Wir Steirer - Ausserland
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Wir
Steirer
KONKRET · KRITISCH · FREIHEITLICH
Impressum: F.d.I.v.: FPÖ Landesgruppe Steiermark, Conrad-von-Hötzendorf-Straße 58, 8010 Graz
E-Mail: liezen@fpoe-stmk.at, Tel.: +43(0)664 8257611
Bezirksparteiobmann NAbg. Albert Royer, Politische Information
AUSGABE DEZEMBER 2025
AUSSEERLAND
Weihnachten steht vor der Tür.
Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter uns und wir möchten Euch
von Herzen frohe Weihnachten wünschen!
Füße. Aber was half es: Der andere, ein Räuber oder ein
Gespenst offenbar, folgte pausenlos und jetzt ebenfalls
mit hörbarer Beschleunigung.
Ob der Kerl mir ans Leben wollte? Oder nur an meine
schönen Nüsse? Gleichviel, ich lief jetzt – ach, ich rannte,
was die Beine nur konnten. Doch, o Schreck: Der Räuber
rannte ebenfalls, ich vernahm deutlich das Echo seiner
Tritte …
Da schrie ich um Hilfe. Zum Glück hatte ich einen guten
Einfall: im Laufen und Rennen warf ich meinen Rucksack
fort; den Verlust der Nüsse wollte ich verschmerzen, wenn
ich nur rasch nach Hause käme. Und siehe, nun hörte ich
keinen Verfolger mehr. Der Kerl hatte offenbar meine Nüsse
gefunden und gab sich mit der Beute zufrieden.
DAS GESPENST IM SCHNEE
Ich sollte damals Nüsse holen, und zwar im Nachbardorf,
wo der Großvater wohnte. Sieben Jahre war ich alt, der
Schnee knirschte unter jedem Schritt, und der Frost biss
mit fast die Ohren vom Kopfe. Großvater gab mir das Säckchen
voll Nüsse mit.
Ein Rucksäckchen war es, mit dem ich bei Anbruch der
Dämmerung auf den Heimweg gebracht wurde. Ganz weiß
und einsam lagen die Felder, nur ein paar Krähen flatterten
umher, und im Schnee waren Fährten von allerlei Tieren
zu sehen.
Plötzlich, im Walde war es, fuhr mir ein Schrecken durch
die Adern: Ich wurde verfolgt! Jawohl. Ich hörte es genau:
Schritt um Schritt ging jemand hinter mir her, und der
Abend wurde immer dunkler. Da beschleunigte ich meine
Daheim erzählte ich atemlos mein Abenteuer. Da nahm
der Vater einen Knüppel und eine Laterne, ging mit mir
zurück – aber wir fanden keinen Räuber, kein Gespenst.
Wir fanden nur die unversehrten Nüsse. Ich musste also
den Rucksack erneut auf den Buckel nehmen …
Plötzlich flüsterte ich beim Schreiten und Gehen: „Vater,
kannst du sie wieder hören?“ – „Wen denn?“ – „Nun, die
Schritte vom Räuber!“
„Das sind deine Nüsse, du Angsthase, die klappern bei jedem
Schritt.“
Es war so. Es ist überhaupt oftmals so: Man ist selber
schuld, wenn man sich fürchtet.
(Heinz Steguweit)
WIR
STEIRER
LIEBE AUSSEERINNEN, LIEBE AUSSEER!
Eine Weihnachtszeit 2025 steht vor der Tür, eine
Zeit die wir traditionell die „ruhige und besinnliche“
nennen, die man mit einem inneren und
äußeren Frieden erleben und das Jahr glücklich zu
Ende bringen will.
Warum hat man manchmal das Gefühl, dass das
nur mehr fromme Wünsche sind? Dass wir familiär
zwar noch oft in diesem Sinne leben, dass wir aber
als Gemeinschaft, als Volk vor Problemen und anscheinend
unlösbaren Schwierigkeiten stehen:
Eine seit dem 2. Weltkrieg einzigartig hohe Inflation;
derzeit hat Österreich eine der höchsten
Inflationen in Europa!
Ein Energiepreis, so hoch, dass wir an der Spitze
der EU stehen, viele Bürger von den Heizkosten
überrollt werden und Unternehmer das Abwandern
planen.
Ein Österreich, das sich deindustrialisiert – ja,
woher soll denn unser (jetzt schwindender)
Wohlstand künftig kommen?
Ein Sozialsystem, das in allen Nähten kracht.
Großstädte, die unter der ungebremsten Zuwanderung
von Ausländern von jenseits des Abendlandes
ihre heimische Bevölkerung und Identität
verlieren.
Ein Krieg in Europa, der heute schon hunderttausende
Tote gekostet und wo Europa noch
nicht einmal einen Vorschlag zur Beendigung
zusammengebracht hat.
Ein noch nie dagewesener Schuldenberg von
Bund/Land/Gemeinden. Hat man in allen vergangenen
Generationen nicht gesagt, „unsere
Kinder sollen es besser haben“? Nun – wir leben
jetzt ungebremst auf Kosten der Zukunft,
nämlich WIR – und die wenigen Kinder (nämlich
die zu wenigen!) sollen nur einen riesigen
Schuldenrucksack und marodes System erben?
Wann sind wir falsch abgebogen? Da läuft was völlig
falsch im „Staate Dänemark“ muss man da den
Hamlet zitieren (wenn auch derzeit Dänemark einiges
besser macht, als wir in Österreich!).
DIE AUSSEER KARIKATUR
Das Christkind und
der Weihnachtsmann;
kommen auf ihrem
Schlitten an;
Und haben, wie wir
uns gleich gedacht;
Gar schöne Sachen
mitgebracht.
Bad Aussee betrifft das alles nicht? Doch, wir sind
alle direkt oder indirekt damit konfrontiert. Eine Insel
der Seligen gibt es nicht mehr, und in andere
Länder flüchten kann auch keine Lösung sein.
Das führt zu wahrlich keinen weihnachtlichen Gefühlen!
Daher verstecke ich meine Worte hier auf der
2. Seite in der Aussendung. Aber die Weihnachtszeit
kann und darf man auch im Sinne eines Abstandgewinnens
nutzen, und sich auf wirklich wichtige Dinge
in der ruhigen Zeit besinnen. Das muss man vielleicht
auch üben! Leider kann man sich der Realität
aber nicht verschließen, und so bleibt die Hoffnung,
dass wir die Fehlentwicklungen erkennen und stark
genug sind, zukunftsträchtigere Wege zu beschreiten!
Der vielfältige Raubbau an allem, was uns wert
war und noch sein soll, bedarf eines generellen
Sinneswandels! Der Lateiner meinte schon „Per
aspera ad astra“, was so viel bedeutet wie „Durch
Mühsal gelangt man zu den Sternen“.
Hängen wir die Sterne neu auf!
Euer Stadtrat Dr. DI Reinhold Bauer
2
AUSSEERLAND
WIR
STEIRER
LKH QUO VADIS?
In unserem Gesundheitssystem liegt vieles im Argen
und über allem schwebt die unklare, um nicht
zu sagen nicht gegebene Finanzierbarkeit. Warum
auf einmal? Nein, es kommt nicht plötzlich und
dafür sind viele Faktoren zuständig, wichtige sind:
Wir wurden in unserem Bezirk Liezen in den
letzten 20 Jahren durchschnittlich etwa fünf
Jahre älter! Das ist natürlich erfreulich, aber
jeder weiß, dass gerade im Alter die medizinischen
Anforderungen enorm zunehmen.
Österreichweit gibt es weit über eine Million zugewanderte
Ausländer, die nie oder kaum einen
Beitrag zu unserem Gesundheitssystem geleistet
haben, nun aber eine volle Versorgung beanspruchen.
Die technischen Möglichkeiten von Untersuchungen,
Detailanalysen, aber auch Behandlungen
haben enorm zugenommen, zu unser aller
Nutzen. Nur sind diese alles andere als billig.
Nun geht der Kampf um das Bestehen des LKH Bad
Aussee in die ungezählte nächste Runde. Und das
Thema ist leider zu einem politischen Zankapfel
geworden, wo auch die sogenannten „Experten“
sorgfältig nach ihrer inneren Haltung ausgewählt
werden und so auch hier das Vertrauen – wie in
ach so vielen öffentlichen Bereichen – in objektive
und klare Aussagen geschwunden ist.
ERINNERN WIR UNS:
DAS war bezüglich Bad Aussee vereinfacht der
Plan A:
Das LKH Bad Aussee wird GESCHLOSSEN –
Stainach ist ja so nah …
Die örtliche Behandlung erfolgt „nur“ mehr
durch die niedergelassenen Ärzte.
DAS ist nun mit dem Plan B am Tisch (Stand Mitte
November):
Das LKH Bad Aussee bleibt erhalten.
Die Chirurgie wird geschlossen, dafür kommt
eine neue Abteilung Geriatrie.
Die 24/7-Bereitschaft bleibt mit der Inneren Abteilung
bestehen – nach zahlreichem Bemühen
von vielen Seiten.
Es soll (?) einen Vertrag mit Bad Ischl geben, leider
ist aber zurzeit unklar, wie der ausschauen
wird und ob er überhaupt kommt. Löblich sind
natürlich Anstrengungen. über die Landesgrenzen
hinweg jedes System zu optimieren, aber …
Was unternimmt in dieser Hinsicht die FPÖ-Ortspartei
Ausseerland?
Unserer FPÖ-Gemeindemandatar Karl Reitmaier
setzt sich als LKH-Betriebsrat täglich aktiv für einen
Fortbestand des LKHs über den im Juni veröffentlichten
Plan B hinaus ein und ist in permanentem
Kontakt mit den FPÖ-Zuständigen des Landes.
Wir hatten mehrmals direkten Kontakt mit Landeshauptmann
Kunasek und haben auch massiv
unsere Unzufriedenheit mit dem ursprünglichen
Plan B, betreffend das LKH in Aussee, kundgetan.
Im Hintergrund sind wir als örtliche FPÖ sehr bemüht,
Einfluss auf die Landes-FPÖ zu nehmen.
Wir haben schon vor Monaten öfters einen diesbezüglichen
Gemeinderatsbeschluss gefordert,
um nach dem vielen Hin und Her der letzten Jahre
eine einheitliche Stellungnahme unserer Stadt bei
den Zuständigen zu deponieren. Das wurde immer
einhellig von ÖVP/SPÖ/Grüne abgelehnt und erst
kürzlich von der Stadtregierung nun doch aufgenommen,
natürlich mit unserer vollen Zustimmung
als FPÖ- Fraktion. Nun sind alle Entscheidungsträger
im Land, besonders bei der KAGES
sowie beim zuständigen Gesundheitslandesrat
Kornhäusl. Letztere sind alle ÖVP-lastig und haben
sich seit Jahren bemüht, das LKH BA runterzufahren,
auszuhungern, weisen nun die schlechten
Zahlen vor und wollen sich scheints nicht wirklich
auf die neue Situation einstellen bzw. nicht das
Gesicht verlieren! Es wird Zeit für eine klare und
dauerhafte Entscheidung, keine Entscheidung und
weiterwursteln ist sicher auf lange Sicht noch viel
negativer. GUT, dass das LKH bestehen bleibt,
dass der ursprüngliche Plan B in unserem Sinne
erweitert worden ist und JA, wir werden weiter
für den Erhalt der restlichen Abteilungen (Chirurgie)
kämpfen.
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WIR
STEIRER
GEMEINSAM FÜR
EINE STARKE ZUKUNFT
DER STEIRISCHEN LANDWIRTSCHAFT
FAIRER WETTBEWERB – NEIN ZU MERCOSUR
KEINE ZULASSUNG VON GENMANIPULIERTEN
PRODUKTEN
KLARE HERKUNFTSKENNZEICHNUNG
AGRARGELDER FÜR BÄUERLICHE FAMILIEN
ABLEHNUNG DES EU-GREEN DEALS
ERHALT DER KOMBINATIONSHALTUNG
SCHLUSS MIT BEHÖRDENWILLKÜR
MEHR TIERÄRZTE AM LAND
LEBT DER BAUER, LEBT DAS LAND.
ALBERT ROYER
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