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Baublatt Magazin November 2025

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www.baublatt.at

NR. 11 | 2025

ein magazin der

specialmediacom

DAS GROSSE MAGAZIN FÜR BAU MASCHINEN GERÄTE TECHNIK

12 | Wiener Wasser

Wien errichtet den weltweit größten

geschlossenen Trinkwasser-Behälter

66 | Messe-Rückblick

Neuheiten der RecyclingAktiv

& TiefbauLive in Karlsruhe

Österreichische Post AG – MZ08Z037831M – specialmedia.com GmbH, Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien

Retouren an PF 100, 1350 Wien | Einzelpreis 13,00 € | November 2025 | www.baublatt.at


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Österreichische Post AG – MZ08Z037831M – specialmedia.com GmbH, Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien

Retouren an PF 100, 1350 Wien | Einzelpreis 13,00 € | November 2025 | www.baublatt.at

EDITORIAL

Neue Regelwerke

Aus Brüssel kommen wieder neue

Regelungen auf uns zu, die in

diesem Fall speziell für die Baumaschinenbranche

relevant sind. Die Rede ist

von der neuen EU-Maschinenverordnung

und dem Cyber Resilience Act. Beide

Regelwerke bringen ab 2027 verbindliche

gesetzliche Anforderungen für die Hersteller

von Maschinen und digitalen Produkten

mit sich. Sie verfolgen das Ziel, die

Sicherheit im europäischen

Binnenmarkt zu erhöhen,

setzen jedoch unterschiedliche

Schwerpunkte. Konkret

konzentriert sich die EU-

Maschinenverordnung auf die

mechanische, elektrische und

funktionale Sicherheit von

Maschinen und sicherheitsrelevanten

Komponenten. Wie

die Experten betonen, werden

erstmals auch digitale

Risiken berücksichtigt, etwa

durch künstliche Intelligenz

oder die Zusammenarbeit von

Mensch und Roboter. In Folge

der EU-Maschinenverordnung sind

Hersteller verpflichtet, eine umfassende

Risikobewertung durchzuführen, technische

Dokumentationen zu erstellen und

eine CE-Kennzeichnung sowie Konformitätserklärung

vorzulegen. Die Verordnung

tritt am 20. Jänner 2027 verbindlich in

Kraft. Das zweite Regelwerk, der Cyber

Resilience Act, bezieht sich hingegen

ausschließlich auf Produkte mit digitalen

Karl Englert

Verlagsleiter und Herausgeber

BAUBLATT.ÖSTERREICH

Elementen wie Software, IoT-Geräte oder

vernetzte Steuerungen mit dem Ziel, diese

Produkte gegen Cyberangriffe zu schützen.

Hersteller müssen Sicherheitsmaßnahmen

wie „Security by Design“, ein aktives

Schwachstellenmanagement, regelmäßige

Sicherheitsupdates und Meldepflichten

umsetzen. Auch hier endet die Übergangsfrist

Anfang 2027. Beide Regelwerke sind

für Hersteller von Maschinen mit digitalen

Komponenten besonders

relevant, denn sie müssen

sowohl die Anforderungen der

Maschinenverordnung als

auch des Cyber Resilience

Acts erfüllen, um ihre

Produkte auch nach 2027

rechtskonform in den EU-

Markt bringen zu können.

Sie sehen: Auch in der

Bauwirtschaft ist die Digitalisierung

von großer Dynamik

geprägt und es ist nicht

immer leicht, neben dem

Alltagsgeschäft auch in

diesem Bereich auf dem

Laufenden zu bleiben. Wir möchten Sie bei

dieser Herausforderung unterstützen und

so finden Sie begleitend zu dieser Ausgabe

ein umfangreiches Special, dass sich der

Digitalisierung am Bau in ihren verschiedenen

Facetten widmet. In diesem Sinne

wünsche ich Ihnen ein informatives

Lesevergnügen!

Meint herzlichst

Ihr Karl Englert

www.baublatt.at

NR. 11 | 2025

DAS GROSSE MAGAZIN FÜR BAU MASCHINEN GERÄTE TECHNIK

12 | Wiener Wasser

Wien errichtet den weltweit größten

geschlossenen Trinkwasser-Behälter

66 | Messe-Rückblick

Neuheiten der RecyclingAktiv

& TiefbauLive in Karlsruhe

Kiesel Austria: starker

Partner für viele Branchen

Mit einem tiefen Verständnis für die

Prozesse in den jeweiligen Branchen

bietet Kiesel Austria unter dem Motto

„Kiesel – Mein Systempartner“ hochwertige

Lösungen für die Bau- und

Umschlagindustrie. Dazu zählen die

Produkte führender Hersteller, ausgereifte

digitale Assistenzsysteme sowie

Schnellwechselsysteme und Anbaugeräte.

Für den bestmöglichen

Kunden-Service sorgen die

professionellen Teams an den vier

Standorten in Wien, Salzburg,

Vorarlberg und Tirol. Mit Makineo

als jüngsten Partner gibt Kiesel

Austria auch im Hinblick auf

die digitale Baustelle Vollgas.

IMPRESSUM | BAUBLATT.ÖSTERREICH: Ausgabe November 2025, Firma des Medieninhabers: specialmedia.com GmbH, Anschrift des Medieninhabers: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,

Tel.: +43/1/3100700-100, Fax: +43/1/3100700-600, E-Mail: office@specialmedia.com, Firma des Herstellers: Sandler GesmbH & Co.KG,

Verlagsort: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien, Herstellungsort: Druckereiweg 1, 3671 Marbach, Anschrift der Redaktion: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,

Name des Herausgebers: Karl Englert, Anschrift des Herausgebers: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,

Geschäftsführung: Prof. Hans-Jörgen Manstein und Prof. Ing. Mag. Michael Grabner Verlagsleitung: Karl Englert (KE), karl.englert@ specialmedia.com, DW 800,

Office Management, Anzeigenverrechnung und Redaktionsassistenz: Katja Böhmer (KB), katja.boehmer@specialmedia.com, DW 100,

Chefredakteur: Alexander Riell (AR) alexander.riell@specialmedia.com, DW 840, Redaktionelle Mitarbeit: Peter Landsmann, Stefan Hawlicek, Grafik/Layout: Manfred Fürst

Grundlegende Richtung: BAUBLATT.ÖSTERREICH ist ein österreichisches, unabhängiges Fachmagazin für die Bauwirtschaft, mit besonderer Berichterstattung

über Baumaschinen, -geräte und –technik, Web: www.baublatt.at.

BAUBLATT.ÖSTERREICH: erscheint monatlich, 10x jährlich mit zwei Doppelnummern, Auflage: 10.500 Exemplare, Einzelpreis Inland € 13,– Jahresabonnement (10 Hefte) € 73,–

(alle Preise inkl. 10% MwSt.), Auslandsabonnements auf Anfrage, Bankver bindung: Erste Bank, BLZ: 20111, Konto: 291 2145 2900, IBAN: AT85 2011 1291 2145 2900,

BIC: GIBAATWW, FN 309377t, UID ATU 64333304, Gerichtsstand ist Wien. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit von elektronisch übertragenen Dokumenten oder Anzeigen kann

keine Verantwortung übernommen werden. Bei nicht ausgewiesenen Bild- und Fotorechten handelt es sich um von den Unternehmen beigestelltes und zum Abdruck

freigegebenes Fotomaterial. Impressum gemäß § 25 Mediengesetz unter www.baublatt.at abrufbar.

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Motor (257 kW / 349 PS) der nächsten

Generation ausgestattet, der zusammen mit dem

hydraulisch-mechanischen Getriebe von Komatsu (K-HMT)

außergewöhnliche Produktivität und Kraftstoffeffizienz

bietet. Die neue Kabine setzt Maßstäbe in Sachen

Ergonomie und ist mit einem innovativen, digitalen

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4 NOVEMBER 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Kuhn Baumaschinen GmbH · Zentrale Eugendorf, Kuhn Straße 1, A-5301 Eugendorf bei Salzburg

Telefon: 0043 (0)6225 8206 0 · Telefax: 0043 (0)6225 8206 190 · e-mail: office-bm@kuhn.at



INHALT

INHALT

47 Kobelco: Neuer Hauptsitz für Europa.

48 VDMA: Eine Antidumpingbeschwerde soll zu

einem fairen Wettbewerb für die europäische

Mobilkranindustrie beitragen.

50 Avesco: Die Firmengruppe Mittendorfer

investierte in ein neues Sandvik Ranger

DX800 Außenhammerbohrgerät.

54 Wolffkran: Zwei Wolff Krane kommen in

Riad bei einem Großprojekt zum Einsatz.

56 HS Schoch: Ein neuer Felstieflöffel erweitert

das Angebot für schwerste Einsätze.

57 Doppstadt: Mit einem Handelspartner

wurde die Präsenz in Österreich verstärkt.

58 Strabag testet einen Wasserstoff Radlader

von Liebherr im Kanzelsteinbruch Gratkorn.

59 Kuhn Ladetechnik: Beim neuen Palfinger

PK 880 TEC trifft Kraft auf Hightech.

60 SBM Mineral Processing: Bei der Sanierung

eines 11 km langen Teilstücks der A2 kommen

ein Großprallbrecher sowie zwei mobile

Betonmischanlagen zum Einsatz.

64 Gestrata: Im Zuge der Herbstveranstaltung

wurde bekannt gegeben, dass die Gestrata

in die Österreichische Bautechnik Vereinigung

eingegliedert wird.

MESSE-RÜCKBLICK

Die Sanierung eines 11 km langen Teilstücks der

A2 ist geprägt durch geschlossene Stoffkreisläufe 60und hohe Wiederverwertungsquoten.

MENSCHEN + SZENE

8 Aktuelles bei Kuhn Gruppe, Messe Excon,

Zeppelin, Kinshofer, VCE Vienna Consulting

Engineers, Doka und Austin Powder.

PROJEKTE + PLANUNG

12 Wiener Wasser: Im Trinkwasser-Behälter

in Neusiedl am Steinfeld wird im Auftrag der

Stadt Wien - Wiener Wasser das Speichervolumen

schrittweise auf rund eine Milliarde

Liter Wasser erhöht.

MASCHINEN + TECHNIK

18 Zeppelin: Drei neue Cat Geräte sorgen

im Quarzsand-Abbau der Friedl-Gruppe

in Lackenbach für ebenso rasche wie

effiziente Abläufe.

22 Kreislaufwirtschaft: In Stockerau wurde von

Porr, Saint Gobain und Saubermacher das

erste Gips-zu-Gips-Recyclingwerk eröffnet.

24 Geel: Seit über 20 Jahren setzt die Firma

Pölzleitner Erdbau auf Geel Produkte.

25 Herrenknecht: Für den Brenner Basistunnel

haben bisher acht Vortriebsmaschinen von

Herrenknecht rund 83 km Tunnel aufgefahren.

26 Kiesel: Die Porr AG setzt im Stahlwerk der

voestalpine AG in Leoben einen speziell

modifizierten Bagger vom Typ KTEG 890LD 7

für das anspruchsvolle Schlackehandling ein.

28 Liebherr: Im Werk in Telfs informierte

Liebherr über die Planierraupen PR 776 G8,

das System Liebherr Autonomous Operations,

die neueste Teleskoplader Generation 6 und

das Konzeptfahrzeug S1 Vision.

32 MWT: Mobile Bandwaagen liefern auch unter

härtesten Bedingungen präzise Messungen.

34 Komatsu: Ein neuer Komatsu WA80M-8 mit

einer Fliegl-Astschere sorgt im Bauhof einer

deutschen Gemeinde für mehr Effizienz.

Dieser Ausgabe liegt ein

Baublatt.Österreich Special zum

Thema „Digitalisierung am Bau“ bei.

35 Hitachi: Die Umbenennung in Landcros leitet

eine strategische Neupositionierung ein.

36 AM Baugeräte: Mit Dezember 2025 ist das

Unternehmen exklusiver Vertriebspartner

für Flygt Baupumpen.

38 AAB Eisterer: Eine große Bandbreite an

leistungsstarken Bohrlafetten steht für die

Kunden auch im Mietpark zur Verfügung.

40 Zeppelin Rental: Die Firma Schilowsky

und Zeppelin Rental Österreich gehen eine

strategische Partnerschaft ein.

42 OÖ Geotechniktag: Im Fokus standen

die Energiewende und wie geotechnische

Projekte diese Transformation im Industrieland

Oberösterreich unterstützen.

46 Holp: Mit dem CutWheel können Böschungen,

Lichtraumprofile und Hecken an Straßen und

Wegen mit nur einem Gerät gepflegt werden.

66 Karlsruhe: Als Demonstrationsmesse für

Bau, Abbruch und Recycling informierten die

RecyclingAktiv & TiefbauLive vom 9. bis 11.

Oktober 2025 über innovative Maschinentechnik

und richtungsweisende Trends.

72 Baublatt.Österreich Test:

MGS5 EV Luxury

VW Tayron Life ETSI DSG

Dacia Bigster Extreme Mild Hybrid 130 4X4

04 Editorial

74 Literatur

FUHRPARK

STANDARDS

MERLO ROTO

DER DREHBARE

WOLKEN

KRATZER

BURGKIRCHEN 07724 2107 mauch.at

6 NOVEMBER 2025

BAUBLATT.ÖSTERREICH

BAUBLATT.ÖSTERREICH NOVEMBER 2025 7



MENSCHEN + SZENE

MENSCHEN + SZENE

KUHN-GRUPPE

Festessen für die Jubilare

In feierlichem Rahmen fand in Elixhausen das traditionelle

Festessen für die Jubilare der Kuhn-Gruppe statt.

Gemeinsam mit der Eigentümerfamilie Kuhn wurden

langjährige Kolleginnen und Kollegen gefeiert, die mit

ihrem Engagement, ihrer Erfahrung und ihrer Loyalität

einen wertvollen Beitrag zur erfolgreichen Entwicklung

der Unternehmensgruppe leisten. Geehrt

wurden für 20 Jahre Walter Dullinger, Johannes

Dürnecker, Mathias Gaigg, Christine Jetzinger, Gerhard

Kronlachner, Peter Präauer; für 25 Jahre Christian

Barth, Stefan Kofler, Markus Pinwinkler, Franz Schausberger,

Gerhard Wimroither; für 30 Jahre Martin

Kolber und Christian Ragger; für 35 Jahre Andreas

Grasberger und Johann Hietl sowie für 40 Jahre

Martina Salzlechner. Im Bild die Jubilare der Kuhn-

Gruppe mit der Eigentümerfamilie. www.kuhn.at

KINSHOFER

Wechsel in der Geschäftsführung

Die Kinshofer GmbH gibt

bekannt, dass Harald Thum zum

1. Oktober 2025 die Position des

Geschäftsführers für die Kinshofer

GmbH in Deutschland, sowie

die Mars Greiftechnik in Österreich

und Kinshofer CZ in

Tschechien übernommen hat. Er

folgt auf Thomas Friedrich, der

das Unternehmen seit 2001

erfolgreich geleitet und maßgeblich

geprägt hat. Thomas

Friedrich bleibt weiterhin

Geschäftsführer der PPG

Greiftechnik, sowie Vorstandsvor-

sitzender und Vertreter des

Anteilseigners, Lifco AB. Harald

Thum bringt langjährige Erfahrung

in der Bau- und Anbaugerätebranche

mit. Zuletzt war er

Geschäftsführer der Kiesel GmbH

und dort verantwortlich für den

Bereich Herstellung und Vertrieb

der KTEG-Lösungen. Während

seiner Zeit bei Kiesel hat er die

strategische Ausrichtung und das

internationale Wachstum des

Unternehmens entscheidend

vorangetrieben.

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EXCON 2025

Vom 9. bis 13. Dezember 2025 findet in Bengaluru

die 13. Ausgabe der Excon statt. Die Messe präsentiert

auf rund 1 Mio. m 2 über 1.250 Aussteller,

darunter 160 internationale Teilnehmer aus mehr

als 25 Ländern. Erwartet werden mehr als

100.000 Besucherinnen und Besucher. Diese erwarten

8 Länderpavillons und über 500 Produktneuheiten.

Excon präsentiert sich als Plattform

für Innovationen und nachhaltige Infrastrukturentwicklung.

Die thematischen Schwerpunkte

sind smarte und grüne Infrastruktur; Urbanisierung

und ländliche Entwicklung; saubere, sichere

Bauprozesse sowie die Kompetenzentwicklung

rund um die Marke „Make in India“. Begleitende

Konferenzen bringen Politik, Industrie und Experten

zusammen, um Zukunftstrends, Finanzierung

und Technologieintegration zu diskutieren. Ziel

der Organisatoren der Excon 2025 ist es, die Messe

als globalen Treffpunkt für die Zukunft des

Bauens zu positionieren. www.excon.in

ZEPPELIN

Key-Account-Management:

Patrick Stellmach folgt Chris Gil

Zeppelin stellt sein Key-Account-Management

für Konzernkunden neu auf, um

Großkunden mit Firmensitz in Österreich

noch gezielter zu beraten, die auch über

die Ländergrenzen hinweg Cat Baumaschinen

einsetzen. Die Intention der

Neupositionierung: sich auf Kundenanforderungen

flexibler einzustellen und

gemeinsam Wachstumspotenziale zu

erschließen. Seit September ist Patrick

Stellmach an Bord von Zeppelin und

betreut als Verkaufsleiter internationale

und nationale Konzerne mit Fokus auf

Bauwirtschaft, Gewinnung, Entsorgung

und Industrie. Sein Vorgänger, Chris Gil,

hat bei Zeppelin die Aufgaben als Verkaufsleiter

in Baden-Württemberg

übernommen.

„Die neue Struktur im Key-Account-

Management ermöglicht eine fokussierte

Betreuung strategischer Kunden und

schafft Voraussetzungen für eine noch

engere Zusammenarbeit. Unser Prinzip

basiert auf einem zentralen Ansprechpartner

mit einem Team, das speziell auf die

Bedürfnisse der Großkunden ausgerichtet

ist, sich um alle Kunden-Belange kümmert

und direkt mit den Standorten sowie

dem Zentraleinkauf den Bedarf der

Kunden koordiniert. Das hat sich bestens

bewährt. Wir freuen uns, dass wir mit

Patrick Stellmach eine versierte Führungskraft

mit umfassender Erfahrung

gewinnen konnten. Ein besonderes

Dankeschön geht an Chris Gil für seinen

außerordentlichen Einsatz. Er hat die

erfolgreiche Zusammenarbeit mit unseren

Konzernkunden aus Österreich seit 2019

aufgebaut und intensiviert“, erklärt Jörg

Gröning, Zeppelin Bereichsleiter Konzernkunden.

Patrick Stellmach stammt aus Oberösterreich.

Nach seiner Ausbildung zum

Luftfahrzeugtechniker führte ihn sein

Berufsweg über den Einkauf und die

Materiallogistik in den Vertrieb. Nach

Stationen im Onlinehandel und im

B2B-Verkauf von Werkzeug- und Befestigungstechnik

wechselte er 2011 in die

Baumaschinenbranche. Dort war er über

ein Jahrzehnt als Verkaufsrepräsentant

bei einem führenden Baumaschinenhändler

tätig, bevor er ab 2023 die

Bereichsleitung Gebrauchtmaschinen

für Österreich

und Osteuropa übernahm.

www.zeppelin-cat.at

Patrick Stellmach, neuer

Verkaufsleiter Konzernkunden

von Zeppelin Österreich.

8 NOVEMBER 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Foto: privat

Foto: Christoph Gruber / BOKU-IT

VCE

Innovationspreis 2025 vergeben

Der VCE Innovationspreis für

Exzellenzforschung im nachhaltigen

Bauen geht 2025 an Dr. Lara

Bettinelli. Ihre Dissertation mit

dem Titel „Vergleich verschiedener

Modellierungsstrategien für

dynamische Berechnungen von

Eisenbahnbrückenschwingungen“

überzeugte die Jury durch

wissenschaftliche Präzision, hohe

Praxisrelevanz und einen klaren

Beitrag zur Weiterentwicklung

des nachhaltigen Bauens. In

Harald Thum

(Iinks) folgt

Thomas Friedrich

nach.

ihrer Arbeit untersucht Dr.

Bettinelli, wie unterschiedliche

Modellierungsstrategien das

Beschleunigungsverhalten von

einfeldrigen Eisenbahnbrücken

mit Schotterbett unter Hochgeschwindigkeitsverkehr

beeinflussen.

Im Bild: DI Peter Furtner,

Handlungsbevollmächtigtem der

VCE Vienna Consulting Engineers

ZT GmbH überreichte Dr.

Lara Bettinelli die Auszeichnung.

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MENSCHEN + SZENE

Der Doka-Sicherheitsdialog

war geprägt

durch eine interessante

Symbiose aus Vorträgen

und Praxisstationen,

begleitet von genügend

Raum zum Erfahrungsaustausch.

*

DOKA

Sicherheit erlebbar gemacht

Am 3. November 2025 lud die Doka

Österreich GmbH unter dem Motto

„Kleine Ursache – große Wirkung“ zum

Sicherheits-Dialog ins Doka Infocenter

in Amstetten. Zahlreiche Vertreter aus

Bauwirtschaft, Arbeitsschutz und

Forschung folgten der Einladung, um

über aktuelle Entwicklungen, praxisnahe

Lösungen und die Rolle digitaler

Technologien im Sicherheitsmanagement

zu diskutieren. In seiner Eröffnung

betonte Helmut Weißengruber (Doka

Safety Management), dass Arbeitssicherheit

kein Zufallsprodukt, sondern das

Ergebnis vorausschauender Planung,

klarer Prozesse und gelebter Verantwortung

ist. Nur wenn Schulung, Kommunikation

und Sicherheitskultur Hand in

Hand gehen, kann Sicherheit nachhaltig

verankert werden. DI Dr. Steffen Robbi

(Digital Findet Stadt) zeigte in seinem

Vortrag „Künstliche Intelligenz in der

Bauwirtschaft – Schwerpunkt Sicherheit“,

wie KI-Systeme bereits heute

Risiken erkennen und Unfälle vermeiden

können. Bei den Praxisstationen

konnten die Teilnehmenden erleben, wie

vielfältig Sicherheitsaspekte auf der

Baustelle sind – von der richtigen

Materialbewertung bis zur intelligenten

Überwachung. Besonderes Interesse

weckte die Station der FH Hagenberg

mit Ansätzen zur „Smarten Baustelle“.

Mithilfe von Sensorik, KI-gestützter

Bildanalyse und Virtual Reality zeigten

die Forschenden, wie sich Gefahrensituationen

frühzeitig erkennen und

vermeiden lassen.

www.doka.com

Foto: Doka

TERMINE

Abfallrechtliche Aufzeichnung

und Meldung

03.12.2025, Graz www.brv.at

Workshop Recycling & Abfallmanagement

im Bauwesen

16.12.2025, Wien www.ars.at

Fehlende CE-Kennzeichnung

bei Bauprodukten

15.01.2026, Wien www.ars.at

Beton im Straßenbau

19.- 20.01.2026, Wien

www.betonakademie.at

Kalkulation von Bauleistungen

nach ÖNorm B 2061:2020

20.01.2026, Wien und Virtual Classroom

www.ars.at

Ausbildung zum zertifizierten

Baukoordinator

21.-23.01.2026, Wien www.ars.at

Lehrgang Claims & Co

für Baupraktiker

28.01.-12.02.2026,

Wien und Virtual Classroom www.ars.at

Berechnung von Erdwärmesonden

19.02.2026, Wien www.voebu.at

AUSTIN POWDER

Neuer Vertriebsleiter in Österreich

Bei Austin Powder, einem der führenden

Anbieter von Sprengstoffen und Zündsystemen

für die Industrie, steht eine personelle

Veränderung in der Vertriebsleitung bevor.

Mit Harald Polleros übernimmt ein erfahrener

Branchenkenner die Leitung des Vertriebs

in Österreich. Er folgt auf Thomas Umfer und

dessen Assistentin Michaela Umfer, die sich

entschieden haben, neue berufliche Wege

einzuschlagen und Austin Powder zum

Jahresende verlassen werden. „Wir danken

Thomas und Michaela Umfer herzlich für

ihren langjährigen Einsatz und die gute

Zusammenarbeit“, betont Mark Ganster,

Geschäftsführer von Austin Powder. „Gleichzeitig

freuen wir uns, mit Harald Polleros

einen kompetenten Nachfolger gewonnen zu

haben, der die erfolgreiche Entwicklung

unseres Vertriebs mit neuen Impulsen

fortsetzen wird.“ Harald Polleros bringt über

24 Jahre Erfahrung im Vertrieb mit, davon 14

Jahre in der Investitionsgüterbranche. In

seiner bisherigen Laufbahn konnte er

umfangreiche Kenntnisse in Technik, Organisationsführung

und Projektbetreuung

aufbauen.

„Ich freue mich darauf, gemeinsam mit

unseren Kunden und dem gesamten Vertriebsteam

die Zukunft aktiv zu gestalten“, sagt

Harald Polleros. „Mir ist wichtig, auf partnerschaftliche

Zusammenarbeit, offene Kommunikation

und ein starkes Miteinander zu

setzen – intern im Team genauso wie in der

Beziehung zu unseren Kunden.“ Mit seinem

Know-how, seiner praxisorientierten Herangehensweise

und einem

Fokus auf Kundennähe

wird Harald Polleros

künftig die strategische

Weiterentwicklung des

Vertriebs von Austin

Powder in Österreich

übernehmen.

www.austinpowder.at

Harald

Polleros

Foto: Majland

• Beste Wartungszugänglichkeit durch kippbare Kabine

• Joysticklenkung und Tempomatfunktion

• Klimaanlage auch bei Maschinen mit Einsatzgewicht unter 2,5t

10

NOVEMBER 2025

BAUBLATT.ÖSTERREICH

* Weitere Details zur Finanzierung und der Aktion finden Sie auf zeppelin-cat.at



PROJEKTE + PLANUNG

PROJEKTE + PLANUNG

WIENER WASSER

Wien errichtet den weltweit größten

geschlossenen Trinkwasser-Behälter

1 2

3

Als Teil der I. Wiener Hochquellenleitung

erfüllt der

Trinkwasser-Behälter in

Neusiedl am Steinfeld seit

rund 70 Jahren eine wichtige

Funktion für die Wasserversorgung

der Stadt Wien. Im

Auftrag der Stadt Wien -

Wiener Wasser wird das

Speichervolumen nun schrittweise

auf rund eine Milliarde

Liter Wasser erhöht.

M

it der Trinkwasser-Strategie „Wiener

Wasser 2050“ verfolgt die Stadt Wien

das Ziel, die Versorgungssicherheit für

kommende Generationen zu erhöhen. Die

Stadt bezieht ihr Trinkwasser vorwiegend

aus 70 alpinen Quellen, die großflächig

geschützt sind. Für die Versorgung stehen

zusätzlich 30 Grundwasser-Brunnen in

Wien und im nahen Umland zur

Verfügung.

Eine der großen Herausforderungen in

den nächsten Jahrzehnten ist das prognostizierte

Wachstum der Wiener

Bevölkerung von derzeit rund 2 Mio. auf

etwa 2,3 Mio. Einwohnerinnen und

Einwohner. Dadurch wird der durchschnittliche

Wasserbedarf von aktuell

400.000 m 3 auf etwa 450.000 m 3 pro Tag

steigen. Großen Einfluss hat auch der

Klimawandel, denn mehr heiße Tage und

langanhaltende Hitzewellen bedeuten für

Wasserversorgungs-Unternehmen meist

Spitzenverbräuche. Gleichzeitig führt der

Klimawandel verstärkt zu Extremwetterereignissen

wie Dürre und Starkregen.

Das kann die Verfügbarkeit von Wasser

beeinträchtigen. Im Sinne der Trinkwas-

4 5 6

7

Fotos: Stadt Wien/Martin Votava; Wiener Wasser/Zinner

1 Stand der Bauarbeiten bei der

Kammer E im Oktober 2025. Die Bodenplatte

ist bis auf das finale Schwundfeld

fertiggestellt, ebenso der Großteil der

Wände. 2 Der Wiener Bürgermeister

Michael Ludwig (rechts) und Paul

Hellmeier (Leiter Wiener Wasser)

informierten über die Dimensionen des

Mega-Projekts. 3 Mehr als 530 Bohrpfähle

wurden als Baugrubensicherung hergestellt.

4+5 Historische Aufnahmen von

der Errichtung der ersten vier Kammern

in den 1950er Jahren. 6 Parallel zum

bestehenden Trinkwasser-Behälter unter

der begrünten Fläche werden in zwei

Bauphasen vier neue Kammern errichtet.

7 In der neuen Kammer E werden rund

170 Stützen errichtet.

12 NOVEMBER 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH NOVEMBER 2025

13



PROJEKTE + PLANUNG

1

Wasserwerk wird von 17 Grundwasser-Brunnen auf der

Donauinsel sowie in Nußdorf gespeist. Baustart für das

Donauinsel-Wasserwerk ist im Frühjahr 2026.

Bürgermeister Michael Ludwig betont: „Die Versorgungssicherheit

der Wienerinnen und Wiener hat für mich oberste

Priorität. Wir in Wien handeln mit Weitblick und übernehmen

Verantwortung. Damit wir für künftige Generationen die

beste und modernste Wasserversorgung gewährleisten,

investieren wir vorausschauend jedes Jahr bis zu 100 Mio.

Euro in die Wasser-Infrastruktur. So sorgen wir auch in

Zukunft für die beste Lebensqualität und das beste Trinkwasser

der Welt.“

2 3

Schrittweise Erweiterung

des Trinkwasser-Behälters

In Neusiedl am Steinfeld befindet sich bereits jetzt der

imposanteste Behälter von Wiener Wasser und einer der

größten Europas. Der in den 1950er Jahren errichtete

Behälter wurde in das Gefälle der I. Hochquellenleitung

eingebunden. Er besteht aus den vier riesigen Wasserkammern

A, B, C und D, die derzeit rund 600 Mio. l Wasser fassen.

Das Hochquellwasser fließt ohne Einsatz von Pumpen durch

den Behälter und weiter bis nach Wien. Die Kammern weisen

eine Raumhöhe von 11 m auf und sind bis in eine Höhe von

rund 10 m mit Wasser gefüllt. Sie werden durch Leitungen in

einem unterirdischen Rohrkeller versorgt und sind jeweils

mit einer eigenen Zu- und Ableitung DN 600 mit einer

Regelarmatur ausgerüstet.

Dazu Paul Hellmeier, Leiter von Wiener Wasser: „Der

Behälter Neusiedl am Steinfeld ist schon jetzt zentral für die

Versorgungssicherheit von Wien. Zukünftig können wir allein

in diesem Behälter das 2,5-fache des durchschnittlichen

Wiener Tagesverbrauchs decken. Das stellt sicher, dass auch

zu Spitzenverbrauchszeiten ausreichend Trinkwasser in

höchster Qualität zur Verfügung steht.“

Der Ausbau des Speichervolumens erfolgt in zwei Etappen.

Bis Ende 2028 wird der Behälter um die beiden neuen

Kammern E und F erweitert. Diese können insgesamt

200 Mio. l Wasser speichern. Damit erhöht sich das Speichervolumen

nach vier Jahren Bauzeit auf insgesamt 800 Mio. l

Wasser. Der Kostenrahmen für die erste Etappe beträgt rund

1 Die Aufnahme verdeutlicht die Gliederung der Bodenplatte in einzelne Betonierfelder. Sie dient der Vorbeugung der Rissbildung

durch das Schwindverhalten des Betons. 2 Versetzen der Fertigteile für eine Rohrleitung. 3 Herstellung des neuen Rohrkollektors,

der ebenfalls als Weiße Wanne ausgeführt wird.

ser-Strategie „Wiener Wasser 2050“ wird

daher die Wasser-Infrastruktur an das

Bevölkerungs-Wachstum und den Klimawandel

angepasst. Im Jahr 2025 wurde die

Strategie evaluiert, denn seit 2022 wurde

bereits ein Drittel der Maßnahmen der

Strategie umgesetzt.

Die einzelnen Projekte umfassen den

gesamten Weg des Wiener Trinkwassers

– von der Wassergewinnung bis zu den

Haushalten. Die Schwerpunkte bilden die

Erhöhung der verfügbaren Wassermenge,

die Sanierung und Erweiterung des

Wiener Rohrnetzes sowie der Ausbau der

Wasserbehälter. Neben vielen weiteren

Maßnahmen starteten im Oktober 2025

auch die Vorarbeiten für die Erweiterung

des Wasserwerks Donauinsel. Zur Stärkung

der Wiener Wasserversorgung soll es

ab 2029 bei Bedarf bis zu 1.000 l Trinkwasser

pro Sekunde liefern können. Das

Von links: Florian Ziegler, DI Elke Wiesmair

und Dominic Brandmayr.

14 NOVEMBER 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH

BUILT

FOR

SUCCESS

GEEL.AT



PROJEKTE + PLANUNG

98 Mio. Euro. Die Konzeption und

betriebliche Planung wurde durch die

MA 31 – Wiener Wasser durchgeführt, die

statisch-konstruktive Planung von der

PCD ZT-GmbH. Mit den Erd- und Baumeisterarbeiten

des ersten Bauabschnitts

ist die ARGE Gebrüder Haider, bestehend

aus Gebrüder Haider Erdbau und Gebrüder

Haider Betonbau, als Bestbieter im

Vergabeverfahren hervorgegangen.

Die Vorbereitungsarbeiten für den

ersten Erweiterungsschritt starteten im

November 2024. Durch eine neue Zufahrt

wird der Rückstau des Baustellenverkehrs

auf die Blätterstraße verhindert. Auch

wurde eine Brücke errichtet, damit die

darunterliegende Zuleitung für den

Bestandsbehälter nicht durch schweres

Baugerät beschädigt wird. Mit Ostern

2025 startete der großvolumige Aushub,

der in diesem Abschnitt bis in eine Tiefe

von 8 m erfolgte. Das Aushubmaterial

wird teilweise für die weitere Verwertung

auf dem Gelände zwischengelagert.

Der Standort zeichnet sich durch einen

tief liegenden Grundwasserspiegel und

den sehr tragfähigen und homogenen

Baugrund aus. Dadurch sind für die

Fundierung keine speziellen Tiefbau-Maßnahmen

erforderlich. Um das Grundstück

für die angestrebte Kubatur bestmöglich

auszunützen, wurden von der Firma

Bauer im Auftrag der ARGE 534 Bordpfähle

als Baugrubensicherung errichtet.

Zum Einsatz kamen eine BG 23 H für

verrohrte Bohrpfähle und eine BG 30 H

für die SOB-Pfähle. Wo keine Bohrpfähle

erforderlich waren, ist die Baugrube

geböscht ausgeführt.

Projektleiter DI Tobias Gauster,

Fachbereich Planung und Bau der MA 31

- Wiener Wasser: „Wir streben für den

Trinkwasser-Behälter eine Lebensdauer

von 100 bis 150 Jahren an. Die I. Hochquellenleitung

wurde 1873 eröffnet und

beweist, dass dieser Anspruch bereits von

früheren Generationen umgesetzt werden

konnte. Die dafür notwendige Ausführungsqualität

erreichen wir aber nur,

indem wir sehr genau darauf achten, dass

alle Arbeitsschritte mit größter Sorgfalt

durchgeführt werden. Aus diesem Grund

übernimmt unser Team auch die Örtliche

Bauaufsicht.“

Der Schwerpunkt der Kontrollen liegt

bei der Herstellung der Bodenplatte und

der Wände der beiden neuen Kammern.

Sie werden als Weiße Wanne ausgeführt

– allerdings bei diesem Projekt mit dem

Ziel, dass aus dem Behälter kein Wasser

austritt. Aus hygienischen Gründen

werden durch den Einsatz von speziellen

Bahnen, die auf die Schalung aufgebracht

werden, besonders glatte Beton-Oberflächen

realisiert. Grundsätzlich werden alle

wasserberührten Flächen mit Schalungsbahnen

geschalt.

Ein besonderes Augenmerk wird auch

auf die Vermeidung von Rissen in der

Bodenplatte gelegt. Sie weist in der Regel

eine Stärke von 45 cm auf, wird aber

entsprechend der statischen Erfordernisse

Projektleiter DI Tobias Gauster überprüft regelmäßig, ob die Qualität der Beton-

Oberflächen den geforderten hohen Ansprüchen gerecht wird.

– so wie die Decke – in einzelnen Bereichen

auf bis zu 70 cm verstärkt. Durch die

Gliederung der Bodenplatte in mehrere

Betonier-Abschnitte erhält der Beton

ausreichend Zeit für sein natürliches

Schwindverhalten. Erst danach werden

die Schwindfelder in den einzelnen

Abschnitten betoniert. Um jeden Betonier-

Abschnitt läuft ein Arbeitsfugenband und

ein Verpress-Schlauch, durch den ein für

Trinkwasser geeignetes Injektionsgut

gepresst wird. Als letzter Schritt wird bei

der Herstellung der Bodenplatte das

durchlaufende, kreuzförmige Schwindfeld

betoniert.

Für die Errichtung der Weißen Wanne

ist es wichtig, dass zwischen den 75 cm

starken Wänden des Trinkwasser-Behälters

und der Vorsatzschale, die an der

Innenseite der Bohrpfähle errichtet wurde,

Gleitebenen eingebaut werden. So wird

sichergestellt, dass sich die Bauteile

bewegen können und dadurch Spannungen

und Risse vermieden werden. Die 170

Stützen der Kammer E weisen einen

Durchmesser von 70 cm auf und werden

– so wie später auch die Stützen der

Kammer F – vor Ort geschalt und betoniert.

Zu den bereits erwähnten Vorteilen des

Standorts kommt auch die Tatsache, dass

die Fahrmischer von den umliegenden

Betonwerken nur wenige Minuten

benötigen und daher zeitlich exakt

getaktet werden können. Verbaut wird

eine sehr spezielle Betonrezeptur, die

hinsichtlich ihrer Qualität entsprechend

kontrolliert und protokolliert wird.

Zusätzlich wurde die Rezeptur auf

unerwünschte Interaktionen zwischen

dem Betonwerkstoff und dem Wasser

überprüft.

Mit Stand Anfang November 2025 sind

die Arbeiten an der Bodenplatte der

Kammer E abgeschlossen. Auch die

Herstellung der Außenwände und Stützen

ist bereits weit fortgeschritten. Die Wände

zum Rohrkollektor sind ebenfalls fertig,

die Mittelwand zur Kammer F wird

demnächst begonnen. Über der Mittelwand

wird das Betriebsgebäude errichtet,

das Einstiegsmöglichkeiten in die Kammern

E und F für notwendige Inspektionsund

Reinigungstätigkeiten bieten wird. In

den nächsten Monaten werden die ersten

Deckenfelder der Kammer E betoniert.

Parallel beginnen bereits die Aushub-

Arbeiten für die Kammer F. Ab 2029 ist

ein weiterer Ausbau durch die anschließenden

Kammern G und H sowie die

Sanierung bzw. Erneuerung der

bestehenden Kammern geplant. Insgesamt

kann Wiener Wasser zukünftig in seinen

31 Wasserbehältern rund 2 Mrd. l Wasser

speichern.

16 NOVEMBER 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Steinwerke in Weppersdorf benötigte

Rohstoff wird u. a. vom Quarzsandwerk in

Lackenbach und dem Kieswerk in Eggendorf

bezogen.

ZEPPELIN

Der neue Cat 323 im Einsatz bei der Quarzsandgewinnung

in Lackenbach. Ausgerüstet

mit einem Schnellwechsler und Löffelpaket

der Firma Winkelbauer übernimmt er noch

weitere Aufgaben, etwa bei der Rekultivierung

in den verschiedenen Abbaustätten.

Die mit dem hochwertigen Quarzsand

produzierten Pflastersteine der Friedl

Steinwerke kommen im öffentlichen

Bereich zum Einsatz, beispielsweise in

der neugestalteten Argentinierstraße

oder dem WU-Campus in Wien.

Friedl-Gruppe: neue Cat Power

für den Quarzsand-Abbau in Lackenbach

Bei der Gestaltung von Außenanlagen zählt die Firma Friedl Steinwerke mit ihrer hochwertigen

Produktpalette an Steinen aus Beton zu den ersten Adressen. Mit dem im März 2024

erworbenen Quarzsandwerk im nahegelegenen Lackenbach ergänzte die Friedl-Gruppe ihr

Portfolio um einen wertvollen Rohstoff, der auch in Sportstätten wie Golf- und Reitplätzen,

Fußball- und Beachvolleyballplätzen sowie im Bauwesen eingesetzt wird. Im Quarzwerk

Friedl sorgen die beiden neuen Radlader Cat 966XE und Cat 972XE sowie der neue

Hydraulikbagger Cat 323 für ebenso rasche wie effiziente Abläufe.

M

it nur zwei Mitarbeitern startete

Firmengründer Gustav Friedl im

Jahr 1953 in Sieggraben mit der Produktion

von kleinen Betonteilen. Sohn Alfred

G. Friedl übernahm das Unternehmen

1967 und begann rund 20 Jahre später am

Standort Weppersdorf mit der Herstellung

von Pflastersteinen. Heute wird das

Unternehmen in dritter Generation von

Alfred M. Friedl geführt. Es konzentriert

sich ausschließlich auf die Produktion von

Steinen für die Außenraumgestaltung, wie

Pflastersteine, Terrassenplatten, Zaunund

Mauersteine in vielen Größen und

unterschiedlichen Stilrichtungen. Passend

dazu werden auch Blockstufen, Einfassungssteine,

Blocksteine, Palisaden und

viele weitere Elemente für die Gartengestaltung

angeboten. Über 60 Standardfarben

und verschiedene Oberflächenausführungen

befinden sich im Programm. Um

dem eigenen, hohen Qualitätsanspruch

gerecht zu werden, wird laufend in den

neuesten Stand der Technik investiert. Die

Anzahl an Fertigungs- und Veredelungsanlagen

von Betonsteinen an einem

Standort ist einzigartig in Österreich.

Unter anderem wurde 2015 eine neue

Anlage für gegossene Produkte angeschafft,

eine sogenannte WetCast-Anlage.

2020 nahm das Unternehmen auch eine

neue Anlage zur Fertigung von Zaun- und

Mauersteinen in Betrieb. Der von Friedl

Fotos: Friedl Steinwerke / Architekturfotografie: Markus Kaiser; Baublatt.Österreich

Erfolg durch Qualität und Innovation

Schritt für Schritt entwickelte sich in den

sieben Jahrzehnten aus dem ehemaligen

Drei-Mann-Betrieb eine erfolgreiche und

innovative Unternehmensgruppe mit rund

120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

und Absatzmärkten in mehreren Ländern.

Mit der Quarzwerke Friedl GmbH kam

ein Abbaugebiet hinzu, das sich durch

seinen hohen Quarzgehalt und eine

optimale Kornverteilung auszeichnet. Der

hohe Feinsand-Anteil macht das Vorkommen

besonders wertvoll. Für die Betonproduktion

in nächster Nähe bedeutet das

Quarzsandwerk Versorgungssicherheit

und kurze Lieferwege. Aber auch bei der

Ausstattung und Pflege von Sportanlagen

wie Golfplätze, Reit- und Turnierplätze,

Fußball- und Beachvolleyballplätze, im

Bauwesen und der Landschaftsgestaltung

kommt der Quarzsand zur Anwendung.

Ing. Alexander Janitsch, Betriebsleiter

der Quarzwerke Friedl und im Projektmanagement

der Friedl Steinwerke GmbH

tätig: „Wir arbeiten laufend an Innovationen,

um den Bedürfnissen von Architekten

und Planern, privaten Gartenbesitzern,

Baufirmen und Pflastererbetrieben

entgegen zu kommen. Das betrifft Form,

Farbe, Verlegung und wir beschäftigen uns

damit, wie Pflastersteine im urbanen

Bereich mit klimatischem Mehrwert

eingesetzt werden können. Unsere

Pflastersteine und Platten sind Ö-Norm

geprüft und durchlaufen strenge hausinterne

Kontrollen. Unser Anspruch ist es,

dass unsere Produkte mehrere Jahrzehnte

nicht nur funktionieren, sondern auch

optisch überzeugen. Beispielsweise kamen

unsere Pflastersteine vor kurzem bei der

Neugestaltung der Argentinierstraße in

Qualität –

Made in Germany

Der neue Cat 972XE

transportiert den

Rohsand von der

Wand zum Aufgabetrichter.

So wie

der Cat 966XE beeindruckt

er dank

des stufenlosen

Getriebes durch

seinen niedrigen

Verbrauch.

Von rechts: Ing.

Alexander Janitsch

(Betriebsleiter

Quarzwerke Friedl)

schätzt die kompetente

Beratung und

professionelle

Betreuung durch

Gerhard Hagleitner

(Verkaufsberater

der Niederlassung

Wien, Zeppelin

Österreich).

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18 NOVEMBER 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH NOVEMBER 2025 19



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Freude über den

Komfort und die

moderne Technik des

Cat 972XE beim

Quarzwerke Mitarbeiter.

Er versorgt über

die neue Bandanlage

die modernisierten

Aufbereitungsanlagen

im Abbaubetrieb in

Lackenbach.

Auch der neue

Cat 966XE ist

dank des

stufenlosen

Getriebes

sparsam im

Verbrauch. Er

kommt hauptsächlich

für die

Lkw-Verladung

zum Einsatz und

wechselt dank

Straßenzulassung

bei Bedarf

auch in die

anderen Abbaustätten.

Firma Zeppelin, der uns aufgezeigt hat,

dass wir mit dem Betrag, den wir laufend

in den bestehenden Fuhrpark stecken

würden, auch in neue Geräte investieren

können. Diese neuen Geräte sind in

Lackenbach für uns der richtige Weg,

damit sich unsere Mitarbeiter auf die

Produktion konzentrieren können und der

Fuhrpark zuverlässig zur Verfügung steht.

Die Zusammenarbeit mit der Firma

Zeppelin funktioniert ausgezeichnet und

die Langlebigkeit bzw. Wertstabilität der

Cat Geräte steht für uns außer Frage.

Nicht zuletzt hat unser Maschinist betont,

dass er noch nie so einen guten Bagger

bedient hat. In diesem Sinne freuen wir

uns auf die weitere Zusammenarbeit mit

der Firma Zeppelin.“

www.steinwerke.at

www.quarzsand-friedl.at

www.zeppelin-cat.at

Wien zum Einsatz. Die Qualitätssicherung

beginnt bereits bei den Rohstoffen. Unsere

erfahrenen Mitarbeiter kontrollieren bei

jeder Anlieferung die Reinheit zugelieferter

Sande und Kiese. Im Quarzwerk haben

wir mit großem finanziellen Aufwand die

gesamte Quarzsandaufbereitung umfassend

modernisiert, um auch hier unserem

Qualitätsanspruch gerecht zur werden.“

Konkret wurden in Lackenbach die

Wasser- und Sandaufbereitung erneuert,

die Stahlbau-Elemente der Siebanlagen

sandgestrahlt bzw. neu beschichtet und die

Steuerung erneuert. Versorgt werden die

Aufbereitungsanlagen jetzt über eine neue

250 m lange Bandanlage mit einem neuen

Aufgabebunker. Eine Wegstrecke, die sich

der Radlader in der Beschickung nun

spart. Das Unternehmen verfügt im

Umkreis auch über weitere Abbaustätten,

von denen das Material zur Aufbereitung

nach Lackenbach transportiert wird.

Neue Cat Power

Zum Zeitpunkt der Übernahme im Jahr

2024 bestand der Fuhrpark in Lackenbach

im Wesentlichen aus drei Radladern. Sie

wurden im Sommer 2025 durch die beiden

neuen Radlader Cat 966XE und Cat

972XE sowie den neuen Hydraulikbagger

Cat 323 ersetzt. Typisch für die Cat

Kettenbagger der neuen Generation ist die

elektronische Vorsteuerung der Hydraulik

und die ungewöhnlich reichhaltige

Ausstattung mit Assistenzsystemen. Der

Cat 323 verfügt über die serienmäßig

integrierte Cat Connect-Technologie und

sorgt in Kombination mit dem niedrigeren

Kraftstoffverbrauch und geringerem

Wartungsaufwand für hohe Produktivität

bei reduzierten Kosten. Er ist von der

Firma Winkelbauer mit einem multiconnect

Schnellwechsler und einem Löffelpaket

ausgerüstet. Im Arbeitsablauf befördert

der Cat 323 das Material auf die

tieferliegende Etage, von wo es der Cat

972XE in den Aufgabebunker der Bandanlage

aufgibt. Da die reine Abbautätigkeit

nicht für die volle Auslastung des Geräts

reicht, wird er mit einem Böschungslöffel

an anderen Standorten auch für Rekultivierungsarbeiten

eingesetzt.

Der Cat 966XE übernimmt bei den Siebanlagen

die Beladung der Lkw mit dem

aufbereiteten Material und kommt auch

für die Herstellung der speziellen Sandmischungen

zum Einsatz, wie sie etwa für

Reit- und Sportplätze benötigt werden. Da

der Cat 966XE über eine Straßenzulassung

verfügt, unterstützt er bei Bedarf auch die

Materialverladung in den anderen

Abbaustätten. In diesem Fall übernimmt

der Cat 972XE mit seinem geeichten

Wiegesystem die Beladung der Lkw.

Beeindruckt zeigt sich Ing. Janitsch

vom geringen Verbrauch der Cat Geräte,

der beim Cat 966XE bei etwa 10 l in der

Stunde liegt und beim Cat 972XE nur

geringfügig höher ist. Einer der Gründe

dafür ist das stufenlose Getriebe von

Caterpillar, über das sowohl der Cat

966XE als auch der Cat 972XE verfügt

und das speziell für den Load & Carry

Einsatz konzipiert ist. Die umfassende

Systemintegration des stufenlosen

Cat-Getriebes sowie der Motor-, Hydraulik-

und Kühlsysteme führt zu einer

wesentlich höheren Leistung und Kraftstoffeffizienz.

Der Wegfall des Drehmomentwandlers

ermöglicht es, die Motordrehzahl

und die Maschinengeschwindigkeit

unabhängig voneinander zu steuern.

Dies führt nicht nur zur effizienteren

Grableistung und Feinsteuerung, sondern

erleichtert auch die Bedienung.

Neben den bereits erwähnten Geräten

komplettiert ein Cat Minibagger 301.8 das

Geräte-Paket. Er kommt im Werk für

präzise Arbeiten auf engem Raum zum

Einsatz. Die aktuelle Minibagger-Generation

besitzt einheitlich ein kraftstoffsparendes

Load-Sensing-Hydrauliksystem

mit elektronisch geregelter Axialkolben-

Verstellpumpe, deren großer Ölvolumenstrom

von 66 Liter pro Minute schnelle

Arbeitstakte gewährleistet.

Ing. Alexander Janitsch über die

Fuhrpark-Erneuerung: „Bei der Übernahme

des Abbaubetriebes in Lackenbach

war unser erster Ansatz, die bestehenden

Geräte weiter zu betreiben. Es war unser

Betreuer Gerhard Hagleitner von der

20 NOVEMBER 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

KREISLAUFWIRTSCHAFT

Erstes Gips-zu-Gips-Recyclingwerk eröffnet

Die von Porr, Saint-Gobain und Saubermacher in Stockerau errichtete Anlage

hat eine Jahreskapazität von 60.000 t und markiert einen Meilenstein für die

Kreislaufwirtschaft in Österreich: Erstmals wird Gips im industriellen

Maßstab wieder in den Stoffkreislauf zurückgeführt.

M

it der Inbetriebnahme ihres neuen

Recyclingwerks hat die GzG Gipsrecycling

GmbH – ein Joint-Venture von

Bauunternehmen Porr, Trockenbauspezialist

Saint-Gobain und Entsorgungs- und

Recyclingprofi Saubermacher – den ersten

geschlossenen Gipskreislauf in Österreich

eingeleitet. Gipsabfälle können nun in

Österreich zu Rezyklat verarbeitet

werden, das künftig bei Saint-Gobain in

Bad Aussee neuen Gipskartonplatten

beigefügt wird. Das schont die natürlichen

Vorkommen und setzt den Weg frei für die

Umsetzung der Recyclinggips-Verordnung

und des kommenden Deponierungsverbots.

Bereits im Sommer 2025 wurde mit der

Annahme erster Gipsabfälle begonnen.

Der Widerhall am Markt ist seit der

Inbetriebnahme groß. Die Abfälle werden

Am 23. Oktober

2025 wurde in

Stockerau das erste

Gips-zu-Gips-Recyclingwerk

Österreichs

eröffnet. Der

Transport erfolgt

emissionsreduziert

über den eigenen

Bahnanschluss.

Eröffnung des Gips-zu-Gips-Recyclingwerks

(von links): GZG-Geschäftsführer Julian Lechner,

Peter Giffinger (CEO Austria bei Saint-Gobain),

Benoit Bazin (Präsident und CEO der Saint-Gobain

Gruppe), GZG-Geschäftsführerin Monika Döll, Porr

COO Josef-Dieter Deix, Saubermacher-Gründer

Hans Roth und GZG-Geschäftsführer Andreas

Mehlmauer-Larcher.

Porr COO Josef-Dieter Deix: „Der früher als wertlos

erachtete Gipsabfall wird mit dieser Anlage in

ein wertvolles Recyclingmaterial umgewandelt.“

in der Anlage sorgfältig vorsortiert, mechanisch

aufbereitet und in mehreren

Siebstufen behandelt, um die maximale

Sortenreinheit sicherzustellen.

Die Recyclinggips-Verordnung stellt

eine wesentliche Voraussetzung für den

Bau- und die Inbetriebnahme der Anlage

dar. Diese gilt seit 1. April 2025 und schuf

erstmals verbindliche Vorgaben für eine

sortenreine Trennung und Aufbereitung

von Gipsabfällen. Mit dem zum 1. Jänner

2026 in Kraft tretenden Deponierungsverbot

wird die Nachfrage nach einer Recyclingmöglichkeit

zur Notwendigkeit.

Gips ist zu 100% recycelbar. Im ersten

Schritt werden die Abfälle dafür in

Stockerau in einer maßgeschneiderten

mechanischen Abfallbehandlungsanlage

für die weitere Verarbeitung vorbereitet.

Dazu wird der Gipskern von Karton und

anderen Störstoffen getrennt, zerkleinert

und einer Qualitätskontrolle unterzogen.

Danach wird das hergestellte Rezyklat zu

Saint-Gobain nach Bad Aussee gebracht.

Bis zu 40% des Rezyklats können dort in

neuen Gipskartonplatten verarbeitet

werden.

Porr COO Josef-Dieter Deix betont: „Als

Bauunternehmen nehmen wir unsere

Verantwortung für die Nachhaltigkeit sehr

ernst. Uns war es wichtig, bereits frühzeitig

eine innovative Antwort auf das

Deponieverbot zu schaffen und damit die

Kreislaufwirtschaft in Österreich substanziell

mitzugestalten. Mit dieser Anlage

haben wir einen Prozess geschaffen, der

Vorbildwirkung hat: Der früher als wertlos

erachtete Gipsabfall wird in ein wertvolles

Recyclingmaterial umgewandelt. Die Porr

hat hier gemeinsam mit ihren Partnern

Pionierarbeit in der Sammlung und

Aufbereitung der Gipsabfälle geleistet.“

Saubermacher-Gründer Hans Roth

ergänzt: „Indem wir Gipsabfälle hochwertig

recyceln, reduzieren wir Deponievolumen,

sparen Primärrohstoffe und senken

Emissionen. Gemeinsam mit unseren

Partnern Porr und Saint-Gobain setzen

wir ein starkes Zeichen für Innovation und

Verantwortung in der Bauwirtschaft und

sichern zugleich die Versorgung mit

nachhaltigen Rohstoffen für die Zukunft.“

www.gzg.at | www.saubermacher.at

www.porr-group.com | www.saint-gobain.at

Fotos: GzG / Richard Tanzer; Porr / MW Architekturfotografie

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22 NOVEMBER 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH NOVEMBER 2025 23



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

GEEL

Bei den verschiedenen Arbeiten möchte das Team der Pölzleitner

Erdbau GmbH auf die Vorteile der hochwertigen Geel Anbaugeräte

nicht mehr verzichten. Thomas Pölzleitner (rechts) vertraut

seit der Gründung auf die Partnerschaft mit Gerhard Ellmauer,

Geschäftsführer der Geel Austria GmbH.

BRENNER BASISTUNNEL

Erfolgreich durch den Fels der Alpen

Rund 83,4 km Tunnel haben bisher acht Vortriebsmaschinen des Herstellers

Herrenknecht für den BBT in Österreich und Italien aufgefahren.

A

m 11. November 2025 feierten Vertreter

von Bauherren, Bauunternehmen

und weiterer Projektpartner den Durchschlag

der auf den Namen „Lilia“ und „Ida“

getauften Maschinen im Haupttunnel des

Bauabschnittes H41 Sillschlucht-Pfons südlich

von Innsbruck. Die Maschinen vom Typ

Einfachschild-TBM wiegen über 2.400 t

und sind rund 160 m lang. Das alles bei

einem beachtlichen Durchmesser von

10,25 m und einem Bohrkopf mit einer

Antriebsleistung von 4.550 kW (6.050 PS).

Mit diesen Kraftpaketen haben die

bauaus führenden Unternehmen Implenia,

Webuild und CSC (ARGE H41 Sillschlucht-

Pfons) seit Vortriebsstart im Mai bzw. Juni

2023 jeweils über 8 km Tunnel ausgebrochen

und mit Betonfertigteilen (Tübbinge)

ausgebaut.

„Lilia“ ist die sechste Herrenknecht-TBM,

die für den BBT ihre Arbeit Anfang

Oktober in der östlichen Hauptröhre

erfolgreich abgeschlossen hatte. Ihre

Schwestermaschine, die TBM „Ida“, hatte

Ende August in der Weströhre desselben

Bauloses den Durchbruch gefeiert. Zwei

weitere Maschinen (Doppelschild-TBM,

Ø 10.330 mm) befinden sich derzeit noch

auf dem weiter südlich folgenden Baulos

H53 Pfons-Brenner im Vortrieb. Ebenfalls

Maschinenmontage von

„Lilia“ in der unterirdischen

Kaverne vor

dem Vortriebsstart.

aus dem Herrenknecht Konzern stammen

beim BBT die Anlagen für die Tübbingproduktion

(Herrenknecht Formwork),

Systeme für die TBM-Navigation und

Ringbaufolgeberechnung (VMT GmbH)

sowie viele Kilometer lange Förderbandanlagen

(H+E GmbH).

www.herrenknecht.com

Starke Partnerschaft am Bau: Pölzleitner Erdbau

setzt seit über 20 Jahren auf Geel Produkte

Mit einem modernen Fuhrpark aus fünf Baggern und zwei Traktoren ist die Pölzleitner

Erdbau GmbH aus Unterach am Attersee flexibel für unterschiedlichste Einsatzbereiche

aufgestellt. Dabei vertraut Pölzleitner seit der Gründung auf die hochwertigen Anbaugeräte

der Geel Austria GmbH – eine Partnerschaft, die auf Innovation, Praxiserfahrung

und gegenseitigem Vertrauen basiert.

D

ie Pölzleitner Erdbau GmbH aus

Unterach am Attersee wurde im Jahr

2003 von Thomas Pölzleitner gegründet

und hat sich seither zu einem verlässlichen

und innovativen Partner in den

Bereichen Erdbewegung, Wasserbau,

Gartenbau, Winterdienst, Mähen &

Mulchen, Spezialtransporte sowie Hangsicherungen

entwickelt.

Geelmax Schnellwechsler und

Geel Sandwich-Rotator im Einsatz

Pionierarbeit leistete Thomas Pölzleitner

als erster Kunde des innovativen Geelmax

Schnellwechslers und fungiert seither als

eine Art Haus- und Hof-Tester für Geel.

Viele neue Produkte und Anbaugeräte

werden von ihm im harten Alltagseinsatz

geprüft, bevor sie in Serie gehen. „Ich teste

die Geel-Anbaugeräte unter realen und oft

extremen Bedingungen. So kann ich

wertvolle Rückmeldungen geben, die

direkt in die Weiterentwicklung einfließen“,

erklärt Pölzleitner.

Die jüngste Erweiterung im Maschinenpark

ist der Sandwich-Rotator mit vollhydraulischer

Aufnahme und hydraulischem

Schnellwechsler – ein System, das

besonders schnelle und flexible Werkzeugwechsel

ermöglicht. Der Drehantrieb lässt

sich endlos rotieren und arbeitet ebenso

schnell wie vergleichbare Rotatoren bzw.

Tiltrotatore.

„Der Sandwich-Rotator ist bei mir

mittlerweile bei rund 70% aller täglichen

Arbeiten im Einsatz und aus meinem

Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken“,

berichtet Pölzleitner. „Gerade bei schweren

Hebearbeiten zeigt sich der große Vorteil:

Das System kann bei Bedarf einfach

abgelegt werden, und man kann ohne

Rotator weiterarbeiten – effizient und

sicher.“

Nachhaltiger Mehrwert

durch Kompatibilität

Ein wesentlicher Vorteil des Geelmax ist

laut Pölzleitner die Kompatibilität mit

bestehenden Anbaugeräten: „Der Geelmax

Schnellwechsler hat sich bei mir bereits

nach wenigen Jahren amortisiert. Das

Beste ist, dass ich meine vorhandenen

Werkzeuge und Anbaugeräte weiterhin

verwenden kann – das spart Kosten und

schont Ressourcen.“

www.geel.at

www.poelzleitner.eu

24 NOVEMBER 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH

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MASCHINEN + TECHNIK

KIESEL

Spezialbagger für Schlackehandling:

KTEG 890LD-7 bei Porr im Einsatz

Die Porr AG setzt im Stahlwerk der Voestalpine AG in Leoben einen speziell

modifizierten Bagger vom Typ KTEG 890LD-7 von „Kiesel – Mein Systempartner“

für das anspruchsvolle Schlackehandling ein.

A

ls eines der führenden Bauunternehmen

Europas mit Schwerpunkten im

Hoch-, Tief- und Infrastrukturbau ist die

international tätige Porr AG bekannt für

innovative Lösungen und komplexe

Großprojekte im Bauwesen. Ursprünglich

für den Einsatz im Mining und Steinbruch

konzipiert, wurde die Maschine gezielt an

die extremen Bedingungen beim Umschlag

heißer Stahlschlacke angepasst.

Statt wie üblich Radlader einzusetzen,

entschied sich Porr für eine alternative

Lösung: Der KTEG 890LD-7 in Hochlöffelkonfiguration

basiert auf dem Hitachi-

Großbagger ZX890-7 und bietet durch

seine Bauweise und Ausstattung entscheidende

Vorteile im Umgang mit heißen

Materialien. „Radlader benötigen in

solchen Einsätzen Reifenschutzketten,

weil sie direkt in heiße Asche fahren. Der

KTEG 890LD-7 ist durch seine Bauweise

und Konfiguration deutlich besser für

diese Bedingungen geeignet“, erklärt Uwe

Herber, Vertriebsleiter Branche Gewinnung

bei Kiesel.

Zu den wichtigsten Anpassungen

zählen hitzebeständige Hydraulikschläuche,

eine thermisch geschützte Zentralschmieranlage

sowie eine hochverschleißfeste

Klappschaufel mit 5,2 m³ Volumen.

Die Spezialmaschine wurde konzipiert, um

heiße Stahlschlacke zu verladen.

Für zusätzliche Sicherheit sorgt eine

automatische Löschanlage (PowerTech Fire

Evo), die im Ernstfall selbstständig den

Motorraum löscht. Eine Schutzbelüftungsanlage

mit Vorfiltern gewährleistet saubere

Luft im Fahrerhaus, auch bei starker

Staubbelastung. Notausschalter auf beiden

Maschinenseiten ermöglichen ein schnelles

Eingreifen im Notfall. Ein markanter

Gorilla-Kopf ziert den Bagger, der intern

den Spitznamen „King Kong“ trägt – ein

Hinweis auf die Kraft und Ausdauer der

Maschine im täglichen Einsatz.

Die Umsetzung dieses Projekts ist ein

weiteres Beispiel für die erfolgreiche

Zusammenarbeit zwischen Porr und

„Kiesel – Mein Systempartner“. „Wir

haben in Kiesel einen Partner, der unsere

Anforderungen versteht und Lösungen

liefert, die im Alltag wirklich funktionieren“,

betont Wolfgang Likosar, Betriebsleiter

bei Porr.

www.kiesel.net

Außendienst-Ansprechpartner Österreich

Thomas Wörner

Vertriebsleitung OTR

DACH

Olaf Schäfer

Verkaufsleiter OTR

DACH

Christian Horngacher

OTR Verkauf

Österreich

26 NOVEMBER 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

LIEBHERR

Die Baustelle der Zukunft:

Effizienz trifft Intelligenz

In ihrem Werk in Telfs informierte die Firma Liebherr die internationale Baufachpresse über

aktuelle Entwicklungen. Im Fokus standen die Planierraupen PR 776 G8, die 2026 auch

zusammen mit dem LiReCon-Fernsteuerungssystem zum Einsatz kommen. Weitere Themen

waren das Technologieportfolio IoMine, das System Liebherr Autonomous Operations, das

Konzeptfahrzeug S1 Vision und die neueste Teleskoplader-Generation 6.

D

ie Liebherr-Werk Telfs GmbH entwickelt

und produziert seit 1976 Baumaschinen

mit hydrostatischem Antrieb. Das

Werk greift auf die langjährige Erfahrung

der Firmengruppe Liebherr in diesem

Bereich zurück und fertigt Planierraupen,

Laderaupen, Rohrleger und Teleskoplader

für den Weltmarkt.

Zu Beginn informierte Steffen Günther,

Managing Director and Member of the

Board of Directors der Liebherr-International

AG, über die wirtschaftlichen

Herausforderungen, mit denen die

Liebherr Gruppe in vielen Märkten

konfrontiert ist. Trotz gleichbleibendem

oder wachsendem Marktanteil ist man bei

vielen Produktsparten mit einem

schrumpfenden Gesamt-Volumen konfrontiert.

Dazu kommt, dass auch für das Jahr

2026 keine entscheidenden Wachstums-

Impulse erwartet werden. Mit weiteren

Investitionen in Europa und den USA

rüstet sich die Liebherr Gruppe aber

bereits jetzt für die nächste Wachstumsphase.

Ziel ist es, den rund 55.000 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern langfristig

einen sicheren Arbeitsplatz bieten zu

können.

Beeindruckende Schubkraft:

Planierraupe PR 776 G8

Im Jahr 2024 kündigte Liebherr auf der

MINExpo in Las Vegas die Generationsaktualisierung

seiner Flaggschiff-Planierraupe

für den Bergbau an – die PR 776

Generation 8. Seit der Markteinführung

unterstützt die PR 776 G8 bereits in

mehreren Ländern die Kunden erfolgreich

dabei, in Bergbau- und Steinbruchbetrieben

operative Spitzenleistungen zu

erzielen. Alle Modelle der Generation 8

sind mit einem hydrostatischen Fahrantrieb

ausgestattet, der im Vergleich zu

herkömmlichen Antriebssträngen bis zu

20% Kraftstoff einspart.

Die Planierraupe PR 776 G8 verfügt

über fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme

(OAS), die bisher nur bei kleineren

Planierraupenmodellen verfügbar waren.

Für Mining-Planierraupen sind zwei

zusätzliche Pakete erhältlich: das Paket

„Blade Control Assistance“, das die

Steuerung des Schildes ermöglicht, um die

Leistung zu steigern und gleichzeitig die

Ermüdung des Fahrers zu verringern, und

das Paket „Ripper Control Assistance“, das

sich wiederholende Ripper-Aufgaben

Das Video zeigt die

vollautomatisierte

Schweißanlage für das

Kettenlaufwerk der

Liebherr-Planierraupen.

automatisiert, um ebenfalls die Ermüdung

des Fahrers zu verringern. Für die PR 776

kann OAS als Erstausstattung konfiguriert

werden oder nachträglich in bereits

in Betrieb befindliche Maschinen eingebaut

werden.

Ein neues Load Control-Paket, das auf

den bestehenden Paketen aufbaut, wird

2026 für die PR 776 G8 Planierraupe auf

den Markt kommen. Das neue OAS-Paket

wurde entwickelt, um die Traktion zu

maximieren, das Durchrutschen der

Ketten zu reduzieren und eine gleichbleibende

Leistung bei unterschiedlichen

Bodenbedingungen zu gewährleisten.

Um die Produktion der Generation 8 zu

unterstützen, hat Liebherr erhebliche

Investitionen in das Werk Telfs getätigt.

Diese Modernisierungen umfassen die

Erweiterung der Fertigungskapazitäten,

die Verkürzung der Lieferzeiten, moderne

Montagelinien und die Einführung

energieeffizienter Produktionstechnologien.

Insbesondere wurden ein neues

Logistikzentrum mit einem Kostenaufwand

von ca. 35 Mio. Euro und ein neues

Verwaltungsgebäude mit einem neuen

Kundenbereich in Betrieb genommen,

Fotos: Liebherr; moodley; Baublatt.Österreich

Das verbesserte Planierraupen-Modell

PR 776

Generation 8 bewährt sich

bereits weltweit und soll

2026 auch zusammen mit

dem LiReCon-Fernsteuerungssystem

zum Einsatz

kommen. Jede Maschine

wird im Werk Telfs mit modernen

Fertigungsverfahren

unter höchsten Qualitätsstandards

produziert.

Florian Ott (Liebherr Werk

Telfs GmbH) erläuterte vor

den Testfahrten die fortschrittlichen

Fahrerassistenzsysteme.

Informierten über die aktuellen Entwicklungen (von links): Steffen Günther (Managing

Director and Member of the Board of Directors; Liebherr-International AG), Joachim

Strobel (Managing Director Sales; Liebherr-EMtec GmbH), Martin Längle (Managing

Director Sales; Liebherr-Werk Telfs GmbH) und Swann Blaise (Divisional General

Manager Marketing; Liebherr Mining).

Meter die entscheiden!

Palfinger Krane haben immer die Nase vorne. Dank überlegener

Hubkraft und Reichweite, mit der Sie um die entscheidenden

Meter voraus sind. Sprechen Sie jetzt mit den Kranprofis von

Kuhn-Ladetechnik über Palfinger-Super-Krane, die einfach mehr

leisten und weniger kosten als Sie denken.

sowie erhebliche Investitionen in die

Forschungs- und Entwicklungsabteilung

getätigt.

Fernsteuerungssystem LiReCon

Liebherr Remote Control System (LiRe-

Con) ermöglicht die präzise Steuerung von

Baumaschinen aus sicherer Entfernung.

Liebherr Mining wird im nächsten Jahr

das erste LiReCon-Fernsteuerungssystem

(„Liebherr Remote Control“) in einer

Mining-Anwendung bei SQM einsetzen –

einem globalen Bergbauunternehmen, das

im Norden Chiles tätig ist. Zwei PR 776

G8-Planierraupen werden mit dem

LiReCon-System gesteuert werden. Der

Maschinist tauscht dabei die Fahrerkabine

der Baumaschine mit einem Teleoperationsstand.

Von dort aus lenkt er mit

Joysticks und Bildschirmen über ein

Video-Fernsteuerungssystem die mit der

LiReCon-Steuerungsarchitektur und

Assistenzsystemen ausgerüstete Maschine

aus der Ferne.

Ob die Anwendung sicherheitsrelevanten

Einsätzen dient, wie beim österreichischen

Heer, wo Brandschutzarbeiten in

einem potenziellen Blindgängergebiet mit

einer Planierraupe durchgeführt werden

oder Aufräumarbeiten nach einem

Hangrutsch betreffen: Das Liebherr

Remote Control System erfüllt schon

heute ganz unterschiedliche Kundenanforderungen.

Liebherr-Assistenzsysteme für alle

Mining-Maschinen sind im aktualisierten

und erweiterten IoMine Technologieportfolio

von Liebherr Mining verfügbar. Das

erweiterte IoMine-Portfolio bietet neue

Steuerungs- und Kontrollfunktionen,

Datenintegration und Fernwartungsdienste,

die es Kunden ermöglichen, den

integrierten Betriebsansatz zu ihrem

Vorteil zu nutzen.

4840 Vöcklabruck, Peter-Anich-Strasse 1

Tel. 0 76 72 / 72 532-0, Fax: 0 76 72 / 72 532-290

E-mail: office-lt@kuhn.at

28 NOVEMBER 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH NOVEMBER 2025 29



MASCHINEN + TECHNIK

Manuel Bös (Abteilungsleiter für

Aufstrebende Technologien bei der Liebherr-

Werk Bischofshofen GmbH) demonstrierte

in einer Live-Vorführung von „Liebherr

Autonomous Operations“ den

fahrerlosen Radlader-Betrieb.

Software

jeweilige Automatisierungsgrad von

verschiedenen Faktoren ab: Maschinentyp,

Einsatzgebiet und Kundenanforderungen

sind ausschlaggebend dafür, wie viel

Automatisierung zum aktuellen Zeitpunkt

sinnvoll und vom Kunden gewünscht ist.

„Wir stellen differenzierte Lösungen für

jeden Einsatz bereit, um unseren Kunden

maximalen Nutzen zu bieten“, sagt

Manuel Bös, Leiter Aufstrebende Technologien

bei Liebherr in Bischofshofen. „Alle

haben jedoch eines gemeinsam: Sie sind

einfach zu bedienen, es braucht dafür

keine IT-Experten.“

Geht es um wiederkehrende Routineaufgaben

wie das Graben oder Einbauen

von Materialien, erledigt diese der

autonome Radlader von Liebherr selbstständig.

Die Maschine arbeitet auf Basis

einer grafischen Aufgabendefinition und

trifft alle nötigen Entscheidungen pro

Arbeitszyklus selbstständig. Herzstück des

autonomen Radladers ist das System

Liebherr Autonomous Operations und die

Webapplikation Autonomous Job Planner.

Was die Systeme im Zusammenspiel

leisten, zeigte Liebherr bereits auf der

bauma 2025.

Das neue Transportkonzept

des S1

Vision konzentriert

sich nur auf die für

den Materialtransport

notwendigen

Kernkomponenten.

Mit einer Reichweite

von 8 m bietet der

neue T48-8S für die

verschiedensten

Einsatzbereiche entscheidende

Vorteile.

Die Software Komplettlösung für

Erdbau

Sand und Kies

Entsorgung

Recycling

Transport

Beton

ErdProfi Kurzvideo

Perfekt mit ErdMobile zur wirklich

durchgängigen Digitalisierung

für alle Mitarbeiter!

Im Rahmen des Werk-Besuches bestand die Möglichkeit, einen Liebherr Bagger

mit dem LiReCon-Fernsteuerungssystem zu bedienen.

Maschinensteuerung der Zukunft

Die Baustelle der Zukunft ist digital,

automatisiert, vernetzt und – wo es

sinnvoll ist – autonom. Mit intelligenter

Software, KI-gestützten Assistenz- und

Autonomiefunktionen sowie dem innovativen

LiReCon-System für seine Baumaschinen,

Krane und Mininggeräte treibt

Liebherr diese Entwicklung kraftvoll

voran.

In der digitalen Transformation der

Bauindustrie spielt die Automatisierung

von Maschinen und Prozessen eine

Schlüsselrolle, denn sie steigert die

Sicherheit, Effizienz und Wirtschaftlichkeit

von Baustellen. Dabei hängt der

S1 Vision: neue Perspektiven

beim Materialtransport

Der S1 Vision hat seinen Ursprung im

Liebherr Produktsegment Mining und

entstand mit dem Ziel, das klassische

Muldenkipper-Transportkonzept zu

definieren. Der batterieelektrische,

autonome, einachsige Muldenkipper

überzeugt durch seine Kompaktheit und

Flexibilität. Mit einer Nutzlast von 220 kg

bis zu 131 t ist er vielseitig einsetzbar,

etwa im Bau, in der Logistik, in der

Landwirtschaft oder im Bergbau. Im

Wesentlichen besteht das Produkt nur aus

einer Achse und zwei Reifen. Dazu verfügt

der S1 Vision über ein selbstnivellierendes

System, das maximale Stabilität und

Sicherheit auch auf holprigem oder

unebenem Gelände gewährleistet. Der

Nullwenderadius des S1 Vision bedeutet,

dass der Stapler problemlos auf der Stelle

wenden und in alle Richtungen fahren

kann. Sind mehrere S1 Vision-Trucks an

einem Ort im Einsatz, ermöglicht das

System die Vernetzung und den Austausch

von Echtzeitinformationen, was den

Flottenbetrieb optimiert, Staus reduziert

und die Gesamteffizienz steigert.

Liebherr Teleskopen: neueste

Modelle der Generation 6

Liebherr hat an seinem Produktionsstandort

in Telfs den Rollout seiner

neuesten Teleskoplader-Generation 6

abgeschlossen. Nach den auf der bauma

2025 vorgestellten Weltpremieren steht

die umfangreiche Modellpalette nun

Kunden weltweit zur Verfügung. Der

hydrostatische Fahrantrieb ermöglicht

zusammen mit der ausgefeilten Steuerungslogik

und der ausgewogenen

Gewichtsverteilung eine effiziente

Leistung unter allen Einsatzbedingungen.

Die Tragfähigkeit von bis zu 4,2 t

bei den „S“-Modellen wurde im Vergleich

zu den Vorgängermodellen um bis

zu 9% erhöht. Zum Thema Sicherheit

verfügen die Teleskoplader der Generation

6 über eine neu gestaltete Fahrerkabine

mit noch besserer Rundumsicht,

30 NOVEMBER 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH

moderne LED-Beleuchtungssysteme,

neue Warnleuchten und akustische

Gurtwarnungen sowie die neueste

Generation von Assistenzsystemen –

darunter eine verbesserte feinhydraulische

Steuerung, Schaufelschüttelung

und ein automatisches Powermanagement.

Ein besonderes Highlight des

aktuellen Programms ist der neue

Liebherr T 48-8s. Dieses Modell markiert

den Einstieg in die 8 m Hubhöhenklasse

und stellt eine strategische Erweiterung

des Angebots im Industriesegment dar.

Basierend auf der bewährten Plattform

des größeren T 55-7s kombiniert der

T 48-8s eine hohe Hubkraft mit den für

Liebherr-Teleskoplader typischen

kompakten Abmessungen und einer

hohen Wendigkeit.

www.liebherr.com

Katherl Software GmbH

Am Fürtherbach 9

4873 Frankenburg

Tel.: +43 7683 7090

E-Mail: office@katherl.at

ErdMobile Kurzvideo

www.ErdProfi.info



MASCHINEN + TECHNIK

MWT

Mobile Bandwaagen von MWT: Präzise

Messungen auch unter härtesten Bedingungen

Förderbänder im Einsatz auf Baustellen oder in der Rohstoffgewinnung stellen hohe

Anforderungen an Messsysteme. Die Bandwaagen von MWT sind selbst diesen

extremen Bedingungen gewachsen und liefern exakte Ergebnisse.

A

uf Baustellen zählt jedes Kilo, besonders,

wenn Förderbänder im Dauereinsatz

sind, da sich hier selbst kleine Messfehler

sehr schnell aufsummieren. Mobile

Wiegetechnik (MWT) bietet mit den

mobilen Bandwaagen auf Basis von BM10

und WK60 präzise und robuste Lösungen,

die selbst bei Vibrationen, Staub und

Temperaturschwankungen zuverlässig

arbeiten. Selbst unter ständiger Bewegung

auf den Bändern und Vibrationen können

hochpräzise Messergebnisse erzielt werden.

Selbst bei Vibrationen, Staub und Temperaturschwankungen arbeiten die mobilen

Bandwaagen von MWT präzise und zuverlässig.

Die Kombination aus ausgereifter

Messtechnik und dynamischer Wiegung

ermöglicht verlässliche Daten auch in

diesen anspruchsvollsten Umgebungen.

Voraussetzung dafür sind unter anderem

eine präzise Bandgeschwindigkeitsmessung

und lückenloses Monitoring. Die

Ausrüstung bzw. Nachrüstung ist leicht

möglich. Die Wiegesysteme werden

unauffällig unter den Förderbändern

installiert und erfassen das Gewicht des

Förderguts unabhängig vom Steigungswinkel.

Ein integriertes Neigungsmesssystem

korrigiert automatisch Abweichungen.

In dieser Konfiguration erreichen die

Bandwaagen Leistungen von bis zu 1.000 t

pro Stunde.

Robuste Bauweise,

einfache Integration

Sowohl bei den mobilen als auch bei den

stationären Bandwaagen setzt MWT auf

hochwertige Komponenten, die auch im

harten Baustellenalltag bestehen und die

beiden Einsatzbereiche perfekt abdecken.

In beiden Fällen ermöglicht die spezielle

Konstruktion eine einfache Nachrüstung

in nahezu jeder Förderbandanlage. Ein

wichtiger Pluspunkt für die Nachrüstung

der Wiegemodule bei verschiedensten

Modellen ist die geringe Einbauhöhe.

Einmal installiert, arbeiten die Systeme

BM10 und WK60 zuverlässig und wartungsarm.

Zudem sind die Bandwaagen auch

wichtige Bausteine in der Digitalisierung

der Arbeitsprozesse und der damit

verbundenen Effizienzsteigerung: Echtzeitdaten

ermöglichen eine präzise

Analyse, beschleunigen Ladeprozesse und

reduzieren Stillstandzeiten. Das Ergebnis:

Mehr Produktivität und messbare

Effizienz im täglichen Einsatz.

S

EINFACH

C

H

SCHNELLER .

R

Rahofer.

Die robusten Wiegesysteme erfassen das Gewicht des Förderguts unabhängig vom

Steigungswinkel des Förderbandes. In dieser Konfiguration erreichen die

Bandwaagen Leistungen von bis zu 1.000 t pro Stunde.

Individuell an Kundenanforderungen

angepasst

Damit die Systeme optimal in bestehende

Abläufe integriert werden können, setzt

MWT auf digitale Schnittstellen. „Unsere

Bandwaagen liefern digitale Wiegedaten

in Echtzeit und integrieren sich nahtlos

in bestehende Systeme. Dank Technologien

wie GPS, Mobilfunk und WLAN

lassen sie sich komfortabel über ein

Touch-Display steuern. Der Zugriff über

Tablet, Smartphone oder PC bietet

höchste Mobilität und Benutzerfreundlichkeit“,

erklärt Günter

Schmalnauer, Geschäftsführer von

MWT in Pichl bei Wels.

So bietet MWT eine moderne, vernetzte

und komfortable Lösung für die Betriebsdatenerfassung

im Baugewerbe – robust

im Einsatz, präzise in der Messung und

einfach in der Handhabung.

www.mwt-systeme.at

DAS SCHNELLWECHSELSYSTEM VON BAUMASCHINENTECHNIK

Dank der Schnellwechselsysteme SW2-Q, SW2-Q6 und SW3-Q mit Oil-Quickfunktion

für Hydraulikbagger (12t bis 40t) erledigt sich der Werkzeugwechsel wie von alleine.

Mit bis zu sechs automatisch kuppelbaren Hydraulikanschlüssen inklusive

Elektroanschluss wechseln Sie Hydraulikhämmer, Abbruch- und Sortiergreifer

sowie andere hydraulische und elektrische Zusatzwerkzeuge

einfach, schneller – und sicher. Denn durch die selbstnachstellende,

konische Verriegelung mit permanent vorgespanntem Konstantdruck sitzt

das Werkzeug immer fest und ist somit spielfrei. Mehr auf bmt.at

32 NOVEMBER 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

KUHN

Neuer Komatsu WA80M-8 mit Fliegl-Astschere:

moderne Technik für mehr Effizienz im Bauhof

Die in der Nähe von Stuttgart liegende Gemeinde Bissingen an der Teck freut sich

über die Zeitersparnis, die ihr neuer Komatsu WA80M-8 Radlader mit einer

Fliegl FlexCut 100 Kompakt 2000 Astschere ermöglicht.

A

m Fuße der Schwäbischen Alb,

idyllisch eingebettet zwischen Streuobstwiesen,

Wald und Biosphärengebiet,

liegt die Gemeinde Bissingen an der Teck.

Hier setzt man nicht nur auf landschaftliche

Schönheit und Lebensqualität,

sondern auch auf moderne Technik und

nachhaltige Prozesse – besonders im

kommunalen Bauhof. Jüngster Beleg

dafür ist die Investition in einen neuen

Komatsu WA80M-8 Radlader mit vielseitigem

Anbaugerät: einer Fliegl FlexCut 100

Kompakt 2000 Astschere. Geliefert und

betreut wird die Maschine durch Kuhn

Baumaschinen Deutschland GmbH.

Der neue Komatsu-Radlader ersetzt ein

Vorgängermodell, mit dem die Gemeinde

rundum zufrieden war. Deshalb fiel die

Wahl auch wieder auf eine Komatsu-

Maschine aus dem Hause Kuhn. Der

WA80M-8 überzeugt mit einer Reihe

klarer Vorteile: hohe Produktivität,

moderne technologische Ausstattung, ein

starkes Preis-Leistungs-Verhältnis und

– besonders wichtig für den Bauhof – absolute

Vielseitigkeit im Tagesgeschäft.

Zum Lieferumfang gehören neben der

Fliegl-Astschere auch eine 4-in-1-Klappschaufel,

eine Palettengabel sowie ein variabler

Kriechgang für Anbaugeräte, die

– wie auch die Astschere – eine hohe

Ölmenge bei geringen Fahrgeschwindigkeiten

benötigen. Eingesetzt wird der

WA80M-8 auf dem gemeindlichen Bauhof,

insbesondere beim Wegebau und bei der

Pflege öffentlicher Grünflächen.

„Die Kombination aus Astschere und

Radlader bringt uns eine enorme Zeitersparnis“,

erklärt Uli Pangerl, Leiter des

Bauhofs. „Gerade beim Rückschnitt von

Hecken und Sträuchern ist die FlexCut

eine große Hilfe. Wir können das Schnittgut

direkt aufnehmen, verladen und

abtransportieren – alles mit nur einem

Fahrer.“

Die Gemeinde Bissingen hat in den

letzten Jahren zahlreiche Maßnahmen für

mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit auf

den Weg gebracht – von regenerativer

Energieversorgung über energetische

Sanierung bis hin zu einer eigenen

Onlineplattform zum Thema Nachhaltigkeit.

Der neue Komatsu-Radlader passt

Der neue Komatsu WA80M-8 der Gemeinde Bissingen arbeitet im Einsatz mit der Fliegl

FlexCut 100 präzise, kraftvoll und sicher beim Rückschnitt entlang der Gemeindeflächen.

Die Kombination aus Radlader und Astschere macht den Bauhof flexibel –

ob Transport, Schnitt oder Verladung: alles mit nur einem Fahrzeug.

perfekt in dieses Konzept: geringer

Kraftstoffverbrauch, moderne Motorentechnologie

und höchste Sicherheitsstandards

machen ihn zum idealen Partner im

kommunalen Alltag.

Die 3.500 Einwohner Gemeinde am

Albtrauf überzeugt nicht nur durch

landschaftliche Reize, sondern auch durch

Standortqualität für Unternehmen und

engagierte kommunale Strukturen. Der

Bauhof übernimmt dabei viele Aufgaben

in Eigenregie – vom Winterdienst über

Feldwegbau bis zur Wasserversorgung.

„Wir wollen Arbeits- und Lebensqualität

vereinen – und setzen deshalb auf

moderne, zuverlässige Maschinen, auf die

wir uns verlassen können“, so das Fazit

der Verwaltung. Rund 300 Einsatzstunden

pro Jahr sind für den neuen WA80M-8

geplant – und das durch das gesamte

5-köpfige Bauhof-Team. Die Zusammenarbeit

mit Kuhn Baumaschinen wurde

durchweg als „kompetent, schnell und

zuverlässig“ bewertet. „Der Service und

die Betreuung stimmen einfach – und mit

Komatsu haben wir sehr gute Erfahrungen

gemacht.“

www.kuhn.at

34 NOVEMBER 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Fotos: Kuhn Baumaschinen Deutschland GmbH

HITACHI

Hitachi Construction Machinery wird Landcros

Mit der Umbenennung in Landcros leitet Hitachi Construction Machinery eine strategische

Neupositionierung ein, die weit über das klassische Maschinenangebot hinausgeht.

D

MOBILE BRECHER-, SIEB- und FÖRDERANLAGEN

RAUPENMOBILE SIEB- UND BRECHERANLAGEN

HALDENBÄNDER, SICHTER, SPRÜHER

Gruppe

ie Namensänderung markiert den

Übergang von einem reinen Maschinenhersteller

zu einem Anbieter von

Gesamtlösungen: Landcros richtet den

Fokus konsequent auf Digitalisierung,

moderne Assistenzsysteme und die

Entwicklung zum Systemanbieter. Die

intelligente Verbindung von Maschine,

Mensch und Daten soll künftig mehr

Effizienz, Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit

auf den Baustellen

ermöglichen.

Trotz der Namensänderung bleiben

die Maschinen orange und die

Produktpalette bestehen, bekannte

Namen wie Zaxis oder ConSite

bleiben erhalten. Die neuen Produktlinien

werden so konzipiert, dass

Anbaugeräte einfach und unkompliziert

integriert werden können –

offene Schnittstellen sorgen für

maximale Flexibilität und ermöglichen

eine nahtlose Einbindung verschiedenster

Systeme. Damit profitieren

Kunden von einer deutlich erweiterten

Auswahl und können ihre Maschinen

individuell und bedarfsgerecht ausstatten.

Ein weiteres Highlight ist das neue

Customizing Center in Amsterdam, das ab

PERFORMANCE IN EVERY DETAIL

VERTRAGSHÄNDLER, MIET- UND SERVICEPARTNER FÜR:

März 2026 individuelle Anpassungen wie

Lackierungen und Sonderausstattungen

speziell für den europäischen Markt

ermöglicht. Ziel ist es, die Anforderungen

und Wünsche der europäischen Kunden

noch gezielter zu erfüllen. Ergänzt wird

das Portfolio durch digitale Lösungen wie

Landcros Connect, die ein intelligentes

Flottenmanagement und proaktive

Wartung ermöglichen. Vertriebspartner

und Servicenetzwerke

sollen künftig noch stärker in das

neue Markenökosystem eingebunden

werden. Die weltweite Markenstrategie

wird bis April 2027 vollständig

umgesetzt.

www.landcros.com

Der Konzeptbagger Landcros One, der

intelligentes Design mit digitaler Innovation

verbindet, stieß auf der bauma

2025 in München auf großes Interesse.

www.mineraltech.at

mineraltech - ing. erwin hofstätter GmbH, 2512 Tribuswinkel, Werksgasse 11, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 82, mail: office@mineraltech.at

mineraltech west - Handel mit Aufbereitungsanlagen GmbH, 6911 Lochau, Hofriedenstraße 71, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 18



MASCHINEN + TECHNIK

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AM BAUGERÄTE

AM Baugeräte wird exklusiver

Vertriebspartner für Flygt Baupumpen

INNOVATIONSTOUR 2026

Digitale Baustelle im Fokus

Auch im Jahr 2026 veranstaltet die Firma

AM Baugeräte wieder ihre bereits

traditionelle Innovationstour. Rund um

den Schwerpunkt „Digitale Baustelle“

stehen Themen wie „3D Reality Capture“,

„Leica iCS vs. iCR“, „Vermessung aus der

Luft“ und „PinPoint Software“ im Mittelpunkt.

Die Stationen der Innovationstour

2026 im Überblick:

28.01.2026 Steiermark,

Bauakademie Übelbach

04.02.2026 Oberösterreich,

CAD+T Solutions GmbH,

Ansfelden

05.02.2026 Salzburg,

Bauakademie Salzburg

25.02.2026 Tirol,

AM Baugeräte Niederlassung

in Kematen

05.03.2026 Niederösterreich,

AM Baugeräte Zentrale

in Raasdorf

Mit Dezember 2025 übernimmt AM Baugeräte

den exklusiven Vertrieb in Österreich für elektrisch

betriebene Flygt-Baupumpen, dieselbetriebene

Godwin-Saugpumpen sowie hochverschleißfeste

Flygt-Panzerpumpen der Baureihe 5000 inklusive

den dazu gehörenden Ersatzteilen.

Die AM Baugeräte Handels GmbH ist ab Dezember 2025 autorisierter Premium Partner

von Xylem, einem der weltweit führenden Wassertechnologie-Unternehmen. Damit wird

eine über 20-jährige erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen beiden Unternehmen auf ein

neues Niveau gehoben – eine Entwicklung, von der vor allem die Kunden profitieren.

X

ylem vereint unter seinem Dach

renommierte Pumpenmarken wie

Flygt, Godwin und Lowara – Synonyme

für Qualität, Innovation und Zuverlässigkeit.

Besonders hervorzuheben ist

die Flygt Bibo, die erste elektrisch

betriebene Baupumpe der Welt, von der

seit ihrer Erfindung 1948 in Schweden,

über eine Million Stück weltweit verkauft

wurden.

Mit Dezember 2025 übernimmt AM

Baugeräte den exklusiven Vertrieb in

Österreich für elektrisch betriebene

Flygt-Baupumpen (z.B. Bibo, Ready, usw.),

dieselbetriebene Godwin-Saugpumpen

sowie hochverschleißfeste Flygt-Panzerpumpen

der Baureihe 5000 inklusive den

dazu gehörenden Ersatzteilen. Damit

erhalten österreichische Kunden direkten

Zugang zu effizienten Premiumprodukten

und umfassenden Service aus einer Hand.

Tobias Seterbakken, WSS Sales

Manager Central & East Europe der

Xylem Water Solutions Deutschland

GmbH, über die Hintergründe für diese

Vertiefung der Partnerschaft: „Ende

letzten Jahres hat Xylem damit begonnen,

die Präsenz auf den einzelnen Märkten

neu auszurichten. Waren früher die

einzelnen Ländergesellschaften für alle

Produkte zuständig, so wurde nun auf ein

segmentbasiertes Modell umgestellt. Das

bringt den großen Vorteil, dass sich jedes

der vier Segmente von Xylem nun europaweit

auf eine bestimmte Produktgruppe

und deren Vermarktung fokussieren kann.

Aufgrund der langen und erfolgreichen

Zusammenarbeit mit der Firma AM

Baugeräte war es für Xylem in Österreich

naheliegend, das Unternehmen im Bereich

Baupumpen und Mietgeschäft zum

autorisierten Premium Partner von Xylem

für die Marken Flygt und Godwin zu

ernennen.“

Neben der Zentrale in Raasdorf verfügt

die Firma AM Baugeräte über Miet- und

Servicestationen in Graz, Villach und

Salzburg sowie seit kurzem auch in

Kematen in Tirol. Eine reine Pumpen

Mietstation steht für die Kunden in

Pusarnitz bereit. Damit bietet AM

Baugeräte österreichweit flächendeckenden

Vertrieb, Wartung und After-Sales-

Service. Kunden profitieren von rascher

36 NOVEMBER 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Ersatzteilverfügbarkeit, fachkundiger

Beratung und einem erfahrenen Serviceteam.

„Wir sind stolz, diese Premiumprodukte

exklusiv in Österreich vertreiben zu

dürfen und unseren Kunden damit

höchste Qualität und Verlässlichkeit

bieten zu können. Das Team von AM

Baugeräte ist für unsere Kunden ein

kompetenter Partner für Pumpenlösungen

mit Qualität, Erfahrung und Service“,

betont Ing. Georg Hobbiger, technischer

Leiter für Pumpen bei AM Baugeräte.

Neuer Standort in Kematen und

Südtirol als neues Vertriebsgebiet

Ein weiterer Aspekt der intensivierten

Zusammenarbeit ist die Übernahme des

ehemaligen Standortes von Xylem in

Kematen in Tirol durch die Firma AM

Baugeräte. Damit steht auch für die

Kunden in West-Österreich eine leistungsfähige

Niederlassung zur Verfügung,

über die alle Produkte aus dem

Vertriebsprogramm von AM Baugeräte

bezogen werden können – von der

Vermessung über die Pumpen und

Verbausysteme bis hin zur Maschinensteuerung

oder den Ortungs- und

Umweltmessgeräten.

Für die bestehenden Xylem-Kunden

ändert sich aber nichts, denn die neue

Niederlassung von AM Baugeräte in

Kematen bleibt auch weiterhin ein

Mietstandort für Xylem-Mietpumpen. Hier

werden die Pumpen gelagert, gewartet

bzw. repariert und auf Wunsch zum

Kunden transportiert. In Zukunft wird der

Standort durch einen Schauraum und

einen Shop aufgewertet. Auch die Innovationstour

2026 wird in Kematen Station

WIEGEN

MIT SYSTEM...

Von links: Andreas Kummer (Vertriebsleiter Pumpen; Vermessung; Allround Kanalverbau;

AM Baugeräte), Geschäftsführer Johannes Gruber (AM Baugeräte), Tobias Seterbakken

(WSS Sales Manager Central & East Europe; Xylem Water Solutions Deutschland GmbH) und

Ing. Georg Hobbiger (Leiter Technik Wasser- und Abwasserpumpen; AM Baugeräte).

machen (siehe Info-Kasten) und damit den

Kunden in Tirol und Vorarlberg die

Möglichkeit geben, sich aus erster Hand

zu informieren.

Mit der Übernahme des Standortes in

Kematen ist die Firma AM Baugeräte nun

auch in Südtirol berechtigt, die Baubranche

mit Grindex-Pumpen zu versorgen

bzw. exklusiv Flygt-Pumpen an die

Feuerwehr- und Katastrophenschutzbranche

zu liefern. Um für die neuen Aufgaben

entsprechend gerüstet zu sein, wird das

Team schrittweise durch drei neue

Mitarbeiter verstärkt.

AM Baugeräte Geschäftsführer

Johannes Gruber abschließend: „Von der

Intensivierung unserer Partnerschaft mit

Xylem profitieren vor allem unsere

Kunden, denn sie haben nur noch einen

Ansprechpartner, der sich um alles

kümmert. Gleichzeitig steht den Kunden

eine größere Produktauswahl zur Verfügung.

Dadurch ist es nun möglich, auch

Kundensegmente im Industrie- und

Kommunalbereich, umfangreicher zu

bedienen. Nicht zuletzt erhöht sich auch

das Angebot im Mietpark, wo wir nun den

gesamten Bereich der Abwasser- und

Tauchpumpen abdecken können. Wir

werden in Zukunft eine größere Pumpenauswahl

auf Lager haben und auch die

Ersatzteilverfügbarkeit weiter verbessern.

Ein Kunde hat es einmal sehr schön auf

den Punkt gebracht: Bei der Firma AM

Baugeräte hast du schon die Pumpe, da

hast du wo anders noch nicht einmal das

Angebot.“

www.am-laser.at

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MASCHINEN + TECHNIK

AAB EISTERER

Bohrlafetten: Effizient bohren,

flexibel arbeiten – und Kosten sparen

Bohrlafetten machen Bagger zu vollwertigen Bohrgeräten und schaffen damit mehr

Effizienz, Flexibilität und Präzision auf der Baustelle. So wird ihr Einsatzspektrum

nochmals erweitert und ermöglicht selbst anspruchsvolle Bohrprojekte.

B

ei Bohrarbeiten sind Erfahrung und

das richtige Equipment entscheidend.

Denn Geologie, Material und Aufgabenstellung

unterscheiden sich von Baustelle zu

Baustelle. Durch diese Rahmenbedingungen

werden die anspruchsvollen Aufgaben

der Maschinenführer zusätzlich erschwert.

Gleichzeitig können bei korrektem Einsatz

wichtige Arbeitsschritte schnell und

ressourcenschonend ausgeführt werden.

AAB Eisterer bietet dafür nicht nur

leistungsstarke Bohrlafetten, sondern

auch die Expertise, um den optimalen

Einsatz individuell abzustimmen. Ob

Kauf, Miete oder Service – Kunden

profitieren von fundierter Beratung und

praxisnaher Unterstützung durch ein

erfahrenes Team.

Vielseitig einsetzbar

und schnell im Betrieb

Die Bohrlafetten von AAB Eisterer eignen

sich für ein breites Spektrum an Anwendungen:

von Sprengbohrungen über

Verankerungen und Felsverschraubungen

bis hin zu Entwässerungs- und Sicherungsarbeiten.

Durch den Anschluss an

die bestehende Hydraulik des Baggers

wird die Maschine nach kurzer Rüstzeit

zum präzisen Bohrgerät. Das reduziert

den Bedarf zusätzlicher Maschinen und

erhöht die Wirtschaftlichkeit.

Die Geräte sind in verschiedenen

Größen erhältlich und decken Bohrdurchmesser

von rund 30 bis 120 mm ab. Damit

lassen sie sich auf Trägergeräte von etwa 5

bis 27 t optimal abstimmen. Für Anwender

bedeutet das: maximale Flexibilität und

zuverlässige Ergebnisse – auch unter

schwierigen Bodenbedingungen.

Effizienz durch durchdachte Technik

Mit den hochwertigen Bohrlafetten, unter

anderem von Montabert, lassen sich

Bohrungen schnell, sicher und mit hoher

Präzision durchführen. Eine integrierte

Steuerung sichert gleichmäßigen Bohrfortschritt

und saubere Ergebnisse, selbst in

festem Gestein. Die spezielle Konstruktion

minimiert Vibrationen und reduziert die

Belastung sowohl der Bohrlafette als auch

des Trägergeräts.

Die einfache Montage und Demontage

ist ein weiterer Pluspunkt: Mit wenigen

Handgriffen lässt sich die Bohrlafette

an- oder abbauen, wodurch die Einsatzzeiten

des Baggers deutlich steigen. So bleibt

die Baumaschine flexibel und vielseitig

nutzbar, was sich insbesondere bei

wechselnden Projekten bezahlt macht.

„Der Einsatz einer Bohrlafette bringt

enorme Vorteile, setzt aber Know-how

voraus“, betont Geschäftsführer Herbert

Eisterer. „Wir helfen unseren Kunden, die

richtige Lösung für ihre Anforderungen zu

finden – abgestimmt auf Maschine,

Bodenverhältnisse und Ziel des Projekts.“

Die Firma AAB

Eisterer bietet

nicht nur leistungsstarke

Bohrlafetten,

sondern auch eine

kompetente Einsatz-Beratung.

Durch den umfassenden

Mietservice

sind verschiedenste

hydraulische

Anbauteile

auch für

kurzfristige Einsätze

verfügbar.

Beratung, Vermietung und

Service – alles aus einer Hand

AAB Eisterer versteht sich nicht nur als

Anbieter, sondern als Partner seiner

Kunden. Ein umfassender Mietservice

verschiedenster hydraulischer Anbauteile

bietet sich für kurzfristige oder punktuelle

Einsätze an. Gleichzeitig können die

Geräte auch gekauft werden. Regelmäßige

Wartung, fachkundige Beratung und

umfangreicher technischer Support sorgen

dafür, dass alle Anbauteile (und damit

auch die Bohrlafetten) optimal eingesetzt

werden können. So werden aus leistungsstarken

Geräten effiziente Werkzeuge, die

auf jeder Baustelle spürbare Arbeitserleichterung

schaffen.

www.aab-eisterer.at

38 NOVEMBER 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH



MASCHINEN + TECHNIK

SCHILOWSKY I ZEPPELIN RENTAL ÖSTERREICH

Neue Partnerschaft bietet Baustoffe,

Werkzeuge und Mietgeräte unter einem Dach

1 2 3

Schilowsky, ein Unternehmen von Stark Österreich, und Zeppelin Rental Österreich

gehen eine strategische Partnerschaft ein. Damit erhalten Schilowsky-Kunden künftig

nicht nur Baustoffe, Werkzeuge und Zubehör, sondern auch direkten Zugang zum

Mietangebot des Vermiet- und Baulogistikdienstleisters Zeppelin Rental.

D

en Auftakt der Zusammenarbeit

markierte die Eröffnung eines

Schilowsky Pop-Up Stores auf dem

Gelände des Bauprojekts „Oberes Hausfeld“

in Wien, wo Zeppelin Rental die

übergeordnete Baulogistik verantwortet.

Mitten im Stadtentwicklungsgebiet bringt

Schilowsky Baustoffe und Beratung direkt

auf die Baustelle. Das neue Konzept

„Schilowsky in a Box“ steht für kurze

Wege, schnelle Abwicklung und nachhaltige

Prozesse.

„Wir wollen unseren Kunden nicht nur

Material verkaufen, sondern echte

Lösungen bieten“, erklärt Christoph

Schilowsky-Käfer, Geschäftsführer von

Schilowsky. „Gerade in herausfordernden

Zeiten braucht es Mut, neue Wege zu

gehen und den Baustoffhandel neu zu

denken.“ Auch Heiner Tappe, CEO von

Stark Österreich, betont den Mehrwert der

Kooperation: „Unsere Kunden erwarten

heute mehr als Produkte – sie erwarten

Services, Schnelligkeit und Effizienz.

Gemeinsam mit Zeppelin Rental schaffen

wir genau das: eine innovative Partnerschaft,

die Bauprozesse vereinfacht und

Ressourcen schont.“

Der Pop-up Store ist direkt neben der

Baulogistikzentrale und der temporären

Mietstation von Zeppelin Rental angesiedelt.

So erhalten die Gewerke vor Ort

sowohl Mietmaschinen als auch Baustoffe

inklusive Fachberatung. Das spart Zeit,

Wege und vor allem CO2. „Wenn Baustoffe

und Maschinen aus einer Hand kommen,

Anfang November wurde der Pop-up Store im „Oberen Hausfeld“ offiziell eröffnet (von links):

Dino Leistenschneider (Director International Business Rental bei Zeppelin Rental), Dominik

Müller (GF von Zeppelin Rental Österreich), Christoph Schilowsky-Käfer (GF Schilowsky

Baustoffhandel) und Heiner Tappe (CEO von Stark Austria).

entfallen viele Einzelfahrten – das ist

messbarer Umweltnutzen“, so Schilowsky-

Käfer.

Dominik Müller, Geschäftsführer von

Zeppelin Rental Österreich, sieht in der

Zusammenarbeit großes Potenzial: „Wir

bündeln ab sofort unsere Kompetenzen:

unsere Expertise in der Vermietung

einerseits und die hohe Beratungs- und

Produktkompetenz im Bereich der

Baustoffe von Schilowsky andererseits.

Dank der Partnerschaft sind unsere Mitarbeitenden

nun in der Lage, ihren Kunden

nicht nur unser Mietangebot, sondern

auch das komplementäre Baustoffportfolio

von Schilowsky vorzustellen und somit

ganzheitliche Lösungen für die Baustellenausstattung

und -einrichtung zu vermitteln.

Von der Zusammenarbeit erhoffen

wir uns zudem die Erschließung neuer

Kundengruppen, insbesondere aus dem

Handwerk und Kleingewerbe.“

Die Kooperation wird an ausgewählten

Schilowsky-Standorten sichtbar gemacht

– zunächst im Raum Wien. In den Baufachmärkten

in Wien und Neunkirchen

stellt der Vermiet- und Baulogistikdienstleister

exemplarisch Mietprodukte wie

Verdichtungstechnik, Stromerzeuger,

Flutlichtanlagen und Minibagger aus.

Schilowsky-Kunden, die Mietgeräte

benötigen, erhalten direkten Zugang zu

einem persönlichen Ansprechpartner von

Zeppelin Rental. Dieser erstellt schnell

und unkompliziert ein individuelles

Angebot – ohne Umwege. Dabei steht das

gesamte Mietportfolio zur Verfügung, weit

40 NOVEMBER 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Fotos: Schilowsky; Baublatt.Österreich

DD

über die ausgestellten Produkte hinaus.

Das Besondere dabei: Kunden finden so

sowohl Baumaterialien als auch die

passenden Mietmaschinen und -geräte für

deren Verarbeitung unter einem Dach.

Hat ein Kunde von Zeppelin Rental

Österreich Bedarf an Baumaterialien oder

Werkzeugen aus dem Sortiment von

Schilowsky, wird auch hier der direkte

Draht zu einem Ansprechpartner des

Baufachmarkts vermittelt. Kunden

werden auf diese Weise unkompliziert und

persönlich beraten. Unterstützt wird der

Produktdetails

& Anwendervideo

Jetzt umrüsten auf das

neueste und vollhydraulische

Schnellwechselsystem von Winkelbauer.

Kombinierbar mit den

marktüblichen Systemen.

Passend für alle gängigen Anbaugeräte,

robust und wartungsarm. Patentiertes System.

Prozess durch gezielte Verweise und

Informationsangebote – zunächst in der

Mietstation Laxenburg von Zeppelin

Rental und direkt vor Ort in den

Schilowsky-Baufachmärkten.

Dino Leistenschneider, Director

International Business Rental bei Zeppelin

Rental, ordnet die Kooperation in einen

größeren Kontext ein: „Die Bauwirtschaft

ist eine der ineffizientesten Branchen

überhaupt – nur rund 30% der Zeit wird

produktiv gearbeitet. Unser Ziel ist es,

diesen Wert gemeinsam mit Partnern wie

GRÖSSEN:

3,5 - 10 Tonnen

SI10, M10, MH10, MQ10, SW020

10 - 18 Tonnen

SI18, M18, MH18, MQ18, SW035

1 Dominik Müller (links, GF von Zeppelin

Rental Österreich) und Heiner Tappe (CEO

von Stark Österreich) geben die neue

Partnerschaft bekannt. 2+3 Ab sofort

sind zunächst an einzelnen Schilowsky-

Standorten im Großraum Wien ausgewählte

Mietprodukte von Zeppelin Rental

ausgestellt. Gleichzeitig macht das Unternehmen

auf das breite Sortiment des

Baustoffhändlers aufmerksam.

Schilowsky deutlich zu steigern. Effizienz

und Nachhaltigkeit müssen Hand in Hand

gehen.“

Zum Auftakt der Partnerschaft wurde

Anfang November der Pop-up Store im

„Oberen Hausfeld“ offiziell eröffnet.

Zahlreiche Vertreter beider Unternehmen,

Kunden und Partner nutzten die Gelegenheit,

um das Konzept kennenzulernen und

sich auszutauschen. „Am Ende profitieren

vor allem unsere Kunden“, fasst

Schilowsky-Käfer zusammen. „Sie müssen

weniger organisieren – und können mehr

bauen.“

www.zeppelin-rental.at

www.schilowsky.at

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MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Projektleiter DI Franz Rathmair

bei seinem Vortrag über Spezialtiefbauarbeiten

unter schwierigen

hydrologischen Verhältnissen

beim Bau des Laufkraftwerks

Stegenwald der Verbund Hydro

Power an der Salzach.

nutzbar. Welche geotechnischen Herausforderungen

eine solche Tiefenbohrung wie

in Ried dennoch mit sich bringt – hier

bohrte Züblin bis rund 2 km in die Tiefe

– schilderte Reuter sehr praktisch in

seinem Vortrag.

Die Nutzung von Wasserkraft mittels

Pumpspeicherkraftwerk präsentierten Ing.

Reinhard Bukowsky von der Firma Porr

am Beispiel des Kraftwerkes in Ebensee.

Anders als bei Flusskraftwerken ist

Energie unabhängig von Niederschlag

oder Wasserstand verfügbar und soll

Stromangebot und -nachfrage langfristig

ausgleichen.

Aber Versorgungssicherheit hat ihren

Preis. Die Experten schilderten eindringlich

die langen Planungs- und Bewilligungsphasen

dieses geotechnischen

Mega-Projektes und die komplexen

technischen Herausforderungen in der

Erstellung der Stollen mit einer Fallhöhe

von fast 500 m über dem Traunsee. Der

Innenausbau des 170 MW starken

Pumpspeicherkraftwerks ist für 2026

geplant.

Auf die Leistungsfähigkeit erneuerbarer

Energien mit Wasserkraft setzt die

Energie AG auch beim Kraftwerk Traunfall.

DI Rafael Putz zeigt in seinem

Vortrag, wie der Altbestand der mehrteiligen

Kraftwerks-Anlage abgetragen und

Schritt für Schritt erneuert wird. Geotechnologisch

beeindruckt der Neubau vor

allem durch die von außen kaum sichtbaren

Bauanlagen und soll – ökologisch

wertvoll – saubere Energie für viele

tausend Haushalte aus der Traun liefern.

Geotechnik im Kraftwerksund

Leitungsbau

Grünen Strom soll auch das Laufkraftwerk

der Verbund Hydro Power an der

Salzach liefern. Mit dem Bau einer tiefen

Baugrube unter Grundwasser für das

Kraftwerk Stegenwald wurde die Keller

Grundbau Ges.mbH in Linz beauftragt.

Projektleiter DI Franz Rathmair beleuchtete

samt Kollegen die Komplexität der

Der ÖO Geotechniktag beleuchtete die Energiewende im Industrieland. Zur Nutzung des geothermischen Potenzials wurde

unter anderem das Projekt einer Tiefenbohranlage in der Gemeinde Mehrnbach im Bezirk Ried im Innviertel präsentiert.

OÖ GEOTECHNIKTAGUNG

Geotechnik für klimaneutralen Strom

Zum 14. Mal fand der Oberösterreichische Geotechniktag (OÖGTT) in der Bauakademie

BWZ OÖ statt. Am 23. Oktober 2025 legten die Veranstalter Bauakademie OÖ und

VÖBU (Vereinigung Österreichischer Bohr-, Brunnenbau- und Spezialtiefbauunternehmungen)

den Fokus auf das allgegenwärtige Thema Energiewende und wie geotechnische

Projekte diese Transformation im Industrieland Oberösterreich unterstützen.

D

abei versammelten die Veranstalter

wieder Fachleute aus den Bereichen

Spezialtiefbau sowie Geotechnik und

Energiewirtschaft, die mit vielseitigen

Vortragshighlights 128 Teilnehmerinnen

und Teilnehmern spannende Einblicke

zum aktuellen Stand der Energiewende

aus unterschiedlichen Blinkwinkeln in

Oberösterreich boten. Unter der Moderation

von VÖBU-Alt-Präsident Ing. Kurt

Kogler zeigten die Vortragenden renommierter

Unternehmen Beispiele aus

aktuellen Kraftwerksprojekten und wie

die Umstellung auf erneuerbare Energien

dort erfolgt.

Erneuerbare Energie

aus Oberösterreich

Fakt ist, österreichweit steigt der Energiebedarf.

Dies gilt insbesondere für Regionen,

die Betriebe mit hohem Energieverbrauch

beheimaten, was auch für das

Industrieland Oberösterreich zutrifft.

Gleichzeitig steigt der (inter-)nationale

Druck, den CO2 Fußabdruck zu reduzieren,

was mit der Abkehr von fossilen

Brennstoffen hin zu alternativen Energiequellen

gelingen soll.

Neben Wind- und Sonnenenergie rückt

hier unter anderem die Geothermie in den

Vordergrund. Hier kommt Wärme aus dem

Erdkern für die Energiegewinnung zum

Einsatz, geothermisches Potenzial gibt es

dafür in Österreich ausreichend. Wie dies

zum Beispiel mit „Tiefer Geothermie“

erfolgreich gelingt, beleuchtete DI Karl-

Philipp Reuter von der Firma Züblin

Spezialtiefbau Ges.m.b.H aus Wien im

Einstiegsvortrag über eine Tiefenbohranlage

in Ried/Mehrnbach (siehe Bild oben).

Die dort gewonnene Energie kann in

Strom umgewandelt und zum Wärmen

oder Kühlen verwendet werden. Großer

Vorteil: Erdwärme ist nahezu überall

verfügbar und als nachhaltige Energiequelle

mit nahezu keinem Footprint

Fotos: VÖBU; ZÜBLIN Spezialtiefbau

RM J110X

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42 NOVEMBER 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH NOVEMBER 2025 43



MASCHINEN + TECHNIK

RAUPENTELEKRANE –

FLEXIBILITÄT FÜR IHRE BAUSTELLE

Mit informativen Vorträgen bot der gut besuchte ÖO Geotechniktag wieder

spannende Einblicke zum aktuellen Stand der Energiewende.

Spezialtiefbauarbeiten unter schwierigen

hydrologischen Verhältnissen, um trotz

starkem Wassereinbruch Platz für

Turbinen und Krafthaus zu schaffen.

Zur sicheren Stromversorgung benötigt

es auch gut ausgebaute Leitungen, um

Strom vom Erzeuger zum Verbraucher zu

bringen. Im Zentralraum Oberösterreich

erfolgte im Zeitraum 2024-26 ein großes

Projekt von der Austrian Power Grid, dass

die Firma Habau Hoch- und Tiefbaugesellschaft

umgesetzt hat. Für eine effiziente

Stromübertragung wurden gemeinsam

mit der Netz Linz und Netz OÖ GmbH

acht Umspannwerke miteinander verbunden

und 138 Maste auf einer Trassenlänge

von 43 km errichtet, was DI (FH) Peter

Jungbauer mit zahlreichen Fotos eindrucksvoll

darstellte und dabei besonders

die speziellen Bohrpfahl- und Fundamentarbeiten

herausstrich.

Klimaschutz dank Geotechnik innerund

außerhalb Oberösterreichs

DI Dr.techn. Patrick Pichler von Bauer

Spezialtiefbau in Graz schilderte zum

einen die generell positive Entwicklung in

Richtung Klimaschutz und Windkraft in

Österreich und die Ausbaumöglichkeiten

im Raum Oberösterreich. Aber egal wo

diese Windkraftanlagen stehen, Baugrunderkundungen

geben Auskunft

darüber, ob der Standort für die statischen

und dynamischen Belastungen von

Windkraftanlagen geeignet ist. In den

„Fundierungen von Windkraftanlagen“

liegt auch die besondere Herausforderung

in der Umsetzung, weshalb Pichler auch

die Wichtigkeit der Vorbereitungsarbeiten

in diesen Bauprojekten unterstrich.

Das größte Klimaschutz-Programm

Österreichs stellten Ing. Michael Schaller,

MEng von der Porr Bau GmbH und

Thomas Moser, MSc von der voestalpine

Stahl GmbH vor. Unter dem Namen

„Greentec Steel“ präsentierten sie, wie die

voestalpine an ihrem Standort in Linz

ihren Weg in eine grüne Zukunft in der

Stahlherstellung gestalten wird. Dabei soll

das traditionelle LD-Verfahren Schritt für

Schritt mit CO2-ärmeren Methoden

abgelöst werden. Moser zeigte anhand

wesentlicher Meilensteine auf, wie die

aufwändige Umstellung auf einen Elektrolichtbogen-Ofen

erfolgen soll. Dazu zählen

u.a. die Anbindung an eine neue 220 kV

Stromleitung und zahlreiche geotechnisch

anspruchsvolle Umbauarbeiten, die das

Gebäude für den neuen Ofen, Elektro- und

Filteranlagen, ein Umspannwerk und eine

Rohrbrücke umfassen.

Baustoff Beton

klimaneutral herstellen

Eine weitere Möglichkeit für prozesstechnische

Optimierung in der Industrie findet

man bei der Produktion von Beton, die mit

hohem Energieaufwand verbunden ist. Ein

positives Beispiel für klimafreundliche

Betonherstellung lieferte DI Erich Moser

(Firma Oberndorfer) mit der Präsentation

des energieneutralen Betonfertigteilwerks

in Dietach. Hier werden seit 2022 Betonfertigteile

mithilfe einer großen PV-Anlage

und Erdwärme produziert. Damit machte

sie sich nicht nur unabhängig von Erdöl,

sondern modernisierte den zugekauften

Standort von Grund auf, u.a. durch eine

automatisierte Fertigungsstraße.

Dieses Vorzeigeprojekt machte deutlich,

dass weitsichtige Planung Einschränkungen

auch zu Wettbewerbsvorteilen machen

können. Durch die Einbeziehung nachhaltiger,

energiesparender Produktionsprozesse

im Hinblick auf zukünftige rechtliche

Vorgaben, hat sich die Positionierung

des Unternehmens geändert und man

blickt in eine stabile Zukunft.

Harald Kopececk, Geschäftsführer der

Bauakademie OÖ: „Neben unserer

etablierten Aus- und Weiterbildung im

Bauhauptgewerbe freuen wir uns mit dem

OÖ. Geotechniktag auch die Top-Spezialistinnen

und Spezialisten der Geotechnik

als Teil unseres Wissens-Netzwerks zu

haben. Die enge Kooperation mit der

VÖBU ermöglicht es uns, den Austausch

und Wissenstransfer in diesem hochspezialisierten

Fachbereich zu stärken.“

Ing. Thomas Pirkner, Geschäftsführer

der VÖBU, fasste aus Sicht der VÖBU

zusammen: „Energiefragen gehen uns alle

an. Als Spezialtiefbauer sind wir stolz,

dass wir mit unserem geotechnischen

Know-how positiv zum Ausbau und zur

Erhaltung der Stromversorgung in (Ober-)

Österreich beitragen können. Das haben

die Vortragenden heute in vielen Facetten

eindrucksvoll gezeigt.“

www.voebu.at

www.bauakademie.at

44 NOVEMBER 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Maximale Flexibilität auf der Baustelle

dank der Raupentelekrane von SENNEBOGEN

Insgesamt 9 Modelle mit 16 - 200 t Einsatzgewicht

Einfach transportiert und schnell einsatzbereit

Pick & Carry: mit bis zu 100 % Last verfahren

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MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Hans-Peter Bay aus

Backnang bei Stuttgart

arbeitet seit über 15 Jahren

mit RotoTop, RotoX und den

Speziallöffeln von Holp. So

war er auch einer der ersten,

der das CutWheel für die

Baum- und Landschaftspflege

im Einsatz hatte.

S

HOLP

CutWheel: Sauberes Schnittbild

und großes Einsatzspektrum

eit 1990 arbeitet Hans-Peter Bay als

selbständiger Einzelunternehmer und

erledigt seine Aufgaben überwiegend

alleine mit Hilfe seiner gut ausgestatteten

Maschinen. Bay hat das neue CutWheel

von Holp über mehrere Tage an seinem

Bagger in verschiedenen Arbeitseinsätzen

getestet, wie dem Freischneiden von

Waldwegen und dem Zurückstutzen der

angrenzenden Bäume oder beim Schneiden

einer hohen Hecke oder bei der

Grabenpflege.

Dabei sind ihm einige Vorteile im

Vergleich zur Arbeit mit einer herkömmlichen

Schere aufgefallen: Der grundsätzliche

Vorteil ist die deutlich höhere

Geschwindigkeit, die entsteht, wenn man

mit dem CutWheel schnelle Wischbewegungen

vollführe, durch dessen hohe

Schnittgeschwindigkeit können die Aufund

Ab-Bewegungen schneller als bei der

Schere ausfallen. Hinzu komme die

Möglichkeit, mit dem CutWheel nicht nur

in der Höhe, sondern auch Gras und

Büsche flach am Boden schneiden zu

können und so beispielsweise parallel das

Bankett und Böschungen im gleichen

Durchgang zu pflegen.

Dieser Arbeitsablauf funktioniert

hervorragend im Zusammenspiel mit dem

RotoTop, da das CutWheel für die reine

Rotation konzipiert ist. Bay nutzt es mit

dem RotoX, um durch die zusätzliche

Bewegungsmöglichkeit einen noch

besseren Blick auf sein Arbeitsfeld zu

haben – dafür nimmt er auch das Mehrgewicht

des RotoX im Vergleich zum RotoTop

in Kauf. In der Kombination CutWheel

und Rotator könne man gleichzeitig fahren

und schneiden, was natürlich den Vorgang

deutlich beschleunige. Zudem sei man

durch die Bewegungsmöglichkeiten sehr

viel besser in der Lage, den heutigen

anspruchsvolleren Anforderungen an

Lichtraumprofilen zu entsprechen. Derzeit

würde es häufig von den Kommunen oder

Straßenmeistereien vorgegeben, viel

weiter als bisher in die Böschung hineinzuschneiden,

sodass der Rückschnitt

insgesamt seltener erfolgen müsse. Mit

dem CutWheel könne man alle Pflegeaufgaben

entsprechend der individuellen

Wünsche und Vorgaben erledigen.

Weitere Vorteile sieht Bay in der

Schnittstärke des CutWheel: Während

man mit der Schere kleinere Bäumchen

oft nicht direkt geschnitten bekomme und

noch ein Stück mitziehe, könne CutWheel

diese sauber abschneiden, sodass der

Schnitt insgesamt einheitlicher werde. Da

das CutWheel nicht nur schneiden,

sondern auch sägen könne, sei es einfacher,

längere Äste mit großem Durchmesser,

die ins Lichtraumprofil fielen, recht

nahe am Baum abzusägen, sodass sich

insgesamt ein sauberes Bild der Hecke

oder Böschung ergebe. Mit der Schere

müsse man oft notgedrungen Äste weiter

vorne bei geringerem Durchmesser

abschneiden. Insgesamt bewertet Bay das

Schnittbild des CutWheel an Bäumen und

Büschen besser als das der Schere.

Mit dem CutWheel könne man aber

noch mehr Arbeiten erledigen: So ist es bei

der Grabenpflege nicht nur möglich, damit

Mit dem CutWheel können Böschungen, Lichtraumprofile und Hecken

an Straßen und Wegen mit nur einem Maschinenbediener gepflegt

werden – effizient, komfortabel und mit gutem Schnittbild.

die überflüssigen Äste entlang der

Böschung zu schneiden, sondern man

kann diese im gleichen Zug aufgrund

seiner runden Form direkt aus dem

Graben entfernen, bevor man diesen mit

dem VarioLöffel nachziehe. „Das ist ein

ganz großer Vorteil und beschleunigt die

komplette Grabenpflege deutlich“, sagt

Hans-Peter Bay, der von der Qualität der

Holp-Produkte überzeugt ist: „Es gibt ja

vieles auf dem Markt, aber ich will nichts

anderes als die Geräte von Holp, denn

zusätzlich zur Standard-Abwinkelung

bietet nur Holp die 90°-Abwinkelung an,

ebenso wie den hohen Öldurchfluss und

die extrem robuste und langlebige

Bauweise. Das ist für mich wichtig, denn

ich verlange meinen Geräten einiges ab.“

Mit den verschiedenen Anbaugeräten

kann er fast alle anfallenden Pflegearbeiten

vom Bagger aus erledigen und braucht

nur in wenigen Fällen zusätzliche Unterstützung.

www.holp.eu

KOBELCO

Neuer Kobelco-Hauptsitz für Europa

Nach knapp zwei Jahren Bauzeit nahm Kobelco Construction Machinery Europe

seine neue Europa-Zentrale im niederländischen Lelystad in Betrieb.

D

amit bündelt der japanische Hersteller

von Kettenbaggern und Raupenkranen

alle Aktivitäten der Dachorganisation

seines europäischen Händler- und

Service-Netzwerks an einem attraktiven

und gut erreichbaren Standort, rund 20

km nordöstlich von Amsterdam.

Auf etwa 30 ha entstand ein moderner

Gebäudekomplex mit rund 17.500 m²

Fläche, der neben mehreren Büroetagen

für Verwaltung, Vertrieb und Produktentwicklung

auch ein umfassendes Teilelager,

große Werkstattkapazitäten sowie ein

vollausgestattetes Schulungszentrum

bietet. Ein eigener Ausstellungsbereich

sowie ein rund 3.500 m² großes Vorführgelände

für Maschinentests komplettieren

den neuen Hauptsitz, der auch als

Kundenzentrum für alle europäischen

Händler und Partner offensteht.

Bislang wurde die Ersatzteilversorgung

von Kunden und Lieferpartnern in ganz

Europa über verschiedene niederländische

Standorte organisiert. Jetzt sorgt das neue

hocheffiziente Zentrallager mit fortschrittlichen

Inventarsystemen und einer

DIE STÄRKE, DIE BLEIBT!

Foto: Kobelco

In nur knapp zwei Jahren

entstand die neue Kobelco-

Europazentrale im niederländischen

Lelystad.

optimierten Logistik für kürzere Vorlaufzeiten

und eine höhere Verfügbarkeit.

Neben den operativen Verbesserungen, soll

der neue Standort Lelystad auch den

direkten Austausch mit Kunden und

Händlern fördern. Das sichert auch

langfristig die unmittelbare Ausrichtung

der kontinuierlichen Weiterentwicklung

von Kobelco-Technologien an den Bedürfnissen

im europäischen Markt als Grundvoraussetzung

für das angestrebte

langfristige Wachstum.

www.kobelco-europe.com

Member of

46 NOVEMBER 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Rockster GmbH / Tagerbachstrasse 2, 4490 St.Florian / office@rockster.at / +43 720701212

www.rockster.at



MASCHINEN + TECHNIK

VDMA

Antidumpingbeschwerde gegen offensichtlich

unfaire Einfuhren chinesischer Mobilkrane

In der Mobilkranindustrie tätige Mitglieder des VDMA-Fachverbands Fördertechnik und

Intralogistik haben bei der Europäischen Kommission eine Beschwerde gegen die Einfuhr

von Mobilkranen aus China in die Europäische Union eingereicht.

G

efordert wird die sofortige Einleitung

einer Antidumpinguntersuchung

gegen Importe chinesischer Mobilkrane,

die in der EU zu Bedingungen vermarktet

werden, welche zu einem offensichtlich

unlauteren Wettbewerb für europäische

Hersteller führen. Die an der Beschwerde

beteiligten Unternehmen, die zusammen

rund 99% der EU-Industrie repräsentieren,

sind:

n Liebherr, ein weltweit führender

Anbieter von Mobilkranen mit Hauptsitz

in Ehingen (Deutschland) und

Nenzing (Österreich),

n Manitowoc, einer der weltweit führenden

Anbieter von technischen Hebelösungen

mit europäischem Hauptsitz in

Wilhelmshaven (Deutschland),

n Sennebogen, ein Marktführer in vielen

Bereichen der Kranindustrie mit

besonderem Schwerpunkt auf Raupenkrane,

mit Hauptsitz in Straubing

(Deutschland), und

n Tadano, ein weltweit führender Anbieter

von Hebe- und Höhenzugangstechnik

mit deutschen Produktionsstätten in

Zweibrücken und Lauf an der Pegnitz,

aktiv in der Entwicklung und Herstellung

von All-Terrain-Kranen, City-

Kranen und Raupenkranen.

Die Antidumpingbeschwerde bezieht sich

auf Mobilkrane für das Heben und

Bewegen von Lasten an Land, die eine

Tragfähigkeit von mindestens 30 t haben

und auf selbstfahrenden Fahrzeugen

montiert sind. Mobilkrane dieser Art sind

für die Sicherstellung der strategischen

Unabhängigkeit Europas von entscheidender

Bedeutung, insbesondere in Bezug auf

kritische Infrastrukturen, Verteidigung

und Energie.

Hochleistungs-Mobilkrane spielen eine

wesentliche Rolle beim Bau von neuen

Stromleitungen und Umspannwerken für

erneuerbare Energien. Mobilkrane sind

auch für den Bau und die Instandhaltung

effizienter Straßen-, Schienen- und

Brückennetze von entscheidender Bedeutung.

Diese wiederum sind notwendig, um

Lieferketten und den schnellen Einsatz

von Rettungsdiensten zu ermöglichen.

Darüber hinaus sind Mobilkrane für

militärische Einsätze von entscheidender

Die Antidumpingbeschwerde unterstreicht die Notwendigkeit für Europa, die

Lebensfähigkeit dieser strategisch wichtigen europäischen Industrie zu erhalten.

Bedeutung und bieten Schutz für Militärpersonal

im Einsatz.

Die europäischen Hersteller erfüllen

nicht nur die europäischen und globalen

Umwelt- und Datenschutzstandards,

sondern haben auch in wesentliche Verbesserungen

der Sicherheit und Leistung von

Mobilkranen investiert und bieten ihren

Kunden zugleich Qualität und Wert. Die

Antidumpingbeschwerde unterstreicht die

Notwendigkeit für Europa, die Lebensfähigkeit

dieser strategisch wichtigen

europäischen Industrie zu erhalten und

eine künftige Abhängigkeit von außereuropäischen

Lieferanten zu vermeiden.

Dazu Christoph Kleiner, Geschäftsführer

Vertrieb, Liebherr-Werk Ehingen

GmbH: „Unsere europäische Industrie

begrüßt fairen Wettbewerb, aber es ist

offensichtlich unfair, mit Produkten zu

konkurrieren, deren Preise nicht annähernd

die Rohstoff-, Energie- und Produktionskosten

eines europäischen Mobilkranherstellers

decken. Chinesische Hersteller

profitieren von einer Vielzahl von Subventionsmechanismen,

die ihnen einen massiv

unfairen Vorteil beim Export in die EU

verschaffen.“

Erich Sennebogen, Gesellschafter und

Geschäftsführer, Sennebogen Maschinenfabrik

GmbH, ergänzt: „Chinesische

Hersteller von Mobilkranen konzentrieren

sich zunehmend auf Exportmärkte, wobei

der EU-Markt ein Hauptziel ist. Die

Kombination aus ungenutzten Produktionskapazitäten

in China, bestehenden

Lagerbeständen und erheblicher Unterstützung

durch die chinesische Regierung

bedeutet, dass die bedeutende Schädigung

der gefährdeten europäischen Industrie

anhalten wird, wenn keine Antidumpingmaßnahmen

verhängt werden. Diese

Maßnahmen müssen ergriffen werden, um

einen fairen globalen Wettbewerb zu

gewährleisten.“

www.vdma.org

Foto: Shuttestock

LÖFFEL-

KONFIGURATOR

wimmer.info

48 NOVEMBER 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH



MASCHINEN + TECHNIK

AVESCO

Im Steinbruch

Kerschbaumeben der Firma

Mittendorfer bei Bad Ischl kommt

für die Bohrarbeiten seit einigen

Monaten ein neues Sandvik Ranger

DX800 Außenhammerbohrgerät

mit drehbarem Oberwagen

zum Einsatz.

Mittendorfer: neuer Sandvik Ranger DX800

bringt mehr Flexibilität in den Abbaubetrieben

Im Salzkammergut sind die umfangreichen Kompetenzen der Firmengruppe Mittendorfer

bei vielen Bauprojekten gefragt. Die Rohstoffgewinnung, mit der vor fast 80 Jahren alles

begonnen hat, ist nach wie vor ein wichtiges Standbein. Seit kurzem steht hier im Fuhrpark

ein neues Sandvik Ranger DX800 Außenhammerbohrgerät zur Verfügung, das je

nach Bedarf in allen Abbaubetrieben zum Einsatz kommt. Ausschlaggebend für die Kaufentscheidung

waren die bewährte Sandvik Gerätequalität und die verlässliche Betreuung

durch das Team der Avesco GmbH Österreich.

M

it einem Pferdefuhrwerk gründete

Alois Mittendorfer 1948 sein eigenes

Unternehmen und unterstützte damit den

Wiederaufbau in der Nachkriegszeit. Kurz

darauf folgte mit den ersten eigenen

Schottergruben auch der Einstieg in die

Rohstoffgewinnung. Damit begann die

Erfolgsgeschichte der Firmengruppe

Mittendorfer, die das Ergebnis der zielstrebigen

Arbeit von drei Generationen ist.

Das Leistungsspektrum umfasst heute

die Bereiche Betonbau, Transportbeton,

Hochwasserschutz, Abbruch und Erdbau

bis hin zur Straßen- und Rohrsanierung.

Neben der Zentrale in Altmünster betreibt

die Firmengruppe zahlreiche weitere

Standorte. Dazu zählen im Bereich der

Rohstoffgewinnung der Steinbruch

Kerschbaumeben bei Bad Ischl, der

Steinbruch Himmeleben bei Bad Aussee,

die Kieswerke in Ebensee sowie

Steinfelden und die Schottergrube

Kreuzeder in Micheldorf. Weiters betreibt

das Unternehmen in der Region etliche

Deponien und Zwischenlager.

Ein wichtiges Standbein der Firmengruppe

ist der Bereich Transportbeton.

Dazu Alois Mittendorfer jun.: „Unsere

beiden Betonwerke in Ebensee und in

Timelkam gewährleisten die zuverlässige

Versorgung auch großer Baustellen mit

Transportbeton. Aufgrund der erfolgreichen

Entwicklung haben wir die von mir

geleitete Mittendorfer Beton GmbH & Co

KG gegründet. Seit 2024 betreiben wir in

diesem Bereich eine strategische Partnerschaft

mit den Salzburger Sand- und

Kieswerken. Gemeinsam haben wir in

diesem Jahr ein zusätzliches Betonwerk in

Steinfelden errichtet, das eine wichtige

Die neue Partnerschaft mit der

Avesco GmbH Österreich ermöglicht der

Firma Mittendorfer, die Bohrarbeiten in

den Abbaubetrieben mit dem eigenen

Team durchzuführen (von links): Alois

Mittendorfer sen., Manuel Glanzer (Avesco

GmbH) und Alois Mittendorfer jun.

Ergänzung zu den bestehenden Werken in

Ebensee und Timelkam bildet.“

Auch im Bereich der Rohr-, Leitungsund

Kanalsanierung verfügt man durch

die Integration der Rohrsanierungs & Bau

GmbH in das Firmenportfolio über ein

umfangreiches Know-how. Weiters wurde

vor einigen Jahren die Pirovits Ges.m.b.H.

in Kirchdorf übernommen und unter

Erhalt aller Arbeitsplätze und des

Firmennamens weitergeführt. Gemeinsam

mit Mittendorfer fungiert Pirovits als

Nahversorger für Sand, Kies, Splitt und

Schotter in bester Qualität. Rund 200

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen

aktuell dafür, dass sich die Unternehmen

der Mittendorfer Gruppe ständig weiterentwickeln.

Neue Ranger DX800 im

Steinbruch Kerschbaumeben

Bis vor wenigen Monaten wurden die

Bohr- und Sprengtätigkeiten in den

verschiedenen Abbaubetrieben von einem

externen Dienstleister durchgeführt.

Nachdem das Team der Firma Mittendorfer

durch einen erfahrenen Bohristen und

ausgebildeten Sprengmeister verstärkt

werden konnte, fiel auch die Entscheidung,

in ein eigenes Bohrgerät zu investieren.

Dazu Alois Mittendorfer sen.: „Eines

der Hauptkriterien war aufgrund der

verschiedenen Einsatzorte die einfache

Transportierbarkeit. Da nicht nur unser

externer Dienstleister sehr gute Erfahrungen

mit Sandvik Geräten gemacht hatte,

sondern auch unser Bohrist Patrick

Plursch von dieser Marke überzeugt ist,

nahmen wir Kontakt mit der Avesco

GmbH Österreich auf. Aufgrund der

kompetenten Beratung und der gut

aufgestellten Service-Mannschaft haben

wir uns dazu entschlossen, in ein neues

Außenhammerbohrgerät zu investieren.

Dieses steht grundsätzlich auch für

Kunden zur Verfügung, ist aber auf

absehbare Zeit durch unsere eigenen

Ihr verlässlicher Partner

für Baumaschinen zum

oder

KAUFEN

MIETEN

Wir sind Spezialisten für die

Marken Bobcat®, Rammer®, Develon®,

Ausa® und vielem mehr! Gerne unterstützen

wir Sie bei Ihren Vorhaben. www.eisenwagen.co.at

Mit dem Sandvik Ranger DX800 werden im Steinbruch Kerschbaumeben

Bohrlochlängen bis 12 m hergestellt. Der Power Extractor verhindert ein

Steckenbleiben des Bohrstranges bei schwierigen Geologien.

Abbaubetriebe ausgelastet.“

Haupteinsatzgebiet für den neuen

Sandvik Ranger DX800 ist zurzeit der

Steinbruch Kerschbaumeben bei Bad

Ischl, wo er im Rahmen der laufenden

Aufschluss-Bohrungen für den weiteren

Abbau bereits wichtige Dienste leistet. Im

Steinbruch Kerschbaumeben wird seit

2005 Kalkstein abgebaut, wobei der

Schwerpunkt vor allem bei den Wasserbausteinen

liegt. Zu den wichtigsten

Auftraggebern zählen hier unter anderem

die Wildbach- und Lawinenverbauung

sowie diverse Gewässerbezirke. Größere

Projekte, die derzeit versorgt werden, sind

das Kraftwerk am Traunfall sowie das

Kraftwerk Wankham. Der in Bad Ischl

aufbereitete Kalkstein ist aber auch im

Straßenbau bzw. bei den Kalk- und

Zementwerken der Umgebung gefragt.

Zum Einsatz kommen hier mehrere mobile

Brech- und Siebanlagen, mit denen bei

Bedarf auch sehr schnell Sonderkörnungen

hergestellt werden können.

Manuel Glanzer, Verkaufsberater für

Sandvik Produkte der Avesco GmbH: „Vor

Eisenwagen Baumaschinen GmbH • Industriestraße 31, 2325 Himberg, Österreich • office@eisenwagen.co.at • +43 (0)2235/846 22

50 NOVEMBER 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH NOVEMBER 2025 51



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

1 2

Ihre Kompetenzen stellte die Firma Mittendorfer

auch bei dieser Erweiterung eines

bekannten Gastronomie-Betriebes am

Traunsee unter Beweis. Bei dem technisch

anspruchsvollen Projekt war man maßgeblich

beteiligt und führte unter anderem

die präzisen Sprengarbeiten durch.

1 Souverän bewegt sich der Sandvik Ranger DX800 auch in steilem Gelände auf die nächste Etage. 2 Für die Aufschlussbohrungen können

mit dem Sandvik Ranger DX800 auch horizontale Löcher hergestellt werden. Da die Standheizung auch die Hammerschmierung vorwärmt,

können die Bohrarbeiten auch in der kalten Jahreszeit sofort und ohne Verschleiß beginnen.

etwa eineinhalb Jahren wurde ich von der

Firma Mittendorfer eingeladen, unser

Sandvik Produktprogramm zu präsentieren.

Aufgrund des Einsatzprofils und der

geforderten einfachen Transportmöglichkeit

war der Sandvik Ranger die erste

Wahl. Im Sinne einer langen Lebensdauer

habe ich empfohlen, die stärkere Hammer-

Ausführung des Modells Ranger DX800 zu

wählen, mit dem auch härteres Gestein

ohne Probleme gebohrt werden kann. Dass

der Steinbruch sein Zuhause ist, zeigt der

Ranger DX800 mit seiner Ausstattung.

Um unnötiges Rangieren zu vermeiden,

was zu hohem Verschleiß an der Maschine

und hohem Verbrauch führt, verfügt dieses

Außenhammerbohrgerät über einen

drehbaren Oberwagen. Dieser lässt sich

ähnlich wie bei einem Bagger bis zu 180°

drehen. Somit sind Bohrlöcher leichter zu

erreichen, ohne dass die Maschine von

Loch zu Loch manövriert werden muss.

Das erspart Zeit und der Verbrauch wird

deutlich gesenkt.“

Der Sandvik Ranger DX800 ist für

Lochdurchmesser von 76-127 mm konzipiert.

Der Cat Motor C7.1 Stage V leistet

230 PS und ist dabei besonders sparsam

im Verbrauch. Mit seinem leistungsstarken

Bohrhammer HL820 mit 21 kW, 53 Hz

Schlagleistung und 1.750 NM bohrt er

auch härtestes Gestein und kann für jede

Beschaffenheit des Gebirges eingesetzt

werden. Die Spülluftkapazität liegt bei

9,1 m 3 , ein Spitzenwert bei Außenhammermaschinen.

Ein weiteres

Von rechts: Alois Mittendorfer sen. (Mittendorfer), Manuel Glanzer (Verkaufsberater für

Sandvik Produkte, Avesco GmbH), Volker Eichberger (Technischer Leiter), Sprengmeister

Patrick Plursch und Mario Hinterberger (Standortverantwortlicher, alle Mittendorfer).

Highlight des Bohrhammers ist der

sogenannte Power Extractor. Diesen

schätzt Bohrist Patrick Plursch, denn er

verhindert ein Steckenbleiben des

Bohrstranges bei schwierigen Geologien.

Durch seine kompakten Abmessungen und

das geringe Gewicht von nur 15.600 kg ist

er besonders leicht von einer Baustelle zur

anderen zu transportieren.

Eine hintere Bodenstütze, die sich

hydraulisch absenken lässt, verleiht dem

Ranger in jeder Lage höchste Stabilität.

Somit ist speziell beim Anbohren ein guter

Stand gewährleistet und dadurch erhöht

sich die Bohrlochgenauigkeit. Geschätzt

wird von Bohrist Patrick Plursch auch der

Komfort und die Sicherheitsausstattung

des Ranger DX800. Neben dem Radio

inklusive Bluetooth Verbindung gibt es

eine Klimaanlage, einen Komfortbediensitz

ISRI600 mit Sitzheizung sowie eine

Standheizung für Kabine und Motor. Da

die Standheizung auch die Hammerschmierung

vorwärmt, können die

Bohrarbeiten auch in der kalten Jahreszeit

sofort und ohne Verschleiß beginnen.

Die Kabine ist ROPS-FOPS zertifiziert.

Zur Sicherheit des Bohristen, aber auch

für die Sicherheit anderer Personen, die

sich im Steinbruch im Umfeld der

Maschine befinden, ist der Sandvik

Ranger DX800 nicht nur mit Rück- und

Seitenkameras für die bessere Rundumsicht

ausgestattet, sondern auch mit 6

LED Scheinwerfern zur besseren Ausleuchtung

bei schlechter Sicht und

Dunkelheit.

Die Avesco GmbH Österreich verfügt in

der neuen Zentrale in Herzogsdorf über

moderne Büros und großzügige Flächen

für die Werkstätte und das Ersatzteillager.

52 NOVEMBER 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Die Kunden werden durch zwei aktive

Verkäufer und sieben Servicetechniker mit

teils langjähriger Erfahrung betreut.

Argumente, die auch für Alois Mittendorfer

jun. einen hohen Stellenwert haben:

„Neben dem technisch ausgereiften

Bohrgerät war für uns die zuverlässige

After Sales Betreuung ein entscheidender

Punkt. Avesco Österreich verfügt in allen

Bereichen über ein kompetentes und

erfahrenes Team. Dazu kommt, dass für

uns die Kosten in Zukunft kalkulierbar

sind. Durch diese Partnerschaft können

wir die gesamte Bohrtätigkeit in allen

unseren Abbaubetrieben selbst durchführen

und uns dabei ganz auf die Sicherstellung

der bestmöglichen Produktqualität

für unsere Kunden konzentrieren.“

www.avesco.at

www.mittendorfer.at

KAUF / RÜCKKAUF / MIETE

TRADITION UND KOMPETENZ - DIE HIRNBÖCK STABAU GMBH

› SPUNDBOHLEN

› STAHLTRÄGER

› KANALDIELEN / LEICHTPROFILE

› SCHLOSSDICHTUNG MELAVILL SP

› STAHLBLECHE

› STAHLROHRE

› SCHIENEN

› AUFBEREITUNG / ANARBEITUNG

WWW.SPUNDBOHLE.AT

Hirnböck Stabau GmbH • Aubergstraße 27 • A-5161 Elixhausen bei Salzburg • T.: +43 662 450 613 • F.: +43 662 450 613 - 514 • E.: office@spundbohle.at



18 % weniger Verbrauch*

– weil der Fahrer entscheidet

Ein Wolff 6015.8 Clear (links) und ein Wolff 7532.12 Cross errichten seit März die rund 5.300 m 2 große Sheikh Saleh Al-Rajhi

Moschee an der King Abdullah Road in Riad. Die Krane ermöglichen präzise Hebevorgänge mit hoher Reichweite. Das

herausfordernde Klima und ein hohes Verkehrsaufkommen erfordern eine durchdachte Planung des Kraneinsatzes.

WOLFFKRAN

Planung und Präzision auf engstem Raum

An der belebten King Abdullah Road mitten im Zentrum von Saudi-Arabiens Hauptstadt

Riad entsteht mit der Sheikh Saleh Al-Rajhi Moschee ein neuer moderner Treffpunkt für

Religion und Gemeinschaft. Zwei Wolff Krane helfen, das Bauwerk zu errichten.

Besonders die Lage der Baustelle erfordert einen enormen Planungsaufwand.

D

Das Gebäude kombiniert traditionelle Zeltformen

mit modernen Dachschalen und

Glasportalen und bietet Platz für rund

2.300 Gläubige. Für Wolffkran ist das

Projekt ein weiterer Meilenstein, mit dem

der Premiumhersteller seine Präsenz

im Nahen Osten ausbaut.

er Auftraggeber Rowad al Riyadh

mietete für das Projekt einen Wolff

6015.8 Clear mit einer Hakenhöhe von

51 m, einer Ausladung von 60 m und einer

Traglast von 8,0 t sowie einen Wolff

7532.12 Cross mit 41,6 m Hakenhöhe bei

70 m Ausladung und 12,0 t Tragfähigkeit.

Beide Krane unterstützen die Arbeiten

seit März 2025.

Die großen vorgefertigten Fassadenelemente

und die komplexe Dachkonstruktion

erfordern eine besonders exakte

Positionierung. Gleichzeitig müssen die

Ausleger mit maximaler Reichweite

konzipiert sein, um alle Bereiche der rund

10.000 m 2 großen Baustelle abdecken zu

können.

Die Lage direkt an der stark befahrenen

King Abdullah Road und neben einer

Metrostation bringt enge Platzverhältnisse

und umfangreichen Koordinationsaufwand

mit sich. Auch das Klima stellt

hohe Anforderungen: Hitze, Staub und

nachmittägliche Stürme erfordern eine

durchdachte, streng getaktete Einsatzplanung.

„Viele der Hebevorgänge finden

deshalb aus Sicherheitsgründen in den

frühen Morgen- oder späten Abendstunden

statt, wenn die Wetterbedingungen

stabil und Verkehrs- sowie Passantenströme

gering sind“, erläutert Tariq

Al-Sawaie, Managing Director Wolffkran

Ltd, Saudi-Arabien.

Die Krane sind sowohl mit einem

Anti-Kollisionssystem als auch mit Wolff

Link ausgestattet. Ersteres verhindert

Kollisionen, indem es Krane automatisch

abbremst oder stoppt, wenn sie Hindernissen

oder anderen Kranen zu nahe kommen.

Letzteres ermöglicht die Live-Überwachung

der Kranaktivitäten und gibt in

kritischen Betriebssituationen Echtzeitwarnungen

aus.

Bereits in der Planungsphase erstellte

das Wolffkran-Team Reichweitenstudien,

definierte Sicherheitszonen und passte

Ausleger- und Hakenstellungen so an,

dass eine maximale Abdeckung der

Baustelle bei minimaler Beeinträchtigung

öffentlicher Bereiche möglich ist. Der

Auftraggeber schätzt neben den zuverlässigen

und allwettererprobten Wolff Kranen

besonders diese präzise Vorarbeit, die jetzt

und noch bis Ende 2026 für einen reibungslosen

Baufortschritt sorgt.

Tradition in neuem Gewand

Die Sheikh Saleh Al-Rajhi Moschee

entsteht auf einer Fläche von rund

5.300 m 2 und bietet Platz für etwa

2.300 Gläubige. Durch ihre zentrale Lage

ist sie hervorragend in die öffentliche

Infrastruktur eingebunden. Architektonisch

erinnert sie an traditionelle, islamische

Wüstenzelte, interpretiert diese

jedoch in einer modernen Art und Weise

mit prägnanten Dachschalen, Glasportalen

und schattigen Vorplätzen. Mit dem

Projekt erweitert Wolffkran seine Präsenz

in Saudi-Arabien und realisiert erstmals

gemeinsam mit dem Rowad al Riyadh ein

Moschee-Projekt.

www.wolffkran.com

Komatsu PC220LCi-12:

Individuell eingestellt. Spürbar effizienter.

Mit dem neuen Komatsu PC220LC-12 stellt der Fahrer

die Hydraulik selbst ein – ganz nach seinem Gefühl.

Ob Geschwindigkeit oder Feinfühligkeit: Die Maschine

passt sich an den Menschen an. Ergebnis: Bis zu

18 % weniger Treibstoffverbrauch*. Ausgestattet

mit einem leistungsstarken 129-kW-Komatsu-

Motor der nächsten Generation und der neuesten

intelligenten Maschinensteuerung (iMC) 3.0 verbindet

diese hochmoderne Maschine maximale Effizienz mit

einzigartigen Funktionen und allerhöchstem Komfort.

* im Vergleich zum Vorgängermodell

www.kuhn.at

54 NOVEMBER 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Kuhn Baumaschinen GmbH · Zentrale Eugendorf, Kuhn Straße 1, A-5301 Eugendorf bei Salzburg

Telefon: 0043 (0)6225 8206 0 · Telefax: 0043 (0)6225 8206 190 · e-mail: office-bm@kuhn.at



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

HS-SCHOCH

Neuer Felstieflöffel für härteste Einsätze

Die HS-Schoch Gruppe erweitert mit einem neuen Felstieflöffel der Klasse 16

ihr Angebot für den schweren Erdbau und Gesteinsabbau.

I

m Fokus der Entwicklung stand ein

smarter Materialeinsatz: Durch die

Kombination aus Hardox 400 und

450 – teils in 30 mm Materialstärke

– konnte auf zusätzliche Verschleißstreifen

verzichtet werden. Das

Ergebnis: Bis zu 500 kg weniger

Eigengewicht bei unveränderter

Standzeit. Das spart nicht nur Sprit,

sondern reduziert auch die Belastung

für die Maschine – und damit

langfristig die Betriebskosten. „30

mm Hardox in Form zu bringen ist

eine Herausforderung, die nicht jeder

beherrscht. Dank unserer Fertigungsexpertise

konnten wir eine

Konstruktion nach Kundenbedürfnissen

umsetzen, die sowohl leicht

als auch extrem robust ist“, erklärt

Firmeninhaber Hermann Schoch.

Bei den Zähnen kommt das bewährte

Esco Nemisys-System zum Einsatz

– ein Garant für maximale Durchdringung

und Langlebigkeit im

harten Steinbruchbetrieb. Die

perfekt abgestimmte Kombination

aus Zahn und Löffelform sorgt für

exzellente Materialaufnahme und

hohe Produktivität. Auch andere

gängige Zahnsysteme sind in

Kombination mit unseren Anbaugeräten

möglich. Ein besonderes

Der neue Felstieflöffel

der Klasse 16 wurde

gezielt für schwerste

Einsätze im Steinbruch

und Großflächenabbau

entwickelt.

Die Bilder zeigen

die neue Bauweise:

eine glatte

Oberfläche sorgt für

müheloses Eindringen

ohne überflüssigen

Widerstand. Im Inneren

des Löffels verhindert

eine gezielte Muldenform,

dass große

Gesteinskugeln den

Löffel beschädigen.

Augenmerk lag auf einer Kugelbahn

mit integrierter Bremse: Im Inneren

des Löffels sorgt eine gezielte

Muldenform dafür, dass große

Gesteinskugeln kontrolliert zum

Stillstand kommen – bevor sie

ungebremst nach hinten rollen und

den Löffel beschädigen.

HS-Schoch unterstreicht damit

seinen Anspruch, individuelle

Anbaugeräte mit durchdachter

Technik und höchster Fertigungsqualität

auf den Markt zu bringen. Ab

sofort setzt HS-Schoch im Großbaggerbereich

nur noch auf die neue

spritsparende Bauweise. Dabei

kommt auch der Werkzeugstahl

Hardox 500 TUF zum Einsatz,

welcher die Verarbeitung erleichtert

und gleichzeitig die Standfestigkeit

erhöht. Dadurch können Gewichtseinsparungen

von bis zu 10%

realisiert werden. Die Produktion

dieser Grabgefäße findet bei der ZFE

GmbH in Achern, einer Tochter

innerhalb der HS-Schoch-Gruppe

statt. Diese hat sich auf den Bau von

innovativen Grabgefäßen spezialisiert.

Kunden schätzen deren

langjährige Erfahrung und

Zuverlässigkeit.

www.hs-schoch.at

Fotos: Doppstadt Umwelttechnik GmbH

DOPPSTADT

Mehr Kundennähe, schnellerer Service

Die Doppstadt-Gruppe hat ihre Präsenz in Österreich verstärkt und

mit RoM-Solution einen erfahrenen Handelspartner gewonnen.

D

as Wiener Unternehmen vertreibt ab

sofort alle Doppstadt-Lösungen im

Bereich Aufbereitungstechnik. Für den

Ersatzteilvertrieb und After-Sales-Service

arbeiten Doppstadt und RoM-Solution eng

mit der Martin Schuh KG zusammen.

„Mit RoM-Solution haben wir unser

globales Händlernetzwerk um einen

kompetenten und erfahrenen Vertriebspartner

erweitert. Gemeinsam

können wir unsere österreichischen

Kunden nun noch persönlicher, direkter

und schneller betreuen und beraten“,

betont Gerd Schreier, Geschäftsführer der

Doppstadt Umwelttechnik GmbH. RoM-

Solution übernimmt ab sofort den Vertrieb

und Service des gesamten Doppstadt-Portfolios

in Österreich. Ziel der Zusammenarbeit

ist es, den Kunden maßgeschneiderte

Lösungen für ihre individuellen Anforderungen

und Bedürfnisse anzubieten.

Darüber hinaus soll die strategische

Partnerschaft die Präsenz und Wahrnehmung

der Marke Doppstadt im österreichischen

Markt stärken.

Als Mitglied des Verbands Österreichischer

Entsorgungsbetriebe verfügt RoM-Solution

über langjährige Expertise in der Aufbereitungstechnik.

Darüber hinaus stellt das

Wiener Unternehmen einen zuverlässigen

und schnellen Service direkt vor Ort sicher.

Beim Ersatzteilvertrieb und After-Sales-

RoM-Solution übernimmt ab

sofort den Vertrieb und Service

des gesamten Doppstadt-Portfolios

in Österreich. Dazu zählt

auch der besonders effizient

und wirtschaftlich arbeitende

Zerkleinerer Inventhor 6.2.

Gerd Schreier (oben),

Geschäftsführer der Doppstadt

Umwelttechnik GmbH.

Robert Mücklich von

RoM-Solution freut sich über

die strategische Partnerschaft

mit Doppstadt.

Service vertrauen RoM-Solution und

Doppstadt auf die Martin Schuh KG –

einem etablierten Experten mit mehr als

25 Jahren Branchenerfahrung.

Mit der strategischen Partnerschaft setzt

Doppstadt seinen internationalen Expansionskurs

fort. „Die Nachfrage nach effizienten

und wirtschaftlichen Aufbereitungslösungen

wächst weltweit. Unser globales

Händlernetzwerk stellt sicher, dass wir

unsere Kunden auf der ganzen Welt

verlässlich und schnell betreuen können“,

weiß Schreier. Doppstadt arbeitet derzeit

mit Vertriebspartnern in rund 50 Ländern

zusammen.

www.doppstadt.de

28.01.2026

Steiermark

TOP-THEMEN DER VERMESSUNG BEI UNSEREN FACHVORTRÄGEN

30 JAHRE KOMPETENZ ON TOUR

04.02.2026

Oberösterreich

Treffen Sie uns an folgenden Terminen persönlich vor Ort:

05.02.2026

Salzburg

25.02.2026

Tirol

05.03.2026

Niederösterreich

3D Reality C apture

Leica iCS vs. i CR

V ermessung aus der Luft

P inP oint Software

BAUAkademie Steiermark

Gleinalmstraße 73

8124 Übelbach

CAD+T Solutions GmbH

Gewerbepark 16

4052 Ansfelden

BAUAkademie Salzburg

Moosstraße 197

5020 Salzburg

AM Baugeräte Niederlassung

Messerschmittweg 7a

6175 Kematen in Tirol

AM Baugeräte Zentrale

Oberes Bahnfeld 2

2281 Raasdorf

AM Baugeräte HandelsgmbH ■ Oberes Bahnfeld 2 ■ A-2281 Raasdorf/Wien ■ Tel. +43 2249 28495 ■ tour26@am-laser.at

www.am-laser.at



MASCHINEN + TECHNIK

STRABAG

Wasserstoff-Radlader startet in den Praxistest

Ab sofort fährt ein Wasserstoff-Radlader von Liebherr im Kanzelsteinbruch Gratkorn.

Strabag testet das Gerät mit Wasserstoffmotor zwei Jahre lang und mindestens

50 Stunden pro Woche auf Herz und Niere.

K

Der Wasserstoffradlader fährt im Steinbruch Gratkorn ganz ohne Emissionen.

Der Radlader tankt an der konzerneigenen

Tankstelle grünen Wasserstoff.

raftstoffe sind bei Strabag der größte

CO2-Verursacher – etwa 40% der

konzerneigenen Emissionen entfallen auf

den Dieselverbrauch der Baumaschinen,

Nutzfahrzeuge und Pkw. „Um bis 2040

klimaneutral zu werden, brauchen wir

effektive Lösungen: die Umstellung

unserer Baumaschinen auf erneuerbare

Antriebstechnologien ist ein essenzieller

Hebel. Wir führen unseren Nachhaltigkeitskurs

konsequent weiter: wissenschaftsbasiert

und technologieoffen. Der

Testeinsatz mit dem Wasserstoff-Radlader

ist ein Beispiel, wie ein nachhaltiger

Betrieb und die Dekarbonisierung unserer

Großbaugeräte aussehen kann“, sagt

Strabag CEO Stefan Kratochwill.

Die kommenden Jahre sind für das

Unternehmen entscheidend, um von

fossilen auf erneuerbare Energieträger

umzustellen. Strabag hat sich dafür der

globalen Science Based Targets Initiative

(SBTi) verpflichtet. Bis 2030 will das

Unternehmen 42% seiner Scope 1- und

2-Emissionen reduzieren – also die

Treibhausgase, auf die Strabag direkten

Einfluss hat. In diesem Rahmen wurden

drei zentrale Hebel definiert: den Fuhrpark,

die Baumaschinen und die Asphaltmischanlagen.

Eigene Tankstelle sorgt

für grünen Wasserstoff

Die Umstellung von schweren Baumaschinen

auf nachhaltige Antriebstechnologien

ist herausfordernd. Eine marktreife

Lösung fehlt bisher. Der Wasserstoffmotor

des Radladers ist hier ein wichtiger Ansatz

und hat großes Potenzial. „Neben der

Wirkung für den Klimaschutz ermöglicht

diese Technologie, ein hohes Maß an

Wertschöpfung und technologischem

Know-how in Westeuropa zu halten. Sie

stärkt die Resilienz in den Lieferketten

und bietet damit strategische Vorteile“,

erklärt Dr.-Ing. Herbert Pfab, technischer

Geschäftsführer der Liebherr-Werk

Bischofshofen GmbH. Für den Praxistest

wurde eine eigene Wasserstofftankstelle

im Steinbruch errichtet, damit der

Radlader unkompliziert betankt werden

kann. Die Energie Steiermark verfügt als

starke regionale Partnerin über wichtige

lokale Kompetenzen und wird die Versorgung

der Tankstelle im Steinbruch

gewährleisten.

Internen Berechnungen zufolge können

durch den Einsatz des Radladers 37.500 l

Diesel und etwa 100 t CO2 pro Jahr

eingespart werden. Durch den wasserstoffbasierten

Betrieb entstehen keine Emissionen,

die das Klima belasten. Für eine

größtmögliche Auslastung des wasserstoffbetriebenen

Radladers wird er nicht nur

wichtige Arbeiten im Steinbruch übernehmen,

sondern auch bei der Asphaltmischanlage

auf dem Gelände eingesetzt.

www.strabag.com

58 NOVEMBER 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Fotos: Strabag / Stefan Bock

Mit dem neuen Palfinger

PK 880 TEC bringt Kuhn-

Ladetechnik einen Hochleistungsladekran

auf den

Markt, der hinsichtlich Kraft,

Präzision und digitale

Steuerung beeindruckt.

D

Gruppe

KUHN-LADETECHNIK

Kraft trifft auf Hightech: der

neue Palfinger PK 880 TEC

er PK 880 TEC gehört zur neuesten

Generation der Palfinger TEC-Krane

und ist für anspruchsvollste Einsätze im

Baugewerbe, bei Transportunternehmen

sowie im schweren Hebeeinsatz konzipiert.

Die P-Profile in der Auslegerkonstruktion

sorgen für maximale Stabilität bei

gleichzeitig reduziertem Eigengewicht –

ideal für hohe Lasten bei großer Reichweite.

Die technischen Highlights im

Überblick: Hubmoment bis zu 82,8

Metertonnen; Reichweite bis zu 21,7 m

(mit Jib bis zu 36,5 m); Maximale Hubkraft

bis 25.000 kg und Steuerung

Paltronic 180 mit LX-6 Steuerventil. Ein

neues Beleuchtungskonzept für maximale

Sicherheit umfasst zwei Arbeitsscheinwerfer

am Kran und Fly-Jib sowie LED-Streifen

unter dem Knickarm. Die Assistenzsysteme

umfassen Smart Control (intuitive

Auslegersteuerung), P-Fold (automatisiertes

Ein- und Ausklappen), Mext/Weigh

(erweiterte Reichweitenberechnung und

Lastüberwachung), Support Force Limit

(für eine präzise Überwachung der

120 YEARS EXPERIENCE

MOBILE KOMPAKT-BRECHERANLAGEN

wie zb. REMAX 200: 25 To, Leistung bis 200 To/h

VERTRAGSHÄNDLER, MIET- UND SERVICEPARTNER FÜR:

Der neue PK 880 TEC: Intelligente und

leistungsstarke Features sorgen im Zusammenspiel

mit erstklassiger Präzision für

noch mehr Effizienz und Bedienkomfort.

Stützkräfte) und Height & Bound (für ein

einfaches Festlegen von vertikalen und

horizontalen Sperrbereichen).

„Mit dem PK 880 TEC geben wir unseren

Kunden ein Hightech-Werkzeug in die

Hand, das nicht nur maximale Leistung

bringt, sondern gleichzeitig durch smarte

Systeme Zeit spart und die Sicherheit auf

ein neues Niveau hebt“, so Kuhn-Ladetechnik.

Neben dem Kran selbst bietet

Kuhn umfassende Servicepakete – von der

individuellen Konfiguration über die

Inbetriebnahme bis zur Wartung und

Ersatzteilversorgung. Als exklusiver

Palfinger-Partner in Österreich steht

Kuhn-Ladetechnik für Qualität, Zuverlässigkeit

und technische Innovationskraft.

www.kuhn.at

www.mineraltech.at

mineraltech - ing. erwin hofstätter GmbH, 2512 Tribuswinkel, Werksgasse 11, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 82, mail: office@mineraltech.at

mineraltech west - Handel mit Aufbereitungsanlagen GmbH, 6911 Lochau, Hofriedenstraße 71, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 18



MASCHINEN + TECHNIK

SBM MINERAL PROCESSING

Das temporäre „Recycling/Betonwerk“

in unmittelbarer Nähe zur Baustelle A2.

Drei Recyclingkörnungen in

einem Durchgang produziert

der SBM Remax 600 bei Tages -

leistungen von rund 2.000 t.

Im Solobetrieb erleichtert der

Remax 600 die interne

Materiallogistik durch

minimalen Platzbedarf.

– dies alles nur mit einer Maschine? Seit

April dieses Jahres leistet der Großprallbrecher

SBM Remax 600 der niederösterreichischen

Hans Zöchling GmbH dieses

Pensum an der A2. Im Solo-Betrieb

arbeitet die Maschine auf dem zentralen

Recyclingplatz mit Vorratshalden von

mehreren 1.000 t je Endprodukt und

wechselt nach schneller Demontage

seines Dreideck-Anbausiebes flexibel auf

die Baustelle.

„Das bringt uns natürlich enorme

logistische Vorteile“, erklärt Johannes

Zöchling, Geschäftsführer der Zöchling-

Gruppe, die heute mit über 500 Mitarbeitern

österreichweit in den Bereichen

Abbruch und Recycling, Erdbau und

Transporte tätig ist und daneben

mehrere Steinbrüche und Kiesgruben

betreibt. „Auf dem Recyclingplatz

produziert der Remax 600 alle Endprodukte

in einem Durchgang aus Betonaufbruch

0/800, wobei wir Stundenleistungen

bis zu 200 t erreichen. Das schafft

man selbst mit vergleichbaren Großbrechern

nur mit einem zusätzlichen

Produktionssieb – also mit mehr Aufwand

im Transport und mehr Platzbedarf

vor Ort. Je nach Ausrüstung muss

man auch mit mehr Personal rechnen,

ganz sicher aber mit höheren Treibstoffkosten

für die Anlagenkombi bzw. den in

der Vorzerkleinerung arbeitenden

Geräten“, unterstreicht Johannes

Zöchling.

„Wir fahren den diesel-elektrischen

Remax 600 an der A2 mit einem Durchschnittsverbrauch

von etwa 38 l/h“,

erklärt Projektleiter Paul Sabaditsch.

Wie alle SBM-Mobilbrecher ist auch das

aktuelle Flaggschiff „hybrid electrified“:

Nahezu alle Antriebe auf der Maschine

sind elektrifiziert – wo eine Hydraulik

unverzichtbar bleibt, werden die Pumpen

elektrisch angetrieben. Zentrale Kraftquelle

ist ein 520-kVA-Onboard-Generator,

was die Drehzahlen des vorgeschalteten

Dieselmotors im dieselgestützten

Baustellenbetrieb konstant niedrig hält.

Steht Netzstrom oder eine andere

externe Stromquelle zur Verfügung, kann

der Remax 600 in Minutenschnelle

angeschlossen werden, wobei alle

Anlagenfunktionen voll erhalten bleiben.

Vertrauen in die Technik

Seit gut vier Jahren arbeiten Zöchling-

Teams mit dem SBM-Flaggschiff. Wie

viele andere Entwicklungen der „Hybrid-

Pioniere“ aus Oberweis in den vergangenen

30 Jahren durchlief auch der „600er“

über mehrere Prototypen- und Vorserien-

Stufen umfangreiche Praxistests in

Betrieben der Zöchling-Gruppe. Parallel

dazu unterstützt das Unternehmen aktiv

auch die gemeinsam mit der Universität

Leoben laufende SBM-Entwicklung des

KI-gestützten „autonomen Brechers“.

Hierfür bildet der Remax 600 mit seiner

einzigartigen Kombination mehrerer

Prozessstufen die technologische Basis,

entsprechend wichtig ist für Forscher

und Ingenieure das direkte Feedback

und der Input der Praktiker im Steinbruch

und Recycling.

„Auch wir profitieren direkt von

diesem Austausch, wenn die Maschine

exakt auf unsere Anforderungen im Feld

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TATRA,

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Schrittmacher im Baustoff-Kreislauf

Von April 2025 bis Oktober 2026 saniert die Strabag AG in zwei Etappen ein 11 km langes,

in beiden Fahrtrichtungen dreispuriges Teilstück der Südautobahn A2 südlich von Wien.

Dabei werden Ressourcenschonung und Klimaschutz durch hohe Wiederverwertungsquoten

und Stoffkreisläufe der eingesetzten Straßenbaumaterialien besonders großgeschrieben.

Als Schlüsseltechnologien vor Ort: ein Großprallbrecher sowie zwei mobile

Betonmischanlagen von SBM Mineral Processing.

as gilt für die Sanierung des Straßen-

bei der Dunterbaus, Asphaltaufbruch

direkt auf der Trasse fortschreitend mobil

aufbereitet wird. Insbesondere aber für die

beim Projekt anfallenden etwa 250.000 t

Betonaufbruch: Diese werden nur wenige

hundert Meter von den Bauabschnitten

entfernt in einem temporären „Recycling-/

Betonwerk“ mobil zu zertifizierten

Recyclingkörnungen aufbereitet. Direkt

vor Ort produzieren zwei mobile Mischanlagen

daraus den „Unterbeton“ für die ca.

350.000 m² zementstabilisierte Tragschicht

und liefern den Baustoff für die

rund 310.000 m² neu zu erstellende

Fahrbahndecke.

Durch den Wegfall mehrerer Tausend

Lieferkilometer für den Schutt-Abtransport,

Rohstoffe und Beton beschleunigt

dieser Betonkreislauf alle Abläufe, spart

deutlich Kosten und entlastet massiv

Anwohner und Umwelt. Beide beauftragten

Unternehmen, Hans Zöchling (Aufbereitung)

und Mobile Betonkonzepte,

arbeiten mit moderner Anlagentechnik

von SBM Mineral Processing, was einmal

mehr die Sonderstellung des oberösterreichischen

Herstellers als Fullliner in den

Bereichen Aufbereitung/Recycling und

Betonproduktion herausstellt.

Einer für alles

Pro Tag 1.450 t Beton-Recyclingkörnungen

0/4, 4/16, 16/32 oder wahlweise rund

2.000 t/Tag Unterbaumaterial 0/63 in der

Direktaufbereitung von Asphaltaufbruch

Fotos: SBM Mineral Processing

Langjährige Partnerschaft (von links): SBM-Vertriebsleiter Aufbereitung

Helmut Haider und Geschäftsführer Johannes Zöchling.

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MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Die doppelte Magnetausrüstung

an Hauptaustrag und Anbausieb

ewährleistet metallfreie Endprodukte.

Zusätzlich entfernt die Dreifach-Windsichtung

auf allen Siebdecks zuverlässig

Holz und andere Leichtstoffe.

Dank minimalem Platzbedarf bieten die

beiden Betonmischanlagen Euromix 3000

viel Raum für schnellen und sicheren Lieferverkehr.

Die Euromix-Gesteinsbunker in

90°-Aufstellung gewährleisten eine rationelle

Beschickung beider Mischanlagen.

oder die Ansprüche unserer Kunden an die

Endprodukte abgestimmt wird“, erklärt

Johannes Zöchling. So wie mit der

doppelten Magnetausrüstung, die SBM am

Remax 600 erstmals auf der bauma

präsentierte: „Das Dreideck-Nachsieb mit

aufgebautem Magnet-Längsaustrag lässt

sich schnell demontieren, dann spielt der

REMAX 600 die Stärken seines 1.400er-

Prallbrechers als Primärbrecher mit bis zu

600 t/h voll aus. Ohne weitere Umbauten

zieht der Magnet am Hauptaustragsband

bereits das meiste Metall aus der Grobkörnung

heraus.“

Das gilt auch für die dreifache Windsichtung,

die SBM jetzt für alle Stufen des

Dreideck-Nachsiebs mit insgesamt knapp

30 m² Siebfläche bietet: „Wie alle anderen

Ausrüstungen verbleiben auch die Windsichter

beim Transport an der Maschine

und sind ohne aufwändige Montage

unmittelbar einsatzbereit. Das macht das

neue System sehr wirtschaftlich, seine

hohe Effizienz im Separieren von Holz und

anderen Leichtstoffen sorgt für qualitativ

hochwertige Endprodukte, die auch

strengste Anforderungen erfüllen.“

Mobiler Beton à la carte

Das zahlt sich auch bei der Erneuerung

der A2 aus: Ohne weitere Nachbehandlung

wandern die Recyclingkörnungen in die

beiden mobilen Betonmischanlagen SBM

Euromix 3000 der Mobile Betonkonzepte

GmbH (MBK). Keine 200 m beträgt dieses

entscheidende Teilstück im Baustoff-

Kreislauf: Direkt ab Zwischenhalde wird

das RC-Gestein per Radlader in die

Gesteinsbunker der beiden unmittelbar

nebeneinander positionierten Mischanlagen

verladen. Über die knapp 16-monatige

Bauzeit liefern beide 130-m³/h-Anlagen in

vier jeweils rund einmonatigen Kampagnen

insgesamt 75.000 m³ Unterbeton mit

einem Recycling-Anteil von 90%, sowie

weitere 15.000 m³ Oberbeton auf Hartsteinbasis.

Beide Anlagen arbeiten

unabhängig, was die parallele Bereitstellung

beider Betonsorten gewährleistet, je

nach Baustellenplanung jedoch auch die

flexible Abdeckung von Bedarfsspitzen

ermöglicht.

Dank 90°-Aufstellung der beiden

Gesteinsbunker, den flexibel neben bzw.

hinter den Mischereinheiten platzierten

69 m³ Bindemittelsilos sowie dem gemeinsam

genutzten Zusatzmittellager bzw.

Steuerungscontainer für beide Euromix-

Anlagen beansprucht die Kombination nur

wenig Platz. Das sorgt auch bei Spitzenauslastung

für eine zuverlässige Beschickung

der Gesteinsbunker und eine

schnelle und sichere Verladung der

unterschiedlichen Betonsorten auf Muldenauflieger

bzw. Fahrmischer. Die modulare

Zusammenstellung aller Komponenten

ermöglichte den betriebsbereiten Aufbau

der Gesamtanlage mit lediglich fünf

Mobilfundamenten für die Bindemittelsilos

in nur anderthalb Arbeitstagen. Auch der

tägliche Betrieb gestaltet sich dank

weitgehender automatisierter Prozesse

62 NOVEMBER 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH

sehr rationell: Ganztägig lieferbereit,

produzieren drei Mitarbeiter hauptsächlich

nachts die benötigten Einbaumengen,

wobei die durchschnittliche Produktion pro

12-Stunden-Schicht bei rund 1.500 m³

liegt.

Insgesamt 18 Euromix-Mischanlagen

mit Stundenleistungen von 80 bis 175 m³/h

Festbeton und eine Vielzahl projektspezifisch

kombinierbare SBM-Technikmodule

bilden heute den kurzfristig abrufbaren

Anlagenpark der deutsch-österreichischen

MBK mit Hauptsitz in München und

Tochtergesellschaft im steirischen Röthelstein.

Als einer der führenden Spezialisten

im deutschsprachigen und angrenzenden

europäischen Raum gewährleistet das

heute zur Schwenk-Gruppe zählende

Unternehmen seit 2009 die Betonversorgung

auf Großbaustellen im Straßen- und

Tunnelbau, bei Kraftwerken oder im

Hoch- oder Ingenieurbau. Neben der

Bereitstellung der benötigten Beton-Qualitäten

auf Basis präzise ausgearbeiteter

betontechnologischer Konzepte, übernimmt

MBK bei Bedarf auch die fachgerechte

Wiederaufbereitung anfallender Aufbruchbzw.

Aushubmaterialien sowie die Rohstofflogistik.

Wie an der A2, wo man die

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Links: Zöchling-Projektleiter Paul Sabaditsch kennt alle Stärken des

Remax 600. Rechts: MBK-Geschäftsführer Ewald Köllner.

benötigten Hartstein-Lieferungen sowie

die Vorhaltung von Zement und Bauchemie

koordiniert.

„Das Zusammenspiel moderner

Produktionstechnologien trägt maßgeblich

zur Ressourcenschonung bei. Die Aufbereitung

und Erzeugung vor Ort sorgt für

kurze Fahrwege und reduziert damit

Kraftstoffverbrauch und CO2-Ausstoß

erheblich“, würdigt auch MBK-Geschäftsführer

Ewald Köllner das zukunftsweisende

Projekt.

www.sbm-mp.at | www.zoechling.at

www.mobile-betonkonzepte.eu

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GESTRATA

Herbstveranstaltung: aktuelle Themen und

Weichenstellung für die Zukunft der Gestrata

Die Umsetzung einer kraftstofflosen Baustelle in Wien und aktuelle Themen rund um das

Asphaltmischgut standen im Fokus der Gestrata Herbstveranstaltung, die am 27. Oktober

2025 in Wien stattfand. Weiters wurde im Zuge der Veranstaltung bekannt gegeben, dass

die Gestrata in die Österreichische Bautechnik Vereinigung eingegliedert wird.

S

INFO

Termine der Straßenbautagung 2026

19. Jänner 2026 Innsbruck

20. Jänner 2026 Linz

21. Jänner 2026 Vösendorf

22. Jänner 2026 Graz

23. Jänner 2026 Villach

tand der Beginn des Jahres 2025 noch

ganz im Zeichen des Doppel-Jubiläums

75 Jahre Gestrata und 50. Gestrata

Bauseminar, so erwies sich die Herbstveranstaltung

als Wendepunkt für die

Gestrata – Gesellschaft zur Pflege der

Straßenbautechnik mit Asphalt. In der

Generalversammlung, die unmittelbar vor

der Herbstveranstaltung durchgeführt

wurde, stimmte der Vorstand für die

Auflösung der Gestrata und die Eingliederung

der Agenden in die Österreichische

Bautechnik Vereinigung.

Diese Entscheidung wurde mit der

Zielsetzung getroffen, für die künftigen

Informations- und Weiterbildungsaufgaben

rund um das Thema Straßenbautechnik

mit Asphalt die Vorteile eines größeren

Netzwerkes nutzen zu können. Als Konsequenz

daraus wird das vormalige Gestrata

Bauseminar im kommenden Jänner unter

dem Titel „Straßenbautagung 2026“

stattfinden. Im Zuge der Neustrukturierung

wurden die Termine reduziert und auf

eine Woche verdichtet (siehe Info-Kasten).

Mit großem Applaus bedankten sich die

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der

Herbstveranstaltung bei Ing. Maximilian

Weixlbaum, der die Gestrata als Geschäftsführer

über 16 Jahre mit großem Einsatz

und Engagement geleitet hat.

Als erster Vortragender stellte DI Paul

Schönauer von der TU Wien das Projekt

„METAsphalt“ vor, das sich mit der

Analyse der zentralen Einflussfaktoren

auf den Energieverbrauch und die

Umweltauswirkungen bei der Asphaltherstellung

befasst. Die Daten von vier

Asphaltmischanlagen zeigten, dass der

Brennstoffverbrauch der Trockentrommel

komplex ist und von verschiedenen

Parametern abhängt – wie beispielsweise

Produktionsmenge, Anzahl der gemischten

Rezepte pro Tag, Brennerstarts, Mischguttemperatur,

Umgebungstemperatur oder

Gesteinsfeuchtigkeit. Daher ist es nicht

möglich, einem einzelnen Asphaltmischgut

einen spezifischen Energieverbrauch

zuzuordnen. Die größten Umweltauswirkungen

entstehen in der Herstellungsphase,

wobei insbesondere die Rohstoffbereitstellung

und der Brennstoffverbrauch

der Trockentrommel die entscheidenden

Treiber sind. Das größte Einsparungspotenzial

liegt folglich in der Substitution

von Primärstoffen durch Sekundärstoffe

(Recyclingasphalt) sowie in der Reduktion

des Brennstoffverbrauchs im Trocknungsprozess

in Kombination mit dem Einsatz

sauberer Brennstoffe.

Im Anschluss informierte DI Dr. techn.

Michael Gruber über die notwendigen

Schritte, um „EPDs für Asphaltmischgut“

mit digitalen Lösungen zu meistern. Im

Zuge der Novelle der Bauprodukteverordnung

wird künftig die Angabe von

Umweltdaten verpflichtend. Schon jetzt

fordern jedoch sowohl öffentliche als auch

private Auftraggeber neben den technischen

und wirtschaftlichen Kennwerten

von Baustoffen zunehmend auch ökologische

Bewertungen. Diese werden durch

Ökobilanzierungen modelliert und in Form

von Umweltproduktdeklarationen

(Environmental Product Declarations,

EPDs) vergleichbar dargestellt. Auf dem

Weg zur EPD für Asphaltmischgut müssen

Hersteller mehrere definierte Schritte

durchlaufen. Diese Prozesse können bei

Änderungen – etwa von Lieferanten oder

Mischgutrezepturen – wiederkehrend und

zeitaufwendig sein. Um eine rechtzeitige

Bereitstellung der EPD bei Ausschreibungen

bei gleichzeitig minimalem bürokratischen

Aufwand zu ermöglichen, wurde das

Web-Tool „AsEPD“ der Firma zerobyte

(www.zerobyte.at) entwickelt. Es erlaubt

Mischanlagen eine einfache Eingabe der

Produktionsdaten und generiert automatisiert

EPDs inklusive externer Validierung

durch Austrian Standards – und

kann damit sowohl für internes Benchmarking

als auch für die Einreichung im

Rahmen von Ausschreibungen verwendet

werden.

Auf großes Interesse stießen auch die

Ausführungen von Dipl.-Wirtschaftsing.

(FH) Alexander Happenhofer, M.Sc., der

bei der Beantwortung der Frage „Ist die

kraftstofflose Baustelle in Wien möglich?“

interessante Gesichtspunkte

aufzeigte. Im Hinblick auf die Nachhaltigkeitsziele

der Strabag wurde 2025

eine Initiative zwischen der Strabag

BMTI (Baumaschinentechnik International)

und einer operativen Verkehrswegebaueinheit

in Wien ins Leben gerufen,

um neben gängigen Einzelgerätetests

mit alternativen Antriebstechnologien

(wie Wasserstoff oder akkubetrieben),

64 NOVEMBER 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH

eine komplette Baustelleneinheit zu

elektrifizieren und in Folge dessen eine

kraftstofflose Baustelle vollumfänglich

abzuwickeln. Zu den größten Herausforderungen

zählten die geeigneten

Rahmenbedingungen im Hinblick auf

eine funktionierende Lade- und Baustellenlogistik

zu schaffen, sowie weiterhin

die Mobilität und Einsatzfähigkeit der

Mannschaft sicherzustellen. Happenhofer:

„Aufgrund der ständig fortschreitenden

Entwicklung am alternativ angetriebenen

Geräte- und Fahrzeugmarkt ist es

notwendig, genau solche Initiativprojekte

zu forcieren, um selbst, aber auch

gemeinsam mit allen Stakeholdern

Erfahrungen unter Realbedingungen im

täglichen Baustellenbetrieb zu sammeln

und für künftige Entscheidungen

miteinzubeziehen.“

www.gestrata.at | www.bautechnik.pro

Der Gestrata Vorstand bedankte sich bei Ing. Maximilian Weixlbaum für seinen Einsatz

und sein Engagement als Gestrata Geschäftsführer in den letzten 16 Jahren. Von links: Dir.

Ing. Michael Pichler; Dipl. Wirtsch.-Ing. (FH) Ing. Harald Krammer, MBA; Ing. Maximilian

Weixlbaum; Dipl.-Ing. Dr. Markus Spiegl; DI Beda Werner Bauer (Vorsitzender des Gestrata

Vorstands); Prok. Bmstr. DI Georg Desch und Franz Redl.

Von links: Gestrata Geschäftsführer Ing. Maximilian Weixlbaum und DI Beda Werner

Bauer (Vorsitzender des Gestrata Vorstands) mit den Vortragenden Dipl.-Wirtschaftsing.

(FH) Alexander Happenhofer, M.Sc., DI Paul Schönauer und DI Dr. techn. Michael Gruber.

Österreichischer

Baumaschinenverband

KOMPETENZ DURCH

FOKUSSIERTE INFORMATION

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Ob „Elektromobilität“, „Holz + Biomasse“, „Infrastrukturbau“, „Schrott + Metall“, „Live Werkstatt“ oder

„Anbaugeräte Arena“ – die Demo-Formate der RecyclingAktiv & TiefbauLive stießen auf großes Interesse.

MESSE-RÜCKBLICK

Aktuelle Gerätetechnik zeigt auf der

RecyclingAktiv & TiefbauLive ihre Stärken

Als Demonstrationsmesse für Bau, Abbruch und Recycling informierten die

RecyclingAktiv & TiefbauLive (kurz: RATL) vom 9. bis 11. Oktober 2025 in Karlsruhe

über innovative Maschinentechnik und richtungsweisende Trends. Zahlreiche Aktionsflächen

und Musterbaustellen prägten das Freigelände. Auch immer mehr Aussteller

nutzten die Möglichkeit zur aktiven Vorstellung ihrer Produkte und Lösungen

an ihrem eigenen Messestand. Die sechste Ausgabe der RATL in der

Messe Karlsruhe findet vom 3. bis 5. Juni 2027 statt. Weitere Infos unter www.ratl-messe.com

Beton2Go stellte seine aktuelle Tankstellen-Generation mit bis zu sechs Vorratskammern

vor, die Platz für 30 m³ Mischmaterial bieten.

Beton2Go

„Unsere Betontankstellen sind so konzipiert,

dass auch recycelte Gesteinskörnungen

verarbeitet werden können. Besonders

für Fachbetriebe, die kleine Mengen Beton

vor Ort benötigen, eröffnet das System

neue Möglichkeiten der nachhaltigen

Eigenversorgung“, erklärt Geschäftsführer

Lukas Massfeller. Zu sehen war die

aktuelle Tankstellen-Generation mit bis zu

sechs Vorratskammern. Sie bieten Platz

für 30 m³ Mischmaterial und sind ideal,

um unterschiedliche Körnungen, Zement

und recycelte Bestandteile individuell zu

kombinieren.

Granit Parts

In Kooperation mit der Messe Karlsruhe

zeigte Granit Parts in der „Live Werkstatt“

aktuelle Lösungen für die moderne

Werkstatt 4.0. Diese reichen vom Hand-

Fotos: Messe Karlsruhe/Jürgen Rösner; Baublatt.Österreich

und Spezialwerkzeug über Diagnosesysteme

und Messtechnik bis hin zu Hebebühnen

und Reifenmontier-Geräten. Die

praxisnahe Messepräsentation war

interaktiv mit dem Publikum aufgebaut.

Während des dreitägigen Messebetriebs

wurde gezeigt, wie innovative Werkstattlösungen

in Echtzeit „am offenen Herzen“

an einem Bagger und Radlader live

angewendet wurden. Gleichzeitig präsentierte

sich Granit Parts auch für den

Baumaschinensektor als kompetenter

Partner für Fachhandel und Werkstätten.

Kiesel

Neben dem Messestand war Kiesel auch

auf den Aktionsflächen „Schrott + Metall“,

„Infrastrukturbau“ und der „Anbaugeräte

Arena“ vertreten. Gezeigt wurden die

aktuellen Neuheiten von Hitachi, Terex

Fuchs oder den Kramer Teleskopradladern.

Im Rahmen einer Musterbaustelle

kam die P-Line der KTEG GmbH zum

Einsatz. Die Idee hinter der KTEG P-Line

ist ein ganzheitliches modulares System,

bestehend aus Maschine, digitalem

Assistenzsystem, vollhydraulischem

Rotationsschnellwechsler und bauteiloptimierten

Anbaugeräten. Vertreten war am

Stand auch Makineo. Dazu Geschäftsführer

Jan Hakert: „Die Zukunft der Baubranche

und der Baustelle ist digital.

Deshalb bieten wir bei Makineo Lösungen

und Dienstleistungen, um die Prozesse

unserer Kunden zu optimieren und die

digitale Baustelle Schritt für Schritt zu

realisieren. Dabei betrachten wir den

gesamten Bauprozess – vom Aufmaß, über

3D-Steuerung und Dokumentation, bis hin

zur Abrechnung.“

Komatsu

Das Highlight auf dem Stand von

Komatsu war der neue PC220LC-12, einer

der ersten Komatsu-Bagger der nächsten

Generation. Er steht für hohe Produktivität,

Kraftstoffeffizienz und bietet eine

Vielzahl von Assistenz- und Sicherheitsfunktionen.

Darunter befinden sich die

Kiesel Im Mittelpunkt standen die P-Line von KTEG und die aktuellen Neuheiten

bei Hitachi, Terex Fuchs und den Kramer Teleskopradladern. Makineo informierte

darüber, wie die digitale Baustelle Schritt für Schritt realisiert werden kann.

Granit Parts zeigte in der „Live Werkstatt“ Einblicke in Arbeitsabläufe

und Einsatzmöglichkeiten modernster Werkstattechnik.

EAG Florian Schmellenkamp (EAG Einfach

Aufbereiten GmbH) freut sich über das

steigende Interesse österreichischer Kunden

an den Produkten. Im Bild das semimobile

Baustoff-Recyclingsieb SBR 5.

Die HS-Schoch Gruppe gab einen

Überblick über ihr breites Angebot in den

Bereichen Baumaschinenzubehör und Verschleißteile.

Ein Eye-Catcher war einmal

mehr der Reißlöffel „The Beast“, der für

Trägergeräte bis 100 t konzipiert ist.

66 NOVEMBER 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH NOVEMBER 2025 67



RECYCLINGAKTIV & TIEFBAULIVE

RECYCLINGAKTIV & TIEFBAULIVE

2D-Maschinensteuerung, die Einrichtung

virtueller Wände (2D), die Nutzlastwaage,

der Standsicherheitsassistent und eine

anpassbare Belegung der Bedienelemente.

So wie der PC220LCi-12 ist der

PC220LC-12 mit einem neuen, leistungsstarken

129 kW Motor der nächsten

Generation von Komatsu sowie dem neuen

elektronisch gesteuerten, hydrostatischen

Antrieb ausgerüstet. Dies sorgt für einen

um 18% gesenkten Kraftstoffverbrauch,

sodass Kunden im Vergleich zum Vorgängermodell

etwa 2,1 l Kraftstoff pro Stunde

sparen und geringere Betriebskosten

zahlen. Das neue Hydrauliksystem sorgt

mit den größeren Hydraulikzylindern und

der leistungsstarken Hydraulikpumpe für

eine Steigerung der Reiß- und Losbrechkräfte

um 7%. Des Weiteren bietet die

Maschine dank dem fortschrittlichen

Hydrauliksystem schnelle Bewegungen

und ein ideales Ansprechverhalten.

Liebherr

Ein Schwerpunkt lag bei Liebherr bei der

Präsentation der Liebherr-Anbauwerkzeuge

für verschiedenste Einsatzszenarien

im Recycling und Tiefbau. Unter anderem

stellte Liebherr erstmals den neuen

Mehrschalengreifer GMM 20-5 vor. Er ist

das Nachfolgemodell des GM 55B und

bietet verschiedene technische Raffinessen,

wie das zuverlässig verschraubte

Kolbenstangenlager. Weitere Highlights

waren der Grabenräumlöffel mit Drehmotor

GLRM 20 und das vollautomatische

Schnellwechselsystem Likufix 48-10. Das

neue Modell ergänzt das vollautomatische

Schnellwechselsystem Likufix mit allen

Vorteilen um bis zu vier zusätzlichen

Komatsu Zur Produktivitätssteigerung des neuen Komatsu PC220LC-12 trägt auch die neue

Betriebsart P+ bei. Damit kann die Produktivität um 18% und die Kraftstoffeffizienz um 20%

gesteigert werden.

Kupplungen. Im Likufix-Block integriert

sind damit ein zusätzlicher Hydraulikkreis

sowie die Leck- und Schmierleitung.

Dadurch können hydraulische Anbauwerkzeuge

schnell, einfach und vor allem

sicher aus der Fahrerkabine heraus

Moerschen Mobile

Aufbereitung Der

Leichtstoffabscheider

wash-bear pro190 bietet

eine Produktionsleistung

bis 190 t/h. Die Grundlage

der einfachen und

unverwüstlichen Technologie

einer rein mechanischen

Abscheidung von

Leichtstoffen besteht in

der patentierten Förderschnecke.

BIODEGRADABLE HYDRAULIC OIL

STARK IN DER PERFORMANCE,

SCHONEND FÜR DIE UMWELT.

ECOSYNT HEPR

Lehnhoff zeigte neue

Rotator- und Tiltrotator-

Lösungen. Von links:

Thomas Elberskirch (Vertrieb,

Lehnhoff), Produkt

Manager Joachim Stein

(Kubota) und Sebastian

Denniston (Vertriebsleiter

OEM, Lehnhoff) vor dem

Kubota KX060-5 auf dem

Lehnhoff Stand.

MTS Mobile Tiefbau Saugsysteme

Der neue Dino T-Rex ist ein leistungsstarker

Saugbagger der nächsten Generation. Herzstück

ist der Evoslide-Kraftarm, eine Eigenentwicklung

von MTS, die den Arbeitsbereich

des Saugbaggers deutlich erweitert.

gewechselt werden. So lassen sich

beispielsweise die Stielverlängerung, der

Parallelgreifer oder Woodcracker ohne

Umschaltung austauschen. Das neue

Likufix 48-10 ist nachrüstbar und voll

kompatibel mit allen Anbauwerkzeugen,

die mit dem Schnellwechselsystem Likufix

ausgestattet sind.

Kobelco Hanns Markus Renz (Business

Director DACH bei Kobelco Construction

Machinery Europe) mit dem Kobelco

SK85MSR, der als Vertreter der neuen

Serie-7 über erhöhte Motorleistung sowie

Ausleger und Stielgeschwindigkeit verfügt.

Liebherr Auf der Aktionsfläche

„Infrastrukturbau“ war

der Liebherr-Zweiwegebagger

A 922 Rail zu sehen. Im Bereich

„Holz + Biomasse“

zeigte die Materialumschlagmaschine

LH 26 M Industry

Litronic samt ausgewählten

Anbauwerkzeugen ihre

Stärken. Ein Highlight auf

dem Liebherr Stand war der

neue Mehrschalengreifer

GMM 20-5.

1

2

3

BIOLOGISCHE ABBAUBARKEIT

HYDROLYTISCHE STABILITÄT

HOHE MATERIALVERTRÄGLICHKEIT

4

5

GUTES LUFTABSCHEIDEVERMÖGEN

VERLÄNGERTE SERVICEINTERVALLE

68 NOVEMBER 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH

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RECYCLINGAKTIV & TIEFBAULIVE

RECYCLINGAKTIV & TIEFBAULIVE

Paus Wendig, kompakt und leistungsstark zeigt sich der Rundmuldenkipper

AKR 9060 auf der Baustelle.

Rosenberger

Telematics

Christian Meschnig

(CEO Rosenberger

Telematics) und Sabine

Compernass (Sales

Manager Germany)

informierten über die

aktuellen Telematik-

Innovationen.

SBM Mineral Processing Von links: Martin Wizinger (SBM Regional Sales Manager

Deutschland/Schweiz), Vertriebsleiter Aufbereitung Helmut Haider und Marketing-Chef

Jürgen Reischenböck vor dem Remax 300 Max.

Paus

Dank seiner hohen Wendigkeit und

Standfestigkeit – selbst bei starken

Steigungen – ist der Dumper AKR 9060

das ideale Flurfahrzeug für anspruchsvolles

Gelände. Der stufenlose, hydrostatische

Allradantrieb mit zwei Fahrstufen sorgt

für beeindruckende Zugkraft, während die

automatische Feststellbremse zusätzliche

Sicherheit gewährleistet. Mit einem

Muldenvolumen von 3.240 l, Ausschüttweiten

von 680 mm in Fahrtrichtung und

330 mm seitlich, ersetzt der AKR 9060

mühelos einen Lkw auf der Baustelle und

steigert damit die Effizienz der Abläufe

deutlich. Weitere Highlights waren der

Senkmuldenkipper SMK 9036 und der

Paus Schwenklader SL 9075, der mit

seinem um 180° schwenkbaren Hubwerk

und der 40° Knicklenkung zu beiden

Seiten durch herausragende Manövrierfähigkeit

überzeugt.

Rosenberger Telematics

Rosenberger Telematics informierte über

seine aktuellen Telematik-Innovationen.

Im Fokus stand das mit dem eAward

ausgezeichnete Asset-Tracking-System zur

Digitalisierung und Verwaltung von

Klein- und Kleinstgeräten. Die Lösung

überzeugte durch ihren hohen Mehrwert

für Anwender. Zahlreiche Fachbesucher

aus den Bereichen OEM, Bau und Logistik

zeigten großes Interesse daran, wie das

System Abläufe optimiert, Kosten reduziert

und Transparenz erhöht. Die

Gespräche vor Ort verdeutlichten die

Relevanz solcher Technologien für die

Zukunft der Telematik.

SBM Mineral Processing

Über zwei seiner deutschen Händler war

SBM Mineral Processing in Karlsruhe

vertreten. Neben der süddeutschen

Kurz-Gruppe präsentierte sich auch die

seit Anfang 2025 für den SBM-Vertrieb in

den westdeutschen Regionen und dem

Rheinland zuständige BSF Aufbereitungstechnik

aus Ettringen bei Koblenz auf der

Messe. Im Demo-Bereich der unmittelbar

angrenzenden Stände zeigte Kurz den

Remax 300 MAX: Inklusive Rückführung

und Windsichter optimiert ein extralanges

Eindeck-Nachsieb mit rund 6 m² Siebfläche

die Ausstoßleistung des 300 t/h

Prallbrechers mit großem Einlauf (1.100 x

700 mm). Als Nachbrecher hinter einem

Großshredder verarbeitete die knapp 38 t

schwere Maschine im Messe-Einsatz stark

armierte Eisenbahn-Betonschwellen.

Wacker Neuson

Im Mittelpunkt standen kompakte

Baumaschinen und -geräte sowie die

akkubetriebenen Lösungen der zero

emission Reihe. Dazu Axel Fischer,

Geschäftsführer Wacker Neuson Deutschland:

„Mit dem vollelektrischen EZ10e, der

neuen Radlader-Generation und unseren

überarbeiteten Rüttelplatten zeigen wir,

wie konsequent wir unser Portfolio in

Richtung Effizienz, Leistung und Nachhaltigkeit

weiterentwickeln. Ein besonderes

Highlight ist der Einsatz des EZ26e und

WL300e auf der Musterbaustelle für

Elektromobilität – hier erleben Besucher

unsere Maschinen hautnah im Praxiseinsatz.“

Im Bereich der Dual View Dumper

präsentierte Wacker Neuson ein innovatives

Muldenwechselsystem am bewährten

DV60 Dumper. Es ermöglicht ein schnelles

und einfaches Austauschen der Mulde, um

beispielsweise von einer Drehkippmulde

auf eine Dreiseitenkippplattform umzusteigen.

Zeppelin

Die Zeppelin Baumaschinen GmbH

demonstrierte, wie sie Unternehmen bei

ihren vielschichtigen Aufgaben unterstützen

kann. Begrüßt wurde das Fachpublikum

am Übergang zum Freigelände von

einem Cat MH3022. Wie alle Cat Bagger

der neuen Generation sind auch die

Umschlagbagger mit einer elektrohydraulischen

Vorsteuerung ausgerüstet, die eine

besonders feinfühlige Ansteuerung

ermöglicht und dem Fahrer zahlreiche

individuelle Einstellmöglichkeiten bietet.

Ebenfalls am Eingang positioniert war ein

Cat Mobilbagger M319 mit Kurzheck, der

dank seines hochentwickelten Hydrauliksystems

durch eine perfekte Balance aus

Leistung, Effizienz und Feinsteuervermögen

überzeugt. Mit dem Cat 315 wurde am

Stand von Zeppelin ein weiterer Kurzheckbagger

sowie mit dem Cat 308 ein Minibagger

mit Verstellausleger und Tiltrotator

präsentiert. In Aktion zu sehen war ein

Cat MH3024 bei der Live-Demo „Holz +

Zeppelin Ein Cat Mobilbagger

M319 mit Kurzheck und ein

Cat MH3022 standen am

Übergang zum Freigelände

Spalier für das Fachpublikum.

Weitere Cat Geräte waren auf

den Demoflächen „Holz + Biomasse“,

„Schrott + Metall“

sowie in der „Anbau geräte-

Arena“ zu sehen. Stellvertretend

für die Cat Deltalader

wurde am Stand ein Cat 265

gezeigt, ausgerüstet mit einem

Cat Graderschild GB120 mit

Trimble Steuerung.

Biomasse“, ein MH3026 demonstrierte

seine Features im Umschlag von Schrott

und Metall. In der „Anbaugeräte-Arena“

stellte der Cat Kettenbagger 330 mit der

Universalschere MP324 seine Stärken

unter Beweis. Als Vertreter der neuesten

Cat Radladertechnik war ein 908 in der

Highlift-Version zu sehen.

„Wir freuen uns, mit dem ZT 10.40 und

dem ZT 6.26 Elektro auch zwei Vertreter

der Zeppelin Telehandler zeigen zu

können“, so Standleiter Marc Kallies. Er

Rubble Master Im Zusammenspiel mit einer Schwerlastsiebanlage

war der kompakte Prallbrecher RM 100X Teil einer Aufbereitungskette.

Sein kraftstoffsparender diesel-elektrischer Direktantrieb reduziert

die Betriebskosten und den Wartungsaufwand.

verweist dabei auf die Zuverlässigkeit der

vielseitigen Arbeitsmaschinen, die sich als

Allrounder für das Handling unterschiedlichster

Materialien bewähren. Stellvertretend

für die Cat Deltalader war auch ein

265 ausgestellt. Als Vertreter der neuen

Generation bietet er mehr Kraft, Leistung

und Komfort als die Vorgänger. Im Fokus

standen auch die Applikationen, die im

digitalen Eco-System von Caterpillar

zusammengeführt werden, dem Türöffner

in die digitale Baumaschinen-Welt.

SBH Im Mittelpunkt stand die neue Mechanisierung im

Verbaubereich. Ketten gehören mit dem Einsatz dieser

Geräte der Vergangenheit an – damit entfällt nicht nur

die Herausforderung, die richtige Kette in der passenden

Stärke auszuwählen, sondern auch deren regelmäßige

Prüfung auf Sicherheit und Funktionsfähigkeit.

70 NOVEMBER 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH NOVEMBER 2025 71



FUHRPARK

FACTS

Motor: Elektro, 84 kW (114 PS)

Eigengewicht: 1.725 kg

Sitzplätze: 4+1

Anhängelast (ungebremst/

gebremst): 750 kg/750 kg

Reichweite: um die 400 km

Listenpreis: 34.990,– Euro

(inkl. MwSt.)

+ brauchbare Reichweite

+ ansprechende Verarbeitung

+ Preis-/Leistungsverhältnis

- abrupte Lenkeingriffe

- kleine Schriftgröße am Display

- ungenaue Verkehrszeichenerkennung

W

enn es um den neuen MGS5 EV

Luxury geht, so hatten wir es mit

ihm wirklich nicht leicht. Doch bevor Sie

jetzt triumphierend den Rest des Textes

negieren und sich denken: „Ist ja logisch,

was soll man von einem Elektroauto aus

China auch anderes erwarten“, lesen Sie

bitte in aller Ruhe weiter. Denn der

Nachfolger des MG ZS EV hat es aus allen

erdenklichen Perspektiven faustdick hinter

den Ohren. Was es uns alles andere als

leicht gemacht hat, objektive Kritikpunkte

VW TAYRON LIFE ETSI DSG

Sowas wie ein Mittelwert

F

alls Ihnen die Namen der mittlerweile

17 (!) verschiedenen Pkw-Modelle von

VW schon durcheinanderkommen, eine

kurze familiäre Einleitung: Der neue VW

Tayron, als Hauptdarsteller dieser

Geschichte, ist in der Hierarchie der

Wolfsburger Fahrzeugschmiede zwischen

dem Tiguan und dem Touareg angesiedelt,

wobei er sich mehr am größeren Touareg

orientieren darf. Was ja kein Nachteil sein

muss. Sein Vorgänger hörte noch auf den

In der Mitte – der neue

VW Tayron ist modellmäßig

zwischen dem VW

Tiguan und dem VW

Touareg positioniert.

Überzeugend – nicht

nur sein ausgewogenes

Preis-Leistungsverhältnis

machen den

neuen MGS5 EV Luxury

zu einem tollen

Elektromobil.

MGS5 EV LUXURY

Nicht zu unterschätzen

zu finden, bei denen wir ganz genüsslich

hätten ansetzen können. Einige der

durchwegs positiven Beispiele gefällig?

Reichweite: Mit der größeren der beiden

verfügbaren Batterien (64 kWh Kapazität)

schaffte der 5-Sitzer in unserem Test

durchwegs reale Reichweiten um die 400

km. Verarbeitung: Die ist einfach nur

beispielgebend, selbst Marktbegleiter, die

wir ob ihrer Passgenauigkeit und Materialwahl

gerne und immer wieder loben,

könnten sich hier noch eine kleine Scheibe

Namen Tiguan Allspace, der dem Modell

offenbar zu wenig phonetische Selbständigkeit

mit auf den Weg gegeben hat. Platz

gibt es im optional auch als 7-Sitzer

verfügbaren SUV auf jeden Fall reichlich.

Ob der große Kofferraum (Fassungsvermögen

bis zu 885 l) als Passagier- oder

Gepäckraum genutzt werden soll, bleibt

dem angedachten Einsatz überlassen. Eine

dezente Kritik zwischendurch: Für einen

Fahrzeugpreis von immerhin 54.614,41

abschneiden. Preis-/Leistungsverhältnis:

Hier dürfte eher der Mitbewerb in Argumentationsnot

geraten, ist der MGS5 EV

vorsichtig verglichen doch locker um 9.000

Euro billiger als vergleichbare Modelle

anderer Hersteller. Und die Kritikpunkte?

Die sind tatsächlich dermaßen minimal,

dass wir sie der Einfachheit halber in

unserer Facts-Box zusammengefasst

haben.

Unser Fazit: Wer beim MGS5 EV Luxury

lange überlegt, ist selber schuld.

FACTS

Motor: 1,5 l Benzin, 110 kW (150 PS)

Eigengewicht: 1.629 kg

Sitzplätze: 4+1

Anhängelast (ungebremst/

gebremst): 750 kg/1.800 kg

Testverbrauch: 6,1 l/100 km

Listenpreis: 54.614,41 Euro

(inkl. MwSt. & NoVa)

+ vielseitiges Innenraumkonzept

+ qualitativ überzeugend

+ eigenständiges Design

- lauter Motor

- DSG: ruckartiges Anfahren

- stolzer Preis

Euro (inkl. MwSt. und NoVA) wäre

zumindest ein elektrisch verstellbarer

Fahrersitz eine feine Sache. Apropos feine

Sache: Der von uns gefahrene 150 PS

starke Benziner macht eine gute Figur, was

uns aber noch mehr freut: Der Tayron ist

auch mit Turbodieselmotor zu haben! Das

größte Lob gibt es aber zum Schluss: In

Sachen Verarbeitung und Materialwahl hat

der VW Tayron im Vergleich zu anderen

VW-Modellen ganz gewaltig zugelegt.

Gratulation.

Diskussionsgrundlage – der 3-Zylinder Turbobenziner

mit 131 PS gibt sich souverän.

DACIA BIGSTER EXTREME MILD HYBRID 130 4X4

Ein wortwörtlich großer Wurf

s geht also noch größer. Mit immerhin

E4,57 m Länge hat der Dacia Duster

einen gleich um 23 cm längeren Flügelmann

zur Seite gestellt bekommen, der

auf den Namen Bigster hört. Und der

schaut, seinem Namen gerecht werdend,

nicht nur groß aus, sondern fährt sich

auch so. Wobei es in diesem konkreten Fall

eigentlich ein statisches Erlebnis mit dem

aktuellen Testkandidaten war, das uns die

Augen für sein wahres Ego geöffnet hat.

Denn gleich beim ersten Tankstopp von

einem Waidmann, der noch dazu einen

weitaus teureren Allradler fährt, mit

überschwänglichen Worten auf den gerade

zu betankenden Bigster angesprochen zu

werden, spricht schon Bände. Aber was

soll´s, recht hat er. Der Bigster schaut

fesch aus, fährt sich quer durch das

gesamte Geschwindigkeitsportfolio

wirklich angenehm und hat, seinem

Namen sei erneut dank, Platz genug.

Witzig – mit einem Sleep Pack im Kofferraum

lässt sich der Dacia Bigster zu einem Wohnmobil

im Kompaktformat verwandeln.

Bis zuletzt eher zwiegespalten waren wir

allerdings wegen dem Motor des Dacia

Bigster. Der verbaute 1,2 l 3-Zylinder

Turbobenziner (!) mit exakt 131 PS ist

technisch sicher ein großer Wurf. Zwar

braucht er beim Beschleunigen entsprechende

Drehzahlen, um auf Touren zu

kommen, hält sich akustisch dafür aber

nobel im Hintergrund.

Zu unserer wirklich großen Verwunderung

lässt sich der Otto-Motor auch absolut

schaltfaul fahren. Trotzdem ist er eines

nicht: ein gemütlich dahingurgelnder

Turbodiesel, der in einem Auto vom Typus

Dacia Bigster einfach besser aufgehoben

wäre. Verbrauchsmäßig war er mit

durchschnittlich 6,3 l/100 km im gemischten

Einsatz auch nicht gerade auf Turbodieselniveau

unterwegs.

In Sachen Verarbeitungsqualität und

Haptik befindet sich der Dacia Bigster in

bester Gesellschaft mit namhaften und

FACTS

FUHRPARK

Erscheinung – der

Dacia Bigster ist mit

4,57 m Gesamtlänge

um 23 cm länger als

der Dacia Duster.

Motor: 1,2 l Turbobenzin, 96 kW (131 PS)

Eigengewicht: 1.487 kg

Testverbrauch: 6,3 l/100 km

Anhängelast (ungebremst/

gebremst): 750 kg/1.500 kg

Listenpreis: 30.590,– Euro

(inkl. MwSt. & NoVA)

+ einprägsames Design

+ tolles Platzangebot

+ Preis-/Leistungsverhältnis

- schwache Heizleistung

- unhandliche Schlüsselkarte

- etwas hakeliger Handschalter

weitaus teureren Wegbegleitern. Eine

Geschichte für sich wäre übrigens schon

der Kofferrauminhalt unseres Testkandidaten.

Bestückt mit einem sogenannten

Sleep Pack, das für stolze 1.490 Euro (inkl.

MwSt.) Aufpreis zu haben ist, lässt sich

auch der große Bruder des Duster zu

einem Wohnmobil im ausgesprochenen

Kompaktformat aufrüsten. Die Liegefläche

misst 190x133 cm, campingtaugliche

Ablageflächen gibt es in der im Kofferraum

mittels Spanngurt sicher verstauten

Holzbox, die das Herzstück des Sleep

Packs bildet. Probeweise übernachtet

haben wir im Hotel Bigster dann zugegebener

Weise doch nicht, was jedoch mehr

an den eisigen Außentemperaturen und

der nicht vorhandenen Standheizung, als

an mangelndem Arbeitsbewusstsein

gelegen ist.

Unser Fazit: Wer Dacia Bigster sagt, darf

gerne auch Lifestyle sagen.

72 BAUBLATT.ÖSTERREICH

BAUBLATT.ÖSTERREICH NOVEMBER 2025

73



SERVICE

BÜCHER

BETON-KALENDER 2026

Hardcover; 2 Teile; 944 Seiten; 123 Abbildungen

ISBN: 978-3-433-03464-4; 184,00 Euro

Der Beton Kalender 2026 bietet Bauingenieuren

fundierte Einblicke in „Brücken im Bestand“ und

„nichtmetallische Bewehrungen“. Von Nachrechnung

und FE-Modellierung bis zu innovativen

Bewehrungstechniken und aktuellen Normen – ein

unverzichtbares Werk für den modernen Ingenieurbau.

Teil 1 bietet umfassende Einblicke in die

numerische Modellierung und Nachrechnung von

Brücken, zeigt, wie bestehende Bauwerke

untersucht sowie durch innovative Verfahren

nachhaltig ertüchtigt werden können. Ein

besonderes Highlight ist die Betrachtung der

In-situ-Betoneigenschaften, die durch moderne

Prüfverfahren direkt an bestehenden Tragwerken

ermittelt werden können. Der Teil 2 widmet sich

der nichtmetallischen Bewehrung, einer Schlüsseltechnologie für die

Zukunft des Betonbaus. Neben einer fundierten Darstellung traditioneller

Bewehrungsmaterialien wie Betonstahl und Spannstahl werden

innovative Verankerungs- und Bewehrungstechniken vorgestellt. Die

praxisnahen Erläuterungen zur DAfStb-Richtlinie für Fertigteilhohlplatten

und für Bauteile mit nichtmetallischer Bewehrung bieten wertvolle

Orientierungshilfen für den

Entwurf und die Umsetzung.

Ingenieure profitieren

von detaillierten Informationen

zu Normen und

Was

ist Ihre

Maschine

wert?

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GESCHICHTE DER BAUSTATIK

3. Auflage Hardcover; 520 Abbildungen

ISBN: 978-3-433-03476-7; 139,00 Euro

Was wissen Bauingenieure heute über die Herkunft der Baustatik?

Wann und welcherart setzte das statische Rechnen im Entwurfsprozess

ein? Wir ahnen wohl, dass die Entwicklung von Berechnungsmethoden

und -verfahren im engen Zusammenhang mit der

Entdeckung neuer Baumaterialien und der Hervorbringung und

Entfaltung von Tragformen stehen. Mit dem vorliegenden Buch lädt

der Verfasser seine Leser zur

Suche nach dem Gleichgewicht

von Tragwerken auf Zeitreisen

ein. Die Zeitreisen setzen mit der

Entstehung der Statik und

Festigkeitslehre eines Leonardo

und Galilei ein und erreichen

ihren ersten Höhepunkt mit den

baustatischen Theorien über den

Balken, den Erddruck und das

Gewölbe von Coulomb am Ende

des 18. Jahrhunderts. Im

folgenden Jahrhundert formiert

sich die Baustatik mit Navier,

Culmann, Maxwell, Rankine,

Mohr, Castigliano und Müller-

Breslau zu einer technikwissenschaftlichen

Grundlagendisziplin, die im 20. Jahrhundert in Gestalt

der modernen Strukturmechanik bei der Herausbildung der

konstruktiven Sprache des Stahl-, Stahlbeton-, Flugzeug-, Automobil-

und des Schiffbaus eine tragende Rolle spielt. Dem Autor gelingt

es, die Unterschiedlichkeit der Akteure hinsichtlich ihres technischwissenschaftlichen

Profils und ihrer Persönlichkeit plastisch zu

schildern und das Verständnis für den gesellschaftlichen Kontext zu

erzeugen. So werden in ca. 270 Kurzbiografien die subjektive

Dimension der Baustatik und der Strukturmechanik von der frühen

Neuzeit bis heute entfaltet.

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74 NOVEMBER 2025 BAUBLATT.ÖSTERREICH

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KEINEN CAT KÖNNEN

WIR UNS NICHT LEISTEN.

Unsere Stärken sind Tempo, Qualität und hohe Zuverlässigkeit – die wir mit einem starken Team und treuen Geschäftspartnern

bei jedem Auftrag immer wieder neu beweisen. Wir schaffen viel mit Zeppelin und Caterpillar, weil da einfach

alles passt, von der Maschine bis zum Service. Experimente können wir uns nicht leisten.

Petra und Johannes Riedmüller, Eigentümer Riedmüller-Gruppe, Lassee

zeppelin-cat.at

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