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GSV Jahrbuch Mobilität 2025

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STRASSE

Fachbeitrag des Amtes der Kärntner Landesregierung

Effizienzsteigerung und Ressourcenschonung durch

automatisierte Streudatenerfassung im Winterdienst

Zum Schutz aller Verkehrsteilnehmer auf den

Kärntner Landesstraßen wird unter anderem in

den Wintermonaten großer Aufwand betrieben.

Oberstes Ziel der Kärntner Landesstraßenverwaltung

und jedes einzelnen Mitarbeiters ist die Verkehrssicherheit

auf unseren Straßen sicherzustellen

und zu erhalten. Dazu setzt Kärnten jedes Jahr

71 LKWs, 45 Unimogs, 32 Schneefräsen sowie diverse

Spezialgeräte ein. Mit 450 Mitarbeitern in

17 Straßenmeistereien ist das Land Kärnten in der

Zeit von 1. November bis 31. März in ständiger

Winterdienstbereitschaft. Durchschnittlich werden

pro Jahr in etwa 19.000 Tonnen Streusalz und

5.200 Tonnen Salzsole zur Gewährleistung einer

sicheren Nutzung unserer Verkehrswege auf die

Straße gebracht.

Automatisierung ermöglicht

Verbrauchsoptimierung

Durch eine Automatisierung dieser Streudatenerfassung

wird der Mitarbeiter im Winterdienst von

Bürokratie entlastet um sich auf seine Kernaufgabe

zu fokussieren. Nämlich der Aufrechterhaltung

und Absicherung des Landesstraßenverkehrsnetzes

von Kärnten. Gleichzeitig kann somit eine verbrauchsoptimierte

Ausbringung des Streugutes

bestmöglich sichergestellt werden.

In der Winterdienstperiode 2022/2023 wurden in

der Straßenmeisterei Greifenburg fünf der modernsten

Winterdienstfahrzeuge mit einem System

zur automatisierten Streudatenerfassung

ausgestattet. Aufgezeichnet werden:

datenerfassung“ im

Land Kärnten weiter

ausgerollt, sowie

die Funktionen

und Aufzeichnungen

des Systems

erweitert. Geplant

ist weitere Fahrzeuge

und weitere

Fahrzeugkategorien

mit einem Datenerfassungssystem

auszustatten.

Digitale Darstellung wird erweitert

Erweiterungen werden in der digitalen Darstellung

angedacht. Beispielsweise sollen die Füllstände der

Salzsilo-, und Soletanks in Echtzeit darstellbar und

die Integration von Mobiltelefonen zur einfacheren

Fahreranmeldung im Fahrzeug forciert werden.

Weiters ist ein Ziel die Einbindung von digitalen

Verkehrszeichen sowie deren zentrale Steuerung.

Fahrzeugübergabe und Darstellung der abgefahrenen Route

Mit der schrittweisen Ausrollung der automatisierten

Streudatenerfassung wird ein weiterer, bedeutender

Schritt in Richtung Digitalisierung, Effizienzsteigerung,

Kostensenkung und Entlastung

des aufs höchste Maß geforderten Personals im

Winterdienst gesetzt.

Autor: Bmst. DI Volker Bidmon, Amt der Kärntner

Landesregierung, Leiter Abt. 9 – Straßen & Brücken

Foto: Land Kärnten

Foto: Land Kärnten

Im Winterdienst ist eine lückenlose Streudatenerfassung

unumgänglich. Diese mussten bisher

als Bericht direkt am Einsatzort von den Winterdienstkräften

per Hand erstellt werden. Sie dienen

einerseits zur Nachweisführung in Haftungsfragen

und andererseits zur Verbrauchskalkulation.

Winterdienst im Land Kärnten - Einsatz für Ihre Sicherheit

• Fahrdaten (Geschwindigkeit, Position)

• Daten des Streucomputers (Streumenge, Streumittel)

• Lufttemperatur am Fahrzeug

• Pflugstellung und Aktivierung des Streuers

Aufgrund dieser detaillierten Datenerfassung sowie

der digitalen Darstellungsmöglichkeiten wird

eine geordnete, professionelle Fahrzeugübergabe

im 24 Stunden Dienst sichergestellt um lückenlos

die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer bei winterlichen

Fahrbedingungen sicherzustellen. Ein weiterer

positiver Effekt ist die präzise und bedarfsgerechte

Ausbringung des Streuguts, wodurch

einerseits die geringstmögliche Beeinträchtigung

von Natur und Umwelt bei weiterhin bestehenden

bestmöglichen Straßenzuständen erreicht wird.

Andererseits wird der Einsatz von finanziellen Mitteln

in Form von Material und Fahrzeugstunden

transparent und nachvollziehbar, bei optimierter

Ausbringungsmenge sichtbar.

Aufgrund der genannten und verifizierten positiven

Aspekte wird das Projekt „Automatisierte Streu-

©NÖVOG/Bollwein

82 83

Informationen | www.noevog.at | +43 800 222522 | kundenservice@noevog.at

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