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Ein Bundeskanzler, der nur Brüssel dient

FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl kritisiert die EU-Hörigkeit des ÖVP-Kanzlers

FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl kritisiert die EU-Hörigkeit des ÖVP-Kanzlers

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Nr. 49 . Donnerstag, 4. Dezember 2025

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Neue Freie Zeitung (NFZ), Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a,

A-1080 Wien . Tel.: 01 512 35 35 0 . Fax: 01 512 35 359

Retouren an NFZ, Friedrich-Schmdt-Platz 4/3a, 1080 Wien

Oberösterreich zeigt vor,

wie Wohnbau funktioniert

Zentrale Elemente sind die strenge Baukostenobergrenze sowie

klare Integrationskriterien bei der Wohnbauförderung für

Nicht-Österreicher. „So wird leistbares Wohnen gesichert

und die Bauwirtschaft stabilisiert“, erklärte FPÖ-Landeschef

Manfred Haimbuchner. S. 13

Foto: FPÖ Oberösterreich

Ein Bundeskanzler,

der nur Brüssel dient

FPÖ-Bundesparteichef Herbert Kickl kritisiert die EU-Hörigkeit des ÖVP-Kanzlers

S. 2/3

Kein „Billigstromgesetz“

ohne mutige Reformen!

Freiheitliche zeigen der Verliererampel, wie man den Strompreis senken kann – S. 4/5

Foto:

PARLAMENT

Eklat im NGO-Ausschuss

Der „kleine Untersuchungsausschuss“

zum NGO-Komplex startete mit einem

Eklat: Der von der Koalition geladene „Experte“

hat nicht nur eindeutige Verbindungen

zur Kanzlerpartei ÖVP, sondern ist mit

seinem Institut selbst auch noch Teil des mit

Steuergeld subventionierten „Nicht-Regierungsorganisationssystems“.

S. 6

AUSSENPOLITIK

Volle Kontrolle

Unter dem Deckmantel des „Kinderschutzes“

strebt die EU-Kommission die

höchstmögliche Kontrolle über die Online-Aktivitäten

ihrer Bürger an. Die Einführung

verpflichtender Alterskontrollen und

eines „Digitalen Personalausweises“. Die

EU will mit Methoden autoritärer Regime

ihre Bürger „schützen“. S. 8/9

WIEN

Sicherheitsnotstand

Explodierende Kriminalität und 900 fehlende Polizeibeamte

haben die Stadt in einen Sicherheitsnotstand

geführt. Die FPÖ fordert 1.500 Polizeibeamte und verbesserte

Arbeitsbedingungen für diese. S. 11


2 Innenpolitik

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Andreas Ruttinger

andreas.ruttinger@fpoe.at

AUS DER

REDAKTION

Der österreichische Staat hat

kein Einnahmen-, sondern ein

Ausgabenproblem. Um das zu

erkennen, muss man kein Ökonom

sein, wenn der Staat über

Steuern und Abgaben 51 Prozent

der Wertschöpfung im Land abkassiert.

Diese einkassierten 105

Milliarden Euro reichen aber

nicht, da die Verliererampel großzügigerweise

Ausgaben in Höhe

von 123 Milliarden geplant hat.

Tatsächlich wird das Budgetdefizit

zum Jahresende aber nicht bei

18 Milliarden Euro, sondern wohl

bei über 20 Milliarden liegen.

Nur nicht Denken

Bisher haben sich die Ampelmänner,

trotz der Wirtschaftskompetenzkapazunder

bei ÖVP und

Neos aber nur auf „einnahmenseitige

Sparmaßnahmen“ einigen

können. Etwa saftige Gebührenerhöhungen,

höhere Krankenversicherungsbeiträge

und der Wiederbelebung

der kalten Progression.

Wenn man so an den Ursachen

der nun dreijährigen Rezession

(Energiepreise !!!!) vorbeiregiert,

sollte man sich nicht wundern,

dass die Wirtschaft kollabiert und

die Arbeitslosenzahlen steigen.

Aber die Ampelmänner verstehen

das anscheinend trotzdem

nicht. Sie versuchen den Menschen

mit „Strompreisalmosen“

Sand in die Augen zu streuen:

Zuerst kassiert man überhöhte

Strompreise über bundes- und

landeseigene Energieversorger

ab und gibt dann „großmütig“ ein

paar Prozent davon wieder als Almosen

den Stromkunden zurück.

„Billig- stromgesetz“ nennen sie

diesen Nepp auch noch stolz.

Politik von Dummen für dumm

Gehaltene wäre der ehrlichere

Name. Aber das wäre Selbsterkenntnis

und würde Denken voraussetzen.

Nicht Brüssel, sondern Öst

Österreich braucht einen Bundeskanzler, der Neutralität und Bürgerinteres

An jedem Unglück, das über die ÖVP hereinbricht, ist natürlich

Herbert Kickl schuld. Diese Abschiebung der politischen Verantwortung

funktioniert blendend in der ÖVP. Daher hält sie eisern an

ihrem Machtanspruch fest, obwohl sie in den letzten fünf Jahren alles

verspielt hat, was den Österreichern lieb und teuer war.

Dem Bundeskanzler mag man

bei seiner Rückkehr ins Amt nach

der Operation zugute halten, dass

er die letzten fünf Wochen rekonvaleszent

war. Nur die Erkenntnis,

dass „die Zeit des Redens vorbei ist,

es jetzt konkrete Handlungen und

Taten“ brauche, wusste jeder schon

zu Regierungsantritt im März.

Acht Monate später wirkt es

schon wie ein Schuldeingeständnis,

das mit neuerlichen Versprechen

nach einer Senkung der Energiepreise,

Entbürokratisierung und

Budgetstabilisierung gleich auch

eine unvollständige Liste des Versagens

enthielt.

Terrorangst am Christkindlmarkt

Aber dafür war nach Stockers

Ansicht natürlich nicht die Kickl-

Verhinderungskoalition schuld,

sondern der von der ÖVP ausgebremste

FPÖ-Parteichef: Er hätte

sich der ÖVP ja ebenso unterwerfen

können, wie es SPÖ und Neos

hernach getan haben. Halbstarkenlogik:

Es ist immer der schuld, der

bei der Schandtat gar nicht dabei

war.

Während ÖVP, SPÖ und Neos

den Österreichern mit dem Märchen

vom „Billigstromgesetz“ Honig

ums Maul schmieren wollten,

ging der FPÖ-Chef auf die Folgen

SPITZE FEDER

Umverteilung à la ÖVP.

der Massenzuwanderung ein, die

sich rund um die gerade eröffneten

Christkindlmärkte in Form von Pollern

und verstärktem Polizeiaufgebot

manifestiere: Die Angst vor islamistischen

Terroranschlägen.

„Die Terrorgefahr ist allgegenwärtig

und auch in Österreich anhaltend

hoch. Es gilt noch immer

die im Herbst 2023 ausgerufene

Warnstufe Vier, die Zweithöchste“,

rief Kickl dem ÖVP-Kanzler in Erinnerung.

Besonders jetzt in der

Weihnachtszeit mit ihren Christkindlmärkten

hätte der „Großteil

der österreichischen Bevölkerung

ein mulmiges Gefühl beim

Besuch“, erklärte Kickl. Der Anschlag

in Magdeburg im Vorjahr

mit sechs Toten und über 300 zum

Teil Schwerstverletzten ist wohl jedem

noch in Erinnerung.

Der FPÖ-Bundesparteiobmann

kritisierte auch einen anderen Fehler

der EU-hörigen Kanzlerpartei,

deren blinden Gehorsam gegenüber

der Brüsseler Kriegstreiberei.

So habe Ungarns Viktor Orbán

jetzt die Rolle übernommen, die

eigentlich dem neutralen Österreich

zugestanden wäre, nämlich

sich als Vermittler zwischen den

Kriegsparteien zu engagieren.

„Wir hätten als neutrales Land

im Herzen Europas die Friedens-

Foto: NFZ

Herbert Kickl: „Dieses Debakel von St

den Mut hat, ‚Österreich zuerst‘ zu sag

verhandlungen ausrichten können.

Doch diese historische Chance

wurde mit blinder Gefolgschaft gegenüber

Brüssel mutwillig zerstört.

Das ist das Ergebnis, wenn man die

Interessen fremder Mächte über die

der eigenen Bevölkerung stellt!“,

hielt Kickl der Kritik Stockers an

Orbáns jüngste Moskau-Reise entgegen.

Koalition der Wohlstandszerstörer

Noch dramatischer sind die Konsequenzen

für die österreichische

Bevölkerung im Energiebereich.

Während Orbán in Moskau gleich-

IMPRESSUM

Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz

Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber:

Freiheitlicher Parlamentsklub,

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des Freiheitlichen Parlamentsklubs.


Nr. 49 Donnerstag, 4. Dezember 2025

g

erreich dienen!

sen achtet, statt sie in Brüssel zu verspielen

KURZ UND BÜNDIG

Foto: NFZ

Vergessenes Gesetz

Innenpolitik 3

Die Bundesregierung brüstete sich damit,

über das Standort-Absicherungs-Gesetz die

energieintensive Industrie zu unterstützen.

Zwar wurde das Gesetz Ende Oktober beschlossen,

aber bis heute nicht nach Brüssel

gemeldet, um die Förderrichtlinien in Kraft

zu setzen. „Während Betriebe in Österreich

unter enormen Energiekosten ächzen

und Klarheit über die zugesagte Entlastung

bräuchten, ist die Bundesregierung bereits

in den Winterschlaf gefallen“, kritisierte der

FPÖ-Abgeordnete Paul Hammerl.

ocker & Co zeigt eines ganz klar: Es braucht endlich eine Regierung, die

en und auch so zu handeln.“

Stockers Geständnis

Als „panisches Ablenkungsmanöver vom

eigenen Totalversagen“ bezeichnete der freiheitliche

Generalsekretär Michael Schnedlitz

die jüngsten Angriffe von ÖVP-Bundeskanzler

Christian Stocker auf freiheitlichen

Bundesparteiobmann Herbert Kickl: „Wenn

Stocker unserem Herbert Kickl vorwirft,

nichts aus dem Wahlsieg ‚gemacht zu haben‘,

dann gibt er den Verrat am Wählerwillen,

sich in einer Verliererampel eingehängt

zu haben, um einen Volkskanzler Kickl zu

verhindern, offen zu.“

Foto: NFZ

zeitig über günstige Gas- und Öllieferungen

für seine Landsleute verhandelte,

leiden die Österreicher

unter den höchsten Energiepreisen

Europas. „Orbán macht das, was

eine demokratisch gewählte Regierung

tun muss: Er stellt die Versorgungssicherheit

und den Wohlstand

der eigenen Bevölkerung an

die erste Stelle“, rief der FPÖ-Chef

den Ampelregierungsspitzen ihren

Amtseid in Erinnerung, der „Republik

Österreich und dem österreichischen

Volk treu zu dienen“.

Die Freiheitlichen hätten von

Anfang an vor den verheerenden

Folgen der Sanktionen gewarnt

und eine aktive, souveräne Neutralitätspolitik

gefordert. „Hätte

ÖVP-Kanzler Stocker auch nur

einen Funken Mut und Rückgrat

besessen, könnten auch unsere Unternehmen

wieder wettbewerbsfähig

produzieren und unsere Bürger

bei den Energiekosten aufatmen.

Stattdessen hat man die Neutralität

verraten, das Volk den eiskalten

Interessen globaler Eliten geopfert

und die Bevölkerung zum Zahlmeister

gemacht. Orbán macht es

richtig: Zuerst kommt das eigene

Land!“, betonte Kickl.

Foto: NFZ

Übersehene Regelung?

Als einen weiteren „wirtschaftspolitischen

Wahnsinn“ der schwarz-rot-pinken Verliererkoalition

bezeichnete der FPÖ-Sprecher

für die Klein- und Mittelbetriebe Michael

Fürtbauer das drohende Auslaufen der

„15-Warengruppen“-Ausnahme für Registrierkassen.

Für die betroffenen Betriebe bedeute

das Auslaufen der Ausnahme zum Jahresende

ein Desaster mitten im wichtigsten

Saisongeschäft. Sie müssten überhastet neue

Kassensysteme anschaffen oder umrüsten,

obwohl viele Hersteller noch gar keine passenden

Lösungen anbieten könnten, warnte

der FPÖ-Abgeordnete.

SPRUCH DER WOCHE

„Kreislaufwirtschaft à la Stocker: Überhöhte

Strompreise spülen Gewinne in staatliche

Energieunternehmen, die dann als Dividenden

beim Staat landen – und von dort als ,Hilfe‘

wieder an die Kunden ausgezahlt werden.“

Foto: NFZ

Agenda Austria

29. November 2025

Die Ökonomen der Agenda

Austria entlarven das von den

Österreichern selbst finanzierte

„Strompreis-Almosen“ des

ÖVP-Kanzlers.

BILD DER WOCHE Bundeswerkelmann: Nach seiner Operation

versprach der ÖVP-Kanzler das Gleiche wie in den Monaten davor.

Foto: BKA/Florian Schötter


4 Innenpolitik

Neue Freie Zeitung

Für ein „Billigstromgesetz“ braucht es

mehr als nur kosmetische Eingriffe

Heftige Kritik an der fortgesetzten Rosstäuscherei der ÖVP bei der Energiepolitik übt FPÖ-Energiesprecher

Axel Kassegger im NFZ-Interview: „Wenn Stocker & Co das Elektrizitätswirtschaftsgesetz

(ElWG) als ,Billigstromgesetz‘ verkaufen wollen, dann haben sie den Gesetzestext nicht gelesen, oder was

eher anzunehmen ist, den Inhalt einfach nicht verstanden.“

Herr Abgeordneter, können Sie

kurz erklären, was es eigentlich mit

dem Elektrizitätswirtschaftsgesetz

(ElWG) auf sich hat, das von der

Verliererampel als „Billigstromgesetz“

verkauft wird?

Kassegger: Das Elektrizitätswirtschaftsgesetz

(ElWG) ist einfach

eine Umsetzung einer EU-Richtlinie

aus dem Jahr 2019, die schon

bis 2021 geschehen hätte müssen.

Das Gesetz versucht lediglich, die

großen Probleme bei der Netzstabilität

in den Griff zu bekommen,

die durch den

Green Deal der

EU und den

damit verbundenen

überhasteten

Ausbau

volatiler Energieträger wie Windund

Solarstrom verursacht und von

dieser Regierung mitgetragen wurde.

Das bedeutet eine Stabilisierung

des Stromnetzes durch Ausbau desselben,

das Österreich an die 50

Milliarden Euro kosten wird. Im

Endeffekt bringt das eine massive

Verteuerung der Stromkosten. Wer

das als „Billigstrom-Gesetz“ verkaufen

will, hat den Gesetzestext

nicht gelesen oder einfach nicht

verstanden.

Hat deshalb ÖVP-Bundeskanzler

Christian Stocker angekündigt,

den Österreichern „aufkommensneutral“

500 Millionen Euro zu

spendieren, um die gestiegenen

Strompreise einigermaßen auszugleichen?

Kassegger: Das ist doch wieder

nur eine dieser typischen kosmetischen

Korrekturen, mit der

sich auch diese ÖVPgeführte

Bundesregierung

vor

der Symptombekämpfung

drückt, wie sie

es schon bei

der Einführung

des Green

Deal, bei den

Corona-Maßnahmen

und bei den

Knieschusssanktionen

gegen Russland getan hat: Da gibt

die ÖVP in Brüssel den Musterschüler,

beschließt die Verordnungen

der EU mit, die dann den Österreichern

Kosten in Milliardenhöhe

bescheren. Jedes Mal, wenn wir

Freiheitliche das aufgezeigt und

die Bürger das durchschaut haben,

inszenierten sich die Herren Kurz,

Nehammer und jetzt eben Stocker

in Wien dann als großzügige Spender.

Aber in Wirklichkeit verteilten

sie nur Almosen, die von den

Österreichern über ihre Steuern

„Aber in Wirklichkeit verteilten sie nur

Almosen, die von den Österreichern über

ihre Steuern selbst finanziert wurden.“

selbst finanziert wurden. Zu Jahresbeginn

ist die Strompreisbremse

ausgelaufen, wodurch allein der

Finanzminister über 800 Millionen

Euro an Mehreinnahmen verbuchen

konnte. Jetzt Betrieben mit

staatlicher Beteiligung 500 Millionen

Euro abzupressen, was anscheinend

Stockers Plan ist, bedeutet

nichts anderes, als dass diese

Betriebe ihre Investitionen um 500

Millionen Euro reduzieren werden

müssen. Und das ausgerechnet

zu einer Zeit, in der die

Wirtschaft nach

drei Jahren Rezession

jeden

Euro zum

Überleben

braucht.

Wie könnte

man die Energiekosten

senken,

die seit Jahren der Treiber dieser

Rekordteuerung sind, um die

österreichischen Unternehmen und

die Privathaushalte nachhaltig zu

entlasten?

Kassegger: Da muss man sich

nur aufraffen, die drei eigentlichen

Hauptkostentreiber zu bekämpfen:

Die reinen Energiekosten, die

Netzgebühren sowie Steuern und

Abgaben auf Strom. Bei letzterem

könnte die Regierung sofort ansetzen.

Etwa bei der Elektrizitätsabgabe,

die in Österreich 15-mal höher

ist als das von der EU

vorgeschriebene Mindestmaß.

Das gleiche

auch bei der Erdgasabgabe,

die fünfmal

höher ist, als von der

EU vorgegeben. Außerdem hat die

Verliererampel den Österreichern

das Erneuerbarenpauschale und

den Erneuerbarenförderbeitrag zu

Jahresbeginn wieder in voller Höhe

in die Stromrechnung hineingedrückt.

Ein weiterer einfacher Hebel

zur Kostensenkung wäre dann

die Verringerung der Umsatzsteuer

auf Energie. Aber letztendlich

müsste die Regierung an die Wurzeln

des Übels gehen, die sie mit

der „Gschamster-Diener-Politik“

in Brüssel gelegt hat: Also Schluss

mit der völlig verfehlten Politik des

Green Deal und den schädlichen

Wirtschaftssanktionen. Das würde

dann auch ein Ende der CO2-Steuer

und des Zertifikatablasshandels bedeuten,

die letztendlich nur enorme

Kosten verursachen, aber absolut

keinen Effekt auf das „Weltklima“

haben. Zudem muss die Bundesregierung

ihr völlig überzogenes Ziel

der sogenannten „Klimaneutralität“

bis 2040 aufgeben, das Brüssel

selbst erst für 2050 angesetzt

hat. Ebenso müsste das Erneuerbaren-Ausbaugesetz

und der Nationale

Energie- und Klimaplan an realistische

Zielvorgaben angepasst

werden. Aber das erfordert politischen

Mut, vernunftorientiertes

Vorgehen und realistische Zielsetzungen.

Das sind leider alles

Eigenschaften, von denen

Foto: NFZ

sich die ÖVP vor Jahren verabschiedet

hat.

Die Freiheitlichen erklärten

sich letzte Woche grundsätzlich

bereit, mit ihren Abgeordneten

die Zweidrittelmehrheit

für das Elektrizitätswirtschaftsgesetz

zu sichern. Aber um die

Energiepreise in Österreich

nachhaltig wieder auf ein wirtschaftlich

vernünftiges und leistbares

Niveau herunter zu bringen,

brauche es mehr als den

„Billigstromgesetz“-Schmäh

der Verliererampel. Man müsse

an die Wurzel der Preisexplosion

gehen, den Green Deal und

den CO2-Ablasshandel ersatzlos

streichen. Diese vernichten

ohnehin nur Unternehmen und

Arbeitsplätze in Europa und

„helfen“ dem Weltklima in keiner

Weise, wie aus den Daten

klar ersichtlich ist. Und Österreich

müsse sich von der Rolle

des EU-Musterschülers verabschieden,

der EU-Vorgaben stets

übererfüllen wolle.

FPÖ-Zusti

Die FPÖ ist zu substanzie

FPÖ-Generalsekretär Christian

Hafenecker bekräftigte im Rahmen

einer Pressekonferenz mit

den beiden freiheitlichen Energieexperten

Axel Kassegger und Paul

Hammerl die Haltung der Partei

zu eventuellen Gesprächen mit der

Verliererampel rund um das Elektrizitätswirtschaftsgesetz

(ElWG):

„Wir sind bereit, die notwendige

Zweidrittelmehrheit für das Gesetz

zu sichern, wenn ernsthafte und

substanzorientierte Verhandlungen

vorausgegangen sind. Wir sind

aber keinesfalls für PR-Inszenierungen

noch für Showformate oder

symbolpolitische Ablenkungsmanöver

zu haben.“

ElWG macht Strom nicht billiger

Im Mittelpunkt stehe für die FPÖ

eine reale und spürbare Entlastung

für die Menschen in Österreich bei

den Energiepreisen zu erreichen.

Nur beinhalte das ElWG wichtige

technische Elemente und setze

eine EU-Richtlinie um, die grundsätzlich

sinnvoll sei. Dennoch führe

das Gesetz in seiner derzeitigen

Fassung nicht automatisch zu niedrigeren

Strompreisen, stellte der

FPÖ-Generalsekretär zu den Ankündigungen

der Ampelparteien

klar, die das ElWG als „Biligstrom-


Nr. 49 Donnerstag, 4. Dezember 2025

g

Innenpolitik 5

Thema

der

Woche

Foto: NFZ

Der Kern des Problems

Dieser notwendige Ausbau der

Netze werde jedoch allein Österreich

an die 50 Milliarden Euro

kosten, die am Ende wieder die

Endkunden, also Privathaushalte,

Gewerbetreibende und Industrie

tragen müssten, stellte Kassegger

klar. Aus freiheitlicher Sicht kann

es nur eine echte Entlastung geben,

wenn Energiepreis, Netzkosten sowie

Steuern und Abgaben gemeinsam

angepasst werden: „Diese drei

Kostenbereiche bestimmen maßgeblich

die Stromrechnung.“

Dafür brauche es mehr als ein

„Marketingpapier“ des Wirtschaftsministers,

das eine Preissenmmung

nur bei einer Entlastung

llen Verhandlungen zum ElWG bereit, wenn Ursachen der Energiepreisexplosion beseitigt werden

gesetz“ verkaufen wolle.

Der freiheitliche Energiesprecher

Axel Kassegger stellte klar, dass es

sich beim ElWG lediglich um eine

Umsetzung einer EU-Richtlinie aus

dem Jahr 2019 handle, die schon

bis 2021 geschehen hätte müssen.

„Das Gesetz versucht lediglich, die

großen Probleme bei der Netzstabilität

in den Griff zu bekommen,

die diese Regierung und die EU mit

ihrem überhasteten Ausbau volatiler

Energieträger, also durch Windund

Solarstromerzeugung, selbst

verursacht haben.“

kung nur vortäusche. Damit sich

die Entlastung auch tatsächlich

auf der Rechnung der Kunden niederschlage,

müsse die Axt an den

Wurzeln der Teuerungswelle angesetzt

werden, fügte dem sein Stellvertreter

Paul Hammerl hinzu.

Der Kern des Problems liege in

den abstrusen Klimarettungsfantasien

des Green Deal: „Die Annahme,

die EU könnte damit das

Weltklima retten, hat sich bereits

als grundlegend falsch erwiesen.

Im Ergebnis hat man damit nur

Europas Wirtschaft und Industrie

geschwächt, hunderttausende Arbeitsplätze

vernichtet und Europas

Wohlstand aufs Spiel gesetzt“,

stellte Kassegger klar. Die Stigmatisierung

fossiler Energieträger

Kohle, Öl und Erdgas sowie die

Knieschusssanktionen gegen Russland

hätten nur bewirkt, dass Strom

teurer werde, weil man Erdgas zu

vollkommen überhöhten Preisen

anderswo einzukaufen muss, um

auch dann Strom erzeugen zu können,

wenn kein Wind bläst und keine

Sonne scheint.

Faktenbasierte Lösung erarbeiten

Um die Energiepreise nachhaltig

zu senken, müsse mit dem Green

Deal und den schädlichen Wirt-

Solar- und Windstrom gefördert, aber auf den Netzausbau vergessen.

Foto: PUESPOEK/AlexLang

schaftssanktionen, sowie mit der

CO2-Steuer und dem Zertifikatablasshandel

Schluss gemacht werden,

erläuterte Kassegger: „Diese

verursachen nur enorme Kosten

und lösen kein Klimaproblem.“

Zur Dämpfung der steigenden

Netzkosten müsse auch das überzogene

Ziel der Klimaneutralität

bereits bis 2040 überdacht und das

Erneuerbaren-Ausbaugesetz und

der Nationale Energie- und Klimaplan

an realistische Ziele angepasst

werden.

Und drittens müsse die Bundesregierung

auch bei den Steuern und

Abgaben ansetzen. Denn auch bei

der Elektrizitätsabgabe, der Erdgasabgabe,

der Erneuerbarenpauschale,

des Erneuerbarenförderbeitrags,

sowie bei der Umsatzsteuer

auf Energie müsse Österreich das

„Gold-Plating“, also die Übererfüllung

von EU-Vorgaben, endlich

abstellen. Die Freiheitlichen haben

dazu bereits eine Gruppe von

Energieexperten zusammengestellt

und laden die Regierung ein, ebenfalls

ihre Fachleute zu nominieren,

erklärte Hammerl: „Faktenbasiert,

transparent und ergebnisorientiert

soll dann dafür gesorgt werden, dass

die Österreicher endlich wirklich

günstigeren Strom bekommen.“


6 Parlament

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Norbert Nemeth

Klubobmann-Stv. der FPÖ

HOHES

HAUS

Nicht nur aktuelle Umfragen beweisen,

dass wir mit unserer (jahrzehntelangen)

Kritik an den Kammer-Missständen

richtig liegen.

64 Prozent halten die Kritik für

berechtigt, die zugleich eine Kritik

am gesamten System der Zwangsmitgliedschaften

ist.

Die „Mahrer-Show“ darf von

Arbeiterkammer ebensowenig ablenken

wie von Landwirtschaftskammern

oder der ÖH. Da wie dort

müssen Menschen gegen ihren Willen

Mitglied bei einer juristischen

Person sein und bezahlen, um studieren

oder ein Gewerbe ausüben zu

dürfen. Daher fordert die FPÖ eine

Opting-Out-Lösung: Wer nicht gefragt

wird, ob er dabei sein will, soll

zumindest austreten können.

Reformen statt Zwang

Einer Meldung des ORF vom 11.

November 2025 war zu entnehmen,

dass der Rechnungshof eine Prüfung

zur Gebarung der Wirtschaftskammer

ankündigte. Grund genug,

um eine Anfrage an die RH-Präsidentin

einzubringen, ob die aktuellen

Ereignisse nicht Grund genug

wären, um die in Aussicht genommene

Prüfung vorzuziehen. Kaum

war meine Anfrage eingebracht,

verkündete der RH, dass die Prüfung

im Dezember beginnt!

Das kann allerdings nur ein weiterer

Schritt zur großen Umwälzung

sein. Wer meint, die Zeit heilt

alle Wunden, unterschätzt die Empörung.

Das System der Zwangsmitgliedschaft

ist derartig aus der

Zeit gefallen, dass es hinter vorgehaltener

Hand nicht einmal mehr

verteidigt wird.

Wir wissen, dass wir mit unserer

Positionierung bei den Regierungsverhandlungen

richtig lagen: Keine

Regierungsbeteiligung ohne substanzielle

Reformen! Daran wird

sich auch in Zukunft nichts ändern.

Foto: NFZ

BUDGETPOLITIK

17 Millionen für „Budgetchaoten“

Von 2020 bis 2024 wurden insgesamt rund 95 Millionen

Euro an Prämien und Belohnungen in allen

Ministerien an „verdiente“ Beamte ausbezahlt, 17,2

Millionen Euro allein im Finanzministerium. 2024

belohnt der damalige ÖVP-Finanzminister Magnus

Brunner, der noch eine Woche vor der Nationalratswahl

das Budget als „gesichert“ darstellte, sein Kabinett

samt Sektionschefs: Insgesamt 128.444 Euro

wurden an 14 Personen ausbezahlt.

Foto: NFZ

WIRTSCHAFTSPOLITIK

Inflation bleibt hoch!

Im November stiegen die Preise

im Schnitt erneut um 4,1 Prozent,

wie die Statistik Austria mitteilte.

Und wer war wieder der Preistreiber?

„Teure Energie und fehlende

Angebotsreformen treiben die Preise“,

kritisierte FPÖ-Wirtschaftssprecherin

Barbara Kolm die Untätigkeit

der Verliererampel.

Seit 32 Monaten nimmt die

Arbeitslosigkeit stetig zu

Ein katastrophales Zeugnis für die Wirtschaftspolitik der ÖVP

Seit April 2023 nimmt die Arbeitslosigkeit

in Österreich

kontinuierlich zu. Ende November

waren bereits 399.199 Personen

arbeitslos. Das waren 15.236

mehr als im November 2024.

Die Wirtschaft liegt am Boden,

immer mehr Betriebe schliessen und

seit April 2023 nimmt die Arbeitslosigkeit

stetig zu. Nach dem massiven

Insolvenzanstieg im Vorjahr wird

für 2025 ein weiteres Plus von rund

sechs Prozent erwartet. Ein zentrales

Problem ist für FPÖ-Sozialsprecherin

Dagmar Belakowitsch die

übermäßig wachsende Ausländerarbeitslosigkeit:

„Besonders Wien ist

längst zum Brennpunkt dieser Entwicklung

geworden und setzt unseren

Sozialstaat massiv unter Druck.

Weil immer mehr Österreicher um

Trotz massiver Mehreinnahmen

bei Umsatzsteuer und Lohnsteuer

in Höhe von 2,8 Milliarden Euro

bekommt die Verliererampel das

Belakowitsch: Unser Sozialsytem

stößt an seine Grenzen.

ihre Jobs bangen müssen, gerät unser

Sozialsystem an seine Grenzen.“

Die völlig überforderte Verliererampel

zerstöre mit ihrem Nichtstun

und ihrer Ignoranz mutwil-

Budget nicht in den Griff. Und das

bei einer weltrekordverdächtigen

Steuerquote von 51 Prozent an der

Wirtschaftsleistung!

Wegen der Weigerung der Regierung,

endlich auf der Ausgabenseite

den Rotstift anzusetzen, liegt das

Defizit derzeit bereits bei 13,9 Milliarden

Euro oder fast fünf Prozent

der Wirtschaftsleistung (BIP).

„Millionenzahlungen an linke

NGOs, Sozialleistungen für

Asylwerber, Geldgeschenke und

Schuldenerlässe ans Ausland oder

Projekte wie ‚Sky Shield‘. Es gibt

genügend Möglichkeiten, um ausgabenseitig

zu sparen“, kritisierte

Foto: NFZ

lig den sozialen Frieden im Land,

warnte Belakowitsch.

Folge der Masseneinwanderung

Den 225.644 heimischen Arbeitslosen

stehen bereits 173.555

arbeitslose Ausländer gegenüber.

„Wer jahrzehntelang gearbeitet hat,

findet sich zunehmend in direkter

Konkurrenz zu Menschen, die ohne

jede Perspektive und zumeist ohne

ausreichende Qualifikation nach

Österreich kommen. Das ist ein untragbarer

Zustand, der zeigt, wohin

eine verfehlte Migrations- und Arbeitsmarktpolitik

führt“, kritisierte

Belakowitsch.

Die Österreicher zahlen somit

die Zeche für eine Politik, maßgeblich

verantwortet von der ÖVP, die

Zuwanderung fördert, statt endlich

klare Grenzen zu ziehen.

Rekorddefizit trotz Rekordeinnahmen

der freiheitliche Budgetsprecher

Arnold Schiefer.

Die Regierung rede seit einem

Jahr davon, die am Boden liegende

österreichische Wirtschaft zu

unterstützen, tue aber nichts. Was

ist die Folge davon: 560 Millionen

an Mehrausgaben für Arbeitslosengeld

und Notstandshilfe. „Die

Absicherung bestehender Arbeitsplätze

würde beim Sparen helfen.

Je mehr Menschen einen Job haben

und ihr Leben ohne Unterstützung

des Staats gestalten können, desto

geringer sind auch die Kosten im

Sozialbudget“, zeigte Schiefer die

Folgen der Untätigkeit der ÖVP auf.


Nr. 49 Donnerstag, 4. Dezember 2025

g

Der „kleine Untersuchungsausschuss“ zum NGO-Komplex startete

mit einem Eklat: Der von der Koalition geladene „Experte“ hat

nicht nur ÖVP-Verbindungen. sondern ist mit seinem Institut selbst

Teil des mit Steuergeld subventionierten „Nicht-Regierungssystems“.

Parlament 7

Regierung versucht Aufklärung zu verhindern

Von der Koalition geladener Experte ist mit seinem Institut selbst Teil des NGO-Systems

Anstelle eines verantwortlichen

Ministers, der dem Ausschuss Rede

und Antwort stehen sollte, hat die

Regierung einen „unabhängigen

Experten“ entsandt, der selbst das

Beispiel für das System ist, das die

FPÖ aufklären will.

Dieser Vorfall ist aber nur die

Spitze des Verhinderungseisbergs,

mit dem die Systemparteien

den Ausschuss versenken wollen,

erklärte FPÖ-Fraktionsführer

Christoph Steiner: „Von Anfang

an versuchen die Regierungsparteien,

die Aufklärung zu verhindern:

Termine werden blockiert

und verzögert, Ministerien lieferten

ihre Akten zu spät, was eine seriöse

Vorbereitung unmöglich machte

und kein einziger Minister stellt

sich der Befragung.“

Der von der ÖVP nominierte

Universitätsprofessor Michael

Meyer führt Studien über Non-

Profit-Organisationen durch und

diente sich gleichzeitig als Experte

bei der ÖVP-Parteiakademie an, erläuterte

Steiner: „Es ist daher auch

kein Zufall, dass genau dieser Herr

in der Öffentlichkeit die Aufklärungsarbeit

der FPÖ schlechtredet

und die Arbeit des Ausschusses von

vornherein diskreditiert.“

Koalition betreibt die

Demontage Schwechats

Ryan Air-Chef O‘Leary zeigt klar,

was er von Stocker & Co hält.

Zwei zum Kurs der Koalition

passende Nachrichten zum Flughafen

Wien-Schwechat schlugen

letzte Woche knapp hintereinander

ein. Der irische Billigflieger „Ryan

Air“ wird fünf seiner 19 Flugzeuge

abziehen, weil die Regierung in

Wien schlafe und nicht wie das slowakische

Pressburg Gebühren und

Steuern senke.

„Das Ryanair-Debakel ist ein

weiteres Beispiel der wirtschaftlichen

Abwärtsspirale im Land

und gleicht einem schwarz-rotpinken

Zerstörungsfeldzug gegen

den Standort Österreich. Während

Nachbarländer mit kluger Standortpolitik

Investitionen anziehen,

ignoriert die Bundesregierung in

Wien ein Milliarden-Angebot mit

Jobgarantie“, bemerkte dazu die

freiheitliche Wirtschaftssprecherin

Barbara Kolm.

Als „verheerendes Signal für den

Wirtschafts- und Tourismusstandort

Österreich“ kritisierte FPÖ-Verkehrssprecher

Christian Hafenecker

die Entscheidung des Flughafen

Wien, das Projekt der dritten Piste zu

begraben: „Das ist der Offenbarungseid

einer ganzen politischen Kaste!

Die schwarz-rot-pinke Regierung hat

jahrelang zugesehen, wie unser wichtigstes

internationales Drehkreuz

von grünen Ideologen und selbsternannten

Klimarettern unter Dauerbeschuss

genommen wurde, und jetzt

hisst man die weiße Flagge!“

Während in Pressburg und anderswo

die Sektkorken knallen,

weil sie Wien die Passagiere und

die Wertschöpfung abjagen, begrabe

man in Wien die Zukunft, kritisierte

Hafenecker. Das sei amateurhaftes

Missmanagement der

Verliererampel auf Kosten der

österreichischen Steuerzahler und

der heimischen Wirtschaft.

Foto: Ryan-Air

Steiner: Die ÖVP versucht alles, um die Ausschussarbeit zu behindern.

Gekaufte „Experten“

Das sei genau die Sorte von „unabhängigen

Experten“, mit der die

ÖVP schon die Corona-Zwangsmaßnahmen

gerechtfertigt habe.

Auch damals wurden parteinahe

Wissenschaftler als „neutrale Stimmen“

verkauft, die für ihre „Expertise“

mutmaßlich auch noch mit Steuergeld

entlohnt wurden. „Das Muster

ist immer dasselbe“, zog Steiner

den Vergleich zur Corona-Zeit. Abschließend

fand Steiner klare Worte:

„Die Glaubwürdigkeit der Regierungsfraktionen

im Ausschuss ist

Covid19-Impfung: Die

Geldverschleuderung

Die Beantwortung einer parlamentarischen

Anfrage des

freiheitlichen Nationalratsabgeordneten

Harald Schuh durch

SPÖ-Gesundheitsministerin

Schumann offenbarte erneut

die maßlose Ungeniertheit der

österreichischen Bundesregierungen

im Umgang mit dem

hart erarbeiteten Steuergeld der

Österreicher: Bis dato wurden

26.616.779 Covid19-Impfdosen

vernichtet, während lediglich

21.646.017 Dosen tatsächlich

verimpft wurden. Damit sind

mehr Impfdosen ungenutzt entsorgt

worden, als jemals verabreicht

wurden. Zudem wurden

9.755.142 Impfdosen ins Ausland

verschenkt.

„Das ist ein alarmierendes

Bild von Verschwendung und

Misswirtschaft im Gesundheitsbereich“,

betonten Schuh und

Gesundheitssprecher Gerhard

Kaniak. Denn beim kolportierten

Preis von 20 Euro pro Impfdosis

am Nullpunkt. Wir Freiheitliche lassen

uns diesen Spin nicht bieten und

werden im Ausschuss genau diese

Verflechtungen aufzeigen. Die Zeit,

in der sich das System seine eigenen

Reinwaschungsgutachter bestellt, ist

jetzt endgültig vorbei!“

beträgt der Wert der vernichteten

Dosen 532.335.580 Euro. „Immerhin

über eine halbe Milliarde

Euro! Kein Wunder, dass uns

dieses Geld nun fehlt“, erklärte

Kaniak. Aber das ist noch nicht

alles. Laut Rechnungshof wurden

insgesamt rund 70 Millionen Impfdosen

für Österreich angeschafft.

Wo sich ein gutes Zehntel dieser

Chargen befindet, blieb trotz parlamentarischer

Nachfragen bisher

offen und ungeklärt. „Dass man

für neun Millionen Einwohner

70 Millionen Impfdosen bestellt,

das ist einfach unfassbar. Das sind

für jeden Bürger acht Impfungen

– vom Baby bis zum Greis“, kritisierte

Schuh. Rund 1,4 Milliarden

Euro kostete der Ankauf der

Covid19-Impfstoffe bisher. Und

die Verträge laufen weiter.

Foto: NFZ

Foto: NFZ


8 Außenpolitik

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Roman Haider

Orbán vermittelt, während

EU weiter Öl ins Feuer gießt

Die europäischen Staats- und Regierungschefs,

darunter natürlich

ÖVP-Kanzler Stocker, kritisierten

den Besuch des ungarischen Ministerpräsidenten

Viktor Orbán in

Moskau, wo er sich mit dem russischen

Staatspräsidenten Wladimir

Putin traf.

„Ungarn ist an Frieden interessiert.

Ungarn ist bereit, solche

Gespräche auszurichten und Unterstützung

für den erfolgreichen

Abschluss dieses Prozesses zu

leisten“, erklärte Orbán dem russischen

Präsidenten während des

Treffens. Putin dankte dem ungarischen

Staatschef und fügte hinzu,

dass die Idee, Ungarn als möglichen

Ort für ein Treffen in Betracht

zu ziehen, aus Washington gekommen

sei.

Während Orbán erfolgreich die

Energieversorgung für sein Land

sichere und als Vermittler im

Ukraine-Konflikt ernst genommen

werde, habe sich Österreich durch

die Politik der Verliererampel international

ins Abseits manövriert

FÜR ÖSTERREICH IM EU-PARLAMENT

Kurzer Einsicht folgte

weiterer ÖVP-Umfaller

Die letzten EU-Wahlen haben

die Mehrheitsverhältnisse im

Europaparlament auf den Kopf

gestellt. Der bisher dominante

Einheitsblock aus Europäischer

Volkspartei, Sozialdemokraten,

Liberalen und Grünen hat jedes

Vorhaben der Kommission ohne

Widerstand abgenickt.

Seit dem Erstarken der patriotischen

Kräfte ist es damit vorbei,

wie sich jetzt beim Lieferkettengesetz

zeigte. Die Kommission

wollte den Unternehmen die volle

Verantwortung für alle ausländischen

Zulieferpartner aufdrücken.

Das hätte außer weiteren ungeheurem

bürokratischen Aufwand

und Schadenersatzansprüchen

aus aller Welt nichts gebracht.

Auf Initiative der Patrioten für

Europa, also unsere Fraktion, ist

dieser Irrsinn massiv entschärft

und dieser Anschlag auf die Wettbewerbsfähigkeit

unserer Unternehmen

verhindert worden.

Mit der Entwaldungsverordnung

stand ein weiteres Bürokratiemonster

der Kommission

auf der Tagesordnung, obwohl

Österreichs Wälder täglich um

sechs Hektar wachsen. Deswegen

sind wir für eine Ausnahmeregelung

für nicht betroffene Staaten

eingetreten. Zuerst haben EVP/

ÖVP dieses Gesetz 2023 mit dem

Einheitsblock beschlossen. Ende

letzten Jahres unterstützten sie

unsere Forderung, nur um dann

binnen zwei Wochen umzufallen.

Unsere Forstwirte und holzverarbeitenden

Betriebe werden sich

mit einem sinnlosen Bürokratiemonster

herumschlagen müssen.

Die ÖVP hat es möglich gemacht.

Foto: reporter.co.at

und schade den eigenen Bürgern

massiv, merkte dazu FPÖ-Bundesparteiobmann

Herbert Kickl an.

Österreich habe sich durch den

Kniefall vor Brüssel und Kiew völlig

diskreditiert, statt als neutrales

Land im Herzen Europas die Friedensverhandlungen

auszurichten,

kritisierte Kickl: „Doch diese historische

Chance wurde mit blinder

Gefolgschaft mutwillig zerstört.

Das ist das Ergebnis, wenn man die

Interessen fremder Mächte über die

der eigenen Bevölkerung stellt!“

Orbán vermittelte in Moskau.

Zum „Schutz von K

Brüssel die totale I

Nach dem Digital Services Act will Brüssel einen

Was Brüssel euphemistisch

als „Kampf gegen Kindesmissbrauch“

verkaufen will,

ist laut Datenschützern die Demontage

der Grundrechte der

EU-Bürger auf Dauer. Denn nun

will man die Chats von allen

450 Millionen EU-Bürgern nach

Stichworten, Webadressen, Bildmotiven

und Videoposen durchsuchen.

Zudem will Brüssel allen

Europäern einen „digitalen Personalausweis“

umhängen, um

so ihre Aktivitäten im Internet

besser nachvollziehen und überwachen

zu können. Dieser nun

vorgestellte Entwurf ist für die

Freiheitlichen kein Sieg für den

Kinderschutz, sondern er ist der

nächste große Schritt hin zum

Überwachungsstaat EU.

Die EU-Staaten haben sich letzte

Woche nach jahrelangen Diskussionen

auf eine gemeinsame

Position zur „Verordnung zur Bekämpfung

sexuellen Kindesmissbrauchs“

(CSAM) geeinigt. Dieser

Euphemismus soll die wahre

Intention, die totale Überwachung

aller Messengerdienste im Internet

verstecken. Genau deshalb laufen

Datenschutz- und Sicherheitsexperten

Sturm gegen die massenhafte

Überwachung europäischer

Bürger.

„Freiwillige“ Kontrolle?

Im Zentrum der Kontroverse

steht der Vorschlag der Kommission,

Behörden zu ermächtigen,

Messengerdienste zur Durchsuchung

sämtlicher Kommunikation

mittels sogenannter verpflichtender

Erkennungsanordnungen zu verpflichten.

Kritiker sprechen daher

von „Chatkontrolle“, da sie darin

einen unverhältnismäßigen Eingriff

sahen.

Angesichts des massiven Widerstands

ruderte die EU-Kommission

zurück. Der nun erzielte „Kompromiss“

sieht das Durchsuchen

der Chatprotokolle als „freiwillige

Maßnahme“ vor. Er stellt aber

klar, dass die Verschlüsselung der

Nachrichten nicht geschwächt werden

darf, eine zentrale Forderung

Foto: EU

EU-Kommissionspräsidentin Ursula vo

voran. Die EU will jetzt alle Chats, Mails

der Datenschutz- und Sicherheitsexperten.

Digitaler Identitätsauswies

Für den ehemaligen Europaabgeordneten

und Datenschutzaktivisten

Patrick Breyer birgt der

Kompromiss weiterhin das Risiko

massenhafter Überwachung. Indem

„freiwilliges“ Durchsuchen

nach Kinderpornografie als Risikominderungsmaßnahme

anerkannt

werde, könnten Plattformen es als

Rechtfertigung nutzen, sämtliche

privaten Chats pauschal zu durchsuchen,

warnte Breyer: „Die Chat-

Dieringer: Die Kommission hat sich ein

entscheidet, wer künftig auf welche In


Nr. 49 Donnerstag, 4. Dezember 2025

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indern“ plant

nternetkontrolle

digitalen Überwachungsapparat für alle Bürger

n der Leyen treibt den Ausbau eines totalen Überwachungsstaats unbeirrt

, Fotos und Videos der EU-Bürger nach „Verbotenem“ durchsuchen.

kontrolle ist nicht tot, sie wird von

der EU nur privatisiert.“

Zudem habe der Entwurf faktisch

zur Folge, dass Unternehmen

das Alter sämtlicher Nutzer

verifizieren müssten. Das könnte

laut Breyer dazu führen, dass Europäer

von digitalen Diensten ausgeschlossen

werden, die sich diese

massiven Kontrollvorschriften der

EU nicht antun wollen.

„Wenn unter dem Deckmantel

des Kinderschutzes die Einführung

zentralisierter Alterskontrollen

und eines digitalen Identitätsnachweises

forciert wird, dann geht es

Zensurinstrument geschaffen. Brüssel

halte im Internet zugreifen darf.

Foto: EP

nicht mehr um Kinder, sondern um

Macht über Informationen“, warnte

daher die freiheitliche Europaabgeordnete

Elisabeth Dieringer.

Totale Überwachung möglich

Besonders alarmierend sei der

Vorschlag, diese Altersverifikation

– Kinder und Jugendlichen soll bis

zu einem bestimmten Alter der Zugang

zu Social-Media- Chat- oder

Videoplattformen verboten werden

– über ein zentrales EU-weites

Identifikationssystem, die

sogenannte EU-Digital-ID, abzuwickeln.

„Ein solches Instrument

kann leicht zweckentfremdet werden.

Die Vorstellung, dass Brüssel

künftig entscheidet, wer auf welche

Inhalte zugreifen darf, ist nicht nur

realitätsfern, sondern brandgefährlich“,

mahnte Dieringer.

Für ihre Kollegin Petra Steger ermögliche

die Verordnung weiterhin

Eingriffe, die in einer Demokratie

nichts verloren hätten: „Darüber

hinaus ermögliche die Verordnung

künftig auch Netzsperren auf behördliche

Anordnung. Das ist Zensur

durch die Hintertür. Solche

Methoden kennt man aus autoritären

Staaten und jetzt sollen sie in

der EU salonfähig werden? Dieser

Kompromiss ist kein Sieg für die

Bürgerrechte, er ist ein Sieg für die

Überwachungsbefürworter.“

KURZ UND BÜNDIG

Außenpolitik 9

Brüsseler „Gesundheitssteuer“

Die Europäische Kommission plant eine

EU-weite Steuer auf stark verarbeitete Lebensmittel,

Alkopops sowie Zigaretten ab

2026. Das geht aus einem ersten Entwurf des

„Cardiovascular Health Plan“ hervor, der dem

Onlineportal „Euractiv“ zugespielt wurde. Im

Dezember will die Kommission ihren ersten

umfassenden Plan „zur Bekämpfung der

größten Gesundheitsbelastung in der EU“ der

Öffentlichkeit vorstellen. Laut dem Entwurf,

den „Euractiv“ einsehen konnte, soll Gesundheitskommissar

Olivér Várhelyi das Vorhaben

auf drei „Säulen“ stützen: Prävention, Früherkennung und Screening sowie

Behandlung und Versorgung, finanziert durch eine eigene Steuer.

Datenmoloch EU

Foto: NFZ

Ab 1.1.2026 sind alle Ärzte verpflichtet,

sämtliche Gesundheitsdaten inklusive

Diagnosen digital weiterzuleiten. Und das

ohne jeden Hinweis auf das bestehende Widerspruchsrecht

der Patienten. Letztendlich

sollen sie im geplanten Europäischen Gesundheitsdatenraums

(EHDS) landen. „Alle

Gesundheitsdaten sollen nach Brüssel weitergeleitet

werden. Was macht die EU mit

diesen sensibelsten Daten?“, kritisierte der

FPÖ-Europaabgeordnete Gerald Hauser: „Es

entsteht ein EU-Daten-Moloch mit Gesundheitsdaten, Vermögensdaten

und persönliche Daten. Mehr Überwachung geht wirklich nicht.“

Linke Gewaltexzesse bei

AfD-Veranstaltung

Mit Entsetzen und scharfer Kritik

reagierten der FPÖ-Linksextremismussprecher

Sebastian

Schwaighofer und FPÖ-Jugendsprecher

Maximilian Weinzierl

auf die brutalen Szenen rund um

den Gründungskongress der AfD-

Jugend im deutschen Gießen.

Massive linksextreme Proteste,

Blockaden und gewalttätige Übergriffe

auf Teilnehmer, Mandatare

und Polizeibeamte hätten den Kongress

stundenlang verzögert. Für

die beiden Freiheitlichen stellten

diese Aktionen einen gezielten Angriff

auf die Versammlungsfreiheit

sowie einen weiteren Beweis für

die antidemokratische Gesinnung

linksextremer Gruppierungen dar.

„Wer patriotische Jugendorganisationen

und Abgeordnete mit

Blockaden und Gewalt behindert,

will keine Debatte, er will sie unterdrücken.

Das ist linksextreme

Gewalt, getarnt als Protest!“, betonte

Schwaighofer. Weinzierl betonte

die Wichtigkeit patriotischer

Jugendarbeit: „Wer diese Stimmen

Foto: X.com

mit Gewalt und Blockaden zum

Schweigen bringen will, attackiert

die Zukunft eines starken, souveränen

Europas.“

Schwaighofer zog Parallelen zu

ähnlichen Aktionen in Österreich,

wo linke Gruppen regelmäßig versuchen,

freiheitliche Veranstaltungen

zu sabotieren: „Ob in Österreich

oder Deutschland: Linksextreme

bekämpfen patriotische Politik nicht

mit Argumenten, sondern mit Chaos

und Druck. Der Rechtsstaat muss

hier mit aller Härte durchgreifen.“

Offener Gewaltaufruf gegen AfD.

Foto: NFZ


10 Leserbriefe

Neue Freie Zeitung

TERMINE

Dezember

5

Dezember

5/6

Krampuskegeln der

FPÖ-Floridsdorf

Adventfest in

Grossebersdorf/NÖ

LESER AM WORT

Ende des Ukraine-Kriegs

Ein Ende des Kriegs in der

Ukraine schien schon nahe. Die

USA legten einen umfangreichen

Plan vor, wohl mit Russland abgestimmt.

Aber Stümper aus der EU

müssen sich ja wieder einmischen

und zusätzliche Forderungen stellen,

sodass von den Russen ein

„Njet“ kommt. Wir sollten da keinesfalls

für eine Seite Partei ergreifen.

Nur so hat Österreich Chancen,

als neutraler Verhandlungsort

akzeptiert zu werden. Aber das verstehen

die EU-Klatscher in der Regierung

leider nicht.

Erich Pitak, Wien

Schuldenmachen

Es vergeht kein Tag, an dem

nicht „gegen die Reichen“ gehetzt

wird. Nur der „Kampf gegen die

Reichen“ erfolgt gegen den fleißig

arbeitenden Mittelstand, der mit

seinen Steuern die Staaten finanziert.

Bei diesen Menschen kann

man sehr oft sehen, warum es reiche

und arme Menschen gibt. Viele

von ihnen arbeiten praktisch

rund um die Uhr. Viele kennen

kein Wochenende und keine langen

Urlaube. Sie gehören nicht zur

Spaß- und Anspruchsgesellschaft,

die eine 30-Stunden-Arbeitswoche

und noch mehr Urlaub wollen mit

einem 40-Stunden-Woche-Gehalt.

Wenn man schaut, wer die teuersten

Autos fährt, so fällt auf, dass

das Migranten sind. Wer es nicht

glaubt, der muss nur zum Arbeitsmarktservice

schauen und beobachten,

wer mit welchem Auto vorfährt.

Viele Menschen haben von

der Regierung „gelernt“: So lange

sie noch Kredit bekommen, so lange

wird geprasst und das Geld vergeudet.

Wenn die Schulden zu hoch

und die Bonität endgültig aus ist,

so retten sie sich in den Privatkonkurs.

Die Regierung schaut weg,

denn sie macht es genauso und

müsste für ihre Schulden auch persönlich

haften – mit allem was sie

besitzen.

Stephan Pestitschek, Strasshof

Hauptsache gegen die FPÖ

Die Berichterstattung über sechs

nicht amtsführende Stadträte in

Wien ist sehr einseitig gestaltet und

lässt zu wünschen übrig, da nur die

Stadträtin der FPÖ mit Name genannt

wird, und einem Foto untermauert,

veröffentlicht wurde. Und

bitte, wer sind die anderen fünf

„Würdenträger“, die von diesem

Proporzsystem in Wien profitieren,

das vor Jahrzehnten eingeführt

wurde, um das Prinzip der Verhältnismäßigkeit

und die Machtteilung

zwischen den beiden damaligen

Großparteien SPÖ und ÖVP zu

gewährleisten, und um politische

Konflikte zu vermeiden? Diesen

rot-schwarzen politischen Sumpf

in Wien auf Kosten der Steuerzahler

hätte man schon längst trocken

legen können. Aber dazu fehlt an-

scheinend der Wille. Wien ist ja

nicht nur Stadt, sondern auch Bundesland,

und die 23 Bezirke werden

regiert und geführt wie Städte

in der Stadt/Bundesland. Naja,

also dies ist ja Wahnsinn pur! Und

abschließend noch: Wenn nur eine

Person als nicht amtsführender

Stadtrat genannt wird, die anderen

fünf aber nicht, dann ist diese einseitige

Berichterstattung als Desinformation

einzustufen und somit

eine Verbreitung von Falschnachrichten!

Insofern auch gleichsetzend

und übersetzt, mit „Latrinenjournalismus“!

Stefan Scharl, Klosterneuburg

Mehr direkte Demokratie

Sollte nicht mehr direkte Demokratie

über Volksabstimmungen

angesichts des unüberschaubar

angerichteten Schaden nicht das

Gebot der Stunde sein? So könnten

die den Staat finanzierenden

Bürger den Entscheidungsträgern

bei gewissen Themen unterstützend

helfen, schließlich sind sie keine

unmündigen Kinder. Am gescheitesten

wäre ein Neuanfang über

Nationalratswahlen, um danach

realistische Strukturreformen allen

parteiübergreifend vernünftigen

Köpfen einschlagen zu können.

Denn diese aufgeblähte Regierung

ist am Ende angelangt, es geht nun

ans Eingemachte.

Alois Neudorfer, Vöcklabruck

Leserbriefe: redaktion.nfz@fpoe.at

„Sumpf, Morast und

Chaos im ORF!“

Das FPÖ Klubradio

„Die EU möchte unsere

Krankengeschichten

kennen!“

Das FPÖ Klubradio

„Lasset uns das Verbrennerverbot

verbrennen!“

Das FPÖ Klubradio

„Die NGO-Pustel wird

aufgestochen werden“

Das FPÖ Klubradio

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Nr. 49 Donnerstag, 4. Dezember 2025

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WIEN

Sicherheitsnotstand: FPÖ

will 1.500 Polizisten mehr

Bundeshauptstadt hat heuer bereits über 900 Exekutivbeamte „verloren“

Wien verzeichnete heuer

einmal mehr einen massiven

Abgang an Exekutivbeamten:

Über 350 durch Kündigung,

davon 85 Prozent Polizeischüler,

129 Pensionierungen sowie 425

Versetzungen und Zuteilungen

zu anderen Einheiten.

Die Lage in den Polizeiinspektionen

sei mittlerweile katastrophal:

„Wenn Dienststellen nachts zusperren

müssen, weil das Personal fehlt

und Beamte zum Überstundenabbau

gezwungen werden, ist das

ein sicherheitspolitischer Irrsinn.

Ein Wiener Polizist leistet durchschnittlich

100 Überstunden – das

zeigt klar, dass das System am Limit

ist“, erklärte der Wiener FPÖ-

Chef Dominik zum „sicherheitspolitischen

Ausnahmezustand“ in

der Bundeshauptstadt.

BEITRETEN

900 Polizisten fehlen, die FPÖ fordert zusätzliche 1.500 für Wien.

Beamte „flüchten“ aus Wien

Nepp forderte mindestens 1.500

zusätzliche Polizisten, um ein

Mindestmaß an Sicherheit wiederherzustellen.

Nur so könnten

die Arbeitsbedingungen, wie hohe

Überstunden, spontane Diensteinteilungen,

mangelnde Freizeitplanbarkeit

sowie eine enorme

Belastung im Dienst durch die

Masseneinwanderung, verbessert

werden.

„Schon jetzt sind zwei Drittel

der Wiener Polizeiinspektionen an

Sonn- und Feiertagen sowie nachts

geschlossen. Wiens Exekutivbeamte

mussten allein 2,35 Millionen

Überstunden leisten, das sind

36 Prozent aller österreichweit

erbrachten Überstunden“, zeigte

AUF-Bundesvorsitzender Werner

Herbert auf. Er forderte eine echte

Aufnahmekampagne, die Stärkung

der Basis und ein Ende der symbolpolitischen

Personalpolitik des

ÖVP-Innenministers: „Herr Minister

Karner, machen Sie endlich Ihren

Job!“

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Deutsch lernen

ist Pflicht

Der Wiener FPÖ-Klubobmann

Maximilian Krauss schlug Alarm:

Immer mehr Kinder in Wiener

Schulen wachsen in Haushalten

auf, in denen bewusst kein Deutsch

gesprochen wird: „Es geht nicht

darum, den Eltern vorzuschreiben,

welche Sprache sie in ihren eigenen

vier Wänden sprechen sollen.

Aber sie müssen alles dafür

tun, dass ihre Kinder die deutsche

Sprache beherrschen. Mit den von

uns geforderten Sprachstandsfeststellungen

ab dem 3. Lebensjahr,

könnte das gefördert werden.“

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Foto: NFZ

Wien 11

WIENER SPAZIERGÄNGE

von Hannes Wolff

Kaum war ich durch die Pforte

(„porta“, lat. Tor) ins Belvedere

hineinspaziert, nahm mich, ehe

ich den Christkindlmarkt erreicht

hatte, mein zufällig ebenfalls hier

wandelnder Freund Günter in Beschlag.

Quod erat demonstrandum

Und schon ging’s los: „Was

sagst du zu dem komischen Wiederkehr?

Latein will er abschaffen!“

Ich kam nicht zu Wort.

„I zum Beispiel“ fuhr er fort,

„bin jetzt nach meiner Grippe a

Rekonvaleszent. Da san glei vier

lateinische Bestandteile drin!

Na, homo sapiens is er vielleicht

kana, Geburtstag könnt er jetzt im

November ham. An Bonus wird

er aa scho irgendwann kriagt ham,

und leider halt er si für authentisch.

Et cetera hat er bestimmt

aa scho gsagt. Und das sei Nasn

ausn Lateinischn kummt und nasus

ghaßen hat, sollt ma eahm unter

dieselbe reiben. Was er ‚netto‘

auf de Hand kriagt, wird er zwar

ned sagen, aber nehmen tuat er‘s.

Und unser A für Austria hat er bestimmt

auf sein büllign Dienstauto

picken.“

Wir waren beim Markt angelangt.

Da war auch ein Standl der

„Caritas“. Von Wiederkehr?

Und nachdem wir uns einen

Schluck Glühwein (Wein kommt

vom lateinischen ‚vinum‘) gegönnt

hatten, meinte Günter:

„Und auf sein Grabstaa wird amal

stehn: ‚R.I.P.‘ Aa wann er’s ned

‚kapiert‘.“


12 Länder

Neue Freie Zeitung

TIROL

Nur Krokodilstränen

Als „heuchlerisch“ bezeichnete

der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann

Markus Abwerzger die

medialen Krokodilstränen von

ÖVP-Landeshauptmann Anton

Mattle zum Abbau des Versorgungsnetzes

der Post in Tirol. Es

gibt im ganzen Bundesland nur

noch 34 Postämter und 124 Postpartner.

„Wir haben 277 Gemeinden

in Tirol, die oft kilometerweit

voneinander entfernt sind. Die Problematik

der Postamtsstilllegungen

gibt es bereits seit Jahren, nicht

erst seit letzter Woche“, kritisierte

Abwerzger die Untätigkeit Mattles.

BURGENLAND

Doskozils Schuldenturm

FPÖ-Landeschef

Alexander

Petschnig machte

auf eine ernste Gefahr

für das Burgenland

durch die

Schuldenstruktur

aufmerksam:

„Zahlreiche A. Petschnig

Landesdarlehen wurden endfällig

abgeschlossen. Ab Mitte der

2030er-Jahre werden Rückzahlungen

in dreistelliger Millionenhöhe

fällig. Dafür wurden bis heute keine

neuen Rücklagen aufgebaut.“

NIEDERÖSTERREICH

SPÖ und Fairness

Nach der Falschmeldung rund

um einen angeblichen Doppelbezug

als Landes- und Gemeinderat

des FPÖ-Bürgermeisterkandidaten

für St. Pölten Martin Antauer, startete

die SPÖ St. Pölten den nächsten

Vernaderungsakt. Bei der Verschiebung

einer Gemeinderatssitzung

wurde der FPÖ-Vorbehalt einer

Parteiveranstaltung nicht berücksichtigt.

Prompt folgten SPÖ-Postings

mit Fotos der FPÖ-Fraktion

bei ihrer Gemüseverteilaktion betitelt

mit dem Vorwurf der „Arbeitsverweigerung

im Gemeinderat“.

Pikantes Detail am Rande: Es wäre

bei der Sitzung um ein Fairnessabkommen

zur Gemeinderatswahl

gegangen. „Bespitzelung und Fake

News, aber die SPÖ will ernsthaft

einen Fairnessgipfel zum Wahlkampfverhalten

abhalten. Diesen

schwarzen Humor können nur Rote

aufbringen“, bemerkte Antauer.

Foto: FPÖ

Initiative „Radkids NÖ“ bereits

nach 24 Stunden ausgebucht!

Land Niederösterreich investiert in die Verkehrssicherheit der Kinder

Bereits 82 Schulen haben sich

heuer für das innovative Verkehrssicherheitsangebot

„Radkids

NÖ“ beworben, das Radfahrkurse

für Kinder anbietet.

Den sprichwörtlichen Nagel auf

den Kopf getroffen hat die von Niederösterreichs

FPÖ-Verkehrslandesrat

Udo Landbauer ins Leben

gerufene Initiative „Radkids NÖ“.

Das im September gestartete Projekt,

in dessen Rahmen auch die

Radfahrschulung „Denken.Üben.

Fahren“ angeboten wird, bereitet

Kinder altersentsprechend auf die

freiwillige Fahrradprüfung vor.

Für die im laufenden Schuljahr

2025/26 angebotenen 70 Kurse, allesamt

durchgeführt von der Easy

Drivers Radfahrschule, haben sich

82 Schulen angemeldet. Finanziert

wird die Aktion für mehr Sicherheit

niederösterreichischer Kinder

mit 65.000 Euro aus dem Verkehrssicherheitsfonds.

Foto: FPÖ Kärnten

KÄRNTEN

NIEDERÖSTERREICH

Keine Steuererhöhung!

Angerer kritisierte die Abkassiermentalität

der Kärntner SPÖ.

Foto: FPÖ Niederösterreich

Landbauer: Wir investieren in die Verkehrssicherheit unserer Kinder.

Heftige Kritik übte Kärntens

FPÖ-Landesparteiobmann Erwin

Angerer an der Forderung der

Kärntner SPÖ-Finanzreferentin

Gaby Schaunig nach einer Erhöhung

der Grundsteuer: „Das Einzige,

was die SPÖ kann, ist den

fleißigen Bürgern das Geld aus der

Tasche zu ziehen. Österreich ist bereits

ein Höchststeuerland – unsere

Bürger müssen endlich entlastet

werden!“

Immer mehr Menschen können

sich durch die Rekordteuerungen

das Leben kaum noch leisten.

Wer angesichts der enormen Steuer-

und Abgabenbelastung die Bürger

noch zusätzlich zur Kasse bitten

wolle, sei in der Politik fehl am

Platz, empörte sich Angerer: „Die

Einnahmen aus der Lohn- und Umsatzsteuer

sind seit 2019 um unfassbare

33 Prozent explodiert und

die Regierung macht trotzdem Rekordschulden!

Während die arbeitenden

Menschen immer stärker

belastet werden, finanziert die Regierung

damit die Zuwanderung

in unser Sozialsystem. Die Verliererampel

hat den Bezug zur eigenen

Bevölkerung verloren. Sie regiert

gegen die Menschen und steuert

Österreich in Richtung Abgrund.

Damit muss Schluss sein: Österreich

braucht eine Regierung, die

ihre eigenen Bürger schützt!“

Foto: FPÖ Vorarlberg

Enorme Nachfrage

„Die hohe Nachfrage zeigt sehr

deutlich auf, dass es in Niederösterreich

einen hohen Bedarf an einem

solchen Angebot gibt. Das Fahrrad

ist das erste Verkehrsmittel, das

Kinder in ihrem Leben eigenständig

im Straßenverkehr lenken dürfen.

Es ist mir ein Herzensanliegen,

dass sie auch bestmöglich auf die

Herausforderungen im Straßenverkehr

vorbereitet sind, um diese

erfolgreich und unfallfrei zu meistern“,

betonte Landbauer.

VORARLBERG

Markus Klien

Landesbudget

2026 fixiert

Im Finanzausschuss des Vorarlberger

Landtags wurde mit den

Stimmen der Regierungsparteien

ÖVP und FPÖ das Budget 2026 beschlossen.

Wichtige Investitionen

werden im Straßenbau mit 89 Millionen

Euro und im Landeshochbau

mit 75,5 Millionen Euro getätigt.

„Diese Zahlen unterstreichen unsere

Bereitschaft, auch unter Einhaltung

der gebotenen Sparsamkeit,

notwendige Impulse für unsere Betriebe

zu setzen. Wir sichern dadurch

Arbeitsplätze und stärken

den Wirtschaftsstandort über wichtige

Infrastrukturprojekte“, betonte

FPÖ-Klubmann Markus Klien.


Nr. 49 Donnerstag, 4. Dezember 2025

g

Länder 13

OBERÖSTERREICH

Foto: FPÖ Oberösterreich

LÄNDER-

SACHE

Manfred Haimbuchner

FPÖ-Landesparteiobmann Oberösterreich

Foto: NFZ

Oberösterreichs Wohnbaupolitik mit blauer Handschrift

zeigt Wirkung: Das Land ermöglichte in den

letzten 13 Jahren mehr Wohnneubauten als Wien.

Oberösterreich bleibt

Wohnbau-Vorzeigeland

Der klare freiheitliche Weg in Oberösterreich wirkt: Wohnen bleibt leistbar

Zentrale Elemente sind eine

strenge Baukostenobergrenze

sowie klare Integrationskriterien

bei der Wohnbauförderung

für Nicht-Österreicher.

In einer umfassenden Bilanz

hob FPÖ-Landesparteiobmann

und Landeshauptmannstellvertreter

Manfred Haimbuchner hervor,

dass gerade in wirtschaftlich

schwierigen Zeiten vorausschauende

Wohnbaupolitik entscheidend

ist, um leistbaren Wohnraum zu

sichern und die Bauwirtschaft zu

stabilisieren: „Unser Bundesland

hat österreichweit die stabilste und

„Wir bekennen uns klar zur weiteren

Absenkung der Gruppengröße

– diese findet lediglich in einem

längeren Zeitraum statt“, konterte

Landesrat Stefan Hermann auf Kritik

bezüglich der Feststellung der

Höchstzahlen in steirischen Kinderbildungs-

und -betreuungseinrichtungen.

Zahlreiche Gespräche mit Bürgermeistern

hätten gezeigt, dass

der eingeschlagene Weg sehr ambitioniert

war und es dringend eine

Lösung brauche, um ausreichend

wohnortnahe Betreuungsplätze für

verlässlichste Wohnbauförderung.

Darauf können wir alle stolz sein.“

Dieser Erfolg sei das Ergebnis

von fünfzehn Jahren enger Zusammenarbeit

zwischen Politik,

Verwaltung, gemeinnützigen Bauträgern

und der Bauwirtschaft. So

seien in den letzten dreizehn Jahren

in Oberösterreich sogar mehr Wohnungen

entstanden als in Wien.

Kostengrenze und Integration

Als zentrales Element der Preisstabilität

führte Haimbuchner die

strenge Baukostenobergrenze

an: „Wir verlangen, dass bei jedem

Bauvorhaben ein vernünfti-

Kinderbetreuung sichern

steirische Familien sicherstellen

zu können. Neben der angespannten

finanziellen Situation vieler

Gemeinden bringe auch die angekündigte

Einführung eines zweiten

verpflichtenden Kindergartenjahres

Unsicherheiten mit sich.

„Wir schaffen daher mehr Spielraum

für Planungen, damit Gemeinden

ausreichend Betreuungsplätze

in hoher Qualität anbieten

können. Die Landesregierung

handelt verantwortungsvoll und im

Interesse unserer steirischen Familien“,

stellte Hermann klar.

ges Gleichgewicht zwischen wirtschaftlicher

Sparsamkeit und guter

Wohnqualität herrscht.“

Oberösterreich hat auch als erstes

Bundesland klare Integrationskriterien

für die Wohnbauförderung

eingeführt. Drittstaatsangehörige

müssen einen ununterbrochenen

rechtmäßigen Hauptwohnsitz von

mehr als fünf Jahren, 54 Monate

eigenes Einkommen und Deutschkenntnisse

auf A2-Niveau vorweisen

können: „Diese Regelungen

schaffen Integrationsanreize und

haben gleichzeitig mehr als zehn

Millionen Euro an öffentlichen

Mitteln eingespart.“

STEIERMARK

Hermann: Wir reagieren auf die

veränderte Situation.

Foto: FPÖ Steiermark

Wir dürfen nicht zulassen, dass

unsere Heimat durch eine verfehlte

Sozialpolitik überfordert wird.

Wachsende Sozialausgaben und

eine steigende Zahl von Grundversorgungsbeziehern

belasten

in schwierigen Zeiten die Steuerzahler

und das Gemeinwohl

massiv. Ein Appell an die anderen

Parteien: Solidarität ohne Verantwortung

gegenüber dem eigenen

Volk ist eine hohle Phrase.

Appell an die Solidarität

Seit Jahrzehnten wurde bei

Asyl, Migration und Integration

nicht nur weggesehen, sondern

das Problem durch fehlgeleitete

Sozialpolitik und falsch verstandene

Toleranz befeuert. Aus

Rücksicht auf Fremde hat man

das eigene Volk vergessen. Es ist

Zeit, wieder unsere Heimat in den

Mittelpunkt zu rücken.

In Oberösterreich handeln wir

konsequent danach. Die Zahlen

zeigen klar: Viele Migranten verlassen

Oberösterreich in Richtung

Wien. Kein Zufall, Wien

zieht jene an, die leistungslosen

Bezug suchen. Das ist die Folge

unterschiedlicher Zugänge zu

Heimat und Verantwortung.

Oberösterreich setzt auf strikte,

leistungsbezogene Sozialpolitik.

Wer Integrationswillen zeigt,

Sprache, Kultur und Werte annimmt,

hat eine Zukunft. Wer das

System missbraucht, muss mit

Kürzungen rechnen.

Wien hingegen verteilt Leistungen

unabhängig von Leistung

oder Integration. Dieses System

ist unsolidarisch gegenüber der

eigenen Bevölkerung.

Solidarität ist ein Geben und

Nehmen und Fremde stehen in

der Bringschuld. Oberösterreich

zeigt, wie strenge Regeln Missbrauch

eindämmen und das Gemeinwohl

schützen.


14 Medien

Neue Freie Zeitung

GEZWITSCHER

OE_Markus

@OE_Markus

#Brandstaetter: „Russland

will *ganz* Europa überfallen.“

Kann dieser Mann in der Nacht

überhaupt noch schlafen? Redet

er sich diese Verschwörung

permanent selber ein? Er tut mir

echt leid. Wer kann ihm helfen?

Georg Pazderski

@Georg_Pazderski

30. Nov. 2025 22:51

Typischer Vertreter der „Angstpolitik“:

Zuerst „Klima“, dann

Corona und jetzt Russland.

In Brüssel wurde der Weihnachtsmarkt

eröffnet: Muslime

schwenkten palästinensische

Flaggen, zündeten Rauchbomben,

verängstigte Familien flohen.

Weihnachtsstimmung will bei

diesen Zuständen nicht aufkommen.

EUROPA hat sich verändert.

NICHT ZUM GUTEN!

29. Nov. 2025 20:07

Eroberung durch Zuwanderung.

TELEGRAM

Nur ein symbolischer Akt im

Luxusgagenparadies Küniglberg

Keine Inflationsanpassung für ORF-Gagenkaiser mit 170.000 Euro Gehalt

Kein Österreicher versteht,

warum 74 Personen am

Küniglberg über 170.000 Euro

verdienen, die er mit seiner

Zwangssteuer bezahlen muss.

Der ORF hat die Inflationsanpassung

für die 74 Gagenkaiser im

ORF mit Jahresgehältern jenseits

von 170.000 Euro in den kommenden

beiden Jahren ausgesetzt. Wer

weniger verdient, erhält ab 2026

eine Gehaltserhöhung von 1,85

Prozent, 2027 weitere 1,4 Prozent

sowie in beiden Jahren eine Einmalzahlung

in Höhe von 400 Euro.

„Das Aussetzen der Inflationsanpassung

für die 74 Gagenkaiser im

ORF mit Jahresgehältern jenseits

von 170.000 Euro in den kommenden

beiden Jahren ist angesichts

der tristen wirtschaftlichen Situation

in Österreich ein wichtiger

symbolischer Akt. Er ändert aber

nichts am grundlegenden Luxusgehaltsproblem

des Zwangssteuerrundfunks!“,

merkte FPÖ-Mediensprecher

Christian Hafenecker zur

diesjährigen ORF-Lohnrunde an.

Spät aber doch habe man anscheinend

auch am Küniglberg

wahrgenommen, wie ernst die

Hafenecker: Schluss mit zwangsgebührfinanzierten Luxusgagen.

Lage in unserem Land sei. Denn in

den letzten beiden Jahren war davon

nichts zu bemerken. Denn in

diesem Zeitraum ist die Gruppe der

ORF-Gagenkaiser mit Gehältern

über 170.000 Euro von 62 auf 74

angestiegen.

Zwangsfinanzierte Luxusgagen

Stellt man das jährliche Brutto-

Medianeinkommen der Österreicher,

das bei rund 55.000 Euro

im Jahr liegt, den Luxusgehältern

am Küniglberg gegenüber, werde

es „richtig unappetitlich“, kritisierte

Hafenecker: „Die Österreicher

sind es nämlich, die mit

der ORF-Zwangssteuer diesen

Privilegienstadl finanzieren und

15,30 Euro pro Monat hinblättern

müssen, damit etwa ORF-Spitzenverdiener

Pius Strobl rund

452.000 Euro, ORF-Generaldirektor

Weißmann 427.500 Euro oder

,ZIB2’-Moderator und Chefredakteur-Stellvertreter

ohne Chefredakteur

Armin Wolf fast 267.000 Euro

im Jahr kassieren können.“

Dafür habe die Bevölkerung,

die aufgrund der extremen Teuerung

jeden Euro dreimal umdrehen

muss, absolut kein Verständnis.

Denn Leistungsprinzip könne

es im ORF auch keines geben, dafür

brauche man sich nur das tägliche

Programm voll linksgedrallter

Berichterstattung, Werbung ohne

Ende und seichter US-Serien anschauen,

merkte der freiheitliche

Mediensprecher an.

Foto: NFZ

GEFÄLLT MIR

Herbert Kickl

16. Jänner 2025

Während die Bevölkerung

die massiven Einsparungen

deutlich zu spüren bekommt,

legt die Verlierer-Ampel bei

sich selbst deutlich weniger

strenge Maßstäbe an.

3.372 Personen gefällt das.

Die Verliererampel spart nur bei

den Österreichern, für sich selbst

schöpft sie weiter aus dem Vollen.


Nr. 49 Donnerstag, 4. Dezember 2025

g

Kultur 15

Politische Bildung aktuell

Angebote des Freiheitlichen Bildungsinstituts

Handbuch der Kommunalpolitik in 11 Bänden

Das Freiheitliche Bildungsinstitut. Gesellschaft für Politik, Kultur und Meinungsfreiheit (FBI) ist die politische Akademie der Freiheitlichen

Handbuch Partei Österreichs. der Kommunalpolitik Parteiakademien ist in einer sind aktualisierten als Vereine organisiert. Neuauflage Der erschienen. Vereinszweck Es versteht besteht sich gemäß als Leitfaden Gesetz in für der die Förderung politische Pra-

der

Das

xis staatsbürgerlichen, auf kommunaler politischen Ebene und und soll kulturellen Menschen, Bildung die sich sowie der Kommunalpolitik von Einsichten in verschreiben, politische, wirtschaftliche, dabei helfen, ihre rechtliche ehren- und oder gesellschaftliche

hauptamtlichen

Aufgaben Zusammenhänge möglichst auf erfolgreich innerstaatlicher zu erfüllen. und In internationaler elf bündigen praxisorientierten, Ebene im Sinne der didaktisch Grundsätze aufbereiteten der Bundesverfassung. Einzelbänden widmet Dementsprechend es sich den

großen bietet das Themen Freiheitliche der Kommunalpolitik.

Bildungsinstitut eine Reihe von allgemein zugänglichen Serviceleistungen für alle interessierten Bürger an.

Publikationen

Partei Parlament Publikationen Seminare Veranstaltungen

Band 1: Gründung und Organisation einer Ortsgruppe Band 7: Wahlkampf

Band 2: Führung, Motivation und Teambuilding Band 8: Nach der Wahl ist vor der Wahl

Band Das Freiheitliche 3: Auftreten und Bildungsinstitut persönliche Wirkung wirkt im Sinne des Band staatsbürgerlichen 9: Die Ortsgruppenzeitung Bildungsauftrags

4: Verbale auch Kommunikation als Herausgeber und von Rhetorik selbständigen Publikationen.

Band 10: Soziale Medien

Band

Band 5: Ortsgruppen-Aktivitätenplan

Zusatzband 1: Blackout-Vorsorge

Die Band Bücher 6: Arbeiten und Broschüren, im Gemeinderat die das FBI publiziert,

greifen verschiedene wichtige porer

Website aufgelistet. Durch Klick auf

Sie finden auf unsere kommunaler Publikationen Ebeneauf unselitische,

Die Bände gesellschaftliche sind von einem Praktiker und historische für Praktiker geschrieben das Cover und können zeichnen Sie sich die unter Verfügbarkeit anderem durch praxisnahe

Checklisten auf, und von effektive der Corona-Politik

Tipps aus. Demokratiepolitische prüfen, kostenfrei Ambition bestellen ist, mehr und Substanz die meis-

und Effektivität

Thematiken

über in die die Gemeindeämter Asylthematik zu bis tragen zur und Wirtschafts- einen Beitrag ten zur aktuellen Demokratiebelebung Publikationen in Österreich auch online zu leisten.

und Gesellschaftspolitik. Auch Bücher zur durchblättern.

Parteigeschichte, GRATIS zu beziehen über ein das Steuer-Guide Freiheitliche und Bildungsinstitut (FBI):

praktische Friedrich-Schmidt-Platz Handbücher 4/3a, für 1080 Funktionäre Wien | Per E-Mail: Machen buchbestellung@fbi.at Sie Gebrauch vom oder über reichhaltigen das

und Bestellformular Wahlhelfer auf finden unserer sich Website: in unserer www.fbi-politikschule.at/publikationen/buecher-und-broschueren

Publikationsliste.

Informationen zu Buchbestellungen und Datenschutz finden Sie tuts! unter:

Angebot des Freiheitlichen Bildungsinsti-

www.fbi-politikschule.at/datenschutz

/FreiheitlichesBildungsinstitut

Schulungen

FBI: Im Auftrag der der staatsbürgerlichen Bildungsarbeit.

fbi-politikschule.at

Die Freiheitlichen

Taiskirchen

PERCHTENLAUF &

NIKOLAUSAUFFAHRT

Samstag,

13. Dezember 2025

17 Uhr I Schulparkplatz Taiskirchen I Eintritt frei!

Um das leibliche Wohl kümmert sich die FPÖ

und die Freiwillige Feuerwehr Taiskirchen.

Ab 17 Uhr kommt der Nikolaus zu den Kindern

Nikolaussackerl solange der Vorrat reicht.

Direkt im Anschluss kommen die schaurigen Perchten

über 100 Perchten mit spektakulären Feuereffekten.

Wir freuen

uns auf euer>

Kommen!

Impressum: FPÖ Taiskirchen, Obmann Mag. Peter Augustin Gsottbauer, Hofmarkt 4, 4753 Taiskirchen

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Ein (zumindest) 130-Millionen-Euro-Freitag steht bevor

Am 5. Dezember geht es bei EuroMillionen jedenfalls um eine

dreistellige Euro Millionen Summe

Es ist wieder einmal eine spannende

Woche bei EuroMillionen, denn

am Freitag, den 5. Dezember 2025

geht es für „5 plus 2 Richtige“, also

für den 1. Gewinnrang, jedenfalls

um einen dreistelligen Millionenbetrag.

Auch dann, wenn der Europot

bis dahin geknackt werden sollte.

Es steht nämlich der dritte Superpot

des Jahres auf dem Programm und

das heißt, EuroMillionen dotiert – falls

nötig – die Gewinnsumme für „5 plus

2 Richtige“ an diesem Tag auf 130

Millionen Euro auf.

Dazu führen die Österreichischen

Lotterien auch wieder die „7 plus

1“-Promotion durch: Wer zumindest

sieben Tipps auf seinem Wettschein

ankreuzt oder Quicktipps spielt, der erhält einen Gratistipp zusätzlich.

Der erste der bisherigen drei Rekordgewinne bei EuroMillionen wurde übrigens in Folge eines Superpots in Österreich

erzielt. Via win2day holte sich ein bzw. eine Spielteilnehmer:in bei der Ziehung Ende März dieses Jahres

den EuroMillionen Höchstgewinn von 250 Millionen Euro. Mitte Juni gingen ebenfalls 250 Millionen Euro einmal

nach Irland, im August einmal nach Frankreich.

EuroMillionen kann in allen Annahmestellen der Österreichischen Lotterien sowie auf win2day.at und über die

Lotterien App gespielt werden. Annahmeschluss für diese Ziehung ist am 5. Dezember um 20.00 Uhr.

Ein Geschenk als Anhänger

Mit dem Rubbellos „Geschenkanhänger“ Päckchen aufpeppen

und zusätzlich bis zu 1.000 Euro schenken

Weihnachten bedeutet oft auch Päckchenchaos unter dem Christbaum. Geschenkanhä¬nger sind da eine wunderbare

Lösung, individualisieren jedes Geschenk und garantieren damit, dass jeder das richtige Päckchen erhält.

Und wenn dann der Anhänger selbst zum Geschenk

wird, dann macht Schenken gleich doppelt Freude.

Möglich ist das mit dem Rubbellos „Geschenkanhänger“,

das es im Set mit drei Losen gibt. Man kann sie

gemeinsam oder auch einzeln verwenden. Sicher ist:

Mindestens eines der drei Lose eines Sets gewinnt.

Pro Los kann man dabei bis zu 1.000 Euro gewinnen,

was dem Beschenkten ein zusätzliches Lächeln ins

Gesicht zaubern würde.

Das neue Rubbellos ist in allen Annahmestellen der

Österreichischen Lotterien zum Preis von 3 Euro (pro

Set) erhältlich. Die Serie enthält 900.000 Geschenkanhänger-Sets;

die Ausschüttungsquote beträgt 55,0%,

die Chance auf einen Gewinn liegt bei 1:2,58.

Foto: Lena Duschl/Österreichische Lotterien


16 Blitzlicht

Neue Freie Zeitung

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