, einer eigenen

MES-Software, die eine Schnittstelle

zwischen Geschäftsführung und Fertigungsebene

bildet und dem Engagement

in Bildung und Nachhaltigkeit

setzt Rapidobject neue Standards. •

Immer frischen Wind

um die Nase.

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38

Finalisten

Bayern

© SUSANNE KURZ

v.l.n.r. Thomas.Krenn AG - Simon Holzer, Marketing Manager • KB Container GmbH - Denis Steiner, Geschäftsführer

• HEITEC AG - Dr. Richard Heindl, Inhaber • agilimo Consulting GmbH - Marcus Heinrich, Geschäftsführer

agilimo Consulting GmbH

aus Elsenfeld in Unterfranken

IT-Sicherheit „Made in Germany“

Die agilimo Consulting GmbH bietet

hochqualitative IT-Sicherheit. Sie

entwickelte ein deutsches Security

Operations Center (SOC) ohne US-

Software, um digitale Souveränität zu

sichern. Erfolg und Wachstum basieren

auf Auszeichnungen, wertebasierter

Kultur und Mitarbeiterförderung.

Anton Schick GmbH

aus Bad Kissingen

So geht Bauen heute

Die Anton Schick GmbH entwickelte

sich seit 1904 zu einem fortschrittlichen,

nachhaltigen Bauunternehmen.

Sie bietet sämtliche Bauleistungen

aus einer Hand. Schick setzt auf Nachhaltigkeit

(Recycling), digitale Innovationen

(Carbonbeton) und Expertise

bei Großprojekten. Das Unternehmen

verbindet Tradition mit gesellschaftlicher

Verantwortung.

PT-MAGAZIN 6 2025

Bei Walter Bauer arbeiten 300 motivierte und kompetente Mitarbeiter an der

Bei Walter Bauer arbeiten 300 motivierte und kompetente Mitarbeiter an der

erfolgreichen Abwicklung von Bauprojekten. In den Geschäftsbereichen Glasfasernetzbau,

Rohrleitungsbau, Bohrtechnik, Wohn- und Gewerbebau sowie dem

erfolgreichen Abwicklung von Bauprojekten. In den Geschäftsbereichen Glasfasernetzbau,

Rohrleitungsbau, Bohrtechnik, Wohn- und Gewerbebau sowie dem

Werkstattservice sind wir für unsere Kunden im Einsatz. Da unser Team aus den

Werkstattservice sind wir für unsere Kunden im Einsatz. Da unser Team aus den

verschiedensten Persönlichkeiten mit jahrzehntelanger Erfahrung besteht, wissen

verschiedensten Persönlichkeiten mit jahrzehntelanger Erfahrung besteht, wissen

wir worauf es beim Bauen ankommt.

wir worauf es beim Bauen ankommt.

2024


39

HEITEC AG

aus Erlangen

PT-MAGAZIN 6 2025

Diebstählen vorbeugen

Die HEITEC AG, europäischer Marktführer

in Schloss- und Schließtechnik

sowie Digitalisierung, erwirtschaftet

über 150 Mio. € Umsatz. Das Unternehmen

setzt mit Spezialsoftware

(z.B. für Luftfahrtbehörden, HeiEnergy

App) technologische Maßstäbe

und investiert in Mitarbeiter sowie

soziales Engagement.

KB Container GmbH

aus Schlüsselfeld in Oberfranken

Hallenbüros und Anderes

Die KB Container GmbH ist seit 1989

ein führender Anbieter modularer

Raumsysteme. Mit zwei Standorten

bietet das wachsende Unternehmen

den gesamten Leistungszyklus aus

einer Hand. Ihre Raumsysteme sind

nachhaltig, energieeffizient und zukunftsorientiert.

Schraner Group

aus Erlangen

Alles für Brandschutz

und Sicherheit

Die Schraner Group ist seit 1994

führend in Brandschutz- und Sicherheitstechnik.

Vier spezialisierte Firmen

bieten ganzheitliche Lösungen

(Hard-, Software, Dienstleistungen).

Die Group setzt mit digitalen Innovationen

(SMARTRYX, Abo-Modell) neue

Standards und fördert Mitarbeiter,

Nachhaltigkeit sowie soziales Engagement.

Thomas-Krenn.AG

aus Freyung im Bayerischen Wald

IT in den besten Händen

Die Thomas-Krenn.AG, gegründet

2002, ist ein führender europäischer

Anbieter individualisierbarer Serverund

Storage-Lösungen. Mit einem

Online-Konfigurator und über 200

Mitarbeitern in Freyung setzt das

Unternehmen Maßstäbe. Es überzeugt

durch Innovation, nachhaltige

Hardware und Inhouse-Support. •

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Finalisten

Nordrhein-Westfalen

© SUSANNE KURZ

v.l.n.r. Othmerding Maschinenbau GmbH & Co. KG, Torben Othmerding • AES motomation GmbH - Paul Waltner, Geschäftsführer

• Schwering & Hasse Elektrodraht GmbH - Fritz-Hubertus Hasse, Mitgesellschafter • Maschinenfabrik Günter Schormann GmbH -

Silke Lehring, Geschäftsführerin • GEBRO HERWIG Haustechnik GmbH - Andreas J. Cloer, Geschäftsführender Gesellschafter

• Dental-Studio Sankt Augustin GmbH - Nikolas und German Bär, Geschäftsführer • Brüninghoff GmbH & Co. KG -

Frank Steffens, CEO & Managing Director

Brüninghoff GmbH & Co. KG

aus Heiden im Münsterland

Ressourcen in Kreisläufen halten

Brüninghoff entwickelte sich in fünf

Jahrzehnten zum führenden Spezialisten

für nachhaltige Hybridbauweisen.

Mit innovativen Lösungen, wie der

kreislauffähigen Holz-Beton-Verbunddecke,

setzt das Unternehmen

europaweit Maßstäbe für zirkuläres

Bauen, das den Gebäudebestand

erhält und aufwertet.

Dental-Studio

Sankt Augustin GmbH

aus Sankt-Augustin

Für die Gesundheit unserer Zähne

Das familiengeführte Dental-Studio

Sankt Augustin (seit 1888) vereint

Qualität, Nachhaltigkeit und Weiterentwicklung.

Es betreibt einen digitalen

Dental-HUB, arbeitet CO2-neutral,

bietet preisgekrönte Produkte und

PT-MAGAZIN 6 2025

Bei Walter Bauer arbeiten 300 motivierte und kompetente Mitarbeiter an der

Bei Walter Bauer arbeiten 300 motivierte und kompetente Mitarbeiter an der

erfolgreichen Abwicklung von Bauprojekten. In den Geschäftsbereichen Glasfasernetzbau,

Rohrleitungsbau, Bohrtechnik, Wohn- und Gewerbebau sowie dem

erfolgreichen Abwicklung von Bauprojekten. In den Geschäftsbereichen Glasfasernetzbau,

Rohrleitungsbau, Bohrtechnik, Wohn- und Gewerbebau sowie dem

Werkstattservice sind wir für unsere Kunden im Einsatz. Da unser Team aus den

Werkstattservice sind wir für unsere Kunden im Einsatz. Da unser Team aus den

verschiedensten Persönlichkeiten mit jahrzehntelanger Erfahrung besteht, wissen

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wir worauf es beim Bauen ankommt.

wir worauf es beim Bauen ankommt.

2024


39

setzt Maßstäbe durch digitale Workflows

und Mitarbeiterförderung.

GEBRO HERWIG Haustechnik GmbH

aus Arnsberg im Sauerland

Maschinenfabrik

Günter Schormann GmbH

aus Burscheid

Damit Strom fließen kann

Die Maschinenfabrik Günter Schormann

GmbH ist seit 1948 ein globaler

Familienbetrieb und Zulieferer für

Strom-Großtransformatoren. Sie liefert

individuelle Lösungen und kombiniert

dabei Präzision, Neuschöpfung,

Nachhaltigkeit und eine starke Unternehmenskultur

mit konsequenter

Digitalisierung.

Schwering & Hasse

Elektrodraht GmbH

aus Lügde im Kreis Lippe

AES motomation GmbH

aus Kaarst am Niederrhein

Wafer-Handling

für die Halbleiterindustrie

Die AES motomation GmbH ist

Spezialist für den sicheren Transport

empfindlicher Siliziumwafer in der

Halbleiterfertigung. Das Unternehmen

kombiniert deutsches Ingenieurwissen

mit japanischer Technologie,

und setzt mit Eigenentwicklungen

sowie werteorientierter Kultur selbst

global Maßstäbe.

Othmerding Maschinenbau

GmbH & Co. KG

aus Ascheberg im Münsterland

PT-MAGAZIN 6 2025

Haustechnik neu gedacht

Dieser regionale Marktführer in der

Gebäudetechnik überzeugt durch

Innovation, Spezialisierung und

Nachhaltigkeit. Mit energieeffizienten

Systemen wie GH ECO ® und GH CON-

TROL ® und zahlreichen Auszeichnungen

setzt das Unternehmen Maßstäbe

und beweist, dass Fortschritt Mensch

und Umwelt schützt.

Marktführer in Sachen Wickeldraht

SHWire entwickelte sich von einer Zigarrenfabrik

zu Europas Marktführer

für Wickeldrähte. Mit einzigartiger

Software, zehn Patenten und Produkten

wie SH XLife-Draht setzt das Unternehmen

technologische Maßstäbe.

Die Unternehmenskultur ist geprägt

von Nachhaltigkeit, Weiterbildung

und Standorttreue.

Pionier in der Elektrifizierung

mobiler Arbeitsmaschinen

Othmerding gilt als Pionier der E-

Mobilität im Maschinenbau. Durch

die Entwicklung der ersten akkubetriebenen

Rasenwalze und von Hochvoltbatterien

etablierte es sich stark

am Markt. Das Unternehmen setzt

auf Agrar-Robotik, Digitalisierung und

Nachhaltigkeit. •

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Finalisten

Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-

Vorpommern und Schleswig-Holstein

© SUSANNE KURZ

v.l.n.r. Schmelzer Hörsysteme GmbH - Felix Schmelzer, Geschäftsführer • CM Technologies GmbH - Matthias Winkler,

Geschäftsführer mit Dorit Winkler, Prokuristin • Raulff-Hotels OHG - Hannes von Kroge, Inhaber mit Marlis Raulff,

Senior-Chefin und Inga von Kroge, Inhaberin • Möwe Teigwarenwerk GmbH - Mirko Bröcker, Inhaber & Geschäftsführer

• Intero Technologies GmbH - Frank Löffler, Geschäftsführer

Intero Technologies GmbH

aus Stralsund - Mecklenburg-

Vorpommern

ware Odoo. Sie macht Unternehmen

effizienter und setzt auf Transparenz,

Innovation und Mitarbeiterförderung.

Softwarelösungen

für die Wirtschaft

Die Intero Technologies GmbH,

gegründet 2010, ist mit über 130

Mitarbeitern führender Anbieter für

die Anpassung der Open-Source-Soft-

Möwe Teigwarenwerk GmbH

aus Waren (Müritz) -

Mecklenburg-Vorpommern

Kein Halt vor Asia-Restaurants

Die Möwe Teigwarenwerk GmbH ist

ein traditionsreiches ostdeutsches

Unternehmen. Besonders erfolgreich

ist es in der Produktion von Instantnudeln

für Asia-Restaurants, wo es mit

deutscher Präzision gegen Importe

besteht.

PT-MAGAZIN 6 2025

Bei Walter Bauer arbeiten 300 motivierte und kompetente Mitarbeiter an der

Bei Walter Bauer arbeiten 300 motivierte und kompetente Mitarbeiter an der

erfolgreichen Abwicklung von Bauprojekten. In den Geschäftsbereichen Glasfasernetzbau,

Rohrleitungsbau, Bohrtechnik, Wohn- und Gewerbebau sowie dem

erfolgreichen Abwicklung von Bauprojekten. In den Geschäftsbereichen Glasfasernetzbau,

Rohrleitungsbau, Bohrtechnik, Wohn- und Gewerbebau sowie dem

Werkstattservice sind wir für unsere Kunden im Einsatz. Da unser Team aus den

Werkstattservice sind wir für unsere Kunden im Einsatz. Da unser Team aus den

verschiedensten Persönlichkeiten mit jahrzehntelanger Erfahrung besteht, wissen

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wir worauf es beim Bauen ankommt.

wir worauf es beim Bauen ankommt.

2024


39

© SUSANNE KURZ

v.l.n.r. Pflegedienst Dießner GmbH - Swetlana Dießner, Geschäftsführende Gesellschafterin und Florian

Dießner, Geschäftsführer • NutriPur GmbH - Heiko Gothe, Geschäftsführer & Gründer mit Irina

Zaytseva, Gründerin • BTL Brandschutz Technik GmbH Leipzig - René Klostermann, Geschäftsführer

PT-MAGAZIN 6 2025

Raulff-Hotels OHG

Putbus / Lauterbach auf Rügen -

Mecklenburg-Vorpommern

Denkmalschutz

mit gehobenem Niveau

Die Raulff-Hotels OHG auf Rügen

saniert und belebt denkmalgeschützte

Gebäude (z.B. Schloss Ralswiek,

Badehaus Goor). Das Unternehmen

verbindet Tradition mit einer mitarbeiterorientierten

Kultur, sozialem

Engagement und geregelter Nachfolge.

CM Technologies GmbH

aus Glückstadt - Schleswig-Holstein

Technische Anlagen

sicherer und effizienter machen

Die CM Technologies GmbH ist weltweiter

Marktführer für Zustandsüberwachung

in Schifffahrt und Industrie.

Das Unternehmen überzeugt durch

exzellente Produkte (Entwicklung bis

Schulung), starke Mitarbeiterkultur

und nachhaltige Prozesse.

Schmelzer Hörsysteme GmbH

aus Glinde - Schleswig-Holstein

Hörgeräte passend zum Lifestyle

Schmelzer Hörsysteme ist mit 18

Fachgeschäften (Lübeck bis Hamburg)

ein Vorreiter in der Hörakustik. Das

Unternehmen überzeugt durch medizinisch

fundierte Akustik, Empathie

und regionale Nähe. Auszeichnungen

und die Schmelzer Akademie setzen

neue Standards.

BTL Brandschutz

Technik GmbH Leipzig

aus Kabelsketal - Sachsen-Anhalt

Brandschutz auf höchstem Niveau

Die BTL Brandschutz Technik GmbH

Leipzig ist ein zuverlässiger Partner

für Feuerwehren, Industrie und

THW. Sie bietet maßgeschneiderte

Lösungen, wie mobile Brandcontainer

für realitätsnahes Training, und überzeugt

durch Tradition, Fortschritt,

Nachhaltigkeit und Digitalisierung.

Energy Systems GmbH

aus Schönebeck - Sachsen-Anhalt

Ohne Energie läuft gar nichts

Energy Systems ist mit 57 Fachkräften

ein regionaler Marktführer. Das

Unternehmen bietet alle Dienstleistungen

(Heizung, Sanitär, Elektro, PV,

E-Mobilität, Smart Home) aus einer

Hand. Diese Bündelung der Kompetenzen

sichert Effizienz und hebt es

von Mitbewerbern ab.

NutriPur GmbH

aus Halle(Saale) - Sachsen-Anhalt

Bewusste Ernährung

NutriPur ist die Marke für gefriergetrocknete

Früchte. Mit der YOUR³-

Reihe setzt das Unternehmen auf

natürliche Zutaten. Es verzichtet komplett

auf künstliche Mikronährstoffe

– ein Statement gegen synthetische

Ergänzungsmittel.

Pflegedienst Dießner

aus Dessau-Roßlau - Sachsen-Anhalt

Pflege großgeschrieben

Pflegedienst Dießner steht seit über

zwei Jahrzehnten für verlässliche ambulante

Pflege und hauswirtschaftliche

Versorgung. Das Unternehmen ist

ein Vorreiter in der Branche und bürgt

für Qualität, zukunftsgerichtete Tagespflege

und soziale Verantwortung. •


40

v.l.n.r. UBP-Group - Franz Bruckner, Gründer und Geschäftsleiter mit Beate Bruckner, Geschäftsführende Gesellschafterin

• Sinfiro GmbH & Co. KG - Ralf Galster und Joachim Wollstädt, Geschäftsführer • Maschinenfabrik ALFING KESSLER

GmbH - Konrad Grimm, Geschäftsführer • Engelmann Sensor GmbH - Ralf Biebeler, CMO und Benedikt Heid CSO

• allsafe GmbH & Co. KG - Detlef Lohmann, Geschäftsführender Gesellschafter mit Jens Laufer, Geschäftsführer

allsafe GmbH & Co. KG

aus Engen im Landkreis Konstanz

Verkehrssicherheit

groß geschrieben

Die allsafe GmbH & Co. KG ist ein

führender Anbieter für Ladungssicherung,

der sich von einem Handelsunternehmen

zum Trendsetter entwickelt

hat. Das Unternehmen setzt auf

Digitalisierung und ist ein Vorreiter

in der Industrie 4.0. Mehrfach ausgezeichnet

für seine Nachhaltigkeit,

überzeugt allsafe zudem durch eine

offene Unternehmenskultur und eine

vorbildliche Umweltstrategie.

Engelmann Sensor GmbH

aus Wiesloch – Baiertal

im Rhein-Neckar-Kreis

Intelligente

Verbrauchsdatenerfassung

In 50 Jahren hat sich die Engelmann

Sensor GmbH von einem Spezialisten

für Wärme- und Kältezähler zu einem

globalen Vorreiter für intelligente Verbrauchsdatenerfassung

entwickelt.

PT-MAGAZIN 6 2025

Bei Walter Bauer arbeiten 300 motivierte und kompetente Mitarbeiter an der

erfolgreichen Abwicklung von Bauprojekten. In den Geschäftsbereichen Glasfasernetzbau,

Rohrleitungsbau, Bohrtechnik, Wohn- und Gewerbebau sowie dem

Werkstattservice sind wir für unsere Kunden im Einsatz. Da unser Team aus den

verschiedensten Persönlichkeiten mit jahrzehntelanger Erfahrung besteht, wissen

wir worauf es beim Bauen ankommt.

2024

Lorem Ipsum


41

Finalisten

baden-württemberg

© SUSANNE KURZ

PT-MAGAZIN 6 2025

Mit über 10 Millionen Zählern und 200

Mitarbeitern bietet das Unternehmen

innovative Lösungen von Wasserzählern

bis zu 5G-Gateways und setzt

konsequent auf Nachhaltigkeit.

Maschinenfabrik

ALFING KESSLER GmbH

aus Aalen

Über 100 Jahre erfolgreich

Seit 113 Jahren ist die ALFING KESSLER

GmbH weltweit führender Hersteller

von Großkurbelwellen, die Motoren

im Megawatt-Bereich antreiben. Das

Unternehmen setzt mit einem Umsatz

von 350 Mio. € und einem Marktanteil

von 42 % neue Maßstäbe in seiner

Branche. ALFING investiert in moderne

Technologien und Mitarbeiter, um

Vorreiter für hochpräzise Bauteile zu

bleiben.

Sinfiro GmbH & Co. KG

aus Balingen

Alles für den Brandschutz

Als Pionier für Brandschutzlösungen

hat sich die Sinfiro GmbH mit 50

Mitarbeitern und 30 Jahren Erfahrung

als Hidden Champion etabliert. Das

Unternehmen setzt durch Innovationen

und der Integration von digitaler

Transformation neue Standards und

legt Wert auf Nachhaltigkeit sowie

den Erhalt historischer Bausubstanz.

UBP-consulting GmbH

aus Wiesloch

Einhundert Prozent

erneuerbare Energieversorgung

Als Pionier der Umwelt- und Energietechnik

bietet das Unternehmen

energieautarke Lösungen an. Dabei

kombiniert es klimaschonende Technologien

wie Holzfeuerungsanlagen,

Wärmepumpen und Photovoltaik für

eine 100% erneuerbare Energieversorgung.

Als Marktführer im Energiecontracting

mit Holzenergie fördert

UBP die regionale Wertschöpfung. •

WGfS GmbH

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Unser Wohlfühlhotel

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40

v.l.n.r. Xiton Photonics GmbH - Thorsten Bauer, Geschäftsführer • Profi Parts Fahrzeugteile Großhandelsges.

mbH - Alfred Retterath, Inhaber + Geschäftsführer • J. Kukor Brunnenbau GmbH - Stefan und Markus Kukor,

Geschäftsführer • Hilger, Neumann & Partner Partnerschaftsgesellschaft mbB Steuerberatungsgesellschaft -

Martin Eberz, Mitarbeiter mit Dr. Steffen Wassermeyer, Partner • Dr. Schlags Apotheke - Dr. Wolfgang Schlags, Inhaber

Dr. Schlags Apotheke

aus Mayen in der Vulkaneifel

Spitze in der

regionalen Gesundheitsversorgung

Dr. Schlags Apotheke steht für die

Symbiose aus Tradition und Erneuerung.

Das Unternehmen mit seinen

200 Mitarbeitenden hat sich mit

digitaler Vernetzung, einem täglichen

Lieferdienst und der Eigenproduktion

von Desinfektionsmitteln als regionaler

Gesundheitsversorger etabliert.

Die soziale Verantwortung zeigt sich

in der Mitarbeiterförderung und

Kooperationen mit Bildungseinrichtungen.

Hilger, Neumann & Partner

mbB, Wirtschaftsprüfungs, - und

Steuerberatungsgesellschaft

aus Andernach am Rhein

In vertrauenswürdigen Händen

Diese Kanzlei ist eine Institution. Sie

setzt Maßstäbe in der Wirtschaftsprüfung

und Steuerberatung. Sie

überzeugt durch Expertise im internationalen

Steuerrecht und einer nach

DIN ISO zertifizierten Arbeitsweise.

Besonders hervorzuheben ist die

Alleinstellung im internationalen

Steuerrecht. Dabei herrscht eine moderne

Unternehmenskultur mit Fokus

auf Mitarbeiterförderung.

PT-MAGAZIN 6 2025

Bei Walter Bauer arbeiten 300 motivierte und kompetente Mitarbeiter an der

erfolgreichen Abwicklung von Bauprojekten. In den Geschäftsbereichen Glasfasernetzbau,

Rohrleitungsbau, Bohrtechnik, Wohn- und Gewerbebau sowie dem

Werkstattservice sind wir für unsere Kunden im Einsatz. Da unser Team aus den

verschiedensten Persönlichkeiten mit jahrzehntelanger Erfahrung besteht, wissen

wir worauf es beim Bauen ankommt.

2024


41

Finalisten

Rheinland-Pfalz/Saarland

© SUSANNE KURZ

PT-MAGAZIN 6 2025

J. Kukor Brunnenbau GmbH

aus Völklingen im Saarland

Brunnenbau in neuem Gewand

Die J. Kukor Brunnenbau GmbH ist

ein führendes mittelständisches

Unternehmen im Spezialtiefbau. Mit

mehr als 80 Mitarbeitern und über

1 Mio. gebohrten Bohrpfahlmetern

überzeugt es durch Innovationen wie

dem hydraulischen Sprengverfahren.

Hinsichtlich Nachhaltigkeit überzeugt

Kukor in Form von PV-Anlagen und

Bio-Öl. Kukor setzt auf eine starke

Unternehmenskultur mit dem Blick

auf Mitarbeitergesundheit und -förderung.

Profi Parts Fahrzeugteile

Großhandelsgesellschaft mbH

aus Koblenz

Partner auf Augenhöhe

Profi Parts ist mit rund 450 Mitarbeitenden

ein gefragter Großhändler für

Fahrzeugteile und ein Top-Arbeitgeber

im Mittelstand. Das inhabergeführte

Unternehmen überzeugt mit

logistischen Neuerungen, wie einem

viermal täglichen Lieferservice, einer

digitalen Prozessoptimierung und

einer starken Nachhaltigkeitsstrategie

mittels Photovoltaik-Anlagen sowie

alternativen Kraftstoffen.

Schwamm & Cie mbH

aus Saarbrücken

Nahrung und Genuss

Das vor über 100 Jahren als Metzgerei

in Saarbrücken gegründete Unternehmen

Schwamm & Cie hat sich

zu einem bedeutenden nationalen

Lebensmittelunternehmen mit über

300 Arbeitnehmern entwickelt. Traditionelles

Handwerk, technologische

Entwicklung und höchste Qualitätsansprüche

zeichnen das Unternehmen

aus. Es ist heute nationaler Qualitätsführer

seiner Zunft.

Xiton Photonics GmbH

aus Kaiserslautern

Leidenschaft für

Laser und eine Vision

Die Xiton Photonics GmbH aus

Rheinland-Pfalz ist ein führender

Anbieter von maßgeschneiderten

Laserstrahlquellen für anspruchsvolle

Branchen wie der Halbleiterindustrie.

Das Unternehmen hat sich von einem

kleinen Team zu einem globalen

Technologieführer entwickelt, der auf

handwerkliches Können, Nachhaltigkeit

und eine starke Unternehmenskultur

setzt. •

Premier 2022

Premier-Finalist 2020

- Mitnahmestapler

- Schwertransporte

- Kranservice

- Einbringservice

- Maschinenumzüge

- Logistiklösungen

- Inhouseservice

- Lagerung

- Logistik, Lagerung und

Transport von Schüttgütern

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40

v.l.n.r. Seier Holding GmbH & Co. KG, Ulrich Seier, Geschäftsführer • Ems Ports Agency and Stevedoring Beteiligungs GmbH

& Co. KG - Timo Siebahn, Geschäftsführer • coffee perfect GmbH - Heiko Kroll, CEO • Carstengerdes Modellbau & Zerspanung

GmbH - Nils Langer, Prokurist mit Nadine Carstengerdes, Leitung Verwaltung und Hendrik Carstengerdes, Geschäftsführer

• Böwer GmbH - Stefan Böwer, Geschäftsführer

Böwer GmbH

aus Neuenkirchen im

Landkreis Osnabrück

Traditionelles Handwerk

trifft auf moderne Technologien

Die Böwer GmbH, 1888 als Tischlerei

gegründet, ist heute ein führender

Anbieter für exklusive Innenausbauten

von Superyachten und Residenzen.

Das Unternehmen verbindet

traditionelles Handwerk mit innovativen

DigitalCraft-Technologien wie

3D-Druck, erschließt somit eine neue

Dimension im Interior Design und

agiert international.

Carstengerdes Modellbau

& Zerspanung GmbH

aus Bockhorn/Petersgroden

Freisland am Jadebusen

Familiäre Unternehmenskultur

Die Carstengerdes GmbH, hat sich,

wahrhaft aus einer Garage heraus,

zu einem modernen Betrieb mit 50

Mitarbeitern entwickelt. Der Erfolg basiert

auf technologischer Innovation

wie der CNC-Zerspanung und eines

neuen 5-Achs-Bearbeitungszentrums.

Durch die regionale Verwurzelung

handelt es sich um ein Unternehmen,

das nicht nur Produkte, sondern auch

Vertrauen und Werte schafft.

PT-MAGAZIN 6 2025

Bei Walter Bauer arbeiten 300 motivierte und kompetente Mitarbeiter an der

erfolgreichen Abwicklung von Bauprojekten. In den Geschäftsbereichen Glasfasernetzbau,

Rohrleitungsbau, Bohrtechnik, Wohn- und Gewerbebau sowie dem

Werkstattservice sind wir für unsere Kunden im Einsatz. Da unser Team aus den

verschiedensten Persönlichkeiten mit jahrzehntelanger Erfahrung besteht, wissen

wir worauf es beim Bauen ankommt.

2024


© SUSANNE KURZ

PT-MAGAZIN 6 2025

epas erhält

zusätzlich den

Publikums-Award 2025 .

Ems Ports Agency and

Stevedoring Beteiligungs

GmbH & Co. KG

aus Emden

Weil die Energiewende

nicht von allein an Land kommt

Dieses Unternehmen, kurz epas

genannt, ist ein wichtiger Akteur der

maritimen Wirtschaft. Mit Fokus auf

Nachhaltigkeit und soziale Werte

hat sich epas auf Schwergut und

Großkomponenten für die Offshore

-Windindustrie spezialisiert. Das

Unternehmen versorgt 90 % der

Nordsee-Windparks. Zertifizierungen,

Investitionen und eine mitarbeiterorientierte

Unternehmenskultur

untermauern den Erfolg.

coffee perfect GmbH

aus Osnabrück

Essen gut – Alles gut

Die coffee perfect GmbH hat sich mit

ganzheitlichen Kaffee-, Wasser- und

Finalisten

Niedersachsen/Bremen

Snacklösungen im B2B-Bereich etabliert.

Das Unternehmen überzeugt

durch Weiterentwicklungen wie der

UV-LED-Technologie oder auch dem

Smart Fridge. Eine mitarbeiterorientierte

Unternehmenskultur und exzellenter

Kundenservice unterstreichen

den Erfolg.

john becker

ingenieure GmbH & Co. KG

aus Lilienthal im Landkreis Osterholz

Für eine lebenswerte Umwelt

john becker ingenieure hat sich seit

1983 als unabhängiges Planungsbüro

zu einem führenden Anbieter für

nachhaltige Lösungen in der Energieund

Wasserwirtschaft entwickelt. Der

Erfolg basiert auf interdisziplinärer

41

Expertise und einer mitarbeiterzentrierten

Kultur.

Seier Holding GmbH & Co. KG

aus Wurster Nordseeküste

im Landkreis Cuxhaven

Wirtschaftlicher und organisatorischer

Unterbau für unser Land

Die Seier Holding GmbH & Co. KG

vereint Tradition und Innovation. Als

Komplettanbieter im Infrastrukturbereich

setzt das Unternehmen mit

rund 1.000 Mitarbeitern auf Diversifikation.

Prägend ist das Engagement

in zukunftsweisende Technologien

wie geothermische Bohrungen und

Digitalisierung. Eine starke Mitarbeiterorientierung

und ein hohes Engagement

für Nachhaltigkeit prägen die

Unternehmenskultur. •

Immer frischen Wind

um die Nase.

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40

Finalisten

Hessen, Thüringen und

Berlin/Brandenburg

© SUSANNE KURZ

All Service Sicherheitsdienste

GmbH

aus Frankfurt am Main - Hessen

Sicherheit an erster Stelle

Die All Service Sicherheitsdienste

GmbH gehört zu den Top 20 der deutschen

Sicherheitsunternehmen und

überzeugt durch Qualität, Teamarbeit

und Innovation. Sie setzt mit einer

VdS-zertifizierten Notruf- und Serviceleitstelle

Maßstäbe für hohe Zuverlässigkeit.

Eigene Ausbildungszentren

sichern zudem neue Standards in der

Branche.

firstcolo GmbH

aus Frankfurt am Main - Hessen

IT-Ressourcen effizient

ohne eigene Infrastruktur nutzen

In 20 Jahren entwickelte sich firstcolo

zum Marktführer für Rechenzentrumsdienstleistungen

in der DACH-

Region. Mit fast 80 Mitarbeitern bietet

das Unternehmen Colocation, Managed

Services und Cloud-Lösungen als

One-Stop-Shop. Die Unternehmenskultur

fördert Eigenverantwortung

und Erneuerung und stützt die kontinuierliche

Expansion.

SALT Minerals GmbH

aus Korbach - Hessen

Das Salz der Erde

Die SALT Minerals GmbH ist ein führender

Hersteller und Lieferant von

Mineralsalzen. Als Europas größter

Anbieter natriumreduzierter Salze

wuchs das Unternehmen in 5 Jahren

um das Fünffache und expandierte

2025 vom nordrhein westfälischen

Ahaus nach Korbach im Landkreis

Waldeck-Frankenberg. Die Mission

ist es, hochwertige Mineralien für die

Industrie bereitzustellen.

PT-MAGAZIN 6 2025

Bei Walter Bauer arbeiten 300 motivierte und kompetente Mitarbeiter an der

Bei Walter Bauer arbeiten 300 motivierte und kompetente Mitarbeiter an der

erfolgreichen Abwicklung von Bauprojekten. In den Geschäftsbereichen Glasfa-

erfolgreichen Abwicklung von Bauprojekten. In den Geschäftsbereichen Glasfasernetzbau,

Rohrleitungsbau, Bohrtechnik, Wohn- und Gewerbebau sowie dem

sernetzbau, Rohrleitungsbau, Bohrtechnik, Wohn- und Gewerbebau sowie dem

Werkstattservice sind wir für unsere Kunden im Einsatz. Da unser Team aus den

Werkstattservice sind wir für unsere Kunden im Einsatz. Da unser Team aus den

verschiedensten Persönlichkeiten mit jahrzehntelanger Erfahrung besteht, wissen

verschiedensten Persönlichkeiten mit jahrzehntelanger Erfahrung besteht, wissen

wir worauf es beim Bauen ankommt.

wir worauf es beim Bauen ankommt.

2024


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v.l.n.r. ICONTEC GmbH - Nils Büchner, Geschäftsführer • SK Laser GmbH - Dina Reit, Geschäftsführerin • SALT Minerals GmbH

- Benno Spilker, Sales Manager • firstcolo GmbH - Nicolaj Kamensek, Gründer und Geschäftsführer • All Service Sicherheitsdienste

GmbH - Serife Tülay Alkan Haller, Prokuristin mit Peter Haller und Christian Jäkel, Geschäftsführende Gesellschafter

PolyLine Umwelttechnik GmbH - Dipl.-Ing. Mario Karge, Geschäftsführer • GOLEM - Kunst und Baukeramik GmbH - Heike

Friedrich, Geschäftsführerin • FiANTEC Provisionslösungen GmbH - Jens-Ulli Rudolph, Mitglied Geschäftsführung und Prokurist

SK Laser GmbH

aus Wiesbaden - Hessen

PT-MAGAZIN 6 2025

Lasergravur vom Feinsten

SK Laser, 2005 in Wiesbaden gegründet,

revolutioniert die Lasergravur

mit der Maxime „Keep it Simple“.

Das Unternehmen ist Hersteller von

Lasersystemen für Gravur und Markierung

auf nahezu allen Materialien.

Die Unternehmensführung setzt auf

faire Preise, Nachhaltigkeit und maßgeschneiderte

Kundenbetreuung.

ICONTEC GmbH

aus Ilmenau - Thüringen

Pionier in Produktund

Prozessinnovationen

Wenn es um digitale Transformation

geht ist die ICONTEC GmbH ein

wahrer Spezialist in Produkt- und

Prozessinnovationen. Über 30 Mitarbeitende

legen ihren besonderen

Fokus auf maßgeschneiderte SAP-

Services. Beginnend mit der Beratung

und Planung bis zur erfolgreichen

Implementierung und dem zuverlässigen

Betrieb regionaler sowie global

verteilter SAP-Landschaften.

ELEKTRO JAHN GmbH & Co. KG

aus Frankfurt (Oder) - Brandenburg

Der E-Mobilität gehört die Zukunft

Die Elektro Jahn GmbH & Co. KG,

gegründet 1990, ist ein führendes

Elektrotechnikunternehmen mit über

130 Mitarbeitern. Das Unternehmen

erweitert seine Expertise in zukunftsweisende

Bereiche wie E-Mobilität

und IT-Dienstleistungen. Mit dem

Leitspruch „Komplexe E-Lösungen

einfach meistern“ und der Förderung

von 21 Auszubildenden setzt Elektro

Jahn Maßstäbe.

FiANTEC Provisionslösungen GmbH

aus Frankfurt (Oder) - Brandenburg

Provisionslösungen

im Finanzsektor

Die FiANTEC GmbH ist ein führender

Partner für Provisionslösungen im Finanzsektor.

Ihre vielfach ausgezeichnete

Software setzt Maßstäbe bei

Digitalisierung und Automatisierung.

Als Teil der Consileon Gruppe investiert

FiANTEC in zukunftsweisende

Technologien und die Förderung von

Mitarbeitern und Talenten, während

sie gleichzeitig papierlose Prozesse

verfolgt.

GOLEM – Kunst und

Baukeramik GmbH

aus Sieversdorf - Brandenburg

Einheit von Tradition

und Innovation

Die Golem – Kunst und Baukeramik

GmbH vereint Tradition und Fortschritt.

Als weltweit einzigartiger

Hersteller von reproduzierten Fliesen

aus der Zeit um 1900 belebt das

Unternehmen verlorenes Wissen. Mit

50 Mitarbeitern produziert Golem in

Sieversdorf Fliesen von unvergleichlicher

Brillanz. Dabei setzt man auf

eine nachhaltige Produktion und wurde

2023 mit dem Zukunftspreis des

Landes Brandenburg ausgezeichnet.

PolyLine Umwelttechnik GmbH

aus Bernau - Brandenburg

Unzugänglich? Nicht mit PolyLine

Die PolyLine Umwelttechnik GmbH

ist ein Vorreiter im Bereich der

grabenlosen Rohrsanierung. Das Unternehmen

hat sich in über 20 Jahren

auf die Sanierung unzugänglicher

Rohrleitungen spezialisiert. PolyLine

überzeugt durch neue, emissionsarme

Technologien und ein starkes

Umweltbewusstsein. Als „Arbeitgeber

der Zukunft“ vereint das Unternehmen

technische Brillanz mit sozialer

Verantwortung. •


42

DANKE

Wir sagen Danke!

Für Ihre Unterstützung im 31. Wettbewerbsjahr

„Großer Preis des Mittelstandes“.

Hauptsponsoren

© SUSANNE KURZ

1. Bier und Wohlfühlhotel Gut Riedelsbach

GmbH & Co. KG ∞ Auerbachskeller

Leipzig ∞ Albert Fischer

GmbH ∞ All Service Sicherheitsdienste

GmbH ∞ Ambulanz Mobile GmbH

& Co. KG ∞ Antennenbau Lindemann

GmbH & Co. KG ∞ Arcobräu Gräfliches

Brauhaus GmbH & Co. KG

∞ Baldus Medizintechnik GmbH ∞

Beautyspa Servicegesellschaft mbH

∞ Bohlsener Mühle GmbH & Co. KG

∞ BRUDER Spielwaren GmbH + Co.

KG ∞ Bramburg Werbung ∞ Caleg

Schrank- und Gehäusebau GmbH ∞

CBV Blechbearbeitung GmbH ∞ CO-

LANDIS GmbH ∞ Curt Bauer GmbH ∞

Cuxland Ferienparks GmbH ∞ Dr. Butze

GmbH & Co. KG ∞ DOMMER Stuttgarter

Fahnenfabrik GmbH ∞ Edeka

Ernst, Zweibrücken ∞ EFEN GmbH ∞

ehrhorn Vermessung GbR ∞ ELMO-

Elektromontagen Leipzig GmbH ∞

Endress+Hauser Conducta GmbH

+ Co. KG ∞ elektroplan-schneider

| Ingenieurbüro für Elektrotechnik,

Sicherheits- und Informationstechnische

Anlagen GmbH ∞ Evosys Laser

GmbH ∞ Fessler Mühle ∞ FingerHaus

GmbH ∞ fit GmbH ∞Franken Brunnen

GmbH & Co. KG / BT Ileburger

Sachsen Quelle ∞ Gebrüder Heyl

Analysentechnik GmbH & Co. KG ∞

Georg Parlasca Keksfabrik GmbH ∞

GROSS GmbH ∞ H&E Bohrtechnik

GmbH ∞ HALLOG GmbH ∞ Hanse

Haus GmbH & Co. KG ∞ Heinerle

- Berggold Schokoladen GmbH ∞

Hieber Installationen und Handel AG

∞ Humanas Pflege GmbH & Co. KG

∞ HEUNEC Plüschspielwarenfabrik

GmbH & Co. KG ∞ ITG Ingenieur-,

Tief- und Gleisbau GmbH ∞ Ingenieurgesellschaft

Patzke GmbH, Büro für

Bauwesen, Straßen-Kanal-Tiefbau ∞

K&S Anlagenbau GmbH ∞ Keunecke

Feinkost GmbH ∞ KÜBLER GmbH -

Energiesparende Hallenheizungen

∞ Kuhlmann Leitungsbau GmbH &

Co. KG ∞ Lammetal GmbH Gemeinnützige

Lebenshilfe Einrichtungen ∞

LABOKLIN GmbH & Co.KG ∞ Lieblang

Dienstleistungsgruppe Management

GmbH ∞ Landwirtschaftsbetrieb Jochen

Thomsen ∞ Mathias Mende e.K.

∞ Mathias Normann Spedition GmbH

& Co. KG ∞ Mauersberger Badtechnik

Betriebs-GmbH ∞ Max Heimerl

Bau GmbH ∞ medDV GmbH ∞ Mey

Generalbau GmbH ∞ Microdampf.de

∞ Michael Koch GmbH ∞ Milchwerke

Berchtesgadener Land Chiemgau eG

∞ monte mare Unternehmensgruppe

mtex antenna technology gmbh ∞

MUNK Group ∞ Natura Clou Kosmetik

Leipzig ∞ Neanderklinik Harzwald

GmbH ∞ Oelkers Betriebe OHG |

Hotel Romantischer Winkel ∞ ONI

Temperiertechnik Rhytemper GmbH

∞ ONI-Wärmetrafo GmbH ∞ Orthopädie-

und Reha- Team Zimmermann

GmbH ∞ Ovesco Endoscopy AG ∞

papperts GmbH & Co. KG ∞ Pixida

GmbH ∞ Porzellanmanufaktur Kahla/

Thüringen GmbH ∞ proWIN Winter

GmbH ∞ Reinhard Koll GmbH ∞ RFT

Kabel Brandenburg GmbH ∞ richter &

heß VERPACKUNGS-SERVICE GmbH ∞

Romfil GmbH ∞ Seier Holding GmbH

& Co. KG ∞ Schilling Engineering

GmbH ∞ SITEFORUM GmbH ∞ sera

GmbH ∞ Stephan Pellegrini GmbH

∞ STA-BAU Meyer Sicherungstechnischer

Anlagenbau ∞ Tenbrink Gruppe

∞ TIP-TOP Dienstleistungen GmbH ∞

uesa GmbH ∞ Unternehmensgruppe

Burchard Führer GmbH ∞ VEINLAND

GmbH ∞ Volksbank Mittweida eG ∞

VR Bank RheinAhrEifel eG ∞ Walter

Bauer GmbH & Co. KG ∞ Weingärtner

Cleebronn-Güglingen eG ∞ Weingut

Ernst Bretz e.K. ∞ WGfS GmbH ∞ Zimmerei

Berthold Ott GmbH ∞ Zweirad

Gruber GmbH

PT-MAGAZIN 6 2025


43

PT-MAGAZIN 6 2025 PT-MAGAZIN 6 2025

KOLUMNE

KOLUMNE

Das 30. Wettbewerbsjahr ist vergangen.

Und mit dem Bundesball im Oktober

haben wir zum 100. Mal eine Auszeichnungsgala

gestaltet. 365 Tage voller

Höhen und Tiefen. Wir haben gelacht,

geweint, gekämpft und gewonnen. Und

genau das macht das Leben so spannend

Vertrauen und einzigartig. schafft Als ich in den letzten

Tagen des alten Jahres zurückgeblickt

habe, Chancen ist mir bewusst geworden, wie

wichtig es ist, die positiven Momente zu

feiern Der Wind und aus pfeift den wieder Herausforderungen

kräftig durch

zu die lernen. Wirtschaft, und doch stehen wir

Mittelständler fest – nicht nur, weil wir

Oft hart neigen arbeiten, wir dazu, sondern uns auf weil das wir Negative etwas

zu haben, konzentrieren. das schwerer Enttäuschungen wiegt als Zahlen und

Misserfolge und Strategien: scheinen Vertrauen. tiefer zu sitzen Das als ist

die das kleinen Motto, Freuden das uns des 2026 Alltags. leiten Dabei wird.

verpassen Vertrauen wir ist so kein viel Luxus, Schönes. kein Erinnern weicher

Sie Faktor, sich an sondern die Momente, der Motor, in denen der uns Sie

stolz antreibt, auf sich Risiken waren? einzugehen, An die Begegnungen,

wagen die Sie und bereichert Chancen haben? zu ergreifen, An die Ziele, wo

Neues zu

die andere Sie erreicht nur Hürden haben? sehen. Nehmen Sie sich

vr-rheinahreifel.de

Neulich sprach ich mit einer Unternehmerin

aus Bayern, die ihr Familienunternehmen

durch die stürmischsten

Jahre gelenkt hat. „Petra“, sagte sie,

„ohne das Vertrauen meiner Leute

hätte ich längst aufgegeben.“ Ihre

Geschichte ist keine Ausnahme. Als

die Pandemie zuschlug, die Lieferketten

stockten und die Auftragsbücher

Zeit, dünner diese wurden, positiven hat Erinnerungen sie nicht gekürzt wieder

aufleben oder gekündigt. zu lassen. Stattdessen hat sie

ihre Mitarbeiter ins Vertrauen gezogen:

bin offene unglaublich Karten, dankbar ehrliche für die Worte, vielen

Ich

Menschen, gemeinsame die Lösungen. mir in diesem Das Jahr Ergebnis? begegnet

Ihre sind. Belegschaft Ihre Offenheit, hat ihre Ideen Bereitschaft geliefert,

zur die Zusammenarbeit keiner im Chefsessel und ihre hätte positive ersinnen

können haben – von mich neuen inspiriert. Produkten

Einstellung

bis hin zu schlankeren Prozessen.

Der Heute Mittelstand steht ihre ist Firma das Rückgrat stärker da unserer

je zuvor. Wirtschaft. Tag für Tag leisten mittel-

als

ständische Das ist die Unternehmen Magie des Mittelstands: Außergewöhnliches.

bauen Sie Brücken, schaffen wo Arbeitsplätze, andere Mauern treiben

Wir

Innovationen sehen. Vertrauen voran und schafft stärken Chancen unsere –

Region. für Innovationen, für Partnerschaften,

für Menschen. Es ist der Handschlag

Ich mit bin dem stolz Lieferanten, darauf, Teil dieser der auch Gemeinschaft

schwierigen zu sein. Zeiten Die Unternehmen, liefert. Es die ist wir die

im Mut Rahmen machende des Großen Umarmung Preises im des Team, Mittelstands

wenn der auszeichnen, Druck steigt. sind Es Vorbilder ist die Gewissheit,

alle. Sie dass zeigen man uns, gemeinsam was mit stärker Leiden-

für

uns

schaft, ist als allein. Engagement Ihre Geschichten und einem zeigen guten

Geschäftssinn es: Die kleine möglich Bäckerei, ist. die mit einem

100-mal ausgezeichneter Mittelstand

Ihr Vermögen.

Unsere Expertise.

Wir müssen

reden!

neuen Online-Shop weltweit Kunden

gewinnt, weil sie ihren Kunden vertraut

hat, die Qualität zu lieben. Der

Maschinenbauer, der junge Talente

fördert, weil er an ihre Zukunft glaubt.

Oder die IT-Firma, die auf regionale

Partnerschaften setzt, weil sie weiß,

dass Nähe Vertrauen schafft.

2026 wird kein Jahr für Zauderer

Das sein. vergangene Die Welt Jahr bleibt hat unruhig, uns gezeigt, die

dass Herausforderungen wir auch in schwierigen groß. Aber Zeiten wir

zusammenhalten Mittelständler wissen: und gemeinsam Vertrauen Lösungen

unser finden Kompass. können. Es Ich gibt bin uns zuversichtlich, den Mut,

ist

dass in Unsicherheit wir auch die zu Herausforderungen handeln, Fehler des zu

kommenden riskieren und Jahres aus ihnen meistern zu werden. lernen. Es

lässt uns Netzwerke knüpfen, die Krisen

überdauern.

Sie uns gemeinsam in die Zukunft

Lassen

blicken Lassen und Sie uns neue dieses Chancen Jahr ergreifen. nutzen, um Mit

Mut, Vertrauen Optimismus zu säen und – einer unsere positiven Teams, Einstellung

unsere können Partner, wir alles unsere erreichen. Visionen.

Kommen Sie zu unseren Veranstaltungen,

Jahr tauschen geht zu Sie Ende, sich ein aus, neues feiern beginnt. Sie

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Nehmen die Geschichten, Sie sich die die Zeit, uns zurückzublicken verbinden.

und Denn die wenn positiven wir Vertrauen Aspekte des schenken, vergange-

öffnen Jahres sich zu Türen, würdigen. die wir Seien nie für Sie möglich

für gehalten das, was hätten. Sie erreicht haben, und

dankbar

blicken Mit einem Sie zuversichtlich festen Händedruck in die Zukunft. und einem

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© SUSANNE KURZ

Motto 2026:

Vertrauen

schafft Chancen

Nominierungsaufruf für 2026

Keine Gebühren

Es werden keine Anmelde- oder Bearbeitungsgebühren

für die Teilnahme

am Wettbewerb erhoben. Zur Betreuung

nominierender Institutionen

und nominierter Unternehmen vor

Ort sind rund 50 ehrenamtliche Servicestellen

der Oskar-Patzelt-Stiftung

bundesweit im Einsatz.

Mit Sonderpreisen wie „Bank des

Jahres“ und „Kommune des Jahres“

würdigt die Oskar-Patzelt-Stiftung

darüber hinaus das Wirken von Persönlichkeiten

und Institutionen für

die Gestaltung der notwendigen gesellschaftlichen

Rahmenbedingungen

unternehmerischen Handelns.

Bundesweite Sonderpreise

Preisträger des Wettbewerbs, deren

Auszeichnung mindestens zwei Jahre

zurückliegt und die sich seitdem bedeutend

weiterentwickelt haben, können

auf dem Bundesball (Abschlussgala)

mit weiteren Auszeichnungsstufen des

Wettbewerbs „Großer Preis des Mittelstandes“

ausgezeichnet werden: „Ehrenplakette“,

„Premier-Finalist“, „Premier“

oder „Premier-Ehrenplakette“.

Auch im kommenden Jahr werden die

Besten der Besten im deutschen Mittelstand

gesucht. Nominieren Sie jetzt!

Durch den „Großen Preis des Mittelstandes“

konnte der unternehmerische

Mittelstand über Jahre hinweg

seine Präsenz in der Öffentlichkeit,

in der Politik und den Medien weiter

ausbauen. Teilnehmern, Preisträgern,

Botschaftern und Unterstützern ist

das bisher Erreichte Ansporn, auch

zukünftig im Rahmen des „Großen

Preises“ den enormen Leistungen des

Mittelstandes die Würdigung zukommen

zu lassen, die sie verdient haben.

So werden also ab 1. November 2025

wieder mittelständische Unternehmen

gesucht, die sich überdurchschnittlich

entwickelt haben. Sie sollten jährlich

mindestens

• zehn Arbeitsplätze und

• 1,0 Mio. Euro Umsatz aufweisen und

• wenigstens drei Jahre stabil am Markt

tätig sein.

Fünf Wettbewerbskriterien

Niemand kann sich selbst bewerben,

sondern muss von Dritten zum Wettbewerb

nominiert werden. Bewertet

werden die Leistungen in fünf Wettbewerbskriterien:

1. Gesamtentwicklung des Unternehmens

2. Schaffung/Sicherung von Arbeitsund

Ausbildungsplätzen

3. Modernisierung und Innovation

4. Engagement in der Region

5. Service und Kundennähe, Marketing

Die Nominierung kann online vorgenommen

werden im Portal

www.mittelstandspreis.com oder

per E-Mail über op@op-pt.de der

Bundesgeschäftsstelle der Oskar-

Patzelt-Stiftung mitgeteilt werden.

In jeder der zwölf Wettbewerbsregionen

• Baden-Württemberg

• Bayern

• Berlin/ Brandenburg

• Hessen

• Mecklenburg-Vorpommern

• Niedersachsen/Bremen

• Nordrhein-Westfalen

• Rheinland-Pfalz/Saarland

• Sachsen

• Sachsen-Anhalt

• Schleswig-Holstein/Hamburg

• Thüringen

können max. drei Unternehmen als

Preisträger und höchstens weitere

fünf als Finalist ausgezeichnet werden.

Die Entscheidungen treffen rund 100

Juroren, die in zwölf regionalen Jurys

organisiert sind. Die Juroren unterliegen

einer eigenen Geschäftsordnung

sowie einem Corporate Governance

Kodex und handeln nach einem zertifizierten

Qualitätsmanagementsystem

gemäß DIN EN ISO 9001:2015.

Termine

• 1. Phase Nov. 2025 - 31.01.2026:

Nominierung auszeichnungswürdiger

Unternehmen

• 2. Phase Dez. 2025 - 15.04.2026:

Bearbeitung der Juryfragebögen

durch die Nominierten

• 3. Phase Mai – Juli 2026: Beratung

der 12 regionalen Jurys und der überregionalen

Abschlussjury

• 4. Phase August – Oktober 2026:

Auszeichnungsphase

Preisverleihungen

• am 12. September 2026 in Düsseldorf

für NORDRHEIN-WESTFALEN,

NIEDERSACHSEN, BREMEN, HAM-

BURG, SCHLESWIG-HOLSTEIN,

RHEINLAND-PFALZ, SAARLAND,

MECKLENBURG-VORPOMMERN

UND SACHSEN-ANHALT

• am 26. September 2026 in Würzburg

für BAYERN, BADEN-WÜRTTEM-

BERG, HESSEN, THÜRINGEN, BERLIN,

BRANDENBURG UND SACHSEN

• am 24. Oktober 2026 zum Bundesball

in Düsseldorf für die BUNDES-

WEITEN PREMIER-SONDERPREISE

Erst an diesen Abenden werden die

Preisträger und Finalisten bekannt

gegeben.

Eine ausführliche Beschreibung der

Wettbewerbsbedingungen und –kriterien

sowie weitere Informationen zum

organisatorischen und zeitlichen Ablauf

des Wettbewerbs finden Sie unter:

https://www.mittelstandspreis.com

PT-MAGAZIN 6 2025


45

VERLÄSSLICHKEIT AUS STÄRKE –

ZUKUNFT AUS VERANTWORTUNG

PT-MAGAZIN 6 2025

WIR STEHEN FÜR STABILITÄT

Wir gehören zu den Mittelständlern in Deutschland,

die auf eine außergewöhnliche wirtschaftliche

Stärke und Bonität bauen können. Diese solide

Basis macht uns unabhängig, krisensicher und zu

einem Partner, auf den man sich verlassen kann –

in jeder Phase des Marktes.

WIR GESTALTEN ZUKUNFT

Mit unserem Engagement im Bau moderner Infrastruktur

leisten wir einen aktiven Beitrag zur Energiewende

in Deutschland. Unsere Projekte schaffen

die Grundlagen für Fortschritt – für sichere Energie,

funktionierende Netze und lebendige Regionen.

WIR BIETEN PERSPEKTIVE

Stabilität bedeutet bei uns Sicherheit und Verlässlichkeit

mit Blick nach vorn. Wer bei Seier arbeitet,

hat eine langfristige Perspektive, Sicherheit und die

Chance, zu gestalten.

DER MENSCH IM MITTELPUNKT

Was uns antreibt, sind der Erfolg unserer Kunden

und die Menschen. Erst ihre Ideen, ihr Know-how

und ihr Vertrauen machen unseren Erfolg möglich

– heute und in Zukunft.

seier-gruppe.de


46

OPS-JUGENDGRUPPE 2025

ERFAHRUNGEN,

DIE DIE ZUKUNFT SICHERN

Betriebsrundgang bei Systemair: Junge

Erwachsene entdecken die Technik

hinter moderner Lüftungssysteme.

Austausch mit Zukunft:

Die Oskar-Patzelt-Stiftung zu

Gast bei Systemair – Perspektiven

für kommende Fachkräfte.

© SYSTEMAIR GMBH

© SYSTEMAIR GMBH

Wie junge Nachwuchsführungskräfte

anlässlich der Preisverleihungen in

Würzburg und Düsseldorf lernen,

Verantwortung zu übernehmen – und

warum das für den Mittelstand unverzichtbar

ist.

Der Mittelstand steht vor einer der

größten Herausforderungen seiner

Geschichte: Bis 2026 müssen hunderttausende

Familienunternehmen eine

Nachfolge regeln, doch es fehlt an

gut vorbereiteten, engagierten Nachfolgern.

Genau hier setzt die OPS-

Jugendgruppe an – mit praxisnahen

Workshops und Betriebsbesichtigungen,

die jungen Unternehmerkindern

und Nachwuchsführungskräften Wissen,

Führungskompetenzen und vor

allem Selbstführung vermitteln.

Drei Bälle, drei Chancen, ein Ziel:

Verantwortung übernehmen

2025 nahmen jeweils rund fünf interessierte

junge Nachwuchsführungskräfte

an dem Programm in Würzburg

(13. September) und Düsseldorf (27.

September) sowie zum Bundesball

in Düsseldorf (18. Oktober) teil. Das

Abendessen am Donnerstag im

Hotel führte die Gruppe erstmals zusammen.

Freitag früh um 9 Uhr ging

es auf zur Firmenbesichtigung. Die

Geschäftsführer boten den jungen

Menschen die Möglichkeit, hinter die

Kulissen führender Mittelstandsunternehmen

zu blicken. Auf Einladung der

Geschäftsleitung beendete jeweils ein

sehr üppiger Mittagstisch mit offenem

Gedankenaustausch das Treffen.

In Würzburg öffnete die Systemair

GmbH ihre Türen, ein weltweit führender

Anbieter von Lüftungs- und

Klimatechnik mit mehr als 500 Mitarbeitenden,

der 2024 als Finalist beim

„Großen Preis des Mittelstandes“

ausgezeichnet wurde. In Düsseldorf

war die AES motomation GmbH Gastgeber

– ein Hightech-Unternehmen

für Roboterfertigung in der Halbleiterindustrie,

welches 2023 seine neue

Deutschland-Zentrale eröffnete und

damit die Innovationskraft des Mittelstands

eindrucksvoll demonstriert.

Anschließend ging es zurück ins Hotel

PT-MAGAZIN 6 2025

Glanzleistungen

Mehr zu unseren Glanzleistungen

tiptop-group.de

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tiptop.group


47

PT-MAGAZIN 6 2025

zum OPS-Jugend-

Workshop.

Selbstführung

und Zielklarheit:

Kernkompetenzen

für Führungskräfte

von morgen

Unter Anleitung

von Heiko Weit,

Geschäftsführer der WEIT Führung

GmbH, standen Selbstführung und

persönliche Ausrichtung / Zielsetzung

im Mittelpunkt der Workshops. Diese

Fähigkeiten sind essenziell, um in

der komplexen und schnelllebigen

Unternehmenswelt von heute als

Führungskraft erfolgreich zu sein.

Die Teilnehmer lernten anhand von

Werkzeugen, wie sie Prioritäten setzen,

sich selbst reflektieren und ihre

persönliche Entwicklung aktiv gestalten

können – Grundlagen, die sie benötigen,

um später Verantwortung für

den eigenen Betrieb zu übernehmen

oder Führungsrollen im Mittelstand

einzunehmen.

© SUSANNE KURZ

Erfahrungen, die den

Unterschied machen

Die OPS-Jugendgruppe ermöglicht es

den jungen Menschen, theoretisches

Wissen zu erwerben und parallel

durch den direkten Austausch mit

innovativen Unternehmern echte

Führungserfahrungen zu sammeln.

Dies ist ein entscheidender Vorteil,

denn Studien zeigen: Wer frühzeitig

in Führungskompetenzen investiert

und sich auf die Herausforderungen

der Nachfolge vorbereitet, hat bessere

Chancen, den Generationswechsel

erfolgreich zu gestalten und den

Fortbestand des Familienunternehmens

zu sichern.

Knigge-Dinner und

Netzwerk: Stil und Kontakte

für die Zukunft

Der krönende Abschluss des Programms

am Freitag war jeweils

ein stilvolles Knigge-Dinner im

Bistro Bottaccio (Düsseldorf) und

im Terrassen-Restaurant (Würzburg).

Hier lernten die Teilnehmer

Vieles über die richtige Etikette

und knüpften wertvolle Kontakte zu

Gleichgesinnten – ein Netzwerk, das

sie auf ihrem Weg in die Führungsverantwortung

unterstützt. Ein herzliches

Dankeschön geht hiermit an die

Restaurantleiter der beiden Maritim-

Hotels, die sich viel Mühe gaben, jede

aufkommende Frage mit Geduld und

Sachverstand zu beantworten.

… und dann der Höhepunkt des Ganzen:

Die Teilnahme an der Auszeichnungsgala

und dem Ball.

Sämtliche anfallenden Kosten wurden

durch die Sponsoren abgedeckt.

Lediglich die Übernachtungen von

Donnerstag bis Sonntag waren selbst

zu tragen.

Übergabe an die nächste Generation:

Eigenverantwortung leben

Ein besonderer Meilenstein 2025 ist,

dass die diesjährigen Teilnehmer die

Planung der Workshops und Veranstaltungen

für 2026 unter der Anleitung

von Jörg-Tilman Heyl, Geschäftsführer

der Gebr. Heyl Analysentechnik

GmbH & Co. KG, übernehmen werden.

Dieser Schritt von der passiven

Teilnahme hin zur aktiven Gestaltung

zeigt, wie die OPS-Jugendgruppe junge

Führungskräfte befähigt, Verantwortung

zu übernehmen und die Zukunft

des Mittelstands selbst zu gestalten.

Aufruf: Gemeinsam die

Zukunft sichern

Du bist zwischen 16 und 25 Jahren alt

und möchtest dich auf eine Führungsrolle

vorbereiten? Dann werde Teil der

OPS-Jugendgruppe 2026! Melde Dich

per Mail unmittelbar, wenn Du Dich

entschieden hast.

Sie sind Unternehmer oder möchten

junge Talente fördern? Unterstützen

Sie die OPS-Jugendgruppe als

Sponsor, öffnen Sie Ihr Unternehmen

für Besichtigungen oder werden Sie

Mentorin oder Mentor. Gemeinsam

sichern wir die Zukunft des deutschen

Mittelstands – durch gezielte Förderung,

praxisnahe Ausbildung und

echte Verantwortung für junge starke

Menschen.

Kontakt: heyl@heylanalysis.de

heiko.weit@weitfuehrung.de •

© SUSANNE KURZ


48

Menschen

© MEECO COMMUNICATION SERVICES

PT-MAGAZIN 6 5 2025

r u b r i k


49

Osterburg

revolutioniert

Agrarwelt

v.l.n.r.

Heiko Weit mit Constanze (58),

Jochen (57) und Julian (25) Thomsen

vor dem abgeernteten Getreidefeld

© MEECO COMMUNICATION SERVICES

PT-MAGAZIN 6 5 2025

Getreidefelder direkt

an Bäcker vermietet

Jedes Jahr werden die Felder beackert

und der Landwirt hofft auf

entsprechendes Wetter, damit sich

die Getreideernte sehen lassen kann.

Aber wenn die Ernte mal nicht so gut

ist oder aufgrund Wetterunbilden

einfach mal ganz ausfällt? Landwirte

haben es da nicht so leicht – zumindest

bisher!

Letztes Jahr startete die Osterburger

Landwirtschaft Thomsen eine

besondere Vermarktungsform. Der

Betrieb vermietet Teile seiner Fläche

an Endverbraucher, auf Wunsch des

Mieters auch unter Verzicht auf Verwendung

von Pflanzenschutzmitteln

und Kunstdünger. „Zum Mehlkauf

ging der Kunde bisher in den Supermarkt

und wusste dennoch nicht, wo

genau der Ursprung seines Mehls

lag“, informiert Constanze Thomsen.

„Wir wollten das ändern und entwickelten

daher mit Heiko Weit von

der Dresdner ‚Weitführung GmbH‘

ein neues Konzept, das die

Landwirtschaft aufrütteln

und damit dem privaten Körnerfreund

oder sogar dem

Bäcker vor Ort ein vollkommen

neues Feld bietet. Weit

war dann auch einer unserer

ersten Testkunden.“

Die Mietfläche ist nicht auf

eine bestimmte Stelle bezogen,

sondern wird gemeinsam

für allen Interessenten,

die die jeweilige Getreideart

haben wollen, durch Familie

Thomsen bewirtschaftet. Für

wahre Kundenorientierung

in der Landwirtschaft muss

man natürlich vorher wissen, was

der Einzelne wirklich essen will.

Deshalb fragt Familie Thomsen ihre

Partner, was diese sich für ihre Lebensmittelversorgung

im nächsten

Jahr wünschen – Hafer oder lieber

Roggen? Alte Getreide-Sorten oder

neuere? Konventionell angebaut

oder doch lieber nach den alten natürlichen

Prinzipien wie zum Beispiel

Lichtweizen nach Rudolf Steiner? Die

Wünsche werden abgefragt und Hofnachfolger

Julian erstellt den Plan für

Aussaat und Pflege. Alle hoffen jetzt

auf entsprechendes Wetter, damit

sich der Ertrag sehen lassen kann.

Bei schlechter Ernte kommen die

Partner auf die bisher gewohnten

Preise. Schon bei durchschnittlicher

Ernte profitiert jeder vom geringeren

Preis je Kilogramm.

„Ich habe 1.000 Quadratmeter der

rund 500 Hektar großen Fläche

gemietet und mich dabei für die

alte, sehr krankheitsresistente Sorte

Aristaro entschieden. Deshalb gab

es auch keine Fungizid-Behandlung.

1,50 Euro Miete je Quadratmeter

sind überschaubar“, verrät Weit.

Heiko Weit beginnt gemeinsam

mit Constanze Thomsen das

Verladen von Körner und Mehl

© MEECO COMMUNICATION SERVICES

„Über 500 kg Körner nehme ich als

Ergebnis des Testjahres mit nach

Hause. Mit rund 2,80 Euro fürs Kilo

liege ich bereits jetzt zwischen Discounter

und Bio-Markt – und hier

weiß ich, wer alles wo angebaut hat.

Das Ernte-Wetter 2025 war nicht

ganz so toll, sodass der Ertrag im

kommenden Jahr größer ausfallen

dürfte“, so Weit weiter, der seine

erste Körner- und Mehl-„Ernte“ mit

Familie in Osterburg abholte. Der

Anbau fürs kommende Jahr wurde

auch gleich abgesprochen.

„Diese Idee könnte den Getreidemarkt

revolutionieren. Uns liegt viel

daran, dass die Menschen wieder

an die Wurzeln ihrer Nahrung zurückkommen

können. Es gibt viele,

die gerne ihr eigenes Müsli bereiten,

hobbymäßig backen und kochen

– die ersten Anfragen für nächstes

Jahr sind da. Großbäckereien sind

nicht unsere Zielkunden, aber für

den Dorfbäcker könnte es schon interessant

sein, das ‚eigene‘ Mehl aus

seinen ‚eigenen‘ Körnern zu haben –

für seine besonderen Backwaren“, so

Alt-Landwirt Jochen Thomsen.

Neue Möglichkeiten eröffnen sich

auch für die Preisgestaltung. „Wir

Landwirte bekommen unser Geld bei

Vertragsunterzeichnung – egal wie

die Ernte später ausfallen wird. Da

in diesem speziellen Fall Zwischenhändler

wie die großen Mühlen wegfallen,

können alle Beteiligten ganz

anders kalkulieren. So profitieren wir

beide – Landwirt und Verbraucher.

Die Vermietung von Getreideflächen

kann damit deutschlandweit eine

nachhaltige Vermarktungsform zum

gegenseitigen Vorteil werden“, so

Julian Thomsen abschließend.

Weitere Infos bald unter:

www.landwirtschaft-thomsen.de •


© FREEPIK.COM

Arbeitswelt

im KI-Zeitalter

Chancen, Verantwortung

und gesellschaftlicher Wandel

Die Zukunft der Arbeit wird radikal,

schneller und umfassender sein,

als viele erwarten. Künstliche Intelligenz

(KI) und Automatisierung

verändern nicht nur einzelne Tätigkeiten,

sondern ganze Berufsbilder

und gesellschaftliche Strukturen.

Prognosen zufolge könnten bis zu

80 Prozent der heutigen Jobs in den

kommenden Jahren obsolet werden

– während gleichzeitig neue Berufsfelder

entstehen, die heute oft noch

unbekannt sind.

Damit treffen zwei scheinbar widersprüchliche

Entwicklungen aufeinander:

Massenarbeitslosigkeit in

manchen Segmenten und gleichzeitig

gravierender Fachkräftemangel

in Bereichen, in denen menschliche

Präsenz, Empathie und Interaktion

unverzichtbar bleiben – etwa in der

Pflege, bei manchen hochwertigen

Dienstleistungen, in der Bildung

oder der persönlichen Betreuung.

KI schafft also nicht automatisch

Entlastung, sondern verschiebt den

Bedarf und verstärkt bestehende

Ungleichgewichte.

Ethik und Nachhaltigkeit

als Leitprinzipien

Künstliche Intelligenz kann die

Lebensqualität enorm verbessern

– vorausgesetzt, sie wird ethisch,

transparent und nachhaltig eingesetzt.

Algorithmen müssen nachvollziehbar

sein, transparent agieren

und die menschliche Kreativität

fördern. KI darf nicht bevormunden

oder Denken ersetzen, sondern sollte

als Werkzeug verstanden werden,

das kritisches Urteilsvermögen und

Innovationskraft unterstützt.

Hinzu kommt eine ökologische

Dimension: Große KI-Systeme benötigen

immense Rechenleistung

PT-MAGAZIN 6 2025

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51

PT-MAGAZIN 6 2025

und Energie. Eine zukunftsfähige

Arbeitswelt muss daher sicherstellen,

dass technologische Innovation

nicht zulasten des Klimas erfolgt.

Effizienzstandards, erneuerbare

Energien und ressourcenschonende

Algorithmen sind keine Nice-tohave-Optionen,

sondern zentrale

Voraussetzungen für gesellschaftliche

Akzeptanz.

Menschenzentrierte

Arbeitsmodelle

Auch Arbeitgeber stehen vor neuen

Anforderungen. Führung im

KI-Zeitalter bedeutet nicht nur

Technologieeinsatz, sondern auch

Verantwortung für Mitarbeiter,

Qualifizierung und Arbeitsgestaltung.

Teams müssen lernen, produktiv

mit KI zusammenzuarbeiten,

während Führungskräfte Potenziale

erkennen, Weiterbildung fördern

und eine offene Innovationskultur

etablieren. KI wird nicht zu einem

plumpen Wegrationalisieren führen,

sondern stattdessen verstärkte

Kenntnisse an den Schnittstellen

zwischen Mensch und Maschine

erfordern.

Talententwicklung

und digitale Teilhabe

Die klassischen Bildungsmodelle

verlieren an Relevanz. Wissen allein

garantiert keinen beruflichen Erfolg

mehr. Entscheidender werden

Denkfähigkeit, Lernbereitschaft,

Kreativität und Selbststeuerung.

Bildung muss daher lebenslang

gedacht werden – von der Grundschule

bis ins Rentenalter. Digitale

Teilhabe wird zu einer zentralen

sozialen Frage. Wer nicht frühzeitig

lernt, digitale Werkzeuge zu nutzen,

droht, vom gesellschaftlichen und

wirtschaftlichen Leben ausgeschlossen

zu werden.

Gleichzeitig muss das Recht auf

ein analoges Leben gewährleistet

bleiben. Nicht jeder kann oder will

vollständig digital leben. Übergangsregelungen

und niedrigschwellige

Bildungsangebote sind notwendig,

um soziale Kohärenz zu sichern.

Identität in einer

digitalisierten Welt

Traditionell ist der Beruf ein zentraler

Identitätsanker. Doch wenn

Maschinen komplexe Aufgaben

übernehmen, formale Abschlüsse

an Bedeutung verlieren und nahezu

jeder theoretisch alles tun kann,

wird diese Ordnung brüchig. Neue

Formen der Selbstverortung – über

Kreativität, soziale Kompetenz,

Engagement oder Mitgestaltung –

werden an Bedeutung gewinnen.

Bildungsformate, die Reflexion,

ethisches Urteilsvermögen und

Kreativität fördern, können Orientierung

bieten. Gesellschaftlicher

Diskurs wird entscheidend sein, um

Werte, Normen und Narrative neu

zu verhandeln und soziale Kohärenz

zu sichern.

Tempo, Verantwortung, Chancen

Die Transformation der Arbeitswelt

ist radikal und unausweichlich.

Politik, Unternehmen und Gesellschaft

müssen handeln – schnell,

entschlossen und zugleich verantwortungsbewusst.

Nur wer ethische

Standards, Nachhaltigkeit, Weiterbildung,

Teilhabe und Innovationskraft

miteinander verknüpft, kann

die Chancen der KI-Revolution nutzen,

ohne gesellschaftliche Stabilität

zu gefährden.

Die neue Arbeitswelt wird kein

lineares Fortführen der bisherigen

Strukturen sein. Sie wird eine Welt

sein, in der Mensch und Maschine

zusammenarbeiten, individuelle

Potenziale gefördert werden und

gesellschaftlicher Wohlstand breiter

verteilt werden kann – wenn die

richtigen Weichen gestellt werden.

Die Zeit zu handeln ist jetzt. •

ÜBER DEN AUTOR

Jürgen Linsenmaier ist Nachhaltigkeitsberater,

Vortragsredner, mehrfacher

Buchautor, Initiator des Magazins „Wirtschaft

& Ethik“, Gründer der Ethik Society

sowie Vorkämpfer für unternehmerische

Freiheit mit nachhaltiger Verantwortung.

www.juergen-linsenmaier.de.

Wir sind eines der wenigen Hotels, die einen

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anbieten.

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52

r u b r i k

kompetenz

XaaS

XXX

© FREEPIK.COM

© PT-MAGAZIN FREEPIK.COM 6 2025


53

PT-MAGAZIN 6 2025

Abfall war gestern,

Müllberge adé

Die alte, lineare Ökonomie mit ihrer

Wegwerf-Systematik hat ausgedient.

Was wir Wertschöpfung nennen, ist in

Wirklichkeit eine systematische Wertevernichtung.

Das können wir uns

einfach nicht länger leisten. Denn die

Erde ist ein Planet mit sehr begrenzten

Ressourcen. Unternehmen und

Konsumenten müssen ihr Verhalten

in intelligentere Bahnen lenken. Einer

der möglichen Wege heißt XaaS.

Die globale Zirkularität, so der Circularity

Gap Report 2024 liegt derzeit

bei 7,2 Prozent. Das bedeutet: 92,8

Prozent aller weltweit verbrauchten

Rohstoffe werden derzeit zu Abfall

gemacht und größtenteils umweltschädlich

entsorgt. Was nicht im Meer

landet, verrottet an Land. Unschätzbare

Reichtümer, die einst in der Erde lagerten

oder auf ihr wuchsen, werden

unwiederbringlich in Verbrennungsanlagen

vernichtet, vergammeln auf

Giftmülldeponien, kontaminieren

Gewässer und schweben, in tödliche

Treibhausgase verwandelt, um unsere

Köpfe herum. Angesichts solchen

Irrsinns kann gar kein Zweifel sein:

Neue Formen des Wirtschaftens sind

überfällig.

Wegweisendes Beispiel: das

Architektenbüro Rau

Das Architektenbüro Rau aus Amsterdam

wollte seine Büroeinrichtung

neu gestalten. Dazu gehörte auch ein

Beleuchtungskonzept. „Wir wollen

diese Leuchten aber nicht besitzen,

wir wollen nur das Licht“, erklärte man

dem Vertriebsleiter von Philips, der

den Auftrag erhalten sollte. „Uns geht

es nur um die Leistung und den Service,

nicht um das Produkt.“ Das war

neu. Doch der Vertriebsleiter war, wie

die Stararchitekten Sabine Oberhuber

und Thomas Rau in ihrem Buch „Material

Matters“ berichten, angetan von

der Idee und präsentierte ein erstes

Konzept.

„Ist die Stromrechnung schon integriert“,

fragten sie. „Die geht natürlich

auch auf Kosten von Philips.

Wir haben nur Licht bestellt, sonst

nichts.“ Der ganze Plan wurde erneut

durchgerechnet, und Philips kam nun

(!) zu dem Schluss, dass gar nicht so

viele Leuchten notwendig waren wie

ursprünglich eingeplant. In Kombination

mit einem ausgetüftelten

Energiesparkonzept sank der Stromverbrauch

um mehr als 44 Prozent.

Und das Geschäftsmodell „Light as a

Service“ (LaaS) war geboren.

Die Vorteile von XaaS-

Konzepten sind umfassend

Beim Geschäftsmodell „Verkauf“ ist

ein Hersteller darauf erpicht, wie

symptomatisch am Beispiel gezeigt,

so viele Lampen wie möglich mit kurzer

Brenndauer zu verkaufen. Beim

Geschäftsmodell „Service“ hingegen

liegt es in seinem Interesse, dass die

Lampen so lange wie möglich gut

funktionieren, und zwar bei geringen

Kosten und möglichst wartungsfrei.

Im Fall von „Eigentum“ hätte der

Käufer funktionsunfähige Lampen

einfach in den Müll geworfen, im Fall

von „Gebrauch“ nimmt der Anbieter

seine Produkte wieder zurück und

nutzt sie als Rohstoffdepot für neue

Lichtanlagen.

Mit dem Product-as-a-Service-

Konzept (PaaS) bleibt der Hersteller

Eigentümer seiner Produkte und

trägt damit auch die Folgen seines

Handelns selbst. Der Konsument erwirbt

kein Produkt, sondern zahlt für

eine Leistung, nämlich das Recht, ein

Produkt für eine festgelegte Zeitdauer

oder Anzahl von Vorgängen nutzen

zu dürfen. Danach geht es an den

Produzenten zurück. Zwangsläufig ist

es nun von Vorteil, materialschonend

und energieeffizient zu agieren, die

Erzeugnisse möglichst mehrfach

einzusetzen und brauchbare Komponenten

für die Weiterverwendung zu

retten.

Schneller Verschleiß ist bei

XaaS nicht mehr das Ziel

Ein Unternehmer wird nichts entsorgen,

mit dem er noch Geld verdienen

kann. So sind schneller Verschleiß und

geplante Obsoleszenz bei XaaS nicht

mehr das Ziel. Vielmehr ist es für den

Anbieter nun von Vorteil, möglichst

hochwertige Dinge zu produzieren,

um eine langjährige Einsatzbereitschaft

sicherzustellen. Zudem liegt

es in seinem Interesse, die Betriebs-,

Wartungs- und Reparaturkosten

niedrig zu halten. Von Anfang an, also

schon bei der Produktentwicklung,

plant er ein, dass alle eingesetzten

Rohstoffe bei maximaler Werterhaltung

im Wirtschaftssystem zirkulieren

können.

Weitere Vorteile kommen hinzu:

Durch Serviceverträge schafft er eine

langfristige Kundenbindung. Die Margen

für Distributoren und Zwischenhändler

fallen weg.

XaaS: Nutzen statt kaufen -

und teilen statt besitzen

Was etwa im Musikgeschäft (Music

as a Service), in der IT (Software as

a Service), in der Automatisierung

(Robots as a Service), in der Gaming-

Industrie (Games as a Service), bei

Mobilitätsanbietern (MaaS) und in

Forschungslaboren (Science as a Service)

längst Usus ist, erfasst nun die

komplette Wirtschaft. Everything as a

Service (XaaS) heißt das Konzept. Das

„X“ kann dabei für jeden beliebigen

Service stehen.

XaaS ist für viele Anbieter interessant,

weil die Kosten so mit den Umsatzzuwächsen

in Einklang gebracht werden

können. Zudem kommt verstärkt

Druck von der Käuferseite. Vor allem

für junge Menschen geht der Trend

zum digitalen Besitz. Von physischem

Privatbesitz wenden sie sich zunehmend

ab. Solchen Besitz, etwa den

eines Autos, empfinden sie nicht als

Privileg, sondern, zumindest in der

Stadt, eher als Belastung. Sie betrachten

Eigentum auf eine gemeinschaftliche

Weise, indem sie es mit anderen

teilen.

Teilen, Mieten und XaaS

sind fortan Megatrends

Insgesamt bieten die Megatrends Teilen,

Mieten und XaaS reichlich Raum

für neue Geschäftsmodelle. Zum

Beispiel: Wer will schon wirklich einen

Wasserzähler besitzen? Wir benötigen

die Verbrauchsdaten, nicht das

Gerät. Die Lösung: den Zähler mieten

und die Messwerte digital übermitteln.

So kann das Produkt mehrfach

eingesetzt werden und bleibt im u


54

Wirtschaftskreislauf. Das spart Ressourcen,

erhöht die Margen und ist

preiswerter für die Kunden, da sie nur

für den Service zahlen müssen.

So denken immer mehr klassische

Hersteller inzwischen um, wie etwa

auch Kaeser Kompressoren. Dort

verkauft man Druckluft as a Service.

Die dazugehörige Datenauswertung

ermöglicht unter anderem Predictive

Maintenance, die vorausschauende

Wartung, bevor etwas ausfällt oder

kaputtgeht. Digitale Prognosemodelle

sorgen für optimale Wartungszeitpunkte

und den rechtzeitigen Teileaustausch.

Ziel ist das Vermeiden von

Schäden und Ausfallkosten.

KI und digitale Zwillinge:

maßgebliche Helferlein

Digitale Zwillinge, also virtuelle Repliken

physischer Komponenten,

werden in vielerlei Industrien selbstverständlich.

Sie ermöglichen digitale

Simulationen in Geräten, Systemen

und ganzen Fabriken nicht nur während

des laufenden Betriebs und

in der vorausschauenden Wartung,

sondern bereits in der Phase der

Konzeption. So können nicht nur

wertvolle Ressourcen, sondern auch

finanzielle Mittel eingespart und nach

dem Lebensende Materialien besser

recycelt und gewinnbringend in den

Wirtschaftskreislauf zurückgeführt

werden. Auf digitalen Marktplätzen

wird das zurückgewonnene Material

Info

DAS BUCH DER AUTORIN:

Anne M. Schüller:

Zukunft meistern.

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für Übermorgengestalter

Gabal Verlag 2024,

232 S., 29,90 €

ISBN: 978-3-96739-181-7

gehandelt. Mithilfe von Matching-

Algorithmen wird es an andere Projekte

innerhalb des Systems vermittelt

und verkauft. Umweltschädigendes

Handeln lässt sich so von Anfang an

in einem sehr großen Umfang verhindern.

ÜBER DIE AUTORIN

Anne M. Schüller ist Managementdenker,

Keynote-Speaker, mehrfach preisgekrönte

Bestsellerautorin und Businesscoach.

Die Diplom-Betriebswirtin gilt als

führende Expertin für das Touchpoint

Management und eine kundenzentrierte

Unternehmensführung. Ausgezeichnet mit

dem Sonderpreis „Buch des Jahres“ beim

Großen Preis des Mittelstandes“.

www.anneschueller.de

Software as a Service

Unter SaaS versteht man ein Geschäftsmodell, Software nicht länger als Lizenz an einen

Benutzer zu verkaufen, sondern lediglich die Benutzung selbiger als Service zur Verfügung

zu stellen. Vergleichbar ist dieser Unterschied mit demjenigen zwischen einem

Autokauf und einem Mietwagen, da dort ebenfalls eine Abrechnung „per use“ erfolgt.

Besonders vorangetrieben wurde diese Entwicklung durch Webservices, die in der Regel

pro Aufruf abgerechnet werden. Beispiele für Software as a Service sind Microsoft

Office 365 oder Google Apps.

Platform as a Service

Unter PaaS versteht man den Ansatz, eine integrierte Laufzeit- (und evtl.

auch Entwicklungs-) -umgebung als einen Dienst zur Verfügung zu stellen,

für den der Nutzer zahlen muss. Bekannte Beispiele dafür sind SAP

Cloud Platform, Google App Engine, Force.com und Microsoft Azure.

SaaS

PaaS

Infrastructure as a Service

Unter IaaS versteht man ein Geschäftsmodell, das entgegen

dem klassischen Kaufen von Rechnerinfrastruktur („Mein

Server steht in meinem Keller.“) vorsieht, diese bei Bedarf

(on demand) zu mieten. Daraus ergeben sich eine Vielzahl

von Anwendungsmöglichkeiten, unter anderem:

IaaS

• einmalige Anwendungen werden bezahlbar

• Belastungsspitzen werden abgefangen

• plötzliches Wachstum ist ohne Probleme möglich

Quelle: © de.wikipedia.org/wiki/Everything_as_a_Service

(Skalierbarkeit)

• brachliegende Kapazitäten können sofort wieder freigegeben werden

• für selten ausgeführte Anwendungen muss nicht extra Infrastruktur vorgehalten werden

• durch die dazu nötige Virtualisierungstechnologie wird ein einfaches Softwaretesting

auf den unterschiedlichsten Plattformen möglich

Der möglicherweise bekannteste Anbieter von IaaS ist Amazon Web Services mit Produkten wie EC2 für Rechenleistung und S3 für Speicher.

IaaS-ERP-Software wird u. a. von SAP angeboten. Daneben haben sich IT-Dienstleister auf gezielte Service-Administration spezialisiert.

PT-MAGAZIN 6 2025


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r u b r i k

nachhaltig

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Vermögen retten

in der Krise

Wie Unternehmer Resilienz aufbauen

Pandemie, Energiepreisexplosion,

geopolitische Spannungen, Finanzmarktverwerfungen

– die Liste

realer externer Erschütterungen

ist lang. Aber auch interne Krisen

können Existenzen gefährden:

Krankheit, Berufsunfähigkeit, Trennungen

oder der Tod eines Familienmitglieds.

Jede dieser Katastrophen

kann Unternehmen gefährden

und Unternehmern das Lebenswerk

rauben. Wer viel besitzt, hat viel

zu verlieren. Vermögensschutz ist

längst nicht nur ein Thema für Superreiche

oder Family Offices. Auch

„normale“ Unternehmer müssen einen

Fokus auf ihr Kapitalvermögen

haben.

Unternehmer, die ihr Vermögen

bewahren und ihr Unternehmen

zukunftssicher aufstellen wollen,

müssen sich daher nicht nur auf

Wachstum konzentrieren, sondern

vor allem auf Stabilität. Wachsen

um jeden Preis ist kein guter Ratgeber.

Echte Resilienz entsteht

dort, wo strategische Weitsicht,

finanzielle Vorsorge,

persönliche Disziplin und

manchmal auch Verzicht

zusammenkommen.

Bürgschaften für Betriebskredite

übernommen oder private Immobilien

als Sicherheiten hinterlegt hat,

riskiert den Totalverlust. Besser ist

eine klare Trennung, wo immer die

Rahmenbedingungen dies zulassen.

Eine rechtlich saubere Vermögensstruktur

– etwa durch Holding-Modelle,

Familiengesellschaften oder

Stiftungen – schützt nicht nur vor

Gläubigerzugriff, sondern eröffnet

auch steuerliche und strategische

Vorteile.

Liquidität ist der wahre

Sicherheitsanker

„Cash is King“, besonders in Krisenzeiten.

Unternehmerische Resilienz

hängt maßgeblich von der Fähigkeit

ab, kurzfristige Liquidität bereitzuhalten.

Dazu gehören Liquiditätsreserven

auf verschiedenen Konten,

Zugriff auf Kreditlinien, aber auch

stille Reserven, die schnell aktiviert

werden können. Cash ist mehr als

Bargeld im Safe. Es können auch

Versicherungen sein, an die man

– wenn auch mit kleinen Verlusten

– schnell herankommt, ETFs, Gold

oder Wertgegenstände. Wer seine

Zahlungsfähigkeit selbst in schwierigen

Phasen sichert, gewinnt Zeit

– und die ist oft der entscheidende

Faktor.

CASH IS KING

PT-MAGAZIN 6 2025

Vermögensschutz

beginnt mit Struktur

Viele Unternehmer

machen den Fehler,

Privat- und

Betriebsvermögen

zu eng

miteinander

zu verweben.

In der Krise

kann das fatal

sein. Wer beispielsweise

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Diversifikation

schützt vor dem

Dominoeffekt

Ein weiterer Schlüssel

liegt in der Streuung.

Abhängigkeiten

– von einzelnen

Kunden, Branchen,

Ländern oder Anlageformen

– sind

die Achillesferse

vieler Unternehmer.

Ein breit u


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aufgestelltes Geschäftsmodell,

unterschiedliche Einnahmequellen

und ein diversifiziertes Anlageportfolio

können verhindern, dass

einzelne regionale Erschütterungen

das gesamte System in den Abgrund

reißen. Diversifikation bedeutet

hier nicht Beliebigkeit, sondern gezielte

Risikostreuung auf Basis einer

durchdachten Strategie.

Resilienz ist auch eine

mentale Haltung

Krisenmanagement beginnt im

Kopf. Unternehmer, die in turbulenten

Zeiten besonnen bleiben, treffen

bessere Entscheidungen. Emotionale

Stabilität, klare Prioritäten

und ein realitätsnaher Blick auf Risiken

und Chancen sind unerlässlich.

Resilienz entsteht durch Erfahrung,

aber auch durch bewusste Vorbereitung:

Monitoring, regelmäßige Risikoanalysen

und das Training von

Entscheidungskompetenz gehören

ebenso dazu wie die Fähigkeit, Verantwortung

zu delegieren und auf

Experten zu hören. Auch regelmäßige

Checks und Anpassungen sind

unerlässlich. Mindestens einmal im

Jahr gehören alle Vermögenswerte

und Geldanlagen auf den Prüfstand.

Private Vorsorge nicht

vernachlässigen

Möglichen privaten Katastrophen

muss man ins Auge blicken.

Niemand ist vor Krankheit oder

Handlungsunfähigkeit gefeit. Zur

Resilienz gehören deswegen unbedingt

entsprechende Vorsorgeund

Betreuungsvollmachten, eine

Unternehmervollmacht und ein

rechtssicheres Testament sowie

Versicherungen, die im Extremfall

einspringen. Versicherungen und

Nachlassthe- men sind kein

„Gedöns“, das man

auf die

lange Bank schieben sollte, sondern

die Basis einer nachhaltigen Risikoabsicherung.

Investition in Substanz

statt in Symbolik

In Wachstumsphasen neigen viele

Unternehmer dazu, ihr Vermögen in

Statussymbole „zu investieren“ – repräsentative

Immobilien, Fuhrparks

oder Lifestyle-Investments. Doch

nachhaltiger Vermögensschutz

basiert auf Substanzwerten: Unternehmensbeteiligungen

mit stabilem

Cashflow, krisenresistente Sachwerte,

produktive Immobilien oder Beteiligungen

an realwirtschaftlichen

Projekten. Entscheidend ist, dass

jedes Investment eine Funktion erfüllt

– sei es Ertrag, Sicherheit oder

Liquidität.

Prüfstein für die eigene Stabilität

Resilienz aufbauen bedeutet,

ein System von Schutzschichten

zu schaffen. Wer sein Vermögen

sichern will, braucht rechtliche

Klarheit, finanzielle Puffer, geistige

Stärke und eine langfristige Strategie.

Wer Liquidität sichert und Verantwortung

bewusst wahrnimmt,

muss Krisen nicht fürchten. Krisen

sind dann nur der Prüfstein für die

geschaffene Stabilität. •

ÜBER DEN AUTOR

Sven Jobusch ist unabhängiger Finanzund

Versicherungsmakler für Gewerbekunden.

Seine Beratungsschwerpunkte

sind strategische Vorsorge- und Vermögensplanung

sowie Krisenprävention und

Krisenintervention für Unternehmen und

Unternehmer, inklusive der Absicherung

vor Cyber-Risiken und Risiko-Checks.

https://jobusch-makler.de

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PT-MAGAZIN 6 2025


Sabine Ernst:

Wir lieben Lebensmittel, … ich liebe meinen Mann.

Er hat sich sehr über die „Goldene

Ehrennadel“ der Oskar-Patzelt-

Stiftung gefreut.

59

Das Team von

Edeka Ernst

wünscht schöne

Weihnachten.

… und gute Aussichten

für 2026!

PT-MAGAZIN 6 2025

Gewerbestraße 33 und

Saarlandstraße 31


60

marketing

© SUSANNE KURZ

PT-MAGAZIN 6 2025

r u b r i k


61

Ein Ort, der bleibt.

Eine Marke, die wächst.

PT-MAGAZIN 6 2025

500 Jahre Auerbachs

Keller Leipzig

Sichtbarkeit im modernen Kontext

Auerbachs Keller Leipzig hebt seine Teufelslegende

auf die digitale Bühne

Eines der ältesten und berühmtesten

Gasthäuser Deutschlands hat

erstmals die ikonische Figur des

Mephisto mit einem KI-basierten,

digitalen Faust auf einer Bühne interagieren

lassen. Diese Premiere beim

„Großen Preis des Mittelstandes“ der

Oskar-Patzelt-Stiftung in Würzburg

und Düsseldorf verband Marken-

Heritage, Experience-Innovation und

KI-Storytelling und zeigt, wie Traditionsmarken

kulturelles Kapital in

moderne Reichweite transformieren.

Ein Beispiel, wie Kulturerbe im Wettbewerb

um Sichtbarkeit, Zukunftsfähigkeit

und emotionale Relevanz neu

gedacht wird.

Eventmarketing als Katalysator

Klassische Literatur als Live-Performance

am Originalschauplatz

Die in diesem Jahr zu Ende gehende

Jubiläumskampagne wirkte als Katalysator

innerhalb und außerhalb

des Unternehmens Auerbachs Keller

Leipzig. Eine unklare Marktpositionierung,

rückläufige Besucherzahlen

und das Ausbleiben lokaler Gäste

erzwangen eine differenzierte Zielgruppenansprache

z.B. in den Kampagnensegmenten

Bildungsauftrag

für Generationen oder dem Gastrotainment

- als wichtigsten Bestandteil

des Eventmarketings. Dieses liegt absolut

im Trend, Theaterdinner finden

beinahe wöchentlich im legendären

Fasskeller statt. Denn, Gästebedürfnisse

haben sich verändert. Die

Branche sieht sich neuen Herausforderungen

an Essgewohnheiten,

Esskultur und Erlebniswünschen

gegenüber.

Kampagne in Szene gesetzt

Das Bewegtbild erhält das Primat - Social

Marketing schlägt Print

Die Jubiläumskampagne und ihr Inhalt

erzeugten eine starke mediale

Präsenz, eine positive öffentliche

Wahrnehmung. Es entstand eine

neue emotionale Bindung zu den

Leipzigern. Das große Echo zeigte,

von welcher Reichweite die historische

Bedeutung und die in Auerbachs

Keller gelebte Wirklichkeit sind.

Weg von Standard-Reportagen und

redaktionellen Erzählungen wurde

bewusst auf Image-Film & Co gesetzt.

Diese hochwertig produzierten Basis-

Medien stimmen atmosphärisch ein,

sind von hoher Authentizität und

emotionalisieren stark, werden über

Social Media zum Erfolgsfaktor.

Rekrutierung wird zur

Marketingaufgabe

Anders, wild, teuflisch gut

Zur Erfolgsmessung im Gastrotainment

oder Tagesgeschäft zählt die

objektive Bewertung des Personalbedarfs.

Im gewachsenen Verständnis

für den Marketing-Mix und in der

strategischen Ausrichtung innerhalb

der Jubiläumskampagne wurde Recruiting

zur Marketingaufgabe. Als Bewegtbild

inszeniert, konnte „Mephisto

sucht Koch“ mit Einzigartigkeit und

Originalität durch die Teufelsfigur als

„roten Faden“, die Arbeitgebermarke

nach innen und außen stärken.

Wachstum, Wirkung, Wandel

Pakt mit der Zukunft - Goethe 2.0

Im steten Wandel, mit beeindruckender

Wirkung, inhaltsstark und bildgewaltig!

Seit 500 Jahren ein Ort, an dem Geschichten

beginnen und Menschen

zusammenfinden. Auerbachs Keller

steht für Tradition und Beständigkeit,

wächst mit seiner Stadt und zieht

Besucher mit gelebter Gastlichkeit,

kultureller Kraft und zeitlosem „Leipziger

Geist“ immer wieder neu in

seinen Bann. •

ÜBER DIE AUTOREN

Univ.-Prof. Dr. Margit Enke ist Professorin

für Marketing an der TU Bergakademie

Freiberg. Sie ist im Vorstand der

Deutschen Werbewissenschaftlichen Gesellschaft,

Ehrenmitglied des Kuratoriums

der Oskar-Patzelt-Stiftung, Mitglied des

Wissenschaftlichen Beirates des Bundesverbandes

mittelständige Wirtschaft und

als Autorin, Moderatorin, Speaker und

Coach aktiv.

Tanja Pieper ist als Jubiläumsbotschafterin

zuständig für das Content Marketing

und die Public Relations der Kampagne

'500 Jahre Auerbachs Keller'. Sie ist Absolventin

der Hotelfachschule Leipzig.


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© FREEPIK.COM | DRAZEN ZIGIC

Moderner

Lobbyismus

Interna eben doch nach außen dringen.

Das macht Lobbying schwieriger,

umso mehr jedoch zählen Werte wie

Vertrauen und ein gemeinsames

Verständnis von dem, wie politische

Abläufe funktionieren. Die „Berlin-

Bubble“ hat eigene Regeln, die man

kennen und verstehen muss.

Zwischen Einfluss, Diskretion

und öffentlicher Wirkung

Lobbyismus ist in Deutschland lange

unterschätzt – und zugleich überkritisch

betrachtet worden. In Wahrheit

ist er ein zentraler Bestandteil demokratischer

Willensbildung. Wirtschaft

und Politik stehen in einem ständigen

Austausch über Interessen, Folgen

und Rahmenbedingungen von Entscheidungen.

Doch die Spielregeln

haben sich verändert. Moderne

Einflussnahme funktioniert anders

als früher – komplexer, subtiler, vielschichtiger

und vernetzter.

Die alten Wege wirken noch

– aber nicht mehr allein

Natürlich: Zugänge zählen. Die richtigen

Kontakte in Ministerien, Fraktionen,

Parteizentralen oder Behörden

sind nach wie vor der Schlüssel zum

Erfolg. Wer in die relevanten Hinterzimmer

eingeladen wird, kann

Prozesse frühzeitig verstehen und

mitgestalten. Doch diese Hinterzimmer

sind nicht mehr die alleinige

Bühne. Und allzu oft bleiben sie leider

auch keine Hinterzimmer mehr, weil

Strategisches Handeln im

n-dimensionalen Raum.

Heute reicht es nicht mehr, jemanden

„zu kennen“. Entscheidend ist, die Logik

politischer Abläufe zu verstehen

– wie Gesetze entstehen, wer in welchen

Ausschüssen wirklich Einfluss

hat, welche Themen auf der Agenda

stehen und welche Zwänge politische

Entscheider tatsächlich treiben.

Nur wer die Mechanik des Systems

begreift, kann innerhalb dieser Strukturen

wirksam agieren. Politische Einflussnahme

ist strategisches Handeln

im n-dimensionalen Raum.

Diskretion als Erfolgsfaktor

Moderne Lobbyarbeit lebt von Vertrauen

– und Vertrauen braucht

PT-MAGAZIN 6 2025


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PT-MAGAZIN 6 2025

Diskretion. Gespräche mit Staatssekretären,

Fachreferenten oder Abgeordneten

sind selten öffentlich, und

das ist auch gut so. Diskrete Kommunikation

schützt die Glaubwürdigkeit

beider Seiten und ermöglicht einen

ehrlichen, vertraulichen Austausch.

Erfolgreiche Interessenvertreter wissen,

wann sie sichtbar sein müssen

– und wann nicht. Diskretion ist kein

Zeichen von Intransparenz, sondern

Ausdruck professioneller Verantwortung.

Sie sorgt dafür, dass Inhalte im

richtigen Moment, in der richtigen

Form und im richtigen Umfeld platziert

werden.

Lobbyismus ist Kommunikation

Ein weiterer Wandel: Die Grenzen

zwischen klassischer Öffentlichkeitsarbeit

und politischer Interessenvertretung

verschwimmen zunehmend.

Wo früher getrennte Welten herrschten

– hier PR, dort Politik – dominieren

heute integrierte Strategien.

Politische Kommunikation, Medienarbeit,

Kampagnenführung und Beziehungsmanagement

sind Teile eines

gemeinsamen Systems.

Ein Whitepaper kann genauso politisch

wirken wie eine Schlagzeile

in einem Leitmedium oder ein klug

gesetztes LinkedIn-Statement. Wer

Aufmerksamkeit erzeugt, beeinflusst

Deutungshoheit – und damit indirekt

auch politische Entscheidungen. Das

moderne Lobbying spielt also sowohl

auf der Bühne der Macht als auch in

der Arena der Öffentlichkeit.

Netzwerke als strategische

Infrastruktur

Netzwerke sind die Infrastruktur des

modernen Einflusses. Unternehmer,

die sich einbringen wollen, müssen

in den richtigen Kreisen präsent sein

– in Verbänden, Clubs, Wirtschaftsräten,

politischen Beiräten oder Unternehmernetzwerken.

Dort entsteht

das, was in keiner Verordnung steht:

Vertrauen und Beziehungsarbeit.

Doch Netzwerke ersetzen keine Strategie

– sie sind nur dann wertvoll,

wenn sie in ein durchdachtes Kommunikationskonzept

eingebettet ist.

Politik braucht Partner,

keine Bittsteller

Die erfolgreichsten Lobbyisten von

heute sind weniger heimliche Strippenzieher,

sondern strategische

Vermittler zwischen Politik, Wirtschaft

und Öffentlichkeit. Sie verstehen,

dass Politik auf Signale reagiert, auf

Stimmungen, auf gesellschaftliche

Narrative. Deshalb arbeiten sie an

ihrer Argumentationslinie, an Daten,

an Geschichten – und an ihrem öffentlichen

Profil.

Wer als Unternehmer mitreden will,

muss sichtbar, aber verlässlich sein;

meinungsstark, aber respektvoll;

überzeugend, aber nicht aufdringlich.

Politik braucht keine Lautsprecher,

sondern Partner, die Lösungen anbieten

und Vertrauen ausstrahlen.

Im Dienst der Gesellschaft

Wer diese politischen Mechanismen

versteht und Kommunikation als

politisches Instrument begreift, kann

Einfluss nehmen – nicht durch Druck,

sondern durch Dialog. Lobbying ist

heute keine reine Schattenkunst

mehr, sondern strategische Kommunikationsarbeit

im Dienst von Wirtschaft,

Politik und Gesellschaft. •

ÜBER DEN AUTOR

Falk S. Al-Omary ist Medien-Manager und

Politikberater. Er begleitet und repräsentiert

Unternehmen und Marken bei der

Wahrung ihrer Interessen auf dem medialen,

politischen und kommunikativen

Parkett. www.al-omary.com


64

ALLE BILDER: © MERCEDES-BENZ AG

V wie Vorbildgröße

Der Van.

Die Mercedes-Benz

V-Klasse im Test

Früher baute jede Marke einen Van.

Es gab den Opel Zafira, den VW Sharan,

den Ford Galaxy, den Chrysler

Voyager etc. Mercedes besetzt seit

dem mit der V-Klasse das Luxussegment

der Vans. Viele der Vans sind

verschwunden. Mercedes aber hat

zugelegt. Fast jedes gute Hotel besitzt

eine V-Klasse und alle sehr guten

Shuttledienste fahren Mercedes.

Manchmal kommt ein T-Modell von

VW vor, aber bei den Preisen von VW

kann man auch Mercedes fahren.

Die V-Klasse ist mehr als nur ein Van

und das ist wohl das Thema

hier.

Es gibt Automobile, die mit ihrer

Erscheinung keine Fragen

stellen, sondern Antworten

geben. Die Mercedes-Benz V-

Klasse 300d Lang Avantgarde

gehört zweifellos dazu – sie

ist nicht einfach ein „Bis-zu-

8-Menschen-Transport-

Automobil“, sondern ein

Statement. Ein Statement für

Raum, Ruhe und Raffinesse.

Größe, die nicht protzig

ist – das ist Design

Bereits beim ersten Blick auf die 5,37

Meter lange Silhouette offenbart sich

das, was Mercedes traditionell am besten

kann: eine fast architektonische

Harmonie aus Funktion und Form.

Die V-Klasse trägt ihre Größe mit einer

Selbstverständlichkeit, die weder

protzt noch entschuldigt. Das Design

ist klar, reduziert und dennoch repräsentativ

– ein rollendes Loft mit Stern.

Das Frontdesign zeichnet sich durch

einen markanten Kühlergrill und einen

kräftigen Stoßfänger aus. Am Heck sorgen

eine Chromleiste mit Mercedes-

Benz Schriftzug und neu gestaltete

LED-Leuchten für einen einzigartigen

Look mit präziser Lichtsignatur.

Unter der Haube arbeitet der bekannte

2-Liter-Biturbodiesel in seiner

stärksten Ausbaustufe. 237 PS und

ein maximales Drehmoment von 500

Nm verleihen dem Großraumgleiter

eine beeindruckende Lässigkeit. Unterstützt

von der 9G-Tronic-Automatik

setzt sich die V-Klasse in Bewegung,

PT-MAGAZIN 6 2025


als wüsste sie um ihre Verantwortung,

aber auch um ihr Privileg: zu jeder

Zeit Herr der Lage zu sein. Ob auf der

Autobahn mit souveränem Durchzug

oder im Stadtverkehr mit stoischer

Gelassenheit, sie bleibt stets kultiviert,

nie angestrengt, immer überlegen.

Das Fahrgefühl erinnert eher an eine

S-Klasse mit erhöhtem Horizont als an

einen klassischen Van. Geräuschdämmung,

Federungskomfort und Lenkpräzision

bilden eine Symbiose, die das

Reisen zu einer akustisch wie haptisch

beruhigenden Erfahrung macht. Der

Gentlemen sagt: „leise, vornehm und

mit Stil.“ Übrigens, sie können sogar

bis zu 2,5 Tonnen anhängen. Dazu sind

beispielsweise schon viele SUVs nicht

in der Lage.

Innen will ich verweilen,

weil das mein Platz ist

Ganz gleich, ob ich Fahrer Beifahrer

oder Gast bin. Alles an Sitzkomfort

in weichem Leder drängt sich mir als

Gedanke auf, mit der V-Klasse um die

Welt zu fahren. Im Inneren entfaltet

sich die Avantgarde-Ausstattung und

ist dabei kein reines Dekorationsversprechen,

sondern eine Huldigung an

den Komfort. Großzügige Einzelsitze

im gesamten Fahrzeugraum, Ambientebeleuchtung

in fein abgestimmten

Farbtönen und eine

Haptik, die den Begriff „Premium“

neu definiert.

Das Cockpit verfügt über ein

neu gestaltetes Armaturenbrett

mit Widescreen Cockpit mit

zwei 31,24 cm (12,3") großen

Displays, verschiedene stilvolle

Zierelemente und ein neu gestaltetes

Multifunktionslenkrad.

Doch die wahre Kunst der V-

Klasse liegt in ihrer Wandelbarkeit.

Sie kann Business-Suite,

Familienresidenz oder Reisemobil sein

– und das alles in einer Gelassenheit,

die andere Fahrzeuge hektisch wirken

lässt.

Agil und im evolutionärem

Design gewachsen

Beim Blick in den Rückspiegel bleibt

ein leises Staunen: Wie es Mercedes

gelingt, ein so großes Fahrzeug so

handlich, so feinfühlig und gleichzeitig

so würdevoll wirken zu lassen? Das

grenzt, meine Damen und Herren, an

Ingenieurskunst und Designerkönnen

in Reinform. Die V-Klasse ist kein

Transportmittel, sie ist eine Haltung.

Eine Haltung, die sagt: Größe kann

man zeigen – wenn man Stil hat.

Sie können sich vorstellen, dass bei

dieser Größe und einer sehr vielseitigen

Ausstattung der V-Klasse einiges

an Gewicht zusammenkommt: 2,4

Tonnen Leergewicht. Aber, da Mercedes

einen großartigen Dieselmotor

verbaut, der gerade mal 7,6 Liter Diesel

bei 237 PS verbraucht, ist die V-Klasse

ein Spar- und Reichweitenwunder,

weit über 700 km (57 Liter Tank), seiner

Klasse. Rudolf Diesel wäre stolz

auf die Mercedes-Ingenieure und wir,

mein Sohn Wilhelm und ich, sind es

ebenfalls.

Wilhelm Rafael Garth und

Prof. Arnd Joachim Garth

PT-MAGAZIN 6 2025

ALLE BILDER: © BYD


www.pt-magazin.de

21. Jahrgang | Ausgabe 5 | 2025 | ISSN 1860-501x | 3 Euro

Wirtschaft und Gesellschaft

Offizielles Magazin des Wettbewerbes „Großer Preis des Mittelstandes“

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Blickwinkel

Deutschland am scheideweg

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Zur Ausgabe 5/2025

Leserbriefe

+ Kommentare zum Onlinemagazin www.pt-magazin.de

und zum Portal www.kompetenznetz-mittelstand.de

(alles red. gekürzt)

IMPRESSUM

ISSN 1860-501x | 21. Jahrgang

Ausgabe 3•4/2025 6/2025

Verlag: OPS Netzwerk GmbH,

Melscher Str. 1, 04299 Leipzig,

Tel. 0341 240 61 - 00

Petra Tröger (CEO), Dr. Helfried Schmidt

info@op-pt.de | www.pt-magazin.de

Das PT-Magazin ist offizielles Magazin

des Wettbewerbes „Großer Preis des

Mittelstandes“ der Oskar-Patzelt-Stiftung,

eingetragen im Stiftungsregister des Regierungsbezirkes

Leipzig unter Nr. 2/1998.

Zu: Auszeichnungen „Großer

Preis des Mittelstandes“

„Im Namen der gesamten All Service

Sicherheitsdienste GmbH bedanken

wir uns herzlich bei der Oskar-Patzelt-

Stiftung.

Die Auszeichnung als Finalist beim

Großen Preis des Mittelstandes

2025 erfüllt uns mit großer Freude

und Stolz. Sie ist für uns nicht nur

eine besondere Ehre, sondern auch

eine wertvolle Anerkennung unserer

Arbeit und unseres kontinuierlichen

Engagements für Qualität, Zuverlässigkeit

und partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Unser besonderer Dank gilt auch dafür,

dass Sie mit diesem Wettbewerb

seit vielen Jahren die Leistungen des

deutschen Mittelstands sichtbar

machen und würdigen. Für uns ist

die Auszeichnung zugleich Ansporn,

unseren Weg konsequent weiterzugehen

und Verantwortung gegenüber

Kunden, Mitarbeitern und Gesellschaft

zu übernehmen.

Peter Haller und Serife Tülay

Alkan-Haller, Frankfurt am Main

Zu: PT-Magazin

„Ich hatte schon beim Empfang der

Ausgabe 4/2025 das Gefühl, eine

neue Ära habe für das "PT-Magazin"

begonnen. Doch weit gefehlt!! Denn

was ich mit der Ausgabe 5 in die Hand

bekam, übertrifft alles, was es auf

diesem speziellen Gebiet bisher gab.

Herzlichen Glückwunsch zu diesem

tollen und umfassend gelungenen,

zukunftweisenden Schritt für das "PT-

Magazin".

Bernd Schenke, Berlin

Zu: Staatliche Maßnahmen

und Klimawandel

Ein langfristig angelegtes, staatliches

Vorsorgeprinzip ist gefragt und dies

bedeutet nicht, mit einer grenzenlosen

Geldverschwendung minimalste

Ergebnisse zu erzielen.

Dank riesiger Schattenhaushalte mit

immer neuen Sondervermögens–Erfindungen

bewahren wir uns (noch)

einen sozialen Scheinfrieden. Die

Warnzeichen von 3.025 Mio. Arbeitslosen

(6,4%), davon allein ein Verlust

von 150.000 Industriearbeitsplätzen

in weniger als zwei Jahren, sollte doch

auch einem SPD (16,41%) Politiker,

dem Anwalt der Arbeiterklasse, zu

denken geben.

Ein verlorener Industriearbeitsplatz

ist durch keine noch so gutgemeinte

Umschulung wieder zu aktivieren.

Diese Arbeitsplätze bleiben dank der

fehlgeleiteten Klima - Politik der letzten

Jahre irreversibel verschwunden.

Die Steuereinnahmen werden bereits

mittelfristig stark rückläufig sein und

die Besteuerungsspirale für Reiche,

bzw. die Enteignung diverser Schichten

sind nur kurze und einmalige

postkommunistische Strohfeuer.

Hier setzt meine Sorge an!

Es ist nicht logisch, den vorrangig

von China, USA, Indien, Russland neu

entfachten CO2 – Emissions – Steigerungen,

mit unserem CO2 Emissions

- Anteil von 1,79 %, in eine Welt - Rettungs

– Euphorie zu verfallen.

Wir zwingen große Teile unserer Industrie

zur Abwanderung, verlieren

zunehmend den technologischen

Anschluss in vielen Sektoren und

glauben immer noch an ein neues

„Wirtschaftswunder“ (Investitions -

u.Wachstumsbooster).

Auch wenn es unserem Land gelingen

sollte irgendwelche utopischen Reduktionsziele

zu erreichen, dabei aber

hoffnungslos verarmt, was ist dann

gewonnen? …

In Tianjin arbeitet man seit dem

30.8.2025 bereits an Allianzen, denen

die verarmten westlichen (EU) Staaten

dann absolut nichts mehr entgegenzusetzen

haben.

Christof Stölzel, Voggenthal

Redaktion:

Dr. Helfried Schmidt (V.i.S.d.P)

Hauptstadtbüro PT-Redaktion

Falk S. Al-Omary, Unter den Linden 10,

10117 Berlin, Tel. +49 171/ 202 3223,

post@al-omary.de

Korrespondenten:

Bernd Schenke (Berlin/Brandenburg)

D-Rolf Becker (Halle/S., Indochina)

Autoren/Interviews dieser Ausgabe:

Falk S. Al-Omary, Christian Margit Conrad, Enke, Arnd Maximiliachim

Desczyk, Garth, Wilhelm-Rafael Irmgard Eichner, Garth, Margit Sascha Enke,

Joa-

Arnd Genders, Joachim Sven Garth, Jobusch, Wilhelm-Rafael Jürgen Linsenmaier,

Tanja Pieper, Georgi, Helfried Jan Kemmerzell, Schmidt, Anne Marti-

M.

Garth,

Hanspeter

na Schüller, Lackner, Gunnar Barbara Sohn, Liebermeister, Petra Tröger, Jörn- Matthias

Meyer, Weik Lothar Müller, Nela Novakovic,

Axel

Tanja Pieper, Helfried Schmidt, Anne M.

Schüller, Anzeigen: Sebastian Seefeld, Lutz Stenvers,

Petra Tröger, (V.i.S.d.P.), Christian Wewezow, Gerald

Wood Clemens Vogel

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 1/2025,

Anzeigen: gültig seit 12.11.2024,

Petra Tel. 0341 Tröger 24061-00 (V.i.S.d.P.),

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