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30. November 2025

- Vandalismus auf Grazer Spielplätzen - Sonntagsfrühstück mit Alfons Haider - Worüber Graz spricht: der Robin Hood von Kaiserfeld Forest - Kurioser Grazer Krabben-Krimi - Der Schipass ist da!

- Vandalismus auf Grazer Spielplätzen
- Sonntagsfrühstück mit Alfons Haider
- Worüber Graz spricht: der Robin Hood von Kaiserfeld Forest
- Kurioser Grazer Krabben-Krimi
- Der Schipass ist da!

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30. NOVEMBER 2025, AUSGABE 46

Kalte Krippe

Alle Jahre wieder: Die Eiskrippe im

Landhaushof ist wieder da und lockt

zahlreiche Besucher an. 22

Kurioser Krimi

Mitten in Graz wurden Chinesische Wollhandkrabben

gefunden. Ein kurioses

Rätsel für Laien und Experten. 17

Diebstahl, Feuer, Zerstörung – Stadt appelliert an Vernunft

Massiver Vandalismus

auf Grazer Spielplätzen

Schlimm. Die Grazer Spielplätze scheinen Vandalismus anzuziehen. Hängematten werden gestohlen, Brunnen zerstört, Netze zerschnitten und

Bänke und Tische angezündet. Die Stadt tauscht die kaputten Spielgeräte zuweilen gar nicht mehr aus, Leidtragende sind die Kinder. SEITEN 4/5

KK (7), FOTO FISCHER

GRAZ

Augasse 34

8020 Graz

Tel.: 68 22 62

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Fitness

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um € 119,–


2 die seite zwei

www.grazer.at 30. NOVEMBER 2025

E D I T O R I A L

von

Tobit

Schweighofer

✏ tobit.schweighofer@grazer.at

Rätsel um die

Parteien und

die Förderung

D

ie Causa um die

vergessenen Indexierungs-Anpassungen

der

Parteienförderungen (siehe

Seite 6) wirft mit einem Schlag

gleich mehrere Fragen auf. Wie

kann es sein, dass in einer Zeit,

in der jeder jeden Euro zweimal

umdrehen muss, Gelder in

Höhe von insgesamt 1,5 Millionen

Euro, die den Parteien

zustehen, seit Jahren nicht

überwiesen wurden? Wenn

schon der Finanzstadtrat den

Fehler nicht gefunden hat:

Warum haben bei keiner

einzigen Partei die Alarmglocken

geklingelt? Warum wurde

der Fehler nicht vor einem Jahr

entdeckt, als die Stadt eine

300-seitige Analyse zur

Parteienförderung erstellt hat?

Nachdem die Finanzabteilung

mit dieser Arbeit schnell fertig

war, dauerte es auf Ebene der

Bürgermeisterin Elke Kahr

Monate, bis die Anfragebeantwortung

schlussendlich

zugestellt wurde. Warum war

das so? Und warum wurde so

lange damit gewartet, den

Parteien mitzuteilen, dass ihnen

viel Geld zusteht? Viele Fragen,

die sich zumindest teilweise

womöglich mit Anschlussfragen

beantworten lassen. Kann es

sein, dass die nächste Gemeinderatswahl

vor der Tür steht?

Und man davon ausgehen

kann, dass sich die Parteien

jetzt schwerer tun, das Geld, das

ihnen rechtmäßig zusteht,

zurückzufordern, und das Geld

einfach der Stadt lassen? Und

könnte das alles tatsächlich von

langer Hand geplant gewesen

sein?

Tobit Schweighofer, Chefredakteur

SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT ...

... Alfons

Haider

Der Entertainer

über sein tägliches

Frühstück,

seinen Bezug zu

Graz und über

den prägendsten

Moment seiner

langen Karriere.

Alfons Haider beginnt

seinen Tag mit einem

Tee und Brot mit Avocado

oder Hüttenkäse.

Kaffee gibt es erst

nach dem Mittagessen.

KK

Wie sieht Ihr tägliches Frühstück aus?

Frühstück war für mich immer schon die wichtigste

Mahlzeit. Beginnend mit einem Glas Wasser,

dann Kräuter- oder Früchtetee, Brot mit

Avocado oder Hüttenkäse, Müsli mit Skyr und

frischen Früchten und einmal in der Woche ein

weiches Ei. Kaffee trinke ich nur nach dem Mittagessen.

Welchen Bezug haben Sie zu Graz?

Meine „Zieh-Großmutter“ war Grazerin und

hat mir diese Stadt in Erzählungen immer als

lebenswerte Kulturstadt beschrieben. Dies hat

sich für mich später auch bewahrheitet. Die

Oper ist ein Prachtbau, wo ich auch viele Jahre

die Grazer Opernredoute moderieren durfte.

Ich fühle mich immer wohl in dieser Stadt.

Sie sind bei der „Großen Weihnachtsgala

der Musicalstars“ am 11. Dezember als

Special Guest mit dabei. Was erwartet das

Publikum?

Ich fühle mich geehrt, gemeinsam mit den

tollsten Musicalstars des Landes auf der Bühne

stehen zu dürfen. Mein Beitrag wird ein kleiner

musikalischer Teaser auf „La Cage aux Folles“

sein und auch ein überraschendes Duett mit

Mark Seibert, worauf ich mich sehr freue.

Schauspieler, Moderator, Sänger und Kabarettist

– Sie sind sehr vielseitig. Was davon

machen Sie am liebsten?

Die Abwechslung ist, was ich am liebsten habe.

Besonders, wenn ich ein Live-Publikum spüren

kann.

Was war für Sie der prägendste Moment

in Ihrer Karriere?

Als Moderator sicherlich mein Opernball-Debüt,

als ich Sophia Loren interviewen durfte

und sie mir vorher erklärte, ebenfalls so wie

ich nervös zu sein. Das hat mir die Kraft und

das Selbstbewusstsein gegeben, welches ich

mir bei späteren Herausforderungen immer ins

Gedächtnis gerufen habe. Als Schauspieler war

am prägendsten meine Rolle in „Eine Frage der

Ehre“, wo ich selbst die schlimmsten Kritiker

positiv überraschen konnte.

Welchen Rat würden Sie jungen Künstlern

geben, die im Showbusiness Fuß fassen

wollen?

Der Beruf muss eine Berufung sein, sonst sind

die Einschränkungen und Kränkungen, die es

auch geben wird, es nicht wert. Immer zwischen

Zustimmung und Ablehnung zu pendeln, ist belastend,

weil es immer jemanden gibt, er deine

Leistung als wunderbar bzw. grottenschlecht

empfindet.

Wie schaffen Sie es, immer so positiv und

energiegeladen zu wirken?

Keine Ahnung. Vielleicht, weil ich das, was ich

mache, meist sehr, sehr gerne mache.

SABRINA NASERADSKY

Alfons Haider wurde am 24. November 1957 in Wien

geboren. Er begann seine Schauspiel- und Musicalausbildung

in Wien und setzte sie am Lee Strasberg

Theatre Institute in Los Angeles (Kalifornien) fort.

Neben seiner Schauspielkarriere ist er auch als Moderator,

Sänger, Kabarettist und Intendant, unter

anderem in Mörbisch, tätig. Am 11. Dezember ist er

als Special Guest bei der „Großen Weihnachtsgala

der Musicalstars“ in Graz zu Gast.



graz

4 graz

www.grazer.at 30. NOVEMBER 2025

4

redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10

Wenn Alkohol im Spiel ist,

bleibt das Auto stehen. Das ist

kein Verzicht – das ist Respekt.“

Landesrat Karlheinz Kornhäusl bei der

Kampagne „Sei kein Risiko“ KK

Vandalismus – Stadt stellt klar:

„Spielplätze müssen

Christopher Drexler war 25 Jahre

bei der steirischen ÖVP.

STVP

Der Abschied

nach 25 Jahren

■ Mit der Landtagssitzung

am 25. November hat Alt-

Landeshauptmann Christopher

Drexler seine politische

Karriere beendet. Drexler war

25 Jahre bei der Steirischen

Volkspartei tätig: 14 Jah re

als Ab ge ord ne ter zum Landtag

Stei er mark, acht Jah re als

Lan des rat, von Juli 2022 bis

De zem ber 2024 als Lan deshaupt

mann der Stei er mark

und zu letzt als Zwei ter Landtags

prä si dent.

Aufgrund mehrmaliger Zerstörung und Missbrauch wird im Josef-Huber-Park der Sessel der Seilrutsche nicht erneuert. KK

Ulrich Pichler wird neuer Bezirksvorsteher

von Andritz. RENE BÖHMER

Wechsel an der

Bezirksspitze

■ Einen Wechsel gibt es an

der Spitze von Andritz. Nach

einem Jahr muss Doris Kampus

das Amt der Bezirksvorsteherin

wieder abgeben.

Notwendig wird das durch

die von der Koalition vereinbarte

turnusmäßige Teilung

der Position. Ulrich Pichler

wird mit Anfang Jänner den

Posten des Bezirksvorstehers

übernehmen. Pichler will den

Menschen zuhören und Andritz

weiterbringen.

„DER GRAZER“ - AKTUELLE BLITZUMFRAGE

Black Friday: Gehen Sie auf Schnäppchenjagd?

■ Am Freitag, dem 28. November,

fand der Black Friday

statt. Der ursprünglich aus den

USA stammende Shoppingtag

hat sich inzwischen auch in

Österreich fest etabliert. Dabei

handelt es sich um eine groß

angelegte Rabattaktion des Einzelhandels,

mit der Konsumenten

zum Einkaufen motiviert

werden sollen. Wir wollten von

unseren Lesern wissen, ob sie

sich auf Schnäppchenjagd begeben.

Das Ergebnis fiel überraschend

aus: Rund 63 Prozent

gaben an, an diesem Tag nicht

einkaufen zu gehen beziehungsweise

sich nicht gezielt auf Rabattjagd

zu machen.

Ergebnis

unserer Online-

Abstimmung

63 %

NEIN

37 %

JA

973 Teilnehmer, nicht repräsentativ, Stand:

Freitag, 28. November, 12 Uhr, Foto: Getty


30. NOVEMBER 2025 www.grazer.at

graz 5

TOP

Medaillen bei Meisterschaft

Bei den Staatsmeisterschaften der Berufe

wurden sechs Goldmedaillen nach

Graz und Graz-Umgebung geholt.

Nächste Hiobsbotschaft

Der nächste Abgang in der Grazer

City steht bevor: Die Benetton-Filiale

sperrt zu.

FLOP

ein sicherer Ort bleiben“

HILFERUF. Massiver

Vandalismus auf Grazer

Spielplätzen: Manche

Geräte können nicht

ersetzt werden. Stadt

appelliert an Vernunft.

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Nicht alles, was glänzt,

bleibt unversehrt. Immer

mehr Grazer Spielplätze

werden zunehmend Ziele mutwilliger

Zerstörung. Schaukeln

verschwinden, Hängematten

werden gestohlen, und selbst

robuste Tischtennisplatten halten

den Angriffen nicht stand.

Die Holding Graz und die Stadt

schlagen nun Alarm.

Ärgerlich

„In der Zeilergasse zum Beispiel

wurde die Hängematte innerhalb

kurzer Zeit zweimal gestohlen,

hier bleibt uns nichts anderes

übrig, als diese Hängematte bis

auf Weiteres nicht zu ersetzen, da

wir davon ausgehen müssen, dass

sie sofort wieder gestohlen wird.

Dahinter dürften aber keine Streiche

von Jugendlichen stecken,

sondern eher Profis, da diese

Hängematten offensichtlich mit

passendem Werkzeug abmontiert

wurden“, so Christine Radl, Leiterin

der städtischen Grün- und

Freiraumplanung.

Sogar eine Tischtennisplatte

aus Stein wurde zerstört. „So eine

Aktion erfordert eigentlich fast

schon professionelle Arbeit und

hat Kosten von etwa 7000 Euro

verursacht.“ Die Täter randalieren

oft nachts, und obwohl die Stadt

laufend nach Lösungen sucht,

etwa durch versteckte Schrauben

oder verstärkte Konstruktionen,

hält sie das nicht davon ab, Geräte

zu beschädigen oder zu entwenden.

Robert Wiener, Leiter der

Abteilung für Grünraum und

Gewässer, erklärt: „Spielgeräte

und Mobiliar reparieren oder

ersetzen wir aber nur zwei- bis

dreimal.“ Kommt es erneut zu

Schäden, wird eine zeitweilige

Sperre in Betracht gezogen,

um Ressourcen zu schonen und

abzuwägen, ob ein Austausch

noch sinnvoll ist. Mitunter werden

diverse Spielgeräte gar

nicht mehr ersetzt. Bei größeren

Spielgeräten ist der Austausch

oft aufwendig und abhängig von

Lieferzeiten. In manchen Fällen

müssen Geräte wochenlang gesperrt

bleiben, um die Sicherheit

zu gewährleisten.

„Die Begeisterung der Kinder

für die Spielplätze bleibt

ungebrochen“, berichtet Radl.

„Gleichzeitig zeigen diese Beispiele,

dass Stadtverwaltung, Eltern

und Bevölkerung wachsam

bleiben müssen, sowohl was die

Pflege der Spielplätze angeht als

auch den verantwortungsvollen

Umgang mit öffentlichen Mitteln.

Graz investiert in hochwertige

Spielgeräte, doch der Schutz

dieser Investitionen ist eine gesamtgesellschaftliche

Aufgabe.“

Wiener richtet einen Appell an

alle Grazer: „Wir probieren alles

uns Mögliche, damit die Spielplätze

weiterhin ein sicherer Ort

bleiben. Doch wir müssen alle

gemeinsam darauf achten und

mit vereinten Kräften dafür sorgen,

dass das so bleibt.“

In der Zeilergasse wurden Hängematten innerhalb kurzer Zeit zweimal

gestohlen, weshalb sie derzeit nicht nachbesetzt werden.

KK


202425010

6 graz

www.grazer.at 30. NOVEMBER 2025

K O M M E N T A R

von

Sabrina

Naseradsky

✏ sabrina.naseradsky@grazer.at

Wenn P&R zu

Warten und

Stehen wird

P

ark&Ride ist für viele

Pendler, aber auch

Grazer in manchen

Bezirken ein frommer Wunsch.

Dabei ist es Vizebürgermeisterin

Judith Schwentner ein

großen Anliegen, den Autoverkehr

aus dem Grazer Stadtzentrum

zu verbannen. Einzig:

Der P&R-Ausbau kommt nicht

richtig in Schwung. Denn seit

Jahren wird viel darüber

diskutiert, passiert ist wenig.

Man hat als Bürger den

Eindruck, es bleibt bei reinen

Lippenbekenntnissen. Zwar

sollen beim Murpark und am

Steinberg neue P&R-Möglichkeiten

geschaffen werden,

doch das wird nicht reichen.

Auch in Andritz ist der Bedarf

an P&R-Plätzen groß. Hier

könnte eine Anlage bei

Neustift kommen (siehe auch

Seite 10). Aber auch beim

Einkaufszentrum Shopping

Nord gäbe es Potenzial für

Stellplätze, doch auch hier

steht die Stadt eher auf der

Bremse, als das Thema

dynamisch anzugehen. Bei der

angedachten dritten P&R-Anlage

in Andritz stellt sich aber

die dringende Frage nach den

Öffis. Zwar gibt es mit der Linie

41 eine Buslinie, die vom LKH

zum Dürrgrabenweg fährt,

allerdings unter der Woche nur

bis 20 Uhr. Danach wird nur

mehr die Endstation Andritz

angefahren. Auch am Wochenende

fährt diese Linie nur bis

Andritz. Somit droht diese

P&R-Anlage ein zweites Fölling

zu werden.

Stadt muss Parteienförderungen nachzahlen:

Politköpfe rauchen:

Was tun mit

dem ganzen Geld?

Über Jahre hinweg hat die Stadt bei der Parteienförderung keine Indexanpassung durchgeführt. Insgesamt stehen

den Fraktionen 1,5 Millionen Euro zu. Und das, obwohl die Stadt die Förderung vor einem Jahr genau prüfte. KK

DUBIOS. Auch wenn die Parteienförderung vor einem Jahr genau geprüft

wurde, stieß man erst jetzt auf den teuren Fehler: Den Parteien wurde zu wenig

ausbezahlt. Wir bringen Licht in die rechtlichen Konsequenzen dieses Novums.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

So etwas hat es hierzulande

noch nie gegeben: Zwölf

Jahre lang hat die Stadt die

gesetzlich vorgeschriebene Indexanpassung

bei der Parteienförderung

unterlassen und muss diese

nun an die Fraktionen auszahlen.

Finanzstadtrat Manfred Eber gibt

an, den Fehler erst jetzt erkannt

zu haben. Das kommt zumindest

KFG-Klubobmann Alexis Pascuttini

spanisch vor: „Im September

2024 habe ich eine Anfrage zum

Thema Parteien- und Klubförderung

seit 2000 an Bürgermeisterin

Elke Kahr gestellt. Ich kann mir

beim besten Willen nicht vorstellen,

dass bei der Erstellung der

300 Seiten umfassenden Anfragebeantwortung

im Herbst 2024

der Fehler nicht schon aufgefallen

ist.“ Er kündigt an, im nächsten

Gemeinderat „Aufklärung und

Transparenz“ zu fordern, auch

wenn der KFG von der Zahlung

gar nicht betroffen ist, weil er keine

Parteienförderung erhält.

Spenden nicht möglich

Ganz in Vorwahlkampfstimmung

haben manche Parteien

fast schon reflexartig sofort verlautbart,

auf das Geld (immerhin

pro Partei zwischen 45.000

und 250.000 Euro) verzichten zu

wollen. Andere wollten den Betrag

zweckwidmen oder für bestimmte

Zwecke spenden.

Nur ist das rechtlich laut Einschätzung

der Präsidialabteilung

gar nicht so leicht möglich, denn

es gibt hier diverse Einschränkungen:

1. Eine Partei kann auf die Parteienförderung

komplett bzw.

auf Teile der Mittel verzichten.

Wenn auf Teile verzichtet wird,

hat man kein Mitspracherecht

darüber, was mit den Mitteln,

auf die verzichtet wurde, geschieht.

2. Die Parteien verlangen eine

Auszahlung des Gesamtbetrages.

Sie können dann grundsätzlich

Geld spenden, aber nicht die

Mittel aus der Parteienförderung.

3. Ein Verzicht, unter der Bedingung,

dass die Mittel für einen

bestimmten Zweck genutzt

werden müssen, ist unzulässig,

da die Förderung nur für „ihre

Mitwirkung an der politischen

Willensbildung auf Stadtebene“,

also etwa für Öffentlichkeitsarbeit

und Wahlwerbung, ausgegeben

werden darf.

Fazit: Wenn die Parteien nicht

möchten, dass die ihnen zustehenden

Gelder irgendwo im

städtischen Budget versickern,

sollten sie diese unbedingt annehmen,

intern womöglich umschichten

und in ihrem Sinne für

Wirtschaft, Bildung und Co ausgeben.

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0

316/23 21 10, Mo bis Fr 8 bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer

(DW 2618) | REDAKTION: Lukas Steinberger-Weiß (0664/80 666 6918), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Verena Leitold (0664/80 666 66 91), Leonhard

Schweighofer (0664/80 666 6490), Clarissa Berner (0664 80 666 6694), Linda Steurer (0664 80 666 6683), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at |

VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Mario Premuzic (0664/

80 666 6575), Eva Semmler-Bruckner (0664 / 80 666 6890) | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION: Burkhard Leitner |

VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 175.837 (der Grazer, wö, ÖAK 1. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.

Gedruckt nach den

Richtlinien Gedruckt nach des Österrei-

den Richtlinien des

Österreichischen Umweltzeichens Umweltzeichens

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Druck Carinthia, UW-NR. 1417

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8 graz

www.grazer.at 30. NOVEMBER 2025

Worüber

Graz spricht ...

redaktion@grazer.at

Eduard Zentner, Mario Kunasek, Manuela

Khom und Georg Pessler LAND STMK

Christbaum bei

der Orangerie

■ Auch heuer wurde der

Christbaum in der Grazer

Burg wieder feierlich illuminiert.

In diesem Jahr fand die

stimmungsvolle Zeremonie

aufgrund von Bauarbeiten im

Burghof erstmals am Vorplatz

der Orangerie statt. Landeshauptmann

Mario Kunasek

und seine Stellvertreterin Manuela

Khom genossen die

vorweihnachtliche Stimmung.

Der Baum stammt auch heuer

wieder aus St. Johann ob Hohenburg.

Mit einem Rundumschlag gegen

die Wirtschaftskammer

und auch den „Grazer“ startete

der Gemeinderat Christian

Kozina-Voit in diese Woche.

Emotional und gar nicht unaufgeregt

stellt er in einem ausführlichen

Posting live nicht nur eine

Umfrage der WKO und der Technischen

Universität Graz infrage,

sondern spannt als selbsternannter

„Robin Hood von Kaiserfeld

Forest“ gleich den nächsten Bogen.

Sein grüner Pfeil trifft mitten

ins Herz der altehrwürdigen Allee.

„Wir retten jetzt zum Beispiel

die Kaiserfeldgasse.“ Während

man im Rathaus rätselt, wer ihm

denn als Little John und Maid

Marian zur Seite stehen werden,

hoffen die Unternehmer der

Kaiserfeldgasse beinahe auf den

imaginären Sheriff von Graz.

„Retten braucht man uns sowieso

nicht, aber die Rücknahme der

gesetzten Maßnahmen zur angeblichen

Verschönerung (siehe

top aktuelle Beispielbilder unten)

und das Wiederinstallieren von

Parkmöglichkeiten würde schon

helfen. Denn die Kaiserfeldgasse

war im Urzustand eine äußerst

beliebte Flaniermeile“, tönt es aus

den Geschäften der ansässigen

Unternehmer.

***

Zurück zum Auslöser: Hohe

Wellen schlug die Titelstory

des „Grazer“ am vergangenen

Sonntag – die WKO liest alarmierende

Zahlen zum Thema

Innenstadt aus einer mit Uni

und Stadt Graz durchgeführten

Umfrage heraus. Kozina-Voit

publiziert diese Ergebnisse auf

seine Weise, sieht doch die höchst

angesehene TU-Expertin Aglaée

Christian Kozina-Voit

in neuer Rolle als

„Robin Hood von Kaiserfeld

Forest“. Dabei

hoffen die Unternehmer

der ehrwürdigen

Prachtallee eher auf

die Rücknahme als

auf weitere „Rettungsmaßnahmen“.

FB SCREENSHOT

Degros die Befragung von lediglich

vier Prozent Touristen als zu

wenig an. Darüber hinaus wäre

der Gemeinderat gut beraten,

sich nicht nur über ein zugegeben

älteres Bild zu mokieren.

Denn wer lesen und zuhören

kann, ist klar im Vorteil. So

führt die TU-Expertin, die

gerade den Staatspreis für ihr

jüngst erschienenes Werk erhielt,

Die AIDS-Hilfe Steiermark wurde

im Jahr 1989 gegründet.

GETTY

AIDS-Hilfe stellt

Sozialarbeit ein

■ Die Landesregierung aus FPÖ

und ÖVP streicht die Förderung

für die AIDS-Hilfe vollständig.

Durch dieses Aus kann die AIDS-

Hilfe Steiermark ihre HIV-spezifische

Sozialarbeit für über 120

Personen nicht mehr anbieten.

Die Stadt Graz behält ihre Förderungen

bei. „Graz bleibt ein verlässlicher

Partner – auch wenn

sich die Landesregierung weiter

aus der Verantwortung zurückzieht“,

so Stadtrat Robert Krotzer

anlässlich des Welt-AIDS-Tags

am 1. Dezember.

In der Kaiserfeldgasse geht die Angst vor weiteren Rettungsmaßnahmen um. Jüngst installierte konsumfreie Ruheoasen laden

ein: schmutzige Betonsitze, fast weihnachtlich dekorierte Haltestangen, entspannender Blick auf parkende Vans. KK (3, 28.11.25)


30. NOVEMBER 2025 www.grazer.at

graz 9

weiter aus, dass im Gegensatz

zu anderen Städten gerade an

Samstagen kein nennenswertes

Mehraufkommen in der Grazer

Innenstadt herrscht, sondern

dieser beliebte Tag von einem

normalen Wochentag kaum zu

unterscheiden ist. Um Kozina-

Voit den nächsten Aufreger zu

ersparen: Ganz Graz hofft, dass

jetzt in der Weihnachtszeit die

City gerade, aber nicht nur an

den Wochenenden boomt.

***

Wie Geister schweben die

Namen der ehemaligen

Chefs der Stadt Graz durch die

koalitionären Büros des Grazer

Rathauses. Hat man doch

hauptsächlich Alt-Langzeit-

Bürgermeister Siegfried Nagl,

aber auch seinen ehemaligen

Verkehrs- und Baustadtrat

sowie Vizebürgermeister Mario

Eustacchio als Hauptschuldige

für alles, was umgesetzt wurde,

aber auch für das, was nicht

passierte, ausgemacht. Glücklich

ist, wer vergisst – denn am Freitag

tummelte sich eine Horde

an feiernden Verantwortlichen,

um Gratulationen zur neuen

Neutorlinie entgegenzunehmen.

Vergeblich suchte man dort nach

den Vätern dieser neuen Strecke.

Denn die Einladung blieb aus.

„Kein Problem“, schmunzeln die

beiden Vorgenannten unisono,

„wir freuen uns, dass wir

dieses wichtige Verkehrsprojekt

auf Schiene bringen konnten.“

Planten sie mit den städtischen

Abteilungen und der Holding

Graz nicht nur das Projekt,

so gelang ihnen vielmehr das

Husarenstück der Finanzierung.

Im Doppelpack marschierte

man damals zu den Landeschefs

Hermann Schützenhöfer

und Anton Lang und holte die

notwendige Finanzierung nach

Graz. Noch wesentlicher fungierte

Eustacchio als Türöffner

beim damaligen Verkehrsminister

Norbert Hofer, der ihn und

Nagl ebenso mit der Zusage für

viel Geld nach Graz zurückkehren

ließ. Hofers Nachfolgerin als

ressortverantwortliche Ministerin,

Leonore Gewessler, führte

diese dann durch. Das Podium

gehörte den aktuellen, hauptsächlich

mit dem Bau und der

Haben die Neutorlinie konzipiert, geplant und die Finanzierung auf Schiene gebracht.

Auch ohne Einladung freuen sich Nagl und Eustacchio über den Start. FISCHER/STADT GRAZ

Umsetzung der Gasse betrauten

Mitgliedern der amtierenden

Koalition, ihren Abteilungen

und Beteiligungen. Ein Schelm

sei wohl, der denkt, dass man

just vor den Wahlen den Geist

der Vorgänger in der Flasche

lassen wollte und auch deshalb

Stadtrat Kurt Hohensinner sogar

auf Nachfrage Worte zu der

auch für die Wirtschaft wichtigen

neuen Linie verwehrte.


10 graz

www.grazer.at 30. NOVEMBER 2025

Diese Woche hat die neue Feuerwache

ihre Tore geöffnet. FOTO FISCHER

Feuerwache Ost

wurde eröffnet

■ Am 25. November wurde die

neue Feuerwache Ost eröffnet.

Sie wird der Berufsfeuerwehr

Graz als neue Heimat im Osten

dienen. 14 Mitarbeiter werden

auf der Wache stationiert

und sollen ein Drehleiter- und

zwei Löschgruppenfahrzeuge

bedienen. „Mit dem Neubau

der Feuerwehrwache Ost wird

die Schlagkraft der Feuerwehr

ausgebaut und wir erhöhen

dadurch die Sicherheit für die

Grazer Bevölkerung“, betont

Stadtrat Manfred Eber.

Auch heuer wurde das Ökoprofit-

Gütesiegel vergeben. STADT GRAZ/FISCHER

Ökologische

Auszeichnung

■ Im Saal der Arbeiterkammer

wurden vergangene Woche 39

Grazer Unternehmen und fünf

Sportvereine mit dem Ökoprofit-Gütesiegel

der Stadt Graz

ausgezeichnet. Vizebürgermeisterin

Judith Schwentner

zeigte sich erfreut: „Klima- und

Umweltschutz gehen in Graz

Hand in Hand mit wirtschaftlichem

Erfolg. Die Zusammenarbeit

mit den Unternehmen

gibt meiner Arbeit enormen Rückenwind.

Ökoprofit zeigt seit

Jahren, wie engagiert und innovativ

die Grazer Betriebe sind.“

P&R bitte warten

Hier in Neustift zwischen Pfanghof- und Dürrgrabenweg könnte eine Park&Ride-Anlage entstehen.

AUSBAU. Im Grazer

Norden hapert’s am

P&R-Angebot. Die

Stadt steht hier trotz

Möglichkeiten auf der

Bremse.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

nehmer Christian Kovac, der das

Shopping Nord betreibt: „Da will

man wieder etwas auf die grüne

Wiese stellen, anstatt bestehende

Potenziale zu nutzen. Ich

habe bereits bei der Errichtung

des Shopping Nord darauf hingewiesen,

dass jetzt die Gelegenheit

wäre, mittelfristig

P&R-Flächen zu

errichten. Das Thema

ist dann leider versandet.“

Kovac hat nach Erscheinen

der Potenzialanalyse

des Landes

die Gelegenheit genutzt und

Stadtrat Manfred Eber kontaktiert,

um die Möglichkeit der Nutzung

der Parkflächen am Dach

des Shopping Nord aufzuzeigen.

„Ich hatte vergangenen Freitag

dann einen Termin mit der Stadt.

Generell hat man sich am Thema

interessiert gezeigt. Jedoch unter

der Voraussetzung, dass wir

das wirtschaftliche Risiko tragen.

Ich sehe es zwar nicht als Aufgabe

eines Privaten, eine P&R-Infrastruktur

zu stemmen, aber wir

werden die Möglichkeiten auf

jeden Fall prüfen“, so der Unternehmer.

Aus seiner Sicht war das

Gespräch mit der Stadt ein zurückhaltendes,

aber gutes Gespräch.

Auch bei einer möglichen P&R-

Anlage im Shopping Nord würde

sich die Frage nach dem Ausbau

des öffentlichen Verkehrs stellen.

Derzeit fährt dort die Linie 52 mit

einer sehr langen Taktung. An-

Christian Kovac

GETTY, MANNINGER

In der im September präsentierten

Park&Ride-Potenzialanalyse

des Landes wird

in Andritz eine dritte Fläche als

mögliche P&R-Anlage ausgewiesen.

Direkt hinter der Grazer

Stadtgrenze in Neustift zwischen

Pfanghof- und Dürrgrabenweg

sollen 40 Stellplätze entstehen.

Eine Überraschung für die Anrainer.

Aus dem Büro von Bürgermeisterin

Judith Schwentner

heißt es dazu: „Unsere heuer präsentierte

Potenzialanalyse hat im

angesprochenen Bereich Neustift

ein Potenzial von circa 40 Stellplätzen

ergeben. Es handelt sich

dabei um ein mittelfristiges Projekt.

Im Fokus der Fachabteilungen

stehen derzeit die Anlagen

Steinberg und die Ausweitung am

Murpark.“ Die Frage, ob mit dem

Bau der Anlage auch die dort verkehrende

Linie 41 ausgebaut werden

soll, blieb unbeantwortet.

Unverständnis

Für Kopfschütteln sorgt diese

mögliche neue Anlage bei Untergeblich

soll diese jedoch nun verdichtet

werden.

Hoher Norden

Generell gibt es laut Potenzialanalyse

8050 P&R-Stellplätze im Großraum

Graz. Davon sind 5600 belegt.

Im Norden von Graz ist

mit Weinzödl jedoch nur

eine P&R-Anlage in Betrieb.

Derzeit sind dort

160 Stellplätze zu finden,

die ausgelastet sind.

Auch hier fährt die Linie

52 vorbei, und von

den Nutzern wurde der

Wunsch nach einer besseren Öffi-

Anbindung geäußert. Die Anlage

soll mittelfristig um 40 Plätze erweitert

werden.

Ebenfalls großes Potenzial hätte

die angedachte Anlage in der Grabenstraße/Grazer

Straße. Dort, wo

zu Weihnachten immer der Zirkus

gastiert, könnte eine Anlage

mit 300 Stellplätzen entstehen. Der

Standort wäre ideal, zumal die Anbindung

an den öffentlichen Verkehr

mit zwei Straßenbahnlinien,

drei Buslinien und einem Radweg,

der direkt in die Stadt führt, optimal

wäre. Vonseiten der Vizebürgermeisterin

Judith Schwentner heißt

es dazu: „Die Potenzialanalyse hat

im Bereich Grabenstraße/Grazer

Straße tatsächlich rund 300 zusätzliche

Stellplätze ausgewiesen – das

Potenzial ist also gegeben. Es handelt

sich dabei jedoch um ein mittelfristiges

Projekt, unter anderem

weil dafür noch grundlegende Abklärungen

notwendig sind.“


30. NOVEMBER 2025 www.grazer.at

graz 11

Im Verkehrsgarten konnten die Kinder früher Radfahren lernen.

Verkehrsgarten kaputt

■ „Die ehemalige Verkehrsübungsfläche

im Grazer Stadtpark

– früher eine stark genutzte Anlage

zur spielerischen Verkehrserziehung

von Kindern – befindet

sich seit geraumer Zeit in einem

zunehmend verwilderten und

unstrukturierten Zustand“, meint

VP-Gemeinderätin Cornelia

Leban-Ibrakovic. „Eine Neugestaltung

– kombiniert mit einem

niederschwelligen Fahrradverleih

KK

speziell für Kinder – würde wesentlich

zur Verkehrssicherheit,

Bewegungsförderung und Attraktivität

des Stadtparks beitragen.“

Aus diesem Grund hat sie das

Thema abermals in den letzten

Gemeinderat gebracht. „Die bisherige

Infrastruktur bietet dafür

eine ideale Grundlage, müsste

jedoch modernisiert, strukturiert

und verkehrspädagogisch neu gestaltet

werden.“


12 graz

www.grazer.at 30. NOVEMBER 2025

Tausend getötete

Der Runde Tisch von BDO war

durchwegs prominent besetzt. BDO

Hochkarätige

Diskussionsrunde

■ Die Wirtschafts- und Steuerberatungsgesellschaft

BDO Österreich

lud in ihrem Headquarter

in Wien zum Roundtable:

Dabei diskutierten hochkarätige

Gäste aus Politik, Wirtschaft

und Recht wie Bundesminister

Peter Hanke, ÖBB-Infrastruktur-Vorständin

Judith Engel,

Holding-Graz-Prokurist und

-Marketingchef Richard Peer,

Anwalt Martin Schiefer und

Johannes Hohenauer von der

BDO zum Thema „Infrastruktur

im Wandel“.

Die Stadt will jetzt aktiv gegen die hohe Zahl an Wildtierunfällen im Grazer Raum vorgehen.

GETTY

Einschränkungen für Linien 16, 17 und 6

KRITIK. Die Neutorlinie bringt zwar Entlastung, aber der geplante Parallelbetrieb kann noch nicht

durchgeführt werden. Dies stellt Personen mit eingeschränkter Mobilität vor Probleme.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Seit gestern ist die Neutorlinie

in Betrieb, die bekanntlich

den Verkehr in

der Innenstadt entlasten soll,

indem sie die Herrengasse umgeht.

Dies sorgt nun für Unmut

in St. Peter und bei der ÖVP.

Linie 6 betroffen

ÖVP-Verkehrssprecher Georg

Topf betont, dass sich diese Entwicklung

direkt auf den Betrieb

bestehender Linien auswirkt.

„Die Entlastungsstrecke ist fertig,

aber der geplante Parallelbetrieb

scheitert daran, dass Graz leider

die Fahrzeuge nicht hat.“ Besonders

betroffen sei die Linie 6,

deren gewohnte Hauptplatz-Anbindung

am Abend sowie an Wochenenden,

Feiertagen und Ferien

nicht mehr bestehen bleibt.

„Gerade für ältere Menschen

und Personen mit eingeschränkter

Mobilität ist die direkte und

verlässliche Anbindung an den

Hauptplatz wesentlich. Zusätzliche

Umsteigewege am Jakominiplatz

oder der Wechsel zur Linie

16 stellen auch in Hinblick auf

unzuverlässige Anschlusszeiten

eine reale Hürde dar“, erläutert

Topf.

Auch aus Sicht des Bezirks

St. Peter bringt die reduzierte Betriebsführung

deutliche Nachteile.

Bezirksparteiobmann Georg

Schröck-Weikhard: „Verspätungen

von weit über 20 Minuten

gehören mittlerweile zum Alltag.

Am Morgen verlieren Familien

sowie Schüler wertvolle Zeit, weil

die Linie 6 in St. Peter im Stau

steckt. Neue Ampelschaltungen,

Baustellen und die Sperre der

Marburger Straße verzögern den

Betrieb zusätzlich.“

Gemeinderat Georg Topf (l.) und Georg Schröck-Weikhard warten auf die Bim. KK


30. NOVEMBER 2025 www.grazer.at

graz 13

Wildtiere

SCHLIMM. Im Grazer

Raum werden jährlich

tausend Wildtiere im

Straßenverkehr getötet.

Die Stadt will nun

Maßnahmen ergreifen.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Die aktuellen Zahlen des

Kuratoriums für Verkehrssicherheit

klingen

bedenklich: Alle acht Minuten

stirbt auf Österreichs Straßen ein

Wildtier. Im Schnitt wird dabei

täglich ein Mensch verletzt. Auch

im Grazer Raum kennt man das

Problem. Alleine in Graz wurden

heuer bislang (Stand Mitte

November) 85 getötete Wildtiere

gezählt, in Graz-Umgebung sind

es gar 916. Damit liegt man etwa

im langjährigen Durchschnitt,

im Vergleich zum Vorjahr (73

getötete Tiere in Graz) sind die

Zahlen aber deutlich gestiegen.

„Gerade in der kälteren Jahreszeit

steigt die Gefahr von Unfällen

mit Wildtieren auf unseren

Straßen. Es gäbe – auch einfache

und kostengünstige – Maßnahmen,

die dabei helfen könnten,

Wildtiere von gefährlichen Unfall-Hotspots

fernzuhalten“, weiß

KPÖ-Tierschutzsprecherin Daniela

Gamsjäger-Katzensteiner.

Sie brachte einen Dringlichen

Antrag im letzten Gemeinderat

ein, der einstimmig angenommen

wurde.

So wurde Tierschutzstadträtin

Claudia Schönbacher damit beauftragt,

sich auf die Suche nach

konkreten Maßnahmen zu machen,

um die Wildtiere zu schützen.

Dabei könnte es sich um

optische Reflektoren, akustische

Geräte oder sogenannte Duftzäune

handeln, die die Tiere von den

Straßen fernhalten sollen.

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14 graz

www.grazer.at 30. NOVEMBER 2025

Turners schließt: Graz ist

nicht kinderfreundlich genug

Gastro

Börse

www.grazer.at

Das Turners

Café am

Karmeliterplatz

schließt

mit Ende des

Jahres. Die

Betreiber konzentrieren

ihre

Energien auf

Stattegg. KK (2)

GASTRONEWS. Das Turners verabschiedet sich vom Karmeliterplatz und

bekommt ebenso einen Nachfolger wie das Café Lend. In der Kleinen Neutorgasse

gibt es einen neuen Asiaten. Und der Kreuzwirt hat umgebaut.

Es ist erst eineinhalb Jahre

her, dass das Turners

ins ehemalige Seasons

am Karmeliterplatz gezogen ist.

Jetzt bereitet man sich schon

wieder auf den Auszug vor. „Das

Familienkonzept funktioniert in

Graz nicht so wie erhofft“, bedauert

Betreiberin Julia Turner,

die mit ihrem Mann Ivo ein ähnliches

Lokal seit vielen Jahren

erfolgreich in Stattegg führt. „In

Graz würde ein reines Kindercafé

wahrscheinlich funktionieren,

aber ein Mischkonzept

geht leider nicht. Da haben sich

die Gäste im anderen Bereich

immer gestört gefühlt. Stattegg

dagegen ist mit genau diesem

Konzept total im Aufschwung.

Wir haben uns mehr erhofft, so

war es halt für uns ein großes

Learning.“

Mit Ende des Jahres wird geschlossen.

Die Verhandlungen

mit dem Nachfolger sind dem

Vernehmen nach kurz vor dem

Abschluss. Dieser möchte in den

Räumlichkeiten ein komplett

neues Konzept verwirklichen.

Auch das Café Lend musste

vor kurzem schließen. Ein Nachfolger

dürfte laut Informationen

aber bereits in den Startlöchern

stehen und demnächst am

Standort eröffnen.

Asiatisch und Burger

In der Neutorgasse öffnete der

asiatische Supermarkt „Sushi

Mori Market“ seine Tore. Das Besondere

daran: Die Gäste können

nicht nur Spezialitäten aus dem

fernen Asien kaufen, sondern die

Ramen direkt dort zubereiten.

Neben dem am Jakominiplatz

gelegenen KFC, der am 3. Dezember

seine Eröffnung feiert,

sperrte der Fastfood-Riese

McDonald’s in Lieboch ein neues

Restaurant auf.

Umbau bei Kreuzwirt

In den letzten beiden Monaten

wurde außerdem im Kreuzwirt

am Rosenberg, den Annemarie

und Michael Gauster vom

dreizehn und Francis am Franziskanerplatz

ja vor mittlerweile

fünf Jahren übernommen haben,

groß umgebaut. „Die Fenster

wurden ausgetauscht, das Dach

neu gedeckt und die Fassade neu

gestrichen“, berichtet die Gastgeberin.

„Innen hat sich auch einiges

getan: Der Eingangsbereich

ist größer und offener geworden,

auch die WC-Anlagen wurden

vergrößert und modernisiert.

Und ein zweiter Gastraum ist

auch dazugekommen, den wir

mit gemütlichem Stubencharakter

neu eingerichtet haben und

der auch für Feierlichkeiten sehr

gut geeignet ist.“

Dabei haben die Betreiber

großen Wert darauf gelegt, den

traditionellen Wirtshausstil zu

erhalten, aber mit modernen

Einflüssen zu versehen. Die gehobene,

gutbürgerliche Küchenlinie

bleibt, aber das Weinsortiment

wurde aufgestockt.

Im Frühjahr geht es dann an

die Außenanlagen: Die Terrasse

neben dem Haus, welche

bis jetzt nicht genutzt werden

konnte, wird saniert und in einen

Lounge-Bereich verwandelt.

Auch ein Kinderspielplatz wird

neu errichtet und ein kleiner

Garten bzw. Park angelegt.

VENA, LSTW, CL

Der Kreuzwirt wurde umgebaut: Es

gibt jetzt einen zweiten Gastraum.


30. NOVEMBER 2025 www.grazer.at

graz 15

Geschäfts

Börse

www.grazer.at

Am Hauptplatz baut Thalia gerade den alten H&M um. Und in der ShoppingCity

Seiersberg wird bald ebenfalls eine neue Filiale eröffnet.

Thalia eröffnet weitere

Filiale im Raum Graz

NEU. Die Buchhandlung Thalia sperrt in Seiersberg

auf. In Graz gibt’s ein neues Cyclingstudio.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Thalia ist im Raum Graz auf

Expansionskurs: Bekanntlich

werden die prominenten

Flächen am Hauptplatz,

aus denen H&M im Juni ausgezogen

ist, gerade umgebaut. Die

neue Buchhandlung soll sich

über mehrere Stockwerke erstrecken,

zwei Rolltreppen und

ein zusätzliches Eingangsportal

bekommen. Im Sommer 2026 ist

die Eröffnung geplant. Darüber

hinaus sperrt die Kette neben

ihren Filialen im Murpark und

Shopping Nord jetzt eine weitere

in einem Einkaufszentrum auf:

in der ShoppingCity Seiersberg.

Dort hält man sich vorerst noch

bedeckt. Im kommenden Frühling

dürfte es aber bereits so weit

sein: Ab Februar bzw. März werden

bereits Mitarbeiter gesucht.

Fitness & Party

Bereits eröffnet hat das neue

Cycling-Studio „Wheelson“ in

der Radetzkystraße: Erst am

gestrigen Samstag haben die

Brüder Markus Liebmann-

Schuster und Mathias Liebmann

ihre Tore geöffnet. Es

handelt sich dabei um das erste

Disco-Cycling-Studio der

Stadt – ein Trend, der überall

auf der Welt momentan viele

Anhänger findet. Der Spaß steht

bei dem Sport, bei dem durch

Musik, Licht und Gruppendynamik

eine Party-Atmosphäre

geschaffen wird, absolut im Vordergrund.

„Motivierende Beats.

Pulsierende Lichter. Schweißtropfen

auf der Haut“ möchte

das neue Studio bieten. Die

Workouts sind eine Mischung

aus High Intensity Interval Training

(HIIT), Grundlagenausdauertraining,

Kraftausdauer

und eben einem Party-Erlebnis.

Disco-Cycling bei Wheelson ist

seit gestern neu in Graz. ROGNER

KK

An Schultagen stehen einige Kinder an der besagten Haltestelle, oft auch

nah an der Straße. Sie soll nächstes Jahr neu gestaltet werden.

KK

Neue Haltestelle soll

für Sicherheit sorgen

ÖFFIS. Nach Bedenken von Anwohnern wird

eine Haltestelle in Premstätten neu gestaltet.

Von Linda Steurer

redaktion@grazer.at

Die Bushaltestelle an der

Hauptstraße, Ecke Bierbaumerstraße

in Premstätten

sorgt bei Anwohnern

für Bedenken. Besonders in

den Morgenstunden wird die

besagte Haltestelle von vielen

Kindern genutzt, die mit dem

Bus in die Schule fahren. Da die

Haltestelle baulich aber nicht

von der zweispurigen Hauptstraße

abgegrenzt ist, stehen

die Kinder teilweise sehr nahe

an der Fahrbahn und somit am

morgendlichen Berufsverkehr.

Diese Situation führt bei einigen

Personen zu Sicherheitsbedenken.

Neugestaltung

Auf Nachfrage bei der Marktgemeinde

Premstätten heißt es:

„Die Marktgemeinde Premstätten

ist über die Situation an der

Haltestelle Bierbaumerstraße

in Fahrtrichtung Norden informiert.

Die Rückmeldungen zur

aktuellen Situation werden von

der Gemeinde ernst genommen.“

Die Marktgemeinde hat zu-

dem mitgeteilt, dass bereits

mit dem Land Steiermark, das

für die Straßenerhaltung zuständig

ist, Gespräche geführt

wurden. In Abstimmung mit

dem Land gibt es Pläne, um die

Gefahrenquelle zu entschärfen

und die Bushaltestelle neu zu

gestalten.

Geplant ist, dass die Haltestelle

erhöht und somit baulich von

der Fahrbahn abgegrenzt wird.

Der angrenzende Geh- und

Radweg wird in die Neugestaltung

einbezogen. Außerdem soll

der Radweg entflechtet werden,

damit zwischen den verschiedenen

Verkehrsteilnehmern keine

Konflikte entstehen. Diese Maßnahmen

sollen künftig für mehr

Sicherheit sorgen.

Zeitplan

Abgesehen von den Planungen

mit dem Land wurden bereits

Gespräche mit den Eigentümern

der von der Neugestaltung

betroffenen Grundstücke geführt.

Sowohl die straßenrechtliche

Verhandlung als auch die

Umsetzung der Pläne und daher

der Baustart sind voraussichtlich

für nächstes Jahr vorgesehen.


16 graz

www.grazer.at 30. NOVEMBER 2025

Viele Betriebe, eine Stadt

Alice Poier leitet die Apotheke der Barmherzigen

Brüder „Zum Granatapfel“.

APOTHEKE ZUM GRANATAPFEL

Monika Zuser führt das Elna und Brother Nähcenter

in der Annenstraße 9.

B. GASSER

Oliver Szmej, Frater Antonius Nguyen, Mariana

Stettin, Sabine Herg, Peter Papst (v. l.)

KK

ANNENSTAR. Seit Jahrzehnten, teils sogar seit Jahrhunderten, prägen die Geschäfte in der Annenstraße

das Gesicht der Stadt und zeigen, wie lebendig Grazer Traditionen heute noch sind.

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

In der Annenstraße sieht

es bereits festlich und

glanzvoll aus, denn die

Schaufenster für den Annen-

Star 2025 leuchten regelrecht

heraus. 20 Betriebe bringen

gemeinsam mit dem „Grazer“

und der Wirtschaftsabteilung

der Stadt Graz ihre kreativen

Ideen ein und lassen einzigartige

Auslagen entstehen. Von

30. November bis 24. Dezember

können Besucher für ihren

Favoriten abstimmen. Ein originelles

Foto der bevorzugten

„AnnenStar 2025“-Auslage an

office@grazer.at reicht aus,

um an der Verlosung von zehn

GrazGutscheinen im Wert von

je 100 Euro teilzunehmen.

Zum Abschluss werden die

drei eindrucksvollsten Schaufenster

mit dem AnnenStar

Award ausgezeichnet und erhalten

eine Unternehmenspräsentation

im „Grazer“ im

Gesamtwert von 10.590 Euro.

Die teilnehmenden Betriebe

sind außen am Schaufenster

mit einer AnnenStar-Beklebung

gekennzeichnet.

Unternehmer

Die Apotheke der Barmherzigen

Brüder Graz „Zum Granatapfel“

wurde ursprünglich

als Arzneimittellager des Spitals

geführt. Erst einige Jahre

später konnte im Klostergebäude

eine offizielle Apotheke

für das Spital eingerichtet

werden, die auch für die Öffentlichkeit

zugänglich war.

Bereits 1695 veranlasste Prior

Wolfgang Heiliger die Erweiterung

der Apotheke und

ließ sie mit dem heute noch

erhaltenen Deckengemälde

verschönern. Eine Besonderheit

ist ihre Doppelfunktion

als öffentliche Apotheke

sowie als Krankenhausapotheke.

Die Apotheke befindet

sich im Eigentum des Konvents

der Barmherzigen Brüder

und wird von Alice Poier

geleitet. Der Granatapfel dient

seit jeher als Symbol für Liebe,

Fruchtbarkeit und Unsterblichkeit.

Der Grazer Traditionsbetrieb

Elna und Brother Nähmaschinen

erfreut sich unter

Geschäftsführerin Monika

Zuser nach wie vor großer Beliebtheit,

auch wenn sich in

den vergangenen Jahren einiges

geändert hat. Das Geschäft

existiert seit über 60 Jahren;

am 12. September stand jedoch

eine kleine Veränderung

an: Das Nähcenter wechselte

die Straßenseite und zog in

die Annenstraße 9. Mit großem

Engagement hat Zuser

gemeinsam mit Freunden und

Familie das Gewölbe renoviert

und in ein kleines Schmuckkästchen

verwandelt. Die Produktpalette

ist breit gefächert

– von Nähmaschinen in allen

Preiskategorien über Nähzubehör

und Handarbeitsartikel

bis hin zu einem eigenen

Reparaturservice. „Noch vor

40 Jahren war die Annenstraße

die Grazer Einkaufsstraße.

Das hat sich, nicht zuletzt aufgrund

großer Einkaufszentren,

stark verändert. Viele Geschäfte

aus der Glanzzeit sind

verschwunden“, erklärt Zuser.

Das Krankenhaus der Barmherzigen

Brüder Graz ist seit

über 400 Jahren ein zentraler

Bestandteil der steirischen

Gesundheitsversorgung. Nach

umfassender Modernisierung

versorgt das Haus jährlich

rund 21.900 stationäre und

85.000 ambulante Patientinnen

und Patienten. Mit etwa

900 Mitarbeitern und 362 Betten

umfasst es neun medizinische

Abteilungen. Seit seiner

Gründung im Jahr 1615

hat das Krankenhaus eine Pionierrolle

in der Pflege und

Organisation übernommen.

Bis heute prägt das Leitmotiv

„Gutes tun und es gut tun“ die

menschliche und professionelle

Betreuung im Haus. Gesamtleiter

des Krankenhauses

ist Oliver Szmej.

EINE ENTGELTLICHE KOOPERATION MIT DER STADT GRAZ

www.grazer.at


30. NOVEMBER 2025 www.grazer.at

graz 17

Kurioser Grazer

Krabben-Krimi

Mehrere dieser Krabben wurden, teilweise noch lebend, in privaten Gärten sowie auf Wiesen und Feldern entdeckt.

Ob es ein Zufall ist, dass in einem Lokal der Verkauf lebender Krabben beobachtet wurde, bleibt fraglich. KK (2)

SKURRIL. Seltene

Funde der Chinesischen

Wollhandkrabbe in

Graz sorgen für Aufregung

und Rätselraten

bei unseren Lesern.

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Was krabbelt da durch

Wetzelsdorf? In den

vergangenen Wochen

machten ungewöhnliche Sichtungen

die Runde. Chinesische

Wollhandkrabben, eine in Europa

invasive Art, sollen in Graz

unterwegs sein. Ein kurioser

Fund, der viele Fragen aufwirft.

Die als invasiv und ökologisch

höchst problematisch eingestufte

Art gilt in steirischen

Gewässern eigentlich als nicht

heimisch, wie Stephan Koblmüller,

Ichthyologe am Institut

für Biologie der Universität

Graz, bestätigt. Diese Art von

Krabben sei erst ein Mal in Österreich

gefunden worden, und

zwar in Vorarlberg. Dennoch

seien ihm vereinzelt Funde in

letzter Zeit in Graz bekannt.

„Es lässt sich nicht ausschlie-

ßen, dass die Tiere vom Schwarzen

Meer die Donau, Drau und

Mur heraufgewandert sind.

Wahrscheinlicher ist aber, dass

die Tiere aus einer Haltung entkommen

oder ausgesetzt worden

sind“, so Koblmüller. Die

Chinesische Wollhandkrabbe

zählt zu den besonders schädlichen

invasiven Arten und steht

auf der zugehörigen EU-Liste

weit oben.

Zufall?

Doch damit nicht

genug, denn

die Geschichte

nimmt eine

überraschende

Wendung: Ein

Leser wandte

sich mit der Information,

er habe vor

etwa zwei Wochen in

einem Lokal beziehungsweise

Lebensmittelgeschäft in

Wetzelsdorf lebende Krabben

im Verkauf gesehen, an uns. Er

reagierte sofort und verständigte

das Veterinäramt und die

Polizei. Eine daraufhin durchgeführte

Kontrolle habe jedoch

keine Hinweise auf lebende

Krabben ergeben, teilte die Polizei

auf unsere Anfrage mit.

Auf Nachfrage zu den angeblichen

Krabben erklärte der

Lokalbetreiber, unbekannte

Urlauber aus Italien hätten die

Tiere vorbeibringen wollen.

Eine Annahme oder gar Zubereitung

sei aber selbstverständlich

abgelehnt worden. Die

Besucher hätten daraufhin mitsamt

Krabben das Lokal wieder

verlassen. Ob diese Geschichte

stimmt oder nur eine Schutzbehauptung

ist, bleibt offen.

Das ist zu tun

Woher die Tiere

nun wirklich

kommen und ob

diese Fälle etwas

miteinander

zu tun haben,

bleibt ebenfalls

ungeklärt. Fest

steht, dass Tiere

dieser höchst invasiven

Art in Österreich weder

gehalten noch verkauft und

schon gar nicht freigelassen

werden dürfen. Auf Nachfrage

beim Naturschutzbund Steiermark

hieß es, dass solche Funde

unbedingt gemeldet werden

sollten, sodass die Tiere in Sicherheit

gebracht werden können.

Die gefundenen Krabben

wurden abgeholt und ins Institut

für Zoologie gebracht.

Im Volkshilfe-Seniorenzentrum Graz

Eggenberg war tolle Stimmung. KK

Herzenszeilen in

Graz-Eggenberg

■ Im Rahmen der Aktion „Herzenszeilen“

besuchen Mitglieder

des Bundes steirischer Heimatdichter

mit der Unterstützung

von Landeshauptmann Mario

Kunasek Pflegeinstitutionen

in der Steiermark. Zusammen

wird ein literarischer Nachmittag

verbracht, der mit steirischer

Volksmusik untermalt wird. Zuletzt

haben die „Herzenszeilen“

das Volkshilfe-Seniorenzentrum

Graz-Eggenberg besucht. Es

wurde viel gelacht, musiziert

und Zeit miteinander verbracht.

Architekturbüro Kampits & Gamerith

gewann den Wettbewerb. KK

Ein neuer Stadtteil

kommt nach Graz

■ Im Bezirk Graz-Jakomini entsteht

der neue Stadtteil „Graz

Mitte“. Für das Areal zwischen

der Evangelimanngasse und der

Jauerburggasse fand ein städtebaulicher

Wettbewerb statt, den

das Architekturbüro Kampits &

Gamerith ZT GmbH gewann. Parallel

dazu wurde der Bebauungsplan

für den Bereich zwischen

dem Supermarkt Hofer und der

Evangelimanngasse beschlossen

und eingereicht. Für 60 Prozent

der Flächen des Südteils wurden

bereits Mieter gefunden. Die Fertigstellung

ist für 2027 geplant.


18 graz

www.grazer.at 30. NOVEMBER 2025

Vater war Österreicher

Staatsbürgerschaft:

Die Grazer Band GoodyMeeMusic

freut sich auf Frohnleiten.

KK

Weihnachten in

der Bibliothek

■ Am Donnerstag, dem 4. Dezember,

lädt die Buchhandlung

„Buch & Co“ in Frohnleiten

zur Veranstaltung „Swinging

Christmas“ in die Bibliothek

ein. Es wird die Grazer Band

GoodyMeeMusic auftreten.

Die Grazer interpretieren mit

viel Gefühl und Spielfreude bekannte

Songs aus Jazz, Swing,

Soul und Pop neu. Im Programm

finden sich bekannte

Titel wie „Fly Me to the Moon“

und „Endless Love“ und festliche

Klassiker wie „Santa Claus

Is Coming to Town“.

Elizabeth Pertschi ist

Reality-TV-Star und

Immobilien-Expertin.

Österreicherin werden

darf sie vorerst nicht. PRIVAT

Generationen an einem Tisch

NEU. Das Generationencafé der VP-Frauen am Karmeliterplatz soll Senioren

und Junge zusammenbringen und beiden Gruppen von Nutzen sein.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

G. Friedrich, V. Tolkmitt, G. Friedrich

und S. Friedrich (v. l.) HERMANN BURGSTALLER

Sponsionen für

Absolventen

■ Am 27. November wurde

feierlich die Sponsionsfeier

der berufsbegleitenden FH-

Diplomstudiengänge Wirtschaftsingenieurwesen

und

Maschinenbau und des Masterstudienganges

Industrial

Management des Studienzentrums

Weiz – Ingenium

Education begangen. Gerald

Friedrich und Volker Tolkmitt

begrüßten die Gäste. Für

das musikalische Rahmenprogramm

sorgten Borut Mori –

Luka Herman Gaiser.

Beim Besuch des neuen

Generationencafés der

VP-Frauen am Karmeliterplatz

betonten Stadtrat

Kurt Hohensinner und Landeshauptmann-Stellvertreterin

Manuela Khom, wie wichtig

das richtige Maß zwischen moderner

Digitalisierung und gelebter

Seniorenfreundlichkeit

ist. Digitale Services sollen den

Alltag erleichtern, Wege ersparen

und Verwaltung effizienter

machen, aber ohne dabei jene

zurückzulassen, die mit der digitalen

Welt nicht so vertraut

sind. „Eine Gesellschaft, die

zukunftsfit sein will, darf ihre

älteren Bürgerinnen und Bürger

nicht an der digitalen Schwelle

stehen lassen“, so Stadtparteiobmann

Hohensinner.

Der Andrang beim Generationencafé war außerordentlich groß.

Das Generationencafé lädt

ab sofort jeden Donnerstag von

14.30 bis 17.30 Uhr zum überparteilichen

Austausch ein.

„Wir möchten Menschen unterschiedlicher

Altersgruppen

B. GASSER

zusammenbringen und zeigen,

wie bereichernd der Austausch

sein kann“, betonen die Organisatorinnen

rund um VP-Frauen-

Chefin Gemeinderätin Barbara

Gartner-Hofbauer.


30. NOVEMBER 2025 www.grazer.at

graz 19

Bitte noch warten!

BITTER. Obwohl ihr

Vater Österreicher ist,

bekommt Elizabeth

Pertschi die Staatsbürgerschaft

nicht. Es fehlt

die Eheschließung.

Von Lukas Steinberger-Weiß

lukas.steinberger@grazer.at

Wer Reality-TV verfolgt,

kennt Elizabeth Pertschi.

Beim Auswanderer-

Format „Very good for Hollywood“

lernte man sie als Luxus-Immobilienmaklerin

in Los Angeles kennen.

Schon damals schwärmte sie

aber von ihrer Heimat Graz und

ihrer leider mittlerweile verstorbenen

Omi, die hier lebte. Sie kündigte

an, zurückgehen zu wollen, und

tat das auch – „back to Graz“.

Dann kamen Engagements bei

„Bauer sucht Frau“ und zuletzt bei

„Forsthaus Rampensau“. Neben

ihrer TV-Karriere ist sie Unternehmerin

und handelt auch in Österreich

mit Immobilien.

Jetzt droht ihr aber die baldige

Ausweisung, denn sie bekommt

die Staatsbürgerschaft nicht. Obwohl

ihr Vater Österreicher war

und ihre geliebte Omi hier wohnte.

„Das ist meine Heimat. Mein Vater

war Österreicher, und ich bin

es von Geburt an“, sagt Pertschi.

„Aber die Bürokratie behandelt

mich wie eine Fremde. Ich war

schon unzählige Male in den Ämtern,

wurde mit Verzögerungen,

Spott und Herablassung konfrontiert

– und trotzdem gebe ich nicht

auf. Ich kämpfe nicht nur um ein

Stück Papier, sondern um die Anerkennung

meines Erbes, des Vermächtnisses

meiner Familie und

meines Lebens traums“, erzählt sie.

Harte Regeln

Auch wenn sie sich als Österreicherin

fühlt, ist sie es am Papier

nicht, denn sie kam als uneheliches

Kind auf die Welt – und

obwohl der österreichische

Vater in der Geburtsurkunde

steht, ist sie Amerikanerin. „Bei

unehelichen Kindern zählt laut

Gesetz die Staatsbürgerschaft

der Mutter“, heißt es aus dem

Büro von Landeshauptmann

Mario Kunasek.

Auch wenn sich Elizabeth

Pertschi als Österreicherin fühlt

und genetisch durch ihren Vater

auch ist, steht hier also das

Gesetz zwischen ihr und der

ersehnten Staatsbürgerschaft,

zu der nur der klassische Weg

führt, dafür müsste sie aber

sechs Jahre in Österreich wohnen

und den Test absolvieren.

Elizabeth gibt aber nicht auf:

„Ich bin hier, um etwas zurückzugeben,

aufzubauen und Österreich

zu stärken. Ich werde

meinen Traum von meiner

Heimat niemals aufgeben“, sagt

sie.

Andreas Neiss mit seinem erfahrenen

Ordinationsteam

KK

Neuer Zahnarzt

in Graz-Andritz

■ Am 1. Dezember eröffnet

Andreas Neiss, langjähriger

Zahnarzt in einer privaten

Gruppenpraxis, eine neue Kassenordination

für Zahnmedizin

in der Grazer Straße 45 in

Andritz. Die neue Ordination

ist sowohl mit den öffentlichen

Verkehrsmitteln (Linie 4

und Linie 5) als auch mit dem

Auto bequem erreichbar.

Das Angebot umfasst eine

breite Palette: von Vorsorgeuntersuchungen

über ästhetische

Behandlungen bis hin zu oralchirurgischen

Einsätzen.


20 graz

www.grazer.at 30. NOVEMBER 2025

S E R V I C E

Leser

Briefe

redaktion@grazer.at

Tierwohl vs. Handelswohl

Der Grazer Handel beklagt zuletzt

auf der Titelseite des „Grazer“,

dass Jahr für Jahr weniger

Gäste die Innenstadt besuchen.

Stammgäste am Hauptplatz sind

hingegen beseelte Aktivisten vom

„Verein gegen Tierfabriken“. Sie

zeigen Videos von Tierhaltung

der übelsten Sorte. Ihr Anliegen

kann man jedenfalls teilen. Aber:

Aufwändige Weihnachtsbeleuchtung,

viel Mühe und hohe Kosten,

um Weihnachtsatmosphäre

in Sporgasse und Herrengasse zu

erzeugen, und daneben jedes Jahr

eine genehmigte Großleinwand

mit blutenden Tieren (zuletzt bis

23 Uhr) – warum sich die Stadt

Graz das Leben selbst so schwer

macht, ist unerklärbar. Kein Einkaufszentrum

in Seiersberg oder

anderswo würde diese Art von

Darstellung und Dauerbeschallung

auch nur eine Minute lang

akzeptieren. Frau Kahr und Frau

Schwentner sind hier dringend

gefordert, gerade im Advent klare

Prioritäten zwischen Tierschutzanliegen

und der Attraktivität der

Innenstadt und damit der Sicherheit

von Arbeitsplätzen zu setzen.

Franz Stocker

* * *

London als Konkurrenz?

Es ist schon erstaunlich, wie widersprüchlich

bis kontraproduktiv

einige Beiträge im „Grazer“

dargestellt werden. Einerseits beklagt

zum Beispiel ein Herr aus

der WKO (!) das Ausbleiben kaufkräftiger

Kunden aus dem Umfeld

von Graz in der Innenstadt,

andererseits wird ein paar Seiten

weiter Werbung für Einkaufsflüge

nach London gemacht!

Helga Probst

* * *

Tuende

Zum Kommentar von Verena

Leitold über Reininghaus vom

30. November 2025: Ich verstehe

ihren Unmut und die Sorgen über

das „Zu-wenig-Tun“ der Stadtregierung.

Frau Schwentner verfolgt

anscheinend nur ihr persönliches

Mobilitätsziel und nicht der Bürger

Stadt. In den Randbezirken

wird vieles einfach ignoriert oder

als unwichtige Notwendigkeit gesehen.

Ein Beispiel: Für den Bezirk

Waltendorf, in dem es auch viele

ältere Personen gibt, sind die Haltenstellen

zu weit weg. Ein Bus!

Fahrrad bei dem Gelände und

Pendlerstrecke mit Gefahr verbunden

und zu Fuß nicht zuzumuten.

Bleibt das Auto, und das funktioniert

ganz schlecht. Frau Schwentner

ist alles egal. Ich und meine Familie

haben sich daran gewöhnt,

die Innenstadt zu meiden. Ich hoffe

nur, es gibt in Zukunft eine Koalition

der „Tuenden“.

Werner Kraus

* * *

Black Friday

Der Black Friday, der am Freitag

nach dem amerikanischen Erntedankfest

gefeiert wird, hat sich

mittlerweile zu einem globalen

Phänomen entwickelt. Ursprünglich

als Auftakt zur Weihnachts-

Shopping-Saison gedacht, ist er

heute für viele der wichtigste Tag

im Jahr, um unglaubliche Rabatte

zu ergattern. Ich nehme mir

den Nachmittag Zeit dafür in der

SCS Graz. In den letzten Jahren

hat auch der Online-Handel an

Bedeutung gewonnen. Plattformen

wie Amazon nutzen diesen

Tag, um ihre Kunden mit Blitzangeboten

und Sonderaktionen

zu ködern. Doch trotz der Verlockungen

sollte man beim Kauf an

Black Friday vorsichtig sein. Nicht

immer sind die Preise tatsächlich

die besten, und es ist ratsam, vorher

eine Recherche durchzuführen.

Insgesamt bleibt der Black Friday

jedoch ein aufregendes Ereignis für

Schnäppchenjäger aller Art. Die

Jagd nach den besten Deals begeistert

Millionen von Menschen weltweit

und markiert den Beginn der

festlichen Einkaufssaison. Ich bin

schon startbereit.

Wolfgang Gottinger

* * *

Außenbezirk-Problem

Wann kommt die erweiterte Linie

5 zur Entlastung der Puntigamer?

Puntigam ist seit 1988 der 17. Bezirk

von Graz, nur zur Erinnerung

an die Koalitionsregierung!

BV Helmuth Scheuch

Jetzt App downloaden!

Vergangene Woche

im „Grazer24“

32er bis Schwarzl

■ Die Steirische Hagelabwehrgenossenschaft

ist nach der neuerlichen

Vergabe der Hagelabwehr

an die Südflug (2026 und

2027) verschnupft. Obmann Josef

Mündler kündigte Einspruch gegen

die Vergabe an.

Arrivederci Benetton

■ Die Neos forderten am Montag,

dass die Linie 32 bis Schwarzl

verlängert werden solle. Derartige

Überlegungen gab es bereits, sie

sind aber im Sande verlaufen. Die

Neos wollen in Graz und Premstätten

wieder dafür kämpfen.

Verhagelt

■ Nächste Hiobsbotschaft für die

Innenstadt: Der Benetton Store

am Eck zur Hans-Sachs-Gasse

sperrt zu. Offiziell, weil die Miete

zu teuer geworden ist. Das Geschäftslokal

steht um 33.000 Euro

Miete pro Monat auf Willhaben.

KK (2), SÜDFLUG


30. NOVEMBER 2025 www.grazer.at

graz 21

Ab auf den Berg

mit dem „Grazer“

SAISONSTART. Wintersportfans aufgepasst: Ab

Montag, 1. Dezember 2025, den „Grazer“ Ski-Pass

kaufen und um 95 Euro fünfmal skifahren.

der Grazer

Ski-Pass

www.grazer.at

2025/26

Fünfmal

Skifahren

um

€ 95,–

Getty, Beigestellt (4)

Grebenzen

Klippitztörl

Die Skisaison steht in den

Startlöchern – für besonders

Motivierte hat sie sogar

schon begonnen. Auch heuer

bietet der „Grazer“ Ski-Pass die

Möglichkeit, die Pisten von fünf

Skigebieten zu erkunden und

wunderschöne Tage im Schnee

zu verbringen. Ab 1. Dezember

ist der Pass im Citypark, bei ’s

Fachl sowie in allen oeticket-Vorverkaufsstellen

erhältlich. Dann

geht’s ab auf die Pisten von fünf

verschiedenen Skigebieten, die

nur rund ein bis zwei Autostunden

von Graz entfernt liegen.

Schnell zugreifen

Am Montag heißt es schnell sein,

denn die Pässe sind jedes Jahr

sehr beliebt und dementsprechend

schnell ausverkauft.

Mit dem Pass können die Pisten

von fünf wunderschönen

Skigebieten unsicher gemacht

werden. Der „Grazer“ Ski-Pass

beinhaltet Gutscheine für jeweils

eine Tageskarte der Skigebiete

Klippitztörl, Wurzeralm, Koralpe,

Grebenzen und Salzstiegl.

Koralpe

Wurzeralm

Die Gutscheine müssen aus dem

Pass herausgetrennt und an der

Liftkassa gegen eine Tageskarte

eingetauscht werden. (Eine Barablöse

ist nicht möglich. Es gelten

die AGB und Beförderungsbedingungen

des jeweiligen Skigebietes.)

Pisten über Pisten

Die fünf Skigebiete sind von Graz

aus ideal erreichbar und bieten

tolle Bedingungen für die ganze

Familie, ob Anfänger oder Fortgeschrittene.

KK/BEIGESTELLT (5)

➢ Grebenzen, Steiermark und

Kärnten: 27 familienfreundliche

Pistenkilometer. Rund eineinhalb

Stunden von Graz entfernt.

➢ Koralpe, Kärnten: 18 Pistenkilometer

für alle Schwierigkeitsgrade.

Rund eine Stunde von Graz

entfernt.

➢ Klippitztörl, Kärnten: rund

28 Pistenkilometer. Eine Stunde

von Graz entfernt.

➢ Wurzeralm, Oberösterreich:

22 Pistenkilometer und

acht Lifte. Eineinhalb Stunden

von Graz entfernt.

➢ Salzstiegl, Steiermark: zwölf

Pistenkilometer für Anfänger und

Profis. Eine Stunde von Graz entfernt.

Verkauf Ski-Pass

• Erhältlich ist der Ski-Pass:

- im Citypark an der Information

- in allen ’s Fachl-Filialen

(Murpark, Citypark, Herrengasse)

- in allen Vorverkaufsstellen

von oeticket

Salzstiegl

www.grazer.at

präsentiert


szene

graz

22 www.grazer.at 30. NOVEMBER 2025

22

Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Die Eiskrippe ist ein vergängliches

Projekt, das macht

seinen Reiz aus.“

Susanne Haubenhofer, Geschäftsführerin der Erlebnisregion

Graz, zur Eiskrippe Erlebnisregion Graz

Es wird eisig in Graz

Susanne Haubenhofer, Manuela Khom, Sylvia Loidolt, Antti Pedrozo (Projektleiter von Frostiart), Kurt Hohensinner, Verena Hölzlsauer (v. l.) FISCHER

ADVENT. Die „kristallklare“

Eiskrippe ist

wieder im Landhaushof

gelandet und kann

seit Samstag bewundert

werden.

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Auch im Jahr 2025 dürfen

sich die Grazer und auch

Besucher wieder auf ein

ganz besonderes Winter-Highlight

freuen. Im Grazer Landhaushof ist

seit gestern erneut ein beeindruckendes

Kunstwerk aus kristallklarem

Eis, geschaffen vom international

renommierten finnischen

Der Christkindlmarkt vor dem Rathaus lädt zum

Verweilen und Stöbern ein.

Eiskünstler Kimmo Frosti und

seinem talentierten Team, zu bewundern.

Ein kunstvolles Erlebnis,

das winterliche Magie inmitten

der Stadt erlebbar macht.

Die Eiskrippe ist der perfekte

Zwischenstopp, wenn man durch

die Grazer Innenstadt zieht und

die Christkindlmärkte abklappert.

Eisige Botschaft

Für die Eiskrippe verarbeitet das

siebenköpfige Team rund 180

kleine und zwölf große Eisblöcke

mit einem Gesamtgewicht von

etwa 34 Tonnen. Die Installation

ist sechs mal drei Meter groß und

bis zu fünf Meter hoch, inklusive

verstärkter Doppelrückwand

und drei wechselnden Figurenund

Tiersets. Zudem steht die

Eiskrippe für umweltbewusste

GETTY

Produktion: Sie wird mit ROgereinigtem

Wasser hergestellt,

die Eisfabriken nutzen Wasser-,

Wind- und Sonnenenergie.

„Die Eiskrippe im Landhaushof

ist seit 1996 ein kulturelles Aushängeschild

des Grazer Advents und

zählt mit jährlich mehr als 160.000

Besuchern zu den beliebtesten Attraktionen

der Vorweihnachtszeit“,

betont Wirtschaftsstadtrat Kurt

Hohensinner.

Auch Landeshauptmann-Stellvertreterin

Manuela Khom freut

sich erneut über die Skulptur: „Die

Eiskrippe im Landhaushof ist seit

drei Jahrzehnten ein Wahrzeichen

des steirischen Advents. Für viele

Besucher gehört sie ganz selbstverständlich

zum Rundgang durch

die Grazer Christkindlmärkte

dazu.“

Das Angebot reicht von verschiedensten Punsch-Sorten

über Waffeln bis hin zu Baumkuchen. GETTY

Wohin im Advent

■ Christkindlmarkt Rathaus

■ Adventlounge Schmiedgasse

■ Advent am Eisernen Tor

■ Tummelplatz

■ Adventmarkt Glockenspielplatz

■ Adventmarkt am Mehlplatz

■ Grieskindlmarkt am Nikolaiplatz

■ Christkindlmarkt Südtiroler

Platz

■ Aufsteirern-Weihnachtsmarkt

am Schlossberg

■ Altgrazer Christkindlmarkt

im Franziskanerviertel

■ Kinderadvent in der Kleinen

Neutorgasse

■ ARTvent im Lesliehof

■ Adventmarkt im Joanneumsviertel

■ Kunst/handwerks/markt am

Färberplatz

■ Winter Wonderlend am

Mariahilferplatz

■ Weihnacht am Karmeliterplatz


30. NOVEMBER 2025 www.grazer.at

GROSSAUER, WALTL

Franz Grossauer

GEBURTSTAGSKINDER

Wir wünschen dem Grazer Gastro- DER WOCHE

Urgestein am Donnerstag alles Gute

zum 68. Geburtstag.

szene graz 23

Happy Birthday!

Uschi Waltl

Genau am Krampustag wird die

Agentur-Lady 64. Wir sagen

Happy Birthday.

Das war die Riedenweinpräsentation

■ Am 21. November wurde die

Alte Universität Graz zur Bühne für

die Riedenweinpräsentation Steiermark.

Insgesamt boten 55 Winzer

aus der Südsteiermark, Weststeiermark

und dem Vulkanland rund

270 ausgewählte Riedenweine zur

Verkostung. Mit dabei waren unter

anderen Marketingleiterin Wein

Steiermark Andrea Jöbstl-Prattes,

der Präsident des Steirischen Sommeliervereins

Helmut Gramer,

Obmann Wein Steiermark Stefan

Potzinger, Vorstandsmitglied Steiermärkische

Sparkasse Walburga

Seidl, Geschäftsführer Wein Steiermark

Martin Palz, Weinhoheit

Magdalena Niederl und Präsident

der Landwirtschaftskammer Steiermark

Andreas Steinegger.

Gustav Spener (l.) und Rainer Wührer freuten sich über den großen

Andrang bei der zweiten Open-House-Party.

SHORT&SWEET/CONNY LEITGEB

Andrea Jöbstl-Prattes, Helmut Gramer, Stefan Potzinger, Walburga Seidl,

Magdalena Niederl, Martin Palz und Andreas Steinegger (v. l.)WEIN STEIERMARK/WERNER KRUG

Open House bei den Ziviltechnikern

■ Unter dem Motto „Gemeinsam

feiern!“ lud vergangene Woche

die Kammer für Ziviltechniker

für Steiermark und Kärnten

zur zweiten Open-House-Party.

Präsident Gustav Spener und

Vizepräsident Rainer Wührer

konnten dutzende Mitglieder,

Gäste und Freunde des Hauses

in der Zentrale in der Schönaugasse

begrüßen. Beim gemütlichen

Zusammensein bei

coolen Drinks und heißen Beats

von DJ See ließ die Branche das

Jahr ausklingen. Ein gelungener

Abend, bevor die „ruhigste“ Zeit

des Jahres beginnt. Den Abend

nicht entgehen ließen sich unter

anderen: Architekt Martin

Gruber, Agenturchefin Andrea

Stanitznig und Notar Stephan

Plankensteiner.


24 anzeige

www.grazer.at 30. NOVEMBER 2025

Sicherheit hat viele Formen.

Sicherheit entsteht nicht zufällig! Sie entsteht dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen,

hinschauen und handeln, wenn es notwendig ist. Genau hier beginnt der Auftrag der Militärpolizei.

Die Militärpolizei des Österreichischen

Bundesheeres

ist dort unterwegs,

wo Situationen schnell

kippen können, wo Übersicht

zählt und wo jemand gebraucht

wird, der nicht wegschaut. Mit

militärischer Disziplin, polizeilichen

Fähigkeiten und einem

hohen Anspruch an Professionalität

sorgt sie dafür, dass

Abläufe funktionieren, Risiken

früh erkannt werden und Sicherheit

verlässlich bleibt –

oft, bevor andere bemerken,

dass etwas entsteht.

Mehr als Kontrolle – Wirkung,

die man spürt

Ihre Arbeit ist nicht immer

sichtbar – und genau das

macht sie so wirkungsvoll. Ob

bei Großveranstaltungen wie

der Airpower, bei der Überwachung

von Grenzräumen, bei

Personenschutzeinsätzen,

Sicherheitsbegleitungen von

Staatsgästen oder in sicherheitskritischen

Situationen:

Die Militärpolizei hält den

Die Militärpolizei gewährleistet Personenschutz auf höchstem Niveau.

Betrieb am Laufen, bevor andere

überhaupt merken, dass

etwas aus dem Ruder läuft.

Oft agiert sie im Hintergrund,

aber immer mit klarer Präsenz.

Wenn keine Eskalation stattfi

ndet, wenn alles funktioniert

und selbst komplexe Situationen

ruhig bleiben – dann hat

sie ihren Auftrag erfüllt.

Ein wesentlicher Teil dieser

Professionalität zeigt sich in

ihrem breiten Aufgabenspektrum.

Der Verkehrsdienst sorgt

dafür, dass Truppenbewegungen

sicher, schnell und ohne

Gefährdung Dritter vorankommen

– von Lotsungen über Unfallaufnahmen

bis zur Gewährleistung

und Sicherstellung

der Mobilität großer Verbände.

Die Kradfahrer verleihen dem

Verband dabei die nötige Beweglichkeit

und Übersicht.

Gleichzeitig überwacht die Militärpolizei

den militärischen

Eigenschutz, stellt mit dem

Ordnungsdienst Disziplin und

Sicherheit her, schützt Objekte,

Personen und kritische Infrastruktur

und gewinnt laufend

Informationen, die das

Lagebild schärfen. Hinzu

kommt der Ermittlungsdienst,

der Sachverhalte klärt, Straftaten

aufarbeitet und gerichtsverwertbar

Spuren sichert –

sowie das Gefangenen- und

Internierungswesen, in dem

sie rechtmäßig festgehaltene

Personen sicher verwahrt, verlegt

oder übergibt. All diese

Aufgaben greifen ineinander

und machen die Militärpolizei

zu dem, was sie ist: zu einem

Verband, der Wirksamkeit

schafft, bevor Probleme entstehen.

HAIDEN

Fünf Einsatzkompanien –

ein Auftrag: Reaktionsfähigkeit

Fünf Einsatzkompanien und

drei Außenstellen sichern

die Einsatzbereitschaft der

Militärpolizei im gesamten

Bundesgebiet. Eine eigene

Lehrabteilung in Wien und

Salzburg hält die Ausbildung

auf hohem, international ausgerichtetem

Niveau, während

technische und logistische

Fachbereiche dafür sorgen,

dass Fahrzeuge, Ausrüstung

und Kommunikationsmittel

nicht nur vorhanden sind,

sondern funktionieren – jederzeit.

Alles greift ineinander:

Ausbildung, Organisation

und Einsatz. Das Ergebnis

ist ein geschlossenes, hochprofessionelles

System militärischer

Sicherheit.

Ausbildung, die Persönlichkeiten

formt

Der Weg zur Militärpolizei beginnt

mit einem anspruchsvollen

Auswahlverfahren, das

fordert, fördert und orientiert.

Dabei stehen Belastbarkeit,

Teamfähigkeit und

klare Entscheidungen unter

Stress im Fokus. Eine Woche

lang werden Bewerberinnen

und Bewerber mittels

bewusst erzeugter realitätsbezogener

Ausnahmesituationen

und Szenarien geprüft.

Nicht, um Stärke zu testen,

sondern um Verlässlichkeit

und Persönlichkeit sichtbar

zu machen.

Die anschließende Ausbildung

kombiniert rechtliche

Grundlagen, kriminalistische

Methoden, taktisches Vorgehen,

internationale Einsatzstandards

und das Verständnis

für militärische wie

polizeiliche Befugnisse. Angelehnt

an echte Einsatzsituationen

entsteht ein klares

Bild davon, was später zählt.

Das Ergebnis ist weit mehr

als Fachwissen: Es ist persönliche

Reife, die den Weg

zu Spezialisierungen öffnet.

Spezialisierung – Expertise,

die Vertrauen schafft.

Mit zunehmender Erfahrung


30. NOVEMBER 2025 www.grazer.at

anzeige 25

Diese hier trägt Haltung

wachsen die Aufgaben – und

mit ihnen die Verantwortung.

Personenschützer planen voraus,

handeln strukturiert und

ruhig – auch unter Stress. Militärische

Hundeführer agieren

als fest eingespieltes Duo, belastbar,

vielseitig und spezialisiert

auf Schutz-, Suchtmitteloder

Sprengstoffaufgaben. Ob

präventive Kontrollen, Spüraufgaben

oder der Einsatz in internationalen

Missionen: Dieses

Team bringt Schnelligkeit,

Belastbarkeit und Vielseitigkeit

ein, die im Verband einzigartig

sind. Präzisionsschützen

führen aus verdeckten Positionen

Informationsbeschaffung

durch, verdichten dadurch das

Gesamtlagebild für die eingesetzten

Kräfte und greifen ein,

wenn es notwendig ist. Sonderermittler

rekonstruieren

Tathergänge, sichern Spuren,

analysieren Sachverhalte betreffend

Pflichtverletzungen

sowie gerichtlich strafbarer

Handlungen und arbeiten nach

internationalen Standards –

vom Spurentransfer über kriminaltechnische

Auswertungen

bis hin zur Feststellung

rechtlich relevanter Sachverhalte.

Gemeinsam bilden sie ein

Netzwerk aus militärpolizeilicher

Kompetenz und Vertrauen

– einsatzfähig im In- und

Ausland.

Einsatz – dort, wo Sicherheit

gebraucht wird

Im Inland gewährleistet die

Militärpolizei Ordnung, Sicherheit

und Funktionsfähigkeit

militärischer Abläufe – auch

in sensiblen und dynamischen

Situationen.

Außerhalb Österreichs arbeitet

sie im Rahmen der International

Military Police mit

Partnernationen zusammen.

Die Fähigkeiten und Aufgaben

entsprechen dabei jenen im

Inland, werden jedoch an die

Die Militärpolizei zeichnet sich durch Professionalität, Verantwortung und Einsatzbereitschaft aus. HAIDEN

Anforderungen der jeweiligen

Mission angepasst und darauf

ausgerichtet. Sie stellt Ordnung

sowie Disziplin sicher und führt

Ermittlungen durch. Hier zeigt

sich, was im Inland gelernt

wurde – auf internationalem Niveau.

Gemeinschaft als Stärke –

Vertrauen als Fundament

All diese Fähigkeiten wären

ohne starke Gemeinschaft

wertlos. Die Militärpolizei funktioniert

als Team – Entscheidungen,

Risiken und Verantwortung

werden gemeinsam getragen.

Das Vertrauen entsteht durch

gemeinsame Einsätze, gemeinsames

Training, gemeinsame

Herausforderungen und die Gewissheit,

dass im entscheidenden

Moment jeder für den anderen

einsteht. Kameradschaft

ist hier keine Floskel, sondern

die Basis für Einsatzfähigkeit.

Eine Entscheidung – nicht

nur ein Job, sondern ein Auftrag

Wer sich für diesen Verband entscheidet,

entscheidet sich für

Professionalität, Verantwortung

und Einsatzbereitschaft. Viele

Tätigkeiten finden bewusst im

Hintergrund statt – und wirken

gerade dadurch umso stärker.

Professionalität ist hier kein

Schlagwort, sondern gelebte

tägliche Praxis. Teil dieses Verbandes

zu werden bedeutet,

eine Entscheidung fürs Leben

zu treffen: für Haltung, Teamgeist

und die Sicherheit Österreichs.

Dein Weg zur Militärpolizei

Wenn du herausfinden möchtest,

ob die Militärpolizei auch

dein Weg sein kann, dann nutze

die Chance: Besuche einen der

Karrieretage der Militärpolizei,

sprich mit unseren Soldatinnen

und Soldaten und erhalte einen

realistischen Einblick in Ausbildung,

Auftrag und Alltag. Dort

erfährst du transparent, persönlich

und aus erster Hand,

was diesen Verband ausmacht

– und wo dein Platz darin liegen

könnte.

Mehr Informationen:

karriere.bundesheer.at


26 szene

www.grazer.at 30. NOVEMBER 2025

Italienisches Lebensgefühl

GUSTIÖS. Musica & Gusto begeisterte Musikliebhaber und Feinschmecker gleichermaßen. Mit mitreißenden

Klängen und kulinarischen Höhepunkten brachte die Veranstaltung ein Stück Italien nach Graz.

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Bei der beliebten Veranstaltungsreihe

„Musica &

Gusto“ am Donnerstag,

dem 27. November, durften sich

Besucher über ein besonderes

musikalisches Highlight freuen.

Jumpin’up, eine achtköpfige

Swing-Band aus Palermo, Sizilien,

brachte den unverwechselbaren

Sound der 40er- und 50er-

Jahre auf die Bühne zurück.

Die italienische Küche, weltweit

als kulinarisches Erbe geschätzt,

stand im Mittelpunkt eines

Abends, der Musik und Genuss

auf besondere Weise verband.

Musica & Gusto bot seinen Gästen

eine Auswahl außergewöhnlicher

Geschmacksmomente und musikalischer

Eindrücke. Ein Fest für

alle Sinne und ein würdiger Aus-

druck italienischer Lebensart.

Kulinarisch bot Musica & Gusto

wieder Genussmomente auf

höchstem Niveau. Herausragende

italienische Produzenten

aus Graz sowie ausgewählte Betriebe

aus Italien präsentierten

ihre exquisiten Spezialitäten.

An mehreren Genussstationen

hatten die Gäste die Möglichkeit,

verschiedene Gerichte, regionale

Delikatessen und sorgfältig

ausgewählte Weine zu verkosten.

Die Produzenten selbst waren

vor Ort und erklärten die Besonderheiten,

Qualitäten und Herkunft

ihrer Produkte. Viele der

angebotenen Spezialitäten wurden

von Spitzenköchen der jeweiligen

Regionen live zubereitet

und brachten ein Stück Italien

direkt ins Veranstaltungsgeschehen.

Die Produzenten selbst waren ebenso zahlreich vor Ort und erklärten die

Eigenschaften und Besonderheiten ihrer Erzeugnisse.

KK


30. NOVEMBER 2025 www.grazer.at szene

27

Ringtanz in der Oper Graz

Fabio Agnello, Sophia Esmeralda Vollmer und Thibaut

Lucas Nury beim Tanzabend (v. l.)

INGO PERTRAMER/OPER GRAZ

Premiere bei Let’s Spend

■ In zwei Wochen, am 13. Dezember, ist es endlich

wieder so weit und das Orpheum verwandelt sich

durch Alina Radkovic mit der Benefizshow „Let’s

Spend The Night Together“ in einen Ort voller Humor,

Musik und Emotionen. Im Rahmen der neuen

Produktion „Corry Gass – Duets – 23 Plus One“ hat

Corry Gass ein ganz besonderes Duett aufgenommen.

Gemeinsam mit Andy Baum singt sie den

Song „It’s Better“. Eine funkig-soulige Ballade über

die Erkenntnis, dass es manchmal besser ist, eine

toxische Beziehung hinter sich zu lassen. Der Song

wird bei der Benefizshow erstmals live präsentiert.

Also nichts wie los und die letzten Tickets sichern.

■ Letzten Samstag fand die Premiere zum dreiteiligen

Tanzabend „Ring“ in der Oper Graz statt.

Die Studiobühne verwandelte sich in einen Ort

des Kreistanzes – eine der ältesten Tanzformen der

Menschheit. Die drei jungen Choreografen Brian

Scalini, Jack Traylen und Etay Axelroad haben es

sich zur Aufgabe gemacht, den Tanz neu zu interpretieren.

Kaum ein Sitzplatz war leer, als die Tänzer der

Oper Graz das neue Programm hautnah am Publikum

präsentierten. Sowohl die Kritik als auch das

Publikum lobten Ballettdirektor Dirk Elwert und

die Performance des Ensembles.

Corry Gass und Andy Baum präsentieren ihren Song

erstmals bei der Benefizshow Let’s Spend. HELMUT SLAWITZ

Mike Markart und Martin G. Wanko

(v. l.) schreiben über Italien. PRIVAT

Graz nach Grado

■ Die beiden Autoren Mike

Markart und Martin G. Wanko

bringen mit ihrer Reiseliteratur

Italien nach Graz. Nach dem

Band „Triest. Das Meer. Die Stadt.

Wie die Nacht und der Wind“

zog es die Grazer an die italienische

Küstenstadt Grado. Nun

ist ihr neuer Band „Grado – Der

ins Meer hineingerufene Ort“ erschienen.

Dabei handelt es sich

um keinen klassischen Reiseführer,

sondern um Lyrik und Erzählungen

über Sehnsucht, Familie,

Erinnerung und Abschied.


28

eco

graz

www.grazer.at 30. NOVEMBER 2025

Sabrina Naseradsky

28 sabrina.naseradsky@grazer.at

Wir müssen uns davon verabschieden,

den Staat als Bankomaten

zu sehen.“

Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl

beim Grazer Wirtschaftsgespräch BKA/ANDY WENZEL

Schuldenfalle

Weihnachten

Sich gegenseitig zu Weihnachten zu beschenken, macht große Freude. Viele tappen dabei jedoch in die Schuldenfalle, weil sie ihr Budget überschätzen. GETTY

VORSICHT. Weihnachten

ist die Zeit des Schenkens

und Freudemachens.

Doch viele drohen

dabei in die Schuldenfalle

zu rutschen.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Weihnachten ist nicht nur

die schönste Zeit des

Jahres, sondern auch die

Zeit der Geschenke. Doch viele

Grazer übernehmen sich finanziell

bei den Geschenken, wie die

Schuldnerberatung Steiermark

weiß. Diese warnt davor, zu großzügig

zu sein. „Was gut gemeint ist,

kann bei knappem Budget rasch

die Schuldenproblematik verschärfen

und die finanzielle Situation

langfristig beeinträchtigen“,

betont Kerstin Kogl, Bereichsleiterin

der Schuldnerberatung in der

Steirischen Arbeitsförderungsgesellschaft

(StAF). Besonders verlockend

seien Online-Angebote wie

„Jetzt kaufen, später zahlen“ oder

flexible Zahlungsdienstleister. „Sie

belasten das Budget zeitversetzt –

oft fehlt später die Kontodeckung

oder der Überblick über die offenen

Beträge.“

Budget

Auch KSV1870-Leiter Region Süd

René Jonke sieht in angebotenen

Ratenzahlungen ein Problem:

„Laut KSV1870-Analyse war

im Jahr 2024 knapp ein Drittel aller

rund 8800 Privatkonkurse auf

,persönliches Verschulden‘ zurückzuführen.

Dazu zählt neben

der Überschätzung der eigenen

finanziellen Leistungsfähigkeit

auch das eigene Konsumverhalten

bzw. ein schlechter Umgang

mit Geld.“ Ratenzahlungen sind

auf den ersten Blick vielleicht verlockend,

doch sind diese zumeist

nicht günstiger als eine vollstän-

dige, sofortige Zahlung. Zudem

verbirgt sich dahinter auch das

potenzielle Risiko, rascher den

Überblick über seine finanziellen

Ausgaben zu verlieren. Zudem

verleiten Tage wie der Black Friday

oder der Cyber Monday die

Menschen dazu, mehr Geld auszugeben.

Daher rät der Experte:

„Angebote oder angepriesene Rabattaktionen,

etwa in Form eines

abgebildeten %-Zeichens, verstärken

aus psychologischer Sicht

durchaus das Verlangen, Einkäufe

rasch zu tätigen. Doch wer tatsächlich

günstig einkaufen möchte,

sollte auch rund um den ,Black

Friday‘ genau recherchieren und

Von einer Generation zur anderen

■ Steirische Familienunternehmen

bilden das robuste

Rückgrat der heimischen Wirtschaft.

„Die 21.000 steirischen

Familienunternehmen sind

ein stabiles Rückgrat unserer

Wirtschaft“, stellt Nikolaus Hulatsch,

PwC-Partner und Geschäftsführer

in Südösterreich,

klar. Diese Unternehmen will

PwC mit einem speziellen Beratungspaket

für Betriebsübernahmen

innerhalb der Familie

unterstützen.

vergleichen, wie günstig der geplante

Einkauf tatsächlich ist.“

Zwar kann kein kausaler Zusammenhang

zwischen einem

Anstieg der Privatinsolvenzen im

neuen Jahr und den Weihnachtseinkäufen

gezogen werden. Dennoch

verzeichnet der KSV1870

rund ums neue Jahr einen Anstieg.

„In den vergangenen Jahren

war es häufig der Fall, dass in

den ersten beiden Quartalen eines

Jahres mehr Privatkonkurse

verzeichnet wurden als im zweiten

Halbjahr. Ein unmittelbarer

Bezug zu Weihnachten lässt sich

daraus jedoch nicht ableiten“, erklärt

Jonke.

Nikolaus Hulatsch und sein Team

beraten bei der Übergabe.

PWC


30. NOVEMBER 2025 www.grazer.at

graz eco 29

TEURER

GETTY (2)

Musikinstrumente +5,6 %

Jene, die ein Instrument lernen wollen, müssen

tiefer in die Tasche greifen. Instrumente

sind um 5,6 Prozent teurer geworden.

70 Jahre Intercoiffeur Mayer

■ Andreas und Gerhard Mayer

können auf eine erfolgreiche Firmengeschichte

zurückblicken. So

wurden in den letzten 70 Jahren

500 Lehrlinge ausgebildet und

Gerhard Mayer wurde als erster

und einziger Steirer bisher 1995

Friseurweltmeister. Zudem wurde

er für sein unternehmerisches

Lebenswerk mit dem Steirischen

Landeswappen und dem Goldenen

Ehrenzeichen der Stadt Graz

ausgezeichnet. 2015 übernahm

dann Sohn Andreas das Zepter

und setzte die Erfolgsgeschichte

seines Papas fort. Er gewann nicht

nur den Entrepreneur Salon in

London, sondern ist heute auch

Europapräsident der Intercoiffure

Mondial in Paris.

Intercoiffeur

Mayer ist seit

70 Jahren eine

Institution in

der heimischen

Branche. Gerhard

(l.) und Andreas

Mayer freuen sich

über das Jubiläum.

INTERCOIFFEUR MAYER

Futtermittel –10,6 %

Gut für die Bauern im Winter. Futtermittel

sind um 10,6 Prozent günstiger

geworden.

Drei Jahre Rezession

■ In der Aula der Universität

Graz fand gestern auf Einladung

von Rektor Peter Riedler und Alfred

Gutschelhofer das Grazer

Wirtschaftsgespräch 2025 statt.

Finanzstaatssekretärin Barbara

Eibinger-Miedl diskutierte unter

der Leitung von Thomas Krautzer

mit IV-Österreich-Präsident Georg

BILLIGER

Diskussionsrunde: Tobias Thomas, Georg Knill, Barbara Eibinger-Miedl,

Thomas Krautzer, Peter Riedler und Alfred Gutschelhofer (v. l.)

SOWI

Knill und Tobias Thomas, Professor

für Wirtschaftspolitik, die aktuelle

wirtschaftliche Situation. Mit

dabei waren: Kurt Hohensinner,

Franz Voves, Martin Schaller,

Nina Zechner, Harald Kainz, Beatrix

Karl, Gustav Spener, Gernot

Pagger, Michael Schickhofer und

Christian Kovac.


30

viva

graz

www.grazer.at 30. NOVEMBER 2025

Mit Sport fördern wir nicht nur

die physische und psychische Gesundheit

unserer Kinder, sondern

30 Clarissa Berner clarissa.berner@grazer.at

auch ihren Lernerfolg.“

Landesrat Stefan Hermann über Schulsport PB HERMANN

Mehr als nur ein

Mit der Aktion werden finanziell

Schwache unterstützt. VINZIWERKE

VinziShop lädt

zum Haarschnitt

■ Am Montag, dem 1. Dezember,

findet im VinziShop in der

Georgigasse 2 die Aktion „Gratis

Haarschnitt“ statt. Von 10

bis 18 Uhr können Sozialcard-

Besitzer einen kostenlosen

Haarschnitt genießen. Es wird

darum gebeten, die Haare vor

dem Friseurtermin zu waschen.

Seit 2019 gibt es den VinziShop

in Eggenberg. Er wurde in feierlichem

Rahmen von der Obfrau

Susanne Biri, Leiterin Waltraud

Grießler-Aichberger und Pfarrer

Wolfgang Pucher eröffnet.

Seit diesem Zeitpunkt ist der

Shop aus dem Grazer Stadtbild

nicht mehr wegzudenken. Im

VinziShop werden Sachspenden,

die dort abgegeben werden,

verkauft. Die Auswahl ist groß:

Von Kleidungsstücken über Bücher

bis hin zu Spielzeug und

Haushaltswaren ist für jeden etwas

dabei. Mit dem Kauf der Waren

werden soziale Projekte der

Pfarre unterstützt.

SPANNEND. Herausforderungen

und

Entwicklungen im Gesundheitsbereich

– ein

Gespräch mit Landesrat

Karlheinz Kornhäusl.

Von Clarissa Berner

clarissa.berner@grazer.at

stiegschancen und es werden

Spitzengehälter gezahlt.“

Gesundheitsberufe sind jedoch

sehr fordernde Berufe.

Kornhäusl: Selbstverständlich

sind sie unheimlich fordernd.

Man ist mit Leid und Krankheit

konfrontiert. Viele Bereiche

sind körperlich und seelisch

herausfordernd, und die Versorgung

muss 365 Tage im Jahr gewährleistet

werden. Das ist mit

Nacht- und Wochenendarbeit

verbunden. Aber man bekommt

von den Patienten so viel Dankbarkeit

zurück. Auch der Zusammenhalt

im Team ist überwältigend.

Das ist durch kein Geld

der Welt zu ersetzen und ergänzt

die Maßnahmen, die wir als steirische

Landesregierung bereits

gesetzt haben.“

Um welche Maßnahmen handelt

es sich?

Kornhäusl: „Es braucht eine

Vielfalt an Maßnahmen, eine

ausgewogene Work-Life-Balance

und ein dementsprechendes

Gehalt. In der Steiermark sind

wir bei den Gehältern an der

Spitze. Wir haben die Kinderbetreuungsangebote

an unseren

Krankenhausstandorten aufgestockt

und bieten zusätzlich

Was sind die Herausforderungen

im Gesundheitsbereich?

Karlheinz Kornhäusl: „In

ganz Europa liegen die Herausforderungen

darin, die wohnortnahe

Versorgung in der Breite

sicherzustellen. Dafür benötigt

man hochqualifiziertes Personal.“

Wie begeistert man junge Menschen

dafür, einen Gesundheitsberuf

zu erlernen?

Karlheinz Kornhäusl: „Ich

war 15 Jahre als Arzt tätig und

kann sagen, dass Gesundheitsberufe

unheimlich abwechslungsreich

und vielfältig sind.

Man arbeitet zum Wohle der Patienten,

hat Aufstiegs- und Umeine

Sommerbetreuung für die

Kinder unserer Mitarbeiter an.

Neben Online- und Social-Media-Kampagnen

haben wir eine

eigene Informationsstelle am

Karmeliterplatz eingerichtet, wo

Interessierte Informationen über

Gesundheitsberufe einholen

können. Außerdem bezahlen wir

ein monatliches Ausbildungsgeld

von knapp 900 Euro an jeden,

der eine Pflegeausbildung

antritt. So ist es uns gelungen,

Menschen für Gesundheitsberufe

zu begeistern. Mittlerweile

haben fast alle steirischen Krankenhausstandorte

eine Vollbesetzung.“

Ist der Fachkräftemangel im Pflegebereich

dennoch spürbar?

Kornhäusl: „Ich würde lügen,

wenn ich sage, dass überall Milch

und Honig fließt. Es geht uns allen

ähnlich, aber im Vergleich

zu den anderen Bundesländern

geht es uns in der Steiermark

besser. Unsere Bemühungen

fruchten. Wir haben im letzten

Jahr erstmals seit vielen Jahren

mehr Eintritte in die Spitäler gehabt

als Austritte. Das sind positive

Signale im pflegerischen und

ärztlichen Bereich. Nur, da darf

man sich nicht ausruhen.“

„Keine App und keine

KI dieser Welt können

Berührung, menschliche

Zuwendung und

gesprochenes Wort

ersetzen.“

SCHERIAU


30. NOVEMBER 2025 www.grazer.at

graz viva 31

IN

GETTY (2)

Pastelltöne

Christbaumschmuck in hellen Pastelltönen

sorgt für ein modernes und

schlichtes Weihnachtsflair.

Überladene Bäume

Christbäume mit viel Lametta,

blinkenden Lichterketten und grellen

Farben liegen nicht mehr im Trend.

OUT

Beruf

Nun ein Blick in die Zukunft. Wie

wird die Künstliche Intelligenz das

Gesundheitssystem verändern?

Kornhäusl: „Wir sind am Beginn

einer langen Reise, wenn

es um KI und Telemedizin geht.

Den Weg müssen wir gehen, weil

er mit großen Chancen verbunden

ist, vor allem wenn es darum

geht, unsere Gesundheits berufe

zu entlasten. Es ist absurd, wenn

die Dokumentation einer Pflegetätigkeit

mehr Zeit in Anspruch

nimmt als der eigentliche Pflegeschritt.

Hier können digitale Angebote

Abhilfe schaffen. Aber keine

App und keine KI dieser Welt

können Berührung, menschliche

Zuwendung und ein gesprochenes

Wort ersetzen. Das werden

wir immer brauchen.“

„Wir haben es geschafft,

Menschen für

Gesundheitsberufe zu

begeistern.“

SCHERIAU


32 viva

www.grazer.at 30. NOVEMBER 2025

Arbeiten mit Sinn

Vielfalt wird

am Ausbildungszentrum

der Caritas für

Sozialberufe

großgeschrieben.

CARITAS SCHULEN AUSBIL-

DUNGSZENTRUM FÜR SOZI-

ALBERUFE WIELANDGASSE

GRAZ, FURGLER FOTOGRAFIE

SOZIAL. Gesundheitsberufe

sind sinnstiftend

und sozial. Wir waren

mit Birgit Poier, Direktorin

der Grazer Caritas

Schulen, im Gespräch.

Von Clarissa Berner

clarissa.berner@grazer.at

Wenn es um Gesundheitsberufe

geht, denkt man

meistens an pflegerische

Tätigkeiten. Doch nicht alle Gesundheitsberufe

sind automatisch

Pflegeberufe. Jene Berufe sind sogar

in hohem Maß soziale Berufe.

Wir waren mit Birgit Poier, Direktorin

des Ausbildungszentrums

der Caritas für Sozialberufe, im

Gespräch und haben uns über die

soziale Rolle von Berufen im Sozialbetreuungs-

und Pflegebereich

unterhalten.

Soziale Berufe

Spätestens seit der Corona-Pandemie

sind Pflegeberufe in aller

Munde, doch neben der Ausbildung

zum Pflegefachassistenten

gibt es im Gesundheitsbereich

viele soziale Schwerpunkte. Dazu

zählen etwa die Ausbildung zum

Sozialbetreuer in den Bereichen

Altenarbeit, Behindertenarbeit,

Behindertenbegleitung sowie Familienarbeit,

die Ausbildung zur

Heimhilfe und jene zum diplomierten

Sozialpädagogen.

Trotz des spürbaren Fachkräftemangels

ist der Zulauf zu Gesundheitsberufen

hoch. „Im heurigen

Herbst mussten wir eine zusätzliche

Klasse aufmachen, weil die

Nachfrage so groß war“, erinnert

sich Poier. Am Ausbildungszentrum

der Caritas werden unterschiedliche

Schultypen mit den

jeweiligen Schwerpunkten angeboten,

darunter eine dreijährige

Schule für Sozialbetreuungsberufe

und eine fünfjährige Höhere

Lehranstalt für Pflege und Sozialbetreuung.

Tätigkeiten

Zwar stehen Tätigkeiten im Rahmen

der Alten- und Behindertenarbeit

auch mit der Pflege eng in

Verbindung, doch hat die

Arbeit eine starke soziale

und emotionale Komponente.

Auch zuhören,

beruhigen, motivieren,

die Begleitung im Alltag,

die therapeutische Arbeit,

Prävention und Aufklärung

gehören zu den

Hauptaufgaben der Gesundheitsund

Sozialbetreuungsberufe.

Die Auszubildenden sollten

ein gewisses Profil mitbringen.

„Besonders wichtig sind innere

Stabilität und ein gutes Gleichgewicht

mit sich selbst. Auch soziale

Kompetenzen, insbesondere Empathiefähigkeit,

spielen eine große

Rolle. Unsere Schüler sollten zu-

dem Offenheit und echtes Interesse

für die Menschen mitbringen,

mit denen sie in Zukunft arbeiten

werden“, weiß die Direktorin aus

Erfahrung.

Zukunft

Berufe im Sozialbetreuungs-

und Pflegebereich

bieten zahlreiche Weiter-

und Höherqualifizierungswege:

„Viele

unserer Schüler, die

die fünfjährige Höhere

Lehranstalt für

Pflege und Sozialbetreuung

abgeschlossen

haben, studieren jetzt an

der Fachhochschule“, so Poier.

Der Tag der offenen Tür für die

Höhere Lehranstalt für Pflege

und Sozialbetreuung findet am

12. Dezember von 14 bis 18 Uhr

statt. Informationsabende für die

Schule für Sozialbetreuungsberufe

finden an ausgewählten Tagen

im Jänner statt.

Birgit Poier

Zentrum für Groß und Klein

■ Im Rahmen der Kinderrechte-Woche

eröffnete ein Jugend-

und Familienzentrum der

Kinderfreunde Steiermark in

der Peter-Rosegger-Straße 98.

Landesvorsitzender Wolfgang

Moitzi, Gemeinderat Stefan

Stücklschweiger, Landesabgeordnete

Kerstin Zambo und

Gemeinderat Kurt Luttenberger

waren dabei, für Musik sorgte ein

ukrainischer Chor. Alle Fotos finden

Sie auf www.grazer.at.

Musik und ein ukrainischer Chor

sorgten für Unterhaltung. FEDEROVA


30. NOVEMBER 2025 www.grazer.at viva

KI und Technik

Gesundheit im Wandel

33

SPANNEND. Durch Technik, Apps und die Künstliche Intelligenz ändert sich

in Gesundheitsberufen viel. Ein Beispiel dafür ist das Da-Vinci-System.

Von Clarissa Berner

clarissa.berner@grazer.at

Auch im Gesundheitsbereich

wird technischen

Geräten, der Künstlichen

Intelligenz und Apps eine immer

größer werdende Rolle zugeschrieben.

Damit verändern sich

auch die Gesundheitsberufe.

Operationen werden einfacher,

Abläufe schneller und Diagnosen

genauer. Ein Beispiel hierfür

ist Roboterchirurgie, die innerhalb

der KAGes in Graz und Leoben

eingesetzt wird.

Robotik

Der Robotertechnologie wird

eine große Rolle zugeschrieben.

In der KAGes kommt das

Da-Vinci-System zum Einsatz.

Diese Form der Eingriffe bedeutet

für die Patienten geringeren

Blutverlust, weniger Schmerzen,

geringeren Medikamentenbedarf,

schnellere Wundheilung

und damit kürzere Krankenhausaufenthalte.

Auch für Chirurgen bringt die

Technologie klare Vorteile: ergonomisches

Arbeiten, geringere

körperliche Belastung und präzisere,

ermüdungsarme Bewegungsabläufe.

Ein Beispiel für den gelungenen

Einsatz der Roboterchirurgie

sind Prostataoperationen.

„Gerade bei Prostataoperationen

zeigen internationale Studien,

dass durch roboterassistierte

Eingriffe das Risiko für Inkontinenz

und Erektionsstörungen

insgesamt geringer sein kann,

weil anatomische Strukturen unter

der 3D-Vergößerung besser

geschont werden können“, so der

Urologe Thomas Alber.

Roboter unterstützen Chirurgen bei

Operationen.

UNIKLINIKUM GRAZ/STIEFKIND


34 viva

www.grazer.at 30. NOVEMBER 2025

Skivergnügen und

Skifahren am Präbichl in der Erlebnisregion

Erzberg-Leoben PRAEBICHL/TOM LAMM

Start in die neue

Wintersaison

■ In der Erlebnisregion Erzberg-Leoben

beginnt die Wintersaison

mit einer Vielfalt an

sportlichen und naturnahen

Erlebnissen. Ab 6. Dezember

2025 finden Skifahrer aller

Könnerstufen am Präbichl

wieder ihr Terrain: familienfreundliche

Schulhänge,

genussvolle Pisten und die

berühmte Polsterrinne, die

längste erschlossene Steilrinne

der Ostalpen, laden zu

sportlichen Winterabenteuern

ein.

Die Backstreet Boys sorgen an drei Tagen für Kreischalarm in Schladming.

SCHLADMING DACHSTEIN


30. NOVEMBER 2025 www.grazer.at viva

35

Konzert-Highlights

HÖHEPUNKTE. Die

Skisaison hat sich

mittlerweile zu einer

wahren Konzertsaison

entwickelt. Wir haben

den Überblick.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Auf die Ohren

Doch damit nicht genug, auch

in anderen Skigebieten jagt ein

Konzert-Highlight das nächste

und es gibt für die Skifans und

Konzertjunkies ordentlich was

auf die Ohren.

Am 5. Dezember werden Edmund

in Obertauern ihre Hits

zum Besten geben.

Beim Bergfestival in Saalbach

warten zahlreiche Stars und

Bands auf die Besucher.

Gastein Sounds heißt es in

Bad Hofgastein. Am zweiten Tag

begeistert der deutsche Kult-

Rapper Cro die Konzertbesucher.

Österreichisch wird’s beim

Hochzeiger Open Air im Pitztal.

Hier werden Seiler & Speer das

Publikum zum Mitsingen animieren.

Das mit Sicherheit größte

Konzert-Highlight dieser

Wintersaison sind

die drei Konzerte der Backstreet

Boys beim Ski Opening in

Schlad ming. Die Kultband aus

den USA gibt hier ihre einzigen

angekündigten Konzerte in Europa.

Dementsprechend groß

war der Ansturm auf die Tickets,

und die Jungs stockten von einem

geplanten auf insgesamt

drei Konzerte auf.

Das vorwiegend weibliche

Publikum kann sich auf eine

mitreißende Performance und

die größten Hits von AJ, Brian,

Kevin, Howie und Nick freuen.

Musik im Schnee

■ Backstreet Boys, 5. bis 7.

Dezember, beim Ski Opening in

Schladming

■ Edmund, 5. Dezember, in

Obertauern

■ Marteria, Donots, H-Blockx,

Sondaschule, Blackout Problems,

Turbobier, DJ Arnim

Teutoburg-Weiss, DJ Dennis

Concorde und Brew Berrymore,

5. bis 7. Dezember beim

Bergfestival in Saalbach

■ Fäaschtbänkler, 7. Dezember,

St. Anton am Arlberg

■ Ski Aggu, SDP & Ikkimel,

12. Dezember, beim Gastein

Sounds in Bad Hofgastein

■ Cro & Bella, 13. Dezember,

beim Gastein Sounds in Bad

Hofgastein

■ Seiler & Speer, 13. Dezember,

beim Hochzeiger Open Air

im Pitztal

Rätsel-Lösung vom 23.11.2025

M

A G A

E I N W O H N E R Z A H L

A N N E E O D A E R M E

S M I N I M A X I M E D

M A R O N E E N T D I

G E P O C K E C I G

E R I C H P A K E S C H

A N A A S E S A D E

Z E H N T E R B E Z I R K

R I S O E I N S U E

R U H E W E I N Z O E D L

T O R T E N D

Lösung:

H O F O R G I E

P B R R LANDES-

G I G A S P O R T PATRON

E L O R B E R Lösung:

N I L E I N E LANDESPATRON

Sudoku-Lösung

vom 30.11.2025

9 7 3 5 8 6 1 4 2

1 8 2 7 3 4 5 9 6

5 6 4 1 9 2 8 7 3

8 3 7 9 2 1 6 5 4

6 9 5 3 4 7 2 1 8

2 4 1 6 5 8 9 3 7

7 5 6 8 1 3 4 2 9

3 2 9 4 6 5 7 8 1

4 1 8 2 7 9 3 6 5


36 viva

www.grazer.at 30. NOVEMBER 2025

Wellness als ideales

Die Therme lädt zum Benefizkonzert.

THERMENRESORT LOIPERSDORF | MICHAEL GROESSLER

Benefizkonzert

in Loipersdorf

■ „Gemeinsam Großes bewegen“

– unter diesem Motto findet

heuer ein stimmungsvoller

Adventabend im Thermenresort

Loipersdorf statt. Am 7. Dezember

verwandelt sich die

Thermenkapelle beim Benefizkonzert

von Christian Stani

und Caro Fux in einen Ort voller

Musik und Herzenswärme.

Der Reinerlös der Veranstaltung

kommt der Kinderklinik

des LKH Graz zugute, die damit

Familien schwer erkrankter

Kinder unterstützt.

Ein Aufenthalt in einer der elf Thermen ist das ideale Geschenk für Weihnachten.

THERME LOIPERSDORF | HELDENTHEATER

Tourismus zieht Bilanz

NEUE ZAHLEN. Im Herbst zieht der heimische Tourismus Bilanz. Sowohl

der gesamte Tourismus als auch einzelne Regionen verzeichnen ein Plus.

Gastgeber des mo.wi Franziska und

Gerhard Moser-Winkler KÄRNTENPHOTO

Auszeichnung für

den Moserhof

■ Das Restaurant mo.wi, des

Hotel Moserhof in Kärnten,

wurde für sein herausragendes

Engagement im Umwelt- und

Klimaschutz mit dem renommierten

Gault&Millau „Future

Award Kärnten 2026“ ausgezeichnet.

Die Auszeichnung

unterstreicht die konsequente

Ausrichtung des Kärntner Traditionshauses

auf Regionalität,

Ressourcenschonung und zirkuläre

Kulinarik. Mit der Ehrung

wird das Hotel Moserhof

als Leuchtturmbetrieb ausgezeichnet.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Auf ein erfolgreiches Jahr

kann der steirische Tourismus

blicken. Im gesamten

Tourismusjahr (November

2024 bis Oktober 2025) konnte

bei den Nächtigungen die

14-Millionen-Marke überschritten

werden. Das ergibt ein Plus

von 0,9 Prozent bei den Nächtigungen.

Bei den Ankünften

konnte ein Plus von zwei Prozent

verzeichnet werden. Im Sommerhalbjahr

gab es acht Millionen

Nächtigungen, ein Plus von

1,3 Prozent. Die Ankünfte stiegen

um 1,6 Prozent. Sehr zur Freude

von Landeshauptmann und Tourismusreferent

Mario Kunasek

und Steiermark-Tourismus- und

Standortmarketing-GmbH-Geschäftsführer

Michael Feiertag.

Jubel

Jubelstimmung herrscht auch

im Tourismusverband Thermen-

& Vulkanland: Mit einem

Zuwachs von 90.000 Nächtigungen

verzeichnet die Erlebnisregion

das größte Plus aller elf

Tourismusregionen in der Steiermark,

und zwar ein Plus von

4,9 Prozent.

Erfreulich ist auch die Aufenthaltsdauer

im Thermen- & Vulkanland.

Bei 662.646 Ankünften

(gesamt +3,1 Prozent bzw.

+4,4 Prozent Inland) blieben

die Gäste durchschnittlich 3,3

Nächte in der Erlebnisregion.

Auch die Zahlen für die Sommersaison

2025 (Mai bis Oktober)

können sich sehen lassen:

Hier konnte die Erlebnisregion

bei den Nächtigungen ein Plus

von 4,4 Prozent verbuchen.

Mario Kunasek und Michael Feiertag

(r.) freuen die Zahlen.

STG/SCHERIAU


30. NOVEMBER 2025 www.grazer.at viva

37

Geschenk

SCHENKEN. In knapp

einem Monat ist Weihnachten.

Wellness-

Gutscheine bieten sich

perfekt als Präsent

unterm Baum an.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Winterzeit ist Thermenzeit.

Und hier kann man

in der Steiermark aus

dem Vollen schöpfen. Insgesamt

elf Thermen und zahlreiche Wellnesshotels

warten landauf, landab

auf entspannungswillige Gäste.

Freude schenken

Daher liegt es also nahe, so kurz

vor Weihnachten über Thermenund

Wellnessgutscheine als Geschenk

nachzudenken. So bleibt

der Beschenkte flexibel und kann

sich den passenden Zeitpunkt

für seinen Aufenthalt individuell

aussuchen.

Denn wer sagt, dass ein Ausflug

in eine Therme oder ein Wellnesshotel

nur am Wochenende

stattfinden muss? Denn gerade

zu diesen Zeiten sind oft viele

Erholungssuchende zu Gast und

es ist mit der Erholung oft nicht

weit her. Unter der Woche sind

die Wellnesstempel oft nur wenig

besucht und der Erholungsfaktor

ist umso höher.

Wer zudem gerne die Sauna

besucht oder sich eine Massage

gönnen möchte, ist an einem

Wochentag oft besser aufgehoben,

weil man leichter zu einem

Termin kommt bzw. mehr Platz

beim Schwitzen hat.

Zwar sind die Thermen mittlerweile

Ganzjahresdestinationen,

dennoch ist die kalte Jahreszeit

noch immer die romantischste

Zeit für einen Wellnessaufenthalt.


mobil

graz

38

www.grazer.at 30. NOVEMBER 2025

38

Lukas Steinberger-Weiß

lukas.steinberger@grazer.at

Neue Autobahnanschlüsse

bringen selten Entlastung, dafür

aber zusätzlichen Verkehr.“

Vizebürgermeisterin Judith Schwentner ist keine

Freundin der neuen Abfahrt Hart bei Graz. FISCHER

Der Formentor VZ5 ist ein superstarker

Verbrenner.

CUPRA

Rückkehr des

Fünfzylinders

■ Cupra will weiterhin neue

Maßstäbe im Bereich High

Performance setzen – diesmal

mit der Rückkehr seines

legendärsten Verbrennermodells:

des Cupra Formentor

VZ5. Der auf weltweit nur 4000

Einheiten limitierte Hochleistungs-Crossover-SUV

verfeinert

seine emotionale und

technische DNA und bietet

gleichzeitig ein unvergleichliches

Fahr erlebnis. Der Cupra

Formentor VZ5 war schon

immer etwas Besonderes. Der

unverwechselbare 287 kW

(390 PS) starke Fünfzylindermotor

mit 480 Nm Drehmoment,

die Agilität durch Drehmomentverteilung

(Torque

Splitter) und das skulpturale

Design des Crossover-SUV

verkörpern den rebellischen

Spirit und die technische

Kompetenz der Marke. Jetzt

kehrt er mit neu kalibrierter

Präzision, verbesserter Ästhetik

und neuen Funktionen

zurück. Das Herzstück des

neuen Cupra Formentor VZ5

ist der legendäre 2,5-Liter-TSI-

Fünfzylindermotor mit einer

Leistung von 287 kW (390 PS)

und einem Drehmoment von

480 Nm. In Kombination mit

einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe

(DSG) und

dem Allradantrieb 4Drive

bietet der VZ5 eine präzise

Kraftverteilung auf alle Räder

– einschließlich einer Querkraftregelung

für verbesserte

Kurvenstabilität. Der Bestellstart

erfolgt Anfang 2026.

ÖAMTC warnt

WILDWUCHS. Mit der neuen Möglichkeit der Kameraüberwachung für

Kommunen droht ein Chaos. Graz will nur Fußgängerzonen überwachen.

Von Lukas Steinberger-Weiß

lukas.steinberger@grazer.at

Mit der 36. Novelle der

Straßenverkehrsordnung

(StVO) sollen

Gemeinden eine Möglichkeit

erhalten, ihre Verkehrsflächen

mit Kameras zu überwachen.

In der Unbestimmtheit, wo eine

Kameraüberwachung zulässig

sein soll, ortet Österreichs größter

Mobilitätsclub ein riesiges

Problem. Bernhard Wiesinger,

Leiter der ÖAMTC-Interessenvertretung:

„Die StVO-Novelle

erlaubt den Gemeinden eine

Kameraüberwachung fast aller

Fahrverbote und weiterer Verkehrsbeschränkungen.

Kommt

dieses Gesetz, ist in ganz Österreich

ein Wildwuchs an zusätzlichen

und größeren Fahrverbotszonen

zu erwarten. Schließlich

geht es für die Gemeinden auch

um Einnahmen.“ Zwar werden

auch künftig Magistrat oder Bezirkshauptmannschaft

prüfen

müssen, ob die Errichtung eines

neuen Fahrverbotes „dringend

notwendig“ ist, allerdings seien

die Hürden für die antragstellende

Gemeinde niedrig.

Hinzu komme, dass durch das

Fehlen einheitlicher Vorgaben

praktisch jeder Ort eigene Ideen

zur Verkehrsberuhigung entwickeln

kann. Wiesinger: „Bereits

heute existieren ganz unterschiedliche

Begründungen für

Verkehrsbeschränkungen. Beim

Parken werden in Wien und Graz

höhere Gebühren für SUVs diskutiert.

Im Ortskern von Laa an

der Thaya sind beispielsweise nur

E-Mopeds erlaubt. International

verbieten Städte wie Madrid und

Barcelona in bestimmten Bereichen

die Einfahrt von Verbrenner-Autos.

Im Grunde sind unterschiedliche

Regel-Konzepte

natürlich vorstellbar, aber wenn

Neue

Möglichkeiten

zur

Kameraüberwachung

bedingen

oft

kreative

Ideen. Der

ÖAMTC

warnt vor

einem

Ausarten

der Regeln

und

Zonen. GETTY

Kamera-Chaos droht

alles gleichzeitig kommt, dann ist

Chaos vorprogrammiert.“

Der ÖAMTC gibt zu bedenken:

„Wenn für die Einfahrt in

eine Gemeinde andere Regeln

gelten als für die Einfahrt in die

Nachbar-Gemeinde, kennt sich

niemand aus. Außerdem könnte

der Aufwand für Behörden und

Gerichte massiv ansteigen.“

Graz beruhigt

In Graz soll kein Chaos ausbrechen:

„Beim Zufahrtsmanagement

geht es uns vor allem um

den Schutz der Fußgänger, denn

in Graz kommt es immer wieder

zu gefährlichen unerlaubten Einfahrten

in Fußgängerzonen. Eine

datenschutzkonforme, moderne

Kontrolle hilft uns, diese Bereiche

sicherer zu machen. Wir wollen

keine neuen Verbote, sondern bestehende

Regeln endlich verlässlich

überprüfen können“, meint

Vize-Bgm. Judith Schwentner.


30. NOVEMBER 2025 www.grazer.at mobil graz 39

CC/USERMYFRIEND, CC/ KumarNeelamegam

... in Graz

Hier fährt man auf mehr als

70 Kilometern auf Schienen

mit mehreren Linien.

ANZAHL DER

STRASSENBAHNKILOMETER

73,6 : 30,4

... in Linz

Hier sind es etwas weniger

Kilometer als in Graz. Der

Ausbau von Schienen stockt.

Neuer Transporter von Renault

NEUHEIT. Renault stellt ein neues Nutzfahrzeug vor und führt dort erstmals die 800-V-Ladetechnik

ein, die man sonst eher aus höherwertigen E-Autos des Mitbewerbs kennt. Start ist im Jahr 2026.

Von Lukas Steinberger-Weiß

lukas.steinberger@grazer.at

Renault stellte auf der Solutrans

2025 in Lyon die Serienversion

des neuen Trafic

E-Tech Electric vor. Der vollelektrische

Kastenwagen ist das erste

Fahrzeug der Marke, das auf der

flexiblen, skalierbaren SDV-Architektur

(Software Defined Vehicle)

von Ampere basiert. Eine Premiere

für die Marke ist zudem die

800-Volt-Technologie, die hier erstmals

in einem Renault-Modell zum

Einsatz kommt und ein schnelles

Aufladen für eine Reichweite von

bis zu 450 km WLTP ermöglicht.

Der Trafic-Kastenwagen ist das

erste Modell einer neuen Familie

von 100 Prozent elektrischen

Nutzfahrzeugen. Er kommt Ende

2026 auf den Markt, bevor weitere

Versionen des Trafic E-Tech, etwa

als Fahrgestell, Pritsche oder Cargo

Box, folgen.

Schnell-Lader

Für mehr Komfort und ein einfacheres

Handling sorgt die neue

800-Volt-Schnellladetechnologie,

die hier ihre Premiere bei Re nault

feiert. An DC-Schnellladestationen

lässt sich die Batterie damit in etwa

20 Minuten von 15 auf 80 Prozent

aufladen, was einer zusätzlichen

Reichweite von 260 km entspricht.

Der neue Renault Trafic E-Tech Electric wurde in Lyon vorgestellt und soll

das Nutzfahrzeug endgültig in die elektrische Ära heben.

RENAULT


40 mobil

www.grazer.at 30. NOVEMBER 2025

Das E-Facelift

NEU. Toyota frischt den

bZ4X auf und spendiert

ihm einige neue Goodies,

die gefehlt haben.

Mit dem bZ4X hat Toyota

im Jahr 2022 nicht

nur sein erstes reines

Elek trofahrzeug eingeführt. Das

SUV-Modell lieferte auch die

Blaupause des Unternehmens

für die künftige Entwicklung neuer,

vollelektrischer SUVs: eine

„EV-DNA“ aus authentischer Allradleistung,

effizientem Antrieb

und der unverzichtbaren Toyota-

Qualität, Langlebigkeit und Zuverlässigkeit.

Facelift

Der neue bZ4X ist weit mehr als

nur eine Modellpflege zur Mitte

des Lebenszyklus. Der elektrische

Antriebsstrang wurde umfassend

verbessert; neue Batterien bieten

mehr Leistung, schnelleres Laden

und eine größere Reichweite.

In der Top-Ausstattung verfügt

der bZ4X künftig zudem über ein

22-kW-Bordladegerät. Künftig

werden zwei Batterievarianten

mit 57,7 kWh oder 73,1 kWh Kapazität

angeboten. Die Kunden

können damit eine Version wählen,

die ihren Fahranforderungen

und ihrem Budget am besten entspricht.

Toyota garantiert, dass

die Batterie bis zu zehn Jahre lang

oder bis zu einer Laufleistung von

160.000 Kilometern noch über

mindestens 70 Prozent ihrer ursprünglichen

Kapazität verfügt.

Aktualisierungen an Fahrwerk

und Karosserie sorgen für ein

niedrigeres Geräusch- und Vibrationsniveau

sowie für komfortablere

Fahreigenschaften und

eine verbesserte Fahrdynamik.

Der umfassend verbesserte Toyota

bZ4X ist zu Preisen ab 42.690

Euro bestellbar. Auslieferung:

2026. LSTW

Der neue Toyota bZ4X wird ab Anfang 2026 ausgeliefert.

TOYOTA


30. NOVEMBER 2025 www.grazer.at

Neutorlinie

mobil 41

Premierenfahrt mit Promis

HISTORISCH. Am Freitag fand die Premierenfahrt auf der Neutorlinie statt. Es war dies die offizielle

Eröffnung der neuen Linie. Seit gestern befindet sich die neue Bim-Strecke im Normalbetrieb.

Von Lukas Steinberger-Weiß

lukas.steinberger@grazer.at

Das Wort „historisch“ wurde

am Freitag mehrmals

bemüht, denn mit der

Neutorlinie, die die Innenstadt

entlastet, ist ein Meilenstein im

Grazer Tramverkehr gelungen.

Die neue Neutorlinie wurde im

Beisein von Nationalratsabgeordnetem

Wolfgang Moitzi (kam

in Vertretung von Minister Peter

Hanke), Verkehrslandesrätin

Claudia Holzer, Bürgermeisterin

Elke Kahr, Vizebürgermeisterin

Judith Schwentner, Finanz-

und Beteiligungsstadtrat

Manfred Eber, SPÖ-Vorsitzender

Doris Kampus, der Holding-

Graz-Vorstände Wolfgang Malik

und Mark Perz sowie Stadtbaudirektor

Bertram Werle feierlich

in Betrieb genommen. Danach

ging es auf eine erste Runde, um

die neue Strecke zu erleben. Da

für die neue Flexity-Bim noch

Genehmigungen ausständig

sind, wurde die Premierenfahrt

mit einer Variobahn begangen.

ÖVP mit Kritik

Die Entflechtung des Straßenbahnnetzes

ist eine sinnvolle

und notwendige Maßnahme,

die die Volkspartei nicht nur

immer unterstützt, sondern in

der vergangenen Gemeinderatsperiode

auch selbst federführend

auf Schiene gebracht hat.

„Die Grund entscheidung war

richtig“, betont VP-Chef Stadtrat

Kurt Hohensinner, „nur das,

was danach kam, war eine einzige

Aneinanderreihung von Fehlern

und politischem Scheitern“,

kritisiert er das Baustellenmanagement.

Bundespolitik, Landespolitik, Stadtpolitik und Vertreter der Stadt und der

Holding waren bei der Premierenfahrt der Neutorlinie anwesend.

KK


42 mobil

www.grazer.at 30. NOVEMBER 2025

Frische Dacias

sind jetzt da

SPANNEND. Dacia hat seine Bestseller Sandero,

Sandero Stepway und Jogger überarbeitet und

setzt auf mehr Konnektivität und frische Optik.

Von Lukas Steinberger-Weiß

lukas.steinberger@grazer.at

Dacia öffnet die Bestellbücher

für die neuesten

Versionen von Sandero,

Sandero Stepway und Jogger.

Alle drei Modelle zählen seit

Jahren zu den erfolgreichsten

Privatkundenfahrzeugen Österreichs.

Allein der Sandero wurde

2025 bis Ende Oktober fast

3700-mal zugelassen. Seit seiner

Einführung 2008 konnte der

Bestseller über 50.000 Kunden in

Österreich überzeugen. Seit 2022

führt er die Zulassungsstatistik

bei den Privatkunden hierzulande

an – und ist seit 2017 sogar

das meistverkaufte Privatauto in

Europa. 2024 war er über alle Kanäle

hinweg Europas Nummer 1.

Mit der Überarbeitung bleiben

die Modelle ihrem Kern treu: Sie

sind moderne, praktische und

robuste Fahrzeuge zum fairsten

Preis am Markt.

Preisbrecher

Der 1,0-Liter-Dreizylinder-Turbobenziner,

der nur für den Sandero

erhältlich ist, leistet nun

100 PS statt wie bisher 90 PS und

verbessert damit die Agilität im

Der Sandero wurde überarbeitet und kann jetzt bestellt werden. Ebenso

der neue Jogger. Dacia setzt stark auf Kunden im Privatsegment.

DACIA

Alltag. Der Sandero ist weiterhin

mit dem Benzinmotor SCe

65 erhältlich und mit Preisen ab

12.690 Euro das günstigste Angebot

auf dem Markt. Den Sandero

Stepway gibt es ab 15.490 Euro.

Der Dacia Jogger bleibt das preiswerteste

Familienauto Österreichs

mit Platz für bis zu sieben

Personen. Zu haben ist der Crossover

ab 18.990 Euro. Alle drei Modelle

sind ab sofort bestellbar.


30. NOVEMBER 2025 www.grazer.at wohnen

43

Eigentümertag klärte auf

TAGUNG. Großer Andrang und eine hohe Nachfrage herrschte beim 7. Steirischen Eigentümertag.

Das Jahresforum bot einmal mehr eine Plattform zu den Themen, die für Eigentümer relevant sind.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Über 400 Teilnehmer vor

Ort und beeindruckende

4185 Online-Besucher

nahmen an der Veranstaltung

teil und knackten damit den Besucherrekord.

ÖHGB-Vizepräsident

Paul Großmann war eigens

aus Tirol angereist.

Umfassend

Die Veranstaltung bot ein umfassendes

Programm zu jenen

Themen, die aktuell besonders

relevant sind: Mietrecht, Sanierungsanforderungen,

Förderlandschaft,

Gebäudesicherheit,

Energieeffizienz und steuerliche

Rahmenbedingungen. Großmann,

Peter Hötzer, Vizepräsident

des Hausbesitzerbundes

Steiermark, und Tagungsleiter

Christoph Kothbauer präsentierten

einen präzisen Überblick

über die jüngsten rechtlichen

Entwicklungen und deren Auswirkungen

auf Eigentümerinnen,

Eigentümer und Verwalter.

Bei der Podiumsdiskussion

„Zukunft braucht Dialog“ wurden

die wesentlichen Herausforderungen

für Eigentümer

benannt: Wertsicherungsmechanismen,

aktuelle Entwicklungen

in MRG und WEG, Gebäudesicherheit

sowie neue

Marktdaten unterstreichen, dass

sich die Immobilienwirtschaft

an einem entscheidenden Wendepunkt

befindet. Auf die Branche

wächst der Handlungsdruck,

und die Rechtslage wird zunehmend

komplexer. Der große Andrang

bei der Veranstaltung hat

deutlich gezeigt, das es Informationsbedarf

gibt.

Christoph Kothbauer, Peter Hötzer, Sandra Suppan, Alexander Klein und Stefan

Drawetz freuten sich über den regen Andrang der Eigentümer.

ÖHGB STEIERMARK


44

sport

graz

www.grazer.at 30. NOVEMBER 2025

Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

44

Das hat mich überrascht,

und es ist sicher nicht

seine große Stärke.“

Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko über

Neo-Aston-Martin-Teamchef Adrian NeweyGEPA

Stimmungsvolle Fackelwanderungen

erhellen den Advent. ARVIDEO

Aktiv durch die

Weihnachtszeit

■ Mit Fackelwanderungen

und einem „Bewegten Adventkalender“

sorgt die Bewegungsrevolution

im Advent für

Licht und Bewegung. Hinter

jedem Türchen verbergen sich

ab 1. Dezember Kniebeugen,

Seitdehnen, Einbeinstand

oder Bauchmuskelübungen.

Den „Bewegten Adventkalender“

gibt es in der App der

Bewegungsrevolution oder in

der gedruckten Version, die in

einem der drei Sport-Dachverbände

ASKÖ, Sportunion und

ASVÖ abgeholt werden kann,

solange der Vorrat reicht. Die

Fackelwanderungen im Advent

führen zu den schönsten

Zielen der Steiermark. Termine

und Anmeldung gibt’s unter

diebewegungsrevolution.

at/projekt/adventtour. Unter

allen aktiven Teilnehmern beider

Aktionen werden fünf Mal

zwei Skikarten für steirische

Skigebiete verlost.

SPANNUNG. In Meisterschaft und Europa League hat Sturm sieben Spiele in

Folge nicht gewonnen. Und jetzt wartet das Derby beim Team der Stunde.

Auch wenn man beim Meister

um Ruhe bemüht ist

und das Wort Krise nicht

in den Mund nimmt – die Zahlen

und Fakten sprechen eine andere

Sprache. Der letzte volle Erfolg

des Meisters datiert vom 19. Oktober,

als man das verrückte

Spiel bei Blau-Weiß Linz mit 4:3

gewonnen hat. Danach? Ein einziger

Punkt im Heimspiel gegen

Salzburg (1:1) und Niederlagen

gegen den WAC (1:3), bei Rapid

(1:2) und zuletzt gegen den LASK

(1:3). Dazu kommen Niederlagen

in der Europa League bei Celtic

Glasgow (1:2) und Panathinaikos

(1:2) sowie das torlose Remis zu

Hause gegen Nottingham.

Und jetzt wartet das Auswärtsspiel

beim Team der Stunde in

Hartberg. Das könnte für Trainer

Jürgen Säumel schon zum

Schicksalsspiel werden. Die Oststeirer

haben ihre letzten drei

Partien gegen die Austria (2:1)

beim WAC (2:1) und gegen Ried

(2:0) gewonnen und sind in der

Tabelle auf Platz 3 vorgestoßen

– punktegleich mit Sturm, das

noch ein Spiel weniger ausgetragen

hat.

Wie schnell es im Fußball-Geschäft

gehen kann, sieht man an

Rapid. Dort hat man sich nach der

1:4-Niederlage in der Conference

League bei Rakow in Polen von

Trainer Peter Stöger getrennt,

der nach einem starken Saisonstart

noch bejubelt worden war.

Verkrampft

Ein Problem der Schwarz-Weißen:

Seit fünf Spielen hat kein

Stürmer mehr ein Tor erzielt. „Es

geht momentan nicht so leicht

von der Hand. Es fehlt ein bisschen

die Leichtigkeit“, gesteht

Säumel ein. Dazu hat Sturm zwar

in nahezu jedem Spiel gute Phasen,

kann die Leistung aber nicht

Gegen Hartberg

(rechts

Ex-Blacky Lukas

Spendlhofer)

hat Sturm (links

Seedy Jatta) den

bislang einzigen

Heimsieg

der laufenden

Meisterschaft

Schicksalsspiel für den

SK Sturm in Hartberg

Von Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

konstant hoch halten. 20 starke

Minuten sind in der Bundesliga

zu wenig für einen Sieg. „Es gibt

jedenfalls einige Dinge, die wir

zu verbessern haben. Das werden

wir im Trainerteam analysieren“,

sagt Säumel. „Dazu kommt

jetzt natürlich auch ein bisschen

Verkrampfung.“

Nicht die besten Voraussetzungen

für den Gang nach Hartberg,

wo es gerade läuft und wo vor allem

die Ex-Sturm-Spieler Tobias

Kainz und Lukas Spendlhofer

topmotiviert sein werden. „Da

erwartet uns ein tief stehender

Gegner, der auf Konter spielt“,

sagt Säumel.

Hartberg ist seit der 8. Runde

am 28. September ungeschlagen.

Damals setzte es eine 0:1-Niederlage

– bei Sturm. In der 95.

Minute traf Jon Gorenc Stankovic

nach einem Freistoß von

Tomi Horvat per Kopf zu Sturms

bislang einzigem Heimsieg der

laufenden Meisterschaft.


30. NOVEMBER 2025 www.grazer.at

sport graz 45

OHA!➜

Sieg bei der Premiere

Mit einem 5:2 bei Meister Salzburg

feierte Dan Lacroix seinen Einstand

als Trainer der Graz 99ers.

GEPA (2)

Prominente Handball-Paten

Niederlage in Dänemark

Die Damen des UVC Graz verloren

im Volleyball CEV Challenge Cup bei

Holte IF in Dänemark mit 0:3.

OJE!

HANDBALL. Der Grazer VIP-Klub war beim

33:29-Sieg der HSG Graz gegen Bregenz wieder

einmal bestens und prominent gefüllt.

Mehr als 1000 Fans bejubelten

den jüngsten

33:29-Sieg der HSG-

Holding-Graz-Handballer über

Bregenz im Raiffeisen Sportpark.

Mit ihnen freuten sich die Paten

des Spiels. So etwa VP-Graz-Chef

Kurt Hohensinner, der mehr als

100 Fans zum Spiel geladen hatte

und einen ganzen Sektor füllte.

Oder auch der Bad Gleichenberger

Thermen-Boss Jörg Siegel,

der mit Delikaterie-Boss Daniel

Freismuth und Konditor Dominik

Fitz die Bewirtung der Gäste

im „Grazer“-VIP-Klub übernom-

men hatte. Und VIPs ließen sich

einige sehen: Wirtschaftsbund-

General Kurt Egger, Alt-LH-Stv.

Toni Lang, die Präsidenten Stefan

Herker (Union), Klaus Eichberger

(ARBÖ), Gerald Pototschnig

(Radsport) und Christian

Wolf (Handball), S-Leasing-Chef

Robert Prettenthaler, Müll-Manager

Frank Dicker, SP-Klubobfrau

Daniela Schlüsselberger,

Union-Geschäftsführer Markus

Pichler, Intercity-Hotel-Manager

Stefan Willensdorfer und VP-

Graz-Geschäftsführer Markus

Huber.

Kurt Egger (l.) und Kurt Hohensinner

fieberten mit der HSG Graz. KK

Christian

Wolf, Frank

Dicker,

Robert Prettenthaler

(v. l.)

KK

Stefan Herker (Union, l.) mit Alt-

Landeshauptmann-Vize Toni LangKK


46 grazer sonntag

www.grazer.at 30. NOVEMBER 2025

SO ISST GRAZ

GRAZWORTRÄTSEL

Das Hendl-Eck präsentiert ...

... Pariser Schnitzel

"Leuchtturm

der

Smart City

Graz"

zweitgrößte

Pride-

Parade in

Österreich

Frankfurter

Automesse

Graz ist die

Stadt der …

8

Gemeinde

14 km westlich

von

Graz (2 W.)

sächlicher

Artikel

angeben,

großtun,

sich

brüsten

langsames

Musikstück

"... fan

tutte"

7

Wörtchen

zum Abschied

Theatermacher

aus

Graz † 1987

(Horst)

modern,

modisch

Rendezvous

Formel-1-

Ikone † 1970

(Jochen)

barsch, derb

Opernlied

Internationales

Olymp.

Komitee

Feuchtbiotop

glückl. Märchenfigur

Figur am

Palais

Saurau

2

„Hendl-Eck“ Inhaber Alex Čaušević

mit dem vorgestellten Gericht. KK (2)

Das Restaurant Hendl-Eck bietet seit

einigen Jahrzehnten herrliche Gerichte

an. Während das Lokal im Hotel

Alter Telegraf natürlich vor allem für

sein köstliches Backhendl bekannt ist,

weiß man dort auch mit anderen heimischen

Schmankerln zu überzeugen.

Ob im Sommer im traumhaften Gastgarten

oder im Winter in den gemütlichen

Räumlichkeiten, beim Hendl-Eck

gibt es für jeden Anlass

genau das Richtige.

Wer sich darauf

einstellen möchte,

kann zuhause

das Pariser

Schnitzel ausprobieren.

LEO

Zutaten:

400 g Hühnerbrust, 2 Eier,

60 g Mehl zum Wenden, 4 Prisen Salz,

2 Msp. Pfeffer, Öl zum Ausbacken

Zubereitung:

Das Fleisch waschen, trockentupfen

und danach die Hühnchenbrüste der

Länge nach mittig tief einschneiden

und aufklappen. Das Fleisch anschließend

unter Klarsichtfolie leicht

klopfen, bis es gleichmäßig dünn ist.

Die Eier aufschlagen, mit Salz und

Pfeffer würzen und mit der Gabel gut

verrühren. Öl bodenbedeckend in die

Pfanne gießen und langsam erhitzen.

Die Schnitzel jetzt auf beiden Seiten in

Mehl wenden, durch das Ei ziehen und

etwas abtropfen lassen. Die Schnitzel

nun auf beiden Seiten langsam

in der Pfanne goldgelb ausbacken,

herausnehmen und auf einem Teller

mit Küchenrolle abtropfen lassen. Die

Pariser Schnitzel heiß servieren. Als

Beilage empfehlen wir Gemüsereis,

Rotkraut und einen Salat nach Wahl.

Gutes Gelingen und Bon Appetit!

chines.

Urgrund

Service der

Kinderklinik

KFZ-Kz. für

Waidhofen

a. d. Thaya

Zerebrum

das

tägliche

Auskommen

frühe Phase

einer Entwicklung

Tramway

Lösung:

SUDOKU

3

KFZ-Kz.

für Leoben

röm. für

"6"

eine der

Frauen

Davids

Abk. für

"Oberlehrer"

Aufstiegshilfe

auf den

Schöckl

Senkblei

hohe Tonqualität

latein.

für "Weg"

Abk. f. "ehrenamtlich"

KFZ-Kz. für

Bruck/Leitha

1

deutscher

Hochwasserfluss

russische

Fischsuppe

Christusmonogramm

von da an

4

IT-Event

am Campus

Inffeld der

TU Graz

Initialen

von

Kopernikus

Computertomografie

Teil von

Straßgang

niedergeschlagen

Abk. für "in

Gründung"

Ruhm,

Ansehen

Domäne für

Afghanistan

"Gastwirt

auf Rädern"

Recheneinheit

im PC

10

Grazer Naturschutzgebiet

Dreizehenfaultier

Grazer

Chemiker

† 1940

(Friedrich)

französ.

umgangssprachl.

für

"Polizist"

5

Sühne

altes

KFZ-Kz. für

Hartberg

Wagendecke

wanderlustige

Fische

Abk. für

"Landeshauptmann"

plötzlich

und unvermittelt

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

3 6 1

1 2 9

6 4 9 8

8 3 2 6

6 7 1

2 5 8 7

5 6 4 9

4 2

1175

Jede

Ziffer darf

in jeder

Reihe in

jedem

Quadrat

nur

einmal

vorkommen.

Bleistift

spitzen,

los geht’s.

Viel Spaß!

9

latein. für

"Luft"

Umschlag,

Verpackung

gehoben

für

"Adler"

Rätsellösungen: S. 35

"die Mutter

aller Energie-Träger"

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E-Mail mit Betreff „Rätsel“,

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gewinnspiel@grazer.at

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinn

nicht übertragbar. Einsendeschluss: 3.12.2025.

Gewinner werden telefonisch verständigt und

sind mit der Veröffentlichung einverstanden.


30. NOVEMBER 2025 www.grazer.at

grazer sonntag 47

„GRAZER“-TIPPS FÜR DEN 30. NOVEMBER

Advent, Advent

Die Grazer Innenstadt erstrahlt in

ihrem vorweihnachtlichen Glanz

und lädt ein, den 1. Adventsonntag

mit Punsch, gebrannten Mandeln

und Flanieren zu verbringen. 17

Adventmärkte, die liebevoll dekoriert

und kuratiert sind, warten

heute auf einen Besuch. Zudem

wurde gestern der Christbaum

am Hauptplatz illuminiert und die

Eiskrippe wurde eröffnet.

Winterwelt

Die Grazer Winterwelt lädt heute

wieder zum Eislaufen ein. Von 9

bis 19 Uhr können Slots für die

Eisfläche gebucht werden. Der

Genussmarkt sorgt für Speis und

Trank.

Lichtermeer

Lumagica, der Lichterpark im Golfclub

Murhof, hat heute geöffnet.

Das Motto für dieses Jahr ist „Colors

of Life“, was eine farbenfrohe

Reise durch das Areal verspricht.

Zum vierten Mal können rund

300 leuchtende Objekte bestaunt

werden, die im Zusammenspiel mit

Klang und Interaktivität ein Erlebnis

für die ganze Familie kreieren.

Timeslots können online gebucht

werden.

Letzte Chance in der Oper

Zum letzten Mal wird heute

Wolfgang Amadeus Mozarts

„Idomeneo“ in der Oper Graz

aufgeführt. Das von der Kritik

gelobte Stück behandelt

das Ende des Trojanischen

Kriegs, die Rückkehr in

die Heimat und einen

verhängnisvollen Schwur.

Für alle Opernfans die

letzte Chance, die tolle

Performance des Ensembles

zu sehen. Um

15 Uhr.

Gags, Gags, Gags

Stermann und Grissemann

gastieren heute im Orpheum. Ihr

beliebtes Programm „Gags, Gags,

Gags“ wird heute zum letzten Mal

in Graz aufgeführt. Ob Nonsens,

Parodie oder Polemik – die zwei

sorgen wie immer für einen Abend

voller Lacher. Der Beginn ist um

20 Uhr.

77 Zwerge in Graz

In der Oper Graz wird

heute das Familienmusical

„Schneewittchen und die

77 Zwerge“ aufgeführt.

Schneewittchen nimmt

ihr eigenes Leben in

die Hand und will der

Verfolgung durch die

hinterlistige Stiefmutter

entkommen.

Ein ermutigendes

Spektakel für die

HIGHLIGHT:

20 Uhr

Orpheum

Das Programm „Gags, Gags, Gags“ von Stermann und Grissemann

wird heute das letzte Mal in Graz aufgeführt.

UDO LEITNER, GETTY

ganze Familie. Um 11 Uhr.

Furzipups in Seiersberg

Lustig wird es in Seiersberg. Denn

Furzipups, der Knatterdrache, und

seine Freunde gastieren heute das

letzte Mal in Graz. Der Puppenpalast

lässt die lustigen Gefährten

um 11 und 15 Uhr ein grandioses

Abenteuer erleben. Letzte Chance.

Überall Schallplatten

In der Messe Graz findet heute

wieder die Austria-Vinyl-Schallplatten-

& -CD-Börse statt. Drei

Mal im Jahr verwandelt sich die

Halle A in einen Fundus für zehntausende

Tonträger. Ab 10 Uhr

heißt es: stöbern, gustieren oder

tauschen.

WOHIN AM SONNTAG

Großes Adventkonzert

Nach den Konzerten 2023 und

2024 ist das große steirische Adventkonzert

zurück. Am ersten Adventsonntag

steht „Mein Dezember

’25“ unter dem Motto: „bereit“.

Gäste können sich von der Musik

berühren und erwärmen lassen.

Um 18 Uhr im Stefaniensaal.

Kasperl in Weihnachtsstimmung

Das Orpheum Extra wird heute

wieder vom Kasperl und seinen

Freunden besucht. Um 11, 15 und

16.30 Uhr trifft der Kasperl den

Nikolaus. Ein Spaß für Klein und

Groß.

Theater für die Kleinen

Auch im Kindermuseum Frida &

Fred wird heute ein Programm

für die kleinen Kulturbegeisterten

geboten. Das Wurzeltheater führt

„Der erste Winterschlaf des kleinen

Bären“ auf. Der kleine Bär kann

nicht einschlafen, er ist einfach

zu aufgeregt. Empfohlen ab drei

Jahren. Beginnt um 16 Uhr.

Kinderfilmfestival

Heute findet der letzte Tag des 17.

Kinderfilmfestivals statt. Das KIZ

Royal Kino spielt daher um 11 Uhr

den Film „Laban – Das kleine

Gespenst spukt wieder“ und um

15 Uhr den Film „Lampje“.

Witze mit Gernot Haas

Um 16.30 Uhr bringt TV- und

Comedy-Star Gernot Haas sein

Programm „Einen hab’ ich noch:

Meine liebsten Witze“ auf die

Bühne der Komödie Graz. Spontan

wählt Haas aus 300 Witzen die

passendsten aus. Ein lustiger

Abend ist vorprogrammiert.

Volksmusik am Eisernen Tor

Ab 14 Uhr wird am Eisernen Tor

musiziert. Eva Schwemberger

bringt steirische Musik zum

Adventmarkt am Eisernen Tor. Der

Eintritt ist frei.


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