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top ULM/NEU-ULM Winterausgabe 2025

top magazin ULM/NEU-ULM, Winterausgabe 2025

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Ausgabe 4 · 22. Jahrgang<br />

Winter <strong>2025</strong>/2026 · 6,– €<br />

ALB-DONAU-KREIS · BIBERACH · HEIDENHEIM<br />

<strong>ULM</strong> | <strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong><br />

events<br />

Top Lounge<br />

im Pflegeheim der Zukunft<br />

100 Jahre<br />

Lebkuchen Weiss<br />

Carl Laemmle<br />

Produzentenpreis<br />

wohnen<br />

Sanierung<br />

Fischerhof Illerberg<br />

biberach<br />

Kinovisionär Adrian Kutter<br />

kunst und kultur<br />

100 Jahre<br />

Museum Ulm<br />

<br />

<br />

www.<strong>top</strong>magazin-ulm.de Das Lifestyle-Magazin für die Region


LIEBLINGSSTÜCK<br />

„Jede Küche verdient das<br />

gewisse Etwas.“<br />

Thomas Ott,<br />

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Donaustr. 8 l 89073 Ulm l Di. bis Fr. 10-18 Uhr l Sa. 9-16 Uhr<br />

Nur in Ulm.


editorial<br />

Liebe Leserin,<br />

lieber Leser,<br />

Ende Oktober habe ich ein paar Tage<br />

Urlaub in Dubai gemacht. Viele von<br />

Ihnen sind sicherlich auch schon dort<br />

gewesen und haben das Gleiche bemerkt<br />

wie ich. Die Stadt entwickelt sich mit<br />

einer rasanten Dynamik und erwartet<br />

ein Bevölkerungswachstum von derzeit<br />

4 Millionen auf 7 Millionen in den nächsten<br />

15 Jahren. Dafür entstehen komplette<br />

Stadtviertel inklusive Straßen, Einkaufszentren,<br />

Krankenhäusern und einer<br />

Metrolinie neu, und zwar in der gleichen<br />

Zeit, die Ulm braucht, um drei Brücken<br />

zu sanieren. Obwohl es im Sommer extrem<br />

heiß und daher nahezu unmöglich<br />

ist, zu bauen, zeigt die Stadt eine Dynamik,<br />

die für uns unvorstellbar ist.<br />

Außerdem gilt Dubai – wie die anderen<br />

arabischen Emirate auch – als eine der sichersten<br />

Städte der Welt. Obwohl Menschen<br />

aus rund 190 Nationen dort leben,<br />

gibt es so gut wie keine Kriminalität. Warum<br />

ist das eigentlich so? Und warum hat<br />

die Kriminalität bei uns in den vergangenen<br />

Jahren deutlich zugenommen und<br />

dort, wo sogar noch mehr verschiedene<br />

Nationen zusammenleben als bei uns, ist<br />

die Sicherheit so hoch? Vielleicht liegt es<br />

daran, dass in Dubai zwar jeder ins Land<br />

kommen darf, dass es aber keinerlei Sozialleistungen<br />

für Immigranten gibt, und<br />

jeder, der nicht nach drei Monaten einen<br />

Job hat, das Land wieder verlassen muss.<br />

Das erklärt vermutlich auch, warum viele<br />

der Flüchtlinge aus Syrien und anderen<br />

arabischen Ländern nicht zu ihren arabischen<br />

Brüdern in den Emiraten oder Kuwait<br />

wollen, sondern lieber nach Europa.<br />

Seit Jahrhunderten, wenn nicht gar seit<br />

Jahrtausenden, gilt Weihnachten als das<br />

Fest der Liebe und des Friedens, und das<br />

ist es natürlich nach wie vor. Allerdings<br />

gibt es eine Entwicklung, die viele von<br />

uns sehr nachdenklich und auch traurig<br />

macht. Immer mehr Weihnachtsmärkte<br />

müssen mit einem extremen Sicherheitsaufwand<br />

geschützt werden und werden<br />

dort, wo dieser Aufwand nicht geleistet<br />

oder bezahlt werden kann, abgesagt. Ulm<br />

ist in der glücklichen Lage, dass es auf<br />

dem Münsterplatz wieder einen Weihnachtsmarkt<br />

gibt, und er ist sogar einer<br />

der schönsten und stimmungsvollsten<br />

bundesweit. Geöffnet ist er noch bis zum<br />

22. Dezember, täglich von 10.00 bis<br />

20.30 Uhr.<br />

Wir wünschen Ihnen und all Ihren Lieben<br />

eine wundervolle Vorweihnachtszeit mit<br />

vielen kleinen Freuden, erholsamen<br />

Stunden der Gemütlichkeit sowie einen<br />

gesunden, erfolgreichen Start ins Jahr<br />

2026.<br />

Herzlichst<br />

Hermann Genth<br />

und das ganze TOP Magazin<br />

Ulm/Neu-Ulm Team<br />

FOLGEN SIE UNS AUF<br />

PS: Die jeweils aktuelle<br />

Ausgabe finden Sie kurz nach<br />

dem Erscheinungstermin<br />

auch als Blätterversion auf<br />

unserer Homepage unter<br />

www.<strong>top</strong>magazin-ulm.de<br />

www.esh-nu.de<br />

Öffnungszeiten:<br />

Fr. – Sa. 10:00 – 18:00 Uhr<br />

So. 10:00 – 17:00 Uhr<br />

23. Neu-Ulmer<br />

ORCHIDEEN<br />

TAGE<br />

<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong><br />

2026<br />

13. - 15. 02.26<br />

im Edwin-Scharff-Haus<br />

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inhalt<br />

events<br />

6<br />

55. Ulmer TOP Lounge 6<br />

100 Jahre Lebkuchen Weiss 18<br />

Verleihung des Carl Laemmle<br />

Produzentenpreises 20<br />

Basketball Tip-Off Event 24<br />

IHK Indian Summer 26<br />

Jubiläum des Planetariums Laupheim 28<br />

Eröffnung Club Noel 31<br />

10 Jahre Glacis Galerie 32<br />

Symposium 20 Jahre Support Ulm e. V. 34<br />

Jubiläumsgala 20 Jahre Support Ulm e. V. 36<br />

Spendengala Heart for Life 38<br />

Ordensfest Goldene Elf 40<br />

Inthronisationsball des Kuhbergvereins 41<br />

75 Jahre Fricker Blaustein 42<br />

Apfel- und Pilzausstellung im<br />

Autohaus Wuchenauer 42<br />

Vortrag Prof. Dr. Harald Lesch 43<br />

Vortrag Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer 44<br />

lokales<br />

Gute Nachrichten aus der Region 46<br />

Superlative in Ulm 47<br />

18<br />

50<br />

wirtschaft<br />

36<br />

Verleihung des Ulmer Marketingpreises 50<br />

Jahresversammlung initative.ulm.digital 52<br />

Nachfolge in der Mercedes-<br />

Niederlassung Neu-Ulm 54<br />

Spedition Stöhr 56<br />

Neueröffnung Rechtsanwaltskanzlei<br />

Manuela De Fortunato 57<br />

Devisenhandel 1000FTAD 58<br />

Neubau HARDER Logistics 60<br />

IHK Ulm Bestenehrung 60<br />

Image- und Bewerbungsfotos 62<br />

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inhalt<br />

bauen & wohnen<br />

20 Jahre Kaipf in der Dreiköniggasse 64<br />

Sanierung des Fischerhofs in Illerberg 66<br />

Wohnmarktbericht Hirn Immobilien 69<br />

medizin<br />

Zahnersatz an einem Tag 73<br />

Kolumne von Prof. Dr. Heinz Maier 74<br />

Praxisumzug Dr. Sarie Ann Haisch 76<br />

Ganzkörper-MRT 77<br />

Praxiszentrum Dr. Koller und<br />

Dres. Beck / Heilig 78<br />

66<br />

Sport<br />

OrangeCampus Neu-Ulm 80<br />

biberach<br />

Biberacher Filmfestspiele 82<br />

Portrait Adrian Kutter 84<br />

Museum Biberach 86<br />

Theater ohne Namen 88<br />

Lerch-Gruppe baut „Die Villa“ um 89<br />

Kreissparkasse Biberach 90<br />

Eröffnung der ACTIV-GALERIE 91<br />

laupheim<br />

Verleihung Laupheimer Bürgerpreis 92<br />

84<br />

100<br />

ausflugstipp<br />

Thermalbäder in Süddeutschland 94<br />

kunst & kultur<br />

100 Jahre Museum Ulm 100<br />

Theater Ulm Spielplan 1. Halbjahr 2026 102<br />

Kunsthalle Weishaupt 104<br />

Vernissage BeGe Galerie 106<br />

essen & trinken<br />

12 Monate 12 Sterne 4-Hands Lunch 108<br />

Gold Ochsen Jahrgangsbier 110<br />

Gastro-Guide 111<br />

rubriken<br />

94<br />

Editorial 3<br />

Impressum 101<br />

Veranstaltungstipps 112<br />

Weil jeder Augenblick zählt...<br />

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<strong>top</strong> lounge<br />

IllerSENIO Vöhringen<br />

TOP Lounge im Pflegeheim<br />

der Zukunft<br />

Rund 200 geladene Gäste tauchten bei der 55. Top Lounge in die besondere Atmosphäre des<br />

neuen illerSENIO-Hauses in Vöhringen ein – und zeigten sich beeindruckt von der inspirierenden Architektur<br />

und den vielen unerwarteten Einblicken, die der Abend bot.<br />

Fotos: Jürgen Hofstätter, Anita Gall, Hermann Genth<br />

Mit der 55. Top Lounge feierten das Top<br />

Magazin und illerSENIO die Eröffnung<br />

eines außergewöhnlichen Projekts: das<br />

„Pflegeheim der Zukunft“. Schon beim<br />

Empfang im Erdgeschoss sorgte Musiker<br />

Bobby mit Saxophon und Klarinette für<br />

eine stimmungsvolle musikalische Umrahmung.<br />

Später erlebten die Gäste einen<br />

Abend voller kulinarischer Genüsse, Musik<br />

und inspirierender Begegnungen –<br />

und waren begeistert von der hochwertigen<br />

Ausstattung und der hotel-ähnlichen<br />

Wohlfühlatmosphäre des neuen Pflegeheims.<br />

Über 45 Millionen Euro wurden in diesem<br />

Projekt investiert. Entstanden sind 158<br />

Zimmer auf vier Stockwerken in innovativer<br />

Hybrid-Modulbauweise aus Vollholz<br />

und Stahlbeton – ein nachhaltiges,<br />

ökologisches Konzept, das neue Maßstäbe<br />

setzt. Möglich wurde dies unter anderem<br />

durch die Beharrlichkeit von illerSENIO-<br />

Geschäftsführer Dominik Rommel, der<br />

nichts unversucht ließ, um die richtigen<br />

Stellen von dem Konzept zu überzeugen –<br />

mit Erfolg! Durch sein Engagement und<br />

„die beeindruckende Teamleistung der<br />

illerSENIO-Mitarbeiter, die in den letzten<br />

Wochen und Monaten über sich hinauswuchsen,<br />

Nachtschichten einlegten und<br />

mit Herzblut an der Verwirklichung dieses<br />

Traums arbeiteten“, so Dominik Rommel,<br />

konnte diese Vision Realität werden.<br />

Auch die Zusammenarbeit mit regionalen<br />

Handwerkern, Architekten und Partnern<br />

wurde in den Ansprachen immer wieder<br />

als Schlüssel zum Erfolg hervorgehoben.<br />

Ein besonderes Highlight bei der Top<br />

Lounge war die Möglichkeit, das neue Gebäude<br />

auf eigene Faust zu entdecken.<br />

Ob das „Zirbenzimmer“ (Themenraum<br />

Sinne), die modernen Bewohnerzimmer,<br />

der Leseraum, die einladende Cafeteria<br />

oder die riesige Dachterrasse – überall gab<br />

es liebevolle Details und innovative Lösungen<br />

zu bestaunen, die das Haus zu einem<br />

echten Wohlfühlort machen. Die<br />

Gäste der Top Lounge spürten den Teamgeist<br />

und die Leidenschaft, mit der das<br />

Haus gestaltet wurde, in jedem Detail: von<br />

den lichtdurchfluteten Bewegungsräumen<br />

über die innovative HCL-Lichtsteuerung<br />

bis hin zu den geschmackvoll gestalteten<br />

Zimmern.<br />

Im dritten Stock sorgte die Band Jukebox<br />

für beste Unterhaltung und ausgelassene<br />

Stimmung. „Man fühlt sich wie in einem<br />

Hotel“, schwärmte ein Gast – und tatsächlich<br />

ist die Atmosphäre im „Pflegeheim<br />

der Zukunft“ geprägt von Offenheit,<br />

Lebensfreude und dem Wunsch, einen<br />

Ort zu schaffen, an dem sich Bewohner,<br />

Mitarbeiter und Gäste gleichermaßen<br />

wohlfühlen.<br />

Der Abend bot neben kulinarischen<br />

Köstlichkeiten aus der hauseigenen<br />

Küche und der musikalischen Begleitung<br />

auch Raum für inspirierende Gespräche<br />

und neue Kontakte. So wurde<br />

die 55. Top Lounge zum gelungenen<br />

Auftakt für ein Haus, das die Zukunft<br />

der Pflege neu denkt.<br />

swl ■<br />

6 Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong>


Andreas Kast, Petra Kast<br />

Manfred Hintz, Andreas Hintz<br />

Jochen Hofmann, Gabriela Baumann<br />

Andreas Bortoli, Heidi Bortoli, Nadine Sabisch, Thomas Sabisch<br />

Sabrina de Colle, Dr. Mark Dorfmüller<br />

Jutta Baar-Trompetter, Ralf Trompetter<br />

Hermann Genth<br />

Dominik Rommel<br />

Heike Niedhammer, Ditte Endriß, Erhard Sepp, Christina Sepp<br />

Edith Eifert, Thomas Eifert<br />

Wolfgang Moser, Henrike Moser<br />

Sandra Werner-Lang, Kerstin Vorwalter<br />

Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong><br />

7


illerSENIO Team<br />

Susanne Frfr. und Max Frhr. von Süßkind-Schwendi<br />

Margret Schlosser, Arthur Schlosser<br />

Katharina Pliske, Michael Holzberger<br />

Thomas Hasieber, Elke Hasieber<br />

Sascha Stecken, Sandra Stecken<br />

Christian Mertsch, Sabine Mertsch, Petra Unsöld, Andreas Unsöld<br />

Clemens Röger, Simone Röger<br />

Felix Locher, Jana Anderer<br />

8 Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong>


Küchenwerk Kern GmbH<br />

Baumgartenstraße 20/1<br />

89231 Neu-Ulm<br />

Telefon 0731-979229-0<br />

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Andreas Hermann<br />

Erika Schmid, Karin Eck<br />

Beratung mit<br />

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Victoria Madl, Johannes Warth, Christine Rommel<br />

Hidayet Gürbüz, Thomas Schrode<br />

Empfangsteam von cpn und illerSENIO<br />

Charlotte Bollinger<br />

Manfred Hezler<br />

Walter Bauer<br />

Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong><br />

9


Julia Gentner, Pia Grüninger<br />

Martina Hofmann, Stephan Denkmann<br />

Heiko Heitele, Jana Spitzmüller<br />

Liftboy<br />

Frau und Herr Sailer-Langediekhoff<br />

Holger Graf, Virginia Kopp<br />

Fabian Biemel, Leonie Erdmann<br />

Violeta Jaic, Eva Reuter<br />

Birgit Hofstätter, Jürgen Hofstätter<br />

Dominik Rommel, Hermann Genth<br />

Frederic Sayler, Hans-Ulrich Sayler, Karin Frank, Helmut Bühler<br />

10 Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong>


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Frieder Moser, Uwe Gamperling<br />

Bernhard Schmid, Ruth Schmid<br />

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Nena Kovac, Dr. Luis Andres Vasquez Ortega<br />

Laurent Becherer, Denise Noch<br />

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Grazia di Buglione, Monika Barth<br />

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Bettina Magg, Rana Kalani, Sebastian Hirn, Carmen Schäfer Melanie Wengler Bernd Bräuchler<br />

Leslie ter Jung<br />

Oliver Scherb<br />

Thomas Schillinger, Thomas Engler<br />

Dr. Karin Hartmann<br />

Laura Knupfer<br />

Tim Seib, Daniel Jacobsen, Jana Seib<br />

12 Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong>


Manfred Humm, Andrea Humm<br />

Gregor Wind, Eva-Britta Wind<br />

Berthold Braunger, Andrea Braunger<br />

Alexander Motz, Judith Motz Manfred Renz, Karin Renz Petra Huber, Regina Novak<br />

Klaus Lohrmann, Chris<strong>top</strong>h Hab<br />

Dr. Eliane Schumacher, Helmut Bühler<br />

Christine Kröner, Andreas Müller<br />

Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong><br />

13


Markus Oettle, Elke Ruß-Oettle<br />

Claudia Kast, Gerhard Kast<br />

Ivica Peranovic, Edin Hodzic<br />

Victoria Madl, Dr. Nadine Nowakowski<br />

Uta Witzel, Thomas Witzel<br />

Tina Locher, Sonja Görlich


Michael Frank, Petra Frank<br />

Petra Kindl, Theodor Dirr<br />

Melisa Sönmezer, Gloria Neugebauer<br />

Saxophonist Bobby<br />

Angelika Schies, Diana Wieser<br />

Katja Ölberger, Kerstin Lutz<br />

Sabrina Hermann, Jörg Hermann<br />

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Stefan Cersosimo, Jascha Pansch<br />

Hermann Genth, Dominik Rommel<br />

Edwin Deutelmoser, Birgit Müller<br />

Überraschungsgast Johannes Warth<br />

Andreas Unsöld, Christian Mertsch<br />

Sabine Völk, Birgit Doering, Andreas Scherer<br />

Band Jukebox<br />

Blick in ein Pflegezimmer<br />

16 Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong>


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event<br />

100 Jahre Lebkuchen Weiss<br />

Ein Jahrhundert<br />

gelebte Tradition und Innovation<br />

Mit einem festlichen Akt am 12. September und einem stimmungsvollen<br />

Mitarbeiterfest feierte die Firma Lebkuchen Weiss ihr 100-jähriges Bestehen –<br />

ein Meilenstein, der nicht nur für das Unternehmen selbst, sondern auch für die<br />

Stadt Neu-Ulm und die gesamte Süßwarenbranche von großer Bedeutung ist.<br />

Die Erfolgsgeschichte begann 1925, als<br />

Max Weiss sen. in Neu-Ulm das „Feinback-<br />

und Nährmittelwerk“ gründete.<br />

Was damals in schwierigen Zeiten mit<br />

viel Unternehmergeist und Leidenschaft<br />

begann, entwickelte sich im Laufe der<br />

Jahrzehnte zu einer festen Größe in der<br />

deutschen Süßwarenbranche.<br />

Seit 1994 gehört Lebkuchen Weiss gemeinsam<br />

mit seiner Nürnberger Tochterfirma<br />

Ferdinand Wolff zur traditionsreichen<br />

Lambertz-Gruppe in Aachen, die<br />

bereits 1688 gegründet wurde und<br />

bis heute inhabergeführt ist. Prof. Dr.<br />

Hermann Bühlbecker, Inhaber der Lambertz-Gruppe,<br />

betont: „Es war der Herzenswunsch<br />

von Max Weiss, dass das<br />

Familienunternehmen, sein Lebenswerk<br />

und vor allem seine wunderbaren Produkte<br />

auch nach dem Firmenverkauf erhalten<br />

bleiben. Genau aus diesem Grund<br />

hat er sein Unternehmen an mich veräußert.<br />

Damit konnte er sich absolut sicher<br />

sein, dass das traditionelle Erbe, das Sortiment,<br />

der Standort und vor allem auch<br />

die Arbeitsplätze nicht verschwinden<br />

werden. Auch in Zukunft werden Lambertz<br />

und Weiss eigenständig am Markt<br />

agieren und von einem eigenen Management<br />

geführt.“<br />

In den vergangenen 30 Jahren hat Lebkuchen<br />

Weiss seine Marktpräsenz und<br />

-position kontinuierlich ausgebaut. Heute<br />

verfügt das Unternehmen nicht nur über<br />

die größte Produktionsstätte innerhalb<br />

der Lambertz-Gruppe, sondern auch über<br />

den weltweit modernsten Lebkuchenproduktionsbetrieb.<br />

In Neu-Ulm werden<br />

jährlich mehr als 30.000 Tonnen verschiedener<br />

Lebkuchenvarianten hergestellt -<br />

darunter 450 Millionen Lebkuchenherzen.<br />

Die Bedeutung von Lebkuchen Weiss für<br />

die Region unterstrich Johannes Stingl,<br />

2. Bürgermeister der Stadt Neu-Ulm:<br />

„Wir sind als Wirtschaftsstandort Neu-<br />

Ulm stolz und dankbar, wenn wir auf<br />

100 Jahre Lebkuchen Weiss zurückblicken,<br />

denn florierende Unternehmen<br />

sind wichtig für die Stadtentwicklung.<br />

Lebkuchen Weiss ist Teil unserer kulturellen<br />

Identität in Neu-Ulm.“<br />

Johannes Stingl<br />

Prof. Dr. Hermann Bühlbecker<br />

Oliver Stipar, Melanie Börsing, Gerd Stiefel<br />

Fotos: picslocation / Peter Neher<br />

Joachim Eckert, Prof. Dr. Hermann Bühlbecker, Oliver Peik<br />

Dr. Carsten Bernoth, Prof. Dr. Hermann Bühlbecker<br />

Gerd Stiefel überreichte Prof. Dr. Hermann Bühlbecker<br />

die Jubiläumsurkunde<br />

18 Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong>


event<br />

Feinste Naschereien von Lebkuchen Weiss<br />

Prof. Dr. Hermann Bühlbecker<br />

Impulse Tenors<br />

Auch Gerd Stiefel, Vizepräsident der<br />

IHK Schwaben und Vorsitzender<br />

der Regionalversammlung Neu-Ulm<br />

der IHK, würdigte das Unternehmen:<br />

„Wer 1925 in der damals schwierigen<br />

Zeit begonnen hat, der ist ein leuchtendes<br />

Beispiel für Unternehmergeist.“<br />

Dr. Hermann Bühlbecker und sein<br />

Team lobte er für die erfolgreiche<br />

Weiterentwicklung des Unternehmens<br />

über viele Jahre hinweg.<br />

Dr. Carsten Bernoth, Hauptgeschäftsführer<br />

des Bundesverbands der deutschen<br />

Süßwarenindustrie, bezeichnete<br />

Lebkuchen Weiss als Vorbild für<br />

die gesamte Branche: „Diese Firma<br />

steht exemplarisch für unser Leitmotiv:<br />

Tradition – Innovation – Genuss.“<br />

Joachim Eckert, Vorstandsvorsitzender<br />

von Sweets Global Network e.V.,<br />

hob die besondere Struktur der Süßwarenbranche<br />

hervor, die von inhabergeführten,<br />

mittelständischen Unternehmen<br />

geprägt ist: „Ein besonderes<br />

Beispiel hierfür ist Lebkuchen<br />

Weiss.“<br />

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Die Jubiläumsfeier wurde musikalisch<br />

vom Trio „Impulse Tenors“ umrahmt<br />

und bot einen würdigen Rahmen, um<br />

auf ein ganzes Jahrhundert voller<br />

Unternehmergeist, Tradition und Vision<br />

zurückzublicken – und mit Zuversicht<br />

in die Zukunft zu schauen. ge n<br />

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Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong><br />

19


event<br />

Ingo Bergmann, Paul Beck, Svenja Vanhoefer,<br />

Marius Beck, Jean-Young Kwak, Gerrit Klein,<br />

Gabriele M. Walther, Louis Klamroth,<br />

Michelle Müntefering, Bernhard zu Castell,<br />

Adrian Kutter, Dennenesch Zoudé<br />

Carl Laemmle Produzentenpreis<br />

Gabriele M. Walther<br />

für ihr Lebenswerk geehrt<br />

Carl Laemmle, geboren 1867 in Laupheim, gilt als einer der bedeutendsten Filmproduzenten und durch die Gründung<br />

der Universal Filmstudios auch als Gründer von Hollywood. Anlässlich des 150. Geburtstags dieses Filmpioniers<br />

wurde 2017 der Carl Laemmle Produzentenpreis ins Leben gerufen und ehrt seither herausragende Persönlichkeiten<br />

der deutschen Filmbranche. Zu den bisherigen Preisträgerinnen und Preisträgern zählen u.a. Roland Emmerich,<br />

Regina Ziegler, Thomas Kufus und Martin Moszkowicz.<br />

Fotos: Herbert Geiger<br />

Als Höhepunkt der diesjährigen Carl<br />

Laemmle Film- und Kinotage, deren Programm<br />

gegenüber dem Vorjahr erneut<br />

deutlich umfangreicher war, wurde am<br />

19. September im Schloss Großlaupheim<br />

im Rahmen einer festlichen Abendveranstaltung<br />

der Carl Laemmle Produzentenpreis<br />

verliehen.<br />

Zu dieser Gala kamen rund 400 geladene<br />

Gäste aus Film, Fernsehen, Politik und<br />

Wirtschaft, darunter prominente Persönlichkeiten<br />

Michelle Müntefering, Cem<br />

Özdemir, Fernsehmoderator Louis Klamroth<br />

sowie Bettina Zimmermann, Kai<br />

Wiesinger, Lukas Sauer und zahlreiche<br />

weitere Schauspielerinnen und Schauspieler.<br />

Gestaltet wurde die Preisverleihung<br />

mit einem neuen Veranstaltungskonzept<br />

mit Seitenbühne und großem<br />

Videokubus, was für eine glamouröse<br />

Atmosphäre sorgte und bei den Gästen<br />

sehr gut ankam. Moderiert wurde die<br />

Gala von Dennenesch Zoudé.<br />

Gabriele M. Walther, die diesjährige<br />

Preisträgerin des Carl Laemmle Produzentenpreises,<br />

ist geschäftsführende<br />

Gesellschafterin der Caligari Film- und<br />

Fernsehproduktions GmbH und eine der<br />

führenden Produzentinnen in Deutschland.<br />

Sie produzierte zahlreiche publikumswirksame<br />

Comedyserien, Kinderfilme,<br />

Kinodramen und Dokumentationen.<br />

Im Segment Animation erzielte sie mit<br />

Produktionen wie „Der Kleine Drache<br />

Kokosnuss“, „Ritter Rost“, „Prinzessin<br />

Lillifee“ und „Felix“ große Erfolge. Besonders<br />

engagiert sie sich für die Förderung<br />

von Frauen in der Branche und initiierte<br />

u.a. das Branchen-Event MEDIVA.<br />

Die Auszeichnung würdigt ihr vielseitiges<br />

und beeindruckendes Schaffen als Produzentin<br />

und Drehbuchautorin, ihren unternehmerischen<br />

Mut sowie ihren prägenden<br />

Beitrag zum deutschen Animationsfilm.<br />

Die Jury, bestehend aus Produzentin<br />

Wiebke Andresen (Letterbox Film), Produzent<br />

Christian Beetz (Beetz Brother Film),<br />

Produzentin Jean-Young Kwak (Amalia<br />

Film), Moderator Louis Klamroth („Hart<br />

aber Fair“) und Filmmäzen Adrian Kutter<br />

(Gründer der Biberacher Filmfestspiele),<br />

hob in ihrer Begründung Walthers kreative<br />

Kraft und ihre außergewöhnliche Risikobereitschaft<br />

hervor. Sie habe immer<br />

wieder innovative Projekte realisiert, neue<br />

Animationsmarken etabliert und eigenfinanzierte<br />

Pilotprojekte gewagt. Besonders<br />

betont wurden ihr Pioniergeist, ihre Förderung<br />

von Frauen in der Medienbranche<br />

und ihr nachhaltiger Einfluss auf die deutsche<br />

Film- und Fernsehlandschaft.<br />

Jean-Young Kwak, Geschäftsführerin und<br />

Produzentin der Amalia Film GmbH, würdigte<br />

Walthers Fähigkeit, Trends frühzeitig<br />

zu erkennen, kreativ Risiken einzugehen<br />

und neue Wege zu beschreiten. Michelle<br />

Müntefering, CEO der Produktionsallianz,<br />

bezeichnete Walther als Wegbereiterin,<br />

die mit Kreativität und Mut Türen<br />

20 Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong>


event<br />

Reinhold Scheiffele, Dennenesch Zoudé<br />

Dennenesch Zoudé, Cem Özdemir<br />

Dennenesch Zoudé mit den Preisträgerinnen des Jugendfilmpreises und deren Betreuerin<br />

für Produzentinnen geöffnet und sich<br />

nachhaltig für die Sichtbarkeit von Frauen<br />

in der Medienwelt engagiert habe.<br />

Bernhard zu Castell, Chief Distribution<br />

Officer von LEONINE Studios, betonte in<br />

seiner Laudatio den nachhaltigen Einfluss<br />

Walthers auf die gesamte Filmbranche:<br />

„Gabriele Walther hat nicht nur die<br />

deutsche Filmwelt mit ihren Werken bereichert,<br />

sondern mit einer Kraft, die nur<br />

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erwächst, einen nachhaltigen Einfluss<br />

auf die gesamte Branche ausgeübt.“<br />

In ihrer Dankesrede teilte Gabriele M.<br />

Walther die Auszeichnung mit allen Frauen<br />

in der Branche und dankte ihrem<br />

Team sowie langjährigen Weggefährtinnen<br />

und Weggefährten.<br />

Ingo Bergmann, Oberbürgermeister der<br />

Stadt Laupheim, fasste es treffend zusammen:<br />

„Die heutige Verleihung des<br />

Carl-Laemmle-Produzentenpreises ist<br />

ein besonderer Moment für unsere Stadt.<br />

Wir würdigen das Andenken an Carl<br />

Laemmle und ehren mit Gabriela M. Walter<br />

eine Produzentin für ihr beeindruckendes<br />

Lebenswerk. Ich gratuliere Frau<br />

Walter herzlich zu dieser Auszeichnung<br />

und danke allen Beteiligten für einen<br />

rundum gelungenen Abend.“<br />

<strong>2025</strong> erstmals verliehen:<br />

Der Carl Laemmle VFF Talentpreis<br />

Michelle Müntefering, Bettina Zimmermann,<br />

Kai Wiesinger, Ingo Bergmann<br />

Ingo Bergmann, Eva und Joachim Blersch,<br />

Michelle Müntefering<br />

In diesem Jahr wurde der Carl Laemmle<br />

Produzentenpreis erstmals um den zukunftsorientierten<br />

Carl Laemmle VFF Talentpreis<br />

ergänzt, der von der VFF Verwertungsgesellschaft<br />

der Film- und Fernsehproduzenten<br />

gestiftet wird. Der mit<br />

15000 Euro dotierte Preis beinhaltet zudem<br />

eine zweijährige Fördermitgliedschaft<br />

in der Produktionsallianz.<br />

Louis Klamroth Gerrit Klein Gabriele M. Walther Bernhard zu Castell<br />

Der erste Preisträger, Gerrit Klein, Geschäftsführer<br />

der Giganten Film Produktions<br />

GmbH, wurde für seinen Spielfilm<br />

„Vier minus drei“ ausgezeichnet. Die Jury<br />

lobte Kleins Fähigkeit, persönliche Betroffenheit,<br />

unternehmerisches Risiko<br />

und künstlerische Verantwortung zu vereinen.<br />

Jennifer Stahl, Geschäftsführerin<br />

der Carl Laemmle Produzentenpreis UG,<br />

betonte die Bedeutung des Preises als<br />

„Booster“ für den filmproduzierenden<br />

Nachwuchs und als Investition in die Zukunft<br />

der Branche.<br />

Jean-Young Kwak<br />

Caro Trischler, Ulf Kleiner<br />

Jugendfilmpreis<br />

Mit dem Jugendfilmpreis, gestiftet vom<br />

Carl Laemmle Förderverein, wurde das<br />

CLP-Filmteam vom Carl-Laemmle-Gymnasium<br />

ausgezeichnet. Auf der Basis des<br />

in diesem Jahr vorgegebenen Mottos<br />

„nach den Sternen greifen“ haben die vier<br />

Schülerinnen Luana, Maya, Ahana und<br />

Amy-Coreen einen Film über die Nachwuchssportlerin<br />

Luana gedreht, der einfühlsam<br />

den Traum von Olympia nachzeichnet.<br />

ge n<br />

Ingo Bergmann, Spyros Rantos<br />

Thomas Rössler<br />

22 Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong>


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Tip-Off Event im OrangeCampus<br />

Saisonstart, Teampräsentation<br />

und große Basketball-Momente<br />

Der OrangeCampus war am Abend des Tip-Off-Events mehr als nur eine Kulisse – er wurde<br />

zum lebendigen Schauplatz für Erinnerungen, Visionen und einen ganz besonderen Geburtstag.<br />

Rund 400 Gäste aus dem Kreis der Partner und Sponsoren von ratiopharm ulm kamen zusammen,<br />

um nicht nur das neue Team zu begrüßen, sondern auch auf 25 Jahre Vereinsgeschichte<br />

und fünf Jahre OrangeCampus anzustoßen.<br />

Die beiden Clubgründer Dr. Thomas Stoll<br />

und Andreas Oettel ließen die bewegte<br />

Vergangenheit Revue passieren. Stoll erinnerte<br />

sich an die Zeit, als Ulms Basketballer<br />

noch ohne feste Heimat durch die<br />

Stadt zogen: „Wir hatten keine richtige<br />

Halle, waren ständig unterwegs. Unser<br />

Traum war es immer, jungen Spielern<br />

eine echte Heimat zu bieten.“ Oettel ergänzte,<br />

wie aus ersten Ideen ein konkretes<br />

Projekt wurde: „Es gab keine passenden<br />

Hallen, also mussten wir selbst etwas<br />

schaffen. Der OrangeCampus ist unser<br />

Zuhause geworden.“ Dass diese Vision<br />

Wirklichkeit wurde, ist heute die Grundlage<br />

für sportliche Erfolge und ein Magnet<br />

für Talente.<br />

Auch Skepsis gehörte zur Entwicklung<br />

dazu. Clublegende Per Günther gestand<br />

offen, dass er anfangs Zweifel hatte, ob der<br />

Fokus auf Nachwuchsförderung der richtige<br />

Weg sei. Doch die Erfolge sprechen für<br />

sich: Fünf Talente schafften den Sprung in<br />

die NBA, und der OrangeCampus wurde<br />

zum Fundament für die Meisterschaft<br />

2023. Die Bedeutung des Standorts wurde<br />

auch von der Politik gewürdigt. Katrin<br />

Albsteiger, Oberbürgermeisterin von Neu-<br />

Ulm, bezeichnete das orange Licht an der<br />

Fassade als „Symbol für den Zusammenhalt<br />

der Städte und ein Commitment für<br />

den Sport“. Ulms Oberbürgermeister Martin<br />

Ansbacher lobte den Campus als<br />

„raumgewordenen Erfolg“.<br />

Der Blick ging an diesem Abend aber<br />

auch über Ulm hinaus: Der deutsche Basketball<br />

erlebt mit dem Weltmeistertitel<br />

2023 und dem frisch errungenen Europameistertitel<br />

einen Höhenflug. Geschäftsführer<br />

Stoll zeigte sich stolz: „Als wir angefangen<br />

haben, war Basketball in<br />

Deutschland eine Randsportart. Jetzt<br />

sind wir Welt- und Europameister – das<br />

ist kaum zu fassen.“<br />

Im Mittelpunkt des Abends stand die<br />

Vorstellung des neuen Teams. In lockeren<br />

Talkrunden präsentierten sich die<br />

Profis und Nachwuchsspieler, teilten<br />

Anekdoten und gaben Einblicke in ihre<br />

Persönlichkeiten. So erzählte Tobias<br />

Jensen von seinen sonntäglichen Supermarkt-Pechmomenten,<br />

während Bryce<br />

Brown für seinen Hang zu funkelnden<br />

Accessoires bekannt ist. Rückkehrer<br />

Nelson Weidemann blickte voller Vorfreude<br />

auf die neue Saison: „Wir wollen<br />

an unsere Entwicklung anknüpfen. Die<br />

Stimmung im Team ist großartig.“<br />

Mit einem stimmungsvollen Get-together<br />

und vielen Gesprächen klang der Abend<br />

aus. Der Tip-Off-Event hat nicht nur Lust<br />

auf die Jubiläumssaison gemacht, sondern<br />

auch gezeigt, mit wie viel Herzblut<br />

und Gemeinschaft in Ulm und Neu-Ulm<br />

Basketball-Geschichte geschrieben wird.<br />

swl n<br />

Fotos: Jürgen Hofstätter<br />

24 Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong>


event<br />

IHK-Indian Summer<br />

Generalleutnant Kai Rohrschneider über<br />

Sicherheit in Europa und in der Region<br />

Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft fanden sich am 24. September<br />

im Wiley Club Neu-Ulm ein, um beim diesjährigen „Indian Summer“ der IHK Schwaben und IHK Ulm über<br />

die Bedeutung des NATO-Stützpunkts Ulm zu diskutieren. Das Motto des Abends, „Geopolitik trifft Region“,<br />

spiegelte die Aktualität und Brisanz der Themen wider, die im Mittelpunkt standen.<br />

Fotos: Jürgen Hofstätter<br />

Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte<br />

des Wiley Clubs durch Peter<br />

Liptau, stellvertretender Stadtarchivar<br />

der Stadt Neu-Ulm, wurde deutlich: Das<br />

Areal blickt auf eine bewegte Vergangenheit<br />

als militärischer Standort zurück<br />

und ist heute ein Symbol für Wandel und<br />

internationale Zusammenarbeit.<br />

Im Zentrum des Abends stand die Rede<br />

von Generalleutnant Kai Rohrschneider,<br />

Kommandeur des Allied Joint Support<br />

and Enabling Command (JSEC) in Ulm.<br />

Mit klaren Worten skizzierte er die aktuelle<br />

sicherheitspolitische Lage Europas<br />

und die Herausforderungen, vor denen<br />

Deutschland und seine Partner stehen.<br />

„Wir erleben die Rückkehr der Relevanz<br />

der militärischen Dimension von Macht“,<br />

betonte Rohrschneider und verwies auf<br />

die veränderte Bedrohungslage durch<br />

Russland. Die Zeiten, in denen militärische<br />

Sicherheit als selbstverständlich<br />

galt, seien vorbei. Heute gehe es darum,<br />

die Verteidigungsfähigkeit Europas<br />

glaubwürdig zu stärken und die Gesellschaft<br />

auf neue Risiken einzustellen.<br />

Besonders hob Rohrschneider die strategische<br />

Bedeutung des NATO-Stützpunkts<br />

in Ulm hervor. Die Region sei nicht nur<br />

logistische Drehscheibe, sondern auch<br />

ein Knotenpunkt für internationale<br />

Zusammenarbeit und Innovation. „Enablement,<br />

also die Fähigkeit, Verteidigungsbereitschaft<br />

herzustellen, ist eine gesamtgesellschaftliche<br />

Aufgabe“, so der<br />

Generalleutnant. Dabei gehe es nicht nur<br />

um militärische Infrastruktur, sondern<br />

auch um die enge Verzahnung mit der<br />

Wirtschaft und die Einbindung ziviler<br />

Akteure. Die Herausforderungen reichten<br />

von der Harmonisierung von Transportwegen<br />

bis hin zur Sicherstellung kritischer<br />

Infrastruktur – Aufgaben, die nur<br />

im Schulterschluss zwischen Staat, Wirtschaft<br />

und Gesellschaft zu bewältigen<br />

seien.<br />

Reinhold Braun (IHK Schwaben)<br />

Auch die Präsidenten der beiden veranstaltenden<br />

IHKs, Dr. Jan Stefan Roell<br />

(IHK Ulm) und Reinhold Braun (IHK<br />

Schwaben), unterstrichen in ihren Beiträgen<br />

die Bedeutung der regionalen Wirtschaftskraft<br />

und die Notwendigkeit, Innovation<br />

und Wettbewerbsfähigkeit zu<br />

sichern. Dr. Roell betonte die Chancen,<br />

die sich aus der Diversität der Region ergeben,<br />

und wies auf die Bedeutung von<br />

Bildung und Fachkräfteintegration hin.<br />

Reinhold Braun hob die Rolle des Mittelstands<br />

als Innovationsmotor hervor und<br />

forderte, bürokratische Hürden abzubauen,<br />

um die Region zukunftsfähig zu hal-<br />

Dr. Jan Stefan Roell (IHK Ulm)<br />

26 Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong>


event<br />

Gerd Stiefel<br />

Generalleutnant Kai Rohrschneider<br />

ten. Beide machten deutlich, dass wirtschaftliche<br />

Stärke und sicherheitspolitische<br />

Stabilität Hand in Hand gehen müssen,<br />

um die Herausforderungen der Zeit<br />

zu meistern.<br />

In der anschließenden Diskussionsrunde,<br />

moderiert von Petra Engler-Karrasch,<br />

Hauptgeschäftsführerin der IHK Ulm,<br />

wurde deutlich, wie eng die Themen Sicherheit<br />

und wirtschaftliche Entwicklung<br />

miteinander verknüpft sind. Vertreter<br />

der regionalen Wirtschaft betonten<br />

die Chancen, die sich aus der Präsenz des<br />

NATO-Kommandos ergeben – von Investitionen<br />

in Infrastruktur bis hin zu neuen<br />

Impulsen für Innovation und Beschäftigung.<br />

Gleichzeitig wurde offen über die<br />

Notwendigkeit gesprochen, Prozesse zu<br />

beschleunigen und Bürokratie abzubauen,<br />

um die Wettbewerbsfähigkeit der Region<br />

zu sichern.<br />

Generalleutnant Rohrschneider plädierte<br />

für einen offenen Dialog und eine realistische<br />

Einschätzung der Lage: „Es hilft<br />

nichts, Risiken zu verschweigen. Wir<br />

müssen sie benennen und gemeinsam<br />

Lösungen finden.“<br />

Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie<br />

wichtig der Austausch zwischen Militär,<br />

Wirtschaft und Gesellschaft ist, um die<br />

Region zukunftsfähig aufzustellen. Somit<br />

war der Indian Summer <strong>2025</strong> nicht nur ein<br />

gelungener Abend, sondern auch ein starkes<br />

Signal für die Bedeutung von Sicherheit,<br />

Zusammenarbeit und regionaler<br />

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27


event<br />

Sternstunden in Laupheim<br />

Doppeljubiläum:<br />

50 Jahre Volkssternwarte<br />

35 Jahre Planetarium<br />

Wenn Visionen Wirklichkeit werden: In Laupheim feierten Sternfreunde, Förderer und Gäste ein außergewöhnliches<br />

Jubiläum. Zwischen bewegenden Rückblicken, jungen Forscherideen, musikalischen Sternstunden und himmlischen<br />

Genussmomenten wurde deutlich, wie lebendig und inspirierend Astronomie sein kann.<br />

Fotos: Herbert Geiger<br />

Ein doppeltes Jubiläum, das nach Sternen<br />

griff: Im September feierten die<br />

Volkssternwarte Laupheim e. V. und das<br />

Top Magazin Ulm/Neu-Ulm gemeinsam<br />

ein Ereignis, das in der Region seinesgleichen<br />

sucht – 50 Jahre Volkssternwarte<br />

und 35 Jahre Planetarium Laupheim.<br />

Schon beim Sektempfang im Foyer lag<br />

ein Hauch von kosmischer Stimmung in<br />

der Luft, als Gäste, Wegbegleiter und<br />

Förderer zusammenkamen, um auf eine<br />

außergewöhnliche Erfolgsgeschichte anzustoßen.<br />

Für die musikalische Umrahmung<br />

sorgte Leslie ter Jung.<br />

Mit einem herzlichen Willkommen eröffneten<br />

Janina Burandt, Vorstand der<br />

Volkssternwarte, und Hermann Genth,<br />

Verleger des Top Magazins, den Abend.<br />

Oberbürgermeister Ingo Bergmann unterstrich<br />

in seinem Grußwort die Bedeutung<br />

des Hauses als „Leuchtturm der<br />

Wissenschaftsvermittlung“ – und traf damit<br />

den Nerv der Gäste. Denn was vor einem<br />

halben Jahrhundert mit einem kleinen<br />

Teleskop und einer großen Idee begann,<br />

ist heute ein Zentrum für astronomische<br />

Bildung weit über Oberschwaben<br />

hinaus.<br />

Ein Höhepunkt des Abends war der Vortrag<br />

von Robert Clausen, Gründungsmitglied<br />

und Autor, der mit launigen Anekdoten<br />

und seinem Jubiläumsbuch „Der<br />

Traum von den Sternen – 50 Jahre Volkssternwarte<br />

Laupheim e.V.“ die bewegte<br />

Geschichte des Vereins Revue passieren<br />

ließ. „Die Sterne für alle Menschen sichtbar<br />

zu machen – das war unser Traum“,<br />

so Clausen, der auch den vielen Spendern<br />

und Sponsoren dankte. Besonders beeindruckend:<br />

der Beitrag der Jugendgruppe<br />

zu ihrem Stratosphärenflug-Projekt, der<br />

zeigte, wie viel Forschergeist und Teamwork<br />

in ihr steckt.<br />

Mit einem „Best of“ aus den eigenen<br />

Planetariums-Produktionen, präsentiert<br />

von Janina Burandt und Steven Nehm,<br />

wurde deutlich, mit wie viel Kreativität<br />

und Leidenschaft die Vereinsmitglieder<br />

arbeiten. Einige Planetariums-Produktionen<br />

aus Laupheim wie „Geheimnis<br />

Dunkle Materie“ sind sogar in anderen<br />

Janina Burandt, OB Ingo Bergmann<br />

Planetarien weltweit zu sehen. Beim<br />

anschließenden Stehempfang mit einem<br />

Buffet vom Laupheimer Hof und einer<br />

kunstvollen Motivtorte wurde ausgiebig<br />

gefeiert, gelacht und in Erinnerungen<br />

geschwelgt.<br />

Die Volkssternwarte und das Planetarium<br />

sind heute weit mehr als Orte der Himmelsbeobachtung.<br />

Sie sind lebendige<br />

Zentren für Bildung, Begegnung und Inspiration<br />

– getragen von ehrenamtlichem<br />

Engagement und dem Wunsch, die Faszination<br />

des Kosmos zu teilen. Mit dem<br />

neuen „Forum der Astronomie“ steht bereits<br />

das nächste große Projekt in den<br />

Startlöchern. Wer die Zukunft der Sterne<br />

mitgestalten möchte, ist herzlich eingeladen,<br />

Teil dieser besonderen Gemeinschaft<br />

zu werden.<br />

swl n<br />

Ingo Bergmann, Rolf Stökler<br />

28 Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong>


event<br />

In der Kuppel des Planetariums<br />

Hermann Genth<br />

Robert Clausen<br />

Vorstände und Mitglieder des Vereins<br />

Leslie ter Jung<br />

Michael Roosz<br />

Rolf Stökler, Steven Nehm<br />

Rolf Stökler, Christian Miller<br />

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Paul Eble Sabine Schlagenhauf, Frank Schlagenhauf Alexander André Schulze, Claudia Schulze<br />

Sebastian Stuchetz Anna Leonova, Mario Traub Lothar Feneberg<br />

Miriam Warken, Dr. Claudia Warken Dr. Rüdiger Schmid, Dr. Susanne Butros Thomas Hoffmann<br />

Joachim Hofmann, Gabriela Baumann Dr. Eliane Schumacher mit Cedric Walter Hefner, Iris Kauffmann-Hefner<br />

Gertraud Schmitt, Dieter Heinlein<br />

Thomas Witzel, Uta Witzel<br />

Samuel Staib, Marcus Staib<br />

Rana Kalani, Thomas Ott<br />

Dr. Svebor Nozic, Giuliana Nozic, Dr. Alexandra Linner<br />

Dietmar Kögel<br />

30 Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong>


event<br />

Frischer Wind für Ulm<br />

Osman Kavaks „Club Noel“<br />

am Lautenberg<br />

Im Club Noel am Lautenberg verschmelzen Kulinarik und Kunst:<br />

Osman Kavak bringt mit der Dinnershow „7Paintings“, Bistro<br />

und Clubkultur ein einzigartiges Erlebnis nach Ulm – gleichermaßen<br />

für Genießer, Kunstfreunde und Nachtschwärmer.<br />

Wenn in Ulm von innovativer Gastronomie<br />

die Rede ist, fällt ein Name immer<br />

wieder: Osman Kavak. Mit der „Forelle“<br />

im Fischerviertel und dem „Noah“ samt<br />

der spektakulären Dinnershow „Le Petit<br />

Chef“ am Judenhof, hat er sich längst einen<br />

Ruf als kreativer Gastgeber geschaffen.<br />

Nun widmet er sich einem Herzensprojekt<br />

und haucht einer traditionsreichen<br />

Location am Lautenberg neues<br />

Leben ein. Der „Club Noel“ soll nicht nur<br />

ein Ort für Nachtschwärmer werden, sondern<br />

ein Treffpunkt für Genießer, Kunstliebhaber<br />

und alle, die das Besondere<br />

suchen.<br />

Im Mittelpunkt des neuen Club Noel<br />

steht ein Konzept, das in Ulm seinesgleichen<br />

sucht: Mehrmals pro Woche verwandelt<br />

sich die Empore des Clubs in<br />

eine Bühne für die Dinnershow „7Paintings“.<br />

Hier werden die Gäste auf eine<br />

kulinarische und visuelle Reise mitgenommen,<br />

bei der sieben kunstvoll inszenierte<br />

Gänge serviert werden.<br />

Jeder Gang ist einem berühmten Gemälde<br />

gewidmet und wird von aufwendigen<br />

Projektionen begleitet, die die Wände in<br />

leuchtende Farben tauchen und die<br />

Atmosphäre eines echten Theatersaals<br />

schaffen. Interaktive Elemente sorgen<br />

dafür, dass die Besucher nicht nur Zuschauer,<br />

sondern Teil des Geschehens<br />

werden. Für Osman Kavak ist gerade diese<br />

Verbindung von Genuss und Kunst das<br />

Kernstück seines neuen Projekts: „Wir<br />

möchten unsere Gäste überraschen und<br />

begeistern – mit Geschmack, mit Bildern,<br />

mit Emotionen.“<br />

Doch auch abseits der Dinnershows hat<br />

der Club Noel viel zu bieten. Tagsüber<br />

lädt ein stilvoller Bistrobereich zum Verweilen<br />

ein, wo Kaffeespezialitäten, frisch<br />

belegte Baguettes und kleine Gerichte<br />

serviert werden. Am späteren Abend öffnet<br />

sich dann die Tür zur Clubkultur:<br />

Livemusik, wechselnde DJs und ein<br />

abwechslungsreiches Programm sorgen<br />

dafür, dass jeder Abend anders und besonders<br />

wird. Kavak legt Wert darauf, ein<br />

breites Publikum anzusprechen und einen<br />

Ort zu schaffen, an dem sich jeder<br />

willkommen fühlt – ob für einen entspannten<br />

Nachmittag, ein außergewöhnliches<br />

Dinner oder eine durchtanzte<br />

Nacht.<br />

Fotos: Hermann Genth<br />

Osman Kavak mit seinem Sohn Noel<br />

Für Osman Kavak ist die Wiederbelebung<br />

des Clubs am Lautenberg eine Herzensangelegenheit.<br />

Er knüpft an die glanzvollen<br />

Zeiten des Ortes an und setzt gleichzeitig<br />

frische Impulse. Die Gäste dürfen<br />

gespannt sein – auf Genuss, Atmosphäre<br />

und unvergessliche Abende. swl n<br />

Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong><br />

31


event<br />

Zehn Jahre Glacis-Galerie<br />

Jubiläumswoche<br />

begeistert Neu-Ulm<br />

Ein Jahrzehnt Glacis-Galerie: Das Center feierte mit einer Festwoche voller Highlights, Kinderhelden<br />

und Gewinnspielen. Persönliche Erinnerungen, Investitionen in die Zukunft und starke Stimmen aus Stadt,<br />

Wirtschaft und Management machten das Jubiläum zu einem Ereignis für die ganze Region.<br />

Ein Hauch von Feststimmung lag in der<br />

Luft, als die Glacis-Galerie Neu-Ulm ihr<br />

zehnjähriges Bestehen feierte. Wo einst<br />

Bahngleise und Baustellen das Bild prägten,<br />

ist heute ein lebendiges Zentrum<br />

entstanden, das weit mehr ist als nur ein<br />

Ort zum Einkaufen. Die Galerie hat sich<br />

in einem Jahrzehnt zu einem Treffpunkt<br />

für Menschen aller Generationen entwickelt<br />

– ein Stück Heimat mitten in der<br />

Stadt.<br />

ses Haus zu einem festen Bestandteil des<br />

Lebens in Neu-Ulm und der Region geworden.<br />

Es ist Einkaufsziel, Treffpunkt<br />

und ein Ort, an dem man gerne Zeit verbringt.<br />

Kurz gesagt, ein Stück Stadtmitte<br />

von Neu-Ulm.“ Investitionen in Energieeffizienz,<br />

Aufenthaltsqualität und neue<br />

Angebote – wie die neue Kinderspielfläche<br />

in Kooperation mit Ravensburger –<br />

zeigen, dass die Glacis-Galerie auch in<br />

Zukunft ein Magnet für die Region bleibt.<br />

Fotos: Glacis-Galerie, Hermann Genth (1)<br />

Melissa Esin, Center Managerin, blickte<br />

mit Stolz auf das vergangene Jahr zurück:<br />

„Bei meinem ersten Besuch war ich so<br />

positiv überrascht, so ein modernes, so<br />

ein junges, so ein helles Center wie dieses<br />

hier übernehmen zu dürfen. Diese Begeisterung<br />

hält bis heute an, denn die<br />

Glacis-Galerie steckt voller Potenzial.“<br />

Ihr Dank galt dem engagierten Team, den<br />

kreativen Mietern und den treuen Besucherinnen<br />

und Besuchern, die das Center<br />

täglich mit Leben füllen.<br />

Auch Kemal Düzel, Eigentümervertreter<br />

von CBRE Investment Management, betonte<br />

die Bedeutung der Galerie für die<br />

Region: „Seit der Eröffnung 2015 ist die-<br />

Kemal Düzel, Melissa Esin, Hermann Genth<br />

Für die Stadt Neu-Ulm ist das Center ein<br />

städtebaulicher Meilenstein. Stadtrat<br />

Ralf Mager erinnerte sich: „Als die Glacis-Galerie<br />

im Jahr 2015 ihre Türen öffnete,<br />

war das für Neu-Ulm ein ganz bedeutender<br />

Schritt. Es entstand ein Ort,<br />

der von Anfang an mehr war als nur ein<br />

Einkaufszentrum – ein lebendiger Treffpunkt<br />

für Menschen aller Generationen.“<br />

Die enge Zusammenarbeit zwischen Investoren,<br />

Stadtverwaltung, Einzelhandel<br />

und Bürgerschaft habe das Projekt zu<br />

einem Erfolgsmodell gemacht.<br />

Das Jubiläumsfest spiegelte diese Vielfalt<br />

wider: Von kunstvollen Eisskulpturen<br />

über eine mehrstöckige Geburtstagstorte<br />

32 Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong>


event<br />

bis hin zu Kinderprogrammen, Tanzshows<br />

und Gewinnspielen – für jeden war<br />

etwas geboten. Besonders die kleinen Besucher<br />

kamen bei Autogrammstunden<br />

mit beliebten Kinderhelden und kreativen<br />

Mitmachaktionen auf ihre Kosten.<br />

Die festliche Atmosphäre, das Lachen der<br />

Kinder und das Miteinander der Gäste<br />

machten deutlich, wie sehr die Galerie im<br />

Alltag der Neu-Ulmer verankert ist.<br />

Mit frischem Schwung und vielen Ideen<br />

startet die Glacis-Galerie in ihr nächstes<br />

Jahrzehnt – als Herzstück Neu-Ulms und<br />

lebendiger Treffpunkt für die ganze Region.<br />

swl n<br />

Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong><br />

33


event<br />

Symposium 20 Jahre Support Ulm e.V.<br />

Die Zukunft entscheidet sich<br />

im Globalen Süden<br />

Von der Entwicklungshilfe zur Entwicklungskooperation. Im Symposium zum 20-jährigen Jubiläum zeigte der<br />

Verein Support Ulm e.V. anhand vieler Projekte, wie Industrieländer über den rein humanitären Einsatz hinaus von<br />

Investitionen in Afrika profitieren können. Von Fachkräften bis zur Kompensation von C0 2<br />

– der Kontinent<br />

mit der jüngsten Bevölkerung der Welt hat viel Potenzial.<br />

Die Arbeit des Vereins wird wichtiger<br />

denn je. Da sich die USA aus dem Globalen<br />

Süden zurückziehe, verschlechtere<br />

dies die Lage der dort lebenden Menschen,<br />

betonte Vereinsgründer Prof. Dr.<br />

Heinz Maier in seiner Eröffnungsrede.<br />

Für sein Engagement erhielten er und der<br />

Verein Support Ulm e.V. zum 20-jährigen<br />

Jubiläum viele lobende Worte.<br />

Fotos: Diana Wieser<br />

Ulms Oberbürgermeister Martin Ansbacher<br />

beschrieb die Arbeit des Vereins als<br />

„sofort, konkret, wirkungsvoll“. Er lobte<br />

den Aufbau nachhaltiger Strukturen und<br />

dass Projekte wie die Versorgung von<br />

Menschen mit Rollstühlen und medizinischen<br />

Hilfsmitteln „Teilhabe und Würde<br />

schenken.“ Kathrin Albsteiger hob als<br />

Neu-Ulmer Oberbürgermeisterin den<br />

Nutzen des Vereins für die Region hervor.<br />

Dazu gehören Veranstaltungen wie Konzerte<br />

und Radrennen, ebenso wie humanitäre<br />

Hilfe für benachteiligte Kinder.<br />

Die digital zugeschaltete Vertreterin der<br />

namibischen Botschaft freute sich über<br />

den Fokus auf Frauen. Da diese im ländlichen<br />

Raum meist keinen Zugang zu Elektrizität<br />

haben, ermöglichen Solarenergieprojekte<br />

der Technischen Hochschule<br />

Ulm in Zusammenarbeit mit Support<br />

Ulm e.V. den Frauen, ein eigenes Business<br />

aufzubauen.<br />

KONTINENT DER CHANCEN<br />

Manuel Hagel, CDU Mitglied des Landtages<br />

Baden-Württemberg, bezeichnete Afrika<br />

als einen „Kontinent der Chancen“.<br />

Entwicklungsarbeit sei nie monokausal,<br />

sie bringe auch Deutschland etwas.<br />

Schon allein aus sicherheitspolitischer<br />

Sicht, denn „Flucht beginnt dort, wo<br />

Hoffnung endet.“ Geopolitik entscheide<br />

sich an Brunnen, in Kliniken und Klassenzimmern.<br />

Der ehemalige Entwicklungsminister<br />

und heutige Chef der Organisation der<br />

Vereinten Nationen für industrielle Ent-<br />

Prof. Heinz Maier zur Geschichte des Vereins<br />

wicklung (Unido) Gerd Müller betonte<br />

das nachhaltige Wachstumspotenzial des<br />

Kontinents mit einer Bevölkerung,<br />

die sich bis 2050 verdoppeln werde. Ob<br />

Infrastruktur, Agroindustrie, Ernährungswirtschaft<br />

oder erneuerbare Energien,<br />

andere Länder investierten bereits<br />

in Afrika, denn „Entwicklungsarbeit ist<br />

gelebte Partnerschaft.“<br />

PARTNERSCHAFT<br />

STATT NUR HILFE<br />

Diese Sichtweise vertrat auch Dr. Wolfgang<br />

Stefinger, CSU-Bundestagsabgeordneter<br />

und Vorsitzender des Ausschusses<br />

für wirtschaftliche Zusammenarbeit und<br />

Entwicklung. „Wir haben jeden Tag mit<br />

Entwicklungsarbeit zu tun, schon morgens<br />

beim Aufstehen. Von Pflegeprodukten<br />

über Kaffeebohnen bis zu Kleidung<br />

und Handy“, machte Stefinger klar.<br />

Man wolle den Fokus mehr auf die wirtschaftliche<br />

Zusammenarbeit legen. Vieles<br />

von dem, was dort gerade entstehe,<br />

könne auch hierzulande interessant werden,<br />

wie Wasseraufbereitungsanlagen in<br />

Kühlschrank- oder Minibargröße. Auch<br />

die gewaltigen Rohstoffe sollen genutzt<br />

werden, auf Augenhöhe und nicht durch<br />

Ausbeutung. Er plädierte für gemeinsame<br />

Datenbanken, zum Beispiel für Saatgut,<br />

und verteidigte die Förderung von<br />

Kühlschrankprojekten in Kolumbien zur<br />

Eindämmung des Klimawandels.<br />

GLOBALER SÜDEN:<br />

GÜNSTIG CO 2<br />

KOMPENSIEREN<br />

Genau diesen Ansatz erläuterte Wirtschaftswissenschaftler<br />

Prof. Dr. Dr. Franz<br />

Josef Radermacher in seinem Vortrag<br />

genauer. „Es macht viel mehr Sinn, unsere<br />

CO 2<br />

-Emissionen im Globalen Süden<br />

34 Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong>


event<br />

Prof. Heinz Maier mit einer Videobotschaft<br />

der Namibischen Botschafterin<br />

Matthias Gruber, Hessing Klinik Augsburg<br />

Andreas Maier (Peri) berichtete über den Bau<br />

von Schulen in Kenia<br />

Dr. Christine Bauer über weibliche<br />

Genitalverstümmelung in Kenia<br />

zu kompensieren, weil wir dort mit wenig<br />

Geld viel erreichen können.“ Afrika habe<br />

großes Potenzial.<br />

1. Das Durchschnittsalter liegt<br />

unter 20 Jahren.<br />

2 Afrika ist groß, verfügt über riesige<br />

Flächen und wichtige Rohstoffe.<br />

3. Die Vermeidung von einer Tonne CO 2<br />

kostet bei uns rund 1.000 Euro,<br />

in Afrika nur 30 Euro.<br />

4. Neue Ansätze wie Jatropha-Sträucher,<br />

aus deren Samen ein Öl produziert<br />

wird, das fossile Brennstoffe ersetzen<br />

könnte. Oder die Bepflanzung von<br />

Kurzumtriebsplantagen unterhalb<br />

von Regenwäldern, die CO 2<br />

aufnehmen<br />

und Rohstoffe zur Papierherstellung<br />

bieten.<br />

Industrieländer würden eine zunehmend<br />

unbedeutendere Rolle spielen, die Zukunft<br />

des Klimawandels werde sich im<br />

Globalen Süden entscheiden, betonte<br />

Radermacher. Doch es gebe Herausforderungen<br />

rund um die Bekämpfung des<br />

Hungers, das Auflösen ineffizienter Kolonialhandelswege<br />

und bessere gesetzliche<br />

Rahmenbedingungen zur CO 2<br />

-Kompensation.<br />

SOLARANLAGEN, SCHULEN,<br />

FACHKRÄFTE: ERFOLGSPROJEKTE<br />

DES VEREINS<br />

Im Anschluss zeigte Prof. Maier die Entwicklung<br />

des Vereins und gewährte einen<br />

Rückblick auf bisherige Projekte. Dazu<br />

gehören die Bereitstellung von hunder-<br />

ten Tonnen an medizinischem Equipment,<br />

die Finanzierung von Brunnen,<br />

Kliniken, Schulen und einem Forschungslabor.<br />

Die anschließenden Redner und Rednerinnen<br />

zeigten, wie viel Gutes mithilfe des<br />

Vereins weltweit bewirkt werden kann.<br />

Von der Eindämmung weiblicher Genitalverstümmlung<br />

in Kenia bis zu<br />

Hilfsprojekten in Rumänien und Moldau.<br />

Die Hessing-Klinik Augsburg bildet Pflegekräfte<br />

in Afrika weiter aus, um sie in<br />

Deutschland einzustellen. „90 Prozent<br />

aller Pflegekräfte finden in Namibia keine<br />

Arbeit. Weil der Kontinent so jung ist und<br />

es kaum alte Menschen gibt“, so Klinikleiter<br />

Matthias Gruber.<br />

Prof. Peter Adelsmann von der TH Ulm<br />

zeigte anhand von intelligenten batterielosen<br />

Solar- und Speichersystemen, wie<br />

Namibia günstigen Strom im eigenen<br />

Land erzeugen und Arbeitsplätze schaffen<br />

kann.<br />

Manchmal sind es die einfachen Dinge,<br />

wie Sonnenschutzmittel für Kinder mit<br />

Albinismus oder Heilpflanzenworkshops<br />

auf Basis indigenen Wissens, die Großes<br />

bewirken. Und: „Persönliche Kontakte<br />

vor Ort sind unersetzlich, man wird in<br />

der Bevölkerung anders wahrgenommen“,<br />

weiß Prof. Maier. Ein Krankenhaus<br />

in Orsowa (Rumänien), das mit Hilfe von<br />

Support e.V. saniert wurde, hat aus Dankbarkeit<br />

eine Krankenstation nach dem<br />

Verein benannt.<br />

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35


event<br />

20 Jahre Support Ulm e. V.<br />

Jubiläumsgala<br />

im Wiley Club<br />

Ein Abend voller Glanz, Musik und gelebter Solidarität: Die Jubiläumsgala<br />

von Support Ulm e. V. zeigte, wie Spendenbereitschaft und gemeinsames<br />

Engagement Großes bewirken. Die Gäste feierten und setzten gemeinsam<br />

ein Zeichen für mehr Menschlichkeit – von Ulm in die Welt und wieder<br />

zurück.<br />

Fotos: Hermann Genth<br />

Festlich eingedeckte Tische, funkelnde<br />

Kerzenleuchter und ein Hauch von Eleganz<br />

– der Wiley Club in Neu-Ulm verwandelte<br />

sich am 17. Oktober in eine<br />

Bühne für ein ganz besonderes Jubiläum.<br />

Schon beim Eintreten spürte man die<br />

Vorfreude: Gutgelaunte Gäste, stilvoll gekleidet,<br />

tauschten herzliche Begrüßungen<br />

aus und ließen sich vom festlichen<br />

Ambiente verzaubern. Die Atmosphäre<br />

war geprägt von Wertschätzung und Gemeinschaft<br />

– ein würdiger Rahmen für<br />

die Gala „20 Jahre Support Ulm e. V.“<br />

Doch im Mittelpunkt stand nicht nur das<br />

Feiern, sondern vor allem das Helfen.<br />

Seit zwei Jahrzehnten engagiert sich Support<br />

Ulm e. V. mit Herz und Tatkraft für<br />

Menschen in Not – von Afghanistan bis<br />

ins Allgäu, von Namibia bis Neu-Ulm.<br />

Was 2005 als glücklicher Zufall begann,<br />

ist heute ein beeindruckendes Netzwerk<br />

aus über 100 Engagierten, die weltweit<br />

Projekte auf die Beine stellen. Die Philosophie:<br />

Jeder gespendete Euro kommt<br />

ohne Abzug direkt bei den Bedürftigen<br />

an. Hilfe zur Selbsthilfe, nachhaltige Projekte<br />

und enge Zusammenarbeit mit<br />

lokalen Partnern sind das Fundament des<br />

Vereins.<br />

Kulinarisch wurden die Gäste auf eine<br />

Reise rund um den Globus entführt: Das<br />

Buffet-Dinner mit Live Cooking Stationen<br />

bot Spezialitäten von Asien über Afrika<br />

bis in die Karibik – ein Genuss für<br />

alle Sinne.<br />

Für außergewöhnliche musikalische Gänsehautmomente<br />

sorgten die Musical Stars<br />

Thomas Borchert und Navina Heyne, die<br />

mit ihrer über einstündigen „The Bond<br />

Concert Show“ das Publikum begeisterten.<br />

Ein echtes Highlight, das nur dank<br />

der guten Kontakte von Walter Feucht in<br />

die Musicalszene möglich wurde.<br />

Gemeinsam mit Prof. Dr. Heinz Maier<br />

führte er redegewandt und mit Charme<br />

durch den Abend, bei dem Spenden von<br />

mehreren zehntausend Euro zusammenkamen<br />

– ein starkes Zeichen der Solidarität.<br />

Unterstützt wird damit unter anderem<br />

ein Projekt, das sich für die Behandlung<br />

von Genitalverstümmelungen bei<br />

Frauen einsetzt. Doch auch zahlreiche<br />

weitere Initiativen, von der medizinischen<br />

Versorgung in Afghanistan bis zur<br />

Unterstützung des Kinderhospiz St. Nikolaus<br />

im Allgäu, profitieren vom Engagement<br />

des Vereins.<br />

Nach zwanzig Jahren zieht Support Ulm<br />

e. V. eine stolze Bilanz: Kleine Initiativen<br />

können Großes bewirken, wenn Herz,<br />

Verstand und Tatkraft zusammenkommen.<br />

Die Jubiläumsgala war ein eindrucksvoller<br />

Beweis dafür, wie viel bewegt<br />

werden kann, wenn Menschen sich<br />

gemeinsam für eine bessere Welt einsetzen.<br />

swl n<br />

www.support-ulm.de<br />

Spendenkonto: Support Ulm e. V.<br />

DE49 6305 0000 0021 1179 27<br />

36 Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong>


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event<br />

Spenden-Gala von Heart for Life e.V.<br />

Ein Leuchtturm der<br />

Mitmenschlichkeit<br />

Wenn der rote Teppich im Illertal-Forum in Senden ausgerollt wird, die Scheinwerfer blitzen und festlich<br />

gekleidete Gäste mit leuchtenden Augen den Saal betreten, dann ist es wieder so weit: Die Heart for Life<br />

Spendengala verwandelt einen gewöhnlichen Herbstabend in ein Fest voller Glanz, Hoffnung<br />

und echter Herzlichkeit. Schon beim Empfang spürt man, dass hier mehr als nur ein gesellschaftliches<br />

Ereignis stattfindet – es ist ein Abend, an dem die Region zusammenrückt, um gemeinsam Gutes zu tun.<br />

Im Mittelpunkt steht der Verein Heart for<br />

Life e.V., der seit 2017 mit unermüdlichem<br />

Engagement chronisch und an<br />

Krebs erkrankte Menschen sowie sozial<br />

schwache Familien unterstützt. Was als<br />

Herzensangelegenheit von Carola Lo<br />

Cicero begann, ist heute ein Leuchtturm<br />

der Mitmenschlichkeit – getragen von einem<br />

Team aus Ehrenamtlichen, die mit<br />

Herz, Erfahrung und Tatkraft helfen, wo<br />

Hilfe dringend gebraucht wird.<br />

Das Bühnenprogramm der diesjährigen<br />

Gala, choreografiert von Emil Kusmirek,<br />

war so facettenreich wie berührend: Von<br />

mitreißender Musik bis hin zu Tanz –<br />

Künstler wie Dani Suara, das Duo Ilber &<br />

Twisted Mike, Travestie-Star Jenny, Mentalist<br />

Harry Sher und viele mehr sorgten<br />

für Gänsehautmomente und ausgelassene<br />

Stimmung. Das Moderatoren-Duo Mareike<br />

Eisenstein und Björn Haas führte<br />

charmant durch den Abend, während musikalische<br />

Highlights von Stilecht, Noah<br />

Leonne, Chiara-Jo, Pat Wind und Tina<br />

Schüssler das Publikum begeisterten.<br />

Besonders emotional wurde es immer<br />

dann, wenn Carola Lo Cicero die Bühne<br />

betrat, um die „echten Herzensprojekte“<br />

des Vereins vorzustellen. Tief bewegt erzählte<br />

sie von Menschen, deren Leben<br />

durch Heart for Life ein Stück heller wurde.<br />

Immer wieder gab es berührende<br />

Überraschungsmomente, wenn Betroffene<br />

oder ihre Familien auf die Bühne geholt<br />

und mit Unterstützung bedacht wurden.<br />

In diesen Augenblicken wurde spürbar,<br />

was die Arbeit des Vereins ausmacht:<br />

gelebte Menschlichkeit, Mitgefühl und<br />

die Überzeugung, dass niemand allein<br />

durch schwere Zeiten gehen muss. Mit<br />

viel Applaus wurden auch die zahlreichen<br />

Sponsoren bedacht, die durch Geldoder<br />

Sachspenden den Verein unterstützen<br />

- an diesem Abend, aber auch während<br />

des Jahres.<br />

Ein besonders ergreifender Moment war<br />

die Übergabe des „Kämpferherz“ – ein<br />

Symbol für unermüdlichen Einsatz, Leidenschaft<br />

und den Mut, niemals aufzugeben.<br />

Das gesamte Heart for Life-Team<br />

überreichte es feierlich an Carola Lo<br />

Cicero, die selbst an Krebs erkrankt ist<br />

und dennoch mit bewundernswerter<br />

Stärke und Hingabe für andere kämpft.<br />

Sichtlich bewegt bedankte sie sich: „Heart<br />

for Life ist ein wichtiger Teil meines<br />

Lebens. Danke dem gesamten Team.<br />

Moderatoren-Duo Mareike Eisenstein und Björn Haas<br />

mit Carola Lo Cicero<br />

Svenja und André vom Duo Stilecht<br />

Carola Lo Cicero, Menatlist Harry Sher<br />

Fotos: picslocation, Christina Hanke<br />

Carola Lo Cicero mit dem Orga-Team<br />

Carola Lo Cicero mit dem „Kämpfer-Herz“<br />

38 Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong>


event<br />

VfB Tanzshowgruppe mit Divi Devine<br />

Divi Divine, Jean Mario Perotto, Kirra Jade Tiefenbrunner, Alexander Lachner,<br />

Miss Gina Magic, Jeanny<br />

Mareike Buschening-Kaffenberger Tina Schüssler Noah Leonne<br />

Helfen mit Herz<br />

Dani Suara<br />

Pat Wind<br />

Ilber und Twisted Mike<br />

Nur mit euch ist es möglich, die zurzeit<br />

über 300 Menschen in der Region zu<br />

betreuen. 80 Prozent der Mitglieder sind<br />

selbst erkrankte Menschen“, ließ Carola<br />

das ergriffene Publikum wissen.<br />

Doch dieses Jahr lag ein Hauch von Wehmut<br />

in der Luft: Es war (vorerst) die letzte<br />

Spendengala von Heart for Life. Aber der<br />

Verein wird auch in Zukunft für die Menschen<br />

da sein, die Hilfe brauchen.<br />

Veit Alex<br />

Trio Alexander Lachner and Friends<br />

All das wäre ohne die großzügige Unterstützung<br />

zahlreicher Sponsoren, Partner<br />

und Spender nicht möglich. Sie sorgen<br />

Jahr für Jahr dafür, dass die Gala nicht<br />

nur ein gesellschaftliches Highlight, sondern<br />

vor allem ein Fest der Hoffnung<br />

bleibt. Auch die vielen ehrenamtlichen<br />

Helferinnen und Helfer verdienen größten<br />

Dank – sie sind das unsichtbare Rückgrat<br />

dieser besonderen Veranstaltung<br />

und dieses engagierten Vereins. swl n<br />

Näheres zum Verein und<br />

seinen Aktivitäten unter:<br />

www.heartforlife.de<br />

Spendenkonto Heart for Life e.V.:<br />

DE25 6309 0100 0136 4410 09<br />

jedes Herz ein Schicksal – „Danke Carola“<br />

Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong><br />

39


event<br />

Ordensfest der Goldenen Elf<br />

Ein Abend voller<br />

Eleganz und Tradition<br />

Mit einem stilvollen Fest im Söflinger Pfarrheim setzte<br />

die Goldene Elf am 14. November ein glänzendes Highlight.<br />

Der Abend vereinte musikalische Klasse, traditionsreiche Bräuche<br />

und festliche Momente - ein Zusammenspiel, das den besonderen<br />

Charakter des Vereins eindrucksvoll widerspiegelte.<br />

Zu Beginn wurden die Gäste von der Ulmer Jazz Swing Combo unter der<br />

Leitung von Leslie ter Jung musikalisch verwöhnt, bevor Präsident Jürgen<br />

Hofstätter den Abend offiziell eröffnete und die Vertreter aus Politik,<br />

Vereinen und anderen Karnevalsgesellschaften begrüßte. Der erste atmosphärische<br />

Höhepunkt folgte unmittelbar: Die Ulmer Jazz Swing Combo<br />

interpretierte den neuen Goldene Elf Song „die Goldene Elf ist wieder<br />

da“, komponiert von Leslie ter Jung.<br />

Für visuelle Glanzpunkte sorgten die Garden des Vereins. Die Mini Fünkchen<br />

und die Pinkis präsentierten sich erstmals mit neuer Choreografie<br />

und in neu entworfenen Kostümen. Ein weiterer besonderer Moment des<br />

Abends war die Präsentation des neuen Ordens, der auf das traditionelle<br />

Brauchtum der Goldenen Elf Bezug nimmt und in den u.a. das Ulmer<br />

Fischerstechen als grafisches Element integriert wurde.<br />

Foto: Goldene Elf, Pexels (Ylanite Koppens)<br />

Große Aufmerksamkeit erfuhr zudem die Ehrung von Ronja Löffler, die<br />

vom Regionalverband Bayrisch-Schwäbischer Fastnachtsvereine für ihre<br />

Leistungen als Gardetänzerin ausgezeichnet wurde - ein Moment, der die<br />

Bedeutung der Nachwuchsarbeit im Verein unterstrich. Für einen<br />

schwungvollen Ausklang des Abends sorgte die Caribbean Steelband Kolibris<br />

aus Bad Buchau mit ihrer beeindruckenden Performance.<br />

Mit diesem glanzvollen Ordensfest blickt die Goldene Elf nun einem besonderen<br />

närrischen Meilenstein entgegen: 2026 feiert der Verein sein 33<br />

jähriges Bestehen, u.a. mit der großen Comedy-Tanzshow am 31.01.2026<br />

und der Behindertensitzung am darauffolgenden Tag, beide im Edwin-<br />

Scharff-Haus, Neu-Ulm.<br />

40 Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong>


event<br />

Faschingserwachen am Kuhberg<br />

„Heldenhafter“<br />

Inthronisationsball<br />

in Ulm<br />

Der Fasching ist zurück auf dem Kuhberg – und wie! Am 8.11.<strong>2025</strong> eröffnete<br />

der Kuhbergverein im Gemeindesaal der St.-Georgs-Gemeinde die<br />

närrische Saison mit seinem Inthronisationsball. Rund 150 Faschingsfreunde<br />

– darunter zahlreiche Narren der 7 Schwaben Karnevalsvereinigung<br />

– feierten den Auftakt mit ausgelassener Stimmung.<br />

Durch den Abend führte Präsident Michael Lambacher, charmant und<br />

gewohnt humorvoll. Für den perfekten musikalischen Rahmen sorgte<br />

DJ Sven Winkler, der sicherstellte, dass das Tanzparkett stets voll war.<br />

Ein Highlight des Abends war die Premiere der Magic Stars vom VfB Ulm,<br />

die mit ihrem Showtanz rund um das Leben von Karl Lagerfeld das Publikum<br />

begeisterten und für Glamour sorgten.<br />

Der emotionale Höhepunkt folgte mit der feierlichen Inthronisation:<br />

Spätzin Kathrin I. und Spatz Christian III. übernehmen in dieser Saison<br />

die Regentschaft der Karnevalsgilde. Unter ihrem Motto „muhtierte<br />

Helden“ werden sie die Narrenschar bis zum Aschermittwoch anführen.<br />

Darauf ein dreifaches kräftiges KU–LAU!<br />

Foto: Kuhbergverein<br />

Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong><br />

41


event<br />

75 Jahre Fricker<br />

Familientradition und<br />

Qualitätsbewusstsein<br />

Miriam Pracki<br />

Fotos: Hermann Genth<br />

Die Firma Fricker in Blaustein, das Einzelhandelsfachgeschäft<br />

für Bettwaren<br />

und Heimtextilien, feierte am 16. Oktober<br />

ein ganz besonderes Jubiläum: Seit<br />

75 Jahren steht der Name Fricker für<br />

Qualität, Fachkompetenz und gelebte<br />

Tradition. Was 1950, kurz nach dem<br />

Ende des Zweiten Weltkriegs und unter<br />

den schwierigen Bedingungen der Währungsreform,<br />

von Ruth Fricker gegründet<br />

wurde, ist heute ein fester Bestandteil des<br />

örtlichen Einzelhandels – und das in dritter<br />

Generation.<br />

Bürgermeister Konrad Menz würdigte<br />

in seiner Ansprache die außergewöhnliche<br />

Leistung, ein Fachgeschäft über so<br />

viele Jahrzehnte erfolgreich zu führen.<br />

„75 Jahre sind nicht selbstverständlich,<br />

vor allem nicht im Facheinzelhandel“,<br />

betonte er. Besonders hob er hervor, dass<br />

das Unternehmen von einer wahren<br />

Frauendynastie geprägt wurde: Nach der<br />

Gründerin Ruth Fricker übernahm ihre<br />

Tochter Beate Brendel für mehrere Jahrzehnte<br />

die Leitung, und seit dem 1. Januar<br />

2024 ist nun auch Enkelin Miriam Pracki<br />

Teil der Geschäftsführung. Menz zeigte<br />

sich dankbar, dass es in Blaustein Unternehmen<br />

wie Fricker gibt, die für einen<br />

hohen Qualitätsanspruch und eine starke<br />

Verbundenheit zum Standort stehen.<br />

Miriam Pracki nutzte die Gelegenheit,<br />

um ihrer Familie, insbesondere ihrer<br />

Mutter Beate Brendel, und dem gesamten<br />

Team ihren Dank auszusprechen. Ein besonderer<br />

Dank galt Bettina Friesinger, die<br />

seit beeindruckenden 50 Jahren im<br />

Unternehmen tätig ist und seit längerem<br />

die Gardinenabteilung leitet.<br />

Auch die IHK Ulm, vertreten durch<br />

den stellvertretenden Hauptgeschäftsführer<br />

Jonas Pürckhauer, gratulierte<br />

herzlich: „75 Jahre Fricker sind eine echte<br />

Erfolgsstory, geprägt von Mut und<br />

Innovationsgeist, solidem Wirtschaften,<br />

Kontinuität, hoher Standortverbundenheit<br />

und ganz viel Herzblut.“ Ein besonderer<br />

Dank ging an Beate Brendel für ihr<br />

10-jähriges Engagement in der Vollversammlung<br />

und im Einzelhandelsausschuss<br />

der IHK.<br />

Musikalisch umrahmt wurde die Feier<br />

vom Klarinettenensemble der Bläserphilharmonie<br />

Blaustein, das dem Jubiläum<br />

einen festlichen Rahmen verlieh.<br />

Das 75-jährige Bestehen von Fricker<br />

ist ein Beweis dafür, dass Tradition und<br />

Innovation, familiärer Zusammenhalt<br />

Bürgermeister Konrad Menz, Miriam Pracki, Beate Brendel<br />

Klarinettenensemble der Bläserphilharmonie Blaustein<br />

und unternehmerischer Mut auch in herausfordernden<br />

Zeiten eine starke Basis<br />

für nachhaltigen Erfolg bilden. Wir gratulieren<br />

herzlich und wünschen dem gesamten<br />

Team weiterhin viel Erfolg, Freude<br />

und Inspiration für die Zukunft! ge n<br />

Apfel- und Pilzausstellung im<br />

Autohaus Wuchenauer<br />

Am 18. und 19. Oktober verwandelte sich<br />

das Autohaus Wuchenauer in Neu-Ulm<br />

erneut in einen Treffpunkt für Naturfreunde<br />

und Genießer. Die Apfel- und<br />

Pilzausstellung, organisiert vom GAU<br />

Gerlenhofener Arbeitskreis Umweltschutz<br />

– Schutzgemeinschaft für den<br />

Neu-Ulmer Lebensraum e.V., blickt auf<br />

eine lange Tradition zurück und erfreute<br />

sich auch in diesem Jahr eines großen<br />

Publikumsinteresses.<br />

Fachleute aus den Bereichen Pomologie<br />

und Mykologie standen den Besuchern<br />

an beiden Tagen mit Rat und Tat<br />

zur Seite. Sie informierten anschaulich<br />

über die Vielfalt heimischer Apfel- und<br />

Pilzsorten und beantworteten zahlreiche<br />

Fragen rund um Anbau, Ernte und<br />

Verwendung. Ergänzt wurden die Aus-<br />

stellungen durch umfangreiche Informationen<br />

zu Umwelt- und Naturschutz,<br />

die zum Nachdenken und Mitmachen anregten.<br />

Ein besonderes Highlight waren die<br />

rund 20 Verkaufsstände, die regionale,<br />

ökologische und nachhaltige Produkte<br />

anboten. Für das leibliche Wohl war<br />

ebenfalls bestens gesorgt: Die selbstgebackenen<br />

Apfelkuchen erfreuten sich besonderer<br />

Beliebtheit und waren bei den<br />

Besuchern heiß begehrt.<br />

Die Apfel- und Pilzausstellung im<br />

Autohaus Wuchenauer zeigte einmal<br />

mehr, wie wichtig und lebendig das Engagement<br />

für Umwelt und regionale<br />

Produkte in Neu-Ulm ist. Sie bot eine gelungene<br />

Mischung aus Information,<br />

Genuss und gelebter Nachhaltigkeit. ge n<br />

Fotos: Hermann Genth<br />

42 Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong>


event<br />

Prof. Dr. Harald Lesch im Bürgerhaus Senden<br />

„Klimakrise und Energiewende –<br />

warum wir handeln müssen!“<br />

Die Sparkasse Neu-Ulm – Illertissen hat Mitte November zu einem besonderen<br />

Highlight eingeladen: Der renommierte Astrophysiker und Wissenschaftsjournalist<br />

Prof. Dr. Harald Lesch hielt vor rund 600 Besucherinnen und Besuchern im ausverkauften<br />

Bürgerhaus Senden einen beeindruckenden und auch zum Nachdenken<br />

anregenden Vortrag zum Thema Klimakrise und Energiewende.<br />

Das Publikum war begeistert von den klaren<br />

Aussagen des Wissenschaftlers. In<br />

seinem Vortrag präsentiere Prof. Lesch<br />

aktuelle Klimadaten und verdeutlichte,<br />

wie stark sich die globale Temperatur in<br />

den letzten Jahrzehnten verändert hat.<br />

Anhand verschiedener Modelle zeigte er<br />

mögliche Entwicklungen bis in das Jahr<br />

2050 auf und beschrieb dabei unmissverständlich<br />

die Risiken, aber auch die<br />

Chancen und Handlungsempfehlungen.<br />

„Die Natur ist kein Parteimitglied und<br />

folgt auch keinem Parteiprogramm. Über<br />

die Gesetze der Natur kann man nicht im<br />

Parlament abstimmen.“ Der Klimawandel<br />

sei ein Thema der Naturwissenschaften.<br />

Das Einzige was wirklich zähle, sind<br />

nicht Meinungen oder das, was man<br />

glaubt, sondern die Messungen der Wissenschaftler.<br />

Politiker sollten daher den<br />

Wissenschaftlern mehr Gehör schenken,<br />

statt an parteipolitischen Ideologien festzuhalten.<br />

Die zunehmende Erhöhung des Co 2<br />

-Gehalts<br />

in der Atmosphäre führt messbar zu<br />

einer Erwärmung der Erde und in der<br />

Folge zum Abschmelzen der Gletscher<br />

und der Polkappen. Da Wasser (dunkel)<br />

mehr Sonnenenergie absorbieren kann<br />

als Eis (weiß), erwärmen sich die Meere<br />

dann noch schneller. Die Folge: Starkregen-Ereignisse<br />

wie Taifune und Hurricans<br />

nehmen zu, und andererseits gibt es<br />

auch mehr Hitzewellen und Dürrekatastrophen.<br />

Co 2<br />

reichert sich in der Atmosphäre an<br />

und bleibt hunderte von Jahren dort.<br />

„Deshalb müssen wir zusammenhalten<br />

und den weiteren Anstieg der Co 2<br />

Konzentration<br />

so weit wie möglich verhindern.<br />

Das hätten auch die Chinesen erkannt<br />

und in nur einem Jahr so viel Photovoltaikfläche<br />

in Betrieb genommen wie<br />

Deutschland in den vergangenen 25 Jahren<br />

zusammen. Erfreulich sei, dass die<br />

Preise für Stromspeicher um 80% gesunken<br />

sind, was es wirtschaftlich attraktiver<br />

macht, die Energie, die wir von der Sonne<br />

bekommen aber nicht sofort verbrauchen,<br />

zu speichern.<br />

„Die Begrenzung des Klimawandels ist<br />

zugleich auch der Erhalt der Bewohnbarkeit<br />

unseres Planeten. Es gibt keinen Planeten<br />

B“, so Prof. Lesch.<br />

Ein rundum gelungener<br />

Abend der Sparkasse<br />

Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse<br />

Neu-Ulm – Illertissen, Oliver Haecker,<br />

und die Bürgermeisterin der Stadt Senden,<br />

Claudia Schäfer-Rudolf, begrüßten<br />

gemeinsam das Publikum im vollbesetzten<br />

Bürgerhaus. Oliver Häcker erinnerte<br />

daran, dass Europa der Kontinent ist, der<br />

sich am stärksten erwärmt, was man auch<br />

in Bayern und lokal hier vor Ort spüre.<br />

Claudia Schäfer-Rudolf berichtete von<br />

konkreten Maßnahmen in Senden zum<br />

Schutz des Klimas, wie zum Beispiel Fassadenbegrünungen,<br />

der Ausbau des Radwegenetzes<br />

und dass bei der Bauleitplanung<br />

auf klimaneutrales Bauen geachtet<br />

werde. Sie betonte aber auch, dass es nur<br />

dann etwas nützt, wenn es in der Bevölkerung<br />

eine breite Akzeptanz für diese<br />

Maßnahmen gibt. „Wenn viele Menschen<br />

kleine Schritte gehen, kann man auch ein<br />

großes Ziel erreichen.“<br />

Bernhard Fäustle, Vorstandsmitglied Sparkasse Neu-Ulm - Illertissen, Prof. Dr. Harald Lesch, Claudia Schäfer-Rudolf,<br />

Bürgermeisterin der Stadt Senden, Oliver Haecker, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Neu-Ulm - Illertissen,<br />

Brigitte Schilling, Leiterin Veranstaltungsmanagement der Sparkasse Neu-Ulm - Illertissen, Herwig Walter,<br />

Klimaschutzmanager Stadt Senden<br />

Neben dem Vortrag von Prof. Lesch waren<br />

im Foyer des Bürgerhauses Stände<br />

der Veranstaltungspartner aufgebaut, die<br />

regen Anklang fanden. Die Besucherinnen<br />

und Besucher konnten sich zum Thema<br />

Klimaschutz und Energieeffizienz an<br />

den Ständen der Regionalen Energieagentur<br />

Ulm/Neu-Ulm, der Wasserstoff-Forschung<br />

Ulm und über aktuelle<br />

Umweltprojekte am Stand der Stadt Senden<br />

informieren. Die Bürgerstiftung der<br />

Sparkasse stellte ihre Jugend- und Bildungsprojekte<br />

vor.<br />

Ein gelungener Abend, der zum Nachdenken<br />

und vor allem zum Handeln angeregt<br />

hat.<br />

Foto: Horst Hörger/Sparkasse Neu-Ulm - Illertissen<br />

Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong><br />

43


event<br />

CuraMed Tagesklinik Neu-Ulm<br />

Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer<br />

über KI in der Medizin<br />

Der „Abend zwischen Wissenschaft, Medizin und Begegnung“ im Neu-Ulmer Kunstpark bescherte<br />

den Gästen vielfältige Erkenntnisse zur KI, Einblicke in die Räumlichkeiten und einen regen Austausch unter<br />

altbekannten (Fach-)Leuten. Dass auch die Verbindung zwischen Gastgeber und Gastredner schon<br />

drei Jahrzehnte währt, trug im Venet Haus zum vertrauten Dialog auf Augenhöhe spürbar bei.<br />

Seine Heimat sei das sonnige Teneriffa,<br />

dessen Sonne und Meer sowie der höchste<br />

Berg Spaniens extrem antidepressive<br />

Eigenschaften aufweise. Prof. Dr. med.<br />

Carlos Schönfeldt-Lecuona, seit Januar<br />

<strong>2025</strong> Chefarzt der CuraMed Tagesklinik,<br />

vermittelte schon mit diesem Einstiegssatz<br />

einiges von dem, was die Besucherinnen<br />

und Besucher bei den geführten<br />

Rundgängen durch die Gebäude entdecken<br />

konnten. Farben und Licht,<br />

Ruheinseln und Spielerisches, und dann<br />

als Highlight der Blick vom Gym auf das<br />

Münster am Abendhimmel: „Patienten<br />

lieben diesen Ausblick und kommen<br />

dann besonders gerne zum Sporttreiben“,<br />

so der Facharzt für Psychiatrie und<br />

Psychotherapie mit einem Schmunzeln<br />

im Gesicht.<br />

Seine Klinik bietet ein breites Behandlungsspektrum<br />

in den Bereichen Psychosomatik,<br />

Psychiatrie und Psychotherapie<br />

mit besonderem Fokus auf chronische<br />

Schmerzen, depressive- und Angsterkrankungen,<br />

Tinnitus sowie Sportpsy-<br />

chiatrie und -psychologie. Die Patientinnen<br />

und Patienten erwartet ein ganzheitliches<br />

Behandlungskonzept sowie Wochenpläne,<br />

die viel Zeit für Einzelgespräche,<br />

soziale Kompetenztrainings, Resilienz,<br />

Psychotherapie, Sport und Bewegung<br />

in der Natur vorsehen.<br />

Anlässlich seiner Ernennung zum Chefarzt<br />

luden Schönfeldt-Lecuona und sein<br />

multiprofessionales Team nun nicht nur<br />

interessierte Gäste ein, sondern auch einen<br />

engen Wegbegleiter: „Fast 28 Jahre<br />

lang habe ich mit Manfred Spitzer zusammengearbeitet,<br />

erst als Assistenzarzt,<br />

dann als Fach- und Oberarzt sowie später<br />

als Kollege an der Uni Ulm.“ Prof. Dr.<br />

med. Dr. phil. Manfred Spitzer war ärztlicher<br />

Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik<br />

in Ulm und baute zudem<br />

das „Zentrum für Neurowissenschaften<br />

und Lernen“ (ZNL) auf. Seine Forschung<br />

und Publikationen prägen seit Jahren die<br />

Diskussion über Digitalisierung, Lernen<br />

und mentale Gesundheit und machten<br />

ihn einem breiten Publikum bekannt.<br />

An dem Abend Mitte Oktober stellte (und<br />

beantwortete) der Professor dem Publikum<br />

die Frage: „Künstliche Intelligenz in<br />

der Medizin – Was ist das und warum geht<br />

uns das alle an?“ Dabei warf er erst einmal<br />

einen Blick auf die menschliche Intelligenz,<br />

und wie sich das Wissen übers Gehirn<br />

verändert hat. „Als ich vor 41 Jahren<br />

in der Psychologie angefangen habe, war<br />

unvorstellbar, dass wir im Laufe der<br />

nächsten Jahrzehnte das Gehirn komplett<br />

an- und durchschauen werden können.“<br />

Heute lassen sich die Funktionen des Gehirns<br />

mittels funktioneller Bildgebung genau<br />

beobachten und so auch entscheiden,<br />

welche Behandlung bei welchem Patienten<br />

die jeweils Beste sei.<br />

„Für die Auswertung von Bildern zieht<br />

die Medizin heute in allen Fachbereichen<br />

künstliche Intelligenz hinzu.“ Vor 60 Jahren<br />

habe es übrigens schon erste Schritte<br />

gegeben, mit der künstlichen Gesprächs-<br />

Psychotherapeutin „Eliza“. Sie habe kleine<br />

Botschaften von je 420 Zeichen seriell<br />

verarbeiten können. „Heute meint KI<br />

Fotos: CuraMed<br />

Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer<br />

Prof. Dr. Carlos Schönfeldt-Lecuona,<br />

Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer<br />

Lara Faigle (Zentrales Patientenmanagement CuraMed<br />

Kliniken), Jennifer Schwarz (Leitung Zentrales Patientenmanagement<br />

CuraMed Kliniken)<br />

44 Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong>


event<br />

lernende Maschinen mit simulierten<br />

Neuronen. Und obwohl das I ja für Intelligenz<br />

steht, geht es hier eher um Intuition,<br />

denn die KI baut nicht auf Algorithmen<br />

auf.“ Auch dadurch stelle die KI, die mittlerweile<br />

in so vielen Feldern quer durch<br />

alle Branchen erfolgreich eingesetzt wird,<br />

die Menschheit vor viele Fragen. „Im Jahr<br />

2016 haben Forscher um Demis Hassabis,<br />

britischer KI-Forscher und Gründer<br />

des Start-ups DeepMind Technologies,<br />

ein neuronales Netzwerk das jahrtausendalte<br />

chinesische Spiel „Go“ anhand von<br />

50.000 Partien trainieren lassen.“ Kurz<br />

danach habe die KI den damaligen Weltmeister<br />

schon besiegt. „Bis heute wissen<br />

die Go-Experten nicht, wie die Maschine<br />

das macht, da Go doch ganz viel mit Intuition<br />

zu tun hat“, so der Neurowissenschaftler,<br />

Psychiater und Psychotherapeut<br />

Spitzer.<br />

Demis Hassabis habe damals das Ziel<br />

ausgegeben, „erst die Intelligenz und<br />

dann alle Probleme zu lösen“. Anfangs sei<br />

er dafür belächelt worden, mittlerweile<br />

haben seine neuronalen Netzwerke solch<br />

bahnbrechende Vorhersagen der Proteinstrukturen<br />

geliefert, dass Hassabis im<br />

letzten Jahr mit dem Nobelpreis für<br />

Chemie ausgezeichnet wurde.<br />

„Die KI ist uns in vielen Bereichen überlegen,<br />

sie ist oft besser oder schneller, und<br />

manche Herausforderungen wie den<br />

Klimawandel werden wir nur mit ihr lösen<br />

können“, so Manfred Spitzer. Auch in der<br />

Medizin sei der Einsatz von KI explosionsartig<br />

angestiegen. „Sie ist uns mit ihrer<br />

Fähigkeit, Daten zu sammeln, auszuwerten<br />

und zusammenzuführen weit überlegen.“<br />

Prof. Dr. Carlos Schönfeldt-Lecuona<br />

Zur besten Diagnose komme es aber erst<br />

in Kombination mit dem Facharzt: „KI<br />

und Mensch machen unterschiedliche<br />

Fehler. Im Zusammenspiel ergänzen sie<br />

sich optimal, weshalb die treffendste<br />

Diagnose die ist, die von der KI und beispielsweise<br />

einem Dermatologen gestellt<br />

wurde.“ Dies hätten auch die Patienten<br />

verstanden und wünschten sich daher<br />

meistens „einen Arzt, der KI zu Hilfe<br />

nimmt.“ Momentan würden weltweit so<br />

viele Daten gesammelt, dass es zukünftig<br />

sehr viel einfacher sei, Zusammenhänge<br />

zu erkennen und Krankheiten vorauszusagen.<br />

Natürlich gebe es auch klare Grenzen, Risiken<br />

und Nachteile: „Die Ergebnisse der<br />

KI sind nur so gut wie das Setting, mit<br />

dem sie trainiert wurde.“ So übernehme<br />

die KI alle Fehler und Vorurteile, die in<br />

Daten stecken können. „Die Erkennung<br />

von Hautflecken und ihre Interpretation<br />

von Gut- oder Bösartigkeit funktioniert<br />

nicht zuverlässig auf dunkler Haut, wurde<br />

die KI doch nur mit Aufnahmen auf<br />

heller Haut trainiert. Das ist Diskriminierung,<br />

die zudem zu falschen Diagnosen<br />

führt.“ Kriminell eingesetzt, könne die KI<br />

außerdem Horrorszenarien wahr werden<br />

lassen. So habe es am Massachusetts Institute<br />

of Technology (MIT) einen Versuch<br />

gegeben, in dessen Rahmen eine hocheffiziente,<br />

biologische Waffe entwickelt<br />

werden sollte. „Die Forscher haben nur<br />

eine Stunde dafür gebraucht, und es gab<br />

genügend Firmen, die bereit waren für<br />

die Produktion – ohne Rückfragen zu<br />

stellen.“<br />

Grundsätzlich könne man beobachten,<br />

dass die KI vielen Menschen das kritische<br />

Denken abgewöhne, „je jünger, desto häufiger.<br />

Daher ist der Einsatz von KI an Schulen<br />

die dümmste Idee, die es gibt. Lagern<br />

wir die geistige Arbeit aus, dann tut sich<br />

nichts mehr in unseren Gehirnen, wir<br />

bleiben an der Oberfläche, erinnern uns<br />

kaum an Inhalte, sind nicht mehr kreativ.“<br />

Über alle Einsatzmöglichkeiten hinweg<br />

gelte es daher, den passenden Kontrollund<br />

Regulierungsrahmen zu schaffen.<br />

Eine Aufgabe, für die Europa und speziell<br />

Deutschland wie gemacht sei, so Manfred<br />

Spitzer: „Unsere Ingenieurskunst und die<br />

KI ergänzen sich optimal.“<br />

Die rund 70 Gäste, viele von Ihnen Ärzte<br />

oder Psychotherapeuten, nahmen die<br />

Erkenntnisse und Ermahnungen rund<br />

um KI sichtbar interessiert mit in die<br />

zweite Abendhälfte und diskutierten<br />

kritisch weiter – ganz ungekünstelt und<br />

analog auf dem Gesundheitscampus in<br />

Neu-Ulm.<br />

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lokales<br />

GUTE NACHRICHTEN<br />

AUS DER REGION<br />

GECHILLT, BEJUBELT, AUSGEZEICHNET.<br />

DIE REGION HAT VIELE<br />

ERFOLGE ZU VERZEICHNEN.<br />

Foto: TMBW, Joachim Negwer<br />

Foto: bildwerk89<br />

Foto: Elisabeth Hahn<br />

Foto: Vecteezy<br />

n STADTENTWICKLUNG /<br />

TOURISMUS<br />

Für manche mag es sich angesichts der<br />

angespannten Baustellensituation ironisch<br />

anhören, doch Ulm wurde von Fitreisen<br />

zur „erholsamsten Reisestadt<br />

Deutschlands“ gekürt. Europaweit steht<br />

Ulm auf Platz fünf von 213 Städten. Spitzenreiter<br />

ist Lugano in der Schweiz.<br />

Die Jury sieht in Ulm ein „ruhiges Städteziel<br />

mit Charakter“. Die Stadt punkte<br />

nicht nur mit dem Ulmer Münster, sondern<br />

mit grünen Uferlandschaften, der<br />

weitläufigen Parkanlage Friedrichsau und<br />

einer begehbaren Altstadt. Herausragend<br />

sei die Lage an der Donau, denn<br />

diese „verleihe Ulm eine besondere Ruhe,<br />

während das Stadtbild historische Elemente<br />

mit modernen Akzenten verbindet“.<br />

Eine weitere Auszeichnung nach „Lebenswerteste<br />

Stadt Deutschlands“ (Prognos<br />

Städteranking 2024) und „Gesündeste<br />

Stadt Deutschlands“ (Studie der Medizinischen<br />

Hochschule Hannover 2007).<br />

Also öfter das Auto stehen lassen und die<br />

Stadt zu Fuß/per Rad genießen. Ist auch<br />

gesünder.<br />

n KULTUR<br />

Die Fachzeitschrift „Opernwelt“ würdigte<br />

Kay Metzgers „Le petit pauvre d’Assise“<br />

über das Leben des Franz von Assisi als<br />

„Uraufführung des Jahres“. Nach „»La Légende<br />

de Tristan«“ 2023 bereits die zweite<br />

Auszeichnung. Auch andere Kulturstätten<br />

hatten Anlass zur Freude. Das<br />

Donauschwäbische Zentralmuseum feierte<br />

25. Geburtstag, das Museum Ulm<br />

den hundertsten (siehe Seite 100).<br />

n WIRTSCHAFT<br />

Die Region bleibt stabil. Trotz Flaute betrug<br />

die Arbeitslosenquote im Oktober<br />

<strong>2025</strong> in der IHK Region Ulm-Biberach<br />

32 Prozent. Dies ist die niedrigste Quote<br />

aller IHK-Regionen.<br />

n WISSENSCHAFT<br />

Wissen, das nach den Sternen greift: Das<br />

Planetarium Laupheim feierte 35. Geburtstag.<br />

Ob Wasserstoff, Medizin, Biotechnologie,<br />

KI, Robotik, Klima und<br />

Nachhaltigkeit: In der Region wird<br />

Zukunftsweisendes geschaffen. Beispiel:<br />

Die Wissenschaftsstadt auf dem Ulmer<br />

Eselsberg bietet inklusive der Kliniken<br />

etwa 11.500 Menschen Arbeit, rund<br />

14.000 studieren an den Hochschulen.<br />

n GENUSS<br />

Nachhaltig genießen: Ulm darf sich über<br />

fünf Michelin-Sterne freuen, darunter<br />

ein grüner Michelin-Stern für das Restaurant<br />

Treibgut. Neu dabei sind die<br />

Stephansstuben by Marco Langer in Neu-<br />

Ulm. Simon Tress, der mit „TressBrüder“<br />

unter anderem auch auf dem Top Magazin<br />

VIP-Event an Schwörmontag kulinarisch<br />

verwöhnte, erhielt von Gault&-<br />

Millau die Auszeichnung „Bester Gastronom<br />

des Jahres“.<br />

n SPORT<br />

Es läuft: Die Basketballer von Ratiopharm<br />

Ulm wurden Vizemeister. Der SSV Ulm<br />

1846 war der erfolgreichste Verein bei<br />

der Deutschen Aerobic Meisterschaft,<br />

Tim Nowak wurde deutscher Zehnkampfmeister.<br />

Fast 15.000 Teilnehmer gingen<br />

bei den Läufen des Ulmer Einsteinmarathons<br />

an den Start – so viele wie noch nie.<br />

46 Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong>


lokales<br />

SUPERLATIVE & WENIGER<br />

BEKANNTE REKORDE<br />

13 GRÜNDE, WARUM <strong>ULM</strong> SPITZE WAR, IST, BLEIBT!<br />

Ende Oktober hat Ulm den Rekord „welthöchster Kirchturm der Welt“ an die Sagrada Familia<br />

in Barcelona verloren. Doch die Donaustadt hat viele weitere Superlative zu bieten.<br />

1<br />

2<br />

3<br />

UNBEKANNTE MÜNSTER REKORDE<br />

„In Zukunft werden wir den Superlativ ‚Höchster Kirchturm<br />

Deutschlands‘ verwenden“, informiert Wolfgang Dieterich, Geschäftsführer<br />

der Ulm/Neu-Ulm Touristik. Doch es stecken<br />

noch mehr Superlative in der Kirche. Sie hat das höchste Sakramentshaus<br />

Deutschlands (28 Meter) sowie die größte Sammlung<br />

an Totenschilden in einer Kirche (mehr als 100). Und: Das<br />

Ulmer Münster ist eine Bürgerkirche, erbaut über Jahrhunderte<br />

von seinen Stadtbewohnern.<br />

SCHIEFSTES HOTEL DER WELT<br />

Vergessen Sie den schiefen Turm von Pisa. Dieser bringt es lediglich<br />

auf einen Neigungswinkel von 397 Grad, während sich<br />

das Schiefe Haus im Ulmer Fischerviertel um bis zu 10 Grad gen<br />

Blau neigt. Seit 1997 trägt das schmucke Fachwerkhaus den Titel<br />

„Schiefstes Hotel der Welt“ im Guinnessbuch der Rekorde.<br />

Erbaut um 1443, geriet es bereits im 17. Jahrhundert aus dem<br />

Lot.<br />

GEBURTSORT DES GRÖSSTEN PHYSIKGENIES…<br />

… ob aller Zeiten oder des 20. Jahrhunderts sei dahingestellt.<br />

Albert Einsteins Theorien rund um Relativität, Quantenphysik<br />

und den photoelektrischen Effekt haben unseren Alltag verändert.<br />

Geboren am 14. März 1879 lebte Einstein zwar nur wenige<br />

Monate in Ulm, hielt aber lange Kontakt durch seine in Ulm<br />

lebenden Verwandten. Mehr dazu in „Die Einsteins – Museum<br />

einer Ulmer Familie“ am Weinhof.<br />

1<br />

3<br />

Foto: Tamara Häge<br />

Foto: Diana Wieser Foto: Johannes Glöggler<br />

2<br />

4<br />

4<br />

GRÖSSTE BUNDESFESTUNG EUROPAS<br />

Zwischen 1843 und 1859 erbaut, galt die Bundesfestung Ulm<br />

mit einer 9km langen Hauptumwallung und einer Kapazität für<br />

bis zu 100.000 Soldaten als größte Bundesfestung Europas.<br />

Wilhelmsburg, Glacis-Anlagen und Co bieten heute einen<br />

hohen Freizeitwert, z. B. durch Kulturveranstaltungen.<br />

5<br />

ÄLTESTES STADTTHEATER DEUTSCHLANDS<br />

Das erste und damit älteste Stadttheater Deutschlands entstand<br />

1641 in Ulm.<br />

6<br />

ERSTE ÄRZTIN DEUTSCHLANDS<br />

Im deutschsprachigen Raum war die Ulmerin Agathe Streicher<br />

(1520-81) die erste anerkannte Ärztin, die sogar ans Sterbebett<br />

von Kaiser Maximilian II. gerufen wurde. Frauenpower im<br />

16. Jahrhundert!<br />

Foto: TMBW Mende


lokales<br />

7<br />

8<br />

9<br />

JUGENDLICHER NS-WIDERSTAND<br />

Die Studentenbewegung „Weiße Rose“ rief zum Widerstand<br />

gegen das NS-Regime auf. Familie Scholl lebte ab 1932 in<br />

Ulm. Sophie und Hans Scholl studierten später in München,<br />

wurden 1943 hingerichtet. Die meisten Mitglieder der Weißen<br />

Rose stammten aus Ulm! Die Schwester Inge-Aicher<br />

Scholl leitete später die vH Ulm, in der eine Dauerausstellung<br />

zum Thema eingerichtet ist.<br />

CORPORATE DESIGN BORN IN <strong>ULM</strong><br />

Inge Aicher-Scholl gründete mit ihrem Ehemann Otl Aicher<br />

die Hochschule für Gestaltung (HfG), die als wichtigste<br />

Kunstschule Deutschlands nach dem Bauhaus galt. Aicher<br />

setzte Maßstäbe für die Werbegestaltung, wie durch seine<br />

Piktogramme für die Olympischen Spiele 1972. Der „father<br />

of the geometric man“ entwarf eine universelle Bildsprache,<br />

die international verwendet wird.<br />

ERSTE WISSENSCHAFTSSTADT DEUTSCHLANDS<br />

Auf dem Ulmer Eselsberg entstand 1986 die erste Wissenschaftsstadt<br />

Deutschlands.<br />

12<br />

13<br />

DER <strong>ULM</strong>ER „LEONARDO DA VINCI“<br />

Albrecht Berblinger, alias „der Schneider von Ulm“, war ein<br />

vielseitiger Tüftler, der unter anderem 1808 die erste Beinprothese<br />

mit Gelenk erfand. Sein Flugapparat machte ihn<br />

auf tragische Weise bekannt. 2020 wurde ihm mit dem Berblinger-Turm<br />

ein architektonisches Denkmal gesetzt.<br />

UNESCO-WELTKULTURSPRUNG RUND UM <strong>ULM</strong>!<br />

Der Anfang von allem: „UNESCO-Welterbestätte Höhlen<br />

und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“. Die ältesten<br />

Musikinstrumente und Kunstfiguren der Welt, wie der<br />

40.000 Jahre alte „Löwenmensch“, markieren den Evolutionsschritt<br />

zum modernen, reflektierten, sich schöpferisch<br />

ausdrückenden Menschen. Der Löwenmensch ist während<br />

des Umbaus des Ulmer Museums in der Kunsthalle Weishaupt<br />

zu bestaunen.<br />

13<br />

12<br />

10<br />

LEBENSRETTER: <strong>ULM</strong>ER NOTFALLKOFFER<br />

Der erste chirurgische Notfallkoffer wurde in den 1960er<br />

Jahren an der Uni Ulm durch Prof. Friedrich Wilhelm Ahnefeld<br />

konzipiert und setzt seitdem Standards für den Rettungsdienst.<br />

8<br />

11<br />

ERSTE DEUTSCHE ZEMENTFABRIK<br />

Der Ulmer Apotheker Gustav Ernst Leube (1808-1881)<br />

gründete die erste Zementfabrik Deutschlands.<br />

Foto: Henning Schlottmann (UserH-stt)<br />

Foto: Museum Ulm<br />

Foto: Diana Wieser<br />

48 Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong>


<strong>top</strong> business<br />

<strong>top</strong> magazin präsentiert erfolgreiche<br />

Unternehmen und Unternehmer


wirtschaft<br />

Ulmer Marketingpreis <strong>2025</strong><br />

Herausragende Ideen aus<br />

der Werbung – und für die Region<br />

Jeden Tag erreichen uns durchschnittlich 10.000 Werbebotschaften. Wie schafft man es,<br />

aus dieser Masse hervorzustechen? Der Ulmer Marketingpreis <strong>2025</strong> honorierte Personen und Unternehmen,<br />

denen dies besonders gut gelungen ist, und die gleichzeitig einen nachhaltigen Beitrag für die Region leisten.<br />

Passend zum Jubiläum der zehnten Preisverleihung gab es einige Besonderheiten.<br />

Fotos: Ulmer Marketing Club / Peter Reiser<br />

Früher erreichten uns 500 Werbebotschaften<br />

pro Tag, heute sind es 10.000.<br />

„Gleichzeitig ist die Aufmerksamkeitsspanne<br />

von 12 auf 8 Sekunden gesunken“,<br />

erläuterte Moderatorin Eva Reuter<br />

zu Veranstaltungsbeginn. Große Herausforderungen<br />

also für alle, die sich mit<br />

Marketing und Werbung beschäftigen.<br />

Der Marketingclub Ulm/Neu-Ulm e.V.,<br />

welcher den Preis zum 10. Mal verliehen<br />

hat, stand ebenfalls vor einer Herausforderung,<br />

allerdings einer positiven: „Wir<br />

haben nicht nur viele, sondern sehr gute<br />

Einreichungen erhalten“, fasste Präsident<br />

Thomas Scheer von rrooaarr digital<br />

solutions zusammen. Die Entscheidung<br />

sei der Jury, deren Mitglieder aus den Bereichen<br />

Wirtschaft, Agentur und Wissenschaft<br />

stammen, nicht immer leicht gefallen.<br />

Erfolgreiches Triple für<br />

Andreas Oettel<br />

Der erste Preisträger legte einen erfolgreichen<br />

„Triple“ hin. In den vergangenen<br />

Jahren wurde er bereits mit dem Special<br />

Award und dem Hauptpreis ausgezeichnet.<br />

An diesem Abend nahm Andreas<br />

Oettel als Geschäftsführer des Basketball-Bundesligisten<br />

ratiopharm Ulm<br />

auch den Preis als Marketingpersönlichkeit<br />

des Jahres entgegen.<br />

Jurymitglieder mit der Moderatorin Eva Reuter<br />

Jurymitglied Prof. Dr. Bernd Radtke betonte<br />

Oettels visionären Geist. Er habe<br />

den zweitgrößten Basketballverein<br />

Deutschlands aufgebaut, diesen 2023<br />

zum Meistertitel geführt, die Marke strategisch<br />

geführt und mit dem Bau des<br />

Orange Campus auch wirtschaftlich ein<br />

starkes Zeichen gesetzt. Regionale<br />

Imagebildung par excellence, die längst<br />

über die Grenzen der Donau-Doppelstadt<br />

strahlt. „Heute weiß jeder in der NBA,<br />

wo Ulm liegt“, witzelte Oettel – mit 50<br />

Jahren der bislang jüngste Preisträger in<br />

dieser Kategorie – in seiner Dankesrede.<br />

Hochschule mittels Avatar<br />

entdecken<br />

Noch jünger und bunter ging es weiter.<br />

Der Special Award für eine herausragende<br />

Einzelleistung ging an die Hochschule<br />

Neu-Ulm und deren Mitarbeiter Fabian<br />

Girschick, Digital Content Manager beim<br />

Verbundprojekt „InnoPROF“. Ziel ist es,<br />

Menschen für den Karriereweg der Professur<br />

zu begeistern.<br />

Dafür entwickelte der 26-jährige Girschick<br />

drei Projekte. In der virtuellen<br />

3D-Welt „Erlebniswelt Professur“ können<br />

sich User mittels Avatar durch die Räume<br />

der Hochschule Neu-Ulm bewegen und<br />

mehr über Berufungsverfahren oder<br />

Gewinner des Hauptpreises <strong>2025</strong>: ulrich medical<br />

Thomas Scheer (Präsident des Marketing Club Ulm/<br />

Neu-Ulm) , Moderatorin Eva Reuter, Wolfgang Röhr<br />

(Geschäftsführender Vorstand des Marketing Club<br />

Ulm/Neu-Ulm)<br />

Fakultätsprofile erfahren. Im Podcast<br />

„Ein Hoch auf Prof“ kommen Professoren<br />

zu Wort und auf der Website<br />

„l(i)ebenswerte Region“ stellt sich Neu-<br />

Ulm als attraktiven Lebensraum vor. Von<br />

den Infos rund um Freizeit, Bildung und<br />

Familienleben können andere Berufsgruppen<br />

und Neuzugezogene ebenfalls<br />

profitieren. Jurymitglied Oliver Fischer<br />

von der Attacke Werbeagentur lobte das<br />

crossmedial verzahnte Hochschulmarketing.<br />

Motto: Menschen gewinnt man<br />

nicht durch Tabellen, sondern durch<br />

Köpfe.<br />

Social Media Award für<br />

Telefonseelsorge<br />

Neu in diesem Jahr kam die Kategorie<br />

Social Media hinzu. Ebenfalls neu war<br />

das Verfahren. Bei dieser Kategorie durf-<br />

50 Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong>


wirtschaft<br />

Gewinner des Social Media Award <strong>2025</strong>: Telefonseelsorge<br />

Marketingpersönlichkeit <strong>2025</strong>:<br />

Andreas Oettel<br />

Gewinner des Special Award <strong>2025</strong>:<br />

Hochschule Neu-Ulm (HNU)<br />

te das anwesende Publikum selbst via<br />

Handy über den Gewinner abstimmen.<br />

Zur Auswahl standen Kampagnen des<br />

Landratsamts Biberach, von Seifert Logistik<br />

und der Telefonseelsorge. Letztere<br />

gewann mit 57 Prozent der Stimmen den<br />

Social Media Award für ihre Kampagne<br />

„nichtokseinistok“. Diese richtet sich an<br />

die Sorgen und Nöte von jungen Menschen,<br />

angefangen bei schlechten Noten<br />

bis zum Selbs<strong>top</strong>timierungsdruck durch<br />

unrealistische Social-Media-Vergleiche.<br />

Rund 100 ehrenamtliche Helfer sorgen<br />

dafür, dass Hilfesuchende „einen geschützten<br />

Raum“ erhalten, nicht nur am<br />

Telefon, sondern auch via Chat oder Mail.<br />

Authentische Markenstrategie<br />

gewinnt<br />

Für den diesjährigen Hauptpreis waren<br />

die Unternehmen Kässbohrer, unitex und<br />

ulrich medical nominiert. Letztere machten<br />

das Rennen mit ihrem Marken-<br />

Rebranding, dessen Slogan „dedicated to<br />

you“ ein identitätsstiftendes Versprechen<br />

abgebe. Seit 1912 setzt das Medizintechnik-Unternehmen<br />

auf „Made in Germany“.<br />

Bei der klaren, authentischen Markenpositionierung<br />

stehen die Menschen<br />

im Vordergrund. Das kommt an: ulrich<br />

medical verzeichnete seit dem gelungenen<br />

Relaunch 33 Prozent mehr Besucher<br />

auf der Homepage und erhielt 55 Prozent<br />

mehr Bewerbungen. „Der Erfolg ist messbar.<br />

So darf ulrich medical als Vorbild für<br />

die ganze Branche gelten“, lautete das<br />

Urteil der Jury.<br />

Ob Finalist, Gewinner oder Gast – im Anschluss<br />

wurden im Sparkassenforum bei<br />

leckeren Häppchen und edlen Tropfen<br />

nicht nur Gratulationen, sondern Ideen<br />

ausgetauscht. Der Abend zeigte: Die<br />

Branche mag sich verändern, mag digitaler,<br />

anspruchsvoller und schnelllebiger<br />

werden. Doch wer nah am Menschen<br />

bleibt, gewinnt.<br />

dwi n<br />

ihre marketingabteilung<br />

schreibt<br />

uns heimlich<br />

liebesbriefe.<br />

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get branded.<br />

be loved.


wirtschaft<br />

Jahresveranstaltung initiative.ulm.digital e.V.<br />

Emotion klickt besser<br />

als Information<br />

Social Media & KI – Fluch oder Segen? Die Jahresveranstaltung der initiative.<br />

ulm.digital war emotional. Es fielen markige Sprüche, es wurde offen über<br />

Enttäuschungen gesprochen, Best Case Beispiele sorgten für Schmunzeln.<br />

Am Ende kam Gänsehaut auf – angesichts eines Livestreams zu einem<br />

ukrainischen Musiker im Schutzbunker in Charkiw.<br />

Prof. Frank Kargl, Chris Boos, Ulrich Becker,<br />

Andreas Buchenscheidt<br />

Fotos: Moritz Reulein<br />

Im wie immer vollbesetzten Wiley Club<br />

versprach Heribert Fritz „einen bunten<br />

Blumenstrauß“ an Themen. Der Vorstand<br />

der initiative.ulm.digital e.V. hielt Wort.<br />

Wie sich KI in Verbindung mit Social Media<br />

auf Gesellschaft, Politik und Wirtschaft<br />

auswirkt, wurde in mehreren<br />

Speed-Talk-Runden unter der Moderation<br />

von SWP-Chefredakteur Ulrich Becker<br />

leidenschaftlich diskutiert.<br />

„BILDZEITUNG AUF SPEED“<br />

Gleich die erste Expertenrunde fuhr<br />

große Geschütze auf: „Früher hieß es:<br />

Je wohlhabender eine Gesellschaft, desto<br />

klüger. Seit 2008 stimmt das nicht mehr.<br />

Es war das Jahr, als Facebook viral ging“,<br />

so IT-Unternehmer Chris Boos. Der KI-<br />

Vordenker war enttäuscht, dass sich Wissen<br />

nicht demokratisieren lasse. Laut<br />

Boos halten die Neuen Medien Menschen<br />

vom eigenständigen Denken ab, um sie<br />

stattdessen in einem Gefühl zu halten.<br />

Eine Aussage, die durch Experten wie<br />

Professor Wolfgang Schweiger von der<br />

Universität Hohenheim bestätigt wurde.<br />

„Social Media ist wie Bildzeitung auf<br />

Speed!“. Es käme nicht mehr auf den<br />

Wahrheitsgehalt einer Meldung an, sondern<br />

auf ihre Emotionalität. Unterhaltung<br />

wie Cat Content oder empörende<br />

Fake News würden stärker verbreitet,<br />

als normale, vergleichsweise dröge anmutende<br />

Nachrichten. „Aus dem Riesenwust<br />

an Informationen picken wir uns<br />

das heraus, was uns interessiert, ob es relevant<br />

ist oder nicht.“ Der Ulmer Professor<br />

Frank Kargl brachte ähnliche Überlegungen<br />

ein. „Mit Full Speed bauen wir<br />

überall im Alltag KI ein. Aber wir kennen<br />

weder ihre Schwachstellen, die eine<br />

Manipulation ermöglichen, noch sind<br />

alle ethisch-moralischen Fragen geklärt.“<br />

Für Applaus sorgte die Aussage der 24-jährigen<br />

Influencerin und Medizinstudentin<br />

Aurelia Heinz. Mehrere hunderttausende<br />

Follower verfolgen den Alltag der Ulmerin<br />

zwischen Arztkittel und Schminktipps.<br />

Dennoch: „Wenn ich es könnte, würde ich<br />

Social Media abschalten.“ Denn es erfordere<br />

viel emotionale Reife, um damit verantwortungsvoll<br />

umzugehen. Von kritischen<br />

Punkten wie Hate Speech oder<br />

schwindender Aufmerksamkeitsspanne<br />

ganz zu schweigen. Für Unternehmen hatte<br />

sie einen Rat, um die Gen Z besser zu<br />

erreichen. „Vieles wirkt viel zu gewollt, zu<br />

überdacht.“ Besser sei, sich auf Social<br />

Media authentisch zu geben.<br />

Heribert Fritz<br />

Philipp Utz<br />

Studierende vom geförderten Projekt ‚Einstein Motorsport‘<br />

Chris Boos, Ulrich Becker<br />

52 Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong>


wirtschaft<br />

MILLIONEN KLICKS FÜR <strong>ULM</strong>ER<br />

UNTERNEHMEN<br />

Neben all den berechtigten Sorgen kamen<br />

auch Witz und Optimismus nicht zu<br />

kurz. Der Vorstandvorsitzende der Sparkasse<br />

Ulm, Dr. Stefan Bill, stellte das erfolgreichste<br />

Reel seiner Bank vor mit 1,1<br />

Millionen Views. „Finanzdienstleistungen<br />

haben einen sehr überschaubaren<br />

Unterhaltungswert. Um 20 Prozent Informationen<br />

über Social Media transportieren<br />

zu können, posten wir 80 Prozent Unterhaltung.“<br />

Besagtes Reel koppelt aktuelle<br />

Zeitgeistthemen (Homeoffice) mit<br />

regionalen Besonderheiten (Ulmer Weinfest)<br />

und der Sparkasse auf amüsante Art.<br />

Lohn: 15.000 Follower.<br />

Vom eigenen Erfolg überrascht war Philipp<br />

Utz von Uzin Utz, einem Ulmer Komplettanbieter<br />

von Bodensystemen. Über<br />

15 Millionen Klicks erhielt ein im<br />

Schnellverfahren gedrehtes Reel, das<br />

zeigt, wie ein Boden saniert wird. Es fällt<br />

in die beliebte Rubrik der To-Do-Videos.<br />

Utz witzelte: „Dabei gibt es gar keine 15<br />

Millionen Parkettleger in Deutschland.<br />

Aber vermutlich 15 Millionen Ehefrauen,<br />

die zu ihrem Mann sagen: Das könntest<br />

du auch.“<br />

Live-Schaltung nach Charkiw<br />

Als weitere Redner kamen Petra Engstler<br />

Karrasch, Hubert Ketterer, Michael Fiedler<br />

und Andreas Buchenscheit zu Wort,<br />

ebenso wie die OBs von Ulm und Neu-<br />

Ulm. Letztere diskutierten, inwieweit<br />

sich Politiker auf Social Media einbringen<br />

sollten. Während Kathrin Albsteiger<br />

(10.000 Follower) auch Persönliches von<br />

sich postet, von ihrer Siegerehrung beim<br />

Einsteinmarathon bis zum Urlaubs-Selfie,<br />

sieht sich Martin Ansbacher (4.700<br />

Follower) als reinen „Ulmfluencer“.<br />

VERBINDEN STATT TRENNEN<br />

Es war der emotionale Höhepunkt des<br />

Abends! Eine Live-Schaltung in die Ukraine<br />

verdeutlichte den positivsten Aspekt<br />

der neuen Technologien: Menschen<br />

über Tausende Kilometer zusammenzuführen,<br />

um sich auszutauschen und zu<br />

unterstützen.<br />

Rüdiger Linhof stellte seine Initiative<br />

„Kultur.Konvoi“ vor. Der Bassist der Band<br />

„Sportfreunde Stiller“ finanziert gemeinsam<br />

mit anderen Musikern Rettungswagen<br />

für die Ukraine, schaltet junge Künstler<br />

aber auch per Livestream zu Veranstaltungen<br />

hinzu. „Es geht darum, anzuerkennen,<br />

dass es auch andere Realitäten<br />

gibt.“ Neben der humanitären Hilfe komme<br />

es auf echte Kooperationen an. Aktivistin<br />

Martha geht gegen Fake News in<br />

der Ukraine vor und zeichnet ein Bild von<br />

einem Land, in dem trotz Krieg Start-ups<br />

und Familien gegründet werden. Musiker<br />

Alex performte auf emotionale Weise den<br />

Song „Wonderwall“ von Oasis im Livestream.<br />

Aus einem Schutzbunker in Charkiw<br />

heraus, wo er jeden neuen Tag als<br />

Geschenk erlebe. Dies war der Abschluss<br />

einer Jahresveranstaltung, die das Publikum<br />

sichtlich bewegte.<br />

dwi n<br />

4 x in Schwaben<br />

Obermarchtal Schemmerhofen<br />

Echterdingen Neu-Ulm<br />

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Beste Qualität<br />

seit 1995<br />

Vorstände der initiative.ulm.digital mit den Teilnehmern der Talkrunden<br />

Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong><br />

53<br />

Insel 6 | Neu-Ulm 0731 9274710<br />

kuechenzentrum-marchtal.de


wirtschaft | anzeige<br />

Willkommen bei der STERNE GRUPPE<br />

Ihr Mercedes-Benz Partner<br />

in Ulm/Neu-Ulm<br />

Abel+Ruf und KreuterMedeleSchäfer haben gemeinsam zum 1. Dezember <strong>2025</strong><br />

die Mercedes-Benz Niederlassung Ulm/Neu-Ulm übernommen.<br />

Mit der Gründung der STERNE GRUPPE<br />

GmbH durch die traditionsreichen,<br />

inhabergeführten Unternehmen Kreuter<br />

MedeleSchäfer GmbH & Co. KG und<br />

Abel+Ruf GmbH - zukünftig ergänzt um<br />

den Standort Ulm/Neu-Ulm - entsteht<br />

einer der bedeutendsten und renommiertesten<br />

Mercedes-Benz Partner in<br />

Deutschland. Die neue Unternehmensgruppe<br />

setzt auf regionale Stärke, hohe<br />

Investitionen in Qualität sowie die klare<br />

Ausrichtung auf Kundenzufriedenheit<br />

und Mitarbeiterbindung. Der Kauf der<br />

Niederlassung Ulm/Neu-Ulm stellt in der<br />

Geschichte der neuen Inhabergruppe<br />

einen strategischen Meilenstein dar. Er<br />

sichert die Marktbearbeitung und den<br />

langfristigen Erhalt der Arbeitsplätze.<br />

Fotos: Rohde Fotografie Kaufbeuren, KBU Werbeagentur, Mercedes-Benz AG / Illustration Karte: KreuterMedeleSchäfer<br />

ZUKUNFTSORIENTIERT<br />

UND WERTEBASIERT<br />

„Unser Ziel ist es, ein finanzstarkes und<br />

zukunftsorientiertes Unternehmen zu<br />

sein, das die Marke Mercedes-Benz mit<br />

höchster Qualität und regionaler Verwurzelung<br />

repräsentiert“, so die Geschäftsführer<br />

Peter Schäfer und Lukas Ruf.<br />

Die STERNE GRUPPE versteht sich als<br />

Arbeitgeber mit Verantwortung. „Als<br />

mittelständisches Unternehmen denken<br />

wir in Generationen und nicht in Quartalen.<br />

Daher setzen wir auf eine starke Mitarbeiterbindung<br />

durch fundierte Ausbildung<br />

und gezielte Weiterentwicklung für<br />

ein starkes Miteinander. Wir freuen uns<br />

in Neu-Ulm auf ein außerordentlich<br />

kompetentes und leistungsfähiges Team,<br />

welches perfekt zu unseren Unternehmenswerten<br />

passt,“ betonen die Geschäftsführer.<br />

KENNZAHLEN UND<br />

MARKTGEBIET<br />

Die ehemalige Mercedes-Benz Niederlassung<br />

in Neu-Ulm ist der erste Standort<br />

der STERNE GRUPPE GmbH. Insgesamt<br />

vereint die Unternehmensgruppe nun<br />

Joachim Fellner, Peter Schäfer und Lukas Ruf<br />

Das vertraute Team ist auch künftig kompetenter und zuverlässiger Ansprechpartner<br />

in allen Fragen rund um Ihre Mobilität<br />

54 Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong>


h<br />

Altmühl<br />

r<br />

anzeige | wirtschaft<br />

A7<br />

Aalen<br />

Abel+Ruf<br />

Nördlingen<br />

Neuburg<br />

INGOLSTADT<br />

Abel+Ruf<br />

Donauwörth<br />

Heidenheim<br />

Abel+Ruf<br />

Dillingen<br />

Donau<br />

Schrobenhausen<br />

Foto: KBU Werbeagentur<br />

A8<br />

A8<br />

Augsburg<br />

Neu-Ulm<br />

A8<br />

A7<br />

Schwabmünchen<br />

Königsbrunn<br />

München<br />

Bieberach<br />

Bad Wörishofen<br />

A96<br />

Foto: Mercedes-Benz<br />

Memmingen<br />

Iller<br />

A7<br />

A96<br />

Landsberg<br />

Ammersee mersee<br />

Am<br />

Ammersee<br />

ersee<br />

Starnbergersee<br />

Starnberger See<br />

rg<br />

Starnberg<br />

Ravensburg<br />

Kaufbeuren<br />

Lech<br />

Weilheim<br />

Kempten<br />

Wertach<br />

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We<br />

W<br />

A7<br />

A95<br />

Lindau<br />

Ammer<br />

Am<br />

Bodensee<br />

Immenstadt<br />

Sonthofen<br />

Füssen<br />

Foto: KBU Werbeagentur<br />

Oberstdorf<br />

ÖSTERREICH<br />

Mit dem neuen Standort Ulm/Neu-Ulm wird das Vertriebsgebiet weiter gestärkt – für eine flächendeckende Betreuung der Kunden<br />

15 Standorte in einem Marktgebiet von<br />

rund 10.000 km². Der Fokus liegt auf dem<br />

Vertrieb und Service der Marken Mercedes-Benz<br />

(Pkw, Van, Truck, Bus), smart,<br />

Ford, Tremonia und FUSO. Die beiden<br />

Unternehmen beschäftigen gemeinsam<br />

über 1.400 Mitarbeitende, darunter 280<br />

Auszubildende. Im Jahr 2024 wurde ein<br />

Gesamtumsatz von über 800 Millionen<br />

Euro erzielt. Trotz ihrer zukünftigen<br />

Größe ist die Unternehmensgruppe nach<br />

wie vor ein inhabergeführtes Familienunternehmen,<br />

das seine Werte und sein<br />

Leitbild auch am neuen Standort Ulm/<br />

Neu-Ulm leben wird.<br />

REGIONALE NÄHE –<br />

STARKE PRÄSENZ<br />

In ganz Bayerisch-Schwaben ist die STER-<br />

NE GRUPPE mit ihren nun vernetzten<br />

Standorten in Donauwörth, Dillingen,<br />

Nördlingen, Augsburg, Schwabmünchen,<br />

Königsbrunn, Weilheim, Kaufbeuren,<br />

Kempten, Immenstadt, Bad Wörishofen,<br />

Füssen sowie Landsberg und Memmingen<br />

präsent. Mit dem Erwerb der angrenzenden<br />

Mercedes-Benz Niederlassung Ulm/<br />

Neu-Ulm wird das Vertriebsgebiet weiter<br />

gestärkt und eine übergreifende Marktbearbeitung<br />

ermöglicht.<br />

DIE UNTERNEHMEN<br />

IM ÜBERBLICK<br />

Die KreuterMedeleSchäfer Firmengruppe<br />

betreibt unter den Namen „Autohaus Allgäu“<br />

und „MedeleSchäfer“ 12 Mercedes-Benz<br />

Standorte in Schwaben und<br />

Oberbayern mit rund 900 Mitarbeitenden.<br />

Das Autohaus Allgäu ist mit fünf Standorten<br />

in Kempten, Kaufbeuren, Immenstadt<br />

und Memmingen vertreten. Das<br />

Traditionsunternehmen der Familie<br />

Kreuter ist seit 1936 mit Mercedes-Benz<br />

verbunden.<br />

MedeleSchäfer steht für über 100 Jahre<br />

Automobiltradition und ist heute ein leistungsstarker<br />

Mercedes-Benz Partner mit<br />

Standorten in Augsburg, Schwabmünchen,<br />

Königsbrunn, Weilheim, Füssen,<br />

Landsberg und Bad Wörishofen. In den<br />

vergangenen Jahren investierte das Unternehmen<br />

über 58 Millionen Euro in<br />

moderne Standorte und Serviceangebote.<br />

Abel+Ruf mit Sitz in Donauwörth, Nördlingen<br />

und Dillingen ist der etablierte<br />

Mercedes-Benz Partner in Nordschwaben<br />

mit über 320 Mitarbeitenden. Neben Pkw<br />

und Transportern von Mercedes-Benz<br />

bietet das Unternehmen seit <strong>2025</strong> auch<br />

Ford in Nördlingen an. Die Philosophie<br />

„Ihre Zufriedenheit ist unser Antrieb“<br />

prägt das tägliche Handeln.<br />

STERNE GRUPPE GmbH<br />

Von-Liebig-Str. 10<br />

89231 Neu-Ulm<br />

Telefo 0731 7000<br />

www.sterne-gruppe.de<br />

Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong><br />

55


wirtschaft | anzeige<br />

Stöhr Logistik GmbH<br />

Mit Vollgas in eine<br />

elektrifizierte Zukunft<br />

Die Stöhr Logistik GmbH mit Hauptsitz in Rottenacker steht seit ihrer<br />

Gründung im Jahr 1962 für innovative und zuverlässige Speditions- und<br />

Logistiklösungen. Heute beschäftigt das Unternehmen rund 360 Mitarbeitende<br />

und betreibt mit über 160 LKWs an fünf Standorten deutschlandweit<br />

ein leistungsstarkes Netzwerk. Doch Stöhr Logistik ist nicht nur ein starker<br />

Partner in Sachen Transport und Logistik – das Unternehmen setzt auch<br />

Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit und Klimaschutz.<br />

Fotos: Stöhr Logistik GmbH<br />

Firmenchef Erwin Stöhr und sein Team<br />

haben frühzeitig die Zeichen der Zeit erkannt<br />

und streben konsequent CO 2<br />

-Neutralität<br />

an. „Hierfür braucht man eine ordentliche<br />

eigene Infrastruktur mit Photovoltaik<br />

und Speicher“, betont Erwin Stöhr.<br />

In Rottenacker realisierte er ein zukunftsweisendes<br />

Energiesystem, das großflächige<br />

Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher,<br />

ein intelligentes Energiemanagementsystem<br />

(EMS) und eine leistungsstarke<br />

Ladesäule miteinander verbindet.<br />

Auf einer beeindruckenden Dachfläche<br />

von rund 25.000 Quadratmetern erzeugt<br />

die Photovoltaikanlage mit einer Leistung<br />

von 2,5 MWp so viel Strom, wie etwa<br />

800 Haushalte jährlich verbrauchen.<br />

Eine eigene Trafostation und ein Batteriespeicher<br />

mit 600 kWh Kapazität sorgen<br />

dafür, dass die Energie optimal gespeichert<br />

und genutzt werden kann.<br />

Herzstück des Projekts ist ein 20-Fuß-<br />

Container mit 440 kW Leistung und 593<br />

kWh Kapazität, ausgestattet mit fünf<br />

Wechselrichtern und fünf Batterie-Racks.<br />

Das intelligente EMS steuert nicht nur<br />

den Eigenverbrauch und reduziert Lastspitzen,<br />

sondern ermöglicht auch die<br />

Teilnahme am Spotmarkt und die voraus-<br />

schauende Steuerung der Ladesäulen –<br />

unter Einbezug von Wetterprognosen<br />

und PV-Erzeugung.<br />

Ein weiterer Meilenstein ist die Integration<br />

einer 400 kW starken Ladesäule, die<br />

E-LKWs in nur 90 Minuten vollständig<br />

laden kann – ein entscheidender Schritt<br />

für den Ausbau der eigenen E-Flotte. Bereits<br />

heute werden der Großteil der erzeugten<br />

Energie für den Betrieb von Elektro-Gabelstaplern,<br />

Elektro-PKWs und<br />

modernen E-LKWs genutzt. „Wir möchten<br />

allen unseren Kunden den CO 2<br />

-freien<br />

Transport anbieten“, so Stöhr. Der weitere<br />

Ausbau des Elektro-LKW-Fuhrparks ist<br />

daher bereits in Planung.<br />

„Wir freuen uns, dass wir dieses Groß-<br />

Projekt umsetzen konnten, das nicht nur<br />

unsere CO 2<br />

-Bilanz verbessert, sondern<br />

auch ganz klar wirtschaftlich überzeugt“,<br />

sagt Erwin Stöhr. Das Ziel ist klar: Durch<br />

intelligente Energiesysteme eine günstige<br />

und zuverlässige Stromproduktion<br />

und Ladekapazität am Standort zu ermöglichen.<br />

Denn ein E-LKW rechnet sich<br />

bereits ab 100.000 Kilometern pro Jahr –<br />

und leistet damit einen wichtigen Beitrag<br />

zum Klimaschutz.<br />

Mit diesem Engagement beweist die<br />

Stöhr Logistik GmbH, dass nachhaltige<br />

Logistik und wirtschaftlicher Erfolg<br />

Hand in Hand gehen können – und fährt<br />

daher mit voller Energie weiter in eine<br />

elektrifizierte Zukunft.<br />

ge n<br />

STÖHR LOGISTIK GMBH<br />

Grundlerstr.15<br />

89616 Rottenacker<br />

Telefon 07393 9510-0<br />

www.stoehr-logistik.de<br />

56 Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong>


wirtschft<br />

<strong>NEU</strong>ERÖFFNUNG<br />

RAin Manuela De Fortunato<br />

Juristische Expertise für<br />

individuelle Lösungen<br />

Rechtsanwaltskanzlei<br />

Manuela<br />

De Fortunato<br />

Mit einem offenen Lächeln und einer beeindruckenden Portion Erfahrung<br />

begrüßt Rechtsanwältin Manuela De Fortunato ihre Mandantinnen<br />

und Mandanten in ihrer neuen Kanzlei im Herzen von Ulm.<br />

„Für mich steht der Mensch im Mittelpunkt – juristische Lösungen<br />

müssen immer auch zu den Lebensrealitäten passen“, betont sie.<br />

Diese Haltung prägt ihre tägliche Arbeit:<br />

Mit Empathie, Klarheit und einer mandantenfreundlichen<br />

Kommunikation<br />

begleitet Rechtsanwältin De Fortunato<br />

Menschen durch rechtliche Herausforderungen<br />

und komplexe Fragestellungen.<br />

Dabei versteht sie sich als Wegbereiterin<br />

für nachhaltige, zufriedenstellende Lösungen<br />

– auch abseits des Gerichtssaals.<br />

„Ich sehe meine Aufgabe darin, gemeinsam<br />

mit meinen Mandantinnen und<br />

Mandanten Perspektiven zu entwickeln,<br />

die wirklich weiterhelfen - und nicht nur<br />

einen juristischen Sieg bedeuten“, erklärt<br />

sie. Ihr Ziel: Lösungen, die juristisch fundiert<br />

und zugleich menschlich überzeugend<br />

sind. Mit Kommunikationsstärke<br />

und ihrem ausgeprägtem Verhandlungsgeschick<br />

gelingt es ihr immer wieder,<br />

Win-Win-Situationen zu schaffen.<br />

tischer Erfahrung als Anwältin in Unternehmen<br />

und als Business Coach. „Kompetenz<br />

heißt für mich, komplexe Sachverhalte<br />

verständlich zu machen und gemeinsam<br />

tragfähige Wege zu finden“, so<br />

Rechtsanwältin De Fortunato.<br />

Ob individuelle Rechtsberatung, gezieltes<br />

Coaching oder praxisnahe Trainings:<br />

die Rechtsanwältin setzt auf maßgeschneiderte<br />

Unterstützung. Sie klärt<br />

nicht nur über Rechtslage, Erfolgsaussichten<br />

und Risiken auf, sondern begleitet<br />

auch bei der Umsetzung – stets mit<br />

einem offenen Ohr für die persönlichen<br />

Anliegen ihrer Mandantinnen und Mandanten.<br />

In Projekten übernimmt sie die<br />

strukturierte Koordination juristischer<br />

Aufgaben und sorgt mit bewährten Methoden<br />

für eine effiziente Umsetzung.<br />

Fachliche Exzellenz, Effizienz und Innovation<br />

sind für sie dabei ebenso selbstverständlich<br />

wie ein wertschätzender<br />

Umgang und die Förderung neuer Perspektiven.<br />

So wird Rechtsberatung bei<br />

Manuela De Fortunato zu einer partnerschaftlichen<br />

Begleitung – kompetent,<br />

empathisch und immer auf Augenhöhe.<br />

RECHTSBERATUNG<br />

Coaching & Training zum<br />

Themenschwerpunkt Recht<br />

Tätigkeitsschwerpunkte<br />

Handels- und<br />

Gesellschaftsrecht<br />

Arbeitsrecht<br />

IT-Recht<br />

Fotos: Katrin Stollhans<br />

Ihre Fachanwaltslehrgänge in Handelsund<br />

Gesellschaftsrecht, Arbeitsrecht,<br />

IT-Recht und demnächst auch in Familienrecht<br />

bilden das solide Fundament<br />

ihrer Expertise. Hinzu kommt ein breites<br />

Spektrum an Wissen und Beratungskompetenz<br />

aus über zwanzig Jahren prak-<br />

Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong><br />

57<br />

Rechtsanwaltskanzlei<br />

Manuela De Fortunato<br />

Bachstraße 5, 89073 Ulm<br />

Telefon +49 (0) 731 1453319<br />

info@kanzlei-ulm.net<br />

www.kanzlei-ulm.net


wirtschaft | anzeige<br />

1000FTAD<br />

Exklusiver Zugang zum<br />

professionellen Währungshandel<br />

für vermögende Privatanleger<br />

Warum High Net Worth Individuals (HNWI), Unternehmer und Family Offices mit<br />

einem ergänzenden Vermögensverwaltungsmandat neue Renditequellen erschließen.<br />

Es ist menschlich schlicht<br />

nicht möglich, so präzise und<br />

fehlerfrei zu handeln wie<br />

unsere Software – genau<br />

das ist der entscheidende<br />

Vorteil von 1000FTAD.<br />

Foto: Privat<br />

Der Kapitalmarkt ist in Bewegung. Niedrigzins-Phasen<br />

sind Geschichte, Anleihemärkte<br />

bleiben volatil und die Aktienmärkte<br />

unterliegen geopolitischen und<br />

wirtschaftlichen Unsicherheiten. Gleichzeitig<br />

erscheinen viele Kurse bereits<br />

überhitzt. Gerade für High Net Worth Individuals<br />

(HNWI), Unternehmer und Family<br />

Offices stellt sich die Frage: Wie lassen<br />

sich Vermögen im aktuellen Umfeld<br />

stabil und zugleich chancenreich strukturieren?<br />

(Marcus Effland,<br />

CEO 1000FTAD AG, Entwickler<br />

und Quantitative Analyst)<br />

Eine deutliche Antwort liefert die innovative<br />

Softwarelösung 1000FTAD. Sie eröffnet<br />

vermögenden Anlegern erstmals<br />

Zugang zu einem System, das bisher fast<br />

ausschließlich institutionellen Marktteilnehmern<br />

vorbehalten war – und das über<br />

ein ergänzendes Vermögensverwaltungsmandat<br />

genutzt werden kann. Dabei<br />

steht 1000FTAD für «a thousand fabulous<br />

trades a day».<br />

EIN VERMÖGENSBAUSTEIN<br />

JENSEITS DER KLASSISCHEN<br />

MÄRKTE<br />

Während Aktien und Immobilien häufig<br />

konjunktur- oder zinsabhängig schwanken,<br />

eröffnet der Devisenhandel – als<br />

größter und liquidester Finanzmarkt der<br />

Welt – eine weitgehend unkorrelierte<br />

Renditequelle. Die Stärke von 1000FTAD<br />

liegt in der systematischen Nutzung von<br />

Handelsdifferenzen – und zwar vollkommen<br />

unabhängig davon, ob Kurse steigen<br />

oder fallen. Die Software handelt 24 Währungspaare<br />

über 54 erprobte Strategien,<br />

besichert durch ein mehrstufiges Risikomanagementsystem.<br />

Entscheidend ist: Wo menschliche Händler<br />

an die Grenzen stoßen, arbeitet die<br />

Software mit einer Präzision und Konstanz,<br />

die frei von Emotionen und Fehlentscheidungen<br />

ist. Und sie arbeitet mit<br />

einer Geschwindigkeit, die über Erfolg<br />

oder Misserfolg entscheidet.<br />

DIE VORTEILE VON FTAD<br />

FÜR VERMÖGENDE ANLEGER AUF<br />

EINEN BLICK<br />

• Stabile Renditen durch systematische<br />

Nutzung von Währungsschwankungen<br />

• Unkorrelierte Anlageklasse, die sich ideal<br />

als Ergänzung zu Aktien, Anleihen oder<br />

Immobilien eignet<br />

• Individuelle Risikosteuerung durch<br />

parametrierbare Strategien<br />

• Hohe Transparenz durch tägliche<br />

Performance-Reports und umfassende<br />

Analysen<br />

• Sicherheit & Professionalität durch<br />

Partner-Vermögensverwaltungen und<br />

regulierte Rahmenbedingungen<br />

• Exklusiver Zugang zu Strategien, die<br />

institutionellen Anlegern vorbehalten<br />

waren<br />

DEVISENHANDEL <strong>NEU</strong> GEDACHT<br />

MIT FTAD: DER VERMÖGENS-<br />

BAUSTEIN FÜR DIE NÄCHSTE<br />

GENERATION ANSPRUCHSVOLLER<br />

ANLEGER<br />

Für HNWI, Unternehmer und Family Offices,<br />

die ihr Portfolio erweitern und unabhängiger<br />

von klassischen Märkten aufstellen<br />

wollen, eröffnet 1000FTAD einen<br />

diskreten und professionellen Zugang<br />

zum Devisenhandel. Über ein Vermögensverwaltungsmandat<br />

profitieren Anleger<br />

von einer technologisch führenden<br />

Software, ohne selbst operative Verantwortung<br />

übernehmen zu müssen.<br />

Das Ergebnis: Stabilität, Diversifikation<br />

und attraktive Renditechancen – eingebettet<br />

in ein Mandatsmodell, das Sicherheit<br />

und Einfachheit vereint.<br />

FTAD IN DUBAI: <strong>NEU</strong>ER STAND-<br />

ORT, NACHHALTIGER ERFOLG UND<br />

WACHSENDES NETZWERK<br />

Im Rahmen der Forex Expo Dubai haben<br />

wir die Weichen für einen neuen Firmenstandort<br />

in Dubai gestellt. Mit diesem<br />

Schritt stärkt 1000FTAD seine Präsenz<br />

im Nahen Osten, erschließt zusätzliche<br />

Wachstumschancen und baut wertvolle<br />

Partnerschaften für zukunftsorientierte<br />

Kooperationen auf – ein weiterer<br />

wichtiger Impuls für eine starke Zukunft.<br />

1000FTAD AG<br />

Hauptstraße 29<br />

9436 Balgach – St. Gallen / Schweiz<br />

Telefon +41 71 588 03 40<br />

entdecken@1000ftad.ch<br />

https://1000ftad.ch<br />

58 Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong>


Seltsam: Was auch immer<br />

wir bauen, wird am Ende<br />

ein Sportwagen.<br />

DIE CAYENNE ELECTRIC MODELLE.<br />

PORSCHE. THERE IS NO SUBSTITUTE.<br />

Ab sofort bestellbar im Porsche Zentrum Ulm/Neu-Ulm.<br />

Porsche Zentrum Ulm/Neu-Ulm<br />

Sportwagen GmbH Donautal<br />

Steinbeisstraße 26<br />

89079 Ulm<br />

Tel. +49 731 94694-0<br />

www.porsche-ulm.de<br />

Cayenne Turbo Electric (WLTP): Stromverbrauch kombiniert: 22,3 – 20,4 kWh/100 km; CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km; CO₂-Klasse: A;<br />

Stand 11/<strong>2025</strong>


wirtschaft<br />

HARDER Logistics<br />

„Kunstvoller“ Schlussstein<br />

am Neubau in Neu-Ulm<br />

Fotos: Stephanie Lützen, Hermann Genth<br />

Mitte November wurde das neue Headquarter<br />

des Betriebsverlagerers HARDER<br />

logistics im Gewerbegebiet Riffelbank in<br />

Neu-Ulm fertiggestellt. Bei der Inbetriebnahme<br />

platzierte Johannes Danieli, Prokurist<br />

von HARDER logistics, symbolisch<br />

einen gewichtigen Schlussstein in Form<br />

von Kunst am Bau - ein Geschenk des<br />

Bauunternehmers Blautal. Tieflader und<br />

Kran waren im Einsatz, um das 13 t<br />

schwere Werk aus Beton, das auf sieben<br />

Meter Länge den Firmennamen<br />

zeigt, in Position<br />

zu bringen.<br />

Marcello Danieli, geschäftsführender<br />

Gesellschafter<br />

bei HARDER logistics,<br />

zeigt sich zufrieden:<br />

„Dank der soliden<br />

Bauplanung können wir<br />

unsere neue Immobilie<br />

bereits zwölf Monate nach<br />

dem Spatenstich, und damit<br />

zwei Monate früher<br />

Marcello Danieli, Johannes Danieli<br />

als geplant, beziehen. Zusätzlich sind wir<br />

unterhalb der veranschlagten Kosten geblieben.“<br />

In direkter Nachbarschaft zu der im<br />

Jahr 2022 eröffneten vollautomatisierten<br />

Containerlagerhalle sind jetzt eine große<br />

Logistikhalle mit 4800 m² Fläche und ein<br />

800 m² großes, zweigeschossiges Bürogebäude<br />

entstanden. Zudem stehen<br />

4.500 m² Freiflächen für Logistik und<br />

den Fuhrpark zur Verfügung.<br />

„Mit diesem Neubau<br />

bekennt sich Harder logistics<br />

zu seiner Heimatregion<br />

und zeigt, dass nachhaltiges<br />

Wirtschaften, innovative<br />

Logistiklösungen<br />

und regionale Verantwortung<br />

miteinander<br />

vereinbar sind“, erklärte<br />

Alexander Müller, geschäftsführender<br />

Gesellschafter<br />

der Blautal Bauunternehmen.<br />

Marcello und Johannes Danieli vor dem neuen,<br />

7 Meter breiten Firmen-Schriftzug<br />

Bühne frei für die Besten<br />

IHK Ulm feiert Spitzenleistungen<br />

bei Aus- und Weiterbildung<br />

Volles Haus bei der „Best of…“-Veranstaltung <strong>2025</strong><br />

im Roxy: IHK-Präsident Dr. Jan Stefan Roell begrüßt<br />

die Gäste.<br />

IHK-Präsident Dr. Jan Stefan Roell, Elisabeth Sägmüller<br />

(Landesbeste im Beruf Tierpfleger), Rebecca Harnau (Bundesbeste<br />

im Beruf Industriemechaniker), IHK-Hauptgeschäftsführerin<br />

Petra Engstler-Karrasch.<br />

Unter dem Leitgedanken ‘Teil sein‘ wurde<br />

das Roxy Ulm für die „Best of…“-Veranstaltung<br />

der IHK Ulm am 18. November<br />

zum Treffpunkt junger Talente. In der<br />

besonderen Atmosphäre der ehemaligen<br />

Industriehalle feierten über 500 Gäste<br />

aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft<br />

die 78 besten Absolventen der dualen<br />

Aus- und Weiterbildung – und setzten<br />

damit ein starkes Zeichen für Zusammenhalt,<br />

Vielfalt und Zukunftsmut.<br />

Petra Engstler-Karrasch, Hauptgeschäftsführerin<br />

der IHK Ulm, betonte bei<br />

der Eröffnung der Veranstaltung: „‘Teil<br />

sein‘ heißt auch, Chancen zu nutzen und<br />

sich weiterzuentwickeln. Es macht Mut<br />

zu sehen, mit welcher Entschlossenheit<br />

die jungen Menschen ihren Weg gehen.“<br />

„Die heute ausgezeichneten Absolventen<br />

zeigen eindrucksvoll, wie viel Potenzial<br />

in unserer Region steckt“, zeigte sich<br />

der Präsident der IHK Ulm, Dr. Jan Stefan<br />

Roell, überzeugt. „‘Teil sein‘ bedeutet,<br />

gemeinsam Verantwortung zu übernehmen<br />

– für die eigene Zukunft und für die<br />

Zukunft unserer Wirtschaft. Die duale<br />

Ausbildung ist und bleibt ein zentraler<br />

Pfeiler unserer regionalen Stärke.“<br />

Im Jahr <strong>2025</strong> haben bei der IHK Ulm<br />

2.854 Personen eine Aus- oder Weitebildung<br />

erfolgreich abgeschlossen, wovon<br />

78 mit einem Preis und 225 mit einer<br />

Belobigung ausgezeichnet wurden. Neben<br />

den Absolventen ehrte die IHK Ulm<br />

auch jene, ohne die das System der beruflichen<br />

Bildung nicht funktionieren würde:<br />

die ehrenamtlichen Prüfer. Ausgezeichnet<br />

wurden 76 Ehrenamtliche,<br />

die seit 10, 20 oder sogar 30 Jahren in<br />

den Prüfungsausschüssen mitwirken.<br />

Fotos: Armin Buhl/IHK Ulm<br />

60 Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong>


anzeige | wirtschaft<br />

Krankenversicherung – modern und flexibel<br />

SIGNAL IDUNA mit neuer<br />

PKV-Produktlinie „privat-SI"<br />

Der Einstiegstarif START-SI für preisbewusste<br />

Kundinnen und Kunden bietet<br />

einen soliden PKV-Basisschutz mit Leistungen,<br />

die oft über dem gesetzlichen Niveau<br />

liegen. So werden beispielsweise<br />

Heilpraktikerleistungen bis zu 750 Euro<br />

pro Jahr erstattet, Sehhilfen mit bis zu<br />

300 Euro bezuschusst und Zahnersatz bis<br />

zu 75 Prozent übernommen. „Nach drei,<br />

fünf oder sieben Jahren ist ein Wechsel in<br />

einen höheren Tarif ohne erneute Gesundheitsprüfung<br />

möglich“, ergänzt Uwe<br />

Babutzka, Bezirksdirektor von SIGNAL<br />

IDUNA in Neu Ulm.<br />

KOMFORT-SI bietet erweiterte Leistungen<br />

und freie Arztwahl inklusive Chefarztbehandlung<br />

und Unterbringung im<br />

Zweibettzimmer. Uwe Babutzka: „Im<br />

Dentalbereich erstattet KOMFORT-SI<br />

zum Beispiel 85 Prozent für Implantate.“<br />

Umfangreiche Familienleistungen beinhalten<br />

unter anderem Pränataldiagnostik,<br />

Haushaltshilfe bei Erkrankung, Familienzimmer<br />

bei Entbindung und Beitragsbefreiung<br />

im Elterngeldbezug.<br />

Der Premiumtarif EXKLUSIV-SI bietet<br />

unter anderem umfassenden Schutz mit<br />

freier Krankenhauswahl, Chefarztbehandlung,<br />

alternativen Heilmethoden<br />

und Top-Leistungen beim Zahnarzt, wie<br />

beispielsweise 90 Prozent Erstattung für<br />

Implantate.<br />

Die Produktlinie „privat-SI" zeichnet sich<br />

aus durch moderne Services, flexible<br />

Anpassungsmöglichkeiten und umfassende<br />

Leistungen für die ganze Familie.<br />

Gesundheitsschutz im Ausland ist inklusive.<br />

Die SIGNAL IDUNA-Gesundheitswelt<br />

und die „Meine SI Mobile“-App<br />

ergänzen den Versicherungsschutz um<br />

wertvolle digitale Angebote – vom<br />

Präventionskurs bis zur digitalen Rechnungsverwaltung.<br />

Weitere Informationen gibt es in der SIGNAL IDUNA-Bezirksdirektion<br />

von Uwe Babutzka & Team.<br />

Ich will nicht das<br />

Nötigste, sondern<br />

das Beste.<br />

Mit mehr Leistungen für Sie da:<br />

unsere erstklassige<br />

private Krankenversicherung.<br />

Jetzt mehr erfahren.<br />

Bezirksdirektion Uwe Babutzka<br />

Geroldstraße 12,89233 Neu-Ulm<br />

Telefon 07307 34264<br />

uwe.babutzka@signal-iduna.net<br />

www.signal-iduna-agentur.de/<br />

uwe.babutzka<br />

Business-, Kurz- und Langzeit-Apartments für Ulm und Umgebung<br />

Wohnen auf Zeit –<br />

mit allem, was zählt!<br />

Alles drin, alles da!<br />

Voll ausgestattete Apartments für<br />

Geschäftsreisende und Pendler.<br />

Einziehen, WLAN an, ankommen –<br />

wochenweise oder monatsweise.<br />

Ab 53,- €/Tag wohnen, und<br />

für nur 2,50 €/Tag sicher parken<br />

in der Tiefgarage.<br />

BLUE RIVERSIDE APARTMENTS<br />

info@blueriverside-ulm.de<br />

Kurt-Mühlen-Str.5<br />

89134 Blaustein<br />

Telefon +49 (0) 731 14415765


Ihr Nutzen,<br />

Mehrwert aus<br />

einer Hand.<br />

PREPRESS<br />

wirtschaft<br />

Fotostudio Jürgen Hofstätter,<br />

Ulm-Söflingen<br />

Image- und Bewerbungsfotos:<br />

der Booster für Ihre Karriere!<br />

Im Arbeitsleben gilt: Das richtige Bewerbungsfoto öffnet Karrieretüren.<br />

Ob Autorenprofil, Wahlkampfplakat oder Teamvorstellung– mit den<br />

passenden Imagefotos setzen sich Unternehmer ins richtige Licht. Jürgen<br />

Hofstätter hat in diesem Bereichen Expertise. Er kennt Tricks und Trends.<br />

DRUCK<br />

ADRESSMANAGEMENT<br />

Bewerbungsfotos sind alle gleich? Nicht<br />

so im Fotostudio Hofstätter in Ulm-Söflingen.<br />

Inhaber Jürgen Hofstätter möchte<br />

seine Kunden zu moderneren Varianten<br />

ermutigen. Doch was liegt im Trend?<br />

„Weg vom Hochformat, hin zum angeschnittenen<br />

Querformat“, weiß Hofstätter.<br />

Grund: „Bei dem richtigen Anschnitt<br />

blicken wir der Person direkt in die Augen,<br />

als würden wir ihr gegenübersitzen.“<br />

Das erzeugt Vertrauen.<br />

LETTERSHOP<br />

VERSAND<br />

LAGERLOGISTIK<br />

SPECIALS<br />

GIBT DRUCK MEHRWERT<br />

Schubartstraße 21 · 73312 Geislingen/Steige<br />

Tel.: 07331/930-0 · Fax: 07331/930-190<br />

E-Mail: info@maurer-online.de<br />

www.maurer-online.de<br />

Daneben gibt es weitere Punkte, die ganz<br />

subtil die Ausstrahlung pushen. Zum Beispiel<br />

eine nach oben verlaufende Augenlinie,<br />

sozusagen als Positivlinie. „Wir kennen<br />

eine Menge Tricks, um mehr aus Ihrem<br />

Bewerbungsfoto herauszuholen“,<br />

schmunzelt der Fotograf. Manche verweisen<br />

auf ein Foto auf ihrem Handydisplay<br />

und möchten genauso aussehen. Doch<br />

viel wichtiger sei es, auf die Person individuell<br />

einzugehen und dabei die jeweilige<br />

Branche zu berücksichtigen.<br />

Daher nimmt sich Jürgen Hofstätter für<br />

Bewerbungsfotos viel Zeit, zum Beispiel<br />

für Vorabgespräche. Sind die Aufnahmen<br />

gemacht, wird es für die Kunden äußerst<br />

bequem. Sie müssen nicht warten, sondern<br />

gehen nach Hause, während Hofstätter<br />

die Fotos bearbeitet und in eine<br />

digitale Porträtbox hochlädt. „Kunden<br />

schauen sich zuhause die Fotos in Ruhe<br />

an, können sich mit ihrer Familie besprechen,<br />

Zweitmeinungen einholen und<br />

dann die gewünschten Motive online<br />

auswählen.“ Diese werden blitzschnell<br />

per E-Mail versandt, optimiert und ohne<br />

Wasserzeichen versteht sich.<br />

KOMPETENZ AUSSTRAHLEN –<br />

AUF ALLEN KANÄLEN<br />

Auch Imagebilder gewinnen an Bedeutung.<br />

„Viele Firmenchefs möchten sich<br />

aussagekräftig darstellen. Für die eigene<br />

Homepage, Business-Portale aber beispielsweise<br />

auch für Vorträge oder in<br />

62 Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong><br />

Form eines Autorenbilds.“ Jürgen Hofstätter<br />

macht die Aufnahmen entweder<br />

bei der Firma oder in seinem Studio.<br />

Teamvorstellungen, bei denen Mitarbeiter<br />

einzeln abgebildet werden, sollten<br />

professionell in einem Stil fotografiert<br />

werden. Dies symbolisiert sowohl eine<br />

einheitliche, saubere Darstellung nach<br />

Außen, als auch Teamspirit. Durch seine<br />

Shootings für Wahlkampfplakate weiß<br />

Hofstätter, wie wichtig die visuelle Präsentation<br />

ist. Wie Kompetenz und Vertrauenswürdigkeit<br />

auf die Betrachter<br />

überspringen. Fazit: „Wir machen Imageund<br />

Bewerbungsfotos für Leute, die etwas<br />

aus sich machen wollen.“ dwi n<br />

Fotos: Jürgen Hofstätter


<strong>top</strong> magazin präsentiert Ideen und<br />

Neuheiten im Bereich Bauen und Wohnen<br />

Fotos: Fotolia.de (KB3, 2mmedia, js photo)<br />

<strong>NEU</strong>ERÖFFNUNG<br />

Foto: Kährs Parkett Deutschland<br />

Showroom für exklusive Bodenbeläge – Eberhardtstraße 3 – 89073 Ulm


auen & wohnen<br />

Kaipf – Der textile Einrichter seit über 100 Jahren<br />

20 Jahre textile Vielfalt<br />

in der Dreiköniggasse<br />

Zwei Jahrzehnte, ein Standort, viele Geschichten: Wer heute durch die Dreiköniggasse in Ulm schlendert, kommt an<br />

einem Namen kaum vorbei – Kaipf. Seit nunmehr 20 Jahren ist das traditionsreiche Unternehmen hier zuhause und<br />

hat sich als textiler Einrichter einen festen Platz im Stadtbild und in den Herzen vieler Ulmerinnen und Ulmer<br />

gesichert. Ein Jubiläum, das nicht nur Anlass zum Feiern, sondern auch zum Innehalten und Zurückblicken bietet.<br />

Fotos: Kaipf, Bielefelder Werkstätten (BW), pictureagency<br />

Die Geschichte von Kaipf beginnt bereits<br />

1919. Otto Kaipf legte in der Ulmer Fischergasse<br />

den Grundstein für das, was<br />

heute als moderner Raumaustatterbetrieb<br />

bekannt ist. Über vier Generationen<br />

hinweg entwickelte sich das Unternehmen<br />

stetig weiter, passte sich an neue<br />

Wohntrends an und blieb dabei doch immer<br />

seinen Wurzeln treu. Die große Jubiläumsfeier<br />

zum 100-Jährigen Bestehen<br />

im Jahr 2019 ist noch in guter Erinnerung<br />

– ein Beweis für die Beständigkeit<br />

und das Vertrauen, das Kaipf in der Region<br />

genießt.<br />

Mit dem Umzug in die Dreiköniggasse im<br />

Jahr 2006 begann für Kaipf ein neues Kapitel.<br />

Die zentrale Lage mitten in Ulm<br />

brachte frischen Wind und neue Möglichkeiten.<br />

Der Showroom wurde zum Treffpunkt<br />

für alle, die auf der Suche nach Inspiration<br />

für die eigenen vier Wände sind.<br />

Hier treffen Tradition und Zeitgeist auf-<br />

Annette Krauch, Claudia Kaipf-Glöckle<br />

einander: Während draußen das geschäftige<br />

Treiben der Innenstadt pulsiert, findet<br />

man drinnen Ruhe, Beratung und<br />

kreative Ideen für individuelle Raumkonzepte.<br />

Ob es um das Gestalten oder Renovieren<br />

von Wohnräumen geht – Kaipf bietet<br />

Komplettlösungen, die auf die Wünsche<br />

der Kundschaft zugeschnitten sind.<br />

Hinter dem Namen steht ein Team aus erfahrenen<br />

Raumausstattern, Näherinnen<br />

und Polsterern, das mit handwerklichem<br />

Können und viel Liebe zum Detail arbeitet.<br />

In den eigenen Werkstätten in Neu-<br />

Ulm werden Gardinen genäht und Polstermöbel<br />

in der Polsterei aufgearbeitet<br />

und neu bezogen.<br />

Kaipf versteht sich als Komplettanbieter<br />

bei der Gestaltung von Räumen – immer<br />

mit dem Anspruch, individuelle Wünsche<br />

zu erfüllen und Räume zum Leben<br />

zu erwecken. Die Beratung reicht dabei<br />

64 Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong>


auen & wohnen<br />

Das 20-jährige Jubiläum in der Dreiköniggasse<br />

ist für Kaipf mehr als nur ein<br />

runder Geburtstag. Es ist ein Zeichen für<br />

Beständigkeit in einer sich ständig wandelnden<br />

Branche – und für die Fähigkeit,<br />

Tradition und Innovation miteinander zu<br />

verbinden. Wer heute die Räume von<br />

Kaipf betritt, spürt die Geschichte, aber<br />

auch die Lust auf Neues. So bleibt das Unternehmen<br />

auch nach 20 Jahren am<br />

Standort ein verlässlicher Partner für<br />

alle, die ihr Zuhause gestalten, renovieren<br />

oder einfach ein Stück schöner machen<br />

wollen.<br />

Wir<br />

gestalten<br />

und renovieren<br />

für Sie<br />

Jubiläumsangebote erwarten<br />

Sie in der Dreiköniggasse.<br />

von der ersten Idee über Farbkonzepte<br />

und Materialmuster zu den finalen Umsetzungen,<br />

ganz gleich ob es um ein neues<br />

Sofa, maßgefertigte Vorhänge, Bodenbeläge<br />

oder um eine Gesamtplanung<br />

geht.<br />

Geleitet wird das Unternehmen heute<br />

von Annette Krauch und Claudia<br />

Kaipf-Glöckle. Die Geschäftsführung<br />

steht für Kontinuität und Innovation<br />

gleichermaßen. Mit einem offenen Ohr<br />

für die Wünsche der Kundschaft und einem<br />

sicheren Gespür für Trends führen<br />

sie das Familienunternehmen in die Zukunft<br />

– stets mit dem Ziel, Qualität, Service<br />

und handwerkliche Tradition zu verbinden.<br />

... Böden<br />

... Parkett<br />

... Wände<br />

... Gardinen<br />

... Polstermöbel<br />

... Planungen<br />

Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong><br />

65<br />

Dreikönigsgasse 18<br />

89073 Ulm<br />

www.kaipf-ulm.de


auen & wohnen<br />

Die Sanierung des Fischerhofs<br />

Neues Leben im Herzen<br />

von Illerberg<br />

Mitten im Ortskern von Vöhringen-Illerberg erstrahlt ein historisches Juwel in<br />

neuem Glanz: der Fischerhof. Er war ehemals das größte Anwesen im Ort,<br />

teilte aber das Schicksal vieler landwirtschaftlicher Anwesen. Mit der Aufgabe<br />

der Landwirtschaft vor 20 Jahren war er dem Verfall preisgegeben.<br />

Das 11.000 qm große Areal bestand aus<br />

einer Ansammlung von 7 größtenteils<br />

baufälligen Gebäuden, die im Laufe des<br />

letzten Jahrhunderts in unterschiedlichsten<br />

Stilen errichtet wurden. Alle Gebäude<br />

wurden von Stefan Kast komplett<br />

saniert und sind nun sogar um zwei neue<br />

Gebäude ergänzt worden.<br />

Ziel der Komplettsanierung war es, das<br />

Anwesen als Ganzes zu erhalten und in<br />

die nächste Generation zu führen, indem<br />

das alte Bauernhaus, Scheunen und<br />

Stallungen von Grund auf hergerichtet,<br />

modernisiert und durch die Gestaltung<br />

zu einem harmonischen Ganzen zusammengeführt<br />

wurden. Sie sollen zukünftig<br />

als Wohnungen und Gewerbehallen<br />

dienen.<br />

und Hallen sind bereits vermietet. Das<br />

Ziel der Sanierung war von Anfang an<br />

klar: Die historische Substanz sollte<br />

erhalten werden, moderne Elemente<br />

behutsam eingefügt werden. Für die Bauherren<br />

war das Wichtigste jedoch, dass<br />

das ganze Ensemble in das Ortsbild passt.<br />

„Für eine derartig umfangreiche Sanierung<br />

braucht man eine Vision, Kreativität<br />

und Durchhaltevermögen. Immer<br />

wieder traten bauliche Herausforderungen<br />

auf, für die wir dann kostengünstige<br />

und zugleich ästhetisch ansprechende<br />

Lösungen finden mussten“, berichtet<br />

seine Frau, Claudia Kast. Gemeinsam<br />

wollen sie mit ihrem Projekt anderen<br />

Mut machen, alte bestehende Gebäude<br />

zu erhalten.<br />

Fotos: Wohnsinn Kast<br />

„Natürlich hätten wir alle Gebäude abreißen<br />

können und das Gelände an einen<br />

Bauträger verkaufen können, der mit<br />

funktionaler Maximalbebauung das Ortsbild<br />

negativ verändert hätte. Das konnten<br />

wir besser!“, meinte schmunzelnd Stefan<br />

Kast, der Ulmer Einrichter und Inhaber<br />

der Firma wohnsinn, der auf dem<br />

Fischerhof aufgewachsen ist.<br />

Die Sanierung des Fischerhofs war ein<br />

Kraftakt. Die Gebäude wurden zum Teil<br />

komplett entkernt und in nur zwei<br />

Jahren bis zur Fertigstellung im Oktober<br />

<strong>2025</strong> mit viel Leidenschaft und Sachverstand<br />

renoviert. Die ersten Wohnungen<br />

HISTORISCHES BEWAHREN,<br />

MODERNES SCHAFFEN<br />

Herzstück des Fischerhofs ist das im Jahr<br />

1880 erbaute prächtige Bauernhaus, das<br />

auch Stallungen und Gesinderäume beherbergte.<br />

Es war viele Jahre prägendes<br />

Element des Ortsbildes. Doch wie so viele<br />

alte Bauernhäuser ist es auch seit rund<br />

66 Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong>


auen & wohnen<br />

STILVOLL ∙ WERTIG ∙ NACHHALTIG<br />

INNOVATIV ∙ ÖKOLOGISCH<br />

ZEITGEMÄSS ∙ DURCHDACHT<br />

10 Jahren unbewohnt. Das Gebäude verfiel<br />

zusehends, bis es zuletzt unbewohnbar<br />

war.<br />

Nun, nach einer aufwändigen und liebevollen<br />

Sanierung, ist aus dem einstigen<br />

Sorgenkind ein echtes Schmuckstück geworden,<br />

das Tradition und Moderne auf<br />

einzigartige Weise verbindet.<br />

Besonderes Augenmerk lag auf der behutsamen<br />

Integration historischer Elemente<br />

in die moderne Wohnwelt. Das alte<br />

Ziegelmauerwerk wurde mit einem von<br />

Stefan Kast selbst entwickelten Verfahren<br />

sorgfältig saniert und in jeder Wohnung<br />

wie ein Kunstwerk in die Wandgestaltung<br />

eingebunden. In den Dachgeschosswohnungen<br />

sorgt das offene Dachgebälk<br />

für ein einzigartiges Raumgefühl,<br />

während im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss<br />

bodentiefe Fenster viel Licht in<br />

die Räume lassen. Die Balkone, die an allen<br />

Wohnungen im Erdgeschoss und ersten<br />

Obergeschoss angebaut wurden, bieten<br />

zusätzlichen Freiraum. Die Raumaufteilung<br />

ist vom Profi durchdacht und<br />

macht die Einrichtung leicht – ein oft<br />

unterschätzter Aspekt in der Planung<br />

eines solchen Projekts.<br />

Auch energetisch wurde der Fischerhof<br />

auf den neuesten Stand gebracht. Die Sanierung<br />

erfolgte nach KfW 70 Standard,<br />

was eine hohe Energieeffizienz garantiert.<br />

Die Fußbodenheizung auf Holzpellet-<br />

Basis sorgt für behagliche Wärme, die Außenwände<br />

und das Dach wurden mit Holzfaserplatten<br />

gedämmt – ein ökologisch<br />

sinnvoller und nachhaltiger Baustoff.<br />

Insgesamt entstanden 18 Wohnungen<br />

mit Größen zwischen 50 und 70 Quadratmetern.<br />

Die Erdgeschosswohnungen<br />

sind barrierefrei gestaltet, sodass auch<br />

Menschen mit eingeschränkter Mobilität<br />

hier ein neues Zuhause finden können.<br />

Jede Wohnung ist mit einer hochwertigen<br />

Einbauküche ausgestattet.<br />

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Bei der Auswahl der Materialien wurde<br />

größter Wert auf Qualität und Wohngesundheit<br />

gelegt. Kalkputze, die Feuchtigkeit<br />

aufnehmen und wieder abgeben können,<br />

sorgen für ein angenehmes Raumklima.<br />

Die Böden sind mit Naturstein und<br />

Eichenparkett belegt – Materialien, die<br />

nicht nur schön aussehen, sondern auch<br />

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mail@wohnsinn-kast.de ∙ wohnsinn-kast.de


auen & wohnen<br />

langlebig und nachhaltig sind. „Die letzten<br />

fünf Prozent der Arbeiten machen<br />

50 bis 60 Prozent der Wirkung“, ist die<br />

Überzeugung von Stefan Kast. Wer die<br />

Wohnungen betritt, spürt sofort, wie viel<br />

Liebe zum Detail hier eingeflossen ist:<br />

Fischgratdesign auf der Haustür, Fischgrat-Parkett,<br />

indirekte Beleuchtung im<br />

Treppenhaus, Rundbögen als wiederkehrendes<br />

Gestaltungselement und ein sich<br />

über alle Gebäude erstreckendes, feinabgestimmtes<br />

Farbkonzept – all das schafft<br />

eine unverwechselbare Wohlfühlatmosphäre.<br />

Auch die Außenanlagen wurden mit Sinn<br />

für Schönheit gestaltet. Geschwungene<br />

Wege, bepflanzte Beete und Bäume fügen<br />

sich harmonisch in das Gesamtbild und<br />

laden zum Verweilen ein. Die ehemaligen<br />

Stallungen wurden ebenfalls saniert und<br />

bieten nun moderne Lager- und Gewerbeflächen<br />

– ein weiterer Beitrag zur Belebung<br />

des Ortskerns.<br />

Der Fischerhof soll älteren und jüngeren<br />

Menschen ein neues Zuhause geben, denen<br />

ein wesentlich höherer Wohnkomfort<br />

auch etwas mehr wert ist – eine Ausgabe,<br />

die sich schnell in Wohlbefinden auszahlen<br />

dürfte. Trotz extrem ruhiger Illerberger<br />

Dorflage bieten die nahegelegenen<br />

Städte Senden, Vöhringen und Illertissen<br />

eine große Auswahl an Einkaufsmöglichkeiten<br />

und soziale Infrastruktur. Wem das<br />

nicht reicht, ist dank des nahen Anschlusses<br />

an die A7 in einer Viertelstunde mit<br />

dem Auto mitten in Ulm und in einer dreiviertel<br />

Stunde in Kempten.<br />

Das hohe Maß an Interesse, Akzeptanz<br />

und Zuspruch für das Projekt Fischerhof<br />

zeigt, dass es auch heute mit dem entsprechenden<br />

Engagement möglich ist,<br />

mit Kreativität und ästhetischem Anspruch<br />

lebenswert zu bauen und Gebäude<br />

zu erhalten.<br />

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68


auen & wohnen<br />

Wohnmarktbericht von Hirn Immobilien<br />

Trends und<br />

Entwicklungen in<br />

Ulm, Neu-Ulm und<br />

Umgebung<br />

Der regionale Wohnungsmarkt bleibt in Bewegung – das zeigt der<br />

neue Wohnmarktbericht <strong>2025</strong>/2026, den die Hirn Immobilien GmbH<br />

in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt<br />

Nürtingen-Geislingen (HfWU) veröffentlicht hat.<br />

Im Fokus stehen Ulm, Neu-Ulm und die<br />

angrenzenden Gemeinden, deren Entwicklungen<br />

und Besonderheiten in einer<br />

Zeit des Wandels und der Konsolidierung<br />

detailliert beleuchtet werden. Die Analyse<br />

basiert auf einer breiten Datenbasis,<br />

die überwiegend von Real Estate Pilot<br />

stammt, einem der führenden Anbieter<br />

von Immobilienmarktdaten. Über 35 Millionen<br />

Datensätze aus der GeoMap-Datenbank<br />

wurden ausgewertet, um Trends<br />

seit 2014 sichtbar zu machen.<br />

„Der Markt befindet sich in einer Phase<br />

der Konsolidierung. Wer realistisch handelt<br />

und auf fundierte Daten setzt, kann<br />

die Chancen dieser neuen Marktlage nutzen“,<br />

betont Johannes Hirn, Geschäfts-<br />

führer von Hirn Immobilien, der den Bericht<br />

am 25. September gemeinsam mit<br />

Sebastian Hirn und Prof. Dr. Carsten Lausberg<br />

vorgestellt hat. „Die Zinswende der<br />

vergangenen Jahre hat Spuren hinterlassen:<br />

Während die Kaufpreise in einigen<br />

Segmenten leicht nachgegeben haben,<br />

steigen die Mieten – vor allem im mittleren<br />

und unteren Bereich – weiter an.“<br />

Eigenkapitalstarke Käufer finden aktuell<br />

attraktive Einstiegsmöglichkeiten, während<br />

Mieter zunehmend unter dem Mangel<br />

an Neubauten leiden. Der Bericht liefert<br />

hierzu nicht nur Zahlen, sondern<br />

auch praxisnahe Analysen und Visualisierungen,<br />

die Entwicklungen und Zusammenhänge<br />

anschaulich machen.<br />

Neu im diesjährigen Bericht sind detaillierte<br />

Auswertungen zur Angebotsdauer<br />

und Mietrendite. Diese bieten Eigentümern,<br />

Kaufinteressenten und Mietern einen<br />

echten Mehrwert: Sie erhalten einen<br />

Überblick darüber, wie lange Immobilien<br />

durchschnittlich am Markt sind und welche<br />

Renditen aktuell erzielt werden können.<br />

„Mit den aktuellen Daten zu Renditen<br />

und Angebotsdauern sowie neuen Visualisierungen<br />

liefert der Marktbericht frische<br />

Erkenntnisse zum Wohnen in Ulm<br />

und Umgebung“, erklärt Prof. Dr. Burkhardt<br />

Hoppenstedt von der HfWU. Die<br />

Zusammenarbeit zwischen Hirn Immobilien<br />

und der Hochschule hat sich dabei<br />

erneut bewährt – bei der offiziellen Vorstellung<br />

des Berichts Ende September<br />

konnten die Experten Fragen aus dem<br />

Publikum fundiert und praxisnah beantworten.<br />

Prof. Dr. Carsten Lausberg, Johannes Hirn, Sebastian Hirn<br />

Der Wohnmarktbericht versteht sich als<br />

Leitfaden für alle, die sich für den Immobilienmarkt<br />

in der Region interessieren –<br />

sei es als Eigentümer, Käufer oder Mieter.<br />

Er bietet eine Vielzahl an Daten zu allen<br />

Stadtteilen Ulms und Neu-Ulms sowie zu<br />

den meisten Umlandgemeinden und liefert<br />

Analysen mit teils überraschenden<br />

Ergebnissen. Damit trägt der Bericht<br />

dazu bei, Entscheidungen auf eine solide<br />

Grundlage zu stellen und die Entwicklungen<br />

am Markt besser einordnen zu<br />

können.<br />

Fotos: HIRN Immobilien<br />

Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong><br />

69


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Sachverständiger für die Markt- und<br />

Beleihungswertermittlung von Immobilien<br />

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279 m²<br />

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830 m²<br />

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240 m²<br />

Grund ca.<br />

738 m²<br />

Zimmer<br />

9<br />

WFL ca.<br />

240 m²<br />

Grund ca.<br />

683 m²<br />

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Ballendorf Bj. 2011 // 9 Zimmer // ca.<br />

279,09 m² Wfl. // 830 m² Grund // Massivbauweise<br />

// 3-fach verglaste Holz-<br />

Aluminium-Fenster// XXL-Garage mit<br />

integrierter 11-kWh-Wallbox // komplett<br />

unterkellert // KNX-Bussystem // Energieeffiziente<br />

Luft-Wärme-Pumpe// Fußbodenheizung<br />

// Alarmanlage // Komplett<br />

unterkellert<br />

Kaufpreis: 997.000 €<br />

Käuferprovision: 3,57 % inkl. 19 % MwSt.<br />

Verbrauchsausweis, EEV 21,10 kWh/(m²·a), Luft/<br />

Wasser Wärmepumpe, Bj. 2011, EEK A+<br />

WOHNTRAUM MIT POOL UND<br />

EINLIEGEROPTION<br />

Balzheim Bj. 1973 // Massivbauweise<br />

// sep. Wohneinheit (ideal als<br />

Einliegerwohnung) // Keller // Fitness<br />

& Hobbyraum // Schwedenofen<br />

// Küche mit Speisekammer //<br />

elektr. Garage + 2 Außenstellplätze //<br />

Terrasse // großer Garten // Solaranlage<br />

// Poolanlage (beheizt)<br />

Kaufpreis: 670.000 €<br />

Käuferprovision: 3,57 % inkl. 19 % MwSt.<br />

Bedarfsausweis, EEB 169,80 kWh/(m²·a) Öl, Bj.<br />

1979, EEK F<br />

TRAUMHAUS IN RUHIGER<br />

LAGE<br />

Pfaffenhofen Bj. 1994 // lichtdurchfluteter<br />

Wintergarten // Schwedenofen //<br />

Doppelgarage // elegante Holztreppe //<br />

Gäste-WC // offene Küche // Balkon im<br />

1. OG // Kellerraum // Wasch- und Geräteraum<br />

Kaufpreis: 669.000 €<br />

Käuferprovision: 3,57 % inkl. 19 % MwSt.<br />

Verbrauchsausweis, EEV 177,60 kWh/(m²·a) Gas,<br />

Bj. 1994, EEK F<br />

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Fridolin Renz aus Altheim lebte bereits<br />

längere Zeit mit einer Teilprothese<br />

im Oberkiefer, bevor weitere Zähne<br />

verloren gingen.<br />

Vieles konnte er nicht mehr richtig kauen, und<br />

zum Lachen war ihm oft nicht zumute. Doch<br />

heute genießt er sein Leben wieder, denn<br />

mit seinen neuen „Dritten“ kann er wieder<br />

herzhaft lachen. Dr. Michael Weiß von OPUS<br />

DC in Ulm setzte seinem Patienten in nur zwei<br />

Stunden vier Implantate in den Oberkiefer ein<br />

und befestigte daran den Zahnersatz – „Feste<br />

dritte Zähne an einem Tag“. „Das war genau<br />

das, was ich suchte!“, sagt Fridolin Renz heute<br />

begeistert.<br />

Wenn Prothesen an ihre Grenzen<br />

stoßen<br />

Viele Patienten stellen sich vor einer<br />

Implantation ähnliche Fragen: „Kann ich<br />

damit wirklich fest zubeißen?“, „Rutscht die<br />

Prothese?“, „Wie groß sind die Schmerzen?“<br />

oder „Wie lange halten meine neuen Zähne?“.<br />

Gerade ältere Menschen leiden häufig<br />

unter eingeschränktem Kauvermögen oder<br />

Zahnlosigkeit; der Genuss am Essen und<br />

das unbeschwerte Lächeln gehen verloren.<br />

Doch moderne Implantate bieten heute<br />

sichere Lösungen, selbst bei geringem<br />

Knochenangebot.<br />

Das Team der OPUS Dental Clinic setzt dabei<br />

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sind. Diese Technik erlaubt es, vier bis sechs<br />

Implantate zu setzen und sofort eine feste<br />

Brücke zu verankern – meist ganz ohne<br />

Knochenaufbau.<br />

Die Methode ist ideal für alle, die sich<br />

wieder einen festen Biss, ein natürliches<br />

Lächeln und mehr Lebensqualität wünschen.<br />

Das hochwertige Implantatmaterial ist<br />

körperverträglich, langlebig und sorgt für ein<br />

natürliches Kaugefühl.<br />

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Hand – seit über 30 Jahren<br />

Bei OPUS DC arbeiten Implantologen, die<br />

Implantatprothetik und Zahntechniker des<br />

eigenen Labors, das sich durch seinen digitalen<br />

Workflow auszeichnet, bei diesem Eingriff sehr<br />

eng zusammen. „Mit der festen Brücke kann der<br />

Patient sofort viel besser kauen und sprechen“,<br />

so Dr. Margit Weiß. Patient Fridolin Renz<br />

strahlt über das ganze Gesicht und freut sich:<br />

„Mein großer Wunsch nach festen Zähnen ist<br />

in Erfüllung gegangen! Ich bin sehr dankbar<br />

dafür.“<br />

Solche Praxisbeispiele belegen, wie sehr<br />

„Feste dritte Zähne an einem Tag“ die<br />

Lebensqualität verbessern können. Mit<br />

dieser Implantationsmethode können nahezu<br />

alle Menschen versorgt werden, bei denen<br />

keine Gegenanzeigen bezüglich einer OP<br />

bestehen. Seit 30 Jahren arbeitet das Team bei<br />

OPUS DC auf dem Gebiet der Implantologie<br />

und hat mit mehr als 25.000 gesetzten<br />

Implantaten einen reichen Erfahrungsschatz<br />

zu bieten. Dank der Vollnarkose können<br />

die Patienten die Behandlung komplett<br />

verschlafen und profitieren enorm von der<br />

hohen Zeitersparnis im Vergleich zu einem<br />

„normalen“ implantologischen Verfahren<br />

mit Knochenaufbau, das sich über 1,5<br />

Jahre hinziehen kann. Bei guter Mitarbeit<br />

der Patienten im Rahmen der häuslichen<br />

Mundhygiene hält diese Implantatversorgung<br />

viele Jahre. Das Ergebnis: feste, schöne Zähne,<br />

die vom ersten Tag an belastbar sind und sich<br />

anfühlen wie die eigenen.<br />

Wir informieren Sie unverbindlich<br />

persönlich vor Ort. Wir sind für Sie da!<br />

Dr. Michael Weiß<br />

Spezialist für Implantologie<br />

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Dank der Methode<br />

„Feste dritte Zähne an einem Tag“<br />

ist eine Sofortbelastung der<br />

Zähne am gleichen Tag nach<br />

der OP möglich.<br />

Dr. Margit Weiß<br />

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Implantatprothetik<br />

Implantate sind künstliche Zahnwurzeln. Mit der<br />

Operationsmethode können die Implantate hochpräzise,<br />

sicher und dauerhaft verankert werden – ohne<br />

schmerzhaften Knochenaufbau. Tausende erfolgreiche<br />

Implantationen bestätigen unsere Kompetenz und<br />

langjährige Erfahrung.<br />

Unser Leistungsspektrum:<br />

• Zahnimplantate<br />

• Feste Dritte Zähne<br />

• Zahnästhetik<br />

• Parodontologie<br />

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Vorteile & Möglichkeiten:<br />

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Weißer Hautkrebs<br />

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Tel. 07391 - 772893<br />

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Die Häufigkeit von weißem Hautkrebs in<br />

Deutschland hat sich in den letzten 20<br />

Jahren verdreifacht. Jährlich erkranken<br />

über 200000 Menschen. Basalzellkarzinome<br />

(BCC) und die aggressiveren<br />

Plattenepithelkarzinome (SCC), die auch<br />

metastasieren können, treten vor allem<br />

im Alter zwischen 50 und 70 Jahren<br />

meist an sonnenexponierten Stellen (Gesicht,<br />

Ohren, Kopfhaut, Hals) auf.<br />

Welche Risikofaktoren kennen wir?<br />

Hauptrisikofaktoren sind eine starke<br />

Exposition gegenüber UV-Strahlung<br />

(z. B. durch Outdoor-Sport wie Golfen,<br />

Segeln etc.), höheres Lebensalter und ein<br />

heller Hauttyp. Auch eine familiäre Disposition,<br />

eine frühere Strahlentherapie,<br />

ein geschwächtes Immunsystem und die<br />

Einnahme von bestimmten Medikamenten<br />

(Hydrochlorothiazid, Immunsuppressiva)<br />

können das Risiko steigern.<br />

Wie machen sich SCC und<br />

BCC bemerkbar?<br />

Häufig entwickeln sich zunächst unscheinbare,<br />

rauhe Hautveränderungen,<br />

sog. aktinische Keratosen. Sie sind Vorstufen<br />

des Plattenepithelkarzinoms, das<br />

sich später als schuppige gerötete Hautveränderung<br />

oder verkrustete, leicht blutende<br />

Wunde zeigt. Basalzellkarzinome<br />

machen sich oft als glänzende Knötchen,<br />

bisweilen mit zentraler Einziehung, oder<br />

auch nur als gerötetes, atrophisch wirkendes<br />

Hautareal bemerkbar.<br />

Wie werden BCC und<br />

SCC behandelt?<br />

Nach bioptischer Sicherung der Diagnose<br />

empfiehlt sich bei gut abgrenzbaren<br />

Tumoren oder Tumoren, die tief in das<br />

Gewebe eingedrungen sind, eine chirurgische<br />

Entfernung mit plastischer Rekonstruktion.<br />

Im Gesichtsbereich ist im<br />

Hinblick auf das ästhetische und funktionelle<br />

Ergebnis eine Kooperation zwischen<br />

Dermatologen und HNO- bzw.<br />

MKG-Chirurgen vorteilhaft.<br />

Weiterhin steht mit der photodynamischen<br />

Therapie (PDT) ein wirksames<br />

nich<strong>top</strong>eratives Verfahren zur Behandlung<br />

von Frühstadien und flächigen<br />

aktinischen Hautschädigungen zur Verfügung.<br />

Das Verfahren nutzt eine Creme,<br />

die sich nach Auftragen auf die erkrankte<br />

Haut in geschädigten Zellen anreichert.<br />

Unter Rotlichteinwirkung bildet sich<br />

reaktiver Sauerstoff, der erkrankte Zellen<br />

zerstört, ohne gesundes Gewebe zu beeinträchtigen.<br />

Empfehlenswert ist eine moderne Variante,<br />

die laserassistierte Tageslicht-PDT.<br />

Diese Behandlungsmethode ist im Gegensatz<br />

zur klassischen Rotlicht-Therapie<br />

schonender und verursacht kaum<br />

Schmerzen. Dadurch kann die Therapie<br />

auch für Menschen mit empfindlicher<br />

Haut oder großflächigen Bestrahlungsarealen<br />

komfortabel eingesetzt werden.<br />

Wenn ein SCC weit fortgeschritten ist<br />

oder nicht vollständig operiert werden<br />

kann, stehen neben der Strahlentherapie<br />

moderne immunonkologische Therapien<br />

(z.B. mit dem Antikörper Cemiplimab)<br />

zur Verfügung, die das körpereigene Immunsystem<br />

gezielt reaktivieren, sodass<br />

Tumorzellen wieder erkannt und bekämpft<br />

werden können. Gerade für ältere<br />

Menschen oder Patientinnen und Patienten<br />

mit schweren Begleiterkrankungen<br />

eröffnen sich damit neue Therapiemöglichkeiten.<br />

Weißer Hautkrebs ist heute in den meisten<br />

Fällen gut behandelbar, vorausgesetzt,<br />

er wird früh erkannt.<br />

Fotos: Areion<br />

www.mehrvomfoto.de<br />

74 Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong>


medizin<br />

Privatpraxis Dr. Haisch<br />

Anfang Dezember <strong>2025</strong> hat Dr. Sarie Ann Haisch (Fachärztin für<br />

Psychiatrie und Psychotherapie) ihre Privatpraxis von den bisherigen<br />

Räumen im Wiley-Gelände in das Gebäude der CuraMed<br />

Tagesklinik in Neu-Ulm verlegt.<br />

Dr. Haisch betreibt auch am neuen Standort<br />

weiterhin eine eigenständige Praxis<br />

mit dem Tätigkeitsschwerpunkt der<br />

stressassoziierten Erkrankungen wie z.B.<br />

Burnout, Erschöpfungsdepressionen und<br />

Panikattacken.<br />

„Die räumliche Zusammenlegung hat<br />

den Vorteil, dass beiderseitig Synergien<br />

genutzt werden können und somit ein<br />

umfassendes Angebot an ambulanter<br />

und teilstationärer Behandlung an einem<br />

Standort angeboten werden kann. Auch<br />

die interdisziplinäre Zusammenarbeit<br />

mit den anderen Facharztpraxen im Gesundheitscampus<br />

Neu-Ulm bedeutet<br />

eine noch bessere psychosomatische Betreuung<br />

der Patientinnen und Patienten.“<br />

Bernd M. Scheffold, Geschäftsführer<br />

der CuraMed-Gruppe, freut sich auf die<br />

Zusammenarbeit mit Frau Dr. Haisch.<br />

„Die neue Privatpraxis ist eine attraktive<br />

Erweiterung des Angebots bei der ambulanten<br />

Versorgung der Patientinnen und<br />

Patienten.“<br />

Dr. Sarie Ann Haisch, Bernd M. Scheffold<br />

Fotos: CuraMed, Hermann Genth<br />

Praxis Dr. Haisch<br />

Fachärztin für<br />

Psychiatrie und Psychotherapie<br />

Businesscoach<br />

BEHANDLUNGSSCHWERPUNKTE<br />

Stressassoziierte psychosomatische Beschwerden<br />

Erschöpfungsdepression / Burnout<br />

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Somatisierungsstörungen<br />

Seminare und Vorträge zur<br />

Resilienzförderung und Burnoutprävention<br />

Dr. med. Sarie Ann Haisch<br />

Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie<br />

Bahnhofstr. 37 . 89231 Neu-Ulm<br />

info@praxis-haisch.de<br />

WWW.PRAXIS-HAISCH.DE<br />

76 Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong>


anzeige | medizin<br />

Check-up im MRT<br />

Vorsorge neu gedacht<br />

Wir planen unseren Alltag, unsere Finanzen, unseren Urlaub – aber unsere Gesundheit?<br />

Die bekommt oft erst Aufmerksamkeit, wenn etwas weh tut. Moderne Vorsorgemedizin setzt früher an:<br />

Krankheiten entdecken, bevor sie Beschwerden machen. Eine Möglichkeit dafür ist das Ganzkörper-MRT.<br />

Was passiert bei einem<br />

Ganzkörper-MRT?<br />

Das MRT arbeitet mit einem Magnetfeld<br />

und Radiowellen – ohne Röntgenstrahlen.<br />

Der Körper wird in feine Schichten<br />

„durchleuchtet“, vom Kopf über die<br />

Wirbelsäule bis in den Bauch- und Beckenbereich.<br />

So können unter anderem<br />

erkannt werden:<br />

• Tumore und Raumforderungen ab<br />

einer bestimmten Größe<br />

• auffällige Veränderungen an Organen<br />

• Entzündungen und größere Gefäßveränderungen<br />

• deutliche Verschleißveränderungen<br />

an der Wirbelsäule<br />

Das Ziel: Mögliche Risiken frühzeitig<br />

sehen und im Anschluss gezielt weiter<br />

abklären lassen.<br />

Für wen ist das interessant?<br />

Ein Ganzkörper-MRT eignet sich besonders<br />

für Menschen, die:<br />

• ihre Gesundheit aktiv im Blick behalten<br />

wollen<br />

• wenig Zeit für viele einzelne<br />

Arzttermine haben<br />

• familiäre Risiken kennen und<br />

„ruhiger schlafen“ möchten<br />

• nach einer Phase hoher Belastung<br />

wissen wollen: „Ist bei mir alles okay?“<br />

Wichtig: Ein Ganzkörper-MRT ersetzt<br />

nicht die Hausarzt- oder Facharztvorsorge,<br />

kann diese aber sinnvoll ergänzen.<br />

Dr. Christian Nitsch, Dr. Bettina Ammann, Dr. Alexander Ehrhardt, Tobias Benz<br />

Wie läuft die<br />

Untersuchung ab?<br />

Zuerst erfolgt ein kurzes Gespräch mit<br />

dem Radiologen über Vorerkrankungen,<br />

Wünsche und Fragen. Anschließend<br />

liegen Sie etwa 45 - 60 Minuten bequem<br />

im MRT-Gerät. Über Kopfhörer haben Sie<br />

Kontakt zum Team, häufig läuft Musik.<br />

Nach der Untersuchung werden die<br />

Bilder ausgewertet und die Ergebnisse in<br />

einem persönlichen Gespräch erklärt –<br />

verständlich, ohne Fachchinesisch und<br />

mit konkreten Empfehlungen für das<br />

weitere Vorgehen.<br />

Wo wird die Untersuchung<br />

durchgeführt?<br />

Die RADIOLOGIE SEDELHÖFE, eine hochmoderne<br />

radiologische Privatpraxis in<br />

Ulm, bietet Ganzkörper-MRT-Vorsorge:<br />

• mit <strong>top</strong>aktueller Technik<br />

• zentraler Lage und kurzen<br />

Wartezeiten<br />

• und viel Zeit für Aufklärung und<br />

Fragen<br />

Da es sich um eine Vorsorgeleistung<br />

handelt, übernehmen gesetzliche Krankenkassen<br />

die Kosten in der Regel nicht.<br />

Private Versicherer erstatten je nach<br />

Vertrag ganz oder teilweise.<br />

Vorsorge als Investition<br />

Ein Ganzkörper-MRT ist kein Angst-Test,<br />

sondern ein Werkzeug für Menschen, die<br />

Verantwortung für ihre Gesundheit<br />

übernehmen wollen. Es schafft Klarheit,<br />

gibt Sicherheit – und im Idealfall das<br />

schönste Ergebnis überhaupt: viele unauffällige<br />

Befunde.<br />

So wird Vorsorge vom „man müsste<br />

mal“ zu einer bewussten Entscheidung –<br />

für ein gesundes, gut informiertes Leben.<br />

Fotos: Radiologie Sedelhöfe (3)<br />

RADIOLOGIE SEDELHÖFE<br />

Privatpraxis<br />

Bahnhofplatz 6 · 89073 Ulm<br />

Telefon 0731 17607333<br />

www.radiologie-sedelhoefe.de<br />

Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong><br />

77


medizin<br />

Kompetenz unter einem Dach<br />

Zahnmedizin mit Weitblick in Ulm<br />

Wenn gemeinsame Werte auf spezialisierte Expertise treffen, entsteht Mehrwert: An der Neuen Straße 44<br />

in Ulm bündeln die Gemeinschaftspraxis Dr. Beck & Dr. Heilig und die Praxis Dr. Koller ihre Kompetenzen.<br />

Das Ergebnis ist ein modernes Praxiszentrum, das hochwertige Zahnmedizin für alle Generationen bietet.<br />

Das Besondere: Hier arbeiten Experten mit unterschiedlichen Schwerpunkten Hand in Hand.<br />

Fotos: AdobeStock (peopleimages), Dr. Claudia Koller (1), Dres. Beck/Heilig (3)<br />

HIGHTECH TRIFFT<br />

HANDWERKSKUNST<br />

Dr. Michael Beck und Dr. Andreas Heilig<br />

setzen auf innovative, digitale Zahnmedizin.<br />

Ihr Schwerpunkt liegt in der Implantologie<br />

sowie in computergestützten<br />

Keramikrestaurationen mittels CEREC –<br />

abdruckfrei, präzise und oft in einer einzigen<br />

Sitzung. Für exakte Diagnostik<br />

steht ein digitaler Volumentomograph<br />

bereit, der 3D-Aufnahmen liefert – Informationen,<br />

die mit herkömmlichen Röntgenbildern<br />

nicht möglich sind.<br />

Zum Team gehört Zahnarzt Dr. Sascha<br />

Hartschuh, ein auf Endodontie spezialisierter<br />

Kollege, der sich in der Praxis mit<br />

komplexen Wurzelkanalbehandlungen<br />

beschäftigt. Er betreut regelmäßig Überweisungsfälle<br />

aus der Region und ist nebenbei<br />

als Gutachter für die Zahnärztekammer<br />

tätig. Ergänzt wird das Spektrum<br />

der Gemeinschaftspraxis durch ästhetische<br />

Leistungen wie professionelles Bleaching<br />

und moderne Aligner-Therapie.<br />

„Wertarbeit ist bei uns gelebter Anspruch“,<br />

betont Dr. Beck. „Das zeigt sich in der Präzision<br />

unserer Arbeit – von der Diagnostik<br />

bis zur fertigen Versorgung – und auch in<br />

unserem Anspruch, immer auf dem neuesten<br />

Stand zu bleiben. Kontinuierliche Weiterbildung<br />

ist für uns selbstverständlich:<br />

Unser gesamtes Team besucht regelmäßig<br />

Fort- und Weiterbildungen, damit wir unseren<br />

Patienten stets die beste Behandlung<br />

bieten können.“<br />

ZAHNMEDIZIN FÜR ALLE<br />

LEBENSALTER<br />

Die gemeinsame High-Tech-Infrastruktur<br />

am Standort nutzt auch die Praxis von<br />

Dr. Claudia Koller. Ihre Schwerpunkte<br />

liegen in hochwertiger Prothetik, Parodontologie,<br />

Endodontie sowie Alterszahnheilkunde<br />

und Familienzahnmedizin.<br />

Auch sie setzt auf kontinuierliche<br />

Weiterbildung des gesamten Teams und<br />

modernste Behandlungsmethoden. Ihre<br />

Expertise ist in der Region besonders gefragt:<br />

Sie betreut sieben Pflegeheime und<br />

teilt ihre Arbeitszeit hälftig zwischen Praxis<br />

und mobiler Versorgung.<br />

In der Praxis profitieren Patienten jeden<br />

Alters von hochpräziser Prothetik und<br />

komplexen endodontischen Behandlungen.<br />

Die Familienzahnmedizin umfasst<br />

die Betreuung vom Kleinkind bis zum<br />

Seniorenalter – kompetent und immer<br />

auf dem neuesten Stand.<br />

Die mobile Versorgung erweitert das<br />

Leistungsspektrum: Dr. Koller schließt<br />

eine Versorgungslücke und behandelt<br />

Menschen, die nicht mehr in eine Praxis<br />

78 Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong>


anzeige | medizin<br />

kommen können, mit derselben qualitativ<br />

hochwertigen zahnmedizinischen<br />

Versorgung und mit Augenmaß. Die Bedingungen<br />

vor Ort sind anspruchsvoll:<br />

kein Behandlungsstuhl, eingeschränkte<br />

Beleuchtung, Patienten, die nicht mehr<br />

mobil sind oder an Demenz leiden. Hier<br />

sind nicht nur fachliche Kompetenz, sondern<br />

auch Einfühlungsvermögen und<br />

Flexibilität gefragt<br />

„Diese besondere Arbeitsweise steht und<br />

fällt mit meinem Team“, betont Dr. Koller.<br />

„Sie schaffen im Hintergrund die komplette<br />

Logistik für zwei parallele Arbeitswelten,<br />

die Einhaltung aller rechtlichen Vorgaben,<br />

die perfekte Vorbereitung jeder<br />

mobilen Behandlung sowie den reibungslosen<br />

Ablauf in der Praxis. Ohne ihre Professionalität<br />

und Flexibilität wäre diese<br />

50/50-Aufteilung nicht möglich.“<br />

ZUSAMMENARBEIT<br />

AUF AUGENHÖHE<br />

Das Besondere am Praxiszentrum ist die<br />

gelebte interdisziplinäre Zusammenarbeit.<br />

Jeder Zahnarzt hat seine Kernkompetenz,<br />

doch bei Bedarf werden Kollegen<br />

konsultiert oder Patienten für bestimmte<br />

Behandlungsschritte weitergeleitet. Diese<br />

Form der Kooperation kommt den Patienten<br />

unmittelbar zugute: Sie profitieren<br />

von Spezialistenwissen, ohne die Praxis<br />

wechseln zu müssen.<br />

Dr. Heilig bringt es auf den Punkt: „Die<br />

moderne Zahnmedizin hat inzwischen so<br />

viele Facetten, dass es unmöglich ist, in allen<br />

Bereichen gleichermaßen Experte zu<br />

sein. Deshalb setzen wir auf klare Schwerpunkte<br />

und kollegiale Zusammenarbeit.<br />

Wenn ein Fall besondere Expertise erfordert,<br />

holen wir einander mit ins Boot – das<br />

ist unser Erfolgsrezept für höchste Behandlungsqualität.“<br />

Beide Praxen verbindet eine Überzeugung:<br />

Mundgesundheit beeinflusst den<br />

gesamten Organismus. Prophylaxe und<br />

Parodontologie stehen daher im Mittelpunkt<br />

– getragen von engagierten, erfahrenen<br />

Prophylaxe-Teams und insgesamt<br />

drei speziell ausgebildeten Dentalhygienikerinnen.<br />

ZENTRAL, BARRIEREFREI,<br />

FÜR ALLE ERREICHBAR<br />

Der Standort an der Neuen Straße 44<br />

überzeugt nicht nur durch das gebündelte<br />

Fachwissen, sondern auch durch seine<br />

optimale Erreichbarkeit: direkt an der<br />

Bushaltestelle Steinerne Brücke gelegen,<br />

fußläufig vom Bahnhof Ulm, und vollständig<br />

barrierefrei zugänglich. Ein wichtiger<br />

Aspekt, der besonders älteren Menschen,<br />

Familien mit Kinderwagen und<br />

Menschen mit eingeschränkter Mobilität<br />

zugutekommt. Parkplätze sind in der<br />

Nähe ausreichend vorhanden.<br />

ZAHNMEDIZIN MIT ZUKUNFT<br />

Die Kombination aus hochspezialisierter<br />

Zahnmedizin, ganzheitlichem Gesundheitsverständnis<br />

und echter Patientennähe<br />

macht das Zentrum zu einer besonderen<br />

Adresse in Ulm. Das Praxiszentrum<br />

steht für eine moderne Auffassung von<br />

Zahnmedizin: spezialisiert und dennoch<br />

ganzheitlich, technologisch führend und<br />

dennoch persönlich, effizient und dennoch<br />

mit Zeit für den einzelnen Patienten.<br />

Ob Routineuntersuchung oder komplexe<br />

Behandlung – das Team begegnet<br />

allen Patienten mit Einfühlungsvermögen,<br />

Wertschätzung und fachlicher Expertise.<br />

Praxiszentrum<br />

Neue Straße 44<br />

89073 Ulm<br />

Zahnärztin<br />

Dr. med. dent. Claudia Koller<br />

Telefon 0731 15157780<br />

praxis@zahngesundheit44.de<br />

www.zahngesundheit44.de<br />

Zahnärzte<br />

Dr. Beck, Dr. Heilig & Kollegen<br />

Telefon 0731 65884<br />

praxis@neu44.de<br />

https://zahnaerzte-neue44.de<br />

Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong><br />

79


sport<br />

Der OrangeCampus in Neu-Ulm – ein Ort der Erlebnisse<br />

Moderne Architektur trifft<br />

lebendige Atmosphäre<br />

Der OrangeCampus ist ein Ort voller Energie, Inspiration und Möglichkeiten. Jede Veranstaltung findet<br />

hier die perfekte Kulisse: moderne Räume, ein kreatives Ambiente und eine Atmosphäre, die Ideen zum<br />

Leben erweckt. Der Campus bietet Raum, um Visionen zu entwickeln und Menschen zu verbinden.<br />

Ob Networking, private Feiern oder exklusive<br />

Empfänge – das stilvolle Ambiente<br />

schafft ein Umfeld, in dem sich die<br />

Gäste wohlfühlen und besondere Momente<br />

entstehen. Highlights wie der Fantreff<br />

zeigen, wie vielseitig der OrangeCampus<br />

ist. Die Fans erhalten exklusive<br />

Einblicke in den Alltag der Spieler und<br />

haben die Chance, die Spieler abseits des<br />

Courts besser kennenzulernen - ein Start<br />

in die neue Fantreff-Saison, der für jede<br />

Menge Begeisterung sorgt. In der kom-<br />

menden Zeit steht auch ein besonderes<br />

Koch-Battle mit Diego Garavaglia auf<br />

dem Plan, bei dem die Gäste spannende<br />

Unterhaltung rund ums Kochen genießen<br />

können.<br />

Der Campus bot in den letzten Monaten<br />

ebenfalls ein abwechslungsreiches<br />

Eventprogramm: von Public Viewing im<br />

Biergarten während der EuroBasket<br />

<strong>2025</strong>, der Ausbildungsmesse über das<br />

Tip-Off-, i-Hart und SWU-Event und vieles<br />

mehr.<br />

Im ConferenceCenter trifft moderne<br />

Architektur auf professionelle Technik.<br />

Helle Räume bieten den idealen Rahmen<br />

für Seminare, Konferenzen, Meetings<br />

oder Firmenevents. Hier können Unternehmen<br />

ihre Ideen präsentieren, Teams<br />

zusammenbringen und kreative Workshops<br />

veranstalten – alles mit professioneller<br />

Unterstützung des erfahrenen<br />

BBU‘01 Event Teams.<br />

Sportlich und dynamisch präsentiert sich<br />

das OrangeGym. Modern ausgestattete<br />

Trainingsbereiche, professionelle Geräte<br />

und vielseitige Sportflächen bieten für jedes<br />

Trainingslevel das passende Angebot.<br />

Während gemütliche Lounges Möglichkeiten<br />

zum Austausch bieten, lädt die<br />

Sauna zum Entspannen ein. So wird das<br />

OrangeGym nicht nur zum Ort des Sports,<br />

sondern zu einem ganzheitlichen Erlebnis<br />

für Körper und Geist.<br />

Interessierte Unternehmen können sich<br />

für individuelle Angebote und Partnerschaftsmöglichkeiten<br />

an das Sales-Team<br />

wenden. Die Kontaktaufnahme ist per<br />

Mail unter sales@bbu01.com möglich.<br />

Fotos: Kira Kurz/ Nicolas Reil<br />

80 Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong>


DEIN EVENT<br />

AM ORANGECAMPUS


iberach<br />

Biberacher Filmfestspiele<br />

Nastassja Kinski<br />

mit Ehrenbiber ausgezeichnet<br />

Fünf Tage lang stand Biberach wieder im Mittelpunkt der Filmschaffenden.<br />

Bereits zum 47. Mal gingen die Filmfestspiele über die Bühne. Im hochmodernen Biberacher<br />

Cineplex-Kino hatten Filmemacher, Schauspieler und das Publikum sehr viel Spaß an<br />

den mehr als 50 gezeigten Filmen. Mit mehr als 8.500 verkauften Tickets konnte das<br />

Festival seine Verkaufszahlen im Vergleich zum Vorjahr nochmals steigern.<br />

Fotos: Georg Kliebhan<br />

„Es gilt, das Festival zu schützen und gut<br />

weiterzuentwickeln“, sagte der im zweiten<br />

Jahr der Filmfestspiele tätige künstlerische<br />

Leiter Douglas Wolfsperger. Carolin<br />

Bock, die neue Vorsitzende des Filmfestvereins,<br />

freute sich, dass auch die Neuerungen<br />

im Rahmenprogramm gut angenommen<br />

wurden. „Wir hatten einen guten<br />

Vorverkauf und die Kinosäle waren voll.“<br />

Wieder einmal wurde die einmalige<br />

Atmosphäre in Biberach hervorgehoben.<br />

Es sei eines der wenigen echten Publikumsfestivals.<br />

Es sei hier eben möglich<br />

als Filmschaffender mit den Menschen in<br />

Berührung zu kommen und sich auszutauschen.<br />

Nicht nur bei den Gesprächen<br />

nach jedem Film, die Biberach ausmachen<br />

und auszeichnen, sondern auch im<br />

Foyer des Kinos oder beim Kapuzinertalk<br />

im Rahmenprogramm des Festivals.<br />

Die familiäre Stimmung und der zugleich<br />

professionelle Austausch während des<br />

Festivals wurden von vielen als inspirie-<br />

Nastassja Kinski, Douglas Wolfsperger<br />

rend und motivierend beschrieben. Festivalmacher<br />

und Publikum erhielten auch<br />

viel Lob der Preisträgerinnen und Preisträger<br />

sowie von Jurymitgliedern. „Ein<br />

ganz tolles Festival, mit einer ganz tollen<br />

Zusammenarbeit zwischen Stadt und<br />

Filmschaffenden“, meinte Schauspieler<br />

Tomte Heer, der im mittellangen Film<br />

„Vitja“ mitspielt, der den Preis in dieser<br />

Kategorie gewann.<br />

Die aus Biberach stammende, mehrfach<br />

preisgekrönte Sopranistin Eva Zalenga,<br />

begleitet von der bulgarischen Pianistin<br />

Doriana Tchakarova, begeisterte musikalisch<br />

das Publikum bei der Gala zum Abschluss<br />

der Filmfestspiele. Beim Networking-Event<br />

mit Philipp Käßbohrer, der in<br />

Biberach aufgewachsen ist, kamen Filmschaffende<br />

und Publikum in lockerer Atmosphäre<br />

ins Gespräch. Das ist das Markenzeichen<br />

der Biberacher Filmfestspiele.<br />

Seit 1979, als sie von Adrian Kutter<br />

ins Leben gerufen wurden.<br />

Da war Nastassja Kinski gerade mal 18<br />

Jahre alt und hatte gerade ihre Reifeprüfung<br />

im Film bestanden. Danach begann<br />

sie ihre internationale Karriere mit Filmen<br />

wie Tessa oder Paris, Texas. Sie war<br />

in diesem Jahr auserkoren, für ihr Filmschaffen<br />

mit dem Ehrenbiber ausgezeichnet<br />

zu werden. Douglas Wolfsperger,<br />

künstlerischer Leiter der Filmfestspiele,<br />

hatte sich in seiner Laudatio zunächst als<br />

Kinski-Fan der ersten Stunde geoutet.<br />

82 Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong>


iberach<br />

Ehe er sie zur Verleihung des Ehrenbibers<br />

bei der Abschlussgala auf die Bühne bat,<br />

würdigte er Nastassja Kinskis Bedeutung<br />

für das deutsche Kino, dem sie durch die<br />

Arbeit mit Regisseuren wie Roman Polański<br />

oder Wim Wenders in den 1980er<br />

Jahren zu internationaler Wahrnehmung<br />

verhalf. „Ihre Präsenz im Kino ist und<br />

bleibt unverwechselbar“, lobte er die<br />

Schauspielerin. Wolfsperger hatte Kinski<br />

bei der Berlinale angesprochen und sie<br />

eingeladen, nach Biberach zu kommen.<br />

Die mittlerweile 64-Jährige bestätigte<br />

nach artigen Handküssen ins Publikum,<br />

dass sie noch eher eine Diva und gleichzeitig<br />

ein scheues Reh ist und in manchen<br />

Zügen an ihren Vater Klaus Kinski<br />

erinnert. Interviewt zu werden oder sich<br />

mit einer kurzen Rede zu bedanken, ist<br />

offensichtlich nicht ihres. So musste<br />

Wolfsperger, der Nastassja Kinski dem<br />

Publikum näher bringen wollte, nach<br />

wenigen Minuten passen und die Dame<br />

wieder zurück an ihren Platz begleiten.<br />

Eine skurrile Szene, die so gar nicht zur<br />

Stimmung in der Stadthalle und den gesamten<br />

fünf Festspieltagen passte. Die<br />

war geprägt von Fröhlichkeit und Aufbruch,<br />

aber auch Nachdenklichkeit und<br />

Melancholie waren zu spüren. Als bester<br />

Film mit dem mit 8.000 Euro dotierten<br />

goldenen Biber ausgezeichnet wurde in<br />

diesem Jahr „Mothers Baby“ von Johanna<br />

Moder über vertauschte Babys nach<br />

der Geburt und seine Konsequenzen. In<br />

der Hauptrolle glänze dabei Marie Leuenberger,<br />

die auch in einem weiteren<br />

Schweizer Film zu sehen war: in der Verfilmung<br />

des Romans von Max Frisch<br />

„Stiller“. Regisseur Stefan Haupt erklärte<br />

in einer amüsanten Dialektik seine Sicht<br />

der Dinge, und vor allem über den anderen<br />

Schluss im Film auf als im Roman.<br />

Nicht gekürt, aber dennoch sehr sehenswert:<br />

„Missing Link“ von Michael Baumann.<br />

Gedreht wurde das Patchworkdrama,<br />

das von den Gedanken und Erlebnissen<br />

eines 14-jährigen Mädchens handelt,<br />

im Schwarzwald und an einem See nahe<br />

Leipzig. Oder auch die beiden Fernsehfilme<br />

„Das verschwundene Kind“ und „Nix<br />

ist fix“, die in der jeweiligen Hauptrolle<br />

von Julia Koschitz, die schon mehrfach<br />

zu Gast in Biberach war, getragen wurden.<br />

In beiden Filmen steht ein familiärer<br />

Konflikt im Zentrum der Handlung.<br />

Carl Bergengruen, Geschäftsführer der<br />

Medien- und Filmgesellschaft Baden-<br />

Württemberg (MFG), verwies während<br />

der Gala auf die Wichtigkeit der Filmförderung.<br />

Die Produktion von Filmen<br />

werde, wie so vieles andere auch, aktuell<br />

immer teurer. „Das lässt sich aber an der<br />

Kinokasse nicht mehr ausgleichen. Dann<br />

würden die Leute nicht mehr ins Kino<br />

gehen“, so Bergengruen. Das Kino sei<br />

durch Corona geschwächt worden und<br />

habe sich davon noch immer nicht erholt.<br />

Die MFG stehe deshalb fest an der Seite<br />

der Kinos und der Festivals und fördere<br />

immer wieder sehenswerte Streifen, insbesondere<br />

aus der Filmakademie in Ludwigsburg.<br />

Die Biberacher Filmfestspiele bezeichnete<br />

Bergengruen als „eines der wunderbarsten<br />

Festivals“. Es sei, wie nur ganz<br />

wenige, verankert in Biberach und der<br />

Stadtgesellschaft. „Statistisch kauft jeder<br />

vierte Biberacher eine Kinokarte. Wenn<br />

die Berlinale so viele Tickets verkaufen<br />

würde, dann würde sie total gesprengt.<br />

Biberach ist ein Publikumsfestival im<br />

allerbesten Sinne.“ Und das müsse auch<br />

so bleiben. Daran wollen die künstlerische<br />

Leitung, der Filmfestverein und die<br />

Stadt Biberach auch in den kommenden<br />

Jahren arbeiten. Trotz kleiner und großer<br />

Konkurrenz seien die Biberacher Filmfestspiele<br />

in den Kalendern der meisten<br />

Biberacher und der Filmschaffenden aus<br />

nah und fern nicht mehr wegzudenken.<br />

Und 2028 steht ja immerhin der 50-jährige<br />

Geburtstag auf dem Programm. mm n<br />

Stefan Haupt<br />

Sopranistin Eva Zalenga und<br />

Doriana Tchakarova<br />

Marie Leuenberger<br />

Jeanette Hain<br />

Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong><br />

83


iberach<br />

„Kino ist<br />

mehr als Film“<br />

ADRIAN KUTTER<br />

Kinovisionär und Gründer der Biberacher Filmfestspiele<br />

Der mittlerweile 82-jährige Adrian Kutter ist eine der prägendsten Persönlichkeiten der deutschen Kinolandschaft.<br />

Als Sohn des Regisseurs Anton Kutter, der sich auch als Astronom einen Namen machte, wuchs er in einem kulturell<br />

geprägten Umfeld auf. 1979 gründete er die Biberacher Filmfestspiele, die zunächst Familienfest der deutschen<br />

Filmemacher hießen.<br />

„Ich bin in Tegernsee geboren, weil mein<br />

Vater uns während des Krieges im Februar<br />

1943 aus München-Harlaching rausbringen<br />

musste.“ Danach sei er aber<br />

schnell zurückgekommen nach München<br />

und schließlich bei seinem Großvater in<br />

Biberach gelandet, erinnert sich Kutter.<br />

Audimax waren sehr gut besucht. Seine<br />

Leidenschaft fürs Kino begleitete Kutter<br />

bereits während der Studienzeit. Egal wo<br />

Kutter sich aufhielt, ging er ins Kino und<br />

sorgte immer dafür, dass alle anderen Studierenden<br />

dasselbe Filmvergnügen hatten<br />

wie er.<br />

Fotos: Georg Kliebhan, privat<br />

Adrian Kutter lebte in Biberach, machte<br />

dort Abitur und wollte nach der Schule<br />

möglichst schnell weg. Allerdings machte<br />

er dann doch noch eine Banklehre. „Es<br />

war mir alles zu eng und zu kleinstädtisch<br />

hier.“ Schließlich schrieb er sich im<br />

Herbst 1966 für ein Studium der Betriebswirtschaftslehre<br />

in Mannheim ein.<br />

Kutter war schon 24 Jahre alt, als sich<br />

plötzlich die Bundeswehr meldete und er<br />

eingezogen wurde und sein Studium<br />

nach einem Semester unterbrechen<br />

musste. Ausgerechnet nach Eckernförde<br />

zur Marine lautete der Einberufungsbefehl.<br />

„Die war direkt der NATO unterstellt.<br />

Und damit war Englisch Amtssprache<br />

und so brauchte man dringend Englischsprachige“.<br />

Kutter lernte die Seefahrt,<br />

den Umgang mit den Elementen<br />

und damit die verbundene besondere<br />

Kameradschaft kennen. „Ich wurde, da<br />

ich der Älteste war, sogar zum Vertrauensmann<br />

zwischen den jungen Rekruten<br />

und den Vorgesetzten. Eine sehr besondere<br />

Zeit“, so Adrian Kutter. Eine Zeit, die<br />

ihn in schon sehr jungen Jahren prägte.<br />

Nach 18 Monaten Marinezeit kehrte Kutter<br />

zur Universität nach Mannheim zurück.<br />

„Es war eine verrückte Zeit in den<br />

politisch geprägten 68er Jahren! Rund<br />

1500 Kommilitonen waren damals dort<br />

eingeschrieben. Eine kleine Hochschule,<br />

Adrian Kutter, Klaus-Maria Brandauer<br />

Adrian Kutter, Volker Schlöndorff<br />

Adrian Kutter mit seiner Frau Helga Reichert<br />

dennoch sehr politisch, auch wegen der<br />

Nähe zu Heidelberg. Während seines Studiums<br />

brachte Kutter das studentische<br />

Kino wieder auf Erfolgskurs.<br />

„Das Asta-Kino lebte richtig auf, weil ich<br />

schon damals ein gutes Händchen bei der<br />

Filmauswahl hatte.“ Die Vorführungen im<br />

1953 wurde in Mannheim die „Gilde<br />

deutscher Filmkunsttheater“ gegründet.<br />

Kutter kam in Kontakt mit den Gründungsvätern<br />

und Jahre später sollte er<br />

selbst der Vorsitzende der Gilde werden.<br />

Nach Abschluss seines Studiums stand<br />

Kutter eigentlich vor einer anderen Zukunft.<br />

„Ich wollte nicht zurück nach Biberach.<br />

Es war mir zu konservativ.“ Er<br />

musste dennoch nach Biberach zurückkehren,<br />

obwohl es ihn eigentlich lieber in<br />

die weite Welt hinausgezogen hätte. Aber<br />

er konnte seinen Vater, der krank war,<br />

nicht im Stich lassen. Allerdings machte<br />

er zur Bedingung, dass er sein eigenes<br />

„Ding“ machen dürfe. „Ich musste wirtschaftlich<br />

denken, aber wollte eben auch<br />

Filmkunst zeigen.“<br />

Im Februar 1973, Adrian Kutter war gerade<br />

30 Jahre alt geworden, übernahm er<br />

die Leitung der Filmtheaterbetriebe Kutter<br />

in Biberach von seinem Vater. Was mit<br />

den ursprünglichen Kinos „Urania“ und<br />

„Filmtheater“ begann, entwickelte er<br />

kontinuierlich weiter – später kamen die<br />

Säle „Sternchen“, und „Stardust“ hinzu,<br />

bis schließlich der „Sternenpalast“ mit<br />

acht Sälen entstand. Zum Beginn von Adrian<br />

Kutters Kinoarbeit 1973 funktionierte<br />

er das „Urania“ trotz seiner 500 Plätze<br />

zum Filmkunsthaus um, mit Schwerpunkt<br />

Deutscher Film.<br />

84 Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong>


iberach<br />

Schon 1975 gelang es ihm, Werner Herzog<br />

zu einer Diskussionsveranstaltung<br />

nach Biberach einzuladen. Bald folgten<br />

Wim Wenders, Volker Schlöndorff, Edgar<br />

Reitz, Alexander Kluge, Margarethe von<br />

Trotta, Reinhard Hauff und alle weiteren<br />

Epigonen der 68er-Filmschar zu Diskussionsveranstaltungen<br />

mit ihren Filmen.<br />

Konsequenterweise eröffnete Kutter<br />

1978 das „Sternchen“ – Filmkunst-Programmkino<br />

mit nur 70 Plätzen und Gastronomie,<br />

um hier noch anspruchsvoller<br />

Filmkunst zeigen zu können.<br />

Adrian Kutter mit Heiner Lauterbach<br />

Adrian Kutter, Julia Koschitz<br />

Die Kinogänger kamen aus dem ganzen<br />

süddeutschen Raum, um Kutters Programm zu genießen.<br />

„Allein mit den Biberachern wäre das nicht gelungen. Ich<br />

brauchte die auswärtigen Gäste.“ Alf Brustellin, Bernhard Sinkel<br />

und Ottokar Runze waren es letztlich, die Kutter dazu überredeten,<br />

ein „Familientreffen der deutschen Filmemacher“ zu<br />

gründen, was 1979 erfolgte. 21 Regisseurinnen und Regisseure<br />

aus Deutschland, Österreich und der Schweiz hoben dieses<br />

Filmfest aus der Taufe.<br />

In vier Jahrzehnten holte er viele Größen des deutschsprachigen<br />

Films nach Biberach – Regisseure, Produzenten, Schauspieler.<br />

Manchmal ganze Filmteams.„25 Jahre habe ich sehr viel<br />

Zeit und auch Geld in dieses Projekt gesteckt. Zunächst gab es<br />

keine Unterstützung, bis die Stadt Biberach einen Förderverein<br />

gründete, der das Festival unterstützte. Das Festival wuchs,<br />

dauerte länger und die Zuschauer honorierten die Programmauswahl<br />

Kutters. In manchen Jahren wurden mehr als 90 Filme<br />

gezeigt, die Adrian Kutter alle selbst dem Publikum vorstellte<br />

und die anschließenden Filmgespräche moderierte.<br />

Gleichzeitig war Kutter in mehreren internationalen Filmjurys<br />

vertreten, unter anderem bei der Berlinale in Berlin. Neben seiner<br />

Mitgliedschaft in der Jury im Wettbewerb der Berlinale<br />

1989 und dem Vorsitz in der Gilde deutscher Filmkunsttheater<br />

wurde Kutter als Berater des ehemaligen Baden-Württembergischen<br />

Ministerpräsidenten Lothar Späth zur Gründung der Baden-Württembergischen<br />

Filmförderung und der Filmakademie<br />

Baden-Württemberg bekannt. Zudem war er 40 Jahre Juryvorsitzender<br />

der Filmbewertungsstelle Wiesbaden.<br />

Maria Brandauer oder Sönke Wortmann<br />

oder zum kürzlich verstorbenen Michael<br />

Verhoeven und dessen Frau Senta Berger.<br />

Nach seinem Rückzug als Festivalintendant<br />

engagierte sich Kutter weiterhin für<br />

die Filmkultur. „Meine Frau, die Schauspielerin<br />

Helga Reichert, die seit fünf<br />

Jahren die „Filmtage Oberschwaben“ in<br />

Ravensburg und Weingarten leitet, kann<br />

ich dabei unterstützen. Es war ein unglaubliches<br />

Glück und ein großes Geschenk,<br />

dass ich in meinem hohen Alter<br />

noch so eine Frau kennenlernen durfte<br />

und mit ihr auch noch zwei tolle Kinder,<br />

jetzt 12 und 14 Jahre alt, habe“, freut sich Adrian Kutter noch<br />

auf viele Jahre mit seiner Familie.<br />

Seine Erinnerungen und Erfahrungen teilt er aktuell in einem<br />

Podcast mit dem Titel „Liebes Kino! Erinnerungen von Adrian<br />

Kutter“, der von den Filmtagen Oberschwaben veröffentlicht<br />

wurde und Einblicke in die deutsche Filmgeschichte aus einer<br />

sehr persönlichen Perspektive bietet. Mit mittlerweile 82 Jahren<br />

hat Adrian Kutter die Kinolandschaft deutschlandweit und<br />

auch außerhalb der Landesgrenzen geprägt wie kaum ein anderer.<br />

Sein Credo war stets: „Kino ist mehr als Film“. mm n<br />

Kutter setzte in der Programmgestaltung seiner Kinos deutliche<br />

Zeichen, dass es ihm nicht allein um wirtschaftlichen Erfolg<br />

ging – so zeigte er 2007 in einer Sonderreihe Verfilmungen<br />

sämtlicher Wagner-Opern. Er unterstützte Filmemacher in<br />

schwierigen Situationen und gab Nachwuchsregisseuren eine<br />

Plattform. Ende 2008 eröffnete Kutter im Sternenpalast das<br />

„Film- und Kinomuseum Baden-Württemberg“, das er immer<br />

wieder mit Exponaten ergänzt.<br />

40 Jahre lang verantwortete Kutter das Festival in Biberach inhaltlich.<br />

2018, nach der 40. Ausgabe der Filmfestspiele, gab der<br />

damals 75-Jährige die Intendanz ab. Adrian Kutter hat mit seiner<br />

Arbeit Biberach zu einem bedeutenden Ort der deutschen<br />

Filmkultur gemacht und Generationen von Filmschaffenden<br />

eine Plattform geboten. „Es sind dabei sehr viele Freundschaften<br />

zu Filmschaffenden während dieser langen Zeit entstanden“,<br />

betont Kutter. So eben zu Werner Herzog oder auch Klaus<br />

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Etwas Gutes – den Stiftungszweck<br />

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Nikolaus Stetter<br />

Telefon 07351 570-3410<br />

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85


iberach<br />

Museum Biberach<br />

Ausstellung<br />

„Time is on my Side“<br />

50 Jahre sind die 70er nun her, aber die Kunst von damals ist noch heute, als wär’s gestern gewesen.<br />

Zumindest auf die oberschwäbischen Werke trifft das zu. Im Biberacher Museum wird dieser Epoche und ihrer<br />

oberschwäbischen Besonderheit nun eine Ausstellung gewidmet.<br />

„Time is on my Side - Kunst der 1970er<br />

Jahre in Oberschwaben“ so der Titel der<br />

Ausstellung, die Ende November mit<br />

einer Vernissage eröffnet wurde. Sie<br />

vervollständigt das Projekt „Kunst Oberschwaben<br />

20. Jahrhundert“, das das Museum<br />

gemeinsam mit anderen Städtischen<br />

Galerien und Museen 2014 begonnen<br />

hatte. Insgesamt sieben Kataloge<br />

sind entstanden, acht Ausstellungen waren<br />

in der Region bereits zu sehen, hier in<br />

Biberach „Ein schwieriges Erbe“ über die<br />

Kunst zwischen 1933 und 1945 sowie<br />

„Künstlerinnen Oberschwabens“.<br />

„Kunst der 1970er Jahre in Oberschwaben“<br />

führt diese Reihe nun fort. Und wirft<br />

Fragen auf: „Die Musik und Mode der<br />

70er ist allen noch ein Begriff“, so der<br />

Kurator Dr. Uwe Degreif in seiner Einfüh-<br />

rung, „aber welche Kunst war für diese<br />

Zeit prägend?“<br />

Nicht eine, sondern viele Antworten auf<br />

diese Frage gibt die Ausstellung mit ihren<br />

80 Werken, kreiert von 24 oberschwäbischen<br />

Künstlerinnen und Künstlern. „Es<br />

war das Jahrzehnt nach der Abstraktion<br />

und vor der expressiven Malerei der jungen<br />

Wilden.“ Eine eigene Epoche, die die<br />

Kunst der Nachkriegszeit mit der Globalisierung<br />

der Kunst in den späten 1980er<br />

Jahren verbindet.<br />

Ein Jahrzehnt der forcierten Individualität<br />

sei es gewesen, in der vieles aus der<br />

Position der Kritik entstand. Eine homogene<br />

Bildsprache gab es nicht, und in<br />

Oberschwaben, so darf man das sagen,<br />

schon gar nicht. Denn im akademiefernen<br />

Hinterland standen die zwischen<br />

den Weltkriegen geborenen Künstler –<br />

viele von ihnen handwerklich ausgebildet<br />

– unter einem geringeren Anpassungsdruck<br />

als in Stuttgart oder Karlsruhe.<br />

Dies öffnete ihnen einen Raum für<br />

Eigensinn und beschert dem Publikum<br />

von heute ein unerwartet vielfältiges<br />

Sammelsurium: Von den so betitelten<br />

„nicht mehr schönen Künsten“ über das<br />

Abbildende und Erzählende sowie der<br />

Fotografie bis hin zu Pop Art und der Arte<br />

Povere - beides internationale Strömungen<br />

der Zeit, deren malerische Freiheiten<br />

einige oberschwäbische Kunstschaffende<br />

genutzt haben.<br />

Das Gemeinsame sucht der Betrachter<br />

demnach erfolglos, außer in Materialien<br />

und Oberflächen. Stattdessen konfron-<br />

Fotos: Frank Mosthof, Ferdinand Joesten<br />

Museumsleiter Frank Brunecker, Dr. Stefan Krämer (der neue stv. Museumsleiter), Dr. Judith Bihr (die frühere stv. Museumsleiterin), Kurator Dr. Uwe Degreif,<br />

Kulturdezernentin Verena Fürgut<br />

86 Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong>


iberach<br />

tiert ihn die aktuelle Ausstellung mit der<br />

sichtbaren Lust an der Irritation, gerade<br />

in Bezug auf ästhetische Erwartungen.<br />

Auch an der Übertreibung, sei es mit Farben<br />

oder dem Humor des Rebellischen.<br />

Üppig ging es zu, frech und auch frivol.<br />

Wobei es gleich nebenan schon wieder reduziert<br />

und formstreng sein kann, denn<br />

auch Verfechter der Reduktion gab es unter<br />

den Künstlerinnen und Künstlern der<br />

70er Jahre, von denen sich manche an<br />

durchscheinenden oder weißen Materialien<br />

wie Acrylglas oder Polyester bedienten.<br />

Die moderne Malerei mit Figuren<br />

und Landschaften und sogar teils verpönte<br />

Traditionen wie Sticken, Töpfern<br />

und Hinterglasmalerei fanden im Flower-Power-Jahrzehnt<br />

ebenfalls zu neuer<br />

Blüte.<br />

Dass die Ausstellung „Time is on my Side“<br />

heißt, habe übrigens weniger mit dem<br />

gleichnamigen Hit der Rolling Stones aus<br />

den 60ern zu tun, als vielmehr mit der<br />

zur Epoche passenden Haltung, so Degreif.<br />

„Die Künstler eint die Überzeugung,<br />

die Zeit auf ihrer Seite zu haben.“<br />

Diese Gewissheit habe ihnen in der oberschwäbischen<br />

Provinz gut getan und es<br />

ihnen ermöglicht, fernab von den internationalen<br />

Avantgarden Kunst erschaffen<br />

zu können, „in der wir bis heute Entdeckungen<br />

machen können.“<br />

Dass die 70er nicht nur Musik, Mode und<br />

Kunst hinterlassen haben, sondern auch<br />

Anlass für einen institutionellen Aufbruch<br />

in der Kunstszene waren, das betonte<br />

Kulturdezernentin Verena Fürgut<br />

in ihrem Grußwort. „Viele Galerien –<br />

auch private – sowie Museen und Vereine<br />

wurden in dieser Zeit gegründet. Damit<br />

entstand zum einen genügend Raum, Gegenwartskunst<br />

zu zeigen, und zum anderen<br />

trugen die 70er auf diese Art enorm<br />

zur Vielfalt und kulturellen Entwicklung<br />

Biberachs bei.“ Zumal dieses Jahrzehnt ja<br />

nicht so lange her sei und wohl „die meisten<br />

im Publikum“ eigene Erinnerungen<br />

an diese Zeit hätten, oder „sogar eine<br />

Schlaghose“.<br />

Die Ausstellung „Time is on my Side -<br />

Kunst der 1970er Jahre in Oberschwaben“<br />

ist noch bis Mitte April 2026 im Museum<br />

Biberach zu sehen. Eine Vielzahl an Führungen<br />

eröffnet den Besucherinnen und<br />

Besuchern die Besonderheiten dieser<br />

Epoche und der heimischen Kunstschaffenden.<br />

Samstags ist der Eintritt frei. cra n<br />

Für die Ausstellung wählte der Kurator<br />

daher auch viele Werke, die damals kaum<br />

ausgestellt wurden und doch viel erzählen<br />

über diese kunsthistorisch interessante<br />

Epoche. „Es war mir ein großes Anliegen,<br />

jene einzubeziehen, deren Eigensinn<br />

eine künstlerische, produktive Kraft<br />

hatte und die sich nicht um Fortschritt<br />

kümmerten. In all diesen Werken ist ein<br />

Zeitgefühl gespeichert“, erzählt Degreif.<br />

Und so wirkten manche Bilder heute<br />

noch ganz frisch, wie aus der Zeit gefallen<br />

und nicht wie vor 50 und mehr Jahren<br />

entstanden. Damals sei man noch von<br />

einer umfassenden gesellschaftlichen<br />

Relevanz ausgegangen, glaubte an ihre<br />

Wirkmächtigkeit im Sinne einer Veränderung,<br />

so Degreif. „Das spürt man.“<br />

Die Lust an der Konfrontation und den<br />

Hang zum Experimentellen konnte man<br />

bei der Vernissage auch hören – dank<br />

Jörg Mandernach an der E-Gitarre. Mit<br />

seinen Improvisationen führte er die<br />

rund 250 Besucherinnen und Besucher<br />

in die Klangwelt der 70er, bevor sich<br />

diese dann aufmachten zu Kunst und<br />

Gesprächen.<br />

Titelbild der Ausstellung, es stammt von Klaus Leupolz: Porträt Klaus Stenzel, 1974<br />

Bis 2020 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Museums und Kurator der aktuellen Ausstellung: Dr. Uwe Degreif<br />

Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong><br />

87


iberach<br />

Theater ohne Namen<br />

Wer den November nur düster, dunkel und deprimierend kennt, der war ganz offensichtlich noch nie<br />

bei einer Vorstellung des Theater ohne Namen im Füramooser Rössle. Der über den letzten Platz hinaus<br />

besetzte Saal bietet dann genau das Gegenteil: turbulente Inszenierungen, begeistertes Publikum und<br />

ein immer klanggewaltiges Finale.<br />

Und zwar ganz unabhängig davon, was<br />

gerade auf dem Programm steht. Eine besondere<br />

Freude haben Regisseur Dr. Peter<br />

Schmid und seine Laienschauspieltruppe<br />

an Eigenproduktionen. So<br />

brachten sie ihren vielen Fans in Füramoos,<br />

Biberach und Umgebung bereits<br />

im „Kranenhans“ den Firmengründer<br />

Hans Liebherr nahe, ließen sie mit „Ich<br />

bin Hollywood“ hinter die Kulissen von<br />

Carl Laemmle eintauchen und entführten<br />

sie mit dem „König der Lüfte“ in die<br />

Peripherie des Weltumseglers Freiherr<br />

Koenig von Warthausen.<br />

Um Peripherie geht es auch heuer, denn<br />

alles beginnt mit einer Person, dessen<br />

„Wanst von einer so majestätischen Peripherie“<br />

war, dass man nur staunen kann.<br />

König Wanst ist Vater des Prinzen Biribinker.<br />

Das Theater ohne Namen traut<br />

sich damit an ein neues Genre: das Märchen.<br />

Es entstammt der Feder Chris<strong>top</strong>h<br />

Martin Wielands, entstand 1764 in dessen<br />

Biberacher Zeit und gilt als erstes<br />

deutsches Kunstmärchen.<br />

Die honigsüße, frivole und erotische Geschichte<br />

hat Schmid in ein modernes<br />

Theatergewand gepackt, das von Originalversen<br />

über loses Mundwerk bis hin<br />

zu liebevoll-überzogenen Kostümen und<br />

der ganzen Welt des Pops alles beinhaltet,<br />

was Schmids Inszenierungen und Ensemble<br />

ausmacht. Und während das<br />

Stück irgendwo zwischen Traum und Realität<br />

angesiedelt ist, verführt die Ge-<br />

Schlussbild mit der vom Prinzen heiß begehrten Galaktine (Charlotte Lamke) mittig, in weiß<br />

schichte mit Witz und Fantasie: Einsamer<br />

König sucht die Schönste im Reich – und<br />

findet sie im turbulenten Tanzspektakel.<br />

Auf die Hochzeitsnacht folgt die Geburt<br />

des Sohnes, dessen zauberhaft bestimmter<br />

Name „Biribinker“ ihm Schutz geben<br />

möge vor dem Unmut einer verärgerten<br />

Fee. Dass all die Vorsichtsmaßnahmen<br />

nur eine Milchmädchenrechnung sind,<br />

Prinz und Publikum aber doch noch beim<br />

ersehnten Happy End ankommen, das ist<br />

so sinnlich wie märchenhaft und auf jeden<br />

Fall sehenswert.<br />

Hummel (Stefan Döring) und Prinz Biribinker<br />

(Mohamad Khallouf)<br />

Wer sich die dunkle Jahreszeit auf diese<br />

Art erhellen oder einmal Wieland gepaart<br />

mit den Beatles erleben möchte, dem seien<br />

die Aufführungen in der Biberacher<br />

Stadthalle (22. und 23. Januar) und der<br />

Motorworld Warthausen (30. und 31. Januar)<br />

empfohlen. Tickets gibt es im Biberacher<br />

Rathaus und bei Reservix. cra n<br />

Fotos: Nadja Cramer<br />

Fee Undine (Andrea Dangelmaier)<br />

Regisseur Dr. Peter Schmid mit König Wanst (Alfons Jeggle) sowie den Musikern<br />

Albert Bücheler und Peter Zoufal<br />

88 Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong>


iberach<br />

Genuss mit Geschichte<br />

„Die Villa“ erwacht<br />

Am 24. September <strong>2025</strong> öffnete die ehrwürdige Villa am Bismarckring 42<br />

in Biberach erstmals ihre Türen für einen exklusiven Pressetermin. Familie<br />

Lerch präsentierte ihr neues Herzensprojekt: Bis Frühjahr 2026 soll aus<br />

dem denkmalgeschützten Haus ein kulinarischer Treffpunkt entstehen,<br />

der Historie und Moderne vereint.<br />

Nach der Begrüßung durch Thomas und<br />

Maximilian Lerch und einer Führung<br />

durch die prachtvollen Räume wurde<br />

schnell klar: Hier entsteht mehr als ein<br />

Restaurant.<br />

Die Pläne sind ambitioniert. In Zusammenarbeit<br />

mit dem Architekturbüro<br />

Humm Zalenga Velic und der Schmid<br />

Bau GmbH & Co. KG wird die Villa behutsam<br />

renoviert und neu interpretiert. „Es<br />

ist nicht nur das Haus geschützt, sondern<br />

das ganze Ensemble“, betont Maximilian<br />

Lerch. Die Terrasse wird so angelegt, dass<br />

der Charakter des einstigen Gartenhauses<br />

erhalten bleibt. Auch die alte Garage<br />

– eine der ersten in Biberach – wird integriert<br />

und sorgt künftig für barrierefreie<br />

Zugänge. „Wir wollen das Haus in die<br />

Moderne führen, ohne seinen Charme zu<br />

verlieren“, so Lerch.<br />

Das neue Restaurant wird rund 60<br />

Sitzplätze im Innenbereich bieten, eine<br />

großzügige Terrasse für sonnige Stunden<br />

sowie drei flexibel nutzbare Veranstaltungsräume,<br />

die Platz für bis zu 50 Personen<br />

schaffen – ideal für Tagungen, Feiern<br />

oder besondere Anlässe.<br />

Kulinarisch setzt die Villa auf Erlebnisgastronomie:<br />

„Steak, Pasta und Fisch<br />

– das ist unser Grundkonzept. Wir wollen<br />

eine frische Fischtheke wie in Italien, bei<br />

der der Gast seinen Fisch selbst auswählt,<br />

der dann am Tisch filetiert wird“, erklärt<br />

Maximilian Lerch. Klassiker wie Beef Tatar<br />

werden modern interpretiert, begleitet<br />

von einer erlesenen Weinauswahl. Ein<br />

Mittagstisch von Montag bis Samstag soll<br />

zudem eine Lücke in der Biberacher Gastronomie<br />

schließen. „Viele wissen, Mittagessen<br />

gehen ist manchmal schwierig<br />

in Biberach. Deswegen werden wir auch<br />

montags geöffnet haben“, ergänzt Lerch.<br />

Die behutsame Renovierung erfolgt in<br />

enger Abstimmung mit dem Landesamt<br />

für Denkmalpflege. Noch sind die Bauarbeiten<br />

nicht gestartet, doch die Vorfreu-<br />

Angela Lerch, Maximilian Lerch, Thomas Lerch<br />

de ist spürbar: „Die Villa bleibt authentisch<br />

und familiengeführt. Mit Leidenschaft<br />

und Respekt für das Haus entsteht<br />

hier ein neuer Ort des Genusses“, fasst<br />

Maximilian Lerch zusammen.<br />

Fotos: Lerch Genusswelten<br />

Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong><br />

89


iberach<br />

Ehrung<br />

langjähriger<br />

Mitarbeiter<br />

Im Rahmen einer festlichen<br />

Veranstaltung Anfang November<br />

wurden langjährige Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeiter geehrt<br />

die der Sparkasse bereits über viele<br />

Jahre hinweg treu verbunden sind.<br />

Geehrt wurden 36 Beschäftigte mit<br />

25 bzw. 40 Jahren Dienstzeit.<br />

Für 25 und 40 Dienstjahre geehrt: Die Kreissparkasse Biberach freut sich über zahlreiche Mitarbeiterinnen und<br />

Mitarbeiter, die dem Kreditinstitut seit Jahrzehnten die Treue halten.<br />

Der Vorstand dankte den Jubilaren für<br />

ihren jahrzehntelangen kontinuierlichen<br />

Einsatz, ihr Fachwissen und ihren<br />

Beitrag zum Erfolg der Kreissparkasse.<br />

„Langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter<br />

sind das Rückgrat unserer Bank.<br />

Ihr Engagement ermöglicht es uns,<br />

unseren Kundinnen und Kunden auch in<br />

Zukunft verlässliche Beratungen, attraktive<br />

Angebote und ein hohes Maß an Vertrauenswürdigkeit<br />

zu bieten“, betonte<br />

Martin Bücher, Vorstandsvorsitzender<br />

der Kreissparkasse Biberach, sichtlich<br />

stolz über so viele Jubilare. Die Veranstaltung<br />

bot neben der Ehrung einen<br />

Rahmen zum Austausch und zur Dankbarkeit.<br />

In persönlichen Gesprächen, mit<br />

kleinen Präsenten und einer festlichen<br />

Atmosphäre wurde die Treue ausdrucksvoll<br />

gewürdigt.<br />

KREISSPARKASSE BIBERACH<br />

Vermögen-Management<br />

auf stabilem Wachstumskurs<br />

Die Vermögen-Management, die Spezialisten für die Vermögensverwaltung der Kreissparkasse Biberach,<br />

feierte im Herbst <strong>2025</strong> einen bedeutenden Meilenstein: Nach dem Start im Jahr 2001 mit damals 14 Mandaten<br />

betreut die Bank nun über 1.000 Vermögensverwaltungsmandate.<br />

Text: Jennifer Härtel / Foto: Kreissparkasse Biberach<br />

Die steigende Nachfrage nach Vermögensverwaltung<br />

ist vor allem auf den zunehmenden<br />

Bedarf an Vorsorge zurückzuführen.<br />

Gleichzeitig unterstreicht der<br />

erreichte Meilenstein das große Vertrauen<br />

in die Kompetenz und Verlässlichkeit<br />

der Sparkasse vor Ort.<br />

Seit über zwei Jahrzehnten legt die<br />

Vermögen-Management ihren Fokus auf<br />

individuelle und ganzheitliche Ansätze,<br />

um das Vermögen ihrer Kundinnen und<br />

Kunden nachhaltig wachsen zu lassen. In<br />

einer Zeit, in der finanzielle Sicherheit<br />

und gewinnbringende Investitionen zunehmend<br />

wichtiger werden, sind Expertise<br />

und Zeit zwei maßgebliche Faktoren<br />

für die Entscheidung zur professionellen<br />

Geldverwaltung. Insbesondere im Unternehmensbereich<br />

und bei Institutionen<br />

verzeichnet dieser Finanzbereich der<br />

Kreissparkasse Biberach ein überdurchschnittliches<br />

Wachstum.<br />

Geldanlage und Vorsorge<br />

sind Vertrauenssache<br />

Nicht nur die Maximierung des Vermögens<br />

steht bei Kunden im Fokus, wenn es<br />

um die Vermögensverwaltung geht: Gerade<br />

bei Unternehmen und Einrichtungen<br />

wie Stiftungen ist eine fundierte Expertise<br />

und das Wissen über gesetzliche Anforderungen<br />

unersetzlich. Anders als bei<br />

vielen anderen Vermögensverwaltungs-<br />

Anbietern kennen sich Kunde und Vermögensverwalter<br />

in der Kreissparkasse<br />

persönlich. Das schafft Vertrauen und<br />

auch bessere Ergebnisse.<br />

Durch die persönliche Verbindung<br />

entwickeln sich individuelle Strategien,<br />

die zum Kunden passen und letztlich zu<br />

steigenden Erträgen und Wachstum führen.<br />

„Der 1.000ste Kunde ist ein bedeutendes<br />

Zeichen dafür, dass wir auf dem<br />

richtigen Weg sind“, resümiert Kurt<br />

Hardt, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse<br />

Biberach. „Wir sind stolz darauf,<br />

dabei zu helfen, dass unsere Kunden ihre<br />

finanziellen Ziele erreichen und ihre<br />

Träume verwirklichen. Die positive Resonanz<br />

zeigt, dass unser Engagement und<br />

unsere Expertise in der Region geschätzt<br />

werden.“<br />

Kurt Hardt, Dr. Dominik Reiter<br />

Ein Zeitfresser in<br />

professionellen Händen<br />

Ein schier unendliches Portfolio an Anlagemöglichkeiten,<br />

wie Aktien, Anleihen,<br />

Fonds, oder ETFs, dauerhafte Überwachung<br />

und Analysen zur Vermögensicherung,<br />

Flexibilität in der Anlagestrategie<br />

sowie Transparenz und Komfort sind einige<br />

der Gründe, warum die Geldverwaltung<br />

immer öfter in professionelle Hände<br />

gelegt wird.<br />

Nicht nur bei Unternehmern, sondern<br />

auch bei vermögenden Privatpersonen.<br />

Denn die Geldanlage und das Monitoring<br />

fordern unermesslich viel Zeit. Daher bildet<br />

der Komfort der Vermögensverwaltung<br />

vermehrt eine attraktive Alternative.<br />

Zudem überzeugen die langjährige<br />

Erfahrung und die persönliche Betreuung<br />

der Kreissparkasse Biberach. „Wir arbeiten<br />

mit dem Geld unserer Kunden und<br />

das tagtäglich. Gute Nerven stehen bei<br />

uns an der Tagesordnung. Aber wir spekulieren<br />

nicht; wir investieren verantwortungsvoll“,<br />

führt Dr. Dominik Reiter,<br />

Direktor der Vermögen-Management,<br />

aus. Anlageentscheidungen werden daher<br />

grundsätzlich bewusst auch auf Basis<br />

nicht-finanzieller Aspekte getroffen.<br />

Aktuell verwalten er und sein 21-köpfiges<br />

Team ein Vermögen von insgesamt<br />

rund 1 Milliarde Euro und leisten so einen<br />

Beitrag für Wohlstand in der Region.<br />

90 Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong>


iberach<br />

Der Show-Truck der Motorworld auf dem<br />

Parkplatz der ACTIV-GALERIE war ein<br />

echter Hingucker am Eröffnungsabend<br />

Im Rahmen des Pre-Openings öffneten<br />

die Geschäfte erstmals ihre Tore für Kunden<br />

Geschäftsführer Hans-Jürgen Birk begrüßte die Gäste<br />

und stellte das neue Shopping-Center vor<br />

Neues Shopping-Erlebnis in Biberach<br />

ACTIV-GALERIE feierte VIP-Opening<br />

Die modernisierte ACTIV-GALERIE rund um den Kaufland-Standort in Biberach hat im Rahmen<br />

eines exklusiven Pre-Openings erstmals ihre Türen für geladene Gäste geöffnet. Aus dem früheren<br />

Supermarkt ist in den vergangenen zwei Jahren eine zeitgemäße Shopping-Mall entstanden, die mit<br />

neuen Fachmärkten, vielfältiger Gastronomie und attraktiven Freizeitangeboten überzeugt.<br />

Das VIP-Opening am 12. November war<br />

ein gelungener Auftakt: Zahlreiche Vertreter<br />

aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft,<br />

Geschäftspartner und Freunde<br />

folgten der Einladung und konnten sich<br />

bei einem festlichen Abend von der neuen<br />

Atmosphäre überzeugen. Für das leibliche<br />

Wohl sorgten „Die Brotrebellen“ der<br />

Bäckerei Schwarz, die mit kreativen Backwaren<br />

und Spezialitäten begeisterten.<br />

In der Ansprache von Geschäftsführer<br />

Hans-Jürgen Birk wurde deutlich, wie<br />

viel Leidenschaft, Teamgeist und Durchhaltevermögen<br />

in das Projekt geflossen<br />

sind. Hervorgehoben wurde auch die<br />

erfolgreiche Ansiedlung von Marken wie<br />

DM und Deichmann, die bereits seit<br />

vielen Jahren einen Standort in Biberach<br />

suchten.<br />

Mehr als 20 Millionen Euro hat die<br />

ACTIV-Group in die Revitalisierung und<br />

Erweiterung investiert – und damit ein<br />

modernes Einkaufs- und Begegnungszentrum<br />

für die ganze Region geschaffen.<br />

Die ACTIV-GALERIE bietet nun auf über<br />

12.800 Quadratmetern nicht nur ein<br />

breites Spektrum an Geschäften, sondern<br />

auch rund 500 Parkplätze, einen Ladepark<br />

für E-Autos sowie ein großes<br />

Fitnessstudio im Obergeschoss und ab<br />

Ende Januar 2026 zusätzlich einen<br />

Baumarkt.<br />

Die Herausforderungen der Bauphase –<br />

von statischen Überraschungen bis zu<br />

nachhaltigen Investitionen in Photovoltaik,<br />

Grünflächen und moderne Haustechnik<br />

– wurden mit Engagement und<br />

Kreativität gemeistert. Die neue ACTIV-<br />

GALERIE ist damit nicht nur ein Ort für<br />

Einkauf und Genuss, sondern auch ein<br />

Vorzeigeprojekt in Sachen Nachhaltigkeit<br />

und moderner Infrastruktur.<br />

Mit dem feierlichen VIP-Opening wurde<br />

ein neues Kapitel für Biberachs Einzelhandel<br />

aufgeschlagen. Die ACTIV-GALE-<br />

RIE steht für Shopping, Genuss und<br />

Begegnung – ein lebendiger Treffpunkt<br />

für alle Generationen.<br />

Fotos: Hermann Genth<br />

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91


laupheim<br />

LAUBÜ – der Laupheimer Bürgerpreis<br />

Auszeichnung des Vereins<br />

Kinder- und Heimatfest Laupheim e.V.<br />

Ein Abend voller Applaus, Tradition und Gemeinschaft – mit einer Laudatio von Ivo Gönner,<br />

die Heimatgefühle weckte. Die Laupheimer Bürgerstiftung hat den Verein Kinder- und Heimatfest<br />

Laupheim e.V. am 19. November mit dem „LAUBÜ – der Laupheimer Bürgerpreis“ ausgezeichnet.<br />

Fotos: Laupheimer Bürgerstiftung, Hermann Genth (1)<br />

Mit dieser Ehrung würdigt die Stiftung<br />

den Einsatz des Vereins, der Jahr für Jahr<br />

das traditionsreiche Kinder- und Heimatfest<br />

organisiert und damit ein Stück gelebte<br />

Heimat für die ganze Stadt schafft.<br />

Über 100 geladene Gäste waren zur Preisverleihung<br />

in den Saal der Kreissparkasse<br />

Laupheim gekommen. Musikalisch eröffnet<br />

wurde die Feier vom Schülerspielmannszug<br />

– ein stimmungsvoller Auftakt<br />

für einen Abend in den Laupheimer<br />

Stadtfarben „Grün-Weiß-Rot“.<br />

Frank Schneider vom Vorstand der Bürgerstiftung<br />

brachte es auf den Punkt:<br />

„Das Kinder- und Heimatfest bedeutet<br />

für Laupheim fünf Tage voller Freude<br />

und Zusammenhalt. Der Verein leistet<br />

hier eine großartige Arbeit, die weit über<br />

die Organisation hinausgeht.“ Er erinnerte<br />

daran, dass der verstorbene Initiator<br />

des Preises und Gründungsvorstand der<br />

Bürgerstiftung, Friedrich E. Rentschler,<br />

den LAUBÜ einst als „Oscar für besonderes<br />

bürgerschaftliches Engagement“<br />

bezeichnet hatte.<br />

Auch die Erste Bürgermeisterin Eva-<br />

Britta Wind unterstrich in ihrem Grußwort<br />

die Bedeutung des Festes für die<br />

Stadt: „Es bringt Menschen zusammen<br />

und zeigt Laupheim von seiner besten<br />

Seite. Der LAUBÜ ist die verdiente Anerkennung<br />

für dieses Engagement.“ Sie<br />

überbrachte zudem die Grüße des<br />

Schirmherrn der Veranstaltung, Oberbürgermeister<br />

Ingo Bergmann, der am<br />

Vortag Vater geworden war.<br />

Laudator Ivo Gönner<br />

Zur Einstimmung auf das kommende<br />

Heimatfest 2026 präsentierte Johannes<br />

Welz einen Film mit den Höhepunkten<br />

des Festes <strong>2025</strong>. „217 Tage sind es noch<br />

– da bekommt man richtig Lust“, freute<br />

sich Fridolin Schmid von der Bürgerstiftung.<br />

Er betonte, dass auch der Laudator<br />

des Abends perfekt zu den Preisträgern<br />

passe: Ivo Gönner, gebürtiger<br />

Laupheimer und langjähriger Oberbürgermeister<br />

von Ulm, kennt das Fest seit<br />

seiner Kindheit und weiß, wie man große<br />

Volksfeste feiert.<br />

Mit humorvollen Anekdoten eröffnete<br />

Gönner seine Laudatio: „Meine erste Erinnerung<br />

an das Heimatfest ist, dass ich<br />

als Kindergartenkind mit dem Rottalmolle<br />

fahren durfte.“ Er würdigte die enorme<br />

Leistung des Vereins, der jedes Jahr aufs<br />

Neue dieses Fest auf die Beine stellt:<br />

„Kaum isch es rom, geht’s scho wieder<br />

los.“ Gönner betonte zudem den hohen<br />

Wert des Ehrenamts: Ohne Menschen,<br />

die sich engagieren, wären solche Veranstaltungen<br />

nicht möglich.<br />

Der Verein Kinder- und Heimatfest Laupheim e.V. wurde von der Laupheimer Bürgerstiftung mit dem „LAUBÜ – der<br />

Laupheimer Bürgerpreis“ ausgezeichnet. Deren Vorsitzender Ralf Aubele (mitte) nahm den Preis stellvertretend für alle<br />

Mitwirkenden entgegen. Neben ihm Laudator Ivo Gönner und die Erste Bürgermeisterin Eva-Britta Wind.<br />

Übergabe des LAUBÜ <strong>2025</strong> an Ralf Aubele, Vorsitzender des Heimatfestvereins<br />

Schüler-Spielmannszug Laupheim<br />

Den goldenen LAUBÜ nahm Ralf Aubele,<br />

Vorsitzender des Heimatfestvereins,<br />

stellvertretend für alle Mitwirkenden<br />

entgegen: „Dieser Preis ehrt alle, die Jahr<br />

für Jahr zum Gelingen beitragen – von<br />

den Schulen über die Vereine bis zu den<br />

Schaustellern.“<br />

Christian Striebel, Vorstandsvorsitzender<br />

der Laupheimer Bürgerstiftung, kündigte<br />

den musikalischen Abschluss durch die<br />

Stadtkapelle an: „Das Musikstück ist den<br />

Preisträgern gewidmet – Mitsingen ausdrücklich<br />

erwünscht.“ Wenige Augenblicke<br />

später erfüllte das traditionelle<br />

Heimatfestlied den Saal, als alle gemeinsam<br />

kräftig anstimmten: „Am Himmel<br />

hoch die Sonne glänzt.“<br />

92 Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong>


WIR SIND DIE<br />

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ausflugstipp<br />

Wärmender Wintergenuss<br />

Wundervolle Thermal- und<br />

Heilbäder im Wellness-Süden<br />

Wellness aus der Tiefe: Nirgendwo in Deutschland gibt es so viele Thermal- und Heilbäder wie in<br />

Baden-Württemberg, gefolgt von Bayern. Elegante Erlebnisbecken, wärmende Moorpackungen, Sole und Saunen<br />

bis zum Trend „Eisbaden“ – genießen Sie die Kraft des Wassers! Die Natur hat unsere Region reich beschenkt.<br />

Ideal für Tagesausflüge, Wochenendtrips und Kurzurlaube.<br />

Der Südwesten ist unschlagbar: Was die Dichte an Thermal-, Mineral- und<br />

Solebäder angeht, hat Baden-Württemberg die Nase vorn. Dies liegt an der verhältnismäßig<br />

dünnen Erdkruste des Oberrheingrabens. Im „Bäderland Nummer 1“<br />

treten daher Quellen besonders häufig zutage.<br />

Text: Diana Wieser<br />

>> Wassermetropole Stuttgart<br />

DAS LEUZE / Stuttgarter Bä der<br />

Mineralbad Berg / SMG Sarah Schmid<br />

SoleBad Cannstatt / Stuttgarter Bä der<br />

19 Quellen, drei Thermalbäder, zweitgrößtes Mineralwasservorkommen Europas!<br />

Foto: Rawpixel.com<br />

Unfassbare 44 Millionen Liter Mineralwasser<br />

sprudeln pro Tag (!) unter dem<br />

Stuttgarter Stadtteil Bad Cannstatt hervor.<br />

Das macht die Schwabenmetropole<br />

zur Stadt mit dem zweitgrößten Mineralwasservorkommen<br />

Europas hinter Budapest.<br />

Wellnessgänger profitieren zum<br />

Beispiel von rund 19 öffentlich zugänglichen<br />

Trinkbrunnen.<br />

Beim Kurpark befindet sich das<br />

SoleBad Cannstatt, auch Mineralbad<br />

Cannstatt genannt, das durch sein kohlensäurehaltiges<br />

Heilwasser prickelnde<br />

„Champagnerbäder“ bereithält. Das<br />

Schwimmbecken ist mit naturbelassenem,<br />

chlorfreiem Heilwasser gefüllt.<br />

Eine Wohltat für empfindliche Haut! Weitere<br />

Bade- und Kneippbecken, Whirlpools,<br />

Saunen und eine Salz-Lounge bereiten<br />

pures Wohlbefinden. Fans der<br />

Freikörperkultur entspannen auf der begrünten<br />

Dachterrasse im eigenen FKK-<br />

Bereich.<br />

50er-Jahre-Chic verströmt das Mineralbad<br />

Berg, das mit einem großen<br />

Außenbereich samt naturbelassenem<br />

Heilwasser punktet sowie mit geschlechtergetrennten<br />

Saunabereichen.<br />

Die Erlebnis-Therme „Das Leuze“ ist<br />

dank seines Kinderlands ideal für Familien.<br />

Neun Becken im Innen- und Außenbereich<br />

stellen eine Wasseroberfläche<br />

von 1.800 qm. Ein Strömungskanal, Wasserfälle<br />

plus eine Kneipp-Anlage verbinden<br />

Gesundheit mit Aktion. Zum 3.300<br />

qm großen Wellnessbereich gehören<br />

zwölf Dampf- und Saunaräume, Abkühlbecken<br />

sowie Freiluftterrassen und Liegewiesen<br />

direkt am Neckar.<br />

Mehr Infos:<br />

www.stuttgarterbaeder.de<br />

94 Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong>


ausflugstipp<br />

>> Chic, Glanz und goldene Ära der Bäderkultur<br />

Caracalla Therme /<br />

Baden-Baden Kur & Tourismus GmbH<br />

Friedrichsbad / Baden-Baden Kur & Tourismus GmbH<br />

Antiker Chic im Wohlfühl-Olymp<br />

Baden-Baden strömt noch heute den Luxus vergangener Tage<br />

aus. Zum Beispiel durch sein Kurhaus mit Casino sowie die<br />

Trinkhalle mit ihrem offenen Wandelgang, gespickt mit 16 korinthischen<br />

Säulen. Hier können Sie das Heilwasser kosten. Antike<br />

Anmut genießen Sie im Friedrichsbad in Baden-Baden. Lassen<br />

Sie sich im kreisrunden Badetempel unter der 18 m hohen Kuppel<br />

treiben und erheben den Blick gen Olymp! Es erwartet Sie<br />

eine Abfolge von 17 Wohlfühlstationen, die den Körper erst langsam<br />

erwärmen und dann wieder abkühlen.<br />

Der Rundgang mit Thermalwasserduschen, Kurz-Massage,<br />

Kalt-, Warm-, Dampf-, Bewegungs-, Voll- und Sprudelbädern sowie<br />

Ruheräumen dauert etwa drei Stunden. Dazwischen erfreut<br />

sich das Auge an handbemalten Majolika-Kacheln und historischen<br />

Armaturen. Unter dem Friedrichsbad gewähren die 2000<br />

Jahre alten römischen Badruinen von „Aquae Aureliae“ Einblicke<br />

in die Ursprünge des Kurortes. Mit der Caracalla Therme<br />

und ihrer 5.000 qm großen Bäderlandschaft steht Ihnen in<br />

Baden-Baden eine weitere Wohlfühloase offen.<br />

Info: Gemeinsam mit Bad Kissingen und Bad Ems gehört<br />

Baden-Baden zum UNESCO-Welterbe der „Great Spas of<br />

Europe“, zu denen insgesamt 10 Städte zählen, wie Vichy,<br />

Bath oder Karlsbad.<br />

Palais Thermal Maurische Halle / TMBW, Chris<strong>top</strong>h Duepper<br />

Orientalisches Dekor trifft Jugendstil<br />

Ebenfalls eine architektonische Wohlfühlperle ist das Palais<br />

Thermal in Bad Wildbad. Hier verschmelzen orientalische Kacheln<br />

mit römischen Säulen, göttlichen Skulpturen, farbenfrohen<br />

Fenstern und Malereien zu einer wahren Augenweide. Wassererlebnis<br />

pur steht Ihnen in zwölf verschiedenen Thermalbecken<br />

zur Verfügung. Dazu gehören drei prunkvoll gestaltete<br />

Fürstenbäder in Anlehnung an die adeligen Häupter, die hier<br />

bereits entspannten. Hinzu kommt eine großzügige Saunalandschaft.<br />

Der große Outdoor-Panoramapool ist bei Dunkelheit in magischen<br />

Farben beleuchtet. Wie ein Märchen aus 1001 Nacht<br />

wirkt der maurische Saal, in dem kulinarische Stärkungen warten.<br />

Die Architektur nahm sich die Alhambra in Granada zum<br />

Vorbild. Orient meets Schwarzwald – hier tauchen Sie sprichwörtlich<br />

vom Alltag ab.<br />

Tipp: Kaum Zeit für Wellness? Das Jordanbad in Biberach oder<br />

die Limesthermen in Aalen lohnen sich als regionale Abstecher<br />

für Vielbeschäftigte.<br />

Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong><br />

95


ausflugstipp<br />

Moorbäder Bad Wurzach / feelMOOR Bad Wurzach<br />

Baden im Schwarzen Gold! Heilbäder mit Moor-Wert.<br />

Das Wurzacher Ried gilt als das größte intakte<br />

Hochmoor Mitteleuropas. Zwischen<br />

Alb, Oberschwaben und Allgäu findet<br />

sich jede Menge des „Schwarzen Goldes“.<br />

Wie rund um den Federsee, dessen besonderen<br />

Untergrund Sie im lustigen Wackelwald<br />

erleben. Drei Kurorte haben<br />

sich auf Moorangebote spezialisiert, darunter<br />

das Moor- und Mineralheilbad Bad<br />

Buchau. Neben Mooranwendungen im<br />

Gesundheitszentrum begeistert die Adelindis-Therme,<br />

deren Keltensauna im Außenbereich<br />

optisch an die Spitzdächer<br />

der prähistorischen Pfahlbauten erinnert.<br />

Über einen Wellness-Triple freut sich<br />

Bad Waldsee. Die Stadt ist sowohl Moorheilbad<br />

als auch Kneippkurort. Eine<br />

Thermalquelle hat sie auch. Sie ist schwefel-<br />

und fluoridhaltig und gilt mit 65 Grad<br />

als heißeste Quelle Oberschwabens.<br />

Zu genießen in abgekühlter Form in der<br />

Waldsee-Therme.<br />

Moorbäder de Luxe erhalten Sie in<br />

Bad Wurzach, dem ältesten Moorheilbad<br />

Baden-Württembergs. Während Sie in der<br />

feelMOOR Therme im Wasser entspannen,<br />

genießen Sie im feelMOOR Gesundheitsresort<br />

täglich frisch mit Thermalwasser<br />

zubereitete Moorbäder. Die<br />

400 qm große Moorbadeabteilung gilt als<br />

die modernste Deutschlands. Ein Bad im<br />

Moor wirkt antientzündlich, schmerzlindernd<br />

und stoffwechselanregend.<br />

Adelindis Therme mit Keltensauna, Bad Buchau /<br />

Oberschwaben Tourismus GmbH, Florian Trykowski<br />

Genussvoll durch<br />

den Winter<br />

mit unseren Punsch-<br />

Spezialitäten<br />

Leckere Fruchtsäfte und duftende Gewürze.<br />

Nicht nur Kinder lieben unseren Punsch<br />

mit besten Gewürzen, aber ganz ohne Alkohol.<br />

Warm genauso wie kalt ein Genuss.<br />

www.burkhardt-fruchtsaefte.de<br />

Außenbereich der Waldsee-Therme / Städtische Rehakliniken Bad Waldsee<br />

96 Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong>


ausflugstipp<br />

Was ist Mineral- und Thermalwasser?<br />

Grundwasser bildet sich in einer Schicht zwischen 40 bis 50 m unter der Erdoberfläche.<br />

Schadstoffe aus Industrie und Landwirtschaft können jedoch ebenfalls<br />

dorthin vordringen. Mineralwasser hingegen entstammt aus einer Tiefe von bis<br />

zu 1.000 m und ist vor Verunreinigungen geschützt. Auf dem Weg in die Tiefe hat<br />

es über lange Zeiträume Mineralien wie Magnesium, Calcium, Hydrogencarbonat<br />

und Sulfat aufgenommen, abhängig von den jeweiligen Gesteinsschichten. Misst<br />

das Wasser an der Quelle mindestens 20 Grad, spricht man von einem Thermal-<br />

Mineralwasser.<br />

Winterzeit<br />

ist<br />

Glühwein<br />

zeit<br />

Salzgrotte, Solemar Bad Dü rrheim / TouristikMarketingBW, OliverRaatz<br />

Von Dampf bis Eis: besondere (Sole-) Thermen<br />

Heilwasser ist nicht nur in flüssiger Form<br />

gesundheitsfördernd. Als Dampf, Gas<br />

oder Inhalation reinigt es die Poren, sorgt<br />

für eine Entgiftung, befreit die Atemwege.<br />

In Bädern mit einem sehr starken<br />

Salzgehalt wird der Körper ohne Anstrengung<br />

vom Wasser getragen, was sich<br />

wohltuend auf Verspannungen, Muskelund<br />

Gelenkerkrankungen auswirkt. Im<br />

Solymar in Bad Mergentheim rücken in<br />

verschiedenen Becken mit einem dreiprozentigen<br />

Solegehalt die einzelnen Mineralien<br />

des Salzwassers in den Fokus.<br />

Zum Beispiel im stressabbauenden Lithiumbad<br />

oder im hautpflegenden „Totes-<br />

Meer-Magnesiumbad“.<br />

Sauna mit Salz, Solemar Bad Dü rrheim /<br />

TouristikMarketingBW, OliverRaatz<br />

Solebad Solymar Bad Mergentheim /<br />

Solymar Therme<br />

Äußerst gesundheitsfördernd ist Wasser<br />

in gefrorener Form. Ein Eisbad stimuliert<br />

den Stoffwechsel und das Immunsystem.<br />

Schönes Extra: Ob beim Eisbad im Zuber<br />

oder im Winter im See – fachgerecht ausgeführt<br />

steigt das Glückshormon Dopamin<br />

um 250 Prozent! Bestandteil des<br />

„Bio-Hacking“-Programms Bad Dürrheim<br />

sind Eisbäder. Das Solemar in Bad<br />

Dürrheim hat sogar eine Kältekammer.<br />

Wem das zu frostig ist, atmet die Kraft des<br />

Soleheilbads in der dortigen Salzgrotte,<br />

gefertigt mit 9.500 Ziegeln aus dem Salz<br />

des Toten Meeres, stimmungsvoll umrahmt<br />

mit Klang- und Farbeffekten.<br />

Wenn<br />

nicht jetzt,<br />

wann dann?<br />

Erst genießen Sie seinen verführerischen Duft.<br />

Dann spüren Sie seine wohltuende Wärme.<br />

Erleben Sie unseren Glühwein aus<br />

vollmundigem Wein und einer Komposition<br />

ausgesuchter Gewürze.<br />

Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong><br />

97<br />

www.burkhardt-fruchtsaefte.de


ausflugstipp<br />

Vital Parcours, Bad Wö rishofen /<br />

Therme Bad Wö rishofen<br />

Abendstimmung mit Palmen, Bad Wö rishofen / Therme Bad Wö rishofen<br />

Bad Wörishofen – Ursprung der Kneippkur<br />

In Bad Wörishofen im Unterallgäu entwickelte der Pfarrer<br />

Sebastian Kneipp seine weltbekannte Kneippkur, die sich aus<br />

fünf Säulen zusammensetzt.<br />

1. Hydrotherapie: warm-kalte Reize durch Wassertreten,<br />

Wechselgüsse, Bäder, Wickel.<br />

2. Ernährung: vollwertige Mischkost aus regionalen,<br />

naturbelassenen Zutaten mit viel Gemüse, Obst, Salaten<br />

und Vollkornprodukten.<br />

3. Phytotherapie: Pflanzen und Kräuter wie Arnika<br />

oder Salbei als Tee, Saft, Badezusatz, Salbe oder Kräutersäckchen.<br />

4. Bewegung: Gymnastik und sanfte Ausdauersportarten<br />

wie Wandern, Nordic Walking, Radfahren und Schwimmen.<br />

5. Balance: Entspannungstechniken wie Yoga<br />

oder Autogenes Training.<br />

Mit seinem Kurgarten, den Sport- und Kulturangeboten, mehreren<br />

Freiluft-Kneippanlagen, Wander- und Spazierwegen ist<br />

Bad Wörishofen ganz auf Gesundheitstourismus eingestellt.<br />

Dass man diesen sogar <strong>top</strong>modern gestalten kann, beweist die<br />

Bad Wörishofen Therme.<br />

Dank vieler Palmen und<br />

exotischen Besonderheiten<br />

kommt hier neben<br />

dem Badegenuss in zahlreichen<br />

Innen- und Außenbecken<br />

auch Südseefeeling<br />

auf! Schweben<br />

Sie im Solebad mit 20 %<br />

Solegehalt, erleben Sie<br />

prickelnde Momente im<br />

Vitalparcours oder dem<br />

Kräuterwarmbad.<br />

Salzstadel, Bad Wö rishofen /<br />

Therme Bad Wö rishofen, Christian Kasper<br />

Außenansicht Sonnenhof / Sonnenhof<br />

Therme Bad Saulgau, Ingo Rack<br />

Tipp: Schwäbische Bäderstraße<br />

Vom Startpunkt Überlingen mit seiner mediterran anmutenden<br />

Havel-Therme direkt am Bodensee verbindet die Schwäbische<br />

Bäderstraße die Orte Bad Saulgau, Bad Buchau,<br />

Bad Schussenried, Aulendorf, Bad Waldsee, Bad Wurzach,<br />

Bad Grönenbach und Bad Wörishofen. Diese neun charmanten<br />

Städtchen verwöhnen mit außergewöhnlichen Wellnessund<br />

Gesundheitsangeboten und begeistern durch ihre<br />

Kulturangebote und Naturlandschaften.<br />

98 Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong>


Botswana<br />

hautnah erleben:<br />

7 Tage traumhafte Flugsafari<br />

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Botswana“ komfortable<br />

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kunst & kultur<br />

OB Martin Ansbacher<br />

Jubiläumsfeier 100 Jahre Museum Ulm<br />

Ein Museumsbesuch wie<br />

eine Kreuzschifffahrt<br />

Das Ulmer Museum wurde am 4. Oktober 1925 eröffnet, getragen von Ideen<br />

der Bürgerschaft. Für diese hatte das Jubiläumswochenende einiges zu<br />

bieten. Tanzen im Kiechelsaal. Kunstauktion mit Klangerlebnis. Kreatives<br />

Gestalten im Werklabor. Designmärkte, Expertentalks, KI-Ideenschmieden<br />

und architektonische Entdeckungen bei Rundgängen durchs Gebäude.<br />

Dr. Stefanie Dathe, OB Ansbacher und Prof. Dr.<br />

Guido Adler beim Anscheiden der Geburtstagstorte<br />

Dr. Stefanie Dathe, Stadtrat Dr. Hans-Walter Roth,<br />

OB Martin Ansbacher<br />

Artists Talks zu Themen wie Digitale Kunst<br />

Festabend mit Kunstauktion „100 Jahre - 100 Werke“<br />

Treibende Beats erfüllen die Tanzfläche:<br />

Wo sonst kostbare Kunst hängt, bewegen<br />

sich Fans elektronischer Musik durch den<br />

historischen Kiechelsaal. Die Dance Party<br />

zum 100. Geburtstag des Ulmer Museums<br />

zeigte, was Bürgermeisterin Iris<br />

Mann in ihrer Eröffnungsrede meinte<br />

mit: „Das Museum Ulm ist ein Haus für<br />

die Bürgerschaft. Es soll alle aus der<br />

Stadtgesellschaft ansprechen.“ So brachte<br />

die Tanzparty in Kooperation mit<br />

Decadance und Stadtkind Ulm verschiedenste<br />

Nachtschwärmer von Gen Z bis<br />

zur Boomer Generation zusammen.<br />

DREI ANLÄSSE ZU FEIERN!<br />

Neben dem Museumsjubiläum gab es weitere<br />

Anlässe, um die Korken knallen zu<br />

lassen. Seinen 70. Geburtstag feierte das<br />

von Max Bill entworfene HfG Gebäude,<br />

das zum Tag der offenen Tür am 3. Oktober<br />

rund 1.200 Besucher begrüßte. Nächstes<br />

Highlight war die Eröffnung des Werklabors.<br />

Bereits während der restlichen<br />

Umbauphase bis 2029 sollen hier erste<br />

Veranstaltungen stattfinden, wie Workshops<br />

zu lokalen oder gesellschaftlich relevanten<br />

Themen. Iris Mann, Bürgermeisterin<br />

für Kultur, Bildung und Soziales, betonte:<br />

„Wir wollen die Gesellschaft gestalten,<br />

aber ohne erhobenen Zeigefinger.<br />

Doch welche Themen sind relevant? Wie<br />

gehen wir mit Debatten um?“<br />

Das neue Werklabor soll mehr Raum für<br />

Teilhabe, vor allem für spielerische Forschung<br />

geben, denn „Kulturelle Bildung<br />

ist keine Nebensache“, so Museumsdirektorin<br />

Stephanie Dathe. Es steht Kindern,<br />

Teenagern und Erwachsenen offen. Zudem<br />

solle gezeigt werden, dass man in<br />

einem Museum viel Spaß haben kann.<br />

Für Dathe ist ein Museumsbesuch mit einer<br />

Kreuzschifffahrt vergleichbar. „Sie<br />

gehen auf eine Entdeckungsreise und<br />

sammeln Eindrücke abseits des Alltags.“<br />

ÜBERRASCHUNGEN BEIM UMBAU<br />

Besondere Eindrücke konnten Interessierte<br />

bei einer geführten Begehung<br />

durch die zwei sanierten Gebäudeteile<br />

Ehinger Stadel und Gewerbebank gewinnen.<br />

Milica Jeremic, Hauptabteilungsleiterin<br />

des Städtischen Gebäudemanagements,<br />

gab Anekdoten über Fehlalarme<br />

und der Dauerpräsenz der Feuerwehr<br />

zum Besten. Sie zeigte viele der ungeplanten<br />

Herausforderungen, die auftauchten,<br />

um das Gebäude barrierefrei,<br />

sicherer und energetisch effizienter zu<br />

gestalten. Beim Bau eines Aufzugschachts<br />

kam heraus, dass an dieser Stelle<br />

gar kein Fundament mehr vorhanden<br />

war. „Da haben wir uns gewundert, wie<br />

das Haus so lange stehen konnte.“ Begeistert<br />

zeigte sich Jeremic über den Fund<br />

einer Beton-Rippendecke, die sichtbar<br />

bleiben soll. Optisch öffne sich das Museum<br />

der Stadt, zum Beispiel durch großzügige<br />

Fensterfronten.<br />

KUNSTAUKTION MIT<br />

KLANGERLEBNIS<br />

Am 4. Oktober schnitt Oberbürgermeister<br />

Martin Ansbacher pünktlich um<br />

11 Uhr die Jubiläumstorte an. Ein besonderes<br />

Geschenk machte Stadtrat Dr.<br />

Hans-Walter Roth mit einem historischen<br />

Fernglas, durch welches das Museum<br />

rosigen Zeiten entgegenschauen möge.<br />

Raum für Ideen im Werklabor<br />

Fotos: Matthias Schmiedel (7), diana wieser (3)<br />

100 Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong>


kunst & kultur<br />

Spannend ging es am Festabend weiter.<br />

Unter dem Motto „100 Jahre – 100 Werke“<br />

wurden Kunstwerke versteigert, zur Verfügung<br />

gestellt von Galerien, Sammlern<br />

sowie Kunstschaffenden. Das Ganze stilvoll<br />

verpackt mit Apéro Riche und Klangerlebnissen<br />

von Minimalife, die elektronische<br />

Musik als Live Band performten.<br />

Iris Mann hielt die Eröffnungsrede<br />

An beiden Tagen gab es Expertentalks,<br />

zum Beispiel über digitale Kunst. Zudem<br />

hatten Besucher die Möglichkeit, Ideen<br />

für das Ulmer Museum zu entwickeln, gemeinsam<br />

mit dem Team der Baupiloten<br />

oder interaktiv mit KI. Kreatives Gestalten<br />

im Werklabor sowie ein Design- und<br />

Kreativmarkt rundeten das bunte Jubiläumswochenende<br />

ab.<br />

Bis 2029 dauern die Umbaumaßnahmen<br />

Neun Monate arbeitete das Museumsteam<br />

mit Hochdruck daran, dass die Feier<br />

während des Umbaus stattfinden<br />

konnte. Über 2.000 Besucher zeigten sich<br />

begeistert. Tanz, Musik, Spaß, Genuss,<br />

Entdeckungsrundgänge, kreative „Animation“:<br />

Das Museumsjubiläum hatte<br />

tatsächlich viel mit einer Kreuzschifffahrt<br />

gemeinsam. Nur mit besserem<br />

CO 2<br />

-Abdruck und ohne Seekrankheit.<br />

Informativer Rundgang mit Milica Jeremic<br />

Hinweis: Das Ulmer Museum bleibt vorerst<br />

weiterhin wegen Umbau und Sanierung<br />

geschlossen. Ein Highlight des Museums<br />

– der 40.000 Jahre alte Löwenmensch<br />

– ist ab dem 13. Dezember <strong>2025</strong><br />

wieder in der Kunsthalle Weishaupt zu<br />

bewundern.<br />

dwi n<br />

Baubegehung der sanierten Gebäudeteile<br />

Zum Auftakt: Tanzparty mit Elektro-Musik<br />

impressum<br />

TOP MAGAZIN Ulm / Neu-Ulm<br />

Verleger: Hermann Genth (ViSdP)<br />

TOP MAGAZIN Ulm / Neu-Ulm erscheint in der HAG Verlag und Marketing GmbH<br />

Schellingstraße 23, 89077 Ulm / Postfach 2520, 89015 Ulm<br />

Telefon 0731/399495-0 / Fax 0731/399495-20<br />

www.<strong>top</strong>magazin-ulm.de / E-Mail ulm@<strong>top</strong>-magazin.de<br />

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Anzeigenakquisition: Hermann Genth<br />

Redaktion: Diana Wieser, Michael Mader, Nadja Cramer, Nicola Gebhart, Sandra Werner-Lang, Hermann Genth sowie Gastautoren<br />

Fotos: Jürgen Hofstätter, Anita Gall, Peter Neher, Herbert Geiger, Glacis Galerie, Diana Wieser, Christina Hanke, Goldene Elf, Pexels<br />

(Ylanite Koppens), Kuhbergverein, Horst Höger/Sparkasse Neu-Ulm – Illertissen, CuraMed, Vecteezy, TMBW/Joachim Negwer, bildwerk 89,<br />

Elisabeth Hahn, Tamara Häge, Johannes Glöggler, TMBW Mende, Hennjng Schlottmann, Museum Ulm, Ulmer Marketing Club/ Peter Reiser,<br />

Moritz Reulein, Rohde Fotografie Kaufbeuren, KBU Werbeagentur, Mercedes-Benz AG, Kreuter MedeleSchäfer, Stöhr Logistik GmbH,<br />

Stephanie Lützen, Armin Buhl/IHK Ulm, Kaipf, Bielefelder Werkstätten (BW), pictureagency, Wohnsinn Kast, Hirn Immobilien, Areion,<br />

CuraMed, Radiologie Sedelhöfe, AdobeStock (peopleimages), Dr. Claudia Koller, Dres. Beck/Heilig, Kira Kurz/ Nicolas Reil, Georg Kliebhan,<br />

Frank Mosthof, Ferdinand Joesten, Nadja Cramer, Lerch Genusswelten, Kreissparkasse Biberach, Laupheimer Bürgerstiftung, Rawpixel.com,<br />

Stuttgarter Bäder, SMG Sarah Schmid, Baden-Baden Kur & Tourismus GmbH, TMBW/ Chris<strong>top</strong>h Duepper, feelMOOR Bad Wurzach,<br />

Oberschwaben Tourismus GmbH/ Florian Trykowski, Städtische Rehakliniken Bad Waldsee, Touristik Marketing BW/Oliver Raatz, Solymar<br />

Therme, Therme Bad Wörishofen, Christian Kasper, Sonnenhof Therme Bad Saulgau/Ingo Rack, Matthias Schmiedel, Jochen Klenk, Marc<br />

Lontzek, Sylvain Guilbot, Kunsthalle Weishaupt, Henry M. Linder, BEGE Galerien, Christoffer Leitner, Brauerei Gold Ochsen, Eric Maier-Rehm,<br />

U11 Eurocup, Sandra Werner-Lang , Hermann Genth und Inserenten.<br />

Layout/Gestaltung: kerstin.vorwalter.editorialdesign, Ulm<br />

Druck: Maurer Druck, Geislingen an der Steige<br />

Nachdruck von Beiträgen und Fotos, auch auszugsweise, nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des Verlags. Für unverlangt<br />

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TOP MAGAZIN Ulm/Neu-Ulm erscheint viermal jährlich, die nächste Ausgabe erscheint am 16. März 2026.<br />

IMPRESSUM 4-<strong>2025</strong><br />

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Aachen, Augsburg, Berlin, Bielefeld, Bonn, Dortmund, Dresden, Düsseldorf,<br />

Frankfurt, Hamburg, Koblenz, Köln, Leipzig, München, Münster,<br />

Niederrhein, Reutlingen/Tübingen, Rhein-Kreis Neuss, Potsdam/<br />

Brandenburg, Ruhr (Essen), Saarland, Sachsen-Anhalt (Süd)/Halle (Saale),<br />

Sauerland, Siegen-Wittgenstein, Stuttgart, Südwestsachsen, Thüringen,<br />

Trier/Lux, Ulm/Neu-Ulm, Wuppertal. (aktuell ausgesetzt ist: Bodensee,<br />

Mecklenburg-Vorpommern)<br />

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Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong><br />

101


kunst & kultur<br />

Theater Ulm, Spielzeit 2026<br />

IDOMENEO (<strong>2025</strong>) / Foto: Jochen Klenk<br />

Ein Rausch für die Sinne<br />

Das Theater Ulm kann Bombast – auch unter besonderen Bedingungen! Mit einem Paukenschlag begann die<br />

Spielzeit: Idomeneo, ein Mozart-Meisterwerk, inszeniert vor der magischen digitalen Bildwelt des Kobie van Rensburg.<br />

Der Strom an Highlights ebbt 2026 nicht ab. Kreative Inszenierungen, außergewöhnliche Events und vieles<br />

mehr erwartet Kulturfans jeden Alters.<br />

Vulkanausbrüche, die Brocken feuriger<br />

Lava auf die Szenerie schleudern, bis die<br />

Funken scheinbar ins Publikum sprühen.<br />

Götter, aus deren Augen und Mündern es<br />

qualmt, brodelt, fließt. Helden, die Hannibal-gleich<br />

auf Elefanten zwischen Tempelsäulen<br />

über die Bühne reiten. Das<br />

Publikum hält den Atem an, Bravo-Rufe<br />

ertönen. Es ist überwältigt von den digitalen,<br />

KI-unterstützten Bühnenbildern<br />

der Mozar<strong>top</strong>er Idomeneo.<br />

Das Branden der Wellen, die Glut des<br />

Vulkans, Rauch und Nebelschwaden –<br />

die Elemente waren visuell so inszeniert,<br />

dass sie nahezu haptisch spürbar wurden.<br />

Dazu die herausragende Leistung<br />

des Ensembles und eine universelle<br />

Geschichte um Pflicht und Selbstentfaltung,<br />

Liebe und Menschlichkeit. Kein<br />

Wunder, dass sich die Presse überregional<br />

überschlug, nach dem Motto: „Auf<br />

nach Ulm!“ Kobie van Rensburgs einzigartige<br />

Ästhetik begeisterte bereits bei der<br />

Winterreise und Lacrimae, das mit<br />

dem Theaterpreis <strong>2025</strong> ausgezeichnet<br />

wurde.<br />

PREISGEKRÖNTER<br />

MUSIKGENUSS<br />

Es scheint, als wollte das Theater Ulm<br />

ausdrücken: Jetzt erst recht! Trotz des<br />

Brandes in der alten Postpakethalle, dem<br />

große Teile des Kostümfundus sowie<br />

wichtige Probebühnen zum Opfer fielen.<br />

Doch das älteste Stadttheater Deutschlands<br />

zeigt sich resilient. Gestärkt von<br />

der Loyalität der Ulmer und nationaler<br />

Anerkennung. Jüngst durch die Fachzeitschrift<br />

Opernwelt mit dem Titel „Uraufführung<br />

des Jahres“ (siehe Seite 47).<br />

So geht die Spielzeit 2026 trotz erschwerter<br />

Bedingungen spielfreudig weiter. In<br />

der Sparte Musiktheater mit der Uraufführung<br />

Lippen schweigen (am. 21.02.), gefolgt<br />

von Roberto Devereux (ab 26.02.),<br />

The Turn of the Screw (ab 11.04.) und<br />

der poetischen Wagneroper Der Meistersinger<br />

von Nürnberg (ab 04.06).<br />

Musikalisch sorgen vier Kammerkonzerte<br />

sowie die Lange Nacht der Kammermusik<br />

(02.05.) für Klanggenuss.<br />

Ebenso wie drei Philharmonische Konzerte<br />

im CCU, von preisgekrönten Saxophonisten<br />

bis zu Richard Strauss. Das<br />

Neujahrskonzert sowie das Schwörkonzert<br />

in der Pauluskirche am 18. Juli<br />

sind weitere Highlights.<br />

In der Schauspielsparte folgen Heinrich<br />

von Kleists Die Familie Schroffenstein<br />

(Premiere 15.01.), Orlando (ab 17.01.)<br />

nach dem berühmten Roman von Virginia<br />

Woolf, Mephisto (ab 19.03.) nach Klaus<br />

Mann und Fräulein Julie (ab 20.03.) nach<br />

August Strindberg. Den Abschluss bilden<br />

Vater Unser (ab 23.05.) sowie das<br />

Songdrama Ewig Jung (ab 07.06.), in dem<br />

das Theater Ulm in 50 Jahren als Altersresidenz<br />

für das Ensemble dient.<br />

TANZEVENTS: STAUNEN &<br />

MITMACHEN<br />

Freunde des Tanzens werden 2026 verwöhnt.<br />

In Step for two (Uraufführung<br />

31.01.) geht es um tänzerische Duette,<br />

welche von Breakdance bis Bühnentanz<br />

die Begegnung zwischen Menschen<br />

102 Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong>


BUNTE FISCHE (<strong>2025</strong>) / Foto: Marc Lontzek<br />

GISELLE (<strong>2025</strong>) / Foto: Sylvain Guillot<br />

Mordshunger (<strong>2025</strong>) / Foto: Sylvain Guillot<br />

darstellen. Mit Creative Dialoges (ab<br />

30.04.) wird die Beziehung von Simone<br />

de Beauvoir und Jean-Paul Sartre interpretiert.<br />

Bei Together in Motion (Uraufführung<br />

14.06.) im Roxy Ulm inszenieren<br />

Tänzer des Ensembles eigene Choreografien.<br />

Tänzerische Bandbreite mit verschiedensten<br />

Compagnien gibt es bei der<br />

5. Tanztheater Benefizgala zugunsten<br />

der Mukoviszidose Fördervereins Ulm<br />

e.V. am 13. Mai zu bewundern.<br />

zeigen Kids, Teens und Erwachsene am<br />

11. und 12. Juli ihr Können.<br />

Am 7. Juli werden die Publikumslieblinge<br />

beim Theaterpreis gekürt. Es gibt Bürgerbühnen<br />

für Akteure von 10 bis 99 Jahren<br />

(z. B. Die Welle ab 25.04.), Wortreich Lesungen<br />

im Aegis Café, gesellige Gesprächsabende<br />

mit Ensemblemitgliedern in<br />

Jaques‘ Weindepot. Plus Workshops, öffentliche<br />

Bühnenproben, pädagogische<br />

Angebote und Gastspiele rund um Erich<br />

Kästner (mit Walter Sittler am 21.02.) und<br />

Astrid Lindgren (mit Schauspielerin Gesine<br />

Cukrowski am 14.03.). Das Theater<br />

Ulm schafft bürgernahe Berührungspunkte<br />

mit Kultur. Doch können die Ulmer<br />

auch etwas für ihr Theater tun? dwi n<br />

Tanzbegeisterte haben Gelegenheit,<br />

eigene Fähigkeiten zu verfeinern. Allen<br />

voran beim glamourösen Theaterball<br />

am Valentinstag (14.02). Im Tanzcafé<br />

gehts am 08.02. ans Aufwärmen mit<br />

Standardtänzen und am 19.04. mit<br />

Charleston in Richtung Maitanz. Bei der<br />

Ballettschulgala des Theaters Ulm<br />

SPENDENAUFRUF<br />

Rund 30.000 aufwändige Kostüme wurden bei dem Brand am 25. Juni <strong>2025</strong> zerstört.<br />

Darunter Trachten, Uniformen, Rokoko- und Hochzeitskleider, deren Anfertigung<br />

teilweise rund 150 Stunden benötigt. Auf das Theater Ulm kommen beachtliche<br />

Mehrkosten zu. Wer helfen möchte, kann den Spendenfundus unterstützen unter:<br />

www.theater-ulm.de/theater/aktuelles/fundus-spendenaktion-der-theaterfreunde<br />

BÜHNENZAUBER | GUTE VORSÄTZE | MAGISCHE MOMENTE<br />

DAS SCHNUPPER-ABO MIT JE VIER VORSTELLUNGEN<br />

DAS PERFEKTE PRÄSENT FÜR WEIHNACHTEN<br />

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DIE FAMILIE SCHROFFENSTEIN<br />

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Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong><br />

103


kunst & kultur<br />

Willi Siber in der Kunsthalle Weishaupt<br />

„Cosmos Color“: Kunstwerke,<br />

wie vom Himmel gefallen<br />

Es gibt Künstler, die greifen nach den Sternen. Willi Siber holt den Mond nach<br />

Ulm. Der oberschwäbische Künstler feiert nach internationalen Erfolgen in<br />

seiner Heimatregion seine räumlich bislang größte Einzelausstellung. Auf<br />

1.400 qm entfaltet sich in der Kunsthalle Weishaupt der dreidimensionale<br />

Farbkosmos Sibers in aller Pracht. Faszinierend, assoziativ, geradezu spirituell.<br />

So haben Sie den Mond noch nie gesehen.<br />

Die große Wand, welche die Ausstellungsräume<br />

des ersten und zweiten<br />

Stockwerks miteinander verbindet, ist<br />

gespickt mit magisch schillernden Scheiben<br />

in Rot, Gelb, Blau. Maßstabsgetreu<br />

hat Willi Siber ihre Struktur der Mondoberfläche<br />

nachempfunden, basierend<br />

auf Daten der NASA. Das faszinierende<br />

Leuchten beruht auf einer fünffachen<br />

Lackierung aus Schwarz, Chrom und drei<br />

Farblasierungen, was den Objekten Tiefe<br />

verleiht. Dennoch wirken die Scheiben<br />

leicht, denn Kunst soll wirken „als wäre<br />

sie gerade eben vom Himmel gefallen.“<br />

Die dritte Dimension<br />

„Alle meine Bilder haben eine dritte<br />

Dimension, eine reale Tiefe“, erläutert<br />

Siber. Kein Wunder: Die kreativen Wurzeln<br />

des Oberschwaben liegen nicht in<br />

der Malerei, sondern in der Bildhauerei.<br />

Zudem erbte er die Schreinerei seines<br />

Vaters. Sibers ältere Arbeiten bestehen<br />

aus filigranen Holzkörpern und Gitternetzbildern.<br />

Durch ein Kunstprojekt in<br />

Amsterdam fand Siber 2002 zur Farbe.<br />

Die hat ihn nicht mehr losgelassen.<br />

Zum Beispiel in Form von hochglänzenden<br />

Epoxidharzen oder Interferenzlacken,<br />

die je nach Perspektive ihr Kolorit<br />

wechseln. Im Farbreigen des Künstlers ist<br />

nichts zufällig, sondern alles wohl komponiert.<br />

Wie in der raumgreifenden Wandinstallation,<br />

bestehend aus 70 Farbtafeln.<br />

Das Verhältnis von hell und dunkel, warm<br />

und kalt, Primär- und Sekundärfarben<br />

wird hier intuitiv vermittelt. Farbenlehre<br />

ohne Worte. Show don’t tell.<br />

Willi Siber, Wandobjekt, <strong>2025</strong>, MDF, Interferenzlack,<br />

140 x 70 x 9 cm, Private Collection, Ulm,<br />

© VG Bild-Kunst, Bonn <strong>2025</strong>, Foto: Henry M. Linder<br />

Installationsansicht, Willi Siber, Tafel und Bodenobjekt,<br />

2000, Holz, gefasst, © VG Bild-Kunst, Bonn <strong>2025</strong><br />

Fotos: Diana Wieser (2), Kunsthalle Weishaupt<br />

Willi Siber, Farbtafeln<br />

Kathrin Weishaupt, Willi Siber, Theopold2<br />

Über den Bildrand hinaus gedacht<br />

Ob Fläche zu Raum, ob Konvex zu<br />

Konkav, ob Festes zu Flüchtigem – Willi<br />

Sibers Werke wirken lebendig, durch ihr<br />

Spannungsfeld der Gegensätzlichkeiten.<br />

„Meine Bilder sind Ausschnitte der Welt,<br />

denkbar über den Rand des Bildes hinaus.“<br />

Mal inspiriert von den Rillen einer<br />

Pistenwalze, mal von einer 400 Jahre<br />

alten Tür im Maggia-Tal, symbolisieren<br />

sie Beweglichkeit.<br />

Dafür steht auch das wiederkehrende<br />

Tropfen-Motiv. „Inspiriert von den Regentropfen<br />

meines Atelierfensters, verkörpern<br />

diese das Schwebende, Leichte, Wandelbare.“<br />

Manche Betrachter und Betrachterinnen<br />

sehen in den bunten Tropfen<br />

auch Blasen, Smarties, Bohnen, bunt<br />

lackierte Nägel, eine menschliche Niere<br />

oder Lebensformen wie Einzeller. So sind<br />

Sibers farbenfrohe, vielschichtige Arbeiten<br />

das Eintrittstor zum größten aller Räume<br />

– dem der menschlichen Phantasie.<br />

Willi Siber, Tafelobjekt, <strong>2025</strong>, Hartkunststoff, Chromlack<br />

140 x 100 x 10 cm, © VG Bild-Kunst, Bonn <strong>2025</strong><br />

Foto: Henry M. Linder<br />

Die bis dato größte Einzelausstellung des<br />

76-jährigen Künstlers findet nun „im<br />

schönsten Haus“ seiner Heimat statt.<br />

Appetit auf Kunst machen neue Eventformate:<br />

Dazu gehören ein KunstLunch,<br />

englischsprachige Führungen, Känguru-<br />

Kunst für die Kleinen sowie „Art & Apéro“<br />

jeden dritten Donnerstag des Monats mit<br />

Drinks, Live-Musik, Performances und<br />

Künstlergesprächen.<br />

dwi n<br />

104


SCHWÄBISCHE<br />

LATE NIGHT<br />

BEGINNT<br />

TÄGLICH<br />

UM 18 UHR.<br />

regiotv_ schwaben Regio TV Schwaben Regio TV Schwaben n regio-tv.de


kunst & kultur<br />

BEGE Galerien Ulm<br />

Eine der letzten<br />

POP-ART-Ikonen<br />

zu Gast in Ulm!<br />

Bunt, laut, euphorisch: Pop-Art entstand in den 1950/60er Jahren. Andy<br />

Warhols „Shot Sage Blue Marilyn“ gilt mit 195 Millionen Dollar Verkaufspreis<br />

als teuerstes Gemälde des 20. Jahrhunderts. Die BEGE Galerien Ulm brachten<br />

mit „Contemporaries – Andy Warhol und James Francis Gill“ zwei Ikonen<br />

dieser Kunstrichtung zusammen. Der Clou: Der 91-jährige Gill war als einer<br />

der letzten noch lebenden Pop-Art-Künstler seiner Zeit bei der Vernissage<br />

anwesend.<br />

Bernd Geserick, James Francis Gill, Larissa Monteiro da Costa<br />

Wer durch die „Contemporaries“-Ausstellung<br />

flanierte, sah sich den Stars der<br />

1950/1960er Jahre gegenüber. Elisabeth<br />

Taylor, Audrey Hepburn, John F. Kennedy,<br />

The Rolling Stones, die Beatles,<br />

Joseph Beuys… und natürlich Marilyn<br />

Monroe. Mal lasziv aus dem Pool steigend,<br />

mal als „Happy Marilyn“ offen in<br />

die Kamera lachend. In knalligen Farben<br />

wie Türkis, Pink und Gelb, geschaffen<br />

von zwei Pop-Art-Künstlern, die selbst zu<br />

Ikonen geworden sind: Andy Warhol und<br />

James Francis Gill.<br />

Beide Künstler wurden in den BEGE<br />

Galerien mehrmals ausgestellt, betonte<br />

Bernd Geserick, der diese 1984 in Ulm<br />

gegründet und zu einem Zentrum zeitgenössischer<br />

Kunst im Ulmer Fischerviertel<br />

gemacht hat. „Nun war es höchste Zeit,<br />

beide zusammenzuführen.“ Gekleidet<br />

mit Cowboy-Hut, Jeanshemd, Stickerei-<br />

Anzug und elegantem Halstuch zog der<br />

91-jährige Texaner alle in seinen Bann.<br />

dienstes in Honolulu Plakate und Wandmalereien<br />

gestaltet hatte – früh auf prominente<br />

Förderer zählen. Allen voran Dominique<br />

und John de Menil, die als die<br />

größten Kunst-Privatsammler der USA<br />

galten. 1962 kauften sie Gills Marilyn-<br />

Triptychon und vermachten es dem Museum<br />

of Modern Art in New York. Noch<br />

bevor Andy Warhols Werke dort Einzug<br />

hielten. Weitere Förderer wie Gunther<br />

Sachs ebneten seine Karriere, ebenso wie<br />

die São Paulo Biennale im Jahr 1967, wo<br />

er zusammen mit Edward Hopper und<br />

Andy Warhol ausgestellt wurde. Letzterer<br />

gilt in der Pop Art als unerreicht. Selbst<br />

Gill sagte über ihn: „He left us all in the<br />

dust.“ 1972 zog sich Gill aus der Kunstszene<br />

zurück, überwältigt von seinem Erfolg,<br />

den ihm unter anderem seine „Political<br />

Prisoners“-Reihe bereitet hatte. In seinen<br />

Werken ging es Gill nie nur um Glamour,<br />

sondern auch um Gesellschaftskritik.<br />

In den 2010er Jahre begann seine<br />

späte Schaffensperiode.<br />

Verkauf eines signierten „Woman-in-Water“ Motivs<br />

Doch wie wird ein Künstler zum Star?<br />

Gills Manager Ted Bauer erläuterte dessen<br />

Werdegang. „Wir kaufen Kunst nicht<br />

nur aus Liebe, sondern weil wir an jemanden<br />

glauben“, betonte Bauer. So konnte<br />

Gill – nachdem er während seines Wehr-<br />

Für Begeisterung sorgte die anschließende<br />

Ausstellungseröffnung. Galerist Bernd<br />

Geserick und Galeriemanagerin Larissa<br />

Monteiro da Costa brachten den Besuchern<br />

außergewöhnliche Werke näher.<br />

Larissa Monteiro da Costa freut sich über<br />

den Erfolg der Ausstellung, die bis zum<br />

18. Oktober in den BEGE Galerien lief:<br />

„Es ist schön zu erleben, wie lebendig die<br />

Auseinandersetzung mit Kunst hier in<br />

Ulm ist. Wenn Werke berühren, Gespräche<br />

entstehen und Sammlerinnen und<br />

Sammler diesen Moment mitnehmen,<br />

erfüllt das genau den Anspruch, den wir<br />

als Galerie verfolgen.“<br />

Tipp: Noch bis zum 20. Dezember <strong>2025</strong><br />

ist die aktuelle Ausstellung „BAG STAGE“<br />

des deutschen Künstlers Thitz zu sehen,<br />

der mit seinen internationalen „Tüten-<br />

Projekten“ bekannt wurde. Auf Basis von<br />

Papiertüten lässt er Stadtansichten,<br />

Geschichten und Visionen aufeinandertreffen.<br />

dwi n<br />

Fotos: BEGE Galerien (2), Diana Wieser (2)<br />

106 Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong>


<strong>top</strong> genuss<br />

Das <strong>top</strong> magazin präsentiert<br />

Kulinarisches aus der Region<br />

Fotos: Fotolia.de (Jarek Chabraszewski, Tony Leone, exclusive-design)<br />

Peter A. Strauss<br />

Nicolas La Rocca<br />

Kevin Leitner<br />

Hans Häge<br />

Stefan Jäckel<br />

Florian Wagenbach<br />

Maximilian Moser<br />

Bruno Reichart<br />

Marco Langer<br />

Zsolt Fodor<br />

Jens Madsen<br />

Ben Benasr<br />

GOURMET-GALA<br />

EINE KULINARISCHE<br />

SYMPHONIE<br />

IN 12 AKTEN<br />

Powered by<br />

HOTEL<br />

VIER JAHRESZEITEN<br />

STARNBERG<br />

SPECIAL GUESTS AUS HAMBURG<br />

Jeffrey Hoogstraaten & Robin Trampert<br />

Erleben Sie die 12 Monate 12 Sterne Gourmet-Gala im<br />

renommierten Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg.<br />

12 Spitzenköche aus dem Genuss-Projekt<br />

„12 Monate 12 Sterne“ kommen an einem Abend<br />

zusammen und präsentieren ihre Meisterwerke.<br />

Dieser deutschlandweit einzigartige Genuss-Abend wird<br />

ein kulinarisches Highlight. Feinschmecker dürfen sich<br />

auf Sterne-Küche in allen Variationen, feinste Weine,<br />

Champagner und Kaviar freuen.<br />

Exklusives Gourmet-Erlebnis<br />

SPECIAL GUESTS aus Hamburg:<br />

Jeffrey Hoogstraaten & Robin Trampert<br />

aus dem Hotel Tortue<br />

Walking Dinner mit Sterneköchen hautnah<br />

Sonntag, 18. Januar 2026<br />

18:00 Uhr - 23:00 Uhr<br />

Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg<br />

295 € pro Person<br />

inkl. aller Food-Stationen, 1 Glas Champagner, Kaviar-<br />

Appetizer, Weine, Bierspezialitäten, Softdrinks, Pralinen,<br />

Espresso, Käse- und Brotspezialitäten und Digestif-Bar<br />

12 MONATE 12 STERNE<br />

T +49 0 171 20 90 770<br />

info@12monate-12sterne.de<br />

www.12monate-12sterne.de<br />

Sichern Sie sich Ihre Tickets<br />

HOTEL VIER JAHRESZEITEN STARNBERG<br />

T +49 8151 44700<br />

info@vier-jahreszeiten-starnberg.de<br />

www.vier-jahreszeiten-starnberg.de<br />

@ChristofferLeitner @leopalomaphoto


essen & trinken<br />

12 Monate 12 Sterne<br />

Kulinarisches Gipfeltreffen<br />

„Schweiz meets Allgäu“<br />

Wenn sich die kulinarischen Welten der Schweiz und des Allgäus begegnen, entsteht mehr als nur<br />

ein Fest für den Gaumen – es wird ein Erlebnis für alle Sinne. Im Hotel edita in Scheidegg trafen sich am<br />

21. September Gourmets und Genießer zum fünften „12 Monate 12 Sterne“-Event des Jahres <strong>2025</strong>, um sich<br />

von kreativen Kompositionen und überraschenden Geschmackserlebnissen verzaubern zu lassen.<br />

Die Atmosphäre war geprägt von Vorfreude,<br />

exklusivem Ambiente und der spürbaren<br />

Leidenschaft der Spitzenköche, die<br />

an diesem Tag ihre ganz eigene Handschrift<br />

auf die Teller zauberten. Sternekoch<br />

Stefan Jäckel aus dem Storchen<br />

Zürich und Bruno Reichart, Küchenchef<br />

des Hotels edita, vereinten an diesem<br />

besonderen Tag Schweizer Raffinesse mit<br />

Allgäuer Regionalität in einem kreativen<br />

6-Gang-Menü.<br />

Nach einem stilvollen Empfang auf der<br />

Terrasse mit Champagner von Perrier<br />

Jouët und feinstem Beluga Amur Kaviar<br />

erwartete die Gäste eine Menüfolge,<br />

die Handwerkskunst und Innovation<br />

eindrucksvoll verband. Von Randen-<br />

Macaron mit Entenleber über norwegische<br />

Jakobsmuschel bis hin zu tranchiertem<br />

Rehrücken und Allgäuer Kalbsfilet –<br />

jeder Gang spiegelte die harmonische<br />

Verbindung beider Regionen wider. Die<br />

perfekt abgestimmte Weinbegleitung<br />

vom Weingut Büchin und dem südafrikanischen<br />

Weingut Normandie 1693 sowie<br />

Pralinen aus der Manufaktur Clement<br />

Chococult rundeten das Erlebnis ab.<br />

Fotos: Christoffer Leitner, Hermann Genth<br />

„12 Monate 12 Sterne“ verbindet die<br />

Food-&-Beverage-Welt, präsentiert den<br />

kulinarischen Genuss-Kalender und organisiert<br />

exklusive Gourmet-Events mit<br />

Spitzenköchen aus Deutschland, Österreich<br />

und der Schweiz. Das Projekt setzt<br />

auf nachhaltige Kooperationen und die<br />

Verbindung von Gourmetküche und regionalem<br />

Handwerk – ein Anspruch, den<br />

auch das Hotel edita als Gastgeber bestens<br />

erfüllte.<br />

Direktor Dirk Sander zeigte sich begeistert:<br />

„Dieses Event hat eindrucksvoll gezeigt,<br />

wie sich zwei kulinarische Regionen<br />

auf Augenhöhe begegnen können.“ Auch<br />

Initiator Armin Langer betonte die<br />

Bedeutung des Projekts: „Mit ‚12 Monate<br />

Bruno Reichart, Armin Langer<br />

Bruno Reichart, Armin Langer, Dirk Sander, Stefan Jäckel, Marc Buchholz<br />

108 Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong>


essen & trinken<br />

Melanie Ciccio und Jürgen Czech vom Weingut Büchin<br />

Armin Langer, Stefan Jäckel<br />

Armin Langer, Dirk Sander<br />

Apero<br />

12 Sterne‘ möchten wir zeigen, wie Vielfalt,<br />

Handwerk und regionale Identität zu<br />

neuen kulinarischen Erlebnissen führen.“<br />

Sie möchten beim nächsten Event von<br />

„12 Monate 12 Sterne“ dabei sein? Die<br />

große Gourmet-Gala mit gleich zwölf<br />

Sterneköchen findet am 18. Januar 2026<br />

im Hotel Vier Jahreszeiten in Starnberg<br />

statt. Unter dem Motto „Eine kulinarische<br />

Symphonie in zwölf Akten“ erwartet<br />

Sie ein einzigartiges Erlebnis: Zwölf Meisterköche,<br />

darunter aus der Region Ulm<br />

die Sterneköche Hans Häge und Marco<br />

Langer, präsentieren an individuellen<br />

Stationen ihre kulinarischen Kreationen<br />

und laden zu einer genussvollen Reise<br />

voller Raffinesse und Handwerkskunst<br />

ein, begleitet von Champagner und<br />

korrespondierenden Weinen. Weitere Informationen<br />

und Tickets gibt es unter<br />

www.12monate-12sterne.de<br />

Tipp: Tickets für die Gourmet-Gala eignen<br />

sich auch hervorragend als Weihnachtsgeschenk.<br />

Balfego Thunfisch mit Tortellini, Cedri Zitrone<br />

und Perigord Trüffel<br />

Tranchierter Rehrücken mit Hagebutten-<br />

Portweinsauce und Pfifferling Blini<br />

Orangen-Grandmanier-Mousse mit Bitterschokolade und Passionsfruchteis<br />

Allgäuer Kalbsfilet mit Zitronen Emulsion,<br />

gebratenem Romanesco und Physalis<br />

Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong><br />

109


essen & trinken<br />

Jahrgangsbier <strong>2025</strong><br />

Gold Ochsen Ulmator<br />

Für das Jahrgangsbier <strong>2025</strong> ging die Ulmer Traditionsbrauerei Gold Ochsen völlig neue Wege<br />

und präsentierte Mitte November eine ungewöhnliche Kreation. Denn hier treffen zwei Welten aufeinander:<br />

Zum einen die Sorte Pils mit ihrem schlanken, hellen und leichten Körper sowie ausgeprägter Hopfennote,<br />

zum anderen der gehaltvolle Doppelbock mit seiner kräftigen Stammwürze und malzigen Basis.<br />

Text: Rebekka Horn / Foto: Brauerei Gold Ochsen<br />

Entstanden ist ein Geschmack, der Bierliebhaber<br />

überzeugen wird. Während der Antrunk mit schönen,<br />

kräftigen Malznuancen beeindruckt, geht das<br />

Bouquet in ein vom Alkohol betontes schlankes Aroma<br />

über, das durch Zitrus- und Maracujanoten abgerundet<br />

wird. Optisch überzeugt der Premium Pils<br />

Doppelbock „Gold Ochsen Ulmator“ durch sein<br />

bernsteinfarbenes Erscheinungsbild, gekrönt von<br />

einer cremigen, kompakten und lang haltenden<br />

Schaumkrone. Der Alkoholgehalt beträgt 75 Volumenprozent.<br />

Da sich die Rezeptur stark am Hopfen orientiert,<br />

wurden die entsprechenden Sorten von<br />

den Braumeistern von Gold Ochsen gezielt<br />

ausgewählt und dosiert. Dabei setzten sie<br />

mit dem Hopfen „Tettnanger Tango“ auf<br />

eine relativ neue Sorte und mit der Kalthopfung<br />

auf eine Brautechnik, die ein<br />

intensives Aromaspektrum garantiert.<br />

„Kraftvoll, elegant, spritzig, frisch und<br />

zugleich fein in der Hopfenkomposition<br />

– wobei gerade der Hopfen dem<br />

Malz ein wunderbares Fundament<br />

verleiht“, beschreibt Bernhard Frey,<br />

1. Braumeister und Technischer Betriebsleiter<br />

bei Gold Ochsen, das Jahrgangsbier<br />

<strong>2025</strong>. Wie immer beinhaltet<br />

die Rezeptur drei Hopfensorten aus<br />

Tettnang, doch für die diesjährige Komposition<br />

war eine besonders entscheidend:<br />

die Neuzüchtung Tango, die vor<br />

allem durch ihr umfangreiches Aromaspektrum<br />

mit dominierenden Maracujaund<br />

Zitrusnoten wie Orange, Mandarine<br />

und einem Hauch Limette besticht.<br />

Um dieses intensive Aroma zu erhalten, wurde ein<br />

Teil des Tango-Hopfens nicht in der Heißphase, sondern<br />

in der Kaltphase zugeführt. Da bei der sogenannten<br />

Kalthopfung keine flüchtigen Hopfenöle<br />

abgekocht werden, können die Braumeister bei diesem<br />

Prozess so viel Geschmack und Aroma wie möglich<br />

in das fertige Bier überführen. Dies führt beim<br />

„Gold Ochsen Ulmator“ zu einem Spiel aus unterschiedlichen<br />

Nuancen zwischen Zitrusnoten wie<br />

Grapefruit, Kräuterwürze und einer zarten, grüngrasigen<br />

Frische. Diese besondere Komposition<br />

macht das Jahrgangsbier zum idealen Begleiter<br />

eines jeden Menüs, da es sowohl mit deftigen<br />

als auch mit leichten oder süßen Speisen harmoniert.<br />

Erhältlich in gewohnt<br />

edler Verpackung<br />

Wie jedes Jahr wird das Jahrgangsbier<br />

per Hand in edle 075-Liter-Flaschen<br />

mit Naturkorken abgefüllt und ist auf<br />

1.597 Stück limitiert. Erhältlich ist das<br />

Jahrgangsbier für 1597 Euro im Brauerei<br />

Shop in der Ulmer Keplerstraße,<br />

im Ochsen Shop in der Ulmer Innenstadt<br />

sowie bundesweit über den Gold<br />

Ochsen Online Shop. Sowohl die Anzahl<br />

der abgefüllten Flaschen als auch<br />

der Verkaufspreis nehmen Bezug auf<br />

das Gründungsjahr der Brauerei Gold<br />

Ochsen.<br />

Prost!<br />

110 Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong>


genuss | anzeigen<br />

<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong><br />

BarrelLodge @ BarrelHouse<br />

Wileystr. 4 | 89231 Neu-Ulm | Telefon 0731 88484 | www.barrel-house.de<br />

Perfekt für Weihnachtsfeiern, Firmenevents &<br />

gesellige Abende im kleinen Kreis.<br />

Erleben Sie unsere festlich eingerichteten Hütten<br />

direkt auf der Terrasse des BarrelHouse – mit<br />

uriger Atmosphäre, hausgemachten Spezialitäten<br />

und einem Hauch von Kitzbühel mitten in Neu-<br />

Ulm!<br />

Unsere Wohlfühlhütten bieten jeweils 21 Sitzplätze<br />

sowie einen Stehbereich. Die Buchung beinhaltet<br />

ein 3-Gänge-Selbstbedienungsbuffet sowie<br />

eine premium Getränkepauschale (inklusive hausgebrautem<br />

Bier zum Selberzapfen!)<br />

Jetzt vorreservieren und unvergessliche Erinnerungen<br />

schaffen!<br />

n<br />

Buchbar: Di – Fr ab 17:00 Uhr | Sa und So ab 11:30 Uhr<br />

LAUPHEIM<br />

LAUPHEIMER HOF<br />

Rabenstr. 13 | 88471 Laupheim | Telefon 07392 9750 | www.laupheimer-hof.de<br />

In unserem Restaurant wird alles selbst gemacht<br />

und täglich frisch gekocht. Genießen Sie gesunde<br />

Frischeküche – wir verwenden bewusst regionale<br />

und saisonale Produkte sowie Fleisch aus artgerechter<br />

Tierhaltung.<br />

Wir sind überzeugt davon, dass beste Zutaten<br />

aus der Region und ein sorgsamer Umgang mit<br />

ausgewählten Speisen einen wichtigen Unterschied<br />

machen. Deshalb reifen wir unser Dry Aged<br />

Wagyu Beef auch selbst.<br />

n<br />

Küchenzeiten: Mo – Sa 17:00 Uhr bis 21:00 Uhr<br />

<strong>ULM</strong><br />

HOTEL GASTHOF RÖSSLE<br />

Ortsstraße 56 | 89081 Ulm | Tel. 07304 8038-0 | www.roessle-ermingen.de<br />

Das Rössle ist ein familiengeführtes Restaurant mit<br />

Hotel in Ermingen nur 15 Minuten von der Ulmer<br />

Innenstadt entfernt. Es ist bekannt für seine Gastfreundlichkeit<br />

und den familiären Flair. Gäste können<br />

dort neben typisch schwäbischen Gerichten<br />

unter anderem auch saisonale Spezialitäten, vegetarische<br />

Gerichte und verschiedene Salate genießen.<br />

Außerdem bietet das Rössle mit seinen Nebenzimmern<br />

den perfekten Rahmen für Familienfeiern<br />

oder geschäftliche Events. Aber auch für private<br />

Feiern zu Hause oder an einer beliebigen Location<br />

bietet das Rössle Team einen Catering Service mit<br />

leckeren Gerichten und Finger Food.<br />

n<br />

Öffnungszeiten: täglich außer Dienstags 17.00 bis 23.00 Uhr I Mi, Do, So 11.30 bis 14.00 Uhr<br />

<strong>ULM</strong><br />

TREIBGUT · RESTAURANT & BAR<br />

Friedrichsaustraße 50 | 89073 Ulm | 0731 2064000 | hotel.lago-ulm.de<br />

Das Restaurant für jeden Tag. Egal ob ein legeres<br />

Essen mit guten Freunden oder ein besonderer<br />

Abend mit Ihren Liebsten, im Treibgut genießen<br />

Sie raffinierte und einfallsreiche Küche.<br />

In unserer Metzgerei, Bäckerei, Patisserie und<br />

Brauerei entstehen unverfälschte natürliche Lebensmittel,<br />

aus denen wir einzigartige Gerichte<br />

zaubern.<br />

n<br />

Öffnungszeiten: Bistro Mo – Sa 14:00 bis 22:00 Uhr | Treibgut Mo – Sa 17:00 bis 22:00 Uhr<br />

Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong><br />

111


veranstaltungen<br />

GENESIS:<br />

Magische Lichtkunst<br />

in Neu-Ulm<br />

Nach gefeierten Stationen in Metropolen<br />

wie Boston, Santiago de Chile, Amsterdam<br />

und Madrid ist die immersive Inszenierung<br />

GENESIS des international<br />

renommierten Künstlerkollektivs PRO-<br />

JEKTIL nun erstmals in Neu-Ulm zu<br />

erleben.<br />

Die Kirche St. Johann Baptist wird dabei<br />

in ein leuchtendes Gesamtkunstwerk<br />

verwandelt: Farben, Formen und Klänge<br />

erzählen eindrucksvoll die Entstehung<br />

der Erde und verschmelzen mit der sakralen<br />

Architektur zu einem einzigartigen<br />

Erlebnis, das das Publikum tief berührt.<br />

Die Show läuft noch bis zum 16. Dezember<br />

<strong>2025</strong>.<br />

Weitere Informationen und Tickets<br />

unter www.projektilexperiences.com<br />

Fotos: Eric Maier-Rehm<br />

U11-EUROCUP 2026<br />

Turnier für Europas Fußballtalente<br />

Am 17. und 18. Januar 2026 verwandelt<br />

sich die Brühlhalle Elchingen wieder in<br />

ein internationales Fußballzentrum:<br />

Beim U11-EUROCUP treffen 24 Nachwuchsteams<br />

aus sechs Ländern aufeinander<br />

– darunter Top-Klubs wie FC Bayern<br />

München, Bayer 04 Leverkusen, Aston<br />

Villa, Rapid Wien und AZ Alkmaar.<br />

Gespielt wird im Championsleague-<br />

Modus – Spannung und Emotionen sind<br />

garantiert!<br />

Zudem treten als lokale Vertreter der SSV<br />

Ulm 1846 Fussball, der SV Thalfingen,<br />

der FC Burlafingen, der TSF Ludwigsfeld,<br />

der TSV Pfuhl und Gastgeber SV Oberelchingen<br />

an, die sich in den Qualifikationsturnieren<br />

durchgesetzt haben.<br />

Der U11-EUROCUP ist mehr als ein Turnier<br />

– er ist ein Gemeinschaftsprojekt aus<br />

Sport, Wirtschaft und Herzblut, unterstützt<br />

von regionalen Partnern. Wer da-<br />

bei ist, erlebt nicht nur packenden Fußball,<br />

sondern auch den Spirit einer Region,<br />

die zusammenhält. Auch der soziale<br />

Aspekt ist den Veranstaltern sehr wichtig.<br />

So gibt es seit Jahren ein Einlagespiel<br />

der Bananenflanken, die für mehr als nur<br />

den Sport stehen; sie repräsentieren Werte<br />

wie Inklusion, Fair Play und Teamgeist.<br />

Alle Infos rund um das Turnier gibt<br />

es im Internet: www.u11-eurocup.de<br />

oder auf der Facebook Seite<br />

www.facbook.com/u11eurocup<br />

Fotos: U11 Eurocup<br />

112 Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong>


veranstaltungen<br />

Alexander Krichel in Ulm – das 8. Konzert<br />

Nach dem erneut großen Erfolg bei den beiden Konzertabenden<br />

im Mai <strong>2025</strong> setzen der renommierte Hamburger Pianist<br />

Alexander Krichel und der Lions-Club Ulm/Neu-Ulm – Alb-Donau<br />

die seit 2019 währende Benefiz-Konzertreihe am Freitag,<br />

den 6. März und Samstag, den 7. März 2026 fort.<br />

Foto: Privat Foto: Sandra Werner-Lang<br />

Alexander Krichels dann 8. Konzert im Stadthaus Ulm führt<br />

durch zwei Welten, die der Pianist wie kaum ein anderer verbindet:<br />

Die strahlende, perlende kleine A-Dur-Sonate von Schubert<br />

und Mendelssohns „Variations sérieuses“ leuchten die deutsche<br />

Romantik aus, ehe nach der Pause Rachmaninoffs Corelli-Variationen<br />

den Weg in die russische Tradition weisen. Den Schluss<br />

bildet Prokofjews eruptive siebte Sonate – ein Finale, das kaum<br />

atemloser und halsbrecherischer sein könnte.<br />

Tickets und weitere Informationen über<br />

www.alexander-krichel-in-ulm.de<br />

„Im Angesicht des Lebens“<br />

Ein Abend voller<br />

wertvoller Impulse<br />

Regine Sauter und der Verein Lila Wolken e. V. laden herzlich zu<br />

einem besonderen Abend, der zum Nachdenken anregt, ins<br />

Kulturhaus Schloss Großlaupheim ein.<br />

Die bekannte Sängerin und Trauerrednerin ist am Samstag,<br />

7. Februar 2026 nicht nur Gastgeberin, sondern auch die musikalische<br />

Seele der Veranstaltung. Ein weiterer Akteur an diesem<br />

Abend ist Markus C. Müller, früher Europa-Chef von Black-<br />

Berry, heute Hospizbegleiter, Autor und Unternehmer. In seinem<br />

Buch „Im Angesicht des Lebens – Erfolg und Erfüllung neu<br />

gedacht“ und mit seiner ruhigen, klaren Art stellt er Fragen, die<br />

bewegen, wie zum Beispiel: „Lebe ich das Leben, das wirklich<br />

zu mir passt?“<br />

Der Abend bietet Vortrag,<br />

Musik, Fragerunde und<br />

Raum für Begegnung. Im<br />

Anschluss nimmt sich Markus<br />

C. Müller Zeit für Gespräche<br />

und signiert sein<br />

Buch persönlich im Foyer.<br />

Tickets (ab 18 Euro) gibt<br />

es im Kulturhaus Schloss<br />

Großlaupheim und bei reservix.<br />

Lila Wolken e. V. ist als Netzwerk in Laupheim und der Region<br />

ein Landeplatz zwischen Trauer und Neubeginn – ein Ort, der<br />

Menschen in schweren Zeiten auffängt und Orientierung bietet.<br />

www.verein-lila-wolken.de<br />

Im Angesicht des Lebens<br />

Erfolg und Erfüllung neu gedacht<br />

Vortrag & Lesung mit<br />

Markus C. Müller<br />

Musikalisch umrahmt<br />

und herzlich eingeladen von<br />

Regine Sauter<br />

Sa,7.2.26 Laupheim<br />

Kulturhaus Schloss Großlaupheim<br />

19 Uhr (Einlass 18 Uhr, Signierstunde im Anschluss)<br />

Tickets ab 18 € gibt es hier:<br />

Kulturhaus Laupheim, www.reservix.de<br />

Veranstalter: Lila Wolken e.V. | post@verein-lila-wolken.de<br />

Winter <strong>2025</strong> · <strong>top</strong> magazin <strong>ULM</strong>/<strong>NEU</strong>-<strong>ULM</strong><br />

113


veranstaltungen<br />

34. Ulmer Hochzeitstag<br />

Am Sonntag, den 11. Januar 2026, verwandelt sich die Ulmer<br />

Donauhalle von 11 bis 18 Uhr erneut in ein Paradies für Verliebte<br />

und Verlobte.<br />

Mehr als 80 Aussteller präsentieren die neuesten Trends und Inspirationen<br />

rund um den schönsten Tag im Leben. Damit sind<br />

die Ulmer Hochzeitstage seit Jahren die größte und beliebteste<br />

Hochzeitsmesse in Ulm und der gesamten Region. Auch das TOP<br />

Magazin ist wieder mit einem eigenen Stand vertreten und verteilt<br />

vor Ort den druckfrischen, 100-seitigen Hochzeitsratgeber<br />

für Ulm und die Region.<br />

Ein besonderes Highlight sind die verschiedenen Walking Acts,<br />

bei denen die aktuellen Brautmodekollektionen den ganzen<br />

Tag über live präsentiert werden.<br />

Tickets sind ausschließlich an der Tageskasse und nur<br />

gegen Barzahlung erhältlich.<br />

Fotos: Hermann Genth<br />

Neu-Ulmer Orchideentage 2026<br />

Ein Blütenmeer, das seinesgleichen sucht, erwartet die Besucher der 23. Orchideentage<br />

vom 13. bis 15. Februar in Neu-Ulm. Orchideen-Experten aus dem In- und Ausland<br />

verwandeln das Edwin-Scharff-Haus erneut in ein beeindruckendes tropisches<br />

Paradies und präsentieren ihre außergewöhnlichsten Orchideenarten.<br />

Dieses alle zwei Jahre stattfindende Event zieht nicht nur<br />

regionale und nationale Orchideenfreunde an, sondern auch<br />

Gäste, Züchter und Referenten aus aller Welt. Fachvorträge,<br />

eine feierliche Orchideentaufe sowie Beratung und Verkauf<br />

von Orchideen und passendem Zubehör machen die öffentliche<br />

Blumenschau zu einem besonderen Erlebnis.<br />

Fotos: Sandra Werner-Lang<br />

Für Ihre Treue im zu Ende gehenden Jahr<br />

bedanken wir uns herzlich, wünschen Ihnen<br />

ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute,<br />

Gesundheit und Erfolg für 2026.<br />

Wir freuen uns auch im kommenden Jahr<br />

auf viele schöne Begegnungen mit Ihnen und<br />

interessante Momente, die wir teilen können.<br />

Hermann Genth<br />

und das ganze TOP Magazin<br />

Ulm/Neu-Ulm Team


Willkommen bei der<br />

STERNE GRUPPE<br />

Ein neuer Name. Die gleiche Leidenschaft. Ihr vertrautes Team.<br />

Wir – Ihr bekanntes und erfahrenes Team der Mercedes-Benz<br />

Niederlassung Neu-Ulm – gehen gemeinsam neue Wege.<br />

Ab sofort sind wir als STERNE GRUPPE für Sie da:<br />

mit der gleichen Leidenschaft, Kompetenz und Nähe,<br />

die Sie seit Jahren an uns schätzen.<br />

Wir freuen uns auf Sie!<br />

STERNE GRUPPE GmbH | Von-Liebig-Str. 10 | 89231 Neu-Ulm | info@sterne-gruppe.de<br />

Neu-Ulm | Dornstadt | Biberach an der Riß | Günzburg | Memmingen | Riedlingen | www.sterne-gruppe.de

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