26. November 2025
- Brand am Dach des Hotel Daniel - Parteienförderung: Parteien verzichten auf Geld - Vermisste Influencerin: Bluttat befürchtet
- Brand am Dach des Hotel Daniel
- Parteienförderung: Parteien verzichten auf Geld
- Vermisste Influencerin: Bluttat befürchtet
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Grazer26. NOVEMBER 2025, E-PAPER AUSGABE
Jahre
Getty
Quelle: ZAMG
6°
Morgen
erwartet uns
nach Auflösung
der Nebelfelder
viel Sonne
tagsüber. Maximal 6 Grad
am Nachmittag.
Kein Drama
Die Valorisierung der Parteienförderung
in Graz wird von einigen Parteien nicht
abgeholt oder zweckgewidmet. 2
Drama
Seit 24.11. wird eine Grazer Influencerin
vermisst. Jetzt wurde ihr Ex-Freund
verhaftet. Eine Bluttat ist möglich. 8
Bange Minuten in Graz
Brand im Hotel Daniel
KK, GETTY (2)
Schlimm. Heute Vormittag brannte der LoftCube am Dach des Hotel Daniel. Innerhalb kürzester Zeit gingen 40 Notrufe bei der Feuerwehr ein. Der
Aufbau stand im Vollbrand. Die Berufsfeuerwehr war mit sieben Fahrzeugen und 27 Einsatzkräften am Einsatzort. Verletzt wurde niemand. SEITE 8
graz
2 www.grazer.at 26. NOVEMBER 2025
Jahre
Pascuttini kritisiert die geplante
Linienführung der Linie 8. FISCHER
KFG kritisiert
die Linie 8
■ Die seit langem angekündigte
Straßenbahnlinie nach Gösting
scheint nun Realität zu werden,
immerhin wurde in den letzten
Tagen bekannt, dass in der Gemeinderatssitzung
im Dezember
der Planungsbeschluss gefasst
werden soll. KFG-Klubobmann
Alexis Pascuttini hat sich bereits
von Anfang an klar gegen
das Projekt positioniert und hält
auch weiter daran fest: „Wie so
oft wurde darauf vergessen, die
Betroffenen zu fragen, welche
Lösung für sie die beste wäre.
Für den seit Jahren gewünschten
S-Bahn-Knoten Gösting ist kein
Geld da, aber für den Bau einer
nicht gewollten Straßenbahn,
die viele Enteignungen, eine
starke Veränderung des Ortsbildes
sowie hohe Kosten mit sich
bringen wird und zudem nur einem
geringen Teil der Göstinger
wirklich zugutekommt schon?“
Mittlerweile wurde bekannt,
dass die Linie vorerst bis zum
Fröbelpark gebaut werden soll.
Der weitere Verlauf geht mitten
durch eine dicht bebaute Wohngegend,
anschließend durch
Heimgärten und dann durch
die untere Fischeraustraße. Die
Endstation ist auf Höhe des Müllerviertels
bei dem geplanten
S-Bahn-Knotenpunkt Gösting
geplant. „Der jetzige geplante
Streckenverlauf ist jedenfalls
klar abzulehnen. Eine sinnvolle
Linienführung kann nur dann
gewährleistet werden, wenn die
Endstation von Beginn an beim
Shopping Nord beziehungsweise
beim P+R Weinzöttl angesetzt
wird. Wenn man sich für einen
Straßenbauausbau entscheidet,
dann konsequent und vor allem
ohne das Ortsbild eines ganzen
Bezirks für immer zu zerstören.“
Von Verzicht und
Zweckwidmung
Die Grazer Parteien könnten viel Geld abheben, wenn sie die Valorisierung der Parteienförderung nehmen. Es geht
um bis zu 250.000 Euro. Der Großteil will aber aufs Geld verzichten oder es zweckwidmen.
GETTY
RUNDRUF. Den Grazer Parteien steht viel Geld zu, da die Valorisierung der
Parteienförderung jahrelang nicht durchgeführt wurde. Einige Parteien verzichten
auf das Geld, andere überlegen und andere wollen Zweckwidmung.
Von Lukas Steinberger-Weiß
lukas.steinberger@grazer.at
Im Jahr 2013 wurde in Graz
die Parteienförderung um
rund 50 Prozent angehoben
– gegen die Stimmen von
KPÖ, Grünen und Piraten. Kurz
darauf führte das Land Steiermark
eine Obergrenze von 5,45
Euro pro Wahlberechtigtem
ein, worauf Graz als Ersatz die
sogenannte Klubförderung einrichtete
Laut steirischem Recht
muss die Förderung jährlich
an den Verbraucherpreisindex
2010 angepasst werden. Genau
diese Anpassung unterblieb in
Graz jedoch über ein Jahrzehnt:
Die Stadt zahlte konstant 5,45
Euro aus, obwohl die indexierte
Mindestgrenze bereits seit 2019
über diesem Wert liegt. Daraus
ergibt sich für 2014 bis 2025 ein
möglicher Nachzahlungsbetrag
von rund 840.000. Für 2025
wurde die Förderung erstmals
korrekt festgelegt. Die Stadt hat
nun die Parteien über Optionen
Nachzahlung Parteienförderung
informiert, darunter auch einen
möglichen Verzicht auf Rückforderungen.
Verzicht & Co.
„Wir haben die hohen Förderungen
für Klubs und Parteien in
Graz immer kritisch gesehen und
geben auch einen Teil der Klubförderung
an die Bevölkerung
zurück. Für uns ist es nur logisch,
dass wir keine rückwirkenden
Ansprüche geltend machen“,
hält die Grazer KPÖ-Geschäftsführerin
Daniela Gamsjäger-
Katzensteiner fest. Konkret geht
es für die KPÖ um eine Summe
von 246.382,36 Euro.
Auch der Vorstand der Grazer
Grünen hat beschlossen, auf
die Auszahlung dieser Mittel zu
verzichten. „Die beste Politik ist
nicht immer die billigste, doch
durchaus eine sparsame“, sagt Geschäftsführer
Timon Scheuer.
Die FPÖ verzichtet auch: „Wir
Freiheitlichen werden natürlich
keinen Cent einklagen. Gerade
in Zeiten knapper Budgets ist es
wichtig, dass die Politik bei sich
selbst beginnt zu sparen, so wie
es derzeit auch die steirische
Landesregierung vorlebt“, meint
Spitzenkandidat Rene Apfelknab.
Die Neos fordern eine Zweckwidmung
für ihren Anteil von
rund 45.000 Euro: „Wir verzichten
auf die 45.000 Euro und wollen,
dass dieser Betrag vollständig
den Grazer Kinderbetreuungseinrichtungen
zur Verfügung gestellt
wird. Und das direkt in die
Handkassen der Kindergärten
und Krippen, damit Pädagogen
rasch und unkompliziert das finanzieren
können, was im Alltag
fehlt“, so Neos-Gemeinderat Philipp
Pointner.
Die ÖVP will laut Geschäftsführer
Markus Huber morgen
im Parteigremium über die Mittel
entscheiden und dann informieren.
Die SPÖ Graz hat auf unsere
Anfrage bis Redaktionsschluss
keine Antwort geliefert, was sie
mit dem Geld machen wird.
26. NOVEMBER 2025 www.grazer.at
graz 3
Jahre
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Grazer
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Champ liebt es, in der Natur zu sein und sich auszutoben.
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4 www.grazer.at 26. NOVEMBER 2025
Jahre
Die Flotte der privaten Südflug wird auch 2026 und 2027 die Hagelabwehr
für Graz übernehmen. Sie gewann die neuerliche Ausschreibung. SÜDFLUG
Hagelabwehr bleibt
zwei Jahre bei Südflug
ENTSCHEIDUNG. Die neuerliche Ausschreibung
der Hagelabwehr ging zugunsten der Südflug aus.
Von Lukas Steinberger-Weiß
lukas.steinberger@grazer.at
2024 wurde im Rahmen des
„Kommunalen Plus“ auch
die Hagelabwehr in Graz
neu geregelt. Zum Zug kam
die Südflug mit Firmensitz in
Kärnten (die Hagelflieger starten
aber ab Graz), während die
Steirische Hagelabwehr- genossenschaft
leer ausging. Der Obmann
Josef Mündler schäumte
damals, hoffte aber darauf, dass
er nach einem Jahr wieder zum
Zug kommen könnte, denn der
Vertrag mit der Südflug war auf
ein Jahr befristet. Seit heute ist
klar: die Genossenschaft geht
auch diesmal leer aus, denn die
Vergabe der Stadt geht erneut an
die Südflug. Dies wurde soeben
in einer Aussendung bestätigt.
Es heißt: „Die Stadt Graz hat
das Vergabeverfahren für aktive
Hagelabwehrmaßnahmen erfolgreich
abgeschlossen. Ziel ist
es, das Stadtgebiet auch in den
kommenden Jahren bestmöglich
vor Hagelschäden zu schützen:
Die Südflug GmbH konnte
mit einem qualitativ hochwertigen
und wirtschaftlich attraktiven
Angebot überzeugen.“.
Einspruch
Für die Steirische Hagelabwehrgenossenschaft
ist das erneut
ein Schlag ins Gesicht, denn 70
Jahre war die Abwehr für die
Stadt zuständig. Erst kürzlich
wurde die Technik der Genossenschaft
bei einem Kongress
in Birkfeld von Wissenschaftlern
als beste in ganz Europa
aus- gewiesen. Hagelbekämpfer
aus vielen Ländern nehmen
sich die Technik der Steirer zum
Vorbild. Obmann Josef Mündler
ist enttäuscht: „Wir haben ganz
klar die beste Technik Europas,
das wurde erst kürzlich wissenschaftlich
bestätigt. Gegen die
Entscheidung der Stadt werden
wir definitiv Einspruch erheben!“
So wird die neue, moderne KFC-Filiale am Jakominiplatz aussehen. Die
Gäste erwartet viel Platz, urbaner Flair und ein offenes Ambiente.
KFC
KFC-Filiale am eröffnet
am Jakominiplatz
GASTRO. Am 3. Dezember ist es soweit, nach
umfangreichen Umbau eröffnet der neue KFC.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naser@grazer.at
Auf 907 Quadratmetern und
vier Stockwerken können
sich die Gäste das besondere
Hendl-Erlebnis schmecken
lassen. Im Erdgeschoss finden die
hungrigen Grazer rund 30 Sitzplätze,
die für den schnellen Genuss
gedacht sind. Gemütlicher wird es
im Obergeschoss. Hier laden 119
Sitzplätze zum entspannten Verweilen
ein – ideal für gemeinsame
Mittagspausen oder gemütliche
Abende mit Freunden. Zusätzlich
wartet im Sommer ein Gastgarten
mit 32 Plätzen auf die Gäste.
Expansion
„Graz wird die Heimat des 22.
KFC-Restaurants in Österreich.
Dieser Meilenstein spiegelt das
Engagement, die Professionalität
und die Teamarbeit in unserer
gesamten Organisation wieder.
Queensway Europe ist ein stolzes,
familiengeführtes Unternehmen,
das die Marke KFC nach Österreich
und in die Slowakei gebracht
hat und seit über 20 Jahren in beiden
Ländern als Franchisepartner
tätig ist.“ sagt Rudolf Hacker, Geschäftsführer
von Queensway Europe.
Agnieszka Imsirovic, Head
of Marketing & Supply Chain für
KFC Österreich & Slowakei bei
Queensway, ergänzt: „Kunden in
Graz können sich nun auf unsere
Bestseller wie die Original Nuggets,
den knusprigen Big Cheese
Burger, den legendären Twister
oder den schnell zum Favoriten
gewordenen Qurrito Gold freuen.“
Parallel zur Eröffnung startet KFC
eine außergewöhnliche Limited
Edition in Kooperation mit dem
Kult-Anime Dragon Ball Z. Inspiriert
von Son Goku und seinen
Freunden bringt KFC japanisch
angehauchte Geschmackserlebnisse
nach Österreich – darunter
den Teriyaki Katsu Sando (EUR
6,49), den Teriyaki Bucket (EUR
10,19) und die ikonischen Dragon
Balls (EUR 3,79 für 7 Stück).
derGrazer
IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8
bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Lukas Steinberger-Weiß
(0664/80 666 6918), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Clarissa Berner (0664 80 666 6694), Linda Steurer (0664/80 666 6683), Verena
Leitold (0664 80 666 6691), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897),
Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Mario Premuzic (0664/ 80 666 6575), Eva Semmler-Bruckner (0664 / 80 666 6890 | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/
80 666 6528) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 175.837 (Der Grazer, wö, ÖAK 1. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.
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STEIRERHUAT
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FELBL P A
Steiermark Genuss Apfel.
Die Steiermark
schmecken.
EXKLUSIV BEI
graz
6 www.grazer.at 26. NOVEMBER 2025
Jahre
Die Grazer Eiskrippe ist da
STIMMUNGSVOLL. Am kommenden Samstag, 29. November, wird im Grazer Landhaushof die Eiskrippe
beleuchtet. Heute wurde dafür mit dem Aufbau begonnen, immer ein spannender Anblick.
Susanne Haubenhofer, Manuela Khom, Sylvia Loidolt, Antti Pedrozo
(Projektleiter von Frostiart), Kurt Hohensinner, Verena Hölzlsauer. FISCHER
Mit Robotik gegen Krebs
Männergesundheit im Fokus
WICHTIG. 1.400 Männer sterben in Österreich jährlich an Prostatakrebs. Der November steht ganz im
Zeichen der Männergesundheit. Bei den Operationen kommt auch Roboterchirurgie zum Einsatz.
Von Clarissa Berner
clarissa.berner@grazer.at
Jedes Jahr findet im November
die Aktion „Movember“
anlässlich der Männergesundheit
statt. Jedes Jahr erhalten
rund 7.500 Männer in
Österreich die Diagnose Prostatakrebs,
1.400 sterben jährlich
daran.
Behandlung
„Wird ein Tumor früh entdeckt
und ist auf die Prostata begrenzt,
sind die Heilungschancen sehr
gut. Dann stehen verschiedene
Therapien zur Verfügung“, weiß
Urologe Thomas Alber und empfiehlt
Männern ab 20 Jahren eine
regelmäßige Selbstuntersuchung
der Hoden und ab 45 Jahren eine
Prostatafrüherkennungsuntersu-
chung bei einem Facharzt.
Der Robotertechnologie wird
hier eine große Rolle zugeschrieben.
In der KAGes kommt diese
mit Hilfe des Da-Vinci-Systems
zum Einsatz. Diese Form der
minimalinvasiven Eingriffe bedeutet
für die Patienten deutlich
geringerer Blutverlust, weniger
Schmerzen und geringerer Medikamentenbedarf,
schnellere
Wundheilung und damit kürzere
Krankenhausaufenthalte.
„Gerade bei Prostataoperationen
zeigen internationale Studien,
dass durch roboterassistierte
Eingriffe das Risiko für Inkontinenz
und Erektionsstörungen
insgesamt geringer sein kann,
auch weil anatomische Strukturen
unter der 3D-Vergößerung
besser geschont werden können“,
so Alber.
Von Sabrina Naseradsksy
sabrina.naseradsky@grazer.at
Fünf Meter so hoch ist die
Eiskrippe im Landhaushof,
die zudem 34 Tonnen wiegt.
Seit mittlerweile 23 Jahren ist
der Künstler Kimo Frosti für die
Gestaltung verantwortlich. Insgesamt
gibt es von den Figuren
drei Versionen, um so für warme
Temperaturen gerüstet zu sein.
Freude
„Seit mittlerweile 30 Jahren ist
die Eiskrippe die Sehenswürdigkeit
des Grazer Advents. Sie ist
einzigartig auf der Welt. Die Eiskrippe
begeistert alle Generationen
und ist sowohl wirtschaftlich
als auch touristisch ein wichtiger
Faktor“, ist Stadtrat Kurt Hohensinner
sichtlich stolz.
Landeshauptmann-Stellvertreterin
Manuela Khom: Durch
meine Arbeit im Landhaus habe
ich einen besonderen Bezug zur
Eiskrippe. Es ist schön zu sehen,
wie die Besucher vor der Krippe
innehalten und Stille einkehrt.“
Sylvia Loidolt, Erlebnisregion
Graz: „Für uns ist der Advent die
fünfte Jahreszeit. Es ist uns daher
immer eine Freude die Installation
der Eiskrippe zu unterstützen.“
Und Susanne Haubenhofer,
Erlebnisregion Graz, ergänzt:
„Der Advent strahlt überregional.
Es macht schon stolz, wenn
man das Bild der Eiskrippe auch
woanders sieht.
Advent Graz Organisatorin Verena
Hölzlsauer: „Die Eiskrippe
ist ein großer Anziehungspunkt.
Daher verändert sich die Eiskrippe
jedes Jahr ein bisschen.
Der stille Raum im Landhaushof
ist daher auch etwas ganz besonderes.
Der November steht ganz im Zeichen der Männergesundheit. Männern ab 45
werden regelmäßige Untersuchungen beim Urologen empfohlen. GETTY
26. NOVEMBER 2025 www.grazer.at
graz 7
Jahre
Grazer Wirtschaftsgespräche
TOP. Unter dem Titel „3 Jahre Rezession! Möglichkeiten und Grenzen der Standortpolitik“ analysierten
Barbara Eibinger-Miedl, Georg Knill und Tobias Thomas die derzeitige Wirtschaftslage.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
In der Aula der Universität
Graz fand gestern auf Einladung
von Rektor Peter Riedler
und Alfred Gutschlhofer das
Grazer Wirtschaftsgespräch 2025
statt. Finanzstaatssekretärin
Barbara Eibinger-Miedl diskutierte
unter der Leitung von Th o -
mas Krautzer gemeinsam mit
IV Österreich Präsident Georg
Knill und Tobias Thomas, Professor
für Wirtschaftspolitik, die
aktuelle wirtschaftliche Situation
in Österreich und der Steiermark
und welche Schritte gesetzt werden
müssen um die Wirtschaft
wieder anzukurbeln und die Rezession
zu bekämpfen.
Optimismus
„Österreich befand sich seit Jah-
ren im Krisenmodus“, analysiert
Tobias Thomas die derzeitige
Lage. Optimismus versuchte
Georg Knill zu versprühen: „Wir
müssen uns mit Optimismus
aus der Lage herauszuholen.“
Finanzstaatssekretärin Barbara
Eibinger-Miedl versprach
Maßnahmen von seiten der
Bundesregierung. „Wir werden
noch heuer 100 Maßnahmen
zur Deregulierung im kommenden
Ministerrat auf den Weg
bringen.
Die spannende Geschprächsrunde
nicht entgehen ließen
sich: Stadtrat Kurt Hohensinner,
Alt-Landeshauptmann
Franz Voves, Martin Schaller,
Nina Zechner, Harald Kainz,
Beatrix Karl, Gustav Spener,
Gernot Pagger, Michael
Schickhofer und Christian Kovac.
Diskussionsrunde: Tobias Thomas, Georg Knill, Barbara Eibinger-Miedl,
Thomas Krautzer, Peter Riedler und Alfred Gutschlhofer (v.l.).
SOWI
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graz
8 www.grazer.at 26. NOVEMBER 2025
Jahre
C H R O N I K
Blaulicht
Report
✏ clarissa.berner@grazer.at
Über 2 Kilometer:
PKW verlor Diesel
■ Am Montag, dem 24. November,
verlor ein PKW aufgrund
eines technischen Gebrechens
in Frohnleiten vom Hauptplatz
bis in die Kühau Diesel. Der ausgelaufene
Diesel stellte eine Gefahrenquelle
dar. Die Freiwillige
Feuerwehr Frohnleiten beseitigte
das Betriebsmittel.
Bäume versperrten
eine Straße in GU
■ Am Dienstag, dem 25. November,
wurde die Freiwillige
Feuerwehr Hitzendorf gegen
17:50 Uhr auf die L383 alarmiert.
Zwei Bäume versperrten
die Straße und hinderten den
frühabendlichen Verkehr an der
Vermisste 31-Jährige
Der LoftCube, ein Penthouse-Apartment auf dem Dach des Grazer Hotel
Daniel, stand heute in Flammen. Es wurde niemand verletzt.
BF GRAZ
Weiterfahrt. Nach Absicherung
der Einsatzstelle wurden die
zwei umgestürzten Bäume mittels
einer Motorkettensäge zerkleinert.
Anschließend wurden
die Baumstücke entfernt und die
Straße gereinigt. Nach rund einer
Stunde konnte die Straße wieder
freigegeben werden.
Betonmisch-LKW
kippte in Kehre
■ Am Dienstag, dem 25. November,
war ein Lenker eines Betonmisch-LKWs
in Schrems unterwegs.
Dieser kippte i n einer
Kehre auf der Müllplatzstraße
um. Der Fahrer wurde nicht verletzt.
Umso schwieriger gestalteten
sich die Bergungsarbeiten,
wofür zwei schwere Abschleppfahrzeuge
mit Kran und Seilwinde
nachgefordert werden mussten.
Die Bergung des Fahrzeugs
nahm mehrere Stunden in Anspruch.
LoftCube auf Hotel
Daniel brannte
■ Am heutigen Mittwochvormittag,
dem 26. November, fing der
LoftCube, ein Penthouse-Apartment
auf dem Dach des Hotel
Daniel am Grazer Europaplatz,
Feuer. Rund vierzig Notrufe gingen
in der Brandmeldezentrale
ein. Als die Berufsfeuerwehr
Graz eintraf, evakuierte das
Hotelpersonal die Göste. Diese
wurden während der Löscharbeiten
im Erdgeschoß mit Frühstück
versorgt. Rund 20 Minuten
später konnte der Vollbrand
gelöscht werden. Es wurde niemand
verletzt. Über die Höhe
des Schadens ist nichts Näheres
bekannt. Die Brandursache ist
Gegenstand von Ermittlungen.
Ex-Freund steht im Verdacht
SCHRECKLICH. Seit Sonntag, dem 23. November, wird eine 31-jährige Grazer Influencerin vermisst.
Am Montagabend wurde der Verdächtige, ihr 31-jähriger Ex-Freund, in Slowenien festgenommen.
Von Clarissa Berner
clarissa.berner@grazer.at
Seit Sonntag, dem 24. November,
wird nach der
Grazer Influencerin Stefanie
P. gesucht. Diese sei nicht
zur Arbeit erschienen und nicht
erreichbar.
Straftat
Wie medial bereits berichtet,
verschwand die Grazerin nach
einer Weihnachtsfeier spurlos.
Gegen vier Uhr in der Früh fuhr
sie gemeinsam mit einer Freundin
in einem Taxi nach Hause.
Dieser teilte sie auf WhatsApp
mit, gut angekommen zu sein,
doch die Grazerin wurde zuletzt
gegen 7 Uhr im Bezirk Geidorf
gesehen. Ihr Handy wurde in
Eggenberg in einem Gebüsch
gefunden.
Im Rahmen der Ermittlungsarbeiten
wurde nun der 31-jährige
Ex-Freund mit dem Verschwinden
der Frau in Zusammenhang
gebracht. Dieser reiste mit seinem
PKW mehrmals nach Slowenien
aus. Dabei war er für die
Polizisten nicht erreichbar.
Am Montagabend wurde
die slowenische Polizei auf einen
brennenden PKW auf einem
Parkplatz eines Casinos
in der Grenznähe aufmerksam.
Dabei handelte es sich um das
Fahrzeug des 31-jährigen Tatverdächtigen.
Der Mann wurde
in der Nähe des Fahrzeugs angetroffen
und von der slowenischen
Polizei festgenommen.
Der Aufenthaltsort der Vermissten
ist nach wie vor unbekannt.
Weitere Erhebungen laufen.
Die Polizei geht von einer
Straftat aus.
Seit Sonntag ist die eigentlich zuverlässige Influencerin Stefanie P. abgängig.
Nun steht ihr 31-jähriger Ex-Freund im Verdacht.
SYMBOLFOTO/GETTY
graz
10 www.grazer.at 26. NOVEMBER 2025
Jahre
Jetzt
mitdiskutieren
www.facebook.com/derGrazer
Dilettantisch
Alle die den Bericht verurteilen,
haben keine Ahnung von der
prekären Situation seit der Ampelschaltung!
Letztens bin ich 25
Minuten im Stau gestanden - an
einer Stelle, an der es zuvor nie
einen Stau gab. Das ist eine so
unfassbar dilettantische Umsetzung,
einfach unglaublich. Und
es ist in dieser Angelegenheit
vollkommen irrelevant, wer hier
diese desaströsen Umstände geschaffen
hat. Die Stadtregierung
ist aufgefordert, diese Schikane
sofort zu unterbinden.
Isabella Jonke
* * *
Info
Eher das Straßenamt oder die
Firma, die die Baustelle betreibt.
Die Stadtregierung macht ja
nicht die Baudurchführungsplanung.
Markus Lengauer
* * *
Antwort
Dann hätten Sie sich einmal in
den letzten 15 Jahren die Baustellen
rechts neben der Mur
anschauen müssen. 25 Minuten
sind dagegen lächerlich.
Harald Geissler
* * *
Unperfekt
Ich bin mir in der Zwischenzeit
auch nicht mehr so ganz sicher,
ob das alles so gescheit war, was
sich die Grünen da alles so einfallen
lassen haben, trotzdem
bin ich als reine Öffi-Fahrerin
immer noch der Meinung, dass
viel Besseres getan wird, als zum
Beispiel den Ideen des Vorgängers
von Frau Kahr. Dass der
Autoverkehr immer mehr wird,
ist nicht zu übersehen, ist aber
auch normal, weil die Stadt halt
wächst und die Kapazität eben
beschränkt sind. Logisch für
mich: Man baut auf die Öffis.
Leider halt nicht so perfekt umgesetzt,
wie man es sich wünschen
würde.
Anneliese Kukovic
* * *
Achtung
Die neue Ampel in der Heinrichstraße,
eine komplett verplante
Elisabethstraße, eine
Riesenbaustelle in der Hilmteichstraße
etc. Liebe Stadtregierung,
ihr müsst nur aufpassen,
dass Rettungswägen noch zum
LKH kommen.
Edith Brandstätter
* * *
Überall Stau
Es gibt überall Stau in Graz. Die
Ampelschaltungen sind eine Katastrophe!
Christoph Baierl-Fuchs
Meistkommentierte
Geschichte
des Tages
Kritik an
Grazer
Baustelle
Die Lage rund um die neue
Ampelanlage in der Heinrichstraße
spitzt sich laut ÖVP
weiter zu. Trotz zahlreicher Hinweise,
massiver Rückstaus und
nun sogar Meldungen im nationalen
Verkehrsfunk von Ö3 bleibt
Bürgermeisterin Elke Kahr laut
der Volkspartei untätig. CO Anna
Hopper übt scharfe Kritik: „Wie
lange schaut die Bürgermeisterin
diesem Verkehrschaos noch zu?“
REAKTIONEN & KOMMENTARE
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26. NOVEMBER 2025 www.grazer.at
graz 11
Jahre
„Die Energie im Team ist gut“
EUROPA LEAGUE. Sturm-Coach Jürgen Säumel will vor dem Duell bei Panathinaikos Athen am
Donnerstag (21 Uhr) nichts von Krise hören. Seiner Elf hat er einen klaren Plan mitgegeben.
Hoch das Bein. Emir Karic (rechts) und der SK Sturm wollen in der Europa
League am Donnerstag bei Panathinaikos Athen gute Figur machen. GEPA
Von Klaus Molidor
redaktion@grazer.at
Zum Glück geht es weiter
Schlag auf Schlag für den
SK Sturm, so bleibt keine
Zeit zum Trübsalblasen nach
der 1:3-Heimpleite gegen den
LASK. Donnerstag wartet in
Athen Panathinaikos in der Europa
League, am Sonntag gehr
es zum Team der Stunde nach
Hartberg. „Gegen die Rangers
und Nottingham haben wir gute
Auftritte hingelegt, wenn wir
unsere Chancen sauber fertig
spielen, ist auch gegen Panathinaikos
was drinnen“, sagt Emir
Karic vor dem Abflug in die
griechische Hauptstadt. Er erwartet
jedenfalls ein schweres
Spiel. „Unter Rafa Benitez läuft
es bei ihnen wieder gut.“
Der Star-Trainer nötigt auch
Sturm-Coach Jürgen Säumel
Respekt ab. „Er hat mit Liverpool
die Champions League
gewonnen, war bei Real und
Napoli. Ein echtes Kaliber.“
Fußballerisch zeichnet seine
Mannschaft der Ballbesitz aus.
„Dazu hat Panathinaikos ein
gutes Positonsspiel und gute
Flügelspieler. Da brauchen wir
einen richtig guten Tag.“
Dennoch will man auswärts
wieder was mitnehmen. „Wir
haben einen klaren Matchplan
entwickelt, den wir der Mannschaft
präsentiert haben und
den sie im Abschlusstraining
super umgesetzt hat“, sagt Säumel.
„Die Energie in der Mannschaft
ist richtig gut. Wir müssen
einfach diese Phase, die wir
gegen den LASK in den ersten
20 Minuten hatten, über ein
ganzes Spiel durchziehen.“
Zwei Jubiläen.
Ein starkes Zeichen
für die Steiermark.
Der Grazer prägt seit 40 Jahren den regionalen Journalismus.
Der Wirtschaftsbund blickt auf 80 Jahre Einsatz für die steirischen
Unternehmer:innen zurück.
Beide stehen für Engagement, Regionalität und Leidenschaft. Werte, die
verbinden. Wir gratulieren herzlich zu diesem großartigen Jubiläum.
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graz
12 www.grazer.at 26. NOVEMBER 2021
Jahre
Ausblick
Was am Donnerstag
in Graz wichtig ist
■ Die KPÖ lädt zur Pressekonferenz unter dem Titel „Erfolge verteidigen,
Rückschritte verhindern“. Landtags-Klubobfrau Claudia
Klimt-Weithaler, Bürgermeisterin Elke Kahr und Stadtrat Manfred
Eber thematisieren dabei die Lage der Elementarbildung.
■ Gute Musik und gutes Essen gibt es wieder im Congress: Bei „Musica
e gusto“ kann man sich ab 18 Uhr durch Italien kosten und Trüffel,
Schinken, Käse, Wein und Co kosten. Im Anschluss gibt‘s um 20
Uhr ein Konzert von Jumpin‘up, einer Swing-Band aus Palermo.
■ In der Neuen Galerie wird die Ausstellung zum Förderungspreis
des Landes Steiermark für zeitgenössische bildende Kunst und für
den Kunstraum Steiermark eröffnet.
■ Die Wiener Underground-Band Leftovers kommt im Rahmen ihrer
„Alles endet“-Tour nach Graz und macht Station im p.p.c.
■ Ein Plädoyer für das genaue und unnachgiebige Zuhören, für den
Willen zum Empfinden und für die Öffnung zum Unmittelbaren: Aleš
Šteger hält im Literaturhaus Graz einen Vortrag zum Thema „Ohr
sein. Für eine Welt der Aufmerksamkeit“. Los geht‘s um 19 Uhr.
Im Congress gibt‘s bei „Musica e Gusto“ eine Leistungsschau der italienischen
Produzenten. Danach folgt ein Konzert mit Jumpin‘up. MCG/WIESNER
■ Die Lichter an der „Skyline“, die sich im Wasser spiegeln, sind weithin
bekannt: In Frohnleiten bei Graz wird die Weihnachtsbeleuchtung
feierlich eingeschaltet.
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