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CLICK CINEMA DEZ25

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DEZ 25

CLICKCINEMA

Das E-Magazin für Kino, Film & Streaming


EDITORIAL

« HALLO BETTY und

LOVE ROULETTE haben

das Potenzial, die

Schweizer Kinokassen

zum Glühen zu bringen.»

Felix Schenker,

Chefredaktor arttv.ch

HINWEIS:

Wenn nicht anders

vermerkt, findest du

die Bildlegenden auf

unserer Website.

Cover: Retrospektive Nicole Kidman, Xenix Zürich


Liebe Leserin, lieber Leser von CLICK-CINEMA

In dieser Ausgabe von CLICK CINEMA steht der Schweizer Film im Fokus –

zwischen Kultfigur und freier Liebe. Wir werfen einen Blick auf die Schweizer

Filmlandschaft. Zwei Produktionen, die unterschiedlicher kaum sein könnten und

doch beide den Nerv der Zeit treffen, sind aktuell im Kino: HALLO BETTY und

LOVE ROULETTE haben das Potenzial, die Schweizer Kinokassen zum Glühen zu

bringen. Der Grund für diesen Optimismus liegt in der Wahl der Themen, die tief in

der kollektiven Schweizer Identität und den universellen menschlichen Fragen

verwurzelt sind.

HALLO BETTY erzählt mit der Geschichte einer starken Frau, die zur Revolutionärin

wider Willen wurde und die Schweizer Männer an den Herd brachte, ein Stück

Schweizer Kulturgeschichte. Das grosse öffentliche Interesse zeigt sich bereits. In

der Deutschschweiz hat der Film einen besseren Start hingelegt als internationale

Blockbuster. Ein Interview mit Regisseur Pierre Monnard findest du in diesem Heft,

ebenso wie eines mit Yvonne Eisenring.

Yvonne Eisenrings Regiedebüt LOVE ROULETTE widmet sich einem populären

Thema: der modernen Liebe und der Frage, ob freie Liebe eine Alternative zur

traditionellen festen Beziehung sein könnte. Der Film trifft den Nerv einer

Generation, die über offene Beziehungen und neue Beziehungsformen spricht,

statt sie zu tabuisieren. Diese Auseinandersetzung mit den Herausforderungen der

Liebe im 21. Jahrhundert verspricht eine grosse Anziehungskraft auf ein breites

Publikum, auch wenn der Film am Ende dann doch klischeehafte Muster bedient.

Für Aufmerksamkeit dürfte bei einem jüngeren Publikum der Film WYLD sorgen,

der erste Handy-Splitscreen-Spielfilm in der Geschichte des Schweizer Films.

Doch die Qualität eines Films misst sich nicht zwingend am kommerziellen Erfolg.

Gerade sperrige, unkonventionelle Werke, die kein breites Publikum finden, sind

oft von besonderem künstlerischem Wert. Wir von CLICK CINEMA versuchen,

beiden Aspekten gerecht zu werden: Wir feiern die Filme, die die Massen

begeistern, würdigen aber insbesondere jene, die die Grenzen des Mediums

ausloten und zum Nachdenken anregen. Die Vielfalt macht die Kinolandschaft erst

reich.

Viel Vergnügen im Kino und bei der Lektüre!

Felix Schenker, Chefredaktor arttv.ch


Nicole

Kidman


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FILM DES MONATS

LA PETITE

DERNIÈRE


Ein Coming-of-Age-

Film zwischen

Glauben, Begehren

sowie familiären und

gesellschaftlichen

Erwartungen

LA PETITE DERNIÈRE erzählt vom komplexen

Ringen einer jungen Muslimin in Frankreich um

Identität und Zugehörigkeit,

Selbstverwirklichung und Akzeptanz. Das

Coming-of-Age-Drama orientiert sich eng am

gleichnamigen Roman der queeren Autorin

Fatima Daas und taucht ein in eine

widersprüchliche Welt, in der zwei Wahrheiten

scheinbar nicht nebeneinander bestehen

können. Regie führte Hafsia Herzi, die selbst als

Schauspielerin bekannt ist und zuletzt in LE

RAVISSEMENT auf der Leinwand zu sehen war.


SYNOPSIS

LA PETITE DERNIÈRE | SYNOPSIS

Die 17-jährige Fatima wächst als jüngste von drei

Schwestern in einer fürsorglichen französischalgerischen

Familie am Rande von Paris auf. Sie

liebt ihre Familie, doch geht behutsam ihren

eigenen Weg. Sie ringt mit ihrem aufkeimenden

Begehren für Frauen. Als Fatima ein Studium

beginnt entdeckt sie eine völlig neue Welt – und

wird immer stärker mit ihrem Dilemma konfrontiert:

Wie kann man sich selbst treu bleiben, wenn die

verschiedenen Teile der eigenen Identität

unvereinbar scheinen?



WARUM WIR LA PETITE DERNIÈRE ZUM FILM DES MONATS KÜREN

Der Film LA PETITE DERNIÈRE (deutscher Titel: Die jüngste

Tochter) von Hafsia Herzi bietet eine Reihe von überzeugenden

Gründen, ihn anzusehen.

Relevantes und seltenes Thema: Der Film thematisiert die

Herausforderungen, denen sich eine junge, muslimische Frau

aus der Banlieue von Marseille stellen muss, die versucht, ihre

religiöse Identität, ihre Familie und ihre Anziehung zu Frauen in

Einklang zu bringen. Solche Geschichten, die queere Identität

aus der Perspektive einer migrantischen Arbeiterklasse zeigen,

sind nicht nur im französischen Kino selten.

Authentizität und Realitätsnähe: Der Film basiert auf dem

autobiografischen Roman von Fatima Daas. Die Regisseurin

Hafsia Herzi, die selbst in einem ähnlichen Umfeld

aufgewachsen ist, stellt diese Welt ohne Klischees von innen

heraus dar.

Prämiertes Leinwanddebüt: Nadia Militi, die die Hauptrolle

der Fatima spielt und damit ihr Leinwanddebüt gibt, wurde bei

den Filmfestspielen von Cannes ausgezeichnet: Der Film erhielt

zwölf Minuten Applaus und gewann dort auch die Queer Palm.

Handkamera: Der Film ist mit einer Handkamera gedreht, nah

an Gesichtern und Gesten, was ihm eine intensive und

unmittelbare Atmosphäre verleiht – inspiriert von Filmemachern

wie den Dardenne-Brüdern oder Ken Loach.

Universelle Fragen: Der Film stellt die zentrale Frage, wie man

sich selbst treu bleiben kann, wenn verschiedene Teile der

eigenen Identität unvereinbar scheinen. Er ist eine Reise hin zu

Gleichheit und Hoffnung.

Fazit: LA PETITE DERNIÈRE überzeugt durch sein wichtiges und

unterrepräsentiertes Thema, seine authentische Darstellung und

die herausragende Leistung der Hauptdarstellerin.


TRAILER

LA PETITE DERNIÈRE | Regie: Hafsia

Herzi | Cast: Nadia Melliti, Park Ji-Min |

Drama | 107 Minuten | Frankreich, 2025

| Verleih: Cineworx

Der Film feierte seine Premiere auf der

Piazza Grande am Filmfestival Locarno

2025

Kinostart

Deutschschweiz: 18. Dezember 2025


DOKFILM DES MONATS


JOHNNY & ME


Animierter

Dokumentarfilm

über den politischen

Künstler John

Heartfield

Im Film JOHNNY & ME hängt die

Protagonistin Stephanie mit Wäscheklammern

wichtige Zeitdokumente und Fotos aus

Heartfields Leben an eine gespannte Leine in

ihrem Atelier. So verortet sie einzelne

Ereignisse aus Heartfields Leben, der mit

seinen Fotomontagen gegen die deutsche

Kriegstreiberei und die Nationalsozialisten

kämpfte. Kathrin Rothe vereint in ihrer

AnimaDOK Dokumentarisches, Inszeniertes

und klassische Legetricks.


SYNOPSIS

JOHNNY & ME | SYNOPSIS

Die Grafikerin Stefanie steckt in einer kreativen

Schaffenskrise. Langweilige Werbeaufträge und ein Chef,

der ihre Arbeit nicht wertschätzt. Bei einem

Museumsbesuch wird sie von den satirischen

Fotomontagen des weltberühmten Kollegen und Nazi-

Gegners John Heartfield magisch angezogen. Dann

geschieht das Wunder. Sie landet in seinem Atelier, wo

sie endlich wieder Schere und Papier in die Hand nimmt.

Eine abenteuerliche Zeitreise durch Heartfields

aussergewöhnliches Leben vor 100 Jahren beginnt.


«Mit Bildern der Lüge eins in die Fresse hauen»

John Heartfield, wurde am 19. Juni 1891 in Schmargendorf als

Helmut Herzfeld geboren und verstarb am 26. April 1968 in Ost-

Berlin. Er war ein deutscher Maler, Grafiker, Fotomontagekünstler

und Bühnenbildner und ein Pionier an der Schnittstelle zwischen

Kunst und Medien. Er gilt landläufig als der Erfinder der politischen

Fotomontage. Aufgrund seiner klaren Haltung gegen die

Nationalsozialisten, wurde John Heartfield schnell zum Staatsfeind.

Er befand sich jahrelang auf der Flucht quer durch Europa. Doch

weder in England noch später in der sozialistischen DDR fand er

eine neue Heimat. Die SED begann ein Parteiüberprüfungsverfahren

und bezichtigte ihn der Spionage. Von den Rechten wie von den

Linken zum Staatsfeind erklärt, wurde John Heartfield zeitlebens

zum Getriebenen durch die politischen Wirrungen des 20.

Jahrhunderts. Bei der Realisierung ihres Projekts musste sich

Regisseurin Katrin Rothe dennoch immer wieder rechtfertigen:

«Ständig wurde ich gefragt: ‹Was hat John Heartfield mit heute zu

tun?› Ich habe gesagt, dass die Rechte immer mehr erstarkt», so

Rothe über den grossen Künstler, der seinerzeit gegen radikale

Tendenzen vorging.


TRAILER

JOHNNY & ME | Regie: Katrin Rothe |

Cast: Stephanie Stremler | Animation |

104 Minuten | Deutschland 2023 |

Verleih: Dschoint Ventschr Distribution

Kinostart

Deutschschweiz: 4. Dezember 2025


EINLADUNG

NICOLE KIDMAN

Als Mitglied bist du

kostenlos dabei

DETAILS & ANMELDUNG SIEHE SEPARATES MITGLIEDER-MAIL


Das Zürcher Kino Xenix würdigt

Superstar Nicole Kidman im Dezember

mit einer Retrospektive. Mit seiner

Filmreihe stellt das Xenix Kidmans Talent

in den Vordergrund, die sich über

Jahrzehnte hinweg immer wieder neu

erfunden hat – von australischen

Anfängen bis hin zum internationalen

Superstar.

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LOVE ROULETTE

SCHWEIZER FILM


Die Schweizer

Liebesromanze

bietet ein

Wiedersehen mit

dem grossartigen

Max Hubacher

Das Drehbuch stammt von der

Bestsellerautorin Yvonne Eisenring, die auch

die Hauptfigur Charlie spielt. Neben ihr und

Max Hubacher (FRIEDEN, DER

VERDINGBUB) als Tom bereichern Kevin

Dias, Dominique Devenport und Mike Müller

den Cast. Die innert Minuten ausverkaufte

Premiere in allen sechs Sälen des Zürcher

Kinos Kinokoni, deutet auf einen

aussergewöhnlichen Kinoerfolg hin. Regie

führt Chris Niemeyer, Macher der SRF-Serie

DER BESTATTER und raffinierter Werber für

den Onlinehändler Galaxus.


SYNOPSIS

LOVE ROULETTE | SYNOPSIS

Das Paar, Charlie und Tom, wollen nach 15 Jahren

Beziehung heiraten, bekommen aber kurz davor Angst,

später zu bereuen, sich nicht vor der Ehe ausgelebt zu

haben. Darum entscheiden sich die beiden, die

Beziehung während sechs Monaten zu öffnen. Das ist wie

Roulette spielen, weil sie ihre Liebe riskieren und die

Beziehung aufs Spiel setzen. Das checken sie aber nicht,

weil sie sich in Sicherheit wähnen, teils aus

Selbstüberschätzung, teils aus Naivität. Bei ihrem Deal

geht allerdings viel schief, sonst wäre der Film ja nach

fünf Minuten vorbei.


Erfolgreicher Filmstart: Premiere innert Minuten ausverkauft

LOVE ROULETTE, in dem Autorin und Journalistin Yvonne

Eisenring mitwirkt, sorgt bereits vor seinem offiziellen Kinostart

für Furore. Die Premiere am 26. November 2025 im Zürcher

Kino Kinokoni, notabene in allen acht Sälen, war innert

Minuten ausverkauft, woraufhin eine Zusatzvorstellung am

Folgetag angesetzt wurde.

Die bemerkenswerte Nachfrage

überraschte selbst den Filmverleih

Filmcoopi. Co-Geschäftsführer

Yves Blösche organisierte rasch

eine zweite Vorführung im Kino

Corso, die ebenfalls innert

weniger Stunden restlos

ausgebucht war. Ein Vorzeichen

für den potenziellen Erfolg des

Films ist auch die bereits vor dem

Start angekündigte Fortsetzung

der Liebesromanze.

Die Schweizer Bestseller-Autorin

und Hochschuldozentin Yvonne

Eisenring, die auch als TV-

Journalistin, Podcast-Moderatorin

und Teil des Medien-Kunstprojekts Yuujou bekannt ist, scheint

mit dem Film an ihre jüngsten Erfolge anknüpfen zu können.

Erst kürzlich, am 26. Oktober 2025, füllte sie mit ihren Podcast-

Kolleginnen Maja Zivadinovic und Gülsha Adilji als erster

Schweizer Podcast das Zürcher Hallenstadion.



TRAILER

LOVE ROULETTE | Regie: Chris

Niemeyer | Cast: Yvonne Eisenring, Max

Hubacher, Kevin Dias, Dominique

Devenport, Mike Müller | Liebesfilm |

Schweiz, 2025 | Verleih: Filmcoopi

Kinostart

Deutschschweiz: 4. Dezember 2025


Interview

YVONNE EISENRING

>hier lesen


«Die Angst, sich

festzulegen, weil man

ständig denkt, es

könnte noch etwas

Besseres kommen,

kennen alle in meiner

Generation.»


HALLO BETTY

SCHWEIZER FILM


Ein Film über

die Frau, die

Betty Bossi

erfunden hat

1956 erfindet Werbetexterin Emmi Creola

die Kunstfigur Betty Bossi, die schnell zur

Schweizer Kochikone wird. Viele Leute

glauben, dass es Frau Bossi tatsächlich gibt

und Emmi gerät unverhofft ins Rampenlicht.

Beruflicher Erfolg und private Ansprüche

drohen sie jedoch zunehmend zu zerreissen.

Der Film zeigt, wie eine Frau, sich in einer

von Männern dominierten Welt, ihren Platz

erkämpft – ein Thema, das heute genauso

aktuell ist, wie damals.

>Mehr zum Film auf unserer Website


Interview

Pierre Monnard

>hier lesen


«Die 50er waren

eine Zeit des

Aufbruchs, aber

auch der Enge. Ich

wollte diese

Ambivalenz zeigen.»


JUNGES KINO

WYLD


Der erste Handy-

Splitscreen-Spielfilm in

der Geschichte des

Schweizer Films

WYLD bietet ein Filmerlebnis, das Social Media

und Kino verbindet und keine Sekunde

Langeweile aufkommen lässt. Die

Verunsicherung der drei befreundeten Teenager

Ben (17), Momo (16) und Zoe (16) ist

allgegenwärtig. Sie sind voller Zweifel, was sie

mit ihrem Leben anstellen sollen. Ein Blick auf

die Welt aus jugendlicher Sicht – roh, ehrlich

und kompromisslos. Ein Teenagerporträt der

Post-Corona-Generation, das dieser ein Gesicht

gibt.


SYNOPSIS

WYLD | SYNOPSIS

WYLD begleitet Ben (17), Momo (16) und Zoe (16)

ein Jahr lang auf ihrer Suche nach Freiheit, Liebe und

einem Platz in der Welt – erzählt in einem innovativen

Social-Media-Diary-Style, der ihre Perspektiven

gleichzeitig auf dem Screen zeigt. Zwischen

Selbstzweifeln, Zukunftsangst und dem Druck,

«funktionieren» zu müssen, kämpfen sie um ihre

Träume: Ben steht zwischen Momo und Zoe und ringt

mit seiner sexuellen Identität. Zoe verarbeitet einen

#MeToo-Übergriff und findet Kraft in der Musik.

Momo will die Welt retten, bricht die Schule ab – und

muss neu anfangen.


TRAILER

WYLD | Regie: Ralph Etter | Cast: Tim

Rohrbach, Nina Brack, Lia Rémy,

Jennifer Joy Lima, Djibril Vuille, Jael

Toppler, Noah Ongaro, Tristan Macias

Rembges, Emma Mösch, Salome

Bertschinger, Maimouna Abou Aw,

Nathalie «Nathistyle» Sulser | 94

Minuten | Schweiz, 2025 | Verleih: Royal

Film

Kinostart

Deutschschweiz: 11. Dezember 2025


BESONDERE EMPFEHLUNG


DREAMERS


Flucht, Liebe und

Anerkennung –

DREAMERS zeigt

eindrücklich, wie das

Leben im Asylsystem -

nicht zuletzt für queere

Menschen – zur

Zerreissprobe wird

Joy Gharoro-Akpojotor, nigerianisch-britische

Regisseurin und Produzentin, verarbeitet in

ihrem Film DREAMERS eigene Erfahrungen mit

dem britischen Asylsystem. Die bildstarke

Produktion, die am Pink Apple 2025 als

Eröffnungsfilm lief, erzählt von Flucht,

Freundschaft und Widerstand – und appelliert

eindringlich an Menschlichkeit und Solidarität.


SYNOPSIS

DREAMERS | SYNOPSIS

Nachdem Isio aufgrund ihrer Homosexualität aus Nigeria

geflüchtet ist und ohne Papiere in England gelebt hat,

wird sie aufgegriffen und in ein Asylzentrum gebracht. Sie

hofft auf eine faire Anhörung, solange sie sich strikt an die

Regeln hält. Ihre charismatische Mitbewohnerin Farah hält

das jedoch für einen naiven Irrtum. Während Isio sich

zwangsläufig an das Leben im Zentrum gewöhnt, verliebt

sie sich in Farah und schliesst Freundschaften mit den

anderen Frauen. Deren Fluchtfantasien erscheinen Isio

zunächst absurd, doch als sie selber wiederholt vom

System zurückgeworfen und das Versprechen auf ein

neues Leben bedroht wird, ist klar: Die Zeit ist gekommen,

nach eigenen Regeln zu spielen. Joy Gharoro-Akpojotor

setzt sich in DREAMERS auch

mit ihrer eigenen Erfahrung

mit dem britischen

Asylsystem auseinander.

«Erst nachdem ich eine Therapie

gemacht hatte und in der Lage

war, das, was mir passiert war, zu

analysieren, konnte ich wirklich

schreiben und mich mit der

Erfahrung auseinandersetzen.» –

Joy Gharoro-Akpojotor


WAS DEN FILM BESONDERS MACHT

Persönliche Perspektive: Der Film basiert lose auf Gharoro-

Akpojotors eigenen Erfahrungen mit dem britischen Asylsystem

und bietet eine emphatische Sicht auf die oft entmenschlichten

Erfahrungen von Migrant:innen und Geflüchteten, die in den

Medien oft nur als Statistiken dargestellt werden.

Fokus auf Liebe und Menschlichkeit: Anstatt sich ausschliesslich

auf die politischen Aspekte oder das Trauma zu konzentrieren,

stellt der Film eine zärtliche Liebesgeschichte zwischen zwei

Frauen, Isio und Farah, in den Mittelpunkt, die sich in einem

Abschiebezentrum kennenlernen. Diese Liebesgeschichte dient als

Vehikel, um die individuellen Hoffnungen, Träume und die

Widerstandskraft der Charaktere zu zeigen.

Kritik am System: Der Film beleuchtet die Absurdität und

Grausamkeit des Einwanderungssystems, das Menschen zwingt,

ihre Identität oder sexuelle Orientierung «beweisen» zu müssen,

was oft zu Retraumatisierung führt. Er stellt die Funktionsweise des

Systems in Frage und regt zur Diskussion an.

Visueller Stil: Die Regisseurin verwendet warme Bilder und

Farben, die im Kontrast zum harten Alltag in der Einrichtung

stehen, was dem Film einen eigenen visuellen Stil verleiht.

Fazit: DREAMERS überzeugt durch seine persönliche Erzählweise,

die Fokussierung auf menschliche Beziehungen und seine kritische

Auseinandersetzung mit dem Einwanderungssystem. Zudem bietet

der Film eine wichtige, differenzierte Perspektive auf ein aktuelles

gesellschaftliches Thema.


Joy Gharoro-Akpojotor

Regisseurin Joy Gharoro-Akpojotor leitet das Unternehmen Joi

Productions, das unter anderem BOXING DAY, den ersten rein

schwarzen Weihnachtsfilm produziert hat. Im Jahr 2020 wurde sie

zum «Screen International Star of Tomorrow» und zum «BAFTA

Breakthrough» ernannt. Ihr Kurzfilm FOR LOVE fand seine

Erstaufführung auf dem BFI London Film Festival und wurde für

den besten Kurzfilm nominiert, bevor er auf zahlreichen

internationalen Festivals gezeigt wurde. Die Erfahrung, dass der

von ihr mitproduzierte Film BLUE STORY 2019 wegen

Kontroversen aus den Kinos genommen wurde, verstärkte ihren

Wunsch, eine breite Palette von Geschichten mit schwarzen,

queeren Frauen zu erzählen.

TRAILER

DREAMERS | Regie: Joy Gharoro-

Akpojotor | Cast: Ronke Adekoluejo,

Kemi Adekoya, Damola Adelaja |

Drama | 78 Minuten | Grossbritannien,

2025 | Verleih: First Hand Films

DREAMERS feierte seine Weltpremiere

auf der Berlinale 2025, wo er für den

Teddy Award nominiert war, und

eröffnete das Pink Apple Film Festival.

Er wurde auch für mehrere British

Independent Film Awards (BIFA)

nominiert und gewann den Best

Feature Award beim GAZE Festival.

Kinostart

Deutschschweiz: 11. Dezember 2025


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DER HELD VOM

BAHNHOF

FRIEDRICHSTRASSE


Romanverfilmung über

eine Massenflucht aus der

DDR mit der Berliner S-

Bahn, die ungewollt zur

Hommage an den

verstorbenen Wolfgang

Becker wurde.

DER HELD VOM BAHNHOF

FRIEDRICHSTRASSE ist eine herzenswarme

Komödie, die die Kraft des

Geschichtenerzählens, die Tücken der

deutschen Erinnerungskultur und die

Hierarchie der Geschichtsschreibung

thematisiert. Der Film bringt Wolfgang Beckers

letzte, in Zusammenarbeit mit Constantin Lieb

geschriebene und von seinen künstlerischen

Wegbegleitern Achim von Borries und Stefan

Arndt fertiggestellte Arbeit ins Kino.


SYNOPSIS

DER HELD VOM BAHNHOF FRIEDRICHSTRASSE |

SYNOPSIS

Michael Hartung, der Besitzer einer hoffnungslos

überschuldeten Videothek, hat sein Leben lang auf das

falsche Pferd gesetzt. Als ein ehrgeiziger Journalist ihn mit

den Ergebnissen seiner Recherche konfrontiert, ändert sich

für den charmant-melancholischen Micha alles. Der

Journalist behauptet, dass Micha vor vielen Jahren als

Angestellter der Reichsbahn die grösste Massenflucht der

DDR organisiert habe. Angeblich gibt es Beweise in den

Stasi-Akten und sogar einen Gefängnisaufenthalt, gefolgt

von einer Zwangsversetzung in den Braunkohle-Tagebau.

Von einer verlockenden Gage verführt, bestätigt Micha die

Geschichte, obwohl nur wenige Bruchstücke davon der

Wahrheit entsprechen.


Herzliche Komödie: DER HELD VOM BAHNHOF

FRIEDRICHSTRASSE ist eine witzige und vergnügliche Geschichte

über die Macht des Geschichtenerzählens, die sich über die

Tücken der deutschen Erinnerungskultur lustig macht.

WARUM WIR DEN FILM LIEBEN

Hommage an Wolfgang Becker: Der Film ist die letzte Arbeit des

gefeierten Regisseurs und wird zur finalen Würdigung seiner

filmischen Laufbahn.

Wirkungsvolle Geschichte: DER HELD VOM BAHNHOF

FRIEDRICHSTRASSE erzählt eine inspirierende Geschichte über

das Leben und die Kraft der Erzählungen und wie ein einzelner

Held unsere Wahrnehmung von Vergangenheit verändern kann.

Thematische Tiefe: Der Film erforscht, wie wir Geschichten über

Geschichte erschaffen, Erinnerungen verändern und erfinden.

Fazit: Einfach ein guter Film!


Wolfgang Beckers letzter Film

Der deutsche Regisseur Wolfgang Becker starb am 12.

Dezember 2024 im Alter von 70 Jahren nach schwerer Krankheit

und doch relativ unerwartet. DER HELD VOM BAHNHOF

FRIEDRICHSTRASSE war sein letzter Film, den er leider selber

nicht mehr zu Ende führen konnte. Der deutsche Regisseur und

Filmproduzent wurde vor allem durch seine Tragikomödie GOOD

BYE, LENIN! weltberühmt, der 2003 mit über sechs Millionen

Zuschauer:innen der erfolgreichste deutsche Film des Jahres war.

Für den Film erhielt er zahlreiche Preise, darunter den Deutschen

Filmpreis (neun Lolas), den europäischen Filmpreis César und

den spanischen Goya. 1994 gründete er gemeinsam mit Stefan

Arndt, Tom Tykwer und Dani Levy die Produktionsfirma X Filme.

Wolfgang Becker war auch eines der Gründungsmitglieder der

Deutschen Filmakademie.

TRAILER

DER HELD VOM BAHNHOF

FRIEDRICHSTRASSE | Regie: Wolfgang

Becker, Achim von Borries | Cast:

Charly Hübner, Christiane Paul, Daniel

Brühl, Leonie Benesch, Jürgen Vogel,

Katarina Witt | Komödie | Deutschland,

2025 | Verleih: Filmcoopi

Kinostart

Deutschschweiz: 18. Dezember 2025


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Die längst überfällige Monografie

rückt das zu Unrecht vergessene

Werk der Künstlerin Erna Schillig

(1900–1993) ins Licht. Bisher fehlte

eine kunsthistorische Aufarbeitung

ihres vielfältigen Schaffens im

Kontext ihrer Weggefährten

Babberger und Danioth.

Die reich illustrierten Aufsätze

beleuchten Schilligs Beitrag zur

Moderne, ihre Rolle als

Textilkünstlerin in der

internationalen Avantgarde sowie

ihre Wandbilder und Paramentik. Die

Publikation thematisiert auch die

Herausforderungen, denen Frauen in

der Kunst des 20. Jahrhunderts

begegneten.

BUCH BESTELLEN

Eine vielseitige Künstlerin

wiederentdeckt:

Erna Schillig und ihr Werk

Gebunden

224 Seiten, 170 farbige und

38 s/w-Abbildungen

20 x 26,5 cm

ISBN 978-3-03942-295-1

CHF 49.00

zzgl. Versandkosten

Herausgegeben von Dr. Beat Stutzer im Rahmen des Jubiläumsprojektes 20 Jahre arttv.ch


KOKUHO – THE

MASTER OF KABUKI



Wer einen tiefen

Einblick in die Welt des

traditionellen

japanischen Kabuki-

Theaters bekommen

will, ist mit dem Film von

Lee Sang-il bestens

bedient.

Ein dreistündiger Film sorgt in Japan für volle

Kinos und hat inzwischen mehr als 55

Millionen Franken eingespielt. Damit wurde

er zum zweiterfolgreichsten japanischen Film

aller Zeiten. Der Erfolg von KOKUHO – THE

MASTER OF KABUKI führt auch dazu, dass

der Roman von Shuichi Yoshida, auf dem das

Werk basiert, in Japan erneut in die

Bestsellerlisten eingestiegen ist.


SYNOPSIS

KOKUHO – THE MASTER OF KABUKI | SYNOPSIS

Nagasaki, 1964. Nach dem Tod seines Vaters, des

Anführers einer Yakuza-Bande, wird der 14-jährige Kikuo

unter die Fittiche eines berühmten Kabuki-Schauspielers

genommen. Zusammen mit Shunsuke, dem einzigen Sohn

des Schauspielers, beschliesst er, sich dieser traditionellen

Form des Theaters zu widmen. Über Jahrzehnte hinweg

entwickeln sich die beiden jungen Männer gemeinsam

weiter – von der Schauspielschule bis zu den grossen

Bühnen – zwischen Skandalen und Ruhm, Bruderschaft

und Verrat.


WAS FÜR DEN FILM SPRICHT

Einblicke in die Kabuki-Kunst: KOKUHO – THE MASTER OF

KABUKI beleuchtet die japanische traditionelle Kunstform

des Kabuki-Theaters mit intensiven Bildern und filmischer

Finesse. Der Film zeigt die Verbindung von Schauspiel, Tanz

und Musik, einer Kunstform, die von der UNESCO als

immaterielles Kulturerbe anerkannt ist.

Fesselnde Geschichte: Es wird die Geschichte von Kikuo

erzählt, einem Wunderkind des Kabuki-Theaters, und seiner

Beziehung zu Shunsuke, dem Sohn eines berühmten

Schauspielers. Ihre Entwicklung über Jahrzehnte hinweg,

zwischen Bruderschaft, Verrat, Skandalen und Ruhm, bildet

das emotionale Zentrum des Films.

Visuell beeindruckend: Der Film ist visuell spektakulär, mit

einer dynamischen Kameraführung, die die Kabuki-Szenen

mit Eleganz und Intensität einfängt und zum Leben erweckt.

Ein besonderes Kinoerlebnis: KOKUHO – THE MASTER OF

KABUKI ist ein ungewöhnlicher Erfolg in Japan, der Millionen

von Zuschauenden anzieht. Er ist ein immersives Werk, das

dich in eine andere Welt entführt und die körperliche und

emotionale Intensität der Kabuki-Kunst wiedergibt.

FAZIT: Der Film hat alles um die gegenwärtige Japan-

Begeisterung, gerade bei jungen Leuten, nochmals so richtig

zu befeuern.


TRAILER

KOKUHO – THE MASTER OF KABUKI |

Regie: Lee Sang-il | Cast: Keitatsu

Koshiyama, Soya Kurokawa, Ai Mikami,

Takahiro Miura, Emma Miyazawa, Nana

Mori | Drama | 174 Minuten | Japan |

Verleih: trigon-film

Deutschschweiz: 25. Dezember 2025


DAS LEBEN DER

WÜNSCHE


Was macht uns

wirklich

glücklich?

Der deutsche Regisseur Erik Schmitt

behandelt in seiner Fantasy-Romanverfilmung

die universellen Fragen nach dem, was man

sich wirklich wünscht, hätte man unbegrenzte

Möglichkeiten. Geschickt greift LEBEN DER

WÜNSCHE philosophische Fragen auf eine

Weise auf, die sowohl zum Nachdenken

anregen als auch unterhalten. Eine fesselnde

Geschichte mit bekannten Darsteller:innen –

allen vorweg einem fantastischen Matthias

Schweighöfer in der Hauptrolle des Felix.

>MEHR AUF UNSERER WEBSITE


THE LAST VIKING


Eine schwarze

Komödie, die

Gewalt, Humor und

Trauma auf

einzigartige Weise

thematisiert

Dänische Komödien können zuweilen ziemlich

grotesk sein. Für alle, die mit den

vorangegangenen Werken von Anders

Thomas Jensen vertraut oder sogar Fan

davon sind, wird es daher keine Überraschung

sein, dass der Regisseur in THE LAST VIKING

nochmals einen Gang höher schaltet. Gut

möglich, dass Liebhaber:innen besonders

schräger Filme Jensens neustes Werk mit

seiner Popkultur-Optik daher als besonders

sehenswert empfinden.

>MEHR AUF UNSERER WEBSITE


RIETLAND


Klassischer Krimi,

atmosphärischer

Thriller und

psychologisches

Drama

RIETLAND bietet fesselnde Bilder aus einer

einzigartigen Landschaft zwischen Wind,

Regen, Feuer und Stille. Die eindrücklichen

Aufnahmen, eingefangen von Kameramann

Sam Dupuis, hallen auch nach dem

Kinobesuch noch lange nach. Ein

anspruchsvoller aber visuell eindrücklicher

Thriller mit Einflüssen von Bruno Dumont,

David Lynch und «True Detective». Der

richtige Film für Arthouse-Fans.

>MEHR AUF UNSERER WEBSITE


DAS GEHEIMNIS

VON VELÁZQUEZ


Trotz seiner

Berühmtheit bleibt

vieles um die

einzigartige Kunst

des Malers Diego

Velázquez bis heute

geheimnisvoll.

Woher rührt seine unerreichte Beherrschung von

Licht und Schatten, die seinen barocken Porträts

subtile Töne und eine lebendige Atmosphäre verleiht

und die viele als einen Vorläufer des Realismus und

Impressionismus sehen? Wie schaffte er es, seinen

Werken diesen unvergleichlichen Realismus zu

verleihen? Der Film bietet eine spannende

Gelegenheit, mehr über den Barockmaler Diego

Velázquez und sein Œuvre zu erfahren, in dem viele

den Ursprung der modernen Malerei vermuten.

>MEHR AUF UNSERER WEBSITE


FILM SZENE

PR-Rhetorik

oder echte

Unabhängigkeit?


Der Zürcher Filmtalk

nimmt das Zurich

Film Festival ins

Visier.

Die kommende Ausgabe widmet sich der neuen

Eigenständigkeit des Zurich Film Festival (ZFF).

Nach einem Jahrzehnt unter dem Dach der

Neuen Zürcher Zeitung agiert das Festival nun auf

eigenen Füssen. Doch was bedeutet diese

gewonnene Unabhängigkeit wirklich? Und wie

nachhaltig sind die jüngst verkündeten

filmpolitischen Akzente angesichts der neuen

finanziellen Realität?

Donnerstag, 11. Dezember 2025, Kino Xenix, Zürich, 18.30 Uhr:

Filmtalk mit Reta Guetg, Vizedirektorin und Mitbesitzerin des ZFF,

Moderation: Teresa Vena («Cinébulletin»)

>MEHR AUF UNSERER WEBSITE


FREE STREAMING

DER SPATZ IM

KAMIN


Der dritte Film der

Schweizer

Zwillingsfilmemacher

Zürcher präsentiert sich

als märchenhaftes und

gleichzeitig abgründiges

Familiendrama.

Nach den vielfach preisgekrönten Festivalhits DAS

MERKWÜRDIGE KÄTZCHEN und DAS MÄDCHEN

UND DIE SPINNE erzählen die Brüder Ramon und

Silvan Zürcher auch in ihrem neuen Film – dem

Abschluss der «Tier-Trilogie» – auf ganz eigene Art

vom menschlichen Zusammenleben. DER SPATZ

IM KAMIN TAUCHT führt in den abgründigen

Kosmos einer Familie ein und entfacht zwischen

verborgenen Sehnsüchten und Geheimnissen ein

lichterloh brennendes Feuer des Aufbruchs.


SYNOPSIS

DER SPATZ IM KAMIN | SYNOPSIS

Karen wohnt mit ihrem Ehemann Markus und den

gemeinsamen Kindern in ihrem idyllisch gelegenen

Elternhaus. Zu Markus’ Geburtstag reist auch Karens

Schwester Jule mit ihrer Familie an. Die beiden

Frauen könnten unterschiedlicher nicht sein. Düstere

Erinnerungen an die verstorbene Mutter verstärken

Jules Drang nach Rebellion gegen ihre herrische

Schwester. Während sich das Haus zunehmend mit

Leben füllt und ein Spatz im Kamin den Weg in die

Freiheit sucht, steigt in Karen die Anspannung – bis

sich alles zuspitzt und Altes zerstört wird, um Raum

für Neues zu schaffen.


KOSTENLOS STREAMEN

JAKOBS ROSS | Regie: Katalin Gödrös |

Cast: Luna Wedler Valentin Postlmayr

Eugénie Anselin Luc Feit Marie Jung

Max Hubacher | Drama | 120 Minuten |

Schweiz, 2022 | Verleih: Elite Film

Der Film kam im Mai 2024 in die

Deutschschweizer Kinos


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kontakt@arttv.ch

PRÄSIDIUM

Dr. Jean-Pierre Hoby

GESCHÄFTSLEITUNG

lic. phil Georg Kling

CHEFREDAKTION

lic. phil Felix Schenker


AUSSTELLUNG

02.12.2025 bis 04.10.2026

Die

ganz

schön

vielfältig

Pfäffikon SZ

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