27.11.2025 Aufrufe

CityGlow Dezember Ausgabe 2025

Die CityGlow hat auch im Dezember wieder viele interessante, kulturelle Themen parat, wie einen Nachbericht zur ersten Ausstellung in der GlowArt Gallery Hamburg, einer Reportage über Leonardo Davinci, und viel mehr. Wir wünschen viel Spaß beim entdecken und eine schöne Adventszeit.

Die CityGlow hat auch im Dezember wieder viele interessante, kulturelle Themen parat, wie einen Nachbericht zur ersten Ausstellung in der GlowArt Gallery Hamburg, einer Reportage über Leonardo Davinci, und viel mehr. Wir wünschen viel Spaß beim entdecken und eine schöne Adventszeit.

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12.2025

CITYGLOW

6,90 EURO

AUCH IM ABO

Lucys

WWW.CITYGLOW.DE

Weihnachtswelt

Ein magischer Auftakt

in der GlowArt Gallery


Feiern im Dezember verpasst?

Holt eure Weihnachtsfeier jetzt entspannt nach!

Der Dezember verfliegt oft schneller, als

man denkt: Jahresabschlüsse, Projekte,

private Verpflichtungen und volle Terminkalender

machen es vielen Teams

schwer, eine gemeinsame Feier zu planen.

Wenn es bei euch im letzten Monat

nicht geklappt hat, ist das kein Problem

– im Mister Q könnt ihr eure Weihnachts-

oder Jahresabschlussfeier ganz

einfach im Januar oder Februar nachholen.

Die Eventlocation am Raschplatz

bietet dafür ideale Voraussetzungen:

zentral gelegen, leicht erreichbar und

mit einem Ambiente, das selbst nach

den Feiertagen echte Wohlfühl-Atmosphäre

schafft. Eine nachgeholte Feier

hat dabei sogar Vorteile – euer Team ist

entspannter, der Jahresendstress ist vorbei,

und ihr könnt euch gemeinsam auf

das konzentrieren, was wirklich zählt:

ein gelungener Abend im neuen Jahr.

Hochwertige Kulinarik, authentische

Atmosphäre und ein Konzept,

das verbindet

Bei jeder nachgeholten Feier genießt

ihr die gleiche Qualität und Vielfalt wie

in der klassischen Weihnachtssaison.

Die moderne asiatische

Küche orientiert sich am Slowfood-Prinzip

und verwöhnt mit

frischen, aromatischen Gerichten,

die im beliebten Sharing-Konzept serviert

werden. Fleisch-, Fisch- und Gemüsegerichte

kommen getrennt auf den

Tisch – perfekt für gemischte Gruppen,

in denen Vegetarier, Veganer und

Fleischliebhaber gleichermaßen auf ihre

Kosten kommen. Das stilvolle Interieur

sorgt für ein elegantes und warmes

Ambiente, das eure Feier zu einem besonderen

Erlebnis macht. Ob in kleiner

Runde oder als große Veranstaltung mit

bis zu 120 Personen – unsere flexibel

gestaltbaren Räume und die integrierte

Cocktailbar bieten alles, was ihr für einen

entspannten und zugleich stilvollen

Jahresauftakt benötigt.

Individuelle Planung, professionelle

Betreuung und ein gelungener

Start ins neue Jahr

Damit eure nachgeholte Weihnachtsfeier

genauso stimmungsvoll wird wie

eine Feier im Dezember, begleiten

wir euch von der ersten Idee bis zum

letzten Drink an der Bar. Unser erfahrenes

Team unterstützt euch bei der

Menüauswahl, der Dekoration und

der gesamten Veranstaltungsplanung,

sodass jeder Moment perfekt auf eure

Wünsche abgestimmt ist. Ganz gleich,

ob ihr ein festliches Menü, einen lockeren

Abend im Sharing-Stil oder ein

Event mit Präsentationen plant – wir

schaffen den passenden Rahmen. So

könnt ihr eurer Teamkultur zum Jahresbeginn

einen starken Impuls geben

und gleichzeitig einen Abend genießen,

der im Gedächtnis bleibt. Das gesamte

Mister-Q-Team wünscht euch eine besinnliche

Zeit und einen erfolgreichen,

glücklichen Start in das neue Jahr 2026!

Kontakt & Infos

Mister Q – Restaurant & Bar

Raschplatz 5

30161 Hannover

misterq.de


EIN KULTURORT

GlowArt Gallery – Kunst, die Verantwortung

übernimmt

Für mich persönlich war die Eröffnung

der Ausstellung „Kinderjahre“ ein Höhepunkt.

150 Gäste haben in der GlowArt

Gallery erlebt, was passiert, wenn

Kunst Haltung zeigt. Vier Künstlerinnen

haben jeweils ein Werk zugunsten

der Stiftung Kinderjahre gespendet –

ein starkes Signal für soziale Verantwortung

in der Kulturszene.

Die Resonanz war überwältigend: bekannte

Gesichter, emotionale Momente,

eine berührende A-cappella-Version

von Nessun Dorma – und vor allem die

Gewissheit, dass wir mit dieser Ausstellungsreihe

Brücken bauen können. Die

nächste Ausgabe zugunsten der Hamburger

Sternschnuppe e.V. steht bereits

fest. Genau das ist die Vision: Kunst, die

wirkt. Kunst, die hilft. Kunst, die bleibt.

Herausgeber Michael Panusch

EDITORIAL

Wenn der Dezember kommt, ändern

sich die Regeln. Alles wird ein bisschen

weicher, ein bisschen heller, ein bisschen

menschlicher. Und genau das ist

der Grund, warum ich in diesem Jahr

ein außergewöhnliches Titelthema gewählt

habe: Lucys Weihnachtswelt. Eine

Welt, die nicht nur kitschiges Funkeln

verspricht, sondern ein Gefühl, das wir

dringend brauchen – Wärme. Nähe.

Hoffnung.

Aber Weihnachten wäre nicht Weihnachten,

wenn es nur um Lichterketten

und Glühwein ginge. Es geht um Gemeinschaft.

Und die finde ich gerade

in diesen Wochen überall – in Ateliers,

Galerien, Restaurants und Projekten,

die zeigen: Kultur lebt. Sie verbindet. Sie

trägt.

Ein Jahr voller Kunst

– und Orte, die strahlen

In Hamburg hat Jeannine Platz vorgemacht,

was passiert, wenn man Kultur

einfach zulässt.

Ihr Atelier-Showroom am Alten Wall

ist längst kein leerer Raum mehr – es

ist ein Magnet. Ein Ort, an dem Kunst,

Musik und Begegnungen im freien

Fluss entstehen. Ein Bösendorfer-Flügel

mit Blick auf den Fleet, spontane

Performances, internationale Musiker,

Hochzeiten, Freundschaften – alles passiert

dort, weil jemand den Mut hatte

zu sagen: Diese Fläche ist viel zu schön,

um unbespielt zu sein.

Kunst

Ähnlich lebendig zeigt sich Nissis

Kunstkantine, ein Kulturort mit Herz

in der HafenCity. Dort feiern Kunst,

Genuss und Begegnung das ganze Jahr

über Premiere – besonders im Dezember,

wenn Events wie Art, Dinner &

Dance oder die 112. Vernissage Menschen

zusammenbringen, die sonst nie

im selben Raum stünden. Nissi schafft

Vielfalt – von junger Kunst bis Inklusion

– und zeigt, wie modernes Kulturleben

heute aussehen kann.

AUSSTELLUNG - KINDERJAHRE

Gemeinschaft feiern – selbst wenn der

Dezember schon vorbei ist

Und weil Kultur nicht nur in Galerien

passiert, sondern auch am Esstisch, im

Gespräch, im gemeinsamen Lachen, gehört

ein weiterer Tipp in diese Ausgabe:

Wer es im stressigen Dezember nicht

geschafft hat, seine Weihnachtsfeier zu

planen, kann das im Mister Q in Hannover

ganz entspannt nachholen.

Dort gelingt, was viele Teams brauchen:

ein Abend ohne Druck, ohne Jahresendchaos

– dafür mit guter Küche,

warmem Ambiente und echtem Miteinander.

Sharing-Gerichte, hochwertige

asiatische Kulinarik und Räume für bis

zu 120 Personen schaffen den perfekten

Start ins neue Jahr. Manchmal tut eine

nachgeholte Feier sogar mehr für die

Teamkultur als jede hektische Dezember-Planung.

TEAMFEIERN IM NEUEN JAHR

Mein Fazit

Dieses Heft ist ein Dankeschön. An

Künstlerinnen und Künstler. An Gastgeberinnen

und Gastgeber. An Menschen,

die Mut zeigen. An Orte, die wir

ohne Kultur nie entdeckt hätten.

Lucys Weihnachtswelt steht damit sinnbildlich

für all das, was uns in diesen

Wochen trägt: Licht, Begegnung, Herzenswärme.

Und vielleicht erinnert uns

das daran, dass Kultur kein Luxus ist –

sie ist ein Lebensgefühl.

Ich wünsche dir eine wundervolle

Weihnachtszeit. Bleib inspiriert. Bleib

neugierig. Und vor allem: Bleib verbunden.

Dein Michael Panusch


Bild: Adobe Stock digidreamgrafix

LED-Wege ins Weihnachtswunderland

Wenn im Erlebnis-Zoo Hannover

abends die Lichter angehen, beginnt für

viele Hannoveraner:innen eine kleine

Zauberreise. Der Christmas Garden

Hannover verwandelt den Zoo – traditionell

von Mitte November bis Anfang

Januar – in ein entschleunigtes Erlebnis

mit rund zwei Kilometern Rundweg

und mehr als 30 Lichtinstallationen.

Auch im Jahr 2025 trägt die Veranstaltung

ihr Motto klar: „Mit der Dämmerung

beginnt die magische Reise“.

Der Weg führt durch stille Alleen, vorbei

an glitzernden Eiskristallen und

stimmungsvoll illuminierten Themenwelten

– eines der neuen Highlights ist

etwa eine Videoprojektion mit Tierspuren

auf der Löwenanlage. In dieser

Inszenierung trifft Naturraum auf

Kunstlicht: Bäume, Wege und Gewässer

werden zur Bühne für ein symphonisches

Spiel aus Licht und Klang, das

Besucher:innen entschleunigt und in

festliche Stimmung versetzt.

Stimmungsvoll & familienfreundlich

Der Christmas Garden richtet sich an

ein breites Publikum – Familien, Paare

und Gruppen finden hier gleichermaßen

ein abwechslungsreiches Angebot.

Entlang des Rundwegs gibt es zahlreiche

Fotospots, gastronomische Stationen

und kleinere Ruhebereiche. Kinder profitieren

von reduzierten Eintrittspreisen,

und an speziellen „Familientagen“ (z.

B. am 26. November, 3. Dezember und

10. Dezember 2025) gelten zusätzliche

Sonderkonditionen.

Die Veranstalter setzen auf begrenzte

Besucherzahlen und feste Einlasszeiten,

um einen geregelten Ablauf und

ein angenehmes Besuchserlebnis zu

gewährleisten. Eine frühzeitige Online-Buchung

wird empfohlen, da die

Nachfrage in den vergangenen Jahren

stetig gestiegen ist und viele Termine

frühzeitig ausverkauft waren.

Organisation & praktische Hinweise

Der Christmas Garden Hannover öffnet

vom 20. November 2025 bis 4. Januar

2026 und findet im Erlebnis-Zoo an der

Adenauerallee 1 statt. Der Einlass erfolgt

in Zeitfenstern von jeweils 30 Minuten,

damit sich die Besuchermassen

entzerren und die Atmosphäre wirken

kann.

Tickets kosten online ab etwa 15,50 €

für Erwachsene und 11,00 € für Kinder,

abhängig vom jeweiligen Besuchstag.

Abendkasse und FlexTickets sind etwas

teurer. Besucher:innen wird empfohlen,

mit dem öffentlichen Nahverkehr

anzureisen, da die Parkmöglichkeiten

rund um den Zoo begrenzt sind. Wer

sich rechtzeitig ein Zeitfenster sichert,

erlebt eine winterliche Lichterwelt, die

zwischen Kunstinstallation und Naturerlebnis

schimmert – und Jahr für Jahr

neue Motive präsentiert.

Wesentliche Informationen

Veranstaltung: Christmas Garden

Hannover

Ort: Erlebnis-Zoo Hannover, Adenauerallee

1, 30175 Hannover

Zeitraum 2025/26: 20. November

2025 – 4. Januar 2026

Rundweg: ca. 2 km, über 30 Lichtinstallationen

Einlass: Zeitfenster alle 30 Minuten

Tickets (online): Erwachsene ab ca.

15,50 €, Kinder ab ca. 11,00 €

Besonderheit: Familientage mit

Sonderpreis (z. B. 26.11., 03.12.,

10.12. 2025)

Anreise: ÖPNV empfohlen, begrenzte

Parkplätze

4


Hannover

Internationaler

Reitsport

im Advent

Das Advent Classico präsentiert sich

als neues internationales Reitsportturnier

mit Vier-Sterne-Niveau auf dem

Messegelände Hannover. Obwohl der

vollständige Turnierstart offiziell erst

für Dezember 2026 vorgesehen ist, findet

bereits vom 4. bis 5. Dezember 2025

ein sportlich anspruchsvoller Vorgeschmack

statt. Im Rahmen dieser vorgezogenen

Finals treten Nachwuchs- und

Regionalreiter in modernen Messehallen

gegeneinander an – ein Einstieg, der

das langfristig geplante Format in der

Region sichtbar macht und den Pferdesportstandort

Hannover stärkt.

Finalprüfungen im Dezember 2025

Im Dezember 2025 stehen zwei Wettbewerbsserien

im Mittelpunkt. Der Advent

Classico Regio Cup richtet sich an

Reiterinnen und Reiter der Leistungsklassen

2 und 3 aus den umliegenden

Landesverbänden. Hier werden unter

anderem eine Springprüfung der Klasse

M** (1,35 m) sowie ein Finale der Klasse

S* (1,40 m) ausgetragen.

Parallel dazu findet der Advent Classico

Junior Cup statt. Am 4. Dezember 2025

beginnt der Tag mit einem Einlaufspringen

der Klasse M* (1,20 m). Am

Abend desselben Tages folgt die C-Finalprüfung

der Klasse M* (1,25 m) mit

Stechen. Diese Prüfungen bieten jungen

Talenten eine Bühne, um sich vor einem

großen Publikum und professionellem

Umfeld zu präsentieren. Gemeinsam

geben beide Serien

einen realistischen

Vorgeschmack auf das

umfassende Turnierformat,

das ab 2026 jährlich im Advent

stattfinden soll.

Organisatorisches & Ausblick

Die Finalprüfungen werden auf dem

Messegelände Hannover ausgetragen,

die genauen Hallenzuordnungen werden

jeweils vorab bekanntgegeben. Aufgrund

der begrenzten Zuschauerplätze

empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung.

Für Teilnehmende sind Eintrittsvoucher

sowie – falls erforderlich – Einfahrtsgenehmigungen

notwendig.

Mit dem Advent Classico verfolgt

Hannover das Ziel, sich dauerhaft als

Standort eines international bedeutenden

Reitsportturniers zu etablieren.

Der Dezember 2025 bildet dafür den

sportlichen Auftakt und zeigt bereits, in

welche Richtung sich das Format entwickeln

wird.

Wesentliche Informationen

Veranstaltung: Advent Classico

Hannover

Ort: Messegelände Hannover

Termine 2025:

04.12.2025 – Junior Cup Einlauf

& Finale (M*, 1,20 m / 1,25 m)

05.12.2025 – Regio Cup

Springprüfungen

(u. a. M**, 1,35 m / S*, 1,40 m)

Besonderheiten: Vorgeschmack auf das

neue internationale 4-Sterne-Turnier ab

2026; Finals für Nachwuchs- und Regionalreiter

Hinweis: Eintrittsvoucher und ggf. Einfahrtsgenehmigungen

erforderlich

Ausblick: Komplettes 4-Sterne-Turnierformat

ab Dezember 2026 geplant

5


Artistenwettstreit

unter dem Zeltdach

Fotos: Grandezza Entertainment

Vom 18. Dezember 2025 bis 4. Januar 2026 lädt

der Weihnachtscircus Hannover unter dem

Titel „7. Grand Prix der Artisten“ zu einer aufwendig

inszenierten Show auf dem Schützenplatz

ein. Internationale Spitzenkünstlerinnen

und -künstler treten gegeneinander an – darunter

bekannte Namen aus der internationalen

Zirkusszene, preisgekrönte Akrobatengruppen

und renommierte Clowns. Das Publikum übernimmt

dabei eine besondere Rolle: Es entscheidet

per Abstimmung, wer am Ende die begehrte

Auszeichnung des Grand Prix erhält.

6


Hannover

Show & Familienattraktion

Die Produktion verbindet klassische Circusdisziplinen wie Luftakrobatik,

Trapezkunst, Jonglage und Clownerie mit moderner Bühneninszenierung

und Musik. Für Familien ist die Veranstaltung besonders attraktiv,

da es sowohl Nachmittags- als auch Abendvorstellungen gibt und das

Zelt so konstruiert ist, dass keine Innenmasten die Sicht behindern. Das

schafft eine gute Sicht auf die Manege von allen Plätzen aus. Kinder und

Familien profitieren zudem von speziellen Ticketpreisen und Angeboten,

die den Besuch zu einem erschwinglichen Erlebnis machen.

Praktisches & Hinweise für

den Besuch

Das Zirkuszelt befindet sich auf dem Schützenplatz in Hannover

(Am Schützenplatz 1, 30169 Hannover) und öffnet jeweils eine

Stunde vor Beginn. Im Vorzelt werden Speisen und Getränke angeboten,

was den Aufenthalt auch vor der Vorstellung angenehm

gestaltet. Die Eintrittspreise beginnen bei rund 22,90 Euro, variieren

jedoch je nach Kategorie und Vorstellungstag. Besonders an

den Feiertagen und Wochenenden sind die Plätze stark gefragt,

weshalb eine frühzeitige Buchung empfohlen wird. Besucherinnen

und Besucher sollten zudem darauf achten, ihre Tickets nur

über offizielle Vorverkaufsstellen zu erwerben, um überhöhte

Preise und Fälschungen zu vermeiden.

Wesentliche Informationen

Veranstaltung: Weihnachtscircus Hannover – 7. Grand Prix der Artisten

Ort: Schützenplatz Hannover, Am Schützenplatz 1, 30169 Hannover

Zeitraum: 18. Dezember 2025 – 4. Januar 2026

Besonderheit: Internationales Künstlerensemble,

Publikumsjury, Zelt ohne Innenmasten für beste Sicht

Preise & Tickets: Ab ca. 22,90 Euro, abhängig von Kategorie und Termin

Einlass: Eine Stunde vor Vorstellungsbeginn

Empfehlung: Frühe Buchung ratsam, Tickets nur über offizielle Anbieter erwerben

7


Caren Cunst

schreibt über

Kunst

Liebe Kunstkenner, Kunstfreunde

und Kunstliebhaber,

ich habe das Bedürfnis, einen Künstler

vorzustellen, den man mit Fug und Recht

als das UNIVERSALGENIE – den Mann,

der die Zukunft sah bezeichnen kann:

LEONARDO

DA VINCI

Seine Werkstatt? Die Renaissance.

Sein Werkzeug? Alles, was er finden konnte – von Pinseln

über skalpellähnliche Messer bis hin zu exotischen Instrumenten,

die er selbst erfand.

Leonardo war nie zufrieden damit, die Welt so zu nehmen,

wie sie war. Er zeichnete, entwarf und konstruierte, als hätte

er ständig das Gefühl, dass die Realität noch nicht ganz

fertig sei. Man stelle sich die Irritation seiner Auftraggeber

vor, die einen Maler bestellt hatten – und einen Ingenieur

Es gibt Figuren in der Kunstgeschichte, die in ihrem

Jahrhundert leuchten.

Und dann gibt es Leonardo da Vinci (1452–1519), einen der

größten Künstler und Denker der Menschheitsgeschichte.

Er war Maler, Anatom, Ingenieur, Erfinder, Naturforscher und

Musiker – ein wahres Renaissance-Universalgenie.

Ein Mann, der aus seinem Jahrhundert geradezu herausragte,

als hätte er sich geweigert, sich an die Grenzen seiner Zeit zu

halten.

Wer über Leonardo schreibt, schreibt zwangsläufig

über mehr als Kunst.

Man schreibt über Neugier als Lebensform, über das Staunen

als Methode, über ein Gehirn, das bis heute als unerschöpfliche

Quelle wirkt.

8


erhielten, der ihnen neben der Felsgrottenmadonna gleich

noch einen Panzerwagen auf den Tisch legte.

Möglicherweise liegt gerade darin seine unerschöpfliche

Faszination. Leonardo brauchte keine Trennung zwischen

Kunst und Wissenschaft. In seiner Welt waren Anatomieskizzen

ebenso schön wie Engelshände, hydraulische

Studien ebenso poetisch wie ein Frauenporträt.

Und so bleibt Leonardo da Vinci fünfhundert Jahre nach

seinem Tod ein Künstler, der uns in die Zukunft weist

– nicht weil er fliegende Maschinen ersann oder Städte

plante, die wir erst heute annähernd verstehen, sondern

weil er uns zeigt, was passiert, wenn man die Welt nicht

in Schubladen aufteilt, sondern als einen einzigen zusammenhängenden

Zusammenhang betrachtet.

Das teuerste jemals verkaufte Werk von Leonardo da Vinci ist

„Salvator Mundi“. Dieses Gemälde zeigt Christus als Welterlöser.

Es wurde 2017 für 450,3 Millionen US-Dollar verkauft und

ist somit das teuerste Kunstwerk der Welt.

Es ist natürlich unerschöpflich, über Leonardo da Vinci zu

schreiben und zu berichten. Und so bleibt mir, Caren Cunst,

nur festzuhalten, dass manche Genies nicht der Vergangenheit,

sondern der Ewigkeit gehören – und wir ihnen immer wieder

neu begegnen, wenn wir uns trauen, die Welt mit offenen Augen

zu betrachten.

Leonardo sah die Zukunft. Und vielleicht sah er schon

damals, dass sie immer uns gehören wird – und zwar so

lange wir bereit sind, wie er zu fragen: Wie funktioniert

die Welt? Und was wäre, wenn sie noch anders funktionieren

könnte?

Zu Leonardos wichtigsten Kunstwerken gehören:

- Vitruvianischer Mensch (ca. 1490) – Ikone der

Verbindung von Kunst und Wissenschaft

- Das Abendmahl (1495–1498) – Wandgemälde im

Kloster Santa Maria delle Grazie

- Mona Lisa (1503–1510) – berühmt durch das

„mysteriöse Lächeln“

Leonardo hat überraschend wenige Gemälde vollendet.

Die meisten Schätzungen sprechen von etwa 15 vollendeten

Werken. Seine Zeichnungen, Studien und Entwürfe

sind dagegen zahlreich und zentral für sein Schaffen.

9


Dezember

Zwischen

Glühweinchaos

und Kindheitsglitzer

Früher war der Dezember magisch. Punkt.

Heute ist er ein logistischer Ausnahmezustand

mit Lichterketten und Lieferschwierigkeiten.

Ich erinnere mich an meine Kindheit,

und alles war irgendwie… langsamer.

Wärmer. Und voller Vorfreude. Schon

der erste Dezember war ein Feiertag für

sich – der Startschuss in den Advent.

Ich stand morgens mit zerzausten Haaren

in meinem Schlafanzug vor dem

Adventskalender, zählte die kleinen

Türchen und hatte das Gefühl, jeder Tag

bringe mich einem Wunder näher.

Das war, bevor der Dezember sich in

den Projektmanager des Jahres verwandelte.

Kindheits-Dezember: Glitzer,

Gänsehaut und Geborgenheit

Wenn ich an den Dezember meiner

Kindheit denke, dann denke ich an

Licht. Nicht dieses grelle, LED-gefilterte

Lichtermeer aus Einkaufsstraßen, sondern

warmes Licht – Kerzen auf dem

Adventskranz, Lichterketten im Wohnzimmer,

das kleine Glimmen im Kamin.

Ich denke an die Vorfreude auf Weihnachten,

die sich fast körperlich anfühlte.

An das Warten, das Zählen, das

Hoffen. Jeden Morgen ein Stück Schokolade,

das nach Geheimnis schmeckte.

Und jeden Sonntag eine Kerze mehr, die

brannte.

Meine Mutter backte in diesen Wochen

fast pausenlos: Vanillekipferl, Zimtsterne,

Spritzgebäck. Ich durfte immer

„helfen“ – was bedeutete, dass ich den

halben Teig roh aß und beim Ausstechen

alle Ränder verformte.

Draußen lag oft Schnee – oder zumindest

so etwas, das man mit Fantasie

dafür halten konnte. Und drinnen roch

es nach Nelken, Orangen und diesem

leicht süßen Duft von Kerzenwachs.

10


Heiligabend – Rotkraut,

Rosenkohl und Ritual

Weihnachten selbst war eine Choreografie,

die jedes Jahr gleich ablief – und

gerade deshalb so perfekt war.

Der 24. Dezember: Zuhause mit meinen

Eltern. Ein bisschen Chaos am

Vormittag, weil irgendwer immer noch

ein Geschenk einpackte oder das Geschenkpapier

suchte („Ich weiß ganz

genau, ich hatte es hier hingelegt!“).Am

Nachmittag dann das Schmücken des

Baumes, den mein Vater traditionell

erst am Tag vor Heiligabend gekauft

hatte – manchmal mit leicht schiefem

Stamm, aber mit Stolz präsentiert: „Der

hat Charakter!“

Und dann das Warten. Diese Stunden

zwischen Nachmittag und Abend

fühlten sich an wie eine Ewigkeit. Das

Wohnzimmer war verschlossen, die

Geschenke geheim, die Spannung kaum

auszuhalten.

Beim Abendessen war das Rotkraut der

Star. Ich habe es geliebt.

Rotkraut mit Klößen, Rotkraut mit

Gans, Rotkraut mit… allem. Ich hätte

wahrscheinlich auch Rotkraut pur gegessen,

wenn man mich gelassen hätte.

Und dann war da der Rosenkohl.

Mein Endgegner als Fünfjährige. Diese

kleinen grünen Dinger, die aussahen

wie Baby-Kohlköpfe und schmeckten

(in meiner Erinnerung damals) nach

bitterem Weltuntergang. Aber irgendwann

– wahrscheinlich mit 14 oder

15 – passierte das Wunder: Ich mochte

ihn. Plötzlich. Ohne Erklärung. Und

von da an war der Rosenkohl Pflicht

auf meinem Teller. Meine Eltern waren

fassungslos. Ich glaube, sie hatten darauf

gewartet, dass ich meine Meinung

irgendwann ändere – aber eher generell

in der Pubertät zu allem, nur nicht beim

Kohl.

Der 25. Dezember gehörte meiner Oma

und der mütterlichen Verwandtschaft.

Eine dieser großen Familienrunden mit

Tischdecken aus Spitze, hunter Jahre

alten Weingläsern, und mindestens zwei

Tanten, die sich Imme rüber alles in die

Haare bekamen.

Ich aß übrigens auch an diesem Tag von

allem doppelt, und niemand wunderte

sich. Weihnachten war schließlich Ausnahmezustand.

Am 26. dann das Finale:

die Verwandtschaft väterlicherseits.

Noch mehr Essen, noch mehr Gespräche,

noch mehr Rotkraut. Ich erinnere

mich an volle Tische, laute Stimmen, leises

Lachen. Und daran, dass ich als Kind

dachte: So fühlt sich Geborgenheit an.

Erwachsenen-Dezember:

Vorfreude unter Vorbehalt

Heute fühlt sich der Dezember anders

an. Schneller. Die Adventszeit, die

früher endlos schien, rast jetzt vorbei,

bevor ich überhaupt die zweite Kerze

angezündet habe.

Weihnachtsmärkte eröffnen gefühlt

schon Mitte November, und wenn

man das erste Mal Lebkuchen im Supermarkt

sieht, denkt man nicht: Oh,

wie schön! – sondern: Wirklich? Jetzt

schon?!

Zwischen Glühwein, Geschenklisten

und Jahresend-Meetings bleibt kaum

Raum für Stille.

Besinnlichkeit ist plötzlich etwas, das

man „einplant“. Adventskalender sind

nicht mehr aus Pappe mit Schokolade,

sondern hochpreisige Mini-Spa-Erlebnisse

mit Teelichtern und Handcreme.

Und während ich früher jeden Tag auf

Weihnachten zählte, zähle ich heute

eher, wie viele Tage ich noch habe, um

alles zu erledigen.

Der Dezember, das war einmal der Monat

der Wunder. Heute ist er der Monat

der Paketzusteller.

Ein Versuch, zurückzufinden

Manchmal versuche ich, die alte Magie

zurückzuholen. Ich zünde wieder bewusst

Kerzen an – nicht,

weil’s „hygge“ ist,

sondern weil ich

dieses warme Licht

brauche. Ich gehe

abends spazieren,

wenn die Lichter

in den Fenstern

brennen. Ich koche mir Rotkraut –

nach Omas Rezept – und nehme mir

Zeit, die Nelken einzustecken, die Äpfel

unterzurühren, den Duft durch die

Wohnung ziehen zu lassen.

Und ja – ich esse immer

noch zu viel davon.

Ich backe wieder Plätzchen (diesmal

mit weniger Chaos, aber immer noch

mit Teignaschen) und verschenke sie in

alten Keksdosen. Ich höre Weihnachtslieder,

manchmal ganz kitschig laut.

Und ich gönne mir Momente, in denen

ich einfach still dasitze und rausgucke.

Vielleicht ist das das Geheimnis des

Dezember: Er ist nicht dafür da, alles

perfekt zu machen. Sondern sich daran

zu erinnern, dass es das mal war.

Fazit: Der Dezember ist kein

Monat – er ist ein Gefühl

Ein Gefühl aus Duft, Licht und Erinnerung.

Er erinnert uns an das Kind in

uns, das morgens ans Fenster lief, um

zu sehen, ob es geschneit hat. An das

Warten, das Hoffen, die Wärme.

Ja, der Dezember ist heute hektisch,

überladen, laut. Aber wenn man ganz

still wird – zwischen zwei Liedern auf

dem Weihnachtsmarkt, zwischen zwei

Tassen Glühwein, zwischen zwei Terminen

– dann ist er noch da.

Dieser eine Moment, in dem man kurz

wieder Kind ist. Und der Duft von Rotkraut,

Nelken und Rosenkohl einem

zuflüstert:

Willkommen Zuhause.

11


Maren Amato, Bozena Jomaa, Albina Dvortsis, Ramona Lindhorst, Hannelore Lay, Ilka Groenewold, Angelika Schmidt,

Gilette Lilienthal, Michael Panusch

12

Jacqueline Pojer, Nissi Roloff-Ok, Yvonne Bhatia

Louisa Kapitza, Jay Bermudez


DJ Kai Schwarz mit Janika Schwarz-Jäke

Verleger, Buchautor und Producent

Julien Backhaus

„Kinderjahre“

Kunst mit Herz in der

GlowArt Gallery Hamburg

Mit einer eindrucksvollen Vernissage

und rund 150 Gästen wurde

am 6. November in der GlowArt

Gallery in der Hamburger HafenCity

die Ausstellung „Kinderjahre“

eröffnet. Die Schau bildet

den Auftakt einer sechsteiligen

Ausstellungsreihe, die von Modedesignerin

Bozena Jomaa, Künstlerin

Maren Amato und Verleger

sowie Publizist Michael Panusch

initiiert wurde. Jede Ausstellung

dieser Reihe unterstützt eine gemeinnützige

Organisation oder

Stiftung.

Den Anfang macht die Kooperation

mit der Stiftung Kinderjahre

von Hannelore Lay, die sich seit

vielen Jahren für benachteiligte

Kinder in Hamburg engagiert.

Vier herausragende Künstlerinnen

– Albina Dvortsis, Ramona

Lindhorst, Angelika Schmidt und

Gilette Lilienthal – präsentieren

ihre Werke in der Gallery und

haben jeweils ein Bild zugunsten

der Stiftung gespendet. Diese

Kunstwerke werden im Rahmen

einer großen Benefiz-Gala Ende

2026 versteigert, bei der alle beteiligten

Stiftungen und Vereine

zusammengeführt werden.

Moderiert wurde die Eröffnung

mit Charme und Esprit von Ilka

Groenewold, die das Publikum

mit ihrer sympathischen Art

durch den Abend führte. Für ein

musikalisches Highlight sorgten

Kathy Savannah Krause & Dale

Tracy, die das Publikum mit einer

A-cappella-Darbietung von

„Nessun Dorma“ aus Puccinis

Turandot berührten.

Bozena Jomaa, Hannelore Lay, Michael Panusch

kurz vor der Eröffnung der Glowart Gallery

Andreas Ellermann mit Freundin Ilka und

Bozena Jomaa

13


Unternehmerinnen Iryna Thater, Jacqueline Pojer, Yvonne Bhatia mit Model und Influencerin Louisa Kapitza

Unter den Gästen befanden sich zahlreiche bekannte

Persönlichkeiten – nicht nur aus Hamburg,

wie Susanne Korden, Claudia Schulz, Yvonne Bhatia,

Andreas Ellermann mit Freundin Ilka, Christine und

Ella Deck, Kiki und Fabian Fehlauer, Marianne und

Günter Ehnert, Iryna Thater, Janika und Kai Schwarz,

Julien Backhaus und Louisa Kapitza, sondern auch Besucher

von außerhalb, darunter der Schauspieler Uwe

Rohde und der Künstler Theo Nikolaidis. Ein besonderer

Dank gilt dem NYX Hotel Hamburg, das einige der

auswärtigen Gäste herzlich beherbergte.

Michael Panusch betonte: „Mit dieser Reihe möchten

wir zeigen, dass Kunst weit mehr sein kann als ästhetischer

Genuss – sie kann Brücken schlagen, Aufmerksamkeit

schaffen und echten sozialen Wandel fördern.“

Die Ausstellung „Kinderjahre“ ist noch bis zum 4. Dezember

in der GlowArt Gallery, Baakenallee 88, 20457

Hamburg, zu sehen. Öffnungszeiten: Montag bis Samstag,

14:00 bis 18:00 Uhr.

Bereits in Planung ist die nächste Ausstellung: Am

15. Januar eröffnet die GlowArt Gallery die zweite

Ausgabe der Reihe – zugunsten der Hamburger Sternschnuppe

e.V., von und mit Kiki Fehlauer.

Bozena Jomaa, Irina Gurvitch, Michael Panusch, Hannelore Lay

14


Hamburg

Lucys Weihnachtswelt

– Ein magischer Auftakt in der GlowArt Gallery

enn die Tage kürzer

werden und die HafenCity

in warmes Licht

getaucht ist, beginnt in

der GlowArt Gallery eine besondere

Zeit: Lucys Weihnachtswelt öffnet am

05. und 06. Dezember, von 15:00 bis

20:00 Uhr, ihre Türen. Dieses Event

verbindet Kunst, Emotion und weihnachtliche

Wärme – genau der Mix, den

Besucher in dieser Jahreszeit suchen.

Ein Ort, der sofort verzaubert

Die GlowArt Gallery, Baakenallee 88,

20457 Hamburg, verwandelt sich an

diesen beiden Tagen in eine liebevoll

dekorierte Weihnachtswelt. Zwischen

funkelnden Lichtern, warmen Farben

und ausgewählter Kunst empfängt Lucy

die Besucher persönlich. Mit ihrem

Charme schafft sie eine Atmosphäre,

die gleichermaßen inspirierend wie

familiär wirkt.

Glühwein, Gespräche und

kleine Entdeckungen

Jeder Gast wird auf ein Glas Glühwein

eingeladen – hausgemacht, duftend und

perfekt für den Start in einen winterlichen

Abend. Dazu präsentiert Lucy ihre

eigenen speziellen Weihnachtsgeschenke,

eine kuratierte Auswahl kleiner Besonderheiten,

die nicht nur schön sind,

sondern auch eine Geschichte tragen.

Ideal für alle, die noch das eine, besondere

Geschenk suchen.

Ein Treffpunkt für Nachbarn,

Kunstfreunde und Neugierige

Lucys Weihnachtswelt ist bewusst offen

gestaltet: ein Ort, an dem man ins

Gespräch kommt, Inspiration sammelt

und gemeinsam die Vorfreude auf die

Feiertage genießt. Ob Familien, Nachbarn

aus der HafenCity, Kunstliebhaber

oder einfach Menschen, die weihnachtliche

Stimmung erleben wollen – jeder

findet hier seinen Moment.

Lucys Weihnachtswelt

Ort: GlowArt Gallery

Baakenallee 88, 20457 Hamburg

05. Dezember & 06. Dezember

15:00 – 20:00 Uhr

Highlights:

Glühwein für alle Gäste

Lucys besondere

Weihnachtsgeschenke

Kunst, Begegnungen &

festliche Atmosphäre

15


DER KUNST-NORDEN

VON SEINER BESTEN SEITE:

BEST OF NORTHERN ART 2025

im Yu Garden mit starkem Feedback

geboren (südlich von Peking, an der

Küste). Er hat in Hamburg gelebt und

auch einen Teil seiner akademischen

Ausbildung absolviert. Er pendelt teilweise

zwischen China und Deutschland

hin und her. Seine Werke umfassen

ätherische und ruhige Landschaften,

auch Stadtlandschaften, oft in gedämpften

Grau-/Blau-/Grüntönen.

Foto: Michael Wigglesworth/YPA

Die gefeierten Protagonisten des Abends (v.l.): Qiuyi Chen (Yu Garden), Musikerin

Ruirui Ye, Konsul Wei Jin, Organisator und Moderator Cetin Yaman (YAC), Publizist

Henry C. Brinker und die beiden Künstler Yana Bezvershuk-Bondarenko und Ulf Ludzuweit.

Künstlerin Nr. 2: Yana Bezvershuk

Bondarenko

Yana Bezvershuk-Bondarenko hat einen

Bachelor-Abschluss von der Lemberger

Kunstakademie in der Ukraine. Sie

lebt seit März 2022 in Hamburg und

hat ihre künstlerische Karriere seitdem

fortgesetzt. Ihre Definition von Kunst

lautet: “Ich male meine Bilder um den

Betrachter dazu zu bringen, innezuhalten

und in sein Herz zu schauen. Damit

er erkennt, was seine wahren Wünsche

sind.”

Foto: Michael Wigglesworth/YPA

Society Ladies Chun Li-Hunke und Yin

Hong (Restaurant Ni Hao).

Das renommierte chinesische Restaurant

YU GARDEN im feinen Hamburger

Viertel Harvestehude war Schauplatz

der Kunstveranstaltung BEST OF

NORTHERN ART 2025. Eingeladen

hatte die Art Consulting-Firma YAC,

zu sehen gab es Werke des chinesischen

Künstlers Kailiang Yang, der Ukrainerin

Yana Bezvershuk-Bondarenko und

des Hamburgers Ulf Ludzeweit. Die

Schirmherrschaft der Veranstaltung

hatte das Generalkonsulat von China

in Hamburg übernommen, Konsul Wei

Jin hielt die Eröffnungsrede. Weitere

Vorträge auf dem mit 80 VIP-Gästen

besuchten Event kamen unter anderem

vom Publizisten und Kunstexperten

Henry C. Brinker. Ein Highlight des

Abends war die musikalische Aufführung

auf einem traditionellen chinesischen

Saiteninstrument (Guzheng)

von der Berliner Universitätsdozentin

Ruirui Ye. Organisator und Moderator

des Abends Cetin Yaman zeigte sich

nach der Veranstaltung zugleich glücklich

und erleichtert: „Das Feedback, das

wir erhalten haben, hat uns Recht in der

Annahme gegeben, dass dieses Content-intensive

Konzept mit relativ viel

Wort- und Musikanteilen gut ankommen

würde. So ganz sicher ist man sich

dabei vorher nie.“

Das waren die teilnehmenden Künstler,

Teil 1: Kailiang Yang

Kailiang Yang wurde 1974 in Jinan in

der chinesischen Provinz Shandong

Künstler Nr. 3: Ulf Ludzuweit

Ulf Ludzuweit, 1960 in Hamburg geboren,

interessierte sich schon als Kind

stark für Bildende Kunst und zeichnete

sehr viel. Er studierte in den 1980er

Jahren Illustration und Malerei an der

Hamburger Werkkunstschule. Während

seiner Studienzeit führten ihn weite

Reisen durch Asien, vor allem Indien

und China, die auch seine künstlerische

Arbeit beeinflussten.

Und last but not least: die wundervolle

Musikerin des Abends Ruirui Ye

Ruirui Ye, seit letztem Jahr auch mit

Doktortitel versehen, absolvierte am

Fachbereich Musikwissenschaft mit

dem Grad des Bachelors in China.

Sie spielt die traditionelle chinesische

Wölbbrettzither (Guzheng). Ye ist Guzheng-Musikerin

und Lehrerin an der

Universität der Künste Berlin. Sie hat

bereits zahlreiche Auftritte in China

und Deutschland absolviert und zog

2017 nach Deutschland.

16


Hamburg

Musikerin Ruirui Ye

und Künstlerin Yana

Bezvershuk-Bondarenko

vernetzten sich

gleich gut gelaunt auf

diversen Social Media-Kanälen.

Foto: Michael Wigglesworth/YPA

Hausherr Qiuyi Chen durfte auf dem

Event im Yu Garden auch NCL-Botschafterin

Jacqueline Pojer mit Tochter

Vanessa begrüßen.

Foto: Michael Wigglesworth/YPA

Foto: Jerzy Pruski/YPA

Foto: Jerzy Pruski/YPA

Viele internationale Kunstfreunde genossen das YAC-Event, hier zu sehen: Unternehmerin

Bettina Ressel (Hublot Marine) und Influencerin Estelle Bumah aus Kamerun.

Wenige Tage

später trafen sich

Organisator Cetin

Yaman und Konsul

Wei Jin gleich

noch einmal auf

dem Empfang des

Generalkonsulats

China im Hotel

Grand Elysée und

gratulierten sich

gegenseitig für das

gelungene Event

im Yu Garden.

Foto: Cetin Yaman/YPA

Wer war sonst noch da?

Gesichtet wurden auf der Veranstaltung

außerdem: die neue Generalkonsulin

von Ägypten Dahlia Abdel-Fattah mit

Tochter Farah, Honorarkonsul von

Italien (Schleswig-Holstein) Karsten

Meyer mit Ehefrau Meike, Honorargeneralkonsul

von Costa Rica Joachim

Ulrich mit Begleitung Carmen Becker,

Honorarkonsul a.D. von Belgien Rainer

Schöndube, Eiko Hashimaru-Shigemitsu,

Präsidentin der Deutsch-Japanischen

Gesellschaft, Ex-HSV

Präsident Jürgen Hunke mit Ehefrau

Chun, Jacqueline Pojer, Botschafterin

der NCL-Stiftung, mit Tochter Vanessa,

Mirco Nowak, Präsident der

Deutsch-Usbekischen Handelsgilde,

und Ajora Manocha, Präsident de

Deutsch-Indischen Gesellschaft.

Text: CYRH RHIDA

Der Hamburger

Künstler Ulf Ludzuweit

ist ein

China-Kenner

und beschäftigst

sich auch in seinen

Bildern mit dem

Land in Fernost.

Thema dieses

Werks sind die

Mega-Cities der

Zukunft und der

damit zusammenhängende

starke

Anstieg des Straßenverkehrs.

17


EIN KULTURORT MIT HERZ:

Nissis

Kunstkantine

Seit 2013 bereichert Nissis Kunstkantine

die Hamburger HafenCity als lebendiger

Treffpunkt für Kunst und Begegnung.

Gründerin Nisvican Roloff-Ok,

bekannt als Nissi, hat hier einen Ort

geschaffen, an dem nationale wie internationale

Künstler:innen sichtbar werden.

Von Newcomern über etablierte

Positionen bis hin zu Inklusionskunst:

Die Galerie zeigt Vielfalt und Leidenschaft.

Neben den regelmäßig wechselnden

Ausstellungen hat sich der Raum

längst als Eventlocation etabliert – unter

anderem für Formate wie die Women’s

Business Lounge, Paint & Wine oder

Art, Dinner & Dance.

Die nächsten Highlights:

Events im Dezember

Im Dezember lädt die Kunstkantine zu

zwei besonderen Veranstaltungen ein:

Am 5. Dezember erwartet die Gäste ein

Abend voller Genuss und Lebensfreude

beim Art, Dinner & Dance – mit

Drei-Gänge-Menü, DJ Markus Wittmaack

und Sängerin Toma Bricks. Tickets

starten bereits bei 15 Euro.

Am 19. Dezember eröffnet um 19 Uhr

die 112. Vernissage, eine vielfältige Gemeinschaftsausstellung

der Künstler:innen

Sieglinde Schenk, Maximiliane

Könen, Dea Engler und Tomás Oscar

Carillo. Gezeigt werden Malerei und

Fotografie unterschiedlicher Stilrichtungen.

Mehr als eine Galerie: Online-Shop,

Oldtimer-Show & TV-Sendung

Neben der Kunstkantine betreibt Nissi

seit 2020 ihre Online-Galerie, die internationale

Kunst sowie Art-Fashion,

Wohnaccessoires und Geschenkartikel

präsentiert. Ein weiteres Highlight ist

ihre jährliche Oldtimer-Show, die 2025

bereits zum sechsten Mal stattfand und

Kunst, Live-Musik und Bühnenacts

miteinander verbindet – inklusive einer

Art-Fashion-Show mit Nissis handbemalten

Anzügen.

Seit 2024 moderiert Nissi zudem ihre

eigene Fernsehsendung „Nissis Kunstwelt“

auf Hamburg 1, die jeden ersten

Donnerstag im Monat um 18:30 Uhr

Einblicke in die aktuelle Kunstszene und

spannende Künstlergespräche bietet.

18


Hamburg

Festliches Konzert-Repertoire

Foto: Thies-Raetzke

Laeiszhalle

Die Laeiszhalle präsentiert in der

Advents- und Weihnachtszeit ein

breites musikalisches Spektrum: Am

7. Dezember 2025 um 20 Uhr steht

das Festliche Adventskonzert mit der

HansePhilharmonie Hamburg unter

Leitung von Mike Steurenthaler im

Großen Saal auf dem Programm. Am

11. Dezember 2025 um 20 Uhr folgt

das Vokalensemble Calmus Ensemble

mit dem Programmtitel „Weihnacht

a cappella“. Am 22. Dezember 2025

um 19:30 Uhr erwartet das Publikum

schließlich „Merry Christmas, Hamburg!

– Eine Weihnachtsgeschichte“

mit dem Hamburger Knabenchor und

dem Ensemble Schirokko Hamburg.

Diese ausgewählten Termine verdeutlichen

die Bandbreite von klassischem

Chor- und Vokalkonzert bis hin zu

erzählerischer Musikproduktion in der

Weihnachtszeit.

Zielgruppen und Angebot

Das Programm der Laeiszhalle richtet

sich sowohl an klassische Musikliebhaberinnen

und -liebhaber als auch an

Familien und Besucherinnen und Besucher,

die ein thematisch abgestimmtes

Konzert in der Adventszeit suchen. Die

zeitliche Staffelung der Veranstaltungen

– von den frühen Dezemberterminen

bis unmittelbar vor Weihnachten

– bietet flexible Möglichkeiten für

den Konzertbesuch. Unterschiedliche

Sitzplatzkategorien im Großen Saal,

der über mehr als 2.000 Plätze verfügt,

ermöglichen eine große Auswahl an

Preisklassen und Perspektiven auf die

Bühne. So wird das Konzerthaus seinem

Anspruch gerecht, festliche Musik

in zugänglicher Form für ein breites

Publikum anzubieten.

Besuch und praktische Hinweise

Die Veranstaltungen finden im

Großen Saal der Laeiszhalle, Johannes-Brahms-Platz

2, 20355 Hamburg,

statt. Der Einlass beginnt in der Regel

30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn,

das Foyer öffnet etwa eine Stunde vorher.

Die Ticketpreise starten je nach

Veranstaltung und Kategorie bei etwa

18 Euro. Aufgrund der hohen Nachfrage

in der Vorweihnachtszeit empfiehlt

sich eine frühzeitige Buchung, insbesondere

für Wochenendtermine. Für

die Anreise bietet sich der öffentliche

Nahverkehr an: Die Haltestellen Gänsemarkt

(U2) und Stephansplatz (U1)

liegen nur wenige Gehminuten entfernt.

Parkmöglichkeiten sind in umliegenden

Parkhäusern vorhanden, jedoch begrenzt

und kostenpflichtig.

Wesentliche Informationen

Ort: Laeiszhalle,

Johannes-Brahms-Platz 2,

20355 Hamburg

Ausgewählte Termine:

07.12.2025, 20:00 Uhr

Festliches Adventskonzert

11.12.2025, 20:00 Uhr

Weihnacht a cappella

(Calmus Ensemble)

22.12.2025, 19:30 Uhr

Merry Christmas, Hamburg!

Eine Weihnachtsgeschichte

Ticketpreise: Ab ca. 18 Euro (je nach

Veranstaltung und Kategorie)

Besonderheit: Breites Programm mit

Chor-, Ensemble- und

Familienkonzerten in der Adventszeit

Anreise: ÖPNV empfohlen (U-Bahn,

Bus), begrenzte Parkmöglichkeiten

19


Musikalisches Programm

für Advent & Weihnachten

In der Advents- und Weihnachtszeit

veranstaltet der Michel eine Reihe von

Konzerten, die festliche und klassische

Musik mit dem besonderen Klangraum

der Hauptkirche verbinden. Am 9.

Dezember 2025 um 19:00 Uhr findet

das beliebte Weihnachtskonzert zum

Mitsingen statt, bei dem Besucherinnen

und Besucher gemeinsam mit Chor und

Orchester bekannte Weihnachtslieder

anstimmen. Darüber hinaus stehen weitere

Veranstaltungen wie das Nordische

Weihnachtskonzert sowie am 20. und

21. Dezember 2025 die Aufführungen

des Weihnachtsoratoriums von Johann

Sebastian Bach (Kantaten I–III bzw.

IV–VI) auf dem Programm. Die Kombination

aus professioneller Kirchenmusik

und dem barocken Innenraum

des Michels sorgt für eine feierliche und

zugleich eindrucksvolle Konzertatmosphäre.

Zielgruppen und Besonderheiten

Das Konzertprogramm richtet sich an

ein breites Publikum – von Liebhaberinnen

und Liebhabern klassischer

Kirchenmusik bis hin zu Familien, die

in der Adventszeit musikalische Ein-

stimmung suchen. Neben den großen

Chor- und Orgelkonzerten bietet der

Michel auch Formate mit aktiver Beteiligung

an, wie etwa das Mitsingkonzert

oder thematische Adventsprogramme.

Die Akustik der Kirche, die zu den

eindrucksvollsten Sakralräumen Norddeutschlands

zählt, verleiht den Aufführungen

eine besondere Tiefe und Präsenz.

Damit entsteht ein musikalisches

Angebot, das gleichermaßen besinnlich,

anspruchsvoll und gemeinschaftlich

geprägt ist.

Praktische Hinweise für den Besuch

Die Konzerte finden in der Hauptkirche

St. Michaelis, Englische Planke 1, 20459

Hamburg, statt. Der Einlass beginnt in

der Regel etwa eine halbe Stunde vor

Konzertbeginn. Aufgrund der hohen

Nachfrage in der Adventszeit empfiehlt

sich eine frühzeitige Ticketreservierung,

insbesondere für das Mitsingkonzert

und das Weihnachtsoratorium. Die Eintrittspreise

beginnen bei etwa 16 Euro,

abhängig von Platzkategorie und Veranstaltung.

Der Michel ist zentral gelegen

und gut erreichbar: U-Bahn-Stationen

Baumwall und Rödingsmarkt befinden

sich in unmittelbarer Nähe. Parkmöglichkeiten

sind vorhanden, jedoch begrenzt.

Wesentliche Informationen

Veranstaltungsort: Hauptkirche St. Michaelis, Englische Planke 1,

20459 Hamburg

Ausgewählte Termine:

09.12.2025, 19:00 Uhr – Weihnachtskonzert zum Mitsingen

20.12.2025, 19:00 Uhr – Weihnachtsoratorium (Kantaten I–III)

21.12.2025, 19:00 Uhr – Weihnachtsoratorium (Kantaten IV–VI)

Preise: Ab ca. 16 Euro (je nach Veranstaltung und Kategorie)

Besonderheiten: Mitsingkonzert, Orgel- und Chorprogramme,

festliche Akustik

Anreise: ÖPNV empfohlen (U-Bahn Baumwall oder Rödingsmarkt),

begrenzte Parkplätze

Foto: adobestock/select

20


Hamburg

FOTO. Adobe Stock ShDrohnenFly

Der Hamburger Winterdom

hat sich auch in

diesem Jahr wieder als

eines der größten und beliebtesten

Volksfeste Norddeutschlands

präsentiert. Seit

dem 7. November verwandelt

sich das Heiligengeistfeld in St.

Pauli in ein buntes Lichtermeer aus

Fahrgeschäften, Essensständen und

Jahrmarktatmosphäre. Noch bis zum

7. Dezember können Besucherinnen

und Besucher über das Gelände schlendern,

Karussells fahren und winterliche

Spezialitäten genießen. Mit rund 250

Schaustellerbetrieben, darunter über

50 Fahrgeschäfte, bietet der Winterdom

ein vielfältiges Programm für Familien,

Gruppen und Adrenalinfreunde gleichermaßen.

Neuheiten und Programm-Highlights

In diesem Jahr sorgten besonders drei

Neuheiten für Aufmerksamkeit: die

XXL-Schaukel „Tiki Taki“, das spektakuläre

Loopingkarussell „Anubis“ und

die aufwendig gestaltete Geisterbahn

„Diablos Residenz“. Neben diesen Attraktionen

blieben auch die Klassiker

des Doms – Riesenrad, Kettenkarussell,

Breakdance und zahlreiche Kinderfahrgeschäfte

– Publikumsmagnete.

Begleitend zu den Fahrgeschäften bot

das Dom-Programm wieder zahlreiche

Themenaktionen: Der Lichterlauf

am 19. November zog Familien und

Laufgruppen gleichermaßen an, während

die Nikolausaktion am 6. und 7.

Dezember den Abschluss der Saison

markiert. Auch der traditionelle Mittwochsrabatt

mit Preisnachlässen auf

viele Fahrgeschäfte war erneut ein beliebter

Anlass für einen Besuch unter

der Woche.

Besucherinfos und Fazit der Saison

Der Eintritt zum Winterdom ist weiterhin

kostenlos – gezahlt wird nur für

Fahrgeschäfte, Spiele und Verpflegung.

Die Öffnungszeiten liegen montags bis

donnerstags zwischen 15 und 23 Uhr,

freitags und samstags bis Mitternacht,

sonntags öffnet das Gelände bereits um

14 Uhr. Das Heiligengeistfeld bleibt

aufgrund seiner zentralen Lage und

guten Anbindung an die

U-Bahn-Stationen St.

Pauli und Feldstraße ein

ideal erreichbarer Veranstaltungsort.

Auch im Dezember zeigt

sich der Winterdom als eine

feste Größe im Hamburger

Veranstaltungskalender: ein Mix

aus Nostalgie und Neuzeit, der das

winterliche Stadtleben jedes Jahr aufs

Neue prägt.

Wesentliche Informationen

Veranstaltung:

Hamburger Winterdom 2025

Ort: Heiligengeistfeld,

Hamburg-St. Pauli

Zeitraum: 7. November

– 7. Dezember 2025

Highlights: Neue Fahrgeschäfte

„Tiki Taki“, „Anubis“,

„Diablos Residenz“

Öffnungszeiten:

Mo–Do 15–23 Uhr | Fr–Sa bis ca.

24 Uhr | So ab 14 Uhr

Eintritt: Kostenlos

Besonderheiten:

Mittwochsrabatt, Nikolausaktion,

familienfreundliches Angebot

21


Advents Charity Night der Hamburger Sternschnuppe:

Ein Abend voller Herz und Solidarität

Künstler des Abends Beshan, Irina Kowalko, Marek Audirsch, Nicolas Schnittker, Andrea Köllmann, Carlo Büchner, Kerstin Hirsch

und Manu Verneuil

Am 20. November 2025 erlebte Hamburg-Flottbek eine

Adventsnacht, die weit mehr war als ein stimmungsvoller

Auftakt in die Weihnachtszeit: Die Hamburger Sternschnuppe

e.V. lud zur glanzvollen Advents Charity Night

in die neu eröffnete Cocktailbar Encanto, und über 100

Gäste folgten dem Ruf – mit großer Wärme, Leidenschaft

und dem Willen, etwas zu bewegen.

Nele G. Philipp, Susanne Korden und Tombke Gebhardt

Eine Atmosphäre voller Licht und Zusammenhalt

Schon beim Betreten des Encanto wurde klar: Hier geht es

um Gemeinschaft. Gastgeber Miguel de Lima schuf gemeinsam

mit seinem Team eine offene, elegante und entspannte

Atmosphäre mit portugiesischem Flair. Zwischen

Loungebereich, Bar und Dancefloor entstand ein Raum,

der nicht nur zu Gesprächen einlud, sondern auch zum

Anpacken für ein wichtiges Ziel: das Projekt „Das Schulfrühstück

für Alle“.

Der Auftakt war ebenso stilvoll wie herzlich. Nach dem

Crémant-Empfang wurden die Gäste persönlich verwöhnt

– mit frisch gebackenem Brot von Jochen Gaues und

22


Hamburg

Carlo & Chiara Büchner

Enrico & Martina Casini

Die Hamburger Sternschnuppe e.V. begegnet diesem

Problem mit einem klaren Ziel: gesunde Mahlzeiten für

sozial benachteiligte Kinder an Hamburger Stadtteilschulen

– und langfristig an vielen weiteren Schulen.

„Ich bin allen Gästen, Künstlerinnen und Künstlern

sowie Unterstützerinnen und Unterstützern unendlich

dankbar“, sagte Gründerin Kiki Fehlauer. „Dass an diesem

Abend nicht nur das Herz, sondern auch die Spendenfreude

so groß war, berührt mich sehr.“

Der Verein wurde 2011 in Hamburg-Flottbek gegründet

und engagiert sich europaweit für schwerstkranke und

sozial benachteiligte Kinder. Alle Spenden fließen direkt

an die Betroffenen – ein Versprechen, das Vertrauen

schafft und Wirkung zeigt.

köstlichen Feinkostsalaten von Sabine

Fritschi (POPP Feinkost). Der perfekte

Einstieg in einen Abend, der Genuss

und Engagement mühelos verband.

Tombola, Kunst und zwei

unerwartete Highlights

Die Tombola war ein Herzstück des

Abends: Werke von elf Künstlerinnen

und Künstlern, Schmuck, Seide, Champagner

und exklusive Gutscheine – darunter

vom Süllberg Hotel, der M. M.

Warburg Bank und Breuninger – sorgten

für Begeisterung und großzügige

Spendenbereitschaft.

Dann folgten zwei Momente,

die niemand erwartet hatte:

ÜBERRASCHUNG 1

Schüler Nicolas Schnittker von der

Stadtteilschule Flottbek stellte ein eigens

für den Abend geschaffenes Kunstwerk

vor. Moderiert von Sportmoderator Fabian

Greve wurde es in einer schwungvollen

amerikanischen Auktion von

Enrico Casini ersteigert.

ÜBERRASCHUNG 2:

Matthias Greve setzte den emotionalen

Schlusspunkt – mit einer bewegenden

Rede und einer spontanen Spende von

10.000 Euro. Unter den Gästen befanden

sich zahlreiche bekannte Namen

aus Kunst, Wirtschaft und Gesellschaft.

Auch kunstvolle Beiträge fehlten nicht:

Werke von Anke Ruppo, Andrea Köllmann,

Beshan, Carlo Büchner, Irina

Kowalko, Kerstin Hirsch, Manu Verneuil,

Manuela Rathje, Marek Audirsch,

Maren Goericke und Rebecca Anton

schmückten den Abend.

Ein starkes Zeichen für Kinder

in Hamburg

Am Ende stand eine beeindruckende

Zahl: über 13.000 Euro Spenden. Ein

Erfolg, der unmittelbar dem Herzensprojekt

„Das Schulfrühstück für

ALLE“ zugutekommt. Denn jedes fünfte

Kind in Deutschland geht ohne Frühstück

in die Schule – mit fatalen Folgen

für Konzentration, Wohlbefinden und

Bildungschancen.

Ingar Kroll mit Manu Verneuil

23


Hamburg

strahlt:

Das neue

„NordLicht“

verwandelt

Hohe Bleichen–

Heuberg in eine

Winterkulisse

Die Hamburger Innenstadt ist um eine

Attraktion reicher: Mit dem Start der

neuen Winterbeleuchtung „NordLicht“

zeigt das Quartier Hohe Bleichen–Heuberg,

wie eindrucksvoll und zeitgemäß

städtische Lichtkunst wirken kann.

Rund 61.000 LED-Sterne überspannen

den Heuberg und tauchen die Shopping-

und Flaniermeile in ein nordisch

inspiriertes Winterambiente.

Ein Quartier feiert – mit Licht und

langer Perspektive

Am gestrigen Nachmittag wurde die

Installation offiziell eingeschaltet. Bezirksamtsleiter

Ralf Neubauer, Vertreter

der Grundeigentümer und die Zum

Felde BID-Projektgesellschaft setzten

gemeinsam das Startsignal. Der Anlass

Quartier Hohe Bleichen – Heuberg mit neuer Weihnachtsbeleuchtung NordLicht

war doppelt bedeutend: 15 Jahre erfolgreiche

Quartiersentwicklung und

die Verlängerung des Business Improvement

Districts (BID) um weitere fünf

Jahre. Insgesamt investiert das BID

300.000 Euro in die neue Beleuchtung

– ein klares Signal für eine lebendige

Innenstadt.

Gerrit Hennies Patalano, Mareike Menzel und Ralf Neubauer feiern Premiere

Nordlicht auf Heuberg

Ein Lichtdach wie ein Polarhimmel

Gestaltet wurde das „NordLicht“ von

Luminar Licht- und Raumkonzepte e.K.

Der Entwurf lehnt sich an skandinavische

Winterästhetik an: Schimmernde

Lichtbahnen formen ein Dach aus

LED-Sternen, das an Polarlichter erinnert.

Kirsch- und Laubbäume tragen

24


Hamburg

Herrnhuter Sterne und Lichterketten,

während sanfte Reflexe die Thujen in

warmes Licht hüllen. Das Ergebnis

ist eine Atmosphäre, die gleichzeitig

ruhig, klar und festlich wirkt.

„Mit der Skandinavischen Winterwelt

und dem NordLicht schaffen wir ein

Gesamterlebnis – Licht, Kultur, Kulinarik

und Gemeinschaft“, betont Projektleiterin

Mareike Menzel. Für sie ist

klar: Gerade in den dunkleren Monaten

braucht es starke visuelle Impulse,

die Menschen in die City ziehen.

Ein Erlebnis für

die ganze

Innenstadt

Quartier Hohe Bleichen – Heuberg mit neuer Winterbeleuchtung NordLicht

Von Ende November bis Anfang Januar

erleuchtet das „NordLicht“ täglich

das Quartier und fügt sich harmonisch

ins Gesamtbild der Hamburger

Weihnachtsbeleuchtung ein. Besucherinnen

und Besucher können den

Lichterzauber auf einer Route durch

die gesamte Innenstadt erleben – von

den Hohen Bleichen über das Passagenviertel

und den Neuen Wall bis zur

Mönckebergstraße.

Hamburg zeigt einmal mehr, wie sehr

städtische Lichtinstallationen zur Aufenthaltsqualität

beitragen. Das „Nord-

Licht“ setzt dabei ein neues Highlight,

das die City in der Vorweihnachtszeit

sichtbar bereichert.

Gerrit Hennies Patalano, Mareike Menzel und Ralf

Neubauer, Premiere Nordlicht

Hh City_Quartier Hohe Bleichen – Heuberg mit neuer Winterbeleuchtung NordLicht

25


Hamburg

Kunst, Klang und Gemeinschaft:

Wie Jeannine Platz den Alten Wall neu definiert

Mitten in der Hamburger Innenstadt

zeigt Jeannine Platz seit einem Jahr,

wie aus einer freien Fläche ein pulsierender

Kulturraum wird. Ihr Atelier-Showroom

am Alten Wall ist längst

mehr als ein klassischer Kunstraum.

Auf 800 Quadratmetern verbindet die

Künstlerin Malerei, Kalligrafie, Musik

und Begegnung – und schafft einen Ort,

an dem Menschen verweilen, staunen

und auftanken.

„Die Leerfläche ist viel zu schön, um

unbespielt zu sein. Ich möchte ein Statement

setzen und Kunst für alle schaffen“,

sagt Platz. Genau das gelingt ihr:

Touristen, Flanierende, Geschäftsleute

und geladene Gäste erleben hier eine

künstlerische Offenheit, die in der Innenstadt

ihresgleichen sucht.

Ein Raum, der im Rhythmus der Jahreszeiten

lebt

Spontanität ist das Herzstück des Atelierlebens.

Im Winter erklingt Kunst am

Bösendorfer-Flügel mit Blick auf den

Fleet, im Sommer öffnet sich der Raum

nach draußen. Einladungen entstehen

im Moment – über Social Media oder

handgeschriebene Botschaften auf den

Fenstern. Diese Offenheit schafft Erlebnisse,

die bleiben: Hochzeiten wurden

hier gefeiert, Freundschaften geschlossen,

Balletttänzerinnen traten auf, Musiker

aus aller Welt komponierten ihre

Stücke direkt im Showroom. Der Raum

ist wandelbar, doch seine Seele bleibt

konstant: Menschen betreten ihn neugierig

– und gehen glücklicher wieder

hinaus.

Bühne für große und leise Momente

Konzerte von Pianisten wie Matthias

Kirschnereit oder internationalen Bands

wie Saije geben dem Ort eine besondere

Energie. Auch kreative Köpfe wie Jörg

Knör, Volkan Baydar und Patrick Bach

finden hier Raum für neue Projekte. Mit

ihren Live-Kalligrafie-Performances

setzt Jeannine Platz besondere Akzente:

Wenn sie Gemälde zerreißt, um jedem

Gast ein Stück Kunst mitzugeben,

macht sie Kunst greifbar – im wahrsten

Sinne des Wortes.

Der Showroom ist damit nicht nur ein

Atelier, sondern ein lebendiges Zentrum

für Austausch. Nachbarn vom

Neuen Wall nutzen den Ort für Kundenempfänge,

Freunde kommen zum

Arbeiten, und immer wieder entstehen

spontane Sessions mit Harfe, Schlagzeug

oder Gesang. So wird ein ehemaliger

Leerstand zu einem Ort mit echtem

Mehrwert – kulturell, emotional und

gesellschaftlich.

Atelier Jeannine Platz

Alter Wall 12, 20457 Hamburg

www.jeannine-platz.com

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