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28. November 2025

- Premierenfahrt auf der Neutorlinie - Alko-Unfälle stark gestiegen - Hilfe für Long Covid Betroffene

- Premierenfahrt auf der Neutorlinie
- Alko-Unfälle stark gestiegen
- Hilfe für Long Covid Betroffene

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Grazer28. NOVEMBER 2025, E-PAPER AUSGABE

Jahre

Getty

Quelle: ZAMG

Morgen wechseln

sich Sonne

und Wolken

am Himmel ab.

Die Sonne dürfte

überwiegen. Maximal 6 Grad

am Nachmittag.

Keine Hilfe

Die Alko-Unfälle in der Steiermark

steigen stark an. In Graz starben im

1. Halbjahr 2025 zwei Personen. 5

Viel Hilfe

Das Land Steiermark kürzt die Förderung

für die Aids-Hilfe, aber die Stadt

springt ein und stützt die NGO. 3

Neutorlinie ist

offiziell eröffnet

KK, GETTY (2)

Historisch. Heute wurde die neue Neutorlinie mit einer Premierenfahrt offiziell eröffnet. Morgen startet sie in den Regelbetrieb. Eine weitere Premiere

gab es: die neue Alstom Flexity-Tram (Bild) war heute begehbar und konnte erkundet werden. Die Premierenfahrt durfte sie leider noch nicht machen. SEITE 2


graz

2 www.grazer.at 28. NOVEMBER 2025

Jahre

Neutorlinie ist

offiziell eröffnet

K. Hohensinner war zur heutigen

Eröffnung nicht eingeladen. FISCHER

ÖVP kritisiert

Baustellenchaos

■ Mit der heutigen Erstfahrt

der neuen Neutorlinie geht ein

wichtiges Infrastrukturprojekt

für Graz in Betrieb, bei der offiziellen

Eröffnung war jedoch

kein Mitglied der ÖVP dabei.

Für die Volkspartei ist klar: Die

Entflechtung des Straßenbahnnetzes

ist eine sinnvolle und

notwendige Maßnahme, die

die Volkspartei nicht nur immer

unterstützt, sondern in der

vergangenen Gemeinderatsperiode

auch selbst federführend

auf Schiene gebracht hat. „Die

Grundentscheidung war richtig“,

betont VP-Obmann Stadtrat

Kurt Hohensinner, „nur das,

was danach kam, war eine einzige

Aneinanderreihung von

Fehlern und politischem Scheitern.“

VP-Geschäftsführer Markus

Huber erinnert daran, dass

die Bauzeit mit insgesamt drei

Jahren viel zu lang war: „Das

Opernhaus wurde in eineinhalb

Jahren errichtet. Niemand versteht,

warum die Neutorgasse

doppelt so lange gebraucht hat.“

Er kritisiert außerdem, dass es

über Jahre hinweg keine klaren

Antworten gegeben hat, welche

Durchfahrtsmöglichkeiten für

den Pkw-Verkehr, Sperren etc.

am Ende der Baustelle stehen

werden. Die Betroffenen vor Ort

mussten mit massiven Unsicherheiten

leben, die möglichen Verkehrsführungen

wurden ständig

geändert, oft widersprüchlich

kommuniziert und waren bis

zum Schluss unklar.

Holding CEO Wolfgang Malik, SPÖ-Chefin Doris Kampus, Verkehrs-LR Claudia Holzer, Nationalratsabgeordneter

Wolfgang Moitzi, Bgm.-Stv. Judith Schwentner, StR Manfred Eber, Bürgermeisterin Elke Kahr, Holding Graz Vorstand

Mark Perz, Alstom Österreich Geschäftsführerin Lilian Meyer und Stadtbaudirektor Bertram Werle.

FOTO FISCHER

HISTORISCH. Heute Vormittag wurde die Neutorlinie offiziell eröffnet. Die

Premierenfahrt auf den neuen Schienen folgte gleich darauf. Und als Bonus

war auch die neue Alstom Flexity Tram der Holding zu besichtigen.

Von Lukas Steinberger-Weiß

lukas.steinberger@grazer.at

Eine Betriebsstörung in der

Herrengasse reichte bisher

aus und die Straßenbahnen

in Graz waren lahmgelegt.

Ab morgen ist diese „Ära“ vorbei,

denn die Entlastungsstrecke

über Neutorgasse, Belgiergasse

und Vorbeckgasse geht offiziell

in Betrieb. Die sogenannte Neutorlinie

bringt neue Haltestellen

(Andreas-Hofer-Platz/Joanneumsviertel

und Bad zur Sonne/

Stadtbibliothek) sowie zwei

neue Linien (16 und 17) die dort

verkehren. Da morgen Adventsamstag

ist gilt freie Fahrt auf

allen Linien und damit auch auf

der Neutorlinie. Zusätzlich wird

es entlang der Strecke Feiern

und Aktionen geben.

Premierenfahrt

Bereits heute Vormittag durften

geladene Gäste, Journalisten

und Politiker nach der offiziellen

Eröffnung eine Premierenfahrt

erleben. Obwohl die nagelneue

Flexity Tram von Alstom schon

vor Ort war, durfte die Fahrt aus

rechtlichen Gründen nicht mit

der nagelneuen, sehr schönen

Bim absolviert werden. Stattdessen

rückte eine Variobahn an

und fuhr über die Strecke.

Und es war schon ein erhebendes

Gefühl die neue Strecke aus

der Straßenbahn zu erleben, da

waren sich alle in der Bim einig.

Darunter Nationalratsabgeordneter

Wolfgang Moitzi (kam in

Vertretung von Minister Peter

Hanke), Verkehrslandesrätin

Claudia Holzer, Bürgermeis-

terin Elke Kahr, Vizebürgermeisterin

Judith Schwentner,

Finanz- und Beteiligungsstadtrat

Manfred Eber, SPÖ-Vorsitzender

Doris Kampus, Gemeinderat

Philipp Poitner (Neos), der

Holding-Graz-Vorstände Wolfgang

Malik und Mark Perz sowie

Stadtbaudirektor Bertram

Werle.

Bürgermeisterin Elke Kahr:

„Nach zweieineinhalb Jahren

Bauzeit ist es geschafft. Die Neutorlinie

wertet die gesamte Innenstadt

auf und es ist eine ganz

wichtige Etappe zum Ausbau des

öffentlichen Verkehrs, der schon

seit geraumer Zeit an seine Grenzen

stößt.“

Holding Graz CEO Wolfgang

Malik: „Die Neutorlinie ist eine

wichtige Infrastruktur für die

Landeshauptstadt.“

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8

bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Lukas Steinberger-Weiß

(0664/80 666 6918), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Clarissa Berner (0664 80 666 6694), Linda Steurer (0664/80 666 6683), Verena

Leitold (0664 80 666 6691), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897),

Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Mario Premuzic (0664/ 80 666 6575), Eva Semmler-Bruckner (0664 / 80 666 6890 | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/

80 666 6528) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 175.837 (Der Grazer, wö, ÖAK 1. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


28. NOVEMBER 202 www.grazer.at

graz 3

Jahre

Sany sucht

eine Familie

Grazer

Pfoten

Die Landesregierung will 2026 die Förderungen für die Betreuung von Menschen

mit HIV streichen. Die Stadt Graz behält ihre Förderung bei.

GETTY

Förderung AIDS-Hilfe

■ Die Landesregierung hat beschlossen

die Förderung für die

Betreuung von Menschen mit

HIV nächstes Jahr zu streichen.

Diese Entscheidung führt dazu,

dass die Sozialarbeit für HIVpositive

Menschen bei der AIDS-

Hilfe Steiermark eingestellt wird.

„Die Landesregierung redet von

Prävention und kürzt dann ausgerechnet

bei der Prävention.

Das ist nicht nur kurzsichtig –

das ist gefährlich. Denn der Bedarf

verschwindet nicht. Er landet

nun in ohnehin belasteten

Strukturen wie dem LKH“, unterstreicht

der Grazer Gesundheitsstadtrat

Robert Krotzer. Die

Stadt Graz behält ihre Förderung

für die AIDS-Hilfe Steiermark

weiterhin bei. „Während FPÖ

und ÖVP über Prävention reden,

streichen sie jene Einrichtungen,

die sie tagtäglich leisten. Graz

bleibt ein verlässlicher Partner –

auch wenn sich die Landesregierung

weiter aus der Verantwortung

zurückzieht“, so Krotzer.

Sany nimmt seinen Ball immer mit: Er gibt ihm Halt.

Sany liebt seinen Ball und

das runde Spielzeug darf

somit bei keinem Abenteuer

fehlen. Er liebt es spazieren

zu gehen, muss aber noch

lernen, wie man sich an der

Leine verhält. Sowohl Hunden

als auch Menschen steht

der Rüde aufgeschlossen und

freundlich gegenüber. Sanys

großer Traum ist ein Zuhause

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28. NOVEMBER 2025 www.grazer.at

graz 5

Jahre

Alko-Unfälle steigen stark an

BEDENKLICH. Wie der VCÖ ermittelt hat, steigen die Alko-Unfälle in der Steiermark drastisch an. Graz

steht zwar insgesamt am besten da unter allen Bezirken, hatte aber zwei Todesopfer nach Unfällen.

Von Lukas Steinberger-Weiß

lukas.steinberger@grazer.at

Mit 244 gab es heuer in der

Steiermark um 40 Alko-

Unfälle mehr als im 1.

Halbjahr des Vorjahres, informiert

die Mobilitätsorganisation VCÖ.

291 Menschen wurden bei Alko-

Unfällen verletzt, zwei Menschen

kamen ums Leben. Und nun steht

die Punsch- und Glühweinzeit

bevor. Aufgrund der Süße wird

der Alkoholgehalt von Glühwein

und Punsch oft unterschätzt. Das

Motto „Don’t drink and drive“ ist

unbedingt einzuhalten. Der VCÖ

empfiehlt, dort wo es möglich ist,

Bus, Bahn und Anrufsammeltaxis

zu nutzen.

Todesopfer

Zwischen den steirischen Bezirken

gab es beim Anteil der

Alko-Unfälle große Unterschiede,

wie die VCÖ-Analyse auf Basis

von Daten der Statistik Austria

zeigt. Im Vorjahr war der Anteil

der Alko-Unfälle in der Südoststeiermark

mit 14,2 Prozent am

höchsten, vor dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld

mit 10,7 Prozent

und dem Bezirk Liezen mit 10,5

Prozent. In der Landeshauptstadt

Graz war der Anteil der Alko-

Unfälle an den Verkehrsunfällen

mit 6,5 Prozent am niedrigsten,

aber es gab zwei Todesopfer. Der

VCÖ erinnert daran, dass bereits

bei 0,5 Promille das Unfallrisiko

auf das Doppelte steigt, bei 1,0

Promille auf das 7-Fache und bei

zwei Promille auf das 35-Fache.

Nun kommt die Zeit der Punschstände

und Weihnachtsmärkte.

Aufgrund der Süße wird die Wirkung

von Punsch oft unterschätzt.

Versorgungskonzept beschlossen

Unter Alkoholeinfluss zu fahren ist keine gute Idee. Besonders jetzt in der

Zeit des picksüßen Punsches und des Glühweines.

GETTY

Post-COVID-19-Syndrom

WICHTIG. Nach einer COVID-19-Infektion kann es zu schwerwiegenden Folgeerkrankungen kommen.

Nun beschloss die Gesundheitsplattform Steiermark ein Versorgungskonzept.

Von Clarissa Berner

clarissa.berner@grazer.at

Viele Menschen leiden

nach einer COVID-19-Infektion

an schwerwiegenden

Folgeerkrankungen. Die Gesundheitsplattform

Steiermark

hat diese Woche ein Konzept zur

Versorgung von Patienten mit

postakuten Infektionssyndromen

(PAIS) beschlossen.

Dreistufiges Konzept

Unter dem Begriff PIAS werden

Krankheitsbilder wie beispielsweise

das Post-COVID-19-Syndrom

oder das Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches

Fatigue-Syndrom zusammengefasst.

Ziel des neuen Konzepts ist

es, Betroffene schneller, strukturierter

und somit besser zu versorgen.

Das steirische Modell

baut auf bestehenden Strukturen

auf und schafft einen klaren Versorgungspfad

über drei abgestufte

Ebenen.

Gesundheitslandesrat Karlheinz

Kornhäusl (ÖVP) unterstreicht

die Bedeutung des

Beschlusses: „Wir haben es mit

einer sehr heimtückischen Erkrankung

zu tun, die großteils

noch wenig erforscht ist. Als Arzt

weiß ich, dass das Erkennen und

Behandeln von PAIS eine große

Herausforderung darstellt. Daher

haben wir in der Steiermark

ein dreistufiges Versorgungskonzept

erstellt, um die betroffenen

Patientinnen und Patienten bestmöglich

versorgen zu können.

Mir ist aber auch bewusst, dass

es auf Seiten der Forschung noch

viele Schritte brauchen wird, um

den Betroffenen umfassend helfen

zu können.“

Josef Harb (Gesundheitskasse) und Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl

etablierten das Versorgungskonzept (v.l).

LAND STEIERMARK/MELANIE LAIMER


graz

6 www.grazer.at 28. NOVEMBER 2025

Jahre

Bürokratieabbau beim Müll

NACHHALTIG. Vorsichtig optimistisch zeigt sich die österreichische Abfall- und Ressourcenwirtschaft

nach der Ankündigung erster Schritte zur Deregulierung. Es würde dem Recycling helfen.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Die in Österreich dringend

benötigten Ressourcen

könnte die Abfallwirtschaft

dank Recycling liefern.

Damit tut sich die Branche jedoch

derzeit schwer, denn sie

kämpft seit Jahren mit zahlreichen

Gesetzen und Bestimmungen,

die Effizienz und Innovation

verhindern. Gabriele Jüly, Präsidentin

des Verbands Österreichischer

Abfallbetriebe (VOEB):

„Was in der Theorie absolut Sinn

macht, ist in der Praxis nicht umsetzbar.“

Deregulierung

Daher begrüßt die Abfall- und

Ressourcenwirtschaft das klare

Bekenntnis der Bundesregierung

zur Entbürokratisierung und Ef-

fizienzsteigerung. Die Branche

bewertet die im Regierungsprogramm

2025-2029 angekündigten

Maßnahmen zur Evaluierung

und Optimierung des

Abfallwirtschaftsgesetzes (AWG)

als ein wichtiges Signal für eine

zukunftsfähige Kreislaufwirtschaft.

Die angestrebte Prozessoptimierung

und gesteigerte

Verfahrenseffizienz sind zentrale

Schritte, um die Transformation

in eine ressourcenschonende

Wirtschaft zu unterstützen.

Jüly: „Wer echte Kreislaufwirtschaft

will, muss faire Bedingungen

für alle Beteiligten schaffen.

Es kann nicht sein, dass

Primärrohstoffe vom Gesetzgeber

bevorzugt werden, während

recycelte Wertstoffe mit bürokratischen

Hürden und aufwendigen

Berichtspflichten zu kämpfen

haben.“

VOEB-Präsidentin Gabriele Jüly begrütßt die von der Regierung angekündigten

Deregulierungen auch im Abfallebereich.

VOEB_KEINRATH

Bleib

fad.



8

Jahre

graz

www.grazer.at 28. NOVEMBER 2025

C H R O N I K

Blaulicht

Report

✏ clarissa.berner@grazer.at

Stefanie P.: Es gibt

weitere Updates

■ Seit Sonntag wird nach Stefanie

P. gesucht. Nun wurde ihr

31-jähriger Ex-Freund nach Graz

überstellt. „Die Einvernahme

erfolgt heute im Laufe des Tages

und wird sicherlich einige Stunden

dauern“, so Polizeisprecher

Fritz Grundnig. „Wie es dann

weitergeht, ist unklar und hängt

natürlich vom Verlauf der Ermittlungen

ab. Das ist eine sehr

mühsame und heikle Geschichte.“

Je nachdem, was der Mann

in seinem Verhör angibt, werden

eventuell auch die beiden weiteren

im Zusammenhang mit

dem Verschwinden der Grazerin

festgenommenen Personen, es

soll sich um den Bruder und den

Stiefvater des Tatverdächtigen

Die Polizei konnte seit Monaten gesuchte Fahrraddiebe ausforschen. Nun

wurden Fotos der gestohlenen Fahrräder veröffentlicht.

LPD STEIERMARK

handeln, erneut vernommen. Zuletzt

hatten alle geschwiegen beziehungsweise

angegeben, nichts

mit dem Fall zu tun zu haben.

Jetzt hofft man entweder auf widersprüchliche

Angaben oder ein

Geständnis. Indes ist der Aufenthaltsort

von Stefanie P. weiterhin

unbekannt.

Fahrradbesitzer

werden gesucht

■ Seit Monaten wird gegen eine

rumänische Tätergruppe ermittelt.

Diese steht im Verdacht,

Fahrräder in Graz, darunter der

Hauptbahnhof, der Hauptplatz,

der Jakominiplatz, das LKH Graz

oder P&R-Anlagen, gestohlen zu

haben. Da die Räder meistens

versperrt waren, mussten die Täter

die Schlösser aufbrechen oder

mit einem Kastenwagen abtransportieren.

Danach dürften die gestohlenen

Fahrräder in Rumänien

verkauft worden sein. Nun konnten

die Tatverdächtigen nach

einem Fahrraddiebstahl ausgeforscht

werden. Bei den Tatverdächtigen

handelt es sich um

einen 45-jährigen Rumänen, seiner

41-jährigen Lebensgefährtin

und zwei weiteren Familienmitgliedern.

Die Polizisten konnten

im Zuge der Hausdurchsung

zahlreiche Fahrräder sicherstellen.

Da die Verdächtigen keinen

Kaufnachweis bringen konnten

und eines der Fahrräder bereits

als gestohlen gemeldet war, wird

vermutet, dass es sich bei allen

Fahrrädern um gestohlene Fahrräder

handelt. Nun hat die Polizei

Bilder der Räder veröffentlicht.

Zeugenaufruf nach

Verkehrsunfall

■ Am Donnerstag dem 27. Oktober,

kam es gegen 16:50 Uhr zwischen

dem Eggenberger Gürtel

und dem Lazarettgürtel zu einem

Verkehrsunfall. Im Kreuzungsbereich

kam es zu einer Kollision

zwischen zwei PKW. Beide gaben

an, bei Grünlicht in die Kreuzung

eingefahren zu sein. Die Polizei

sucht nun nach Zeugen.

Bleib

langweilig.

neugierig.

bleibneugierig.at


28. NOVEMBER 2025 www.grazer.at

graz 9

Jahre

Jetzt

mitdiskutieren

www.facebook.com/derGrazer

Unverständnis

Ich frage mich ja, wo die gute

steirische Küche geblieben ist?

Hexen Küche

* * *

Noch einmal?

Schon wieder? Was ich weiß,

ging das ja schon mal in die

Hose.

Thomas Klöckl

* * *

Unzufrieden

Das erfolgreiche Generationencafé

„Vollpension“ sucht in Graz

dringend nach einem großen

Lokal, um hier Fuß zu fassen.

Die ehemaligen Sorger-Räumlichkeiten

hätten dafür richtig

gut gepasst. Aber leider kommt

mit KFC ein weiterer Schnellfraß-Tempel

in die Innenstadt.

Nahema Guerlain

* * *

Nicht gehalten

Ich war schon einmal dort und

das Lokal hat sich nicht gehalten.

Martin Schwarz

* * *

Antwort

Sie meinen Burgerista, der ist

noch immer frei, da wollte man

aber nicht rein.

Gerd Edgar

* * *

Meinung

Mir wäre ein Café lieber gewesen,

aber nicht mit Selbstbedienung.

Tamara

* * *

Zustimmung

Ja, da hast du recht, Tamara.

Mir auch, das schafft Arbeitsplätze

und wenn dann ein gutes

Cafe mit hausgemachten

Torten und Kuchen dort ist,

wäre das sehr schön.

Brigitte Erhart

* * *

Nicht gut

Echt jetzt? Also ich gehe dort

bestimmt nicht hin.

Anneliese Zeiler

* * *

Ungut

Nachdem es meilenweit

nach Burger stinkt, stinkt es

jetzt auch noch nach Hähnchen.

Jetzt gibt es das richtige

Essen für die, die auf Amerika

stehen.

Gerd Edgar

* * *

Niemals

Das geht für mich absolut gar

nicht!

Barbara Preis

Meistkommentierte

Geschichte

des Tages

Neuer KFC

eröffnet

am Jako

Auf 907 m² und vier Stockwerken

erwartet Gäste

künftig ein moderner, großzügiger

KFC mit urbanem Flair

und Wohlfühlfaktor. Im Erdgeschoss

stehen rund 30 Sitzplätze

für den schnellen Genuss

bereit. Das erste Obergeschoss

lädt mit weiteren 119 Sitzplätzen

zum entspannten Verweilen

ein. Die Eröffnung sorgt für

unterschiedliche Meinungen.

REAKTIONEN & KOMMENTARE

Gemeinsam Zukunft gestalten – mit Vertrauen, Verantwortung und einem starken Miteinander.

In diesem Sinne danken wir Ihnen für Ihr Vertrauen und Ihre Treue – und freuen uns darauf, auch im neuen

Jahr gemeinsam Perspektiven zu schaffen.

steiermaerkische.at

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graz

10 www.grazer.at 28. NOVEMBER 2025

Jahre

Ausblick

Was am Samstag

in Graz wichtig ist

■ Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit ist es am morgigen Samstag endlich

soweit: Die Neutorlinie startet ihren Regelbetrieb. Dazu gibt es ein

paar weitere Änderungen bei den Öffis. Die Linien 31 und 31E werden

gekürzt, sie enden künftig an der neuen Endhaltestelle Harter Straße.

Die Linie 67 erhält im Südosten eine neue Streckenführung: Von der

Zanklstraße kommend fährt sie ab Griesplatz über Karlauerstraße –

Karlauergürtel – Neuholdaugasse – Fröhlichgasse – Kasernstraße – Dr.-

Plochl-Straße – Andersengasse – Eduard-Keil-Gasse zur neuen Endstation

Dr.-Renner-Schule. Da sie nicht mehr zum Zentralfriedhof fährt,

verkehrt die Linie 52 tagsüber alle 10 Minuten. Und die Buslinie 64 fährt

künftig an Schultagen am Vormittag ebenfalls im 10-Minuten-Intervall.

■ Am Hauptplatz wird der Christbaum um 16 Uhr feierlich illuminiert.

Danach geht es für viele weiter zur Eröffnung der Eiskrippe im

Landhaushof um 17.30 Uhr.

■ „Für ein freies Palästina – Gegen die rassistische Sparregierung“ ist

eine Demo angekündigt. Diese beginnt um 16 Uhr am Freiheitsplatz

und führt dann über den Stadtpark und die Keplerstraße zum Lendplatz.

Es kommt zu Verkehrsbehinderungen entlang der Strecke.

■ Das „Drag Race“, die Vorentscheidung der Wahl zur Miss Tuntenball,

findet um 19 Uhr im Theater am Lend statt.

Beim Schmücken gab es bereits eine erste Kostprobe: Ab morgen funkelt die

neue traditionelle Beleuchtung am Grazer Christbaum dann regelmäßig. FISCHER

■ Das Keplergymnasium feiert seinen Maturaball unter dem Motto

„Galaktischer Absch(l)uss – Keplers Sterne funkeln hell“ im Congress.

Zwei Jubiläen.

Ein starkes Zeichen

für die Steiermark.

Der Grazer prägt seit 40 Jahren den regionalen Journalismus.

Der Wirtschaftsbund blickt auf 80 Jahre Einsatz für die steirischen

Unternehmer:innen zurück.

Beide stehen für Engagement, Regionalität und Leidenschaft. Werte, die

verbinden. Wir gratulieren herzlich zu diesem großartigen Jubiläum.

Werde Teil unseres einzigartigen Netzwerkes

und besuche uns auf wirtschaftsbund.st!

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