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TOP Magazin Ulm 04/2025

TOP Magazin Ulm / Neu-Ulm Winterausgabe 2025 Als regionales Lifestylemagazin sind wir seit 2004 erfolgreich auf dem Markt und berichten aus der Region und über die Region – aus den Städten Ulm/Neu-Ulm und Biberach und von der Ostalb bis Oberschwaben. Unsere Leserinnen und Leser engagieren sich erfolgreich im Geschäftsleben und genießen Lebensart auf anspruchsvollem Niveau.

TOP Magazin Ulm / Neu-Ulm Winterausgabe 2025
Als regionales Lifestylemagazin sind wir seit 2004 erfolgreich auf dem Markt und berichten aus der Region und über die Region – aus den Städten Ulm/Neu-Ulm und Biberach und von der Ostalb bis Oberschwaben. Unsere Leserinnen und Leser engagieren sich erfolgreich im Geschäftsleben und genießen Lebensart auf anspruchsvollem Niveau.

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Ausgabe 4 · 22. Jahrgang

Winter 2025/2026 · 6,– €

ALB-DONAU-KREIS · BIBERACH · HEIDENHEIM

ULM | NEU-ULM

events

Top Lounge

im Pflegeheim der Zukunft

100 Jahre

Lebkuchen Weiss

Carl Laemmle

Produzentenpreis

wohnen

Sanierung

Fischerhof Illerberg

biberach

Kinovisionär Adrian Kutter

kunst und kultur

100 Jahre

Museum Ulm

www.topmagazin-ulm.de Das Lifestyle-Magazin für die Region


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gewisse Etwas.“

Thomas Ott,

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editorial

Liebe Leserin,

lieber Leser,

Ende Oktober habe ich ein paar Tage

Urlaub in Dubai gemacht. Viele von

Ihnen sind sicherlich auch schon dort

gewesen und haben das Gleiche bemerkt

wie ich. Die Stadt entwickelt sich mit

einer rasanten Dynamik und erwartet

ein Bevölkerungswachstum von derzeit

4 Millionen auf 7 Millionen in den nächsten

15 Jahren. Dafür entstehen komplette

Stadtviertel inklusive Straßen, Einkaufszentren,

Krankenhäusern und einer

Metrolinie neu, und zwar in der gleichen

Zeit, die Ulm braucht, um drei Brücken

zu sanieren. Obwohl es im Sommer extrem

heiß und daher nahezu unmöglich

ist, zu bauen, zeigt die Stadt eine Dynamik,

die für uns unvorstellbar ist.

Außerdem gilt Dubai – wie die anderen

arabischen Emirate auch – als eine der sichersten

Städte der Welt. Obwohl Menschen

aus rund 190 Nationen dort leben,

gibt es so gut wie keine Kriminalität. Warum

ist das eigentlich so? Und warum hat

die Kriminalität bei uns in den vergangenen

Jahren deutlich zugenommen und

dort, wo sogar noch mehr verschiedene

Nationen zusammenleben als bei uns, ist

die Sicherheit so hoch? Vielleicht liegt es

daran, dass in Dubai zwar jeder ins Land

kommen darf, dass es aber keinerlei Sozialleistungen

für Immigranten gibt, und

jeder, der nicht nach drei Monaten einen

Job hat, das Land wieder verlassen muss.

Das erklärt vermutlich auch, warum viele

der Flüchtlinge aus Syrien und anderen

arabischen Ländern nicht zu ihren arabischen

Brüdern in den Emiraten oder Kuwait

wollen, sondern lieber nach Europa.

Seit Jahrhunderten, wenn nicht gar seit

Jahrtausenden, gilt Weihnachten als das

Fest der Liebe und des Friedens, und das

ist es natürlich nach wie vor. Allerdings

gibt es eine Entwicklung, die viele von

uns sehr nachdenklich und auch traurig

macht. Immer mehr Weihnachtsmärkte

müssen mit einem extremen Sicherheitsaufwand

geschützt werden und werden

dort, wo dieser Aufwand nicht geleistet

oder bezahlt werden kann, abgesagt. Ulm

ist in der glücklichen Lage, dass es auf

dem Münsterplatz wieder einen Weihnachtsmarkt

gibt, und er ist sogar einer

der schönsten und stimmungsvollsten

bundesweit. Geöffnet ist er noch bis zum

22. Dezember, täglich von 10.00 bis

20.30 Uhr.

Wir wünschen Ihnen und all Ihren Lieben

eine wundervolle Vorweihnachtszeit mit

vielen kleinen Freuden, erholsamen

Stunden der Gemütlichkeit sowie einen

gesunden, erfolgreichen Start ins Jahr

2026.

Herzlichst

Hermann Genth

und das ganze TOP Magazin

Ulm/Neu-Ulm Team

FOLGEN SIE UNS AUF

PS: Die jeweils aktuelle

Ausgabe finden Sie kurz nach

dem Erscheinungstermin

auch als Blätterversion auf

unserer Homepage unter

www.topmagazin-ulm.de

www.esh-nu.de

Öffnungszeiten:

Fr. – Sa. 10:00 – 18:00 Uhr

So. 10:00 – 17:00 Uhr

23. Neu-Ulmer

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NEU-ULM

2026

13. - 15. 02.26

im Edwin-Scharff-Haus

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inhalt

events

6

55. Ulmer TOP Lounge 6

100 Jahre Lebkuchen Weiss 18

Verleihung des Carl Laemmle

Produzentenpreises 20

Basketball Tip-Off Event 24

IHK Indian Summer 26

Jubiläum des Planetariums Laupheim 28

Eröffnung Club Noel 31

10 Jahre Glacis Galerie 32

Symposium 20 Jahre Support Ulm e. V. 34

Jubiläumsgala 20 Jahre Support Ulm e. V. 36

Spendengala Heart for Life 38

Ordensfest Goldene Elf 40

Inthronisationsball des Kuhbergvereins 41

75 Jahre Fricker Blaustein 42

Apfel- und Pilzausstellung im

Autohaus Wuchenauer 42

Vortrag Prof. Dr. Harald Lesch 43

Vortrag Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer 44

lokales

Gute Nachrichten aus der Region 46

Superlative in Ulm 47

18

50

wirtschaft

36

Verleihung des Ulmer Marketingpreises 50

Jahresversammlung initative.ulm.digital 52

Nachfolge in der Mercedes-

Niederlassung Neu-Ulm 54

Spedition Stöhr 56

Neueröffnung Rechtsanwaltskanzlei

Manuela De Fortunato 57

Devisenhandel 1000FTAD 58

Neubau HARDER Logistics 60

IHK Ulm Bestenehrung 60

Image- und Bewerbungsfotos 62

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Ulm · Wiblingen · Neu-Ulm · Nersingen · Blaustein


inhalt

bauen & wohnen

20 Jahre Kaipf in der Dreiköniggasse 64

Sanierung des Fischerhofs in Illerberg 66

Wohnmarktbericht Hirn Immobilien 69

medizin

Zahnersatz an einem Tag 73

Kolumne von Prof. Dr. Heinz Maier 74

Praxisumzug Dr. Sarie Ann Haisch 76

Ganzkörper-MRT 77

Praxiszentrum Dr. Koller und

Dres. Beck / Heilig 78

66

Sport

OrangeCampus Neu-Ulm 80

biberach

Biberacher Filmfestspiele 82

Portrait Adrian Kutter 84

Museum Biberach 86

Theater ohne Namen 88

Lerch-Gruppe baut „Die Villa“ um 89

Kreissparkasse Biberach 90

Eröffnung der ACTIV-GALERIE 91

laupheim

Verleihung Laupheimer Bürgerpreis 92

84

100

ausflugstipp

Thermalbäder in Süddeutschland 94

kunst & kultur

100 Jahre Museum Ulm 100

Theater Ulm Spielplan 1. Halbjahr 2026 102

Kunsthalle Weishaupt 104

Vernissage BeGe Galerie 106

essen & trinken

12 Monate 12 Sterne 4-Hands Lunch 108

Gold Ochsen Jahrgangsbier 110

Gastro-Guide 111

rubriken

94

Editorial 3

Impressum 101

Veranstaltungstipps 112

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top lounge

IllerSENIO Vöhringen

TOP Lounge im Pflegeheim

der Zukunft

Rund 200 geladene Gäste tauchten bei der 55. Top Lounge in die besondere Atmosphäre des

neuen illerSENIO-Hauses in Vöhringen ein – und zeigten sich beeindruckt von der inspirierenden Architektur

und den vielen unerwarteten Einblicken, die der Abend bot.

Fotos: Jürgen Hofstätter, Anita Gall, Hermann Genth

Mit der 55. Top Lounge feierten das Top

Magazin und illerSENIO die Eröffnung

eines außergewöhnlichen Projekts: das

„Pflegeheim der Zukunft“. Schon beim

Empfang im Erdgeschoss sorgte Musiker

Bobby mit Saxophon und Klarinette für

eine stimmungsvolle musikalische Umrahmung.

Später erlebten die Gäste einen

Abend voller kulinarischer Genüsse, Musik

und inspirierender Begegnungen –

und waren begeistert von der hochwertigen

Ausstattung und der hotel-ähnlichen

Wohlfühlatmosphäre des neuen Pflegeheims.

Über 45 Millionen Euro wurden in diesem

Projekt investiert. Entstanden sind 158

Zimmer auf vier Stockwerken in innovativer

Hybrid-Modulbauweise aus Vollholz

und Stahlbeton – ein nachhaltiges,

ökologisches Konzept, das neue Maßstäbe

setzt. Möglich wurde dies unter anderem

durch die Beharrlichkeit von illerSENIO-

Geschäftsführer Dominik Rommel, der

nichts unversucht ließ, um die richtigen

Stellen von dem Konzept zu überzeugen –

mit Erfolg! Durch sein Engagement und

„die beeindruckende Teamleistung der

illerSENIO-Mitarbeiter, die in den letzten

Wochen und Monaten über sich hinauswuchsen,

Nachtschichten einlegten und

mit Herzblut an der Verwirklichung dieses

Traums arbeiteten“, so Dominik Rommel,

konnte diese Vision Realität werden.

Auch die Zusammenarbeit mit regionalen

Handwerkern, Architekten und Partnern

wurde in den Ansprachen immer wieder

als Schlüssel zum Erfolg hervorgehoben.

Ein besonderes Highlight bei der Top

Lounge war die Möglichkeit, das neue Gebäude

auf eigene Faust zu entdecken.

Ob das „Zirbenzimmer“ (Themenraum

Sinne), die modernen Bewohnerzimmer,

der Leseraum, die einladende Cafeteria

oder die riesige Dachterrasse – überall gab

es liebevolle Details und innovative Lösungen

zu bestaunen, die das Haus zu einem

echten Wohlfühlort machen. Die

Gäste der Top Lounge spürten den Teamgeist

und die Leidenschaft, mit der das

Haus gestaltet wurde, in jedem Detail: von

den lichtdurchfluteten Bewegungsräumen

über die innovative HCL-Lichtsteuerung

bis hin zu den geschmackvoll gestalteten

Zimmern.

Im dritten Stock sorgte die Band Jukebox

für beste Unterhaltung und ausgelassene

Stimmung. „Man fühlt sich wie in einem

Hotel“, schwärmte ein Gast – und tatsächlich

ist die Atmosphäre im „Pflegeheim

der Zukunft“ geprägt von Offenheit,

Lebensfreude und dem Wunsch, einen

Ort zu schaffen, an dem sich Bewohner,

Mitarbeiter und Gäste gleichermaßen

wohlfühlen.

Der Abend bot neben kulinarischen

Köstlichkeiten aus der hauseigenen

Küche und der musikalischen Begleitung

auch Raum für inspirierende Gespräche

und neue Kontakte. So wurde

die 55. Top Lounge zum gelungenen

Auftakt für ein Haus, das die Zukunft

der Pflege neu denkt.

swl ■

6 Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM


Andreas Kast, Petra Kast

Manfred Hintz, Andreas Hintz

Jochen Hofmann, Gabriela Baumann

Andreas Bortoli, Heidi Bortoli, Nadine Sabisch, Thomas Sabisch

Sabrina de Colle, Dr. Mark Dorfmüller

Jutta Baar-Trompetter, Ralf Trompetter

Hermann Genth

Dominik Rommel

Heike Niedhammer, Ditte Endriß, Erhard Sepp, Christina Sepp

Edith Eifert, Thomas Eifert

Wolfgang Moser, Henrike Moser

Sandra Werner-Lang, Kerstin Vorwalter

Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM

7


illerSENIO Team

Susanne Frfr. und Max Frhr. von Süßkind-Schwendi

Margret Schlosser, Arthur Schlosser

Katharina Pliske, Michael Holzberger

Thomas Hasieber, Elke Hasieber

Sascha Stecken, Sandra Stecken

Christian Mertsch, Sabine Mertsch, Petra Unsöld, Andreas Unsöld

Clemens Röger, Simone Röger

Felix Locher, Jana Anderer

8 Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM


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Andreas Hermann

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Victoria Madl, Johannes Warth, Christine Rommel

Hidayet Gürbüz, Thomas Schrode

Empfangsteam von cpn und illerSENIO

Charlotte Bollinger

Manfred Hezler

Walter Bauer

Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM

9


Julia Gentner, Pia Grüninger

Martina Hofmann, Stephan Denkmann

Heiko Heitele, Jana Spitzmüller

Liftboy

Frau und Herr Sailer-Langediekhoff

Holger Graf, Virginia Kopp

Fabian Biemel, Leonie Erdmann

Violeta Jaic, Eva Reuter

Birgit Hofstätter, Jürgen Hofstätter

Dominik Rommel, Hermann Genth

Frederic Sayler, Hans-Ulrich Sayler, Karin Frank, Helmut Bühler

10 Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM


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Bettina Magg, Rana Kalani, Sebastian Hirn, Carmen Schäfer Melanie Wengler Bernd Bräuchler

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Oliver Scherb

Thomas Schillinger, Thomas Engler

Dr. Karin Hartmann

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Tim Seib, Daniel Jacobsen, Jana Seib

12 Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM


Manfred Humm, Andrea Humm

Gregor Wind, Eva-Britta Wind

Berthold Braunger, Andrea Braunger

Alexander Motz, Judith Motz Manfred Renz, Karin Renz Petra Huber, Regina Novak

Klaus Lohrmann, Christoph Hab

Dr. Eliane Schumacher, Helmut Bühler

Christine Kröner, Andreas Müller

Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM

13


Markus Oettle, Elke Ruß-Oettle

Claudia Kast, Gerhard Kast

Ivica Peranovic, Edin Hodzic

Victoria Madl, Dr. Nadine Nowakowski

Uta Witzel, Thomas Witzel

Tina Locher, Sonja Görlich


Michael Frank, Petra Frank

Petra Kindl, Theodor Dirr

Melisa Sönmezer, Gloria Neugebauer

Saxophonist Bobby

Angelika Schies, Diana Wieser

Katja Ölberger, Kerstin Lutz

Sabrina Hermann, Jörg Hermann

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Hermann Genth, Dominik Rommel

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Andreas Unsöld, Christian Mertsch

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16 Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM


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event

100 Jahre Lebkuchen Weiss

Ein Jahrhundert

gelebte Tradition und Innovation

Mit einem festlichen Akt am 12. September und einem stimmungsvollen

Mitarbeiterfest feierte die Firma Lebkuchen Weiss ihr 100-jähriges Bestehen –

ein Meilenstein, der nicht nur für das Unternehmen selbst, sondern auch für die

Stadt Neu-Ulm und die gesamte Süßwarenbranche von großer Bedeutung ist.

Die Erfolgsgeschichte begann 1925, als

Max Weiss sen. in Neu-Ulm das „Feinback-

und Nährmittelwerk“ gründete.

Was damals in schwierigen Zeiten mit

viel Unternehmergeist und Leidenschaft

begann, entwickelte sich im Laufe der

Jahrzehnte zu einer festen Größe in der

deutschen Süßwarenbranche.

Seit 1994 gehört Lebkuchen Weiss gemeinsam

mit seiner Nürnberger Tochterfirma

Ferdinand Wolff zur traditionsreichen

Lambertz-Gruppe in Aachen, die

bereits 1688 gegründet wurde und

bis heute inhabergeführt ist. Prof. Dr.

Hermann Bühlbecker, Inhaber der Lambertz-Gruppe,

betont: „Es war der Herzenswunsch

von Max Weiss, dass das

Familienunternehmen, sein Lebenswerk

und vor allem seine wunderbaren Produkte

auch nach dem Firmenverkauf erhalten

bleiben. Genau aus diesem Grund

hat er sein Unternehmen an mich veräußert.

Damit konnte er sich absolut sicher

sein, dass das traditionelle Erbe, das Sortiment,

der Standort und vor allem auch

die Arbeitsplätze nicht verschwinden

werden. Auch in Zukunft werden Lambertz

und Weiss eigenständig am Markt

agieren und von einem eigenen Management

geführt.“

In den vergangenen 30 Jahren hat Lebkuchen

Weiss seine Marktpräsenz und

-position kontinuierlich ausgebaut. Heute

verfügt das Unternehmen nicht nur über

die größte Produktionsstätte innerhalb

der Lambertz-Gruppe, sondern auch über

den weltweit modernsten Lebkuchenproduktionsbetrieb.

In Neu-Ulm werden

jährlich mehr als 30.000 Tonnen verschiedener

Lebkuchenvarianten hergestellt -

darunter 450 Millionen Lebkuchenherzen.

Die Bedeutung von Lebkuchen Weiss für

die Region unterstrich Johannes Stingl,

2. Bürgermeister der Stadt Neu-Ulm:

„Wir sind als Wirtschaftsstandort Neu-

Ulm stolz und dankbar, wenn wir auf

100 Jahre Lebkuchen Weiss zurückblicken,

denn florierende Unternehmen

sind wichtig für die Stadtentwicklung.

Lebkuchen Weiss ist Teil unserer kulturellen

Identität in Neu-Ulm.“

Johannes Stingl

Prof. Dr. Hermann Bühlbecker

Oliver Stipar, Melanie Börsing, Gerd Stiefel

Fotos: picslocation / Peter Neher

Joachim Eckert, Prof. Dr. Hermann Bühlbecker, Oliver Peik

Dr. Carsten Bernoth, Prof. Dr. Hermann Bühlbecker

Gerd Stiefel überreichte Prof. Dr. Hermann Bühlbecker

die Jubiläumsurkunde

18 Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM


event

Feinste Naschereien von Lebkuchen Weiss

Prof. Dr. Hermann Bühlbecker

Impulse Tenors

Auch Gerd Stiefel, Vizepräsident der

IHK Schwaben und Vorsitzender

der Regionalversammlung Neu-Ulm

der IHK, würdigte das Unternehmen:

„Wer 1925 in der damals schwierigen

Zeit begonnen hat, der ist ein leuchtendes

Beispiel für Unternehmergeist.“

Dr. Hermann Bühlbecker und sein

Team lobte er für die erfolgreiche

Weiterentwicklung des Unternehmens

über viele Jahre hinweg.

Dr. Carsten Bernoth, Hauptgeschäftsführer

des Bundesverbands der deutschen

Süßwarenindustrie, bezeichnete

Lebkuchen Weiss als Vorbild für

die gesamte Branche: „Diese Firma

steht exemplarisch für unser Leitmotiv:

Tradition – Innovation – Genuss.“

Joachim Eckert, Vorstandsvorsitzender

von Sweets Global Network e.V.,

hob die besondere Struktur der Süßwarenbranche

hervor, die von inhabergeführten,

mittelständischen Unternehmen

geprägt ist: „Ein besonderes

Beispiel hierfür ist Lebkuchen

Weiss.“

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Die Jubiläumsfeier wurde musikalisch

vom Trio „Impulse Tenors“ umrahmt

und bot einen würdigen Rahmen, um

auf ein ganzes Jahrhundert voller

Unternehmergeist, Tradition und Vision

zurückzublicken – und mit Zuversicht

in die Zukunft zu schauen. ge n

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Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM

19


event

Ingo Bergmann, Paul Beck, Svenja Vanhoefer,

Marius Beck, Jean-Young Kwak, Gerrit Klein,

Gabriele M. Walther, Louis Klamroth,

Michelle Müntefering, Bernhard zu Castell,

Adrian Kutter, Dennenesch Zoudé

Carl Laemmle Produzentenpreis

Gabriele M. Walther

für ihr Lebenswerk geehrt

Carl Laemmle, geboren 1867 in Laupheim, gilt als einer der bedeutendsten Filmproduzenten und durch die Gründung

der Universal Filmstudios auch als Gründer von Hollywood. Anlässlich des 150. Geburtstags dieses Filmpioniers

wurde 2017 der Carl Laemmle Produzentenpreis ins Leben gerufen und ehrt seither herausragende Persönlichkeiten

der deutschen Filmbranche. Zu den bisherigen Preisträgerinnen und Preisträgern zählen u.a. Roland Emmerich,

Regina Ziegler, Thomas Kufus und Martin Moszkowicz.

Fotos: Herbert Geiger

Als Höhepunkt der diesjährigen Carl

Laemmle Film- und Kinotage, deren Programm

gegenüber dem Vorjahr erneut

deutlich umfangreicher war, wurde am

19. September im Schloss Großlaupheim

im Rahmen einer festlichen Abendveranstaltung

der Carl Laemmle Produzentenpreis

verliehen.

Zu dieser Gala kamen rund 400 geladene

Gäste aus Film, Fernsehen, Politik und

Wirtschaft, darunter prominente Persönlichkeiten

Michelle Müntefering, Cem

Özdemir, Fernsehmoderator Louis Klamroth

sowie Bettina Zimmermann, Kai

Wiesinger, Lukas Sauer und zahlreiche

weitere Schauspielerinnen und Schauspieler.

Gestaltet wurde die Preisverleihung

mit einem neuen Veranstaltungskonzept

mit Seitenbühne und großem

Videokubus, was für eine glamouröse

Atmosphäre sorgte und bei den Gästen

sehr gut ankam. Moderiert wurde die

Gala von Dennenesch Zoudé.

Gabriele M. Walther, die diesjährige

Preisträgerin des Carl Laemmle Produzentenpreises,

ist geschäftsführende

Gesellschafterin der Caligari Film- und

Fernsehproduktions GmbH und eine der

führenden Produzentinnen in Deutschland.

Sie produzierte zahlreiche publikumswirksame

Comedyserien, Kinderfilme,

Kinodramen und Dokumentationen.

Im Segment Animation erzielte sie mit

Produktionen wie „Der Kleine Drache

Kokosnuss“, „Ritter Rost“, „Prinzessin

Lillifee“ und „Felix“ große Erfolge. Besonders

engagiert sie sich für die Förderung

von Frauen in der Branche und initiierte

u.a. das Branchen-Event MEDIVA.

Die Auszeichnung würdigt ihr vielseitiges

und beeindruckendes Schaffen als Produzentin

und Drehbuchautorin, ihren unternehmerischen

Mut sowie ihren prägenden

Beitrag zum deutschen Animationsfilm.

Die Jury, bestehend aus Produzentin

Wiebke Andresen (Letterbox Film), Produzent

Christian Beetz (Beetz Brother Film),

Produzentin Jean-Young Kwak (Amalia

Film), Moderator Louis Klamroth („Hart

aber Fair“) und Filmmäzen Adrian Kutter

(Gründer der Biberacher Filmfestspiele),

hob in ihrer Begründung Walthers kreative

Kraft und ihre außergewöhnliche Risikobereitschaft

hervor. Sie habe immer

wieder innovative Projekte realisiert, neue

Animationsmarken etabliert und eigenfinanzierte

Pilotprojekte gewagt. Besonders

betont wurden ihr Pioniergeist, ihre Förderung

von Frauen in der Medienbranche

und ihr nachhaltiger Einfluss auf die deutsche

Film- und Fernsehlandschaft.

Jean-Young Kwak, Geschäftsführerin und

Produzentin der Amalia Film GmbH, würdigte

Walthers Fähigkeit, Trends frühzeitig

zu erkennen, kreativ Risiken einzugehen

und neue Wege zu beschreiten. Michelle

Müntefering, CEO der Produktionsallianz,

bezeichnete Walther als Wegbereiterin,

die mit Kreativität und Mut Türen

20 Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM


event

Reinhold Scheiffele, Dennenesch Zoudé

Dennenesch Zoudé, Cem Özdemir

Dennenesch Zoudé mit den Preisträgerinnen des Jugendfilmpreises und deren Betreuerin

für Produzentinnen geöffnet und sich

nachhaltig für die Sichtbarkeit von Frauen

in der Medienwelt engagiert habe.

Bernhard zu Castell, Chief Distribution

Officer von LEONINE Studios, betonte in

seiner Laudatio den nachhaltigen Einfluss

Walthers auf die gesamte Filmbranche:

„Gabriele Walther hat nicht nur die

deutsche Filmwelt mit ihren Werken bereichert,

sondern mit einer Kraft, die nur

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erwächst, einen nachhaltigen Einfluss

auf die gesamte Branche ausgeübt.“

In ihrer Dankesrede teilte Gabriele M.

Walther die Auszeichnung mit allen Frauen

in der Branche und dankte ihrem

Team sowie langjährigen Weggefährtinnen

und Weggefährten.

Ingo Bergmann, Oberbürgermeister der

Stadt Laupheim, fasste es treffend zusammen:

„Die heutige Verleihung des

Carl-Laemmle-Produzentenpreises ist

ein besonderer Moment für unsere Stadt.

Wir würdigen das Andenken an Carl

Laemmle und ehren mit Gabriela M. Walter

eine Produzentin für ihr beeindruckendes

Lebenswerk. Ich gratuliere Frau

Walter herzlich zu dieser Auszeichnung

und danke allen Beteiligten für einen

rundum gelungenen Abend.“

2025 erstmals verliehen:

Der Carl Laemmle VFF Talentpreis

Michelle Müntefering, Bettina Zimmermann,

Kai Wiesinger, Ingo Bergmann

Ingo Bergmann, Eva und Joachim Blersch,

Michelle Müntefering

In diesem Jahr wurde der Carl Laemmle

Produzentenpreis erstmals um den zukunftsorientierten

Carl Laemmle VFF Talentpreis

ergänzt, der von der VFF Verwertungsgesellschaft

der Film- und Fernsehproduzenten

gestiftet wird. Der mit

15000 Euro dotierte Preis beinhaltet zudem

eine zweijährige Fördermitgliedschaft

in der Produktionsallianz.

Louis Klamroth Gerrit Klein Gabriele M. Walther Bernhard zu Castell

Der erste Preisträger, Gerrit Klein, Geschäftsführer

der Giganten Film Produktions

GmbH, wurde für seinen Spielfilm

„Vier minus drei“ ausgezeichnet. Die Jury

lobte Kleins Fähigkeit, persönliche Betroffenheit,

unternehmerisches Risiko

und künstlerische Verantwortung zu vereinen.

Jennifer Stahl, Geschäftsführerin

der Carl Laemmle Produzentenpreis UG,

betonte die Bedeutung des Preises als

„Booster“ für den filmproduzierenden

Nachwuchs und als Investition in die Zukunft

der Branche.

Jean-Young Kwak

Caro Trischler, Ulf Kleiner

Jugendfilmpreis

Mit dem Jugendfilmpreis, gestiftet vom

Carl Laemmle Förderverein, wurde das

CLP-Filmteam vom Carl-Laemmle-Gymnasium

ausgezeichnet. Auf der Basis des

in diesem Jahr vorgegebenen Mottos

„nach den Sternen greifen“ haben die vier

Schülerinnen Luana, Maya, Ahana und

Amy-Coreen einen Film über die Nachwuchssportlerin

Luana gedreht, der einfühlsam

den Traum von Olympia nachzeichnet.

ge n

Ingo Bergmann, Spyros Rantos

Thomas Rössler

22 Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM


Immobilien

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event

Tip-Off Event im OrangeCampus

Saisonstart, Teampräsentation

und große Basketball-Momente

Der OrangeCampus war am Abend des Tip-Off-Events mehr als nur eine Kulisse – er wurde

zum lebendigen Schauplatz für Erinnerungen, Visionen und einen ganz besonderen Geburtstag.

Rund 400 Gäste aus dem Kreis der Partner und Sponsoren von ratiopharm ulm kamen zusammen,

um nicht nur das neue Team zu begrüßen, sondern auch auf 25 Jahre Vereinsgeschichte

und fünf Jahre OrangeCampus anzustoßen.

Die beiden Clubgründer Dr. Thomas Stoll

und Andreas Oettel ließen die bewegte

Vergangenheit Revue passieren. Stoll erinnerte

sich an die Zeit, als Ulms Basketballer

noch ohne feste Heimat durch die

Stadt zogen: „Wir hatten keine richtige

Halle, waren ständig unterwegs. Unser

Traum war es immer, jungen Spielern

eine echte Heimat zu bieten.“ Oettel ergänzte,

wie aus ersten Ideen ein konkretes

Projekt wurde: „Es gab keine passenden

Hallen, also mussten wir selbst etwas

schaffen. Der OrangeCampus ist unser

Zuhause geworden.“ Dass diese Vision

Wirklichkeit wurde, ist heute die Grundlage

für sportliche Erfolge und ein Magnet

für Talente.

Auch Skepsis gehörte zur Entwicklung

dazu. Clublegende Per Günther gestand

offen, dass er anfangs Zweifel hatte, ob der

Fokus auf Nachwuchsförderung der richtige

Weg sei. Doch die Erfolge sprechen für

sich: Fünf Talente schafften den Sprung in

die NBA, und der OrangeCampus wurde

zum Fundament für die Meisterschaft

2023. Die Bedeutung des Standorts wurde

auch von der Politik gewürdigt. Katrin

Albsteiger, Oberbürgermeisterin von Neu-

Ulm, bezeichnete das orange Licht an der

Fassade als „Symbol für den Zusammenhalt

der Städte und ein Commitment für

den Sport“. Ulms Oberbürgermeister Martin

Ansbacher lobte den Campus als

„raumgewordenen Erfolg“.

Der Blick ging an diesem Abend aber

auch über Ulm hinaus: Der deutsche Basketball

erlebt mit dem Weltmeistertitel

2023 und dem frisch errungenen Europameistertitel

einen Höhenflug. Geschäftsführer

Stoll zeigte sich stolz: „Als wir angefangen

haben, war Basketball in

Deutschland eine Randsportart. Jetzt

sind wir Welt- und Europameister – das

ist kaum zu fassen.“

Im Mittelpunkt des Abends stand die

Vorstellung des neuen Teams. In lockeren

Talkrunden präsentierten sich die

Profis und Nachwuchsspieler, teilten

Anekdoten und gaben Einblicke in ihre

Persönlichkeiten. So erzählte Tobias

Jensen von seinen sonntäglichen Supermarkt-Pechmomenten,

während Bryce

Brown für seinen Hang zu funkelnden

Accessoires bekannt ist. Rückkehrer

Nelson Weidemann blickte voller Vorfreude

auf die neue Saison: „Wir wollen

an unsere Entwicklung anknüpfen. Die

Stimmung im Team ist großartig.“

Mit einem stimmungsvollen Get-together

und vielen Gesprächen klang der Abend

aus. Der Tip-Off-Event hat nicht nur Lust

auf die Jubiläumssaison gemacht, sondern

auch gezeigt, mit wie viel Herzblut

und Gemeinschaft in Ulm und Neu-Ulm

Basketball-Geschichte geschrieben wird.

swl n

Fotos: Jürgen Hofstätter

24 Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM



event

IHK-Indian Summer

Generalleutnant Kai Rohrschneider über

Sicherheit in Europa und in der Region

Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft fanden sich am 24. September

im Wiley Club Neu-Ulm ein, um beim diesjährigen „Indian Summer“ der IHK Schwaben und IHK Ulm über

die Bedeutung des NATO-Stützpunkts Ulm zu diskutieren. Das Motto des Abends, „Geopolitik trifft Region“,

spiegelte die Aktualität und Brisanz der Themen wider, die im Mittelpunkt standen.

Fotos: Jürgen Hofstätter

Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte

des Wiley Clubs durch Peter

Liptau, stellvertretender Stadtarchivar

der Stadt Neu-Ulm, wurde deutlich: Das

Areal blickt auf eine bewegte Vergangenheit

als militärischer Standort zurück

und ist heute ein Symbol für Wandel und

internationale Zusammenarbeit.

Im Zentrum des Abends stand die Rede

von Generalleutnant Kai Rohrschneider,

Kommandeur des Allied Joint Support

and Enabling Command (JSEC) in Ulm.

Mit klaren Worten skizzierte er die aktuelle

sicherheitspolitische Lage Europas

und die Herausforderungen, vor denen

Deutschland und seine Partner stehen.

„Wir erleben die Rückkehr der Relevanz

der militärischen Dimension von Macht“,

betonte Rohrschneider und verwies auf

die veränderte Bedrohungslage durch

Russland. Die Zeiten, in denen militärische

Sicherheit als selbstverständlich

galt, seien vorbei. Heute gehe es darum,

die Verteidigungsfähigkeit Europas

glaubwürdig zu stärken und die Gesellschaft

auf neue Risiken einzustellen.

Besonders hob Rohrschneider die strategische

Bedeutung des NATO-Stützpunkts

in Ulm hervor. Die Region sei nicht nur

logistische Drehscheibe, sondern auch

ein Knotenpunkt für internationale

Zusammenarbeit und Innovation. „Enablement,

also die Fähigkeit, Verteidigungsbereitschaft

herzustellen, ist eine gesamtgesellschaftliche

Aufgabe“, so der

Generalleutnant. Dabei gehe es nicht nur

um militärische Infrastruktur, sondern

auch um die enge Verzahnung mit der

Wirtschaft und die Einbindung ziviler

Akteure. Die Herausforderungen reichten

von der Harmonisierung von Transportwegen

bis hin zur Sicherstellung kritischer

Infrastruktur – Aufgaben, die nur

im Schulterschluss zwischen Staat, Wirtschaft

und Gesellschaft zu bewältigen

seien.

Reinhold Braun (IHK Schwaben)

Auch die Präsidenten der beiden veranstaltenden

IHKs, Dr. Jan Stefan Roell

(IHK Ulm) und Reinhold Braun (IHK

Schwaben), unterstrichen in ihren Beiträgen

die Bedeutung der regionalen Wirtschaftskraft

und die Notwendigkeit, Innovation

und Wettbewerbsfähigkeit zu

sichern. Dr. Roell betonte die Chancen,

die sich aus der Diversität der Region ergeben,

und wies auf die Bedeutung von

Bildung und Fachkräfteintegration hin.

Reinhold Braun hob die Rolle des Mittelstands

als Innovationsmotor hervor und

forderte, bürokratische Hürden abzubauen,

um die Region zukunftsfähig zu hal-

Dr. Jan Stefan Roell (IHK Ulm)

26 Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM


event

Gerd Stiefel

Generalleutnant Kai Rohrschneider

ten. Beide machten deutlich, dass wirtschaftliche

Stärke und sicherheitspolitische

Stabilität Hand in Hand gehen müssen,

um die Herausforderungen der Zeit

zu meistern.

In der anschließenden Diskussionsrunde,

moderiert von Petra Engler-Karrasch,

Hauptgeschäftsführerin der IHK Ulm,

wurde deutlich, wie eng die Themen Sicherheit

und wirtschaftliche Entwicklung

miteinander verknüpft sind. Vertreter

der regionalen Wirtschaft betonten

die Chancen, die sich aus der Präsenz des

NATO-Kommandos ergeben – von Investitionen

in Infrastruktur bis hin zu neuen

Impulsen für Innovation und Beschäftigung.

Gleichzeitig wurde offen über die

Notwendigkeit gesprochen, Prozesse zu

beschleunigen und Bürokratie abzubauen,

um die Wettbewerbsfähigkeit der Region

zu sichern.

Generalleutnant Rohrschneider plädierte

für einen offenen Dialog und eine realistische

Einschätzung der Lage: „Es hilft

nichts, Risiken zu verschweigen. Wir

müssen sie benennen und gemeinsam

Lösungen finden.“

Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie

wichtig der Austausch zwischen Militär,

Wirtschaft und Gesellschaft ist, um die

Region zukunftsfähig aufzustellen. Somit

war der Indian Summer 2025 nicht nur ein

gelungener Abend, sondern auch ein starkes

Signal für die Bedeutung von Sicherheit,

Zusammenarbeit und regionaler

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Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM

27


event

Sternstunden in Laupheim

Doppeljubiläum:

50 Jahre Volkssternwarte

35 Jahre Planetarium

Wenn Visionen Wirklichkeit werden: In Laupheim feierten Sternfreunde, Förderer und Gäste ein außergewöhnliches

Jubiläum. Zwischen bewegenden Rückblicken, jungen Forscherideen, musikalischen Sternstunden und himmlischen

Genussmomenten wurde deutlich, wie lebendig und inspirierend Astronomie sein kann.

Fotos: Herbert Geiger

Ein doppeltes Jubiläum, das nach Sternen

griff: Im September feierten die

Volkssternwarte Laupheim e. V. und das

Top Magazin Ulm/Neu-Ulm gemeinsam

ein Ereignis, das in der Region seinesgleichen

sucht – 50 Jahre Volkssternwarte

und 35 Jahre Planetarium Laupheim.

Schon beim Sektempfang im Foyer lag

ein Hauch von kosmischer Stimmung in

der Luft, als Gäste, Wegbegleiter und

Förderer zusammenkamen, um auf eine

außergewöhnliche Erfolgsgeschichte anzustoßen.

Für die musikalische Umrahmung

sorgte Leslie ter Jung.

Mit einem herzlichen Willkommen eröffneten

Janina Burandt, Vorstand der

Volkssternwarte, und Hermann Genth,

Verleger des Top Magazins, den Abend.

Oberbürgermeister Ingo Bergmann unterstrich

in seinem Grußwort die Bedeutung

des Hauses als „Leuchtturm der

Wissenschaftsvermittlung“ – und traf damit

den Nerv der Gäste. Denn was vor einem

halben Jahrhundert mit einem kleinen

Teleskop und einer großen Idee begann,

ist heute ein Zentrum für astronomische

Bildung weit über Oberschwaben

hinaus.

Ein Höhepunkt des Abends war der Vortrag

von Robert Clausen, Gründungsmitglied

und Autor, der mit launigen Anekdoten

und seinem Jubiläumsbuch „Der

Traum von den Sternen – 50 Jahre Volkssternwarte

Laupheim e.V.“ die bewegte

Geschichte des Vereins Revue passieren

ließ. „Die Sterne für alle Menschen sichtbar

zu machen – das war unser Traum“,

so Clausen, der auch den vielen Spendern

und Sponsoren dankte. Besonders beeindruckend:

der Beitrag der Jugendgruppe

zu ihrem Stratosphärenflug-Projekt, der

zeigte, wie viel Forschergeist und Teamwork

in ihr steckt.

Mit einem „Best of“ aus den eigenen

Planetariums-Produktionen, präsentiert

von Janina Burandt und Steven Nehm,

wurde deutlich, mit wie viel Kreativität

und Leidenschaft die Vereinsmitglieder

arbeiten. Einige Planetariums-Produktionen

aus Laupheim wie „Geheimnis

Dunkle Materie“ sind sogar in anderen

Janina Burandt, OB Ingo Bergmann

Planetarien weltweit zu sehen. Beim

anschließenden Stehempfang mit einem

Buffet vom Laupheimer Hof und einer

kunstvollen Motivtorte wurde ausgiebig

gefeiert, gelacht und in Erinnerungen

geschwelgt.

Die Volkssternwarte und das Planetarium

sind heute weit mehr als Orte der Himmelsbeobachtung.

Sie sind lebendige

Zentren für Bildung, Begegnung und Inspiration

– getragen von ehrenamtlichem

Engagement und dem Wunsch, die Faszination

des Kosmos zu teilen. Mit dem

neuen „Forum der Astronomie“ steht bereits

das nächste große Projekt in den

Startlöchern. Wer die Zukunft der Sterne

mitgestalten möchte, ist herzlich eingeladen,

Teil dieser besonderen Gemeinschaft

zu werden.

swl n

Ingo Bergmann, Rolf Stökler

28 Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM


event

In der Kuppel des Planetariums

Hermann Genth

Robert Clausen

Vorstände und Mitglieder des Vereins

Leslie ter Jung

Michael Roosz

Rolf Stökler, Steven Nehm

Rolf Stökler, Christian Miller

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event

Paul Eble Sabine Schlagenhauf, Frank Schlagenhauf Alexander André Schulze, Claudia Schulze

Sebastian Stuchetz Anna Leonova, Mario Traub Lothar Feneberg

Miriam Warken, Dr. Claudia Warken Dr. Rüdiger Schmid, Dr. Susanne Butros Thomas Hoffmann

Joachim Hofmann, Gabriela Baumann Dr. Eliane Schumacher mit Cedric Walter Hefner, Iris Kauffmann-Hefner

Gertraud Schmitt, Dieter Heinlein

Thomas Witzel, Uta Witzel

Samuel Staib, Marcus Staib

Rana Kalani, Thomas Ott

Dr. Svebor Nozic, Giuliana Nozic, Dr. Alexandra Linner

Dietmar Kögel

30 Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM


event

Frischer Wind für Ulm

Osman Kavaks „Club Noel“

am Lautenberg

Im Club Noel am Lautenberg verschmelzen Kulinarik und Kunst:

Osman Kavak bringt mit der Dinnershow „7Paintings“, Bistro

und Clubkultur ein einzigartiges Erlebnis nach Ulm – gleichermaßen

für Genießer, Kunstfreunde und Nachtschwärmer.

Wenn in Ulm von innovativer Gastronomie

die Rede ist, fällt ein Name immer

wieder: Osman Kavak. Mit der „Forelle“

im Fischerviertel und dem „Noah“ samt

der spektakulären Dinnershow „Le Petit

Chef“ am Judenhof, hat er sich längst einen

Ruf als kreativer Gastgeber geschaffen.

Nun widmet er sich einem Herzensprojekt

und haucht einer traditionsreichen

Location am Lautenberg neues

Leben ein. Der „Club Noel“ soll nicht nur

ein Ort für Nachtschwärmer werden, sondern

ein Treffpunkt für Genießer, Kunstliebhaber

und alle, die das Besondere

suchen.

Im Mittelpunkt des neuen Club Noel

steht ein Konzept, das in Ulm seinesgleichen

sucht: Mehrmals pro Woche verwandelt

sich die Empore des Clubs in

eine Bühne für die Dinnershow „7Paintings“.

Hier werden die Gäste auf eine

kulinarische und visuelle Reise mitgenommen,

bei der sieben kunstvoll inszenierte

Gänge serviert werden.

Jeder Gang ist einem berühmten Gemälde

gewidmet und wird von aufwendigen

Projektionen begleitet, die die Wände in

leuchtende Farben tauchen und die

Atmosphäre eines echten Theatersaals

schaffen. Interaktive Elemente sorgen

dafür, dass die Besucher nicht nur Zuschauer,

sondern Teil des Geschehens

werden. Für Osman Kavak ist gerade diese

Verbindung von Genuss und Kunst das

Kernstück seines neuen Projekts: „Wir

möchten unsere Gäste überraschen und

begeistern – mit Geschmack, mit Bildern,

mit Emotionen.“

Doch auch abseits der Dinnershows hat

der Club Noel viel zu bieten. Tagsüber

lädt ein stilvoller Bistrobereich zum Verweilen

ein, wo Kaffeespezialitäten, frisch

belegte Baguettes und kleine Gerichte

serviert werden. Am späteren Abend öffnet

sich dann die Tür zur Clubkultur:

Livemusik, wechselnde DJs und ein

abwechslungsreiches Programm sorgen

dafür, dass jeder Abend anders und besonders

wird. Kavak legt Wert darauf, ein

breites Publikum anzusprechen und einen

Ort zu schaffen, an dem sich jeder

willkommen fühlt – ob für einen entspannten

Nachmittag, ein außergewöhnliches

Dinner oder eine durchtanzte

Nacht.

Fotos: Hermann Genth

Osman Kavak mit seinem Sohn Noel

Für Osman Kavak ist die Wiederbelebung

des Clubs am Lautenberg eine Herzensangelegenheit.

Er knüpft an die glanzvollen

Zeiten des Ortes an und setzt gleichzeitig

frische Impulse. Die Gäste dürfen

gespannt sein – auf Genuss, Atmosphäre

und unvergessliche Abende. swl n

Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM

31


event

Zehn Jahre Glacis-Galerie

Jubiläumswoche

begeistert Neu-Ulm

Ein Jahrzehnt Glacis-Galerie: Das Center feierte mit einer Festwoche voller Highlights, Kinderhelden

und Gewinnspielen. Persönliche Erinnerungen, Investitionen in die Zukunft und starke Stimmen aus Stadt,

Wirtschaft und Management machten das Jubiläum zu einem Ereignis für die ganze Region.

Ein Hauch von Feststimmung lag in der

Luft, als die Glacis-Galerie Neu-Ulm ihr

zehnjähriges Bestehen feierte. Wo einst

Bahngleise und Baustellen das Bild prägten,

ist heute ein lebendiges Zentrum

entstanden, das weit mehr ist als nur ein

Ort zum Einkaufen. Die Galerie hat sich

in einem Jahrzehnt zu einem Treffpunkt

für Menschen aller Generationen entwickelt

– ein Stück Heimat mitten in der

Stadt.

ses Haus zu einem festen Bestandteil des

Lebens in Neu-Ulm und der Region geworden.

Es ist Einkaufsziel, Treffpunkt

und ein Ort, an dem man gerne Zeit verbringt.

Kurz gesagt, ein Stück Stadtmitte

von Neu-Ulm.“ Investitionen in Energieeffizienz,

Aufenthaltsqualität und neue

Angebote – wie die neue Kinderspielfläche

in Kooperation mit Ravensburger –

zeigen, dass die Glacis-Galerie auch in

Zukunft ein Magnet für die Region bleibt.

Fotos: Glacis-Galerie, Hermann Genth (1)

Melissa Esin, Center Managerin, blickte

mit Stolz auf das vergangene Jahr zurück:

„Bei meinem ersten Besuch war ich so

positiv überrascht, so ein modernes, so

ein junges, so ein helles Center wie dieses

hier übernehmen zu dürfen. Diese Begeisterung

hält bis heute an, denn die

Glacis-Galerie steckt voller Potenzial.“

Ihr Dank galt dem engagierten Team, den

kreativen Mietern und den treuen Besucherinnen

und Besuchern, die das Center

täglich mit Leben füllen.

Auch Kemal Düzel, Eigentümervertreter

von CBRE Investment Management, betonte

die Bedeutung der Galerie für die

Region: „Seit der Eröffnung 2015 ist die-

Kemal Düzel, Melissa Esin, Hermann Genth

Für die Stadt Neu-Ulm ist das Center ein

städtebaulicher Meilenstein. Stadtrat

Ralf Mager erinnerte sich: „Als die Glacis-Galerie

im Jahr 2015 ihre Türen öffnete,

war das für Neu-Ulm ein ganz bedeutender

Schritt. Es entstand ein Ort,

der von Anfang an mehr war als nur ein

Einkaufszentrum – ein lebendiger Treffpunkt

für Menschen aller Generationen.“

Die enge Zusammenarbeit zwischen Investoren,

Stadtverwaltung, Einzelhandel

und Bürgerschaft habe das Projekt zu

einem Erfolgsmodell gemacht.

Das Jubiläumsfest spiegelte diese Vielfalt

wider: Von kunstvollen Eisskulpturen

über eine mehrstöckige Geburtstagstorte

32 Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM


event

bis hin zu Kinderprogrammen, Tanzshows

und Gewinnspielen – für jeden war

etwas geboten. Besonders die kleinen Besucher

kamen bei Autogrammstunden

mit beliebten Kinderhelden und kreativen

Mitmachaktionen auf ihre Kosten.

Die festliche Atmosphäre, das Lachen der

Kinder und das Miteinander der Gäste

machten deutlich, wie sehr die Galerie im

Alltag der Neu-Ulmer verankert ist.

Mit frischem Schwung und vielen Ideen

startet die Glacis-Galerie in ihr nächstes

Jahrzehnt – als Herzstück Neu-Ulms und

lebendiger Treffpunkt für die ganze Region.

swl n

Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM

33


event

Symposium 20 Jahre Support Ulm e.V.

Die Zukunft entscheidet sich

im Globalen Süden

Von der Entwicklungshilfe zur Entwicklungskooperation. Im Symposium zum 20-jährigen Jubiläum zeigte der

Verein Support Ulm e.V. anhand vieler Projekte, wie Industrieländer über den rein humanitären Einsatz hinaus von

Investitionen in Afrika profitieren können. Von Fachkräften bis zur Kompensation von C0 2

– der Kontinent

mit der jüngsten Bevölkerung der Welt hat viel Potenzial.

Die Arbeit des Vereins wird wichtiger

denn je. Da sich die USA aus dem Globalen

Süden zurückziehe, verschlechtere

dies die Lage der dort lebenden Menschen,

betonte Vereinsgründer Prof. Dr.

Heinz Maier in seiner Eröffnungsrede.

Für sein Engagement erhielten er und der

Verein Support Ulm e.V. zum 20-jährigen

Jubiläum viele lobende Worte.

Fotos: Diana Wieser

Ulms Oberbürgermeister Martin Ansbacher

beschrieb die Arbeit des Vereins als

„sofort, konkret, wirkungsvoll“. Er lobte

den Aufbau nachhaltiger Strukturen und

dass Projekte wie die Versorgung von

Menschen mit Rollstühlen und medizinischen

Hilfsmitteln „Teilhabe und Würde

schenken.“ Kathrin Albsteiger hob als

Neu-Ulmer Oberbürgermeisterin den

Nutzen des Vereins für die Region hervor.

Dazu gehören Veranstaltungen wie Konzerte

und Radrennen, ebenso wie humanitäre

Hilfe für benachteiligte Kinder.

Die digital zugeschaltete Vertreterin der

namibischen Botschaft freute sich über

den Fokus auf Frauen. Da diese im ländlichen

Raum meist keinen Zugang zu Elektrizität

haben, ermöglichen Solarenergieprojekte

der Technischen Hochschule

Ulm in Zusammenarbeit mit Support

Ulm e.V. den Frauen, ein eigenes Business

aufzubauen.

KONTINENT DER CHANCEN

Manuel Hagel, CDU Mitglied des Landtages

Baden-Württemberg, bezeichnete Afrika

als einen „Kontinent der Chancen“.

Entwicklungsarbeit sei nie monokausal,

sie bringe auch Deutschland etwas.

Schon allein aus sicherheitspolitischer

Sicht, denn „Flucht beginnt dort, wo

Hoffnung endet.“ Geopolitik entscheide

sich an Brunnen, in Kliniken und Klassenzimmern.

Der ehemalige Entwicklungsminister

und heutige Chef der Organisation der

Vereinten Nationen für industrielle Ent-

Prof. Heinz Maier zur Geschichte des Vereins

wicklung (Unido) Gerd Müller betonte

das nachhaltige Wachstumspotenzial des

Kontinents mit einer Bevölkerung,

die sich bis 2050 verdoppeln werde. Ob

Infrastruktur, Agroindustrie, Ernährungswirtschaft

oder erneuerbare Energien,

andere Länder investierten bereits

in Afrika, denn „Entwicklungsarbeit ist

gelebte Partnerschaft.“

PARTNERSCHAFT

STATT NUR HILFE

Diese Sichtweise vertrat auch Dr. Wolfgang

Stefinger, CSU-Bundestagsabgeordneter

und Vorsitzender des Ausschusses

für wirtschaftliche Zusammenarbeit und

Entwicklung. „Wir haben jeden Tag mit

Entwicklungsarbeit zu tun, schon morgens

beim Aufstehen. Von Pflegeprodukten

über Kaffeebohnen bis zu Kleidung

und Handy“, machte Stefinger klar.

Man wolle den Fokus mehr auf die wirtschaftliche

Zusammenarbeit legen. Vieles

von dem, was dort gerade entstehe,

könne auch hierzulande interessant werden,

wie Wasseraufbereitungsanlagen in

Kühlschrank- oder Minibargröße. Auch

die gewaltigen Rohstoffe sollen genutzt

werden, auf Augenhöhe und nicht durch

Ausbeutung. Er plädierte für gemeinsame

Datenbanken, zum Beispiel für Saatgut,

und verteidigte die Förderung von

Kühlschrankprojekten in Kolumbien zur

Eindämmung des Klimawandels.

GLOBALER SÜDEN:

GÜNSTIG CO 2

KOMPENSIEREN

Genau diesen Ansatz erläuterte Wirtschaftswissenschaftler

Prof. Dr. Dr. Franz

Josef Radermacher in seinem Vortrag

genauer. „Es macht viel mehr Sinn, unsere

CO 2

-Emissionen im Globalen Süden

34 Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM


event

Prof. Heinz Maier mit einer Videobotschaft

der Namibischen Botschafterin

Matthias Gruber, Hessing Klinik Augsburg

Andreas Maier (Peri) berichtete über den Bau

von Schulen in Kenia

Dr. Christine Bauer über weibliche

Genitalverstümmelung in Kenia

zu kompensieren, weil wir dort mit wenig

Geld viel erreichen können.“ Afrika habe

großes Potenzial.

1. Das Durchschnittsalter liegt

unter 20 Jahren.

2 Afrika ist groß, verfügt über riesige

Flächen und wichtige Rohstoffe.

3. Die Vermeidung von einer Tonne CO 2

kostet bei uns rund 1.000 Euro,

in Afrika nur 30 Euro.

4. Neue Ansätze wie Jatropha-Sträucher,

aus deren Samen ein Öl produziert

wird, das fossile Brennstoffe ersetzen

könnte. Oder die Bepflanzung von

Kurzumtriebsplantagen unterhalb

von Regenwäldern, die CO 2

aufnehmen

und Rohstoffe zur Papierherstellung

bieten.

Industrieländer würden eine zunehmend

unbedeutendere Rolle spielen, die Zukunft

des Klimawandels werde sich im

Globalen Süden entscheiden, betonte

Radermacher. Doch es gebe Herausforderungen

rund um die Bekämpfung des

Hungers, das Auflösen ineffizienter Kolonialhandelswege

und bessere gesetzliche

Rahmenbedingungen zur CO 2

-Kompensation.

SOLARANLAGEN, SCHULEN,

FACHKRÄFTE: ERFOLGSPROJEKTE

DES VEREINS

Im Anschluss zeigte Prof. Maier die Entwicklung

des Vereins und gewährte einen

Rückblick auf bisherige Projekte. Dazu

gehören die Bereitstellung von hunder-

ten Tonnen an medizinischem Equipment,

die Finanzierung von Brunnen,

Kliniken, Schulen und einem Forschungslabor.

Die anschließenden Redner und Rednerinnen

zeigten, wie viel Gutes mithilfe des

Vereins weltweit bewirkt werden kann.

Von der Eindämmung weiblicher Genitalverstümmlung

in Kenia bis zu

Hilfsprojekten in Rumänien und Moldau.

Die Hessing-Klinik Augsburg bildet Pflegekräfte

in Afrika weiter aus, um sie in

Deutschland einzustellen. „90 Prozent

aller Pflegekräfte finden in Namibia keine

Arbeit. Weil der Kontinent so jung ist und

es kaum alte Menschen gibt“, so Klinikleiter

Matthias Gruber.

Prof. Peter Adelsmann von der TH Ulm

zeigte anhand von intelligenten batterielosen

Solar- und Speichersystemen, wie

Namibia günstigen Strom im eigenen

Land erzeugen und Arbeitsplätze schaffen

kann.

Manchmal sind es die einfachen Dinge,

wie Sonnenschutzmittel für Kinder mit

Albinismus oder Heilpflanzenworkshops

auf Basis indigenen Wissens, die Großes

bewirken. Und: „Persönliche Kontakte

vor Ort sind unersetzlich, man wird in

der Bevölkerung anders wahrgenommen“,

weiß Prof. Maier. Ein Krankenhaus

in Orsowa (Rumänien), das mit Hilfe von

Support e.V. saniert wurde, hat aus Dankbarkeit

eine Krankenstation nach dem

Verein benannt.

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20 Jahre Support Ulm e. V.

Jubiläumsgala

im Wiley Club

Ein Abend voller Glanz, Musik und gelebter Solidarität: Die Jubiläumsgala

von Support Ulm e. V. zeigte, wie Spendenbereitschaft und gemeinsames

Engagement Großes bewirken. Die Gäste feierten und setzten gemeinsam

ein Zeichen für mehr Menschlichkeit – von Ulm in die Welt und wieder

zurück.

Fotos: Hermann Genth

Festlich eingedeckte Tische, funkelnde

Kerzenleuchter und ein Hauch von Eleganz

– der Wiley Club in Neu-Ulm verwandelte

sich am 17. Oktober in eine

Bühne für ein ganz besonderes Jubiläum.

Schon beim Eintreten spürte man die

Vorfreude: Gutgelaunte Gäste, stilvoll gekleidet,

tauschten herzliche Begrüßungen

aus und ließen sich vom festlichen

Ambiente verzaubern. Die Atmosphäre

war geprägt von Wertschätzung und Gemeinschaft

– ein würdiger Rahmen für

die Gala „20 Jahre Support Ulm e. V.“

Doch im Mittelpunkt stand nicht nur das

Feiern, sondern vor allem das Helfen.

Seit zwei Jahrzehnten engagiert sich Support

Ulm e. V. mit Herz und Tatkraft für

Menschen in Not – von Afghanistan bis

ins Allgäu, von Namibia bis Neu-Ulm.

Was 2005 als glücklicher Zufall begann,

ist heute ein beeindruckendes Netzwerk

aus über 100 Engagierten, die weltweit

Projekte auf die Beine stellen. Die Philosophie:

Jeder gespendete Euro kommt

ohne Abzug direkt bei den Bedürftigen

an. Hilfe zur Selbsthilfe, nachhaltige Projekte

und enge Zusammenarbeit mit

lokalen Partnern sind das Fundament des

Vereins.

Kulinarisch wurden die Gäste auf eine

Reise rund um den Globus entführt: Das

Buffet-Dinner mit Live Cooking Stationen

bot Spezialitäten von Asien über Afrika

bis in die Karibik – ein Genuss für

alle Sinne.

Für außergewöhnliche musikalische Gänsehautmomente

sorgten die Musical Stars

Thomas Borchert und Navina Heyne, die

mit ihrer über einstündigen „The Bond

Concert Show“ das Publikum begeisterten.

Ein echtes Highlight, das nur dank

der guten Kontakte von Walter Feucht in

die Musicalszene möglich wurde.

Gemeinsam mit Prof. Dr. Heinz Maier

führte er redegewandt und mit Charme

durch den Abend, bei dem Spenden von

mehreren zehntausend Euro zusammenkamen

– ein starkes Zeichen der Solidarität.

Unterstützt wird damit unter anderem

ein Projekt, das sich für die Behandlung

von Genitalverstümmelungen bei

Frauen einsetzt. Doch auch zahlreiche

weitere Initiativen, von der medizinischen

Versorgung in Afghanistan bis zur

Unterstützung des Kinderhospiz St. Nikolaus

im Allgäu, profitieren vom Engagement

des Vereins.

Nach zwanzig Jahren zieht Support Ulm

e. V. eine stolze Bilanz: Kleine Initiativen

können Großes bewirken, wenn Herz,

Verstand und Tatkraft zusammenkommen.

Die Jubiläumsgala war ein eindrucksvoller

Beweis dafür, wie viel bewegt

werden kann, wenn Menschen sich

gemeinsam für eine bessere Welt einsetzen.

swl n

www.support-ulm.de

Spendenkonto: Support Ulm e. V.

DE49 6305 0000 0021 1179 27

36 Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM


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event

Spenden-Gala von Heart for Life e.V.

Ein Leuchtturm der

Mitmenschlichkeit

Wenn der rote Teppich im Illertal-Forum in Senden ausgerollt wird, die Scheinwerfer blitzen und festlich

gekleidete Gäste mit leuchtenden Augen den Saal betreten, dann ist es wieder so weit: Die Heart for Life

Spendengala verwandelt einen gewöhnlichen Herbstabend in ein Fest voller Glanz, Hoffnung

und echter Herzlichkeit. Schon beim Empfang spürt man, dass hier mehr als nur ein gesellschaftliches

Ereignis stattfindet – es ist ein Abend, an dem die Region zusammenrückt, um gemeinsam Gutes zu tun.

Im Mittelpunkt steht der Verein Heart for

Life e.V., der seit 2017 mit unermüdlichem

Engagement chronisch und an

Krebs erkrankte Menschen sowie sozial

schwache Familien unterstützt. Was als

Herzensangelegenheit von Carola Lo

Cicero begann, ist heute ein Leuchtturm

der Mitmenschlichkeit – getragen von einem

Team aus Ehrenamtlichen, die mit

Herz, Erfahrung und Tatkraft helfen, wo

Hilfe dringend gebraucht wird.

Das Bühnenprogramm der diesjährigen

Gala, choreografiert von Emil Kusmirek,

war so facettenreich wie berührend: Von

mitreißender Musik bis hin zu Tanz –

Künstler wie Dani Suara, das Duo Ilber &

Twisted Mike, Travestie-Star Jenny, Mentalist

Harry Sher und viele mehr sorgten

für Gänsehautmomente und ausgelassene

Stimmung. Das Moderatoren-Duo Mareike

Eisenstein und Björn Haas führte

charmant durch den Abend, während musikalische

Highlights von Stilecht, Noah

Leonne, Chiara-Jo, Pat Wind und Tina

Schüssler das Publikum begeisterten.

Besonders emotional wurde es immer

dann, wenn Carola Lo Cicero die Bühne

betrat, um die „echten Herzensprojekte“

des Vereins vorzustellen. Tief bewegt erzählte

sie von Menschen, deren Leben

durch Heart for Life ein Stück heller wurde.

Immer wieder gab es berührende

Überraschungsmomente, wenn Betroffene

oder ihre Familien auf die Bühne geholt

und mit Unterstützung bedacht wurden.

In diesen Augenblicken wurde spürbar,

was die Arbeit des Vereins ausmacht:

gelebte Menschlichkeit, Mitgefühl und

die Überzeugung, dass niemand allein

durch schwere Zeiten gehen muss. Mit

viel Applaus wurden auch die zahlreichen

Sponsoren bedacht, die durch Geldoder

Sachspenden den Verein unterstützen

- an diesem Abend, aber auch während

des Jahres.

Ein besonders ergreifender Moment war

die Übergabe des „Kämpferherz“ – ein

Symbol für unermüdlichen Einsatz, Leidenschaft

und den Mut, niemals aufzugeben.

Das gesamte Heart for Life-Team

überreichte es feierlich an Carola Lo

Cicero, die selbst an Krebs erkrankt ist

und dennoch mit bewundernswerter

Stärke und Hingabe für andere kämpft.

Sichtlich bewegt bedankte sie sich: „Heart

for Life ist ein wichtiger Teil meines

Lebens. Danke dem gesamten Team.

Moderatoren-Duo Mareike Eisenstein und Björn Haas

mit Carola Lo Cicero

Svenja und André vom Duo Stilecht

Carola Lo Cicero, Menatlist Harry Sher

Fotos: picslocation, Christina Hanke

Carola Lo Cicero mit dem Orga-Team

Carola Lo Cicero mit dem „Kämpfer-Herz“

38 Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM


event

VfB Tanzshowgruppe mit Divi Devine

Divi Divine, Jean Mario Perotto, Kirra Jade Tiefenbrunner, Alexander Lachner,

Miss Gina Magic, Jeanny

Mareike Buschening-Kaffenberger Tina Schüssler Noah Leonne

Helfen mit Herz

Dani Suara

Pat Wind

Ilber und Twisted Mike

Nur mit euch ist es möglich, die zurzeit

über 300 Menschen in der Region zu

betreuen. 80 Prozent der Mitglieder sind

selbst erkrankte Menschen“, ließ Carola

das ergriffene Publikum wissen.

Doch dieses Jahr lag ein Hauch von Wehmut

in der Luft: Es war (vorerst) die letzte

Spendengala von Heart for Life. Aber der

Verein wird auch in Zukunft für die Menschen

da sein, die Hilfe brauchen.

Veit Alex

Trio Alexander Lachner and Friends

All das wäre ohne die großzügige Unterstützung

zahlreicher Sponsoren, Partner

und Spender nicht möglich. Sie sorgen

Jahr für Jahr dafür, dass die Gala nicht

nur ein gesellschaftliches Highlight, sondern

vor allem ein Fest der Hoffnung

bleibt. Auch die vielen ehrenamtlichen

Helferinnen und Helfer verdienen größten

Dank – sie sind das unsichtbare Rückgrat

dieser besonderen Veranstaltung

und dieses engagierten Vereins. swl n

Näheres zum Verein und

seinen Aktivitäten unter:

www.heartforlife.de

Spendenkonto Heart for Life e.V.:

DE25 6309 0100 0136 4410 09

jedes Herz ein Schicksal – „Danke Carola“

Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM

39


event

Ordensfest der Goldenen Elf

Ein Abend voller

Eleganz und Tradition

Mit einem stilvollen Fest im Söflinger Pfarrheim setzte

die Goldene Elf am 14. November ein glänzendes Highlight.

Der Abend vereinte musikalische Klasse, traditionsreiche Bräuche

und festliche Momente - ein Zusammenspiel, das den besonderen

Charakter des Vereins eindrucksvoll widerspiegelte.

Zu Beginn wurden die Gäste von der Ulmer Jazz Swing Combo unter der

Leitung von Leslie ter Jung musikalisch verwöhnt, bevor Präsident Jürgen

Hofstätter den Abend offiziell eröffnete und die Vertreter aus Politik,

Vereinen und anderen Karnevalsgesellschaften begrüßte. Der erste atmosphärische

Höhepunkt folgte unmittelbar: Die Ulmer Jazz Swing Combo

interpretierte den neuen Goldene Elf Song „die Goldene Elf ist wieder

da“, komponiert von Leslie ter Jung.

Für visuelle Glanzpunkte sorgten die Garden des Vereins. Die Mini Fünkchen

und die Pinkis präsentierten sich erstmals mit neuer Choreografie

und in neu entworfenen Kostümen. Ein weiterer besonderer Moment des

Abends war die Präsentation des neuen Ordens, der auf das traditionelle

Brauchtum der Goldenen Elf Bezug nimmt und in den u.a. das Ulmer

Fischerstechen als grafisches Element integriert wurde.

Foto: Goldene Elf, Pexels (Ylanite Koppens)

Große Aufmerksamkeit erfuhr zudem die Ehrung von Ronja Löffler, die

vom Regionalverband Bayrisch-Schwäbischer Fastnachtsvereine für ihre

Leistungen als Gardetänzerin ausgezeichnet wurde - ein Moment, der die

Bedeutung der Nachwuchsarbeit im Verein unterstrich. Für einen

schwungvollen Ausklang des Abends sorgte die Caribbean Steelband Kolibris

aus Bad Buchau mit ihrer beeindruckenden Performance.

Mit diesem glanzvollen Ordensfest blickt die Goldene Elf nun einem besonderen

närrischen Meilenstein entgegen: 2026 feiert der Verein sein 33

jähriges Bestehen, u.a. mit der großen Comedy-Tanzshow am 31.01.2026

und der Behindertensitzung am darauffolgenden Tag, beide im Edwin-

Scharff-Haus, Neu-Ulm.

40 Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM


event

Faschingserwachen am Kuhberg

„Heldenhafter“

Inthronisationsball

in Ulm

Der Fasching ist zurück auf dem Kuhberg – und wie! Am 8.11.2025 eröffnete

der Kuhbergverein im Gemeindesaal der St.-Georgs-Gemeinde die

närrische Saison mit seinem Inthronisationsball. Rund 150 Faschingsfreunde

– darunter zahlreiche Narren der 7 Schwaben Karnevalsvereinigung

– feierten den Auftakt mit ausgelassener Stimmung.

Durch den Abend führte Präsident Michael Lambacher, charmant und

gewohnt humorvoll. Für den perfekten musikalischen Rahmen sorgte

DJ Sven Winkler, der sicherstellte, dass das Tanzparkett stets voll war.

Ein Highlight des Abends war die Premiere der Magic Stars vom VfB Ulm,

die mit ihrem Showtanz rund um das Leben von Karl Lagerfeld das Publikum

begeisterten und für Glamour sorgten.

Der emotionale Höhepunkt folgte mit der feierlichen Inthronisation:

Spätzin Kathrin I. und Spatz Christian III. übernehmen in dieser Saison

die Regentschaft der Karnevalsgilde. Unter ihrem Motto „muhtierte

Helden“ werden sie die Narrenschar bis zum Aschermittwoch anführen.

Darauf ein dreifaches kräftiges KU–LAU!

Foto: Kuhbergverein

Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM

41


event

75 Jahre Fricker

Familientradition und

Qualitätsbewusstsein

Miriam Pracki

Fotos: Hermann Genth

Die Firma Fricker in Blaustein, das Einzelhandelsfachgeschäft

für Bettwaren

und Heimtextilien, feierte am 16. Oktober

ein ganz besonderes Jubiläum: Seit

75 Jahren steht der Name Fricker für

Qualität, Fachkompetenz und gelebte

Tradition. Was 1950, kurz nach dem

Ende des Zweiten Weltkriegs und unter

den schwierigen Bedingungen der Währungsreform,

von Ruth Fricker gegründet

wurde, ist heute ein fester Bestandteil des

örtlichen Einzelhandels – und das in dritter

Generation.

Bürgermeister Konrad Menz würdigte

in seiner Ansprache die außergewöhnliche

Leistung, ein Fachgeschäft über so

viele Jahrzehnte erfolgreich zu führen.

„75 Jahre sind nicht selbstverständlich,

vor allem nicht im Facheinzelhandel“,

betonte er. Besonders hob er hervor, dass

das Unternehmen von einer wahren

Frauendynastie geprägt wurde: Nach der

Gründerin Ruth Fricker übernahm ihre

Tochter Beate Brendel für mehrere Jahrzehnte

die Leitung, und seit dem 1. Januar

2024 ist nun auch Enkelin Miriam Pracki

Teil der Geschäftsführung. Menz zeigte

sich dankbar, dass es in Blaustein Unternehmen

wie Fricker gibt, die für einen

hohen Qualitätsanspruch und eine starke

Verbundenheit zum Standort stehen.

Miriam Pracki nutzte die Gelegenheit,

um ihrer Familie, insbesondere ihrer

Mutter Beate Brendel, und dem gesamten

Team ihren Dank auszusprechen. Ein besonderer

Dank galt Bettina Friesinger, die

seit beeindruckenden 50 Jahren im

Unternehmen tätig ist und seit längerem

die Gardinenabteilung leitet.

Auch die IHK Ulm, vertreten durch

den stellvertretenden Hauptgeschäftsführer

Jonas Pürckhauer, gratulierte

herzlich: „75 Jahre Fricker sind eine echte

Erfolgsstory, geprägt von Mut und

Innovationsgeist, solidem Wirtschaften,

Kontinuität, hoher Standortverbundenheit

und ganz viel Herzblut.“ Ein besonderer

Dank ging an Beate Brendel für ihr

10-jähriges Engagement in der Vollversammlung

und im Einzelhandelsausschuss

der IHK.

Musikalisch umrahmt wurde die Feier

vom Klarinettenensemble der Bläserphilharmonie

Blaustein, das dem Jubiläum

einen festlichen Rahmen verlieh.

Das 75-jährige Bestehen von Fricker

ist ein Beweis dafür, dass Tradition und

Innovation, familiärer Zusammenhalt

Bürgermeister Konrad Menz, Miriam Pracki, Beate Brendel

Klarinettenensemble der Bläserphilharmonie Blaustein

und unternehmerischer Mut auch in herausfordernden

Zeiten eine starke Basis

für nachhaltigen Erfolg bilden. Wir gratulieren

herzlich und wünschen dem gesamten

Team weiterhin viel Erfolg, Freude

und Inspiration für die Zukunft! ge n

Apfel- und Pilzausstellung im

Autohaus Wuchenauer

Am 18. und 19. Oktober verwandelte sich

das Autohaus Wuchenauer in Neu-Ulm

erneut in einen Treffpunkt für Naturfreunde

und Genießer. Die Apfel- und

Pilzausstellung, organisiert vom GAU

Gerlenhofener Arbeitskreis Umweltschutz

– Schutzgemeinschaft für den

Neu-Ulmer Lebensraum e.V., blickt auf

eine lange Tradition zurück und erfreute

sich auch in diesem Jahr eines großen

Publikumsinteresses.

Fachleute aus den Bereichen Pomologie

und Mykologie standen den Besuchern

an beiden Tagen mit Rat und Tat

zur Seite. Sie informierten anschaulich

über die Vielfalt heimischer Apfel- und

Pilzsorten und beantworteten zahlreiche

Fragen rund um Anbau, Ernte und

Verwendung. Ergänzt wurden die Aus-

stellungen durch umfangreiche Informationen

zu Umwelt- und Naturschutz,

die zum Nachdenken und Mitmachen anregten.

Ein besonderes Highlight waren die

rund 20 Verkaufsstände, die regionale,

ökologische und nachhaltige Produkte

anboten. Für das leibliche Wohl war

ebenfalls bestens gesorgt: Die selbstgebackenen

Apfelkuchen erfreuten sich besonderer

Beliebtheit und waren bei den

Besuchern heiß begehrt.

Die Apfel- und Pilzausstellung im

Autohaus Wuchenauer zeigte einmal

mehr, wie wichtig und lebendig das Engagement

für Umwelt und regionale

Produkte in Neu-Ulm ist. Sie bot eine gelungene

Mischung aus Information,

Genuss und gelebter Nachhaltigkeit. ge n

Fotos: Hermann Genth

42 Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM


event

Prof. Dr. Harald Lesch im Bürgerhaus Senden

„Klimakrise und Energiewende –

warum wir handeln müssen!“

Die Sparkasse Neu-Ulm – Illertissen hat Mitte November zu einem besonderen

Highlight eingeladen: Der renommierte Astrophysiker und Wissenschaftsjournalist

Prof. Dr. Harald Lesch hielt vor rund 600 Besucherinnen und Besuchern im ausverkauften

Bürgerhaus Senden einen beeindruckenden und auch zum Nachdenken

anregenden Vortrag zum Thema Klimakrise und Energiewende.

Das Publikum war begeistert von den klaren

Aussagen des Wissenschaftlers. In

seinem Vortrag präsentiere Prof. Lesch

aktuelle Klimadaten und verdeutlichte,

wie stark sich die globale Temperatur in

den letzten Jahrzehnten verändert hat.

Anhand verschiedener Modelle zeigte er

mögliche Entwicklungen bis in das Jahr

2050 auf und beschrieb dabei unmissverständlich

die Risiken, aber auch die

Chancen und Handlungsempfehlungen.

„Die Natur ist kein Parteimitglied und

folgt auch keinem Parteiprogramm. Über

die Gesetze der Natur kann man nicht im

Parlament abstimmen.“ Der Klimawandel

sei ein Thema der Naturwissenschaften.

Das Einzige was wirklich zähle, sind

nicht Meinungen oder das, was man

glaubt, sondern die Messungen der Wissenschaftler.

Politiker sollten daher den

Wissenschaftlern mehr Gehör schenken,

statt an parteipolitischen Ideologien festzuhalten.

Die zunehmende Erhöhung des Co 2

-Gehalts

in der Atmosphäre führt messbar zu

einer Erwärmung der Erde und in der

Folge zum Abschmelzen der Gletscher

und der Polkappen. Da Wasser (dunkel)

mehr Sonnenenergie absorbieren kann

als Eis (weiß), erwärmen sich die Meere

dann noch schneller. Die Folge: Starkregen-Ereignisse

wie Taifune und Hurricans

nehmen zu, und andererseits gibt es

auch mehr Hitzewellen und Dürrekatastrophen.

Co 2

reichert sich in der Atmosphäre an

und bleibt hunderte von Jahren dort.

„Deshalb müssen wir zusammenhalten

und den weiteren Anstieg der Co 2

Konzentration

so weit wie möglich verhindern.

Das hätten auch die Chinesen erkannt

und in nur einem Jahr so viel Photovoltaikfläche

in Betrieb genommen wie

Deutschland in den vergangenen 25 Jahren

zusammen. Erfreulich sei, dass die

Preise für Stromspeicher um 80% gesunken

sind, was es wirtschaftlich attraktiver

macht, die Energie, die wir von der Sonne

bekommen aber nicht sofort verbrauchen,

zu speichern.

„Die Begrenzung des Klimawandels ist

zugleich auch der Erhalt der Bewohnbarkeit

unseres Planeten. Es gibt keinen Planeten

B“, so Prof. Lesch.

Ein rundum gelungener

Abend der Sparkasse

Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse

Neu-Ulm – Illertissen, Oliver Haecker,

und die Bürgermeisterin der Stadt Senden,

Claudia Schäfer-Rudolf, begrüßten

gemeinsam das Publikum im vollbesetzten

Bürgerhaus. Oliver Häcker erinnerte

daran, dass Europa der Kontinent ist, der

sich am stärksten erwärmt, was man auch

in Bayern und lokal hier vor Ort spüre.

Claudia Schäfer-Rudolf berichtete von

konkreten Maßnahmen in Senden zum

Schutz des Klimas, wie zum Beispiel Fassadenbegrünungen,

der Ausbau des Radwegenetzes

und dass bei der Bauleitplanung

auf klimaneutrales Bauen geachtet

werde. Sie betonte aber auch, dass es nur

dann etwas nützt, wenn es in der Bevölkerung

eine breite Akzeptanz für diese

Maßnahmen gibt. „Wenn viele Menschen

kleine Schritte gehen, kann man auch ein

großes Ziel erreichen.“

Bernhard Fäustle, Vorstandsmitglied Sparkasse Neu-Ulm - Illertissen, Prof. Dr. Harald Lesch, Claudia Schäfer-Rudolf,

Bürgermeisterin der Stadt Senden, Oliver Haecker, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Neu-Ulm - Illertissen,

Brigitte Schilling, Leiterin Veranstaltungsmanagement der Sparkasse Neu-Ulm - Illertissen, Herwig Walter,

Klimaschutzmanager Stadt Senden

Neben dem Vortrag von Prof. Lesch waren

im Foyer des Bürgerhauses Stände

der Veranstaltungspartner aufgebaut, die

regen Anklang fanden. Die Besucherinnen

und Besucher konnten sich zum Thema

Klimaschutz und Energieeffizienz an

den Ständen der Regionalen Energieagentur

Ulm/Neu-Ulm, der Wasserstoff-Forschung

Ulm und über aktuelle

Umweltprojekte am Stand der Stadt Senden

informieren. Die Bürgerstiftung der

Sparkasse stellte ihre Jugend- und Bildungsprojekte

vor.

Ein gelungener Abend, der zum Nachdenken

und vor allem zum Handeln angeregt

hat.

Foto: Horst Hörger/Sparkasse Neu-Ulm - Illertissen

Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM

43


event

CuraMed Tagesklinik Neu-Ulm

Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer

über KI in der Medizin

Der „Abend zwischen Wissenschaft, Medizin und Begegnung“ im Neu-Ulmer Kunstpark bescherte

den Gästen vielfältige Erkenntnisse zur KI, Einblicke in die Räumlichkeiten und einen regen Austausch unter

altbekannten (Fach-)Leuten. Dass auch die Verbindung zwischen Gastgeber und Gastredner schon

drei Jahrzehnte währt, trug im Venet Haus zum vertrauten Dialog auf Augenhöhe spürbar bei.

Seine Heimat sei das sonnige Teneriffa,

dessen Sonne und Meer sowie der höchste

Berg Spaniens extrem antidepressive

Eigenschaften aufweise. Prof. Dr. med.

Carlos Schönfeldt-Lecuona, seit Januar

2025 Chefarzt der CuraMed Tagesklinik,

vermittelte schon mit diesem Einstiegssatz

einiges von dem, was die Besucherinnen

und Besucher bei den geführten

Rundgängen durch die Gebäude entdecken

konnten. Farben und Licht,

Ruheinseln und Spielerisches, und dann

als Highlight der Blick vom Gym auf das

Münster am Abendhimmel: „Patienten

lieben diesen Ausblick und kommen

dann besonders gerne zum Sporttreiben“,

so der Facharzt für Psychiatrie und

Psychotherapie mit einem Schmunzeln

im Gesicht.

Seine Klinik bietet ein breites Behandlungsspektrum

in den Bereichen Psychosomatik,

Psychiatrie und Psychotherapie

mit besonderem Fokus auf chronische

Schmerzen, depressive- und Angsterkrankungen,

Tinnitus sowie Sportpsy-

chiatrie und -psychologie. Die Patientinnen

und Patienten erwartet ein ganzheitliches

Behandlungskonzept sowie Wochenpläne,

die viel Zeit für Einzelgespräche,

soziale Kompetenztrainings, Resilienz,

Psychotherapie, Sport und Bewegung

in der Natur vorsehen.

Anlässlich seiner Ernennung zum Chefarzt

luden Schönfeldt-Lecuona und sein

multiprofessionales Team nun nicht nur

interessierte Gäste ein, sondern auch einen

engen Wegbegleiter: „Fast 28 Jahre

lang habe ich mit Manfred Spitzer zusammengearbeitet,

erst als Assistenzarzt,

dann als Fach- und Oberarzt sowie später

als Kollege an der Uni Ulm.“ Prof. Dr.

med. Dr. phil. Manfred Spitzer war ärztlicher

Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik

in Ulm und baute zudem

das „Zentrum für Neurowissenschaften

und Lernen“ (ZNL) auf. Seine Forschung

und Publikationen prägen seit Jahren die

Diskussion über Digitalisierung, Lernen

und mentale Gesundheit und machten

ihn einem breiten Publikum bekannt.

An dem Abend Mitte Oktober stellte (und

beantwortete) der Professor dem Publikum

die Frage: „Künstliche Intelligenz in

der Medizin – Was ist das und warum geht

uns das alle an?“ Dabei warf er erst einmal

einen Blick auf die menschliche Intelligenz,

und wie sich das Wissen übers Gehirn

verändert hat. „Als ich vor 41 Jahren

in der Psychologie angefangen habe, war

unvorstellbar, dass wir im Laufe der

nächsten Jahrzehnte das Gehirn komplett

an- und durchschauen werden können.“

Heute lassen sich die Funktionen des Gehirns

mittels funktioneller Bildgebung genau

beobachten und so auch entscheiden,

welche Behandlung bei welchem Patienten

die jeweils Beste sei.

„Für die Auswertung von Bildern zieht

die Medizin heute in allen Fachbereichen

künstliche Intelligenz hinzu.“ Vor 60 Jahren

habe es übrigens schon erste Schritte

gegeben, mit der künstlichen Gesprächs-

Psychotherapeutin „Eliza“. Sie habe kleine

Botschaften von je 420 Zeichen seriell

verarbeiten können. „Heute meint KI

Fotos: CuraMed

Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer

Prof. Dr. Carlos Schönfeldt-Lecuona,

Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer

Lara Faigle (Zentrales Patientenmanagement CuraMed

Kliniken), Jennifer Schwarz (Leitung Zentrales Patientenmanagement

CuraMed Kliniken)

44 Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM


event

lernende Maschinen mit simulierten

Neuronen. Und obwohl das I ja für Intelligenz

steht, geht es hier eher um Intuition,

denn die KI baut nicht auf Algorithmen

auf.“ Auch dadurch stelle die KI, die mittlerweile

in so vielen Feldern quer durch

alle Branchen erfolgreich eingesetzt wird,

die Menschheit vor viele Fragen. „Im Jahr

2016 haben Forscher um Demis Hassabis,

britischer KI-Forscher und Gründer

des Start-ups DeepMind Technologies,

ein neuronales Netzwerk das jahrtausendalte

chinesische Spiel „Go“ anhand von

50.000 Partien trainieren lassen.“ Kurz

danach habe die KI den damaligen Weltmeister

schon besiegt. „Bis heute wissen

die Go-Experten nicht, wie die Maschine

das macht, da Go doch ganz viel mit Intuition

zu tun hat“, so der Neurowissenschaftler,

Psychiater und Psychotherapeut

Spitzer.

Demis Hassabis habe damals das Ziel

ausgegeben, „erst die Intelligenz und

dann alle Probleme zu lösen“. Anfangs sei

er dafür belächelt worden, mittlerweile

haben seine neuronalen Netzwerke solch

bahnbrechende Vorhersagen der Proteinstrukturen

geliefert, dass Hassabis im

letzten Jahr mit dem Nobelpreis für

Chemie ausgezeichnet wurde.

„Die KI ist uns in vielen Bereichen überlegen,

sie ist oft besser oder schneller, und

manche Herausforderungen wie den

Klimawandel werden wir nur mit ihr lösen

können“, so Manfred Spitzer. Auch in der

Medizin sei der Einsatz von KI explosionsartig

angestiegen. „Sie ist uns mit ihrer

Fähigkeit, Daten zu sammeln, auszuwerten

und zusammenzuführen weit überlegen.“

Prof. Dr. Carlos Schönfeldt-Lecuona

Zur besten Diagnose komme es aber erst

in Kombination mit dem Facharzt: „KI

und Mensch machen unterschiedliche

Fehler. Im Zusammenspiel ergänzen sie

sich optimal, weshalb die treffendste

Diagnose die ist, die von der KI und beispielsweise

einem Dermatologen gestellt

wurde.“ Dies hätten auch die Patienten

verstanden und wünschten sich daher

meistens „einen Arzt, der KI zu Hilfe

nimmt.“ Momentan würden weltweit so

viele Daten gesammelt, dass es zukünftig

sehr viel einfacher sei, Zusammenhänge

zu erkennen und Krankheiten vorauszusagen.

Natürlich gebe es auch klare Grenzen, Risiken

und Nachteile: „Die Ergebnisse der

KI sind nur so gut wie das Setting, mit

dem sie trainiert wurde.“ So übernehme

die KI alle Fehler und Vorurteile, die in

Daten stecken können. „Die Erkennung

von Hautflecken und ihre Interpretation

von Gut- oder Bösartigkeit funktioniert

nicht zuverlässig auf dunkler Haut, wurde

die KI doch nur mit Aufnahmen auf

heller Haut trainiert. Das ist Diskriminierung,

die zudem zu falschen Diagnosen

führt.“ Kriminell eingesetzt, könne die KI

außerdem Horrorszenarien wahr werden

lassen. So habe es am Massachusetts Institute

of Technology (MIT) einen Versuch

gegeben, in dessen Rahmen eine hocheffiziente,

biologische Waffe entwickelt

werden sollte. „Die Forscher haben nur

eine Stunde dafür gebraucht, und es gab

genügend Firmen, die bereit waren für

die Produktion – ohne Rückfragen zu

stellen.“

Grundsätzlich könne man beobachten,

dass die KI vielen Menschen das kritische

Denken abgewöhne, „je jünger, desto häufiger.

Daher ist der Einsatz von KI an Schulen

die dümmste Idee, die es gibt. Lagern

wir die geistige Arbeit aus, dann tut sich

nichts mehr in unseren Gehirnen, wir

bleiben an der Oberfläche, erinnern uns

kaum an Inhalte, sind nicht mehr kreativ.“

Über alle Einsatzmöglichkeiten hinweg

gelte es daher, den passenden Kontrollund

Regulierungsrahmen zu schaffen.

Eine Aufgabe, für die Europa und speziell

Deutschland wie gemacht sei, so Manfred

Spitzer: „Unsere Ingenieurskunst und die

KI ergänzen sich optimal.“

Die rund 70 Gäste, viele von Ihnen Ärzte

oder Psychotherapeuten, nahmen die

Erkenntnisse und Ermahnungen rund

um KI sichtbar interessiert mit in die

zweite Abendhälfte und diskutierten

kritisch weiter – ganz ungekünstelt und

analog auf dem Gesundheitscampus in

Neu-Ulm.

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lokales

GUTE NACHRICHTEN

AUS DER REGION

GECHILLT, BEJUBELT, AUSGEZEICHNET.

DIE REGION HAT VIELE

ERFOLGE ZU VERZEICHNEN.

Foto: TMBW, Joachim Negwer

Foto: bildwerk89

Foto: Elisabeth Hahn

Foto: Vecteezy

n STADTENTWICKLUNG /

TOURISMUS

Für manche mag es sich angesichts der

angespannten Baustellensituation ironisch

anhören, doch Ulm wurde von Fitreisen

zur „erholsamsten Reisestadt

Deutschlands“ gekürt. Europaweit steht

Ulm auf Platz fünf von 213 Städten. Spitzenreiter

ist Lugano in der Schweiz.

Die Jury sieht in Ulm ein „ruhiges Städteziel

mit Charakter“. Die Stadt punkte

nicht nur mit dem Ulmer Münster, sondern

mit grünen Uferlandschaften, der

weitläufigen Parkanlage Friedrichsau und

einer begehbaren Altstadt. Herausragend

sei die Lage an der Donau, denn

diese „verleihe Ulm eine besondere Ruhe,

während das Stadtbild historische Elemente

mit modernen Akzenten verbindet“.

Eine weitere Auszeichnung nach „Lebenswerteste

Stadt Deutschlands“ (Prognos

Städteranking 2024) und „Gesündeste

Stadt Deutschlands“ (Studie der Medizinischen

Hochschule Hannover 2007).

Also öfter das Auto stehen lassen und die

Stadt zu Fuß/per Rad genießen. Ist auch

gesünder.

n KULTUR

Die Fachzeitschrift „Opernwelt“ würdigte

Kay Metzgers „Le petit pauvre d’Assise“

über das Leben des Franz von Assisi als

„Uraufführung des Jahres“. Nach „»La Légende

de Tristan«“ 2023 bereits die zweite

Auszeichnung. Auch andere Kulturstätten

hatten Anlass zur Freude. Das

Donauschwäbische Zentralmuseum feierte

25. Geburtstag, das Museum Ulm

den hundertsten (siehe Seite 100).

n WIRTSCHAFT

Die Region bleibt stabil. Trotz Flaute betrug

die Arbeitslosenquote im Oktober

2025 in der IHK Region Ulm-Biberach

32 Prozent. Dies ist die niedrigste Quote

aller IHK-Regionen.

n WISSENSCHAFT

Wissen, das nach den Sternen greift: Das

Planetarium Laupheim feierte 35. Geburtstag.

Ob Wasserstoff, Medizin, Biotechnologie,

KI, Robotik, Klima und

Nachhaltigkeit: In der Region wird

Zukunftsweisendes geschaffen. Beispiel:

Die Wissenschaftsstadt auf dem Ulmer

Eselsberg bietet inklusive der Kliniken

etwa 11.500 Menschen Arbeit, rund

14.000 studieren an den Hochschulen.

n GENUSS

Nachhaltig genießen: Ulm darf sich über

fünf Michelin-Sterne freuen, darunter

ein grüner Michelin-Stern für das Restaurant

Treibgut. Neu dabei sind die

Stephansstuben by Marco Langer in Neu-

Ulm. Simon Tress, der mit „TressBrüder“

unter anderem auch auf dem Top Magazin

VIP-Event an Schwörmontag kulinarisch

verwöhnte, erhielt von Gault&-

Millau die Auszeichnung „Bester Gastronom

des Jahres“.

n SPORT

Es läuft: Die Basketballer von Ratiopharm

Ulm wurden Vizemeister. Der SSV Ulm

1846 war der erfolgreichste Verein bei

der Deutschen Aerobic Meisterschaft,

Tim Nowak wurde deutscher Zehnkampfmeister.

Fast 15.000 Teilnehmer gingen

bei den Läufen des Ulmer Einsteinmarathons

an den Start – so viele wie noch nie.

46 Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM


lokales

SUPERLATIVE & WENIGER

BEKANNTE REKORDE

13 GRÜNDE, WARUM ULM SPITZE WAR, IST, BLEIBT!

Ende Oktober hat Ulm den Rekord „welthöchster Kirchturm der Welt“ an die Sagrada Familia

in Barcelona verloren. Doch die Donaustadt hat viele weitere Superlative zu bieten.

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UNBEKANNTE MÜNSTER REKORDE

„In Zukunft werden wir den Superlativ ‚Höchster Kirchturm

Deutschlands‘ verwenden“, informiert Wolfgang Dieterich, Geschäftsführer

der Ulm/Neu-Ulm Touristik. Doch es stecken

noch mehr Superlative in der Kirche. Sie hat das höchste Sakramentshaus

Deutschlands (28 Meter) sowie die größte Sammlung

an Totenschilden in einer Kirche (mehr als 100). Und: Das

Ulmer Münster ist eine Bürgerkirche, erbaut über Jahrhunderte

von seinen Stadtbewohnern.

SCHIEFSTES HOTEL DER WELT

Vergessen Sie den schiefen Turm von Pisa. Dieser bringt es lediglich

auf einen Neigungswinkel von 397 Grad, während sich

das Schiefe Haus im Ulmer Fischerviertel um bis zu 10 Grad gen

Blau neigt. Seit 1997 trägt das schmucke Fachwerkhaus den Titel

„Schiefstes Hotel der Welt“ im Guinnessbuch der Rekorde.

Erbaut um 1443, geriet es bereits im 17. Jahrhundert aus dem

Lot.

GEBURTSORT DES GRÖSSTEN PHYSIKGENIES…

… ob aller Zeiten oder des 20. Jahrhunderts sei dahingestellt.

Albert Einsteins Theorien rund um Relativität, Quantenphysik

und den photoelektrischen Effekt haben unseren Alltag verändert.

Geboren am 14. März 1879 lebte Einstein zwar nur wenige

Monate in Ulm, hielt aber lange Kontakt durch seine in Ulm

lebenden Verwandten. Mehr dazu in „Die Einsteins – Museum

einer Ulmer Familie“ am Weinhof.

1

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Foto: Tamara Häge

Foto: Diana Wieser Foto: Johannes Glöggler

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GRÖSSTE BUNDESFESTUNG EUROPAS

Zwischen 1843 und 1859 erbaut, galt die Bundesfestung Ulm

mit einer 9km langen Hauptumwallung und einer Kapazität für

bis zu 100.000 Soldaten als größte Bundesfestung Europas.

Wilhelmsburg, Glacis-Anlagen und Co bieten heute einen

hohen Freizeitwert, z. B. durch Kulturveranstaltungen.

5

ÄLTESTES STADTTHEATER DEUTSCHLANDS

Das erste und damit älteste Stadttheater Deutschlands entstand

1641 in Ulm.

6

ERSTE ÄRZTIN DEUTSCHLANDS

Im deutschsprachigen Raum war die Ulmerin Agathe Streicher

(1520-81) die erste anerkannte Ärztin, die sogar ans Sterbebett

von Kaiser Maximilian II. gerufen wurde. Frauenpower im

16. Jahrhundert!

Foto: TMBW Mende


lokales

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JUGENDLICHER NS-WIDERSTAND

Die Studentenbewegung „Weiße Rose“ rief zum Widerstand

gegen das NS-Regime auf. Familie Scholl lebte ab 1932 in

Ulm. Sophie und Hans Scholl studierten später in München,

wurden 1943 hingerichtet. Die meisten Mitglieder der Weißen

Rose stammten aus Ulm! Die Schwester Inge-Aicher

Scholl leitete später die vH Ulm, in der eine Dauerausstellung

zum Thema eingerichtet ist.

CORPORATE DESIGN BORN IN ULM

Inge Aicher-Scholl gründete mit ihrem Ehemann Otl Aicher

die Hochschule für Gestaltung (HfG), die als wichtigste

Kunstschule Deutschlands nach dem Bauhaus galt. Aicher

setzte Maßstäbe für die Werbegestaltung, wie durch seine

Piktogramme für die Olympischen Spiele 1972. Der „father

of the geometric man“ entwarf eine universelle Bildsprache,

die international verwendet wird.

ERSTE WISSENSCHAFTSSTADT DEUTSCHLANDS

Auf dem Ulmer Eselsberg entstand 1986 die erste Wissenschaftsstadt

Deutschlands.

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13

DER ULMER „LEONARDO DA VINCI“

Albrecht Berblinger, alias „der Schneider von Ulm“, war ein

vielseitiger Tüftler, der unter anderem 1808 die erste Beinprothese

mit Gelenk erfand. Sein Flugapparat machte ihn

auf tragische Weise bekannt. 2020 wurde ihm mit dem Berblinger-Turm

ein architektonisches Denkmal gesetzt.

UNESCO-WELTKULTURSPRUNG RUND UM ULM!

Der Anfang von allem: „UNESCO-Welterbestätte Höhlen

und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“. Die ältesten

Musikinstrumente und Kunstfiguren der Welt, wie der

40.000 Jahre alte „Löwenmensch“, markieren den Evolutionsschritt

zum modernen, reflektierten, sich schöpferisch

ausdrückenden Menschen. Der Löwenmensch ist während

des Umbaus des Ulmer Museums in der Kunsthalle Weishaupt

zu bestaunen.

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LEBENSRETTER: ULMER NOTFALLKOFFER

Der erste chirurgische Notfallkoffer wurde in den 1960er

Jahren an der Uni Ulm durch Prof. Friedrich Wilhelm Ahnefeld

konzipiert und setzt seitdem Standards für den Rettungsdienst.

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ERSTE DEUTSCHE ZEMENTFABRIK

Der Ulmer Apotheker Gustav Ernst Leube (1808-1881)

gründete die erste Zementfabrik Deutschlands.

Foto: Henning Schlottmann (UserH-stt)

Foto: Museum Ulm

Foto: Diana Wieser

48 Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM


top business

top magazin präsentiert erfolgreiche

Unternehmen und Unternehmer


wirtschaft

Ulmer Marketingpreis 2025

Herausragende Ideen aus

der Werbung – und für die Region

Jeden Tag erreichen uns durchschnittlich 10.000 Werbebotschaften. Wie schafft man es,

aus dieser Masse hervorzustechen? Der Ulmer Marketingpreis 2025 honorierte Personen und Unternehmen,

denen dies besonders gut gelungen ist, und die gleichzeitig einen nachhaltigen Beitrag für die Region leisten.

Passend zum Jubiläum der zehnten Preisverleihung gab es einige Besonderheiten.

Fotos: Ulmer Marketing Club / Peter Reiser

Früher erreichten uns 500 Werbebotschaften

pro Tag, heute sind es 10.000.

„Gleichzeitig ist die Aufmerksamkeitsspanne

von 12 auf 8 Sekunden gesunken“,

erläuterte Moderatorin Eva Reuter

zu Veranstaltungsbeginn. Große Herausforderungen

also für alle, die sich mit

Marketing und Werbung beschäftigen.

Der Marketingclub Ulm/Neu-Ulm e.V.,

welcher den Preis zum 10. Mal verliehen

hat, stand ebenfalls vor einer Herausforderung,

allerdings einer positiven: „Wir

haben nicht nur viele, sondern sehr gute

Einreichungen erhalten“, fasste Präsident

Thomas Scheer von rrooaarr digital

solutions zusammen. Die Entscheidung

sei der Jury, deren Mitglieder aus den Bereichen

Wirtschaft, Agentur und Wissenschaft

stammen, nicht immer leicht gefallen.

Erfolgreiches Triple für

Andreas Oettel

Der erste Preisträger legte einen erfolgreichen

„Triple“ hin. In den vergangenen

Jahren wurde er bereits mit dem Special

Award und dem Hauptpreis ausgezeichnet.

An diesem Abend nahm Andreas

Oettel als Geschäftsführer des Basketball-Bundesligisten

ratiopharm Ulm

auch den Preis als Marketingpersönlichkeit

des Jahres entgegen.

Jurymitglieder mit der Moderatorin Eva Reuter

Jurymitglied Prof. Dr. Bernd Radtke betonte

Oettels visionären Geist. Er habe

den zweitgrößten Basketballverein

Deutschlands aufgebaut, diesen 2023

zum Meistertitel geführt, die Marke strategisch

geführt und mit dem Bau des

Orange Campus auch wirtschaftlich ein

starkes Zeichen gesetzt. Regionale

Imagebildung par excellence, die längst

über die Grenzen der Donau-Doppelstadt

strahlt. „Heute weiß jeder in der NBA,

wo Ulm liegt“, witzelte Oettel – mit 50

Jahren der bislang jüngste Preisträger in

dieser Kategorie – in seiner Dankesrede.

Hochschule mittels Avatar

entdecken

Noch jünger und bunter ging es weiter.

Der Special Award für eine herausragende

Einzelleistung ging an die Hochschule

Neu-Ulm und deren Mitarbeiter Fabian

Girschick, Digital Content Manager beim

Verbundprojekt „InnoPROF“. Ziel ist es,

Menschen für den Karriereweg der Professur

zu begeistern.

Dafür entwickelte der 26-jährige Girschick

drei Projekte. In der virtuellen

3D-Welt „Erlebniswelt Professur“ können

sich User mittels Avatar durch die Räume

der Hochschule Neu-Ulm bewegen und

mehr über Berufungsverfahren oder

Gewinner des Hauptpreises 2025: ulrich medical

Thomas Scheer (Präsident des Marketing Club Ulm/

Neu-Ulm) , Moderatorin Eva Reuter, Wolfgang Röhr

(Geschäftsführender Vorstand des Marketing Club

Ulm/Neu-Ulm)

Fakultätsprofile erfahren. Im Podcast

„Ein Hoch auf Prof“ kommen Professoren

zu Wort und auf der Website

„l(i)ebenswerte Region“ stellt sich Neu-

Ulm als attraktiven Lebensraum vor. Von

den Infos rund um Freizeit, Bildung und

Familienleben können andere Berufsgruppen

und Neuzugezogene ebenfalls

profitieren. Jurymitglied Oliver Fischer

von der Attacke Werbeagentur lobte das

crossmedial verzahnte Hochschulmarketing.

Motto: Menschen gewinnt man

nicht durch Tabellen, sondern durch

Köpfe.

Social Media Award für

Telefonseelsorge

Neu in diesem Jahr kam die Kategorie

Social Media hinzu. Ebenfalls neu war

das Verfahren. Bei dieser Kategorie durf-

50 Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM


wirtschaft

Gewinner des Social Media Award 2025: Telefonseelsorge

Marketingpersönlichkeit 2025:

Andreas Oettel

Gewinner des Special Award 2025:

Hochschule Neu-Ulm (HNU)

te das anwesende Publikum selbst via

Handy über den Gewinner abstimmen.

Zur Auswahl standen Kampagnen des

Landratsamts Biberach, von Seifert Logistik

und der Telefonseelsorge. Letztere

gewann mit 57 Prozent der Stimmen den

Social Media Award für ihre Kampagne

„nichtokseinistok“. Diese richtet sich an

die Sorgen und Nöte von jungen Menschen,

angefangen bei schlechten Noten

bis zum Selbstoptimierungsdruck durch

unrealistische Social-Media-Vergleiche.

Rund 100 ehrenamtliche Helfer sorgen

dafür, dass Hilfesuchende „einen geschützten

Raum“ erhalten, nicht nur am

Telefon, sondern auch via Chat oder Mail.

Authentische Markenstrategie

gewinnt

Für den diesjährigen Hauptpreis waren

die Unternehmen Kässbohrer, unitex und

ulrich medical nominiert. Letztere machten

das Rennen mit ihrem Marken-

Rebranding, dessen Slogan „dedicated to

you“ ein identitätsstiftendes Versprechen

abgebe. Seit 1912 setzt das Medizintechnik-Unternehmen

auf „Made in Germany“.

Bei der klaren, authentischen Markenpositionierung

stehen die Menschen

im Vordergrund. Das kommt an: ulrich

medical verzeichnete seit dem gelungenen

Relaunch 33 Prozent mehr Besucher

auf der Homepage und erhielt 55 Prozent

mehr Bewerbungen. „Der Erfolg ist messbar.

So darf ulrich medical als Vorbild für

die ganze Branche gelten“, lautete das

Urteil der Jury.

Ob Finalist, Gewinner oder Gast – im Anschluss

wurden im Sparkassenforum bei

leckeren Häppchen und edlen Tropfen

nicht nur Gratulationen, sondern Ideen

ausgetauscht. Der Abend zeigte: Die

Branche mag sich verändern, mag digitaler,

anspruchsvoller und schnelllebiger

werden. Doch wer nah am Menschen

bleibt, gewinnt.

dwi n

ihre marketingabteilung

schreibt

uns heimlich

liebesbriefe.

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get branded.

be loved.


wirtschaft

Jahresveranstaltung initiative.ulm.digital e.V.

Emotion klickt besser

als Information

Social Media & KI – Fluch oder Segen? Die Jahresveranstaltung der initiative.

ulm.digital war emotional. Es fielen markige Sprüche, es wurde offen über

Enttäuschungen gesprochen, Best Case Beispiele sorgten für Schmunzeln.

Am Ende kam Gänsehaut auf – angesichts eines Livestreams zu einem

ukrainischen Musiker im Schutzbunker in Charkiw.

Prof. Frank Kargl, Chris Boos, Ulrich Becker,

Andreas Buchenscheidt

Fotos: Moritz Reulein

Im wie immer vollbesetzten Wiley Club

versprach Heribert Fritz „einen bunten

Blumenstrauß“ an Themen. Der Vorstand

der initiative.ulm.digital e.V. hielt Wort.

Wie sich KI in Verbindung mit Social Media

auf Gesellschaft, Politik und Wirtschaft

auswirkt, wurde in mehreren

Speed-Talk-Runden unter der Moderation

von SWP-Chefredakteur Ulrich Becker

leidenschaftlich diskutiert.

„BILDZEITUNG AUF SPEED“

Gleich die erste Expertenrunde fuhr

große Geschütze auf: „Früher hieß es:

Je wohlhabender eine Gesellschaft, desto

klüger. Seit 2008 stimmt das nicht mehr.

Es war das Jahr, als Facebook viral ging“,

so IT-Unternehmer Chris Boos. Der KI-

Vordenker war enttäuscht, dass sich Wissen

nicht demokratisieren lasse. Laut

Boos halten die Neuen Medien Menschen

vom eigenständigen Denken ab, um sie

stattdessen in einem Gefühl zu halten.

Eine Aussage, die durch Experten wie

Professor Wolfgang Schweiger von der

Universität Hohenheim bestätigt wurde.

„Social Media ist wie Bildzeitung auf

Speed!“. Es käme nicht mehr auf den

Wahrheitsgehalt einer Meldung an, sondern

auf ihre Emotionalität. Unterhaltung

wie Cat Content oder empörende

Fake News würden stärker verbreitet,

als normale, vergleichsweise dröge anmutende

Nachrichten. „Aus dem Riesenwust

an Informationen picken wir uns

das heraus, was uns interessiert, ob es relevant

ist oder nicht.“ Der Ulmer Professor

Frank Kargl brachte ähnliche Überlegungen

ein. „Mit Full Speed bauen wir

überall im Alltag KI ein. Aber wir kennen

weder ihre Schwachstellen, die eine

Manipulation ermöglichen, noch sind

alle ethisch-moralischen Fragen geklärt.“

Für Applaus sorgte die Aussage der 24-jährigen

Influencerin und Medizinstudentin

Aurelia Heinz. Mehrere hunderttausende

Follower verfolgen den Alltag der Ulmerin

zwischen Arztkittel und Schminktipps.

Dennoch: „Wenn ich es könnte, würde ich

Social Media abschalten.“ Denn es erfordere

viel emotionale Reife, um damit verantwortungsvoll

umzugehen. Von kritischen

Punkten wie Hate Speech oder

schwindender Aufmerksamkeitsspanne

ganz zu schweigen. Für Unternehmen hatte

sie einen Rat, um die Gen Z besser zu

erreichen. „Vieles wirkt viel zu gewollt, zu

überdacht.“ Besser sei, sich auf Social

Media authentisch zu geben.

Heribert Fritz

Philipp Utz

Studierende vom geförderten Projekt ‚Einstein Motorsport‘

Chris Boos, Ulrich Becker

52 Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM


wirtschaft

MILLIONEN KLICKS FÜR ULMER

UNTERNEHMEN

Neben all den berechtigten Sorgen kamen

auch Witz und Optimismus nicht zu

kurz. Der Vorstandvorsitzende der Sparkasse

Ulm, Dr. Stefan Bill, stellte das erfolgreichste

Reel seiner Bank vor mit 1,1

Millionen Views. „Finanzdienstleistungen

haben einen sehr überschaubaren

Unterhaltungswert. Um 20 Prozent Informationen

über Social Media transportieren

zu können, posten wir 80 Prozent Unterhaltung.“

Besagtes Reel koppelt aktuelle

Zeitgeistthemen (Homeoffice) mit

regionalen Besonderheiten (Ulmer Weinfest)

und der Sparkasse auf amüsante Art.

Lohn: 15.000 Follower.

Vom eigenen Erfolg überrascht war Philipp

Utz von Uzin Utz, einem Ulmer Komplettanbieter

von Bodensystemen. Über

15 Millionen Klicks erhielt ein im

Schnellverfahren gedrehtes Reel, das

zeigt, wie ein Boden saniert wird. Es fällt

in die beliebte Rubrik der To-Do-Videos.

Utz witzelte: „Dabei gibt es gar keine 15

Millionen Parkettleger in Deutschland.

Aber vermutlich 15 Millionen Ehefrauen,

die zu ihrem Mann sagen: Das könntest

du auch.“

Live-Schaltung nach Charkiw

Als weitere Redner kamen Petra Engstler

Karrasch, Hubert Ketterer, Michael Fiedler

und Andreas Buchenscheit zu Wort,

ebenso wie die OBs von Ulm und Neu-

Ulm. Letztere diskutierten, inwieweit

sich Politiker auf Social Media einbringen

sollten. Während Kathrin Albsteiger

(10.000 Follower) auch Persönliches von

sich postet, von ihrer Siegerehrung beim

Einsteinmarathon bis zum Urlaubs-Selfie,

sieht sich Martin Ansbacher (4.700

Follower) als reinen „Ulmfluencer“.

VERBINDEN STATT TRENNEN

Es war der emotionale Höhepunkt des

Abends! Eine Live-Schaltung in die Ukraine

verdeutlichte den positivsten Aspekt

der neuen Technologien: Menschen

über Tausende Kilometer zusammenzuführen,

um sich auszutauschen und zu

unterstützen.

Rüdiger Linhof stellte seine Initiative

„Kultur.Konvoi“ vor. Der Bassist der Band

„Sportfreunde Stiller“ finanziert gemeinsam

mit anderen Musikern Rettungswagen

für die Ukraine, schaltet junge Künstler

aber auch per Livestream zu Veranstaltungen

hinzu. „Es geht darum, anzuerkennen,

dass es auch andere Realitäten

gibt.“ Neben der humanitären Hilfe komme

es auf echte Kooperationen an. Aktivistin

Martha geht gegen Fake News in

der Ukraine vor und zeichnet ein Bild von

einem Land, in dem trotz Krieg Start-ups

und Familien gegründet werden. Musiker

Alex performte auf emotionale Weise den

Song „Wonderwall“ von Oasis im Livestream.

Aus einem Schutzbunker in Charkiw

heraus, wo er jeden neuen Tag als

Geschenk erlebe. Dies war der Abschluss

einer Jahresveranstaltung, die das Publikum

sichtlich bewegte.

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Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM

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Willkommen bei der STERNE GRUPPE

Ihr Mercedes-Benz Partner

in Ulm/Neu-Ulm

Abel+Ruf und KreuterMedeleSchäfer haben gemeinsam zum 1. Dezember 2025

die Mercedes-Benz Niederlassung Ulm/Neu-Ulm übernommen.

Mit der Gründung der STERNE GRUPPE

GmbH durch die traditionsreichen,

inhabergeführten Unternehmen Kreuter

MedeleSchäfer GmbH & Co. KG und

Abel+Ruf GmbH - zukünftig ergänzt um

den Standort Ulm/Neu-Ulm - entsteht

einer der bedeutendsten und renommiertesten

Mercedes-Benz Partner in

Deutschland. Die neue Unternehmensgruppe

setzt auf regionale Stärke, hohe

Investitionen in Qualität sowie die klare

Ausrichtung auf Kundenzufriedenheit

und Mitarbeiterbindung. Der Kauf der

Niederlassung Ulm/Neu-Ulm stellt in der

Geschichte der neuen Inhabergruppe

einen strategischen Meilenstein dar. Er

sichert die Marktbearbeitung und den

langfristigen Erhalt der Arbeitsplätze.

Fotos: Rohde Fotografie Kaufbeuren, KBU Werbeagentur, Mercedes-Benz AG / Illustration Karte: KreuterMedeleSchäfer

ZUKUNFTSORIENTIERT

UND WERTEBASIERT

„Unser Ziel ist es, ein finanzstarkes und

zukunftsorientiertes Unternehmen zu

sein, das die Marke Mercedes-Benz mit

höchster Qualität und regionaler Verwurzelung

repräsentiert“, so die Geschäftsführer

Peter Schäfer und Lukas Ruf.

Die STERNE GRUPPE versteht sich als

Arbeitgeber mit Verantwortung. „Als

mittelständisches Unternehmen denken

wir in Generationen und nicht in Quartalen.

Daher setzen wir auf eine starke Mitarbeiterbindung

durch fundierte Ausbildung

und gezielte Weiterentwicklung für

ein starkes Miteinander. Wir freuen uns

in Neu-Ulm auf ein außerordentlich

kompetentes und leistungsfähiges Team,

welches perfekt zu unseren Unternehmenswerten

passt,“ betonen die Geschäftsführer.

KENNZAHLEN UND

MARKTGEBIET

Die ehemalige Mercedes-Benz Niederlassung

in Neu-Ulm ist der erste Standort

der STERNE GRUPPE GmbH. Insgesamt

vereint die Unternehmensgruppe nun

Joachim Fellner, Peter Schäfer und Lukas Ruf

Das vertraute Team ist auch künftig kompetenter und zuverlässiger Ansprechpartner

in allen Fragen rund um Ihre Mobilität

54 Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM


h

Altmühl

r

anzeige | wirtschaft

A7

Aalen

Abel+Ruf

Nördlingen

Neuburg

INGOLSTADT

Abel+Ruf

Donauwörth

Heidenheim

Abel+Ruf

Dillingen

Donau

Schrobenhausen

Foto: KBU Werbeagentur

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Augsburg

Neu-Ulm

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Schwabmünchen

Königsbrunn

München

Bieberach

Bad Wörishofen

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Foto: Mercedes-Benz

Memmingen

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Landsberg

Ammersee mersee

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Ammersee

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Starnbergersee

Starnberger See

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Starnberg

Ravensburg

Kaufbeuren

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Weilheim

Kempten

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Lindau

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Bodensee

Immenstadt

Sonthofen

Füssen

Foto: KBU Werbeagentur

Oberstdorf

ÖSTERREICH

Mit dem neuen Standort Ulm/Neu-Ulm wird das Vertriebsgebiet weiter gestärkt – für eine flächendeckende Betreuung der Kunden

15 Standorte in einem Marktgebiet von

rund 10.000 km². Der Fokus liegt auf dem

Vertrieb und Service der Marken Mercedes-Benz

(Pkw, Van, Truck, Bus), smart,

Ford, Tremonia und FUSO. Die beiden

Unternehmen beschäftigen gemeinsam

über 1.400 Mitarbeitende, darunter 280

Auszubildende. Im Jahr 2024 wurde ein

Gesamtumsatz von über 800 Millionen

Euro erzielt. Trotz ihrer zukünftigen

Größe ist die Unternehmensgruppe nach

wie vor ein inhabergeführtes Familienunternehmen,

das seine Werte und sein

Leitbild auch am neuen Standort Ulm/

Neu-Ulm leben wird.

REGIONALE NÄHE –

STARKE PRÄSENZ

In ganz Bayerisch-Schwaben ist die STER-

NE GRUPPE mit ihren nun vernetzten

Standorten in Donauwörth, Dillingen,

Nördlingen, Augsburg, Schwabmünchen,

Königsbrunn, Weilheim, Kaufbeuren,

Kempten, Immenstadt, Bad Wörishofen,

Füssen sowie Landsberg und Memmingen

präsent. Mit dem Erwerb der angrenzenden

Mercedes-Benz Niederlassung Ulm/

Neu-Ulm wird das Vertriebsgebiet weiter

gestärkt und eine übergreifende Marktbearbeitung

ermöglicht.

DIE UNTERNEHMEN

IM ÜBERBLICK

Die KreuterMedeleSchäfer Firmengruppe

betreibt unter den Namen „Autohaus Allgäu“

und „MedeleSchäfer“ 12 Mercedes-Benz

Standorte in Schwaben und

Oberbayern mit rund 900 Mitarbeitenden.

Das Autohaus Allgäu ist mit fünf Standorten

in Kempten, Kaufbeuren, Immenstadt

und Memmingen vertreten. Das

Traditionsunternehmen der Familie

Kreuter ist seit 1936 mit Mercedes-Benz

verbunden.

MedeleSchäfer steht für über 100 Jahre

Automobiltradition und ist heute ein leistungsstarker

Mercedes-Benz Partner mit

Standorten in Augsburg, Schwabmünchen,

Königsbrunn, Weilheim, Füssen,

Landsberg und Bad Wörishofen. In den

vergangenen Jahren investierte das Unternehmen

über 58 Millionen Euro in

moderne Standorte und Serviceangebote.

Abel+Ruf mit Sitz in Donauwörth, Nördlingen

und Dillingen ist der etablierte

Mercedes-Benz Partner in Nordschwaben

mit über 320 Mitarbeitenden. Neben Pkw

und Transportern von Mercedes-Benz

bietet das Unternehmen seit 2025 auch

Ford in Nördlingen an. Die Philosophie

„Ihre Zufriedenheit ist unser Antrieb“

prägt das tägliche Handeln.

STERNE GRUPPE GmbH

Von-Liebig-Str. 10

89231 Neu-Ulm

Telefo 0731 7000

www.sterne-gruppe.de

Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM

55


wirtschaft | anzeige

Stöhr Logistik GmbH

Mit Vollgas in eine

elektrifizierte Zukunft

Die Stöhr Logistik GmbH mit Hauptsitz in Rottenacker steht seit ihrer

Gründung im Jahr 1962 für innovative und zuverlässige Speditions- und

Logistiklösungen. Heute beschäftigt das Unternehmen rund 360 Mitarbeitende

und betreibt mit über 160 LKWs an fünf Standorten deutschlandweit

ein leistungsstarkes Netzwerk. Doch Stöhr Logistik ist nicht nur ein starker

Partner in Sachen Transport und Logistik – das Unternehmen setzt auch

Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit und Klimaschutz.

Fotos: Stöhr Logistik GmbH

Firmenchef Erwin Stöhr und sein Team

haben frühzeitig die Zeichen der Zeit erkannt

und streben konsequent CO 2

-Neutralität

an. „Hierfür braucht man eine ordentliche

eigene Infrastruktur mit Photovoltaik

und Speicher“, betont Erwin Stöhr.

In Rottenacker realisierte er ein zukunftsweisendes

Energiesystem, das großflächige

Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher,

ein intelligentes Energiemanagementsystem

(EMS) und eine leistungsstarke

Ladesäule miteinander verbindet.

Auf einer beeindruckenden Dachfläche

von rund 25.000 Quadratmetern erzeugt

die Photovoltaikanlage mit einer Leistung

von 2,5 MWp so viel Strom, wie etwa

800 Haushalte jährlich verbrauchen.

Eine eigene Trafostation und ein Batteriespeicher

mit 600 kWh Kapazität sorgen

dafür, dass die Energie optimal gespeichert

und genutzt werden kann.

Herzstück des Projekts ist ein 20-Fuß-

Container mit 440 kW Leistung und 593

kWh Kapazität, ausgestattet mit fünf

Wechselrichtern und fünf Batterie-Racks.

Das intelligente EMS steuert nicht nur

den Eigenverbrauch und reduziert Lastspitzen,

sondern ermöglicht auch die

Teilnahme am Spotmarkt und die voraus-

schauende Steuerung der Ladesäulen –

unter Einbezug von Wetterprognosen

und PV-Erzeugung.

Ein weiterer Meilenstein ist die Integration

einer 400 kW starken Ladesäule, die

E-LKWs in nur 90 Minuten vollständig

laden kann – ein entscheidender Schritt

für den Ausbau der eigenen E-Flotte. Bereits

heute werden der Großteil der erzeugten

Energie für den Betrieb von Elektro-Gabelstaplern,

Elektro-PKWs und

modernen E-LKWs genutzt. „Wir möchten

allen unseren Kunden den CO 2

-freien

Transport anbieten“, so Stöhr. Der weitere

Ausbau des Elektro-LKW-Fuhrparks ist

daher bereits in Planung.

„Wir freuen uns, dass wir dieses Groß-

Projekt umsetzen konnten, das nicht nur

unsere CO 2

-Bilanz verbessert, sondern

auch ganz klar wirtschaftlich überzeugt“,

sagt Erwin Stöhr. Das Ziel ist klar: Durch

intelligente Energiesysteme eine günstige

und zuverlässige Stromproduktion

und Ladekapazität am Standort zu ermöglichen.

Denn ein E-LKW rechnet sich

bereits ab 100.000 Kilometern pro Jahr –

und leistet damit einen wichtigen Beitrag

zum Klimaschutz.

Mit diesem Engagement beweist die

Stöhr Logistik GmbH, dass nachhaltige

Logistik und wirtschaftlicher Erfolg

Hand in Hand gehen können – und fährt

daher mit voller Energie weiter in eine

elektrifizierte Zukunft.

ge n

STÖHR LOGISTIK GMBH

Grundlerstr.15

89616 Rottenacker

Telefon 07393 9510-0

www.stoehr-logistik.de

56 Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM


wirtschft

NEUERÖFFNUNG

RAin Manuela De Fortunato

Juristische Expertise für

individuelle Lösungen

Rechtsanwaltskanzlei

Manuela

De Fortunato

Mit einem offenen Lächeln und einer beeindruckenden Portion Erfahrung

begrüßt Rechtsanwältin Manuela De Fortunato ihre Mandantinnen

und Mandanten in ihrer neuen Kanzlei im Herzen von Ulm.

„Für mich steht der Mensch im Mittelpunkt – juristische Lösungen

müssen immer auch zu den Lebensrealitäten passen“, betont sie.

Diese Haltung prägt ihre tägliche Arbeit:

Mit Empathie, Klarheit und einer mandantenfreundlichen

Kommunikation

begleitet Rechtsanwältin De Fortunato

Menschen durch rechtliche Herausforderungen

und komplexe Fragestellungen.

Dabei versteht sie sich als Wegbereiterin

für nachhaltige, zufriedenstellende Lösungen

– auch abseits des Gerichtssaals.

„Ich sehe meine Aufgabe darin, gemeinsam

mit meinen Mandantinnen und

Mandanten Perspektiven zu entwickeln,

die wirklich weiterhelfen - und nicht nur

einen juristischen Sieg bedeuten“, erklärt

sie. Ihr Ziel: Lösungen, die juristisch fundiert

und zugleich menschlich überzeugend

sind. Mit Kommunikationsstärke

und ihrem ausgeprägtem Verhandlungsgeschick

gelingt es ihr immer wieder,

Win-Win-Situationen zu schaffen.

tischer Erfahrung als Anwältin in Unternehmen

und als Business Coach. „Kompetenz

heißt für mich, komplexe Sachverhalte

verständlich zu machen und gemeinsam

tragfähige Wege zu finden“, so

Rechtsanwältin De Fortunato.

Ob individuelle Rechtsberatung, gezieltes

Coaching oder praxisnahe Trainings:

die Rechtsanwältin setzt auf maßgeschneiderte

Unterstützung. Sie klärt

nicht nur über Rechtslage, Erfolgsaussichten

und Risiken auf, sondern begleitet

auch bei der Umsetzung – stets mit

einem offenen Ohr für die persönlichen

Anliegen ihrer Mandantinnen und Mandanten.

In Projekten übernimmt sie die

strukturierte Koordination juristischer

Aufgaben und sorgt mit bewährten Methoden

für eine effiziente Umsetzung.

Fachliche Exzellenz, Effizienz und Innovation

sind für sie dabei ebenso selbstverständlich

wie ein wertschätzender

Umgang und die Förderung neuer Perspektiven.

So wird Rechtsberatung bei

Manuela De Fortunato zu einer partnerschaftlichen

Begleitung – kompetent,

empathisch und immer auf Augenhöhe.

RECHTSBERATUNG

Coaching & Training zum

Themenschwerpunkt Recht

Tätigkeitsschwerpunkte

Handels- und

Gesellschaftsrecht

Arbeitsrecht

IT-Recht

Fotos: Katrin Stollhans

Ihre Fachanwaltslehrgänge in Handelsund

Gesellschaftsrecht, Arbeitsrecht,

IT-Recht und demnächst auch in Familienrecht

bilden das solide Fundament

ihrer Expertise. Hinzu kommt ein breites

Spektrum an Wissen und Beratungskompetenz

aus über zwanzig Jahren prak-

Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM

57

Rechtsanwaltskanzlei

Manuela De Fortunato

Bachstraße 5, 89073 Ulm

Telefon +49 (0) 731 1453319

info@kanzlei-ulm.net

www.kanzlei-ulm.net


wirtschaft | anzeige

1000FTAD

Exklusiver Zugang zum

professionellen Währungshandel

für vermögende Privatanleger

Warum High Net Worth Individuals (HNWI), Unternehmer und Family Offices mit

einem ergänzenden Vermögensverwaltungsmandat neue Renditequellen erschließen.

Es ist menschlich schlicht

nicht möglich, so präzise und

fehlerfrei zu handeln wie

unsere Software – genau

das ist der entscheidende

Vorteil von 1000FTAD.

Foto: Privat

Der Kapitalmarkt ist in Bewegung. Niedrigzins-Phasen

sind Geschichte, Anleihemärkte

bleiben volatil und die Aktienmärkte

unterliegen geopolitischen und

wirtschaftlichen Unsicherheiten. Gleichzeitig

erscheinen viele Kurse bereits

überhitzt. Gerade für High Net Worth Individuals

(HNWI), Unternehmer und Family

Offices stellt sich die Frage: Wie lassen

sich Vermögen im aktuellen Umfeld

stabil und zugleich chancenreich strukturieren?

(Marcus Effland,

CEO 1000FTAD AG, Entwickler

und Quantitative Analyst)

Eine deutliche Antwort liefert die innovative

Softwarelösung 1000FTAD. Sie eröffnet

vermögenden Anlegern erstmals

Zugang zu einem System, das bisher fast

ausschließlich institutionellen Marktteilnehmern

vorbehalten war – und das über

ein ergänzendes Vermögensverwaltungsmandat

genutzt werden kann. Dabei

steht 1000FTAD für «a thousand fabulous

trades a day».

EIN VERMÖGENSBAUSTEIN

JENSEITS DER KLASSISCHEN

MÄRKTE

Während Aktien und Immobilien häufig

konjunktur- oder zinsabhängig schwanken,

eröffnet der Devisenhandel – als

größter und liquidester Finanzmarkt der

Welt – eine weitgehend unkorrelierte

Renditequelle. Die Stärke von 1000FTAD

liegt in der systematischen Nutzung von

Handelsdifferenzen – und zwar vollkommen

unabhängig davon, ob Kurse steigen

oder fallen. Die Software handelt 24 Währungspaare

über 54 erprobte Strategien,

besichert durch ein mehrstufiges Risikomanagementsystem.

Entscheidend ist: Wo menschliche Händler

an die Grenzen stoßen, arbeitet die

Software mit einer Präzision und Konstanz,

die frei von Emotionen und Fehlentscheidungen

ist. Und sie arbeitet mit

einer Geschwindigkeit, die über Erfolg

oder Misserfolg entscheidet.

DIE VORTEILE VON FTAD

FÜR VERMÖGENDE ANLEGER AUF

EINEN BLICK

• Stabile Renditen durch systematische

Nutzung von Währungsschwankungen

• Unkorrelierte Anlageklasse, die sich ideal

als Ergänzung zu Aktien, Anleihen oder

Immobilien eignet

• Individuelle Risikosteuerung durch

parametrierbare Strategien

• Hohe Transparenz durch tägliche

Performance-Reports und umfassende

Analysen

• Sicherheit & Professionalität durch

Partner-Vermögensverwaltungen und

regulierte Rahmenbedingungen

• Exklusiver Zugang zu Strategien, die

institutionellen Anlegern vorbehalten

waren

DEVISENHANDEL NEU GEDACHT

MIT FTAD: DER VERMÖGENS-

BAUSTEIN FÜR DIE NÄCHSTE

GENERATION ANSPRUCHSVOLLER

ANLEGER

Für HNWI, Unternehmer und Family Offices,

die ihr Portfolio erweitern und unabhängiger

von klassischen Märkten aufstellen

wollen, eröffnet 1000FTAD einen

diskreten und professionellen Zugang

zum Devisenhandel. Über ein Vermögensverwaltungsmandat

profitieren Anleger

von einer technologisch führenden

Software, ohne selbst operative Verantwortung

übernehmen zu müssen.

Das Ergebnis: Stabilität, Diversifikation

und attraktive Renditechancen – eingebettet

in ein Mandatsmodell, das Sicherheit

und Einfachheit vereint.

FTAD IN DUBAI: NEUER STAND-

ORT, NACHHALTIGER ERFOLG UND

WACHSENDES NETZWERK

Im Rahmen der Forex Expo Dubai haben

wir die Weichen für einen neuen Firmenstandort

in Dubai gestellt. Mit diesem

Schritt stärkt 1000FTAD seine Präsenz

im Nahen Osten, erschließt zusätzliche

Wachstumschancen und baut wertvolle

Partnerschaften für zukunftsorientierte

Kooperationen auf – ein weiterer

wichtiger Impuls für eine starke Zukunft.

1000FTAD AG

Hauptstraße 29

9436 Balgach – St. Gallen / Schweiz

Telefon +41 71 588 03 40

entdecken@1000ftad.ch

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58 Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM


Seltsam: Was auch immer

wir bauen, wird am Ende

ein Sportwagen.

DIE CAYENNE ELECTRIC MODELLE.

PORSCHE. THERE IS NO SUBSTITUTE.

Ab sofort bestellbar im Porsche Zentrum Ulm/Neu-Ulm.

Porsche Zentrum Ulm/Neu-Ulm

Sportwagen GmbH Donautal

Steinbeisstraße 26

89079 Ulm

Tel. +49 731 94694-0

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Cayenne Turbo Electric (WLTP): Stromverbrauch kombiniert: 22,3 – 20,4 kWh/100 km; CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km; CO₂-Klasse: A;

Stand 11/2025


wirtschaft

HARDER Logistics

„Kunstvoller“ Schlussstein

am Neubau in Neu-Ulm

Fotos: Stephanie Lützen, Hermann Genth

Mitte November wurde das neue Headquarter

des Betriebsverlagerers HARDER

logistics im Gewerbegebiet Riffelbank in

Neu-Ulm fertiggestellt. Bei der Inbetriebnahme

platzierte Johannes Danieli, Prokurist

von HARDER logistics, symbolisch

einen gewichtigen Schlussstein in Form

von Kunst am Bau - ein Geschenk des

Bauunternehmers Blautal. Tieflader und

Kran waren im Einsatz, um das 13 t

schwere Werk aus Beton, das auf sieben

Meter Länge den Firmennamen

zeigt, in Position

zu bringen.

Marcello Danieli, geschäftsführender

Gesellschafter

bei HARDER logistics,

zeigt sich zufrieden:

„Dank der soliden

Bauplanung können wir

unsere neue Immobilie

bereits zwölf Monate nach

dem Spatenstich, und damit

zwei Monate früher

Marcello Danieli, Johannes Danieli

als geplant, beziehen. Zusätzlich sind wir

unterhalb der veranschlagten Kosten geblieben.“

In direkter Nachbarschaft zu der im

Jahr 2022 eröffneten vollautomatisierten

Containerlagerhalle sind jetzt eine große

Logistikhalle mit 4800 m² Fläche und ein

800 m² großes, zweigeschossiges Bürogebäude

entstanden. Zudem stehen

4.500 m² Freiflächen für Logistik und

den Fuhrpark zur Verfügung.

„Mit diesem Neubau

bekennt sich Harder logistics

zu seiner Heimatregion

und zeigt, dass nachhaltiges

Wirtschaften, innovative

Logistiklösungen

und regionale Verantwortung

miteinander

vereinbar sind“, erklärte

Alexander Müller, geschäftsführender

Gesellschafter

der Blautal Bauunternehmen.

Marcello und Johannes Danieli vor dem neuen,

7 Meter breiten Firmen-Schriftzug

Bühne frei für die Besten

IHK Ulm feiert Spitzenleistungen

bei Aus- und Weiterbildung

Volles Haus bei der „Best of…“-Veranstaltung 2025

im Roxy: IHK-Präsident Dr. Jan Stefan Roell begrüßt

die Gäste.

IHK-Präsident Dr. Jan Stefan Roell, Elisabeth Sägmüller

(Landesbeste im Beruf Tierpfleger), Rebecca Harnau (Bundesbeste

im Beruf Industriemechaniker), IHK-Hauptgeschäftsführerin

Petra Engstler-Karrasch.

Unter dem Leitgedanken ‘Teil sein‘ wurde

das Roxy Ulm für die „Best of…“-Veranstaltung

der IHK Ulm am 18. November

zum Treffpunkt junger Talente. In der

besonderen Atmosphäre der ehemaligen

Industriehalle feierten über 500 Gäste

aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft

die 78 besten Absolventen der dualen

Aus- und Weiterbildung – und setzten

damit ein starkes Zeichen für Zusammenhalt,

Vielfalt und Zukunftsmut.

Petra Engstler-Karrasch, Hauptgeschäftsführerin

der IHK Ulm, betonte bei

der Eröffnung der Veranstaltung: „‘Teil

sein‘ heißt auch, Chancen zu nutzen und

sich weiterzuentwickeln. Es macht Mut

zu sehen, mit welcher Entschlossenheit

die jungen Menschen ihren Weg gehen.“

„Die heute ausgezeichneten Absolventen

zeigen eindrucksvoll, wie viel Potenzial

in unserer Region steckt“, zeigte sich

der Präsident der IHK Ulm, Dr. Jan Stefan

Roell, überzeugt. „‘Teil sein‘ bedeutet,

gemeinsam Verantwortung zu übernehmen

– für die eigene Zukunft und für die

Zukunft unserer Wirtschaft. Die duale

Ausbildung ist und bleibt ein zentraler

Pfeiler unserer regionalen Stärke.“

Im Jahr 2025 haben bei der IHK Ulm

2.854 Personen eine Aus- oder Weitebildung

erfolgreich abgeschlossen, wovon

78 mit einem Preis und 225 mit einer

Belobigung ausgezeichnet wurden. Neben

den Absolventen ehrte die IHK Ulm

auch jene, ohne die das System der beruflichen

Bildung nicht funktionieren würde:

die ehrenamtlichen Prüfer. Ausgezeichnet

wurden 76 Ehrenamtliche,

die seit 10, 20 oder sogar 30 Jahren in

den Prüfungsausschüssen mitwirken.

Fotos: Armin Buhl/IHK Ulm

60 Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM


anzeige | wirtschaft

Krankenversicherung – modern und flexibel

SIGNAL IDUNA mit neuer

PKV-Produktlinie „privat-SI"

Der Einstiegstarif START-SI für preisbewusste

Kundinnen und Kunden bietet

einen soliden PKV-Basisschutz mit Leistungen,

die oft über dem gesetzlichen Niveau

liegen. So werden beispielsweise

Heilpraktikerleistungen bis zu 750 Euro

pro Jahr erstattet, Sehhilfen mit bis zu

300 Euro bezuschusst und Zahnersatz bis

zu 75 Prozent übernommen. „Nach drei,

fünf oder sieben Jahren ist ein Wechsel in

einen höheren Tarif ohne erneute Gesundheitsprüfung

möglich“, ergänzt Uwe

Babutzka, Bezirksdirektor von SIGNAL

IDUNA in Neu Ulm.

KOMFORT-SI bietet erweiterte Leistungen

und freie Arztwahl inklusive Chefarztbehandlung

und Unterbringung im

Zweibettzimmer. Uwe Babutzka: „Im

Dentalbereich erstattet KOMFORT-SI

zum Beispiel 85 Prozent für Implantate.“

Umfangreiche Familienleistungen beinhalten

unter anderem Pränataldiagnostik,

Haushaltshilfe bei Erkrankung, Familienzimmer

bei Entbindung und Beitragsbefreiung

im Elterngeldbezug.

Der Premiumtarif EXKLUSIV-SI bietet

unter anderem umfassenden Schutz mit

freier Krankenhauswahl, Chefarztbehandlung,

alternativen Heilmethoden

und Top-Leistungen beim Zahnarzt, wie

beispielsweise 90 Prozent Erstattung für

Implantate.

Die Produktlinie „privat-SI" zeichnet sich

aus durch moderne Services, flexible

Anpassungsmöglichkeiten und umfassende

Leistungen für die ganze Familie.

Gesundheitsschutz im Ausland ist inklusive.

Die SIGNAL IDUNA-Gesundheitswelt

und die „Meine SI Mobile“-App

ergänzen den Versicherungsschutz um

wertvolle digitale Angebote – vom

Präventionskurs bis zur digitalen Rechnungsverwaltung.

Weitere Informationen gibt es in der SIGNAL IDUNA-Bezirksdirektion

von Uwe Babutzka & Team.

Ich will nicht das

Nötigste, sondern

das Beste.

Mit mehr Leistungen für Sie da:

unsere erstklassige

private Krankenversicherung.

Jetzt mehr erfahren.

Bezirksdirektion Uwe Babutzka

Geroldstraße 12,89233 Neu-Ulm

Telefon 07307 34264

uwe.babutzka@signal-iduna.net

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Business-, Kurz- und Langzeit-Apartments für Ulm und Umgebung

Wohnen auf Zeit –

mit allem, was zählt!

Alles drin, alles da!

Voll ausgestattete Apartments für

Geschäftsreisende und Pendler.

Einziehen, WLAN an, ankommen –

wochenweise oder monatsweise.

Ab 53,- €/Tag wohnen, und

für nur 2,50 €/Tag sicher parken

in der Tiefgarage.

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Kurt-Mühlen-Str.5

89134 Blaustein

Telefon +49 (0) 731 14415765


Ihr Nutzen,

Mehrwert aus

einer Hand.

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wirtschaft

Fotostudio Jürgen Hofstätter,

Ulm-Söflingen

Image- und Bewerbungsfotos:

der Booster für Ihre Karriere!

Im Arbeitsleben gilt: Das richtige Bewerbungsfoto öffnet Karrieretüren.

Ob Autorenprofil, Wahlkampfplakat oder Teamvorstellung– mit den

passenden Imagefotos setzen sich Unternehmer ins richtige Licht. Jürgen

Hofstätter hat in diesem Bereichen Expertise. Er kennt Tricks und Trends.

DRUCK

ADRESSMANAGEMENT

Bewerbungsfotos sind alle gleich? Nicht

so im Fotostudio Hofstätter in Ulm-Söflingen.

Inhaber Jürgen Hofstätter möchte

seine Kunden zu moderneren Varianten

ermutigen. Doch was liegt im Trend?

„Weg vom Hochformat, hin zum angeschnittenen

Querformat“, weiß Hofstätter.

Grund: „Bei dem richtigen Anschnitt

blicken wir der Person direkt in die Augen,

als würden wir ihr gegenübersitzen.“

Das erzeugt Vertrauen.

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www.maurer-online.de

Daneben gibt es weitere Punkte, die ganz

subtil die Ausstrahlung pushen. Zum Beispiel

eine nach oben verlaufende Augenlinie,

sozusagen als Positivlinie. „Wir kennen

eine Menge Tricks, um mehr aus Ihrem

Bewerbungsfoto herauszuholen“,

schmunzelt der Fotograf. Manche verweisen

auf ein Foto auf ihrem Handydisplay

und möchten genauso aussehen. Doch

viel wichtiger sei es, auf die Person individuell

einzugehen und dabei die jeweilige

Branche zu berücksichtigen.

Daher nimmt sich Jürgen Hofstätter für

Bewerbungsfotos viel Zeit, zum Beispiel

für Vorabgespräche. Sind die Aufnahmen

gemacht, wird es für die Kunden äußerst

bequem. Sie müssen nicht warten, sondern

gehen nach Hause, während Hofstätter

die Fotos bearbeitet und in eine

digitale Porträtbox hochlädt. „Kunden

schauen sich zuhause die Fotos in Ruhe

an, können sich mit ihrer Familie besprechen,

Zweitmeinungen einholen und

dann die gewünschten Motive online

auswählen.“ Diese werden blitzschnell

per E-Mail versandt, optimiert und ohne

Wasserzeichen versteht sich.

KOMPETENZ AUSSTRAHLEN –

AUF ALLEN KANÄLEN

Auch Imagebilder gewinnen an Bedeutung.

„Viele Firmenchefs möchten sich

aussagekräftig darstellen. Für die eigene

Homepage, Business-Portale aber beispielsweise

auch für Vorträge oder in

62 Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM

Form eines Autorenbilds.“ Jürgen Hofstätter

macht die Aufnahmen entweder

bei der Firma oder in seinem Studio.

Teamvorstellungen, bei denen Mitarbeiter

einzeln abgebildet werden, sollten

professionell in einem Stil fotografiert

werden. Dies symbolisiert sowohl eine

einheitliche, saubere Darstellung nach

Außen, als auch Teamspirit. Durch seine

Shootings für Wahlkampfplakate weiß

Hofstätter, wie wichtig die visuelle Präsentation

ist. Wie Kompetenz und Vertrauenswürdigkeit

auf die Betrachter

überspringen. Fazit: „Wir machen Imageund

Bewerbungsfotos für Leute, die etwas

aus sich machen wollen.“ dwi n

Fotos: Jürgen Hofstätter


top magazin präsentiert Ideen und

Neuheiten im Bereich Bauen und Wohnen

Fotos: Fotolia.de (KB3, 2mmedia, js photo)

NEUERÖFFNUNG

Foto: Kährs Parkett Deutschland

Showroom für exklusive Bodenbeläge – Eberhardtstraße 3 – 89073 Ulm


bauen & wohnen

Kaipf – Der textile Einrichter seit über 100 Jahren

20 Jahre textile Vielfalt

in der Dreiköniggasse

Zwei Jahrzehnte, ein Standort, viele Geschichten: Wer heute durch die Dreiköniggasse in Ulm schlendert, kommt an

einem Namen kaum vorbei – Kaipf. Seit nunmehr 20 Jahren ist das traditionsreiche Unternehmen hier zuhause und

hat sich als textiler Einrichter einen festen Platz im Stadtbild und in den Herzen vieler Ulmerinnen und Ulmer

gesichert. Ein Jubiläum, das nicht nur Anlass zum Feiern, sondern auch zum Innehalten und Zurückblicken bietet.

Fotos: Kaipf, Bielefelder Werkstätten (BW), pictureagency

Die Geschichte von Kaipf beginnt bereits

1919. Otto Kaipf legte in der Ulmer Fischergasse

den Grundstein für das, was

heute als moderner Raumaustatterbetrieb

bekannt ist. Über vier Generationen

hinweg entwickelte sich das Unternehmen

stetig weiter, passte sich an neue

Wohntrends an und blieb dabei doch immer

seinen Wurzeln treu. Die große Jubiläumsfeier

zum 100-Jährigen Bestehen

im Jahr 2019 ist noch in guter Erinnerung

– ein Beweis für die Beständigkeit

und das Vertrauen, das Kaipf in der Region

genießt.

Mit dem Umzug in die Dreiköniggasse im

Jahr 2006 begann für Kaipf ein neues Kapitel.

Die zentrale Lage mitten in Ulm

brachte frischen Wind und neue Möglichkeiten.

Der Showroom wurde zum Treffpunkt

für alle, die auf der Suche nach Inspiration

für die eigenen vier Wände sind.

Hier treffen Tradition und Zeitgeist auf-

Annette Krauch, Claudia Kaipf-Glöckle

einander: Während draußen das geschäftige

Treiben der Innenstadt pulsiert, findet

man drinnen Ruhe, Beratung und

kreative Ideen für individuelle Raumkonzepte.

Ob es um das Gestalten oder Renovieren

von Wohnräumen geht – Kaipf bietet

Komplettlösungen, die auf die Wünsche

der Kundschaft zugeschnitten sind.

Hinter dem Namen steht ein Team aus erfahrenen

Raumausstattern, Näherinnen

und Polsterern, das mit handwerklichem

Können und viel Liebe zum Detail arbeitet.

In den eigenen Werkstätten in Neu-

Ulm werden Gardinen genäht und Polstermöbel

in der Polsterei aufgearbeitet

und neu bezogen.

Kaipf versteht sich als Komplettanbieter

bei der Gestaltung von Räumen – immer

mit dem Anspruch, individuelle Wünsche

zu erfüllen und Räume zum Leben

zu erwecken. Die Beratung reicht dabei

64 Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM


bauen & wohnen

Das 20-jährige Jubiläum in der Dreiköniggasse

ist für Kaipf mehr als nur ein

runder Geburtstag. Es ist ein Zeichen für

Beständigkeit in einer sich ständig wandelnden

Branche – und für die Fähigkeit,

Tradition und Innovation miteinander zu

verbinden. Wer heute die Räume von

Kaipf betritt, spürt die Geschichte, aber

auch die Lust auf Neues. So bleibt das Unternehmen

auch nach 20 Jahren am

Standort ein verlässlicher Partner für

alle, die ihr Zuhause gestalten, renovieren

oder einfach ein Stück schöner machen

wollen.

Wir

gestalten

und renovieren

für Sie

Jubiläumsangebote erwarten

Sie in der Dreiköniggasse.

von der ersten Idee über Farbkonzepte

und Materialmuster zu den finalen Umsetzungen,

ganz gleich ob es um ein neues

Sofa, maßgefertigte Vorhänge, Bodenbeläge

oder um eine Gesamtplanung

geht.

Geleitet wird das Unternehmen heute

von Annette Krauch und Claudia

Kaipf-Glöckle. Die Geschäftsführung

steht für Kontinuität und Innovation

gleichermaßen. Mit einem offenen Ohr

für die Wünsche der Kundschaft und einem

sicheren Gespür für Trends führen

sie das Familienunternehmen in die Zukunft

– stets mit dem Ziel, Qualität, Service

und handwerkliche Tradition zu verbinden.

... Böden

... Parkett

... Wände

... Gardinen

... Polstermöbel

... Planungen

Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM

65

Dreikönigsgasse 18

89073 Ulm

www.kaipf-ulm.de


bauen & wohnen

Die Sanierung des Fischerhofs

Neues Leben im Herzen

von Illerberg

Mitten im Ortskern von Vöhringen-Illerberg erstrahlt ein historisches Juwel in

neuem Glanz: der Fischerhof. Er war ehemals das größte Anwesen im Ort,

teilte aber das Schicksal vieler landwirtschaftlicher Anwesen. Mit der Aufgabe

der Landwirtschaft vor 20 Jahren war er dem Verfall preisgegeben.

Das 11.000 qm große Areal bestand aus

einer Ansammlung von 7 größtenteils

baufälligen Gebäuden, die im Laufe des

letzten Jahrhunderts in unterschiedlichsten

Stilen errichtet wurden. Alle Gebäude

wurden von Stefan Kast komplett

saniert und sind nun sogar um zwei neue

Gebäude ergänzt worden.

Ziel der Komplettsanierung war es, das

Anwesen als Ganzes zu erhalten und in

die nächste Generation zu führen, indem

das alte Bauernhaus, Scheunen und

Stallungen von Grund auf hergerichtet,

modernisiert und durch die Gestaltung

zu einem harmonischen Ganzen zusammengeführt

wurden. Sie sollen zukünftig

als Wohnungen und Gewerbehallen

dienen.

und Hallen sind bereits vermietet. Das

Ziel der Sanierung war von Anfang an

klar: Die historische Substanz sollte

erhalten werden, moderne Elemente

behutsam eingefügt werden. Für die Bauherren

war das Wichtigste jedoch, dass

das ganze Ensemble in das Ortsbild passt.

„Für eine derartig umfangreiche Sanierung

braucht man eine Vision, Kreativität

und Durchhaltevermögen. Immer

wieder traten bauliche Herausforderungen

auf, für die wir dann kostengünstige

und zugleich ästhetisch ansprechende

Lösungen finden mussten“, berichtet

seine Frau, Claudia Kast. Gemeinsam

wollen sie mit ihrem Projekt anderen

Mut machen, alte bestehende Gebäude

zu erhalten.

Fotos: Wohnsinn Kast

„Natürlich hätten wir alle Gebäude abreißen

können und das Gelände an einen

Bauträger verkaufen können, der mit

funktionaler Maximalbebauung das Ortsbild

negativ verändert hätte. Das konnten

wir besser!“, meinte schmunzelnd Stefan

Kast, der Ulmer Einrichter und Inhaber

der Firma wohnsinn, der auf dem

Fischerhof aufgewachsen ist.

Die Sanierung des Fischerhofs war ein

Kraftakt. Die Gebäude wurden zum Teil

komplett entkernt und in nur zwei

Jahren bis zur Fertigstellung im Oktober

2025 mit viel Leidenschaft und Sachverstand

renoviert. Die ersten Wohnungen

HISTORISCHES BEWAHREN,

MODERNES SCHAFFEN

Herzstück des Fischerhofs ist das im Jahr

1880 erbaute prächtige Bauernhaus, das

auch Stallungen und Gesinderäume beherbergte.

Es war viele Jahre prägendes

Element des Ortsbildes. Doch wie so viele

alte Bauernhäuser ist es auch seit rund

66 Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM


bauen & wohnen

STILVOLL ∙ WERTIG ∙ NACHHALTIG

INNOVATIV ∙ ÖKOLOGISCH

ZEITGEMÄSS ∙ DURCHDACHT

10 Jahren unbewohnt. Das Gebäude verfiel

zusehends, bis es zuletzt unbewohnbar

war.

Nun, nach einer aufwändigen und liebevollen

Sanierung, ist aus dem einstigen

Sorgenkind ein echtes Schmuckstück geworden,

das Tradition und Moderne auf

einzigartige Weise verbindet.

Besonderes Augenmerk lag auf der behutsamen

Integration historischer Elemente

in die moderne Wohnwelt. Das alte

Ziegelmauerwerk wurde mit einem von

Stefan Kast selbst entwickelten Verfahren

sorgfältig saniert und in jeder Wohnung

wie ein Kunstwerk in die Wandgestaltung

eingebunden. In den Dachgeschosswohnungen

sorgt das offene Dachgebälk

für ein einzigartiges Raumgefühl,

während im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss

bodentiefe Fenster viel Licht in

die Räume lassen. Die Balkone, die an allen

Wohnungen im Erdgeschoss und ersten

Obergeschoss angebaut wurden, bieten

zusätzlichen Freiraum. Die Raumaufteilung

ist vom Profi durchdacht und

macht die Einrichtung leicht – ein oft

unterschätzter Aspekt in der Planung

eines solchen Projekts.

Auch energetisch wurde der Fischerhof

auf den neuesten Stand gebracht. Die Sanierung

erfolgte nach KfW 70 Standard,

was eine hohe Energieeffizienz garantiert.

Die Fußbodenheizung auf Holzpellet-

Basis sorgt für behagliche Wärme, die Außenwände

und das Dach wurden mit Holzfaserplatten

gedämmt – ein ökologisch

sinnvoller und nachhaltiger Baustoff.

Insgesamt entstanden 18 Wohnungen

mit Größen zwischen 50 und 70 Quadratmetern.

Die Erdgeschosswohnungen

sind barrierefrei gestaltet, sodass auch

Menschen mit eingeschränkter Mobilität

hier ein neues Zuhause finden können.

Jede Wohnung ist mit einer hochwertigen

Einbauküche ausgestattet.

STEFAN KAST GESTALTUNG INNEN UND AUSSEN

WOHNEN IN HISTORISCHEM

AMBIENTE

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Bei der Auswahl der Materialien wurde

größter Wert auf Qualität und Wohngesundheit

gelegt. Kalkputze, die Feuchtigkeit

aufnehmen und wieder abgeben können,

sorgen für ein angenehmes Raumklima.

Die Böden sind mit Naturstein und

Eichenparkett belegt – Materialien, die

nicht nur schön aussehen, sondern auch

WIR VERWIRKLICHEN IHRE WOHNTRÄUME

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Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM

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bauen & wohnen

langlebig und nachhaltig sind. „Die letzten

fünf Prozent der Arbeiten machen

50 bis 60 Prozent der Wirkung“, ist die

Überzeugung von Stefan Kast. Wer die

Wohnungen betritt, spürt sofort, wie viel

Liebe zum Detail hier eingeflossen ist:

Fischgratdesign auf der Haustür, Fischgrat-Parkett,

indirekte Beleuchtung im

Treppenhaus, Rundbögen als wiederkehrendes

Gestaltungselement und ein sich

über alle Gebäude erstreckendes, feinabgestimmtes

Farbkonzept – all das schafft

eine unverwechselbare Wohlfühlatmosphäre.

Auch die Außenanlagen wurden mit Sinn

für Schönheit gestaltet. Geschwungene

Wege, bepflanzte Beete und Bäume fügen

sich harmonisch in das Gesamtbild und

laden zum Verweilen ein. Die ehemaligen

Stallungen wurden ebenfalls saniert und

bieten nun moderne Lager- und Gewerbeflächen

– ein weiterer Beitrag zur Belebung

des Ortskerns.

Der Fischerhof soll älteren und jüngeren

Menschen ein neues Zuhause geben, denen

ein wesentlich höherer Wohnkomfort

auch etwas mehr wert ist – eine Ausgabe,

die sich schnell in Wohlbefinden auszahlen

dürfte. Trotz extrem ruhiger Illerberger

Dorflage bieten die nahegelegenen

Städte Senden, Vöhringen und Illertissen

eine große Auswahl an Einkaufsmöglichkeiten

und soziale Infrastruktur. Wem das

nicht reicht, ist dank des nahen Anschlusses

an die A7 in einer Viertelstunde mit

dem Auto mitten in Ulm und in einer dreiviertel

Stunde in Kempten.

Das hohe Maß an Interesse, Akzeptanz

und Zuspruch für das Projekt Fischerhof

zeigt, dass es auch heute mit dem entsprechenden

Engagement möglich ist,

mit Kreativität und ästhetischem Anspruch

lebenswert zu bauen und Gebäude

zu erhalten.

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bauen & wohnen

Wohnmarktbericht von Hirn Immobilien

Trends und

Entwicklungen in

Ulm, Neu-Ulm und

Umgebung

Der regionale Wohnungsmarkt bleibt in Bewegung – das zeigt der

neue Wohnmarktbericht 2025/2026, den die Hirn Immobilien GmbH

in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt

Nürtingen-Geislingen (HfWU) veröffentlicht hat.

Im Fokus stehen Ulm, Neu-Ulm und die

angrenzenden Gemeinden, deren Entwicklungen

und Besonderheiten in einer

Zeit des Wandels und der Konsolidierung

detailliert beleuchtet werden. Die Analyse

basiert auf einer breiten Datenbasis,

die überwiegend von Real Estate Pilot

stammt, einem der führenden Anbieter

von Immobilienmarktdaten. Über 35 Millionen

Datensätze aus der GeoMap-Datenbank

wurden ausgewertet, um Trends

seit 2014 sichtbar zu machen.

„Der Markt befindet sich in einer Phase

der Konsolidierung. Wer realistisch handelt

und auf fundierte Daten setzt, kann

die Chancen dieser neuen Marktlage nutzen“,

betont Johannes Hirn, Geschäfts-

führer von Hirn Immobilien, der den Bericht

am 25. September gemeinsam mit

Sebastian Hirn und Prof. Dr. Carsten Lausberg

vorgestellt hat. „Die Zinswende der

vergangenen Jahre hat Spuren hinterlassen:

Während die Kaufpreise in einigen

Segmenten leicht nachgegeben haben,

steigen die Mieten – vor allem im mittleren

und unteren Bereich – weiter an.“

Eigenkapitalstarke Käufer finden aktuell

attraktive Einstiegsmöglichkeiten, während

Mieter zunehmend unter dem Mangel

an Neubauten leiden. Der Bericht liefert

hierzu nicht nur Zahlen, sondern

auch praxisnahe Analysen und Visualisierungen,

die Entwicklungen und Zusammenhänge

anschaulich machen.

Neu im diesjährigen Bericht sind detaillierte

Auswertungen zur Angebotsdauer

und Mietrendite. Diese bieten Eigentümern,

Kaufinteressenten und Mietern einen

echten Mehrwert: Sie erhalten einen

Überblick darüber, wie lange Immobilien

durchschnittlich am Markt sind und welche

Renditen aktuell erzielt werden können.

„Mit den aktuellen Daten zu Renditen

und Angebotsdauern sowie neuen Visualisierungen

liefert der Marktbericht frische

Erkenntnisse zum Wohnen in Ulm

und Umgebung“, erklärt Prof. Dr. Burkhardt

Hoppenstedt von der HfWU. Die

Zusammenarbeit zwischen Hirn Immobilien

und der Hochschule hat sich dabei

erneut bewährt – bei der offiziellen Vorstellung

des Berichts Ende September

konnten die Experten Fragen aus dem

Publikum fundiert und praxisnah beantworten.

Prof. Dr. Carsten Lausberg, Johannes Hirn, Sebastian Hirn

Der Wohnmarktbericht versteht sich als

Leitfaden für alle, die sich für den Immobilienmarkt

in der Region interessieren –

sei es als Eigentümer, Käufer oder Mieter.

Er bietet eine Vielzahl an Daten zu allen

Stadtteilen Ulms und Neu-Ulms sowie zu

den meisten Umlandgemeinden und liefert

Analysen mit teils überraschenden

Ergebnissen. Damit trägt der Bericht

dazu bei, Entscheidungen auf eine solide

Grundlage zu stellen und die Entwicklungen

am Markt besser einordnen zu

können.

Fotos: HIRN Immobilien

Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM

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Ballendorf Bj. 2011 // 9 Zimmer // ca.

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Aluminium-Fenster// XXL-Garage mit

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Balzheim Bj. 1973 // Massivbauweise

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Einliegerwohnung) // Keller // Fitness

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Pfaffenhofen Bj. 1994 // lichtdurchfluteter

Wintergarten // Schwedenofen //

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top gesund & schön

top magazin präsentiert Neues aus

dem Bereich Schönheit und Wohlbefinden

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Feste dritte Zähne – schnell,

sicher und bezahlbar

Zahnimplantat-Spezialisten der OPUS Dental Clinic in Ulm versorgen

Sie in wenigen Stunden mit festem Zahnersatz.

Jetzt anmelden

und informieren!

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Fridolin Renz aus Altheim lebte bereits

längere Zeit mit einer Teilprothese

im Oberkiefer, bevor weitere Zähne

verloren gingen.

Vieles konnte er nicht mehr richtig kauen, und

zum Lachen war ihm oft nicht zumute. Doch

heute genießt er sein Leben wieder, denn

mit seinen neuen „Dritten“ kann er wieder

herzhaft lachen. Dr. Michael Weiß von OPUS

DC in Ulm setzte seinem Patienten in nur zwei

Stunden vier Implantate in den Oberkiefer ein

und befestigte daran den Zahnersatz – „Feste

dritte Zähne an einem Tag“. „Das war genau

das, was ich suchte!“, sagt Fridolin Renz heute

begeistert.

Wenn Prothesen an ihre Grenzen

stoßen

Viele Patienten stellen sich vor einer

Implantation ähnliche Fragen: „Kann ich

damit wirklich fest zubeißen?“, „Rutscht die

Prothese?“, „Wie groß sind die Schmerzen?“

oder „Wie lange halten meine neuen Zähne?“.

Gerade ältere Menschen leiden häufig

unter eingeschränktem Kauvermögen oder

Zahnlosigkeit; der Genuss am Essen und

das unbeschwerte Lächeln gehen verloren.

Doch moderne Implantate bieten heute

sichere Lösungen, selbst bei geringem

Knochenangebot.

Das Team der OPUS Dental Clinic setzt dabei

auf die bewährte SKY® fast & fixed-Methode,

mit der feste Zähne an nur einem Tag möglich

Tag der Zahnimplantate

immer mittwochs 13 – 17 Uhr

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sind. Diese Technik erlaubt es, vier bis sechs

Implantate zu setzen und sofort eine feste

Brücke zu verankern – meist ganz ohne

Knochenaufbau.

Die Methode ist ideal für alle, die sich

wieder einen festen Biss, ein natürliches

Lächeln und mehr Lebensqualität wünschen.

Das hochwertige Implantatmaterial ist

körperverträglich, langlebig und sorgt für ein

natürliches Kaugefühl.

Implantologie-Kompetenz aus einer

Hand – seit über 30 Jahren

Bei OPUS DC arbeiten Implantologen, die

Implantatprothetik und Zahntechniker des

eigenen Labors, das sich durch seinen digitalen

Workflow auszeichnet, bei diesem Eingriff sehr

eng zusammen. „Mit der festen Brücke kann der

Patient sofort viel besser kauen und sprechen“,

so Dr. Margit Weiß. Patient Fridolin Renz

strahlt über das ganze Gesicht und freut sich:

„Mein großer Wunsch nach festen Zähnen ist

in Erfüllung gegangen! Ich bin sehr dankbar

dafür.“

Solche Praxisbeispiele belegen, wie sehr

„Feste dritte Zähne an einem Tag“ die

Lebensqualität verbessern können. Mit

dieser Implantationsmethode können nahezu

alle Menschen versorgt werden, bei denen

keine Gegenanzeigen bezüglich einer OP

bestehen. Seit 30 Jahren arbeitet das Team bei

OPUS DC auf dem Gebiet der Implantologie

und hat mit mehr als 25.000 gesetzten

Implantaten einen reichen Erfahrungsschatz

zu bieten. Dank der Vollnarkose können

die Patienten die Behandlung komplett

verschlafen und profitieren enorm von der

hohen Zeitersparnis im Vergleich zu einem

„normalen“ implantologischen Verfahren

mit Knochenaufbau, das sich über 1,5

Jahre hinziehen kann. Bei guter Mitarbeit

der Patienten im Rahmen der häuslichen

Mundhygiene hält diese Implantatversorgung

viele Jahre. Das Ergebnis: feste, schöne Zähne,

die vom ersten Tag an belastbar sind und sich

anfühlen wie die eigenen.

Wir informieren Sie unverbindlich

persönlich vor Ort. Wir sind für Sie da!

Dr. Michael Weiß

Spezialist für Implantologie

und Parodontologie

Modernste Implantate aus Titan

Befreit von schweren Zahnproblemen:

Dank der Methode

„Feste dritte Zähne an einem Tag“

ist eine Sofortbelastung der

Zähne am gleichen Tag nach

der OP möglich.

Dr. Margit Weiß

Spezialistin für

Implantatprothetik

Implantate sind künstliche Zahnwurzeln. Mit der

Operationsmethode können die Implantate hochpräzise,

sicher und dauerhaft verankert werden – ohne

schmerzhaften Knochenaufbau. Tausende erfolgreiche

Implantationen bestätigen unsere Kompetenz und

langjährige Erfahrung.

Unser Leistungsspektrum:

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medizin

Produktfotografie

Prof. Dr. Heinz Maier

Weißer Hautkrebs

Ursachen, Früherkennung und Therapie

Herbert Geiger

Gruorner Str. 41

89584 Ehingen

Tel. 07391 - 772893

h.geiger@mehrvomfoto.de

Die Häufigkeit von weißem Hautkrebs in

Deutschland hat sich in den letzten 20

Jahren verdreifacht. Jährlich erkranken

über 200000 Menschen. Basalzellkarzinome

(BCC) und die aggressiveren

Plattenepithelkarzinome (SCC), die auch

metastasieren können, treten vor allem

im Alter zwischen 50 und 70 Jahren

meist an sonnenexponierten Stellen (Gesicht,

Ohren, Kopfhaut, Hals) auf.

Welche Risikofaktoren kennen wir?

Hauptrisikofaktoren sind eine starke

Exposition gegenüber UV-Strahlung

(z. B. durch Outdoor-Sport wie Golfen,

Segeln etc.), höheres Lebensalter und ein

heller Hauttyp. Auch eine familiäre Disposition,

eine frühere Strahlentherapie,

ein geschwächtes Immunsystem und die

Einnahme von bestimmten Medikamenten

(Hydrochlorothiazid, Immunsuppressiva)

können das Risiko steigern.

Wie machen sich SCC und

BCC bemerkbar?

Häufig entwickeln sich zunächst unscheinbare,

rauhe Hautveränderungen,

sog. aktinische Keratosen. Sie sind Vorstufen

des Plattenepithelkarzinoms, das

sich später als schuppige gerötete Hautveränderung

oder verkrustete, leicht blutende

Wunde zeigt. Basalzellkarzinome

machen sich oft als glänzende Knötchen,

bisweilen mit zentraler Einziehung, oder

auch nur als gerötetes, atrophisch wirkendes

Hautareal bemerkbar.

Wie werden BCC und

SCC behandelt?

Nach bioptischer Sicherung der Diagnose

empfiehlt sich bei gut abgrenzbaren

Tumoren oder Tumoren, die tief in das

Gewebe eingedrungen sind, eine chirurgische

Entfernung mit plastischer Rekonstruktion.

Im Gesichtsbereich ist im

Hinblick auf das ästhetische und funktionelle

Ergebnis eine Kooperation zwischen

Dermatologen und HNO- bzw.

MKG-Chirurgen vorteilhaft.

Weiterhin steht mit der photodynamischen

Therapie (PDT) ein wirksames

nichtoperatives Verfahren zur Behandlung

von Frühstadien und flächigen

aktinischen Hautschädigungen zur Verfügung.

Das Verfahren nutzt eine Creme,

die sich nach Auftragen auf die erkrankte

Haut in geschädigten Zellen anreichert.

Unter Rotlichteinwirkung bildet sich

reaktiver Sauerstoff, der erkrankte Zellen

zerstört, ohne gesundes Gewebe zu beeinträchtigen.

Empfehlenswert ist eine moderne Variante,

die laserassistierte Tageslicht-PDT.

Diese Behandlungsmethode ist im Gegensatz

zur klassischen Rotlicht-Therapie

schonender und verursacht kaum

Schmerzen. Dadurch kann die Therapie

auch für Menschen mit empfindlicher

Haut oder großflächigen Bestrahlungsarealen

komfortabel eingesetzt werden.

Wenn ein SCC weit fortgeschritten ist

oder nicht vollständig operiert werden

kann, stehen neben der Strahlentherapie

moderne immunonkologische Therapien

(z.B. mit dem Antikörper Cemiplimab)

zur Verfügung, die das körpereigene Immunsystem

gezielt reaktivieren, sodass

Tumorzellen wieder erkannt und bekämpft

werden können. Gerade für ältere

Menschen oder Patientinnen und Patienten

mit schweren Begleiterkrankungen

eröffnen sich damit neue Therapiemöglichkeiten.

Weißer Hautkrebs ist heute in den meisten

Fällen gut behandelbar, vorausgesetzt,

er wird früh erkannt.

Fotos: Areion

www.mehrvomfoto.de

74 Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM



medizin

Privatpraxis Dr. Haisch

Anfang Dezember 2025 hat Dr. Sarie Ann Haisch (Fachärztin für

Psychiatrie und Psychotherapie) ihre Privatpraxis von den bisherigen

Räumen im Wiley-Gelände in das Gebäude der CuraMed

Tagesklinik in Neu-Ulm verlegt.

Dr. Haisch betreibt auch am neuen Standort

weiterhin eine eigenständige Praxis

mit dem Tätigkeitsschwerpunkt der

stressassoziierten Erkrankungen wie z.B.

Burnout, Erschöpfungsdepressionen und

Panikattacken.

„Die räumliche Zusammenlegung hat

den Vorteil, dass beiderseitig Synergien

genutzt werden können und somit ein

umfassendes Angebot an ambulanter

und teilstationärer Behandlung an einem

Standort angeboten werden kann. Auch

die interdisziplinäre Zusammenarbeit

mit den anderen Facharztpraxen im Gesundheitscampus

Neu-Ulm bedeutet

eine noch bessere psychosomatische Betreuung

der Patientinnen und Patienten.“

Bernd M. Scheffold, Geschäftsführer

der CuraMed-Gruppe, freut sich auf die

Zusammenarbeit mit Frau Dr. Haisch.

„Die neue Privatpraxis ist eine attraktive

Erweiterung des Angebots bei der ambulanten

Versorgung der Patientinnen und

Patienten.“

Dr. Sarie Ann Haisch, Bernd M. Scheffold

Fotos: CuraMed, Hermann Genth

Praxis Dr. Haisch

Fachärztin für

Psychiatrie und Psychotherapie

Businesscoach

BEHANDLUNGSSCHWERPUNKTE

Stressassoziierte psychosomatische Beschwerden

Erschöpfungsdepression / Burnout

Angst / Panikattacken

Somatisierungsstörungen

Seminare und Vorträge zur

Resilienzförderung und Burnoutprävention

Dr. med. Sarie Ann Haisch

Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie

Bahnhofstr. 37 . 89231 Neu-Ulm

info@praxis-haisch.de

WWW.PRAXIS-HAISCH.DE

76 Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM


anzeige | medizin

Check-up im MRT

Vorsorge neu gedacht

Wir planen unseren Alltag, unsere Finanzen, unseren Urlaub – aber unsere Gesundheit?

Die bekommt oft erst Aufmerksamkeit, wenn etwas weh tut. Moderne Vorsorgemedizin setzt früher an:

Krankheiten entdecken, bevor sie Beschwerden machen. Eine Möglichkeit dafür ist das Ganzkörper-MRT.

Was passiert bei einem

Ganzkörper-MRT?

Das MRT arbeitet mit einem Magnetfeld

und Radiowellen – ohne Röntgenstrahlen.

Der Körper wird in feine Schichten

„durchleuchtet“, vom Kopf über die

Wirbelsäule bis in den Bauch- und Beckenbereich.

So können unter anderem

erkannt werden:

• Tumore und Raumforderungen ab

einer bestimmten Größe

• auffällige Veränderungen an Organen

• Entzündungen und größere Gefäßveränderungen

• deutliche Verschleißveränderungen

an der Wirbelsäule

Das Ziel: Mögliche Risiken frühzeitig

sehen und im Anschluss gezielt weiter

abklären lassen.

Für wen ist das interessant?

Ein Ganzkörper-MRT eignet sich besonders

für Menschen, die:

• ihre Gesundheit aktiv im Blick behalten

wollen

• wenig Zeit für viele einzelne

Arzttermine haben

• familiäre Risiken kennen und

„ruhiger schlafen“ möchten

• nach einer Phase hoher Belastung

wissen wollen: „Ist bei mir alles okay?“

Wichtig: Ein Ganzkörper-MRT ersetzt

nicht die Hausarzt- oder Facharztvorsorge,

kann diese aber sinnvoll ergänzen.

Dr. Christian Nitsch, Dr. Bettina Ammann, Dr. Alexander Ehrhardt, Tobias Benz

Wie läuft die

Untersuchung ab?

Zuerst erfolgt ein kurzes Gespräch mit

dem Radiologen über Vorerkrankungen,

Wünsche und Fragen. Anschließend

liegen Sie etwa 45 - 60 Minuten bequem

im MRT-Gerät. Über Kopfhörer haben Sie

Kontakt zum Team, häufig läuft Musik.

Nach der Untersuchung werden die

Bilder ausgewertet und die Ergebnisse in

einem persönlichen Gespräch erklärt –

verständlich, ohne Fachchinesisch und

mit konkreten Empfehlungen für das

weitere Vorgehen.

Wo wird die Untersuchung

durchgeführt?

Die RADIOLOGIE SEDELHÖFE, eine hochmoderne

radiologische Privatpraxis in

Ulm, bietet Ganzkörper-MRT-Vorsorge:

• mit topaktueller Technik

• zentraler Lage und kurzen

Wartezeiten

• und viel Zeit für Aufklärung und

Fragen

Da es sich um eine Vorsorgeleistung

handelt, übernehmen gesetzliche Krankenkassen

die Kosten in der Regel nicht.

Private Versicherer erstatten je nach

Vertrag ganz oder teilweise.

Vorsorge als Investition

Ein Ganzkörper-MRT ist kein Angst-Test,

sondern ein Werkzeug für Menschen, die

Verantwortung für ihre Gesundheit

übernehmen wollen. Es schafft Klarheit,

gibt Sicherheit – und im Idealfall das

schönste Ergebnis überhaupt: viele unauffällige

Befunde.

So wird Vorsorge vom „man müsste

mal“ zu einer bewussten Entscheidung –

für ein gesundes, gut informiertes Leben.

Fotos: Radiologie Sedelhöfe (3)

RADIOLOGIE SEDELHÖFE

Privatpraxis

Bahnhofplatz 6 · 89073 Ulm

Telefon 0731 17607333

www.radiologie-sedelhoefe.de

Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM

77


medizin

Kompetenz unter einem Dach

Zahnmedizin mit Weitblick in Ulm

Wenn gemeinsame Werte auf spezialisierte Expertise treffen, entsteht Mehrwert: An der Neuen Straße 44

in Ulm bündeln die Gemeinschaftspraxis Dr. Beck & Dr. Heilig und die Praxis Dr. Koller ihre Kompetenzen.

Das Ergebnis ist ein modernes Praxiszentrum, das hochwertige Zahnmedizin für alle Generationen bietet.

Das Besondere: Hier arbeiten Experten mit unterschiedlichen Schwerpunkten Hand in Hand.

Fotos: AdobeStock (peopleimages), Dr. Claudia Koller (1), Dres. Beck/Heilig (3)

HIGHTECH TRIFFT

HANDWERKSKUNST

Dr. Michael Beck und Dr. Andreas Heilig

setzen auf innovative, digitale Zahnmedizin.

Ihr Schwerpunkt liegt in der Implantologie

sowie in computergestützten

Keramikrestaurationen mittels CEREC –

abdruckfrei, präzise und oft in einer einzigen

Sitzung. Für exakte Diagnostik

steht ein digitaler Volumentomograph

bereit, der 3D-Aufnahmen liefert – Informationen,

die mit herkömmlichen Röntgenbildern

nicht möglich sind.

Zum Team gehört Zahnarzt Dr. Sascha

Hartschuh, ein auf Endodontie spezialisierter

Kollege, der sich in der Praxis mit

komplexen Wurzelkanalbehandlungen

beschäftigt. Er betreut regelmäßig Überweisungsfälle

aus der Region und ist nebenbei

als Gutachter für die Zahnärztekammer

tätig. Ergänzt wird das Spektrum

der Gemeinschaftspraxis durch ästhetische

Leistungen wie professionelles Bleaching

und moderne Aligner-Therapie.

„Wertarbeit ist bei uns gelebter Anspruch“,

betont Dr. Beck. „Das zeigt sich in der Präzision

unserer Arbeit – von der Diagnostik

bis zur fertigen Versorgung – und auch in

unserem Anspruch, immer auf dem neuesten

Stand zu bleiben. Kontinuierliche Weiterbildung

ist für uns selbstverständlich:

Unser gesamtes Team besucht regelmäßig

Fort- und Weiterbildungen, damit wir unseren

Patienten stets die beste Behandlung

bieten können.“

ZAHNMEDIZIN FÜR ALLE

LEBENSALTER

Die gemeinsame High-Tech-Infrastruktur

am Standort nutzt auch die Praxis von

Dr. Claudia Koller. Ihre Schwerpunkte

liegen in hochwertiger Prothetik, Parodontologie,

Endodontie sowie Alterszahnheilkunde

und Familienzahnmedizin.

Auch sie setzt auf kontinuierliche

Weiterbildung des gesamten Teams und

modernste Behandlungsmethoden. Ihre

Expertise ist in der Region besonders gefragt:

Sie betreut sieben Pflegeheime und

teilt ihre Arbeitszeit hälftig zwischen Praxis

und mobiler Versorgung.

In der Praxis profitieren Patienten jeden

Alters von hochpräziser Prothetik und

komplexen endodontischen Behandlungen.

Die Familienzahnmedizin umfasst

die Betreuung vom Kleinkind bis zum

Seniorenalter – kompetent und immer

auf dem neuesten Stand.

Die mobile Versorgung erweitert das

Leistungsspektrum: Dr. Koller schließt

eine Versorgungslücke und behandelt

Menschen, die nicht mehr in eine Praxis

78 Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM


anzeige | medizin

kommen können, mit derselben qualitativ

hochwertigen zahnmedizinischen

Versorgung und mit Augenmaß. Die Bedingungen

vor Ort sind anspruchsvoll:

kein Behandlungsstuhl, eingeschränkte

Beleuchtung, Patienten, die nicht mehr

mobil sind oder an Demenz leiden. Hier

sind nicht nur fachliche Kompetenz, sondern

auch Einfühlungsvermögen und

Flexibilität gefragt

„Diese besondere Arbeitsweise steht und

fällt mit meinem Team“, betont Dr. Koller.

„Sie schaffen im Hintergrund die komplette

Logistik für zwei parallele Arbeitswelten,

die Einhaltung aller rechtlichen Vorgaben,

die perfekte Vorbereitung jeder

mobilen Behandlung sowie den reibungslosen

Ablauf in der Praxis. Ohne ihre Professionalität

und Flexibilität wäre diese

50/50-Aufteilung nicht möglich.“

ZUSAMMENARBEIT

AUF AUGENHÖHE

Das Besondere am Praxiszentrum ist die

gelebte interdisziplinäre Zusammenarbeit.

Jeder Zahnarzt hat seine Kernkompetenz,

doch bei Bedarf werden Kollegen

konsultiert oder Patienten für bestimmte

Behandlungsschritte weitergeleitet. Diese

Form der Kooperation kommt den Patienten

unmittelbar zugute: Sie profitieren

von Spezialistenwissen, ohne die Praxis

wechseln zu müssen.

Dr. Heilig bringt es auf den Punkt: „Die

moderne Zahnmedizin hat inzwischen so

viele Facetten, dass es unmöglich ist, in allen

Bereichen gleichermaßen Experte zu

sein. Deshalb setzen wir auf klare Schwerpunkte

und kollegiale Zusammenarbeit.

Wenn ein Fall besondere Expertise erfordert,

holen wir einander mit ins Boot – das

ist unser Erfolgsrezept für höchste Behandlungsqualität.“

Beide Praxen verbindet eine Überzeugung:

Mundgesundheit beeinflusst den

gesamten Organismus. Prophylaxe und

Parodontologie stehen daher im Mittelpunkt

– getragen von engagierten, erfahrenen

Prophylaxe-Teams und insgesamt

drei speziell ausgebildeten Dentalhygienikerinnen.

ZENTRAL, BARRIEREFREI,

FÜR ALLE ERREICHBAR

Der Standort an der Neuen Straße 44

überzeugt nicht nur durch das gebündelte

Fachwissen, sondern auch durch seine

optimale Erreichbarkeit: direkt an der

Bushaltestelle Steinerne Brücke gelegen,

fußläufig vom Bahnhof Ulm, und vollständig

barrierefrei zugänglich. Ein wichtiger

Aspekt, der besonders älteren Menschen,

Familien mit Kinderwagen und

Menschen mit eingeschränkter Mobilität

zugutekommt. Parkplätze sind in der

Nähe ausreichend vorhanden.

ZAHNMEDIZIN MIT ZUKUNFT

Die Kombination aus hochspezialisierter

Zahnmedizin, ganzheitlichem Gesundheitsverständnis

und echter Patientennähe

macht das Zentrum zu einer besonderen

Adresse in Ulm. Das Praxiszentrum

steht für eine moderne Auffassung von

Zahnmedizin: spezialisiert und dennoch

ganzheitlich, technologisch führend und

dennoch persönlich, effizient und dennoch

mit Zeit für den einzelnen Patienten.

Ob Routineuntersuchung oder komplexe

Behandlung – das Team begegnet

allen Patienten mit Einfühlungsvermögen,

Wertschätzung und fachlicher Expertise.

Praxiszentrum

Neue Straße 44

89073 Ulm

Zahnärztin

Dr. med. dent. Claudia Koller

Telefon 0731 15157780

praxis@zahngesundheit44.de

www.zahngesundheit44.de

Zahnärzte

Dr. Beck, Dr. Heilig & Kollegen

Telefon 0731 65884

praxis@neu44.de

https://zahnaerzte-neue44.de

Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM

79


sport

Der OrangeCampus in Neu-Ulm – ein Ort der Erlebnisse

Moderne Architektur trifft

lebendige Atmosphäre

Der OrangeCampus ist ein Ort voller Energie, Inspiration und Möglichkeiten. Jede Veranstaltung findet

hier die perfekte Kulisse: moderne Räume, ein kreatives Ambiente und eine Atmosphäre, die Ideen zum

Leben erweckt. Der Campus bietet Raum, um Visionen zu entwickeln und Menschen zu verbinden.

Ob Networking, private Feiern oder exklusive

Empfänge – das stilvolle Ambiente

schafft ein Umfeld, in dem sich die

Gäste wohlfühlen und besondere Momente

entstehen. Highlights wie der Fantreff

zeigen, wie vielseitig der OrangeCampus

ist. Die Fans erhalten exklusive

Einblicke in den Alltag der Spieler und

haben die Chance, die Spieler abseits des

Courts besser kennenzulernen - ein Start

in die neue Fantreff-Saison, der für jede

Menge Begeisterung sorgt. In der kom-

menden Zeit steht auch ein besonderes

Koch-Battle mit Diego Garavaglia auf

dem Plan, bei dem die Gäste spannende

Unterhaltung rund ums Kochen genießen

können.

Der Campus bot in den letzten Monaten

ebenfalls ein abwechslungsreiches

Eventprogramm: von Public Viewing im

Biergarten während der EuroBasket

2025, der Ausbildungsmesse über das

Tip-Off-, i-Hart und SWU-Event und vieles

mehr.

Im ConferenceCenter trifft moderne

Architektur auf professionelle Technik.

Helle Räume bieten den idealen Rahmen

für Seminare, Konferenzen, Meetings

oder Firmenevents. Hier können Unternehmen

ihre Ideen präsentieren, Teams

zusammenbringen und kreative Workshops

veranstalten – alles mit professioneller

Unterstützung des erfahrenen

BBU‘01 Event Teams.

Sportlich und dynamisch präsentiert sich

das OrangeGym. Modern ausgestattete

Trainingsbereiche, professionelle Geräte

und vielseitige Sportflächen bieten für jedes

Trainingslevel das passende Angebot.

Während gemütliche Lounges Möglichkeiten

zum Austausch bieten, lädt die

Sauna zum Entspannen ein. So wird das

OrangeGym nicht nur zum Ort des Sports,

sondern zu einem ganzheitlichen Erlebnis

für Körper und Geist.

Interessierte Unternehmen können sich

für individuelle Angebote und Partnerschaftsmöglichkeiten

an das Sales-Team

wenden. Die Kontaktaufnahme ist per

Mail unter sales@bbu01.com möglich.

Fotos: Kira Kurz/ Nicolas Reil

80 Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM


DEIN EVENT

AM ORANGECAMPUS


biberach

Biberacher Filmfestspiele

Nastassja Kinski

mit Ehrenbiber ausgezeichnet

Fünf Tage lang stand Biberach wieder im Mittelpunkt der Filmschaffenden.

Bereits zum 47. Mal gingen die Filmfestspiele über die Bühne. Im hochmodernen Biberacher

Cineplex-Kino hatten Filmemacher, Schauspieler und das Publikum sehr viel Spaß an

den mehr als 50 gezeigten Filmen. Mit mehr als 8.500 verkauften Tickets konnte das

Festival seine Verkaufszahlen im Vergleich zum Vorjahr nochmals steigern.

Fotos: Georg Kliebhan

„Es gilt, das Festival zu schützen und gut

weiterzuentwickeln“, sagte der im zweiten

Jahr der Filmfestspiele tätige künstlerische

Leiter Douglas Wolfsperger. Carolin

Bock, die neue Vorsitzende des Filmfestvereins,

freute sich, dass auch die Neuerungen

im Rahmenprogramm gut angenommen

wurden. „Wir hatten einen guten

Vorverkauf und die Kinosäle waren voll.“

Wieder einmal wurde die einmalige

Atmosphäre in Biberach hervorgehoben.

Es sei eines der wenigen echten Publikumsfestivals.

Es sei hier eben möglich

als Filmschaffender mit den Menschen in

Berührung zu kommen und sich auszutauschen.

Nicht nur bei den Gesprächen

nach jedem Film, die Biberach ausmachen

und auszeichnen, sondern auch im

Foyer des Kinos oder beim Kapuzinertalk

im Rahmenprogramm des Festivals.

Die familiäre Stimmung und der zugleich

professionelle Austausch während des

Festivals wurden von vielen als inspirie-

Nastassja Kinski, Douglas Wolfsperger

rend und motivierend beschrieben. Festivalmacher

und Publikum erhielten auch

viel Lob der Preisträgerinnen und Preisträger

sowie von Jurymitgliedern. „Ein

ganz tolles Festival, mit einer ganz tollen

Zusammenarbeit zwischen Stadt und

Filmschaffenden“, meinte Schauspieler

Tomte Heer, der im mittellangen Film

„Vitja“ mitspielt, der den Preis in dieser

Kategorie gewann.

Die aus Biberach stammende, mehrfach

preisgekrönte Sopranistin Eva Zalenga,

begleitet von der bulgarischen Pianistin

Doriana Tchakarova, begeisterte musikalisch

das Publikum bei der Gala zum Abschluss

der Filmfestspiele. Beim Networking-Event

mit Philipp Käßbohrer, der in

Biberach aufgewachsen ist, kamen Filmschaffende

und Publikum in lockerer Atmosphäre

ins Gespräch. Das ist das Markenzeichen

der Biberacher Filmfestspiele.

Seit 1979, als sie von Adrian Kutter

ins Leben gerufen wurden.

Da war Nastassja Kinski gerade mal 18

Jahre alt und hatte gerade ihre Reifeprüfung

im Film bestanden. Danach begann

sie ihre internationale Karriere mit Filmen

wie Tessa oder Paris, Texas. Sie war

in diesem Jahr auserkoren, für ihr Filmschaffen

mit dem Ehrenbiber ausgezeichnet

zu werden. Douglas Wolfsperger,

künstlerischer Leiter der Filmfestspiele,

hatte sich in seiner Laudatio zunächst als

Kinski-Fan der ersten Stunde geoutet.

82 Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM


biberach

Ehe er sie zur Verleihung des Ehrenbibers

bei der Abschlussgala auf die Bühne bat,

würdigte er Nastassja Kinskis Bedeutung

für das deutsche Kino, dem sie durch die

Arbeit mit Regisseuren wie Roman Polański

oder Wim Wenders in den 1980er

Jahren zu internationaler Wahrnehmung

verhalf. „Ihre Präsenz im Kino ist und

bleibt unverwechselbar“, lobte er die

Schauspielerin. Wolfsperger hatte Kinski

bei der Berlinale angesprochen und sie

eingeladen, nach Biberach zu kommen.

Die mittlerweile 64-Jährige bestätigte

nach artigen Handküssen ins Publikum,

dass sie noch eher eine Diva und gleichzeitig

ein scheues Reh ist und in manchen

Zügen an ihren Vater Klaus Kinski

erinnert. Interviewt zu werden oder sich

mit einer kurzen Rede zu bedanken, ist

offensichtlich nicht ihres. So musste

Wolfsperger, der Nastassja Kinski dem

Publikum näher bringen wollte, nach

wenigen Minuten passen und die Dame

wieder zurück an ihren Platz begleiten.

Eine skurrile Szene, die so gar nicht zur

Stimmung in der Stadthalle und den gesamten

fünf Festspieltagen passte. Die

war geprägt von Fröhlichkeit und Aufbruch,

aber auch Nachdenklichkeit und

Melancholie waren zu spüren. Als bester

Film mit dem mit 8.000 Euro dotierten

goldenen Biber ausgezeichnet wurde in

diesem Jahr „Mothers Baby“ von Johanna

Moder über vertauschte Babys nach

der Geburt und seine Konsequenzen. In

der Hauptrolle glänze dabei Marie Leuenberger,

die auch in einem weiteren

Schweizer Film zu sehen war: in der Verfilmung

des Romans von Max Frisch

„Stiller“. Regisseur Stefan Haupt erklärte

in einer amüsanten Dialektik seine Sicht

der Dinge, und vor allem über den anderen

Schluss im Film auf als im Roman.

Nicht gekürt, aber dennoch sehr sehenswert:

„Missing Link“ von Michael Baumann.

Gedreht wurde das Patchworkdrama,

das von den Gedanken und Erlebnissen

eines 14-jährigen Mädchens handelt,

im Schwarzwald und an einem See nahe

Leipzig. Oder auch die beiden Fernsehfilme

„Das verschwundene Kind“ und „Nix

ist fix“, die in der jeweiligen Hauptrolle

von Julia Koschitz, die schon mehrfach

zu Gast in Biberach war, getragen wurden.

In beiden Filmen steht ein familiärer

Konflikt im Zentrum der Handlung.

Carl Bergengruen, Geschäftsführer der

Medien- und Filmgesellschaft Baden-

Württemberg (MFG), verwies während

der Gala auf die Wichtigkeit der Filmförderung.

Die Produktion von Filmen

werde, wie so vieles andere auch, aktuell

immer teurer. „Das lässt sich aber an der

Kinokasse nicht mehr ausgleichen. Dann

würden die Leute nicht mehr ins Kino

gehen“, so Bergengruen. Das Kino sei

durch Corona geschwächt worden und

habe sich davon noch immer nicht erholt.

Die MFG stehe deshalb fest an der Seite

der Kinos und der Festivals und fördere

immer wieder sehenswerte Streifen, insbesondere

aus der Filmakademie in Ludwigsburg.

Die Biberacher Filmfestspiele bezeichnete

Bergengruen als „eines der wunderbarsten

Festivals“. Es sei, wie nur ganz

wenige, verankert in Biberach und der

Stadtgesellschaft. „Statistisch kauft jeder

vierte Biberacher eine Kinokarte. Wenn

die Berlinale so viele Tickets verkaufen

würde, dann würde sie total gesprengt.

Biberach ist ein Publikumsfestival im

allerbesten Sinne.“ Und das müsse auch

so bleiben. Daran wollen die künstlerische

Leitung, der Filmfestverein und die

Stadt Biberach auch in den kommenden

Jahren arbeiten. Trotz kleiner und großer

Konkurrenz seien die Biberacher Filmfestspiele

in den Kalendern der meisten

Biberacher und der Filmschaffenden aus

nah und fern nicht mehr wegzudenken.

Und 2028 steht ja immerhin der 50-jährige

Geburtstag auf dem Programm. mm n

Stefan Haupt

Sopranistin Eva Zalenga und

Doriana Tchakarova

Marie Leuenberger

Jeanette Hain

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83


biberach

„Kino ist

mehr als Film“

ADRIAN KUTTER

Kinovisionär und Gründer der Biberacher Filmfestspiele

Der mittlerweile 82-jährige Adrian Kutter ist eine der prägendsten Persönlichkeiten der deutschen Kinolandschaft.

Als Sohn des Regisseurs Anton Kutter, der sich auch als Astronom einen Namen machte, wuchs er in einem kulturell

geprägten Umfeld auf. 1979 gründete er die Biberacher Filmfestspiele, die zunächst Familienfest der deutschen

Filmemacher hießen.

„Ich bin in Tegernsee geboren, weil mein

Vater uns während des Krieges im Februar

1943 aus München-Harlaching rausbringen

musste.“ Danach sei er aber

schnell zurückgekommen nach München

und schließlich bei seinem Großvater in

Biberach gelandet, erinnert sich Kutter.

Audimax waren sehr gut besucht. Seine

Leidenschaft fürs Kino begleitete Kutter

bereits während der Studienzeit. Egal wo

Kutter sich aufhielt, ging er ins Kino und

sorgte immer dafür, dass alle anderen Studierenden

dasselbe Filmvergnügen hatten

wie er.

Fotos: Georg Kliebhan, privat

Adrian Kutter lebte in Biberach, machte

dort Abitur und wollte nach der Schule

möglichst schnell weg. Allerdings machte

er dann doch noch eine Banklehre. „Es

war mir alles zu eng und zu kleinstädtisch

hier.“ Schließlich schrieb er sich im

Herbst 1966 für ein Studium der Betriebswirtschaftslehre

in Mannheim ein.

Kutter war schon 24 Jahre alt, als sich

plötzlich die Bundeswehr meldete und er

eingezogen wurde und sein Studium

nach einem Semester unterbrechen

musste. Ausgerechnet nach Eckernförde

zur Marine lautete der Einberufungsbefehl.

„Die war direkt der NATO unterstellt.

Und damit war Englisch Amtssprache

und so brauchte man dringend Englischsprachige“.

Kutter lernte die Seefahrt,

den Umgang mit den Elementen

und damit die verbundene besondere

Kameradschaft kennen. „Ich wurde, da

ich der Älteste war, sogar zum Vertrauensmann

zwischen den jungen Rekruten

und den Vorgesetzten. Eine sehr besondere

Zeit“, so Adrian Kutter. Eine Zeit, die

ihn in schon sehr jungen Jahren prägte.

Nach 18 Monaten Marinezeit kehrte Kutter

zur Universität nach Mannheim zurück.

„Es war eine verrückte Zeit in den

politisch geprägten 68er Jahren! Rund

1500 Kommilitonen waren damals dort

eingeschrieben. Eine kleine Hochschule,

Adrian Kutter, Klaus-Maria Brandauer

Adrian Kutter, Volker Schlöndorff

Adrian Kutter mit seiner Frau Helga Reichert

dennoch sehr politisch, auch wegen der

Nähe zu Heidelberg. Während seines Studiums

brachte Kutter das studentische

Kino wieder auf Erfolgskurs.

„Das Asta-Kino lebte richtig auf, weil ich

schon damals ein gutes Händchen bei der

Filmauswahl hatte.“ Die Vorführungen im

1953 wurde in Mannheim die „Gilde

deutscher Filmkunsttheater“ gegründet.

Kutter kam in Kontakt mit den Gründungsvätern

und Jahre später sollte er

selbst der Vorsitzende der Gilde werden.

Nach Abschluss seines Studiums stand

Kutter eigentlich vor einer anderen Zukunft.

„Ich wollte nicht zurück nach Biberach.

Es war mir zu konservativ.“ Er

musste dennoch nach Biberach zurückkehren,

obwohl es ihn eigentlich lieber in

die weite Welt hinausgezogen hätte. Aber

er konnte seinen Vater, der krank war,

nicht im Stich lassen. Allerdings machte

er zur Bedingung, dass er sein eigenes

„Ding“ machen dürfe. „Ich musste wirtschaftlich

denken, aber wollte eben auch

Filmkunst zeigen.“

Im Februar 1973, Adrian Kutter war gerade

30 Jahre alt geworden, übernahm er

die Leitung der Filmtheaterbetriebe Kutter

in Biberach von seinem Vater. Was mit

den ursprünglichen Kinos „Urania“ und

„Filmtheater“ begann, entwickelte er

kontinuierlich weiter – später kamen die

Säle „Sternchen“, und „Stardust“ hinzu,

bis schließlich der „Sternenpalast“ mit

acht Sälen entstand. Zum Beginn von Adrian

Kutters Kinoarbeit 1973 funktionierte

er das „Urania“ trotz seiner 500 Plätze

zum Filmkunsthaus um, mit Schwerpunkt

Deutscher Film.

84 Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM


biberach

Schon 1975 gelang es ihm, Werner Herzog

zu einer Diskussionsveranstaltung

nach Biberach einzuladen. Bald folgten

Wim Wenders, Volker Schlöndorff, Edgar

Reitz, Alexander Kluge, Margarethe von

Trotta, Reinhard Hauff und alle weiteren

Epigonen der 68er-Filmschar zu Diskussionsveranstaltungen

mit ihren Filmen.

Konsequenterweise eröffnete Kutter

1978 das „Sternchen“ – Filmkunst-Programmkino

mit nur 70 Plätzen und Gastronomie,

um hier noch anspruchsvoller

Filmkunst zeigen zu können.

Adrian Kutter mit Heiner Lauterbach

Adrian Kutter, Julia Koschitz

Die Kinogänger kamen aus dem ganzen

süddeutschen Raum, um Kutters Programm zu genießen.

„Allein mit den Biberachern wäre das nicht gelungen. Ich

brauchte die auswärtigen Gäste.“ Alf Brustellin, Bernhard Sinkel

und Ottokar Runze waren es letztlich, die Kutter dazu überredeten,

ein „Familientreffen der deutschen Filmemacher“ zu

gründen, was 1979 erfolgte. 21 Regisseurinnen und Regisseure

aus Deutschland, Österreich und der Schweiz hoben dieses

Filmfest aus der Taufe.

In vier Jahrzehnten holte er viele Größen des deutschsprachigen

Films nach Biberach – Regisseure, Produzenten, Schauspieler.

Manchmal ganze Filmteams.„25 Jahre habe ich sehr viel

Zeit und auch Geld in dieses Projekt gesteckt. Zunächst gab es

keine Unterstützung, bis die Stadt Biberach einen Förderverein

gründete, der das Festival unterstützte. Das Festival wuchs,

dauerte länger und die Zuschauer honorierten die Programmauswahl

Kutters. In manchen Jahren wurden mehr als 90 Filme

gezeigt, die Adrian Kutter alle selbst dem Publikum vorstellte

und die anschließenden Filmgespräche moderierte.

Gleichzeitig war Kutter in mehreren internationalen Filmjurys

vertreten, unter anderem bei der Berlinale in Berlin. Neben seiner

Mitgliedschaft in der Jury im Wettbewerb der Berlinale

1989 und dem Vorsitz in der Gilde deutscher Filmkunsttheater

wurde Kutter als Berater des ehemaligen Baden-Württembergischen

Ministerpräsidenten Lothar Späth zur Gründung der Baden-Württembergischen

Filmförderung und der Filmakademie

Baden-Württemberg bekannt. Zudem war er 40 Jahre Juryvorsitzender

der Filmbewertungsstelle Wiesbaden.

Maria Brandauer oder Sönke Wortmann

oder zum kürzlich verstorbenen Michael

Verhoeven und dessen Frau Senta Berger.

Nach seinem Rückzug als Festivalintendant

engagierte sich Kutter weiterhin für

die Filmkultur. „Meine Frau, die Schauspielerin

Helga Reichert, die seit fünf

Jahren die „Filmtage Oberschwaben“ in

Ravensburg und Weingarten leitet, kann

ich dabei unterstützen. Es war ein unglaubliches

Glück und ein großes Geschenk,

dass ich in meinem hohen Alter

noch so eine Frau kennenlernen durfte

und mit ihr auch noch zwei tolle Kinder,

jetzt 12 und 14 Jahre alt, habe“, freut sich Adrian Kutter noch

auf viele Jahre mit seiner Familie.

Seine Erinnerungen und Erfahrungen teilt er aktuell in einem

Podcast mit dem Titel „Liebes Kino! Erinnerungen von Adrian

Kutter“, der von den Filmtagen Oberschwaben veröffentlicht

wurde und Einblicke in die deutsche Filmgeschichte aus einer

sehr persönlichen Perspektive bietet. Mit mittlerweile 82 Jahren

hat Adrian Kutter die Kinolandschaft deutschlandweit und

auch außerhalb der Landesgrenzen geprägt wie kaum ein anderer.

Sein Credo war stets: „Kino ist mehr als Film“. mm n

Kutter setzte in der Programmgestaltung seiner Kinos deutliche

Zeichen, dass es ihm nicht allein um wirtschaftlichen Erfolg

ging – so zeigte er 2007 in einer Sonderreihe Verfilmungen

sämtlicher Wagner-Opern. Er unterstützte Filmemacher in

schwierigen Situationen und gab Nachwuchsregisseuren eine

Plattform. Ende 2008 eröffnete Kutter im Sternenpalast das

„Film- und Kinomuseum Baden-Württemberg“, das er immer

wieder mit Exponaten ergänzt.

40 Jahre lang verantwortete Kutter das Festival in Biberach inhaltlich.

2018, nach der 40. Ausgabe der Filmfestspiele, gab der

damals 75-Jährige die Intendanz ab. Adrian Kutter hat mit seiner

Arbeit Biberach zu einem bedeutenden Ort der deutschen

Filmkultur gemacht und Generationen von Filmschaffenden

eine Plattform geboten. „Es sind dabei sehr viele Freundschaften

zu Filmschaffenden während dieser langen Zeit entstanden“,

betont Kutter. So eben zu Werner Herzog oder auch Klaus

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biberach

Museum Biberach

Ausstellung

„Time is on my Side“

50 Jahre sind die 70er nun her, aber die Kunst von damals ist noch heute, als wär’s gestern gewesen.

Zumindest auf die oberschwäbischen Werke trifft das zu. Im Biberacher Museum wird dieser Epoche und ihrer

oberschwäbischen Besonderheit nun eine Ausstellung gewidmet.

„Time is on my Side - Kunst der 1970er

Jahre in Oberschwaben“ so der Titel der

Ausstellung, die Ende November mit

einer Vernissage eröffnet wurde. Sie

vervollständigt das Projekt „Kunst Oberschwaben

20. Jahrhundert“, das das Museum

gemeinsam mit anderen Städtischen

Galerien und Museen 2014 begonnen

hatte. Insgesamt sieben Kataloge

sind entstanden, acht Ausstellungen waren

in der Region bereits zu sehen, hier in

Biberach „Ein schwieriges Erbe“ über die

Kunst zwischen 1933 und 1945 sowie

„Künstlerinnen Oberschwabens“.

„Kunst der 1970er Jahre in Oberschwaben“

führt diese Reihe nun fort. Und wirft

Fragen auf: „Die Musik und Mode der

70er ist allen noch ein Begriff“, so der

Kurator Dr. Uwe Degreif in seiner Einfüh-

rung, „aber welche Kunst war für diese

Zeit prägend?“

Nicht eine, sondern viele Antworten auf

diese Frage gibt die Ausstellung mit ihren

80 Werken, kreiert von 24 oberschwäbischen

Künstlerinnen und Künstlern. „Es

war das Jahrzehnt nach der Abstraktion

und vor der expressiven Malerei der jungen

Wilden.“ Eine eigene Epoche, die die

Kunst der Nachkriegszeit mit der Globalisierung

der Kunst in den späten 1980er

Jahren verbindet.

Ein Jahrzehnt der forcierten Individualität

sei es gewesen, in der vieles aus der

Position der Kritik entstand. Eine homogene

Bildsprache gab es nicht, und in

Oberschwaben, so darf man das sagen,

schon gar nicht. Denn im akademiefernen

Hinterland standen die zwischen

den Weltkriegen geborenen Künstler –

viele von ihnen handwerklich ausgebildet

– unter einem geringeren Anpassungsdruck

als in Stuttgart oder Karlsruhe.

Dies öffnete ihnen einen Raum für

Eigensinn und beschert dem Publikum

von heute ein unerwartet vielfältiges

Sammelsurium: Von den so betitelten

„nicht mehr schönen Künsten“ über das

Abbildende und Erzählende sowie der

Fotografie bis hin zu Pop Art und der Arte

Povere - beides internationale Strömungen

der Zeit, deren malerische Freiheiten

einige oberschwäbische Kunstschaffende

genutzt haben.

Das Gemeinsame sucht der Betrachter

demnach erfolglos, außer in Materialien

und Oberflächen. Stattdessen konfron-

Fotos: Frank Mosthof, Ferdinand Joesten

Museumsleiter Frank Brunecker, Dr. Stefan Krämer (der neue stv. Museumsleiter), Dr. Judith Bihr (die frühere stv. Museumsleiterin), Kurator Dr. Uwe Degreif,

Kulturdezernentin Verena Fürgut

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biberach

tiert ihn die aktuelle Ausstellung mit der

sichtbaren Lust an der Irritation, gerade

in Bezug auf ästhetische Erwartungen.

Auch an der Übertreibung, sei es mit Farben

oder dem Humor des Rebellischen.

Üppig ging es zu, frech und auch frivol.

Wobei es gleich nebenan schon wieder reduziert

und formstreng sein kann, denn

auch Verfechter der Reduktion gab es unter

den Künstlerinnen und Künstlern der

70er Jahre, von denen sich manche an

durchscheinenden oder weißen Materialien

wie Acrylglas oder Polyester bedienten.

Die moderne Malerei mit Figuren

und Landschaften und sogar teils verpönte

Traditionen wie Sticken, Töpfern

und Hinterglasmalerei fanden im Flower-Power-Jahrzehnt

ebenfalls zu neuer

Blüte.

Dass die Ausstellung „Time is on my Side“

heißt, habe übrigens weniger mit dem

gleichnamigen Hit der Rolling Stones aus

den 60ern zu tun, als vielmehr mit der

zur Epoche passenden Haltung, so Degreif.

„Die Künstler eint die Überzeugung,

die Zeit auf ihrer Seite zu haben.“

Diese Gewissheit habe ihnen in der oberschwäbischen

Provinz gut getan und es

ihnen ermöglicht, fernab von den internationalen

Avantgarden Kunst erschaffen

zu können, „in der wir bis heute Entdeckungen

machen können.“

Dass die 70er nicht nur Musik, Mode und

Kunst hinterlassen haben, sondern auch

Anlass für einen institutionellen Aufbruch

in der Kunstszene waren, das betonte

Kulturdezernentin Verena Fürgut

in ihrem Grußwort. „Viele Galerien –

auch private – sowie Museen und Vereine

wurden in dieser Zeit gegründet. Damit

entstand zum einen genügend Raum, Gegenwartskunst

zu zeigen, und zum anderen

trugen die 70er auf diese Art enorm

zur Vielfalt und kulturellen Entwicklung

Biberachs bei.“ Zumal dieses Jahrzehnt ja

nicht so lange her sei und wohl „die meisten

im Publikum“ eigene Erinnerungen

an diese Zeit hätten, oder „sogar eine

Schlaghose“.

Die Ausstellung „Time is on my Side -

Kunst der 1970er Jahre in Oberschwaben“

ist noch bis Mitte April 2026 im Museum

Biberach zu sehen. Eine Vielzahl an Führungen

eröffnet den Besucherinnen und

Besuchern die Besonderheiten dieser

Epoche und der heimischen Kunstschaffenden.

Samstags ist der Eintritt frei. cra n

Für die Ausstellung wählte der Kurator

daher auch viele Werke, die damals kaum

ausgestellt wurden und doch viel erzählen

über diese kunsthistorisch interessante

Epoche. „Es war mir ein großes Anliegen,

jene einzubeziehen, deren Eigensinn

eine künstlerische, produktive Kraft

hatte und die sich nicht um Fortschritt

kümmerten. In all diesen Werken ist ein

Zeitgefühl gespeichert“, erzählt Degreif.

Und so wirkten manche Bilder heute

noch ganz frisch, wie aus der Zeit gefallen

und nicht wie vor 50 und mehr Jahren

entstanden. Damals sei man noch von

einer umfassenden gesellschaftlichen

Relevanz ausgegangen, glaubte an ihre

Wirkmächtigkeit im Sinne einer Veränderung,

so Degreif. „Das spürt man.“

Die Lust an der Konfrontation und den

Hang zum Experimentellen konnte man

bei der Vernissage auch hören – dank

Jörg Mandernach an der E-Gitarre. Mit

seinen Improvisationen führte er die

rund 250 Besucherinnen und Besucher

in die Klangwelt der 70er, bevor sich

diese dann aufmachten zu Kunst und

Gesprächen.

Titelbild der Ausstellung, es stammt von Klaus Leupolz: Porträt Klaus Stenzel, 1974

Bis 2020 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Museums und Kurator der aktuellen Ausstellung: Dr. Uwe Degreif

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biberach

Theater ohne Namen

Wer den November nur düster, dunkel und deprimierend kennt, der war ganz offensichtlich noch nie

bei einer Vorstellung des Theater ohne Namen im Füramooser Rössle. Der über den letzten Platz hinaus

besetzte Saal bietet dann genau das Gegenteil: turbulente Inszenierungen, begeistertes Publikum und

ein immer klanggewaltiges Finale.

Und zwar ganz unabhängig davon, was

gerade auf dem Programm steht. Eine besondere

Freude haben Regisseur Dr. Peter

Schmid und seine Laienschauspieltruppe

an Eigenproduktionen. So

brachten sie ihren vielen Fans in Füramoos,

Biberach und Umgebung bereits

im „Kranenhans“ den Firmengründer

Hans Liebherr nahe, ließen sie mit „Ich

bin Hollywood“ hinter die Kulissen von

Carl Laemmle eintauchen und entführten

sie mit dem „König der Lüfte“ in die

Peripherie des Weltumseglers Freiherr

Koenig von Warthausen.

Um Peripherie geht es auch heuer, denn

alles beginnt mit einer Person, dessen

„Wanst von einer so majestätischen Peripherie“

war, dass man nur staunen kann.

König Wanst ist Vater des Prinzen Biribinker.

Das Theater ohne Namen traut

sich damit an ein neues Genre: das Märchen.

Es entstammt der Feder Christoph

Martin Wielands, entstand 1764 in dessen

Biberacher Zeit und gilt als erstes

deutsches Kunstmärchen.

Die honigsüße, frivole und erotische Geschichte

hat Schmid in ein modernes

Theatergewand gepackt, das von Originalversen

über loses Mundwerk bis hin

zu liebevoll-überzogenen Kostümen und

der ganzen Welt des Pops alles beinhaltet,

was Schmids Inszenierungen und Ensemble

ausmacht. Und während das

Stück irgendwo zwischen Traum und Realität

angesiedelt ist, verführt die Ge-

Schlussbild mit der vom Prinzen heiß begehrten Galaktine (Charlotte Lamke) mittig, in weiß

schichte mit Witz und Fantasie: Einsamer

König sucht die Schönste im Reich – und

findet sie im turbulenten Tanzspektakel.

Auf die Hochzeitsnacht folgt die Geburt

des Sohnes, dessen zauberhaft bestimmter

Name „Biribinker“ ihm Schutz geben

möge vor dem Unmut einer verärgerten

Fee. Dass all die Vorsichtsmaßnahmen

nur eine Milchmädchenrechnung sind,

Prinz und Publikum aber doch noch beim

ersehnten Happy End ankommen, das ist

so sinnlich wie märchenhaft und auf jeden

Fall sehenswert.

Hummel (Stefan Döring) und Prinz Biribinker

(Mohamad Khallouf)

Wer sich die dunkle Jahreszeit auf diese

Art erhellen oder einmal Wieland gepaart

mit den Beatles erleben möchte, dem seien

die Aufführungen in der Biberacher

Stadthalle (22. und 23. Januar) und der

Motorworld Warthausen (30. und 31. Januar)

empfohlen. Tickets gibt es im Biberacher

Rathaus und bei Reservix. cra n

Fotos: Nadja Cramer

Fee Undine (Andrea Dangelmaier)

Regisseur Dr. Peter Schmid mit König Wanst (Alfons Jeggle) sowie den Musikern

Albert Bücheler und Peter Zoufal

88 Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM


biberach

Genuss mit Geschichte

„Die Villa“ erwacht

Am 24. September 2025 öffnete die ehrwürdige Villa am Bismarckring 42

in Biberach erstmals ihre Türen für einen exklusiven Pressetermin. Familie

Lerch präsentierte ihr neues Herzensprojekt: Bis Frühjahr 2026 soll aus

dem denkmalgeschützten Haus ein kulinarischer Treffpunkt entstehen,

der Historie und Moderne vereint.

Nach der Begrüßung durch Thomas und

Maximilian Lerch und einer Führung

durch die prachtvollen Räume wurde

schnell klar: Hier entsteht mehr als ein

Restaurant.

Die Pläne sind ambitioniert. In Zusammenarbeit

mit dem Architekturbüro

Humm Zalenga Velic und der Schmid

Bau GmbH & Co. KG wird die Villa behutsam

renoviert und neu interpretiert. „Es

ist nicht nur das Haus geschützt, sondern

das ganze Ensemble“, betont Maximilian

Lerch. Die Terrasse wird so angelegt, dass

der Charakter des einstigen Gartenhauses

erhalten bleibt. Auch die alte Garage

– eine der ersten in Biberach – wird integriert

und sorgt künftig für barrierefreie

Zugänge. „Wir wollen das Haus in die

Moderne führen, ohne seinen Charme zu

verlieren“, so Lerch.

Das neue Restaurant wird rund 60

Sitzplätze im Innenbereich bieten, eine

großzügige Terrasse für sonnige Stunden

sowie drei flexibel nutzbare Veranstaltungsräume,

die Platz für bis zu 50 Personen

schaffen – ideal für Tagungen, Feiern

oder besondere Anlässe.

Kulinarisch setzt die Villa auf Erlebnisgastronomie:

„Steak, Pasta und Fisch

– das ist unser Grundkonzept. Wir wollen

eine frische Fischtheke wie in Italien, bei

der der Gast seinen Fisch selbst auswählt,

der dann am Tisch filetiert wird“, erklärt

Maximilian Lerch. Klassiker wie Beef Tatar

werden modern interpretiert, begleitet

von einer erlesenen Weinauswahl. Ein

Mittagstisch von Montag bis Samstag soll

zudem eine Lücke in der Biberacher Gastronomie

schließen. „Viele wissen, Mittagessen

gehen ist manchmal schwierig

in Biberach. Deswegen werden wir auch

montags geöffnet haben“, ergänzt Lerch.

Die behutsame Renovierung erfolgt in

enger Abstimmung mit dem Landesamt

für Denkmalpflege. Noch sind die Bauarbeiten

nicht gestartet, doch die Vorfreu-

Angela Lerch, Maximilian Lerch, Thomas Lerch

de ist spürbar: „Die Villa bleibt authentisch

und familiengeführt. Mit Leidenschaft

und Respekt für das Haus entsteht

hier ein neuer Ort des Genusses“, fasst

Maximilian Lerch zusammen.

Fotos: Lerch Genusswelten

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biberach

Ehrung

langjähriger

Mitarbeiter

Im Rahmen einer festlichen

Veranstaltung Anfang November

wurden langjährige Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter geehrt

die der Sparkasse bereits über viele

Jahre hinweg treu verbunden sind.

Geehrt wurden 36 Beschäftigte mit

25 bzw. 40 Jahren Dienstzeit.

Für 25 und 40 Dienstjahre geehrt: Die Kreissparkasse Biberach freut sich über zahlreiche Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter, die dem Kreditinstitut seit Jahrzehnten die Treue halten.

Der Vorstand dankte den Jubilaren für

ihren jahrzehntelangen kontinuierlichen

Einsatz, ihr Fachwissen und ihren

Beitrag zum Erfolg der Kreissparkasse.

„Langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

sind das Rückgrat unserer Bank.

Ihr Engagement ermöglicht es uns,

unseren Kundinnen und Kunden auch in

Zukunft verlässliche Beratungen, attraktive

Angebote und ein hohes Maß an Vertrauenswürdigkeit

zu bieten“, betonte

Martin Bücher, Vorstandsvorsitzender

der Kreissparkasse Biberach, sichtlich

stolz über so viele Jubilare. Die Veranstaltung

bot neben der Ehrung einen

Rahmen zum Austausch und zur Dankbarkeit.

In persönlichen Gesprächen, mit

kleinen Präsenten und einer festlichen

Atmosphäre wurde die Treue ausdrucksvoll

gewürdigt.

KREISSPARKASSE BIBERACH

Vermögen-Management

auf stabilem Wachstumskurs

Die Vermögen-Management, die Spezialisten für die Vermögensverwaltung der Kreissparkasse Biberach,

feierte im Herbst 2025 einen bedeutenden Meilenstein: Nach dem Start im Jahr 2001 mit damals 14 Mandaten

betreut die Bank nun über 1.000 Vermögensverwaltungsmandate.

Text: Jennifer Härtel / Foto: Kreissparkasse Biberach

Die steigende Nachfrage nach Vermögensverwaltung

ist vor allem auf den zunehmenden

Bedarf an Vorsorge zurückzuführen.

Gleichzeitig unterstreicht der

erreichte Meilenstein das große Vertrauen

in die Kompetenz und Verlässlichkeit

der Sparkasse vor Ort.

Seit über zwei Jahrzehnten legt die

Vermögen-Management ihren Fokus auf

individuelle und ganzheitliche Ansätze,

um das Vermögen ihrer Kundinnen und

Kunden nachhaltig wachsen zu lassen. In

einer Zeit, in der finanzielle Sicherheit

und gewinnbringende Investitionen zunehmend

wichtiger werden, sind Expertise

und Zeit zwei maßgebliche Faktoren

für die Entscheidung zur professionellen

Geldverwaltung. Insbesondere im Unternehmensbereich

und bei Institutionen

verzeichnet dieser Finanzbereich der

Kreissparkasse Biberach ein überdurchschnittliches

Wachstum.

Geldanlage und Vorsorge

sind Vertrauenssache

Nicht nur die Maximierung des Vermögens

steht bei Kunden im Fokus, wenn es

um die Vermögensverwaltung geht: Gerade

bei Unternehmen und Einrichtungen

wie Stiftungen ist eine fundierte Expertise

und das Wissen über gesetzliche Anforderungen

unersetzlich. Anders als bei

vielen anderen Vermögensverwaltungs-

Anbietern kennen sich Kunde und Vermögensverwalter

in der Kreissparkasse

persönlich. Das schafft Vertrauen und

auch bessere Ergebnisse.

Durch die persönliche Verbindung

entwickeln sich individuelle Strategien,

die zum Kunden passen und letztlich zu

steigenden Erträgen und Wachstum führen.

„Der 1.000ste Kunde ist ein bedeutendes

Zeichen dafür, dass wir auf dem

richtigen Weg sind“, resümiert Kurt

Hardt, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse

Biberach. „Wir sind stolz darauf,

dabei zu helfen, dass unsere Kunden ihre

finanziellen Ziele erreichen und ihre

Träume verwirklichen. Die positive Resonanz

zeigt, dass unser Engagement und

unsere Expertise in der Region geschätzt

werden.“

Kurt Hardt, Dr. Dominik Reiter

Ein Zeitfresser in

professionellen Händen

Ein schier unendliches Portfolio an Anlagemöglichkeiten,

wie Aktien, Anleihen,

Fonds, oder ETFs, dauerhafte Überwachung

und Analysen zur Vermögensicherung,

Flexibilität in der Anlagestrategie

sowie Transparenz und Komfort sind einige

der Gründe, warum die Geldverwaltung

immer öfter in professionelle Hände

gelegt wird.

Nicht nur bei Unternehmern, sondern

auch bei vermögenden Privatpersonen.

Denn die Geldanlage und das Monitoring

fordern unermesslich viel Zeit. Daher bildet

der Komfort der Vermögensverwaltung

vermehrt eine attraktive Alternative.

Zudem überzeugen die langjährige

Erfahrung und die persönliche Betreuung

der Kreissparkasse Biberach. „Wir arbeiten

mit dem Geld unserer Kunden und

das tagtäglich. Gute Nerven stehen bei

uns an der Tagesordnung. Aber wir spekulieren

nicht; wir investieren verantwortungsvoll“,

führt Dr. Dominik Reiter,

Direktor der Vermögen-Management,

aus. Anlageentscheidungen werden daher

grundsätzlich bewusst auch auf Basis

nicht-finanzieller Aspekte getroffen.

Aktuell verwalten er und sein 21-köpfiges

Team ein Vermögen von insgesamt

rund 1 Milliarde Euro und leisten so einen

Beitrag für Wohlstand in der Region.

90 Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM


biberach

Der Show-Truck der Motorworld auf dem

Parkplatz der ACTIV-GALERIE war ein

echter Hingucker am Eröffnungsabend

Im Rahmen des Pre-Openings öffneten

die Geschäfte erstmals ihre Tore für Kunden

Geschäftsführer Hans-Jürgen Birk begrüßte die Gäste

und stellte das neue Shopping-Center vor

Neues Shopping-Erlebnis in Biberach

ACTIV-GALERIE feierte VIP-Opening

Die modernisierte ACTIV-GALERIE rund um den Kaufland-Standort in Biberach hat im Rahmen

eines exklusiven Pre-Openings erstmals ihre Türen für geladene Gäste geöffnet. Aus dem früheren

Supermarkt ist in den vergangenen zwei Jahren eine zeitgemäße Shopping-Mall entstanden, die mit

neuen Fachmärkten, vielfältiger Gastronomie und attraktiven Freizeitangeboten überzeugt.

Das VIP-Opening am 12. November war

ein gelungener Auftakt: Zahlreiche Vertreter

aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft,

Geschäftspartner und Freunde

folgten der Einladung und konnten sich

bei einem festlichen Abend von der neuen

Atmosphäre überzeugen. Für das leibliche

Wohl sorgten „Die Brotrebellen“ der

Bäckerei Schwarz, die mit kreativen Backwaren

und Spezialitäten begeisterten.

In der Ansprache von Geschäftsführer

Hans-Jürgen Birk wurde deutlich, wie

viel Leidenschaft, Teamgeist und Durchhaltevermögen

in das Projekt geflossen

sind. Hervorgehoben wurde auch die

erfolgreiche Ansiedlung von Marken wie

DM und Deichmann, die bereits seit

vielen Jahren einen Standort in Biberach

suchten.

Mehr als 20 Millionen Euro hat die

ACTIV-Group in die Revitalisierung und

Erweiterung investiert – und damit ein

modernes Einkaufs- und Begegnungszentrum

für die ganze Region geschaffen.

Die ACTIV-GALERIE bietet nun auf über

12.800 Quadratmetern nicht nur ein

breites Spektrum an Geschäften, sondern

auch rund 500 Parkplätze, einen Ladepark

für E-Autos sowie ein großes

Fitnessstudio im Obergeschoss und ab

Ende Januar 2026 zusätzlich einen

Baumarkt.

Die Herausforderungen der Bauphase –

von statischen Überraschungen bis zu

nachhaltigen Investitionen in Photovoltaik,

Grünflächen und moderne Haustechnik

– wurden mit Engagement und

Kreativität gemeistert. Die neue ACTIV-

GALERIE ist damit nicht nur ein Ort für

Einkauf und Genuss, sondern auch ein

Vorzeigeprojekt in Sachen Nachhaltigkeit

und moderner Infrastruktur.

Mit dem feierlichen VIP-Opening wurde

ein neues Kapitel für Biberachs Einzelhandel

aufgeschlagen. Die ACTIV-GALE-

RIE steht für Shopping, Genuss und

Begegnung – ein lebendiger Treffpunkt

für alle Generationen.

Fotos: Hermann Genth

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91


laupheim

LAUBÜ – der Laupheimer Bürgerpreis

Auszeichnung des Vereins

Kinder- und Heimatfest Laupheim e.V.

Ein Abend voller Applaus, Tradition und Gemeinschaft – mit einer Laudatio von Ivo Gönner,

die Heimatgefühle weckte. Die Laupheimer Bürgerstiftung hat den Verein Kinder- und Heimatfest

Laupheim e.V. am 19. November mit dem „LAUBÜ – der Laupheimer Bürgerpreis“ ausgezeichnet.

Fotos: Laupheimer Bürgerstiftung, Hermann Genth (1)

Mit dieser Ehrung würdigt die Stiftung

den Einsatz des Vereins, der Jahr für Jahr

das traditionsreiche Kinder- und Heimatfest

organisiert und damit ein Stück gelebte

Heimat für die ganze Stadt schafft.

Über 100 geladene Gäste waren zur Preisverleihung

in den Saal der Kreissparkasse

Laupheim gekommen. Musikalisch eröffnet

wurde die Feier vom Schülerspielmannszug

– ein stimmungsvoller Auftakt

für einen Abend in den Laupheimer

Stadtfarben „Grün-Weiß-Rot“.

Frank Schneider vom Vorstand der Bürgerstiftung

brachte es auf den Punkt:

„Das Kinder- und Heimatfest bedeutet

für Laupheim fünf Tage voller Freude

und Zusammenhalt. Der Verein leistet

hier eine großartige Arbeit, die weit über

die Organisation hinausgeht.“ Er erinnerte

daran, dass der verstorbene Initiator

des Preises und Gründungsvorstand der

Bürgerstiftung, Friedrich E. Rentschler,

den LAUBÜ einst als „Oscar für besonderes

bürgerschaftliches Engagement“

bezeichnet hatte.

Auch die Erste Bürgermeisterin Eva-

Britta Wind unterstrich in ihrem Grußwort

die Bedeutung des Festes für die

Stadt: „Es bringt Menschen zusammen

und zeigt Laupheim von seiner besten

Seite. Der LAUBÜ ist die verdiente Anerkennung

für dieses Engagement.“ Sie

überbrachte zudem die Grüße des

Schirmherrn der Veranstaltung, Oberbürgermeister

Ingo Bergmann, der am

Vortag Vater geworden war.

Laudator Ivo Gönner

Zur Einstimmung auf das kommende

Heimatfest 2026 präsentierte Johannes

Welz einen Film mit den Höhepunkten

des Festes 2025. „217 Tage sind es noch

– da bekommt man richtig Lust“, freute

sich Fridolin Schmid von der Bürgerstiftung.

Er betonte, dass auch der Laudator

des Abends perfekt zu den Preisträgern

passe: Ivo Gönner, gebürtiger

Laupheimer und langjähriger Oberbürgermeister

von Ulm, kennt das Fest seit

seiner Kindheit und weiß, wie man große

Volksfeste feiert.

Mit humorvollen Anekdoten eröffnete

Gönner seine Laudatio: „Meine erste Erinnerung

an das Heimatfest ist, dass ich

als Kindergartenkind mit dem Rottalmolle

fahren durfte.“ Er würdigte die enorme

Leistung des Vereins, der jedes Jahr aufs

Neue dieses Fest auf die Beine stellt:

„Kaum isch es rom, geht’s scho wieder

los.“ Gönner betonte zudem den hohen

Wert des Ehrenamts: Ohne Menschen,

die sich engagieren, wären solche Veranstaltungen

nicht möglich.

Der Verein Kinder- und Heimatfest Laupheim e.V. wurde von der Laupheimer Bürgerstiftung mit dem „LAUBÜ – der

Laupheimer Bürgerpreis“ ausgezeichnet. Deren Vorsitzender Ralf Aubele (mitte) nahm den Preis stellvertretend für alle

Mitwirkenden entgegen. Neben ihm Laudator Ivo Gönner und die Erste Bürgermeisterin Eva-Britta Wind.

Übergabe des LAUBÜ 2025 an Ralf Aubele, Vorsitzender des Heimatfestvereins

Schüler-Spielmannszug Laupheim

Den goldenen LAUBÜ nahm Ralf Aubele,

Vorsitzender des Heimatfestvereins,

stellvertretend für alle Mitwirkenden

entgegen: „Dieser Preis ehrt alle, die Jahr

für Jahr zum Gelingen beitragen – von

den Schulen über die Vereine bis zu den

Schaustellern.“

Christian Striebel, Vorstandsvorsitzender

der Laupheimer Bürgerstiftung, kündigte

den musikalischen Abschluss durch die

Stadtkapelle an: „Das Musikstück ist den

Preisträgern gewidmet – Mitsingen ausdrücklich

erwünscht.“ Wenige Augenblicke

später erfüllte das traditionelle

Heimatfestlied den Saal, als alle gemeinsam

kräftig anstimmten: „Am Himmel

hoch die Sonne glänzt.“

92 Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM


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ausflugstipp

Wärmender Wintergenuss

Wundervolle Thermal- und

Heilbäder im Wellness-Süden

Wellness aus der Tiefe: Nirgendwo in Deutschland gibt es so viele Thermal- und Heilbäder wie in

Baden-Württemberg, gefolgt von Bayern. Elegante Erlebnisbecken, wärmende Moorpackungen, Sole und Saunen

bis zum Trend „Eisbaden“ – genießen Sie die Kraft des Wassers! Die Natur hat unsere Region reich beschenkt.

Ideal für Tagesausflüge, Wochenendtrips und Kurzurlaube.

Der Südwesten ist unschlagbar: Was die Dichte an Thermal-, Mineral- und

Solebäder angeht, hat Baden-Württemberg die Nase vorn. Dies liegt an der verhältnismäßig

dünnen Erdkruste des Oberrheingrabens. Im „Bäderland Nummer 1“

treten daher Quellen besonders häufig zutage.

Text: Diana Wieser

>> Wassermetropole Stuttgart

DAS LEUZE / Stuttgarter Bä der

Mineralbad Berg / SMG Sarah Schmid

SoleBad Cannstatt / Stuttgarter Bä der

19 Quellen, drei Thermalbäder, zweitgrößtes Mineralwasservorkommen Europas!

Foto: Rawpixel.com

Unfassbare 44 Millionen Liter Mineralwasser

sprudeln pro Tag (!) unter dem

Stuttgarter Stadtteil Bad Cannstatt hervor.

Das macht die Schwabenmetropole

zur Stadt mit dem zweitgrößten Mineralwasservorkommen

Europas hinter Budapest.

Wellnessgänger profitieren zum

Beispiel von rund 19 öffentlich zugänglichen

Trinkbrunnen.

Beim Kurpark befindet sich das

SoleBad Cannstatt, auch Mineralbad

Cannstatt genannt, das durch sein kohlensäurehaltiges

Heilwasser prickelnde

„Champagnerbäder“ bereithält. Das

Schwimmbecken ist mit naturbelassenem,

chlorfreiem Heilwasser gefüllt.

Eine Wohltat für empfindliche Haut! Weitere

Bade- und Kneippbecken, Whirlpools,

Saunen und eine Salz-Lounge bereiten

pures Wohlbefinden. Fans der

Freikörperkultur entspannen auf der begrünten

Dachterrasse im eigenen FKK-

Bereich.

50er-Jahre-Chic verströmt das Mineralbad

Berg, das mit einem großen

Außenbereich samt naturbelassenem

Heilwasser punktet sowie mit geschlechtergetrennten

Saunabereichen.

Die Erlebnis-Therme „Das Leuze“ ist

dank seines Kinderlands ideal für Familien.

Neun Becken im Innen- und Außenbereich

stellen eine Wasseroberfläche

von 1.800 qm. Ein Strömungskanal, Wasserfälle

plus eine Kneipp-Anlage verbinden

Gesundheit mit Aktion. Zum 3.300

qm großen Wellnessbereich gehören

zwölf Dampf- und Saunaräume, Abkühlbecken

sowie Freiluftterrassen und Liegewiesen

direkt am Neckar.

Mehr Infos:

www.stuttgarterbaeder.de

94 Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM


ausflugstipp

>> Chic, Glanz und goldene Ära der Bäderkultur

Caracalla Therme /

Baden-Baden Kur & Tourismus GmbH

Friedrichsbad / Baden-Baden Kur & Tourismus GmbH

Antiker Chic im Wohlfühl-Olymp

Baden-Baden strömt noch heute den Luxus vergangener Tage

aus. Zum Beispiel durch sein Kurhaus mit Casino sowie die

Trinkhalle mit ihrem offenen Wandelgang, gespickt mit 16 korinthischen

Säulen. Hier können Sie das Heilwasser kosten. Antike

Anmut genießen Sie im Friedrichsbad in Baden-Baden. Lassen

Sie sich im kreisrunden Badetempel unter der 18 m hohen Kuppel

treiben und erheben den Blick gen Olymp! Es erwartet Sie

eine Abfolge von 17 Wohlfühlstationen, die den Körper erst langsam

erwärmen und dann wieder abkühlen.

Der Rundgang mit Thermalwasserduschen, Kurz-Massage,

Kalt-, Warm-, Dampf-, Bewegungs-, Voll- und Sprudelbädern sowie

Ruheräumen dauert etwa drei Stunden. Dazwischen erfreut

sich das Auge an handbemalten Majolika-Kacheln und historischen

Armaturen. Unter dem Friedrichsbad gewähren die 2000

Jahre alten römischen Badruinen von „Aquae Aureliae“ Einblicke

in die Ursprünge des Kurortes. Mit der Caracalla Therme

und ihrer 5.000 qm großen Bäderlandschaft steht Ihnen in

Baden-Baden eine weitere Wohlfühloase offen.

Info: Gemeinsam mit Bad Kissingen und Bad Ems gehört

Baden-Baden zum UNESCO-Welterbe der „Great Spas of

Europe“, zu denen insgesamt 10 Städte zählen, wie Vichy,

Bath oder Karlsbad.

Palais Thermal Maurische Halle / TMBW, Christoph Duepper

Orientalisches Dekor trifft Jugendstil

Ebenfalls eine architektonische Wohlfühlperle ist das Palais

Thermal in Bad Wildbad. Hier verschmelzen orientalische Kacheln

mit römischen Säulen, göttlichen Skulpturen, farbenfrohen

Fenstern und Malereien zu einer wahren Augenweide. Wassererlebnis

pur steht Ihnen in zwölf verschiedenen Thermalbecken

zur Verfügung. Dazu gehören drei prunkvoll gestaltete

Fürstenbäder in Anlehnung an die adeligen Häupter, die hier

bereits entspannten. Hinzu kommt eine großzügige Saunalandschaft.

Der große Outdoor-Panoramapool ist bei Dunkelheit in magischen

Farben beleuchtet. Wie ein Märchen aus 1001 Nacht

wirkt der maurische Saal, in dem kulinarische Stärkungen warten.

Die Architektur nahm sich die Alhambra in Granada zum

Vorbild. Orient meets Schwarzwald – hier tauchen Sie sprichwörtlich

vom Alltag ab.

Tipp: Kaum Zeit für Wellness? Das Jordanbad in Biberach oder

die Limesthermen in Aalen lohnen sich als regionale Abstecher

für Vielbeschäftigte.

Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM

95


ausflugstipp

Moorbäder Bad Wurzach / feelMOOR Bad Wurzach

Baden im Schwarzen Gold! Heilbäder mit Moor-Wert.

Das Wurzacher Ried gilt als das größte intakte

Hochmoor Mitteleuropas. Zwischen

Alb, Oberschwaben und Allgäu findet

sich jede Menge des „Schwarzen Goldes“.

Wie rund um den Federsee, dessen besonderen

Untergrund Sie im lustigen Wackelwald

erleben. Drei Kurorte haben

sich auf Moorangebote spezialisiert, darunter

das Moor- und Mineralheilbad Bad

Buchau. Neben Mooranwendungen im

Gesundheitszentrum begeistert die Adelindis-Therme,

deren Keltensauna im Außenbereich

optisch an die Spitzdächer

der prähistorischen Pfahlbauten erinnert.

Über einen Wellness-Triple freut sich

Bad Waldsee. Die Stadt ist sowohl Moorheilbad

als auch Kneippkurort. Eine

Thermalquelle hat sie auch. Sie ist schwefel-

und fluoridhaltig und gilt mit 65 Grad

als heißeste Quelle Oberschwabens.

Zu genießen in abgekühlter Form in der

Waldsee-Therme.

Moorbäder de Luxe erhalten Sie in

Bad Wurzach, dem ältesten Moorheilbad

Baden-Württembergs. Während Sie in der

feelMOOR Therme im Wasser entspannen,

genießen Sie im feelMOOR Gesundheitsresort

täglich frisch mit Thermalwasser

zubereitete Moorbäder. Die

400 qm große Moorbadeabteilung gilt als

die modernste Deutschlands. Ein Bad im

Moor wirkt antientzündlich, schmerzlindernd

und stoffwechselanregend.

Adelindis Therme mit Keltensauna, Bad Buchau /

Oberschwaben Tourismus GmbH, Florian Trykowski

Genussvoll durch

den Winter

mit unseren Punsch-

Spezialitäten

Leckere Fruchtsäfte und duftende Gewürze.

Nicht nur Kinder lieben unseren Punsch

mit besten Gewürzen, aber ganz ohne Alkohol.

Warm genauso wie kalt ein Genuss.

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Außenbereich der Waldsee-Therme / Städtische Rehakliniken Bad Waldsee

96 Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM


ausflugstipp

Was ist Mineral- und Thermalwasser?

Grundwasser bildet sich in einer Schicht zwischen 40 bis 50 m unter der Erdoberfläche.

Schadstoffe aus Industrie und Landwirtschaft können jedoch ebenfalls

dorthin vordringen. Mineralwasser hingegen entstammt aus einer Tiefe von bis

zu 1.000 m und ist vor Verunreinigungen geschützt. Auf dem Weg in die Tiefe hat

es über lange Zeiträume Mineralien wie Magnesium, Calcium, Hydrogencarbonat

und Sulfat aufgenommen, abhängig von den jeweiligen Gesteinsschichten. Misst

das Wasser an der Quelle mindestens 20 Grad, spricht man von einem Thermal-

Mineralwasser.

Winterzeit

ist

Glühwein

zeit

Salzgrotte, Solemar Bad Dü rrheim / TouristikMarketingBW, OliverRaatz

Von Dampf bis Eis: besondere (Sole-) Thermen

Heilwasser ist nicht nur in flüssiger Form

gesundheitsfördernd. Als Dampf, Gas

oder Inhalation reinigt es die Poren, sorgt

für eine Entgiftung, befreit die Atemwege.

In Bädern mit einem sehr starken

Salzgehalt wird der Körper ohne Anstrengung

vom Wasser getragen, was sich

wohltuend auf Verspannungen, Muskelund

Gelenkerkrankungen auswirkt. Im

Solymar in Bad Mergentheim rücken in

verschiedenen Becken mit einem dreiprozentigen

Solegehalt die einzelnen Mineralien

des Salzwassers in den Fokus.

Zum Beispiel im stressabbauenden Lithiumbad

oder im hautpflegenden „Totes-

Meer-Magnesiumbad“.

Sauna mit Salz, Solemar Bad Dü rrheim /

TouristikMarketingBW, OliverRaatz

Solebad Solymar Bad Mergentheim /

Solymar Therme

Äußerst gesundheitsfördernd ist Wasser

in gefrorener Form. Ein Eisbad stimuliert

den Stoffwechsel und das Immunsystem.

Schönes Extra: Ob beim Eisbad im Zuber

oder im Winter im See – fachgerecht ausgeführt

steigt das Glückshormon Dopamin

um 250 Prozent! Bestandteil des

„Bio-Hacking“-Programms Bad Dürrheim

sind Eisbäder. Das Solemar in Bad

Dürrheim hat sogar eine Kältekammer.

Wem das zu frostig ist, atmet die Kraft des

Soleheilbads in der dortigen Salzgrotte,

gefertigt mit 9.500 Ziegeln aus dem Salz

des Toten Meeres, stimmungsvoll umrahmt

mit Klang- und Farbeffekten.

Wenn

nicht jetzt,

wann dann?

Erst genießen Sie seinen verführerischen Duft.

Dann spüren Sie seine wohltuende Wärme.

Erleben Sie unseren Glühwein aus

vollmundigem Wein und einer Komposition

ausgesuchter Gewürze.

Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM

97

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ausflugstipp

Vital Parcours, Bad Wö rishofen /

Therme Bad Wö rishofen

Abendstimmung mit Palmen, Bad Wö rishofen / Therme Bad Wö rishofen

Bad Wörishofen – Ursprung der Kneippkur

In Bad Wörishofen im Unterallgäu entwickelte der Pfarrer

Sebastian Kneipp seine weltbekannte Kneippkur, die sich aus

fünf Säulen zusammensetzt.

1. Hydrotherapie: warm-kalte Reize durch Wassertreten,

Wechselgüsse, Bäder, Wickel.

2. Ernährung: vollwertige Mischkost aus regionalen,

naturbelassenen Zutaten mit viel Gemüse, Obst, Salaten

und Vollkornprodukten.

3. Phytotherapie: Pflanzen und Kräuter wie Arnika

oder Salbei als Tee, Saft, Badezusatz, Salbe oder Kräutersäckchen.

4. Bewegung: Gymnastik und sanfte Ausdauersportarten

wie Wandern, Nordic Walking, Radfahren und Schwimmen.

5. Balance: Entspannungstechniken wie Yoga

oder Autogenes Training.

Mit seinem Kurgarten, den Sport- und Kulturangeboten, mehreren

Freiluft-Kneippanlagen, Wander- und Spazierwegen ist

Bad Wörishofen ganz auf Gesundheitstourismus eingestellt.

Dass man diesen sogar topmodern gestalten kann, beweist die

Bad Wörishofen Therme.

Dank vieler Palmen und

exotischen Besonderheiten

kommt hier neben

dem Badegenuss in zahlreichen

Innen- und Außenbecken

auch Südseefeeling

auf! Schweben

Sie im Solebad mit 20 %

Solegehalt, erleben Sie

prickelnde Momente im

Vitalparcours oder dem

Kräuterwarmbad.

Salzstadel, Bad Wö rishofen /

Therme Bad Wö rishofen, Christian Kasper

Außenansicht Sonnenhof / Sonnenhof

Therme Bad Saulgau, Ingo Rack

Tipp: Schwäbische Bäderstraße

Vom Startpunkt Überlingen mit seiner mediterran anmutenden

Havel-Therme direkt am Bodensee verbindet die Schwäbische

Bäderstraße die Orte Bad Saulgau, Bad Buchau,

Bad Schussenried, Aulendorf, Bad Waldsee, Bad Wurzach,

Bad Grönenbach und Bad Wörishofen. Diese neun charmanten

Städtchen verwöhnen mit außergewöhnlichen Wellnessund

Gesundheitsangeboten und begeistern durch ihre

Kulturangebote und Naturlandschaften.

98 Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM


Botswana

hautnah erleben:

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kunst & kultur

OB Martin Ansbacher

Jubiläumsfeier 100 Jahre Museum Ulm

Ein Museumsbesuch wie

eine Kreuzschifffahrt

Das Ulmer Museum wurde am 4. Oktober 1925 eröffnet, getragen von Ideen

der Bürgerschaft. Für diese hatte das Jubiläumswochenende einiges zu

bieten. Tanzen im Kiechelsaal. Kunstauktion mit Klangerlebnis. Kreatives

Gestalten im Werklabor. Designmärkte, Expertentalks, KI-Ideenschmieden

und architektonische Entdeckungen bei Rundgängen durchs Gebäude.

Dr. Stefanie Dathe, OB Ansbacher und Prof. Dr.

Guido Adler beim Anscheiden der Geburtstagstorte

Dr. Stefanie Dathe, Stadtrat Dr. Hans-Walter Roth,

OB Martin Ansbacher

Artists Talks zu Themen wie Digitale Kunst

Festabend mit Kunstauktion „100 Jahre - 100 Werke“

Treibende Beats erfüllen die Tanzfläche:

Wo sonst kostbare Kunst hängt, bewegen

sich Fans elektronischer Musik durch den

historischen Kiechelsaal. Die Dance Party

zum 100. Geburtstag des Ulmer Museums

zeigte, was Bürgermeisterin Iris

Mann in ihrer Eröffnungsrede meinte

mit: „Das Museum Ulm ist ein Haus für

die Bürgerschaft. Es soll alle aus der

Stadtgesellschaft ansprechen.“ So brachte

die Tanzparty in Kooperation mit

Decadance und Stadtkind Ulm verschiedenste

Nachtschwärmer von Gen Z bis

zur Boomer Generation zusammen.

DREI ANLÄSSE ZU FEIERN!

Neben dem Museumsjubiläum gab es weitere

Anlässe, um die Korken knallen zu

lassen. Seinen 70. Geburtstag feierte das

von Max Bill entworfene HfG Gebäude,

das zum Tag der offenen Tür am 3. Oktober

rund 1.200 Besucher begrüßte. Nächstes

Highlight war die Eröffnung des Werklabors.

Bereits während der restlichen

Umbauphase bis 2029 sollen hier erste

Veranstaltungen stattfinden, wie Workshops

zu lokalen oder gesellschaftlich relevanten

Themen. Iris Mann, Bürgermeisterin

für Kultur, Bildung und Soziales, betonte:

„Wir wollen die Gesellschaft gestalten,

aber ohne erhobenen Zeigefinger.

Doch welche Themen sind relevant? Wie

gehen wir mit Debatten um?“

Das neue Werklabor soll mehr Raum für

Teilhabe, vor allem für spielerische Forschung

geben, denn „Kulturelle Bildung

ist keine Nebensache“, so Museumsdirektorin

Stephanie Dathe. Es steht Kindern,

Teenagern und Erwachsenen offen. Zudem

solle gezeigt werden, dass man in

einem Museum viel Spaß haben kann.

Für Dathe ist ein Museumsbesuch mit einer

Kreuzschifffahrt vergleichbar. „Sie

gehen auf eine Entdeckungsreise und

sammeln Eindrücke abseits des Alltags.“

ÜBERRASCHUNGEN BEIM UMBAU

Besondere Eindrücke konnten Interessierte

bei einer geführten Begehung

durch die zwei sanierten Gebäudeteile

Ehinger Stadel und Gewerbebank gewinnen.

Milica Jeremic, Hauptabteilungsleiterin

des Städtischen Gebäudemanagements,

gab Anekdoten über Fehlalarme

und der Dauerpräsenz der Feuerwehr

zum Besten. Sie zeigte viele der ungeplanten

Herausforderungen, die auftauchten,

um das Gebäude barrierefrei,

sicherer und energetisch effizienter zu

gestalten. Beim Bau eines Aufzugschachts

kam heraus, dass an dieser Stelle

gar kein Fundament mehr vorhanden

war. „Da haben wir uns gewundert, wie

das Haus so lange stehen konnte.“ Begeistert

zeigte sich Jeremic über den Fund

einer Beton-Rippendecke, die sichtbar

bleiben soll. Optisch öffne sich das Museum

der Stadt, zum Beispiel durch großzügige

Fensterfronten.

KUNSTAUKTION MIT

KLANGERLEBNIS

Am 4. Oktober schnitt Oberbürgermeister

Martin Ansbacher pünktlich um

11 Uhr die Jubiläumstorte an. Ein besonderes

Geschenk machte Stadtrat Dr.

Hans-Walter Roth mit einem historischen

Fernglas, durch welches das Museum

rosigen Zeiten entgegenschauen möge.

Raum für Ideen im Werklabor

Fotos: Matthias Schmiedel (7), diana wieser (3)

100 Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM


kunst & kultur

Spannend ging es am Festabend weiter.

Unter dem Motto „100 Jahre – 100 Werke“

wurden Kunstwerke versteigert, zur Verfügung

gestellt von Galerien, Sammlern

sowie Kunstschaffenden. Das Ganze stilvoll

verpackt mit Apéro Riche und Klangerlebnissen

von Minimalife, die elektronische

Musik als Live Band performten.

Iris Mann hielt die Eröffnungsrede

An beiden Tagen gab es Expertentalks,

zum Beispiel über digitale Kunst. Zudem

hatten Besucher die Möglichkeit, Ideen

für das Ulmer Museum zu entwickeln, gemeinsam

mit dem Team der Baupiloten

oder interaktiv mit KI. Kreatives Gestalten

im Werklabor sowie ein Design- und

Kreativmarkt rundeten das bunte Jubiläumswochenende

ab.

Bis 2029 dauern die Umbaumaßnahmen

Neun Monate arbeitete das Museumsteam

mit Hochdruck daran, dass die Feier

während des Umbaus stattfinden

konnte. Über 2.000 Besucher zeigten sich

begeistert. Tanz, Musik, Spaß, Genuss,

Entdeckungsrundgänge, kreative „Animation“:

Das Museumsjubiläum hatte

tatsächlich viel mit einer Kreuzschifffahrt

gemeinsam. Nur mit besserem

CO 2

-Abdruck und ohne Seekrankheit.

Informativer Rundgang mit Milica Jeremic

Hinweis: Das Ulmer Museum bleibt vorerst

weiterhin wegen Umbau und Sanierung

geschlossen. Ein Highlight des Museums

– der 40.000 Jahre alte Löwenmensch

– ist ab dem 13. Dezember 2025

wieder in der Kunsthalle Weishaupt zu

bewundern.

dwi n

Baubegehung der sanierten Gebäudeteile

Zum Auftakt: Tanzparty mit Elektro-Musik

impressum

TOP MAGAZIN Ulm / Neu-Ulm

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Stuttgarter Bäder, SMG Sarah Schmid, Baden-Baden Kur & Tourismus GmbH, TMBW/ Christoph Duepper, feelMOOR Bad Wurzach,

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Therme, Therme Bad Wörishofen, Christian Kasper, Sonnenhof Therme Bad Saulgau/Ingo Rack, Matthias Schmiedel, Jochen Klenk, Marc

Lontzek, Sylvain Guilbot, Kunsthalle Weishaupt, Henry M. Linder, BEGE Galerien, Christoffer Leitner, Brauerei Gold Ochsen, Eric Maier-Rehm,

U11 Eurocup, Sandra Werner-Lang , Hermann Genth und Inserenten.

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Druck: Maurer Druck, Geislingen an der Steige

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IMPRESSUM 4-2025

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Niederrhein, Reutlingen/Tübingen, Rhein-Kreis Neuss, Potsdam/

Brandenburg, Ruhr (Essen), Saarland, Sachsen-Anhalt (Süd)/Halle (Saale),

Sauerland, Siegen-Wittgenstein, Stuttgart, Südwestsachsen, Thüringen,

Trier/Lux, Ulm/Neu-Ulm, Wuppertal. (aktuell ausgesetzt ist: Bodensee,

Mecklenburg-Vorpommern)

Es gelten die auf www.top-magazin.de hinterlegten Anzeigenpreise.

Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM

101


kunst & kultur

Theater Ulm, Spielzeit 2026

IDOMENEO (2025) / Foto: Jochen Klenk

Ein Rausch für die Sinne

Das Theater Ulm kann Bombast – auch unter besonderen Bedingungen! Mit einem Paukenschlag begann die

Spielzeit: Idomeneo, ein Mozart-Meisterwerk, inszeniert vor der magischen digitalen Bildwelt des Kobie van Rensburg.

Der Strom an Highlights ebbt 2026 nicht ab. Kreative Inszenierungen, außergewöhnliche Events und vieles

mehr erwartet Kulturfans jeden Alters.

Vulkanausbrüche, die Brocken feuriger

Lava auf die Szenerie schleudern, bis die

Funken scheinbar ins Publikum sprühen.

Götter, aus deren Augen und Mündern es

qualmt, brodelt, fließt. Helden, die Hannibal-gleich

auf Elefanten zwischen Tempelsäulen

über die Bühne reiten. Das

Publikum hält den Atem an, Bravo-Rufe

ertönen. Es ist überwältigt von den digitalen,

KI-unterstützten Bühnenbildern

der Mozartoper Idomeneo.

Das Branden der Wellen, die Glut des

Vulkans, Rauch und Nebelschwaden –

die Elemente waren visuell so inszeniert,

dass sie nahezu haptisch spürbar wurden.

Dazu die herausragende Leistung

des Ensembles und eine universelle

Geschichte um Pflicht und Selbstentfaltung,

Liebe und Menschlichkeit. Kein

Wunder, dass sich die Presse überregional

überschlug, nach dem Motto: „Auf

nach Ulm!“ Kobie van Rensburgs einzigartige

Ästhetik begeisterte bereits bei der

Winterreise und Lacrimae, das mit

dem Theaterpreis 2025 ausgezeichnet

wurde.

PREISGEKRÖNTER

MUSIKGENUSS

Es scheint, als wollte das Theater Ulm

ausdrücken: Jetzt erst recht! Trotz des

Brandes in der alten Postpakethalle, dem

große Teile des Kostümfundus sowie

wichtige Probebühnen zum Opfer fielen.

Doch das älteste Stadttheater Deutschlands

zeigt sich resilient. Gestärkt von

der Loyalität der Ulmer und nationaler

Anerkennung. Jüngst durch die Fachzeitschrift

Opernwelt mit dem Titel „Uraufführung

des Jahres“ (siehe Seite 47).

So geht die Spielzeit 2026 trotz erschwerter

Bedingungen spielfreudig weiter. In

der Sparte Musiktheater mit der Uraufführung

Lippen schweigen (am. 21.02.), gefolgt

von Roberto Devereux (ab 26.02.),

The Turn of the Screw (ab 11.04.) und

der poetischen Wagneroper Der Meistersinger

von Nürnberg (ab 04.06).

Musikalisch sorgen vier Kammerkonzerte

sowie die Lange Nacht der Kammermusik

(02.05.) für Klanggenuss.

Ebenso wie drei Philharmonische Konzerte

im CCU, von preisgekrönten Saxophonisten

bis zu Richard Strauss. Das

Neujahrskonzert sowie das Schwörkonzert

in der Pauluskirche am 18. Juli

sind weitere Highlights.

In der Schauspielsparte folgen Heinrich

von Kleists Die Familie Schroffenstein

(Premiere 15.01.), Orlando (ab 17.01.)

nach dem berühmten Roman von Virginia

Woolf, Mephisto (ab 19.03.) nach Klaus

Mann und Fräulein Julie (ab 20.03.) nach

August Strindberg. Den Abschluss bilden

Vater Unser (ab 23.05.) sowie das

Songdrama Ewig Jung (ab 07.06.), in dem

das Theater Ulm in 50 Jahren als Altersresidenz

für das Ensemble dient.

TANZEVENTS: STAUNEN &

MITMACHEN

Freunde des Tanzens werden 2026 verwöhnt.

In Step for two (Uraufführung

31.01.) geht es um tänzerische Duette,

welche von Breakdance bis Bühnentanz

die Begegnung zwischen Menschen

102 Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM


BUNTE FISCHE (2025) / Foto: Marc Lontzek

GISELLE (2025) / Foto: Sylvain Guillot

Mordshunger (2025) / Foto: Sylvain Guillot

darstellen. Mit Creative Dialoges (ab

30.04.) wird die Beziehung von Simone

de Beauvoir und Jean-Paul Sartre interpretiert.

Bei Together in Motion (Uraufführung

14.06.) im Roxy Ulm inszenieren

Tänzer des Ensembles eigene Choreografien.

Tänzerische Bandbreite mit verschiedensten

Compagnien gibt es bei der

5. Tanztheater Benefizgala zugunsten

der Mukoviszidose Fördervereins Ulm

e.V. am 13. Mai zu bewundern.

zeigen Kids, Teens und Erwachsene am

11. und 12. Juli ihr Können.

Am 7. Juli werden die Publikumslieblinge

beim Theaterpreis gekürt. Es gibt Bürgerbühnen

für Akteure von 10 bis 99 Jahren

(z. B. Die Welle ab 25.04.), Wortreich Lesungen

im Aegis Café, gesellige Gesprächsabende

mit Ensemblemitgliedern in

Jaques‘ Weindepot. Plus Workshops, öffentliche

Bühnenproben, pädagogische

Angebote und Gastspiele rund um Erich

Kästner (mit Walter Sittler am 21.02.) und

Astrid Lindgren (mit Schauspielerin Gesine

Cukrowski am 14.03.). Das Theater

Ulm schafft bürgernahe Berührungspunkte

mit Kultur. Doch können die Ulmer

auch etwas für ihr Theater tun? dwi n

Tanzbegeisterte haben Gelegenheit,

eigene Fähigkeiten zu verfeinern. Allen

voran beim glamourösen Theaterball

am Valentinstag (14.02). Im Tanzcafé

gehts am 08.02. ans Aufwärmen mit

Standardtänzen und am 19.04. mit

Charleston in Richtung Maitanz. Bei der

Ballettschulgala des Theaters Ulm

SPENDENAUFRUF

Rund 30.000 aufwändige Kostüme wurden bei dem Brand am 25. Juni 2025 zerstört.

Darunter Trachten, Uniformen, Rokoko- und Hochzeitskleider, deren Anfertigung

teilweise rund 150 Stunden benötigt. Auf das Theater Ulm kommen beachtliche

Mehrkosten zu. Wer helfen möchte, kann den Spendenfundus unterstützen unter:

www.theater-ulm.de/theater/aktuelles/fundus-spendenaktion-der-theaterfreunde

BÜHNENZAUBER | GUTE VORSÄTZE | MAGISCHE MOMENTE

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Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM

103


kunst & kultur

Willi Siber in der Kunsthalle Weishaupt

„Cosmos Color“: Kunstwerke,

wie vom Himmel gefallen

Es gibt Künstler, die greifen nach den Sternen. Willi Siber holt den Mond nach

Ulm. Der oberschwäbische Künstler feiert nach internationalen Erfolgen in

seiner Heimatregion seine räumlich bislang größte Einzelausstellung. Auf

1.400 qm entfaltet sich in der Kunsthalle Weishaupt der dreidimensionale

Farbkosmos Sibers in aller Pracht. Faszinierend, assoziativ, geradezu spirituell.

So haben Sie den Mond noch nie gesehen.

Die große Wand, welche die Ausstellungsräume

des ersten und zweiten

Stockwerks miteinander verbindet, ist

gespickt mit magisch schillernden Scheiben

in Rot, Gelb, Blau. Maßstabsgetreu

hat Willi Siber ihre Struktur der Mondoberfläche

nachempfunden, basierend

auf Daten der NASA. Das faszinierende

Leuchten beruht auf einer fünffachen

Lackierung aus Schwarz, Chrom und drei

Farblasierungen, was den Objekten Tiefe

verleiht. Dennoch wirken die Scheiben

leicht, denn Kunst soll wirken „als wäre

sie gerade eben vom Himmel gefallen.“

Die dritte Dimension

„Alle meine Bilder haben eine dritte

Dimension, eine reale Tiefe“, erläutert

Siber. Kein Wunder: Die kreativen Wurzeln

des Oberschwaben liegen nicht in

der Malerei, sondern in der Bildhauerei.

Zudem erbte er die Schreinerei seines

Vaters. Sibers ältere Arbeiten bestehen

aus filigranen Holzkörpern und Gitternetzbildern.

Durch ein Kunstprojekt in

Amsterdam fand Siber 2002 zur Farbe.

Die hat ihn nicht mehr losgelassen.

Zum Beispiel in Form von hochglänzenden

Epoxidharzen oder Interferenzlacken,

die je nach Perspektive ihr Kolorit

wechseln. Im Farbreigen des Künstlers ist

nichts zufällig, sondern alles wohl komponiert.

Wie in der raumgreifenden Wandinstallation,

bestehend aus 70 Farbtafeln.

Das Verhältnis von hell und dunkel, warm

und kalt, Primär- und Sekundärfarben

wird hier intuitiv vermittelt. Farbenlehre

ohne Worte. Show don’t tell.

Willi Siber, Wandobjekt, 2025, MDF, Interferenzlack,

140 x 70 x 9 cm, Private Collection, Ulm,

© VG Bild-Kunst, Bonn 2025, Foto: Henry M. Linder

Installationsansicht, Willi Siber, Tafel und Bodenobjekt,

2000, Holz, gefasst, © VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Fotos: Diana Wieser (2), Kunsthalle Weishaupt

Willi Siber, Farbtafeln

Kathrin Weishaupt, Willi Siber, Theopold2

Über den Bildrand hinaus gedacht

Ob Fläche zu Raum, ob Konvex zu

Konkav, ob Festes zu Flüchtigem – Willi

Sibers Werke wirken lebendig, durch ihr

Spannungsfeld der Gegensätzlichkeiten.

„Meine Bilder sind Ausschnitte der Welt,

denkbar über den Rand des Bildes hinaus.“

Mal inspiriert von den Rillen einer

Pistenwalze, mal von einer 400 Jahre

alten Tür im Maggia-Tal, symbolisieren

sie Beweglichkeit.

Dafür steht auch das wiederkehrende

Tropfen-Motiv. „Inspiriert von den Regentropfen

meines Atelierfensters, verkörpern

diese das Schwebende, Leichte, Wandelbare.“

Manche Betrachter und Betrachterinnen

sehen in den bunten Tropfen

auch Blasen, Smarties, Bohnen, bunt

lackierte Nägel, eine menschliche Niere

oder Lebensformen wie Einzeller. So sind

Sibers farbenfrohe, vielschichtige Arbeiten

das Eintrittstor zum größten aller Räume

– dem der menschlichen Phantasie.

Willi Siber, Tafelobjekt, 2025, Hartkunststoff, Chromlack

140 x 100 x 10 cm, © VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Foto: Henry M. Linder

Die bis dato größte Einzelausstellung des

76-jährigen Künstlers findet nun „im

schönsten Haus“ seiner Heimat statt.

Appetit auf Kunst machen neue Eventformate:

Dazu gehören ein KunstLunch,

englischsprachige Führungen, Känguru-

Kunst für die Kleinen sowie „Art & Apéro“

jeden dritten Donnerstag des Monats mit

Drinks, Live-Musik, Performances und

Künstlergesprächen.

dwi n

104


SCHWÄBISCHE

LATE NIGHT

BEGINNT

TÄGLICH

UM 18 UHR.

regiotv_ schwaben Regio TV Schwaben Regio TV Schwaben n regio-tv.de


kunst & kultur

BEGE Galerien Ulm

Eine der letzten

POP-ART-Ikonen

zu Gast in Ulm!

Bunt, laut, euphorisch: Pop-Art entstand in den 1950/60er Jahren. Andy

Warhols „Shot Sage Blue Marilyn“ gilt mit 195 Millionen Dollar Verkaufspreis

als teuerstes Gemälde des 20. Jahrhunderts. Die BEGE Galerien Ulm brachten

mit „Contemporaries – Andy Warhol und James Francis Gill“ zwei Ikonen

dieser Kunstrichtung zusammen. Der Clou: Der 91-jährige Gill war als einer

der letzten noch lebenden Pop-Art-Künstler seiner Zeit bei der Vernissage

anwesend.

Bernd Geserick, James Francis Gill, Larissa Monteiro da Costa

Wer durch die „Contemporaries“-Ausstellung

flanierte, sah sich den Stars der

1950/1960er Jahre gegenüber. Elisabeth

Taylor, Audrey Hepburn, John F. Kennedy,

The Rolling Stones, die Beatles,

Joseph Beuys… und natürlich Marilyn

Monroe. Mal lasziv aus dem Pool steigend,

mal als „Happy Marilyn“ offen in

die Kamera lachend. In knalligen Farben

wie Türkis, Pink und Gelb, geschaffen

von zwei Pop-Art-Künstlern, die selbst zu

Ikonen geworden sind: Andy Warhol und

James Francis Gill.

Beide Künstler wurden in den BEGE

Galerien mehrmals ausgestellt, betonte

Bernd Geserick, der diese 1984 in Ulm

gegründet und zu einem Zentrum zeitgenössischer

Kunst im Ulmer Fischerviertel

gemacht hat. „Nun war es höchste Zeit,

beide zusammenzuführen.“ Gekleidet

mit Cowboy-Hut, Jeanshemd, Stickerei-

Anzug und elegantem Halstuch zog der

91-jährige Texaner alle in seinen Bann.

dienstes in Honolulu Plakate und Wandmalereien

gestaltet hatte – früh auf prominente

Förderer zählen. Allen voran Dominique

und John de Menil, die als die

größten Kunst-Privatsammler der USA

galten. 1962 kauften sie Gills Marilyn-

Triptychon und vermachten es dem Museum

of Modern Art in New York. Noch

bevor Andy Warhols Werke dort Einzug

hielten. Weitere Förderer wie Gunther

Sachs ebneten seine Karriere, ebenso wie

die São Paulo Biennale im Jahr 1967, wo

er zusammen mit Edward Hopper und

Andy Warhol ausgestellt wurde. Letzterer

gilt in der Pop Art als unerreicht. Selbst

Gill sagte über ihn: „He left us all in the

dust.“ 1972 zog sich Gill aus der Kunstszene

zurück, überwältigt von seinem Erfolg,

den ihm unter anderem seine „Political

Prisoners“-Reihe bereitet hatte. In seinen

Werken ging es Gill nie nur um Glamour,

sondern auch um Gesellschaftskritik.

In den 2010er Jahre begann seine

späte Schaffensperiode.

Verkauf eines signierten „Woman-in-Water“ Motivs

Doch wie wird ein Künstler zum Star?

Gills Manager Ted Bauer erläuterte dessen

Werdegang. „Wir kaufen Kunst nicht

nur aus Liebe, sondern weil wir an jemanden

glauben“, betonte Bauer. So konnte

Gill – nachdem er während seines Wehr-

Für Begeisterung sorgte die anschließende

Ausstellungseröffnung. Galerist Bernd

Geserick und Galeriemanagerin Larissa

Monteiro da Costa brachten den Besuchern

außergewöhnliche Werke näher.

Larissa Monteiro da Costa freut sich über

den Erfolg der Ausstellung, die bis zum

18. Oktober in den BEGE Galerien lief:

„Es ist schön zu erleben, wie lebendig die

Auseinandersetzung mit Kunst hier in

Ulm ist. Wenn Werke berühren, Gespräche

entstehen und Sammlerinnen und

Sammler diesen Moment mitnehmen,

erfüllt das genau den Anspruch, den wir

als Galerie verfolgen.“

Tipp: Noch bis zum 20. Dezember 2025

ist die aktuelle Ausstellung „BAG STAGE“

des deutschen Künstlers Thitz zu sehen,

der mit seinen internationalen „Tüten-

Projekten“ bekannt wurde. Auf Basis von

Papiertüten lässt er Stadtansichten,

Geschichten und Visionen aufeinandertreffen.

dwi n

Fotos: BEGE Galerien (2), Diana Wieser (2)

106 Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM


top genuss

Das top magazin präsentiert

Kulinarisches aus der Region

Fotos: Fotolia.de (Jarek Chabraszewski, Tony Leone, exclusive-design)

Peter A. Strauss

Nicolas La Rocca

Kevin Leitner

Hans Häge

Stefan Jäckel

Florian Wagenbach

Maximilian Moser

Bruno Reichart

Marco Langer

Zsolt Fodor

Jens Madsen

Ben Benasr

GOURMET-GALA

EINE KULINARISCHE

SYMPHONIE

IN 12 AKTEN

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HOTEL

VIER JAHRESZEITEN

STARNBERG

SPECIAL GUESTS AUS HAMBURG

Jeffrey Hoogstraaten & Robin Trampert

Erleben Sie die 12 Monate 12 Sterne Gourmet-Gala im

renommierten Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg.

12 Spitzenköche aus dem Genuss-Projekt

„12 Monate 12 Sterne“ kommen an einem Abend

zusammen und präsentieren ihre Meisterwerke.

Dieser deutschlandweit einzigartige Genuss-Abend wird

ein kulinarisches Highlight. Feinschmecker dürfen sich

auf Sterne-Küche in allen Variationen, feinste Weine,

Champagner und Kaviar freuen.

Exklusives Gourmet-Erlebnis

SPECIAL GUESTS aus Hamburg:

Jeffrey Hoogstraaten & Robin Trampert

aus dem Hotel Tortue

Walking Dinner mit Sterneköchen hautnah

Sonntag, 18. Januar 2026

18:00 Uhr - 23:00 Uhr

Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg

295 € pro Person

inkl. aller Food-Stationen, 1 Glas Champagner, Kaviar-

Appetizer, Weine, Bierspezialitäten, Softdrinks, Pralinen,

Espresso, Käse- und Brotspezialitäten und Digestif-Bar

12 MONATE 12 STERNE

T +49 0 171 20 90 770

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HOTEL VIER JAHRESZEITEN STARNBERG

T +49 8151 44700

info@vier-jahreszeiten-starnberg.de

www.vier-jahreszeiten-starnberg.de

@ChristofferLeitner @leopalomaphoto


essen & trinken

12 Monate 12 Sterne

Kulinarisches Gipfeltreffen

„Schweiz meets Allgäu“

Wenn sich die kulinarischen Welten der Schweiz und des Allgäus begegnen, entsteht mehr als nur

ein Fest für den Gaumen – es wird ein Erlebnis für alle Sinne. Im Hotel edita in Scheidegg trafen sich am

21. September Gourmets und Genießer zum fünften „12 Monate 12 Sterne“-Event des Jahres 2025, um sich

von kreativen Kompositionen und überraschenden Geschmackserlebnissen verzaubern zu lassen.

Die Atmosphäre war geprägt von Vorfreude,

exklusivem Ambiente und der spürbaren

Leidenschaft der Spitzenköche, die

an diesem Tag ihre ganz eigene Handschrift

auf die Teller zauberten. Sternekoch

Stefan Jäckel aus dem Storchen

Zürich und Bruno Reichart, Küchenchef

des Hotels edita, vereinten an diesem

besonderen Tag Schweizer Raffinesse mit

Allgäuer Regionalität in einem kreativen

6-Gang-Menü.

Nach einem stilvollen Empfang auf der

Terrasse mit Champagner von Perrier

Jouët und feinstem Beluga Amur Kaviar

erwartete die Gäste eine Menüfolge,

die Handwerkskunst und Innovation

eindrucksvoll verband. Von Randen-

Macaron mit Entenleber über norwegische

Jakobsmuschel bis hin zu tranchiertem

Rehrücken und Allgäuer Kalbsfilet –

jeder Gang spiegelte die harmonische

Verbindung beider Regionen wider. Die

perfekt abgestimmte Weinbegleitung

vom Weingut Büchin und dem südafrikanischen

Weingut Normandie 1693 sowie

Pralinen aus der Manufaktur Clement

Chococult rundeten das Erlebnis ab.

Fotos: Christoffer Leitner, Hermann Genth

„12 Monate 12 Sterne“ verbindet die

Food-&-Beverage-Welt, präsentiert den

kulinarischen Genuss-Kalender und organisiert

exklusive Gourmet-Events mit

Spitzenköchen aus Deutschland, Österreich

und der Schweiz. Das Projekt setzt

auf nachhaltige Kooperationen und die

Verbindung von Gourmetküche und regionalem

Handwerk – ein Anspruch, den

auch das Hotel edita als Gastgeber bestens

erfüllte.

Direktor Dirk Sander zeigte sich begeistert:

„Dieses Event hat eindrucksvoll gezeigt,

wie sich zwei kulinarische Regionen

auf Augenhöhe begegnen können.“ Auch

Initiator Armin Langer betonte die

Bedeutung des Projekts: „Mit ‚12 Monate

Bruno Reichart, Armin Langer

Bruno Reichart, Armin Langer, Dirk Sander, Stefan Jäckel, Marc Buchholz

108 Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM


essen & trinken

Melanie Ciccio und Jürgen Czech vom Weingut Büchin

Armin Langer, Stefan Jäckel

Armin Langer, Dirk Sander

Apero

12 Sterne‘ möchten wir zeigen, wie Vielfalt,

Handwerk und regionale Identität zu

neuen kulinarischen Erlebnissen führen.“

Sie möchten beim nächsten Event von

„12 Monate 12 Sterne“ dabei sein? Die

große Gourmet-Gala mit gleich zwölf

Sterneköchen findet am 18. Januar 2026

im Hotel Vier Jahreszeiten in Starnberg

statt. Unter dem Motto „Eine kulinarische

Symphonie in zwölf Akten“ erwartet

Sie ein einzigartiges Erlebnis: Zwölf Meisterköche,

darunter aus der Region Ulm

die Sterneköche Hans Häge und Marco

Langer, präsentieren an individuellen

Stationen ihre kulinarischen Kreationen

und laden zu einer genussvollen Reise

voller Raffinesse und Handwerkskunst

ein, begleitet von Champagner und

korrespondierenden Weinen. Weitere Informationen

und Tickets gibt es unter

www.12monate-12sterne.de

Tipp: Tickets für die Gourmet-Gala eignen

sich auch hervorragend als Weihnachtsgeschenk.

Balfego Thunfisch mit Tortellini, Cedri Zitrone

und Perigord Trüffel

Tranchierter Rehrücken mit Hagebutten-

Portweinsauce und Pfifferling Blini

Orangen-Grandmanier-Mousse mit Bitterschokolade und Passionsfruchteis

Allgäuer Kalbsfilet mit Zitronen Emulsion,

gebratenem Romanesco und Physalis

Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM

109


essen & trinken

Jahrgangsbier 2025

Gold Ochsen Ulmator

Für das Jahrgangsbier 2025 ging die Ulmer Traditionsbrauerei Gold Ochsen völlig neue Wege

und präsentierte Mitte November eine ungewöhnliche Kreation. Denn hier treffen zwei Welten aufeinander:

Zum einen die Sorte Pils mit ihrem schlanken, hellen und leichten Körper sowie ausgeprägter Hopfennote,

zum anderen der gehaltvolle Doppelbock mit seiner kräftigen Stammwürze und malzigen Basis.

Text: Rebekka Horn / Foto: Brauerei Gold Ochsen

Entstanden ist ein Geschmack, der Bierliebhaber

überzeugen wird. Während der Antrunk mit schönen,

kräftigen Malznuancen beeindruckt, geht das

Bouquet in ein vom Alkohol betontes schlankes Aroma

über, das durch Zitrus- und Maracujanoten abgerundet

wird. Optisch überzeugt der Premium Pils

Doppelbock „Gold Ochsen Ulmator“ durch sein

bernsteinfarbenes Erscheinungsbild, gekrönt von

einer cremigen, kompakten und lang haltenden

Schaumkrone. Der Alkoholgehalt beträgt 75 Volumenprozent.

Da sich die Rezeptur stark am Hopfen orientiert,

wurden die entsprechenden Sorten von

den Braumeistern von Gold Ochsen gezielt

ausgewählt und dosiert. Dabei setzten sie

mit dem Hopfen „Tettnanger Tango“ auf

eine relativ neue Sorte und mit der Kalthopfung

auf eine Brautechnik, die ein

intensives Aromaspektrum garantiert.

„Kraftvoll, elegant, spritzig, frisch und

zugleich fein in der Hopfenkomposition

– wobei gerade der Hopfen dem

Malz ein wunderbares Fundament

verleiht“, beschreibt Bernhard Frey,

1. Braumeister und Technischer Betriebsleiter

bei Gold Ochsen, das Jahrgangsbier

2025. Wie immer beinhaltet

die Rezeptur drei Hopfensorten aus

Tettnang, doch für die diesjährige Komposition

war eine besonders entscheidend:

die Neuzüchtung Tango, die vor

allem durch ihr umfangreiches Aromaspektrum

mit dominierenden Maracujaund

Zitrusnoten wie Orange, Mandarine

und einem Hauch Limette besticht.

Um dieses intensive Aroma zu erhalten, wurde ein

Teil des Tango-Hopfens nicht in der Heißphase, sondern

in der Kaltphase zugeführt. Da bei der sogenannten

Kalthopfung keine flüchtigen Hopfenöle

abgekocht werden, können die Braumeister bei diesem

Prozess so viel Geschmack und Aroma wie möglich

in das fertige Bier überführen. Dies führt beim

„Gold Ochsen Ulmator“ zu einem Spiel aus unterschiedlichen

Nuancen zwischen Zitrusnoten wie

Grapefruit, Kräuterwürze und einer zarten, grüngrasigen

Frische. Diese besondere Komposition

macht das Jahrgangsbier zum idealen Begleiter

eines jeden Menüs, da es sowohl mit deftigen

als auch mit leichten oder süßen Speisen harmoniert.

Erhältlich in gewohnt

edler Verpackung

Wie jedes Jahr wird das Jahrgangsbier

per Hand in edle 075-Liter-Flaschen

mit Naturkorken abgefüllt und ist auf

1.597 Stück limitiert. Erhältlich ist das

Jahrgangsbier für 1597 Euro im Brauerei

Shop in der Ulmer Keplerstraße,

im Ochsen Shop in der Ulmer Innenstadt

sowie bundesweit über den Gold

Ochsen Online Shop. Sowohl die Anzahl

der abgefüllten Flaschen als auch

der Verkaufspreis nehmen Bezug auf

das Gründungsjahr der Brauerei Gold

Ochsen.

Prost!

110 Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM


genuss | anzeigen

NEU-ULM

BarrelLodge @ BarrelHouse

Wileystr. 4 | 89231 Neu-Ulm | Telefon 0731 88484 | www.barrel-house.de

Perfekt für Weihnachtsfeiern, Firmenevents &

gesellige Abende im kleinen Kreis.

Erleben Sie unsere festlich eingerichteten Hütten

direkt auf der Terrasse des BarrelHouse – mit

uriger Atmosphäre, hausgemachten Spezialitäten

und einem Hauch von Kitzbühel mitten in Neu-

Ulm!

Unsere Wohlfühlhütten bieten jeweils 21 Sitzplätze

sowie einen Stehbereich. Die Buchung beinhaltet

ein 3-Gänge-Selbstbedienungsbuffet sowie

eine premium Getränkepauschale (inklusive hausgebrautem

Bier zum Selberzapfen!)

Jetzt vorreservieren und unvergessliche Erinnerungen

schaffen!

n

Buchbar: Di – Fr ab 17:00 Uhr | Sa und So ab 11:30 Uhr

LAUPHEIM

LAUPHEIMER HOF

Rabenstr. 13 | 88471 Laupheim | Telefon 07392 9750 | www.laupheimer-hof.de

In unserem Restaurant wird alles selbst gemacht

und täglich frisch gekocht. Genießen Sie gesunde

Frischeküche – wir verwenden bewusst regionale

und saisonale Produkte sowie Fleisch aus artgerechter

Tierhaltung.

Wir sind überzeugt davon, dass beste Zutaten

aus der Region und ein sorgsamer Umgang mit

ausgewählten Speisen einen wichtigen Unterschied

machen. Deshalb reifen wir unser Dry Aged

Wagyu Beef auch selbst.

n

Küchenzeiten: Mo – Sa 17:00 Uhr bis 21:00 Uhr

ULM

HOTEL GASTHOF RÖSSLE

Ortsstraße 56 | 89081 Ulm | Tel. 07304 8038-0 | www.roessle-ermingen.de

Das Rössle ist ein familiengeführtes Restaurant mit

Hotel in Ermingen nur 15 Minuten von der Ulmer

Innenstadt entfernt. Es ist bekannt für seine Gastfreundlichkeit

und den familiären Flair. Gäste können

dort neben typisch schwäbischen Gerichten

unter anderem auch saisonale Spezialitäten, vegetarische

Gerichte und verschiedene Salate genießen.

Außerdem bietet das Rössle mit seinen Nebenzimmern

den perfekten Rahmen für Familienfeiern

oder geschäftliche Events. Aber auch für private

Feiern zu Hause oder an einer beliebigen Location

bietet das Rössle Team einen Catering Service mit

leckeren Gerichten und Finger Food.

n

Öffnungszeiten: täglich außer Dienstags 17.00 bis 23.00 Uhr I Mi, Do, So 11.30 bis 14.00 Uhr

ULM

TREIBGUT · RESTAURANT & BAR

Friedrichsaustraße 50 | 89073 Ulm | 0731 2064000 | hotel.lago-ulm.de

Das Restaurant für jeden Tag. Egal ob ein legeres

Essen mit guten Freunden oder ein besonderer

Abend mit Ihren Liebsten, im Treibgut genießen

Sie raffinierte und einfallsreiche Küche.

In unserer Metzgerei, Bäckerei, Patisserie und

Brauerei entstehen unverfälschte natürliche Lebensmittel,

aus denen wir einzigartige Gerichte

zaubern.

n

Öffnungszeiten: Bistro Mo – Sa 14:00 bis 22:00 Uhr | Treibgut Mo – Sa 17:00 bis 22:00 Uhr

Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM

111


veranstaltungen

GENESIS:

Magische Lichtkunst

in Neu-Ulm

Nach gefeierten Stationen in Metropolen

wie Boston, Santiago de Chile, Amsterdam

und Madrid ist die immersive Inszenierung

GENESIS des international

renommierten Künstlerkollektivs PRO-

JEKTIL nun erstmals in Neu-Ulm zu

erleben.

Die Kirche St. Johann Baptist wird dabei

in ein leuchtendes Gesamtkunstwerk

verwandelt: Farben, Formen und Klänge

erzählen eindrucksvoll die Entstehung

der Erde und verschmelzen mit der sakralen

Architektur zu einem einzigartigen

Erlebnis, das das Publikum tief berührt.

Die Show läuft noch bis zum 16. Dezember

2025.

Weitere Informationen und Tickets

unter www.projektilexperiences.com

Fotos: Eric Maier-Rehm

U11-EUROCUP 2026

Turnier für Europas Fußballtalente

Am 17. und 18. Januar 2026 verwandelt

sich die Brühlhalle Elchingen wieder in

ein internationales Fußballzentrum:

Beim U11-EUROCUP treffen 24 Nachwuchsteams

aus sechs Ländern aufeinander

– darunter Top-Klubs wie FC Bayern

München, Bayer 04 Leverkusen, Aston

Villa, Rapid Wien und AZ Alkmaar.

Gespielt wird im Championsleague-

Modus – Spannung und Emotionen sind

garantiert!

Zudem treten als lokale Vertreter der SSV

Ulm 1846 Fussball, der SV Thalfingen,

der FC Burlafingen, der TSF Ludwigsfeld,

der TSV Pfuhl und Gastgeber SV Oberelchingen

an, die sich in den Qualifikationsturnieren

durchgesetzt haben.

Der U11-EUROCUP ist mehr als ein Turnier

– er ist ein Gemeinschaftsprojekt aus

Sport, Wirtschaft und Herzblut, unterstützt

von regionalen Partnern. Wer da-

bei ist, erlebt nicht nur packenden Fußball,

sondern auch den Spirit einer Region,

die zusammenhält. Auch der soziale

Aspekt ist den Veranstaltern sehr wichtig.

So gibt es seit Jahren ein Einlagespiel

der Bananenflanken, die für mehr als nur

den Sport stehen; sie repräsentieren Werte

wie Inklusion, Fair Play und Teamgeist.

Alle Infos rund um das Turnier gibt

es im Internet: www.u11-eurocup.de

oder auf der Facebook Seite

www.facbook.com/u11eurocup

Fotos: U11 Eurocup

112 Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM


veranstaltungen

Alexander Krichel in Ulm – das 8. Konzert

Nach dem erneut großen Erfolg bei den beiden Konzertabenden

im Mai 2025 setzen der renommierte Hamburger Pianist

Alexander Krichel und der Lions-Club Ulm/Neu-Ulm – Alb-Donau

die seit 2019 währende Benefiz-Konzertreihe am Freitag,

den 6. März und Samstag, den 7. März 2026 fort.

Foto: Privat Foto: Sandra Werner-Lang

Alexander Krichels dann 8. Konzert im Stadthaus Ulm führt

durch zwei Welten, die der Pianist wie kaum ein anderer verbindet:

Die strahlende, perlende kleine A-Dur-Sonate von Schubert

und Mendelssohns „Variations sérieuses“ leuchten die deutsche

Romantik aus, ehe nach der Pause Rachmaninoffs Corelli-Variationen

den Weg in die russische Tradition weisen. Den Schluss

bildet Prokofjews eruptive siebte Sonate – ein Finale, das kaum

atemloser und halsbrecherischer sein könnte.

Tickets und weitere Informationen über

www.alexander-krichel-in-ulm.de

„Im Angesicht des Lebens“

Ein Abend voller

wertvoller Impulse

Regine Sauter und der Verein Lila Wolken e. V. laden herzlich zu

einem besonderen Abend, der zum Nachdenken anregt, ins

Kulturhaus Schloss Großlaupheim ein.

Die bekannte Sängerin und Trauerrednerin ist am Samstag,

7. Februar 2026 nicht nur Gastgeberin, sondern auch die musikalische

Seele der Veranstaltung. Ein weiterer Akteur an diesem

Abend ist Markus C. Müller, früher Europa-Chef von Black-

Berry, heute Hospizbegleiter, Autor und Unternehmer. In seinem

Buch „Im Angesicht des Lebens – Erfolg und Erfüllung neu

gedacht“ und mit seiner ruhigen, klaren Art stellt er Fragen, die

bewegen, wie zum Beispiel: „Lebe ich das Leben, das wirklich

zu mir passt?“

Der Abend bietet Vortrag,

Musik, Fragerunde und

Raum für Begegnung. Im

Anschluss nimmt sich Markus

C. Müller Zeit für Gespräche

und signiert sein

Buch persönlich im Foyer.

Tickets (ab 18 Euro) gibt

es im Kulturhaus Schloss

Großlaupheim und bei reservix.

Lila Wolken e. V. ist als Netzwerk in Laupheim und der Region

ein Landeplatz zwischen Trauer und Neubeginn – ein Ort, der

Menschen in schweren Zeiten auffängt und Orientierung bietet.

www.verein-lila-wolken.de

Im Angesicht des Lebens

Erfolg und Erfüllung neu gedacht

Vortrag & Lesung mit

Markus C. Müller

Musikalisch umrahmt

und herzlich eingeladen von

Regine Sauter

Sa,7.2.26 Laupheim

Kulturhaus Schloss Großlaupheim

19 Uhr (Einlass 18 Uhr, Signierstunde im Anschluss)

Tickets ab 18 € gibt es hier:

Kulturhaus Laupheim, www.reservix.de

Veranstalter: Lila Wolken e.V. | post@verein-lila-wolken.de

Winter 2025 · top magazin ULM/NEU-ULM

113


veranstaltungen

34. Ulmer Hochzeitstag

Am Sonntag, den 11. Januar 2026, verwandelt sich die Ulmer

Donauhalle von 11 bis 18 Uhr erneut in ein Paradies für Verliebte

und Verlobte.

Mehr als 80 Aussteller präsentieren die neuesten Trends und Inspirationen

rund um den schönsten Tag im Leben. Damit sind

die Ulmer Hochzeitstage seit Jahren die größte und beliebteste

Hochzeitsmesse in Ulm und der gesamten Region. Auch das TOP

Magazin ist wieder mit einem eigenen Stand vertreten und verteilt

vor Ort den druckfrischen, 100-seitigen Hochzeitsratgeber

für Ulm und die Region.

Ein besonderes Highlight sind die verschiedenen Walking Acts,

bei denen die aktuellen Brautmodekollektionen den ganzen

Tag über live präsentiert werden.

Tickets sind ausschließlich an der Tageskasse und nur

gegen Barzahlung erhältlich.

Fotos: Hermann Genth

Neu-Ulmer Orchideentage 2026

Ein Blütenmeer, das seinesgleichen sucht, erwartet die Besucher der 23. Orchideentage

vom 13. bis 15. Februar in Neu-Ulm. Orchideen-Experten aus dem In- und Ausland

verwandeln das Edwin-Scharff-Haus erneut in ein beeindruckendes tropisches

Paradies und präsentieren ihre außergewöhnlichsten Orchideenarten.

Dieses alle zwei Jahre stattfindende Event zieht nicht nur

regionale und nationale Orchideenfreunde an, sondern auch

Gäste, Züchter und Referenten aus aller Welt. Fachvorträge,

eine feierliche Orchideentaufe sowie Beratung und Verkauf

von Orchideen und passendem Zubehör machen die öffentliche

Blumenschau zu einem besonderen Erlebnis.

Fotos: Sandra Werner-Lang

Für Ihre Treue im zu Ende gehenden Jahr

bedanken wir uns herzlich, wünschen Ihnen

ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute,

Gesundheit und Erfolg für 2026.

Wir freuen uns auch im kommenden Jahr

auf viele schöne Begegnungen mit Ihnen und

interessante Momente, die wir teilen können.

Hermann Genth

und das ganze TOP Magazin

Ulm/Neu-Ulm Team



Willkommen bei der

STERNE GRUPPE

Ein neuer Name. Die gleiche Leidenschaft. Ihr vertrautes Team.

Wir – Ihr bekanntes und erfahrenes Team der Mercedes-Benz

Niederlassung Neu-Ulm – gehen gemeinsam neue Wege.

Ab sofort sind wir als STERNE GRUPPE für Sie da:

mit der gleichen Leidenschaft, Kompetenz und Nähe,

die Sie seit Jahren an uns schätzen.

Wir freuen uns auf Sie!

STERNE GRUPPE GmbH | Von-Liebig-Str. 10 | 89231 Neu-Ulm | info@sterne-gruppe.de

Neu-Ulm | Dornstadt | Biberach an der Riß | Günzburg | Memmingen | Riedlingen | www.sterne-gruppe.de

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