Thermenland_12-2025
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AUSGABE 170 DEZ. 2025
Thermenland
MAGAZIN
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Karten-Verlosung: Große Weihnachtsgala mit TV-Stars
Event-Shopping:Advent-Erlebnisse in der Weberzeile
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Infrastruktur wird
immer das Rückgrat jedes Gemeinwesens bleiben.
Egal, ob ein Staat, ein Land oder eine Kommune:
Bildung, Gesundheitsvorsorge, Energieund
Wasserversorgung, Informationsaustausch
und Verkehr auf Straße und Schiene, um nur die
derzeit meistdiskutierten zu nennen, müssen garantiert
sein, damit das Gemeinwesen funktioniert.
Warum aber sind heute Straßenbrücken
marode, hat die Bahn ihre sprichwörtliche
Pünktlichkeit verloren, muss man zu Zahnbehandlung,
Sehhilfen und Altersbetreuung
schmerzhaft hohe Eigenanteile leisten?
Nun, Anfang der 1970er Jahre ging im alten Wirtschaftswunderdeutschland
ein fast 20 Jahre andauernder
Boom mit niedriger Arbeitslosigkeit
und starkem Wirtschaftswachstum zu Ende. In
der Wirtschaftskrise der frühen 1970er Jahre
(u.a. „Ölschock“) mit hoher Arbeitslosigkeit und
anhaltender Inflation meinte die Politik, durch
staatliche Eingriffe und Subventionen könne
man die Krise bewältigen. Diese Politik führte
jedoch zu einem drastischen Anstieg der Staatsschulden
und der Sockelarbeitslosigkeit. Nach
dem Beispiel Margret Thatchers folgte ab den
1980er Jahren eine Politik, die ihr Heil nun in der
Privatisierung von öffentlicher Infrastruktur wie
Post, Telefon, Bahn und einer grundlegenden
Gesundheitsreform suchte. Was daraus geworden
ist, erleben wir heute fast täglich: Während
die Parteien um Zehntel-Prozente auf der
Beliebtheitsscala der Sonntagsfrage buhlen,
bröckeln Brücken und Klassenzimmerdecken,
müssen Bürgergeldbezieher zu den Tafeln gehen
und am Bahnhof fragt man sich nicht mehr nur,
AKTUELL
Martin Semmler M. A., Chefredakteur
wann der Zug tatsächlich fährt, sondern wie
lange überhaupt noch.
Aus der Unpünktlichkeit der Deutschen Bahn
(DB) ziehen Nachbarn inzwischen ihre Konsequenzen.
So stoppen die Schweizer SBB einige
DB-Züge in Basel oder setzt Ersatzzüge auf
schweizerischen Abschnitten ein, damit die
Zuverlässigkeit des Schweizer Systems erhalten
bleibt. Seit die DB ihre beliebten, aber im Komfort
veralteten Nachtzüge 2016 eingestellt hat,
um anstehenden Investitionen zu entgehen,
fährt der ÖBB NightJet mit modernen Zuggarnituren
jetzt fast ausgebucht kreuz und quer
durchs Land.
Auch im Innviertel setzt die ÖBB jetzt deutlich
eigene Akzente. Nachdem eine schnelle Bahnverbindung
von München über Simbach, Pocking
und Schärding nach Linz und Wien trotz Anstößen
von ÖDP und Grünen bei den CSU-Verkehrsministern
in Berlin seit Jahrzehnten auf taube
Ohren stößt, weil man sich ganz auf die A94 konzentriert,
wird von der ÖBB auf der anderen Innseite
eine Neue Innviertelbahn (NIB) projektiert.
Die zweigleisige, elektrifizierte Hochleistungsstrecke
zweigt von Linz kommend nach Wels ab
und führt auf einer komplett neuen Trasse
durchs Innviertel bis zur Staatsgrenze bei Burghausen.
Von dort soll sie über Altötting nach
Mühldorf am Inn weitergehen und dann Richtung
München. Ziel ist es, die Fahrtzeit zwischen
München und Wien auf unter 3 Stunden zu
drücken.
Die heutige Innkreis- und die Mattigtalbahn werden
mit der neuen Strecke zwei neue Regionalbahnhöfe
bei Ried und Mattighofen verknüpft.
Auch wenn die Innkreisbahn von Braunau bis
Ried ab Frühjahr 2026 elektrifiziert wird, so werden
das Thermenland und die Stadt Passau von
dieser attraktiven Fernverbindung der ÖBB nun
links liegen gelassen. Österreich investiert allein
in die Elektrifizierung der Lokalstrecke inkl.
einer Grundmodernisierung des Bahnhofes Ried
knapp 100 Millionen Euro, während die vielbesungene
Rottaler Boggalbahn weiterhin
dieselbetrieben durch den Neuburger Wald
schnauft. Einen möglichen Wasserstoffbetrieb
durch den ursprünglich an der A3 geplanten
H2O-Hub wird es auch nicht geben, weil die
damalige CDU/CSU-Opposition unter der Führung
von Merz 2023 über das Verfassungsgericht
durchgesetzt hat, dass die Verschiebung von 60
Milliarden Euro vom Corona-Hilfsfond in einen
Klima- und Transformationsfonds (KTF) von der
Ampelregierung rückgängig gemacht werden
musste. Damit waren dann auch die H2O-Fördergelder
fürs Passauer Land weg. Jede Wette: Nicht
nur diese Infrastruktur-Pleite wird in der kommenden
Kommunalwahl
keine Rolle spielen.
DO SCHAU HER...
Vor etlichen Jahren hat Reinhard Fuchs in der Nähe von
Urfahr am Inn ein außergewöhnliches Amulett gefunden,
das nun über den Sommer in der Archäologischen Staatssammlung
in München wissenschaftlich untersucht wurde.
Er schreibt uns dazu:
„Dr. Bernd Steidl bestätigte mir die Einzigartigkeit in der
Vielfalt der Figuren, denn ansonsten kennt man nur eine,
maximal zwei Tierarten an einem Ring. Aber fünf, darunter
sogar eine menschliche Gestalt, sind herausragend.
Mein Fundstück wird damit zu einem wichtigen Verbindungsglied
zwischen der spätesten keltenzeitlichen Besiedlung
und der römerzeitlichen Heimstettener Gruppe des
mittleren 1. Jahrhunderts n. Chr. In der sogenannten
„Heimstettener Gruppe“ wurden noch regelmäßig Amulettringe
dieser Art getragen, allerdings in schlichterer
Form ohne die aufwendige Tierdekoration, wie ich sie
auch schon früher gefunden habe.“
Das rund 2000 Jahre alte, lediglich aus Zinn, Blei und
etwas Kupfer gefertigte Amulett kann als Replik nun jeden
Donnerstag von 15 bis 17 Uhr neben vielen anderen
Exponaten in seiner Ausstellung im Malchinger Pfarrhaus
betrachtet werden.
sam
Foto: Archäologische Staatssammlung München
AKTUELL
Editorial: Infrastruktur gehört zum Kommunalwahlkampf 3
Doschauher: Einzigartiges Keltenamulett gefunden 3
Heilbäder: Suche nach dem richtigen Weg in die Zukunft 5
Krippenjubiläum: Gro0e Sonderausstellung in Ried 6
Thermengemeinschaft: Wichtige Rolle gesichert 7
AWO-Weihnachtsfeier: Besinnliche Advent-Einstimmung 8
Grüne fordern: Mehr Mut zum Klimaschutz 9
Innauen-Projekt: Neue Erlebnisangebote vorgestellt 10
Kooperation: Viel Potenzial in Zusammenarbeit 12
Zahl des Monats: Schoko-Niko um bis zu 72% teurer 29
INHALT
7
GENIESSEN & ERLEBEN
Johannesbad: Winterwellness wärmt Körper & Seele 11
Weberzeile: Event-Shopping in der Adventszeit 13
Hochadelige Rezepte: Karpfen blau als Fastengericht 14
ParkWeihnacht: Pocking feiert die Adventszeit 15
Wohlfühl-Therme: Hamam für Einsteiger extra günstig 17
Diana & Café Romilia: Herbstkuscheln in Bad Füssing 19
12
FIT & GESUND
Bad Füssinger Heilwasser für Muskeln & Gelenke 2
Apotheker: Warum nicht mal Gesundheit schenken? 16
Naturapotheke: Meerrettich – Penicillin der armen Leute 18
KULTUR & FREIZEIT
Absage: Lüttichau-Gastspiel fällt wg. TV-Dreh aus! 6
Buch-Tipp: „Schdruuwe-Bäda auf Boarisch“ macht Spaß 19
Ausgezeichnetes Kino: Filmgalerie mit bestem Programm 20
Buch-Tipp: Ortenburger Originale als Orts-Portrait 20
Vorverkauf: Michael Mittermeier kommt im Februar 20
Täufergeschichte: Die Freiheit eines Christenmenschen 22
Kartenverlosung: Weihnachtsgala im Großen Kurhaus 23
Sisi-Schatz: Bajuwaren-Prinzessin erlebte Zeitenwende 27
17
UNTERWEGS MIT DEGENHART
Feiertagskunde: Advent – die stille Zeit 24
Unsere Heiligen: St. Barbara & Nikolaus 24
Brauchtum: Die mystische Thomas-Nacht 25
23
RAT & TAT
Verkehr: Wenn Straßen zu Winterfallen werden 26
SERVICE
Thermenland Horoskop 28
Wetterprophet, Zahl des Monats 29
Impressum 29
Notrufnummern 30
Apotheken-Notdienst 30
www.thermenland-magazin.de
4
AKTUELL
Bayerischer Heilbäder-Verband (BHV) tagte in Bad Griesbach
Bayerns Heilbäder suchen Weg in die Zukunft
Bayerns Heilbäder und Kurorte schlagen ein
neues Kapitel auf. Der Bayerische Heilbädertag,
der diesmal in Bad Griesbach tagte,
stellte sich ganz ins Zeichen des Aufbruchs:
Die 70 im BHV organisierten Gesundheitsorte
im Freistaat wollen sich neu erfinden: innovativer,
präventionsstärker, digitaler – und
zugleich auf das aufbauen, was sie seit Jahrzehnten
erfolgreich macht und was gesellschaftlich
wieder zunehmend im Trend liegt:
die natürliche Heilkraft aus Thermalwasser,
Moor, Luft und Bewegung.
Auszeit ohne Fehlzeit im Job
Ein stärkerer Fokus auf Zukunftsthemen wie
Resilienz, Longevity, also das gesündere Älterwerden,
und hochwertige Präventionsangebote
gehören zu zentralen künftigen Schwerpunkten
der Branche. Daneben setzen die Kurorte und
Heilbäder auch auf neue „Workation-Modelle“,
das heißt eine Kombination von mobilem
Arbeiten während einer gesundheitsorientierten
Auszeit.
Auch digitale und damit nutzerfreundlichere
Kurprozesse, wissenschaftsbasierte Naturheilverfahren
und neue Therapieformen wie Waldgesundheit
sollen noch mehr Raum bekommen.
„Mit dieser Agenda wollen wir unsere über 70
Kur- und Heilbäder sowie Kurbetriebe erfolgreich
in die Zukunft führen“, machte Heilbäder-
Präsident Peter Berek deutlich.
Säule der medizinischen Versorgung
Gleichzeitig wollen die Gesundheitsorte ihre
Rolle als tragende Säule der gesundheitlichen
Versorgung im ländlichen Raum weiter stärken.
Mit weit über 2000 Ärztinnen und Ärzten, Therapeuten,
Heilpraktikern und weiteren Gesundheitsdienstleistern
sowie einer bestens ausgebauten
Infrastruktur bieten sie Menschen
abseits der Ballungsräume medizinische Kompetenz,
die weit über den klassischen Kuraufenthalt
hinausgeht.
„Die Gesundheitswirtschaft hat das Potenzial, zur Leitökonomie des 21. Jahrhunderts zu werden“, würdigte Festredner
Bernhard Seidenath, Vorsitzender des Gesundheitsausschusses im Bayerischen Landtag, die Entwicklungspläne
der Kurorte.
Foto: BHV
„Unsere Infrastruktur kann künftig in wachsendem
Maß einen entscheidenden Beitrag zur
Sicherung einer flächendeckenden Gesundheitsversorgung
leisten – insbesondere in einer
Zeit, in der die medizinische Versorgung sich
in einem tiefgreifenden Wandel befindet und
vielerorts sogar vor dem Kollaps steht“, sagte
Berek und bekräftigte, dass die Branche – trotz
angespannter Haushaltslagen in vielen Kommunen
– konsequent auf Qualität setzt.
Motor für den ländlichen Raum
Bayerns Heilbäder sind heute ein zentraler Pfeiler
des bayerischen Gesundheitswesens und ein
Tourismus- und Wirtschaftsmotor, wie beim Heilbädertag
deutlich wurde: 100.000 Arbeitsplätze,
4,5 Milliarden Euro Wertschöpfung, 465 Millionen
Euro Steuereinnahmen und jede vierte touristische
Übernachtung im Freistaat belegen die
volkswirtschaftliche Bedeutung der Branche.
„Aus jedem Euro, den wir in Reha investieren,
entsteht ein fünffacher Effekt für die Regionen“,
betonte Berek. Unterstützung kam auch aus der
Wirtschaft: Wolfram Hatz, Motoren-Fabrikant
aus Ruhstorf und Präsident der Vereinigung der
Bayerischen Wirtschaft, hob hervor, dass Bayern
bereits heute „Reha-Land Nummer 1 in Deutschland“
sei.
Finanzieller Rückenwind vom Staat
„Unsere Heilbäder sind wirtschaftlich, gesellschaftlich
und gesundheitlich von zentraler Bedeutung“,
ergänzte BHV-Geschäftsführer Frank
Oette. „Wir wollen diese Stärke weiterentwickeln
– aber dazu müssen die finanziellen Grundlagen
stimmen.“ Der hohe Investitions- und Unterhaltsbedarf
bei Thermen, Infrastruktur und medizinischer
Ausstattung erfordere verlässliche
Unterstützung. Oette plädierte für strukturelle
Entlastungen, etwa einen Sonderlastenausgleich
für Kurorte, wie ihn andere Bundesländer bereits
eingeführt haben, sowie für Instrumente
wie einen Reha-Zukunftsfonds zur Finanzierung
dringend notwendiger Investitionen. BHV/sam
... die Druckerei dahoam.
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AKTUELL
Oberösterreichische Krippenfreunde feiern 70 Jahre-Jubiläum in Ried
Große Sonderausstellung „Gloria et Pax“
Seit mehr als 30 Jahren findet im
Museum Innviertler Volkskundehaus
in Ried jährlich eine Weihnachtsausstellung
statt. Dieses Jahr
zeigt es anlässlich des 70-jährigen
Jubiläums der Oö. Krippenfreunde
noch bis 31. Jänner 2026 die Sonderausstellung
„Gloria et Pax“.
Die Jubiläumsschau im Volkskundehaus Ried feiert
die Vielfalt und Lebendigkeit der Krippentradition
in Oberösterreich. Gezeigt werden
ausgewählte Exponate aus allen oberösterreichischen
Krippenvereinen – von klassischen
Darstellungen bis zu modernen Interpretationen.
Ein besonderer Fokus liegt auf jenen oberösterreichischen
Krippenkulturen, die von der
UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt
sind. Ergänzt durch Beiträge aus anderen
Bundesländern bietet die Ausstellung eine
Hommage an 70 Jahre gelebte österreichische
Krippentradition – ein Fest des Handwerks, der
Gemeinschaft und des kulturellen Erbes.
„Stille Nacht“-Krippe erhalten
Auch die Geschichte des Museums Innviertler
Volkskundehaus ist eng mit dem Thema Krippe
verbunden. Als 1910 die berühmte Kögl-Krippe
von Johann Peter Schwanthaler d.Ä. verkauft
werden sollte, gründeten einige Bürger den Rieder
Musealverein. Für den rasch wachsenden
Bestand gab es vorerst keine Ausstellungsmöglichkeit.
Dies änderte sich, als 1933 Pfarrer
Johann Veichtlbauer seine Sammlung religiöser
Volkskunst unter der Bedingung an die Stadt
Ried vermachte, dass diese in einem eigenen
Gebäude, dem Innviertler Volkskundehaus, dauerhaft
öffentlich zugänglich gemacht wird. So
kam auch jene Krippe nach Ried, vor der im Jahr
1818 erstmals das berühmte Weihnachtslied
„Stille Nacht! Heilige Nacht!“ erklang.
Krippenbauschule am Hausruck
Die Vereinigung, die sich der Pflege und Förderung
des Krippenwesens, sowie der Heiligen
Gräber auf religiöser, künstlerischer und volkskundlicher
Grundlage verschrieben hat, wurde
im Jänner 1956 gegründet. Die traditionellen
Krippengebiete in Oberösterreich sind das Salzkammergut
und die Region um Steyr.
Mit der Errichtung der OÖ. Landeskrippenbauschule
in Geboltskirchen am Hausruck ist eine
Renaissance des Krippenbauwesens eingeleitet
worden. Durch fundierte Ausbildung von Krippenbaumeistern
konnte die Krippenbaukunst
nach alten und modernen Motiven wesentlich
gesteigert, die bereits vergessenen Traditionen
geweckt und gleichzeitig die künstlerischen
Gestaltungen weitergegeben werden.
Besondere Landschaftskrippen
Bei den bekannten Landschaftskrippen im Salzkammergut
wird die Darstellung der Weihnachtsgeschichte
mit Alpenkulissen verknüpft.
Die kunstvoll gestalteten Figuren und Szenerien
spiegeln nicht nur die religiöse Erzählung, sondern
auch die regionale Ästhetik und Handwerkskunst
wider. In der Region um Steyr (Ennsund
Steyrtal) haben sich spezielle Formen des
Krippenbaus etabliert, etwa die sogenannten
Nagelschmiedkrippen mit den bekannten
Loahmmandeln. Diese regional geprägten Stile
verbinden lokales Handwerk mit einer volkstümlichen
Interpretation der Weihnachtsgeschichte.
Neben diesen beiden Hauptgebieten
spielten auch andere Regionen, wie Teile des Innviertels,
eine Rolle. Dort wurden Krippen häufig
von bekannten Künstlern geschaffen, die in
ihren Werkstätten meisterhafte Figuren und
Szenen darstellten.
Diese außergewöhnliche Krippenausstellung im
Volkskundehaus Ried kann Dienstag bis Freitag
von 9 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr, samstags nur
von 14 bis 17 Uhr besucht werden.
Öffentliches Weihnachtssingen
Übrigens: Der Besuch der Krippenausstellung
lässt sich recht stimmungsvoll mit dem Rieder
Weihnachtssingen kombinieren, das am Donnerstag,
11. Dezember um 18 Uhr stattfindet.
Dann wird der Rieder Hauptplatz wieder zur
Eine Krippe im Holzschlitten: Solche kunstvollen Kastenkrippen
in einer winterlichen Kulisse werden oft
von Krippenbauvereinen in Handarbeit hergestellt,
wobei Materialien wie Schwemmholz und Baumflechten
verwendet werden, um eine natürliche Umgebung
zu schaffen.
Foto: Verbund OÖ Museen
festlichen Kulisse für ein offenes, gemeinschaftliches
Singen bekannter Weihnachtslieder. Alt
und Jung, Groß und Klein, Fremde und Freunde:
alle sind eingeladen, bei diesem Weihnachtssingen
dabei zu sein und sich auf das große Fest
einzustimmen. Die Liedtexte gibt es hier zum
Download:
https://tinyurl.com/Rieder-Weihnachtslieder
sam
ABSAGE KABARETT-PROGRAMM
Kabarett mit Helmfried von Lüttichau am 5. Dezember in Bad Füssing abgesagt!
Die geplante Veranstaltung mit dem Schauspieler Helmfried von Lüttichau am 5. Dezember in Bad Füssing muss aufgrund eines TV-Produktiondrehs
abgesagt werden. Leider konnte laut Veranstalter zeitnah kein Ersatztermin gefunden werden. Bereits gekaufte Karten können an der
jeweiligen Vorverkaufstelle zurückgegeben werden. Eine Verlosung von Eintrittskarten findet entsprechend auch nicht statt.
sam
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6
Mein Gewinn.
AKTUELL
Niederbayerische Thermengemeinschaft setzt neue Impulse als „Energie Quelle“
Wichtige Rolle im Gesundheitstourismus gesichert
Die Niederbayerische Thermengemeinschaft
e.V., in der sich unter anderem die Europa
Therme Bad Füssing, die Rottal Terme Bad Birnbach
und die Wohlfühl-Therme Bad Griesbach
zusammengeschlossen haben, hat im Rahmen
ihrer Mitgliederversammlung die aktuellen
Entwicklungen und Projekte vorgestellt. Neben
Bilanzen des Vorjahres stand vor allem das neue
Markendesign im Fokus der Versammlung, für
das sich die fünf öffentlich-rechtlichen Thermen
unter dem Claim „Deine Energie Quelle – Die
Gesundheitsthermen“ entschieden haben.
Neuer Marktauftritt als Qualitätsmarke
Bei den Zweckverbandssitzungen der Thermen
Ende November zeigte sich Geschäftsführer erfreut,
dass auch die Internetadresse www.Gesundheitsthermen.de
noch verfügbar war und
deutete dies als positives Zeichen für ein künftig
erfolgreiches gemeinsames Portal der niederbayerischen
Thermen.„Es ist ein tolles, frisches
Design – wir freuen uns! Die Gäste dürfen gespannt
sein“, betonte Altmannsperger. Ziel sei ein
moderner, einheitlicher Auftritt, der die „Niederbayerische
Thermengemeinschaft“ als Qualitätsmarke
weiter stärke. „Wir möchten, dass unsere
Gäste schnell und intuitiv das passende Angebot
für ihre individuellen Bedürfnisse finden – und
dabei die Stärken jedes einzelnen Standortes erleben
können“, erklärt Franz Altmannsperger,
strategischer Geschäftsführer der Thermengemeinschaft.
Der öffentliche Launch befinde
sich aktuell jedoch noch in der Planung.
Gesundes Personal als Standortvorteil
Die die Aufgabe der Thermengemeinschaft vor
allem darin liegt, die Gesundheit der Bürger zu
fördern und zu erhalten, bildete die Betriebliche
Gesundheitsförderung (BGF) einen weiteren
Schwerpunkt der Mitgliederversammlung. Das
Projekt „BGF Niederbayern“ verfolgt das Ziel,
Unternehmen und Beschäftigte in der Region
durch präventive Maßnahmen zu unterstützen.
Dazu zählen Programme zur Bewegung, Ernährung,
Stärkung Herz- und Kreislaufsystem und
Stressbewältigung, die direkt in den Betrieben
und in den niederbayerischen Heilbädern durchgeführt
werden. „Die Thermengemeinschaft trägt
damit aktiv zur Gesundheitsvorsorge und zur Attraktivität
des Wirtschaftsstandorts Niederbayern
bei“, betonte Altmannperger.
Fundament für Gesundheitsregion
Auch eine für 2027 geplante Gästebefragung beschäftigte
die Versammlung. Seit 2001 führt das
Institut CenTouris regelmäßig Gästebefragungen
für die Thermengemeinschaft durch – zuletzt im
Jahr 2022. Die nächste Datenerhebung soll entweder
im November 2026 oder im Juli 2027 stattfinden.
Künftig wird der Fokus dann aber auf
Online-Befragungen liegen, direkte Befragungen
vor Ort sind nur noch ergänzend geplant.
„Die Thermengemeinschaft ist ein starkes Fundament
für die Gesundheitsregion Niederbayern.
Mit dem neuen Markendesign, der Weiterentwicklung
der Gästebefragung und unseren Projekten
im Bereich Gesundheitsförderung stellen
wir sicher, dass wir auch künftig eine wichtige
Rolle im Gesundheitstourismus und Prävention
einnehmen“, erklärte Dr. Olaf Heinrich, Bezirkstagspräsident
und Vorsitzender der Thermengemeinschaft.
Mangelware Physiotherapeuten
Die Zweckverbandssitzungen der Thermen im
Rottaler Bäderdreieck im November bestätigten
durchgehend einen stetigen Aufwärtstrend der
Besucherzahlen in Bad Birnbach und Bad Füssing,
wobei alle drei Thermen von Erfolgen bei
besonderen, zeitlich begrenzten Aktionen und
Events berichten konnten. Zweckverbandsvorsitzender
Olaf Heinrich regte daher auch an, sich bei
Meine Region. Mein VDW.
Als „Energie Quelle“ wollen die Niederbayerischen
Thermen künftig ihre Position als Qualitätsmarke im
Gesundheitstourismus ausbauen.
Foto: Clemens Mayer, Kurverwaltung Bad Birnbach
den Bilanzen nicht mehr an den Zahlen von 2019
zu orientieren, da man seit der Corona-Pandemie
mit ganz anderen Umständen zu kämpfen habe
und der Vergleich daher nicht mehr sinnvoll sei.
Unterm Strich sind bei allen drei Thermen aber
gerade die Kurmittelanwendungen noch immer
rückläufig, was laut operativem Werkleiter Christian
Kampelsberger insbesondere am Fehlen von
Personal in der Physiotherapie liege, nicht an
mangelnder Nachfrage.
Hamam zu wenig hervorgehoben
Vor allem in Bad Griesbach ist der Kampf um den
Erhalt des Hamam noch nicht entschieden. Bezirksrat
Stephan Gawlik, Bürgermeister von Fürstenstein,
regte an, dieses Alleinstellungsmerkmal
der Wohlfühl-Therme mehr publik zu machen.
Auf der Homepage etwa sei das Hamam nur „ein
Angebot von vielen“, obwohl es in der Region
absolut einmalig sei. Darum müsse man gerade
dieses Angebot in der weiteren Umgebung viel
bekannter machen. In diesem Zusammenhang
wäre es dann auch zweckmäßig, wenn das
Hamam auch online buchbar wäre. „Das wäre
eine riesen Chance, die Zahlen der Wohlfühl-
Therme zu verbessern.“
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AKTUELL
Grüne im Passauer Land wollen „Mehr Mut für Klimaschutz!“
„Die Menschen sind oft weiter als die Politik“
„Egal ob politisch aktiv oder nicht, wir alle wissen
doch, dass es für eine energiepolitisch gute Zukunft
Windkraft in unserer Region ebenso braucht, wie
Solarstrom, Überland-Leitungen und Speicher“, betonte
Kreisrat Sascha Müller bei der ersten Sitzung
der Grünenfraktion des Passauer Kreistags nach
der Sommerpause. Trotzdem tue sich die Politik im
Landkreis und in vielen seiner Gemeinden sehr
schwer damit, sich klar zu Standorten in der eigenen
Nähe zu bekennen. Dabei gehe es nicht um
begründete Einzelfälle, wie unerschlossene Waldgebiete
oder prägende Berggipfel, sondern es gehe
generell um die eigene Haltung in den politischen
Gremien. „Manche Gemeinden lehnen Windenergie
grundsätzlich ab, selbst in großen landwirtschaftlichen
Zonen ohne jede Erholungsnutzung“,
so Müller. Andere würden zustimmen, aber jede
Diskussion darüber vermeiden, weil sie befürchteten,
dann von einigen Stimmungsmachern unter
Druck gesetzt zu werden.
Klimaschutz für Zukunft der Kinder
Kreisrat Robert Steinbauer hält das Gegenteil für
richtig: „Die meisten unserer Bürgerinnen und
Bürger wünschen sich, dass die Politik vor Ort
mehr für den Klimaschutz tut. Sie wollen ihren Beitrag
leisten, damit unsere Kinder eine Zukunft
haben. Deshalb gibt es in den Räten auch keinen
politischen Grund zurückzuzucken.“ Zudem biete
Windenergie als preiswerteste aller Erneuerbaren
Energien neben dem Klimaschutz weitere handfeste
Vorteile: „Sie schafft regionale Arbeitsplätze,
zusätzliche Einkommensquellen für die Menschen
vor Ort, Energieunabhängigkeit von Öl und Gasimporten
und sie verbraucht sehr wenig Platz.
Zudem verringert die Kombination von Wind- und
Sonnenstrom die Notwendigkeit von Speichern
und großräumigen Stromleitungen drastisch.“ Brigitte
Steidele, Kreisrätin und 3. Bürgermeisterin
von Bad Füssing, fordert deshalb nichts anderes
als ein Ende einer Kirchturmpolitik, die zwar wohlfeil
die Energiewende in Sonntagsreden bejahe,
aber zugleich betone: „Nicht vor meiner Haustüre!“
Steidele: „Ich würde hier gerne mehr Mut und
einen geraden Rücken bei allen Mitgliedern
unserer Gemeinderäte sehen.“
Musik-Ausbildung stärker unterstützen
Eine gute Nachricht überbrachte Kreisrätin Jutta
Koller zur Förderung der bayerischen Sing- und
Musikschulen. Die Staatsregierung hatte im Dritten
Bayerischen Bildungsplan bei der Förderung der
Personalkosten sich selbst eine Zielmarke von 25%
gesetzt. Tatsächlich sinkt die Förderquote immer
weiter ab, zuletzt auf
nur mehr 14,7%. Koller:
„Im Kreistag herrscht
große Einigkeit, dass wir
mit unserer Kreismusikschule
einen herausragenden
Grundpfeiler
kultureller Bildung haben.
Als regionale Kulturträgerin
für uns alle
genauso wertvoll wie
für die individuelle Kreativität,
Teilhabe und Persönlichkeitsentwicklung
unserer Kinder und
Mahnt bei der Energiewende
ein Ende der
Kirchturmpolitik in den
Gemeinderäten an: Kreisrätin
Brigitte Steidele.
Foto: Simone Kuhnt
Jugendlichen.“ Bei den kommenden Beratungen
zum Doppelhaushalt 2026/27 bringt die Landtagsfraktion
der Grünen nun auf Bitten der Passauer
Kreistagsfraktion einen Antrag ein, mit dem die
Förderquote für die Personalkosten der bayerischen
Sing- und Musikschulen wieder auf mindestens
20% erhöht werden soll. Koller: „Vermutlich
wird unser Antrag nicht eins zu eins umgesetzt,
aber der Druck, dass sich die Regierungsfraktionen
CSU und FW im Interesse unserer zahlreichen
Jugendlichen an der Kreismusikschule bewegen
müssen, ist jetzt da.“
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Fischaufstiegsprojekt am Inn soll Qualität der Naherholung stärken und Natur schützen
Neue naturnahe Erlebnisangebote in den Innauen
Über 110 interessierte Touristikerinnen und Touristiker, Vertreterinnen
und Vertreter von Organisationen und engagierte Bürgerinnen
und Bürger waren am 14. November der Einladung ins Kurhaus Bad
Füssing gefolgt, wo die vier Gemeinden Bad Füssing, Kirchdorf a. Inn,
Obernberg und Reichersberg ihre gemeinsame Zukunftsstrategie
für Europas einzigartigen Naturraum der Innauen vorstellten: Das
grenzüberschreitende, integrierte touristische Entwicklungskonzept
(GITEK).
Bachlauf wird Nebenfluss
Das von Gewässerökologen und Wasserbauern geplante Gerinne wird mit
einem variablen Durchfluss von 4.000 bis 40.000 Litern pro Sekunde einem
großen Nebenfluss des Inns nachempfunden. Besonders wichtig sind die
entstehenden Kieshabitate, die als Laichplätze für Fische und Brutgebiete
für Vögel dienen werden. Erst im letzten Jahr wurde im Stauraum des
Kraftwerks bei Vorbereitungsmaßnahmen der Rothalstaucher entdeckt.
Der Wasservogel wurde in Österreich und Bayern seit dem 19. Jahrhundert
nicht mehr als regelmäßiger Brutvogel, sondern nur noch als Durchzügler
gesichtet. Umso bemerkenswerter ist für die Ökologen des Verbund die Entdeckung
eines Pärchens in einer zum Teil mit dichten Halmen bedeckten
Flachwasserzone. Sie konnten sogar ein Paar der Rothalstaucher bei der
Paarung beobachten. Anschließend war nur noch das Männchen vor dem
Schilf anwesend, was vermuten ließ, dass sich das Weibchen, wie bei dieser
Art üblich, in Nestnähe versteckt aufhielt. Die „Aufhausener Lacke“, ein
verlandeter Altwasserarm bei Aigen, wurde vom Verbund bereits wieder
als entsprechendes Auegewässer reaktiviert.
Von Rumänien bis Tirol
„Die Fischwanderhilfe Egglifing-Obernberg ist ein wesentlicher Teil dieses
LIFE-Projekts. In diesem von der EU geförderten Naturschutzprojekt wurde
bereits das Umgehungsgewässer am Innkraftwerk Braunau-Simbach realisiert“,
erklärte Punz. „Mit der Fischwanderhilfe Egglifing-Obernberg wird
nun ein neuer Meilenstein gesetzt.“ Trotz de EU-Förderung wird der
Verbund noch rund 10 Millionen Euro in die Naturschutzmaßnahme investieren.
Bereits 2027 soll das Projekt fertig sein. Mit dem Bau der Fischwanderhilfe
Egglfing-Obernberg wird ein weiterer Schritt getan, um die letzten
ökologischen Barrieren entlang der Inn- und Donaukraftwerke zu beseitigen.
Ziel ist eine durchgängige Flusslandschaft vom „Eisernen Tor“ in
Rumänien bis nach Tirol.
Im Anschluss präsentierte Arnold Oberacher von der beauftragten Projekt-
Agentur Cronos die Ergebnisse des mehrmonatigen GITEK-Entwicklungsprozesses,
der Workshops, Online-Umfragen, Experteninterviews, zahlreiche
Einzelgespräche und Geländebegehungen umfasste. Dabei hob er die
klare thematische Leitidee hervor, die für alle vier Gemeinden im Zentrum
des Projekts steht:
„Europareservat Innauen –
Kraft aus dem Wasser und der Natur“
Der Malchinger Bach, neben dem Inn eher ein Sickergraben zu Entwässerung der
Innauen, soll zum vitalen Nebenfluss ausgebaut werden.
Foto: Verbund
Zum Einstieg berichtete Markus Punz vom Innkraftwerksbetreiber Verbund
über den aktuellen Stand der geplanten Fischaufstiegshilfe Egglfing, die als
ökologische Schlüsselmaßnahme die durchgängige Fischwanderung entlang
des Inns ermöglichen soll. Wie bereits berichtet hat der Verbund zwischen
Egglfing und Aigen mit der Errichtung der längsten Fischwanderhilfe
am Inn begonnen. Das neue 6 Kilometer lange Umgehungsgewässer wird
entlang des bestehenden Malchinger Bachs verlaufen und mit einer Breite
von 15 bis 20 Metern unterschiedliche Flach- und Tiefwasserbereiche sowie
typische Gewässerstrukturen bieten, die zahlreichen Arten einen neuen
Lebensraum ermöglichen. Vor allem soll es dem großen Wanderfisch des
Inns, dem Huchen, oder der Äsche wieder die Möglichkeit eines natürlichen
Lebensraums bieten. Die Aufstiegshilfe wird ungewollt aber auch invasive
Arten wie den gefräßigen wie wohlschmeckenden Signalkrebs bei
der Ausbreitung am Inn unterstützen.
Die wohltuende, aktivierende und stärkende Qualität der Innauen soll,
so Oberacher, verstärkt ins Bewusstsein rücken – als Natur- und Erholungsraum
ebenso wie als Ort für körperliche Aktivierung und soziale
Inspiration. Dabei liegt der gemeinsame Fokus der Beteiligten auf einer
naturschonenden Besucherlenkung, ökologischer Sensibilisierung und
die Schaffung neuer Natur-Erlebnisse.
Dazu wurden für alle Gemeinden infrastrukturelle Basismaßnahmen
erarbeitet: klar gestaltete Start- und Einstiegsbereiche, Park- und Verkehrs-
Verschwundene Vögel gesichtet
Hier wird die Fischaufstiegshilfe in der Innau errichtet.
Skizze: Verbund
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10
strukturen, Info-Stationen, Rad- und Wanderlogistik sowie neu gestaltete
Besucherlenkungselemente. „Ziel ist es, Besucherinnen und Besucher künftig
gezielt zu den definierten Ausgangs- und Zielpunkten zu führen, sensible
Ökosysteme zu schützen und die Besonderheiten des Naturraums
erlebbar zu machen“, so Oberacher.
Neue Erlebnisangebote in der Au
AKTUELL
Aufbauend auf dem Leitmotiv entstehen mehrere neue Erlebnisangebote,
darunter:
INNergy-Runde: eine rund 50 km lange Entdecker-Radrunde, welche die
Qualitäten aller vier Gemeinden inszeniert und die Themen Vitalität, Energie
und Inspiration in den Mittelpunkt stellt.
INNfo-Center Egglfing: ein moderner Besucher- und Erlebnisstandort am
Kraftwerk, gedacht als Ausgangspunkt für die Runden und als neues
„Welcome Center“ für die Region.
INNdecker-Runde: eine familienfreundliche Natur- und Vermittlungsrunde
rund um die Fischaufstiegshilfe - sowohl als Rad- als auch als barrierefreie
Spazier- & Wander-Edition.
sINNfonie der Au: ein ruhiger, achtsamkeitsorientierter Rückzugsweg in
Aigen mit Yoga-, Entspannungs- und Naturerlebnis-Elementen.
mINNiatur Bad Füssing: ein 500 Meter langer Miniatur-Flusslauf, der die
500 km des Inns von St. Moritz bis Passau im Ortszentrum von Europas Top-
Gesundheitsdestination für alle Gäste ins Bewusstsein rücken soll.
Natürlich waren in den Workshops auch Ideen eingebracht worden, die
zumindest aktuell nicht weiter verfolgt werden. So waren Kanufahrten auf
dem Stausee, die Sanierung eines angeblichen Ganges unter dem Inn vom
Schloss Katzenberg nach Aigen, die Rekonstruktion einer Schiffsmühle als
Vergleichbarer Abschnitt beim Innkraftwerk Ering-Frauenstein: So könnte auch ein
Teil der neuen Fischaufstiegshilfe bei Egglfing aussehen.
Foto: Verbund
Infopoint, ein Treidel-Rundkurs Obernberg-Gögging-Egglfing oder eine
Zipline vom Aussichtsturm in Obernberg in die bayerische Innaue vorgeschlagen
worden.
Lösung für Radler & Wanderer
Konkret verfolgt werden soll aber die Lösung des Fußgänger- und Radfahrer-Problems
bei der Querung des Inns. Ursprünglich sollte ja die Innbrücke
im Zuge ihrer Sanierung ja um entsprechend breite Wege links und rechts
Winterwellness
Entspannen Sie in unserem herrlich warmen
Thermal-Mineralwasser, genießen Sie Aufgüsse
in unserer Saunawelt oder lassen Sie sich bei
einer Massage verwöhnen.
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11 www.thermenland-magazin.de
AKTUELL
der Straßenfahrbahn erweitert werden, was sich
dann aber baulich nicht realisieren ließ. Nun hat
im Rahmen der Workshops Bürgermeister Josef
Schöppl aus Kirchdorf am Inn die bereits vor
rund 10 Jahren diskutierte Innfähre wieder ins
Gespräch gebracht. Andere wünschten sich eher
einen Innsteg wie zwischen Wernstein und dem
Neuburger Innufer. Im Rahmen der Präsentation
im Kurhaus wurde auch die Möglichkeiten von
Anbauten an den Staudamm erwähnt. Dass hier
etwas geschehen muss, wurde allgemein betont;
was es aber werden kann, soll nun eine Machbarkeitsstudie
des Freistaats Bayern zeigen.
Klare Aufbruchsstimmung
Wollen künftig eng bei der touristischen Entwicklung der Landschaft am Inn zusammenarbeiten: Josef Schöppl
(Bürgermeister Kirchdorf am Inn), Tobias Kurz (Bürgermeister Bad Füssing), Projektleiterin Daniela Leipelt (Bad
Füssing), Martin Bruckbauer (Bürgermeister Obernberg am Inn), Bernhard Öttl (Bürgermeister Reichersberg) und
Freizeitstratege Arnold Oberacher (Geschäftsführer Conos GmbH).
Foto: Semmler
Die präsentierten Maßnahmen wurden von den
Teilnehmerinnen und Teilnehmern ausgesprochen
positiv aufgenommen - viele betonten die
Bedeutung des gemeinsamen Vorgehens und die
Vorfreude auf die Umsetzung der ersten Schritte.
Mit der Präsentation der Ergebnisse wurde ein
wichtiger Meilenstein erreicht - nun beginnt die
gemeinsame Umsetzung der ersten Maßnahmen
in den vier Gemeinden.
sam
Das sagen die Bürgermeister
„Es liegt viel Potenzial in der
grenzüberschreitenden
Zusammenarbeit“
Wie wichtig das Projekt für alle beteiligten Gemeinden ist,
zeigten auch die Statements der vier Bürgermeister, sowie
der Kur- & Tourismusmanagerin der Gemeinde Bad Füssing,
die das GITEK-Projekt leitete. Sie ziehen ein durchweg
positives Resümee, betonen den konstruktiven Verlauf der
grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und unterstrei-
chen die Bedeutung der erarbeiteten Maßnahmen für die
zukünftige Entwicklung der Innauen:
Bürgermeister Bernhard Öttl
(Reichersberg):
„Für mich ist besonders beeindruckend, wie stark dieses Projekt unsere
grenzüberschreitende Zusammenarbeit vertieft hat. Wir haben eine
neue Qualität der gegenseitigen Wertschätzung erreicht - und gleichzeitig
erkannt, wie sehr sich unsere vier Gemeinden mit ihren unterschiedlichen
Qualitäten gegenseitig bereichern können.“
Bürgermeister Martin Bruckbauer
(Obernberg am Inn):
„Die inhaltliche gemeinsame Klammer ist uns mit diesem Projekt hervorragend
gelungen. Jetzt braucht es vor allem eine sichere und attraktive
touristische Verbindung der beiden Inn-Ufer in Form eines Radund
Fußgängerübergangs im direkten Bereich des neu entstehenden
Fischaufstieges -, damit das gemeinsame Potenzial wirklich zur vollen
Blüte kommen kann.“
Bürgermeister Josef Schöppl
(Kirchdorf am Inn):
„Ich freue mich sehr darüber, dass wir auf Basis unserer individuellen
Qualitäten dazu auch eine stimmige, gemeinsame thematische Linie
gefunden haben - und zwar eine, zu der wir uns nicht nur touristisch,
sondern als gesamte Gemeinde voll bekennen können.“
Bürgermeister Tobias Kurz
(Bad Füssing):
„Wir haben nun einen sehr konkreten, klar umsetzbaren Projektplan
mit greifbaren Maßnahmen vorliegen. Ich freue mich darauf, gemeinsam
mit allen Partnern - vom Verbund über den Naturschutz bis hin zu
Jägern und Fischern - diesen Weg konsequent weiterzugehen.“
Projektleiterin Daniela Leipelt
(Gemeinde Bad Füssing):
„Das Projekt hat eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial in der grenzüberschreitenden
Zusammenarbeit liegt. Gemeinsam mit den vier Gemeinden,
dem Engagement der Bürgerinnen und Bürger sowie der
Einbindung der Gäste konnten wir mit der Projektagentur Conos GmbH
ein präzises und praxisorientiertes touristisches Konzept für die Inn-
Auen am Unteren Inn entwickeln. Ich danke allen Beteiligten ganz herzlich
für die vertrauensvolle Kooperation und freue mich darauf, die nun
vorliegenden Ergebnisse umzusetzen zu können und den Natur- und
Erlebnisraum am Inn nachhaltig weiterzuentwickeln.“
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GENIESSEN & ERLEBEN
Adventliches Shopping-Erlebnis in der WEBERZEILE Ried
Weihnachten mitten im Innviertel
Das größte Einkaufszentrum des Innviertels, die WEBERZEILE Ried,
macht die schönste Zeit des Jahres zum Erlebnis: Funkelnde Lichter,
festliche Stimmung und über 50 Markenshops voller Geschenkideen,
stylisher Looks und Genussmomente erwarten die Besucher:innen.
Die WEBERZEILE wird in der Adventszeit zur Event- und Showbühne des
Innviertels! Mit abwechslungsreichen Veranstaltungen und vielfältigen
Aktionen ist mitten in Ried eine stimmungsvolle und besinnliche Zeit
garantiert. In rund 30 Minuten erreicht man die WEBERZEILE aus dem
Süden Niederbayerns, über Schärding und Obernberg geht es besonders
schnell – auch ohne Autobahn. In der Parkgarage des Shopping-Centers
parkt man 2 Stunden gratis, bei einem Konsum von 10 Euro in der hauseigenen
Gastronomie sogar 3 Stunden.
Premiere für Weihnachts-Showbühne
„Musizieren für den guten Zweck“ heißt es zum ersten Mal im Rahmen der
Weihnachts-Showbühne in der WEBERZEILE. Von 5. bis 20. Dezember treten
hier Top-Musiker:innen aus der Region auf. Das genaue Programm dazu gibt
es auf der Website der WEBERZEILE unter www.weberzeile.at.
„Ich freue mich sehr, dass sich so viele Musikerinnen und Musiker bereit erklärt
haben, bei der Premiere unserer Weihnachts-Showbühne aufzutreten.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich dabei in den Dienst der ORF-
Aktion ,Licht ins Dunkel' stellen!“, sagt Christoph Vormair, Center-Manager
der WEBERZEILE.
In der Weihnachtszeit stehen jede Menge Events für Groß und Klein am
Programm wie etwa der Besuch des Nikolaus am Freitag, dem 5. Dezember.
Am Montag, 8. Dezember, ist trotz Feiertag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Dann
Bis Heiligabend bieten regionale Aussteller am Weihnachtsmarkt mitten in der
WEBERZEILE Ried Kunsthandwerk, Weihnachtsdekos und kulinarische Genüsse an.
Foto: SkylineMedien
ist beim Weihnachtsbasteln und bei der Kindermitmachmusik von „So&So
Music“ für die Kleinen beste Unterhaltung und für die Großen erlebnisreiches
Weihnachts-Shopping garantiert. Am WEBERZEILE Weihnachtsmarkt
bieten zahlreiche regionale Aussteller eine bezaubernde Weihnachtswelt
mit qualitätsvoller Handwerkskunst, liebevollen Dekorationen aus heimischer
Produktion und kulinarischen Genüssen.
Die Shops der WEBERZEILE haben am 24. Dezember bis 13 Uhr geöffnet. So
bleibt noch ausreichend Zeit für perfekte Last Minute-Geschenke, wie zum
Beispiel den „Rieder Schwanthaler Zehner“ als Shopping-Gutschein.
Nähere Informationen unter www.weberzeile.at
Dein Weihnachten
mitten in Ried.
KULTUR FIT AKTUELL & GESUND & FREIZEIT
Der Förderkreis Bereich Schloss Ortenburg konnte vor einiger Zeit Teile der Bibliothek des
letzten Schlossverwalters Hans Schellnhuber (1887 - 1968) erwerben. In diesem Konvolut fand
sich auch ein handschriftliches Kochbuch aus dem Jahr 1649.
Wenn es im Herbst kühler wird, beginnt die Zeit der Karpfenernte. Die Oberpfalz ist aufgrund ihrer besonderen
geografischen und klimatologischen Bedingungen (Höhenlage, Untergrund, Wasserqualität u.a.) gegen andere
teichwirtschaftliche Regionen abgegrenzt. Vor allem hier wurde die Karpfenteichwirtschaft seit dem 12. Jahrhundert
intensiv betrieben und erlebte im 15. Jahrhundert ihre Blütezeit. Im 16. und 17. Jahrhundert waren die
Grafen von Ortenburg Statthalter des pfälzischen Kurfürsten in der Oberpfalz. Die protestantische Familie war
sehr religiös, was ihr half, ihre Reichsunmittelbarkeit gegen die übermächtigen katholischen Nachbarn Bayern
und Habsburg (Neuburg am Inn und Österreich) abzusichern.
Der Karpfen war damals eine beliebte Fastenspeise bei Adel, Klerus und begüterten Bürgern und Bauern, denn
er war zu dieser Zeit teurer als Fleisch. Darum etablierte sich der Karpfen in gutbürgerlichen Küchen als Festmahl
zum Fastenbrechen am Weihnachtstag. Im Gegensatz zu dem im katholischen Süddeutschland üblichen panierten
Karpfen mit Kartoffelsalat und Gurkengemüse, servierte man „Karpfen oder Gareis“ am Ortenburger Hofe
„blau“, also in süß-saurer Petersilwurzelbrühe. Elmar Grimbs hat das Rezept transkribiert:
Über ein Karpffen oder gereiß 1)
Ein Suppen oder Pißguer2)
Schneit Petersily Wurzel auf den Laden,
salz den Fisch zuevor ein streich ihn schön
ab Leget in die Rein auf den Petersily
geust ein frisch Waßer dran Vndt essig, laß
sieden bis er überfaimbt3) so faimb3) in ab
darnach nimb ein Zwibel schneit in klein
röst in im schmalz Thue ein wenig ein mehll
drein, schneit ganze Ingwer blättel drein
Mußcatbluet, zerknitscht4) Pfeffer, Zuegkert
decks zue last also eindämpffen,
es ist gar ein guete Suppen, wilttu5) so
thuet Zue letzt ein gueten Procken Putter
drain last nuer ein mall drüeber.
Anmerkungen:
1) gereiß: Gareis, Karausche, süddt. Karas
2) Pißguer: Peitzger, Schmerle,
Schlammbeißer, Grundel
3) überfaimbt: überschäumt
4) zerknitscht: zerquetscht
5) wilttu: willst du
Foto: REWE
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14
GENIESSEN & ERLEBEN
Pockinger ParkWeihnacht lädt an zwei Adventswochenenden zum Staunen und Genießen ein
Pocking – Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr verwandelt sich der Pockinger Stadtpark 2025 gleich an zwei Adventswochenenden erneut in
ein stimmungsvolles Winterzauberland. Von Freitag, 05. Dezember, bis Sonntag, 07. Dezember 2025, sowie von Freitag, 12. Dezember, bis Sonntag,
14. Dezember 2025 heißt die Pockinger ParkWeihnacht ihre Gäste herzlich willkommen.
Der Stadtpark präsentiert sich dabei wieder in besonders schönem, weihnachtlichem Ambiente: Lichterglanz, liebevoll dekorierte Stände und der Duft von
Glühwein, gebrannten Mandeln und anderen winterlichen Köstlichkeiten versprechen einen atmosphärischen Bummel durch die Adventszeit. Rund 30 Aussteller
und Betriebe bieten ein vielfältiges Sortiment – von schmackhaftem Essen über traditionelles Handwerk bis hin zu liebevoll ausgewähltem Spielzeug.
Auch in diesem Jahr wurde ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie zusammengestellt. Beeindruckende Feuershows, packende Perchtenauftritte
und der Besuch des Heiligen Nikolaus sorgen für besondere Momente und leuchtende Augen bei Groß und Klein.
Ein Höhepunkt des zweiten Wochenendes ist das Kinderprogramm im Foyer der Stadthalle:
• Samstag: „Mit Tafiti auf Abenteuerreise“ – Vorlesen, Basteln und Malen für kleine Entdecker
• Sonntag: Weihnachtsbasteln mit den Pockinger Pfadfindern
Mit ihrem Mix aus regionaler Vielfalt, stimmungsvoller Atmosphäre und liebevoll konzipiertem Familienprogramm bietet die Pockinger ParkWeihnacht auch
2025 den idealen Rahmen, um gemeinsam in Adventsstimmung zu kommen. Die Stadt Pocking freut sich auf viele Besucherinnen und Besucher, die sich die
Vorweihnachtszeit im Stadtpark verzaubern lassen möchten.
Bilder: Tobias Müller
05.-07.12. / 12.-14.12.
www.pocking.de
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FIT & GESUND
Pockings Marienapotheker Kunz hat die Antwort auf die dringendste Frage im Advent:
„Schenken Sie doch Gesundheit!“
Jedes Jahr die gleiche Frage: „Was schenke ich
dieses Jahr zu Weihnachten? Irgendwie hat
doch meistens jeder, „was man so braucht“.
Blieben höchstens die exklusiven Dinge des
Lebens, aber die sind nun einmal sehr teuer.
Anstatt der Luxusgeschenke sind es häufig
doch die kleinen Aufmerksamkeiten, die
das Weihnachtsfest verschönern. Für kleine
Überraschungen zum Fest mehr und mehr zuständig:
Apotheken und Reformhäuser! Hier
finden Sie viele Produkte und Tipps rund um
das Thema gesunde Ernährung, gesundes Verhalten
und Gesundheit im Allgemeinen.
Denn, was steht in Deutschland auf der
Wunschliste ganz oben? Gesundheit!
Gesunde Leckereien
Wie wäre es also statt Süßigkeiten, Krawatten,
Socken oder Parfum mit einem kleinen Geschenkkorb
voll leckeren Brotaufstrichen, Tees
und ausgefallenen Säften wie Aronia- oder Sanddornsaft
aus dem Reformhaus? Mit zwei hübschen
Saftgläsern als Ergänzung ist das eine
gelungene Alternative zum Rotwein. Die Auswahl
an Tees ist riesig. Ein buntes Sortiment
davon, zusammen mit einem Päckchen Kandiszucker
oder einer individuellen Teetasse kommt
bestimmt gut an.
Gesundheit und Wohlbefinden schenken: Es gibt viele Möglichkeiten, den geliebten Menschen zu Weihnachten
gesunden Genuss zu schenken und Wertschätzung zu zeigen.
Foto: Ender Suenni / Urban Sports Club
Düfte fürs Wohlbefinden
Ätherische Öle und Düfte kann man gleich zusammen
mit der Duftlampe verschenken.
Die Schönheit zu pflegen, steigert das Selbstbewusstsein
und das Wohlbefinden. Hochwertige
Naturkosmetik mit natürlichen Inhaltsstoffen,
traumhafte Körperdüfte und Badeöle und der
passende Lippenstift oder Nagellack für das
Lieblingsoutfit werden sicher die Damenwelt
erfreuen. Aber auch der gepflegte Mann dankt
Ihnen das Präsent mit Duschgels und Feuchtigkeitscremes
besonders in der kalten Jahreszeit.
Daneben gibt es Handcremes, Pflegelotionen,
Körper- und Massageöle, entspannende und
pflegende Bäder, Seifen und Badeperlen. Vieles
wird zur Weihnachtszeit extra in attraktiven
Geschenkpackungen angeboten.
Für Menschen, die Wert auf ein gepflegtes Äußeres
legen, kann auch ein Nagelpflege-Set oder ein
eigens zusammengestelltes Fußpflege-Set mit
Fußbad, Feile, Hornhautraspel und Fußpuder für
Überraschung sorgen.
Hilfe für gesundes Leben
Geräte zur Blutdruckmessung und zur Überprüfung
des Blutzuckers können für chronisch
Erkrankte sinnvoll sein, für Menschen mit Bewegungseinschränkung
gibt es viele nützliche
Hilfsmittel, die das Leben erleichtern. Junge
Familien mit kleinen Kindern freuen sich
bestimmt über ein Ohrthermometer. Wenn der
Nachwuchs wieder einmal krank ist, kann man
damit die Temperatur schnell und einfach messen,
sogar ohne das Kind dabei aufzuwecken. Das
Gedächtnis lässt sich schließlich mit Gehirnjogging
verbessern. Rätselbücher gibt es in zahlreichen
Varianten, und in elektronischer Form
finden sich ebenfalls viele Trainingsprogramme
für die geistige Fitness. Witzige Wärmflaschen
oder Körnerkissen halten kuschelig warm an
kalten Tagen.
Bewegung in den Alltag
Die meisten wissen zwar, dass sie mehr Bewegung
brauchen, aber oft fehlt der innere Antrieb
dazu. Da kommt ein Schnupperkurs für verschiedene
Fitnessprogramme genau richtig. Sport
stärkt das Herz, den Kreislauf und den Rücken.
Beliebt sind auch Gutscheine für Fachgeschäfte,
in denen sich die Beschenkten dann Laufschuhe,
Ski-Zubehör oder Nordic-Walking-Stöcke nach
ihrem Geschmack aussuchen können.
Gutscheine gegen Stress
Viele Krankheiten entstehen aufgrund von Überbelastung,
Ärger und Stress. Eine grundlegende
Entspannung tut hier gut. Dafür bietet sich
eine Wellness-Kur mit entspannenden Bädern,
lockernden Massagen und Meditation an. Ein Tag
im Freizeitbad oder in der Saunalandschaft,
Kurse wie Yoga, Autogenes Training oder Tai
Chi werden von verschieden Einrichtungen
angeboten.
Damit das Genießen aber nicht zu kurz kommt,
sollte auch der Klassiker unter den Präsenten
nicht vergessen werden: Die Schokolade. Die
Auswahl an Figuren, Tafeln und Pralinen ist
unermesslich. In Maßen genossen, soll die Leckerei
durchaus zur Gesundheit beitragen, wobei
allerdings vor allem dunklere Sorten gewählt
werden sollten.
Geschenke in Ruhe besorgen
Wichtig dabei ist dann aber, dass Sie sich
rechtzeitig Gedanken machen. Man nimmt
sich immer vor, dieses Jahr alle Geschenke in
Ruhe zu besorgen und Weihnachten mal ganz
entspannt anzugehen, aber ganz plötzlich sind
die Feiertage da. Also fangen Sie am besten
gleich an!
Eine entspannte Vorweihnachtszeit
wünscht Ihnen
Ihr Apotheker Gerald Kunz
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FIT & GESUND
Der HAMAM in der
Wohlfühl-Therme Bad Griesbach–
erleben Sie orientalische
Badekultur mitten in Niederbayern
Sanfter Wasserdampf, wohlige Wärme und der Duft orientalischer
Kräuter schaffen im HAMAM ein einzigartiges Ambiente, das den
Alltag in weite Ferne rückt. Im Mittelpunkt steht das Loslassen: Haut,
Seele und Gedanken werden gereinigt – ein Ritual, das innere Balance
und spürbare Leichtigkeit schenkt.
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Ihr Einstieg in
orientalische
Entspannung
Die milde Wärme der Räume (40–50 °C) wirkt zudem wohltuend auf das
Herz-Kreislaufsystem. Sie fördert die Durchblutung, ohne zu belasten, und
der traditionelle Guss mit kaltem Wasser trainiert die Gefäßreaktion – ähnlich
wie beim Kneippen. Diese sanfte Abfolge von Wärme und Erfrischung,
kombiniert mit der ruhigen Atmosphäre, senkt nachweislich das Stresslevel
und kann dadurch den Blutdruck positiv beeinflussen.
An diesen körperlichen Nutzen schließt sich ein ganzheitliches Verwöhnritual
an, das typisch für den Hamam ist:
• Wärmedampfbad: Der Aufenthalt im warmen Dampf öffnet die Poren,
lockert verspannte Muskulatur und bereitet die Haut optimal auf die
Reinigung vor.
• Traditionelles Peeling: Mit dem speziellen Peelinghandschuh werden
abgestorbene Hautschüppchen sanft entfernt – ein befreiendes Gefühl,
das die Haut glatt und aufnahmefähig macht.
• Seifenmassage auf dem warmen Nabelstein: Auf dem beheizten
Marmortisch verwöhnt ein üppiger Seifenschaum den Körper. Die
geschmeidigen Massagegriffe lösen tief sitzende Spannungen und schenken
ein Gefühl tiefer Geborgenheit.
Den stimmungsvollen Abschluss bildet der stilvolle Ruhebereich, in dem
der Besuch bei türkischem Tee, Ayran oder frischem Obst genussvoll ausklingt
– ein Raum für Nachspüren, Wohlbehagen und innere Ruhe.
Gönnen Sie sich eine Pause vom Alltag und erleben Sie Entspannung „wie
im Orient“ – leicht, wohlig warm und unvergesslich. Alle Details finden Sie
unter www.wohlfuehltherme.de/hamam-das-orientalische-bad
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oder per E-Mail unter info@wohlfuehltherme.de
einen Termin.
Hinweise: Beim HAMAM handelt es sich um einen textilfreien Bereich.
Jugendliche ab dem vollendeten 14. Lebensjahr dürfen in Begleitung eines
Erziehungsberechtigten diese Bereiche betreten.
Schaum, Wärme und gute Laune – pure Auszeit für Körper und Seele.
Foto: Tourismusverband Ostbayern
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FIT & GESUND
HEILKRÄFTE DER NATUR
Der Meerrettich · Das Penicillin der armen Leute
Der Meerrettich hat seinen Ursprung in
Südosteuropa und Asien. Dadurch bekam
die scharfe Wurzel wahrscheinlich seinen
Namen: “über das Meer gekommener Rettich“.
Bei uns in Bayern wird der Kreuzblütler
„Kren“ genannt, das vom slawischen Wort
„Krenas“ kommt, was übersetzt „weinen“
heißt. Ein großes Anbaugebiet ist in Franken.
Die Erntehelfer sind angeblich selten krank,
da sie jeden Tag die gesunden Inhaltsstoffe
einatmen. Traditionell wird die Wurzel in
den Monaten, die ein „r“ enthalten, geerntet.
Früher war der Meerrettich in jedem Bauerngarten
zu finden. An Ostern wurde er mit in
das Weihkörbchen gegeben und dann gegessen,
um so Darmparasiten abzutöten, die
durch die einseitige Ernährung im Winter
entstanden sind.
Altbekannt ist die Meerrettichnackenauflage bei
Nebenhöhlenentzündung. Frisch gerieben und
z.B. in ein Taschentuch gewickelt, legt man diese
Auflage 5 bis höchstens 15 Minuten am Nacken
auf. Hinterher wird die gerötete Stelle am besten
mit Johanniskrautöl oder einer Creme gepflegt.
Auch bei Ischias, Rheuma, Hexenschuss und bei
Muskelschmerzen kann man diesen durchblutungsfördernden
Wickel auf die betroffenen Stellen
auflegen.
Die geraspelte Wurzel in Honig baut das Immunsystem
auf und wirkt bei Husten schleimlösend.
Bekannt ist auch die Kombination mit Kapuzinerkresse
gegen Blasenentzündung. Die Kapuzinerkresse
enthält wie der Meerrettich Senföle,
die ihre antibakterielle und keimhemmende
Wirkung in der Niere entfaltet und im Urin
bereits nach zwei Stunden nachweisbar ist. Es
kann bei leichten Blasenentzündungen das
darmschädigende Antibiotika ersetzen.
Der Meerrettich enthält neben den Senfölen, die
bei einer Temperatur ab 40° C ihre Wirkung verlieren,
Kalium, Kalzium, Eisen und Magnesium,
zudem Vitamin B und C.
Achtung: Als Antibiotikum nicht für Kinder
unter 6 Jahren. Kontraindikationen auch bei
Magen-Darm-Geschwüren.
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Diese Anwendungen sind nur Ratschläge für
Therapiemöglichkeiten und sollen den Besuch
eines Arztes / Ärztin oder Heilpraktiker/-in nicht
ersetzen.
Wenn Sie neugierig auf die Natur und ihre Wunder
sind, können Sie sich gerne zu einer Kräuterwanderung
oder einem Workshop bei Holler und
Co anmelden:
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18
KULTUR & FREIZEIT
Hans Göttler legt endlich einen kindgerechten „Schdruuwe-Bäda“ vor
Lustige Gschichtn vo recht lastige Plogn
A Gsetzl zum Ãfanga
Wann dKinna braav und fleiße sann,
Kimmd sChristkindl zu eana dann;
Wanns eana Subbn oweschlindn
Und sBroad schee beißn – zammd da Rindn;
Wanns schee schdaadhoitn eana Mai –
Nix schmaddsn bei da Schbuiarei –
Und iwahaupz: need rechd vui redn –
Mid da Mamma Handte-badsche gehen.
Då kimmd dann sChristkindl gwies zu eana,
Schenggd ebbs zum Schbujn oda zun Leana,
Bringd scheene Sachan ea gråd gnua:
A Bujdabiache aa dazua!
Ob ADS, Magersucht oder Smombie: Viele Geschichten
aus dem „Struwwelpeter“ erscheinen
heute verblüffend aktuell. Dabei wird das Buch
dieses Jahr zu Weihnachten 180 Jahre alt. Der
Frankfurter Arzt Heinrich Hoffmann schrieb und
zeichnete die Geschichten ursprünglich als
Weihnachtsgeschenk für seinen dreijährigen
Sohn Carl. Aus heutiger Sicht fragt man sich jedoch,
warum das noch immer beliebte Kinderbuch
nicht längst auf dem Index steht: Es zeigt
extreme Konsequenzen für Fehlverhalten wie
das Abschneiden der Daumen des daumenlutschenden
Konrad oder die zündelnde Paula, die
schließlich als lebende Fackel schreiend aus der
kolorierten Zeichnung rennt. Die vor allem durch
den Text transportierte schwarze Pädagogik unterstreicht
die moralische Fragwürdigkeit der
Hoffmann'schen Publikation.
Ganz anders kommt da Hans Göttlers
„Schdruuwe-Bäda auf Boarisch“ daher. Er belässt
zwar die Horrorbilder, wie sie ja auch bei den
Illustration der Grimm'schen Hausmärchen
durchaus zu finden sind, dichtet die Texte aber
bei der Übertragung ins Bayerische in die für ihn
bekannte verschmitzte Ironie um. Das Ende der
„fuachdbaa draure Gschicht mim Zindhejzl“ geht
bei Göttler für Paula als das bekannte Häufchen
Asche aus:
Des leddsde Bujd! Iatz is oiss gåar!
Des Kind vabrennt, mid Haud und Håar!
Es schaugdd fast aus wiara Vujkan,
Wo Rausch und Wojkn aufsteing doan.
A Heifal Ãschn bleibd blos iiwa –
Und des roudn Schuah – mei liawa Schiawa!
Sans leichd vo Prada? Wås woas i?
Warum sand iatz de schuah ned hi?
Ja, Dialekt zu hören und zu reden ist das eine, ihn
zu lesen ist schon eine ganz eigene Klasse. Weil
Hans Göttler das natürlich weiß, hat er als ganz
besonderen Service den Mundart-Schdruuwe-
Bäda auch noch selbst als CD eingelesen, die dem
Buch gratis beiliegt.
Wer also in jungen Jahren selbst an den Geschichten
Heinrich Hoffmanns gewachsen und
gereift ist und diese Erfahrung auf mildere Art
einer jüngeren Generation mit auf den Lebensweg
geben möchte oder einfach als Erwachsener
einmal auch Spaß mit den Horrorbüchlein seiner
Kindheit haben möchte, dem sei der
„Schdruuwe-Bäda auf Boarisch“ von Hans Götter
in diesen kalten Tagen wärmstens empfohlen.
Martin Semmler
Hans Göttler:
„Da Schdruuwe-Bäda auf Boarisch“
96 Seiten, Hardcover mit Hör-CD,
15 Euro, erschienen in der
Edition Töpfl, Tiefenbach
ISBN-13: 978-3942592130
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HERBSTKUSCHELN IN BAD FÜSSING
Diana Boutiquehotel | Kurallee 12 | 94072 Bad Füssing
Telefon: +49 (0)8531 2906-0
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KULTUR & FREIZEIT
Bad Füssinger Filmgalerie bietet weiterhin ausgezeichnete Unterhaltung
Kinoprogramm erhält Bundes- & Bayern-Preis
Dieses Jahr fand im Filmtheater Schauburg in
Karlsruhe die feierliche Verleihung der bundesweiten
Kino- und Verleihprogrammpreise statt.
Bundeskulturstaatsminister (BKM )Wolfram
Weimer ehrte dabei insgesamt über 200 Kinos
für ihre herausragenden Jahres-, Kinder/Jugendsowie
Dokumentar- und Kurzfilmprogramme. In
seiner Rede betonte Weimer, dass Kinos als kulturelle
Infrastruktur „Tag für Tag die deutsche
und europäische Filmkultur lebendig halten“. Die
Preisverleihung verdeutlichte erneut, wie bedeutend
sorgfältig kuratierte Programmkinoarbeit
für die Vielfalt im Film- und Kinobetrieb ist und
dass Filmauswahl nicht per Mausklick erfolgt,
sondern Engagement und ebensoviel Zeit erfordert
um aus dem übergroßen Angebot die richtigen
Filme auszuwählen.
Weit über Region attraktiv
Erneut wurde auch die Filmgalerie Bad Füssing
mit einem der begehrten Auszeichnungen geehrt.
Bereits seit über 20 Jahren zählen die Bad
Füssinger Programmkinos zu den regelmäßig
ausgezeichneten Häusern – ein beeindruckender
Beleg für seine herausragende Auswahl an anspruchsvollen
Filmen und sein nachhaltiges Engagement
im Kulturbereich. In seiner Laudatio
hob die Jury insbesondere das sorgfältig kuratierte
Jahresprogramm der Filmgalerie hervor,
das stets neue Publikumsgruppen anspricht und
weit über die Region hinaus seine Gäste anzieht.
Das Gesamtkonzept der von der Familie Mitzam
verantworteten Filmauswahl konnte die Jury
auch heuer wieder überzeugen. Der Preis würdigt
somit die jahrzehntelange Kontinuität, mit
der die Filmgalerie Bad Füssing filmkulturelle
Vielfalt lebendig hält.
Beeindruckt von Filmauswahl
Drei Wochen nach der Auszeichnung durch den
BKM wurde die Filmgalerie erneut mit einem
Preis für ihr außergewöhnliches Jahresprogramm
geehrt. Im Kornhaus in Kempten vergab
Staatsminister Dr. Florian Herrmann, den Bayerischen
Kinoprogrammpreis an die engagierten
Kinos im Freistaat. „Gerade im ländlichen Raum
sind sie ein wichtiger Ort für gemeinschaftliches
Kulturerleben. Die vielen Kinos in der Fläche
leisten hier einen wertvollen Beitrag“, so Herrmann.
„Der Freistaat hält die Fördermittel trotz
angespannter Lage stabil und prüft, wie die
Branche 2026 weiter unterstützt werden kann.“
Freude im Familien-Doppel-Pack: Laurenz Mitzam
wurde für das Cinema in Frankfurt ausgezeichnet und
Christian Mitzam für das Programm in der Filmgalerie
Bad Füssing.
Foto: Mitzam
Auch hier zeigte sich die Jury beeindruckt von
dem abwechslungsreichen und vielseitigen Programm:
Mit zahlreichen Filmreihen, Sonderveranstaltungen,
einer über das Jahr verteilten
Themenreihe zum Filmschaffen in Skandinavien,
wöchentlich wechselnden Kurzfilmen und
einem hohen Anteil an europäischen sowie deutschen
Produktionen konnten die Bad Füssinger
Kinobetreiber auch dieses Jahr wieder überzeugen.
sam
Neues Ortenburg-Buch erschienen
Buntes Lebensmosaik eines besonderen Ortes
Der Markt Ortenburg ganz im Norden des Thermenlandes hat eine
ganz eigene Geschichte: Als einzige evangelische Enklave bestand der
Markt als selbstständige Reichsgrafschaft über Jahrhunderte herrschaftlich
getrennt vom Herzogtum Baiern. Erst 1805 kam Ortenburg
zum neuformierten Königreich Bayern. Erst ab dann kam es erst sehr
langsam zu einer kulturellen Durchmischung der Bevölkerung. Es
dauerte knapp 100 Jahre, bis es der katholischen Gemeinde gelang,
im Ort eine eigene Kirche zu errichten. Erst mit der Gebietsreform
1972 und 1978 wurden die katholischen Nachbargemeinden mit dem
Zentralort zusammengelegt.
kombiniert die Autorin auf 50 Seiten ein emotionales
wie tiefgründiges Mosaik des heutigen
Ortes. Durch die Lebensgeschichten von Politikern,
Unternehmern, Künstlern, einer Pfarrerin,
zweier Klosteroberinnen und sonst engagierten
Menschen lässt sich gut nachvollziehen, was das
bunt gemischte Gemeinwesen über die Jahrhunderte
gegen manche Bedrängnis bestehen ließ
und heute so lebendig, attraktiv und erfolgreich
macht.
Foto: Kuhnt
Dass diese Geschichten den Alltag der Menschen nachhaltig geprägt haben
und auch heute noch zu spüren sind, zeigt das neue Buch der Passauer Journalistin
Simone Kuhnt, das als Kleinprojekt der ILE Klosterwinkel entstanden
ist. Anhand von 20 kurzen unterhaltsamen Portraits von Menschen, die
das Leben in Ortenburg zum Teil nachhaltig prägen und repräsentieren,
Bei Interesse gibt es noch wenige Exemplare in
der Marktverwaltung bei Christina Königsbauer
unter Tel. +49-8542-164-44 oder per E-Mail an
Christina.Koenigsbauer@Ortenburg.de
Ortenburger Original als Cover-Girl:
Die 92-Jährige Helma Preitauer sperrt
täglich die Marktkirche auf und zu und
hilft auch sonst im Gemeindehaus mit.
Vorverkauf für Comedy-Event hat begonnen!
Michael Mittermeier
kommt nach Bad Füssing
Michael Mittermeier kommt 2. Februar 2026 ins Große Kulturhaus Bad Füssing. Nach fast vier Jahrzehnten
Comedy-Tour geht Mittermeier dahin, wo er noch nie gewesen ist: in die Zukunft.
Auf seiner Flashback Tour durch ganz Deutschland ist der bekannte Star-Comedian am Montag, 2. Februar
2026 auch live in Bad Füssing zu erleben. Beginn ist um 19:30 Uhr. Karten gibt es ab sofort im
Kur- & GästeService Bad Füssing im Bgm.-Frankenberger-Haus, Kurallee 15, telefonisch unter +49-8531-
975-522, per Mail unter ticket@badfuessing.de oder online unter eventim.de und reservix.de sam
Foto: Olaf Heine
www.thermenland-magazin.de
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21 www.thermenland-magazin.de
KULTUR & FREIZEIT
500 Jahre Täuferbewegung – Auf Spurensuche im unteren Rott- und Inntal – Teil 1
„Von der Freiheit eines Christenmenschen“
Die Bewegung der Täufer, Wiedertäufer und (Ana)Baptisten ist geprägt von
konsequent umgesetzten christlichen Überzeugungen, lange Zeit grausamster
Verfolgung und dadurch bedingter Flucht und Wanderschaft. Um
die wenigen Spuren zu verstehen, die bekennende Angehörige diese ältesten
christlichen Frei- und Friedenskirche im unteren Rott- und Inntal hinterlassen
hat, ist es nötig, zunächst die geschichtliche Umgebung, in der
sich ihre Wurzeln vor 500 Jahren bildeten, zu betrachten.
Adel missbraucht Religion
Die Jahre 1525 und 1526 waren Jahre des Umbruchs und der Aufstände.
Damals lebten Fürsten, Adel, Beamte, Patrizier und der Klerus von der Arbeitskraft
der Bauern, und da die Zahl der Nutznießer immer weiter anstieg, stiegen
auch die Abgaben, die die Bauern zu leisten hatten. Den Grund dafür, dass
die Bauern zunehmend gegen die Feudalherren aufbegehrten, lag in wirtschaftlicher
Not und sozialem Elend, Schwierigkeiten, gegenüber Grund-, Leibund
Gerichtsherren Recht zu erhalten, und nicht zuletzt in Missständen bei
Adel und Klerus.
In der Kirche herrschten erhebliche Missstände. Viele Geistliche führten ein
ausschweifendes Leben und profitierten von Stiftungen und Erbschaften der
reichen Bevölkerung sowie Abgaben und Spenden der Armen. In Rom
gelangte man durch Vetternwirtschaft und Bestechung zu Amt und Würden;
die Päpste taten sich als Kriegs- und Bauherren sowie als Förderer der schönen
Künste hervor. Als dann auch noch durch den Verkauf von Ablassbriefen versucht
wurde, den einfachen Leuten das letzte Geld aus den Taschen zu ziehen,
in dem man ihnen weismachte, so könnten sie ihre unsterbliche Seele vor
der Verdammnis retten, platzte Martin Luther der Kragen und er nagelte am
31. Oktober 1517 seine 92 Thesen in Wittenberg an die Kirchentür.
Kirche entfernt sich vom Glauben
Die Zwölf Artikel der oberschwäbischen Bauernkämpfer
von 1525 gelten nach der Magna Carta
von 1215 als eine der ersten niedergeschriebenen
Forderungen nach Menschen- und Freiheitsrechten
in Europa. Grafik: Titelblatt / Wikipedia
Auch Ulrich Zwingli in Zürich
und Thomas Müntzer in Allstedt
(Südharz) vertraten
öffentlich die Ansicht, dass
jeder Mensch auch ohne
die Vermittlung der hierarchischen
Kirche seinen Weg
zu Gott und seinem Seelenheil
finden könne. Damit
untergruben sie den Absolutheitsanspruch
der katholischen
Kirche und bestätigten
den Bauern, wie weit sich
der Klerus von seinen eigenen
Lehren entfernt hatte
und deshalb in großen Teilen
überflüssig sei. Die Argumentation
Luthers in seiner
Schrift „Von der Freiheit
eines Christenmenschen“
(1520), dass „Ein Christenmensch
[…] ein Herr über
alle Dinge und niemandem
untertan“ sei, sowie seine
Übersetzung des Neuen Testaments
ins Deutsche 1522 waren weitere entscheidende Auslöser für das Aufbegehren
der ländlichen Bevölkerung, denn nun war es auch den einfachen
Leuten möglich, die mit dem „Willen Gottes“ begründeten Ansprüche von Adel
und Klerus in Frage zu stellen.
Religion als Recht zur Rebellion
Thomas Müntzer war ein früherer Anhänger Luthers. Im Gegensatz zu diesem
stand er aber für die gewaltsame Befreiung der Bauern und betätigte sich in
Mühlhausen, wo er Pfarrer in
der Marienkirche war, als
Agitator und Förderer der
Aufstände. Dort versuchte er
seine Vorstellungen einer
gerechten Gesellschaftsordnung
umzusetzen: Privilegien
wurden aufgehoben,
Klöster aufgelöst, Räume für
Obdachlose geschaffen, eine
Armenspeisung eingerichtet.
Er forderte die „Gemeinschaft
aller Güter, die gleiche
Verpflichtung aller zur
Arbeit und die Abschaffung
aller Obrigkeit“ (omnia sunt
communia). Seine Bestrebungen,
verschiedene Thüringer
Bauernhaufen zu vereinigen,
gelangen jedoch nicht. Im
Mai 1525 wurde er gefangen
genommen, gefoltert und
schließlich hingerichtet. Mit diesen gesellschaftlich revolutionären Gedanken
kann Müntzer zu den geistigen Väter des Täufertums gezählt werden.
Zwölf Artikel verändern die Welt
Der zunächst weitaus erfolgreichere Aufstand braute sich nach der Erntezeit
1524 zwischen Bodensee und Allgäu zusammen. Rund 30.000 Bauern, Bürger,
niedrige Geistliche und ehemalige Landsknechte schlossen sich hier zu unterschiedlichen
Bauernhaufen zusammen. Sie wollten vor allem eine Verbesserung
ihrer Lebensverhältnisse erreichen und keinen Krieg beginnen.
Deshalb setzten sie auf Verhandlungen. Im Februar/März 1525 wurden die
„Zwölf Artikel“ verfasst, eine Art Grundgesetz für ein durch christliche Freiheit
geprägtes Gemeinwesens. Die Zwölf Artikel wurden innerhalb der nächsten
zwei Monate mit einer für die damalige Zeit ungeheuren Auflage von insgesamt
25.000 Exemplaren gedruckt und verbreiteten sich im gesamten Gebiet
des Heiligen Römischen Reiches. Sie bildeten auch die philosophische Basis für
gesellschaftliche Aufbegehren der taufgesinnten Schweizer Brüder, aus der sich
die radikal-reformatorische Bewegung der Täufer entwickeln sollte.
Allein durch den Glauben zum Heil
Älteste, allerdings nachträgliche und nicht verbürgte
Darstellung Thomas Müntzers aus dem Jahr 1608.
Kupferstich von Christoph van Sichem / Wikipedia
In den Zwölf Artikeln forderten die Aufständischen gleich im 1. Artikel, dass
jede Gemeinde das Recht haben solle, ihren Pfarrer zu wählen und ihn abzusetzen,
wenn er sich ungebührlich verhielt. Außerdem solle der Pfarrer das
Evangelium ohne allen menschlichen Zusatz predigen, da in der Schrift stehe,
„dass wir allein durch den wahren Glauben zu Gott kommen können“. Erst
dann wird es materiell: die Pfarrer sollen aus dem Zehnten, also der biblisch
begründeten Abgabe an die Feudalherren, besoldet werden. Ein etwaiger
Überschuss sollte dann zur Linderung der Dorfarmut und für die Entrichtung
der Kriegssteuer verwandt werden. Weiter sollten keine Abgaben mehr entrichtet
werden müssen, da diese von Menschen erdacht seien, „denn Gott der
Herr hat das Vieh dem Menschen frei erschaffen“. Weiter ergebe es sich aus
der Heiligen Schrift, „dass wir frei sind und sein wollen“. Daraus leiteten sie
ab, dass das Jagd- und Fisch-Verbot, der Waldbesitz des Adels und des Klerus
wie auch die zu leistenden Frondienste und weitere von den Herren geforderte
Abgaben nicht mehr aus der Bibel zu begründen und damit unrecht seien.
Was für die Entstehung der Täuferbewegung und ihr Fortbestehen als eine
der heute weltweit größten freikirchlichen Gemeinschaften wesentlich ist, ist
die Entdeckung der gesellschaftlichen Solidarisierung und die Emanzipierung
des Individuums aus einer nur vorgespiegelten religiösen Abhängigkeit eines
angeblich von Gott eingesetzten Adels und Klerus. Martin Semmler
unter Verwendung von Wikipedia
www.thermenland-magazin.de
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KULTUR & FREIZEIT
Thermenland Magazin verlost Karten für Bad Füssinger Weihnachtsgala
Festkonzert der TV-Stars im Großen Kurhaus
Eigentlich ist der beliebte TV-Moderator und Volkstrompeter Stefan
Mross mit einer klingenden Bergweihnacht auf Deutschland-Tour. Nur
zur Feier seines 50. Geburtstags und für die Bad Füssinger Weihnachtsgala
unterbricht der Publikumsliebling diese Tournee, um am 26. Dezember
das letzte große Showevent im Großen Kursaal Bad Füssing zu
moderieren. Ab 1. Januar wird das Große Kurhaus nämlich ins Große
Kulturhaus mit dem Großen Konzertsaal umbenannt.
Die Bad Füssinger Weihnachtsgala präsentiert dazu am 2. Weihnachtsfeiertag
ein abwechslungsreiches Musik- und Schlagerprogramm mit Stefan
Mross, Bergkristall und Reiner Kirsten. Dazu führt Romy mit Moderation
und Gesang durch das Festprogramm. Auch wenn sie es liebt, mit ihren
eigenen Liedern auf der Bühne präsent zu sein, macht es Romy doch den
meisten Spaß, andere ins perfekte Licht zu rücken. Am liebsten vor der
Kamera mit Mikrofon. Über 2500 Medienproduktionen haben sich bei ihr
so mittlerweile angesammelt.
Musik aus Leidenschaft
Sie leben ihre Musik – das lassen die beiden Vollblutmusiker Stephan und
Toni von Bergkristall ihr Publikum bei jedem Auftritt spüren! Dabei laden
sie alle Freunde der Schlager und Volksmusik zum Tanzen und Träumen
ein. Durch ihren natürlichen Charme, die gefühlvollen Stimmen sowie die
leidenschaftliche Interpretation ihrer Lieder finden die beiden auf einzigartige
Weise den Schlüssel zu den Herzen vieler Menschen.
Reiner Kirsten, der als charmanter Sänger und Moderator aus TV-Unterhaltungssendungen
gut bekannt ist, feiert 2026 sein 30-jähriges Bühnenjubiläum
als Solo-Interpret. Seit vielen Jahren behauptet er bereits seinen
festen Platz in der Szene des volkstümlichen Schlagers. Mit seiner ausdrucksstarken
Stimme, seinem umwerfenden Charme und melodiösen
Titeln, die ihm auf den Leib geschrieben sind, begeistert er sein Publikum.
Kartenverlosung zum Arien-Abend
Stefan Mross, Reiner Kirsten, Bergkristall und Romy präsentieren am Freitag,
26. Dezember um 19:30 Uhr die Bad Füssinger Weihnachtsgala. Infos
& Tickets gibt es beim TicketService Bad Füssing im Bgm.-Frankenberger-Haus,
Kurallee 15, telefonisch unter 08531-975-522, per Mail unter
ticket@badfuessing.de oder online unter www.badfuessing.com
Das Thermenland Magazin und der VeranstaltungsService Bad Füssing verlosen
2 mal 2 Karten für diese Weihnachtsgala im Großen Kurhaus unter
allen, die bis zum 20. Dezember eine E-Mail mit ihrer Adresse schreiben an:
Mein-Thermenland-Magazin@gmx.de
sam
BAD FÜSSING DEZEMBER
WEIHNACHTEN IN BAD FÜSSING
06.12. Die Nacht der Tenöre
22.12. Tanzabend mit Nicki
25.12. Festkonzert zu Weihnachten –
Bad Füssinger Kurorchester
26.12. Bad Füssinger Weihnachtsgala mit Reiner
Kirsten, Bergkristall, Romy & STEFAN MROSS
2026VORSCHAU HIGHLIGHTS
27.02. Blues Briederchen - Blues Brothers Tribute Band
29.03. Bad Füssinger Chöre unter der Leitung von
Hubert Gurtner
03.03. Anouk - Das Kindermusical -
Mit der Musik von Peter Maffay (10:00 Uhr)
02.04. Best of Varieté
17.04. Truck Stop
12.06. Des wird doch eh nix: Ein Bayer &
eine Brandenburgerin im Gespräch - Comedytheater
25.06. Italienischer Abend (kostenlos)
09.08. Klassik Open Air Bad Füssinger Kurorchester (kostenlos)
15.08. G.G. Anderson
11.09. - 10.10.26 Bad Füssinger
23.10. Singkreis Noah
30.10. Rudi Zapf & Zapf‘nstreich
08.11. Let the SKY FALL - The BOND Concert Show
26.12. Bad Füssinger Weihnachtsgala mit
Stefanie Hertel & weiteren
* Gültigkeitszeitraum: 24.11.2025 (ab 08:00 Uhr) bis 24.12.2025 (bis 24:00
Uhr) und nur über die Verkaufsstellen und Online-Ticket-Service des VeranstaltungsServiceCenter
der Gemeinde Bad Füssing buchbar.Ticketverfügbarkeit
ist begrenzt! Nicht mit anderen Preisnachlässen (Bad Füssing-Karte,
etc.) kombinierbar. Ein gewerblicher Weiterverkauf ist nicht gestattet.
Karten / Infos unter
www. eventsbadfuessing.de
23 www.thermenland-magazin.de
KULTUR & FREIZEIT
Unterwegs mit Degenhart
Advent, die stille Zeit.
Advent, die stille Zeit. Wir wissen alle, sie ist es nicht. Gerade die Zeit der Erwartung hat von ihrer besänftigenden Stille, falls
sie diese je gehabt hat, längst verloren. Muße und Ruhe finden wir, wenn, dann höchstens in den wenigen Stunden, die wir uns
zu solchen besinnlichen Stunden zusammenfinden. Dabei hat diese Zeit besondere Momente, die uns dazu auffordern, innezuhalten
und die Tage und Stunden auf uns wirken zu lassen. Sie ist angefüllt mit Geschichten und Erzählungen, mit Gefühlen
und Düften, mit Geheimnissen und Erinnerungen, die wir gerne abrufen, um uns in dieser adventlichen Zeit eine ganz persönliche
Wohlfühldecke zu schaffen. Besonders hervor heben sich in der Adventszeit die Namen besonderer Heiliger: Barbara,
Nikolaus, Thomas. Sie füllen diese adventliche Zeit mit Gedenken und Brauchtum.
So ist der Barbaratag, der am 4. Dezember im Heiligenkalender steht, der Tag, an dem man Zweige, Kirschzweige vor allem
schneidet und in die Vase stellt. Sie haben die Gabe, an Weihnachten aufzublühen, um den Glanz dieses Ereignisses der Geburt
Christi hervor zu heben. Barbara, so die Legende, lebte im 3. Jahrhundert und starb in Kleinasien den Märtyrertod.
„Die Fremde” wäre eine bloß höfliche Übersetzung ihres Namens, „die wilde, ungebildete Andere” trifft den Sinn eher.
Barbara ist wohl
ursprünglich kein
Rufname, sondern ein
Spitzname, der dem
wirklichen Rufnamen
hinzugefügt wurde:
Barbarin. Die Heilige
wird gekennzeichnet
als eine Andersartige,
nicht Eingegliederte,
die auf die Menschen
fremd wirkte.
Sie war in ihrer
damaligen Gesellschaft
wohl eine
Geächtete.
Barbara, ein Name
der für Ausgrenzung
steht, findet seinen
Platz im Kalender
in einer Zeit, in der
Menschen Wärmeund
Nähe suchen, mehr als
in zu jeder anderen
Jahreszeit.
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KULTUR & FREIZEIT
Nikolaus ist wohl der hellste Stern im adventlichen Heilgenhimmel. Nikolaus und Weihnachtsmann, das ist eine lange Beziehungsgeschichte.
Die Verehrung des Heiligen Nikolaus von Myra geht bis in das 6. Jahrhundert zurück und reichte und reicht
noch heute über ganz Europa. Seine vom türkischen Myra geraubten Gebeine ruhen im italienischen Bari und werden dort
hoch verehrt. Die in den Legenden beschriebene Mildtätigkeit führte wohl dazu, dass an seinem Namensfest am 6. Dezember
Geschenke verteilt wurden und werden. Das Christkind hat seine Wurzeln in der lutherischen Reformation. Martin Luther
setzte einen Gegenpol zu dem verehrten Heiligen Nikolaus. Vom protestantischen Sachsen aus eroberte es ganz Deutschland,
so wie der Weihnachtsmann, der ebenfalls den Heiligen Nikolaus ersetzten sollte. Von Norddeutschland aus kam der Weihnachtsmann
mit deutschen Auswanderern nach Amerika und von dort – mit viel Coca Cola Werbung und Kommerz – wieder
zurück zu uns. Das protestantische Christkind, Ironie der Geschichte, trat seinen Siegeszug vor allem in den katholischen
Ländern im Süden Deutschlands und in Österreich an. Der Heilige Nikolaus, Freund der Kinder, kommt am 5. und 6. Dezember
zu den Kindern und ermahnt und beschenkt sie.
Der Heilige Apostel Thomas, der ungläubige „Dammerl“ wie er im Volksmund genannt wird, wurde bekannt durch seine Zweifel
an der Auferstehung Jesu und sein Verlangen, handgreiflich die Auferstehung zu überprüfen: erst nachdem Jesus ihn aufforderte,
seine Wundmale zu berühren, glaubte er das Unfassbare und bekannte: Mein Herr und mein Gott!
Um die Thomasnacht gab es viele im Brauchtum fest verankerte Rituale. Wichtig war es, in der Thomasnacht den Stall zu verriegeln,
denn wer in dieser Nacht das Vieh sprechen hörte, dem war der Tod im kommenden Jahr gewiss. Legte man sich in der
Thomasnacht verkehrt herum ins Bett, so träumte man, was im nächsten Jahr alles geschehen würde; junge Mädchen konnten
in dieser Nacht ihren Zukünftigen sehen. Vor dem Thomastag musste alles, was verliehen worden war, wieder im Haus sein,
Geliehenes sollte man vorher zurückbringen. Zudem befürchtete man Dämonen, darunter an manchen Orten Thomas' Unglück
bringender Gegenspieler, das „blutige Thomerl“, dar besonders den Kindern Angst und Schrecken einjagte. Blutverschmiert und
mit einem mächtigen Hammer ausgestattet, bedrohte der grausige Metzgergeselle alle, die nach Einbruch der Dunkelheit noch
auf der Straße unterwegs waren, und hatte es besonders auf geizige und neidische Menschen abgesehen.
Fotos: Degenhart
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KULTUR & FREIZEIT
Die GTÜ warnt vor ungewollten Rutschpartien im Straßenverkehr
Wenn Straßen zur Winterfallen werden
Ende November war es wieder so weit: auf dem
vielbefahrenen Holzland-Highway kommt im
Griesbacher Wald bei der Abzweigung zur Kurstadt
ein LKW beim ersten Schnee des Jahres ins
Rutschen, der Hänger landet im Graben und das
Gespann blockiert für über eine Stunde den frühen
Berufsverkehr. Wenige Tage später gibt’s
das erste morgendliche Glatteis.
Mit den ersten Frostnächten steigen die Unfallrisiken
auf den Straßen sprunghaft an. Und
zwar oft dort, wo die Gefahr kaum zu erkennen
ist. Die Gesellschaft für Technische Überwachung
mbH (GTÜ) fasst die wichtigsten
Winterfallen zusammen und gibt konkrete Verhaltenstipps
für mehr Sicherheit auf glatter
oder schneebedeckter Fahrbahn.
Fahrbahn & Haftung
Reifglätte und Blitzeis entstehen häufig bei Temperaturen
rund um den Gefrierpunkt – bevorzugt
auf Brücken, in Senken und in schattigen
Waldschneisen. Der Übergang von „nass“ zu „eisglatt“
kann binnen Sekunden erfolgen. Wer auf
glatten Flächen sicher unterwegs sein will, fährt
vorausschauend, hält große Abstände ein und
dosiert Lenk-, Brems- und Gaspedalbewegungen
mit viel Gefühl sanft. Besonders kritisch ist gefrierender
Regen: Innerhalb weniger Minuten
bildet sich eine spiegelglatte Eisschicht, die
selbst Fußgänger unverhofft ins Schleudern
bringen kann. In Spurrillen droht bereits bei
moderaten Geschwindigkeiten Schneematsch-
Aquaplaning. An Ampeln, Kreisverkehren, Fußgängerüberwegen
sowie an Steigungen und
Gefällen „poliert“ der Verkehr die Oberfläche
zusätzlich – beim Annähern frühzeitig Tempo
reduzieren, anfahren mit leichtem Gasfuß und
in einem höheren Gang als gewohnt, um die
Antriebskräfte zu reduzieren.
Sicht & Wahrnehmung
Dichter Schneefall und Verwehungen erschweren
die Orientierung, Leitpfosten und Fahrbahnränder
sind oft nur schemenhaft zu erkennen,
Fahrbahnmarkierungen mitunter gar nicht. Vor
Kuppen und in Kurven gilt: früh vom Gas, Blick
weit nach vorn und falls möglich an Leitplanken
sowie Leitpfosten orientieren. Nebel reduziert
nicht nur die Sicht, sondern kann sich als
Eiskristallfilm auf Scheinwerfer, Kameras und
Fahrzeugsensoren legen. Eine tief stehende Wintersonne
kann auf nasser oder vereister Fahrbahn
besonders stark blenden. Saubere, fettfreie
Scheiben innen wie außen, funktionierende
Wischer, ausreichend Wischwasser mit Winterzusatz
sowie ein intaktes Gebläse oder eine einwandfrei
funktionierende Klimaanlage reduzieren
Gefahren wie diese enorm. „Eisgucklöcher“
sind brandgefährlich: Für perfekte Sichtverhältnisse
müssen vor Fahrtbeginn alle Glasflächen
inklusive der Außenspiegel komplett enteist und
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In Sekunden von „nass“ zu „eisglatt“: Rund um den Gefrierpunkt nehmen die Gefahren auf winterlichen Straßen
sehr schnell zu.
Foto: GTÜ
beschlagfrei sein, das schreibt die Vernunft wie
auch der Gesetzgeber vor.
Recht & Reifen
In Deutschland gilt eine situative Winterreifenpflicht.
Bei Glatteis, Schnee, Schneematsch, Eis
oder Reifglätte dürfen nur geeignete Reifen
gefahren werden. Verstöße ziehen Bußgelder
nach sich und können den Versicherungsschutz
beeinträchtigen. Seit dem 1. Oktober 2024 sind
bei winterlichen Verhältnissen ausschließlich
Reifen mit dem Alpine-Symbol zulässig (Bergpiktogramm
mit Schneeflocke), die M+S-Kennzeichnung
allein genügt nicht mehr. Bei Winterreifen
empfiehlt die GTÜ ein Restprofil von mindestens
vier Millimetern. Darunter lässt die
Traktion auf Schnee und Matsch merklich nach.
Reifen altern unabhängig von der Laufleistung.
Als Faustregel gilt: Nach etwa sechs Jahren über
einen Austausch der Pneus nachdenken. Das
Herstellungsdatum lässt sich über die DOT-Nummer
an der Reifenflanke ablesen. Viele GTÜ-Prüfstützpunkte
bieten in der dunklen Jahreszeit
Licht- und Reifen-Checks an – ein kleiner Zeitaufwand
mit großem Sicherheitsgewinn.
Fahrzeug & Physik
Kalte Reifen liefern deutlich weniger Grip, bis sie
auf Temperatur sind – Pneus mit wenig Profil
ebenfalls. Kälte senkt außerdem den Reifendruck,
daher sind regelmäßige Kontrollen entsprechend
der Herstellerangaben notwendig.
Fahrerassistenzsysteme wie Antiblockiersystem
ABS und elektronisches Stabilitätsprogramm
ESP stabilisieren das Fahrzeug in brenzligen
Situationen, können jedoch die Physik nicht aushebeln.
Abstandstempomat, Notbrems- und Spurhalteassistent
benötigen freie Sicht: Radar- und
Kameraflächen sollten regelmäßig von Schnee
und Eis befreit werden, sonst droht eingeschränkte
Funktion. Zusätzlich fordert die
Kälte die Starterbatterie von Fahrzeugen mit
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Verbrennungsmotor, wenn starke Verbraucher
wie Lüftung, Sitz- und Heckscheibenheizung das
Bordnetz belasten. Warnzeichen wie etwa Startprobleme,
flackernde Scheinwerfer oder Fehlermeldungen
legen den Kauf einer neuen Batterie
nahe.
Schneepflüge & Eisplatten
Schneepflüge und Streufahrzeuge sind breit,
schwer und erzeugen starke Verwirbelungen.
Hinter ihnen kann sich die Haftung auf der
Fahrbahnoberfläche schlagartig ändern – frisch
gestreut trifft auf blankes Eis. Überholmanöver
sind nur mit großer Reserve und vorausschauend
geplant sinnvoll – auch, um die Arbeit des Winterdiensts
nicht zu behindern. Außerdem ist die
Straße vor dem orangen Fahrzeug noch erheblich
winterlicher als dahinter. Akute Gefahr geht von
Schnee- und Eisplatten aus, die von Lkw- oder
Autodächern herabfallen, insbesondere bei Tempowechseln
oder Kurven, auf Brücken oder an
Ein- und Ausfahrten. Nach Kuppen oder in
unübersichtlichen Biegungen ist jederzeit mit
liegengebliebenen Fahrzeugen zu rechnen. In der
Dämmerung und nachts steigt überdies die
Wahrscheinlichkeit für einen Wildwechsel –
Wildtiere bevorzugen geräumte und gesalzene
Straßen. Reduziertes Tempo und erhöhte Bremsbereitschaft
an Waldschneisen und entlang von
Feldern und Wiesen sind deshalb ratsam.
Brennpunkte der Eisglätte
Besonders aufmerksam sollten Autofahrer an
Brücken und Rampen sein, die schneller auskühlen
und zuerst vereisen. Waldschneisen und
Nordhänge bleiben häufig länger glatt. Gefährlich
sind außerdem ausgefahrene Spurrillen,
Kuppen und Kurvenausgänge sowie Kreisverkehre,
Fußgängerüberwege und Ampelbereiche.
Wer diese Abschnitte frühzeitig erkennt und
Tempo wie Lenk- und Pedalbewegungen entsprechend
anpasst, erhöht das sichere Ankommen
am Ziel ganz erheblich.
GTÜ/sam
RAT & TAT RAT & TAT
Würdinger Gräberfeld beleuchtet Übergang der Römerzeit ins Mittelalter
Funde als Zeugnisse einer antiken Zeitenwende
Zwei außergewöhnliche Gräber aus Bad Füssing erzählen von Glanz
und Gewalt im frühmittelalterlichen Bayern – und von Migration zum
Ende der römischen Herrschaftszeit.
Es war eine kleine Sensation: Bei einer Baustellenvorbereitung in einer
Siedlung in Würding, einer ehemaligen Altgemeinde von Bad Füssing,
wurde 2021 ein Gräberfeld mit rund 90 Bestattungen entdeckt. Sie stammen
aus dem 6. und 7. Jahrhundert n. Chr., der Zeit der Bajuwaren – so nahm
man zunächst an. Besonders ins Auge fiel das reich ausgestattete Grab einer
Frau, die bald als „bajuwarische Prinzessin“ bekannt wurde. Ihre Grabbeigaben
sind inzwischen restauriert und funkeln wieder fast wie vor 1500
Jahren. Damit hätten die Arbeiten am „Friedhof der Bajuwaren“ eigentlich
enden können, doch den Archäologinnen und Archäologen des Bayerischen
Landesamts für Denkmalpflege (BLfD) fiel im Fundmaterial aus weiteren
Gräbern Ungewöhnliches auf: etwa gläserne Spitzbecher, Keramikschalen
und frühe Gewandschließen, die auf eine deutlich frühere Bestattungszeit
hinwiesen.
Gräberfeld älter als gedacht
Die daraufhin durchgeführte Radiokarbonanalyse an 16 ausgewählten
Gräbern lässt nun aufhorchen: Die Datierungen zeigen, dass der Friedhof
bereits zur Mitte des 5. Jahrhunderts genutzt wurde, rund 120 Jahre vor der
Bestattung der reichen „Prinzessin“. In einer Zeit also, in der die Region am
Inn wohl noch unter römischer Verwaltung stand und die Bajuwaren als
Gläserne Spitzbecher, Keramikschalen und frühe Gewandschließen aus den älteren
Gräbern erinnern an die keltisch-römische Kultur der Inn-Siedler bis zum Abzug der
Römer im 5. Jahrhundert.
Foto: BLfD
germanischer Stamm in den Quellen noch nicht erwähnt werden. Was die
Ergebnisse also deutlich machen: Zum Ende der Römerzeit fand in der
Gegend am Inn bereits Migration statt – noch bevor die Bajuwaren hier
siedelten, lebten in der heutigen Grenzregion andere nicht-römische Volksgruppen
und bestatteten hier ihre Verstorbenen.
Spektakuläre Grabbeigaben
„So spektakulär die Grabbeigaben der Prinzessin, wie Gewandschließen aus
Gold, Perlenschmuck und ein Ring aus Elfenbein, auch sind – für die Wissenschaft
sind einige der älteren Gräber noch bedeutsamer. Über die Zeit
zwischen dem Rückzug der Römer aus der Region und dem Beginn des Mittelalters
ist bislang nur wenig bekannt. Nun kommt durch die Archäologie
allmählich Licht ins Dunkel und wir verstehen immer besser, wie sich die
Siedlungsgeschichte am Inn in dieser Umbruchszeit entwickelte“, sagt Prof.
Mathias Pfeil, Generalkonservator des BLfD.
Forensik legt Reiterkampf nahe
Anthropologische Untersuchungen liefern zudem Details, die einen tiefen
Einblick in das Leben am Inn zur Zeit des heiligen Severin ermöglichen –
jener Umbruchsphase um 480 n. Chr., die als sogenannter „Severins-Horizont“
das Ende der römischen Ordnung im Ostalpenraum markiert. Die
Spuren am Skelett eines Mannes etwa deuten auf eine gewaltsame Auseinandersetzung
hin, die wohl zu dessen Tod führte. Im Grab fand sich ein
Reitersporn und seine Oberschenkel wiesen Abnutzungsspuren auf, wie sie
für Reiter typisch sind, sein rechtes Bein war zudem durch einen Schwerthieb
verletzt. Zwei weitere Hiebspuren am Schädel waren bei seiner Bestattung
nicht verheilt und
dürften den Mann getötet
haben. Ein brutales Schicksal
liegt daher nah: Vermutlich
saß der Reiter
zu Pferde, als er einen
Schwerthieb in den rechten
Oberschenkel erlitt, vom
Tier stürzte und anschließend
am Boden erschlagen
wurde. Funde wie diese
liefern damit wertvolle
Erkenntnisse zum Leben
und Sterben der „ersten
Bayern“ am Inn vor mehr
als 1500 Jahren. BLfD
Kultureller Wandel: Typisch bajuwarische Grabbeigaben
wie dieser edle Gewandschmuck bezeugen
die „Prinzessin“ als bereits bajuwarische Edeldame
einer neuen Herrscherschicht nach dem Abzug der
römischen Besatzungsmacht.
Foto: Korolnik Restaurierung
27 www.thermenland-magazin.de
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Thermenland-Horoskop für die Rauhnachtszeit
NUR IM THERMENLAND-MAGAZIN · EXKLUSIV VON SIEGI LILITH
Widder
Liebe: Voller Power und Selbstüberschätzung
starten Sie in den Advent. Überall im Mittelpunkt
stehen, den größten Baum, das beste Essen, die
schönste Dekoration und dann Weihnachten allein
feiern? So war das nicht gedacht. Also, alles vielleicht
eine Nummer kleiner!
Körper: Planen Sie einen Winterurlaub in den Bergen.
Wann standen Sie das letzte Mal auf Skiern?
Übertreiben Sie aber nicht, denn der Körper braucht
erst eine Aufwärmphase. Anschließend können Sie
unbedenklich die steile Abfahrt genießen.
Beruf: Sie wollen die Gehaltserhöhung, die schon
lange fällig ist? Schaffen Sie sich einen Überblick,
was jetzt wichtig und gefragt ist. Wenn Sie alles
aufmerksam beobachten, werden Sie wissen,
wann der richtige Zeitpunkt ist, Ihren Wunsch zur
Sprache zu bringen.
Stier (21.4.-20.5.)
Liebe: Alles nach Terminkalender und Liste. Das
können Sie vielleicht in der Haushaltsplanung oder
bei der Einkaufsliste machen, aber nicht in der
Liebe. Ihr Partner würde sich freuen, wenn Sie sich
mal für ein wenig mehr Überraschungen und Spontaneität
öffnen würden.
Körper: Voll Energie und Überzeugung widmen
sich die Stiere der Liste ihrer guten Vorsätze für
das nächste Jahr. Nehmen Sie sich aber nicht zu
viel vor, denn viel haben Sie vom letzten Jahre
nicht umgesetzt. Fragen Sie Ihren Körper, dann
wissen Sie, was wirklich nötig ist.
Beruf: Der Neid der Kollegen nimmt kein Ende und
so mancher überlegt, wie er Ihnen mit fälschlichen
Anschuldigungen eine Falle stellen kann. Nehmen
Sie sich ein paar Tage länger frei, damit bekommt
der- oder diejenige keine Chance, den Plan durchzuführen.
Zwillinge (21.5.-21.6.)
Liebe: Die Single-Zwillinge sind so darauf fixiert,
den richtigen Partner zu finden, dabei steht er
eigentlich schon vor der Türe. Zwillinge, die sich
in einer Partnerschaft befinden, sollten sich bei
der schönsten Sache für Zwei einfach einmal
gehenlassen.
Körper: Skifahren, Eislaufen, mit den Kindern auf
die Schlitten, aber bitte nicht alles auf einmal.
Gönnen Sie sich dazwischen mal einen Tag Pause,
sonst werden Sie unvorsichtig und Sie verbringen
die Feiertage mit einem Gipsbein oder einem verzerrten
Rücken.
Beruf: Souverän und elegant umgehen Sie das berufliche
Einerlei. Sie schließen sich nicht einfach
einer Meinung an, nur weil Sie selbst keine eigene
haben. Lieber raushalten und die arbeitsfreie Zeit
mit der Planung des Weihnachtsurlaubs und der
Geschenke verbringen.
Krebs (22.6.-22.7.)
Liebe: Sie haben plötzlich Zeit für Ihren Partner.
Nützen Sie diese für traute Zweisamkeit und Austausch
von Zärtlichkeiten. Der Partner macht nicht
mehr und nichts anderes als vorher. Warum mit
Eifersucht und Kontrollen den Weihnachtsfrieden
aufs Spiel setzen?
Körper: Nach der Herbst-Depression in ein Wintertief
zu verfallen, muss nicht sein. Vielleicht ist
es „nur“ ein grippaler Infekt, der Sie so runter
zieht. Gönnen Sie sich ein paar Vitaminbomben. Mit
leckeren Früchten und Joghurtdrinks kann man
„schlanke“ Desserts zaubern.
Beruf: Alles, was Sie anpacken, kommt irgendwie
nicht richtig in die Gänge. Vielleicht haben Sie
sich auch zuviel auf einmal vorgenommen. Es gibt
wohl zudem eine Meinungsverschiedenheit mit
Vorgesetzten, die Sie unbedingt klären müssen, da
ohne die Zustimmung nichts geht.
Löwe (23.7.-23.8.)
Liebe: Sollte sich bei Ihnen Nachwuchs einstellen,
dann nützen Sie die Zeit für ruhige Kuschel- und
Schmuse-Abende. Die wird es dann für längere Zeit
nicht mehr geben. Für Singles stehen die Chancen
gut, dass Sie Weihnachten jemanden mit Ihrer Liebe
beschenken dürfen.
Körper: Gedankenlosigkeit und Hektik ist eine
schlechte Kombination in der Küche. Sie neigen zu
Verletzungen und Verbrennungen. Versuchen Sie,
Ihre Gedanken zu ordnen. Gegen den anstehenden
Festtagsspeck am besten schon jetzt die nötigen
Sporteinheiten einplanen.
Beruf: Sie können nicht mit allen Kollegen gut
Freund sein. Doch bei einem besonderen scheint
es richtiggehend zu brodeln. Das lenkt von der
Arbeit ab und macht Sie unaufmerksam. Entweder
reden sich aus oder Sie versuchen, ihm/ihr einfach
aus dem Weg zu gehen.
Jungfrau (24.8.-23.9.)
Liebe: Noch haben Sie ein bisschen Zeit, Ihrem
Partner gut zuzuhören, was er sich denn so
wünscht. Nicht alles Moderne oder Praktische hat
unterm Weihnachtsbaum etwas verloren. Dieses
Fest sollte auf jeden Fall harmonisch verlaufen.
Körper: Schon Wochen vor den Feiertagen haben
Sie dafür gesorgt, dass Sie psychisch und physisch
gestärkt und energiegeladen dem Weihnachtsstress
entgegentreten können. Mit Meditation,
Duftölbädern und genügend Ruhepausen kann Sie
nichts aus der Ruhe bringen.
Beruf: Für und Wider! Pro und Contra! Dies oder
Das! Alles hat 2 Seiten und Sie müssen sich für
eine entscheiden. Wenn Sie noch länger zögern und
Bedenkzeit fordern, wird sich Ihr Traum vom Aufstieg
in die Chefetage wohl kaum erfüllen. Glauben
Sie an sich und Ihr Können!
Waage (24.9.-23.10.)
Liebe: Mit Weihnachtsstress hat die Waage nichts
am Hut. Sie verteilt rechtzeitig ihren Wunschzettel
an die Familie und Freunde und wer seine Wünsche
nicht rechtzeitig bekannt gibt, braucht auch keine
Geschenke zu erwarten.
Körper: Etwas angeschlagen und verschnupft
läuft alles ein wenig langsamer. Doch mit richtiger
Pflege und Heilmitteln kommen Sie wieder auf die
Beine. Sauna, Wärmepackungen, Dampfbäder in der
Adventszeit und Sie können die Feiertage ohne
Hustentee genießen.
Beruf: Halten Sie eher zurück, dass Sie in Ihrer
Freizeit viel mit Planen und Organisieren privater
Weihnachtsfeiern beschäftigt sind. Ihr Chef und
die Kollegen sollen ruhig denken, dass Sie all Ihre
Energie in die Arbeit stecken. Bei Fehlern wird
Ihnen dann eher verziehen.
Skorpion (24.10.-22.11.)
Liebe: Der Lust, richtig zu Schlemmen, kann man
auch im Schlafzimmer fröhnen. Vergessen Sie den
Vorsatz, den Kilos den Kampf anzusagen. Mit Frühstück
im Bett den Tag beginnen und mit „Heißer
Liebe“ beenden, so werden Sie romantisch die
Weihnachtsglocken hören.
Körper: Sie brauchen schon ein wenig Druck und
Konkurrenz, damit Sie bei dem, was Sie geplant
haben, auch länger als zwei Tage durchhalten. So
ein Waldlauf, Morgengymnastik, Joggen benötigt
Ausdauer, damit es Erfolg zeitigt. Suchen Sie nach
Gleichgesinnten.
Beruf: Ein kurzer Moment des Zögerns und der
Unsicherheit und der Kollege erhält den Bonus, für
den Sie die letzten Wochen all Ihre Energie eingesetzt
haben. Gehen Sie entschlossen und vertrauensvoll
den Weg, den Sie bis jetzt verfolgt
haben – er ist der richtige.
Schütze (23.11.-21.12.)
Liebe: Es wird ein schwieriger Monat für Sie, in
dem es Ihnen vorkommt, als seien Ihre Gefühle
Bestandteil eines Adventskalenders. Jeden Tag
wird ein Türchen für Entscheidungen geöffnet. Für
Sie heißt das, dass Sie reinen Tisch machen und
berechtigte Zweifel beseitigen.
Körper: Wenn Sie nicht wissen, wohin mit Ihrer
Energie, dann könnten Sie sich ja umsehen und
sich für Schwächere engagieren. Nur ein Grippevirus
versucht Ihnen die Weihnachtstage zu vermiesen.
Sogar die Kälte begeistert Sie und Sie
widmen sich intensiv dem Wintersport.
Beruf: Die Kollegen meinen, sie könnten Sie ausnützen.
Als gutmütiger Schütze spielen Sie das
Spiel für kurze Zeit mit. Doch bemerken die Kollegen
nicht, wann es genug ist, werden sie Sie voll
in Fahrt erleben können. Vielleicht sollten Sie sie
nicht ins offene Messer laufen lassen.
Viel Liebe und Entspannung in jeder Hinsicht wünscht Ihnen in der Rauhnachtszeit Ihre Siegi Lilith
Steinbock (22.12.-20.1.)
Liebe: Erinnern Sie sich, welche Gemeinsamkeiten
und Erlebnisse Ihre Partnerschaft vom ersten Tage
an begleitet haben. Lassen Sie diese wieder
aufleben. Singles sollten keine Weihnachtsfeier
auslassen und flirten, bis die/der Richtige die
Schmetterlinge weckt.
Körper: Aerobic, Stretching, Übungen zum Muskelaufbau,
doch danach die Körperpflege nicht
vergessen. Es darf auch mal etwas extravagant
sein. Ein Öl-Duftbad und dann relaxt auf der Couch
liegen. Das alles regelmäßig wiederholen. Sie werden
es nicht bereuen.
Beruf: Geben Sie sich einen Ruck und machen
Ihrem Chef klar, dass nicht alles so durchführbar
ist, wie er es sich auf dem Papier vorstellt. Sie
werden die richtigen Worte finden, um ihn zu überzeugen,
und werden auf der Weihnachtsfeier mit
einer Überraschung belohnt.
Wassermann (21.1.-19.2.)
Liebe: Ob Ehe- oder Single-Wassermann, beide
haben Wortfindungsprobleme. Er hat Angst, aus
Versehen etwas zu sagen, das sich wie eine Ausrede
oder gelangweilt anhört. Der Single wird seinen
Flirtpartner eher einschläfern als antörnen.
Der Zustand hält nicht lange an.
Körper: Die Einstellung, Entspannung ist alles was
ich brauche, um fit zu sein, sollten Sie noch mal
überdenken. Wenn die Gelenke z.B. beim Joggen
Beschwerden verursachen, sollten Sie es besser
mit Walken versuchen. Bewegung an der Luft hat
noch niemanden geschadet.
Beruf: Erinnern Sie sich noch an die wirklich
guten Ideen, die Sie ganz hinten in der Schublade
versteckt haben. Jetzt wird es höchste Zeit, dass
Sie sie wieder auf den Tisch bringen. Die vorweihnachtliche
Stimmung macht Ihren Vorgesetzten
weich und er wird Ihnen zuhören.
Fische (20.2.-20.3.)
Liebe: Wenn es die wahre Liebe ist, dann wird es
Zeit, dass Sie Nägel mit Köpfen machen. Ihr Selbstbewusstsein
sollte auch nicht vor der Schlafzimmertür
halt machen. Ihr Partner wird überrascht
und erfreut sein, wenn er einmal derjenige ist, der
verwöhnt wird.
Körper: Ohne den beruflichen Stress der letzten
Zeit haben Sie überschüssige Energie. Erinnern Sie
sich daran, was Sie früher in der Freizeit gemacht
haben. Schwimmen, Tischtennis, Kegeln vielleicht?
Nützen Sie die Zeit, wer weiß, wie lange die Ruhe
anhält.
Beruf: Damit es im neuen Jahr die Karriereleiter
hoch geht, müssen Sie schon jetzt etwas dafür tun.
Oder glauben Sie, dass für Sie eine Rolltreppe
oder ein Aufzug existiert? Auf jetzt! Überzeugen
Sie Ihren Chef mit Ergebnissen und Fakten, die
unwiderlegbar sind.
Die 100-jährige Wettervorhersage für den Dezember:
SERVICE
Wieder kein weißes Weihnachten in Sicht
Man möchte es nicht glauben, aber trotz Klimaerwärmung hat Mauritius
Knauer mit seinen Vorausberechnungen recht behalten: Rechtzeitig zum Bad
Füssinger Winterzauber hat kurz nach Mitte November der erste Schneefall
eingesetzt und vorher durfte man auch schonmal morgens an der Windschutzscheibe
den gefrorenen Nachtnebel wegkratzen. Liegen geblieben ist
die weiße Pracht aber leider nicht - noch nicht.
Anfang Dezember ist es „noch sehr kalt“ und in der ersten Woche ist noch
täglich mit Schneefall oder je nach Klimawandel mit Regen zu rechnen.
Der restliche Advent bleibt trocken, hell, aber frostig. Damit dürften die
Pockinger mit ihrer ParkWeihnacht heuer Glück haben und auch die Rieder
können am Marktplatz ohne Regenschirm ihre Weihnachtslieder singen. Bis
zum 1. Weihnachtsfeiertag regnet es sich aber wieder ein und das Wetter
wird recht „unfreundlich“. Danach beruhigt es sich wieder, bleibt aber –
typisch Winter: „kalt“.
sam
Diese Wettervorhersage basiert auf der Langzeitstudie von Mauritius
Knauer, 1649 bis 1664 Abt des fränkischen Zisterzienser-Klosters Langheim,
bekannt als „100jähriger Kalender“.
ZAHL
DES
MONATS
Über 60 Prozent
Über
60 Prozent
...
eine deutlich geschrumpfte Schoko-Hohlfigur. Das Gewicht betrug in den Jahren
zuvor bei einem Preis von 1,79 Euro immer 200 Gramm. Also eine Preiserhöhung
um satte 72% – ein klarer Fall von Shrinkflation! Erst seit Mitte
November hat der Discounter die bisherige 200-Gramm-Variante als „Aktionsware“
im Verkauf, mit 2,79 Euro noch immer um 56% teurer als 2024. Damit
ist Lidl aber nicht allein. Der Wintertraum-Mann von Konkurrent Aldi zieht
mit ihm exakt gleich.
Von Choco-Lolly bis Lebkuchen
Auch ein Stichprobenvergleich der VZHH von anderen Schoko-Weihnachtsmännern
bestätigte den Unterschied zum letzten Jahr eindeutig: Die Regelpreise
sind enorm gestiegen, angeführt von Milka (45g.) um 36% und dicht
gefolgt von Lindt (40g.) um 35%. Überall, wo Schokolade mitverarbeitet
wurde, sind die Weihnachtsleckereien erheblich teurer als 2024: Gefüllte
Schoko-Lebkuchenherzen (+36%), Choco-Lolly und runde braune Lebkuchen
(beides +25%) von Wintertraum (Aldi). Preisstabil sind nur die Marzipan-
Kartoffeln – ist ja auch kein Schoko drin oder dran.
sam
unter dem Höchststand Ende 2024 liegt der aktuelle Preis für Kakao, dem
Grundstoff zur Herstellung von Schokolade. Die Preise für Kakao sinken an
der Börse seit einem Jahr kontinuierlich. Trotzdem kosten die Schoko-Weihnachtsmänner
mehr als je zuvor. „Zwar schlagen sich Preisänderungen an den
Rohstoffmärkten nicht sofort auf Preise im Supermarkt nieder, sondern erst
einige Monate später. Trotzdem ist sehr verwunderlich, dass nach einem Jahr
Preisabsturz bei Kakao immer noch keine Preissenkungen für Schokolade in
den Supermärkten und Discountern angekommen sind“, teilt die Verbraucherzentrale
Hamburg (VZHH) mit. Laut Lebensmittel Zeitung, die sich auf Daten
des US-amerikanischen Marktforschungsunternehmens Circana bezieht, ist
der Absatz von Tafelschokolade in den ersten 8 Monaten 2025 um 10 Prozent
gesunken, der Umsatz aber trotzdem um 20 Prozent gestiegen.
Weihnachtsmann 72 % teurer
Zum Start der aktuellen Saison stand laut VZHH bei Lidl nur der Favorina
Schoko-Weihnachtsmann mit 110 Gramm Gewicht für 1.69 Euro im Regal, also
Foto: Verbraucherzentrale Hamburg
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