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kompack 06 25

KOMPACK 06 25 - von all about Automation über Carton Austria Award bis Wellpappe Austria Award - berichtet die aktuelle Ausgabe von KOMPACK

KOMPACK 06 25 - von all about Automation über Carton Austria Award bis Wellpappe Austria Award - berichtet die aktuelle Ausgabe von KOMPACK

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®

06/25

35 Jahre KOMPACK

212. Ausgabe

w w w . k o m p a c k . i n f o

Verpackung als Bevölkerungsschutz

und Katastrophenhilfe ... Seite 6

35 Jahre KOMPACK

-

wir bedanken uns bei unseren Partnern,

Lesern und Kunden

Österreichische Post AG MZ 02Z032071 M, Werbeagentur Harald Eckert, Landstraßer Hauptstraße 141/3a/5, 1030 Wien


LEAD

THE PACK

MetsäBoard Classic FBB

ist das Verpackungsmaterial,

das immer liefert – jetzt mit

starker Bedruckbarkeit und

kleinem Fußabdruck.

Ein Klassiker, der Eindruck

macht – und Haltung zeigt.

metsagroup.com/lead-the-pack

Growth, with a future


An&fürsich ............................................................. 4

Meine Meinung

Verpackung ... ...................................................... 6

als Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

EFA-EnergySaver ... ........................................... 8

Kosten senken – in Sekunden berechnet

Zwei Designpreise für ... .......................................... 10

Toyota Traigo_i

Erfolgreiche Investition ... ..................................... 11

Ulrich Etiketten

„Verpackung des Jahres“ 2025 ... ......................... 12

4711 Echt Kölnisch Wasser

Höhere Effizienz ... .................................................. 13

dank maßgeschneiderter Lösungen

Bürokratie vereinfachen ............................................ 14

Neue Plattform

PROPAK Industrie ................................................... 16

Trendwende nicht in Sicht

Jubiläum ..................................................................... 18

Beumer Group

ProSweets Cologne ... ................................................. 20

Verpackung neu denken

4th Forum Unique Codes ............................................ 22

Kongress in Baden

all about automation ................................................... 24

Premiere in Wels

Carton Austria Award 2025 ........................................ 26

Preisverleihung

Großformat und ... ...................................................... 28

neuer Plotter

Pawel packing & logistics GmbH ... .......................... 33

verpackt Stahl und versendet eine ganze Produkition

SBTi validiert Klimaziele: ... ...................................... 34

Constantia Flexibles erreicht wichtigen Meilenstein

Warum ESG-Anforderungen ... ................................... 36

Lagerprozesse transformieren

Digital, strategisch, vorausschauend ... ....................... 40

Sevice neu definiert

Innovative Technologien für ... ................................... 42

effiziente Lebensmittelproduktion

Integrierte Ishida-Lösung für wiegen und ... ................. 44

und verpacken unterstützt Wachstum von Chips Way

Dank hängender Schilder läuft ... ................................. 46

Logistik rund bei Getränkegroßhändler

Partnerschaft zur Digitalisierung ... ............................ 48

der Flüssig- und Feststoffabfüllung

Neuer kompakter ... .................................................... 50

Schubmaststapler

Impressum

Istanbul

Wien

Redaktionsbüro: Paulusgasse 15, A-1030 Wien, Anzeigenbüro Wien: Landstraßer Hauptstraße 141/3a/5,

A -1030 Wien • Telefon: 01/712 20 36 FAX: 01/712 20 36-99

Mail: kompack@gmx.at • www.kompack.info • Objekt- und Redaktionsleitung: Harald Eckert •

Redaktionelle Mitarbeiter dieser Ausgabe: Petra Schwarz, Bernd Neumann, Adrian Rudkiewic, Susan

Fretzer, Medieninhaber und Herausgeber: Werbeagentur Harald Eckert, Landstraßer Hauptstraße 146/7a/2,

A-1030 Wien • Belichtung und Druck: Druckwerk Stockerau 2000 Stockerau/Bösmüller •

Einzelpreis: EURO 4,36 - Jahresabo Inland: EURO 22,--, Ausland: EURO 30,52- DVR#0578398

KOMPACK ist Mitglied des österreichischen Presserates.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Broschüren, Grafiken und Ablichtungen

übernimmt der Verlag keine Haftung. Mit der Zusendung verzichtet der Absender

im Falle der vollständigen und teilweisen Veröffentlichung auf jedwedes Honorar

oder sonstiges Veröffentlichungsentgeld.

INHALT

19 Carton of the year

30 Wellpappe

Austria Awards 2025

Hirt

38 Neue

E-CommerceVerpackungen

Cover

06/25

35 Jahre KOMPACK

212. Ausgabe

w w w . k o m p a c k . i n f o

Verpackung als Bevölkerungsschutz

und Katastrophenhilfe ... Seite 6

Österreichische Post AG MZ 02Z032071 M, Werbeagentur Harald Eckert, Landstraßer Hauptstraße 141/3a/5, 1030 Wien

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35 Jahre KOMPACK

-

wir bedanken uns bei unseren Partnern,

Lesern und Kunden

Lesen Sie

die Tietelstory

ab Seite 6

Der Umschlag dieser Ausgabe wurde auf einem Karton von MetsäBoard gedruckt.


Die weltweit führende

Plattform der Intralogistik

ZERTIFIZIERT

AN&FÜRSICH AN&FÜRSICH ... ...

Internationale Fachmesse für

Intralogistik-Lösungen und

Prozessmanagement

24. – 26. März 2026

Messe Stuttgart

PASSION FOR

DETAILS

Discover the Difference

Foto: Studio Florian

… hoffe ich, dass wir noch nicht ganz so in die Jahre gekommen sind

wie dieser Steyr Traktor - obwohl eines muss man auch diesem lassen -

der ist nach wie vor im Einsatz und leistet brav seine Arbeit.

Auf alle Fälle darf ich mich an dieser Stelle bei allen Kunden, Lesern

und Partnern bedanken, die uns seit 35 Jahren die Treue halten - das

ist in der heutigen Zeit ja wahrlich nicht selbstverständlich.

Die Themen Logisitk, Verpackung und Umwelt, die uns seit der ersten

Ausgabe begleiten, sind aber auch aktueller denn je.

Sprachen wir kurz nach der ersten Ausgabe bereits darüber, wie wir

in Zukunft unsere Verpackungen richtig sammeln werden - in Deutschland

stand das Duale System am Start und in Österreich wurde die

ARA gegründet - und wie wir dies in Zukunft logistisch bewältigen

werden, so sind wir heute mit der Umsetzung der PPWR (Packaging

and Packaging Waste Regulation), die gerade europaweit in Kraft tritt,

mit ähnlichen Fragen beschäftigt.

Was KOMPACK schon immer begeistert hat, ist die stetige Weiterentwicklung

der Verpackung.

Von der Entwicklung der „normalen“ Schachtel bis hin zum Designerstück

- die Verpackungen entwickeln sich immer weiter (Immerhin

schaffte es eine österreichische Verpackung ja auch bis ins Museum of

Modern Art in London: Die von F.A. Porsche für Eudora Waschmaschinen

designte und von Donauwell umgesetzte Lösung war die

erste Waschmaschinenverpackung aus reiner Wellpappe.) Dies

bestätigen auch die aktuell ausgezeichneten Produkte, über die wir in

dieser Ausgabe wieder berichten. (Wellpappe Austria Award und Red

Dot Design Award)

4

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MACHER TREFFEN SICH

JÄHRLICH IN STUTTGART

03/24

Jetzt informieren

und dabei sein!

logimat-messe.de

Nicht nur die Designs verändern sich - auch die Technik und die

Automatisierung. So wie damals Automatisierung noch kein Begriff in

der Branche war - es ist gar nicht so viele interpacks her, als Gerhard

Schuber den ersten Roboter in der Verpackungsbranche zeigte - schüttelten

damals noch viele ungläubig den Kopf, so ist heute der Roboter

aus einer Verpackungsstraße praktisch nicht mehr wegzudenken.

Selbst Stapler - früher reine Arbeitstiere - werden mittlerweile mit

Designpreisen ausgezeichnet und beweisen wie auch hier der Fortschritt

nicht halt macht. Auch dank dieser „Hebekünstler“ wurde die

Forschung im Elektro- und Wasserstoffbereich vorangetrieben.

Wenn dann die entwickelten Produkte auch noch wiederverwendet oder

sinnvoll recycelt werden, ist das umso besser und die Möglichkeiten,

die es mittlerweile in diesem Bereich gibt, sind sehenswert - gerade

auch in Österreich, wo modernste Recyclinganlagen laufen - worauf

wir, glaube ich, ein bischen stolz sein können. (stolz waren wir auch,

als unser Magazin es sogar bis in die ZiB geschafft hat)

Nicht ohne Stolz zeichnen wir auch seit mittlerweile fast zwanzig

Jahren umweltfreundliche Lösungen im Verpackungsbereich mit dem

Green Packaging Star Award aus und freuen uns jedes Jahr wieder

aufs Neue, uns von den aktuellsten innovativen Lösungen überraschen

zu lassen.

Auf weitere interessante Lösungen, über die wir wieder berichten

dürfen, freue ich mich schon jetzt und wünsche allen eine schöne

Adventzeit sowie ein frohes Fest und einen guten Start in das neue Jahr,

wo ich mich wieder auf ein Wiederlesen freue.

Ihr Harald Eckert


Displays und Verpackungen

aus Leidenschaft

Hochwertige Aufsteller

und Verpackungen.

Innovativ. Werbewirksam.

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ÜBERNAHME

Verpackung als Bevölkerungsschutz

und Katastrophenhilfe

Die DEKRA-zertifizierte Fahrzeugsperre für PKW und LKW auf Basis des Indutainer IBC bietet einen wirksamen Schutz bei Großveranstaltungen.

Der Ringmetall Geschäftsbereich IPL setzt mit der im Oktober 2025 erfolgten

Übernahme der Unternehmensgegenstände der Indutainer GmbH ein deutliches

Zeichen für Innovation und Wachstum. Die Integration der Unternehmensgegenstände

des nordrhein-westfälischen Anbieters für faltbare Industriecontainer in die

IPL-Gruppe verspricht nicht nur ein erweitertes Produktspektrum, sondern auch neue

Impulse für die Industrie und den Bevölkerungsschutz.

Die Übernahme der Unternehmensgegenstände

von

Indutainer durch die Ringmetall

SE markiert einen wichtigen

Meilenstein für die Verpackungsbranche.

Mit innovativen, faltbaren

IBC-Systemen, die weit über klassische

Industrieanwendungen hinausgehen,

setzt die IPL-Gruppe

neue Maßstäbe in Sachen Flexibilität,

Nachhaltigkeit und Kundennutzen.

Die Zukunft verspricht weiteres

Wachstum – und Lösungen, die den

Unterschied machen. Der Indutainer

IBC des Grevener Unternehmens

ist ein faltbares Containersystem,

das die Vorteile starrer (RIBC) und

flexibler (FIBC) Behälter in einem

Produkt vereint. Der intelligente

Faltcontainer wurde für den Transport

und die Lagerung von pastösen,

hochviskosen oder sedimentierenden

Produkten entwickwelt und

überzeugt durch seine Vielseitigkeit

und einfache Handhabung. Der faltbare

Industriecontainer ist verblüffend

einfach und genial zugleich.

Patentiertes System

Das patentierte System mit ausgeschäumtem

Doppelabstandsgewebe

sorgt für Standfestigkeit, während

die zentrale Bodenentleerung eine

nahezu vollständige Restentleerung

ermöglicht – ein klarer Vorteil gegenüber

herkömmlichen Lösungen.

Die Faltbarkeit des Systems reduziert

das Leervolumen um bis zu 90

Prozent, was Lager- und Transportkosten

erheblich senkt. Mit einem

Leergewicht von nur 7 bis 8 Kilogramm

und einer Aufbauzeit von

weniger als 90 Sekunden durch eine

Person ist der Indutainer IBC besonders

anwenderfreundlich. Die Innenfolie,

die als Primärverpackung

dient, wird werkseitig füllfertig

eingestellt und entfaltet sich beim

Befüllen selbstständig – das erhöht

die Prozesssicherheit und minimiert

Fehlerquellen.

Alternative Nutzung:

Bevölkerungsschutz

und Katastrophenhilfe

Im industriellen Einsatz überzeugt

das Produkt durch vielfache

Entleerungsmöglichkeiten und

hervorragende Restentleerung.

Besonders hervorzuheben ist die

alternative Nutzung des Indutainer

IBC als sinnvolle Ergänzung

der bekannten Einsatzmittel im

Bevölkerungsschutz und im Bereich

der Veranstaltungstechnik.

Feuerwehren, Katastrophenschutz,

Ordnungsbehörden und das Technische

Hilfswerk (THW) profitieren

von der Flexibilität und

Robustheit des Systems. Ob als

mobiles Löschwasserreservoir bei

Vegetationsbränden, als Hochwasserschutzbarriere

im Ziehharmonika-System,

als Mehrzweckbehälter

für Trinkwasser und Bergungsgüter

oder Ballast-Tank für Gerüst- und

Bühnenbau – der Indutainer IBC

ist ein echter Allrounder. Die DE-

KRA-zertifizierte Fahrzeugsperre

für PKW und LKW auf Basis des

Indutainer IBC bietet zudem einen

wirksamen Schutz bei Großveranstaltungen.

Im Crash-Test

absorbiert das mit Wasser gefüllte

System die Aufprallenergie und

verhindert, dass Trümmerteile zur

Gefahr werden. Die Mehrfachnutzung

und der einfache Austausch

der Innenfolie unterstreichen den

Nachhaltigkeitsgedanken des Produkts.

Synergien und Wachstumspotenzial

innerhalb der

IPL-Gruppe und Ringmetall SE

Durch die Integration von Indutainer

in die IPL-Gruppe – zu der bereits

Unternehmen wie NITTEL

Halle GmbH, Rhein-Plast GmbH,

Tesseraux Spezialverpackungen

und FIB Beer Systems BV gehören

– profitieren Kunden künftig von

einem noch breiteren Produktspektrum.

Das Motto „Better protection

for Liquids and solids“ wird durch

die Akquisition weiter mit Leben

gefüllt: Von flexiblen Innenhüllen

über Spezialverpackungen, Bagin-Box-Systemen,

Biertanks- und

INDUTAINER IBC:

Das Außengebinde besteht aus

beschichtetem PP- Bändchengewebe,

das feuchtigkeitsunempfindlich ist.

Fotos: Ringmetall Gruppe

6

06/25


Ob als mobiles

Löschwasserreservoir bei

Vegetationsbränden, als

Hochwasserschutzbarriere

im Ziehharmonika-System,

als Mehrzweckbehälter

für Trinkwasser und

Bergungsgüter oder Ballast-Tank

für Gerüst- und Bühnenbau – der

Indutainer IBC ist ein echter

Allrounder.

Innenhüllen bis hin zu innovativen

IBC-Systemen erhalten Kunden

maßgeschneiderte Lösungen und

Expertise aus einer Hand. Die Synergien

liegen auf der Hand: Bestehende

Kunden der IPL-Gruppe erhalten

Zugang zu neuen, innovativen

Verpackungslösungen, während Indutainer

(bisher 4 Mitarbeiter) von

der internationalen Vertriebsstruktur

und dem Know-how der Ringmetall

SE profitiert. Gleichzeitig erschließt

die Gruppe mit Behörden und Organisationen

des Bevölkerungsschutzes

neue Zielgruppen.

Mehr unter: www.ringmetall.de

oder: www.indutainer.com

Über die Ringmetall Gruppe

Ringmetall SE ist ein international führender Spezialanbieter in der Verpackungsindustrie.

Der Geschäftsbereich Industrial Packaging Liner bietet Hochsicherheits-Verschlusssysteme und Innenhüllen für Industriefässer für

die chemische, petrochemische, pharmazeutische und lebensmittelverarbeitende Industrie. Der Geschäftsbereich Industrial

Handling entwickelt anwendungsoptimierte Fahrzeugbauteile für das Handling und den Transport von Verpackungseinheiten.

Neben der Konzernzentrale in München ist Ringmetall SE weltweit vertreten durch Produktions- und Vertriebsniederlassungen in

Deutschland, Großbritannien, Spanien, Italien, der Türkei, den Niederlanden sowie China und den USA.

Weltweit erwirtschaftet Ringmetall SE einen Umsatz von rund 180 Mio. Euro pro Jahr.

Mehr unter: www.ringmetall.de

NAHRUNGSMITTEL- UND VERPACKUNGSTECHNIK

Besser

abschneiden.

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Service.

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Bereich der Nahrungsmittelund

Verpackungstechnik

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06/25

7


NACHHALTIGKEIT

Energie sparen,

Kosten senken – in Sekunden berechnet

Der EFA-EnergySaver unterstützt EFAFLEX Kunden und zeigt Ihnen mit nur wenigen

Klicks Ihre potenziellen Energie-, CO 2 - und Kosten-Ersparnisse bei der Verwendung

eines effizienten und nachhaltigen Schnelllauftores im Vergleich zu einem herkömmlichen

Industrie-Sektionaltor.

Mit dem Ziel, die Energieeffizienz

von Gebäuden

langfristig und

nachhaltig zu verbessern, entwickelt

Efaflex Toranlagen, die Wärme- bzw.

Kälteverluste durch kurze Offenhaltezeiten

sowie sehr gute Dämm- und

Dichtungseigenschaften minimieren.

Reale Kostenersparnisse

Um die realen Kostenersparnisse

der Schnelllauftore gegenüber herkömmlichen

Sektionaltoren nachzuweisen,

hat Efaflex den EFA Energy-

Saver entwickelt. Der Saver vergleicht

EFAFLEX-Schnelllauftore

mit herkömmlichen Sektionaltoren.

Anhand von unterschiedlichen Faktoren

wie Torgröße, Anzahl der

Tore, Toröffnungen pro Tag, Produktivtage

pro Jahr und Heizkosten

pro Kilowattstunde ermittelt der

EFA-EnergySaver die möglichen

Einsparungen. Als wissenschaftliche

Grundlage dient dabei eine

Studie der Technischen Universität

München, die auf dem Gebiet der

energieeffizienten Gebäudeplanung

forscht. Das Tool ist mittlerweile

auch auf der Website frei zugänglich.

Berechnungsmuster

Bei einem Tor mit den Abmessungen

4,5 x 5 Meter und einem

angenommenen Energiepreis von

15 Cent pro Kilowattstunde lassen

sich bereits bei 20 Torzyklen pro

Tag bis zu rund 1.000 Euro und 1,67

Tonnen CO2 pro Jahr im Vergleich

zu einem herkömmlichen Industrie-

Sektionaltor einsparen. Steigt die

Nutzung auf 200 Öffnungen täglich,

erhöht sich die jährliche Ersparnis

auf bis zu rund 10.460 Euro und

über 17 Tonnen CO 2 .

Einsparungsmöglichkeit

Wenn man die derzeit besonders

hohen Energiepreise berücksichtigt

und mit einem Preis je kWh

von 25 Cent/kWh kalkuliert, steigt

die Einsparungsmöglichkeit durch

ein Schnelllauftor bei 20 Öffnungen

am Tag auf bis zu rd. € 1.700,-- bei

40 Öffnungen am Tag auf bis zu €

3,700,-- und bei 200 Öffnungen/Tag

sogar auf bis zu € 17.400,-- pro Jahr.

1955 startete ALPLA in der Waschküche der Familie Lehner

in Hard die Produktion von Kunststoffverpackungen.

Die Grafik zeigt deutlich: Der Einsatz eines Schnelllauftores zahlt sich gleich mehrfach aus.

Je häufiger ein Tor pro Tag geöffnet und geschlossen wird, desto größer sind die

Einsparungen – sowohl bei den Energiekosten als auch beim CO 2 -Ausstoß.

Hohe Öffnungs

und- Schließgeschwindigkeit

bedarf erheblich. Das bedeutet nicht

nur geringere Betriebskosten, sondern

auch einen wichtigen Beitrag

Ihr Tor zu mehr Nachhaltigkeit

Der Grund dafür liegt in der hohen

Öffnungs- und Schließgeschwindigkeit

der Schnelllauftore: Sie ministützen

2

zum Klimaschutz. „Damit unter-

Mit Schnelllauftoren Energie, CO und Kosten sparen

wir Unternehmen auf dem

mieren Wärmeverluste zwischen Weg zu mehr Nachhaltigkeit.“ erklärt

der österreichische Geschäfts-

Innen- und Außenbereichen und

reduzieren damit auch den Energie- führer Heinz Siegel stolz.

Nachhaltiger Betrieb

innerhalb kurzer Zeit

Eine Investition in ein Schnelllauftor

rechnet sich daher in kurzer

Zeit – durch niedrigere Energiekosten,

gesteigerte Effizienz und

nachhaltigen Betrieb.

Forschungsprojekt

Im Rahmen eines Forschungsprojekts

wurde die bestehende Studie

der TU München durch zusätzliche

Messungen an Toren und Hallen

erweitert und vertieft. Die gewonnenen

Daten wurden in das Rechenmodell

integriert, um eine noch

präzisere Bewertung der Einsparpotenziale

zu ermöglichen. Dabei

bleiben die internen Lasten, sowie

das bauphysikalische Gebäudemodell

unberücksichtigt.

Mehr unter:

www.efaflex.at

8 06/25


Tetra Pak® bringt Factory OS auf den Markt, um

Das Automatisierungs- und Digitalisierungsportfolio der nächsten Generation von Tetra

Pak®, Factory OS, liefert kontextbezogene Echtzeit-Einblicke für intelligentere und

schnellere Entscheidungen in der Lebensmittel- und Getränkeherstellung.

TECHNIK

die Produktion für KI vorzubereiten

Tetra Pak hat auf der Gulfood

Manufacturing Messe

in Dubai sein Portfolio der

nächsten Generation für Automatisierung

und Digitalisierung (A&D)

vorgestellt: Tetra Pak® Factory

OS. Diese neue Reihe modularer,

offener und skalierbarer Smart-

Factory-Technologien wird die

Produktion von Lebensmitteln und

Getränken (F&B) revolutionieren

und den Grundstein für KI-fähige

Fabriken legen.

Höhere

Gesamtanlageneffektivität

Eine aktuelle Vergleichsstudie 1

zeigt, dass hochautomatisierte Getränkefabriken

im Vergleich zu weniger

automatisierten Anlagen eine

um 20 % höhere Gesamtanlageneffektivität,

45 % weniger Produktabfälle

und 20 % weniger Stillstände

Foto: TETRA PAK

der Verpackungslinien erzielen.

Dennoch haben viele Hersteller

aufgrund begrenzter digitaler Fachkenntnisse

und der Schwierigkeit,

Anbieter von ganzheitlichen Endto-End-Lösungen

mit Branchenexpertise

zu finden, Probleme mit der

Einführung von Automatisierung.

Tetra Pak® Factory OS schließt

diese Lücke, indem es fortschrittliche

Technologien mit fundiertem

Know-how im Bereich Lebensmittel

und Getränke kombiniert. Das

hilft Herstellern dabei, den Kostendruck

zu bewältigen, Nachhaltigkeitsziele

zu erreichen und sich auf

die KI-gesteuerte Fertigung vorzubereiten.

Herzstück

Das Herzstück des Portfolios der

nächsten Generation ist eine neue

Datenintegrationsplattform, die auf

offenen Technologien, leistungsstarken

Analysen und Industriestandards

basiert. Sie verbindet

Anlagen und Systeme im gesamten

Werk und bietet eine einheitliche

Echtzeitansicht. Dadurch können

Lebensmittel- und Getränkehersteller

eine gleichbleibende Produktqualität

liefern, die Effizienz

steigern, den Energieverbrauch

senken und die Total Cost of Ownership

reduzieren.

Mehr unter: www.tetrapak.com

1 Tetra Pak Studie: How automation improves efficiency, quality and

waste https://www.tetrapak.com/content/dam/tetrapak/media-box/global/en/gated/automation/automation-digitalproducts/

automation-digital-solutions/documents/comperative-study-improvements-through-automation-v2.pdf

06/25

9


AUSZEICHNUNG

Zwei Designpreise für den Toyota Traigo_i

Der Elektro-Gegengewichtsstapler mit integrierter Lithium-Ionen-Technologie

überzeugt beim German Design Award 2026 und beim Red Dot Design Award

2025. Der neue Toyota Traigo_i setzt Maßstäbe in Design und Innovation:

Nach dem Red Dot Design Award 2025 gewinnt der Elektro-Gabelstapler mit

Lithium-Ionen-Technologie nun auch den German Design Award 2026. Damit

bestätigt das Flaggschiff von Toyota Material Handling seinen Spitzenplatz als

eines der modernsten und ästhetisch überzeugendsten Industrieprodukte seiner

Klasse.

Die nächste Generation des

Elektro-Gabelstaplers Toyota

Traigo_i von Toyota

Material Handling Europe, wurde

mit dem German Design Award

2026 in der Kategorie „Exzellentes

Produktdesign – Industrie“ ausgezeichnet.

Nach dem Gewinn des

Red Dot Design Award 2025 erhält

der Traigo_i damit bereits die zweite

internationale Designauszeichnung

und festigt seine Position als

eines der innovativsten und ästhetisch

anspruchsvollsten Industrieprodukte

seiner Klasse.

Design, das

Innovation sichtbar macht

Als Flaggschiff der neuen Traigo48-Baureihe

wurde der Traigo_i

von Grund auf für den Einsatz mit

integrierter Lithium-Ionen-Technologie

konzipiert. Sein Design ist

von der ikonischen Form des Katanas,

des japanischen Schwerts,

inspiriert – erkennbar in der klaren,

dynamischen Rahmenlinie und

dem markant gestalteten Kabinenprofil.

Das Ergebnis ist nicht nur eine

ausdrucksstarke Formensprache,

sondern auch ein ergonomischer

Mehrwert für den Fahrer.

Innovationskraft

„Wir sind stolz darauf, dass unser

neuer Elektro-Gabelstapler

Traigo_i gleich zwei renommierte

Designpreise gewonnen hat – ein

Beweis für die Innovationskraft

und Einzigartigkeit dieses Produkts“,

sagt José Maria Gener, Vice

President Sales & Marketing bei

Toyota Material Handling Europe.

„Der Traigo_i ist mehr als ein leistungsstarker

Stapler – er steht für

Produktivität, Effizienz und ein

Fahrerlebnis auf neuem Niveau. Innovation

mit Sinn und Zweck – ein

Meilenstein für alle, die Leistung

und Wert schätzen.“

Red Dot Design Award

Der Red Dot Design Award zählt

Fotos: © Toyota Material Handling

zu den größten internationalen Designwettbewerben.

Sein ikonisches

Red Dot-Label gilt weltweit als

anerkanntes Zeichen für Qualität

und herausragendes Design. Die

German Design Awards, die seit

2012 vom Rat für Formgebung verliehen

werden, gehören ebenfalls

zu den renommiertesten globalen

Wettbewerben. Ausgezeichnet werden

Produkte, Kommunikationslösungen

und architektonische Entwürfe,

die in Form, Funktion und

Nutzererlebnis Maßstäbe setzen.

Der Traigo_i konnte die Jury gleich

zweimal überzeugen – mit seiner

außergewöhnlichen Designqualität,

die modernste Leistungsfähigkeit

mit einem ergonomischen Gesamtkonzept

verbindet und das Fahrerlebnis

neu definiert.

Leistung trifft Ergonomie

Der Toyota Traigo_i wurde speziell

für Lithium-Ionen-Batterien

entwickelt. Die kompakt integrierte

Batterie schafft zusätzlichen Raum

und sorgt für mehr Beinfreiheit –

ideal für lange Schichten. Die beidseitig

offene, vibrationsgedämpfte

Fahrerkabine bietet optimalen

Schutz, klare Sicht und hohen

Komfort. Ein reduziertes Armaturenbrett,

ein kleines Lenkrad und

ein optionaler Touchscreen ermöglichen

eine intuitive und effiziente

Bedienung.

Herausragende Merkmale:

• Integrierte Lithium-Ionen-

Batterie für schnelles und

effizientes Laden

• SyncoDrive von Toyota:

eine Kombination aus modernsten

Antriebsmotoren und intelligenter

Steuerung für maximale

Energieeffizienz

• Vollständig entkoppelte Fahrerkabine

für höchsten Fahrkomfort

José Maria Gener, Vice President

Sales & Marketing bei Toyota

Material Handling Europe

• Individuell anpassbare Armlehne

mit verschiedensten Bedienmöglichkeiten

der Hydraulik und

integriertem Multifunktionsdisplay

(optional mit Farb-Touchscreen)

• Optionales Freisicht Glasdach für

optimale Sicht und Sicherheit

Diese Eigenschaften machen den

Traigo_i nicht nur zu einer Designikone,

sondern zu einer wegweisenden

Lösung für moderne Intralogistik.

Ein Ausdruck

der Kaizen-Philosophie

Mit den Auszeichnungen beim

Red Dot und German Design

Award bekräftigt Toyota sein Engagement

für Kaizen – die kontinuierliche

Verbesserung. Der Traigo_i

vereint Energieeffizienz, ergonomisches

Design und technologische

Innovation in einem durchdachten

Gesamtkonzept. Toyota Material

Handling Europe - bereits vielfach

für herausragendes Design prämiert

- setzt damit erneut Maßstäbe in

der Gestaltung zukunftsweisender

Flurförderzeuge. Die Preisverleihung

des German Design Award

2026 findet am 6. Februar 2026 in

Frankfurt am Main statt – zeitgleich

mit der Ernennung der Stadt zur

Weltdesignhauptstadt 2026.

Mehr unter:

www.toyota-forklifts.at

10 06/25


MESSEN

Erfolgreiche Investition

Nach einem gelungenen Messeauftritt auf der FachPack, bei dem neben den nachhaltigen

Verpackungslösungen insbesondere die bis zu siebenseitigen Multilayer-Etiketten, die

auf der heuer installierten Flexo-Etikettendruckmaschine produziert werden, im Mittelpunkt

standen, befindet man sich bereits wieder in der Vorbereitung auf die erste Messe

im nächsten Jahr – die Austro Vin in Tulln – wo das Ulrich-Team erneut seine Lösungen

präsentieren wird.

Mit der Investition in unsere

neue Flexo-Hightech-

„ Anlage zu Jahresbeginn

haben wir einen bedeutenden Technologiesprung

gemacht,“ erklärt

Geschäftsführer Dr. Rainer Ulrich.

„Die neue Maschine ermöglicht die

Produktion hochpräziser, mehrschichtiger

Etiketten aus Papier und

Kunststoff – in drei-, fünf- oder siebenseitiger

Ausführung, insbesondere

für komplexe Anwendungen.

Durch die Bündelung mehrerer

Informationen auf einem Etikett

reduzieren wir die Variantenvielfalt

(SKUs) und schaffen so mehr

Effizienz und Flexibilität. Das

unterstützt unsere Kunden dabei,

Verpackung und Kommunikation

intelligent miteinander zu verbinden.

Die Kunden nutzen diese

Möglichkeiten bereits, weshalb wir

hier von einer gelungenen Investition

sprechen können.“ Nach dem

erfolgreichen Messeauftritt steht

bereits fest: Ulrich wird auch auf

der nächsten FachPack wieder vertreten

sein.

Austro Vin

Mit maßgeschneiderten Etikettenlösungen,

technischen Veredelungsmöglichkeiten

und einem

bewährten, eigens entwickelten

QR-Code-Service für Kennzeich-

Ulrich

Messeteam auf der FachPack

nungsvorschriften liegt der Fokus

auf Innovation und Präzision. Ulrich

bietet zukunftsorientierte Lösungen

für höchste Ansprüche und

präsentiert diese auf der kommenden

Messe Austro Vin in Tulln von

29. bis 31. Jänner 2026. Auf 18.000

m² präsentieren 240 Fachaussteller

aus 14 Nationen mit 450 Marken

die gesamte Wertschöpfungskette

für den Wein- und Obstbau.

Mehr während der Messe:

Halle 05 / Stand 515 oder

vorab unter: www.ulrich.at

Ulrichs Lösung – Innovation auf bis zu 7 Seiten

06/25

11


VERPACKUNGSDESIGN

„Verpackung des Jahres“ 2025

Nach exakt 230 Jahren im Handel ist die Weltmarke aus der Kölner Glockengasse nicht

nur der Inbegriff der Duftkategorie des „Eau de Cologne“. Sondern der Designklassiker

präsentiert sich mit stolzen 205 Jahren Designtreue auch visuell mehr denn je als eine

der selbstähnlichsten und einprägsamsten Designikonen der gesamten Markenwelt.

Die hohe Qualität und der Mut zur Weiterführung des historischen Markendesigns von

„4711 Echt Kölnisch Wasser“ überzeugten die Jury der „Verpackung des Jahres“, die

die Auszeichnung im Rahmen des 28. Deutschen Verpackungsdialogs im Deutschen

Verpackungsmuseum in Heidelberg verlieh.

Beeindruckend ist die beständige

Gültigkeit der

Formensprache, die ohne

Abstriche oder Kompromisse weiter

zum Einsatz kommt“, begründete

Museumsdirektor Hans-Georg

Böcher die Entscheidung. Für das

herstellende Unternehmen Mäurer

& Wirtz GmbH & Co. KG nahm

CEO Stephan Kemen die Ehrung im

Empfang.

Kölnisch Wasser mit Tradition

Der Duft, der Weltruhm erlangen

sollte, ist seit 1795, also seit exakt

230 Jahren im Verkauf. In überraschend

kurzer Zeit konnte sich der

neue, leichtere Typ des „Eau de Cologne“

gegen die schweren Düfte der

Barockzeit durchsetzen. So hat sich

die Marke „4711“ quasi im Handumdrehen

zu einer internationalen

Größe der Parfum-Welt entwickelt.

Prägende Verpackung

Zunächst dienten noch die traditionellen

„Rosoli-Flaschen“ als Packmittel.

Dies waren schlanke Phiolen,

wie sie seit der Antike weitgehend

unverändert gebräuchlich waren.

Fotos: MAEURER & WIRTZ GmbH & Co. KG

Der Nachteil der Phiolen bestand

darin, dass sie nur liegend bewahrt

werden konnten und der Marke eine

ungenügende Werbe-Fläche für das

Etikett boten (im Marketing spricht

man heute vom „Facing“). Phiolen

waren schon vor über 2.000 Jahren

das „Standard-Packmittel“ der

teuren Düfte. Sie sind bis heute

in vielen Varianten – zumeist für

Duftproben – im Einsatz. Markenprägend

waren sie nie. Doch dann

wurde das Haus „4711“ zu einem

Pionier der Branche.

Neues Gesicht

Im Jahre 1820, als Europa nach

den Napoleonischen Kriegen im

„Wiener Kongress“ ein modernes

Gesicht fand, wurde die Geschäftsleitung

von „4711“ in Köln tätig

und gab auch dem Duft ein neues

Gesicht. Die Stadt Köln hatte den

Hersteller des Erfrischungswassers

unter Druck gesetzt, die Rezeptur

offenzulegen, da das „wundersame“

Wasser damals vielfach innerlich

eingenommen wurde. Der Offenlegung

widersetzte sich Wilhelm

Muelhens und entschied, dass die

Marke einen Neubeginn nehmen

sollte. Muelhens bewarb fortan ausschließlich

die äußere Anwendung

als erfrischendes Duftwasser und

machte sich gemeinsam mit seinem

Destillateur Peter Heinrich Molanus

ans Werk. Beide entwickelten eine

völlig neuartige, markenspezifische

Flasche, die als Flakon typenprägend

wurde.

Molanus-Flasche

Diese sechseckige Flasche, in der

Branche anerkennend „Molanus-

Flasche“ genannt, sollte Geschichte

schreiben. Als erstes Unternehmen

der Welt stellte „4711“ den Flakon

von den altertümlichen, nur liegend

lagerbaren „Rosoli-Flaschen“ auf

die berühmte Molanus-Flasche um.

Die sechseckige Form erleichterte

fortan die Aufbewahrung, den Gebrauch

und den Transport der Flaschen

– und ermöglichte zudem die

Anbringung großflächiger Etiketten,

wie sie später auch der Wettbewerb

verwendete. Ein Meilenstein in der

Designgeschichte des Parfums.

Wegbereiter im Flaschendesign

Klug gestaltete Flakons blieben

in der sehr traditionsverhafteten

Handelsgeschichte des Parfums vor

1900 eine Seltenheit. Es sollte eine

Generation dauern, bis mit Pierre-

François-Pascal Guerlain ein weiterer

Hersteller einen erfolgreichen

Flakon kreierte. Der 1853 für Kaiserin

Eugénie entwickelte „Bienenkorb-Flakon“

war zunächst jedoch

ein Gefäß zum Eigengebrauch, um

das „Eau de Cologne Impériale“ der

Kaiserin aufzubewahren und zur

Anwendung zu bringen. Erst später

entwickelte sich hieraus ein kommerzielles

Marken-Design, wie es

„4711“ schon Jahrzehnte vorher nutzen

konnte.

Farben

Neben der vorbildgebenden Flasche

sind die spezifischen Farben

eine weitere Signatur der Weltmarke

„4711 Echt Kölnisch Wasser“. Die

aufwändige, bewegte Ornamentik

des Etiketts zeigt sich in intensivem

Bremerblau und Gold. Die abgebildeten

Medaillen sind eine kleine

Auswahl der zahlreichen Auszeichnungen,

die „4711 Echt Kölnisch

Wasser“ auf Weltausstellungen von

Philadelphia bis Melbourne erworben

hat. Auch die wertige, goldene

Verschlusskappe und das rote Siegel

verbürgen die Echtheit des Duftklassikers.

Neue Duftkreation

Der typische „Cologne-Akkord“

hat als Duftkreation eine neue Kategorie

geprägt. In Verbindung mit

der hohen Signifikanz seines Auftritts

konnte „4711 Echt Kölnisch

Wasser“ als Pioniermarke zu einem

Meilenstein unter den Eaux de Cologne

werden, ja zu einem Meilenstein

in der Duftkreation überhaupt.

Das komplexe, selbstähnliche Erscheinungsbild

dieser Marke hat einer

ganzen Gattung von Düften zur

Durchsetzung verholfen – den leichten

„Colognes“.

Markenauftritt

Von Beginn an hatte das innovative

Produkt den Markt demnach

als echter Markenartikel betreten.

Dessen „Selbstähnlichkeit“, wie es

die Experten nennen, legt Zeugnis

von einem beispielhaften Beharrungsvermögen

ab, das über einen

Zeitraum von 205 Jahren am Markt

weltweit wohl einmalig sein dürfte.

Die sechseckige Molanus-Flasche

und die Farbsignatur einer typischen

Verbindung von Bremerblau mit

Gold haben die ikonische Marke

schon in ihren frühesten Anfängen

geprägt. Bis heute hat sich der Markenauftritt

dieser klassischen Marke

allenfalls in Nuancen und unter sehr

behutsamer Führung weiterentwickelt.

Mehr unter:

www.verpackungsmuseum.de

12

06/25

Fotos:

links: Eine frühe Version der Molanus-Flasche (ca. 1835-1840)

rechts: Dank behutsamer Markenführung blieb das Design der Flasche bis heute nahezu unverändert


Höhere Effizienz

dank maßgeschneiderter Lösungen

SERVICE

Ineffiziente Vakuumsysteme können zu höheren Kosten oder sogar Produktionsunterbrechungen

führen. Der kostenlose Vacuum Diagnostics Service von Busch

Vacuum Solutions bewertet die Systemleistung und gibt Verbesserungsvorschläge,

die für einen zuverlässigen und effizienten Betrieb sorgen.

Viele Branchen vertrauen auf

Vakuumsysteme, um ihre

Produktionsziele zu erreichen.

Stabile Prozesse mit geringem

Energieverbrauch, hoher Verfügbarkeit

und effizientem Betrieb

sind dabei erfolgsentscheidend. Zu

diesem Zweck hat Busch Vacuum

Diagnostics eingeführt, einen einzigartigen

kostenlosen Service zur

systematischen Bewertung und Optimierung

von Vakuumequipment.

Vakuumsystem

Ein Vakuumsystem ist mehr

als nur eine Vakuumpumpe. Es

besteht aus miteinander verbundenen

Komponenten wie Ventilen,

Messgeräten, Verrohrungen und

Steuereinheiten, die jeweils die

Gesamtleistung und -effizienz beeinflussen.

Da jede Anwendung mit

spezifischen Anforderungen einhergeht,

erzielen standardisierte Lösungen

oft nicht die besten Ergebnisse.

Deshalb beginnt bei Busch

der Prozess der Entwicklung einer

neuen oder der Optimierung einer

bestehenden Vakuumlösung mit

einer detaillierten Bewertung des

individuellen Systems und seiner

Betriebsbedingungen.

Systembewertungen

als erster Schritt

Vacuum Diagnostics umfasst

eine umfassende Bewertung der

gesamten Vakuuminstallation vor

Ort. Dazu gehören Sichtprüfungen

Die Busch Group ist weltweit einer der größten Hersteller von

Vakuumpumpen, Vakuumsystemen, Gebläsen, Kompressoren und

Abgasreinigungssystemen. Unter ihrem Dach vereint sie die beiden

bekannten Marken Busch Vacuum Solutions und

Pfeiffer Vacuum+Fab Solutions.

und Leistungsbeurteilungen zur

Ermittlung von Ineffizienzen, Energieverlusten

und Möglichkeiten

zur Produktivitätssteigerung. Die

Bewertung umfasst sowohl das vorhandene

Equipment als auch das

allgemeine Systemdesign.

Empfehlungen

Nach der Bewertung erhalten

die Betreiber kostenlose Empfehlungen

im Rahmen des Vacuum

Diagnostics Service. Diese können

Ziele wie die Reduzierung des Energieverbrauchs,

die Senkung des

Geräuschpegels oder die Verbesserung

der Zykluszeiten umfassen.

Die definierten Prioritäten dienen

dann als Grundlage für mögliche

Verbesserungen.

Lösungen statt Produkten

Im Anschluss an die Festlegung

der Anforderungen haben Kunden

die Möglichkeit, fortzufahren

und die vorgeschlagenen Verbesserungen

in Auftrag zu geben. Die

Ingenieure von Busch arbeiten eng

mit den Kunden zusammen, um

maßgeschneiderte Maßnahmen umzusetzen.

Je nach System kann dies

ein Upgrade auf energieeffiziente

Vakuumpumpen, die Integration variabler

Drehzahlantriebe, eine Verbesserung

der Steuerungssysteme,

die Optimierung von Wartungsplänen

oder die Einführung digitaler

Überwachungstools beinhalten.

Servicenetz

Mit diesen Maßnahmen sollen

Spitzenleistung, geringere Betriebskosten

und minimale Stillstandszeiten

sichergestellt werden. Optionale

Schulungen und langfristige

Überwachung tragen dazu bei, diese

Verbesserungen zu sichern, unterstützt

durch das globale Servicenetz

von Busch.

Mehr unter:

www.buschvacuum.com

Bild: Busch Vacuum Solutions

Mithilfe des Vacuum Diagnostics Service können ungenutzte

Potenziale in bestehenden Systemen identifiziert sowie ein nachhaltigerer

und kostengünstigerer Betrieb ermöglicht werden.

06/25

13


PPWR

I

Bürokratie vereinfachen

I N T E R V I E W

Die EU-Verpackungsverordnung setzt Unternehmen unter Druck. Eine neue

Plattform nutzt den Testmarkt Österreich um Bürokratie zu vereinfachen. Die

Plattform versteht sich als „One-Stop-Shop“ für Kreislaufwirtschaft und EPR-

Compliance. Statt sich mit unterschiedlichen Vorschriften in jedem EU-Land

auseinanderzusetzen, können Unternehmen ihre Pflichten künftig zentral und

digital erfüllen – in einem Bruchteil der bisherigen Zeit. Wie das funktionieren

soll wollte KOMPACK vom Geschäftsführer der neuen Plattform Circular Pro

(https://circular-pro.com) wissen.

KOMPACK: Sie starten eine

neue Plattform, die Verpackungslizenzen

und ERP-Meldungen

vollautomatisch abwickelt. Wie

kann man sich das vorstellen – bis

jetzt steckte oft wochenlange Arbeit

hinter einer korrekten Meldung

– jetzt soll dies in 10 Minuten

möglich sein?

Christian Abl: Die Komplexität

liegt nicht im Prozess selbst, sondern

darin, dass Unternehmen nicht

wissen, was sie tun müssen, welche

Systeme zuständig sind und welche

Daten sie brauchen. Genau diese

Komplexität haben wir in eine intelligente

Software gepackt. Konkret

funktioniert das so: Sie laden Ihre

Verpackungsdaten auf unserer Plattform

hoch, unsere Software analysiert

diese automatisch und berechnet

die korrekten Lizenzgebühren.

Die Plattform wählt dann automatisch

das richtige Sammelsystem aus

und wickelt die komplette Registrierung

ab. Was früher externe Berater,

endloses E-Mail-Pingpong und viel

Ungewissheit bedeutete, läuft jetzt

in einem standardisierten, digitalen

Prozess ab. Die Wochen, die Unternehmen

bisher brauchten, waren ja

nicht produktive Arbeitszeit – es war

Wartezeit, Abstimmung, Unsicherheit.

KOMPACK: Studien zeigen –

Unternehmen unterschätzen den

auf Sie zukommenden Verwaltungsaufwand

– glauben Sie wirklich

Unternehmen können jetzt in

10 Minuten damit fertig sein? Haben

die Unternehmen überhaupt

die richtigen Daten?

Christian Abl: Das ist eine berechtigte

Frage: Die 10 Minuten

gelten für Unternehmen, die ihre

Verpackungsdaten bereits strukturiert

vorliegen haben. Und genau

hier liegt oft das Problem – viele

Unternehmen haben diese Daten

nicht sauber aufbereitet. Aber auch

Geschäftsführer Christian Abl / Foto: Raan_GmbH

das haben wir mitgedacht: Unsere

Plattform hilft Unternehmen dabei,

ihre Daten zu strukturieren. Wir

bieten Vorlagen, Leitfäden und intelligente

Upload-Funktionen, die

häufige Fehler automatisch erkennen.

Wenn ein Unternehmen seine

Daten das erste Mal aufbereitet,

kann das natürlich länger dauern

– aber dieser Aufwand fällt nur

einmal an. Danach ist jede weitere

Meldung, jeder weitere Markt tatsächlich

eine Sache von Minuten.

Der eigentliche Mehrwert: Unternehmen

wissen durch unsere Plattform

überhaupt erst, welche Daten

sie brauchen. Das war bisher oft

die größte Hürde.

KOMPACK: Auf der digitalen

„One-Stop-Shop“ Lösung können

Unternehmen Ihre Verpackungsdaten

hochladen – können hier

nicht leicht Fehler passieren?

Christian Abl: Natürlich kann

man nie ausschließen, dass falsche

Daten hochgeladen werden – aber

genau dafür haben wir mehrere Sicherheitsmechanismen

eingebaut.

Unsere Software prüft die hochgeladenen

Daten automatisch auf

Mit Circular Pro startet in Österreich eine neue Plattform, die

Verpackungslizenzen und EPR-Meldungen vollautomatisiert abwickelt.

Foto: Circular Pro

Plausibilität und Vollständigkeit.

Wenn etwas nicht stimmt, weist das

System sofort darauf hin. Außerdem:

Die Fehlerquote ist bei einem digitalisierten,

standardisierten Prozess

deutlich geringer als bei manueller

Bearbeitung über E-Mails und Excel-Listen.

Früher mussten Daten

mehrfach übertragen werden – von

der internen Erfassung zum Berater,

vom Berater zum Sammelsystem. Jede

Schnittstelle war eine potenzielle

Fehlerquelle. Bei uns gibt es nur einen

Upload, eine Verarbeitung, eine

Übermittlung. Und ganz wichtig:

Die Software kennt alle aktuellen

Vorschriften, alle System-Anforderungen,

alle Updates in Echtzeit.

Ein menschlicher Berater kann nicht

in fünf Ländern gleichzeitig alle Änderungen

im Blick haben. Unsere

Plattform schon.

KOMPACK: Wie funktioniert

eigentlich ihr Geschäftsmodell

– sprich wie erwirtschaften Sie

Geld?

Christian Abl: Unser Modell ist

bewusst transparent gehalten: Die

Registrierung auf der Plattform ist

kostenlos. Wir wollen die Einstiegshürde

so niedrig wie möglich halten.

Wir verdienen primär an Vermittlungsprovisionen

– wenn ein Unternehmen

über uns eine Verpackungslizenz

bei einem Sammelsystem abschließt,

erhalten wir eine Provision

von diesem System. Das Unternehmen

zahlt also nicht mehr als vorher,

wir werden vom Sammelsystem vergütet.

Zusätzlich bieten wir Premium-Services

an: Der Bevollmächtigten-Service

für ausländische Firmen,

die in Österreich keinen Sitz haben,

erweiterte Reporting-Funktionen für

größere Unternehmen mit komplexen

Anforderungen, oder individuelle

Beratungsleistungen. Aber das

Grundprinzip bleibt: Unternehmen

zahlen nur für das, was sie wirklich

brauchen.

14 06/25


| FT02G |

XTS Hygienic:

Vorsprung in hygienisch

anspruchsvollen

Umgebungen

KOMPACK: In einer ersten

Testphase seit Jahresbeginn haben

sich bereits „mehrere hundert“

Firmen registriert – wie sind die

ersten Erfahrungen?

Christian Abl: Die Resonanz hat

unsere Erwartungen übertroffen.

Wir haben in der Testphase bereits

einen sechsstelligen Umsatz erzielt,

was zeigt, dass der Bedarf enorm ist.

Was uns besonders freut: Das Feedback

ist durchweg positiv. Nicole

Ruttmann von Bauerfeind hat es treffend

formuliert: „Früher brauchten

wir externe Beratung und mehrere

Wochen. Jetzt erledigen wir das

selbst in wenigen Minuten.“ Genau

solche Rückmeldungen bestätigen,

dass wir ein echtes Problem gelöst

haben. Interessant ist auch: Viele

Unternehmen haben sich registriert,

weil sie durch unsere Plattform

überhaupt erst erfahren haben, dass

sie meldepflichtig sind. Besonders

im E-Commerce-Bereich herrscht

noch viel Unwissenheit über die

Pflichten in verschiedenen Märkten.

Insofern ist Circular Pro nicht nur

eine Effizienzlösung, sondern auch

ein wichtiges Aufklärungstool.

KOMPACK: Gerade mit Blickrichtung

PPWR sagen Sie das

Ihre Lösung doppelt relevant ist

– warum?

Christian Abl: Der Countdown

läuft: Ab August 2026 greifen mit

der neuen EU-Verpackungsverordnung

PPWR-Regelungen, die weit

über das hinausgehen, was wir

heute haben. Einwegpfand wird

zur Pflicht, neue Recycling-Quoten

kommen, Textilien fallen unter die

erweiterte Herstellerverantwortung.

Das heißt die Komplexität wird

massiv zunehmen. Unternehmen,

die schon heute Schwierigkeiten

haben, ihre aktuellen Verpflichtungen

zu managen, werden 2026

völlig überfordert sein – es sei denn,

sie nutzen automatisierte Lösungen

wie unsere. In der Folge müssen

viele Unternehmen ihre gesamten

Prozesse überdenken – von der

Produktentwicklung bis zur Entsorgung.

Wer sich jetzt mit dem Thema

beschäftigt und eine digitale Infrastruktur

aufbaut, ist vorbereitet.

Wer bis 2026 wartet, wird ein böses

Erwachen erleben. Wir bauen Circular

Pro bewusst so auf, dass wir

diese neuen Anforderungen nahtlos

integrieren können. Unternehmen,

die heute bei uns registriert sind,

sind automatisch auch für die PP-

WR-Anforderungen gerüstet.

KOMPACK: Wer steht eigentlich

hinter Circular Pro?

Christian Abl: Circular Pro ist

keine externe Tech-Lösung, die von

außen in die Branche kommt, sondern

wurde von der Raan-Gruppe

entwickelt – einer Unternehmensgruppe,

die seit über 30 Jahren

im Bereich Kreislaufwirtschaft

und Sammelsysteme tätig ist. Wir

kommen also aus der Branche und

kennen das Geschäft von innen.

Das ist ein entscheidender Unterschied:

Wir verstehen nicht nur

die technische Seite, sondern auch

die rechtlichen Anforderungen,

die Systematik der verschiedenen

Sammelsysteme in Europa und die

spezifischen Herausforderungen

der Unternehmen. Diese Expertise

fließt direkt in die Plattform ein. Ich

selbst bin Geschäftsführer von sowohl

Reclay als auch Circular Pro

und bringe jahrelange Erfahrung

in diesem Bereich mit. Unser Team

vereint Expertise aus Kreislaufwirtschaft,

Recht, IT und E-Commerce

– genau diese interdisziplinäre Aufstellung

braucht es für eine Lösung,

die wirklich funktioniert.

KOMPACK: Danke für das

Gespräch.

www.beckhoff.com/xts-hygienic

Hochflexibel und ideal für den Einsatz in der Lebensmittel- oder

Pharmaindustrie: Das intelligente Transportsystem XTS Hygienic

kombiniert die Vorteile eines individuellen Produkttransports durch

bewährte XTS-Technologie mit der hohen Schutzart IP69K und

einem hygienegerechten Design. Alle Oberflächen sind chemisch

beständig, frei von verdeckten Kanten und leicht zu reinigen. Durch

das geringe Bauvolumen des XTS Hygienic kann die Anlage kleiner,

übersichtlicher und leichter wartbar gestaltet werden.

06/25

15


WIRTSCHAFT

PROPAK-Industrie:

Trendwende nicht in Sicht

Die PROPAK-Industrie kämpft auch 2025 mit Gegenwind. Laut aktueller Auswertung

für das erste Halbjahr 2025 erzielte die Branche einen Umsatz von 1,13 Milliarden

Euro – ein Rückgang um 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Besonders

betroffen sind Papierprodukte außerhalb des Verpackungssegments (–7,5 Prozent),

während sich Verpackungen mit einem Minus von 2,0 Prozent etwas stabiler halten.

Ein ernstes Warnsignal

kommt aus dem Export:

Der Wert der Ausfuhren

sank um 6,6 Prozent, das ist für eine

stark exportorientierte Branche

ein ernstzunehmendes Alarmzeichen.

Branchenumfrage

Eine Branchenumfrage unter den

Top 30 PROPAK-Betrieben zur

Einschätzung des Gesamtjahres

unterstreicht dieses Bild: Die

Stimmung in der österreichischen

papierverarbeitenden Industrie ist

sehr gedämpft, die Erwartungen

für das Gesamtjahr 2025 bleiben

negativ. Die ersten Anzeichen

für 2026 zeigen derzeit auch keine

Verbesserung der derzeitigen

Auslastungslage. Besondere Sorge

bereiten die anhaltend schwache

Nachfrage und die steigenden Kosten,

die die Wettbewerbsfähigkeit

weiter unter Druck setzen.

Qualität und Innovationskraft

„Unsere Betriebe beweisen mit

ihren Mitarbeiter:innen tagtäglich

Qualität und Innovationskraft, aber

die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen

setzen uns massiv unter

Druck“, sagt PROPAK-Obmann

Marko Bill Schuster. „Wenn die

PROPAK-Obmann Marko Bill Schuster/Foto: com_unit

Auslandsnachfrage sinkt und

gleichzeitig die Kosten im Inland

weiter so überproportional zum

Ausland steigen wie in den letzten

Jahren, wird es eng für den Standort

Österreich.“

Beschäftigung noch

stabil, aber Kostendruck wächst

Laut Branchenumfrage dürfte der

Beschäftigtenstand in den PRO-

PAK-Betrieben heuer trotzdem

noch relativ stabil bleiben; erwar-

Umsätze rückläufig, Export schwächelt,

Kosten steigen, Wettbewerbsfähigkeit weiter unter Druck

tet wird ein leichter Rückgang von

rund zwei Prozent. „Die Absatzmenge

liegt heute auf dem Niveau

von 2017, die Kosten sind aber auf

dem Niveau von 2025 und höher

als im europäischen Ausland. Das

zeigt, wie groß der Druck inzwischen

geworden ist“, betont Schuster.

Outsourcing

Fast zwei Drittel der befragten

Unternehmen prüfen der Umfrage

zufolge bereits Maßnahmen wie

Outsourcing oder Verlagerungen

bestimmter Segmente im Konzern.

„Diese Entwicklung muss uns zu

denken geben. Wenn wir unsere

Industrie zukunftsfähig halten

wollen, müssen Lohnkosten wettbewerbsfähiger,

Bürokratie spürbar

reduziert sowie Innovation und

Investitionen gezielt unterstützt

werden.“

„Mehr wirtschaftliche

Realität in der Lohnpolitik“

Mit Blick auf die Lohnpolitik

fordert Schuster ein stärkeres Bewusstsein

für die wirtschaftliche

Lage der hoch exportorientierten

Branche: „In einer stagnierenden

Wirtschaft können Löhne und

Gehälter nicht dauerhaft steigen,

wenn der Konsum gleichzeitig

nicht zunimmt. Wir müssen die

Lohnunterschiede auf den Exportmärkten

ausgleichen und die dortigen

Wettbewerbsfaktoren stärker

in die Arbeitskostenfindung einbeziehen.“

Der Fachverband PROPAK und die Vereinigung PROPAK Austria repräsentieren die industriellen Hersteller von Produkten aus Papier

und Karton in Österreich.

86 Unternehmen verarbeiten und veredeln mit rund 8.500 Mitarbeiter:innen jährlich rund 1,1 Mio. Tonnen Papier und Karton zu Wellpappe,

Verpackungen, Papierwaren für Hygiene und Haushalt, Büro- und Organisationsmitteln, Büchern, Broschüren, Tipping Paper

sowie sonstigen Papierwaren.

Mehr unter: www.propak.at

Wir laufen auch 2026 für die mit - die es selbst

nicht mehr können - wer lauft mit?

16 06/25

75815

Harald

Unter dem Motto „Verpackung läuft für einen guten Zweck - die österreichische

Verpackungsbranche hat nicht nur hervorragende Verpackungslösungen - sie unterstützt

auch dieses Projekt“ hat KOMPACK eine Gruppe gegründet.

Einfach auf

https://www.wingsforlifeworldrun.com/de/teams/Xok7GX

anmelden und mitmachen. Theoretisch kann weltweit überall gestartet werden.

Freue mich über Ihre Anmeldung - vielleicht schaffen wir ja

einen gemeinsamen Auftritt - werden gerne alle Teilnehmer auch in KOMPACK

erwähnen.


VERANSTALTUNG

Klebstofftag

Am 7. November 2025 lud Robatech führende Klebstoffhersteller aus der

Schweiz und Deutschland nach Muri ein, um neueste Entwicklungen in der

Klebstoffauftragstechnologie zu präsentieren. Die alle zwei Jahre stattfindende

Veranstaltung bietet eine wichtige Plattform für den fachlichen Austausch

zwischen Klebstoffund Technologieexperten.

Für die Klebstoffhersteller

stand das Kennenlernen

der neusten Schmelzgerätegeneration

mit Alpha, Vision

und Easy im Mittelpunkt. Die Besucher

erhielten zudem Einblicke

in Weiterentwicklungen wie den

Klebstoffauftrag mit Robotern und

Klebstoffauftrag bei umweltfreundlichen

Papierwickeltechnologien.

Auch konnten sie live erleben, wie

der Elektrokopf Volta präzise und

wiederholgenau Schmelzklebstoff

in Raupen- und Punktform appliziert.

Impulse für Weiterentwicklung

Für Robatech liefert der Austausch

mit Klebstoffherstellern

wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung

der Systeme und hilft,

künftige Marktbedürfnisse frühzeitig

zu erkennen. Der persönliche

Dialog stärkt die Zusammenarbeit

und fördert Innovationen in

der Klebstoff- und Auftragstechnik.

Mit der Veranstaltung unterstreicht

Robatech ihr Engagement

für kontinuierlichen Wissenstransfer,

Qualität und enge Kooperation

entlang der gesamten Wertschöpfungskette

des industriellen Klebstoffauftrags.

Auch der Spaß kam nicht zu kurz

Vorträge

Laufende Optimierungen

Robatech optimiert den industriellen

Heissleim- und Kaltleimauftrag

mit nachhaltigen und innovativen

Klebstoff-Auftragssystemen.

Seit 1975 entwickelt und produziert

Robatech hochwertige Steuerungen,

Auftragsköpfe, Schmelz-

Live-Demonstration

und Dosiersysteme, die Klebeprozesse

umweltverträglicher, sicherer

und einfacher machen. Die

Robatech-Gruppe mit Hauptsitz

im schweizerischen Muri/AG ist

in über 80 Ländern vertreten. Mehr

als 670 engagierte Mitarbeiter

weltweit sorgen für eine persönliche

und schnelle Kundenbetreuung

in den unterschiedlichsten Industrien.

Mehr unter:

www.robatech.at

PACKAGING SOLUTIONS

FOR EVERYONE

LAGER- UND TRANSPORTPRODUKTE AUS KUNSTSTOFF

www.auer-packaging.com

06/25

17


JUBILÄUM

18

90 Jahre BEUMER Group

06/25

Die BEUMER Group feiert im Dezember ihr 90-jähriges Bestehen und kann

auf ein weiteres Rekordjahr zurückblicken: Mit einem Auftragseingang von

1,39 Milliarden Euro und weltweit 5.700 Mitarbeitenden erzielte der Intralogistikspezialist

global 2024 das beste Ergebnis seiner Geschichte. Diese Entwicklung

ist das Resultat einer langfristigen, unabhängigen Firmenpolitik, die

als Familienunternehmen auf Weitblick statt auf kurzfristige Markttrends setzt.

Was braucht es, um als

global aufgestelltes Unternehmen

auch in herausfordernden

Zeiten erfolgreich zu

sein? Für die BEUMER Group liegt

die Antwort in einer werteorientierten

Strategie. Anstatt auf kurzfristige

Gewinnmaximierung zu setzen,

verfolgt der Intralogistikspezialist

einen nachhaltigen Wachstumskurs.

Dieser basiert auf Qualitätsführerschaft,

Innovationskraft und einer

breiten internationalen Aufstellung.

Das Unternehmensmotto „Made

Different“ steht dabei für einen eigenständigen

Weg. So fokussiert

sich die BEUMER Group auf Stabilität,

Verlässlichkeit und partnerschaftliche

Zusammenarbeit und

unterscheidet sich damit häufig von

aktuellen Trends des Mainstreams.

Zuverlässig, bodenständig, ambitioniert

und kollaborativ – diese vier

Werte prägen die Unternehmenskultur

und bilden die Grundlage für

stabile Kundenbeziehungen und

eine hohe Mitarbeiterbindung. Diese

Ausrichtung spiegelt sich in der

Entwicklung der Geschäftszahlen

wider: Neben einem Rekordauftragseingang

von 1,39 Mrd. € stieg

der Umsatz global im Jahr 2024 auf

1,23 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,15

Milliarden Euro).

Innovation als Wachstumsmotor

und Differenzierungsmerkmal

Dabei ist Innovation ein zentraler

Treiber für den Erfolg der BEUMER

Group. Das Unternehmen investiert

gezielt in neue Technologien, digitale

Geschäftsmodelle und die

kontinuierliche Weiterentwicklung

des Portfolios. Ein Beispiel dafür

ist die jüngst erfolgte Integration

der Unternehmen Codept und Elara.

Beide sind im eigenen Company-

Builder BEAM entstanden und stärken

heute das digitale Angebot der

Gruppe. Parallel dazu entwickelt

BG.evolution in Dortmund digitale

Lösungen rund um das bestehende

Produkt- und Systemportfolio. Das

Team arbeitet im innovativen Umfeld

des Digital.Hub Logistics und

Fotos: BEUMER Group GmbH & Co. KG

Dr. Christoph Beumer, Vorsitzender des Beirats der BEUMER Group

pflegt enge Beziehungen zu Universitäten

und Forschungseinrichtungen.

Zudem unterstützt die BEUMER

interne Abteilung für Innovation &

Development die Weiterentwicklung

des Portfolios mit der klaren

Zielsetzung von mindestens einer

zukunftsweisenden Innovation pro

Jahr. Mit datenbasierten Lösungen,

flexiblen Produktionsnetzwerken

und einem starken Customer Support

positioniert sich BEUMER als

Qualitäts- und Technologieführer in

der Intralogistik. Nachhaltigkeit und

exzellente Mitarbeiterentwicklung

sind dabei ebenso wichtige Säulen

wie die Fähigkeit, sich flexibel an

die sich ändernden Bedürfnisse der

Kunden anzupassen.

Von Tradition getragen,

durch Pioniergeist

und Globalisierung geprägt

Die Globalisierung ist ein wichtiger

Erfolgsfaktor für das Unternehmen

und trägt zur Resilienz in einer

volatilen Weltwirtschaft bei. Seit der

Gründung im Jahr 1935 hat sich die

BEUMER Group von einer lokalen

Maschinenfabrik in Beckum zu

einem führenden Anbieter von Intralogistiksystemen

mit rund 40 Gesellschaften

weltweit entwickelt. Zu den

wichtigsten Meilensteinen zählen

der Start der Internationalisierung in

den 1960er-Jahren, technologische

Pionierarbeit bei kurvengängigen

Förderbändern und Sortiersystemen

sowie die erfolgreiche Integration

und Weiterentwicklung zugekaufter

Unternehmen, wie Crisplant in

Dänemark, Enexco in Indien oder

FAM in Magdeburg. Mit der Digitalisierung

des Portfolios schlägt

BEUMER eine Brücke zwischen bewährter

Tradition und zukunftsweisendem

Fortschritt – immer mit dem

Ziel, den Kunden echten Mehrwert

zu bieten.

Neue Wege gehen

„Neun Jahrzehnte BEUMER Group

stehen für die Bereitschaft, immer

wieder neue Wege zu gehen und

Chancen mutig zu ergreifen“, so Dr.

Christoph Beumer, Vorsitzender des

Beirats der BEUMER Group. „Als

Familienunternehmen denken wir

Eine der Lösungen von Beumer

Praxistest

Rudolf Hausladen

in Generationen, nicht in Quartalen.

Diese Haltung prägt unser Handeln

und unseren Anspruch, auch in

Zukunft Vorreiter der Branche zu

sein.”Rudolf Hausladen, CEO der

BEUMER Group, fügt hinzu: „Unser

Erfolg in den vergangenen Jahrzehnten

und in der Zukunft basiert

nicht nur auf Innovationskraft und

Weitblick, sondern vor allem auf

Menschlichkeit und gelebter Vielfalt

– sowohl im Umgang mit unseren

Mitarbeitenden als auch mit unseren

Kunden und Partnern weltweit. Wir

sind überzeugt, dass eine Zusammenarbeit

auf Augenhöhe und der

Blick auf Wandel als Chance in bewegten

Zeiten den entscheidenden

Unterschied machen.“

Mehr: www.beumergroup.com


„Carton of the year“

LUMENE’s Adventskalender gewinnt

Der LUMENE Beauty-Adventskalender 2024 hat bei der European Carton Excellence

Awards-Gala am 18. September in Istanbul (Türkei) den Titel „Carton of the Year“

erhalten. Der Kalender entstand im Verpackungsdesign-Team von Metsä Board und

die Produktion erfolgte bei VG Kvadra Pak, einem Unternehmen der Van Genechten

Packaging Group. Die Außenverpackung besteht aus MetsäBoard Prime FBB Bright

380 g/m², die Innenverpackung aus MetsäBoard Pro FBB Bright 220 g/m².

Der Carton of the Year würdigt

echte Exzellenz in

Verpackungsdesign, Nachhaltigkeit

und Nutzererlebnis. Er ist

das greifbare Ergebnis kundenorientierter

Zusammenarbeit mit unseren

geschätzten Partnern Van Genechten

Packaging und LUMENE“, sagt

Maarten Florizoone, VP Sales FBB

Europe bei Metsä Board. „Im Namen

von Metsä Board gratuliere ich

allen Preisträgern herzlich.

AWARDS

Siegerobjekte

Auch in weiteren Siegerprojekten

der European Carton Excellence

Awards kam Karton von Metsä

Board zum Einsatz:

• Biobalance Mineral Sense Sun

Fluid von Alpaya Dermaceuticals

erhielt Platin in der Kategorie

Beauty & Cosmetics. Die Verpackung

– MetsäBoard Pro FBB

Bright 245gm² – wurde von Omaks

Packaging verarbeitet.

• In derselben Kategorie gewann

die Promotion-Verpackung für Germaine

de Capuccini Gold. Sie besteht

aus MetsäBoard Prime FBB

Bright 305g/m² und wurde von der

Alzamora Group gefertigt.

• Die Verpackung für Ringana

CAPS wurde in der Kategorie Pharma

& Healthcare mit Platin ausgezeichnet;

verarbeitet von Cardbox

Packaging Wolfsberg GmbH auf

Begrenzungslinie ist Teil des Sujets

Gleich in mehreren Siegerprojekten kam heuer

Karton von Metsä Board zum Einsatz/Fotos: Metsä Board

Basis von MetsäBoard Natural

FBB 325g/m².

Kreativität

Die jährlich von Pro Carton und

der ECMA (European Carton

Makers Association) ausgerichteten

European Carton Excellence

Awards (ECEA) gelten als Maßstab

für Exzellenz und Kreativität in der

Verpackungsindustrie.

Mehr auch unter:

www.metsagroup.com/

Bitte geben Sie Glasverpackungen zum Altglas.

Ausgelöffelt und ausgeleert, getrennt nach Weißglas und Buntglas.

06/25 19


MESSE

Verpackung neu denken

Ob Verbraucherwünsche oder gesetzliche Regularien – das Thema Nachhaltigkeit spielt

in der Süßwaren- und Snackbranche eine zentrale Rolle. Verlangt wird eine Kombination

aus technischer Präzision und dem idealen Verpackungsmaterial. Mit Blick auf

die Anforderungen der Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR) haben die

Unternehmen ein großes Interesse daran, auf Papier oder recyclingfähige Mono-Folien

umzustellen. Die ProSweets Cologne rückt das Thema vom 1. bis 4. Februar 2026 in

den Mittelpunkt.

Präsentiert werden auf dem

Messegelände in Köln nicht

nur innovative Packmaterialien,

sondern auch hochflexible

Maschinen, die diese verarbeiten

können.

Vorgaben des Gesetzgebers

In der Öffentlichkeit gibt es eine

breite Diskussion darüber, welche

Verpackungen umweltfreundlich

sind. Die Frage beschäftigt viele

Verbraucher und beeinflusst die

Entscheidungen am Point of Sale.

Hier sind die Unternehmen der Verpackungsbranche

gefragt, die vom

1. bis zum 4. Februar 2026 auf der

ProSweets Cologne Lösungen für

die Süßwaren- und Snackindustrie

vorstellen. Sie müssen auf die Wünsche

von Konsumenten, Handel und

nicht zuletzt auf die Vorgaben des

Gesetzgebers mit ressourcenschonenden

Materialien und Prozessen

reagieren, wo immer es möglich ist.

Optimierung

Eine Option ist die Optimierung

bestehender Verpackungen hinsichtlich

Größe und Materialstärke,

beispielsweise über sparsamere

Zuschnitte oder dünnere Trays.

Die kleineren Verpackungsgrößen

lassen sich nur realisieren, wenn

sie ohne Qualitätsabstriche befüllt

werden können. Pick-and-Place-

Roboter spielen dabei eine zentrale

Rolle. Sie greifen die Kekse oder

Schokoriegel und setzen sie millimetergenau

in Trays, Kartons oder

Tiefziehverpackungen ab. Neben

Kartonierern und Schlauchbeutelmaschinen

stehen deshalb innovative

Pick-and-Place-Systeme sowie

komplette Verpackungslinien auf

dem Kölner Messegelände im Vordergrund.

Verpackung leicht(er) gemacht

Doch mit technischen Lösungen

allein ist es nicht getan. Oft müssen

Packmittel oder Prozesse erst umfassend

evaluiert und getestet werden,

um ihre Eignung zu ermitteln

20 06/25

Fotos: Imptressionen von der letzten Veranstaltung/Fotos - Koelnmesse

– nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund

der EU-Verordnung 2025/40

(Packaging and Packaging Waste

Regulation, PPWR), die den Einsatz

nachhaltiger Lösungen forciert.

Sie ist ab dem 12. August 2026 verbindlich,

einzelne Vorschriften treten

stufenweise in Kraft. So sollen

bis 2030 nur noch Verpackungen

auf den Markt gelangen, die nachweislich

recyclingfähig oder wiederverwendbar

sind. Gleichzeitig

sollen der Rezyklateinsatz steigen

und Einwegverpackungen schrittweise

reduziert werden. Wesentliche

Aspekte umfassen auch die

Verringerung des Verpackungsgewichts.

Für die Zukunft positionieren

Die Verpackungsspezialisten haben

die Entwicklung in Richtung

Nachhaltigkeit seit Langem im

Blick und in diesem Zusammenhang

materialsparende Einschlagsarten

für kleinstückige Süßwaren

entwickelt oder ihre Maschinen auf

die Verarbeitung besonders dünner

Folien optimiert. Jetzt rüsten

die auf dem Kölner Messegelände

ausstellenden Unternehmen technisch

nach, um sich für die Zukunft

zu positionieren: mit modularen

Hochleistungsverpackungsmaschinen,

die so weiterentwickelt wurden,

dass sie papierbasierte Packmittel

verarbeiten können. „Kreislauffähige

Verpackungen sind für

erfolgreiche Marken keine Option

mehr, sondern eine Notwendigkeit,

die immer mehr zum Erfolgsfaktor

wird. Die neue EU-Verpackungsverordnung

hat diesen Wandel noch

einmal beschleunigt“, sagt Guido

Hentschke, Director der ProSweets

Cologne und ISM Ingredients.

Die Transformation zur

Kreislaufwirtschaft gestalten

Die PPWR verfolgt ein klares

Ziel: Verpackungen sollen in jeder

Phase ihres Lebenszyklus umweltverträglicher

werden. EU-weit stehen

Süßwaren- und Snackhersteller,

wie die gesamte Lebensmittelbranche,

damit vor Anforderungen, die

ihre Verpackungsgestaltung, ihre

Materialwahl und ihre logistischen

Prozesse erheblich verändern werden.

Wichtig ist es deshalb, frühzeitig

mit der Umsetzung zu beginnen.

„Vollständig recycelbare

Mono-Materialien sind schwieriger

zu verarbeiten. Sie erfordern eine

strenge Prozesskontrolle und die

richtige Verpackungsmaschine“,

gibt Hentschke zu bedenken.

Analysen

Die Maschinenbauer und Packmittelhersteller

unterstützen ihre

Kunden bei der Umsetzung der PP-

WR-Vorgaben und der Entwicklung

zukunftsfähiger Verpackungsdesigns,

die sowohl Untersuchungen

der Materialeigenschaften als auch

praktische Tests auf den Maschinen

beinhalten. Dabei analysieren

die Experten zu Beginn, ob das

bestehende Verpackungssortiment

den regulatorischen Anforderungen

entspricht oder gegebenenfalls

optimiert werden muss. „Die Diskussion

um den CO2-Footprint

von Verpackungen und PPWR-konforme

Lösungen braucht weniger

Bauchgefühl und mehr Fakten. Auf

der ProSweets Cologne wollen wir

die Diskussion versachlichen, um

den Produzenten fundierte Investitionsentscheidungen

zu ermöglichen“,

sagt Hentschke. Einblicke

in die PPWR gibt auch die Expert

Stage in Halle 10.1, auf der an allen

vier Messetagen ein hochkarätiges

Line-up aus Expertinnen und

Experten faktenbasiertes Wissen

rund um Verpackung, Recycling

und Kreislaufwirtschaft zugänglich

macht.


Schlauchbeutel

zukunftsfähig machen

Vor allem Verbundmaterialien, in

vielen Branchen der Lebensmittelindustrie

unverzichtbar, stellen

eine große Hürde dar. Sie bieten

Vorteile wie lange Mindesthaltbarkeit

und guten Schutz vor Feuchtigkeit

und Sauerstoff, sind jedoch

schwer zu recyceln. Die Aussteller

der ProSweets Cologne haben sich

dieses Themas angenommen und

bieten verstärkt vollständig recycelbare

Lösungen an. Für Produkte

wie Schokoladen ohne Nüsse oder

Müsliriegel, die keine hohe Barriere

erfordern, können papierbasierte

Materialien eine gute Lösung sein.

Die neu entwickelten Monofolien

oder faserbasierten Alternativen

sind allerdings anspruchsvoller bei

der Siegelung. Hier rücken innovative

Technologien in den Vordergrund,

die sowohl herkömmliche

Heißsiegelfolien als auch nachhaltigere

Varianten verarbeiten können.

Keramische Heizelement

Die jüngste Generation von

Schlauchbeutelmaschinen umfasst

hochflexible Anlagen, die sowohl

die herkömmlichen als auch neuen

Folien verarbeiten können. Dazu

nutzen sie nicht nur die Ultraschalltechnologie,

sondern wahlweise

auch keramische Heizelemente

für die Längssiegelung. Regelbare

Temperaturen lassen den Prozess

sowohl an die Erfordernisse des

Packmittels als auch an die Belastbarkeit

des zu verpackenden Produktes

optimal anpassen – so werden

Beschädigungen am Packmittel

und Produkt verhindert und beides

schonend verarbeitet. Gleichzeitig

bieten die Maschinen ein hohes

Maß an Flexibilität: Mit minimalen

Umrüstzeiten lassen sich verschiedene

Beutelformate nacheinander

herstellen und befüllen. Es sind

nur wenige Handgriffe erforderlich,

um die Maschine auf das jeweilige

Produkt umzustellen. Dabei verarbeiten

sie alle Formatbereiche und

Beutelformen. Unterschiedliche

Dosieraggregate und Sonderapplikationen

lassen sich unkompliziert

integrieren.

Papier gewinnt an Bedeutung

Einstoff-Produkte aus Polyethylen

(PE) oder Polypropylen (PP)

lassen sich ohne Materialtrennung

wiederverwerten – das sorgt für

Klarheit im Recyclingstrom und

führt zu echten Kreislaufprodukten,

die den Ausstoß von Treibhausgasemissionen

senken. Die PPWR

fordert allerdings auch verpflichtende

Rezyklatanteile für Kunststoffverpackungen.

Doch wie lassen

sich diese umsetzen? Während

die Vorgaben für PET-Getränkeflaschen

dank etablierter Materialien

und Prozesse in Sichtweite liegen,

stellt sich die Situation bei Verpackungen

für Süßwaren, Cerealien

und Snacks deutlich schwieriger

dar. Am Markt gibt es gegenwärtig

kaum Material, das sich für sensible

Lebensmittelanwendungen

eignet. Dennoch muss der Rezyklatanteil

in diesen Verpackungen bis

2030 zehn Prozent betragen.

Papier

empfindlicher als Kunststoff

Vor diesem Hintergrund steigen

viele Hersteller auf papierbasierte

Verpackungen um. Allerdings ist

Papier empfindlicher als Kunststoff,

reißt oder knickt schneller und

muss entsprechend vorsichtig behandelt

werden – vor allem wenn es

sich um eine vertikale Verpackung

handelt, in die einzeln abgepackte

Süßwaren hineinfallen. Die auf

der ProSweets Cologne gezeigten

Technologien bieten zahlreiche

Möglichkeiten für innovative Verpackungen

aus faserbasierten Materialien.

Auch die Umstellung von

Multipacks auf Papier birgt ein

großes Potenzial: Die Barrierefunktion,

und damit der Produktschutz,

wird bereits von der Erstverpackung

erbracht – der Multipack

kann auf weitere Beschichtungen

verzichten und bis zu 95 Prozent

aus Papier gefertigt werden. Dank

der nachträglichen Anpassung von

Siegeleinheit und Formschulter lassen

sich vertikale Schlauchbeutelmaschinen

ohne Leistungsverlust

auf Papier umstellen. So können

Hersteller alle gängigen Beutelarten

wie Kissen-, Blockboden- und

Doy-Standbodenbeutel aus Papier

produzieren – ohne Falten oder

Risse.

Unterstützung für das

PPWR-konforme Reporting

Und noch ein weiterer Aspekt

wird in Köln an den Messeständen

und im Rahmen der Expert Stage

diskutiert: Die Integration der neuen

Anforderungen in die bestehenden

Qualitätsmanagementsysteme

– denn die Unternehmen der Süßwaren-

und Snackbranche sind aufgefordert,

künftig detaillierter über ihre

Verpackungen zu berichten. Die

Umsetzung der PPWR wird also

ohne digitale Tools kaum zu bewältigen

sein. Besucher der ProSweets

Cologne 2026 können sich frühzeitig

mit dem Thema auseinandersetzen,

um die regulatorischen Risiken

zu minimieren und langfristig von

nachhaltigen Innovationen zu profitieren.

International

Die Anuga FoodTec und die Pro-

Sweets Cologne sind etabliert als

weltweite Leitmessen am Standort

Köln. Darüber hinaus präsentiert

die Koelnmesse in wichtigen Märkten

rund um die Welt, z.B. in Indien,

Italien und Kolumbien, weitere

FoodTec-Messen mit unterschiedlichen

Schwerpunkten und Inhalten.

Mehr unter:

www.prosweets.de

06/25

21


VERANSTALTUNG

4th Forum Unique Codes

Securikett holt Experten zur Sicherheit des digitalen Produktpasses aufs Podium:

Bereits zum vierten Mal lud Securikett Fachleute, Branchenvertreter und Technologie-

Expert:innen zum Kongress nach Baden bei Wien ein. Die Veranstaltung im traditionsreichen

Casino Baden zog Besucher und Referenten aus dem In- und Ausland an.

Das war ein Melting-Pot of

Experts“, kommentierte

Securikett Geschäftsführer

Werner Horn und freute sich über

den intensiven Austausch zur Zukunft

von Unique Identifiers – UIDs

– mit denen Produkte eine Identität

bekommen. Wenn jedes Produkt

seinen eigenen Code bekommt, wie

eine individuelle Geburtsurkunde,

kann es nicht nur rückverfolgbar

gemacht werden hinsichtlich seiner

Herstellungs- und Lieferkette. Es

kann vielmehr in seinem Daten-

Konterpart, der in der Cloud liegt

und oft als digitaler Zwilling bezeichnet

wird, auch seinen digitalen

Produktpass (DPP) beherbergen.

Wie sicher ist der DPP?

Der digitale Produktpass ist für

viele Branchen von der EU verordnet

und wird in den kommenden

Jahren ausgerollt. Zahlreiche Experten

arbeiten in Standardisierungskomitees

an den Umsetzungsdetails,

im Fokus der Securikett Veranstaltung

standen natürlich – Nomen est

Omen – die Sicherheitsaspekte.

Sicherheit planen

So kam die Frage, wie sich Marken

und Konsument:innen in Zeiten von

künstlicher Intelligenz (KI) vor digitalen

Fälschungen schützen können.

Denn komplette Cloud-Solutions

können heute, KI gestützt, von Fälschern

vergleichsweise leicht kopiert

werden, sodass man auf eine

Plattform gelangt, die nicht echt ist.

Im schlimmsten Fall könnte man da

weiteren Betrügereien ausgesetzt

werden. Man wähnt sich auf der

Seite des Markeninhabers und gibt

leichtfertig Daten frei! Ebenso können

QR Codes nachgedruckt werden

etc. Sprecher:innen und Publikum

waren sich einig, mehr Sicherheit ist

gefordert schon in der Umsetzungsplanung

des DPP.

Sicherheitsmerkmale

Bereits heute existieren effektive

Lösungen, um das Clonen, also

den Nachdruck von QR Codes erkennbar

zu machen. Auch die Anreicherung

des UID-Drucks mit

physischen sischerheitsmerkmalen

wird unentbehrlich bleiben, wie das

auch bei Banknoten unentbehrlich

bleibt. Dennoch bleibt der gesicherte

Zugang zu den Cloudplattformen,

sowohl seitens der Markeninhaber,

die fallweise mit Hunderten Lohnfertigern

und Lieferanten zusammenarbeiten,

als auch seitens der

Konsumenten, das Fundament jedes

Schutzkonzepts.

„Cellular Architecture“

Stefan Führer konnte in seinem

Vortrag über Codikett 2.0 nicht nur

die Vorteile der Native-Cloud-Solution

aufzeigen. Dass jeder Codikett-

Kunde, sei es ein Markeninhaber

im Bereich Ersatzteile, Textilien,

Luxusgüter oder FMCG, nun seine

eigene Instanz hat, ist Voraussetzung

für 100% Datenschutz jedes einzelnen

Kunden. Eine Besonderheit ist

da innerhalb der Instanz noch die

„Cellular Architecture“, welche die

Daten der teilnehmenden Firmen innerhalb

einer Marke, also etwa seiner

Lohnfertiger und Distributoren,

verläßlich getrennt hält.

Interoperable Vernetzung

als Schlüssel zum Erfolg

Um die Anforderungen des Digital

Product Passport (DPP) zu erfüllen

und den geltenden ISO-Standards

gerecht zu werden, führt kein Weg

an einer plattform-übergreifenden

Vernetzung vorbei. Dr. Marietta Ulrich-Horn,

seit vielen Jahren in der

internationalen Standardisierung tätig,

war selbst die Projektleiterin des

ersten ISO Standards zur Interoperabilität

von UID-basierten Systemen

zur Fälschungsbekämpfung.

DPP Standards

Sie sagte, „Ein bisschen stolz bin

ich schon, dass der von mir redigierte

Standard dann von der EU als

Richtlinie für die Ausformulierung

der europäischen DPP Standards

empfohlen wurde. Uns ISO-Komitee-Mitgliedern

war schon damals

klar, dass nicht Konkurrenzdenken,

sondern Interoperabilität der Produkt

Digitalisierung zum weiteren

Durchbruch verhelfen würde.“

Achtung vor neuen Plattformen

Sicherheitstechnisch wird zur Vorsicht

geraten gegenüber Code-Plattformanbietern,

die – „wie Pilze aus

dem Boden schießend“ – oft keine

ausreichende Sicherheitsarchitektur

aufweisen. Ganz anders das AURA

Blockchain Consortium. Gegründet

von namhaften Vertretern der Luxusgüter-Industrie

hat es sich zum

Ziel gesetzt, Digitale Produktpässe

in einer eigenen Blockchain abzulegen.

Ein interessanter Ansatz, wenn

man dazu noch den Trend nach Vintage

und Eigentümerwechseln von

Luxusgütern in Betracht sieht. Securikett

und AURA punkten mit Interoperation,

wie anhand eines Fallbeispiels

dargelegt werden konnte.

Gemeinsame Strategien zur

Ansprache der Konsumenten

„Fälscher schlafen nicht – sie sind

gut vernetzt und arbeiten rund um

die Uhr“, lautete eine zentrale Botschaft.

Im Verlauf des Kongresses

wurden verschiedene zusätzliche Sicherheitssysteme

vorgestellt, die als

Anregung für neue Strategien dienen

können.

Diskussion

Eine lebhafte Diskussion entstand

rund um die Frage, warum

Konsument:innen QR-Codes überhaupt

scannen sollten. In seiner

Keynote betonte Güneri Tugcu, dass

Nachhaltigkeit allein kein ausreichender

Anreiz sei: „Nur wenn Konsumenten

einen spürbaren Mehrwert

erhalten, werden sie regelmäßig

scannen.“ Er präsentierte mehrere

praxisnahe Ansätze, die Vertrauen

schaffen und Markenerlebnisse stärken.

Diese Meinung teilte Dr. Felix

Badura von Digicycle. Ohne Anreize

geht es nicht. Unique Identifier

werden für längerlebige Produkte

unerlässlich werden, um die Recyclingquoten

der EU zu erreichen.

Aber auch bei Fast Moving Consumer

Goods werden bei vielen Projekten

UIDs eingesetzt, etwa um den

Pfandbetrug zu verhindern. Innovation,

Aufklärung und Konsumentenerziehung

sind entscheidende Werkzeuge

um die Recyclingziele zu erreichen,

genau gleich wie im Kampf

gegen Produktpiraterie.

Datenanalyse,

Datenschutz und KI

Digitale Systeme zur Produktverfolgung

zielen in erster Linie auf das

Aufdecken von Fälschung und Graumarkthandel

ab. Neu ist, dass durch

die EU-Regulierung das Recyclingund

Reparaturverhalten verbessert

werden soll. Dass aber durch die

Kommunikation mit Endverbrauchern

für die Hersteller auch wertvolle

Daten über das Verbraucherverhalten

als Nebenprodukt abfallen,

ist bekannt. Bei voller Wahrung des

Datenschutzes können diese Daten

statistisch ausgewertet werden.

Neu ist da der Einsatz von künstlicher

Intelligenz. Unterhaltsam und

eindrucksvoll konnte Jürgen Bogner

zeigen, wie seine KI-Assistenten aus

einem Echtdatenbestand wertvolle

Trends von Fälschungen und Graumarkt

finden konnten.

Rückblick und Ausblick

Dank renommierter Sprecher:innen

aus Europa und den USA sowie

hochkarätigen Besuchern wurde

das Event zu einem „Melting Pot

of Experts“. Das 5th Forum Unique

Codes ist daher schon in Planung.

Mehr unter: www.securikett.com

22 06/25

Veranstalter: Dr. Marietta Ulrich-Horn

und Werner Horn

Foto: Securikett


WIRTSCHAFT

Drei Druckverfahren an einem Standort

KOMPACK traf Roman Lampeter, Geschäftsleiter von Rondo St. Ruprecht, während

der FachPack zum Gespräch. Seit 1. Juni 2025 leitet der gebürtige St. Ruprechter das

steirische Werk des Verpackungsspezialisten – ein Ort, an dem er bereits als Ferialpraktikant

erste Einblicke in die Branche erhielt.

Nach mehreren Jahren in

der internationalen Druckund

Verpackungsbranche

freut sich Lampeter, nun zu seinen

Wurzeln zurückzukehren und – back

to the roots – wieder Teil des Teams

in St. Ruprecht zu sein: „Ich habe

hier in jungen Jahren nahezu alle

Abteilungen kennengelernt. Umso

mehr freut es mich, wieder bei Rondo

zu sein – gerade in St. Ruprecht,

wo die Wellpappe mit drei Druckverfahren

bedruckt werden kann,

können wir besonders gut auf individuelle

Kundenwünsche eingehen“

so Lampeter im Gespräch.

Roman Lampter/Foto - Rondo

Druckverfahren

Im Flexodruckbereich bietet

Rondo in St. Ruprecht optimale

Lösungen für Großauflagen und erreicht

dabei eine Druckqualität, die

höchsten Ansprüchen genügt. Für

mittlere Auflagen ist der Standort

seit Jahren als Spezialist im Offsetdruck

etabliert – künftig auch

bis zur D-Welle. Lampeter betont:

„Gerade in diesem Bereich wollen

wir unsere möglichen Kapazitäten

in Zukunft noch besser ausschöpfen

als bisher.“

Außerdem stellt das Unternehmen

in St. Ruprecht hochwertige

Displays her, welche vorrangig

im dritten Druckverfahren vor Ort,

dem Digitaldruck, produziert werden.

Denn besonders dieser Markt

verlangt nach Flexibilität und individueller

Vielfalt. „Mit der Druckmaschine

Delta SPC 130 Flex-

Line können wir sehr schnell auf

Marktanforderungen reagieren und

unsere Kunden bei Produkteinführungen

und Relaunches perfekt unterstützen“,

so Lampeter. „Speziell

saisonale Produkte, Sondereditionen,

individuelle (Wein-) Verpackungen

oder P.O.S.-Platzierungen

Displays lassen sich im Digitaldruck

in höchster Qualität realisieren.“

Damit deckt Rondo St. Ruprecht

ein breites Kundenspektrum

ab – von Kleinserien bis hin zu Lösungen

für Industrieunternehmen.

Karriere

Um die hohe Produktqualität

langfristig zu sichern – wie sechs

Nominierungen beim diesjährigen

Wellpappe Austria Award belegen

– setzt Rondo auf exzellente Lehrlingsausbildung.

Aktuell sind 13

Lehrlinge in St. Ruprecht beschäftigt,

zwei davon wurden in diesem

Jahr mit dem „Stars of Styria“-

Award ausgezeichnet. Diese Ehrung

erhalten Lehrlinge, die ihre

Lehrabschlussprüfung mit ausgezeichnetem

Erfolg absolviert haben.

„Neben diesen Auszeichnungen,

welche die Qualität unserer Innovationen

und Ausbildung bestätigen,

können sich unsere Nachwuchskräfte

tagtäglich selbst von den Perspektiven

bei Rondo überzeugen.

So hat beispielsweise unser Produktionsleiter

ebenfalls als Lehrling bei

uns begonnen“, so Lampeter.

Er möchte den eingeschlagenen

Weg konsequent fortsetzen, sowohl

was die bestehende Vielfalt im

hochwertigen Produktportfolio als

auch die Förderung junger Talente

betrifft. Und wünscht sich abschließend,

dass die wirtschaftliche Stimmung

allgemein wieder ins positive

Licht gerückt werden kann, so, wie

dies bei Rondo St. Ruprecht bereits

der Fall ist.

Mehr auch unter:

www.rondo-ganahl.com

Der neue Verpackungspodcast:

Harrys und Gernots Packstube

auf und !

Wir freuen uns über zahlreiche Besucher - und natürlich auch über Kommentare und Abos.

Unter allen Kommentaren mit Sektglas verlosen wir gerne eine Flasche Sparkling!

(Der Rechtsweg ist ausgeschlossen)

06/25

23


IM GESPRÄCH / MESSE

all about automation Premiere in Wels

I N T E R V I E W

Europas erfolgreiche Fachmessereihe für Industrieautomation, Robotik und

Digitalisierung kommt nach Österreich! Auf der all about automation treffen

sich Anwender und Entscheider mit Herstellern von Automatisierungskomponenten

und -systemen, Anbietern von Robotiklösungen, Integratoren,

Softwareanbietern, Dienstleistern und Distributoren. KOMPACK sprach mit

Easyfairs GmbH Geschäftsführerin Tanja Waglöhner über die Veranstaltung.

KOMPACK: Langsam aber sicher

steht die erste all about automation

in Österreich im nächsten Jahr im

Mai in den Startlöchern. Für alle, die

Ihr Messeformat noch nicht kennen –

was erwartet die Besucher?

Tanja Waglöhner: Die all about

automation ist eine Fachmesse, die

sich ganz auf das konzentriert, was

Maschinenbauer, Anlagenbauer und

Systemintegratoren brauchen: Praxisrelevante

Lösungen für die Maschinen-

und Anlagenautomation.

In Wels treffen Besucher auf Komponenten,

Systeme, Software und

Dienstleistungen, die sie direkt in

ihren Maschinenprojekten einsetzen

können. Von Steuerungs- und Antriebstechnik

über Sensorik, Robotik

und industrielle Kommunikation bis

hin zu Sicherheitstechnik, Bildverarbeitung

und IIoT.

Das Besondere ist die kompakte,

praxisnahe Form: Die Wege sind

kurz, die Gespräche direkt, und die

Atmosphäre ist persönlich, der Service

hervorragend.

Besucher erleben keine anonyme

Großveranstaltung, sondern eine

Messe, auf der man die richtigen

Ansprechpartner schnell findet und

umfangreiche technische Gespräche

führt.

KOMPACK: Die Messe ist, was

ich gehört habe, seitens der Aussteller

bereits gut angenommen worden

– gibt es noch freie Flächen für

Kurzentschlossene?

Tanja Waglöhner: Die Resonanz

ist tatsächlich beeindruckend. Mehr

als 220 Aussteller haben sich bereits

für die Premiere angemeldet –

damit ist die all about automation

in Wels schon bei ihrer ersten Ausgabe

die ausstellerstärkste Automatisierungsmesse

Österreichs. Viele

Unternehmen sind zum ersten Mal

überhaupt oder nach langer Zeit

wieder auf einer Automatisierungsmesse

in Österreich vertreten. Das

zeigt, wie groß der Bedarf nach

einem neuen, klar fokussierten Messeformat

war. Einige wenige Flächen

sind Ende Oktober noch frei,

aber bis dieses Interview erscheint,

dürfte die neue Messehalle in Wels,

in der die aaa stattfindet, ausgebucht

sein.

KOMPACK: Noch bevor die

erste Messe in Österreich stattgefunden

hat, wurde jetzt für übernächstes

Jahr die zweite Veranstaltung in

Graz ausgeschrieben. Warum schon

so zeitig? Ist dann ein alternierender

Rhythmus geplant oder vielleicht

noch ein weiterer Standort in Österreich?

Tanja Waglöhner: Wir planen

bewusst langfristig, um Ausstellern

früh Planungssicherheit zu geben.

Für Österreich ist ein alternierender

Rhythmus vorgesehen – in

den geraden Jahren findet die all

about automation in Wels, in den ungeraden

Jahren in Graz statt.

So entsteht Kontinuität, ohne Überschneidungen,

und jede Region bekommt

ihren eigenen, starken Messetermin.

Weitere Standorte würden

wir dann angehen, wenn Industrie

und Partner sich das wünschen.

KOMPACK: Warum gerade Wels

und Graz?

Tanja Waglöhner:: Wels überzeugt

mit moderner Infrastruktur,

hervorragender Erreichbarkeit und

der starken industriellen Basis in

Tanja Waglöhner/ Fotos: Easyfairs GmbH

Oberösterreich. Die Innovationszyklen

in der Automatisierung sind

kurz. Anwender wollen neue Aufgaben

und technische Entwicklungen

genau dann besprechen, wenn sie

aktuell auf der Agenda stehen. Daher

hat es in der starken Region

Oberösterreich in jedem Jahr Platz

für eine Automatisierungsmesse.

Graz wiederum ist eines der Innovationszentren

des Landes, mit hoher

Kompetenz in Maschinen- und

Fahrzeugbau, Engineering und

Forschung. Zudem ist die Steiermark

die Brücke in die Märkte von

Slowenien und Kroatien. Das all

about automation Konzept mit seiner

Einfachheit in der Umsetzung

für Aussteller passt in diese Region

und als zusätzliche Messe in den

Terminkalender.

KOMPACK: Es gibt auch eine

Kooperation mit dem Automation

Forum in Wien – wie hat sich diese

Partnerschaft ergeben, und was ist

der Hintergedanke?

Tanja Waglöhner: Wir, Easyfairs

als Veranstalter der all about automation,

und JU.connects als Organisator

des Automation Forums, haben

schnell gemerkt, dass wir Veranstaltungen

gleich denken: immer aus

der Perspektive des Nutzens für unsere

Kunden. Zwischen uns stimmt

die Chemie, und das merkt man in

der Zusammenarbeit.

Mit der Partnerschaft bieten wir

dem österreichischen Automatisierungsmarkt

ein abgestimmtes Konzept

aus praxisnahen Fachmessen

und innovativen, zukunftsorientierten

Kongressformaten. Beide

Formate ergänzen sich ideal: Gemeinsam

spannen wir den Bogen

von Vision bis Umsetzung – vom

strategischen Denken bis zur technischen

Realisierung. So entsteht ein

starkes Netzwerk für die Automatisierung

in Österreich.

KOMPACK: Ist es denkbar, dass

in Zukunft die Messe und der Kongress

noch näher zusammenrücken

und gleichzeitig stattfinden?

Tanja Waglöhner:: Das sehe ich

eher kritisch. Beide Formate haben

ihre eigene Stärke und sollen diese

auch behalten. Entscheidend ist,

dass allen Teilnehmern ein echter

Mehrwert entsteht. Das gelingt aus

meiner Erfahrung besser, wenn

Messe und Kongress zeitlich abgestimmt,

aber eigenständig bleiben.

KOMPACK: Gibt es noch etwas

Wichtiges, das Sie möglichen Besuchern

sagen möchten, warum sie

sich den Termin rot im Kalender anstreichen

sollten?

Tanja Waglöhner:: Es war in Österreich

noch nie so einfach, sich

gezielt und umfassend über Automatisierung

zu informieren. Auf der

all about automation in Wels treffen

Sie Anbieter, die nicht nur Produkte

zeigen, sondern Lösungen anbieten.

Viele Besucher an den bisherigen

Standorten sagen, die all about automation

sei ihre Lieblingsmesse.

Erleben Sie nun selbst in Österreich,

wie persönlich, fokussiert und

effizient diese Messe ist. Daher unbedingt

den 20. und 21. Mai 2026

vormerken und sich ein eigenes Bild

von der all about automation in Wels

machen.

KOMPACK: Danke fürs Gespräch!

24 06/25

Mehr über die Veransaltung: www.automation-wels.at


RESOURCENSCHONUNG

Neuer Kartonaufrichter

SACMI Packaging & Chocolate hat einen neuen Kartonaufrichter entwickelt.

Der TF12 Small eignet sich beispielsweise für die effiziente Verpackung von

Obst und Gemüse in Steigen. Ein besonderes Merkmal der Maschine ist ihre

äußerst kompakte Bauweise.

Der Kartonaufrichter TF12

Small erreicht eine Geschwindigkeit

von bis zu

40 Takten pro Minute und ist mit

seinen geringen Abmessungen prädestiniert

für Produktionen mit wenig

Platz. Anwender können damit

flexibel eine Vielzahl von Tray-Formaten

einschließlich des beliebten

Citrus-Formats herstellen und sie

profitieren von schnellen Produktwechseln.

Weiterentwicklung

Beim TF12 Small handelt es sich

um eine Weiterentwicklung der

bewährten Kartonaufrichter TF12.

Das neue Modell zeichnet sich

durch ein optimiertes Design aus,

das bei gleicher Leistung die Ge-

ÖIV und OFI

Das Präsidium des Österreichischen Instituts für

Verpackungswesen ÖIV als auch der Vorstand

des Österreichischen Forschungsinstituts für

Chemie und Technik OFI haben einstimmig eine

Zusammenführung der Kompetenzen und eine

Eingliederung des ÖIV in das OFI beschlossen.

samtabmessungen reduziert. Darüber

hinaus vereinfacht die Verwendung

standardisierter Komponenten

die Wartung und das Ersatzteilmanagement.

Die Maschinen sind optional

mit einem integrierten Stapler

erhältlich, um noch mehr Platz

zu sparen und die Effizienz der Verpackungslinie

zu steigern.

SACMI

Packaging & Chocolate:

SACMI Packaging & Chocolate

S.p.A. ist eine 2018 gegründete

Business Unit der SACMI-Group

mit Hauptsitz im norditalienischen

Imola. Unter den Marken Carle &

Montanari (Schokoladenherstellung)

sowie OPM (Verpackung)

bietet SACMI Packaging & Chocolate

als einziges Unternehmen

weltweit Maschinen und komplette

Linien für den gesamten Prozess

von der Kakaorohmasse bis zur

Endverpackung. Das Sortiment beinhaltet

Maschinen zum Mischen,

Raffinieren, Conchieren, Temperieren,

Formen sowie Einwickeln

und Verpacken jeder Art von schokoladenbasierten

Produkten. Auch

Schlauchbeutelmaschinen, Flow-

Packaging und Lösungen für die

Sekundärverpackung gehören zum

Portfolio.

Mehr unter:

www.sacmi.com

Der neue

Kartonaufrichter

TF12 Small ist

eine effiziente

Verpackungslösung

für

Produktionen

mit wenig Platz.

Foto: SACMI

Udo Pappler/OFI, Dipl. Ing. (FH)

Michael Auer, MSc/ÖIV und Verpackungspräsident

Franz Grafendorfer

Die Eingliederung steht unter

dem Motto „1 + 1 = 3“.

Durch das Bündeln organisatorischer

und inhaltlicher Stärken

entsteht eine zentralen Stelle, die

alle Werkstoffe im Bereich Verpackungen

sowie Gefahrguttransportbehälter

abdeckt.

Zusammenführung

Die Eingliederung bietet die

Möglichkeit zur Zusammenführung

aller Verpackungsmaterialien

und Verpackungsfunktionen, mit

einer umfassenden Beratungs- und

Unterstützungskompetenz (analytische

Kompetenz, Beurteilung

der Recyclingfähigkeit, Ringversuchshomepage,

Beratung und

Prüfungen bzgl. PPWR) über alle

Materialien hinweg. Weiters ist eine

starke Zusammenarbeit bei Forschungs-,

Entwicklungs- und Innovationsprojekten

und die Nutzung

von Synergien in Bezug auf die

Gremienarbeit und gemeinsamen

Netzwerkaktivitäten gegeben.

Vollversammlung

Bei der Vollversammlung am 19.

November wurden diesbezüglich

die stimmberechtigten Mitglieder

befragt die ohne Gegenstimme zustimmten.

KOMPACK wird über

weitere Schritte bezuglich der geplanten

Zusammenlegung berichten.

06/25

25


AWARD

Carton Austria Award 2025

Die Einreichungen zum bereits 8. Carton Austria Award 2025 waren sehr vielfältig,

die Preisträger zukunftsweisend: gewonnen haben sowohl Lebensgenuss

wie praktischer Umweltschutz. Den Carton Austria Award der Jury für die beste

Kartonverpackung aus Österreich gewann der „Kotányi Adventkalender“,

Finalisten waren außerdem „Läderach Mini Mousse“ und „Alfkens Hof Beerenschale“.

Den Publikumspreis erhielt „DosenKARTON“. Gefeiert wurde bei der

Verleihung am 7. Oktober im Rahmen des Packaging Dialog 2025.

Der österreichische Preis

für nachhaltige Kreativität

stellt aktuelle Kreationen

aus Karton vor. Wie immer entschieden

zwei Jurys über die Gewinner:

eine Expertenjury und ein Publikumsvoting.

Großartige Einreichungen

Die Jury war in diesem Jahr besonders

beeindruckt von den vielen

großartigen Einreichungen. „Jahr für

Jahr ist die Jury wieder überrascht,

wie vielfältig Faltkarton einsetzbar

ist“, meinte sie. „Wenn die innovativsten

Designs des Jahres bewertet

werden sollen, gibt es oft eine

Tendenz zu den besonders hübsch

aufbereiteten Produkten, etwa Adventkalender

oder Geschenkboxen.

Dabei sind jene Einreichungen, die

durch ihre durchdachte Funktionalität

bestechen, ebenso relevant.

Unsere Shortlist für die diesjährigen

Preisträger ist daher ein starker Mix

gewesen, bei dem jede Verpackung

auf ihre eigene Art und Weise beeindruckend

war. Daher: Kompliment

an alle beteiligten Personen, Ihre

Arbeit hat uns vom CASH-Team ins

Staunen versetzt.“

Aufmerksamkeit

Bei der Preisverleihung betonte

Horst Bittermann, Director General

von Pro Carton: „Der Wettbewerb

bringt allen Teilnehmern große Aufmerksamkeit,

die über Monate anhält

– in Österreich, aber auch international.

Deshalb lohnt sich die Einreichung

auch für jene, die in diesem

Jahr noch nicht gewonnen haben.

Das Wichtigste, um voranzukommen,

ist immer die Kooperation!“

Martin Widermann (PROPAK Austria), Paul Leitner (PROPAK Austria

Faltschachtelindustrie), Doris Bösmüller (Bösmüller Printmanagement),

Markus Purker (Bösmüller Printmanagement), Horst Bittermann (Pro

Carton), Alexander Loimayr (MM Board & Paper),

Alexander Eidelpes (Kotányi), Anais Forgues (Kotányi) Foto:Klaus Titzer

Sieger - Expertenjury

Mit dem Adventkalender kann

man 24 Tage lang die besten Gewürze

von Kotányi in Originalgröße genießen

– inklusive digitaler Rezepte

für noch mehr Inspiration in der

Weihnachtszeit! Das perfekte kleine

Weihnachtsgeschenk und ein tägliches

Highlight in der Adventzeit

für Feinschmecker und Genießer.

Dazu die Jury:

„24 Mal Freude schenken, das

ist mit einem eindrucksvollen Adventkalender

nicht schwer. Wenn

dieser wie der Kotanyi Adventkalender

von Bösmüller Printmanagement

auch noch so durchdacht

ist, hat er das Zeug zum Jury-Sieger

des diesjährigen Carton Austria

Award. Der Jury hat neben dem

hübschen Design gefallen, dass

der Kalender einen Sleeve als Verpackung

hat und das eigentliche

Podiumsdiskussion beim Packaging Dialog

vor der Preisverleihung

Produkt somit für sich stehen kann.

Der eingebaute Gewürz-Sackerl-

Spender ist ebenso clever wie die

digitalen Rezepte, die hinter den

Türchen warten.“

Public Award Winner

Dieser stapelbare Dosenkarton

wurde aufgrund der seit Januar

2025 in Österreich geltenden Pflicht

zur Rückgabe von Getränkedosen

entwickelt. Die Neuentwicklung

erleichtert das Sammeln und Zurückgeben

von Pfanddosen. Dieses

Produkt gehört zu den wirklich

einzigartigen Konzepten auf dem

Markt. DosenKarton weckt bereits

Interesse bei Vereinen, Schulen und

Campingplätze.

Mehr unter:

https://www.cartonaustria.live/

Siegerprojekte: links - Preis der Expertenjury

und oben der Sieger des Publikumsvotings

26 06/25


Die Schraube

des Archimedes ...

FÖRDERTECHNIK

……ist einer der Ewigkeitswerte der Fördertechnik. „Wir haben

dieses Prinzip verbessert. Da keine Achse vorhanden ist, steigt

die Förderleistung um fast 2/3, ... und wir fördern auch um die

Kurven.“ erklärt Herta Wildfellner.

CLOSE THE CIRCLE:

DER S-LINER MULTIFILL

Neuheiten in der achsenlosen Spiralfördertechnik

gibt es ständig mit jeder Förderanlage:

Ü Anderes Fördergut,- andere Materialzusammensetzung,-

anderes Schüttgewicht,-

andere Aufstellung und Montage, entweder

in biegsamer oder starrer Ausführung und

immer den örtlichen Gegebenheiten angepasst.

Deshalb entwickelten wir uns seit Jahrzehnten

vom Pionier, über den Visionär zum Teamplayer

in der achsenlosen Spiralfördertechnik. Qualität,

Innovation und Know - How mit viel Engagement

und Erfindergeist prägen seit 45 Jahren unseren Familienbetrieb

Wenn Ihre bestehenden Fördersysteme zu wartungsintensiv

sind, oder Sie haben genug von Verstopfungen

in Förderrohren oder Verschmutzung

der Transportumgebung?

Wir haben die Lösung für Sie!

Mit den achsenlosen Spiralen fördern wir

• über 5.000 unterschiedliche Schüttgüter von 0,03

bis 400mm Länge mit

• Förderleistungen erreichen wir bis zu 600 m3/ Unsere Zielbranchen sind: Abfall – Recycling

Stunde (je nach Schüttgewicht) und

– Energie – Holz- Glas-, Papierabfälle, Frässpäne,

• Förderhöhen von bis zu 28 m senkrecht, oder Tiereinstreu, Schrott, Schlamm oder auch in der

waagrecht, schräg oder in Kurven und über Steigungen

Chemieindustrie, Wein- und Obstindustrie und es

Lebensmittel-, Futtermittel-, Tabak-, Pharma-, und

kommen ständig neue Aufgabenbereiche dazu.

Vorteile der Förderanlage:

• Weniger Wartung durch Wegfall des Innenkerns,

keine Zwischenlager, Umlenkrollen, Ketten usw…

• geringer Energieverbrauch, geräuscharm, nahezu

staubfrei und materialschonend.

• nachhaltige Rückführung von Resten, Staub,

Mehl etc… in den Produktionsablauf mit

der biegsamen Spirale

• Zum Transport und Beladen von/zu LKWs, Silos,

Behältern, Vorratsbehältern, als Dosieranlagen

etc.

• Für die Zuförderung für Holzvergaseranlagen

• Erhöhte Effizienz für Sie durch Automatisierung

der Produktionsprozesse. Manuelle Arbeit wird

reduziert und dadurch Fehler minimiert.

• Entwicklung – Planung – Produktion – Montage

und Service aus einer Hand mit individuellen,

maßgeschneiderten Lösungen mit geringstem

Investitionsaufwand in dauerhafter Qualität

• Rasche Verfügbarkeit durch unser enormes

Spirallager vor Ort

EINE FLEXIBLE LÖSUNG ZUR MEHR-

FACHVERWENDUNG VON EIMERGE-

BINDEN. DURCH DEN EINGELEGTEN,

ENTNEHMBAREN UND SEPARAT

ABFÜLLBAREN S-LINER MULTIFILL

BLEIBT DER ÄUSSERE TRÄGEREI-

MER SAUBER UND KANN MEHRFACH

GENUTZT WERDEN.

ENTNEHMBARER

INLINER

MINIMALE

UMWELTBELASTUNG

PP

EINSPARUNG

BARRIERE

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LEICHT GEMACHT.

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sich von unserer Universal-Spiralfördertechnik.

SAIER Verpackungstechnik

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E-Mail: info@saier-web.de

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06/25

27


DISPLAYS

Großformat und neuer Plotter

Der Inhaber des Komplettanbieters und Ideenlieferanten für Displays am

POS-Bereich, der Margarethner Verpackungsgesellschaft m.b.H. (MVG),

Dipl. Ing. Richard Höfer, entdeckte vor einiger Zeit im Ausland das Faster

Display und war sofort von der Geschwindigkeit beim Aufrichten dieser

Displays begeistert. Mittlerweile schätzen dies auch viele Kunden in Österreich.

Auf Kundenwunsch wurde kürzlich sogar ein Faster Display im Großformat

entwickelt. Dies ist aber nicht die einzige Neuigkeit bei MVG – aktuell

wurde auch ein neuer Highspeedplotter von Kongsberg in Betrieb genommen.

Die Handhabung des Faster

Displays ist kinderleicht

und schnell im Aufbau:

Aufklappen – Einlegeboden einlegen

- fertig. Das patentierte System

ist in weniger als einer Minute aufgebaut

(KOMPACK konnte sich

bei einem Versuch selbst davon

überzeugen) und hält seine Stabilität

ohne Zusatzteile wie Kunststoff,

Holz oder Metall. Pro Regal trägt

das Faster Display bis zu 50 kg. Das

Display ist individuell gestaltbar -

sowohl das Format des Displays ist

variabel wie auch die Anzahl der Fächer

(bis 5). Nach Verwendung kann

das Display auch schnell wieder zusammengelegt

werden und flach, so

ganz im Sinne der Nachhaltigkeit,

auf seine Wiederverwendung als

Mehrwegdisplay warten. „Gerade

für Marktbetreuer ist diese Lösung

ideal. Da das zusammengelegte Display

ein sehr kompaktes Format hat

benötigt es dann auch im Auto nicht

viel Platz.“ erklärt Dipl. Ing. Höfer.

Format und Druck

Bis jetzt wurden die Displays als

Achtel- und Viertelpalettendisplays

produziert. Auf Grund der Erfolge

in diesem Bereich wurde jetzt erstmals

auch ein Faster Display im

Großformat umgesetzt. Prinzipiell

können die Faster-Displays sowohl

Dipl. Ing. Richard Höfer zeigt hier

ein auf dem neuen Plotter gefertigtes Display

im Offset- als auch im Digitaldruck

individuell bedruckt werden und

alle Flächen sind als Werbeflächen

nutzbar. Gerade auch für den Digitaldruck

eignet es sich ideal, da

hier alle Teile bei der Umsetzung auf

nur zwei Bögen produziert werden.

Für die perfekte Promotion können

die Sujets im Digitaldruck auch variiert

werden. Auf Kundenwunsch

kann das vielseitige Display auch

auf Chep- oder Dollypaletten montiert

werden.

Investition

„Nach dem Digitaldruck hatten wir,

auch durch die gute Annahme der

Faster Displays seitens der Kunden,

mit Kapazitätsengpässen in der

Weiterverarbeitung zu tun. Dieses

Problem haben wir mit dem neuen

Highspeedplotter von Kongsberg

jetzt gelöst. Damit konnte die

Leistung auf das 2 bis 3-fache gesteigert

werden.“ erklärt Dipl. Ing.

Höfer. Der Kongsberg Ultimate ist

ein brandneuer Schneidetisch für

digitales Schneiden, der sich sehr

gut für die Produktion von Wellpappe

und Verkaufsdisplays eignet.

Der Plotter stellt einen bedeutenden

technologischen Fortschritt dar, der

die besonderen Anforderungen von

Kleinauflagen für die Wellpappeweiterverarbeitung

erfüllt. Die von

28 06/25

Der neuer Highspeedplotter ...

... von Kongsberg in Aktion


mehr auf Seite 30

Experten entwickelte Tischkonstruktion

liefert präzise Ergebnisse

bei unübertroffenen Schnitt- und

Durchsatzgeschwindigkeiten mit

bis zu 2,7 G Beschleunigung und

Spitzenschnittgeschwindigkeiten

von 165 m/min. „Erwähnenswert

ist sicher auch, dass wir dank des

neuen Plotters, bei Auflagen von bis

zu 500 Stück jetzt ohne Stanzwerkzeug

auskommen. Dies ich nicht nur

nachhaltig, sondern macht uns auch

Eines der ersten in Österreich

umgesetzten Faster Displays

war für Katzenfutter

bis zum jeweiligen Produktionsstart

flexibler.“ erklärt Dipl. Ing. Höfer.

Auszeichnung

Aktuell wurde MVG auch wieder

beim Wellpappe Austria Award

ausgezeichnet - mehr über das ausgezeichnete

„Bad Apple Display“

lesen Sie ab Seite 30.

Auch das Faster-Display im Großformat besteht vor dem Zusammenbau (Foto rechts) nur aus 6 Teilen

Mehr auch unter: www.mvg.co.at

06/25

29


AWARDS

Die Gewinner der Wellpappe Austria Awards 2025 stehen fest:

Von Apfelbaum bis Piraten-Box ...

Sollen Waren sicher und effizient transportiert werden, ist Wellpappe in

Österreich die bevorzugte Verpackung. Ob Milch, Chips oder Solarpaneele:

Verpackungen aus Wellpappe lassen sich maßgeschneidert auf jedes Produkt

abstimmen. Bereits zum elften Mal würdigte das Forum Wellpappe Austria die

Innovationskraft einer Branche, die beweist: Wellpappe kann schützen,

überraschen, verkaufen, und sogar spielen.

41 Einreichungen waren in das Rennen um die begehrten Wellpappe

Austria Awards 2025 gegangen. Nach eingehender Prüfung nominierte

die unabhängige Fachjury 18 herausragende Innovationen und kürte

die sieben Gewinner. Die Auszeichnungen wurden in den Kategorien kreativ,

konstruktiv, Point of Sale, Displays, nachhaltig und Nachwuchs vergeben,

ergänzt um einen Sonderpreis für herausragende Druckgestaltung. Gewinner

und Nominierte sind berechtigt, zu den Worldstars, dem wichtigsten internationalen

Verpackungspreis, einzureichen.

Wellpappe-Champions mit Wellenlänge

„Unsere Wellpappe-Champions zeigen jedes Jahr aufs Neue, wie vielseitig

und zukunftsfähig unsere Verpackungskonzepte sind“, sagt Stephan Kaar,

Sprecher des Forum Wellpappe Austria. „Verpackungen aus Wellpappe lassen

sich maßgeschneidert auf das Produkt abstimmen und vermeiden Leerraum.

Das spart Platz in den Lieferketten, schützt die Ware zuverlässig und

kann so zur Reduktion von CO 2 -Emissionen beitragen. Von der leichten Versandverpackung

bis zum nachhaltigen Display: Wellpappe verbindet Design,

Funktionalität und Umweltbewusstsein auf einzigartige Weise.“Die Verleihung

fand wieder in stimmungsvoller Atmosphäre im CasaNova Vienna statt.

Für Unterhaltung sorgte Sängerin und Kabarettistin Eva Maria Marold.

Sehen Sie hier die Gewinner - denen

KOMPACK an dieser Stelle gerne gratuliert:

Foros: com_unit/APA-Fotoservice/Schedl - Ludwig Schedl

Sponsoren

Der Wellpappe Austria Award wurde auch heuer von namhaften Kategorie-Sponsoren unterstützt: ARA – Altstoff Recycling Austria, BOBST, Chespa,

Doneck Euroflex, Hamburger Containerboard, Koenig & Bauer, sowie Smurfit Westrock Nettingsdorf. Ein weiterer Dank geht an die Partner-Sponsoren:

Apex international, Billerud, Fosber, Göpfert, Heinerich Flexoklischee, Metsä Board, Minda, Mondi und Sappi.

Mehr auch unter: www.wellpappe.at

Kategorie Point of Sale

Alpenmilch 6er-Pack, eingereicht von

Dunapack Packaging, Strasswalchen,

für Milchwerke Berchtesgadener Land.

Funktional, 100 Prozent recyclingfähig

und mit ergonomischem Griff.

30 06/25


Kategorie Displays

Bad Apple Display, eingereicht von

Margarethner Verpackungsgesellschaft

m.b.H. für Asian

Sourcing Link (Coca-Cola). Ein

Apfelbaum aus Wellpappe als echter

Verkaufs-Booster am P.O.S.

Foto: KOMPACK

Seitenansicht

Kategorie Kreativ

Versandverpackung für drei

Flaschengrößen, eingereicht von

DS Smith Packaging Austria, Kalsdorf,

für Privatbrauerei Hirt. Die clevere

E-Commerce-Lösung, die Flaschen in

drei Größen sicher ans Ziel bringt.

Kategorie Nachhaltig

Verpackung für StablePak®,

eingereicht von Dunapack

Packaging, Wien. Ein revolutionäres

Faltkonzept: Eine Verpackung,

vier Größen, weniger Material.

Kategorie Konstruktiv

Versandverpackung für

BIOCAT KS-C, eingereicht

von Rondo Ganahl AG,

Frastanz, für WATERCryst Wassertechnik.

Der perfekte Maßanzug

aus Wellpappe, robust, nachhaltig

und durchdacht.

Sonderpreis für

herausragende Druckgestaltung

Milch-Tray, eingereicht von

Dunapack Packaging, Strasswalchen.

Scharf im Druck, stark im Klimaschutz.

Das ist brillante Optik mit weniger CO 2 .

06/25

e

31


AWARDS

Kategorie Nachwuchs

PucknPack, eingereicht von Rondo

Ganahl AG, Frastanz. Das

Spiel aus Wellpappe, entwickelt

von Lehrling Jannis Leiter.

Zwei Wellpappe Austria Awards 2025 für Rondo!

Bei der stimmungsvollen Preisverleihung am 7. November 2025 konnte das Entwicklerteam von Rondo Frastanz gleich zweimal jubeln:

in der Kategorie „Konstruktiv“ wurde die Versandverpackung für Biocat als Sieger prämiert, den Nachwuchs-Award sicherte sich Jannis

Leiter, Verpackungstechnik-Lehrling bei Rondo, für das Spiel „PucknPack“.

Auszeichnung für den „perfekten Maßanzug“ aus Wellpappe

Für den europaweiten Versand des Kalkschutzgeräte BIOCAT KS 5000-C bis KS 8000-C hat Rondo gemeinsam mit der Firma WATERCryst

eine neue Monomaterial-Verpackung aus Wellpappe entwickelt. Die Lösung überzeugte die Jury des Wellpappe Austria Awards in der Kategorie

„Konstruktiv“: Formstabile Keile fixieren das Gerät, eine MC-Wabenplatte passt sich an drei Gerätelängen an. Der klappbare Seitenteil ermöglicht die

sichere Entnahme des Produkts im Stehen, die Zusatzteile sind in zwei Boxen praktisch verpackt. (siehe Seite 31)

„Wir setzen für die Verpackung unserer Geräteserien und Anlagen bereits seit vielen Jahren auf die nachhaltigen Konzepte von Rondo“, erklärt

Clemens Leiter, Leitung Technik & Produktion bei WATERCryst. „Der Wellpappe Austria Award 2025 für die neu entwickelte Monomaterial-Verpackung

unserer Kalkschutzgeräte freut uns enorm. Es ist eine schöne Bestätigung unserer jahrelangen, guten Zusammenarbeit, durch die wir für unsere

neuesten Technologien auch immer eine maßgeschneiderte Verpackungslösung finden und umsetzen.“

Nachwuchs-Award für Frastanz

Besonders erfreulich war für Stephan Kaar, Geschäftsleiter des Rondo Wellpappe-Werkes in Frastanz und

Sprecher des Forum Wellpappe Austria, die Überreichung der Trophäe in der Kategorie „Nachwuchs“.

Der Sieger dieser Kategorie wurde, wie in den Vorjahren, über ein Online-Voting ermittelt – welches in diesem

Jahr der Rondo-Verpackungstechnik-Lehrling Jannis Leiter mit „PucknPack“ für sich entscheiden konnten.

(siehe Fotos oben) Er hat ein Spiel entwickelt, das Spaß mit handwerklichem Geschick verbindet.

Das Brettspiel ist leicht, stabil und flexibel einsetzbar, und zieht auf Messen oder bei Lehrlings-Events alle

Blicke auf sich.

„Unsere Wellpappe-Champions zeigen jedes Jahr aufs Neue, wie vielseitig und zukunftsfähig unsere

Verpackungskonzepte sind. Mit dem Wellpappe Austria Award holen wir diese Innovationen vor den Vorhang“,

so Kaar (Foto rechts). „Der Nachwuchs-Award ist uns dabei ein besonderes Anliegen. Mit dieser Auszeichnung

zeigen wir unseren Lehrlingen, wie wichtig sie für unsere Unternehmen und für die gesamte Branche sind.“

32 06/25

Die Freude war bei allen Gewwinnern des

Wellpappe Austria Awards natürlich groß.

Das Forum Wellpappe Austria

(Veranstalter des Awards)

vertritt die österreichische Wellpappe-Industrie

und ist Sprachrohr gegenüber Handel,

Behörden, Politik und Öffentlichkeit.

Die Mitgliedsfirmen sind:

DONAUWELL Wellpappe

Verpackungsgesellschaft m.b.H.,

Margarethner Verpackungsgesellschaft m.b.H,

Mondi Grünburg GmbH,

Mosburger GmbH

(Standorte: Wien und Straßwalchen),

Rondo Ganahl Aktiengesellschaft

(Standorte: Frastanz und St. Ruprecht),

Steirerpack GmbH und

Wellpappenfabrik TEWA GmbH


Pawel packing & logistics GmbH verpackt Stahl und

versendet eine komplette Produktion

Seit 1898 ist das Verpacken und Versenden die Profession von PAWEL

packing & logistics GmbH. Von den Anfängen einer Kisten- und Möbeltischlerei

entwickelte sich das Unternehmen zu einem führenden Verpackungslogistiker

Österreichs. Die über Generationen dauernde Weitergabe von

Erfahrungen und Erkenntnissen ist die Grundlage von Ideenreichtum und

Zuverlässigkeit. Dies beweisen auch zahlreiche nationale und internationale

Auszeichnungen und Patente. Das Unternehmen ruht sich aber nicht auf seinen

Lorbeeren aus und hat heuer seinen nächsten Standort in Betrieb genommen.

INTERNATIONAL

Mit seinen Standorten in

Wien Freudenau und

Gratwein war das Unternehmen

auch bisher gut für den

internationalen Versand aus Österreich

aufgestellt. „Gerade in Oberösterreich,

wo die österreichische

Industrie besonders stark vertreten

ist, waren wir auf der Suche nach

einem idealen Standort und sind

in Ennshafen fündig geworden.“

so Ing. Mag. Michael Pawel, Geschäftsführer

des wahrscheinlich

mit Staatspreisen meistausgezeichnete

Unternehmen Europas.

Neuer Standort

Bei der Suche kam es auch zu Gesprächen

mit dem Terminal Enns.

Der ehemalige Leercontainerplatz

war hier frei. „An dieser Stelle ist

zwar nur eine Leichtbauweise möglich

– der Standort hat aber einen

großen Vorteil zu anderen Plätzen.

Da wir sehr nahe dem Terminal

sind kann der Containerterminalbetreiber

die Container uns direkt

zuführen – was den Kunden die

klassischen Trackingkosten erspart“

so der Geschäftsführer. Auf dem

rund 5.000m2 großen Grundstück

hat das Unternehmen die größtmögliche

Halle für Kunden gebaut

(mit 15 eigenen Containerplätzen).

Damit können die Dienste auch ab

dem österreichischen Raum den

Kunden noch besser zur Verfügung

Ing. Mag. Michael Pawel zeigt hier stolz auf die neue Halle

in Leichtbauweise neben dem Terminal in Ennshafen vor der

mittlerweile auch das Büro fertiggestellt wurde (kleine Fotos)

gestellt werden. Durch den direkten

Anschluss ans Gleis und den Hafen

sind hier ideale Begebenheiten für

den internationalen Versand gegeben.

„Diese neue Westdrehscheibe

wurde von uns mit einem neuen

Büro heuer in Betrieb genommen.

Mittlerweile 4 Mitarbeiter stehen

unseren Kunden hier zur Verfügung“

erklärt Ing. Mag. Pawel.

Schwere Lasten

Hier können auch dank Schwerlaststaplern

(12 und 17 Tonnen)

Perfekte Containerbeladung

auch schwere Güter wie Stahl ideal

bewegt werden. Dies beweist

gerade auch ein Großauftrag bei

dem 3.200 Tonnen Stahl (wird für

den Bau von Lagern benötigt) bis

April verladen werden. Die Firma

Pawel garantieren Ihrem Kunden

dabei die bestmögliche Auslastung

der 20Tonnen Container, die nach

Amerika geliefert werden. Interessant

war auch ein Auf-trag, der hier

bereits abgeschlossen wurde – dabei

wurde eine ganze Proteinriegelproduktion,

die in Österreich abgebaut

wurde in 9 Container verpackt

und nach Dubai versendet.

Stauen und entstauen

Zum Einsatz kommt bei der Beladung

der Container ein eigenes

Stauprogramm. „Mittlerweile sind

wir aber nicht nur die Experten für

den Export und dem Verstauen der

Produkte, sondern auch für den Import

und dem damit verbundenen

Entstauen der Container.“ erklärt

Ing. Mag. Pawel zum Abschluss.

Mehr unter: www.pawel.at

Mit Hilfe von

Schwerlaststaplern wird

in Ennsahafen auch Stahl

in Container verladen

06/25

33


SBTi validiert Klimaziele:

Constantia Flexibles erreicht wichtigen

Meilenstein auf Nachhaltigkeitsweg

Constantia Flexibles, der weltweit drittgrößte Hersteller von flexiblen Verpackungen,

hat einen bedeutenden Meilenstein auf seinem Weg zu mehr Nachhaltigkeit erreicht.

Die Science Based Targets initiative (SBTi) hat die aktualisierten kurzfristigen und

langfristigen Klimaziele des Unternehmens offiziell validiert. Damit wurde bestätigt,

dass die Ziele mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Klimawandel

sowie dem Ziel, die globale Erwärmung auf 1,5 °C zu begrenzen, übereinstimmen.

Gestützt auf langjährige Fortschritte in den Consumer- und Pharma-Divisionen sowie

an den Produktionsstandorten geht Constantia Flexibles nun den nächsten Schritt und

verpflichtet sich zu deutlich ambitionierteren Treibhausgas-Reduktionszielen entlang

der gesamten Produktions- und Wertschöpfungskette.

Die aktualisierten Ziele

weisen einen klaren Weg

in die Zukunft. Bis 2032

plant Constantia Flexibles, seine

absoluten Scope-1- und Scope-

2-Emissionen gegenüber dem Basisjahr

2024 um mehr als die Hälfte

– konkret um 50,4 % – zu senken.

Im gleichen Zeitraum sollen

auch die Scope-3-Emissionen aus

eingekauften Waren und Dienstleistungen,

energiebezogenen Aktivitäten,

Abfällen aus der Produktion

sowie der Weiterverarbeitung

verkaufter Produkte um 30% reduziert

werden. Langfristig verfolgt

Constantia Flexibles ein Net-Zero-

Ziel: Bis 2050 sollen die Scope-1-,

Scope-2- und Scope-3-Emissionen

gegenüber dem Basisjahr 2024 um

90 % gesenkt werden - Restemissionen

müssen neutralisiert werden.

Emissionen gesenkt

Diese neuen Verpflichtungen ersetzen

frühere Zielsetzungen und

spiegeln bereits erzielte Fortschritte

wider. Im Jahr 2024 stammten 79%

des in der Produktion von Constantia

Flexibles eingesetzten Stroms

aus erneuerbaren Quellen – das

entspricht rund 37% des gesamten

Energiemixes. Ausgehend vom bisherigen

Basisjahr 2015 konnte das

Unternehmen die Emissionen aus

eigener Produktion (Scope 1) um

15% und die Emissionen aus eingekauftem

Strom (Scope 2) um mehr

als 60% senken.

Kontinuierliche Anstrengung

„Die Validierung durch die SBTi

ist mehr als eine Anerkennung –

sie ist eine Verpflichtung“, sagt

Marc Rademacher, EVP Consumer

Commercial sowie Group R&D

und Sustainability bei Constantia

Flexibles. „Wir wissen, dass die

Erreichung von Net- Zero kontinuierliche

Anstrengungen, Innovation

und Zusammenarbeit entlang der

gesamten Wertschöpfungskette erfordert.

Unsere aktualisierten Ziele

spiegeln sowohl unsere Fortschritte

als auch unsere Entschlossenheit

Marc Rademacher,

EVP Consumer Commercial

sowie Group R&D und

Sustainability bei

Constantia Flexibles

Foto:Constantia Flexibles

wider, in der Verpackungsindustrie

mit gutem Beispiel voranzugehen.“

Reduktionsmaßnahmen

Um diese ehrgeizigen Ziele zu erreichen,

entwickelt Constantia Flexibles

die bestehende Klimastrategie

weiter. Diese wird eine detaillierte

Analyse von Reduktionsmaßnahmen

an den Produktionsstandorten

beinhalten sowie einen

stärkeren Fokus auf die Einbindung

von Lieferanten und Kunden, um

Emissionen im Zusammenhang mit

Rohstoffen wie Aluminium, Folien

und Chemikalien zu senken. Das

Unternehmen versteht diesen Weg

als gemeinsame Reise, die kollektives

Handeln erfordert.

Mehr unter:

www.cflex.com

34

06/25


Innovative Versiegelungslösung für PP- und Aluminiumdeckel:

Partnerschaft zwischen Constantia Flexibles und watttron

Constantia Flexibles hat in Zusammenarbeit mit dem Thermotechnologie-Spezialisten

watttron einen neuen Ansatz zur Deckelversiegelung entwickelt. Dieser ermöglicht,

sowohl Polypropylen- (PP) als auch Aluminiumdeckel auf PP-Bechern mit einem

einzigen System zu versiegeln. Die Initiative basiert auf dem PPCover von Constantia

Flexibles – einer Monomaterial-PP-Deckellösung, die Recyclingstandards erfüllt, ohne

Fotos: links Constantia Flexibles

rechts: wattron

Kompromisse bei der Leistung einzugehen. Obwohl PPCover klare ökologische Vorteile bietet, stellte die Integration in bestehende

Versiegelungsmaschinen eine technische Herausforderung dar: Es galt, gleichbleibend hochwertige Versiegelungen für unterschiedliche

Deckelmaterialien zu gewährleisten, ohne Ineffizienzen oder Materialverformungen zu verursachen.

Traditionelle Versiegelungssysteme erhitzen typischerweise den gesamten Versiegelungskopf, was zu Problemen wie Materialverzug durch

übermäßige Hitze führen kann. Um dies zu vermeiden, suchte Constantia Flexibles präzisere und anpassungsfähigere

Versiegelungsmethoden, um langfristige Zuverlässigkeit und Kompatibilität sicherzustellen.

Die Lösung: watttrons Ringheiztechnologie. Sie bringt Wärme gezielt nur auf den äußeren Versiegelungsring auf, reduziert die

thermische Belastung und steigert die Energieeffizienz erheblich. Das System heizt und kühlt schnell – typischerweise mit einer Rate von

10 bis 20 °C pro Sekunde – und hält die eingestellte Temperatur mit hoher Genauigkeit (±1 °C). Diese Eigenschaften unterstützen nicht

nur eine gleichbleibende Qualität, sondern ermöglichen auch ein sicheres Abschalten des Systems bei Produktionsstopps, was zu

Energieeinsparungen von bis zu 50 % im Vergleich zu herkömmlichen Versiegelungsmethoden führt.

Labortests mit PPCover bestätigten die Wirksamkeit des Ansatzes und zeigten hervorragendes Abziehverhalten, hohe Druckbeständigkeit

und zuverlässige Versiegelung für sowohl PP- als auch Aluminiumdeckel mit demselben Equipment. Marcus Stein, CEO von watttron,

erklärte: „Wir haben unsere Ringheiztechnologie entwickelt, um Energie genau dort einzusetzen, wo sie gebraucht wird – nicht mehr und

nicht weniger. Diese Präzision verbessert nicht nur Qualität und Flexibilität, sondern trägt auch wesentlich zur Energieeffizienz in

Verpackungslinien bei.“

Die universelle Versiegelungstechnologie bietet Herstellern zahlreiche praktische Vorteile. Sie macht separate Maschinen oder

Einstellungen für unterschiedliche Deckelmaterialien überflüssig, vereinfacht Produktionsprozesse und reduziert die Komplexität der

Anlagen. Das System lässt sich zudem mit 100%iger Inspektionsfähigkeit kombinieren, wodurch fehlerhafte Becher in Echtzeit erkannt

und aussortiert werden können – für gleichbleibende Produktqualität. Claus Dworschak, Market Product Manager Die Cut Lids bei

Constantia Flexibles, kommentierte: „Das ist eine starke One-fits-all-Lösung für Deckel im Molkereibereich. Sie vereinfacht Abläufe und verbessert

die Qualität – genau das, was unsere Kunden brauchen.“ Durch die Kombination von Materialinnovation und Präzisionstechnik gestalten Constantia

Flexibles und watttron eine anpassungsfähigere und effizientere Zukunft für die Verpackungsindustrie.

VIELFACH

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Gewinner Staatspreis

Smart Packaging 2022

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06/25

35


NACHHALTIGKEIT

Nachhaltigkeit im Fokus: Warum ESG-Anforderungen

Lagerprozesse transformieren

Die Anforderungen an nachhaltiges Wirtschaften steigen rapide – getrieben durch neue

Regulierungen, gesellschaftliche Erwartungen und ein wachsendes Verantwortungsbewusstsein

in Unternehmen. Was lange als freiwillige Unternehmensethik galt, entwickelt

sich unter dem Schlagwort ESG (Environmental Social Governance) zur strategischen

Pflicht. Autoren leogistics GmbH: Matthias Kraus (Consulting Director EWM)

und Björn Ingwersen (Senior Consultant SAP Logistics)/ www.leogistics.com

Besonders die Logistik steht

dabei im Fokus, denn die

durch Transport und Lagerung

von Gütern verursachten

Emissionen sind ein wesentlicher

Bestandteil des CO 2 -Fußabdrucks

eines Industrieunternehmens. Während

in der vorgelagerten Wertschöpfungskette

entstandene CO 2

Emissionen ausschließlich durch

die Auswahl der Lieferanten gesteuert

werden können, haben Unternehmen

die Möglichkeit, die

Logistikaktivitäten im Rahmen der

eigenen Geschäftstätigkeit zu optimieren

und so Klimaneutralität und

Kosteneffizienz gleichermaßen anzustreben.

Optimierungspotential

In Bezug auf Transparenz und

Effizienz bietet dieser Bereich ein

hohes Optimierungspotential, weshalb

Lagerprozesse stärker in den

Mittelpunkt der Nachhaltigkeitsdebatte

rücken. Zur Ausschöpfung

des Potentials werden technologische

Antworten benötigt. SAP

Extended Warehouse Management

(SAP EWM) sowie SAP Cloud

Warehouse Management (SAP

Cloud WM) bieten genau hier ein

solides Fundament.

ESG als strategische Pflicht

Die Relevanz nachhaltigen Handelns

für den Unternehmenserfolg

wird gegenwärtig von den Stakeholdern

vieler Unternehmen hinterfragt.

Gesetzgeber und private Organisationen

fordern national und international

agierende Unternehmen dazu

auf, Transparenz in Bezug auf Nachhaltigkeit

zu schaffen. Die externe

Nachhaltigkeitsberichterstattung

soll sowohl die ökologischen, sozialen

und unternehmensführungsbezogenen

Auswirkungen unternehmerischen

Handelns als auch das

Management von entsprechenden

Chancen und Risiken umfassen. Da

ebenso private und institutionelle

Investoren solche Informationen

nachfragen und bei ihren Investitionsentscheidungen

berücksichtigen,

können sich Unternehmen dieser

neuen Aufgabe nicht entziehen.

Ökologische Dimensionen

Der Umweltaspekt („E“ für „Environmental“)

erstreckt sich über

das Thema des Klimawandels hinaus

und umfasst unter anderem

die Erfassung und Bewertung der

Treibhausemissionen eines Unternehmens.

Darüber hinaus werden

weitere ökologische Dimensionen

berücksichtigt, darunter die Ressourcennutzung,

der Erhalt der Biodiversität

sowie der verantwortungsvolle

Umgang mit Gefahrenstoffen.

Soziale Faktoren

Die Aspekte „S“ für „Social „und

„G“ für „Governance“ ergänzen den

ESG-Nachhaltigkeitsbegriff um

soziale Faktoren wie den Umgang

mit Stakeholdern – etwa Mitarbeitern,

Lieferanten, Kunden und

Endnutzern – sowie um bestimmte

Bereiche der Unternehmensführung.

Der Blickwinkel beschränkt sich

hierbei nicht nur auf die eigene Geschäftstätigkeit

eines Unternehmens,

sondern umfasst auch die vor- und

nachgelagerte Wertschöpfungskette.

CSRD

Die EU-Unternehmensrichtlinie

zur Nachhaltigkeitsberichterstattung

(Corporate Sustainability Reporting

Directive - CSRD) sowie die EU-Taxonomie

werden Unternehmen gesetzlich

zu einem ESG-konformen

Verhalten veranlassen. Damit einhergehende

Berichtspflichten und

Transparenzanforderungen machen

ESG zur Querschnittsaufgabe, die

alle Unternehmensbereiche betrifft

– auch die Intralogistik. Während

viele Organisationen bereits Maß-

nahmen in den Bereichen Produktion

und Beschaffung eingeleitet

haben, bleibt das Lager oft unterschätzt.

Dabei bietet gerade dieser

Bereich erhebliche Hebel für ökologische

und soziale Optimierung.

Zum Beispiel, wenn Prozesse systemisch

unterstützt und Daten verfügbar

gemacht werden.

Nachhaltigkeit

beginnt bei der Transparenz

Ohne valide Daten ist ESG-Compliance

grundsätzlich nicht umsetzbar.

SAP EWM und SAP Cloud

WM ermöglichen eine durchgängige

Prozessdokumentation und stellen

damit die Grundlage für nachhaltige

Steuerung und Berichterstattung

bereit. Rückverfolgbarkeit von

Warenströmen, Chargenverfolgung,

transparente Materialflüsse – all

dies lässt sich systemgestützt in

Echtzeit abbilden. Die Integration

von IoT-Komponenten, etwa zur

Temperaturüberwachung oder zur

Energieverbrauchserfassung einzelner

Lagerzonen, schafft zusätzlich

operative Einblicke, die weit über

klassische Lagerkennzahlen hinausgehen.

So wird Nachhaltigkeit nicht

zur manuellen Zusatzaufgabe, sondern

integraler Bestandteil der digitalen

Lagersteuerung.

Lagerkennzahlen neu denken

Ein nachhaltiges Lager zeichnet

sich nicht nur durch grüne Energie

aus, sondern auch durch intelligente

Nutzung vorhandener Ressourcen.

Das SAP EWM bietet die

Möglichkeit, Slotting-Strategien zu

implementieren. Indem das Produkt

auf den passenden Platz eingelagert

wird, können Wege optimiert,

Durchlaufzeiten reduziert und die

Kapazität der Lagerfläche gesteigert

werden. Die Platzfindung ist dabei

von verschiedenen, individuell definierbaren

Faktoren abhängig. Die

Prozessoptimierung führt zu einer

Reduzierung des Energieaufwands

der Kommissionierung.

SAP Cloud WM

Die automatisierte Steuerung von

Fördertechnik oder temperaturgeführten

Bereichen lässt sich über

SAP EWM regeln – abhängig von

Nutzung, Zeitfenstern oder Prozessauslastung.

SAP Cloud WM geht

hier noch einen Schritt weiter: Die

cloudbasierte Architektur erlaubt eine

feinere Skalierung und damit eine

passgenaue Ressourcennutzung.

Reduzierung

und Wiederverwendung

Auch Verpackungs- und Retourenmanagement

werden systemisch optimiert,

was einen zusätzlichen Beitrag

zur effizienten Ressourcennutzung

und folglich CO2-Reduktion

liefert. Ein zentraler Aspekt nachhaltiger

Lagerlogistik liegt in der systemischen

Erfassung und Bewertung

von Ressourcenverbräuchen, ein Bereich,

der zunehmend regulatorisch

in den Fokus rückt. So verpflichtet

die EU-Unternehmensrichtlinie zur

Nachhaltigkeitsberichterstattung

(CSRD) dazu, auch die Ressourcenabflüsse

eines Unternehmens

offenzulegen. Maßnahmen, wie das

Reduzieren von Verpackungsabfällen

und das Wiederverwenden von

Materialien, leisten einen messbaren

Beitrag zur Verbesserung der ESG-

Kennzahlen.

Relevante Daten

Im Lager lassen sich relevante Daten

generieren, etwa über die Verweildauer

einzelner Produkte oder

Chargen. Diese Kennzahl ermöglicht

es, den standortspezifischen

CO 2 -Fußabdruck anteilig auf Produkte

oder Produktgruppen zu verrechnen

– ein entscheidender Schritt

für die innerbetriebliche Allokation

von Emissionen.

36

06/25


Cloud-Infrastruktur als

Enabler nachhaltiger IT

Nachhaltigkeit endet nicht beim

Lagerlayout. Ebenso die darunterliegende

IT-Infrastruktur steht zunehmend

auf dem ESG-Prüfstand.

SAP Cloudlösungen eröffnen Unternehmen

die Möglichkeit, sich von

lokal betriebenen Rechenzentren zu

lösen und stattdessen auf skalierbare,

energieeffiziente Cloud-Infrastrukturen

zu setzen. Abhängig von den

spezifischen Anforderungen kann

SAP S/4HANA als Public- oder Private-Cloud

Lösung implementiert

werden. Neben der ökologischen

Dimension bietet dieser Schritt wirtschaftliche

Vorteile: Flexible Nutzung,

reduzierte Hardwarebedarfe

und kürzere Innovationszyklen

schaffen eine moderne IT-Basis, die

ESG-Vorgaben langfristig besser unterstützen

kann – nicht zuletzt durch

Anbindungen an zentrale ESG-Reporting-Systeme

oder SAP Sustainability

Control Tower.

Herausforderungen

und Voraussetzungen

So groß die Potenziale sind, so klar

ist auch: Nachhaltigkeit im Lager

gelingt nicht allein durch Technologie.

Es bedarf eines integrierten

Ansatzes, der Prozesse, Datenqualität,

Organisation und Kultur umfasst.

Eine durchdachte Stammdatenpflege,

klare Verantwortlichkeiten und

ein Bewusstsein für ESG-relevante

Lagerkennzahlen sind essenziell.

SAP EWM und SAP Cloud WM

bieten dafür die Werkzeuge – ihre

Wirksamkeit entfalten sie jedoch

nur im Zusammenspiel mit einem

ganzheitlichen ESG-Ansatz. Unternehmen,

die diesen Weg gehen,

stärken nicht nur ihre Umweltbilanz,

sondern auch ihre Resilienz gegen-

über regulatorischen und marktwirtschaftlichen

Veränderungen.

Operative Realität

Die ESG-Anforderungen wirken

wie ein Katalysator für die digitale

Transformation in der Intralogistik.

Lagerprozesse, lange Zeit unter rein

operativen Gesichtspunkten betrachtet,

müssen neu gedacht werden –

als Beitrag zur Nachhaltigkeit, als

Datenquelle für Reportingpflichten,

als Plattform für unternehmerische

Verantwortung. SAP EWM und SAP

Cloud WM liefern hierfür leistungsfähige

Instrumente. Es gilt, diese

gezielt einzusetzen, um ökologische

Ziele und wirtschaftliche Effizienz

in Einklang zu bringen. Nachhaltigkeit

im Lager ist kein Zukunftsthema

mehr – sie ist operative Realität.

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05/25

37


WIRTSCHAFT

Privatbrauerei Hirt mit neuen, nachhaltigen

E-Commerce-Verpackungen

Vielfach prämierte Biere, aber auch

Spirituosen oder Essige werden ab

sofort in innovativenWellpappe-Lösungen

von DS Smith Packaging Austria ausgeliefert.

Foto: © Christof Hütter Fotografie

Charaktervolle Biere, Essige

oder Spirituosen der Privatbrauerei

Hirt sind weit über

Kärntens Landesgrenzen hinaus

ein beliebtes Geschenk. Um der

steigenden Nachfrage im Onlinehandel

1 sowie dem Trend zu Verpackungslösungen

2 aus nachwachsenden

Rohstoffen gerecht zu werden,

wurde gemeinsam mit dem internationalen

Wellpappenhersteller DS

Smith eine neue, nachhaltige Premium-E-Commerce-Verpackung

entwickelt. Diese schützt Flaschen

von 0,5 l und 0,75 l optimal und

wirkt dabei auch optisch ansprechend.

Die beste Verpackung

Erstklassiges Bier, aber auch ausgewählte

Spirituosen oder würzige

Essige verdienen die beste Verpackung,

damit sie den Transport unbeschadet

überstehen. Weil Genuss

eben erst beim Öffnen der Flasche

so richtig beginnt, sorgt die neue

Premium-E-Commerce-Verpackung

dafür, dass jede Bestellung

sicher, stilvoll und mit dem gewissen

Etwas bei den Kundinnen und

Kunden ankommt.

Sicher „in der Schwebe“

Die innovative Wellpappelösung

des Verpackungsherstellers

DS Smith fixiert die Flaschen

von hochwertigen Spezialitäten

wie Bier, Spirituosen & Essigen

so, dass sie sicher „in der Schwebe“

sind und an kritischen Stellen

wie Verschluss und Boden besonderen

Schutz genießen. Stoßrand

und Sicherungslasche sorgen dafür,

dass jede Lieferung unbeschadet

ankommt. Smart und nachhaltig

verpackt Die neue Verpackung

verbindet Produktschutz mit ökologischer

Verantwortung. Das Designteam

von DS Smith wandte

seine in der Branche einzigartigen

Kreislaufdesign-Prinzipien an, um

eine Lösung zu entwickeln, die

vollständig ohne Kunststoffkomponenten

auskommt, zu 100 Prozent

recycelbar ist und für die Logistik

optimiert wurde. „Wir wollten eine

möglichst materialsparende Lösung

schaffen, die nachhaltig, smart und

kundenfreundlich ist. Dadurch wird

sie den hohen Ansprüchen einer

sicheren Lieferung von Premium-

Lebensmitteln gerecht“, sagt Dieter

Glawischnig, Geschäftsführer von

DS Smith Packaging Austria. Dass

die sichere Lieferung ein entscheidender

Faktor in der heutigen, boomenden

E-Commerce-Landschaft

ist, untermalt auch eine von DS

Die schnell aufbaubare Verpackungslösung von

DS Smith mit großzügigen Flächen für den

Markenauftritt verwandelt das Auspacken der

Produkte der Privatbrauerei Hirt in ein Highlight.

Foto: © Christof Hütter Fotografie

Smith in Großbritannien beauftragte

Studie 3 . Demnach erhielten 47

Prozent der E-Commerce-Verbrauchenden

im Jahr 2023 beschädigte

Waren aus Online-Käufen, was zu

einem durchschnittlichen Verlust

von 132 € pro Person führte. „Die

innovative Lösung von DS Smith

für die Privatbrauerei Hirt begegnet

diesen Herausforderungen, indem

sie das sichere Verpacken verschiedener

Flaschengrößen und -typen

gewährleistet und zusätzliche Komponenten

überflüssig macht. Glawischnig

ergänzt: „Dadurch wird

auch der Abpackvorgang erheblich

beschleunigt, was letztendlich eine

kosteneffiziente Lagerhaltung ermöglicht.“

Mehr als Schutz: Ein Erlebnis

Die neue Verpackung vereint

Funktionalität mit Design. Sie lässt

sich schnell aufbauen, bietet großzügige

Flächen für Markenauftritte

und verwandelt das Auspacken in

ein kleines Highlight. Sie besticht

durch ihre schlichte Eleganz. Die

natürliche Optik in Verbindung mit

der dezenten weißen Flexo-Bedruckung

lässt bereits vor dem Öffnen

die Qualität des Inhalts erahnen. So

erhalten Konsumentin und Konsument

einen visuell ansprechenden

Vorgeschmack auf das verpackte

Produkt.

Tradition trifft Innovation

Mit über 755 Jahren Brautradition

steht die Privatbrauerei Hirt für

Qualität, Regionalität und Sorgfalt.

DS Smith bringt seine Expertise

in nachhaltigen Verpackungslösungen

ein. Gemeinsam entstand

so eine Kooperation, die zeigt, wie

Tradition und Innovation Hand in

Hand gehen. Heimo Schader, Geschäftsführer

der Privatbrauerei

Hirt, betont „Während wir uns

mit Leidenschaft unseren erstklas-

38

06/25


mehr auf Seite 30

Dieter Glawischnig, Geschäftsführer

von DS Smith Packaging Austria,

und Heimo Schader,

Geschäftsführer der Privatbrauerei

Hirt Vertrieb GmbH,

präsentieren die innovative

Premium-Verpackungslösung,

die auch beim Wellpappe Austria

Award ausgezeichnet wurde,

für den neuen Online-Shop

der Privatbrauerei Hirt.

Foto: © DS Smith

sigen Produkten widmen, sorgt DS

Smith für die perfekte, nachhaltige

Verpackung. So können unsere

Kundinnen und Kunden unsere

Produktvielfalt auch über eine Bestellung

im neuen Online-Shop in

bester Qualität genießen.“

Mehr unter: www.hirterbier.at

oder unter: www.dssmith.com

1 Zwischen 2019 und 2024 stieg der Verkauf von alkoholischen Getränken über E-Commerce in Österreich mit einer durchschnittlichen

jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 9,7 %. Damit machte er rund 3 % des gesamten Einzelhandelsumsatzes aus.

Quelle: Euromonitor International.

2 Der weltweite Markt für Verpackungen auf Faserbasis wurde für das Jahr 2024 auf 313,6 Milliarden Euro geschätzt. Bis zum Jahr 2030

soll er einen Wert von 384,94 Milliarden Euro erreichen. Dies entspricht einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 3,5 %

zwischen 2025 und 2030. Quelle: Grand View Research.

3 DS Smith Studie „Unveiling the true cost of damaged deliveries in 2023”. Quelle:

https://www.dssmith.com/uk/media/our-stories/2023/11/unveilingthetruecostofdamageddeliveriesin20232.

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06/25 39


INNOVATIVE SERVICEKONZEPTE

Service neu definiert:

Digital, strategisch, vorausschauend

Hohe Energiepreise, Kreislaufwirtschaft und fehlender Nachwuchs setzen die

Verpackungsindustrie zunehmend unter Zugzwang. Digitalisierung und KI treiben

den Umbruch zusätzlich voran – mit viel Potenzial, aber auch mit neuen

Fragen. Im Interview spricht Uwe Galm, Prokurist und Serviceleiter bei

Schubert, über aktuelle Kundenanforderungen, die Folgen des Fachkräftemangels

und wie innovative Servicekonzepte helfen können, Produktionsprozesse

zukunftsfest aufzustellen.

Herr Galm, der Servicebereich

bei Schubert wurde zuletzt deutlich

ausgebaut. Was hat sich verändert

– und was sind die Gründe dafür?

Uwe Galm: Wir sehen bei unseren

Kunden einen strukturellen Wandel.

In den letzten Jahren werden klassische

Serviceangebote wie Wartung

und Inspektion wieder stärker

nachgefragt – allerdings aus ganz

anderen Gründen als früher. Viele

Kunden können diese Aufgaben

schlichtweg nicht mehr selbst stemmen,

etwa weil ihnen die passenden

Fachkräfte fehlen. Hinzu kommen

der Druck durch steigende Energie-

und Rohstoffpreise – denken

Sie nur an den Kakao-Preis – sowie

die gestiegene Bedeutung der Maschinenverfügbarkeit.

Produktionsverluste

können heute schnell sehr

teuer werden.

Welche Auswirkungen hat das

konkret auf Ihre Serviceeinsätze?

Früher hatten wir mitunter drei

Wochen Zeit für eine Wartung, heute

sind es oft nur noch wenige Tage

– und diese Zeitfenster sind fix.

Unsere Kunden legen ihre Produktionsslots

teils ein Jahr im Voraus

fest, oft bleibt uns dann nur ein einziger

Shutdown pro Jahr. Das verändert

alles: unsere Planung, unsere

Ressourcenallokation und die Art,

wie wir unsere Einsätze vorbereiten.

Wie reagieren Sie auf diese knappen

Zeitfenster?

Wir setzen auf maximale Vorbereitung

und Effizienz. Dazu gehören

zum Beispiel vorgefertigte

Ersatzteilkits, die wir direkt einsatzbereit

liefern. So minimieren

wir die Zeit vor Ort. Parallel bauen

wir unsere digitalen Services stark

aus. Das Kundenportal 4YOUconnect

ist dafür das zentrale Werkzeug.

Dort stellen wir seit Kurzem

alle relevanten Maschinenunterlagen

digital zur Verfügung – vom

Stromlaufplan bis zur Stückliste.

Diese lässt sich als 3D-Modell an-

40 05/25

Uwe Galm – Bereichsleiter Service/Fotos: Gerhard Schubert GmbH

zeigen, um Bauteile schneller zu

identifizieren und direkt im Webshop

zu bestellen. Denn klar ist:

Eine Maschine, die steht, erzeugt

Emotionen – und das ist mehr als

ein technisches Problem. Wir setzen

daher alles daran, Stillstände

weitestgehend zu reduzieren. Anstatt

nur auf Störungen zu reagieren,

arbeiten wir daran, diesen

durch vorausschauende, datenbasierte

Prozesse gezielt vorzubeugen,

beispielsweise durch die Weiterentwicklung

unserer Maschinen-Monitoringlösung

CARE.

In welchem Stadium befindet sich

die Digitalisierung derzeit?

Rund ein Viertel unserer Kunden

nutzt das Portal bereits – mit deutlich

steigender Tendenz. Der nächste

große Schritt ist ein gemeinsamer

digitaler Wartungskalender,

der den Weg zu einem digitalen

Scheckheft mit lückenloser Servicehistorie

ebnen soll.

Schließlich spielt Transparenz für

uns im Service eine genauso große

Rolle wie die Vernetzung mit unseren

Kunden. In diesem Sinne entwickeln

wir zudem geführte Wartungsroutinen,

die Bediener und Instandhalter

Schritt für Schritt durch

den Wartungsprozess führen sollen

– ein direkter Beitrag zur Überwindung

des Fachkräftemangels.

Stichwort Fachkräftemangel –

gibt es da bestimmte Herausforderungen

in der Branche, die Sie besonders

kritisch sehen?

Die Rolle des Servicetechnikers

wandelt sich gerade enorm. Versierte

Techniker, die früher 200 Tage

im Jahr unterwegs waren, sind heute

kaum noch zu finden. Wenn doch,

bleiben sie meist nur kurz. Reisen

ist unattraktiv geworden, die Work-

Life-Balance gewinnt an Bedeutung.

Deshalb denken wir über

hybride Modelle nach – die neben

dem Einsatz in der Montage auch

temporäre Hotline-Betreuung oder

individuell planbare Reisephasen

ermöglichen.

Welche Rolle spielt künstliche Intelligenz

bei der Bewältigung dieser

Herausforderungen?

Eine große, wobei sich aus meiner

Sicht Technologie stets daran messen

lassen muss, welchen Nutzen

sie tatsächlich bringt. KI-Implementierungen

bilden da keine Ausnahme.

Großes Potential sehe ich

etwa im Bereich Wissensmanagement

an der Schnittstelle zwischen

Schulung und Anwendung im realen

Fehlerfall. Ein junger Servicetechniker

könnte beispielsweise

mithilfe der KI Schritt für Schritt

durch die Entstörung einer komplexen

Maschine geleitet werden,

obwohl er noch weit weg ist von

der hohen Expertise eines Senior-

Kollegen. Auch beim Maschinen-

Monitoring gilt es die Entwicklung

voranzutreiben.

Gibt es darüber hinaus weitere

Anwendungsmöglichkeiten für KIgestütztes

Datenmanagement?

Bereits heute können wir unseren

Kunden anhand gesammelter Maschinendaten

aus unserer aktualisierten

Monitoringlösung CARE

zeigen, ob etwaige Produktionsverluste

auf die Maschine selbst oder

bestimmte Vorprozesse zurückgehen.

Perspektivisch wollen wir diesen

Mehrwert an Information direkt

in Form von konkreten Handlungsempfehlungen

in unsere Berichte

integrieren. Auch hier kann KI unterstützen,

etwa bei der Berichtserstellung.

Der Mensch muss jedoch

bleiben, um mit seiner Erfahrung

gut begründete Schlüsse aus den

Informationen zu ziehen. Aus den

Monitoringdaten ließen sich auch

Benchmarks für Unternehmen ableiten,

die an unterschiedlichen

Standorten das gleiche Produkt

verarbeiten und eine maschinenübergreifende

Leistungsbeurteilung

benötigen.

Wie berücksichtigen Sie Nachhaltigkeit

im Service?

Ein Beispiel ist die digitale Lernplattform

„Schubert Learning

Space“, die Bedienern zeit- und

ortsunabhängige Maschinenschulungen

ermöglicht. Damit entfallen

Reisen – was nicht nur effizient,

sondern mit Blick auf eingesparte

Energie und Treibhausgase auch

nachhaltiger ist. Gleichzeitig reduzieren

wir durch transparenteres

Monitoring Produktverluste – sei

es durch Erkennen abweichender

Muster, die zu mehr Ausschuss führen

oder Faktoren, die zu Produktionsstopps

führen könnten. Und mit

Blick auf künftige EU-Vorgaben

wie die PPWR unterstützt Schubert


seine Kunden dabei, ihre Verpackungen

beispielsweise von Kunststoff

auf Karton umzustellen. Dazu

beraten Experten aus dem Packaging

Competence Center von Schubert

sie hinsichtlich Verpackungsdesigns

und Maschinenumbauten

– stets in engem Austausch mit unseren

Service-Kollegen.

Was bedeutet das alles für den

klassischen Maschinenlebenszyklus?

Wir versprechen unseren Kunden,

dass sie ihre Maschinen mindestens

20 Jahre lang nutzen können – auch

das gehört zu einem nachhaltigen

Service dazu. Das verlangt eine

Schubert Learning Space – Das Lernportal der Schubert Group

strategisch geplante Customer Journey

mit passenden Servicebausteinen

für alle Phasen der Nutzung. In

frühen Jahren stehen Wartungskonzepte,

Produktionsoptimierung und

Formatberatung im Vordergrund,

später geht es um Themen wie

Komponentenverfügbarkeit, Modernisierung

oder Umrüstung. All

das ermöglichen wir mit unserem

umfassenden Portfolio, damit Maschinen

jederzeit zuverlässig und

wirtschaftlich laufen.

Wohin geht die Reise – was steht

bis zur interpack 2026 noch an?

Bis zur interpack wollen wir unser

digitales Angebot weiter komplettieren.

Neben dem Wartungskalender

und dem Scheckheft planen

wir ein digitales Ticketsystem im

Portal. Dann können Kunden rund

um die Uhr Serviceanfragen stellen

– ganz ohne Anruf, Sprachbarriere

oder Wartezeit. Transparenz über

den Bearbeitungsstatus inklusive.

Langfristig entsteht so ein durchgängiger,

digital unterstützter Endto-End-Prozess

im Service – effizient,

nachhaltig und kundenfreundlich.

Mehr unter: www.schubert.group

06/25

41


IM GESPRÄCH

Innovative Technologien für effiziente

Die Singer & Sohn GmbH aus Bayern hat sich seit ihrer Gründung im Jahr

1988 als Spezialist für Förderanlagen, thermische Produktionsanlagen und

hocheffiziente Automatisierungslösungen einen Namen weit über Deutschlands

Grenzen hinaus gemacht. Heute gehört das einst familiengeführte

Unternehmen zur schwedischen JCE Group und profitiert von einem starken

internationalen Netzwerk mit nachhaltigen Wachstumsstrategien. Zu dem

Netzwerk gehört in Österreich auch die Firma Franz Gramiller & Sohn GmbH.

KOMPACK sprach mit Geschäftsführer Jens Barlozek über die aktuellen

Entwicklungen.

I N T E R V I E W

KOMPACK: Mit der JCE Group

wurde auch Euer Angebotsspekturm

erweitert?

Jens Barlozek: Ja, mit der JCE

Group wurde auch das Lösungsspektrum

entsprechend erweitert

– um Freezing-Technologien durch

den Partner Octofrost sowie um

Frittiertechnologien durch den

Partner HiTec. Beide Unternehmen

gehören ebenfalls zur JCE Group.

Damit bietet Singer & Sohn heute

ein breites Spektrum maßgeschneiderter

Lösungen für die Lebensmittelindustrie

und kann auch komplexe

Gesamtlösungen aus einer

Hand liefern. Für Österreich hat

sich das Unternehmen erfolgreich

mit Gramiller zusammengeschlossen,

sodass eine nahtlose und regionale

Betreuung auch hier jederzeit

sichergestellt ist.

KOMPACK: Was können Sie

jetzt ihren Kunden anbieten?

Jens Barlozek: In der neuen unternehmerischen

Aufstellung deckt

das Portfolio von Singer & Sohn

heute eine umfangreiche Bandbreite

ab, die für große industrielle

Produktionsstätten ebenso passt

wie für Handwerksbetriebe, die an

der Schwelle zur Automatisierung

stehen.

Von kundenspezifischen Förderbändern

über mobile Darmaufzieher-Anlagen

bis hin zu platzspa-

Wurstkettentrenner WKT50, der bis

zu 1800 Würste pro Minute trennt.

Fotos: Singer&Sohn

Das VGE 2.0 – das Einlege-System in einen Verpackungs-Tiefzieher

renden Wurstkettentrennmaschinen,

die bis zu 1.800 Würstchen

pro Minute trennen können und

in jeden Handwerksbetrieb passen,

reicht das Angebot. Wenn es

um ganz große Anlagen geht, sind

die Kocher, Kühler und Pasteure

im Rahmen der thermischen Produktbehandlung

zu nennen, die als

Spirale oder Wasserbadlösung angeboten

werden. Hier hat Singer

& Sohn standardisierte Lösungen

entwickelt, die problemlos mit hohen

Tonnagen und verschiedenen

Produktarten fertig werden.

KOMPACK: Das Angebot wurde

jetzt auch für mittelständische

Betriebe optimiert?

Jens Barlozek: Singer & Sohn

hat in diesem Jahr seine Kompetenz

beim Einlegen von Würsten

in Tiefziehverpackungen erweitert.

Das Unternehmen war bislang vor

allem für Hochleistungseinleger

bekannt – 1.200 Würste pro Minute

auf kleinstem Raum einlegen zu

können, war lange das Credo von

Singer & Sohn.

Um aber auch mittelständische

Betriebe optimal bedienen zu kön-

nen, wurde das Portfolio nun um

die Zentrifugen-Technologie ergänzt.

Deren Leistung ist zwar geringer,

aber gerade für Betriebe

mit kleineren Produktionsmengen

preislich interessant. Wir haben

eine tiefgreifende Expertise im Einlegen

von Würsten – es war daher

nur konsequent, unsere Bandbreite

hier auszubauen.. Heute sind wir in

der Lage, Unternehmen jeder Größe

bedarfsorientiert zu bedienen.

Kunden mit großer Sortimentsvielfalt

ebenso wie Hersteller mit hohem

Durchsatz finden bei uns den

richtigen Ansprechpartner.

KOMPACK: Interessant ist auch

Euer neues Multi-Picker-System!

Jens Barlozek: Ja, Anfang des

Jahres haben wir mit einem KIgestützten

Multi-Picker-System

zusätzlich auf uns aufmerksam ge-

Geschäftsführer Jens Barlozek

macht. Das System legt Produkte

unterschiedlichster Art millimetergenau

in Verpackungsanlagen

– schnell, flexibel und intelligent.

Eine smarte Bildverarbeitung erkennt

dabei Form, Lage und Art

der Produkte in Echtzeit, sortiert

automatisch und legt sie in die

verschiedensten Verpackungen ein.

Fehlprodukte werden sofort erkannt,

aussortiert und einem Recyclingprozess

zugeführt – ein klarer Beitrag

zu Effizienz und Nachhaltigkeit.

Sichtbar ist diese Innovationskraft

zum Beispiel beim Knödelspezialisten

Burgis, wo eine solche Anlage

heuer in Betrieb gegangen ist.

KOMPACK: Sie arbeiten auch

mit Hochschulen zusammen?

Jens Barlozek: Richtig. Steigende

Produktanforderungen betreffen

heute längst nicht mehr nur die reine

Produktbearbeitung. Einwandfreie

Qualität bei höchster Effizienz

ist das Ziel der Zeit. Mit großer

Innovationskraft forscht Singer

& Sohn daher gemeinsam mit der

Technischen Hochschule Nürnberg

daran, zum Beispiel Fremdkörper

in und an Lebensmitteln sicher zu

erkennen. Von der Mehrseiteninspektion

auf dem Förderband über

die Durchlicht-Detektion innerhalb

von Produkten bis hin zur kontinu-

42 06/25


Lebensmittelproduktion

MEAT, SAUSAGE BAKERY & PET FOOD & FISH & CHEESE FRUIT &

& HAM CONFECTIONERY SNACKS SEAFOOD VEGETABLES

Das Portfolio der

Firma Singer & Sohn

Loading

Systems

ierlichen Kontrolle im freien Fall

innerhalb von Mehrkopfwaagen

arbeitet das Unternehmen an Lösungen,

die zusammen mit anderen

Industriepartnern völlig neue

Wege eröffnen. Unsere Forschung

berücksichtigt dabei die aktuellen

IFS-Guidelines, sodass wir damit

einen signifikanten Beitrag zur Absicherung

auch zukünftiger Qualitätsprozesse

leisten.

Thermal

Product

Treatment

Automated

Solutions

mit einem wachsenden Partnernetzwerk.

Nur wer seine Technik stetig

verbessert und auf neue Marktanforderungen

anpasst, kann Kunden

zukunftssichere Lösungen anbieten.

An dieser Stelle bleibt unser Anspruch

klar: Automatisierungskompetenz

auf höchstem Niveau.

Ge-

KOMPACK: Danke für

spräch!

KOMPACK: Können Sie noch

einen kleinen Blick in die Zukunft

machen.

Jens Barlozek: Der Markt für

Automatisierung in der Lebensmittelindustrie

wächst stetig. Singer &

Sohn will hier weiter eine führende

Rolle einnehmen – mit konsequenter

Weiterentwicklung der Systeme und

Mehr: www.singer-und-sohn.de

oder beim österreichischen

Partner: www.gramiller.at

Alte Lösung mit hohem Personalaufwand

Jens Barlozek erörtert das Anwendungsbeispiel Burgis:

„Der bayerische Qualitätshersteller Burgis, bekannt als einer der

führenden Knödelspezialisten Deutschlands, stand vor einer spannenden

Aufgabe: Für eine neue Produktlinie sollte ein vollautomatisierter

Verpackungsprozess geschaffen werden – leistungsstark, flexibel und

hygienisch.

Früher erforderten ähnlich gelagerte manuelle Prozesse einen hohen

Personalaufwand – teilweise mit bis zu acht Mitarbeitenden pro

Linie – um Produkte zu erkennen, zu sortieren und korrekt zu platzieren.

Für die neue Linie war von Anfang an klar:

Eine innovative Automatisierungs-lösung muss her, die diesen Aufwand

überflüssig macht und gleichzeitig höchste Qualitätsstandards erfüllt.

Gemeinsam mit Burgis haben wir eine maßgeschneiderte Lösung entwickelt:

Ein vollautomatisierter SAC Loader mit Multipicking-Funktion,

ausgestattet mit sechs hochdynamischen SCARA-Robotern und einer

intelligenten Bildverarbeitungssoftware. Dieses System erkennt

verschiedenste Produktformen und -größen in Echtzeit, greift sie gezielt

und legt sie exakt in die Verpackung ab – schnell, hygienisch und absolut

zuverlässig. Produkte, die außerhalb der Spezifikation liegen, werden

dabei automatisch aussortiert und einem Wiederverwertungsprozess

zugeführt – ein klarer Beitrag zur Nachhaltigkeit

in der Lebensmittelverarbeitung“

06/25

43


LEBENSMITTELVERPACKUNG

Integrierte Ishida-Lösung für wiegen und verpacken unterstützt

Wachstum Das Sixpack von neu Chips erfinden Way

Die neueste Snackverpackungstechnologie von Ishida Europe ermöglicht es

dem serbischen Kartoffelchipshersteller Chips Way, seine Produktionskapazität

zu verdreifachen und seine Effizienz deutlich zu steigern. So kann

Chips Way der stetig wachsenden Nachfrage gerecht werden.

Chips Way, 1971 gegründet,

gehört zu den Marktführ-

ern im Bereich der salzigen

Snacks in Mittel- und Osteuropa.

Die beliebten Marken Čačanski čips

und Gricko werden in Serbien und

zehn weiteren europäischen Ländern

verkauft. Da die Produktions-

kapazitäten des Werks vollständig

ausgelastet waren, benötigte das Unternehmen

eine schnelle, zuverläs-

sige und effiziente Lösung, um den

ständig steigenden Marktbedarf an

Snacks zu decken.

Servicepartner

Über den serbischen Handels-

und Servicepartner CD System

lieferte und installierte Ishida drei

integrierte

Gesamtverpackungssy-

steme (iTPS), die jeweils aus einer

18-Kopf-Mehrkopfwaage

Ishida

CCW-RV-218 über zwei Inspira

Snackbeutelmaschinen mit integ-

rierten Metalldetektoren bestehen.

Diese vollständig integrierten Verpackungssysteme

bieten maxima-

le Effizienz, Zuverlässigkeit und

Flexibilität, und bei der Verarbei-

tung entsteht kein Folienverschnitt

und nahezu kein Folienabfall. Die

Gesamtanlageneffektivität

(OEE)

liegt bei über 99%. Luka Jovanovic,

Chief Operating Officer bei Chips

Way, erläutert die Kriterien bei der

Investitionsentscheidung: „Ishida ist

eine weltweit anerkannte Marke und

bietet beste Leistung, beste Qualität

und besten Service.”

20 bis 280 Gramm

Die drei iTPS-Systeme bei Chips

Luka Jovanovic, Chief Operating Officer bei Chips Way

Fotos: ISHIDA

Way verarbeiten Verpackungsgrößen

von 20 bis 280 Gramm. Bei 40

Gramm-Einheiten verpackt jede

Schlauchbeutelmaschine 70 bis 80

Beutel pro Minute (BPM). Insgesamt

können also bis zu 240 BPM

verpackt werden, was deutlich

über der Leistung der Produktionsanlage

von 120 BPM für Kartoffelchips

liegt. Das heißt: Die

Verpackungstechnik ist bereits auf

eine höhere Produktionskapazität

eingerichtet. Auch die Genauigkeit

und Gleichmäßigkeit des Wägeund

Verpackungsprozesses haben

sich mit dem Ishida iTPS verbessert.

Das Ergebnis: Im Vergleich

zum vorherigen Verpackungssystem

konnte die Überfüllung der

Verpackungseinheiten um 2% reduziert

werden.

Verbesserte Effizienz

Dank der verbesserten Effizienz

kann Chips Way nun in nur zwei

Schichten ebenso viele Chips verpacken

wie zuvor in sechs Schichten.

Zugleich wurde die Verpackungsgeschwindigkeit

pro Kilogramm

nahezu verdoppelt. Die

Ishida-Maschinen sind täglich in

zwei Acht-Stunden-Schichten im

Einsatz. Die RV-Mehrkopfwaagen

können die leichten und empfindlichen

Produkte, die bei Chips Way

mit bis zu neun verschiedenen

Gewürzen überzogen sind, bei hohen

Geschwindigkeiten scho-nend

behandeln. Da pro Schicht bis zu

drei Produktwechsel erforderlich

sind, ist ein weiterer großer Vorteil

des iTPS die schnelle und einfache

Durchführung dieser Wechsel. Luka

Jovanovic: „Wir brauchen jetzt

nur noch fünf Minuten für einen

Produktwechsel, bisher waren

es bis zu 20 Minuten. Außerdem

musste technisch geschultes Personal

diese Aufgabe übernehmen. Bei

den Ishida-Maschinen muss jetzt

nur nur das Formen-Set gewechselt

werden – das kann der Anlagenbediener

erledigen.“

Reinigung

Die Reinigung erfordert ebenfalls

geringeren Zeitaufwand. Wie Chips

Way berichtet, nimmt die regelmäßige

tägliche Reinigung nach den

beiden Schichten nur noch zwei

Stunden Ausfallzeit in Anspruch,

was einer Halbierung entspricht.

Außerdem führt die einfache Bedienung

des wartungsarmen iTPS-

Systems dazu, dass die Serviceabteilung

des Unterneh-mens mehr

Zeit für andere Aufgaben hat, weil

Routineaufgaben vom Linienpersonal

erledigt werden können. Ein

weiterer wichtiger Aspekt: Die

Vielseitigkeit des Ishida iTPS-Systems

gibt Chips Way die Flexibilität,

schnell auf sich ändernde Kundenaufträge

und Anforderungen zu

reagieren.

Einfaches Umrüsten

Luka Jovanovic fasst zusammen:

„Für uns sind die Geschwindigkeit

und die Zuverlässigkeit des Ishida

iTPS, seine präzise Wiege- und

Verpackungsleistung sowie seine

einfache Umrüstung und Reinigung

enorme Vorteile. Die Maschinen

Daten und Fakten

1. Chips Way hat jetzt drei Inspira Integrated Total Packaging Systems

(iTPS) im Einsatz. Jedes System besteht aus einer Ishida 18-Kopf

Mehrkopfwaage der RV-Serie, die über zwei Inspira-Schlauchbeutel-maschinen

montiert ist.

2. Die neuen Snackverpackungssysteme verarbeiten Kartoffelchips

mit einer Geschwindigkeit von 70 bis 80 Beuteln pro Minute.

3. Im Vergleich zum vorherigen Verpackungssystem reduzieren sie die

Überfüllung um 2% und steigern dieLeistung um fast 100%.

4. Chips Way kann jetzt in zwei Schichten so viele Einheiten verpacken

wie vorher in sechs Schichten.

5. Die Produktumstellung auf den neuen Anlagen wurde von 20 auf nur

noch fünf Minuten pro System reduziert, und die Ausfallzeiten für

die Reinigung aller Verpackungslinien haben sich auf zwei Stunden

halbiert.

44 06/25


haben die Grundlage für zukünftiges

Wachstum geschaffen, und

wir werden in zusätzliche Geräte

investieren, um unser Produktportfolio

weiter auszubauen.“

Chips Way

Die Produktionsstätte von Chips

Way in Čačak/ Serbien wurde 1971

eröffnet. Zu dieser Zeit war das

Unternehmen der erste und einzige

Snackhersteller im Land. Seitdem

hat Chips Way die Produktion

kontinuierlich erweitert und dank

seiner vielfältigen Produktpalette

und einem hohen Anspruch an

Qualität und Geschmack immer

wieder neue Kunden gewonnen und

neue Märkte erschlossen. Kontinuierliche

Investitionen in neueste

Technologie und laufende Verbesserungen

der Produktionsprozesse

haben Chips Way zu einem Marktführer

für salzige Snacks gemacht.

Das Unternehmen beschäftigt über

180 Mitarbeiter und erzielt einen

Jahresumsatz von mehr als 20 Millionen

Euro.

Über Ishida

Ishida ist ein weltweit führendes

Unternehmen in der Entwicklung,

Herstellung und Installation von

End-to-End-Wäge-, Verpackungsund

Sicherheitslösungen für die

Lebensmittelindustrie. Ishida unterstützt

die Nahrungsmittelhersteller

darin, den Automatisierungsgrad

in der Produktion zu erhöhen und

Kosten und Ausfallzeiten zu reduzieren,

die Betriebseffizienz zu steigern

und dauerhaft wirtschaftlich

zu produzieren.

Mehr unter:

www.ishidaeurope.com/de

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06/25

45


LAGER

Dank hängender Schilder läuft Logistik

Mit der Eröffnung seiner neuen Unternehmenszentrale 2019 setzte Del Fabro Kolarik

ein Zeichen für moderne Getränkelogistik in Österreich. Das Zentrallager in Wien

verbindet auf 23.000 m² Automatisierung, unterschiedliche Lagerstrukturen und nachhaltige

Energieversorgung. Die Kombination aus vollautomatischem Kleinteilelager

(AKL), Hochregal- und Blocklagern sowie manuellen Bereichen stellt sicher, dass

sowohl Premiumprodukte als auch großvolumige Standardartikel effizient und wirtschaftlich

gelagert und ausgeliefert werden können. Als „Flaschenhals“ erwiesen sich

jedoch die bedruckten oder zu beschriftenden Bodenmarkierungen im Blocklager, die

immer wieder zu Problemen führten. Mit einer neuen Beschilderung von ONK läuft es

jetzt rund.

Pro Tag werden rund 200

Tonnen Ware im Logistikzentrum

in Wien bewegt.

Von dort aus beliefert der Getränkegroßhändler

Gastronomie, Hotellerie,

Handel sowie Unternehmen.

Für die effiziente Bewirtschaftung

des Vollsortiments von mehr als

8.000 Getränken werden das automatische

Kleinteilelager, Hochregal-

und Blocklager in Verbindung

mit manuellen Bereichen genutzt.

Besonders hervorzuheben ist das

vollautomatische Kleinteilelager

(AKL) mit 26.600 Kistenlagerplätzen,

in dem hochwertige Spirituosen

und Weine sicher und platzsparend

gelagert werden. Die automatisierte

Ein- und Auslagerung sorgt

für ein hohes Maß an Wirtschaftlichkeit,

Sicherheit und Präzision.

Blocklagerfläche

Ein zentrales Element in der Lagerorganisation

stellt die Blocklagerfläche

dar. Sie bietet Platz für

1.500 Palettenstellplätze mit Fässern

und Getränkekisten – Produkte,

die sich in größeren Mengen besonders

gut auf Palettenstellplätzen bewirtschaften

lassen. Die Stellplätze

waren bislang mit Bodenmarkierungen

gekennzeichnet – eine Lösung,

die sich im intensiven Staplerverkehr

als unzureichend erwies.

„Die Markierungen wurden durch

die hohe Beanspruchung schnell

beschädigt und mussten regelmäßig

erneuert werden“, erklärt Marinko

Perkov, Bereichsleitung Nachschub

und Kommissionierung Wien bei

Del Fabro Kolarik.

Nachhaltige Lösung

Eine praxisbewährte Lösung fand

Del Fabro Kolarik in den über den

Stellplätzen angebrachten Schildern

von ONK. Nach einer intensiven

Beratung durch den Vertrieb

und einer Bemusterung montierte

46 06/25

Im Zentrallager von Del Fabro Kolarik in Wien stellt die Kombination

aus vollautomatischem Kleinteilelager mit 26.600 Kistenlagerplätzen,

Hochregal- und Blockla-gern mit 4.500 Palettenstellplätzen

sowie manuellen Bereichen sicher, dass sowohl

Premiumprodukte als auch großvolumige Standardartikel

effizient und wirtschaftlich gelagert und ausgeliefert werden können.

das Team von ONK die Konstruktion

im April. Zur Aufhängung der

Schilder dient eine 200 Meter lange

Unterkonstruktion an der Hallendecke

aus haftenden Magneten,

Knotenketten, Drahtspangen sowie

Aluminiumstreben mit eingeschobenen

Lochleisten. Darin eingehängt

sind 140 Schilder. Um auch

bei wechselnden Lichtverhältnissen

und größerer Entfernung eine optimale

Scannbarkeit sicherzustellen,

sind die Schilder zum einen abgewinkelt,

zum anderen sind die Barcodes

auf retroreflektierender Folie

gedruckt.

Robuster, besser

sichtbar und wartungsarm

„Wir haben uns bewusst für die

von der Hallendecke abgehängte

Beschilderung entschieden, da sie

für unsere Anforderungen die beste

Lösung darstellt“, so Perkov. „Im

Vergleich zu bedruckten Bodenmarkierungen

sind die Schilder

deutlich robuster, besser sichtbar

und wartungsarm. Gleichzeitig

unterstützen die klaren und festen

Kennzeichnungen unsere digitale

Lagerverwaltung und erleichtern

die Kommissionierung.“

Effizienzsteigerung

im Blocklager

Die neue Beschilderung verbessert

die Orientierung, erleichtert

die schnelle Zuord-nung von Lagerplätzen

und reduziert Fehler bei

Ein- sowie Auslagerungen. „Gerade

im Blocklager ist eine klare

Zuordnung entscheidend, da wir

hier großvolumige Artikel wie Fässer

und Kisten lagern. Mit der Beschilderung

schaffen wir eine eindeutige

Struktur, die sowohl unsere

Mitarbeiter im Lager als auch die

Steuerungssysteme unterstützt“,

betont Perkov.

Zusammenarbeit

„Von der ersten Beratung über

die Bemusterung bis hin zur finalen

Montage hat ONK durch eine

reibungslose und verlässliche Zusammenarbeit

überzeugt. Unsere

Erwartungen wurden voll erfüllt“,

resümiert der Logistikverantwortliche

bei Del Fabro Kolarik.

Zukunftsorientierte Logistik

Neben Effizienz und Digitalisierung

setzt der Getränkegroßhändler

auf Nachhaltigkeit. Seit 2019 wird

am Wiener Standort Sonnenenergie

genutzt – sowohl für den Betrieb

der Stapler als auch für Teile des

Lagerbetriebs und die Ladeinfrastruktur.

Das Unternehmen verfolgt

das Ziel, bis 2030 mehr als ein Drittel

seines Fuhrparks auf alternative

Antriebe umzustellen.

Über Del Fabro Kolarik

Das Unternehmen entstand aus

den Traditionshäusern Kolarik

Pro Tag werden rund

200 Tonnen Ware bewegt.

Fotos: Del Fabro Kolarik


rund bei Getränkegroßhändler

(gegründet 1937) und Del Fabro

(1963), die 2018/2019 fusionierten

und 2022 sowie 2024 durch weitere

Betriebe ergänzt wurden. Heute

zählt Del Fabro Kolarik zu den

führenden Getränkegroßhändlern

in Österreich und beliefert Gastronomie,

Hotellerie, Handel so-wie

Unternehmen wie Familiengasthäuser,

Cocktailbars, Hotelketten

und gehobene Gastronomie. Das

Sortiment umfasst mehr als 8.000

Getränke – von Wein und Schaumwein

über Spirituosen und Bier bis

hin zu alkoholfreien Spezialitäten

aus Österreich und der ganzen Welt.

Kunden profitieren von einer individuellen

Fachberatung durch erfahrene

Sommeliers, maßgeschneiderte

Services und modernster

Logistik – alles aus einer Hand.

An sieben Standorten in Österreich

sind rund 330 Mitarbeiter beschäftigt.

Mit einer eigenen Photovoltaikanlage

und einem wachsenden

E-Fuhrpark verfolgt das Unternehmen

das Ziel, bis 2030 über

ein Drittel seiner Logistikflotte auf

alternative Antriebe umzustellen.

Mehr unter: www.onk.de

Im Blocklager ist eine klare Zuordnung entscheidend, da hier

großvolumige Artikel wie Fässer und Kisten lagern. Für eine gute

Sichtbarkeit auch von Weitem hat das Team von ONK 140 Schilder an

einer 200 Meter langen Unterkonstruktion aus haf-tenden Magneten,

Knotenketten, Drahtspangen sowie Aluminiumstreben mit eingeschobenen

Lochleisten von der Hallendecke abgehängt.

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INTERNATIONAL

Partnerschaft zur Digitalisierung

der Flüssig- und Feststoffabfüllung

Die GREIF-VELOX Maschinenfabrik GmbH hat eine strategische Partnerschaft

mit dem US-amerikanischen Spezialisten ei³ geschlossen, einem führenden

Anbieter für sichere industrielle Konnektivität und IIoT-Anwendungen. Ziel ist

die native Integration von Datenerfassung, -analyse und -bereitstellung in die

Abfüllsysteme von GREIF-VELOX – als Grundlage für fortschrittliches Monitoring,

vorausschauende Analysen und eine kontinuierliche Prozessoptimierung.

Durch die Kombination

der Verpackungsexpertise

von GREIF-VELOX mit

der sicheren Konnektivitäts- und

Datenplattform von ei³ werden

GREIF-VELOX-Anlagen zu digital

erweiterten Verpackungssystemen.

Diese digitale Ebene bildet

die Grundlage für das Serviceprogramm

VeloXpert, das alle digitalen

und operativen Serviceleistungen

in einem ganzheitlichen

Performance-Ansatz bündelt. Neben

klassischem Service wie Inbetriebnahme,

Wartung, Schulungen

sowie Ersatzteil- und Lagerlogistik

umfasst VeloXpert auch VPN-basierten

Remote Support, Condition

Monitoring, datengestützte Effizienzanalysen

und übersichtliche

Dashboards zur Überwachung von

Maschinen und Prozessen. Ergänzt

wird das Angebot mit „Packaging

as a Service“ (PaaS) durch Finanzierungslösungen

und Versorgungspakete

für Verbrauchs- und Verschleißteile.

VeloInside

Ein zentrales Element des Programms

ist VeloInside – ein systemspezifisches

Performance-Dashboard,

das Echtzeit-Betriebsdaten

visualisiert. Es hilft dabei, Ineffizienzen

zu erkennen, Frühwarnzeichen

zu identifizieren und gezielte

Maßnahmen zur Steigerung der

Greif-Velox Equipment Effectiveness

(GVEE) zu ergreifen. Dieser

auf dem etablierten OEE-Standard

basierende Kennwert wurde speziell

für Abfüll- und Absackprozesse

angepasst und kombiniert Verfügbarkeits-,

Leistungs- und Qualitätsdaten

zu einem ganzheitlichen Bild

der Linienproduktivität und Prozesssicherheit.

Technologiebasis: Präzise Pulverund

Flüssigkeitsabfüllung

GREIF-VELOX verfügt über

langjährige Expertise in der Abfüllung

komplexer Pulver und Flüssigkeiten.

Die BVP- und BVPV-

Systeme gewährleisten eine hohe

Sebastian Pohl, Geschäftsführer von GREIF-VELOX und

Spencer Cramer, CEO und Gründer von ei³:

Dosiergenauigkeit und Flexibilität.

Die Vakuumpacker VeloVac und

VeloVac XL ermöglichen zudem eine

staubfreie Absackung mit bis zu

400 % Verdichtung – insbesondere

bei anspruchsvollen Produkten wie

Ruß, Kieselsäure, Pigmenten oder

technischen Fasern. Diese Technologien

steigern nicht nur die Prozesssicherheit,

sondern reduzieren

auch Ausschuss und Logistikkosten

signifikant.

Vollautomatische Anlagen

Auch im Bereich der Flüssigkeitsabfüllung

bietet GREIF-VELOX

maßgeschneiderte Lösungen. Die

vollautomatische A-DOS-P1-

Anlage ermöglicht das sichere

Befüllen von bis zu 40 Fässern

oder 15 IBCs pro Stunde – ideal

für palettenbasierte Anwendungen

in der Chemie-, Petrochemie- und

Lebensmittelindustrie.

Sichere IIoT-Konnektivität

ei³ liefert die sichere digitale Infrastruktur,

die Anlagen aller Generationen

miteinander vernetzt

– von Neuanlagen über Bestands-

maschinen bis hin zu älteren Systemen.

Mit skalierbaren Gateway-

Lösungen ermöglicht ei³ die standardisierte

Erfassung, Kontextualisierung

und Analyse von Maschinendaten

– unabhängig von Alter

oder Steuerungstyp der Anlage.

Stukturierte Datenbasis erkennt

frühzeitg Abweichungen

Diese strukturierte Datenbasis

erlaubt Monitoring, Benchmarking,

frühzeitige Abweichungserkennung

und kontinuierliche Prozessverbesserung.

Die Plattform

basiert auf einem „Security-First“-

Ansatz und schützt derzeit mehr

als 190.000 industrielle Systeme

weltweit – seit über 25 Jahren

ohne gemeldete Sicherheitsverletzungen.

Verbindung

langjähriger Expertisen

Sebastian Pohl, Geschäftsführer

von GREIF-VELOX: „Mit ei³

verbinden wir unsere langjährige

Expertise im Maschinenbau mit

einem Partner, der seit Jahrzehnten

für sichere industrielle Konnektivität

steht. Gemeinsam schaffen

wir die Grundlage für eine neue

Dimension von Effizienz, Transparenz

und Zuverlässigkeit in der

Pulver- und Flüssigkeitsabfüllung.“

Spencer Cramer,

CEO und Gründer von ei³:

„Die Partnerschaft mit GREIF-

VELOX ist für uns ein logischer

Schritt – denn wir verfolgen dasselbe

Ziel: durch intelligente Datennutzung

industrielle Prozesse

leistungsfähiger und nachhaltiger

zu gestalten. Indem wir Datenintelligenz

direkt in den Verpackungsprozess

integrieren, ermöglichen

wir unseren Kunden frühzeitige

Reaktionen, Ressourcenschonung

und kontinuierliche Effizienzsteigerung

– das nützt der Produktivität

ebenso wie der Umwelt.“

Mehr unter:

www.greif-velox.com/de

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STAPLER

Neuer kompakter Schubmaststapler

Nicht alle Herausforderungen im Lager lassen sich mit schierer Kraft und Größe

bewältigen. Manchmal sind gerade Kompaktheit und Wendigkeit die Attribute,

auf die es ankommt. Zum Beispiel, um auf engstem Raum eine optimale

Lagerverdichtung zu realisieren und in schmalen Gängen sicher und intuitiv zu

manövrieren. Der Hamburger Intralogistikspezialist STILL erweitert daher sein

Portfolio an innovativen Schubmaststaplern um den besonders kompakten FXR

14C-16C. Für eine effiziente Lageroptimierung im Ein- oder Zweischichtbetrieb,

bei hoher Wirtschaftlichkeit und einem attraktiven Preis.

Effizienz und Wirtschaftlichkeit

stehen für viele Unternehmen

ganz oben auf der

Agenda, wenn es um die Organisation

ihrer innerbetrieblichen Materialflüsse

geht. Ein wichtiger Aspekt

dabei ist, ein Fahrzeug wählen zu

können, das exakt den eigenen Anforderungen

entspricht – und damit

letztlich nur für die Leistungs- und

Ausstattungsmerkmale zu bezahlen,

die man auch benötigt. Mit

differenzierten Lösungsportfolios

wird STILL dieser Anforderung in

allen Bereichen gerecht, sei es mit

einem vielseitigen Batterieportfolio,

modularen Servicepaketen oder

differenzierten Fahrzeugportfolios.

Mit dem Schubmaststapler FXR

14C-16C präsentiert der Hamburger

Spezialist für passgenaue Intralogistiklösungen

nun eine kompakte Ergänzung

zu seinem Hochleistungsschubmaststapler

FM-X und bietet

damit Unternehmen mit eher moderaten

Anforderungen an ihr Lagertechnikfahrzeug,

aber einem hohen

Bedarf an Kompaktheit, Sicherheit

und Wirtschaftlichkeit eine smarte

Alternative für ihre Prozessoptimierung

im Lager.

der Raumausnutzung jeder Meter

zählt. Dazu trägt auch das besonders

kompakte l2-Maß von mindestens

1.231 Millimetern bei, also die Maße

vom Heck des Staplers bis zu den

Gabelrücken.

Hohe Geschwindigkeiten

Trotz seiner schlanken Maße punktet

der FXR 14C-16C mit Power und

Verfügbarkeit. Sein wartungsarmer

12-kW-Hubmotor sorgt für hohe

Hub- und Senkgeschwindigkeiten

und einen effizienten Warenumschlag,

seine integrierte Lithium-Ionen-Batterie

inklusive Schnellladezugang

garantiert eine verlässliche

Verfügbarkeit im Ein- und Zweischichtbetrieb.

Sicherheit und durchgängiges

Ergonomiekonzept

Der FXR 14C-16C ist auch für Nutzende

mit wenig Erfahrung intuitiv

und sicher zu bedienen, dank serienmäßiger

Sicherheitssysteme wie der

Kurvengeschwindigkeitsregelung

Curve Speed Control (CSC) oder

der automatischen Fahrgeschwindigkeitsreduzierung

im Haupthub.

Zudem ermöglicht der einzigartige

Mastquerverschub den Fahrenden

beste Durchsicht und trägt damit

ebenfalls zu hoher Sicherheit für

Personen, Fahrzeug und Ware bei.

Weitere Sicherheitsfeatures sind optional

wählbar, beispielsweise das

STILL Safety Light, der Panoramaspiegel

oder das Panzerglasdach für

besten Schutz vor Flüssigkeiten oder

herabfallenden Kleinteilen.

Ermüdungsfreies Arbeiten

Für Ergonomie, Komfort und ermüdungsfreies

Arbeiten lässt sich

der Fahrerarbeitsplatz des FXR

14C-16C individuell einrichten – sei

es mit unterschiedlichen Sitzvarianten

und -einstellungen, flexibel

konfigurierbarer Lenkung, einer präzisen

und intuitiven Steuerung mit

dem Joystick 4Plus oder mit dem

modernen Touch-Display, um alle

relevanten Informationen jederzeit

im Blick zu behalten. Viele weitere

kleine Details, wie ein USB-An-

schluss oder eine Handyhalterung

im Cockpit, sorgen für Komfort und

Zufriedenheit der Fahrenden.

Smarte Lösungen

All das macht den FXR 14C-16C

zur idealen Portfolioergänzung des

erfolgreichen STILL Schubmaststaplers

FM-X. Dieser steht auch

weiterhin für Lagerverdichtung und

Präzision auf höchster Ebene und

ermöglicht das effiziente Ein- und

Auslagern von schweren Lasten in

bis zu 14 Metern Höhe. So deckt

STILL das gesamte Spektrum der

Einsatzszenarien von Schubmaststaplern

ab.

Premiere auf der LogiMAT 2026

Live erleben können Interessierte

den neusten Schubmaststapler aus

dem Hause STILL schon in wenigen

Monaten auf der internationalen

Fachmesse LogiMAT in Stuttgart,

vom 24. bis 26. März 2026 in Halle

10 an Stand B 40 & 41.

Mehr unter: www.still.at

Optimierte Effizienz

für den täglichen Betrieb

Der Schubmaststapler FXR 14C-

16C ist der kompakte Lagerhelfer

für Betriebe, in denen Lager eng,

Gänge schmal und Regale maximal

9 Meter hoch sind. Bis zu dieser Höhe

und mit einer Resttragfähigkeit

von bis zu 940 kg lagert das neueste

Mitglied der STILL Schubmaststapler-Familie

Waren sicher ein und

aus, und das dank mechanischer Höhenmessung

besonders präzise und

schnell. Der Schubmast in Kombination

mit der geringen Arbeitsgangbreite

von Minimum 2.723 Millimetern

ermöglicht zudem flexibles

Arbeiten und wendiges Manövrieren

auch in besonders schmalen Gängen

– ein wichtiger Pluspunkt in hochverdichteten

Lagern, in denen bei

50 06/25

In bis zu neun Metern Höhe und mit einer Resttragfähigkeit von bis zu 940 kg lagert der FXR 14C-16C

Waren sicher ein und aus, und das dank mechanischer Höhenmessung besonders präzise und schnell.

Fotos: STILL GmbH


WE THINK

THE

INSIDE

BOX.

Ihr Produkt. Genau darauf kommt es an, wenn wir bei Dunapack

Packaging Verpackungslösungen entwickeln und produzieren,

die einfach passen. Die Komplexität unserer Aufgaben verlangt

zunehmend nach Lösungen „outside the box“. Im Mittelpunkt

unseres Denkens steht aber immer noch „inside the box“.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, was wir für Sie tun

können, dann schenken Sie uns 10 Minuten - und wir schenken

Ihnen 166 Jahre Erfahrung und Know-how eines

Familienunternehmens, das die gesamte Wertschöpfungskette

im Verpackungsgeschäft abdeckt. Besuchen Sie uns einfach

unter: www.dunapack-packaging.com/at

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Das aktuelle Video von

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