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GSV Jahrbuch Mobilität 2025

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INTELLIGENTE VERKEHRSSYSTEME

Fachbeitrag von ALP.Lab

TORUS – Der E-City-Bus, der sich selbst fährt

TORUS ist ein batterieelektrischer, hochautomatisierter

Bus, konzipiert, um neue automatisierte

Mobilitätssysteme in den Regelbetrieb zu überführen.

Die Basis bildet ein batterieelektrisches

Serienfahrzeug des österreichischen Herstellers

eVersum. Mit 9 Sitzplätzen, 10 Stehplätzen und

einem Rollstuhlplatz sowie elektrisch ausfahrbarer

Rampe, ist der Bus ideal für den barrierefreien

ÖPNV Betrieb geeignet. Dabei verfügt der Testträger

über drei Fahrmodi, um barrierefreie automatisierte

Mobilität realitätsnah erproben und bewerten

zu können.

Fahrmodus 1: Manuell

Der TORUS Bus kann klassisch manuell gefahren

werden und ist damit ideal, um den Einsatz von

batterieelektrischen Bussen im öffentlichen Praxiseinsatz

zu erproben. Zusätzlich verfügt das

Basisfahrzeug, dank einer Kooperation mit dem

Hersteller, über offene Schnittstellen. Dies ermöglichte

beispielsweise Projektaktivitäten mit einem

österreichischen Messtechnikhersteller, der seine

Datenaufzeichnungs- und Analyseplattform nahtlos

integrieren konnte.

Fahrmodus 2: Automatisiert mit

offenen Schnittstellen

Das erste der beiden Automatisierungsysteme an

Bord verfügt ebenfalls über offene Schnittstellen.

Entwickelt und implementiert von Partner Virtual

Vehicle Reserach GmbH ist es speziell dafür ausgelegt,

einzelne Komponenten (Hardware und

Software) gegen zu testende Komponenten auszutauschen.

Mit standardisierten Schnittstellen,

abgesicherter Systemarchitektur für den sicheren

Testbetrieb und Platz für Sensorik, Rechen- und

Kommunikationsmodule ermöglicht TORUS hoch

flexible Erprobungen. So können Industriepartner

und F&E-Projekte auf einem Basis-System für Weiterentwicklungen

aufbauen. Mobilitätsbetreiber

nutzen TORUS, um transformative Prozesse zur Einführung

in den operativen Betrieb vorzubereiten.

Fahrmodus 3: Automatisiert für den

kommerziellen Einsatz

Gemeinsam mit einem weiteren Partner hat ALP.Lab

ein zweites System für hoch-automatisiertes

Fahren (DriveAuto) implementiert: mit marktreifer

Hardware und Software aus dem Haus von

Brightdrive. Es ist für den kommerziellen Einsatz

ausgelegt, verfügt über definierte und erprobte

Betriebsgrenzen und ist ideal, um die Transformation

von Linien- und On-Demandverkehren im

Realverkehr rasch aufzusetzen. Zusätzlich kann

das kommerzielle System genutzt werden, um

Fahrpersonal zu schulen oder Fahrgast-Feedback

zu sammeln. Die Kombination aus TORUS und DriveAuto

von BrightDrive erreichte jüngst die Finalrunde

der Dubai World Challenge for Self-Driving

Transport und zählt damit zu den führenden Lösungen

im Feld.

ALP.Lab

ALP.Lab wurde 2017 als Dienstleistungsunternehmen

von AVL, Magna Steyr, TU Graz, Joanneum

Research und Virtual Vehicle Research

mit Unterstützung durch das Bundesministerium

für Klimaschutz und der Forschungs-

Förderungsgesellschaft FFG gegründet. Heute

ist ALP.Lab akkreditiertes Euro NCAP Labor für

das Testen von Fahrassistenzsystemen bis hin

zu vollautomatisierten Fahrzeugen. Es betreibt

Sensorsysteme (LiDAR, Radar, Kamera) im

Echt-Verkehr in Städten und auf Autobahnen

zur Erfassung von Verkehrsszenarien und unterstützt

zahlreiche Forschungsvorhaben durch

Bereitstellung von Infrastruktur, Dienstleistungen

und Services. TORUS entstand im Rahmen

eines vom Bundesministerium bzw. der FFG

teilgeförderten Forschungsprojektes. Weitere

Details unter www.alp-lab.at

Das zweite System für hoch-automatisiertes Fahren (DriveAuto) erreichte jüngst die

Finalrunde der Dubai World Challenge for Self-Driving Transport und zählt damit zu

den führenden Lösungen im Feld.

Innovations-Hub für automatisierte klimaneutrale Mobilität

Smarte

Infrastruktur

Smarte

Fahrzeuge

Neue Mobilitätslösungen

Foto: ALP.Lab

Foto: ALP.Lab

TORUS ist ein batterieelektrischer, hochautomatisierter Bus, konzipiert, um neue

automatisierte Mobilitätssysteme in den Regelbetrieb zu überführen.

Der automatisierte City-Bus TORUS steht ab sofort

für österreichische und internationale Betreiber,

Gemeinden, Forschung und Industrie als offene

Fahrzeug-Plattform zur Verfügung.

Autor: Martin Aichholzer, ALP.Lab

unterstützt Industriepartner, Kommunen und Mobilitätsbetreiber

bei der Transformation zu neuen Mobilitätstechnologien – als

Berater, Testdienstleister und Umsetzungsbegleiter. Wir identifizieren

neue Möglichkeiten, implementieren Lösungen und testen diese auf

Sicherheit und Alltagstauglichkeit.

www.alp-lab.at

Gefördert durch

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