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SEESICHT – Das Zürichsee-Magazin Ausgabe 6/25

Lesen Sie in dieser Ausgabe: Story: Prickelnde Geheimtipps aus der Champagne Home & Living: Denon mit HEOS – Wenn Räume beginnen zu klingen; Aussergewöhnliche Architektur Drive: Dino-Treffen in Silvaplana; Porsche Cayenne Electric; Bugatti aus Berlin Seesicht Real Estate Immobilienangebote in St. Moritz Bad, Buch und Thalwil Gellner & Friends; Meister 1881; Parkrestaurant in der Tertianum Meilen; Marina Lachen Travel: Salzburg Food & Drink: Fondue-Spezialitäten; Champagner Seesicht Galerie Health & Beauty: Achtsamkeit; Schlafapnoe; Nasenkorrekturen; Schöne Haut Yachten: Leopard 46 Zigarren-Angebot Animal: petfinder.ch; Kückenleid

Lesen Sie in dieser Ausgabe:
Story: Prickelnde Geheimtipps aus der Champagne
Home & Living: Denon mit HEOS – Wenn Räume beginnen zu klingen; Aussergewöhnliche Architektur
Drive: Dino-Treffen in Silvaplana; Porsche Cayenne Electric; Bugatti aus Berlin
Seesicht Real Estate Immobilienangebote in St. Moritz Bad, Buch und Thalwil
Gellner & Friends; Meister 1881; Parkrestaurant in der Tertianum Meilen; Marina Lachen
Travel: Salzburg
Food & Drink: Fondue-Spezialitäten; Champagner
Seesicht Galerie
Health & Beauty: Achtsamkeit; Schlafapnoe; Nasenkorrekturen; Schöne Haut
Yachten: Leopard 46
Zigarren-Angebot
Animal: petfinder.ch; Kückenleid

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Ausgabe 6 | 2025

CHF 13.50 | www.seesichtmagazin.ch

FOOD & DRINK:

FONDUE-TIPPS

HEALTH & BEAUTY:

ACHTSAMKEIT TEIL I

TRAVEL:

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Liebe Leserin, lieber Leser

EDITORIAL

Die kalte Jahreszeit lädt ein, das Tempo zu drosseln, zu geniessen und sich an schönen

Dingen zu erfreuen. In dieser Winterausgabe der SEESICHT erwarten Sie prickelnde

Entdeckungen: Wir präsentieren exklusive Champagner-Geheimtipps für die Festtage,

starten eine neue Serie rund um Achtsamkeit und zeigen, wie kleine Momente grosse

Wirkung entfalten können.

Automobilfreunde dürfen sich auf den neuen Porsche Cayenne Elektro freuen – kraftvoll,

elegant und überraschend nachhaltig. Zudem begleiten wir das traditionsreiche Ferrari-

Dino-Treffen in Silvaplana, wo Leidenschaft und Designgeschichte aufeinandertreffen. Für

kulinarische Gemütlichkeit sorgen unsere zehn Fondue-Tipps, perfekt für lange Winterabende

– nicht nur am See.

Dies und vieles mehr bietet die neue SEESICHT. Wir wünschen Ihnen viel Lesefreude –

und schon jetzt schöne Weihnachten und einen guten Rutsch in ein erfülltes 2026.

Herzlichst, Ihr

Beat Frei

Herausgeber

Besuchen Sie uns online:

seesichtmagazin.ch

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6

SEESICHT

MAGAZIN

REAL ESTATE

INHALTSVERZEICHNIS

SEEBLICKE

20

STORY

Die verborgene Seele

6der Champagne

FOOD & DRINK

Fondue-Spezialitäten

Peter Jauch

38

TRAVEL

Salzburg


DRIVE

Dino-Treffen

Porsche Cayenne

Bugatti

40

52

KUNST & KULTUR

MINO

Seesicht Galerie

HOME & LIVING

Denon HEOS

Terrassenhaus

60

78

YACHTEN

Leopard 46

84

HEALTH &

BEAUTY

Achtsamkeit

Schlafapnoe

Nasenkorrekturen

DKZ

66

DE SCHNELLER

ISCH DE

GSCHWINDER

92

ZIGARREN

Andy Hostettler

Zigarren-Angebot

ANIMAL

petfinder.ch

Kückenleid

IM

PRES

SUM

98


STORY

Die verborgene

EINE REISE IN DIE CÔTE DES BAR

Seele

der Champagne

Aus den Boxen klingt I Will Survive von Gloria Gaynor und die ganze Halle singt mit.

Eben haben Delphine Brulez und Clément Piconnet die über 200 Gäste zum Erntedankfest in

Les Riceys am Abend begrüsst. Die Stimmung in der eindrucksvollen Scheune ist grossartig

und voller Vorfreude. Seit dem frühen Nachmittag liegen riesige Fleischstücke auf den Grills

vor der Halle. Die Gäste haben nicht nur das Anfeuern gesehen, sie verkosteten am Nachmittag

bei 30 Winzern aus der Côte des Bar rund 200 verschiedene Champagner.

Peter Jauch

zVg

Das Erntedankfest im Süden der

Champagne ist pure Lebensfreude. Es

ist höchste Zeit, dass wir uns einmal

nur dem Süden und seinen Winzern

der berühmtesten Schaumweinregion

der Welt widmen. In der Region mit

dem dritten AOC-geschützten Produkt

der Champagne – dem Rosé des

Riceys – gibt es einiges zu entdecken.

Um Ihnen die beiden anderen AOCs

nicht vorzuenthalten: Es sind dies

natürlich Champagner und Coteaux

Champenois (Stillweine). In der südlichsten

Ecke der Champagne – der

Côte des Bar im Département Aube –

scheint die Zeit langsamer zu vergehen.

Weinberge ziehen sich entlang

der Seine und Aube, umrahmt von

Wäldern, auf kalkhaltigen Kimmeridge-Böden

im kontinentaleren

Klima. Hier, näher beim Burgund

als bei Reims, dominiert Pinot Noir

die Rebzeilen und bringt kraftvolle,

fruchtbetonte Champagner hervor.

Einst als «zweite Zone» verkannt,

hat sich die Côte des Bar inzwischen

zum kreativen Zentrum der Winzerchampagner-Bewegung

entwickelt.

Abseits des Glamours der grossen

Häuser pflegen engagierte Vignerons

hier seit Generationen die verborgene

Seele der Champagne. Les Riceys, der

südlichste Ort, hat die grösste Weinbaufläche

der Champagne mit knapp

870 Hektar Rebfläche. In der Geschichte

war dieser Teil der Côte des

Bar einmal dem Burgund und dann

wieder der Champagne zugewiesen.

Die heutige Winzergeneration denkt

Champagner im Burgunderstil – was

eine spannende Ausgangslage ist. Um

kurz in der Geschichte zu bleiben:

Nonnen haben früher Pinot Noir in

der Region kultiviert und damit beste

Weine produziert. So ist es nicht

verwunderlich, dass in der gesamten

Côte des Bar Pinot Noir mit 85 Prozent

Anteil nach wie vor die wichtigste

Rebsorte ist. Übrigens stammt ein

Grossteil der Rotweine für die Rosé-

Assemblagen vieler Häuser aus dem

Süden. Wir stellen sechs dieser Winzerpersönlichkeiten

vor – jeder mit

eigenem Stil, doch alle vereint in der

Leidenschaft für Terroir, Tradition

und Qualität. Dank Schweizer Importeuren

wie Smith & Smith, Vini

D’Amato, Les Bulles und Südhang

finden ihre Champagner auch hierzulande

den Weg zu Kennern.

6 SEESICHT 6 | 25


PRICKELNDE GEHEIMTIPPS AUS DER CHAMPAGNE

Domaine Alexandre Bonnet

Les Riceys

Ganz im Süden der Côte des Bar liegt

Les Riceys, ein Dorf mit ungewöhnlichem

Erbe: Neben Champagner

entstehen hier auch stille Weiss-,

Rosé- und Rotweine. Die Domaine

Alexandre Bonnet schöpft aus dieser

dualen Identität zwischen Champagne

und Burgund. Das Haus keltert

nicht nur exzellente Champagner,

sondern eben auch

Coteaux Champenois und

den berühmten Rosé des

Riceys (AOC-geschützt). Die

Weinberge – hauptsächlich

Pinot Noir – werden

biologisch und biodynamisch

bewirtschaftet; alte

Trockenmauern und Steinhütten

zwischen den Reben

zeugen vom respektvollen

Umgang mit dem

Terroir. Im Keller durchlaufen

alle Grundweine

die malolaktische Gärung und reifen

anschliessend lange auf der Hefe,

was den Weinen eine unverwechselbare

Kombination aus mineralischer

Spannung und weicher Fülle verleiht.

So entstehen komplexe, doch

elegante Champagner, die die Charakteristik

des südlichen Terroirs

widerspiegeln. Alexandre Bonnet

hat einen besonderen Weg hinter

sich – zurück zu einem RM-Winzer

(Récoltant-Manipulant), das heisst,

sie verarbeiten nur noch eigene Trauben

zu Weinen und Champagnern. In

der Regel wachsen kleinere Winzer

und werden zu einem NM-Winzer

(Négociant-Manipulant),

der Trauben zukauft.

Die Domaine Alexandre

Bonnet ist den umgekehrten

Weg gegangen,

was in einer wachstumsgetriebenen

Welt eher

ungewöhnlich ist. Zudem

stehen weitere Projekte

wie die Erweiterung der

Cuvéerie vor der Realisierung.

Man wird in

nächster Zeit noch einiges

aus Les Riceys von

Alexandre Bonnet hören.

SEESICHT 6 | 25 7


STORY

Jean-Félix Josselin

Gyé-sur-Seine

Im Dörfchen Gyé-sur-Seine, unweit

von Les Riceys, führt Jean-Félix

Josselin die Tradition seiner Familie

fort. Schon 1854 erwarb die Familie

Josselin hier erste Rebparzellen; 1957

gründete Jean Josselin das eigene

Champagnerhaus. Heute leitet Önologe

Jean-Félix in vierter Generation das

Gut mit klarem Fokus auf

authentische, geradlinige

Champagner. Die Weinberge liegen in

besten Lagen um Gyé und sind überwiegend

mit Pinot Noir sowie etwas

Chardonnay bepflanzt. Im Keller setzt

Josselin auf moderne Handwerkskunst:

Gepresst wird mit einer traditionellen

Coquard-Kelter, vergoren

in Edelstahl, und alle Grundweine

machen den biologischen Säureabbau

durch. Das ergibt fein ausbalancierte,

finessenreiche Grundweine mit milder

Säure. Das Resultat sind Champagner

von klarer Linie und Finesse, die

Frucht und Frische elegant vereinen.

Trotz wachsender Anerkennung bleibt

Josselin bescheiden – wichtiger als Medaillen

ist ihm der reine

Ausdruck des Terroirs.

8 SEESICHT 6 | 25


PRICKELNDE GEHEIMTIPPS AUS DER CHAMPAGNE

Agathe & Clément Piconnet

Neuville-sur-Seine

Frischen Wind in die Côte des Bar

bringt das junge Winzerpaar Agathe

und Clément Piconnet, das 2014 seine

Domaine in Neuville-sur-Seine gründete.

Die Eltern von Clément teilten

ihre Weinberge auf die beiden Söhne

auf, und zusammen mit Agathe betreiben

sie die Marke C.H. Piconnet.

Auf rund acht Hektar –

verteilt auf Neuville und

das nahe Gyé-sur-Seine –

kultivieren die Piconnets

Pinot Noir, Chardonnay

und sogar etwas Pinot

Blanc, von Anfang an zertifiziert

biologisch (Ecocert).

Clément, offen und begeisterungsfähig,

kümmert

sich um Keller und Weinberge,

während Agathe als

ruhige Perfektionistin Präzision und

Überblick wahrt – ein ideales Team,

was sich auch in ihren Champagnern

widerspiegelt. Bis auf den Rosé werden

alle Grundweine im Stahltank

ausgebaut. Eine Besonderheit ist jedoch

«Les Vignes de Charles», ihr Rosé-Champagner:

Hierfür verwenden

sie 20 Prozent Pinot-Noir-Rotwein

(üblich sind 5–15 %), der in einem

einzelnen Eichenfass ausgebaut wird

– der restliche Grundwein bleibt im

Edelstahl. Dieser hohe Rotweinanteil

verleiht dem Rosé Kraft, Tiefe und

eine leuchtend dunkelrosa Farbe.

Auch die anderen Cuvées – vom Blanc

de Noirs «La Bretonne»

bis zur Assemblage

«3 Cépages» – zeichnen

sich durch Klarheit,

präzise Frucht und zugleich

genügend Körper

und Länge aus. Agathe

und Clément haben in

kurzer Zeit eine eigene

Handschrift etabliert,

die neugierig auf die Zukunft

macht.

SEESICHT 6 | 25 9


STORY

Champagne Fleury

Courteron

In Courteron an der oberen Seine

liegt das Reich der Familie Fleury, einer

Pionierin des nachhaltigen Champagneranbaus.

Nach der Reblauskrise

pflanzten die Fleurys 1894 erste

Reben wieder an; seit 1929 füllen sie

Champagner unter eigenem Namen

ab. Besonders früh verabschiedete

man sich von der Chemie:

Bereits in den 1970ern

experimentierte Jean-

Pierre Fleury mit organischen

Methoden, und 1989

wurde Champagne Fleury

als erstes Haus der Champagne

biodynamisch Demeter-zertifiziert.

Heute umfasst das Weingut

rund 15 Hektar, überwiegend Pinot

Noir auf sehr kalkreichen Böden. Die

Fleury-Champagner werden oft als

warm und «weise» beschrieben – sie

verbinden Eleganz und Klarheit mit

einer besonderen Wärme. Ein Grund

dafür ist die Vinifikation: Ein Teil der

Grundweine reift in kleinen Eichenfässern

und viele Cuvées liegen sehr

lange (bis sieben Jahre) auf der Hefe.

Dadurch gewinnen die Weine Tiefe

und Komplexität, ohne an Frische

einzubüssen. Die Vorzeige-Cuvée

«Fleur de l’Europe» Brut Nature etwa

kommt komplett ohne

Dosage aus und verkörpert

die Philosophie des

Hauses: kein aufgesetzter

Glanz, sondern Charakter,

Noblesse und Authentizität.

10 SEESICHT 6 | 25


PRICKELNDE GEHEIMTIPPS AUS DER CHAMPAGNE

Yann Prophète

Landreville

In Landreville produziert Yann

Prophète Champagner in nahezu

klösterlicher Kleinauflage. Obwohl

seine Weinberge rund 40 000 kg

Trauben liefern könnten, behält er

nur etwa fünf Prozent für die eigene

Kelterung – den Rest verkauft er.

Sein Credo: Eigenen Champagner

gibt es nur in den besten

Jahren. Entsprechend füllt

er je nach Jahr lediglich

1500 bis 5000 Flaschen ab.

Qualität steht dabei über

allem: Bereits seit 2002

keltert Yann Wein, doch

erst mit dem Jahrgang 2010

fühlte er sich bereit für den

eigenen Champagner. Seine ersten

Veröffentlichungen – 2010, 2011 und

2012 – kamen dann zugleich auf den

Markt, nach gut acht Jahren Hefelager

und jeweils in zwei Varianten: Brut

Nature und Extra Brut. Diese raren

Champagner, allesamt 100 Prozent

Chardonnay, demonstrierten eindrucksvoll

Yanns kompromisslosen

Qualitätsanspruch. In seinem alten

Kreuzgewölbekeller, ausgestattet

mit teils 150 Jahre altem, manuellem

Gerät, wird bis heute traditionell

von Hand gearbeitet. Die extreme

Traubenselektion, die handwerkliche

Vinifikation und das lange Hefelager

verleihen den Champagnern

von Yann Prophète

eine aussergewöhnliche

Tiefe, Konzentration und

Feinperligkeit. Es sind

rare Preziosen für Kenner,

die auf Authentizität

und Langstreckenreife

setzen.

SEESICHT 6 | 25 11


STORY

Champagne Louise Brison

Noé-les-Mallets

Den Schlusspunkt unserer Reise

setzt Champagne Louise Brison in

Noé-les-Mallets – ein Familienbetrieb,

der beispielhaft für den Aufbruchgeist

der Aube steht. Gegründet 1910 von

Louise Brison – einer Winzerin mit

Pioniergeist – wird das Haus heute von

Urenkelin Delphine Brulez geführt.

Sie hat das ca. 15 Hektar

grosse Gut auf biologischen

Anbau umgestellt und

orientiert sich an burgundischen

Methoden. Die Weinberge

(70 % Pinot Noir,

30 % Chardonnay) liegen

auf kalkigem Mergel des

Kimmeridgium, ähnlich

jenem im nahen Chablis,

was den Weinen eine ausgeprägte

Mineralität verleiht. Alle Grundweine

werden in gebrauchten Barriques aus

Burgund vergoren und ausgebaut, bevor

sie auf Flaschen gezogen werden.

Ausserdem sind sämtliche Champagner

des Hauses Jahrgangschampagner

(keine NV-Cuvées), die mindestens

fünf Jahre auf der Hefe reifen. Dosage

setzt Delphine höchst sparsam oder

gar nicht ein, je nach Jahrgang, um

die natürliche Klarheit zu bewahren.

So entstehen charakterstarke Champagner

voller Finesse und Frische, die

trotz langer Reife vital und präzise

bleiben. Mit dieser Verbindung aus

Tradition (langes Hefelager,

Jahrgangscharakter)

und Moderne (Bio-Weinbau,

Barriqueeinsatz)

hat Delphine Brulez

dem Haus neuen Glanz

verliehen – und zeigt,

welche Klasse im «anderen»

Teil der Champagne

steckt.

12 SEESICHT 6 | 25


PRICKELNDE GEHEIMTIPPS AUS DER CHAMPAGNE

Das Erntedankfest zeigt einmal mehr: Zusammengehörigkeit

wird in der Champagne gelebt. Über den Tag hinweg

trifft man immer wieder Winzer bei Kollegen, beim Fachsimpeln,

beim gemeinsamen Verkosten. Auch wenn in der

Côte des Bar nicht der Bär steppt – sie ist allemal eine

Champagner-Reise wert. Auch wenn der Song von Gloria

Gaynor inhaltlich nicht ganz zur Situation passt – sie

werden nicht nur überleben, sie werden in den nächsten

Jahren noch lauter, mutiger – und die Champagne weiter

verändern.

Erstmals lohnt es sich folgende Produkte für die kommenden

Festtage aufzutischen:

Champagne Fleury – Blanc de Noirs Brut

Rebsorten: 100 Prozent Pinot Noir

Herkunft: Courteron, biodynamisch bewirtschaftete Parzellen auf Ton-Kalk-Boden

Auf der Hefe: ca. 36 Monate

Dosage:

ca. 3–4 g/l

Intro

Der Klassiker des biodynamischen Pioniers Fleury. Diese Cuvée steht für pure

Pinot-Noir-Kraft mit natürlicher Balance und Tiefe – ohne Make-up, aber mit viel Seele.

Aussehen

Goldgelb mit bronzenem Schimmer; zarte, lang anhaltende Perlage.

Nase

Reife Apfel- und Birnennoten, Hagebutte, getrocknete Kräuter, ein Hauch Rauch und Brioche.

Gaumen

Dicht und samtig mit kalkiger Ader. Feine oxidative Würze, vollreife Frucht,

eine präzise Säurestruktur und schöner Zug – ein echter Charakterwein.

Nachklang

Lang, würzig und vielschichtig mit kreidigem Ausklang.

Foodpairing

Passt perfekt zu Wildgeflügel, geröstetem Wurzelgemüse oder reifem Comté.

Champagne Jean Josselin – Cuvée des Jean

Rebsorten: 100 Prozent Pinot Noir

Herkunft: Gyé-sur-Seine, Côte des Bar

Auf der Hefe: 24–30 Monate

Dosage: Extra Brut (~3–4 g/l)

Intro

Benannt nach den «drei Jeans» der Familie Josselin, ist diese Cuvée ein reines

Pinot-Noir-Statement aus den kalkreichen Hängen von Gyé-sur-Seine. Ein klassischer

Blanc de Noirs mit feiner Frucht, Struktur und moderner Frische.

Aussehen

Helles Gold mit leicht kupfernem Schimmer. Feine, lebhafte Perlage.

Nase

Ausdrucksstark mit Aromen von Himbeere, reifer Birne, kandiertem Apfel und

floralen Noten. Dazu ein Hauch Mandelschale und frisches Baguette.

Gaumen

Trocken und saftig mit klarer Pinot-Frucht. Noten von Erdbeere und Weissdorn, gepaart

mit weicher Textur und lebendiger Säure. Frisch, aber nie scharf – perfekt balanciert.

Nachklang

Mittel bis lang mit vibrierender Frucht und kreidiger Würze.

Foodpairing

Hervorragend zu luftgetrocknetem Schinken, gebratenem Geflügel oder

als eleganter Aperitif mit Charcuterie.

SEESICHT 6 | 25 13


STORY

Champagne Domaine Prophète Yann – Millésime 2010 Brut Nature

Rebsorten: 100 Prozent Chardonnay

Herkunft: Landreville, Côte des Bar

Auf der Hefe: über 8 Jahre

Dosage: 0 g/l (Brut Nature)

Intro

Der erste offiziell veröffentlichte Jahrgang von Yann Prophète – ein stiller Meilenstein

für einen stillen Macher. Millésime 2010 markiert den kompromisslosen

Startpunkt eines Winzers, der nur dann abfüllt, wenn Jahrgang und Qualität es

verdienen. Chardonnay aus kalkreichem Terroir, handwerklich vinifiziert, lange

gereift, ungeschönt – ein Purist unter den Jahrgangschampagnern.

Aussehen

Helles Gold mit feiner, dichter Perlage.

Nase

Verhalten elegant mit Noten von Zitronenzeste, reifem Apfel, frisch gerösteten

Mandeln und einem Hauch Kalkstein. Mit Luft entwickeln sich Anklänge von

Wachs, Brotkruste und getrockneten Kräutern.

Gaumen

Kristallin, straff und knochentrocken. Die Frucht ist präzise, die Säure vibrierend,

die Textur kühl-mineralisch. Kein Gramm zu viel, aber voll von innerer Spannung

und Energie.

Nachklang

Lang, kreidig, pur – mit druckvoller Linearität und salziger Frische.

Foodpairing

Ideal zu Austern, gegrilltem Fisch mit Fenchel oder puristisch zu gereiftem Comté –

ein Champagner für stille Tischgespräche und aufmerksame Gaumen.

Champagne C.H. Piconnet – Les Vignes de Charles (Rosé)

Rebsorten: Chardonnay (ca. 85 %), Pinot Noir (ca. 15 % als Rotwein)

Herkunft: Neuville-sur-Seine

Ausbau: Edelstahl (Grundwein), Eichenfass (Rotweinanteil)

Auf der Hefe: 52 Monate

Dosage: Extra Brut / Brut Nature

Intro

Ein charakterstarker Rosé von junger Handschrift: Clément Piconnet verbindet die

Frische des Chardonnay mit der Kraft eines im Holz ausgebauten Pinot-Noir-Rotweins.

Eine ungewöhnliche Assemblage mit Tiefe und Finesse.

Aussehen

Leuchtendes, intensives Lachsrosa mit goldenen Reflexen.

Nase

Duftet nach Wildhimbeere, pinker Grapefruit und Orangenzeste. Feinrauchige

Würze und florale Untertöne runden das Bouquet ab.

Gaumen

Vollmundig, saftig und fein strukturiert. Rote Frucht mit kerniger Frische,

unterstützt von einer zarten Holznote. Druckvoll und elegant zugleich.

Nachklang

Lang, mit salziger Note, Fruchtkern und mineralischem Biss.

Foodpairing

Köstlich zu Lachstartar, gebratenem Kalb oder Ziegenkäse mit Roter Bete.

14 SEESICHT 6 | 25


PRICKELNDE GEHEIMTIPPS AUS DER CHAMPAGNE

Domaine Alexandre Bonnet – 7 Cépages

Rebsorten: Pinot Noir, Chardonnay, Pinot Meunier, Pinot Blanc, Pinot Gris,

Petit Meslier, Arbane

Herkunft: Les Riceys, Kimmeridge-Kalk, südliche Aube

Auf der Hefe: 36 Monate

Dosage: Brut Nature

Intro

Diese rare Cuvée vereint alle sieben in der Champagne zugelassenen Rebsorten – ein

vinifizierter Stammbaum der Region. In einer historischen Parzelle gemeinsam

gepflanzt und gemeinsam gelesen, bringt «7 Cépages» das Terroir von Les Riceys in

seiner ganzen Bandbreite zum Ausdruck.

Aussehen

Mittleres Strohgelb mit grünlichen Reflexen und feiner, lebhafter Perlage.

Nase

Komplex und fein: weisse Blüten, getrocknete Kräuter, Honig, Birne und kandierte

Zitrusfrucht, begleitet von einem Hauch Mandel und Gewürzen.

Gaumen

Trocken, strukturiert und kraftvoll mit schöner Frische. Die aromatische Tiefe

entfaltet sich Schicht für Schicht: gelbe Frucht, Kräuterwürze, ein salziger

Unterton – lang, präzise und mineralisch.

Nachklang

Elegant, kräuterig und animierend frisch – mit langem Nachhall auf

kalkiger Struktur.

Foodpairing

Ideal zu Jakobsmuscheln, Ziegenkäse mit Honig oder Gemüsegerichten mit

Wildkräutern. Auch als meditativer Solist ein Erlebnis.

Champagne Louise Brison – Millésime Brut (2016)

Rebsorten: 50 Prozent Pinot Noir, 50 Prozent Chardonnay

Herkunft: Noé-les-Mallets, Ton-Kalk des Kimmeridgium

Ausbau: 9 Monate im gebrauchten Barrique

Auf der Hefe: mind. 5 Jahre

Dosage: Brut (ca. 4–6 g/l)

Intro

Delphine Brulez erzeugt ausschliesslich Jahrgangschampagner mit langer Reife – aus

biologischem Anbau und mit burgundischer Handschrift. Der Millésime Brut steht

exemplarisch für Struktur, Frische und Tiefgang.

Aussehen

Helles Gold mit zarten Reflexen und feinem Mousseux.

Nase

Reifer Apfel, Quitte, Akazienhonig und Vanille. Dazu dezente Röstaromen,

Wachs, Kamille und etwas Stein.

Gaumen

Straff, kühl und präzise. Klare Säure trifft auf feine Barriquenoten;

getrocknete Frucht und Blütenhonig umspielen die lebendige Struktur.

Nachklang

Lang, salzig und elegant – mit burgundischer Anmutung und grosser

Trinkspannung.

Foodpairing

Ideal zu gegrilltem Seefisch, Risotto mit Herbstpilzen oder gebratener

Polenta mit Parmesanschaum.

SEESICHT 6 | 25 15


Ihr Immobilien-Partner

Seesicht Magazin Real Estate ist eine Kooperation der Orbis Living AG und der Astarte Media

Group GmbH. Seesicht Magazin Real Estate steht für Exklusivität, Qualität und Expertise im

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Engadinerhaus

Berlin: Villa

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Villa mit Bootshaus

Zürichsee:

Villa mit Bootsplatz

Fort Myers: Villa

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Wohnungen

Fotos: zVg. Foto mitte: YesPhotographers | Adobe Stock

16 SEESICHT 6 | 25


IMMOBILIEN

Luxuswohnung in

St. Moritz Bad

Diese charmante, zweistöckige Wohnung wurde 2022

renoviert und bietet auf 140 m² ein anspruchsvolles

Wohnambiente mit alpinem Flair.

In der ersten Etage erwartet Sie ein

grosszügiger, multifunktionaler

Raum mit direktem Zugang zu einer

privaten Terrasse, ein modernes

Badezimmer und vielseitig nutzbare

Flächen, die ganz nach Ihren Bedürfnissen

gestaltet werden können.

Die obere Etage überzeugt mit einem

geräumigen Wohnbereich und einer

offenen, elegant integrierten Küche.

Das Hauptschlafzimmer verfügt über

ein stilvolles Badezimmer en suite

während ein zweites Schlafzimmer,

ein weiteres Bad sowie eine kleine

Sauna für zusätzlichen Komfort und

Erholung sorgen.

Diese Wohnung befindet sich in erstklassiger

Lage von St. Moritz Bad.

Sie verfügt über einen überdachten

Parkplatz und liegt in der Nähe

lokaler Sehenswürdigkeiten. Mit

einem Preis von CHF 4 500 000 bietet

sie eine ideale Kombination aus

Luxus und Funktionalität in einer

der renommiertesten Destinationen

der Alpen.

Spezifikationen

Wohnfläche: 140 m²

Schlafzimmer: 2 (inkl. Hauptschlafzimmer

mit Bad en suite)

Badezimmer: 2 (inkl. Bad en suite)

Parkplatz: 1 überdachter Parkplatz

Renovierung: 2022

Möbliert: ja

Küche: offene Küche mit modernsten

Geräten

Wohnbereich: grosszügiger, offener

Wohnbereich

Wellness: private Sauna

Zusätzliche Ausstattung: private

Terrasse, multifunktionaler Raum

info@seesichtmagazin-real-estate.ch

SEESICHT 6 | 25 17


Luxuriöse

Terrassenwohnung

in Bäch

Erleben Sie Wohnen auf höchstem Niveau!

Diese exklusive 5,5-Zimmer-Terrassenwohnung in Bäch (SZ)

begeistert mit unvergleichlicher Panoramasicht

auf den Zürichsee und die Alpen.

Auf rund 260 m² Wohnfläche plus

70 m² Nebenräume erwartet Sie ein

offenes, lichtdurchflutetes Raumkonzept

mit moderner Designküche,

grosszügigem Wohn- und Essbereich

sowie hochwertiger Ausstattung.

Die Traumterrasse mit Jacuzzi bietet

absolute Privatsphäre – perfekt zum

Entspannen oder für unvergessliche

Abende mit Gästen. Eine Garage für

vier Fahrzeuge sowie ein zusätzlicher

Aussenstellplatz sorgen für maximalen

Komfort.

Als besonderes Highlight kann ein

Bootsplatz am nahen Hafen übernommen

werden – ideal für Geniesser

des Zürichsees.

Diese Immobilie vereint Luxus,

Architektur und Lage auf höchstem

Niveau – ein Zuhause für Menschen,

die das Aussergewöhnliche suchen.

info@seesichtmagazin-real-estate.ch

Foto: marako85 | Adobe Stock

18 SEESICHT 6 | 25


IMMOBILIEN

Exklusives

Traumhaus

in Thalwil

Dieses elegante Familienparadies bietet absolute

Privatsphäre, Ruhe und eine unverbaubare Panoramasicht

auf den Zürichsee und die Alpen – ein Anblick,

der von jeder Etage begeistert.

Das Haus umfasst 6,5 Zimmer auf

300 m² Wohnfläche sowie 110 m²

Nebenräume, ideal für Gäste, Home-

Office oder als Rückzugsort.

Die offene, topmoderne Küche verbindet

sich harmonisch mit dem grosszügigen

Wohn- und Essbereich und

schafft ein stilvolles Ambiente für

Familie und Freunde.

Der weitläufige Garten mit gepflegter

Rasenfläche lädt zu entspannten

Stunden und sommerlichen Festen

ein. Eine Garage für bis zu vier

Fahrzeuge sowie zwei zusätzliche

Aussenparkplätze erfüllen hohe

Ansprüche.

Ein Anwesen, das modernen Luxus,

erstklassige Architektur und eine

Toplage am Zürichsee vereint – für

Menschen, die das Besondere suchen.

info@seesichtmagazin-real-estate.ch

Foto: Peter Stein | Adobe Stock

SEESICHT 6 | 25 19


SEEBLICKE

Yolanda LLerandi: Gründerin und Inhaberin von

Guanacaste Wood & more GmbH

Jedes Stück ein Unikat

Im Showroom von Guanacaste Wood & more GmbH in Pfäffikon (SZ)

gibt es einzigartige, handgefertigte und nachhaltig hergestellte Möbel und Objekte

aus Costa Rica zu entdecken.

Ursula Burgherr

zVg/Ursula Burgherr

Vor ein paar Jahren erfüllte sich Unternehmerin

Yolanda LLerandi einen Herzenswunsch und

bereiste ihre Traumdestination Costa Rica. «Ich

war sofort verliebt in dieses Land», erinnert sie

sich. Später baute sie dort mit ihrem Partner ein

Haus mit vielen hochwertigen Elementen aus

Guanacaste-Holz. Der gleichnamige Baum gilt

als Nationalsymbol des Landes und zeugt von

Kraft und Stärke. Gefällt werden darf er nur nach

strengen ökologischen Vorschriften im Alter von

mind. 60 Jahren und für jedes verschwundene

Exem plar müssen zwei neue angepflanzt werden.

«Das hochwertige Holz ist eine Rarität und mit

seiner besonderen Maserierung einfach wunderschön»,

schwärmt LLerandi. Sie knüpfte Kontakte

zu Lieferanten vor Ort und entschloss sich, einige

besonders spezielle Stücke aus Guanacaste-Holz

in die Schweiz zu importieren. Der Vertrieb von

Guanacaste-Holz ist im Gegensatz zu anderen

Tropenhölzern absolut legal. LLerandi steht in engem

Kontakt mit dem Bundesamt für Umwelt.

Im Juni 2025 gründete sie ihren Einfrau-Betrieb

Guanacaste Wood & more GmbH. In ihrem Showroom

zeigt sie Parkettbeläge, Tische, Schalen und

Spiegel aus Guanacaste-Holz. Auf Wunsch werden

auch Massanfertigungen hergestellt. Alles wirkt

edel und doch sehr naturnah, kommt archaisch

und gleichzeitig von zeitloser Eleganz daher. «In

Costa Rica müssen die Bäume Tropenstürmen und

Hitzeperioden standhalten und werden teilweise

über 100 Jahre alt. Ihr Holz ist langlebig und strapazierfähig»,

erzählt LLerandi. Dass alles zu 100 %

in Handarbeit hergestellt wird und kein Stück

gleich ist wie das andere, macht sie besonders stolz.

Zu ihr finden Menschen, die Individualität schätzen

und das Besondere lieben.

Guanacaste Wood & more GmbH

Summelenweg 91, 8808 Pfäffikon (SZ)

Termine im Showroom nach Vereinbarung

Tel. 079 422 42 51

info@guanacaste.ch

20 SEESICHT 6 | 25


SEEBLICKE

BINDER JEWELLERY

Wertvolle

Verbindungen

Seit 1910 steht Binder für die Liebe zum Schmuckhandwerk,

für Familienwerte und für die Kraft

besonderer Beziehungen. In der hauseigenen

Manufaktur am Rande des Schwarzwalds entstehen

Schmuck stücke, die Emotionen sichtbar machen –

mit höchster Präzision, Leidenschaft und

Verantwortung.

Gellner & Friends

zVg

Jedes Stück verkörpert die Philosophie der Marke:

­Verbindungen­zu­schaffen­–­zwischen­Menschen,­

­Generationen­und­Momenten.­Feinstes­750er­Gold,­

nachhaltige Materialien und meisterhafte Handarbeit

verbinden­sich­zu­Kreationen,­die­bleiben.

In­der­Binder-Manufaktur­trifft­traditionelle­Goldschmiedekunst

auf modernste Fertigungstechnologie.

Jeder­Arbeitsschritt­–­vom­ersten­Entwurf­über­den­

Feinguss­bis­zur­finalen­Politur­–­wird­mit­höchster­

Sorgfalt­ausgeführt.­Diese­Verbindung­aus­Erfahrung,­

Innovation und Präzision verleiht jedem Schmuckstück

seine­unverwechselbare­Ausstrahlung.

Die­Kollektionen­von­Binder­Jewellery­bringen­diese­

Haltung auf unterschiedliche Weise zum Ausdruck.

PERCEPTION,­die­preisgekrönte­Kollektion,­vereint­

Design­und­Handwerk­auf­höchstem­Niveau­undzeigt,­wie­Perspektive­und­Form­zu­einem­harmonischen­Ganzen­werden.

Binder­Jewellery­verkörpert­Leidenschaft­

für­Handwerk­und­höchste­Präzision­–­für­

Ästhetik,­die­Bestand­hat,­und­für­das,­

was­uns­wirklich­verbindet:­wertvolle­

Verbindungen.

Gellner & Friends

Strehlgasse 27, 8001 Zürich

Telefon 044 552 24 03

www.gellnerandfriends.ch

store@gellnerandfriends.ch

Montag bis Freitag, 10.00–18.30 Uhr

Samstag, 10.00–17.00 Uhr

SEESICHT 6 | 25 21


SEEBLICKE

Koch aus

Leidenschaft

«Die Leidenschaft fürs Kochen habe ich schon seit meinem zwölften Lebensjahr»,

sagt Koch Stefan Schüller, den alle nur «Schülli» nennen. Sogar im Restaurant- und

Gourmetführer von Gault Millau wird er unter seinem Spitznamen erwähnt.

Ursula Burgherr

Ursula Burgherr

20 Jahre lang war er mit seinem Catering-Unternehmen

für gehobene Ansprüche selbstständig.

Danach suchte er wieder eine Festanstellung und

hat im Parkrestaurant der Tertianum Parkresidenz

Meilen «sein» neues Reich gefunden. Seit September

2025 verwöhnt er hier die Gäste. Das edle und doch

gemütliche Ambiente ist einladend und strahlt eine

wohltuende Ruhe aus. Hier tafeln auch auswärtige

Besucherinnen und Besucher gerne im gediegenen

Rahmen. Während des Interviews wird «Schülli»

oft angesprochen und bekommt Komplimente für

seine Kochkünste. Für ihn ist das der schönste Lohn.

Star der Schweizer Kochszene

«Schon mit zwölf wollte ich nur eins: Koch werden»,

erzählt «Schülli». Nach dem Abitur machte der ge-

22 SEESICHT 6 | 25


TERTIANUM PARKRESIDENZ MEILEN

bürtige Düsseldorfer seine Lehre im renommierten

Luxushotel Bareiss in Baiersbronn. Seit 35 Jahren ist

er in der Spitzengastronomie unterwegs. Die Arbeit

brachte ihn in die Schweiz, wo er Küchenchef in

verschiedenen Sterne-Restaurants wie im Eden Roc

in Ascona und im Carlton an der Bahnhofstrasse in

Zürich war. Auch im legendären Restaurant Kunststuben

von Horst Petermann hat er in jungen Jahren

gekocht. 2001 wurde er von Gault Millau als «Entdeckung

des Jahres» gefeiert und als Jungstar der

Schweizer Kochszene bezeichnet. «Ich habe seit 35

Jahren jeden Tag Freude an meiner Tätigkeit», sagt

der 54-Jährige und strahlt. Er ist mit Leib und Seele

Koch. «Anders geht es nicht. Diesen Beruf kann man

nicht halb machen», bekundet «Schülli» und lacht.

Einfach, klar und lecker

Auf der Speisekarte des Parkrestaurants in der

Tertianum Parkresidenz Meilen stehen täglich

wechselnd zwei Vorspeisen, eine Suppe, drei Hauptgerichte

(Fleisch, Fisch, vegetarisch) und zwei

Desserts. Die Gäste 365 Tage im Jahr mit neuen Gerichten

zu überraschen, ist eine der grossen Herausforderungen

in «Schüllis» Job. Aber die Ideen gehen

ihm nicht aus. Und natürlich werden von ihm und

dem zwölfköpfigen Küchenteam auch Spezialwünsche

erfüllt. Stefan Schüller bevorzugt einen klaren,

einfachen und nahezu puristischen Kochstil. «Bei

mir kommen nie zu viele Komponenten auf den

Teller und alles ist immer frisch, saisonal und mit

Liebe und Leidenschaft zubereitet. Das schmeckt

nicht nur gut, sondern ist auch bekömmlich», sagt

der Spitzenkoch dazu. Er lässt die gutbürgerliche

Küche wieder aufleben und kombiniert sie mit

seinen eigenen Ideen. Wenn er seine Version von

Königsberger Klopsen, Tessiner Rindsschmorbraten

mit Polenta, Kalbsleber mit Rösti, pochiertem Ei mit

Trüffel und Kartoffelstock oder Hummerschwanz

mit Cognacschaum auf den Tisch bringt, sind die

Gäste begeistert und verlangen oft Nachschlag.

365 Tage offen

Wer gerne der Hektik entfliehen und in gediegenem Rahmen tafeln möchte,

ist im öffentlichen Parkrestaurant der Tertianum Parkresidenz Meilen

richtig. Es ist 365 Tage im Jahr mittags und abends geöffnet und ideal

für gesellige Runden mit der Familie, stilvolle Abendessen mit Freunden

oder einen gepflegten Business-Lunch. Im Sommer lädt die schöne

Gartenterrasse mit Seerosenteich und Springbrunnen zum Apéro ein.

Parkrestaurant in der Tertianum

Parkresidenz Meilen

Dorfstrasse 16, 8706 Meilen

Tel. 044 925 06 00

SEESICHT 6 | 25 23


SEEBLICKE

MARINA LACHEN

«PrivatSphären» – ein Ort

für besondere Momente

Marina Lachen

bienz:photography/Stefan Bienz

Wenn die Tage kürzer werden und die Lichter

rund um den Lachner Hafen in warmem Glanz

erstrahlen, verwandelt sich die «Marina Lachen»

in eine Weihnachtswelt. Direkt am Zürich-

Obersee stehen sechs imposante, farbenfrohe

Christbaumkugeln. Es sind die «PrivatSphären»:

exklusive Gruppen-Restaurants im Kleinformat,

die von aussen festlich funkeln und im Inneren

pure Gemütlichkeit ausstrahlen.

Vom 14. November 2025 bis 1. Februar 2026 wird

in den «PrivatSphären» das beliebte Fondue

Chinoise serviert. Jede dieser Gastro-Kugln ist ein

Privatraum für vier bis acht Personen – perfekt

für ein festliches Abendessen im Kreis der

Familie, einen besonderen Abend mit Freunden

oder ein stimmungsvolles Firmen-Event. Hier ist

man für sich – und doch mitten im winterlichen

Treiben am Hafen.

Marina Lachen

Hafenstrasse 4

8853 Lachen SZ

+41 55 451 73 73

www.privatsphären.ch

Mit vier bis acht Personen geniesst man in den «PrivatSphären»

ein feines Fondue Chinoise à discrétion.

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43 Stützliwösch SB-Boxen mit vielen Staubsauger- und Pflegeplätzen

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6 topmoderne Portalwaschanlagen ohne Kratzer

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um Zürich

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24 SEESICHT 6 | 25


SEEBLICKE

MEISTER 1881

Einzigartige

und persönliche

Geschenke

Was schenken wir unseren Liebsten? Die Geschäfte von

«Meister 1881» sind Orte, wo man aussergewöhnliche

Geschenke für seine Liebsten aller Generationen oder sich

selbst entdeckt. Wertvolle Juwelen, ausgefallener Schmuck,

hochwertige Uhren, leuchtende Silber-, Kristall- und

Porzellanobjekte als Wohnaccessoire oder für die Tischkultur

– in beiden Häusern von «Meister 1881» in Zürich

findet sich das passende Geschenk.

Geschenkideen

für Damen.

Meister 1881

zVg

Geschenkideen

für Herren.

Geschenkideen aus Kristall und Silber.

Die Geschenke werden hübsch verpackt

und auf Wunsch nach Hause geliefert

Die Mitarbeitenden von «Meister 1881» bieten

Ihnen eine meisterliche und persönliche Beratung

an, exzellenten Service sowie ergänzend weitere

Dienstleistungen wie Wunschlisten für Hochzeiten

oder Jubiläen, edle Patengeschenke und Wohnberatungen

für Villen, Privatjets und Jachten.

Meister 1881 Silber & Tafelkultur

Augustinergasse 17, Zürich

Meister 1881 Juwelier & Uhren

Bahnhofstrasse 33, Zürich

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SEESICHT 6 | 25 25


SEEBLICKE

WASSERSCHLOSS EUROPA NEU

Sondermünzen

«Schweizer Seen»

Dank ihrer rund 1500 Seen und unzähligen Flüsse ist die Schweiz ein

Wasserreservoir im Herzen Europas. Am 30. Oktober 2025 hat Swissmint die ersten

zwei Münzen der neuen vierteiligen Serie «Schweizer Seen» veröffentlicht.

Swissmint

zVg

26 SEESICHT 6 | 25


SWISSMINT

Über den Lago Maggiore

Sinnbild für den Süden der Schweiz: Der Lago

Maggiore (italienisch für «grösserer See») ist der

südlichste See der Schweiz. Er befindet sich im

Schweizer Kanton Tessin sowie in den italienischen

Regionen Piemont und Lombardei und

wird vom gleichnamigen Hauptzu- und -abfluss

Tessin durchflossen. Er ist für sein mediterranes

Klima, seine charmanten Städte und

die beeindruckende Natur bekannt. Der obere

Lago Maggiore beschreibt den nördlichen Teil

des Sees, der sich von Ghiffa bis zur Schweizer

Grenze erstreckt. Der untere Lago umfasst den

Küstenstreifen zwischen Lesa und Castelletto

Sopra Ticino sowie das Hinterland, das vom

Mottarone-Berg im Norden bis zur Südspitze des

Lago d’Orta reicht.

Bildseiten

Glänzend und bewegungslos liegen die Seen

wie selbstverständlich in den Münzbildern.

Die Landschaften, die den Lago Maggiore bzw.

den Lago di Lugano umgeben, zeichnen sich mit

Höhenlinien zum Münzrand hin ab. Es ist diese

Umgebung, die den Reiz der Schweizer Seen

ausmacht. Sie ist Lebensraum für Menschen

und Tiere, Rückzugs- und Erholungsgebiet in

einem.

Über den Lago di Lugano

Der Luganersee, auch Lago di Lugano genannt,

liegt im südlichen Teil der Schweiz, im Kanton

Tessin, direkt an der Grenze zu Italien. Er verzaubert

mit seinem mediterranen Flair und den

Alpen im Hintergrund. Der See befindet sich zu

63 Prozent im Schweizer Kanton Tessin und zu

37 Prozent in Italien.

Er liegt zwischen den beiden grossen Seen Lago

Maggiore und Lago di Como. Aufgrund seiner

verwinkelten Form gibt es im Westen und Osten

jeweils Grenzen zwischen der Schweiz und

Italien. Hinzu kommt die italienische Exklave

Campione d’Italia, die vom Schweizer Kanton

Tessin vollständig umgeben ist. Der See hat eine

Gesamtfläche von 48,7 km² und ist 35 km lang.

Die breiteste Stelle misst drei Kilometer, die

Durchschnittsbreite liegt bei etwa einem Kilometer.

Wertseite

Die Wertseite aller Sondermünzen der neuen

vierteiligen Serie «Schweizer Seen» zeigt

eine ausdrucksstarke Grafik, die die Rolle der

Schweiz als europäischer Wasserspeicher

symbolisiert. Am Münzrand finden sich der

Nominalwert von 20 Franken, der Schriftzug

«CONFOEDERATIO HELVETICA», das Prägejahr

2025 und das Münzzeichen «B» für Swissmint.

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swissmintshop.ch

Eidgenössische Münzstätte Swissmint

Die Eidgenössische Münzstätte Swissmint

prägt die Schweizer Umlaufmünzen für

den täglichen Zahlungsverkehr. Für den

numismatischen Markt gibt Swissmint

regelmässig Zirkulations- und Sondermünzen

in besonderer Qualität heraus. Die

Sondermünzen in Bimetall, Silber und Gold

sind mit einem offiziellen, staatlich garantierten

Nennwert versehen und werden in

unterschiedlichen Qualitäten geprägt.

swissmint.ch

sondermuenze.ch

SEESICHT 6 | 25 27


SEEBLICKE

1. OKTOBER 2025

Offizielle Neueröffnung

Autocity Emil Frey

Zürich Nord

Ende 2019 begann der Abriss der «blauen Garage» in Oerlikon und der Bau für etwas

Neues, Einzigartiges begann. Am 1. Oktober 2025, über fünf Jahre später, feierte die Autocity

Emil Frey Zürich Nord die offizielle Neueröffnung. Am 101. Geburtstag der Emil Frey AG.

Emil Frey

zVg

Auch wenn die ersten Mitarbeitenden bereits im November

2023 die Büros bezogen, wartete die Autocity mit der

offiziellen Eröffnung, bis die letzten Beschriftungen platziert

und eine grosse PV-Anlage montiert worden war.

Zum Start des besonderen Tages durften die 150 geladenen

Gäste einen Orientierungslauf durch den gesamten

Neubau machen:

– Welche Berge sieht man von der Dachterrasse aus?

– Wie viele Luftballone befinden sich im Range Rover?

– Wie lange ist der im Café Emily verlegte Baumstamm?

… Und weitere zehn spannende Stationen konnten

durch laufen werden.

Anschliessend wurden alle Gäste vor den Eingang gebeten.

Keiner wusste, was ihn erwartete … Aus der Ferne

hörte man bereits Musik, welche immer näherkam.

50 Damen und Herren eines Zürcher Zunftspiels kamen

spielend auf sie zugelaufen und spielten dann in der

Eventhalle noch den Sechseläutenmarsch und den Emil

Frey Marsch, welcher zuletzt 1983, zum 85. Geburtstag

von Emil Frey, öffentlich aufgeführt worden war. Christof

Reutlinger, Direktor der Autocity Zürich Nord, liess es sich

nicht nehmen, diesen selbst zu dirigieren.

Die Gäste wurden kulinarisch mit verschiedenen

Büffets von den Inhouse Caterern «Studio Farina» und

«Nadia Damaso» sowie von der Metzgerei Ochsen aus

Schindellegi und Charlie’s Gelato verwöhnt. Sie bekamen

eine kleine Diashow über die verschiedenen Bauphasen

gezeigt und wurden von Christof Reutlinger durch den

Abend geführt. Auch Marcel Guerry, CEO Schweiz der

Emil Frey Gruppe, begrüsste die Gäste und gab einen

kurzen Einblick in die Zukunft der Elektromobilität.

Ein grosser Dank wird allen Mitwirkenden, die den Bau

möglich gemacht und ihn über die Jahre begleitet haben,

ausgesprochen.

Ein gelungener, stimmungsvoller und gemütlicher

Abend. Der 1. Oktober wurde von der Autocity Emil Frey

Zürich Nord zum «Emil Frey Day» gekürt.

28 SEESICHT 6 | 25


SEEBLICKE

Weihnachtsmärkte

der Stadt Zürich

20. Nov. – 23. Dez. 2025

Zürcher Wienachtsdorf

(Sechseläutenplatz)

Der stimmungsvolle Markt vor dem

Opernhaus bietet über 100 Stände

mit Design, Handwerk und Kulinarik.

Besonders beliebt sind das

gemütliche Fondue-Chalet, die Aussichtsterrasse

und die Kinderattraktionen.

Ideal für Familien und einen

festlichen Abendspaziergang am

Zürichsee.

wienachtsdorf.ch

20. Nov. – 24. Dez. 2025

Christkindlimarkt im

Hauptbahnhof (Zürich HB)

Einer der grössten Indoor-Weihnachtsmärkte

Europas mit über

100 Ständen und dem berühmten

Swarovski-Weihnachtsbaum. Dank

der Lage im Hauptbahnhof wettergeschützt

und perfekt für spontane

Besuche.

zvv.ch – Christkindlimarkt

20. Nov. – 23. Dez. 2025

Weihnachtsmarkt Dörfli

(Niederdorf)

Traditioneller Markt in den engen

Gassen der Altstadt. Rund 70 Stände

mit Handwerk, Glühwein und

regionalen Spezialitäten schaffen

romantisches Flair – besonders

abends wunderschön beleuchtet.

myswitzerland.com – Dörfli Markt

20. Nov. – 24. Dez. 2025

Weihnachtsmarkt Münsterhof

(Altstadt)

Eleganter Markt auf historischem

Platz, umgeben von Zunfthäusern.

Fokus auf Zürcher Handwerk, Design

und hochwertige Geschenkideen –

ruhig, stilvoll und atmosphärisch.

zuerich-weihnachtsmarkt.ch

20. Nov. – 23. Dez. 2025

Weihnachtsallee

(Europaallee)

Moderner Weihnachtsboulevard

beim HB mit Foodständen, DJs,

Workshops und stimmungsvoller

Beleuchtung. Ein Treffpunkt für

junge und urbane Besucher:innen.

weihnachtsallee.ch

Die Geschenkkarte von Coop.

Kleine Karte, grosse Freude.

Die Coop Weihnachts-Geschenkkarte* ist so

vielseitig wie die Wünsche Ihrer Liebsten: frei aufladbar

mit einem Betrag von CHF 20.– bis CHF 1’000.–,

ist sie in allen Verkaufsstellen der Coop-Gruppe

gültig. Ob für die kleine Überraschung oder das

grosse Geschenk – diese Karte trifft immer ins Herz.

Wir wünschen frohe, genussvolle Festtage!

*Geschenkkarten können nicht zum Kauf von

TWINT- und REKA-Guthaben eingesetzt werden.

Jetzt erhältlich bei:

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FOOD & DRINK

Heiss, käsig,

glücklich –

Die 10 besten

Fondues des Winters

Wenn draussen der Schnee leise rieselt und drinnen der Kamin flackert,

gibt es nur ein Gericht, das Herz und Seele gleichzeitig wärmt: Fondue. Dieses

ur-schweizerische Ritual, bei dem man gemeinsam in geschmolzenem Glück rührt,

ist weit mehr als ein Essen – es ist ein Gesellschaftsspiel mit kulinarischem Tiefgang.

Wir haben die zehn besten Fondue-Rezepte des Landes getestet, uns durch

Käseströme und Weindämpfe geschlemmt und dabei festgestellt:

Kein Fondue gleicht dem anderen – aber jedes hat das Zeug zum kleinen

Stück Himmel im Caquelon.

Andrea I. Müller

Adobe Stock

Foto: M.studio | Adobe Stock

30 SEESICHT 6 | 25


FONDUE

SEESICHT 6 | 25 31


FOOD & DRINK

Schon der Duft kündigt an, was folgt: der Schmelz von

Greyerzer, der Biss von Vacherin, das leicht säuerliche

Kitzeln des Weissweins. Klassisch beginnt die Fondue-Reise

mit dem moitié-moitié. Zwei Sorten Käse,

ein Schuss Kirsch, eine Prise Muskat – mehr braucht

es nicht für den Schweizer Archetyp. Wer hier denkt,

schlichter geht’s nicht, irrt: Der Teufel steckt im

Schmelz. Zu heiss – und der Käse trennt sich beleidigt.

Zu kühl – und die Masse zieht Fäden bis zur Zimmerdecke.

Perfekt ist das Fondue, wenn Brot und Käse

sich umarmen, bevor sie im Mund eins werden.

Foto: ngalong project | Adobe Stock

Foto: Björn Wylezich | Adobe Stock

Danach wagten wir uns ans Bündner Berg fondue,

eine kernige Version mit Bergkäse, Sbrinz und

einem­Hauch­Thymian.­Dazu­ein­Löffel­Alpenrosen-Honig

– klingt verrückt, schmeckt aber nach

Sonne, Wind und Holzrauch. Es hat die rauhe Seele

der Alpen und ist der perfekte Begleiter nach einem

Tag im Schnee, wenn die Finger noch kalt und die

Wangen rot sind.

Wer es etwas nobler mag, dem empfehlen wir das

­Trüffel-Fondue.­Schon­der­Duft­ist­eine­­Offenbarung:­

­erdig,­warm,­fast­animalisch.­Hier­trifft­feinster­­Vacherin­

auf­eine­Prise­­Luxus­–­­Trüffelbutter­oder­hauchdünne­

­Scheiben­des­echten­Périgord-Trüffels,­kurz­vor­dem­

Servieren untergehoben. Dazu ein Glas Champagner

und man weiss: Mehr Dekadenz geht kaum.

Foto: Vitalina Rybakova | Adobe Stock

Foto: fotofuerst | Adobe Stock

Das Bierfondue wiederum ist ein kräftiger, fast rebellischer

Gegenentwurf zum klassischen Weisswein-Fondue. Ein

dunkles Bier – etwa ein malziges Stout oder ein würziges

Amber – verleiht dem Käse Tiefe und einen Hauch Karamell.

Besonders gut funktioniert das mit Appenzeller, der ohnehin

nichts für Zartbesaitete ist. Das Resultat? Ein Fondue,

das nach Skihütte und Rock ’n’ Roll schmeckt.

32 SEESICHT 6 | 25


FONDUE

Ganz anders das Fondue Mediterran. Hier

schmilzt Mozzarella mit Pecorino, ein

Schuss­Olivenöl,­frischer­Rosmarin­und­ein­

Hauch Zitronenabrieb bringen italienisches

Temperament ins Caquelon. Statt Brot darf

man hier ruhig Ciabatta oder gegrilltes

Gemüse tauchen – das Ergebnis ist leichter,

aromatischer, fast sommerlich. Wer den

Winter für einen Moment vergessen will,

findet­hier­das­richtige­Rezept.

Foto: Igor Dutina | Adobe Stock

Foto: Dmitri Stalnuhhin | Adobe Stock

Für Experimentierfreudige bietet sich das

Ziegenkäse-Fondue an. Überraschend mild,

leicht säuerlich und wunderbar cremig,

besonders wenn man etwas Crème fraîche

unterzieht. Dazu passen Birnenstücke, Feigen

oder Baumnüsse – und plötzlich wird aus

einem Berggericht eine feine Delikatesse.

Dieses Fondue ist der Beweis, dass auch die

mutigen Varianten Charme haben, solange

sie mit Herz gemacht sind.

Modern und erstaunlich überzeugend

präsentiert sich das vegane Fondue. Statt

Käse kommen Cashewkerne, Mandelmilch

und weisse Miso-Paste ins Spiel,

abgeschmeckt mit einem Schuss Weisswein

oder Zitronensaft. Das Resultat:

eine cremige, leicht nussige Sauce, die

erstaunlich an echten Käse erinnert,

aber deutlich leichter im Magen liegt.

Selbst Puristen am Tisch mussten

nachgeben: «Nicht schlecht für etwas

ohne Käse.»

Foto: amphaiwan | Adobe Stock

SEESICHT 6 | 25 33


FOOD & DRINK

Foto: Orma Swiss Whisky Ltd

Ein weiterer Favorit aus unserer Versuchsküche:

das Fondue mit Whisky. Klingt schottisch, schmeckt

betörend. Ein rauchiger Single Malt mit Torfnoten

verleiht dem Käse eine mystische Tiefe – man wähnt

sich in einer Berghütte irgendwo zwischen Highlands

und Engadin. Der Whisky ersetzt den Weisswein

teilweise, sorgt aber für denselben feuchten Schmelz

und eine leichte Schärfe im Abgang. Nichts für Kindergeburtstage,

aber ein Hit bei langen Winterabenden.

Das Blauschimmel-Fondue hingegen polarisiert. Ein

kräftiger Roquefort oder Gorgonzola, vermischt mit

Gruyère, sorgt für eine Wucht an Aroma, die anfangs

erschreckt – aber im richtigen Moment geradezu

süchtig macht. Wer es wagt, wird belohnt: mit einem

Geschmackserlebnis, das zwischen salzig, cremig und

umami pendelt. Dazu ein Glas Portwein – und man

verzeiht dem Käse jede Exzentrik.

Foto: womue | Adobe Stock

Foto: Scisetti Alfio | Adobe Stock

Schliesslich unser Überraschungssieger: das

Fondue mit Alpenkräutern. Eine Mischung aus

Greyerzer, Bergkäse und einem Strauss getrockneter­Kräuter­–­darunter­Majoran,­Oreganound

ein Hauch Enzianwurzel. Es riecht nach Heu,

Sommerweide, Bergsonne und schmeckt nach

Urlaub in einer Alphütte. Dazu ein Glas

Weisswein, ein paar Cornichons und man vergisst

glatt, dass es draussen längst Nacht geworden ist.

Und doch – das perfekte Fondue bleibt eine Kunst.

Es braucht Geduld, Fingerspitzengefühl und gute

Gesellschaft. Denn allein fondue plauschend zu sitzen, wäre

wie­Raclette­ohne­Kerzenlicht.­Oder­wie­Winter­ohne­Schnee.­

Also: raus mit den Caquelons, entkorkt den Fendant,

zündet die Kerzen an – und lasst es schmelzen.

Der Winter kann kommen.

34 SEESICHT 6 | 25


Festival-Guide

Vorverkauf:

Ticketcorner

Hallenstadion Zürich

Presented by

Samstag, 28. März 2026 – Türöffnung 11.00 Uhr

Johnny Reid & Band CDN

Runaway June USA

The BoykinZ USA

John Foster & Band USA

Florian Fox & Fox Band & special guest Florian «Flöru» Ast CH

Bluegrass Beans • TexMex Rebels • Amber Rae Trio

Nashville Rebels • Ray Fein & Nico Brina ★ Line Dance Floor

Sonntag, 29. März 2026 – Türöffnung 8.00 Uhr

The Bellamy Brothers USA

Philipp Fankhauser’s Nashville Roots CH

Heinz Flückiger & Cool Bunch • ClinTonics

Alex Klein & Band with special guest Jason Grove • Tuff Enuff

Tobey Lucas & Band • Buddy Dee & The Ghostriders

Line Dance Floor ★ Kinderbetreuung und gratis Karussell

Medienpartner

Sponsoren

SETTE

HAUTESTYLE


KOLUMNE

Grand Siècle:

Komposition statt

Kapriole

Laurent-Perrier denkt Luxus

nicht als Jahrgang, sondern als

Idee. Drei grosse Jahre, bis zu

elf Grands Crus – Chardonnay

führt, Pinot Noir zeichnet die

Kontur. Jede Iteration ist kein

Zufall, sondern Handwerk

mit Geduld. Ziel: Präzision,

die sich im Glas von selbst

ordnet.

Iteration N°26, die aktuelle Ausgabe

mit den Jahrgängen 2012 (65 %),

2008 (25 %) und 2007 (10 %), zeigt genau

das: ein feiner Kreidezug, Zitruszeste, gerös-

tete Mandel, leises Brioche. Am Gaumen spannt sie

den Bogen zwischen Energie und Seidigkeit; die

Perlage gibt den Takt, nicht die Show. Strahlkraft

ohne Lautstärke – so definiert man heute lichkeit auf hohem

Verläss-

Niveau.

Ökonomisch ist Grand Siècle die smarte Antwort

auf Klima- und Marktlaunen: Wissen, Selektion,

lange Reife. Nicht der dramatische Jahrgangs-

Monolog, sondern das abgestimmte

Ensemble – mehr

Jazzband als Solo.

Am Tisch spielt Iteration N°26

mit Klarheit: rohe Jakobsmuschel

mit Kohlrabi und Yuzu;

gereifter Comté, der die nussige

Tiefe aufnimmt; Desserts,

die auf Textur statt Zucker setzen.

Ein Timing-Champagner:

ankommen, atmen, einschenken.

Weniger Lautstärke, mehr Linie.

Grand Siècle ist nicht Flucht vor dem Jahrgang,

sondern dessen schönste Summe – und

Iteration N°26 das aktuelle Argument dafür:

planbar, ohne banal zu werden; sinnlich, ohne zu

beschweren. Für Menschen, die im Glas Ordnung

lieben, im Moment Ruhe finden und es in den kommenden

Wochen mit Freunden teilen mögen.

#cheers

36 SEESICHT 6 | 25


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1. TAG BASEL Individuelle Anreise und Einschiffung.

Um 16:00 Uhr heisst es «Leinen los!».

2. TAG FLUSSTAG Geniessen Sie die gemütliche

Flussschifffahrt entlang des Rheins.

3. TAG COCHEM–TRABEN-TRARBACH

Rundgang (1) durch die Winzerstadt Cochem

mit Führung durch die imposante Reichsburg.

Flussfahrt nach Traben-Trarbach. Nach dem

Abendessen Weinverkostung an Bord (inkl.).

4. TAG GREVENMACHER Ab Grevenmacher

Transfer (1) nach Luxemburg für individuelles Erkunden.

Alternativ kann ein geführter Rundgang

durch Luxemburg (3) gebucht werden.

5. TAG MERZIG–METTLACH–TRIER Ab Merzig

Ausflug (1) zur Saarschleife mit Besuch des

Baumwipfelpfads. Ankunft in Mettlach und

Ausflug (2) zu Villeroy & Boch. Abends Weiterfahrt

durch die facettenreiche Saarlandschaft

nach Trier, wo das Schiff spät abends anlegt.

6. TAG TRIER–BERNKASTEL Rundfahrt (1)

durch Trier mit dem berühmten Stadttor, der

2000 Jahre alten «Porta Nigra». Besichtigung

des Amphitheaters. Am Nachmittag setzen Sie

die Flussfahrt fort, bis das Schiff während des

Abendessens Bernkastel erreicht.

7. TAG BERNKASTEL Führung (1) durch das Cusanusstift

in Bernkastel. Geniessen Sie am

Nachmittag die entspannende Flussfahrt.

8. TAG KOBLENZ Ab Koblenz Ausflug (2) nach

Andernach mit Besuch beim atemberaubenden

Geysir. Weiterfahrt flussaufwärts entlang

des «romantischen Mittelrheins».

9. TAG BADEN-BADEN Ab Plittersdorf Transfer

(1) nach Baden-Baden für eigene Erkundungen.

Wiedereinschiffung in Kehl.

10. TAG BASEL Nach dem Frühstück Ausschiffung

und individuelle Heimreise.

Koblenz

Reisedaten 2026 Es het solangs het Rabatt

05.03.–14.03. 950 08.08.–17.08. 550 (9)

24.06.–03.07. 550 (9) 17.08.–26.08. 450

03.07.–12.07. 650 16.09.–25.09. 650

12.07.–21.07. 750 (8) 25.09.–04.10. 650

30.07.–08.08. 650 18.10.–27.10. 750

(8) Themenreise «Sommerferien mit der

Familie» buchbar

(9) Themenreise «Auf dem Fluss zum vollen

Genuss» buchbar

Unsere Leistungen

• Kreuzfahrt mit Vollpension an Bord

• Weinprobe an Bord

• Thurgau Travel Kreuzfahrtleitung

• Audio-Set bei allen Ausflügen

Preise pro Person in CHF (vor Rabattabzug)

2-Bettkabine Hauptdeck hinten 2340

2-Bettkabine Hauptdeck 2440

2-Bettkabine MD hinten, franz. Balkon 2740

2-Bettkabine Mitteldeck, franz. Balkon 2840

2-Bettkabine OD hinten, franz. Balkon 3040

2-Bettkabine Oberdeck, franz. Balkon 3140

Zuschlag Alleinbenutzung Hauptdeck 340

Zuschlag Alleinbenutzung Mitteldeck (6) 0

Zuschlag Alleinbenutzung Oberdeck 1040

Ausflugspaket (6 Ausflüge) 250

Getränkepaket ohne Alkohol 198

Getränkepaket mit Alkohol 288

(6) Limitierte Kabinenanzahl ohne Zuschlag,

regulärer Preis auf Anfrage

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Informationen oder buchen

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Abreisedaten 2026

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26.03. (7|8) 19.04. (7)

03.04. (7|9) 27.04. (7|8)

(7) Mit Keukenhof

(8) Themenreise «Genuss der Sinne» buchbar

(9) Themenreise «Familienzeit an Bord» buchbar

8 Tage ab CHF 1790 p.P.

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LYON–AVIGNON–ARLES–LYON

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LYON – GENUSSMETROPOLE

MIT ALTSTADT-CHARME

Abreisedaten 2026

16.04. 28.05. 18.06. (8)

23.04.

30.04.

04.06. (7)

11.06.

(7) Themenreise «Kunst am Fluss»

(8) Themenreise «Geschmack der Provence»

(1) Im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar | (2) Fak. Ausflug nur an Bord buchbar | (3) Alternativer Ausflug an Bord buchbar

Programmänderungen vorbehalten | * Günstigste Kategorie, Rabatt bereits abgezogen


TRAVEL

WUNDERBARER WINTER IN SALZBURG

Christkindlmarkt,

Winterfest und

Villazóns Zauberflöte

Wenn in Salzburg der Winter Einzug hält, zeigt sich die Stadt von ihrer besonders

stimmungsvollen Seite. In der Vorweihnachtszeit verwandelt sich die Altstadt in ein

Lichtermeer – der Salzburger Christkindlmarkt am Dom- und Residenzplatz

(20. November 2025 bis 1. Januar 2026) ist dabei das Herzstück. Zwischen barocken

Fassaden duftet es nach Glühwein und Gebäck, während Turmbläser und Chöre

adventliche Klänge erklingen lassen. Das Salzburger Christkind mit seinen Engeln,

weihnachtliche Lesungen und kunstvoll geschmückte Stände sorgen für

festliche Stimmung.

Christoph Kochheim

zVg

38 SEESICHT 6 | 25


SALZBURG

Auch abseits des Domplatzes locken bezaubernde

Märkte: Der Adventmarkt auf der Festung

Hohensalzburg bietet eine märchen hafte

Kulisse über den Dächern der Stadt (21. November

bis 21. Dezember 2025) und der Hellbrunner

Adventzauber (20. November bis 24. Dezember

2025) verführt mit Lichterpfad, Rentiergehege

und traditionellem Kunsthandwerk.

Im Volksgarten öffnet das Winterfest (26. November

2025 bis 6. Januar 2026) seine Zeltstadt

und lädt zu einer farbenfrohen Welt aus

Akrobatik, Tanz und Clownerie ein. Das internationale

Circusfestival begeistert mit Poesie,

Humor und spektakulären Darbietungen –

ein kreativer Kontrapunkt zu den stillen

Momenten der Adventzeit.

Zum Jahreswechsel wird die ganze Stadt zur

Bühne: Bei den Silvesterfeierlichkeiten am

Domplatz, begleitet von festlichen Konzerten

und einem Feuerwerk über der barocken Altstadtkulisse,

verabschiedet Salzburg glanzvoll

das alte Jahr.

Ein kultureller Höhepunkt des Winters ist die

Mozartwoche (22. Januar bis 1. Februar 2026).

Zum 270. Geburtstag des Komponisten und dem

70­jährigen Bestehen des Festivals inszeniert

Intendant Rolando Villazón Mozarts «Zauberflöte»

neu – als Hommage an das «ewige Licht»

des Genies. Unter der musikalischen Leitung

von Roberto González­Monjas stehen Kathryn

Lewek als Königin der Nacht, Franz-Josef Selig

als Sarastro sowie Emily Pogorelc und Magnus

Dietrich in den Hauptrollen auf der Bühne.

Konzerte, Filmvorführungen und Führungen

im Autographentresor machen die Mozartwoche

zu einem Erlebnis für Musikliebhaber

aus aller Welt.

Wer sich zwischen den kulturellen Highlights

etwas Ruhe gönnen möchte, entdeckt Salzburgs

Museen – vom DomQuartier über das Museum

der Moderne bis hin zu Mozarts Geburtshaus,

wo seine Kindergeige zu sehen ist.

Wenn die Stadt in zartes Weiss gehüllt ist,

lohnt sich ein Spaziergang über Mönchsberg

oder Kapuzinerberg: Von dort öffnet sich der

Blick auf die winterliche Altstadt, die Festung

Hohensalzburg und die verschneite Bergwelt –

ein Anblick, der selbst ohne Musik klingt wie

eine kleine Mozart­Sinfonie.

Mehr informationen: www.salzburg.info/advent

Fotos: TSG Tourismus Salzburg GmbH, G. Breitegger©, Hellbrunner Adventzauber, R. Zauner© und IMS, Rolando Villazon – W. Lienbacher©

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DRIVE

Silvaplana feiert einen

legendären Motor

Dino ist mehr als ein Auto; Dino ist ein Mythos: Enzo Ferraris früh verstorbener Sohn

Alfredo, genannt Dino, hatte einen genialen Motor entwickelt, der in Ferraris

und anderen Sport- und Rennwagen zum Einsatz kam. Seine Enthusiasten treffen sich

im Juni 2026 in Silvaplana.

Artur K. Vogel

zVg

40 SEESICHT 6 | 25


DINO MEETING SILVAPLANA

Da haben sich drei unsterbliche Fans gefunden:

Daniel Bosshard ist Hotelier und Gemeindepräsident

von Silvaplana bei St. Moritz und begeisterter

Dino-Fahrer. Walter Scudeletti präsidiert

den Club Dino Italia. Und Matthias Bartz ist

Autor des Standardwerks «Dino Compendium».

Gemeinsam organisieren sie im kommenden

Juni wieder das Internationale Ferrari Dino

Meeting im Engadiner Ort Silvaplana.

In Rot steht auf der Einladung ein Satz, der darauf

hindeutet, dass Dinos Bedeutung weit über

die Marke Ferrari hinausgeht: «Tutti modelli

con un motore Dino», heisst es da. Tatsächlich

ist «Dino» eine Legende. Das kam so: Alfredo

«Dino» Ferrari, Sohn des Gründers Enzo Ferrari,

erlag 1956 im Alter von erst 24 Jahren einer

progressiven Muskelschwunderkrankung.

Doch Dino hinterliess ein Vermächtnis, das bis

heute bewundert wird: Während seines Ingenieurstudiums

in Bologna und bei Ferrari in

Maranello arbeitete er trotz seiner zunehmenden

Schwäche zusammen mit Vittorio Jano an

Entwürfen für einen neuen V6-Rennmotor.

Jano war einer der bedeutendsten Motorenbauer

des 20. Jahrhunderts. Der Motor wurde

später zu Dinos Ehren unter seinem Namen

weiterentwickelt.

Ferrari, Fiat, Lancia

Dabei machte das Sechszylinder-Aggregat eine

erstaunliche Karriere: Ferrari brauchte 500 Exemplare,

um den Motor für Rennen zu homologieren,

betrieb jedoch in Maranello keine Fabrik

für Grossserien. Die Lösung fand Enzo Ferrari

zusammen mit Gianni Agnelli, dem damaligen

Fiat-Boss: 1966 lancierte Fiat das wohl schönste

Auto seiner Firmengeschichte, den Fiat Dino

Spider, gezeichnet von Pininfarina, gefolgt ein

Jahr später vom Fiat Dino Coupé, entworfen von

Bertone. Unter der Haube arbeitete der Dino-

Motor mit vorerst zwei Litern und 160 PS, später

2,4 Litern und 180 PS. Der Fiat Dino war kein

kommerzieller Erfolg: zu teuer für Fiat-, zu bürgerlich

für Ferrari-Kunden. Heute hingegen sind

die Fiat Dino rare, wertvolle Oldtimer.

1968 lancierte Ferrari den Motor selbst im Dino

206 GT, wiederum von Pininfarina gezeichnet,

der sich erst Jahre später offiziell Ferrari nen-

SEESICHT 6 | 25 41


DRIVE

nen durfte. Er war der erste Strassensportwagen

aus Maranello mit Mittelmotor. Der Nachfolger

246 GT (Coupé) und GTS (Spider) von 1969 – 1974

brachte mehr Hubraum und mehr Leistung: 195 PS,

235 km/h. Gut erhaltene 246er werden heute für

350 000 bis 800 000 Franken gehandelt.

In der letzten Ausführung wurde der Dino- Motor

1973 im Lancia Stratos verbaut. Das kantige,

futuristische Coupé, entworfen von Bertone,

hatte 195 PS in der Strassen- und 280 PS in der

Rennversion und wurde zum Dominator des

Rallye-Sports in den Jahren 1974, 1975 und 1976

mit dreimaligem Sieg in der Weltmeisterschaft.

Heute erzielen gut erhaltene Exemplare Preise

von 300 000 bis 600 000 Franken.

Pässefahrt und Concours d’Élégance

Schon im vergangenen Jahr, vom 19. bis 22. Juni,

trafen sich die Dino-Enthusiasten in Silvaplana

zum «Dino Raduno». Gefeiert wurde unter anderem

die exakt 100-jährige Automobilgeschichte in

Graubünden. Der Kanton hatte 1900 ein Auto-Verbot

erlassen, das erst am 21. Juni 1925 endgültig

aufgehoben wurde. Beim Dino-Treffen fuhr man

an einem Tag über den Flüelapass in die Bündner

Herrschaft, weiter über die Lenzerheide und zurück

über den Julierpass. Am zweiten ging es über

den Berninapass durch das Puschlav ins italienische

Veltlin, über die Via Panoramica nach Sondrio

und über den Malojapass zurück ins Engadin.

Höhepunkt war der Concours d’Elégance auf der

Plazza da Güglia im Herzen von Silvaplana. Rund

60 original erhaltene Ferrari Dino begeisterten das

Publikum. Die Plazza da Güglia, der «Julierplatz»,

wurde Ende 2018 offiziell eröffnet, nach der Eröffnung

der Umfahrungsstrasse von Silvaplana. Er

repräsentiert das neue Dorfbild Silvaplanas und

ist wesentlich auf die Initiative von Gemeindepräsident

Bosshard zurückzuführen. Die Plazza ist

Silvaplanas gemeinschaftlicher Mittelpunkt und

dient als Begegnungszone und Veranstaltungsort

im Dorfzentrum.

Zugelassen sind auch beim Treffen im Juni 2026

alle Modelle von Fiat, Ferrari und Lancia mit dem

Ferrari-Dino-Motor. Es werden wieder diverse Ausflüge,

unter anderem hinunter nach Italien, und

ein Concours d’Élégance organisiert. Bei geselligen

Veranstaltungen haben die Dino-Fans Gelegenheit

zum ausführlichen Fachsimpeln. Denn ein Dino

sei mehr als ein Auto; er sei ein Lebensgefühl, sagt

Daniel Bosshard, der zwei besitzt: einen gelben

Ferrari Dino 246 GTS und einen blauen Fiat Dino

Spider.

Anmeldung und Information

silvaplana.ch clubdino.org dinopoint.it

42 SEESICHT 6 | 25


Aus Leidenschaft gewachsen.

EIN TEAM, DAS BEWEGT.

Unser kompetentes Verkaufsteam steht Ihnen gerne

zur Seite, um Ihre Fahrträume wahr werden zu lassen

Porsche Zentrum

Oberer Zürichsee

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Firststrasse 33

8835 Feusisberg

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QR-Code scannen und unser Team kennenlernen.


DRIVE

Wahre elektrische

Grösse

Im kommenden Jahr bringt Porsche den Cayenne erstmals als vollelektrischen SUV.

Was jetzt schon darüber bekannt ist, macht neugierig.

Roland Löwisch

zVg

Als Porsche 2002 mit seinem ersten SUV

nach ausschliesslich Sportwagen auf den

Markt kam, war das fast eine Revolution.

Jetzt wird der grösste Porsche vollelektrisch

– eine vergleichbare Revolution ist

das allerdings nicht, denn es ist bereits das

dritte vollelektrische Modell von Porsche

nach Taycan und Macan. Doch das hindert

die Stuttgarter nicht, an den Erfolg zu

g l au b e n .

Da Glaube allein nicht hilft, haben sie den

Cayenne Electric mit Innovationen vollgestopft.

Zwar gibt es das Auto zurzeit nur als

Prototypen, die diverse Tests absolvieren,

aber ein paar Details werden schon verraten.

Natürlich basiert der neue SUV auf dem

PPE-Baukasten – die «Premium Platform

Electric» für das Premium-Segment von

Elektroautos des VW-Konzerns – was Allradantrieb,

Allradlenkung und – zumindest

optional – Active-Ride-Fahrwerk bedeutet.

Dabei hält das aktive Fahrwerk die Karosserie

stets horizontal – auch bei Kurvenfahrt,

beim Bremsen oder Beschleunigen.

Besonders überzeugen sollen aber die top -

modernen Elektrokomponenten, zu denen

ölgekühlte Motoren gehören, die im

«Turbo»-Modell bis zu 1156 PS und bis

zu 1500 Nm leisten. Der Basis Cayenne

Electric wird vermutlich mit bis zu 442 PS

kommen. Eine 800-Volt-Architektur soll

mindestens 400 kW Ladeleistung möglich

machen, was bedeuten würde, dass man in

zehn Minuten Energie für 300 Kilometer

laden kann. Von zehn auf 80 Prozent sollen

nur 15 Minuten vergehen. Eine 113 kWh-

Batterie soll über 600 Kilometer Reichweite

garantieren.

Innen kommt der grosse Porsche mit der

grössten Displayfläche, die man in einem

Modell aus Zuffenhausen jemals geniessen

konnte. Das gekrümmte «Flow Display» mit

OLED-Technologie informiert den Fahrer

über alles Nötige, es wird flankiert von

einem volldigitalen 14,25-Zoll-OLED- Kombi-

Instrument und einem optionalen Beifahrer-Display.

In Sachen Wohlfühlatmosphäre

verändern bis zu neun Stimmungsmodi

Licht, Sitzposition, Sound, Klima und

Displaydarstellung.

Was gibt’s noch? Zum Beispiel eine gigantische

Anhängelast von bis zu 3,5 Tonnen.

Und ein Panorama-Schiebedach, das in

einem Porsche noch nie grösser war, sowie

eine «Flächenheizung», die auch Armlehnen

und Paneele wärmt. Als erste Automarke

macht Porsche beim Cayenne Electric das

induktive Laden (Wireless Charging) mit

44 SEESICHT 6 | 25


PORSCHE CAYENNE ELECTRIC

einer maximalen Ladeleistung von 11 kW möglich,

dies bei einem Wirkungsgrad von über

90 Prozent. Das kostet aber kräftig Aufpreis.

By the way: Die Preise der vollelektrischen

Cayenne Modelle starten bei 119 800 Franken

brutto. Der neue vollelektrische SUV soll noch

in diesem Jahr in voller Schönheit präsentiert

werden, wird aber erst ab 2026 ausgeliefert.

Für alle, die noch auf der Suche nach einem

Verbrenner oder Hybrid Cayenne sind: Porsche

baut die dritte Generation des Hybrids und

Verbrenners noch weiter.

Technische Daten

Zwei E-Motoren

Bis zu 1156 PS

Bis zu 1500 Nm

Gewicht ca. 2,7 Tonnen

Sprint 0–100 km/h: ca. 2,5 Sek.

Sprint auf 200 km/h: ca. 7,4 Sek.

Vmax: ca. 260 km/h Spitze

Bis zu 600 kW Rekuperation

113-kWh-Batterie

Reichweite >600 km

Mehr Informationen über Porsche oder

Anmeldung für eine Probefahrt:

PORSCHE ZENTRUM OBERER ZÜRICHSEE

P911 AG – Firststrasse 33 – 8835 Feusisberg

Telefon: 044 2 911 911

E-Mail: pascal.otto@porsche-ozs.ch

SEESICHT 6 | 25 45


DRIVE

Bugattis aus Berlin

Dank des neuen Programms «Solitaire» können sich solvente

Bugatti-Fans jetzt ihr eigenes Unikat bauen lassen.

Erstes Ergebnis: der Brouillard. Konfiguriert wird stilvoll

im neuen Berliner Designzentrum.

Roland Löwisch

zVg

46 SEESICHT 6 | 25


BUGATTI

SEESICHT 6 | 25 47


DRIVE

Die 1990er-Jahre waren – zumindest in Berlin – der

Himmel für Techno-Nerds. Allein hier hämmerten

drei berühmte Musiktempel ihre Beats in die Köpfe

der Gäste. Einer davon war von 1994 bis 1997 das

E-Werk in der Mauerstrasse. Hier im 1886 gebauten

und nie zerstörten zweiten Berliner Kraftwerk

legte DJ-Legende Sven Väth auf, hier standen The

Progidy auf der Bühne – hier kann man kreativ

arbeiten, dachten sich Bugatti-Chefdesigner Frank

Heyl und sein Team. Und wählten die Eventhalle

als neues Designzentrum für rund 50 Designer aus

25 Nationen, die sich besonders um das Exterieur

sowie Color & Trim kümmern.

Und um die ganz besonderen Autos. Denn Bugatti

hat ein neues Programm aufgelegt, das weit über

das bisherige Personalisierungsangebot namens

«Sur Mesure» hinausgeht: Im «Solitaire»-Projekt

kann sich der Kunde wünschen, was er will – inklusive

einer besonderen Karosserie. Zwei Hauptparameter

definieren die Grenzen des Machbaren:

Die Umsetzung muss technisch möglich sein und

das Ergebnis muss zur Marke Bugatti passen. Pro

Jahr sind aus Zeitgründen lediglich zwei Unikate

möglich.

Das erste Projekt ist jetzt zwar noch nicht fertig,

aber vorzeigbar: der Bugatti Brouillard. Zur

Namensgebung muss man wissen: Ettore Bugatti

war nicht nur ein begnadeter Autobauer, sondern

auch ein überzeugter Pferdenarr. Sein Lieblingspferd

– mit dem er auch gerne mal in sein Werk in

Molsheim ritt, weswegen er das Haupttor hoch

genug gestaltet hatte – war ein irisches Jagdross

namens «Brouillard» (französisch für «Nebel»). Und

der Auftraggeber, ein Bugatti-Connaisseur mit

mehreren Dutzend alten und neuen Bugatti in der

Garage, Original-Möbeln von Ettore-Vater Carlo,

einem Innenarchitekten, sowie Tierbronzen vom

künstlerisch hochbegabten Ettore-Bruder

Rembrandt im Haus, wollte nichts anderes als

einen Brouillard auf Rädern. Natürlich ein Einzelstück

auf W16-Basis, also dem fünf Millionen

Euro teuren Bugatti Mistral Roadster.

So hat sich Bugatti seiner Historie besonnen, als

Ettore Bugatti begann, nicht nur Fahrgestelle zu

verkaufen, sondern Autos komplett mit Karosserie

anzubieten, was zu Ikonen auf Basis Typ 57 wie

Atlantik und Atalante, ferner Galibier, Stelvio und

Ventoux führte. Folgerichtig ist Bugatti Brouillard

48 SEESICHT 6 | 25


BUGATTI

SEESICHT 6 | 25 49


DRIVE

Einst wurde hier bei Techno-Musik getanzt, jetzt werden

in der Berliner Halle Bugattis personalisiert.

Die Auswahl für Bugatti-Kunden, ihren eigenen Wagen einzigartig

zu machen, sind nahezu unbegrenzt.

kein Cabriolet mehr, sondern das einzige Coupé auf

Mistral-Basis. Zwei Lufthutzen zieren das verglaste

Dach und statt des aktiven Mistral-Heckflügels

sorgt ein kleiner Entenbürzel-Spoiler für aerodynamische

Balance und für eine besonders elegante

Silhouette des Fahrzeugs. Das untere Drittel des

Fahrzeugs wurde absichtlich dunkel gehalten, es

soll sich optisch mit dem Schatten des Fahrzeugs

verbinden, wodurch das Gesamtkunstwerk leichter

und dynamischer erscheint. Zudem wurden ein

paar Pferdemuskeln und Rundungen herausgearbeitet,

schliesslich ist ein Pferd Poesie in Bewegung

und der Bugatti soll auch so gesehen werden. Nur

an der Leistung wird nicht geschraubt – 1600 Pferdestärken

sind dem Käufer genug.

Auch innen gerät der Brouillard wie kein anderer.

Auf des Auftraggebers Idee ummantelt Bugatti das

Lenkrad an den Griffflächen erstmals mit Tartan,

also Textilien aus Wolle mit Karomuster. Laut Heyl

ist das Material ausgiebig auf seine Langlebigkeit

getestet worden. Ausserdem ist es gut möglich, dass

der Käufer unterwegs Handschuhe trägt – Bugatti-

Fahrer wissen, wie sie ihr teures automobiles Juwel

schützen. Damit aber nicht genug: Pferdeköpfe und

-körper verzieren als Stickereien Sitze und Türinnenverkleidungen,

teilweise mit Textilien aus

echtem Pferdehaar. Selbst die Klimaverstellregler

im Brouillard sind Unikate: Sie weisen keine

normale Rändelung wie beim Mistral auf, sondern

sind mit gelaserten Rembrandt-Bugatti-Initialen

verziert. Das Highlight kauert allerdings unter Glas

im Getriebeschaltknauf: Dort steckt ein von einer

Rembrandt-Bugatti-Skulptur gescannter Pferdekopf

von Brouillard, aus Aluminium geformt aus dem

3D-Drucker. Er ist leicht zum Fahrersitz geneigt,

als würde er den Piloten ständig beobachten.

Das Gesamtkunstwerk soll 2027 – gekleidet in Vert

Laurel, eine Art Lindgrün mit grün eingefärbtem

Sichtcarbon – ausgeliefert werden. Dem Kunden

wird vertraglich garantiert, dass sein wahrgewordener

Entwurf auf ewig ein Einzelstück bleibt.

Natürlich sagt Bugatti nichts über die Gesamtkosten

des Projekts, aber für jeden, der mit dem

Gedanken an sein persönliches Exemplar spielt:

mit dem Gegenwert von mehreren Mistral muss

man schon rechnen.

Dafür gehört einem dann aber auch ein ganz besonderer

und sogar fahrbarer Techniktempel …

50 SEESICHT 6 | 25


#visitsalzburg

www.salzburg.info/advent

Winterzeit in Salzburg

Die Wochen im Advent zählen unbestritten zu den schönsten in Salzburg.

Die Stadt scheint wie geschaffen als Kulisse für stimmungsvolle Adventmärkte,

allen voran der Salzburger Christkindlmarkt am Dom- und Residenzplatz

am Fusse der mächtigen Festung Hohensalzburg.

Die charmanten Gassen und Plätze der Altstadt laden zum Stadtbummel,

gemütliche Cafés zum Geniessen und zahlreiche Museen zum Verweilen

ein.

Ein kultureller Höhepunkt im Winter ist die Mozartwoche. Zum 270.

Geburtstag des Komponisten inszeniert Intendant Rolando Villazón die

„Zauberflöte“.

Veranstaltungs-Highlights in Salzburg

Salzburger Christkindlmarkt am Dom- und Residenzplatz 20.11.2025–1.1.2026 |

Hellbrunner Adventzauber 20.11.–24.12.2025 | Sternadvent mit Wintermarkt

20.11.2025–6.1.2026 | Adventmarkt auf der Festung Hohensalzburg

21.11.–21.12.2025 | Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus

28.11.–14.12.2025 | Original Salzburger Advent ® 29.11.–14.12.2025 |

Salzburger Hirtenadvent in der Grossen Universitätsaula 5.–14.12.2025 |

Winterfest 26.11.2025–6.1.2026 | Altstadtsilvester im Rahmen des Salzburger

Christkindlmarktes 31.12.2025– 1.1.2026 | Mozartwoche 22.1.–1.2.2026

TSG TOURISMUS SALZBURG GMBH

Salzburg Information · 5020 Salzburg · Austria

Tel. +43/662/88987-0 · tourist@salzburg.info


KOLUMNE

Kunstentdeckung

Künstler ist nicht, wer nur formt,

sondern wer die Welt in Farbe,

Geste und Stille liest. Ein Künstler

entdeckt: in der Ruine eines Fotos,

im Rauschen einer Stimme, im

Leuchten eines Materials,

das andere übersehen.

Kunstentdeckerinnen

und -entdecker

gehen mit offenem

Blick ins Feld des

Sichtbaren und

Fantastischen zugleich.

Sie fragen

nicht nur: «Was ist

das?», sondern: «Was

könnte es noch sein?».

In diesen Fragen liegt

ihr Treibstoff: Neugier als

Methode, Irritation als Antrieb.

Die Entdeckung geschieht dort, wo

Gewöhnliches ins Wanken gerät –

im Staub der Ateliers, im Rauschen

von Prozessen, im Kolorit fremder

Kulturen. Dort sammeln sie Spuren,

fragmentarische Momente, die

erst durch Aufmerksamkeit Sinn

ergeben. Doch Entdeckung ist

kein isoliertes Abenteuer: Sie

ruft nach Austausch, nach Dialog

mit Publikum, Kolleginnen und

Kollegen, nach dem Sturm der

Debatte und dem stillen

Nachklang der Stille.

So werden Künstler

zu Brückenbauern

zwischen Sichtbarem

und Denkbarem,

zwischen

Vergangenheit

und Zukunft.

Ihr Werkzeug ist

Intuition, doch ihr

Gewinn: verlässliche

Resonanz, die über das

eigene Werk hinausgeht.

Kunstentdeckung ist damit

kein Zufall, sondern eine Praxis:

wachsam bleiben, Fragen stellen,

Materialien lieben, Grenzen verschieben

und das Unerwartete

willkommen heissen. Nur so wird

Innovation zur Lebensform

der Kunst.

Herzlichst, Ihr

Mino S. Bächler

52 SEESICHT 6 | 25


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Meister 1881 | Silber & Tafelkultur | Augustinergasse 17 | 8001 Zürich

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GALERIE

SEESICHT GALERIE

Kunst, die

Horizonte öffnet

Mit der «Seesicht Galerie» bringen wir Kunst direkt

zu unseren Leserinnen und Lesern.

In jeder Ausgabe stellen wir ausgewählte Werke

spannender Künstler vor – zum Entdecken,

Erleben und Erwerben.

Beat Frei

zVg

Mit der «Seesicht Galerie» öffnen wir ein Fenster in die Welt

der Kunst – unmittelbar, authentisch und nahbar. In jeder Ausgabe

präsentieren wir ausgewählte Werke von Künstlerinnen und

Künstlern, die mit ihrem Schaffen unsere Sinne bereichern und

neue Perspektiven eröffnen. Kunst soll dabei nicht nur betrachtet,

sondern auch erlebt werden: Jedes Werk erzählt eine eigene Geschichte,

trägt den Charakter seines Schöpfers in sich und lädt dazu

ein, in den Dialog mit Farben, Formen und Emotionen zu treten.

Die «Seesicht Galerie» versteht sich als Brücke zwischen Kunstschaffenden

und Kunstinteressierten. Wer mehr erfahren oder die

Werke aus nächster Nähe erleben möchte, kann per E-Mail Kontakt

aufnehmen, weitere Informationen anfordern oder einen individuellen

Besichtigungstermin vereinbaren. So wird aus einem

flüchtigen Blick ein persönliches Erlebnis – und vielleicht sogar ein

bleibendes Stück Kunst für das eigene Zuhause.

Zur Online-Galerie

54 SEESICHT 6 | 25


GALERIE

MINO (*1967)

Ein Schweizer Künstler mit nationaler und internationaler Ausstellungspräsenz.

Der Künstler betrachtet die Landschaft auf eine tiefgründige und reflektierende

Weise. Während seiner Touren durch die Natur beobachtet er die Weite der Berge

und die Phänomene wie Licht, Dunst und Nebel mit grosser Aufmerksamkeit.

Durch einen Passepartout sieht er die Landschaft nicht nur als blosses Bild,

sondern als eine komplexe Szenerie, die von verschiedenen Faktoren beeinflusst

wird, und setzt diese in der gegebenen Farbkombination um.

Matterhorn

45.976667, 7.658056

120 x 80 cm

Lichtechte Farbpigmente

Gouache auf Canvas

Preis auf Anfrage

Weisshorn

46.101389, 7.715833

120 x 80 cm

Lichtechte Farbpigmente

Gouache auf Canvas

Preis auf Anfrage

Kontakt

Bei Kaufinteresse der Bilder

wenden Sie sich

bitte per E-Mail an

galerie@seesichtmagazin.ch

SEESICHT 6 | 25 55


GALERIE

MARCELLO FISCHER (*1954)

Der Zürcher Künstler und ehemalige Textil- und Geschirrdesigner mit

langjährigen Tätigkeiten bei Fabric Frontline, Gessner Dekostoffe und

Bopla-Porzellan. Der Künstler ist mit seinen Geschirrkollektionen auch im

Museum of Modern Art in Stockholm präsent. Fischer ist seit über 40 Jahren

als Designer und Maler in der Kunst tätig und hatte schon einige namhafte

Ausstellungen. Seine Werke sind nebst der figurativen auch in der

expressiv-abstrakten Malerei zu Hause.

Farsighted

130 x 140 cm

Acryl auf Leinwand

Preis auf Anfrage

Protected

130 x 140 cm

Acryl auf Leinwand

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56 SEESICHT 6 | 25


GALERIE

PHILIPP TRAUTMANN (*1960 – †2008)

Seit Beginn der Auseinandersetzung mit Malerei anfangs der Achtzigerjahre

konzentrierte sich der Zürcher Maler, Zeichner und Illustrator primär auf

den Expressionismus. Trautmann schuf Werke, die sich durch klare

Kompositionen, Farbigkeit und eine präzise Linienführung auszeichnen.

Trautmann stellte in der Schweiz sowie international aus, unter anderem

in Russland (Moskau) und den USA (Savannah und Orlando). Sein Gesamtwerk

ist ein fester Bestandteil des zeitgenössischen Schweizer Kunstschaffens.

Wiedersehen der Freunde II

230 x 166 cm

Jahr: 1990

Acryl auf Leintuch

Kontakt

Bei Kaufinteresse der Bilder

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SEESICHT 6 | 25 57


GALERIE

MINO (*1967) & MICHAËL LUCERNE (*1964)

Manche Künstler treffen sich scheinbar zufällig, andere Begegnungen wirken

vorbestimmt. So auch die Zusammenarbeit von Mino Stephan Bächler und

Michaël Lucerne: zwei Schweizer mit internationaler Strahlkraft, verschieden im

Wesen, doch vereint im Schaffen. Ihre gemeinsamen Werke wirken, als entsprängen

sie einer geteilten Vision – einem Traum, der sie schon lange verbindet.

Blumenzauber

46. 251 76 40, 8.8431526

Mischtechnik auf Leinwand

120 x 150 cm

Blumenzauber

47.0547891, 8.4777693

Mischtechnik auf Leinwand

120 x 150 cm

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58 SEESICHT 6 | 25



HOME & LIVING

DENON HEOS

Wenn Räume

beginnen zu klingen

Ein Zuhause klingt dann richtig, wenn Technik nicht dominieren will, sondern

mitdenkt. HEOS von Denon zeigt, dass moderner Klang kein Selbstzweck ist,

sondern Teil einer Haltung: Musik als selbstverständlicher Bestandteil des

Alltags, präzise inszeniert, aber nie aufdringlich.

Beat Frei

zVg

HEOS versteht sich als offenes System – und das

im besten Sinn. Neben Denon-Lautsprechern

lassen sich auch zahlreiche Partnerprodukte integrieren,

sodass individuelle Klanglandschaften

entstehen. Ob Wohnzimmer oder Atelier,

Terrasse oder Schlafzimmer: Jedes Setup lässt

sich an die akustischen Gegebenheiten anpassen.

Die App erkennt Räume, hilft bei der Einmessung

und gleicht Unterschiede automatisch

aus.

Besonders spannend ist die Integration in aktuelle

Denon-AV-Receiver, die dank HEOS nicht

nur Musik verteilen, sondern Klangwelten verbinden.

Der Wechsel von TV-Ton auf Streaming

geschieht fliessend, ohne Unterbruch oder Lautstärkesprung.

Wer möchte, kann über die App

unterschiedliche Klangprofile speichern – etwa

für Sprachverständlichkeit bei Filmen oder für

dynamische Wiedergabe bei Konzerten.

Auch die kabellose Synchronität überzeugt:

Dank präzisem Timing bleibt der Takt in jedem

Raum gleich, selbst bei hochauflösenden Audiodaten.

So entsteht kein Echo, sondern ein geschlossenes

Klangbild.

HEOS entwickelt sich kontinuierlich weiter –

neue Funktionen, Codec-Updates und Sicherheitsverbesserungen

kommen regelmässig per

Firmware. Damit bleibt das System technisch

aktuell, ohne je seine Einfachheit zu verlieren.

Es ist die stille Evolution, die man nicht bemerkt,

aber hört.

Denon beweist damit, dass Innovation nicht

laut sein muss. Sie klingt immer harmonisch

und verlässlich.

60 SEESICHT 6 | 25



HOME & LIVING

Design und Kunst

unter einem Dach

Wer seit seiner frühen Kindheit mit Architektur, Textil- und Möbeldesign

sowie Kunst aufgewachsen ist, wird dies unweigerlich in seinem Lebens- und

Einrichtungsstil widerspiegeln. Ein Paradebeispiel hierfür ist das Haus von

Andreas Schwarz, dem Geschäftsführer von «Neumarkt 17».

Gerald Brandstätter

Franz Rindlisbacher

Das markante Gebäude, entworfen von Schwarz & Schwarz Architekten,

besteht aus vier Ebenen, die der Hanglage folgend übereinander gestaffelt

sind. Zuunterst die Einliegerwohnung.

62 SEESICHT 6 | 25


AUSSERGEWÖHNLICHE ARCHITEKTUR

Das als Terrassenhaus angelegte Einfamilienhaus

mit Einliegerwohnung besticht durch

wunderbare Räumlichkeiten mit viel

Tageslicht, angesehenes Möbeldesign sowie

rustikale Fundstücke – und mit Kunst unterschiedlichster

Couleur. «Meiner Frau und

mir war es sehr wichtig, dass neben den

zeitgenössischen und modernen Designmöbeln

und Leuchten auch ausreichend

Raum für Kunst bleibt», erklärt Andreas

Schwarz den Grundgedanken zur Einrichtung

seines Eigenheims.

Angesichts der vielen edlen Designmöbel,

der meist naturweiss gekalkten Wände und

der Kunstwerke – von Skulpturen bis hin

zu zahlreichen Gemälden – überrascht es,

dass hier eine fünfköpfige Familie mit drei

Kindern und einem Hund lebt.

Ausrichtung auf den Sonnenverlauf

Das Haus liegt in einem Zürcher Vorort in

einem Quartier mit Bauten aus verschiedenen

Epochen und mit unterschiedlicher

Charakteristik. Wo früher ein freistehendes

Einfamilienhaus mit grossem Umschwung

stand, wurde im Zuge der Verdichtung ein

Zweiparteienhaus mit Blick auf den Zürichsee

errichtet. Das markante Gebäude besteht

aus vier Ebenen, die der Hanglage folgend

übereinander gestaffelt sind. Mit ihrer Fassade

aus brünierter Bronze und den freigelegten

Deckenstirnseiten aus Sichtbeton

wird die Schichtung der einzelnen Etagen

zusätzlich betont.

Vom Eingangsbereich aus werden Besucher durch das von oben

einfallende Tageslicht instinktiv hinauf zur Wohnebene geleitet.

Viel Tageslicht, angesehenes Möbeldesign sowie Bücher und

Fundstücke – der Wohnbereich.

SEESICHT 6 | 25 63


HOME & LIVING

Entworfen hat das Gebäude Lucas Schwarz

von Schwarz & Schwarz Architekten, dem

älteren Bruder von Andreas. Die konsequente

Ausrichtung der Wohnräume auf den See und

den Sonnenverlauf bestimmt die Funktion der

jeweiligen Etage: unten wird geschlafen, in

der Mitte gewohnt und oben wird gegessen.

Das unterste Geschoss, das hangseitig teils

unter der Erde liegt, beherbergt eine Dreieinhalbzimmerwohnung

mit eigener Gartenterrasse.

Darüber befinden sich die drei Geschosse,

die der Familie von Andreas Schwarz

vorbehalten sind.

Die hangseitige Eingangstür führt in ein

Entrée, von dem aus eine grosse Garderobe,

die drei Kinderzimmer sowie ein kleines Bad

mit Dusche zugänglich sind. Vom Eingangsbereich

aus werden Besucher durch das von

oben einfallende Tageslicht instinktiv auf der

Treppe hinauf zur Wohnebene geleitet. Hier

nimmt das offene Wohnzimmer mit vorgelagerter

Terrasse den Grossteil der Fläche ein.

Raumhohe Fronten mit Schiebetüren erweitern

den Wohnraum nach draussen. Draussen wie

drinnen laden erlesene Möbel aus namhaften

Designkollektionen die Gäste zum Verweilen

ein. Hangseitig liegt der private Bereich der

Eltern mit Schlafzimmer, Ankleide und einem

Badezimmer.

Stimmig inszenierte «Wohninseln» fördern

die Entdeckung der Räumlichkeiten. So verführt

etwa das runde Bild von Pierre Cattoni,

das hinter dem runden und farblich abgestimmten

Sessel «Paradise Bird» von Wittmann

hängt, mit seiner magischen Sogwirkung.

Überall sind Fundstücke, kleine Skulpturen

und stilvolle Wohnaccessoires zu entdecken.

Das Attikageschoss ist dem Kochen und

Essen vorbehalten: In der offenen Küche von

Bulthaup und am grossen Esstisch mit acht

einladenden Polstersesseln werden gerne

Gästen bewirtet. Auch hier inspiriert Kunst

so manchen Gast. Für gesellige Apéros ist die

grosse Terrasse mit Blick auf den See der perfekte

Ort. Die Landschaft wird durch raumhohe

Fensterfronten ins Haus geholt; ab dem

Das runde Bild von Pierre Cattoni, das hinter dem runden und farblich abgestimmten Sessel «Paradise Bird»

von Wittmann hängt, mit seiner magischen Sogwirkung.

64 SEESICHT 6 | 25


AUSSERGEWÖHNLICHE ARCHITEKTUR

«Neumarkt 17», Zürich

Andreas Schwarz hat das 1963 gegründete

Einrichtungsgeschäft am Neumarkt 17 in

Zürich 1995 von seiner Mutter übernommen

und leitet es seither. Das Geschäft umfasst

heute vier Altstadthäuser und führt seine

Kunden durch historische Kellergewölbe,

über schwebende Stahlgitterböden und

hinein in futuristische Betonkonstruktionen.

www.neumarkt17.ch

Am grossen Esstisch mit einladenden Polstersesseln

werden gerne Gäste bewirtet. Auch hier inspiriert Kunst so

manchen Gast.

Erlesene Möbel aus namhaften Designkollektionen,

stilvolle Leuchten sowie Fund- und Sammlerstücke

schaffen ein einladendes Ambiente.

ersten Obergeschoss eröffnet sich ein herrliches

Panorama. Doch durch räumliche und farbliche

Kontraste sowie die wohnliche Gestaltung mit

viel Kunst rückt das Leben innerhalb des Gebäudes

ins Zentrum.

Atmende Materialien

Die einzelnen Geschosse und die unterschiedlichen

Räume verbinden sich durch eine

edle, ruhige Materialisierung. Die Böden sind

durchgängig mit 30 Zentimeter breiten, grau

geölten Eichendielen belegt. Im Dachgeschoss,

also in der Küche und im Essbereich, kam ein

mineralischer Gussboden zum Einsatz. Die

Wände sind allesamt mit Sumpfkalk verputzt,

die Fensterrahmen bestehen aus massiver Eiche.

In seiner Funktion als Geschäftsinhaber von

«Neumarkt 17» kennt Andreas Schwarz alle namhaften

Möbelhersteller und deren Neuheiten und

behält stets Trends und Tendenzen bei Formen,

Farben und Materialien im Auge. Seine Expertise

wendet er nicht nur für seine Kundinnen und

Kunden an; auch in seinem eigenen Zuhause ist

deutlich spürbar, dass hier ein kultivierter Einrichtungsprofi

wohnt. «Beim Einrichten teile ich

den Raum gerne in Zonen auf und kombiniere

zueinander passende Gruppen von Objekten»,

erklärt er seine Vorgehensweise beim Einrichten.

Immer wieder tauscht Andreas Schwarz einzelne

Möbel oder ganze Gruppen aus. Es ist also gut

möglich, dass das Haus mittlerweile komplett

neu eingerichtet ist.

SEESICHT 6 | 25 65


HEALTH & BEAUTY

Achtsamkeit ist mittlerweile in aller Munde

und auch ein Riesengeschäft. Trainer sowie

Trainerinnen begleiten Einzelpersonen und

Firmen, Bücher erscheinen fast schon im

Wochenrhythmus. Die Grundlagen für die

Achtsamkeit sind aber seit Jahrhunderten

bekannt. Neu ist nur die Verpackung.

Claudio Brentini

Adobe Stock

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erpaCkt

«Just now is enough», das Hier und Jetzt genügt.

Dies ist die Grundaussage des ZEN-Buddhismus.

Im Hier und Jetzt zu leben, wertungsfrei, losgelöst

vom Gestern und den Sorgen über das

Morgen, das ist aber alles andere als einfach.

Beruf und Alltag fordern viel, oft zu viel, wie

sich deutlich zeigt. Immer mehr schaffen die

Belastungen nicht mehr und jene, die aushalten,

suchen nach Entspannung, nach Konzepten,

die ihnen helfen, den Alltag in Beruf und

Familie bewältigen zu können. Achtsamkeit ist

dabei das neue Zauberwort und damit schliesst

sich der Kreis zum ZEN-Buddhismus. Mittlerweile

wurden Studien darüber verfasst, was

passiert, wenn Arbeitnehmende mehrmals pro

Tag anhalten, im Hier und Jetzt verweilen. Die

Ergebnisse sowie die Antwort sind eindeutig:

Viel, sehr viel sogar. Dabei mussten die Studienteilnehmenden

«nur» bei sich verweilen durch

Meditation, Gedankenspiele, Musik, Atemübungen,

was auch immer half, abzuschalten und

66 SEESICHT 6 | 25


ACHTSAMKEIT TEIL I

Foto: Kale Galaxy | Adobe Stock

SEESICHT 6 | 25 67


HEALTH & BEAUTY

ganz bei sich anzukommen. Auch durch Fragen

wie: «Wie geht es mir jetzt?» wurde die Ablenkung

und der Druck durch das Aussen auf eine

Konzentration auf das Innere gelenkt. Ganz bei

sich sein, ohne Wertung, ohne Druck, natürlich

einfacher gesagt als getan. Die Wirkung

indes ist gross: mehr Gelassenheit, mehr Widerstandskraft,

eine höhere Motivation, weniger

Stressempfinden.

Pausenlose Bewertung

Das Gehirn muss Unmengen von Informationen

verarbeiten, sehr viel mehr als noch vor

40 Jahren, und es wird immer mehr. Pausenlos

denken wir an Aufgaben, Probleme und

Herausforderungen, Termine und werden dabei

vom Äusseren bestimmt. Anzuhalten, bei

sich zu sein und dies auch auszuhalten, fällt

immer schwerer und man müsste den anfangs

zitierten ZEN-Satz ergänzen mit: Ich bin genug.

Dieses Ich aber wertet und bewertet pausenlos,

zusätzlich belastet durch das bereits Erlebte

wie auch durch Hoffnung, Erwartung oder

Angst auf das Morgen. Dabei ist nicht nur aus

ZEN-buddhistischer Sicht mittlerweile klar, wie

wertvoll das Jetzt ist. Wir kennen das: Wir sitzen

in einem Gespräch, das Gegenüber schaut

dauernd auf das Handy, ist unruhig, weil weitere

Termine warten, ist eigentlich gar nicht da,

nicht präsent. Für beide keine befriedigende

Situation, weder für ein Personalgespräch noch

für eine Sitzung oder Aussprache. Doch wie viele

von uns sind genau jene, die vom Handy, von

Terminen, von Erwartungen und vielem mehr

diktiert werden? Oder zumindest glauben, dadurch

bestimmt zu werden? Die überfüllten

Kliniken mit all den Burn-out-Patientinnen und

-Patienten beweisen, es sind viele. Zu lernen, im

Hier und Jetzt zu leben, ist also keine esoterische

Spinnerei, sondern schlicht und ergreifend

ein Ansatz, der hilft, die enorme Belastung der

heutigen Arbeitswelt sowie der privaten Situation

zu bewältigen. Genau deswegen ist dieser

Ansatz heute so aktuell.

«Es gibt nur zwei Tage im Jahr,

an denen man nichts tun kann.

Der eine ist gestern, der andere morgen.

Dies bedeutet, dass heute der richtige

Tag zum Lieben, Glauben und in erster

Linie zum Leben ist.»

Dalai Lama

Ausser man tut es

Das Konzept ist also einfach, doch warum fällt

es vielen so schwer, achtsam im Hier und Jetzt

zu leben? Die Antwort ist einfach: Ablenkung.

Diese ist aber oft auch eine Ausrede. In einem

Führungskurs mit dem Thema Work-Life-

Balance fanden die Führungskräfte einer Ingenieursfirma

viele Ausreden, warum Achtsamkeit

für sie im Arbeitsalltag nicht möglich sei.

Bis dann der CEO erzählte, er habe es umgesetzt

und seinen Tag so eingerichtet, dass er zweimal

zehn Minuten achtsam in sich gehe, mit spürbar

positiven Folgen. Dieser CEO hätte sicher auch

viele Ausreden finden können, es nicht zu tun,

aber zweimal am Tag ist er nun nicht erreichbar,

weder für Sitzungen noch für Telefonate

oder Gespräche, sondern für Atemübungen und

einfachen Fragen, welche er jeweils durchgeht,

Fragen wie: «Was fühle ich jetzt in diesem Moment?»

«Bin ich gestresst und wenn ja, warum?»

«Wie atme ich? Ruhig oder hektisch?» «Kann ich

mich entspannen?» Diese Fragen sowie die Konzentration

auf sich selbst würden ihm enorm

helfen, den Tag gelassener anzugehen, erzählte

der CEO schliesslich. Ist es also wirklich so ein-

68 SEESICHT 6 | 25


ACHTSAMKEIT TEIL I

Grafiken: doddis77 / csimage | Adobe Stock

fach? Nein. Einfach ist es nicht, denn wie jede Veränderung braucht auch

diese Zeit und Disziplin. Und es muss längst nicht bei zweimal anhalten

pro Tag bleiben. Durch weitere Übungen wie Meditationen, achtsames

Bewegen, Auszeiten in der Natur, Rituale für die gemeinsamen Mahlzeiten

und mehr kann ein neues Lebensgefühl entstehen. Vergleichbar mit

einer Diät sind die Verführungen, den Weg abzubrechen, aber gross.

Hilfe gibt es mittlerweile mit vielfältigen Kursen und Methoden. Sowohl

Yoga, Meditation, Qi Gong oder Taiji Quan und viele andere Ansätze helfen,

im Hier und Jetzt anzukommen. Mitbringen sollte man aber Geduld

und eine Bereitschaft zur Veränderung. Einmal pro Woche ruhig sitzen

und den Rest gestresst herumhetzen wird nichts verändern. Es gibt aber

unzählige Möglichkeiten, Achtsamkeit zu trainieren, kurz anzuhalten:

Vor dem Essen, vor einer Besprechung, zu fixen Zeiten mit einer kurzen

Übung, frühmorgens nach dem Aufstehen, am Abend vor dem Schlafengehen

und so weiter. Dabei sollte jede Ablenkung vermieden oder gar verbannt

werden. Vor allem das viel zu dominante Handy. Das Jetzt genügt,

mehr braucht es nicht in solchen Momenten.

Hilfreiches Loslassen

Das Konzept, achtsam zu leben im Hier und Jetzt, den Moment sowie

sich selbst wahrzunehmen, ist also nicht neu, im Gegenteil, was beweist,

wie wichtig dieser Ansatz ist. Vor allem aber ist es eine Grundlage, um

das Heute zu bewältigen, diese Zeit, in der Informationen ohne Ende auf

uns einprasseln, Entscheidungen im Sekundentakt anstehen, Aufgaben

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HEALTH & BEAUTY

«Nur im Hier und Jetzt

können wir

Frieden finden.»

Ralph Marston

Foto: Marcin | Adobe Stock

und Herausforderungen

zu Überforderungen

führen können. Im

Heute, im Hier und Jetzt

zu leben, bedeutet auch, das

Vergangene loszulassen und das

Morgen einfach Morgen sein zu lassen.

Natürlich gelingt das nicht immer,

nicht in unserer hektischen Zeit, nicht wenn

Sorgen und Ängste uns plagen. Vieles aber hängt von der

eigenen Wertung ab. Dieses Loslassen ist äusserst hilfreich

und Achtsamkeit kann genau dabei helfen. Anhalten, sich

bewusst werden ist keine Zeitverschwendung, sondern

setzt den ebenfalls sehr alten, in Klöstern verwendete Satz

«mens sana in corpore sano», also «gesunder Geist in einem

gesunden Körper», um. Mittlerweile ist auch neurologisch

bewiesen, wie wichtig Pausen sowie ruhige Phasen für das

Gehirn sind, zudem gewinnen die meisten Situationen,

wenn man vollkommen präsent sein kann, ohne Ablenkung,

ohne Irritationen. Alles gute Gründe, Achtsamkeit

zu üben, zu trainieren, genauso wie den Körper. Das geht

nur im Heute, denn

«es gibt nur zwei Tage

im Jahr, an denen man

nichts tun kann. Der eine

ist gestern, der andere morgen.

Dies bedeutet, dass heute der

richtige Tag zum Lieben, Glauben

und in erster Linie zum Leben ist», wie

der Dalai Lama erklärte.

Sich vom Gestern zu befreien und sorgenfrei das Morgen

anzunehmen, ist eine Gabe, ein Geschenk. Der Weg dorthin

kann ein langer sein und wird seit Jahrhunderten gelehrt.

Sogar Hollywood hat diesen Ansatz entdeckt mit dem

wunderbaren Film «Kung Fu Panda». Dort sagt Master

Oogway zum Panda den leider kaum zu übersetzenden

Satz, übrigens ein Zitat des amerikanischen Zeichners Bill

Kean: «Yesterday is history, tomorrow is a mystery, today is

a gift, which is why we call it present», (Anmerkung des

Autors: «present» bedeutet Präsens, also Jetzt, aber auch

«Geschenk», genauso wie «gift». Das Wortspiel sagt also,

das Heute ist ein Geschenk, darum heisst es auch so).

SEESICHT wird sich in einer Serie den unterschiedlichen Methoden und Ansätzen für ein gesundes,

achtsames Leben widmen. Dieser Artikel ist der Start in diese Serie.

70 SEESICHT 6 | 25


«Auch Tyra möchte Mutter sein.»

Lesen Sie die Geschichte der Milchkuh Tyra.

Sie zeigt, wie Milch tierfreundlich produziert

werden kann, ohne Kuh und Kalb zu trennen.

www.zuerchertierschutz.ch/kuhstory-tyra


HEALTH & BEAUTY

Schluss mit

Schnarchen und Schlafapnoe.

Dank alwasleep.

Wenn der Wind die Segel bläht und das Meer endlos glitzert – dann beginnt für viele

Segler der Traum von Freiheit. Thomas W. aus Ennetbaden erfüllte sich diesen Traum

mit seinen Freunden, hatte aber vorher ein Problem zu lösen.

A lw a fl e x

zVg

72 SEESICHT 6 | 25


ALWASLEEP

«Ich wollte den Atlantik schon seit vielen Jahren

überqueren. Aber meine Schlafapnoe stellte

mich vor eine schwierige Aufgabe», erzählt der

66-jährige passionierte Segler.

Schlafapnoe – das sind nächtliche Atemaussetzer,

die Körper und Geist zermürben. Oft

wird zur Behandlung ein CPAP-Gerät, das mit

Luftdruck die Atemwege offenhält, verwendet.

Doch auf einem Segelschiff, weit entfernt von

jeder Steckdose, mit einer Crew in enger Kajüte

– und einem Gerät, das brummt und den wertvollen

Strom braucht? Undenkbar.

Schweizer Innovation an Bord: Die alwasleep-Schiene ermöglicht ruhigen

Schlaf – selbst mitten auf dem Atlantik.

Atemaussetzer schlafen und nur mit der

Schiene reisen, was mir bei meinen Abenteuern

keine Grenzen mehr setzt. Zudem möchte ich

erwähnen, dass dank der alwasleep- Schiene

jetzt auch wieder meine Frau ungestört schlafen

kann.»

«Zwar hatte ich ein mobiles CPAP-Gerät, das

über einen USB-Anschluss weniger Strom

brauchte, aber dennoch war der Einsatz dieses

Geräts nicht gewährleistet auf hoher See», sagt

Thomas. «Und irgendwie fühlte ich mich nicht

wohl, das Gerät zu Hause zu lassen.»

Die Wende kam in einer Zahnarztpraxis. Dort

hörte er zum ersten Mal von der neu entwickelten

alwasleep-Schiene – einer Schweizer

Innovation. Eine fili grane, digital gefertigte

Schiene, die den Unterkiefer sanft nach vorne

bringt, damit die Atemwege nachts offen bleiben

– ohne Strom, ohne Lärm, ohne Kabel.

«Ich war von dieser Möglichkeit völlig begeistert

und liess mir die Schiene individuell

anpassen und bei einem Besuch im Schlaflabor

auch testen.» Das Ergebnis war eindeutig:

Mit der Schiene konnte er sicher schlafen –

auch ohne CPAP-Gerät.

«Zum ersten Mal seit Jahren bin ich wieder

ohne Maske eingeschlafen – und ausgeruht

aufgewacht», sagte er.

Im November 2024 sticht er schliesslich in

Las Palmas in See. Kurs: Karibik. 24 Tage auf

dem offenen Meer, unter Sternen, mit Wind

im Gesicht – und endlich ruhigen Nächten.

«Die alwasleep-Schiene hat mir eine Alternative

geboten, von der ich nicht geträumt hätte»,

sagt er. «Ich kann ohne Schnarchen und

Die innovative alwasleep-Schiene wird in der

Schweiz im CAD-Verfahren konstruiert und im

topmodernen 3D-Druck aus biokompatiblem

Material gefertigt – leicht, elegant, hygienisch

und präzise wie ein Schweizer Uhrwerk. Zahnärzte

und HNO-Spezialisten empfehlen sie für

Schnarcher. Bei leichter bis mittel-schwerer

Schlafapnoe als sanfte, komfortable Alternative

zur Maske.

Mehr Informationen

www.alwasleep.ch

GUT ZU WISSEN

Liegt eine diagnostizierte Schlafapnoe

vor, übernimmt die Grundversicherung

der Krankenkasse die Kosten.

SEESICHT 6 | 25 73


HEALTH & BEAUTY

NOSE BY BERKEI: NASENKORREKTUR AUF HÖCHSTEM NIVEAU

Drei Säulen für

Harmonie, Funktion

und Beständigkeit

In der Welt der ästhetischen Chirurgie gilt die Nasenkorrektur als eine

der anspruchsvollsten Disziplinen. Sie verlangt nicht nur chirurgisches Können,

sondern auch ein tiefes Verständnis für Proportion, Struktur und Persönlichkeit.

Dr. Julia Berkei, Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie und Gründerin

der Plastischen Chirurgie Berkei, hat sich seit vielen Jahren genau darauf spezialisiert:

die Kunst, Form und Funktion in Einklang zu bringen.

Pamela Niggli

zVg

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DR. JULIA BERKEI

Vorher

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Nachher

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CIRCLE-9

Schiefe Nasenscheidewand

Vergrösserte Nasenmuscheln

Massive Belüftungsstörungen

Volumendefizit der Lippen

Unterkiefer zu weit hinten

Überschüssiges Halsfett

Funktionelle Nasenkorrektur

Eigenfett in den Lippen

Eigenfett ins Kinn

Mini-Fettabsaugung am Hals

Mehr als 10 000 Nasenkorrekturen und Revisionsoperationen

hat Dr. Berkei bislang durchgeführt. Ihre Erfahrung,

kombiniert mit einer Erfolgsquote von 99 Prozent,

macht sie zu einer der führenden Spezialistinnen auf diesem

Gebiet. Ihr Ansatz ist einzigartig, denn sie betrachtet

jede Nasenkorrektur als dreidimensionales Konzept, als

drei Operationen in einer.

Die erste Säule ist die Ästhetik: Das Ziel ist nicht, eine

standardisierte «Schönheitsnase» zu schaffen, sondern

eine Form, die sich harmonisch in die individuellen Gesichtszüge

einfügt. Jedes Gesicht erzählt eine Geschichte

und die Nase soll sich natürlich in diese einfügen, symmetrisch,

ausgewogen und authentisch.

Die zweite Säule betrifft die medizinische Funktion. Viele

Patientinnen und Patienten leiden unter eingeschränkter

Nasenatmung, häufig durch vorangegangene Operationen

oder angeborene Fehlstellungen. Durch eine präzise

Rekonstruktion der inneren Strukturen – hier wird bei

der Patientin / beim Patienten körpereigener Knorpel

entnommen, neu modelliert und gezielt einsetzt – so wird

die Belüftung der Nase nachhaltig verbessert. So steht am

Ende nicht nur eine ästhetisch vollendete, sondern auch

funktionell optimierte Nase.

Die dritte Säule ist die strukturelle Stabilität. Eine Nase

soll nicht nur in den ersten Jahren nach der Operation

schön aussehen, sondern dauerhaft ihre Form und Funktion

behalten. Durch moderne Techniken wird das Nasengerüst

so aufgebaut, dass es auch über Jahrzehnte stabil

bleibt – ein Ergebnis, das Bestand hat.

Bei der plastischen Chirurgie bei Dr. Berkei in Zürich beginnt

jede Behandlung mit einer ausführlichen Beratung.

Dabei nimmt sich Dr. Berkei Zeit, die Anatomie, Wünsche

und Erwartungen ihrer Patientinnen und Patienten genau

zu verstehen. Mithilfe moderner 3D-Visualisierungen lässt

sich das mögliche Ergebnis bereits im Vorfeld realistisch

einschätzen. Der operative Eingriff selbst erfolgt unter

höchsten medizinischen Standards und mit einem feinen,

ästhetischen Blick für Details.

Die Philosophie von Dr. Berkei ist klar: Eine Nasenkorrektur

ist mehr als eine Veränderung der Form – sie ist eine

Wiederherstellung von Harmonie, Funktion und Selbstvertrauen.

Viele ihrer Patientinnen und Patienten berichten,

dass sie nach dem Eingriff nicht nur besser atmen,

sondern sich auch in ihrem Gesicht neu wiederfinden.

Ihre Vorteile auf einen Blick:

– Individuelle und natürliche Nasenästhetik

– Verbesserte Atmungsfunktion durch anatomische

Rekonstruktion

– Stabilität und Langlebigkeit der Nasenstruktur

– Über 10 000 erfolgreiche Eingriffe und

99 Prozent Erfolgsquote

– Persönliche Betreuung und Beratung in der Schweiz

Wer eine Nasenkorrektur in Betracht zieht, sucht

Vertrauen, Erfahrung und Perfektion im Detail. All das

vereint Dr. Julia Berkei im Verbund mit ihrem Team an

den Standorten Zürich und Frankfurt – mit chirurgischer

Präzision, ästhetischem Feingefühl und einem klaren

Verständnis für die Individualität jedes Gesichts.

Berkei Plastic Surgery

Bahnhofstrasse 10 / Börsenstrasse 18

8001 Zürich

+41 43 456 27 07

info@drberkei.com

drberkei.com

SEESICHT 6 | 25 75


DKZ – ADVERTORIAL

Schöne Haut

beginnt mit

Wissen

Ein Gespräch mit Dr. med. Piotr J. Michel,

CMO und Mitgründer der Dermatologie Klinik

in Zürich.

Michael Orlik

Herr Dr. Michel, viele wünschen

sich gesunde und strahlende Haut.

Warum ist eine professionelle

Hautanalyse der beste Startpunkt

dafür?

Unsere Haut ist so individuell wie

ein Fingerabdruck – und sie verändert

sich ständig. Viele Hautprobleme

entstehen unbemerkt in tieferen

Schichten. Mit einer professionellen

Hautanalyse erkennen wir frühzeitig,

was die Haut wirklich braucht.

Das ist der Schlüssel für jede wirksame

Behandlung.

Wie läuft eine solche

Analyse ab?

Wir nutzen mit AURA hochauflösende

Kameras und präzise Messsysteme,

um Feuchtigkeit, Elastizität,

Porengrösse, Pigmentierung und

Sonnenschäden zu erfassen. Daraus

entsteht ein detailliertes Hautprofil,

auf dessen Basis wir gezielt und

individuell beraten können.

Welche Behandlungen

bauen darauf auf?

Je nach Hauttyp und Ziel setzen wir

Laserbehandlungen, Microneedling,

HydraFacial, Peelings oder

medizinische Kosmetik ein. Wir

kombinieren dermatologische Fachkompetenz

mit ästhetischem Feingefühl

– für natürlich schöne und

sichtbare Resultate.

Was unterscheidet die DKZ

von anderen Anbietern?

Wir vereinen Medizin und Ästhetik

unter einem Dach. Ärztinnen,

Kosmetikerinnen und Pflegeexpert:innen

arbeiten bei uns eng

zusammen – von der Analyse über

die Behandlung bis zur Nachsorge.

Das garantiert höchste Sicherheit

und Qualität.

Wie wichtig ist die richtige

Pflege zu Hause?

Entscheidend. Eine gute Heimpflege

ist die Verlängerung der Behandlung

– aber sie muss exakt auf die

Haut abgestimmt sein. Bei uns erfolgt

die Produktempfehlung immer

ärztlich begleitet, individuell auf

den Hauttyp, Zustand und die

Therapieziele abgestimmt. Nur so

lässt sich ein langfristig gesundes,

ausgeglichenes Hautbild erhalten.

Dr. med. Piotr J. Michel,

CMO und Mitgründer der

Dermatologie Klinik in Zürich.

Weihnachtsaktion

in der Dermatologie Klinik Zürich

15 % Rabatt auf alle Gutscheine!

Bis zum Jahresende profitieren

Kundinnen und Kunden der

DKZ von 15 % Rabatt auf alle

Gutscheine – gültig für sämtliche

ästhetischen und kosmetischen

Behandlungen sowie für den

Online-Shop.

Ein ideales Geschenk für alle, die

sich oder anderen etwas Gutes tun

möchten – von Hautanalysen über

Facials und Behandlungen bis hin zu

hochwertigen Pflegeprodukten.

Online-Shop

76 SEESICHT 6 | 25


«Ich begleite dich mit Hypnose

auf deinem Weg zu mehr

Klarheit, innerer Ruhe und

emotionaler Freiheit.»

MANUELA FREI

Therapie-Angebot

Depression &

Burnout

Stress &

Unruhe

Selbstwert &

Blockaden

Ängste &

Phobien

Schlafstörungen

Gewichtsreduktion

&

Essstörungen

Schmerzmanagement

Chronische Schmerzen

Psychosomatische Schmerzen

Hypnose vor und nach Operationen

pro.hypnosis GmbH - Hauptstrasse 10 - 5616 Meisterschwanden

079 800 66 77 - manuela.frei@prohypnosis.ch - prohypnosis.ch


YACHTEN

LEOPARD 46 ELECTRIC DRIVE

An Bord mit:

Arnaud Savignat

SEESICHT setzte Segel auf dem neuen Leopard-Katamaran 46 «Electric Drive»

und stach ab Port Santa Lucia in St. Raphael an der Côte dʼAzur in See. Mit an

Bord war Arnaud Savignat, European Sales Manager Leopard Catamarans. Mit

ihm sprachen wir über die Innovationen des neuen 46-Füssers und warum es sich

lohnt, im Falle eines Kaufs das Performance- Segelpaket und den innovativen,

neuen E-Antrieb (bei Leopard heisst dieser Hybrid-System) des französischen

Herstellers Joool gleich dazuzubuchen.

Matt. Müncheberg

muencheberg.media / Leopard

78 SEESICHT 6 | 25


LEOPARD 46

Robertson & Caine, Südafrikas grösster Bootsbauer

für den Export, der grösste Katamaranbauer

der südlichen Hemisphäre und der

drittgrösste weltweit, hatte seinen neuesten

Wurf, den modernen und komfortablen Segelkat

46 Electric Drive gerade erst als Europa-Premiere

im französischen La Grande

Motte im April 2025 vorgestellt – nur einen

Monat später ging die SEESICHT-Crew für

einen Testschlag an der Côte dʼAzur an Bord.

Aktuell umfasst die Leopard-Flotte neben

der neuen 46 nun die Segel-Kats mit 42 und

50 Fuss Länge sowie die Motorkatamarane

mit 40, 46 und 53 Fuss Länge, die in den exotischsten

Segelrevieren dieser Welt unterwegs

sind, darunter an der Ostküste der

USA, in der Karibik, auf den Seychellen, im

Mittelmeer, in Asien, im Südpazifik und in

Südamerika.

Zu den wichtigsten Merkmalen des neuen

Leopard 46-Kats gehören nach Werftangaben

neben einem optional erhältlichen

Hybrid-Elektroantrieb von Joool (siehe Info

am Ende dieses Beitrags), integrierten

Sonnen kollektoren für mehr Autonomie

und weniger Abhängigkeit von Generatoren

und einem höheren Mast für

eine verbesserte Leistung auch ein

(ebenfalls optional erhältliches)

High Performance-Segelpaket.

Darüber sprachen wir mit

Leopard-Manager Arnaud

Savignat, selbst begeisterter

Segler und Eigner einer

Figaro 1.

SEESICHT: Was ist neu an der

Leopard 46 Electric Drive?

Arnaud Savignat: Wie bei dem Vorgängermodell,

dem Segelkat Leopard 45, der durch

das neue Modell ersetzt wird, geht es um

eine Mischung aus möglichst viel Raum und

Komfort an Bord sowie um eine möglichst

gute Performance. Neu ist zunächst, dass der

Salon nach achtern hin komplett geöffnet

werden kann; beim Vorgängermodell gab es

noch eine Tür und ein Fenster, nun kann die

gesamte verglaste Wand nach achtern hin

geöffnet werden, um mit dem achterlichen

Aussenbereich auf einer Ebene zu einer Einheit

zu verschmelzen. Genau so kann – bei

schlechtem Wetter – jedoch alles im Handumdrehen

wieder geschlossen werden. Und: Wir

verwenden jetzt Glas statt Kunststoff für alle

Fenster, das hält länger und sieht auch nach

einiger Zeit noch schön sauber aus. Innen

haben wir alle störenden Ecken abgerundet –

das sieht nicht nur gefälliger aus, sondern

verringert auch die Verletzungsgefahr an

Bord.

Das Vorgängermodell der neuen 46, die 45,

war für Leopard ein Bestseller,

der allerdings in der Eignerversion nur

über drei Kabinen verfügte.

Die 45 verkaufte sich 286-mal, das ist ein

unübertroffener Spitzenwert, davon können

andere Katamaran-Bauer nur träumen

(lacht). Doch die 46 bedeutet nicht nur einen

SEESICHT 6 | 25 79


YACHTEN

neuen Namen, das Boot ist tatsächlich etwa einen

Fuss länger. Wir lernten im Laufe der Jahre eine

Menge von der 45 und entwickelten daraus ein

komplett neues, nochmals in vielen Details verbessertes

Boot. Die 45 gab es in der Charterversion mit

drei, vier und fünf Kabinen, das ist gleich geblieben.

Die Eignerversion besass damals jedoch nur

drei Kabinen. Bei der neuen 46 gibt es statt nur

einer Kabine für den Eigner auf der Steuerbordseite

dort nun eine grosse Kabine achtern für den

Owner – und zusätzlich noch eine kleine Kabine

im Bugbereich, die Eignerversion hat nun also

regulär vier Kabinen und bietet somit acht vollwertige

Schlafplätze. Es besteht aber auch die Möglichkeit,

durch den Umbau der Backbord-Bugkabine in

einen Hauswirtschaftsraum eine 3-Kabinen-Konfiguration

zu nutzen. Das alles wurde dadurch

möglich, da das Schiff nun einfach ein Stück länger

ist. Gleichzeitig gab es auch einen nicht unbeträchtlichen

Volumenzuwachs. Zuerst hatten wir die

neue Raumaufteilung bei unserem 50 Fuss-Modell

eingeführt, nun gibt es das auch bei der neuen 46.

Für ambitionierte Segler dürfte interessant sein,

dass die neue 46 einen längeren Mast als ihre

Vorgängerin hat und als Option ein sogenanntes

Performance Sailing-Kit verfügbar ist.

Richtig. Der Mast der alten 45 mass 18,14 Meter, die

Mastlänge bei der 46 beträgt nun 19,76 Meter, der

Mast auf der neuen Leopard ist also mehr als eineinhalb

Meter länger, genau: 1,62 Meter. Dadurch

wird auch die Segelfläche beim neuen Schiff grösser:

Grosssegel (erhältlich als Squaretop- oder

Standard) und Genoa wachsen insgesamt um

knapp 20 Quadratmeter auf 57,9 Quadratmeter

(Genoa, alt: 50,4) bzw. auf 86,5 Quadratmeter (Gross,

alt: 74,5). Auch Code D- und Code-Zero wuchsen von

105 auf 128,7 Quadratmeter (Code D) bzw. von 68

auf 79 Quadratmeter (Code 0). Die Vergrösserung

der Segelfläche auf der neuen 46 wurde aber nicht

nur durch die Verlängerung des Masts erreicht;

auch der Baum rutschte ein Stück nach unten.

Diese Änderungen betreffen beide Riggvarianten,

«Standard» und «Performance». Der einzige Unterschied

zwischen beiden Varianten ist, dass die

Performance-Segel nicht aus Dacron gefertigt sind,

sondern aus dem schieferfarbigen und viel leichteren

Aramid. Sie lassen sich wesentlich leichter

handlen und sparen viel Gewicht. Wer sich für die

Performance-Variante entscheidet, zahlt etwa

27 000 Euro mehr für einen kompletten Segelsatz

aus Aramid, das ist gut investiertes Geld.

Die eigentliche revolutionäre Neuerung

auf der Leopard 46 ist der innovative

E-Antrieb von Joool.

Ja, wir nennen das aber lieber Hybrid-Antrieb. Es

ist nicht wie bei einem Auto, das komplett elektrisch

fährt. Bei uns gibt es ja noch das Genset

dazu. So ist man immer auf der sicheren Seite.

Man spart dadurch zwar kein Gewicht, denn statt

Zu den wichtigsten Merkmalen des neuen Leopard 46-

Kats gehören neben einem Hybrid-Elektroantrieb von

Joool, integrierten Sonnenkollektoren für mehr Autonomie

und weniger Abhängigkeit von Generatoren und einem

höheren Mast für eine verbesserte Leistung auch ein High

Performance-Segelpaket, sagt Leopard-Manager Arnaud

Savignat, selbst ein begeisterter Segler, der auch privat,

sooft es geht, auf dem Wasser ist.

der Diesel-Motoren benötigt man ja eine Menge

Batterien. Aber man gewinnt viel Platz an Bord.

Schaut man in die Motorenräume achtern, so sind

diese clean, aufgeräumt und bieten wirklich viel

mehr Platz als vorher. Man erreicht durch das

Hybrid-System eine unglaubliche Autonomie. Man

ist nicht länger limitiert durch Tankstellen. Ist es

nicht fantastisch, emissionsfrei und fast lautlos

aus der Box gleiten und aus dem Hafen fahren zu

können? Zudem lassen sich die E-Motoren wie auch

das gesamte System sehr einfach und komfortabel

bedienen. Ergänzt wird das E-System an Bord

durch vier grosse Solarpaneele auf dem Dach, die

der Eigner als Option sogar noch weiter aufstocken

kann. Diese sind hinter dem Sitzbereich auf der Fly

und dem Steuerstand angebracht. Das ist nicht nur

sehr praktisch, es ist auch nachhaltig. Von unseren

bisher elf gebauten bzw. im Bau befindlichen

Einheiten besitzen bereits zwei den Hybrid-Antrieb,

das sind 18 Prozent. Dieser ist jedoch aktuell

den privaten Eigentümern vorbehalten. Für den

Charterbetrieb werden die Boote vorerst weiterhin

mit konventionellen Dieselmotoren bestückt. Das

komplette E-Hybrid-Antriebssystem stammt von

der französischen Firma Joool. Das Unternehmen

hat bereits viel Erfahrung im Bau von elektrischen

Antrieben für Boote sammeln können, sie machen

eine gute Arbeit, deshalb vertrauen wir ihnen. Vorteil:

Wir können von diesem reichen Erfahrungsschatz

profitieren und müssen das Rad insofern

nicht selbst neu erfinden. Und: Alles kommt aus

einer Hand – für das gesamte System benötigen wir

nur einen einzigen Ansprechpartner, das macht die

Sache nicht nur für uns sehr einfach, sondern auch

für die Käufer.

80 SEESICHT 6 | 25


LEOPARD 46

SEESICHT 6 | 25 81


YACHTEN

Technische Daten Leopard 46

Länge über Alles: 14,48 m

Länge Wasserlinie: 13,42 m

Breite max.: 7,35 m

Tiefgang (half load): 1,65 m

Masthöhe: 22,9 m

Grosssegel: Standard 86,5 qm, Square Top 94,2 qm

Genua: 57,9 qm

Spi: 198,1 qm

Code 0 / Code D: 79 / 128,7 qm

Verdrängung (half load):

19 359 kg / light ship: 17 209 kg

Motoren Standardversion:

2 x Yanmar Diesel 45 PS, Option:

2 x Yanmar Diesel 57 PS

Treibstoff: 690 l

Motoren Electric Drive (Joool) Leistung:

2 x 25 kW / GenSet 32 kW

Batterien Kapazität: 45 kWh

Wasser: 700 l

Info Joool – intelligente Energiesysteme

für Boote undYachten

Auf der diesjährigen International Multihull Show

im französischen La Grande Motte wurde Joool

vorgestellt, ein hybrides Antriebs- und intelligentes

Energiesystem, entwickelt vom Team «Alternatives

Energies» in Frankreich. Neben Leopard Catamarans

vertrauen auch Werften wie Fountaine Pajot

(Aura 51 / 2 x 25 kW-Pod- Motoren, 64 kWh-Batterypack

+ 24 kW-Aggregat) und Dufour Yachts auf die

Lösungen von Joool. Auch die Day One 80 von Yacht

Concept setzt für den emissionsfreien Betrieb in

Schutzgebieten auf die Lösungen des französischen

Herstellers. Das System ist modular und vorkonfiguriert

und soll nach Herstellerangaben mit «plug

and play» einfach in Boote und Yachten integrierbar

sein. Nach eigenen Aussagen verfügt das Team

von Joool über mehr als 25 Jahre Erfahrung in der

Schiffs-Elektrifizierung; weltweit sei das System

bereits auf mehr als 100 Schiffen und Yachten verbaut.

Herzstück des Systems ist die von Joool sogenannte

OneBox, eine Energiemanagement- und

-umwandlungseinheit, die alle Energiequellen und

-leistungen an Bord integriert, darunter Solar-,

Wind- und Wasserkraft, die Generatoren und den

Landstrom. Die OneBox verfügt über intuitive

Benutzeroberflächen und Echtzeitüberwachung.

Ausserdem gibt es einen elektrischen Pod-Antrieb

für leises Fahren, recycelbare Lithium-Eisenphosphat-Batterien

sowie ein intelligentes Energie-

Managementsystem mit der Möglichkeit der Ferndiagnose,

falls unterwegs doch mal etwas mit dem

ansonsten wartungsfreien System passieren sollte.

Vorteile für Segler: fast geräuschloses Cruisen in

abgelegene Buchten, Besuch von Meeresschutzgebieten,

die für Verbrenner tabu sind, tagelanges

Ankern ohne Generatorbetrieb. In der neuen

Leopard 46 «Electric drive» sind 54 kWh-Batterien

und ein 32 kW- Generator verbaut. Unter Höchstgeschwindigkeit

des etwa 16 Tonnen schweren Kats

(8,4 kn; 1095 U/min) zeigte das System eine mögliche

Fahrzeit von 80 Minuten an (volle Akkus), bei

einer Leistung von im Schnitt 28 kW / Motor. Als

wir den Speed auf 6,5 kn reduzierten (733 U/min,

Leistung 8 kW), betrug die mögliche Rest-Fahrzeit

schon 2 h 40 min. Und bei 5 kn Geschwindigkeit

(537 U/min, 3 kW) wäre es theoretisch möglich

gewesen, ganze sieben Stunden unter Maschine(n)

zu laufen. Das Hybrid-System wird von Leopard als

Option für die neue 46 angeboten – Aufpreis: rund

200 000 Euro.

Der neue 46 Fuss Segelkat ist – wie immer bei

Leopard – auch über die Charteryacht-

Managementprogramme von The Moorings

(mooringsyachownership.com/de) und Sunsail

(sunsailyachtownership.com/de) erhältlich. Die

Leopard 46, welche dann bei Moorings 4600

und bei Sunsail 465 heissen werden, verfügen

jeweils über ein 5-Kabinen-Layout mit Standard-

Dieselmotoren und regulären Segeln aus Dacron.

Weitere Infos zum neuen Leopard 46 Electric Drive:

leopardcatamarans.com/de

asavignat@leopardcatamarans.com

Tel. +33 (0) 492000903

Mob. +33 (0) 684939644

Sales Agent DACH und Italien

Edoardo Petrelli, Tel. +33 (0)6 15 14 27 95

edoardo.petrelli@leopardcatamarans.com

Probesegeln:

Jederzeit nach Anmeldung ab Port Santa Lucia

in St. Raphael.

Der Abdruck dieses Beitrags erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Mari Team-Verlags,

der Erstabdruck erfolgte in MEER & YACHTEN 3-25, Heft bestellen / abonnieren: meerundyachten.de/shop

82 SEESICHT 6 | 25



ZIGARREN

Es gibt Geschenke,

die leben länger als wir.

Nein, ich spreche nicht

von Goldbarren, Immobilien

oder Teslas mit

Weihnachtsmodus – ich spreche

von Zigarren. Wer eine Zigarre

schenkt, schenkt einen Moment, der

sich in die Ewigkeit qualmt. Der Rauch verzieht

sich vielleicht, aber der Duft bleibt – in den Vorhängen,

im Sofa, manchmal sogar im Gedächtnis

der Nachbarn.

Ich habe schon viele Nachlässe gesehen und fast

immer liegt da irgendwo ein Humidor. Staubig,

würdevoll, ein bisschen wie ein alter Hund, der

auf seinen Herrn wartet. Die Zigarren darin sind

gereift, vielleicht sogar überreif – aber die Erben

lächeln. Denn sie wissen: Das sind nicht bloss

Tabakrollen. Das sind super geagte (gereifte)

Zeitkapseln. Und plötzlich wird Onkel Heinrich,

der alte Genussmensch, wieder lebendig – zumindest

für ein paar Züge. Dann gibt es die

Accessoires: Feuerzeuge, Cutter, Aschenbecher.

Dinge, die man nicht

wegwirft. Die wandern

von Generation zu Generation,

leicht patiniert, aber mit

Geschichte. Ein Zippo, das noch

immer klickt. Ein Aschenbecher mit

einer kleinen Macke vom letzten Weihnachtsfest

1978. Das ist wahre Nachhaltigkeit: kein Einweg,

kein Plastik, kein Wegwerfglück.

Darum sage ich: Eine Zigarre ist kein Geschenk.

Sie ist ein Monument, das bleibt – und manchmal

länger als der Schenkende selbst.

Ich wünsche Ihnen ein Fest voller Rauchzeichen,

ehrlicher Gespräche und einem Hauch von

Ewigkeit. Falls Sie nichts Besseres wissen, was

Sie verschenken sollen: Schenken Sie etwas,

das duftet, altert – und bleibt.

Ein perfektes neues Jahr wünsche ich –

von Herzen,

Ihr Andy Hostettler

von fumar.ch

84 SEESICHT 6 | 25


EXKLUSIVES ANGEBOT

ANGEBOT 1

SEESICHT-S-Spezial

Das Set S ist für jene, die sich noch nicht ganz sicher sind,

aber sicher alles haben wollen zum Loslegen.

Einzelpreis: CHF 195.00,

Seesichtpreis: CHF 169.00, CHF 26.00 gespart!

Das ist drin:

– Ein Xikar Reisehumidor für 5 Zigarren

– Ein guter, aber günstiger Faro Cutter

– Ein Bakelit Zigarren-Aschenbecher, geht auch Outdoor

– Das CasaFumar 3er-Jet Feuerzeug mit Punch

– Das 3er Zigarren-Etui von PerfecCase, super solide

– 4 Premium-Zigarren* unserer Wahl

ANGEBOT 2

SEESICHT-M-Spezial

Das Set M gefällt denen, die wissen, dass es auch bei Accessoires

Marken gibt. Der Humidor hat für 25 Zigarren Platz.

Einzelpreis: CHF 349.00,

Seesichtpreis: CHF 299.00, CHF 50.00 gespart!

Das ist drin:

– Ein Tabimex Humidor, 25 Zigarren, Zedernholz,

Befeuchtung dabei

– Ein edler Colibri V-Cutter. Für einen dauerhaften Cut

– Ein Keramik-Aschenbecher, für Drinnen und Draussen

– Das Faro 4er-Torch Feuerzeug mit Punch

– Das 3er Zigarren-Etui von PerfecCase, super solide

– 5 Premium-Zigarren* unserer Wahl, etwas hochpreisiger

ANGEBOT 3

SEESICHT-L-Spezial

Das Set L ist für Aficionadas und Aficianados. Mit dabei der

in der Schweiz handgemachte NaniHumi (neu CasaFumar)

für mehr als 30 Zigarren. Einzelpreis: CHF 645.00,

Seesichtpreis: CHF 585.00, CHF 60.00 gespart!

Das ist drin:

– Ein Schweizer Eichen-Humidor M für 30 Zigarren,

BovedaSystem

– Ein edler 3in1 Cutter von CasaFumar, Rund, V und Punch

– Ein CasaFumar-Aschenbecher aus Eiche, für Zigarren

und Zigaretten/Cigarillos

– Das Vector V-Motion 2er-Jet Feuerzeug mit Punch

und Zigarrenablage

– Das 5er Zigarren-Etui von PerfecCase, super solide

– 5 Premium-Zigarren* unserer Wahl,

noch etwas hochpreisiger

Jetzt bestellen auf fumar.ch oder einfach via QR-Code.

*Zigarren auf den Bildern sind symbolisch.

Rauchen ist tödlich – hören Sie jetzt auf. Fumer tue – arrêtez maintenant. Il fumo uccide – smetti subito.

SEESICHT 6 | 25 85


ANIMAL

Foto: NDABCREATIVITY | Adobe Stock

PETFINDER.CH

Einfach gut beraten

Auf dem Tierportal petfinder.ch können Tierfreunde einfach, direkt und

ohne weitere Gebühren einen tierischen Begleiter finden, sei es Hund, Katze, Kaninchen

oder Nager. Gleichzeitig haben Tierheime, Tierschutzorganisationen und Privatpersonen die

Möglichkeit, ihre Tiere ebenso unkompliziert und kostenfrei zur Vermittlung anzubieten.

Jnes Columbié Reinoso

Adobe Stock

Der Tierschutzverein petfinder.ch, welcher die

Schweizer Plattform betreibt, verfolgt keinen

kommerziellen Zweck und erstrebt keinen Gewinn.

Vielmehr ist es das Ziel von petfinder.ch,

sämtliche Anliegen des Tierschutzes zu fördern.

Darüber hinaus bietet der Verein interessierten

Menschen kostenlosen und professionellen

Rat sowie umfassende Informationen

rund um das Thema Tiere.

Rundherum gut informiert

Wer darüber nachdenkt, ein Haustier in seinem

Zuhause aufzunehmen, findet bei petfinder.ch

alle Informationen und Services, die er für den

neuen Familienzuwachs benötigt. Der umfangreiche

und klar strukturierte Ratgeberteil

bietet Neuhaltern wertvolle Informationen zu

Anschaffung, Haltung, Gesundheit, rechtlichen

Aspekten und vielem mehr, ergänzt durch prak-

86 SEESICHT 6 | 25


PETFINDER.CH

tische Tipps, Checklisten und FAQs. Auch erfahrene

Tierhalter können auf petfinder.ch interessante

und informative Beiträge entdecken, die

regelmässig aktualisiert und erweitert werden.

Detaillierte Suchfunktionen

und übersichtliche Ergebnisse

Mit dem notwendigen Wissen ausgestattet,

kann die Suche nach dem Wunschtier beginnen.

Die praktische Suchfunktion ermöglicht

die Eingabe spezifischer Kriterien wie Rasse,

Altersgruppe, Geschlecht, Grösse und Fellart.

Diese Suchkrite rien können ebenfalls als

Suchabo gespeichert werden. Alternativ kann

gezielt nach Tieren aus dem Tierschutz, anerkannten

Schweizer Zuchten oder nach Notfällen

gesucht werden, die dringend ein neues

Zuhause benötigen.

Die Suchergebnisse sind übersichtlich und informativ

aufbereitet. Bereits auf dem angezeigten

Bild werden, sofern im Inserat angegeben,

Name, Geschlecht, Alter sowie Informationen

zur Rasse oder ob es sich um einen Mischling

handelt, angezeigt. Notfälle und Tiere aus dem

Tierschutz sind entsprechend gekennzeichnet.

Dies spart Zeit und ermöglicht eine gezielte

Durchsicht der ausgeschriebenen Tiere. Denn:

Auf petfinder.ch warten stets mehrere Hundert

Tiere hoffnungsvoll auf ein neues Zuhause.

Qualität vor Quantität

Petfinder.ch ist sich der Risiken unseriöser

Vermittlungsangebote im Internet bewusst.

Daher wird jede Kleinanzeige, die ein Tier zur

Vermittlung anbietet, vor der Veröffentlichung

sorgfältig überprüft. Besonders bei reinrassigen

Tieren müssen bestimmte Kriterien wie

Mindestalter und Herkunftsbestimmungen

eingehalten werden. Zudem müssen alle angebotenen

Tiere den gesetzlichen Vorgaben

des Schweizer Tierschutzgesetzes entsprechen.

Beispielsweise ist es selbstverständlich, dass

keine kupierten Tiere aus dem Ausland in die

Schweiz vermittelt werden dürfen. Anzeigen,

die gegen die festgelegten Insertionsbedingungen

von petfinder.ch verstossen, werden

gelöscht und die Anbieter gesperrt. Durch diese

Massnahmen möchte die Tiervermittlungsplattform

das Vertrauen in ihre Dienstleistungen

gewährleisten.

Mehrwert durch umfangreiche Verzeichnisse

Petfinder.ch möchte mehr als nur eine Vermittlungsplattform

sein und bietet daher umfangreiche

und nützliche Verzeichnisse für Interessenten

und Anbieter an. Dazu gehören:

– Schweizer Tierheime und

Tiervermittlungsorganisationen

– Schweizer Hunde- und Katzenzüchter

– Hundeschulen, Reitschulen

– Tierpensionen und Tierbetreuung

(Hunde, Katzen, Pferde)

– Tiermeldestellen

– Tierärzte und Tiernotfalladressen

– Ferienhäuser

Tierhalter finden auf petfinder.ch eine Fülle an Informationen und

praktischen Verzeichnissen.

Foto: Pixel-Shot | Adobe Stock

SEESICHT 6 | 25 87


ANIMAL

Oberstes Ziel von petfinder.ch ist es, dass heimatlose Tiere möglichst schnell ein Zuhause

finden, in dem sie Liebe und Aufmerksamkeit erhalten.

Foto: amenic181 | Adobe Stock

Mit viel Engagement fürs Tierwohl

Wie eingangs erwähnt, wird die Tiervermittlungsplattform

vom gemeinnützigen Schweizer

Verein petfinder.ch betrieben. Die im Internet

angebotenen Dienstleistungen sind für alle

Nutzer gratis und sollen es auch bleiben. Da

sich der Betrieb der Website mit seinen umfangreichen

Dienstleistungen und notwendigen

Kontroll funktionen aber sehr aufwendig

gestaltet, ist der Verein auf Spenden angewiesen.

Bitte helfen Sie mit, diese für heimatlose

Tiere so wichtige Plattform am Leben zu erhalten.

Dafür stehen Ihnen mehrere Möglichkeiten

zur Verfügung.

Tiervermittlung und Tierschutz nachhaltig zu

unterstützen, stellt deren Berücksichtigung im

Nachlass dar. Ein Vermächtnis an petfinder.ch

ist ein langfristiges, wertvolles Geschenk für

alle Tiere, die sehnsüchtig auf ein neues Zuhause

warten. Folgende Möglichkeiten stehen

Ihnen dafür zur Verfügung:

– Vermächtnis (Legat) oder Erbeinsetzung

– Testament

Ausführlichere Informationen dazu

finden Sie auf

petfinder.ch/unterstuetzen/spenden-legate

Einmalig spenden via Einzahlungsschein

Wenn Sie petfinder.ch einmalig unterstützen

möchten, können Sie dafür ganz einfach den

Einzahlungsschein auf der rechten Seite nutzen.

Wählen Sie den Betrag, den Sie spenden

möchten, und bezahlen Sie via Online-Banking

oder persönlich auf der Poststelle.

Regelmässige automatische Zuwendung

Auf petfinder.ch/spenden haben Sie neben

einmaligen Spenden auch die Möglichkeit, eine

regelmässige Zahlung einzurichten, sei es monatlich,

quartalsweise, halbjährlich oder jährlich.

Den Betrag können Sie frei wählen, als

Zahlungsmittel stehen Kreditkarten, TWINT

oder Postfinance zur Verfügung.

Egal, ob einmalig oder regelmässig: Spenden

an den Verein petfinder.ch sind steuerlich abzugsfähig.

Gutes tun über den Tod hinaus

Eine weitere Möglichkeit, eine gemeinnützige

Organisation wie petfinder.ch – Verein für

Petfinder.ch

Verein für Tiervermittlung

und Tierschutz

Hauptstrasse 10

5616 Meisterschwanden

Telefon: 041 508 18 08

info@petfinder.ch

Spenden-Konto

PC-Konto: 60-466177-8

IBAN CH05 0900 0000 6046 6177 8

Petfinder.ch freut sich über

Ihre Unterstützung, jeder Betrag

ist willkommen.

88 SEESICHT 6 | 25


WIR KÜMMERN UNS UM SIE

Verein «Altersheim für Haustiere»

Wir bieten Platz für Tiere in Not von Menschen in Not.

Der steuerbefreite Verein finanziert sich ausschliesslich über Spenden.

Herzlichen Dank für Ihre wertvolle Unterstützung. www.vaht.ch

IBAN CH71 0900 0000 1516 3644 6

APP

TWINT-

SPENDE


ANIMAL

Tierschutz ist

nicht gratis

Die Nachfrage nach Eiern hat einen neuen Höchststand erreicht. Doch mehr

Legehennen bedeuten auch mehr männliche Küken, die bisher als «unnütz»

getötet wurden. Nun stellt die Eierbranche um.

Zürcher Tierschutz

Pixabay

90 SEESICHT 6 | 25


ZÜRCHER TIERSCHUTZ

Die speziell fürs Eierlegen gezüchteten Hühner

setzen fast kein Fleisch an. Daher gelten die

männlichen Küken als «nutzlos», denn sie legen

keine Eier und eignen sich nicht zum Mästen.

Weltweit werden sie gleich nach dem Schlupf

getötet – im Normalfall ohne Betäubung durch

scharfe Messer zerhackt. Dieses «Schreddern»

männlicher Küken ist in der Schweiz seit dem

1. Januar 2020 offiziell verboten. Stattdessen

werden die jährlich rund drei Millionen männlichen

Küken mit CO 2 vergast. Diese Tötungsmethode

ist jedoch aus Tierschutzsicht höchst

fragwürdig, weil sie den Küken Stress und

Schmerzen zufügt: Sie ersticken qualvoll.

Damit soll nun Schluss sein: Die Schweizer Eierbranche

hat auf freiwilliger Basis entschieden,

ab 2026 auf dieses systematische, massenhafte

Töten männlicher Küken gleich nach dem

Schlupf zu verzichten. Die Branche reagiert

damit auf den gesellschaftlichen Druck, der

durch die Tierschutz-Problematik ausgelöst

wurde, ethische Überlegungen und politische

Vorstösse. In den letzten Monaten wurden

nun schrittweise neue Technologien und Alternativen

zur Kükentötung eingeführt.

Konventionelle Produktion

Die konventionelle Eierbranche konzentriert

sich auf die frühzeitige Geschlechtsbestimmung

im Ei. Die männlichen Embryonen

werden mit modernster Technik ausgeschieden

und noch im Ei zu Tierfutter verarbeitet.

Nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft

können Küken-Embryonen ab dem 13. Tag

ihrer Entwicklung Schmerzen empfinden.

Die Tötung männlicher Embryonen ist daher

gesetzlich bis zum zwölften Tag der Brutzeit

zulässig. Die weiblichen Embryonen werden

wie bisher ausgebrütet und die Küken dann zu

Legehennen aufgezogen.

Biologische Produktion

Die Bio-Branche lehnt die Geschlechtsbestimmung

im Ei ab und konzentriert sich auf den

Einsatz von Zweinutzungsrassen oder die Aufzucht

von Bruderhähnen. Das sind die männlichen

Küken aus der Legehennenproduktion,

die ausgebrütet und aufgezogen werden, um

schliesslich verzehrt zu werden. Zweinutzungsrassen

sind Rassen, die sich für beides

eignen – also die Weibchen liefern recht viele

Eier und die Männchen eine akzeptable Menge

an Fleisch. Allerdings ist der Ertrag sowohl bei

Eiern als auch bei Fleisch geringer als bei jenen

Hochleistungshühnern, die speziell nur für die

Eier- respektive Fleischproduktion (konventionelles

Pouletfleisch) gezüchtet werden.

Auswirkungen auf den Preis

Die Geschlechtsbestimmung im Ei ist ein

moderner Ansatz, wobei die Methodik und

die Automatisierung laufend weiterentwickelt

Einkaufstipps

• Eier und Fleisch von «Hahn im Glück»,

«Hahn & Ei» oder «Henne & Hahn»

• Wählen Sie Demeter-, Bio- oder

KAGfreiland-Eier

• Bruderhähne, Huhnprodukte und Eier ab

Hof, Gutsbetrieb Eichberg

• Weitere Infos und Rezepte unter

www.huhnundhahn.ch

werden. Die Brütereien müssen aufrüsten und

bauliche Massnahmen treffen, um die nötige

Infrastruktur unterzubringen. Für die Bio-

Branche ist die Herausforderung noch grösser:

Bruderhähne wachsen deutlich langsamer als

hochgezüchtete Masthühner, fressen viel mehr

Futter und setzen dennoch weniger Fleisch an.

Selbst spezielle Zweinutzungsrassen sind kaum

rentabel, weil die Weibchen weniger Eier legen

als Hochleistungshennen und die Männchen

weniger Fleisch liefern als intensive Masthühner.

All diese Faktoren führen zu einem

erheblichen Anstieg der Produktionskosten,

was sich letztlich auf den Eierpreis auswirkt.

Verantwortung der Konsument*innen

Der Ausstieg aus dem Kükentöten ist ein

bedeutender Schritt hin zu ethischeren

Produktionsmethoden. Doch eine nachhaltige

Veränderung kann nur stattfinden, wenn

die Verbraucher*innen die entsprechenden

Initiativen unterstützen. In diesem speziellen

Fall bedeutet dies, Fleisch von Bruderhähnen

und Zweinutzungshühnern zu kaufen und

beim Kauf von Eiern ein paar Rappen mehr

auszugeben.

Der Zürcher Tierschutz setzt sich

für den Schutz von Haus-, Nutz-, Wild- und

Versuchstieren ein. Als gemeinnütziger

Verein finanziert er sich ausschliesslich

durch Spendengelder.

Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung.

Spenden:

IBAN CH62 0900 0000 8000 2311 7

zuerchertierschutz.ch/spenden

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SEESICHT 6 | 25 91


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Zürich

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Bitte beachten Sie nachfolgende Bedingungen: Teilnehmen können alle, die das Produkt haben möchten.

Es gilt: «De Schneller isch de Gschwinder», das heisst, die schnellsten Besteller/innen werden berücksichtigt.

Alle, die sich zu spät melden, haben keinen Anspruch auf das hier ausgeschriebene Produkt zum Vorzugspreis

(also dann, wenn schon 15 Personen vor Ihnen die Bestellung zum Vorzugspreis aufgegeben und auch

bezahlt haben). Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Wir wünschen

Ihnen viel Glück beim Ergattern des «De Schneller isch de Gschwinder»-Leserangebots. Ihr SEESICHT-Team.

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92 SEESICHT 6 | 25


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TRE FIORI, 8913 Ottenbach ZH

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WHG MIETE/KAUF, 8545 Rickenbach

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NAUENGASSE, 8427 Rorbas

3.5 - 5.5 Zi. Eigentumswohnungen

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Der Preis wird nicht bar ausbezahlt.

Lösungswort des Rätsels der letzten Ausgabe:

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Senden Sie das Lösungswort bis am 10. Februar 2026 auf einer Postkarte mit Angabe Ihrer Adresse und

Tagestelefon nummer an: Astarte Media Group GmbH, Seesicht, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden oder tragen

Sie es ein auf: seesichtmagazin.ch/kreuzwortraetsel

Cover: Anja Prestel

Impressum

Verleger / Herausgeber Beat Frei

Redaktionelle Mitarbeit Mino S. Bächler,

Gerald Brandstätter, Claudio Brentini,

Beat Frei, Andy Hostettler, Roland Löwisch,

Pamela Niggli, Matt. Münchberg,

Ursula Burgherr, Jnes Columbié Reinoso,

Artur K. Vogel, Christoph Kochheim,

Peter Jauch, Andrea I. Müller

Korrektorat Claudia Fluor

Art Direction Beat Frei

Layout, Bildbearbeitung, Website

Freiraum Werbeagentur AG

Online & Social Martin Frei, Melanie Koch

Druck Jordi AG, Belp

Media & Sales Beat Frei, Melanie Koch,

Thomas Schwabe, Marco Valà

E-Mails Mitarbeiter Media & Sales

vorname.name@seesichtmagazin.ch

Abonnemente SEESICHT erscheint

zwei monatlich, Einzelpreis: Fr. 13.50,

Abo: Fr. 70.– (im Ausland plus Portokosten).

Bestellungen: abo@seesichtmagazin.ch

oder telefonisch +41 62 886 33 94.

­Nachdruck­und ­elektronische­Wieder­gabenur

mit schriftlicher Genehmigung

des­Verlags.­ISSN 1660-6647,­

Facebook: facebook.com/seesichtmagazi-

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