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Wir Steirer - Ausserland

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WIR

STEIRER

LIEBE AUSSEERINNEN, LIEBE AUSSEER!

Eine Weihnachtszeit 2025 steht vor der Tür, eine

Zeit die wir traditionell die „ruhige und besinnliche“

nennen, die man mit einem inneren und

äußeren Frieden erleben und das Jahr glücklich zu

Ende bringen will.

Warum hat man manchmal das Gefühl, dass das

nur mehr fromme Wünsche sind? Dass wir familiär

zwar noch oft in diesem Sinne leben, dass wir aber

als Gemeinschaft, als Volk vor Problemen und anscheinend

unlösbaren Schwierigkeiten stehen:

Eine seit dem 2. Weltkrieg einzigartig hohe Inflation;

derzeit hat Österreich eine der höchsten

Inflationen in Europa!

Ein Energiepreis, so hoch, dass wir an der Spitze

der EU stehen, viele Bürger von den Heizkosten

überrollt werden und Unternehmer das Abwandern

planen.

Ein Österreich, das sich deindustrialisiert – ja,

woher soll denn unser (jetzt schwindender)

Wohlstand künftig kommen?

Ein Sozialsystem, das in allen Nähten kracht.

Großstädte, die unter der ungebremsten Zuwanderung

von Ausländern von jenseits des Abendlandes

ihre heimische Bevölkerung und Identität

verlieren.

Ein Krieg in Europa, der heute schon hunderttausende

Tote gekostet und wo Europa noch

nicht einmal einen Vorschlag zur Beendigung

zusammengebracht hat.

Ein noch nie dagewesener Schuldenberg von

Bund/Land/Gemeinden. Hat man in allen vergangenen

Generationen nicht gesagt, „unsere

Kinder sollen es besser haben“? Nun – wir leben

jetzt ungebremst auf Kosten der Zukunft,

nämlich WIR – und die wenigen Kinder (nämlich

die zu wenigen!) sollen nur einen riesigen

Schuldenrucksack und marodes System erben?

Wann sind wir falsch abgebogen? Da läuft was völlig

falsch im „Staate Dänemark“ muss man da den

Hamlet zitieren (wenn auch derzeit Dänemark einiges

besser macht, als wir in Österreich!).

DIE AUSSEER KARIKATUR

Das Christkind und

der Weihnachtsmann;

kommen auf ihrem

Schlitten an;

Und haben, wie wir

uns gleich gedacht;

Gar schöne Sachen

mitgebracht.

Bad Aussee betrifft das alles nicht? Doch, wir sind

alle direkt oder indirekt damit konfrontiert. Eine Insel

der Seligen gibt es nicht mehr, und in andere

Länder flüchten kann auch keine Lösung sein.

Das führt zu wahrlich keinen weihnachtlichen Gefühlen!

Daher verstecke ich meine Worte hier auf der

2. Seite in der Aussendung. Aber die Weihnachtszeit

kann und darf man auch im Sinne eines Abstandgewinnens

nutzen, und sich auf wirklich wichtige Dinge

in der ruhigen Zeit besinnen. Das muss man vielleicht

auch üben! Leider kann man sich der Realität

aber nicht verschließen, und so bleibt die Hoffnung,

dass wir die Fehlentwicklungen erkennen und stark

genug sind, zukunftsträchtigere Wege zu beschreiten!

Der vielfältige Raubbau an allem, was uns wert

war und noch sein soll, bedarf eines generellen

Sinneswandels! Der Lateiner meinte schon „Per

aspera ad astra“, was so viel bedeutet wie „Durch

Mühsal gelangt man zu den Sternen“.

Hängen wir die Sterne neu auf!

Euer Stadtrat Dr. DI Reinhold Bauer

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