28. November 2025
- Premierenfahrt auf der Neutorlinie - Alko-Unfälle stark gestiegen - Hilfe für Long Covid Betroffene
- Premierenfahrt auf der Neutorlinie
- Alko-Unfälle stark gestiegen
- Hilfe für Long Covid Betroffene
Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!
Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.
Grazer28. NOVEMBER 2025, E-PAPER AUSGABE
Jahre
Getty
Quelle: ZAMG
6°
Morgen wechseln
sich Sonne
und Wolken
am Himmel ab.
Die Sonne dürfte
überwiegen. Maximal 6 Grad
am Nachmittag.
Keine Hilfe
Die Alko-Unfälle in der Steiermark
steigen stark an. In Graz starben im
1. Halbjahr 2025 zwei Personen. 5
Viel Hilfe
Das Land Steiermark kürzt die Förderung
für die Aids-Hilfe, aber die Stadt
springt ein und stützt die NGO. 3
Neutorlinie ist
offiziell eröffnet
KK, GETTY (2)
Historisch. Heute wurde die neue Neutorlinie mit einer Premierenfahrt offiziell eröffnet. Morgen startet sie in den Regelbetrieb. Eine weitere Premiere
gab es: die neue Alstom Flexity-Tram (Bild) war heute begehbar und konnte erkundet werden. Die Premierenfahrt durfte sie leider noch nicht machen. SEITE 2
graz
2 www.grazer.at 28. NOVEMBER 2025
Jahre
Neutorlinie ist
offiziell eröffnet
K. Hohensinner war zur heutigen
Eröffnung nicht eingeladen. FISCHER
ÖVP kritisiert
Baustellenchaos
■ Mit der heutigen Erstfahrt
der neuen Neutorlinie geht ein
wichtiges Infrastrukturprojekt
für Graz in Betrieb, bei der offiziellen
Eröffnung war jedoch
kein Mitglied der ÖVP dabei.
Für die Volkspartei ist klar: Die
Entflechtung des Straßenbahnnetzes
ist eine sinnvolle und
notwendige Maßnahme, die
die Volkspartei nicht nur immer
unterstützt, sondern in der
vergangenen Gemeinderatsperiode
auch selbst federführend
auf Schiene gebracht hat. „Die
Grundentscheidung war richtig“,
betont VP-Obmann Stadtrat
Kurt Hohensinner, „nur das,
was danach kam, war eine einzige
Aneinanderreihung von
Fehlern und politischem Scheitern.“
VP-Geschäftsführer Markus
Huber erinnert daran, dass
die Bauzeit mit insgesamt drei
Jahren viel zu lang war: „Das
Opernhaus wurde in eineinhalb
Jahren errichtet. Niemand versteht,
warum die Neutorgasse
doppelt so lange gebraucht hat.“
Er kritisiert außerdem, dass es
über Jahre hinweg keine klaren
Antworten gegeben hat, welche
Durchfahrtsmöglichkeiten für
den Pkw-Verkehr, Sperren etc.
am Ende der Baustelle stehen
werden. Die Betroffenen vor Ort
mussten mit massiven Unsicherheiten
leben, die möglichen Verkehrsführungen
wurden ständig
geändert, oft widersprüchlich
kommuniziert und waren bis
zum Schluss unklar.
Holding CEO Wolfgang Malik, SPÖ-Chefin Doris Kampus, Verkehrs-LR Claudia Holzer, Nationalratsabgeordneter
Wolfgang Moitzi, Bgm.-Stv. Judith Schwentner, StR Manfred Eber, Bürgermeisterin Elke Kahr, Holding Graz Vorstand
Mark Perz, Alstom Österreich Geschäftsführerin Lilian Meyer und Stadtbaudirektor Bertram Werle.
FOTO FISCHER
HISTORISCH. Heute Vormittag wurde die Neutorlinie offiziell eröffnet. Die
Premierenfahrt auf den neuen Schienen folgte gleich darauf. Und als Bonus
war auch die neue Alstom Flexity Tram der Holding zu besichtigen.
Von Lukas Steinberger-Weiß
lukas.steinberger@grazer.at
Eine Betriebsstörung in der
Herrengasse reichte bisher
aus und die Straßenbahnen
in Graz waren lahmgelegt.
Ab morgen ist diese „Ära“ vorbei,
denn die Entlastungsstrecke
über Neutorgasse, Belgiergasse
und Vorbeckgasse geht offiziell
in Betrieb. Die sogenannte Neutorlinie
bringt neue Haltestellen
(Andreas-Hofer-Platz/Joanneumsviertel
und Bad zur Sonne/
Stadtbibliothek) sowie zwei
neue Linien (16 und 17) die dort
verkehren. Da morgen Adventsamstag
ist gilt freie Fahrt auf
allen Linien und damit auch auf
der Neutorlinie. Zusätzlich wird
es entlang der Strecke Feiern
und Aktionen geben.
Premierenfahrt
Bereits heute Vormittag durften
geladene Gäste, Journalisten
und Politiker nach der offiziellen
Eröffnung eine Premierenfahrt
erleben. Obwohl die nagelneue
Flexity Tram von Alstom schon
vor Ort war, durfte die Fahrt aus
rechtlichen Gründen nicht mit
der nagelneuen, sehr schönen
Bim absolviert werden. Stattdessen
rückte eine Variobahn an
und fuhr über die Strecke.
Und es war schon ein erhebendes
Gefühl die neue Strecke aus
der Straßenbahn zu erleben, da
waren sich alle in der Bim einig.
Darunter Nationalratsabgeordneter
Wolfgang Moitzi (kam in
Vertretung von Minister Peter
Hanke), Verkehrslandesrätin
Claudia Holzer, Bürgermeis-
terin Elke Kahr, Vizebürgermeisterin
Judith Schwentner,
Finanz- und Beteiligungsstadtrat
Manfred Eber, SPÖ-Vorsitzender
Doris Kampus, Gemeinderat
Philipp Poitner (Neos), der
Holding-Graz-Vorstände Wolfgang
Malik und Mark Perz sowie
Stadtbaudirektor Bertram
Werle.
Bürgermeisterin Elke Kahr:
„Nach zweieineinhalb Jahren
Bauzeit ist es geschafft. Die Neutorlinie
wertet die gesamte Innenstadt
auf und es ist eine ganz
wichtige Etappe zum Ausbau des
öffentlichen Verkehrs, der schon
seit geraumer Zeit an seine Grenzen
stößt.“
Holding Graz CEO Wolfgang
Malik: „Die Neutorlinie ist eine
wichtige Infrastruktur für die
Landeshauptstadt.“
derGrazer
IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8
bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Lukas Steinberger-Weiß
(0664/80 666 6918), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Clarissa Berner (0664 80 666 6694), Linda Steurer (0664/80 666 6683), Verena
Leitold (0664 80 666 6691), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897),
Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Mario Premuzic (0664/ 80 666 6575), Eva Semmler-Bruckner (0664 / 80 666 6890 | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/
80 666 6528) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 175.837 (Der Grazer, wö, ÖAK 1. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.
28. NOVEMBER 202 www.grazer.at
graz 3
Jahre
Sany sucht
eine Familie
Grazer
Pfoten
Die Landesregierung will 2026 die Förderungen für die Betreuung von Menschen
mit HIV streichen. Die Stadt Graz behält ihre Förderung bei.
GETTY
Förderung AIDS-Hilfe
■ Die Landesregierung hat beschlossen
die Förderung für die
Betreuung von Menschen mit
HIV nächstes Jahr zu streichen.
Diese Entscheidung führt dazu,
dass die Sozialarbeit für HIVpositive
Menschen bei der AIDS-
Hilfe Steiermark eingestellt wird.
„Die Landesregierung redet von
Prävention und kürzt dann ausgerechnet
bei der Prävention.
Das ist nicht nur kurzsichtig –
das ist gefährlich. Denn der Bedarf
verschwindet nicht. Er landet
nun in ohnehin belasteten
Strukturen wie dem LKH“, unterstreicht
der Grazer Gesundheitsstadtrat
Robert Krotzer. Die
Stadt Graz behält ihre Förderung
für die AIDS-Hilfe Steiermark
weiterhin bei. „Während FPÖ
und ÖVP über Prävention reden,
streichen sie jene Einrichtungen,
die sie tagtäglich leisten. Graz
bleibt ein verlässlicher Partner –
auch wenn sich die Landesregierung
weiter aus der Verantwortung
zurückzieht“, so Krotzer.
Sany nimmt seinen Ball immer mit: Er gibt ihm Halt.
Sany liebt seinen Ball und
das runde Spielzeug darf
somit bei keinem Abenteuer
fehlen. Er liebt es spazieren
zu gehen, muss aber noch
lernen, wie man sich an der
Leine verhält. Sowohl Hunden
als auch Menschen steht
der Rüde aufgeschlossen und
freundlich gegenüber. Sanys
großer Traum ist ein Zuhause
mit Garten.
- 8 Jahre
- männlich
- freundlich
- mag Hunde
Kontakt: Arche Noah
www.aktivertierschutz.at
Tel. 0676 84 24 17 437
ARCHE NOAH
Bewährt seit 30 Jahren.
€ 4,–
OMNi-BiOTiC® 6 (60 g) | Art.-Nr. 83382
€ 6,–
Die
Nr.1
*in AT, DE & CH – IQVIA PharmaTrend® micro, Sell-Out Umsatz 03F1-Markt, MAT 01/2025
OMNi-BiOTiC® 6 (2 x 60 g) | Art.-Nr. 83383
Probiotika-
Marke*
www.omni-biotic.com
Bis zu € 6,–
sparen! °
° Gutscheine gültig bis 31. Dezember 2025. Keine Barablöse möglich,
pro Person und Packung nur 1 Gutschein einlösbar. Hinweis für
Apotheken: Eingelöste Gutscheine bitte Ihrem AllergoSan-Außendienst-Mitarbeiter
übergeben.
JAW
200 x 275 mm
Ausbildung
Fachsozialbetreuer*in
Behindertenbegleitung
Berufsbegleitender Lehrgang
Start: März 2026
Informationsabend:
01.12.2025, 16:30–18:00 Uhr
inbildung – Verein Jugend am Werk Steiermark
Gürtelturmplatz 1/7. Stock, 8020 Graz
Jetzt informieren!
www.jaw.or.at/fsb
28. NOVEMBER 2025 www.grazer.at
graz 5
Jahre
Alko-Unfälle steigen stark an
BEDENKLICH. Wie der VCÖ ermittelt hat, steigen die Alko-Unfälle in der Steiermark drastisch an. Graz
steht zwar insgesamt am besten da unter allen Bezirken, hatte aber zwei Todesopfer nach Unfällen.
Von Lukas Steinberger-Weiß
lukas.steinberger@grazer.at
Mit 244 gab es heuer in der
Steiermark um 40 Alko-
Unfälle mehr als im 1.
Halbjahr des Vorjahres, informiert
die Mobilitätsorganisation VCÖ.
291 Menschen wurden bei Alko-
Unfällen verletzt, zwei Menschen
kamen ums Leben. Und nun steht
die Punsch- und Glühweinzeit
bevor. Aufgrund der Süße wird
der Alkoholgehalt von Glühwein
und Punsch oft unterschätzt. Das
Motto „Don’t drink and drive“ ist
unbedingt einzuhalten. Der VCÖ
empfiehlt, dort wo es möglich ist,
Bus, Bahn und Anrufsammeltaxis
zu nutzen.
Todesopfer
Zwischen den steirischen Bezirken
gab es beim Anteil der
Alko-Unfälle große Unterschiede,
wie die VCÖ-Analyse auf Basis
von Daten der Statistik Austria
zeigt. Im Vorjahr war der Anteil
der Alko-Unfälle in der Südoststeiermark
mit 14,2 Prozent am
höchsten, vor dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld
mit 10,7 Prozent
und dem Bezirk Liezen mit 10,5
Prozent. In der Landeshauptstadt
Graz war der Anteil der Alko-
Unfälle an den Verkehrsunfällen
mit 6,5 Prozent am niedrigsten,
aber es gab zwei Todesopfer. Der
VCÖ erinnert daran, dass bereits
bei 0,5 Promille das Unfallrisiko
auf das Doppelte steigt, bei 1,0
Promille auf das 7-Fache und bei
zwei Promille auf das 35-Fache.
Nun kommt die Zeit der Punschstände
und Weihnachtsmärkte.
Aufgrund der Süße wird die Wirkung
von Punsch oft unterschätzt.
Versorgungskonzept beschlossen
Unter Alkoholeinfluss zu fahren ist keine gute Idee. Besonders jetzt in der
Zeit des picksüßen Punsches und des Glühweines.
GETTY
Post-COVID-19-Syndrom
WICHTIG. Nach einer COVID-19-Infektion kann es zu schwerwiegenden Folgeerkrankungen kommen.
Nun beschloss die Gesundheitsplattform Steiermark ein Versorgungskonzept.
Von Clarissa Berner
clarissa.berner@grazer.at
Viele Menschen leiden
nach einer COVID-19-Infektion
an schwerwiegenden
Folgeerkrankungen. Die Gesundheitsplattform
Steiermark
hat diese Woche ein Konzept zur
Versorgung von Patienten mit
postakuten Infektionssyndromen
(PAIS) beschlossen.
Dreistufiges Konzept
Unter dem Begriff PIAS werden
Krankheitsbilder wie beispielsweise
das Post-COVID-19-Syndrom
oder das Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches
Fatigue-Syndrom zusammengefasst.
Ziel des neuen Konzepts ist
es, Betroffene schneller, strukturierter
und somit besser zu versorgen.
Das steirische Modell
baut auf bestehenden Strukturen
auf und schafft einen klaren Versorgungspfad
über drei abgestufte
Ebenen.
Gesundheitslandesrat Karlheinz
Kornhäusl (ÖVP) unterstreicht
die Bedeutung des
Beschlusses: „Wir haben es mit
einer sehr heimtückischen Erkrankung
zu tun, die großteils
noch wenig erforscht ist. Als Arzt
weiß ich, dass das Erkennen und
Behandeln von PAIS eine große
Herausforderung darstellt. Daher
haben wir in der Steiermark
ein dreistufiges Versorgungskonzept
erstellt, um die betroffenen
Patientinnen und Patienten bestmöglich
versorgen zu können.
Mir ist aber auch bewusst, dass
es auf Seiten der Forschung noch
viele Schritte brauchen wird, um
den Betroffenen umfassend helfen
zu können.“
Josef Harb (Gesundheitskasse) und Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl
etablierten das Versorgungskonzept (v.l).
LAND STEIERMARK/MELANIE LAIMER
graz
6 www.grazer.at 28. NOVEMBER 2025
Jahre
Bürokratieabbau beim Müll
NACHHALTIG. Vorsichtig optimistisch zeigt sich die österreichische Abfall- und Ressourcenwirtschaft
nach der Ankündigung erster Schritte zur Deregulierung. Es würde dem Recycling helfen.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Die in Österreich dringend
benötigten Ressourcen
könnte die Abfallwirtschaft
dank Recycling liefern.
Damit tut sich die Branche jedoch
derzeit schwer, denn sie
kämpft seit Jahren mit zahlreichen
Gesetzen und Bestimmungen,
die Effizienz und Innovation
verhindern. Gabriele Jüly, Präsidentin
des Verbands Österreichischer
Abfallbetriebe (VOEB):
„Was in der Theorie absolut Sinn
macht, ist in der Praxis nicht umsetzbar.“
Deregulierung
Daher begrüßt die Abfall- und
Ressourcenwirtschaft das klare
Bekenntnis der Bundesregierung
zur Entbürokratisierung und Ef-
fizienzsteigerung. Die Branche
bewertet die im Regierungsprogramm
2025-2029 angekündigten
Maßnahmen zur Evaluierung
und Optimierung des
Abfallwirtschaftsgesetzes (AWG)
als ein wichtiges Signal für eine
zukunftsfähige Kreislaufwirtschaft.
Die angestrebte Prozessoptimierung
und gesteigerte
Verfahrenseffizienz sind zentrale
Schritte, um die Transformation
in eine ressourcenschonende
Wirtschaft zu unterstützen.
Jüly: „Wer echte Kreislaufwirtschaft
will, muss faire Bedingungen
für alle Beteiligten schaffen.
Es kann nicht sein, dass
Primärrohstoffe vom Gesetzgeber
bevorzugt werden, während
recycelte Wertstoffe mit bürokratischen
Hürden und aufwendigen
Berichtspflichten zu kämpfen
haben.“
VOEB-Präsidentin Gabriele Jüly begrütßt die von der Regierung angekündigten
Deregulierungen auch im Abfallebereich.
VOEB_KEINRATH
Bleib
fad.
8
Jahre
graz
www.grazer.at 28. NOVEMBER 2025
C H R O N I K
Blaulicht
Report
✏ clarissa.berner@grazer.at
Stefanie P.: Es gibt
weitere Updates
■ Seit Sonntag wird nach Stefanie
P. gesucht. Nun wurde ihr
31-jähriger Ex-Freund nach Graz
überstellt. „Die Einvernahme
erfolgt heute im Laufe des Tages
und wird sicherlich einige Stunden
dauern“, so Polizeisprecher
Fritz Grundnig. „Wie es dann
weitergeht, ist unklar und hängt
natürlich vom Verlauf der Ermittlungen
ab. Das ist eine sehr
mühsame und heikle Geschichte.“
Je nachdem, was der Mann
in seinem Verhör angibt, werden
eventuell auch die beiden weiteren
im Zusammenhang mit
dem Verschwinden der Grazerin
festgenommenen Personen, es
soll sich um den Bruder und den
Stiefvater des Tatverdächtigen
Die Polizei konnte seit Monaten gesuchte Fahrraddiebe ausforschen. Nun
wurden Fotos der gestohlenen Fahrräder veröffentlicht.
LPD STEIERMARK
handeln, erneut vernommen. Zuletzt
hatten alle geschwiegen beziehungsweise
angegeben, nichts
mit dem Fall zu tun zu haben.
Jetzt hofft man entweder auf widersprüchliche
Angaben oder ein
Geständnis. Indes ist der Aufenthaltsort
von Stefanie P. weiterhin
unbekannt.
Fahrradbesitzer
werden gesucht
■ Seit Monaten wird gegen eine
rumänische Tätergruppe ermittelt.
Diese steht im Verdacht,
Fahrräder in Graz, darunter der
Hauptbahnhof, der Hauptplatz,
der Jakominiplatz, das LKH Graz
oder P&R-Anlagen, gestohlen zu
haben. Da die Räder meistens
versperrt waren, mussten die Täter
die Schlösser aufbrechen oder
mit einem Kastenwagen abtransportieren.
Danach dürften die gestohlenen
Fahrräder in Rumänien
verkauft worden sein. Nun konnten
die Tatverdächtigen nach
einem Fahrraddiebstahl ausgeforscht
werden. Bei den Tatverdächtigen
handelt es sich um
einen 45-jährigen Rumänen, seiner
41-jährigen Lebensgefährtin
und zwei weiteren Familienmitgliedern.
Die Polizisten konnten
im Zuge der Hausdurchsung
zahlreiche Fahrräder sicherstellen.
Da die Verdächtigen keinen
Kaufnachweis bringen konnten
und eines der Fahrräder bereits
als gestohlen gemeldet war, wird
vermutet, dass es sich bei allen
Fahrrädern um gestohlene Fahrräder
handelt. Nun hat die Polizei
Bilder der Räder veröffentlicht.
Zeugenaufruf nach
Verkehrsunfall
■ Am Donnerstag dem 27. Oktober,
kam es gegen 16:50 Uhr zwischen
dem Eggenberger Gürtel
und dem Lazarettgürtel zu einem
Verkehrsunfall. Im Kreuzungsbereich
kam es zu einer Kollision
zwischen zwei PKW. Beide gaben
an, bei Grünlicht in die Kreuzung
eingefahren zu sein. Die Polizei
sucht nun nach Zeugen.
Bleib
langweilig.
neugierig.
bleibneugierig.at
28. NOVEMBER 2025 www.grazer.at
graz 9
Jahre
Jetzt
mitdiskutieren
www.facebook.com/derGrazer
Unverständnis
Ich frage mich ja, wo die gute
steirische Küche geblieben ist?
Hexen Küche
* * *
Noch einmal?
Schon wieder? Was ich weiß,
ging das ja schon mal in die
Hose.
Thomas Klöckl
* * *
Unzufrieden
Das erfolgreiche Generationencafé
„Vollpension“ sucht in Graz
dringend nach einem großen
Lokal, um hier Fuß zu fassen.
Die ehemaligen Sorger-Räumlichkeiten
hätten dafür richtig
gut gepasst. Aber leider kommt
mit KFC ein weiterer Schnellfraß-Tempel
in die Innenstadt.
Nahema Guerlain
* * *
Nicht gehalten
Ich war schon einmal dort und
das Lokal hat sich nicht gehalten.
Martin Schwarz
* * *
Antwort
Sie meinen Burgerista, der ist
noch immer frei, da wollte man
aber nicht rein.
Gerd Edgar
* * *
Meinung
Mir wäre ein Café lieber gewesen,
aber nicht mit Selbstbedienung.
Tamara
* * *
Zustimmung
Ja, da hast du recht, Tamara.
Mir auch, das schafft Arbeitsplätze
und wenn dann ein gutes
Cafe mit hausgemachten
Torten und Kuchen dort ist,
wäre das sehr schön.
Brigitte Erhart
* * *
Nicht gut
Echt jetzt? Also ich gehe dort
bestimmt nicht hin.
Anneliese Zeiler
* * *
Ungut
Nachdem es meilenweit
nach Burger stinkt, stinkt es
jetzt auch noch nach Hähnchen.
Jetzt gibt es das richtige
Essen für die, die auf Amerika
stehen.
Gerd Edgar
* * *
Niemals
Das geht für mich absolut gar
nicht!
Barbara Preis
Meistkommentierte
Geschichte
des Tages
Neuer KFC
eröffnet
am Jako
Auf 907 m² und vier Stockwerken
erwartet Gäste
künftig ein moderner, großzügiger
KFC mit urbanem Flair
und Wohlfühlfaktor. Im Erdgeschoss
stehen rund 30 Sitzplätze
für den schnellen Genuss
bereit. Das erste Obergeschoss
lädt mit weiteren 119 Sitzplätzen
zum entspannten Verweilen
ein. Die Eröffnung sorgt für
unterschiedliche Meinungen.
REAKTIONEN & KOMMENTARE
Gemeinsam Zukunft gestalten – mit Vertrauen, Verantwortung und einem starken Miteinander.
In diesem Sinne danken wir Ihnen für Ihr Vertrauen und Ihre Treue – und freuen uns darauf, auch im neuen
Jahr gemeinsam Perspektiven zu schaffen.
steiermaerkische.at
Weihnachten 2025_200x128.indd 1 25.11.2025 12:55:23
graz
10 www.grazer.at 28. NOVEMBER 2025
Jahre
Ausblick
Was am Samstag
in Graz wichtig ist
■ Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit ist es am morgigen Samstag endlich
soweit: Die Neutorlinie startet ihren Regelbetrieb. Dazu gibt es ein
paar weitere Änderungen bei den Öffis. Die Linien 31 und 31E werden
gekürzt, sie enden künftig an der neuen Endhaltestelle Harter Straße.
Die Linie 67 erhält im Südosten eine neue Streckenführung: Von der
Zanklstraße kommend fährt sie ab Griesplatz über Karlauerstraße –
Karlauergürtel – Neuholdaugasse – Fröhlichgasse – Kasernstraße – Dr.-
Plochl-Straße – Andersengasse – Eduard-Keil-Gasse zur neuen Endstation
Dr.-Renner-Schule. Da sie nicht mehr zum Zentralfriedhof fährt,
verkehrt die Linie 52 tagsüber alle 10 Minuten. Und die Buslinie 64 fährt
künftig an Schultagen am Vormittag ebenfalls im 10-Minuten-Intervall.
■ Am Hauptplatz wird der Christbaum um 16 Uhr feierlich illuminiert.
Danach geht es für viele weiter zur Eröffnung der Eiskrippe im
Landhaushof um 17.30 Uhr.
■ „Für ein freies Palästina – Gegen die rassistische Sparregierung“ ist
eine Demo angekündigt. Diese beginnt um 16 Uhr am Freiheitsplatz
und führt dann über den Stadtpark und die Keplerstraße zum Lendplatz.
Es kommt zu Verkehrsbehinderungen entlang der Strecke.
■ Das „Drag Race“, die Vorentscheidung der Wahl zur Miss Tuntenball,
findet um 19 Uhr im Theater am Lend statt.
Beim Schmücken gab es bereits eine erste Kostprobe: Ab morgen funkelt die
neue traditionelle Beleuchtung am Grazer Christbaum dann regelmäßig. FISCHER
■ Das Keplergymnasium feiert seinen Maturaball unter dem Motto
„Galaktischer Absch(l)uss – Keplers Sterne funkeln hell“ im Congress.
Zwei Jubiläen.
Ein starkes Zeichen
für die Steiermark.
Der Grazer prägt seit 40 Jahren den regionalen Journalismus.
Der Wirtschaftsbund blickt auf 80 Jahre Einsatz für die steirischen
Unternehmer:innen zurück.
Beide stehen für Engagement, Regionalität und Leidenschaft. Werte, die
verbinden. Wir gratulieren herzlich zu diesem großartigen Jubiläum.
Werde Teil unseres einzigartigen Netzwerkes
und besuche uns auf wirtschaftsbund.st!
Für mehr
Infos scannen!