24.11.2025 Aufrufe

PROMAGAZIN November 2025

Unsere Themen in der November-Ausgabe: Landkreis Schwäbisch Hall, Bau-Offensive, Winterfreuden, Profile

Unsere Themen in der November-Ausgabe: Landkreis Schwäbisch Hall, Bau-Offensive, Winterfreuden, Profile

MEHR ANZEIGEN
WENIGER ANZEIGEN

Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!

Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.

25 JAHRE für die Region Heilbronn-Franken.

11 I 25

25. Jahrgang | 4 Euro | 52856

Im Heft: Winterfreuden | Top Arbeitgeber | pro-magazin.de

Schmecken,

fühlen, staunen

Restaurant-Erlebnisse

der besonderen Art

Innovative Gastronomiemarke:

Die Heilbronner Voltino-Gruppe

verbindet Catering, Events

und Restaurants.

Mehr lesen Sie ab

Seite 24.


Karoline Eichhorn

im Gespräch

Scheene Weihnachda

mit Autor Edi Graf

Was Hans Hagdorn in

Hohenlohe gefunden hat

EDITORIAL

vb-hohenlohe.de/thebaenk

Grenzenlos

Zukunft gestalten.

LESEN SIE AUCH

Ihre starke Bank in Hohenlohe.

Das Beste seit 1843.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

der Advent verlangt den meisten von uns einiges ab. Unternehmen

gehen in den Jahresendspurt, die Terminkalender füllen

sich, parallel beginnt langsam die Grübelei über passende

Weihnachtsgeschenke für die Liebsten. Gut, dass das PROMA-

GAZIN in seiner „Winterfreuden“-Ausgabe genügend Anregungen

bereithält, wie trotz enger Advents-Zeitpläne die Vorfreude

aufs Fest steigt – inklusive Tipps, auf welchen

Weihnachtsmärkten und bei welchen Unternehmungen (ab

Seite 28) es besonders festlich zugeht.

PROFILE

Karriere machen in Heilbronn-Franken:

Im Sonderteil

„Profile“ stellen sich Unternehmen

aus der Region vor,

die Studienabgängern und

jungen Fachkräften beste

Zukunftsperspektiven bieten.

Als neues Magazin für Arbeitgebermarketing

erscheint

„Profile“ auch überregional.

Sie erreichen uns telefonisch und digital:

07941 933-0 · kontakt@vb-hohenlohe.de

Die Zeit rennt: Sogar die Bundesregierung schaltete gegen

Ende des Jahres nun einen Gang höher und brachte unter anderem

den Bau-Turbo durch den Bundesrat. Welche Chancen

er der Region bringen kann, lesen Sie ab Seite 16. Denn Städte

und Gemeinden blicken hoffnungsvoll auf Berlin – etwa Crailsheim

(Interview Seite 6). Die Stadt im Landkreis Schwäbisch

Hall registrierte in den vergangenen Jahren den größten Bevölkerungszuwachs

in Baden-Württemberg. Was sich im Kreisgebiet

ansonsten tut, lesen Sie ab Seite 10.

Und wer spätestens im neuen Jahr beruflich den Turbo einlegen

möchte, kann sich ab Seite 37 in der Rubrik „Profile“ über

Unternehmen informieren, die dafür die besten Voraussetzungen

bieten.

Gönnen Sie sich nun am besten eine kleine Pause und lesen

Sie das neue PROMAGAZIN.

Viel Spaß dabei wünscht Ihnen

Winter 2025/26

LESE

STUNDE

Wurzeln & Wege

Gschichtle & Versla

Lilien & Igel

LEBENSART

Wer die aktuelle Ausgabe von

LebensArt aufschlägt, wird

diesmal sofort verzaubert.

Ob Schneespaziergänge,

adventlicher Türschmuck,

Bachs Kompositionen oder

Räucherrituale – das Magazin

versetzt in besinnliche

Winterstimmung. Dazu gibt

es wie immer spannende

Interviews und Geschichten

aus dem Ländle. Erhältlich

im Handel oder im Abo unter

www.pro-vs.de/lebensart/

Natalie Kotowski

Redaktion

natalie.kotowski@pro-vs.de

3



INHALT

INHALT

IN DIESER AUSGABE

Profile

Rubriken

„Es gibt keinen Grund für Resignation“

Mit überragenden 85 Prozent der Wählerstimmen wurde Crailsheims Oberbürgermeister Dr. Christoph Grimmer im Amt

bestätigt. Er will die Stadt konsequent weiterentwickeln und auf Bildung, Kitas, Sport- und Festhallen fokussieren.

6

Fotos: Stadt Crailsheim, Ludmilla Parsyak Photography, Skadec GmbH

Die Macht der leisen

Innovations-Champions

38

Wie Heilbronn-Frankens Hidden Champions

Weltneuheiten und Coups landen – ohne viel Getöse.

03 Editorial

34 Neues aus der Region

46 Bürgerinitiative pro Region informiert

48 Veranstaltungskalender

50 Ausblick & Impressum

Zum Titelbild

Ein Vier-Gänge-Menü, das von Feuer, Wasser, Luft und Erde

inspiriert ist, eine außergewöhnliche Location und

edles Ambiente: Auf diese luxuriösen Zutaten setzt die

Heilbronner Voltino-Gruppe mit ihrem exklusiven Pop-up-

Restaurant „Elements“ auf dem Bildungscampus der Käthchenstadt.

Die Gäste erleben dort eine kulinarische Reise,

die alle Sinne ansprechen soll.

Foto: Fotos. Voltino Gruppe/Andreas Körner, bildhübsche fotografie

Landkreis Schwäbisch Hall

Anzeige

10 In die Zukunft investieren

Bildung, Digitalisierung und Gesundheitsversorgung:

in diese Schwerpunkte investiert der Landkreis.

14 „Wer neugierig bleibt, wächst automatisch“

Vom Azubi zur Führungskraft: der Weg von Johannes

July, Leiter des Diakoneo Sonnenhofs Schwäbisch Hall.

Bau-Offensive

16 Motor für den Wohnungsbau

Die Bau-Turbo-Initiative der Bundesregierung stimmt

Entscheider in Heilbronn-Franken optimistisch.

20

Inlandsumzug

Soll Ihr Umzug hier in der Region,

deutschlandweit oder innerhalb

Europas stattfinden? Wir sind Ihr

zuverlässiger und kompetenter

Ansprechpartner. Egal, ob Sie als

Privatperson regional oder über

eine Firma überregional umziehen.

Wir betreuen Sie.

Projekt-/ Büroumzug

Firmenverlagerung, Neumöbel,

Zoll Verwahrlager

Wir sind erfahrener Partner von

regional und international

agierenden Firmen im Bereich

Projekt- und Büroumzug.

Komplette Firmenverlagerungen

oder einzelne Arbeitsplätze?

Wir finden mit Ihnen gemeinsam

Lösungen.

Internationaler Umzug

weltweit

Südafrika, Malta, China, die USA

oder Mexiko. Egal wohin. Wir ziehen

Sie weltweit um. Wir sind dabei Ihr

Ansprechpartner und betreuen Sie

vor, während und nach dem Umzug

in allen Belangen. Wir haben ein

weltweites Netz von persönlich

bekannten Partnern auf das wir

zurückgreifen.

Titel

24 Wo essen zum Erlebnis wird

Im exklusiven Pop-up-Restaurant „Elements“ auf dem

Bildungscampus erleben Gäste feinste Kulinarik.

Winterfreuden

28 Zauber hinter jeder Tür

Weihnachtsmärkte, Adventskalender, Lichterglanz:

Wer sich aufs Fest freut, spürt weniger Stress.

„Der Blick von außen fällt oft

kritischer aus“

Digitalisierung und Nachhaltigkeit sind die größten Hebel,

um die Baubranche fit für die Zukunft zu machen.

Onolzheimer Hauptstr. 59 • 74564 Crailsheim

Tel. 07951 9160-0 • Fax 07951 9160-74

www.lindenmeyer-spedition.de

info@lindenmeyer-spedition.de

4

November 2025

5



Landkreis Schwäbisch Hall | WIRTSCHAFT

Crailsheim wächst und gedeiht: Unternehmen investieren in den Standort, Quartiere werden entwickelt, die Stadt schuf in

den vergangenen Jahren 1300 neue Wohnungen.

„Es gibt keinen Grund

für Resignation“

Fotos: Stadt Crailsheim

lung der Barrierefreiheit am Bahnhof,

nachdem über Jahrzehnte nichts passiert

ist. In das Bildungsangebot, in Planungen

für die östliche Innenstadt und

das Paradeisquartier, Freiraumplanung

für sechs Teilbereiche in der Innenstadt,

um ihr ein neues Gesicht zu

geben, mit Begrünung und Verschattung.

Auch in Spielmöglichkeiten für

Kinder investieren wir und haben 1300

neue Wohnungen gebaut. Wenn man

da resigniert ist, weiß ich auch nicht

weiter.

Wie lässt sich die schwache

Wahlbeteiligung in Ihrer Stadt denn

dann erklären?

Grimmer: In Crailsheim ist sie leider

im Landesvergleich immer schon niedriger.

Es gibt unterschiedliche Erklärungsansätze.

Die einen sagen, manche

seien mit keinem der drei

Kandidaten glücklich gewesen und

hätten deshalb davon abgesehen, irgendeinem

die Stimme zu geben. Andere

sagen, das Ergebnis war so absehbar,

dass viele keine Notwendigkeit

sahen, zur Wahl zu gehen. Das ist trotzdem

eine schwache Begründung. Ich

habe mich als Amtsinhaber acht Jahre

lang engagiert. Da wünsche ich mir

schon, dass die Bürger sich eine halbe

Stunde Zeit nehmen, um ein Kreuz zu

machen und damit jenen Menschen,

die heutzutage in der Gesellschaft noch

Verantwortung übernehmen, etwas zurückzugeben.

Apropos etwas zurückgeben – die ansässigen

Unternehmen tun das, indem

sie sich klar zum Standort bekennen.

Sie investieren sogar: Weltmarktführer

Groninger baut beispielsweise für 30

Millionen Euro eine neue Montagehalle

mit Bürokomplex, die größte Einzelinvestition

in der Geschichte des Unternehmens.

Grimmer: Groninger, Schubert, Bürger,

Procter & Gamble, Hanselmann

und andere haben viel investiert. Dafür

sind wir dankbar und versuchen das

als Stadt, Verwaltung und Gemeinderat

nach Kräften zu unterstützen. Es macht

Freude, in einer Stadt zu wirken, in der

so erfolgreiche Unternehmen beheimatet

sind. Aber nicht nur die ganz

Zur Person

Dr. Christoph Grimmer

studierte in Hamburg

Diplom-Sportwissenschaft

mit Schwerpunkt Medien &

Journalistik. Parallel zu seiner Promotion

arbeitete er anschließend bei der

Nachrichtenagentur dpa und als

selbstständiger Lehrbeauftragter. Als

er 2017 erstmals in seiner Geburtstadt

ins Amt kam, war er der jüngste Oberbürgermeister

im Land.

Crailsheim zählte in der Vergangenheit zu den Städten im Land, die

am schnellsten wuchsen. Das birgt Chancen, aber auch Herausforderungen

für Oberbürgermeister Dr. Christoph Grimmer, der

Anfang November von mehr als 85 Prozent der Wähler im Amt

bestätigt wurde.

dem Team hier in der Stadtverwaltung,

und mit Unterstützung des Gemeinderats.

Ich hatte vorab keine Wechselstimmung

wahrgenommen. Aber ich

bin natürlich erleichtert, dass ich es

jetzt schwarz auf weiß habe.

Interview von Natalie Kotowski

Herr Dr. Grimmer, ist Crailsheim eine

optimistische Stadt – erst recht jetzt, wo

sich die Bürger Anfang November so

klar für Ihre zweite Amtszeit ausgesprochen

haben?

Dr. Christoph Grimmer: Wer kann

schon permanent optimistisch sein?

Aber starken Unmut bemerke ich in

der Stadt nicht. Ich habe im Wahlkampf

viele Gespräche mit den Bürgerinnen

und Bürgern geführt und bekam

überwiegend die Rückmeldung,

dass die Menschen sehen, dass Crailsheim

auf einem guten Weg ist. Wir sind

ein großer Industriestandort mit wachsenden

Unternehmen, in Crailsheim

wird investiert. Grundsätzlich gab es

deshalb im Wahlkampf auch nicht das

eine dominierende Thema.

Die Zufriedenheit mit dem Status Quo

zeigte sich im Wahlergebnis. Mehr als

85 Prozent der Wähler wollten, dass Sie

Oberbürgermeister von Crailsheim

bleiben.

Grimmer: Ich bin glücklich, dass ich

nach acht Jahren noch einmal persönlich

die Bestätigung für meine Arbeit

bekomme – und sogar mehr Stimmen

erhalten habe als 2017. Was vielleicht

auch daran lag, dass es damals zwölf

Kandidaten gab und diesmal nur drei.

Trotzdem gibt es nie eine Garantie,

sich durchzusetzen. Gleichzeitig bin

ich auch nicht völlig überrascht – ich

weiß, was ich während der vergangenen

Amtsperiode getan habe, wie viele

Entscheidungen und Projekte wir umgesetzt

haben. Natürlich immer mit

Kleiner Wermutstropfen: Es ging nur

jeder dritte Crailsheimer überhaupt zur

Wahl. In einer Vorab-Umfrage des

SWR gaben viele befragte Bürger an,

dass sie nicht planten, an die Wahlurne

zu treten. Oft war die Begründung: kein

Interesse an der weiteren Entwicklung

der Stadt.

Grimmer: Die Aussage hat mich auch

verwundert. Das kann ich nicht nachvollziehen.

Könnte das Ausdruck einer allgemeinen

Verdrossenheit sein?

Grimmer: Ich bin vielleicht befangen,

aber aus meiner Sicht gibt es in Crailsheim

keinen Grund für Resignation.

Wir haben ein Schulentwicklungsprogramm

für 100 Millionen Euro beschlossen.

Wir investieren in Kitas, in

Sport- und Festhallen. In die Herstel-

ALTE

MEISTER

KunstKultur.wuerth.com

JOHANNITERKIRCHE

SCHWÄBISCH HALL

in der

Sammlung

Würth

Eintritt frei

Täglich

11 – 17 Uhr

6 November 2025

7



Landkreis Schwäbisch Hall | WIRTSCHAFT

Die Crailsheimer votierten am 2. November für Dr. Christoph Grimmer (Mitte) als

„neuen alten Oberbürgermeister“. Mit ihm freuten sich Lebensgefährtin Maren

Göller und Wahlleiter Jörg Steuler.

Großen sind gemeint, wir haben hier

auch starkes Handwerk und starke

Landwirtschaft. Der Stadtteil Tiefenbach

hat sogar die größten Dichte an

Landwirten auf dem verfügbaren Raum

in Baden-Württemberg.

Wie erleben Sie die Crailsheimer Unternehmer

in Gesprächen, ist die Stimmung

überall so gut?

Grimmer: Sie ist gemischt, um ehrlich

zu sein. Wenn ich früher mit Unternehmen

gesprochen habe, ging es um Themen

wie: Was kann die Stadt tun, um

attraktiver zu werden? Wie kann sie

mehr Lebensqualität bieten? Mittlerweile

höre ich immer häufiger generelle

Fragen. Ich bekomme mit, dass Unternehmen

sich überlegen, ob der

Standort Deutschland noch der Richtige

ist. Und das macht mir Sorgen.

Wenn Deutschland im internationalen

Wettbewerb ins Hintertreffen gerät,

wenn über Bürokratieabbau mehr gesprochen

als gehandelt wird, dann sind

auch für uns größere Probleme zu befürchten.

Die Investitionen, die Sie angesprochen

haben, deuten aber daraufhin, dass zumindest

die Crailsheimer noch vergleichsweise

optimistisch sind?

Grimmer: Ich glaube, ja. Die Wirtschaft

ist heterogen. Gesunden, größeren Unternehmen

fällt es vermutlich leichter

als den kleinen Betrieben, gewisse

Marktschwankungen zu verkraften –

und im Wettbewerb um Fachkräfte mit

ihrer Strahlkraft immer wieder Mitarbeiter

zu finden. Grundsätzlich wünsche

ich mir aber schon, dass die Politik

den stärkeren Dialog mit der

Wirtschaft und den Unternehmen

sucht, um für unsere Unternehmen in

Zukunft die richtigen Entscheidungen

zu treffen. Das versuchen wir hier auf

kommunaler Ebene – aber es ist auch

wichtig, dass die Abgeordneten in Berlin

diese Gespräche führen, um für die

Unternehmen gute Entscheidungen zu

treffen. Damit der Standort Deutschland

auch in Zukunft wettbewerbsfähig

bleibt.

Die Unternehmen haben viele Neubürger

angelockt, in den vergangenen Jahren

zählte Crailsheim zu den am

schnellsten wachsenden Städten in Baden-Württemberg.

Grimmer: Ursprünglich gab es Prognosen,

dass die Einwohnerzahl sinken

wird. Irgendwann hat man festgestellt,

dass diese Vorhersagen nicht den Tatsachen

entsprechen: Die Unternehmen

prosperierten und die Stadt legte

an Bevölkerung zu. Daraufhin sind in

kurzer Zeit relativ viele Wohnbaugebiete

entwickelt worden. Und damit

wuchs der Bedarf bei Infrastruktur, Verkehr,

Kinderbetreuung. Die Herausforderung

ist, alles in einen gesunden Einklang

zu bringen.

Wie stark beschäftigt Sie als Oberhaupt

einer rasant wachsenden Stadt das Thema

Innere Sicherheit?

Fotos: Stadt Crailsheim

Grimmer: Ich will gar nicht den Begriff

Stadtbild diskutieren. Aber das Thema

gefühlte Sicherheit beschäftigt zum

Beispiel auch uns. Es ist eine Tatsache,

dass Crailsheim von der Häufigkeit der

Vorfälle pro hunderttausend Einwohner

immer schon höher lag als beispielsweise

Schwäbisch Hall.

Was tut die Stadt, um das in den Griff

zu bekommen?

Grimmer: Wir arbeiten daran, das Sicherheitsgefühl

der Menschen zu verbessern.

Wir haben zum einen ein Sicherheitsaudit

durchlaufen, unterstützt

von der Uni Heidelberg und dem Institut

für Kriminologische Forschung Baden-Württemberg

, die das auch schon

für andere Städte gemacht haben. Auf

Basis dieser Ergebnisse wollen wir gemeinschaftlich

mit der Polizei Maßnahmen

ableiten. Zum anderen hat im

Gemeinderat eine Fraktion jüngst

50.000 Euro für den Ausbau der Beleuchtung

zwischen Bahnhof und Innenstadt

beantragt. Außerdem haben

wir schon vor einiger Zeit eine Masterplanung

für das sogenannte Paradeisquartier

am ZOB vorgelegt. Dieser Bereich

liegt zwischen Bahnhof und

Innenstadt. Dort halten sich immer

wieder Gruppen auf, die Unbehagen

auslösen. Solange sie sich dort nur aufhalten,

ist das aus meiner Sicht nicht

schlimm. Trotzdem fühlen sich die

Menschen unwohl, an diesen Gruppen

vorbeizugehen.

Was soll dort künftig anders werden?

Grimmer: Wir wollen diesen Bereich

im Zuge der Stadtentwicklung völlig

verändern, hatten ihn für die Landesgartenschau-Bewerbung

schon in der

Planung. Stadtentwicklung funktioniert

aber nicht so schnell, als dass

nächstes Jahr alles umgekrempelt und

bebaut wäre. Mittelfristig ist es das

Ziel, diesen Bereich zu entwickeln –

ganz unabhängig davon, dass sich besagte

Gruppen dort aufhalten.

Das klingt, als ob der Kurs klar ist. Aber

wieviel Verantwortung für Innere

Sicherheit können Städte aktuell selbst

überhaupt tragen?

Grimmer: Grundsätzlich haben wir

das Ziel, dass sich jeder in unserer

Stadt sicher fühlt. Aber man muss auch

offen und ehrlich darüber reden, wo

die Grenzen des Leistbaren sind. Vielleicht

lassen sich noch ein oder zwei

zusätzliche Stellen schaffen. Aber bei

einer Stadt – und wir sind nur Mittelzentrum

und keine Großstadt – ist es

trotzdem nicht einmal im Innenstadtbereich

möglich, überall Präsenz zu

bieten. Wir können den Personalbedarf

nicht so ausdehnen, dass, überspitzt

gesagt, jeder Bürger einzeln

durch die Stadt begleitet werden kann.

Man kann nie sicherstellen, dass nicht

doch irgendwo etwas passiert.

Das konnte man aber noch nie sicherstellen.

Grimmer: Richtig. Das war vor 40, 60

Jahren nicht anders. Heute herrscht

aber die Erwartungshaltung, dass die

Stadt und der Bürgermeister Lösungen

finden.

DIE MITTE

EINE REGION ZEIGT GESICHT

Was ist Mitte?

In über fünfzig spannenden

Beiträgen gehen Alexander

Gerst, Reinhold Würth,

Bettina Wilhelm, Tilmann

Distelbarth, Anja Fichtel

und viele mehr dieser Frage

auf den Grund.

Ein unterhaltsames und

anregendes Lesebuch für die

ganze Region. Überraschende

Einsichten inklusive.

Bestellungen unter info@pro-vs.de

und auf www.pro-magazin.de

Heißt das, Menschen delegieren heute

zu viel Verantwortung?

Grimmer: Ja. Wenn man um 2 Uhr

nachts allein durch die Stadt läuft, sollte

man überlegen, ob man unbedingt

die Abkürzung nimmt oder doch lieber

den Weg an der Hauptstraße. Darauf

hat jeder einzelne durch sein Verhalten

Einfluss. Auch wenn die Zahlen der polizeilichen

Kriminalstatistik erfreulicherweise

aktuell rückläufig sind –

trotzdem sind wir uns einig: Jedes

Vorkommnis ist eines zu viel.

Sie sprachen die Grenzen des Leistbaren

einer Stadt an. Glauben Sie, dass

sich die finanzielle Ausstattung von

Kommunen in absehbarer Zeit

verbessern wird?

Grimmer: Sie muss sich verbessern.

Die Kommunalen Landesverbände,

Bürgermeisterinnen und Bürgermeister

sind schon lauter geworden. Für

mich geht es dabei um mehr als die

Forderung, dass derjenige, der die

+ nur

14,90 €*

EFFIZIENZ

IST IHR GEWINN

Koordiniert durch

KEFF+

Check

Rechtsansprüche schafft, auch für die

finanzielle Ausstattung sorgen muss.

Dahinter stehe ich. Aber Aufgaben

müssen auch personell leistbar sein.

Geld hilft uns nicht, wenn wir niemanden

finden, der die vorgesehenen Aufgaben

übernimmt. Deshalb fordern die

kommunalen Landesverbände eine

Aufgabenkritik: Wir müssen die Standards

hinterfragen, die in guten Zeiten

geschaffen wurden – und prüfen, ob sie

aktuell leistbar sind. Über Abstriche zu

sprechen, ist aber unpopulär.

Was wünschen Sie sich für Ihre

kommende Amtszeit als Oberbürgermeister?

Grimmer: Wir in Crailsheim haben viele

richtungsweisende Entscheidungen

auf den Weg gebracht, zum Beispiel in

der Schulentwicklungsplanung, bei Kitas,

bei den Sport- und Festhallen, in

der Flächen- und Stadtentwicklung.

Ich freue mich nun darauf, diese Entscheidungen

umzusetzen.

+ POTENZIALE

ERKENNEN

+

+

Finanziert aus Landesmitteln, die der Landtag

Baden-Württemberg beschlossen hat.

RESSOURCEN

SCHONEN

KOSTEN

REDUZIEREN

Gefördert durch

8 November 2025

9



WIRTSCHAFT | Landkreis Schwäbisch Hall

Schwäbisch Hall schafft digitale Lösungen und investiert in Bildung, um den Standort nachhaltig zu stärken.

Foto: Stadt Schwäbisch Hall

me und die Umsetzung des Medizinkonzepts

für beide Standorte.“ Parallel

mussten zahlreiche Gespräche geführt

und Vertrauen aufgebaut werden, um

die Mitarbeitenden mitzunehmen.

Heute blickt Schmidt optimistisch

nach vorn: „Das Diak-Klinikum bleibt

der Zentralversorger in Hohenlohe mit

allen bestehenden medizinischen Leistungen.

Der erste Spatenstich für den

zweiten Bauabschnitt des Klinikneubaus

wird gefeiert. Alle Mitarbeitenden

sind zufrieden, motiviert und zuversichtlich.“

Die neue Struktur eröffnet

Chancen für eine moderne, vernetzte

Gesundheitsversorgung im Landkreis.

So wird in beiden Kliniken derzeit die

elektronische Patientenakte eingeführt.

„Mit der Digitalisierung wird ein

weiterer Meilenstein erreicht auf dem

Weg in eine gute Zukunft beider Kliniken“,

freut sich Werner Schmidt. Hier

schreitet der Landkreis auch bei der

Verwaltung voran. Das Serviceportal

des Landratsamts wurde deutlich erweitert:

Bürger können nun unter anderem

digitale Bauanträge, Wohngeld-

Anträge,

Einbürgerungen,

Infektionsschutzbelehrungen sowie

KFZ- und Führerscheinservices online

erledigen. Die Online-Terminvergabe

wurde auf weitere Ämter ausgedehnt,

um Wartezeiten zu reduzieren. „Mit

dem neu organisierten Fachbereich Digitalisierung

verfolgen wir das Ziel, unsere

Verwaltung serviceorientierter, effizienter

und zukunftsfähiger

aufzustellen. Wir wollen sowohl den

Bürgerinnen und Bürgern als auch unseren

Mitarbeitenden den Alltag spürbar

erleichtern“, erklärt Bauer. Ein

Schwerpunkt liegt derzeit auf dem Ausbau

digitaler Antragsverfahren. Insgesamt

werden rund 90 Prozesse aus den

verschiedensten Ämtern schrittweise

modernisiert. Ziel ist, dass Anträge

künftig weitgehend digital eingereicht,

automatisiert vorbereitet und durch

den Sachbearbeiter bearbeitet werden

können. Auch im Bildungsbereich setzt

der Landkreis neue Maßstäbe. Mit einer

innovativen Strategie für die beruflichen

Schulen wird nicht nur die Infrastruktur

modernisiert, sondern auch

der digitale Auftritt gestärkt. „Wir wollten

nicht in endlosen Analysen verharren,

sondern gemeinsam mit den Schulen

schnell ins Handeln kommen“, so

Bauer.

Statt eines langwierigen Schulentwicklungsplans

setzt der Landkreis

auf eine praxisnahe Lösung: Alle beruflichen

Schulen treten künftig unter einer

gemeinsamen Dachmarke auf – mit

einheitlichem Logo, zentraler Website

und abgestimmtem Social-Media-Auftritt.

Ein besonderes Highlight ist „Buddy“,

ein KI-gestützter digitaler Schulund

Berufsfinder, der Jugendlichen

und Eltern mehrsprachig Orientierung

bietet. Damit wird nicht nur die Sichtbarkeit

der Schulen erhöht, sondern

auch die digitale Kompetenz der Region

gestärkt.

Doch bei aller positiver Entwicklung

im Landkreis selbst, stellen steigende

Kosten in der Kreiskasse manche

Kommunen vor finanzielle

In die Zukunft investieren

Ein Jahr voller Entscheidungen liegt hinter dem Landkreis Schwäbisch

Hall. Trotz steigender Kosten und hoher Erwartungen setzt die

Region auf Stärke: mit einer zukunftssicheren Gesundheitsversorgung

und mutigen Schritten in Richtung Digitalisierung und Bildung.

Die wirtschaftliche Ausgangslage

im Landkreis Schwäbisch Hall ist

gut: Die Steuerkraft ist im vergangenen

Jahr um über 10 Prozent gestiegen

und erreicht rund 447 Millionen

Euro. Die Steuerkraftmesszahl

– die Kennzahl, die angibt, wie viel

Steuerkraft der Landkreis im Verhältnis

zu seiner Einwohnerzahl hat – liegt

bei über 130 Millionen Euro. Damit

liegt Schwäbisch Hall deutlich über

dem Landesdurchschnitt und gehört

zu den wirtschaftlich starken Landkreisen

in Baden-Württemberg – vor

Hohenlohe und Main-Tauber und auf

Augenhöhe mit dem Ostalbkreis. Doch

die Stärke des Landkreises zeigt sich

nicht nur in der Wirtschaftskraft, sondern

auch in strategischen Entscheidungen

für die Zukunft – insbesondere

in den Bereichen Gesundheitsversorgung,

Digitalisierung und Bildung. Ein

zentrales Ereignis war die Übernahme

des Diak-Klinikums durch den Landkreis

im Januar 2025. „Jeder kommt in

seinem Leben mit dem Krankenhaus

in Kontakt. Die Erfüllung des stationären

Versorgungsauftrags hat für mich

oberste Priorität. Mit den beiden

Standorten Crailsheim und Schwäbisch

Hall schaffen wir das“, betont

Landrat Gerhard Bauer. Die Ausgangslage

war klar: Zum Ende des Jahres

2024 stand fest, dass Diakoneo das

Diak nicht weiterführen wird. „Es gab

keinen anderen Klinikträger für eine

alleinige Übernahme“, erklärt Werner

Schmidt, der neue Geschäftsführer des

Diak Klinikums. Der Kreistag beschloss

daher im Dezember 2024 die

Übernahme und die Zusammenführung

mit dem Klinikum Crailsheim in

einer Gesundheitsholding – eine Entscheidung,

die unter Zeitdruck getroffen

wurde, aber von allen Kreisräten

getragen war. Die Umsetzung brachte

dabei einige Herausforderungen mit

sich.

„Unsere erste Aufgabe war die

Trennung vom Diakoneo-Konzern

ohne Störung des laufenden Klinikbetriebs“,

so Schmidt. Dazu gehörten die

Rückholung ausgegliederter Personalbereiche,

die Neuordnung von Verantwortlichkeiten

und die Sicherstellung

technischer Funktionen. „Am schwierigsten

war die Trennung der IT-Syste-

zusammenhalt.

freiraum.

perspektive.

Professionell.

Neureröffnung 2025!

Maßregelvollzug in Schwäbisch Hall

Für unseren neuen Standort suchen wir Sie (w/m/d) als Ärztin*Arzt,

Pflegefachmann/Pflegefachfrau, f f hf Pädagogisches Fachpersonal und Handwerker*in

Machen Sie das Klinikum am Weissenhof, Zentrum für Psychiatrie, auch zu Ihrem Ding

und starten Sie bei uns voll durch!

Eine Beschäftigung ist in Voll- oder Teilzeit möglich.

Weitere Informationen und Online-Bewerbung unter www.mein-weissenhof.de

10

November 2025

Klinikum am Weissenhof, Zentrum für Psychiatrie, Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Heidelberg, 74189 Weinsberg



WIRTSCHAFT | Landkreis Schwäbisch Hall

Landkreis Schwäbisch Hall | WIRTSCHAFT

Das Diak-Klinikum bleibt der Zentralversorger im Landkreis Schwäbisch Hall.

Foto: Ufuk Arslan

Herausforderungen. Die Kreisumlage

wurde im Rahmen der Haushaltsberatungen

2026 von der Verwaltung zunächst

mit 39,4 Prozent vorgeschlagen.

Durch das Finanzpaket des Landes

konnte dieser Wert inzwischen auf

39,0 Prozent reduziert werden. Der

endgültige Beschluss über den Haushalt

und damit auch die Kreisumlage

erfolgt voraussichtlich im Dezember

durch den Kreistag. Hintergrund der

Anpassung sind deutlich steigende

Ausgaben, insbesondere im Sozialbereich.

(2024 lag der Wert bei 32 Prozent).

„Die Kosten für soziale Sicherung

steigen 2026 auf 155 Millionen

Euro – das sind 22,3 Millionen Euro

mehr als 2025. Die kommunale Ebene

ist zum Ausfallbürgen von Bund und

Land geworden. Dies können die Kommunen

nicht mehr schultern“, erklärt

Bauer. Besonders ins Gewicht fallen die

Der Landkreis Schwäbisch Hall gehört zu den wirtschaftlich starken Landkreisen

in Baden-Württemberg.

Foto: AdobeStock/Daniela Knipper

Eingliederungshilfe mit 69 Millionen

Euro, die Hilfe zur Pflege mit 11 Millionen

Euro und die Jugendhilfe mit

44 Millionen Euro. Auch die Städte und

Gemeinden spüren die Belastung. Daniel

Bullinger, Oberbürgermeister von

Schwäbisch Hall, warnt: „Die Erhöhung

der Kreisumlage verschärft die bereits

absehbare sehr schwierige Haushaltslage

im Jahr 2026. Ich möchte jedoch betonen,

dass die Landkreise selbst Opfer

vor allem der stetig stark ansteigenden

Kosten für die soziale Sicherung sind.

Diese rühren aus der Umsetzung von

Landes- und vor allem Bundesaufgaben.“

Dennoch müsse der Landkreis im

prüfen welche Konsolidierung er aus eigener

Kraft hat.“ Eine Erhöhung der

Mehrbelastung um einen Prozentpunkt

entspricht damit einer Mehrbelastung

von rund 870.000 Euro für die Stadt. Er

sieht die Gefahr, dass wichtige Projekte

auf der Stecke bleiben.

„Derzeit gleichen wir das Defizit

mit Rücklagen aus. Sobald diese Liquidität

nicht mehr vorhanden ist, müssen

wir alle Investitionen mit Krediten finanzieren.

Eine unbegrenzte Kreditaufnahme

ist aber nicht möglich und

übersteigt irgendwann unsere Leistungsfähigkeit“,

so Bullinger.tz

Bausparen für echte Helden.

Bis 31.03.26 monatlich

10 x 1.000 Euro

Bausparguthaben gewinnen. 1

Unsere Experten in Ihrer Bank vor Ort oder bei Schwäbisch Hall beraten Sie gerne

zu den Superkräften des Bausparens. www.schwaebisch-hall.de/superpower

1

Alle Bausparverträge, die im Aktionszeitraum abgeschlossen und deren Abschlussgebühr innerhalb von vier Monaten

geleistet wurde, nehmen teil. Teilnahmebedingungen und Datenschutzhinweise unter www.schwaebisch-hall.de/superpower

12

November 2025



WIRTSCHAFT | Landkreis Schwäbisch Hall

Landkreis Schwäbisch Hall | WIRTSCHAFT

„Wer neugierig bleibt,

wächst automatisch“

Johannes July begann vor 25 Jahren seine Ausbildung zum

Heilerziehungspfleger im Diakoneo Sonnenhof in Schwäbisch Hall.

Heute leitet er die Einrichtung. Er erzählt, wie ihm sein Weg vom

Azubi ins Management gelang, welche Herausforderungen ihm begegnen

und was ihn motiviert.

Vom ersten Arbeitstag als Azubi bis zur Führungsrolle: Johannes July, Leiter des

Diakoneo Sonnenhofs Schwäbisch Hall, ist der Einrichtung seit einem Vierteljahrhundert

treu.

Foto: Diakoneo Sonnenhof Schwäbisch Hall

Herr July, was macht Sie als Leiter einer

Einrichtung mit rund 1000 Mitarbeitenden

richtig glücklich?

Johannes July: Wenn ich mit motivierten

Menschen zusammenkomme,

die trotz aller Herausforderungen und

manchmal auch frustrierender Momente

weiter etwas bewegen wollen.

Mich motiviert es, zu sehen, dass selbst

kleine Schritte etwas bewegen können.

Auch wenn es manchmal anstrengend

wird – der Gedanke, Teil von Veränderung

zu sein, gibt mir Kraft. Ich schätze

es sehr, mit Menschen zusammenzuarbeiten,

die trotz Rückschlägen dranbleiben

und positiv denken.

Was bedeutet Ihnen der Sonnenhof ?

Sie sind ja sozusagen mit ihm groß geworden.

July: Ich bin seit 25 Jahren im Sonnenhof

beschäftigt, weil mir diese Einrichtung

ans Herz gewachsen ist und ich

mit vielen Kolleginnen und Kollegen

eine gemeinsame Geschichte teile.

Welche konkreten Schritte und Unterstützungsangebote

bei Diakoneo Sonnenhof

haben Ihnen auf dem Weg vom

Azubi in die Leitung am meisten geholfen?

July: Ich habe recht früh in Arbeitskreisen

oder Projekten mitgearbeitet,

es hat mir Spaß gemacht, über meinen

Berufsalltag hinauszuschauen. Dann

kamen die Fortbildungen zur

Gruppen- und Verbunds-Leitung, später

zur Führungskraft, beide über einen

Zeitraum von zwei Jahren. Es hat

mir sehr viel Spaß gemacht, mich mit

verschiedenen Themengebieten zu

beschäftigen. Das wichtigste waren

aber immer Kolleginnen und Kollegen

um mich herum, an denen ich mich

orientieren konnte und die mich als

Persönlichkeit weiterentwickelt haben.

Welche Herausforderungen waren auf

diesem Karriereweg besonders groß?

July: Die größte Herausforderung war,

mir selbst einzugestehen, dass ich mir

eine leitende Tätigkeit vorstellen kann,

mich dafür aber aus der direkten Betreuung

verabschieden muss. Ich hatte

mich ja bewusst für die Ausbildung

zum Heilerziehungspfleger entschieden,

weil mir die direkte Arbeit mit den

Menschen mit Unterstützungsbedarf

große Freude bereitet. Gleichzeitig

habe ich gemerkt, dass ich auch auf einer

anderen Ebene etwas bewegen

kann, indem ich Rahmenbedingungen

gestalte, Teams unterstütze und gemeinsam

mit Kolleginnen und Kollegen

neue Wege finde. Der Übergang

war emotional und anspruchsvoll, aber

er hat mir gezeigt, dass Entwicklung

immer auch bedeutet, Altes loszulassen,

um Neues gestalten zu können.

Kleine Schritte können

Großes bewirken.

Johannes July, Leiter Diakoneo

Sonnenhof Schwäbisch Hall

Inwiefern fördern Sie als junge Führungskraft

bei Diakoneo innovative

Ideen und moderne Arbeitsweisen im

Team?

July (lacht): Als junge Führungskraft

würde ich mich mit 45 Jahren nicht

mehr bezeichnen. Ich lebe vor, dass wir

offen und neugierig auf moderne Arbeits-

und neue Herangehensweisen

sein und deren Potenzial prüfen sollten.

Gleichzeitig bleiben Erfahrungen

und das vorhandene Wissen in der Einrichtung

auch eine gute Ergänzung zu

der modernen Arbeitswelt von heute.

Sie stehen also sozusagen für eine wohldosierte

strukturelle Modernisierung?

July: Mir ist wichtig, beides zu verbinden:

Bewährtes schätzen und gleichzeitig

offen für Neues bleiben. Ich

fördere im Team eine Kultur, in der

Foto: Diakoneo Sonnenhof Schwäbisch Hall

Heitere Herbststimmung herrscht auf dem Gelände des Diakoneo Sonnenhofs.

Ideen gehört werden und Neues getestet

werden darf. Innovation entsteht

dort, wo Vertrauen, Austausch und Mut

zum Perspektivwechsel zusammenkommen.

So können wir gemeinsam

Strukturen gestalten, die zukunftsfähig

sind und gleichzeitig unsere Werte bewahren.

Welchen Rat würden Sie jungen Auszubildenden

geben, die eine ähnliche Karriere

anstreben – welche Fähigkeiten,

Einstellungen oder Erfahrungen sind

aus Ihrer Sicht entscheidend?

July: Ich finde es herausfordernd, als

junger Auszubildender sofort das Ziel

zu haben, eine Leitungsposition anzustreben.

Aussichtsreicher ist es, schrittweise

vorzugehen. Zuerst geht es darum,

die eigenen Fähigkeiten zu

erweitern, Erfahrungen zu sammeln

und sich einzubringen, wo dies möglich

ist. Dazu gehört, Fortbildungen zu

besuchen und offen zu sein für die Welt

drumherum, dann ergeben sich Wege

oftmals ganz von selbst. Wer neugierig

bleibt und Verantwortung übernimmt,

wächst automatisch.

So sind Sie auch selbst vorgegangen.

Haben Sie daraus ein eigenes Leitbild

für Ihre Tätigkeit entwickelt?

July: Eine gute Leitung entwickelt sich

aus Haltung, Erfahrung und dem

Wunsch, gemeinsam etwas zu bewegen,

nicht aus dem Titel.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft

des Sonnenhofs? Und was hoffen Sie für

die Menschen mit Behinderung und deren

Angehörige, die von Ihrem Team in

Kindergarten, Schule, Tagesförderstätte,

Wohnräumen sowie mit offenen Hilfen

und Freizeitangeboten unterstützt

werden?

July: Für die Einrichtung wünsche ich

mir in Zukunft, Spielräume für Entwicklung

und Ideen zu ermöglichen.

Für unsere Menschen mit Unterstützungsbedarf

wünsche ich mir in

schwierigen Zeiten, dass Sie weiterhin

gut begleitet werden können. nk

Info

Diakoneo ist mit rund 10.000 Mitarbeitenden

eines der größten Gesundheits-

und Sozialunternehmen in

Deutschland. In Schwäbisch Hall sind

rund 1000 Mitarbeitende in den

Bereichen Wohnen, Tagesförderstätte,

Schule, Kindergarten, Offene Hilfe und

Freizeitangebote tätig. Sie engagieren

sich täglich dafür, Menschen mit Behinderung

bedarfsgerechte Hilfen anzubieten

und auch ihre Angehörigen

zu begleiten. Mehr Informationen gibt

es unter https://www.sonnenhof-sha.

de/

14

November 2025

15



WIRTSCHAFT | Bau-Offensive

Bau-Offensive | WIRTSCHAFT

terland bebauen können. Weniger Bürokratie

spart Kosten, mehr Gestaltungsspielräume

führen zu mehr Bauvorhaben,

der Markt reagiert auf mehr

Wohnraumangebot wiederum mit sinkenden

Mieten. Das ist, kurzgefasst,

das Ziel der Gesetzesänderung.

Zuletzt hatte es bereits so ausgesehen,

als ob sich die Lage stabilisiere:

Verglichen mit dem Vorjahr war die

Zahl der Baugenehmigungen für neue

Wohnungen schon vor der „Bau-Turbo“-Initiative

deutschlandweit um

59,8 Prozent gestiegen, wie das Statistische

Bundesamt mitteilt. Laut Zentralverband

Deutsches Baugewerbe (ZDB)

entsprach das von Januar bis September

175.600 genehmigten Wohnungen.

Was die Wirkung des Bau-Turbos

angeht, mag in Heilbronn-Franken

nach dieser kurzen Zeit noch niemand

eine Prognose abgeben. Zuversicht

herrscht aber: Viele kommunale Entscheider

verbinden mit den Erleichterungen

die Chance, dass Investoren,

Projektierer und Gewerke Gas geben

können. „Der so genannte Bau-Turbo

ist ein wichtiger Schritt zur Beschleunigung

von Planungs- und Genehmigungsverfahren“,

ist Ralf Schnörr überzeugt.

Der Hauptgeschäftsführer der

Handelskammer Heilbronn-Franken

(HWK) hofft, dass die Gesetzesänderung

ihre Wirkung entfaltet, Genehmigungen

tatsächlich schneller erteilt

werden und die Bautätigkeit steigt.

Dabei befindet sich Heilbronn-

Franken im Vergleich zu anderen Regionen

Baden-Württembergs beim Wohnungsbau

schon jetzt auf der

Überholspur: Seit 2014 stieg der Wohnungsbestand

zwischen Neckar und

Tauber um annähernd acht Prozentpunkte,

wie der Regionalverband auf

Grundlage der Daten des Statistischen

Landesamts berechnete. Bedeutet:

Platz zwei hinter Bodensee-Oberschwaben

und deutlich mehr Zuwachs

als im Landesdurchschnitt, der bei

etwa 6,5 Prozent liegt. Mit dem Bau-

Turbo könnte die Region nun auf die

Pole Position rutschen, hoffen viele.

„Er kann Impulse schaffen – zumindest

in den Fällen, in denen bislang

bauplanungsrechtliche Hindernisse

vorhanden sind“, sagt Klaus Holaschke,

Oberbürgermeister von Eppingen.

Für seine Stadt bringe der Turbo vor

allem bei Innenentwicklung, Nachverdichtung

und Umnutzung Chancen.

„Ein höheres Bautempo kann, ich

möchte sagen: muss sich positiv auf

die regionale Bauwirtschaft auswirken“,

konstatiert er.

Lokale Handwerksbetriebe, Bauunternehmen,

Planungs- und Ingenieurbüros

sowie andere Akteure

können von einer gesteigerten Auftragslage

profitieren – „denn der Betrieb

vor Ort garantiert schnelle und

zuverlässige Betriebswege und Ausführungen“,

ein lebendiger Bausektor

werde sich wiederum auf die gesamte

wirtschaftliche Entwicklung der Region

auswirken, Werte schaffen

Die Hoffnung ist groß, dass der Bau-Turbo der Bundesregierung auch das regionale Handwerk stärkt.

Foto: www.amh-online.de

Motor für den Wohnungsbau

Mit dem sogenannten Bau-Turbo will die Bundesregierung die Voraussetzungen

dafür schaffen, dass Städte und Gemeinden einfacher

bauen, nachverdichten und aufstocken könen. Das bedeutet

Chancen für die Region.

Das Prinzip des Turboladers muss

die Politiker in Berlin stark beeindruckt

haben. Der Turbo als

Synonym für Schnelligkeit und Effizienz

ist vielleicht nicht die originellste

Metapher. Verena Hubertz, Bundesministerin

für Wohnen, Stadtentwicklung

und Bauwesen, nutzt sie trotzdem für

ihre Initiative Bau-Turbo. Denn so, wie

der Verdichter die Motorleistung erhöht

und Autos beschleunigt, sollen

nach dem Willen der Bundesregierung

deutschlandweit nun schneller die

Bagger auf Baustellen rollen. Das Ziel:

mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen.

In Heilbronn-Franken blickt man

vorsichtig optimistisch auf die angekündigten

Erleichterungen, die Mitte

Oktober den Bundesrat passierten.

War Bauplanung zuletzt doch gerade

kein Synonym für Schnelligkeit und Effizienz,

sondern für zeitfressende baurechtliche

Vorgaben und Bürokratie.

Das will die Regierung für die

kommenden fünf Jahre ändern: Länder

und Kommunen sollen Planverfahren

künftig in wenigen Monaten

statt mehreren Jahren umsetzen können.

Vorschriften werden gelockert,

sodass Städte und Gemeinden unter

anderem leichter Bestandsgebäude

umnutzen, Geschosse aufstocken, Innenstädte

nachverdichten oder Hin-

16

November 2025

17



WIRTSCHAFT | Bau-Offensive

Anzeige

ADVERTORIAL

Ralf Schnörr, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Heilbronn-Franken,

hofft auf volle Auftragsbücher für die Mitgliedsunternehmen.

und Beschäftigung sichern. „Wir haben

in Eppingen eine sehr breit aufgestellte

Handwerkerbranche, vor Ort

verwurzelte Familienbetriebe und junge

Unternehmen, die sich etabliert haben“,

sagt der Eppinger Oberbürgermeister.

Auf Impulse vor Ort setzt auch

Holaschkes Amtskollege, der Öhringer

Oberbürgermeister Patrick Wegener:

„Indem mehr Projekte schneller umgesetzt

werden können und zusätzliche

Nachfrage geschaffen wird“, werde

die Wirtschaftskraft in der Großen

Kreisstadt und der Region nachhaltig

gestärkt.

HWK-Geschäftsführer Schnörr

unterstreicht den Wunsch, dass sich

die Auftragsbücher der Handwerksbetriebe

dank des Bau-Turbos füllen,

doch „ob es so kommt, werden die

kommenden Monate zeigen“, sagt er.

Bislang sei die Stimmung durchwachsen,

das zeige die Konjunkturumfrage

zum dritten Quartal 2025. 71 Prozent

der Mitglieder gehen nach seinen Angaben

von einer unveränderten Geschäftslage

aus. Zwar schätzten 54 Prozent

der Handwerksbetriebe ihre

Situation als gut ein – fünf Prozent

mehr als im Vorquartal. „Der Wert steht

aber eher für Ernüchterung als Aufbruch“,

ordnet der HWK-Chef die Zahlen

ein.

Schnörr hofft, dass der Bau-Turbo

anspringt. Doch um wirklich durchstarten

zu können, sei er nur ein erster

Schritt. Ergänzend braucht es aus seiner

Sicht weiteren Bürokratieabbau,

vereinfachte Verfahren auf Landesebene

und eine verlässliche Förderstruktur,

„denn Bauen ist für viele Familien

mittlerweile zu teuer geworden“. Dabei

stellten private Bauherren zwei Drittel

aller Wohnbauvorhaben. „Die Förderlandschaft

des Bundes und der Länder

sind von zentraler Bedeutung“, befindet

auch Öhringens Oberbürgermeister

Wegener, „hier sind langfristige und

nachhaltige Perspektiven gefragt.“

Nicht nur für Familien war Bauen

zuletzt immer schwerer erschwinglich,

auch für Investoren hatten sich Anlagen

kaum noch gelohnt. Wegener hofft

deshalb, dass die neuen Möglichkeiten

der Entbürokratisierung zu einer gesteigerten

Bautätigkeit und damit zu einer

Senkung der Baukosten führen:

„Sie sind aktuell der eigentliche

Hemmschuh, warum es zu wenige

Wohnungen, insbesondere bezahlbare

Wohnungen gibt.“ So sieht es auch der

Wertheimer Oberbürgermeister Mar-

Foto: Handwerkskammer Heilbronn-Franken

kus Herrera Torrez. Nicht Bauvorschriften

seien in seiner Stadt ein Tempolimit

für den Wohnungsbau, sondern die

hohen Preise. „Wenn Projekte – derzeit

besonders im Geschosswohnungsbau

– nicht realisiert werden, liegt das nicht

an den Genehmigungsverfahren, sondern

an der Diskrepanz zwischen den

Baukosten und den zu erlösenden Erträgen

bei Verkauf oder Vermietung.“

Bauen sei in den letzten Jahren deutlich

teurer geworden. Das schlage sich

in höheren Erschließungskosten und

damit gestiegenen Grundstückspreisen

nieder. „Sie liegen auch in den

Wertheimer Ortschaften bei bis zu 280

Euro pro Quadratmeter. Beim Geschosswohnungsbau

haben Investoren

Entstehungskosten von 4500 Euro pro

Quadratmeter. Solche Preise mögen im

Ballungsraum als marktgerecht gelten,

in Wertheim sind sie durch Verkauf

und Vermietung derzeit nur schwer refinanzierbar“,

konstatiert Herrera Torrez.

Ähnlich wie in Main-Tauber und

Hohenlohe sieht es im Heilbronner

Land aus. Eppingens Stadtoberhaupt

Holaschke räumt ein: „Das Angebot ist

begrenzt“, die Nachfrage aber hoch,

„vor allem für die Kernstadt mit ihrer

guten Anbindung an den Öffentlichen

Nahverkehr.“ Der Investitions- und

Wohnungsbaumarkt sei „unverändert

angespannt“, auch wenn die Stadtverwaltung

kontinuierlich daran arbeite,

gezielt Flächen für Wohnungsbau zu

entwickeln. Immerhin: „Nach zunächst

zögerlicher Umsetzung seitens des

Bauträgers verwirklicht nun ein Projektierer

im neuen Quartier „Zylinderhof

III“ auf 4200 Quadratmetern fünf

Wohnblöcke mit insgesamt 87 Wohnungen.“

Der Bau-Turbo könnte ein Zögern

beenden. Denn er dürfte die Attraktivität

für Investitionen steigern, prognostiziert

Oberbürgermeister Wegener.

„Schnellere Verfahren machen Wohnungsbauinvestitionen

attraktiver“,

stimmt auch HWK-Chef Schnörr zu:

Wenn die Maßnahmen greifen, „hat

der Bau-Turbo das Potenzial, die Misere

im Bausektor abzumildern.“

Natalie Kotowski

Fotos: Stadt Lauda-Königshofen

Schon seit jeher ein attraktiver Standort: Nun entwickelt die Stadt Lauda-Königshofen das historische Bahnhofsareal neu.

Die Bahnstadt Lauda wächst

Investitionen in die Zukunft: Historisches Bahnareal wird moderner Gewerbestandort

Zentral, vielfältig nutzbar, mit hervorragender

Infrastruktur: Die Stadt Lauda-

Königshofen entwickelt das historische

Bahnareal zu einem modernen, zukunftsorientierten

Gewerbestandort.

Die attraktiven Gewerbeflächen für Unternehmen,

Investoren und Projektentwickler

profitieren von einem dynamischen

wirtschaftlichen Umfeld.

Hinzu kommt die verkehrsgünstige

Lage im Herzen des Lieblichen Taubertals

mit dem direkten Anschluss an

die A 81 (Würzburg – Heilbronn – Stuttgart

– Singen), die Bundesstraßen B

290, B 292 und B 27 sowie der Eisenbahnknotenpunkt

(Stuttgart – Würzburg,

Crailsheim – Aschaffenburg).

In unmittelbarer Nachbarschaft

des Areals befindet sich das stark frequentierte

Einkaufszentrum „Tauber-

Center“ mit seinem umfassenden

Angebot an Einkaufsmöglichkeiten,

Dienstleistungen und Gastronomie.

Eine Fußgängerunterführung verbindet

diese Seite der Bahnlinie bequem mit

der Innenstadt und lädt zum Bummeln

ein. Die unmittelbare Nähe ermöglicht

ein stressfreies Einkaufserlebnis – ganz

ohne Umparken.

Moderne Mobilität bietet Bahnreisenden

der P+R-Platz. Auf diesem

stehen ihnen mehr als 75 kostenlose

Stellplätze sowie E-Ladesäulen zur Verfügung.

Mit der Entwicklung des Bahnareals

verbindet die Stadt Lauda-Königshofen

Geschichte und Zukunft und

schafft Raum für Innovation, Handel,

Ihr

Standort am

Eisenbahnknoten

Lauda

Handwerk, Dienstleistung und moderne

Arbeitswelten.

Die Stadt unterstützt Investoren

aktiv bei der Planung, Abstimmung und

Umsetzung. Flexible Grundstücksgrößen

bieten Chancen für kleine und große

Projekte.

Investieren Sie jetzt und werden

Sie ein Teil der Zukunft von Lauda-Königshofen.

Info

Für Informationen, Pläne oder ein

persönliches Gespräch steht Ihnen

Christoph Kraus von der Wirtschaftsförderung

der Stadt Lauda-Königshofen

zur Verfügung.

GEWERBEFLÄCHEN

ZU VERKAUFEN

Im Sanierungsgebiet Bahnstadt Lauda wächst Wirtschaft.

Jetzt sind Sie am Zug!

Tel.: 09343 501-5130 · Mail: wirtschaftsfoerderung @lauda-koenigshofen.de

18

November 2025

19



WIRTSCHAFT | Bau-Offensive

ELEMENTS

D a s P o p - u p - R e s t a u r a n t d e r v i e r E l e m e n t e

23. Jan - 07. Feb | Forum Bildungscampus HN

VR und KI eröffnen der Bauwirtschaft neue digitale Perspektiven.

Foto: Ludmilla Parsyak Photography

„Der Blick von außen fällt

oft kritischer aus“

Die Bauwirtschaft steht vor einer doppelten Herausforderung: Digitalisierung

und Nachhaltigkeit. Doch wo liegen die größten Hebel –

insbesondere für mittelständische Unternehmen?

In einem Stimmungsbarometer zum

Stand der Transformation der Baubranche

hat das Fraunhofer-Informationszentrum

Raum und Bau IRB

untersucht, wo die Branche in Sachen

Digitalisierung und Nachhaltigkeit

steht. Dabei wird klar: wo diese beiden

Bereiche sich verschränken, ist die

Wirkung besonders groß. „Digital und

nachhaltig zu transformieren bedeutet

jedoch für Betriebe eine Investition in

die Zukunft, die sich nicht sofort im

nächsten Projektcontrolling niederschlägt

und dennoch finanziell tragbar

bleiben muss“, erklärt Melissa Köhler,

wissenschaftliche Mitarbeiterin vom

Transformation Innovation Center des

Fraunhofer IRB. Das bedeute: Es brauche

Hebel, bei denen auch mittelständische

Unternehmen trotz höherer

Anfangsinvestitionen mitziehen würden.

„Wir haben daher gezielt gefragt,

bei welchen Technologien oder Innovationen

Akteure der Bauwirtschaft

den höchsten Return on Investment

sehen“, so Köhler. Das Ergebnis war

trotz sonst oft unterschiedlicher Einschätzungen

eindeutig: die digital unterstützte

Bestandserfassung und die

KI-gestützte Beurteilung des Gebäudebestands.

Hier seien Effizienzgewinne

im Planungs- und Sanierungsprozess

schnell spürbar, etwa durch Zeitersparnis,

geringere Fehlplanungen und

präzisere Kostenschätzungen bei geringerem

Risiko.

Fortschritte in diesem Bereich

treiben die Digitalisierung der Branche

voran und ermöglichen eine schnellere,

risikoärmere Bestandssanierung

mit messbarer Klimawirkung. Doch

P e r f e k t a u c h a l s

F i r m e n f e i e r

i m n e u e n J a h r !

20

November 2025

J e t z t e r l e b e n : w w w . v o l t i n o . h n / e l e m e n t s



e

WIRTSCHAFT | Bau-Offensive

Bau-Offensive | WIRTSCHAFT

Beim Transformationsforum Bau entstehen Strategien für die digitale und nachhaltige

Transformation der Branche.

Köhler räumt ein: „Leider sind viele Akteure

der Branche sowohl auf Anbieterals

auch auf Anwenderseite noch nicht

so weit, wie sie sein könnten.“ Das bestätigt

auch die jüngste Drees & Sommer-Studie

„Transform to Succeed“:

Der digitale Reifegrad stagniert. „Unsere

und andere Studien zeigen eine

deutliche Schere zwischen der Selbsteinschätzung

einzelner Unternehmen

Foto: Ludmilla Parsyak Photography

und der Bewertung der Gesamtbranche“,

sagt Köhler. Der Blick von außen

falle laut der wissenschaftlichen Mitarbeiterin

oft kritischer aus. Zwar gebe es

eine hohe Nachfrage nach Projekten

im Bereich Digitalisierung und KI,

doch die Umsetzung komme nur langsam

voran.

Erst seit KI eine gewisse Breite erreicht

hat, kommt wieder Bewegung in

die Branche. „Das Thema KI verleiht

aktuell der Digitalisierung in der Baubranche

gewaltigen Schwung. Denn KI

birgt ein riesiges Effizienzpotenzial:

von der Recherche und Auswertung

passender Ausschreibungen über Unterstützung

bei Planung und Baumanagement

bis hin zur teilautomatisierten

Qualitätssicherung oder zur

optimierten Betonrezeptur“, betont Albrecht

Franz, Projektleitung „Transformation

Bau“ beim Fraunhofer IRB. Erste

Lösungen sind bereits am Markt,

viele weitere entstehen in Unternehmen

– unterstützt durch Initiativen wie

KI-Sprints und Zukunftswerkstätten.

Doch Franz warnt: „Dieses Potenzial

kann nur nutzen, wer auf entsprechende

Daten und digitale Prozesse zurückgreifen

kann.“ Am Ende entsteht laut

dem Projektleiter idealerweise die

CO₂-Bilanz automatisch auf Basis des

BIM-Modells. Voraussetzung dafür sei

aber, dass alle nötigen Daten in der entsprechenden

Form digital zur Verfügung

stehen – und daran hapere es in

der Praxis aktuell oft noch.

Struktur bremst den Wandel

Neben technologischen Fragen gibt es

zudem strukturelle Hemmnisse: Die

kleinteilige Struktur der Branche und

begrenzte Budgets bremsen den Wandel.

Dazu kommen Regulierungen wie

der EU AI-Act, der Unternehmen, die

Künstliche Intelligenz für die Optimierung

ihrer Prozesse und Produktion

einsetzen wollen, wieder neue Pflichten

auferlegt. „Aber bevor wir auf die

üblichen Verdächtigen zu sprechen

kommen, möchte ich die Perspektive

etwas drehen. Denn mir begegnen so

viele Fälle, wo es vorangeht, wo tolle

Ideen und gute Lösungen entstehen

oder schon entstanden sind. Wenn gerade

kleinere und mittlere Unternehmen,

die die Baubranche prägen, Unterstützung

erfahren, dann bewegt sich

auch etwas“, erklärt Franz. Ein Beispiel

ist das S-TEC Zentrum für industrialisiertes

Bauen und Sanieren in Baden-

Württemberg, das Wissen aus Forschung

und Praxis zusammenbringe.

Auch auf dem Transformationsforum

Bau wird sichtbar, wie die Branche den

Schritt von der Theorie zur Praxis

schafft. In diesem Jahr präsentierte beispielsweise

die Erne AG Holzbau, wie

digitale Fertigung und Robotik den

Einsatz nachhaltiger Materialien wie

Holz und Lehm wirtschaftlich mache.

Und die Zukunft? Köhler bleibt

vorsichtig optimistisch: „Die meisten

Betriebe in der Bauwirtschaft sind klein

oder mittelständisch, viele davon familiengeführt

– das ermöglicht schnelle,

pragmatische Entscheidungen und

eine hohe Anpassungsfähigkeit.“ In

den kommenden Jahren stehe zudem

in vielen Betrieben ein Generationswechsel

an. „Wenn es gelingt, diese

Übergaben gut zu gestalten, liegt auch

darin ein enormer Hebel für Veränderung“,

so Köhler. Die Transformationsdynamik

mag noch nicht sonderlich

stark sein, doch die Transformationsfähigkeit

der Branche ist hoch – und das

ist ein gutes Zeichen. Teresa Zwirner

Info

Am 21. und 22. April 2026 trifft sich

die Baubranche in Heilbronn zum dritten

Transformationsforum Bau. Die

Veranstaltung bringt Entscheider aus

Bauwirtschaft, Forschung und Politik

zusammen. Beim Transformationsforum

2026 geht es schwerpunktmäßig

darum, wie Kooperation zum

Motor der Transformation wird.

Arbeitgeber der Region

Finde aus über 20.000 freien Stellen in der Region Heilbronn-Franken,

Kraichgau, Mosbach und Ludwigsburg den passenden Job für dich.

Heilbronn

t

e

J

!

n

t

z

e

n

r

T o

e

l

p

n

- A

e

n

r

b

n

e

k e

i

t

g

b

e

r

Anzeige

Eines für alle: Kitz@eiSos

Kinderbetreuungskonzept von Würth Elektronik eiSos steht allen Familien offen

Seit über zehn Jahren bietet die betriebliche

Kindertagespflege Kitz@

eiSos jungen Familien am Standort

Waldenburg eine liebevolle, flexible

und verlässliche Betreuung. Was bisher

Mitarbeitenden von Würth Elektronik

eiSos vorbehalten war, steht ab sofort

Die Kinderbetreuung Kitz@eiSos steht

allen interessierten Familien offen.

Foto: Würth Elektronik

auch Familien außerhalb des Unternehmens

offen: Das beliebte Kitz-Betreuungskonzept

kann nun von allen Interessierten

genutzt werden.

In enger Kooperation mit dem

Verein kit - Familiäre Kindertagesbetreuung

Hohenlohekreis e. V. betreibt

Würth Elektronik eiSos seit 2013 das

Kitz@eiSos in Waldenburg-Hohebuch.

In einer eigens dafür renovierten Wohnung

auf dem Gelände der Heimvolkshochschule

Hohebuch finden Kinder

unter drei Jahren ein zweites Zuhause:

mit liebevoll eingerichteten Räumen,

festen Bezugspersonen und täglich

frisch zubereiteten Mahlzeiten.

Das Kitz wurde geschaffen, um

Mitarbeitenden von Würth Elektronik

den Wiedereinstieg nach der Elternzeit

zu erleichtern. Ein komfortabler Betreuungsschlüssel

von drei Kindern pro

Tagespflegeperson und die familiäre

Atmosphäre mit maximal zehn Kindern

gleichzeitig vor Ort machen das Kitz@

eiSos zu einem Wohlfühlort für die

Kleinsten. So hat sich die Kindertagespflege

als fester Bestandteil einer familienfreundlichen

Unternehmenskultur

bei Würth Elektronik etabliert.

Weitere Informationen unter www.kithohenlohekreis.de/waldenburg.

Info

Würth Elektronik Gruppe

www.we-online.com

ADVERTORIAL

↗ jobstimme.de/firmenverzeichnis

22

November 2025

23



Titel | WIRTSCHAFT

Erde, Wasser, Feuer und Luft: „Elements“ verbindet Kulinarik, Design und multisensorische Effekte.

Wo Essen zum Erlebnis wird

Ein besonderes Angebot öffnet im neuen Jahr seine Türen auf dem

Bildungscampus in Heilbronn: Das exklusive Pop-up-Restaurant

„Elements“ schickt seine Gäste auf eine kulinarische Sinnesreise.

Das Jahr neigt sich dem Ende zu

und die Vorweihnachtszeit beginnt.

Doch die Zeit bis zu den

Feiertagen ist in Unternehmen oft weniger

von Besinnlichkeit als vielmehr

von Zeitdruck geprägt – wichtige Projekte

müssen zu Ende gebracht, zahlreiche

Aufgaben noch erledigt werden.

„Viele Unternehmen verlegen ihre

Weihnachtsfeiern mittlerweile ins

neue Jahr, um dem Stress und der Hektik

zum Jahresende zu entgehen und

gemeinsam mit neuen Impulsen in das

kommende Jahr zu starten“, weiß Stephanie

Singer. Sie führt seit Oktober

gemeinsam mit Christian Schmierer

die Geschäfte der Heilbronner Voltino-

Gruppe, ein Zusammenschluss aus

Catering, Eventlocations und Restaurants.

Inhaber sind Marcel und Hans-

Peter Küffner. „Es ist eine gute Zeit, ein

neues Angebot zu schaffen“, ist Singer

überzeugt und kündigt ein in Heilbronn

bisher einzigartiges Pop-up-

Restaurant an: „Elements“ öffnet vom

23. Januar bis zum 7. Februar 2026 im

Forum auf dem Bildungscampus seine

Türen.

Mit allen Sinnen genießen

Der Name des Pop-up-Restaurants ist

Programm: Das Menü ist von den vier

Elementen Erde, Wasser, Feuer und

Luft inspiriert, wobei jeder Gang eines

dieser Elemente nicht nur geschmacklich,

sondern auch visuell interpretiert.

„Elements ist ein Gesamtkonzept, das

über ein klassisches Dinner hinausgeht.

Jedes Detail, von der Raumgestaltung

über Licht und Ton bis hin

zum fein komponierten Vier-Gänge-

Menü, ist auf die Elemente Erde, Wasser,

Feuer und Luft abgestimmt. Das

macht den Abend zu einer einzigartigen

Erlebnisreise. Die Gäste tauchen

dabei in vier atmosphärisch gestaltete

Erlebniswelten ein, die Raumdesign,

Licht und Klang perfekt vereinen“, erläutert

Schmierer.

Das Konzept von „Elements“ verspricht

eine Sinnesreise, bei der Kulinarik,

Design und multisensorische

Effekte zu einem Gesamterlebnis verschmelzen.

Mit diesem neuen Projekt

will die Voltino-Gruppe ihren Anspruch

unterstreichen, innovative und

unvergessliche Erlebnisse zu schaffen.

Fotos: Voltino Gruppe/Andreas Körner, bildhübsche fotografie

„Um einen Gast wirklich abzuholen,

muss der Besuch als Erlebnis gestaltet

werden. Man geht nicht einfach nur

essen. Man erlebt einen Abend mit

Freunden, Familie oder Kollegen, in einer

besonderen Atmosphäre, mit außergewöhnlichem

Service“, sagt Singer.

„Mit ‚Elements‘ wollen wir hier noch

einen Schritt weiter gehen. Wir wollen

die Gäste begeistern und durch das

Gesamterlebnis etwas schaffen, dass

es in der Art in Heilbronn noch nicht

gibt. Die vier Elemente bieten sich dabei

als perfekter Rahmen an, um alle

Sinne einzubeziehen.“

Fokus liegt auf der Region

Die Voltino-Gruppe ist in der Region

fest verwurzelt. Der Grundstein wurde

im Jahr 2009 mit der Bewirtung des Betriebsrestaurants

der ZEAG Heilbronn

gelegt. Schnell folgten Anfragen für externe

Caterings, woraus sich im Jahr

2011 das Voltino Catering entwickelte,

das heute für Eventcaterings bei privaten

und geschäftlichen Anlässen in der

Region bekannt ist. Die exklusive gastronomische

Bewirtung des Konzertund

Kongresszentrums Harmonie in

Heilbronn erfolgte im Jahr 2014. Die

exklusive Bewirtung des Schloss Assumstadt

kam 2015 hinzu.

Ein entscheidender Meilenstein

folgte anlässlich der Bundesgartenschau

2019 mit der Übernahme der

Gastronomie im ehemaligen Werkstattgebäude

der Reederei Schwaben.

Unter der Leitung von Voltino etablierte

sich die Alte Reederei zu einer der

führenden Eventlocations in Heilbronn,

ergänzt durch den zugehörigen

Biergarten, den Neckargarten.

Gastronomie verbindet

Sie stehen an der Spitze der Voltino-Gruppe (v.l.): Christian Schmierer und Stephanie

Singer, die die Geschäfte leiten, sowie Inhaber Marcel Küffner.

Kreative Menüs prägen die Karte.

Das Essen wird kunstvoll angerichtet.

2023 erweiterte die Gruppe ihr Portfolio

mit dem Campus Garden auf dem

Heilbronner Bildungscampus. Sein

modernes Konzept richtet sich mit einem

täglich wechselnden Mittagstisch

und einem abendlichen À-la-carte-

Angebot mit saisonalen, internationalen

Tapas bewusst an die gesamte

Bevölkerung und öffnet den Bildungscampus

nach außen.

„Der Campus Garden als gastronomisches

Angebot soll als Bindeglied

zwischen Bildungscampus und Innenstadt

fungieren und auch Menschen

anlocken, die dort nicht studieren oder

arbeiten“, erläutert Schmierer. Das gelte

auch für das geplante Pop-Up-Restaurant.

„Der Bildungscampus ist für

uns ein Kristallisationspunkt für viele

Themenbereiche, die auch unsere

Branche betreffen und prägen. Wir

freuen uns darüber, dass durch die

Nähe zu den dort ansässigen Institutionen

tolle Kooperationen entstehen.“

Die Voltino-Gruppe hat sich in

den vergangenen Jahren zu einer der

dynamischsten und vielfältigsten Gastronomiemarken

der Region entwickelt.

Um das kontinuierliche Wachstum

und die Zusammengehörigkeit

der einzelnen Betriebe auch nach außen

klar zu kommunizieren, hat die

Unternehmensgruppe ein neues, gemeinsames

Branding und eine neue

Website lanciert.

„Unsere Kunden haben nun einen

Überblick über das Portfolio und

können einen besseren Einblick in die

Professionalität und Leistungsfähigkeit

der Voltino-Gruppe erlangen“, sagt

Schmierer. „Außerdem wollen wir als

starke Arbeitgebermarke wahrgenommen

werden.“ Die neue Plattform

bündelt alle Marken – Voltino Catering,

Alte Reederei, Neckargarten und

Campus Garden – unter einem digitalen

Dach und spiegelt die gemeinsame

Vision und das umfassende Angebot

der Unternehmensgruppe wider. dt

24 November 2025

25



NACHHALTIGKEIT – QUALITÄT – SERVICE

VOM FEINSTEN

Wichtig für unser Jetzt und unsere Zukunft –

was wir tun, was wir a l l e tun können und müssen!

Nutze Deine runde

Kopfform -

Rundumblick

für alle Generationen!

Kühlung - Klimaanpassung beim Bau: natürliche Klimaanlage! Ohne Strom! Die Natur zeigt es perfekt:

Termitenhügel. Kleine Wunderwerke - perfekt klimatisiert. So bei unseren Gebäuden!

Die Natur entwickelt. Die Menschen der Südsee tun es - wir lernen und tun es seit Jahren !

Von Entwicklung über Fertigung bis zur Produktbegleitung.

Ein Produktleben lang steht für unsere Möbel Nachhaltiges Tun im Mittelpunkt.

Tat – nicht nur Wort! Ressourceneffizienz, kein Abfall, denn

WIR ALLE SIND PATEN DER ERDE!

Unser TUN: unschlagbarer Liegekomfort seit über 76

Jahren! Langlebig, Ressourcen schonend. Die Natur

als Lehrmeister: Lotuseffekt! Technik, keine Chemie!

Wunderbare Saunazeit – Zeit für sich

Möbel – einfach Wohlfühlen

Barrierefreie Ausführung – für Menschen,

mit Menschen – modular veränderbar

Lebenslange Ersatzteil-Garantie: Service Redesign

einmalig, all Made in Germany! Seit Jahrzehnten

Produktion mit Kreislaufwirtschaft + klimaneutral +

CO2-neutral mit TUN, nicht Kauf von Zertifikaten!

Möbel, mit Spuren auf dieser Erde, die sich

sehen lassen dürfen – ein Leben lang!

Der weltweite CO2 Messwert liegt bei

422ppm- bei 500ppm: point of no return!

Die Realität auf unserer Erde 2024: Arktis und Antarktis – Gletscher

verschwinden, Permafrost aktiv und sichtbar. Steigende Wärme verändert

die Meeresströmung - weltweit! Hoher Wettereinfluss, extreme

Veränderung für Tiere und Meerespflanzen-unser aller Lebensgrundlage!

Gehen Sie mit uns! JETZT SOFORT! Für unsere

wunderbare Erde! Ihr Richard Henkel-Team!

www.richard-henkel.de

Tel.: +49 (0) 7947–91800

Richard Henkel GmbH für unser Heute und unsere Zukunft 2025 – JETZT!



WINTERFREUDEN

präsentiert

Zauber hinter jeder Tür

Foto: AdobeStock/Syhin Stas

nachtscircus“ im neuen Zeltpalast an

der Theresienwiese zu genießen.

Gegen das Feuerwerk an Artistik

wirkt der Altdeutsche Weihnachtsmarkt

in Bad Wimpfen beschaulich.

Aber genau das verleiht ihm besonderen

Charme und hat ihn sogar überregional

bekannt gemacht. Romantisch

geht es auch vor der Stadtkirche St. Michael

in Schwäbisch Hall zu. Wo im

Sommer die Freilichtspiele Schwäbisch

Hall auf der Freitreppe Theaterfreunde

begeistern, beleuchtet im Advent

die lichtergeschmückte, riesige

Tanne die Dächer der stimmungsvollen

Marktbuden. Was wiederum nicht

bedeutet, dass die Darsteller des Freilichtspiele-Ensembles

Pause haben:

Tickets für die Stücke ihres Winterprogramms

lassen sich hervorragend unter

den Baum legen – oder hinter

einem Adventskalendertürchen verstecken.

Eine besonders nachhaltige Idee

hatte die Stadt Öhringen in diesem

Jahr erstmals für ihren Weihnachtsmarkt.

Dort können die Bürger ausrangierte,

intakte Tassen (ohne Werbeund

Parteilogos) abgeben, aus denen

Weihnachtsmarkt-Besucher dann ihren

Glühwein oder Punsch genießen.

Bad Mergentheims Weihnachtsmarkt

heißt nicht umsonst „Lichterwelten“:

Die beleuchteten Häuserfassaden

rund um den Marktplatz

verbreiten weihnachtliches Flair. Ähnlich

sieht es zum Beispiel in Crailsheim

aus: Etwa 50 Aussteller bieten dort

ebenfalls Kunsthandwerk und Köstliches

im Schein elektrischer Kerzen.

Selbst kleinere Ortschaften wie Forchtenberg,

Wüstenrot und Löwenstein

mit seinem Lichtensterner Weihnachtsmarkt

– um nur drei zu nennen

– setzen auf besondere Programmpunkte,

regionale Produkte und festlichen

Glitzer.

Glänzende Aussichten im Advent

also. Und zwar nicht nur für Marktbesucher,

sondern auch für den Einzelhandel

in den Innenstädten: Im vergangenen

Jahr ließen sich deutsche

Weihnachtsmarktbesucher die geselligen

Stunden insgesamt 4,17 Milliarden

Euro kosten – ein Plus von 45 Prozent

gegenüber dem Vorjahr. Außerhalb

des Veranstaltungsgeländes brachten

die Marktbesucher dem Handel aber

sogar 4,8 Milliarden Euro Umsatz, errechnete

der Deutsche Schaustellerbund

für 2024.

Der wohl schönste Effekt von Adventskalendern,

Weihnachtsmärkten,

Winterwanderungen, von Plätzchen,

und Kerzenschein ist allerdings kein

monetärer: Sie steigern die Vorfreude.

Und das tut offenbar gut. Bei Menschen,

die sich mehr als andere auf

Weihnachten freuen, steigt die positive

Stimmung in der Vorweihnachtszeit

schneller an. Das ergab jüngst eine gemeinsame

Studie der Universitäten

Rostock, Bonn-Rhein-Sieg und Ulm.

Vorfreude schafft demnach höheres

Wohlbefinden und wappnet besser gegen

Stress. Höchste Zeit also für Türchen,

Traditionen und Tannengrün.

Natalie Kotowski

Wer sich auf Weihnachten freut, ist resilienter gegen Stress, ergab jüngst eine Studie.

Unternehmen, Initiativen und Veranstalter in ganz Heilbronn-Franken wirken demnach wie

Stimmungsaufheller: Sie bescheren den Menschen in der Region mit Adventskalendern,

Weihnachtsmärkten und Aktionen eine Extraportion positiver Gefühle.

Adventskalender sind alle Jahre

wieder die produktgewordene

Vorfreude. Nostalgische Kindheitserinnerung

an die Zeit, als möglichst

schon vor dem Frühstück ein

Stückchen Schokolade im Magen landete.

Heutzutage schüren nicht mehr

nur Süßes und adventliche Bildchen

das Versprechen auf ein stimmungsvolles

Fest. Kosmetika, Schmuck,

Spielzeug, Rätselfragen – Hersteller

werden Jahr für Jahr kreativer bei der

Bestückung. Der Absatz gibt ihnen

recht: Mehr als jeder zweite, den die

Meinungsforscher von YouGov befragt

haben, will in diesem Jahr einen Adventskalender

für seine Lieben oder

sich selbst kaufen. Das bedeutet: Auch

in Heilbronn-Franken werden sich

viele Menschen dem verlockenden

Countdown nicht entziehen können.

Weil die täglich häppchenweise

servierte Weihnachtsfreude Kunden,

Geschäftspartner, Mitarbeiter und Familienmitglieder

positiv stimmt, nutzen

viele regionale Unternehmen, Initativen

und Vereine Kalender als

Werbefläche. Manche befüllen sie sogar

mit eigenen Produkten, wie etwa

die Firma Würth. Auf deren Kalenderschachtel

ist in diesem Jahr der Weihnachtsmann

abgebildet, der im Schein

der Christbaumkerzen ein Werkzeugset

aus Künzelsau drapiert.

Falls der abgebildete Santa in Geschenke-Mission

Anfang Dezember

nach Künzelsau kommen sollte, kann

er beim Weihnachtsmarkt „Advent am

Schloss“ hübsches Kunsthandwerk zur

Weiterverteilung auf seinen Schlitten

laden und sich mit Köstlichkeiten für

die bevorstehende Tour stärken. Wobei

er bei der Wahl der Zwischenstopps auf

Märkten der Region die Qual der Wahl

hätte: 111 Städte und Gemeinden zählt

Heilbronn-Franken – und fast jeder Ort

hat seinen eigenen Budenzauber. Wer

selbst weihnachtliche Vorfreude nicht

nur mit Kalendern ankurbeln möchte,

sondern sie bei Glühwein, Spezialitäten

und Lichterglanz live erleben will,

hat also viele Möglichkeiten.

Käthchens Weihnachtsmarkt in

Heilbronn ist mit etwa 65 Holzhäuschen

der größte. Dort lässt es sich gut

einstimmen, um anschließend eine

Vorstellung des „Heilbronner Weih-

Foto:AdobeStock/Alexander Limbach

Wenn Schneeflocken tanzen und im Lichterglanz funkeln, sieht der Weihnachtsmarkt in Schwäbisch Hall besonders festlich aus.

28 November 2025

29



WINTERFREUDEN

WINTERFREUDEN

Zauberhafte

Geschenkideen

Einkaufen & Gewinnen

60. Glücksscheinaktion

WEIHNACHTS-

UND ROLL-

MARKT SCHUHBAHN

Ab 28. November auf dem Marktplatz und

Schweinemarktplatz in Crailsheim.

Weitere Infos unter www.crailsheim.de

in der neu errichteten Klosterscheune

Samstag | 29.11.2025

14:00 - 19:00 Uhr

mit dem Posauenchor Löwenstein

und Besuch vom Nikolaus

Sonntag | 30.11.2025

14:00 - 19:00 Uhr

mit dem Posaunenchor Löwenstein,

der Grundschule Lichtenstern, dem

Ensemble Cellissimo, dem Weinsberger

Tischharfen-Ensemble, der Musikschule

funtastico! und vielen weiteren Talenten.

Bitte bringen Sie Ihre eigene Tasse mit oder erwerben

Sie vor Ort eine Lichtenstern-Tasse für je 2,50 €.

Weitere Infos unter:

www.lichtenstern.de/lichtensterner-weihnachtsmarkt

Evangelische Stiftung Lichtenstern | Im Klosterhof 10 | 74245 Löwenstein

www.lichtenstern.de

Feines

Kunsthandwerk

Dampfbähnle

für Kinder

1.–3. Advent

Freitags 16–22 Uhr

Samstags 12–22 Uhr

Sonntags 12–20 Uhr

Rustikales

Wintergrillen

Glitzernde

Walk-Acts

Leuchten

für Öhringen

im Hofgarten

oehringen.de

VERKAUF NUR VOM

24.11.2025 - 23.12.2025

TOLLE WEIHNACHTSANGEBOTE

ONLINE & IN UNSEREM

GESCHENK-IDEEN PROSPEKT

www.rappsodie.info · Telefon 07264 206 933 0

RappSoDie - Bad Rappenauer Wellness- und Saunaparadies

Salinenstraße 37 - 74906 Bad Rappenau

Freilichtspiele Schwäbisch Hall

Das große

Jubiläum !

SOM

MER

2026

JETZT TICKETS SICHERN!

Kabale und Liebe

Cabaret

West Side Story

Jedermann

Der gestiefelte Kater

Stolz und Vorurteil (oder so)

Romeo und Julia

All das Schöne

Karten & Information

Telefon (07 91) 751-600

www.freilichtspiele-hall.de

Schwäbisch Hall im

Weihnachtszauber

27.11. – 21.12.2025

THERESIENWIESE

von Mittwoch

bis Dienstag

06.

17. Dez. Jan.

INFO + KARTENSERVICE:

Tel. 0700 - 598 000 00 - www.weihnachtscircus.com

30 November 2025

31



WINTERFREUDEN

GEWINN-

SPIEL

HEILBRONN-FRANKEN NEU ENTDECKEN

Reiseführer

im handlichen

Taschenformat

mit 96 Seiten

advent am schloss

künzelsau

3. bis 7. Dezember 2025

auf dem Schlossplatz

Mittwoch 03.12.2025 16 bis 21 Uhr

Donnerstag 04.12.2025 16 bis 21 Uhr

Freitag 05.12.2025 16 bis 21 Uhr

Samstag 06.12.2025 14 bis 21 Uhr

Sonntag 07.12.2025 11 bis 18 Uhr

Offizielle Eröffnung am Mittwoch,

3. Dezember 2025 um 18 Uhr durch

Bürgermeister Stefan Neumann.

www.kuenzelsau.de/adventamschloss

nur

9,90 €

Bestellungen möglich unter info@pro-vs.de,

auf www.pro-magazin.de/produkte

oder in Ihrer Buchhandlung vor Ort!

pVS - pro Verlag und Service GmbH & Co. KG

Stauffenbergstr. 18 | 74523 Schwäbisch Hall

info@pro-vs.de | Tel.: 0791 95061-8300 | www.pro-vs.de

Wenn wir eins in unserer Region haben,

dann sind das Top-Arbeitgeber*innen.

Lieder zur

Weihnachtszeit

AWO

Wir singen

zur Weihnachtszeit!

ADVENTSAKTION

Broschüre

„Lieder zur Weihnachtszeit“

www.awo-wuerttemberg.de

Nach der Schule?

Durchstarten!

Auf mein-sprungbrett werden

Schüler*innen im Bewerbungs

prozess begleitet und

bekommen direkt passende

regionale Angebote.

Scannen und

durchstarten!

www.mein-sprungbrett.de

MITMACHEN UND GEWINNEN!

Wir verlosen 100 Exemplare der AWO-Weihnachtsliederbroschüre

mit 18 bekannten und beliebten Weihnachtsliedern samt Noten.

www.lebensart-magazin.com/gewinnspiel Teilnahmeschluss 15.12.2025

Die AWO pflegt: Menschen, Beziehungen, Traditionen!

In unseren Seniorenzentren pflegen wir Menschen, deren Zufriedenheit und Wohlbefinden uns am Herzen liegt - kompetent, liebevoll mit

vielen inspirierenden Betreuungsangeboten.

Wir pflegen gute Beziehungen - zahlreiche Vereine kommen regelmäßig mit Veranstaltungen ins Haus, viele Konzerte finden bei uns statt

und wir mit dann begeistert mit.

Wir pflegen Traditionen - so wie das alljährliche Singen von Weihnachtsliedern! Es ist ein schönes Erlebnis, an das sich alle Beteiligten ein

Leben lang erinnern - so wie auch unsere Bewohner*innnen.

Musik begleitet unser Leben und berührt uns oft im Innersten. Weihnachtslieder wecken Erinnerungen an frühere Feiern und bilden neue

für die kommenden. So war es uns ein Anliegen, die schönen Lieder auch in schöner Form und nicht nur auf schlecht kopierten Liedblättern

zu präsentieren.

Zu Beginn der Adventszeit erschien die Weihnachtsliederbroschüre der AWO Württemberg - mit Weihnachtsklassikern,

die unseren Senioren besonders gefallen. 18 bekannte und leicht zu singende Lieder sind dort abgedruckt

- samt Noten, die eine Klavier-, Gitarrenbegleitung ermöglichen.

Deshalb: An der Verlosung teilnehmen oder die Broschüre direkt aus der Einrichtung mitnehmen und mitsingen!

AWO-Pflegeheim am Leinbach | Eppinger Straße 20 | 74211 Leingarten | Tel. 07131 59428-0

AWO-Seniorenzentrum Kesseläcker | In den Kesseläckern 16 | 74613 Öhringen | Tel. 07941 6066-0

33



NEUES AUS DER REGION

NEUES AUS DER REGION

Festspielsommer 2026 in Schwäbisch Hall

Alte Meister in der Sammlung Würth

Siederstadt im Weihnachtszauber

Das 100. Jubiläumsjahr der Freilichtspiele

Schwäbisch Hall geht

zu Ende. Mehr als 78.000 Menschen

haben 2025 die Freilichtspiele

besucht, laut Veranstalter

das zweitbeste Ergebnis in der

Festspielgeschichte.

Zwei beliebte Aufführungen

kommen in der 101. Saison 2026

erneut auf die Große Treppe: das

Musical „West Side Story“ mit

der Musik von Leonard Bernstein

und die Jubiläumsinszenierung

von Hofmannsthals „Jedermann“

unter Mitwirkung des

Großen Siedershofs und des

Festspielchores. Im Neuen Globe

werden Shakespeares „Romeo

und Julia“ und das Schauspiel

„All das Schöne“ von

Duncan Macmillan (jetzt in der

fünften Spielzeit) wieder aufgenommen.

Auch bei den Neuinszenierungen

setzen die Freilichtspiele

Schwäbisch Hall im kommenden

Jahr auf große Stoffe: Am

12. Juni 2026 läutet die Premiere

von „Kabale und Liebe“, Friedrich

Schillers Trauerspiel um die

Liebenden Luise und Ferdinand,

auf der Großen Treppe die neue

Spielzeit ein.

Ein weiterer großer Klassiker

folgt im Juli mit dem Musical

„Cabaret“, das mit seinen Revuenummern,

Jazzrhythmen und

einer vom Ragtime inspirierten

Musik die Klangwelten der untergehenden

Weimarer Republik

nachzeichnet.

Als Kinder- und Familienstück

(ab 6 Jahren) zeigt „Der gestiefelte

Kater“ in einer Neufassung

des Märchens mit viel

Musik, wie man mutig und gewitzt,

mit guten Stiefeln bekleidet,

dem armen Müllersohn

zum Glück verhilft.

In der musikalischen Komödie

„Stolz und Vorurteil* (*oder

so)“ verwandelt Isobel McArthur

Jane Austens berühmten Roman

in eine rasante Show voller Rollenwechsel,

Popsongs und pointierter

Gesellschaftskritik.

Die Sommerspielzeit findet

vom 12. Juni bis bis 6. September

2026 auf der Großen Treppe und

im Neuen Globe statt.

@ www.freilichtspiele-hall.de

Theaterstücke und Musicals begeistern jedes Jahr das Publikum

der Freilichtspiele Schwäbisch Hall. Gespielt wird auf

der Großen Treppe (im Bild) und im Neuen Globe.

Foto: Freilichtspiele Schwäbisch Hall

Die Johanniterkirche in Schwäbisch

Hall präsentiert in Dauerausstellung

die „Alten Meister

der Sammlung Würth“, eine einmalige

Sammlung mittelalterlicher

Kunst des deutschen Südwestens,

des Bodenseeraumes

und der Nordschweiz. Unter

dem ältesten erhaltenen gotischen

Tonnengewölbe nördlich

der Alpen versammelt sich dort

ein einzigartiger Bilderschatz

vom Mittelalter bis in die Frühe

Neuzeit. Zu sehen sind unter anderem

der „Falkensteiner Altar“

und die Antonius-Retabel des

Zürcher Veilchenmeisters, Werke

von Tilman Riemenschneider,

Lucas Cranach d. Ä. und

natürlich die „Madonna des

Bürgermeisters Jacob Meyer

zum Hasen“ von Hans Holbein

d. J. – eines der berühmtesten

Foto: Volker Naumann

und wohl schönsten Gemälde

des 16. Jahrhunderts.

Hans Holbein d. J., Madonna

des Bürgermeisters Jacob

Meyer zum Hasen, 1525/26

und 1528, Sammlung

Würth, Inv. 14910.

@ www.kunstkultur.

wuerth.com

Weihnachtszauber in Schwäbisch

Hall – das bedeutet: Theateraufführungen

für Klein und

Groß, Kunsthandwerk-Markt um

die Hospitalkirche und im Hof

des Goethe-Instituts, spannende

Fackel- und Nachtwächterführungen

durch die Altstadt, Kinderprogramm

im Lebkuchenhaus

und ein Weihnachtsmarkt

auf einem der schönsten Marktplätze

Süddeutschlands.

Am Donnerstag, den 27. November,

wird um 18 Uhr der

Schwäbisch Haller Weihnachtsmarkt

feierlich mit dem Kleinen

Siedershof und dem Freundeskreis

Süddeutscher Alphornbläser

e.V. eröffnet. Vor der historischen

Kulisse des Marktplatzes

bietet er ein winterliches Warenangebot

sowie Speisen- und Getränke.

Der Markt hat täglich

von 11 bis 20 Uhr geöffnet. Am

21. Dezember endet der Markt.

Um 18 Uhr schließlich der musikalische

Abschluss des Weihnachtszaubers

mit dem Großen

Siedershof statt.

Aussteller aus der ganzen Region

zeigen beim Kunsthandwerk-Markt

ihre Werke. Hier

wird gedrechselt, getöpfert, Glas

geblasen und vieles mehr.

Die kleinen Gäste dürfen sich

auf ein Kinderprogramm freuen:

Das Lebkuchenhaus am Marktbrunnen

bietet eine Backstube,

Bastelaktionen und vieles mehr.

Das Neue Globe zeigt „Novecento

– Die Legende vom Ozeanpianisten“

und Gerhards Marionettentheater

führt „Das Märchen

von Schneewittchen“ auf.

@ www.schwaebischhall.de

Lichtensterner Weihnachtsmarkt

Am ersten Adventswochenende

wird das ehemalige Klostergelände

der Evangelischen Stiftung

Lichtenstern zum stimmungsvollen

Schauplatz des traditionellen

Weihnachtsmarktes – mit

viel Herz, kulinarischen Highlights

und Musik. Erstmals findet

der Weihnachtsmarkt in der neu

errichteten Klosterscheune statt,

die eine überdachte, wettergeschützte

Umgebung bietet.

Zahlreiche Einrichtungen der

Stiftung sowie weitere Aussteller

präsentieren handgemachte Arbeiten

aus Holz, Papier und Ton,

sowie Strick- und Stoffwaren.

Dazu gibt es laut Veranstalter

eine Vielzahl an selbst zubereiteten

Köstlichkeiten: von Grillwürsten

und Raclette-Käsebrot

bis hin zu Crêpes und türkischen

Spezialitäten sowie Punsch- und

Glühwein. Der Weihnachtsmarkt

öffnet seine Pforten am

29. und 30. November – jeweils

von 14 bis 19 Uhr.

Am Samstag sorgt der Posaunenchor

Löwenstein ab 15.30

Uhr mit festlichen Melodien für

vorweihnachtliche Stimmung.

Auch der Nikolaus wird vorbeischauen

und Kleinigkeiten verteilen.

Am Sonntag steht „Musik

der Klosterkirche“ auf dem Programm.

Den Auftakt macht um

14 Uhr der Posaunenchor Löwenstein

an der Klosterscheune.

Danach geht es klangvoll in der

Klosterkirche weiter mit dem

Ensemble Cellissimo, dem

Weinsberger Tischharfen-Ensemble

und vielen weiteren Talenten

– alles unter der Leitung

von Marcus Trübendörfer von

der Musikschule „funtastico“.

@ www.lichtenstern.de

25. Heilbronner Weihnachtscircus

Der Heilbronner Weihnachtscircus

feiert in diesem Jahr sein

25-jähriges Bestehen – ein Vierteljahrhundert,

in dem sich die

Produktion vom regionalen Geheimtipp

zu einem der führenden

Circus-Events in Deutschland

und Europa entwickelt hat.

Mit über 100 Künstlerinnen und

Künstlern aus aller Welt, darunter

Artisten, Tänzer, Musiker und

zwei stimmgewaltige Musicalstars,

verspricht der Heilbronner

Weihnachtscircus ein unvergessliches

Erlebnis.

Das Jubiläum steht laut Veranstalter

ganz im Zeichen der

Weiterentwicklung: Die Produktion

präsentiert sich demnach

technisch auf höchstem Niveau

mit modernster Licht- und Tontechnik

und einem innovativen

Showdesign, das klassische Circuskunst

mit zeitgenössischer

Inszenierung verbindet. „Für

uns ist das Jubiläum kein Abschluss,

sondern der Startschuss

für die Zukunft“, erklärt Sascha

Melnjak. „Wir setzen auf Qualität,

Internationalität und kreative

Innovation – und laden das

Publikum ein, mit uns gemeinsam

die nächste Stufe des Circus

zu erleben.“

Was 1999 als mutiges Projekt

begann, hat sich mit Leidenschaft,

Qualität und internationaler

Vernetzung zu einer Institution

etabliert, die jährlich über

80.000 Besucher anlockt. Das

25-jährige Jubiläum markiert

den klaren Aufbruch in eine

neue Ära, die den Heilbronner

Weihnachtscircus in den kommenden

Jahren als führende

Marke festigen soll.

@ www.weihnachtscircus.com

Winter, Wunder, Weihnachtsglanz:

Der Öhringer Weihnachtsmarkt

An den ersten drei Adventswochenenden

verwandelt sich Öhringen

in ein funkelndes Winterwunderland:

mit Dampfbähnle,

Kunsthandwerk, kulinarischen

Genüssen, lichterfüllten Wegen,

Musik und vielen Aktionen.

Die feierliche Eröffnung mit

Oberbürgermeister Patrick Wegener

findet am Freitag, 28. November

um 17 Uhr vor der Stiftskirche

statt – mit gemeinsamem

Weihnachtsliedersingen.

Am Samstag, 13. Dezember

um 16 Uhr findet in der Stiftskirche

das Adventskonzert „Öhringen

spielt Flöte – wer spielt mit?“

statt: Jung und Alt sind eingeladen,

gemeinsam mit der Blockflöte

Adventslieder zu spielen.

Der Märchenweg, historische

Krippen in den Schaufenstern

und liebevoll von Kindergartenkindern

geschmückte Tannenbäume

verleihen der Innenstadt

ein weihnachtliches Flair. Kinder

können am Eingang zum

Schlosshof ihre Wünsche ans

Christkind in den Briefkasten

werfen. Im Schlosskeller präsentieren

wechselnde Aussteller jedes

Wochenende Kunsthandwerk

sowie Geschenkideen.

Bücherbasar, Modelleisenbahnausstellung,

winterliches Grillen,

eine Sonderausstellung zum

Limes und die „60. Öhringer

Glücksschein Aktion“ runden

das Programm ab.

Im Sinne der Nachhaltigkeit

werden Gäste gebeten, eigene

Tassen für Heißgetränke mitzubringen,

es gibt aber auch Weihnachtsmarktbecher

zu kaufen.

@ www.oehringen.de

Bad Mergentheim leuchtet wieder

Stimmungsvolle Licht-Skulpturen,

gemütliche Märkte – dazu

eine internationale Circus-Gala

und eine rasante Eisbahn: Bad

Mergentheim verzaubert im

Winter mit „Lichterwelten“. Geplant

sind „Foto-Points“ mit

Licht-Skulpturen als Kulissen für

Fotos und Selfies: egal ob vor der

charmanten Altstadt-Kulisse mit

Residenzschloss oder auf dem

neuen Vorzeigeplatz Gänsmarkt.

Fast schon ein Klassiker sind

die wöchentlichen „Lichterwelten“-Führungen

nach Einbruch

der Dunkelheit, bei denen die

Teilnehmenden zum Beispiel

mit Taschenlampe oder Laterne

unterwegs sind.

Auch Fackelwanderungen

können Interessierte unternehmen

– oder im Residenzschloss

Geistern nachspüren. Wer es

noch spektakulärer mag, bekommt

„Feuerzauber“ im Markelsheimer

Weinberg geboten.

Der „Weihnachtsbasar“ im

Kulturforum der Stadt bietet

vom 21. bis 23. November Kunsthandwerk,

Filigranes und Regionales.

Der Weihnachtsmarkt im

Herzen der Altstadt findet vom

4. bis 7. Dezember sowie vom

11. bis 14. Dezember statt.

Der „Winterzauber“ mit der

laut Veranstalter größten Echt-

Eisbahn der Region und Hüttendorf

ist vom 7. November bis

6. Januar auf dem Volksfestplatz

zu finden.

Weiteres Highlight ist der

Main-Tauber Weihnachtscircus

Bad Mergentheim mit international

besetzter Spitzen-Gala. Er

findet vom 19. Dezember bis

6. Januar statt.

@ www.bad-mergentheim.de

34 November 2025

35



NEUES AUS DER REGION

Vom Werbegag zur Kultfigur: 50 Jahre Schwäbisch Hall-Fuchs

Was als ungewöhnlicher TV-Auftritt

begann, wurde zur Erfolgsgeschichte:

Ein ausgestopfter

Fuchs mit Geldbündel im Maul

warb unter dem Slogan „Bauspar-Füchse

schnappen jetzt zu“

für die Angebote der Bausparkasse

Schwäbisch Hall. Die Resonanz

war positiv, der Fuchs

kehrte 1976 zurück und ist bis

heute geblieben.

Der Schwäbisch Hall-Fuchs

zählt zu den bekanntesten Markenfiguren

Deutschlands. Nach

Angaben der Bausparkasse kennen

ihn neun von zehn Befragten.

„Der Fuchs prägt unsere Geschichte

und ist Teil unserer

DNA“, sagt Dr. Mario Thaten,

Vorstand der Bausparkasse

Schwäbisch Hall. „Er steht für

Sicherheit und Beständigkeit.

Gleichzeitig sind Füchse schlau,

schnell und immer einen Schritt

voraus. Genau das ist unser Anspruch.“

Seit seinem ersten Auftritt hat

der Fuchs im Lauf von fünf

Jahrzehnten viele Wandlungen

erlebt. „Unser Fuchs hat sich

immer wieder neu erfunden“, erklärt

Britta Streit, verantwortlich

für die Marke Schwäbisch Hall.

„Seine Botschaft bleibt: Er steht

für Wohnglück und ist Experte

für die individuelle Heimat unserer

Kunden.“

Zum 50-jährigen Jubiläum

feiert die Bausparkasse Schwäbisch

Hall den Fuchs als Superhelden

– mit einer Werbekampagne

und einem Gewinnspiel: Bis

31. März 2026 werden monatlich

10 x 1.000 Euro Bausparguthaben

verlost, wie das Unternehmen

mitteilt.

Nach eigenen Angaben ist die

Bausparkasse Schwäbisch Hall

mit rund 7 Millionen Verträgen

und einem Marktanteil im Bausparen

von fast 35 Prozent die

größte Bausparkasse Deutschlands.

Das Unternehmen gehört

außerdem zu den führenden

Baufinanzierern. Als subsidiärer

Partner der Genossenschaftsbanken

und Teil der DZ BANK

Gruppe bietet Schwäbisch Hall

Lösungen rund um nachhaltiges

Bauen und Wohnen.

@ www.schwaebisch-hall.de

Er ist eine der bekanntesten Markenfiguren Deutschlands:

Seit 50 Jahren begleitet der Schwäbisch Hall-Fuchs die

Menschen auf dem Weg ins Eigenheim.

Foto: Bausparkasse Schwäbisch Hall

Weihnachtsstimmung in Crailsheim

Effizienz in Unternehmen steigern

Nach mehreren Jahren im Spitalpark

füllt der Crailsheimer

Weihnachtsmarkt wieder Marktund

Schweinemarktplatz mit

Lichtern, Düften und winterlicher

Atmosphäre. Ab 28. November

laden zahlreiche Stände

zum Schlendern ein – und einzelne

Hütten auf dem Marktplatz

rund um die Rollschuhbahn haben

erstmals auch an Wochentagen

geöffnet.

Unter der Woche öffnen die

Stände rund um die Rollschuhbahn

auf dem Marktplatz von

14 bis 20 Uhr, am Wochenende

hat der Weihnachtsmarkt wie

gewohnt geöffnet: samstags von

12 bis 22 Uhr, sonntags von

12 bis 20 Uhr. Jedes Wochenende

prägen über 30 Aussteller das

bunte Marktbild. Von klassischen

Weihnachts-Leckereien

bis zu internationalen Gerichten

wie Thai-Spezialitäten oder Irish

Stew reicht das kulinarische Angebot.

Handgefertigte Deko,

Strickwaren, Kerzen und Holzarbeiten

bieten zusätzliche Inspiration

für besondere Geschenke.

Musikalisch wird es mit Auftritten

von Bürgerwache, Musikschule,

Jugendkapelle und dem

Bezirksposaunenchor in der

Liebfrauenkapelle gestaltet. Der

Stadtjugendring sorgt mit einem

abwechslungsreichen Indoor-

Programm im Ratskeller für eine

wetterfeste Ergänzung. Ein großes

Kinderkarussell am Karlsplatz

dreht täglich seine Runden

und ist ein Anziehungspunkt für

Familien. Für Spaß sorgt die

Rollschuhbahn auf dem Marktplatz

– ein besonderes Highlight

für große und kleine Winterfans.

@ www.crailsheim.de

Foto: WHF

Steigende Energiekosten, neue

gesetzliche Anforderungen und

der Druck zur Klimaneutralität

stellen Unternehmen vor große

Herausforderungen. Mit KEFF+

unterstützt die Wirtschaftsregion

Heilbronn-Franken GmbH

(WHF) kleine und mittlere Unternehmen

dabei, Ressourcen

zu schonen, Kosten zu senken

und ihre Wettbewerbsfähigkeit

zu stärken.

Der kostenfreie KEFF+Check

bietet eine praxisnahe Analyse

direkt im Betrieb: Die Effizienzmoderatoren

von KEFF+ prüfen

vor Ort Gebäude, Energie- und

Materialströme sowie Lagerund

Produktionsprozesse und

zeigen konkrete Einspar- und

Optimierungspotenziale auf.

Unternehmen erhalten anschließend

einen detaillierten

Bericht mit individuellen Handlungsempfehlungen

sowie nützlichen

Informationen zu passenden

Förderprogrammen und

Zuschüssen. KEFF+ ist ein Angebot

der EU und des Landes

Baden-Württemberg für alle

produzierenden Unternehmen

in Heilbronn-Franken.

Das Team von KEFF+ unterstützt

kleine und mittlere

Unternehmen in Heilbronn-

Franken.

@ www.keffplus-bw.de/de/

erstkontakt/heilbronn-franken

36 November 2025



WIRTSCHAFT | Profile

Profile | WIRTSCHAFT

Das neue Firmengebäude der Skadec GmbH ist ein Bekenntnis zum Standort Waldenburg. Im Sog der Wirtschaftsregion

Hohenlohe will das Unternehmen weiter international wachsen.

Die Macht der leisen

Innovations-Champions

Die Hidden Champions in Heilbronn-Franken schaffen im Verborgenen

Weltneuheiten und große Schritte für Kunden und Nutzer – ohne

lautstark nach Aufmerksamkeit zu heischen. Drei Beispiele aus der

Region für zukunftsweisende Coups ohne viel Getöse.

Bahnbrechend: Das Wort klingt

nach Lärm. Nach einem tonnenschweren

Fahrzeug, das rumpelnd

seine bisherige Spur verlässt und

sich kraftvoll einen neuen Weg ebnet.

Bahnbrechende Innovationen sind

aber meistens nicht laut. Wenn Hidden

Champions Weltneuheiten entwickeln,

passiert das oft ohne mediales Getöse.

Manchmal erkennt nur die Fachwelt,

wie groß der Wurf ist, der einem Unternehmen

dank kontinuierlicher Forschung,

Entwicklung und Vermarktung

gelungen ist.

So ist vermutlich nur Wenigen bewusst,

dass kein Aufzug bislang ohne

sogenannte Seltene Erden angetrieben

werden konnte. Noch kleiner dürfte der

Prozentsatz der Deutschen sein, die

wissen, dass Ziehl-Abegg die erste Aufzugsmaschine

entwickelt hat, die ohne

kritische Rohstoffe wie Neodym und

Dysprosium funktioniert. Ihre Magnete

arbeiten mit Ferrit statt mit Seltenen Erden

aus China. „Wir haben damit nicht

nur ein technologisches Problem gelöst,

sondern auch ein strategisches“,

konstatiert Joachim Ley, Vorstandsvorsitzender

bei Ziehl-Abegg.

So begegnet der Künzelsauer

Technologieführer für Luft-, Regel- und

Antriebstechnik nach eigener Aussage

mit seiner Innovation gleich mehreren

Herausforderungen: Die kritischen

Rohstoffe galten nach Unternehmensangaben

lange als unverzichtbar. Die

alternative Antriebstechnik schone

Ressourcen bei identisch hoher Leistung

und stärke die technologische Unabhängigkeit

gegenüber China, das zuletzt

die Exportbedingungen für Seltene

Erden massiv verschärft hatte. Der Einsatz

von Ferritmagneten könne verhindern,

dass Produktionen stillstehen,

weil Rohstoffe fehlen. Das neue System

ist bereits zum Patent angemeldet. Auf

der Messe Interlift in Nürnberg konnte

sich das internationale Fachpublikum

davon überzeugen, dass leise Innovationen

wirken. Die Aufzugsmaschine

glänzt nach Leys Worten nämlich außerdem

mit hoher Laufruhe.

Sprichwörtlich weniger Laufruhe

verheißt vermutlich der Coup, der einem

anderen Hidden Champion aus

Heilbronn-Franken geglückt ist. Der

Ilsfelder Biokunststoff-Vorreiter Tecnaro

lieferte die grüne Grundlage für den

modernsten Kunstrasen-Fußballplatz

der Welt. Der „NaKura“, ein Akronym

Foto: Skadec GmbH

Foto: Tecnaro GmbH

für „Nachhaltiger Kunstrasen“, liegt im

Waldstadion des FC Ellwangen, der

Heimatstadt von Tecnaro-Mitgeschäftsführer

Jürgen Pfitzer. Sein Unternehmen

bot mit dem Biopolymer

Arboblend das Material für künftige

Siege – im Sport, aber auch im Kampf

gegen Mikroplastik. Die verwendeten

Kunststoffe und das Einfüllgranulat

stammen aus nachwachsenden Rohstoffen

aus landwirtschaftlicher Produktion

und sind vollständig biologisch

abbaubar, wenn sie vom

Sportplatz in die Umgebung gelangen

sollten. Ein Leuchtturmprojekt in Sachen

Nachhaltigkeit und Biotechnologie

nannte Staatssekretärin Sabine

Kurz das Projekt anlässlich der Einweihung

des neuen Rasens im Rahmen eines

Festakts.

Auch diese Weltneuheit war nicht

von lautem Rummel begleitet: Die

Ehrengäste im Waldstadion – darunter

Professor Thorsten Weber von der

Deutschen Fußball-Liga – hielten ihre

Reden prägnant, aber kurz. Den

Anwesenden genügten Bierzeltgarnituren

am Rande des Grüns und optimistischer

Stolz, um den Meilenstein

zu feiern. Dabei hatten viele Akteure an

dem Projekt mitgewirkt – von der

Universität Stuttgart über weitere

Institute bis zu Partnerunternehmen,

der Stadt Ellwangen und dem Sportplatzarchitekten

Franz-Josef Eger.

Eine im übertragenen Sinne

sportliche Leistung lieferte in diesem

Jahr auch die Skadec GmbH mit Hauptsitz

in Waldenburg/Hohebuch im Hinblick

auf Umwelt und CO2-Bilanz: Die

Tochtergesellschaft der Kratschmeyer-

Unternehmensgruppe, ein Hidden

Champion in Kälte-, Klima-, Lüftungsund

Heizungstechnik sowie Mess-,

Steuer- und Regelungstechnik, zog

nach nur einem Jahr Bauzeit in ihr neues

Bürogebäude ein und nahm ihre

neue Firmenhalle in Betrieb. Zusätzlich

eröffnete sie einen zweiten Produktionsstandort

in Litauen und gründete

eine Vertriebsniederlassung im

norwegischen

Trondheim.

Man merkt, dass die

Mitarbeiter für technische

Themen brennen.

Dennis Kratschmayer

Vor sieben Jahren brachte Skadec die

erste R290-Wärmepumpe auf den

Markt. Das Besondere: Sie arbeitet mit

dem natürlichen und umweltschonenden

Kühlmittel Propan. Ein technologischer

Paukenschlag, der allerdings für

die Ohren des Normalbürgers kaum

vernehmbar war. Dabei investiert Skadec

bis heute als „Pionier auf dem Gebiet

der Heiz- und Kühlanforderungen

über 30 Kilowatt“, wie Geschäftsführer

Mitte September wurde der weltweit erste nachhaltige Kunstrasen-Sportplatz

eingeweiht – hergestellt aus Ilsfelder Biokunststoff von Tecnaro.

Foto: Ziehl-Abegg

Dennis Kratschmayer das Unternehmen

bezeichnet, bis zu acht Prozent in

Forschung und Entwicklung.

So geräuscharm, wie die Anlagen

laufen, so leise und strategisch expandiert

der Klimatechnik-Spezialist:

Nachdem man in Europa schnell Fuß

gefasst habe, konzentriere sich Skadec

nun auf Skandinavien. Im Norden

„sehen wir das Thema Nachhaltigkeit

noch etwas weiter fortgeschritten als in

anderen Teilen Europas“, berichtet

Kratschmayer. Weitere europäische

Töchter sollen folgen, auch in Kanada

und Ozeanien lägen Marktpotenziale.

Denn die Nachfrage, CO2-neutral Kälte

und Wärme zu generieren, ist laut Kratschmayer

aktuell auf einem sehr hohen

Niveau. Auch, weil politische Vorgaben

wie CO2-Zertifikate und die Verordnung

zur Reduzierung von Treibhausgasen

die Sensibilität der Kunden erhöht

hätten. Die Skadec-Wärmepumpe

sei damals „in Bezug auf kommende

Regulierungen von Seiten der Politik

ein strategischer Schachzug“ gewesen.

Mit dem Neubau des Firmensitzes

bekennt sich Dennis Kratschmayer

dennoch klar zum Standort Waldenburg.

Die hiesige starke Industrie mit

Top-Arbeitsgebern sei attraktiv für motivierte

Fachkräfte: „Man merkt, dass

die Mitarbeiter für technische Themen

brennen.“ Im Sog der Wirtschaftsregion

Hohenlohe weiter zu wachsen – das ist

das erklärte Ziel des Skadec-Geschäftsführers.

Natalie Kotowski

Ziehl-Abegg-CEO Joachim Ley setzt

auf Ferrit statt Seltene Erden.

38

November 2025

39



Anzeige

Bauer Holzbau GmbH

Anzeige

ebm-papst GmbH & Co. KGaA & Co. KG

PLANEN UND BAUEN

HERSTELLER VON VENTILATOREN UND MOTOREN

DATEN & FAKTEN

Geschäftsfelder

Entwicklung, Vorfertigung und

schlüsselfertiger Bau nachhaltiger

Gebäude

Gründung

1884

Standort

Satteldorf-Gröningen

Kontakt

Bauer Holzbau GmbH

Rötstraße 11

74589 Satteldorf-Gröningen

Tel.: 07955 385-0

bewerbung@bauer-holzbau.de

DATEN & FAKTEN

Geschäftsfelder

Luft- und Heiztechnik

Gründung

1963

Standorte

27 Produktionsstandorte in 40

Ländern weltweit in den Kernregionen

Europa, Amerika und APAC

Mitarbeitende

weltweit über 14.900 Mitarbeitende

Kontakt

Bachmühle 2

74673 Mulfingen

www.ebmpapst.com

GEMEINSAM.

Ein Arbeitgeber, bei dem du mitgestalten

kannst? Dann bist du bei

Bauer Holzbau genau richtig. Wir

suchen Menschen, die anpacken,

Ideen einbringen und gemeinsam

mit uns Verantwortung übernehmen.

DEINE ZUKUNFT.

_ Zimmerei und Produktion

_ Bau- und Projektleitung

_ Architektur und Konstruktion

_ Kaufmännische Tätigkeiten

_ Ausbildung, Studium, Praktikum

BAUEN.

Wir bieten attraktive Benefits und ein

modernes Arbeitsumfeld, das deine

Kompetenzen stärkt. Mit strukturierter

Einarbeitung erleichtern wir dir

den Einstieg und begleiten dich auf

deinem Karriereweg.

Heute. Zukunft. Bauen.

Seit über 140 Jahren steht Bauer Holzbau

für nachhaltiges Bauen, handwerkliche

Qualität und moderne Architektur.

Als familiengeführtes Unternehmen in

fünfter Generation verbinden wir Tradition

und Erfahrung mit Innovationskraft

und zukunftsfähigen Technologien. Wir

begleiten Bauprojekte ganzheitlich: von

Architektur und Fachplanung über Vorfertigung

bis zur schlüsselfertigen Übergabe.

Unser Leistungsspektrum reicht

von Einfamilienhäusern über mehrgeschossige

Wohnanlagen bis hin zu öffentlichen

und gewerblichen Gebäuden.

Im Mittelpunkt: ökologisches Bauen mit

Holz, höchste Präzision in der Vorfertigung

und individuelle Lösungen für unsere

Bauherren.

Arbeiten bei Bauer Holzbau

Als moderner Arbeitgeber mit einem

rund 50-köpfigen Team setzen wir auf

kurze Entscheidungswege, individuelle

Entfaltung und ein wertschätzendes

Miteinander. Unser Motto: Bauen mit

Holz immer wieder neu zu erfinden. Darin

steckt unser Anspruch.

Gemeinsam. Zukunft. Bauen.

Wir sind überzeugt, dass die besten Ergebnisse

entstehen, wenn Menschen

ihre Leidenschaft und ihr Können verbinden.

Deshalb fördern wir Teamgeist,

gegenseitige Unterstützung und offene

Kommunikation. Ob in der Planung, der

Produktion oder auf der Baustelle – jede

und jeder trägt Verantwortung und gestaltet

aktiv mit. Nachhaltigkeit heißt für

uns nicht nur ökologisches Bauen, sondern

auch langfristige Perspektiven für

unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Gemeinsam wollen wir den Holzbau

voranbringen, Innovationen nutzen und

dabei Werte schaffen, die Generationen

überdauern. Deine Stärken sind bei uns

willkommen – werde Teil eines Unternehmens,

das Tradition und Zukunft

verbindet.

www.bauer-holzbau.de/jobs

Wenn Sie glauben Sie können

die Welt verändern, dann liegen

Sie bei uns völlig richtig.

Was uns bei ebm‐papst täglich

motiviert und dauerhaft

verbindet? Ein gemeinsames

Ziel: Engineering a better life –

für Menschen, ihre Anwendungen

und unsere Umwelt. Damit

uns das gelingt, entwickeln wir

uns selbst, unser innovatives

Arbeitsumfeld und die Art, wie

wir zusammenarbeiten, stetig

voran.

Mutig, inspirierend und

weltoffen. Wir bei ebm‐papst

nennen das: Better Working.

Better Teams. Better Future.

Werden Sie ein Teil davon!

Gemeinsam Zukunft machen

Als mittelständisches Familienunternehmen

mit starken regionalen Wurzeln

liegt uns die Region Heilbronn-Franken

besonders am Herzen. Dabei sind wir

Hidden Champion – im doppelten Sinn.

Denn unsere innovativen Lösungen helfen

„ganz versteckt“ in Alltagsprodukten,

die der Endanwender oft gar nicht

sieht. Sei es im Fußballstadion, an einer

E-Schnelladesäule oder in einer Wärmepumpe.

Unsere Ventilatoren und Motoren

kommen in den unterschiedlichsten

Branchen zum Einsatz und unterstützen

die Einsparung von klimaschädlichen

Emissionen – Tag für Tag.

Engineering a better life

Nicht nur hier in der Region verstehen

wir die Anforderungen der Märkte, sondern

auch rund um den Globus. Dafür

machen wir das Zuhause unserer Kunden

in den Kernregionen Europa, Amerika

und APAC auch zu unserem. Wir

vereinen in unseren Lösungen Kundennutzen,

Intelligenz und Effizienz auf

neue Weise – und das so ressourcenschonend

wie möglich.

Es ist unser Anspruch „Engineering

a better life“, der uns einen klaren Kompass

für die Zukunft gibt. Er lässt uns

miteinander wachsen, Freude an unserer

Zusammenarbeit haben und einen

spürbaren Beitrag zu einem besseren

Leben leisten.

Entdecken Sie bei ebm-papst neue

Perspektiven in einem verantwortungsvoll

handelnden Technologieunternehmen.

Es erwarten Sie ein offenes, kollegiales

Umfeld, anspruchsvolle Aufgaben

und eine attraktive, leistungsbezogene

Vergütung. Wir fordern und fördern Sie

ganz nach Ihren persönlichen Stärken

und bieten Ihnen Arbeitszeitmodelle

zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Werden Sie ein Teil von uns. Werden Sie

ein Teil von ebm-papst!

career.ebmpapst.com

40 November 2025

41



Ein Job für

Teamplayer.

Finde aus über 20.000 freien Stellen in der Region

Heilbronn-Franken, Kraichgau, Mosbach und Ludwigsburg

den passenden Job für dich.

↗ jobstimme.de

Informiert bleiben auf Social Media

e

u

n

n

n

d

n

a

c

J

s

o

t

b

z

f

t

i

e

n

d

J

e

n

.

Die Unternehmen der Schwarz Gruppe

gratulieren ihren Auszubildenden

zum erfolgreichen Abschluss

Josefine Abel (LI)

Vilina Adler (LI)

Marvin Ahrens (SDT)

Mercan-Tuhana Aldemir (SDT)

Chiara Altun (SCOS)

Isabel Auer (LI)

Carolina Auer (KL)

Lenny Bennarndt (LI)

Dustin-Tyron Berger (SDT)

Lukas Beyl (LI)

David Bieber (SCOS)

David Blach (SDT)

Madlin Bunjaku (LI)

Can Celik (SDT)

Emilia Celik (LI)

Emir Dagtekin (SCOS)

Mirlinda Dibrani (SCOS)

Naciye Dieseldorff (KL)

Daniel Mathias Dippel (KL)

Cedric Donwen (KL)

Lisa Eckert (SCOS)

Denise Frank (KL)

Jaden Levent Fruh (SCOS)

Rinor Gashi (KL)

Durjan Gashi (LI)

Lara-Sofie Gebauer (SCOS)

Emilia Gerner (LI)

Sina Gezer (LI)

Felix Gießler (SDT)

Jonas Glasbrenner (LI)

Emelie Gotthelf (LI)

Franziska Götz (LI)

Celine Graf (LI)

Lea Halter (LI)

Merve Henden (SDT)

Simon Hübner (LI)

Aaron Katzmann (SDT)

Cara Kirchherr (KL)

Rene Köder (SDT)

Lenny Kovacs (LI)

Marc Kramer (LI)

Chantalle Lampka (SCOS)

Lilly Marie Lang (LI)

Lukas Lange (SDT)

Ives Lock (SDT)

Elias Löffler (SDT)

Sarah Assalieh Mabroukeeh (LI)

Dominic Merkle (SDT)

Tim Merkle (SDT)

Assaad Naes (SDT)

Caroline Necker Medina (SCOS)

Lena Oehler (LI)

Emily Poldner (SDT)

Lara Marie Richter (KL)

Vincent Rochlitzer (SDT)

Mara Röck (KL)

Mario Sanchez Calle (LI)

Adelina Sardak (LI)

Kim Scheuermann (LI)

Melanie Schmidt (LI)

Tim Schröder (SDT)

Anselm Stahl (SDT)

Yana Timofeyeva (KL)

Noelle Tomse (LI)

Thi Hong Nhung Tran (KL)

Melisa Buesra Uzun (KL)

Giulia Vollmer (KL)

Oliver Wallisch (SDT)

Tobias Wegner (SDT)

Silas Weiß (LI)

Violeta Zejnaj (LI)

Christoph Zasche (KL)

Kristian Zirnsack (SDT)

Legende: KL = Kaufland | LI = Lidl | PZ = PreZero | SCOS = Schwarz Corporate Solutions | SDT = Schwarz Digits



Anzeige

Würth Elektronik eiSos GmbH & Co. KG

ELEKTROINDUSTRIE

DATEN & FAKTEN

Geschäftsfelder

Elektronische und elektromechanische

Bauelemente

Gründung

1984

Standorte

Stammsitz in Waldenburg,

Fertigungsstandorte in Europa,

Asien und Amerika, Direktvertrieb

in 50 Ländern der Welt

Mitarbeitende

7.500

Flexibel und teamorientiert

arbeiten bei Würth Elektronik

Ein Global Player mit starken Wurzeln in

der Region: Würth Elektronik eiSos, Hersteller

elektronischer und elektromechanischer

Bauelemente, behauptet

sich im Markt nicht zuletzt durch seine

ausgeprägte Serviceorientierung, angefangen

bei kostenlosen Bauteilmustern

für Entwickler bis hin zu Technologiepartnerschaften.

Motivierte Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter sind dabei ein

entscheidender Erfolgsfaktor. Dafür engagiert

sich Würth Elektronik eiSos als

Arbeitgeber mit diversen Initiativen:

Eine Vielzahl von freiwilligen Leistungen,

bspw. Zuschüsse zu Verpflegung,

Kinderbetreuung und Fitness ergänzen

die persönlichen und karrierebezogenen

Förderungen und Weiterentwicklungsmöglichkeiten.

Hier herrscht ein

ganz besonderer Spirit: Gegenseitige

Wertschätzung und Zusammenarbeit

auf Augenhöhe sowie eine Unabhängigkeit

von Hierarchien prägen den Führungsstil

und Arbeitsalltag. Dabei ist

eine gelebte Work-Life-Integration ein

zentrales Unternehmensziel. Was an-

dernorts unter dem Begriff „New Work“

diskutiert wird, ist bei Würth Elektronik

eiSos tägliche Praxis.

Eine Team-Charta wird

gemeinsam erarbeitet

Kontakt

Würth Elektronik eiSos

GmbH & Co. KG , Max-Eyth-Straße 1

74638 Waldenburg

Flexible Arbeitszeiten im Büro-, Homeoder

Mobile-Office, Job-Sharing und

individuelle Teilzeitmodelle – Würth

Elektronik eiSos bietet all diese Möglichkeiten.

Jedes Team stellt seine Regeln zur

Zusammenarbeit selbst auf und erarbeitet

eine eigene Charta. Berücksichtigt

werden sowohl die betrieblichen Anforderungen

in der Abteilung als auch die

individuellen Bedürfnisse. Wie viele

Tage remote oder im Büro arbeiten und

zu welchen Kernzeiten persönlich treffen?

Dies wird im Team ebenso besprochen

und beschlossen wie Desksharing

oder die Nutzung von Einrichtungen.

Gemeinsam wird überlegt, wie sich

Flexibilität und Teamzusammenhalt in

Einklang bringen lassen, etwa durch

Tage, an denen das ganze Team im Büro

ist, regelmäßige Abstimmungen, Teamevents

oder hybride Kaffeepausen. Im

Mittelpunkt steht immer das Miteinander

und die erfolgreiche Zusammenarbeit.

In den Arbeitsweisen und der Zusammenarbeit

können sich einzelne

Teams voneinander unterscheiden. Allen

Teams gemeinsam ist allerdings:

Jede und jeder kann mitgestalten, etwa

wenn es darum geht, übergeordnete

Unternehmensziele für die Abteilung

umzusetzen.

All dies ist nur ein Ausschnitt von

„New Work“ bei Würth Elektronik eiSos.

Für die Zukunft ist noch wesentlich

mehr geplant. Durch Zukunfts-Workshops

unter Beteiligung von Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern evaluiert das

Unternehmen regelmäßig, wie Würth

Elektronik eiSos auch in Zukunft ein

attraktiver Arbeitgeber sein kann.

www.we-online.de

Die Unternehmen der Schwarz Gruppe gratulieren

ihren Studierenden zum erfolgreichen Abschluss

Marcel Abele (LI), Nikolaos Adamidis (SCOS), MHD

Tarek Al Ashraf (SDT), Muhab Al Atassi (KL), Berenice

Alburg (LI), Wael Alkahhaleh (SDT), Niclas Alshut (LI),

Ben Ameskamp (SDT), Chantalle Anderle (KL), Abbas-

Alexander Assaf (SDT), Philipp Baars (SDT), Linus

Bachert (SCOS), Jonas Bartenschlager (LI), Max

Bartylla (KL), Sabrina Baschin (PZ), Hanna Bauer (KL),

Christian Becker (SDT), Felix Beckers (KL), Felix Elias

Bela (KL), Antonia Bertram (LI), David Bieber (LI), Marija

Blazevic (LI), Sarah Boley (SDT), Sara Sophie Bomplitz

(LI), Nico Börner (LI), Julius Brandt (KL), Niklas

Bräuninger (SDT), Mica Buccella (SDT), Alina Louisa

Campsen (LI), Laelia Chi (SDT), Jacqueline Christ

(SCOS), Maria Gaetana Tania Citera (LI), Julian Janis

Dammert (LI), Bart de Bruijn (PZ), Matteo Di Paolo

(SDT), Jonas William Dieckerhoff (LI), Nele Dinse (LI),

Luca Domay (LI), John Carl Eidner (LI), Sandro Eisenbarth

(LI), Bryan Englert (SDT), Kathy Ensslen (LI),

Marvin Ernst (LI), Julius Fabry (PZ), Alina Feil (LI),

Larissa Fey (LI), Michael Fiderer (LI), Tom Fischer (LI),

Pia Flechsberger (SCOS), Julian Fleischmann (SDT),

Dennis Forsch (LI), Tim Frank (LI), Florian Fuchs (LI),

Pia Gaikowski (LI), Nathalie Gallrach (LI), Lukas Geier

(KL), Jasmin Geißert (SCOS), Tim Leon Gelber (KL),

Marvin Gellert (KL), Danny Gloß (SDT), Carlo Goldammer

(LI), Lucas Goldstein (SDT), Joline Goll (LI),

Lukas Gramm (LI), Sandra Gross (KL), Ben Grünzig

(KL), Maxi milian Haak (SDT), Janis Hahn (SDT), Jan

Hammer (SDT), Ricardo Hammoor (LI), Kilian Harmes

(LI), Hanno Hartmann (LI), Antonia Haufe (SCOS), Lars

Hauler (LI), Julia Haußer (LI), Ellen Hemsen (LI), Tom

Heng (KL), Laurenz Hennecke (LI), Luca Herkel (SDT),

Sabrina Herold (SCOS), Tim Herrmann (LI), Jan-Philipp

Hess (KL), Christopher Hoffmann (SDT), Yannis Höpfl

(SDT), Lorena Horvat (SDT), Samira Hotz (LI), Samuel

Lennart Isaak (PZ), Arian Istogu (LI), Szymon Jakubowski

(KL), Joschua Jansen (LI), Hendrik Jennebach

(LI), Stefanie Christine Joebges (LI), Alicia Jörger (LI),

Lewin Leander Kahl (LI), Annalena Kaminski (LI), Sophia

Karangounis (LI), Leon Karpf (LI), Oliver Katzen bach

(SDT), Mehmet Kaya (LI), Victoria Kienzle (LI), Charleen

Kirchner (LI), Victoria Kis (LI), Timon Kleinknecht (SDT),

Leonie Klimas (LI), Lea Klughardt (KL), Victoria Knopp

(LI), Leon Koch (SDT), Fatih Köklü (KL), Arbias Kokollari

(KL), Gianfranca Kolanos (LI), Finja König (SCOS), Mike

König (SDT), Michelle Königseder (LI), Marvin Koopmann

(LI), Mathis Kordy (LI), Justus Körner (KL), Jolina

Kösters (LI), Christian Kowatschitsch (LI), Erich Kraus

(SDT), Laura Kriedemann (LI), Louisa Krieg (KL), Hugo

Alexander Krüger (KL), Moritz Krüger (KL), Pauline

Kucharzik (SDT), Tim Kühner (KL), Maximilian Kunert

(SDT), Lucas Kurnaz (LI), Nils Kutsche (LI), Marcel

Lambrecht (KL), Marlin Jonah Lederer (KL), Jacqueline

Lehner (SDT), Marvin Liedl (SDT), Kristina Lindmeyer

(KL), Paloma Linke (LI), Hanna Loibingdorfer (LI), Julia-

Sophia Lorch (KL), Catherina Lößl (LI), Max Mäder (LI),

Damaris Maier (KL), Lukas Maier (SDT), Theo Manthey

(LI), Pascal Martin (LI), Vesna Matic (KL), David Josias

Maurer (LI), Dana Mayer (SCOS), Lea Meißner (LI), Silas

Merten (LI), Robin Meyer (LI), Philipp Meyer (PZ), Daniel

Müller (LI), Maxi milian Müller (LI), Nele Müller (KL),

Anton Mundschau (KL), Christian Netzer (LI), Maximilian

Neubert (LI), Jeremia Neuhaus (SDT), Marvin Niemeyer

(LI), Louis Ortlieb (LI), Celine Parlar/Valentin (LI),

Lena Pawlowski (LI), Mika Peter (LI), Lea Petersen (LI),

Jan-Niklas Petschauer (KL), Nico Peuser (SDT),

Marius Piesker (LI), Carina Pilling (KL), Tom Plieninger

(SDT), Maximilian Pliszek (KL), Alina Plugar (LI),

Jasper Pollmann (LI), Julian Pollmer (LI), Marek Popp

(LI), Nils Postler (LI), Viktoria Potsch (PZ), Jan Quabeck

(LI), Paulina Reimann (KL), Lilly Marie Reinke (LI), Nils

Remshardt (SDT), Malena Ressel (SCOS), Nico Riedel

Nobre (LI), Dominik Rödler (SDT), Lukas Römer (LI),

Jacqueline Rücker (LI), Liane Rudolf (SDT), Philipp

Sailer (SDT), Marko Salig (SDT), Joe Marek Schäfer (LI),

Kevin Schäfer (SDT), Jessica Schällhammer (LI),

Norman Scheurig (SDT), Ole Schildt (SDT), Lucas Schill

(LI), Kai Schlütemann (LI), Levin Schmäing (PZ), Florian

Schmidt (LI), Alexander Schnakinberg (LI), Maurids

Schnell (LI), Joshua Schrenk (LI), Lucas Schröder (KL),

Maximilian Schüller (SDT), Tina Schulz (SCOS), Kevin

Schulz (LI), Mika Schünke (KL), Paula Schwab (KL),

Laura Schwierz (LI), Alexander Seitz (KL), Anne Seufert

(LI), Justus Benedict Siegert (SDT), Fritz Singer (LI),

Karamdip Singh-Bhangu (KL), Lena Steinbrink (SDT),

Aileen Steinfeld (LI), Tim Stelte (SCOS), Dennis Toni

Striggow (LI), Sanja Subotic (KL), Gül-Sena Süslü (KL),

Mert Tektas (SCOS), Sarah Thammer (SCOS), Philipp

Moritz Thesing (LI), Elias Tiessen (PZ), Vitaly Tischer

(SDT), Matteo Totaro (LI), Julia Truschke (SCOS), Carlo

Twyrdy (PZ), Benjamin Ullrich (SDT), Jonas Ulmer (KL),

Lukas Ulrich (LI), Elena Veigel (LI), Marius Vogt (PZ),

Matti von Berg (KL), Dominic von Olnhausen (SDT),

Laura Vorwerg (LI), Angelina Wahlandt (LI), Luca

Walzebuck (LI), Julia Wanielik (PZ), Kamilla Wanner

(KL), Tilo Wardenburg (LI), Philipp Weber (SPROD),

Damian Wessel (LI), Julia Wiedemann (LI), Dominik

Wiegandt (SDT), Linnea Wiesner (LI), Paul Wießner (LI),

Dennis Winkel höfer (LI), Luis Winkler (LI), Lilith Wittlake

(LI), Anna Philine Witzke (LI), Fabian Woischke (KL),

Jan Luca Wolbring (LI), Elanur Yilmaz (LI), Michelle

Zarrilli (LI), Vanessa Zelewski (LI), Simon Ziern (PZ)

44 November 2025 Legende: KL = Kaufland | LI = Lidl | PZ = PreZero | SCOS = Schwarz Corporate Solutions | SDT = Schwarz Digits | SProd = Schwarz Produktion

45



Anzeige

Bürgerinitiative pro Region Heilbronn-Franken e. V. informiert

Ein ereignisreiches Jahr geht zu Ende

Die Bürgerinitiative pro Region Heilbronn-Franken e. V. hat viele Projekte realisiert.

TOP-Unternehmen der Region

Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende

zu. Es ist und war ein weiteres Krisenjahr

– und für die Menschen in allen

Weltgegenden sehr herausfordernd. Zu

den allgegenwärtigen Themen Klima,

Digitalisierung, Demokratie und Demografie

mit den allseits bekannten Auswirkungen,

kommen die furchtbaren

Kriege in der Ukraine, in Gaza, Sudan

und vielen anderen Teilen der Welt. Die

deutsche Wirtschaft befindet sich nach

wie vor im Krisenmodus.

Auch für pro Region war es ein ereignisreiches

Jahr. Wir konnten eine

Vielzahl an Veranstaltungen realisieren

und damit unseren bescheidenen Beitrag

zum weiteren Zusammenwachsen

der Region Heilbronn-Franken leisten.

Denn gerade auch in diesen schwierigen

Zeiten ist der gesellschaftliche Zusammenhalt,

das Sprechen mit einer

Stimme, noch wichtiger geworden.

Das bürgerschaftliche Engagement

ist der Kitt für unsere freiheitlich

demokratische Gesellschaft. Gerade

wenn es schwierig wird, ist dieser Zusammenhalt,

das Wir-Gefühl, ein starkes

und notwendiges Signal. Lassen Sie

uns weiterhin zusammenhalten und

gemeinsam den Weg in die Zukunft gehen.

Auch wenn die Herausforderungen

immens sind, sind wir in Heilbronn-

Franken gut aufgestellt. Wir sind die

Region der Weltmarktführer mit einem

starken und innovativen Mittelstand,

schaffigen Menschen, einem noch intakten

Vereinsleben und vielfältigem

bürgerschaftlichen Engagement. Wir

sind mit dem IPAI in Heilbronn auf dem

besten Weg, zum zentralen Standort

für KI in Europa zu werden. Die Stadt

Heilbronn hat sich den Titel der Green

City erkämpft und damit ein Zeichen

für eine nachhaltige Region Heilbronn-

Franken gesetzt.

Gemeinsam mehr erreichen

Lässt man das Vereinsjahr Revue passieren,

sind der Regionaltag in Bad Rappenau

oder unsere „Touristische Wanderung“

in Lauffen hervorzuheben

Schon heute freuen wir uns gemeinsam

mit der Stadt Bad Mergentheim auf den

nächsten Regionaltag, der am 28. Juni

2026 in der hübschen Kurstadt stattfindet.

Zwei weitere Veranstaltungen zum

Stiftertum mit den Sozialstiftungen

und der Stiftung Würth zeugen von der

funktionierenden regionalen Zivilgesellschaft.

Auch mit dem Projekt „Nachhaltigkeit

– eine Strategie für die Region

Heilbronn-Franken“ sind wir ein

gutes Stück vorangekommen. Der Dialog

Zukunft zusammen mit der IHK

Heilbronn-Franken, der Audi AG und

der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken

ist ebenfalls ein wichtiges Signal

des Zusammenhalts und der Zukunftsorientierung

in der Region.

Ich möchte allen Unterstützern

und Förderern, dem Vorstand, Beirat

und natürlich unseren Mitgliedern für

die Unterstützung unserer Bürgerinitiative

und unserer Region Heilbronn-

Franken danken. Ich wünsche Ihnen allen

eine gesegnete Weihnachtszeit und

ein gutes neues Jahr 2026!

Ihre Friedlinde Gurr-Hirsch

Eine Aktion der Bürgerinitiative

pro Region Heilbronn-Franken e.V.

www.pro-region.de

R E WU

LOGISTIK EXPRESS

Ja, zur Region

Heilbronn-Franken

Werden Sie jetzt Mitglied in der „Bürgerinitiative

pro Region Heilbronn-Franken

e. V.“.

Fördern Sie das „Wir-Gefühl“ in der Region

Heilbronn-Franken und setzen Sie sich für

ihre Belange ein. Nutzen Sie unseren Verein

als Plattform für den Meinungsaustausch von

Bürgern und Gremien.

Als Dankeschön lesen Sie das PROMagazin

ein halbes Jahr kostenlos.

Beitrittserklärung

Hiermit erkläre ich ab sofort meinen Beitritt zur „Bürgerinitiative pro Region Heilbronn-Franken e. V.“.

Als Dankeschön lese ich das PROMagazin sechs Monate lang kostenlos.

Formular bitte ausfüllen, ausschneiden und an folgende Adresse senden oder faxen:

Bürgerinitiative pro Region Heilbronn-Franken e. V. | c/o Adolf Würth GmbH & Co. KG

Postfach 74650 Künzelsau | Fax 07940 15 52329 | info@pro-region.de | www.pro-region.de

Ich/Wir ermächtige/n den Verein „Bürgerinitiative pro Region Heilbronn-Franken e. V.“ den Jahresbeitrag

in Höhe von

10 Euro (Nicht Erwerbstätige) 30 Euro (Erwerbstätige) ______ Euro (juristische Pers., mind. 100 Euro)

von meinem/unseren Konto abzubuchen. Die Abbuchungsermächtigung ist widerruflich.

Full Color

Ihre Staatssekretärin a.D.

Friedlinde Gurr-Hirsch

Firma/Name, Vorname

PLZ, Ort

Straße

Geburtsdatum

E-Mail (für Vereinspost)

Bankinstitut

Konto-Nr.

Ort/Datum

Bankleitzahl

Unterschrift

WIR sind Heilbronn-Franken

Ihre Ansprechpartnerin: Darja Schiz-Salov | Sales Managerin | Tel. 0791 95061-8331 | darja.schiz-salov@pro-vs.de



VERANSTALTUNGSKALENDER

VERANSTALTUNGSKALENDER

Ausstellungen

1.12. – 1.2.2026 Crailsheim

Letzte Schicht – Stefan Bircheneder

Stadtmuseum

1.12. – 24.1.2026 Bad Rappenau

Die Frau und Rot – Versuche, das

Leben zu betrachten

Wasserschloss

1.12. – 6.1.2026 Wertheim

Gläserner Weihnachtsschmuck

Glasmuseum

6.12. – 21.12 Bad Rappenau

Weihnachts- und Krippenausstellung

Kulturhaus Forum Fränkischer Hof

7.12. – 18.1.2026 Schwäbisch Hall

Mitgliederausstellung 2025

Kunstverein Schwäbisch Hall

Konzerte

2.12. Künzelsau-Gaisbach

Kinderkonzert für Kindergarten und

Grundschule – Philharmonie Salzburg

Carmen Würth Forum

2.12. Künzelsau-Gaisbach

Schülerkonzert weiterführende Schule

Carmen Würth Forum

2.12. Heilbronn

Kammermusikreihe der KKS

Heilbronn „Pastori e Fantasmi“

Kreissparkasse Heilbronn:

Unter der Pyramide

5.12. Brackenheim

Tatort Tannenbaum

EVENTS UND VERANSTALTUNGEN IM DEZEMBER

Ein Service der Bürgerinitiative pro Region Heilbronn-Franken e.V.

Weitere Termine unter www.pro-region.de

Alle Angaben ohne Gewähr.

6.12. Künzelsau-Gaisbach

Weihnachtsoratorium

Gaechinger Cantorey

Carmen Würth Forum Heilbronn

6.12. Crailsheim

Bläsergala der Stadtkapelle Öhringen

6.12. Widdern

Felix Klieser Horn

Golden Christmas

Wilhelm-Frey-Kulturhalle

7.12. Künzelsau-Gaisbach

Würth Philharmoniker:

Familienkonzert Hänsel und Gretel

Carmen Würth Forum

7.12. Schwäbisch Hall

Adventssingen

Johanniterkirche

7.12. Bad Rappenau

Weltklassik am Klavier mit

Dr. Shoko Kawasaki

Wasserschloss/ Dachgeschoss

13.12. Schwaigern

Weihnachtskonzert mit dem

SWR Vokalensemble

und Freiburger Barockorchester

Stadtkirche

13.12. Künzelsau-Gaisbach

Würth Philharmoniker:

Musikalische Klangwelten

Carmen Würth Forum

16.12. Künzelsau

Singbar – Advents- und

Weihnachtslieder zum Mitsingen

Kulturhaus Würth mit

Bibliothek Frau Holle

16.12. Bad Rappenau

Danceperados

Kurhaus

17.12. Heilbronn

Frank Duprée Klavier &

Leitung

A Jazz Christmas

Harmonie

19.12. Heilbronn

Faszination Wagner

Harmonie, Theodor-Heuss-Saal

19.12. Neuenstadt

52. Gastkonzert des

Württembergischen

Kammerorchesters Heilbronn

Stadthalle

20.12. Künzelsau-Gaisbach

Würth Philharmoniker:

Festliche Klänge

Carmen-Würth Forum

20.12. Güglingen

Württembergisches Kammerorchester

mit Frank Duprée Trio

Herzogskelter

26.12. Tauberbischofsheim

Der Schlagerprinz & Band

Stadthalle

28.12. Bad Friedrichshall

Premiere: Musical auf Rollen

ABBA MIA – next Generation

Kocherwaldhalle

31.12. Crailsheim

SWR Swing Fagottett

Ratssaal

Theater

2.12. Bad Rappenau

Der zerbrochene Krug

Kurhaus

Tipp

Tipp

9.12. Wertheim

Eine Sommernacht

Aula Alte Steige

Feste

5.12. – 10.1.2016 Heilbronn

11. Spielzeit im

Radio Ton Gourmet Palast Tipp

Trappenseeschlösschen

27.12. – 28.12. Langenbrettach

Brettacher Markt

Märkte

1.12. Eppingen

Andreasmarkt

1.12. – 21.12. Heilbronn

55. Käthchen Weihnachtsmarkt

Kilians-, Marktplatz, Sülmerstraße

3.12. – 7.12. Künzelsau

Advent am Schloss –

Weihnachtsmarkt Künzelsau

4.12. – 7.12. Bad Mergentheim

Weihnachtsmarkt

Marktplatz

5.12. – 7.12. Bad Wimpfen

Altdeutscher Weihnachtsmarkt

Altstadt

5.12. – 7.12. Tauberbischofsheim

55. Käthchen Weihnachtsmarkt

Kilians-, Marktplatz, Sülmerstraße

5.12. – 6.12. Bad Rappenau

Nikolausmarkt

Stadtmitte

6.12. – 7.12. Wertheim

Bronnbacher Weihnachtsmarkt

Kloster Bronnbach, Kreuzgang

6.12. – 7.12. Crailsheim

Crailsheimer Weihnachtsmarkt

mit Thomasmarkt

Innenstadt

6.12. – 7.12. Obersulm

Seeweihnacht

Breitenauer See

6.12. Eppingen

Eppinger Weihnachtsmarkt

Altstadt

6.12. – 7.12. Schöntal

Schöntsler Weihnachtsmarkt

Klosterhof

10.12. Rot am See

55. Käthchen Weihnachtsmarkt

12.12. – 14.12. Möckmühl

Möckmühler Lichterglanz

Altstadt

12.12. – 14.12. Bad Rappenau

Parkweihnacht im Salinenpark

13.12. – 14.12. Waldenburg

Waldenburger Bergweihnacht

Altstadt

13.12. – 14.12. Vellberg

44. Christkindlesmarkt

Städtle

13.12. – 14.12. Wertheim

Kleiner Mittelalter-Weihnachtsmarkt

Mainplatz

13.12. Frankenhardt

Gründelhardter Weihnachtsmarkt

Gründelhardt

14.12. Bad Friedrichshall

Dorfadvent

Ortschaft Untergriesheim

21.12. Forchtenberg

Dorfweihnacht

Gasthaus Hirsch/ Wohlmutshausen

27.12. . Schrozberg

Taubenmarkt

Bartenstein-Vereinsheim

Mix

6.12. Neuenstein

Kabarett:

Barbara Grässle „Alle Jahre wieder“

Kulturbahnhof

6.12. Wertheim

Comedy mit Martin Fromme

Convenartiskeller

7.12. Heilbronn

Literatur:

Vier starke junge Stimmen –

eine Matinee

Trappenseeschlösschen

11.12. Künzelsau-Gaisbach

Kabarett: Helmut Zierl

Es weihnachtet schön

Carmen Würth Forum

12.12. Crailsheim

Lesung:

Monika Zeiner: „Villa Sternbald oder

Die Unschärfe der Jahre“

KulturWerk

12.12. Gaildorf

Kabarett: Hillu‘s Herzdropfa –

„Schtoireiche Albschwoaba“

Limpurghalle, Schenk-Albrecht-Saal

17.12. – 6.1.2026 Heilbronn

Heilbronner Weihnachtscircus

Theresienwiese

19.12. – 6.1.2026 Bad Mergentheim

Weihnachtscircus

12.12. Crailsheim

Lesung: Monika Zeiner: „Villa

Sternbald oder Die Unschärfe der

Jahre“

KulturWerk

Kontakt

Bürgerinitiative pro Region

Heilbronn-Franken e.V.

c/o Adolf Würth GmbH & Co. KG

Postfach, 74650 Künzelsau

Tipp

31.12. Wallhausen

Sport: Silvesterlauf

der SpVgg Hengstfeld-Wallhausen

Ansprechpartner für Termine:

Ralph Wachter, Telefon 07940 152329

www.pro-region.de

Tipp

48

November 2025

49



Kreative Hobbyköche

erfinden Gerichte

Barbara Salesch ist

waschechte Badenerin

Jonas Gräter züchtet

Giganten

Palmen und Strand gibt

es auch in der Region

Eine sagenhafte Tour

durchs Ländle

Die Tatort-Kommissarin

zieht es nach draußen

Ein Gespräch über Bücher,

Bissen und Bildung

Großartige Skulpturen

von Bildhauer Lars Zech

Was Ursula Dees gegen

Rückenschmerzen tut

AUSBLICK

Frohe Botschaften aus der Ideenschmiede

Wir sind innovativ und mutig: Diese Botschaft steckt hinter dem Handeln vieler

Unternehmer und Akteure in Heilbronn-Franken. Wir zeigen, was ambitionierte

Gründer, Forschungs- und Entwicklungsteams regionaler Hidden Champions

und viele andere zu wachsender Wirtschaftskraft beitragen.

Nachhaltige Lichtblicke

Gute Nachrichten aus der Region in

Sachen Klimaschutz: Schwäbisch Hall

erreicht den Gold-Standard des

European Energy Award (EEA), der

ZfK-Nachhaltigkeitsaward in der

Kategorie „Energie“ in Gold geht nach

Crailsheim, Heilbronn wird gar

„Grüne Hauptstadt Europas“. Wir zeigen,

in welche nachhaltigen Projekte

Heilbronn-Franken Energie steckt.

Die nächste

Ausgabe

erscheint ab

15. Dezember

Traditionell zuversichtlich

Traditionsunternehmen bilden das

Rückgrat der deutschen Wirtschaft,

das beweisen die Unternehmen in

Heilbronn-Franken. Sie schaffen

nachhaltig Werte über Generationen.

Wir zeigen Beispiele für weitsichtiges

Unternehmertum zwischen

Bodenhaftung und Innovationskraft,

das zuversichtlich stimmt.

Fotos: Christian Laurin von Lingner, AdobeStock/mu, ebm-papst

Impressum

Offizielles Organ der Bürgerinitiative

pro Region Heilbronn-Franken e. V.;

www.pro-region.de

Herausgeber

pVS - pro Verlag und Service GmbH & Co. KG

Ein Unternehmen der

Stimme Mediengruppe

Geschäftsführer

Marcus Baumann, Marc Becker,

Tilmann Distelbarth

Verlagsleitung

Beate Semmler (V. i. S. d. P.)

Leitung Produktmanagement Print & Digital

Lisa Hofmann-Vorbach

Redaktionsleitung

Natalie Kotowski, Teresa Zwirner,

Dirk Täuber (Sonderthemen)

Layout und Grafik

Stimme Mediengruppe, CrossMedia

Sales Management

Heike Bischoff, Birgit Kalbacher,

Darja Schiz-Salov

Es gilt die Anzeigenpreisliste

Nr. 25 vom 1.1.2025

Vertrieb

Yannis Gaukel, Telefon 0791 95061-8300

Erscheinungsweise: monatlich

Bezugsbedingungen

Das Jahresabo beträgt 48,00 Euro.

Nachdruck und Vervielfältigung – auch

auszugsweise – nur mit Genehmigung

des Verlages.

Verlags- und Redaktionsanschrift

pVS - pro Verlag und Service GmbH & Co. KG

Stauffenbergstraße 18

74523 Schwäbisch Hall

Telefon 0791 95061-8300

info@pro-vs.de

Druck und Herstellung

Möller Pro Media GmbH

Zeppelinstraße 6, 16356 Ahrensfelde

Telefon 030 41909-0, Fax 030 41909-299

Gedruckt auf umweltfreundlichem UltraMag

Plus Silk-Recyclingpapier aus 100% Altpapier,

zertifiziert mit den Umweltsiegeln „Der Blaue

Engel“, „EU-Ecolabel“ sowie FSC- und PEFC-

Siegel.

ISSN 2509-5528

www.pro-magazin.de

HEIMAT

SCHMECKT

KEINE AUSGABE

Herbst 2025

Mit Pfiff serviert

Auf ein Viertele

Im Kürbisfieber

VERPASSEN!

Sonderheft Urlaub 2025

KLEINE

AUSZEIT

Urlaub wie

in Italien

Die schöne Lau und

der Spion von Aalen

Eva Löbau liebt den

Schwarzwald

Winter 2025/26

LESE

STUNDE

Wurzeln & Wege

Karoline Eichhorn

im Gespräch

Gschichtle & Versla

Scheene Weihnachda

mit Autor Edi Graf

Lilien & Igel

Was Hans Hagdorn in

Hohenlohe gefunden hat

Sommer 2025

LESEN,

BITTE!

Denis Scheck

schwätzt Tacheles

Holz zieht ihn

magisch an

Der Kick auf

den Schienen

Bestellen Sie jetzt Ihr Abo unter

www.pro-vs.de/lebensart

oder rufen Sie uns an:

Tel. 0791/95061-8300

4 Ausgaben + 1 Urlaubsheft gratis

5x

LebensArt

nur 15,60 €*

*inkl. MwSt. und

Versand

50

November 2025



sonnenhof schwäbisch hall

WIR BEGLEITEN MENSCHEN

MIT HERZ

Bei Diakoneo steht der Mensch im Mittelpunkt – in all

seinen Facetten. Im Sonnenhof engagieren sich rund

1.000 Mitarbeitende in Kindergarten, Schule, Tagesförderstätte

und Wohn-Einrichtungen.

Ob Sie spenden, zustiften, sponsern oder sich ehrenamtlich

engagieren – es gibt viele Möglichkeiten, unsere Arbeit zu

unterstützen.

Sprechen Sie uns gerne an!

Kontakt:

Patricia Danner

Tel.: +49 160 7855618

E-Mail: patricia.danner@diakoneo.de

Ihre Spenden

kommen an –

weil wir direkt

vor Ort helfen.

Spenden

Sie online

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!