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Wir Steirer-Gratwein

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WIR

STEIRER

Bürokratie abbauen mit Effizienz

und Innovation

Bereits in der kurzen Zeit meiner neuen Verantwortung

wurde deutlich, wie sehr die Gesetzgebung

sich durch komplexe oder widersprüchliche Vorgaben

selbst im Weg steht, wenn es darum geht, rasch

und effizient Entscheidungen zu treffen. Immer

wieder wird festgestellt, dass bürokratische Hürden

und langwierige Abstimmungsprozesse dazu

führen, dass dringend notwendige Verbesserungen

verzögert und die Umsetzung innovativer Projekte

gehemmt werden.

Vor diesem Hintergrund wird das erste Deregulierungsgesetz

der Landesregierung unter der Federführung

von Landeshauptmann Mario Kunasek

ausdrücklich begrüßt. Solche Gesetze werden als

essenziell angesehen, um praxisnahe Lösungen für

die Herausforderungen in der Gemeindepolitik zu

ermöglichen und den Handlungsspielraum für alle

Beteiligten zu erweitern. Deshalb werden die angekündigten

weiteren Deregulierungsmaßnahmen

aufmerksam verfolgt.

Zur Klarstellung

Ein aktuelles Beispiel aus der Opposition betrifft

die Behauptung, die Gemeindepersonalkosten

seien im Vergleich zum Jahr 2020 um 87 % gestiegen.

Tatsächlich sind Gemeinden jedoch kraft bundes-

und landesrechtlicher Vorgaben verpflichtet,

die Personalverantwortung für Kindergärten sowie

Schulassistenzen zu übernehmen. So werden etwa

fünf Sechstel der Kosten für die Schulassistenz

durch das Land rückerstattet; diese Rückflüsse werden

allerdings nicht im Aufwand dargestellt.

Die schrittweise Reduzierung der Gruppengrößen in

Kindergärten – von aktuell 25 auf 20 Kinder bis zum

Kindergartenjahr 2027/28 – hat zu einem erhöhten

Bedarf an Elementarpädagoginnen geführt, was

zwangsläufig einen Anstieg des Personalaufwands

zur Folge hat.

Ergänzend trugen allgemeine Gehaltsanpassungen

der vergangenen Jahre zu weiteren Steigerungen

bei. Dagegen hatten geringfügige Änderungen im

Bereich der gemeindeeigenen Verwaltung keinen

signifikanten Einfluss auf das Gesamtergebnis.

Unter freiheitlicher Beteiligung sind in den Jahren

25-30 keine zusätzlichen Verwaltungsstellen vorgesehen,

die eine nennenswerte Belastung für das

Gemeindebudget darstellen würden.

Euer

GR DI Florian Ulm, MBA

Obmann Ausschuss 3 Infrastruktur

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