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SPÖ-Bablers Versprechen platzen wie Seifenblasen!

Der rote Vizekanzler sackelt Pensionisten aus und lässt die Mieter im Stich

Der rote Vizekanzler sackelt Pensionisten aus und lässt die Mieter im Stich

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Nr. 48 . Donnerstag, 27. November 2025

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Neue Freie Zeitung (NFZ), Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a,

A-1080 Wien . Tel.: 01 512 35 35 0 . Fax: 01 512 35 359

Retouren an NFZ, Friedrich-Schmdt-Platz 4/3a, 1080 Wien

Arbeiterkammer-Millionen

für rote Eigenwerbung?

Der Salzburger Arbeiterkammerpräsident soll Zwangsbeiträge

ungeniert für persönliche Imagekampagnen zweckentfremdet

haben. „Die FPÖ fordert deshalb den Rechnungshof

auf, das zu prüfen“, erklärte der Salzburger Nationalratsabgeordnete

Sebastian Schwaighofer. S. 13

SPÖ-Bablers Versprechen

platzen wie Seifenblasen!

Foto: Parlamentsdirektion/Zinner

Der rote Vizekanzler sackelt Pensionisten aus und lässt die Mieter im Stich

S. 2/3

Wo Selbstverwaltung draufsteht,

ist Selbstbedienung drinnen!

Foto: NFZ

ÖVP und SPÖ verteidigen trotz ständiger Gagenskandale das Kammersystem – S. 4/5

PARLAMENT

U-Ausschuss steht

Ein erster Erfolg für die Freiheitlichen im

Kampf gegen den „tiefen Staat“ der ÖVP.

Der Untersuchungsausschuss zur Klärung

des mysteriösen Todes von Justizsektionschefs

Christian Pilnacek hat sich konstituiert.

Aber er tagt weiterhin nur hinter

verschlossenen Türen, weil die ÖVP eine

Liveübertragung ablehnt. S. 6

AUSSENPOLITIK

Friedensplan ohne EU?

US-Präsident Donald Trump hat einen

Friedensplan für die Ukraine vorgelegt, der

sich an den Fakten auf dem Kriegsschauplatz

orientiert. Brüssel und die Europäische

Union hängen aber noch immer der Illusion

nach, wonach die Ukraine den Krieg gewinnen

könne, was aber nicht einmal mehr die

Ukrainer selbst glauben. S. 8/9

WIEN

Autoraser stoppen

Wiens FPÖ und Volksanwalt Christoph Luisser erhöhen

den Druck auf die Stadt Wien und die Polizei, die

unhaltbaren Zustände auf der Filmteichstraße in Favoriten

endlich abzustellen. S. 11


2 Innenpolitik

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Andreas Ruttinger

andreas.ruttinger@fpoe.at

AUS DER

REDAKTION

Hurra, der erste Teil des „Billig-

Stromgesetzes“ greift ab 1. Jänner.

Mit der Senkung der Erneuerbaren-Energien-Förderung

spart sich

jeder Haushalt im Monat sage und

schreibe 70 Cent!

Wie haben Stocker & Co diesen

„milliardenschweren“ Einnahmenentgang

bloß dem Finanzminister

abringen können? Von den Neos

kann es ja nicht sein, weil der Sepp

mit seinen Bürokratieeinsparungsvorschlägen

erst zum Krampus

damit herausrücken will. Bis dahin

lacht er sich noch ins Fäustchen,

dass er jeden Monat ein Heidengeld

bekommt, ohne dafür bisher

überhaupt etwas getan zu haben.

Es geht voran, aber bergab

Das könnte auch der Vizekanzler

von sich behaupten, aber der fährt

ja nach New York, um sich an Laternen

angelehnt krumm zu lachen,

weil ihn die letzten Kummerlnostalgiker

Österreichs zu Amt und

Vizekanzlergehalt verholfen haben.

In Österreich spart er ja, selbst

beim Wochenendeinkauf gibt er

„nur“ 200 Euro aus. Deshalb kann

er auch nicht verstehen, dass so

viele Österreicher über angeblich

teure Lebensmittel jammern.

Dazu kommt die Außenministerin

gar nicht mehr. Sie sieht Österreich

ja nur mehr als lästigen Zwischenstopp

zwischen Flügen ins

nahe Europa und die weite Welt

hinaus. Zur Zeit schmiert sie den

Albanern Honig ums Maul, also

verspricht sie ihnen einen raschen

EU-Beitritt. Kopenhagener-Kriterien

oder Korruptionsvorwürfe?

Mein Gott, wer wird denn so kleinlich

sein, das Land liegt im Korruptionsindex

doch ganze sechs

Plätze vor der Ukraine.

War da noch was? Ja, der Kanzler

ist aus dem Krankenstand zurück,

falls das jemand aufgefallen

ist und den Herrn vermisst hat.

Das Totalversagen des roten

Was hat Babler zu Bankenabgabe, Viertagewoche, Mehrwertsteuersenkun

Im Wahlkampf spielte er die Rolle des Robin Hood für die unter der

Teuerungswelle leidenden Österreicher. Kaum saß er auf dem wohldotierten

Sessel des Vizekanzlers, hat er alles vergessen. Und wo er

dann doch alibihalber einen Finger rührt, endet es im Desaster. Kein

Wunder, dass der SPÖ-Vizekanzler vor der FPÖ-Kritik flüchtete.

Mit einer Dringlichen Anfrage

wollten die Freiheitlichen letzte

Woche im Nationalrat SPÖ-Vizekanzler

Andreas Babler mit seinem

„Totalversagen von Wohnen bis

Pensionen“ konfrontieren. Doch

der zog es nach der tags zuvor erlittenen

Schlappe mit dem „Medienförderungsgesetz“

(siehe Seite 14)

vor, nicht zu erscheinen. So musste

Sportstaatssekretärin Michaela

Schmidt die Antwortfarce zum

Versagen ihres Parteichefs auf sich

nehmen.

Belastungen für Pensionisten

Konkret wollte die FPÖ Antworten

auf insgesamt 34 Fragen

erhalten, um den Österreichern zu

zeigen, was denn „das Wort des

Vizekanzlers noch wert“ sei. Dabei

stellte sie zuvorderst „nicht eingehaltene

Versprechen“ in den Bereichen

Lebensmittelpreise, Mietkosten,

Wohnbauförderungsmittel und

Zinspreisdeckel für Häuslbauer in

den Fokus.

„Was hat der Herr Babler da

durchgesetzt?“, fragte FPÖ-Sozialsprecherin

Dagmar Belakowitsch

und lieferte gleich die Antwort

selbst: „Egal, was unser Vizekanzler

verspricht und sagt, er setzt sich

nicht durch. Nicht in der eigenen

Partei und schon gar nicht gegen

SPITZE FEDER

Aufmunterungsversuch.

den Koalitionspartner ÖVP. Wohl

auch, weil ihm seine Wahlversprechen

in diesem hochdotierten Amt

auch gar nicht mehr wichtig genug

sind!“

Besonders hob sie die Belastungen

für die Pensionisten hervor,

als deren Schutzherr sich Babler

im Wahlkampf dargestellt hatte:

Pensionserhöhung unter der Inflationsrate,

Erhöhung der Krankenversicherungsbeiträge,

die neue

E-Card-Gebühren und Selbstbehalte.

Abkassieren im Gemeindebau

Auch die sogenannte Mietpreisbremse

sei eine reine Mogelpackung,

die niemandem helfe,

während die Betriebskosten explodierten.

Symbolhaft zeige sich das

Versagen der SPÖ bei „Wiener

Wohnen“ an, dem einstigen Aushängeschild

des „roten Wien“. „Intern

wird schon gesprochen: Wenn

nicht bald was passiert, müssen wir

2030 den Schlüssel abgeben“, enthüllte

Belakowitsch die de-facto-

Insolvenzankündigung des Gemeindebauverwalters.

Denn statt Sanierungen

für die Mieter leiste man

sich eine aufgeblähte Direktion mit

vier Vizedirektoren und sogar eine

eigene „Schimmelabteilung“.

Drei Viertel der Gemeindewoh-

Foto: NFZ

Umgefallen, und das dauerhaft: SPÖseine

Wahlversprechen zu brechen un

nungen in Wien haben einen Sanierungsstau.

Die Kosten wurden

vom Rechnungshof auf 10 Milliarden

Euro geschätzt, weil es derzeit

fast 70 Jahre dauert, bis eine

Gemeindewohnung im Schnitt saniert

werde. „Das ,rote Wien‘ gibt

das Geld überall mit vollen Händen

aus, nur nicht dorthin, wo es hingehört,

nämlich zu den Mietern“, kritisierte

Belakowitsch.

FPÖ-Bautensprecher Michael

Oberlechner entlarvte Bablers

Selbstinszenierung als „Robin

Hood der österreichischen Mieter“

als reine Propaganda: „Der Minis-

IMPRESSUM

Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz

Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber:

Freiheitlicher Parlamentsklub,

Dr. Karl Renner-Ring 3, 1017 Wien

Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) – Die Freiheitlichen,

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Grundlegende Richtung: Informationsblatt der Freiheitlichen

Partei Österreichs (FPÖ) – Die Freiheitlichen und

des Freiheitlichen Parlamentsklubs.


Nr. 48 Donnerstag, 27.November 2025

g

Märchenprinzen

g oder Mietpreisdeckel doch alles versprochen

KURZ UND BÜNDIG

Foto: NFZ

Dumm und gefährlich

Innenpolitik 3

Als „dumm und gefährlich“ für Österreichs

Neutralität bezeichnete der freiheitliche

Generalsekretär Michael Schnedlitz die

Aussagen von Neos-Außenministerin Beate

Meinl-Reisinger zur Militarisierung der EU:

„Immer wenn sie Österreichs Neutralität anspricht,

steckt dahinter stets der Versuch, diese

gezielt auszuhöhlen. Unsere immerwährende

Neutralität hat Österreich immer geschützt

und ist auch der Grund dafür, dass Wien heute

Sitz bedeutender internationaler Organisationen

wie der OSZE oder der UNO ist.“

Vizekanzler Andreas Babler hat es in nur sechs Monaten geschafft, alle

d komplett gegenteilige Beschlüsse der Regierung umgesetzt.

Grandioser Fußballnachwuchs

FPÖ-Sportsprecher Markus Leinfellner

gratulierte der österreichischen U17-Fußball-

Nationalmannschaft zum historischen Finaleinzug

bei der Weltmeisterschaft in Doha:

„Das ist ein Tag der Freude für den gesamten

österreichischen Sport und für unser Heimatland!

Unsere Jungs haben mit Herz, Kampfgeist

und unglaublichem Talent Fußballgeschichte

geschrieben. Ganz Österreich ist

heute stolz auf diese Mannschaft, die gezeigt

hat, was mit echtem Willen und Zusammenhalt

möglich ist.“

Foto: NFZ

ter Babler hantelt sich von einem

Wohnkostendeckel und einer Mietpreisbremse

zur nächsten, aber die

Wohnkosten für die Menschen steigen

und steigen. Die angekündigte

Mietpreisbremse ist lediglich ein

zahnloser Tiger, der in den letzten

30 Jahren ganze viermal zur Anwendung

gekommen wäre.“

FPÖ-Paket für sozialen Wohnbau

Auch Oberlechner verwies auf

das ehemalige Sozialbauvorbild

Wien. „Warum kann Wiener Wohnen

nicht, was jede Genossenschaft

kann? Ich kann es Ihnen sagen. Es

sind Doppelgleisigkeiten, es ist

Freunderlwirtschaft“, erklärte der

FPÖ-Bautensprecher.

Der soziale Wohnbau dürfe nicht

länger zum „Willkommensgeschenk

für Migranten“ zweckentfremdet

werden. Er muss für die

Österreicher zur Verfügung stehen.

Banken, Privatanleger und

Spekulanten dürften im sozialen

Wohnbau keinen Platz haben, forderte

Oberlechner unter Verweis

auf das in der Woche davor präsentierte

blaue Wohnbaupaket: „Kein

leistbares Wohnen können wir uns

nicht leisten!“

Foto: NFZ

Nicht Null, sondern 14.325

Als „zynischen PR-Zirkus“ kritisierte

FPÖ-Sicherheitssprecher Gernot Darmann

den jüngsten Auftritt von ÖVP-Innenminister

Gerhard Karner, der sich für rückläufige

Aufgriffszahlen von Illegalen an der Grenze

feiern ließ. „Er trägt die Verantwortung für

die katastrophalen Folgen der ÖVP-Asylpolitik,

die das Land und insbesondere Wien

an den Rand des Kollapses bringt. Davon,

dass die illegale Migration ‚Richtung Null‘

gehe, könne überhaupt keine Rede sein, wie

14.325 Asylanträge allein in diesem Jahr zeigen“,

kritisierte Darmann die PR-Märchen

des gescheiterten ÖVP-Innenministers.

SPRUCH DER WOCHE

„Es ist verantwortungslos, Steuergelder

leichtfertig auszugeben. Wir müssen

Föderalismus, Verwaltung und

Pensionen endlich reformieren.“

Beate Meinl-Reisinger

23. November 2025

Foto: NFZ

Die Neos-Chefin sollte einmal

versuchen, ihre Forderungen an

die Regierung mit ihrem eigenen

Tun in der Regierung in Einklang

zu bringen.

BILD DER WOCHE Die Steuereinnahmen sind in Rekordhöhen,

aber die Verliererampel kommt selbst damit nicht zu Rande.

Grafik: Agenda Austria


4 Innenpolitik

Neue Freie Zeitung

Eine hitzige Diskussion löste die FPÖ mit ihrem Antrag zum

„Schutz der biologischen Geschlechter“ im Nationalrat aus. Die

Systemparteien verteidigten die Möglichkeit, dass sich in Österreich

praktisch jeder sein Geschlecht frei auswählen kann.

Mit den Stimmen der damaligen

Regierungsparteien ÖVP und Grünen,

sowie den Stimmen der SPÖ,

wurde ein Gesetz beschlossen, das

im Bundesgleichbehandlungsgesetz

die biologischen Geschlechtsbezeichnungen

Mann und Frau abgeschafft

und durch den unscharfen

Begriff ,des Geschlechts‘ ersetzt hat,

erinnerte FPÖ-Klubobmannstellvertreterin

Dagmar Belakowitsch:

„Obwohl so ziemlich alle ÖVP-

Politiker damals scheinheilig von

einem ,Fehler‘ sprachen und eine

sofortige Reparatur ankündigten, ist

nichts geschehen.“

Die Folgen dieser ideologiegetriebenen

Genderpolitik seien

dramatisch und würden vor allem

Frauen massiv schaden. Die Systemparteien

hätten nicht nur rechtliche

Probleme geschaffen, sondern

vor allem das, was sich Frauen

über Jahre erobert haben, dadurch

mit einem Schlag ausgehebelt, kritisierte

Belakowitsch. Als Beispiel

nannte sie den schlagzeilenträchtigen

Fall jenes Mannes, der sein

Foto: NFZ

Für ÖVP, SPÖ, Neos und Grüne gibt es

mehr Geschlechter als Mann und Frau

Im Vorfeld der Sitzung des

ORF-Stiftungsrats am Donnerstag

kritisierten FPÖ-Mediensprecher

Christian Hafenecker und der

von der FPÖ nominierte ORF-Stiftungsrat

Peter Westenthaler in einer

Pressekonferenz das heillose Chaos

im ORF, das infolge des Unterwanderungsversuchs

der ÖVP dort

herrsche. So habe die ÖVP über

den Publikumsrat zwei Mandatar-

Foto: NFZ

Belakowitsch: Es gibt nur zwei

biologische Geschlechter.

Geschlecht änderte, um früher in

Pension gehen zu können.

Die FPÖ-Abgeordnete verwehrte

sich mit Nachdruck gegen die

Abschaffung der biologischen Geschlechter

und der Einführung

eines „woken Geschlechtsbegriffs“.

Auch wenn es Fehlbildungen

bei den Geschlechtschromosomen

geben könne, so handle es sich

dabei um kein eigenes Geschlecht,

innen in den Stiftungsrat gehievt,

die verbotenerweise in einer Vorfeld-

organisation der Partei tätig

sind. Zwei Sitzungen des Stiftungsrats

inklusive der Wahl der

Vorsitzenden müssen wegen dieser

rechtlich fehlerhaften Entsendungen

vollständig wiederholt werden.

„Im ORF herrschen Chaostage,

wie ich sie noch nie erlebt habe“,

bestätigte Westenthaler die ungewohnte

Hektik

in der Chefetage

am Küniglberg,

weil ÖVP

und SPÖ ihre

Besetzungen

ohne gesetzliche

Prüfung

durchgezogen,

darunter aktive

Parteifunktionäre

wie

Ex-Ministerin

Beatrix Karl

betonte Belakowitsch: „Wir bekennen

uns zur Biologie, sie hat für uns

einen wichtigen Stellenwert. Es

gibt Männer und es gibt Frauen –

Punkt! Es gibt keine ,sozialen Konstrukte‘

und keine ,sozialen Geschlechter‘.

Das sind Hirngespinste

von Sozialwissenschaftlern. Bleiben

wir auf dem Boden der Biologie

und stellen wir sicher, dass es

in Österreich wieder Frauen und

Männer in jedem Gesetz gibt.“

Wohin sich das entwickelt, zeigt

sich an den heimischen Volksschulen,

wo Eltern für ihr Kind bereits

aus sechs „Geschlechtsvariationen“

wählen können. Und die EU

wolle dieses „Bäumchen wechsel

dich“ der Geschlechter noch weiter

vorantreiben, warnte FPÖ-Außenpolitiksprecherin

Susanne Fürst:

„Die Europäische Union möchte

jede Altersbeschränkung für die

freie Geschlechtswahl aufheben.

Ich betone: Jede!“

Die Konsequenzen dieser Ideologie

wären für Familien verheerend.

Eltern würden gezwungen, die

selbstgewählte Geschlechtsidentität

ihrer Kinder in jedem Alter zu

akzeptieren und dürften sie nicht

einmal mehr von irreversiblen medizinischen

Eingriffen abhalten.

Auch der ORF hat ein Gagenproblem

oder die Ex-Abgeordnete Gertrude

Aubauer.

Das Chaos im ORF würde

sich auch bei den Umbauten des

ORF-Zentrums und den Kosten

dafür fortsetzen. „Von den angeblichen

rund 17 Millionen Euro Einsparungen

bei den Bauprojekten

bleibt nach genauer Prüfung nichts

übrig – das ist Schönrechnen, kein

Sparen“, erklärte Westenthaler und

forderte die Vorlage der vollständigen

Kostenaufstellung ein.

Der ORF könne im kommenden

Jahr mit Rekordeinnahmen

von rund 1,1 Milliarden Euro rechnen,

davon fast 800 Millionen

Euro aus Zwangsgebühren, betonte

Westenthaler. Gleichzeitig würden

die Personalkosten um 7,8 Prozent

auf 397 Millionen Euro steigen.

Der Grund liegt für den ORF-Stiftungsrat

auf der Hand: Die Zahl der

Führungsfunktionen hat sich seit

2021 von 90 auf 180 verdoppelt.

Die Freiheitlichen ließen sich

von den Alibimaßnahmen

und Besänftigungsversuchen der

ÖVP nicht abhalten, die skandalösen

Vorgänge in der Wirtschaftskammer

auch letzte Woche

im Nationalrat noch einmal

zur Sprache zu bringen. Denn

während sich die ÖVP-Funktionäre

mit beiden Händen aus dem

Geld der Zwangsmitglieder bedienen,

stehe diesen wegen des

wirtschaftspolitischen Versagens

der Kanzlerpartei ÖVP das Wasser

bis zum Hals.

In der letzten Woche von der FPÖ

beantragten Aktuellen Stunde im

Nationalrat unter dem Titel „Schluss

mit der Zwangsfinanzierung gieriger

ÖVP-Gagenkaiser durch Österreichs

tüchtige Unternehmer“ rechnete

FPÖ-Generalsekretär Michael

Schnedlitz mit „dem schwarzen System

des Abkassierens“ in der Wirtschaftskammer

ab.

Schnedlitz kritisierte, dass die

ÖVP die geplanten Gehaltsverdoppelungen

lediglich aufschieben, aber

nicht aufheben wolle: „Gestern hat

man bekanntgegeben, dass die Pläne

vorübergehend ,ausgesetzt‘ werden

sollen. Aufgeschoben ist aber nicht

aufgehoben!“

Für dumm verkauft

Wenn nach Ansicht der ÖVP genug

Gras über die Sache gewachsen

sein wird, werden die vollen

Erhöhungen nachgereicht, warnte

Schnedlitz: „Und jeder, der etwas anderes

behauptet, gehört zu jenen, die

versuchen, die Menschen in diesem

Land für dumm zu verkaufen.“

Besonders empörte Schnedlitz,

dass Harald Mahrer seinen Rücktritt

als Präsident des Generalrats

der Oesterreichischen Nationalbank

(OeNB) zwar vor vierzehn Tagen

angekündigt, diesen aber formal bis

heute nicht beim Finanzministerium

eingereicht habe. Auch in der

Wirtschaftskammer ist er offiziell

noch immer im Amt: „Wenn also ein

ÖVP-Funktionär seinen Rücktritt ankündigt,

heißt das anscheinend nicht,

dass er auch tatsächlich zurücktritt.“

Schnedlitz forderte klare Worte

des Bundeskanzlers ein. Stocker

müsse endlich sagen, wie lange der

Versorgungsposten für Mahrer noch

„warmgehalten“ werde: „Es kann

nicht sein, dass man einen Rücktritt

ankündigt, dann aber weiterhin abkassiert

und weiterhin Chaos bis hin

zu den geplanten Gagenexplosionen

herrscht.“

Die Regierung habe sich völ-


Nr. 48 Donnerstag, 27.November 2025

g

Innenpolitik 5

Thema

der

Woche

Foto: NFZ

Sie verkaufen Zwangsmitglieder für dumm

Trotz des Gagenskandals verteidigen ÖVP und SPÖ das Zwangskammersystem bis aufs Blut

lig von der Realität der heimischen

Betriebe abgekoppelt und führe

Österreich geradewegs in den wirtschaftlichen

Ruin, während sich

das schwarze Kammersystem als

Reformbremse und Günstlingsversorgungsbetrieb

erweise, fügte dem

FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert

Kickl hinzu.

„Wir haben eine Pleitewelle, die

sich gewaschen hat. Unternehmen

bauen Arbeitsplätze ab, Familienbetriebe,

die über Generationen erfolgreich

waren, machen dicht, exportierende

Betriebe sind nicht mehr

konkurrenzfähig. Ganz einfach deshalb,

weil diese Regierung die Unternehmen

mit Vorschriften, sinnlosen

Regelungen und viel zu teurer

Energie quält“, kritisierte Kickl.

Selbstbedienungskammer

In dieser Situation würde man

sich von der Wirtschaftskammer erwarten,

dass dort die Köpfe Tag und

Nacht rauchen, um Lösungen zu

finden. „Aber die Köpfe, rauchen

dort nicht für die Unternehmen,

sondern dafür, wie man sich selbst

unanständige Gagenerhöhungen

genehmigt und wie man es vertuschen

kann. „Wo Selbstverwaltung

draufsteht, ist in Wahrheit Selbstbedienung

drinnen!“, entlarvte Kickl

die Scheinheiligkeit der ÖVP-Kammerbonzen.

Das ganze System aus Zwangsmitgliedschaft

und Zwangsbeiträgen

sei, so Kickl weiter, nichts anderes

als „Schutzgelderpressung im Dienst

der Systemparteien ÖVP und SPÖ“.

Hier die Wirtschaftskammer, da die

Arbeiterkammer.

Das System des Kammerzwangs

sei genauso aus der Zeit gefallen,

wie die Systemparteien als solche,

betonte Kickl und plädierte für eine

freiwillige Zugehörigkeit zu diesen

Interessensvertretungen. „Wenn die

Kammern so stark und so schlagkräftig

sind, wie sie immer behaupten,

dann würden ihnen die Menschen

die Türen einrennen. Und wenn es

nicht so ist, dann haben sie auch keinen

Cent von diesen verdient!“

Alles für die „Familie ÖVP“

Für den freiheitlichen Sprecher

für die Klein- und Mittelbetriebe

(KMU) Michael Fürtbauer diene das

System aus Zwangsmitgliedschaft

und Zwangsbeiträgen vor allem

dem Machterhalt und der finanziellen

Versorgung des Parteiapparats

von Schwarz und Rot. Denn es seien

auch ausschließlich diese beiden

Parteien, die das Kammersystem vehement

verteidigen würden.

Hattmannsdorfer verteidigte die ÖVP-Bastion Wirtschaftskammer.

Foto: NFZ

Mit 1,3 Milliarden Euro Budget

bei nur 600.000 Mitgliedern

sei die Wirtschaftskammer Österreich

ein international beispielloses

„Funktionärsbiotop“. Anhand

eines ÖVP-Spitzenfunktionärs aus

der Landwirtschaftskammer illustrierte

Fürtbauer die Günstlingswirtschaft

des schwarzen Systems. „Dieser

Mann sammelt Ämter wie andere

Briefmarken: Sieben Spitzenfunktionen

zusätzlich zu seinen Parteifunktionen.

Kein Wunder, dass man

in der ÖVP zu sagen pflegt: Wir sind

Familie.“

Die Interessen der tüchtigen Unternehmer

und der Leistungswilligen

werden genau von ebenjener Kammer

mit Füßen getreten. Notwendige

Reformen wie die Neukodifizierung

der Gewerbeordnung würden blokkiert,

während man zu den von der

Regierung durchgeboxten neuen Belastungen

bleiern schweige, kritisierte

Fürtbauer: „Bei der Neuregelung

des Trinkgelds für Selbstständige

gibt es kein Trinkgeld. Jeder Taxifahrer,

jeder Würstelstandbesitzer ist

voll abgabenpflichtig. Die Kürzung

der bislang schon lächerlichen Übergangsstundenbegünstigung

von 18

Stunden und 200 Euro auf 10 Stunden

und 120 Euro, das ist wirklich keine

Förderung der Leistungswilligen.“


6 Parlament

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Norbert Nemeth

Klubobmann-Stv. der FPÖ

HOHES

HAUS

Wikipedia beschreibt „Shrinkflation“

als Verkleinern der Portionierungsgrößen

von Verbrauchsgütern

oder das Abfüllen einer

geringeren Menge, um Inflation zu

verbergen. In der Tat ein Ärgernis,

weswegen unser Konsumentenschutzsprecher

Peter Wurm bereits

am 25. April 2025 den Antrag

„Stopp der Shrinkflation in Österreich“

eingebracht hat.

Das große Geschrumpfe

Ein halbes Jahr später entdeckte

auch die Verliererampel das Thema

und brachte am 16. Oktober

einen Antrag zu „Maßnahmen zur

Bekämpfung von Shrinkflation

zum Schutz der Konsumentinnen

und Konsumenten“ ein.

Unser Antrag wurde abgelehnt.

Leider, denn der Antrag der Regierungsklubs

war nur ein unverbindlicher

Entschließungsantrag: „Die

österreichische Bundesregierung

(…) wird ersucht, bis zum Ende

des Jahres 2025 eine gesetzliche

Regelung zur Kennzeichnung von

Shrinkflation (...) auf den Weg zu

bringen, die diese Praktiken unbürokratisch

und praxisnah zurückdrängen.“

Wann, beziehungsweise,

ob wirklich ein Gesetz beschlossen

wird, steht in den Sternen, was im

Parlamentsjargon „auf den Weg

bringen“ heißt. „Man kauft ein

Chipspackerl, richtig aufgeblasen,

und dann macht man es auf und hat

das Gefühl, da ist eigentlich mittlerweile

mehr Luft drinnen als Chips.“,

erklärte eine SPÖ-Abgeordnete.

Dasselbe tut die Koalition: Sie

verkauft unverbindliche Entschließungsanträge,

also nichts als heiße

Luft! Daher überraschen aktuelle

Umfragen nicht. Daran wird auch

die Shrinkflationsshow nichts ändern.

Wer ein Nullum mehrmals

verkauft, hat unterm Strich immer

noch Null.

Foto: NFZ

JUSTIZPOLITIK

Ablenkung von importierter Gewalt

Den Dringlichen Antrag der Grünen zum Thema

Gewaltschutz bezeichnete FPÖ-Justizsprecher Harald

Stefan als Ablenkungsmanöver von den wahren Ursachen

für die steigende Gewalt gegen Frauen und

Kinder: „Sie haben dieses frauenfeindliche Weltbild

in unser Land hereingelassen. Sie haben Menschen

hereingelassen, die Frauen ablehnen, bis hin zu sexueller

Gewalt und der Missachtung der Frauen.

Das ist nicht das Weltbild der Österreicher!“

Foto: NFZ

KONSUMENTENSCHUTZ

VKI wird ausgehungert

Der Verein für Konsumenteninformation

erhält 2026 gerade einmal

fünf Millionen Euro an Budgetmitteln.

„Wenn man sich anschaut,

wofür diese Regierung Geld hinausschmeißt,

dann sind diese fünf

Millionen einfach lächerlich“, kritisierte

FPÖ-Konsumentenschutzsprecher

Peter Wurm.

Wachsende strukturelle

Defizite im Schulwesen

Massenzuwanderung, gescheiterte Integration und Ideologisierung

Der Bericht des Qualitätssicherungsrats

für Pädagogenausbildung

zeigt weiterhin

massive Herausforderungen im

österreichischen System der Lehrerausbildung

auf.

Der Qualitätssicherungsrat erhob

für den freiheitlichen Bildungssprecher

Hermann Brückl zwei

zentrale Forderungen: Weiterbildung

als obligatorischer und integraler

Bestandteil des Berufslebens

und erst fertig ausgebildete Pädagogen

sollten Verantwortung im

Klassenzimmer übernehmen.

„Diese Punkte lesen sich gut,

bringen aber in der Realität jedoch

leider nur ein Wunschdenken

zum Ausdruck, hatte doch im Vorjahr

nur mehr knapp die Hälfte aller

der neu angestellten Pädagogen

Aktuelle Zahlen des Arbeitsmarktservice

und des Arbeitsministeriums

belegen, dass die Zuwanderung

in die Arbeitslosigkeit

Mölzer forderte die Entideologisierung

der Schulen.

eine volle Lehrausbildung“, zeigte

Brückl auf.

Lehramtsstudierende und Quereinsteiger

mögen kurzfristig das

massive Personalproblem kaschie-

in den letzten Jahren dramatisch

zugenommen hat.

So betrug der Anteil der ausländischen

Arbeitslosen im Oktober

2019, also vor dem von der Regierung

herbeigeführten Krisenkarussell

„nur“ 34,2 Prozent oder

121.052 der 354.026 Arbeitslosen.

Vergangenen Oktober machten sie

bei insgesamt steigender Arbeitslosigkeit

bereits 43,2 Prozent oder

rund 167.500 Personen am gesamten

Bestand aus.

„Das ist die katastrophale Bilanz

des Regierungsversagens und

der nächste Beweis für die Zerstörung

unseres Sozialstaats durch

Foto: NFZ

ren, diese Notlösung schaffe aber

massive Qualitäts- und Sicherheitsrisiken,

warnte Brückl. Hauptursache

für den „Lehrerschwund“ sei

die seit 2015 stark gestiegene Massenzuwanderung

und die gescheiterte

Integrationspolitik.

Ideologie statt Mängelbehebung

Zur völlig verfehlten Bildungspolitik

der Bundesregierung komme,

so der freiheitliche Abgeordnete

Wendelin Mölzer, noch die

fortschreitende Ideologisierung an

Österreichs Schulen hinzu. Mölzer

bekräftigte die Forderung der Freiheitlichen

nach einer ideologiefreien

Lehrerausbildung, einer Stärkung

der Grundkompetenzen und

nach einem Ende parteipolitischer

Einflussnahmen in Österreichs

Schulen.

Koalition holt Sozialfälle statt Fachkräfte

unkontrollierte Massenzuwanderung“,

erklärte FPÖ-Sprecherin

für Arbeit und Soziales Dagmar

Belakowitsch. Die Statistik zeige

schonungslos auf, dass die Politik

der offenen Grenzen direkt in die

soziale Katastrophe führe. Denn in

diesem Sechsjahresvergleich ist die

Zahl der Österreicher auf Arbeitssuche

seit 2019 um 5,3 Prozent auf

220.593 gesunken, während es bei

Ausländern ein Plus von 38,4 Prozent

auf 167.525 gab. Mittlerweile

stellen Syrer bereits 23.650 Arbeitslose,

um 95 Prozent mehr als

vor sechs Jahren. Dahinter folgen

Türken mit 14.578 Arbeitslosen.


Nr. 48 Donnerstag, 27.November 2025

g

Gegen Vergesslichkeit und Parteitaktik

Freiheitliche fordern „Live-Stream für alle“ aus den Untersuchungsausschüssen

Erster Erfolg für die Freiheitlichen im Kampf gegen den „tiefen

Staat“ der ÖVP. Der Untersuchungsausschuss zur Klärung des

mysteriösen Todes von Justizsektionschefs Christian Pilnacek hat sich

konstituiert. Aber er tagt weiterhin nur hinter verschlossenen Türen.

Parlament 7

Der auf Verlangen der FPÖ eingesetzte

Pilnacek-Untersuchungsausschuss

hat letzte Woche seine

Arbeit aufgenommen. Bei der

konstituierenden Sitzung des Ausschusses

haben die Abgeordneten

den Arbeitsplan festgelegt. So

wird der Ausschuss am 14. Jänner

2026 mit der Befragung von Auskunftspersonen

starten. Insgesamt

sind bis zum 2. Juli an die 22 Befragungstage

geplant.

Dem Untersuchungsausschuss

gehören 13 Mitglieder an, wovon

die FPÖ vier Ausschussmitglieder

stellt. Neben dem Fraktionsführer

Christian Hafenecker, wurden von

den Freiheitlichen Irene Eisenhut,

Susanne Fürst, Thomas Spalt, Gernot

Darmann, Michael Oberlechner und

Michael Schilchegger als Mitglieder

bzw. Ersatzmitglieder für den

Pilnacek-Ausschuss nominiert.

Digitalvignette: Nachteile

der Klebevignette bleiben

Die Umstellung von der Klebeauf

die Digitalvignette ist ein weiteres

bezeichnendes Beispiel dafür,

dass diese Koalition in Sachen Digitalisierung

völlig überfordert ist.

Wie sonst ließe sich erklären, dass

auch die Schwachstellen der analogen

Vergangenheit mitübernommen

wurden.

So wird die Gültigkeit der 1-Tages-

und 10-Tages-Vignetten weiter

nach Kalendertagen berechnet,

kritisierte der FPÖ-Abgeordnete

Harald Thau: „Jemand, der etwa

um 14 Uhr eine 1-Tages-Vignette

aktiviert, verliert ganze 14 Stunden

an Nutzungsdauer. Technisch wäre

es leicht möglich, die tatsächliche

Nutzungsdauer stundengenau abzurechnen.

Aber das will man in

der Verliererampel nicht, man kassiert

lieber weiter ungeniert ab!“

Deshalb wird auch die Lkw-

Maut erhöht sowie die „Ersatzmaut“

von 250 auf 270 Euro, führte

Thau an.

„Mit der Mauterhöhung für Lkw

verteuert die Verliererampel auch

jedes per Lkw transportierte Produkt!

Trotz bereits doppelt so hoher

Thau: Digitalisierung der Vignette

dient einzig dem Finanzminister.

Inflation wie im EU-Schnitt macht

Schwarz-Rot-Pink das tägliche

Leben der Menschen immer noch

teurer“, kritisierte FPÖ-Verkehrssprecher

Christian Hafenecker

die „Vignettenreform der Abkassierampel“.

Die Anhebung damit zu begründen,

dass damit der Güterverkehr

auf die Schiene verlagert oder die

Frächter auf Elektro-Lkw umsteigen,

sei einfach nur hanebüchen,

erklärte Hafenecker: „Bei ersterem

hat man die sanierungsbedingten

Bahnstreckensperren in Deutschland

nicht bedacht, bei zweiterem

den enormen Strombedarf eines

E-Lkw an der Ladestation.“

Foto: NFZ

Hafenecker: ÖVP hat nur Scheinargumente gegen Live-Übertragung.

Keine Live-Übertragung im TV

Nicht durchsetzen konnten sich

die Freiheitlichen in der letztwöchigen

Nationalratssitzung mit ihrer

langjährigen Forderung nach

einer Live-Übertragung von parlamentarischen

Untersuchungsausschüssen.

Hafenecker kritisierte

die bisherige Praxis der politischen

Spielchen und Erinnerungslücken:

„Wenn Minister bei ihrer Befragung

zigmal das Gedächtnis verlieren,

dann ist das nicht tragbar. Eine

Live-Übertragung ist das beste und

wirksamste Heilmittel gegen solche

Erinnerungslücken.“

Das von der ÖVP vorgeschobene

Argument des Persönlichkeitsschutzes

von Nicht-Politikern ließ

Hafenecker in der Debatte nicht

gelten: „Es geht uns selbstverständlich

nicht darum, einfache Beamte

an den Pranger zu stellen. Aber

Politiker und Wirtschaftsgrößen,

die im Zentrum von Skandalen ste-

Christoph Luisser: Bericht

aus der Volksanwaltschaft

Wenn schon ein Radweg,

dann sinnvoll!

Ein Wiener hatte sich bei der

Volksanwaltschaft beschwert,

dass der Radweg, den er häufig

nutzt, bei der Kreuzung Breitenleerstraße/Mayredergasse

nicht

sicher gequert werden kann, was

besonders für Kinder ein Risiko

darstelle. Volksanwalt Christoph

Luisser hat sich selbst ein Bild gemacht:

„Der Verkehr dort ist fast

wie auf einer Autobahn. Ohne die

Mittelinsel wäre an eine Überquerung

der Straße gar nicht zu denken.“

Kürzlich diskutierte Luisser

darüber im „Bürgeranwalt“. Es

kam nur ein Experte des Kuratoriums

für Verkehrssicherheit,

aber kein Behördenvertreter, weder

SPÖ-Bezirksvorsteher Ernst

Nevrivy noch ein Vertreter der

MA 46 (Verkehrsorganisation).

„Der Radweg wurde 2022 um

einen sechsstelligen (!) Betrag

gebaut, wo vorher nur ein Feldweg

war und wird durch diese

gefährliche Querung unterbrochen“,

wunderte sich Luisser.

hen, müssen sich der Öffentlichkeit

stellen. Für den Schutz Unbeteiligter

lassen sich, wie das Beispiel

Deutschland zeigt, pragmatische

Lösungen finden. Wir werden nicht

lockerlassen, bis die Türen für alle

Bürger offen stehen.“

Laut Mobilitätsagentur gebe es

dort zu viel Kfz-Verkehr, um die

Querung per Ampel abzusichern,

laut Nevrivy andererseits zu wenige

Radfahrer. „Es ist kein Wunder,

dass es dort nicht mehr Radfahrer

gibt, wenn die Querung

nur unter Lebensgefahr möglich

ist! Um den Verkehr nicht zu sehr

zu stören, könnte man statt einer

permanenten Ampel, eine Ampel

mit Drücker installieren“, erklärte

Luisser. Abgesehen davon hat

er per Rad unterwegs auch noch

andere Lücken im Radwegnetz

gefunden, so in der Stadlauer

Straße oder Quadenstraße.

Luisser: „Wenn schon Steuerzahlergelder

eingesetzt werden, dann

bitte mit Hirn. Es gilt das Gebot

der Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit

und Zweckmäßigkeit!“

Foto: VA

Foto: NFZ


8 Außenpolitik

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

EU-

Georg Mayer

Koalition verschläft

Verbrenner-Entscheidung

FÜR ÖSTERREICH IM EU-PARLAMENT

Millionen-Skandal zeigt

EU-Kontrollverlust auf

Was sich im rumänischen

Förderprogramm „Casa Verde“

abspielt, ist keine Panne, sondern

ein systemisches Versagen

der EU-Förderpolitik. Millionen

an EU-Geldern für nachhaltige

Energieprojekte sind in den Taschen

rumänischer Sozialdemokraten

versickert. Dass EU-Gelder

in einem solchen Ausmaß an

politisch vernetzte Strukturen

fließen, während ein qualifizierter

österreichischer Anbieter

ausgebremst wird, ist ein Hohn

gegenüber jedem europäischen

Steuerzahler.

Foto: NFZ

Ein mutmaßlicher Schaden im

zweistelligen Millionenbereich,

Ermittlungen der rumänischen

Behörden, der Europäischen

Staatsanwaltschaft und sogar

österreichischer Stellen reichen

der EU-Kommission offensichtlich

nicht für Konsequenzen.

Stattdessen wird dieser Missstand

nicht nur ignoriert, sondern

mit widersprüchlichen Antworten

der Kommission sogar

noch verharmlost.

Besonders perfide ist die vermeintliche

„Transparenz“, bei

der nur die größten Fördernehmer

veröffentlicht werden. Alle

kleineren Projekte, bei denen

Missbrauch am einfachsten ist,

verschwinden in der völligen Intransparenz.

Während heimische

Unternehmen strikte Nachweise

erbringen müssen, um überhaupt

einen Cent Förderung zu erhalten,

fließen in Rumänien offenbar

Millionen ohne jede Kontrolle

ab. Das ist keine Schieflage

mehr, das ist ein systemischer

Kontrollverlust.

Die EU-Kommission wird am

10. Dezember die entscheidende

Revision der CO2-Emissionsstandards,

Stichwort Verbrennerverbot,

vorlegen und damit eine historische

Chance zur Korrektur ihres

wirtschaftsfeindlichen Klima-Irrsinns

bieten. Nur wird die Verliererampel

wegen völliger Planlosigkeit

und interner Blockaden keinen

Beitrag dazu leisten.

„Die Regierung opfert sehenden

Auges 300.000 heimische Arbeitsplätze

in rund 900 Autozulieferfirmen

und somit acht Prozent der

österreichischen Wirtschaftsleistung

am Altar der Brüsseler

Klima-Ideologie“, kritisierten

FPÖ-Verkehrssprecher Christian

Hafenecker und der Europaabgeordnete

Roman Haider.

Während Deutschland und Italien

bereits Allianzen schmieden,

um diesen ideologischen Irrweg

zu korrigieren, herrsche in Wien

nur Schweigen. Laut Haider gründe

das CO2-Spektakel auf einer

wissenschaftlichen Bankrotterklärung:

„Kohlestrom für E-Autos

wird als ‚sauber‘ verkauft, während

CO2-neutrale E-Fuels ignoriert

werden. Das ist nicht Klimaschutz,

das ist der Ausverkauf unserer technologischen

Souveränität an China

und ein direkter Angriff auf 13 Millionen

Arbeitsplätze in Europa!“

Die Freiheitlichen forderten ein

sofortiges aktiv werden der Verliererampel.

Denn es brauche in Brüssel

jetzt ein klares Bekenntnis zur

Technologieoffenheit statt einer erzwungenen

Elektro-Monokultur.

Verbrennerverbot kostet Jobs.

Scheitert Trumps F

der Eitelkeit der Eu

Europas Politiker ignorieren die Fakten am Kriegss

Nach dem von ihm durchgesetzten

Waffenstillstand in

Gaza hat US-Präsident Donald

Trump jetzt auch einen Friedensplan

für die Ukraine vorgelegt,

der sich an den Fakten auf

dem Kriegsschauplatz orientiert.

Brüssel und die politischen Führer

der Europäischen Union hängen

aber noch immer ihrer Illusion

nach, wonach die Ukraine

diesen Krieg noch gewinnen könne,

woran aber nicht einmal mehr

die Ukrainer selbst glauben.

Die EU hat nach dem Waffenstillstand

in Gaza US-Präsident

Donald Trump übermütig aufgerufen,

doch auch einen ähnlichen Plan

für die Ukraine auszuarbeiten. Das

hat er zur Überraschung der Europäer

jetzt auch getan. Die ersten Reaktionen

auf den Friedensplan von

Trump in der vergangenen Woche

zeugten von Unverständnis und von

Panik in Brüssel. Wieder einmal, so

haderte man in Brüssel, sei Europa

bei der Lösung des Konflikts zwischen

Russland und der Ukraine

übergangen worden.

Foto: whiutehouse.org

US-Präsident Trump hat mit seinem Fri

realität zurückgeholt. Ohne Abtretung d

Überrumpelte EU

Kommissionschefin Ursula von

der Leyen setzte beim G20-Gipfel

in Südafrika eilige Beratungen an.

EU-Ratspräsident Costa entrüstete

sich, dass der amerikanische Plan

quasi hinter dem Rücken der Europäer

entworfen und ihnen noch

nicht einmal vorgelegt worden sei.

Eine in US-Medien veröffentlichte

Version enthielt 28 Punkte, unter

anderem die Abtretung der Gebiete

Donezk und Luhansk an Russland

sowie die Aufhebung der EU-Sanktionen

gegen Russland und auch die

Freigabe der in der EU eingefrorenen

russischen Staatsgelder. Ein

Teil davon sollte sogar in den Wiederaufbau

der Ukraine fließen und

der Weg für einen EU-Beitritt des

Landes sollte geebnet werden.

„Wir werden die Lage sowohl

mit den europäischen Staats- und

Regierungschefs als auch mit den

Führungspersönlichkeiten hier am

Rande des G20-Gipfels erörtern“,

sagte von der Leyen in Johannesburg.

Sie werde außerdem Präsident

Wolodymyr Selenskyj kontaktieren,

denn ohne die Ukraine dürfe

nichts entschieden werden. Allerdings

hat Selenskyj zu dem Zeitpunkt

bereits mit den Amerikanern

für eine für ihn gesichtswahrendere

Variante verhandelt.

Die gelungene Übertölpelung der

EU durch Trump offenbarte einmal

mehr die Außenbeauftragte Maja

Kallas. „Erstens: Russland schwächen.

Zweitens: Die Ukraine unterstützen”,

rezitierte sie trotzig den

angeblichen „Plan der EU”, der in

Wahrheit nur eine Illusion Brüssels

Die EU möchte ihre Illusion von „einem

kann aber Selenskyj weder das notwen


Nr. 48 Donnerstag, 27.November 2025

g

riedensplan an

ropäischen Union?

chauplatz und die Kriegsmüdigkeit der Ukraine

edensplan Ukraines Staatspräsident Selenskjy auf den Boden der Kriegser

Gebiete mit mehrheitlich russisch-stämmiger Bevölkerung, kein Frieden.

ist. Denn Selenskyjs Kriegspolitik

stößt im eigenen Land auf immer

mehr Widerspruch. Die „Ukrainska

Pravda“ berichtete jüngst, das sechs

der rund zehn Millionen Männer im

wehrfähigen Alter sich dem Wehrdienst

entzogen haben.

Eine Illusion als Strategie

Diese Illusion der EU sprach

US-Vizepräsident J.D. Vance zuletzt

offen an: „Es gibt die Fantasievorstellung,

dass der Sieg zum

Greifen nah ist, wenn wir nur mehr

Geld, mehr Waffen oder mehr

Sanktionen bereitstellen.“

Sieg der Ukraine“ aufrecht erhalten,

dige Geld noch die Waffen liefern.

Foto: EU

Die USA haben sich von dieser

Wahnvorstellung längst befreit, die

in Brüssel noch immer als „Strategie“

gehandelt wird. Die EU ignoriert

die Fakten am Kriegsschauplatz:

Russland ist militärisch in

der Offensive, die Ukraine kann nur

noch verlieren.

Kein eigener Plan, keine realistische

Einschätzung der Lage, keine

Führung und die pathetische wie

gefährliche Fixierung auf Selenskyj

als „Verteidiger Europas“ hat die

EU und die Ukraine in diese fatale

Lage manövriert. Die gesamte Herangehensweise

der EU, vom Beginn

des russischen Angriffs weg

war unüberlegt und aktivistisch.

Man wollte nur gut und vor allem

moralisch überlegen dastehen.

Es gab keine Wirkungsstudien, ob

und wie die Sanktionen Russland

schwächen würden und vor allem,

welche Folgen das auf die eigene

Wirtschaft haben würde.

Im gleichen Aktivismus stürzte

sich die EU auf Trumps Friedensplan.

Sollte der aufgehen, hat

Trump seinen „Bodenschätze-

Deal“, während die EU den Wiederaufbau

des zerstörten Landes

samt dessen „Transformation“ für

den EU-Beitritt finanzieren darf.

Scheitert der Plan und der Krieg

geht weiter, dann wird es erst richtig

teuer, für Kiew wie für Brüssel.

KURZ UND BÜNDIG

Unkontrollierte Agentur

Außenpolitik 9

Die EU-Kommission stellte 2021 die neue

Behörde für Krisenvorsorge und Krisenreaktion

bei gesundheitlichen Notlagen (HERA)

vor, erinnerte der freiheitliche EU-Abgeordnete

Gerald Hauser: „Der EU-Rechnungshof

prüft regelmäßig alle Agenturen, deren Budget

sich 2024 auf insgesamt 5,3 Milliarden

Euro belief. Das Interessante ist aber, dass in

den Berichten 2023 und 2024 ausgerechnet

HERA mit einem 30 Milliarden-Euro-Budget

mit keinem einzigen Wort erwähnt wurde.“

Was macht diese mit Abstand reichste EU-Behörde

mit all den Milliarden? Das will Hauser jetzt mit einer parlamentarischen

Anfrage herausfinden: „Ich verlange vollkommene Transparenz!“

EVP will eine EU-Nato

Foto: NFZ

Mit scharfer Kritik reagierte die freiheitliche

EU-Abgeordnete Petra Steger auf die

jüngste Forderung von EVP-Chef Manfred

Weber, die Europäische Union zu einer „europäischen

Nato“ auszubauen. „Das ist der

nächste Versuch der Brüsseler Zentralisten,

die EU in ein militärisches Bündnis zu verwandeln,

völlig vorbei an den Interessen der

europäischen Bürger und diametral entgegengesetzt

zur österreichischen Neutralität“,

warnte Steger. Wer dieser Agenda folge, riskiere,

dass österreichische Soldaten in EU-geführte Konflikte hineingezogen

werden, die Österreichs Sicherheit in keiner Weise tangieren.

COP30 war wohl der Anfang

vom Ende „Klimasekte“

Der Klimasekte laufen die Anhänger

davon. Kein Staatschef der

vier größten „CO2-Sünder“, China,

USA, Indien und Russland, ließ

sich bei der COP30 im brasilianischen

Urwald blicken. Nur die Europäische

Union hält eisern am Geschäft

mit der Klimaideologie fest,

mit Kurs in eine vermeintliche Klimaneutralität

von Wirtschaft und

Gesellschaft, obwohl die EU-Staaten

für lediglich sechs Prozent der

globalen Kohlendioxidemissionen

verantwortlich sind.

Die Vereinten Nationen verkaufen

auch die COP30 daher ungeniert

als Erfolg, obwohl von einer

Konferenz zur nächsten der Abschlussbericht

immer nichtssagender

wird und nurmehr vor Eigenlob

auf UNO und die Klima-NGOs

strotzt. Ungeniert hält man am Abkassieren

der „Klimasünder“ fest,

um „Klimaschutzmaßnahmen“ in

Entwicklungsländern zu finanzieren.

Bis 2035 möchte man so mindestens

1,3 Billionen US-Dollar

von den Industriestaaten kassieren.

„Die Klimakonferenz war ein gigantisches

Wellnesspaket für Politiker

und Klimagläubige aus aller

Welt. Angesichts von Nächtigungskosten

von 3.000 bis 10.000 Euro

sowie eigens gecharterten Kreuzfahrtschiffen

war die Konferenz

wohl die bisher teuerste religiöse

Veranstaltung der Welt“, merkte

deshalb der FPÖ-Europaabgeordnete

Roman Haider zur COP30 an.

Ohne Zweifel wäre dieses Geld für

echte Umweltschutzmaßnahmen

deutlich besser angelegt gewesen.

Foto: COP30

Wellnessurlaub der Klimasekte.

Foto: NFZ


10 Leserbriefe

Neue Freie Zeitung

TERMINE

November

28

Dezember

5/6

Kabarett-Abend in

Traismauer/NÖ

Adventfest in

Grossebersdorf/NÖ

LESER AM WORT

Rekord-Regierung

Wir haben eine wirklich tolle

Regierung, die einen Rekord nach

dem Anderen schafft. Rekordschulden,

Rekordarbeitslose, Rekordüberfremdung,

Rekordislamisierung,

Rekord bei der Anzahl der

Regierungsmitglieder und der Beamten,

Rekord bei den Zahlungen

an die EU und an fremde Länder,

an Islamisten oder Queere. Der Rekord

bei den Steuereinnahmen animiert

die Regierung aber nicht zur

Sanierung des Budgets, sondern sie

werfen das Geld mit beiden Händen

zum Fenster hinaus, machen

Weltreisen, fördern nicht nur linksradikale

Vereine oder Islamisten,

sondern auch völlig sinnlose Projekte

in Übersee. Man könnte glauben,

diese Regierung kassiert für

die Erhöhung des Schuldenbergs

Prämien. Es gibt so viele vernünftige

Möglichkeiten zu sparen und

dabei die Wirtschaft sogar zu fördern

und die Menschen nicht in die

Armut zu drängen. Was aber macht

diese Koalition mit unserem Geld?

Stephan Pestitschek, Strasshof

Mogelpackungen

Naja, also dieser Betrug hat ja

schon vor der Einführung des Euro

im Jahr 2001 begonnen, als die

Politik damals behauptete, dass

das Preis-Leistungsverhältnis 1:1

umgesetzt wird. Eine glatte Lüge.

Denn ich habe damals schon ein

wenig auf Vorrat gekauft und stell-

te fest, dass vor Einführung des

Euro meine Zahnpastatube 100

ml beinhaltet hat, und danach nur

mehr 80. Oder Tiefkühlspinat einer

bekannten Marke: Vor dem Euro

500 Gramm, danach nur mehr 450,

später dann 400, und heute nur

noch 350 Gramm. Und jetzt gehen

sie her, nehmen die Packung

und lassen sie diese einmal auftauen,

abtropfen und dann wiegen sie

den Packungsinhalt an Spinat. Sie

werden erstaunt sein, wieviel Wasser

und nicht Spinat ihnen in Rechnung

gestellt wurde. Das geht aber

auch beim Eis. Füllmenge 1000 ml,

also ein Liter, und das Gewicht beträgt

489 Gramm! Sprich – über 50

Prozent der Füllmenge wird ihnen

Luft verkauft! Naja, und die Lebensmittelindustrie

geht in diesem

Fall dann her, und behauptet, dass

dies die Kunden so wollen, damit

das Eis fluffiger ist! Was für eine

Verarschung – der Kunde soll am

Betrug schuld sein! In diesem Sinne

könnte ich noch genug Beispiele

anführen: Zahnpasta muss ich kaufen,

aber auf vieles anderes kann

ich gerne verzichten. Ich kaufe es

auch nicht mehr!

Stefan Scharl, Klosterneuburg

Verantwortungslos

Diese Verliererkoalition ist nicht

imstande das Budget zu stabilisieren.

Dafür liefert die WKO einen

unglaublichen Skandal, indem man

sich als Präsidenten landauf und

landab die eigenen Taschen füllt

und die Bezüge um 50 Prozent oder

mehr anhebt. Anstatt das Megadefizit

in den Griff zu bekommen,

werden nach dem Ministerrat nebulose

Ankündigungen vom Stapel

gelassen. Der Leidensdruck

und die Schmerzgrenze der Bevölkerung

sind diesen Herrschaften

egal, sie haben ja ihre hohen Einkünfte

und diversen Boni. Wir haben

international bereits den Ruf

einer Bananenrepublik. Österreich

rangiert wirtschaftlich an letzter

Stelle aller EU-Staaten! Jene, die

vor dieser Entwicklung gewarnt

haben, wurden von den Einheitsparteien

ausgegrenzt.

Franz Vorderwinkler, Ferschnitz

Schuldenberge

Als langjähriger selbstständiger

Wirt konnte man mich Tag und Nacht

nach meinem Kontostand fragen.

Die SPÖ und Herr Marterbauer

schaffen nicht einmal nach fast

neun Monaten unsere Schulden genau

zu definieren. Jetzt gibt es zwei

Möglichkeiten: Entweder die ÖVP

versteckt immer noch Kosten, oder

Marterbauer kann es einfach nicht.

Glaube eigentlich an Beides. Daher

gibt es nur eine Lösung: Rücktritt

dieser nicht gewählten Regierung.

In meiner geliebten Heimatstadt

Innsbruck ist es leider das Gleiche.

Die linke Regierung unter Bürgermeister

Anzengruber verkauft jetzt

sogar unser Familiensilber.

Robert Nagele, Innsbruck

Leserbriefe: redaktion.nfz@fpoe.at

„Die FPÖ-Strategie für

leistbares Wohnen“

Das FPÖ Klubradio

„Soziale Medien

erlauben es Mächtigen

nicht mehr, mit allem

durchzukommen!“

Das FPÖ Klubradio

„Lasset uns das Verbrennerverbot

verbrennen!“

Das FPÖ Klubradio

„Wer gibt diese woken

Schulbücher für unsere

Kinder frei?“

Das FPÖ Klubradio

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Nr. 48 Donnerstag, 27.November 2025

g

WIEN

Stadt- und Polizeiführung

lassen Bürger im Stich!

Freiheitliche erhöhen Druck auf Stadtverwaltung und Polizeiführung

Wien 11

WIENER SPAZIERGÄNGE

von Hannes Wolff

Die aktuelle ORF-Sendung

mit Volksanwalt Christoph

Luisser zur Filmteichstraße zeigte

auf: Die Problematik aus Raserei,

„orientalische“ Hochzeitskorsos

sowie Lärmbelästigung

bleibt ungelöst, weil Stadtverwaltung

und Polizeiführung weiterhin

nur zuschauen.

„Die von der FPÖ initiierte Bürgerversammlung

hat eindeutig gezeigt,

wie massiv dieses Problem

den Menschen unter den Nägeln

brennt. Die Anrainer fordern zurecht

endlich wirksame Maßnahmen

und keine weiteren Verzögerungen“,

bemerkte Favoritens

FPÖ-Bezirksvorsteherstellvertreter

Christian Schuch zu den Problemen

in der Filmteichstraße.

Amtlicher Schildbürgerstreich

FPÖ-Bezirksparteiobmann und

Sicherheitssprecher der FPÖ-Wien

Stefan Berger unterstrich die Notwendigkeit

eines entschlosseneren

Vorgehens von der Stadt Wien und

der Polizei: „Das verhängte nächtliche

Park- und Halteverbot trifft

ausschließlich die Anrainer. Während

ihnen Parkmöglichkeiten entzogen

werden, haben Raser jetzt

FPÖ und Volksanwalt Luisser erhöhen Druck zu echter Problemlösung.

erst recht freie Fahrt. Ein wahrer

Schildbürgerstreich.“

Darüber hinaus forderte er eine

deutlich höhere Polizeipräsenz, anstatt

die Bevölkerung noch länger

mit dem Verweis auf eine „mögliche

kommende StVO-Novelle“ zu

vertrösten. „Auch wenn die Lärmbelästigung

in Favoriten von den

Behörden offenbar als nachrangiges

Delikt behandelt wird, haben

die Anrainer eine zeitnahe und

konsequente Vorgehensweise verdient.

Die Polizeiführung, beginnend

beim Innenminister, ist gefordert,

die Situation endlich in den

Griff zu bekommen und wieder für

ein lebenswertes Wohnumfeld zu

sorgen“, mahnte Berger.

Hacker lenkt vom

SPÖ-Versagen ab

„Die völlig absurden Aussagen

von SPÖ-Stadtrat Peter Hacker zur

,Aussetzung der Maastrichtkriterien‘

sind der verzweifelte Versuch,

vom eigenen Versagen beim Budget

der Stadt Wien abzulenken“,

betonte FPÖ-Landeschef Dominik

Nepp. Ein wesentlicher Grund für

das seit Jahren explodierende Defizit

seien die ausufernden Sozialgeschenke

an illegale Einwanderer,

erklärte Nepp: „Jährlich verschenkt

die SPÖ in Wien hunderte Millionen

Euro Mindestsicherung an

Nicht-Österreicher.“

Foto: Screenshot ORF

Eine sehr nette Bekannte, die

ich schon seit über einem Jahr

nicht aufgesucht habe, hat sich

dieser Tage telefonisch gemeldet

und einen Besuch bei ihr reklamiert.

Ein Bäumchen

Gern spazierte ich zu ihrer

Wohnung in einer Seitengasse der

Thaliastraße, und da hat sie mir

ihr Leid geklagt. Ursprünglich

war sie eine Erz-Rote, das weiß

ich noch; durch einen Baum, der

in der Vassilakou-Zeit in ihrer

Gasse gepflanzt worden war, ist

sie aber zur überzeugten Grünen

geworden. Sowas soll’s geben.

Und jetzt führte sie mich zum

Fenster und zeigte mir ihren Jammer.

Der Baum war eingegangen.

Schon lang, sagte sie, und

niemand kümmerte sich um das

arme dürre Stangl.

Und was wollte sie? Nun, sie

hatte, man denke, politische

Probleme. Sollte sie wieder zur

Genossin werden oder sollte sie

den untätigen Grünen die Treue

halten?

Ich verließ sie stumm, ein Gärtner

war in der Nähe, ich lieh mir

eine Schaufel, kaufte einen kleinen

Ahorn und schaufelte für ihn

ein Pflanzloch.

Das alte Baum-Restl schenkte

ich ihr. Zum Andenken.

Keine Großtat, ich weiß.

Vielleicht wäre das aber eine

Art Rezept? Für die Regierung

von Herrn Stocker & Co?


12 Länder

Neue Freie Zeitung

NIEDERÖSTERREICH

Harter Asylkurs wirkt

Die Zahlen des Österreichischen

Integrationsfonds (ÖIF) bestätigen

genau das, wovor Niederösterreichs

Freiheitliche seit Jahren

warnten: Asylanten ziehen dorthin,

wo es hohe Sozialhilfe gibt.

Laut ÖIF haben 65 Prozent der

Asylanten nach Zuerkennung eines

Aufenthaltstitels Niederösterreich

verlassen. 92 Prozent davon zog

es nach Wien. „Es kann den Herrschaften

offenbar nicht schnell

genug gehen, ins rot-pinke Schlaraffenland

zu ziehen“, erklärte

Niederösterreichs FPÖ-Chef Udo

Landbauer zu diesen Zahlen.

BURGENLAND

Ihre Majestät will nicht

SPÖ-Landeshauptmann

Hans Peter

Doskozil will den

Rechnungshofausschuss

und damit die

Kontrollrechte

des Landtags

boykottieren,

empörte sich Norbert Hofer

FPÖ-Klubobmann Norbert Hofer:

„Der Landeshauptmann ist gesetzlich

verpflichtet, daran teilzunehmen

und Auskünfte zu erteilen,

wenn er vom Ausschussobmann

geladen wurde!“

OBERÖSTERREICH

„SOKO Sozialbetrug“

Oberösterreichs freiheitlicher

Klubobmann Thomas Dim und

der Linzer FPÖ-Stadtrat Michael

Raml forderten stärkere Kontrollen

bei den rund 2.000 Sozialhilfebeziehern

in Linz. Als „Vorzeigebeispiel“

nannte Raml die Stadt

Wels, die unter FPÖ-Bürgermeister

Andreas Rabl ein ähnliches Modell

seit mehreren Jahren praktiziere,

Denn die jährlichen Kosten belaufen

sich für die Stadt bereits auf

rund zehn Millionen Euro. Die FPÖ

schlägt deshalb die Einrichtung

einer „SOKO Sozialbetrug“ vor,

einer speziellen Einheit zur Bekämpfung

von Sozialmissbrauch.

Diese soll im Rahmen der neuen

Magistratsstruktur ab Jänner 2026

umgesetzt werden. In Wels seien so

bei einem Drittel der Prüffälle falsche

Angaben zum Hauptwohnsitz

oder verschwiegenes Vermögen,

etwa ein Auto, festgestellt worden.

Foto: FPÖ Burgenland

Foto: NFZ

Rosenkranz: Lehre stärken und so

den Fachkräftemangel stoppen

Müssen bei der Berufsorientierung von Jugendlichen früher ansetzen

Der Fachkräftemangel kann

nur durch die Ausbildung von

Fachkräften im Inland gelöst werden

und nicht durch Zuwanderung

aus immer ferneren Ländern.

„Die Lehre ist kein Plan B – sie

ist ein Zukunftsmodell mit echten

Karrierechancen“, betonte Niederösterreichs

freiheitliche Landesrätin

Susanne Rosenkranz und

zeigte sich stolz, dass ihr Antrag

auf der Landesarbeitsreferentenkonferenz

in Vorarlberg einstimmig

angenommen wurde.

Verpflichtende Berufsorientierung

Österreich brauche dringend

mehr junge Menschen in der Lehre.

Gespräche mit Vertretern aus

Bildung und Wirtschaft haben aufgezeigt,

dass Berufsorientierung an

allen Schulen nicht nur verbessert,

sondern auch früher begonnen werden

müsse, erläuterte Rosenkranz.

„Berufsorientierung darf kein

KÄRNTEN

NIEDERÖSTERREICH

punktuelles Schulprojekt sein, sondern

ab der fünften Schulstufe für

alle Schultypen verpflichtend sein.

Wir müssen die Vielfalt der Lehrberufe

sichtbar machen, das Image

stärken und Jugendlichen echte

Einblicke in diese Berufe geben“,

Vom Nichtstun kommt nichts

Angerer: Landesregierung muss

Bevölkerung mehr beteiligen.

Foto: Land OÖ

Berufsorientierung für Jugendliche muss verstärkt werden.

Eine niederschmetternde Bilanz

zog Kärntens FPÖ-Chef Erwin

Angerer zur Klubklausur der roten

Landeshauptmann-Partei SPÖ: „Wir

haben eine Rekordverschuldung,

Wirtschaft und Industrie jammern

über den Bürokratiewahnsinn und

die viel zu hohen Energiekosten in

Kärnten. Aber die SPÖ überschüttete

sich mit Eigenlob. Wofür nur?“

Bei der 380-kV-Stromautobahn

hinke die SPÖ der Zeit hinterher.

Nachdem Gemeinden wie Treffen

oder Liebenfels sich gegen die

Trassenführung ausgesprochen haben,

kopiere sie jetzt die FPÖ-Forderung

nach mehr Bürgerbeteiligung.

Angerer forderte von den

Landesregierungsparteien SPÖ und

ÖVP einmal mehr eine ehrliche

Diskussion ein, ob man diese

380-kV-Leitung in Kärnten überhaupt

brauche. Noch wichtiger sei

sogar die Frage nach mehr Fairness

beim Strompreis für die Kärntner

Privathaushalte und Betriebe. „Wir

zahlen noch immer die höchsten

Stromnetzkosten Österreichs, aber

SPÖ/ÖVP machen nichts dagegen“,

kritisierte Angerer.

Das gleiche Theater beim Thema

Bürokratieabbau. Seit Jahren klopfen

sie die gleiche Leier, erinnerte

Angerer und forderte: „Schluss mit

den schönen Worten, die Kärntner

wollen endlich Taten sehen!“

Foto: FPÖ Vorarlberg

betonte die FPÖ-Landesrätin und

forderte mehr Kooperation zwischen

Schulen und Unternehmen.

Um das Image der Lehre zu stärken,

müsse man den Jugendlichen

echte Einblicke in die für sie infrage

kommenden Berufe geben.

VORARLBERG

Markus Klien

Nachhaltige

Spitalsreform

Die schwarz-blaue Landesregierung

ist jetzt die überfälligen Reformen

im Spitalsbereich angegangen.

„Die Anforderungen haben

sich in den letzten Jahren sehr stark

verändert. Es gilt, die Struktur an

diese Veränderungen anzupassen

und somit zukunftsfit zu machen“,

betonte FPÖ-Klubobmann Markus

Klien. Mit der jetzigen Reform soll

die qualitätsvolle Gesundheitsversorgung

an den Spitalsstandorten

sichergestellt und mit dem Abbau

von Doppelgleisigkeiten nicht nur

die Effizienz gesteigert, sondern

auch der Erhalt aller Spitalsstandorte

ermöglicht werden.


Nr. 48 Donnerstag, 27.November 2025

g

Länder 13

SALZBURG

Foto: FPÖ Salzburg

LÄNDER-

SACHE

Marlene Svazek

FPÖ-Landesparteiobfrau Salzburg

Foto:AK Salzburg

Der Rechnungshof soll klären, ob AK-Chef Eder Geld

der Arbeiterkammer für seine Imagekampagnen

eingesetzt hat.

AK-Gagenkaiser Eder wird

Fall für den Rechnungshof

Flossen Millionensummen an Kammergeldern für rote Eigenwerbung?

AK-Präsident Eder soll Zwangsbeiträge

ungeniert für persönliche

Imagekampagnen zweckentfremdet

haben. Die FPÖ fordert

eine Prüfung des Rechnungshofs.

„Wenn AK-Chef Peter Eder noch

Restanstand hätte, dann würde er

als Präsident umgehend zurücktreten“,

erklärte Salzburgs FPÖ-

Nationalratsabgeordneter Sebastian

Schwaighofer. Denn die Verwendung

von Kammergeldern in Millionenhöhe

für einen Imageaufputz

sind mit einer unabhängigen

Arbeitnehmervertretung nicht vereinbar.

Während österreichweit

die Kassen leer sind, betrugen die

Ausgaben der roten Arbeiterkammer

Salzburg für Werbeausgaben

und Inserate, allein bis Mitte 2025

schon 2,5 Millionen Euro und steigen

weiter an.

„Diese PR-Ausgaben dienen einzig

Präsident Eder als politische

Eigenwerbung“, so Schwaighofer.

Ermöglicht wurde dies durch seine

Doppelfunktionen in der Kammer

und beim ÖGB sowie der des Salzburger

SPÖ-Chefs andererseits.

AK als Werbekasse für Eder

Diese Funktionen verschmolzen

dabei zu einem einzigen ro-

Mehr Sicherheit für Graz

Selbst die von der linken Stadtkoalition

durchgeführte Bürgerbefragung

bestätigte die Forderung

der Freiheitlichen nach mehr Sicherheit

in der Landeshauptstadt

Graz. Vor diesem Hintergrund hat

die FPÖ bereits konkrete Vorschläge

präsentiert. Die Maßnahmen

reichen von einer Kampagne gegen

sogenannte Angstplätze, die nach

Linzer Vorbild auch auf einer eigenen

Plattform gemeldet werden

sollen, über die Stärkung der Ordnungswache

bis hin zur Schaffung

eines eigenen Sicherheitsstadtrats.

Und natürlich die Schaffung eigener

Polizeiinspektionen in Krisenbezirken

wie Graz-Puntigam,

erläuterte der freiheitliche Bürgermeisterkandidat

René Apfelknab.

„Die linke Stadtkoalition hat das

Thema Sicherheit bisher völlig ausgeblendet

und damit an den Menschen

vorbei regiert. Ein Grund

mehr, weshalb es eine politische

Trendwende in Graz braucht. Die

FPÖ steht für eine aktive Sicherheitspolitik

und wird die bestehenden

Herausforderungen sehr ernst

nehmen!“, betonte Apfelknab.

ten Machtapparat und die Kammer

dient dabei als Finanzreserve der

Partei. „Hier sagen wir Stopp und

haben daher eine umfassende Anfrage

an den Rechnungshof gestellt“,

sagte Schwaighofer. Er will wissen,

wie viele Inserate für Eders politische

Eigenwerbung missbraucht,

welche AK-Strukturen zweckentfremdet

wurden und wer das alles

gedeckt hat: „Der Rechnungshof

muss das gesamte Netzwerk aus

AK-Geldern, ÖGB-Strukturen und

SPÖ-Interessen durchleuchten und

der parteipolitisch motivierten Inanspruchnahme

von Kammergeldern

Einhalt gebieten.“

STEIERMARK

Apfelknab: Wir müssen die Fehler

der Linken schnell aufarbeiten.

Foto: FPÖ Graz

Ja, wir stehen derzeit wirtschaftlich

wie gesellschaftlich

wohl vor den größten Herausforderungen.

Österreich bewegt sich

an einem Scheideweg zwischen

dem einen Euro, der uns mal

leicht aus der Hand glitt und dem

Euro, den wir künftig wohl zweimal

umdrehen müssen.

Entscheidungen von gestern

wirken heute nach und die Mischung

aus Inflation und einer

Politik, die der Wirtschaft und

dem Wettbewerb keinen Rückenwind

gab, schuf einen Spardruck,

der kaum Spielraum lässt.

Erfahrungsgemäß

Klar, Verantwortung trägt sich

leichter, wenn die Kassen voll

sind. Doch Verantwortung bedeutet

eben auch, dass man sich den

Moment nicht aussuchen kann,

in dem man sie übernimmt. Und

genau daraus erwachsen Disziplin,

Realitätssinn und diese stille,

schwer erklärbare Zuversicht, die

nicht aus Erwartungen, sondern

aus erlebter Erfahrung kommt.

Und damit sind wir beim Kern:

Ein „Es wird schon gut gehen“

kann beruhigen oder wirkt wie

ein leeres Versprechen. Entscheidend

ist, wer es sagt und ob diese

Person selbst weiß, was passiert,

wenn etwas nicht gut geht.

Man kann nur das von anderen

abverlangen, was man selbst

fähig ist, zu geben. Doch genau

dieser einfache Grundsatz scheint

manchen in der Politik bereits abhandengekommen

zu sein.

Vielleicht zeigt auch die aktuelle

Bundesregierung dieses Dilemma

sehr deutlich: In der Führungsebene

wünschen wir uns

Menschen mit Erfahrung. Doch

die Erfahrung, die wir machen,

lehrt uns, dass wir uns wohl besser

nicht zu viel erwarten.


14 Medien

Neue Freie Zeitung

GEZWITSCHER

Der Jonas

@der__jonas

Was heißt „Marterbauer will

höhere Steuern“? Marterbauer

kann nichts anderes als neue

Steuern. Das S in SPÖ steht für

Steuerfetischismus. Schlimm ist

nur, dass sich die ÖVP komplett

aufgegeben hat. Von den NEOS

erwarte ich sowieso nichts mehr,

die sind die Grünen 2.0

Lukas

@lukasludens

23. Nov. 2025 07:28

Immer mehr kommen drauf, was

sie an dieser Koalition wirklich haben.

Wien - lebenswerteste Stadt.

Das El Dorado für Lebensentwürfe,

die darauf basieren, vom

Geld anderer Menschen zu

leben. Wo man unproduktiv sein

kann und gleichzeitig die Kosten

für alle hochtreibt. Wo die Stadt

die eigene Bevölkerung dafür

immer weiter abzockt und verschuldet.

TELEGRAM

24. Nov. 2025 11:02

Bablers „Medienförderung“ ist

ein Angriff auf die Medienvielfalt

Vizekanzler der Verliererampel will ein „Medienkontrollpaket“

Bablers neue Förderstrategie

ist ein „Medienkontrollpaket“,

mit dem er das Förderfüllhorn

nur mehr über genehme

Medien ausschütten will.

Was SPÖ-Vizekanzler Andreas

Babler den Österreichern als seine

Reform der Medienförderung zur

Sicherung der Demokratie verkaufen

will, ist das genaue Gegenteil:

Die Aushöhlung der Demokratie,

indem die Medienvielfalt als eine

ihrer Säulen angegriffen wird.

„Mit seiner neuen Medienförderstrategie

gibt es finanzielle

Unterstützung nur für genehme

Medien, während kritische, alternative

Medien nicht nur leer ausgehen,

sondern auch noch unter dem

Deckmantel des ,Kampfs gegen

Desinformation‘ angegriffen werden“,

kritisierte FPÖ-Mediensprecher

Christian Hafenecker.

Die von Babler großspurig angekündigte

Umstellung der Medienförderung

auf „Qualitätsförderung“

und die „Stärkung der Medienkompetenz

junger Menschen“ seien

blumige Umschreibungen für

den Griff nach der absoluten Deutungshoheit

in der veröffentlichten

Hafenecker: Babler will sich Kontrolle über Medien erkaufen.

Meinung, merkte Hafenecker an:

„Laut Babler sollen die ‚Qualitätskriterien‘

von ‚Experten‘ in einer

um 78.000 Euro bestellten Studie

ausgearbeitet werden. Ein Schelm,

wer denkt, dass unter diesen ‚Experten‘

irgendjemand sein wird,

der nicht die von der Verliererampel

gewünschten Ergebnisse liefert.“

Orwellsche Medienkontrolle

Die dann als „Qualitätsmedien“

honorierten Zeitungen sollen dann

wahrscheinlich gleich direkt übers

„Meine-Zeitung-Abo“ um dreißig

Millionen Euro den jungen Österreichern

untergejubelt werden. Der

Bablerschen Logik entsprechend

wohl am besten in Verbindung mit

einem Social-Media-Verbot für Jugendliche.

„Die Regierung sagt

euch, wo ihr die Wahrheit findet.

Auf diesem Motto, ganz nach Orwells

,1984-Dystopie“, fußt die

Medienpolitik dieser Regierung!“

Für Hafenecker sei es daher eine

der dringendsten Fragen, den Medienpluralismus

gegen die Übergriffe

von EU, Verliererampel und

ihren medialen Erfüllungsgehilfen

zu verteidigen. Denn immer dann,

wenn sich eine Regierung anmaße,

zu entscheiden, welche Medien bestimmte

Qualitätskriterien erfüllen

und welche nicht und dann auch

noch bestimme, wer „Desinformation“

verbreite und wer die vorgegebene

Wahrheit, dann gelte es besonders

wachsam zu sein.

Foto: NFZ

GEFÄLLT MIR

Herbert Kickl

22. November 2025

Die Verliererampel ist am

Ende. Immer mehr Österreicher

kehren den Systemparteien den

Rücken. Wir arbeiten weiterhin

konsequent für die Bürger ...

5.597 Personen gefällt das.

Die FPÖ war schon bei der Nationalratswahl

stärkste Partei. Kapiert

die ÖVP jetzt, warum das so war?


Nr. 48 Donnerstag, 27.November 2025

g

Lebt die Operette? Ja, sie lebt!

„Die Lustige Witwe“ in Baden – mit Charme, Witz und solidem Können

An der Wiener Volksoper, dem

Gral der Operettenpflege, oder dem

Mekka der Gattung in Mörbisch

wurde die Operette vom woken

Zeitgeist konsequent zu Tode inszeniert

oder ignoriert. Es gibt aber

noch Orte, an denen diese Werke

Achtung erfahren und damit Erfolg

und Zuspruch vom Publikum

erhalten. Bad Ischl und Baden demonstrieren

dies durchaus beeindruckend.

In Baden wurde die Handlung in

das Paris der späten 1940er Jahre

verlegt. Ein riesiger Kristalllüster

schwebt über einer Trümmerlandschaft

(Bühne: Hans Kudlich).

Hanna Glawari, die begehrte Witwe,

betritt in eleganter Garderobe

das Parkett der pontevedrinischen

Gesandtschaft.

Überzeugende Sänger

Die Liebespaare vermitteln den

Zauber der Musik auf wunderbare

Weise. Robert Bartneck, ein

lyrischer Tenor mit dem notwendigen

Schmelz in der Stimme und

Jasmina Sakr als Camille de

Rosillon und Valencienne überzeugen

beide mit Eleganz und stimmlicher

Harmonie. Nina Bezu punktet

als Hanna Glawari mit ihrer mächtigen,

sehr eigenen Sopranstimme.

Der schlanke Tenor von Maximilian

Mayer kann vor allem in seinen

Solomomenten überzeugen.

Andreas Lichtenberger als polternder

Baron Zeta und Alexander

Jagsch als phlegmatischer Kanzlist

Njegus zeichnen ihre Charaktere

jeweils sehr liebevoll.

Das Orchester der Bühne Baden

bringt unter der versierten und soliden

Leitung von Michael Zehetner

die liebenswerten Melodien von

Lehár zum Leuchten.

Charme. Witz und Können

Auch nach der Premiere gab es

Jubel für die Darsteller und das Orchester.

„Das Studium der Männer

schwer“: Lotte de Beer und die, für

deren Bestellung verantwortlichen

Politiker sollten zur notwendigen

Schulung nach Baden pilgern.

Sanfte Adaptionen und das Wissen

um die Stärke dieser Gattung

FPÖ Grieskirchen/Eferding

ehrt langjährige Mitglieder

Im Rahmen eines Festakts wurden

langjährige Parteimitglieder

und verdiente Funktionäre der

oberösterreichischen FPÖ-Bezirksgruppe

Grieskirchen/Eferding geehrt.

Die Ehrung für 25-, 40- und

50-jährigen Mitgliedschaft bei der

Freiheitlichen Partei Österreichs

aus den Bezirken Eferding und

Grieskirchen wurde abends im

Gasthaus Zweimüller in Grieskirchen

abgehalten. Moderiert wurde

diese Ehrungsveranstaltung vom

Gallspacher Bürgermeister Dieter

Lang.

Den langjährigen Mitgliedern

wurde vom freiheitlichen Bezirksparteiobmann

und Landtagsabgeordneten

Wolfgang Klinger im

Beisein des freiheitlichen Europaabgeordneten

Roman Haider die

Ehrungsurkunden und erlesene Geschenke

überreicht.

Foto: FPÖ Grieskirhcen/Eferding

Foto: Bühne Baden/Christian Husar

führen zu einem achtbaren Erfolg,

fernab der feministischen und woken

Agenda – wie auch Bad Ischl

alljährlich beweist. Mit einem

Regisseur wie Henry Mason, der

handwerklich profund ist und das

Wissen um den Reiz dieses Werks

hat, muss man sich kaum Sorgen

Es ist wieder Lotto Bonus-Ziehungs-Zeit,

das heißt, am Freitag,

den 28. November 2025 gibt es wiederum

eine zusätzliche Möglichkeit,

Lotto Millionär:in zu werden. Und es

geht auch wieder um den Bonus von

30.000 Euro, der unter allen bei der

Bonus-Ziehung mitspielenden Lotto

Tipps verlost wird.

Kultur 15

machen. Es braucht nur Charme

und Witz, tenoralen Schmelz und

solides Können – all das vermisst

man in Währing. Feminismus als

Auftrag, der noch dazu vom Steuerzahler

bezahlt wird, genügt nur

wenigen.

Rudolf Smolej

Lotto Bonus-Ziehung am 28. November

Es geht auch wieder um 30.000 Euro extra

Die Ziehung findet – selbstverständlich

unter notarieller Aufsicht – wieder

bei den Österreichischen Lotterien

am Rennweg 44 in Wien statt.

Die Ziehungsergebnisse werden am

Abend als TV-Insert vor der ZIB1 in

ORF2 ausgestrahlt sowie zeitnah

auf den Websites lotterien.at und

win2day.at, sowie über die Lotterien App und im ORF Teletext bekannt gegeben.

Annahmeschluss für die Bonus-Ziehung ist am Freitag, den 28. November 2025 um 18.30 Uhr.

Brieflos „Winterdorf“ wartet mit bis zu 100.000 Euro

Brieflos „Winterdorf“ wartet mit bis zu 100.000 Euro

Dieses Jahr bietet Brieflos die Chance, sich die Festtagsmagie mit einem besonderen Gewinn außergewöhnlich

zu gestalten. Dass Brieflos Winterdorf bietet Gewinne von bis zu 100.000 Euro als extra Bonus für die kalte

Jahreszeit. Egal ob man sich damit einen besonders langen Weihnachtsurlaub mit Pistenzauber oder einen

anderen lang gehegten Wunsch erfüllen

möchte, einfach ein Brieflos „aufreißen“

und nach Gewinnen von bis zu 100.000

Euro Ausschau halten.

Zusätzlich gibt es für alle Personen ab 18

Jahren die Chance viele weitere Gewinne

zwischen ein und 10.000 Euro. Selbstverständlich

gibt es auch beim „Winterdorf“-Brieflos

das „Bonusrad“ als zweite

Gewinnstufe, mit dem man direkt in der

Annahmestelle auf dem Online-Spielterminal

einen Gewinn von zwei bis 10 Euro

sowie Freilose gewinnen kann.

Die Lose sind in allen Annahmestellen

der Österreichischen Lotterien zum

Preis von ein Euro pro Stück erhältlich,

die neue Brieflos-Serie besteht aus fünf

Millionen Losen.

Anzeige

Foto: Österreichische Lotterien


16 Blitzlicht

Neue Freie Zeitung

Politische Bildung aktuell

4 Podcast Filme Publikationen Seminare Veranstaltungen Schulungen

Podcast-Reihe des Freiheitlichen Bildungsinstituts: „Fitte Menschen – Fitte Systeme“

NAbg. Mag. Gerhard Kaniak zu ganzheitlicher Gesundheit und Reformbedarf im System

Der Podcast „Fitte Menschen – Fitte Systeme“ des Freiheitlichen

Bildungsinstituts beleuchtet den Zusammenhang zwischen körperlicher

Bewegung, psychischer Gesundheit und der langfristigen

Entlastung des Gesundheitssystems.

Der zweite Teil widmet sich dem Thema „Ein fittes Gesundheitssystem

für ein gesundes Land“. Kaniak spricht über die Schwachstellen

im österreichischen Gesundheitswesen, die Bedeutung der

freien Berufe, und erklärt, warum Eigenverantwortung eine zentrale

Voraussetzung für ein funktionierendes System ist. Ziel des

Podcast ist es, ein vertieftes Verständnis für präventive Gesundheitsmaßnahmen

zu fördern und zur Diskussion über zukunftsfähige

Strukturen im Gesundheitswesen beizutragen.

In zwei neuen Folgen spricht Nationalratsabgeordneter und FPÖ-

Gesundheitssprecher Gerhard Kaniak über die Grundlagen einer

gesunden Gesellschaft – von persönlicher Verantwortung bis zu

einem funktionierenden Gesundheitssystem.

Jetzt auf dem YouTube-Kanal des Freiheitlichen Bildungsinstituts

abrufbar:

www.youtube.com/freiheitlichesbildungsinstitut

Im ersten Teil geht es um Ernährung, psychische und körperliche

Gesundheit: Wie hängen Körper, Geist und Seele zusammen und

warum fallen „gesunde Entscheidungen“ oft schwer? Kaniak zeigt,

dass echte Gesundheit immer ganzheitlich gedacht werden muss.

GERHARD KANIAK

ABGEORDNETER ZUM NATIONALRAT

ALTHEA DIAMANTE

MODERATORIN

FBI: Im Auftrag der staatsbürgerlichen Bildungsarbeit.

/FreiheitlichesBildungsinstitut

fbi-politikschule.at

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