DAV Sektion Füssen / Jahresbericht 2025
Jahresbericht 2025 der DAV Sektion Füssen mit Programm für 2026
Jahresbericht 2025 der DAV Sektion Füssen mit Programm für 2026
Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!
Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.
Jahresbericht 2025
mit Programm 2026
Bild: Claus Guglhör / DAV Sektion Füssen
Inhalt
Vorwort des 1. Vorstandes................................................................. 4
Wir stellen vor.........................................................................................7
Ehrungen................................................................................................10
Jahresrückblick 2025...........................................................................12
Programmübersicht 2026.................................................................. 82
Programm 2026 – Kurse, Touren, Veranstaltungen...................84
Vorschau Herbstfahrt 2026............................................................ 104
Vorschau Feste & Feiern................................................................. 108
Helfer gesucht.....................................................................................110
Wer macht was....................................................................................112
Das Arbeitsgebiet der Sektion...................................................... 120
Finanzen – Bilanz 2025......................................................................122
Wir suchen...........................................................................................125
Mitgliederverwaltung.......................................................................126
Gedenken unserer Verstorbenen................................................. 128
Neue Mitglieder..................................................................................129
Jubilare..................................................................................................132
Buchvorstellung.................................................................................137
Weitere Sektions-Infos.....................................................................142
Mitgliederservice.............................................................................. 144
Sektionsdaten im Überblick.......................................................... 148
Impressum.......................................................................................... 150
Titelbild: IG Hüttenwarte mit neuem Einsatzfahrzeug/Philip Jaritz
Rückseite: Neuanschaffung Sektionsauto/Herbert Dopfer
2
Jahresbericht 2025
mit Programm 2026
3
VORWORT DES 1. VORSITZENDEN
Liebe Mitglieder, liebe Freunde der Sektion Füssen,
das vergangene Jahr 2025 ist wie
im Flug vergangen und ich blicke
zurück auf eine Zeit mit sehr guter
Stimmung und einer tollen Entwicklung.
Trotz vieler Termine ist es uns
gelungen, unsere Gemeinschaft
weiter zu stärken und bedeutende
Projekte voranzutreiben. Ein
herausragendes Ereignis war die
Begrüßung unseres 5.000. Mitglieds
im Rahmen unseres Sommerfestes.
Leider war das Wetter an diesem
Tag im Juli sehr regnerisch und wir
mussten in die Kletterhalle ausweichen.
Dies tat der Stimmung beim
integrierten Neumitgliederempfang
und dem Ehrenamtsfest jedoch
keinen Abbruch.
Die Kletterhalle war auch in anderer
Hinsicht ein Schwerpunkt. Wir
haben wesentliche energetische
Maßnahmen und Verbesserungen
durchgeführt, die einen Beitrag
zum Klimaschutz leisten. Bereits
vor mehr als 20 Jahren haben die
Erbauer eine gute Grundlage gelegt,
sodass eine Verbesserung der
Gebäudehülle nicht notwendig war.
Zu den Maßnahmen gehören eine
großflächige Photovoltaik-Anlage
auf dem Dach und eine hocheffiziente
Wärmepumpe. Zusätzlich
wurde das Vordach im Boulder-
Außenbereich für weitere Solarpanels
und zusätzlichen Wetterschutz
erweitert. Mein Dank gilt
den beteiligten Firmen Photovoltaik
Scholz, Zimmerei Merkl und
Korbinian Höldrich Heizung-Sanitär
sowie allen ehrenamtlichen Helfern
und den genannten Unternehmen
für ihren zusätzlichen Einsatz im
Rahmen einer Leistungsspende.
Zudem danke ich unserem Betriebsleiter
Stefan Guggemos und dem
Kletterhallenreferenten Reiner
Hösle.
Ebenfalls tolle Entwicklungen verzeichnen
wir im Hüttenbereich: Die
Umstellung auf den rein ehrenamtlichen
Betrieb hat sich dank des
großen Einsatzes der Interessengemeinschaft
Hüttenwarte bewährt
und optimal entwickelt. Mein
Respekt und tiefer Dank gelten
allen Mitgliedern der IG-Hütten.
Dabei waren zusätzliche Belastungen
durch das Thema Bettwanzen
und eine erfreulich hohe Belegung
beider Hütten zu bewältigen.
Nach Genehmigung durch die
Mitgliederversammlung wurde
ein bergwegtaugliches Fahrzeug
beschafft, sodass Fahrten nicht
mehr mit dem privaten Pkw durchgeführt
werden müssen. Danke
an unseren Hüttenreferenten
Herbert Dopfer für seinen außerordentlichen
Einsatz, der den
Vorstand und die Geschäftsstelle
in hohem Maße entlastet. Auch bei
den Fachübungs- und Wanderleitern
erleben wir eine sehr positive
Entwicklung. Einige Ausbildungen
und Qualifizierungen wurden schon
durchgeführt, weitere sind am
Laufen oder geplant. Dadurch wird
die Basis breiter, wir können das
Angebot erweitern und das Team
verjüngen.
4
VORWORT
Die Jahreshauptversammlung des
Bundesverbandes fand am
21. und 22. November 2025 in
Passau statt. Vorausgegangen
waren der Südbayerische Sektionentag
und das Treffen der Allgäuer
Sektionen. Herausragende Themen
waren unter anderem Klimaschutz,
die IT der Bundesgeschäftsstelle,
IT-Lösungen für die Sektionen (DAV
360) und ein Wegweiser Hütten
2030 als wertorientierte Leitlinie.
Die Diskussionen und Entscheidungsfindungen
waren durchgehend
sehr anstrengend. Positiv
kann ich berichten, dass die
Delegierten der Verbandsbeitragserhöhung
eine Absage erteilt haben.
Der JDAV ist auf Bundesebene und
zu meiner Freude und Stolz auch
in unserer Sektion sehr aktiv und
bildet einen wesentlichen Baustein
unserer Gemeinschaft. Dort finden
sehr viele Aktivitäten und Entwicklung
statt. Ich bedanke mich bei
allen Aktiven in der Jugend und ich
spreche meinen Respekt gegenüber
den Jugendvertretern Carolin
Kirschner und Leon Bücken aus.
@PeterGerber
@PeterGerber
@DAV Sektion Füssen
Nun möchte ich mich mit mir sehr
wichtigen persönlichen Worten
an Euch wenden: Zur nächsten
Mitgliederversammlung 2026
stehen Neuwahlen des Vorstandes
an. Meine 4-jährige Amtszeit war
sehr schön und erfahrungsreich.
Ich erlebe eine außerordentliche
Gemeinschaft und Kameradschaft,
für die ich sehr dankbar bin. Allerdings
halte ich die Doppelbelastung
als IT-Unternehmer nicht mehr
@Herbert Dopfer
Erste Hilfe Kurs @PeterGerber
5
VORWORT DES 1. VORSITZENDEN
aus und sehe mich aufgrund des
enormen Wandels der Wirtschaft
gezwungen, mich mehr auf das
Unternehmen zu fokussieren. Ich
stelle mich für eine weitere Amtszeit
nicht mehr zur Verfügung.
Vor diesem Hintergrund ist die Idee
für einen Wandel vom klassischen
Vorstandsmodell hin zu einer
Mehrfachspitze entstanden. Ich
glaube fest, dass dies vorausschauend
eine zukunftsweisende Entwicklung
für die Sektion Füssen ist,
wenn wir die Satzung entsprechend
anpassen und ein moderneres
Konzept für den Vorstand auf den
Weg bringen. Wenn es dabei auch
zu einer Verjüngung kommt, würde
ich mich sehr freuen. Um dies einzuleiten
und geeignete Kandidaten
zu finden, ist es wichtig, so ein Amt
zu übernehmen, aber auch wieder
abgeben zu können.
Wir müssen den jungen Menschen
gegenüber vorbehaltlos und offen
für andere Wege sein. Mit diesem
gemeinsamen Verständnis schaffen
wir es, neue Generationen in den
Vorstand zu holen. Für eine Mehrfachspitze
ist es notwendig, eine
Satzungsänderung auszuarbeiten.
Gerne leite ich gemeinsam mit
dem amtierenden Vorstand diesen
Prozess ein und beteilige mich an
der Suche von Kandidaten. Um den
Übergang zu gewährleisten, stelle
ich mich für eine Mehrfachspitze
bis auf Weiteres zur Verfügung.
Mein Dank gilt den Kolleginnen und
Kollegen vom geschäftsführenden
Vorstand und allen im erweiterten
Vorstand. Besonderer Dank gebührt
Peter Ziegler, der im Laufe des
Jahres viele Termine und Veranstaltungen
übernommen hat, sowie
dem Geschäftsstellenleiter Martin
und allen Mitarbeitern der Sektion
für einen außergewöhnlichen Einsatz,
der über das Arbeitsverhältnis
hinausgeht.
Nicht zuletzt gilt mein Dank den
fleißigen Frauen und Männern im
Wegebau-Team von Peter Ziegler,
die auch dieses Jahr wieder eine
unserer grundlegenden Aufgaben
mit Fleiß und Einsatz durchgeführt
haben, und unseren Fachübungsund
Tourenleitern für ihren stetigen
Einsatz für ein breites Spektrum
von den Jüngsten bis zu den Senioren
unserer Sektion. Ihr lebt unsere
Werte mit hoher Verantwortung
und eurer persönlichen Zeit.
Ein Hinweis zum Schluss: Peter
Ziegler hat vom diesjährigen Hütten
Symposion eine sehr interessante
Wanderausstellung „Zukunft Alpen“
mitgebracht. Sie ist im Foyer der
Sparkasse in Füssen vom 12.01. bis
23.01.2026 zu sehen.
Ich freue mich auf die noch vor mir
liegenden Aufgaben meiner Amtszeit
und möglichst viele von Euch
auf der Mitgliederversammlung am
22.05.2026 zu treffen.
Herzliche Grüße,
Peter Gerber
1. Vorstand des DAV Sektion Füssen
6
PERSONEN – WIR STELLEN VOR
Neuer Kletterhallenreferent
Kletterhallenreferent
Reiner Hösle
Hallo zusammen,
ich bin Reiner Hösle, aufgewachsen
im Oberallgäu und Vater von
2 Söhnen. Wohne mittlerweile 10
Jahre in Roßhaupten, bin seit 2018
Mitarbeiter der Firma Bihler in der
Logistik-Abteilung und fühle mich
im Ostallgäu sehr wohl.
Kletterbegeistert bin ich seit circa
25 Jahren, also eher Späteinsteiger,
was ich etwas bereue. Von 2002
- 2012 war ich in der Kletterhalle
Seltmanns als Hallendienst und
Routenbauer tätig und in der DAV
Sektion Immenstadt als Fachübungsleiter
Alpinklettern aktiv.
Seit ca. 2 Jahren unterstütze ich das
Routenbauteam in der Kletterhalle
Rieden und fühle mich in diesem
Team um Stefan Guggemos sehr
wohl.
Freue mich sehr, in Zukunft in der
Sektion als Routenbauer und
Kletterhallenreferent mitzuhelfen
und tatkräftig bei allen anstehenden
Aktionen mitanzupacken. Ich
möchte euch als neuer Kletterhallenreferent
stets zur Seite stehen
und euch bei Anliegen und Wünschen,
wenn möglich, zu unterstützen
und für eine positive Umsetzung
zu sorgen. Ich freue mich und
bin voll motiviert mit allen Trainern,
Fachübungsleitern, Referenten und
natürlich der Vorstandschaft in
Zukunft zusammenzuarbeiten und
an einem Strang zu ziehen.
Wünsche allen eine gesunde und
friedliche Zukunft.
Euer Reiner
7
PERSONEN – WIR STELLEN VOR
Neuer Jugendleiter
Jugendleiter
Cedric Trödel
Letztes Jahr bin ich für ein Praktikum
von Aachen nach Reutte
gezogen. Nach kurzer Recherche
stieß ich auf die Jungmannschaft,
wo ich seit November Mitglied bin.
Rückblickend bin ich sehr froh über
diese Entscheidung – die Sektion
und die Juma haben mich herzlich
aufgenommen.
Klettern ist meine große Leidenschaft:
ob in der Halle, am Fels,
Sportkletterrouten oder Mehrseillängen
– ich bin für alles zu
haben. Im Winter habe ich das
Skitourengehen für mich entdeckt,
was mir unglaublich viel Spaß
macht.
Durch die Juma konnte ich nicht nur
die heimischen Berge kennenlernen,
sondern auch die etwas weiter
entfernten.
Den Plan, die Jugendleiterausbildung
zu machen, hatte ich schon
länger.
Dieses Frühjahr habe ich sie absolviert
und helfe seit Mai bei Thomas
und Sebi in der Felsäffchen-Gruppe
mit. Das bereitet mir richtig Freude!
Ich freue mich darauf, noch viele
Jahre in der Sektion mitwirken zu
können.
8
PERSONEN – WIR STELLEN VOR
Neue Jugendleiterinnen
Jugendleiterin
Lisa Baumann
Hey zusammen,
ich bin Lisa, 17 Jahre alt und komme
aus Füssen. Seit etwa fünf Jahren
klettere ich begeistert – drinnen
wie draußen – und bin generell
gern in der Natur und in den Bergen
unterwegs. Im Juli habe ich zusammen
mit Fabienne die Jugendleiter-
Ausbildung gemacht. Seitdem leiten
wir gemeinsam die Jugendgruppe
Berggämse. Ich freue mich darauf,
spannende Ausflüge zu erleben,
neue Kletterrouten auszuprobieren
und einfach jede Menge Spaß
draußen zu haben.
Jugendleiterin
Fabienne Kretschmar
Hey! Ich bin Fabienne und komme
aus Pfronten. Ich bin 18 Jahre alt
und klettere seit 10 Jahren aktiv.
Ich gehe gerne in die Berge zum
Wandern, Klettern und Skifahren,
aber ich probiere auch ab und zu
mal etwas Neues aus.
Nach unserer Jugendleiterausbildung
im Juli, haben Lisa und ich
unsere Jugendgruppe ,,Berggämse“
gegründet. Jetzt freue ich mich auf
schöne Ausflüge, kommende Herausforderungen
und vor allem auf
lange Lagerfeuernächte.
9
PERSONEN – EHRUNGEN
Auszeichnung für besonderes Engagement:
Trainerin Emilia Gebler erhält Zertifikat
„Jugend im Ehrenamt“
Unsere Trainerin der Kinderklettergruppe
Felsenbeißer, Emilia Gebler,
wurde vom Landkreis Ostallgäu mit
dem Zertifikat „Jugend im Ehrenamt“
ausgezeichnet. Mit dieser Auszeichnung
werden junge Menschen
gewürdigt, die sich überdurchschnittlich
ehrenamtlich engagieren.
Voraussetzung für die Ehrung
sind mindestens 30 nachgewiesene
Ehrenamtsstunden innerhalb eines
Jahres und die Teilnehmenden müssen
unter 25 Jahre alt sein. Emilia
konnte stolze 82 Stunden vorweisen
und gehörte damit zu den Spitzenreitern
unter den 144 geehrten
Ehrenamtlichen.
Verliehen wurde das Zertifikat
im Juli in feierlichem Rahmen im
Landratsamt Ostallgäu von Dr. Paul
Wengert (Vertreter des Landkreises)
und Benedikt Geiger (Vorsitzender
des Kreisjugendrings Ostallgäu).
Insgesamt wurden 4412 Ehrenamtsstunden
durch die TeilnehmerInnen
erbracht – ein beeindruckender
Wert, zu dem Emilia einen bedeutenden
Beitrag geleistet hat.
Trotz ihres aktuellen Masterstudiums
investiert Emilia viel Zeit
und Herzblut in die Kinderklettergruppe.
Sie begeistert die jungen
Kletterer und Kletterinnen Woche
für Woche mit abwechslungsreichen
Trainingseinheiten, vermittelt
spielerisch Klettertechniken und
sorgt mit kreativen Ausflügen für
unvergessliche Erlebnisse. Mit
ihrem Engagement schafft sie eine
Umgebung, in der Kinder nicht nur
sportlich, sondern auch persönlich
wachsen können.
Der DAV Füssen bedankt sich herzlich
bei Emilia für ihren langjährigen
Einsatz in der Jugendarbeit.
Text & Bilder: Lisa Gebler
10
PERSONEN – EHRUNGEN
Neumitgliederempfang und Ehrenamtsfest
Auch 2025 veranstaltete die Sektion
Füssen einen Empfang für die
Neumitglieder der Sektion und
anerkannte in diesem Rahmen
ebenso das Engagement zahlreicher
ehrenamtlich Tätigen in den unterschiedlichen
Aktivitätsbereichen
der Sektion.
Nur durch das starke ehrenamtliche
Engagement kann die Sektion Füssen
ihren Mitgliedern ein breitgefächertes
Spektrum an Aktivitäten
bieten. Sei es die Bewirtschaftung
und Erhaltung der Hütten, die
umfassende Jugend- und Familienarbeit,
der Betrieb der Kletterhalle
oder die Durchführung von Touren
in allen Schwierigkeitsgraden.
Ebenso sind die Aktivitäten der
Sektion im Bereich des Umweltschutzes
und des Erhalts der Wege
im Arbeitsgebiet ein wichtiger Teil
der Sektionsarbeit.
Die beiden Vorstände Peter Gerber
und Peter Ziegler sprachen den
Ehrenamtlichen ihren Dank aus
und betonten die Wichtigkeit des
Engagements auch in der Zukunft.
„Ohne Euch Ehrenamtliche ginge
vieles nicht.“, so der 1. Vorstand
Peter Gerber.
Im Rahmen dieser Veranstaltung
erfuhren die erschienenen Neumitglieder
der Sektion von den
umfangreichen Aktivitäten und
wurden eingeladen, sich ebenso zu
engagieren und einzubringen. Unter
den Neumitgliedern befand sich
auch das 5.000ste Mitglied der Sektion
Füssen – Melanie Adolf wurde
dafür mit einem Blumenstrauß und
einem Übernachtungsgutschein für
die Fritz-Putz-Hütte begrüßt.
Text: Martin Spillmann
Bilder: Christine Spillmann
11
JAHRESRÜCKBLICK 2025 – REFERAT AUSBILDUNG
Bericht der Ausbildung 2025
Ausbildung ist die wesentliche
Grundlage für ein erlebnisreiches
und risikominimiertes unterwegs
sein in den Bergen. Insofern haben
wir auch 2025 wieder viel für unsere
MultiplikatorInnen getan.
Jugendbereich, Familien und
TrainerInnen
Leah Charlier ist eine neue Jugendleiterin.
Unser Vorstandsmitglied
und Familiengruppenreferent
Sebastian Seibold hat die Ausbildung
zum Familengruppenleiter
absolviert. Verstärkung hat auch
das Mountainbike Team durch
Madeleine Ettinger bekommen,
die jetzt Trainerin C Mountainbike
Lehrgang 2 absolvierte. Franziska
Meichelböck hat den ersten Lehrgang
zur Trainerin C Alpinklettern
absolviert.
Mit einem Teil der Jungmannschaft
war ich zur Beurteilung der
Lawinengefahr einen Vormittag im
Bereich des Füssener Jöchle unterwegs.
Dort haben wir die Schneedecke
analysiert, sowie verschiedene
Bruchtests durchgeführt.
Fortbildung und
Fortbildungspflichten
Im Fortbildungssektor hat sich
ebenfalls einiges ereignet. Da
unsere TrainerInnen regelmäßig auf
eine Lizenz erhaltende Pflichtfortbildung
gehen müssen, war 2025
ein Jahr mit fächerspezifischen
wie auch fächerübergreifenden
Fortbildungen. In Anlehnung an die
Fortbildungspflichten beim DOSB
(Deutscher Olympischer Sportbund)
wurde die Fortbildungspflicht für
Trainer/innen inzwischen auf vier
Jahre erhöht; die Empfehlung des
DAV ist jedoch alle drei Jahre eine
Fortbildung zu besuchen, was
fachlich gesehen auch sehr sinnvoll
ist. Inzwischen gibt es auch eine
notwendige Fortbildungspflicht für
die WanderleiterInnen. Diese wird
alle fünf Jahre eingefordert, um
die Qualifikation zu erhalten.
Für bereits ausgebildete WanderleiterInnen,
die vor 2024 ihre
Ausbildung gemacht haben, wird es
eine Übergangsfrist bis 2028 geben.
Wer also bis Ende 2028 keine Fortbildung
besucht hat, verliert seinen
DAV Wanderleiterstatus. Insofern
haben wir als Sektion reagiert und
12
JAHRESRÜCKBLICK 2025
eine sektionseigene Fortbildung
organisiert. Da ich als Bergführer
auch Mitglied im DAV Lehrteam
bin, konnte ich diese Fortbildung
selber leiten. Idealerweise waren
wir auf der Fritz-Putz Hütte stationiert
und haben das eigene Gebiet
genutzt. Unsere Schwerpunktthemen
waren Risikomanagement,
Senioren gerechtes Bergwandern,
Unterscheidung zwischen Gemeinschaftstouren
und Führungstouren,
Erlebnisgestaltung, Wetterkunde
und Notfallmanagement.
Vielen Dank an alle für Euer Engagement
und viel Freude beim
Umsetzen des erlernten Wissens in
die Praxis!
Pit Rohwedder
Ausbildungsreferent
ANZEIGE
13
JAHRESRÜCKBLICK 2025 – REFERAT FAMILIEN
Jahresbericht des Familienreferats 2025
Schneller als gedacht geht ein ereignisreiches
Jahr für das Familienreferat
zu Ende und es wird Zeit für
eine Rückschau. Wir haben erfolgreich
die SektionsApp als Planungstool
für unsere Veranstaltungen
etabliert. Über 50 Familien unserer
Sektion halten sich so auf dem Laufenden
und nutzen die Plattform
zur Anmeldung für die Events.
Unser erster Ausflug hat uns in
Schwangau zur Hirschfütterung
gebracht. Bei schönstem Winterwetter
hat uns der Jäger alles Wissenswerte
zum König des Waldes
beigebracht. Mit den ersten Frühlingsblumen
haben wir uns mit den
Pferden Fips (Zweisitzer) und Holly
(Pony) auf unsere erste Wanderung
begeben. Über den Reiterweg ging
es vom Halblech zur Kapelle Sankt
Peter und wieder zurück.
Die nächste Unternehmung brachte
uns zuerst mit dem Bus vom
Kenzenparkplatz zum Wankerfleck.
Dort liefen wir dann kurzweilig am
Bach entlang zur Kenzenhütte und
von dort weiter zum beeindruckenden
Kenzenwasserfall. Hier ließen
wir uns die Brotzeit und ein Eis
schmecken und ließen uns viel Zeit,
die Umgebung zu erkunden bis uns
schließlich der Bus wieder ins Tal
brachte.
Unser Highlight des Jahres war sicher
die Übernachtung auf unserer
Fritz-Putz Hütte im Herbst. Nachwuchsbedingt
konnte ich selbst die
Veranstaltung leider nicht leiten.
Vielen Dank deshalb an Margo
Thierry, die sich gerne bereit erklärt
hat, das Event zu übernehmen
und allen ermöglicht hat ein tolles
Abenteuer zu erleben. Die Bleckenau
hat sich von ihrer bezaubernd
herbstlichen und wild-romantischen
Seite gezeigt. Mit einer eigenen
Kinderkarte ausgestattet, war
der Nachwuchs damit beschäftigt,
diverse Suchaufträge zu erfüllen
und so die Natur zu entdecken.
Neben unseren Ausflügen freue ich
mich besonders, dass zu unserer
regelmäßigen Klettergruppe den
Zwergsteigern noch eine weitere
hinzugekommen ist: Seit Oktober
sind die Bergfüchse ebenfalls mit
einem wöchentlichen Termin am
Start. Hauptverantwortlich dafür
ist Miriam Stannecker mit Merle
und Hannah. Vielen Dank und einen
tollen Start!
Vielen Dank auch an alle Familien,
Helfer*innen und Begleitungen, die
uns so ein schönes Jahr bereitet
haben.
Text & Bilder: Sebastian Seibold
14
JAHRESRÜCKBLICK 2025 – REFERAT FAMILIEN
15
JAHRESRÜCKBLICK 2025 – REFERAT FAMILIEN
Familiengruppe „Zwergsteiger“
Im dritten Jahr, seit Bestehen der
Familiengruppe, durften wir uns
wieder über neuen (internationalen)
Zuwachs freuen.
Der seit Jahresbeginn fest eingeführte
Startzeitpunkt mit gemeinsamen
Aufwärmspielen hat die
Zwergsteiger außerdem von einem
losen Treffen zu einer festen Gruppe
zusammen wachsen lassen. Vor
allem bei den Vorschulkindern ist
mittlerweile deutlich mehr Können
und Ehrgeiz zu beobachten.
Es gab mehrere Ausflüge an den
Fels, darunter Vils und Ziegelwies
mit sehr positiver Resonanz. Ein
kurzfristig anvisierter Ausflug mit
Übernachtung auf der Anhalter Hütte
in den Lechtaler Alpen ist leider
aus Termingründen verschoben
worden und steht für 2026 fest im
Programm. Wir freuen uns auf ein
neues Jahr mit vielen gemeinsamen
Momenten und spannenden, sowie
spaßigen Aktionen.
Text & Bilder: Viola Guggemos
Familiengruppe Zwergsteiger
Altersgruppe
3 - 6 Jahre
Trainingszeiten:
Freitags von 14:30 bis 16:00 Uhr
Auch in den Schulferien
Kontakt & Infos:
Viola Guggemos
zwergsteiger@alpenverein-fuessen.de
16
JAHRESRÜCKBLICK 2025
Familiengruppe
„Bergfüchse“
Wenn sich die „Bergfüchse“ zum
Klettern und Spielen treffen, wird
es in der Kletterhalle lebendig, wild
und fröhlich.
Jeden Donnerstag von 14:30 bis
16:00 Uhr kommen durchschnittlich
zehn Familien zusammen, um ihren
Kindern spielerisch die Freude am
Klettersport zu vermitteln.
Die Kinder im Alter von 3 bis 6
Jahren sammeln mit Begeisterung
Puzzleteile oder Legosteine von
den Kletterwänden und werden
dabei immer sicherer und selbstbewusster
im Umgang mit Höhe und
Bewegung. Ob im Toprope, an den
Automatensicherungen oder im
Boulderbereich – für alle ist etwas
dabei, und der Spaß steht stets im
Vordergrund.
Seit der Neugründung im September
ist die Gruppe mit 13 Familien
bereits voll besetzt. Interessierte
Familien können sich aber gerne auf
die Warteliste setzen lassen.
Voraussetzung für die Teilnahme ist
die Mitgliedschaft in der Sektion
Füssen des DAV sowie sichere Kletter-
und Sicherungskenntnisse der
Begleitpersonen, da diese in der
Regel ihre eigenen Kinder sichern.
Neben den regelmäßigen Hallentreffen
sind auch gemeinsame Berg
abenteuer in der Natur geplant.
Wir freuen uns auf viele gemeinsame
Erlebnisse!
Eure Merle, Miriam und Hannah
Familiengruppe „Bergfüchse“
Altersgruppe
3 - 6 Jahre
Trainingszeiten:
Donnerstags von 14:30 bis 16:00 Uhr
(in den Schulferien nach Absprache)
Kontakt & Infos:
bergfuechse@alpenverein-fuessen.de
17
JAHRESRÜCKBLICK 2025 – REFERAT HÜTTEN
Jahresbericht 2025 Fritz-Putz-Hütte
und Sepp-Sollner-Hütte
Im Jahr 2025 sind die Übernachtungszahlen
wieder auf ein sehr
hohes Niveau gestiegen. Unser
Hüttenteam ist das ganze Jahr über
im Einsatz, um die Gäste zu betreuen.
Hierfür geht mein besonderer
Dank an die neue Interessengemeinschaft
Hüttenwarte und an
unsere Reinigungskraft Yvonne, die
immer bedacht sind, die Hütte gut
in Schuss zu halten. Die vielen positiven
Rückmeldungen von unseren
Gästen zeigen uns, dass wir hier
den richtigen Weg eingeschlagen
haben.
12. Juni – SSH Reinigung der
Quellfassung
25. Juni – Übergabe neues Hüttenfahrzeug
Jimny an IG Hüttenwarte
28. Juni – FPH Brennholz machen
1. Juli – Garage für Jimny
5. Juli – Instandsetzung SSH-Dach
streichen
27. August – Flug SSH Brennholz und
Material
5. September – Blitzschutzprüfung
FPH
20. September – Instandsetzung
SSH-Dach, 2te Mal streichen
Nicht direkt an der Front, sondern
mehr im Hintergrund erledigt Monika
sämtliche Hüttenbuchungen
und Anette ist für die Buchhaltung
zuständig. Auch Martin in der Geschäftsstelle
steht uns immer ohne
großes Aufsehen zur Seite. Auch
hierfür ein herzliches Dankeschön.
Neben dem Dienst am Gast gibt
es aber auch noch viel zu tun! Hier
eine kleine Aufstellung über die
wichtigsten Ereignisse und Arbeitseinsätze:
23. März – Brennholz machen
und Frühjahrsputz der FPH
13. März – Auswechseln der
Brandmeldeanlage
14. Mai – Kontrolle auf der SSH
11. Juni – Holz von bayr. Staatsforsten
für FPH
Das Thema Bettwanzen hat uns
natürlich auch das ganze Jahr über
immer wieder beschäftigt. So
mussten wir an drei Terminen im
April, August und November den gesamten
Bettenbereich räumen und
mit Hilfe einer Fachfirma behandeln.
Auf die Dauer ist dieser Aufwand
nicht mehr tragbar, besonders weil
die meisten Hüttenwarte berufstätig
sind. Deshalb haben wir ein
Musterzimmer mit Gipskarton-
18
JAHRESRÜCKBLICK 2025 – REFERAT HÜTTEN
platten verkleidet. Dadurch werden
die Rückzugsorte erheblich reduziert
und es wird uns eine enorme
Arbeitserleichterung im Kampf
gegen das Problem bringen. Sollte
sich diese Maßnahme bewähren,
wollen wir den gesamten Schlafbereich
so ausstatten. Außerdem
haben wir einen neuen Thermodampfer
beschafft, der uns die
Möglichkeit gibt, selbständig und
ohne großen Aufwand eine kleinere
Bekämpfung intern durchzuführen.
Als zusätzliche Präventionsmaßnahmen
achten wir auf die Schlafsackpflicht,
die Rucksäcke dürfen
nicht mehr in den Schlafbereich
und für persönliche Gegenstände
stehen jetzt Klarsichtboxen mit Deckel
zu Verfügung. Uns ist natürlich
auch klar, dass das Thema Bettwanzen
damit nicht kurzfristig erledigt
ist, wir sind aber weitgehend clean
und haben gelernt damit umzugehen.
weitere kleinere Instandsetzungen
durchgeführt. Das Brennholz zur
SSH müssen wir fliegen, können
aber im Rückflug Altmaterial mit
ins Tal nehmen. Nach vielen Jahren
haben wir auch die Matratzen auf
der SSH komplett ausgewechselt.
An der FPH haben wir viel Zeit für
Brennholzbevorratung verbracht.
Aber auch mehrere kleinere Arbeiten
wie Bau eines Regals, eines
Schranks für Putzutensilien, Ahnentafeln
und viele kleine Tätigkeiten
wurden zusätzlich fertig gestellt.
Als wichtigen Beitrag zur Sicherheit
unserer Gäste wurde ein Defibrilator
beschafft.
Auch das Jahr 2025 war sehr arbeitsintensiv.
So wurde auf der SSH
das Dach zweimal gestrichen und
19
JAHRESRÜCKBLICK 2025 – HÜTTEN
Die notwendige Wiederholungsschulung
hierfür werden wir
demnächst angehen. Unser traditionelles
Weihnachtskränzle am
2. Advent gehört schon lange zum
Pflichtprogramm auf der FPH.
Als Meilenstein in der Hüttengeschichte
kann man wohl die
Beschaffung eines Hüttenfahrzeuges
betrachten. Seit Juni sind
wir im Besitz eines neuen Suzuki
Jimny. Mit diesem Fahrzeug können
die Hüttenwarte die notwendigen
Transporte unternehmen und auch
im Winter sicher bis zur FPH gelangen.
Vielen Dank an die Vorstandschaft,
die uns diese Beschaffung
ermöglicht hat und auch sonst
immer ein offenes Ohr für unsere
Belange hat.
Als Hüttenreferent möchte ich
mich noch bedanken, beim
gesamten Hüttenteam für Eure
gute Arbeit und vor allem für Eure
Einsatzbereitschaft. Bei den unermüdlichen
Helfern und Unterstützern,
die sich jedes Jahr bei unseren
verschiedenen Arbeitseinsätzen
einbringen. Bei der Jungmannschaft,
ohne eure Mithilfe wären
viele Arbeiten nicht so problemlos
zu bewältigen, es hat richtig Spaß
gemacht, mit euch zu arbeiten. Ihr
alle habt, durch euer persönliches
Engagement, den Betrieb der beiden
Hütten ermöglicht.
Ich freue mich schon auf das nächste
Jahr, um mit euch allen die anstehenden
Probleme und Arbeiten zu
bewältigen.
Allen Besuchern auf unseren
Hütten sagen wir jetzt schon ein
herzliches Grüß Gott.
Euer Hüttenreferent
Herbert
Text & Bilder: Herbert
Dopfer
20
21
JAHRESRÜCKBLICK 2025 – IG HÜTTENWARTE
Interessengemeinschaft Hüttenwarte
Gemeinsam stark – die Zusammenarbeit
unserer Hüttenwarte
Seit Anfang diesen Jahres gibt es in
unserer Sektion eine feste Gruppe
engagierter ehrenamtlicher
Hüttenwarte, die sich als Interessengemeinschaft
um unsere Hütten
kümmern. Was zunächst nur eine
Idee war, hat sich in kürzester Zeit
zu einer lebendigen und harmonischen
Gemeinschaft entwickelt.
Die Gründungsmitglieder der Interessengemeinschaft
– Niko Reimann,
Peter Glauder, Norbert Graf und
Hans Peter Steinle – konnten weitere
Sektionsmitglieder für diese
Aufgabe begeistern: Lina Doppler,
Florence Graf, Philip Jaritz, Roland
Kuck und Christian Loos bereichern
seither das Team der Hüttenwarte.
Schon nach wenigen Wochen zeigte
sich, dass sich die Gruppe hervorragend
ergänzt. Jede und jeder bringt
individuelle Stärken ein: die einen
mit handwerklichem Geschick, andere
mit organisatorischem Talent
oder einfach mit einer helfenden
Hand, wenn es etwas anzupacken
gibt. Durch dieses Zusammenspiel
wird nicht nur der laufende Hüttenbetrieb
reibungslos gewährleistet,
sondern auch vieles im Hintergrund
gemeinsam geplant, abgestimmt
und umgesetzt. So ist in kurzer Zeit
eine Gemeinschaft entstanden,
die weit mehr ist als nur ein Arbeitsteam
– sie ist ein wichtiger Teil
des Vereinslebens, getragen von
echter Freude an der gemeinsamen
Sache. Und was könnte schöner
sein, als dieses Miteinander bei einem
stimmungsvollen Hüttenabend
zu feiern?
Eine große Erleichterung für die
Arbeit der Hüttenwarte ist außerdem
unser neues Hüttenwartsauto
„Fritzi“, ein hellgrüner Suzuki Jimny.
In der diesjährigen Jahreshauptversammlung
wurde dem Vorschlag zur
Anschaffung zugestimmt – sehr zur
Freude des Hüttenwart-Teams! Mit
„Fritzi“ können nun Material, Getränke
und angefallener Müll sicher
transportiert werden, ganz gleich,
ob es zur Hütte hinauf oder von
dort wieder ins Tal geht. Vor allem
im Winter ist das kleine, wendige
Allradfahrzeug eine große Hilfe:
Selbst bei Schnee oder glatten
Wegen gelangen die Hüttenwarte
nun zuverlässig zur Hütte. Zudem
entlastet das Fahrzeug das Team
nicht nur organisatorisch – es
macht auch Schluss mit den vielen
Einzelfahrten im Privatwagen.
Ein besonderes Thema in diesem
Jahr war die intensive Auseinandersetzung
mit der Prävention von
Bettwanzen. An dieser Stelle soll
jedoch nicht näher darauf eingegangen
werden, da Herbert Dopfer
in seinem Hüttenbericht ausführlich
darüber informiert. Erwähnt
22
JAHRESRÜCKBLICK 2025 – IG HÜTTENWARTE
sei nur, dass der damit verbundene
zusätzliche Aufwand erheblich war:
Die Lager und Zimmer mussten
geräumt, gründlich gereinigt, kontrolliert
und anschließend wieder
eingeräumt werden – eine zeit- und
arbeitsintensive Aufgabe. Ein herzlicher
Dank gilt allen Helferinnen
und Helfern, die das Hüttenteam
bei diesen Arbeiten tatkräftig
unterstützt und zum reibungslosen
Ablauf beigetragen haben.
Ein herzliches Dankeschön gilt
unserer „Putzfee“ Yvonne Pensold,
die sich zusätzlich um unsere
Fritz-Putz-Hütte kümmert und stets
dafür sorgt, dass alles sauber und
einladend bleibt. Ebenso danken
wir Monika Galley herzlich für die
zuverlässige Organisation der
Hüttenbuchungen – durch ihren
Überblick und ihr Engagement
läuft die Belegung reibungslos und
bestens koordiniert. Ein weiterer
Dank geht an Anette Gerber, die mit
großer Sorgfalt und Genauigkeit die
Buchhaltung unserer Rechnungsbelege
führt. Ihr drei leistet wertvolle
Arbeit, die für den reibungslosen
Hüttenbetrieb unverzichtbar ist –
dafür sagen wir von Herzen Danke!
Zum Schluss möchten wir der Vorstandschaft
für ihr Vertrauen danken
– und natürlich Herbert Dopfer,
der unseren Haufen mit Ruhe,
Humor und Herz zusammenhält.
Text: Florence Graf
Bild: Philip Jaritz
23
JAHRESRÜCKBLICK 2025 – REFERAT JUGEND
Bericht der Jugend
Als Dankeschön an alle Ehrenamtlichen
in der Jugendarbeit für
das Jahr 2024 fand unsere Jahresauftaktfeier
2025 im Januar statt.
Ziel war die Hündeleskopfhütte,
die weit über die Region hinaus
für ihre vegetarische und vegane
Küche bekannt ist. Bei perfekten
Schneeverhältnissen ging es mit
dem Rodel rasant bergab – teilweise
mit extra Nervenkitzel, weil die
eine oder andere Stirnlampe fehlte.
Nach einem kurzen Absacker bei
Kathi endete ein gelungener Abend
in bester Stimmung. So ging das
Jahr gut los, und es folgten weitere
Treffen meist in digitaler Form, individuelle
Fortbildungen, Ausflüge
in den jeweiligen Jugendgruppen,
die Kinderstadtolympiade, die
Clean-up Days, die Hüttengaudi, Arbeitseinsätze,
das Ehrenamtsfest,
die Bundesjugendvollversammlung
… es wurde viel geboten.
Auf unserer Jugendvollversammlung
im Januar, die traditionell für
alle Kinder, Jugendlichen, Jugendleiterinnen
und Jugendleitern der
Sektion ist, blickten wir auf das
vergangene Jahr zurück, sammelten
neue Ideen und gaben einen
Ausblick auf kommende Aktionen.
Wünsche für Unternehmungen oder
Veränderungen konnten hier direkt
eingebracht werden. Kassenwartin
Mateja gab wie gewohnt einen
Überblick über die Finanzen und
unterstützte bei Abrechnungen.
Pierre wurde zum neuen Materialwart
gewählt als Nachfolger für
Maurits. An dieser Stelle möchte
ich Maurits für die gemeinsamen
Jahre im Jugendausschuss herzlich
danken.
Ein wichtiger Programmpunkt 2025
war die Wahl unserer Delegierten
für die Bundesjugendvollversammlung
(BJVV) der Jugend des
Deutschen Alpenverein (JDAV) in
München. Vor zwei Jahren waren
wir bereits bei der Bundesjugendvollversammlung
in Hamburg
vertreten. Die BJVV ist ein Ereignis,
welches alle zwei Jahre stattfindet
und bei der sich junge Menschen
für gemeinsame Werte einsetzen,
Anträge einbringen und die JDAV
mitgestalten können. Die JDAV ist
oft Vorreiter in Sachen Klimaschutz
und zeigt, dass Engagement aus der
Jugend heraus viel bewegen kann.
Neben den inhaltlichen Themen
erwarten die Teilnehmenden dort
coole Workshops, kreative Aktionen
und sogar die Möglichkeit eigene
Kleidung mit dem JDAV-Logo bedrucken
zu lassen.
Apropos bedruckte Jacken: Es war
höchste Zeit für neue Vereinsjacken
für alle Ehrenamtlichen in der
Sektionsjugend! In Zusammenarbeit
mit dem Outdoorhersteller Mountain
Equipment entschieden wir uns
für eines der beliebtesten Modelle,
das sich auch hervorragend zum
24
JAHRESRÜCKBLICK 2025
Klettern eignet. So sind wir als Sektionsjugend
gut erkennbar nach außen
und stärken gleichzeitig unser
Zusammengehörigkeitsgefühl. Auch
der Vorstand der Sektion Füssen
war von den Jacken begeistert, sodass
der erweiterte Vorstand auch
mit den Jacken ausgestattet wurde.
Auf unserer Jugendversammlung
wurde außerdem der Wunsch nach
mehr Austausch und Zusammenhalt
unter den Jugendleiterinnen
und Jugendleitern laut. Für mich
als Jugendreferentin, die einen
siebenmonatigen Arbeitsaufenthalt
in Norwegen plante, bedeutete das
zunächst eine Umstrukturierung: Da
sich Sebi Seibold verabschiedet und
das Familienreferat übernommen
hatte, wählten wir Leon Bücken als
neuen stellvertretenden Jugendreferenten.
Leon übernahm während
meiner Abwesenheit verantwortungsvoll
viele Aufgaben, nahm an
Vorstandssitzungen teil, war bei
der Stadtolympiade aktiv, beteiligte
sich mit Cedric und Peter Ziegler an
den Clean-Up-Days und hielt den
Kontakt zum Vorstand. So konnten
wir das Jugendreferat auch über
die räumliche Distanz zwischen
Norwegen und dem Allgäu hinweg
erfolgreich führen. Danke Leon!
Wie wichtig Jugendarbeit im DAV
ist, zeigen die zahlreichen Freundschaften,
die hier entstehen. Auch
ich habe damals in der Jungmannschaft
Freundschaften fürs Leben
geschlossen, als ich 2020 nach
Füssen kam. Eben diese Freundinnen
besuchten mich hier in Norwe-
25
gen und wir kletterten gemeinsam
an den Felsen direkt am Fjord bei
25 Grad, wanderten und übernachteten
auf einer unglaublich schönen
Selbstversorgerhütte mit Lagerfeuer
und Holzofen, genossen den
Blick auf Fjord und Gletscher zugleich
und hatten eine wunderschöne
Zeit zusammen. Meine Wohnung
war auf einmal gefüllt mit sechs
weiteren Mädels, die alle Norwegen
lieben lernten. Und das lag unter
anderem am „friluftsliv“. Dieses
Wort beschreibt die norwegische
Kultur perfekt – so viele Aktivitäten
draußen in der Natur machen.
Friluftsliv kann man hier sogar im
Bachelor studieren. Um Kontakte
und Gleichgesinnte an einem neuen
Ort zu finden, eignet sich in Norwegen
der DNT (Den Norske Turistforening),
der viele Angebote und
u.a. geführte Skitouren anbietet.
Er ist das Pendant zum deutschen
DAV. Ich nutzte diese Gelegenheiten
für gemeinsame Skitouren und
engagierte mich ehrenamtlich im
örtlichen Vereinsleben. Als Zahnärztin
lernt man im Berufsalltag
zwar täglich viele Menschen kennen,
aber im Vereinsleben wird man
Teil einer Gemeinschaft – und das
hilft ungemein, an einem neuen Ort
anzukommen.
Räumlich war ich also an einem
anderen Ort, aber durch die
Erfahrungen der letzten Jahre
konnte ich viele Organisationen
im Hintergrund von Norwegen aus
weiterführen. So blieb der Kontakt
zu Jugendleiterinnen und Jugendleitern
und dem Jugendausschuss
26
JAHRESVORSCHAU 2026 – REFERAT JUGEND
bestehen, und ich war jederzeit
erreichbar. Schließlich war ich nicht
aus der Welt - nur 2000 Kilometer
weiter nördlich.
Ein großes Dankeschön gilt an dieser
Stelle allen Jugendleiterinnen
und Jugendleitern, dem Jugendausschuss,
Leon, Sebi und dem
Vorstand für die gute Zusammenarbeit.
Dank digitaler Möglichkeiten
und viel Engagement konnten wir
zeigen, dass Gemeinschaft, Verantwortung
und Freude an der Jugendarbeit
auch über Distanzen hinweg
wunderbar funktionieren.
Der DAV Füssen und besonders wir
in der Sektionsjugend können uns
sehr glücklich schätzen, mit Peter
Gerber einen großartigen 1. Vorstand
zu haben, dem die Jugendarbeit
sehr wichtig ist. Wertschätzung
wurde mir stellvertretend für die
Jugend nicht nur vom Vorstand,
sondern auch vom Landratsamt
entgegengebracht, als mir am
16. März als eine von 500 Ehrenamtlichen
die Ehrenamtskarte des
Landkreises Ostallgäu überreicht
wurde. Umso mehr freue ich mich,
dass wir in diesem Jahr zwei neue
Jugendleiterinnen, nämlich Lisa und
Fabienne, die selbst Mitglieder in
unserer Klettergruppe „Die Jüngere
Mannschaft“ (JüMa) sind, ausbilden
konnten. Sie eröffnen nun ihre eigene
Gruppe – vielen Dank dafür. Das
finde ich richtig großartig! Außerdem
unterstützen uns Cedric bei
den Felsäffchen und Franzi Meichelböck
bei der JüMa.
Ich freue mich sehr, dass wir auch
im kommenden Jahr wieder neue
Jugendleiterinnen und Jugendleiter
ausbilden werden. Bei Interesse an
einer Ausbildung kommt gerne auf
mich zu – wir freuen uns über jede
und jeden, der sich in der Jugendarbeit
engagieren möchte!
Eure Carolin
Text: Carolin Kirschner
Bilder: Carolin Kirschner &
Leon Bücken
Wir führen alle Bauarbeiten
und Außenanlagen aus.
Neu- und Umbauten.
Baustoffverkauf
87645 Schwangau ·Tel. 0 8362 / 82 19 · www.velle.de
ANZEIGE
27
JAHRESRÜCKBLICK 2025 – REFERAT JUGEND
Bericht des stellvertretenden
Jugendreferenten
Motivation und Jugendreferentenfortbildung
Bald jährt sich meine Tätigkeit
im Jugendreferat. Vor etwas über
einem Jahr entstand in mir der
Wunsch, mich stärker in die Sektionsarbeit
einzubringen. Mit der
Jungmannschaft durfte ich zuvor
viele besondere Erlebnisse sammeln,
für die ich etwas zurückgeben
möchte. Aus meinen eigenen Erfahrungen
bin ich überzeugt, dass
ich dies am besten im Bereich der
Jugendarbeit erreichen kann.
In meiner Jugend hat mich der
heimische Sportverein geprägt wie
kaum etwas anderes. Ich bin fest
davon überzeugt, dass hier Großartiges
bewirkt werden kann. Der
aktive Lebensstil und die engen
Freundschaften aus dieser Zeit
begleiten mich bis heute.
Eine Herausforderung ergab sich
für mich zu Beginn meiner Tätigkeit
im Jugendreferat: Es wurde von Sebastian
Seibold und Carolin Kirschner
bereits hervorragend geführt.
Eine weitere Verbesserung stellte
somit ein sehr ambitioniertes Ziel
dar. Carolin danke ich herzlich für
ihre Expertise, die hervorragende
Einarbeitung und die Leidenschaft,
mit der sie sich für die Jugendarbeit
einsetzt. Ebenso blicke ich
mit großem Stolz auf die Arbeit
jeder einzelnen Jugendleiterin und
jedes einzelnen Jugendleiters. Ihr
Engagement ist außergewöhnlich.
Gerade in Zeiten intensiver Nutzung
digitaler Medien, globaler Krisen
und zunehmender psychischer
Belastungen können sie für viele
junge Menschen ein wahrer Fels
in der Brandung sein. Diese Bedeutung
wurde auch beim Verbändegespräch
des Kreisjugendrings
eindrücklich und wissenschaftlich
fundiert hervorgehoben.
Umso mehr freue ich mich über
jede einzelne Person, die sich für
eine Tätigkeit als Jugendleiterin
oder Jugendleiter begeistern lässt.
Neben vielen gelungenen Einzelaktionen
durfte ich Ende September
an einem Fortbildungswochenende
für Jugendreferentinnen und
Jugendreferenten in Bad Hindelang
teilnehmen. In einer fachkundigen
Runde diskutierten wir dort
die aktuellen Herausforderungen
in unseren Jugendressorts.
Wir alle profitierten vom großen
Erfahrungsschatz, der sich aus der
Vielzahl unserer betreuten Gruppen
ergibt. Während es in jüngeren
Altersklassen kaum an interessierten
Kindern mangelt, stellt die
Gewinnung neuer Jugendleiterinnen
und Jugendleiter weiterhin eine der
28
größten Herausforderungen dar.
Einmal mehr wurde mir bewusst,
wie dankbar wir für den Einsatz
jeder und jedes Einzelnen sein dürfen.
Abschließend möchte ich mich
beim geschäftsführenden ebenso
wie beim erweiterten Vorstand für
die stets konstruktive Zusammenarbeit
bedanken. Sollte jemand
über die Weihnachtstage zu dem
Entschluss kommen, etwas wirklich
Sinnstiftendes in der Jugendarbeit
bewirken zu wollen, freue ich mich
sehr über eine Kontaktaufnahme.
In diesem Sinne, bleibts
xund und unfallfrei!
Leon
Text & Bilder: Leon Bücken
Einladung zur Jugendhauptversammlung
Liebe Jugendleiter*innen und Klettergruppenkids, wir laden euch herzlich
zur Jugendhauptversammlung ein!
? Ort: Seminarraum der Kletterhalle
? Datum: Montag, 19. Januar 2026
⏰ Uhrzeit: 17:30 – 18:30 Uhr
Im Anschluss gibt es Pizza für alle! ?
Die Kids können um 19:00 Uhr abgeholt werden.
Tagesordnungspunkte:
» Begrüßung
» Vorstellung der Tagesordnung
» Kurzer Bericht aus dem Jugendreferat
» Jahresrückblick der Klettergruppen
» Wahlen
» Jahresrahmenprogramm
» Anträge und Wünsche
Wir freuen uns auf eure Teilnahme und einen schönen gemeinsamen Abend!
Euer Jugendausschuss
Carolin, Fabienne, Leon, Mateja & Pierre
29
JAHRESRÜCKBLICK 2025 – REFERAT JUGEND
Hüttengaudi auf der Fritz-Putz
Da letztes Jahr die Hüttengaudi
leider nur intern wegen zu wenig
Anmeldungen stattfinden konnte,
war dieses Jahr die erste offizielle
Hüttengaudi ein voller Erfolg.
Da auch nur zwei verschiedene
Gruppen vertreten waren, wurden
die Kennenlernspiele etwas kürzer
gehalten und man lief relativ zügig
los. Auf dem Hochweg gab es auch
ein paar Pausen mit Kennenlernspielen.
Oben angekommen wurde erstmal
das Gepäck abgelegt und man
hat kurz eine Brotzeit gegessen,
dass man danach gestärkt war für
das darauffolgende Programm.Im
Anschluss gab es ein paar sozialpädagogische
Spiele wie „Chaosball“
oder „Bäume im Wind“. Danach
gab es eine Slackline-Challenge,
gespannt war eine Slackline, welche
an mehreren Bäumen umgelenkt
wurde, sodass man eine Art Parcours
hatte. Die erste Aufgabe war,
dass man mit der Gruppe die Slackline
überqueren musste, ohne dass
eine Person herunterfällt.Nach ein
paar Versuchen und einer Taktik-
Besprechung hat das gut geklappt
und die zweite Aufgabe wurde
erteilt. Alle sollten sich gleichzeitig
auf der Slackline befinden, sodass
man ein Gruppenbild machen konnte,
der Clou war, man durfte nur
von einem Ende der Slackline diese
betreten. So wurde es eine richtige
Herausforderung. Doch auch das
hat die Gruppe gemeistert und
durfte sich danach wohlverdient
das Mittagessen kochen. Nudeln
mit Pesto waren jetzt genau das
richtige!
Nach einer kurzen Verdauungspause
durfte die Gruppe ‚Raise
the Flag‘ spielen. Bei diesem Spiel
muss die Gruppe mithilfe von
wenig gegebenen Material und den
natürlichen Materialien aus dem
Wald eine Flagge bauen und hissen.
Es wurde ein Kreis gekennzeichnet,
welchen man nicht betreten
durfte, in der Mitte davon sollte die
Flagge stehen. Nach ca. 2 Stunden
stand eine wundervolle Flagge.
Danach wurde noch ein bisschen
gequatscht und Häcki-Säck gespielt.
Im Anschluss hat man noch
zusammen Kässpätzle gekocht, die
der Hit waren. Man hat den Abend
30
JAHRESRÜCKBLICK 2025 – REFERAT JUGEND
teils am Lagerfeuer, teils in der
Küche ausklingen lassen.Nach so
einem anstrengenden Tag waren
alle müde und ließen sich ins Bett
plumpsen. Am nächsten Tag ist
man ganz entspannt aufgestanden
und hat das Frühstück gerichtet,
welches aus süßem Couscous ,
Bananen, Rosinen und vielem mehr
bestand. Nach einem ausführlichen
Frühstück wurden ganz entspannt
die Zimmer ausgeräumt und einmal
durchgeputzt. Bevor es wieder nach
unten ging, wollten alle nochmal
einem Slackline-Parcours bestreiten,
gesagt getan. Nach 1,5 Stunden
Slackline waren alle happy und man
hat sich langsam auf den Runterweg
gemacht.
Allgemeine
Jugendtermine
für 2026:
Jahreshauptversammlung:
19.01.2026
Kinderstadtolympiade:
11.07.2026
Hüttengaudi:
02.10.2026
Weitere Termine über
die Sektionsapp
Am Runterweg gab es noch mehrere
Abschluss- und Verbesserungsrunden.
Rückblickend kann man
sagen, die Hüttengaudi war ein
Erfolg für alle Beteiligten. Die
Gruppen haben sich gegenseitig
kennengelernt und man ist zusammengewachsen.
Auch für die
Organisatoren war es in dem Sinne
ein Erfolg zu sehen, wie gut so etwas
klappt und dass echt alle Spaß
hatten.
Text & Bilder: Andreas Nöss
31
JAHRESRÜCKBLICK 2025 – REFERAT JUGEND
Die BJV 2025 – Austausch, Entscheidungen
und jede Menge Begegnungen
Alle zwei Jahre trifft sich die JDAV
zur Bundesjugendversammlung(BJV)
– dieses Jahr war München Gastgeberin.
Doch was genau ist die
BJV eigentlich? Sie ist das höchste
Entscheidungsgremium der JDAV,
in dem über Anträge zu Arbeitsaufträgen,
Positionierungen und
Satzungsänderungen diskutiert,
abgestimmt und entschieden wird.
Weil Delegierte aus allen Sektionen
dabei sind, ist die BJV nicht nur
politisch wichtig, sondern auch ein
großartiger Ort für Austausch und
neue Kontakte. Für unsere Sektion
waren Cedric, Fabienne und Lisa
dabei.
Neu in diesem Jahr: der „Standplatz“
am Freitag. Ein Workshopangebot,
bei dem man sich in
verschiedensten Bereichen weiterbilden
und mit anderen vernetzen
konnte. Leider konnte wegen
schulischer Verpflichtungen nur
Cedric teilnehmen – dafür aber mit
vollem Einsatz. Sein Workshop zur
Bouldertechnik brachte neue Trainingsmethoden
und Aufwärmspiele,
die er direkt in seiner Kindergruppe
ausprobieren möchte. Am Abend
gab’s dann Kurzfilme aus verschiedenen
JDAV-Sektionen – von einem
Kletteraustausch im Iran über gemeinsames
Jugendkochen bis hin zu
einer herrlich schrägen Drei-Fragezeichen-Parodie.
Vielleicht reicht ja
nächstes Mal jemand von uns selbst
einen Film ein? Die Nacht verbrachten
wir in Turnhallen – hell, kurz
und mit Weckruf um 6:30 Uhr, damit
wir pünktlich zum Frühstück kamen.
Danach wurde die BJV offiziell eröffnet:
Moderation, Ablauf und die
parlamentarischen Regeln wurden
vorgestellt. Ein kleiner Einschub:
Die BJV ist ein super Rahmen, um
basisdemokratische Prozesse kennenzulernen
– vielleicht entdeckt
man ja sogar ein eigenes Interesse
daran.
Im Laufe des Tages präsentierten
die Bundesleitung, der Bundesausschuss
und die gewählten
Vertreter*innen ihre Arbeit der
letzten zwei Jahre. Außerdem wurde
das DAV-2030-Konzept vorgestellt,
das die Organisationsstruktur
zukunftsfähig machen soll. Die JDAV
setzt sich dabei für eine stärkere
Vertretung im neuen Präsidium
ein – konkret: drei statt bisher zwei
Stimmen.
Am Nachmittag wurden die ersten
Anträge vorgestellt. Vor dem
Abendessen gab es noch Ehrungen
für die aktuelle Bundesjugendleitung
und das Antragscafé, bei dem
32
JAHRESRÜCKBLICK 2025 – REFERAT JUGEND
die Anträge in kleinen Gruppen
diskutiert wurden. Nach dem Essen
ging’s in die Detailarbeit: Änderungsanträge
besprechen, mit den
Antragsteller*innen abstimmen
– alles in entspannter Runde. Und
dann: die obligatorische Party! In
einer tollen Location, mit viel Spaß
und vielen neuen Bekanntschaften.
Der Samstag startete nach kurzer
Nacht mit Frühstück und ging direkt
weiter mit der Antragsberatung.
Alle Anträge wurden nach mehr
oder weniger langen Diskussionen
beschlossen – teils mit wenigen,
teils mit vielen Änderungen. Auf der
nächsten Seite gibt es noch eine
kurze Zusammenfassung der Anträge.
Nach einer kurzen Pause und
dem traditionellen Gruppenfoto
folgte die Wahl der neuen Bundesjugendleitung.
Zwei Positionen
wurden neu besetzt – und damit
war die BJV 2025 auch schon vorbei.
Zu dritt machten wir uns wieder auf
den Heimweg – mit vielen Eindrücken,
neuen Ideen und einem
Rucksack voller Motivation.
Zusammenfassung der Beschlüsse
der Bundesjugendversammlung
2025
Die Bundesjugendversammlung
der JDAV hat im Oktober 2025 fünf
zentrale Beschlüsse gefasst, die
die Zukunft der Jugendarbeit im
Deutschen Alpenverein maßgeblich
mitgestalten sollen:
• Ehrenamt stärken: Die JDAV
fordert bessere Rahmenbedingungen
für ehrenamtliches Engagement,
darunter finanzielle
Entlastung, gesetzliche Freistellungen,
Anrechnungsmöglichkeiten
in Ausbildung und Studium
sowie mehr Wertschätzung
innerhalb des DAV.
• Leistungssport verantwortungsvoll
gestalten: Der Leistungssport
soll inklusiv, nachhaltig
und pädagogisch hochwertig
weiterentwickelt werden. Die
JDAV spricht sich gegen eine
Ausgliederung aus und setzt auf
gemeinsame Strukturen, faire
Finanzierung und Schutz der
Athlet*innen.
• Hüttenbuchung fair regeln: Die
JDAV fordert eine strengere Kontrolle
der Reservierungsquote,
Buchungsmöglichkeiten ohne
Kreditkarte und eine Begrenzung
von Stornogebühren auf
tatsächliche Kosten.
• Internationale Jugendarbeit
ausbauen: Kooperationen mit
europäischen Partnerorganisationen
sollen intensiviert,
Austauschformate gefördert
und gemeinsame Interessen auf
EU-Ebene vertreten werden.
• Erneuerbare Energien fördern:
Die JDAV setzt sich für die
finanzielle Unterstützung von
PV-Anlagen auf Vereinsanlagen
ein und fordert den DAV auf,
sich politisch für den Ausbau
erneuerbarer Energien stark zu
machen.
Text & Bild: Cedric Trödel
33
JAHRESRÜCKBLICK 2025 – REFERAT JUGEND
Jugendleiterinnenausbildung
Fabienne und Lisa
Hey, wir zwei sind Fabienne und
Lisa!
Wir sind zwei Freundinnen aus der
JüMa und absolvierten diesen Juli
die Grundausbildung „Berg. Natur.
Erlebnis“. Dafür ging es nach Bad
Hindelang in die Jubi, wo wir mit
10 anderen Jugendlichen zu Jugendleitern
ausgebildet wurden. Dank
sommerlichen 10°C und Dauerregen,
war die Ausbildung eher
eine Indoor Veranstaltung. Unsere
Themen waren: Arbeit mit Jugendlichen,
Aufbau des JDAVs, Konfliktlösung,
unsere Rechte, Umgang
mit Krisensituationen, Prävention
sexualisierter Gewalt, Kontrolle der
PSG und Navigation in den Bergen.
An zwei Tagen besuchten wir die
Kletterhalle, in der wir verschiedene
Sicherungsgeräte kennenlernen
und ausprobieren durften. Da wir
wenigstens einmal in die Berge
wollten, sind wir von Bad Oberdorf
über einen Hügel nach Hinterstein
gelaufen. Am vorletzten Tag bauten
wir noch Seilbahnen im Wald und
sind wie jeden Abend in den Wildbach
Eisbaden gegangen.
Jetzt sind wir endlich bereit eine
eigene Jugendgruppe zu leiten,
worauf wir uns schon lange freuen.
34
JAHRESRÜCKBLICK 2025 – REFERAT JUGEND
Klettern im Pfälzer Sandstein – vier Tage
Abenteuer zwischen Regen und Fels
Der Kurs versprach schon in der
Ausschreibung Spannung: „Camalots,
Friends, Rocks, Hexen, etc. in
großer Anzahl und allen Größen sind
wichtig für die Durchführbarkeit des
Kurses.“ Und tatsächlich – es wurde
ein Abenteuer der besonderen Art.
Unter der Leitung von Hannes Altner
und Stefan Schmidbauer, zwei
äußerst kompetenten und inspirierenden
Teamern, starteten wir zu
neunt in vier Tage voller Sandstein,
Sicherungstechnik und Gemeinschaft.
Leider meinte es das Wetter nicht
gut mit uns. Drei von vier Tagen
regnete es teils in Strömen. Doch
dafür bot der erste Regentag die
perfekte Gelegenheit, uns und das
Material kennenzulernen. Zwischen
den teilweise seltsamen Klemmgeräten
wuchs die Vorfreude immer
mehr, diese an trockenem Fels auch
anzuwenden.
verlangte. Trotz der Nässe, kalten
Fingern und den matschigen
Zustiegen war es ein unvergessliches
Erlebnis. Einen Tag lang waren
wir komplett im Flow, kletterten
einige Male auf die tollen kleinen
Gipfel und genossen die Freiheit
des selbst abgesicherten Kletterns
in der Pfalz. Abends beim Italiener
wurden die Hände langsam warm,
die Geschichten länger und die
Gruppe enger. Auch wenn der Regen
uns die restliche Zeit zum Erkunden
statt Klettern zwang, fuhr ich am
Sonntagabend hundemüde, aber
glücklich und erfüllt nach Hause
– mit dem Gefühl, etwas wirklich
Neues erlebt zu haben.
Text & Bild: Thomas Loderer
Am zweiten Tag war es endlich so
weit – der Sandstein trocknete mittags
ab, und wir konnten loslegen.
Gemeinsam mit einem jungen Kletterer
aus der Nähe von Augsburg
machte ich mich an einige schöne
Mehrseillängen, alles ausschließlich
mit mobilen Sicherungen. Selbst die
Standplätze bauten wir eigenständig
– eine völlig neue Erfahrung,
die Konzentration und Vertrauen
35
JAHRESRÜCKBLICK 2025 – REFERAT JUGEND
Fortbildung
„Leitungskompetenz auf Tour“
Vier intensive und zugleich abenteuerliche
Fortbildungstage führten
uns rund um das Solsteinhaus im
Karwendel. Abenteuerlich begann
es bereits beim Zustieg: Schon am
Bahnhof kündigte fernes Donnergrollen
an, dass es wohl kein Tag
für ausgedehnte Gratwanderungen
werden würde. Das Gewitter zog
früher als erwartet auf und zwang
uns zu einer ungeplanten Pause
im Unterschlupf. Erst spät konnten
wir – inzwischen durchnässt, aber
motiviert – den Aufstieg fortsetzen.
Zum Glück versorgte uns der
Wirt trotz später Stunde noch
mit warmem Essen. Die trockene
Ersatzkleidung aus dem Rucksack
hob die Stimmung zusätzlich – und
mein gebraucht gekaufter Rucksack
bestand den Regentest mit Bravour.
An den folgenden Tagen erwartete
uns eine gelungene Mischung aus
Theorie und Praxis. Auf weglosen
Touren übernahmen alle Teilnehmenden
abwechselnd die Führung
und sammelten dabei wertvolle
Erfahrungen. Die beiden Ausbilder
sorgten mit fundiertem Wissen,
abwechslungsreichen Übungen und
viel Engagement immer wieder für
echte Aha-Momente. Besonders
eindrücklich waren die unterschiedlichen
Führungsstile, die – je nach
Gruppe und Situation – angewendet
werden können. Jeder Tag endete
mit einer intensiven Reflexionsrunde,
in der wir unsere Erlebnisse
aufarbeiteten und das Gelernte
vertieften. Am Ende der vier Tage
war spürbar, dass wir alle unsere
Leitungskompetenzen deutlich erweitert
hatten. Ich freue mich darauf,
das Gelernte künftig in unserer
Sektion einzubringen.
Für die Zukunft möchte ich mich
besonders im Führen von Skitouren
weiterentwickeln. Dank stabilem
Internet, pünktlichem Klicken – und
einer ordentlichen Portion Glück –
konnte ich mir einen Platz im Modul
Skibergsteigen rund um die Lizumer
Hütte sichern. Schon eine Minute
nach Anmeldestart waren fast alle
Kurse ausgebucht – spannender als
Lottospielen!
Text & Bilder: Jannik Jenne
36
JAHRESRÜCKBLICK 2025 – REFERAT JUGEND
Sicher Sichern
Einführung von Toprope- und Vorstiegsscheinen in der Jugend
Im Juni 2025 habe ich das Aufbaumodul
Sportklettern 1 absolviert,
bei dem der Fokus auf Sicherung
und Sicherheit Indoor und Outdoor
lag. Dabei bot uns die Fränkische
Schweiz viele verschiedene Übungsgelände.
Bei Sonne kletterten wir
unter den Bäumen und bei Regen
in der Höhle. Neben dem theoretischen
Teil hatten wir ausreichend
Zeit für das Ausprobieren verschiedenster
Sicherungsgeräte oder zum
Philosophieren über die effizienteste
Klipp-Methode. Ich selbst
war erstaunt, wie schnell sich
Lehrmeinungen zum Thema Sicherheit
ändern und neue Erkenntnisse
gewonnen werden.
Das Aufbaumodul qualifiziert mich
zu einer Abname der drei DAV-
Kletterscheine ”Indoor Toprope”,
”Indoor Vorstieg” und ”Outdoor”.
Ich freue mich auf die Zusammenarbeit
mit allen Altersgruppen.
Text & Bild: Leah Charlier
Für die Zukunft empfehle ich mir
und allen anderen ein jährliches Sicherheitsupdate,
welches mit wenig
Aufwand viel zu einem wunderschönen
Tag am Fels beitragen kann.
Für unsere Jugend werde ich im
kommenden Jahr mithilfe der
Gruppenleiter*innen Sicherungsstandards
des Alpenvereins vereinheitlicht
in allen Jugendgruppen
einführen.
37
JAHRESRÜCKBLICK 2025 – REFERAT JUGEND
Bierkistenklettern bei den Hanfwerken
in Füssen
Beim Tag der offenen Werkstatt mit
Ausbildungsmesse der Hanfwerke
Füssen war der DAV mit einer besonderen
Attraktion vertreten: dem
Bierkistenklettern! Hier konnten
Groß und Klein ihr Geschick – oder
zumindest ihren Mut – unter Beweis
stellen. Beim Bierkistenklettern
wird einem von unten eine Kiste
nach der anderen gereicht, die man
aufeinanderstapelt und gleichzeitig
hochklettert, bis der wackelige
Turm schließlich kippt und man
sanft im Sicherungsseil hängt.
Für die nötige Sicherheit sorgte ein
LKW-Kran der Firma Velle bau(t), an
dem das Sicherungsseil befestigt
war – und das war auch nötig:
Unsere Siegerin, die 9-jährige Mona
Reda, schaffte beeindruckende
27 Kisten und hielt damit den
Tagesrekord! Den zweiten Platz
belegte unser DAV-Wanderführer
Arto Teräs mit starken 23 Kisten.
Insgesamt stellten sich 32 Besucherinnen
und Besucher der wackligen
Herausforderung – teils ehrgeizig,
teils furchtlos, und alle mit einem
breiten Grinsen, wenn der Turm
schließlich fiel.
Ein herzliches Dankeschön geht an
alle helfenden Hände: die Felsenbeißer
Lasse und Jannis Niederprüm,
Cedric Trödel aus der JuMa
und unsere Trainer Emilia und
Berni, die beim Sichern, Kisten
hochreichen und Anfeuern tatkräftig
mitgewirkt haben.
Im Gegenzug hat die Jugend unserer
Sektion eine großzügige Spende
von Velle bau(t) erhalten, danke
dafür!
Text & Bilder: Emilia Gebler
38
Von der Halle an den Fels – Ein
Wochenende mit den Felsenbeißern
Im Mai 2025 durften wir in der Kletterhalle
übernachten. Ziel unserer
Mission? Raus an den Fels und rein
in die Natur!
Gestartet haben wir den Freitagabend
mit einem gemeinsamen
Abendessen und einem Spieleabend.
Ich selbst hatte hier zum
ersten Mal die Gelegenheit, die
Felsenbeißer richtig kennenzulernen,
mit denen Emilia schon seit
einigen Jahren ihre Montagabende
verbringt. Eine bunt gemischte,
sympathische Truppe, bei der von
Anfang an klar war: Dieses Wochenende
kann nur ein Erfolg werden.
Selbst die Nacht auf den Bouldermatten
haben wir ohne Rückenbeschwerden
überstanden – vielleicht
auch, weil alle so müde vom Spielen
und Lachen waren.
Am nächsten Tag ging es dann
endlich ans Klettern. Während
vormittags in der Halle und an den
Übungsankern im Kraftraum fleißig
Vorsteigen und Umbauen geübt
wurde, konnten wir am Nachmittag
die sonnigen Schwanseeplatten
erkunden. Für viele war es der erste
Kontakt mit echtem Fels – und die
Begeisterung war riesig!
Das Wochenende bot eine tolle Gelegenheit,
um Neues zu lernen und
Bekanntes zu festigen. Am Ende
mussten wir selbst sogar kaum
noch abbauen, weil uns die Felsenbeißer
schon zuvorkamen. Ein schöner
Abschluss eines Wochenendes,
bei dem Teamgeist und Eigeninitiative
großgeschrieben wurden.
Ein rundum gelungenes Erlebnis,
das definitiv Lust auf mehr macht!
Text & Bilder: Leah und Emilia
39
JAHRESRÜCKBLICK 2025
Eltern-Kind-
Klettergruppe
„Fels Äffchen“
Was für ein spannendes Jahr bei
unseren Fels Äffchen! Mit viel Begeisterung
und Energie waren unsere
jungen Kletter:innen zwischen
6 und 10 Jahren das ganze Jahr über
aktiv. Zum Saisonstart durften die
Kinder unter Anleitung von Stefendi
ihre eigenen Boulderrouten in
unserem Boulderraum gestalten
– kreative Linien, die bis heute gern
geklettert werden.Ein Highlight
war der Ausflug in die Boulderhalle
nach Kempten und die Teilnahme
an der Smove Kids Boulder Challenge,
bei der wir sogar mehrere
Medaillen gewinnen konnten.
Der absolute Höhepunkt war in
den Osterferien unser einwöchiges
Klettercamp in Arco. Wir haben
dort gemeinsam gezeltet, gelacht,
gekocht und gespielt – ein richtig
buntes, fröhliches Treiben. An den
Felsen zeigten die ca. 20 Kinder
tolle Fortschritte, und sogar die
Jüngsten wagten ihre ersten Vorstiegserfahrungen.
Nach jedem
erfolgreichen Klettertag ließen
wir den Abend gemütlich in der
hübschen Altstadt bei Eis und Pizza
ausklingen – einfach unvergesslich!
Von April bis Oktober waren
wir außerdem regelmäßig an den
Felsen rund um den Schwansee
unterwegs. Beim Saisonabschluss
mit Übernachtungsparty,
Pizza und Kinoabend
wurde noch einmal
ausgelassen gefeiert.
Besonders bedanken wollen wir uns
auf diesem Weg bei Cedric, der uns
seit Sommer tatkräftig unterstützt!
Zwei Kinder mussten uns leider
wegen Umzugs verlassen – doch
neue, motivierte Äffchen haben
ihre Plätze bereits eingenommen.
Wir freuen uns schon auf ein abenteuerreiches
viertes Jahr.
Thomas, Sebi und die Fels Äffchen
Bande
Eltern-Kind-Klettergruppe
Fels Äffchen
Altersgruppe
im Grundschulalter
Trainingszeiten: Do 16:00 - 17:30 Uhr
im Kletterzentrum Allgäu oder am
Fels (nicht in den Schulferien)
Kontakt & Infos:
Thomas Loderer & Sebastian Kunert
felsaeffchen@alpenverein-fuessen.de
40
JAHRESRÜCKBLICK 2025 – REFERAT JUGEND
Jahresbericht der Eltern-Kind-
Klettergruppe „Climbing Kids“
@ClimbingKids/DAV Sektion Füssen
Hallo, ich bin Lilli – der bekannteste
Chalk-Bag der „Climbing Kids“!
Vielleicht kennt ihr mich: Ich hänge
meistens am Gurt einer kleinen
Kletterheldin oder eines mutigen
Kletterheldens, und wenn’s mal
richtig spannend wird, stecke ich
voller weißem Magnesiastaub und
Abenteuerlust!
Also, schnappt euch ein paar Kekse
und hört gut zu – ich erzähle euch,
was im letzten Jahr bei unserer
Eltern-Kind-Klettergruppe „Climbing
Kids“ so alles los war.
Gleich zu Beginn des Jahres wurde
ordentlich angepackt. Manche
Kinder waren noch ein bisschen
schüchtern, wenn’s in die Höhe ging.
Aber glaubt mir: Nach ein paar Wochen
war keine Wand mehr sicher!
Mit jeder Runde wurde das Vertrauen
größer – in die eigenen Hände, in
die sichernden Eltern und natürlich
in mich, die kleine Kreidetüte, die
für trockene Finger sorgt. Ich sag’s
euch: So stolz war ich selten auf
meine Kids! Sogar die „Riesenschaukel“
quer durch die ganze
Halle hab ich mit den mutigen Kids
erleben dürfen.
Wenn die Kletterhalle nach Abenteuer
roch und das Lachen von unten
bis ganz nach oben hallte, dann
wusste ich – das ist wieder einer
dieser Tage. Die Eltern feuerten an,
die Kinder kletterten mit Feuereifer,
und ich staubte fröhlich vor mich
hin. Zwischendurch gab’s natürlich
Pausen – mit Apfelschnitzen, Nüssen,
Brezen und manchmal (psst!)
auch einer kleinen Schokoladenbelohnung.
Am Ende schaute ich dann
oft den Kids dabei zu, wie sie ein
41
JAHRESRÜCKBLICK 2025 – REFERAT JUGEND
paar Spielrunden „Feuer-Wasser-
Blitz“ mit den lustigen Erweiterungen
wie Kommando „Kaugummi“,
„Toaster“ oder „Waschmaschine“ in
der Boulderhalle spielten.
Im Sommer ging’s dann raus an den
Fels – und oh, wie schön das war!
Sonne, frische Luft und das Echo
vom Jubel, wenn jemand die Route
geschafft hatte. Ich musste ganz
schön aufpassen, dass mich keiner
auf dem Felsen liegen lässt, so begeistert
waren alle. Aber zum Glück
hat mich niemand vergessen.
Jetzt, am Ende des Jahres, kann ich
sagen: Die Climbing Kids sind richtig
groß geworden – nicht nur an
den Griffen, sondern auch im Kopf
und im Herzen. Sie sichern, klettern,
helfen sich gegenseitig und lachen
zusammen. Und ich? Ich bin einfach
nur stolz, Teil dieses bunten, chalkigen
Teams zu sein.
Also, liebe Leserinnen und Leser:
Wenn ihr das nächste Mal in der
Halle ein kleines lila Täschchen mit
einem frechen Grinsen seht – das
bin ich, Lilli, der Chalk-Bag. Und ich
freue mich schon auf ein neues Jahr
voller Abenteuer, Kletterspaß und
Magnesiastaub!
Bis bald und bleibt griffig!
Eure „Chalkbag Lilli“
Eltern-Kind-Klettergruppe
Altersgruppe:
Trainingszeiten:
Montag 16:00 - 17:30 Uhr
im Kletterzentrum Allgäu
(nicht in den Schulferien)
im Grundschulalter
Kontakt & Infos:
Helena Andres & Alex Dornhöfer
climbingkids@alpenverein-fuessen.de
ANZEIGE
42
JAHRESRÜCKBLICK 2025 – REFERAT JUGEND
Jugendgruppe „Felsenbeißer“
Die Saison 2024/25 war für unsere
Felsenbeißer ein ereignisreiches
und abwechslungsreiches Jahr!
Unsere Gruppe besteht aus Kindern
und Jugendlichen im Alter von 9
bis 15 Jahren – und sowohl beim
Training in der Halle als auch draußen
am Fels war wieder ordentlich
was los.
Nach einem guten Start in die
Saison stand im Dezember unser
Weihnachtsausflug auf dem
Programm. Dieses Mal ging es nach
Memmingen in die Boulderhalle,
wo alle nach Herzenslust bouldern,
knobeln und sich austoben konnten.
Neben viel Spaß an der Wand kam
auch das „Zsamhocken“ nicht zu
kurz und natürlich durfte ein Essen
am Ende nicht fehlen. Eine kleine
Weihnachtsfeier mit selbstgebackenen
Plätzchen und Punsch gab
es – wie es die jahrelange Tradition
will – natürlich trotzdem.
Im Frühjahr folgte unser erstes
Hallenübernachtungs-Wochenende
– ein besonderes Highlight,
das in einem eigenen Bericht noch
ausführlicher beschrieben wird. So
viel sei verraten: Es wurde wenig
geschlafen, aber umso mehr geklettert,
gespielt und gelacht.
Der Sommer stand ganz im Zeichen
des Kletterns am Fels. Mehrere
ausgiebige Tage verbrachten
wir draußen, wo die Kinder ihre
Hallenerfahrung endlich auf echten
Fels übertragen konnten. Ob beim
Toprope-Klettern, Vorstieg klettern
und Umbauen lernen oder beim
gemeinsamen Picknick, die Begeisterung
war bei allen spürbar.
Zum Saisonabschluss wurde es
dieses Jahr besonders gemütlich
(und ein bisschen chaotisch): Wir
haben in der Kletterhalle frische
Pizza selbst gemacht. Der Hefeteig
hatte dabei seinen ganz eigenen
Willen – was zu einer kleinen
Mehl- und Tomatensaucen-Schlacht
führte – aber das Ergebnis war
einfach köstlich! Ein gelungener
Abschluss für ein tolles Kletterjahr.
Wie jedes Jahr gab es auch ein
43
JAHRESRÜCKBLICK 2025 – REFERAT JUGEND
paar Veränderungen in der Gruppe:
Einige neue Felsenbeißerinnen und
Felsenbeißer durften wir herzlich
willkommen heißen, während wir
uns am Jahresende von unseren
älteren Mitgliedern verabschieden
mussten. Wir wünschen ihnen alles
Gute und weiterhin viel Freude am
Klettern!
Wir möchten uns bei allen Kindern
für ihre Motivation, ihren Mut und
den tollen Zusammenhalt bedanken
und bei den Eltern für ihre Unterstützung,
Fahrdienste, Hefeteig
machen, Zutaten einkaufen und das
Vertrauen, das Ihr uns entgegenbringt.
Außerdem auch ein herzliches
Danke an Leah für ihr großes
Engagement und ihren Beitrag
zu einer rundum gelungenen Atmosphäre
beim Hallenübernachtungswochenende!
Wir freuen uns schon jetzt auf viele
neue Abenteuer mit den Felsenbeißern
im kommenden Jahr!
Sportliche Grüße
Emilia und Berni
Text & Bilder: Emilia Gebler
Jugendgruppe Felsenbeißer
Altersgruppe
10 - 15 Jahre
Trainingszeiten:
Montag 17:30 - 19:00 Uhr
(nicht in den Schulferien)
im Kletterzentrum Allgäu
Kontakt & Infos:
Bernhard Gebler
felsenbeisser@alpenverein-fuessen.de
44
JAHRESRÜCKBLICK 2025 – REFERAT JUGEND
Neue Jugendgruppe: Berggämse
Seit Anfang Oktober haben wir eine
neue Jugendgruppe, welche nicht
nur klettern möchte. Unseren Fokus
möchten wir auf die Berge legen,
das heißt wir möchten Wandern,
Biken, Rodeln, Skifahren und vieles
mehr. Wenn so etwas gerade nicht
möglich ist, sind wir in Rieden in
der Kletterhalle. Generell möchten
wir eine Gruppe bereitstellen, in
der man alles machen und über sich
hinauswachsen kann.
Eure Lisa und Fabienne
Jugendgruppe Berggämse
Altersgruppe
14 - 18 Jahre
Trainingszeiten:
Jeden Dienstag 18:30 Uhr
10-12 Jugendliche
Kontakt & Infos:
Fabienne Kretschmar
berggaemse@alpenverein-fuessen.de
Ihr kompetenter
partner für den
holzbau
zImmereI & holzbau
dachkonstruktIonen & Gauben
sanIerunG
abbund-technIk
holzfaser-eInblasdämmunG
dachdeckerarbeIten
dachfenster
trockenbau
ZIMMEREI MERKL GMbH
balkone & fassaden
Im Tal 6 | 87669 Rieden a. Forggensee
Tel: 083 62 / 48 47 | Fax: 083 62 / 55 31
www.merkl-zimmerei.de
www.soleno-haus.de
ANZEIGE
45
JAHRESRÜCKBLICK 2025 – REFERAT JUGEND
Jugendgruppe „Jüngere Mannschaft“
Frühjahrsausflug in die Dolomiten
Der April macht, was er will.
Diese altbekannte Bauernregel traf
auch auf unseren diesjährigen Frühlingsausflug
zu. Unsere Kletterspots
lagen dieses Jahr in den Dolomiten,
verteilt um den Toblacher See, an
dem wir auch gecampt haben.
Trotz des ab und zu wiederkehrenden
Regens und der winterartigen
Temperaturen ließen wir uns vom
Klettern nicht abhalten und waren
an drei verschiedenen Kletterfelsen,
bei denen für jeden die passende
Schwierigkeit mit dabei war.
An den Abenden haben wir zusammen
gekocht und saßen anschließend
immer lustig zusammen.
Im Gesamten war es ein sehr
schöner Ausflug mit viel Spaß und
Freude.
Louis Friedl
Herbstausflug zur Anderl Alm
Freitag ging’s los – nach der üblichen
„Wer hat was vergessen?“-
Runde sind wir abgefahren. Nach
2 Stunden Fahrt kamen wir am Fuß
des Braunecks an. Der Aufstieg zu
unserer Selbstversorgerhütte, der
Anderl-Alm, war anstrengend, aber
oben gab’s für uns, nach gemeinsamen
kochen, eine runde Chili sin
Carne. Ein paar Spiele später ging
es für uns dann auch schon in die
gemütlichen Betten. Am Samstag
ging es nach einem gemeinsamen
Frühstück zu den Felsen an der
Stie-Alm. Auch wenn Kälte und teils
dichter Nebel immer dabei war,
hatten wir unseren Spaß und ein
paar tolle Routen zum Klettern.
Abends verteilten wir unsere neuen
Pullover und T-Shirts, damit niemand
frieren musste und heizten
den Ofen gut ein. So konnten wir
46
JAHRESRÜCKBLICK 2025
uns dann gemeinsam ans Kässpätzle
kochen machen, was mit
Musik einige Freude bereitete.
Sonntags ging es für uns noch in
den Zirkuskessel, der wieder einige
tolle und knifflige Routen zu bieten
hatte. Diesmal mit mehr Sonne
haben wir den Tag noch genossen,
bevor es für uns wieder ins Tal ging.
Der Ausflug war ein voller Erfolg
und sollte definitiv wiederholt
werden! Besonders war diesmal,
dass wir zu 16. waren und somit alle
Gruppenmitglieder mitgefahren
sind.
Maria Marczinek
Unser Programm für 2026
Frühjahrsausflug 2026
Campingwochenende in Chiavenna
Herbstausflug 2026
Hüttenwochenende auf dem
Bodenscheidhaus
Jugendgruppe Mountain Teens
Altersgruppe
13 - 17 Jahre
Trainingszeiten:
Montag 18:00 - 20:00 Uhr
im Kletterzentrum Allgäu
(nicht in den Schulferien)
Kontakt & Infos:
Pierre Breitwieser & Tim Petzold
mountainteens@alpenvereinfuessen.de
ANZEIGE
47
JAHRESRÜCKBLICK 2025 – REFERAT JUGEND
Jahresbericht Jungmannschaft
Die Jungmannschaft blickt dankbar
auf ein ereignisreiches und gelungenes
Jahr 2025 zurück. Zahlreiche
gemeinsame Erlebnisse haben uns
als Gruppe geprägt und werden uns
noch lange in Erinnerung bleiben.
Beim theoretischen und praktischen
Wissensaufbau dürfen wir
seit vielen Jahren auf eine verlässliche
Unterstützung zählen: Pit
Rohwedder. Nach einem fundierten
Vortragsabend zur Lawinenkunde
begleitete er uns auf das Füssener
Jöchle. Dort vertieften wir die verschiedenen
Abstraktionsstufen des
Lawinenlageberichts und verglichen
sie mit den realen Bedingungen vor
Ort. Mit großer Sorgfalt analysierten
wir ein Schneeprofil hinsichtlich
Temperatur, Festigkeit, Korngrößen
und weiterer relevanter Parameter.
Anschließend überprüften wir
unsere Einschätzungen mithilfe
unterschiedlicher Blocktests und
lernten, welcher Test sich für welche
Situation eignet. Wir möchten
uns herzlich bei Pit bedanken, auf
den wir in Ausbildungsfragen seit
vielen Jahren zählen dürfen.
Die herausfordernde Schneelage
des vergangenen Winters erforderte
spontane Flexibilität bei der
Zielwahl, und so führte uns der Weg
auf das Meißner Haus in den Tuxer
Alpen – eine kleine, urige Hütte
und ein idealer Ausgangspunkt
für unsere Touren. Mit der Überschreitung
des Glungezers, einem
weiteren LVS-Trainingsnachmittag
sowie der Besteigung des Morgenkogels
gelang uns ein abwechslungsreiches
Programm. Selbst drei
ausgebrochene Skikanten aufgrund
der geringen Schneehöhe konnten
die gute Stimmung nicht trüben.
Die Idee für den diesjährigen
Skitourenausflug entstand bereits
vor drei Jahren, als unser Blick vom
Monte Cevedale nach Süden zum
leuchtend weißen Adamello-Massiv
schweifte. Nachdem die Hütten am
Flüelapass frühzeitig ausgebucht
waren, bot sich dieses Jahr die
Gelegenheit, das Gebiet endlich aus
nächster Nähe zu erkunden. Unser
Stützpunkt, das Rifugio ai Caduti
dell’Adamello auf 3.040 Metern, ist
eine geschichtsträchtige Hütte am
Rand des Ghiacciaio dell’Adamello,
an der sich die Folgen des Klimawandels
eindrucksvoll beobachten
lassen – das Eis reichte früher direkt
bis an die Hütte heran. Neben
dem beeindruckenden Alpingelände
trug auch die italienische Kultur
zu einem gelungenen Ausflug bei:
Die Aussicht auf Cappuccino oder
Gelato erleichterte so manche
Anstrengung. Und Anstrengung gab
es reichlich – zahlreiche Aufstiege
in hervorragendem Schnee sorgten
für viele unvergessliche Momente.
Im April wurde wieder das traditionsreiche
und hart umkämpfte
Kofelrennen ausgetragen. Wir gra-
48
JAHRESRÜCKBLICK 2025
tulieren Tobias Schweiger und Nina
Walter herzlich zu ihren fulminanten
Siegen.
Da die Nachfrage nach Hüttenplätzen
– auch aus norddeutschen Regionen
– weiterhin ungebrochen ist,
waren viele Ziele bereits Wochen
im Voraus ausgebucht. Wir entschieden
uns daher, das eher selten
besuchte heimische Sektionsgebiet
aufzusuchen. Die Genusstour am
Finger nutzten wir zum Einklettern,
am Niederen Straußberg zwangen
uns jedoch massive Steinschläge
zum Rückzug.
Unser Sommerausflug führte uns
anschließend ins Bergell auf die
Albignahütte. Dort erwarteten uns
bester Granit, ideales Gelände
zum Legen mobiler Sicherungen
sowie ununterbrochener Sonnenschein.
Unter Anleitung von Pierre
Breitwieser konnten wir intensiv
üben und wertvolle Erfahrungen
sammeln. Abgerundet wurde der
Ausflug durch zwei Tage Sportklettern
in den Gebieten am Silsersee
und am Berninapass.
Besonders stolz sind wir auf unser
starkes Team bei der Grüntenstaffette.
Trotz nassen und nebligen
Wetters erreichten wir den
50. Platz – bei insgesamt 250 angetretenen
Teams eine hervorragende
Leistung. Unser Sportkletterausflug
führte uns dieses Jahr in die Fränkische
Schweiz. Das Frankenjura,
eines der bekanntesten Klettergebiete
Deutschlands, wurde
seinem Ruf trotz Regen und Kälte
49
mehr als gerecht. Die langen
Abende am Lagerfeuer boten
einen gemütlichen Rahmen, um die
Erlebnisse des Tages Revue passieren
zu lassen. Neben unseren
gemeinsamen Unternehmungen in
Fels, Eis und Schnee ist auch die
Vereinsarbeit ein wichtiger Teil
unserer Identität. So unterstützten
wir erneut bei Hüttenarbeitseinsätzen,
räumten an den Oberen
Schwanseeplatten auf und führten
im Rahmen der Kinderstadtolympiade
den Kletterpart für über 100
Kinder durch.
Text & Bilder: Maurits Bakker,
Jannik Jenne und Leon Bücken
50
JAHRESRÜCKBLICK 2025 – REFERAT JUGEND
Jungmannschaft
Die Jungmannschaft ist ein loser Zusammenschluss
von berg- und kletterbegeisterten
jungen Menschen
zwischen 18 und 30 Jahren. Gemeinschaftstouren
werden eigenverantwortlich
geplant und durchgeführt.
Unsere Unternehmungen reichen
von einfachen Klettereien bis hin zu
anspruchsvollen Eis- und Hochtouren
- von nahen Klettergebieten bis
hin zu Zielen in der weiten Welt.
Wenn du klettern kannst, Lust auf
Berge und ein aktives Gruppenleben
hast, dann schau doch mal
vorbei!
Unser Programm für 2026:
20.01.2026
Jahreshauptversammlung der
Jungmannschaft um 19:30 Uhr
06.02-08.02.2026
Kleiner Skitourensauflug FPH
26.3.-03.04.2026
Skitourenausflug
03-05.07.2026
Alpinkletterausflug
11.-16.08.2026
Sommerausflug
Altersgruppe
18 - 30 Jahre
Ende 09.2026
Teilnahme an der
Grüntenstafette
02.10.-04.10.2026
Sportkletterausflug
Trainingszeiten:
Montag ab 19:00 Uhr
im Kletterzentrum Allgäu
Kontakt & Infos:
Maurits Bakker
juma@alpenverein-fuessen.de
51
HINAUS
MIT
GEMEINSAM
ERREICHEN
WIR DAS ZIEL.
HOCH
–
2025
BIHLER
Unser Ausbildungsprogramm findest du auf www.bihler.de/ausbildung
52
JAHRESRÜCKBLICK 2025 – KLETTERHALLE
Kletterhallenbericht 2025
In der Kletterhalle geht ein recht
erfolgreiches Jahr zu Ende. Nachdem
2024 ein Teil der Kletterhallenwände
erneuert wurde und
diese mit neuen Griffen und Routen
bestückt wurden, haben sich in
diesem Jahr weitere neue Kletterer
begeisterte in der Halle eingefunden.
Was über das ganze Jahr
zu positiven Besucherzahlen und
natürlich Umsätzen führte.
Das Feedback der Besucher fiel
stets gut aus, dank dem Routenbauteam,
das mittlerweile aus neun
Routenbauern besteht und dem
harmonischem und freundlichen
Thekenteam, welches sich mittlerweile
engagiert beim Boulderschrauben
einbringt.
Über die Wellpass App und Königs-
Card Nutzer kommen zusätzlich
weitere Kletterer in die Kletterhalle
auch aus anderen Kletterhallen
und dem Außerfern zu uns. Außerdem
hat sich das Eintrittssystem
mit Karte für Jahres-, Halb- und
11er-Karten-Besitzern etabliert und
trägt dazu bei, dass die Kletterhalle
auch häufig außerhalb der Öffnungszeiten
genutzt werden kann.
Mit der Erneuerung der Heizung
(Wärmepumpe, Speicher usw.) und
das Erschließen der PV-Anlage wurde
ein weiterer Schritt in Richtung
umweltfreundlicher Kletterhalle
getan.
Als nächster Schritt steht eine
Vergrößerung der Überdachung
am Boulderaußenbereich an, um
die Matten besser zu schützen und
zusätzlich die PV-Anlage zu erweitern,
um immer mehr autark die
Kletterhalle betreiben zu können.
Sehr positiv ist des weiteren zu erwähnen,
dass die ständig steigende
Auslastung der Kinder- und Jugendklettergruppen
unserer DAV Sektion
in allen Altersgruppen zunimmt
und sich die Wartelisten erweitern.
Zusätzlich wird die Kletterhalle
auch von Schülern des Gymnasiums
sowie der Real- und Mittelschulen
von Füssen, Hohenschwangau und
Pfronten sowie von Therapie- und
Reha-Gruppen außerhalb der Öffnungszeiten
genutzt.
Durch ehrenamtliche Trainer der
Sektion werden regelmäßig Toprope
und Vorstiegskurse angeboten, die
in diesem Jahr immer gut besucht
wurden und dadurch die Anzahl der
Kletterbegeisterten ständig steigt.
Dank dem Engagement des ehrenamtlichen
Routenbauteams, der
Trainer und natürlich des tollen
Thekenteams blicken wir positiv auf
das kommende Jahr.
Viel Freude, Spaß und ein
unfallfreies Klettern.
Reiner Hösle
Kletterhallenreferent
53
JAHRESRÜCKBLICK 2025 – KLETTERHALLE
Ein weiterer Meilenstein in
der Nachhaltigkeit
PV-Anlage, Batteriespeicher und Wallbox für die
DAV Kletterhalle in Rieden am Forggensee
Mit Blick auf Nachhaltigkeit und
regionale Wertschöpfung setzt
die DAV Sektion Füssen mit ihrer
Kletterhalle in Rieden am Forggensee
ein Zeichen. Mit der Installation
einer Photovoltaik-Anlage, ergänzt
durch einen leistungsstarken E3/DC
Batteriespeicher und einer ersten
Wallbox, beweist die Sektion wieder
Weitblick und Engagement für den
Umweltschutz. Die Kommunikation
und Planung lag in der Hand von
Stefan Guggemos.
Gerne haben wir als Photovoltaik
Scholz GmbH & Co. KG als Elektriker
vor Ort das Projekt angenommen
und die optimale Lösung für ein
wirtschaftliches und energieeffizientes
Zusammenspiel der Komponenten
gefunden. Als lokaler
Anbieter kennen wir die Gegebenheiten
vor Ort und konnten ein
maßgeschneidertes Konzept aus
einer Hand liefern - von der
Elektroinstallation bis zur Lade-
Infrastruktur.
Bedeutender Vorteil der Installation:
Die gemeinsame Ausnutzung
von Dach und Fassade in den drei
wichtigsten Himmelrichtungen
Ost/Süd/West ermöglichen im
Sommer und im Winter die optimale
Stromversorgung. Die PV-Anlage
erzeugt zu jeder Jahreszeit nun
einen bedeutenden Teil des benötigten
Stroms direkt vor Ort. Durch
den E3/DC Batteriespeicher wird
der überschüssige Solarstrom gespeichert
und steht auch dann zur
Verfügung, wenn die Sonne nicht
scheint, etwa in den Abendstunden,
wenn die Kletterhalle am stärksten
frequentiert ist.
Ein weiterer wichtiger Schritt ist
die Installation einer E3/DC Wallbox,
die das intelligente Energiemanagement-System
des Speichers
nahtlos ergänzt. Die bereits installierte
Wallbox ist für den internen
Gebrauch, im Gespräch ist eine
weitere öffentliche Ladestation.
Sie ermöglicht das effiziente
Laden von Elektrofahrzeugen mit
überschüssigem Solarstrom und
Abrechnungssystem, was einen
zusätzlichen Anreiz für Mitglieder
und Besucher des Kletterzentrums
schafft, auf umweltfreundliche
Mobilität umzusteigen.
Dieses Projekt ist nicht unser
erstes gemeinsames Vorhaben:
Bereits auf der Fritz-Putz-Hütte der
DAV Sektion Füssen wurde erfolgreich
eine PV-Anlage mit Batterie-
54
speicher installiert. Die positiven
Erfahrungen dort bestätigten, dass
die Zusammenarbeit mit Photovoltaik
Scholz der richtige Weg in eine
nachhaltige Zukunft ist. Wir, das
Team von Photovoltaik Elektrotechnik
Scholz, möchten uns herzlich
beim DAV-Team derSektion Füssen
für ihr Vertrauen und ihre hervorragende
Kooperation bedanken.
Wir freuen uns darauf, auch in
Zukunft wieder die Chance zu
bekommen, umweltgerechte und
leistungsfähige Energielösungen
zu realisieren und unsere Region
gemeinsam ein Stück nachhaltiger
zu gestalten.
Text: Firma Scholz
Bild: DAV Sektion Füssen
Verstärkung gesucht:
Elektriker Energie- und Gebäudetechnik
Azubi Elektriker Energie- und Gebäudetechnik
(mwd)
ANZEIGE
55
JAHRESRÜCKBLICK 2025 – NATURSCHUTZREFERAT
Naturschutz in unserer Sektion.
Welche Landschaft schützen wir?
Was ist eigentlich Landschaft?
Ein zentraler Begriff, der ständig
benutzt, aber oft unterschiedlich
ausgelegt wird. Der Europarat
definiert Landschaft: „Landschaft“
[ist] ein vom Menschen als solches
wahrgenommenes Gebiet, dessen
Charakter das Ergebnis des Wirkens
und Zusammenwirkens natürlicher
und/oder menschlicher Faktoren ist.
Europarat (2000)
Die Deutung des Begriffes „Landschaft“
geht auf das Althochdeutsche
(8. Jhdt.)“ zurück. Es ist eine
Zusammensetzung aus „Land“ im
Sinne von Gegend (lat. Regio) und
„scaf“ = schaffen, wirken, gestalten.
Durch das „Schaffen“ (Tätigkeit)
des Menschen wird aus „Land“ erst
„Landschaft“, die heutige Kulturlandschaft.
Unsere Landschaft ist
eine über Jahrtausende genutzte
Kulturlandschaft mit kleinen
„Naturlandschaftsinseln“ (etwa
oberhalb der Baumgrenzen und in
Schluchten). Landschaft ist Träger
von Kultur und Natur. Jeder von uns
hat einen eigenen Blick auf seine
Landschaft. Dieser Blick ist geprägt
von seinen individuellen Interessen
und den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen.
Jeder hat seine
eigene Landschaft, aber Landschaft
verbindet oft trotz unterschiedlicher
Werthaltungen, Herkunft und
Interessen.
Die Bewohner Füssens und der Umgebung
haben über Jahrhunderte
diese ökologische Kulturlandschaft
geschaffen. Sie pflegen das kulturelle
und das ökologische Erbe. Mit
dieser heimatlichen Landschaft
identifizieren sich viele: Sie ist
abwechslungsreich, überschaubar,
erhaben, erschlossen und hat –
trotz großer Verluste – immer noch
wirkliche ökologische Schätze. Sie
sind eingebettet in einer Kulturlandschaft,
die sich seit Jahrtausenden
weiterentwickelt hat.
Diese Kulturlandschaft entspricht
dem emotionalen Bild der „Städter“,
das von einer Erholungslandschaft
erwartet wird. Aber gleichzeitig
erwarten sie auch städtische
Infrastrukturen und moderne
Freizeiteinrichtungen. Seit einigen
Jahren wurde zudem das Bedürfnis
nach „kontrollierter Wildnis‘“
geweckt. Naturschutzgebiete oder
Nationalparks sollen auch dieses
Spektrum abdecken.
Diese Landschaft lebt. Die einzige
Konstante ist die Veränderung.
Auch in Zukunft prägen die gesellschaftlichen
Kräfte (etwa Gewerbe,
Landwirtschaft, Tourismus oder
Energie) das Bild der Landschaft.
Neue Landschaftsbegriffe etablieren
sich: etwa Industrie-, Stadt-,
Freizeit- oder Energielandschaften.
56
(2) (3)
(1)
Harte ökologische Argumente
treffen auf harte ökonomische Fakten.
Dabei spielen oft die weichen
kulturellen und sozialen Argumente
für die heimatliche Landschaft im
Empfinden der Menschen eine
große, nicht zu unterschätzende
Rolle. Aber wieviel und welche
Veränderung verträgt diese Landschaft?
Und, wie werden wir unserem
ökologischen und kulturellen
Erbe gerecht?
In diesen Prozess eingebunden ist
natürlich auch unsere Sektion als
anerkannter Naturschutzverband.
In unserem Arbeitsgebiet haben
wir noch wirkliche ökologische
Schätze. Sie sind eingebettet in
einer Kulturlandschaft, die sich seit
Jahrtausenden weiterentwickelt
hat. Auch in diesem Jahr bemühte
ich mich als Naturschutzreferent in
Vorträgen, in Veröffentlichungen,
in Exkursionen, in der Mitarbeit im
Naturschutzbeirat oder in Stellungnahmen
zu Naturschutzprojekten
die ökologischen und kulturellen
Aspekte unserer Heimat in den
Vordergrund zu stellen. Wir haben
ein wachsames Auge und sind immer
dialogbereit.
In diesem Sinne freue ich mich auf
eure Unterstützung.
Herzliche Grüße
Peter Nasemann
Naturschutzreferent
(1) Blick auf das Arbeitsgebiet der
Sektion Füssen: Das westliche
Ammergebirge mit der Bleckenau.
(2) Eingebettet in diese seit Jahrhunderten
genutzten Kulturlandschaft,
die wilden Schluchten der Pöllat.
(3) Blick von Osten auf die obere
Bleckenau mit Jägerhütte, Alpweiden
und auf den Säuling.
Text & Bilder: Peter Nasemann
57
58
JAHRESRÜCKBLICK 2025 – REFERAT TOUREN
JAHRESRÜCKBLICK 2025 – REFERAT TOUREN
Gemeinsam unterwegs auf Skitour!
Rückblick auf den Tourenwinter 2025
Traditionell begannen wir unser
Skitourenprogramm wieder mit
einem Kurs zum komplexen Thema
Lawinengefahr und Verschüttetensuche.
Über zwei Tage haben wir
Erfahrungen ausgetauscht, Wissen
vermittelt und vor allem draußen
im Gelände praktisch und realitätsnah
viel geübt.
Nach zwei kleineren Halbtagestouren
im Tannheimer Tal stand dann
mit der Überschreitung der gesamten
Nagelfluhkette vom Hochgrat
bis Immenstadt die nächste größere
Skitour auf unserem Programm.
Trotz des vorherrschenden
Schneemangels, wir starteten nach
dem Motto „probieren wirs halt
mal“, trafen wir auf überraschend
gute Verhältnisse! Vor allem die
Abfahrten durch die Flanken und
Rinnen, die sogenannten „Schläuche“,
waren allerfeinstes Pulverschneevergnügen!
Der Mehlsack ist für uns Skibergsteiger
erst nach Ende der Skisaison
am Arlberg richtig interessant.
Wenn die Lifte in Lech und St. Anton
stehen, dann wird auch am Mehlsack
das Heli Skiing eingestellt, es
kehrt Ruhe ein und die Abfahrten
gehören wieder denen, die auch
selber aufgestiegen sind!
Inzwischen hat es ja bereits wieder
in die höheren Berge geschneit
und die nächste Wintersaison steht
vor der Tür. Unser Programm für
den Winter 2026 findet Ihr hier im
Jahresbericht, auf der Homepage
unserer Sektion oder neu auf der
App der Sektion Füssen des Deutschen
Alpenvereins.
Wolfi Mayr
Tourenreferent
Zum Ende der Tourensaison fuhren
wir ins Lechquellengebiet, um mit
dem Mehlsack einen Klassiker zum
Saisonabschluss zu besteigen.
59
JAHRESRÜCKBLICK 2025 – REFERAT TOUREN
Bericht zur Eisgrundausbildung 2025
Was vereint einen Rentner, einen
Mechatroniker, einen Freiberufler,
eine Profi-Geigerin, einen Gruppenleiter
Projektmanagement, einen
Vertriebsmitarbeiter und eine
Physiotherapeutin? Die Liebe zu
den Bergen, die Leidenschaft fürs
Bergsteigen und die Mitgliedschaft
im DAV Füssen. Dieser bietet einmal
im Jahr als besonderes Schmankerl
sechs Personen die Teilnahme
an der Eisgrundausbildung. Diese
besteht aus einem eintägigen
Theorieteil und einem dreitägigen
Praxisteil.
Für die Theorie, bei der es darum
geht die Voraussetzungen für
die Übungen am Taschachferner
zu schaffen, trafen sich die fünf
Männer und zwei Frauen am 21. Juni
2025 in der Sektions-Kletterhalle
in Rieden am Forggensee. Auf dem
Programm standen Eis- und Knotenkunde,
Tourenplanung und Spaltenbergungsmethoden.
Doch bevor
es richtig losging, erklärte DAV-Ausbildungsleiter
Markus Anderl erst
einmal die notwendige Ausrüstung.
Bei den Kosten zum notwendigen
Equipment staunten die Teilnehmenden
indes nicht schlecht.
Eine gute Rohreisschraube, die im
vorderen Teil zum Einbohren in das
Eis aus dem festerem Metall, Eisen,
darüber hinaus zur Gewichtsreduzierung
aus Alu besteht und zudem,
um den Sicherheitsstandards zu
entsprechen, mindestens 16 cm
lang ist und zur praktischen Handhabung
eine Kurbel besitzt, kostet
um die 70 Euro. Eine Eisschraube
pro Person, 3 HMS-Karabiner und
2-Schnappkarabiner, 3 Längen an
Prusikschlingen (6mm), eine lange
wie eine kurze Bandschlinge sind
wie die Steigeisen geeigneten,
eingelaufenen Bergschuhe, der
Klettergurt und -helm neben ein
paar anderen Materialien Pflicht.
Eispickel und Steigeisen kann man
60
JAHRESRÜCKBLICK 2025 – REFERAT TOUREN
sich in der Regel am Taschachhaus
ausleihen, wenn allerdings keine
verfügbar seien, so kann derjenige
nicht an der praktischen Übung teilhaben.
Das Risiko wollte keiner der
Sechs eingehen. Zudem müssen die
Steigeisen zum Schuh passen (was
sich oftmals erst durch das Anprobieren
feststellen lässt).
Im Rahmen der Materialkunde hat
Markus auch auf die begrenzte
Haltbarkeit von sicherheitsrelevanten
Teilen wie Seilen, Schlingen,
Klettergurt, -helm und -steigset
hingewiesen. Letzteres ist nicht
zwingend notwendig für eine
Hochtour, jedoch im Rahmen der
Ausbildung zusammen mit Hüttenschlafsack
und wetterfester geeigneter
Kleidung mitzubringen. Nach
ein paar Stunden Materialkunde
und einer kurzen Pause ging es los
mit der Knotenkunde. Markus, mit
dessen Lieblingsknoten, dem gelegten
doppelten Bulin, manch einer
zu kämpfen hatte, stellte vorab
klar: „Es gibt keinen fast richtigen
Knoten. Entweder er ist richtig oder
falsch.“ Nach der Mittagspause
lernten die sechs Hochtouren-
Interessierten bei der simulierten
Spaltenbergung warum. Zum
einen hängt das Leben von einem
selbst oder dem Bergkameraden
daran, zum anderen bekommt man
schlecht gemachte Knoten nur sehr
schwer bis gar nicht mehr gelöst.
Man stelle sich das Prozedere unter
realen Bedingungen vor: Im Eis,
bei Kälte, mit dicken Handschuhen
und wenn der zu Rettende nicht
entspannt, unten an der Treppe
der Kletterhalle steht und dabei
am Smartphone den Start eines
Rennens verfolgt, sondern bei Eiseskälte
in der Spalte hängt und bei
jedem weiteren Rutsch nach unten
einer Verletzungs- oder gar Todesgefahr
ausgesetzt ist.
Zum Abschluss durfte jeder erste
Handgriffe zur Selbstrettung aus
der Spalte bei Sicherung durch
einen Kameraden üben und eine
Ahnung davon bekommen, welchen
Kraftaufwand es Bedarf sich,
sofern erforderlich, selbst aus der
Spalte zu „prusiken“. Dass der Kurs
nicht die Techniken zum Begehen
eines Gletschers in einer Zweier-
Seilschaft beinhaltet, hatte Markus
bereits vorher klargestellt. Bevor
sich bei der echten Spaltenbergung
am Gletscher zeigte, welche
Kräfte wirken und wieviel einfacher
61
JAHRESRÜCKBLICK 2025
es bereits ist jemanden in einer
Sechser-Seilschaft aus der Spalte
zu ziehen, zeigte sich im ca. zweistündigen
Aufstieg von Mandarfen
zum Taschachhaus der Einfluss vom
Gewicht des Tourenrucksacks. Wie
so oft hatte jeder seinen Rucksack,
unabhängig von der Größe, vollgepackt.
Der Praxisteil startete am 28. Juni
mit einem gemeinsamen Abendessen
auf dem Taschachhaus, bestehend
aus einem 4-Gang-Menü, bei
dem keiner hungrig ins Bett ging.
Sogar die Option „glutenfrei“ konnte
dazu gebucht werden. Der aus
dem Wuppertal stammende Teilnehmer,
der zusammen mit seiner
Freundin aus dem Ruhrgebiet die
weiteste Anreise hatte, nahm sich
und den gemeinen Ruf als selbigen
charmant auf die Schippe. So wurde
der Begriff „Wuppertaler“ zum Running
Gag des Lehrgangs. Das Paar
ist schon länger Mitglied im DAV
Füssen und so oft wie möglich dort
in Urlaub, auch weil die Oma von ihr
Füssenerin ist.
Nach dem Essen wurde es dann
ernst - zumindest relativ. Bei der
Spaltenbergungsübung im Treppenhaus
zeigte sich wer seine Knoten
geübt hatte. Die Abläufe waren bei
allen noch recht holprig und festigten
sich beim erneuten Durchspielen
aller Positionen in den zwei
Dreier-Seilschaften. Dann noch kurz
die Sachen für den Folgetag richten.
Für 6:30 Uhr war das Frühstück angesetzt,
6 Uhr war bereits vergeben.
Denn nicht nur bei den Bergungsarbeiten,
auch im ca. 160-Personen
fassenden Taschachhaus (DAV-Ausbildungsstätte
in den Ötztaler Alpen)
läuft alles nach einem festem
Plan, den es nicht durcheinander zu
bringen gilt.
Nachdem abgefragt wurde, ob jeder
alles Notwendige dabei hat, wanderte
die Gruppe hinter Markus zum
Taschach-Ferner. Für Vier war es die
erste richtige Gletscherbegehung,
zwei hatten bereits Erfahrungen im
Eis. Vor dem Austesten des Grips
mit und ohne Steigeisen, diente ein
Firnfeld zum Graben des s.g. „Toten
Mann“. Ist der Untergrund für eine
Sicherung durch Eisschraube zu
weich kann das systematische Eingraben
des Eispickel als Stand dienen.
Nachdem jeder seinen Toten
Mann gebaut hatte, zogen alle mit
geballter Kraft an einem solchen.
Die Sicherung hielt stand. Neben
dem Bergauf- und Bergablaufen am
Gletscher unter Berücksichtigung
möglicher, gut sichtbarer Spalten,
zeigte Markus das korrekte Anbringen
der Ausrüstung am Gurt. Die
Gruppe wiederholte das Bilden der
62
JAHRESRÜCKBLICK 2025 – REFERAT TOUREN
Dreier-Seilschaft und lernte zum
ersten Mal eine Standsicherung mit
zwei Eisschrauben zu bauen, denn
im Gegensatz zur Übung am Treppengeländer
gibt es auf dem Gletscher
keinen geeigneten Fixpunkt.
Als besonderen Kniff, wenn beispielsweise
auf Grund von starkem
Gefälle abgeseilt werden muss, und
man keine teure Rohreisschrauben
im Eis lassen möchte, kann man mit
selbiger zwei Löcher (versetzt je 60
Grad zum Eis) bohren, die sich kreuzen.
Mit einem Gerät, das aussieht
wie eine große Häkelnadel kann
die Einmeter kurze Reepschnur
durchgezogen werden und samt
Sackstich als Standsicherung
dienen. Korrekt angewendet ist
die s.g. Abalakov-Eissanduhr eine
materialsparende Sicherungsmethode
vor allem beim Eisklettern.
Für den Rückweg bestimmte Markus
einen Führerwechsel, der zeigte,
dass keiner in der Gruppe so exakt
aufgepasst hatte, und die Gruppe
an einer zuvor wenig beachteten
Kreuzung falsch gelaufen wäre. Vom
kleinen Gletschersee aus, den zwei
Teilnehmende als Badesee nutzten,
fand die Gruppe problemlos zurück.
Für Kaffee und Kuchen war es bereits
zu spät, aber dafür hatte die
Mannschaft das Pitztaler Kaiserwetter
bis kurz vor dem Abendessen
ausgenutzt. Da für den Montag
bereits ab Mittag Regen und
zum frühen Nachmittag Gewitter
gemeldet wurden, startete Tag 2
mit einem Frühstück um 6 Uhr und
der Bitte, dass alle bis 7 Uhr samt
Ausrüstung vom Vortag plus Steigeisenset
Abmarsch bereit sind. Der
obligatorische Ausrüstungscheck
offenbarte seine Wichtigkeit: Einer
hatte das Steigeisenset noch im Lager
und konnte es dann noch rasch
holen. Wäre dies erst am Fuße des
Klettersteiges, nach ca. 90 Minuten
Marsch aufgefallen, hätte die Gruppe
den Steig, vom Wetter unabhängig,
nicht in Angriff nehmen können.
Noch zeigte sich der Himmel über
der Sektionsgruppe weitgehend
wohlwollend, so dass Markus
entschied, den Aufstieg über den
Tobias-Jungk-Klettersteig anzugehen.
Für den Wuppertaler und seine
Freundin war es das erste Klettersteigerlebnis,
dass sie bei einer
Schwierigkeit von B/C mit Anleitung
von Markus souverän meisterten.
Die Übungen oben am Gletscherausläufer
fielen dann den zunehmenden
dunklen Wolken zum Opfer.
Der Rückweg führt entweder über
stark vereistes, matschiges und
sehr rutschiges Gelände, welches
Markus unbedingt meiden wollte,
oder über den Klettersteig, der bei
Regen und Nässe ebenso risikoreich
wäre. Diesmal erreichte die Gruppe
das Taschachhaus rechtzeitig für
Kaffee und Kuchen. Zwar verzogen
sich die Schlechtwetterwolken und
das Gewitter erreichte die DAV-Hütte
erst gegen 20 Uhr, doch alle waren
sich einig, dass sie dieses Risiko
als Gruppe nicht hätten eingehen
wollen. Nach einer kurzen Stär-
63
64
Jetzt in der Sparkasse Allgäu durchstarten.
www.sparkasse-allgaeu.de/karriere
JAHRESRÜCKBLICK 2025 – REFERAT TOUREN
kung zeigte Markus nochmal, wie
man sich am Seil des Winterlagers
hinauf „prusikt“ und es schafft,
zugleich die Bremsknoten aus dem
Seil zu lösen. Jeder durfte testen.
Wer noch ausreichend Energie und
Ehrgeiz hatte, konnte Fensterln und
schauen, welche Farbe die Bettwäsche
im Winterhaus hat. Nach dem
Abendessen erklärte Markus noch
die Grundpfeiler der Tourenplanung.
Der dritte und letzte Tag startete
wieder um 6 Uhr mit Frühstück. Im
Anschluss ging es nochmal zum
Taschachgletscher, um die Spaltenbergung
unter möglichst realen
Bedingungen zu testen. Zeitig, weil
die guten Spalten zum Üben rar und
der Andrang durch zwei Gruppen
vom Summit-Club groß sein würde.
Dabei wurde wieder jede Position
durchgewechselt, so dass jeder
einmal in der Spalte hing und
geborgen wurde. Die zusätzliche
Standsicherung, die Markus für beide
Dreier-Seilschaften aufgebaut
hatte, kam nicht zum Tragen. Als
letzte Übung erfolgte die Spaltenbergung
in der Sechser-Seilschaft,
bei der die Fünf, die eine Person im
Stehen halten und ohne Standbau
wieder hinaufziehen konnten.
Auf dem Gletscher waren wie zu
erwarten mehrere Seilschaften zum
Üben, als auf der gegenüberliegenden
Felsseite gleich mehrere Steine
abbrachen und sich tosend und
donnernd ihren Weg bahnten.
Auch wenn alle ausreichend weit
weg waren, zeigte der Felssturz,
warum der Helm in dieser Höhe
und in Felsnähe zur Pflichtausrüstung
gehört. Denn nicht nur der
Gletscher, der sich aufgrund der
Erwärmung jährlich ein Stück weiter
zurückzieht, verändert sich. Wer
noch viele schöne Touren machen
möchte, sollte die Kräfte der Natur
im Blick haben. Da auch am Dienstag
für nachmittags wieder Gewitter
gemeldet waren und alle noch ohne
Unwetter zum Auto kommen wollten,
ging es ohne Abkühlung am See
zurück zum Taschachhaus.
Zum Abschied noch ein Gruppenfoto,
bevor die ersten sanften Regentropfen
das Kursende weihten.
Text: Annabel Müller (Teilnehmerin)
Bilder: Markus Anderl und Teilnehmer
65
JAHRESRÜCKBLICK 2025 – REFERAT TOUREN
Mountainbiken
Mountainbike im Pfälzer Wald
Mountainbiken in der Pfalz ist
fast schon ein fester Bestandteil
unseres MTB-Programms. Auch
diesmal ging es wieder ins Dahner
Felsenland, eine Region, die mit
ihren bizarren Buntsandsteinfelsen,
tiefen Wäldern und unzähligen
Trails immer wieder aufs Neue
begeistert. Treffpunkt war am
Mittwoch: Sechs Teilnehmer hatten
sich eingefunden, um gemeinsam
ein paar unvergessliche Tage auf
dem Bike zu verbringen. Nachdem
wir am Campingplatz Büttelwoog
unsere Zelte und Camper eingerichtet
hatten, stand zur Eingewöhnung
noch eine halbtägige Tour auf dem
Programm. Sie führte uns durch die
nähere Umgebung von Dahn – nicht
zu anstrengend, aber genau richtig,
um das Material zu testen, die Beine
warmzufahren und wieder in den
Flow zu kommen.
In den folgenden Tagen folgten
dann die eigentlichen Highlights.
Morgens starteten wir direkt vom
Campingplatz, der zwischen mächtigen
Felsen und dichten Wäldern
liegt. Die Trails waren abwechslungsreich
wie selten: nicht zu
steile Anstiege, wurzelige Passagen,
flowige Abfahrten und immer wieder
Ausblicke, die einem den Atem
raubten. Besonders eindrucksvoll
war eine Tour hinüber nach Frankreich.
Die Grenze verläuft mitten
durch den Wald, und ohne es wirklich
zu merken, steht man plötzlich
auf französischem Boden. Dort
wartete eine traumhafte Trailtour
auf uns – technisch anspruchsvoll,
landschaftlich einzigartig und mit
jeder Menge Spaßfaktor.
Das Ziel dieser Tour war Wissembourg,
eine charmante Kleinstadt
im Elsass. Nach den anstrengenden
Kilometern schmeckte das Essen
dort doppelt so gut. Wir ließen uns
Zeit, probierten die französische
Küche und genossen das Flair der
Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern
und kleinen Gassen. Gestärkt
und bestens gelaunt machten wir
66
JAHRESRÜCKBLICK 2025 – REFERAT TOUREN
uns später auf den Rückweg nach
Dahn, wobei auch dieser Abschnitt
noch einmal einige fahrtechnische
Leckerbissen bereithielt.
Doch nicht nur die Tour nach Frankreich
hatte ihren Reiz. An den anderen
Tagen entdeckten wir weitere
Highlights des Dahner Felsenlands:
die markanten Felsformationen wie
den Jungfernsprung, schmale Waldpfade,
die sich entlang von Burgruinen
schlängeln, und stille Täler, in
denen man kaum einem Menschen
begegnet. Jeder Tag bot eine neue
Mischung aus sportlicher Herausforderung
und Naturgenuss. Besonders
toll war die Dynamik in der
Gruppe: Mal fuhr man zusammen,
mal zog einer vor, mal wartete man
an einem Aussichtspunkt – stets
begleitet von Lachen, gegenseitiger
Motivation und kleinen Anekdoten
am Wegesrand.
Am Abend war der Campingplatz
Büttelwoog der perfekte Rückzugsort.
Nach einer Dusche und einem
gemeinsamen Essen saßen wir
zusammen, schmiedeten Pläne für
den nächsten Tag. Die Atmosphäre
auf dem Platz ist angenehm familiär,
und mit den gewaltigen Felswänden
im Hintergrund fühlte es
sich fast an, als wären wir in einer
abgeschiedenen Bergwelt.
Rückblickend war diese Woche
im Dahner Felsenland wieder ein
voller Erfolg. Die Mischung aus
sportlichen Trails, geselligem Beisammensein
und der einzigartigen
Landschaft hat uns alle begeistert.
Besonders die Tour nach Frankreich
und der kulinarische Zwischenstopp
in Wissembourg bleiben sicher noch
lange in Erinnerung. Klar ist schon
jetzt: Das war nicht der letzte Besuch
– denn diese Region hat noch
viele weitere Trails und Erlebnisse
für uns parat. Teilnehmer: Anita,
Edith, Tom, Harry, Bernhard, Iris
Feierabendrunde:
Unsere angedachte regelmäßige
Feierabendrunde fand leider
nur einmal im Frühjahr statt. Wir
versuchen im nächsten Jahr ein bis
zweimal im Monat ein gemeinsames
Radeln – mit und ohne E-Bike –
anzubieten.
Text & Bilder: Iris Burre
67
JAHRESRÜCKBLICK 2025 – REFERAT TOUREN
Tourenwoche in St. Vigil
vom 19. bis 24. September 2025 mit den Wanderleitern
Herbert Dopfer und Manfred Sailer
Zum dritten Mal führte uns die
Tourenwoche ins Hotel Resa Bianca,
wo wir wie immer bestens untergebracht
waren und die bewährte
Gastfreundschaft und gute Verpflegung
sehr genossen haben.
Die Anreise am Freitag über Fernpass
und über Brenner verlief trotz
Baustelle reibungslos. Erste Station
war in Ratschins bei Sterzing mit einer
dreistündigen Wanderung durch
die interessante Gilfenklamm (Cascata
di Stanghe), eine enge, malerische
Schlucht mit vielen Treppen,
Stegen und imposanten Wasserfällen,
zum Einstieg eine leichte
Wanderung mit 6,5 Kilometern und
360 Höhenmetern. Ein Panoramaweg
vorbei am Castel Reifenegg
(erbaut 1220 von den Brixener
Fürstbischöfen am Urweg über den
Jaufen) brachte uns zum Ausgangspunkt
zurück. Im nahen Sterzing
legten wir eine Kaffeepause ein
und inspizierten die Fußgängerzone
des reizenden Städtchens, ehe wir
zu unserem Quartier weiterfuhren.
Am ersten Tag (Samstag) mussten
wir gleich ein bisschen improvisieren:
Die Auffahrt mit dem Bus von
Armentorola auf den Falzaregopass
war wegen einer Baustelle leider
nicht möglich. Vom Pass wollten
wir ursprünglich über den kleinen
Laguazoi nach Armentorola zu
unseren dort geparkten Autos wandern.
Bei schönstem Wetter ging
es dann gezwungenermaßen vom
Parkplatz zunächst auf Forstwegen,
später richtig steil zum Rifugio Scotoni
(2040 m) und auf gut begehbarem
Steig durch schluchtartiges
Gelände zum Lago di Laguazoi auf
2191 Metern Höhe mit großartigen
Ausblicken in die Dolomitenberge.
Abstieg über denselben Weg mit
gemütlicher Einkehr im Rifugio
und Abstieg ins Tal, Tagesstrecke
11,2 Kilometer und 600 Höhenmeter.
Am zweiten Tag (Sonntag) waren
Glittnersee (Lago di Rina) und Glittnerjoch
(2189 m) unser Ziel. Vom
Sportplatz Welschellen (Rina) –
Parkplatz sehr versteckt, mit Navihilfe
trotzdem gut hingefunden ging
es über Forstwege zur Welschellenalm
(Munt da Rina auf 1950 m gelegen).
Von da war es nicht mehr weit
über einen gut begehbaren Steig
zum malerisch gelegenen, kleinen
Bergsee mit Blick auf den mächtigen
Peitlerkofel (Sass di Putia
2285 m). Auf dem Rückweg selbstverständlich
Einkehr mit verdienter
Stärkung, Tagespensum Auf- und
Abstieg je 680 Höhenmeter bei
13,3 Kilometern. Zum Abschluss
des Tages in St. Vigil am Nachmittag
noch Besuch des dortigen, sehens-
68
werten Eulenparks am Ortsende
mit zahlreichen Greifvögeln und
diversen Eulenarten vom kleinsten
Kauz bis zur weißen Schneeeule,
dank Gästekarte bei freiem Eintritt.
Am Montag (Tag drei) ging es per
PKWs ins nahe Abteital (Val Badia)
und in Pedratsches starteten wir
zu einer zwei Seentour: „Lech da
Sompunt“ und „Lech dla Lunch“
(ein Naturdenkmal), durch die späte
Jahreszeit schon mit etwas niedrigem
Wasserstand. Auf Wald- und
Forstwegen und einem etwas
steinigen Steig, immer lustig
bergauf und bergab brachten wir
es auf 570 Höhenmeter bei 11,2
zurückgelegten Kilometern, zwischendurch
immer wieder der Blick
auf den Heilig Kreuz Kofel. Am
Nachmittag dann noch eine kleine
2-stündige Exkursion auf dem Weg
des Wassers („Le dla Creda les
Fontanes Castlins“) mit rund 200
Höhenmetern zu sprudelnden Wasserfällen
in einem interessanten
Canyon, nur einen Katzensprung
von St. Vigil im Val Mareo gelegen.
Am Dienstag, unserem vierten
und letzten Tourentag, mit Ausgangspunkt
St. Kassian im Abteital
Aufstieg mittels Bergbahn zum
Piz Sorega, Bergstation auf 2003
Metern in einem totalen Skigebiet,
rundum Lifte und Bergbahnen.
Das Wetter hat sich mittlerweile
geändert, die meisten Berggipfel
hüllen sich in Wolken, der Blick auf
die etwas weiter entfernte, gletscherbedeckte
Königin der Dolomiten,
die Marmolata, war uns daher
nicht vergönnt. Der Himmel hat sich
mehr und mehr bezogen und dann
hat uns noch ein paar Minuten ein
kleiner Regenschauer beim Abstieg
erwischt, es hat sich fast kaum
gelohnt die Regenkleidung anzulegen.
Im Aufstieg waren nur 110
Höhenmeter zu bewältigen, Abstieg
zurück ins Tal rund 700 Höhenmeter,
Wegstrecke 8,5 Kilometer.
Zum Ausklang in St. Kassian noch
ein Blick in die Geschichte des
Gadertales im Ladin Museum: Es
widmet sich in erster Linie dem
„Ursus ladinicus“ dem ladinischen
69
JAHRESRÜCKBLICK 2025
Höhlenbären, in 2700 Metern Höhe
wurde eine Höhle mit Skeletten und
Überresten dieser eigenen Rasse
entdeckt, zudem sehr interessante
Ausstellungsstücke zur Geologie
des Tales mit vielen, seltenen Fossilien.
Die Rückreise ebenfalls planmäßig
und ohne Probleme. Die Tage im
Naturpark „Fanes – Sennes – Prags“
haben den nur sechs Teilnehmern
schöne Tage und Wanderungen in
der großartigen Dolomitenwelt beschert,
erfreulicherweise verliefen
alle Touren wieder unfallfrei.
Nächstes Jahr geht‘s erneut
dorthin, neue Touren und
Wanderungen gibt es immer
noch genügend, Termin vom
Sonntag 13. bis Freitag 18.9.26
Anmeldeschluss wegen
Quartierbestellung am
31. April 2026
Herbert Dopfer und Manfred Sailer
(Wanderleiter)
70
JAHRESRÜCKBLICK 2025 – AKTIVGRUPPE SENIOREN
Aktivgruppe Senioren 2025
Wie in den Jahren zuvor waren auch
für das vergangene Jahr verschiedenste
Touren bzw. Wanderungen
von den Wanderleitern geplant,
leider konnten davon nur wenige
in die Tat umgesetzt werden. Zum
einen spielte das sehr unbeständige
Wetter eine große Rolle, zum
anderen waren es auch persönliche
Gründe: Ich war z.B. von April bis
Juni gesundheitsbedingt mehr als
drei Monate außer Gefecht gesetzt.
Wir hoffen für das kommende Jahr,
dass die meisten unserer Angebote
dann auch stattfinden können,
zumal wir jetzt noch eine neue
Wanderleiterin und einen neuen
Wanderleiter im Einsatz haben
werden.
18. Juni – Tour auf den Grünten, den
Wächter des Allgäus mit Herbert:
Bei strahlend blauem Himmel mit
nur 6 Teilnehmern über die Alpe
Kammeregg direkt auf den Grünten
bis hoch zum Kriegerdenkmal,
nach ausgiebiger Rast und schönem
Rundblick auf demselben Weg
zurück mit gemütlicher Einkehr auf
der Alpe Kammeregg, (670 Höhenmeter
und ca. 9 Kilometer).
11. Juli – Botanische Wanderung im
Europaschutzgebiet Widdermähder
am Hochtannbergpass mit Manfred:
Bei leicht bedeckten Himmel mit 11
Teilnehmern Richtung Haldenwanger
Kopf, weiter auf dem Panoramaweg
vorbei am Gemstelpass
zur Widdersteinhütte mit gemütlicher
Einkehr, danach Abstieg zum
Parkplatz am Hochtannbergpass
(500 Höhenmeter und ca. 7,5 Kilometer).
Auf der Heimfahrt Halt in
Elbigenalp mit Besichtigung der
Pfarrkirche, Friedhofskapelle mit
Beinhaus und Totentanz von Anton
Falger.
Noch eine Bemerkung zur Anmeldung:
Alle Touren werden wie immer
im Jahresbericht angekündigt und
zusätzlich, sobald das genaue
Datum feststeht, erfolgt die Bekanntgabe
in der neuen App „DAV
Sektion Füssen“, über die man sich
dann direkt über Handy anmelden
kann, Download und App sind kostenlos.
Eine genaue Beschreibung
zur Handhabung ist auch in diesem
Jahresbericht zu finden.
Manfred Sailer
71
App der DAV Sektion Füssen
NEWS | VERANSTALTUNGEN | INFOS
72
JAHRESRÜCKBLICK 2025 – REFERAT TOUREN
Aktion „Schlafsäcke für die Ukraine“
Über eine befreundete bergbegeisterte
Ärztin mit direkten familiären
Kontakten in die Ukraine haben wir
von einer sehr sinnvollen Sammelaktion
erfahren! Gesucht wurden
Schlafsäcke, die dann auf direktem
Weg mit privat organisiertem LKW
in eine Krisenregion im Südosten
der Ukraine gebracht werden!
Also folgte meine Nachfrage in
die Tourengruppen unserer DAV-
Sektion Füssen und darüber hinaus
weiter gestreut in die jeweiligen
Freundeskreise. Wer hat noch einen
oder mehrere Schlafsäcke, die in
Dachböden, Garagen und Kellern
schon lange und sinnlos rumliegen
und nicht mehr gebraucht werden?
Sehr interessant war festzustellen,
was für eine inniges Verhältnis viele
von uns doch immer noch zu Ihrem
Schlafsack haben! Was in all diesen
Schlafsäcken doch für viele schöne
Erinnerungen schlummern!
Einige Zitate vom Abschiedsschmerz
?
Jetzt ist es aber doch so, dass
viele von uns inzwischen lieber in
einem Hüttenbett oder Wohnmobil
nächtigen, als in Biwak oder Zelt.
Da finde ich es umso schöner, dass
unsere „Freunde“, die Schlafsäcke,
aus Ihrem tristen Dasein in dunklen
Schränken geholt werden und
nochmal eine tolle neue Aufgabe
bekommen haben!
Und so sind auf diesem Wege über
60 Schlafsäcke aus unserem Umfeld
in die Region Cherson im Kriegsgebiet
der Ukraine gelangt! Sie
wärmen jetzt Kinder und Erwachsene,
die völlig unverschuldet Haus
und Bett verloren haben und helfen
diesen vielleicht besser über den
Winter zu kommen!
Ganz herzlichen Dank allen, die diese
schöne Aktion mit Ihrer Schlafsackspende
unterstützt haben!
Wolfi Mayr (Tourenreferent)
„mit dem war ich mal ein halbes
Jahr in Südamerika“
„der hat mich in vielen kalten Biwaknächten
immer zuverlässig warm
gehalten“
„den habe ich schon seit meiner
Bundeswehrzeit“
„mir ists fast, als gebe ich einen
Freund her, der war überall auf der
Welt mit dabei“
73
JAHRESRÜCKBLICK 2025 – REFERAT WEGEBAU
Wegebericht 2025
Die Sektion Füssen e.V. kümmert
sich in ihrem Arbeitsgebiet, zwischen
Neuschwanstein, Landesgrenze,
Schützensteig Gabelschrofen,
Ahornspitze, Branderfleck und
wieder zurück zum Königsschloss,
um die Instandhaltung der alpinen
Steige und die Weiterentwicklung
der Wanderwege. Unser Ziel ist es,
die Wege für Wanderer und Kletterer
sicher und attraktiv zu gestalten
und umweltgerechten Bergsport zu
ermöglichen und gewährleisten.
Im Arbeitsjahr 2025 war unser
Arbeitsgebiet nicht nur ein Ziel
vieler Wanderfreunde und Erholungssuchenden
sondern wieder,
wie auch in 2024, ein Ziel des
Starkregens. Jede Menge Geröll
auf den Wegen zum Branderfleck,
Ahornspitze, Settelesteig lagerte
sich auf den Wanderwegen ab und
musste beseitigt werden. Selbst
kleine Rinnsale entwickelten sich zu
reißenden Bergbächen und spülten
Tonnen von Geröll auf unsere Wege
und Steige.
Die Brettersteige am Säuling
Nordanstieg und im Rotmoos
wurden umfangreich erneuert.
Bei allen unseren Arbeitseinsätzen
ist die schwierigste Arbeit das
Entfernen der Aufkleber von den
Schildern, initiiert durch Aufkleberitis-,
und Marketing-Experten.
Die Anstiege zur Ahornspitze,
Gabelschrofen, Hochblasse,
Ochsenälpeleskopf, Jochberg,
Zunderkopf wurden ausgeschnitten.
Einige Windwürfe (siehe Fotos)
wurden auf dem Weg von der
Fritz-Putz-Hütte zum Vorgesäß und
Zunderkopf beseitigt. „Malerisch“
haben wir uns am Weg zum Gabelschrofensattel
betätigt und hier
die rot-weiß-roten Markierungen
erneuert, auch Dank einer Wandergruppe
aus Regensburg.
Die Drahtseilversicherung am
Prinzregentensteig und der Weg
der Pilgerschrofenumrundung Nähe
Landesgrenze wurden wieder professionell
instandgesetzt. Vorarbeiten
zur Erneuerung mancher Gipfelkreuze
wurden getätigt und neue
Gipfelbuchkasetten angeschaft.
In Zusammenarbeit mit der Gemeinde
Schwangau und der Tegelbergbahn
haben wir den Weg vom
Tegelberg zur Marienbrücke erneut
inspiziert und dabei gleich instandgesetzt
und zunächst provisorische
Lenkungsmaßnahmen installiert.
Die nachhaltige Lenkung der Wanderer
und Tagestouristen auf der
Marienbrücke wird im 1. Halbjahr
2026 ebenfalls in Kooperation
umgesetzt, da sich besonderes
im unteren Bereich des Marienbrückenweges,
viele Abkürzer und
damit Irrwege etabliert haben.
Gerne engagieren wir uns hier
mit dem Wegehalter und den
74
JAHRESRÜCKBLICK 2025
Verantwortlichen in gut nachbarschaftlicher
Zusammenarbeit,
auch wenn dies nicht zu unserem
Arbeitsgebiet gehört. Mein Dank gilt
hierbei beiden Organisationen.
Zusätzlich haben wir noch an einem
Teil (Schwanseeplatten) der Füssener
Klettergebiete einen „clean-up“
durchgeführt und dort ebenfalls
Totholz und gefährlichen Bewuchs
entfernt. Da möchte ich mich besonders
bei unserer Sektions-
Jugend bedanken für den engagierten
Einsatz am Seil und in den
Wänden.
Insgesamt haben wir in ehrenamtlicher
Arbeit bei 19 Arbeitseinsätzen
160 Stunden aufgewandt, um unsere
Wege und Steige zu pflegen und
zu erhalten. Dafür hat die Sektion
für Materialien, Werkzeug, Fahrten
Geldmittel in Höhe von 6.000 € aufgewendet.
Vom Freistaat Bayern/
Regierung von Oberbayern erhielten
wir eine Förderung in Höhe von
1.575 €, der Rest wurde über einen
erhaltenen Nachlass bezahlt.
In Vorausschau auf 2026 möchte ich
schon jetzt alle zur Wegebegehung
in unserem Arbeitsgebiet einladen,
denn je mehr es sind, desto kleiner
die Wegstrecken. Es ist auch eine
wunderbare Gelegenheit unser
Wegenetz kennenzulernen.
Sehr erfreulich für mich ist, dass
sich immer neue Helfer insbesondere
aus den Reihen der Neumitglieder
bei mir melden und
75
76
sich beteiligen wollen oder schon
beteiligt haben.
Schwerpunkt unserer Arbeiten in
2026 werden sein:
• Beseitigung des noch vorhandenen
Starkregengerölls, das
oberhalb unserer Wege „eingelagert“
ist und auf den nächsten
Starkregen wartet.
• Wegmarkierungen farblich erneuern.
• Austausch verschiedener Beschilderungen
und Ständer.
• Entfernung von Totholz, Windwürfen
und Steinschlag.
Besonderer Dank zum Schluss geht
an meine erprobten Helfern, die
auch im vergangenen Bergjahr mit
Spaß und Freud im Einsatz waren.
Mit denen macht es einfach „doppelt“
Freude unterwegs zu sein.
Danke daher an:
Leon Bücken, Cedric Trödel,
Corc Akgün , Erik Karlsen,
Helmut Keller, Georg Mitzdorf ,
Roland Kuck, Uli Kaupp, Karsten
Trowe, Jan-Erik von Kopp und den
Regensburgern, die in 2025 dabei
waren.
Herzlichen Dank auch für die gute
Zusammenarbeit an die Gemeinde
Schwangau, die Tegelbergbahn, die
Bayerischen Staatsforsten sowie
der Alpgenossenschaft Schwangau
sowie Thomas Hafenmair,
der Schreinerei Simon Mayr und
Wegebau Außerfern. Ich wünsche
Euch einen angenehmen Winter und
freue mich auf die neue Wandersaison
und das Arbeitsjahr 2026. Die
Arbeitseinsatztermine findet ihr
nachstehend, jeweils Samstags ab
8:30 Uhr am Schwanseeparkplatz.
Es ist mir gelungen, die Wanderausstellung
des DAV „Zukunft Alpen“
nach Füssen zu holen, die eindrucksvoll
die Folgen des
Klimawandels in den Alpen, aber
besonders für unsere Wege und
Hütten vor Augen führt. Die Eröffnung
wird am 09.01.2026 sein,
die Öffentlichkeit hat Zugang im
Fojer der Sparkasse Allgäu, unserem
verlässlichen Partner, in der
Zeit vom 12. bis 23.01.2026. Ich kann
Euch das nur empfehlen! Siehe
hierzu auch noch den separaten
Bericht.
Bleibt’s xund bis zur neuen
Wandersaison in 2026.
Euer Wegereferent
Peter Ziegler
Text & Bilder: Peter Ziegler
77
KOORDINATOREN-BERICHTE – KLIMASCHUTZ
Klimaschutz-Koordination
Im September dieses Jahres erhielten
wir die Ergebnisse unserer
Emissionsbilanzierung für 2024.
Insgesamt konnten wir einen
Ausstoß von 31,9 Tonnen CO₂-Äquivalenten
verzeichnen. Dies
entspricht einem Zuwachs des
Klimaschutzbudgets um knapp
2.900 Euro. Zum Vergleich: Im Jahr
2023 beliefen sich unsere Emissionen
noch auf 11,5 Tonnen.
Der deutliche Unterschied zwischen
den beiden Jahren lässt sich in erster
Linie durch unsere verbesserte
Datenerfassung erklären. Auf diese
Weise erhalten wir ein realistischeres
und umfassenderes Bild
unserer tatsächlichen Emissionen.
In der rechts dargestellten Grafik
sind die erfassten Emissionen nach
ihrem Ursprung in verschiedene
Kategorien aufgeschlüsselt.
Ein besonderer Schwerpunkt lag in
diesem Jahr auf der energetischen
Sanierung unserer Kletterhalle,
sodass unsere Emissionen für
Heizung und Warmwasser zukünftig
bilanziell auf null reduziert werden.
Ein Teil des bislang angesparten
Klimaschutzbudgets wurde zur
Mitfinanzierung dieser Maßnahmen
eingesetzt.
Die neu installierte Wärmepumpe
ersetzt die alte Gasheizung und
wird mit 100 % Ökostrom aus dem
Netz oder mit Eigenstrom aus
unserer neuen Photovoltaikanlage
betrieben.
Mein herzlichster Dank geht an
Martin Spillmann und Stefan
Guggemos, die maßgeblich für die
Planung und Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen
verantwortlich
waren.
Unser Ziel bleibt unverändert: Wir
wollen die Bilanzierung kontinuierlich
verbessern, unsere Emissionen
Jahr für Jahr weiter reduzieren und
ab 2030 bilanziell CO₂-neutral sein.
Ich wünsche euch allen ein gutes
und unfallfreies Bergjahr 2026!
Mateja Meier-Dolenc
Klimaschutzkoordinatorin
Text & Diagramme:
Mateja Meier-Dolenc
78
79
KOORDINATOREN-BERICHTE – DIGITALES
Die „Sektions-App“
Liebe Mitglieder, Engagierte und
Freunde der Sektion Füssen,
um die Kommunikation mit Euch zu
verbessern, hatte der Vorstand der
Sektion bereits 2024 beschlossen,
eine sektionseigene App für das
Smartphone zu veröffentlichen.
Diese ergänzt die Homepage der
Sektion www.alpenverein-fuessen.
de und ist seit Sommer 2024 in den
AppStores von google und Apple
unter dem Suchbegriff „DAV Füssen“
kostenlos erhältlich. Inzwischen
wurde die App bereits mehr
als 750-mal aus den AppStores
heruntergeladen und für die Ankündigung,
Vorbereitung und Durchführung
zahlreicher Veranstaltungen
genutzt. Wichtig dabei ist: Um den
gesamten Leistungsumfang der
App zu nutzen ist es notwendig,
sich nach dem Herunterladen der
App mittels Eurer E-Mail-Adresse
unter „Profil“ zu registrieren. Für
die allermeisten von Euch ist die
Rolle „Mitglied“ ausreichend. Euer
Profil wird dann schnellstmöglich
freigegeben – dieser Prozess sollte
nicht länger als 24 Stunden dauern.
Anschließend erhaltet Ihr eine mail,
die Ihr nochmals bestätigt – und
dann habt Ihr vollen Zugang zum
Informationsangebot der App.
Neben der Darstellung allgemeiner
Informationen über die Sektion
(primär im App-Menüpunkt „Verein“)
dient die App auch dazu, auf
News sowie Termine und Veranstaltungen
hinzuweisen, an denen unsere
Sektionsmitglieder teilnehmen
80
können. Bei vielen Terminen/Veranstaltungen
erfolgt die Anmeldung
inzwischen über die App – vor allem
bei Veranstaltungen mit begrenzter
Teilnehmerzahl.
Ebenso sind im Bereich „Ereignisse/
Kanäle“ Push-Kanäle eingerichtet –
wenn Ihr Euch für die Informationen
aus diesen Gruppen interessiert,
einfach anklicken. Darüber hinaus
sind im Bereich „Chats“ sogenannte
„Chatkanäle“ eingerichtet – dazu
einfach in der Ansicht „Chats“ oben
rechts auf das kleine Pluszeichen
tippen. Diese Chatgruppen sind
aus organisatorischen Gründen
teilweise durch eine PIN geschützt
– können aber bei Interesse, diesen
Gruppen beizutreten, erbeten
werden.
Es gibt noch eine Vielzahl weiterer
Funktionalitäten der App – deshalb
seid Ihr eingeladen, Euch die
App herunterzuladen und einfach
ein wenig zu testen. Bei Fragen
könnt Ihr natürlich jederzeit die
Geschäftsstelle kontaktieren. Wir
freuen uns sehr, mit Euch über die
App leichter, unkomplizierter und
schneller zu kommunizieren. Und
wir hoffen, die App weiter als die
Standardmethode zur Kommunikation
mit unseren Mitgliedern
ausbauen zu können.
81
PROGRAMM 2026 – TERMINÜBERBLICK
Termin Tour / Ausbildung Rubrik Ansprechpartner
Januar
02.-03.01.26 Ausbildung LVS Skitour Wolfi Mayr
10.01.2026 Krinnenspitze Skitour Ernst Bartsch
12.-23.01.26 Wanderausstellung Klimawandel Ausstellung Peter Ziegler
19.01.2026 Jugendvollversammlung Jugend C. Kirschner
20.01.2026 Jahreshauptversammlung JuMa Maurits Bakker
31.01.2026 Schochenspitze Skitour Wolfi Mayr
Februar
01.02.2026 Hintere Steinkarspitze Skitour Ernst Bartsch
06.-08.02.26 Kleiner Skitourenausflug FPH JuMa Maurits Bakker
20.02.2026 Pitzenegg Skitour Wolfi Mayr
Februar 26 Winterwanderung Familiengruppe S. Seibold
März
08.03.2026 Dremelscharte Skitour Ernst Bartsch
14.03.2026 Westlicher Scharnitzkopf Skitour Wolfi Mayr
26.3.-03.04. Skitourenausflug JuMa JuMa Maurits Bakker
April
14.04.2026 Feierabend Rundfahrt um Füssen MTB/E-Bike M. Ettinger
25.04.2026 Gr0ßer Wilder Skitour Wolfi Mayr
April 26 Ausritt über Halblecher Flure Familiengruppe S. Seibold
April/Mai 26 Frühjahrsausflug Jüngere Manschaft Jugend Tim Petzold
Mai
06.-10.05.26 Mountainbike-Camp MTB Iris Burre
22.05.2026 Jahreshauptversammlung Veranstaltung Peter Gerber
30.05.2026 Arbeitseinsatz Wegebau Wegebau Peter Ziegler
Mai 2026 Wanderung Kenzenwasserfall Familiengruppe S. Seibold
Mai/Juni 26 Hinteres Hörnle Aktiv-Senioren Herbert Dopfer
Juni
13.06.2026 Arbeitseinsatz Wegebau Wegebau Peter Ziegler
21.06.2026 Blindsee-Trail ab Lermoos MTB M. Ettinger
27.06.2026 Arbeitseinsatz Wegebau Wegebau Peter Ziegler
Juni 26 Wanderung Drachenspielplatz Familiengruppe S. Seibold
Juni 26 Weißensee und Blindsee Wandertour Manfred Sailer
Juni 26 Botaniktour Weitalpspitze Wandertour Manfred Sailer
Juni/Juli 26 Wertacher Hörnle Aktiv-Senioren Herbert Dopfer
82
PROGRAMM 2026 – TERMINÜBERBLICK
Termin Tour / Ausbildung Rubrik Ansprechpartner
Juli
03.-05.07.26 Alpinkletterausflug JuMa JuMa Maurits Bakker
08.07.2026 Tegelberg Wandertour Nadine Anné
11.07.2026 Klettersteig Vorderer Tajakopf Klettertour Claus Guglhör
11.07.2026 Arbeitseinsatz Wegebau Wegebau Peter Ziegler
11.07.2026 Kinderstadtolympiade Jugend C. Kirschner
31.7.-4.8.26 Rätikon-Höhenweg Wandertour A. & S. Teräs
Juli 26 Mariabergjoch Wandertour Manfred Sailer
August
01.08.2026 Arbeitseinsatz Wegebau Wegebau Peter Ziegler
08.08.2026 Koflerjoch Wandertour Nadine Anné
11.-16.08.26 Sommerausflug JuMa JuMa Maurits Bakker
22.08.2026 Über Rohnenspitze zum Zirleseck Wandertour Nadine Anné
August 26 Flussbettwanderung Familiengruppe S. Seibold
September
03.-06.09.26 Kletterkurs Mehrseillängentouren Klettertour F. Meichelböck
05.09.206 Tauern Wandertour Hans Ziegler
19.09.2026 Klettersteig Lachenspitze Nordwand Klettertour Claus Guglhör
26.09.2026 Arbeitseinsatz Wegebau Wegebau Peter Ziegler
Sept 26 Wanderung zur Alpe Beichelstein Familiengruppe S. Seibold
Sept 26 Teilnahme Grüntenstafette JuMa Maurits Bakker
Sept/Okt 26 Herbstsausflug Jüngere Manschaft Jugend Tim Petzold
Oktober
02.10.2026 Jugend-Hütten-Gaudi Jugend C. Kirschner
02.-04.10.26 Sportkletterausflug JuMa JuMa Maurits Bakker
02.+03.10.26 Familientage auf Fritz-Putz Hütte Familiengruppe S. Seibold
November
Nov 26 Yoga für Kinder Familiengruppe S. Seibold
Dezember
Dez 26 Schatzsuche am Lechufer Familiengruppe S. Seibold
Wir veröffentlichen unsere Termine einige Tage vorab in der Allgäuer
Zeitung im Lokalteil in der Rubrik „Vereine & Verbände“ und auf unserer
Webseite www.alpenverein-fuessen.de.
Und immer aktuell: in unserer Sektions-App!!
Scan me!
83
Bild: Peter Ziegler
84
5
PROGRAMM 2026 – JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG
Einladung zur
Mitgliederversammlung 2026
22. Mai 2026
im Soldatenheim/Haus der Gebirgsjäger in Füssen
Start: 18:00 Uhr (Einlass ab 17:30 Uhr)
Der Vorstand lädt alle Mitglieder ein, sich aktiv an der Gestaltung des
Sektionslebens und der Ziele der Sektion zu beteiligen und freut sich auf
rege Teilnahme.
Tagesordnung:
» Begrüßung
» Geschäftsbericht des Vorstandes
» Bericht Rechnungsprüfer und Entlastung
» Ehrungen
» Satzungsänderungen (falls erforderlich)
» Neuwahlen
» Wünsche und Anträge
» Imbiss und geselliger Ausklang
Anträge & Wünsche erbitten wir schriftlich bis zum Ende des ersten
Quartals 2026 bei der Geschäftsstelle einzureichen.
Beschlüsse werden jeweils mit einfacher Stimmenmehrheit der
erschienenen Mitglieder gefasst. Stimmberechtigt sind alle
Sektionsmitglieder ab dem vollendeten 16. Lebensjahr mit gültigem
Jahresausweis 2026.
Mit freundlichem Bergsteigergruß
DAV Sektion Füssen e. V.
Der Vorstand
85
PROGRAMM 2026 – EISGRUNDAUSBILDUNG
EISGRUNDAUSBILDUNG
Tag, Datum
Sa, 13.06.2026
Beschreibung
Eisgrundausbildung – Eiskurs I (Theorie)
Ausbildungsvorbesprechung & Theoretische Ausbildung
Ziel: Grundlagen für die Praktische Ausbildung schaffen
Themen: unter anderem Ausrüstungskunde Eis,
Knotenkunde, Tourenplanung, Spaltenbergungsmethoden
20.-23.06.2026 Eisgrundausbildung – Eiskurs II (Praxis)
Sa - Di
Praktische Ausbildung
Ziel: Die Teilnehmer sollen nach dem Kurs selbstständig
leichte Gletschertouren planen und durchführen können.
Themen: unter anderem Begehen von Eis und Firnfeldern
(Steigeisen- und Pickeltechnik), Anseilen in der Seilschaft,
Bremsübungen auf Schnee- und Firnfeldern, Sicherungstechniken
in Eis und Firn, Spaltenbergungsmethoden,
Tourenplanung
Allgemeines zur Eisgrundausbildung
Ausrüstung: Gletscherausrüstung (Ausrüstungsliste wird
rechtzeitig vor Kursbeginn zur Verfügung gestellt)
Vorraussetzungen: Kondition für die täglichen Ausbildungstouren
(ca. 7-8 Std.), keine Erfahrungen im Begehen von
Gletschertouren notwendig; Mindestalter: 18 Jahre
Teilnehmerzahl: max. 6 Personen;
Kosten: 100 € + Übernachtung & Halbpension Taschachhaus
Anmeldung spätestens bis: 31. Mai 2026
Leitung Trainer B Hochtouren Markus Anderl, Telefon: 0172/1 70 19 43
& Anmeldung E-Mail: hochtouren.markus@alpenverein-fuessen.de
86
PROGRAMM 2026 – SKITOUREN
SKITOUREN
Tag, Datum
Beschreibung
02.-03.01.2026 Ausbildung LVS (Lawinenverschüttetensuche) und
Fr - Sa
allgemeine Grundlagen zur Beurteilung der Lawinengefahr
Training im Gelände in Verbindung mit kleiner Skitour (je
nach Schneelage), Dauer 1 1/2 Tage, Beginn Freitagmittag
Gehzeit: 3 Stunden Schwierigkeitsgrad: leicht
Aufstieg: 300hm Abstieg: 300 hm
Voraussetzung: Ausdauer für 3-4 Std. Tourenlänge
Ausrüstung: LVS-Gerät, Schneeschaufel, warme Kleidung
Verpflegung: Einkehr im Skigebiet + eigene Brotzeit
Maximale Teilnehmeranzahl: 10 Personen
Abfahrt/Treffpunkt: wird vor der Tour kurzfristig bekannt
gegeben
Vorbesprechung: --- Kosten: ---
Leitung Wolfi Mayr; Telefon: 0170 - 1 63 81 11
& Anmeldung E-Mail: touren.wolfgang@alpenverein-fuessen.de
Sa, 10.01.2026
Krinnenspitze, 2.000 m
Vom Parkplatz der Krinnenspitzbahn (geschlossen) gehen wir
über die unpräparierte Piste oder den Sommerweg hinauf
Richtung Edenalpe und über den schönen Südrücken zum Gipfel.
Abfahrt wie Aufstieg. Je nach Schneelage und Schneebeschaffenheit
verschiedene Möglichkeiten im Auf- und Abstieg.
Tourstartpunkt: Nesselwängle/Talstation Krinnenspitze
Gehzeit: 4 Stunden Schwierigkeitsgrad: weniger schwierig
Aufstieg: 900 hm Abstieg: 900 hm
Voraussetzung: Ausdauer für 4-5 Std. Tourenlänge
Ausrüstung: LVS-Gerät, Schneeschaufel, wetterangepasste
Kleidung
Verpflegung: eigene Brotzeit, Einkehr in Krinnenalpe
Maximale Teilnehmeranzahl: 6 Personen
Abfahrt/Treffpunkt: wird vor der Tour bekannt gegeben
Vorbesprechung: --- Kosten: ---
Leitung Ernst Bartsch; Telefon: 0151 - 26 94 77 46
& Anmeldung E-Mail: touren.ernst@alpenverein-fuessen.de
87
PROGRAMM 2026 – SKITOUREN
SKITOUREN
Tag, Datum
Sa, 31.01.2026
Beschreibung
Schochenspitze, 2.068 m
Ruhiges Skitourenziel im Tannheimer Tal. Aufstieg vom
Haldensee über Strindenscharte,Je nach Schneelage und
Verhältnissen sind verschiedene Aufstiegs- und Abfahrtsvarianten
möglich.
Tourstartpunkt/Ausgangsort: Parkplatz am Haldensee
Gehzeit: 6 Stunden Schwierigkeitsgrad: weniger schwierig
Aufstieg: 1.000 hm Abstieg: 1.000 hm
Voraussetzung: Trittsicherheit, Ausd. für 6 Std. Tourenlänge
Ausrüstung: Helm, LVS-Gerät, Sonde, Skitourenkleidung
Verpflegung: eigene Brotzeit, Einkehr erst nach Tour im Tal
Maximale Teilnehmeranzahl: 7 Personen
Abfahrt/Treffpunkt: wird vor der Tour bekannt gegeben
Vorbesprechung: --- Kosten: ---
Leitung Wolfi Mayr; Telefon: 0170 - 1 63 81 11
& Anmeldung E-Mail: touren.wolfgang@alpenverein-fuessen.de
So, 01.02.2026
Hintere Steinkarspitze, 2.215 m
Von Kelmen, zwischen Berwang und Namlos liegend, durch
recht steilen Wald ins freie Gelände zum Kelmer Jöchl.
Nach Querung des Nordosthangs der Knittelkarspitze in
weiten Spitzkehren über den Südhang hinauf zum Gipfel.
Abfahrt wie Aufstieg.
Tourstartpunkt/Ausgangsort: Kelmen
Gehzeit: ca. 3 Std. Schwierigkeitsgrad: weniger schwierig
Aufstieg: 900 hm Abstieg: 900 hm
Voraussetzung: Ausd. für 4 Std. Tourenlänge
Ausrüstung: Helm, LVS-Gerät, Sonde, Schneeschaufel
Verpflegung: eigene Brotzeit, Einkehr in Namlos
Maximale Teilnehmeranzahl: 6 Personen
Abfahrt/Treffpunkt: wird vor der Tour bekannt gegeben
Vorbesprechung: --- Kosten: Fahrkosten (anteilig)
Leitung Ernst Bartsch; Telefon: 0151 - 26 94 77 46
& Anmeldung E-Mail: touren.ernst@alpenverein-fuessen.de
88
PROGRAMM 2026 – SKITOUREN
SKITOUREN
Tag, Datum
Fr, 20.02.2026
Beschreibung
Pitzenegg, 2.179 m
Schöne Skitour im Danielkamm, Aufstieg über südseitigen
Rücken. Bei guten Verhältnissen steilere Abfahrtsvarianten
möglich.
Tourstartpunkt/Ausgangsort: Lähn
Gehzeit: 3,5 Stunden Schwierigkeitsgrad: weniger schwierig
Aufstieg: 1.100 hm Abstieg: 1.100 hm
Voraussetzung: Trittsicherheit, Ausd. für 5 Std. Tourenlänge
Ausrüstung: LVS-Gerät, Sonde, Schneeschaufel
Verpflegung: Brotzeit
Maximale Teilnehmeranzahl: 7 Personen
Abfahrt/Treffpunkt: wird vor der Tour bekannt gegeben
Vorbesprechung: --- Kosten: ---
Leitung Wolfi Mayr; Telefon: 0170 - 1 63 81 11
& Anmeldung E-Mail: touren.wolfgang@alpenverein-fuessen.de
So, 08.03.2026
Skitour zur Dremelscharte
Von Boden vorbei an der Hanauer Hütte zur Westlichen
Dremelscharte ist eine zu Recht beliebte Tour in den
Lechtaler Alpen und bietet vor allem im oberen Teil der
Tour schönstes Nordhanggelände. Die vielen Tourenmöglichkeiten
ab der Hanauer Hütte bieten bei entsprechenden
Verhältnissen attraktive Alternativen.
Tourstartpunkt/Ausgangsort: Lechtal/Boden
Gehzeit: 4 Stunden Schwierigkeitsgrad: weniger schwierig
Aufstieg: 1.000 hm Abstieg: 1.000 hm
Voraussetzung: Ausdauer für 6 Std. Tourenlänge
Ausrüstung: Helm, LVS-Gerät, Sonde, Schneeschaufel,
Kleidung der Witterung angepasst
Verpflegung: eigene Brotzeit, Einkehr in Boden oder Bschlabs
Maximale Teilnehmeranzahl: 6 Personen
Abfahrt/Treffpunkt: wird noch bekannt gegeben
Vorbesprechung: --- Kosten: Fahrkosten (anteilig)
Leitung Ernst Bartsch; Telefon: 0151 - 26 94 77 46
& Anmeldung E-Mail: touren.ernst@alpenverein-fuessen.de
89
PROGRAMM 2026 – SKITOUREN
SKITOUREN
Tag, Datum
Sa, 14.03.2026
Beschreibung
Westlicher Scharnitzkopf, 2.554 m
Aufstieg von Boden erst über gesperrte Passstraße, dann
ins Steinkar bis Scharnitzsattel (Skidepot). Von da über
Flanke und Grat zum Gipfel. Tolle Lechtal-Skitour!
Tourstartpunkt/Ausgangsort: Boden
Gehzeit: 4 Stunden Schwierigkeitsgrad: schwierig
Aufstieg: 1.200 hm Abstieg: 1.200 hm
Voraussetzung: Trittsicherheit, Ausd. für 6 Std. Tourenlänge
Ausrüstung: LVS-Gerät, Sonde, Schneeschaufel
Verpflegung: Brotzeit
Maximale Teilnehmeranzahl: 7 Personen
Abfahrt/Treffpunkt: wird vor der Tour bekannt gegeben
Vorbesprechung: --- Kosten: ---
Leitung Wolfi Mayr; Telefon: 0170 - 1 63 81 11
& Anmeldung E-Mail: touren.wolfgang@alpenverein-fuessen.de
Sa, 25.04.2026 Großer Wilder, 2.379 m (oder: irgendwann MUSS das ja mal klappen !!!)
Klassiker und häufig die Saison-Abschlusstour in den
Allgäuer Alpen – „Bike- und Skitour“-Anfahrt mit Rad zum
Giebelhaus. Lange und stellenweise sehr anspruchsvolle
Tour!
Tourstartpunkt/Ausgangsort: Hinterstein
Gehzeit: 5-6 Stunden Schwierigkeitsgrad: sehr schwierig
Aufstieg: 1.200 hm Abstieg: 1.200 hm
Voraussetzung: Trittsicherheit, Ausd. für 6 Std. Tourenlänge
Ausrüstung: Helm, LVS-Gerät, Sonde, Schneeschaufel,
Steigeisen für 2 Steilstufen im Aufstieg, Skitourenbekleidung
Verpflegung: Brotzeit, Einkehr Giebelhaus
Maximale Teilnehmeranzahl: 6 Personen
Abfahrt/Treffpunkt: wird vor der Tour bekannt gegeben
Vorbesprechung: --- Kosten: ---
Leitung Wolfi Mayr; Telefon: 0170 - 1 63 81 11
& Anmeldung E-Mail: touren.wolfgang@alpenverein-fuessen.de
90
PROGRAMM 2026 – SKITOUREN & KLETTERTOUREN
SKITOUREN-INFO
Liebe Skitouren-Freunde,
die Einschätzung der Schnee- und
Gefahrenlage ist seit vielen Jahren
sehr schwer. Ob wir die geplanten
Ziele so anvisieren können, ist deswegen
immer vage und kurzfristige
Umplanungen sind wahrscheinlich.
Da die Zustiege immer wieder wegen
zu wenig Schnee nicht mit Ski
begehbar sind, möchte ich auch mal
eine Anfahrt mit dem Fahrrad planen,
zumal immer mehr Teilnehmer
ein E-Bike zur Verfügung haben. Wer
aus eigener Kraft treten möchte,
kann das natürlich auch machen.
Beispiel: Bleckenau,
Kenzenhütte, Griessbachtal,
Almajurtal.
Ich freue mich mit euch auf einen
schönen Skitourenwinter!
Euer
Ernst Bartsch
KLETTER-TOUREN
Tag, Datum
Sa, 11.07.2026
Beschreibung
Voderer Tajakopf (2.450 m), Tajakante Klettersteig
(Schwierigkeitsstufe D/E)
Sehr schöne Steiganlage in großartiger Umgebung; ein
absolutes Muß in diesem Schwierigkeitsgrad. Wer Spaß
daran haben möchte, sollte über eine gute Kondition
verfügen.
Tourstartpunkt/Ausgangsort: Ehrwald
Gehzeit: 8-9 Stunden Schwierigkeitsgrad: Klettersteig D/E
Aufstieg: 1.350 hm Abstieg: 1.350 hm
Voraussetzung: Schwindelfreiheit, Trittsicherheit,
Ausdauer für 9 Std. Tourenlänge
Ausrüstung: Helm, Klettergurt, Klettersteigset
Verpflegung: eigene Brotzeit, evtl. Einkehr Coburger Hütte
Maximale Teilnehmeranzahl: 4 Personen
Abfahrt/Treffpunkt: nach Vereinbarung
Vorbesprechung: per Telefon und/oder E-Mail
Kosten: evtl. Bahnfahrt von Ehrwalder Alm
Leitung Claus Guglhör; Telefon: 0 83 62 - 80 59
& Anmeldung E-Mail: klettern.claus@alpenverein-fuessen.de
91
PROGRAMM 2026 – KLETTER-TOUREN
KLETTER-TOUREN
Tag, Datum
Beschreibung
03.-06.09.2026 Kletterkurs Mehrseillängentouren
Do - So Beim Klettern in längeren Mehrseillängenrouten im Gebirge
braucht es mehr als nur Basiswissen. Die imposanten Felswände
rund um die Steinseehütte – Steinkarturm, Parzinnturm,
Spiehlerturm, Schneekarlesspitze und Dremelspitze –
bieten ideales Gelände für den nächsten Ausbildungsschritt
auf dem Weg zur ersten selbstständig durchgeführten
alpinen Mehrseillängentour.
Ziel des Kurses ist es, die Teilnehmenden zu befähigen,
entsprechend ihrer Fähigkeiten bereits eingerichtete
Mehrseillängentouren im alpinen Gelände selbstständig
und sicher zu begehen. Der Kurs wird gemeinsam mit
einem Trainer und Teilnehmenden der Sektion Wuppertal
durchgeführt.
Tourstartpunkt/Ausgangsort: Kletterzentrum Sektion Füssen,
Rieden am Forggensee
Gehzeit: 3 Stunden
Schwierigkeitsgrad: Klettern bis zum 5. Grad
Aufstieg: 1.000 hm Abstieg: 1.000 hm
Voraussetzung: Schwindelfreiheit, Trittsicherheit, Sportklettern
am Fels im 5. Grad, Ausdauer für 8 Std. Tourenlänge
Ausrüstung: Helm, Seil, Reepschnur, Klettergurt, Kletterausrüstung
für MSL (Packliste wird ausgehändigt),
Bekleidung (Packliste wird ausgehändigt)
Verpflegung: Einkehr Steinseehütte
Maximale Teilnehmeranzahl: 2 Personen
Abfahrt/Treffpunkt: Kletterzentrum
Vorbesprechung: 28.08.2026, 14 Uhr Steinbruch Ziegelwies,
bei schlechter Witterung Kletterzentrum
Leitung Franziska Meichelböck; Telefon: 0176- 78566015
& Anmeldung E-Mail: klettern.franziska@alpenverein-fuessen.de
92
PROGRAMM 2026 – KLETTER-TOUREN
KLETTER-TOUREN
Tag, Datum
Sa, 19.09.2026
Beschreibung
Klettersteig Lachenspitze Nordwand,
Schwierigkeitsstufe C/D
Vom Vilsalpsee in den Tannheimer Bergen zur
Landsberger Hütte und von dort durch die Nordwand auf
die Lachenspitze (2.130 m).
Tourstartpunkt/Ausgangsort: nach Vereinbarung (Füssen)
Gehzeit: 6-7 Stunden Schwierigkeitsgrad: Klettersteig C/D
Aufstieg: 900 hm Abstieg: 900 hm
Voraussetzung: Ausdauer für 7 Std. Tourenlänge
Ausrüstung: Helm, Klettergurt, Klettersteigset
Verpflegung: Einkehr Landsberger Hütte
Maximale Teilnehmeranzahl: 4 Personen
Abfahrt/Treffpunkt: Tannheim
Vorbesprechung: per Telefon und/oder E-Mail
Kosten: evtl. Bahnfahrt von Ehrwalder Alm
Leitung Claus Guglhör; Telefon: 0 83 62 - 80 59
& Anmeldung E-Mail: klettern.claus@alpenverein-fuessen.de
seit
1984
Heel & Kuss
Wir sorgen für den richtigen Biss in jeder Situation!
Staufenweg 14 | 87645 Schwangau | 0 83 62 - 8 15 23
© tanner-werbung.com // Adobe Stock: verock (Skifahrer), Seyyahil (Kletterer)
ANZEIGE
93
PROGRAMM 2026 – MOUNTAINBIKETOUREN
MTB-TOUREN
Tag, Datum
Di, 03.02.2026
Beschreibung
Pannenhilfe auf dem Trail – schnelle Hilfe mit wenig
Werkzeug!
Zusammen mit Matthias Menzl schauen wir uns Tricks rund
um die häufigsten Pannen beim Mountainbiken an.
Was muss mit in die Rucksack-Werkstatt? Erste Hilfe bei
Bremse, Antrieb und Laufräder? Was gehört zum Bike Check
am Vorabend? Wir beziehen uns nur auf die mechanischen
Komponenten am Bike (keine eBike Technik).
Tourstartpunkt/Ausgangsort: Räumlichkeiten des DAV
Sektion Füssen in Rieden
Schwierigkeitsgrad: Für Hardtails & Fully Mountainbikes
Maximale Teilnehmeranzahl: 10 Personen
Kosten: Spendenbasis (Erlös geht an DAV Füssen)
Leitung Madeleine Ettinger, Telefon: 0151 - 28 71 14 32
& Anmeldung E-Mail: mtb.madeleine@alpenverein-fuessen.de
Di. 14.04.2026
Feierabend Rundfahrt um Füssen (E-Bike Tour)
Mit kleinen Trailabschnitten zum genießen oder üben,
größtenteils sind wir auf einfachen Wald-und Forstwegen
unterwegs. Im Anschluss kann noch gemeinsam eingekehrt
werden.
Fahrzeit: 2 Stunden Schwierigkeitsgrad: leicht
Aufstieg: 200 hm Abstieg: 200 hm
Voraussetzung: Fahrtechnik S1
Ausrüstung: Helm, funktionsfähiges MTB
Maximale Teilnehmeranzahl: 15 Personen
Abfahrt/Treffpunkt: Füssen Morisse Parkplatz, 16.30 Uhr
Leitung Madeleine Ettinger, Telefon: 0151 - 28 71 14 32
& Anmeldung E-Mail: mtb.madeleine@alpenverein-fuessen.de
94
PROGRAMM 2026 – MOUNTAINBIKETOUREN
MTB-TOUREN
Tag, Datum
Beschreibung
06.-10.05.2026 Mountainbike-Camp im Pfälzerwald (Camping)
Mi - So Der Pfälzerwald mit seiner einzigartigen Felslandschaft
und den unendlich vielen schönen Wegen ist ein ideales
Revier zum Mountainbiken. Von unserem Stützpunkt aus
unternehmen wir täglich Touren, auch diesmal wieder
gespickt mit vielen tollen Trail-Kilometern im Auf und Ab.
Tourstartpunkt/Ausgangsort: Pfälzerwald - genaues
Tourenrevier wird noch bekanntgegeben
Schwierigkeitsgrad: weniger schwierig; S0-S2
Voraussetzung: Ausd. für 4-6 Std. Tourenlänge (bis 1.100 hm)
Ausrüstung: Helm, siehe MTB-Ausrüstungsliste
Stützpunkt/Einkehr: Campingplatz/Einkehr jeweils auf Tour
Maximale Teilnehmeranzahl: 6 Personen
Abfahrt/Treffpunkt: wird bei Besprechung bekannt gegeben
Vorbesprechung: per WhatsApp, Telefon oder E-Mail
Kosten: Übernachtung auf Campingplatz
Campingplatz, Einkehr etc. + Orgapauschale 50 Euro +
eigene Kosten Übernachtung, Verpflegung, Fahrkosten etc.
Leitung Iris Burre; Telefon: 0176 - 62 15 49 01
& Anmeldung E-Mail: mtb.iris@alpenverein-fuessen.de
AUSRÜSTUNGSLISTE MTB-TOUREN:
» Funktionstüchtiges Bike mit geeigneter Bereifung
» Reparaturwerkzeug, Multifunktionstool
» Ersatzschlauch / Flick-Salami (f. Tubelessbereifung), kleine Luftpumpe
» Helm PFLICHT
» je nach Tour empfohlen: Knieschützer/Ellenbogenschützer
» Handschuhe, Wechselshirt, dem Wetter angepasste Bekleidung
» Geld, Ausweis
» bei Abendfahrten Beleuchtung (StVZO Leuchten sind zu schwach!)
» kleines Erste-Hilfe-Set
Bei Mehrtagestouren wird eine Ausrüstungsliste an die Teilnehmer versandt.
95
PROGRAMM 2026 – MOUNTAINBIKETOUREN
MTB-TOUREN
Tag, Datum
Sa, 21.06.2026
Beschreibung
Blindsee-Trail ab Lermoos
Zunächst bergauf auf Forstweg ca. 700hm, dann teilweise
anspruchsvoller Singletrail zwischen S2 und S3, erfordert
sichere Fahrtechnik.
Fahrzeit: 3 Stunden Schwierigkeitsgrad: schwierig
Aufstieg: 870 hm Abstieg: 850 hm
Voraussetzung: Fahrtechnik S2-S3
Ausrüstung: Helm, Knieschoner, Handschuhe,
funktionsfähiges MTB
Verpflegung: Brotzeit, Eis und Cappuccino in Lermoos
Maximale Teilnehmeranzahl: 5 Personen
Abfahrt/Treffpunkt: Füssen Ulrichsbrücke – Anreise mit Zug
Vorbesprechung: --- Kosten: Zugticket (ca. 20 Euro)
Leitung Madeleine Ettinger, Telefon: 0151 - 28 71 14 32
& Anmeldung mtb.madeleine@alpenverein-fuessen.de
WANDERTOUREN
Tag, Datum
Beschreibung
Mai/Juni 2026
Hinteres Hörnle, 1.548 m
Programmpunkt Aktivgruppe Senioren
evtl. mit Überschreitung mittleres und vorderes Hörnle
Tourstartpunkt/Ausgangsort: Unterammergau Parkpl. Kappel
Gehzeit: 4-5 Std. Schwierigkeitsgrad: weniger schwierig
Aufstieg: 750 hm Abstieg: 750 hm
Verpflegung: Brotzeit, Einkehr Hörnlehütte
Vorbesprechung: --- Kosten: Fahrtkosten (anteilig)
Leitung Herbert Dopfer; Telefon: 08342 - 92 14 06
& Anmeldung E-Mail: touren.herbert@alpenverein-fuessen.de
96
PROGRAMM 2026 – WANDERN & BERGSTEIGEN
WANDERTOUREN
Tag, Datum
Juni 2026
Beschreibung
Weißensee und Blindsee
Programmpunkt Aktivgruppe Senioren
von Biberwier zum Weissensee und Blindsee und zurück
(ca. 8 km)
Gehzeit: 3 Stunden Schwierigkeitsgrad: weniger schwierig
Aufstieg: 300 hm Abstieg: 300 hm
Voraussetzung: Trittsicherheit, Ausd. für 3 Std. Tourenlänge
Verpflegung: Brotzeit, Einkehr Zugspitzblick
Maximale Teilnehmeranzahl: 10 Personen
Vorbesprechung: --- Kosten: ---
Leitung
& Anmeldung
Manfred Sailer
touren.manfredS@alpenverein-fuessen.de
Ende Juni 2026
Botaniktour
Botanische Wanderung vom Ammerwald auf die Weitalpspitze
(1.870 m) über das Roggenbachtal zurück
Gehzeit: 5 Stunden
Aufstieg: 800 hm Abstieg: 800 hm
Voraussetzung: Schwindelfreiheit, Trittsicherheit,
Ausdauer für 5 Stunden Tourenlänge
Verpflegung: Brotzeit
Vorbesprechung: --- Kosten: ---
Leitung
& Anmeldung
Manfred Sailer
touren.manfredS@alpenverein-fuessen.de
97
PROGRAMM 2026 – WANDERN & BERGSTEIGEN
WANDERTOUREN
Tag, Datum
Juni/Juli 2026
Beschreibung
Wertacher Hörnle, 1.695 m
Programmpunkt Aktivgruppe Senioren
Einfache Bergwanderung zuerst zum Wertacher Hörnle und
dann zum Hörnlesee.
Gehzeit: 4 Stunden Schwierigkeitsgrad: leicht
Aufstieg: 650 hm Abstieg: 650 hm
Verpflegung: Brotzeit, Einkehr Buchel Alpe
Vorbesprechung: --- Kosten: Fahrtkosten (anteilig)
Leitung Herbert Dopfer; Telefon: 08342 - 92 14 06
& Anmeldung E-Mail: touren.herbert@alpenverein-fuessen.de
Juli 2026
Mariabergjoch
Programmpunkt Aktivgruppe Senioren
von Biberwier mit dem Bus nach Obsteig. Wanderung von
Obsteig über das Mariabergjoch zurück nach Biberwier
(ca. 12 Kilometer)
Gehzeit: 5 Stunden Schwierigkeitsgrad: schwierig
Aufstieg: 700 hm Abstieg: 800 hm
Voraussetzung: Trittsicherheit,
Ausdauer für 5 Std. Tourenlänge
Verpflegung: Brotzeit
Maximale Teilnehmeranzahl: 10 Personen
Vorbesprechung: --- Kosten: ---
Leitung
& Anmeldung
Manfred Sailer
touren.manfredS@alpenverein-fuessen.de
98
PROGRAMM 2026 – WANDERN & BERGSTEIGEN
WANDERTOUREN
Tag, Datum
Fr, 03.07.2026
Beschreibung
Tegelberg
Geschichtsträchtige Wanderung auf den Tegelberg mit der
ehem. Kulturvermittlerin Vanessa Richter. Vom Berggasthof
Bleckenau dem Ahornreitweg folgend begleiten
spannende Erzählungen zur Königsfamilie. Abstieg mit der
Tegelbergbahn und Einkehr an der Reithalpe.
Tourstartpunkt/Ausgangsort: Bushaltestelle Bleckenau-
Bus, Hohenschwangau gegenüber Touristikinformation,
Abfahrt 10.00 Uhr
Gehzeit: 3,5 Stunden Schwierigkeitsgrad: weniger schwierig
Aufstieg: 800 hm Abstieg: -----
Voraussetzung: Trittsicherheit; gute Kondition,
Ausdauer für 6 Std. Tourenlänge
Ausrüstung: Rucksack, Erste Hilfe, Proviant, Getränke,
Stöcke, Bergschuhe; Bekleidung dem Wetter angepasst,
Zwiebel-Look, Regenjacke, Wechselkleidung, ggf. Handschuhe
Verpflegung: Brotzeit, Einkehr Reithalpe
Maximale Teilnehmeranzahl: 8 Personen
Abfahrt/Treffpunkt: 8.45 Uhr am Busbahnhof Füssen,
Bustranfer um 9.05 Uhr nach Hohenschwangau, Linie 73
Vorbesprechung: --- Kosten: 3x Bustransfers, Einkehr,
Bergbahn-Talfahrt
Leitung Nadine Anné; Telefon: 0162 - 933 91 43
& Anmeldung touren.nadine@alpenverein-fuessen.de
99
PROGRAMM 2026 – WANDERN & BERGSTEIGEN
WANDERTOUREN
Tag, Datum
Beschreibung
31.7.– 4.8.2026 Fünftagestour auf dem Rätikon-Höhenweg
Fr - Di
Grandiose Landschaften mit mächtigen Felswänden und
schönen Almwiesen begeistern jeden Wanderer im Grenzgebirge
zwischen Montafon, Prättigau und Liechtenstein.
Die Tour erfordert eine gute Kondition mit Gehzeiten bis zu
6 Stunden pro Tag. Bei gutem Wetter besteht die Möglichkeit
ein paar fast 3000 Meter hohe Gipfel zu besteigen.
Übernachtung in Mehrbettzimmern (je nach Verfügbarkeit,
sonst Lager).
Tag 1: Bergfahrt mit der Lünerseebahn; vom Lünersee über
Öfapass zur Lindauer Hütte
Tag 2: Von der Lindauer Hütte über den blumenreichen
Bilkengrat und die Schwarze Scharte zur Tilisunahütte.
Tag 3: Von der Tilisunahütte über Grubenpass und
Plasseggenpass zur Carschinahütte.
Tag 4: Von der Carschinahütte auf einer Panoramaweg über
Gafalljoch und Gamslücke zur Totalphütte..
Tag 5: Gipfelbesteigung Schesaplana (2.965 m, optional
T3/T4), Abstieg zum Lünersee und Abfahrt mit der
Lünerseebahn bis zum Parkplatz. Aufstieg 600 hm,
Abstieg 1.000 hm, 7,5 km, 5 Std. Ohne Bahn zusätzlich
400 hm Abstieg, 1,5 km, 1 Std.“
Schwierigkeitsgrad: Mittelschwierig, T2/T3
Voraussetzung: Schwindelfreiheit, Trittsicherheit,
Ausdauer für 6 Std. Tourenlänge
Ausrüstung: Wetterfeste Wanderkleidung, Ausrüstung für
die Hüttenübernachtungen
Verpflegung: Brotzeit, Einkehr (je nach Tag)
Abfahrt/Treffpunkt: Füssen (genauer Ort und Uhrzeit
werden später bekannt gegeben)
Vorbesprechung: --- Kosten: Fahrtkosten (anteilig),
Lünerseebahn, Übernachtungskosten, Verpflegung.
Leitung Sandra Teräs; Telefon: 0157 - 31 72 01 10
& Anmeldung Arto Teräs; Telefon: 0176 - 98 27 86 85
E-Mail: touren.teras@alpenverein-fuessen.de
100
PROGRAMM 2026 – WANDERN & BERGSTEIGEN
WANDERTOUREN
Tag, Datum
Sa, 08.08.2026
Beschreibung
Koflerjoch
Aufstieg von Pflach zum Pflacher Älpele. Gipfelüberschreitung
von Norden kommend über das Koflerjoch / Jochberg.
Der Abstieg führt über die Dürrenberg Alm inkl. Einkehr,
bevor es den restlichen Weg über die Falzkopfalpe zurück
nach Pflach geht.
Tourstartpunkt/Ausgangsort: Bushaltest. Pflach Kulturhaus
Gehzeit: 7 Stunden Schwierigkeitsgrad: schwierig
Aufstieg: 1.000 hm Abstieg: 1.000 hm
Voraussetzung: Schwindelfreiheit, Trittsicherheit,
gute Kondition, Ausdauer für 8 Std. Tourenlänge
Ausrüstung: Rucksack, Erste Hilfe, Proviant, Getränke, Stöcke,
Bergschuhe; Bekleidung dem Wetter angepasst, Zwiebel-
Look, Regenjacke, Wechselkleidung, ggf. Handschuhe
Verpflegung: Brotzeit, Einkehr Dürrenberg Alm
Maximale Teilnehmeranzahl: 7 Personen
Abfahrt/Treffpunkt: 9.00 Uhr am Busbahnhof Füssen,
Bustransfer um 9.13 Uhr nach Pflach, Linie 100 (Reutte)
Vorbesprechung: --- Kosten: 2x Bustransfer, Einkehr
Leitung Nadine Anné; Telefon: 0162 - 933 91 43
& Anmeldung touren.nadine@alpenverein-fuessen.de
101
PROGRAMM 2026 – WANDERN & BERGSTEIGEN
WANDERTOUREN
Tag, Datum
Sa, 22.08.2026
Beschreibung
Rohnenspitze
Start an der Talstation Wannenjochbahn in Schattwald,
Tannheimer Tal. Aufstieg über die Nordflanke hinauf bis zum
Gipfel der Rohnenspitze. Anschließende Gratüberschreitung
mit leichten Kletterstellen zum Zirleseck. Abstieg über das
Älpeletal mit Einkehr.
Tourstartpunkt/Ausgangsort: Parkplatz Talstation
Wannenjochbahn, Schattwald, Tannheimer Tal
Gehzeit: 7 Stunden Schwierigkeitsgrad: schwierig
Aufstieg: 900 hm Abstieg: 900 hm
Voraussetzung: Schwindelfreiheit, Trittsicherheit,
gute Kondition, Ausdauer für 8 Std. Tourenlänge
Ausrüstung: Rucksack, Erste Hilfe, Proviant, Getränke, Stöcke,
Bergschuhe; Bekleidung dem Wetter angepasst, Zwiebel-
Look, Regenjacke, Wechselkleidung, ggf. Handschuhe
Verpflegung: Brotzeit, Einkehr Almwirtschaft Älpele
Maximale Teilnehmeranzahl: 7 Personen
Abfahrt/Treffpunkt: 8.30 Uhr am Morisse Parkplatz Füssen,
Autotransfer via Fahrgemeinschaften nach Schattwald
Vorbesprechung: --- Kosten: Parkticket, Einkehr
Leitung Nadine Anné; Telefon: 0162 - 933 91 43
& Anmeldung touren.nadine@alpenverein-fuessen.de
Regelung zur Erstattung der Fahrkosten bei allen Sektionsveranstaltungen
Unsere Fahrkostenregelung gilt wie folgt:
Pro gefahrenem Kilometer erhält der Fahrer einen Betrag von 0,40 €.
Dieser wird durch die Anzahl der Fahrzeuginsassen geteilt.
102
PROGRAMM 2026 – WANDERN & BERGSTEIGEN
WANDERTOUREN
Tag, Datum
So, 05.09.2026
Beschreibung
Tauern
Von der Brücke am Plansee entlang und am Anfang steilem
Steig auf den Tauern. Nach einem kurzem Ab- und Aufstieg
zum Zunterkopf. Abstieg Richtung kleinem Plansee zurück
zum Ausgangspunkt. Aussichtsreiche Wanderung.
Tourstartpunkt/Ausgangsort: Fußgängerbrücke Plansee /
Campingplatz
Gehzeit: 6 Stunden Schwierigkeitsgrad: sehr schwierig,
keine Anfängertour, nur für Geübte
Aufstieg: 970 hm Abstieg: 970 hm
Voraussetzung: Schwindelfreiheit, Trittsicherheit,
Ausdauer für 7 Std. Tourenlänge
Ausrüstung: gute Bergschuhe, geeignete Wanderausrüstung
Verpflegung: Brotzeit, Einkehr erst nach Tourenende mögl.
Vorbesprechung: nach Absprache
Kosten: ---
Maximale Teilnehmeranzahl: 7 Personen
Abfahrt/Treffpunkt: Fußgängerbrücke Plansee 8.00 Uhr
Leitung Hans Ziegler; Telefon: 0151 - 42 85 98 18
& Anmeldung E-Mail: touren.hans@alpenverein-fuessen.de
103
PROGRAMM 2026 – HERBSTWANDERWOCHE
Mit der Sektion Füssen eine Woche
unterwegs in den Bergen
Herbstwanderwoche 2026
von Sonntag 13. bis Freitag 18. September 2026
mit vier Gemeinschaftstouren im Naturpark „Fanes – Sennes – Prags“
Unterkunft mit Halbpension im
Wellnesshotel „Resa Blancia“ in
St. Vigil.
Die Gemeinschaftstouren haben
ein Tagespensum zwischen 600
und 900 Höhenmetern, Anreise mit
Privat-Pkw / am Anreisetag eine
Besichtigung unterwegs.
Touren: Tagestouren im Naturpark
„Fanes-Sennes-Prag“ unterwegs
in der Region um St. Vigil, dem
Abteital und dem Bereich Sellajoch
von ca 500 bis 800 Höhenmetern
und einer Dauer zwischen vier und
sechs Stunden Gehzeit.
Planung und Absprache jeweils am
Vorabend.
Teilnehmerzahl: maximal 16 Personen;
Leitung: Manfred Sailer und Herbert Dopfer
touren.manfredS@alpenverein-fuessen.de
touren.herbert@alpenverein-fuessen.de
Wegen der Quartiervorbestellung ist eine verbindliche Anmeldung bis
spätestens bis 30. April 2026 erforderlich
104
PROGRAMM 2026 – FAMILIENPROGRAMM
TOUREN & TERMINE FÜR FAMILIEN
Tag, Datum
Februar 2026
Leitung
Beschreibung
Winterwanderung zur Rotwildfütterung
Vom Wanderparkplatz geht es zu Fuß oder mit dem Schlitten
zur Fütterung Schwangau. Dort erklärt uns der Jäger warum
die Hirsche überhaupt gefüttert werden müssen und
was der Unterschied zwischen Rehen und Hirschen ist.
E-Mail: familien@alpenverein-fuessen.de
April 2026
Leitung
Ausritt über Halblecher Flure
Die ersten schönen Frühlingstage wollen wir uns von einem
Pferd durch die Landschaft begleiten lassen
E-Mail: familien@alpenverein-fuessen.de
Mai 2026
Leitung
Wanderung Kenzenwasserfall
Auf den Spuren des Wassers beginnt unser Tag mit einer
Busfahrt zum Wankerfleck. Von dort halten wir uns immer
am Flusslauf vorbei an der Kenzenhütte bis zum beeindruckenden
Wasserfall. Dort machen wir Mittagspause und
fahren anschließend gemeinsam mit dem Bus ab Kenzenhütte
zurück ins Tal.
E-Mail: familien@alpenverein-fuessen.de
ANZEIGE
105
PROGRAMM 2026 – FAMILIENPROGRAMM
TOUREN & TERMINE FÜR FAMILIEN
Tag, Datum
Juni 2026
Leitung
Beschreibung
Wanderung Drachenspielplatz
Vom Parkplatz zwischen Rosshaupten und Ussenburg
spazieren wir runter zum Drachenspielplatz am Kurpark.
Dort haben wir genug Zeit alles in Ruhe auszuprobieren und
zu picknicken, bevor es wieder zurück geht.
E-Mail: familien@alpenverein-fuessen.de
August 2026
Leitung
Flussbettwanderung
Eine Flusswanderung ist ein tolles Abenteuer und bietet
beste Abkühlung bei heißen Sommertagen. Komm mit und
schau dir die Welt mal aus einem neuen Blickwinkel an.
E-Mail: familien@alpenverein-fuessen.de
September 26
Leitung
Wanderung zur Alpe Beichelstein
Vom Parkplatz geht es gleich in den Wald und über Stock
und Stein zur Alpe Beichelstein. Dort wollen wir die Tiere
beobachten und brotzeiten. Wenn wir fertig sind, gehen wir
wieder zurück.
E-Mail: familien@alpenverein-fuessen.de
02.+03.10.2026 Familientage auf unserer Fritz-Putz Hütte
Das Ziel ist unsere Sektionshütte in der Bleckenau. Das
Schloss in Blickweite, schleichen wir uns an den Touristen
vorbei und wandern kurzweilig zur Fritz-Putz Hütte. Den
Nachmittag verbringen wir mit Spielen um die Hütte
während andere für die Gruppe das Abendessen
vorbereiten. Am nächsten Morgen räumen wir nach dem
Frühstück gemeinsam die Hütte auf und steigen wieder ab.
Leitung
E-Mail: familien@alpenverein-fuessen.de
106
PROGRAMM 2026 – FAMILIENPROGRAMM
TOUREN & TERMINE FÜR FAMILIEN
Tag, Datum
November 26
Leitung
Beschreibung
Yoga für Kinder
Tauche mit uns ab in die Welt des Yogas. Gemeinsam
lassen wir uns verzaubern auf einer fantastischen Reise
durch Indien. Miriam zeigt wie Yoga eine tolle Ergänzung
zum Klettern und im Alltag für die Familie darstellen kann.
Wer hat bringt seine Matte mit und schwebt zusammen mit
Miri auf und davon. Katze Kuh was machst du?
E-Mail: familien@alpenverein-fuessen.de
Dezember 26
Leitung
Schatzsuche am Lechufer
Vom Parkplatz der Lechaue in Lechbruck geht es per
Schatzkarte am Ufer entlang in der Hoffnung, die Truhe
voller Essen für die öffentliche Grillstelle zu finden.
E-Mail: familien@alpenverein-fuessen.de
Die Anmeldung zu den Veranstaltungen sowie genauere Infos dazu gibt es
über unsere Sektionsapp. Wer Fragen Rund um das Thema Familienreferat
hat, bekommt über familien@alpenverein-fuessen.de Auskunft.
Hinweis: Die Veranstaltungen für Familien sind Gemeinschaftstouren.
Die Erziehungsberechtigten tragen die Verantwortung für ihre Kinder und
müssen ihrer Aufsichtspflicht nachkommen.
107
Eine Wanderausstellung des
Deutschen Alpenvereins
Wanderausstellung: Zukunft Alpen
12. - 23. Januar 2026
im Foyer der Sparkasse Füssen
Öffnungszeiten:
Mo - Do 9:00 - 16:00 Uhr & Fr 9:00 - 13:00 Uhr
Wanderausstellung: Zukunft Alpen
Wer ins Hochgebirge geht, kann den
Klimawandel hautnah miterleben.
Gletscher ziehen sich zurück, vom
tauenden Permafrost gelöste Felsbrocken
donnern gefährlich nahe
an Seilschaften vorbei. Gewitter
entwickeln sich rasend schnell, führen
zu Starkregen, Murenabgängen
und erschweren die Tourenplanung.
Gletscherschmelze, Felsstürze,
Wassermangel trifft die Alpen
schon jetzt hart. Ein Diagramm
zeigt, wie die Durchschnittstemperatur
von Jahr zu Jahr steigt, nicht
weltweit, sondern konkret in Bayerns
Bergen.
Was noch kommen könnte, zeigt
die Ausstellung der Sektion die
wir vom 12. bis 23.Januar 2026 im
Fojer der Sparkasse Füssen zeigen.
Was am Berg passiert, können so
auch jene erleben, die lieber im Tal
bleiben. Die Alpen stehen vor zahlreichen
Herausforderungen: vom
Klimawandel über die zunehmende
Belastung durch den Tourismus
bis hin zu den sich verändernden
Lebensräumen der Flora und Fauna.
Die Ausstellung beleuchtet diese
Themen und bietet einen spannenden
Blick auf die Entwicklung der
Alpen und ihre Zukunftsperspektiven.
Mit interaktiven Stationen,
informativen Plakaten und beeindruckenden
Bildern möchten wir
das Bewusstsein für den Schutz
und die nachhaltige Nutzung des
alpinen Raumes stärken. Die mit
viel Fingerspitzengefühl und noch
mehr Leidenschaft und Engagement
kuratierte Ausstellung visualisiert
und visioniert den Klimawandel in
den Alpen. Sie führt in die aktuellen
Problemfelder ein und regt gleichzeitig
die Diskussion darüber an,
wie wir die Zukunft mit und in den
Alpen gestalten wollen und können.
Nutzen Sie diese Gelegenheit, mehr
über die Herausforderungen und
Chancen der Alpen zu erfahren und
in den Dialog über die „Zukunft der
Alpen“ einzutreten.
Eintritt: Frei
Wir freuen uns, Sie bei der Ausstellung
begrüßen zu dürfen und
gemeinsam mit Ihnen einen Blick
in die Zukunft unserer Alpen zu
werfen!
108
PROGRAMM 2026 – VERANSTALTUNGEN DER SEKTION
Sektionsveranstaltungen 2026
www.xpert.pro | info@xpert.pro | 08362 98988-0
ANZEIGE
109
PROGRAMM 2026 – ARBEITSEINSÄTZE
Wegebau
Helfer gesucht
Um unser Wegenetz in unserem
Arbeitsgebiet zu pflegen und instand
zu halten, haben wir diverse
Arbeitseinsätze in der schneefreien
Zeit geplant. Wir treffen
uns turnusmäßig (siehe Termine
untenstehend) zu diesen gemeinsamen
Arbeitseinsätzen. Genauere
Infos wann und was gemacht wird,
werden an interessierte Helfer
per App oder E-Mail versandt oder
können erfragt werden bei unserem
Wegereferenten Peter Ziegler.
Peter bittet um Mitteilung, wer in
den Verteiler aufgenommen werden
möchte. Info/Zustimmung per App
zusenden.
@Peter Ziegler
@Peter Ziegler
@Peter Ziegler
@Peter Ziegler
GEPLANTE WEGEBAU-ARBEITSEINSÄTZE
Datum Uhrzeit Treffpunkt
30.05.26 8:30 Uhr Schwanseeparkplatz Begehung Arbeitsgebiet
13.06.26 8:30 Uhr Schwanseeparkplatz Arbeitseinsatz Wegebau
27.06.26 8:30 Uhr Schwanseeparkplatz Arbeitseinsatz Wegebau
11.07.26 8:30 Uhr Schwanseeparkplatz Arbeitseinsatz Wegebau
01.08.26 8:30 Uhr Schwanseeparkplatz Arbeitseinsatz Wegebau
26.09.26 8:30 Uhr Schwanseeparkplatz Arbeitseinsatz Wegebau
Informationen und Anmeldung bei
Peter Ziegler
Mobil: 0160 - 8 50 89 89 · E-Mail: wegebau@alpenverein-fuessen.de
110
PROGRAMM 2026 – ARBEITSEINSÄTZE
Hütten
Auf zu neuen Taten...
Arbeitseinsätze für unsere beiden
Hütten leben von der Solidargemeinschaft
der Sektion.
Wer also Lust hat mitzuhelfen,
es gibt immer was zu tun: Holz
machen, Mähen, Unkraut jäten, Instandhaltungsarbeiten,
usw. Es wird
jedes Mal eine Brotzeit spendiert
und wir haben immer einen schönen
geselligen Ausklang. Ab diesem Jahr
wird etwa 14 Tage vor Einsatz in
unserer App über die Arbeiten, die
zu tun sind, informiert. Wer die Informationen
erhalten möchte, kann
sich die App einfach herunterladen.
@Günter Schweighart
@DAV Sektion Füssen
@Britta Reinartz
GEPLANTE HÜTTEN-ARBEITSEINSÄTZE
Datum Uhrzeit Treffpunkt
Mai 8:30 Uhr Schwanseeparkplatz
September 8:30 Uhr Schwanseeparkplatz
Das genaue Datum wird über unsere Webseite,
die Allgäuer Zeitung in der Rubrik „Vereine & Verbände“
und ganz neu über unsere Sektions-App bekanntgeben.
Einsatztermine
können sich je nach
notwendigen Arbeiten,
Wetterverhältnisse und
sonstigen Bedingungen
verschieben.
Informationen und Anmeldung unter
Telefon: 0 83 62 - 50 71 87
E-Mail: huetten@alpenverein-fuessen.de
Rückfragen sind auch
jederzeit unter der
Hüttentelefonnummer
0 83 62 - 50 71 87
möglich.
111
SEKTION INFOS – WER MACHT WAS
Die Vorstandschaft
GESCHÄFTSFÜHRENDER VORSTAND
1. Vorstand
Peter Gerber
E-Mail: vorstand1@alpenverein-fuessen.de
2. Vorstand
Peter Ziegler
E-Mail: vorstand2@alpenverein-fuessen.de
Schatzmeister
Erhard Pfeiffer
E-Mail: schatzmeister@alpenverein-fuessen.de
Jugendreferentin
Carolin Kirschner
E-Mail: jugend@alpenverein-fuessen.de
Schriftführung
Christine Spillmann
E-Mail: schriftfuehrer@alpenverein-fuessen.de
112
SEKTION INFOS – WER MACHT WAS
Die Vorstandschaft
ERWEITERTER VORSTAND
Ausbildung & Ausrüstung
Pit Rohwedder
E-Mail: ausbildung@alpenverein-fuessen.de
Familien
Sebastian Seibold
E-Mail: familien@alpenverein-fuessen.de
Hütten
Herbert Dopfer
E-Mail: huettenreferent@alpenverein-fuessen.de
Kletterhalle
Reiner Hösle
E-Mail: kletterhallenreferent@alpenverein-fuessen.de
Naturschutz
Peter Nasemann
Telefon: 0 83 62 - 89 87
E-Mail: naturschutz@alpenverein-fuessen.de
Öffentlichkeitsarbeit
Britta Reinartz
E-Mail: presse@alpenverein-fuessen.de
Touren
Wolfgang Mayr
Telefon: 0 83 62 - 21 55
E-Mail: touren.wolfgang@alpenverein-fuessen.de
113
SEKTION INFOS – WER MACHT WAS
Die Vorstandschaft
ERWEITERTER VORSTAND
Vorträge
Manfred Sailer
Telefon: 0 83 62 - 46 35
E-Mail: vortraege@alpenverein-fuessen.de
Wegebau
Peter Ziegler
Mobil: 0160 - 8 50 89 89
E-Mail: wegebau@alpenverein-fuessen.de
Seniorenbeauftragter
Manfred Sailer
Telefon: 0 83 62 - 46 35
E-Mail: seniorenbeauftragter@alpenverein-fuessen.de
Sektions-Admin
Peter Gerber
E-Mail: admin@alpenverein-fuessen.de
Klimaschutzkoordinatorin
Mateja Meier-Dolenc
E-Mail: klimaschutz@alpenverein-fuessen.de
Digitalkoordinatorin
Britta Reinartz
E-Mail: digitales@alpenverein-fuessen.de
Rechnungsprüfer
Manfred Sailer
Michael Weisenbach
Ehrenrat
Peter Nasemann
Angelika Arnold
Uwe Koßmeier
Dr. Stephan Heichele
Birgit Horstmann
114
SEKTION INFOS – WER MACHT WAS
Jugendausschuss Sektion Füssen
Jugendreferentin
Carolin Kirschner
E-Mail: jugend@alpenverein-fuessen.de
Stellvertretender Jugendreferent
Leon Bücken
E-Mail: jugend@alpenverein-fuessen.de
Kassierin
Mateja Meier-Dolenc
E-Mail: jugend@alpenverein-fuessen.de
Materialwart
Pierre Breitwieser
E-Mail: jugend@alpenverein-fuessen.de
Beisitzerin
Fabienne Kretschmar
E-Mail: jugend@alpenverein-fuessen.de
115
SEKTION INFOS – WER MACHT WAS
Jugendleiter*innen
Klettern JüMa
Pierre Breitwieser
Jugendleiter
mountainteens.pierre@
alpenverein-fuessen.de
Klettern Fels-Äffchen
Sebastian Kunert
Jugendleiter
felsaeffchen@
alpenverein-fuessen.de
Klettern Fels-Äffchen
Thomas Loderer
Jugendleiter
felsaeffchen@
alpenverein-fuessen.de
Klettern Berggämse
Fabienne Kretschmar
Jugendleiterin
berggaemse.fabienne@
alpenverein-fuessen.de
Klettern JüMa
Tim Petzold
Jugendleiter
mountainteens.tim@
alpenverein-fuessen.de
Jungmannschaft
Maurits Bakker
Jugendleiter
juma@
alpenverein-fuessen.de
Jungmannschaft
Jannik Jenne
Jugendleiter
juma@
alpenverein-fuessen.de
Klettern Berggämse
Lisa Baumann
Jugendleiterin
berggaemse.lisa@
alpenverein-fuessen.de
Klettern Fels-Äffchen
Cedric Trödel
Jugendleiter
felsaeffchen@
alpenverein-fuessen.de
116
SEKTION INFOS – WER MACHT WAS
Trainer, Fachübungs-, Tourenleiter*innen
Klettern Felsenbeißer
Berni Gebler
FÜL Sportklettern Trainer C
0177 - 5 83 70 73
felsenbeisser@
alpenverein-fuessen.de
Klettern Felsenbeißer
Emilia Gebler
Kletterbetreuerin
felsenbeisser.emilia@
alpenverein-fuessen.de
Klettern
Philipp Jaritz
Kletterbetreuer
klettern.philipp@
alpenverein-fuessen.de
Klettern Zwergsteiger
Viola Guggemos
Gruppenleiterin
zwergsteiger@
alpenverein-fuessen.de
Mountainbike
Madeleine Ettinger
FÜL MTB
mtb.madeleine@
alpenverein-fuessen.de
Klettern Climbing Kids
Helena Andres
FÜL Sportklettern Alpin
climbingkids.helena@
alpenverein-fuessen.de
Klettern Climbing Kids
Alexander Dornhöfer
FÜL Sportklettern Trainer C
climbingkids.alex@
alpenverein-fuessen.de
Klettern
Miriam Stannecker
Kletterbetreuerin
klettern.miriam@
alpenverein-fuessen.de
Klettern
Lina Doppler
Kletterbetreuerin
klettern.lina@
alpenverein-fuessen.de
Mountainbike / Klettern
Iris Burre
FÜL MTB
Kletterbetreuerin
mtb.iris@
alpenverein-fuessen.de
117
SEKTION INFOS – WER MACHT WAS
Trainer, Fachübungs-, Tourenleiter*innen
Bergsteigen
Adalbert Freichel
FÜL Bergsteigen
0 83 62 - 92 64 62
touren.adalbert@
alpenverein-fuessen.de
Wanderleiter
Peter Ziegler
0160 - 8 50 89 89
touren.peterZ@
alpenverein-fuessen.de
Wanderleiter
Norbert Graf
0 83 62 - 50 73 30
touren.norbertG@
alpenverein-fuessen.de
Wanderleiterin
Sandra Teräs
0157 - 31 72 01 10
touren.teras@
alpenverein-fuessen.de
Wanderleiter
Herbert Dopfer
0151 - 50 88 02 54
touren.herbert@
alpenverein-fuessen.de
Wanderleiter
Manfred Sailer
0171 - 5 39 46 65
touren.manfredS@
alpenverein.fuessen.de
Wanderleiterin
Nadine Annee
touren.nadine@
alpenverein-fuessen.de
Wanderleiter
Arto Teräs
0176 - 98 27 86 85
touren.teras@
alpenverein-fuessen.de
Wanderleiter
Hans Ziegler
touren.hans@
alpenverein-fuessen.de
118
SEKTION INFOS – WER MACHT WAS
Trainer, Fachübungs-, Tourenleiter*innen
Hochtouren
Markus Anderl
FÜL Hochtouren
0172 - 1 70 19 43
hochtouren.markus@
alpenverein-fuessen.de
Skibergsteigen
Christoph Egeter
FÜL Skibergsteigen
Trainer C
touren.christoph@
alpenverein-fuessen.de
Hochtouren
Claus Guglhör
FÜL Hochtouren
0 83 62 - 80 59
hochtouren.claus@
alpenverein-fuessen.de
Skibergsteigen
Ernst Bartsch
FÜL Skibergsteigen
0151 - 26 94 77 46
touren.ernst@
alpenverein-fuessen.de
Skibergsteigen
Wolfgang Mayr
0 83 62 - 21 55
touren.wolfgang@
alpenverein-fuessen.de
Geschäftsstelle
Leitung d. Geschäftsstelle
Martin Spillmann
(Hauptamtlich)
geschaeftsstelle@
alpenverein-fuessen.de
Assistenz d. Geschäftsstelle
Anette Gerber
(Hauptamtlich)
assistenz@
alpenverein-fuessen.de
Öffnungszeiten
Montag 15:00 - 19:00 Uhr; Donnerstag & Freitag 15:00 - 18:00 Uhr
Telefon: 08362 - 507188
E-Mail: geschaeftsstelle@alpenverein-fuessen.de
Wichtig: Aktuelle Öffnungszeiten auf www.alpenverein-fuessen.de
119
ARBEITSGEBIET SEKTION FÜSSEN
120 Karte: Deutscher Alpenverein e.V.
121
IST-KOSTEN 2024 / HAUSHALT 2025 / IST-KOSTEN 2025
Verein & Geschäftsstelle
Einnahmen
Ist 2024
Haushalt 2025
Ist Sep 2025
Mitgliedsbeiträge
207.422 €
tt2233..000 €
Zuschüsse von Behörden und DAV
20.688 €
35.000 €
Zinserträge & Spenden
30.333 €
6.000 €
Werbeeinnahmen Jahresbericht
1.960 €
2.300 €
Einnahmen Vorträge
2.636 €
1.000 €
Steuern
873 €
0,00 €
gesamt
263.912 €
277.300 €
260.416 €
Hütte
Einnahmen
Ist 2024
Haushalt 2025
Ist Sep 2025
Übernachtungen
91.522 €
97.000 €
Getränke
24.997 €
25.000 €
Sonstiges
1.181 €
0,00 €
gesamt
117.730 €
122.000 €
97.237 €
Kletterhalle
Einnahmen
Ist 2024
Haushalt 2025
Ist Sep 2025
Eintrittsgelder Mitglieder
23.863 €
25.000 €
Eintrittsgelder Nichtmitglieder
31.736 €
33.000 €
Ausleihe
7.974 €
8.000 €
Kletterkurse
3.338 €
4.000 €
Bistro & Handel
14.380 €
16.000 €
Sonstige Erlöse
1.497 €
500 €
gesamt
82.788 €
86.500 €
81.085 €
Vereinsgesamtergebnis Einnahmen
Gesamtergebnis Einnahmen
Ist 2024
Haushalt 2025
Ist Sep 2025
Verein & Geschäftsstelle
263.912 €
277.300 €
260.416 €
Hütte
117.730 €
122.000 €
97.237 €
Kletterhalle
82.788 €
86.500 €
81.085 €
gesamt
464.430€
485.800 €
438.738 €
122
IST-KOSTEN 2024 / HAUSHALT 2025 / IST-KOSTEN 2025
Verein & Geschäftsstelle
Ausgaben
Ist 2024
Haushalt 2025
Ist Sep 2025
Personalkosten
60.085 €
72.500 €
Geschäftsstelle
50.761 €
52.000 €
Ehrenamts- & Fachübungsleiterpausch.
9.324 €
20.500 €
Sonstige Ausgaben
157.982 €
174.900 €
Jugendarbeit
10.489 €
12.500 €
Wegebau
871 €
3.400 €
Verwaltungskosten
15.792 €
16.000 €
DAV-Beitragsabführung
113.135 €
124.000 €
Versicherungen
1.374 €
2.500 €
Jahresbericht
5.703 €
5.000 €
Versammlungen & Ehrungen
4.699 €
5.000 €
Aus- & Weiterbildung
5.056 €
5.000 €
Ausleihe, Material, Ausrüstung
0,00 €
0,00 €
Geleistete Spenden
276 €
500 €
Sonstiges
587 €
1.000 €
Steuern & Zinsen
2.513 €
3.000 €
gesamt
220.580 €
250.400 €
200.781 €
Hütte
Ausgaben
Ist 2024
Haushalt 2025
Ist Sep 2025
Personalkosten
41.147 €
17.000 €
Betriebs- und Verwaltungskosten
44.999 €
45.000 €
Steuern & Zinsen
4.294 €
4.500 €
Ehrenamtspauschale Hüttenwarte
4.100 €
7.500 €
Wareneinsatz
7.979 €
8.000 €
gesamt
102.519 €
82.000 €
78.903 €
123
IST-KOSTEN 20234 / HAUSHALT 2025 / IST-KOSTEN 2025
Kletterhalle
Ausgaben
Ist 2024
Haushalt 2025
Ist Sep 2025
Personalkosten
70.933 €
70.000 €
Betriebskosten, Reparaturen Gebäude
15.738 €
17.000 €
Verwaltungskosten
14.471€
14.500 €
Sportgeräte
6.473 €
7.000 €
Wareneinsatz
8.308 €
8.500 €
Steuern & Zinsen
3.623 €
3.700 €
Sonstige Ausgaben
5.372 €
5.800 €
gesamt
124.918 €
126.500 €
117.802 €
Gesamtergebnis Ausgaben
Gesamtergebnis Ausgaben
Ist 2024
Haushalt 2025
Ist Sep 2025
Verein & Geschäftsstelle
220.580 €
250.400 €
200.781 €
Hütte
102.519 €
82.000 €
78.903 €
Kletterhalle
124.918 €
126.500 €
117.802 €
gesamt
448.017 €
458.900 €
397.486 €
Gesamtes Vereinsergebnis ohne Abschreibungen
Ist 2024
Haushalt 2025
Ist Sep 2025 *
Sektion Füssen
16.413 €
26.900 €
€
124
PERSONEN – WIR SUCHEN
Wir suchen
engagierte Menschen!
1. Vorstand (m/w/d) gesucht
2. Vorstand (m/w/d) gesucht
Klettertrainer*in gesucht
für unsere Kinder- & Jugendgruppen
MTB-Fachübungsleiter*in gesucht
Hochtouren-Fachübungsleiter*in gesucht
Wenn Du Interesse oder Fragen dazu hast, dann nimm bitte Kontakt mit uns
auf oder sende eine Mail an: ehrenamt@alpenverein-fuessen.de.
Aktuelle Infos unter
www.alpenverein-fuessen.de/sektion-fuessen/jobs-ehrenamt
125
DIE MITGLIEDSBEITRÄGE 2026
Mitgliedsbeiträge
Für die Einstufung ist das Lebensalter zum 1. Januar des Kalenderjahres maßgebend.
Kategorie Beitrag* Aufnahmegebühr
A-Mitglied 68,00 € 29,50 €
Vollmitglied ab dem vollendeten 25. Lebensjahr
B-Mitglied 42,00 € 18,00 €
Mitglied mit ermäßigtem Beitrag (Ehe-/Lebenspartner eines
A-Mitglieds, aktives Mitglied der Bergwacht (auf Antrag),
Senioren ab vollendetem 70. Lebensjahr (auf Antrag)
C-Mitglied 32,00 € 14,00 €
Gastmitglied, bereits Mitglied einer anderen DAV-Sektion
D-Mitglied 42,00 € 18,00 €
Junior vom 18. bis zum vollendeten 25. Lebensjahr
J/K-Mitglied 23,00 € 10,00 €
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre
Familienmitgliedschaft 110,00 € 47,50 €
bzw. auf Antrag auch bei Alleinerziehenden, Kinder und
Jugendliche bis vollendetem 18. Lebensjahr
* Bei Eintritt ab dem 1.9. halbiert sich der Beitrag – die Aufnahmegebühr nicht!
* Unterjähriger Beitritt: Es gelten bei Eintritt ab dem 01.09. des laufenden Jahres verringerte Beiträge.
Bei Neuaufnahme wird einmalig die Hälfte eines vollen Jahresbeitrages als Anmeldegebühr
erhoben. Mitglieder, die das 70. Lebensjahr vollendet haben, werden auf Antrag unabhängig von
den Mitgliedsjahren in die Kategorie B eingestuft. Alle Daten, die bis zum Jahresende verarbeitet
werden sollen, müssen bis spätestens 30. September des Jahres schriftlich abgegeben werden.
Die Kündigungsfrist beträgt 3 Monate zum Jahresende. Kündigungen schicken Sie bitte nicht per
Einschreiben. Bei falscher Bankverbindung berechnet das Kreditinstitut für die Nichteinlösung
der Lastschrift ca. 3,00 €, die wir Ihnen in Rechnung stellen. Barzahler bekommen keine gesonderte
Rechnung. Die Ausweise werden Ihnen nach Beitragseingang (Termin 02.01. jeden Jahres) im
Februar durch den Bundesverband zugesandt.
126
MITGLIEDSZAHLEN 2025
Mitgliederstatistik
(Stand Ende Oktober 2025)
Kategorie Okt 2024 Okt 2025 Veränderung Anteil
A-Mitglied 2.275 2.390 + 115 46,8 %
B-Mitglied 1.311 1.366 + 55 26,7 %
C-Mitglied 171 160 - 11 3,1 %
D-Mitglied 362 360 - 2 7,1 %
J/K-Mitglied 753 831 + 78 16,3 %
Gesamt 4.872 5.107 + 235 %
Anteil weiblich 2.288 2.416 + 91 47 %
Anteil männlich 2.584 2.691 + 153 53 %
Mitglieder
unter 26 24,7 % 23,3 %
27 - 60 Jahre 54,4 % 55,9 %
über 60 Jahre 20,9 % 20,8 %
Bankverbindung der DAV Sektion Füssen e.V.
IBAN: DE 36 7335 0000 0310 5007 07; BIC: BYLADEM1ALG,
Sparkasse Allgäu; Gläubiger-ID: DE 05 ZZZ 0000 0259 548
Mandatsreferenz entspricht Ihrer Mitgliedernummer
Änderungen von persönlichen Daten wie Name, Anschrift,
Familienstand, Telefon-Nummer, Bankdaten sollten schnellstmöglich
per Änderungsmitteilung mitgeteilt werden, da ansonsten der
Mitgliedsausweis und das Monatsmagazin „Panorama“ nicht
zugestellt werden können. Kündigungen müssen schriftlich und
spätestens bis zum 30. September des jeweiligen Kalenderjahres bei
uns vorliegen. Bitte denken Sie daran.
Wir würden gerne unsere Mitgliederdatei mit den E-Mail-Adressen
ergänzen, um rasch und unkompliziert wichtige Informationen an
Sie weiterleiten zu können. Senden Sie uns bitte Ihre E-Mail-Adresse
zusammen mit Ihrer Mitgliedsnummer an unsere Mitgliederverwaltung:
mitgliederservice@alpenverein-fuessen.de
127
Gedenken
unserer Toten
Verstorbene
im Alter von
Josef Martin 89
Prof. Dr. Hans-Peter Popp 88
Siegfried Bock 88
Konrad Schöler 85
Otto von Hofmann 74
Dagmar Drösel 63
Otto Werner 82
Wolfgang Pröbstl 76
Gustav Werthmann 84
Peter Sedlmair 77
Peter Peisl 84
Dr. Klaus Gerlach 89
Franz Jorde 95
Der Tod ist das Tor zum Licht am Ende eines
mühsam gewordenen Weges.
Franz von Assisi
128
NEUE MITGLIEDER
Neumitglieder 2025 (Stand November 2025)
A
Abraham Felix
Adolf Melanie
Alexeenko Anastasia
Alt Chiara Naomi
Angele Michael
Angele Niclas
Angerer Julia
Arnold Angelina Clare
Arnold David Heinrich
Arnold Elenora Sylvia
Arnold Odette Luise
Aydin Sefa
B
Balz-Neuber Aileen
Bank Johanna
Bank Marla
Barrantes-Freer Alonso
Barrantes-Mortensen Nikolas
Bayrhof Marion
Benedikt Amelie
Benedikt Lukas
Benedikt Nadine
Benkow Charlotte Sophie
Benkow Femke Sophie
Benkow Joshua
Berker Liam
Beyrle Nathan
Biedermann Marion
Bieniek Maurice
Bila-Natzmer Lio Willy
Böck Bernhard
Böhmer Henrietta
Braun Raphael
Brem Lotte
Brenner Hannah
Briemle Noah
Brotzki Alexander
Buchberger Lena
Bünemann Maybrit
Bürgis Christoph
Büter Herta
Butzyk Milena
C-D-E
Ceglarek Cedric Justin
Ceglarek Kirsten Anja
Corcilius André
Czifra Dennis
Czifra Emma Luise
Czifra Felix Elias
Czifra Julia
Dassow Moritz
Demmler Alisa
Diesenbacher Tobias
Dodel Lilly
Dodel Lukas
Dodel Wolfgang
Dopfer Toni
Dörr Corinna
Dyballa Claudia
Eckert Bettina
Eckert Jörg
Ekoufas Jason
Eltrich Andreas
Emmerling Jonathan
Emmerling Katja
Emmerling Konstantin
Emmerling Michael
F
Fähnrich Amelie
Fähnrich Benjamin
Fähnrich Chloe
Fähnrich Felix
Fähnrich Lesly
Falkenberg Erik
Fäßler Analena
Fäßler Christiane
Fäßler Katharina
Feneberg Franziska
Feneberg Janina
Feneberg Thomas
Feneberg Veronika
Fichtl Noah
Fichtl Paul
Firstov Yaroslav
Fischer Andreas
Fischer Carolin
Fischer Frida
Fischer Lukas
Fischer Otto
Fischer Wolfgang
Flott Monika
Frank Lena
Fröhling Tim
From Dariusz
Füldner Eva
G
Galuschak Maria Alexandra
Gawron Alexander
Gebel Karolina
Gebler Lukas
Gellner Tim
Gerster Boris
Gerster Johanna
Gerster Lea
Gerster Sabine
Glockner Anian
Glöckner Angelika
Gnendinger Augustin
Gnendinger Johannes
Gnendinger Katharina
Gnendinger Nikolas
Gnendinger Wolf
Gögler Marianne
Gött Raphaela
Graf Alexandra
129
NEUE MITGLIEDER
Graf Dilara
Gröger Fabian
Gröger Ines
Gröger Matthias
Gschwend Jonathan
Guggemos Fabian
Gürtler Elke
Gürtler Klaus
Gürtler Lorenz
Gürtler Ludwig
H
Haase Björn
Haase Stefanie
Hammerstiel Julia
Hanisch Angelika
Hartmann Marlies
Hausmann Clara
Hausmann Jens
Hausmann-Hemmes Annette
Heinenbruch Felix
Heinenbruch Thomas
Heinrich Hannah
Heinrich Horst
Heinrich Jakob
Heinrich Jonas
Heinrich Sabine
Heiserowski Mascha Helene
Heiserowski Milla Magdalena
Heiserowski Stefanie
Heiserowski Thomas
Heiß Martha
Helmer Stephanie
Helmer Victoria Luisa
Helmig Sven
Helming Till
Herrmann Lukas
Heßling Dana
Hiemer Carlo
Horvath Helena
Horvath Nikola
Horvath Robert
Höß Veronika
I-J-K
Jahn Amalia
Jahn Helena
Jochem Andreas
Junge Henri
Junge Lena
Junge Stefanie
Junge Timm
Kahlenberg Lucie
Kaufmann Paul
Keck Barbara
Keck Tobias
Klär Markus
Klecker Anna
Klement Thomas
Klimczyk Gudrun
Kneip Claudia
Kneller Helmut
Kniss Helmut
Kocks Florian
Köhler Emil
Koller Moritz
Kostrzewa Lukasz
Kraus Lukas
Kremyanskaya Yana
Kretschmar Renate
Kretschmar Thomas Lothar
Krieger Marlene
Kuhn Martin
Kuhn Stefan
L
Landwehr Loreen
Leist Jens
Lesch Kerstin
Lesonen Petrus
Liegel Johannes
Liegel Julia
Liegel Valentin
Liegel Wolfgang
Litzelmann Renate
Lochbihler Caroline
Lochbihler Helmut
Lochbihler Pauline
Lodyga Sarah
Lorenz Ian
Lory Christina
Lövenich Constantin
Lüdemann Leonie
M-N
Magnussen Alicia
Magnussen Annika
Magnussen Ida
Mahsling Thomas
Maier Philipp
Martin Pelegrina Petra
Martin Pelegrina Romualdo
Mayr Bernhard
Mayr Emilia
Mayr Jakob
Mayr Juliane
Mayr Leonie
Mayr Marlene
Mayr Mathilda
Meienhofer Katharina
Melzner Tobias
Mennig Cajus
Mennig Christoph
Mennig Nepomuk
Mennig Romy
Merkl Luis
Merkl Marlena
Merkl Paul
Michael Tobias
Miller Lukas
Moga Igor
Mojsiejew Jolanta
Möller Carina
Morgenroth Daniel
Morgenroth Ida
Morgenroth Johanna
Mortensen Sünke
Mrkos Aurora-Julie
Mrkos Elias-Aurel
Mrkos Ramona
130
NEUE MITGLIEDER
Müller Elisabeth
Müller Fabian
Müller Konstantin
Müller Peter
Müller Veronika
Neckermann Katharina
Neuber Nicolas
Neuendorf Jonas Michael
Neumann Cornelia
Nowak Ines
O-P
Odenwäller Bettina
Olbrich Marie
Ostheimer Dominik
Ostheimer Leon
Ostheimer Sophia
Pauly Sabine
Peretzke Manuela
Perkuhn Angela
Pfeifer Bernd
Philipp Jesia
Philipp Josef
Pietzsch Sebastian
Plantera Elena
Plein Werner
Popowytsch Max
R
Rahlf Johannes
Rauch Florian
Rauch Katharina
Reischl Maximlian
Richter Anna
Richter Egon
Richter Lius
Riha Jaroslav
Riha Jaroslav
Rihova Julia
Rihova Martina
Rihova Teresa
Roller Andrea
Roller Jessica
Rösel Sebastian
Rossa Fabian
Roth Adrian
Roth Jona
Roth Merle
S
Salzgeber Maximiliane
Schauer Nicolas
Schlegel Clara
Schlegel Eva-Maria
Schlegel Franz
Schlegel Paula
Schneck Andreas
Schneck Ida
Schneck Lilli
Schneck Stefanie
Schneider Bernd
Schorer Ingrid
Schulze Kai
Schwartz Jolan Erik
Schwartz Petra
Schwarz Marina
Schwarzenbach Finn
Schwarzenbach Frieda
Schwarzenbach Madeline
Schwarzenbach Maximilian
Schwarzmann Sylvia
Schweizer Lars
Schweizer Melanie
Schweizer Nora
Seelbach Rainer
Settele Korbinian
Shavro Nataliia
Siegl Herbert
Sopkowiak Ariane
Spohn Sabine
Stanislaus Solvig
Steiner Lukas
Sünnemann Ulla
T-U-V
Thomas Alena
Thomas Charlotte
Thomas Marlene
Thomas Sebastian
Tiedtke Heidemarie
Tiedtke Peter
Trödel Cedric
Trowe Karsten
Ursoff Ann-Sofie
Ursoff Eva-Luisa
Ursoff Liva
Ursoff Michael
Vacca Manuel
van Heukelom Bert
Vancutsen Marie
Vogt Leni
von Platen Justus
W-Z
Waggershauser Alena
Waltinger Nepomuk
Weber Michael
Weberberger Sabine
Weger Julius
Weger Laura
Weger Leonora
Weger Moritz
Weidmann Sebastian
Weinert Collin
Weinert Gideon
Weinert Leonie
Weinert Sven
Werthmann Michael
Wessel Lisa
Wiesner Eike
Willer Rebecca
Wittenbrock Beate
Wittenbrock Felix
Wittenbrock Marilena
Wolff Arne-Christian
Wunder Romy Luzia
Zagel Robert
Zdobinski Mona Maria
Ziegler Stefanie
131
EDELWEISS-JUBILARE
Herzlichen Glückwunsch unseren
Edelweißjubilaren 2026
Zur Jahreshauptversammlung
2026 haben wir eine stattliche
Anzahl von 65 Edelweißjubilaren,
die es in diesem Jahr zu ehren gilt.
Darunter auch 3 Jubilare mit stolzer
70-jähriger und 7 Jubilare mit
60-jähriger Sektionszugehörigkeit.
Wir gratulieren ganz herzlich und
freuen uns, so viele treue Mitglieder
im Verein zu haben.
70 Jahre
Englert-Kröner Arlinde
Schödlbauer Rudolf
Schuberth Klaus
60 Jahre
Althoff Werner
Billek Horst-Falko
Braun Günter
Graus Barbara
Merk Zeno
Peisl Anneliese
Schweiger Martin
50 Jahre
Baumgarten Andreas
Drysch Günter
Dürr Elfriede
Dürr Ludwig
Dürr Rudolf
Geiger Jürgen
Gerlach Klaus
Gstöttl Matthias
Heichele Stephan
Heichele-Bruhns Marianne
Hofer Peter
Ressle Josef
Sailer Manfred
Schaefer Harald
Sedlmeir Josefine
Settele Willy
Sowade Hermann
Wallner Hans
40 Jahre
Kreutzer Hans-Juergen
Metzger Florian
Wiesmath Klaus
25 Jahre
Eberle Leo
Friedl Ursula
Friedl Lucia
Geiger Xaver
Geiger Christoph
Geiger Maximilian
Grandl Andreas
Hiemer Renate
Hinderer Nathanael
Hinderer Elisa
Hinderer Lukas
Jantsch Ingo
Jantsch Andrea
Karp Irene
Karp Marvin
Karp Holger
Keck Melanie
Klöckner Artur
Küntzel Gisela
Lieb Stefan
Müßeler Verena
Scheibel Julian
Settele Florian
Steiger Claudia
Stumm Guido
Sudhoff Birte
Sudhoff Ralf
Sudhoff Lars
Sudhoff Christine
Weise Rebekka
Weise Fabian
Weise Yvonne
Wiegräfe Tamara
Ziegel Michael
132
RUNDE GEBURTSTAGE 2026
Wir gratulieren zum runden Geburtstag
Adeli Christiane
Akcay Cibrayel
Albeck Georg
Albrecht Markus
Althoff Werner
Anderl Markus
Angerer Armin
Ansorg Jörg
Bär Heinrich
Bartsch Christian
Bauer Nina
Becher Till
Benedikt Bene
Benesch Gerd
Dr. Berger Wolfgang
Bertl Mirko
Bertolero Markus
Besser Ramona
Bielenberg Ilka
Blochum Johannes
Blohm Jörn-Martin
Bock Albert
Bodenmüller Ellen
Boos Franz
Böttinger Lorianne
Braun Günter
Briel Cornelia
Brodbeck Lothar
Brüggemeier Samuel
Büchl Irene
Buchner Brigitte
Bühl Rita
Dederichs Jörg
Demeter Marion
Dietz Mario Horst
Diks Erik
Dingler Evelyn
Dittmann Volker
Dömel Rottraud
Dönges Marco
Dopfer Ingrid
Dorn Anton
Dr. Drometer Eva
Drysch Günter
Eckardt Rolf
Eckart Barbara
Egeter Christoph
Egeter Marion
Ehrentreich Uschi
Eisenhardt Ilse
Elger Dietmar
Ellenrieder Tobias
Faßhold Silke
Dr. Fieß Wolf-Dietrich
Folz Andreas
Folz Birgitt
Fuchs Gerhard
Führer Xaver
Gall Guenter
Gdynia Hans-Jürgen
Gebler Sabine
Geisenhof Jane
Gerlach Klaus
Gerstmeyr Annette
Glasmann Karl
Glock Wolfram
Glöggler Stephan
Gnadl Jutta
Goth Patricia
Graf Carmen
Graml Karl
Grandl Andreas
Griegel Gerd
Guha Arunabho
Gürtler Petra
Haasen Nele
Haf Irene
Häfele Martina
Hahn Gerhard
Hampp Robert
Hanke Angela
Härder Nicolaus
Harreiß Andrea
Hartmann Ursula
Hartmann Roland
Hartung Michaela
Hausmann-Hemmes
Annette
Heberlein Günter
Heger Claudia
Heichele Christian
Heichele-Bruhns Marianne
Helmrich Anne
Hickel Anita
Hinderer Bernhard
Höcherl Alexander
Hofmann Hans-Joachim
Hönle Helmut
Hoppe Sven
Huber Andreas
Immler Foolke
Irrgang Michaela
Jantsch Andrea
Jauernig Peter
Jeckel Herbert Georg
Kähn Günter
Kaindl Andrea
Kainzbauer Julia
Käs Karin
Kassner Sebastian
Kaupp Antonia
Keck Magnus
Keck Barbara
Keller Erwin
Keller Eva
Keller Yvonne
Keller Petra
133
RUNDE GEBURTSTAGE 2026
Keller Claudia
Klimczyk Gudrun
Klingbeil Roswitha
Klümper Armin
Kober Walter
König Rosemarie
König Roswitha
Köpf Josef
Köpf Ingeborg
Köpf Josef
Köpf Xaver
Köpf Josef
Körbl Ernst
Kornelsen Olga
Kossmann Torsten
Kotissek Thomas
Krämer Doris
Krumbacher Anita
Krumbacher Rainer
Kujat Marcus
Kunz Stefan
Kurz Ann-Katrin
Kürzinger Jürgen
Kutzborski Carsten
Kuzmenko Florian
Langenbacher Urs
Lausecker Wolfgang
Lax Ursula
Lehn Anna Elisabeth
Lehrburger Daniel
Lehrecke Bernd A.
Lehrl Aziza
Leis Tanja
Leist Jens
Leupolz Heiko
Lochbihler Helmut
Loderer Gerhard
Loderer-Schmid Simone
Madl Walter
Magnusson Jim
Maier Werner
Marohn Manfred
Marsch Stefan
Martin Klaudia
Matthäs Matthias
Mayr Anna-Elisabeth
Menner Conelia
Michelitsch Natalie
Miller Stefan
Miller Andreas
Miller Andrea
Misske Anja
Mitzdorf Anton
Mitzdorf Dietlinde
Mohr Markus
Müller Brigitte
Müller Michael
Nachtrub Robert
Neef Tobias
Neubert Michael
Neumann Sven
Niederprüm Bettina
Niggl Gabriele
Nold Rosela
Oster Irene
Peisl Anneliese
Penz Kathrin
Perkuhn Angela
Pfeiffer Erhard
Pfeiffer Ulli
Pfundstein Caroline
Pohl Thomas
Postenrieder Michael
Probst Bianca
Pult Britta
Ramke Iris
Reichenbach Helga
Reinartz Britta
Reitmayer Elvira
Renner Antonia
Rettner Gabriele
Reutter Joachim
Reutter Ameli
Richter Ingeborg
Richter Egon
Riedmiller Thomas
Riha Jaroslav
Rogg Barbara
Roth Antonie
Ruprecht Christian
Schalk Elmar
Scheibel Karlheinz
Scheibel Ulrich
Scheil Astrid
Schmatz-Nau Beate
Schmeller Maximilian
Schmidt Karin
Schneider Doris
Schneider Siegfried
Schneider Benjamin
Schorer Ingrid
Schroth Torsten
Schulte Esther
Schwartz Petra
Schwarz Wolfgang
Schweiger Helmar
Schweiger Stephan
Schweiger Jörg
Schwinghammer Jan
Sedlmeir Josefine
Sieber Manfred
Sieden Carsten
Sieden Claudia
Singer Bernd
Smetana Judith
Smuda Ingeborg
Snape Julia
Söhnel Andrea
Stankowitz Jürgen
Steigenberger Jürgen
Steigenberger Annette
Stein Helmut
Steinle Senn Ulrike
Stempfle Angela
Steuer Anneliese
Stiegeler Stefan
Stoffers Ralf
Stöger Erika
Stöger Nicola
134
RUNDE GEBURTSTAGE 2026
Streif Josef
Streit Uwe
Strigl Theresia
Stumpf Birgit
Stumpf Antje
Stumpf Wolfgang
Süss Ursula
Tamayo de Lantzberg Rocio
Thurnhofer Reinhard
Tiedtke Peter
Tiedtke Detlef
Tiedtke Sabrina
Trefz Wolfgang
Velle Thomas
Prof. Dr. Vette Albert
Vilgis Stefan
Von Schwarz Christine
Wächter Detlef
Wächter Katja-Maria
Weber Bernhard
Weber Michael
Weigert Michael
Weiler Helmut
Weimer Hermann
Wengert Bärbel
Wernerus Monika
Werthmann Maria
Werthmann Michael
Westphal Karin
Wieland Peter
Herzlichen
Glückwunsch!
Wiesmath Klaus
Wiesmüller Angelika
Wille-Gingele Irmgard
Winter Romy
Wismeth Hemma-Maria
Wössner Dieter
Zanghellini Helmut
Zellhuber Thomas
Zettl Wilhelm
Ziesel Wolfgang
Zillober Renate
Zimmermann Thilo
Gipsmühlweg 5 l 87645 Schwangau l Tel. 08362/92 64 68 - 0 l www.schlossbrauhaus.de
ANZEIGE
135
BUCHVORSTELLUNG
Von der Natur als
Lehrmeisterin
herausgegeben von Pit Rohwedder
Die Naturlandschaften unserer Erde
stellen durch ihre Vielfalt und ihren
Artenreichtum, durch ihre Wucht
und ihre Weite eine großartige Fülle
dar. Diese Fülle geht weit über ein
typischerweise genutztes Sportund
Erlebnispotenzial hinaus. Diese
Fülle kann uns fördern und fordern,
uns schöpferisch inspirieren und
„lehren“. Goethe sprach schon von
der Natur als Lehrmeisterin und
der ehemalige Bischof von Innsbruck
Reinhold Stecher beschrieb
die Berge einmal als stille Erzieher.
Versuchen wir, einen umfassenden
Blickwinkel darauf einzunehmen.
Über den Sinn von Bildung
Es ist sicher unbestritten, dass Bildung
einen wesentlichen „Schlüssel
zur Welt“ darstellt. Um uns in der
Welt zurecht zu finden, um existenzfähig
zu sein und um sie vielleicht
sogar ein wenig mitzugestalten
brauchen wir eine Schul- und eine
Berufsausbildung, möglicherweise
noch eine Weiterbildung oder ein
Studium – vielleicht sogar so etwas
wie ein „Lebensstudium“. Wenn wir
nun den Gedanken von Benjamin
Franklin aufgreifen, der als amerikanischer
Staatsmann seinerzeit
behauptet hat, eine Investition
in Bildung bringe immer noch die
besten Zinsen, stehen wir vor einer
interessanten Frage. Angenommen
die Natur hätte als Lehrmeisterin in
der „Schule des Lebens“ tatsächlich
etwas mitzuteilen. Angenommen
sie hätte eine „Botschaft“ oder
sogar einen „Lehrplan“. Was wären
dann die Lernziele im „Bildungsweg
von Mutter Erde“? Und was könnten
dabei die „Zinsen“ sein?
Die Natur als Pädagogin
Die Natur stellt zunächst einmal die
Rahmenbedingungen des Lernens:
Sonne und Regen, Hitze und Kälte,
Trockenheit und Vereisung, Tageslicht
und Dunkelheit, Abgeschiedenheit
und Weglosigkeit sind Verhältnisse,
nach denen wir uns als
Bergsteigende schon auch wegen
eines sorgfältigen Risikomanagements
richten müssen. Und diese
Bedingungsebene lässt sich nicht
einfach mit der Fernbedienung
wegknipsen oder auf dem Tablet
wegwischen, nur weil es gerade
unerwünscht ist oder nervt. Die Akzeptanz
dessen, wie es gerade „da
draußen“ ist, stellt manchmal große
136
BUCHVORSTELLUNG
Anpassungsleistungen an uns dar.
Die Natur fordert uns heraus, uns
trotz widriger Umstände zu motivieren
oder auch flexibel reagieren
zu können. Sie lehrt uns gute Beobachtung
sowie Umsicht und Vorsicht.
Sie „überprüft“ wie präsent
und geistesgegenwärtig oder wie
gedankenverloren und zerstreut wir
sind. Sie spiegelt unser Selbstmanagement
und wie sozialverträglich
wir uns trotz Nässe und Kälte noch
verhalten. Zugegeben: es ist oft
leichter, auf den Berg, die Verhältnisse
oder die „blöde“ Kletterstelle
zu schimpfen, statt sich den Spiegel
der mangelnden Erfahrung oder der
eigenen Unzulänglichkeit vorhalten
zu lassen. Die Bewährung steckt
also nicht in der Frage, wie wir beispielsweise
eine „Schuld des Scheiterns“
im Außen suchen oder wie
wir den manchmal auch widrigen
Verhältnissen schnellst möglichst
entgehen können, sondern wie wir
mit all den Bedingungen umgehen.
Diese Bedingungen haben durchaus
das Potenzial, unseren Charakter zu
formen.
Die Natur lehrt uns
Selbsterkenntnis
Erlebnisse in der Natur und vor
allem beim Bergsteigen bergen also
viel Potenzial, sich selbst unter anderen
oder ungewohnten Bedingungen
besser kennen zu lernen. Berge
fordern uns heraus, eigene Grenzen
zu testen und manchmal sogar über
uns selbst hinauszuwachsen. In stillen
und abgelegenen Landschaften
kann die Natur uns darüber hinaus
jedoch auch das Lauschen und das
Schweigen lehren. Ohne die Ablenkung
einer schnelllebigen Unterhaltungsindustrie
fördert sie durch
ihre Reizarmut das zurückgeworfen
sein auf uns selbst. Die Stille lädt
uns ein, zur Ruhe zu kommen. Sie
bietet uns an, achtsamer statt achtloser
zu werden. Gerade in einer
Leistungs- und Beschleunigungsgesellschaft,
in der die Erwartungen
permanent steigen, kann uns die
Natur auch einmal erwartungsfreie
Räume bieten, in denen wir einfach
wieder wir selbst sind. In diesen
regenerativen Räumen haben wir
die Möglichkeit, uns zu zentrieren,
unsere eigene Mitte zu finden oder
unser eigenes „Tempo“.
In den Wald gehe ich, um meinen
Verstand zu verlieren und um meine
Seele zu finden.
John Muir, amerikanischer Naturphilosoph
Die Natur lehrt uns Lebenssymbole
Zahlreiche Ethnologen und Anthropologen
sind sich einig, dass die
Symbolsprache die älteste Sprache
der Menschheit ist. Die Natur steckt
voll von Symbolen, mit denen wir
je nach Aufnahmebereitschaft in
Resonanz gehen können.
„Der Weg“ kann beispielsweise als
persönlicher Lebensweg, als Weg
in der Partnerschaft oder im Team
versinnbildlicht und thematisiert
werden. Ein Fluss kann von seiner
Quelle in den Bergen bis zum
Mündungsgebiet am See oder Meer
als „Lebensreise“ aufgefasst werden.
Sein Wasser kommt irgendwo
her, sucht sich „seinen Weg“, bildet
137
BUCHVORSTELLUNG
einen sanft dahingleitenden Strom
oder auch reißende Fluten. Seine
Kraft prägt durch Überschwemmungen
artenreiche Aulandschaften
und lässt neue Sandbänke oder
Inseln entstehen. Mit der Frage „Wo
bin ich grad im Fluss des Lebens?“,
bieten all diese Flussabschnitte
willkommene Möglichkeiten, symbolisch
in Resonanz zu gehen und
die eigene Standortbestimmung
oder die zukünftige Reiseroute klarer
zu erfassen. Frühling, Sommer,
Herbst und Winter weisen uns auf
das Entwicklungsprinzip von Säen
und Wachsen, Reifen und Ernten
hin. Was habe ich gesät? Entspricht
die Ernte der vorausgegangenen
Pflege oder den eigenen Erwartungen?
Welche Ruhephasen sind nun
nötig, um wieder regenerieren zu
können?
Steine können als „Stein des Anstoßes“
interpretiert werden, als
„Glückssteine“ oder „Steine, die
noch im Weg liegen“. Artenreich
blühende Wiesen sind ein Sinnbild
für funktionierende soziale
Gemeinschaften. Bäume zeigen
in ihrer Gestalt das Ausmaß von
Entfaltung oder Beschneidung, von
Verwurzelung oder Entwurzelung.
Pässe und Übergänge in den Bergen
laden uns ein, über persönliche
Übergänge im Leben nachzudenken.
Ein Berggipfel kann leistungsbezogen
als „Gipfel des Erfolgs“ betrachtet
werden oder als Symbol
für den wohltuenden Abstand zum
Alltag. Er kann als Aussichtspunkt
das Herz einladen, sich zu öffnen
und „in die Weite zu gehen“.
Berge können als Schnittpunkte
zwischen Himmel und Erde auch ein
Angebot zur Kontemplation sein.
Insofern eignen sie sich ebenso
als Orte für spirituelle Fragen. Das
Gipfelkreuz mag uns an die Bergpredigt
erinnern, den lebenspraktischen
Kern des Christentums
jenseits theologischer Fachdiskussionen.
Die Natur inspiriert uns, durch ihre
Vielfalt schöpferisch zu werden
Naturbelassene Landschaften
sind mit ihrer Vielfalt und Ästhetik,
Vitalität und Lebenskraft Ausdruck
einer enormen schöpferischen
Energie. Viele Lieder und Symphonien,
viele Gemälde und Gedichte,
sowie viele Entdeckungen und Erfindungen
gehen auf Naturbeobachtungen
zurück oder wurden durch
sie inspiriert. Goethe beispielsweise
zog es regelmäßig in die Natur
und zahlreiche seiner Werke legen
Zeugnis dieser kreativen Schaffenszeit
ab. Im Wienerwald, einer
Gebirgsgruppe, die zu den östlichsten
Ausläufern der Nordalpen zählt,
soll Beethoven seine Symphonien
geistig empfangen haben. Brahms
138
BUCHVORSTELLUNG
hat verschiedene Landschaftserlebnisse
in den Bergen Norwegens
in seine Werke melodienreich
komponiert.
Viele Maler haben Landschaften in
ihr eigenes Empfinden “übersetzt”
und wunderbare Bilder geschaffen.
Zweifellos sind sie alle von der
Topografie und Schönheit oder auch
von der „Magie der Orte“ berührt
worden. Über diese ästhetischen
und Kultur schaffenden Aspekte
hinaus, regte die Natur immer
schon Forscher und Pioniere bei
ihren Entdeckungen oder Erfindungen
an: ein fallender Apfel verhalf
dem Physiker, Astronomen und
Mathematiker Isaac Newton zur
Erkenntnis der Schwerkraft. Die
Früchte der großen Klette inspirierten
den Schweizer Ingenieur
George de Mestral den praktischen
Klettverschluss zu entwickeln. Die
Entwicklung der LED-Lampen geht
auf ein internationales Forscherteam
zurück, das Glühwürmchen
beobachtet hatte. Der Ingenieur Eji
Nakatsu war ein passionierter Vogelbeobachter
und entwickelte die
revolutionäre Schnauze des ersten
japanischen Superzuges und vieles
andere mehr.
Kurzum: die Natur hat das Potenzial
uns im Geiste zu inspirieren, in der
Seele zu berühren und Gestaltungspotenziale
frei zu setzen. Der amerikanische
Kulturhistoriker Thomas
Berry sieht sogar einen direkten
Zusammenhang zwischen der
Schönheit oder dem Artenreichtum
der Erde und dem geistig-schöpferischen
Potenzial des Menschen.
Denn nach ihm hätte die Menschheit
niemals solche Errungenschaften
in der Kunst und Kultur, in der
Technik und Medizin entwickeln
können, wenn sie auf dem öden
Mond leben würde.
Die Natur lehrt uns Gesundheit als
Ordnungsprinzip zu verstehen
Im Sinne einer gesunden Lebensführung
gibt sie uns ein „rechtes
Maß“ vor. Der für das vegetative
Nervensystem so wichtige Rhythmus
von Anspannung und Entspannung
beispielsweise, den wir
automatisch durch Tag und Nacht
verdeutlicht bekommen, oder den
wir auch übergeordnet durch die
vier Jahreszeiten erfahren, ist eine
wesentliche Grundlage für Gesundheit
und Krankheit. Bei Missachtung
drohen dauerhafte Erschöpfung
oder Burnout. Das „rechte Maß“
gibt uns auch bei der Ernährung
und bei der Bewegung, bei digitalem
Konsum wie auch bei Genussmitteln
eine kluge Ordnung vor.
Überall wo diese gesunde Ordnung
fehlt, kommt es zu Dysfunktionen
oder über die Zeit auch zu degenerativen
Prozessen. Schon bei den
griechischen Philosophen der Antike
war die Tugend des Maß- und
139
WIR SIND
PURE
ENERGIE
WER WIR SIND?
...kurz gesagt: wir sind Energie. Zum
einen sind wir Energieversorger seit über
120 Jahren im Ostallgäu und Außerfern.
Einen Großteil des Stroms produzieren wir
dabei selbst mit unseren 13 eigenen Wasserkraftwerken.
Zum anderen sind wir aber
eine Gruppe an EnergieexpertInnen - von
Elektroinstallation, Elektrogeräten, Fernwärme,
Photovoltaik bis hin zu weltweiten
Eisbahnprojekten. Das und noch mehr
steht hinter der EWR-Gruppe mit ihren 9
Tochterfirmen und über 500 MitarbeiterInnen.
VON WASSER BIS SONNE
Wir sind Teil der Energiezukunft und stehen
für 100% erneuerbare Energien - von
Wasser- bis Sonnenenergie. Als Energieversorger
tragen wir Verantwortung für
die Umwelt und für unsere Region.
JETZT FEHLST NUR NOCH DU.
Die Energiezukunft gestaltet sich nicht
allein - da braucht es neue Ideen, Mut
und Leidenschaft. Egal ob Energieexperte,
Zahlenprofi, Organisationstalent oder
Technikfreak - wir bieten dir ein breites
Umfeld an Karrieremöglichkeiten. Gestalte
jetzt die Energiezukunft mit uns!
Erfahre mehr über
uns und unsere
aktuellen Jobangebote.
Einfach QR-
Code scannen und
vielleicht begrüßen
wir ja auch bald
dich in unserer
EWR-Familie!
140
BUCHVORSTELLUNG
Mittehaltens bereits ein zentrales
Ordnungsprinzip für eine gesunde
und erfüllende Lebenskunst. Die
Natur bietet uns Rückzugsräume
um Stress abzubauen und uns wieder
zu „erden“. Wer beispielsweise
in die Waldatmosphäre eintaucht,
kommt schnell zur Ruhe, denn die
Duftstoffe des Waldes (Terpene
etc.) helfen nachweislich, das
Stresshormon Cortisol abzubauen.
Ein Umstand, der vor allem auch
das in Mode gekommene Waldbaden
so florieren lässt. In Japan
ist das Waldbaden (Shinrin Yoku)
wissenschaftlich gut untersucht
und wird sogar durch den Staat
gefördert.
Die Natur lehrt uns, die Welt in Zusammenhängen
zu verstehen
Alles in naturbelassenen Landschaften
lebt in einem großen Netzwerk.
Darin findet sich eine Vielzahl
wechselseitiger Verbindungen, die
sowohl im Wettbewerb als auch in
Kooperation zueinanderstehen, die
einander bekämpfen und einander
unterstützen. Zahlreiche symbiotische
Beziehungen oder Kooperationsleistungen
in den Pflanzengemeinschaften
beispielsweise ziehen
einen Nutzen aus der gegenseitigen
Stärkung ihrer Lebensfähigkeit und
Gesundheit. Das ist vor allem für
Gärtner ein sinnvolles Prinzip, Pestizidfrei
anbauen zu können. Viele
Insektenarten durchlöchern den
Boden und sorgen damit für eine
wichtige Belüftung. Sie bestäuben
Blüten, halten Schädlinge im Zaum
und stellen eine Nahrungsgrund-
lage wiederum für andere Tiere dar.
Typisch für natürliche Systeme
sind auch die zahlreichen selbstorganisierenden
Kräfte, die wir
beispielsweise beim klassischen
Räuber-Beute Verhältnis beobachten
oder wenn Buchen und Eichen
zur Regulierung der Vermehrungsrate
von Rehen oder Hirschen ihre
nahrhaften Früchte klugerweise
nicht jedes Jahr zur Verfügung
stellen. Die natürliche Lebenswelt
besteht also nicht nur aus einer
Summe von Dingen, sondern aus
einem Netzwerk von Beziehungen.
Dieses beeindruckende Zusammenspiel
in der Biosphäre ist nüchtern
betrachtet das Ökosystem Berg
oder Wiese, das Ökosystem See
oder Wald. Poetisch gesehen ist es
das Konzert der Schöpfung.
Fazit
Wer sich nicht nur als Berg-SportlerIn,
sondern auch als „SchülerIn der
Natur“ versteht, wer ihre Erlebnisräume
auch als eigenständige Lernräume
auffasst, wer ihrer eigenen
„Sprache“ zuhört und verstehen will,
dem erweitern sich neue Horizonte
des Lernens. Damit wird nicht
nur die Erlebnisvielfalt gesteigert,
sondern auch Selbsterkenntnis und
Naturverbundenheit.
Zur Vertiefung empfohlen:
„Ich bin ein Teil der Berge –
Sehnsucht, Lebensfreude, Abenteuer
und Spiritualität“
Erhältlich bei Amazon oder
beim Autor Pit Rohwedder
141
SEKTIONS-INFOS
Mitgliedsausweise 2026
Zum Jahresanfang werden wieder
die neuen DAV-Mitgliedsausweise
versendet. Je nach Zahlungsart des
Mitgliedsbeitrags unterscheidet
sich der Ablauf der Versendung:
Der Normalfall:
Lastschriftverfahren
Wenn Sie am Lastschriftverfahren
teilnehmen, senden wir Ihnen Ihren
Mitgliedsausweis für 2026 automatisch
bis Ende Februar zu. So lange
ist Ihr Mitgliedsausweis aus 2025
auch noch gültig. Ihr Beitrag für
2026 wird als SEPA-Lastschrift zum
02.01.2026 eingezogen.
Wenn Sie nicht am
Lastschriftverfahren
teilnehmen
Wenn Sie uns Ihren Beitrag
überweisen, erhalten Sie Ihren
Mitgliedsausweis für 2026 erst
nach Eingang des Jahresbeitrags
zugesandt.
Bitte verwenden Sie folgende
Bankverbindung:
Sparkasse Allgäu
IBAN: DE 36 7335 0000 0310 5007 07
BIC: BYLADEM1ALG
Wie in den letzten Jahren üblich,
werden keine Beitragsrechnungen
oder Überweisungsvordrucke
versendet. Bitte entnehmen Sie
die Höhe Ihres Beitrags unserer
Webseite. Ihre Kategorienummer
finden Sie auf Ihrem Mitgliedsausweis.
Da die Verbuchung des Beitrags,
die Kuvertierung und der Versand
händisch erfolgen, bitten wir um
Verständnis, falls es zu Verzögerungen
kommen sollte. Bitte überweisen
Sie den Beitrag satzungsgemäß
bis 31. Januar.
Mitgliedsnummer
Ortsgruppennummer
Sektionsnummer
Mitgliedsausweis 2026
Der Versand der Alpenvereinsausweise
2026 erfolgt wie jedes Jahr durch den
DAV Bundesverband bis Ende Februar.
Die Mitgliedsausweise 2025 sind bei
ungekündigter und für 2026 bezahlter
Mitgliedschaft noch bis 28.02.2026
gültig. Dies finden Sie unter dem
Unterschriftenfeld auf Ihrem Ausweis
aufgedruckt.
142
SEKTIONS-INFOS
Digitaler Mitgliedsausweis
Mittlerweile gibt es den digitalen
Mitgliedsausweis - den könnt ihr
über mein.alpenverein.de einfach
abrufen.
Zur Registrierung benötigt ihr eure
Mitgliedsnummer und die IBAN der
uns erteilten Einzugsermächtigung
für den Mitgliedsbeitrag. Gebt bei
der Sektionsnummer die „086“ und
bei der Ortsgruppe die „00“ ein.
Der digitale Mitgliedsausweis ist ein
optionales Angebot für alle Mitglieder
bzw. Mitgliedshaushalte in Form
einer PDF-Datei.
Neben der Möglichkeit des Herunterladens
aus dem Mitglieder-
Self-Service, wird er dem Mitglied
bei Abruf automatisch per E-Mail
zugestellt.
Für neue Mitglieder ist er frühestens
3 Wochen nach dem Beitritt
abrufbar.
Der neue Ausweis für das jeweilige
Mitgliedsjahr kann ab 1. Februar heruntergeladen
werden. Gültig ist er
-wie auch der gedruckte Mitgliedsausweis-
nur in Verbindung mit
einem amtlichen Lichtbildausweis.
143
MITGLIEDERSERVICE – ONLINE
Aufnahmeantrag
Anmeldung einfach und schnell –
unter www.alpenverein-fuessen.de!
Alles rund um das Thema Aufnahmeantrag,
digital ausfüllbare
Anmeldeformulare oder die
einfache Online-Anmeldung finden
Sie immer aktuell auf unserer Webseite.
Bitte beachten Sie die neuen
Datenschutzrichtlinien des DAV –
einzusehen auf unserer Webseite.
Änderungsmeldungen
Online über mein.alpenverein.de
lassen sich Änderungsmeldungen
bequem und einfach durchführen.
Adressänderungen, Bankverbindung
und persönliche Daten lassen sich
online ändern. Ebenso können
Sie den Bezug der Panorama oder
unseres Jahresberichtes wählen.
Panorama auch digital erhältlich
Die Mitgliederzeitschrift „Panorama“ kann jedes Mitglied auch digital und
somit ressourcenschondend erhalten. Dazu entweder über „mein.alpenverein.de“
das entsprechende Häkchen setzen oder in der Geschäftsstelle per
Mail den Änderungswunsch auf digitale Zusendung durchgeben.
Informationen zu Wanderungen und
Arbeitseinsätzen
Wer über unsere Arbeitseinsätze
oder auch Wanderungen informiert
werden möchte, kann sich unsere
neue Sektions-App herunterladen.
Dort werden alle Informationen zu
den jeweiligen Arbeitseinsätzen
und Wanderungen rechtzeitig zur
Verfügung gestellt bzw. eingestellt.
144
MITGLIEDERSERVICE – ONLINE
Der „Sektions-Stammtisch“
Jeden zweiten Donnerstag im Monat ab 18:30 Uhr im
Soldatenheim / Haus der Gebirgsjäger
(Nebenraum ist reserviert)
Erster Termin wird Anfang des Jahres in unserer App bekanntgegeben!
Der „Sektions-Treffpunkt“
Die geschlossene Facebook-Gruppe wurde abgelöst durch die neue App der
Sektion mit „Treffpunkt“ Funktion.
Wer kommt mit? Wo kann ich mich
anschließen?
Das Wetter soll schön werden - ich
will raus! Wer kennt das nicht?
Aber was? Mit wem? Sommers wie
winters, für jung und alt, für Teilnehmende
von 1 bis x Personen, für
jede Aktivität, die zum Spektrum
des DAV gehört, ist was dabei, am
Wochenende oder wochtentags,
spontan oder lang im Voraus, probeweise
auch für Nicht-Mitglieder.
Wie geht‘s?
Im Google Play Store oder für Apple
Geräte im AppStore die App „DAV
Sektion Füssen“ herunterladen (ist
für die Nutzer kostenlos). Ein Profil
muss angelegt werden, bitte mit
echtem Namen und Vornamen.
Sobald das Profil freigegeben ist,
kann man unter „Chats“ mit dem
+ „Kanal beitreten“ klicken, dann
kommt schon der „Sektionstreffpunkt“
in der Auswahl.
Was erwartet dort einen?
Über 100 Unternehmungen unterschiedlichster
Art haben seit 2021
stattgefunden – und es soll noch
aktiver werden. Wanderungen
von leicht bis besonders schwierig,
manchmal mit inhaltlichen
Schwerpunkten wie Botanik, Fauna,
Geschichte, Gebet. Bergsteigen und
Klettern in allen Variationen, vor
allem in der Region Füssen – OAL -
Lechtal-Tannheim, manchmal auch
fernab vom Allgäu. Ob zu Fuß, mit
Rad oder Ski – für jeden kann was
dabei sein, mit oder ohne motorisierte
Unterstützung.
Wer eine Idee hat, was gemacht
werden könnte, stellt eine Umfrage
ein.
Zwei Beispiele:
Beispiel 1: Du stellst mit + „Umfrage
erstellen“ ein: „Säuling morgen?“,
„Bin neugierig auf Steinböcke“.
145
MITGLIEDERSERVICE – ONLINE
aktiver werden. Wanderungen von leicht
sonders schwierig, manchmal mit
lichen Schwerpunkten wie Botanik,
, Geschichte, Gebet. Bergsteigen und
rn in allen Variationen, vor allem in der
n Füssen – OAL - Lechtal-Tannheim,
hmal auch fernab vom Allgäu. Ob zu Fuß,
ad oder Ski - für jeden kann was dabei
mit oder ohne motorisierte
rstützung.
ine Idee hat, was gemacht werden
te, stellt eine Umfrage ein. Zwei
iele:
. Du stellst mit + "Umfrage erstellen"
ein: "Säuling morgen?", "Bin neugierig
auf Steinböcke".
Mit Deiner Frage in die Runde
beschränkst Du unter "Einstellungen"
die Teilnehmerzahl z.B. auf 3 (Dich
eingerechnet).
146
Details werden dann mit den
Mit Deiner Frage in die Runde
beschränkst Du unter „Einstellungen“
die Teilnehmerzahl z.B. auf
drei (Dich eingerechnet). Details
werden dann mit den Interessierten
in einer „privaten Gruppe“ ausgetauscht,
sodass Einzelheiten nur
von diesem kleinen Kreis eingesehen
werden können. Es reicht, mit
„ja, ich komm mit“ oder mit „nein“
zu antworten.
Schon ist Dein Anliegen startklar!
Sobald sich wer gemeldet hat, gehst
Du in „Chats“ über + auf „Private
Gruppe erstellen“, nimmst dort
nur die Interessierten auf, um alle
Details austauschen, z.B. mit dem
Gruppennamen „19.3. Säuling“.
Innerhalb dieser Gruppe funktioniert
der Austausch wie mit Whats-
App oder ähnlichen Messengern.
Jede Aktualisierung kommt per
push-Nachricht postwendend, Du
brauchst nicht immer wieder nachsehen,
ob‘s was Neues gibt.
Es reicht, mit "ja, ich komm mit" oder
mit "nein" zu antworten.
Beispiel 2:
Du stellst im Treffpunkt bei + ein:
„Skitour Wochenende bis 23.3.“, „wo
kann ich mitkommen? LVS-Tool vorhanden,
PKW leider nein“. Sobald
sich wer gemeldet hat -> Beispiel 1.
Das ist unsere neue Lösung für alle,
die nicht immer nur allein unterwegs
sein wollen. Allen Teilnehmenden
ist klar, dass im Kanal „Sektionstreffpunkt“
keine geführten
Touren im rechtlichen Sinn
angeboten werden. Jede Teilnahme
Es reicht, mit "ja, ich komm mit" oder
mit "nein" zu antworten.
die Interessierten auf, um alle Details
austauschen, z.B. mit dem
Gruppennamen „19.3. Säuling“.
Innerhalb dieser Gruppe funktioniert
der Austausch wie mit WhatsApp oder
ähnlichen Messengern. Jede
Aktualisierung kommt per push- 2. Du stellst im Treffpunkt bei + ein:
Nachricht postwendend, Du brauchst
nicht immer wieder nachsehen, ob‘s
Es reicht, mit "ja, ich komm was mit" Neues oder gibt.
mit "nein" zu antworten.
die Interessierten auf, um alle Details
austauschen, z.B. mit dem
Gruppennamen „19.3. Säuling“.
Innerhalb dieser Gruppe funktioniert
der Austausch wie mit WhatsApp oder
ähnlichen Messengern. Jede
Aktualisierung kommt per push-
Nachricht postwendend, Du brauchst
nicht immer wieder nachsehen, ob‘s
was Neues gibt.
erfolgt auf Verantwortung jedes
einzelnen für sich selbst. Wer die
Installation unserer neuen App
scheut, schreibt einfach an
sektionstreffpunkt@alpenvereinfuessen.de
oder wartet den nächsten
Stammtisch ab.
Termine dafür findet ihr immer
aktuell unter
www.alpenverein-fuessen.de
in der Rubrik „Aktuelles“.
die Interessierten auf, um alle Details
austauschen, z.B. mit dem
Gruppennamen „19.3. Säuling“.
Innerhalb dieser Gruppe funktioniert
der Austausch wie mit WhatsApp oder
ähnlichen Messengern. Jede
Aktualisierung kommt per push-
Nachricht postwendend, Du brauchst
nicht immer wieder nachsehen, ob‘s
was Neues gibt.
„Skitour Wochenende bis 23.3.“, „wo
kann ich mitkommen? LVS-Tool
vorhanden, PKW leider nein“. Sobald
sich wer gemeldet hat -> Beispiel 1.
Das ist unsere neue Lösung für alle, die nicht
immer nur allein unterwegs sein wollen. Allen
Teilnehmenden ist klar, dass im Kanal
„Sektionstreffpunkt“ keine geführten Touren
im rechtlichen Sinn angeboten werden. Jede
Teilnahme erfolgt auf Verantwortung jedes
Schon ist Dein Anliegen startklar!
einzelnen für sich selbst.
2. Du stellst im Treffpunkt bei + ein:
Wer die Installation unserer neuen App
„Skitour Wochenende bis 23.3.“, „wo
scheut, schreibt einfach an
kann ich mitkommen? LVS-Tool
Sobald sich wer gemeldet hat, gehst
sektionstreffpunkt@alpenverein-fuessen.de
vorhanden, PKW leider nein“. Sobald
oder wartet den nächsten Stammtisch ab. Der
Du in „Chats“ über + auf „Private sich
Termin
wer gemeldet
dafür steht
hat
unter
-> Beispiel
www.alpenvereinfuessen.de
neue Lösung in der für Rubrik alle, die „Aktuelles".
1.
Gruppe erstellen“, nimmst dort nur Das ist unsere nicht
MITGLIEDERSERVICE – ONLINE
Fritz-Putz-Hüttenbuchung online
Unsere Fritz-Putz-Hütte kann
online gebucht und reserviert
werden.
Über unsere Webseite alpenvereinfuessen.de/huetten.html
erreichen
Sie unser Buchungssystem und
können freie Plätze und Termine
einsehen und direkt und einfach
buchen.
Fritz-Putz-Hütte:
ganzjährig geöffnet
Kontaktdaten für Informationen und/oder Buchungen:
Telefon: 0 83 62 - 50 71 87 · E-Mail: huetten@alpenverein-fuessen.de
Sepp-Sollner-Hüttenbuchung
Hinweis zur Buchung unserer Sepp-Sollner-Hütte, der Kofel:
Die Kofel ist ausschließlich Sektionsmitgliedern vorbehalten, es dürfen
nur Sektionsmitglieder dort übernachten. D.h. es sind keine Gäste
(egal ob in einer anderen Sektion DAV-Mitglied oder Nicht-DAV-Mitglied)
möglich!
Die Sepp-Sollner Hütte ist nicht online buchbar.
Da die Sepp-Sollner-Hütte nur Sektionsmitgliedern zur Verfügung steht,
haben wir diese nicht in unser Onlineangebot integriert. Hier gilt weiterhin
die „alte“ Buchungsmethode per Mail oder Telefon. Zur Buchung bitte alle
Übernachtungsgäste namentlich anmelden mit Angabe der Mitgiedsnummern.
Sepp-Sollner-Hütte:
geöffnet vom 16.10. - 15.01. und 02.03. - 14.07. des Folgejahres.
147
SEKTIONSDATEN IM ÜBERBLICK
DAV Sektion Füssen
Geschäftsstelle: Dietringer Straße 50 · 87669 Rieden am Forggensee
Telefon: 0 83 62 - 50 71 88
E-Mail: geschaeftsstelle@alpenverein-fuessen.de
Internet: www.alpenverein-fuessen.de
Öffnungszeiten: Montag 15:00 - 19:00 Uhr;
Donnerstag & Freitag 15:00 - 18:00 Uhr
Bankverbindung: Sparkasse Allgäu
IBAN: DE 36 7335 0000 0310 5007 07 · BIC: BYLADEM1ALG
Gläubiger-Ident-Nr. DE 05 ZZZ 0000 0259 548
1. Vorsitzender: Peter Gerber, 1. Vorstand
DAV Kletterzentrum Allgäu
Anschrift:
Dietringer Straße 50 · 87669 Rieden am Forggensee
Telefon: 0 83 62 - 94 01 87
E-Mail: kletterzentrum@alpenverein-fuessen.de
Internet: www.alpenverein-fuessen.de
facebook.com/KletterhalleRieden
Öffnungszeiten: Winter
Sommer
Dienstag - Freitag 16:00 - 22:00 Uhr und
Samstag, Sonn- und Feiertage von 13:00 - 21:00h
Dienstag, Donnerstag, Samstag und
Sonn- & Feiertage von 13:00 - 21:00h
Bankverbindung: Sparkasse Allgäu
IBAN: DE57 7335 0000 0515 8704 75 · BIC: BYLADEM1ALG
Gläubiger-Ident-Nr. DE 05 ZZZ 0000 0259 548
Ansprechpartner: Reiner Hösle, Kletterhallenreferent
148
SEKTIONSDATEN IM ÜBERBLICK
Fritz-Putz- und Sepp-Sollner-Hütte
Kontakt: Telefon: 0 83 62 - 50 71 87
E-Mail: huetten@alpenverein-fuessen.de
Öffnungszeiten: Fritz-Putz-Hütte: ganzjährig geöffnet
Sepp-Sollner-Hütte:
geöffnet vom 16.10. - 15.01. und 02.03. - 14.07. des Jahres
Buchung:
Fritz-Putz-Hütte, Tel.: 0 83 62 - 50 71 87, online buchbar über
www.alpenverein-fuessen.de/huetten
Sepp-Sollner-Hütte buchbar nur für Sektionsmitglieder
unter der Telefonnummer 0 83 62 - 50 71 87 oder
E-Mail: huetten@alpenverein-fuessen.de
Bankverbindung: Sparkasse Allgäu
IBAN: DE 06 7335 0000 0514 3629 46 BIC: BYLADEM1ALG
Gläubiger-Ident-Nr. DE 05 ZZZ 0000 0259 548
Ansprechpartner: Herbert Dopfer, Hüttenreferent
Wir danken unseren Inserenten und Partnern
sehr herzlich, die durch ihr Inserat wesentlich zur
Finanzierung unseres Jahresberichtes beigetragen
haben und bitten unsere Mitglieder und Leser um
Beachtung und Berücksichtigung.
149
IMPRESSUM
Impressum
Herausgeber:
Sektion Füssen
des Deutschen Alpenvereins e. V.
Dietringer Straße 50
87669 Rieden am Forggensee
Telefon: 0 83 62 - 50 71 88
info@alpenverein-fuessen.de
www.alpenverein-fuessen.de
Auflage: 2.000 Stück
Verantwortlich:
1. Vorstand - Peter Gerber
Fotos: Sektion Füssen, pixabay.de, DAV
Karte S. 120/121:
Deutscher Alpenverein e. V.
Layout/Satz:
Sektion Füssen/Britta Reinartz
Druck: PageFactory Kaufbeuren
Ihr zuverlässiger Partner für:
• Erstellung schlüsselfertiger Neubauten
• Putzarbeiten • Sanierung von A bis Z
• Alle energetischen Maßnahmen in und an Ihrem Haus
• Erstellung von Bauanträgen sowie sämtliche
Planungsleistungen, Energieberater im Haus
Schmiedgasse 5
87642 Halblech
Tel. 08368/256 Fax 08368 /1459
info@lang-hausbau.de
www.lang-hausbau.de
ANZEIGE
1871 Seit Generation, für Generationen. Komplette Lösungen in Premiumqualität.
Herzlichen Glückwunsch zum gelungenen Neubau!
150
die
ROHRKOPFHÜTTE
Der Berg ruaft!
Genieße zünftige Schmankerl, traumhafte
Panoramen und echtes Alpenfeeling.
Ob Bergfrühstück, Grillabend oder
Fondue: Ein Highlight am Tegelberg in
Schwangau, Sommer wie Winter!
+49 (0) 8362 8888
www.rohrkopfhuette.com
die
EDELSBERGHÜTTE
Berghütte & Chalets in Pfronten
Ganzjährig: Ob zu Fuß, mit dem Radl
oder per Skitour, bei uns genießt Du eine
gemütliche Hüttenatmosphäre mit einem
traumhaften Bergblick.
+49 (0) 8363 1777
www.edelsberghuette.de
151
Sektion Füssen
des Deutschen Alpenvereins e. V.
Dietringer Straße 50
87669 Rieden am Forggensee