Wir Steirer - Langenwang
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Wir Steirer
KONKRET · KRITISCH · FREIHEITLICH
Impressum: F.d.I.v.: FPÖ Landesgruppe Steiermark, Conrad-von-Hötzendorf-Straße 58, 8010 Graz
E-Mail: bruck-muerzzuschlag@fpoe-stmk.at, Tel.:+43(0)316/ 70 72 - 30
Bezirksparteiobmann LR Hannes Amesbauer, BA, Politische Information AUSGABE DEZEMBER 2025
LANGENWANG
Geschätzte Langenwanger!
Ein durchaus spannendes politisches Jahr in der Marktgemeinde
Langenwang neigt sich dem Ende zu. Nach dem
deutlichen Erfolg der FPÖ bei den Kommunalwahlen haben
sich ÖVP und SPÖ dennoch dazu entschlossen, eine Koalition
ohne Einbindung der Freiheitlichen zu bilden. Dieser
Schritt führte leider dazu, dass die Volkspartei ihre bisherige
dominierende Position weitgehend behaupten
konnte – obwohl der Wählerwille klar eine
nachhaltige Veränderung signalisiert hat.
Diese Entwicklung zeigt sich unter anderem
daran, dass freiheitliche Anträge – etwa die
Errichtung eines Sonnensegels am Spielplatz
oder eines Pavillons im Bereich des
Rathauses – weiterhin auf die lange Bank geschoben
werden. Die FPÖ-Fraktion lässt jedoch
nicht locker und macht in allen Bereichen Druck,
um unsere wunderschöne Heimatgemeinde gerade für Familien
zu einem noch attraktiveren Lebensmittelpunkt zu
machen.
Das Jahresende und die bevorstehende Weihnachtszeit laden
aber auch zu einer umfassenderen Rückschau auf die
politische Landschaft ein. Die steirische Landesregierung
unter Landeshauptmann Mario Kunasek hat in den vergangenen
Monaten bemerkenswerten Reformeifer bewiesen.
Erste Deregulierungsgesetze zur Entbürokratisierung
wurden auf den Weg gebracht, und eine Verschlankung
der Verwaltung wurde eingeleitet. Zudem stand die Weiterentwicklung
des Sozialwesens ganz oben auf der Agenda.
Künftig sollen steirische Leistungen verstärkt heimischen
Bürgern und weniger Zuwanderern aus
aller Welt zugutekommen. Auf Bundesebene
erweckt die Dreierkoalition leider den Eindruck,
dass die Zusammenarbeit vor allem
darauf abzielt, die FPÖ von der Regierung
fernzuhalten. Dies bietet keine solide Grundlage,
um die großen Herausforderungen zu
bewältigen, vor denen unsere Republik derzeit
steht.
Zum Abschluss möchte ich Ihnen allen schöne, erholsame
Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr
wünschen.
Ihr Vizebürgermeister
Philipp Könighofer
WIR
STEIRER
Interview mit LR Stefan Hermann
Seit Dezember 2024 ist der freiheitliche Landesrat Stefan
Hermann neben den Bildungsagenden auch als zuständiger
Gemeindereferent für die Hälfte der steirischen Kommunen
verantwortlich. Damit obliegt ihm auch die Ausschüttung
der Bedarfszuweisungsmittel. Diese Gelder
kommen vom Bund und werden von der Landesregierung
an die weiß-grünen Städte und Gemeinden verteilt. In seinen
Zuständigkeitsbereich fällt auch die Marktgemeinde
Langenwang. Im Rahmen dieses Interviews wollen wir seine
ersten Erfahrungen in dieser Funktion sowie seine Verbindungen
ins Mürztal beleuchten.
Die Herausforderungen für die steirischen Gemeinden sind
vielfältig. Wie gestalten Sie Ihre Arbeit als zuständiges Mitglied
der Landesregierung?
Wichtig war mir von Anfang an, Transparenz und
Fairness in den Mittelpunkt meiner Arbeit zu
stellen – nicht nur bei der Vergabe von Bedarfszuweisungsmitteln.
Mit deren Objektivierung
wurde bekanntlich die bisherige
Praxis beendet, wonach parteipolitische
Zugehörigkeiten bei Förderentscheidungen
eine Rolle spielten. Auch im Bildungs- und
Jugendbereich setze ich auf offene und klare
Kommunikation mit allen Verantwortungsträgern und
Beteiligten, damit Entscheidungen nachvollziehbar, sachlich
begründet und transparent getroffen werden.
Als Bildungsreferent haben Sie bereits einige Akzente für
die steirischen Kinderbildungs- und Betreuungseinrichtungen
gesetzt. Wie stellen sich diese konkret dar?
Wir investieren gezielt in den Ausbau von Betreuungsplätzen
– im heurigen Betreuungsjahr wurden steiermarkweit 1.700
neue Plätze geschaffen – und mit der Gruppengrößenabsenkung
langfristig auch in die Qualitätsverbesserung. Die
nunmehr erfolgte Erstreckung der Frist für die Absenkung
ist keine Absage an Verbesserungen, sondern gibt Eltern
Sicherheit einen bedarfsgerechten Platz zu finden und den
Gemeinden die Chance nachhaltig Lösungen für den Ausbau
zu finden. Des Weiteren haben wir mit flexibleren baulichen
Vorgaben dazu beigetragen, dass Gemeinden die Schaffung
von Plätzen erleichtert wird.
Wo sehen Sie die größten Aufgaben für die weiß-grünen
Kommunen?
Die größte Herausforderung für die steirischen Kommunen
ist definitiv die prekäre Finanzsituation. Vor dem Hintergrund
der zunehmenden finanziellen Belastungen sind
gerade finanzschwache Gemeinden auf Unterstützung des
Landes angewiesen. Mit zielgerichteten Unterstützungsmitteln
wollen wir dafür sorgen, dass kommunale Infrastruktur
und Daseinsvorsorge gesichert bleiben.
Auch das Regionalressort fällt in Ihren Verantwortungsbereich.
Welche Maßnahmen werden hier gesetzt?
Ein großes Thema ist hier Effizienzsteigerung und Bürokratieabbau.
Unter Berücksichtigung der unterschiedlichen
demografischen Entwicklungen in der
Steiermark – der steirische Zentralraum benötigt
natürlich andere Maßnahmen als die
ländlichen Regionen – setzen wir auf eine
breite Palette an Instrumenten und arbeiten
gemeinsam mit der Abteilung 17 daran,
für jede Region individuelle Lösungen zu
entwickeln. Ein Fokus liegt auch auf der Ortskernstärkung.
Sie waren selbst viele Jahre Vizebürgermeister der Marktgemeinde
Feldkirchen. Inwiefern sind diese Erfahrungen für
Ihre aktuelle Tätigkeit hilfreich?
Die Tätigkeit als Vizebürgermeister hat mir einen sehr direkten
Einblick in die tägliche Arbeit der Gemeinden gegeben.
Ich kenne die finanziellen und organisatorischen Herausforderungen
aus erster Hand und weiß, wie wichtig praxisnahe
Entscheidungen auf Landesebene sind.
Was verbindet Sie mit dem Mürztal und insbesondere mit
der Marktgemeinde Langenwang?
Ich bin immer wieder gerne in der Obersteiermark und insbesondere
im Mürztal unterwegs. Mit Langenwang verbindet
mich eine langjährige Freundschaft mit Vizebürgermeister
Philipp Könighofer, der seit Jugendzeiten ein treuer Wegbegleiter
war und ist.
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LANGENWANG
WIR
STEIRER
Freiheitliche setzen klare Akzente:
FPÖ-Fraktion als treibende Kraft im
Gemeinderat
Die Gemeinderatssitzung vom 18. November 2025 zeigte
einmal mehr, dass die FPÖ-Fraktion ein aktiver, konstruktiver
und verlässlicher Partner in den Gemeindegremien
ist. Mit einer Reihe von Anfragen und konkreten Initiativen
machten die Freiheitlichen deutlich, dass ihnen eine
sachorientierte Weiterentwicklung der Gemeinde am Herzen
liegt – und dass sie ihre Rolle als Gestalter konsequent
wahrnehmen.
Beschlüsse müssen gelten – auch wenn
sie von der FPÖ kommen
Besonders verwies die FPÖ auf zwei einstimmig angenommene
Anträge aus dem Juni: die Errichtung eines Sonnensegels
bei der Sandkiste am Spielplatz sowie eines Pavillons
in der „Neuen Mitte“. Während der Bürgermeister im
September meinte, das Thema Sonnensegel im Zuge
weiterer Verbesserungsvorschläge gesamthaft
betrachten zu wollen, betont die FPÖ, dass
ein neuer Lösungsweg auch eine Änderung
des bestehenden Gemeinderatsbeschlusses
erfordert. „Wenn es um Verbesserungen
am Spielplatz geht, sind wir dafür
jedenfalls zu gewinnen. Der Gemeinderat
muss aber seine Beschlüsse ernst nehmen –
unabhängig davon, von welcher Fraktion sie eingebracht
wurden“, so der Tenor der Freiheitlichen.
Postpaketstation, KI-Nutzung und
Bewegungspark: FPÖ fragt nach – Gemeinde
bleibt vage
Positive Aussichten gibt es für die ebenfalls von den Freiheitlichen
geforderte Postpaketstation, die – so hofft der
Bürgermeister – noch vor Weihnachten in Betrieb gehen
könnte. Weniger konkret fiel die Antwort zur Nutzung von
künstlicher Intelligenz in der Verwaltung aus: Diese „neuen
Technologien“ würden derzeit nicht eingesetzt. Auch der
seit Jahren angedachte Bewegungspark ist laut Bürgermeister
finanziell weiterhin nicht realisierbar. Dieses Projekt
wurde in Folge der FPÖ-Forderung nach einem „Platz
für die Jugend“ entwickelt.
Klimatickets zum Ausleihen bei der
Gemeinde – FPÖ regt einen Ausbau an
Die Nachfrage nach den zwei übertragbaren Gemeindeklimatickets
ist laut Bürgermeister hoch, jedoch werde über
mehr Tickets im kommenden Jahr nicht nachgedacht, so
die Antwort auf FPÖ-Anfrage.
Die Begründung: Es seien stets dieselben 25 bis 27 Personen,
die das Angebot nutzen würden. Aus FPÖ-Sicht zeigt
gerade dieser Umstand, dass ein Ausbau sinnvoll wäre –
denn Nachfrage und Nutzung sind offensichtlich vorhanden.
Mehr Transparenz dank FPÖ-Antrag
Ein wichtiges Signal für mehr Bürgernähe setzte ein Antrag
der Freiheitlichen: Künftig soll jede Ausgabe der
Gemeindezeitung eine transparente Übersicht
über Inhalte und Beschlüsse der öffentlichen
Gemeinderatssitzungen enthalten. Der Antrag
wurde mehrheitlich angenommen. Die
FPÖ sieht darin einen zentralen Beitrag zur
objektiven Information der Bevölkerung –
frei von parteipolitischer Färbung.
Dringende Infrastrukturmaßnahme
auf Schiene
Einstimmig beschlossen wurde, neben anderen wichtigen
Punkten, die Sanierung der Wasserleitungen im Bereich
„Kurze Illach“, die angesichts zahlreicher Rohrbrüche dringend
notwendig ist und rasch vollständig umgesetzt werden
soll.
„Wir Freiheitliche kritisieren nicht nur, sondern gestalten
aktiv mit. Wir bringen Anträge ein, wir fragen nach, wir
bleiben dran. Unsere Arbeit ist kein Selbstzweck – sie soll
spürbare Verbesserungen für die Menschen in unserer
Gemeinde bringen. Genau dafür steht unsere Gemeinderatsfraktion!“,
betont
GR Oliver Brunnhofer
FPÖ-Fraktionsvorsitzender
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