SEESICHT – Das Zürichsee-Magazin Ausgabe 6/25
Lesen Sie in dieser Ausgabe: Story: Prickelnde Geheimtipps aus der Champagne Home & Living: Denon mit HEOS – Wenn Räume beginnen zu klingen; Aussergewöhnliche Architektur Drive: Dino-Treffen in Silvaplana; Porsche Cayenne Electric; Bugatti aus Berlin Seesicht Real Estate Immobilienangebote in St. Moritz Bad, Buch und Thalwil Gellner & Friends; Meister 1881; Parkrestaurant in der Tertianum Meilen; Marina Lachen Travel: Salzburg Food & Drink: Fondue-Spezialitäten; Champagner Seesicht Galerie Health & Beauty: Achtsamkeit; Schlafapnoe; Nasenkorrekturen; Schöne Haut Yachten: Leopard 46 Zigarren-Angebot Animal: petfinder.ch; Kückenleid
Lesen Sie in dieser Ausgabe:
Story: Prickelnde Geheimtipps aus der Champagne
Home & Living: Denon mit HEOS – Wenn Räume beginnen zu klingen; Aussergewöhnliche Architektur
Drive: Dino-Treffen in Silvaplana; Porsche Cayenne Electric; Bugatti aus Berlin
Seesicht Real Estate Immobilienangebote in St. Moritz Bad, Buch und Thalwil
Gellner & Friends; Meister 1881; Parkrestaurant in der Tertianum Meilen; Marina Lachen
Travel: Salzburg
Food & Drink: Fondue-Spezialitäten; Champagner
Seesicht Galerie
Health & Beauty: Achtsamkeit; Schlafapnoe; Nasenkorrekturen; Schöne Haut
Yachten: Leopard 46
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Liebe Leserin, lieber Leser
EDITORIAL
Die kalte Jahreszeit lädt ein, das Tempo zu drosseln, zu geniessen und sich an schönen
Dingen zu erfreuen. In dieser Winterausgabe der SEESICHT erwarten Sie prickelnde
Entdeckungen: Wir präsentieren exklusive Champagner-Geheimtipps für die Festtage,
starten eine neue Serie rund um Achtsamkeit und zeigen, wie kleine Momente grosse
Wirkung entfalten können.
Automobilfreunde dürfen sich auf den neuen Porsche Cayenne Elektro freuen – kraftvoll,
elegant und überraschend nachhaltig. Zudem begleiten wir das traditionsreiche Ferrari-
Dino-Treffen in Silvaplana, wo Leidenschaft und Designgeschichte aufeinandertreffen. Für
kulinarische Gemütlichkeit sorgen unsere zehn Fondue-Tipps, perfekt für lange Winterabende
– nicht nur am See.
Dies und vieles mehr bietet die neue SEESICHT. Wir wünschen Ihnen viel Lesefreude –
und schon jetzt schöne Weihnachten und einen guten Rutsch in ein erfülltes 2026.
Herzlichst, Ihr
Beat Frei
Herausgeber
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6
SEESICHT
MAGAZIN
REAL ESTATE
INHALTSVERZEICHNIS
SEEBLICKE
20
STORY
Die verborgene Seele
6der Champagne
FOOD & DRINK
Fondue-Spezialitäten
Peter Jauch
38
TRAVEL
Salzburg
DRIVE
Dino-Treffen
Porsche Cayenne
Bugatti
40
52
KUNST & KULTUR
MINO
Seesicht Galerie
HOME & LIVING
Denon HEOS
Terrassenhaus
60
78
YACHTEN
Leopard 46
84
HEALTH &
BEAUTY
Achtsamkeit
Schlafapnoe
Nasenkorrekturen
DKZ
66
DE SCHNELLER
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GSCHWINDER
92
ZIGARREN
Andy Hostettler
Zigarren-Angebot
ANIMAL
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Kückenleid
IM
PRES
SUM
98
STORY
Die verborgene
EINE REISE IN DIE CÔTE DES BAR
Seele
der Champagne
Aus den Boxen klingt I Will Survive von Gloria Gaynor und die ganze Halle singt mit.
Eben haben Delphine Brulez und Clément Piconnet die über 200 Gäste zum Erntedankfest in
Les Riceys am Abend begrüsst. Die Stimmung in der eindrucksvollen Scheune ist grossartig
und voller Vorfreude. Seit dem frühen Nachmittag liegen riesige Fleischstücke auf den Grills
vor der Halle. Die Gäste haben nicht nur das Anfeuern gesehen, sie verkosteten am Nachmittag
bei 30 Winzern aus der Côte des Bar rund 200 verschiedene Champagner.
Peter Jauch
zVg
Das Erntedankfest im Süden der
Champagne ist pure Lebensfreude. Es
ist höchste Zeit, dass wir uns einmal
nur dem Süden und seinen Winzern
der berühmtesten Schaumweinregion
der Welt widmen. In der Region mit
dem dritten AOC-geschützten Produkt
der Champagne – dem Rosé des
Riceys – gibt es einiges zu entdecken.
Um Ihnen die beiden anderen AOCs
nicht vorzuenthalten: Es sind dies
natürlich Champagner und Coteaux
Champenois (Stillweine). In der südlichsten
Ecke der Champagne – der
Côte des Bar im Département Aube –
scheint die Zeit langsamer zu vergehen.
Weinberge ziehen sich entlang
der Seine und Aube, umrahmt von
Wäldern, auf kalkhaltigen Kimmeridge-Böden
im kontinentaleren
Klima. Hier, näher beim Burgund
als bei Reims, dominiert Pinot Noir
die Rebzeilen und bringt kraftvolle,
fruchtbetonte Champagner hervor.
Einst als «zweite Zone» verkannt,
hat sich die Côte des Bar inzwischen
zum kreativen Zentrum der Winzerchampagner-Bewegung
entwickelt.
Abseits des Glamours der grossen
Häuser pflegen engagierte Vignerons
hier seit Generationen die verborgene
Seele der Champagne. Les Riceys, der
südlichste Ort, hat die grösste Weinbaufläche
der Champagne mit knapp
870 Hektar Rebfläche. In der Geschichte
war dieser Teil der Côte des
Bar einmal dem Burgund und dann
wieder der Champagne zugewiesen.
Die heutige Winzergeneration denkt
Champagner im Burgunderstil – was
eine spannende Ausgangslage ist. Um
kurz in der Geschichte zu bleiben:
Nonnen haben früher Pinot Noir in
der Region kultiviert und damit beste
Weine produziert. So ist es nicht
verwunderlich, dass in der gesamten
Côte des Bar Pinot Noir mit 85 Prozent
Anteil nach wie vor die wichtigste
Rebsorte ist. Übrigens stammt ein
Grossteil der Rotweine für die Rosé-
Assemblagen vieler Häuser aus dem
Süden. Wir stellen sechs dieser Winzerpersönlichkeiten
vor – jeder mit
eigenem Stil, doch alle vereint in der
Leidenschaft für Terroir, Tradition
und Qualität. Dank Schweizer Importeuren
wie Smith & Smith, Vini
D’Amato, Les Bulles und Südhang
finden ihre Champagner auch hierzulande
den Weg zu Kennern.
6 SEESICHT 6 | 25
PRICKELNDE GEHEIMTIPPS AUS DER CHAMPAGNE
Domaine Alexandre Bonnet
Les Riceys
Ganz im Süden der Côte des Bar liegt
Les Riceys, ein Dorf mit ungewöhnlichem
Erbe: Neben Champagner
entstehen hier auch stille Weiss-,
Rosé- und Rotweine. Die Domaine
Alexandre Bonnet schöpft aus dieser
dualen Identität zwischen Champagne
und Burgund. Das Haus keltert
nicht nur exzellente Champagner,
sondern eben auch
Coteaux Champenois und
den berühmten Rosé des
Riceys (AOC-geschützt). Die
Weinberge – hauptsächlich
Pinot Noir – werden
biologisch und biodynamisch
bewirtschaftet; alte
Trockenmauern und Steinhütten
zwischen den Reben
zeugen vom respektvollen
Umgang mit dem
Terroir. Im Keller durchlaufen
alle Grundweine
die malolaktische Gärung und reifen
anschliessend lange auf der Hefe,
was den Weinen eine unverwechselbare
Kombination aus mineralischer
Spannung und weicher Fülle verleiht.
So entstehen komplexe, doch
elegante Champagner, die die Charakteristik
des südlichen Terroirs
widerspiegeln. Alexandre Bonnet
hat einen besonderen Weg hinter
sich – zurück zu einem RM-Winzer
(Récoltant-Manipulant), das heisst,
sie verarbeiten nur noch eigene Trauben
zu Weinen und Champagnern. In
der Regel wachsen kleinere Winzer
und werden zu einem NM-Winzer
(Négociant-Manipulant),
der Trauben zukauft.
Die Domaine Alexandre
Bonnet ist den umgekehrten
Weg gegangen,
was in einer wachstumsgetriebenen
Welt eher
ungewöhnlich ist. Zudem
stehen weitere Projekte
wie die Erweiterung der
Cuvéerie vor der Realisierung.
Man wird in
nächster Zeit noch einiges
aus Les Riceys von
Alexandre Bonnet hören.
SEESICHT 6 | 25 7
STORY
Jean-Félix Josselin
Gyé-sur-Seine
Im Dörfchen Gyé-sur-Seine, unweit
von Les Riceys, führt Jean-Félix
Josselin die Tradition seiner Familie
fort. Schon 1854 erwarb die Familie
Josselin hier erste Rebparzellen; 1957
gründete Jean Josselin das eigene
Champagnerhaus. Heute leitet Önologe
Jean-Félix in vierter Generation das
Gut mit klarem Fokus auf
authentische, geradlinige
Champagner. Die Weinberge liegen in
besten Lagen um Gyé und sind überwiegend
mit Pinot Noir sowie etwas
Chardonnay bepflanzt. Im Keller setzt
Josselin auf moderne Handwerkskunst:
Gepresst wird mit einer traditionellen
Coquard-Kelter, vergoren
in Edelstahl, und alle Grundweine
machen den biologischen Säureabbau
durch. Das ergibt fein ausbalancierte,
finessenreiche Grundweine mit milder
Säure. Das Resultat sind Champagner
von klarer Linie und Finesse, die
Frucht und Frische elegant vereinen.
Trotz wachsender Anerkennung bleibt
Josselin bescheiden – wichtiger als Medaillen
ist ihm der reine
Ausdruck des Terroirs.
8 SEESICHT 6 | 25
PRICKELNDE GEHEIMTIPPS AUS DER CHAMPAGNE
Agathe & Clément Piconnet
Neuville-sur-Seine
Frischen Wind in die Côte des Bar
bringt das junge Winzerpaar Agathe
und Clément Piconnet, das 2014 seine
Domaine in Neuville-sur-Seine gründete.
Die Eltern von Clément teilten
ihre Weinberge auf die beiden Söhne
auf, und zusammen mit Agathe betreiben
sie die Marke C.H. Piconnet.
Auf rund acht Hektar –
verteilt auf Neuville und
das nahe Gyé-sur-Seine –
kultivieren die Piconnets
Pinot Noir, Chardonnay
und sogar etwas Pinot
Blanc, von Anfang an zertifiziert
biologisch (Ecocert).
Clément, offen und begeisterungsfähig,
kümmert
sich um Keller und Weinberge,
während Agathe als
ruhige Perfektionistin Präzision und
Überblick wahrt – ein ideales Team,
was sich auch in ihren Champagnern
widerspiegelt. Bis auf den Rosé werden
alle Grundweine im Stahltank
ausgebaut. Eine Besonderheit ist jedoch
«Les Vignes de Charles», ihr Rosé-Champagner:
Hierfür verwenden
sie 20 Prozent Pinot-Noir-Rotwein
(üblich sind 5–15 %), der in einem
einzelnen Eichenfass ausgebaut wird
– der restliche Grundwein bleibt im
Edelstahl. Dieser hohe Rotweinanteil
verleiht dem Rosé Kraft, Tiefe und
eine leuchtend dunkelrosa Farbe.
Auch die anderen Cuvées – vom Blanc
de Noirs «La Bretonne»
bis zur Assemblage
«3 Cépages» – zeichnen
sich durch Klarheit,
präzise Frucht und zugleich
genügend Körper
und Länge aus. Agathe
und Clément haben in
kurzer Zeit eine eigene
Handschrift etabliert,
die neugierig auf die Zukunft
macht.
SEESICHT 6 | 25 9
STORY
Champagne Fleury
Courteron
In Courteron an der oberen Seine
liegt das Reich der Familie Fleury, einer
Pionierin des nachhaltigen Champagneranbaus.
Nach der Reblauskrise
pflanzten die Fleurys 1894 erste
Reben wieder an; seit 1929 füllen sie
Champagner unter eigenem Namen
ab. Besonders früh verabschiedete
man sich von der Chemie:
Bereits in den 1970ern
experimentierte Jean-
Pierre Fleury mit organischen
Methoden, und 1989
wurde Champagne Fleury
als erstes Haus der Champagne
biodynamisch Demeter-zertifiziert.
Heute umfasst das Weingut
rund 15 Hektar, überwiegend Pinot
Noir auf sehr kalkreichen Böden. Die
Fleury-Champagner werden oft als
warm und «weise» beschrieben – sie
verbinden Eleganz und Klarheit mit
einer besonderen Wärme. Ein Grund
dafür ist die Vinifikation: Ein Teil der
Grundweine reift in kleinen Eichenfässern
und viele Cuvées liegen sehr
lange (bis sieben Jahre) auf der Hefe.
Dadurch gewinnen die Weine Tiefe
und Komplexität, ohne an Frische
einzubüssen. Die Vorzeige-Cuvée
«Fleur de l’Europe» Brut Nature etwa
kommt komplett ohne
Dosage aus und verkörpert
die Philosophie des
Hauses: kein aufgesetzter
Glanz, sondern Charakter,
Noblesse und Authentizität.
10 SEESICHT 6 | 25
PRICKELNDE GEHEIMTIPPS AUS DER CHAMPAGNE
Yann Prophète
Landreville
In Landreville produziert Yann
Prophète Champagner in nahezu
klösterlicher Kleinauflage. Obwohl
seine Weinberge rund 40 000 kg
Trauben liefern könnten, behält er
nur etwa fünf Prozent für die eigene
Kelterung – den Rest verkauft er.
Sein Credo: Eigenen Champagner
gibt es nur in den besten
Jahren. Entsprechend füllt
er je nach Jahr lediglich
1500 bis 5000 Flaschen ab.
Qualität steht dabei über
allem: Bereits seit 2002
keltert Yann Wein, doch
erst mit dem Jahrgang 2010
fühlte er sich bereit für den
eigenen Champagner. Seine ersten
Veröffentlichungen – 2010, 2011 und
2012 – kamen dann zugleich auf den
Markt, nach gut acht Jahren Hefelager
und jeweils in zwei Varianten: Brut
Nature und Extra Brut. Diese raren
Champagner, allesamt 100 Prozent
Chardonnay, demonstrierten eindrucksvoll
Yanns kompromisslosen
Qualitätsanspruch. In seinem alten
Kreuzgewölbekeller, ausgestattet
mit teils 150 Jahre altem, manuellem
Gerät, wird bis heute traditionell
von Hand gearbeitet. Die extreme
Traubenselektion, die handwerkliche
Vinifikation und das lange Hefelager
verleihen den Champagnern
von Yann Prophète
eine aussergewöhnliche
Tiefe, Konzentration und
Feinperligkeit. Es sind
rare Preziosen für Kenner,
die auf Authentizität
und Langstreckenreife
setzen.
SEESICHT 6 | 25 11
STORY
Champagne Louise Brison
Noé-les-Mallets
Den Schlusspunkt unserer Reise
setzt Champagne Louise Brison in
Noé-les-Mallets – ein Familienbetrieb,
der beispielhaft für den Aufbruchgeist
der Aube steht. Gegründet 1910 von
Louise Brison – einer Winzerin mit
Pioniergeist – wird das Haus heute von
Urenkelin Delphine Brulez geführt.
Sie hat das ca. 15 Hektar
grosse Gut auf biologischen
Anbau umgestellt und
orientiert sich an burgundischen
Methoden. Die Weinberge
(70 % Pinot Noir,
30 % Chardonnay) liegen
auf kalkigem Mergel des
Kimmeridgium, ähnlich
jenem im nahen Chablis,
was den Weinen eine ausgeprägte
Mineralität verleiht. Alle Grundweine
werden in gebrauchten Barriques aus
Burgund vergoren und ausgebaut, bevor
sie auf Flaschen gezogen werden.
Ausserdem sind sämtliche Champagner
des Hauses Jahrgangschampagner
(keine NV-Cuvées), die mindestens
fünf Jahre auf der Hefe reifen. Dosage
setzt Delphine höchst sparsam oder
gar nicht ein, je nach Jahrgang, um
die natürliche Klarheit zu bewahren.
So entstehen charakterstarke Champagner
voller Finesse und Frische, die
trotz langer Reife vital und präzise
bleiben. Mit dieser Verbindung aus
Tradition (langes Hefelager,
Jahrgangscharakter)
und Moderne (Bio-Weinbau,
Barriqueeinsatz)
hat Delphine Brulez
dem Haus neuen Glanz
verliehen – und zeigt,
welche Klasse im «anderen»
Teil der Champagne
steckt.
12 SEESICHT 6 | 25
PRICKELNDE GEHEIMTIPPS AUS DER CHAMPAGNE
Das Erntedankfest zeigt einmal mehr: Zusammengehörigkeit
wird in der Champagne gelebt. Über den Tag hinweg
trifft man immer wieder Winzer bei Kollegen, beim Fachsimpeln,
beim gemeinsamen Verkosten. Auch wenn in der
Côte des Bar nicht der Bär steppt – sie ist allemal eine
Champagner-Reise wert. Auch wenn der Song von Gloria
Gaynor inhaltlich nicht ganz zur Situation passt – sie
werden nicht nur überleben, sie werden in den nächsten
Jahren noch lauter, mutiger – und die Champagne weiter
verändern.
Erstmals lohnt es sich folgende Produkte für die kommenden
Festtage aufzutischen:
Champagne Fleury – Blanc de Noirs Brut
Rebsorten: 100 Prozent Pinot Noir
Herkunft: Courteron, biodynamisch bewirtschaftete Parzellen auf Ton-Kalk-Boden
Auf der Hefe: ca. 36 Monate
Dosage:
ca. 3–4 g/l
Intro
Der Klassiker des biodynamischen Pioniers Fleury. Diese Cuvée steht für pure
Pinot-Noir-Kraft mit natürlicher Balance und Tiefe – ohne Make-up, aber mit viel Seele.
Aussehen
Goldgelb mit bronzenem Schimmer; zarte, lang anhaltende Perlage.
Nase
Reife Apfel- und Birnennoten, Hagebutte, getrocknete Kräuter, ein Hauch Rauch und Brioche.
Gaumen
Dicht und samtig mit kalkiger Ader. Feine oxidative Würze, vollreife Frucht,
eine präzise Säurestruktur und schöner Zug – ein echter Charakterwein.
Nachklang
Lang, würzig und vielschichtig mit kreidigem Ausklang.
Foodpairing
Passt perfekt zu Wildgeflügel, geröstetem Wurzelgemüse oder reifem Comté.
Champagne Jean Josselin – Cuvée des Jean
Rebsorten: 100 Prozent Pinot Noir
Herkunft: Gyé-sur-Seine, Côte des Bar
Auf der Hefe: 24–30 Monate
Dosage: Extra Brut (~3–4 g/l)
Intro
Benannt nach den «drei Jeans» der Familie Josselin, ist diese Cuvée ein reines
Pinot-Noir-Statement aus den kalkreichen Hängen von Gyé-sur-Seine. Ein klassischer
Blanc de Noirs mit feiner Frucht, Struktur und moderner Frische.
Aussehen
Helles Gold mit leicht kupfernem Schimmer. Feine, lebhafte Perlage.
Nase
Ausdrucksstark mit Aromen von Himbeere, reifer Birne, kandiertem Apfel und
floralen Noten. Dazu ein Hauch Mandelschale und frisches Baguette.
Gaumen
Trocken und saftig mit klarer Pinot-Frucht. Noten von Erdbeere und Weissdorn, gepaart
mit weicher Textur und lebendiger Säure. Frisch, aber nie scharf – perfekt balanciert.
Nachklang
Mittel bis lang mit vibrierender Frucht und kreidiger Würze.
Foodpairing
Hervorragend zu luftgetrocknetem Schinken, gebratenem Geflügel oder
als eleganter Aperitif mit Charcuterie.
SEESICHT 6 | 25 13
STORY
Champagne Domaine Prophète Yann – Millésime 2010 Brut Nature
Rebsorten: 100 Prozent Chardonnay
Herkunft: Landreville, Côte des Bar
Auf der Hefe: über 8 Jahre
Dosage: 0 g/l (Brut Nature)
Intro
Der erste offiziell veröffentlichte Jahrgang von Yann Prophète – ein stiller Meilenstein
für einen stillen Macher. Millésime 2010 markiert den kompromisslosen
Startpunkt eines Winzers, der nur dann abfüllt, wenn Jahrgang und Qualität es
verdienen. Chardonnay aus kalkreichem Terroir, handwerklich vinifiziert, lange
gereift, ungeschönt – ein Purist unter den Jahrgangschampagnern.
Aussehen
Helles Gold mit feiner, dichter Perlage.
Nase
Verhalten elegant mit Noten von Zitronenzeste, reifem Apfel, frisch gerösteten
Mandeln und einem Hauch Kalkstein. Mit Luft entwickeln sich Anklänge von
Wachs, Brotkruste und getrockneten Kräutern.
Gaumen
Kristallin, straff und knochentrocken. Die Frucht ist präzise, die Säure vibrierend,
die Textur kühl-mineralisch. Kein Gramm zu viel, aber voll von innerer Spannung
und Energie.
Nachklang
Lang, kreidig, pur – mit druckvoller Linearität und salziger Frische.
Foodpairing
Ideal zu Austern, gegrilltem Fisch mit Fenchel oder puristisch zu gereiftem Comté –
ein Champagner für stille Tischgespräche und aufmerksame Gaumen.
Champagne C.H. Piconnet – Les Vignes de Charles (Rosé)
Rebsorten: Chardonnay (ca. 85 %), Pinot Noir (ca. 15 % als Rotwein)
Herkunft: Neuville-sur-Seine
Ausbau: Edelstahl (Grundwein), Eichenfass (Rotweinanteil)
Auf der Hefe: 52 Monate
Dosage: Extra Brut / Brut Nature
Intro
Ein charakterstarker Rosé von junger Handschrift: Clément Piconnet verbindet die
Frische des Chardonnay mit der Kraft eines im Holz ausgebauten Pinot-Noir-Rotweins.
Eine ungewöhnliche Assemblage mit Tiefe und Finesse.
Aussehen
Leuchtendes, intensives Lachsrosa mit goldenen Reflexen.
Nase
Duftet nach Wildhimbeere, pinker Grapefruit und Orangenzeste. Feinrauchige
Würze und florale Untertöne runden das Bouquet ab.
Gaumen
Vollmundig, saftig und fein strukturiert. Rote Frucht mit kerniger Frische,
unterstützt von einer zarten Holznote. Druckvoll und elegant zugleich.
Nachklang
Lang, mit salziger Note, Fruchtkern und mineralischem Biss.
Foodpairing
Köstlich zu Lachstartar, gebratenem Kalb oder Ziegenkäse mit Roter Bete.
14 SEESICHT 6 | 25
PRICKELNDE GEHEIMTIPPS AUS DER CHAMPAGNE
Domaine Alexandre Bonnet – 7 Cépages
Rebsorten: Pinot Noir, Chardonnay, Pinot Meunier, Pinot Blanc, Pinot Gris,
Petit Meslier, Arbane
Herkunft: Les Riceys, Kimmeridge-Kalk, südliche Aube
Auf der Hefe: 36 Monate
Dosage: Brut Nature
Intro
Diese rare Cuvée vereint alle sieben in der Champagne zugelassenen Rebsorten – ein
vinifizierter Stammbaum der Region. In einer historischen Parzelle gemeinsam
gepflanzt und gemeinsam gelesen, bringt «7 Cépages» das Terroir von Les Riceys in
seiner ganzen Bandbreite zum Ausdruck.
Aussehen
Mittleres Strohgelb mit grünlichen Reflexen und feiner, lebhafter Perlage.
Nase
Komplex und fein: weisse Blüten, getrocknete Kräuter, Honig, Birne und kandierte
Zitrusfrucht, begleitet von einem Hauch Mandel und Gewürzen.
Gaumen
Trocken, strukturiert und kraftvoll mit schöner Frische. Die aromatische Tiefe
entfaltet sich Schicht für Schicht: gelbe Frucht, Kräuterwürze, ein salziger
Unterton – lang, präzise und mineralisch.
Nachklang
Elegant, kräuterig und animierend frisch – mit langem Nachhall auf
kalkiger Struktur.
Foodpairing
Ideal zu Jakobsmuscheln, Ziegenkäse mit Honig oder Gemüsegerichten mit
Wildkräutern. Auch als meditativer Solist ein Erlebnis.
Champagne Louise Brison – Millésime Brut (2016)
Rebsorten: 50 Prozent Pinot Noir, 50 Prozent Chardonnay
Herkunft: Noé-les-Mallets, Ton-Kalk des Kimmeridgium
Ausbau: 9 Monate im gebrauchten Barrique
Auf der Hefe: mind. 5 Jahre
Dosage: Brut (ca. 4–6 g/l)
Intro
Delphine Brulez erzeugt ausschliesslich Jahrgangschampagner mit langer Reife – aus
biologischem Anbau und mit burgundischer Handschrift. Der Millésime Brut steht
exemplarisch für Struktur, Frische und Tiefgang.
Aussehen
Helles Gold mit zarten Reflexen und feinem Mousseux.
Nase
Reifer Apfel, Quitte, Akazienhonig und Vanille. Dazu dezente Röstaromen,
Wachs, Kamille und etwas Stein.
Gaumen
Straff, kühl und präzise. Klare Säure trifft auf feine Barriquenoten;
getrocknete Frucht und Blütenhonig umspielen die lebendige Struktur.
Nachklang
Lang, salzig und elegant – mit burgundischer Anmutung und grosser
Trinkspannung.
Foodpairing
Ideal zu gegrilltem Seefisch, Risotto mit Herbstpilzen oder gebratener
Polenta mit Parmesanschaum.
SEESICHT 6 | 25 15
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16 SEESICHT 6 | 25
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Kraft und Stärke. Gefällt werden darf er nur nach
strengen ökologischen Vorschriften im Alter von
mind. 60 Jahren und für jedes verschwundene
Exem plar müssen zwei neue angepflanzt werden.
«Das hochwertige Holz ist eine Rarität und mit
seiner besonderen Maserierung einfach wunderschön»,
schwärmt LLerandi. Sie knüpfte Kontakte
zu Lieferanten vor Ort und entschloss sich, einige
besonders spezielle Stücke aus Guanacaste-Holz
in die Schweiz zu importieren. Der Vertrieb von
Guanacaste-Holz ist im Gegensatz zu anderen
Tropenhölzern absolut legal. LLerandi steht in engem
Kontakt mit dem Bundesamt für Umwelt.
Im Juni 2025 gründete sie ihren Einfrau-Betrieb
Guanacaste Wood & more GmbH. In ihrem Showroom
zeigt sie Parkettbeläge, Tische, Schalen und
Spiegel aus Guanacaste-Holz. Auf Wunsch werden
auch Massanfertigungen hergestellt. Alles wirkt
edel und doch sehr naturnah, kommt archaisch
und gleichzeitig von zeitloser Eleganz daher. «In
Costa Rica müssen die Bäume Tropenstürmen und
Hitzeperioden standhalten und werden teilweise
über 100 Jahre alt. Ihr Holz ist langlebig und strapazierfähig»,
erzählt LLerandi. Dass alles zu 100 %
in Handarbeit hergestellt wird und kein Stück
gleich ist wie das andere, macht sie besonders stolz.
Zu ihr finden Menschen, die Individualität schätzen
und das Besondere lieben.
Guanacaste Wood & more GmbH
Summelenweg 91, 8808 Pfäffikon (SZ)
Termine im Showroom nach Vereinbarung
Tel. 079 422 42 51
info@guanacaste.ch
20 SEESICHT 6 | 25
SEEBLICKE
BINDER JEWELLERY
Wertvolle
Verbindungen
Seit 1910 steht Binder für die Liebe zum Schmuckhandwerk,
für Familienwerte und für die Kraft
besonderer Beziehungen. In der hauseigenen
Manufaktur am Rande des Schwarzwalds entstehen
Schmuck stücke, die Emotionen sichtbar machen –
mit höchster Präzision, Leidenschaft und
Verantwortung.
Gellner & Friends
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Jedes Stück verkörpert die Philosophie der Marke:
Verbindungenzuschaffen–zwischenMenschen,
GenerationenundMomenten.Feinstes750erGold,
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Innovation und Präzision verleiht jedem Schmuckstück
seineunverwechselbareAusstrahlung.
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Haltung auf unterschiedliche Weise zum Ausdruck.
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DesignundHandwerkaufhöchstemNiveauundzeigt,wiePerspektiveundFormzueinemharmonischenGanzenwerden.
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Strehlgasse 27, 8001 Zürich
Telefon 044 552 24 03
www.gellnerandfriends.ch
store@gellnerandfriends.ch
Montag bis Freitag, 10.00–18.30 Uhr
Samstag, 10.00–17.00 Uhr
SEESICHT 6 | 25 21
SEEBLICKE
Koch aus
Leidenschaft
«Die Leidenschaft fürs Kochen habe ich schon seit meinem zwölften Lebensjahr»,
sagt Koch Stefan Schüller, den alle nur «Schülli» nennen. Sogar im Restaurant- und
Gourmetführer von Gault Millau wird er unter seinem Spitznamen erwähnt.
Ursula Burgherr
Ursula Burgherr
20 Jahre lang war er mit seinem Catering-Unternehmen
für gehobene Ansprüche selbstständig.
Danach suchte er wieder eine Festanstellung und
hat im Parkrestaurant der Tertianum Parkresidenz
Meilen «sein» neues Reich gefunden. Seit September
2025 verwöhnt er hier die Gäste. Das edle und doch
gemütliche Ambiente ist einladend und strahlt eine
wohltuende Ruhe aus. Hier tafeln auch auswärtige
Besucherinnen und Besucher gerne im gediegenen
Rahmen. Während des Interviews wird «Schülli»
oft angesprochen und bekommt Komplimente für
seine Kochkünste. Für ihn ist das der schönste Lohn.
Star der Schweizer Kochszene
«Schon mit zwölf wollte ich nur eins: Koch werden»,
erzählt «Schülli». Nach dem Abitur machte der ge-
22 SEESICHT 6 | 25
TERTIANUM PARKRESIDENZ MEILEN
bürtige Düsseldorfer seine Lehre im renommierten
Luxushotel Bareiss in Baiersbronn. Seit 35 Jahren ist
er in der Spitzengastronomie unterwegs. Die Arbeit
brachte ihn in die Schweiz, wo er Küchenchef in
verschiedenen Sterne-Restaurants wie im Eden Roc
in Ascona und im Carlton an der Bahnhofstrasse in
Zürich war. Auch im legendären Restaurant Kunststuben
von Horst Petermann hat er in jungen Jahren
gekocht. 2001 wurde er von Gault Millau als «Entdeckung
des Jahres» gefeiert und als Jungstar der
Schweizer Kochszene bezeichnet. «Ich habe seit 35
Jahren jeden Tag Freude an meiner Tätigkeit», sagt
der 54-Jährige und strahlt. Er ist mit Leib und Seele
Koch. «Anders geht es nicht. Diesen Beruf kann man
nicht halb machen», bekundet «Schülli» und lacht.
Einfach, klar und lecker
Auf der Speisekarte des Parkrestaurants in der
Tertianum Parkresidenz Meilen stehen täglich
wechselnd zwei Vorspeisen, eine Suppe, drei Hauptgerichte
(Fleisch, Fisch, vegetarisch) und zwei
Desserts. Die Gäste 365 Tage im Jahr mit neuen Gerichten
zu überraschen, ist eine der grossen Herausforderungen
in «Schüllis» Job. Aber die Ideen gehen
ihm nicht aus. Und natürlich werden von ihm und
dem zwölfköpfigen Küchenteam auch Spezialwünsche
erfüllt. Stefan Schüller bevorzugt einen klaren,
einfachen und nahezu puristischen Kochstil. «Bei
mir kommen nie zu viele Komponenten auf den
Teller und alles ist immer frisch, saisonal und mit
Liebe und Leidenschaft zubereitet. Das schmeckt
nicht nur gut, sondern ist auch bekömmlich», sagt
der Spitzenkoch dazu. Er lässt die gutbürgerliche
Küche wieder aufleben und kombiniert sie mit
seinen eigenen Ideen. Wenn er seine Version von
Königsberger Klopsen, Tessiner Rindsschmorbraten
mit Polenta, Kalbsleber mit Rösti, pochiertem Ei mit
Trüffel und Kartoffelstock oder Hummerschwanz
mit Cognacschaum auf den Tisch bringt, sind die
Gäste begeistert und verlangen oft Nachschlag.
365 Tage offen
Wer gerne der Hektik entfliehen und in gediegenem Rahmen tafeln möchte,
ist im öffentlichen Parkrestaurant der Tertianum Parkresidenz Meilen
richtig. Es ist 365 Tage im Jahr mittags und abends geöffnet und ideal
für gesellige Runden mit der Familie, stilvolle Abendessen mit Freunden
oder einen gepflegten Business-Lunch. Im Sommer lädt die schöne
Gartenterrasse mit Seerosenteich und Springbrunnen zum Apéro ein.
Parkrestaurant in der Tertianum
Parkresidenz Meilen
Dorfstrasse 16, 8706 Meilen
Tel. 044 925 06 00
SEESICHT 6 | 25 23
SEEBLICKE
MARINA LACHEN
«PrivatSphären» – ein Ort
für besondere Momente
Marina Lachen
bienz:photography/Stefan Bienz
Wenn die Tage kürzer werden und die Lichter
rund um den Lachner Hafen in warmem Glanz
erstrahlen, verwandelt sich die «Marina Lachen»
in eine Weihnachtswelt. Direkt am Zürich-
Obersee stehen sechs imposante, farbenfrohe
Christbaumkugeln. Es sind die «PrivatSphären»:
exklusive Gruppen-Restaurants im Kleinformat,
die von aussen festlich funkeln und im Inneren
pure Gemütlichkeit ausstrahlen.
Vom 14. November 2025 bis 1. Februar 2026 wird
in den «PrivatSphären» das beliebte Fondue
Chinoise serviert. Jede dieser Gastro-Kugln ist ein
Privatraum für vier bis acht Personen – perfekt
für ein festliches Abendessen im Kreis der
Familie, einen besonderen Abend mit Freunden
oder ein stimmungsvolles Firmen-Event. Hier ist
man für sich – und doch mitten im winterlichen
Treiben am Hafen.
Marina Lachen
Hafenstrasse 4
8853 Lachen SZ
+41 55 451 73 73
www.privatsphären.ch
Mit vier bis acht Personen geniesst man in den «PrivatSphären»
ein feines Fondue Chinoise à discrétion.
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um Zürich
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24 SEESICHT 6 | 25
SEEBLICKE
MEISTER 1881
Einzigartige
und persönliche
Geschenke
Was schenken wir unseren Liebsten? Die Geschäfte von
«Meister 1881» sind Orte, wo man aussergewöhnliche
Geschenke für seine Liebsten aller Generationen oder sich
selbst entdeckt. Wertvolle Juwelen, ausgefallener Schmuck,
hochwertige Uhren, leuchtende Silber-, Kristall- und
Porzellanobjekte als Wohnaccessoire oder für die Tischkultur
– in beiden Häusern von «Meister 1881» in Zürich
findet sich das passende Geschenk.
Geschenkideen
für Damen.
Meister 1881
zVg
Geschenkideen
für Herren.
Geschenkideen aus Kristall und Silber.
Die Geschenke werden hübsch verpackt
und auf Wunsch nach Hause geliefert
Die Mitarbeitenden von «Meister 1881» bieten
Ihnen eine meisterliche und persönliche Beratung
an, exzellenten Service sowie ergänzend weitere
Dienstleistungen wie Wunschlisten für Hochzeiten
oder Jubiläen, edle Patengeschenke und Wohnberatungen
für Villen, Privatjets und Jachten.
Meister 1881 Silber & Tafelkultur
Augustinergasse 17, Zürich
Meister 1881 Juwelier & Uhren
Bahnhofstrasse 33, Zürich
www.shop.meister.ch
SEESICHT 6 | 25 25
SEEBLICKE
WASSERSCHLOSS EUROPA NEU
Sondermünzen
«Schweizer Seen»
Dank ihrer rund 1500 Seen und unzähligen Flüsse ist die Schweiz ein
Wasserreservoir im Herzen Europas. Am 30. Oktober 2025 hat Swissmint die ersten
zwei Münzen der neuen vierteiligen Serie «Schweizer Seen» veröffentlicht.
Swissmint
zVg
26 SEESICHT 6 | 25
SWISSMINT
Über den Lago Maggiore
Sinnbild für den Süden der Schweiz: Der Lago
Maggiore (italienisch für «grösserer See») ist der
südlichste See der Schweiz. Er befindet sich im
Schweizer Kanton Tessin sowie in den italienischen
Regionen Piemont und Lombardei und
wird vom gleichnamigen Hauptzu- und -abfluss
Tessin durchflossen. Er ist für sein mediterranes
Klima, seine charmanten Städte und
die beeindruckende Natur bekannt. Der obere
Lago Maggiore beschreibt den nördlichen Teil
des Sees, der sich von Ghiffa bis zur Schweizer
Grenze erstreckt. Der untere Lago umfasst den
Küstenstreifen zwischen Lesa und Castelletto
Sopra Ticino sowie das Hinterland, das vom
Mottarone-Berg im Norden bis zur Südspitze des
Lago d’Orta reicht.
Bildseiten
Glänzend und bewegungslos liegen die Seen
wie selbstverständlich in den Münzbildern.
Die Landschaften, die den Lago Maggiore bzw.
den Lago di Lugano umgeben, zeichnen sich mit
Höhenlinien zum Münzrand hin ab. Es ist diese
Umgebung, die den Reiz der Schweizer Seen
ausmacht. Sie ist Lebensraum für Menschen
und Tiere, Rückzugs- und Erholungsgebiet in
einem.
Über den Lago di Lugano
Der Luganersee, auch Lago di Lugano genannt,
liegt im südlichen Teil der Schweiz, im Kanton
Tessin, direkt an der Grenze zu Italien. Er verzaubert
mit seinem mediterranen Flair und den
Alpen im Hintergrund. Der See befindet sich zu
63 Prozent im Schweizer Kanton Tessin und zu
37 Prozent in Italien.
Er liegt zwischen den beiden grossen Seen Lago
Maggiore und Lago di Como. Aufgrund seiner
verwinkelten Form gibt es im Westen und Osten
jeweils Grenzen zwischen der Schweiz und
Italien. Hinzu kommt die italienische Exklave
Campione d’Italia, die vom Schweizer Kanton
Tessin vollständig umgeben ist. Der See hat eine
Gesamtfläche von 48,7 km² und ist 35 km lang.
Die breiteste Stelle misst drei Kilometer, die
Durchschnittsbreite liegt bei etwa einem Kilometer.
Wertseite
Die Wertseite aller Sondermünzen der neuen
vierteiligen Serie «Schweizer Seen» zeigt
eine ausdrucksstarke Grafik, die die Rolle der
Schweiz als europäischer Wasserspeicher
symbolisiert. Am Münzrand finden sich der
Nominalwert von 20 Franken, der Schriftzug
«CONFOEDERATIO HELVETICA», das Prägejahr
2025 und das Münzzeichen «B» für Swissmint.
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swissmintshop.ch
Eidgenössische Münzstätte Swissmint
Die Eidgenössische Münzstätte Swissmint
prägt die Schweizer Umlaufmünzen für
den täglichen Zahlungsverkehr. Für den
numismatischen Markt gibt Swissmint
regelmässig Zirkulations- und Sondermünzen
in besonderer Qualität heraus. Die
Sondermünzen in Bimetall, Silber und Gold
sind mit einem offiziellen, staatlich garantierten
Nennwert versehen und werden in
unterschiedlichen Qualitäten geprägt.
swissmint.ch
sondermuenze.ch
SEESICHT 6 | 25 27
SEEBLICKE
1. OKTOBER 2025
Offizielle Neueröffnung
Autocity Emil Frey
Zürich Nord
Ende 2019 begann der Abriss der «blauen Garage» in Oerlikon und der Bau für etwas
Neues, Einzigartiges begann. Am 1. Oktober 2025, über fünf Jahre später, feierte die Autocity
Emil Frey Zürich Nord die offizielle Neueröffnung. Am 101. Geburtstag der Emil Frey AG.
Emil Frey
zVg
Auch wenn die ersten Mitarbeitenden bereits im November
2023 die Büros bezogen, wartete die Autocity mit der
offiziellen Eröffnung, bis die letzten Beschriftungen platziert
und eine grosse PV-Anlage montiert worden war.
Zum Start des besonderen Tages durften die 150 geladenen
Gäste einen Orientierungslauf durch den gesamten
Neubau machen:
– Welche Berge sieht man von der Dachterrasse aus?
– Wie viele Luftballone befinden sich im Range Rover?
– Wie lange ist der im Café Emily verlegte Baumstamm?
… Und weitere zehn spannende Stationen konnten
durch laufen werden.
Anschliessend wurden alle Gäste vor den Eingang gebeten.
Keiner wusste, was ihn erwartete … Aus der Ferne
hörte man bereits Musik, welche immer näherkam.
50 Damen und Herren eines Zürcher Zunftspiels kamen
spielend auf sie zugelaufen und spielten dann in der
Eventhalle noch den Sechseläutenmarsch und den Emil
Frey Marsch, welcher zuletzt 1983, zum 85. Geburtstag
von Emil Frey, öffentlich aufgeführt worden war. Christof
Reutlinger, Direktor der Autocity Zürich Nord, liess es sich
nicht nehmen, diesen selbst zu dirigieren.
Die Gäste wurden kulinarisch mit verschiedenen
Büffets von den Inhouse Caterern «Studio Farina» und
«Nadia Damaso» sowie von der Metzgerei Ochsen aus
Schindellegi und Charlie’s Gelato verwöhnt. Sie bekamen
eine kleine Diashow über die verschiedenen Bauphasen
gezeigt und wurden von Christof Reutlinger durch den
Abend geführt. Auch Marcel Guerry, CEO Schweiz der
Emil Frey Gruppe, begrüsste die Gäste und gab einen
kurzen Einblick in die Zukunft der Elektromobilität.
Ein grosser Dank wird allen Mitwirkenden, die den Bau
möglich gemacht und ihn über die Jahre begleitet haben,
ausgesprochen.
Ein gelungener, stimmungsvoller und gemütlicher
Abend. Der 1. Oktober wurde von der Autocity Emil Frey
Zürich Nord zum «Emil Frey Day» gekürt.
28 SEESICHT 6 | 25
SEEBLICKE
Weihnachtsmärkte
der Stadt Zürich
20. Nov. – 23. Dez. 2025
Zürcher Wienachtsdorf
(Sechseläutenplatz)
Der stimmungsvolle Markt vor dem
Opernhaus bietet über 100 Stände
mit Design, Handwerk und Kulinarik.
Besonders beliebt sind das
gemütliche Fondue-Chalet, die Aussichtsterrasse
und die Kinderattraktionen.
Ideal für Familien und einen
festlichen Abendspaziergang am
Zürichsee.
wienachtsdorf.ch
20. Nov. – 24. Dez. 2025
Christkindlimarkt im
Hauptbahnhof (Zürich HB)
Einer der grössten Indoor-Weihnachtsmärkte
Europas mit über
100 Ständen und dem berühmten
Swarovski-Weihnachtsbaum. Dank
der Lage im Hauptbahnhof wettergeschützt
und perfekt für spontane
Besuche.
zvv.ch – Christkindlimarkt
20. Nov. – 23. Dez. 2025
Weihnachtsmarkt Dörfli
(Niederdorf)
Traditioneller Markt in den engen
Gassen der Altstadt. Rund 70 Stände
mit Handwerk, Glühwein und
regionalen Spezialitäten schaffen
romantisches Flair – besonders
abends wunderschön beleuchtet.
myswitzerland.com – Dörfli Markt
20. Nov. – 24. Dez. 2025
Weihnachtsmarkt Münsterhof
(Altstadt)
Eleganter Markt auf historischem
Platz, umgeben von Zunfthäusern.
Fokus auf Zürcher Handwerk, Design
und hochwertige Geschenkideen –
ruhig, stilvoll und atmosphärisch.
zuerich-weihnachtsmarkt.ch
20. Nov. – 23. Dez. 2025
Weihnachtsallee
(Europaallee)
Moderner Weihnachtsboulevard
beim HB mit Foodständen, DJs,
Workshops und stimmungsvoller
Beleuchtung. Ein Treffpunkt für
junge und urbane Besucher:innen.
weihnachtsallee.ch
Die Geschenkkarte von Coop.
Kleine Karte, grosse Freude.
Die Coop Weihnachts-Geschenkkarte* ist so
vielseitig wie die Wünsche Ihrer Liebsten: frei aufladbar
mit einem Betrag von CHF 20.– bis CHF 1’000.–,
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gültig. Ob für die kleine Überraschung oder das
grosse Geschenk – diese Karte trifft immer ins Herz.
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TWINT- und REKA-Guthaben eingesetzt werden.
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Videobotschaft.
FOOD & DRINK
Heiss, käsig,
glücklich –
Die 10 besten
Fondues des Winters
Wenn draussen der Schnee leise rieselt und drinnen der Kamin flackert,
gibt es nur ein Gericht, das Herz und Seele gleichzeitig wärmt: Fondue. Dieses
ur-schweizerische Ritual, bei dem man gemeinsam in geschmolzenem Glück rührt,
ist weit mehr als ein Essen – es ist ein Gesellschaftsspiel mit kulinarischem Tiefgang.
Wir haben die zehn besten Fondue-Rezepte des Landes getestet, uns durch
Käseströme und Weindämpfe geschlemmt und dabei festgestellt:
Kein Fondue gleicht dem anderen – aber jedes hat das Zeug zum kleinen
Stück Himmel im Caquelon.
Andrea I. Müller
Adobe Stock
Foto: M.studio | Adobe Stock
30 SEESICHT 6 | 25
FONDUE
SEESICHT 6 | 25 31
FOOD & DRINK
Schon der Duft kündigt an, was folgt: der Schmelz von
Greyerzer, der Biss von Vacherin, das leicht säuerliche
Kitzeln des Weissweins. Klassisch beginnt die Fondue-Reise
mit dem moitié-moitié. Zwei Sorten Käse,
ein Schuss Kirsch, eine Prise Muskat – mehr braucht
es nicht für den Schweizer Archetyp. Wer hier denkt,
schlichter geht’s nicht, irrt: Der Teufel steckt im
Schmelz. Zu heiss – und der Käse trennt sich beleidigt.
Zu kühl – und die Masse zieht Fäden bis zur Zimmerdecke.
Perfekt ist das Fondue, wenn Brot und Käse
sich umarmen, bevor sie im Mund eins werden.
Foto: ngalong project | Adobe Stock
Foto: Björn Wylezich | Adobe Stock
Danach wagten wir uns ans Bündner Berg fondue,
eine kernige Version mit Bergkäse, Sbrinz und
einemHauchThymian.DazueinLöffelAlpenrosen-Honig
– klingt verrückt, schmeckt aber nach
Sonne, Wind und Holzrauch. Es hat die rauhe Seele
der Alpen und ist der perfekte Begleiter nach einem
Tag im Schnee, wenn die Finger noch kalt und die
Wangen rot sind.
Wer es etwas nobler mag, dem empfehlen wir das
Trüffel-Fondue.SchonderDuftisteineOffenbarung:
erdig,warm,fastanimalisch.HiertrifftfeinsterVacherin
aufeinePriseLuxus–Trüffelbutteroderhauchdünne
ScheibendesechtenPérigord-Trüffels,kurzvordem
Servieren untergehoben. Dazu ein Glas Champagner
und man weiss: Mehr Dekadenz geht kaum.
Foto: Vitalina Rybakova | Adobe Stock
Foto: fotofuerst | Adobe Stock
Das Bierfondue wiederum ist ein kräftiger, fast rebellischer
Gegenentwurf zum klassischen Weisswein-Fondue. Ein
dunkles Bier – etwa ein malziges Stout oder ein würziges
Amber – verleiht dem Käse Tiefe und einen Hauch Karamell.
Besonders gut funktioniert das mit Appenzeller, der ohnehin
nichts für Zartbesaitete ist. Das Resultat? Ein Fondue,
das nach Skihütte und Rock ’n’ Roll schmeckt.
32 SEESICHT 6 | 25
FONDUE
Ganz anders das Fondue Mediterran. Hier
schmilzt Mozzarella mit Pecorino, ein
SchussOlivenöl,frischerRosmarinundein
Hauch Zitronenabrieb bringen italienisches
Temperament ins Caquelon. Statt Brot darf
man hier ruhig Ciabatta oder gegrilltes
Gemüse tauchen – das Ergebnis ist leichter,
aromatischer, fast sommerlich. Wer den
Winter für einen Moment vergessen will,
findethierdasrichtigeRezept.
Foto: Igor Dutina | Adobe Stock
Foto: Dmitri Stalnuhhin | Adobe Stock
Für Experimentierfreudige bietet sich das
Ziegenkäse-Fondue an. Überraschend mild,
leicht säuerlich und wunderbar cremig,
besonders wenn man etwas Crème fraîche
unterzieht. Dazu passen Birnenstücke, Feigen
oder Baumnüsse – und plötzlich wird aus
einem Berggericht eine feine Delikatesse.
Dieses Fondue ist der Beweis, dass auch die
mutigen Varianten Charme haben, solange
sie mit Herz gemacht sind.
Modern und erstaunlich überzeugend
präsentiert sich das vegane Fondue. Statt
Käse kommen Cashewkerne, Mandelmilch
und weisse Miso-Paste ins Spiel,
abgeschmeckt mit einem Schuss Weisswein
oder Zitronensaft. Das Resultat:
eine cremige, leicht nussige Sauce, die
erstaunlich an echten Käse erinnert,
aber deutlich leichter im Magen liegt.
Selbst Puristen am Tisch mussten
nachgeben: «Nicht schlecht für etwas
ohne Käse.»
Foto: amphaiwan | Adobe Stock
SEESICHT 6 | 25 33
FOOD & DRINK
Foto: Orma Swiss Whisky Ltd
Ein weiterer Favorit aus unserer Versuchsküche:
das Fondue mit Whisky. Klingt schottisch, schmeckt
betörend. Ein rauchiger Single Malt mit Torfnoten
verleiht dem Käse eine mystische Tiefe – man wähnt
sich in einer Berghütte irgendwo zwischen Highlands
und Engadin. Der Whisky ersetzt den Weisswein
teilweise, sorgt aber für denselben feuchten Schmelz
und eine leichte Schärfe im Abgang. Nichts für Kindergeburtstage,
aber ein Hit bei langen Winterabenden.
Das Blauschimmel-Fondue hingegen polarisiert. Ein
kräftiger Roquefort oder Gorgonzola, vermischt mit
Gruyère, sorgt für eine Wucht an Aroma, die anfangs
erschreckt – aber im richtigen Moment geradezu
süchtig macht. Wer es wagt, wird belohnt: mit einem
Geschmackserlebnis, das zwischen salzig, cremig und
umami pendelt. Dazu ein Glas Portwein – und man
verzeiht dem Käse jede Exzentrik.
Foto: womue | Adobe Stock
Foto: Scisetti Alfio | Adobe Stock
Schliesslich unser Überraschungssieger: das
Fondue mit Alpenkräutern. Eine Mischung aus
Greyerzer, Bergkäse und einem Strauss getrockneterKräuter–darunterMajoran,Oreganound
ein Hauch Enzianwurzel. Es riecht nach Heu,
Sommerweide, Bergsonne und schmeckt nach
Urlaub in einer Alphütte. Dazu ein Glas
Weisswein, ein paar Cornichons und man vergisst
glatt, dass es draussen längst Nacht geworden ist.
Und doch – das perfekte Fondue bleibt eine Kunst.
Es braucht Geduld, Fingerspitzengefühl und gute
Gesellschaft. Denn allein fondue plauschend zu sitzen, wäre
wieRacletteohneKerzenlicht.OderwieWinterohneSchnee.
Also: raus mit den Caquelons, entkorkt den Fendant,
zündet die Kerzen an – und lasst es schmelzen.
Der Winter kann kommen.
34 SEESICHT 6 | 25
Festival-Guide
Vorverkauf:
Ticketcorner
Hallenstadion Zürich
Presented by
Samstag, 28. März 2026 – Türöffnung 11.00 Uhr
Johnny Reid & Band CDN
Runaway June USA
The BoykinZ USA
John Foster & Band USA
Florian Fox & Fox Band & special guest Florian «Flöru» Ast CH
Bluegrass Beans • TexMex Rebels • Amber Rae Trio
Nashville Rebels • Ray Fein & Nico Brina ★ Line Dance Floor
Sonntag, 29. März 2026 – Türöffnung 8.00 Uhr
The Bellamy Brothers USA
Philipp Fankhauser’s Nashville Roots CH
Heinz Flückiger & Cool Bunch • ClinTonics
Alex Klein & Band with special guest Jason Grove • Tuff Enuff
Tobey Lucas & Band • Buddy Dee & The Ghostriders
Line Dance Floor ★ Kinderbetreuung und gratis Karussell
Medienpartner
Sponsoren
SETTE
HAUTESTYLE
KOLUMNE
Grand Siècle:
Komposition statt
Kapriole
Laurent-Perrier denkt Luxus
nicht als Jahrgang, sondern als
Idee. Drei grosse Jahre, bis zu
elf Grands Crus – Chardonnay
führt, Pinot Noir zeichnet die
Kontur. Jede Iteration ist kein
Zufall, sondern Handwerk
mit Geduld. Ziel: Präzision,
die sich im Glas von selbst
ordnet.
Iteration N°26, die aktuelle Ausgabe
mit den Jahrgängen 2012 (65 %),
2008 (25 %) und 2007 (10 %), zeigt genau
das: ein feiner Kreidezug, Zitruszeste, gerös-
tete Mandel, leises Brioche. Am Gaumen spannt sie
den Bogen zwischen Energie und Seidigkeit; die
Perlage gibt den Takt, nicht die Show. Strahlkraft
ohne Lautstärke – so definiert man heute lichkeit auf hohem
Verläss-
Niveau.
Ökonomisch ist Grand Siècle die smarte Antwort
auf Klima- und Marktlaunen: Wissen, Selektion,
lange Reife. Nicht der dramatische Jahrgangs-
Monolog, sondern das abgestimmte
Ensemble – mehr
Jazzband als Solo.
Am Tisch spielt Iteration N°26
mit Klarheit: rohe Jakobsmuschel
mit Kohlrabi und Yuzu;
gereifter Comté, der die nussige
Tiefe aufnimmt; Desserts,
die auf Textur statt Zucker setzen.
Ein Timing-Champagner:
ankommen, atmen, einschenken.
Weniger Lautstärke, mehr Linie.
Grand Siècle ist nicht Flucht vor dem Jahrgang,
sondern dessen schönste Summe – und
Iteration N°26 das aktuelle Argument dafür:
planbar, ohne banal zu werden; sinnlich, ohne zu
beschweren. Für Menschen, die im Glas Ordnung
lieben, im Moment Ruhe finden und es in den kommenden
Wochen mit Freunden teilen mögen.
#cheers
36 SEESICHT 6 | 25
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1. TAG BASEL Individuelle Anreise und Einschiffung.
Um 16:00 Uhr heisst es «Leinen los!».
2. TAG FLUSSTAG Geniessen Sie die gemütliche
Flussschifffahrt entlang des Rheins.
3. TAG COCHEM–TRABEN-TRARBACH
Rundgang (1) durch die Winzerstadt Cochem
mit Führung durch die imposante Reichsburg.
Flussfahrt nach Traben-Trarbach. Nach dem
Abendessen Weinverkostung an Bord (inkl.).
4. TAG GREVENMACHER Ab Grevenmacher
Transfer (1) nach Luxemburg für individuelles Erkunden.
Alternativ kann ein geführter Rundgang
durch Luxemburg (3) gebucht werden.
5. TAG MERZIG–METTLACH–TRIER Ab Merzig
Ausflug (1) zur Saarschleife mit Besuch des
Baumwipfelpfads. Ankunft in Mettlach und
Ausflug (2) zu Villeroy & Boch. Abends Weiterfahrt
durch die facettenreiche Saarlandschaft
nach Trier, wo das Schiff spät abends anlegt.
6. TAG TRIER–BERNKASTEL Rundfahrt (1)
durch Trier mit dem berühmten Stadttor, der
2000 Jahre alten «Porta Nigra». Besichtigung
des Amphitheaters. Am Nachmittag setzen Sie
die Flussfahrt fort, bis das Schiff während des
Abendessens Bernkastel erreicht.
7. TAG BERNKASTEL Führung (1) durch das Cusanusstift
in Bernkastel. Geniessen Sie am
Nachmittag die entspannende Flussfahrt.
8. TAG KOBLENZ Ab Koblenz Ausflug (2) nach
Andernach mit Besuch beim atemberaubenden
Geysir. Weiterfahrt flussaufwärts entlang
des «romantischen Mittelrheins».
9. TAG BADEN-BADEN Ab Plittersdorf Transfer
(1) nach Baden-Baden für eigene Erkundungen.
Wiedereinschiffung in Kehl.
10. TAG BASEL Nach dem Frühstück Ausschiffung
und individuelle Heimreise.
Koblenz
Reisedaten 2026 Es het solangs het Rabatt
05.03.–14.03. 950 08.08.–17.08. 550 (9)
24.06.–03.07. 550 (9) 17.08.–26.08. 450
03.07.–12.07. 650 16.09.–25.09. 650
12.07.–21.07. 750 (8) 25.09.–04.10. 650
30.07.–08.08. 650 18.10.–27.10. 750
(8) Themenreise «Sommerferien mit der
Familie» buchbar
(9) Themenreise «Auf dem Fluss zum vollen
Genuss» buchbar
Unsere Leistungen
• Kreuzfahrt mit Vollpension an Bord
• Weinprobe an Bord
• Thurgau Travel Kreuzfahrtleitung
• Audio-Set bei allen Ausflügen
Preise pro Person in CHF (vor Rabattabzug)
2-Bettkabine Hauptdeck hinten 2340
2-Bettkabine Hauptdeck 2440
2-Bettkabine MD hinten, franz. Balkon 2740
2-Bettkabine Mitteldeck, franz. Balkon 2840
2-Bettkabine OD hinten, franz. Balkon 3040
2-Bettkabine Oberdeck, franz. Balkon 3140
Zuschlag Alleinbenutzung Hauptdeck 340
Zuschlag Alleinbenutzung Mitteldeck (6) 0
Zuschlag Alleinbenutzung Oberdeck 1040
Ausflugspaket (6 Ausflüge) 250
Getränkepaket ohne Alkohol 198
Getränkepaket mit Alkohol 288
(6) Limitierte Kabinenanzahl ohne Zuschlag,
regulärer Preis auf Anfrage
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Abreisedaten 2026
18.03. (7) 11.04. (7) 03.06.
26.03. (7|8) 19.04. (7)
03.04. (7|9) 27.04. (7|8)
(7) Mit Keukenhof
(8) Themenreise «Genuss der Sinne» buchbar
(9) Themenreise «Familienzeit an Bord» buchbar
8 Tage ab CHF 1790 p.P.
Idyllisch entlang der Rhône
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LYON – GENUSSMETROPOLE
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Abreisedaten 2026
16.04. 28.05. 18.06. (8)
23.04.
30.04.
04.06. (7)
11.06.
(7) Themenreise «Kunst am Fluss»
(8) Themenreise «Geschmack der Provence»
(1) Im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar | (2) Fak. Ausflug nur an Bord buchbar | (3) Alternativer Ausflug an Bord buchbar
Programmänderungen vorbehalten | * Günstigste Kategorie, Rabatt bereits abgezogen
TRAVEL
WUNDERBARER WINTER IN SALZBURG
Christkindlmarkt,
Winterfest und
Villazóns Zauberflöte
Wenn in Salzburg der Winter Einzug hält, zeigt sich die Stadt von ihrer besonders
stimmungsvollen Seite. In der Vorweihnachtszeit verwandelt sich die Altstadt in ein
Lichtermeer – der Salzburger Christkindlmarkt am Dom- und Residenzplatz
(20. November 2025 bis 1. Januar 2026) ist dabei das Herzstück. Zwischen barocken
Fassaden duftet es nach Glühwein und Gebäck, während Turmbläser und Chöre
adventliche Klänge erklingen lassen. Das Salzburger Christkind mit seinen Engeln,
weihnachtliche Lesungen und kunstvoll geschmückte Stände sorgen für
festliche Stimmung.
Christoph Kochheim
zVg
38 SEESICHT 6 | 25
SALZBURG
Auch abseits des Domplatzes locken bezaubernde
Märkte: Der Adventmarkt auf der Festung
Hohensalzburg bietet eine märchen hafte
Kulisse über den Dächern der Stadt (21. November
bis 21. Dezember 2025) und der Hellbrunner
Adventzauber (20. November bis 24. Dezember
2025) verführt mit Lichterpfad, Rentiergehege
und traditionellem Kunsthandwerk.
Im Volksgarten öffnet das Winterfest (26. November
2025 bis 6. Januar 2026) seine Zeltstadt
und lädt zu einer farbenfrohen Welt aus
Akrobatik, Tanz und Clownerie ein. Das internationale
Circusfestival begeistert mit Poesie,
Humor und spektakulären Darbietungen –
ein kreativer Kontrapunkt zu den stillen
Momenten der Adventzeit.
Zum Jahreswechsel wird die ganze Stadt zur
Bühne: Bei den Silvesterfeierlichkeiten am
Domplatz, begleitet von festlichen Konzerten
und einem Feuerwerk über der barocken Altstadtkulisse,
verabschiedet Salzburg glanzvoll
das alte Jahr.
Ein kultureller Höhepunkt des Winters ist die
Mozartwoche (22. Januar bis 1. Februar 2026).
Zum 270. Geburtstag des Komponisten und dem
70jährigen Bestehen des Festivals inszeniert
Intendant Rolando Villazón Mozarts «Zauberflöte»
neu – als Hommage an das «ewige Licht»
des Genies. Unter der musikalischen Leitung
von Roberto GonzálezMonjas stehen Kathryn
Lewek als Königin der Nacht, Franz-Josef Selig
als Sarastro sowie Emily Pogorelc und Magnus
Dietrich in den Hauptrollen auf der Bühne.
Konzerte, Filmvorführungen und Führungen
im Autographentresor machen die Mozartwoche
zu einem Erlebnis für Musikliebhaber
aus aller Welt.
Wer sich zwischen den kulturellen Highlights
etwas Ruhe gönnen möchte, entdeckt Salzburgs
Museen – vom DomQuartier über das Museum
der Moderne bis hin zu Mozarts Geburtshaus,
wo seine Kindergeige zu sehen ist.
Wenn die Stadt in zartes Weiss gehüllt ist,
lohnt sich ein Spaziergang über Mönchsberg
oder Kapuzinerberg: Von dort öffnet sich der
Blick auf die winterliche Altstadt, die Festung
Hohensalzburg und die verschneite Bergwelt –
ein Anblick, der selbst ohne Musik klingt wie
eine kleine MozartSinfonie.
Mehr informationen: www.salzburg.info/advent
Fotos: TSG Tourismus Salzburg GmbH, G. Breitegger©, Hellbrunner Adventzauber, R. Zauner© und IMS, Rolando Villazon – W. Lienbacher©
SEESICHT 6 | 25 39
DRIVE
Silvaplana feiert einen
legendären Motor
Dino ist mehr als ein Auto; Dino ist ein Mythos: Enzo Ferraris früh verstorbener Sohn
Alfredo, genannt Dino, hatte einen genialen Motor entwickelt, der in Ferraris
und anderen Sport- und Rennwagen zum Einsatz kam. Seine Enthusiasten treffen sich
im Juni 2026 in Silvaplana.
Artur K. Vogel
zVg
40 SEESICHT 6 | 25
DINO MEETING SILVAPLANA
Da haben sich drei unsterbliche Fans gefunden:
Daniel Bosshard ist Hotelier und Gemeindepräsident
von Silvaplana bei St. Moritz und begeisterter
Dino-Fahrer. Walter Scudeletti präsidiert
den Club Dino Italia. Und Matthias Bartz ist
Autor des Standardwerks «Dino Compendium».
Gemeinsam organisieren sie im kommenden
Juni wieder das Internationale Ferrari Dino
Meeting im Engadiner Ort Silvaplana.
In Rot steht auf der Einladung ein Satz, der darauf
hindeutet, dass Dinos Bedeutung weit über
die Marke Ferrari hinausgeht: «Tutti modelli
con un motore Dino», heisst es da. Tatsächlich
ist «Dino» eine Legende. Das kam so: Alfredo
«Dino» Ferrari, Sohn des Gründers Enzo Ferrari,
erlag 1956 im Alter von erst 24 Jahren einer
progressiven Muskelschwunderkrankung.
Doch Dino hinterliess ein Vermächtnis, das bis
heute bewundert wird: Während seines Ingenieurstudiums
in Bologna und bei Ferrari in
Maranello arbeitete er trotz seiner zunehmenden
Schwäche zusammen mit Vittorio Jano an
Entwürfen für einen neuen V6-Rennmotor.
Jano war einer der bedeutendsten Motorenbauer
des 20. Jahrhunderts. Der Motor wurde
später zu Dinos Ehren unter seinem Namen
weiterentwickelt.
Ferrari, Fiat, Lancia
Dabei machte das Sechszylinder-Aggregat eine
erstaunliche Karriere: Ferrari brauchte 500 Exemplare,
um den Motor für Rennen zu homologieren,
betrieb jedoch in Maranello keine Fabrik
für Grossserien. Die Lösung fand Enzo Ferrari
zusammen mit Gianni Agnelli, dem damaligen
Fiat-Boss: 1966 lancierte Fiat das wohl schönste
Auto seiner Firmengeschichte, den Fiat Dino
Spider, gezeichnet von Pininfarina, gefolgt ein
Jahr später vom Fiat Dino Coupé, entworfen von
Bertone. Unter der Haube arbeitete der Dino-
Motor mit vorerst zwei Litern und 160 PS, später
2,4 Litern und 180 PS. Der Fiat Dino war kein
kommerzieller Erfolg: zu teuer für Fiat-, zu bürgerlich
für Ferrari-Kunden. Heute hingegen sind
die Fiat Dino rare, wertvolle Oldtimer.
1968 lancierte Ferrari den Motor selbst im Dino
206 GT, wiederum von Pininfarina gezeichnet,
der sich erst Jahre später offiziell Ferrari nen-
SEESICHT 6 | 25 41
DRIVE
nen durfte. Er war der erste Strassensportwagen
aus Maranello mit Mittelmotor. Der Nachfolger
246 GT (Coupé) und GTS (Spider) von 1969 – 1974
brachte mehr Hubraum und mehr Leistung: 195 PS,
235 km/h. Gut erhaltene 246er werden heute für
350 000 bis 800 000 Franken gehandelt.
In der letzten Ausführung wurde der Dino- Motor
1973 im Lancia Stratos verbaut. Das kantige,
futuristische Coupé, entworfen von Bertone,
hatte 195 PS in der Strassen- und 280 PS in der
Rennversion und wurde zum Dominator des
Rallye-Sports in den Jahren 1974, 1975 und 1976
mit dreimaligem Sieg in der Weltmeisterschaft.
Heute erzielen gut erhaltene Exemplare Preise
von 300 000 bis 600 000 Franken.
Pässefahrt und Concours d’Élégance
Schon im vergangenen Jahr, vom 19. bis 22. Juni,
trafen sich die Dino-Enthusiasten in Silvaplana
zum «Dino Raduno». Gefeiert wurde unter anderem
die exakt 100-jährige Automobilgeschichte in
Graubünden. Der Kanton hatte 1900 ein Auto-Verbot
erlassen, das erst am 21. Juni 1925 endgültig
aufgehoben wurde. Beim Dino-Treffen fuhr man
an einem Tag über den Flüelapass in die Bündner
Herrschaft, weiter über die Lenzerheide und zurück
über den Julierpass. Am zweiten ging es über
den Berninapass durch das Puschlav ins italienische
Veltlin, über die Via Panoramica nach Sondrio
und über den Malojapass zurück ins Engadin.
Höhepunkt war der Concours d’Elégance auf der
Plazza da Güglia im Herzen von Silvaplana. Rund
60 original erhaltene Ferrari Dino begeisterten das
Publikum. Die Plazza da Güglia, der «Julierplatz»,
wurde Ende 2018 offiziell eröffnet, nach der Eröffnung
der Umfahrungsstrasse von Silvaplana. Er
repräsentiert das neue Dorfbild Silvaplanas und
ist wesentlich auf die Initiative von Gemeindepräsident
Bosshard zurückzuführen. Die Plazza ist
Silvaplanas gemeinschaftlicher Mittelpunkt und
dient als Begegnungszone und Veranstaltungsort
im Dorfzentrum.
Zugelassen sind auch beim Treffen im Juni 2026
alle Modelle von Fiat, Ferrari und Lancia mit dem
Ferrari-Dino-Motor. Es werden wieder diverse Ausflüge,
unter anderem hinunter nach Italien, und
ein Concours d’Élégance organisiert. Bei geselligen
Veranstaltungen haben die Dino-Fans Gelegenheit
zum ausführlichen Fachsimpeln. Denn ein Dino
sei mehr als ein Auto; er sei ein Lebensgefühl, sagt
Daniel Bosshard, der zwei besitzt: einen gelben
Ferrari Dino 246 GTS und einen blauen Fiat Dino
Spider.
Anmeldung und Information
silvaplana.ch clubdino.org dinopoint.it
42 SEESICHT 6 | 25
Aus Leidenschaft gewachsen.
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DRIVE
Wahre elektrische
Grösse
Im kommenden Jahr bringt Porsche den Cayenne erstmals als vollelektrischen SUV.
Was jetzt schon darüber bekannt ist, macht neugierig.
Roland Löwisch
zVg
Als Porsche 2002 mit seinem ersten SUV
nach ausschliesslich Sportwagen auf den
Markt kam, war das fast eine Revolution.
Jetzt wird der grösste Porsche vollelektrisch
– eine vergleichbare Revolution ist
das allerdings nicht, denn es ist bereits das
dritte vollelektrische Modell von Porsche
nach Taycan und Macan. Doch das hindert
die Stuttgarter nicht, an den Erfolg zu
g l au b e n .
Da Glaube allein nicht hilft, haben sie den
Cayenne Electric mit Innovationen vollgestopft.
Zwar gibt es das Auto zurzeit nur als
Prototypen, die diverse Tests absolvieren,
aber ein paar Details werden schon verraten.
Natürlich basiert der neue SUV auf dem
PPE-Baukasten – die «Premium Platform
Electric» für das Premium-Segment von
Elektroautos des VW-Konzerns – was Allradantrieb,
Allradlenkung und – zumindest
optional – Active-Ride-Fahrwerk bedeutet.
Dabei hält das aktive Fahrwerk die Karosserie
stets horizontal – auch bei Kurvenfahrt,
beim Bremsen oder Beschleunigen.
Besonders überzeugen sollen aber die top -
modernen Elektrokomponenten, zu denen
ölgekühlte Motoren gehören, die im
«Turbo»-Modell bis zu 1156 PS und bis
zu 1500 Nm leisten. Der Basis Cayenne
Electric wird vermutlich mit bis zu 442 PS
kommen. Eine 800-Volt-Architektur soll
mindestens 400 kW Ladeleistung möglich
machen, was bedeuten würde, dass man in
zehn Minuten Energie für 300 Kilometer
laden kann. Von zehn auf 80 Prozent sollen
nur 15 Minuten vergehen. Eine 113 kWh-
Batterie soll über 600 Kilometer Reichweite
garantieren.
Innen kommt der grosse Porsche mit der
grössten Displayfläche, die man in einem
Modell aus Zuffenhausen jemals geniessen
konnte. Das gekrümmte «Flow Display» mit
OLED-Technologie informiert den Fahrer
über alles Nötige, es wird flankiert von
einem volldigitalen 14,25-Zoll-OLED- Kombi-
Instrument und einem optionalen Beifahrer-Display.
In Sachen Wohlfühlatmosphäre
verändern bis zu neun Stimmungsmodi
Licht, Sitzposition, Sound, Klima und
Displaydarstellung.
Was gibt’s noch? Zum Beispiel eine gigantische
Anhängelast von bis zu 3,5 Tonnen.
Und ein Panorama-Schiebedach, das in
einem Porsche noch nie grösser war, sowie
eine «Flächenheizung», die auch Armlehnen
und Paneele wärmt. Als erste Automarke
macht Porsche beim Cayenne Electric das
induktive Laden (Wireless Charging) mit
44 SEESICHT 6 | 25
PORSCHE CAYENNE ELECTRIC
einer maximalen Ladeleistung von 11 kW möglich,
dies bei einem Wirkungsgrad von über
90 Prozent. Das kostet aber kräftig Aufpreis.
By the way: Die Preise der vollelektrischen
Cayenne Modelle starten bei 119 800 Franken
brutto. Der neue vollelektrische SUV soll noch
in diesem Jahr in voller Schönheit präsentiert
werden, wird aber erst ab 2026 ausgeliefert.
Für alle, die noch auf der Suche nach einem
Verbrenner oder Hybrid Cayenne sind: Porsche
baut die dritte Generation des Hybrids und
Verbrenners noch weiter.
Technische Daten
Zwei E-Motoren
Bis zu 1156 PS
Bis zu 1500 Nm
Gewicht ca. 2,7 Tonnen
Sprint 0–100 km/h: ca. 2,5 Sek.
Sprint auf 200 km/h: ca. 7,4 Sek.
Vmax: ca. 260 km/h Spitze
Bis zu 600 kW Rekuperation
113-kWh-Batterie
Reichweite >600 km
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SEESICHT 6 | 25 45
DRIVE
Bugattis aus Berlin
Dank des neuen Programms «Solitaire» können sich solvente
Bugatti-Fans jetzt ihr eigenes Unikat bauen lassen.
Erstes Ergebnis: der Brouillard. Konfiguriert wird stilvoll
im neuen Berliner Designzentrum.
Roland Löwisch
zVg
46 SEESICHT 6 | 25
BUGATTI
SEESICHT 6 | 25 47
DRIVE
Die 1990er-Jahre waren – zumindest in Berlin – der
Himmel für Techno-Nerds. Allein hier hämmerten
drei berühmte Musiktempel ihre Beats in die Köpfe
der Gäste. Einer davon war von 1994 bis 1997 das
E-Werk in der Mauerstrasse. Hier im 1886 gebauten
und nie zerstörten zweiten Berliner Kraftwerk
legte DJ-Legende Sven Väth auf, hier standen The
Progidy auf der Bühne – hier kann man kreativ
arbeiten, dachten sich Bugatti-Chefdesigner Frank
Heyl und sein Team. Und wählten die Eventhalle
als neues Designzentrum für rund 50 Designer aus
25 Nationen, die sich besonders um das Exterieur
sowie Color & Trim kümmern.
Und um die ganz besonderen Autos. Denn Bugatti
hat ein neues Programm aufgelegt, das weit über
das bisherige Personalisierungsangebot namens
«Sur Mesure» hinausgeht: Im «Solitaire»-Projekt
kann sich der Kunde wünschen, was er will – inklusive
einer besonderen Karosserie. Zwei Hauptparameter
definieren die Grenzen des Machbaren:
Die Umsetzung muss technisch möglich sein und
das Ergebnis muss zur Marke Bugatti passen. Pro
Jahr sind aus Zeitgründen lediglich zwei Unikate
möglich.
Das erste Projekt ist jetzt zwar noch nicht fertig,
aber vorzeigbar: der Bugatti Brouillard. Zur
Namensgebung muss man wissen: Ettore Bugatti
war nicht nur ein begnadeter Autobauer, sondern
auch ein überzeugter Pferdenarr. Sein Lieblingspferd
– mit dem er auch gerne mal in sein Werk in
Molsheim ritt, weswegen er das Haupttor hoch
genug gestaltet hatte – war ein irisches Jagdross
namens «Brouillard» (französisch für «Nebel»). Und
der Auftraggeber, ein Bugatti-Connaisseur mit
mehreren Dutzend alten und neuen Bugatti in der
Garage, Original-Möbeln von Ettore-Vater Carlo,
einem Innenarchitekten, sowie Tierbronzen vom
künstlerisch hochbegabten Ettore-Bruder
Rembrandt im Haus, wollte nichts anderes als
einen Brouillard auf Rädern. Natürlich ein Einzelstück
auf W16-Basis, also dem fünf Millionen
Euro teuren Bugatti Mistral Roadster.
So hat sich Bugatti seiner Historie besonnen, als
Ettore Bugatti begann, nicht nur Fahrgestelle zu
verkaufen, sondern Autos komplett mit Karosserie
anzubieten, was zu Ikonen auf Basis Typ 57 wie
Atlantik und Atalante, ferner Galibier, Stelvio und
Ventoux führte. Folgerichtig ist Bugatti Brouillard
48 SEESICHT 6 | 25
BUGATTI
SEESICHT 6 | 25 49
DRIVE
Einst wurde hier bei Techno-Musik getanzt, jetzt werden
in der Berliner Halle Bugattis personalisiert.
Die Auswahl für Bugatti-Kunden, ihren eigenen Wagen einzigartig
zu machen, sind nahezu unbegrenzt.
kein Cabriolet mehr, sondern das einzige Coupé auf
Mistral-Basis. Zwei Lufthutzen zieren das verglaste
Dach und statt des aktiven Mistral-Heckflügels
sorgt ein kleiner Entenbürzel-Spoiler für aerodynamische
Balance und für eine besonders elegante
Silhouette des Fahrzeugs. Das untere Drittel des
Fahrzeugs wurde absichtlich dunkel gehalten, es
soll sich optisch mit dem Schatten des Fahrzeugs
verbinden, wodurch das Gesamtkunstwerk leichter
und dynamischer erscheint. Zudem wurden ein
paar Pferdemuskeln und Rundungen herausgearbeitet,
schliesslich ist ein Pferd Poesie in Bewegung
und der Bugatti soll auch so gesehen werden. Nur
an der Leistung wird nicht geschraubt – 1600 Pferdestärken
sind dem Käufer genug.
Auch innen gerät der Brouillard wie kein anderer.
Auf des Auftraggebers Idee ummantelt Bugatti das
Lenkrad an den Griffflächen erstmals mit Tartan,
also Textilien aus Wolle mit Karomuster. Laut Heyl
ist das Material ausgiebig auf seine Langlebigkeit
getestet worden. Ausserdem ist es gut möglich, dass
der Käufer unterwegs Handschuhe trägt – Bugatti-
Fahrer wissen, wie sie ihr teures automobiles Juwel
schützen. Damit aber nicht genug: Pferdeköpfe und
-körper verzieren als Stickereien Sitze und Türinnenverkleidungen,
teilweise mit Textilien aus
echtem Pferdehaar. Selbst die Klimaverstellregler
im Brouillard sind Unikate: Sie weisen keine
normale Rändelung wie beim Mistral auf, sondern
sind mit gelaserten Rembrandt-Bugatti-Initialen
verziert. Das Highlight kauert allerdings unter Glas
im Getriebeschaltknauf: Dort steckt ein von einer
Rembrandt-Bugatti-Skulptur gescannter Pferdekopf
von Brouillard, aus Aluminium geformt aus dem
3D-Drucker. Er ist leicht zum Fahrersitz geneigt,
als würde er den Piloten ständig beobachten.
Das Gesamtkunstwerk soll 2027 – gekleidet in Vert
Laurel, eine Art Lindgrün mit grün eingefärbtem
Sichtcarbon – ausgeliefert werden. Dem Kunden
wird vertraglich garantiert, dass sein wahrgewordener
Entwurf auf ewig ein Einzelstück bleibt.
Natürlich sagt Bugatti nichts über die Gesamtkosten
des Projekts, aber für jeden, der mit dem
Gedanken an sein persönliches Exemplar spielt:
mit dem Gegenwert von mehreren Mistral muss
man schon rechnen.
Dafür gehört einem dann aber auch ein ganz besonderer
und sogar fahrbarer Techniktempel …
50 SEESICHT 6 | 25
#visitsalzburg
www.salzburg.info/advent
Winterzeit in Salzburg
Die Wochen im Advent zählen unbestritten zu den schönsten in Salzburg.
Die Stadt scheint wie geschaffen als Kulisse für stimmungsvolle Adventmärkte,
allen voran der Salzburger Christkindlmarkt am Dom- und Residenzplatz
am Fusse der mächtigen Festung Hohensalzburg.
Die charmanten Gassen und Plätze der Altstadt laden zum Stadtbummel,
gemütliche Cafés zum Geniessen und zahlreiche Museen zum Verweilen
ein.
Ein kultureller Höhepunkt im Winter ist die Mozartwoche. Zum 270.
Geburtstag des Komponisten inszeniert Intendant Rolando Villazón die
„Zauberflöte“.
Veranstaltungs-Highlights in Salzburg
Salzburger Christkindlmarkt am Dom- und Residenzplatz 20.11.2025–1.1.2026 |
Hellbrunner Adventzauber 20.11.–24.12.2025 | Sternadvent mit Wintermarkt
20.11.2025–6.1.2026 | Adventmarkt auf der Festung Hohensalzburg
21.11.–21.12.2025 | Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus
28.11.–14.12.2025 | Original Salzburger Advent ® 29.11.–14.12.2025 |
Salzburger Hirtenadvent in der Grossen Universitätsaula 5.–14.12.2025 |
Winterfest 26.11.2025–6.1.2026 | Altstadtsilvester im Rahmen des Salzburger
Christkindlmarktes 31.12.2025– 1.1.2026 | Mozartwoche 22.1.–1.2.2026
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Tel. +43/662/88987-0 · tourist@salzburg.info
KOLUMNE
Kunstentdeckung
Künstler ist nicht, wer nur formt,
sondern wer die Welt in Farbe,
Geste und Stille liest. Ein Künstler
entdeckt: in der Ruine eines Fotos,
im Rauschen einer Stimme, im
Leuchten eines Materials,
das andere übersehen.
Kunstentdeckerinnen
und -entdecker
gehen mit offenem
Blick ins Feld des
Sichtbaren und
Fantastischen zugleich.
Sie fragen
nicht nur: «Was ist
das?», sondern: «Was
könnte es noch sein?».
In diesen Fragen liegt
ihr Treibstoff: Neugier als
Methode, Irritation als Antrieb.
Die Entdeckung geschieht dort, wo
Gewöhnliches ins Wanken gerät –
im Staub der Ateliers, im Rauschen
von Prozessen, im Kolorit fremder
Kulturen. Dort sammeln sie Spuren,
fragmentarische Momente, die
erst durch Aufmerksamkeit Sinn
ergeben. Doch Entdeckung ist
kein isoliertes Abenteuer: Sie
ruft nach Austausch, nach Dialog
mit Publikum, Kolleginnen und
Kollegen, nach dem Sturm der
Debatte und dem stillen
Nachklang der Stille.
So werden Künstler
zu Brückenbauern
zwischen Sichtbarem
und Denkbarem,
zwischen
Vergangenheit
und Zukunft.
Ihr Werkzeug ist
Intuition, doch ihr
Gewinn: verlässliche
Resonanz, die über das
eigene Werk hinausgeht.
Kunstentdeckung ist damit
kein Zufall, sondern eine Praxis:
wachsam bleiben, Fragen stellen,
Materialien lieben, Grenzen verschieben
und das Unerwartete
willkommen heissen. Nur so wird
Innovation zur Lebensform
der Kunst.
Herzlichst, Ihr
Mino S. Bächler
52 SEESICHT 6 | 25
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SEESICHT GALERIE
Kunst, die
Horizonte öffnet
Mit der «Seesicht Galerie» bringen wir Kunst direkt
zu unseren Leserinnen und Lesern.
In jeder Ausgabe stellen wir ausgewählte Werke
spannender Künstler vor – zum Entdecken,
Erleben und Erwerben.
Beat Frei
zVg
Mit der «Seesicht Galerie» öffnen wir ein Fenster in die Welt
der Kunst – unmittelbar, authentisch und nahbar. In jeder Ausgabe
präsentieren wir ausgewählte Werke von Künstlerinnen und
Künstlern, die mit ihrem Schaffen unsere Sinne bereichern und
neue Perspektiven eröffnen. Kunst soll dabei nicht nur betrachtet,
sondern auch erlebt werden: Jedes Werk erzählt eine eigene Geschichte,
trägt den Charakter seines Schöpfers in sich und lädt dazu
ein, in den Dialog mit Farben, Formen und Emotionen zu treten.
Die «Seesicht Galerie» versteht sich als Brücke zwischen Kunstschaffenden
und Kunstinteressierten. Wer mehr erfahren oder die
Werke aus nächster Nähe erleben möchte, kann per E-Mail Kontakt
aufnehmen, weitere Informationen anfordern oder einen individuellen
Besichtigungstermin vereinbaren. So wird aus einem
flüchtigen Blick ein persönliches Erlebnis – und vielleicht sogar ein
bleibendes Stück Kunst für das eigene Zuhause.
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54 SEESICHT 6 | 25
GALERIE
MINO (*1967)
Ein Schweizer Künstler mit nationaler und internationaler Ausstellungspräsenz.
Der Künstler betrachtet die Landschaft auf eine tiefgründige und reflektierende
Weise. Während seiner Touren durch die Natur beobachtet er die Weite der Berge
und die Phänomene wie Licht, Dunst und Nebel mit grosser Aufmerksamkeit.
Durch einen Passepartout sieht er die Landschaft nicht nur als blosses Bild,
sondern als eine komplexe Szenerie, die von verschiedenen Faktoren beeinflusst
wird, und setzt diese in der gegebenen Farbkombination um.
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SEESICHT 6 | 25 55
GALERIE
MARCELLO FISCHER (*1954)
Der Zürcher Künstler und ehemalige Textil- und Geschirrdesigner mit
langjährigen Tätigkeiten bei Fabric Frontline, Gessner Dekostoffe und
Bopla-Porzellan. Der Künstler ist mit seinen Geschirrkollektionen auch im
Museum of Modern Art in Stockholm präsent. Fischer ist seit über 40 Jahren
als Designer und Maler in der Kunst tätig und hatte schon einige namhafte
Ausstellungen. Seine Werke sind nebst der figurativen auch in der
expressiv-abstrakten Malerei zu Hause.
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56 SEESICHT 6 | 25
GALERIE
PHILIPP TRAUTMANN (*1960 – †2008)
Seit Beginn der Auseinandersetzung mit Malerei anfangs der Achtzigerjahre
konzentrierte sich der Zürcher Maler, Zeichner und Illustrator primär auf
den Expressionismus. Trautmann schuf Werke, die sich durch klare
Kompositionen, Farbigkeit und eine präzise Linienführung auszeichnen.
Trautmann stellte in der Schweiz sowie international aus, unter anderem
in Russland (Moskau) und den USA (Savannah und Orlando). Sein Gesamtwerk
ist ein fester Bestandteil des zeitgenössischen Schweizer Kunstschaffens.
Wiedersehen der Freunde II
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SEESICHT 6 | 25 57
GALERIE
MINO (*1967) & MICHAËL LUCERNE (*1964)
Manche Künstler treffen sich scheinbar zufällig, andere Begegnungen wirken
vorbestimmt. So auch die Zusammenarbeit von Mino Stephan Bächler und
Michaël Lucerne: zwei Schweizer mit internationaler Strahlkraft, verschieden im
Wesen, doch vereint im Schaffen. Ihre gemeinsamen Werke wirken, als entsprängen
sie einer geteilten Vision – einem Traum, der sie schon lange verbindet.
Blumenzauber
46. 251 76 40, 8.8431526
Mischtechnik auf Leinwand
120 x 150 cm
Blumenzauber
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120 x 150 cm
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bitte per E-Mail an
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58 SEESICHT 6 | 25
HOME & LIVING
DENON HEOS
Wenn Räume
beginnen zu klingen
Ein Zuhause klingt dann richtig, wenn Technik nicht dominieren will, sondern
mitdenkt. HEOS von Denon zeigt, dass moderner Klang kein Selbstzweck ist,
sondern Teil einer Haltung: Musik als selbstverständlicher Bestandteil des
Alltags, präzise inszeniert, aber nie aufdringlich.
Beat Frei
zVg
HEOS versteht sich als offenes System – und das
im besten Sinn. Neben Denon-Lautsprechern
lassen sich auch zahlreiche Partnerprodukte integrieren,
sodass individuelle Klanglandschaften
entstehen. Ob Wohnzimmer oder Atelier,
Terrasse oder Schlafzimmer: Jedes Setup lässt
sich an die akustischen Gegebenheiten anpassen.
Die App erkennt Räume, hilft bei der Einmessung
und gleicht Unterschiede automatisch
aus.
Besonders spannend ist die Integration in aktuelle
Denon-AV-Receiver, die dank HEOS nicht
nur Musik verteilen, sondern Klangwelten verbinden.
Der Wechsel von TV-Ton auf Streaming
geschieht fliessend, ohne Unterbruch oder Lautstärkesprung.
Wer möchte, kann über die App
unterschiedliche Klangprofile speichern – etwa
für Sprachverständlichkeit bei Filmen oder für
dynamische Wiedergabe bei Konzerten.
Auch die kabellose Synchronität überzeugt:
Dank präzisem Timing bleibt der Takt in jedem
Raum gleich, selbst bei hochauflösenden Audiodaten.
So entsteht kein Echo, sondern ein geschlossenes
Klangbild.
HEOS entwickelt sich kontinuierlich weiter –
neue Funktionen, Codec-Updates und Sicherheitsverbesserungen
kommen regelmässig per
Firmware. Damit bleibt das System technisch
aktuell, ohne je seine Einfachheit zu verlieren.
Es ist die stille Evolution, die man nicht bemerkt,
aber hört.
Denon beweist damit, dass Innovation nicht
laut sein muss. Sie klingt immer harmonisch
und verlässlich.
60 SEESICHT 6 | 25
HOME & LIVING
Design und Kunst
unter einem Dach
Wer seit seiner frühen Kindheit mit Architektur, Textil- und Möbeldesign
sowie Kunst aufgewachsen ist, wird dies unweigerlich in seinem Lebens- und
Einrichtungsstil widerspiegeln. Ein Paradebeispiel hierfür ist das Haus von
Andreas Schwarz, dem Geschäftsführer von «Neumarkt 17».
Gerald Brandstätter
Franz Rindlisbacher
Das markante Gebäude, entworfen von Schwarz & Schwarz Architekten,
besteht aus vier Ebenen, die der Hanglage folgend übereinander gestaffelt
sind. Zuunterst die Einliegerwohnung.
62 SEESICHT 6 | 25
AUSSERGEWÖHNLICHE ARCHITEKTUR
Das als Terrassenhaus angelegte Einfamilienhaus
mit Einliegerwohnung besticht durch
wunderbare Räumlichkeiten mit viel
Tageslicht, angesehenes Möbeldesign sowie
rustikale Fundstücke – und mit Kunst unterschiedlichster
Couleur. «Meiner Frau und
mir war es sehr wichtig, dass neben den
zeitgenössischen und modernen Designmöbeln
und Leuchten auch ausreichend
Raum für Kunst bleibt», erklärt Andreas
Schwarz den Grundgedanken zur Einrichtung
seines Eigenheims.
Angesichts der vielen edlen Designmöbel,
der meist naturweiss gekalkten Wände und
der Kunstwerke – von Skulpturen bis hin
zu zahlreichen Gemälden – überrascht es,
dass hier eine fünfköpfige Familie mit drei
Kindern und einem Hund lebt.
Ausrichtung auf den Sonnenverlauf
Das Haus liegt in einem Zürcher Vorort in
einem Quartier mit Bauten aus verschiedenen
Epochen und mit unterschiedlicher
Charakteristik. Wo früher ein freistehendes
Einfamilienhaus mit grossem Umschwung
stand, wurde im Zuge der Verdichtung ein
Zweiparteienhaus mit Blick auf den Zürichsee
errichtet. Das markante Gebäude besteht
aus vier Ebenen, die der Hanglage folgend
übereinander gestaffelt sind. Mit ihrer Fassade
aus brünierter Bronze und den freigelegten
Deckenstirnseiten aus Sichtbeton
wird die Schichtung der einzelnen Etagen
zusätzlich betont.
Vom Eingangsbereich aus werden Besucher durch das von oben
einfallende Tageslicht instinktiv hinauf zur Wohnebene geleitet.
Viel Tageslicht, angesehenes Möbeldesign sowie Bücher und
Fundstücke – der Wohnbereich.
SEESICHT 6 | 25 63
HOME & LIVING
Entworfen hat das Gebäude Lucas Schwarz
von Schwarz & Schwarz Architekten, dem
älteren Bruder von Andreas. Die konsequente
Ausrichtung der Wohnräume auf den See und
den Sonnenverlauf bestimmt die Funktion der
jeweiligen Etage: unten wird geschlafen, in
der Mitte gewohnt und oben wird gegessen.
Das unterste Geschoss, das hangseitig teils
unter der Erde liegt, beherbergt eine Dreieinhalbzimmerwohnung
mit eigener Gartenterrasse.
Darüber befinden sich die drei Geschosse,
die der Familie von Andreas Schwarz
vorbehalten sind.
Die hangseitige Eingangstür führt in ein
Entrée, von dem aus eine grosse Garderobe,
die drei Kinderzimmer sowie ein kleines Bad
mit Dusche zugänglich sind. Vom Eingangsbereich
aus werden Besucher durch das von
oben einfallende Tageslicht instinktiv auf der
Treppe hinauf zur Wohnebene geleitet. Hier
nimmt das offene Wohnzimmer mit vorgelagerter
Terrasse den Grossteil der Fläche ein.
Raumhohe Fronten mit Schiebetüren erweitern
den Wohnraum nach draussen. Draussen wie
drinnen laden erlesene Möbel aus namhaften
Designkollektionen die Gäste zum Verweilen
ein. Hangseitig liegt der private Bereich der
Eltern mit Schlafzimmer, Ankleide und einem
Badezimmer.
Stimmig inszenierte «Wohninseln» fördern
die Entdeckung der Räumlichkeiten. So verführt
etwa das runde Bild von Pierre Cattoni,
das hinter dem runden und farblich abgestimmten
Sessel «Paradise Bird» von Wittmann
hängt, mit seiner magischen Sogwirkung.
Überall sind Fundstücke, kleine Skulpturen
und stilvolle Wohnaccessoires zu entdecken.
Das Attikageschoss ist dem Kochen und
Essen vorbehalten: In der offenen Küche von
Bulthaup und am grossen Esstisch mit acht
einladenden Polstersesseln werden gerne
Gästen bewirtet. Auch hier inspiriert Kunst
so manchen Gast. Für gesellige Apéros ist die
grosse Terrasse mit Blick auf den See der perfekte
Ort. Die Landschaft wird durch raumhohe
Fensterfronten ins Haus geholt; ab dem
Das runde Bild von Pierre Cattoni, das hinter dem runden und farblich abgestimmten Sessel «Paradise Bird»
von Wittmann hängt, mit seiner magischen Sogwirkung.
64 SEESICHT 6 | 25
AUSSERGEWÖHNLICHE ARCHITEKTUR
«Neumarkt 17», Zürich
Andreas Schwarz hat das 1963 gegründete
Einrichtungsgeschäft am Neumarkt 17 in
Zürich 1995 von seiner Mutter übernommen
und leitet es seither. Das Geschäft umfasst
heute vier Altstadthäuser und führt seine
Kunden durch historische Kellergewölbe,
über schwebende Stahlgitterböden und
hinein in futuristische Betonkonstruktionen.
www.neumarkt17.ch
Am grossen Esstisch mit einladenden Polstersesseln
werden gerne Gäste bewirtet. Auch hier inspiriert Kunst so
manchen Gast.
Erlesene Möbel aus namhaften Designkollektionen,
stilvolle Leuchten sowie Fund- und Sammlerstücke
schaffen ein einladendes Ambiente.
ersten Obergeschoss eröffnet sich ein herrliches
Panorama. Doch durch räumliche und farbliche
Kontraste sowie die wohnliche Gestaltung mit
viel Kunst rückt das Leben innerhalb des Gebäudes
ins Zentrum.
Atmende Materialien
Die einzelnen Geschosse und die unterschiedlichen
Räume verbinden sich durch eine
edle, ruhige Materialisierung. Die Böden sind
durchgängig mit 30 Zentimeter breiten, grau
geölten Eichendielen belegt. Im Dachgeschoss,
also in der Küche und im Essbereich, kam ein
mineralischer Gussboden zum Einsatz. Die
Wände sind allesamt mit Sumpfkalk verputzt,
die Fensterrahmen bestehen aus massiver Eiche.
In seiner Funktion als Geschäftsinhaber von
«Neumarkt 17» kennt Andreas Schwarz alle namhaften
Möbelhersteller und deren Neuheiten und
behält stets Trends und Tendenzen bei Formen,
Farben und Materialien im Auge. Seine Expertise
wendet er nicht nur für seine Kundinnen und
Kunden an; auch in seinem eigenen Zuhause ist
deutlich spürbar, dass hier ein kultivierter Einrichtungsprofi
wohnt. «Beim Einrichten teile ich
den Raum gerne in Zonen auf und kombiniere
zueinander passende Gruppen von Objekten»,
erklärt er seine Vorgehensweise beim Einrichten.
Immer wieder tauscht Andreas Schwarz einzelne
Möbel oder ganze Gruppen aus. Es ist also gut
möglich, dass das Haus mittlerweile komplett
neu eingerichtet ist.
SEESICHT 6 | 25 65
HEALTH & BEAUTY
Achtsamkeit ist mittlerweile in aller Munde
und auch ein Riesengeschäft. Trainer sowie
Trainerinnen begleiten Einzelpersonen und
Firmen, Bücher erscheinen fast schon im
Wochenrhythmus. Die Grundlagen für die
Achtsamkeit sind aber seit Jahrhunderten
bekannt. Neu ist nur die Verpackung.
Claudio Brentini
Adobe Stock
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enntnisse
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erpaCkt
«Just now is enough», das Hier und Jetzt genügt.
Dies ist die Grundaussage des ZEN-Buddhismus.
Im Hier und Jetzt zu leben, wertungsfrei, losgelöst
vom Gestern und den Sorgen über das
Morgen, das ist aber alles andere als einfach.
Beruf und Alltag fordern viel, oft zu viel, wie
sich deutlich zeigt. Immer mehr schaffen die
Belastungen nicht mehr und jene, die aushalten,
suchen nach Entspannung, nach Konzepten,
die ihnen helfen, den Alltag in Beruf und
Familie bewältigen zu können. Achtsamkeit ist
dabei das neue Zauberwort und damit schliesst
sich der Kreis zum ZEN-Buddhismus. Mittlerweile
wurden Studien darüber verfasst, was
passiert, wenn Arbeitnehmende mehrmals pro
Tag anhalten, im Hier und Jetzt verweilen. Die
Ergebnisse sowie die Antwort sind eindeutig:
Viel, sehr viel sogar. Dabei mussten die Studienteilnehmenden
«nur» bei sich verweilen durch
Meditation, Gedankenspiele, Musik, Atemübungen,
was auch immer half, abzuschalten und
66 SEESICHT 6 | 25
ACHTSAMKEIT TEIL I
Foto: Kale Galaxy | Adobe Stock
SEESICHT 6 | 25 67
HEALTH & BEAUTY
ganz bei sich anzukommen. Auch durch Fragen
wie: «Wie geht es mir jetzt?» wurde die Ablenkung
und der Druck durch das Aussen auf eine
Konzentration auf das Innere gelenkt. Ganz bei
sich sein, ohne Wertung, ohne Druck, natürlich
einfacher gesagt als getan. Die Wirkung
indes ist gross: mehr Gelassenheit, mehr Widerstandskraft,
eine höhere Motivation, weniger
Stressempfinden.
Pausenlose Bewertung
Das Gehirn muss Unmengen von Informationen
verarbeiten, sehr viel mehr als noch vor
40 Jahren, und es wird immer mehr. Pausenlos
denken wir an Aufgaben, Probleme und
Herausforderungen, Termine und werden dabei
vom Äusseren bestimmt. Anzuhalten, bei
sich zu sein und dies auch auszuhalten, fällt
immer schwerer und man müsste den anfangs
zitierten ZEN-Satz ergänzen mit: Ich bin genug.
Dieses Ich aber wertet und bewertet pausenlos,
zusätzlich belastet durch das bereits Erlebte
wie auch durch Hoffnung, Erwartung oder
Angst auf das Morgen. Dabei ist nicht nur aus
ZEN-buddhistischer Sicht mittlerweile klar, wie
wertvoll das Jetzt ist. Wir kennen das: Wir sitzen
in einem Gespräch, das Gegenüber schaut
dauernd auf das Handy, ist unruhig, weil weitere
Termine warten, ist eigentlich gar nicht da,
nicht präsent. Für beide keine befriedigende
Situation, weder für ein Personalgespräch noch
für eine Sitzung oder Aussprache. Doch wie viele
von uns sind genau jene, die vom Handy, von
Terminen, von Erwartungen und vielem mehr
diktiert werden? Oder zumindest glauben, dadurch
bestimmt zu werden? Die überfüllten
Kliniken mit all den Burn-out-Patientinnen und
-Patienten beweisen, es sind viele. Zu lernen, im
Hier und Jetzt zu leben, ist also keine esoterische
Spinnerei, sondern schlicht und ergreifend
ein Ansatz, der hilft, die enorme Belastung der
heutigen Arbeitswelt sowie der privaten Situation
zu bewältigen. Genau deswegen ist dieser
Ansatz heute so aktuell.
«Es gibt nur zwei Tage im Jahr,
an denen man nichts tun kann.
Der eine ist gestern, der andere morgen.
Dies bedeutet, dass heute der richtige
Tag zum Lieben, Glauben und in erster
Linie zum Leben ist.»
Dalai Lama
Ausser man tut es
Das Konzept ist also einfach, doch warum fällt
es vielen so schwer, achtsam im Hier und Jetzt
zu leben? Die Antwort ist einfach: Ablenkung.
Diese ist aber oft auch eine Ausrede. In einem
Führungskurs mit dem Thema Work-Life-
Balance fanden die Führungskräfte einer Ingenieursfirma
viele Ausreden, warum Achtsamkeit
für sie im Arbeitsalltag nicht möglich sei.
Bis dann der CEO erzählte, er habe es umgesetzt
und seinen Tag so eingerichtet, dass er zweimal
zehn Minuten achtsam in sich gehe, mit spürbar
positiven Folgen. Dieser CEO hätte sicher auch
viele Ausreden finden können, es nicht zu tun,
aber zweimal am Tag ist er nun nicht erreichbar,
weder für Sitzungen noch für Telefonate
oder Gespräche, sondern für Atemübungen und
einfachen Fragen, welche er jeweils durchgeht,
Fragen wie: «Was fühle ich jetzt in diesem Moment?»
«Bin ich gestresst und wenn ja, warum?»
«Wie atme ich? Ruhig oder hektisch?» «Kann ich
mich entspannen?» Diese Fragen sowie die Konzentration
auf sich selbst würden ihm enorm
helfen, den Tag gelassener anzugehen, erzählte
der CEO schliesslich. Ist es also wirklich so ein-
68 SEESICHT 6 | 25
ACHTSAMKEIT TEIL I
Grafiken: doddis77 / csimage | Adobe Stock
fach? Nein. Einfach ist es nicht, denn wie jede Veränderung braucht auch
diese Zeit und Disziplin. Und es muss längst nicht bei zweimal anhalten
pro Tag bleiben. Durch weitere Übungen wie Meditationen, achtsames
Bewegen, Auszeiten in der Natur, Rituale für die gemeinsamen Mahlzeiten
und mehr kann ein neues Lebensgefühl entstehen. Vergleichbar mit
einer Diät sind die Verführungen, den Weg abzubrechen, aber gross.
Hilfe gibt es mittlerweile mit vielfältigen Kursen und Methoden. Sowohl
Yoga, Meditation, Qi Gong oder Taiji Quan und viele andere Ansätze helfen,
im Hier und Jetzt anzukommen. Mitbringen sollte man aber Geduld
und eine Bereitschaft zur Veränderung. Einmal pro Woche ruhig sitzen
und den Rest gestresst herumhetzen wird nichts verändern. Es gibt aber
unzählige Möglichkeiten, Achtsamkeit zu trainieren, kurz anzuhalten:
Vor dem Essen, vor einer Besprechung, zu fixen Zeiten mit einer kurzen
Übung, frühmorgens nach dem Aufstehen, am Abend vor dem Schlafengehen
und so weiter. Dabei sollte jede Ablenkung vermieden oder gar verbannt
werden. Vor allem das viel zu dominante Handy. Das Jetzt genügt,
mehr braucht es nicht in solchen Momenten.
Hilfreiches Loslassen
Das Konzept, achtsam zu leben im Hier und Jetzt, den Moment sowie
sich selbst wahrzunehmen, ist also nicht neu, im Gegenteil, was beweist,
wie wichtig dieser Ansatz ist. Vor allem aber ist es eine Grundlage, um
das Heute zu bewältigen, diese Zeit, in der Informationen ohne Ende auf
uns einprasseln, Entscheidungen im Sekundentakt anstehen, Aufgaben
SEESICHT 6 | 25 69
HEALTH & BEAUTY
«Nur im Hier und Jetzt
können wir
Frieden finden.»
Ralph Marston
Foto: Marcin | Adobe Stock
und Herausforderungen
zu Überforderungen
führen können. Im
Heute, im Hier und Jetzt
zu leben, bedeutet auch, das
Vergangene loszulassen und das
Morgen einfach Morgen sein zu lassen.
Natürlich gelingt das nicht immer,
nicht in unserer hektischen Zeit, nicht wenn
Sorgen und Ängste uns plagen. Vieles aber hängt von der
eigenen Wertung ab. Dieses Loslassen ist äusserst hilfreich
und Achtsamkeit kann genau dabei helfen. Anhalten, sich
bewusst werden ist keine Zeitverschwendung, sondern
setzt den ebenfalls sehr alten, in Klöstern verwendete Satz
«mens sana in corpore sano», also «gesunder Geist in einem
gesunden Körper», um. Mittlerweile ist auch neurologisch
bewiesen, wie wichtig Pausen sowie ruhige Phasen für das
Gehirn sind, zudem gewinnen die meisten Situationen,
wenn man vollkommen präsent sein kann, ohne Ablenkung,
ohne Irritationen. Alles gute Gründe, Achtsamkeit
zu üben, zu trainieren, genauso wie den Körper. Das geht
nur im Heute, denn
«es gibt nur zwei Tage
im Jahr, an denen man
nichts tun kann. Der eine
ist gestern, der andere morgen.
Dies bedeutet, dass heute der
richtige Tag zum Lieben, Glauben
und in erster Linie zum Leben ist», wie
der Dalai Lama erklärte.
Sich vom Gestern zu befreien und sorgenfrei das Morgen
anzunehmen, ist eine Gabe, ein Geschenk. Der Weg dorthin
kann ein langer sein und wird seit Jahrhunderten gelehrt.
Sogar Hollywood hat diesen Ansatz entdeckt mit dem
wunderbaren Film «Kung Fu Panda». Dort sagt Master
Oogway zum Panda den leider kaum zu übersetzenden
Satz, übrigens ein Zitat des amerikanischen Zeichners Bill
Kean: «Yesterday is history, tomorrow is a mystery, today is
a gift, which is why we call it present», (Anmerkung des
Autors: «present» bedeutet Präsens, also Jetzt, aber auch
«Geschenk», genauso wie «gift». Das Wortspiel sagt also,
das Heute ist ein Geschenk, darum heisst es auch so).
SEESICHT wird sich in einer Serie den unterschiedlichen Methoden und Ansätzen für ein gesundes,
achtsames Leben widmen. Dieser Artikel ist der Start in diese Serie.
70 SEESICHT 6 | 25
«Auch Tyra möchte Mutter sein.»
Lesen Sie die Geschichte der Milchkuh Tyra.
Sie zeigt, wie Milch tierfreundlich produziert
werden kann, ohne Kuh und Kalb zu trennen.
www.zuerchertierschutz.ch/kuhstory-tyra
HEALTH & BEAUTY
Schluss mit
Schnarchen und Schlafapnoe.
Dank alwasleep.
Wenn der Wind die Segel bläht und das Meer endlos glitzert – dann beginnt für viele
Segler der Traum von Freiheit. Thomas W. aus Ennetbaden erfüllte sich diesen Traum
mit seinen Freunden, hatte aber vorher ein Problem zu lösen.
A lw a fl e x
zVg
72 SEESICHT 6 | 25
ALWASLEEP
«Ich wollte den Atlantik schon seit vielen Jahren
überqueren. Aber meine Schlafapnoe stellte
mich vor eine schwierige Aufgabe», erzählt der
66-jährige passionierte Segler.
Schlafapnoe – das sind nächtliche Atemaussetzer,
die Körper und Geist zermürben. Oft
wird zur Behandlung ein CPAP-Gerät, das mit
Luftdruck die Atemwege offenhält, verwendet.
Doch auf einem Segelschiff, weit entfernt von
jeder Steckdose, mit einer Crew in enger Kajüte
– und einem Gerät, das brummt und den wertvollen
Strom braucht? Undenkbar.
Schweizer Innovation an Bord: Die alwasleep-Schiene ermöglicht ruhigen
Schlaf – selbst mitten auf dem Atlantik.
Atemaussetzer schlafen und nur mit der
Schiene reisen, was mir bei meinen Abenteuern
keine Grenzen mehr setzt. Zudem möchte ich
erwähnen, dass dank der alwasleep- Schiene
jetzt auch wieder meine Frau ungestört schlafen
kann.»
«Zwar hatte ich ein mobiles CPAP-Gerät, das
über einen USB-Anschluss weniger Strom
brauchte, aber dennoch war der Einsatz dieses
Geräts nicht gewährleistet auf hoher See», sagt
Thomas. «Und irgendwie fühlte ich mich nicht
wohl, das Gerät zu Hause zu lassen.»
Die Wende kam in einer Zahnarztpraxis. Dort
hörte er zum ersten Mal von der neu entwickelten
alwasleep-Schiene – einer Schweizer
Innovation. Eine fili grane, digital gefertigte
Schiene, die den Unterkiefer sanft nach vorne
bringt, damit die Atemwege nachts offen bleiben
– ohne Strom, ohne Lärm, ohne Kabel.
«Ich war von dieser Möglichkeit völlig begeistert
und liess mir die Schiene individuell
anpassen und bei einem Besuch im Schlaflabor
auch testen.» Das Ergebnis war eindeutig:
Mit der Schiene konnte er sicher schlafen –
auch ohne CPAP-Gerät.
«Zum ersten Mal seit Jahren bin ich wieder
ohne Maske eingeschlafen – und ausgeruht
aufgewacht», sagte er.
Im November 2024 sticht er schliesslich in
Las Palmas in See. Kurs: Karibik. 24 Tage auf
dem offenen Meer, unter Sternen, mit Wind
im Gesicht – und endlich ruhigen Nächten.
«Die alwasleep-Schiene hat mir eine Alternative
geboten, von der ich nicht geträumt hätte»,
sagt er. «Ich kann ohne Schnarchen und
Die innovative alwasleep-Schiene wird in der
Schweiz im CAD-Verfahren konstruiert und im
topmodernen 3D-Druck aus biokompatiblem
Material gefertigt – leicht, elegant, hygienisch
und präzise wie ein Schweizer Uhrwerk. Zahnärzte
und HNO-Spezialisten empfehlen sie für
Schnarcher. Bei leichter bis mittel-schwerer
Schlafapnoe als sanfte, komfortable Alternative
zur Maske.
Mehr Informationen
www.alwasleep.ch
GUT ZU WISSEN
Liegt eine diagnostizierte Schlafapnoe
vor, übernimmt die Grundversicherung
der Krankenkasse die Kosten.
SEESICHT 6 | 25 73
HEALTH & BEAUTY
NOSE BY BERKEI: NASENKORREKTUR AUF HÖCHSTEM NIVEAU
Drei Säulen für
Harmonie, Funktion
und Beständigkeit
In der Welt der ästhetischen Chirurgie gilt die Nasenkorrektur als eine
der anspruchsvollsten Disziplinen. Sie verlangt nicht nur chirurgisches Können,
sondern auch ein tiefes Verständnis für Proportion, Struktur und Persönlichkeit.
Dr. Julia Berkei, Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie und Gründerin
der Plastischen Chirurgie Berkei, hat sich seit vielen Jahren genau darauf spezialisiert:
die Kunst, Form und Funktion in Einklang zu bringen.
Pamela Niggli
zVg
74 SEESICHT 6 | 25
DR. JULIA BERKEI
Vorher
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Nachher
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CIRCLE-5
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CIRCLE-7
CIRCLE-8
CIRCLE-9
Schiefe Nasenscheidewand
Vergrösserte Nasenmuscheln
Massive Belüftungsstörungen
Volumendefizit der Lippen
Unterkiefer zu weit hinten
Überschüssiges Halsfett
Funktionelle Nasenkorrektur
Eigenfett in den Lippen
Eigenfett ins Kinn
Mini-Fettabsaugung am Hals
Mehr als 10 000 Nasenkorrekturen und Revisionsoperationen
hat Dr. Berkei bislang durchgeführt. Ihre Erfahrung,
kombiniert mit einer Erfolgsquote von 99 Prozent,
macht sie zu einer der führenden Spezialistinnen auf diesem
Gebiet. Ihr Ansatz ist einzigartig, denn sie betrachtet
jede Nasenkorrektur als dreidimensionales Konzept, als
drei Operationen in einer.
Die erste Säule ist die Ästhetik: Das Ziel ist nicht, eine
standardisierte «Schönheitsnase» zu schaffen, sondern
eine Form, die sich harmonisch in die individuellen Gesichtszüge
einfügt. Jedes Gesicht erzählt eine Geschichte
und die Nase soll sich natürlich in diese einfügen, symmetrisch,
ausgewogen und authentisch.
Die zweite Säule betrifft die medizinische Funktion. Viele
Patientinnen und Patienten leiden unter eingeschränkter
Nasenatmung, häufig durch vorangegangene Operationen
oder angeborene Fehlstellungen. Durch eine präzise
Rekonstruktion der inneren Strukturen – hier wird bei
der Patientin / beim Patienten körpereigener Knorpel
entnommen, neu modelliert und gezielt einsetzt – so wird
die Belüftung der Nase nachhaltig verbessert. So steht am
Ende nicht nur eine ästhetisch vollendete, sondern auch
funktionell optimierte Nase.
Die dritte Säule ist die strukturelle Stabilität. Eine Nase
soll nicht nur in den ersten Jahren nach der Operation
schön aussehen, sondern dauerhaft ihre Form und Funktion
behalten. Durch moderne Techniken wird das Nasengerüst
so aufgebaut, dass es auch über Jahrzehnte stabil
bleibt – ein Ergebnis, das Bestand hat.
Bei der plastischen Chirurgie bei Dr. Berkei in Zürich beginnt
jede Behandlung mit einer ausführlichen Beratung.
Dabei nimmt sich Dr. Berkei Zeit, die Anatomie, Wünsche
und Erwartungen ihrer Patientinnen und Patienten genau
zu verstehen. Mithilfe moderner 3D-Visualisierungen lässt
sich das mögliche Ergebnis bereits im Vorfeld realistisch
einschätzen. Der operative Eingriff selbst erfolgt unter
höchsten medizinischen Standards und mit einem feinen,
ästhetischen Blick für Details.
Die Philosophie von Dr. Berkei ist klar: Eine Nasenkorrektur
ist mehr als eine Veränderung der Form – sie ist eine
Wiederherstellung von Harmonie, Funktion und Selbstvertrauen.
Viele ihrer Patientinnen und Patienten berichten,
dass sie nach dem Eingriff nicht nur besser atmen,
sondern sich auch in ihrem Gesicht neu wiederfinden.
Ihre Vorteile auf einen Blick:
– Individuelle und natürliche Nasenästhetik
– Verbesserte Atmungsfunktion durch anatomische
Rekonstruktion
– Stabilität und Langlebigkeit der Nasenstruktur
– Über 10 000 erfolgreiche Eingriffe und
99 Prozent Erfolgsquote
– Persönliche Betreuung und Beratung in der Schweiz
Wer eine Nasenkorrektur in Betracht zieht, sucht
Vertrauen, Erfahrung und Perfektion im Detail. All das
vereint Dr. Julia Berkei im Verbund mit ihrem Team an
den Standorten Zürich und Frankfurt – mit chirurgischer
Präzision, ästhetischem Feingefühl und einem klaren
Verständnis für die Individualität jedes Gesichts.
Berkei Plastic Surgery
Bahnhofstrasse 10 / Börsenstrasse 18
8001 Zürich
+41 43 456 27 07
info@drberkei.com
drberkei.com
SEESICHT 6 | 25 75
DKZ – ADVERTORIAL
Schöne Haut
beginnt mit
Wissen
Ein Gespräch mit Dr. med. Piotr J. Michel,
CMO und Mitgründer der Dermatologie Klinik
in Zürich.
Michael Orlik
Herr Dr. Michel, viele wünschen
sich gesunde und strahlende Haut.
Warum ist eine professionelle
Hautanalyse der beste Startpunkt
dafür?
Unsere Haut ist so individuell wie
ein Fingerabdruck – und sie verändert
sich ständig. Viele Hautprobleme
entstehen unbemerkt in tieferen
Schichten. Mit einer professionellen
Hautanalyse erkennen wir frühzeitig,
was die Haut wirklich braucht.
Das ist der Schlüssel für jede wirksame
Behandlung.
Wie läuft eine solche
Analyse ab?
Wir nutzen mit AURA hochauflösende
Kameras und präzise Messsysteme,
um Feuchtigkeit, Elastizität,
Porengrösse, Pigmentierung und
Sonnenschäden zu erfassen. Daraus
entsteht ein detailliertes Hautprofil,
auf dessen Basis wir gezielt und
individuell beraten können.
Welche Behandlungen
bauen darauf auf?
Je nach Hauttyp und Ziel setzen wir
Laserbehandlungen, Microneedling,
HydraFacial, Peelings oder
medizinische Kosmetik ein. Wir
kombinieren dermatologische Fachkompetenz
mit ästhetischem Feingefühl
– für natürlich schöne und
sichtbare Resultate.
Was unterscheidet die DKZ
von anderen Anbietern?
Wir vereinen Medizin und Ästhetik
unter einem Dach. Ärztinnen,
Kosmetikerinnen und Pflegeexpert:innen
arbeiten bei uns eng
zusammen – von der Analyse über
die Behandlung bis zur Nachsorge.
Das garantiert höchste Sicherheit
und Qualität.
Wie wichtig ist die richtige
Pflege zu Hause?
Entscheidend. Eine gute Heimpflege
ist die Verlängerung der Behandlung
– aber sie muss exakt auf die
Haut abgestimmt sein. Bei uns erfolgt
die Produktempfehlung immer
ärztlich begleitet, individuell auf
den Hauttyp, Zustand und die
Therapieziele abgestimmt. Nur so
lässt sich ein langfristig gesundes,
ausgeglichenes Hautbild erhalten.
Dr. med. Piotr J. Michel,
CMO und Mitgründer der
Dermatologie Klinik in Zürich.
Weihnachtsaktion
in der Dermatologie Klinik Zürich
15 % Rabatt auf alle Gutscheine!
Bis zum Jahresende profitieren
Kundinnen und Kunden der
DKZ von 15 % Rabatt auf alle
Gutscheine – gültig für sämtliche
ästhetischen und kosmetischen
Behandlungen sowie für den
Online-Shop.
Ein ideales Geschenk für alle, die
sich oder anderen etwas Gutes tun
möchten – von Hautanalysen über
Facials und Behandlungen bis hin zu
hochwertigen Pflegeprodukten.
Online-Shop
76 SEESICHT 6 | 25
«Ich begleite dich mit Hypnose
auf deinem Weg zu mehr
Klarheit, innerer Ruhe und
emotionaler Freiheit.»
MANUELA FREI
Therapie-Angebot
Depression &
Burnout
Stress &
Unruhe
Selbstwert &
Blockaden
Ängste &
Phobien
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Essstörungen
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YACHTEN
LEOPARD 46 ELECTRIC DRIVE
An Bord mit:
Arnaud Savignat
SEESICHT setzte Segel auf dem neuen Leopard-Katamaran 46 «Electric Drive»
und stach ab Port Santa Lucia in St. Raphael an der Côte dʼAzur in See. Mit an
Bord war Arnaud Savignat, European Sales Manager Leopard Catamarans. Mit
ihm sprachen wir über die Innovationen des neuen 46-Füssers und warum es sich
lohnt, im Falle eines Kaufs das Performance- Segelpaket und den innovativen,
neuen E-Antrieb (bei Leopard heisst dieser Hybrid-System) des französischen
Herstellers Joool gleich dazuzubuchen.
Matt. Müncheberg
muencheberg.media / Leopard
78 SEESICHT 6 | 25
LEOPARD 46
Robertson & Caine, Südafrikas grösster Bootsbauer
für den Export, der grösste Katamaranbauer
der südlichen Hemisphäre und der
drittgrösste weltweit, hatte seinen neuesten
Wurf, den modernen und komfortablen Segelkat
46 Electric Drive gerade erst als Europa-Premiere
im französischen La Grande
Motte im April 2025 vorgestellt – nur einen
Monat später ging die SEESICHT-Crew für
einen Testschlag an der Côte dʼAzur an Bord.
Aktuell umfasst die Leopard-Flotte neben
der neuen 46 nun die Segel-Kats mit 42 und
50 Fuss Länge sowie die Motorkatamarane
mit 40, 46 und 53 Fuss Länge, die in den exotischsten
Segelrevieren dieser Welt unterwegs
sind, darunter an der Ostküste der
USA, in der Karibik, auf den Seychellen, im
Mittelmeer, in Asien, im Südpazifik und in
Südamerika.
Zu den wichtigsten Merkmalen des neuen
Leopard 46-Kats gehören nach Werftangaben
neben einem optional erhältlichen
Hybrid-Elektroantrieb von Joool (siehe Info
am Ende dieses Beitrags), integrierten
Sonnen kollektoren für mehr Autonomie
und weniger Abhängigkeit von Generatoren
und einem höheren Mast für
eine verbesserte Leistung auch ein
(ebenfalls optional erhältliches)
High Performance-Segelpaket.
Darüber sprachen wir mit
Leopard-Manager Arnaud
Savignat, selbst begeisterter
Segler und Eigner einer
Figaro 1.
SEESICHT: Was ist neu an der
Leopard 46 Electric Drive?
Arnaud Savignat: Wie bei dem Vorgängermodell,
dem Segelkat Leopard 45, der durch
das neue Modell ersetzt wird, geht es um
eine Mischung aus möglichst viel Raum und
Komfort an Bord sowie um eine möglichst
gute Performance. Neu ist zunächst, dass der
Salon nach achtern hin komplett geöffnet
werden kann; beim Vorgängermodell gab es
noch eine Tür und ein Fenster, nun kann die
gesamte verglaste Wand nach achtern hin
geöffnet werden, um mit dem achterlichen
Aussenbereich auf einer Ebene zu einer Einheit
zu verschmelzen. Genau so kann – bei
schlechtem Wetter – jedoch alles im Handumdrehen
wieder geschlossen werden. Und: Wir
verwenden jetzt Glas statt Kunststoff für alle
Fenster, das hält länger und sieht auch nach
einiger Zeit noch schön sauber aus. Innen
haben wir alle störenden Ecken abgerundet –
das sieht nicht nur gefälliger aus, sondern
verringert auch die Verletzungsgefahr an
Bord.
Das Vorgängermodell der neuen 46, die 45,
war für Leopard ein Bestseller,
der allerdings in der Eignerversion nur
über drei Kabinen verfügte.
Die 45 verkaufte sich 286-mal, das ist ein
unübertroffener Spitzenwert, davon können
andere Katamaran-Bauer nur träumen
(lacht). Doch die 46 bedeutet nicht nur einen
SEESICHT 6 | 25 79
YACHTEN
neuen Namen, das Boot ist tatsächlich etwa einen
Fuss länger. Wir lernten im Laufe der Jahre eine
Menge von der 45 und entwickelten daraus ein
komplett neues, nochmals in vielen Details verbessertes
Boot. Die 45 gab es in der Charterversion mit
drei, vier und fünf Kabinen, das ist gleich geblieben.
Die Eignerversion besass damals jedoch nur
drei Kabinen. Bei der neuen 46 gibt es statt nur
einer Kabine für den Eigner auf der Steuerbordseite
dort nun eine grosse Kabine achtern für den
Owner – und zusätzlich noch eine kleine Kabine
im Bugbereich, die Eignerversion hat nun also
regulär vier Kabinen und bietet somit acht vollwertige
Schlafplätze. Es besteht aber auch die Möglichkeit,
durch den Umbau der Backbord-Bugkabine in
einen Hauswirtschaftsraum eine 3-Kabinen-Konfiguration
zu nutzen. Das alles wurde dadurch
möglich, da das Schiff nun einfach ein Stück länger
ist. Gleichzeitig gab es auch einen nicht unbeträchtlichen
Volumenzuwachs. Zuerst hatten wir die
neue Raumaufteilung bei unserem 50 Fuss-Modell
eingeführt, nun gibt es das auch bei der neuen 46.
Für ambitionierte Segler dürfte interessant sein,
dass die neue 46 einen längeren Mast als ihre
Vorgängerin hat und als Option ein sogenanntes
Performance Sailing-Kit verfügbar ist.
Richtig. Der Mast der alten 45 mass 18,14 Meter, die
Mastlänge bei der 46 beträgt nun 19,76 Meter, der
Mast auf der neuen Leopard ist also mehr als eineinhalb
Meter länger, genau: 1,62 Meter. Dadurch
wird auch die Segelfläche beim neuen Schiff grösser:
Grosssegel (erhältlich als Squaretop- oder
Standard) und Genoa wachsen insgesamt um
knapp 20 Quadratmeter auf 57,9 Quadratmeter
(Genoa, alt: 50,4) bzw. auf 86,5 Quadratmeter (Gross,
alt: 74,5). Auch Code D- und Code-Zero wuchsen von
105 auf 128,7 Quadratmeter (Code D) bzw. von 68
auf 79 Quadratmeter (Code 0). Die Vergrösserung
der Segelfläche auf der neuen 46 wurde aber nicht
nur durch die Verlängerung des Masts erreicht;
auch der Baum rutschte ein Stück nach unten.
Diese Änderungen betreffen beide Riggvarianten,
«Standard» und «Performance». Der einzige Unterschied
zwischen beiden Varianten ist, dass die
Performance-Segel nicht aus Dacron gefertigt sind,
sondern aus dem schieferfarbigen und viel leichteren
Aramid. Sie lassen sich wesentlich leichter
handlen und sparen viel Gewicht. Wer sich für die
Performance-Variante entscheidet, zahlt etwa
27 000 Euro mehr für einen kompletten Segelsatz
aus Aramid, das ist gut investiertes Geld.
Die eigentliche revolutionäre Neuerung
auf der Leopard 46 ist der innovative
E-Antrieb von Joool.
Ja, wir nennen das aber lieber Hybrid-Antrieb. Es
ist nicht wie bei einem Auto, das komplett elektrisch
fährt. Bei uns gibt es ja noch das Genset
dazu. So ist man immer auf der sicheren Seite.
Man spart dadurch zwar kein Gewicht, denn statt
Zu den wichtigsten Merkmalen des neuen Leopard 46-
Kats gehören neben einem Hybrid-Elektroantrieb von
Joool, integrierten Sonnenkollektoren für mehr Autonomie
und weniger Abhängigkeit von Generatoren und einem
höheren Mast für eine verbesserte Leistung auch ein High
Performance-Segelpaket, sagt Leopard-Manager Arnaud
Savignat, selbst ein begeisterter Segler, der auch privat,
sooft es geht, auf dem Wasser ist.
der Diesel-Motoren benötigt man ja eine Menge
Batterien. Aber man gewinnt viel Platz an Bord.
Schaut man in die Motorenräume achtern, so sind
diese clean, aufgeräumt und bieten wirklich viel
mehr Platz als vorher. Man erreicht durch das
Hybrid-System eine unglaubliche Autonomie. Man
ist nicht länger limitiert durch Tankstellen. Ist es
nicht fantastisch, emissionsfrei und fast lautlos
aus der Box gleiten und aus dem Hafen fahren zu
können? Zudem lassen sich die E-Motoren wie auch
das gesamte System sehr einfach und komfortabel
bedienen. Ergänzt wird das E-System an Bord
durch vier grosse Solarpaneele auf dem Dach, die
der Eigner als Option sogar noch weiter aufstocken
kann. Diese sind hinter dem Sitzbereich auf der Fly
und dem Steuerstand angebracht. Das ist nicht nur
sehr praktisch, es ist auch nachhaltig. Von unseren
bisher elf gebauten bzw. im Bau befindlichen
Einheiten besitzen bereits zwei den Hybrid-Antrieb,
das sind 18 Prozent. Dieser ist jedoch aktuell
den privaten Eigentümern vorbehalten. Für den
Charterbetrieb werden die Boote vorerst weiterhin
mit konventionellen Dieselmotoren bestückt. Das
komplette E-Hybrid-Antriebssystem stammt von
der französischen Firma Joool. Das Unternehmen
hat bereits viel Erfahrung im Bau von elektrischen
Antrieben für Boote sammeln können, sie machen
eine gute Arbeit, deshalb vertrauen wir ihnen. Vorteil:
Wir können von diesem reichen Erfahrungsschatz
profitieren und müssen das Rad insofern
nicht selbst neu erfinden. Und: Alles kommt aus
einer Hand – für das gesamte System benötigen wir
nur einen einzigen Ansprechpartner, das macht die
Sache nicht nur für uns sehr einfach, sondern auch
für die Käufer.
80 SEESICHT 6 | 25
LEOPARD 46
SEESICHT 6 | 25 81
YACHTEN
Technische Daten Leopard 46
Länge über Alles: 14,48 m
Länge Wasserlinie: 13,42 m
Breite max.: 7,35 m
Tiefgang (half load): 1,65 m
Masthöhe: 22,9 m
Grosssegel: Standard 86,5 qm, Square Top 94,2 qm
Genua: 57,9 qm
Spi: 198,1 qm
Code 0 / Code D: 79 / 128,7 qm
Verdrängung (half load):
19 359 kg / light ship: 17 209 kg
Motoren Standardversion:
2 x Yanmar Diesel 45 PS, Option:
2 x Yanmar Diesel 57 PS
Treibstoff: 690 l
Motoren Electric Drive (Joool) Leistung:
2 x 25 kW / GenSet 32 kW
Batterien Kapazität: 45 kWh
Wasser: 700 l
Info Joool – intelligente Energiesysteme
für Boote undYachten
Auf der diesjährigen International Multihull Show
im französischen La Grande Motte wurde Joool
vorgestellt, ein hybrides Antriebs- und intelligentes
Energiesystem, entwickelt vom Team «Alternatives
Energies» in Frankreich. Neben Leopard Catamarans
vertrauen auch Werften wie Fountaine Pajot
(Aura 51 / 2 x 25 kW-Pod- Motoren, 64 kWh-Batterypack
+ 24 kW-Aggregat) und Dufour Yachts auf die
Lösungen von Joool. Auch die Day One 80 von Yacht
Concept setzt für den emissionsfreien Betrieb in
Schutzgebieten auf die Lösungen des französischen
Herstellers. Das System ist modular und vorkonfiguriert
und soll nach Herstellerangaben mit «plug
and play» einfach in Boote und Yachten integrierbar
sein. Nach eigenen Aussagen verfügt das Team
von Joool über mehr als 25 Jahre Erfahrung in der
Schiffs-Elektrifizierung; weltweit sei das System
bereits auf mehr als 100 Schiffen und Yachten verbaut.
Herzstück des Systems ist die von Joool sogenannte
OneBox, eine Energiemanagement- und
-umwandlungseinheit, die alle Energiequellen und
-leistungen an Bord integriert, darunter Solar-,
Wind- und Wasserkraft, die Generatoren und den
Landstrom. Die OneBox verfügt über intuitive
Benutzeroberflächen und Echtzeitüberwachung.
Ausserdem gibt es einen elektrischen Pod-Antrieb
für leises Fahren, recycelbare Lithium-Eisenphosphat-Batterien
sowie ein intelligentes Energie-
Managementsystem mit der Möglichkeit der Ferndiagnose,
falls unterwegs doch mal etwas mit dem
ansonsten wartungsfreien System passieren sollte.
Vorteile für Segler: fast geräuschloses Cruisen in
abgelegene Buchten, Besuch von Meeresschutzgebieten,
die für Verbrenner tabu sind, tagelanges
Ankern ohne Generatorbetrieb. In der neuen
Leopard 46 «Electric drive» sind 54 kWh-Batterien
und ein 32 kW- Generator verbaut. Unter Höchstgeschwindigkeit
des etwa 16 Tonnen schweren Kats
(8,4 kn; 1095 U/min) zeigte das System eine mögliche
Fahrzeit von 80 Minuten an (volle Akkus), bei
einer Leistung von im Schnitt 28 kW / Motor. Als
wir den Speed auf 6,5 kn reduzierten (733 U/min,
Leistung 8 kW), betrug die mögliche Rest-Fahrzeit
schon 2 h 40 min. Und bei 5 kn Geschwindigkeit
(537 U/min, 3 kW) wäre es theoretisch möglich
gewesen, ganze sieben Stunden unter Maschine(n)
zu laufen. Das Hybrid-System wird von Leopard als
Option für die neue 46 angeboten – Aufpreis: rund
200 000 Euro.
Der neue 46 Fuss Segelkat ist – wie immer bei
Leopard – auch über die Charteryacht-
Managementprogramme von The Moorings
(mooringsyachownership.com/de) und Sunsail
(sunsailyachtownership.com/de) erhältlich. Die
Leopard 46, welche dann bei Moorings 4600
und bei Sunsail 465 heissen werden, verfügen
jeweils über ein 5-Kabinen-Layout mit Standard-
Dieselmotoren und regulären Segeln aus Dacron.
Weitere Infos zum neuen Leopard 46 Electric Drive:
leopardcatamarans.com/de
asavignat@leopardcatamarans.com
Tel. +33 (0) 492000903
Mob. +33 (0) 684939644
Sales Agent DACH und Italien
Edoardo Petrelli, Tel. +33 (0)6 15 14 27 95
edoardo.petrelli@leopardcatamarans.com
Probesegeln:
Jederzeit nach Anmeldung ab Port Santa Lucia
in St. Raphael.
Der Abdruck dieses Beitrags erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Mari Team-Verlags,
der Erstabdruck erfolgte in MEER & YACHTEN 3-25, Heft bestellen / abonnieren: meerundyachten.de/shop
82 SEESICHT 6 | 25
ZIGARREN
Es gibt Geschenke,
die leben länger als wir.
Nein, ich spreche nicht
von Goldbarren, Immobilien
oder Teslas mit
Weihnachtsmodus – ich spreche
von Zigarren. Wer eine Zigarre
schenkt, schenkt einen Moment, der
sich in die Ewigkeit qualmt. Der Rauch verzieht
sich vielleicht, aber der Duft bleibt – in den Vorhängen,
im Sofa, manchmal sogar im Gedächtnis
der Nachbarn.
Ich habe schon viele Nachlässe gesehen und fast
immer liegt da irgendwo ein Humidor. Staubig,
würdevoll, ein bisschen wie ein alter Hund, der
auf seinen Herrn wartet. Die Zigarren darin sind
gereift, vielleicht sogar überreif – aber die Erben
lächeln. Denn sie wissen: Das sind nicht bloss
Tabakrollen. Das sind super geagte (gereifte)
Zeitkapseln. Und plötzlich wird Onkel Heinrich,
der alte Genussmensch, wieder lebendig – zumindest
für ein paar Züge. Dann gibt es die
Accessoires: Feuerzeuge, Cutter, Aschenbecher.
Dinge, die man nicht
wegwirft. Die wandern
von Generation zu Generation,
leicht patiniert, aber mit
Geschichte. Ein Zippo, das noch
immer klickt. Ein Aschenbecher mit
einer kleinen Macke vom letzten Weihnachtsfest
1978. Das ist wahre Nachhaltigkeit: kein Einweg,
kein Plastik, kein Wegwerfglück.
Darum sage ich: Eine Zigarre ist kein Geschenk.
Sie ist ein Monument, das bleibt – und manchmal
länger als der Schenkende selbst.
Ich wünsche Ihnen ein Fest voller Rauchzeichen,
ehrlicher Gespräche und einem Hauch von
Ewigkeit. Falls Sie nichts Besseres wissen, was
Sie verschenken sollen: Schenken Sie etwas,
das duftet, altert – und bleibt.
Ein perfektes neues Jahr wünsche ich –
von Herzen,
Ihr Andy Hostettler
von fumar.ch
84 SEESICHT 6 | 25
EXKLUSIVES ANGEBOT
ANGEBOT 1
SEESICHT-S-Spezial
Das Set S ist für jene, die sich noch nicht ganz sicher sind,
aber sicher alles haben wollen zum Loslegen.
Einzelpreis: CHF 195.00,
Seesichtpreis: CHF 169.00, CHF 26.00 gespart!
Das ist drin:
– Ein Xikar Reisehumidor für 5 Zigarren
– Ein guter, aber günstiger Faro Cutter
– Ein Bakelit Zigarren-Aschenbecher, geht auch Outdoor
– Das CasaFumar 3er-Jet Feuerzeug mit Punch
– Das 3er Zigarren-Etui von PerfecCase, super solide
– 4 Premium-Zigarren* unserer Wahl
ANGEBOT 2
SEESICHT-M-Spezial
Das Set M gefällt denen, die wissen, dass es auch bei Accessoires
Marken gibt. Der Humidor hat für 25 Zigarren Platz.
Einzelpreis: CHF 349.00,
Seesichtpreis: CHF 299.00, CHF 50.00 gespart!
Das ist drin:
– Ein Tabimex Humidor, 25 Zigarren, Zedernholz,
Befeuchtung dabei
– Ein edler Colibri V-Cutter. Für einen dauerhaften Cut
– Ein Keramik-Aschenbecher, für Drinnen und Draussen
– Das Faro 4er-Torch Feuerzeug mit Punch
– Das 3er Zigarren-Etui von PerfecCase, super solide
– 5 Premium-Zigarren* unserer Wahl, etwas hochpreisiger
ANGEBOT 3
SEESICHT-L-Spezial
Das Set L ist für Aficionadas und Aficianados. Mit dabei der
in der Schweiz handgemachte NaniHumi (neu CasaFumar)
für mehr als 30 Zigarren. Einzelpreis: CHF 645.00,
Seesichtpreis: CHF 585.00, CHF 60.00 gespart!
Das ist drin:
– Ein Schweizer Eichen-Humidor M für 30 Zigarren,
BovedaSystem
– Ein edler 3in1 Cutter von CasaFumar, Rund, V und Punch
– Ein CasaFumar-Aschenbecher aus Eiche, für Zigarren
und Zigaretten/Cigarillos
– Das Vector V-Motion 2er-Jet Feuerzeug mit Punch
und Zigarrenablage
– Das 5er Zigarren-Etui von PerfecCase, super solide
– 5 Premium-Zigarren* unserer Wahl,
noch etwas hochpreisiger
Jetzt bestellen auf fumar.ch oder einfach via QR-Code.
*Zigarren auf den Bildern sind symbolisch.
Rauchen ist tödlich – hören Sie jetzt auf. Fumer tue – arrêtez maintenant. Il fumo uccide – smetti subito.
SEESICHT 6 | 25 85
ANIMAL
Foto: NDABCREATIVITY | Adobe Stock
PETFINDER.CH
Einfach gut beraten
Auf dem Tierportal petfinder.ch können Tierfreunde einfach, direkt und
ohne weitere Gebühren einen tierischen Begleiter finden, sei es Hund, Katze, Kaninchen
oder Nager. Gleichzeitig haben Tierheime, Tierschutzorganisationen und Privatpersonen die
Möglichkeit, ihre Tiere ebenso unkompliziert und kostenfrei zur Vermittlung anzubieten.
Jnes Columbié Reinoso
Adobe Stock
Der Tierschutzverein petfinder.ch, welcher die
Schweizer Plattform betreibt, verfolgt keinen
kommerziellen Zweck und erstrebt keinen Gewinn.
Vielmehr ist es das Ziel von petfinder.ch,
sämtliche Anliegen des Tierschutzes zu fördern.
Darüber hinaus bietet der Verein interessierten
Menschen kostenlosen und professionellen
Rat sowie umfassende Informationen
rund um das Thema Tiere.
Rundherum gut informiert
Wer darüber nachdenkt, ein Haustier in seinem
Zuhause aufzunehmen, findet bei petfinder.ch
alle Informationen und Services, die er für den
neuen Familienzuwachs benötigt. Der umfangreiche
und klar strukturierte Ratgeberteil
bietet Neuhaltern wertvolle Informationen zu
Anschaffung, Haltung, Gesundheit, rechtlichen
Aspekten und vielem mehr, ergänzt durch prak-
86 SEESICHT 6 | 25
PETFINDER.CH
tische Tipps, Checklisten und FAQs. Auch erfahrene
Tierhalter können auf petfinder.ch interessante
und informative Beiträge entdecken, die
regelmässig aktualisiert und erweitert werden.
Detaillierte Suchfunktionen
und übersichtliche Ergebnisse
Mit dem notwendigen Wissen ausgestattet,
kann die Suche nach dem Wunschtier beginnen.
Die praktische Suchfunktion ermöglicht
die Eingabe spezifischer Kriterien wie Rasse,
Altersgruppe, Geschlecht, Grösse und Fellart.
Diese Suchkrite rien können ebenfalls als
Suchabo gespeichert werden. Alternativ kann
gezielt nach Tieren aus dem Tierschutz, anerkannten
Schweizer Zuchten oder nach Notfällen
gesucht werden, die dringend ein neues
Zuhause benötigen.
Die Suchergebnisse sind übersichtlich und informativ
aufbereitet. Bereits auf dem angezeigten
Bild werden, sofern im Inserat angegeben,
Name, Geschlecht, Alter sowie Informationen
zur Rasse oder ob es sich um einen Mischling
handelt, angezeigt. Notfälle und Tiere aus dem
Tierschutz sind entsprechend gekennzeichnet.
Dies spart Zeit und ermöglicht eine gezielte
Durchsicht der ausgeschriebenen Tiere. Denn:
Auf petfinder.ch warten stets mehrere Hundert
Tiere hoffnungsvoll auf ein neues Zuhause.
Qualität vor Quantität
Petfinder.ch ist sich der Risiken unseriöser
Vermittlungsangebote im Internet bewusst.
Daher wird jede Kleinanzeige, die ein Tier zur
Vermittlung anbietet, vor der Veröffentlichung
sorgfältig überprüft. Besonders bei reinrassigen
Tieren müssen bestimmte Kriterien wie
Mindestalter und Herkunftsbestimmungen
eingehalten werden. Zudem müssen alle angebotenen
Tiere den gesetzlichen Vorgaben
des Schweizer Tierschutzgesetzes entsprechen.
Beispielsweise ist es selbstverständlich, dass
keine kupierten Tiere aus dem Ausland in die
Schweiz vermittelt werden dürfen. Anzeigen,
die gegen die festgelegten Insertionsbedingungen
von petfinder.ch verstossen, werden
gelöscht und die Anbieter gesperrt. Durch diese
Massnahmen möchte die Tiervermittlungsplattform
das Vertrauen in ihre Dienstleistungen
gewährleisten.
Mehrwert durch umfangreiche Verzeichnisse
Petfinder.ch möchte mehr als nur eine Vermittlungsplattform
sein und bietet daher umfangreiche
und nützliche Verzeichnisse für Interessenten
und Anbieter an. Dazu gehören:
– Schweizer Tierheime und
Tiervermittlungsorganisationen
– Schweizer Hunde- und Katzenzüchter
– Hundeschulen, Reitschulen
– Tierpensionen und Tierbetreuung
(Hunde, Katzen, Pferde)
– Tiermeldestellen
– Tierärzte und Tiernotfalladressen
– Ferienhäuser
Tierhalter finden auf petfinder.ch eine Fülle an Informationen und
praktischen Verzeichnissen.
Foto: Pixel-Shot | Adobe Stock
SEESICHT 6 | 25 87
ANIMAL
Oberstes Ziel von petfinder.ch ist es, dass heimatlose Tiere möglichst schnell ein Zuhause
finden, in dem sie Liebe und Aufmerksamkeit erhalten.
Foto: amenic181 | Adobe Stock
Mit viel Engagement fürs Tierwohl
Wie eingangs erwähnt, wird die Tiervermittlungsplattform
vom gemeinnützigen Schweizer
Verein petfinder.ch betrieben. Die im Internet
angebotenen Dienstleistungen sind für alle
Nutzer gratis und sollen es auch bleiben. Da
sich der Betrieb der Website mit seinen umfangreichen
Dienstleistungen und notwendigen
Kontroll funktionen aber sehr aufwendig
gestaltet, ist der Verein auf Spenden angewiesen.
Bitte helfen Sie mit, diese für heimatlose
Tiere so wichtige Plattform am Leben zu erhalten.
Dafür stehen Ihnen mehrere Möglichkeiten
zur Verfügung.
Tiervermittlung und Tierschutz nachhaltig zu
unterstützen, stellt deren Berücksichtigung im
Nachlass dar. Ein Vermächtnis an petfinder.ch
ist ein langfristiges, wertvolles Geschenk für
alle Tiere, die sehnsüchtig auf ein neues Zuhause
warten. Folgende Möglichkeiten stehen
Ihnen dafür zur Verfügung:
– Vermächtnis (Legat) oder Erbeinsetzung
– Testament
Ausführlichere Informationen dazu
finden Sie auf
petfinder.ch/unterstuetzen/spenden-legate
Einmalig spenden via Einzahlungsschein
Wenn Sie petfinder.ch einmalig unterstützen
möchten, können Sie dafür ganz einfach den
Einzahlungsschein auf der rechten Seite nutzen.
Wählen Sie den Betrag, den Sie spenden
möchten, und bezahlen Sie via Online-Banking
oder persönlich auf der Poststelle.
Regelmässige automatische Zuwendung
Auf petfinder.ch/spenden haben Sie neben
einmaligen Spenden auch die Möglichkeit, eine
regelmässige Zahlung einzurichten, sei es monatlich,
quartalsweise, halbjährlich oder jährlich.
Den Betrag können Sie frei wählen, als
Zahlungsmittel stehen Kreditkarten, TWINT
oder Postfinance zur Verfügung.
Egal, ob einmalig oder regelmässig: Spenden
an den Verein petfinder.ch sind steuerlich abzugsfähig.
Gutes tun über den Tod hinaus
Eine weitere Möglichkeit, eine gemeinnützige
Organisation wie petfinder.ch – Verein für
Petfinder.ch
Verein für Tiervermittlung
und Tierschutz
Hauptstrasse 10
5616 Meisterschwanden
Telefon: 041 508 18 08
info@petfinder.ch
Spenden-Konto
PC-Konto: 60-466177-8
IBAN CH05 0900 0000 6046 6177 8
Petfinder.ch freut sich über
Ihre Unterstützung, jeder Betrag
ist willkommen.
88 SEESICHT 6 | 25
WIR KÜMMERN UNS UM SIE
Verein «Altersheim für Haustiere»
Wir bieten Platz für Tiere in Not von Menschen in Not.
Der steuerbefreite Verein finanziert sich ausschliesslich über Spenden.
Herzlichen Dank für Ihre wertvolle Unterstützung. www.vaht.ch
IBAN CH71 0900 0000 1516 3644 6
APP
TWINT-
SPENDE
ANIMAL
Tierschutz ist
nicht gratis
Die Nachfrage nach Eiern hat einen neuen Höchststand erreicht. Doch mehr
Legehennen bedeuten auch mehr männliche Küken, die bisher als «unnütz»
getötet wurden. Nun stellt die Eierbranche um.
Zürcher Tierschutz
Pixabay
90 SEESICHT 6 | 25
ZÜRCHER TIERSCHUTZ
Die speziell fürs Eierlegen gezüchteten Hühner
setzen fast kein Fleisch an. Daher gelten die
männlichen Küken als «nutzlos», denn sie legen
keine Eier und eignen sich nicht zum Mästen.
Weltweit werden sie gleich nach dem Schlupf
getötet – im Normalfall ohne Betäubung durch
scharfe Messer zerhackt. Dieses «Schreddern»
männlicher Küken ist in der Schweiz seit dem
1. Januar 2020 offiziell verboten. Stattdessen
werden die jährlich rund drei Millionen männlichen
Küken mit CO 2 vergast. Diese Tötungsmethode
ist jedoch aus Tierschutzsicht höchst
fragwürdig, weil sie den Küken Stress und
Schmerzen zufügt: Sie ersticken qualvoll.
Damit soll nun Schluss sein: Die Schweizer Eierbranche
hat auf freiwilliger Basis entschieden,
ab 2026 auf dieses systematische, massenhafte
Töten männlicher Küken gleich nach dem
Schlupf zu verzichten. Die Branche reagiert
damit auf den gesellschaftlichen Druck, der
durch die Tierschutz-Problematik ausgelöst
wurde, ethische Überlegungen und politische
Vorstösse. In den letzten Monaten wurden
nun schrittweise neue Technologien und Alternativen
zur Kükentötung eingeführt.
Konventionelle Produktion
Die konventionelle Eierbranche konzentriert
sich auf die frühzeitige Geschlechtsbestimmung
im Ei. Die männlichen Embryonen
werden mit modernster Technik ausgeschieden
und noch im Ei zu Tierfutter verarbeitet.
Nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft
können Küken-Embryonen ab dem 13. Tag
ihrer Entwicklung Schmerzen empfinden.
Die Tötung männlicher Embryonen ist daher
gesetzlich bis zum zwölften Tag der Brutzeit
zulässig. Die weiblichen Embryonen werden
wie bisher ausgebrütet und die Küken dann zu
Legehennen aufgezogen.
Biologische Produktion
Die Bio-Branche lehnt die Geschlechtsbestimmung
im Ei ab und konzentriert sich auf den
Einsatz von Zweinutzungsrassen oder die Aufzucht
von Bruderhähnen. Das sind die männlichen
Küken aus der Legehennenproduktion,
die ausgebrütet und aufgezogen werden, um
schliesslich verzehrt zu werden. Zweinutzungsrassen
sind Rassen, die sich für beides
eignen – also die Weibchen liefern recht viele
Eier und die Männchen eine akzeptable Menge
an Fleisch. Allerdings ist der Ertrag sowohl bei
Eiern als auch bei Fleisch geringer als bei jenen
Hochleistungshühnern, die speziell nur für die
Eier- respektive Fleischproduktion (konventionelles
Pouletfleisch) gezüchtet werden.
Auswirkungen auf den Preis
Die Geschlechtsbestimmung im Ei ist ein
moderner Ansatz, wobei die Methodik und
die Automatisierung laufend weiterentwickelt
Einkaufstipps
• Eier und Fleisch von «Hahn im Glück»,
«Hahn & Ei» oder «Henne & Hahn»
• Wählen Sie Demeter-, Bio- oder
KAGfreiland-Eier
• Bruderhähne, Huhnprodukte und Eier ab
Hof, Gutsbetrieb Eichberg
• Weitere Infos und Rezepte unter
www.huhnundhahn.ch
werden. Die Brütereien müssen aufrüsten und
bauliche Massnahmen treffen, um die nötige
Infrastruktur unterzubringen. Für die Bio-
Branche ist die Herausforderung noch grösser:
Bruderhähne wachsen deutlich langsamer als
hochgezüchtete Masthühner, fressen viel mehr
Futter und setzen dennoch weniger Fleisch an.
Selbst spezielle Zweinutzungsrassen sind kaum
rentabel, weil die Weibchen weniger Eier legen
als Hochleistungshennen und die Männchen
weniger Fleisch liefern als intensive Masthühner.
All diese Faktoren führen zu einem
erheblichen Anstieg der Produktionskosten,
was sich letztlich auf den Eierpreis auswirkt.
Verantwortung der Konsument*innen
Der Ausstieg aus dem Kükentöten ist ein
bedeutender Schritt hin zu ethischeren
Produktionsmethoden. Doch eine nachhaltige
Veränderung kann nur stattfinden, wenn
die Verbraucher*innen die entsprechenden
Initiativen unterstützen. In diesem speziellen
Fall bedeutet dies, Fleisch von Bruderhähnen
und Zweinutzungshühnern zu kaufen und
beim Kauf von Eiern ein paar Rappen mehr
auszugeben.
Der Zürcher Tierschutz setzt sich
für den Schutz von Haus-, Nutz-, Wild- und
Versuchstieren ein. Als gemeinnütziger
Verein finanziert er sich ausschliesslich
durch Spendengelder.
Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung.
Spenden:
IBAN CH62 0900 0000 8000 2311 7
zuerchertierschutz.ch/spenden
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SEESICHT 6 | 25 91
SEESICHT-AKTION
De Schneller isch
de Gschwinder
Standorte
Zürich
Tiefenbrunnen
(bediente Waschstrasse)
Zürich
Hauptbahnhof
(bediente Waschstrasse)
Richterswil
(bediente Waschstrasse)
Volketswil
(bediente Waschstrasse)
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Aarau
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Villmergen
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Betrag bei uns auf dem Konto eintrifft, senden wir Ihnen Ihre Cash-Card per Post zu.
Bitte beachten Sie nachfolgende Bedingungen: Teilnehmen können alle, die das Produkt haben möchten.
Es gilt: «De Schneller isch de Gschwinder», das heisst, die schnellsten Besteller/innen werden berücksichtigt.
Alle, die sich zu spät melden, haben keinen Anspruch auf das hier ausgeschriebene Produkt zum Vorzugspreis
(also dann, wenn schon 15 Personen vor Ihnen die Bestellung zum Vorzugspreis aufgegeben und auch
bezahlt haben). Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Wir wünschen
Ihnen viel Glück beim Ergattern des «De Schneller isch de Gschwinder»-Leserangebots. Ihr SEESICHT-Team.
Hier können Sie bestellen: www.seesichtmagazin.ch/angebot/
92 SEESICHT 6 | 25
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Der Preis wird nicht bar ausbezahlt.
Lösungswort des Rätsels der letzten Ausgabe:
SEESICHT 5/25: GASPEDAL
Senden Sie das Lösungswort bis am 10. Februar 2026 auf einer Postkarte mit Angabe Ihrer Adresse und
Tagestelefon nummer an: Astarte Media Group GmbH, Seesicht, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden oder tragen
Sie es ein auf: seesichtmagazin.ch/kreuzwortraetsel
Cover: Anja Prestel
Impressum
Verleger / Herausgeber Beat Frei
Redaktionelle Mitarbeit Mino S. Bächler,
Gerald Brandstätter, Claudio Brentini,
Beat Frei, Andy Hostettler, Roland Löwisch,
Pamela Niggli, Matt. Münchberg,
Ursula Burgherr, Jnes Columbié Reinoso,
Artur K. Vogel, Christoph Kochheim,
Peter Jauch, Andrea I. Müller
Korrektorat Claudia Fluor
Art Direction Beat Frei
Layout, Bildbearbeitung, Website
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Online & Social Martin Frei, Melanie Koch
Druck Jordi AG, Belp
Media & Sales Beat Frei, Melanie Koch,
Thomas Schwabe, Marco Valà
E-Mails Mitarbeiter Media & Sales
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