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my life_Ausgabe 01.12.2025_Vorableseprobe für WAVE Kunden

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Ein Geschenk Ihrer Apotheke

23 | 1. Dezember 2025 A

MEDIZIN

So klingt Glück

Wie gemeinsames

Singen heilende

Kräfte freisetzt

Festtags-Glow

für die Haut

Diese Last-Minute Tipps

verschaffen Ihnen einen

glänzenden Auftritt

GENUSS

Von Herzen

Süße Präsente aus

der Küche – mit

viel Liebe gezaubert

REISE

Salzburg

im Schnee

Tauchen Sie ein in

das märchenhafte

Weihnachtsflair

der Mozartstadt

Wohltuende Gewürze

Anis, Zimt & Nelken:

Ihre Aromen stärken

auf sanfte Weise

Körper und Geist

12 Seiten Dossier

Gesunde Atemwege

im Winter

Hoffnung: Maßgeschneiderte Therapien lindern Asthma immer effektiver

Prävention: Wie richtiges Luftholen das Herz entlastet und die Abwehr stärkt

Training: Ein aktiver Lebensstil und gezielte Übungen pflegen die Bronchien


INHALT

18

Gepflegt und zeitlos schön

56

Wohltuende Wintergewürze

60

Zauberhaftes Salzburg

Die My Life-Expertin gibt Tipps

für strahlende Haut im Winter –

und für den ganz besonderen Glow

an den Feiertagen

Kardamom, Nelken und Orangenschalen

sorgen mit ihren Aromen nicht nur

für Gemütlichkeit, auch Körper und Geist

profitieren von ihrer Kraft

Vor der Traumkulisse schneebedeckter

Berge locken heiße Maroni und

frische Plätzchen in den geschmückten

Gassen der Mozartstadt

GESUNDHEIT

6 Magazin

Aktuelles aus Medizin,

Wellness und Ernährung

38 Testosteron bei Mann und Frau

Bei beiden Geschlechtern kann

ein Mangeln zu Pro blemen führen,

erklärt Kolumnistin Nina Ruge

48 Süße Geschenke

Kleiner Aufwand, große Freude:

Feine Rezepte von Glühweinsirup

bis zu festlichem Schokobruch

12 Wie Singen verbindet

Es stärkt das Gemeinschaftsgefühl

und aktiviert heilende Kräfte

22 DOSSIER

Gesunde Atemwege

Neue Medikamente und Therapien

lindern Asthma, Trainingsgeräte

helfen bei COPD. Plus: Einfache

Übungen für eine starke Lunge

34 Schneller erkältet?

Eine ungewöhnliche Erhebung

zeigt, wo sich in Deutschland die

meisten Schniefnasen tummeln

36 7 Tipps für gesundes Haar

Öle, Essig, Bürsten – zusammen

mit Superfoods bringen sie den

Schopf zum Glänzen

46 Wenn die Speiseröhre Feuer fängt

Diese Lebensmittel stoppen

das Aufsteigen von Magensäure

54 Grenzen als Chance betrachten

Claudia Gersdorf geht mit einer

Zerebralparese durchs Leben –

und setzt sich für Mitpatienten ein

66 Hausarbeit hält fit!

Perfektes Ergebnis: Starke Muskeln

und ein Zuhause auf Hochglanz

BEAUTY

18 Gepflegt und zeitlos schön

LIFESTYLE

40 Das Beste zum Fest

Mit Fleisch oder vegetarisch?

Dieses Jahr haben wir etwas für

jeden Genuss-Typ!

60 Zauberhaftes Salzburg

62 Weihnachten kann kommen!

Frisch gesammelte Beeren,

Tannenzweige und Zapfen bringen

Besinnlichkeit ins Haus

WOHLFÜHLEN

56 Wohltuende Wintergewürze

RUBRIKEN

3 Editorial, Stiftungsbeirat

52 Buchtipps

68 My Life-Sprechstunde

70 Glücks-Kalender

72 Kreuzworträtsel, Sudoku

74 Vorschau, Impressum

FOTOS TITEL: GETTY IMAGES/ISTOCK INHALT: GETTY IMAGES/ISTOCK (2); ADOBE STOCK

4 my life 23/2025


Danke!

Vielen Dank an alle Bewerber und herzlichen Glückwunsch den #beebetter-Award-Gewinnern 2025!

Auf beebetter.de stellen wir die Siegerprojekte detaillierter vor. Schauen Sie rein! Jeder Beitrag ist wertvoll und

verbessert die Biodiversität, machen Sie mit! Werden auch Sie Teil des Schwarms und bleiben Sie mit unserem

Newsletter auf dem Laufenden: beebetter.de/newsletter

„Unser kleines Paradies“

von Angela Zerfaß

Im Privatgarten von Angela Zerfaß dreht sich alles um den Schutz und die Förderung von Insekten. Auf

einer liebevoll gestalteten Fläche setzt sie auf insektenfreundliche Pflanzen, die eng bepflanzt sind, um

Unkraut zu minimieren und Lebensräume für Wildbienen und andere Insekten zu schaffen. Nisthilfen

wie Insektenhotels, Totholz und bewuchsfreie Sandflächen bieten boden- und hohlraumnistenden

Wildbienen ideale Bedingungen. Ergänzt wird das Paradies durch Wasserstellen, die Insekten eine

wichtige Trinkquelle bieten. Mit ihrem Engagement zeigt Angela, wie ein Privatgarten zu einem

wertvollen Rückzugsort für die Natur werden kann – das findet auch unser Partner Biorebe besonders

unterstützenswert!

„Blühfeld-Initiative Hirzbach e.V.“

von Dr. Hans-Joachim Wörn

Die Blühfeld-Initiative Hirzbach e.V. verwandelt seit 2019 rund 55.000 qm insektenfreundliche Flächen in

blühende Lebensräume für Wild- und Honigbienen, Schmetterlinge und viele weitere Arten. Finanziert

über Patenschaften entstehen artenreiche Felder mit Nisthilfen, Wasserstellen und Streuobstwiesen.

Umweltbildung ist ein weiterer Schwerpunkt: Lehrpfad, Führungen und Aktionen wie eine historische

Kartoffelernte begeistern Kinder und Erwachsene. Höhepunkt ist die feierliche Übergabe der Blühfelder

an die Paten bei einem Open-Air-Gottesdienst. So verbindet die Initiative Artenschutz, Bildung und

Gemeinschaft – getreu dem Motto: „Gemeinsam machen wir unsere Heimat ein klein wenig besser!“

„Wildbienenlernort im Nachbarschaftshaus am Körnerpark“

von Christian Hörr

Mit viel Engagement haben die „Coolen Kids“ im Nachbarschaftshaus am Körnerpark in

Berlin einen einzigartigen Wildbienenlernort geschaffen. Auf 100 qm pflanzten sie

bienenfreundliche Stauden, Wildkräuter und Beerensträucher, bauten Nisthilfen, ein

Sandarium sowie einen upgecycelten Samenautomaten. Selbst gestaltete Infotafeln

erklären den Lebenszyklus der Wildbiene. Ergänzt wird das Projekt durch Filme, Tutorials

und einen eigenen Umweltrap „Mach Mit“, die Kinder und Erwachsene zum Mitmachen

anregen. Rund um das Haus pflegen die Kids zudem Baumscheiben, um noch mehr

Menschen für den Schutz von Wildbienen zu begeistern.

#beebetter ist die Insektenschutzinitiative des BurdaVerlag, mit der auch Sie zum Insektenschützer werden können.

Alles Infos unter www.beebetter.de

2 my life 23/2025


GESUNDHEIT

12 my life 23/2025


Harmonie für die Hormone

Wie

Singen

verbindet

Es stärkt nicht nur das Gemeinschaftsgefühl, sondern

soll sogar heilende Kräfte im Körper freisetzen

Sprichwörtlich

„Wo man singt, da lass

dich ruhig nieder …“

Singen ist eine zutiefst

positive soziale Handlung,

die auch noch der

Gesundheit zuträglich ist

In einer Welt, die von Hektik, Leistungsdruck

und digitalen Ablenkungen

geprägt ist, suchen viele Menschen nach

einem Ausgleich, der sie wieder zu sich selbst

bringt. Erlebbar macht das auch die neue Tragikomödie

„No Hit Wonder“ mit Florian David

Fitz. Sie zeigt auf berührende Weise, wie Musik

uns in schwierigen Zeiten Halt geben kann.

Die Geschichte eines gescheiterten Musikers,

der durch das gemeinsame Singen wieder zu

sich selbst findet, erinnert daran, wie tief Musik

in der menschlichen Natur verwurzelt ist.

Sie ist mehr als nur Unterhaltung – sie ist ein

Schlüssel zu Gemeinschaft, Gesundheit und

Wohlbefinden. „Es gibt keine bekannte Kultur,

die nicht singt“, sagt auch Prof. Gunter

Kreutz von der Universität Oldenburg. Der

Musikwissenschaftler beschäftigt sich damit,

wie sich Singen auf unseren Körper auswirkt.

„Immer wieder berichten mir Sänger, dass

sie sich nach der Teilnahme am Chor gut fühlen“,

sagt Prof. Kreutz. Daraus schließt er, dass

es erheblich zur Verbesserung der mentalen

und seelischen Gesundheit beträgt.

Beim Singen werden im Körper Serotonin,

Dopamin, Noradrenalin, Oxytocin und Endorphine

ausgeschüttet. Dieser Hormonmix sorgt

für Glücksgefühle und kann sogar Schmerzen

lindern. Gleichzeitig senkt der Gesang den

Spiegel von Stresshormonen wie Testosteron

und Cortisol.

Das Singen im

Chor richtet

die Sinne auf

etwas Schönes

und vertreibt

den Trübsinn –

ganz ohne

Antidepressiva

Prof. Dr. Gunter Kreutz

lehrt Systematische

Musikwissenschaften

an der Carl von Ossietzky

Universität Oldenburg

23/2025 my life

13


Mit der Stimme

und Musik

können körperliche

und seelische

Blockaden gelöst

werden

Judith Sonntag,

Musiktherapeutin mit

eigener Praxis in Hamburg

Miteinander Ob im Seniorenkreis, beim Karaoke, bei Konzerten oder auch im Krankenhaus:

Singen schafft Gemeinschaft und sorgt für die Ausschüttung von Glückshormonen

Stimmbänder

Kehlkopf und

Stimmbänder

Zum Atmen öffnen

sich die Stimmlippen,

beim Sprechen oder

Singen schließen sie.

Die Vibration der hindurchfließenden

Luft

gibt dann ein Geräusch

Ringknorpel

Kehldeckel

Stimmmuskeln

➡ Es ist vor allem das gemeinsame Singen,

das laut dem Musikwissenschaftler so wohltuend

wirkt. Prof. Kreutz lieferte dazu sogar

einen Beweis: Er ließ Speichelproben seiner

Chormitglieder untersuchen und stellte fest,

dass darin nach dem Singen mehr des Wohlfühl-

und Bindungshormons Oxytocin enthalten

war als vorher. „Und zwar deutlich mehr,

als wenn man sich nur miteinander unterhält“,

sagt Prof. Kreutz und hat dafür eine Erklärung:

„Als Teil eines Chores erlebe ich ein Gefühl

von Verbundenheit, schließlich singen

wir alle dasselbe Lied zur selben Zeit.“ Die

musikalische Gruppe bietet eine Gelegenheit,

persönliche Verbindungen aufzubauen, sich

auszutauschen und eine gute Zeit zu erleben.

Singen schafft Gemeinschaft

Der Chor kann ein unterstützendes soziales

Netzwerk sein und gegen Einsamkeit helfen.

Und genau darunter leiden immer mehr Menschen,

wie eine Studie des Bundesinstituts für

Bevölkerungsforschung ergab, vor allem junge.

Nicht erst seit Corona, auch wenn die Pandemie

das Gefühl verstärkt hat. Prof. Kreutz hat

beobachtet: „Während der Pandemie stellten

Chorsänger fest, dass sie sich nicht nur

wegen des Singens treffen, sondern auch wegen

der anderen Leute. Deshalb hat man sich

in Briefmarkengröße auf dem Bildschirm getroffen.

Nicht allen gefiel das, viele haben dann

aufgehört. Was ich sehr schade fand.“ Der Musikforscher

betont immer wieder die Bedeutung

der regelmäßigen Gesangsstunden: „Wer

sich wirklich vom Singen einen seelischen Ausgleich

erhofft, sollte es fest in seinen Alltag integrieren

– so wie man sich auch die Zeit für

Sport, Spazierengehen oder Yoga nimmt.“

Flexibel. Leider ist nicht für jeden ein fixer

Termin pro Woche machbar. Auch für Menschen,

die nur ab und zu lauthals in der Gruppe

singen wollen, gibt es Events. Zahlreiche

Städte in Deutschland veranstalten spontane

Treffen wie zum Beispiel Rudelsingen (mehr

auf rudelsingen.de). Nicht selten kommen

Hunderte Teilnehmer zu den Veranstaltungen

und stimmen mit musikalischer Begleitung

Lieder an. Auch sie schwärmen, wie viel Freude

ihnen die Stunden bereiten.

Singen befreit nicht nur die Seele, sondern

auch die Lunge. Das tiefe Ein- und Ausatmen

führt dazu, dass die Lungenbläschen gut belüftet

werden. Auch Patienten mit COPD profitieren

davon. Ein Cochrane Review, also

14 my life 23/2025


eine Auswertung aller zu einem Thema vorliegenden

Forschungsergebnisse, beschreibt es

so: „Beim Singen sorgt die Lunge für den Luftstrom,

um mit der Stimme musikalische Worte

oder Töne zu erzeugen. Singen kann eine

große Anstrengung für Muskelkontraktion

und Koordination erfordern. Für Menschen

mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung

(COPD) kann dies ähnlich nützlich sein

wie Atemübungen.“

Aktiv. Judith Sonntag ist als Musiktherapeutin

in Hamburg tätig. Sie singt regelmäßig

mit den Bewohnern der Wohn-Pflegeeinrichtung

im Albertinen Haus der Immanuel Albertinen

Diakonie in Hamburg und unterstützt

Menschen, die zu ihr in die Therapie kommen.

Sie bestätigt: „Mit der Stimme und Musik können

körperliche und seelische Blockaden gelöst

werden.“ Zudem bringt Singen den Organismus

auf Trab und hält jung.

Lässt das Gehirn gesund altern

Schon zehn bis 15 Minuten Singen reichen

nachweislich aus, um den Kreislauf anzukurbeln.

Dadurch wird der Stoffwechsel aktiviert,

der Blutdruck stabilisiert sich, die Organe und

das Gehirn werden besser durchblutet. Musik

weckt auch Erinnerungen, die mit schönen

Gefühlen verbunden sind, sie kann beruhigen

und stimulieren. Rhythmus, Melodie und

Liedtexte werden in verschiedenen Bereichen

des Gehirns verarbeitet, während gleichzeitig

starke Emotionen aktiviert werden. Dies trägt

dazu bei, dass unser Musikgedächtnis besonders

widerstandsfähig gegen das Vergessen ist.

Selbst wenn die Funktion einiger Gehirnregionen

abnimmt, bleiben die Informationen in

anderen Bereichen erhalten. Judith Sonntag

sagt über das musiktherapeutische Gruppenangebot

für ältere Menschen: „Zusammen zu

singen und sich musikalisch auszudrücken,

sind zutiefst menschliche Bedürfnisse. Es ist

schön zu sehen, wie gut es den Senioren dabei

geht. Viele Fähigkeiten gehen leider im Alter

verloren, das Laufen fällt schwer, das Gedächtnis

lässt nach, die Augen werden schlechter –

aber gemeinsam singen ist möglich. Selbst

wenn die ein oder andere Textzeile vergessen

wird, im Refrain kann man sich dann wieder

einklinken.“

Relevanz. Menschen mit Demenz könnten

noch mehr profitieren, wenn die Potenziale

von Musik entschlossener und deutlich stärker

als bisher genutzt würden, ist sich Judith

Sonntag sicher. „Sowohl im Rahmen ihrer Behandlung,

Pflege und Betreuung als auch ➡

So bleiben Sie bei Stimme

Viel trinken Die Schleimhäute

müssen zur Stimmbildung stets

gut befeuchtet sein. Achten

Sie deshalb immer auf eine

ausreichende Flüssigkeitszufuhr.

Besonders stimmfreundlich

sind Wasser und warme

Kräutertees. Gerade jetzt in der

kalten Jahreszeit stärken warme

Getränke nicht nur die Stimme,

sondern auch das Immunsystem.

Zum Süßen empfiehlt

sich Honig. Das Naturprodukt

wirkt antibakteriell und antioxidativ

– und lindert zudem

Schmerzen im Hals.

Räuspern vermeiden Kurzes

Husten ist besser als ständiges

Räuspern, da dieses die Stimmbänder

zusätzlich reizt. Lutschpastillen

regen den Speichelfluss

an, lindern Reizhusten

und helfen dabei, bei Stimme

zu bleiben.

Pausen machen Wer viel

singt (oder viel redet), sollte

seinen Stimmbändern immer

wieder Pausen gönnen. Sonst

kann es passieren, dass er nur

noch krächzt und der Hals

sehr trocken wird. Um bei

guter Stimme zu bleiben,

helfen spezielle Halstabletten,

die einen Schutzfilm erzeugen,

der sich auf die angegriffene

Schleimhaut legt. Diese wirken

auch bei Räusperzwang

und Hustenreiz.

Vorsicht bei Genussmitteln

Kaffee, Alkohol und Zigaretten

minimieren (am besten ganz

vermeiden). Genussmittel

trocknen die Schleimhäute

und die Stimmbänder aus.

Sport treiben Bewegung, vor

allem leichter Ausdauersport

wie Laufen, Schwimmen oder

Radfahren, kräftigt Lunge,

Herz-Kreislauf-System und

Atmung. Dies alles unterstützt

auch die Stimme.

Die richtige Haltung Die

Stimme wird durch die Körperhaltung

beeinflusst. Aufrechtes

Stehen oder gerades Sitzen

öffnet die Atemwege und sorgt

für eine kräftige Stimme.

Dieser Text

zeigt evtl. Probleme

beim

Text an

SCHNELLE

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Nur in der Apotheke.

23/2025 my life

15


DOSSIER

GESUNDE ATEMWEGE

22 Individuell Asthma ist eine

Krankheit mit vielen Facetten

28 Atemnot ade! Gezieltes

Training und Akuthilfe

30 Experten-Interview So kann

uns Luftholen beruhigen

22 my life 23/2025


Asthma

gezielt behandeln,

effektiv lindern

DIE BRONCHIEN WEITEN

Die chronische Atemwegsentzündung erzeugt

hohen Leidensdruck. Jetzt sind moderne Therapien

und ein lungenfreundlicher Lebensstil gefragt

Frisch und klar ist die Luft in diesen

Tagen. Kühle Nächte und lebhafte Winde

kündigen die kalte Jahreszeit an. Doch

während die einen den Spätherbst genießen,

bringt der Saisonwechsel für Menschen mit

Asthma Herausforderungen mit sich. „Ihre

chronisch gereizten Bronchien werden beim

Wechsel zwischen frostiger Luft und trockenen,

beheizten Räumen stärker strapaziert als

bei milden Temperaturen“, sagt Dr. Sebastian

Hellmann, Facharzt für Pneumologie mit eigener

Praxis in München.

Rund 3,5 Millionen Menschen in Deutschland

haben Asthma bronchiale, kurz Asthma.

Bei dieser Erkrankung sind die unteren Atemwege

anhaltend entzündet. Gleichzeitig reagiert

die Lunge besonders empfindlich auf

zumeist harmlose Reize. Bei einem Asthmaanfall

schwellen die Schleimhäute in den

Bronchialwänden an, die glatte Muskulatur

verkrampft sich und es wird übermäßig viel

zäher Schleim produziert. „Die Folge sind

Atemnot, ein Engegefühl in der Brust, pfeifende

oder brummende Atemgeräusche sowie ➡

Rund

3,5 Mio.

Menschen in

Deutschland

haben Asthma

bronchiale

Quelle: Helmholtz Zentrum

München

23/2025 my life

23


DOSSIER GESUNDE ATEMWEGE

entwickeln sich die Symptome akut beim

Sport oder beim Einatmen von Tabakrauch

oder kalter Luft.

Die gute Nachricht: Die Asthmatherapie ist

in den letzten Jahren immer besser geworden.

Moderne Sprays sind einfacher anzuwenden

als früher, die Nebenwirkungen gering. Neue,

maßgeschneiderte Biologika-Arzneien lindern

selbst schlimmste Beschwerden. „Wir Pneumologen

haben inzwischen wirklich viele Pfeile

im Köcher“, sagt Dr. Sebastian Hellmann.

„Mit unseren Therapien können wir selbst

schwer erkrankten Patienten helfen, ein ganz

normales Leben zu führen.“

Etwa neun von zehn Menschen mit Asthma

bekommen ihre Beschwerden mit einer Mischung

aus Basis- und Bedarfsmedikamenten

gut in den Griff. Die Standardbehandlung sind

Kortisonsprays. Sie wirken direkt in den

Atemwegen, wo sie die chronische Entzündung

in Schach halten. Auf andere Organe hat

dieser Wirkstoff keinen Einfluss. „Die Asthmasprays

enthalten maximal 200 bis 400 Mikrogramm

Kortison. Von dieser ohnehin sehr

kleinen Dosis gelangt weniger als ein Prozent

in die Blutbahn. Es muss also niemand Angst

haben vor dieser Therapie“, sagt Lungenspezialist

Dr. Hellmann.

Wunderwerk Feinste Bronchien enden in etwa 300 Millionen winzigen

Lungenbläschen (Alveolen). Hier findet auf einer Oberfläche von bis zu

140 Quadratmetern der für uns lebenswichtige Gasaustausch statt

Mit unseren

Therapien können

wir selbst schwer

erkrankten Patienten

helfen, ein ganz

normales Leben

zu führen

Dr. med. Sebastian

Hellmann,

Facharzt für Pneumologie

und Innere Medizin

in München

➡ Husten, der sich besonders nachts verschlimmert“,

zählt Dr. Hellmann auf. Bei den

meisten Betroffenen klingen die Beschwerden

entweder spontan oder nach Behandlung mit

passenden Bedarfsmedikamenten wieder ab.

Experten unterscheiden zwei Arten von

Asthma. Die allergische Form wird durch Umweltfaktoren

wie Pollen, Tierhaare, Hausstaubmilben

und Schimmelpilze ausgelöst. Sie

entwickelt sich häufig schon im Kindesalter,

mitunter sogar bereits vor dem fünften Lebensjahr.

„Oft sind bei allergischem Asthma

auch andere Regionen der Atemschleimhaut

betroffen, was sich durch eine verstopfte Nase

oder Halsjucken äußern kann“, sagt Lungenarzt

Dr. Sebastian Hellmann.

Immer bessere Therapien bringen

die Lebensqualität zurück

Hinter nicht allergischem Asthma, das vergleichsweise

seltener auftritt, stecken beispielsweise

Atemwegsinfekte oder bestimmte

Medikamente wie etwa Schmerzmittel. Oft

Im Notfall verschafft

ein Sprühstoß freien Atem

Bei akuter Luftnot kommt die Bedarfsmedikation

zum Einsatz. Diese Sprays mit Wirkstoffen

wie Salbutamol oder Fenoterol funktionieren

wie ein Türöffner für die Bronchien: Schon

nach wenigen Minuten werden die Atemwege

weiter, das Luftholen fällt wieder leichter.

Nebenwirkungsreiche Kortisontabletten werden

bei Asthma in aller Regel nur vorübergehend

bei sehr starken Beschwerden eingesetzt.

Ärzte stellen die Therapie nach einer Art

Baukastenprinzip zusammen. Je schwerer die

Atemwegserkrankung, desto konsequenter und

häufiger der Griff zu den Medikamenten. Eine

aktuelle Entwicklung geht zudem dahin, Kortison

sowie lang wirksame Bronchienerweiterer

in einem Kombinationspräparat zu inhalieren.

Ein Sprühstoß genügt, um alle wichtigen Substanzen

aufzunehmen. Das verbessert die Handhabung,

reduziert die nötige Dosis und senkt

das Risiko für Anwendungsfehler.

„Ein Vorteil der sogenannten Triple-Therapie

liegt darin, dass sich die Einzelsubstanzen

in ihrer Wirkung nicht nur addieren, sondern

sogar potenzieren“, sagt Prof. Felix Herth,

Chefarzt der Abteilung für Pneumologie und

Beatmungsmedizin der Thoraxklinik am Universitätsklinikum

Heidelberg.

24 my life 23/2025


Gut eingestellte Asthmapatienten haben in aller

Regel wenige bis keine Beschwerden. Bei

etwa drei bis zehn Prozent der Erkrankten ist

die Entzündung in den Bronchien allerdings

derart stark ausgeprägt, dass sie trotz hoch dosierter

Medikamente regelmäßig um Luft ringen.

Selbst kleine Anstrengungen wie Treppensteigen

werden vermieden, aus Angst vor der

nächsten Attacke. Nachts rauben ihnen Husten

und Engegefühl in der Brust häufig den Schlaf.

Antikörper wirken gezielt gegen

die Auslöser der Entzündung

Lange Zeit konnten Ärzte diesen schwer Erkrankten

abseits von Asthmasprays und Kortisontabletten

wenig Hilfe anbieten. Doch seit

einigen Jahren gibt es wirksame Alternativen.

Pneumologe Prof. Herth: „Den Durchbruch

brachten biotechnologisch produzierte Arzneimittel,

sogenannte Biologika. Die künstlich

hergestellten Antikörper hemmen gezielt die

Botenstoffe im Körper, die die Entzündung

anheizen.“ Laut einer Auswertung von Registerdaten

des German Asthma Net (GAN) aus

dem Jahr 2024 sprechen 52 Prozent der mit

Biologika behandelten Teilnehmer gut auf die

Therapie an. Knapp ein Drittel der Patienten

erreichen sogar eine Remission – das bedeutet,

ihre Krankheitsanzeichen verschwinden,

solange die Medikamente konsequent eingenommen

werden.

Mittlerweile stehen Ärzten sechs verschiedene

Antikörper als Zusatztherapie zur Verfügung.

Diese heißen: Omalizumab, Mepolizumab,

Benralizumab, Reslizumab, Dupilumab

und Tezepelumab. Die Endung -ab steht für

„Antibody“, zu Deutsch Antikörper. „Weitere

Biologika sind noch in der Entwicklung. Damit

können wir hoffentlich auch den Gruppen

eine Therapie anbieten, die wir mit den jetzigen

Medikamenten leider noch nicht erreichen“,

sagt Chefarzt Prof. Felix Herth. Die

meisten Präparate sind als Fertigpens erhältlich;

Patienten spritzen sich die Arznei in

mehrwöchigem Abstand bequem selbst unter

die Haut. Die Auswahl des Biologikums hängt

von der Asthmaform ab und davon, welche

Biomarker Ärzte im Blut finden.

Je genauer die Diagnose, desto

individueller die Behandlung

Voraussetzung für die erfolgreiche Behandlung

mit den Biopharmazeutika ist eine exakte

Diagnose. Denn die hilfreichen Antikörper

sind kein Universalmittel. Vielmehr wirken sie

jeweils gezielt gegen spezielle Entzündungszellen.

Fehlt dieser Angriffspunkt jedoch, hilft die

Top-Arznei nicht. Lungenspezialist Prof. Herth

Wenn die Bronchien eng werden

Asthma ist eine chronische Lungenkrankheit, bei der die

Atemwege entzündet sind und deshalb gegenüber verschiedenen

Reizen übermäßig empfindlich reagieren. Fachleute nennen dies

„bronchiale Hyperreagibilität“

Gesunde

Lunge

Die gesunde Lunge ist

elastisch und ermöglicht

einen reibungslosen Austausch

von Sauerstoff

und Kohlendioxid

erklärt: „Moderne Diagnostik ermöglicht heute

sogar die Einteilung in molekulare Subtypen

bei allergischem Asthma, je nachdem, welche

Zellen und Signalketten in den Schleimhäuten

des einzelnen Patienten aktiv sind. Diese können

dann gezielt ausgebremst werden.“

Neben gründlicher Anamnese, Messung der

Lungenfunktion und Allergietest gehört deshalb

auch eine Blutuntersuchung zur Diagnose.

Um die genaue Asthmaform zu bestimmen,

suchen Ärzte in der Körperflüssigkeit nach

Biomarkern – unter anderem nach sogenannten

eosinophilen Granulozyten. Diese Zellen

gehören zur Familie der weißen Blutkörperchen,

mehren sich im Entzündungszustand

und treiben Schwellungen und Schleimproduktion

in den Atemwegen an.

Bei etwa 60 Prozent der Patienten mit schwerem

Asthma finden Ärzte eine deutlich erhöhte

Zahl dieser spezialisierten weißen Blutkörperchen

im Blut. Eosinophiles Asthma ist eine ➡

Lunge

mit verengten

Bronchien

Die asthmatische Lunge

reagiert auf Reizstoffe wie Pollen

oder Hausstaub mit verengten

Bronchien, was die typischen

Symptome auslöst

23/2025 my life

25


DOSSIER GESUNDE ATEMWEGE

WERTVOLLE STRATEGIEN

So behalten Sie eine

gesunde Lunge

Ob Atemtechniken, Kälte oder spezielle Geräte: Gezieltes Training hilft bei

COPD, Asthma oder Bronchitis – und kann womöglich vor Demenz schützen

Tiefenentspannt

Beim sogenannten

Waving beruhigt sich

der Körper durch das

langsame Atmen. Nach

fünf Minuten stellt man

sich vor, Beschwerden

würden durch das

Kinn abfließen

Es klingt beinahe zu unglaublich, um

wahr zu sein: Der niederländische Extremsportler

Wim Hof (65), der auch als „der

Eismann“ bekannt ist, hält mehr als 20 Weltrekorde

– die er allein seiner eigens entwickelten

Atemtechnik verdanken soll. Besonders

spektakulär: Hof verbrachte fast zwei Stunden

im Eisbad, er schwamm 58 Meter unter

einer Eisdecke und schaffte barfuß einen

Halbmarathon durch Schnee in nur zwei Stunden

und 16 Minuten.

Die Wim-Hof-Atemtechnik hat der Athlet

weitestgehend von tibetischen Mönchen

übernommen und weiterentwickelt. Es handelt

sich um eine Art kontrollierte Hyperventilation.

Man atmet tief und kräftig ein und

lässt die Luft ohne Druck ausströmen. Das

Ganze 30 bis 40 Mal. Nach dem letzten Ausatmen

hält man den Atem bis zum nächsten

Atemreiz an. In weiteren Runden wird man

die Luft immer länger anhalten können.

Umfassend. Die Methode zielt darauf ab,

die Körpertemperatur zu steigern und die Kältetoleranz

zu verbessern. In Kombination mit

einem Eisbad soll dieses spezielle Training

Stress abbauen, Depressionen vorbeugen, das

Immunsystem stärken und sogar Gelenkschmerzen

lindern.

Ganz ohne Kälte kommt dagegen das sogenannte

Waving aus. Die Kombination aus Atmung,

Visualisierung und Bewegung soll die

Durchblutung und Elastizität der Bandscheiben

fördern, die Gelenke schmieren sowie Arthrose-Schmerzen

stoppen. Und so funktioniert

es: Langsam durch die Nase atmen, um

den Körper zu beruhigen. Etwa drei bis vier Sekunden

pro Atemzug einplanen. Währenddessen

beim Einatmen den Kopf nach links drehen,

beim Ausatmen nach rechts. Zum Ende

der Bewegung sollen die Schmerzen in der Vorstellung

(Visualisierung) über das Kinn „abgegeben“

werden, indem man sich darauf konzentriert,

die Beschwerden dort „hinauszudrücken“.

Täglich mindestens fünf Minuten anwenden.

Sogar das Gehirn profitiert

Selbst Alzheimer könnte sich mit dem Atem

aufhalten lassen, wie eine US-Studie nahelegt.

Bei der Erkrankung kommt es zu Eiweiß-Ablagerungen

im Gehirn, welche die Kommunikation

von Nervenzellen stören. Eines dieser

Proteine sind die Beta-Amyloide. „Wir wissen,

dass der Parasympathikus die Produktion und

den Abbau der Eiweiße beeinflusst“, sagt Prof.

Mara Mather von der University of Southern

California in Los Angeles. Dieser Teil des vegetativen

Nervensystems arbeitet vor allem in

Ruhe- und Regenerationsphasen, dabei steigt

die Herzfrequenz beim Ein- und sinkt beim

Ausatmen. Für die Studie ließen die Forscher

eine Gruppe der Teilnehmer beruhigende Musik

hören. Die zweite Gruppe sollte nur in

einem bestimmten Rhythmus atmen – jeweils

für fünf Sekunden ein und für fünf Sekunden

aus. Das Ergebnis: Bei der zweiten Gruppe sank

der Beta-Amyloid-Spiegel im Blut.

28 my life 23/2025


FOTOS: GETTY IMAGES/ISTOCK ILLUSTRATIONEN: FOCUS GESUNDHEIT

Kleine Geräte, große Wirkung

Spezielle tragbare Atem-Trainer wirken regulierend

auf den Blutdruck. Laut einer Studie

der Univer sity of Colorado in Boulder (USA)

können Patienten ihre Werte im Schnitt um

9 mmHg senken, wenn sie täglich fünf Minuten

durch ein sogenanntes IMST-Gerät (ab

30 €, Apotheke) atmen. Das ist etwa so viel, wie

es auch Blutdruck-Tabletten vermögen. Der

Trick: Beim Einatmen gibt es im Gerät einen

erhöhten Widerstand. Dadurch wird das

Zwerchfell gestärkt, Lunge sowie Herz positiv

beeinflusst – und damit auch der Blutdruck.

Solche Atem-Trainer kommen bei Menschen

mit Lungenerkrankungen wie Asthma, chronischer

Bronchitis und COPD zum Einsatz. Sie

stärken die Lungenfunktion, damit die Patienten

wieder besser Luft bekommen.

Bei akuter Atemnot helfen nicht nur Notfall-Sprays

zum Inhalieren, auch bestimmte

Übungen lassen wieder durchatmen (s. Kasten

unten). Sogenannte OPEP-Atem-Trainer (ab

80 €, Apotheke) unterstützen vor allem Patienten

mit chronischer Bronchitis. Beim Ausatmen

setzen sie eine Art Vibration frei, der

festsitzende Schleim in der Lunge löst sich. ❰

Akuthilfe bei Atemnot

Richtiges und bewusstes Luftholen versorgt alle Zellen und

Organe mit Sauerstoff. Das versetzt den Körper in einen Entspannungszustand.

Spezielle Atem-Übungen helfen vor allem

Patienten mit Asthma,der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung

COPD und chronischer Bronchitis schnell bei Atemnot.

In Schulung werden spezielle Atemtechniken wie die Lippenbremse

gelehrt. Kontakte finden Sie unter atemwegsliga.de/

patientenschulungen.html. Außerdem bringt ein uraltes Hobby

nachweislich Erleichterung – Singen (siehe auch ab Seite 12).

Es kann die körperliche Lebensqualität und die Lungenfunktion

steigern, ergab eine Analyse. Auch die Atem-Muskulatur soll

sich so verbessern.

Der Kutschersitz Diese Position entlastet den

Brustkorb. So geht’s: Möglichst entspannt auf

einen Stuhl setzen, den Oberkörper weit vorbeugen

und langsam in sich zusammensacken.

Die Unterarme ruhen auf den Oberschenkeln.

Dabei ganz ruhig atmen.

Die Torwartstellung Mit leicht gespreizten

Beinen hinstellen. Die Hände kurz über dem Knie

auf den Oberschenkeln abstützen; die Finger

zeigen nach innen, der Oberkörper ist leicht nach

vorn gebogen. In dieser Stellung kann sich die

Atemmuskulatur entspannen.

Die Lippenbremse Erste-Hilfe-Übung bei Asthma

oder Bronchitis. Die tiefen Lungenbezirke werden

besser belüftet. Dazu die Luft zunächst durch die

Nase einatmen. Das Ausatmen erfolgt langsam

und in „Pfff“-Lauten durch den gespitzten Mund.

So bleiben die Bronchien länger geöffnet.

Warum ein starkes Zwerchfell so wichtig ist: ab Seite 30 ➡

Kopf dicht?

Schnupfen?

Husten?

Dieser Text

zeigt evtl. Probleme

beim

Text an

GeloMyrtol ® forte

• Löst den Schleim

• Befreit die Atemwege

• Verkürzt die Krankheitsdauer

GeloMyrtol ® forte –

Spürbar wieder LUFT

GeloMyrtol ® forte. Anw.: Zur Schleimlösung u. Erleichterung des Abhustens b.

akuter u. chron. Bronchitis. Zur Schleimlösung b. Entzündungen der Nasennebenhöhlen

(Sinusitis). Z. Anw. b. Erwachsenen, Jugendlichen u. Kindern ab 6 Jahren.

Enth. Sorbitol. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage

und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. Pohl-Boskamp (11/2)

23/2025 my life 29


DOSSIER GESUNDE ATEMWEGE

Kräftigung Legen Sie beim Atmen die Hand auf den Bauch – die Bauchdecke sollte sich spürbar heben und senken

EXPERTEN-INTERVIEW

Starkes Zwerchfell

Das Herz-Kreislauf-System entlasten, die Abwehrkräfte unterstützen und auch

noch für Entspannung sorgen? Es kommt nur auf die richtige Atmung an!

10 -14

Atemzüge pro

Minute beträgt

die normale

Atemfrequenz im

Ruhezustand

Atmen ist lebensnotwendig – und doch

schenken wir diesem Prozess oft kaum

Beachtung. Erst wenn etwa ein Schnupfen

oder gar eine ernst zu nehmende Erkrankung

die Atemwege beeinträchtigt, machen wir uns

über den Prozess des Luftholens Gedanken.

Dabei hat die Art, wie wir atmen, einen enormen

Einfluss auf unsere Gesundheit und

unser Wohlbefinden – auch wenn Lunge und

Bronchien gesund sind.

Dr. Thomas Hölting, Chefarzt für Pneumologie

an der Schön Klinik Hamburg Eilbek und

Experte für Atemtherapie, erklärt im My Life-

Interview, warum eine bewusste Atmung so

wichtig ist. Von der beruhigenden Wirkung

auf das Nervensystem über die Stärkung des

Immunsystems bis hin zur Verbesserung der

Schlafqualität – eine gesunde Atmung kann

wahre Wunder bewirken.

? Wie wird ein „gesundes“ Atmen definiert?

Eine gesunde Atmung ist ruhig, gleichmäßig,

tief und erfolgt vorwiegend über die Nase. Im

Ruhezustand liegt die Atemfrequenz bei etwa

zehn bis 14 Atemzügen pro Minute. Dieses

Atemmuster sorgt für eine optimale Sauerstoffversorgung

und eine ausgeglichene Kohlendioxidkonzentration

im Blut, was entscheidend

für den Säure-Basen-Haushalt und damit

für viele Körperfunktionen ist.

? Welche positiven Auswirkungen hat eine

gesunde Atmung auf unseren Körper?

Die positiven Auswirkungen sind vielfältig.

Auf das Nervensystem wirkt eine tiefe, rhythmische

Atmung beruhigend, da sie den Parasympathikus

– auch bekannt als „Ruhenerv“ –

aktiviert. Dies führt zu einer Senkung von

Puls und Blutdruck, einer Reduktion von

30 my life 23/2025


Stresshormonen und einem ausgeglichenen

vegetativen Nervensystem. Auf das Herz-

Kreislauf-System hat eine ruhige Atmung

ebenfalls positive Effekte, denn sie verbessert

die Herzfrequenzvariabilität. Sie zeigt an, wie

das Herz auf innere oder äußere Faktoren,

etwa Sport, reagiert. Die richtige Atmung

kann hier die Anpassungsfähigkeit des Herzens

fördern, und für eine bessere Durchblutung

sowie für eine optimale Sauerstoffverteilung

im gesamten Körper sorgen. Ein einfaches

Beispiel: Wer bewusst ein bis zwei Minuten

lang tief in den Bauch atmet, aktiviert messbar

seine Entspannungsreaktion.

? Sie empfehlen auch oft die 6-3-6-3-

Atemmechanik. Wie funktioniert sie und

welche Vorteile hat sie?

Die 6-3-6-3-Atmung ist eine einfache und wirkungsvolle

Technik. Dabei atmet man sechs

Sekunden lang durch die Nase ein, hält den

Atem für drei Sekunden an, atmet dann sechs

Sekunden lang langsam durch den Mund oder

die Nase aus und macht anschließend drei Sekunden

Pause, bevor der Zyklus wiederholt

wird. Diese Methode verlangsamt den Atemrhythmus,

fördert die Sauerstoffaufnahme,

stabilisiert den Kreislauf und beruhigt das

Nervensystem. Ich empfehle: Jeden Morgen

direkt nach dem Aufstehen – noch auf der

Bettkante sitzend – zehn Atemzyklen durchführen.

Das aktiviert das Zwerchfell, fördert

die Durchblutung und bringt Körper und Geist

in Balance für den Tag. Wer möchte, kann

dabei entspannende Musik hören und sich

bewusst nur auf sich selbst konzentrieren.

? Wie kann man die Atemmuskulatur

gezielt stärken?

Die wichtigste Atemmuskulatur ist das

Zwerchfell, das ununterbrochen arbeitet –

etwa 20 000-mal am Tag. Wie jeder andere

Muskel kann auch das Zwerchfell trainiert

werden. Eine effektive Übung ist die Zwerchfellatmung

(siehe Kasten auf S. 32). Eine weitere

Möglichkeit ist das Atemwiderstandstraining,

das mit speziellen Atemtrainern, die sie

in der Apotheke bekommen, oder durch einfaches

Ausatmen gegen leicht geschlossene Lippen

– die sogenannte Lippenbremse – durchgeführt

werden kann. Diese Methode ist

besonders hilfreich bei Lungenerkrankungen.

Eine spielerische Variante für Kinder ist das

Ausatmen durch einen Strohhalm in eine mit

Wasser gefüllte Flasche, sodass das Wasser zu

blubbern beginnt. Das macht Spaß und fördert

gleichzeitig eine gesunde Atemmuskulatur

in jungen Jahren.

? Welche Rolle spielt Ausdauersport?

Regelmäßiges Gehen, Schwimmen, Radfahren

oder Joggen verbessert die Lungenkapazität,

erhöht die Atemeffizienz und trainiert das

Zwerchfell auf natürliche Weise. Besonders effektiv

ist Intervalltraining mit Phasen bewusster,

tiefer Atmung. Für ältere Menschen

empfiehlt es sich, regelmäßig spazieren zu gehen

– beispielsweise zwei- bis dreimal täglich

mit dem Hund oder in einer Gruppe. Das verbindet

Bewegung, Ausdauertraining, frische

Luft und soziale Kontakte und ist oft leicht

umzusetzen.

? Bestimmte Atemtherapien wie die

Wim-Hof-Methode erfreuen sich inzwischen

wachsender Beliebtheit. Wie bewerten Sie

diesen Ansatz aus medizinischer Sicht?

Die Wim-Hof-Methode kombiniert intensive

Hyperventilationsphasen mit Kälteexposition

und mentalem Training. Studien zeigen, dass

sie kurzfristig das Immunsystem stärkt und

die Stressresistenz erhöht. Medizinisch gesehen

ist sie interessant, aber nicht für jeden

geeignet. Vor allem Personen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen,

Atemwegserkrankungen

oder Bluthochdruck sollten diese Methode

nur nach Rücksprache mit ihrem behandelnden

Arzt anwenden oder lieber auf andere

Techniken zurückgreifen.

? Was halten Sie von Pranayama?

Pranayama, eine Atemtechnik aus dem Yoga,

umfasst bewusstes und kontrolliertes Atmen

mit verschiedenen Methoden wie der Wechselatmung

(Nadi Shodhana) oder der Rauschatmung

(Ujjayi, siehe S. 32). Diese Techniken

fördern die Lungenfunktion, senken den Blutdruck

und wirken ausgleichend auf das vegetative

Nervensystem. Pranayama ist sanfter

und breiter einsetzbar als die Wim-Hof-Methode

und eignet sich besonders zur Stressreduktion,

Verbesserung der Konzentration und

Unterstützung bei Schlafstörungen. Interessant

an diesen Übungen ist vor allem der Aspekt

der Achtsamkeit: In unserer hektischen

Welt sollte man sich fragen, wann man zuletzt

bewusst alle äußeren Einflüsse ausgeblendet

hat, um sich auf sich zu konzentrieren – auch

wenn es nur fünf bis zehn Minuten sind.

? Warum ist Nasenatmung gesünder

als Mundatmung – auch beim Sport?

Die Nasenatmung bietet mehrere entscheidende

Vorteile. Die Nasenschleimhaut filtert,

befeuchtet und erwärmt die eingeatmete Luft,

was einen wichtigen Schutzmechanismus für

die Lunge darstellt. Zudem wird in der ➡

Eine tiefe,

rhythmische Atmung

aktiviert den

Para sympathikus,

auch bekannt als

„Ruhe-Nerv“

Dr. med. Thomas

Hölting,

Facharzt für

Innere Medizin und

Pneumologie, Chefarzt

Pneumologie an

der Schön Klinik

Hamburg Eilbek

23/2025 my life

31


GESUNDHEIT

Digitale Erhebung

Das sind die deutschen

Erkältungshochburgen

Wer hustet und niest, befragt oft als Erstes „Dr. Google“.

Diese Daten könnten Aufschluss darüber geben, wo in der Republik

jetzt die meisten krank sind – oder eher gesund

Husten, Schnupfen, Halsweh Hier suchen Deutsche am häufigsten Hilfe

➡ Gläserne Nutzer:

Analyseprogramme

machen unser

Verhalten in

Suchmaschinen

nachvollziehbar

Wer googelt die meisten

Erkältungsschlagworte?

Die Top-5-Schnupfen-

Hotspots in Deutschland

sind gut verteilt

Quelle: Fit Reisen

Haben Sie sich schon einmal gefragt, in

welchen deutschen Städten die Erkältungswelle

so richtig heftig zuschlägt? Durchaus

interessant ist im Umkehrschluss mindestens

genauso, wo sich jene Metropolen

befinden, in denen sich die wenigsten Menschen

mit Schnupfen, Husten und Co. herumplagen.

Vielleicht ist das für einige sogar ein

Argument, wo sie den nächsten Wochenend-

Trip verbringen möchten oder eben – aus reiner

Vorsichtsmaßnahme – lieber nicht.

Methode. Der Gesundheitsreiseveranstalter

„Fit Reisen“ hat sich

mit diesen Fragen

befasst und einen

spannenden Ansatz

als Grundlage

für seine Erhebung

genom-

2. Hannover

3. Münster

men: Wer krank

5. Köln

ist, sucht häufig

im Internet nach

seinen Symptomen,

nach Arzneimitteln, die

helfen, oder schaut,

1. Stuttgart

wo sich die nächste

Apotheke befindet.

Dazu wertete

4. München

der Veranstalter die

durchschnittlichen Suchanfragen von 846 erkältungsbezogenen

Schlagworten in der Suchmaschine

Google für 79 deutsche Großstädte

aus. Insgesamt flossen rund 67 000 Datenpunkte

in die Analyse ein.

Nutzt man eben diese Parameter, gibt es

einen eindeutigen Spitzenreiter in Hinblick auf

Deutschlands Krankheits-Hotspot und der lautet:

Stuttgart. Nirgendwo wird häufiger nach

Hausmitteln, Prävention oder aktuellen Themen

rund um Erkältungsschlagworte gesucht

als in der Hauptstadt Baden-Württembergs.

Wer jetzt allerdings glaubt, es gäbe in Sachen

Infektionen vielleicht ein Nord-Süd oder

Ost-West-Gefälle, liegt falsch. Geht man nach

den von „Fit Reisen“ erhobenen Daten aus,

schnupft es in Deutschland ziemlich ausgewogen.

So geht der zweite Platz mit Hannover

Richtung Norden und umfasst mit Münster,

München und Köln auf den Plätzen drei, vier

und fünf einen ausgewogenen Standort-Mix

auf der Landkarte der Republik (siehe links).

Von speziell bis klassisch

Echte Gesundheitsexperten in eigener Sache

befinden sich wohl unter den Bottropern –

oder wie lässt es sich sonst erklären, dass dort

am seltensten online nach einschlägigen Erkältungssymptomen

gesucht wird? Dicht gefolgt

übrigens von Bremen und Wuppertal.

Bei der Auswertung der meistgesuchten Erkältungsbegriffe

zeigten sich überdies echte

Kuriositäten: So gehen die Kaiserslauterner

experimentierfreudiger vor, wenn es um das

Thema schnelle Genesung geht. Ungewöhnliche

Suchanfragen wie „hilft Sperma gegen

Halsschmerzen“ tauchen dort überdurchschnittlich

häufig auf. In Düsseldorf setzt

man dagegen lieber auf klassisch-traditionelle

Heilmethoden. Nirgendwo sonst in Deutschland

wird so oft nach „Hühnersuppe Rezept“,

„Hühnersuppe selber machen“ oder „Hühnersuppe

wie bei Muttern“ gesucht. In Deutschland

führen eben viele Wege zur Genesung. ❰

ILLUSTRATION: GETTY IMAGES/ISTOCK KARTE: ADOBE STOCK

34 my life 23/2025


Keine

Insekten,

keine

Lebensmittel!

Weltweit sind über 85% der Wild- und

Kulturpflanzen auf die Bestäubungsleistung

von Bienen und anderer Insekten angewiesen.

2018 veranschaulichte das Umweltministerium

gemeinsam mit dem NABU und einer

Lebensmittelkette, welche Auswirkungen

das Insektensterben auf das Produktangebot

hätte: 60 Prozent der Artikel würden ohne

bestäubende Insekten entfallen.

Insekten schützen

#beebetter-Experten-Team

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#beebetter ist die Insektenschutzinitiative des BurdaVerlag mit der auch Sie zum Insektenschützer werden können.

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NATURAPOTHEKE

★ SER

IE ★

Grüne

Gesundheit

1 2

Gepflegt bis

in die Spitzen

Mandelöl enthält Biotin, Vitamin

A, E und D, B-Vitamine sowie Fettsäuren,

Linol- und Palmitinsäure.

Es schützt die Haarstruktur vor

schädlichen Umwelteinflüssen und

versorgt sie mit Feuchtigkeit – perfekt

bei stumpfem und brüchigen

Haar. Geben Sie für eine Kur eine

kleine Menge des Öls auf die

Handfläche und streichen Sie es

dann vom Ansatz zu den Spitzen

in die Haare. Anschließend eine

Duschhaube aufsetzen, den Kopf

mit einem Handtuch umwickeln

und drei Stunden einwirken lassen.

Danach mit einem Babyshampoo

ausspülen. Alternativ können Sie

Arganöl verwenden.

Natürlich schön

7Tipps für

Bürsten, bitte!

Die ältesten Belege für

Haarbürsten stammen

aus dem alten Ägypten.

Kein Wunder, schenkt

das regelmäßige

Bürsten doch

gerade langen

Haaren Glanz und

Schwung. Die Erklärung: Die

Borsten verteilen den Talg gleichmäßig

bis in die Spitzen. Das

verleiht den Haare außerdem

einen zusätzlichen Schutz. Wichtig

dabei: Verwenden Sie nur

Bürsten mit eng anliegenden

Naturborsten. Solche

aus Kunststoff

können scharfe

Kanten haben,

welche die

Kopfhaut und

die Haarstruktur

schädigen.

gesundes Haar

mit

Sanft Lavaerde

reinigen

Brüchig? Glanzlos? Trocken? Diese sanften Hausmittel

können das Wachstum fördern und Schäden vermeiden

3 4 5

Konventionelle Shampoos enthalten oft

jede Menge Chemie, Konservierungsmittel

und Parfüms. Die Chemikalien können die

Kopfhaut austrocknen und das Haar ausdünnen.

Alternativ können Sie Ihren Schopf

auch mit Lavaerde waschen. Verrühren Sie

einige Esslöffel davon mit der doppelten

Menge warmem Wasser, lassen Sie die

Mischung kurz ziehen und

wenden Sie sie wie ein

Shampoo an. Anschließend

sorgfältig

ausspülen und

das Haar wie gewohnt

frisieren.

Glanz durch Essig

Diese Spülung mit Essig sorgt

für seidigen Glanz: 30 Milliliter

Apfelessig mit 60 Millilitern

lauwarmem Wasser mischen.

Nach jedem Waschen über

Haare und Kopfhaut gießen

und sanft einmassieren. Das

senkt auch den ph-Wert der

Kopfhaut, reinigt durch Fett

verstopfte Poren, lässt die

Haare besser wachsen und

kann sogar Bakterien und Pilzen

den Garaus machen.

Haarmaske mit Hefe

So wie von innen (siehe Kasten

rechts) können Sie Ihr Haar auch

von außen ernähren: Hefe enthält

viele Vitamine, Mineralien und Aminosäuren.

Für eine Kur ein Stück Frischhefe

oder zwei Packungen Trockenhefe in ein

kleines Glas lauwarmes Wasser oder Milch

einrühren. Die Mischung 30 Minuten stehen

lassen, danach in Kopfhaut

und Haare einmassieren.

Nach einer Stunde

Wirkzeit unter der Duschhaube

mit

einem milden

Shampoo

ausspülen.

FOTOS: GETTY IMAGES/ISTOCK (2); ADOBE STOCK; SHUTTERSTOCK (3); FOTOLIA; PR

36 my life 23/2025


6

Einfach weich spülen

Man spürt es schon unter der Dusche:

Haar, das im Urlaub oder zu Hause mit stark

kalkhaltigem Wasser gewaschen wird, fühlt sich

stumpf an – und sieht auch so aus. Das liegt an

den Kalkresten, die sich darauf ablagern. Um

das Haar davon zu befreien, können Sie es mit

destilliertem Wasser (Apotheke) oder Mineralwasser

ausspülen. Auch eine

Spülung mit Zitronensaft

tut der Mähne gut. Dafür

den Saft einer Zitrone in

einen Liter Wasser geben.

7Jojobaöl spendet

Feuchtigkeit

Bei angegriffenen Spitzen und splissigem Haar

sollten Sie zu naturreinem, kalt gepresstem

Jojobaöl (Apotheke, Reformhaus) greifen. Es

spendet Glanz und Feuchtigkeit durch kräftigende

Vitamine, Öl- und Fettsäuren. Einfach nach

dem Waschen leicht ins Haar einmassieren.

Tatsächlich ist das aus der Jojobafrucht gewonnene

Sekret ein Pflanzenwachs und hinterlässt

keinen Ölfilm – ausspülen ist also unnötig.

ieser Text

eigt evtl. Proleme

beim

ext an

Kräftigendes Superfood

▶ Fetter Fisch Sie mögen Lachs?

Gut so! Er liefert unter anderem

wertvolle Omega-3-Fettsäuren.

Diese hemmen die Entzündungen

im Körper und können die Durchblutung

der Kopfhaut fördern.

▶ Eier Lange verpönt, jetzt wieder

geschätzt: Eier enthalten hochwertiges

Protein, Biotin sowie wichtige

B-Vitamine – alles zusammen ist ein

perfektes Komplettpaket, um langfristig

brüchigen Haaren vorzubeugen.

Ebenfalls voller Biotin: Sojabohnen,

Champignons, Walnüsse

und Haferflocken.

▶ Nüsse und Samen Chia, Kürbiskerne

und Mandeln sind vollgepackt

mit Fettsäuren, Zink, Eisen, Kupfer,

Magnesium und Selen. Diese sind

wichtige Bestandteile für gesundes

Haarwachstum.

▶ Beeren und grünes

Gemüse (wie Spinat,

Brokkoli) sind reich an

Vitamin C, das die Bioverfügbarkeit

von Eisen

steigert. Zudem liefern

sie Antioxidantien, die die Follikel

vor freien Radikalen schützen. Eisen

aus Grünkohl, Nüssen und Kakao

sorgt für feste Haarwurzeln.

▶ Hülsenfrüchte wie Kichererbsen

und Linsen sind besonders für Vegetarier

eine gute Eisenquelle und

liefern pflanzliches Eiweiß, Zink und

Folsäure – ideal, um einem Mangel

vorzubeugen.

▶ Avocados Sie enthalten

Vitamin E – wichtig für

die Durchblutung und

die Sauerstoffversorgung

der Kopfhaut.

Gleichzeitig stecken

Kalium,

Folsäure und

B-Vitamine

darin.

NEU

ERKÄLTET ?

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MIT DER KRAFT

DER NATUR

Kneipp® Erkältungs Balsam. Wirkstoff: Eucalyptusöl 10 g/100 g. Creme zur Anwendung bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 3 Jahren.

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Anwendung. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

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23/2025 my life

37


GESUNDHEIT

DIE RICHTIGEN LEBENSMITTEL ALS LÖSCHKOMMANDO

Wenn die Speiseröhre

Feuer fängt

Weniger Druck im Magen, mehr Wohlbefinden – wie Ballaststoffe

und Eiweiß schmerzhaftes Sodbrennen eindämmen

★ MY L

FO L G E

Es beginnt oft ganz harmlos: Erst

macht sich ein leichtes Brennen

in der Brust bemerkbar, das

sich mit der Zeit ausbreitet.

Nach und nach wird es zu

einem überaus unangenehmen

Druckgefühl. Sodbrennen

ist ein lästiges Leiden,

mit dem ungefähr

IFE-SER

besser

essen

gesund

bleiben

IE ★

jeder fünfte Deutsche Erfahrungen

macht. Für jeden

sechsten sind die Beschwerden

sogar so stark,

dass er deshalb einen

Arzt aufsucht, zeigen

Zahlen der Berliner

Charité.

„Es fühlt sich an, als

würde die Speiseröhre Feuer fangen“,

beschreibt Prof. Julia Seiderer-Nack,

Fachärztin für Innere Medizin und Ernährungsmedizin,

das typische Symptom.

Es entsteht, wenn Magensäure in die

Speiseröhre zurückfließt. „Die Ursachen dafür

sind vielfältig“, erklärt die Expertin.

4 2 : SODBRENNEN

Je leichter, desto verträglicher

Oft ist die Ernährung ein entscheidender Faktor.

„Reichliches, fetthaltiges und spätes Essen

– am besten noch in Kombination mit dem Espresso,

dem Verdauungsschnaps und der

Zigarette nach dem Dessert – bewirkt

massiven Stress für die empfindliche

Schleimhaut der

Speiseröhre“, erklärt

Prof. Julia Seiderer-Nack.

„Idealerweise

nehmen Refluxpatienten

daher ein

leichtes Frühstück,

Mittagessen und

Abendessen sowie

zwei Zwischenmahl-

zeiten pro Tag zu sich und

verzichten auf schwere Kost

zu spät am Abend.“

Die Hauptgerichte sollten

sich vor allem auf zwei

bestimmte Inhaltsstoffe

stützen: Eiweiß und Ballaststoffe.

„Eiweiß kann

die Ausschüttung eines wichtigen Hormons,

des Gastrins, bewirken. Gastrin erhöht unter

anderem die Spannung im unteren Verschlussmuskel

der Speiseröhre und damit dessen Verschlusskraft“,

so die Ernährungsexpertin.

„Leicht verdauliche Ballaststoffe in Form von

Gemüse und Vollkornprodukten tragen

außerdem dazu bei, die Passage des

Nahrungsbreis durch den Verdauungstrakt

zu beschleunigen – und damit

den Magen zu entlasten.“

Proteine finden sich zum Beispiel in

magerem Fleisch, fettreduzierten

Milchprodukten oder Mandeln. Haferflocken,

Reis oder Vollkornbrot sowie Karotten

und Brokkoli sind gute Lieferanten für

Ballaststoffe. Vermieden werden sollte dagegen

zu viel Fett: Fettige Nahrungsmittel verzögern

die Entleerung des Magens und können

somit das schmerzhafte Sodbrennen

verstärken.

Auch die Flüssigkeitszufuhr spielt eine

sehr wichtige Rolle: „Ausreichend

Flüssigkeit ist entscheidend, um

den Magen-Darm-Trakt zu unterstützen“,

betont Prof. Seiderer-

Nack. Wasser und ungesüßte

Kräutertees sind ideal. Besonders

wohltuend sind Tees aus Kamille oder

Fenchel, da sie beruhigend auf den Magen

wirken. Weniger gut sind dagegen

Pfefferminze oder rote

Früchtetees, da sie Sodbrennen

verstärken können.

Ein effektives Hausmittel bei

akuten Beschwerden ist frisch ge-

5

gegen

Sodbrennen

➊ Timing Vier Stunden

vor der Nachtruhe sollte

keine Mahlzeit mehr eingenommen

werden – ein

leerer Magen schläft besser

➋ Leichte Kost Mehrere

kleine Mahlzeiten statt

üppige Gelage entlasten

Magen und Speiseröhre

➌ Achtung, Trigger! Alkohol,

Nikotin, Kaffee und

scharfe Speisen können

Sodbrennen verstärken und

sollten gemieden werden

➍ Weniger Fett ist mehr

Fett verzögert die Magenentleerung

und kann daher

Sodbrennen verstärken

➎ Säure binden Frisch

gepresster Kartoffelsaft

oder Mandeln sind

eine gute und natürliche

Unterstützung

FOTOS: SHUTTERSTOCK (4); FOTOLIA (4); ADOBE STOCK ; PR (2)

46 my life 23/2025


presster Kartoffelsaft, da er überschüssige

Säure binden kann. Wer etwas

mehr Geschmack haben möchte,

gibt ein wenig Karottensaft hinzu.

Auch stärkehaltige Lebensmittel

wie Bananen, Zwieback oder Mandeln

können kurzfristig helfen. Sie

saugen Magensäure auf, sodass sie nicht in die

Speiseröhre aufsteigen kann.

Bestimmte Lebensmittel sollten jedoch gemieden

werden – sowohl akut als auch an beschwerdefreien

Tagen: „Scharfe Gewürze, frittierte

Speisen, Zitrusfrüchte und stark

gewürzte Gerichte können die Magenschleimhaut

reizen und die Beschwerden verstärken“,

warnt Prof. Seiderer-Nack. Kohlensäurehaltige

Getränke und Alkohol sollten ebenfalls nur in

Maßen konsumiert werden, da sie den Druck

im Magen erhöhen und den Rückfluss

der Magensäure begünstigen

können.

Am schwersten ist

es wohl oft, auf Schokolade

und andere Süßigkeiten

zu verzichten, Umckaloabo Endverbraucher

Dr. Willmar Schwabe

Anschnitt ringsum 4mm

obwohl sie den Reflux bei vielen

Menschen begünstigen. Eine

/01/09/23/05

ormat: 1/2 Seite, 203x130 mm

y life A

usgabe/ET: 21/03.11.2025 und in der 23

natürliche Lösung hilft jedoch dabei,

dem Heißhunger zu widerstehen:

Pflanzliche Bitterstoffe können

den Heißhunger stoppen. Sie

stecken etwa in Chicorée oder Rucola,

in der Apotheke gibt es aber

auch fertige Tropfen, die genauso gut

helfen. Wem es trotzdem nach etwas Süßem

verlangt, der kann eine verdünnte Aprikosenoder

Birnenschorle genießen. „Im Gegensatz

zu anderen Schorlen sind sie in aller Regel bei

Reflux gut verträglich“, so die Expertin.

Individueller Speiseplan

Wichtig ist aber zu betonen: „Jeder Mensch

reagiert unterschiedlich auf bestimmte Lebensmittel“,

sagt Prof. Seiderer-Nack. „Betroffene

sollte lernen, auf die Signale des eigenen

Körpers zu achten und herauszufinden,

welche Nahrungsmittel

gut vertragen werden.“

Ein Ernährungstagebuch

kann dabei helfen, individuelle

Auslöser für Sodbrennen

zu identifizieren

und gezielt zu

vermeiden. ❰

❱ BUCHTIPP

SOS Sodbrennen

Hilfe bei der Umstellung

der Ernährung sowie

wertvolle Tipps zum

Schlafen mit Reflux gibt

Prof. Julia Seiderer-Nack

in „SOS Sodbrennen“

südwest, 160 S., 20 €

Prof. Dr. med. Julia

Seiderer-Nack, Fachärztin

für Innere Medizin mit

Schwerpunkt Ernährungsmedizin

in München sowie

Autorin (siehe Buchtipp);

praxis-seiderer.de

ieser Text

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23/2025 my life

47


GESUNDHEIT

BEEINTRÄCHTIGT? VON WEGEN!

„Grenzen haben wir immer

als Chancen betrachtet“

Infolge eines Sauerstoffmangels bei der Geburt attestierten ihr die Ärzte: „niemals

selbstständig lebensfähig!“ Doch Claudia Gersdorf lässt sich durch ihre Zerebralparese nicht

aufhalten – im Gegenteil: Sie setzt sich täglich für die Gleichberechtigung aller Menschen ein

Sie ist ein Energiebündel, angetrieben

von einem eigenen Kraftwerk. Wer

Claudia Gersdorf (42) begegnet, erlebt eine

selbstbewusste und willensstarke Frau. Der

Weg dahin war aber nicht immer einfach. „Ich

lebe und wirke seit meiner Geburt mit einem

Diversitätsbonus.“ So nennt Claudia ihre Behinderung,

die sie nach über 30 Minuten

Sauerstoffmangel bei der Geburt davongetragen

hat. Ein Arztfehler. „Solange ohne Sauerstoff

zu sein bedeutet: Du bist ein Kind mit

Körperbehinderung. Niemals selbstständig

lebensfähig, hieß es.“

Das Ziel vor Augen Mit mehreren Studienabschlüssen und als Chefin einer

eigenen Firma setzt Claudia Gersdorf sich für mehr Gleichberechtigung ein

Schwieriger Start

Eine Adrenalinspritze holt sie ins Leben zurück.

Lange Zeit zeigt sie kaum Symptome,

doch als Claudia zwei Jahre alt ist und noch

nicht richtig sprechen kann, folgt ihre Mutter

ihrer beruflich geprägten Intuition und geht

mit der Tochter zum Arzt. Die Diagnose: Infantile

Zerebralparese mit Ataxie, bei der das

Zusammenspiel verschiedener Muskelgruppen

gestört ist, und Tremor, sprich Spastik –

permanente Gleichgewichtsstörung und verkürzte

Sehnen inklusive. Für ihre Eltern jedoch

kein Grund zum Verzagen. „Sie haben immer

an meine Talente geglaubt und mich gefördert.

Meine Mutter ist Physiotherapeutin,

mein Vater Ingenieur. Alle in meiner Familie

sind Erbauer, Ermöglicher. Was ich mit dem

Körper erst nicht beherrschte, konnte ich mit

Wissen ausgleichen. Mein Großhirn musste all

das erlernen, was während des Sauerstoffmangels

in meinem Kleinhirn abgestorben war.“

Therapie. Die ersten Jahre besucht sie als

Internatsschülerin die Körperbehindertenschule

in Chemnitz, ein Glück, wie sie heute

berichtet: „Dort habe ich täglich Physiotherapie

bekommen, es gab viele andere therapeutischen

Maßnahmen, Logopädie. Sogar Ärzte

waren an der Schule angestellt.“ Die häufigen

physischen Übungen und die Massagen sorgen

dafür, dass Claudias Muskeln nicht verkrampfen,

dass sie gut laufen und greifen

FOTOS: LAURA MÜLLER; PR

54 my life 23/2025


kann. In der Sprachtherapie verbessert sie stetig

ihre Sprechfähigkeiten.

Auch zu Hause setzen ihre Eltern alles daran,

ihre Tochter zu unterstützen: Im Garten

entstehen so eine Sauna und ein Pool, weil

Schwimmen und Wärme ihrem Körper guttun

und ihrem Großhirn dabei helfen, stetig die

Aufgaben des Kleinhirns zu übernehmen. „Es

ist ein Privileg, dass ich in Liebe und Normalität

aufwachsen durfte. Manche Familien zerbrechen

an so einer Diagnose.“

Veränderung. Auf dem Gymnasium gibt es

jedoch keinen Schutzraum mehr für sie, Claudia

erlebt Mobbing. „Sie haben mich verprügelt

und als Krüppel beschimpft, doch ich bin

daran gewachsen, habe immer versucht, mich

zu verbessern. Ich habe gesagt: Eines Tages

seht ihr mich in der ‚Tagesschau‘.“ Sie lacht.

Immer mit Blick nach vorne

„Ich war immer eine Performerin. Ich war die

Beste an der Schule und trotzdem immer die

Behinderte.“ Sie hat viel kämpfen müssen.

Und hat die schmerzhaften Erlebnisse als

Ansporn genutzt. „Grenzen wurden in meiner

Familie immer als Chance betrachtet.“

So erfüllt sie sich ihre Träume, absolviert

Studienabschlüsse in Deutschland und an der

Sorbonne in Frankreich, spricht fünf Sprachen.

Sie arbeitet unter anderem bei Ärzte

ohne Grenzen, sieben Jahre lang ist sie Pressesprecherin

und Chief Communications Officer

bei Viva con Agua, einer Non-Profit-Organisation,

die sich für einen Zugang zu Trinkwasser

und sanitärer Grundversorgung im globalen

Süden einsetzt. „Benjamin Adrion, der Gründer,

sah in mir nicht die Behinderte, sondern

mein Können.“

Ihr Körper braucht heute weiter regelmäßige

Massagen und Therapien, eine Bremse ist

das für die 42-Jährige jedoch nicht. Ihre Motivation

gibt sie auch weiter, als Rednerin und

Beraterin. Und sie will die Welt verändern:

„Ich hab klare Vorstellungen, wie in Zukunft

jedes Kind gemäß seinen Talenten im Schulsystem

gefördert werden kann.“ Sie ist das

beste Beispiel, das nichts unmöglich ist. ❰

Was ist eine Zerebralparese?

Die infantile Zerebralparese (ICP) ist

eine Bewegungsstörung, die durch

eine frühkindliche Schädigung des

Gehirns verursacht wird. Sie kann

etwa durch Sauerstoffmangel während

der Schwangerschaft, Geburt

Motivierend Als Speakerin

und Coach in den Bereichen

Selbstbestimmung, Kommunikation

und Vielfältigkeit ist

Claudia Gersdorf gefragt

oder in den ersten Lebensjahren entstehen.

Die Symptome reichen von

leichten motorischen Einschränkungen

bis hin zu schweren körperlichen

Behinderungen. Häufig treten auch

Seh-, Hör- oder Sprachstörungen auf.

ieser Text

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23/2025 my life

55


GESUNDHEIT

FAST WIE EIN WORK-OUT

Hausarbeit hält fit!

Wer sein Zuhause vor den Feiertagen auf Hochglanz bringt, beschenkt damit

auch sich selbst: Der Körper profitiert von der Bewegung ungemein

Wischen

Waschen

▶ Für die Körperspannung

Beim Heben des Wäschekorbs

sollte man unbedingt auf seine

Körperhaltung achten und

besonders den Rücken gerade

halten. Schwere Lasten wie

Bettwäsche oder Laken sollten

auf zwei Fuhren verteilt werden.

Es empfiehlt sich, einen kleineren

Wäschekorb zu verwenden und lieber

zweimal zu gehen. Wer anschließend

seine frisch gewaschene Bettwäsche bügelt,

verbraucht etwa 110 Kalorien in einer halben

Stunde. Und: Spannen Sie beim Bügeln Bauch

und Po an und gehen beim Griff zur Wäsche

immer leicht in die Knie, sorgen Sie ganz nebenbei

für die perfekte Körperspannung.

Blitzsauber Ein gründlicher

Hausputz lässt das Zuhause

auf Familie und Gäste warm

und einladend wirken

▶ Für den Rücken Wer beherzt

den Wischmopp schwingt,

verbrennt stolze 95 Kalorien

pro halbe Stunde. Wichtig:

Beim Hinunterbeugen zum

Eimer leicht in die Hocke

gehen. Das stärkt die Muskulatur

in Becken, Bauch

und Rücken. Tipp: Ruhig

mal barfuß putzen, um die

Fußmuskulatur zu stärken

und die Körperhaltung zu

verbessern. Regelmä ßiges

Putzen kann – gerade im Alter

– zudem die Aufmerksamkeit

verbessern und das Gedächtnis

stärken. Teilnehmer einer Studie

des Rush University Medical Center

(USA), die regelmäßig Arbeiten im

Haushalt verrichteten, schnitten in

kognitiven Tests deutlich besser ab.

Fensterputzen

▶ Für den Bizeps Die für viele eher

leidige Aufgabe hat auch etwas Gutes:

Sie geht richtig in die Arme und macht

sich auf dem Kalorienkonto bemerkbar.

30 Minuten Fensterputzen verbrennt

bis zu 150 Kalorien und trainiert vor

allem den Bizeps. Dazu langsame und

gleichmäßige Kreisbewegungen ausführen.

Damit es zu keiner Überlastung der

Schulter kommt, immer wieder die Arme

wechseln. Wichtig: Strecken Sie sich

zwischendurch, um Verspannungen

vorzubeugen. Ein weiterer potitiver

Effekt: Saubere Fenster bieten uns anschließend

nicht nur eine klare Sicht

auf die Außenwelt. Ein lichtdurchfluteter

Raum fördert die

Produktion von Serotonin,

was wiederum die allgemeine

Zufriedenheit steigert.

Staubsaugen

▶ Für Beine und Po Wer’s richtig macht, wird garantiert ins

Schwitzen kommen. Beim Staubsaugen bekommen zugleich

Beine und Po ein Extra-Training. Am besten jeweils einen Ausfallschritt

machen, tief in die Knie gehen, dabei den Rücken aber

gerade halten. Die Beine sollten abwechselnd belastet werden.

Eine halbe Stunde Staubsaugen

verbraucht so rund 110 Kalorien. Eine

Studie des Geriatric Education and

Research Institute in Singapur hat

außerdem ergeben: Schwerere Tätigkeiten

im Haushalt, wie Saugen, können

das individuelle Sturzrisiko im

Alter mindern. Denn damit trainieren

wir unseren Gleichgewichtssinn.

FOTO: GETTY IMAGES/ISTOCK ILLUSTRATIONEN: ADOBE STOCK

66 my life 23/2025


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Geschäftsführung:

Leonie Bücher, Elisabeth Varn

Brand Director: Dorothe Kiefer

My Life-Redaktion: Postfach 15 20,

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Chefredaktion: Dr. Margit Pratschko (V.i.S.d.P.)

Stellvertretende Chefredakteurin: Sabine Schipke

Textchefs: Mike Dütschke, Annette Postel

Redaktion: Miriam Dietz, Ana Goldscheider

Art Director: Jürgen Thies

Grafik: Juliane Kruschke (Grafik Lead My Life)

Eva-Maria D’Auria,

Production Manager: Diana Wenzel

Bildredaktion: Petra Meerjanssen (Ltg.)

Genuss: Gaby Höger (Ltg.)

Rätsel: Andrea Kind (Ltg.)

Redaktionsassistenz: Daniela Gibson,

Nathalie Grunewald, Constanze Röhr

Mitarbeiter dieser Ausgabe: Alexandra Bertolini,

Susanne Fett, Isabelle Fuhrmann, Jessica Hauser,

Bernhard Hobelsberger, Annette Hörnig, Jacqueline

Luerken, Heike Rech, Britta Zimmermann

Experten dieser Ausgabe: Dr. med. Sebastian

Hellmann; Univ.-Prof. Dr. med. Felix Herth; Dr. med.

Thomas Hölting; Prof. Dr. Gunter Kreutz; Univ.-Doz.

Dr. med. Gernot Langs; Prof. Mara Mather, PhD;

Dr. med. Dipl.-Psych. Christiane Sarkar; Prof. Dr. med.

Julia Seiderer-Nack; Judith Sonntag

Apotheker-Forum: Carola Bley, Dr. Martin Fischer,

Dr. Tobias Liebold

Stiftungs-Beirat: Felix Burda Stiftung, Dr. Christa

Maar †; Dt. Alzheimer Stiftung, Heike von Lützau-

Hohlbein; Dt. Diabetes Stiftung, Prof. Dr. med.

Rüdiger Landgraf, Adrian Polok; Dt. Herzstiftung,

Prof. Dr. med. Thomas Voigtländer, Martin

Vestweber; Prof. Dr. med. Heinrich Hess Stiftung,

Prof. Dr. med. Heinrich Hess, Jürgen Vogelgesang;

Dt. Krebshilfe, Gerd Nettekoven; MyHandicap

gGmbH/EnableMe, Kaija Landsberg;

viamedica-Stiftung, Prof. Dr. med. Franz Daschner

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74 my life 23/2025

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