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GSV Jahrbuch Mobilität 2025

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INTELLIGENTE VERKEHRSSYSTEME

Zertifikate nach ETSI-Standards gewährleisten

Integrität und Authentizität der Kommunikation.

Eine zentrale Public-Key-Infrastruktur (PKI) stellt

die Zertifikate aus, verwaltet Berechtigungen und

verhindert Missbrauch, indem nur autorisierte Einheiten

Sonderrechte erhalten. Die PKI sorgt zudem

für nationale und internationale Interoperabilität

durch harmonisierte Vertrauenslisten. Für

einen sicheren Betrieb müssen alle Kommunikationspartner

an die PKI angebunden und entsprechend

zertifiziert sein.

Fazit

Die Priorisierung des öffentlichen Verkehrs mit

C-ITS ist ein entscheidender Schritt hin zu einer

intelligenten, nachhaltigen und sicheren urbanen

Mobilität. Städte wie Graz, Frankfurt und Hamburg

zeigen, wie diese Technologie bereits heute erfolgreich

eingesetzt wird und wie sie das Rückgrat zukünftiger

Verkehrssysteme bilden kann.

Wir sind uns der Herausforderung eines so weitreichenden

Technologiewechsels bewusst und sorgen

dafür, dass der Umstieg zum „Neuwagen“ überlegt

und stufenweise durchgeführt wird. So können

ÖV-Fahrzeuge an einer Lichtsignalanlage zunächst

parallel über analoge und digitale Technik beschleunigt

werden. Auf diese Weise lassen sich die

Fahrzeuge Schritt für Schritt mit der neuen Kommunikationstechnologie

ausrüsten. Auch die bestehende

Beschleunigungslogik der Steuergeräte der

Lichtsignalanlagen bleibt zu Beginn bestehen und

wird erst im Laufe der Projektumsetzung und des

Betriebs angepasst. Mit diesem Vorgehen haben

wir Projekte bereits erfolgreich realisiert und somit

den Einstieg in die digitale Welt deutlich erleichtert.

Ich freue mich auf einen Austausch und darauf,

Sie auf Ihrem Weg zu begleiten.

Autorin: Dr. Karin Kraschl-Hirschmann, Head von

System Engineering & Innovation, Yunex Traffic

Austria

VOR DEM TUNNEL:

EINEN AMPELBLICK,

BITTE!

Die Ampeln an den Tunneleinfahrten

sorgen auf einen Blick für Sicherheit.

Stehen bleiben, Tempo reduzieren

oder einfach durchfahren.

Mehr Infos

zur sicheren Fahrt

durch Tunnel.

ST P

SL W

G !

Fachbeitrag von Kapsch TrafficCom

Der Weg in die Zukunft: Deutschlands Bundesstrategie für

autonomes & vernetztes Fahren unter Verwendung von C-ITS

Kooperative intelligente Verkehrssysteme (C-ITS)

verändern die Art und Weise, wie wir uns auf den

Straßen fortbewegen, die Sicherheit verbessern

und uns auf das autonome Fahren vorbereiten.

Während viele Länder erst damit beginnen sich an

die Anforderungen der modernen Mobilität anzupassen,

treibt Deutschland am hochrangigen Straßennetz

aktuell das weltweit größte C-ITS-Projekt

voran. Mit der Bundesstrategie für autonomes

und vernetztes Fahren setzt sich das Land damit

nicht nur ehrgeizige Ziele, sondern unternimmt

auch konkrete Schritte zur digitalen Vernetzung

der Straßeninfrastruktur mit den Fahrzeugen. Inzwischen

gewinnen ähnliche Initiativen global an

Bedeutung, wobei Kapsch TrafficCom als C-ITS Pionier

eine zentrale Rolle einnimmt.

Eine nationale Vision für die

Zukunft der Mobilität

Im Dezember 2024 verabschiedete die deutsche

Bundesregierung ihre nationale Strategie für autonomes

und vernetztes Fahren. Diese Strategie

markiert einen entscheidenden Moment für die

Mobilitätsinnovation in Europa und unterstreicht

die Bedeutung der Vernetzung zwischen Fahrzeugen

und Infrastruktur, um Unfälle zu reduzieren,

Staus zu verringern und die Umweltbelastung zu

senken. Durch den Einsatz von C-ITS-Technologien

will Deutschland ein nahtloses, sicheres und

effizientes Verkehrsnetz schaffen, von dem alle

Verkehrsteilnehmer – vom Autofahrer bis zum

Fußgänger – profitieren.

Das deutsche Autobahnprojekt:

eine C-ITS Leuchtturminitiative

Das Engagement Deutschlands für vernetztes Fahren

zeigt sich in der Einführung von C-ITS-Technologien

auf dem Autobahnnetz. Dieses von Kapsch

TrafficCom geleitete Umsetzungsprojekt umfasst

über 8.600 Kilometer Autobahnen, also zwei Drit-

tel des gesamten Autobahnnetzes des Landes.

Ein zentraler Bestandteil der Umsetzung sind an

mobilen Signaltafeln montierte ITS-Straßenrandstationen

(IRS). Diese senden Echtzeitwarnungen

an herannahende Fahrzeuge, um vor kommenden

Baustellen zu warnen. Die direkt im Fahrzeug angezeigten

Warnungen erhöhen die Sicherheit in risikoreichen

Baustellenbereichen erheblich, da Fahrer

direkt und zeitnah informiert werden und ihr

Fahrverhalten vorausschauend anpassen können.

Globale Einführung: C-ITS in Aktion

Während Deutschland eine der führenden Rollen

einnimmt, werden auch in anderen Ländern

C-ITS-Projekte umgesetzt, was den wachsenden

Fokus auf vernetzte Mobilitätslösungen verdeutlicht.

Kapsch TrafficCom steht an der Spitze dieser

Implementierungen und setzt die Erfahrungen aus

diversen Pilotprojekten in konkrete Vorteile für

Verkehrsteilnehmer und Behörden um:

• Preisgekrönte Kreuzungssicherheit in

Queensland in Australien: Für die Verkehrsbehörde

in Queensland, Australien, verbessert

die C-ITS-Technologie die Sicherheit und Effizi-

Auf Deutschlands Autobahnen werden Anzeigetafeln mit Hardware zur

Unfallvermeidung ausgestattet

Foto: Kapsch / Getty Images

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