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Thermenland_12-2025

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AUSGABE 170 DEZ. 2025

Thermenland

MAGAZIN

Winter-Erlebnis: Wohlfühl-Einsteigerpaket für Hamam

Karten-Verlosung: Große Weihnachtsgala mit TV-Stars

Event-Shopping:Advent-Erlebnisse in der Weberzeile


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Infrastruktur wird

immer das Rückgrat jedes Gemeinwesens bleiben.

Egal, ob ein Staat, ein Land oder eine Kommune:

Bildung, Gesundheitsvorsorge, Energieund

Wasserversorgung, Informationsaustausch

und Verkehr auf Straße und Schiene, um nur die

derzeit meistdiskutierten zu nennen, müssen garantiert

sein, damit das Gemeinwesen funktioniert.

Warum aber sind heute Straßenbrücken

marode, hat die Bahn ihre sprichwörtliche

Pünktlichkeit verloren, muss man zu Zahnbehandlung,

Sehhilfen und Altersbetreuung

schmerzhaft hohe Eigenanteile leisten?

Nun, Anfang der 1970er Jahre ging im alten Wirtschaftswunderdeutschland

ein fast 20 Jahre andauernder

Boom mit niedriger Arbeitslosigkeit

und starkem Wirtschaftswachstum zu Ende. In

der Wirtschaftskrise der frühen 1970er Jahre

(u.a. „Ölschock“) mit hoher Arbeitslosigkeit und

anhaltender Inflation meinte die Politik, durch

staatliche Eingriffe und Subventionen könne

man die Krise bewältigen. Diese Politik führte

jedoch zu einem drastischen Anstieg der Staatsschulden

und der Sockelarbeitslosigkeit. Nach

dem Beispiel Margret Thatchers folgte ab den

1980er Jahren eine Politik, die ihr Heil nun in der

Privatisierung von öffentlicher Infrastruktur wie

Post, Telefon, Bahn und einer grundlegenden

Gesundheitsreform suchte. Was daraus geworden

ist, erleben wir heute fast täglich: Während

die Parteien um Zehntel-Prozente auf der

Beliebtheitsscala der Sonntagsfrage buhlen,

bröckeln Brücken und Klassenzimmerdecken,

müssen Bürgergeldbezieher zu den Tafeln gehen

und am Bahnhof fragt man sich nicht mehr nur,

AKTUELL

Martin Semmler M. A., Chefredakteur

wann der Zug tatsächlich fährt, sondern wie

lange überhaupt noch.

Aus der Unpünktlichkeit der Deutschen Bahn

(DB) ziehen Nachbarn inzwischen ihre Konsequenzen.

So stoppen die Schweizer SBB einige

DB-Züge in Basel oder setzt Ersatzzüge auf

schweizerischen Abschnitten ein, damit die

Zuverlässigkeit des Schweizer Systems erhalten

bleibt. Seit die DB ihre beliebten, aber im Komfort

veralteten Nachtzüge 2016 eingestellt hat,

um anstehenden Investitionen zu entgehen,

fährt der ÖBB NightJet mit modernen Zuggarnituren

jetzt fast ausgebucht kreuz und quer

durchs Land.

Auch im Innviertel setzt die ÖBB jetzt deutlich

eigene Akzente. Nachdem eine schnelle Bahnverbindung

von München über Simbach, Pocking

und Schärding nach Linz und Wien trotz Anstößen

von ÖDP und Grünen bei den CSU-Verkehrsministern

in Berlin seit Jahrzehnten auf taube

Ohren stößt, weil man sich ganz auf die A94 konzentriert,

wird von der ÖBB auf der anderen Innseite

eine Neue Innviertelbahn (NIB) projektiert.

Die zweigleisige, elektrifizierte Hochleistungsstrecke

zweigt von Linz kommend nach Wels ab

und führt auf einer komplett neuen Trasse

durchs Innviertel bis zur Staatsgrenze bei Burghausen.

Von dort soll sie über Altötting nach

Mühldorf am Inn weitergehen und dann Richtung

München. Ziel ist es, die Fahrtzeit zwischen

München und Wien auf unter 3 Stunden zu

drücken.

Die heutige Innkreis- und die Mattigtalbahn werden

mit der neuen Strecke zwei neue Regionalbahnhöfe

bei Ried und Mattighofen verknüpft.

Auch wenn die Innkreisbahn von Braunau bis

Ried ab Frühjahr 2026 elektrifiziert wird, so werden

das Thermenland und die Stadt Passau von

dieser attraktiven Fernverbindung der ÖBB nun

links liegen gelassen. Österreich investiert allein

in die Elektrifizierung der Lokalstrecke inkl.

einer Grundmodernisierung des Bahnhofes Ried

knapp 100 Millionen Euro, während die vielbesungene

Rottaler Boggalbahn weiterhin

dieselbetrieben durch den Neuburger Wald

schnauft. Einen möglichen Wasserstoffbetrieb

durch den ursprünglich an der A3 geplanten

H2O-Hub wird es auch nicht geben, weil die

damalige CDU/CSU-Opposition unter der Führung

von Merz 2023 über das Verfassungsgericht

durchgesetzt hat, dass die Verschiebung von 60

Milliarden Euro vom Corona-Hilfsfond in einen

Klima- und Transformationsfonds (KTF) von der

Ampelregierung rückgängig gemacht werden

musste. Damit waren dann auch die H2O-Fördergelder

fürs Passauer Land weg. Jede Wette: Nicht

nur diese Infrastruktur-Pleite wird in der kommenden

Kommunalwahl

keine Rolle spielen.

DO SCHAU HER...

Vor etlichen Jahren hat Reinhard Fuchs in der Nähe von

Urfahr am Inn ein außergewöhnliches Amulett gefunden,

das nun über den Sommer in der Archäologischen Staatssammlung

in München wissenschaftlich untersucht wurde.

Er schreibt uns dazu:

„Dr. Bernd Steidl bestätigte mir die Einzigartigkeit in der

Vielfalt der Figuren, denn ansonsten kennt man nur eine,

maximal zwei Tierarten an einem Ring. Aber fünf, darunter

sogar eine menschliche Gestalt, sind herausragend.

Mein Fundstück wird damit zu einem wichtigen Verbindungsglied

zwischen der spätesten keltenzeitlichen Besiedlung

und der römerzeitlichen Heimstettener Gruppe des

mittleren 1. Jahrhunderts n. Chr. In der sogenannten

„Heimstettener Gruppe“ wurden noch regelmäßig Amulettringe

dieser Art getragen, allerdings in schlichterer

Form ohne die aufwendige Tierdekoration, wie ich sie

auch schon früher gefunden habe.“

Das rund 2000 Jahre alte, lediglich aus Zinn, Blei und

etwas Kupfer gefertigte Amulett kann als Replik nun jeden

Donnerstag von 15 bis 17 Uhr neben vielen anderen

Exponaten in seiner Ausstellung im Malchinger Pfarrhaus

betrachtet werden.

sam

Foto: Archäologische Staatssammlung München


AKTUELL

Editorial: Infrastruktur gehört zum Kommunalwahlkampf 3

Doschauher: Einzigartiges Keltenamulett gefunden 3

Heilbäder: Suche nach dem richtigen Weg in die Zukunft 5

Krippenjubiläum: Gro0e Sonderausstellung in Ried 6

Thermengemeinschaft: Wichtige Rolle gesichert 7

AWO-Weihnachtsfeier: Besinnliche Advent-Einstimmung 8

Grüne fordern: Mehr Mut zum Klimaschutz 9

Innauen-Projekt: Neue Erlebnisangebote vorgestellt 10

Kooperation: Viel Potenzial in Zusammenarbeit 12

Zahl des Monats: Schoko-Niko um bis zu 72% teurer 29

INHALT

7

GENIESSEN & ERLEBEN

Johannesbad: Winterwellness wärmt Körper & Seele 11

Weberzeile: Event-Shopping in der Adventszeit 13

Hochadelige Rezepte: Karpfen blau als Fastengericht 14

ParkWeihnacht: Pocking feiert die Adventszeit 15

Wohlfühl-Therme: Hamam für Einsteiger extra günstig 17

Diana & Café Romilia: Herbstkuscheln in Bad Füssing 19

12

FIT & GESUND

Bad Füssinger Heilwasser für Muskeln & Gelenke 2

Apotheker: Warum nicht mal Gesundheit schenken? 16

Naturapotheke: Meerrettich – Penicillin der armen Leute 18

KULTUR & FREIZEIT

Absage: Lüttichau-Gastspiel fällt wg. TV-Dreh aus! 6

Buch-Tipp: „Schdruuwe-Bäda auf Boarisch“ macht Spaß 19

Ausgezeichnetes Kino: Filmgalerie mit bestem Programm 20

Buch-Tipp: Ortenburger Originale als Orts-Portrait 20

Vorverkauf: Michael Mittermeier kommt im Februar 20

Täufergeschichte: Die Freiheit eines Christenmenschen 22

Kartenverlosung: Weihnachtsgala im Großen Kurhaus 23

Sisi-Schatz: Bajuwaren-Prinzessin erlebte Zeitenwende 27

17

UNTERWEGS MIT DEGENHART

Feiertagskunde: Advent – die stille Zeit 24

Unsere Heiligen: St. Barbara & Nikolaus 24

Brauchtum: Die mystische Thomas-Nacht 25

23

RAT & TAT

Verkehr: Wenn Straßen zu Winterfallen werden 26

SERVICE

Thermenland Horoskop 28

Wetterprophet, Zahl des Monats 29

Impressum 29

Notrufnummern 30

Apotheken-Notdienst 30

www.thermenland-magazin.de

4


AKTUELL

Bayerischer Heilbäder-Verband (BHV) tagte in Bad Griesbach

Bayerns Heilbäder suchen Weg in die Zukunft

Bayerns Heilbäder und Kurorte schlagen ein

neues Kapitel auf. Der Bayerische Heilbädertag,

der diesmal in Bad Griesbach tagte,

stellte sich ganz ins Zeichen des Aufbruchs:

Die 70 im BHV organisierten Gesundheitsorte

im Freistaat wollen sich neu erfinden: innovativer,

präventionsstärker, digitaler – und

zugleich auf das aufbauen, was sie seit Jahrzehnten

erfolgreich macht und was gesellschaftlich

wieder zunehmend im Trend liegt:

die natürliche Heilkraft aus Thermalwasser,

Moor, Luft und Bewegung.

Auszeit ohne Fehlzeit im Job

Ein stärkerer Fokus auf Zukunftsthemen wie

Resilienz, Longevity, also das gesündere Älterwerden,

und hochwertige Präventionsangebote

gehören zu zentralen künftigen Schwerpunkten

der Branche. Daneben setzen die Kurorte und

Heilbäder auch auf neue „Workation-Modelle“,

das heißt eine Kombination von mobilem

Arbeiten während einer gesundheitsorientierten

Auszeit.

Auch digitale und damit nutzerfreundlichere

Kurprozesse, wissenschaftsbasierte Naturheilverfahren

und neue Therapieformen wie Waldgesundheit

sollen noch mehr Raum bekommen.

„Mit dieser Agenda wollen wir unsere über 70

Kur- und Heilbäder sowie Kurbetriebe erfolgreich

in die Zukunft führen“, machte Heilbäder-

Präsident Peter Berek deutlich.

Säule der medizinischen Versorgung

Gleichzeitig wollen die Gesundheitsorte ihre

Rolle als tragende Säule der gesundheitlichen

Versorgung im ländlichen Raum weiter stärken.

Mit weit über 2000 Ärztinnen und Ärzten, Therapeuten,

Heilpraktikern und weiteren Gesundheitsdienstleistern

sowie einer bestens ausgebauten

Infrastruktur bieten sie Menschen

abseits der Ballungsräume medizinische Kompetenz,

die weit über den klassischen Kuraufenthalt

hinausgeht.

„Die Gesundheitswirtschaft hat das Potenzial, zur Leitökonomie des 21. Jahrhunderts zu werden“, würdigte Festredner

Bernhard Seidenath, Vorsitzender des Gesundheitsausschusses im Bayerischen Landtag, die Entwicklungspläne

der Kurorte.

Foto: BHV

„Unsere Infrastruktur kann künftig in wachsendem

Maß einen entscheidenden Beitrag zur

Sicherung einer flächendeckenden Gesundheitsversorgung

leisten – insbesondere in einer

Zeit, in der die medizinische Versorgung sich

in einem tiefgreifenden Wandel befindet und

vielerorts sogar vor dem Kollaps steht“, sagte

Berek und bekräftigte, dass die Branche – trotz

angespannter Haushaltslagen in vielen Kommunen

– konsequent auf Qualität setzt.

Motor für den ländlichen Raum

Bayerns Heilbäder sind heute ein zentraler Pfeiler

des bayerischen Gesundheitswesens und ein

Tourismus- und Wirtschaftsmotor, wie beim Heilbädertag

deutlich wurde: 100.000 Arbeitsplätze,

4,5 Milliarden Euro Wertschöpfung, 465 Millionen

Euro Steuereinnahmen und jede vierte touristische

Übernachtung im Freistaat belegen die

volkswirtschaftliche Bedeutung der Branche.

„Aus jedem Euro, den wir in Reha investieren,

entsteht ein fünffacher Effekt für die Regionen“,

betonte Berek. Unterstützung kam auch aus der

Wirtschaft: Wolfram Hatz, Motoren-Fabrikant

aus Ruhstorf und Präsident der Vereinigung der

Bayerischen Wirtschaft, hob hervor, dass Bayern

bereits heute „Reha-Land Nummer 1 in Deutschland“

sei.

Finanzieller Rückenwind vom Staat

„Unsere Heilbäder sind wirtschaftlich, gesellschaftlich

und gesundheitlich von zentraler Bedeutung“,

ergänzte BHV-Geschäftsführer Frank

Oette. „Wir wollen diese Stärke weiterentwickeln

– aber dazu müssen die finanziellen Grundlagen

stimmen.“ Der hohe Investitions- und Unterhaltsbedarf

bei Thermen, Infrastruktur und medizinischer

Ausstattung erfordere verlässliche

Unterstützung. Oette plädierte für strukturelle

Entlastungen, etwa einen Sonderlastenausgleich

für Kurorte, wie ihn andere Bundesländer bereits

eingeführt haben, sowie für Instrumente

wie einen Reha-Zukunftsfonds zur Finanzierung

dringend notwendiger Investitionen. BHV/sam

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AKTUELL

Oberösterreichische Krippenfreunde feiern 70 Jahre-Jubiläum in Ried

Große Sonderausstellung „Gloria et Pax“

Seit mehr als 30 Jahren findet im

Museum Innviertler Volkskundehaus

in Ried jährlich eine Weihnachtsausstellung

statt. Dieses Jahr

zeigt es anlässlich des 70-jährigen

Jubiläums der Oö. Krippenfreunde

noch bis 31. Jänner 2026 die Sonderausstellung

„Gloria et Pax“.

Die Jubiläumsschau im Volkskundehaus Ried feiert

die Vielfalt und Lebendigkeit der Krippentradition

in Oberösterreich. Gezeigt werden

ausgewählte Exponate aus allen oberösterreichischen

Krippenvereinen – von klassischen

Darstellungen bis zu modernen Interpretationen.

Ein besonderer Fokus liegt auf jenen oberösterreichischen

Krippenkulturen, die von der

UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt

sind. Ergänzt durch Beiträge aus anderen

Bundesländern bietet die Ausstellung eine

Hommage an 70 Jahre gelebte österreichische

Krippentradition – ein Fest des Handwerks, der

Gemeinschaft und des kulturellen Erbes.

„Stille Nacht“-Krippe erhalten

Auch die Geschichte des Museums Innviertler

Volkskundehaus ist eng mit dem Thema Krippe

verbunden. Als 1910 die berühmte Kögl-Krippe

von Johann Peter Schwanthaler d.Ä. verkauft

werden sollte, gründeten einige Bürger den Rieder

Musealverein. Für den rasch wachsenden

Bestand gab es vorerst keine Ausstellungsmöglichkeit.

Dies änderte sich, als 1933 Pfarrer

Johann Veichtlbauer seine Sammlung religiöser

Volkskunst unter der Bedingung an die Stadt

Ried vermachte, dass diese in einem eigenen

Gebäude, dem Innviertler Volkskundehaus, dauerhaft

öffentlich zugänglich gemacht wird. So

kam auch jene Krippe nach Ried, vor der im Jahr

1818 erstmals das berühmte Weihnachtslied

„Stille Nacht! Heilige Nacht!“ erklang.

Krippenbauschule am Hausruck

Die Vereinigung, die sich der Pflege und Förderung

des Krippenwesens, sowie der Heiligen

Gräber auf religiöser, künstlerischer und volkskundlicher

Grundlage verschrieben hat, wurde

im Jänner 1956 gegründet. Die traditionellen

Krippengebiete in Oberösterreich sind das Salzkammergut

und die Region um Steyr.

Mit der Errichtung der OÖ. Landeskrippenbauschule

in Geboltskirchen am Hausruck ist eine

Renaissance des Krippenbauwesens eingeleitet

worden. Durch fundierte Ausbildung von Krippenbaumeistern

konnte die Krippenbaukunst

nach alten und modernen Motiven wesentlich

gesteigert, die bereits vergessenen Traditionen

geweckt und gleichzeitig die künstlerischen

Gestaltungen weitergegeben werden.

Besondere Landschaftskrippen

Bei den bekannten Landschaftskrippen im Salzkammergut

wird die Darstellung der Weihnachtsgeschichte

mit Alpenkulissen verknüpft.

Die kunstvoll gestalteten Figuren und Szenerien

spiegeln nicht nur die religiöse Erzählung, sondern

auch die regionale Ästhetik und Handwerkskunst

wider. In der Region um Steyr (Ennsund

Steyrtal) haben sich spezielle Formen des

Krippenbaus etabliert, etwa die sogenannten

Nagelschmiedkrippen mit den bekannten

Loahmmandeln. Diese regional geprägten Stile

verbinden lokales Handwerk mit einer volkstümlichen

Interpretation der Weihnachtsgeschichte.

Neben diesen beiden Hauptgebieten

spielten auch andere Regionen, wie Teile des Innviertels,

eine Rolle. Dort wurden Krippen häufig

von bekannten Künstlern geschaffen, die in

ihren Werkstätten meisterhafte Figuren und

Szenen darstellten.

Diese außergewöhnliche Krippenausstellung im

Volkskundehaus Ried kann Dienstag bis Freitag

von 9 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr, samstags nur

von 14 bis 17 Uhr besucht werden.

Öffentliches Weihnachtssingen

Übrigens: Der Besuch der Krippenausstellung

lässt sich recht stimmungsvoll mit dem Rieder

Weihnachtssingen kombinieren, das am Donnerstag,

11. Dezember um 18 Uhr stattfindet.

Dann wird der Rieder Hauptplatz wieder zur

Eine Krippe im Holzschlitten: Solche kunstvollen Kastenkrippen

in einer winterlichen Kulisse werden oft

von Krippenbauvereinen in Handarbeit hergestellt,

wobei Materialien wie Schwemmholz und Baumflechten

verwendet werden, um eine natürliche Umgebung

zu schaffen.

Foto: Verbund OÖ Museen

festlichen Kulisse für ein offenes, gemeinschaftliches

Singen bekannter Weihnachtslieder. Alt

und Jung, Groß und Klein, Fremde und Freunde:

alle sind eingeladen, bei diesem Weihnachtssingen

dabei zu sein und sich auf das große Fest

einzustimmen. Die Liedtexte gibt es hier zum

Download:

https://tinyurl.com/Rieder-Weihnachtslieder

sam

ABSAGE KABARETT-PROGRAMM

Kabarett mit Helmfried von Lüttichau am 5. Dezember in Bad Füssing abgesagt!

Die geplante Veranstaltung mit dem Schauspieler Helmfried von Lüttichau am 5. Dezember in Bad Füssing muss aufgrund eines TV-Produktiondrehs

abgesagt werden. Leider konnte laut Veranstalter zeitnah kein Ersatztermin gefunden werden. Bereits gekaufte Karten können an der

jeweiligen Vorverkaufstelle zurückgegeben werden. Eine Verlosung von Eintrittskarten findet entsprechend auch nicht statt.

sam

www.thermenland-magazin.de

6


Mein Gewinn.

AKTUELL

Niederbayerische Thermengemeinschaft setzt neue Impulse als „Energie Quelle“

Wichtige Rolle im Gesundheitstourismus gesichert

Die Niederbayerische Thermengemeinschaft

e.V., in der sich unter anderem die Europa

Therme Bad Füssing, die Rottal Terme Bad Birnbach

und die Wohlfühl-Therme Bad Griesbach

zusammengeschlossen haben, hat im Rahmen

ihrer Mitgliederversammlung die aktuellen

Entwicklungen und Projekte vorgestellt. Neben

Bilanzen des Vorjahres stand vor allem das neue

Markendesign im Fokus der Versammlung, für

das sich die fünf öffentlich-rechtlichen Thermen

unter dem Claim „Deine Energie Quelle – Die

Gesundheitsthermen“ entschieden haben.

Neuer Marktauftritt als Qualitätsmarke

Bei den Zweckverbandssitzungen der Thermen

Ende November zeigte sich Geschäftsführer erfreut,

dass auch die Internetadresse www.Gesundheitsthermen.de

noch verfügbar war und

deutete dies als positives Zeichen für ein künftig

erfolgreiches gemeinsames Portal der niederbayerischen

Thermen.„Es ist ein tolles, frisches

Design – wir freuen uns! Die Gäste dürfen gespannt

sein“, betonte Altmannsperger. Ziel sei ein

moderner, einheitlicher Auftritt, der die „Niederbayerische

Thermengemeinschaft“ als Qualitätsmarke

weiter stärke. „Wir möchten, dass unsere

Gäste schnell und intuitiv das passende Angebot

für ihre individuellen Bedürfnisse finden – und

dabei die Stärken jedes einzelnen Standortes erleben

können“, erklärt Franz Altmannsperger,

strategischer Geschäftsführer der Thermengemeinschaft.

Der öffentliche Launch befinde

sich aktuell jedoch noch in der Planung.

Gesundes Personal als Standortvorteil

Die die Aufgabe der Thermengemeinschaft vor

allem darin liegt, die Gesundheit der Bürger zu

fördern und zu erhalten, bildete die Betriebliche

Gesundheitsförderung (BGF) einen weiteren

Schwerpunkt der Mitgliederversammlung. Das

Projekt „BGF Niederbayern“ verfolgt das Ziel,

Unternehmen und Beschäftigte in der Region

durch präventive Maßnahmen zu unterstützen.

Dazu zählen Programme zur Bewegung, Ernährung,

Stärkung Herz- und Kreislaufsystem und

Stressbewältigung, die direkt in den Betrieben

und in den niederbayerischen Heilbädern durchgeführt

werden. „Die Thermengemeinschaft trägt

damit aktiv zur Gesundheitsvorsorge und zur Attraktivität

des Wirtschaftsstandorts Niederbayern

bei“, betonte Altmannperger.

Fundament für Gesundheitsregion

Auch eine für 2027 geplante Gästebefragung beschäftigte

die Versammlung. Seit 2001 führt das

Institut CenTouris regelmäßig Gästebefragungen

für die Thermengemeinschaft durch – zuletzt im

Jahr 2022. Die nächste Datenerhebung soll entweder

im November 2026 oder im Juli 2027 stattfinden.

Künftig wird der Fokus dann aber auf

Online-Befragungen liegen, direkte Befragungen

vor Ort sind nur noch ergänzend geplant.

„Die Thermengemeinschaft ist ein starkes Fundament

für die Gesundheitsregion Niederbayern.

Mit dem neuen Markendesign, der Weiterentwicklung

der Gästebefragung und unseren Projekten

im Bereich Gesundheitsförderung stellen

wir sicher, dass wir auch künftig eine wichtige

Rolle im Gesundheitstourismus und Prävention

einnehmen“, erklärte Dr. Olaf Heinrich, Bezirkstagspräsident

und Vorsitzender der Thermengemeinschaft.

Mangelware Physiotherapeuten

Die Zweckverbandssitzungen der Thermen im

Rottaler Bäderdreieck im November bestätigten

durchgehend einen stetigen Aufwärtstrend der

Besucherzahlen in Bad Birnbach und Bad Füssing,

wobei alle drei Thermen von Erfolgen bei

besonderen, zeitlich begrenzten Aktionen und

Events berichten konnten. Zweckverbandsvorsitzender

Olaf Heinrich regte daher auch an, sich bei

Meine Region. Mein VDW.

Als „Energie Quelle“ wollen die Niederbayerischen

Thermen künftig ihre Position als Qualitätsmarke im

Gesundheitstourismus ausbauen.

Foto: Clemens Mayer, Kurverwaltung Bad Birnbach

den Bilanzen nicht mehr an den Zahlen von 2019

zu orientieren, da man seit der Corona-Pandemie

mit ganz anderen Umständen zu kämpfen habe

und der Vergleich daher nicht mehr sinnvoll sei.

Unterm Strich sind bei allen drei Thermen aber

gerade die Kurmittelanwendungen noch immer

rückläufig, was laut operativem Werkleiter Christian

Kampelsberger insbesondere am Fehlen von

Personal in der Physiotherapie liege, nicht an

mangelnder Nachfrage.

Hamam zu wenig hervorgehoben

Vor allem in Bad Griesbach ist der Kampf um den

Erhalt des Hamam noch nicht entschieden. Bezirksrat

Stephan Gawlik, Bürgermeister von Fürstenstein,

regte an, dieses Alleinstellungsmerkmal

der Wohlfühl-Therme mehr publik zu machen.

Auf der Homepage etwa sei das Hamam nur „ein

Angebot von vielen“, obwohl es in der Region

absolut einmalig sei. Darum müsse man gerade

dieses Angebot in der weiteren Umgebung viel

bekannter machen. In diesem Zusammenhang

wäre es dann auch zweckmäßig, wenn das

Hamam auch online buchbar wäre. „Das wäre

eine riesen Chance, die Zahlen der Wohlfühl-

Therme zu verbessern.“

sam

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AKTUELL

Grüne im Passauer Land wollen „Mehr Mut für Klimaschutz!“

„Die Menschen sind oft weiter als die Politik“

„Egal ob politisch aktiv oder nicht, wir alle wissen

doch, dass es für eine energiepolitisch gute Zukunft

Windkraft in unserer Region ebenso braucht, wie

Solarstrom, Überland-Leitungen und Speicher“, betonte

Kreisrat Sascha Müller bei der ersten Sitzung

der Grünenfraktion des Passauer Kreistags nach

der Sommerpause. Trotzdem tue sich die Politik im

Landkreis und in vielen seiner Gemeinden sehr

schwer damit, sich klar zu Standorten in der eigenen

Nähe zu bekennen. Dabei gehe es nicht um

begründete Einzelfälle, wie unerschlossene Waldgebiete

oder prägende Berggipfel, sondern es gehe

generell um die eigene Haltung in den politischen

Gremien. „Manche Gemeinden lehnen Windenergie

grundsätzlich ab, selbst in großen landwirtschaftlichen

Zonen ohne jede Erholungsnutzung“,

so Müller. Andere würden zustimmen, aber jede

Diskussion darüber vermeiden, weil sie befürchteten,

dann von einigen Stimmungsmachern unter

Druck gesetzt zu werden.

Klimaschutz für Zukunft der Kinder

Kreisrat Robert Steinbauer hält das Gegenteil für

richtig: „Die meisten unserer Bürgerinnen und

Bürger wünschen sich, dass die Politik vor Ort

mehr für den Klimaschutz tut. Sie wollen ihren Beitrag

leisten, damit unsere Kinder eine Zukunft

haben. Deshalb gibt es in den Räten auch keinen

politischen Grund zurückzuzucken.“ Zudem biete

Windenergie als preiswerteste aller Erneuerbaren

Energien neben dem Klimaschutz weitere handfeste

Vorteile: „Sie schafft regionale Arbeitsplätze,

zusätzliche Einkommensquellen für die Menschen

vor Ort, Energieunabhängigkeit von Öl und Gasimporten

und sie verbraucht sehr wenig Platz.

Zudem verringert die Kombination von Wind- und

Sonnenstrom die Notwendigkeit von Speichern

und großräumigen Stromleitungen drastisch.“ Brigitte

Steidele, Kreisrätin und 3. Bürgermeisterin

von Bad Füssing, fordert deshalb nichts anderes

als ein Ende einer Kirchturmpolitik, die zwar wohlfeil

die Energiewende in Sonntagsreden bejahe,

aber zugleich betone: „Nicht vor meiner Haustüre!“

Steidele: „Ich würde hier gerne mehr Mut und

einen geraden Rücken bei allen Mitgliedern

unserer Gemeinderäte sehen.“

Musik-Ausbildung stärker unterstützen

Eine gute Nachricht überbrachte Kreisrätin Jutta

Koller zur Förderung der bayerischen Sing- und

Musikschulen. Die Staatsregierung hatte im Dritten

Bayerischen Bildungsplan bei der Förderung der

Personalkosten sich selbst eine Zielmarke von 25%

gesetzt. Tatsächlich sinkt die Förderquote immer

weiter ab, zuletzt auf

nur mehr 14,7%. Koller:

„Im Kreistag herrscht

große Einigkeit, dass wir

mit unserer Kreismusikschule

einen herausragenden

Grundpfeiler

kultureller Bildung haben.

Als regionale Kulturträgerin

für uns alle

genauso wertvoll wie

für die individuelle Kreativität,

Teilhabe und Persönlichkeitsentwicklung

unserer Kinder und

Mahnt bei der Energiewende

ein Ende der

Kirchturmpolitik in den

Gemeinderäten an: Kreisrätin

Brigitte Steidele.

Foto: Simone Kuhnt

Jugendlichen.“ Bei den kommenden Beratungen

zum Doppelhaushalt 2026/27 bringt die Landtagsfraktion

der Grünen nun auf Bitten der Passauer

Kreistagsfraktion einen Antrag ein, mit dem die

Förderquote für die Personalkosten der bayerischen

Sing- und Musikschulen wieder auf mindestens

20% erhöht werden soll. Koller: „Vermutlich

wird unser Antrag nicht eins zu eins umgesetzt,

aber der Druck, dass sich die Regierungsfraktionen

CSU und FW im Interesse unserer zahlreichen

Jugendlichen an der Kreismusikschule bewegen

müssen, ist jetzt da.“

eB/sam

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AKTUELL

Fischaufstiegsprojekt am Inn soll Qualität der Naherholung stärken und Natur schützen

Neue naturnahe Erlebnisangebote in den Innauen

Über 110 interessierte Touristikerinnen und Touristiker, Vertreterinnen

und Vertreter von Organisationen und engagierte Bürgerinnen

und Bürger waren am 14. November der Einladung ins Kurhaus Bad

Füssing gefolgt, wo die vier Gemeinden Bad Füssing, Kirchdorf a. Inn,

Obernberg und Reichersberg ihre gemeinsame Zukunftsstrategie

für Europas einzigartigen Naturraum der Innauen vorstellten: Das

grenzüberschreitende, integrierte touristische Entwicklungskonzept

(GITEK).

Bachlauf wird Nebenfluss

Das von Gewässerökologen und Wasserbauern geplante Gerinne wird mit

einem variablen Durchfluss von 4.000 bis 40.000 Litern pro Sekunde einem

großen Nebenfluss des Inns nachempfunden. Besonders wichtig sind die

entstehenden Kieshabitate, die als Laichplätze für Fische und Brutgebiete

für Vögel dienen werden. Erst im letzten Jahr wurde im Stauraum des

Kraftwerks bei Vorbereitungsmaßnahmen der Rothalstaucher entdeckt.

Der Wasservogel wurde in Österreich und Bayern seit dem 19. Jahrhundert

nicht mehr als regelmäßiger Brutvogel, sondern nur noch als Durchzügler

gesichtet. Umso bemerkenswerter ist für die Ökologen des Verbund die Entdeckung

eines Pärchens in einer zum Teil mit dichten Halmen bedeckten

Flachwasserzone. Sie konnten sogar ein Paar der Rothalstaucher bei der

Paarung beobachten. Anschließend war nur noch das Männchen vor dem

Schilf anwesend, was vermuten ließ, dass sich das Weibchen, wie bei dieser

Art üblich, in Nestnähe versteckt aufhielt. Die „Aufhausener Lacke“, ein

verlandeter Altwasserarm bei Aigen, wurde vom Verbund bereits wieder

als entsprechendes Auegewässer reaktiviert.

Von Rumänien bis Tirol

„Die Fischwanderhilfe Egglifing-Obernberg ist ein wesentlicher Teil dieses

LIFE-Projekts. In diesem von der EU geförderten Naturschutzprojekt wurde

bereits das Umgehungsgewässer am Innkraftwerk Braunau-Simbach realisiert“,

erklärte Punz. „Mit der Fischwanderhilfe Egglifing-Obernberg wird

nun ein neuer Meilenstein gesetzt.“ Trotz de EU-Förderung wird der

Verbund noch rund 10 Millionen Euro in die Naturschutzmaßnahme investieren.

Bereits 2027 soll das Projekt fertig sein. Mit dem Bau der Fischwanderhilfe

Egglfing-Obernberg wird ein weiterer Schritt getan, um die letzten

ökologischen Barrieren entlang der Inn- und Donaukraftwerke zu beseitigen.

Ziel ist eine durchgängige Flusslandschaft vom „Eisernen Tor“ in

Rumänien bis nach Tirol.

Im Anschluss präsentierte Arnold Oberacher von der beauftragten Projekt-

Agentur Cronos die Ergebnisse des mehrmonatigen GITEK-Entwicklungsprozesses,

der Workshops, Online-Umfragen, Experteninterviews, zahlreiche

Einzelgespräche und Geländebegehungen umfasste. Dabei hob er die

klare thematische Leitidee hervor, die für alle vier Gemeinden im Zentrum

des Projekts steht:

„Europareservat Innauen –

Kraft aus dem Wasser und der Natur“

Der Malchinger Bach, neben dem Inn eher ein Sickergraben zu Entwässerung der

Innauen, soll zum vitalen Nebenfluss ausgebaut werden.

Foto: Verbund

Zum Einstieg berichtete Markus Punz vom Innkraftwerksbetreiber Verbund

über den aktuellen Stand der geplanten Fischaufstiegshilfe Egglfing, die als

ökologische Schlüsselmaßnahme die durchgängige Fischwanderung entlang

des Inns ermöglichen soll. Wie bereits berichtet hat der Verbund zwischen

Egglfing und Aigen mit der Errichtung der längsten Fischwanderhilfe

am Inn begonnen. Das neue 6 Kilometer lange Umgehungsgewässer wird

entlang des bestehenden Malchinger Bachs verlaufen und mit einer Breite

von 15 bis 20 Metern unterschiedliche Flach- und Tiefwasserbereiche sowie

typische Gewässerstrukturen bieten, die zahlreichen Arten einen neuen

Lebensraum ermöglichen. Vor allem soll es dem großen Wanderfisch des

Inns, dem Huchen, oder der Äsche wieder die Möglichkeit eines natürlichen

Lebensraums bieten. Die Aufstiegshilfe wird ungewollt aber auch invasive

Arten wie den gefräßigen wie wohlschmeckenden Signalkrebs bei

der Ausbreitung am Inn unterstützen.

Die wohltuende, aktivierende und stärkende Qualität der Innauen soll,

so Oberacher, verstärkt ins Bewusstsein rücken – als Natur- und Erholungsraum

ebenso wie als Ort für körperliche Aktivierung und soziale

Inspiration. Dabei liegt der gemeinsame Fokus der Beteiligten auf einer

naturschonenden Besucherlenkung, ökologischer Sensibilisierung und

die Schaffung neuer Natur-Erlebnisse.

Dazu wurden für alle Gemeinden infrastrukturelle Basismaßnahmen

erarbeitet: klar gestaltete Start- und Einstiegsbereiche, Park- und Verkehrs-

Verschwundene Vögel gesichtet

Hier wird die Fischaufstiegshilfe in der Innau errichtet.

Skizze: Verbund

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10


strukturen, Info-Stationen, Rad- und Wanderlogistik sowie neu gestaltete

Besucherlenkungselemente. „Ziel ist es, Besucherinnen und Besucher künftig

gezielt zu den definierten Ausgangs- und Zielpunkten zu führen, sensible

Ökosysteme zu schützen und die Besonderheiten des Naturraums

erlebbar zu machen“, so Oberacher.

Neue Erlebnisangebote in der Au

AKTUELL

Aufbauend auf dem Leitmotiv entstehen mehrere neue Erlebnisangebote,

darunter:

INNergy-Runde: eine rund 50 km lange Entdecker-Radrunde, welche die

Qualitäten aller vier Gemeinden inszeniert und die Themen Vitalität, Energie

und Inspiration in den Mittelpunkt stellt.

INNfo-Center Egglfing: ein moderner Besucher- und Erlebnisstandort am

Kraftwerk, gedacht als Ausgangspunkt für die Runden und als neues

„Welcome Center“ für die Region.

INNdecker-Runde: eine familienfreundliche Natur- und Vermittlungsrunde

rund um die Fischaufstiegshilfe - sowohl als Rad- als auch als barrierefreie

Spazier- & Wander-Edition.

sINNfonie der Au: ein ruhiger, achtsamkeitsorientierter Rückzugsweg in

Aigen mit Yoga-, Entspannungs- und Naturerlebnis-Elementen.

mINNiatur Bad Füssing: ein 500 Meter langer Miniatur-Flusslauf, der die

500 km des Inns von St. Moritz bis Passau im Ortszentrum von Europas Top-

Gesundheitsdestination für alle Gäste ins Bewusstsein rücken soll.

Natürlich waren in den Workshops auch Ideen eingebracht worden, die

zumindest aktuell nicht weiter verfolgt werden. So waren Kanufahrten auf

dem Stausee, die Sanierung eines angeblichen Ganges unter dem Inn vom

Schloss Katzenberg nach Aigen, die Rekonstruktion einer Schiffsmühle als

Vergleichbarer Abschnitt beim Innkraftwerk Ering-Frauenstein: So könnte auch ein

Teil der neuen Fischaufstiegshilfe bei Egglfing aussehen.

Foto: Verbund

Infopoint, ein Treidel-Rundkurs Obernberg-Gögging-Egglfing oder eine

Zipline vom Aussichtsturm in Obernberg in die bayerische Innaue vorgeschlagen

worden.

Lösung für Radler & Wanderer

Konkret verfolgt werden soll aber die Lösung des Fußgänger- und Radfahrer-Problems

bei der Querung des Inns. Ursprünglich sollte ja die Innbrücke

im Zuge ihrer Sanierung ja um entsprechend breite Wege links und rechts

Winterwellness

Entspannen Sie in unserem herrlich warmen

Thermal-Mineralwasser, genießen Sie Aufgüsse

in unserer Saunawelt oder lassen Sie sich bei

einer Massage verwöhnen.

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11 www.thermenland-magazin.de


AKTUELL

der Straßenfahrbahn erweitert werden, was sich

dann aber baulich nicht realisieren ließ. Nun hat

im Rahmen der Workshops Bürgermeister Josef

Schöppl aus Kirchdorf am Inn die bereits vor

rund 10 Jahren diskutierte Innfähre wieder ins

Gespräch gebracht. Andere wünschten sich eher

einen Innsteg wie zwischen Wernstein und dem

Neuburger Innufer. Im Rahmen der Präsentation

im Kurhaus wurde auch die Möglichkeiten von

Anbauten an den Staudamm erwähnt. Dass hier

etwas geschehen muss, wurde allgemein betont;

was es aber werden kann, soll nun eine Machbarkeitsstudie

des Freistaats Bayern zeigen.

Klare Aufbruchsstimmung

Wollen künftig eng bei der touristischen Entwicklung der Landschaft am Inn zusammenarbeiten: Josef Schöppl

(Bürgermeister Kirchdorf am Inn), Tobias Kurz (Bürgermeister Bad Füssing), Projektleiterin Daniela Leipelt (Bad

Füssing), Martin Bruckbauer (Bürgermeister Obernberg am Inn), Bernhard Öttl (Bürgermeister Reichersberg) und

Freizeitstratege Arnold Oberacher (Geschäftsführer Conos GmbH).

Foto: Semmler

Die präsentierten Maßnahmen wurden von den

Teilnehmerinnen und Teilnehmern ausgesprochen

positiv aufgenommen - viele betonten die

Bedeutung des gemeinsamen Vorgehens und die

Vorfreude auf die Umsetzung der ersten Schritte.

Mit der Präsentation der Ergebnisse wurde ein

wichtiger Meilenstein erreicht - nun beginnt die

gemeinsame Umsetzung der ersten Maßnahmen

in den vier Gemeinden.

sam

Das sagen die Bürgermeister

„Es liegt viel Potenzial in der

grenzüberschreitenden

Zusammenarbeit“

Wie wichtig das Projekt für alle beteiligten Gemeinden ist,

zeigten auch die Statements der vier Bürgermeister, sowie

der Kur- & Tourismusmanagerin der Gemeinde Bad Füssing,

die das GITEK-Projekt leitete. Sie ziehen ein durchweg

positives Resümee, betonen den konstruktiven Verlauf der

grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und unterstrei-

chen die Bedeutung der erarbeiteten Maßnahmen für die

zukünftige Entwicklung der Innauen:

Bürgermeister Bernhard Öttl

(Reichersberg):

„Für mich ist besonders beeindruckend, wie stark dieses Projekt unsere

grenzüberschreitende Zusammenarbeit vertieft hat. Wir haben eine

neue Qualität der gegenseitigen Wertschätzung erreicht - und gleichzeitig

erkannt, wie sehr sich unsere vier Gemeinden mit ihren unterschiedlichen

Qualitäten gegenseitig bereichern können.“

Bürgermeister Martin Bruckbauer

(Obernberg am Inn):

„Die inhaltliche gemeinsame Klammer ist uns mit diesem Projekt hervorragend

gelungen. Jetzt braucht es vor allem eine sichere und attraktive

touristische Verbindung der beiden Inn-Ufer in Form eines Radund

Fußgängerübergangs im direkten Bereich des neu entstehenden

Fischaufstieges -, damit das gemeinsame Potenzial wirklich zur vollen

Blüte kommen kann.“

Bürgermeister Josef Schöppl

(Kirchdorf am Inn):

„Ich freue mich sehr darüber, dass wir auf Basis unserer individuellen

Qualitäten dazu auch eine stimmige, gemeinsame thematische Linie

gefunden haben - und zwar eine, zu der wir uns nicht nur touristisch,

sondern als gesamte Gemeinde voll bekennen können.“

Bürgermeister Tobias Kurz

(Bad Füssing):

„Wir haben nun einen sehr konkreten, klar umsetzbaren Projektplan

mit greifbaren Maßnahmen vorliegen. Ich freue mich darauf, gemeinsam

mit allen Partnern - vom Verbund über den Naturschutz bis hin zu

Jägern und Fischern - diesen Weg konsequent weiterzugehen.“

Projektleiterin Daniela Leipelt

(Gemeinde Bad Füssing):

„Das Projekt hat eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial in der grenzüberschreitenden

Zusammenarbeit liegt. Gemeinsam mit den vier Gemeinden,

dem Engagement der Bürgerinnen und Bürger sowie der

Einbindung der Gäste konnten wir mit der Projektagentur Conos GmbH

ein präzises und praxisorientiertes touristisches Konzept für die Inn-

Auen am Unteren Inn entwickeln. Ich danke allen Beteiligten ganz herzlich

für die vertrauensvolle Kooperation und freue mich darauf, die nun

vorliegenden Ergebnisse umzusetzen zu können und den Natur- und

Erlebnisraum am Inn nachhaltig weiterzuentwickeln.“

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GENIESSEN & ERLEBEN

Adventliches Shopping-Erlebnis in der WEBERZEILE Ried

Weihnachten mitten im Innviertel

Das größte Einkaufszentrum des Innviertels, die WEBERZEILE Ried,

macht die schönste Zeit des Jahres zum Erlebnis: Funkelnde Lichter,

festliche Stimmung und über 50 Markenshops voller Geschenkideen,

stylisher Looks und Genussmomente erwarten die Besucher:innen.

Die WEBERZEILE wird in der Adventszeit zur Event- und Showbühne des

Innviertels! Mit abwechslungsreichen Veranstaltungen und vielfältigen

Aktionen ist mitten in Ried eine stimmungsvolle und besinnliche Zeit

garantiert. In rund 30 Minuten erreicht man die WEBERZEILE aus dem

Süden Niederbayerns, über Schärding und Obernberg geht es besonders

schnell – auch ohne Autobahn. In der Parkgarage des Shopping-Centers

parkt man 2 Stunden gratis, bei einem Konsum von 10 Euro in der hauseigenen

Gastronomie sogar 3 Stunden.

Premiere für Weihnachts-Showbühne

„Musizieren für den guten Zweck“ heißt es zum ersten Mal im Rahmen der

Weihnachts-Showbühne in der WEBERZEILE. Von 5. bis 20. Dezember treten

hier Top-Musiker:innen aus der Region auf. Das genaue Programm dazu gibt

es auf der Website der WEBERZEILE unter www.weberzeile.at.

„Ich freue mich sehr, dass sich so viele Musikerinnen und Musiker bereit erklärt

haben, bei der Premiere unserer Weihnachts-Showbühne aufzutreten.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich dabei in den Dienst der ORF-

Aktion ,Licht ins Dunkel' stellen!“, sagt Christoph Vormair, Center-Manager

der WEBERZEILE.

In der Weihnachtszeit stehen jede Menge Events für Groß und Klein am

Programm wie etwa der Besuch des Nikolaus am Freitag, dem 5. Dezember.

Am Montag, 8. Dezember, ist trotz Feiertag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Dann

Bis Heiligabend bieten regionale Aussteller am Weihnachtsmarkt mitten in der

WEBERZEILE Ried Kunsthandwerk, Weihnachtsdekos und kulinarische Genüsse an.

Foto: SkylineMedien

ist beim Weihnachtsbasteln und bei der Kindermitmachmusik von „So&So

Music“ für die Kleinen beste Unterhaltung und für die Großen erlebnisreiches

Weihnachts-Shopping garantiert. Am WEBERZEILE Weihnachtsmarkt

bieten zahlreiche regionale Aussteller eine bezaubernde Weihnachtswelt

mit qualitätsvoller Handwerkskunst, liebevollen Dekorationen aus heimischer

Produktion und kulinarischen Genüssen.

Die Shops der WEBERZEILE haben am 24. Dezember bis 13 Uhr geöffnet. So

bleibt noch ausreichend Zeit für perfekte Last Minute-Geschenke, wie zum

Beispiel den „Rieder Schwanthaler Zehner“ als Shopping-Gutschein.

Nähere Informationen unter www.weberzeile.at

Dein Weihnachten

mitten in Ried.


KULTUR FIT AKTUELL & GESUND & FREIZEIT

Der Förderkreis Bereich Schloss Ortenburg konnte vor einiger Zeit Teile der Bibliothek des

letzten Schlossverwalters Hans Schellnhuber (1887 - 1968) erwerben. In diesem Konvolut fand

sich auch ein handschriftliches Kochbuch aus dem Jahr 1649.

Wenn es im Herbst kühler wird, beginnt die Zeit der Karpfenernte. Die Oberpfalz ist aufgrund ihrer besonderen

geografischen und klimatologischen Bedingungen (Höhenlage, Untergrund, Wasserqualität u.a.) gegen andere

teichwirtschaftliche Regionen abgegrenzt. Vor allem hier wurde die Karpfenteichwirtschaft seit dem 12. Jahrhundert

intensiv betrieben und erlebte im 15. Jahrhundert ihre Blütezeit. Im 16. und 17. Jahrhundert waren die

Grafen von Ortenburg Statthalter des pfälzischen Kurfürsten in der Oberpfalz. Die protestantische Familie war

sehr religiös, was ihr half, ihre Reichsunmittelbarkeit gegen die übermächtigen katholischen Nachbarn Bayern

und Habsburg (Neuburg am Inn und Österreich) abzusichern.

Der Karpfen war damals eine beliebte Fastenspeise bei Adel, Klerus und begüterten Bürgern und Bauern, denn

er war zu dieser Zeit teurer als Fleisch. Darum etablierte sich der Karpfen in gutbürgerlichen Küchen als Festmahl

zum Fastenbrechen am Weihnachtstag. Im Gegensatz zu dem im katholischen Süddeutschland üblichen panierten

Karpfen mit Kartoffelsalat und Gurkengemüse, servierte man „Karpfen oder Gareis“ am Ortenburger Hofe

„blau“, also in süß-saurer Petersilwurzelbrühe. Elmar Grimbs hat das Rezept transkribiert:

Über ein Karpffen oder gereiß 1)

Ein Suppen oder Pißguer2)

Schneit Petersily Wurzel auf den Laden,

salz den Fisch zuevor ein streich ihn schön

ab Leget in die Rein auf den Petersily

geust ein frisch Waßer dran Vndt essig, laß

sieden bis er überfaimbt3) so faimb3) in ab

darnach nimb ein Zwibel schneit in klein

röst in im schmalz Thue ein wenig ein mehll

drein, schneit ganze Ingwer blättel drein

Mußcatbluet, zerknitscht4) Pfeffer, Zuegkert

decks zue last also eindämpffen,

es ist gar ein guete Suppen, wilttu5) so

thuet Zue letzt ein gueten Procken Putter

drain last nuer ein mall drüeber.

Anmerkungen:

1) gereiß: Gareis, Karausche, süddt. Karas

2) Pißguer: Peitzger, Schmerle,

Schlammbeißer, Grundel

3) überfaimbt: überschäumt

4) zerknitscht: zerquetscht

5) wilttu: willst du

Foto: REWE

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GENIESSEN & ERLEBEN

Pockinger ParkWeihnacht lädt an zwei Adventswochenenden zum Staunen und Genießen ein

Pocking – Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr verwandelt sich der Pockinger Stadtpark 2025 gleich an zwei Adventswochenenden erneut in

ein stimmungsvolles Winterzauberland. Von Freitag, 05. Dezember, bis Sonntag, 07. Dezember 2025, sowie von Freitag, 12. Dezember, bis Sonntag,

14. Dezember 2025 heißt die Pockinger ParkWeihnacht ihre Gäste herzlich willkommen.

Der Stadtpark präsentiert sich dabei wieder in besonders schönem, weihnachtlichem Ambiente: Lichterglanz, liebevoll dekorierte Stände und der Duft von

Glühwein, gebrannten Mandeln und anderen winterlichen Köstlichkeiten versprechen einen atmosphärischen Bummel durch die Adventszeit. Rund 30 Aussteller

und Betriebe bieten ein vielfältiges Sortiment – von schmackhaftem Essen über traditionelles Handwerk bis hin zu liebevoll ausgewähltem Spielzeug.

Auch in diesem Jahr wurde ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie zusammengestellt. Beeindruckende Feuershows, packende Perchtenauftritte

und der Besuch des Heiligen Nikolaus sorgen für besondere Momente und leuchtende Augen bei Groß und Klein.

Ein Höhepunkt des zweiten Wochenendes ist das Kinderprogramm im Foyer der Stadthalle:

• Samstag: „Mit Tafiti auf Abenteuerreise“ – Vorlesen, Basteln und Malen für kleine Entdecker

• Sonntag: Weihnachtsbasteln mit den Pockinger Pfadfindern

Mit ihrem Mix aus regionaler Vielfalt, stimmungsvoller Atmosphäre und liebevoll konzipiertem Familienprogramm bietet die Pockinger ParkWeihnacht auch

2025 den idealen Rahmen, um gemeinsam in Adventsstimmung zu kommen. Die Stadt Pocking freut sich auf viele Besucherinnen und Besucher, die sich die

Vorweihnachtszeit im Stadtpark verzaubern lassen möchten.

Bilder: Tobias Müller

05.-07.12. / 12.-14.12.

www.pocking.de

15 www.thermenland-magazin.de


FIT & GESUND

Pockings Marienapotheker Kunz hat die Antwort auf die dringendste Frage im Advent:

„Schenken Sie doch Gesundheit!“

Jedes Jahr die gleiche Frage: „Was schenke ich

dieses Jahr zu Weihnachten? Irgendwie hat

doch meistens jeder, „was man so braucht“.

Blieben höchstens die exklusiven Dinge des

Lebens, aber die sind nun einmal sehr teuer.

Anstatt der Luxusgeschenke sind es häufig

doch die kleinen Aufmerksamkeiten, die

das Weihnachtsfest verschönern. Für kleine

Überraschungen zum Fest mehr und mehr zuständig:

Apotheken und Reformhäuser! Hier

finden Sie viele Produkte und Tipps rund um

das Thema gesunde Ernährung, gesundes Verhalten

und Gesundheit im Allgemeinen.

Denn, was steht in Deutschland auf der

Wunschliste ganz oben? Gesundheit!

Gesunde Leckereien

Wie wäre es also statt Süßigkeiten, Krawatten,

Socken oder Parfum mit einem kleinen Geschenkkorb

voll leckeren Brotaufstrichen, Tees

und ausgefallenen Säften wie Aronia- oder Sanddornsaft

aus dem Reformhaus? Mit zwei hübschen

Saftgläsern als Ergänzung ist das eine

gelungene Alternative zum Rotwein. Die Auswahl

an Tees ist riesig. Ein buntes Sortiment

davon, zusammen mit einem Päckchen Kandiszucker

oder einer individuellen Teetasse kommt

bestimmt gut an.

Gesundheit und Wohlbefinden schenken: Es gibt viele Möglichkeiten, den geliebten Menschen zu Weihnachten

gesunden Genuss zu schenken und Wertschätzung zu zeigen.

Foto: Ender Suenni / Urban Sports Club

Düfte fürs Wohlbefinden

Ätherische Öle und Düfte kann man gleich zusammen

mit der Duftlampe verschenken.

Die Schönheit zu pflegen, steigert das Selbstbewusstsein

und das Wohlbefinden. Hochwertige

Naturkosmetik mit natürlichen Inhaltsstoffen,

traumhafte Körperdüfte und Badeöle und der

passende Lippenstift oder Nagellack für das

Lieblingsoutfit werden sicher die Damenwelt

erfreuen. Aber auch der gepflegte Mann dankt

Ihnen das Präsent mit Duschgels und Feuchtigkeitscremes

besonders in der kalten Jahreszeit.

Daneben gibt es Handcremes, Pflegelotionen,

Körper- und Massageöle, entspannende und

pflegende Bäder, Seifen und Badeperlen. Vieles

wird zur Weihnachtszeit extra in attraktiven

Geschenkpackungen angeboten.

Für Menschen, die Wert auf ein gepflegtes Äußeres

legen, kann auch ein Nagelpflege-Set oder ein

eigens zusammengestelltes Fußpflege-Set mit

Fußbad, Feile, Hornhautraspel und Fußpuder für

Überraschung sorgen.

Hilfe für gesundes Leben

Geräte zur Blutdruckmessung und zur Überprüfung

des Blutzuckers können für chronisch

Erkrankte sinnvoll sein, für Menschen mit Bewegungseinschränkung

gibt es viele nützliche

Hilfsmittel, die das Leben erleichtern. Junge

Familien mit kleinen Kindern freuen sich

bestimmt über ein Ohrthermometer. Wenn der

Nachwuchs wieder einmal krank ist, kann man

damit die Temperatur schnell und einfach messen,

sogar ohne das Kind dabei aufzuwecken. Das

Gedächtnis lässt sich schließlich mit Gehirnjogging

verbessern. Rätselbücher gibt es in zahlreichen

Varianten, und in elektronischer Form

finden sich ebenfalls viele Trainingsprogramme

für die geistige Fitness. Witzige Wärmflaschen

oder Körnerkissen halten kuschelig warm an

kalten Tagen.

Bewegung in den Alltag

Die meisten wissen zwar, dass sie mehr Bewegung

brauchen, aber oft fehlt der innere Antrieb

dazu. Da kommt ein Schnupperkurs für verschiedene

Fitnessprogramme genau richtig. Sport

stärkt das Herz, den Kreislauf und den Rücken.

Beliebt sind auch Gutscheine für Fachgeschäfte,

in denen sich die Beschenkten dann Laufschuhe,

Ski-Zubehör oder Nordic-Walking-Stöcke nach

ihrem Geschmack aussuchen können.

Gutscheine gegen Stress

Viele Krankheiten entstehen aufgrund von Überbelastung,

Ärger und Stress. Eine grundlegende

Entspannung tut hier gut. Dafür bietet sich

eine Wellness-Kur mit entspannenden Bädern,

lockernden Massagen und Meditation an. Ein Tag

im Freizeitbad oder in der Saunalandschaft,

Kurse wie Yoga, Autogenes Training oder Tai

Chi werden von verschieden Einrichtungen

angeboten.

Damit das Genießen aber nicht zu kurz kommt,

sollte auch der Klassiker unter den Präsenten

nicht vergessen werden: Die Schokolade. Die

Auswahl an Figuren, Tafeln und Pralinen ist

unermesslich. In Maßen genossen, soll die Leckerei

durchaus zur Gesundheit beitragen, wobei

allerdings vor allem dunklere Sorten gewählt

werden sollten.

Geschenke in Ruhe besorgen

Wichtig dabei ist dann aber, dass Sie sich

rechtzeitig Gedanken machen. Man nimmt

sich immer vor, dieses Jahr alle Geschenke in

Ruhe zu besorgen und Weihnachten mal ganz

entspannt anzugehen, aber ganz plötzlich sind

die Feiertage da. Also fangen Sie am besten

gleich an!

Eine entspannte Vorweihnachtszeit

wünscht Ihnen

Ihr Apotheker Gerald Kunz

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FIT & GESUND

Der HAMAM in der

Wohlfühl-Therme Bad Griesbach–

erleben Sie orientalische

Badekultur mitten in Niederbayern

Sanfter Wasserdampf, wohlige Wärme und der Duft orientalischer

Kräuter schaffen im HAMAM ein einzigartiges Ambiente, das den

Alltag in weite Ferne rückt. Im Mittelpunkt steht das Loslassen: Haut,

Seele und Gedanken werden gereinigt – ein Ritual, das innere Balance

und spürbare Leichtigkeit schenkt.

HAMAM-LIGHT

Ihr Einstieg in

orientalische

Entspannung

Die milde Wärme der Räume (40–50 °C) wirkt zudem wohltuend auf das

Herz-Kreislaufsystem. Sie fördert die Durchblutung, ohne zu belasten, und

der traditionelle Guss mit kaltem Wasser trainiert die Gefäßreaktion – ähnlich

wie beim Kneippen. Diese sanfte Abfolge von Wärme und Erfrischung,

kombiniert mit der ruhigen Atmosphäre, senkt nachweislich das Stresslevel

und kann dadurch den Blutdruck positiv beeinflussen.

An diesen körperlichen Nutzen schließt sich ein ganzheitliches Verwöhnritual

an, das typisch für den Hamam ist:

• Wärmedampfbad: Der Aufenthalt im warmen Dampf öffnet die Poren,

lockert verspannte Muskulatur und bereitet die Haut optimal auf die

Reinigung vor.

• Traditionelles Peeling: Mit dem speziellen Peelinghandschuh werden

abgestorbene Hautschüppchen sanft entfernt – ein befreiendes Gefühl,

das die Haut glatt und aufnahmefähig macht.

• Seifenmassage auf dem warmen Nabelstein: Auf dem beheizten

Marmortisch verwöhnt ein üppiger Seifenschaum den Körper. Die

geschmeidigen Massagegriffe lösen tief sitzende Spannungen und schenken

ein Gefühl tiefer Geborgenheit.

Den stimmungsvollen Abschluss bildet der stilvolle Ruhebereich, in dem

der Besuch bei türkischem Tee, Ayran oder frischem Obst genussvoll ausklingt

– ein Raum für Nachspüren, Wohlbehagen und innere Ruhe.

Gönnen Sie sich eine Pause vom Alltag und erleben Sie Entspannung „wie

im Orient“ – leicht, wohlig warm und unvergesslich. Alle Details finden Sie

unter www.wohlfuehltherme.de/hamam-das-orientalische-bad

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DAS SCHNUPPERANGEBOT

5 Stunden Thermeneintritt

inkl. HAMAM-Ritual

& Seifenmassage (20 Min.)

nur 49 € pro Person

Angebot gültig von 01.12. bis 31.01.2026,

Aktion nicht verlängerbar.

Bitte reservieren Sie vorab unter Tel. 08532 96150

oder per E-Mail unter info@wohlfuehltherme.de

einen Termin.

Hinweise: Beim HAMAM handelt es sich um einen textilfreien Bereich.

Jugendliche ab dem vollendeten 14. Lebensjahr dürfen in Begleitung eines

Erziehungsberechtigten diese Bereiche betreten.

Schaum, Wärme und gute Laune – pure Auszeit für Körper und Seele.

Foto: Tourismusverband Ostbayern

Wohlfühl-Therme | Thermalbadstraße 4 | 94086 Bad Griesbach

www.wohlfuehltherme.de

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FIT & GESUND

HEILKRÄFTE DER NATUR

Der Meerrettich · Das Penicillin der armen Leute

Der Meerrettich hat seinen Ursprung in

Südosteuropa und Asien. Dadurch bekam

die scharfe Wurzel wahrscheinlich seinen

Namen: “über das Meer gekommener Rettich“.

Bei uns in Bayern wird der Kreuzblütler

„Kren“ genannt, das vom slawischen Wort

„Krenas“ kommt, was übersetzt „weinen“

heißt. Ein großes Anbaugebiet ist in Franken.

Die Erntehelfer sind angeblich selten krank,

da sie jeden Tag die gesunden Inhaltsstoffe

einatmen. Traditionell wird die Wurzel in

den Monaten, die ein „r“ enthalten, geerntet.

Früher war der Meerrettich in jedem Bauerngarten

zu finden. An Ostern wurde er mit in

das Weihkörbchen gegeben und dann gegessen,

um so Darmparasiten abzutöten, die

durch die einseitige Ernährung im Winter

entstanden sind.

Altbekannt ist die Meerrettichnackenauflage bei

Nebenhöhlenentzündung. Frisch gerieben und

z.B. in ein Taschentuch gewickelt, legt man diese

Auflage 5 bis höchstens 15 Minuten am Nacken

auf. Hinterher wird die gerötete Stelle am besten

mit Johanniskrautöl oder einer Creme gepflegt.

Auch bei Ischias, Rheuma, Hexenschuss und bei

Muskelschmerzen kann man diesen durchblutungsfördernden

Wickel auf die betroffenen Stellen

auflegen.

Die geraspelte Wurzel in Honig baut das Immunsystem

auf und wirkt bei Husten schleimlösend.

Bekannt ist auch die Kombination mit Kapuzinerkresse

gegen Blasenentzündung. Die Kapuzinerkresse

enthält wie der Meerrettich Senföle,

die ihre antibakterielle und keimhemmende

Wirkung in der Niere entfaltet und im Urin

bereits nach zwei Stunden nachweisbar ist. Es

kann bei leichten Blasenentzündungen das

darmschädigende Antibiotika ersetzen.

Der Meerrettich enthält neben den Senfölen, die

bei einer Temperatur ab 40° C ihre Wirkung verlieren,

Kalium, Kalzium, Eisen und Magnesium,

zudem Vitamin B und C.

Achtung: Als Antibiotikum nicht für Kinder

unter 6 Jahren. Kontraindikationen auch bei

Magen-Darm-Geschwüren.

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Donnerstag Ruhetag

Diese Anwendungen sind nur Ratschläge für

Therapiemöglichkeiten und sollen den Besuch

eines Arztes / Ärztin oder Heilpraktiker/-in nicht

ersetzen.

Wenn Sie neugierig auf die Natur und ihre Wunder

sind, können Sie sich gerne zu einer Kräuterwanderung

oder einem Workshop bei Holler und

Co anmelden:

Handy: 0151/64000020

E-Mail: hollerundco@gmx.de

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KULTUR & FREIZEIT

Hans Göttler legt endlich einen kindgerechten „Schdruuwe-Bäda“ vor

Lustige Gschichtn vo recht lastige Plogn

A Gsetzl zum Ãfanga

Wann dKinna braav und fleiße sann,

Kimmd sChristkindl zu eana dann;

Wanns eana Subbn oweschlindn

Und sBroad schee beißn – zammd da Rindn;

Wanns schee schdaadhoitn eana Mai –

Nix schmaddsn bei da Schbuiarei –

Und iwahaupz: need rechd vui redn –

Mid da Mamma Handte-badsche gehen.

Då kimmd dann sChristkindl gwies zu eana,

Schenggd ebbs zum Schbujn oda zun Leana,

Bringd scheene Sachan ea gråd gnua:

A Bujdabiache aa dazua!

Ob ADS, Magersucht oder Smombie: Viele Geschichten

aus dem „Struwwelpeter“ erscheinen

heute verblüffend aktuell. Dabei wird das Buch

dieses Jahr zu Weihnachten 180 Jahre alt. Der

Frankfurter Arzt Heinrich Hoffmann schrieb und

zeichnete die Geschichten ursprünglich als

Weihnachtsgeschenk für seinen dreijährigen

Sohn Carl. Aus heutiger Sicht fragt man sich jedoch,

warum das noch immer beliebte Kinderbuch

nicht längst auf dem Index steht: Es zeigt

extreme Konsequenzen für Fehlverhalten wie

das Abschneiden der Daumen des daumenlutschenden

Konrad oder die zündelnde Paula, die

schließlich als lebende Fackel schreiend aus der

kolorierten Zeichnung rennt. Die vor allem durch

den Text transportierte schwarze Pädagogik unterstreicht

die moralische Fragwürdigkeit der

Hoffmann'schen Publikation.

Ganz anders kommt da Hans Göttlers

„Schdruuwe-Bäda auf Boarisch“ daher. Er belässt

zwar die Horrorbilder, wie sie ja auch bei den

Illustration der Grimm'schen Hausmärchen

durchaus zu finden sind, dichtet die Texte aber

bei der Übertragung ins Bayerische in die für ihn

bekannte verschmitzte Ironie um. Das Ende der

„fuachdbaa draure Gschicht mim Zindhejzl“ geht

bei Göttler für Paula als das bekannte Häufchen

Asche aus:

Des leddsde Bujd! Iatz is oiss gåar!

Des Kind vabrennt, mid Haud und Håar!

Es schaugdd fast aus wiara Vujkan,

Wo Rausch und Wojkn aufsteing doan.

A Heifal Ãschn bleibd blos iiwa –

Und des roudn Schuah – mei liawa Schiawa!

Sans leichd vo Prada? Wås woas i?

Warum sand iatz de schuah ned hi?

Ja, Dialekt zu hören und zu reden ist das eine, ihn

zu lesen ist schon eine ganz eigene Klasse. Weil

Hans Göttler das natürlich weiß, hat er als ganz

besonderen Service den Mundart-Schdruuwe-

Bäda auch noch selbst als CD eingelesen, die dem

Buch gratis beiliegt.

Wer also in jungen Jahren selbst an den Geschichten

Heinrich Hoffmanns gewachsen und

gereift ist und diese Erfahrung auf mildere Art

einer jüngeren Generation mit auf den Lebensweg

geben möchte oder einfach als Erwachsener

einmal auch Spaß mit den Horrorbüchlein seiner

Kindheit haben möchte, dem sei der

„Schdruuwe-Bäda auf Boarisch“ von Hans Götter

in diesen kalten Tagen wärmstens empfohlen.

Martin Semmler

Hans Göttler:

„Da Schdruuwe-Bäda auf Boarisch“

96 Seiten, Hardcover mit Hör-CD,

15 Euro, erschienen in der

Edition Töpfl, Tiefenbach

ISBN-13: 978-3942592130

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HERBSTKUSCHELN IN BAD FÜSSING

Diana Boutiquehotel | Kurallee 12 | 94072 Bad Füssing

Telefon: +49 (0)8531 2906-0

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KULTUR & FREIZEIT

Bad Füssinger Filmgalerie bietet weiterhin ausgezeichnete Unterhaltung

Kinoprogramm erhält Bundes- & Bayern-Preis

Dieses Jahr fand im Filmtheater Schauburg in

Karlsruhe die feierliche Verleihung der bundesweiten

Kino- und Verleihprogrammpreise statt.

Bundeskulturstaatsminister (BKM )Wolfram

Weimer ehrte dabei insgesamt über 200 Kinos

für ihre herausragenden Jahres-, Kinder/Jugendsowie

Dokumentar- und Kurzfilmprogramme. In

seiner Rede betonte Weimer, dass Kinos als kulturelle

Infrastruktur „Tag für Tag die deutsche

und europäische Filmkultur lebendig halten“. Die

Preisverleihung verdeutlichte erneut, wie bedeutend

sorgfältig kuratierte Programmkinoarbeit

für die Vielfalt im Film- und Kinobetrieb ist und

dass Filmauswahl nicht per Mausklick erfolgt,

sondern Engagement und ebensoviel Zeit erfordert

um aus dem übergroßen Angebot die richtigen

Filme auszuwählen.

Weit über Region attraktiv

Erneut wurde auch die Filmgalerie Bad Füssing

mit einem der begehrten Auszeichnungen geehrt.

Bereits seit über 20 Jahren zählen die Bad

Füssinger Programmkinos zu den regelmäßig

ausgezeichneten Häusern – ein beeindruckender

Beleg für seine herausragende Auswahl an anspruchsvollen

Filmen und sein nachhaltiges Engagement

im Kulturbereich. In seiner Laudatio

hob die Jury insbesondere das sorgfältig kuratierte

Jahresprogramm der Filmgalerie hervor,

das stets neue Publikumsgruppen anspricht und

weit über die Region hinaus seine Gäste anzieht.

Das Gesamtkonzept der von der Familie Mitzam

verantworteten Filmauswahl konnte die Jury

auch heuer wieder überzeugen. Der Preis würdigt

somit die jahrzehntelange Kontinuität, mit

der die Filmgalerie Bad Füssing filmkulturelle

Vielfalt lebendig hält.

Beeindruckt von Filmauswahl

Drei Wochen nach der Auszeichnung durch den

BKM wurde die Filmgalerie erneut mit einem

Preis für ihr außergewöhnliches Jahresprogramm

geehrt. Im Kornhaus in Kempten vergab

Staatsminister Dr. Florian Herrmann, den Bayerischen

Kinoprogrammpreis an die engagierten

Kinos im Freistaat. „Gerade im ländlichen Raum

sind sie ein wichtiger Ort für gemeinschaftliches

Kulturerleben. Die vielen Kinos in der Fläche

leisten hier einen wertvollen Beitrag“, so Herrmann.

„Der Freistaat hält die Fördermittel trotz

angespannter Lage stabil und prüft, wie die

Branche 2026 weiter unterstützt werden kann.“

Freude im Familien-Doppel-Pack: Laurenz Mitzam

wurde für das Cinema in Frankfurt ausgezeichnet und

Christian Mitzam für das Programm in der Filmgalerie

Bad Füssing.

Foto: Mitzam

Auch hier zeigte sich die Jury beeindruckt von

dem abwechslungsreichen und vielseitigen Programm:

Mit zahlreichen Filmreihen, Sonderveranstaltungen,

einer über das Jahr verteilten

Themenreihe zum Filmschaffen in Skandinavien,

wöchentlich wechselnden Kurzfilmen und

einem hohen Anteil an europäischen sowie deutschen

Produktionen konnten die Bad Füssinger

Kinobetreiber auch dieses Jahr wieder überzeugen.

sam

Neues Ortenburg-Buch erschienen

Buntes Lebensmosaik eines besonderen Ortes

Der Markt Ortenburg ganz im Norden des Thermenlandes hat eine

ganz eigene Geschichte: Als einzige evangelische Enklave bestand der

Markt als selbstständige Reichsgrafschaft über Jahrhunderte herrschaftlich

getrennt vom Herzogtum Baiern. Erst 1805 kam Ortenburg

zum neuformierten Königreich Bayern. Erst ab dann kam es erst sehr

langsam zu einer kulturellen Durchmischung der Bevölkerung. Es

dauerte knapp 100 Jahre, bis es der katholischen Gemeinde gelang,

im Ort eine eigene Kirche zu errichten. Erst mit der Gebietsreform

1972 und 1978 wurden die katholischen Nachbargemeinden mit dem

Zentralort zusammengelegt.

kombiniert die Autorin auf 50 Seiten ein emotionales

wie tiefgründiges Mosaik des heutigen

Ortes. Durch die Lebensgeschichten von Politikern,

Unternehmern, Künstlern, einer Pfarrerin,

zweier Klosteroberinnen und sonst engagierten

Menschen lässt sich gut nachvollziehen, was das

bunt gemischte Gemeinwesen über die Jahrhunderte

gegen manche Bedrängnis bestehen ließ

und heute so lebendig, attraktiv und erfolgreich

macht.

Foto: Kuhnt

Dass diese Geschichten den Alltag der Menschen nachhaltig geprägt haben

und auch heute noch zu spüren sind, zeigt das neue Buch der Passauer Journalistin

Simone Kuhnt, das als Kleinprojekt der ILE Klosterwinkel entstanden

ist. Anhand von 20 kurzen unterhaltsamen Portraits von Menschen, die

das Leben in Ortenburg zum Teil nachhaltig prägen und repräsentieren,

Bei Interesse gibt es noch wenige Exemplare in

der Marktverwaltung bei Christina Königsbauer

unter Tel. +49-8542-164-44 oder per E-Mail an

Christina.Koenigsbauer@Ortenburg.de

Ortenburger Original als Cover-Girl:

Die 92-Jährige Helma Preitauer sperrt

täglich die Marktkirche auf und zu und

hilft auch sonst im Gemeindehaus mit.

Vorverkauf für Comedy-Event hat begonnen!

Michael Mittermeier

kommt nach Bad Füssing

Michael Mittermeier kommt 2. Februar 2026 ins Große Kulturhaus Bad Füssing. Nach fast vier Jahrzehnten

Comedy-Tour geht Mittermeier dahin, wo er noch nie gewesen ist: in die Zukunft.

Auf seiner Flashback Tour durch ganz Deutschland ist der bekannte Star-Comedian am Montag, 2. Februar

2026 auch live in Bad Füssing zu erleben. Beginn ist um 19:30 Uhr. Karten gibt es ab sofort im

Kur- & GästeService Bad Füssing im Bgm.-Frankenberger-Haus, Kurallee 15, telefonisch unter +49-8531-

975-522, per Mail unter ticket@badfuessing.de oder online unter eventim.de und reservix.de sam

Foto: Olaf Heine

www.thermenland-magazin.de

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21 www.thermenland-magazin.de


KULTUR & FREIZEIT

500 Jahre Täuferbewegung – Auf Spurensuche im unteren Rott- und Inntal – Teil 1

„Von der Freiheit eines Christenmenschen“

Die Bewegung der Täufer, Wiedertäufer und (Ana)Baptisten ist geprägt von

konsequent umgesetzten christlichen Überzeugungen, lange Zeit grausamster

Verfolgung und dadurch bedingter Flucht und Wanderschaft. Um

die wenigen Spuren zu verstehen, die bekennende Angehörige diese ältesten

christlichen Frei- und Friedenskirche im unteren Rott- und Inntal hinterlassen

hat, ist es nötig, zunächst die geschichtliche Umgebung, in der

sich ihre Wurzeln vor 500 Jahren bildeten, zu betrachten.

Adel missbraucht Religion

Die Jahre 1525 und 1526 waren Jahre des Umbruchs und der Aufstände.

Damals lebten Fürsten, Adel, Beamte, Patrizier und der Klerus von der Arbeitskraft

der Bauern, und da die Zahl der Nutznießer immer weiter anstieg, stiegen

auch die Abgaben, die die Bauern zu leisten hatten. Den Grund dafür, dass

die Bauern zunehmend gegen die Feudalherren aufbegehrten, lag in wirtschaftlicher

Not und sozialem Elend, Schwierigkeiten, gegenüber Grund-, Leibund

Gerichtsherren Recht zu erhalten, und nicht zuletzt in Missständen bei

Adel und Klerus.

In der Kirche herrschten erhebliche Missstände. Viele Geistliche führten ein

ausschweifendes Leben und profitierten von Stiftungen und Erbschaften der

reichen Bevölkerung sowie Abgaben und Spenden der Armen. In Rom

gelangte man durch Vetternwirtschaft und Bestechung zu Amt und Würden;

die Päpste taten sich als Kriegs- und Bauherren sowie als Förderer der schönen

Künste hervor. Als dann auch noch durch den Verkauf von Ablassbriefen versucht

wurde, den einfachen Leuten das letzte Geld aus den Taschen zu ziehen,

in dem man ihnen weismachte, so könnten sie ihre unsterbliche Seele vor

der Verdammnis retten, platzte Martin Luther der Kragen und er nagelte am

31. Oktober 1517 seine 92 Thesen in Wittenberg an die Kirchentür.

Kirche entfernt sich vom Glauben

Die Zwölf Artikel der oberschwäbischen Bauernkämpfer

von 1525 gelten nach der Magna Carta

von 1215 als eine der ersten niedergeschriebenen

Forderungen nach Menschen- und Freiheitsrechten

in Europa. Grafik: Titelblatt / Wikipedia

Auch Ulrich Zwingli in Zürich

und Thomas Müntzer in Allstedt

(Südharz) vertraten

öffentlich die Ansicht, dass

jeder Mensch auch ohne

die Vermittlung der hierarchischen

Kirche seinen Weg

zu Gott und seinem Seelenheil

finden könne. Damit

untergruben sie den Absolutheitsanspruch

der katholischen

Kirche und bestätigten

den Bauern, wie weit sich

der Klerus von seinen eigenen

Lehren entfernt hatte

und deshalb in großen Teilen

überflüssig sei. Die Argumentation

Luthers in seiner

Schrift „Von der Freiheit

eines Christenmenschen“

(1520), dass „Ein Christenmensch

[…] ein Herr über

alle Dinge und niemandem

untertan“ sei, sowie seine

Übersetzung des Neuen Testaments

ins Deutsche 1522 waren weitere entscheidende Auslöser für das Aufbegehren

der ländlichen Bevölkerung, denn nun war es auch den einfachen

Leuten möglich, die mit dem „Willen Gottes“ begründeten Ansprüche von Adel

und Klerus in Frage zu stellen.

Religion als Recht zur Rebellion

Thomas Müntzer war ein früherer Anhänger Luthers. Im Gegensatz zu diesem

stand er aber für die gewaltsame Befreiung der Bauern und betätigte sich in

Mühlhausen, wo er Pfarrer in

der Marienkirche war, als

Agitator und Förderer der

Aufstände. Dort versuchte er

seine Vorstellungen einer

gerechten Gesellschaftsordnung

umzusetzen: Privilegien

wurden aufgehoben,

Klöster aufgelöst, Räume für

Obdachlose geschaffen, eine

Armenspeisung eingerichtet.

Er forderte die „Gemeinschaft

aller Güter, die gleiche

Verpflichtung aller zur

Arbeit und die Abschaffung

aller Obrigkeit“ (omnia sunt

communia). Seine Bestrebungen,

verschiedene Thüringer

Bauernhaufen zu vereinigen,

gelangen jedoch nicht. Im

Mai 1525 wurde er gefangen

genommen, gefoltert und

schließlich hingerichtet. Mit diesen gesellschaftlich revolutionären Gedanken

kann Müntzer zu den geistigen Väter des Täufertums gezählt werden.

Zwölf Artikel verändern die Welt

Der zunächst weitaus erfolgreichere Aufstand braute sich nach der Erntezeit

1524 zwischen Bodensee und Allgäu zusammen. Rund 30.000 Bauern, Bürger,

niedrige Geistliche und ehemalige Landsknechte schlossen sich hier zu unterschiedlichen

Bauernhaufen zusammen. Sie wollten vor allem eine Verbesserung

ihrer Lebensverhältnisse erreichen und keinen Krieg beginnen.

Deshalb setzten sie auf Verhandlungen. Im Februar/März 1525 wurden die

„Zwölf Artikel“ verfasst, eine Art Grundgesetz für ein durch christliche Freiheit

geprägtes Gemeinwesens. Die Zwölf Artikel wurden innerhalb der nächsten

zwei Monate mit einer für die damalige Zeit ungeheuren Auflage von insgesamt

25.000 Exemplaren gedruckt und verbreiteten sich im gesamten Gebiet

des Heiligen Römischen Reiches. Sie bildeten auch die philosophische Basis für

gesellschaftliche Aufbegehren der taufgesinnten Schweizer Brüder, aus der sich

die radikal-reformatorische Bewegung der Täufer entwickeln sollte.

Allein durch den Glauben zum Heil

Älteste, allerdings nachträgliche und nicht verbürgte

Darstellung Thomas Müntzers aus dem Jahr 1608.

Kupferstich von Christoph van Sichem / Wikipedia

In den Zwölf Artikeln forderten die Aufständischen gleich im 1. Artikel, dass

jede Gemeinde das Recht haben solle, ihren Pfarrer zu wählen und ihn abzusetzen,

wenn er sich ungebührlich verhielt. Außerdem solle der Pfarrer das

Evangelium ohne allen menschlichen Zusatz predigen, da in der Schrift stehe,

„dass wir allein durch den wahren Glauben zu Gott kommen können“. Erst

dann wird es materiell: die Pfarrer sollen aus dem Zehnten, also der biblisch

begründeten Abgabe an die Feudalherren, besoldet werden. Ein etwaiger

Überschuss sollte dann zur Linderung der Dorfarmut und für die Entrichtung

der Kriegssteuer verwandt werden. Weiter sollten keine Abgaben mehr entrichtet

werden müssen, da diese von Menschen erdacht seien, „denn Gott der

Herr hat das Vieh dem Menschen frei erschaffen“. Weiter ergebe es sich aus

der Heiligen Schrift, „dass wir frei sind und sein wollen“. Daraus leiteten sie

ab, dass das Jagd- und Fisch-Verbot, der Waldbesitz des Adels und des Klerus

wie auch die zu leistenden Frondienste und weitere von den Herren geforderte

Abgaben nicht mehr aus der Bibel zu begründen und damit unrecht seien.

Was für die Entstehung der Täuferbewegung und ihr Fortbestehen als eine

der heute weltweit größten freikirchlichen Gemeinschaften wesentlich ist, ist

die Entdeckung der gesellschaftlichen Solidarisierung und die Emanzipierung

des Individuums aus einer nur vorgespiegelten religiösen Abhängigkeit eines

angeblich von Gott eingesetzten Adels und Klerus. Martin Semmler

unter Verwendung von Wikipedia

www.thermenland-magazin.de

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KULTUR & FREIZEIT

Thermenland Magazin verlost Karten für Bad Füssinger Weihnachtsgala

Festkonzert der TV-Stars im Großen Kurhaus

Eigentlich ist der beliebte TV-Moderator und Volkstrompeter Stefan

Mross mit einer klingenden Bergweihnacht auf Deutschland-Tour. Nur

zur Feier seines 50. Geburtstags und für die Bad Füssinger Weihnachtsgala

unterbricht der Publikumsliebling diese Tournee, um am 26. Dezember

das letzte große Showevent im Großen Kursaal Bad Füssing zu

moderieren. Ab 1. Januar wird das Große Kurhaus nämlich ins Große

Kulturhaus mit dem Großen Konzertsaal umbenannt.

Die Bad Füssinger Weihnachtsgala präsentiert dazu am 2. Weihnachtsfeiertag

ein abwechslungsreiches Musik- und Schlagerprogramm mit Stefan

Mross, Bergkristall und Reiner Kirsten. Dazu führt Romy mit Moderation

und Gesang durch das Festprogramm. Auch wenn sie es liebt, mit ihren

eigenen Liedern auf der Bühne präsent zu sein, macht es Romy doch den

meisten Spaß, andere ins perfekte Licht zu rücken. Am liebsten vor der

Kamera mit Mikrofon. Über 2500 Medienproduktionen haben sich bei ihr

so mittlerweile angesammelt.

Musik aus Leidenschaft

Sie leben ihre Musik – das lassen die beiden Vollblutmusiker Stephan und

Toni von Bergkristall ihr Publikum bei jedem Auftritt spüren! Dabei laden

sie alle Freunde der Schlager und Volksmusik zum Tanzen und Träumen

ein. Durch ihren natürlichen Charme, die gefühlvollen Stimmen sowie die

leidenschaftliche Interpretation ihrer Lieder finden die beiden auf einzigartige

Weise den Schlüssel zu den Herzen vieler Menschen.

Reiner Kirsten, der als charmanter Sänger und Moderator aus TV-Unterhaltungssendungen

gut bekannt ist, feiert 2026 sein 30-jähriges Bühnenjubiläum

als Solo-Interpret. Seit vielen Jahren behauptet er bereits seinen

festen Platz in der Szene des volkstümlichen Schlagers. Mit seiner ausdrucksstarken

Stimme, seinem umwerfenden Charme und melodiösen

Titeln, die ihm auf den Leib geschrieben sind, begeistert er sein Publikum.

Kartenverlosung zum Arien-Abend

Stefan Mross, Reiner Kirsten, Bergkristall und Romy präsentieren am Freitag,

26. Dezember um 19:30 Uhr die Bad Füssinger Weihnachtsgala. Infos

& Tickets gibt es beim TicketService Bad Füssing im Bgm.-Frankenberger-Haus,

Kurallee 15, telefonisch unter 08531-975-522, per Mail unter

ticket@badfuessing.de oder online unter www.badfuessing.com

Das Thermenland Magazin und der VeranstaltungsService Bad Füssing verlosen

2 mal 2 Karten für diese Weihnachtsgala im Großen Kurhaus unter

allen, die bis zum 20. Dezember eine E-Mail mit ihrer Adresse schreiben an:

Mein-Thermenland-Magazin@gmx.de

sam

BAD FÜSSING DEZEMBER

WEIHNACHTEN IN BAD FÜSSING

06.12. Die Nacht der Tenöre

22.12. Tanzabend mit Nicki

25.12. Festkonzert zu Weihnachten –

Bad Füssinger Kurorchester

26.12. Bad Füssinger Weihnachtsgala mit Reiner

Kirsten, Bergkristall, Romy & STEFAN MROSS

2026VORSCHAU HIGHLIGHTS

27.02. Blues Briederchen - Blues Brothers Tribute Band

29.03. Bad Füssinger Chöre unter der Leitung von

Hubert Gurtner

03.03. Anouk - Das Kindermusical -

Mit der Musik von Peter Maffay (10:00 Uhr)

02.04. Best of Varieté

17.04. Truck Stop

12.06. Des wird doch eh nix: Ein Bayer &

eine Brandenburgerin im Gespräch - Comedytheater

25.06. Italienischer Abend (kostenlos)

09.08. Klassik Open Air Bad Füssinger Kurorchester (kostenlos)

15.08. G.G. Anderson

11.09. - 10.10.26 Bad Füssinger

23.10. Singkreis Noah

30.10. Rudi Zapf & Zapf‘nstreich

08.11. Let the SKY FALL - The BOND Concert Show

26.12. Bad Füssinger Weihnachtsgala mit

Stefanie Hertel & weiteren

* Gültigkeitszeitraum: 24.11.2025 (ab 08:00 Uhr) bis 24.12.2025 (bis 24:00

Uhr) und nur über die Verkaufsstellen und Online-Ticket-Service des VeranstaltungsServiceCenter

der Gemeinde Bad Füssing buchbar.Ticketverfügbarkeit

ist begrenzt! Nicht mit anderen Preisnachlässen (Bad Füssing-Karte,

etc.) kombinierbar. Ein gewerblicher Weiterverkauf ist nicht gestattet.

Karten / Infos unter

www. eventsbadfuessing.de

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KULTUR & FREIZEIT

Unterwegs mit Degenhart

Advent, die stille Zeit.

Advent, die stille Zeit. Wir wissen alle, sie ist es nicht. Gerade die Zeit der Erwartung hat von ihrer besänftigenden Stille, falls

sie diese je gehabt hat, längst verloren. Muße und Ruhe finden wir, wenn, dann höchstens in den wenigen Stunden, die wir uns

zu solchen besinnlichen Stunden zusammenfinden. Dabei hat diese Zeit besondere Momente, die uns dazu auffordern, innezuhalten

und die Tage und Stunden auf uns wirken zu lassen. Sie ist angefüllt mit Geschichten und Erzählungen, mit Gefühlen

und Düften, mit Geheimnissen und Erinnerungen, die wir gerne abrufen, um uns in dieser adventlichen Zeit eine ganz persönliche

Wohlfühldecke zu schaffen. Besonders hervor heben sich in der Adventszeit die Namen besonderer Heiliger: Barbara,

Nikolaus, Thomas. Sie füllen diese adventliche Zeit mit Gedenken und Brauchtum.

So ist der Barbaratag, der am 4. Dezember im Heiligenkalender steht, der Tag, an dem man Zweige, Kirschzweige vor allem

schneidet und in die Vase stellt. Sie haben die Gabe, an Weihnachten aufzublühen, um den Glanz dieses Ereignisses der Geburt

Christi hervor zu heben. Barbara, so die Legende, lebte im 3. Jahrhundert und starb in Kleinasien den Märtyrertod.

„Die Fremde” wäre eine bloß höfliche Übersetzung ihres Namens, „die wilde, ungebildete Andere” trifft den Sinn eher.

Barbara ist wohl

ursprünglich kein

Rufname, sondern ein

Spitzname, der dem

wirklichen Rufnamen

hinzugefügt wurde:

Barbarin. Die Heilige

wird gekennzeichnet

als eine Andersartige,

nicht Eingegliederte,

die auf die Menschen

fremd wirkte.

Sie war in ihrer

damaligen Gesellschaft

wohl eine

Geächtete.

Barbara, ein Name

der für Ausgrenzung

steht, findet seinen

Platz im Kalender

in einer Zeit, in der

Menschen Wärmeund

Nähe suchen, mehr als

in zu jeder anderen

Jahreszeit.

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KULTUR & FREIZEIT

Nikolaus ist wohl der hellste Stern im adventlichen Heilgenhimmel. Nikolaus und Weihnachtsmann, das ist eine lange Beziehungsgeschichte.

Die Verehrung des Heiligen Nikolaus von Myra geht bis in das 6. Jahrhundert zurück und reichte und reicht

noch heute über ganz Europa. Seine vom türkischen Myra geraubten Gebeine ruhen im italienischen Bari und werden dort

hoch verehrt. Die in den Legenden beschriebene Mildtätigkeit führte wohl dazu, dass an seinem Namensfest am 6. Dezember

Geschenke verteilt wurden und werden. Das Christkind hat seine Wurzeln in der lutherischen Reformation. Martin Luther

setzte einen Gegenpol zu dem verehrten Heiligen Nikolaus. Vom protestantischen Sachsen aus eroberte es ganz Deutschland,

so wie der Weihnachtsmann, der ebenfalls den Heiligen Nikolaus ersetzten sollte. Von Norddeutschland aus kam der Weihnachtsmann

mit deutschen Auswanderern nach Amerika und von dort – mit viel Coca Cola Werbung und Kommerz – wieder

zurück zu uns. Das protestantische Christkind, Ironie der Geschichte, trat seinen Siegeszug vor allem in den katholischen

Ländern im Süden Deutschlands und in Österreich an. Der Heilige Nikolaus, Freund der Kinder, kommt am 5. und 6. Dezember

zu den Kindern und ermahnt und beschenkt sie.

Der Heilige Apostel Thomas, der ungläubige „Dammerl“ wie er im Volksmund genannt wird, wurde bekannt durch seine Zweifel

an der Auferstehung Jesu und sein Verlangen, handgreiflich die Auferstehung zu überprüfen: erst nachdem Jesus ihn aufforderte,

seine Wundmale zu berühren, glaubte er das Unfassbare und bekannte: Mein Herr und mein Gott!

Um die Thomasnacht gab es viele im Brauchtum fest verankerte Rituale. Wichtig war es, in der Thomasnacht den Stall zu verriegeln,

denn wer in dieser Nacht das Vieh sprechen hörte, dem war der Tod im kommenden Jahr gewiss. Legte man sich in der

Thomasnacht verkehrt herum ins Bett, so träumte man, was im nächsten Jahr alles geschehen würde; junge Mädchen konnten

in dieser Nacht ihren Zukünftigen sehen. Vor dem Thomastag musste alles, was verliehen worden war, wieder im Haus sein,

Geliehenes sollte man vorher zurückbringen. Zudem befürchtete man Dämonen, darunter an manchen Orten Thomas' Unglück

bringender Gegenspieler, das „blutige Thomerl“, dar besonders den Kindern Angst und Schrecken einjagte. Blutverschmiert und

mit einem mächtigen Hammer ausgestattet, bedrohte der grausige Metzgergeselle alle, die nach Einbruch der Dunkelheit noch

auf der Straße unterwegs waren, und hatte es besonders auf geizige und neidische Menschen abgesehen.

Fotos: Degenhart

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KULTUR & FREIZEIT

Die GTÜ warnt vor ungewollten Rutschpartien im Straßenverkehr

Wenn Straßen zur Winterfallen werden

Ende November war es wieder so weit: auf dem

vielbefahrenen Holzland-Highway kommt im

Griesbacher Wald bei der Abzweigung zur Kurstadt

ein LKW beim ersten Schnee des Jahres ins

Rutschen, der Hänger landet im Graben und das

Gespann blockiert für über eine Stunde den frühen

Berufsverkehr. Wenige Tage später gibt’s

das erste morgendliche Glatteis.

Mit den ersten Frostnächten steigen die Unfallrisiken

auf den Straßen sprunghaft an. Und

zwar oft dort, wo die Gefahr kaum zu erkennen

ist. Die Gesellschaft für Technische Überwachung

mbH (GTÜ) fasst die wichtigsten

Winterfallen zusammen und gibt konkrete Verhaltenstipps

für mehr Sicherheit auf glatter

oder schneebedeckter Fahrbahn.

Fahrbahn & Haftung

Reifglätte und Blitzeis entstehen häufig bei Temperaturen

rund um den Gefrierpunkt – bevorzugt

auf Brücken, in Senken und in schattigen

Waldschneisen. Der Übergang von „nass“ zu „eisglatt“

kann binnen Sekunden erfolgen. Wer auf

glatten Flächen sicher unterwegs sein will, fährt

vorausschauend, hält große Abstände ein und

dosiert Lenk-, Brems- und Gaspedalbewegungen

mit viel Gefühl sanft. Besonders kritisch ist gefrierender

Regen: Innerhalb weniger Minuten

bildet sich eine spiegelglatte Eisschicht, die

selbst Fußgänger unverhofft ins Schleudern

bringen kann. In Spurrillen droht bereits bei

moderaten Geschwindigkeiten Schneematsch-

Aquaplaning. An Ampeln, Kreisverkehren, Fußgängerüberwegen

sowie an Steigungen und

Gefällen „poliert“ der Verkehr die Oberfläche

zusätzlich – beim Annähern frühzeitig Tempo

reduzieren, anfahren mit leichtem Gasfuß und

in einem höheren Gang als gewohnt, um die

Antriebskräfte zu reduzieren.

Sicht & Wahrnehmung

Dichter Schneefall und Verwehungen erschweren

die Orientierung, Leitpfosten und Fahrbahnränder

sind oft nur schemenhaft zu erkennen,

Fahrbahnmarkierungen mitunter gar nicht. Vor

Kuppen und in Kurven gilt: früh vom Gas, Blick

weit nach vorn und falls möglich an Leitplanken

sowie Leitpfosten orientieren. Nebel reduziert

nicht nur die Sicht, sondern kann sich als

Eiskristallfilm auf Scheinwerfer, Kameras und

Fahrzeugsensoren legen. Eine tief stehende Wintersonne

kann auf nasser oder vereister Fahrbahn

besonders stark blenden. Saubere, fettfreie

Scheiben innen wie außen, funktionierende

Wischer, ausreichend Wischwasser mit Winterzusatz

sowie ein intaktes Gebläse oder eine einwandfrei

funktionierende Klimaanlage reduzieren

Gefahren wie diese enorm. „Eisgucklöcher“

sind brandgefährlich: Für perfekte Sichtverhältnisse

müssen vor Fahrtbeginn alle Glasflächen

inklusive der Außenspiegel komplett enteist und

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In Sekunden von „nass“ zu „eisglatt“: Rund um den Gefrierpunkt nehmen die Gefahren auf winterlichen Straßen

sehr schnell zu.

Foto: GTÜ

beschlagfrei sein, das schreibt die Vernunft wie

auch der Gesetzgeber vor.

Recht & Reifen

In Deutschland gilt eine situative Winterreifenpflicht.

Bei Glatteis, Schnee, Schneematsch, Eis

oder Reifglätte dürfen nur geeignete Reifen

gefahren werden. Verstöße ziehen Bußgelder

nach sich und können den Versicherungsschutz

beeinträchtigen. Seit dem 1. Oktober 2024 sind

bei winterlichen Verhältnissen ausschließlich

Reifen mit dem Alpine-Symbol zulässig (Bergpiktogramm

mit Schneeflocke), die M+S-Kennzeichnung

allein genügt nicht mehr. Bei Winterreifen

empfiehlt die GTÜ ein Restprofil von mindestens

vier Millimetern. Darunter lässt die

Traktion auf Schnee und Matsch merklich nach.

Reifen altern unabhängig von der Laufleistung.

Als Faustregel gilt: Nach etwa sechs Jahren über

einen Austausch der Pneus nachdenken. Das

Herstellungsdatum lässt sich über die DOT-Nummer

an der Reifenflanke ablesen. Viele GTÜ-Prüfstützpunkte

bieten in der dunklen Jahreszeit

Licht- und Reifen-Checks an – ein kleiner Zeitaufwand

mit großem Sicherheitsgewinn.

Fahrzeug & Physik

Kalte Reifen liefern deutlich weniger Grip, bis sie

auf Temperatur sind – Pneus mit wenig Profil

ebenfalls. Kälte senkt außerdem den Reifendruck,

daher sind regelmäßige Kontrollen entsprechend

der Herstellerangaben notwendig.

Fahrerassistenzsysteme wie Antiblockiersystem

ABS und elektronisches Stabilitätsprogramm

ESP stabilisieren das Fahrzeug in brenzligen

Situationen, können jedoch die Physik nicht aushebeln.

Abstandstempomat, Notbrems- und Spurhalteassistent

benötigen freie Sicht: Radar- und

Kameraflächen sollten regelmäßig von Schnee

und Eis befreit werden, sonst droht eingeschränkte

Funktion. Zusätzlich fordert die

Kälte die Starterbatterie von Fahrzeugen mit

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Verbrennungsmotor, wenn starke Verbraucher

wie Lüftung, Sitz- und Heckscheibenheizung das

Bordnetz belasten. Warnzeichen wie etwa Startprobleme,

flackernde Scheinwerfer oder Fehlermeldungen

legen den Kauf einer neuen Batterie

nahe.

Schneepflüge & Eisplatten

Schneepflüge und Streufahrzeuge sind breit,

schwer und erzeugen starke Verwirbelungen.

Hinter ihnen kann sich die Haftung auf der

Fahrbahnoberfläche schlagartig ändern – frisch

gestreut trifft auf blankes Eis. Überholmanöver

sind nur mit großer Reserve und vorausschauend

geplant sinnvoll – auch, um die Arbeit des Winterdiensts

nicht zu behindern. Außerdem ist die

Straße vor dem orangen Fahrzeug noch erheblich

winterlicher als dahinter. Akute Gefahr geht von

Schnee- und Eisplatten aus, die von Lkw- oder

Autodächern herabfallen, insbesondere bei Tempowechseln

oder Kurven, auf Brücken oder an

Ein- und Ausfahrten. Nach Kuppen oder in

unübersichtlichen Biegungen ist jederzeit mit

liegengebliebenen Fahrzeugen zu rechnen. In der

Dämmerung und nachts steigt überdies die

Wahrscheinlichkeit für einen Wildwechsel –

Wildtiere bevorzugen geräumte und gesalzene

Straßen. Reduziertes Tempo und erhöhte Bremsbereitschaft

an Waldschneisen und entlang von

Feldern und Wiesen sind deshalb ratsam.

Brennpunkte der Eisglätte

Besonders aufmerksam sollten Autofahrer an

Brücken und Rampen sein, die schneller auskühlen

und zuerst vereisen. Waldschneisen und

Nordhänge bleiben häufig länger glatt. Gefährlich

sind außerdem ausgefahrene Spurrillen,

Kuppen und Kurvenausgänge sowie Kreisverkehre,

Fußgängerüberwege und Ampelbereiche.

Wer diese Abschnitte frühzeitig erkennt und

Tempo wie Lenk- und Pedalbewegungen entsprechend

anpasst, erhöht das sichere Ankommen

am Ziel ganz erheblich.

GTÜ/sam


RAT & TAT RAT & TAT

Würdinger Gräberfeld beleuchtet Übergang der Römerzeit ins Mittelalter

Funde als Zeugnisse einer antiken Zeitenwende

Zwei außergewöhnliche Gräber aus Bad Füssing erzählen von Glanz

und Gewalt im frühmittelalterlichen Bayern – und von Migration zum

Ende der römischen Herrschaftszeit.

Es war eine kleine Sensation: Bei einer Baustellenvorbereitung in einer

Siedlung in Würding, einer ehemaligen Altgemeinde von Bad Füssing,

wurde 2021 ein Gräberfeld mit rund 90 Bestattungen entdeckt. Sie stammen

aus dem 6. und 7. Jahrhundert n. Chr., der Zeit der Bajuwaren – so nahm

man zunächst an. Besonders ins Auge fiel das reich ausgestattete Grab einer

Frau, die bald als „bajuwarische Prinzessin“ bekannt wurde. Ihre Grabbeigaben

sind inzwischen restauriert und funkeln wieder fast wie vor 1500

Jahren. Damit hätten die Arbeiten am „Friedhof der Bajuwaren“ eigentlich

enden können, doch den Archäologinnen und Archäologen des Bayerischen

Landesamts für Denkmalpflege (BLfD) fiel im Fundmaterial aus weiteren

Gräbern Ungewöhnliches auf: etwa gläserne Spitzbecher, Keramikschalen

und frühe Gewandschließen, die auf eine deutlich frühere Bestattungszeit

hinwiesen.

Gräberfeld älter als gedacht

Die daraufhin durchgeführte Radiokarbonanalyse an 16 ausgewählten

Gräbern lässt nun aufhorchen: Die Datierungen zeigen, dass der Friedhof

bereits zur Mitte des 5. Jahrhunderts genutzt wurde, rund 120 Jahre vor der

Bestattung der reichen „Prinzessin“. In einer Zeit also, in der die Region am

Inn wohl noch unter römischer Verwaltung stand und die Bajuwaren als

Gläserne Spitzbecher, Keramikschalen und frühe Gewandschließen aus den älteren

Gräbern erinnern an die keltisch-römische Kultur der Inn-Siedler bis zum Abzug der

Römer im 5. Jahrhundert.

Foto: BLfD

germanischer Stamm in den Quellen noch nicht erwähnt werden. Was die

Ergebnisse also deutlich machen: Zum Ende der Römerzeit fand in der

Gegend am Inn bereits Migration statt – noch bevor die Bajuwaren hier

siedelten, lebten in der heutigen Grenzregion andere nicht-römische Volksgruppen

und bestatteten hier ihre Verstorbenen.

Spektakuläre Grabbeigaben

„So spektakulär die Grabbeigaben der Prinzessin, wie Gewandschließen aus

Gold, Perlenschmuck und ein Ring aus Elfenbein, auch sind – für die Wissenschaft

sind einige der älteren Gräber noch bedeutsamer. Über die Zeit

zwischen dem Rückzug der Römer aus der Region und dem Beginn des Mittelalters

ist bislang nur wenig bekannt. Nun kommt durch die Archäologie

allmählich Licht ins Dunkel und wir verstehen immer besser, wie sich die

Siedlungsgeschichte am Inn in dieser Umbruchszeit entwickelte“, sagt Prof.

Mathias Pfeil, Generalkonservator des BLfD.

Forensik legt Reiterkampf nahe

Anthropologische Untersuchungen liefern zudem Details, die einen tiefen

Einblick in das Leben am Inn zur Zeit des heiligen Severin ermöglichen –

jener Umbruchsphase um 480 n. Chr., die als sogenannter „Severins-Horizont“

das Ende der römischen Ordnung im Ostalpenraum markiert. Die

Spuren am Skelett eines Mannes etwa deuten auf eine gewaltsame Auseinandersetzung

hin, die wohl zu dessen Tod führte. Im Grab fand sich ein

Reitersporn und seine Oberschenkel wiesen Abnutzungsspuren auf, wie sie

für Reiter typisch sind, sein rechtes Bein war zudem durch einen Schwerthieb

verletzt. Zwei weitere Hiebspuren am Schädel waren bei seiner Bestattung

nicht verheilt und

dürften den Mann getötet

haben. Ein brutales Schicksal

liegt daher nah: Vermutlich

saß der Reiter

zu Pferde, als er einen

Schwerthieb in den rechten

Oberschenkel erlitt, vom

Tier stürzte und anschließend

am Boden erschlagen

wurde. Funde wie diese

liefern damit wertvolle

Erkenntnisse zum Leben

und Sterben der „ersten

Bayern“ am Inn vor mehr

als 1500 Jahren. BLfD

Kultureller Wandel: Typisch bajuwarische Grabbeigaben

wie dieser edle Gewandschmuck bezeugen

die „Prinzessin“ als bereits bajuwarische Edeldame

einer neuen Herrscherschicht nach dem Abzug der

römischen Besatzungsmacht.

Foto: Korolnik Restaurierung

27 www.thermenland-magazin.de


SERVICE

Thermenland-Horoskop für die Rauhnachtszeit

NUR IM THERMENLAND-MAGAZIN · EXKLUSIV VON SIEGI LILITH

Widder

Liebe: Voller Power und Selbstüberschätzung

starten Sie in den Advent. Überall im Mittelpunkt

stehen, den größten Baum, das beste Essen, die

schönste Dekoration und dann Weihnachten allein

feiern? So war das nicht gedacht. Also, alles vielleicht

eine Nummer kleiner!

Körper: Planen Sie einen Winterurlaub in den Bergen.

Wann standen Sie das letzte Mal auf Skiern?

Übertreiben Sie aber nicht, denn der Körper braucht

erst eine Aufwärmphase. Anschließend können Sie

unbedenklich die steile Abfahrt genießen.

Beruf: Sie wollen die Gehaltserhöhung, die schon

lange fällig ist? Schaffen Sie sich einen Überblick,

was jetzt wichtig und gefragt ist. Wenn Sie alles

aufmerksam beobachten, werden Sie wissen,

wann der richtige Zeitpunkt ist, Ihren Wunsch zur

Sprache zu bringen.

Stier (21.4.-20.5.)

Liebe: Alles nach Terminkalender und Liste. Das

können Sie vielleicht in der Haushaltsplanung oder

bei der Einkaufsliste machen, aber nicht in der

Liebe. Ihr Partner würde sich freuen, wenn Sie sich

mal für ein wenig mehr Überraschungen und Spontaneität

öffnen würden.

Körper: Voll Energie und Überzeugung widmen

sich die Stiere der Liste ihrer guten Vorsätze für

das nächste Jahr. Nehmen Sie sich aber nicht zu

viel vor, denn viel haben Sie vom letzten Jahre

nicht umgesetzt. Fragen Sie Ihren Körper, dann

wissen Sie, was wirklich nötig ist.

Beruf: Der Neid der Kollegen nimmt kein Ende und

so mancher überlegt, wie er Ihnen mit fälschlichen

Anschuldigungen eine Falle stellen kann. Nehmen

Sie sich ein paar Tage länger frei, damit bekommt

der- oder diejenige keine Chance, den Plan durchzuführen.

Zwillinge (21.5.-21.6.)

Liebe: Die Single-Zwillinge sind so darauf fixiert,

den richtigen Partner zu finden, dabei steht er

eigentlich schon vor der Türe. Zwillinge, die sich

in einer Partnerschaft befinden, sollten sich bei

der schönsten Sache für Zwei einfach einmal

gehenlassen.

Körper: Skifahren, Eislaufen, mit den Kindern auf

die Schlitten, aber bitte nicht alles auf einmal.

Gönnen Sie sich dazwischen mal einen Tag Pause,

sonst werden Sie unvorsichtig und Sie verbringen

die Feiertage mit einem Gipsbein oder einem verzerrten

Rücken.

Beruf: Souverän und elegant umgehen Sie das berufliche

Einerlei. Sie schließen sich nicht einfach

einer Meinung an, nur weil Sie selbst keine eigene

haben. Lieber raushalten und die arbeitsfreie Zeit

mit der Planung des Weihnachtsurlaubs und der

Geschenke verbringen.

Krebs (22.6.-22.7.)

Liebe: Sie haben plötzlich Zeit für Ihren Partner.

Nützen Sie diese für traute Zweisamkeit und Austausch

von Zärtlichkeiten. Der Partner macht nicht

mehr und nichts anderes als vorher. Warum mit

Eifersucht und Kontrollen den Weihnachtsfrieden

aufs Spiel setzen?

Körper: Nach der Herbst-Depression in ein Wintertief

zu verfallen, muss nicht sein. Vielleicht ist

es „nur“ ein grippaler Infekt, der Sie so runter

zieht. Gönnen Sie sich ein paar Vitaminbomben. Mit

leckeren Früchten und Joghurtdrinks kann man

„schlanke“ Desserts zaubern.

Beruf: Alles, was Sie anpacken, kommt irgendwie

nicht richtig in die Gänge. Vielleicht haben Sie

sich auch zuviel auf einmal vorgenommen. Es gibt

wohl zudem eine Meinungsverschiedenheit mit

Vorgesetzten, die Sie unbedingt klären müssen, da

ohne die Zustimmung nichts geht.

Löwe (23.7.-23.8.)

Liebe: Sollte sich bei Ihnen Nachwuchs einstellen,

dann nützen Sie die Zeit für ruhige Kuschel- und

Schmuse-Abende. Die wird es dann für längere Zeit

nicht mehr geben. Für Singles stehen die Chancen

gut, dass Sie Weihnachten jemanden mit Ihrer Liebe

beschenken dürfen.

Körper: Gedankenlosigkeit und Hektik ist eine

schlechte Kombination in der Küche. Sie neigen zu

Verletzungen und Verbrennungen. Versuchen Sie,

Ihre Gedanken zu ordnen. Gegen den anstehenden

Festtagsspeck am besten schon jetzt die nötigen

Sporteinheiten einplanen.

Beruf: Sie können nicht mit allen Kollegen gut

Freund sein. Doch bei einem besonderen scheint

es richtiggehend zu brodeln. Das lenkt von der

Arbeit ab und macht Sie unaufmerksam. Entweder

reden sich aus oder Sie versuchen, ihm/ihr einfach

aus dem Weg zu gehen.

Jungfrau (24.8.-23.9.)

Liebe: Noch haben Sie ein bisschen Zeit, Ihrem

Partner gut zuzuhören, was er sich denn so

wünscht. Nicht alles Moderne oder Praktische hat

unterm Weihnachtsbaum etwas verloren. Dieses

Fest sollte auf jeden Fall harmonisch verlaufen.

Körper: Schon Wochen vor den Feiertagen haben

Sie dafür gesorgt, dass Sie psychisch und physisch

gestärkt und energiegeladen dem Weihnachtsstress

entgegentreten können. Mit Meditation,

Duftölbädern und genügend Ruhepausen kann Sie

nichts aus der Ruhe bringen.

Beruf: Für und Wider! Pro und Contra! Dies oder

Das! Alles hat 2 Seiten und Sie müssen sich für

eine entscheiden. Wenn Sie noch länger zögern und

Bedenkzeit fordern, wird sich Ihr Traum vom Aufstieg

in die Chefetage wohl kaum erfüllen. Glauben

Sie an sich und Ihr Können!

Waage (24.9.-23.10.)

Liebe: Mit Weihnachtsstress hat die Waage nichts

am Hut. Sie verteilt rechtzeitig ihren Wunschzettel

an die Familie und Freunde und wer seine Wünsche

nicht rechtzeitig bekannt gibt, braucht auch keine

Geschenke zu erwarten.

Körper: Etwas angeschlagen und verschnupft

läuft alles ein wenig langsamer. Doch mit richtiger

Pflege und Heilmitteln kommen Sie wieder auf die

Beine. Sauna, Wärmepackungen, Dampfbäder in der

Adventszeit und Sie können die Feiertage ohne

Hustentee genießen.

Beruf: Halten Sie eher zurück, dass Sie in Ihrer

Freizeit viel mit Planen und Organisieren privater

Weihnachtsfeiern beschäftigt sind. Ihr Chef und

die Kollegen sollen ruhig denken, dass Sie all Ihre

Energie in die Arbeit stecken. Bei Fehlern wird

Ihnen dann eher verziehen.

Skorpion (24.10.-22.11.)

Liebe: Der Lust, richtig zu Schlemmen, kann man

auch im Schlafzimmer fröhnen. Vergessen Sie den

Vorsatz, den Kilos den Kampf anzusagen. Mit Frühstück

im Bett den Tag beginnen und mit „Heißer

Liebe“ beenden, so werden Sie romantisch die

Weihnachtsglocken hören.

Körper: Sie brauchen schon ein wenig Druck und

Konkurrenz, damit Sie bei dem, was Sie geplant

haben, auch länger als zwei Tage durchhalten. So

ein Waldlauf, Morgengymnastik, Joggen benötigt

Ausdauer, damit es Erfolg zeitigt. Suchen Sie nach

Gleichgesinnten.

Beruf: Ein kurzer Moment des Zögerns und der

Unsicherheit und der Kollege erhält den Bonus, für

den Sie die letzten Wochen all Ihre Energie eingesetzt

haben. Gehen Sie entschlossen und vertrauensvoll

den Weg, den Sie bis jetzt verfolgt

haben – er ist der richtige.

Schütze (23.11.-21.12.)

Liebe: Es wird ein schwieriger Monat für Sie, in

dem es Ihnen vorkommt, als seien Ihre Gefühle

Bestandteil eines Adventskalenders. Jeden Tag

wird ein Türchen für Entscheidungen geöffnet. Für

Sie heißt das, dass Sie reinen Tisch machen und

berechtigte Zweifel beseitigen.

Körper: Wenn Sie nicht wissen, wohin mit Ihrer

Energie, dann könnten Sie sich ja umsehen und

sich für Schwächere engagieren. Nur ein Grippevirus

versucht Ihnen die Weihnachtstage zu vermiesen.

Sogar die Kälte begeistert Sie und Sie

widmen sich intensiv dem Wintersport.

Beruf: Die Kollegen meinen, sie könnten Sie ausnützen.

Als gutmütiger Schütze spielen Sie das

Spiel für kurze Zeit mit. Doch bemerken die Kollegen

nicht, wann es genug ist, werden sie Sie voll

in Fahrt erleben können. Vielleicht sollten Sie sie

nicht ins offene Messer laufen lassen.

Viel Liebe und Entspannung in jeder Hinsicht wünscht Ihnen in der Rauhnachtszeit Ihre Siegi Lilith

Steinbock (22.12.-20.1.)

Liebe: Erinnern Sie sich, welche Gemeinsamkeiten

und Erlebnisse Ihre Partnerschaft vom ersten Tage

an begleitet haben. Lassen Sie diese wieder

aufleben. Singles sollten keine Weihnachtsfeier

auslassen und flirten, bis die/der Richtige die

Schmetterlinge weckt.

Körper: Aerobic, Stretching, Übungen zum Muskelaufbau,

doch danach die Körperpflege nicht

vergessen. Es darf auch mal etwas extravagant

sein. Ein Öl-Duftbad und dann relaxt auf der Couch

liegen. Das alles regelmäßig wiederholen. Sie werden

es nicht bereuen.

Beruf: Geben Sie sich einen Ruck und machen

Ihrem Chef klar, dass nicht alles so durchführbar

ist, wie er es sich auf dem Papier vorstellt. Sie

werden die richtigen Worte finden, um ihn zu überzeugen,

und werden auf der Weihnachtsfeier mit

einer Überraschung belohnt.

Wassermann (21.1.-19.2.)

Liebe: Ob Ehe- oder Single-Wassermann, beide

haben Wortfindungsprobleme. Er hat Angst, aus

Versehen etwas zu sagen, das sich wie eine Ausrede

oder gelangweilt anhört. Der Single wird seinen

Flirtpartner eher einschläfern als antörnen.

Der Zustand hält nicht lange an.

Körper: Die Einstellung, Entspannung ist alles was

ich brauche, um fit zu sein, sollten Sie noch mal

überdenken. Wenn die Gelenke z.B. beim Joggen

Beschwerden verursachen, sollten Sie es besser

mit Walken versuchen. Bewegung an der Luft hat

noch niemanden geschadet.

Beruf: Erinnern Sie sich noch an die wirklich

guten Ideen, die Sie ganz hinten in der Schublade

versteckt haben. Jetzt wird es höchste Zeit, dass

Sie sie wieder auf den Tisch bringen. Die vorweihnachtliche

Stimmung macht Ihren Vorgesetzten

weich und er wird Ihnen zuhören.

Fische (20.2.-20.3.)

Liebe: Wenn es die wahre Liebe ist, dann wird es

Zeit, dass Sie Nägel mit Köpfen machen. Ihr Selbstbewusstsein

sollte auch nicht vor der Schlafzimmertür

halt machen. Ihr Partner wird überrascht

und erfreut sein, wenn er einmal derjenige ist, der

verwöhnt wird.

Körper: Ohne den beruflichen Stress der letzten

Zeit haben Sie überschüssige Energie. Erinnern Sie

sich daran, was Sie früher in der Freizeit gemacht

haben. Schwimmen, Tischtennis, Kegeln vielleicht?

Nützen Sie die Zeit, wer weiß, wie lange die Ruhe

anhält.

Beruf: Damit es im neuen Jahr die Karriereleiter

hoch geht, müssen Sie schon jetzt etwas dafür tun.

Oder glauben Sie, dass für Sie eine Rolltreppe

oder ein Aufzug existiert? Auf jetzt! Überzeugen

Sie Ihren Chef mit Ergebnissen und Fakten, die

unwiderlegbar sind.


Die 100-jährige Wettervorhersage für den Dezember:

SERVICE

Wieder kein weißes Weihnachten in Sicht

Man möchte es nicht glauben, aber trotz Klimaerwärmung hat Mauritius

Knauer mit seinen Vorausberechnungen recht behalten: Rechtzeitig zum Bad

Füssinger Winterzauber hat kurz nach Mitte November der erste Schneefall

eingesetzt und vorher durfte man auch schonmal morgens an der Windschutzscheibe

den gefrorenen Nachtnebel wegkratzen. Liegen geblieben ist

die weiße Pracht aber leider nicht - noch nicht.

Anfang Dezember ist es „noch sehr kalt“ und in der ersten Woche ist noch

täglich mit Schneefall oder je nach Klimawandel mit Regen zu rechnen.

Der restliche Advent bleibt trocken, hell, aber frostig. Damit dürften die

Pockinger mit ihrer ParkWeihnacht heuer Glück haben und auch die Rieder

können am Marktplatz ohne Regenschirm ihre Weihnachtslieder singen. Bis

zum 1. Weihnachtsfeiertag regnet es sich aber wieder ein und das Wetter

wird recht „unfreundlich“. Danach beruhigt es sich wieder, bleibt aber –

typisch Winter: „kalt“.

sam

Diese Wettervorhersage basiert auf der Langzeitstudie von Mauritius

Knauer, 1649 bis 1664 Abt des fränkischen Zisterzienser-Klosters Langheim,

bekannt als „100jähriger Kalender“.

ZAHL

DES

MONATS

Über 60 Prozent

Über

60 Prozent

...

eine deutlich geschrumpfte Schoko-Hohlfigur. Das Gewicht betrug in den Jahren

zuvor bei einem Preis von 1,79 Euro immer 200 Gramm. Also eine Preiserhöhung

um satte 72% – ein klarer Fall von Shrinkflation! Erst seit Mitte

November hat der Discounter die bisherige 200-Gramm-Variante als „Aktionsware“

im Verkauf, mit 2,79 Euro noch immer um 56% teurer als 2024. Damit

ist Lidl aber nicht allein. Der Wintertraum-Mann von Konkurrent Aldi zieht

mit ihm exakt gleich.

Von Choco-Lolly bis Lebkuchen

Auch ein Stichprobenvergleich der VZHH von anderen Schoko-Weihnachtsmännern

bestätigte den Unterschied zum letzten Jahr eindeutig: Die Regelpreise

sind enorm gestiegen, angeführt von Milka (45g.) um 36% und dicht

gefolgt von Lindt (40g.) um 35%. Überall, wo Schokolade mitverarbeitet

wurde, sind die Weihnachtsleckereien erheblich teurer als 2024: Gefüllte

Schoko-Lebkuchenherzen (+36%), Choco-Lolly und runde braune Lebkuchen

(beides +25%) von Wintertraum (Aldi). Preisstabil sind nur die Marzipan-

Kartoffeln – ist ja auch kein Schoko drin oder dran.

sam

unter dem Höchststand Ende 2024 liegt der aktuelle Preis für Kakao, dem

Grundstoff zur Herstellung von Schokolade. Die Preise für Kakao sinken an

der Börse seit einem Jahr kontinuierlich. Trotzdem kosten die Schoko-Weihnachtsmänner

mehr als je zuvor. „Zwar schlagen sich Preisänderungen an den

Rohstoffmärkten nicht sofort auf Preise im Supermarkt nieder, sondern erst

einige Monate später. Trotzdem ist sehr verwunderlich, dass nach einem Jahr

Preisabsturz bei Kakao immer noch keine Preissenkungen für Schokolade in

den Supermärkten und Discountern angekommen sind“, teilt die Verbraucherzentrale

Hamburg (VZHH) mit. Laut Lebensmittel Zeitung, die sich auf Daten

des US-amerikanischen Marktforschungsunternehmens Circana bezieht, ist

der Absatz von Tafelschokolade in den ersten 8 Monaten 2025 um 10 Prozent

gesunken, der Umsatz aber trotzdem um 20 Prozent gestiegen.

Weihnachtsmann 72 % teurer

Zum Start der aktuellen Saison stand laut VZHH bei Lidl nur der Favorina

Schoko-Weihnachtsmann mit 110 Gramm Gewicht für 1.69 Euro im Regal, also

Foto: Verbraucherzentrale Hamburg

IMPRESSUM

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TITELBILD: Wohlfühl-Therme Bad Griesbach

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SERVICE

Sorgentelefon (D) Kinder & Jugend: 116 111

Sorgentelefon (A) Kinder & Jugend: 147

Sorgentelefon (D) Eltern: 0800 111 0550

Power Child (Kindesmissbrauch): +49-89-38 666 888

Frauenhelpline (A): 0800 222 555

Polizei: (D) 110 / (A) 133 / Notruf: (EU-weit) 112

Ärztlicher Notdienst: (D) 116 117 / (A) 141

Telefonseelsorge: (D) 0800 1110222 / (A) 142

Frauenhaus (D): +49-851-89272

Frau für Frau (A): +43-7722-64650

Erste Hilfe in seelischer Not (BY): 0800-655-3000

APOTHEKENNOTDIENST Dezember 2025

Die Apotheken aus Pocking und Umgebung wechseln sich ab. Der Notdienst wird von 8.30 8.00 Uhr morgens des

angegebenen Tages bis um 8.00 8.30 Uhr morgens des folgenden Tages von der Apotheke versehen.

Apotheke Telefon Telefon Adresse Adresse Dez. 2025

Marien-Apotheke 08531-4801 Kirchplatz , 94060 Pocking 18.

Apotheke St. Georg 8531-249020 Passauer Str. 23, 94060 Pocking 03./13.

St. Ulrich-Apotheke 08531-7602 Simbacher Str. 6, 94060 Pocking 20./22./31.

Alte Apotheke 08531-4982 Simbacher Str.12, 94060 Pocking 10.

Marien-Apotheke 08503-922025 Passauer-Str.10, 94152 Neuhaus 17.

Marien-Apotheke 08531-31210 Hauptstr. 30, 94099 Ruhstorf 15.

Thermen-Apotheke 08531-21203 Sonnenstr. 4, 94072 Bad Füssing 23.

Löwen-Apotheke 08531-29279 Thermalbadstr. 9, 94072 Bad Füssing 02./06./30.

Kurpark-Apotheke 08531-2022 Kurallee 18, 94072 Bad Füssing 01./07./29.

Rottal-Apotheke 08533-7221 Marktplatz 23, 94094 Rotthalmünster 08.

Neue Markt-Apotheke 08536-9192330 Marktplatz 18, 94149 Kößlarn 05./26./28.

Landgerichts-Apotheke 08532-1334 Stadtplatz 7, 94086 Bad Griesbach 29.

St.-Konrad-Apotheke 08531-8866 Hauptstr. 16, 94086 Bad Griesbach 02.

Kur-Apotheke 08563-91140 Neuer Markt 2, 84364 Bad Birnbach 09./31.

Hofmark-Apotheke 08563-3935 Hofmark 20, 84364 Bad Birnbach 01./13./30.

Apotheke am Rathaus 08542-8982131 Marktplatz 7, 94496 Ortenburg 10./13.

Schloss-Apotheke 08542-91116 Marktplatz 25, 94496 Ortenburg 01./30.

Engel-Apotheke 08562-1201 Oberer Markt 5, 84371 Triftern 08.

Markt-Apotheke 08562-2687 Unterer Markt 11, 84371 Triftern 06./12.

Markt-Apotheke Greiff 08573-969910 Am Gasteig 4, 94094 Malching 14./16./25.


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Liebe Kunden,

wir wünschen Ihnen Frohe Weihnachten und ein gesundes, sportliches neues Jahr.

Vielen Dank für die schönen Momente, die wir mit Ihnen teilen durften. Wir freuen uns ganz

besonders auf Sie, denn das was uns Freude macht, ist Sie glücklich zu machen.

Herzliche Grüße, Modegalerie (Fü), LifeStyle by Gigi (Fü), Mode Kotter (Po)

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